Ausgabe Wallis, AZA 1920 Martigny
MM28, 6.7.2015 | www.migrosmagazin.ch
Tops und Flops: Die Sommertrends. Seite 14
40 Jahre EuropaPark Rust. Seite 18
Favorit am Rigi-Schwinget
«Z' Zuzwil» lässt sichs leben: Zu Besuch bei Schwinger Daniel Bösch.
Bild: Jorma Müller
Seite 86
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MM28, 6.7.2015 | 3
Editorial
Mit Herz und Leidenschaft
M
Mal ehrlich: Gibt es in diesem unserem Land jemand, der noch nie in Rust war? In dem kleinen Ort, 97 Kilometer von Basel aus Richtung Norden, der sich nur dank des Europa-Parks auf die europäische Landkarte geschmuggelt hat? Rust mit seinem Vergnügungspark ist eine der meistbesuchten Destinationen der Schweizer, sie stellen fast 20 Prozent der jährlich 5 Millionen Gäste. Der Erfolg des Europa-Parks ist vor allem einer Person geschuldet: Roland Mack, Gründer, Innovator, Gastgeber und unermüdlicher Antreiber auf dem heute 95 Hektar grossen Gelände. Ein Unternehmer wie aus dem Lehrbuch: traditionsverbunden, aber innovativ, mit Sinn für grosse Würfe, aber detailverliebt, der Kunde steht absolut im Zentrum, aber die Mitarbeitenden gehen nicht vergessen.
Mack hat nie den Fehler gemacht, sich mit Krediten den Banken auszuliefern, er hat auch allen Übernahmegelüsten der US-Konkurrenz getrotzt. Und er versucht, den grossen Fehler zu vermeiden, den viele patriarchale Gründerväter begehen: Sie lassen die nächste Generation zu spät ans Ruder. Mack hat früh seine Söhne in leitende Positionen geholt und sich sogar einer familieninternen Mediation unterzogen. Einem «schmerzhaften Prozess», wie er sagt, der aber offenbar nötig war, um die Familie zu ihrem Recht kommen zu lassen.
Bild: Robert Boesch
1975 gegründet, feiert der Europa-Park dieses Jahr seinen 40. Geburtstag. Nächstes Wochenende geht die offizielle Party über die Bühne. Aus diesem Anlass haben wir den charismatischen Unternehmer interviewt. Offenbar durchaus sattelfest. Er sei noch selten von so gut vorbereiteten Journalisten mit so klaren Fragen konfrontiert worden, sagte uns Roland Mack im Nachhinein. Blumen für die Interviewer, sogar hier ist er ganz der charmante Gastgeber.
Da bleibt uns nur noch eines zu sagen: Herzliche Gratulation zum Geburtstag! Hans Schneeberger, Chefredaktor hans.schneeberger@migrosmedien.ch
Menschen 6 Diese Woche Ferien am Meer sind bei den Schweizern hoch im Kurs. Wie sieht es mit Inlandreisen aus? 8 Porträt
Christian Maurer ist der Adler von Adelboden. Spektakuläre Bilder des Gleitschirmstars. 14 Serie: Endlich Sommer!
Was ist in und was out in dieser Saison? 10 Trends für die heissen Tage. Wie Prominente den Sommer erleben. 16 Bänz Friedli 18 Interview Der Europa-Park in Rust wird 40 Jahre alt. Gründer Roland Mack über sein Erfolgsrezept. 23 Leserforum
Migros-Welt 29 Neues aus Ihrer Region Aktionen, Reportagen und interessante News aus den Genossenschaften. 34 Brot des Monats
Hüttenbrot, das helle Weisse. 37 Saisonküche
Mit diesen gluschtigen Chriesi-Rezepten ist immer gut Kirschen essen. 52 Nachhaltigkeit
Die Migros unterstützt Forschungsprojekte in den Bereichen Rapsanbau, Fisch- und Rinderzucht. 54 Bifidus
Leichte Sommergerichte mit Bifidus-Joghurt. 57 Alkoholfreier Biergenuss
59 Klassik-Konzerte Interview mit Mischa Damev, dem Intendanten der MigrosKulturprozent-Classics. 60 Zoé für die Haut ab 40 61 Für ein weisses Lächeln 63 Lavendelfrische Wäsche 64 Alles für Outdoor-Fans
Leben 70 Garten Der Hanggarten von Familie Wiederkehr erstreckt sich über mehrere Etagen. Worauf muss man beim Bau achten? 74 Kinder
Joseline ist vor zwei Jahren nach Costa Rica ausgewandert und zeigt uns ihre neue Heimat. 76 Auto
Leserfamilie Fischlin hat den neuen SUV Suzuki Vitara auf Herz und Nieren geprüft. 79 Glücksgriff 80 Rätsel/Impressum 84 Cumulus 86 Meine Welt Gehört am Rigi-Älplerfest zu den Favoriten: der St. Galler Schwinger Daniel Bösch.
M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08. redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch * Normaltarif
Cumulus-Vorteil gilt vom 1.7. bis 31.7.2015 auf die Regale INDUS, WASA, MAGNUS, ALVAR, QUICK und TORO. Erhältlich in allen Micasa-Filialen gegen Vorweisen der Cumulus-Karte und im Online-Shop gegen Angabe der Cumulus-Nummer. Es gelten die üblichen Cumulus-Richtlinien. Der Preisvorteil gilt nur bei Neuaufträgen.
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Menschen MM28
Darauf freuen wir uns Tag des Kusses Ja, auch dafür
gibt es einen Tag, den 6. Juli. Küssen Sie mal wieder! Vorsicht jedoch in Ländern mit Kuss verbot wie Indien oder Dubai. 17. Filmnächte Münsingen BE Vom 9. bis 12. Juli laufen unter freiem Himmel Filme wie «More than Honey» oder «The Grand Budapest Hotel».
Griechenland von seiner schönen Seite: Schicken Sie uns Ihr Lieblingsfoto! Migrosmagazin.ch
Unnützes Wissen
Tierisches Fische können
Hautkrebs bekommen.
Ziegenmütter Mein Bild der Woche «In Athen tobt ein Gewitter. Dunkle Wolken ziehen über
Bilder: Yannis Behrakis/Reuters, Marco Zanoni, iStockphoto, Anita Affentranger
und Regisseurin von erfolgreichen Filmen wie «Die Herbstzeitlosen», «Tannöd» und «Lovely Louise».
Hörprobe
Entschuldigung, was hören Sie gerade? Nevio Heimberg (19), Student aus Spiez BE
a) IndieDuo Angus & Julia Stone b) HardRockGruppe Them Crooked Vultures c) Soundtrack «Fluch der Karibik»
Auflösung: b) Weil es die perfekte Musik für morgens im Zug ist.
Bettina Oberli (42) ist Autorin
Griechenland – wegen der Finanzkrise befindet sich der Staat im Ausnahme zustand. Täglich wird in den Medien über die aktuellen Entwicklungen berichtet, mit Metaphern aus Natur und Medizin. Es ist die Rede von Erdbeben, Tsunami, Sturm. Von Patient, Krisensymptomen, Rosskur. Dazu bebildern symbolhafte Fotos die Artikel. Man wähnt sich in einer antiken griechischen Tragödie. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass das Schicksal unabwendbar ist. Doch hier haben nicht die Götter gewütet, hier hat eine menschgemachte Politik Banken schulden in Staatsschulden verwandelt und so den Kollaps herbeigeführt.»
erkennen bis zu 17 Monate nach der Geburt ihren Nachwuchs am Klang der Stimme. Marienkäfer kommen gelb zur Welt.
In Robbenhaut eingenähte, ver grabene und nach Monaten wieder ausgegrabene Seevögel gelten bei den Inuit auf Grönland als Delikatesse. Katzen schnurren
nicht nur aus Wohlbefinden. Das Schnurren mit einer Schall frequenz von 25 Hertz fördert das Knochen wachstum. Quelle: Stern/Neon
6 | MM28, 6.7.2015 | MENSCHEN
Sind Ferien in der Schweiz für Sie zu teuer? Migrosmagazin.ch
Umfrage Letzte Woche fragten wir:
Diese Woche
Die Schweizer ziehts wieder mehr ans Meer Am 6. Juli beginnen in mehreren Schweizer Kantonen die Sommerferien. Der starke Franken hat die Nachfrage nach Reisen in europäische Länder massiv angekurbelt. Griechenland und Spanien gehören zu den Gewinnern. Hiesige Hotelbetten hingegen bleiben vermehrt leer. Texte: Reto E. Wild
Was halten Sie von EBikes auf Wander wegen? 57% Motorisierte Fahr zeuge, dazu gehören auch EBikes, haben auf Wanderwegen nichts verloren. 32% Solange EBiker Rücksicht auf Wanderer nehmen, dürfen sie Wanderwege nutzen. 11% Kein Problem, Wan derwege sind für alle da.
Sommerferien
48000
Gepäckstücke sortiert die Anlage des Flug hafens Zürich an einem Spitzentag während der Sommerferien.
schwer sind die «Flüssigkeiten» in Form von Gel, Honig, Cremes oder Weichkäse, die pro Tag während der Hauptreisezeit bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen Zürich ent sorgt werden müssen.
–20%
haben die Schweizer Veranstalter die Preise für europäische Som merferienziele gesenkt. Quellen: Flughafen Zürich, Schweizer ReiseVerband (SRV)
D
er Terroranschlag in Tunesien, die gescheiterten Verhandlungen Griechenlands mit der Eurogruppe und Meldungen über das Mers-Virus in Asien: Kurz vor Schulferienbeginn hat die Reisebranche schlechte Nachrichten zu verdauen. Doch trotz geopolitischer Unsicherheiten läuft das Geschäft mit Ferien am Meer so gut wie schon lange nicht mehr. Der grösste Schweizer Reiseveranstalter Hotelplan meldet knapp 10 Prozent mehr Passagiere gegenüber dem Vorjahr und begründet
dies unter anderem mit dem starken Franken und dem schwachen Euro, der für noch preiswertere Ferien im Ausland sorgt. Auch der Schweizer ReiseVerband (SRV) spricht von einem «Nachfrageboom für Sommerferien an europäischen Destinationen». Von satten Buchungszuwächsen, teils im zweistelligen Prozentbereich gegenüber 2014, würden insbesondere Badeferienziele in Spanien und Griechenland profitieren. «Grexit» beeinflusst also das Buchungsverhalten von Herrn und Frau Schweizer kaum.
Entscheidend sind vielmehr die Preise. «Für europäische Sommerferienziele bieten die Veranstalter Vergünstigungen zwischen 10 und 20 Prozent. Für Flugleistungen wurden die Preise teils sogar halbiert», sagt SRV-Geschäftsführer Walter Kunz. Zu den Verlierern gehören die Südtürkei, was der SRV mit Preiserhöhungen begründet, und die Schweiz. Für manche Touristen aus dem Euroland ist unser Land zu teuer. Laut «NZZ am Sonntag» geben jährlich 60 Schweizer Hotels ihren Betrieb auf. MM
Bild: Milos Bicanski/Getty Images
850 kg
MENSCHEN | MM28, 6.7.2015 | 7
Strassenumfrage
Experteninterview
«Für Tunesien ist die Saison nach dem Terroranschlag kaum mehr zu retten» Kurt Eberhard, in einigen Kantonen beginnen am 6. Juli die Ferien. Wie findet man kurzfristig freie Plätze? Grundsätzlich hat es noch überall Platz, egal, ob man nach Griechenland, Mallorca oder in die Türkei will. Wir haben auf unserer Website Filterkriterien wie Familien- oder Badeferien aufgeführt, damit Kunden das passende Angebot finden. Wer den Reisezeitraum möglichst breit angibt, hat mehr Auswahl. Welche Ziele sind besonders gefragt? Sehr gut laufen Griechenland und insbesondere Kreta, aber auch Mallorca und Ibiza. Zuwächse von fast 20 Prozent stellen wir für Zypern fest. Kuba profitiert von der politischen Entspannung. Etwas weniger stark ist die Nachfrage für die Südtürkei, weil Touristen wieder vermehrt nach Ägypten reisen. Wie beliebt ist denn Ägypten nach all den politischen Unruhen? Früher war das Land am Nil vor allem im Winter unsere Nummer 1, heute ist es in der Hitparade auf dem 9. Platz. Das ist nach all den Ereignissen in den letzten Jahren bemerkenswert. Für Tunesien hingegen ist die Sommersaison nach dem Terroranschlag kaum mehr zu retten. Kunden annullieren ihre Ferien, zu Neubuchungen kommt es selten. Und Griechenland profitiert vom Mitleid der Schweizer? Nein. Das Land ist ein Klassiker und hat malerische Inseln. Das Comeback von Zypern lässt sich mit den attraktiven Preisen erklären. Hotelplan Suisse hat gegenüber dem Vorjahr zehn Prozent mehr Passagiere. Profitieren Sie vom tiefen Euro, der zu Auslandreisen lockt? Ja, wir profitieren vom starken Franken. Wir haben unsere Preise durchschnittlich um 10 bis 12 Prozent gesenkt, obwohl uns das wehtat, denn wir haben unsere Eurobestände schon eingekauft. Ohne diese Preisreduktion unsererseits hätten die
Machen Sie in der Schweiz oder im Ausland Ferien?
Kunden im Ausland gebucht. Zudem haben wir Marktanteile gewonnen, weil die Konsumenten und Reisebüros im Zusammenhang mit dem Verkauf von Kuoni verunsichert sind. Mit dem neuen Ferienflieger HolidayJet fliegt man ab 49 Franken pro Weg nach Mykonos. Wie verdient Hotelplan so noch Geld? Grundsätzlich schreiben wir mit unserem Charterflug schwarze Zahlen. Klar, wenn wir alle Plätze zu 49 Franken verkaufen würden, ginge die Rechnung nicht auf. Aber im Gegensatz zu früher, wo alle von Last Minute sprachen, geben wir mit Frühbucherangeboten Gegensteuer und belohnen jene, die frühzeitig und nicht in der Hochsaison buchen. Was erwarten Sie von 2016? Wir haben ein solid aufgestelltes Unternehmen mit gutem Personal, 123 Filialen als ideale Verkaufsbasis und betreiben Websites, die im Vergleich zur Konkurrenz bedeutend effizienter sind. Doch die wirtschaftlichen Aussichten sind nicht rosig. Wir müssen mit höheren Arbeitslosenzahlen rechnen. Bleibt der Euro jedoch so tief, sind wir gerade für Badeferien in Spanien und Griechenland auch für nächstes Jahr verhalten optimistisch. Die Entwicklung hängt stark vom Wechselkurs ab. Dazu ein Beispiel: Kanada wird sehr stark nachgefragt, weil der Kurs des kanadischen Dollars überdurchschnittlich gesunken ist. Wo machen Sie Ferien? Da ich nicht während der Schulferien verreisen muss, mache ich an den Wochenenden Bergtouren. Ende August gehe ich mit meiner Frau für drei Wochen in den Nordwesten der USA, wo wir die wilde Pazifikküste, interessante Städte und Weingebiete bereisen. Mein Geheimtipp? Kenia. Ich habe zwei Jahre in der Hauptstadt Nairobi gelebt. Besonders empfehlenswert: das Kitich Camp in den Matthew Mountains. Eine Safari ist dort nur zu Fuss möglich. MM
Kurt Eberhard (55) ist seit Mitte 2014 Chef von
Hotelplan Suisse. Der grösste Schweizer Reiseveranstalter gehört zu 100 Prozent dem MigrosGenossenschaftsBund.
Mara Fuhrer (17), Lehrling Lebensmitteltechnologie, Lostorf SO
«Beides. Die erste Zeit verbringe ich als Pfadileiterin in Lugano TI im Lager. Danach fahre ich mit meinem Freund nach Kalabrien in Italien.»
Luca Treff (21), kaufmännischer Angestellter, Zürich
«Ich fliege ans Meer, hin zu schönem Wetter und weg von Zürich. Entweder geht es nach Sardinien oder nach Südfrankreich.»
Cornelia Ruckstuhl (54), Postzustellerin, Zuzwil SG
«Ich reise im August für eine Woche nach London und besuche mit meinen Töchtern meine älteste Tochter, die in Englands Hauptstadt arbeitet.»
8 | MM28, 6.7.2015 | MENSCHEN
Imposante Kulisse gleich nach dem Start: Die Maurer-Br端der im Flug entlang des Matterhorns VS.
MENSCHEN | MM28, 6.7.2015 | 9
Porträt
Elegant wie ein Adler
Kaum einer segelt mit so viel Grazie und vor allem so lange durch die Lüfte wie Gleitschirmchampion Christian Maurer. Fotograf Robert Bösch hat ihn und seinen Bruder Michael Maurer auf ihrem 200 Kilometer langen Flug vom Klein Matterhorn nach Klosters begleitet. Spektakuläre Bilder eines spektakulären Flugs. Text: Claudia Weiss
Christian Maurer (rechts) und Bruder Michael bei der Streckenplanung: «Komm, wir versuchen es mal bis Chur.»
Bilder: Robert Bösch
Bei den Startvorbereitungen auf dem Klein Matterhorn: Christian Maurer legt seinen Schirm aus.
Kurz vor dem Abflug: Christian und Michael Maurer testen die Windverhältnisse.
Landung: Klosters
10 | MM28, 6.7.2015 | MENSCHEN Ilanz Disentis
Arosa Thusis
Davos Lenzerheide
Furkapass
Andermatt
Die Route Eggishorn Visp
Brig
10 km
Zermatt
Vom Klein Matterhorn VS bis Klosters GR: Christian und Michael Maurer waren acht Stunden in der Luft und legten 200 Kilometer zurück.
Start: Klein Matterhorn
SRF-Dokuserie
«Der Traum vom Fliegen» SRF begleitete Christian Maurer in der Dokuserie «Der Traum vom Fliegen – Ein Jahr mit Gleitschirmpilot Chrigel Maurer» beim X-Alps 2013 und zu diversen Meisterschaften. In der 2. Folge ist die Fotostrecke von Robert Bösch zu sehen. Sendedaten: 22. 7. / 29. 7. / 5. 8. / 12. 8. / 18. 8. / 19. 8. auf SRF 2, 22.45 Uhr. Am 21. 8. zeigt SRF 2
Bild oben: Die Brüder fliegen an der Dufourspitze VS vorbei. Bild unten: Christian und Michael Maurer im Synchronflug über dem Aletschgletscher VS.
den vollständigen Langstreckenflug vom Klein Matterhorn bis nach Klosters.
C
hristian Maurer (33) läuft los. Der Gleitschirm entfaltet sich, kraftvoller Absprung – der «Adler von Adelboden» fliegt. Und wie! Elegant zieht er Runden durch die Luft, und der Name passt: Wenn «Chrigel» fliegt, scheint es, als tanze er mit Flügeln in den Himmel hinein. Erst recht an diesem strahlenden Tag im Juni. Über ihm der hellgrüne Schirm, im Hintergrund das schneebedeckte Matterhorn, ein paar Meter neben ihm sein Bruder Michael (25) – ein perfekter Flug für perfekte Fotos. Robert Bösch, der bekannte Schweizer Bergfotograf, sitzt dafür im Helikopter und fotografiert durch die ofene Tür hinaus. «Was die Brüder bieten, braucht unglaublich viel Können», sagt Bösch später. Christian Maurer kennt er schon
von früheren Einsätzen. Er schwärmt: «Chrigel fliegt fantastisch.» Die Chancen für einen derart gelungenen Synchronstreckenflug betragen auch an einem solchen Tag nur zehn Prozent. «Es sieht gut aus, komm, wir versuchen es bis Chur», sagt Christian vor dem Absprung zu seinem jüngeren Bruder. Sie schafen es noch weiter und landen nach acht Stunden und 200 Kilometern in Klosters GR. Maurer strahlt: «Pro Jahr gibt es nur um die zehn Tage, an denen Wetter, Thermik und Temperatur so genau passen», erzählt er, wieder auf dem Boden. Mit neun Jahren zum ersten Mal mit Vaters Gleitschirm in der Luft
So macht Maurer das oft: Er liebt es, scheinbar Unmögliches zu erreichen. Und dann noch ein bisschen
mehr. Jungenhaftes Grinsen. «Das Einfache wird mir rasch langweilig.» Deshalb unterrichtet er keine Gleitschirmanfänger. Schauen ihm aber begeisterte Jungflieger zu, gibt er ihnen bereitwillig Tipps, wie sie länger oben bleiben, eleganter drehen können. Zu gut erinnert er sich daran, wie er selber als Schulbub sehnsüchtig den Weltelitefliegern zuschaute und mit der Bergluft ihre Tricks einsaugte. Seit seinem ersten Flug mit Vaters Gleitschirm – er war gerade mal neun Jahre alt – war für ihn klar: Bald würde er auch da oben schweben. Mit 16 Jahren hatte er das Flugbrevet in der Tasche, inzwischen fliegt er in der Weltklasse ganz vorn mit: Drei Mal holte er den Schweizer-Meister-Titel, bei unzähligen Akrobatik-Anlässen und Langstrecken-Wettkämpfen schafte er
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12 | MM28, 6.7.2015 | MENSCHEN
Die Highlights des letzten X-AlpsRennens im Video.
Migrosmagazin.ch
Bild oben: Christian Maurer (vorne) und sein Bruder im Urserental UR im bequemen Liegesitz. Bild unten: Die beiden vor einer Granitfelswand, ebenfalls im Urserental.
es auf das Podest. Und drei Mal siegte er beim Red Bull X-Alps, dem härtesten Gleitschirmrennen, rund 1000 Kilometer Luftlinie von Salzburg den Alpen entlang bis nach Monaco ans Meer. Läuft alles planmässig, ist er seit 5. Juli zu seinem vierten X-Alps unterwegs und versucht dort, an seine Erfolge anzuknüpfen: 2013 schritt «Chrigel» locker voran und segelte wohlgemut von Gipfeln, während andere mit Sehnenschmerzen kämpften, im Nebel feststeckten und erschöpft aufgaben. «The Swiss Eagle Chreegel» hingegen landete in Monaco locker auf dem Schwimmfloss und strahlte: «Ich fühle mich gesund, fit und sehr glücklich.»
Was macht den Schweizer so gut? Schulterzucken, verlegenes Lächeln. «Ein bisschen ehrgeizig bin ich wahrscheinlich schon», sagt er. «Aber ich will vor allem persönlich weiterkommen und meine Leistungen toppen. Das ist meine Motivation.» So einfach ist das. Wie so vieles ganz einfach scheint, wenn er in seinem gemütlichen Oberländer Dialekt darüber redet. In seiner Welt ist Fliegen nicht gefährlicher als Radfahren. Und eine scheinbar unmögliche Herausforderung ist bloss da, um angepackt zu werden, «Schritt für Schritt». Ganz einfach. Beinahe könnte man ob seiner Lockerheit übersehen, dass er jeden
Schritt minutiös plant. Schon seit jeher. Eine Maurerlehre machte er, weil er dabei genug verdiente, um seine Freizeit mit Fliegen zu verbringen. Später überlegte er: «Wie kann ich Geld verdienen und möglichst viel fliegen?» Ganz einfach: Er wurde Testpilot und bietet Tandemflüge an. Seine Söhne sind seine glühendsten Fans und fiebern mit
Jetzt hat er ein neues Ziel: «Ich will einen zahlungskräftigen Hauptsponsor finden.» So könnte er sich und seine Familie nur mit Fliegen durchbringen. Seine beiden Jungs Jonas (7) und Nico (5) sind jetzt
MENSCHEN | MM28, 6.7.2015 | 13
Fotograf Robert Bösch
«Maurer fliegt fantastisch» Robert Bösch (60) ist
Bald am Ziel: Über Brigels in der Surselva GR.
Outdoorfotograf, Bergführer, Nikon-Botschafter und Autor vieler Bildbände. Der Zürcher arbeitet für zahlreiche Magazine und begleitete für Bildreportagen Extremsportler wie Ueli Steck und Ueli Kestenholz. Auch Christian Maurer hat er schon mehrmals beim Fliegen fotografiert, und immer wieder begeistert ihn, wie virtuos dieser seinen Gleitschirm beherrscht. In den letzten Monaten trug Bösch Bildmaterial zusammen für sein neues Projekt, einen MatterhornBildband, der im Herbst erscheint. Umso mehr freute ihn das Angebot von SRF:
schon begeisterte Mitflieger. Und seine glühendsten Fans. Sie fiebern mit, wenn er an den X-Alps unterwegs ist. Und sobald er rastet, werden sie aufgeregt mit ihm telefonieren. Die Muskeln hat Christian Maurer trainiert, den neuen Rennschirm eingeflogen. Er hofft, dass sein Fuss mitmacht, den er letzten Herbst bei einer missglückten Landung gebrochen hat. Auch ein bisschen Wetterglück wäre hilfreich. Dann funktioniert der Mix aus Lockerheit und Präzision vielleicht ein weiteres Mal, und der «Adler von Adelboden» fliegt beschwingt dem Ziel Monaco entgegen. MM
Punktlandung in Klosters GR vor den Kameraleuten des Schweizer Fernsehens.
Er konnte im Fernsehhelikopter mitfliegen, als dieser die MaurerBrüder auf deren Langstreckensynchronflug begleitete – für SRF ein neues Experiment. «Aussen filmte die TV-Kamera, von innen heraus fotografierte ich», sagt Bösch. Beim Sichten der Bilder staunte er, wie nah die beiden Brüder manchmal dem Boden kamen und dann doch wieder an Höhe gewannen. Eine Auswahl von Böschs Bildern ist in diesem Artikel zu sehen.
14 | MM28, 6.7.2015 | MENSCHEN
Sommertrends
Glow olé, Sixpack ade!
10 Dinge, mit denen Sie diese Saison eine gute Figur machen – oder ziemlich alt aussehen. Text: Martina Bortolani
675 000 kg
2 1 5 4 3 6
Berufsjugendliche: Sie fahren Rollbrett, tragen
tief sitzende Surferbadehosen und die gleichen Turnschuhe wie ihre Söhne. Die ewig jung gebliebenen Papis stehen auch gern mit den Teenies auf dem Sprungturm in der Badi. Altern geht auch souveräner – den Ewigjungen raus zuhängen, wirkt tendenziell etwas angestrengt.
Contouring: So heisst
die Schminktechnik, mit der wir uns für die Sommerparty auf hübschen. Mit Puder oder Creme werden einige Stellen heller, andere dunkler geschminkt. Kleiner Aufwand, grosser Effekt . Und viele An leitungen im Internet.
Wasserglace: Ferien tage ohne «Alaska», «Bubble Joe» oder «Cowboy» sind nicht lustig. Selbst ge machte Wasserglaces sind aber auch cool. Und so leicht gehts: Erlaubt ist alles, was das Wasser im Mund zusammen laufen lässt. Zutaten in einen Topf geben, mit Wasser vermen gen, mixen, in Glace formen aus der Haushaltsabteilung giessen und in den Tiefkühler geben. Sieht auch hübsch aus.
So viel Abfall wird direkt ins Meer geworfen. Pro Jahr? Nein. Im Tag? Leider auch nicht, sondern: pro Stunde! Eine unerhörte Zahl, die wesentlich weniger knackig ist, als die Bräune, die sich die Touristen an den Stränden holen.
Souvenirs –
beliebt, aber total überflüssig:
• Magnete für den Kühlschrank • Muscheln und Sand • Führerschein von Putin aus Moskau • Tassen von Königspaaren • Schneekugeln • Aschenbecher mit Inselmotiven • Pins? Nie wieder Pins, bitte!
DadBod: Er wurde unlängst als das neue Sexy
ausgerufen – der DadBod (aus «Daddy» und «Body»). Diese Männer sehen in der Badehose aus wie Leonardo di Caprio: stark, aber mit gemütlichem Fettansatz am Bauch. Und das Sixpack? Von vorgestern.
MENSCHEN | MM28, 6.7.2015 | 15
Hot or not: Was darf man im Sommer? Migrosmagazin.ch
Serie
Endlich Sommer!
Teil 4: Sommertrends
7
Wettergespräche:
Bilder: Getty Images, iStockphotos (4), Dukas/Papixs, Bulls/Dave Spencer, Bildagenturonline/Begsteiger.
Sind etwas für alte Tanten. Spekula tionen über das Sommerwetter sind so doof wie Jetski in der einsamen Lagune.
Serie
Endlich Sommer! Wie Promis den Sommer erleben
8
Hosenlänge: Sogar
die gertenschlanke Sarah Jessica Parker (im Bild) sieht hier unvorteilhaft aus. Es liegt an der schlimmsten aller Hosenlängen: 7/8. Verkürzt das Bein und lässt einen dicker aussehen, als man ist.
Glow
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«Selbstbräuner imitieren eine gesunde Bräune», sagt die Profi-Visagistin Snesha Bloom. Verziert mit den Schweizer GoldTattoos von My Mantra sehen auch Daheimgebliebene aus wie Pocahontas.
Tanja La Croix (33), DJ, nächste
Woche im «Flohmi-Duell» von «Glanz & Gloria» auf SRF 1.
Mein Sommer
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Ibiza: Finden grad alle «mega lässig». Vergessen Sie die einst so lauschige HippieInsel aber für ein paar Jahre. Ausser Sie haben wirklich Lust, mit ganz Zürich Ferien zu machen.
Wie klingt Ihr Sommer? Nach meiner neuen Single «Time is now» – es ist Zeit, Ziele anzustreben und neue Projekte zu verwirklichen. Wie sieht er aus? Ausgebucht! Wonach riecht Ihr Sommer? Frisch-herb wie «Un jardin sur le Nil» von Hermès. Wie schmeckt er? Nach frischem Fisch, kühlem Roséwein und viel Zitronenwasser mit Ingwer – eine echte Vitaminbombe, die erst noch die Fettverbrennung ankurbelt. Wie fühlt sich der Sommer für Sie an? Wohlig und Energie spendend. MM
16 | MM28, 6.7.2015 | MENSCHEN
W Bänz Friedli
Bitte lächeln!
Wie sieht es bei Ihnen aus, auch schon alles voller Plakate? Unsere Stadt ist bereits zu gekleistert, dabei finden die eidgenössischen Wahlen erst in vier Monaten statt. Besonders ein Herr, der gern Ständerat würde, gibt seit Wochen wahlkämpferisch Gas und erscheint mir auf Schritt und Tritt in Überlebens grösse. Da es bei uns neuartige gläserne Lit fasssäulen gibt, mehrere Meter hoch, in deren Innern ein Sujet rotiert, fühle ich mich, wenn ich am Albisriederplatz auf den 72er warte, schon fast ein wenig verfolgt: Der Kerl dreht sich buchstäblich nach mir um. Mal blickt er betont pfiffig, mal entledigt er sich lässig lasziv seiner Krawatte und möchte dabei wohl ein bisschen wie James Bond aussehen – wirkt aber eher wie Mister Bean: lach statt ernsthaft. Einen «sachlichen Wahlkampf» werde er führen, hat der Herr noch im Frühjahr versprochen, nun tut er just das Gegenteil. Sein Name ist unerheblich, denn indem er so stark auf den optischen Auftritt setzt, steht er für viele, leider. Als würden wir Models wählen und nicht Persönlichkeiten; Gesich ter, nicht Haltungen. An denen feilt er übri gens noch, unser Kandidat. Eben hat er sich noch gegen eine zweite Gotthardröhre für Autos ausgesprochen, aus Umweltgründen, wie er anmerkte – neuerdings ist er dafür. Auf sanften Druck der Partei, anscheinend. Aber Hauptsache, das Lächeln sitzt.
Bänz Friedli (50)
hat vom Wahlherbst schon im Sommer genug.
Sorry, dazu fällt mir der britische Politiker Boris Johnson ein. «Meine Sicht zu Dro gen?», fragte er einst mitten im Wahlkampf, «die hab ich grad vergessen.» Das war mög licherweise Selbstironie, denn dass der «rote
Boris» auch gern mal illegale Substanzen konsumierte und diese möglicherweise zu seiner Zerstreutheit beitrugen, war be kannt. Dann aber setzte er noch einen drauf: «Wenn Sie mich und meine Partei wählen, bekommt Ihre Frau grössere Brüste», ver sprach er, «und Ihre Chancen, einen BMW zu besitzen, steigen.» Man darf das mit Fug als Satire verstehen: Grandios veräppelte Mister Johnson den Zirkus um hohle Phrasen und leere Versprechungen. Nur: Er wurde ge wählt. Offenbar wollen wir Wählerinnen und Wähler belogen werden. Dennoch ist mir vor den kommenden Wochen und Monaten etwas bang, wenn ich feststellen muss, welch bedenkliches Niveau der heurige Wahlkampf schon früh erreicht hat. Brunner an Darbel lay: «Der kümmert sich nur noch um seine Handybilder statt um Politik.» Darbellay an Brunner: «Wenn Brunner spricht, setze ich den Ohrschutz auf.» Müller an alle beide … Lassen wirs! Ein Vergleich mit Buben im Sandkasten wäre unredlich. Und eine Belei digung der Buben, denn so doof führen die sich im Sandkasten nicht auf. Das kann ich beurteilen, der Sandkasten unserer Siedlung liegt gleich unter meinem Fenster. Was nun den Ständeratskandidaten betrifft, der mir momentan an jeder Ecke grinsend auflauert: Verspräche er mir, wenn ich wieder mal auf dem Velo an ihm vorbei sause, einen BMW, wüsste ich wenigstens mit Bestimmtheit, dass ich ihn nicht zu wählen brauche. Ich will nämlich keinen BMW. MM Jetzt im Buchhandel und auf Exlibris.ch: Bänz Friedlis neues Buch «Es gibt Tage, da sind alle Menschen blau und sprechen Chinesisch».
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18 | MM28, 6.7.2015 | MENSCHEN
Interview
«Freizeitparks sind eine Art Urlaubsersatz geworden»
Der Europa-Park in Rust feiert am Wochenende seinen 40. Geburtstag. Gründer und Geschäftsführer Roland Mack über sein Erfolgsrezept, Schweizer Gäste und die Zukunft des Familienunternehmens. Text: Ralf Kaminski, Hans Schneeberger
Bilder: René Ruis
MENSCHEN | MM28, 6.7.2015 | 19
Ein Gesch채ftsmann mit viel Sinn f체r Freizeitspass: Roland Mack mit den Attraktionen seines Europa-Parks.
20 | MM28, 6.7.2015 | MENSCHEN
Roland Mack, wie oft sind Sie auf Ihren eigenen Attraktionen unterwegs? Eigentlich fast täglich. Wenn es richtig heiss ist, machen mir die Wasser- und die Achterbahnen Spass. Wenn es regnet, liebe ich die «Piraten in Batavia» und die Indoor-Achterbahn «Eurosat».
10 bis 15 Prozent aus. Es gibt auch Tage, an denen der Park geschlossen ist, unsere Hotels aber vollständig ausgebucht sind. Die Buchungen schwanken jedoch noch stark, deshalb wollen wir mit dem Bau eines neuen Wasserparks in der Nähe die Destination weiter stärken. Wenn alles wie geplant läuft, werden wir den 2018 eröffnen.
Und Sie fahren da nur so zum Vergnügen mit? Es ist meist eine Mischung. Manchmal begleite ich Gäste, Freunde oder Journalisten, inzwischen auch mal meine Enkel. Oft fahre ich auch aus Inspektionsgründen, denn die Details einer Bahn sieht man ja nur, wenn man mitfährt. Und ich entdecke immer wieder mal etwas, das verbessert werden muss. Wie gross ist der Druck, stets neue, coolere Attraktionen zu entwickeln? Der Druck ist da. Wir versuchen tatsächlich, in jeder Saison etwas Neues zu bieten. Es kann nicht jedes Mal etwas so Aufwendiges wie «Arthur» oder «Blue Fire» sein, aber wir verschönern und verbessern nonstop – nur so kommen die Gäste wieder und wieder in den Park. Und natürlich beobachten wir den internationalen Markt; in Deutschland sind wir ja mittlerweile Marktführer und auch in Europa ganz vorne mit dabei. Heute reisen die Menschen um die ganze Welt, kennen viele andere Parks und vergleichen. Und wir stehen im direkten Austausch mit den grossen Playern wie Disney oder Universal. Die Trends werden also auch bei Ihnen gemacht? Auf jeden Fall, 80 Prozent unserer Bahnen bauen wir selbst. Mack Rides macht keine Figuren oder Animatronics, aber den Maschinenbau. Letzte Woche etwa waren wir in Japan und haben mit einem Interessenten über «Arthur» verhandelt. Nicht über den Inhalt, sondern die Technik dahinter. Wir haben einige Eigenentwicklungen gebaut, die heute erfolgreich in den USA und Asien laufen. Sie haben in den letzten Jahren auch viele Hotels im Park ge
Für Roland Mack ist der Börsengang seines Unternehmens kein Thema.
baut. Muss man das heute, um genügend Umsatz zu machen? Mit Hotels kann man Standortnachteile kompensieren und weiterwachsen, der Park wird von einem Tagesausflugsziel zu einer Kurzreisedestination. Hotels erweitern auch das Einzugsgebiet potenzieller Gäste. Zu Beginn kamen sie für einen halben Tag, später für einen und heute für zwei oder drei Tage. Rust ist kein idealer Standort? Wenn Sie auf der Karte nach einer Millionenstadt in der Nähe suchen, finden Sie keine. Aber inzwischen sind die Grenzen nach Frankreich und zur Schweiz ja praktisch weg, sodass unsere Lage hier im Dreiländereck eigentlich ganz gut ist. In unserem Einzugsgebiet leben immerhin 22 Millionen Menschen. 50 Prozent unserer Gäste sind international, 20 Prozent allein aus der Schweiz. In den Hotels sind es sogar über 30 Prozent Schweizer. Und: Wir sind hier in der wärmsten Region Deutschlands, in der es relativ wenig regnet – das ist ebenfalls ein Vorteil. Waren das alles Gründe, wes halb der Park vor 40 Jahren hier aufgebaut wurde?
Der Grund war relativ naiv. Wir wollten nicht zu weit weg von der Produktion. Und wir sahen es als Vorteil, an einer internationalen Verkehrsachse zu liegen, auch wenn die Franzosen damals die Grenze schon um 20 Uhr schlossen; danach musste man bis nach Strassburg hoch, um rüberzukommen. Wir haben allerdings auch nicht angestrebt, 5 Millionen Gäste anzuziehen, bestenfalls vielleicht 1 Million. Mit 250 000 fingen wir an, im zweiten Jahr waren es bereits 600 000. Es lief viel besser, als wir selbst erwartet hatten. Wie viel haben Sie seither in den Park investiert? Knapp 1 Milliarde Euro waren das in all den Jahren, ohne einen Cent Subventionen. Das ist viel für ein Familien unternehmen. Aber tragbar, weil wir schon so lange im Geschäft sind und die Gewinne konstant reinvestiert haben. Sie haben auch stark diversi fiziert: Wie hoch ist der Anteil von Kongressen und anderen Veranstaltungen am Umsatz? Das ist ein zunehmendes Geschäft, aber es macht derzeit nur
Ein Börsengang ist kein Thema? Nein. Wir haben das Know-how und das nötige Kapital, um auch so zu wachsen. Und mit meinen beiden Söhnen stehen Nachfolger bereit, die schon seit einigen Jahren im Unternehmen mitarbeiten und heute Verantwortung für ihre eigenen Bereiche tragen. Der eine hat selbst schon drei Söhne, sodass Aussicht besteht, dass das Unternehmen auch in die neunte Generation gehen kann. Wir denken in Genera tionen, nicht in Quartalen! Ihr Unternehmen besteht seit 1780 ohne Unterbruch? Richtig, gegründet wurde es damals als Wagenbaubetrieb von Paul Mack. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kam der Zirkusbau dazu, um die Jahrhundertwende dann die ersten Karussells. Seither hiess übrigens nie wieder jemand Paul in der Familie, aber mein Sohn hat einen meiner Enkel nun so getauft. Wenn das kein Zeichen ist. Trotz der Wirtschafts und Eurokrise laufen die Freizeit parks gut. Woran liegt das? Sie sind eine Art Urlaubsersatz geworden. Eine Familie verzichtet vielleicht wegen der Krise auf den grossen Jahresurlaub, will den Kindern aber noch immer etwas bieten. Da sind die Parks eine gute Option, gerade auch wenn man zwei oder drei Tage dort verbringen kann. Anders als bei Disney kann man in den Europa-Park auch das eigene Essen mitbringen und so Geld sparen. Tatsächlich haben wir ein Stück weit von der Krise profitiert. Aber es ist schon nicht überall gleich. Das Publikum in den USA reagiert sensibler auf die Krise, die grossen Parks in Florida spüren sie durchaus.
MENSCHEN | MM28, 6.7.2015 | 21
Zur Person
Diplomingenieur und EuropaPark-Gründer Roland Mack (65)
hat gemeinsam mit seinem Vater 1975 den Europa-Park in Rust (D) gegründet. Der Diplomingenieur führt in siebter Generation das 1780 gegründete Familienunternehmen Mack Rides GmbH in Waldkirch und leitet mit seinem Bruder und seinen beiden Söhnen den Europa-Park. Mack wohnt direkt am Park, ist verheiratet und hat nebst zwei Söhnen eine Tochter und drei Enkel.
Jubiläum
40 Jahre Europa-Park Am Wochenende vom 11./12. Juli feiert der Europa-Park sein 40-jäh-
riges Bestehen. Der Park wird bis Mitternacht offen sein und ein besonderes Programm bieten. 1975 als Ausstellungsfläche für das Familienunternehmen Mack gestartet, gibt es im Europa-Park heute über 100 Attraktionen auf 95 Hektaren. Er ist nach Disneyland in Paris der zweitgrösste Freizeitpark Europas, weltweit liegt er auf Platz 19. Rund 5 Millionen Gäste besuchen den Park pro Jahr, 20 Prozent davon aus der Schweiz.
Die Migros hat seit 2007 eine Kooperation
mit dem Europa-Park, seit 2012 sind sie strategische Partner. 2012 und 2014 war der Park zudem jeweils an einem Tag exklusiv nur für Mitglieder der Famigros geöffnet. Die Migros verlost auch regelmässig FamilienEintritte in den Park. www.europapark.de
Das Hauptproblem sind ja doch immer die langen Wartezeiten bei den Attraktionen. Warum schrauben Sie nicht an den Preisen, um die Besucherströme besser zu verteilen? Wir versuchen lieber, mit zusätzlichen Angeboten eine grössere Verteilung zu erreichen. Ich bezweifle, dass man über den Preis etwa die Sommer saison entlasten und andere Jahreszeiten attraktiver machen kann. Aber wir profitieren ein bisschen von der internationalen Ferienverteilung: Es gibt Tage im Oktober, wo wir 70 bis 80 Pro zent Schweizer im Park haben, weil einzig die Schweiz dann Schulferien hat. Sind Schweizer Gäste irgendwie anders? Anspruchsvoller, pingeliger? Für unseren Erfolg sind sie unerlässlich. Sie sind sehr an genehme Gäste, erwarten hohe Qualität, gute Dienstleistungen und ein vernünftiges Preis LeistungsVerhältnis. Und ich denke, das alles können wir anbieten. Natürlich hilft die veränderte Währungssituation seit Januar ebenfalls. Zurück zu den langen Wartezeiten. Was gibt es da für Lösungen? Aus meiner Sicht nur höhere Kapazitäten, also mehr und leistungsfähigere Anlagen. Wir stehen schon jetzt relativ gut da, aber an Spitzentagen mit 30 000 Besuchern schaffen auch wir es nicht, Wartezeiten bei den vier, fünf Topattraktio nen zu vermeiden. Bei den kleineren Familienattraktionen hingegen müssen die Leute auch dann kaum noch warten. Eine VIP-Lösung über den Preis ist kein Thema? 10 Euro mehr, dafür bevorzugter Zugang zu den Topbahnen? Nein. Im Europa-Park sollen alle gleich behandelt werden: Das Millionärskind soll genauso lange warten müssen wie das Arbeiterkind. In angel sächsischen Ländern gibts das teilweise, aber ich habe den Eindruck, dass die Deutschen es nicht mögen, wenn andere Gäste an ihnen vorbeiziehen.
War der Park durchwegs eine Erfolgsgeschichte, oder gabs auch Krisenphasen? Nein, nie, wir sind jedes Jahr immer weiter gewachsen. Was ist Ihr Erfolgsgeheimnis? Wir haben zur richtigen Zeit am richtigen Ort mit den richtigen Leuten das richtige Produkt gebaut. Aber wir haben auch von generellen gesellschaftlichen Trends profitiert: Die Arbeits zeit ist zurückgegangen, die Freizeit hat zugenommen, die Grenzen sind weg, das Leben hat sich globalisiert, der Tourismus hat enorm zugelegt – er ist in Deutschland heute so wichtig wie der Maschinenbau. Sie sind zwar im Pensionsalter, aber man hat nicht den Eindruck, dass sie daran denken, bald mal aufzuhören … ( lacht) Aufhören nicht, aber ir gendwann mal eine andere Rolle spielen, das schon. Mein Hobby war immer mein Beruf, und das macht ja auch riesigen Spass. Wenn man in einer solchen Situation zu rasch runterfährt, wird man dabei nicht glücklich. Und ich habe nicht vor, im letzten Drittel meines Lebens unglücklich zu sein, nachdem ich so lange Spass hatte. Sie haben kürzlich mit Hilfe eines Mediators eine Familiencharta entwickelt, welche die Übergangszeit regeln soll. Mediatoren zieht man normalerweise bei, wenn es Uneinigkeiten gibt. Ursprünglich wollte ich mich dem auch nicht unterziehen, liess mich dann aber überzeu gen, dass wir es mindestens versuchen. Und es war richtig. Ich habe dabei gelernt, die Dinge durch eine andere Brille zu betrachten, und realisiert, dass meine Kinder manches anders sehen als ich. Die Charta ist nun eine gute Grundlage für die Zukunft. Es ist ja auch nicht so leicht, ein Familienunter nehmen in der heutigen Zeit am Leben zu halten. Sie wurden also dadurch ein wenig zurückgebunden? Ich und meine Söhne mussten eingestehen, dass auch die
Meinungen der anderen zählen. Dabei sind auch Tränen geflos sen; es war ein harter Prozess, weil da natürlich Aussagen kom men, die man ungern hört. Viele Väter können nicht loslassen, glauben, sie hätten alles richtig gemacht, und verstehen nicht, wieso der Sohn oder die Tochter es nicht genauso weiter macht. Diese Prozesse haben wir in Rol lenspielen herausgearbeitet, und das war sehr gut und hilf reich, um zu verstehen, dass es auch andere Wege gibt, die Welt zu sehen. Ich habe danach tat sächlich einiges verändert. Sie haben ein Ferienhaus im Wallis. Haben Sie überhaupt Zeit, je da hinzufahren? ( lacht) Nein, aber da ist eine Webcam, über die schaue ich mir jeden Morgen an, wie es dort aussieht und wie toll es wäre, jetzt dort zu sein. Im Ernst, zwei, dreimal pro Jahr sind wir schon dort, und es wird natür lich von der ganzen Familie genutzt. Wir haben überhaupt eine hohe Affinität zur Schweiz, verbringen viel Zeit dort, und ich habe da sogar Verwandte. Sie leiten einen Freizeitpark. Wie viel Freizeit haben Sie, und was tun Sie dann so? Im Schnitt mache ich pro Jahr etwa eine Woche Urlaub. Und dann lese ich gerne und will meine Ruhe, weil ich ja sonst jeden Tag mit so vielen Men schen zu tun habe. Auch dafür ist das Ferienhaus im Wallis wun derbar. Ich brauche zwar drei Tage, bis ich heruntergefahren habe, aber dort ist es so ruhig, da hört man sogar die Grashalme wachsen. Es bietet perfektes Auftanken in der Natur. Dann erst merkt man, wie hoch der Druck ist, der konstant auf einem lastet. Aber das war im mer so in unserer Familie: Mein Opa war ein harter Knochen, und mein Vater war es auch. Aber Freizeitparks besuchen Sie nicht in Ihrer Freizeit, oder? Zum Leidwesen meiner Frau manchmal schon, wenn einer in der Nähe ist. Aber das ist dann nicht zum Spass, sondern primär geschäftlich. MM
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MENSCHEN | MM28, 6.7.2015 | 23
Leserforum MM27 Titelbild zum Artikel über Backpackerinnen in Südamerika
«Das Bild propagiert Schienen als Wanderwege – grobfahrlässig!» Es mag ja ein durchaus reizvolles Motiv für ein Titelbild sein, zwei junge Frauen, die auf einer Bahnschiene tänzeln. Nur, wir haben auf dem Schweizer Bahnnetz jährlich Dutzende von Suiziden, töd lichen Unfällen durch irgend welche Übermütige, die unter eingeschalteter Fahrleitung auf Fahrzeuge klettern, und wei teren Unvorsichtigen, die sich in Lebensgefahr bringen. Für mich als langjährigen Profi im Bahntechniksektor ein unverantwortliches Cover. Rolf Schenk, per E-Mail Ich hatte bisher das Glück, noch keinen Personenunfall zu haben. Dennoch bin ich als Lokführerin bei den SBB ent setzt über das Titelbild. Wir kämpfen an allen Ecken und Enden gegen Schienensuizide, die meine Berufskollegen traumatisieren. Und ihr bringt ein solches Titelbild, auf dem Schienen als Wanderwege propagiert werden? Es ist nicht cool, zwischen den Gleisen zu gehen, sondern grobfahrlässig und lebensgefährlich! Alexandra Wenzler, per E-Mail Das Bild sieht gut aus. Und wir verstehen, dass in Südame rika und andernorts stillgeleg te Bahngleise zum Marschie ren einladen. Doch das Foto ist eine Einladung für unerfah rene Tramper und von daher nicht richtig ausgewählt. Paul Brügger, per E-Mail Ich als Lokführer bin schon ziemlich überrascht, dass Sie eine Ausgabe mit einem abso
lut unüberlegten Titelbild veröffentlichen. Neben den täglichen Suiziden gibt es auch immer wieder Gleisüberque rungen. Meist laufen junge Leute hinter einem haltenden Zug über die Gleise und über sehen einen durchfahrenden Zug auf dem anderen Gleis. Beat Schaub, per E-Mail Ich bin Lokführer von Beruf und muss jeden Tag mit einer steigenden Zahl waghalsiger und idiotischer Einlagen von Personen leben, welche die Gleise überqueren oder sonstige lebensmüde Aktionen an den Tag legen. Einen Personenunfall zu verarbeiten, ist für uns Lokführer ein rie siger Eingriff in unser Leben. Sind Sie sich eigentlich bewusst, was sie mit einem solchen Titelbild anrichten? Philippe Hürzeler, per E-Mail
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Entschuldigung
Zum Titelbild von Ausgabe 27 Für die Wahl des Titelbilds in der letzten Ausgabe möchte ich mich im Namen der Redaktion entschuldigen. Nichts lag uns ferner, als junge Menschen dazu zu animieren, auf Gleisen herumzuwandern. Vielmehr sollte das Bild die Unbeschwertheit jugendlichen Reisens in Südamerika symbolisieren. Dass wir hier unserer Verantwortung nicht gerecht wurden, tut uns leid. Hans Schneeberger, Chefredaktor
Leser wählten Bösch aufs Cover Letzte Woche bestimmten unsere Leser auf Facebook. com/MigrosMagazin das aktuelle Titelbild. Schwinger Bösch machte das Rennen. Cinzia Paradiso-Barone aus Gutenswil ZH begründetete ihre Wahl am originellsten: «Weil Männer in Stoffwindeln auch cool aussehen.» Ihr Lohn: ein 100-Franken-Einkaufsgutschein.
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26 | MM28, 6.7.2015 | MIGROS-WELT
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Migros-Creme holt Gold Die Hautcreme der Migros-Eigenmarke Bellena schnitt im Test von «K-Tipp» mit der Note 5,7 oder «sehr gut» ab. Spitzenwerte erzielte die Allzweckcreme mit ihrer befeuchtenden Langzeitwirkung. Zudem gehört sie mit einem Preis von 80 Rappen pro 100 Milliliter zu den günstigsten Cremes im Test. Das teuerste Produkt kostet über sechs Mal so viel, wurde aber um mehr als eine halbe Note schlechter bewertet. Die Konsumentenzeitschrift untersuchte zwölf verschiedene Allzweckcremes aller Preisklassen und testete im Labor mitunter die Hautbefeuchtung, den Anteil allergener Duftstoffe und jenen an Konservierungsmitteln.
Tunesien
Reisen kostenlos annullieren Hotelplan Suisse hilft Kunden, die nach dem Anschlag in Tunesien ihre Reisepläne ändern möchten. Ferien in Tunesien mit Abreise bis und mit Freitag, 31. Juli 2015, können kostenlos annulliert oder umgebucht werden. An den meisten Daten lassen sich bei Hotelplan Suisse alternative Reiseziele wie Spanien, Italien, Griechenland, Portugal, Kroatien, die Türkei oder Ägypten buchen. www.hotelplan.ch www.migros-ferien.ch
Verlosung 1 Übernachtung für 2 Personen sowie Seilbahnfahrten im Wallis zu gewinnen!
Alphorn-Festival Vor 200 Jahren ist das Wallis der Eidgenossenschaft beigetreten. Darum findet
vom 24. bis 26. Juli in Nendaz das «Valais Drink Pure Alphorn Festival» statt. Der Event wird vom M-Industriebetrieb Aproz Sources Minérales unterstützt. 200 Alphornbläser tragen gemeinsam Stücke vor. Das Migros-Magazin verlost eine Übernachtung für zwei Personen für den 25. Juli im Hotel Nendaz 4 Vallées & Spa. Hinzu kommen zwei Mal zehn Tickets für die Seilbahn von Tracouet, die zum Lac Noir führt, wo die Bläser auftreten. Teilnahme unter www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff, Teilnahmeschluss ist der 12. Juli.
Wettbewerb
Im Bann der Technik Zum neunten Mal ist die Preisverleihung des Medien- und Roboterwettbewerbs Bugnplay, initiiert vom Migros-Kulturprozent, über die Bühne gegangen. Gefragt waren Ideen rund um digitale Medien und neue Technologien. Beteiligt haben sich 169 Kinder und Jugendliche
mit 96 Projekten. 24 davon wurden ausgezeichnet und mit insgesamt 10 000 Franken belohnt. In der Kategorie Kids (8 bis 11 Jahre) holte sich ein Animationsfilm die Goldmedaille. Bei den Juniors (12 bis 16 Jahre) stach ein Roboter, der beim Nasenputzen hilft, die Konkurrenz aus. Und der
Hauptpreis bei den Ältesten (17 bis 20 Jahre) ging an die Erbauer einer Gitarre, die sich selbst spielt. Alle Gewinnervideos auf Migrosmagazin.ch/migros-welt
Junge Technikfans erstellen einen Animationsfilm am Aktionstag von Bugnplay.
MIGROS-WELT | MM28, 6.7.2015 | 27
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28 | MM28, 6.7.2015 | MIGROS-WELT
Freilichtbühne
Zwei Welten in Leuk
Intrigen und feurige Liebschaften, Zirkusmusik und Wiener Walzer: Die Leuker Freilichtoperette «Die Zirkusprinzessin» ist ein gekonntes Spiel mit Gegensätzen – und rund 130 Mitwirkenden. Text: Denise Jeitziner
Bilder: Verein Operette Leuk
Z
wischen den zwei Schlössern, inmitten vieler Berge mit Sicht auf ein sanftes Tal – allein schon der Schauplatz der Leuker Freilichtspiele hört sich an wie der Beginn eines Märchens. Die Freilichtoperette «Die Zirkusprinzessin» ist aber mehr als ein liebliches Märchen. Sie bietet Stoff für beste Unterhaltung: Eine Fürstin kommt darin vor, der Zirkusreiter Mister X, der sich in die Fürstin verliebt und ein Geheimnis mit sich trägt, ein adeliger Nebenbuhler, der Intrigen spinnt, dazu ein Zirkus und einiges mehr. Kulinarisches Erlebnis inklusive
«Die Zirkusprinzessin» ist ein abwechslungsreiches Spiel mit Gegensätzen, das schon der Operettentitel andeutet: Adel trifft auf eine bunte Zirkuswelt, Romantik auf Humor, Wiener Walzer auf quirlige Zirkusmusik, ungarische Klänge treffen auf modernen Foxtrott. Die aktuelle Produktion ist nach «Eine Nacht in Venedig» (2004), «Gräfin Mariza» (2007) und «Der Vogelhändler» (2011) die vierte Freilichtoperette in Leuk. Wie schon die «Gräfin Mariza», die beim Leuker Publikum besonders gut ankam, stammt auch «Die Zirkusprinzessin» aus der Feder des
Auch wegen des stimmungsvollen Schauplatzes zwischen den Schlössern in Leuk lohnt sich ein Besuch.
MIGROS-WELT | MM28, 6.7.2015 | 29
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Tell mit Kühen
Nach drei erfolgreichen Ausgaben sind die Operetten in Leuk bereits Tradition.
ungarischen Komponisten Emmerich Kálmán; 1926 wurde die Operette in Wien uraufgeführt. In Leuk wird die Operette in zwölf Freilichtaufführungen vom 5. bis 22. August zu erleben sein. Die Musik und das Schauspiel sind dabei nur die eine Attraktion: Zur Inszenierung gehören ebenso ein passendes kulinarisches Angebot und ein Rahmenprogramm. «Für alle Gäste gibt es eine kleine Verpflegung und Unterhaltung von Zirkusleuten im Vorfeld der Aufführung, und auf Besucher mit VIP-Ticket wartet ein Dreigangmenü, ein Rundgang im BackstageBereich und ein Schlummertrunk», sagt André Werlen vom OK, der auch als Solist im Einsatz sein wird. Amateure und Profis vereint
Rund 130 Personen sind am überregionalen Grossprojekt auf und neben der Bühne beteiligt. Professionelle Solisten und Schauspielerinnen treffen auf Amateure. 60 Sängerinnen
und Sänger aus dem gesamten Wallis, die meisten aus Leuk, treten mit Mitwirkenden aus anderen Schweizer Kantonen und dem Ausland auf. Ein professionelles Tanzensemble ist dabei, ebenso das Oberwalliser Kammerorchester Concertino von Paul Locher mit professioneller Verstärkung. Der Chor übt seit Anfang Jahr, die Solisten beginnen Anfang Juli mit ihren intensiven Proben. «Es ist ein ziemlich grosser Aufwand», sagt André Werlen. Aber ein Aufwand, der sich lohnt. So sind die Operetten in Leuk bereits nach drei Ausgaben zur Tradition geworden. Die Idee des Vereins Operette Leuk ist es, den Vierjahresrhythmus beizuhalten, also alle vier Jahre eine Freilichtaufführung beim atmosphärischen Schauplatz zwischen den Leuker Schlössern auf die Bühne zu bringen. Auch bei der diesjährigen Ausgabe werden wieder 6000 Gäste erwartet. Werlens Hoffnung: «Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen.» MM
Zum 200-Jahr-Jubiläum des Beitritts des Wallis zur Schweizer Eidgenossenschaft führt die Opéra du Rhône im römischen Amphitheater in Martigny Rossinis Oper «Guillaume Tell» auf. Die Interpreten sind Profis und stammen aus dem Wallis. Orchester und Chor hauchen dem Werk seine grandiose Dimension ein, und dank der altehrwürdigen Umgebung wird das Publikum vollständig in die Geschichte eintauchen. Hinter der Bühne befindet sich eine Weidefläche, auf der Kühe und Pferde grasen: Der perfekte Hintergrund für eine mittelalterliche Schweiz des 14. Jahrhunderts. Aus einer symbolischen Perspektive ist die Wahl der Stadt Martigny nicht zufällig: Sie befindet sich mitten im Alpenraum zwischen Italien und Frankreich und repräsentiert den idealen Ort für die Aufführung einer französischen Oper über ein Stück Schweizer Geschichte, komponiert von einem Italiener. Open Air Oper
Guillaume Tell von Rossini Eine Produktion der Opéra du Rhône 2., 5., 8., 12. und 15. August.
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rung abgesagt werden, ist ein Ersatzdatum geplant. www.tell2015.ch (französischsprachige Website)
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32 | MM28, 6.7.2015 | MIGROS-WELT
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34 | MM28, 6.7.2015 | MIGROS-WELT
Brot des Monats
Appetit auf Hüttenbrot
Hausbäckereien
Über 900 Bäckerinnen und Bäcker der Jowa backen jährlich über 133 Millionen Brote für die Migros. Jedes zweite Brot Serie wird in einer Brotkultur der insgesamt 126 Haus Die faszinierende bäckereien Welt des Brotes direkt in der Heute: MigrosFiliale Hüttenbrot gebacken. Dort sind sie warm und frisch bis Ladenschluss erhältlich.
Die MIndustrie stellt viele beliebte MigrosProdukte her. Dazu gehört auch das Brot.
Bild und Styling: Veronika Studer
Hier wird selber gebacken
MIGROS-WELT | MM28, 6.7.2015 | 35
Erbsenaufstrich Zutaten für 4 Personen: 600 g Erbsen in der Schote 200 g Frischkäse, z. B. Philadelphia oder Chavroux 1–2 Zweige Liebstöckel oder Salat-Mix-Kräuter ½ Zitrone, Salz, Pfeffer Zubereitung
Erbsen aus den Schoten lösen, ergibt ca. 200 g Erbsen. In Salzwasser 2 Minuten kochen, abgiessen und abtropfen lassen. Erbsen mit einer Gabel zerdrücken. Mit Frischkäse mischen. Kräuterblättchen von den Zweigen zupfen und hacken. Zitronenschale fein zur Erbsenmasse dazureiben. Zitronensaft auspressen,
davon 1 EL Saft beigeben. Alles mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Bis zum Servieren kühl stellen. Mit Hüttenbrot servieren. Dazu passt grillierte, aufgeschnittene Pouletbrust. Zubereitungszeit ca. 20 Minuten
Pro 100 g ca. 7 g Eiweiss, 14 g Fett, 8 g Kohlenhydrate, 800 kJ/190kcal
Rezept www.saison.ch
Der Hausbäcker empfiehlt
«Das Hüttenbrot ist ideal für Sandwiches» Franz Gunther (32), Bäckermeister in der Migros-Filiale Cornavin GE Mehr Vielfalt für den Geschmack Das spezielle Angebot «Brot des Monats» umfasst zwölf neue Brotkreationen, die im monatlichen Wechsel in den meisten Hausbäckereien der Migros-Filialen hergestellt werden. Mehrmals täglich machen die Bäcker vor Ort frischen Teig, kneten ihn und formen daraus die Brote, die sie wenig später goldgebräunt aus dem Ofen heben und noch warm ins Brotregal legen. Mit Roggenschrot und Joghurt
Der Star des Monats Juli ist das Hüttenbrot, ein helles Weizenbrot mit Roggenschrot und Joghurtsauerteig. Es hat eine leicht säuerliche Note, eine feinporige Krume und hält sich besonders lange frisch. Erhältlich ist es nur einen Monat lang in den meisten Migros-Filialen mit Hausbäckerei. Passend zur Wandersaison
Das Hüttenbrot ist ein Allrounder. Wegen seiner feinen Poren lässt es sich sehr gut bestreichen. Das macht es zu einem idealen Brot, um feine Sandwiches herzurichten – zum Beispiel für die nächste Wandertour. Es schmeckt mit Salami, Schinken, Käse oder einem selbst gemachten Brotaufstrich genauso gut wie mit Honig oder Konfitüre. MM
Mit einem selbst gemachten Brotaufstrich schmeckt das Hüttenbrot noch besser.
Hüttenbrot, 360 g Fr. 3.20
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MIGROS-WELT | MM28, 6.7.2015 | 37
Saisonküche
Die pralle Lust
Die Schweiz ist für ihre Kirschenkultur berühmt, und das nicht nur wegen Spezialitäten wie der Zuger Kirschtorte. Über 800 verschiedene Sorten haben jetzt Saison. Text: Sonja Leissing Bilder und Styling: Daniel Aeschlimann Rezepte: Annina Ciocco
Ideal zum Nachtessen
Herausnehmen und sammeln!
für 4 Personen
Noch mehr Rezepte Eine Chriesiwähe passt wunderbar als süsser Znacht oder als reichhaltiges Zvieri.
Die Saisonküche gibt es auch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.www.saison.ch
38 | MM28, 6.7.2015 | MIGROS-WELT
Kirschenkonfitüre mit Vanille
Involtini mit Kirschenragout
Ideal zum
Kirschenwähe Ideal zum
Zmorge
Zmittag
für 4 Personen
für 4 Personen
Ideal zum Znacht für 4 Personen Ergibt 4 Gläser à ca. 2,5 dl Zutaten
ca. 1,1 kg 500 g 1 EL 3 1 0,5 dl
Kirschen oder 1 kg entsteinte Kirschen Gelierzucker 2:1 Zitronensaft Gewürznelken Vanilleschote Wasser
Zubereitung
1. Kirschen entsteinen. 1 kg entsteinte Kirschen mit Gelierzucker, Zitronensaft und Gewürznelken in eine Pfanne geben und mischen. Vanilleschote längs halbieren, Mark herauskratzen und beides zu den Kirschen geben. Wasser dazugiessen. 2. Gläser, Deckel und Gummidichtungen 5 Minuten auskochen, abtropfen lassen. Kirschen unter Rühren aufkochen und 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Vanilleschote und Gewürznelken entfernen. Kirschen mit dem Stabmixer pürieren. Nochmals aufkochen und Konfitüre kochend heiss in die Gläser füllen. Sofort verschliessen und ca. 10 Minuten auf den Kopf stellen. Konfitüre langsam auskühlen lassen. Dunkel und kühl gelagert, ist die Konfitüre 6 Monate haltbar. Zubereitungszeit ca. 40 Minuten
Pro 100 g ca. 1 g Eiweiss, 1 g Fett, 64 g Kohlenhydrate, 1150 kJ/270 kcal
Zutaten für 4 Personen 1 Zwiebel 1 Bund gemischte Kräuter, z. B. Schnittlauch und Petersilie 4 EL Olivenöl 4 EL gehackte Pistazien 2 Knoblauchzehen Salz, Pfeffer 600 g Kirschen 8 Schweinsschnitzel à la minute à ca. 60 g, z. B. vom Stotzen 16 Tranchen Bauernspeck Zubereitung
1. Zwiebel und Kräuter separat fein hacken. Die Hälfte der Zwiebel in wenig Öl dünsten. Pistazien dazugeben. Knoblauch dazu pressen. Kräuter beigeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Pistazienmasse ab kühlen lassen. Kirschen entsteinen. Mit der restlichen Zwiebel in wenig Olivenöl dünsten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 2. Für die Involtini die Schnitzel auf der Arbeitsfläche auslegen und flach klopfen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Je zwei Tran chen Speck leicht überlappend darauflegen. Je ca. 1 EL der Pistazienmasse darauf streichen. Schnitzel einrollen und mit einem Zahnstocher fixieren. Im restlichen Öl ca. 5 Minuten rundum braten. Mit den Kirschen servieren. Dazu passen Teigwaren oder Risotto. Zubereitungszeit ca. 45 Minuten
Pro Person ca. 35 g Eiweiss, 25 g Fett, 22 g Kohlenhydrate, 1950 kJ/460 kcal
Für 1 Kuchenblech à 28 cm Ø Zutaten für 4 Personen 800 g Kirschen 1 Ei 30 g Zucker 1 Beutel Vanillezucker à 10 g 1,25 dl Halbrahm Puderzucker zum Bestäuben Teig: 250 g 60 g 125 g
1
Mehl Zucker Butter, kalt Ei
Zubereitung
1. Für den Teig Mehl und Zucker in einer Schüssel mischen. Butter in kleinen Stücken dazuschneiden. Alles zwischen den Fingern krümelig reiben. Ei verquirlen, dazugeben. Rasch zu einem Teig zusammenfügen. Teig in Klarsichtfolie einwickeln und ca. 30 Minuten ruhen lassen. Teig auf Back papier etwas grösser als Blechgrösse auswallen. Samt Papier ins Blech legen. Rand andrücken, Teig kühl stellen.
2. Kirschen entsteinen. Backofen auf 200 °C vorheizen. Für den Guss Ei, Zucker, Vanille zucker und Rahm gut verrühren. Kirschen auf den Teig verteilen. Guss darübergiessen. Wähe in der untersten Rille des Ofens 35–40 Minuten backen. Herausnehmen, etwas abkühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben. Zubereitungszeit ca. 35 Minuten + ca. 30 Minuten ruhen lassen + 35–40 Minuten backen
Pro Person ca. 13 g Eiweiss, 38 g Fett, 99 g Kohlenhydrate, 3300 kJ/790 kcal
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Spinat-Plätzli, Migros-Bio tiefgekühlt, 360 g
FRÜCHTE & GEMÜSE M-Classic Kopfsalat, 200 g + 20% mehr Inhalt, 240 g 3.90 Äpfel Jazz, süss-säuerlich, Neuseeland/Schweiz, per kg 2.90 statt 4.90 40% Mini-Wassermelone Solinda, Italien, pro Stück 2.50 statt 4.20 40% Avocados, Peru, pro Stück 1.– statt 1.70 40% Tomaten San Marzano, «Aus der Region.», per kg 3.20 statt 5.20 33% Zucchetti, «Aus der Region.», per kg 2.30 statt 3.30 33% Frühkartoffeln, Bio, Schweiz, Beutel à 1 kg 2.90 Aprikosen lose, «Aus der Region.», per kg 5.60 statt 7.50 25% Pfirsiche flach, Spanien/Italien, per kg 2.50 Himbeeren, «Aus der Region.», Schale à 250 g 4.30 statt 5.80 25% Melonen Charentais, Bio, Frankreich/Spanien, pro Stück 2.95 statt 4.60 33%
FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL Schweins-Holzfällersteak gewürzt, TerraSuisse, per 100 g 1.10 statt 1.85 40% Party-Griller im Duo-Pack, Schweiz, 490 g 7.30 statt 12.20 40% M-Classic Prosciutto cotto hauchdünn geschnitten im Duo-Pack, Schweiz, 2 x 172 g 5.90 statt 9.90 40% Rapelli Salametti, Schweiz, 3 x 70 g 5.65 statt 8.10 30% Optigal Poulet-Unter- und Oberschenkel gewürzt, auf Grillschale, Schweiz, per 100 g 1.10 statt 1.60 30% Rauchlachs herzhaft geräuchert, ASC, Zucht aus Norwegen, 20x 100 g 7.20 NEU ** Rauchlachs, Bio, Zucht aus Schottland, 260 g 14.70 statt 21.05 30% Salsiccia Mix, «Aus der Region.», Packung 6 Stück, per 100 g 1.95 statt 2.60 20% Schützenwurst gefüllt, Schweiz, Packung 2 x 2 Stück 7.60 statt 11.– 30% Rohschinken 3 Châteaux, Schweiz, per 100 g 4.80 statt 6.35 20% Rinds-Clubsteak, Schweiz, per 100 g 4.15 statt 5.20 20% Schweinsbrustspitz mariniert, Schweiz, per 100 g 1.15 statt 1.65 30% Lammfiletspiessli mit Merguez, Australien/Neuseeland/Irland, per 100 g 3.60 statt 4.60 20% La Belle Escalope de dinde, Frankreich, per 100 g 2.25 statt 3.– 25% Entenbrust Tomate/Basilikum, Frankreich, per 100 g 3.60 Lachs-/Kabeljauspiess, Nordostatlantik, Packung 2 x 100 g, per 100 g 3.45 statt 4.35 20% *Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.
Rotzungenfilet, Nordostatlantik, per 100 g 4.45 statt 5.60 20%
BROT UND MILCHPRODUKTE Alle M-Classic Kleinbrote abgepackt, z.B. Mini-Sandwiches, 300 g 2.– statt 2.55 20% Alle American Favorites Produkte, z.B. XL-Toast, 365 g 1.50 statt 1.90 20% Die Butter, –.20 günstiger, Mödeli à 250 g 2.85 statt 3.05 Alle Flan im 6er-Pack, z.B. Chocolat, 6 x 125 g 2.40 statt 3.– 20% Gruyère rezent, ca. 450 g, per 100 g 1.25 statt 1.85 30% Tomme à la créme im 3er-Pack, 3 x 100 g 4.40 statt 5.55 20% Xetabel oder Xetabel Provençale im Duo-Pack, z.B. Xetabel, 2 x 200 g 6.40 statt 8.– 20%
BLUMEN & PFLANZEN Sonnenblumen, Bund à 5 Stück 8.90
WEITERE LEBENSMITTEL Frey Risoletto oder Mahony Mini im 840-g-Beutel, UTZ, z.B. Mahony Mini Milch 8.95 statt 12.80 30% Frey Tafelschokoladen Tourist à 100 g im 6er-Pack, UTZ, Milch, Noir oder Weiss, z.B. Tourist Milch, 6 x 100 g 9.45 statt 13.50 30% Alle Skai Kaugummi, z.B. Spearmint, 64 g 3.10 statt 3.90 20% Alle Biscuits-Rollen (ohne Alnatura), –.50 günstiger, z.B. Rädli Gebäck, 210 g 1.40 statt 1.90 Caruso Oro Kaffee Bohnen oder gemahlen im 3er-Pack, UTZ, 3 x 500 g, z.B. Bohnen 19.– statt 28.50 3 für 2 Diverse Honige im 550-g-Glas oder im 500-g-Squeezer, –.60 günstiger, z.B. feincremiger Blütenhonig, 550 g 4.70 statt 5.30 Fruttolino Fruchtriegel, z.B. Erdbeer, 125 g 2.75 20x 20x PUNKTE ** Sun Queen Walnusskerne oder Datteln im Duo-Pack, z.B. Walnusskerne, 2 x 130 g 5.60 statt 7.– 20% Finizza Pizza Prosciutto, Mozzarella oder Tonno im 3er-Pack, tiefgekühlt, z.B. Mozzarella, 3 x 330 g 5.85 statt 11.70 50% M-Classic Erbsen-Plätzli, tiefgekühlt, 360 g 4.50 NEU *,** 20x M-Classic Schinken-Käse-Plätzli, tiefgekühlt, 360 g 4.70 20x NEU *,** Spinat-Plätzli, Migros-Bio, tiefgekühlt, 360 g 5.90 NEU *,** 20x Yummie Pizza-Nuggets, tiefgekühlt, 350 g 4.90 NEU *,** 20x Pelican Atlantische Lachsfilets im 3er-Pack, ASC, tiefgekühlt, 3 x 250 g 14.25 statt 20.40 30% **Gültig bis 20.7.
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MIGROS-WELT | MM28, 6.7.2015 | 51
Wissenswertes
Tipps
Kirschen essen und Wasser trinken? Auch wenn Omas Rat nicht unumstritten ist, sollte man beim Essen grösserer Mengen Kirschen nicht zu viel Wasser dazu trinken. Es könnten Blähungen und Bauchschmerzen auftreten. Das kommt vermutlich von den Hefekeimen, die auf der Schale sitzen und den Fruchtzucker im Magen gären lassen. In der Küche
Es gibt schier unzählige Möglichkeiten, Chriesi auf den Speiseplan zu setzen. Besonders beliebt sind sie entsteint im Milchreis oder als Kompott, zum Beispiel zum Kaiserschmarrn. Auch als Sauce zu Fleisch zubereitet, bringen sie Abwechs lung. Flambiert reicht man sie bevorzugt zu Rahmglace. Tipp: Legt man die Kirschen vor dem Ent steinen für rund zehn Minuten ins Gefrierfach, lässt sich der Stein leichter lösen, und das Fruchtfleisch bleibt fest. Inhaltsstoffe
Kirschen passen als süsse Abwechslung gut zu einer Diät. Denn 100 Gramm enthalten gerade mal 74 Kilo kalorien. Sie haben an Inhaltsstoffen einiges zu bieten wie Kalium, Zink, Kalzium und Magnesium. Ausserdem enthalten sie Anthozyane, eine Untergruppe der sekun dären Pflanzenstoffe, die sich gemäss Studien günstig auf den Stoff wechsel auswirken. In Zusammenarbeit mit www.saison.ch
Mehr Rezepte unter www.saison.ch
Von Rot bis Gibeligäl Jetzt ist Saison: Bei den Kirschen unterscheidet man zwischen Süss- und Sauerkirschen. Saftig und unwiderstehlich im Geschmack sind sie alle. Und ihr Einsatz in der Küche oder im Glas beinahe grenzenlos. Hellrote Die Weichsel oder Schatten morelle wird gerne eingelegt oder zu Schnaps gebrannt. Die Sauerkirschen unter scheiden sich von ihren süssen Schwestern vor allem durch einen höheren Gehalt an Fruchtsäure. Nicht in der Migros erhältlich.
Gelbrote Die Kirschen besitzen ein hellgelbes Fruchtfleisch, sind süss und leicht würzig. Ihr Saft ist farblos, und sie sind relativ platzfest. Diese Süsskirsche lässt sich sehr gut konservieren und einlegen. Nicht in der Migros erhältlich.
Schwarze Sie sind besonders süss, und ihr Aroma macht nahezu süchtig. Das Fleisch von schwarzen Kirschen ist mittelfest. Tipp: Bewahren Sie die Chriesi mit Stiel im Kühlschrank auf. So bleiben sie länger frisch und bluten nicht aus.
Kirschrote Sie ist neben der schwarzen die beliebteste Sorte. Die prallen roten Herzkirschen sind perfekt zum Rohessen, für Kuchenbelag, Torten wie die Schwarzwälder oder zu Kompott verarbeitet.
52 | MM28, 6.7.2015 | MIGROS-WELT
Forschungspartnerschaft
«Wir leisten Pionierarbeit»
Die Migros unterstützt diverse Forschungsprojekte mit dem Ziel einer umweltverträglicheren Produktion. Nachhaltigkeitsexperte Manfred Bötsch erklärt, worum es geht. Text: Sabine Müller
Manfred Bötsch, warum betei ligt sich die Migros mit jähr lich einer halben Million Fran ken an Forschungsprojekten? Wir leisten in Sachen Nach haltigkeit Pionierarbeit. Dazu müssen wir vorausschauen und aktiv nach alternativen Lösun gen suchen. Dies setzt Partner schaften mit kompetenten Forschungsinstituten voraus.
Manfred Bötsch (60), Leiter Direktion Nachhaltigkeit und Qualitätsmanagement des MGB und früherer Direktor des Bundesamts für Landwirtschaft.
In welche Richtung wird geforscht? Die Forschungsprojekte fokus sieren auf Themen im Bereich Umwelt, dem Tierwohl und sozi alen Fragestellungen. Letztlich geht es darum, die Nachhaltig keit zu stärken und unsere Pionierrolle zu festigen.
Warum setzt die Migros gerade beim Fisch einen Schwerpunkt? Die Nachfrage nach Fisch ist gross und kann durch Wildfänge aus Meeren und Seen nicht be friedigt werden. Entsprechend steigt die Bedeutung von Fisch zuchten. In der Migros stammt bereits die Hälfte der verkauften Fische aus Zuchten. Bei Zucht anlagen stellen sich viele Fragen zur Fischgesundheit. Welche Herausforderungen stellen sich bei der Zucht von Fischen?
Langjährige Erfahrung hat man nur bei der Forellenzucht. Neue Anlagen dürfen in der Schweiz wegen entsprechender Umwelt schutzbedingungen nicht mehr gebaut werden. Daher laufen Forschungsprojekte zu Fisch zuchtsystemen in geschlossenen Kreislaufanlagen. Die Kunst ist, das Wasser im Kreislauf so zu reinigen, dass möglichst wenig Frischwasser nötig ist und wenig Energie gebraucht wird; dies bei gleichzeitig optimaler Fischgesundheit – denn nur so können wir frischen und be kömmlichen Fisch ausliefern. Woran forscht man konkret? Wir sind vermehrt mit Krank heiten wie etwa dem Wassser schimmel, einer Pilzkrankheit, konfrontiert. Er befällt die Schuppenhaut der Fische und schwächt sie. Diesen Pilz wollen wir auf natürliche Art und Weise in Schach halten – zum Beispiel mit Pflanzenextrakten, die das
Forschungsinstitut für biologi schen Landbau (FiBL) derzeit testet. Einige dieser Extrakte stärken das Immunsystem der Fische, andere bekämpfen den Schimmel direkt. Ist das Ergebnis zufrieden stellend? Sehr. Das Extrakt, das den Schimmel bekämpft, hat sich im Labor als wirksam erwiesen und ist als natürliches Extrakt problemlos abbaubar. Es dürfen keine problematischen Rück stände im Wasser bleiben. Bald soll das Extrakt in einer Fisch zucht getestet werden. Und die Abwehrkräfte der Fische sind gestiegen? Eine direkte Schutzwirkung konnten die Forscher zwar nicht nachweisen, sie haben aber beobachtet, dass die mit den Extrakten gefütterten Fische deutlich schneller gewachsen sind. MM
Die Partnerschaften
Forschung für die Nachhaltigkeit In diesem Jahr unterstützt die Migros insgesamt zehn Forschungsprojekte mit total 500 000 Franken. So beschäftigt sich das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) beispielsweise mit Fragen, wie sich der Anteil an einheimischen Eiweissträgern in Futtermitteln erhöhen lässt, wie sich Bio-Weide-Beef ökonomisch und ökologisch auf Bauernbetriebe auswirkt oder wie sich das Immunsystem von Zuchtfischen stärken lässt. Bei Agroscope ist ein Projekt einem Punktesystem gewidmet, das die Treibhausgasemissionen von Landwirtschaftsbetrieben messbar machen soll. An der Vetsuisse-Fakultät der Uni Bern werden Kälberhaltungssysteme mit gänzlichem Verzicht auf Antibiotika getestet.
Bild: Lukas Lehmann/Keystone
Was heisst das konkret? Beim Rapsanbau ist zum Beispiel der Rapsglanzkäfer ein grosses Problem: Er frisst Blüten, wodurch die Erträge teils massiv sinken. Anstatt ihn mit Insektiziden zu bekämpfen, führt das dem Bundesamt für Landwirtschaft angegliederte Institut Agroscope Experimente mit einem Pilz durch. Dieser schwächt den Käfer, und damit können Schäden verhindert werden. Intensiv forscht man auch im Bereich Fischzucht.
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MIGROS-WELT | MM28, 6.7.2015 | 53
Frage der Woche
«Ich habe Mehl im 1-Kilogramm-Beutel gekauft. In der Verpackung befanden sich aber nur etwa 950 Gramm. Wie kann das passieren?» Das Mehl wird beim M-Industriebetrieb Jowa mit einer Feuchtigkeit von rund 14,5 Prozent abgefüllt. Das Gewicht entspricht dann mindestens der Angabe auf der Verpackung. Je nach Lagerort und -dauer kann das Mehl aber später Feuchtigkeit aufnehmen oder verlieren. Dadurch sind Gewichtsschwankungen von maximal 5 Prozent möglich. Exakte Angaben auf Verpackungen sind für die Migros sehr wichtig: Auf allen Mehlabfüllanlagen der Jowa nimmt der Anlagenführer pro Stunde vier Gewichtskontrollen vor; hinzu kommen vollautomatische Kontrollen. Die verwendeten Waagen sind amtlich kontrolliert. MM
Haben Sie eine Frage?
Kontaktieren Sie uns! M-Infoline , der Kundendienst der Migros, erreichbar unter 0800 84 0848 oder www.migros.ch/ kundendienst
e t u n i M aren. p t s s & n a
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54 | MM28, 6.7.2015 | MIGROS-WELT
Bifidus
Aber bitte mit Joghurt
Rezepte für leichte Sommergerichte mit Bifidus-Joghurt liegen im Trend. Eine gute Empfehlung, denn Bifidus-Bakterien tragen zu unserem Wohlbefinden bei.
Geeiste Gurkensuppe Zutaten für 4 Personen 500 g Salatgurke 220 g Galia-Melone, ca. ¼ Melone 300 g Bifidus-Joghurt Classic 1 dl Wasser ½ Limette 1 kleiner Zweig Minze 1 EL Honig Salz, Pfeffer Zubereitung
1. Gurken schälen, längs hal bieren, entkernen und würfeln. Melone entkernen und würfeln. Gurken und Melonenwürfel mit Joghurt und Wasser in ein Mixglas geben und pürieren. Limettenschale fein dazureiben, Minzeblätter fein schneiden. Mit dem Honig dazurühren. Ca. 1 Stunde kühl stellen. 2. Vor dem Servieren nochmals kurz mixen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dazu passen kurz gebratene CrevettenLimettenSpiessli. Zubereitungszeit ca. 20 Minuten + ca. 1 Stunde kühl stellen
Bifidus Joghurt Classic, 150 g Fr. –.65 500 g Fr. 1.70
Bifidus Joghurt Erdbeere, 150 g Fr. –.85
Bifidus Joghurt Cerealien, 150 g Fr. –.85
Bifidus Joghurt Mango, 150 g Fr. –.85
Bifidus Joghurt Mokka, 150 g* Fr. –.85
Bilder und Styling: Christine Benz
Pro Person ca. 5 g Eiweiss, 3 g Fett, 12 g Kohlenhydrate, 400 kJ/100 kcal
MIGROS-WELT | MM28, 6.7.2015 | 55
Beeren- und Aprikosen-Joghurt-Glace Ergibt 6 Stängelglaceformen à ca. 0,75 dl oder 9 Stängelglaceformen à ca. 0,5 dl Zutaten 400 g gemischte Beeren,
z. B. Himbeeren, Johannisbeeren, Erdbeeren 150 g Bifidus-Joghurt Erdbeere 1 dl Cassissirup
Zutaten 400 g Aprikosen ½ dl Wasser, 80 g Zucker 150 g Bifidus-Joghurt Classic Zubereitung
Zubereitung
Beeren und Joghurt mit dem Stabmixer kurz pürieren. Durch ein Sieb streichen. Mit Sirup süssen. Püree in die Formen giessen. Stängel hineinstecken, ca. 4 Stunden tiefkühlen.
Früchte entsteinen. Mit Wasser und Zucker unter Rühren weichkochen, pürieren, durch ein Sieb streichen. Auskühlen lassen. Masse mit Joghurt verrühren, in die Formen verteilen. Stängel hineinstecken, ca. 4 Stunden tiefkühlen.
Zubereitungszeit ca. 20 Minuten + 4 Stunden tiefkühlen
Zubereitungszeit ca. 20 Minuten + auskühlen + 4 Stunden tiefkühlen
Pro Stück bei 6 Portionen ca. 2 g Eiweiss, 1 g Fett, 22 g Kohlenhydrate, 450 kJ/110 kcal
Pro Stück bei 6 Portionen ca. 2 g Eiweiss, 1 g Fett, 20 g Kohlenhydrate, 400 kJ/100 kcal
An heissen Tagen sind BifidusJoghurts besonders bekömmlich.
Verdauung
Mit Bifidus fit und munter durch den Sommer
Rezept www.saison.ch
Bifidus Joghurt Vanille, 150 g* Fr. –.85 * in grösseren Filialen
Bifidus Joghurt Aprikose/Heidelbeere oder Erdbeere/Brombeere, 4 x 125 g* Fr. 2.85
Die M-Industrie stellt viele Migros-Produkte her. Dazu gehören auch die Joghurts von Bifidus.
Das Bifidus-Sortiment sorgt mit seinen verschiedenen Joghurtsorten für Abwechslung auf dem Speiseplan. An heissen Tagen sind die probiotischen Joghurts ein leicht verdaulicher Snack. Wegen ihrer Cremigkeit und leichten Säure eignen sie sich ausgezeichnet für die Zubereitung von Müeslis, Suppen oder Glaces. Aber BifidusJoghurts schmecken nicht nur gut, sondern sie tun auch gut. Neben der Joghurt-Bakterienkultur enthalten sie einen speziellen Stamm von BifidusBakterien (Bifidobacterium lactis HNO 19). Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass diese einen Beitrag zu einer normalen Verdauung leisten, indem die Darmpassagezeit verkürzt wird. Damit man eine Wirkung spürt, empfiehlt es sich, mindestens 14 Tage lang täglich ein BifidusJoghurt zu geniessen.
6.7.15 ergoasw.ch
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17.00 Uhr 09.00 – 18.00 Uhr 12.00 08.00 08.00 12.00 09.00 11.00 08.00
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20.00 Uhr 17.00 Uhr 17.00 Uhr 19.00 Uhr 10.00 Uhr 18.00 Uhr 18.00 Uhr
Costa Pacifica (4*)
12 Tage ab
CHF 1199.– inkl. Hafentaxen und Vollpension an Bord
09.00 Uhr
*Abfahrt vom 04.07. endet in Kiel
Es ist Sommer in Nordeuropa – die Nacht wird zum Tag. Bereisen Sie auf einer Kreuzfahrt im Nordland das schöne Norwegen und das Nordkap vom Meer aus, und lassen Sie sich von der Schönheit der Natur beeindrucken! Auf dieser Kreuzfahrt erwarten Sie die malerische Stadt Bergen, der atemberaubende Unesco geschützte Geirangerfjord, Honningsvåg – von wo aus Sie das Nordkap, den nördlichsten Punkt Europas besuchen können – Tromso, das Herz Lapplands, das auch bekannt ist als das Land des Weihnachtsmanns. Wenn Wolken das Meer mit einem farbenfrohen Himmelsteppich überziehen und die Mitternachtssonne ihren tiefsten Stand erreicht hat, gibt es kaum einen eindrucksvolleren Ort auf Erden!
Aktuell auf www.CruiseCenter.ch 13.06. – 27.06.2016 (Nr. 21): Nordkap und Spitzbergen. 15 Tage mit der Costa neoRomantica (4*) ab nur CHF 1999.– 15.07. – 29.07.2016 (Nr. 22): Island und Shetland. 15 Tage mit der Costa neoRomantica (4*) ab nur CHF 2099.–
Limitierte Verfügbarkeit! Preise (CHF) pro Pers. bei Doppelbelegung Kabine Offiz. Preis 1.6.+ 4.7 12.6.+ 23.6. Flug/Transfer* Innen Classic 1739.– 1199.– 1299.– 399.– Innen Premium 2149.– 1299.– 1399.– 399.– Aussen Classic 2289.– 1599.– 1699.– 399.– Aussen Premium 2429.– 1699.– 1799.– 399.– Balkon Classic 3169.– 2299.– 2499.– gratis Balkon Premium 3399.– 2499.– 2699.– gratis * An- & Rückreisearrangement inkl. Flüge ab Zürich und Transfers zw. Flughafen und Hafen
044 350 89 89
Alle Preise sind nur gültig bis 20.07.2015 und / oder so lange Kabinen zu diesen Preisen verfügbar sind. Mehrbett- sowie Einzelkabinen auf Anfrage. Inbegriffene Leistungen: Fantastische Kreuzfahrt gemäss Programm, Übernachtung in der gewählten Kabinenkategorie, 24-Stunden-Kabinenservice, Vollpension an Bord, Benützung der freien Bordeinrichtung, vielseitige Show- und Unterhaltungsprogramme, Disco und Live-Musik, Gala-Dinner und Kapitänscocktail, Hafentaxen, gute Betreuung durch die Deutsch sprechende Reiseleitung der Schiffsgesellschaft. Nicht Inbegriffen: Getränke und persönliche Auslagen, fakultative Landausflüge, Trinkgelder an Bord (Euro 9.– / Tag pro Erwachsener), fakultative Annullationskostenversicherung (CHF 45.– bis 75.–), Auftragspau-schale von CHF 29.– pro Dossier (höhere Gebühren in Ihrem Reisebüro möglich).**Extra-Saver-Frühbucherpreis, falls die Preise bis 31.12.2015 günstiger werden, passen wir Ihnen die Preise bei der reinen Kreuzfahrtspassage an.
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CruiseCenter AG · Meierweg 3 · 8006 Zürich · Info@CruiseCenter.ch · Tel: 044 350 89 89
«The Licence to Cruise»
MIGROS-WELT | MM28, 6.7.2015 | 57
Erdinger
Alkoholfreier Biergenuss Ein gut gekühltes Erdinger alkoholfrei löscht den Durst und versorgt den Körper dank seiner isotonischen Eigenschaften rasch mit Flüssigkeit. Zudem ist das Getränk kalorienreduziert und enthält wertvolle Vitamine. Folsäure und Vitamin B12 tragen zu einer normalen Funktion des Immunsystems und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. Vitamin B12 spielt auch eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel. Neu gibt es das alkoholfreie Erdinger auch in der 0,5-Liter-Dose. Seine Herstellung erfolgt nach dem Bayerischen Reinheitsgebot, wobei ausschliesslich natürliche Zutaten wie Wasser, Weizen- und Gerstenmalz sowie Hopfen und Hefe verwendet werden.
Erdinger alkoholfrei, 50 cl, Dose Fr. 1.95 In grösseren Filialen
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Sparwochen
Gültig vom 7. bis 13. Juli 2015
Nussgipfel + Kaffee
3.50 Zeit zum Geniessen.
MIGROS-WELT | MM28, 6.7.2015 | 59
Klassik-Konzerte
«Musik ist die Sprache der Seele»
Mischa Damev leitet als Intendant die Konzertreihe Migros-Kulturprozent-Classics. Der Pianist über die neue Saison und die starken Gefühle, die klassische Klänge bei ihm auslösen. Text: Pierre Wuthrich
Bilder: Hans van der Woerd, DR
Mischa Damev, für die neue Konzertsaison haben Sie wieder viele Klassikstars engagiert – etwa Hélène Grimaud oder Sol Gabetta. Lassen sich Konzertsäle ohne Berühmtheiten nicht füllen? Wir lassen diese Topmusiker kommen, weil sie die Werke einzigartig interpretieren. Hinter einem grossen Namen steckt immer hohe Qualität. Die suchen wir in erster Linie. Wie lange dauert die Vorbereitung einer neuen Konzertsaison? In der Regel arbeiten wir immer mit zwei Jahren Vorlauf. Zurzeit bereite ich zum Beispiel bereits die Saison 2017/2018 vor. Da wir nie fixfertige Konzerte kaufen, müssen wir früh genug beginnen. So haben wir Zeit, mit den Orchestern die Wahl der Stücke und der Solisten zu diskutieren. Bisher präsentierten Sie immer einen Schweizer Solisten pro Konzert, nicht jedoch in der kommenden Saison.
Bild: Hans van der Woerd
Gibt es keine neuen Talente mehr? Nein, wir lassen dieses Mal den zeit genössischen Schweizer Komponisten mehr Platz. Denn wir wollen das aktuelle Repertoire erweitern.
Mischa Damev (52) ist Pianist,
Dirigent und Intentant der Konzertreihe Migros-Kulturprozent-Classics.
Junge Schweizer Solisten zu engagieren, ist ja auch ein grosses Risiko. Risiken sind doch das Schönste, was es in der Musik gibt! Man muss etwas wagen, wenn man das Publikum berühren will. Ausserdem ist es die Aufgabe des MigrosKultur prozents, den Schweizer Künstlern ein Sprungbrett zu bieten. Denn Erfahrung lässt sich nicht kaufen. Sie sind ausgebildeter Pianist und Dirigent und seit Ihrem dritten Lebensjahr von klassischer Musik umgeben. Haben Sie nie genug davon? Im Gegenteil. Je älter ich werde, desto lebendiger sind die Gefühle, die ich dabei empfinde. So entdecke ich ständig neue Details eines Stücks, das
ich eigentlich auswendig zu kennen glaubte. Die besten Solisten der Welt, mit denen ich in Kontakt stehe, haben ähnliche Erfahrungen gemacht. Daher ist für mich Musik die Sprache der Seele. Was möchten Sie dem Publikum mitgeben? Genau diese Leidenschaft für Musik, die ich in mir trage. Für mich ist es eine Liebesgeschichte, die einen nie enttäuscht. MM Neue Konzertsaison
Der Vorverkauf hat begonnen Die Saison 2015/2016 der MigrosKulturprozent-Classics beginnt Mitte September. Ab sofort läuft der Vorverkauf von Abonnementen und einzelnen Konzertkarten. Verkauf und Programm unter Migros-kulturprozent-classics.ch
60 | MM28, 6.7.2015 | MIGROS-WELT
Zoé
Optimierte Vitalkur für die Haut ab 40 Dass die Hautpflegeprodukte der Anti-Aging-Linie Effect jetzt unter Zoé Lift firmieren und mit einem neuen Design überraschen, hat einen guten Grund: Sie empfehlen sich mit optimierter Wirkung für Frauen zwischen 40 und 50 Jahren. Gezielt mindern sie kleine Fältchen, schützen vor freien Radikalen und stärken die Widerstandskraft der Haut. Verantwortlich dafür ist der bewährte pflanzliche Wirkstoff PhytoCellTec im Zusammenspiel mit dem natürlichen Inhaltsstoff Liftessence. Dieser bildet eine Art 3-D-Lifting-Netzwerk auf der Haut, strafft im Nu und verbessert sowohl die Spannkraft als auch die Festigkeit der Haut.
Aktion 20% auf alle Zoé-Lift-Produkte bis 13. 7.
Zoé Lift Advanced Anti-Aging Power Serum, 30 ml Fr. 26.50
Zoé Lift Advanced Anti-Aging Light Day Cream SPF 15, 50 ml Fr. 22.40
Zoé Lift Advanced Anti-Aging Eye Cream, 15 ml Fr. 20.60
Zoé Lift Advanced Anti-Aging Rich Day Cream SPF 15, 50 ml Fr. 22.40
Zoé Lift Advanced Anti-Aging Night Cream, 50 ml Fr. 23.30
Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu gehört auch die neue Pflegelinie Zoé Lift.
Bild: Lucas Peters; Styling: Esther Egli
Die Tagescremes der Linie Zoé Lift schützen vor lichtbedingter Hautalterung.
MIGROSWELT | MM28, 6.7.2015 | 61
Zahnarzt Ulrich Fischer aus Baden AG
über Problempunkte in der Zahnpflege.
Die Qualität der Zahnpasta spielt auch eine Rolle
1 Zahnhälse können durch falsches Putzen empfindlich werden. Präventiv ist es sinnvoll, eine korrekte Zahnputz technik anzuwenden. «Anstatt horizontales Schrubben lieber eine sanfte Wischtechnik von Rot nach Weiss, also vom Zahnfleisch zur Zahnsubstanz, anwen den», sagt Ulrich Fischer. Empfehlenswert ist eine sensitive Zahnpasta.
Candida
Gepflegte Zähne sind keine Hexerei
2 An Zahnfleischent zündungen sind häufig
Bild: Getty Images
1 2 3 Candida Sensitive Professional: Zahnpasta, 75 ml Fr. 3.30 Mundspülung, 400 ml Fr. 5.–
Candida Parodin Professional: Zahnpasta, 75 ml Fr. 3.30 Mundspülung, 400 ml Fr. 5.–
Candida Protect Professional: Zahnpasta, 75 ml Fr. 5.40
Bakterien und Zahnstein schuld. «Wer sorgfältig putzt und nicht raucht, legt den Grundstein für gesundes Zahnfleisch», erklärt der Experte. Die Spezialpflege Parodin stärkt das Zahnfleisch und hemmt das Bakterienwachstum.
3
Der Zahnschmelz kann von aggressiven Säuren angegriffen werden. Fischers Rat: Nach einer säurehaltigen Mahlzeit mit Mund wasser spülen und erst rund 30 Minuten später Zähne putzen. Säure weicht den Zahnschmelz auf. Putzt man nach dem Essen zu früh, besteht die Gefahr, dass man ihn wegschrubbt. Candida Protect schützt und stärkt den Zahnschmelz.
Die MIndustrie stellt viele beliebte MigrosProdukte her. Dazu gehören auch die Zahnpasten und Mund spülungen von Candida.
WASSERSPASS MIT STAND UP PADDLING.
399.–
iSUP – inflatable Stand Up Paddling Board inkl. Pumpe und Paddel 330 cm x 75 cm Maximale Beladung 115 kg
VEREINEN SIE SPASS, SPORT UND TRAINING. Mit dem praktischen, aufblasbaren iSUP können Sie sofort lospaddeln – ob auf See, Fluss oder an der Küste. Entdecken Sie das Sportgerät mit Ferienfeeling alleine oder in der Gruppe. ANGEBOT GILT VOM 6.7. BIS 3.8.2015. ERHÄLTLICH BEI SPORTXX UND UNTER WWW.SPORTXX.CH, SOLANGE VORRAT.
MIGROS-WELT | MM28, 6.7.2015 | 63
Elan
Lavendelfrisch
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Bild: Getty Images
Elan verleiht der Wäsche einen angenehm frischen Duft der Lavendelfelder Südfrankreichs und befreit sie zuverlässig von Schmutz.
Elan repräsentiert die moderne Generation flüssiger Universalwaschmittel, die bereits ab 15 °C mzuverlässig und schonend reinigen und zudem biologisch gut abbaubar sind. Das Sortiment überrascht mit einer Vielfalt attraktiver Düfte. So auch mit der neuen Duftreferenz Elan Fresh Lavender, die
beim Kauf ab 2 Produkten bis 13. 7.
beim Waschen den sommerlichen Wohlgeruch der Lavendelfelder Südfrankreichs in die Wäsche zaubert. Frischeperlen sorgen dafür, dass dieser lang anhält. Die Flüssigwaschmittel von Elan gibt es jetzt neu als Nachfüllbeutel mit einem handlichen Tragegriff, der die Dosierung erleichtert.
Elan Fresh Lavender, 2 l Fr. 13.90 In grösseren Filialen
Die M-Industrie stellt viele Migros-Produkte her. Dazu gehören auch die Elan-Waschmittel.
64 | MM28, 6.7.2015 | MIGROS-WELT
Gut behütet: Columbia Bora Bora, Unisex-Hut Fr. 34.90
Auf Safari
Wenn die Wildnis ruft
Im SportXX
Lust auf ein Abenteuer? Dann nichts wie los! Jetzt ist die richtige Jahreszeit für eine Tour in die Natur. Allerdings will so eine Exkursion gut vorbereitet sein. Praktische Outdoor-Accessoires sorgen für den nötigen Komfort unterwegs. Und spielt das Wetter nicht mit, holt man sich ein bisschen SafariAtmosphäre nach Hause. Zum Beispiel mit einer Kuhhaut im Zebra-Look oder dem kniffligen Urwaldpuzzle.
Sommerluft macht durstig: Better Bottle Kids, 4 dl Fr. 21.90
Haus zum Mitnehmen: Trevolution Easy Rock 3, Zelt für 3 Personen, 4,3 kg Fr. 149.–
Für die kleine Beute: Kinderrucksack Waldfuchs, 370 g Fr. 49.90
Im SportXX
Im SportXX
Bild: Getty Images
Im SportXX
MIGROS-WELT | MM28, 6.7.2015 | 65
Unverzichtbar: Victorinox Wood 55, 130 mm, 10 Funktionen Fr. 77.90
Safari-Stimmung im trauten Heim: Kuhhaut, Zebra-Print Fr. 499.–
Im SportXX
In der Micasa sowie unter www.micasa.ch
Zum Verschnaufen: Kinder Trekking Sessel Frosch Fr. 19.90 Dschungel für die Stube: Safari Calligari Triangel Puzzle, 1500 Teile plus Poster Fr. 26.90 www.exlibris.ch
Im Do it + Garden und in der Micasa
Stärkung für kleine und grosse Globetrotter: Banago Choco-Loco, 375 g Fr. 4.90
Exklusive Flussfahrten auf dem Rhein
mit der luxuriösen MS Edelweissbbbbk
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Raba bis Fr. 50tt* 0.– *Abhäng
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Restaurant Jungfrau
Reise 1: Sommer- und Herbstfahrten Basel–Bonn–Rotterdam–Amsterdam–Basel 9Tage ab Fr. 990.– (Rabatt Fr. 400.– abgezogen, Hauptdeck) 1. Tag Basel Individuelle Anreise nach Basel. Einschif-
fung. Um 16.00 Uhr heisst es «Leinen los!». 2. Tag Strasbourg Stadtrundfahrt* durch die Europametropole. Besichtigung der Sehenswürdigkeiten wie Münster, Maison Kammerzell, «Petit France» und Ponts Couverts. 3. Tag Bingen–Bonn Schifffahrt entlang des Mittelrheins. Passage des «Romantischen Rheins» mit sagenumwobenen Loreley. Stadtrundfahrt* Bonn. 4. Tag Dordrecht–Rotterdam Ausflug* zu den Windmühlen von Kinderdijk (UNESCO Weltkulturerbe). Stadt-/ Hafenrundfahrt* in Rotterdam. 5. Tag Amsterdam Stadtrundfahrt* durch die niederländische Metropole und Fahrt zur Insel Marken mit Besichtigung einer Käserei. Grachtenfahrt* am Nachmittag.
6. Tag Düsseldorf Rundfahrt* interessante Messe- und
Modemetropole.
7. Tag Braubach–Rüdesheim Nochmals Schifffahrt ent-
lang dem «Romantischen Rhein», welcher zu den Höhepunkten dieser Flussreise zählt. Am Nachmittag Fahrt mit dem Winzerexpress* durch die Weinberge direkt ins Zentrum von Rüdesheim. 8. Tag Plittersdorf/Baden-Baden–Kehl Ausflug nach Baden-Baden.* Rundgang durch die Bäder- und Kunststadt mit ihrer mediterranenAtmosphäre. Rückfahrt durch den Schwarzwald. Letzte Etappe in Richtung Basel. 9. Tag Basel Ausschiffung und individuelle Heimreise. *im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar
Reisedaten 2015 Es het solangs het Rabatt 27.07.* 200 20.08.• 200 13.09. 200 07.10. 300 04.08. 200 28.08. 200 21.09. 200 15.10. 400 12.08. 200 05.09. 200 29.09. 200 23.10. 500 * nur noch wenige Kabinen verfügbar • SAIL-Amsterdam, grösste nautische Veranstaltung der Welt und Höhepunkt dieser Reise. Programmänderungen siehe Internet.
Reise 3: Weihnachtsmärkte im Elsass Basel–Breisach/Colmar–Strasbourg–Basel 4 Tage ab Fr. 290.– Rabatt 200.– abgezogen, HD
Abreisedaten 2015 Es het solangs het Rabatt 30.11. 100 09.12. 200 18.12. 100 27.12. 200 03.12. 100 12.12. 100 21.12. 200 30.12.* 50 06.12. 200 15.12. 200 24.12. 200 * geändertes Programm
Online navigieren
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✃ MS Edelweissbbbbk Luxuriöses Schiff für 180 Gäste. Alle Kabinen verfügen über Dusche/WC, Föhn, Minibar, Safe, TV, Radio und Klimaanlage. Auf MD/OD mit französischem Balkon, auf Hauptdeck mit nicht zu öffnenden Fenstern. Bordausstattung: Restaurant Jungfrau mit Oberlichtfenstern für Gäste des HD/MD, Restaurant Matterhorn mit Panoramafenstern für Gäste des OD. Möglichkeit zum Lightlunch im Panorama-Salon. Bordausstattung: Panoramasalon/Bar, Lidobar, Boutique, Sonnendeck mit kleinem Pool, Gratis WLAN. Lift zwischen HD und OD. Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck ist erlaubt).
Reise 2: Bäderfahrten Basel–Wiesbaden–Bad Breisig–Baden-Baden–Basel 6Tage ab Fr. 390.– (Rabatt Fr. 200.– abgezogen, Hauptdeck) 1. Tag Basel Individuelle Anreise nach Basel. Einschif-
fung. Um 15.00 Uhr heisst es «Leinen los!». 2. Tag Wiesbaden Schifffahrt. Transfer in die Innenstadt und zur Rhein-Main-Therme.* 3. Tag Bad Breisig Besuch der Römertherme* oder Bummel durch die kleine Kurstadt. Fahrt vorbei an der Loreley. 4. Tag Baden-Baden Transfer nach Baden-Baden. Besuch der Caracalla Therme* oder Spaziergang durch die Kurstadt. Sofort buchen unter
Gratis-Nr. 0800 626 550
5. Tag Bad Krozingen Bustransfer ab Breisach nach Bad
Krozingen. Besuch der Vita Classica Therme* oder Erkunden des Kurortes auf eigene Faust. 6. Tag Basel Ausschiffung, individuelle Heimreise. * Eintritte im Bäderpaket enthalten, nur vorab buchbar Reisedaten 2015 Es het solangs het Rabatt 31.10. 200 10.11. 200 20.11. 200 05.11. 200 15.11. 200 25.11. 200
Unsere Leistungen • Kreuzfahrt mit Vollpension an Bord (ausser Reise 3) • Transfers in die Kurorte (Reise 2) • Transfers in Strasbourg und Colmar (Reise 3) • Alle Schleusen- und Hafengebühren • Thurgau Travel-Bordreiseleitung Nicht inbegriffen : An-/Rückreise zum/vom Schiff, Versicherungen, Getränke, Trinkgelder (Empfehlung € 5–7 p.P./ Tag), Ausflüge, Treibstoffzuschläge vorbehalten, Auftragspauschale Fr. 35.– pro Auftrag (entfällt bei Buchung über www.thurgautravel.ch).
Preise pro Person in Fr. (vor Rabattabzug) Reise
2-Bett Hauptdeck hinten 2-Bett Hauptdeck 2-Bett MD franz. Balkon 2-Bett OD franz. Balkon Zuschlag Alleinbenutzung Hauptdeck Zuschlag Alleinbenutzung Mitteldeck Zuschlag Alleinbenutzung Oberdeck Ausflugspaket/Bäderpaket Annullations-/Rückreisevers.
1
1290 1390 1790 2090 190 890 990 290 59
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490 590 790 990 190 290 390 58 39
390 490 590 690 190 290 290 – 39
Christa Rigozzi Botschafterin für Excellence Flussreisen
Flussgenuss vom Reisebüro Mittelthurgau
Saône & Burgund
Excellence Rhône****+ Die Excellence Rhône fährt auf den Gewässern der Rhône und Saône und dies unter Schweizer Flagge! Die Kabinen auf dem Mittel- und Oberdeck, gefertigt aus edelsten Materialen, sind 16 m2 gross mit französischem Balkon, ausgestattet mit Dusche/WC, Föhn, Klimaanlage, Minibar, Safe, Telefon.
Excellence Queen
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Bis 50% Rabatt pro Person!
Ihr Reiseprogramm – Route 1 1. Tag: Schweiz–St. Jean de Losne. Bus-Anreise nach Dijon. Stadtführung (inbegriffen). Weiterfahrt nach St. Jean de Losne. Einschiffung. 2. Tag: St. Jean de Losne–Chalon–Tournus. Busfahrt durch das Burgunder Weingebiet nach Beaune (*). Weiterfahrt nach Tournus. 3. Tag: Tournus–Mâcon–Lyon. Ausflug (*) ins südliche Burgund mit dem Schloss Cormatin. Fahrt in die sanfte, hügelige Landschaft des Burgunds zum Schloss Cormatin. 4. Tag: Lyon–Schweiz. Ausschiffung in Lyon. Stadtbesichtigung (inbegriffen). Rückfahrt in die Schweiz über Besançon, Mulhouse nach Basel. Lyon–St. Jean de Losne – Route 2: Reise in umgekehrter Richtung. Details auf Anfrage erhältlich. (*) Ausflüge des Ausflugspakets.
Rhein, Main, Mosel
Excellence Queen****+ Die Excellence Queen gehört zu den luxuriösesten Flussschiffen Europas. Die Kabinen auf Mittel- und Oberdeck sind 16 m2 gross mit französischem Balkon. Alle Kabinen sind ausgestattet mit Dusche/WC, Föhn, Klimaanlage, SAT-TV, Minibar, Safe, Telefon, Lift von Mittel- zu Oberdeck. Sonnendeck mit Whirlpool.
MS Viktoria
Blaue Donau
MS Viktoria**** Die MS Viktoria bietet mit ihren grosszügigen Kabinen (16m²) viel Komfort. Die Kabinen auf Mittel- und Oberdeck verfügen über frz. Balkone, Kabinen auf dem Hauptdeck mit nicht zu öffnenden Fenstern. In allen Kabinen sind WC/Dusche, Klimaanlage, Föhn, Safe, Minibar und Stromanschluss 220 V vorhanden. AKTIONEN FLUSSREISEN 2015–2016
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1. Tag: Schweiz–Würzburg. Anreise nach Würzburg. Stadtrundgang (inbegriffen). 2. Tag: Würzburg–Wertheim. Besichtigung der Festung Marienberg (*). 3. Tag: Wertheim–(Miltenberg). Rundgang in Miltenberg mit Weinprobe (*). 4. Tag: Rüdesheim–Koblenz. Besuch Siegfried’s Musikkabinett (*) in Rüdesheim. 5. Tag: Koblenz–Cochem–Zell. Stadtrundgang mit Reichsburg (*) in Cochem. 6. Tag: Zell–Bernkastel. Geführter Rundgang Bernkastel (*). Um Mitternacht Weiterfahrt bis Trier. 7. Tag: Trier–Schweiz. Stadtrundfahrt in Trier (inbegriffen). Rückfahrt die Schweiz. (*) Ausflüge des Ausflugspakets
475.– Fr.
Kabinentyp Katalogpreis Sofortpreis 2-Bett-Kabine Hauptdeck 950.– 475.– 2-Bett-Kabine mit frz. Balkon, Mitteldeck 1080.– 540.– 2-Bett-Kabine mit frz. Balkon, Oberdeck 1230.– 615.– Saisonzuschlag: Abreisen 20.10., 23.10. Fr. 45.– Zuschlag: Ausflugspaket Fr. 65.–, Königsklasse-Luxusbus 95.– Unsere Leistungen: Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus • Schifffahrt • Vollpension an Bord • Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung Abfahrtsorte: 06:15 Wil ; 09:00/06:45 Basel SBB; 07:00 Zürich-Flughafen, Reisebusterminal ; 07:20 Aarau SBB; 08:00 Baden-Rütihof ; 06:30/09:00 Burgdorf ; Internet Buchungscode:
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7 Tage ab Fr.
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1295.–
inkl. Vollpension an Bord, Bus An- und Rückreise
Reisedatum 2015: 11.10.–17.10.15 Preise pro Person Kabinentyp 2-Bett-Kabine Hauptdeck 2-Bett-Kabine mit frz. Balkon Mitteldeck 2-Bett-Kabine mit frz. Balkon Oberdeck
Fr. Katalogpreis Sofortpreis 1760.– 1295.– 1995.– 1695.– 2230.– 1895.–
Zuschlag: Ausflugspaket 126.–, Königsklasse-Luxusbus 320.– Unsere Leistungen: Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus • Schifffahrt in der gebuchten Kabine • Vollpension an Bord • Willkommenscocktail, Kapitänsdinner • Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung Abfahrtsorte: 06:30 Burgdorf ; 06:45 Basel SBB; 07:20 Aarau SBB; 08:00 Baden-Rütihof ; 08:30 Zürich-Flughafen ; 08:55 Winterthur-Wiesendangen SBB; 09:15 Wil Internet Buchungscode:
Bis 30% Rabatt pro Person!
Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Linz. Bus-Anreise nach Linz. Einschiffung und um 18 Uhr heisst es «Leinen los». 2. Tag: Wien. Entdecken Sie Wien auf einer Stadtrundfahrt (*). Nach dem Abendessen Fahrt zum Heurigen (*). 3. Tag: Esztergom–Budapest. Besichtigen Sie die Basilika von Esztergom (*).Flussfahrt nach Budapest. Abends Ausflug Budapest by night (Fr. 25.–). 4. Tag: Budapest. Rundfahrt in Budapest (*). Nachmittags Ausflug in die Apajpuszta (Fr. 50.–). 5. Tag: Bratislava. Entdecken Sie die Altstadt von Bratislava auf einer Führung (*). 6. Tag: Krems–Melk. Fak. Ausflug mit der Wachaubahn (Fr. 25.–). Besichtigung Benediktinerstift Melk (*). 7. Tag: Linz–Schweiz. Ausschiffung und Bus-Rückreise in die Schweiz. (*) Ausflüge des Ausflugspakets
Fr.
inkl. Vollpension an Bord, Bus An- und Rückreise
Reisedaten 2015: Route 1 – St. Jean de Losne–Lyon 20.10.–23.10.15 • 26.10.–29.10.15 Reisedaten 2015: Route 2 – Lyon–St. Jean de Losne 23.10.–26.10.15 • 29.10.–01.11.15 Preise pro Person
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Ihr Reiseprogramm
4 Tage ab
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7 Tage ab
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895.–
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Reisedaten 2015: 16.08.–22.08.15 • 22.08.–28.08.15 • 28.08.–03.09.15 • 03.09.–09.09.15 • 09.09.–15.09.15 Preise pro Person Fr. Kabinentyp 2-Bett-Kabine Hauptdeck 2-Bett-Kabine mit frz. Balkon Mitteldeck 2-Bett-Kabine mit frz. Balkon Oberdeck
Katalogpreis Sofortpreis 1395.– 895.– 1695.– 1195.– 1895.– 1395.–
Zuschlag: Ausflugspaket 195.– Unsere Leistungen: Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus • Schifffahrt in der gebuchten Kabine • Vollpension an Bord • Willkommenscocktail, Kapitänsdinner • Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung Abfahrtsorte: 06:30 Burgdorf ; 06:45 Basel SBB; 07:20 Aarau SBB; 08:00 Baden-Rütihof ; 08:30 Zürich-Flughafen, Reisebusterminal ; 08:55 Winterthur-Wiesendangen SBB; 09:15 Wil Internet Buchungscode:
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Nicht inbegriffen: Auftragspauschale pro Person Fr. 20.– (entfällt bei Buchung über www.mittelthurgau.ch) · Persönliche Auslagen · Getränke · Ausflüge · Versicherung · Trinkgelder · Zuschlag Kabine zur Alleinbenützung auf Anfrage
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Reisebüro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten AG · Oberfeldstr. 19 · 8570 Weinfelden · Tel. 071 626 85 85 · info@mittelthurgau.ch
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Leben MM28
Familienumfrage Wie kommen die Kinder zur Kinderbetreuung? 1. mit dem Auto (69%) 2. zu Fuss (54%) 3. mit dem Velo (15%) 4. mit dem ÖV (13%)
69%
In Zusammenarbeit mit
5. mit einem Fahrdienst (1%)
Mehrfachnennungen möglich
Knigge reloaded
Narzisstisch oder praktisch: Was halten Sie von Selfie-Sticks?
Illustration: Andreas Klammt; Bild: Stefan Sulzer
Migrosmagazin.ch
Philipp Tingler (44) ist Autor
und Philosoph und schreibt hier jede Woche über Phänomene des modernen Benehmens.
Sind Selfie-Sticks unmanierlich?
A
«Immer mehr Sportanlässe, Museen und Massenveranstaltungen verbieten Selfie-Sticks. Also jene teleskopisch ineinanderschiebbaren Metallstangen zur Anbringung am Smartphone, die als Armverlängerung für das Anfertigen von Selbstporträts dienen. Selfie-Sticks sind nicht nur eine Behinderung für andere Menschen oder eine Gefahr für Kunstwerke. Sie sind auch, wie das Coachella-Musikfestival bei seinem Verbot argumentierte, ein «narzisstisches Hilfsmittel». Also unmanierlich. Kulturpessimistisch ausgedrückt: schon wieder eine Gerätschaft, die dazu dient, realweltlichen zwischenmenschlichen Kontakt zu vermeiden und sich stattdessen potenziell unhöflich zu benehmen. Statt seinen Mitgeschöpfen mit Teleskopstangen die Sicht zu versperren oder die Augen auszustechen, könnte man sie freundlich fragen, ob sie mal ein Foto machen könnten. So wie früher.»
Mamma mia
Hohes Fieber Als bei Benni das Fieber kam, wunderte sich niemand. So ist das mit Kindern: Eben spielen sie noch, wenige Minuten später haben sie 40 Grad. Vermutlich Dreitagefieber. Als auch am fünften Tag keine Besserung eintrat, suchten die Eltern Rat beim Kinderarzt. Der vermutete Scharlach, gab dem Zweijährigen ein Antibiotikum, doch er fieberte weiter. Am achten Tag war die Sache dem Kinderarzt nicht mehr geheuer. Er schickte die Familie auf den Kindernotfall.
Fieber ist ein Symptom, keine Krankheit. Meist verbirgt sich dahinter etwas Harmloses. Anhaltendes Fieber kann aber ein Warnsignal sein. Am achten Tag sprach der Spitalarzt aus, was der Kinderarzt vermutet hatte: Kein Scharlach, sondern eine massive Entzündung der kleinen Blutgefässe. Das Leiden, das vor allem Kleinkinder trifft, ist gut behandelbar, wenn die Therapie vor dem zehnten Krankheitstag beginnt. Später drohen schwerste Herzschäden. Benni hatte Glück. Es geht ihm wieder gut. Bettina Leinenbach (38) ist Journalistin und
zweifache Mutter.
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Garten
Ganz schön schräg
Wo einst Schafe weideten, geniesst heute Familie Wiederkehr ihr in Fronarbeit erschaffenes kleines Paradies. Das Beispiel zeigt, wie man auf mehreren Etagen ein Bijou von einem Garten anlegen kann. Text: Almut Berger
Bilder: Tina Steinauer
D
ie vielen Etagen in unserem Garten haben eigentlich nur einen Nachteil.» Andrea Wiederkehr (38) schmunzelt: «Ich komme aus der Küchentür und fange gleich auf dem ersten Bödeli an zu jäten. Für die übrigen reichts dann meist nicht.» Das Grundstück der Familie Wiederkehr in Ottikon ZH steigt gleich hinter ihrem alten Bauernhaus steil an. 800 Quadratmeter verteilen sich auf insgesamt fünf Etagen oder eben Bödeli. Abgestützt werden diese von grossen Steinquadern; rund 40 Tonnen Sandstein hat Mathias «Mats» Wiederkehr (39) in den letzten Jahren peu à peu verbaut. Erst einmal musste er aber 30 Lastwagen Erde abführen: «Glücklicher weise habe ich einen Baggerschein, das hat so manches erleichtert.» «Er verschiebt achli viel Erde!»
Als das Ehepaar Haus und Land vor elf Jahren kaufte, weideten am Steil hang Schafe. Eine mächtige Tanne nahm der Küche jedes Tageslicht und zwei, drei Rosenstöcke waren alles, was an einen Garten gemahnte. «Eine Steintreppe führte vom Schweinestall den Hang hinauf», erinnert sich Andrea Wiederkehr. «Wir sassen auf den krummen Stufen und ent schieden, genau hier wollen wir unseren Traumgarten realisieren.» Hanggärten sind planerisch anspruchsvoll, gerade wenn sie sehr steil sind. Dennoch entschieden sich die Wiederkehrs, ihren Traum in
Eigenregie zu realisieren, brachten sie als Landschaftsgärtner respektive Floristin doch ein gewisses Know how mit. Dass ihnen bereits die ersten Erdverschiebungen einen – glücklicherweise kurzzeitigen – Bau stopp der Gemeinde einbrachte, dar über können sie inzwischen lachen. Selbstgenügsame Flora
Nichtsdestotrotz erhob sich vier Jah re lang vor der Küchentür, die heute auf eine grosse Terrasse führt, ein gewaltiger Erdhaufen. «Als Land schaftsgärtner hat man im Sommer am meisten Arbeit», erklärt Mats Wiederkehr, «da musste unsere eigene Baustelle oft zurücktreten.» «Dafür wussten wir dann, als es ans Bepflanzen ging, genau, was uns er wartet», ergänzt seine Frau, «nämlich ein Hang, an dem es wegen seiner Südausrichtung und einer oft starken Bise sehr trocken werden kann.» In der Folge setzte die Floristin bewusst nur Sorten, die sich notfalls selber durchbeissen können: So wechseln sich heute auf dem ei nem Bödeli Rosen mit Liguster und Lavendel ab, während sich auf einem anderen Katzenminze zu Mohn, Storchschnabel und Frauenmänteli gesellt. Über das Spielhaus der beiden Töchter Annina (5) und Flurina (3) neigt sich ein knorriger Holunder, an einem hölzernen Telefonmast windet sich Hopfen, und zwischen den Sandsteinquadern laden Walderdbee ren zum Naschen ein. Im Winter wie derum sorgen unzählige Buchsbaum
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Gartenblog
Bohne, Bluescht & Berger
Mehr als 30 Last wagen voller Erde mussten abgetra gen werden, um eine steile Schaf weide in einen auf verschiedenen Ebenen nutzbaren Garten (Bilder oben und rechts) zu verwandeln. Links: Topfpflanzen (hier Bauern hortensien) hält sich Andrea Wiederkehr nur in der Nähe eines Wasserhahns. Und erspart sich so viel Wasser schlepperei.
Machen Sie mit! Die MigrosMagazinJournalistin Almut Berger tauscht sich auf ihrem Gartenblog auf Migrosmagazin. ch/garten mit anderen Hobbygärtnern aus. Erzählen auch Sie von Ihren Erfolgen und Niederlagen. Und posten Sie Ihre eigenen Fotos.
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Tipps
Gärtnern mit Gefälle Bei einem Hanggarten drohen gern Erd rutsche, die Hangsiche rung muss daher immer an erster Stelle stehen. Zwischen den Ritzen der Sandsteinquader gedeihen Wald erdbeeren, Katzen minze und Storch schnabel (links). Unten: Im Hofbad lässt es sich gut götschen. Sind die Meitli dann im Bett, steigen die Eltern ins Wasser: entspannen mit Blick in die Sterne.
Zum Natur oder Bauerngarten passen
Trockenmauern, dem mediterranen Garten steht heller Kalkstein, und in einem modernen Garten gefallen Gabio nen sowie Stützwände aus Cortenstahl oder Beton. Zum Verbinden einzel ner Bereiche eignen sich Stufen. Geschwungene Treppen sind optisch attraktiv, idealerweise verwendet man das gleiche Material wie für die Stützelemente.
kugeln wie auch die diversen Schilf gräser für Grün und Struktur. Dursti gen Sommerflor hingegen zieht die Gartenbesitzerin nur auf der unters ten Gartenebene direkt beim Haus. «Da hab ichs nicht weit zum Gies sen», erklärt sie pragmatisch. Pünkt chen auf dem i ist hier eine Kugel akazie: Den Hausbaum hat sie zum 30. Geburtstag von ihren Schwieger eltern bekommen.
Kiesgefüllte Gräben,
parallel zum Hang an gelegt, leiten grössere Wassermengen ab. Im Hang platzierte grosse Steine halten fort gespülte Erde zurück.
Jäger und Sammler schöner Dinge
Es sind aber nicht nur die mit viel Liebe ausgewählten Pflanzen, die dem Garten seinen ganz speziellen Touch geben. Mats Wiederkehr ist auch ein wahrer Tausendsassa, wenn es darum geht, Marmorsäulen aus einer alten Villa, ein paar Laufmeter handge schmiedeten Gartenzauns oder gar einen zwei Tonnen (!) schweren, eins tigen Dorfbrunnen aus Tiefencastel zu ergattern: «Wird irgendwo in der Region ein Bauernhaus abgerissen, steht Mats garantiert als Erster auf dem Platz», erzählt seine Frau. Und alles findet Platz im Hanggarten. So auch eine Rutschbahn für die beiden Meitli, die er vor ein paar Tagen heim gebracht hat. Diese verbindet jetzt Bödeli 4 mit Bödeli 3. «Wetsch au mal rutsche?», fragt Flurina. «Sie isch im Fall nöd so schnäll», sagt Annina. MM Weitere Bilder vom Hanggarten der Familie und wie das Grundstück vor der Terrassierung ausgesehen hat: www.migrosmagazin.ch/garten
Bei einer Terrassierung wird jedes Bödeli für sich abgesichert. Ein Betonfundament gibt den Stützelementen den nötigen Halt.
Hanggärten besitzen naturgemäss eine lange Sichtachse. Gehölze, jeweils an die Aussen ränder gesetzt, sorgen für eine räumliche Ausgewogenheit. Bei der Auswahl der Pflanzen Hanglage und Sonneneinstrahlung berücksichtigen. Vor der Pflanzung ausgelegte Gewebenetze halten Jungpflanzen an Ort.
Raumteiler wie der Rosenbogen sorgen für optische Tiefe.
Windlichter und Rosenduft – mehr Gartenromantik geht fast nicht.
Eine dichte Bepflan zung unterdrückt lästiges Unkraut, ein Steingarten eignet sich für Flächen, die nur schwer zugänglich sind.
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Ausgewandert
Von Thun nach Costa Rica «In unserem Garten in Santa Teresa stehen 20 Mango-Bäume. Ich
beisse gerne in eine Frucht und sauge ihren süssen Saft aus. Es ist heiss hier, darum bade ich viel in unserem Swimmingpool. Und wenn ich es vor Hitze nicht mehr aushalte, stelle ich mich vor den offenen Kühlschrank. Im Garten spielen wir gerne Versteckis, aber man muss aufpassen wegen der Tiere: Es hat Schlangen und grosse Spinnen. Ein Mal war sogar ein Skorpion in meinem Bett. Das Essen in der Schule esse ich nicht. Es gibt da
Reis mit Eiern und einer ‹gruusigen› Sauce. Dar um kocht unser Mami für meine Brüder und mich und gibt uns das Essen für die Mittags pause mit. In den Schulpausen dürfen wir manchmal eine Glace essen. Dafür wird Sirup in einem Plastiksack eingefroren. Man beisst eine Ecke des Sacks auf und saugt das Eis heraus.
Kinder
«Turnen tun wir am Strand»
Locker unterhält sich Joseline (7) auf Spanisch, Englisch und Schweizerdeutsch. Das hätte sie nicht gedacht, als sie vor zwei Jahren nach Costa Rica ausgewandert war. Illustration: Olaf Hajek
Jeden Freitag haben wir in der Schule ‹Beach Day›, das ist wie
Turnen. Dann rennen wir den ganzen Morgen am Strand herum.»
Joseline beim Zmittag in ihrer Schule: In Costa Rica gefällt es ihr sehr.
«Ich bin in Thun in den Kinder garten gegangen und hatte meine Freundinnen sehr lieb. Als wir Abschied nehmen mussten, war ich traurig. Meine Eltern entschie den, dass sie für eine Weile in Costa Rica leben wollten, damit die ganze Familie eine neue Kultur und ein neues Land erleben und andere Sprachen lernen konnte. Das Schweizer Fernsehen hat uns gefilmt, als wir vor zwei Jahren ausgewandert sind. Die Sendung heisst ‹Auf und davon›. Hier in Santa Teresa leben wir direkt am
Meer (Pazifik), es hat viele Surfer dort. Und oft bekommen wir Besuch aus der Schweiz, das ist lässig. Ein Mal pro Woche gehe ich in die Reitstunde. Am Anfang hatte ich Heimweh, aber das hat sich schnell ge ändert. Ich habe jetzt neue Freun dinnen, zum Beispiel Betty, das ist eine Italienerin. Sie besucht wie ich
die zweite Klasse einer interna tionalen Schule in Hermosa. Dort sprechen wir vor allem Englisch. Wenn ich mit Freunden spiele, reden wir meistens Spanisch. Ich träume sogar auf Spanisch. Meine beste Schweizer Freundin, Larissa, vermisse ich immer noch, auch mein Grosi und meinen Ättä. Hoffentlich bringt das Grosi BabybelKäsli mit, wenn sie uns im September besucht. Oder eine feine Züpfe.» MM
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(Elena, 14)
Dasselbe habe ich Banker und IT-Spezialisten gefragt, und weisst du, was: Die verstehen Bit coin selbst noch nicht ganz – dabei sind sie Fachleute für das Geld und das Internet. Bitcoin ist eine neue digitale Währung, mit der du zum Beispiel Onlinespiele bezahlen kannst. Es gibt dafür keine Münzen oder Noten. Aber du kannst damit bezahlen wie mit «echtem» Geld. Gestern hat man noch über Bitcoin gelacht, denn wer wechselt sein Vermögen schon in eine Währung,
die es nur im Internet gibt? Aber mittlerweile wird Bitcoin zu nehmend ernst genommen: Unsere Steuerbehörden haben entschie den, Bitcoin wie traditionelles Geld zu behandeln. Insider sagen, die Technik dieses Bezahlsystems eröffne eine grundlegend neue Ordnung für die weltweite Über mittlung von Geld. Denn keine Person, Regierung oder Bank kann Bitcoin kontrollieren. Die Technik hinter Bitcoin steuert sich selbst. Kritiker finden
das gespenstig, Anhänger sehen genau darin den grossen Vorteil. Ich bin gespannt, wem wir unsere Finanzen eines Tages mehr anvertrauen können: Menschen oder Computern? Gewisse Menschen geraten in Versuchung, wenn sie mit Geld arbeiten. Raffgierige Egoisten haben die Finanzwelt und somit auch die Gesellschaft schwer geschädigt. Ein Computer kennt weder Gier, noch ist er kriminell. MM
Gabriela Bonin (47) beantwortet
die Fragen ihrer Töchter (14, 9, 7).
REINE FORMSACHE
R ätsels pass
ZELTE AUS ALLER WELT
Erkennst du die Schweizer Seen an ihrer Form? Wenn du nicht mehr weiter weisst, hilft dir eine Schweizer Landkarte. Bodensee, Langensee (Lago Maggiore), Bielersee, Genfersee (Lac Léman), Vierwaldstättersee, Zürichsee.
5
Kennst du die verschiedenen Zeltarten? Verbinde die Begriffe mit der richtigen Erklärung.
B) Kohte
C) Tipi
1. Zelt der nordamerikanischen Indianer 2. Behausung der amerikanischen Indianerstämme in Waldgebieten
3
2
3. Zelt der Nomaden in West- und Zentralasien
D) Wig wam
4. Lager im Freien, vor allem für Soldaten und Bergsteiger
E) Biwak
5. Zelt der Pfadfinder Lösung: A = 3, B = 5, C = 1, D = 2, E = 4
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4 6 Lösung: 1. Vierwaldstättersee, 2. Bielersee, 3. Langensee, 4. Genfersee, 5. Bodensee, 6. Zürichsee
A) Jurte
1
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Auto
Markant statt «rundgelutscht» Der Suzuki Vitara hebt sich mit seiner markanten und kompakten Form wohltuend von anderen SUVs ab. Ob der Wagen im Alltag der Leserfamilie Fischlin besteht, zeigt der grosse Auto-Test. Text: Timothy Pfannkuchen
Der Motor «Der Dieselmotor dürfte zwar noch leiser sein. Er reicht aber an sich völlig und begnügt sich im Test mit nur fünfeinhalb Litern. Schade, dass es nur für den Benziner einen Automaten gibt.» David Fischlin
Bilder: Holger Salach
E
s ist diese Situation, in der man um einen 4x4-SUV froh ist: Auf Ausflugsfahrt im Suzuki Vitara wollte die vierköpfige Testfamilie Fischlin aus Lüsslingen SO eigentlich wandern gehen. «Aber dann standen wir plötzlich im Schnee», berichtet David Fischlin (42), «was für den Vitara aber ebenso wenig ein Problem war wie Naturstrassen.» Deshalb, so Claudia Fischlin (42), «und weil wir viel in der Natur sind, gefiel uns die Idee, statt im Kia Ceed Kombi oder Citroën C1 mal in einem kompakten SUV zu fahren.» Mit dem Vitara fährt Suzuki quasi zurück in die Zukunft: Statt wie andere SUV immer rundgelutschter, verwechselbarer und grösser wird der Vitara mit dem Geländewagenlook markanter und mit nur 4,18 Meter Länge kompakter. Dennoch soll er geräumiger sein – was auch gelingt (siehe Box).
111 g/km CO2 Grenzwert 2015: 130 g/km
Mobile Espressomaschine optional erhältlich
Auch sonst kommt das Innere des Testwagens in Ausstattung «Sergio Cellano Top» (36 490 Franken) gut an. Nicht nur dank viel Luxus inklusive, vom Radartempomaten über Leder, Keyless, Parksensoren rundum, Rückfahrkamera, Regensensor, Glasschiebedach und dem neuen Multimediasystem mit Navigation bis hin zur Espressomaschine (siehe rechts oben) sowie fünf Jahren Garantie. «Die Türen öffnen schön weit, die gute Sicht macht Parkieren einfach, und die Sitze sind bequem», betont Landschaftsgärtner David Fischlin und schränkt dann ein: «Leider lassen sie sich für grosse Fahrer nicht tief genug einstellen.» Unterwegs setzt der Vitara auf die Karte Komfort statt Sport. «In Kurven ist er eher schwammig, aber auch in der Stadt wendig und im Alltag optimal», findet die Familienfrau und KV-Angestellte Claudia Fischlin. Nach 400 Testkilometern resümiert David Fischlin: «Der Vitara bietet alles, was man als Familie braucht; und das zum günstigen Preis. Wir könnten uns durchaus vorstellen, ihn zu kaufen.» MM
Das Cockpit «Übersichtlich, mit Details wie der Analoguhr in der Mitte schön gemacht und cool gestylt – hier fühlt man sich wohl. Corina gefällt das Glasschiebedach – das sei fast wie im Cabrio.» David Fischlin
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Der Kaffee «Dass in der Sergio-CellanoAusstattung eine mobile Espressomaschine dabei ist, halten wir eher für eine Spielerei, aber eine nette. Unsere Simona etwa findet die Idee richtig cool.» Claudia Fischlin
Findet den neuen Suzuki Vitara «absolut familiengerecht»: Familie Fischlin aus Lüsslingen SO. Von links: Simona (12), David (42), Corina (9), Claudia (42) – und Zanosh (4), der Labrador der Familie.
Die Auto-Testfamilie
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Gewinner Nr. 26: Daniela Lessner, Niederuzwil SG; Ruth Meier, Frauenfeld; Umberto Diethelm, Arbon TG; Anna Christoffel, Brüttisellen ZH; Susanne Keel, Erlinsbach SO Gewinner «Zusatz» Nr. 26: Heidi Keller, Wettswil ZH; Ursula Abegglen, Iseltwald BE; Rudolf Bärtschi, Lenzburg AG; Hansjörg Ammann, Seuzach ZH; Emma Styger, Steinen SZ
KUEHLFACH
ABNEHMEN! Neueste Erkenntnisse: die negativen Kalorien Jetzt können Sie abnehmen, selbst wenn Sie gerne viel essen...
ÜBER
1 MILLION
EXEMPLAR
E VERKAU
19 Nahrungsmittel, die schlank machen
FT
ALLE, DIE SIE AUSPROBIERT HABEN, NAHMEN AB!
rnährungsspezialisten haben entdeckt, dass gewisse Nahrungsmittel schlank machen. Es handelt sich dabei um Nahrungsmittel mit negativen Kalorien. Je mehr Sie davon essen, umso mehr nehmen Sie ab! Frage: Wie ist es möglich, dass gewisse Nahrungsmittel eine Gewichtsabnahme ermöglichen? Antwort: Neueste Untersuchungen ergaben, dass 19 besonders gesunde und nahrhafte Nahrungsmittel mehr Kalorien verbrennen, als sie Ihrem Organismus zuführen. Je mehr Sie davon essen, umso mehr Fett wird verbrannt. Frage: Wie ist dieses Phänomen zu erklären? Antwort: Die fettabbauende Wirkung dieser Nahrungsmittel wird offensichtlich, wenn man weiss, wie Fett im Organismus gespeichert wird. Bei der Geburt besitzen wir eine bestimmte Anzahl von Zellen, die Fett in sich aufnehmen. Und diese Zellen vermehren sich mit zunehmendem Gewicht. Mit der Zeit verlangsamt sich der Stoffwechsel und ermöglicht es den Kohlehydraten, sich in Fett umzuwandeln und dieses Fett zu speichern. Sie nehmen nur ab, wenn Ihr Organismus dieses Fett abbaut. Hierfür gibt es drei verschiedene Methoden: Sie verzichten auf fetthaltige Nahrung (Diät) – Sie treiben intensiv Gymnastik – oder Sie nehmen Nahrungsmittel mit negativen Kalorien zu sich. Letztere Methode ist natürlich bei weitem die Einfachste, denn sie fordert weder Anstrengungen noch Entbehrungen. Frage: Wieviele Kilos kann ich damit pro Woche verlieren? Antwort: Bei weniger als 10 kg Übergewicht verlieren Sie durchschnittlich 2,5 bis 3 kg in der ersten Woche und im Durchschnitt
1,5 bis 2 kg in den folgenden Wochen. Bei mehr als 10 kg Übergewicht nehmen Sie noch schneller ab. Mehrere Personen, die mehr als 20 kg Übergewicht hatten, nahmen in der ersten Woche bis zu 6 kg ab! Frage: Muss ich eine Art Diät oder Kur machen? Antwort: Sie brauchen weder Diät zu halten noch Ihre Lebensweise zu ändern. Sie dürfen Teigwaren, Gerichte mit Saucen, Butter, Kuchen usw. essen – alles was Ihr Herz begehrt. Sie müssen einfach einige Nahrungsmittel mit negativen Kalorien Ihrer üblichen Ernährung hinzufügen... und Sie werden feststellen, wie Fettpölsterchen und Übergewicht verschwinden. Frage: Wieviele dieser Nahrungsmittel muss ich meiner Ernährung hinzufügen? Antwort: Es genügt, wenn sie einen Viertel Ihrer Ernährung ausmachen. Sie können diesen Anteil natürlich auch erhöhen, denn je mehr Nahrungsmittel mit negativen Kalorien Sie zu sich nehmen, umso schneller nehmen Sie ab. Frage: Einmal mein Idealgewicht erreicht, kann ich dieses auch halten? Antwort: Um Ihr Idealgewicht halten zu können, reicht es aus, wenn Sie auch weiterhin Ihrer üblichen Ernährung einige dieser Nahrungsmittel hinzufügen. Frage: Was sind das für Nahrungsmittel und wo sind sie erhältlich? Antwort: Es handelt sich dabei um 19 natürliche Produkte. Obst- und Gemüsearten, die überall erhältlich sind. Frage: Gibt es Beweise von Personen, die solche Nahrungsmittel ausprobiert und festgestellt haben, dass sie tatsächlich abgenommen haben? Antwort: Alle, die ihrer üblichen Ernährung Nahrungsmittel mit negativen Kalorien hinzugefügt haben, nahmen ab. Frage: Ich habe irgendwo gelesen, dass diese Nahrungsmittel auch gesundheitsfördernd sein sollen. Stimmt das? Antwort: Ja. Nahrungsmittel mit negativen Kalorien führen auch zu einer Sen-
kung des Cholesterinspiegels... was Ihrer Gesundheit natürlich zuträglich ist. Frage: Ich habe bereits alles versucht um abzunehmen, aber nichts hat geholfen. Warum sollte es diesmal anders sein? Antwort: Weil die Nahrungsmittel mit negativen Kalorien einen natürlichen Prozess auslösen: sie verbrennen mehr Kalorien als sie zuführen. Es gibt keinen Grund, weshalb diese Methode bei Ihnen nicht klappen sollte.
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Sie haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Idealfigur zurück zu gewinnen und Ihr Leben von Grund auf zu ändern, und dies ohne Diät halten zu müssen. Alle Personen, die die Methode der negativen Kalorien ausprobiert haben, nahmen ab. Wir haben einen Test mit 20 Personen durchgeführt. Alle, ohne Ausnahme, haben genau die Kilos verloren, die sie verlieren wollten. Das ist der Beweis, dass die negativen Kalorien tatsächlich eine Gewichtsabnahme ermöglichen. Sie können ebenfalls dieselben Resultate erzielen. Weshalb nicht gleich selber ausprobieren? Sie werden überrascht sein!
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Hier die Beweise für die Wirksamkeit der Nahrungsmittel mit negativen Kalorien:
Um Ihr persönliches Exemplar von dem Buch«Nahrungsmittel,dieschlankmachen» zu erhalten, senden Sie einfach noch heute untenstehenden Bestellschein an:
Ich hatte schon alles versucht. «Mein Leben lang habe ich unter Fettleibigkeit gelitten. Nachdem ich vergeblich verschiedenste Methoden ausprobiert hatte, habe ich nun 16 kg abgenommen. Das habe ich allein den Nahrungsmitteln mit negativen Kalorien zu verdanken. Ich fühle mich wie neugeboren!» Claudia S.
Trendmail AG, Service-Center Bahnhofstr. 23, 8575 Bürglen TG
Ich dachte ich würde mein Leben lang übergewichtig bleiben. «Ich träumte oft davon, schlank zu sein, doch was ich auch ausprobierte - ich nahm einfach nicht ab. Bis ich die negativen Kalorien entdeckte. In nur 2 Wochen habe ich 11 kg abgenommen! » Marthe S. Lesen Sie bitte folgendes, wenn Sie beschlossen haben, mein Angebot nicht anzunehmen: Die erfolgreiche Zauberformel heisst - negative Kalorien! Der Erfolg liegt darin, dass keine Entbehrungen gemacht werden müssen. Dank den negativen Kalorien ist das nun möglich, denn Sie werden abnehmen - und dies mit Genuss! Je mehr Sie davon essen, umso mehr nehmen Sie ab. Kennen Sie einen einfacheren Weg, um sein Idealgewicht zu erreichen? Sie können essen, was Sie wollen und wann Sie es wollen. Sie dürfen nur nicht vergessen, dass mindestens 1/4 von dem, was Sie zu sich nehmen, aus Nahrungsmitteln mit negativen Kalorien bestehen muss.
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Tel. 071 634 81 21 Fax 071 634 81 29 www.trendmail.ch
Bestellschein JA, ich habe die Vorteile, die mir das Buch «Nahrungsmittel, die schlank machen» bringen, zur Kenntnis genommen: 1. Ich kann in der ersten Woche mindestens 2,5 Kilo abnehmen. 2. Ich kann in den folgenden Wochen weiterhin mindestens 1,5 Kilo abnehmen und erreiche schrittweise mein Idealgewicht. 3. Ich muss keine Diät halten. JA, ich möchte abnehmen. Deshalb bestelle ich gegen Rechnung (zahlbar innert 10 Tagen) plus Versand Fr. 6.90 wie folgt: (Anzahl eintragen) ........... Buch „Nahrungsmittel die schlank machen“ Art. Nr. 1063 Fr. 49.80
❑ Frau ❑ Herr
125-77
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LEBEN | MM28, 6.7.2015 | 83
Sudoku
Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3x3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den gelben Feldern von links nach rechts.
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Auflösung Nr. 27: 986
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2 9 7 3 6 8 4 5 1
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4 6 3 9 1 5 8 2 7
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3 4 8 1 9 6 5 7 2
So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4, gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 123 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 12.7.2015, 24 Uhr
Gewinner Nr. 26: Lilli Wolfer, Frauenfeld; Marie-Christine Vuillaume, Porrentruy JU; Pierre-André Goumaz, Lausanne; Kurt Engeli, Weinfelden TG; Arlette Francioli, Chavannes-près-Renens VD
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Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite
Paroli
Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5. 3
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1 4 5
Auflösung Nr. 27: BERGE
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Gewinner Nr. 26: Ruth Suter, Baar ZG; Roman Schenker, Niederhasli ZH; Daniel Bartholet, Mels SG
AL LERLE I FUELLSEL FUSSP I LZ I L L U S I ON KOR P ORA L POL I EREN RAUBT I ER SPERL I NG V OR L I EB E Z E I T LUPE
So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 OSTEN Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 12.7.2015, 24 Uhr Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite
Lösungswort: 1
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Impressum MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 569 115 Ex. (WEMF 2014) Leserschaft: 2 391 000 (WEMF, MACH Basic 2015-1) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger
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Meine Welt
«Mit Sandra kann ich abschalten» Text: Reto E. Wild Bilder: Jorma Müller
Bild: Keystone
Am Rigi-Älplerfest diesen Sonntag gehört der 68-fache Kranzgewinner Daniel Bösch zum erweiterten Favoritenkreis. Dass sich sein Leben nicht nur ums Schwingen dreht, dafür sorgt vor allem seine Freundin Sandra Schwander.
LEBEN | MM28, 6.7.2015 | 87
1 Meine Freundin «Sandra Schwander
und ich sind seit bald einem Jahr zusammen. Wir haben uns an einem Sponsorenapéro vor dem St. Galler Kantonalen in Gossau kennengelernt. Sandra ist für mich der ruhende Pol zum Schwingsport. Mit ihr kann ich über andere Themen reden und abschalten.» 2 Mein Ausgleich «Dieses Jahr war ich
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noch zu wenig auf dem Velo. Sonst fahre ich gern am Abend ein Stündchen planlos auf dem Velo durch das Fürstenland. Ich wähle nie den gleichen Weg hin und zurück und bin immer ohne Karte unterwegs.»
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Name: Daniel Bösch (27) Sternzeichen: Fisch Wohnort: Zuzwil SG Beruf und Lebenslauf: Ich bin
gelernter Metzger und heute Fachberater für die Lebensmittel industrie. Mein Büro habe ich zu Hause. Seit 1996 bin ich zudem Schwinger und Mitglied des Schwingclubs Wil SG. 2011 gewann ich das UnspunnenSchwinget. Fünf Mal hintereinander habe ich am «St. Galler Kantonalen» gesiegt. Das gab es in der Geschichte des Kantons noch nie. Insgesamt habe ich 68 Kränze gesammelt. Ich bin 193 Zenti meter gross und 130 Kilo schwer. Mein Ziel: Ich möchte an meine Erfolge anknüpfen und am Eidgenössischen Schwingfest 2016 in EstavayerleLac FR das Best mögliche herausholen. 5
3 Mein Töff «Fahren mit meiner 1200er
Mein Lieblingsprodukt «Zum Schwingen nehme ich die Farmerriegel mit. Ich esse sie nach einem Gang, am liebsten jene mit Apfel und Schokoladenüberzug.»
Honda bedeutet für mich den Kopf lüften und die Strasse aus einer anderen Perspektive sehen. Mit meinem Schatz fahre ich gern über Pässe.» 4 Meine Sammlung «Ich habe seit 2004 insgesamt 68 Kränze gewonnen. Sie
hängen im Wohnzimmer neben den Schwinghosen von meinem Unspun nenSieg. Die Treichel vom ‹Eidgenössi schen› in Aarau 2007 steht im Büro.» 5 Mein Zuhause «Wir sind im März 2015
in eine 4½ZimmerWohnung gezogen. Den Abend auf der Terrasse zu ge niessen, ist ein bisschen wie Ferien.»
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6 Meine Bücher «Ich habe verschiedene Kochbücher, aus denen wir gern neue Rezepte ausprobieren. Ich bin für spezielle Desserts wie mehrschichtige Kuchen und fürs Grillieren zuständig.»
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