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Migros-Magazin-29-2026-d-BL

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Wild und schön

Wie ein Naturgarten im zürcherischen Rafz zur Oase für Pflanzen und Tiere wurde → Seite 10

Paare: Wenn Ferien Beziehungen auf die Probe stellen

→ Seite 14

Snacks für Kinder: So kommt Gesundes gluschtig daher

→ Seite 20 Migros-Magazin # 29

Wie viel trinken bei Hitze?

→ Seite 42

Benedikt Roos: Was den Armeechef in Rage bringt

→ Seite 16

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7 Editorial

Aktuell

Kurz und gut

8 News mit Würze in Kürze Gewollt wild

10 Mirjam und Nico Walser haben in Rafz ZH einen Naturgarten geschaffen

Zweisamkeit statt Zoff

14 Was Paare tun können, damit die Ferien nicht zum Fiasko werden

Fit für den Ernstfall

16 Wie Armeechef Benedikt Roos die Schweiz schützen will

Genuss

Peperoni-Tintenfisch?

20 Warum Kinder plötzlich freiwillig Gemüse essen

Kühler Klassiker

22 Erfrischender Eistee aus der eigenen Küche

Wir laden zu Tisch mit …

24 Jaël Malli, Musikerin und Sängerin von Lunik

Unser Kultgipfel

27 Wie Schinkengipfeli zum Lieblingshäppchen der Nation wurden

Migros-Magazin

15. Juli 2026

Nachschub, bitte!

Literweise ansetzen, literweise trinken: Hausgemachter Eistee löscht den Durst ganz nach deinem Geschmack.

S. 22

Meine Region

29 Aktionen, Storys, News, kompakt verpackt

Leben

Einfach aufs Brett

36 So gelingt der Einstieg ins Stand-up-Paddling

Mehre dich!

39 Wie der Zinseszinseffekt

Vermögen wachsen lässt Ordnung muss sein

41 … auch im Gefrierfach: Unsere Tipps

Trinken, trinken, trinken

42 So viel Wasser braucht der Körper in der Hitze

44 Rätsel 47 Schlussgang

Inklusive

Inklusive

Inklusive Festnetz TV dazu nur 9.95/Mt.

Impressum

MIGROS-MAGAZIN

vormals Wir Brückenbauer, Wochenblatt des sozialen Kapitals, Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes (MGB)

ONLINE: migros.ch/magazin

ADRESSE: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich

TELEFON: 0800 840 848

KONTAKT: migmag.ch/leser

HERAUSGEBER: MGB

CHEFREDAKTORIN: Sabine Eva Wittwer

AUFLAGE: 1 314 143 Ex. (Wemf, Auflagenbulletin 2025)

LESERSCHAFT: 2 179 000 (Wemf, MACH Basic 2026-1)

ABONNEMENTE: migmag.ch/abo

TELEFON: 058 577 13 00*

Ausführliches Impressum auf migmag.ch/impressum

M-INFOLINE:

TELEFON: 0800 840 848

CUMULUS-INFOLINE:

TELEFON: 0848 850 848*

* 8 Rp./Min. aus dem Schweizer Festnetz

Liebe Leserin, lieber Leser

Wer mich am Morgen auf meinem Balkon sieht, könnte meinen, ich hätte gerade einen Hexenschuss erwischt. Minutenlang stehe ich regungslos mit starrem Blick da. In Wahrheit geniesse ich das Treiben der Insekten auf meinen Pflanzen: Eine Hummel brummt von Blüte zu Blüte, Bienen sammeln Pollen, Schmetterlinge breiten bei einer Pause ihre Flügel aus. Dieses summende Schauspiel ist meine Morgenmeditation. Möglich machen es die einheimischen Pflanzen auf meinem Balkon. So erlebe ich jeden Tag, wie viel Schönheit und Leben selbst auf kleinstem Raum Platz finden.

Mit grösserer Kelle hat das Ehepaar Walser in Rafz ZH angerührt. Sie haben einen Naturgarten erschaffen, der sogar ein Zertifikat von Pro Natura erhalten hat. Was es dort alles zu entdecken gibt, erfahren Sie ab Seite 10.

Apropos Artenvielfalt

Wie artenreich ist die Schweiz?

Die Vielfalt an Lebensräumen in der Schweiz gewährt rund 56 000 Tier-, Pflanzen- und Pilzarten Unterschlupf.

Wie viel tragen Private bei?

Private Gärten bedecken gut ein Prozent der Schweiz. Etwa die Hälfte davon ist naturnah angelegt.

Was ist Biodiversität?

Biodiversität bezeichnet die Vielfalt von Pflanzen, Tieren, Pilzen und Lebensräumen. Die Wilde Möhre etwa fördert Biodiversität, indem sie Wildbienen, Käfer und Raupen des Schwalbenschwanzes nährt.

Silvia Schütz Redaktorin

Kurz und gut

Ein Festival auf Rädern

Schau an …

Musik und Muskelkraft bilden an diesem Festival eine Einheit: Bis 24. Juli tourt das Musikfestival Cycloton durchs Wallis, die Waadt, das Tessin und Freiburg. Die verschiedenen Bands transportieren ihr gesamtes Equipment per Velo. An jedem der 15 Konzertorte werden zwei Velos aufgebockt, mit denen das Publikum den Strom für die Musik selbst erzeugt. Der Cycloton wird vom Migros-Kulturprozent unterstützt.

Weitere Infos: → cycloton.ch

In

der

Hitze Gut auf den Beinen

Wandern, reisen, flanieren – im Sommer sind wir oft bis spät unterwegs und lange auf den Beinen. Damit wir am nächsten Tag wieder leichtfüssig starten können: Arnika-Gel unterstützt die Behandlung schwerer Beine.

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Megawattstunden Solarstrom hat die Migros 2025 produziert –so viel wie 20 000 Haushalte im Schnitt jedes Jahr verbrauchen. Der erneuerbare Strom kommt von Photovoltaikanlagen, die auf Supermärkten, Parkplätzen und Industriegebäuden installiert sind. Die Migros nutzt den Strom für den eigenen Betrieb.

Eine lebenswerte Schweiz für alle

Frage & Antwort

Antwort: Ein Hautpeeling entfernt abgestorbene Hautzellen von der Hautoberfläche. Dadurch fühlt sich die Haut glatter an. Dermatologen empfehlen, es 1–2-mal pro Woche anzuwenden. Es empfiehlt sich, vorsichtig zu beginnen und die Hautreaktion zu beobachten. Bei empfindlicher oder trockener Haut kann auch seltener sinnvoll sein. Nach dem Peeling Feuchtigkeitscreme und Sonnenschutz auftragen.

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Ein Haus aus Eistee-Packungen – dass das geht, beweist Familie Peter. Sie hat aus etwa 520 Kult-Eistee-Packungen der Migros ein Spielhaus für ihre Kinder gebaut. Das Häuschen steht auf dem Bauernhof der Grosseltern in Treiten im Seeland BE. Es ist gut sichtbar und wird täglich von Passanten bewundert.

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Das ist es: Alkoholfreies Bier mit Zitronengeschmack

Das kann es: Das NON-Panaché ist ein erfrischendes, alkoholfreies Panaché für unbeschwerten Genuss.

Das ist das Beste daran: Der spritzige Durstlöscher in der Dose ist besonders praktisch für den Badibesuch.

Naturgarten

Wo es summt, flattert und wächst

Was einst bloss Rasen war, ist heute eine Oase für Insekten, Fledermäuse und andere Tiere. Mirjam und Nico Walser haben sich in Rafz ZH ihren Traum eines lebendigen Naturgartens erfüllt.

Text: Silvia Schütz Fotos: Gabi Vogt

Wo Feines gedeiht: Mirjam und Nico Walser bauen Gemüse und Heilkräuter an..

Paradies für Schmetterlinge:

Der Kleine Fuchs sonnt sich auf einer Nachtviole.

Es ist ein Anblick fürs Fotoalbum: ein Kleiner Fuchs breitet seine Flügel auf der violetten Nachtviole aus und zeigt sein prächtiges Kostüm. «Der Schmetterling nutzt die Sonne, um sich aufzuwärmen», sagt Mirjam Walser. Seit fünf Jahren arbeitet die Floristin zusammen mit ihrem Mann, der Landschaftsgärtner ist, an ihrem Traum im zürcherischen Rafz. Sie bauen Schritt für Schritt einen Naturgarten auf, der Lebensraum für Tiere und vor allem Pflanzen bietet. 90 Prozent sind einheimische Gewächse. Der Garten belohnt ihre Leidenschaft. «Es gibt so viel zu entdecken, wir sitzen oft einfach hier und beobachten», sagt sie. Zwei Stühle stehen wie zufällig und vergessen im Grün. Dort verweilen sie allein oder zu zweit und geniessen den Moment.

Wunder im Kleinen

Tatsächlich offenbart der Garten seine Wunder oft im Kleinen. So etwa bei der Blattschneiderbiene: Mit ihren kräftigen Mundwerkzeugen schneidet sie exakt ovale oder kreisrunde Stücke aus Blättern und trägt sie zu ihrem Nistplatz, wo sie damit ihre Brutzellen im Holz oder in der Erde auskleidet. Die Floristin könnte stundenlang von faszinierenden Beobachtungen erzählen. Was viele nicht wissen: Insekten stellen die mit Abstand artenreichste Tiergruppe der Erde dar. Allein in der Schweiz sind knapp 30 000 Spezies nachgewiesen, was rund drei Viertel aller heimischen Tierarten entspricht.

Am Anfang des Naturgartens stand ein Glücksfall. Die 33­Jährige, die aus Rafz

Naturgarten

Wild ist gewollt: Der Naturgarten bietet Pflanzen und Tieren ein Zuhause.

Zwei Projekte für die Biodiversität

Pro Natura unterstützt mit dem Projekt Bonjour Nature Interessierte kostenlos beim naturnahen Gärtnern: Fachpersonen beraten per Telefon oder bei Bedarf vor Ort. Das Gratisangebot gilt schweizweit. Der Naturgarten der Walsers ist von Pro Natura als solcher zertifiziert. Mehr Infos: → pronatura.ch

Die Migros möchte den Nachwuchs für das Gärtnern begeistern und unterstützt das Projekt Gartenkind von Bioterra. Kinder zwischen vier und elf Jahren können in Gemeinschaftsgärten in der ganzen Schweiz selbst Gemüse ziehen, die Natur beobachten und Kurse besuchen.

Mehr Infos: → engagement.migros.ch

stammt und deren Eltern und Schwester hier leben, konnte ein Haus mit Umschwung mieten. «Ein 6er im Lotto», sagt sie rückblickend. In der heutigen Naturoase wuchs einst Rasen. Der Teich mit Molchen und Fröschen war bereits da. Die beiden entschieden schnell: Statt Rasen wollten sie etwas Eigenes schaffen – mit Gemüse, Kräutern und vor allem einem Naturgarten, der lebt. Seit 15 Jahren hatten sie sich ins Thema Biodiversität eingelesen. Dann kam die Chance, selbst zu wirken. Dass sich der Einsatz so rasch auszahlen würde, zeigte sich schnell, wie Nico Walser erzählt: «Bereits nach zwei, drei Monaten kamen die Tiere.» Heute tummeln sich im Garten Igel, Fledermäuse, Wildbienen, Hummeln, Schmetterlinge, Eidechsen und viele weitere Tiere. In einer Trockenmauer aus wiederverwendetem Sandstein finden Eidechsen, Insekten und andere Kleintiere Unterschlupf. Für das Paar ist das die grösste Motivation: «Man sieht wirklich, dass die Tiere den Garten annehmen und er gebraucht wird.»

Totholz, Wildhecken, Bodennischen Dafür schaffen die beiden gezielt Lebensräume: ein Igelhaus, offene Durchgänge im Zaun, damit der Igel wandern kann, Totholz, Wildhecken und extra eingerichtete Bodennischen für Insekten. Vieles bauen sie selbst. Der Garten wächst ohne festen Plan. Den Grossteil machen einheimische Pflanzen aus; im Nutzgarten kombinieren sie Gemüse, Kräuter und Blumen. Sie setzen konsequent auf Mischkultur und Experimente. Ringel­

Fortsetzung auf Seite 13

Rovinj & die rote Insel

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Schifffahrt auf dem Limfjord

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Ihr tolles Reiseprogramm:

1. Tag, Sonntag 18. Oktober 2026 – Anreise nach Istrien & Überfahrt auf die Insel Fahrt im komfortablen Extrabus nach Istrien. Am Abend erreichen wir die Küste bei Rovinj und setzen mit dem Boot auf unsere kleine Trauminsel Sveti Andrija über. Im stilvollen Island Hotel Istra**** werden wir mit einem Begrüssungsgetränk und einem feinen Nachtessen empfangen – der perfekte Start in unsere Inselwoche.

2. Tag, Montag 19. Oktober 2026 – Romantisches Rovinj & Limfjord-Schifffahrt Am Vormittag erkunden wir das bildschöne Rovinj – mit Sicherheit das romantischste und meistfotografierte Städtchen an der Adria. Beim Spaziergang durch die Altstadtgassen geniessen wir das mediterrane Flair und den herrlichen Blick aufs Meer. Am Nachmittag erwartet uns eine herrliche Schifffahrt durch den

Limfjord, eine 12 km lange, fjordähnliche Bucht mit eindrucksvollen Felsen, üppiger Vegetation und Muschelzuchten. Während der Fahrt geniessen wir eine Muschelverkostung inklusive einem Glas Wein – ein genussvoller Moment mit Blick auf die glitzernde Adria.

3. Tag, Dienstag 20. Oktober 2026 –Erholung pur auf unserer Trauminsel Heute steht Entspannung im Mittelpunkt. Unser Hotel liegt inmitten eines zauberhaften mediterranen Gartens und bietet alles, was das Herz begehrt: kilometerlange Strände und Promenaden, gepflegte Liegeterrassen, kristallklares Wasser und ein grosszügiger Wellnessbereich. Geniessen Sie den Tag ganz nach Ihrem Rhythmus.

4. Tag, Mittwoch 21. Oktober 2026 – Istriens grünes Herz (fakultativer Ausflug inklusive) Wer möchte, verbringt den Tag ganz gemütlich auf der Insel. Oder Sie begleiten uns auf einen

abwechslungsreichen Ausflug ins istrische Landesinnere: Wir besuchen Umag, das charmante Fischerdorf Savudrija und das mittelalterliche Buje. Unterwegs erleben wir das ursprüngliche Istrien mit sanften Hügeln, Olivenhainen, Weinbergen und kleinen Dörfern. Ein Tag voller Farben, Düfte und Eindrücke.

5. Tag, Donnerstag 22. Oktober 2026 –Freizeit oder Rovinj zum Abschied Ein weiterer Tag zum Entspannen und Geniessen. Lassen Sie die Seele baumeln, spazieren Sie entlang der Promenade oder nutzen Sie den kostenlosen Bootstransfer für einen letzten Besuch in Rovinj – perfekt für einen Cafébesuch am Hafen oder einen Bummel durch die Gassen.

6. Tag, Freitag 23. Oktober 2026 – Heimreise Nach erholsamen Tagen im Inselparadies treten wir die Heimreise an – mit Sonne im Herzen und einem Hauch Meeresbrise im Gepäck.

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✓ 5 x Nachtessen im Hotel inkl. Getränke (Wein, Bier, Wasser, Saft)

✓ Bootstransfers nach Rovinj und zurück (fährt stündlich)

✓ Nutzung der Wellnesseinrichtungen (Pool mit Meerwasser, Innenpool mit Süsswasser, beheizt, Spa-Bereich)

✓ Interessante Stadtführung

✓ Bootsfahrt auf dem Limfjord

✓ Muschelverkostung inkl. 1 Glas Wein beim Limfjord

✓ Fakultativer Ausflug ins Landesinnere

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Nicht inbegriffen/zusätzlich wählbar: Einzelzimmerzuschlag: Fr. 299.Allfälliger Treibstoffzuschlag Buchungsgebühr Fr. 24.- pro Person (entfällt bei Online-Buchung)

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Fortsetzung von Seite 11

blumen, Kamille oder Kapuzinerkresse locken zusätzlich Bestäuber an und stabilisieren das Gleichgewicht. Auch bei der Pflege bleiben sie sich treu. Sie verzichten auf Gift, greifen möglichst wenig ein und arbeiten stattdessen mit Kompost und anderem natürlichem Dünger wie verdünntem Hühnermist.

Fertig ist der Wildgarten nie Was viele als unordentlich empfinden, lassen sie bewusst zu. Gräser, unbearbeitete Böden, wilde Ecken, Totholz, das herumliegt –genau dort entsteht Leben. Besonders wichtig sind sandige Flächen für Wildbienen. «75 Prozent der Wildbienen nisten im Boden», erklärt Nico Walser. Ein Insektenhotel sei hilfreich, genüge aber nicht. Denn viele Wildbienen nisten im Boden. Deshalb hat er eine Sandlinse – ein «Sandbeet» – angelegt. Der Garten liefert nicht nur Lebensraum, sondern auch Gemüse. Das wächst direkt

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«Uns war von Anfang an wichtig, im Einklang mit der Natur zu arbeiten.»
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vor der Tür: Edamame, Bohnen, Borretsch, Rüebli, diverse Salate, Radieschen, Tomaten und vieles mehr. Auch Heilkräuter wie Salbei, Ringelblumen, Johanniskraut oder Beinwell haben ihren Platz. Die Kräuter verarbeitet die Floristin zu Tee, Salben oder Tinkturen. Der Ertrag steht dabei nicht im Mittelpunkt. «Uns war von Anfang an wichtig, im Einklang mit der Natur zu arbeiten.»

Im hinteren Teil des Gartens gackern drei Hühner, ein Dachnetz schützt sie vor dem Milan. Obwohl sie mit fünf Jahren bereits alt sind, legen sie pro Tag immer noch zwei bis drei Eier.

Oft werden die Walsers gefragt, ob sie ihren Garten überhaupt geniessen können. Die Antwort lautet: «Jein.» Denn fertig ist dieser Wildgarten eigentlich nie. Es gibt immer etwas zu tun, zu entdecken oder neu zu gestalten. Gerade das schätzen die Walsers: Für sie ist die Zeit im Garten keine Pflicht, sondern Erholung.

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Fünf Superhacks für entspannte Paarferien

1

Erwartungen klären:

Sich vor den Ferien Klarheit über die eigenen Bedürfnisse verschaffen und ehrlich über Wünsche sprechen – von gemeinsamen Aktivitäten bis Zeit für sich – und bei Bedarf Restaurants, Museumsbesuche und Touren vorher reservieren. Ebenfalls vorab klären, wer an welchen Tagen oder bei welchen Aktivitäten den Lead hat.

2

Stress rausnehmen:

Puffer einplanen und die Anreise angenehmer gestalten (Musik, Hörbuch, Zwischenstopp).

3

Zeit bewusst aufteilen:

Gemeinsame Erlebnisse und Freiräume abwechseln. Neues zusammen ausprobieren verbindet.

4

Handyregeln setzen: Klare Zeiten, Dauer und handyfreie Zonen vereinbaren.

5

Positives festhalten: Schöne Fotos und Highlights teilen und so gemeinsame Erinnerungen schaffen.

Psychologie

Wenn

Ferien die Beziehung strapazieren

Spannungen und Streit statt harmonischer Zweisamkeit? Mit diesen Tipps gelingen stressfreie Ferien zu zweit.

Text: Nina Huber

Psychologie

Endlich Sommerferien – Zeit füreinander, für Romantik und Erholung. Die Reise ist lange gebucht, das Hotel direkt am Meer, die Vorfreude auf gemeinsame Tage gross. Doch oft steht die Paarrealität schon bei der Anreise dem Ferienglück im Weg. Wie bei Isabelle und Thomas, seit über 25 Jahren ein Paar, die Kinder ausgeflogen. Im Alltag ein eingespieltes Paar, doch in den Ferien knallt es meist schon während der Anreise im Auto: verpasste Abzweigung, Stau, Stress. «Du bist zu nah aufgefahren», sagt sie. «Ständig kritisierst du meinen Fahrstil», findet er. Dicke Luft statt Ferienfreude. Tatsächlich häufen sich nach den Sommer­ und Weihnachtsferien Anmeldungen

«Unterschiedliche Bedürfnisse sollte man vorher besprechen.»

zu Paartherapien und Anfragen bei Scheidungsanwälten. Sind Ferien ein Beziehungskiller? «Nein, die Ferien allein sind nicht das Problem. Meist sind die Probleme schon vorher da», erklärt Mirjam Kessler, Paartherapeutin und Trainerin bei Paarlife. «In den Ferien kann man ihnen weniger ausweichen.» Zudem habe man mehr Zeit, über Probleme zu sprechen. Wenn dann noch Müdigkeit und Arbeitsstress mitreisten, eskaliere es erst recht schnell. Kessler empfiehlt, nach Möglichkeit einen Tag Puffer einzuplanen und nicht bis freitagabends spät zu arbeiten und am Samstag früh zu verreisen. Ausserdem könnte die Reise selbst als Teil der Ferien gestaltet werden: ein Hörbuch oder eine neue Playlist ab­

spielen oder an einem hübschen Ort einen Zwischenstopp einlegen.

Isabelle und Thomas kommen schliesslich doch noch an der ligurischen Küste an. Aber die Spannungen gehen vor Ort weiter: Sie freut sich auf einen Spaziergang am Strand in der kühlen Morgenluft. Er aber will endlich mal ausschlafen. «Unterschiedliche Bedürfnisse sollte man vorher besprechen», sagt Kessler. Und zwar am besten in einem ruhigen Moment und angekündigt, sodass sich beide darauf vorbereiten können. «Danach sollte man den Kompromiss suchen, so unsexy das klingt.» Konkret bedeute das: einen Morgen zusammen ausschlafen, am nächsten zusammen aufstehen. Oder am Morgen jeweils unterschiedlichen Programmen nachgehen. «Es ist ein Beziehungsmythos, dass Paare, die schon lange zusammen sind, jede Sekunde in gemeinsamer Harmonie oder mit wildem Sex verbringen», so Kessler.

VW-Regel – Vorwurf als Wunsch Später am Strand eskaliert es erneut: Sie sucht das Gespräch, er ist ins Handy vertieft. «Ständig guckst du in dieses Handy!», schimpft Isabelle. «Und du meckerst nur an mir herum.» Ein Klassiker. Das Handy sei in all ihren Paartherapien ein Thema, erzählt Kessler. Sie rät, Regeln abzumachen, etwa kein Handy bei Mahlzeiten, nur zu bestimmten Zeiten oder für eine bestimmte Dauer. «Und dann unbedingt den Wecker stellen, sonst vergisst man am Handy die Zeit.»

Der Ton macht die Musik: Statt Nörgeleien und Vorwürfen empfiehlt Kessler die VW­Regel: einen Vorwurf als Wunsch formulieren. «Ständig guckst du ins Handy!» klingt ganz anders als «Ich würde mir wünschen, dass ich in Gesprächen deine ganze Aufmerksamkeit bekomme».

Nach den Ferien ziehen Isabelle und Thomas Bilanz: Perfekt war es nicht, aber es gab schöne Momente. «Das Tiramisù in der Beiz auf der Rückreise war fantastisch», sagt Thomas. Sie lacht und nickt. Manchmal sorgen die kleinen Dinge für die besten Erinnerungen.

Schweizer Armee

«Sagt jemand, die Armee müsse attraktiver werden,

steigt mein Blutdruck»

Seit Anfang Jahr ist Benedikt Roos Chef der Schweizer Armee. Er spricht über neue Bedrohungen, kritische Jungsoldaten und erklärt, wo die Armee sich verändern muss.

Text: Christian Dorer Fotos: Daniel Winkler

Benedikt Roos, wir kommen gerade von einem Truppenbesuch in Kappel SO. Wie oft schaffen Sie es noch raus aus dem Büro?

Viel zu selten (lacht). Ich versuche, jeden Monat zu den Truppen zu gehen. Dort sehe ich direkt, wie die Stimmung ist und wo es klemmt. Dieses Feedback ist für mich sehr wertvoll. Die jungen Leute haben Respekt vor Autorität, aber sie sind direkter geworden und stellen kritische Fragen. Das ist eine sehr gute Entwicklung.

Welche Frage hat Ihnen zu denken gegeben?

Kürzlich fragte mich ein Soldat: «Was wäre, wenn die Schweiz einen Krieg verlieren würde? Gäbe es dann eine Widerstandsorganisation?» Das hat mich beschäftigt. Nicht wegen der Frage selbst, sondern weil sie heute wieder gestellt wird.

«Bisher hatten wir Glück, dass bei uns noch nichts
Gravierendes passiert ist.»

Benedikt Roos,

Chef der Schweizer Armee

Was unterschätzen wir Schweizerinnen und Schweizer am meisten?

Aktuell vor allem zwei Bedrohungen, die kaum sichtbar sind: Cyberangriffe und Desinformation. Bisher hatten wir Glück, bei uns ist noch nichts Gravierendes passiert. Aber im Ausland sieht man, was möglich ist, etwa in Grossbritannien, wo Cyberangriffe Spitäler lahmgelegt und Hunderte Eingriffe verhindert haben.

Wie ist die Lage in der Schweiz?

Wir sehen täglich Cyberangriffe auf Unternehmen, Behörden und die Armee. Ein Teil davon lässt sich zuordnen, etwa Organisationen mit russischer Unterstützung. Gleichzeitig nimmt auch Spionage zu, immer häufiger mit Drohnen über sensibler Infrastruktur.

Cyberangriffe, Drohnen, Desinformation: Wie realistisch ist daneben ein klassischer Krieg?

Die Bedrohungslage ist angespannt. Haben Sie Angst um die Schweiz? Manchmal schon. Wir sind uns zu wenig bewusst, dass Werte wie Demokratie und Meinungsfreiheit nicht selbstverständlich sind. Wir leben in Wohlstand und haben abgesehen von Covid lange keine echte Krise erlebt. Dadurch ist vielleicht mancherorts das Gefühl einer Insel der Glückseligen entstanden. Meine Mutter ist in Dänemark aufgewachsen und hat im Zweiten Weltkrieg erlebt, wie plötzlich deutsche Offiziere am Tisch sassen. Das prägt ein anderes Verständnis von Freiheit und Sicherheit. Das ist keine Kritik. Aber ein Hinweis, dass diese vermeintliche Selbstverständlichkeit trügerisch ist. Fortsetzung auf Seite 19

Benedikt Roos (61)

Der Berner ist seit Anfang Jahr Chef der Armee. Er studierte Betriebswirtschaft und wurde danach Berufs offizier bei den Panzertruppen.

Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass morgen ein umfassender Angriff auf die Schweiz beginnt. Im Vordergrund stehen heute eher Bedrohungen aus der Distanz, etwa mit Langstreckenwaffen. Aber niemand weiss, was übermorgen ist.

Was überrascht Sie an den aktuellen Konflikten besonders?

Dass sich die Ukraine trotz klarer Unterlegenheit so lange gegen einen viel stärkeren Gegner behaupten kann. Ein Beispiel: Die Angriffe mit Drohnen auf Moskau. Militä­

AKTUELL

Panzersoldat: Benedikt Roos ist seit 1997 Berufsoffizier der Schweizer Armee.
Schweizer Armee

Fortsetzung von Seite 14

Schweizer Armee

«Ob das Béret perfekt sitzt, spielt heute weniger eine Rolle. Wichtiger ist, dass die Aufträge erfüllt werden.»
Benedikt Roos

risch macht das direkt keinen Sinn, aber es verunsichert die Bevölkerung.

In der Ukraine sieht man Drohnen, KI und moderne Technologie, gleichzeitig aber auch Schützengräben wie vor hundert Jahren.

Die Ukraine zeigt die ganze Bandbreite moderner Kriegsführung: Hightech auf der einen Seite, klassische Grabenkämpfe auf der anderen. Entscheidend bleibt, dass Soldatinnen und Soldaten geschützt sind. Krieg wird heute technologischer geführt, aber es geht nach wie vor um Menschenleben, egal ob aus der Distanz oder am Boden.

Wie wehrfähig ist die Schweiz?

Wir haben starke Universitäten, innovative Unternehmen und gut ausgebildete Menschen. Das ist eine gute Ausgangslage. Gleichzeitig gibt es Sicherheitslücken, die wir ehrlich benennen und schliessen müssen. Ich bin zuversichtlich. Und ich bin fest davon überzeugt, dass die Schweizerinnen und Schweizer im Ernstfall bereit sind, ihren Beitrag zu leisten.

Wie stark schützt uns die Neutralität?

Die Neutralität allein schützt uns nicht –es braucht eine bewaffnete Neutralität mit einer glaubwürdigen Armee. Und das ist keine Einbahn: Wir können nicht erwarten, dass andere unsere Probleme lösen. Wir müssen etwas beitragen, und zwar bereits heute. Die Schweiz hat Infrastruktur, die für ganz Europa wichtig ist, etwa Datencenter und Verkehrswege. Es ist unsere Aufgabe, diese zu schützen.

Die Armee will in den nächsten zehn Jahren zusätzlich rund 30 Milliarden Franken. Wozu?

Wir brauchen Fähigkeiten gegen ballistische Raketen, Drohnen und Marschflugkörper, auf kurzer, mittlerer und grosser Reichweite. Gleichzeitig bauen wir unsere Cyberfähigkeiten aus. Die ganze Welt will derzeit solche Systeme. Das macht sie erstens teurer, und zweitens müssen wir bei der Bestellung ein Drittel anzahlen, sonst kommen wir gar nicht erst auf die Liste.

Was ist Stand der Dinge beim neuen Kampfjet?

Im September wird in den USA ein grösserer Rumpfteil zusammengebaut, und Mitte 2027 folgt der Rollout des ersten Schweizer F­35. Eine Schweizer Delegation nimmt den Jet vor Ort ab. Danach bleiben die ersten acht Maschinen erst mal in den USA, wo unsere Piloten ausgebildet werden. Ab 2028 sollen die ersten F­35 dann in der Schweiz einsatzbereit sein, Stand heute ohne Verzögerung.

Und wie steht es beim Schutz vor Drohnenangriffen?

Gegen grössere Drohnen und Raketen bestehen noch Lücken. Im Bereich der Minidrohnen haben wir am G7­ Gipfel erstmals ein System unter realitätsnahen Bedingungen eingesetzt, mit guten Resultaten. Ab 2028 soll das erste Drohnenbataillon aufgebaut werden.

Sie nennen die Miliz gern «unsere Geheimwaffe».

Wir profitieren stark von zivilen Fähigkeiten. Ein Beispiel ist unser Kompetenzzentrum für den Weltraum: Gestartet ist es vor drei Jahren mit 3 Mitarbeitenden, heute leisten über 200 Armeeangehörige dort ihren Dienst, viele davon aus Hochschulen wie der ETH. Das wäre unmöglich ohne Miliz. Verschiedene Länder denken über die Wiedereinführung der Milizarmee nach und schauen bei uns, wie es geht.

Jahr für Jahr verlassen mehrere Tausend junge Männer die Armee und wechseln in den Zivildienst. Wieso ist es so schwierig, den Militärdienst attraktiver zu machen?

Sagt mir jemand, die Armee müsse attraktiver werden, steigt bei mir der Blutdruck. Militärdienst betrifft im Ernstfall auch das Leben und ist kein Freizeitangebot. Aber wir müssen besser werden bei der Vereinbarkeit mit Studium, Beruf und Familie. Und wir sollten uns fragen, ob wirklich alle die gleich lange Rekrutenschule machen müssen, auch dann, wenn viel Vorwissen bereits vorhanden ist.

Täuscht der Eindruck oder ist auch die Kleiderordnung lockerer geworden?

Das stimmt tatsächlich: Ob das Béret perfekt sitzt, spielt heute weniger eine Rolle. Wichtiger ist, dass die Aufträge erfüllt werden.

Der Armeechef besucht die Truppe regelmässig: «Da sehe ich, wo es klemmt.»

20 GENUSS

Frucht-Eulen

Znüni/Zvieri für 2 Personen

2 entkernte Scheiben Birne

2 Aprikosen

4 Heidelbeeren

2 Himbeeren

½ Apfel

4 lange Salzstangen

1. Eulenkörper und Augen

Die Birnenscheiben mit der Spitze nach unten auf einen Teller legen. Aprikosen quer halbieren und je 2 runde Scheiben abschneiden. Oben als Augen auf die Birne legen und in die Mitte je eine Heidelbeere legen. Die Himbeere unter den Augen als Nase platzieren.

2. Flügel, Füsse und Kopffedern Die restliche Aprikose für Füsse und Kopffedern in kleine Dreiecke schneiden. Apfel in dünne Scheiben schneiden und rechts und links leicht überlappend als Flügel an die Birnenscheibe legen. Die Salzstangen als Ast, auf dem die Eule sitzt, unter die Füsse legen.

Kindermenüs

Migros Heidelbeeren

250 g Tagespreis

Tierisch gluschtig

Auch bei Kindern isst das Auge mit. Diese frischen Rezeptideen begeistern kleine Esser am Kindergeburtstag und bei anderen besonderen Anlässen.

Text: Angela Obrist

Kindermenüs

So greifen Kinder bei Grünzeug zu

Mundgerecht portionieren

Frisches Gemüse und Früchte lassen sich selbstverständlich in den Snackalltag integrieren. Für den Znüni oder Zvieri ein saisonales Gemüse oder eine Frucht in handliche Schnitze oder Sticks schneiden und in der Znünibox mitgeben. An freien Tagen auf einem Teller auf dem Esstisch bereitstellen.

In andere Gerichte integrieren Eine Extraportion Gemüse lässt sich gut in klassische Kindergerichte einbauen, ohne kritische kleine Esser abzuschrecken. In der Tomatensauce für Pasta auch Zucchetti, Peperoni oder Rüebli mitkochen und die Sauce vor dem Servieren fein pürieren. Diese angereicherte Tomatensauce eignet sich auch bestens als Basis für Pizza. Für grüne Omeletten Milch und Eier zusammen mit frischen Spinatblättern pürieren, bevor die Masse zubereitet wird. Den Teig für Pancakes kann man mit Beeren oder mit anderen, in Würfel geschnittenen Früchten ergänzen. Werden die Kartoffeln für Stocki gekocht, einfach saisonales Gemüse beigeben, mitkochen und alles zusammen pürieren – das funktioniert ebenso gut bei Cremesuppen.

PeperoniTintenfisch im Kräuterdip-Meer

Die Kleinen für Rohkost begeistern? Ganz einfach! Peperoni auf Crème-fraîcheQuark-Dip mit Kräutern so anrichten, dass sie wie Tintenfische aussehen.

400 g Tagespreis

Kartoffelstocklöwe

Da machen nicht nur Kinder grosse Augen: Aus dem Gemüsedschungel –aus Erbsen, Broccoli, Bohnen und Pak-Choi – guckt frech ein lustiger Kartoffelstocklöwe.

Bio Broccoli 1 kg Tagespreis

Eiskalt erfrischt

Mit diesen Rezepten und Tipps machst du Eistee im Nu selbst und verfeinerst ihn ganz nach deinem Geschmack.

Text: Angela Obrist

Alpen-Eistee

Ergibt ca. 1 l

1 l Wasser 3 Beutel Thymiantee ca. 50 g Honig ½ Bund Teekräuter, z. B. Melisse, Verveine oder Pfefferminze Eiswürfel

1. Wasser aufkochen, Teebeutel hineingeben. Tee ca. 5 Minuten ziehen lassen, Beutel entfernen.

2. Mit Honig süssen, in eine Flasche abfüllen und abkühlen lassen. Tee im Kühlschrank mindestens 2 Stunden kühl stellen.

3. Zum Servieren Kräuterzweige und Eiswürfel in Fläschchen oder Gläser verteilen, mit Tee aufgiessen.

Tipps für Eistee

nach Gusto

Vielfältig

Schwarztee ist die klassische Basis für Eistee. Damit er nicht bitter wird, die Beutel nur wenige Minuten ziehen lassen, den Aufguss mit einigen Eiswürfeln rasch abkühlen und anschliessend vollständig auskühlen lassen. Unbedingt auch andere Teesorten ausprobieren, wie etwa Grüntee, Hagebutten- oder andere Früchtetees. Alternativ frische Pfefferminze oder Zitronenmelisse mit heissem Wasser übergiessen und direkt im Krug ziehen lassen. Für mehr Aroma sorgen einige Scheiben frischer Ingwer oder eine aufgeschnittene Vanilleschote, die in den Krug mit heissem Tee kommen. Eistee mit Zitronenoder anderem Fruchtsaft abschmecken. Ein Schuss Sirup, zum Beispiel Holunderblüte oder Himbeere, sorgt für Süsse.

Etwas fürs Auge Mit frischer Deko wird Eistee zum Hingucker – fast wie ein cooler Mocktail. Fürs Servieren einfach frische Kräuter und in Scheiben geschnittene Früchte wie Zitrone, Pfirsich oder Erdbeeren in den Krug geben. Besonders dekorativ: Eiswürfel mit eingearbeiteten Blaubeeren, Himbeeren oder feinen Kräuterblättchen. Dafür die Zutaten in die Eiswürfelform legen, mit Wasser auffüllen und einfrieren.

Mango-Eistee

Dieser selbst gemachte Eistee schmeckt nach Ferien! Als Grundlage dient Schwarztee, der mit süsser Mango und erfrischender Pfefferminze verfeinert wird.

Brombeer-Nektarinen-Eistee

Wunderbar fruchtig und erfrischend ist ein Eistee, der mit Nektarinen und Brombeeren aromatisiert wird.

Hier kannst du die MigustoApp herunterladen.

Eistee

Z u Tisch mit …

Jaël Malli

Aufgetischt

«Ich

mag vietnamesische Nudelsuppe»

Sängerin Jaël von der Berner Band Lunik erzählt, wie sie mit ihren Kindern anstösst und was ihrer Stimme vor einem Auftritt guttut.

Text: Silvia Schütz

Jaël Malli, wie sieht ein typisches Frühstück bei Ihnen aus?

Seit Neuestem esse ich Gemüse und Eiweiss. Wegen hormoneller Veränderungen habe ich meine Ernährung etwas angepasst. Frischen Spinat, Zucchetti und Pilze andünsten, dazu gibts zum Beispiel Spiegelei, Tofu oder auch mal Quark oder Hüttenkäse.

Essen oder trinken Sie etwas Besonderes für Ihre Stimme? Salbei- und Ingwertee.

Wie halten Sie sich für Auftritte fit? Ich trainiere seit Kurzem ein- bis zweimal pro Woche Kraft und Ausdauer. Um men-

tal fit zu sein, mache ich ein Achtsamkeitstraining. Ich sorge auch dafür, dass ich Pausen habe. Regeneration ist fast wichtiger als körperliches Training zwischen Auftritten.

Welche Mahlzeit ist für Sie emotional am wichtigsten?

Der Znacht, weil wir dann zu viert am Tisch sitzen und vom Tag erzählen. Während einer Tour verschiebt sich das aufs Frühstück. Familienaustausch ist mir ein grosses Anliegen.

Was war Ihr Lieblingsessen als Kind? Alles mit Teig und viel Rahm.

Und heute?

Ich bin ein Fan der vietnamesischen Nudelsuppe Pho. Es ist ursprünglich eine Rinderbrühe, es gibt sie aber auch als vegetarische oder vegane Variante. Die Suppe ist angereichert mit frischen Zutaten wie Koriander und Bambussprossen. Diese asiatischen Geschmacksnoten sind fantastisch.

Was essen Sie, wenn es schnell gehen muss?

Wir haben Rohkost im Kühlschrank, also Gurken, Peperoni, Cherrytomaten und Co. Die Kinder lieben sie im Couscous-Salat mit Oliven.

Wie gut finden Sie die Schweizer Kulinarik?

Traditionelle Schweizer Küche mag ich weniger, aber es gibt zunehmend sehr leichte Schweizer Küche – eine Forelle mit feinem Gemüse und Reis finde ich super.

Könnten Sie sich vegan ernähren? Ja, das habe ich bereits eine Zeit lang gemacht. Ich probiere seit jeher verschiedene Ernährungsstile aus. Ich suche Lösungen fürs Wohlbefinden, die für mich stimmen.

Was halten Sie vom Anstossen? Ich trinke seit Jahren keinen Alkohol. Aber Anstossen hat etwas Feierliches, deshalb stosse ich mit meinen zwei Kindern gern an –einfach mit Leitungswasser oder Moscht.

Was kommt bei Ihnen auf den Grill? Maiskolben, mit Frischkäse gefüllte Pilze und Vegi-Wurst. Steckenbrote find ich auch grossartig, wenn man sie mit dem dünnen Pizzateig macht, sodass den Kindern nicht die Geduld ausgeht, den Stecken zu halten. Das verhindert, dass ich am Ende mit vier Chneble dastehe.

Aufgetischt

«Ich liebe den Smoothie-Mixer, weil er so einfach funktioniert.»

Welche Milch trinken Sie?

Milch allein nicht, aber Matcha Latte mit Kuhmilch mag ich. Jahrelang benutzte ich Hafermilch, da ich lange laktosefrei unterwegs war. Mittlerweile erhielt ich von der Hormonberaterin den Rat, es doch lieber mit Kuhmilch zu probieren. Wir werden sehen, was sich längerfristig stimmiger anfühlt.

Was ist Ihr liebstes Küchengerät?

Der Smoothie-Mixer, weil er so einfach funktioniert – ganz nach dem Motto: Alles hinein, und am Schluss kommt was Feines dabei heraus.

Was kochen Sie für Gäste?

Früher hatte ich das Gefühl, ich müsse einen Viergänger auftischen. Heute koche ich so, dass ich nicht ständig in der Küche stehen muss, sondern auch etwas vom Besuch habe. Zum Beispiel Lachs und Gemüse aus dem Backofen. Da wir häufig Familien mit Kindern als Gäste empfangen, gibts auch häufig eine einfache Spaghettipfanne oder so.

Wie trinken Sie Kaffee?

Koffeinfrei und ohne Zucker, dafür als Cappuccino mit viel Schaum.

Macht Schokolade glücklich?

Für einen kurzen Moment ja, längerfristig wohl nicht, wenn man zu viel davon isst.

Die 46-jährige Musikerin wohnt mit ihrem Ehemann und ihren zwei Kindern in Bern. Bekannt wurde sie als charismatische Leadsängerin der Band Lunik. Nach über zehnjähriger Pause tritt Lunik dieses Jahr wieder auf – unter anderem am 15. Juli am Gurtenfestival in Bern, das von der Migros als Hauptsponsorin präsentiert wird.

Haben Sie ein Lieblingsrestaurant in der Schweiz?

Für spezielle Anlässe das vegane Kle in Zürich. Dort trifft man mich auch im Restaurant Josef an. In meinem Wohnort Bern wähle ich zum Beispiel Ludmilla oder das Pêle-Mêle.

Mit wem würden Sie gern einmal essen?

Mit der Schauspielerin Kate Winslet – auf Instagram hat sie wahnsinnig viel Gutes gesagt übers Frausein, Body Positivity und das Älterwerden. Sie ist eine geerdete Persönlichkeit, die mich beeindruckt.

Welches Gericht mit welcher Musik tischen Sie auf, wenn Sie jemanden verführen wollen?

Ich bin seit 21 Jahren mit meinem Mann zusammen, von daher ist das für mich eine abstrakte Frage. Bei uns wäre es eher: Nanny bestellen und auswärts essen gehen.

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Werhats erfunden?

GDas Häppchen der Nation

Gibts irgendwo im Land einen Apéro, ist das Schinkengipfeli nicht weit – doch wie schweizerisch ist es wirklich?

ute hundert Gramm sind sie schwer. Dampfend heisse Versprechen. Sie sind da, wenn man sie braucht – am Kindergeburtstag, an der WG-Party, am Geschäftsapéro. Geduldig warten sie auf ihren Einsatz, in Gefriertruhen von Sitten bis Konstanz. Helfer in der Not, wenn wir vergessen einzukaufen. Schinkengipfeli.

Das Schinkengipfeli ist die Schweiz unter den Backwaren – verlässlich, bodenständig und doch flexibel und vielseitig. Doch wie viel Schweiz steckt in dem luftigen Häppchen? Anders gefragt: Wer hats erfunden?

Der Aufstieg zum Apéroklassiker

Die Österreicher verspeisten ihre Kipferl bereits im Mittelalter. In Klöstern wurden sie gebacken, meist aus ungezuckertem Hefe- oder Brotteig. Auf den Geschmack kamen nebst den Österreichern auch die Franzosen – allerdings sehr viel

später: Croissants wurden im Frankreich des 19. Jahrhunderts populär. Ein Croissant macht aber noch kein Schinkengipfeli. Erst als Bäckereien sich nach herzhafteren Versionen des Croissants umsahen, wurde das Schinkengipfeli geboren. Die Schweiz griff die Idee erst später auf – in den Archiven und Kochbüchern erscheint das Schinkengipfeli nicht vor Beginn des 20. Jahrhunderts. Zunächst war es auch nicht der Apéroklassiker, als den wir es heute kennen. Schinkengipfeli dienten dazu, Teigreste und übrig gebliebenen Schinken zu verwerten.

Was das Schinkengipfeli zum Häppchen der Schweiz macht, ist weniger der Inhalt als seine Geschichte: entstanden aus unterschiedlichsten Einflüssen, pragmatisch veredelt und längst fester Bestandteil unseres Alltags – vom Apéro bis zum Znüni.

Text: Pascal Amri

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am Family Sunday im Gitterlibad in

MEINE REGION

Gemeinsam ab ins Wasser

Planschen, klettern, rutschen: Der Family Sunday vom 2. August im Gitterlibad in Liestal verspricht ein abwechslungsreiches Programm für Gross und Klein.

Bevor der Alltag wieder Fahrt aufnimmt, steht im Gitterlibad ein besonderer Ferientag auf dem Programm. Zusammen mit der Migros Basel verwandeln die Verantwortlichen das Frei- und Hallenbad in einen Erlebnispark für Wasserratten jeden Alters. Ob rasant eine der drei Rutschbahnen hinunterflitzen oder auf den Sprungbrettern gewagte Kunststücke präsentieren – den Mutigen gehören die Becken. Abenteuerlustige haben an der sechs Meter hohen Wasserkletterwand Gelegenheit, ihre Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen. Auch für alle, die es etwas gemütlicher angehen möchten, gibt es spannende Angebote. Beim Stand-up-Paddling können Familien ihr Gleichgewicht testen und in den Walk-On-Water-Bällen kann man in einer mit Luft gefüllten Kugel elegant über das Wasser gehen.

Grosse Hüpfburg für die Kleinsten Als besonderer Publikumsmagnet wartet der Aquatrack – ein schwimmender Hin-

dernisparcours, der Kraft, Balance und Ausdauer erfordert. Die jüngsten Gäste können sich derweil auf der Famigros-Hüpfburg an Land austoben.

Und wer zwischendurch eine Stärkung braucht, findet im Restaurant die beliebten Gitterli-Pommes oder feine Crêpes zum Dessert. Für Familien lohnt sich der Besuch besonders: An diesem Tag gilt ein vergünstigter Familieneintritt. Pro erwachsene Person erhält ein Kind oder Jugendlicher bis 16 Jahre freien Eintritt.

→ gitterlibad.ch

Ticketverlosung

Die Migros Basel verlost 5 Familieneintritte (maximal 5 Personen pro Eintritt). Teilnahme: Mail mit Name, Adresse und Stichwort «Gitterli» senden an: → verlosung@ migrosbasel.ch

29

Eine poetische Reise

In der neusten Inszenierung «Poussière d’étoiles» des Circus Monti verwandeln sich Misserfolge in Zirkuspoesie und zeigen, dass gerade im Scheitern eine besondere Kraft liegt. Im Zentrum steht ein schrulliger Wahrsager, umgeben von flackernden Lichtern und duftendem Rauch. Mit seiner Kristallkugel richtet er den Blick zu den Sternen und in die Herzen der Menschen – und wagt nichts Geringeres, als ihre Zukunft vorherzusagen. Doch seine masslosen Ambitionen bringen alles aus dem Gleichgewicht: Akrobatische Darbietungen misslingen, artistische Choreografien zerfallen, und selbst die verblüffendsten Zaubertricks gehen schief. Ungeschickt und doch voller Hingabe verleiht er dem Ensemble eine ganz eigene, chaotische Magie. Ob es ihm gelingt, das Vertrauen seiner Mitmenschen zurückzugewinnen, zeigt sich vom 19. bis 30. August auf der Rosentalanlage in Basel.

Weitere Infos → circus-monti.ch

Mit dem Code migros_bs26 gibts auf circus-monti.ch vergünstigte Tickets*.

* 10 Franken Vergünstigung auf Tickets in den Kategorien Loge/ Kat.2/Kat.3 für die Vorstellungen am 21. und 22. August um 20 Uhr. (maximal 4 ermässigte Tickets pro Person)

Circus Monti
Auf der Rutsche ins kühle Nass –eine von vielen Attraktionen
Liestal
Migros Basel

GENÜSSE für den Sommer

4.50 Alfredo Burrata

200 g, (100 g = 2.25)

5.95 Sélection Mini Burrata

200 g, (100 g = 2.98)

4.95 Sélection Melonen* Spanien, pro Stück

2.15 M-Classic Serrano Rohschinken per 100 g 4.50 Prosciutto hauchdünn geschnitten, IP-SUISSE 120 g, (100 g = 3.75 )

3.75 Honigmelonen gelb* Spanien, pro Stück

* Artikel sind in grösseren Filialen erhältlich. Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. Angebote gelten vom 16.7. bis 22.7.2026, solange Vorrat. Genossenschaft Migros Basel

Migros Basel

Erfolgsgeschichten aus der Region

Seit 25 Jahren steht «Aus der Region. Für die Region» in der Migros Basel für Produkte von Produzentinnen und Produzenten aus der Nordwestschweiz – von Käse und Kräutern bis zu Beeren und Brot.

Wenn die Familie Baur aus Kaisten frisches Gemüse erntet und für die Lieferung nach Münchenstein bereitmacht, zeigt sich, was «Aus der Region. Für die Region» seit 25 Jahren ausmacht: verlässliche Partnerschaften, kurze Wege und Produkte, deren Herkunft man kennt.

Familien wie die Baurs prägen das regionale Sortiment der Migros Basel seit Jahrzehnten – mit ihrer Erfahrung, ihrer täglichen Arbeit und ihrer starken Verwurzelung in der Nordwestschweiz. «Die Zusammenarbeit mit der Migros Basel ist sehr angenehm und fair», sagt Betriebsleiter Matthias Baur. Bereits in den 1940er-Jahren hatten seine Vorfahren die Migros Basel mit Gemüse beliefert. Sein Vater Alois packt noch heute auf dem Betrieb mit an.

Text: Luzia Schmid-Zuberbühler

Frisch, nah, mit klarer

Herkunft

Die Familie Baur aus Kaisten baut seit vielen Jahren

Gemüse für die Migros Basel an.

Über 70 zuverlässige Produzenten

Hinter den regionalen Produkten stehen Menschen, die Felder bewirtschaften, Beeren ernten, Kräuter anbauen, Käse herstellen oder Spezialitäten für die Migros Basel produzieren. Gemeinsam mit ihnen ist über die Jahre ein Netzwerk entstanden, das heute über 70 Produzentinnen, Produzenten und Lieferanten umfasst. Viele dieser Beziehungen bestehen seit Langem, manche über Generationen hinweg.

900 Produkte aus nächster Nähe

Das Gebiet von «Aus der Region. Für die Region» erstreckt sich bei der Migros Basel über Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Solothurn und Jura sowie Teile des Aargaus und des Berner Juras. Es ist geografisch eher

SOMMER mit Blumen aus der Region

Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. Angebote gelten vom 16.7. bis 22.7.2026, solange Vorrat. Genossenschaft Migros Basel

6.95 «Aus der Region.» Rudbekia erhältlich in diversen Farben, Ø 15cm, pro Topf Inder MigrosBase2Jahre 5

9.95 «Aus der Region.» Sonnenblumen 3er-Topf, Ø 19cm, pro Topf 5.95 «Aus der Region.» Ballonblume erhältlich in diversen Farben, Ø 12cm, pro Topf

MEINE REGION

«Die Zusammenarbeit mit der Migros Basel ist sehr angenehm und fair.»

Matthias Baur, Betriebleiter Baur Gemüse

Marco Pfaff liefert seine Biokräuter täglich frisch in die Migros

klein, kulinarisch aber erstaunlich vielfältig. Rund 900 Produkte gehören heute zum Sortiment. Dazu zählen Käsespezialitäten aus dem Jura, etwa jene des Ehepaars Florian und Agnès Spielhofer aus St-Imier, Biokräuter aus Augst, Chlöpfer aus Frick, aber auch Linsen, Apfelringli, Rapsöl oder Weihnachtssterne in der Adventszeit. Frisches Gemüse und Früchte aus regionalem Anbau ergänzen das Angebot im Lauf des Jahres. Regionalität zeigt sich dabei ganz konkret: Auf den Verpackungen ist vermerkt, von welchem Betrieb ein Produkt stammt. Wer zu «Aus der Region» greift, sieht also nicht nur, was er kauft, sondern auch, wer dahintersteht.

Je nach Saison und Wetter kann ein grosser Teil verschiedener Gemüse- und Obstsorten aus regionalem Anbau gedeckt werden. Allein in diesem Bereich sind rund 165 Artikel das ganze Jahr über im Sortiment.

Wertschöpfung in der Region

Die kurzen Wege sorgen für Frische und entlasten zugleich die Umwelt. Gleichzeitig bleibt ein wichtiger Teil der Wertschöpfung in der Region – in der Landwirtschaft, bei den Produzenten und auch innerhalb der Migros Basel selbst.

Dazu gehören auch Gross- und Kleinbrote, die in der Pâtisserie artisanale in der Betriebszentrale in Münchenstein oder in den Hausbäckereien entstehen. Ein bekanntes Beispiel ist der Vito-Pizzateig, der für viele Kundinnen und Kunden längst zu den regionalen Klassikern gehört. Das Mehl dafür stammt von der Knecht Mühle AG in Leibstadt – ein konkretes Beispiel dafür, dass Regionalität bei «Aus der Region. Für die Region» nicht bei der Verarbeitung aufhört, sondern bereits bei den Zutaten beginnt.

Garantiert hier gewachsen

Denn wo «Aus der Region» draufsteht, ist Regionalität klar geregelt: Nicht nur die Herstellung, sondern auch der Anbau der Zutaten erfolgt in der Region. So wächst etwa der Sellerie für den AdR-Selleriesalat in der Nordwestschweiz. Die Zertifizierung erfolgt immer nach den Richtlinien des Vereins Schweizer Regionalprodukte (regio.garantie).

Die Nordwestschweiz hat kulinarisch viel zu bieten – und hinter dieser Vielfalt stehen Menschen und Betriebe, die sie Tag für Tag möglich machen. Seit 25 Jahren bringt die Migros Basel diese regionalen Produkte in ihre Regale – und damit nah zu den Kundinnen und Kunden.

Er ist für den Hart-, sie für den Weichkäse zuständig: Die Spezialitäten des Ehepaars Florian und Agnès Spielhofer aus St.-Imier sind in der Migros Basel erhältlich.
Basel.
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Stand-up-Paddling

Aufs Brett, fertig, los

Der Einstieg ins Stand-up-Paddling ist einfacher, als viele denken. Das richtige Board erleichtert die ersten Versuche deutlich. Worauf es bei Material und Sicherheit ankommt, erklärt ein Profi.

Heidi Bacchilega

Stand-up-Paddling oder Stehpaddeln hat sich vom Trend zum festen Bestandteil des Wassersports entwickelt. Gerade auf einem ruhigen See wird deutlich, warum so viele dabeibleiben und die Momente auf dem Wasser geniessen. Florian Gander (43), der mit seinem Wassersportzentrum Supkultur am Zürcher Mythenquai jeden Sommer Tausende aufs Wasser bringt, weiss warum: Der Sport passt für fast jedes Alter. Ganders jüngste Teilnehmende sind Kinder, seine älteste Kundin stieg mit 88 aufs Brett. «Stand-up-Paddeln ist das beste Ganzkörpertraining», sagt Gander. Gleichgewicht und Rumpf profitieren besonders.

Von Hawaii in die heimische Schweiz Seine heutige Form erhielt das Stand-upPaddling in den 1940er- und 50er-Jahren an den Stränden von Hawaii. Dort standen lokale Surflehrer, die sogenannten Beach Boys, mit Paddeln auf langen Brettern, um ihre Schüler besser im Blick zu behalten. Wiederentdeckt wurde die Technik im wind- und wellenarmen Sommer 2000 auf Maui, als klassische Surfbedingungen ausblieben und Alternativen gefragt waren.

«Frühmorgens aufs Wasser zu gehen, ist das Schönste, das es gibt.»
Florian Gander, Gründer Supkultur Zürich

Stand-up-Paddling

Nur das Plätschern des Wassers und der Schlag des Paddels ist zu hören: Stand-up-Paddler auf dem Lago Maggiore

Wie Anfänger sicher in den Stand finden

Der Start gelingt fast allen: Füsse hüftbreit, Knie leicht gebeugt, den Blick nach vorn richten – nicht auf die Füsse. Wer unsicher ist, beginnt kniend und arbeitet sich in Ruhe in den Stand. Am besten klappt das auf ruhigem, windstillem Flachwasser. Ein kurzer Schnupperkurs hilft, typische Fehler von Anfang an zu vermeiden. Neun von zehn privaten Paddlern, beobachtet Gander, fahren kniend, weil sie das Aufstehen nie gelernt haben.

Sicherheit: was bei Wetter, Weste und Leash zählt

Schwimmweste und Wetter-Check gehören zur Grundausrüstung – Pflicht ist die Weste allerdings nur, wenn man weiter als 300 Meter vom Ufer entfernt paddelt. Doch auch auf vermeintlich ruhigem Wasser ist Vorsicht geboten. «Auf dem See sind wir so wenig allein wie auf der Strasse. Eine Weste trägt man nicht nur für sich selbst, sondern auch wegen der anderen», sagt Gander. Wind, Strömung und Kälte würden oft unterschätzt,

ebenso die Kursschiffe: Man halte Abstand und kreuze nie direkt vor ihnen. Wichtig ist auch die Leash, die Sicherheitsleine zwischen Board und Fuss – allerdings nur auf stehenden Gewässern. Auf Flüssen ist sie tabu: «Sobald man vom stehenden ins fliessende Gewässer wechselt, ist die Leash das Erste, was wegkommt.» Verfängt sich das Board etwa an einem Brückenpfeiler, kann die Leine zur gefährlichen Falle werden. Flüsse bleiben deshalb etwas für Erfahrene – Strömung und Hindernisse verzeihen kaum Fehler.

Der häufigste Fehler: das falsche Board Wer einfach online das günstigste Board bestellt, erlebt oft schon vor dem ersten Paddelschlag Frust. «Das falsche Sportgerät zu kaufen, ist wie als Erwachsener auf einem Kindervelo zu fahren – man hat keinen Spass und gibt schnell wieder auf», sagt Florian Gander. Entscheidend sind Volumen, Länge und Breite des Boards, abgestimmt auf Körpergrösse und Gewicht. Auch der richtige Luftdruck wird oft unterschätzt: «Viele prüfen mit dem Finger und meinen, es passe. In Wirklichkeit braucht das Board einen viel höheren Druck, damit es steif genug ist.» Ein solides aufblasbares Board (iSUP) ist laut Gander ab etwa 500 Franken erhältlich. Sein Rat: sich lieber im Fachgeschäft beraten zu lassen, statt blind online zu kaufen. Wer nur gelegentlich paddelt, fährt mit Mieten ohnehin günstiger – am Zürichsee etwa ab 35 Franken pro Stunde.

Wann und wo sich erste Touren lohnen Die schönste Zeit ist der frühe Morgen, wenn das Wasser am ruhigsten ist. «Frühmorgens aufs Wasser zu gehen, ist das Schönste, das es gibt», schwärmt Gander. Für die ersten Touren eignen sich windgeschützte Seen und ruhige Buchten; in der Schweiz bieten etwa der Zürichsee, der Vierwaldstättersee, der Genfersee oder kleinere Bergseen gute Bedingungen. Rechtlich gilt: Öffentliche Gewässer dürfen grundsätzlich befahren werden, ausser Tafeln oder gelbe Bojen weisen auf Einschränkungen hin. Ein Handy im wasserdichten Beutel, Sonnencreme, möglichst nicht allein losfahren und immer jemanden über die Route informieren – so steht der ersten Tour nichts im Weg.

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Finanzen

Was ist der Zinseszins effekt –und wie kann ich davon profitieren?

Tereza Kaurinovic Kundenberaterin

Migros Bank, Expertin für Anlagethemen

Der Zinseszinseffekt ist der stille Motor beim Vermögensaufbau. Seine volle Kraft entfaltet er erst über einen längeren Zeitraum. Und er wird oft unterschätzt. Genau deshalb ist es so wichtig, den Effekt zu verstehen – und für sich zu nutzen.

So funktionierts: Wer sein Geld auf einem Sparkonto anlegt, bekommt darauf Zinsen. Werden diese Zinsen dem Guthaben zugeschlagen, gibts darauf wieder Zinsen. Und wieder und wieder. Je mehr Zeit dieser Zinseszins hat, desto grösser fällt das Wachstum aus.

Solche Zinseszinseffekte gibts überall dort, wo Erträge regelmässig dem Kapital zugeschlagen und wieder investiert werden. Am stärksten lässt sich dieser Effekt bei Geldanlagen an der Börse nutzen. Dort

bekommt man zwar keine Zinsen, aber eine Rendite. Das Prinzip bleibt aber dasselbe. Ein Rechenbeispiel: Eine Person legt 10 000 Franken in Aktien an. Die Jahresrendite beträgt 5 Prozent. Dank Zinseszins wächst das Vermögen in 30 Jahren auf rund 45 000 Franken an. Mit einer einfachen Verzinsung, bei der nur das Startkapital verzinst wird, hätte die Person dagegen nur etwa 25 000 Franken auf dem Konto.

Wer vom Zinseszins profitieren will, sollte drei Dinge beachten: So früh wie möglich loslegen: Zeit ist der wichtigste Faktor beim Vermögensaufbau. Je früher man mit Investitionen beginnt, desto länger kann das Geld für einen arbeiten und sich quasi selbst vermehren.

Nicht alles auf eine Karte setzen: Anlegerinnen und Anleger sollten ihr Geld breit über verschiedene Anlagen streuen, zum Beispiel mit einem Fonds. Das reduziert die Risiken und sorgt dafür, dass das Kapital kontinuierlich wachsen und den Zinseszins ungestört entfalten kann. Wichtig: Nur sogenannte thesaurierende Fonds nutzen, bei denen Zinsen und Dividenden automatisch wieder angelegt werden.

Regelmässig investieren: Es ist sinnvoll, regelmässige kleinere Beträge zu investieren statt einmalig einen grossen Betrag. Dadurch sind Anlegerinnen und Anleger früher und kontinuierlich im Markt, was dem Zinseszins mehr Zeit gibt zu wirken und gleichzeitig Kursschwankungen glättet.

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Antwort

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Wohin mit den Eiswürfeln?

1Was räume ich wo hin?

Am besten die Esswaren nach Kategorien ordnen. Also Gemüse und Früchte zusammen, Brot und Backwaren sowie Fleisch und Fisch – alles bekommt seinen Abschnitt im Kühlfach. Praktisch sind dafür Körbe und flache Boxen: «Statt einzelne Packungen übereinanderzustapeln, kommt alles einer Kategorie in denselben Behälter», sagt Caroline Bamert, Ordnungs­ und Aufräumcoach. Und: Neues kommt nach hinten, Älteres nach vorn.

2

Wie versorge ich Eiswürfel platzsparend?

Offene Eiswürfelbehälter in eine verschliessbare Plastikbox auf einen flachen Untergrund stellen, so wird sicher kein Wasser verschüttet. «Sobald die Eiswürfel gefroren sind, fülle ich sie gern in einen verschliessbaren Gefrierbeutel oder eine Dose um», sagt Bamert. So nehmen die Eiswürfel keine Fremdgerüche an, und sie brauchen weniger Platz. Zudem ist der Behälter frei für neue Eiswürfel.

Haushalt

So schaffst du Ordnung im Eisfach

In kleinen Gefrierfächern zählt jeder Zentimeter. Mit einfachen Tricks nutzt du den Platz besser und findest schneller, was du brauchst.

3

Wie behalte ich den Überblick bei einer Truhe?

Hier sind stapelbare Körbe und Kisten wichtig. Auch sollten alle Behälter gut leserlich beschriftet sein. Die Kisten in Kategorien stapeln und häufig benötigte Lebensmittel oben drauf legen. «Ich empfehle zusätzlich, eine kleine Inventarliste am Kühltruhendeckel anzubringen», sagt Bamert.

4

Worin verpacke ich die Produkte am besten?

Die Originalverpackung ist oft nicht dafür gemacht, Lebensmittel nach dem Öffnen langfristig vor Frost und Feuchtigkeit zu schützen. Darum angebrochenes Gemüse in gut verschliessbaren Gefrierbeutel oder eine Gefrierdose umfüllen. Brot portionenweise verpacken, damit nur so viel aufgetaut wird, wie ge ­

braucht wird, und Fleisch am besten vakuumiert einfrieren. «Butter kann in der Originalpackung bleiben, wenn diese satt anliegt», erklärt Bamert. Auch lohnen sich Beschriftungen: Inhalt, Einfrierdatum und Menge verzeichnen. «Das erspart später Rätselraten und kulinarische Überraschungen.»

5

Wie verhindere ich, dass Esswaren Eis ansetzen? Eiskristalle entstehen meist durch Feuchtigkeit und Luft. Darum: Lebensmittel möglichst luftdicht verpacken. Angebrochene Packungen gut verschliessen und keine unnötige Luft im Gefrierbeutel lassen. «Ausserdem sollten Speisen vor dem Einfrieren vollständig ausgekühlt sein», erklärt Bamert. Das Tiefkühlfach auch nicht länger offen stehen lassen als nötig.

Text: Barbara Scherer

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Praktische Behälter fürs Gefrierfach

Gesundheit

TagenAnsehrheissen solltenwir 2,5bis3Litertrinken.

Kluge Köpfe trinken jetzt

Dieser Sommer heizt uns höllisch ein. Wie viel Wasser sollten wir jetzt trinken? Und kann es auch zu viel sein?

Text: Michael West

Wie viel Wasser sollte man an sehr heissen Sommertagen trinken?

«Wenn das Thermometer auf weit über 30 Grad klettert, sollte man im Lauf des Tages rund 2,5 bis 3 Liter trinken», sagt Stefan Maydl, Facharzt für Allgemeinmedizin bei Medbase in Wil Friedtal SG. «Es ist besser, regelmässig ein Glas Wasser zu trinken, statt lange zu warten und dann eine ganze Flasche herunterzustürzen. In kleinen Portionen kann der Körper das Wasser besser aufnehmen und verarbeiten.»

«Wer zu wenig Durst hat, sollte das Trinken unbedingt ritualisieren.»

Stefan Maydl, Facharzt für Allgemeinmedizin bei Medbase in Wil Friedtal SG

LEBEN

Gesundheit

Was passiert, wenn man bei Hitze zu wenig trinkt?

Der Körper schützt sich durch Schwitzen vor Überhitzung. Diesen Flüssigkeitsverlust muss man durch Trinken ausgleichen, sonst funktioniert der ganze Organismus mit der Zeit immer schlechter: Es beginnt mit Benommenheit, Schwindel und Muskelkrämpfen und geht über Herzrasen und Bewusstlosigkeit bis hin zum lebensbedrohlichen Kreislaufkollaps. Es ist darum eine gute Idee, an sehr heissen Tagen immer eine Flasche Wasser dabei zu haben.

Sollte man nur trinken, wenn man Durst hat?

Nein, denn der Durst kann sich auch zu spät melden. Manche Menschen trainieren sich das Durstgefühl regelrecht ab, weil sie zum Beispiel bei der Arbeit nicht gut aufs WC können. «Wer zu wenig Durst hat, sollte das Trinken unbedingt ritualisieren», so Stefan Maydl. «Man kann sich zum Beispiel vornehmen, zu bestimmten Uhrzeiten immer etwas Wasser zu trinken.»

Warum haben alte Menschen oft kein Durstgefühl?

Bei Seniorinnen und Senioren lässt das Durstgefühl laut dem Arzt vor allem nach, weil die zuständigen Sinneszellen im Gehirn und die Flüssigkeitssensoren im Körper im Alter weniger sensibel arbeiten. Viele ältere Menschen trinken auch bewusst weniger, weil sie Angst haben, wegen einer Blasenschwäche nicht rechtzeitig die Toilette zu erreichen. Seniorinnen und Senioren sollten unbedingt auf eine ausreichende Trinkmenge achten. Ein Spezialfall ist es laut Maydl, wenn ein alter Mensch an einer Herzschwäche leidet: Dann dürfe die Trinkmenge nicht zu gross sein und müsse mit der Ärztin abgestimmt werden.

Sollte man zu Mahlzeiten immer Wasser trinken?

«Das ist eine Frage der Esskultur», sagt Maydl. «In manchen Kulturen gehören Getränke auf dem Tisch dazu, in anderen eher nicht.» Wenn man sonst genügend trinke,

könne man beim Essen auch gut darauf verzichten. Unsinn sei die früher weitverbreitete Meinung, man verdünne durch Wasser zu den Mahlzeiten die Magensäure und habe danach Verdauungsprobleme.

Ist Wasser mit oder ohne Kohlensäure besser?

«Auch das spielt aus medizinischer Sicht keine Rolle und ist Geschmackssache», erklärt Maydl. «Weil aber viele Menschen das Prickeln im Mund mögen und als erfrischend empfinden, kann die Kohlensäure ein nützlicher Ansporn sein, genügend zu trinken.»

Welche Getränke sind neben Wasser die besten Durstlöscher?

Wer mehr Geschmack möchte, kann auch kalten ungesüssten Kräuter­ oder Früchtetee oder eine Apfelschorle trinken. Wichtig ist bei grosser Hitze: Das Getränk sollte nicht eiskalt sein. Sonst muss es vom Magen erst temperiert werden, was dem Körper zusätzliche Energie abverlangt.

Sollte man vor dem Einschlafen noch ein Glas Wasser trinken?

«Das führt dazu, dass man im Lauf der Nacht aufwacht und aufs WC muss», sagt Maydl. «Andererseits haben Menschen die unterschiedlichsten Einschlafrituale, die ihnen dabei helfen, zur Ruhe zu kommen. Wenn ein Glas Wasser dazugehört, sollte man das beibehalten.»

Kann man auch zu viel Wasser trinken?

«Ja, dann redet man von einer Wasservergiftung», erklärt Stefan Maydl. Das passiert, wenn man in kürzester Zeit mehrere Liter Wasser herunterstürzt. Natrium und andere wichtige Mineralstoffe werden dann sozusagen aus dem Körper geschwemmt, das Gewebe schwillt an, und es kann sogar zu einem Hirnödem kommen. «Solche Trinkexzesse sind aber sehr selten», so der Arzt. «Viel öfter schaden sich Menschen, indem sie zu wenig trinken.

Stadt

östlich des Greifensees

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Gewinnspiele: Teilnahmeberechtigt sind alle Personen mit Wohnsitz in der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein, die das 18. Altersjahr vollendet haben. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind die Mitarbeitenden des Gewinnspielveranstalters sowie Gewinnspielvereine, automatisierte Dienste und weitere professionalisierte/gewerbliche Teilnehmende. Gewinner/-innen werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht. Seit September 2023 ist die kostenlose Teilnahme an Verlosungen ausschliesslich online möglich.

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Einer der bekanntesten Hits des Rocksängers Bryan Adams heisst …?

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Wie nennt man im Tennis einen Netzaufschlag, der wiederholt wird?

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Wo fand das Eröffnungsspiel der Fussball-WM 2026 statt?

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Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.

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