Ausgabe Luzern, AZA 1953 Sion Response Zentral
MM29, 13.7.2015 | www.migrosmagazin.ch
12 Seiten Rätsel Knobelspass und tolle Preise für Jung & Alt
Kreative Hoteliers Seite 11
Yvonne Apiyo Brändle-Amolo
Moderatorin, Künstlerin, Jodlerin: Yvonne, das Energiebündel. Bild: Ornella Cacace
Seite 14
Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 041 - 455 70 38, E-mail: genossenschaftsregister@migrosluzern.ch
Gandalf im Interview Seite 18
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MM29, 13.7.2015 | 3
D Editorial
Ideen sind gefragt!
Die Schweizer Wirtschaft ächzt unter den Folgen des starken Frankens – Handel, Maschinenbau, Pharma, alle. Eine Branche jedoch wird doppelt ausgeblutet: der Fremdenverkehr. Während die Industrie wenigstens billig importieren kann, fehlen dem Tourismus einerseits die Gäste aus dem Ausland, andererseits sind für Schweizer Ferien im Ausland preislich noch attraktiver.
Die Situation ist alarmierend – sie war es schon vor dem letzten Eurotaucher. Denn jeder Cent, um den der Euro schwächer wird, kostet die Schweiz laut Schätzungen von Schweiz Tourismus 0,5 bis 1 Prozent der Gäste. Doch den Kopf in den Sand stecken bringt nichts: Kreativität und Optimismus sind gefragt. Und da ist in den letzten Wochen und Monaten durchaus etwas geschehen. MMRedaktor Reto Wild hat in der ganzen Schweiz zusammengetragen, mit welchen Ideen und Angeboten Schweizer Hoteliers ihre Gäste bei der Stange halten wollen (Seite 11).
Bild: Keystone/AP/Michael Sohn
Wohlverstanden: Natürlich macht kein Mensch in der Schweiz Ferien, weil er jetzt unter verschiedenen Kopfkissen auswählen kann, wie im Hotel Einstein in St. Gallen. Niemand cancelt seinen USA-Trip, weil im Hotel Lugano die alkoholfreien Getränke in der Minibar gratis sind. Nein, es geht vielmehr darum, sich aktiv um die Kundschaft zu bemühen. Zu signalisieren: Sie, lieber Gast, sind uns wichtig, wir lassen uns für Sie immer wieder etwas einfallen. Gerade bei einem älteren Publikum ist die Geisteshaltung, der Wille, sehr wichtig. Ein reicher Deutscher mit Chalet in der Schweiz und tiefen Sympathien für unser Land hat mir kürzlich gesagt, er könnte manchmal heulen, wenn er sehe, wie schlecht das Servicebewusstsein der Schweizer Hotellerie, vor allem in kleinen Orten, unterdessen sei. Es sind die initiativen Hotelbetriebe, denen wir in dieser Ausgabe Platz geben, die diesen Eindruck vielleicht ändern können. Hans Schneeberger, Chefredaktor hans.schneeberger@migrosmedien.ch
Menschen 6 Diese Woche Braucht die Nacht wieder mehr Dunkelheit? Experten finden, ja. 8 Zahlen & Fakten
Wissenswertes über das Reiseland Schweiz. 11 Tourismuskrise Mit diesen Zusatzleistungen wollen Schweizer Hoteliers leeren Betten entgegenwirken.
18
14 Porträt
Künstlerin und SP-Politikerin Yvonne Apiyo Brändle-Amolo will in den Nationalrat. 16 Die Güsel-Detektive 18 Interview Filmstar Ian McKellen über seine Rolle als Sherlock Holmes, schwule Hochzeiten und späten Ruhm. 23 Bänz Friedli
Migros-Welt 28 Neues aus Ihrer Region Aktionen, Reportagen und interessante News aus den Genossenschaften. 35 Saisonküche
Gluschtige Kohlrezepte. 37 Das grosse Rätsel-Extra Zwölf Seiten Knobelspass zum Rausnehmen. 59 Impressum 63 Frage der Woche 64 AdR
Auf Tomatenernte im Kanton Zürich. 66 Ausbildung
Zwei Migros-Lernende gewinnen Myclimate-Preis.
68 Tiefkühlprodukte
Schnell zum Aufwärmen – und erst noch Bio! 71 Granatenstark: Aproz Thé 73 Banago gibts jetzt als Äffli 75 Mmh, Yummie, diese Pizza!
Leben 78 Sommerwettbewerb
Raten Sie mit und gewinnen Sie jede Woche tolle Preise! 81 Ernährung
Kräuter sind gesund und bringen Würze auf den Teller. 82 Beauty 85 Migros-Bank-Ratgeber 87 Gesundheit Darauf sollten Sie achten, bevor Sie in die Ferien abheben. 88 Kinder
Jetzt blüht die Mutter aller Rosen: die Damaszener. 91 Glücksgriff 92 Cumulus 94 Meine Welt
Die Schwyzer Regisseurin Annette Windlin inszeniert das Freilichtspektakel «Morgarten».
M-Infoline: Tel. 0800 84 0848 oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08. redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch * Normaltarif
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Menschen MM29
Darauf freuen wir uns Gurtenfestival George Ezra, Patent Ochsner, Cro (Bild): Auch in diesem Jahr kann sich das Line-up auf dem Berner Hausberg sehen lassen. 16. bis 19. Juli. Nachtwanderung In lauen Sommernächten muss man nicht weit gehen, um eine neue Welt zu entdecken. Nehmen Sie Ihr Kind an die Hand und ziehen Sie los!
Mein Bild der Woche
Pascale Bruderer Wyss (37) ist
ehemalige Nationalratspräsidentin und seit 2011 Ständerätin des Kantons Aargau.
«Sanierungsbedürftige Strassen, aufgebrochener Belag – ein Bild aus einer Feriendestination, weit weg, in einem armen Land? Ganz falsch. Nicht fehlende Finanzkraft ist hier schuld, der Sommer meint es etwas gar gut mit der Schweiz. Die hohen Temperaturen machen nicht nur dem Menschen, sondern auch seiner Infrastruktur zu schaffen: Zwischen Bern und Belp verformten sich die Gleise der Lötschbergbahn, auf der Rheintalautobahn zwischen Rheineck und St. Margrethen brach der Belag auf. Ich brüte über meinem kleinen Textchen. Das Klima leidet an einer Grippe, wir fiebern mit, die Gedanken haben hitzefrei. Und ein Ohrwurm verfolgt mich: ‹Marmor, Stein und Eisen bricht ›.»
Entschuldigung, was hören Sie gerade? Corinne Gächter (22), Innendekorationsnäherin aus Heitenried FR
a) die Rockband Queen b) die Symphonic-Metal-Band Nightwish c) den irischen Folk-Musiker Paddy Reilly
a) Weil ich ihr Lied «The Show Must Go On» aus dem Film «Moulin Rouge» kenne und es seither ständig höre.
Bilder: Sebastian Schneider/Keystone, Marco Zanoni, PD
Hörprobe
Wie erleben Sie die Hitze? Schicken Sie uns Ihr heissestes Bild! Migrosmagazin.ch
Unnützes Wissen
Musik Heino war
mit 74 Jahren zum ersten Mal auf Platz 1 der deutschen Albumcharts. Das «HelikopterStreichquartett» ist ein Musikstück von Karlheinz Stockhausen für ein Streichquartett und vier Helikopter. Die Anfangsmelodie der «heute»Sendung im ZDF ist das Morsezeichen für «heute». In China gibt es nicht nur gefälschte iPods, sondern auch gefälschte Apple Stores. Quelle: Stern/Neon
6 | MM29, 13.7.2015 | MENSCHEN
In welchen Situationen stört Sie nächtliches Licht?
Migrosmagazin.ch
Umfrage Letzte Woche fragten wir:
Diese Woche
Es werde weniger Licht! Die Nächte müssen wieder dunkler werden, findet die Organisation Dark Sky. Denn Mensch, Tier und Pflanze leiden bei zu viel nächtlichem Licht. Das Problem: Beleuchtungen wiegen Menschen in Sicherheit und werden zudem immer günstiger. Texte: Yvette Hettiger
Sind Ferien in der Schweiz für Sie zu teuer? 39% Ja, Ferien im Aus land sind günstiger, trotz der weiteren Anreise. 31% Eigentlich ja, aber ich schätze die hohe Qualität und zahle deshalb gerne mehr. 30% Nein. Höhere Löhne, Bodenpreise und Mietzinsen rechtfertigen die hohen Preise.
Licht-Emissionen
70% hat die in den Himmel gerichtete Beleuchtung in der Schweiz zwischen 1994 und 2007 zugenommen.
der natürlichen Fläche der Schweiz lagen 2009 nachts im Dunkeln. 1994 waren es noch 28 Prozent.
22%
der Bevölkerung fühlen sich gemäss einer Umfrage von nächt licher Beleuchtung eher oder sehr gestört.
Quelle: BAFU, GFS
D
ie Nacht braucht ihre Dunkelheit»: So der Titel der Flyer, die zurzeit in einige Schweizer Briefkästen flattern. Die Non-ProfitOrganisation Dark Sky Switzerland möchte damit die Bevölkerung auf die sogenannte Lichtverschmutzung aufmerksam machen – auf Licht-Emissionen, die nachts Lebewesen und Pflanzen stören, im Sommer besonders die Tiere. Ziel ist es, Beleuchtungen zeitlich und räumlich auf ein Minimum zu reduzieren und sinnvoll zu kanalisieren. Die Bemühungen tragen
erste Früchte. Bei Rolf Schatz (51), dem Schweizer Geschäftsführer von Dark Sky, fragen immer mehr Private an, was sie gegen lästige Beleuchtung tun können. Gemeinden laden ihn zu Informationsveranstaltungen ein. Gerade wurde ein Deal mit den Zürcher Elektrizitätswerken ausgehandelt, die nun vermehrt Strassenlampen mit teureren, aber weniger hellen Leuchten einsetzen, ohne die Gemeinden zusätzlich zur Kasse zu bitten. Grosser Knackpunkt ist das Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung. Das vorherrschende Gefühl
«Licht gleich Sicherheit» trüge aber, so Rolf Schatz. Allerdings wird der Zusammenhang zwischen Beleuchtung und Kriminalität gerade erst untersucht, wie Alexander Reichenbach vom Bundesamt für Umwelt erklärt (siehe Interview rechts). Rolf Schatz reist derweil durch die ganze Schweiz. Als Nächstes soll der Naturpark Gantrisch BE/FR verdunkelt werden, ein beliebter Ort für Astronomen. Damit die Himmelskörper zum Sternenguckertreff im August optimal sichtbar sind. MM
Bild: Keystone/Alessandro Della Bella
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MENSCHEN | MM29, 13.7.2015 | 7
Experteninterview
«Viele Menschen fühlen sich von Licht gestört»
Inwiefern ist nächtliches Licht für den Menschen schädlich? Von schädlich kann man nicht sprechen, aber von lästig. Eine Umfrage zeigt, dass sich fast ein Viertel der Bevölke rung nachts von Licht gestört fühlt. Einige klagen über Schlafstörungen, andere fühlen sich von hell erleuchteten Objekten übermässig geblen det und abgelenkt, wenn sie spätabends unterwegs sind.
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ist wissenschaft licher Mitarbeiter des Bundesamtes für Umwelt BAFU.
Spüren auch Pflanzen die Lichtverschmutzung? Ja, einige Pflanzen bekommen in Dunkelphasen zu viel Licht ab. Bei gewissen Gewächsen wird die Blütenbildung verhin dert, bei anderen fälschlicher weise angeregt. Man hat auch beobachtet, dass Bäume da, wo sie von einer Strassenlampe beleuchtet werden, im Herbst die Blätter später abwerfen als am restlichen Baum.
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Alexander Reichenbach (40)
Alexander Reichenbach, wer leidet am meisten unter nächtlichem Licht: Menschen, Pflanzen oder Tiere? Im Sommer die nachtaktiven Tiere wie Fledermäuse und Insekten. An einer einzigen Strassenlaterne können in einer Nacht 150 Falter verbren nen. Anderen Tieren beschnei det das Licht den Lebensraum, weil sie die Helligkeit meiden. Oder sie erwachen zu spät und haben dann zu wenig Zeit für die Nahrungssuche und die Paarung. Im Frühling und Herbst kann Kunstlicht den Orientierungssinn der Zugvögel stören.
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An beleuchteten Orten fühlen sich die meisten Menschen nachts sicherer. Zu Recht? Das ist eine komplexe Frage, der wir gerade nachgehen. Klar ist, dass Sicherheit nicht nur mit Licht zu tun hat, sondern auch mit der Einsehbarkeit eines Ortes und mit sozialer Kontrolle. Das BAFU bekämpft Lichtverschmutzung seit ein paar Jahren. Mit welchem Erfolg? Beleuchtungen, die nicht der Sicherheit dienen, müssen heute zwischen 22 und 6 Uhr ausgeschaltet werden. Einige Gemeinden haben sich einen sogenannten Plan Lumière verordnet und verbieten Lichtquellen wie Skybeamer. Einzelne Städte, etwa Luzern, haben ihre Beleuchtung reduziert und neu ausgerichtet, sodass nicht mehr in den Himmel oder auf Vogelnester geleuchtet wird. Werden wir eines Tages weniger Licht einsetzen? Ich denke, dass dank neuer Technologien in Zukunft tatsächlich unnötiges Licht vermieden wird, bei gleich bleibendem Komfort für den Menschen. MM
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Seit Jahrzehnten steigen die Licht-Emissionen. Warum? Hauptsächlich wegen der wachsenden Siedlungsgebiete. Wo Leute sind, braucht es Licht. Die Topografie der Schweiz verschärft das Prob lem. Beleuchtung, die auf Anhöhen angebracht wird, streut weiter als nötig.
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8 | MM29, 13.7.2015 | MENSCHEN
Zahlen und Fakten
Reiseland Schweiz Niemand reist so gern wie die Schweizer. Die Migros-Magazin-Grafik zeigt, wohin und wann wir reisen und wie viel wir in den Ferien ausgeben. Aber auch, woher unsere ausländischen Gäste stammen und was sie bei uns unbedingt sehen wollen. Text: Reto E. Wild
1
9
Fondation Beyeler, Riehen BS: 335 000
Zoo Basel: 1,9 Millionen
Infografik: Daniel Röttele
10
Region Bern: 0,82 Millionen
1 Tourismusland Schweiz 7
= die zehn meistbesuchten Tourismus Regionen (Zahl der Ankünfte 2013)
2 Herkunft der Touristen in der Schweiz
Waadtland: 1,22 Millionen
7
10
6 Genf: 1,43 Millionen
8
Berner Oberland: 1,65 Millionen
Château de Chillon VD: 349 000
Swiss Aqua Parc, Bouveret VS: 315 000
5
Wallis: 1,48 Millionen
Die zehn grössten ausländischen Touristengruppen nach Herkunfts land (2013) aus der Schweiz
4
Maison Cailler, Broc FR: 368 000
46,7% 53,3%
aus dem Ausland
1800
1100
aus Deutschland: 1 854 263
aus den USA: 726 035
aus China: 704 945
aus Grossbritannien: 698 375
aus Indien: 212 960
aus Japan: 286 681
3 Tourismus weltweit internationale Ankünfte pro Jahr, in Millionen
528
278
0
aus Russland: 215 603
203
aus den Niederlanden: 296 623
201 3
aus Italien: 493 839
199 5
aus Frankreich: 692 288
198 0
25
195 0
1
= die zehn meistbesuchten Sehens würdigkeiten mit Eintritt (2013)
MENSCHEN | MM29, 13.7.2015 | 9
Zoo Zürich: 1,1 Millionen
Rheinfall SH: 1,3 Millionen
2 1
Region Zürich: 3,08 Millionen
3
6
Verkehrshaus Luzern: 710 424
Rund 4 Prozent der Arbeit nehmenden in der Schweiz arbeiten im Tourismus – das entspricht 167 590 Vollzeitstellen.
Säntispark, Abtwil SG: 928 000
4 9 Ostschweiz: 0,91 Millionen
5
In der Schweiz stehen
5129 Hotels und Kurbetriebe sowie 249 666 Betten zur Auswahl. Im Jahr 2013
Natur- und Tierpark Goldau SZ: 859 000
2
logierten die Touristen durchschnittlich 2,1 Nächte in der Schweiz.
Luzern/Vierwaldstättersee: 1,88 Millionen
3
Graubünden: 1,77 Millionen
8 Tessin: 1,11 Millionen
Grund des grossen Unterschieds: Bei Ferien in der Schweiz sind die Anreisekosten gering. Zudem wird in der Schweiz im Durchschnitt weniger lang übernachtet 1114.– als bei einer Auslandreise.
Anzahl
in Millionen, Jahr 2013
Ziele
Die zehn beliebtesten Destinationen im Ausland (Anzahl Ankünfte 2013)
12,6
60,8% 9,6
Grossbritannien: 816 000
USA: 473 000 39,2% Türkei: 379 000
Griechenland: 346 500
357.–
Inland
Spanien: 1,5 Millionen
Österreich: 1,3 Millionen
4 Das Reiseverhalten von Herrn und Frau Schweizer Durchschnittliche Ausgaben pro Person und Reise in Franken, Jahr 2013
Deutschland: 2,6 Millionen
Italien: 1,8 Millionen
Den Schweizer Sonnenrekord hält der Cimetta, der Hausberg von Locarno. Dort scheint die Sonne durchschnittlich 2191 Stunden im Jahr. Ansonsten scheint die Sonne aber im Wallis häufiger als im Tessin.
Kosten
Frankreich: 6,5 Millionen
Ausland
SommerWintermonate monate (Mai–Okt.) (Nov.–April)
Inland
Quellen: Bundesamt für Statistik (1, 3), Schweizer Tourismus-Verband (1), Schweiz Tourismus (1), Swissquote (2), Travel Inside (3)
Ausland
Niederlande: 231 000
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Wie das Wallis die Tourismuskrise meistert. Migrosmagazin.ch
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Schöne Aussichten Keine Branche ächzt so sehr unter dem starken Franken wie der Tourismus. Jetzt sind kreative Ideen gefragt! Viele Hoteliers haben bereits reagiert – zum Beispiel mit attraktiven Familienangeboten. Text: Reto E. Wild
Bild: plainpicture/Joern Rynio
D
as Zauberwort heisst Qualität. Letzte Woche haben sieben Schweizer Familienhotels die neue Marke «Premium Swiss Family Hotels» gegründet. Die Hotels aus Morschach SZ, Braunwald GL, Davos GR, Laax GR, Lenzerheide GR und Losone TI kaufen gemeinsam ein, tauschen Wissen aus und bieten mindestens 50 Stunden pro Woche Kinderbetreuung ab 2 Jahren an. «Der Entscheid der Schweizerischen Nationalbank (SNB), den EuroMindestkurs aufzuheben, stellt uns vor enorme Herausforderungen», sagt Walter Trösch, Präsident des «Swiss Holiday Parks» in Morschach und einer der Initiatoren. «Wir sehen unsere Chance nur in der Qualität.» Die Offensive ist nötig, denn die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich malt für den Schweizer Tourismus ein düsteres Bild: «Die Übernachtungszahlen der ausländischen Gäste sinken je nach Herkunftsland zum Teil signifikant.» Die Schweizer Hotels müssen sich auf eine schwierige Saison einstellen und setzen vermehrt auf heimisches Publikum. Nur in Zermatt VS sehen die Aussichten besser aus, weil 2015 das 150-Jahr-Jubiläum der MatterhornErstbesteigung zusätzliche Touristen bringen wird und der Ferienort eine starke Marke ist. Laut Daniel Lauber, Direktor des Zermatter
Cervo Mountain Boutique Resorts, hat der SNB-Entscheid praktisch keine Auswirkungen auf das Geschäft im Wallis. «Der Sommerbuchungsstand ist zufriedenstellend. Trotz des schwachen Euros bieten wir noch immer eine gute Dienstleistung. Es wäre deshalb falsch, wenn wir nun am Preis schrauben würden.» Das liesse sich auch deshalb nicht rechtfertigen, weil die Mehrheit der Fixkosten im eigenen Land anfällt. Konkret: Bei Kurt Baumgartner, Besitzer der Hotels Belvair, Belvédère und Guarda Val in Scuol GR, machen die im Gesamtarbeitsvertrag festgelegten Löhne 40 Prozent und die Lebensmittel 20 Prozent der Kosten aus. Und das Unterengadin ist nicht Zermatt: «Als Folge der Euroschwäche können wir 15 Sommerstellen unserer 165-köpfigen Belegschaft nicht mehr besetzen. Die Ferienhotellerie wird in massive Schwierigkeiten geraten», sagt Baumgartner. Obwohl 80 Prozent seiner Kunden aus der Schweiz stammen, rechnet er 2015 mit einem Gästerückgang von gut 10 Prozent. Physikferien für kleine Einsteins
Wie gut das Geschäft für die Schweizer Hotellerie dieses Jahr wird, hängt laut Andreas Züllig nicht nur vom Wechselkurs ab. Der Gastgeber des Hotels Schweizerhof auf der Lenzerheide (ebenfalls eines der sieben
«Premium Swiss Family Hotels») und Präsident von Hotelleriesuisse: «Die wichtigste Währung ist der Wettergott. Wenn die Sonne scheint, entscheiden sich viele Gäste kurzfristig, ein paar Tage in die Berge zu reisen.» Im Gegensatz zu den Kollegen aus Zermatt und Scuol dreht Züllig in seinem Haus an der Preisschraube. Der «Schweizerhof» feiert dieses Jahr den 111. Geburtstag, deshalb bietet er ausserhalb der Ferienzeit von Sonntag bis Donnerstag Übernachtungen zu 111 Franken pro Person an, Frühstück inklusive. Züllig will mit Zusatzleistungen seine Zimmer füllen. Während der Schulferien veranstaltet er unter anderem Wissenschaftswochen für Kinder – mit Lehrern, die vor Ort physikalische Experimente durchführen. Er ist sich jedoch bewusst, dass alle diese Aktionen kaum genügen. Bessere Rahmenbedingungen seien nötig, so Züllig, auch auf politischer Ebene. «Wir müssen über die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative diskutieren und Saisonniers ohne Bürokratie einstellen können.» Immerhin: Für die Einheimischen ist das Reiseland Schweiz nicht teurer geworden – im Gegenteil. Sie profitieren jetzt von Zusatzleistungen, die zum gleichen Preis erhältlich sind. Wie 23 Hotels auf die Frankenstärke reagieren, lesen Sie auf der folgenden Doppelseite.
12 | MM29, 13.7.2015 | MENSCHEN
Valbella Inn Resort, Lenzerheide GR
«Löli»-Woche für Anfänger: Studium zum modernen Hausmann, sicherer Reifenwechsel, Holzerwoche, Diabetes-Infokurse oder Pauschalangebot Alphornblasen mit vier Lektionen.
Alpine Lodge, Saanen BE
Ab einer Übernachtung sind diverse Aktivitäten für Hotelgäste kostenlos: Rafting, Flying Fox, Klettern, Wandern mit Einheimischen, MountainbikeTouren mit Bruno Tschanz, Tea Time im Hotel.
Es beherbergt drei Bienenstöcke auf dem Dach. Gäste können so den hauseigenen «Fünf-Sterne-Honig» geniessen. Und: Grill-Workshop mit Küchenchef Silvan Durrer sowie Literaturgespräche.
Lehrpersonen, die mit ihren Schülern oder Studenten in einer der Schweizer «Jugis» übernachten, profitieren ab sofort von kostenloser Logis und Frühstück – um Klassenlager und Studienreisen zu unterstützen.
Wasser à discrétion, Informationen übers Bier vom Schweizer BierSommelier Fabian Albrecht, Sonderangebot 12. 9.: Bier-Dinner und Übernachtung für 169 Franken pro Person inklusive Frühstück und Taxen.
Hotel Einstein, St. Gallen
«Ladies Floor» – Zimmer mit Frauenmagazinen, Yoga-Matten, Minibar mit Prosecco, Lychee-Bier, Auswahl verschiedener Kopfkissen, Spray zum besseren Einschlafen – alles ohne Aufpreis.
Albergo Losone, Losone TI
«GotthardstauService»: Ein Hotelmitarbeiter fährt zum Wohnort des Gastes und danach das Auto samt Gepäck durch den Stau (250 Franken/ Fahrt). Der Kunde reist mit der Bahn am Stau vorbei.
Darfs es bitzeli
Hotel Schweizerhof, Bern
Schweizer Jugendherbergen
Des Alpes, Fiesch VS
Sie möchten Hausmann werden, Rätoromanisch lernen oder Ihr lassen, während Sie gemütlich mit der Bahn anreisen? Schweizer um ihre Gäste mit originellen Zusatzleistungen bei der Stange zu Text: Reto E. Wild
Kurhaus, Cademario TI
Neu im Übernachtungspreis inbegriffen: Ticket für Standseilbahn Monte Lema, Busbillett nach Migleglia, Miete von Mountainbikes, eine topografische Karte der Region Malconte zum Wandern.
Illustrationen: Jan Kruse
Hotel Eden Roc, Ascona TI
Arrangements zur Weltausstellung in Mailand mit Eintritt zur Expo 2015, Bahnbillett zweiter Klasse für die Fahrt nach Mailand und zurück sowie kostenlose Benützung des hoteleigenen Spa.
Tourismusregion Neuenburg
3 Übernachtungen zum Preis von 2 (bis 15. Dezember) in diversen Hotels in La Chaux-deFonds, Couvet, Enges, Le Locle, Stadt Neuenburg sowie ein Gratiseintritt für 20 Museen und Attraktionen.
Grimselwelt BE
Das Hotel und Naturresort Handeck sowie das historische Alpinhotel Grimsel Hospiz in Guttannen gewähren im Juni und im Oktober kostenlose Essen für Kinder bis 15 Jahre, wenn sie im Zimmer der Eltern übernachten.
MENSCHEN | MM29, 13.7.2015 | 13
Scuol, Samnaun und Val Müstair GR
Mittlerweile bieten viele Hotels tiefere Preise an. Gleichzeitig sind noch mehr Leistungen inklusive, wie beispielsweise Billette für den öffentlichen Verkehr.
Hotel Lugano, Dante Center TI
Parkplatz kostenlos, alkoholfreie Getränke aus der Minibar ebenso. Und diverse Arrangements zur Expo 2015, «Drive In & Stay Late». Je mehr Nächte man bucht, desto günstiger wird der Zimmerpreis.
Sorell Hotel Tamina, Bad Ragaz SG
4-GangAbendessen am Ankunftstag im Restaurant Park (separat zu bezahlen sind Getränke), Tageseintritt für die Tamina-Therme, Musik-CD für die Reise als Abschiedsgeschenk.
meh sii?
Wie gehabt: Für Kinder gibt es jeden Abend ein Märchen. Neu ist ein Stall mit 35 Hühnern. Kinder dürfen ein Ei auswählen und es in der Küche nach ihren Wünschen zubereiten lassen.
Hotel Chesa Rosatsch, Celerina GR
Hoteleigene Ladestation für E-Cars. Weitere Hotels entlang der von Schweiz Tourismus kreierten «Grand Tour of Switzerland» bieten Zusatzleistungen: MySwitzerland.com/ grandtourhotels
Upgrade in ein Superior-Zimmer, Gutschein für Restaurantleistungen im Wert von 50 Franken pro Person, «Sennhütte Private Spa», Erinnerungsgeschenk im über 100 Jahre alten Jugendstilhaus.
Chasa Piz Tschütta, Vnà GR
Im Unterengadiner Bergdorf, elf Kilometer von Schuls entfernt, finden als Teil des Hotelpauschalangebots Rätoromanischkurse statt sowie Wandertage durch die malerische Kulturlandschaft rund um Vnà.
Auto durch den Gotthardstau chauffieren Hoteliers lassen sich etwas einfallen, halten – oder neue anzulocken.
Märchenhotel Bellevue, Braunwald GL
Carlton-Europe, Interlaken BE
Hotel Waldhaus, Sils-Maria GR
Wer mindestens 30 Tage im Voraus einen Aufenthalt von 4 oder mehr Tagen reserviert, erhält einen Rabatt von 10 Prozent auf den Zimmerpreis respektive die Mahlzeiten. Nur bei Direktbuchung.
Hotel Ermitage, Schönried BE
Im Übernachtungspreis inbegriffen sind neu Gymnastiklektionen, geführte Biketouren mit Mietvelos, zwei wöchentliche Weindegustationen, täglich kostenlose Filmvorführungen im eigenen Hotelkino.
Romantik Hotel Bären, Dürrenroth BE
Kostenlose Autoreinigung, Geschenkkorb mit hausgemachten Spezialitäten, Kinder übernachten und essen in diesem historischen Emmentaler Drei-Sterne-Hotel gratis.
Grand Resort, Bad Ragaz SG 17,5 Prozent
Rabatt auf 1 Übernachtung inklusive Frühstücksbuffet, «36,5-Grad-Wellbeing»-Paket, 175-JahreJubiläumsWelcome-Drink und Führung zum Thema «Thermalwasser».
Hotel Paradies, Ftan GR
RätoromanischSprachkurs mit Bierdeckeln, hauseigenes Biobier aus Tschlin, Fussbäder in Zinkwannen – angereichert mit Sprudeltabletten aus Arvenessenz.
14 | MM29, 13.7.2015 | MENSCHEN
Porträt
Daheim in vielen Welten
Sie ist Künstlerin, Moderatorin, Politikerin und betreut Waisen in Kenia: Tausendsassa Yvonne Apiyo Brändle-Amolo vereint bei all ihren Projekten Kreativität mit Leidenschaft. Text: Anne-Sophie Keller
A
ngefangen hat alles in der Roten Fabrik, dem linken Kulturzentrum am Zürichsee. Yvonne Apiyo Brändle-Amolo (39) stiess dort auf ein Plakat eines Videofestivals zum Thema «Interkulturelles Leben». Sie selbst war damals bereits zwölf Jahre in der Schweiz und wusste über die Schwierigkeiten der Integration Bescheid. «Ich war neun Jahre mit einem Schweizer verheiratet und zog zu ihm in die Ostschweiz. Nach der Scheidung musste ich um meinen Platz hier kämpfen», sagt die 39-Jährige, die heute in Weiningen ZH wohnt. Denn in dieser Zeit änderte sich das Gesetz: Bisher reichten fünf Jahre Ehe mit einem Schweizer für eine erleichterte Einbürgerung, neu mussten es zehn Jahre sein. Nach zahlreichen Verhandlungen durfte sie jedoch bleiben. Die Emotionen aus dieser Zeit verarbeitete die Schweizerin mit kenianischen Wurzeln vor zwei Jahren in einem Beitrag für das Videofestival der Roten Fabrik. In ihrem Kurzfilm «Not Swiss Made» zeigt sie sich vor dem Matterhorn – zuerst lachend, dann weinend mit kenianischem Gesang, der in Schweizer Jodel wechselt. Das bedrückende Werk entschied den Wettbewerb für sich, wurde anschliessend an 27 Festivals gezeigt und mit dem Anti-Rassismus-Award ausgezeichnet. Der Jodel war dabei nicht zufällig gewählt, denn dieser half Brändle-Amolo bei der Integration. «Ich fand hier lange keinen Anschluss», gibt sie zu. Eines Tages stiess sie durch eine Google-Suche nach Schweizer Traditionsgesang auf das Jodeln. Die Appenzeller Jodlerszene empfing sie mit offenen Armen, und letzten Sommer besuchte Brändle-Amolo das 29. Eidgenössische Jodlerfest in Davos. Inmitten der Bündner Berge entdeckte sie die Lebensfreude, die sie aus ihrer Heimat kennt. «Die Leute dort trugen Farben, sie tanzten, sie
Bild: Ornella Cacace
feierten! Weit entfernt von meinen eigenen Wurzeln konnte ich mich mit denen der Schweiz identifizieren.» Verschiedene Medien interessierten sich fortan für die Frau, die Afro und Tracht mit einer bemerkenswerten Selbstverständlichkeit trägt. Nächstes Ziel: Wahl in den Nationalrat
Dieser Rummel ging auch an der SP Limmattal nicht unbemerkt vorbei. Parteimitglieder sahen den Videobeitrag «Not Swiss Made» und holten Brändle-Amolo als neue Politikerin ins Boot. Anfang 2015 kandidierte sie bereits für den Zürcher Kantonsrat. «Unsere Gesellschaft, unsere Kultur- und Wissenschaftsbetriebe sowie auch unsere Wirtschaft haben von Einwanderern stark profitiert. Dass unser Land auch in Zukunft weltoffen und ausländerfreundlich bleibt, dafür will ich mich einsetzen», so ihre Wahlwerbung. Doch so wenig wie man ihre wunderschöne Haarpracht übersehen kann, konnte man auch die damit verbundenen Vorurteile ignorieren: In einem Artikel über die Wahlen wurde Yvonne Apiyo BrändleAmolo für die wildeste Frisur ausgezeichnet, ihre politischen Ambitionen blieben unerwähnt. In den Kantonsrat hat sie es dann nicht geschafft. «Es war eine harte Kampagne. In der Schweiz gibt es fast nie offenen Rassismus. Aber du kriegst die Botschaft mit», sagt die Neopolitikerin. Auch parteiintern spürte sie manchmal einen gewissen Widerstand. «In jeder Partei gibt es Gutes und Schlechtes. In der SP habe ich viele gute Leute kennengelernt. Andere sagten mir, ich solle meine Haare bändigen und mich weniger auffällig kleiden. Man muss Letztere respektieren, sich aber auch vor ihnen schützen.» Jedoch behält sie bei allem immer ihre Ziele im Auge. «Schon mit den Plakaten zur Wahlkampagne habe ich etwas
erreicht. Eine schwarze Frau, die mich auf Aushängen gesehen hatte, erzählte mir, sie habe sich danach gefragt, ob sie doch noch etwas anderes machen solle als putzen – eine Abendschule besuchen zum Beispiel.» Da habe sie gewusst: Der Einstieg in die Politik war nicht umsonst; man kann den Weg für andere ebnen. Diesen Herbst steht sie auf der SP-Nationalrats-Liste. «Ich glaube fest daran, dass man mit Politik und Kunst viel bewegen kann. Ob die Schweiz für eine Frau wie mich bereit ist, wird sich zeigen.» Einen normalen Tagesablauf gibt es nicht
An Engagement mangelt es ihr nicht. Yvonne Brändle-Amolo betreut zwei eigene Waisenhäuser in Kenia, ist bei der Organisation «Cuisine sans frontières» involviert und Aushängeschild der «Be the Change»Stiftung für kulturellen Wandel. Als Künstlerin stellt sie derzeit an der Biennale in Venedig aus, beim Zürcher Lokalradio Lora arbeitete sie als Moderatorin, ein Theaterstück mit der Cellistin Liz Schneider ist in Planung, ein Dokumentarfilm über deren Leben angedacht. Daneben tanzt sie, schneidert ihre eigenen Kleider und schreibt an einer Autobiografie, für die sie derzeit einen Verlag sucht. Hinzu kommt ein Studium der interkulturellen Kommunikation an der Universität Lugano. «Ich mache immer 1000 verschiedene Dinge gleichzeitig. In Kenia gibt es keine normalen Tage und auch keinen normalen Tagesablauf. Man teilt sich seine Zeit anders ein.» Eine immergleiche Tagesstruktur entspreche ihr nicht. Hin und her gerissen zwischen den beiden Kulturen fühlt sie sich jedoch nicht: «Ich trage beide Länder in mir. In Kenia merke ich, wie schweizerisch ich geworden bin. Mit gewissen Leuten kann ich nicht mehr verhandeln, weil ich die Schweizer Verbindlichkeit verinnerlicht habe.» MM
MENSCHEN | MM29, 13.7.2015 | 15
Multitalent: Yvonne Apiyo Br채ndleAmolo entwirft ihre Kleider selber, stellt an der Biennale in Venedig aus, und gejodelt hat sie auch schon. Nun schreibt sie an ihrer Autobiografie.
16 | MM29, 13.7.2015 | MENSCHEN
Onlineforum
Der Abfallkrimi
13.5 %
Sind Lebensmittel in Kehrichtsäcken bald verboten? In Basel ist man Abfallsündern bereits auf der Spur. Lesen Sie online, weshalb.
J
eder Schweizer produziert im Schnitt 344 Kilogramm Abfall pro Jahr. Rund 32 Prozent des Kehrichts bestehen aus biogenen Abfällen. Deshalb diskutiert man derzeit in Bern, ob das Verbrennen von Lebensmitteln verboten werden soll: 79 Vertreter aller Parteien haben einen entsprechenden Vorstoss der GLP-Nationalrätin Isabelle Chevalley unterzeichnet. Würde der Abfall konsequent getrennt, liesse sich der
Kehricht um mehr als die Hälfte reduzieren. Neben kompostierbarem Material landen auch Papier (rund 13 Prozent), Karton (4 Prozent) und Glas (ebenfalls 4 Prozent) in den Verbrennungsanlagen (siehe Grafik). Wollte man vermeiden, dass die Bevölkerung Lebensmittel und andere wiederverwertbare Materialien in den Kehricht wirft, müsste man sie kontrollieren und büssen. In mehreren Kantonen hat man bereits
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Illustration: Aurel Märki
Text: Andrea Freiermuth
MENSCHEN | MM29, 13.7.2015 | 17
Auf der Jagd mit den GüselInspektoren.
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Erfahrung mit der Abfallpolizei. Im Visier der Güsel-Inspektoren stehen allerdings nicht Leute, die ihren Abfall nicht trennen, sondern solche, die ihren Kehricht kostenlos entsorgen wollen. In unserer Onlinereportage begleiten wir zwei Abfallkontrolleure des Kantons BaselStadt, die nach den Urhebern von nicht korrekt deponierten Abfallsäcken fahnden. Die beiden Männer wollen ihre Namen nicht preisgeben, weil sie sich vor Belästigungen fürchten. Wir nennen sie in unserem Artikel Watson und Holmes. Denn die Güselinspektoren arbeiten mit den gleichen Mitteln wie die legendären Detektive: Sie wühlen in Geheimnissen, sichern Beweismittel und machen sich Gedanken über das Täterprofil – ihr Arbeitsalltag liest sich wie ein Krimi. MM
Hohe Kochkunst Drei Köche mit 44 GaultMillau-Punkten auf über 3000 Meter Höhe: An den Wochenenden vom 1. und 2. sowie 15. und 16. August findet auf dem St. Moritzer Hausberg Piz Nair GR erstmals ein Gourmet gipfel statt. Und: Am 19. Juli startet auf dem «Bächlihof» in Jona SG der «HeidelbeeriTag». Weitere Sommerferientipps unseres Reiseexperten Reto Wild finden Sie auf: Migrosmagazin.ch/ swissmade.
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18 | MM29, 13.7.2015 | MENSCHEN
Interview
«Schwule meines Alters sind lange schlecht behandelt worden»
Als Gandalf in «The Lord of the Rings» und Magneto in «X-Men» wurde er zum Filmstar. Nun spielt Ian McKellen in «Mr. Holmes» den bekanntesten Detektiv der Welt. Ein Gespräch mit dem langjährigen britischen Schwulenaktivisten über seine Theaterleidenschaft und seinen späten Ruhm als Filmschauspieler. Text: Ralf Kaminski
Bilder: Keystone/Camera Press/Pip
MENSCHEN | MM29, 13.7.2015 | 19
Wurde 1990 von der Queen geadelt: Sir Ian McKellen, britischer TheaterSchauspieler und Hollywood-Star.
20 | MM29, 13.7.2015 | MENSCHEN
Ian McKellen, was hat Sie am neuen Film über Sherlock Holmes gereizt? In erster Linie der Regisseur Bill Condon, mit dem ich schon 1998 für «Gods and Monsters» zusammengearbeitet habe. Er rief mich an und sagte, er werde einen Film machen und hätte mich gerne dafür. Ich sagte Ja, bevor ich wusste, um was es ging ( lacht). Man könnte sogar sagen, dass die beiden Filme sich recht ähnlich sind. Sie zeigen Männer am Ende ihres Lebens, die zurückschauen – teils mit gewissem Bedauern, teils aber auch mit Stolz.
Und, haben Sie? Nein. Aber dieselbe Frage stellt sich mir im Moment für mein nächstes Projekt «The Dresser». Da geht es um einen alten Schauspieler und seinen Ankleider, ich spiele den Ankleider, Anthony Hopkins den Schauspieler. Ich habe die Rolle übernommen, weil ich gerne mal mit Hopkins spielen wollte. Aber auch da gibt es schon eine Filmversion von 1983 mit Albert Finney und Tom Courteney, und ich ertappe mich immer wieder dabei, wie ich online danach suche und mich frage, ob ich mir nicht doch ansehen sollte, wie Tom mit dieser oder jener Szene umgegangen ist. Es ist einfach da, und ich müsste nur die Taste drücken … vermutlich werde ich es irgendwann tun. Aber letztlich will man ja nie das Klischee spielen, bei keiner Rolle. Man versucht also, sich eine oft dargestellte Figur auf besondere Weise anzueignen. Es wäre ja auch albern, wenn ich versucht hätte, Holmes so zu spielen wie Benedict Cumberbatch oder Robert Downey Jr. Das könnte ich auch gar nicht. Wie war es denn für Sie, einen 93-Jährigen zu spielen? Viel zu einfach! Ich bin ja nur noch 20 Jahre davon entfernt. Meine Stiefmutter war 100, als sie starb, und mit 93 lebte sie noch immer
selbständig, ging einkaufen und war recht gut beieinander. Sie war also eine gewisse Vorlage. Und als Schauspieler interessieren mich die Körper meiner Figuren genauso sehr wie ihr Charakter. Deshalb hat jede meiner Figuren einen anderen Gang. Viele Schauspieler achten nicht auf so was, aber mir ist das wichtig, denn jeder Mensch geht anders, achten Sie mal darauf. Mein 93-jähriger Holmes hat also diesen bestimmten, leicht gebückten Gang. Und es hat Spass gemacht, den dann für den 60-jährigen Holmes in der Rückblende zu adaptieren. Apropos Benedict Cumberbatch: Verfolgen Sie die TV-Serie «Sherlock»? Nein, nie gesehen. Und eigentlich darf ich das so laut gar nicht sagen, weil mein geliebter Hobbit Martin Freeman dort ja Dr. Watson spielt … ( lacht) In dieser Serie gibt es immer wieder mal Figuren, die in Holmes und Watson ein schwules Paar vermuten … … oh, diese Schwulen, man entkommt ihnen nirgends … … wie sehen Sie das? Läuft da was zwischen den beiden? (überlegt) Nein, ich denke nicht. Ich glaube, Sherlock Holmes ist beziehungsunfähig. Und Dr. Watson heiratet ja später, zieht weiter und lässt Holmes einsam zurück. Irgendwo tief in sich wird er diesen Verlust wohl spüren, auch wenn er es sich nicht anmerken lässt. Aber sexuell ist Holmes, wenn überhaupt, an Frauen interessiert. Sie sind ja einer der prominentesten schwulen Schauspieler Hollywoods und hatten ihr Coming-out bereits 1988, als es
noch sehr viel schwieriger war, offen schwul zu sein. Sind Sie glücklich darüber, wie viel sich seither geändert hat? Natürlich. In Grossbritannien hat es gewaltige Fortschritte gegeben, man kann geradezu von einer kompletten Umkehrung sprechen: Es gibt kein Gesetz mehr, das Schwule und Lesben benachteiligt. Aber natürlich ist noch längst nicht alles gut. Es kommt noch immer vor, dass Jugendliche von ihren Eltern aus dem Haus geworfen werden, wenn sie sich ihnen offenbaren. Wie Eltern so was tun können, verstehe ich nicht, aber sie tun es. Jedenfalls leben deshalb allein in London 220 junge Schwule auf der Strasse. Aus anderen Teilen der Welt hören wir regelrechte Horrorgeschichten. Etwa über jenen schwulen Syrer, der vom höchsten Gebäude seiner Stadt geworfen wurde. Weil er dies überlebte, steinigte man ihn anschliessend zu Tode. Es gibt immer noch viel zu tun. Hätten Sie sich 1988 vorstellen können, dass Sie 25 Jahre später ganz legal Ihren Freund heiraten können? (schmunzelt) Die Gruppe, bei der ich damals engagiert war, hätte das nicht mal gewollt. Schwule wurden so lange als «andere» behandelt, dass sie selbst daran zu glauben begannen. Und in der Gruppe damals fühlte man sich nicht nur anders, man fühlte sich überlegen, frei von Konventionen und Beschränkungen. Man dachte, diese Art zu leben sei die Zukunft, für alle. So richtig habe ich daran allerdings nie geglaubt. Der schwule Filmregisseur Derek Jarman sagte nach meinem Coming-out: Ian McKellen ist ein Heteromann in schwuler Kleidung. Er fand, ich sollte ein schwuler Künstler werden wie er; aus seiner Sicht war die sexuelle
Bilder: Keystone/AP/New Line Productions, Pierre Vinet, 20th CentFox/Courtesy Everett/Everett Collection/Keystone
Holmes wurde schon so oft gespielt. Haben Sie sich andere Darstellungen angesehen oder das sogar bewusst vermieden? Ich habe schon viele oft gespielte Figuren dargestellt: Hamlet, Macbeth, King Lear, Romeo. In diesem Fall ist es ein bisschen anders, weil bei Holmes immer wieder andere Geschichten erzählt werden. Und ich konnte mit den Erinnerungen der Menschen an andere Holmes-Darstellungen spielen, ihre Existenz ist also ein Vorteil für mich. Ausserdem ist mein 93-jähriger Holmes eine Version, die es noch nie gab. Gleichzeitig konnte ich in den Rückblenden aber auch den klassischen Detektiv spielen, wie man ihn kennt. Und natürlich fragt man sich dann: Soll ich mir die anderen anschauen oder nicht?
Als Zauberer Gandalf (links) und Mutant Magneto hat Ian McKellen 2014 an den Kinokassen mehr Geld eingespielt als jeder andere Schauspieler.
MENSCHEN | MM29, 13.7.2015 | 21
Die vielen Gesichter des Ian McKellen. Migrosmagazin.ch
Und Sie? Ich bin derzeit single, aber ich glaube, heute würde ich es vielleicht tun. Und sei es nur, um jene zu sticheln, die damit immer noch Probleme haben.
Orientierung allen anderen Persönlichkeitsmerkmalen übergeordnet. Ich aber fand: Ich kann doch nicht aufhören, Macbeth zu spielen, nur weil der heterosexuell ist. Zudem ist Heterosexualität so ein faszinierendes Phänomen … ( lacht) Aber wie auch immer: Wenn die Leute heiraten wollen – natürlich, nur zu!
Zur Person
Ein Star auf Bühne und Leinwand Ian McKellen (76) war schon lange vor
«The Lord of the Rings» und «X-Men» ein Star – allerdings vor allem in Grossbritanniens Theaterwelt. Als renommierter Shakespeare-Darsteller wurde er 1990 von der Queen geadelt und darf sich seither Sir Ian McKellen nennen. Bereits 1988 hatte er sein öffentliches Comingout und war anschliessend Mitbegründer der Schwulenaktivistengruppe Stonewall. Internationale Aufmerksamkeit erhielt McKellen mit seinem Auftritt in Bill Condons Film «Gods and Monsters» (1998), der ihm seine erste Oscar-Nomination eintrug. Zum Star wurde Sir Ian kurze Zeit später als Magneto und Gandalf, zwei Rollen, die er seither mehrfach verkörperte. In Bill Condons neuem Film «Mr.
Holmes» spielt er den etwas gebrechlichen 93-jährigen Sherlock Holmes, der mit Hilfe des Sohns seiner Haushälterin zu rekonstruieren versucht, was bei seinem letzten Fall schiefgelaufen ist. «Mr. Holmes» startet am 16. Juli in den Kinos. www.mckellen.com
Gemeinsam mit Derek Jacobi spielen Sie in der TV-Serie «Vicious» ein altes schwules Paar. Allerdings ist es nicht unbedingt die beste Werbung für die Ehe … ( lacht) Das stimmt. Es ist natürlich eine Farce, eine Komödie, aber die zwei sind schon ziemlich fürchterliche Leute, ich würde nicht unbedingt Zeit mit ihnen verbringen wollen. Allerdings muss man sehen, dass Schwule meines Alters von der Gesellschaft sehr lange schlecht behandelt worden sind. Entsprechend entwickelt sich der Charakter: Man wird vielleicht etwas grantig und zum Kämpfer. In gewisser Weise sind die beiden sogar recht heroisch, sie haben das alles überlebt und sind zusammengeblieben, über 50 Jahre. Und am Ende der zweiten Staffel heiraten sie dann ja sogar. Für den letzten Drehtag dieser Staffel hatten wir schwule Paare eingeladen, die seit 50 Jahren zusammen sind. Die scheinen sich wiedererkannt zu haben. ( lacht) Mit Magneto in «X-Men» (2000) und Gandalf in «The Lord of the Rings» (2001) wurden Sie in gesetztem Alter recht plötzlich zum Superstar. Es fühlt sich aber nicht unbedingt so an. Auch heute bekomme ich nicht einfach automatisch tolle Rollen angeboten. Ausserdem sehe ich mich auch gar nicht ausschliesslich als Filmschauspieler. Mehr als Mann des Theaters? Ja, eigentlich schon. Ich habe gerade zwei Stücke am Broadway in New York gespielt, eines davon kommt später nach London. Vor allem aber bin ich ein besserer Theaterals Filmschauspieler. Sagen wir es so: Es gibt grossartige Filmschauspieler, und ich denke nicht, dass ich einer von ihnen bin. Wieso sind Sie auf der Bühne besser? Ich habe viel mehr Erfahrung dort, das habe ich mein ganzes Leben lang getan. Zudem habe ich als Schauspieler auf der Bühne die Kontrolle, es ist live, man arbeitet direkt mit dem Publikum. Ich bevorzuge deshalb auch kleinere Theater. Im Film trägt man bei zum Ergebnis, aber die Kontrolle hat der Regisseur. Film, das sind nur Schatten auf einer Leinwand. Theater ist für mich erfüllender. Dennoch: Die Filme brachten Ihnen eine grosse Berühmtheit. Das ist so. Ahnten Sie, dass das passieren könnte, als Sie diese Rollen annahmen?
Überhaupt nicht. Ein guter Freund, Bill Condons Partner, nahm mich damals zur Seite und sagte: Dein Leben wird nie wieder dasselbe sein! Ich war skeptisch. Und so stark hat es sich auch gar nicht verändert. Klar, wenn ich irgendwo auf der Welt eine Strasse entlanggehe, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass mich jemand erkennt. Aber was bedeutet das schon? Nicht viel. Was allerdings bemerkenswert ist: 2014 hat kein Schauspieler an den Kinokassen mehr Geld eingespielt als ich, dank meiner Rollen in «X-Men: Days of Future Past» und «Hobbit: Battle of the Five Armies». Ian McKellens Filme haben mehr Geld gemacht als die von Tom Cruise oder Johnny Depp. Höre ich da ein bisschen Stolz heraus? (schmunzelt) Ich zitiere nur Fakten. Und es bedeutet nicht viel. Ich kann mit meinem Namen auch heute keinem Film die Finanzierung sichern. Und ich bin auch nicht so reich wie die erwähnten Kollegen. Aber natürlich gehöre ich zu den Mitspielern in der Filmwelt, und das macht schon Spass. Vieles hat jedoch mit dem Glück zu tun, die gleiche Sprache zu sprechen wie die Amerikaner. Es gibt auch in vielen anderen Ländern tolle Schauspieler, die nie die Anerkennung bekommen werden, die ihnen zustünde, einfach weil sie kein Englisch sprechen. Wen spielen Sie denn nun lieber: den weisen Zauberer Gandalf oder den kompromisslosen Mutanten Magneto? Hmmm … Gandalf. Sie bevorzugen also den Guten. Oh ja. Wobei: Magneto ist eigentlich auch ein Guter. Seine Ziele sind ja durchaus ehrenhaft. Über seine Mittel lässt sich streiten. Vielleicht kann man sagen: Er ist ein guter Mann auf falschen Wegen. Haben Sie eigentlich irgendeine Beziehung zur Schweiz? Nur eine. Der erste Film, bei dem ich je mitgespielt habe, hiess «The Bells from Hell go Ting-a-ling-a-ling» und spielte in der Schweiz. Er wurde 1966 in Gstaad gedreht, mit Gregory Peck in der Hauptrolle. Die Organisation war jedoch sehr schlecht, er hätte im Sommer spielen sollen, aber der Schnee kam so früh, dass das alles aus der Bahn warf. Der Film wurde letztlich nie beendet. Das ist meine glückliche Erinnerung an die Schweiz. ( lacht) Aber: Nicht nur hatte ich die Gelegenheit, mit Gregory Peck zu spielen und wurde in Gstaad wie ein echter Filmstar behandelt, man zahlte mir für die Rolle auch 4000 Pfund, damals sehr viel Geld. Und das gab mir für einige Jahre die finanzielle Freiheit, meine Rollen nach Lust und Laune auszuwählen. Ich habe also durchaus positive Gefühle für die Schweiz. MM
MENSCHEN | MM29, 13.7.2015 | 23
M Bänz Friedli
Bedrängte Jungs
Mag sein, dass ich ein bisschen unaus geschlafen war, letzten Montag. Ich hatte die halbe Nacht vor dem Fernseher gefiebert und mich riesig über den Sieg «meiner» Amerikanerinnen an der Fussball-WM gefreut. Bei den Männern gab es seit 1982 keinen nur annähernd so berauschenden Final. Die US-Frauen, zum dritten Mal Weltmeisterinnen, schrieben Sportgeschichte.
Bänz Friedli (50) über Esel und Fussballerinnen.
Müde und dennoch aufgekratzt, wie ich war, mochte ich es kaum glauben, als mir gegen Abend eine Zeitung unter die Augen kam: Der Redaktion war nichts eingefallen, als ein uraltes Nacktbild der Torhüterin Hope Solo einzurücken und deren angeblich skandalöse Vita breitzuwalzen. Meinem Ärger darüber, Spitzensportlerinnen auf ihr Äusseres reduziert zu sehen, gab ich auf Facebook Ausdruck. Zu meiner Überraschung teilten viele diesen Ärger, sehr viele. Freilich meldeten sich auch einzelne Männer, die mit Frauenfussball nichts anzufangen wissen. Statt eine blutte Torfrau abzubilden, hatte ich kritisiert, hätte man Carli Lloyds drei Tore würdigen müssen, eines davon ein Jahrhundertgoal von der Mittellinie aus. Ein Ruedi aus Bern hielt dagegen, diesen Schuss hätte «jeder Fünftligagoalie» pariert. Ein Pascal befand, selbst siebenjährige Knaben spielten besser Fussball als Frauen. Ein Jüngling im Bayern-Shirt behauptete, Frauenfussball interessiere niemanden, und
entblödete sich nicht, den Spruch zu posten: «Frauenfussball ist wie Pferderennen mit Eseln.» Natürlich ist das alles nur sexistisch und dumm. In den USA verfolgten 31 Millionen Menschen das Endspiel, das Schweizer Fernsehen verzeichnete trotz nächtlicher Anspielzeiten bis zu 400 000 Zuschauende, das ist nicht «niemand». Weshalb aber wird der alberne Vergleich nur im Fussball gemacht? Keiner redet Leichtathletinnen klein, weil sie naturgegeben etwas weniger hoch springen als Männer. Beim Fussball hingegen überbeissen grosse Buben, als nähme man ihnen etwas weg. Vielleicht, weil es die letzte Bastion war, wo Männer sich noch unter sich wähnten – nun, da sie sogar im WK Frauen dulden müssen? Ich weiss nur, dass der Fussballfinal der Frauen das schönste Spiel war, das ich je sah. Und das Schweizer Fernsehen hat nun ein Problem: Seine Expertinnen waren top. Nora Häuptle, neu Trainerin unserer U-19-Equipe, die ehemaligen Nationaltorhüterinnen Marisa Brunner und Kathrin Lehmann, die frühere Trainerin Béatrice von Siebenthal – sie alle analysierten Taktik und Spielzüge so beredt und kompetent, wie es kaum einem der männlichen Experten im TV-Studio je gelingt. Die setzen mit Vorliebe ihre Frisuren in Szene. Aber eigentlich muss das für unser TV gar kein Problem sein. Es ist eine Chance. MM
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26 | MM29, 13.7.2015 | MIGROS-WELT
Gewinner
Tierwohl
Engagement in Italien Der italienische Tradi tionsbetrieb Beretta beliefert die Migros neu mit Wurstwaren aus Schweinefleisch, das gemäss den strengen Schweizer Tierschutz vorschriften produziert wurde. Es geht um BerettaSalami, ParmaRohschinken, Kochschinken und Mortadella. Ein Schweinemastbetrieb in Oberitalien wurde für das Projekt während zweier Jahre umgestal tet: Die Tiere verfügen nun unter anderem über mehr Platz, längere Futtertröge und Liege bereiche ohne Spalten boden. Die Migros ist die erste Schweizer Detailhändlerin, die importiertes Schweine fleisch gemäss den Schweizer Tierschutz vorschriften produzie ren lässt. Die Neuerung bei der BerettaCharcuterie ist ein weiterer Beitrag zur Einlösung eines Versprechens: Die Migros hat sich im Rah men von Generation M verpflichtet, die ein heimischen Tierschutz vorschriften bis 2020 bei all ihren Produkten aus dem Ausland ein zuführen.
Ein Teil von
Das schönste Sommerbild Dieser Schnappschuss von Fanny Rodriguez aus Mathod VD wurde von den Migros MagazinLesern zum Sieger des Sommerbild Wettbewerbs gekürt. Die Wasserfontäne, die ihr Neffe Félix dem Objektiv entgegen schiesst, war eigentlich als nasse Überraschung für Fanny Rodriguez gedacht. «Ich wollte ein Bild von Félix machen und es seinen Eltern schicken. Als ich ihm die Kamera vors Gesicht hielt, schoss das Wasser aus seinem Mund. Ich ergriff die Flucht, drückte gleichzeitig den Auslöser, und so enstand durch Zufall dieses Bild.» Wir gratulieren und sagen nur: cool!
0,5 g Fett 1 g Ballaststoffe 1,3 g Kohlenhydrate 25 mg Vitamin C
ca. 12 kcal pro 100 g
Der fünfjährige Félix im Garten seiner Tante, für welche die Fontäne aus seinem Mund eigentlich gedacht war.
Er mag aussehen wie Salat, ist aber ein Kohlgewächs: Pak-Choi findet hauptsächlich in der asiatischen Küche Verwendung, wo er gern in pfannen gerührten Gerichten zubereitet wird. Auch wenn die bei den nicht verwandt sind: In vielen Gerichten kann man PakChoi durch Krautstiel ersetzen. Vitamine
PakChoi besitzt mehr Vitamin A, Betacarotin und andere antioxidative Flavonoide als andere Kohlsorten. Übrigens: PakChoi lässt sich auch in Grünen Smoothies verwenden.
Rezepte ab Seite 35
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6.30
5.90
–6,3
Pelican Dorsch Fischstäbchen, MSC, tiefgekühlt, 300 g
3.90
3.75
–3,8
Eglifilets tiefgekühlt, 500 g
16.00
14.50
–9,4
M-Classic Zwetschgen halbiert, tiefgekühlt 750 g
2.75
2.70
–1,8
M-Classic Filets Gourmet à la Bordelaise MSC, tiefgekühlt, 400 g
5.80
5.60
–3,4
Pelican Kalamare Römerinnen-Art, tiefgekühlt, 250 g
2.65
2.50
–5,7
Pelican Ganze Kalamare, tiefgekühlt, 500 g
6.80
6.60
–2,9
M-Classic Apfelstrudel, tiefgekühlt, 375 g
5.60
5.50
–1,8
Heinz Tomato Ketchup, 700 g
3.05
2.75
–9,8
Ebly Zartweizen, 500 g
3.55
3.40
–4,2
Ponti Aceto Balsamico, 250 ml
5.60
4.90
–12,5
M-Classic Meersalz grob, 1 kg
2.70
2.60
–3,7
Agnesi Pesto Rosso, 185 g
3.90
3.65
–6,4
10.80
9.80
–9.3
Léger Salatsauce French, 450 ml
2.50
2.30
–8,0
Sel des Alpes, 500 g
1.15
0.95
–17,4
Chop Stick Reisnudeln, 250 g
3.10
2.95
–4,8
Thai Kitchen Nest Nudeln, 450 g
4.10
3.95
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MIGROS-WELT | MM29, 13.7.2015 | 29
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Schweinsfilet in 8 Teile schneiden, etwas flach drücken und mit Salz und Pfeffer würzen. Mit dem Bauernspeck umwickeln. Grill vorheizen. Filetstücke direkt auf den Grill geben. Sobald sich das Fleisch gut lösen lässt, ein Stück Schacher Seppli Käse darauf legen, mit Cayennepfeffer würzen und weiter grillieren. Sobald der Käse geschmolzen ist, servieren.
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Die Mädchen vom Blauring Littau und die Lagerleiterin Gloria Carraro freuen sich auf ein abwechslungsreiches Lager.
Party in White mit Sandra Rippstein und Band im Golfpark Oberkirch
Klubschul-Tipp
Winner in White
Lagerdraht
Gut verpflegt Über 20 000 Kinder und Jugendliche aus der Zentralschweiz erleben unvergessliche Sommerlager, unterstützt vom Migros-Kulturprozent. Text: Eva D’Andrea
N Lagerunterstützung
Vom MigrosKultur prozent profitieren: Gesuchseingabe migroskulturprozent. ch/luzern
Bild: Laura Roth
icht nur die Vorfreude auf das Sommerlager ist gross; auch die Vorbereitung. Besonders das Einkaufen für die Lagerküche ist organisatorisch und finanziell eine grosse Aufgabe. Umso mehr freut sich Gloria Carraro, Lagerleiterin des Blauring Littau, über die Unterstützung des MigrosKulturprozents: «Mit dem Zehn-ProzentGutschein der Migros Luzern können wir Lebensmittel und Bastelmaterial einkaufen und entlasten so unser Budget.» Dabei werden bevorzugt M-Budget-Produkte wie Teigwaren oder Guetzli eingekauft, aber auch Klassiker wie der Icetea sind sehr beliebt. «Unsere Mädchen mögen besonders die Lilibiggs Maiswaffeln – die schmecken sehr gut und eignen sich als Proviant für Wanderungen», erklärt Gloria Carraro.
Über 350 Lager pro Jahr
Die Migros Luzern fördert Jugendaktivität und unterstützt mit dem Kulturprozent mitunter jährlich über 300 Lager aus der Zentralschweiz. Neben dem Zustupf für die Lager unterstützt die Migros Luzern den Lagerdraht der Neuen Luzerner Zeitung, wo Eltern, Geschwister, Gotti, Götti und Freunde von den Lager-Ereignissen der Kinder während der Sommerferien erfahren. Zum 40-jährigen Jubiläum des Lagerdrahts können die Lager gratulieren und dabei etwas gewinnen. Einfach ein originelles Geburtstagssujet aus Zeitungspapier basteln, fotografieren und auf luzernerzeitung.ch hochladen. Per Online-Voting und Jury werden die Gewinner ausgesucht und mit attraktiven Preisen – gesponsert vom Migros-Kulturprozent – belohnt. MM
Der Kanonenstart sig nalisiert den Start in ein Golfturnier, das in einer Party den Höhe punkt findet. Gewinner tragen am 25. Juli weiss. Sie schlagen elegant ab und freuen sich auf ebenso weiss gekleidete Gäste. Zusam men – auch Nichtgol fer sind willkommen – bedienen sie sich am Buffet und lauschen der gewaltigen Stim me von Sandra Ripp stein. Angestossen wird an einer der Bars oder in der Whisky und ZigarrenLounge. Gefeiert wird bis in die Morgenstunden. Golf & Party in White Samstag, 25. Juli,
Golfpark Oberkirch, Party ab 18.30 Uhr, Restaurant Oase. Turnierstart: 7.30 und 13 Uhr. Anmelden bis 20. Juli golfparkoberkirch@ migrosluzern.ch Mehr Infos: golfparkoberkirch.ch
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Saisonküche
Kohlkost aus Fernost
Zu den Kohlgewächsen gehören nicht nur Kabis und Wirz, sondern auch die asiatischen Vertreter Pak-Choi und Chinakohl. Wir haben attraktive Rezepte für beide.
Herausnehmen und sammeln!
Text: Claudia Schmidt Bilder und Styling: Christine Benz Rezepte: Annina Ciocco
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Noch mehr Rezepte Die knusprig gebratene Entenbrust wird dünn geschnitten auf Chinakohl angerichtet.
Die «Saisonküche» gibt es auch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.– www.saison.ch
36 | MM29, 13.7.2015 | MIGROS-WELT
Pak-Choi mit Pilzen
Aufwand circa 20 Minuten
Ente auf Chinakohl
Pak-Choi-Salat mit Tofu-Croûtons
Aufwand circa 50 Minuten
Aufwand circa 30 Minuten Zutaten für 4 Personen 800 g Pak-Choi 2 Peperoncini 150 g Shiitakepilze 4 EL Erdnussöl 6 EL Sojasauce Zubereitung
Pak-Choi längs vierteln. Peperoncini längs halbieren und entkernen. In Streifen schneiden. Shiitake in Scheiben schneiden. Pak-Choi im Öl bei mittlerer bis grosser Hitze ca. 4 Minuten braten. Peperoncini und Pilze beigeben. Ca. 1 Minuten mitbraten. Pfanne vom Herd nehmen. Pak-Choi mit Sojasauce ablöschen und servieren. Tipps
Anstelle von Pak-Choi Chinakohl verwenden. Diesen je nach Grösse längs sechsteln oder achteln. Dazu Reis servieren. Zubereitungszeit ca. 20 Minuten
Pro Person ca. 5 g Eiweiss, 10 g Fett, 12 g Kohlenhydrate, 700 kJ/160 kcal
Zutaten für 4 Personen ½ Bund Koriander 10 g Ingwer 1 grüne Chilischote 1 Zwiebel 1 Knoblauchzehe 1 Zitronengrasstängel ½ TL Salz 1 EL Erdnussöl 2 Entenbrüste à ca. 350 g Salz, Cayennepfeffer 800 g Chinakohl 5 dl Kokosmilch 1 Limette Zubereitung
1. Koriander, Ingwer, Chili, die Hälfte der Zwiebel, Knoblauch und Zitronengrasstängel hacken. Mit Salz und Öl im Cutter zu einer dickflüssigen Paste verarbeiten, beiseitestellen. Entenbrüste auf der Hautseite über Kreuz mehrfach einschneiden. Mit Salz und Cayennepfeffer würzen. Mit der Hautseite nach unten in einer Bratpfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze 10–15 Minuten braten. Wenden und ca. 5 Minuten weiter braten. Aus der Pfanne nehmen und zugedeckt ca. 5 Minuten ziehen lassen. 2. Chinakohl in breite Streifen schneiden. Restliche Zwiebel fein hacken und im Bratensatz dünsten. Paste beigeben und kurz rösten. Mit Kokosmilch ablöschen. Chinakohl beigeben und ca. 3 Minuten köcheln. Mit Salz und Cayennepfeffer abschmecken. Entenbrüste tranchieren und mit Chinakohl servieren. Limette in Stücken dazugeben. Zubereitungszeit ca. 50 Minuten
Pro Person ca. 36 g Eiweiss, 35 g Fett, 13 g Kohlenhydrate, 2150 kJ/510 kcal
Zutaten für 4 Personen 200 g Tofu 2 EL Sojasauce 4 EL Sesamsamen
1 6 EL 2 EL 6 EL
800 g 4 EL
kleine Zwiebel Reisessig Sesamöl Sonnenblumenöl Salz, Pfeffer Pak-Choi Erdnussöl
Zubereitung
Tofu in Würfel schneiden. Mit Sojasauce marinieren, beiseitestellen. Sesamsamen in einer Bratpfanne ohne Fett rösten, bis sie leicht Farbe annehmen. Abkühlen lassen. Zwiebel fein hacken. Mit Reisessig, Sesamund Sonnenblumenöl mischen. Sauce mit Salz und Pfeffer würzen. Pak-Choi in dünne Streifen schneiden. Mit der Sauce mischen. Beiseitegestellten Tofu bei grosser Hitze im Erdnussöl knusprig braten. In den Sesamsamen wenden und auf dem Pak-Choi-Salat servieren. Tipp
Anstelle von Pak-Choi Chinakohl verwenden. Zubereitungszeit ca. 30 Minuten
Pro Person ca. 11 g Eiweiss, 31 g Fett, 18 g Kohlenhydrate, 1650 kJ/390 kcal
Extra
MM29
R채tsel
Bild: Plainpicture/Mirek Weischel
12 Seiten R채tsel F체r Kinder und Erwachsene
Knobeln und gewinnen
38 | MM29, 13.7.2015 | RÄTSEL
Extra Rätsel
Mit dem Migros-Magazin knobeln und tolle Preise gewinnen Entspannte Tage im Urlaub oder in der Badi. Wie kann man Wartezeiten im Stau oder am Flughafen am besten überbrücken? Genau, mit Rätseln. Das Rätsel-Magazin lässt sich einfach aus dem MigrosMagazin heraus- und in die Ferien oder Badi mitnehmen. Es bietet alles, um sich für einige Stunden die Zeit zu vertreiben. Lösen Sie die kniffligen Rätsel bei einem gemütlichen Picknick im Freien, beim Sonnenbaden oder an regnerischen Tagen zu Hause. Haben Sie noch nicht genug geknobelt? Wir verlosen insgesamt 60 Rätsel-Büchlein (Bimaru, Brücken, Paroli und Sudoku) im Wert von je Fr. 10.–. Nehmen Sie jetzt teil unter: www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff Teilnahmeschluss ist Sonntag, 19.7. 2015, 24 Uhr. Teilnahmebedingungen online.
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Fr. 10.n–kt! gesche Wir schenken allen M-Budget Mobile Prepaid Kunden bis zu Fr. 10.– Guthaben für ihre Gespräche, SMS und Daten im Ausland. Die Aktion gilt für Auslandsaufenthalte vom 7. Juli bis 16. August 2015. Der effektive Verbrauch bis max. Fr. 10.– wird Ihnen ab dem 24.8.2015 gutgeschrieben. Zusätzlich empfehlen wir Ihnen die neue Voice Travel Option. Für Fr. 15.– erhalten Sie 30 SMS und 30 Minuten Gesprächszeit weltweit. www.m-budget-mobile.ch/prepaid M-Budget-Produkte sind erhältlich bei:
Prepaid
RÄTSEL | MM29, 13.7.2015 | 39
Kreuzworträtsel Waagrecht: 1. Mitglied des ehemaligen Cabarets Rotstift, 7. Rufname Eisenhowers †, 8. schweiz. Hauseigentümerverband, 9. Burg an der Donau, 11. Miss Schweiz 2009 (Linda), 12. ehemaliger englischer Musikkonzern, 13. Berg im Unterengadin: Piz ..., 15. nicht unten, 16. ital.: drei, 17. Stadt in Kalifornien (Abk.) 18. schweiz. Industrieprodukt, 20. Fluss im Kanton Zürich, 23. frz.: dich, 25. Bundesamt für Landwirtschaft, 26. Acker, 28. Eidg. Institut für Geistiges Eigentum, 29. ital. Tonbezeichnung für das F, 30. ehemaliger schweiz. Radrennfahrer (Tony) Senkrecht: 1. Stadt in Brasilien (Kw.), 2. Zirkuskünstler, 3. engl.: Netz, 4. sowieso, 5. Verheiratete, 6. Abk.: Rehabilitation, 10. Griff an Eimern, 11. europäischer Singvogel, 14. bestimmter Artikel, 15. Bindewort, 19. Schnur am Webstuhl, 21. Jasskarte (CH-Blatt), 22. engl.: schwimmen, 24. Walliser Süssspeise, 26. frz.: Ende, 27. deutsche Vorsilbe
Paroli
Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Die Lösung ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.
Gewinnen Sie 1 von 3 Migros-Geschenkkarten
Illustrationen: Oreste Vinciguerra
So nehmen Sie teil Telefon: Wählen Sie die 0901 560 043
(Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS: Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22, 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post): Migros-Magazin, Paroli,Postfach, 8074 Zürich Internet: www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss Sonntag, 19. 7. 2015, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Lösungen der Ausgabe-Nummer 28 sowie die Gewinner der Ausgabe-Nummer 27 finden Sie diese Woche online unter www.migrosmagazin.ch
40 | MM29, 13.7.2015 | RÄTSEL
Zitrone
Vanille
Haselnuss
Erdbeere
Lieblingsglace
26 Jahre
25 Jahre
24 Jahre
23 Jahre
Alter
Reber
Noser
Hofer
Lesen Sie die Hinweise sorg fältig durch und tragen Sie für sämtliche Übereinstim mungen im Raster ein X und für Abweichungen ein O in das jeweilige Kästchen ein. So entsteht ein Diagramm, das alle Fragen zwingend logisch beantwortet. In jede Viererzeile gehören ein Ja (X) und drei Nein (O).
Meier
Nachname
Logical
Vorname
Jenny Lea Pia Jael
Am Glacestand Lieblingsglace
Die vier Freundinnen Jenny, Lea, Pia und Jael treffen sich am Glacestand. Jede bestellt ihre Lieblingsglace sorte. Finden Sie heraus, wie die Frauen mit Nach namen heissen, wie alt sie sind und welche Glace sorte sie bevorzugen. Hinweise: 1 Pia bestellte eine Hasel nussglace. Frau Noser eine Vanilleglace, und die 23Jährige eine Zitronen glace. 2 Jenny Reber ist jünger als die Frau, die eine Erdbeer glace bestellt hat. 3 Frau Meier ist ein Jahr jünger als Lea, aber ein Jahr älter als die Bestellerin der Haselnussglace. 4 Frau Hofer ist 24 Jahre alt.
Erdbeere Haselnuss Vanille Zitrone
Alter
23 Jahre 24 Jahre 25 Jahre 26 Jahre
Vorname
Nachname
Alter
Lieblingsglace
Wettbewerbsfrage Wie heisst die Frau mit Vornamen, die eine Erdbeerglace bestellt?
1
2
4
2
3
4
8
3
3
3 4 3
4 2
1 2
3 2
3 2 3
1 2 3
5 4 1
1 2
2 3 2 1
3 2
Brücken
Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brücken und Verbindungen mit mehr als 2 Linien sind nicht erlaubt.
Gewinnen Sie 1 von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je Fr. 100.–! So nehmen Sie teil Telefon: Wählen Sie die 0901 560 067
(Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS: Senden Sie MMD6 gefolgt vom Lösungs wort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD6 SOMMER Hans Mustermann, Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post): MigrosMagazin, Logical, Postfach, 8074 Zürich Internet: www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss Sonntag, 19. 7. 2015, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.
RÄTSEL | MM29, 13.7.2015 | 41
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Schwedenrätsel
Finden Sie ein Savannentier, benennen Sie eine Walliser Rocksängerin und finden Sie ein Synonym für Befähigung: Mit dem Schwedenrätsel lösen Sie knifflige Aufgaben und lernen dabei gleichzeit noch etwas. Füllen Sie alle Felder aus und fügen Sie die Buchstaben aus den mit Zahlen nummerierten Feldern zu einem Lösungswort zusammen.
Gewinnen Sie 1 von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! So nehmen Sie teil Telefon: Wählen Sie die 0901 560 041
(Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS: Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann, Musterstrasse 22, 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post): Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet: www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss Sonntag, 19. 7. 2015, 24 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.
Die Lösungen der Ausgabe-Nummer 28 sowie die Gewinner der Ausgabe-Nummer 27 finden Sie diese Woche online unter www.migrosmagazin.ch
42 | MM29, 13.7.2015 | RÄTSEL
Punkt zu Punkt
Verbinde die Punkte der Reihe nach, und ein Bild erscheint. 32
31
34
29
35 37
33
28 24
25 10 11
12
9
8
4 3
61
21 7
5 6 2
62
30 36 27 39 26 18 15 23 22 19
76 1 63
64
20 17 75
65
66 71
77
70 67
60
38
40
43
14
47
27
26
29
50
74 48 49 72 53 51 73 52 55 69 68 54 58 59
56
41 42 58 45
44
46 16 49
18
46
40
36
43
24 25 20 19
21
45
13
23
22
42 41
16
38 34 37 35
31 28 30
44
39
33
32
17 15 50 11 14 13 10 5 7 12 6 9
48
3 4 8 2
57
73 72
76 77 75 1 69 74 71
70
59
60
61
57 47
62
56
51
63 55
64
52 53
54 65
68 67
66
Kinder-Kreuzworträtsel
Finde für jede Abbildung den passenden Begriff und fülle diesen in die dafür vorgesehene Zeile ein.
40%
1.40 statt 2.35
Schweinshalssteak mariniert, TerraSuisse per 100 g
33%
9.– statt 13.50
Optigal Pouletflügel Schweiz, per kg, z.B. nature
Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 14.7. BIS 20.7.2015, SOLANGE VORRAT
33%
2.85 statt 4.30 Rispentomaten Schweiz, per kg
FRISCH REDUZIERTE PR 8.30 statt 10.40
Alle Schwarzwäldertorten ganz 20% günstiger, z.B. Schwarzwäldertorte, 440 g
33%
3.50 statt 5.50
Himbeeren, «Aus der Region.» Schale à 250 g
30%
1.95 statt 2.80
Netzmelonen Italien, pro Stück
1.95 statt 2.50
–.50 statt –.60
Nektarinen gelbfleischig aus Italien, per kg, 20% günstiger
Jogurt Erdbeere, «Aus der Region.» 150 g
5.90 statt 7.90
3.80 statt 4.75
Walliser Aprikosen per kg, 25% günstiger
*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. Genossenschaft Migros Luzern ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 14.7. BIS 20.7.2015, SOLANGE VORRAT
Baer Brie Minis 9 x 20 g
EISE. 30%
4.90 statt 7.–
Bauernschinken, TerraSuisse Schweizer Fleisch, Schale à 212 g
30%
4.20 statt 6.–
Crevetten Tail-on gekocht, Bio* Zucht aus Ecuador, per 100 g
1.80 statt 2.40
Leerdammer Scheiben 2 x 200 g
12.70 statt 21.20
Don Pollo Poulet-Nuggets im Duo-Pack hergestellt in der Schweiz mit Fleisch aus Brasilien, 2 x 500 g
40%
1.95 statt 3.30
Schweinefleisch geschnetzelt, TerraSuisse, «Aus der Region.» aus der Zentralschweiz, per 100 g, 25% günstiger
5.50 statt 6.90
40%
Schweinsstotzenfilet Schweizer Fleisch, per 100 g
30%
7.95 statt 11.40
Bündner Rohschinken geschnitten im Duo-Pack Schweiz, 2 x 119 g
30%
1.95 statt 2.80
M-Classic oder TerraSuisse Kalbfleischwurst Schweiz, z.B. Kalbfleischwurst, hauchdünn geschnitten, TerraSuisse, per 100 g
STILLEN SIE DEN RA 40%
1.60 statt 2.70
Peperoni gemischt Niederlande, 500 g
30%
9.– statt 12.90
M-Classic Tortelloni oder Ravioli im 3er-Pack z.B. Ravioli Käse/Pesto, 3 x 250 g
33%
20%
–.75 statt –.95
Alle Excellence Joghurts z.B. Himbeer, 150 g
9.80 statt 14.70
2.– statt 2.50
40%
20%
Winzerkäse per 100 g, 20% günstiger
Anna’s Best Pizza Lunga Prosciutto oder Pesto im 3er-Pack z.B. Prosciutto, 3 x 205 g
9.90 statt 16.90
Phalaenopsis 2 Rispen im 12-cm-Topf, pro Pflanze
14.90
Rosen, Fairtrade verschiedene Farben, Stiellänge 50 cm, Bund à 15 Stück
Genossenschaft Migros Luzern ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 14.7. BIS 20.7.2015, SOLANGE VORRAT
5.55 statt 6.95 Mini Babybel Netzli à 15 x 22 g
BATT-HUNGER. 12.70 statt 15.90
Basler Leckerli 1,5 kg, 20% günstiger
1.50 statt 1.70
Kinder Milchsnacks oder Milchschnitte im Kühlregal –.20 günstiger, z.B. Pingui Schokolade im 4er-Pack, 4 x 30 g
1.65 statt 2.10
Alle Starbucks Milchmischgetränke 20% günstiger, z.B. Cappuccino, Fairtrade, 220 ml
3.90 statt 4.90
M-Classic Cakes und Biscuits 20% günstiger, z.B. Vogelnestli, 360 g
40%
13.30 statt 22.20
3.50
M&M’s Peanuts, M&M’s Choco oder Maltesers Classic + 10% mehr Inhalt, z.B. Peanuts, 250 g + 25 g gratis
12.60 statt 15.80
Frey Tafelschokoladen à 100 g in 12er-Kartonbox Califora, Eimalzin oder Banago im Duo-Pack Milch extra-fein oder Milch-Nuss, z.B. Milch-Nuss, 20% günstiger, z.B. Banago, 2 x 600 g 12 x 100 g
SPAREN SIE SICH IN SO 33%
14.40 statt 21.60
Cafino Classic Beutel im Duo-Pack, UTZ 2 x 550 g
33%
5.95 statt 8.90
Alle Kaffeebohnen 1 kg, UTZ z.B. Boncampo
50%
2.85 statt 5.70
Vittel im 6er-Pack, 6 x 1,5 Liter
3.25 statt 4.10
Gesamtes Knorr-Sortiment 20% günstiger, z.B. Gemüsebouillon, 109 g
6 für 4
9.60 statt 14.40
Alle Rivella im 6er-Pack, 6 x 1,5 Liter z.B. Rot
ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 14.7. BIS 20.7.2015, SOLANGE VORRAT
3.10 statt 3.90
Zweifel Snacketti im Duo-Pack 20% günstiger, z.B. Onion Rings, 2 x 75 g
30%
4.05 statt 5.85
Original Rösti im 3er-Pack 3 x 500 g
OMMERLAUNE. 30%
11.45 statt 16.40
Optigal Pouletgeschnetzeltes im Duo-Pack Schweiz, tiefgekühlt, 2 x 300 g
30%
5.25 statt 7.50
Gesamtes Costa Sortiment tiefgekühlt, z.B. Crevetten Knoblauch, 200 g
3 für 2
33.60 statt 50.40
Alle Pampers Windeln (ohne Megapack), gilt für 3 Produkte mit identischem Preis, z.B. Baby-Dry 3, 3 x 50 Stück, gültig bis 27.7.2015
50%
7.20 statt 14.40
Rahmglacestängel Vanille, Schokolade oder Erdbeer im 24er-Pack, z.B. Vanille, 1368 ml
2.30 statt 2.90
Alle I am Men, L’Oréal Men oder Nivea Men Produkte (ohne Mehrfachpackung Nivea Men Deo & Dusch), 20% günstiger, z.B. I am Men Deo Dry Formula Spray, 150 ml
30%
3.50 statt 5.–
Diverse I am, Nivea oder Axe Duschen sowie Deos in Mehrfachpackungen z.B. I am Men Classic Roll-on im Duo-Pack, 2 x 50 ml, gültig bis 27.7.2015
SONNIGE ZEITEN FÜR SPARER. 50%
44.90 statt 89.80
2 für 1
11.60 statt 23.20
Alle SodaStream Sprudelgeräte oder Flaschen z.B. SodaStream Sprudelgerät Jet, titan silver, gültig bis 27.7.2015
Topline Microwellen-Geschirr oder Shaker z.B. Menuteller, 2 Stück, gültig bis 27.7.2015
9.90
14.90
Damen-Socken und Sneaker-Socken im 3er-Pack erhältlich in diversen Farben, Gr. 35–38, 39–42, z.B. Roll-up-Socken, cognac, Gr. 35–38
9.90
Herren-Socken im 3er-Pack, Bio-Cotton erhältlich in Schwarz, Ciel oder Anthrazit, Gr. 39–42, 43–46, z.B. schwarz, Gr. 39–42
50%
19.90 statt 39.80
Gastro Kochgeschirr-Serie z.B. Bratpfanne, Ø 28 cm, aus Edelstahl, auch für Induktion geeignet, gültig bis 27.7.2015
Diverse John Adams und Nick Tyler Herren-Shorts im 3er-Pack erhältlich in diversen Farben, Gr. XS–XL, z.B. Nick Tyler Short, blau, Gr. M
9.90
14.90
Herren Bio-Cotton Slipper-Socken im 5er-Pack Hausschuhe oder Clogs oder Socken im 3er-Pack z.B. Knaben-Hausschuhe, blau, Gr. 20/21 erhältlich in diversen Farben, z.B. Socken im 3er-Pack, schwarz, Gr. 39–42, gültig bis 27.7.2015
ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 14.7. BIS 20.7.2015, SOLANGE VORRAT
30% GÜNSTIGER
30%
2.90 statt 4.20
Optigal Geflügel-Lyoner oder -Cervelas im Duo-Pack Schweiz, z.B. Geflügel-Cervelas, 2 x 2 Stück, 400 g
30%
1.05 statt 1.50
Optigal Geflügel-Lyoner oder -Cervelas im Duo-Pack Schweiz, z.B. Geflügel-Lyoner, per 100 g
ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 14.7. BIS 20.7.2015, SOLANGE VORRAT
AKTION 2.70 statt 3.30
Blévita Sesam 295 g, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger
2.15 statt 2.75
Blévita Mini Provençale 130 g, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger
2.70 statt 3.30
Blévita 5-Korngebäck 285 g, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger
2.15 statt 2.75
Blévita Mini Paprika 130 g, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger
4.70 statt 5.30
Blévita Sandwich Nature 216 g, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger
3.10 statt 3.70
Blévita Kürbiskerne, aha! 228 g, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger
2.95 statt 3.55
Blévita Thymian-Meersalz 228 g, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger
3.– statt 3.60
4.70 statt 5.30
Blévita Sandwich Kräuter 216 g, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger
ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 14.7. BIS 20.7.2015, SOLANGE VORRAT
Blévita Gruyère 228 g, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger
WEITERE LEBENSMITTEL
WEITERE ANGEBOTE. FRÜCHTE & GEMÜSE Anna’s Best Königssalat, 150 g + 20% mehr Inhalt, 180 g 3.90 Netzmelonen, Italien, pro Stück 1.95 statt 2.80 30% Peperoni gemischt, Niederlande, 500 g 1.60 statt 2.70 40% Rispentomaten, Schweiz, per kg 2.85 statt 4.30 33% Baby Leaves, «Aus der Region.», Schale à 150 g 2.90 statt 3.90 25% Datteltomaten, Bio, aus der Schweiz, Schale à 250 g 2.80 statt 4.70 40% Zucchetti, aus der Schweiz, per kg 2.10 statt 3.60 40% Walliser Aprikosen, per kg 5.90 statt 7.90 25% Nektarinen gelbfleischig, aus Italien, per kg 1.95 statt 2.50 20% Extra Kirschen 28 mm+, aus der Schweiz, per kg 11.– statt 15.– 25% Himbeeren, «Aus der Region.», Schale à 250 g 3.50 statt 5.50 33%
Für Ihren Einkauf hier ausschneiden.
FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL Schweinshalssteak mariniert, TerraSuisse, per 100 g 1.40 statt 2.35 40% M-Classic oder TerraSuisse Kalbfleischwurst, Schweiz, z.B. Kalbfleischwurst, hauchdünn geschnitten, TerraSuisse, per 100 g 1.95 statt 2.80 30% Optigal Geflügel-Lyoner oder -Cervelas im Duo-Pack, Schweiz, z.B. Geflügel-Lyoner, per 100 g 1.05 statt 1.50 30% Bündner Rohschinken geschnitten im Duo-Pack, Schweiz, 2 x 119 g 7.95 statt 11.40 30% Optigal Pouletflügel, Schweiz, per kg, z.B. nature 9.– statt 13.50 33% Don Pollo Poulet-Nuggets im Duo-Pack, hergestellt in der Schweiz mit Fleisch aus Brasilien, 2 x 500 g 12.70 statt 21.20 40% Crevetten Tail-on gekocht, Bio, Zucht aus Ecuador, per 100 g 4.20 statt 6.– 30% * Napf-Goldwäscherwurst, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, 2 Stück, 180 g 4.20 statt 5.30 20% Sulzkoteletts, Schweizer Fleisch, Stück à 170 g 4.10 statt 4.60 Argentinos pikant, Schweizer Fleisch, 6 Stück, 240 g 3.90 statt 4.90 20% Aoste Stangensalami, aus Frankreich, Stück à 225 g 7.90 statt 9.90 Citterio Irresistibili im Duo-Pack, aus Italien, 2 x 80 g 6.60 statt 8.30 Rindsentrecôte, TerraSuisse, Schweizer Fleisch, per 100 g 4.90 statt 7.10 30% Schweinsstotzenfilet, Schweizer Fleisch, per 100 g 1.95 statt 3.30 40% *Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.
Schweinsplätzli vom Stotzen, TerraSuisse, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, per 100 g 1.90 statt 2.50 Schweinsbraten vom Stotzen, TerraSuisse, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, per 100 g 1.80 statt 2.40 25% Schweinefleisch geschnetzelt, TerraSuisse, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, per 100 g 1.80 statt 2.40 25% Kaninchenschenkel, aus Ungarn, per 100 g 2.80 statt 3.60 20% Erhältlich in der Selbstbedienung Pouletschnitzel, aus Ungarn, per 100 g 1.50 statt 1.90 20% Erhältlich in der Selbstbedienung Dorade Royal küchenfertig, Zucht, aus Griechenland, per 100 g 2.15 statt 2.70 20% * Bauernschinken, TerraSuisse, Schweizer Fleisch, Schale à 212 g 4.90 statt 7.– 30% Kalbs-Spareribs, Schweizer Fleisch, per 100 g 1.60 statt 2.30 30% Erhältlich an der Bedienung
BROT UND MILCHPRODUKTE Alle Starbucks Milchmischgetränke, z.B. Cappuccino, Fairtrade, 220 ml 1.65 statt 2.10 20% Alle Excellence Joghurts, z.B. Himbeer, 150 g –.75 statt –.95 20% Winzerkäse, per 100 g 2.– statt 2.50 20% Mini Babybel, Netzli à 15 x 22 g 5.55 statt 6.95 20% Pane Passione Classico, TerraSuisse, 420 g 2.80 statt 3.50 Gourmetbrötli, 75 g 1.20 statt 1.50 Jogurt Erdbeere, «Aus der Region.», 150 g –.50 statt –.60 Baer Brie Minis, 9 x 20 g 3.80 statt 4.75 Alle Cottage Cheese, z.B. Nature, 200 g 1.05 statt 1.35 20% Leerdammer Scheiben, 2 x 200 g 5.50 statt 6.90
BLUMEN & PFLANZEN Rosen, Fairtrade, verschiedene Farben, Stiellänge 50 cm, Bund à 15 Stück 14.90 Sonnenblumenstrauss Fiona, pro Strauss 12.90 Phalaenopsis 2 Rispen, im 12-cm-Topf, pro Pflanze 9.90 statt 16.90 40% Sonnenblumen, «Aus der Region.», Bund à 7 Stück 9.90 Chrysanthemen, «Aus der Region.», pro Topf 2.90 statt 4.50 33%
Kinder Milchsnacks oder Milchschnitte im Kühlregal, –.20 günstiger, z.B. Pingui Schokolade im 4er-Pack, 4 x 30 g 1.50 statt 1.70 M&M’s Peanuts, M&M’s Choco oder Maltesers Classic, + 10% mehr Inhalt, z.B. Peanuts, 250 g + 25 g gratis 3.50 Frey Tafelschokoladen à 100 g in 12er-Kartonbox, Milch extra-fein oder Milch-Nuss, z.B. Milch-Nuss, 12 x 100 g 13.30 statt 22.20 40% Alle Blévita Stangen, 4er- und 6er-Portionen sowie Minis, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger, z.B. Sesam, 295 g 2.70 statt 3.30 Califora, Eimalzin oder Banago im Duo-Pack, z.B. Banago, 2 x 600 g 12.60 statt 15.80 20% Alle Kaffeebohnen 1 kg, UTZ, z.B. Boncampo 5.95 statt 8.90 33% Cafino Classic Beutel im Duo-Pack, UTZ, 2 x 550 g 14.40 statt 21.60 33% Noblesse Cappuccino Vaniglia, 10 Beutel à 12,5 g 20x 3.95 NEU *,** Schweizer Apfelringe, Bio, 20x 120 g 6.10 NEU *,** Patissier Weisse Fondant 20x Decke, 300 g 5.20 NEU *,** Deliziosa Panzerotti Mozzarella oder Prosciutto, Migros-Bio, 240 g, tiefgekühlt, z.B. Mozzarella 4.80 NEU *,** 20x Gesamtes Costa Sortiment, tiefgekühlt, z.B. Crevetten Knoblauch, 200 g 5.25 statt 7.50 30% Optigal Pouletgeschnetzeltes im Duo-Pack, Schweiz, tiefgekühlt, 2 x 300 g 11.45 statt 16.40 30% Rahmglacestängel Vanille, Schokolade oder Erdbeer, im 24er-Pack, z.B. Vanille, 1368 ml 7.20 statt 14.40 50% Alle Rivella im 6er-Pack, 6 x 1,5 Liter, z.B. Rot 9.60 statt 14.40 6 für 4 Vittel im 6er-Pack, 6 x 1,5 Liter 2.85 statt 5.70 50% Original Rösti im 3er-Pack, 3 x 500 g 4.05 statt 5.85 30% Alle Condy Maiskölbchen, z.B. 190 g 1.50 statt 3.– 50% Gesamtes Knorr-Sortiment, z.B. Gemüsebouillon, 109 g 3.25 statt 4.10 20% M-Classic Champignons de Paris, geschnitten, im 6er-Pack, 6 x 115 g 3.90 statt 5.10 20% Zweifel Snacketti im Duo-Pack, z.B. Onion Rings, 2 x 75 g 3.10 statt 3.90 20% M-Classic Cakes und Biscuits, z.B. Vogelnestli, 360 g 3.90 statt 4.90 20% Basler Leckerli, 1,5 kg 12.70 statt 15.90 20% M-Classic Tortelloni oder Ravioli im 3er-Pack, z.B. Ravioli Käse/ Pesto, 3 x 250 g 9.– statt 12.90 30% Anna’s Best Pizza Lunga Prosciutto oder Pesto im 3er-Pack, z.B. Prosciutto, 3 x 205 g 9.80 statt 14.70 33% Alle Schwarzwäldertorten ganz, z.B. Schwarzwäldertorte, 440 g 8.30 statt 10.40 20%
**Gültig bis 27.7. Genossenschaft Migros Luzern
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3.95
Noblesse Cappuccino Vaniglia 10 Beutel à 12,5 g
RÄTSEL | MM29, 13.7.2015 | 55
Finde die 8 Unterschiede
Im rechten Bild haben sich 8 Fehler eingeschlichen. Kannst du sie finden?
Sudoku 6x6
Labyrinth-Rätsel
Fülle die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 6. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der 6 Blöcke nur ein Mal vorkommen. Schau genau, die Farben helfen dir dabei …
Suche mit feinen Linien den Weg durchs Labyrinth vom Eingang zum Ausgang. Fülle den gefundenen Weg aus, und ein Bild erscheint.
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Buchstabensalat
In diesem Rätsel sind alle aufgeführten Begriffe versteckt. Sie können sich waagrecht, senkrecht, diagonal vorwärts oder rückwärts und ineinander überge hend verbergen. BACH BADEANSTALT BADEN BERGHUETTE BIKEN FLIPFLOPS FOTOS FREIZEIT GLETSCHER HITZE LIEGESTUHL MEER PANORAMA
SAHARA SAND SCHIFF SOFTEIS SOMMER SONNENHUT SONNENSCHIRM SPASS TRIP WANDERN WASSERFALL ZELT ZOLL
Paroli
Brücken
Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Die Lösung ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.
Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreu zungen, diagonale Brücken und Verbindungen mit mehr als zwei Linien sind nicht erlaubt.
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Quizfrage
Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die 8 Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Welches ist eine klassische Sommerblume? T Liebelei
R Lorelei
Finde die 8 Unterschiede Der französische Maler Paul Cézanne (1839–1906) fand erst spät Anerkennung für seine Arbeit. Dabei inspirierte er unter anderem Pablo Picasso, Henri Matisse und Georges Braque. Das Bild «Stillleben mit Früchtekorb» entstand 1888–1890.
K Akelei
2. Wer vornehm schwitzt, der … R transpiriert A erodiert
E goutiert
3. Welcher Berg wurde vor 150 Jahren das erste Mal bestiegen?
I Matterhorn
S Eiger
C Rigi
4. Wer schrieb ein Sommergedicht mit den Zeilen, «Ich ging im Walde so für …»? H Kleist
S Goethe
E Tucholsky
5. Welche Ortschaft liegt nicht am Sempachersee? L Nottwil
U Sursee
T Hochdorf
6. Wie nennt sich das älteste nachgewiesene Tonsystem? M Tektonik
E Plavnik
A Pentatonik
7. Wer war die erste Schweizer Philosophieprofessorin?
L Jeanne Hersch
N Sophie Taeuber-Arp
S Iris von Roten
8. Wie viel Liter Trinkwasser verbraucht gemäss Statistik jeder Schweizer pro Tag? G ca. 69
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Bimaru
Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.
1 Frachter 3 Kutter
2 Yachten 4 Jollen
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Gewinnen Sie 1 von 3 Migros-Geschenkkarten
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So nehmen Sie teil Telefon: Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS: Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post): Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet: www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss Sonntag, 19. 7. 2015, 24 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
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Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Lösungen der Ausgabe-Nummer 28 sowie die Gewinner der Ausgabe-Nummer 27 finden Sie diese Woche online unter www.migrosmagazin.ch
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Gitterrätsel
Alle Wörter sind an den passenden Stellen einzufügen. Die Zahlen geben an, wie viele Buchstaben das einzutragende Wort hat. Tipp: Beginnen Sie mit den Wörtern, von denen möglichst wenige eine bestimmte Länge haben. AARE, AIGU, EMMA, KUHN, ODEM, SEMI 5 KLAUS, SUISA 6 ANDREA, BUONAS, MALOJA, SESSEL, THURBO 7 ALLASCH, KOHLUND, SAENTIS, SEELAND, SPESCHA, TREULOS 8 LUZERNER, STAERKLE 9 KUESNACHT, LAUFENTAL, UNENDLICH
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Sudoku
Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3x3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den gelben Feldern von links nach rechts.
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Gewinnen Sie 1 von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! So nehmen Sie teil Telefon: Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS: Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234, Hans Mustermann, Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post): Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet: www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss Sonntag, 19. 7. 2015, 24 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.
Die Lösungen der Ausgabe-Nummer 28 sowie die Gewinner der Ausgabe-Nummer 27 finden Sie diese Woche online unter www.migrosmagazin.ch
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B U S I O M A N E B A S S S
K I E B I T Z E
E H R E S E N N R U N G A T A E T
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TINTE
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RÄTSEL | MM29, 13.7.2015 | 59
Impressum MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 569 115 Ex. (WEMF 2014) Leserschaft: 2 391 000 (WEMF, MACH Basic 2015-1) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger
Publizistische Leitung: Monica Glisenti Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion/Ressort Leben: Philipp Jordan (Leitung a. i.), Susi Zihler (Produzentin, a. i.), Gerda Portner (Produzentin), Daniel Schifferle (Verantwortlicher Leben), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Menschen: Sabine Lüthi (Leitung), Andrea Freiermuth, Yvette Hettinger, Ralf Kaminski, Anne-Sophie Keller (Volontärin), Monica Müller, Reto E. Wild
Ressort Shopping & Food: Eveline Zollinger (Leitung a. i.), Robert Rossmanith (Produktion), Heidi Bacchilega, Dora Horvath, Sonja Leissing, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, Anna-Katharina Ris, Claudia Schmidt, Jacqueline Vinzelberg, Anette Wolffram Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Krüger, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis
Layout: Bruno Boll (Creative Director), Doris Oberneder (Art Director), Migros-Welt: Werner Gämperli, Nicole Gut, Ressort M-Aktuell: Gabriela Masciadri, Pablo Tys, Daniel Sidler (Leitung), Jean-Sébastien Tatiana Vergara Clément, Anna Meister, Sabine Müller, Christoph Petermann, Thomas Tobler, Prepress: Michael West Liliane Bolliger, Marcel Gerber
Lithografie: Reto Mainetti (Leitung), Manuela Seelhofer, Max Sommer
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MIGROS-WELT | MM29, 13.7.2015 | 61
Sti(e)lvolles Gemüse Wissenswertes
Rund um PakChoi, Chinakohl und Krautstiel Saison
Pak-Choi Mai–Oktober Chinakohl Mai–Februar Krautstiel April–Oktober Lagerung Die Kohlgewächse und Krautstiel werden möglichst frisch zubereitet. Im Gemüsefach des Kühlschranks bleiben sie einige Tage frisch. Einfrieren bietet sich nicht an, da die knackige Frische verloren geht. Geschmack
Bilder: Getty Images; Stockfood (2)
Mit Chinakohl kann man selbst notorische Kohlverweigerer locken. Denn er entfaltet weder das typische, für manche gewöhnungsbedürftige Kohlaroma, noch hat er die leicht bittere Note des Krautstiels. Im Kontrast zum Pak-Choi, dessen Blattstiele senfartig schmecken und auch eine gewisse Schärfe haben, ist der Chinakohl eher mild. Die Blätter beider Sorten sind in Geschmack und Konsistenz mit Blattsalat vergleichbar. Zubereitung Pak-Choi wird bevorzugt in Wok-Gerichten gebraten oder gedünstet, eignet sich aber auch zum Überbacken oder als Zutat für Suppen. Chinakohl ist ähnlich vielseitig. Seine Mittelrippen sind – anders als bei heimischen Kohlsorten – fein und geniessbar. Chinakohl, Pak-Choi und Krautstielstängel sind nach 5 bis 6 Minuten gar. Die Krautstielbätter brauchen lediglich 2 bis 3 Minuten. In Zusammenarbeit mit www.saison.ch
Variationen in Grün Auf den ersten Blick könnte man sie fast für Geschwister halten, jedoch stammen Pak-Choi und Krautstiel keineswegs aus einer Familie. Dafür hat Pak-Choi mehr Gemeinsamkeiten mit Chinakohl. Trotz des optischen Unterschieds.
Pak-Choi Das Wort Pak-Choi kommt aus dem Kantonesischen und bedeutet weisses Gemüse. Pak-Choi wird auch als chinesischer Senfohl bezeichnet. Statt Pak-Choi kann man auch Krautstiel oder Chinakohl verwenden. Regional erhältlich
Krautstiel Anders als Pak-Choi ist der Krautstiel kein Kohlgewächs, sondern eine Kulturform der gemeinen Rübe wie auch die Rande. Dementsprechend enthält Krautstiel auch keine Senfaromen. In grösseren Filialen erhältlich
Chinakohl Der Kohl stammt, wie der Name schon vermuten lässt, aus China. Er ist aber überall im asiatischen Raum beliebt. So findet man ihn in thailändischen Nudelsuppen ebenso wie fermentiert in der koreanischen Sauerkrautvariante Kimchi. Regional erhältlich
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MIGROS-WELT | MM29, 13.7.2015 | 63
Frage der Woche
«Die Migros verkauft diverse Nature-Joghurts. Enthalten diese Produkte Kristallzucker?» Das Joghurt Excellence nature gezuckert enthält tatsächlich Kristallzucker. Allen anderen Nature-Varianten wird jedoch kein Zucker zugesetzt. Ungezuckert sind also die Nature-Joghurts Classic, Bio, Bifidus und Léger. Dennoch taucht auch bei diesen Joghurts im Rahmen der Nährwertangaben die Formulierung «davon Zucker» auf. Gemeint ist damit aber nicht etwa Kristallzucker, sondern der Milchzucker, der natürlicherweise im Joghurt vorkommt. Wenn auf einer Lebensmittel-Verpackung «davon Zucker» steht, handelt es sich um einen Sammelbegriff für verschiedene Zuckerarten. Neben Kristall- und Milchzucker kann es sich beispielsweise auch um Trauben- oder Fruchtzucker handeln.
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Haben Sie eine Frage?
Kontaktieren Sie uns! M-Infoline, der Kundendienst der Migros, erreichbar unter 0800 84 0848 oder www.migros.ch/ kundendienst
Telefonisch erreichbar Montag bis Freitag: 8.00–18.00 Uhr, Samstag: 8.30–16.30 Uhr. Anrufe auf die oben genannte Nummer sind gratis.
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Auf dem Üetliberg geniessen die Migros-Mitarbeitenden Kevin Berger und Sabrina Ruh den Blick auf Zürich und die Region.
MIGROS-WELT | MM29, 13.7.2015 | 65
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Bilder: Anne Gabriel Jürgens, Marvin Zilm
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as zeigt man einem Besucher in Zürich als Erstes? Für Kevin Berger als Gastgeber ist klar: Mit Arbeitskollegin Sabrina Ruh aus der Migros Frauenfeld TG wird die Limmatstadt von oben angeschaut, vom Üetliberg aus. Dass die beiden zusammen einen Ausflug unternehmen, hat einen Grund: Im Rahmen gegenseitiger Besuche erhalten Migros-Mitarbeitende einen Einblick in andere Regionen und erfahren Neues über deren Produkte und Produzenten. Sie lernen die Vielfalt des Labels «Aus der Region. Für die Region.» in den neun Migros-Genossenschaften kennen. Für Kevin Berger und Sabrina Ruh geht es bequem mit der S-Bahn hinauf zum Üetliberg. Die letzten Meter zu Fuss bis zum Gipfel des Zürcher Hausbergs sind die kleine Anstrengung wert. Die Ausflügler geniessen das Rundumpanorama ausgiebig. Nach einer Erfrischung machen sie sich auf den Weg in den Osten des Kantons Zürich, nach Hinwil. Dort baut Fritz Meier Tomaten der Sorte «Red Kiss» an.
Illustration: Noël Fischer
Kevin Berger, Detailhandelsfachangestellter Nahrungs- und Genussmittel in der Migros Brunaupark, lebt gern in Zürich und
schätzt das attraktive Freizeitangebot der Limmatstadt. Sein Favorit für Sightseeing ist der Üetliberg.
Optimale Bewässerung für Tomaten
Die jungen Migros-Mitarbeitenden staunen: Auf Fritz Meiers Anbauflächen wachsen und gedeihen die Tomatenpflanzen auf Steinwolle und Kokosfaser. Mit Nährstoffen werden sie über das Giesswasser versorgt. Was nicht von der Pflanze aufgenommen wird, tropft über ein Leitungssystem zurück in den Tank, wo die Mineralienkonzentration ermittelt und das Wasser wieder zum Versorgen der Pflanzen aufbereitet wird. «So gelangt nichts ins Grundwasser. Die Tomaten sind optimal versorgt und entwickeln Aroma», sagt der Produzent und lädt die Gäste dazu ein, ihm unter die Arme zu greifen. Es gibt viel zu tun, denn es ist Erntezeit. Und die Nachfrage nach schmackhaften Tomaten aus der Region enorm. MM Sabrina Ruh leitet die Molkerei abteilung in der Migros Frauenfeld. Sie besucht die Genossenschaft Zürich.
Gebrüder Meier Agrohandel, Hinwil ZH
Fritz Meier (Bild) und seine Geschwister bauen Gemüse an. Neben Tomaten der Sorte «Red Kiss» gibt es von Auberginen bis Zucchetti fast alles, was das Gemüse herz begehrt. 120 000 Tomatenpflanzen gedeihen bei ihm auf 4 Hektar Land.
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Ausbildung
Zwei Projekte für ein besseres Klima
Sie haben ein Sparventil und eine Mitfahrbörse entwickelt. Dafür erhielten zwei Migros-Lernende am Myclimate-Wettbewerb eine Auszeichnung. Text: Marc Bodmer
D
Bilder: Pierre-Yves Massot, Mara Truog
as Surren der Rührwerke und der Duft von Backwaren erfüllen den zweiten Stock der JowaBäckerei in Volketswil, nahe bei Zürich. Hier, wo Kuchen, Toastbrote und Apérogebäck hergestellt werden, ist das Reich von Arash Kazemitazehkand (20). Der Lehrling im dritten Jahr seiner Ausbildung zum Polymechaniker EFZ kümmert sich um den Unterhalt der Maschinen und Fertigungsanlagen. Der gebürtige Iraner hat immer ein Lächeln auf den Lippen. Besonders, wenn er von seinem Projekt erzählt, das er zusammen mit seinem Kollegen Joel Decarli am Berufsbildungszentrum Dietikon ZH ausgearbeitet hat: einem Sparventil, das den Druckluftverbrauch senkt. Während sich Joel auf die administrativen Aufgaben konzentrierte, machte sich Arash an die Organisation und Umsetzung ihrer Idee. Diese entstand im Gespräch mit Hans
Mit einer Mitfahrbörse will Maria Machado Marmier den chronisch überfüllten Micarna-Parkplatz entlasten.
Schatz, dem Veranwortlichen für Energie bei der Jowa. «Herr Schatz erklärte mir, dass in der Bäckerei bei der Verwendung von Druckluft ein grosses Sparpotenzial vorhanden ist», sagt Arash. «Es ist die teuerste Energie, die im Betrieb zum Einsatz kommt.» Luft ist gratis, möchte man meinen. Aber deren Aufbereitung, Filterung und das Komprimieren sind kostenintensiv. Und Druckluft wird in der Jowa praktisch bei jeder Produktionsstrecke angewendet. Bei der Anlage, die Blätterteigböden produziert und anschliessend verpackt, wurde das vom passionierten Kampfsportler entwickelte Sparverfahren erstmals eingesetzt. «Die Hauptdruckluftleitung verläuft zuerst durch ein Ventil und dann von dort zum Verteiler», erklärt der Lernende. «Wird die Anlage ausgeschaltet, riegelt das Ventil ab, und es fliesst keine Druckluft nach.» Allein an dieser vergleichsweise kleinen Anlage kön-
nen so über 3000 Franken im Jahr gespart und der Energieverbrauch gesenkt werden. Ein Erfolg also. Ob weitere Anlagen der Jowa mit diesem Sparventil ausgerüstet werden, wird zurzeit abgeklärt. Sicher ist schon heute, dass Arash Kazemitazehkand zusammen mit Joel Decarli aus 104 beim Wettbewerb von Myclimate Klimawerkstatt eingereichten Projekten in der Sparte Energie den 1. Preis gewonnen hat. Weniger Autos, saubere Luft
Das Projekt in der Jowa Volketswil ist nicht die einzige preisgekrönte Myclimate-Arbeit eines Migros-Lernenden. Den ausgezeichneten 2. Platz in der Kategorie Planung belegte das Projekt «M-Covoiturage» von Maria Machado Marmier, lernender Lebensmitteltechnologin EFZ bei der Micarna in Courtepin FR. Die gebürtige Venezolanerin liebt die Vielseitigkeit ihrer Ausbildung: «Es ist
MIGROS-WELT | MM29, 13.7.2015 | 67
Interview
«Schnell Verantwortung übernehmen»
Hans-Rudolf Castell
ist Leiter Human Resources Management der Migros-Gruppe.
Arash Kazemitazehkand arbeitet am Ventil, das den Druckluftverbrauch der Jowa-Maschine senkt.
spannend, ein Produkt von der Anlieferung über die Verarbeitung bis zu Verpackung und Versand zu begleiten», sagt sie. Ein Thema, das sie bei der Micarna stets beschäftigt, ist die Frage der Nachhaltigkeit. Als an der Berufsbildungsschule die Ausarbeitung eines Nachhaltigkeitsprojekts anstand, entschied sich Machado Marmier für das, wie sie sagt, komplexeste Thema: die Konzeption einer Mitfahrbörse für die Mitarbeitenden der Micarna. «Oft gibt es zu wenige Parkplätze, und viele Mitarbeitende fahren allein zur Arbeit», stellte sie fest. Die passionierte Wandrerin klärte ab, welche alternative Mobilitätslösung erforderlich ist. «Die Krux ist es, Chauffeure und Passagiere zusammenzuführen», sagt sie. Um ihre Idee vorwärtszutreiben und sie als valable Ergänzung zu den bestehenden Transportmöglichkeiten vom Auto übers Velo zu den öffentlichen Verkehrsmitteln
ins Rennen zu schicken, wandte sie sich an die Firma E-Carpooling, die schon ähnliche Projekte realisierte. «Meine Aufgabe bestand zur Hauptsache darin, eine auf die Bedürfnisse von Micarna zugeschnittene Lösung zu finden», sagt Maria Machado Marmier. Das ist ihr offensichtlich gelungen, denn das Fazit der Jury lautete: «Wir waren beeindruckt zu sehen, wie gut alle verschiedenen Schritte im Projekt geplant und beschrieben wurden.» So gross ihre Freude über den 2. Platz beim Myclimate-Wettbewerb ist, weist die dynamische Frau, die sich in ihrer Freizeit auch für die freiwillige Feuerwehr ins Zeug legt, kollegial auf weitere Teilnehmer hin: «Mit insgesamt fünf teilnehmenden Projektteams wurde die Micarna-Gruppe zum Unternehmen mit den meisten eingereichten Projekten an der diesjährigen Ausgabe der Klimawerkstatt gekürt.» MM
Hans-Rudolf Castell, wie viele Lernende arbeiten bei der Migros? Als grösster Lehrstellenanbieter der Schweiz beschäftigt die Migros 3650 Lernende. Jährlich bieten wir rund 1200 neue Lehrstellen an. Und wie sieht es mit den Abschlüssen aus? Bei der Lehrabschlussprüfung haben wir eine Superquote von 97 bis 98 Prozent. Bei uns können 50 verschiedene Berufe erlernt werden. Auf unserer Website New-talents.ch kann man sich einen Überblick verschaffen und seinen Wünschen entsprechend nach Lehrstellen suchen. Die ausgezeichneten Migros-Lernenden haben Eigeninitiative bewiesen. Wie hat diese Platz in der Ausbildung? Es gehört zur Ausbildung, dass unsere Lernenden möglichst schnell Verantwortung übernehmen. In den zwei bis vier Jahren ihrer Ausbildung haben sie immer wieder Möglichkeiten, um ihre Ideen einzubringen. MM
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Tiefkühlprodukte
Schnelle Bio-Küche de luxe 2 1
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Das Tiefkühl-Baguette Café de Paris ist nur in Bioqualität erhältlich.
Küchenvorräte sind praktisch: Man hat immer etwas im Haus, wenn unerwarteter Besuch kommt. Und wer seine Über raschungsgäste auf die Schnelle mit hoch wertigen Köstlichkeiten verwöhnen möchte, wird in der Migros fündig. Hier gibt es zahlreiche Tiefkühlprodukte in BioQualität, um feine Snacks, delikate Apérohäppchen oder ein exquisites Znacht auf den Tisch zu zaubern. Wie wärs mit Knoblauchcrevetten und Blatt salat mit Erbsen an Honigdressing?
Neu Bio Baguette Café de Paris, tiefgekühlt, 240 g Fr. 4.95
Bio Erbsen aus der Schweiz, tiefgekühlt, 500 g* Fr. 3.– * in grösseren Filialen
Bio Pfefferminztee, 20 Beutel, 28 g Fr. –.95
Bild und Styling: Ruth Küng
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MIGROS-WELT | MM29, 13.7.2015 | 69
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Blattsalat mit Erbsen an Honigdressing Zubereitung
50 g tiefgekühlte Erbsen in kochendem Salzwasser 2 Minuten blanchieren, Wasser abgiessen, Erbsen abkühlen lassen. Mit 100 g Blattsalat in eine Schüssel geben. Für das Dressing 2 EL Rotweinessig, 1 TL Honig, 2 EL Sonnenblumenöl und 2 EL kalte, angerührte Gemüsebouillon verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit dem Salat mischen.
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Blitz-Eistee
Stellt man die Gläser vor dem Servieren kurz in den Tiefkühler, behält das feine Dessert seine Form und bleibt länger kühl.
Zubereitung
Je 2 Beutel Schwarz und Pfeffer minztee mit 3 dl kochendem Wasser angiessen, 6 Minuten ziehen lassen. Beutel entfernen, Tee süssen. Tee mit dünn abgezogener Schale und Saft von 1 Zitrone in ein 1LiterMass geben. Mit kaltem Wasser und beliebig vielen Eiswürfeln auffüllen. Kühl stellen.
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Baguette Café de Paris Zubereitung
Baguette tiefgekühlt mit der Ver packung aus backfester Folie in den kalten Ofen schieben und bei 180° C ca. 22 Minuten backen.
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Vanilleglace mit Mandel-Krokant
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Zubereitung
40 g Mandeln grob hacken. 40 g Zucker erhitzen, bis er flüssig wird. Nüsse daruntermischen, caramelisieren lassen. 2 EL Honig dazumischen und Masse auf ein Backpapier giessen, auskühlen lassen. Pro Person 2–3 Kugeln Vanilleglace mit Krokant anrichten. Mit etwas Honig beträufeln und servieren. Alle Rezepte für 2 Personen
Rezept www.saison.ch
Knoblauchcrevetten Zubereitung
Crevetten antauen lassen. Schale von ½ Zitrone abreiben, 2 Knoblauchzehen in Scheiben schneiden. 2 EL Olivenöl, geriebene Zitronenschale, ½ Bund gehackte Petersilie und Crevetten mischen, ziehen lassen. Crevetten in einer Bratpfanne sehr heiss und kurz braten. Mit Zitronensaft beträufeln. Bio Crevetten Tail-on, tiefgekühlt, 300 g* Fr. 14.70
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Migros Bio steht für eine Landwirtschaft im Einklang mit der Natur. Das Bio-Sortiment umfasst über 1000 Produkte. Ein Teil von
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MIGROS-WELT | MM29, 13.7.2015 | 71
Aproz
Leichter Sommerdrink Aproz Thé schmeckt gut gekühlt besonders gut – und leistet deshalb im Sommer als natürlicher Durstlöscher wertvolle Dienste. Das gilt auch für die neue Geschmacksrichtung GrünteeGranatapfel, die jetzt das Sortiment komplettiert. Das Erfrischungsgetränk, das wie die übrigen Tees von Aproz aus Walliser Mineralwasser und natürlichen Tee- und Pflanzenextrakten hergestellt wird, enthält weder Kohlensäure noch künstliche Süssstoffe, Aromen oder Konservierungsmittel. Mit weniger als 20 Kilokalorien pro 100 Milliliter sind alle drei Sorten Aproz Thé kalorienarm. Bereits seit einem Jahr im Handel sind die Geschmacksrichtungen Grüntee-Minze und Weisstee-Hibiskus.
Aproz Thé Grüntee-Granatapfel, 0,5 l* Fr. 1.30
Bild: Yves Roth; Styling: Esther Egli
Die Aproz-Tees sind natürliche Durstlöscher und kalorienarm. So auch die neue Sorte GrünteeGranatapfel.
Aproz Thé Grüntee-Minze, 0,5 l* Fr. 1.30
Aproz Thé Weisstee-Hibiskus, 0,5 l* Fr. 1.30
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Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu gehören auch die Tees von Aproz.
Namibia – Rundreise Entdecken Sie ein Land voller Kontraste und Naturwunder
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Die Unendlichkeit der Namibwüste, die weltgrössten Sanddünen und die vielfältige Tierwelt ziehen Sie auf dieser Rundreise in ihren Bann. Dank der angenehmen Ruhe Namibias geniessen Sie trotz des reichhaltigen Programms die nötige Erholung und Entspannung.
Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Zürich – Johannesburg Linienflug von Zürich via München oder London nach Johannesburg. 2. Tag: Johannesburg – Windhoek Umsteigen und Anschlussflug nach Windhoek. Der Reisebus steht bereit, um Sie ins 40 km entfernte Windhoek zu bringen. Bei der anschliessenden Rundfahrt erkunden Sie gleich die Hauptstadt Namibias. 3. Tag: Windhoek – Kalahari Fahrt in die Kalahari-Wüste. Überquerung vom Wendekreis des Steinbocks, wo die Sonne ihre scheinbare Bewegungsrichtung umkehrt. Geniessen Sie die unendlich scheinende Weite und die unberührte Natur. 4. Tag: Kalahari – Fish River Canyon In Keetmanshoop besichtigen Sie den bekannten Köcherbaumwald. Weiterrei-
se zum Fish River Canyon, dem zweitgrössten Canyon der Welt, wo Sie die Gelegenheit haben eine kurze Wanderung zu unternehmen. 5. Tag: Fish River Canyon – Namibwüste Via Seeheim, Bethanien und Helmeringhausen geht die Fahrt in Richtung Norden mit Ziel Namibwüste. Unterwegs legen Sie einen Stopp ein, um diese eindrücklichen Landschaftsbilder auch mit der Fotokamera einfangen zu können. 6. Tag: Namibwüste – Sossusvlei – Namibwüste Besuch des Sossusvleis, der eindrucksvollen und bekanntesten Lehmbodensenke, die von mächtigen Sanddünen umschlossen ist. Besichtigung des Sesriem Canyons. Am Abend geniessen Sie eine einzigartige «Sundowner» Jeepfahrt. 7. Tag: Namibwüste – Swakopmund Im Namib-Naukluft-Park finden Sie ein nahezu vegetationsloses Gebiet, welches wie eine Mondlandschaft wirkt. Nur besonders trockenheitsresistente Pflanzen können sich in der Region halten. Anschliessende Stadtrundfahrt in Swakopmund. 8. Tag: Swakopmund – Walvis Bay – Swakopmund Der Tag steht Ihnen im charmanten Swakopmund zur freien Verfügung. Sie können an einer Katamaranfahrt in der Bucht von Walvis Bay
teilnehmen (bis 5 Wochen vor Abreise buchbar). 9. Tag: Swakopmund – Etosha N.P. Fahrt zum Etosha Nationalpark, dem bedeutendsten Naturschutzgebiet in Namibia mit einer grossen Vielfalt an Wildtieren. 10. Tag: Etosha Nationalpark Sie unternehmen eine ganztägige Pirschfahrt im Reisebus. Mit Glück erspähen Sie Löwen, Elefanten, Giraffen, Zebras und viele andere Tierarten. 11. Tag: Etosha N.P. – Tsumeb Ein weiterer Tag in diesem schönen Nationalpark steht Ihnen bevor. Die zahlreichen Quellen und Wasserstellen bieten gute Voraussetzungen für Wildtierbeobachtungen. Am Nachmittag verlassen Sie den Park und reisen nach Tsumeb. 12. Tag: Tsumeb – Windhoek Zum Abschluss Ihrer spannenden Rundreise fahren Sie durch eine wüstenähnliche Landschaft via Otjiwarongo und Okahandja nach Windhoek. 13. Tag: Windhoek – Rückreise Am Mittag erfolgt der Transfer zum Flughafen. Flug via Johannesburg nach München bzw. London. 14. Tag: Anschlussflug – Zürich Nach dem Nachtflug landen Sie morgens in München oder London. Anschlussflug nach Zürich.
Ihre Reisedaten
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11.09.15–24.09.15 (1)
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25.09.15–08.10.15 (1)
4545.–
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16.10.15–29.10.15 (1)
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30.10.15–12.11.15 (1)
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13.11.15–26.11.15 (1)
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4045.–
29.01.16–11.02.16 (2)
3695.–
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26.02.16–10.03.16 (2)
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MIGROS-WELT | MM29, 13.7.2015 | 73
Banago Biscuits, 150 g Fr. 2.90 In grösseren Filialen
Bild: Lucas Peters; Styling: Esther Egli
Der hohe Butter anteil (24 Prozent) macht das Gebäck besonders mürbe.
Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu gehören auch die Banago Biscuits.
Banago
Ein Äffli – zum Fressen gern Viele Kinder kennen und lieben Banago. Jetzt entdecken sie das Schokoladenpulver neu als Gebäck in Äffchenform. Die knusprigen Guetsli eignen sich prima als Party nascherei, wobei selbstverständlich auch die Erwachsenen zugreifen dürfen. Und das geht so: Man zieht die rote Lasche nach unten, öffnet damit ein Fenster und angelt sich ein Äffchen. Und da sich die Verpackung per Klebeverschluss wieder luftdicht verschliessen lässt, bleiben die Biscuits länger frisch. Sie werden ohne Farb und Konservierungsstoffe, dafür mit Schweizer Eiern aus Freilandhaltung hergestellt. Zudem enthalten sie ausschliesslich natürliche Aromen.
t F A H R E U A D PR E I S
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1.50 bisher 1.65
M-Classic Spaghetti Napoli 750 g
Dau erhaf t
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1.75 bisher 1.90
Salsa all’italiana arrabbiata 350 ml
Dau erhaf t Dau erhaf t
- 15,5 % 2.45 bisher 2.90
M-Classic Tomaten-Ketchup 730 g
Dau erhaf t
- 9,3 %
2.45 bisher 2.70
Condy Champignons Pizzaiola 150 g
DIE MIGROS SETZT SICH TAG FÜR TAG FÜR IHRE KUNDEN EIN UND SENKT DIE PREISE BEI VERSCHIEDENEN ARTIKELN IHRER EIGENMARKEN.
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M-Classic Rosa Thon, MSC 295 g
MIGROS-WELT | MM29, 13.7.2015 | 75
Yummie
Pizza paniert Ein klassischer Pizzabelag aus Mozzarella und Tomaten in einer Hülle aus würziger Panade: Das sind die neuen YummiePizza-Nuggets, die vor allem Kindern und Jugendlichen Appetit machen dürften. Ihre cremige Füllung ist fleischlos und besteht zu 35 Prozent aus Gemüse. Sie sind tiefgekühlt und werden einfach und schnell wie Chicken-Nuggets zubereitet: bevorzugt in der Pfanne, aber auch im vorgeheizten Backofen oder in der Friteuse.
Bild und Styling: Claudia Linsi
Yummie-Pizza-Nuggets sind eine vegetarische Alternative zu Chicken-Nuggets.
Schnell und einfach zubereitet: Yummie Pizza Nuggets, tiefgekühlt, 350 g Fr. 4.90 In grösseren Filialen
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Leben MM29
Familienumfrage Wie verbringen Sie Ihre diesjährigen Sommerferien? 1. am Meer (28%) 2. mit Ausflügen in der Schweiz (24%) 3. in Haus und Garten (18%)
4. mit Campieren/Zelten (9%) 5. Wir machen keine Sommerferien. (7%) 6. mit einer Städtereise (4%) 7. Sonstiges (10%)
In Zusammenarbeit mit
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Mamma mia
Knigge reloaded
Was machen Sie, wenn Sie im Geschäft nicht bedient werden?
Wie reagiert man am besten auf unhöfliches Verkaufspersonal?
Migrosmagazin.ch
Bücherstapel «Ich würde meinem Kind am liebsten ein schweres Buch auf den Kopf legen», sagte meine Freundin. «Damit es nicht so schnell zu gross wird.» Damals, vor zehn Jahren, tat ich, was Kinderlose tun: Ich wusste es besser. «Du bist eine egoistische, besitzergreifende Mutterkuh!»
Illustrationen: Andreas Klammt, Alice Kolb; Bild: Stefan Sulzer
Drei Jahre später trugen wir unser erstes Kind aus dem Spital. Kaum daheim angekommen, verwuchs Ida die ersten Kleider. Sie rollte, sie krabbelte, sie sagte «Papa». Wenn das so weiterging, würde sie bald den Fahrausweis machen. Glücklicherweise bekamen wir nach zwei Jahren Eva, doch dann begann auch sie in Wienerli zu beissen und «Nein» zu sagen.
Philipp Tingler (44) ist Autor
und Philosoph und schreibt hier jede Woche über Phänomene des modernen Benehmens.
«Die legendäre ‹Emily Post› schrieb schon 1922: ‹Unerschütter liche Geduld und Freundlichkeit sind Qualitäten, die von jeder Verkäuferin verlangt werden, während das Benehmen des Kunden nur durch dessen Kinderstube gegen Ausfälle geschützt ist.› Stimmt. Bloss zeigt leider nicht jeder Verkäufer Geduld und Freundlichkeit. Zum Beispiel die Variante, die plötzlich nicht mehr zu sehen ist, sobald man das Geschäft betritt. Der solcherart unbediente Kunde hat zwei Möglichkeiten: 1. Er geht woanders einkaufen. Das nennt man Konsumentensouveränität. 2. Er macht sich aktiv auf die Suche nach Bedienung. Dabei ist zu beachten, dass es unmanierlich ist, Verkäufer zu unterbrechen, die mit anderen Kunden beschäftigt sind. Aber auch der beschäftigte Verkäufer sollte einen nicht bedienten Kunden begrüssen, sich entschuldigen und Service in Aussicht stellen.»
Immer, wenn ältere Damen hinter uns an der Kasse stehen, kommt mein Lieblingsspruch. «Es gaht dänn so schnäll, gnüsset Sie d Zyt!» Doch: Das! will! ich! nicht! hören! Demnächst werden meine Kinder sieben und fünf. Punkto Geschenk hätte ich eine Idee: Wir brauchen Bücher. Schwere Bücher. Bettina Leinenbach (38) ist Journalistin und
zweifache Mutter.
78 | MM29, 13.7.2015 | LEBEN
Sommerwettbewerb
Raten und gewinnen Sie! Nord-Süd-Achse, Hospiz, Postverkehr: Welcher Pass ist das? Raten Sie mit und gewinnen Sie einen brandneuen Hyundai Tucson oder eine Woche Ferien im Vier-Sterne-Romantik-Hotel Castello Seeschloss. Während vier Wochen fährt unser All-New Hyundai Tucson über verschiedene Passstrassen in die Sommerferien. Wir geben Ihnen Tipps – Sie sagen uns, über welchen Pass er fährt. Finden Sie es heraus, und mit etwas Glück gehört das neuste Modell von Hyundai schon bald Ihnen, oder Sie machen eine Woche Ferien in den schönsten Ferienregionen der Schweiz: diese Woche im Romantik Hotel Castello Seeschloss in Ascona TI.
Welcher Pass ist das?
Bereits im Jahr 569 wurde der Pass von Süden her überquert. Für den Personen- und Warenverkehr geeignet war der gesucht Pass dann erst ab dem Jahr 1220/30. Besonders bekannt ist er zudem für den Postverkehr. Das Kurvenwunder Tremola gehört genauso zum gesuchten Pass wie die Schöllenenschlucht. Die Passhöhe liegt auf 2108 Meter über Meer, wo sich auch eine Kapelle und ein See befinden.
Illustration: Fernando Volken Togni/YCN
Kennen Sie sich in der Schweiz aus?
LEBEN | MM29, 13.7.2015 | 79
Wettbewerb
Über welchen Pass fahren wir?
Hauptpreis
Wochenpreis
All-New Hyundai Tucson 2.0 CRDi Launch Edition. Erfahren Sie eine neue Welt – dank eines kompakten SUVs, der Platz hat und Spass macht wie kein Zweiter. Der AllNew Tucson verbindet das kraftvolle Profil eines SUVs mit der Leichtigkeit und Agilität eines Sportlers. Zum markanten Design kommen fortschrittliche Technologien wie umfassende aktive und passive Sicherheitssysteme sowie ein gross zügiges Inneres. Machen Sie mit und gewinnen Sie den AllNew Tucson 2.0 CRDi Aut. Launch Edition ink. 5JahreGarantie ohne Kilometerbeschränkung im Wert von Fr. 43 150.–. www.hyundai.ch/tucson
5 Nächte für 2 Personen im Romantik Hotel Castello Seeschloss**** in Ascona im Wert von Fr. 2210.– (Doppelzimmer, Halbpension). Burgroman
tik und Spitzengastronomie erwarten die Gäste im mittelalterlichen Schloss. Das Romantik Hotel Castello Seeschloss bietet 45 individuell gestaltete und kom fortable Zimmer, verteilt auf verschiedene historische Gebäude. Kulinarische Köstlichkeiten werden im Restaurant, auf der Palmenterrasse mit Blick auf den Lago Maggiore und im Schlossgarten am See serviert. Der mediterrane Garten und das Aussenschwimmbad laden zum Entspannen ein. www.castelloseeschloss.ch
Gewinnen Sie einen Hyundai oder eine Woche Ferien!
Jede Woche fährt der All-New Hyundai Tucson über eine andere Passstrasse. Finden Sie heraus, über welchen Pass er fährt, und teilen Sie uns das Lösungswort mit, um an der wö chentlichen Verlosung für eine Woche Schweiz-Ferien teilzunehmen. Um den Hauptpreis, einen Hyundai Tucson, zu gewinnen, lösen Sie alle vier Rätsel und senden uns alle vier Lösungswörter ein. Die Telefonnum mer sowie das Onlineformular für die Teilnahme an der Verlosung des Haupt preises werden ab dem 3. August 2015 publiziert. So machen Sie mit:
Einfach folgende Wettbewerbsfrage beantworten: Über welche Passstrasse fährt der Hyundai Tucson diese Woche? Per Telefon: Wählen Sie 0901 560 094 (1 Fr./
Anruf ab Festnetz) und nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse. Online: Gratis unter www.migrosmagazin. ch/sommer Teilnahmeschluss: 19. 7. 2015, 24 Uhr Teilnahmebedingungen:
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Das Schank-R ezept für Frauen und Männ er!
NEUE SCHLANK-GESCHICHTE:
„Ich will jetzt sofort 22 Kilo abnehmen!“ vorher
„Ich will endlich meine überflüssigen Pfunde endgültig loswerden!“
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„So sehe ich heute aus: 22 Kilo sind weg!“
Geprüftes Schweizer ukt Medizinalprod Pharmacode: 5604346 für Drogerien und Apotheken
„Medoslim-Tabletten wirken wie Fettfänger. Dabei saugen sie wie ein Schwamm das dickmachende Fette aus der Nahrung auf und binden es zu einem umschlossenen Faserkomplex. Die so gebundenen Fette und Kalorien können im Darm nicht mehr aufgenommen werden und werden unverdaut auf natürlichem Weg ausgeschieden.“
Und warum nehme ich dann ab?
„Zum einen, nehmen Sie erst einmal nicht weiter zu, denn die Aufnahme von Nahrungsfetten wird dadurch um mehr als ein Drittel reduziert und landen somit nicht mehr als Fettdepots an Hüften, Bauch und Po. Und dadurch kommt es auch zum gewünschten Abnehm-Effekt. Durch den Fettentzug aus der Nahrung wird Ihr Körper nun gezwungen, bereits vorhandene Fett-Reserven zur Energiegewinnung aufzubrauchen. Das Ergebnis: Sie nehmen so auf natürliche Weise ab. Fettpolster an Problemzonen wie Hüften, Bauch, Schenkel und Po werden kontinuierlich, sichtbar abgebaut.“
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Vorname ...........................................................................................................................................
MM 29/15
schlossen, jetzt sofort bis 22 Kilo abzunehmen. Unglaublich, dann ging auf einmal alles sehr schnell. Nach wenigen Tagen zeigte die Waage nur 2,3 kg weniger an... Ich war enttäuscht. Ich dachte, dass kann ja auch nicht funktionieren, wenn man isst und gleichzeitig abnehmen will. Ich gab aber nicht auf! Meine Freundin war ja der lebende Beweis. Also, warum sollte ich das nicht auch schaffen! Dann plötzlich, war ich 8,4 kg leichter! Ich konnte nicht widerstehen, mich zweimal täglich zu wiegen. Das können Sie sicher verstehen. Mein Traum ging in Erfüllung! Heute trage ich tatsächlich Kleidergrösse 38! Es war kaum zu glauben! Ich hatte 16 kg abgenommen! Am Morgen betrachtete ich mich im Spiegel. Meine Taille kam wieder zum Vorschein. Ich fühlte eine unbändige Freude in mir aufsteigen... ...und das war noch nicht alles Ich habe weitere 3 kg abgenommen und dann mein Traumgewicht von 62 kg endlich erreicht. Ich verzichtete auf nichts, habe aber bewusst gegessen, was mir schmeckt. Ich weiss gar nicht genau, wie das alles funktioniert hat; es ist unglaublich, als hätte sich etwas im Körper verändert. Heute wiege ich tatsächlich 59 kg und erhalte bewundernde Blicke von allen Fluggästen, denn seit zwei Wochen habe ich eine neue
Wie funktioniert die MEDOSLIM Methode?
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&
„Ich hatte schon seit Jahren Probleme mit dem Übergewicht... Ich habe schon alle Diäten versucht, fast immer endete es damit, dass ich nachher noch dicker war als vorher. Mit 29 Jahren brachte ich stolze 81 kg auf die Waage. Ich hatte gerade meine Ausbildung als Flugbegleiterin beendet. Aber eine Stelle zu finden war schwierig. Ich glaubte, wer stellt schon eine übergewichtige Flugbegleiterin ein! Meine Kolleginnen fanden alle eine Stelle. Nach langem Suchen fand ich eine Aushilfsstelle, die mich aber nicht befriedigte. Ich war verzweifelt und wusste nicht mehr wie weiter... Mein Traum aber blieb: Endlich schlank zu werden ! Vor kurzer Zeit traf ich eine Arbeitskollegin, die früher selber unter Gewichtsproblemen litt. Sie war total verändert, sie hatte eine so schlanke Figur, dass ich sie kaum wieder erkannte. „Du hast ja noch mehr zugenommen,“ meinte sie, du kannst jetzt aber gegen dein dick sein etwas tun. Ich bin mit MEDOSLIM schlank geworden, eine natürliche Lösung, um schnell 10-15 kg abzunehmen ohne zu hungern.“ Sie sah so toll aus, dass ich einfach beschloss, MEDOSLIM sofort selber auszuprobieren. Dann ging alles sehr schnell Ich konnte es fast nicht glauben, dass es möglich sein sollte, sich satt essen zu können und trotzdem abzunehmen. Aber ich hatte fest ent-
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LEBEN | MM29, 13.7.2015 | 81
Ernährung
Schmeckt gut, tut gut
Im Topf gepflanzt stets frisch zur Hand: Küchenkräuter werten alle Mahlzeiten auf.
L
So is(s)t die Jugend
Zu dünn
Letzte Woche bin ich durch die Stadt geschlendert und blickte in die Schau fenster. Irgendwie sahen die Frauen darin alle gleich aus: wunderschön, aber spindeldürr.
Kräuter regen die Verdauung an, wirken stimmungsaufhellend oder
beugen Krankheiten vor. Ihre ätherischen Öle und ihr zartes Knacken verleihen Gerichten Vitalität. Also bringen Sie Würze in Ihre Kochkünste! Text: Marianne Botta Diener
S Hier schreiben die VivaiExperten über Ernährungsfragen. Dieses Mal die Ernährungswissenschaftlerin Marianne Botta Diener.
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Das Nachhaltigkeitsmagazin der Migros.
pitzenköchin Tanja Grandits, Inhaberin des Restaurants Stucki in Basel, ist ein Fan von Kräutern. Sie hat den «kleinen, grünen Helden» sogar ein ganzes Buch gewidmet und schwärmt: «Ihre ätherischen Öle, ihr zartes Knacken und ihr sagenhaftes Spektrum an Grüntönen bringen Vitalität, Frische und eine wohltuende Unbeschwert heit ins Essen.» Deshalb verwendet sie Kräuter gern nur gezupft oder grob ge schnitten. Sie empfiehlt, die grünen Aroma wunder grosszügig einzusetzen. Man kann Kräuter mal wie Spinat kochen oder zu Ölen und Salzen verarbeiten. Davon profitiert nicht nur der Gaumen, sondern auch die Gesundheit. «Viele gängige Küchenkräuter werden seit Jahrtausenden als Heilmittel ein gesetzt», sagt Reto Howald, Apotheker in Belp BE. Kräuter helfen mit, den Bedarf an wichtigen Vitaminen wie Vitamin C und Mineralstoffen wie Eisen zu decken. Verschiedenste Aroma, Bitter und Scharf stoffe regen die Verdauung an und helfen, Salz einzusparen. Bestimmte Farbstoffe wie die Flavonoide stimulieren das Immunsystem und wirken antioxidativ. Jedes Kraut hat seine Stärke: Oregano etwa beugt Entzündungen vor, Rosmarin regt an und fördert die Durchblutung.
Pfefferminze wirkt krampflösend und schmerzstillend, das in manchen Petersiliensorten vorkommende Myristicin entspannend. Auch für Grillfans sind Kräuter ein Muss: Der Lebensmittel chemiker Scott Smith von der Kansas State University konnte nachweisen, dass eine Marinade mit Rosmarin und Thymian die Entstehung krebserregender Inhalts stoffe beim Grillieren vermindert, und zwar um 87 Prozent! Auch gut zu wissen: Freilandkräuter haben meistens eine
Da kann ich als junger Typ ja froh sein, dass die männlichen Models «nur» athle tisch gebaut sind. Ich finde es bedenk lich, dass die Mädchen in meinem Alter sich diese Models als Vorbild nehmen. Meist essen sie viel zu wenig und bremsen so ihren Stoffwechsel, oder sie treiben zu viel Ausdauersport und verbrennen fast mehr Muskeln als Fett. Hauptsache, man sieht die Schlüsselbeine?
Für mich ist das nicht schön, und mit Ge sundheit hat es nichts zu tun. Mit einer gesunden Ernährung und etwas Sport lässt sich mehr erreichen. Die paar zusätzlichen Zentimeter um die Hüfte sehen ästheti scher und schöner aus. Liebe Frauen, stellt euch vor, wir Männer nähmen uns alle nur noch extreme Body builder als Vorbilder.
höhere Konzentration an gesundheits fördernden Inhaltsstoffen als solche aus dem Gewächshaus. Ziehen Sie die Kräuter selber frisch auf dem Balkon oder im Garten und ernten Sie sie unmittelbar vor dem Essen, dann liefern sie mehr Vitamin C und Folsäure. Wechseln Sie zwischen verschiedenen
Kräutern ab. Da sie nicht nur Wirkungen, sondern auch Nebenwirkungen haben können, sind Sie so auf der sicheren Seite. Je dunkelgrüner ein Kraut
(z. B. Petersilie), umso grösser ist sein Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen.
MM
Andrej Bärtschi (22) aus Bern hat
eine Ausbildung zum Fachmann für Gesundheit absolviert – und selbst 20 Kilo abgenommen.
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Beauty
Kosmetik selbst gemacht Peeling, Gesichts- oder Hautmaske: Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit biologischen Lebensmitteln wie Avocado, Salz, Honig oder Eiern Ihre eigenen natürlichen Kosmetikprodukte herstellen. Und was dabei zu beachten ist.
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V
iele Grundstoffe, die ideal für kosmeti sche Anwendungen sind und auch in industriell hergestellten Natur kosmetika zur Anwendung kommen, lassen sich in der Natur finden. Doch diese unterliegen strengen Qualitäts anforderungen, weiss Bernhard Irrgang, Leiter Forschung und Entwicklung bei Mibelle. Bei selbst gemachten Kosmetik produkten muss man, wie bei Lebensmitteln, auf den Verderb achten. Daher sind eigene Zubereitungen am besten im Kühlschrank aufzubewahren oder sofort aufzubrauchen. Bei Zweifel lieber wegwerfen und neu ansetzen. 1. Peeling: Salz und Zucker
körnchen eignen sich hervor
ragend als Peeling. Mischen Sie BioOlivenöl mit Salz oder für eine süssere Variante natives Kokosöl mit Zucker. Diese Peelings eignen sich für Gesicht und Körper. Und dank der rückfettenden Wirkung der Öle müssen Sie sich nach dem Du schen nicht mehr eincremen. 2. Maske: Avocado ist die
Supernova unter den Früch ten. Sie hat von allem etwas mehr: Vitamine, Mineralstoffe, ungesättigte Fettsäuren, essenzielle Aminosäuren. Und was dem Körper guttut, kann für die Haut nicht schlecht sein. Pürieren Sie eine Avocado und vermischen Sie sie mit Naturejoghurt und ganz wenig Honig zu einer sämigen Paste. Lassen Sie die Mixtur 10 Minuten auf ihrem
Gesicht einwirken, danach mit lauwarmem Wasser abwaschen. Der VitaminE Gehalt der ölhaltigen Frucht sorgt für die Zellerneuerung und für eine angenehm samtige Haut. 3. Haarmaske: Ein Powerpaket
für Ihr Haar ist eine Maske aus Honig, Olivenöl und einem Ei. Massieren Sie diesen BeautyBooster ins feuchte Haar ein und lassen Sie ihn eine halbe Stunde einwirken. Anschliessend gründlich ausspülen, mit Shampoo waschen und wenn nötig einen zweiten Waschgang einlegen, damit keine Reste im Haar verbleiben. Die Kur wirkt gegen Spliss und macht störrisches Haar wieder geschmeidig. MM
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Migros-Bank-Ratgeber
Sparen lohnt sich je länger, desto weniger: Wie kann ich mein Kapital vermehren, wenn es keine Zinsen mehr gibt? Die Zinswelt steht Kopf Dividendenrendite Swiss Market Index
4,0 % 3,5 % 3,0 % 2,5 %
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2,0 % 1,5 % 1,0 %
Rendite 10-jährige Schweizer Bundesobligation
0,5 % 0,0 % -0,5 % 2000
2001
2003
2005
2007
2009
2011
2013
2015
Die Rendite der 10-jährigen Schweizer Bundesobligation ist von 4 Prozent praktisch auf 0 gesunken. Umgekehrt haben die Schweizer Aktien ihre Dividendenrendite verdoppelt.
Diese Woche verlosen wir sechs EdelstahlHäckerli von Miogarden. Migrosmagazin.ch/ gluecksgriff
Gartenblog
Sparen heisst: Man lässt das Geld für sich arbeiten. Und bekommt den Lohn in Form von Zinseinnahmen. So haben wir es gelernt. Doch seit der Finanzkrise gilt das nicht mehr: Im Kampf gegen die Krise haben die Notenbanken den Zins nach und nach abgeschafft. Mehr noch: Sie haben auch den Zinseszins abgeschafft. Denn dieser war es, der das Sparen wirklich lohnenswert machte: Als Sparer brauchte es nur etwas Geduld, und das Vermögen sowie der jährliche Zinsertrag hatten sich glatt verdoppelt.
Albert Steck ist verantwortlich für Markt- und Produktanalyse bei der Migros Bank.
Dank des Zinseszinses wuchs Ihr Kapital also nicht linear, sondern exponentiell. Ein fundamentaler Unterschied! Falls Ihnen das nun etwas abstrakt vorkommt: Mit der 72er-Regel wird es konkret und anschaulich. Teilen Sie die Zahl 72 durch den Zinssatz, und Sie wissen,
wie lange es dauert, bis sich Ihr Kapital verdoppelt. Bei einem Zinssatz von 6 Prozent ist die Verdoppelung also bereits nach 12 Jahren erreicht. Lange Zeit galt eine Verzin sung von 4 Prozent als normal: So hoch war der Mindestzins auf dem Pensionskassenvermögen von 1985 bis und mit 2002. Auch die risikolosen Schweizer Bundesobligationen rentierten im Jahr 2000 noch mit 4 Prozent (siehe Grafik). Bis zur Verdoppelung Ihres Kapitals dauerte es somit 18 Jahre. Davon können wir heute nur noch träumen: Sukzessive sank der Zinssatz der Staatsanleihen auf 2 Prozent (Verdoppelungszeit 36 Jahre), dann auf 1 Prozent (72 Jahre) und inzwischen gar auf 0,1 Prozent. Genau umgekehrt verläuft der Trend bei den Aktien. Die Dividendenrendite im
Swiss Market Index ist seit 2000 von 1,5 Prozent auf 3 Prozent geklettert. Womit sich die Zeitdauer der Kapitalverdoppelung von 48 auf 24 Jahre halbiert hat. Das heisst, vom Zinseszinseffekt profitieren Sie heute nicht mehr bei den Obligationen, wie dies früher der Fall war, sondern bei den Aktien: Sie sind die neuen Zinspapiere. Gewiss, um in Aktien zu investieren, benötigen Sie einen Anlagehorizont von mindestens zehn Jahren. Denn kurzfristig können die Börsenkurse stark schwanken. Doch dank des jährlichen Dividendenertrags von 3 Prozent entsteht über die Zeit ein beruhigendes Reservepolster. Als Aktionär können Sie sich auf den Lehrsatz, dass das Geld für Sie arbeitet, nach wie vor verlassen. MM Lesen Sie auf Blog.migrosbank.ch: Sieben Tabus für Anleger.
Kirschlorbeer? Zero points! Die Gartenbloggerin hat an einem Gartencontest teilgenommen. Und ist jetzt ein bisschen schlauer. Migrosmagazin.ch/garten
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DER ANGENEHMSTE WEG, NOCH KLÜGER ZU WERDEN Ein schmelzender Schneemann? «Diät»! Eine zerschossene Lesebrille? «Krimi»! Ein Ballon ohne Luft? «Seelennot»! So überraschend wie die Titelblatt-Sujets sind unsere Geschichten. Wer das «NZZ Folio» liest, wählt den angenehmsten Weg, noch klüger zu werden.
Daniel Weber, Chefredaktor «NZZ Folio»
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LEBEN | MM29, 13.7.2015 | 87
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Medikamente eingepackt, Stützstrümpfe dabei, Arztcheck gemacht? Daran sollten Sie denken, bevor Sie entspannt in die Ferien abheben. Text: Roberto Llano
W
ir Schweizer reisen gerne. Vermehrt werden exo tische Destinationen auch von älteren Menschen, die an Vorerkrankungen leiden, ausgewählt. Damit die Reisefreuden nicht durch gesundheitliche Probleme getrübt werden, lohnt es sich, gewisse Vorkehrungen zu treffen. Genügend Medikamente
Dr. med. Roberto Llano, Facharzt
Bild: Getty Images
für Allgemeine Innere Medizin und Sportmedizin, Leiter Medizin Medbase Bern In Zusammenarbeit mit
Reisende, die regelmässig Medikamenteneinnahme angewiesen sind, sollten die für die gesamte Tourdauer benötigten Arzneimittel einpacken. Damit bei einem Gepäcksverlust keine Unter brüche auftreten, empfiehlt es sich, die Mittel doppelt mitzunehmen. Eine Auflis tung der medizinischen Diagnosen, am besten auf Englisch, kann im Fall einer medizinischen Konsultation im Reiseland von grossem
Nutzen für den behandeln den Arzt sein. Thrombosen vorbeugen
Fliegen bedeutet eine zusätz liche Belastung, vor allem für Passagiere mit Herz und Lungenerkrankungen. Der Kabinendruck im Flugzeug entspricht demjenigen auf 2200 m ü. M. – Personen, die solche Höhen nicht ver tragen, sollten das Fliegen ebenso meiden wie frisch operierte Patienten und schwangere Frauen nach der 36. Schwangerschaftswoche. Bei vorbestehenden Gerinnungsstörungen in der Familie, bei früher erlittenen Thrombosen, Krebserkran kungen, kürzlich stattgefun denen, grossen chirurgi schen Eingriffen, gelähmten oder eingegipsten Beinen sollte vor Flügen, die länger als fünf Stunden dauern, prophylaktisch eine Blut verdünnung vorgenommen werden. Ferner wird emp
fohlen, Stützstrümpfe zu tragen, die Beine regelmässig zu bewegen und während des Flugs viel zu trinken. Braucht es eine Impfung?
Die Notwendigkeit, sich impfen zu lassen oder Vor sorgemassnahmen zu treffen, hängt von der Reise route und vom Reisestil ab. Hotelferien sind bezüglich Infektionsrisiko anders als Backpackerreisen oder Ak tivtourismus. Je genauere Angaben man über seine Reisepläne macht, desto gezielter kann eine Beratung erfolgen. Impfungen benöti gen manchmal mehrere Ga ben. Daher sollte die reise medizinische Beratung früh, am besten sechs bis acht Wochen vor Reiseantritt er folgen. Die Beratung ist auch eine gute Gelegenheit, um Impflücken zu schliessen oder Auffrischimpfungen durchzuführen, die häufig vergessen werden. MM
Tipps
Für stressfreies Reisen Informieren Sie sich frühzeitig über Impfun gen und Infektions risiken, am besten sechs bis acht Wochen vor dem Reiseantritt. Organisieren Sie benötigte Medikamente rechtzeitig und in ausreichender Menge. Klären Sie vor Flugreisen, die länger als fünf Stunden dauern, Ihre Flugtauglichkeit und Massnahmen zur Thromboseprophylaxe, wenn Sie diesbezüglich Beschwerden haben oder unsicher sind. Packen Sie bei Vor erkrankungen eine Auf listung der medizini schen Diagnosen ein – am besten auf Englisch. Einen guten Überblick
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Kinder
Dufte Blume Die orientalische Damaszener-Rose ist so etwas wie die Mutter aller modernen Rosen. Ihr schwerer, betörender Duft wird oft verwendet, um Parfüms, Getränke und Gebäcke zu verfeinern.
Alle Rosen haben Dornen: Die Damaszener-Rose ist sogar sehr stachelig. Man erkennt sie auch an ihren grünen Blättern, die etwas länger sind als bei anderen Rosenarten.
Text: Patricia Brambilla Illustrationen: bunterhund.ch
Gut für die
Schönheit: Aus den
Blütenblättern werden Mittel gegen Akne hergestellt, während Rosenwasser müde Haut beleben und Falten mildern soll.
Die DamaszenerRose blüht mehrmals jährlich. Das nennt man remontierend. Sie hat Blüten, die aus etwa 30 duftenden Blättern bestehen.
In der orientalischen Küche verfeinert man mit Rosenwasser Getränke und Gebäck. Auch in der türkischen Süssigkeit Lokum ist es oft enthalten. Wie kleine umgedrehte Damenröckchen mit Rüschen dran sehen die Blüten der Damaszener-Rose aus. Und dann dieser Duft! – richtig berauschend. Damit hat die schöne Blume schon vor 2000 Jahren den Menschen die Köpfe verdreht, und das ist heute noch so. Schon die Römer kultivierten eine weisse DamaszenerSorte und parfümierten mit deren Duft ihre Thermalbäder. Doch erst der Ritter Robert
de Brie brachte bei seiner Rückkehr von den Kreuzzügen im 13. Jahrhundert die Pflanze aus dem persischen Reich mit nach Europa. Heute wird diese besondere Rose, die Frost und Dürre aushält, noch immer wegen ihrer Essenz angebaut, die in den Fläschchen der berühmtesten Parfümmarken landet. Zur Herstellung dieses «flüssigen Goldes» braucht es Geduld und Sachverstand: Um so viel Öl wie
möglich zu bekommen, werden die Blüten frühmorgens von Hand geerntet, bevor der Tau verdunstet. Die gesammelten Blätter gibt man ins Wasser und erhitzt dieses auf 100 °C. Für ein einziges Kilo Öl braucht es ganze drei bis fünf Tonnen Rosen – das sind 200 Millionen Blütenblätter! In Bulgarien, in der Türkei und in Marokko sind deshalb ganze Täler mit der schönen Blume vollgepflanzt. MM
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(Luana, 10)
Du bist eines. Jeder, der diese Kolumne liest, ist eines. Wunderkinder sind besonders begabte Menschen. Das seid ihr, weil ihr schon in vielen Sprachen reden könnt. Bloss wisst ihr das noch nicht. Ich erklär es dir: Das Wort «Wunderkind» ist deutsch, man benützt es aber auch im Englischen. Du kennst noch mehr Wörter, die auch in anderen Sprachen funktionieren: «Kaputt» ist so eines, jeder Schwede oder Tscheche versteht es.
Wenn du mit solchen Wörtern im Ausland herumspielst, kannst du einige Brocken in der lokalen Sprache sprechen. Fragt dich etwa ein Amerikaner, ob du das Mietauto magst, antwortest du: «yes, fahrvergnügen». Will er wissen, wohin du fährst, sag einfach «hinterland» – laut der Wikipedia-Liste der «deutschen Wörter in anderen Sprachen» verstehen das auch die Russen und Türken. Falls dir auf Reisen das fremde Essen nicht schmeckt, dann frag in Griechenland einfach nach
«snitzel» und «kartofi», in Italien nach «wurstl» oder «speck». Im englischsprachigen Raum nerven sich bereits gewisse Leute darüber, dass immer mehr deutsche Wörter benützt werden. So wie ihr hier gern «mega» sagt, sagen die Kids dort «uber». Das kommt vom Wort «übermensch», das man im Englischen auch nutzt. Such mal im Internet nach anderen solchen Wörtern – dann wirst ein uber-mega Wunderkind. MM
Gabriela Bonin (47) beantwortet
die Fragen ihrer Töchter (14, 10, 7).
EINGEPACKT?
Rätse lspas s
Die Lilibiggs reisen gerne und viel. Da gilt es natürlich, nichts Wichtiges zu vergessen. Ein paar Dinge in Ninas Koffer gehören aber überhaupt nicht da rein. Findest du heraus, wie viele es sind?
LABYRINTH
Tobi hat vor lauter Badespass vergessen, wo er sich mit Hugo treffen wollte. Helft ihm beim Suchen und findet findet heraus, welchen Weg er nehmen muss.
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Hotel inmitten unberührter Natur: «Alp Grüm» auf 2091 m ü. M. Glücksgriff
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ten Sie umgeben von unberührter Natur. Zum Znacht werden kulinarische Leckerbissen aus Norden und Süden serviert. Am nächsten Morgen präsentiert sich Ihnen auf der Terrasse des Restaurants ein überwältigender Ausblick über den Palügletscher und das Valposchiavo bis zu den Bergamasker Alpen. Stärken Sie sich bei einem ausgiebigen Frühstück für den bevorstehenden Tag. Grösster Gletschergarten Europas
Nach einer gemütlichen Wanderung in Begleitung eines ortskundigen Guides ab Alp Grüm in Richtung Puschlav besichtigen Sie den grössten Gletschergarten Europas in Cavaglia, wo Sie bis zu 15 Meter tiefe Felslöcher
aus der Eiszeit bestaunen können. Von Cavaglia fährt die Rhätische Bahn ins malerische Dorf Poschiavo, dessen italienischer Charme auf der von stattlichen Patrizierhäusern umgebenen Piazza zum Vorschein kommt. Geniessen Sie auf der Terrasse des Hotels Albrici einen Teller Pizzoccheri zum Mittagessen. Gestärkt von den Nudeln aus Buchweizenmehl können Sie gut 100 Kunstwerke von Segantini und Spitzweg im Kunstmuseum Casa Console bestaunen. Zurück geht es wiederum im Panoramawagen des Bernina Express nach Chur, und einmal mehr kann die wildromantische Natur bestaunt werden. MM Weitere Infos: www.rhb.ch/berninaexpress
Wettbewerbsfrage: In welches Nachbarland führt die Berninalinie? So machen Sie mit: Per Telefon: Wählen Sie 0901 560 039 (1 Fr./ Anruf ab Festnetz) und nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: SMS mit dem Text GEWINNEN, der Lösung, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: GEWINNEN, Lösung, Beat Beispiel, Beispielstrasse 1, 9999 Exempelstadt Per Postkarte: Postkarte (A-Post) mit Ihrem Lösungswort und Ihrer Adresse an Migros-Magazin, «Rhätische Bahn», Postfach, 8099 Zürich Online: Gratis unter www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff Einsendeschluss: 19. 7. 2015 Teilnahmebedingungen online.
PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN.
BIKEPARADIES LENZERHEIDE
10% VORTEIL
Erleben Sie unvergessliche Stunden im Bikeparadies Lenzerheide. Egal ob Sie die fünf verschiedenen Freeride-Strecken des Bikeparks hinuntersausen, die Lenzerheide als gemütlicher Genussbiker entdecken oder eine ausgedehnte Tour planen: Die Ferienregion Lenzerheide überzeugt mit dem passenden Angebot für jeden Fahrstil.
Aktionsdauer: 13. Juli bis 31. August 2015 Preis: Fr. 41.– statt Fr. 45.– für eine Tageskarte der Region Lenzerheide (Erwachsene ab dem 16. Geburtstag) / Fr. 50.– statt Fr. 56.– für eine Tageskarte der Region Arosa Lenzerheide (Erwachsene ab dem 16. Geburtstag) Profitieren: Sie erhalten 10 Prozent Ermässigung auf die «Tageskarte Sommer» der Region Lenzerheide oder der Region Arosa Lenzerheide.
Weisen Sie einfach Ihre CumulusKarte an den Bergbahnkassen in der Lenzerheide oder Arosa vor und profitieren Sie vom CumulusVorteil (maximal zwei Tageskarten pro Cumulus-Karte). Informationen und Buchung: www.lenzerheide.com/bike
MEHR CUMULUS-VORTEILE: www.migros.ch/cumulus
MORGARTEN – DER STREIT GEHT WEITER
OPEN AIR ARENA AARBURG
AB ANS MITTELALTERSPEKTAKEL
Diesen Sommer wird die Naturarena in Morgarten zum Schauplatz des spektakulären Freilicht- und Musiktheaters «Morgarten – Der Streit geht weiter» von Paul Steinmann.
Dieses Jahr wird gerockt wie noch nie: Internationale Stars wie Uriah Heep, Everlast, 2Cellos, Nazareth, Bonnie Tyler oder Anna Rossinelli sorgen für ein unvergessliches Open Air Feeling.
Ritter, Gaukler, Markttreiber: Begeben Sie sich im August 2015 auf eine unterhaltsame Reise ins Mittelalter. Highlights des Spektakels sind die Highland-Games und das Ritterturnier in der grossen Arena.
Termin: 12. bis 22. August 2015 Ort: Morgarten Preis: Fr. 44.25 bis Fr. 66.75 statt Fr. 59.– bis Fr. 89.–, je nach Kategorie Profitieren: Geben Sie im CumulusTicketshop Ihre Cumulus-Nummer ein. Laden Sie Ihre Tickets auf Ihre Cumulus-Karte. So entfallen die Versandgebühren. Hinweis: Pro Cumulus-Karte gibt es maximal sechs Tickets. Mehrfachbestellungen werden ohne Rücksprache storniert. Tickets solange der Vorrat reicht. Informationen und Buchung: www.cumulus-ticketshop.ch
25%
VORTEIL
Termin: 4. bis 6. September 2015 Ort: Aarburg Preis: Fr. 36.– bis Fr. 128.– statt Fr. 45.– bis Fr. 160.–, je nach Kategorie Profitieren: Geben Sie im CumulusTicketshop Ihre Cumulus-Nummer ein. Laden Sie Ihre Tickets auf Ihre Cumulus-Karte. So entfallen die Versandgebühren. Hinweis: Pro Cumulus-Karte gibt es maximal sechs Tickets. Mehrfachbestellungen werden ohne Rücksprache storniert. Tickets solange der Vorrat reicht. Informationen und Buchung: www.cumulus-ticketshop.ch
20%
VORTEIL
Termin: 14. bis 16. August 2015 Ort: Aarberg Preis: Fr. 14.40 bis Fr. 40.– statt Fr. 18.– bis Fr. 50.–, je nach Kategorie Profitieren: Geben Sie im CumulusTicketshop Ihre Cumulus-Nummer ein. Laden Sie Ihre Tickets auf Ihre Cumulus-Karte. So entfallen die Versandgebühren. Hinweis: Pro Cumulus-Karte gibt es maximal sechs Tickets. Mehrfachbestellungen werden ohne Rücksprache storniert. Tickets solange der Vorrat reicht. Informationen und Buchung: www.cumulus-ticketshop.ch
20%
VORTEIL
BEI FRAGEN RUND UM CUMULUS: CUMULUS-INFOLINE 0848 85 0848
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Meine Welt
«Manchmal bin ich etwas unbequem»
Für das musikalische Freilichtspektakel «Morgarten – Der Streit geht weiter» engagierte Annette Windlin rund 100 Laiendarsteller. Mit ihren Schauspielern geht die Schwyzer Regisseurin sorgsam um – auch wenn sie von sich selber sagt, sie streite gerne. Text: Claudia Weiss
Bilder: Herbert Zimmermann
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1 Meine Art «Ich bin humorvoll, zielstrebig und entscheidungsfreudig. Und manchmal vielleicht etwas un bequem. Ich streite gern. Aber ich will ungute Themen vom Tisch haben, und Kommunikation ist sehr wichtig für eine gute Zusammenarbeit.»
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2 Mein Arbeitsort «Im Moment ist das eine Freilichtbühne auf dem Morgarten gelände, wo wir mit rund 100 Laien darstellern Geschichte inszenieren. Mit meinen Schauspielern versuche ich immer sorgsam umzugehen; so können sie ihr Bestes geben. Von Anschreien und Zusammenstauchen halte ich nichts.» Name: Annette Windlin (54) Sternzeichen: Schütze Beruf und Lebenslauf: Geboren und aufgewachsen in Küssnacht SZ.
Schauspielerin, Regisseurin, Theater pädagogin, Autorin und Dozentin – ich tanze auf vielen Hochzeiten. Nach dem Lehrerseminar zog es mich an die DimitriSchule, später an die Zür cher Hochschule für Musik und Thea ter. Daraus entwickelten sich immer neue Projekte, jedes befruchtete das andere: Ich gründete eine Theater truppe, gab Schauspielkurse, schrieb Theaterstücke, spielte und produ zierte Theater für Laien und Profis. Meine Freizeit: Die wenigen freien Minuten verbringe ich am liebsten mit Gärtnern: Ich liebe es, all meine Sträucher und Pflanzen selber zu pflegen. Früher hatte ich einen riesi gen Gemüsegarten. 3 Mein Projekt «Das Plakat von David
Clavadetscher illustriert genau die Stimmung, die ich in meiner Morgarten Inszenierung herüberbringen will: Holz stücke, Felsbrocken und Narrenschellen statt Hellebarden – das hat Witz.» 4 Meine Erholung: «Wo Wasser ist, ist Weite. Leider kann ich selten ans Meer fahren, daher geniesse ich Momente an einem Seeufer, wie hier am Ägerisee ZG.»
Mein Lieblingsprodukt: «Die feinen Vanilleglaces am Stiel mit dem Seehund drauf – die sind einfach Kult!»
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5 Meine Freundin «Ruth Mächler ist seit 25 Jahren meine wichtige Partnerin für alle Bühnenproduktionen. Nebst den 300 Kostümen gestaltet sie für ‹Morgarten› auch das Bühnenbild.» 6 Meine Familie: «Mit meinem ehe
maligen Mann zog ich drei Kinder gross. Franca (21), meine jüngste Tochter, wohnt derzeit bei mir und meinem Partner in Luzern.»
FRISCH, FRISCHER, KALTGEPRESST.
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Bei den Juciy-Säften von Anna’s Best werden Früchte und Gemüse kaltgepresst. So bleiben Vitamine und Geschmack besonders gut erhalten.
ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 14.7. BIS 27.7.2015, SOLANGE VORRAT.