Ausgabe Aare, AZA 1953 Sion Response Zentral, Psdg DP AG, Ent. bez.A 44631
NR. 28, 7. JULI 2014 www.migrosmagazin.ch
Familienlauf
Früher lief sie durch den Wald – heute versucht die mehrfache OL-Weltmeisterin Simone Niggli-Luder für ihre Kinder Lars, Malin und Anja nachhaltig zu kochen. I 50
SOMMERWETTBEWERB I 10
Kennen Sie Europa? Auto zu gewinnen GEORGE R. R. MARTIN I 22
«Game of Thrones»: Das Interview GRENZEN RESPEKTIEREN I 67
Bild: Jorma Müller
Kussalarm, die Tante kommt!
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DIESE WOCHE
MIGROS-MAGAZIN | NR. 28, 7. JULI 2014
INHALT | 5
EDITORIAL
78 | MEINE WELT Er fuhr Motorrad, bevor er laufen konnte: Dominique Aegerter hat Benzin im Blut.
Hans Schneeberger, Chefredaktor
Ein grosses, grosses Finale
Seine Karriere begann mit dem legendären Sieg im Cupfinal 1985 mit seinem FC Aarau. Ich durfte den Match live im Stadion sehen mit diesem unglaublichen Glücksmoment, als Walter Iselin in der 85. Minute aus 30 Metern den Ball zentimetergenau ins hohe Eck hämmerte. Damals nahm man erstmals international Kenntnis von Jungtrainer Ottmar Hitzfeld (oben links, damals 36) .
Ein anderes Thema: Am 14.April hatten wir dem Migros-Magazin einen Einzahlungsschein von 600 000 Franken wurden Beat Richners Stiftung Kinderspital Kantha Bopha beigelegt. bis heute für Richners Kinderspital gespendet. Und es ist fast unglaublich: Bis heute haben Sie, liebe Leserin, lieber Leser, bereits 600 000 Franken einbezahlt! Ihnen allen danken wir im Namen von Beat Richner herzlich!
6 | Aktuelles
GENERATION M
8 | Fischkonsum und Überfischung
SOMMER-WETTBEWERB
10 | Eine Reise oder ein Auto gewinnen
MENSCHEN
12 | Reportage Ein Tag mit der Patrouille Suisse. 18 | Porträt Nadine und Luigi: Liebe auf Umwegen. 21 | Kolumne: Der Hausmann. 22 | Interview Fantasyautor George R. R. Martin über seine Hitserie «Game of Thrones».
AKTUELL
28 | Jugend im Migros-Magazin Schüler aus Biel besuchen die Delica.
SCHAUFENSTER
30 | Wie die Pizza die Welt eroberte
33 | 34 | 36 | 47 | 48 |
Mitmachen beim Fotowettbewerb! Ice Tea: Der Kult-Tee wird 30 Handgemachte Pizzas von La Pizza Konfitüren kinderleicht öffnen Allerlei Neuheiten
SAISONKÜCHE
50 | Simone Niggli-Luder Gemüse-Käse-Spiessli vom OL-Star.
IHRE REGION
55 | Neues aus Ihrer Genossenschaft
LEBEN
61 | Mix 62 | Outdoor: Mit dem Kanu auf dem Doubs. 67 | Familie: Zurückhaltung beim Knuddeln.
MEINE WELT
78 | Dominique Aegerter
RUBRIKEN
69 | Leseraktion 70 | Rätsel/Impressum 76 | Cumulus
M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif
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Bilder: Keystone, Reuters, Monika Flückiger, Daniel Winkler
Und nun der Abschied: Neupensionär Hitzfeld kümmerte sich ein letztes Mal väterlich um seine Jungs, die sich gegen Argentinien so aufgeopfert hatten und brutal aus ihren Träumen geholt worden waren. Die Tränen der Spieler, die sie so menschlich machten, die ihnen die Sympathie der ganzen Nation eintrugen. Die versteckten Tränen des Trainers, dessen unglaubliche Karriere zu Ende ging. Ein Augenblick für die Ewigkeit. Danke Ottmar, für alles!
MIGROS-WOCHE
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MIGROS-WOCHE
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NR. 28, 7. JULI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |
6 | AKTUELLES
Mirador: Falsche Angabe auf Verpackung
Die Migros-Streuwürze Mirador Kräuter wird seit Anfang Jahr nach einer neuen Rezeptur ohne Milchzucker produziert. Bei der Umstellung wurde das Gewürz versehentlich noch einmal nach alter Rezeptur mit Milchzucker hergestellt und gelangte dennoch in der neuen Verpackung (im Bild)
in den Handel. Die Streuer (Artikelnummer 1062.205) haben das Haltbarkeitsdatum 21. 5. 15 oder 5. 6. 15. Die Nachfüllbeutel (Artikelnummer 1062.212) haben das Haltbarkeitsdatum 7. 9. 15 oder 24. 11. 15. Die betroffenen Chargen wurden zwischen Januar und April 2014 verkauft. Alle Personen mit Laktoseintoleranz sowie Veganer sollten das betreffende Gewürz nicht konsumieren. Sie können es gegen Rückerstattung des Verkaufspreises in eine Migros-Filiale zurückbringen.
Vernetzte Migros
Das orange M ist auch in sozialen Netzwerken beliebt: Demnächst wird die Migros 200 000 Facebook-Fans haben.
E
ine Nutzerin lobt den Eistee «Sommertraum» als «wahres Geschmackserlebnis». Eine andere Kundin fragt, warum sie in ihrer Berner Migros-Stammfiliale den Hummus von Anna’s Best nicht mehr finde. Postwendend kommt die Antwort vom Online-Kommunikationsteam des MigrosGenossenschafts-Bundes: Der Hummus sei nur vorübergehend ausverkauft und werde bald wieder erhältlich sein. Auf der Facebook-Site der Migros wird auf Anliegen der Nutzer prompt reagiert. Die Site bietet aktuelle Informationen an, aber auch Ausflüge in die Vergangenheit. So erfahren Kunden hier zum Beispiel, wie die Migros in den 30er-Jahren für ihre frühen Schokoladensorten Finarom und Bonarom geworben hat. Dies alles erklärt, weshalb die Fangemeinde der Migros auf Facebook täglich um bis zu 300 Nutzer wächst. Die Detailhändlerin hat zurzeit über 195 000 Fans. Schon sehr bald dürften es 200 000 sein. Auf Twitter bringt es die Migros aktuell auf über 25 000 Followers. Und auch auf Youtube ist sie ein Hit: Innert Jahresfrist wurden 2,2 Millionen Migros-Filme aufgerufen. MW
FRISCH IN DER MIGROS
De Beschti Die Wurstvielfalt in der Schweiz ist wirklich riesig. Doch den Titel der Schweizer Nationalwurst verdient nur einer: der Cervelat. Ob als einfaches Waldfest genossen (geschälter Cervelat mit Brot und Senf), im OriginalWurstsalat oder an den Enden eingeschnitten, auf einem zugespitzten Zweig gesteckt und über der Glut gebraten: Der Cervelat ist nicht nur am 1. August der Star auf unseren Tellern.
Magnet im Netz: Täglich kann die Migros bis zu 300 neue Facebook-Fans verbuchen.
REGION AARE
Walliser Schönheit
Die süsse, gelborange Aprikose gehört im Sommer zu den bevorzugten Früchten. Aufgrund ihrer Inhaltsstoffe schreibt man ihr eine positive Wirkung auf das Immunsystem und den Eigenschutz der Haut zu. Aktuell stammen die frischen Aprikosen im Sortiment der Migros Aare – bei guten Wetterverhältnissen – aus dem Wallis. Tipp für Gartenfreunde: Aprikosenstein knacken, den mandelförmigen Kern in einen Topf mit sandiger Erde stecken, an einen geschützten Ort stellen und regelmässig giessen. Bis das künftige Bäumchen spriesst, kann es allerdings bis zu einem Jahr dauern.
Bilder: René Ruis, Keystone (2)
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GENERATION M
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NR. 28, 7. JULI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |
8 | FISCHEREI
Fisch ist nicht gleich Fisch
Migros-Fischexperte Rüdiger Buddruss war Gast in der Sendung «Club» des Schweizer Fernsehens. Schonender Umgang mit der Natur ist für ihn wichtiger als Profit.
D
Nachhaltiger Fisch in der Migros
ie weltweite Nachfrage nach Fisch steigt stetig an. Aber wie steht es um den Zustand der Meere, welcher Fischkonsum ist sinnvoll? Diesen Fragen ging die Sendung «Club» des Schweizer Fernsehens nach. Unter den Gästen der Diskussionsrunde war Rüdiger Buddruss. Der 53-Jährige ist Leiter Seafood beim Migros-Industriebetrieb Micarna und war früher in der Hochseefischerei tätig. Das Migros-Magazin hat den Experten zum Thema befragt.
Die Migros verspricht im Rahmen von Generation M, dass bis 2020 alle ihre Fischprodukte entweder der WWF-Einschätzung «empfehlenswert» oder «akzeptabel» entsprechen oder eines der folgenden nachhaltigen Labels tragen:
Rüdiger Buddruss, wie stark sind die Meeresbewohner durch Überfischung bedroht?
Es gibt viele Meere und viele unterschiedliche Fischbestände. Deshalb lässt sich diese Frage nicht pauschal beantworten. Es kann einer Fischart in einer Weltregion gut gehen, während sie an einem anderen Ort als überfischt gilt.
ASC kennzeichnet Fische aus verantwortungsvoller Zucht.
Können Sie dazu ein Beispiel geben?
Für Kabeljau aus Norwegen hatten wir letztes Jahr die höchsten Fangquoten seit Menschengedenken, weil der Bestand dort gross ist. In der Ostsee hingegen waren die gefangenen Fische zu klein, was zeigt, dass sich die Population nicht genügend erholen kann. Darauf hat man die Fangquote gesenkt. Die dortige Kabeljaufischerei trägt auch nicht mehr das MSC-Label.
MSC steht für Fische aus umweltverträglichem Wildfang.
Rüdiger Buddruss: «Wir lassen jeden Fischartikel vom WWF überprüfen.»
Worauf sollte man beim Fischkauf achten?
Grundsätzlich sollte man Fisch als besondere Mahlzeit betrachten und mit Genuss verzehren. Labels wie Bio, MSC oder ASC (siehe Box) bieten zudem eine gute Orientierung.
Bild: Jorma Müller
Und wenn zum Beispiel in den Ferien keine Labels ersichtlich sind?
Als Faustregel gilt: Nachhaltig ist Fisch aus Ländern mit kalten Gewässern, in denen Regierung und Kontrollen glaubhaft funktionieren. Beispiele dafür sind Länder wie die USA oder Kanada, die ihre Fanggebiete schon länger verantwortungsvoll bewirtschaften. Auch in der EU zeigen die Massnahmen gegen Überfischung Wirkung. Was heisst das konkret?
Zahlen des Internationalen Rats für Mee-
resforschung (ICES) zeigten 2005, dass rund 94 Prozent der untersuchten Bestände sich nicht in biologisch gesicherten Grenzen befanden, das heisst überfischt waren. 2013 waren 59 Prozent der Bestände in biologisch gesicherten Verhältnissen, Tendenz steigend. Das ist eine gute Entwicklung, und es ist erstaunlich, was das Meer leisten kann. Dennoch: Man darf volkswirtschaftliche Interessen nicht höher gewichten als die Biologie. Was unternimmt die Migros gegen die Überfischung der Meere?
Wer Fisch in der Migros einkauft, kann ihn mit gutem Gewissen essen. Unsere
Hauptaufgabe ist es, aus dem weltweiten Fischangebot die richtige Auswahl zu treffen. Wir haben über Jahre das Sortiment so bereinigt, dass die Nachhaltigkeit gewährleistet ist. Dabei lassen wir jeden Artikel, der im Migros-Regal landet, vom WWF überprüfen. Ausserdem unterstützen wir verschiedene Projekte, beispielsweise den nachhaltigen Thunfischfang mit der «Pole & Line»-Methode wie auf den Malediven eingesetzt. Interview: Andreas Dürrenberger
Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. Dazu zählt, dass ihr Fischangebot aus nachhaltigen Quellen stammt.
Bio steht für Fische aus naturnaher, nachhaltiger Zucht.
Heute stammen bereits 94 Prozent des in der Migros verkauften Fisches aus nachhaltigen Quellen. Im Offenverkauf sind es bereits 100 Prozent.
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FORUM 10 |
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SOMMERWETTBEWERB
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NR. 28, 7. JULI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |
Europa entdecken und tolle Preise gewinnen
Was ist nochmals das Camp Nou und wo steht das Kolosseum? Sie kennen die Sehenswürdigkeiten und landestypische Merkmale Europas? Machen Sie mit bei unserem grossen Sommerwettbewerb und gewinnen Sie wöchentlich einen Reisegutschein von Helvetic Airways oder den Hauptpreis, einen Seat Ibiza, am Ende des Sommers. BELLA ITALIA
Testen Sie Ihr Wissen! Städtenamen herausfinden, in die Kästchen einfüllen und an der Wochenverlosung teilnehmen. Nach vier Wochen entsteht daraus ein Lösungssatz, mit dem man die Chance auf den Hauptpreis hat.
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Jede Woche wird eine andere Karte mit landestypischen Sehenswürdigkeiten und Merkmalen abgebildet. Finden Sie heraus, in welcher Stadt sich diese befinden, und schreiben Sie die Städtenamen in die dafür vorgesehenen Kästchen. Sind alle Sehenswürdigkeiten zugeordnet, kann das Lösungswort, das sich aus den farbig hinterlegten Kästchen ergibt, ermittelt werden. Senden Sie uns dieses Lösungswort ein, um an der wöchentlichen Verlosung eines Helvetic-AirwaysGutscheins teilzunehmen. Aus den insgesamt vier Lösungswörtern ergibt sich am Ende ein Lösungssatz. Senden Sie uns diesen ein, und mit etwas Glück gewinnen Sie den Hauptpreis, einen Seat Ibiza. So machen Sie mit: Kostenlose Teilnahme per Internet auf www.migrosmaga zin.ch oder per Telefon: Wählen Sie 0901 560 094 (1 Fr./Anruf ab Festnetz), und nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse. Teilnahmeschluss für die Wochenverlosung ist Sonntag, 13. Juli 2014, 24 Uhr. Detaillierte Teilnahmebedingungen finden Sie online.
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FORUM
MIGROS-MAGAZIN | NR. 28, 7. JULI 2014
Illustration: Olaf Hajek
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Lösungswort 1
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6
7
Die Telefonnummer sowie das Online-Teilnahmeformular für die Eingabe des Lösungssatzes (Verlosung Hauptpreis) werden ab dem 28. Juli 2014 publiziert und freigeschaltet.
MENSCHEN
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PATROUILLE SUISSE
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NR. 28, 7. JULI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |
Akrobaten der Lüfte Diesen Sommer feiert die Patrouille Suisse an der Air 14 in Payerne ihren 50. Geburtstag – vor 400 000 Zuschauern. Das Migros-Magazin hat einen Tag mit den wagemutigen Piloten verbracht.
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MENSCHEN
MIGROS-MAGAZIN | NR. 28, 7. JULI 2014 |
PATROUILLE SUISSE | 13
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ls Erstes erklingt leicht scheppernd die Nationalhymne aus den Lautsprechern. Alles starrt erwartungsvoll an den Himmel, in dem nach einem heftigen Regenschauer noch immer ein paar dicke Wolken hängen. Plötzlich tauchen in der Ferne kleine schwarze Punkte auf, die sich in hohem Tempo nähern. Die Musik wechselt zum bombastischen Soundtrack eines Hollywood-Films, während der Sprecher die Formation Eiger ankündigt. Und schon sind die sechs Tiger-Jets der Patrouille Suisse direkt über dem kleinen Flugfeld in Biel BE und rasen in eleganter Dreiecksform vorbei, der Soundtrack wird von einem fauchenden Dröhnen übertönt. Während man noch die schnittige Form der Jets bewundert und über den geringen Abstand zwischen den Flügeln staunt, haben die sich am Himmel längst wieder in kleine schwarze Punkte verwandelt und bereiten hinter den Wolken die nächste Formation vor.
Neumitglieder werden vom Team gewählt – einstimmig
GUNNAR JANSEN (31) Codename Gandalf. Position Left Wing, seit 2010 dabei.
SIMON BILLETER (39) Codename Billy. Leader der Staffel, seit 2006 dabei.
RETO AMSTUTZ (36) Codename Tödi. Position 1st Solo, seit 2007 dabei.
Auf einem Hochstand am Rande des Flugfelds steht Daniel Hösli (56), die Augen starr nach oben gerichtet, ein Funkgerät in der Hand. Er ist Kommandant der Patrouille Suisse und während der Flugshow direkt mit den Piloten in den Jets verbunden. Die können nämlich nicht beurteilen, wie ihre Flugakrobatik vom Boden her aussieht. Hösli gibt während des Flugs Feedback, mahnt kleine Korrekturen an und lobt. Wenige Stunden zuvor sass das ganze Team noch entspannt in Emmen LU beim Mittagessen im Garten einer Pizzeria, unweit des Militärflugplatzes. Die sechs Jetpiloten unter der Leitung von Simon Billeter (39) fliegen teils schon jahrelang miteinander und plaudern im lockeren Umgangston von Freunden, die sich gut kennen. «Während man sonst beim Flugdienst der Armee eher für sich allein funktionieren muss, beruht die
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Patrouille Suisse auf Teamwork», er klärt Billeter. «Wir müssen uns aufein ander verlassen können.» Für die Kunstflugstaffel der Schwei zer Armee kann man sich deshalb auch nicht bewerben, das Team selbst wählt ein neues Mitglied aus dem Pool der Mi litärpiloten – und zwar einstimmig. Fast immer sagt der Gewählte Ja. So auch Ro dolfo Freiburghaus (31), der erst seit 2013 bei der Patrouille Suisse fliegt. Warum die Ehre gerade ihm zuteil wurde, weiss er nicht. «Das müssen Sie die anderen fragen», sagt er und grinst. Die ver weisen spöttisch auf seine charmante, pflegeleichte Persönlichkeit und fügen etwas ernster an, dass immer verschie dene Aspekte hineinspielen. «Er muss einfach menschlich ins Team passen und darf kein Einzelgänger sein, das wäre schwierig», erklärt Michael Meister (38), seit 2005 dabei und damit am längsten in der Kunstflugstaffel.
Für die Piloten hat sich ein Jugendtraum erfüllt Weil die Piloten auch ganz normalen Dienst bei der Luftpolizei leisten, kennen sie alle Kollegen gut genug, um einschät zen zu können, wer zu ihnen passt. Dass immer wieder mal ein Posten neu zu be setzen ist, liegt daran, dass die Alters grenze bei der Patrouille Suisse um die 40 Jahre liegt und dass der Einsatz dort zeitlich eine enorme Zusatzbelastung neben dem regulären Dienst darstellt. «Wir sind öfters am Wochenende im Ein satz als die anderen und abends häufig so spät zu Hause, dass wir von unseren Fa milien nicht viel sehen», sagt Gaël Lachat (34), der einzige Romand im Team. Für alle aber ist mit dem Job bei der Patrouille Suisse ein Bubentraum in Er füllung gegangen. Gunnar Jansen (31), wegen seiner früh ergrauten Haare Gan dalf genannt (nach dem Zauberer aus «The Lord of the Rings»), wäre als Kind zwar noch lieber Astronaut geworden, ist nun aber sehr glücklich mit der Flie
gerei. Und Reto Amstutz (36) ist direkt neben einem Militärflughafen auf gewachsen – schon als Knirps träumte er davon, selbst zu fliegen. Er begann als 16Jähriger mit Segelfliegern und wurde mit 22 Berufsmilitärpilot. Kommandant Daniel Hösli ist selbst von 1987 bis 1997 in der Patrouille Suisse geflogen, 2001 hat er deren Führung übernommen. Seither ist er Trainer, Organisator und Marketingchef in einer Person. «Die Patrouille Suisse ist das Aushängeschild des Schweizer Militärs. Einerseits zeigen wir nach aussen, was wir können, andererseits wollen wir da mit auch junge Leute motivieren, Mili tärpilot zu werden. Dafür braucht es ein gutes Image.» Pro Jahr benötigt die Ar mee rund ein Dutzend neue Piloten. Seit etwa zehn Jahren können sich auch Frau
en zum Kampfpilot ausbilden lassen, derzeit gibt es aber nur einige wenige in Helikoptercockpits.
Anfragen kommen sogar aus China und Indien Die Kunstflugstaffel generiert pro Jahr etwa 170 000 Franken Zusatzkosten. Die Piloten müssen ohnehin jährlich 120 bis 150 Flugstunden absolvieren. «Würden sie nicht hier fliegen, sässen sie halt mehr in den Cockpits der F/A18», sagt Hösli. Pro Jahr fliegt die Patrouille Suisse knapp 20 Shows, davon ein Viertel im Ausland. «Anfragen haben wir aller dings etwa 100, sogar aus China und In dien, aber einen Einsatz so weit weg kriegen wir logistisch nicht hin.» Viel Zeit haben die Piloten für ihr Mittagessen nicht, obwohl sie heute
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Daniel Hösli, Kommandant der Patrouille Suisse (rechts), dirigiert sein Team vom Boden aus. Für die spätere Analyse werden die Flüge gefilmt.
«Jede Vorführung ist immer etwas anders, abhängig von Wetter und Topo grafie», erklärt Simon Billeter. «Wenn Berge in der Nähe sind, können wir ge wisse Formationen nicht fliegen, und wenn wir kein perfektes Wetter haben, müssen wir zum Beispiel auf den Looping verzichten.» Sicherheit ist ein grosses Thema – deshalb ist es in den 50 Jahren auch nicht zu einem einzigen Unfall gekommen. Während die Jetpiloten sich weiter vorbereiten, bricht Hösli bereits auf. Er fliegt in einem Pilatus Porter voraus, einer kleinen Propellermaschine, damit er bereit ist, wenn die Kunstflieger am Himmel über Biel erscheinen. Derweil der Pilatus Porter nämlich rund 25 Mi nuten bis dorthin braucht, schaffen die schnellen TigerJets das locker in 5.
Dunkle Wolken über der Zukunft der Kunstflugstaffel
schon einen Einsatz hinter sich haben. Nach einer knappen Stunde brechen sie bereits wieder auf in ihr Hauptquartier, ein grosses Büro auf dem Gelände des Militärflugplatzes Emmen. Die Wände dort sind voll von Trophäen sowie Gratulationen zum 50. Geburtstag von Kunstflugstaffeln aus aller Welt. «Wir kennen uns gut, weil wir uns immer wie der bei Shows im Ausland begegnen», sagt Hösli. «Wir Flieger sind alle freund schaftlich verbunden. Meistens gibt es im Schweizer Camp einen Grillabend, an dem auch alle anderen teilnehmen.» Während zwei der Piloten sich auf der Couch ein wenig ausruhen und für den bevorstehenden Showflug sammeln, be schäftigen sich die anderen mit den Wetterprognosen für den Nachmittag und der Luftraumstruktur über Biel.
Mit Cumulus günstiger zur Air 14 An den Wochenenden vom 30./31. August sowie 6./7. September findet in Payerne VD die Air 14 statt, ein grosses Flugfest, mit dem die Schweizer Luftwaffe gleich mehrere Jubiläen feiert: Sie selbst wird 2014 100 Jahre alt, die Patrouille Suisse wird 50 und das PC-7-Team 25. Nicht nur diese beiden Teams werden in Payerne zu bewundern sein, auch andere, internationale Flugakrobatikstaffeln zeigen dort ihr Können. Ab 14. Juli erhalten Sie mit der Cumulus-Karte 30 Prozent Rabatt auf die Eintrittspreise. www.migros.ch/cumulus/air14 www.air14.ch
Die Show heute ist nur die Generalprobe für den Auftritt am nächsten Tag zur Feier von 125 Jahren Aerophilatelie, aber auch sie muss überzeugen. Allerdings verhindert eine heftige Regenfront die Übung des Schönwetterprogramms – immerhin zieht sie noch rechtzeitig weiter. «Wir lassen Vorführungen nur ausfallen, wenn es gar nicht anders geht, etwa bei Bodennebel oder Sicht von we niger als fünf Kilometern», sagt Hösli. Und was die wagemutigen Jetpiloten zu den Klängen bombastischer Film soundtracks vorführen, ist noch immer eindrücklich genug, um das Publikum zum Staunen und wilden Fotografieren zu bringen. Da dreht sich ein Tiger mal schnell um die eigene Achse oder fliegt mit fast 1000 km/h durch ein Tor, das von den fünf anderen gebildet wird, die ihm mit 400 km/h entgegenfliegen (Formation Tunnel). Aber selbst der kleine Pilatus Porter mit der Patrouille SuisseBemalung, der vergleichsweise unscheinbar auf dem Rollfeld steht, erfreut sich grosser Aufmerksamkeit.
50 Jahre Patrouille Suisse 12
Tiger-Jets
75
Piloten
21
Formationen
0
Unfälle
20
Flugshows pro Jahr
4 bis 5
Auslandseinsätze pro Jahr
1700 km/h
Maximale Geschwindigkeit des Jets
15 590 Meter Maximale Flughöhe des Jets
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Nach rund 20 Minuten verabschiedet sich die Staffel mit einem letzten, röhrenden Überflug, und Hösli klettert wieder von seinem Hochstand – höchst zufrieden mit der Leistung seiner «Jungs». Kurz darauf findet im Emmener Hauptquartier das Debriefing statt. «Die Formationen waren schön», lobt Hösli. Eine kleine Kritik äussert er zum Timing der Ablösungen. Zudem seien sie beim ersten Durchflug zu niedrig gewesen. Damit allerdings ist der Arbeitstag der Piloten, der um 7 Uhr mogens begonnen hat, noch immer nicht vorbei. Abends ist eine weitere Show über Elgg ZH geplant. Und was vom Boden aus so elegant und mühelos aussieht, ist in Wirklichkeit harte Arbeit, die enorme Konzentration und fliegerisches Können erfordert. Auch die physische Belastung ist hoch, je nach Manöver werden die Piloten mit bis zu siebenfacher Erdanziehungskraft in ihre Sitze gepresst. Entsprechend anstrengend ist ein Tag mit drei Einsätzen – Traumjob hin oder her.
Zudem hängen seit dem Volks-Nein zum Gripen im Mai dunkle Wolken über der Zukunft der Patrouille Suisse. Die TigerJets stammen aus dem Jahr 1978 und werden wohl 2016 ausgemustert, eigentlich hätte man dann neu mit F/A-18 fliegen sollen. «Ob dafür nun Spielraum besteht, ist zurzeit offen», sagt Hösli, der den Entscheid zum Gripen zwar bedauert, aber auch nachvollziehen kann. Für ihn selbst ist allerdings Ende 2015 ohnehin Schluss, dann geht er in den Vorruhestand und wird sich seinen anderen Passionen widmen, seinem Garten, dem Tennisspielen und Reisen. Allerdings will er nicht ausschliessen, dass er auch danach noch im Cockpit von Militärjets sitzen wird. «Ich habe schon das eine oder andere Angebot», erklärt er mit einem Augenzwinkern. «Tiger-Ausbildner sind weltweit gefragt.» Text: Ralf Kaminski Bilder: Gerry Nitsch
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Endlich trifft Amors Pfeil
Manchmal spricht wirklich alles gegen eine Liebesgeschichte – und dann wird sie plötzlich doch wahr. Zum Beispiel jene von Nadine und Luigi: Vor über 20 Jahren verliebten sich die beiden, dann trennten sich ihre Wege. Heute sind sie verheiratet.
E
s will ihnen einfach nicht mehr einfallen, wann und wo sie sich das erste Mal begegnet sind. «Ich glaube, ich habe das verdrängt», sagt Nadine (38) und zuckt die Achseln. Schliesslich sei der Start ihrer Beziehung nicht so toll gewesen. Luigi (38) sagt: «Ich weiss nur noch, dass ich dachte: che bella!» Nadine und Luigi* sitzen auf ihrem Balkon in Biel, geniessen die letzten Sonnenstrahlen des Tages und denken zurück an den Sommer 1992. Luigi, 16-jähriger Italiener aus Lecce (I), war damals zu Besuch bei Tante und Onkel in Biel BE und half in deren Restaurant mit. Nadine arbeitete gleich über die Strasse. «Immer vom Badezimmerfenster aus warf ich einen Blick auf ihn», sagt sie. Sie fand ihn unglaublich schön. Die beiden trafen sich hin und wieder. Mehr als ein wenig Schmusen war da nicht. Aber für Nadine war es damals schon Liebe.
«Ich weiss nur noch, dass ich dachte: che bella!»
«Es war, als ob der Blitz einschlagen würde. Wir waren wie elektrisiert.»
Immer wieder liefen sich die zwei über den Weg Bis die beiden ein Paar wurden, sollten allerdings noch 16 Jahre vergehen. Denn am Ende jenes Sommers musste Luigi wieder zurück nach Italien. Nadine vergessen konnte er aber nicht. Und für sie war er immer «mein Luigi», erklärt sie, die ganzen Jahre hindurch. Was sie allerdings nicht daran hinderte, eine Beziehung mit einem anderen Mann einzugehen. Mit 20 wurde Nadine Mutter von Eloy, mit 22 bekam sie Dylan. Luigi in Italien war auch kein Kind von Traurigkeit. «Bè», sagt er und zückt eine Zigarette, «ich war jung, natürlich habe ich andere Frauen kennengelernt.» Doch jedes Mal, wenn er bei seinen Verwandten in Biel war, erkundigte er sich bei Freunden nach Nadine. Erfuhr, dass sie liiert war und einen Sohn hatte, und dann einen zweiten. Also zog er sich zurück. Die junge Frau aus Biel war da schon aktiver. Sie reiste mehrere Male nach Italien, manchmal erfolglos, manchmal kehrte sie mit einer neuen Information über Luigi zurück, mit einer Telefonnummer etwa, oder einer Adresse. Und manchmal liefen sich die beiden tat-
sächlich wieder in Biel über den Weg. Luigi war jedes Mal abweisend und mied das Gespräch, wo er konnte. «Ich wollte nicht, dass die Leute schlecht über Nadine reden», erklärt er heute. Nadine blieb von der Abweisung unbeeindruckt. Sie liess einfach nicht locker. Bis vor sechs Jahren. Da beschloss Nadine – inzwischen wieder single – die Jugendliebe endgültig zu vergessen. Ausgerechnet da liess sich Luigi endlich auf sie ein, und ausgerechnet an ihrem Geburtstag. Eine zufällige Begegnung in einem Laden in Biel, ein weiteres Treffen, und plötzlich waren sie ein Paar. Den ersten Kuss nach all den Jahren wird die Bielerin nie wieder vergessen: «Es war, als ob ein Blitz einschlagen würde», sagt sie, «wir waren wie elektrisiert.» Vor zwei
Jahren sind die Teilzeitbuchhalterin und der Bauarbeiter zusammengezogen, kurz darauf haben sie geheiratet. Nadines Söhne akzeptierten den neuen Mann im Haus problemlos. Luigi arrangierte sich mit der Verantwortung für die zwei Jungen, fand einen Job als Fassadenisoleur. Jetzt lernt er Deutsch und Autofahren. Ein Happy End? Nadine und Luigi zögern. Sie hätten gerne ein gemeinsames Kind, sagen sie dann. Luigi findet: «Eloy und Dylan sind jetzt gross. Es ist Zeit, dass Nadine und ich unser gemeinsames Baby haben.» Ein paar Strampler und Söcklein sind schon gekauft, Namen für Mädchen wie Buben ausgedacht. «Wir sind bereit», sagt der Süditaliener, «nur das Kind will einfach nicht kommen.»
Die beiden sind recht verschieden – die Liebe hält sie zusammen Ansonsten staunen beide ein wenig, dass es so gut läuft in ihrer Beziehung, zumal sie recht verschieden sind. Er steht auf Rap, Dokumentarfilme und die Spaghettisauce seines Bruders. Sie mag Pop und romantische Streifen und kocht lieber Schweizerisches wie Zürcher Geschnetzeltes. «Und doch, irgendetwas hält uns zusammen», rätseln sie, «vermutlich einfach die Liebe.» Deshalb war Luigi letztlich auch bereit zu heiraten. «Ich hätte vielleicht noch ein Jahr gewartet», räumt er ein, und Nadine verdreht die Augen. Dann aber habe er gemerkt: «Ich will mit dieser Frau zusammen sein. Und sie nicht wieder verlieren.» Text: Yvette Hettinger Bilder: Michal Florence Schorro
* Nachnamen sind der Redaktion bekannt.
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Lovestorys am TV Verschiedene Lebensentwürfe, geografische Distanzen, unüberwindbare Probleme: Die Liebe wird manchmal auf eine harte Probe gestellt. Das Schweizer Radio und Fernsehen porträtiert in der DOK-Serie «Liebe auf Umwegen» neben Nadine und Luigi weitere acht Paare, die ihre Jugendliebe aus den Augen verloren und wiedergefunden haben. Folge 1: «Die zweite Chance», mit Nadine und Luigi, 11. Juli 2014 Folge 2: «Das Glück hat seinen Preis», 18. Juli 2014 Folge 3: «Bis ans Lebensende», 25. Juli 2014. Alle Sendungen jeweils um 20.55 Uhr, SRF 1.
Nach 16 Jahren Trennung wollen sie endgültig zusammenbleiben: Luigi und Nadine aus Biel.
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MIGROS-MAGAZIN | NR. 28, 7. JULI 2014
ANNA LUNA GOES WEST KOLUMNE | 21
DER HAUSMANN
Bänz Friedli freut sich über altbekannte Probleme.
Home, sweet home Das Apothekerschränkchen mitgezählt, gibt es in unserem Badezimmer neun Schrank- und Schiebetüren. Wenn sechs davon offen stehen, dazu eine offene Tube Zahnpasta, ein Frisierstab und eine unverschlossene Dose Lippenbalsam herumliegen und am Boden zwei nasse Frottiertücher – dann ist dies ein untrügliches Zeichen: Anna Luna ist wieder daheim! Unnötig, Ihnen zu sagen, dass ich mich über herumliegende Tücher nie so gefreut habe wie seit letztem Freitag. Wir sind wieder zu viert! Vielen Dank allen, die mitgefiebert haben. Und besonderen Dank für ihre Geduld all denjenigen, die das Wort Kentucky schon längst nicht mehr hören mögen – ich gelobe, es nicht so bald wieder zu erwähnen … Die Familie, wieder komplett, ist eine komplett andere Familie. Mit anderer Dynamik, anderen Stimmungen, mit mehr Betrieb und Lärm und Drum und Dran. Denn zwei Kinder verursachen nicht einfach doppelt so viel Unordnung und doppelt so viele Geräusche. Sondern viel, viel mehr. (Weil eines allein sich ja kaum mit sich selber zanken, eines
Illustrationen: Alina Günter
Bald habe auch ich
endlich FERIEN.
allein schlecht mit sich selber rumblödeln kann, wobei Gezänk bei uns gottlob selten ist, Geblödel dafür umso häufiger.) Es wird wieder rumgetollt, es fliegen wieder Bälle durch die Wohnung. Ging zuvor in sechs Monaten null Mal eine Vase zu Boden, geschah dies in den ersten drei Tagen nach Anna Lunas Rückkehr zwei Mal, samt Sauerei und Wasserfleck auf dem Parkett. Ich staune, wie viel plötzlich wieder eingekauft, gekocht und geschrubbt werden muss. Und: «Vatiiii! Wo ist meine AlprauschTasche?!» Aber ich beklage mich nicht über den Wirbel! Denn ich habe von einer lieben FreunIch geniesse es, din, deren beide Kinder diewieder zu ser Tage auf einen Schlag ausziehen (und danach wird und mich es im Haus sehr, sehr still der sein), rechtzeitig den Rat erzu bewegen. halten: «Ärgere dich nicht über schmutzige, zerknüllte Wäsche am Boden, ‹vertöpelte› Badezimmerarmaturen, grundloses Gemotze und Frust, den sie an dir ablassen, sondern geniesse jeden Tag, den du mit deiner Familie erleben darfst!»
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Übrigens hat sie von den vier Zentimetern, die ihr bei der Abreise auf mich noch fehlten, erst deren zwei wettgemacht, meine «Kleine». Und es ist erstaunlich, dass trotz der vielen Erlebnisse und Erfahrungen, die sie ganz allein gemacht hat und nie ganz mit uns wird teilen können, eher mit ihrer zweiten Familie, die sie fortan somewhere in Kentucky hat … Hoppla, hab ich schon wieder Kentucky gesagt? Item. Erstaunlich, dass es trotz der eigenen Wege, die sie gegangen ist, vom ersten Augenblick an wieder war wie vorher. Wir schlossen uns am Flughafen alle vier in die Arme und müssen dabei wie Fussballer beim Torjubel ausgesehen haben, und sogleich war da wieder die alte Vertrautheit, das Necken, Sticheln, Versöhnen … Sie hänselt mich wegen altbackener berndeutscher Ausdrücke wie «böimig», ich sie, wenn ihr ein Wort nur auf Amerikanisch einfällt: «Wie sagt man nur schon? I mean …» Was sage ich,
amerikanisch? In allerbreitestem, zerdehntem Südstaatlerhinterwäldlercountryslang! Und finde ich im Kehricht einen Kartonbehälter für Erdbeeren und die zerknüllte Aludose des Getränks Ale 81, das sie büchsenweise importiert hat, ziehe ich sie auf: «Du bist jetzt wieder in der zivilisierten Welt, hier werden Abfälle getrennt …» Wie sie das eigentlich drüben gelöst habe, mit den Frottiertüchern, frage ich. «Ach weisst du», raunt sie, «meine Gastschwester und ich hatten ein eigenes Badezimmer, wir beide schmissen unsere Tücher stets auf den Boden – es störte niemanden.» Der Blog: Bänz Friedlis Tochter Anna Luna berichtete während ihres Austauschsemesters in den USA in einem Blog, wie es ihr fern von zu Hause ergeht. Lesen Sie auf www.migrosmagazin.ch, wie sie und ihr Bruder Hans nun die Heimkehr erlebten.
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INTERVIEW
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Wenn George R. R. Martin nicht mehr genau weiss, was er geschrieben hat, fragt er einen Fan.
«Ich mag Bücher, die unberechenbar sind»
Er ist der aktuelle Superstar der Fantasy-Literatur und diese Woche zu Gast in der Schweiz. George R. R. Martin, Autor der «Game of Thrones»-Bücher, über plötzliche Berühmtheit im Alter, das Umbringen zentraler Figuren und den Druck der Fans, endlich das nächste Buch fertigzuschreiben.
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MIGROS-MAGAZIN | NR. 28, 7. JULI 2014 |
George R. R. Martin, die vierte Staffel von «Game of Thrones» ist im US-Fernsehen eben zu Ende gegangen. Waren Sie zufrieden damit?
Sehr. Es war eine der besten Staffeln, finde ich. Ich selbst habe das Drehbuch zur zweiten Folge geschrieben, was be sonderen Spass gemacht hat. Leider ha ben wir mit dem grossartigen Bösewicht Joffrey nun auch seinen tollen Schau spieler Jack Gleeson verloren. Einige Ihrer Fans haben sich kritisch geäussert zu Veränderungen, die sich die TV-Serie gegenüber den Büchern erlaubt. Warnen die Produzenten Sie jeweils vor?
Ich bin einer der Produzenten der Serie, bekomme also Vorwarnungen. Aber ich habe kei nen Einfluss auf die Handlung. Zwar schreibe ich eine Folge pro Staffel, aber mir fehlt die Zeit, mich stärker in die Serie einzubringen. Meist halten sie sich an die Bücher, manchmal gehen sie ihren eigenen Weg, und das ist auch okay.
diese Ideen kommen von irgendwo tief in mir. Und ich folge ihnen dann und schaue, wo sie hinführen. Manchmal lande ich dabei auch in Sackgassen und muss zurückbuchstabieren – es ist nicht die effizienteste Art zu schreiben. Aber am Ende entsteht daraus das bestmög liche Resultat, finde ich.
Es liegt eine gewisse Universalität in der Story, sie erzählt nicht die Vergangenheit eines bestimmten Landes, sondern jene einer Fantasiewelt, in der viele Kulturen vertraute Elemen te erkennen kön nen. Fast jedes Land der Erde hat te irgendwann in der Vergangenheit Könige und hohe Herren, die um die Macht gekämpft, die Schlachten mit Schwertern ausgefochten haben. Und aus meiner Sicht ist die Frage nicht: Wa rum ist Fantasy so erfolgreich, sondern: Warum hat es so lange gedauert? Ich liebe Fantasy seit Kindertagen. Mit zwölf Jahren habe ich J. R. R. Tolkien gelesen, und diese Geschichten haben mich sehr berührt und mich weit weggebracht von meiner banalen Existenz in New Jersey.
Der US-Schriftsteller George R. R. Martin (65) schrieb seine ersten Fantasy- und Science-Fiction-Geschichten bereits als Kind. 1991 begann er seine Romanserie «A Song of Ice and Fire», die seit 2011 auf HBO als TV-Serie «Game of Thrones» läuft und dort alle Zuschauerrekorde bricht. Der interna tionale Grosserfolg um rivalisierende Königshäuser auf dem mittelalterlichen Kontinent Westeros machte Martin zum gefragten Starautor. Derzeit schreibt er die letzten beiden Bücher der Fantasyserie. Der nächste Band «The Winds of Winter» wird von seinen Fans sehnlichst erwartet. Martin lebt mit seiner Partnerin in Santa Fe.
Kinder mögen Fantasy, das ist klar. Aber Ihre Fans sind primär Erwachsene.
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Die TV-Serie hat Ihr Werk weltweit bekannt und erfolgreich gemacht. Weshalb spricht es so viele Leute an?
«Die Ideen kommen von irgendwo tief in mir.»
Das heisst aber auch, die Serienmacher wissen, wie die Geschichte endet, oder?
In groben Zügen wissen sie das, aber nicht in allen Details. Sehen Sie, es gibt zwei Arten zu schreiben: die des Architekten und die des Gärtners. Der Architekt plant das ganze Buch im Detail, bevor er das erste Wort schreibt, der Gärtner pflanzt ein paar Samen und schaut dann, was wächst. Niemand ge hört nur zur einen oder anderen Katego rie, aber ich bin schon eher der Gärtner. Die Geschichte ist in groben Zügen ge plant, ich weiss, wo ich hinwill, aber der Akt des Schreibens selbst generiert neue Ideen und Entwicklungen. Sie überraschen sich also manchmal selbst, während Sie schreiben?
Oh ja, das passiert. Viele Autoren haben eine fast schon mystische Beziehung zum Schreiben. Dabei werden kreative Kräfte freigesetzt, die nicht viel zu tun haben mit dem analytischen Teil des Ge hirns, der eine Romanstruktur baut. Ich bin also nicht immer völlig kontrolliert,
Starautor
Die FantasyLiteratur hatte schon im mer erwachsene Fans. Aber Film und TVProduzenten haben das Genre lange als Kinderkram behandelt. Die Haltung war: Ah, da hats Drachen, das muss was für Kinder sein. Aber Drachen sind mehr als das. Sie sind mächtige Symbole, sie haben zerstörerische Kräfte, man kann mit ihnen viel mehr als Kindergeschich ten erzählen. «Game of Thrones» hat nun bewiesen, dass es einen grossen Markt für erwachsene Fantasy gibt. Auch eher etwas für Erwachsene ist Ihre Spezialität, zentrale Heldenfiguren unerwartet sterben zu lassen. Doch beim Publikum kommt das an. Denken Sie, dass künftig auch andere Autoren diesbezüglich mehr wagen?
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INTERVIEW | 23
Schön wärs. Wir Autoren schreiben doch alle eigentlich das, was wir lesen wollen. Und als Leser mag ich Bücher, die unbe rechenbar sind, wo ich nicht schon vom ersten Kapitel an ahne, wie die Ge schichte ausgeht. Wozu muss ich das noch lesen? Ich möchte Figuren, die mir etwas bedeuten, bei denen ich aber nicht davon ausgehen kann, dass sie aus jeder gefährlichen Situation wieder heraus kommen. Genau das ist es, was ich mit meinen Büchern versuche. Derzeit schreiben Sie am sechsten Buch, dem vorletzten der Serie. Haben Sie all die Figuren und Handlungsfäden immer im Kopf, oder müssen Sie ab und zu selbst nachschlagen? Es gibt da ja eine umfassende Fanwebsite …
(lacht) Ich gehe tatsächlich ab und zu auf diese Website, um etwas nachzusehen. Auch für mich ist es eine Herausforde rung, alle Figuren und Handlungsfäden im Griff zu behalten. Meine beste Quelle aber ist Elio García, ein Superfan, der die Welt von Westeros besser kennt als ich. Ihm schicke ich manchmal während des Schreibens ein Mail und frage: Sag mal, habe ich je etwas über diese Stadt ge schrieben? Und dann kommt zurück: Klar, drei Mal, hier, hier und hier. Und wie gehen Sie mit dem Druck der Fans um, die endlich das nächste Buch lesen wollen? Stresst Sie das?
Ich versuche, damit so gut wie möglich klarzukommen, aber manchmal ist es schon ein bisschen viel. Natürlich ist es eigentlich ein schönes Problem. Ich schreibe seit 1971, und es gab genügend Perioden in meiner Karriere, in denen niemand auf mein nächstes Buch gewar tet hat (lacht). Trotzdem würde ich mir wünschen, dass einige meiner Leser nicht so verdammt ungeduldig wären. Und ich könnte gut ohne die pausenlosen Fragen und bösen Mails leben. Es ist schon erstaunlich, wie wütend einige Leute sind, dass das Buch noch nicht publiziert ist. Vielleicht ist es eine Gene rationenfrage: Die Anspruchsgeneration will, was sie will, und sie will es jetzt! Im Zuge der Hitserie sind Sie plötzlich in Ihren 60ern zu einem internationalen Superstar avanciert. Wie fühlt sich das an?
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INTERVIEW
NIFFF
Ehrengast in Neuenburg
George R. R. Martin ist Ehrengast der diesjährigen Ausgabe des Neuchâtel International Fantastic Film Festival (NIFFF). Vom 6. bis 11. Juli gibt es mehrfach Gelegenheit, den Starautor zu sehen und an seinen Veranstaltungen teilzunehmen. Die 14. Ausgabe des erfolgreichen Festivals bietet viele neue Filme und weitere illustre Gäste. Alle Infos auf: www.nifff.ch
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Es kann sehr anstrengend sein. Die Serie hat mich vom erfolgreichen Autor zum Starautor gemacht – etwas, mit dem ich nie gerechnet hätte. Das hat seine schönen Seiten, aber es sind damit auch Dinge verbunden, auf die ich gut verzichten könnte. Früher konnte ich hinaus auf die Strasse, und niemand wusste, wer ich bin. Das ist vorbei. Auf dem Weg in die Schweiz war ich in Paris und habe dort den Arc de Triomphe besucht – ich wurde von einem halben Dutzend Leute gestoppt, um Fotos zu machen. Und so ist es überall, an Flughäfen, in Restaurants.
Zwerg Tyrion Lannister ist eine der zentralen Figuren in «Game of Thrones».
Und das mit 65 Jahren.
Ich bin froh, dass diese Art von Prominenz erst so spät gekommen ist, in einem Moment, als ich schon ein ganzes Leben gelebt und auch erfahren habe, wie es sich anfühlt, wenn sich kaum jemand für einen interessiert. Sie bekommen bestimmt viele Anfragen.Weshalb haben Sie beim Neuchâtel International Fantastic Film Festival (NIFFF) zugesagt?
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Es kommen tatsächlich so viele Angebote, dass ich weit im Voraus entscheiden muss – im Moment plane ich das Jahr 2018. Das NIFFF hat mich vor etwa vier Jahren angefragt; ich fühlte mich angesprochen, weil es ein Filmfestival ist, von denen bekomme ich nicht so viele Ein-
ladungen. Und ich war noch nie in der Schweiz und liebe es zu reisen. Es klang nach einem schönen Ort und einem tollen Anlass. Ich freue mich darauf. Werden Sie Zeit haben, auch sonst noch etwas vom Land zu sehen?
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Bilder: Bulls/News international, Laif, Movie Production Company
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MIGROS-MAGAZIN | NR. 28, 7. JULI 2014 |
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«Ich bin froh, dass diese Art von Prominenz erst so spät gekommen ist.» Ich werde etwa zehn Tage dort sein, aber da ich mehrfach am Festival auftrete, werde ich in der Nähe bleiben müssen. Und ich behalte lieber für mich, was ich alles sehen will. Sonst warten dort dann ganze Völkerscharen auf mich (lacht). Wie schwer wird Ihnen der Abschied von Westeros fallen, wenn Sie dereinst das siebente Buch fertig geschrieben haben?
Es wird sehr hart sein – aber natürlich in gewisser Hinsicht auch eine Erleichterung. Insbesondere wenn es mir gelingt, es so gut abzuschliessen, wie ich derzeit hoffe. Ich werde dann etwas Grosses vollbracht haben, das Bestand haben wird. Aber ich werde traurig sein, diese Charaktere hinter mir zu lassen, die mich so lange begleitet haben. Wobei, viele dieser Figuren werden dann ohnehin tot
sein (lacht). Und ich plane, auch weiterhin Geschichten aus Westeros zu schreiben – einfach zu anderen Zeiten und mit anderen Personen. Ganz verlassen werde ich diese Welt also nicht.
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Haben Sie schon weitere Geschichten im Kopf, die danach kommen werden?
Ich habe 100 Geschichten im Kopf, die ich gerne schreiben würde. Aber nichts in dieser Grösse, so was werde ich nie wieder tun. Ich möchte lieber wieder ein paar kürzere Romane schreiben und auch Kurzgeschichten, mit denen hat meine Karriere damals begonnen. Zwar kriegt man dafür nicht viel Geld, aber nach «Game of Thrones» muss ich mich darum wohl nie wieder sorgen. Ich kann also schreiben, worauf ich Lust habe. Interview: Ralf Kaminski
Game of Thrones vs. Lord of the Rings Drachen gibt es in beiden. Aber sind sie auch sonst vergleichbar? Plus: Das Gespräch mit George R. R. Martin in voller Länge.
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JUGEND IM MIGROS-MAGAZIN
NR. 28, 7. JULI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |
Serie: Schüler machen Zeitung
Die Reise eines Nüsslis Seit 60 Jahren veredelt Delica verschiedene Naturprodukte. Zum Kernsortiment gehören Kaffee und haltbare Lebensmittel. Die Marke Delizio ist unter der Marke Cremesso über die Schweizer Grenze hinaus bekannt. Wir, die Klasse 8a, haben eine Nuss auf dem allerletzten Teil ihrer langen Reise begleitet. Dabei haben wir Leute und Berufe kennengelernt.
8A OSZ Mett-Bözingen, Biel, zu Besuch bei Delica Durch eine Schülerin wurde unser Lehrer aufmerksam auf den Wettbewerb JIMM (Jugend im Migros Magazin). Weil wir am Thema Berufswahl interessiert sind, bewarben wir uns, und zwar erfolgreich. Dann wurden wir in die Firma Delica eingeladen. Dort durften wir einen Rundgang machen und den Weg einer Cashewnuss vom Lager in die Verpackung mitverfolgen. Nach dem Rundgang erhielten wir ein feines Mittagessen. Deswegen danken wird dem Koch-Lernenden Kevin Tarnutzer und den anderen, die uns auf dem Rundgang begleitet haben.
Wir durften in hygienischen Schutzanzügen den Weg eines Cashewnüsslis begleiten von der Anlieferung der Rohware im grossen Sack über die Röst- und Würzstrasse bis zum Einfüllen in die Verkaufspackung.
Harry Austel Produktionsleiter Food «Morgens um 6.30 Uhr gehe ich in die Firma Delica. Zuerst mache ich einen Kontrollgang und grüsse alle Mitarbeiter. Danach habe ich viele Sitzungen, weil ich Produktionsleiter bin. Ich manage einen Produktionsbetrieb, das heisst, ich organisiere gewisse Abläufe, treffe Entscheidungen und bin verantwortlich für die Einhaltung der hohen Hygieneund Sicherheitsvorschriften. 1993 habe ich bei Chocolat Frey als Anlagenführer angefangen. Später wurde ich Teamleiter, und seit zwei Jahren bin ich nun Produktionsleiter in der Delica AG. Ich bin eidg. dipl. Lebensmitteltechnologe und bilde mich im Bereich Führung immer wieder weiter. Was mir an diesem Beruf gefällt, ist, meine Mitarbeiter zu motivieren, sie zu beobachten und dabei ihre Stärken zu erkennen und sie entsprechend am richtigen Ort einzusetzen.»
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AKTUELL
MIGROS-MAGAZIN | NR. 28, 7. JULI 2014
JUGEND IM MIGROS-MAGAZIN | 29
René Schweizer Lebensmitteltechnologe René Schweizer arbeitet seit 2013 bei der Delica als Lebensmitteltechnologe. Er ist Ausbildner und zuständig dafür, dass die Lehrlinge in der Schule mitkommen. «Ich zeige ihnen alle Arbeiten, unter anderem wie Maschinen zu führen sind.» René Schweizer macht und unterstützt diverse Aufgaben von Herrn Austel, dem Produktionsleiter. «Eigentlich wollte ich als Kind Pfarrer werden. Früher habe ich meine Puppen beerdigt.» In der 7. Klasse musste er sich zwischen Gymnasium und Berufslehre entscheiden. Sein Interesse an Technologie und Lebensmitteln brachte ihn zu seinem heutigen Beruf.
Gabriele Santoro Logistiker EFZ in Ausbildung Dauer: 3 Jahre
Florian Jeger Lebensmittelpraktiker EBA in Ausbildung Dauer: 2 Jahre «Ich stehe um 5 Uhr auf, damit ich rechtzeitig zur Arbeit komme. Ich arbeite zwei bis drei Wochen an einer Anlage. Alle 20 Minuten werden zehn Pakete mit Nüssen vom Band genommen, um das Gewicht zu kontrollieren. Alle 30 Minuten prüfe ich Farbe und Mischung. Ich mag die Zusammenarbeit im Team und die Arbeit an den Anlagen, aber auch mit den Lebensmitteln, weil es interessant ist, wie der Rohstoff hier ankommt und verarbeitet wieder die Firma verlässt. Bei den Cranberrys ist die Gefahr sehr gross, dass sie an der Waage kleben bleiben und diese dann falsch anzeigt. Es kann auch sein, dass ein Stück Metall im Metalldetektor steckenbleibt und bei jeder Ware einen Alarm auslöst. Wenn das passiert, müssen wir die Anlage stoppen und neu programmieren, dafür haben wir an jeder Maschine einen Computer.»
Wie sind Sie auf diesen Beruf gekommen? Als ich klein war und den Gabelstapler sah, wollte ich wissen, was das für ein Beruf ist, so bin ich auf den Logistiker gekommen. Ein Kollege empfahl mir, im Beruf zu schnuppern. Das hat Spass gemacht. Braucht man einen Führerschein für den Gabelstapler? Ja. Man geht eine Woche in den überbetrieblichen Kurs, wo man Prüfungen absolviert. Was passiert, wenn man eine Unordnung im Lager hat? Der Logistiker muss wissen, wo was ist. Wenn die Produktion 14 Tonnen Cashewnüsse bestellt und wir nur 13 Tonnen liefern können, gibt es Probleme, und das ist immer eine Zeitverschwendung. Der Fall kommt aber selten vor, denn wir haben ein Gerät, Funk genannt, es funktioniert wie ein Scanner.
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BELLA ITALIA
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Stars unter sich
Belegte Teigfladen gab es schon vor unserer Zeitrechnung. Doch erst Tomaten und Mozzarella verhalfen der Pizza zum Siegeszug.
A
ls der Pizzaiolo Raffaele Esposito 1889 in Neapel zu Ehren von Königin Margherita eine Pizza backen wollte, kreierte er zum bewährten Teig aus Mehl, Wasser, Hefe und Salz einen Belag aus Tomaten, Mozzarella und Basilikum. Die Pizza Margherita in der Tricolore der italienischen Flagge, wie wir sie heute kennen, war geboren. Ein anderer Pizzaiolo, der ein paar Jahre zuvor in Rom die erste Pizzeria
eröffnet hatte, ging pleite. Niemand in der Ewigen Stadt mochte die später so erfolgreichen Teigfladen. Es bedurfte erst der Adelung durch die begeisterte Königin. Wiederum Jahre später exportierten Auswanderer die Pizza in ihre neue Heimat Amerika und machten sie dort derart populär, dass es schon Ende der 50er-Jahre Fertigpizzas gab. Italienische Gastarbeiter brachten die Pizza in die Schweiz, gleichzeitig bereis-
ten Schweizer den Süden Italiens – und verliebten sich in Margherita und Co. Der Pizzatrend inspirierte auch die Migros-Bäckerei Jowa. Dort wurden bereits Mitte der 60er-Jahre Pizzas gebacken. Stars wie Sophia Loren machten es vor: Pizzabacken daheim kann eine sinnliche Angelegenheit sein. Der Filmstar dankte zwar stets den Spaghetti für seine Figur, doch Pizza liebt die Loren ebenso. Text: Claudia Schmidt
Pizza alle erbe e Pancetta Hauptgericht für 4 Personen ZUTATEN 1 eckig ausgewallter Pizzateig à 580 g 300 g Mozzarella 300 g Cherrytomaten 4 Zweige Oregano 4 Zweige Thymian 1 EL Olivenöl ½ Bund Basilikum 100 g Pancetta Piana in Tranchen
ZUBEREITUNG Backofen auf 230°C vorheizen. Pizzateig entrollen, vierteln. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Mozzarella halbieren, in feine Scheiben schneiden. Cherrytomaten halbieren. Oregano- und Thymianblättchen abzupfen. Teigviertel mit den Zutaten belegen. Mit wenig Olivenöl beträufeln. Pizzas auf der untersten Rille ca. 20 Minuten backen. Herausnehmen. Basilikumblätter abzupfen. Mit dem Pancetta auf den Pizzas verteilen. Zubereitung: ca. 20 Minuten + ca. 20 Minuten backen Pro Person ca. 30 g Eiweiss, 40 g Fett, 66 g Kohlenhydrate, 3150 kJ/755 kcal
Anna’s Best Pizzateig, ausgewallt eckig, 580 g, Fr. 3.90
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Bild: Claudia Linsi (Rezept), Getty Images
Rezepte
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MIGROS-MAGAZIN | NR. 28, 7. JULI 2014
SCHAUFENSTER BELLA ITALIA | 31
Sophia Loren wusste schon früh: Eine Pizza mit Tomaten, Sardellen und Olivenöl gehört zu den einfachen Genüssen des Alltags.
Citterio Salami Milano, Maxischale, Fr. 5.– per 100 g In grösseren Filialen
Longobardi Tomaten, gehackt und geschält, 280 g, Fr. 1.10
M-Classic Champignons, geschnitten, 115 g, Fr. –.85
Alfredo Mozzarella, 150 g, Fr. 1.50
Pizza-Schneider Rotopizza, Fr. 2.90
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DÉLIFIT
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NR. 28, 7. JULI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |
1 Preis Dreiteilige DélifitGerichte gibt es diese Woche zum Combo-Preis bei diversen Take Aways der Migros.
Drei auf einen Streich zu einem Preis Für genussvolles Essen ausser Haus führt die Migros die leichten Délifit-Gerichte, die in Zusammenarbeit mit Ernährungsspezialisten gemäss der Schweizer Lebensmittelpyramide entwickelt wurden und die Ansprüche einer ausgewogenen Ernährung erfüllen. Sie werden täglich mit frischen und hochwertigen Zutaten wie Raps- und Olivenöl zubereitet. Die knusprigen Vollkornbrote sind zum Beispiel mit knackigem Salat oder würzigen Pouletstreifen belegt. Produkte der Migros-Marke Délifit wie das Caesars oder Tandoori-Sand-
wich oder auch das Sandwich Mediterraneo gibts diese Woche zusammen mit einem Getränk und einer Frucht zum günstigen Combo-Preis. Neben den Sandwiches sind auch Combo-Angebote mit Salat und Wraps zu haben. Halten Sie diese Woche Ausschau nach dem grünen Délifit- und dem roten Combo-Signet, oder informieren Sie sich bei Ihrem Migros-Take-Away nach dem regionalen Angebot. SL www.delifit.ch
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MIGROS-MAGAZIN | NR. 28, 7. JULI 2014 |
SCHAUFENSTER
Bezauberndes Basel
Eine multikulturelle Stadt im Dreiländereck, ein berühmter Fluss und romantische Plätze inmitten anmutiger Landschaften – das alles bietet die Region Basel. Stimmen Sie in der fünften Runde des «Aus der Region. Für die Region.»Fotowettbewerbs über die Bilder aus Basel und seiner Umgebung ab.
B Mein Stück Heimat In unserer Region fühlen wir uns zu Hause. Fest verbunden mit der Region sind die Produkte, die hier hergestellt werden. Mit inzwischen rund 8000 «Aus der Region. Für die Region.»-Produkten unterstützt die Migros Ihre Gebiete und Produzenten. Und vermittelt so ein kleines Stück Heimat.
asel, das oberrheinische Wirtschaftsund Kulturzentrum, die Metropole an der Grenze zu Frankreich und Deutschland, zeigt sich im «Aus der Region. Für die Region.»Fotowettbewerb von seiner romantisch-herbstlichen Seite. Aber auch das Umland hat viel zu bieten: idyllische Weiher zum Beispiel und natürlich zahlreiche charmante Obstanbaugebiete. Repräsentativ für diese Vielfalt stellt die Jury drei Bilder zur Wahl. Das Naturschutzgebiet um die ehemaligen Fischweiher von Bonfol hat es Alexa Cuenot, die dort auch zu Hause ist, besonders angetan: «Die Landschaft ist wunderschön, wild und friedlich zugleich.» Warum Fiona Cimei ihre Heimatstadt Basel liebt, hat mehrere Gründe: «Wägem schöne Dialäggt, wäge dr Herbstmäss, wäge dr Fasnacht, wäge de nätte Lüt, wägem schöne Wätter, wägem Vogel Gryff.» Sie hat ein Basler Herbstmotiv mit Münster, Rhein und Riesenrad im Bild verewigt. Ein Prachtexemplar von einem Birnbaum in voller Blüte, umschmeichelt von einem gelben Blumenmeer, war Susanne Hostettler aus Lausen ein Bild wert. Für die Fotografin symbolisiert der Baum den fruchtigen Reichtum der gesamten Region: «Sie bringt so wunderbare Kirschen, Äpfel und Birnen hervor.» Auch auf die Siegerin des fünften Votings wartet ein «Aus der Region. Für die Region.»-E-Bike. Gewinnen können aber auch Sie, wenn Sie bei der Abstimmung mitmachen (siehe unten). Fortsetzung folgt in den nächsten Wochen mit Fotos aus den übrigen Regionen. CS
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AUS DER REGION. FÜR DIE REGION. | 33
Prächtige Obstbäume Die Obstanbaugebiete ihrer Region findet Susanne Hostettler aus Lausen faszinierend. Ihr Favorit ist der alte Birnbaum ihrer Mutter.
Das Basler Münster Für Fiona Cimei hat ihre Heimatstadt Basel zu jeder Jahreszeit ihren Reiz. Besonders aber, wenn sich im Herbst die Blätter verfärben und auf dem Münsterplatz Herbstmesse ist.
www.ausderregion.ch
So stimmen Sie ab Welches der drei Bilder gewinnt, entscheiden Sie. Stimmen Sie bis zum 13. 7. 2014, 24 Uhr, unter www.ausderregion.ch für Ihren Favoriten. Mitmachen lohnt sich: Unter allen Teilnehmern werden 20 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 50 Franken verlost. Aus Fairnessgründen hat jeder nur eine Stimme.
Les Étangs de Bonfol
Die wilde, aber auch friedliche Landschaft der ehemaligen Fischweiher von Bonfol beeindruckt Alexa Cuenot aus Bonfol immer wieder aufs Neue.
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ICE TEA
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NR. 28, 7. JULI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |
1986t schon
Tea is Der Ice in den Jahren i e w z it se . Seinen Regalen r in s o r ig M g h at e Ursprun SA. den U
Happy Birthday – ein Bereits kurz nach seiner Lancierung hat sich der Ice Tea der Migros im ganzen Land 1984 in der Schweiz ein. Heute werden jährlich circa 50 Millionen Liter produziert.
M
anche Produkte haben ihre Geburt einem glücklichen Umstand zu verdanken. Die Herstellung des Ice Tea beruht auf der Idee eines ehemaligen Entwicklungsingenieurs der Bischofszell Nahrungsmittel AG (Bina). Er probierte das Getränk vor gut 30 Jahren in den USA und war begeistert. Innovativ begann man 1983 bei der Bina mit der Test- und Entwicklungsphase. Schon ein Jahr später war der erste Aufguss-Ice-Tea der Schweiz in den Migros-Läden. Der Klassiker wurde in 2000-Liter-Gefässen nach der Aufgussmethode (siehe Interview) produziert, das Verfahren über die Jahre laufend
optimiert. 1985 wurde das Schichtsystem in der Produktion eingeführt und so der Tagesoutput auf 4500 Liter gesteigert. Weil es so gut lief, rief man 1999 die Premium-Tea-House-Linie ins Leben, die so geschmackvolle Sorten wie Rooibos Vanille, Green Tea Lime oder Bio Alpenkräuter führt. Seit 2012 ist Bischofszell auch nachhaltig unterwegs: Für die Zubereitung des Durstlöschers wird ausschliesslich Schwarztee aus UTZ-zertifizierten Teegärten auf Java verwendet. Text: Anette Wolffram Eugster Kult Ice Tea geht auf Tour durch die Filialen. Infos unter: www.bina.ch
INTERVIEW
«Den Zuckergehalt haben wir drastisch reduziert» Ruedi Bärlocher, Sie haben den Ice-TeaKlassiker vor 30 Jahren mitentwickelt. Wie ist es zu der Idee gekommen?
Unser damaliger Entwicklungsleiter hat die Idee aus seinen Ferien in den Vereinigten Staaten mitgebracht. Dort war Eistee bereits als ungesüsstes Getränk auf dem Markt. Wir beschlossen, das auch bei uns auszuprobieren, aber mit einer gesüssten Variante, um
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SCHAUFENSTER
MIGROS-MAGAZIN | NR. 28, 7. JULI 2014 |
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ICE TEA | 35
Kult Ice Tea Zitrone, 1 l, Fr. –.75
Kult Ice Tea Pfirsich, 5 dl, Fr. –.95
Heutealette
ktp Die Produ e Tea von Kult Ic chen is w z in t umfass en. rt o S n e b sie
Kult-Tee wird 30
Kult Ice Tea zero, 5 dl, Fr. 1.–
einen Namen gemacht. Ein Entwicklungsingenieur führte ihn
Bild: Daniel Ammann (2), MGB Dokumentation
ihn länger haltbar zu machen. In vielen Versuchen haben wir die Aufgussmethode entwickelt, die noch heute angewendet wird. Wie funktioniert die Aufgussmethode?
Sie basiert auf dem Prinzip des Teeaufbrühens in einer Tasse, dank dem der Ice Tea wie selbst gemacht schmeckt. Zu Beginn produzierte man den Tee in 2000-Liter-Gefässen, in die grosse mit Teekraut gefüllte Stoffbeutel gehängt wurden. Das Verfahren haben wir im Lauf der Jahre optimiert, die Aufgussmethode aber beibehalten. Heute produzieren wir 700 000 Liter Eistee am Tag.
Hat sich die Rezeptur verändert?
Die Rezeptur für den Ice Tea, der aus Teekräutern aufgebrüht wird, ist noch immer die alte. Dazu kommen Zitronensaft, Zucker und Fruktosesirup. Auf Konservierungsmittel wird verzichtet. Allerdings hat man im Lauf der Jahre den Zuckergehalt drastisch reduziert.
Kult Ice Tea Green, 5 dl, Fr. 1.10
Wie viele Sorten Ice Tea gibt es heute, und welche ist Ihr Favorit?
Nach der Aufgussmethode entstehen Ice Tea Zitrone, Pfirsich, Zitrone light, Green Tea, Fan Edition Berry, Mango & Ananas, Zero und alle Bio-Ice-Tea. Mein Favorit ist der Bio-Ice-Tea Alpenkräuter.
Hat den Ice Tea mitentwickelt: Ingenieur Ruedi Bärlocher.
Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu gehört auch der Ice Tea.
SCHAUFENSTER 36 |
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LA PIZZA
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NR. 28, 7. JULI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |
La Pizza Margherita, 330 g, Fr. 6.80
La Pizza 4 Stagioni, 420 g, Fr. 7.80 30% auf La Pizza Margherita oder La Pizza 4 Stagioni im Duopack vom 8. bis 14. 7.
Sowohl das Wasser für den Teig wie auch die meisten anderen Zutaten kommen aus der Region rund um Fregona (I).
Authentisch italienisch
Die Pizzas von La Pizza sind handgemacht – mit knusprigem Rand und luftigem, dünnem Boden.
Bilder: Claudia Linsi, zVg
D
as Geheimnis der italienischen Küche liegt in der Verfeinerung des Einfachen. Die Linie La Pizza umfasst handgemachte Pizzas in mehreren Variationen sowie Snacks wie Pizzette und Fruste, die nach diesem Prinzip hergestellt werden. Die Premiumqualität der Pizzas zeigt sich beim ersten Bissen. Nach kurzer Aufbackzeit ist der Rand knusprig, der Boden luftig, obwohl er dünn ist.
Belegt mit frischen Zutaten, erinnert der Geschmack an denjenigen aus dem Steinofen.
Weil der Teig geschwungen statt gewallt wird, ist er besonders luftig Produziert werden die Pizzas nach alter Manier vom italienischen Familienunternehmen Margherita S.r.l. in Fregona, in der Provinz Treviso in Venetien. Das traditionelle Herstellungs-
verfahren fängt schon beim Teig und seiner langen Gärzeit von 24 Stunden an. Er bleibt besonders luftig, da er nicht ausgewallt, sondern von Pizzaiolos von Hand geschwungen wird. Auch das Belegen erfolgt in Handarbeit. Die meisten Zutaten liefern lokale Produzenten. Das Wasser für den Teig stammt ebenfalls aus der Region – es ist besonders rein. Auch das ist eines der Geheimnisse für einen perfekten Pizzateig. DH
H C S I R F T K R MA
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Alle Rivella in Packungen à 6 x 1,5 Liter z.B. Rivella rot
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WEITERE ANGEBOTE. FRÜCHTE & GEMÜSE Anna’s Best Roter Kopfsalat im Duo-Pack, 2 x 150 g 4.60 statt 5.80 20% Rispentomaten, Schweiz, per kg 2.70 statt 4.50 40% Melonen Galia, Spanien, pro Stück 1.35 statt 2.30 40% Kopfsalat rot, Schweiz, pro Stück 1.50 Frühkartoffeln, «Aus der Region.», Beutel à 1,5 kg 1.90 statt 3.20 40% Peperoni rot, Niederlande/ Spanien, Beutel à 500 g 2.50 statt 3.15 20% Gurken, Bio, Schweiz, pro Stück 1.40 statt 2.40 40% Peperoni gemischt, Bio, Schweiz/ Spanien, abgepackt, per kg 10.80 Kirschen Premium, Schweiz, per kg 11.25 statt 15.– 25% Pfirsiche flach, Spanien, per kg 2.70 statt 4.30 33% Kirschen Premium, Schweiz, Schale à 500 g 6.35 statt 8.50 25% Wassermelone, Italien, per kg 1.15 statt 1.70 30% Heidelbeeren, Italien, Schale à 500 g 4.70 statt 7.90 40%
FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL Schweinshalssteak gewürzt, Bio, Schweiz, per 100 g 1.90 statt 2.75 30%
Pangasiusfilet, ASC, Vietnam, Zucht, per 100 g 1.80 statt 2.60 30%
BROT UND MILCHPRODUKTE Valflora Vollrahm UHT im Duo-Pack, 2 x 500 ml 4.65 statt 6.70 30% Grande Caffè Macchiato, Cappuccino und Zero im 3er-Pack, z.B. Cappuccino, 3 x 210 ml 3.60 statt 4.50 20% Alle Bifidus Joghurt im 6er-Pack, z.B. Mango/Erdbeer/Heidelbeer, 6 x 150 g 3.95 statt 5.10 20% Asiago, per 100 g 1.25 statt 1.60 20% Rahmtilsiter, Bio, per 100 g 1.50 statt 1.90 20% Xetabel im Duo-Pack, z.B. Provençale, 2 x 100 g 5.10 statt 6.40 20% Tessinerbrot, 400 g 2.– statt 2.50 20% Alle Yogos, z.B. Feigen, 180 g –.75 statt –.95 20% Käse in Bedienung: Appenzeller Surchoix, per 100 g 1.85 statt 2.20 Käse in Bedienung: Taleggio, per 100 g 2.05 statt 2.45 Sbrinz, Hartkäse, per 100 g 1.60 statt 2.30 30% Pecorino Brigante, per 100 g 2.20 statt 2.75 20%
Rapelli Tessiner Grillplatte, Schweiz, 575 g 7.90 statt 13.20 40%
Sbrinz gerieben, z.B. 120 g 1.60 statt 2.30 30%
Hinterschinken, TerraSuisse, im Duo-Pack, per 100 g 2.10 statt 3.– 30%
Tartare Apérifrais, Sweet Chili, 2 x 100 g 6.30 statt 7.90 20%
Salami, Bio, Italien, oder Schwarzwälder Rohschinken, Bio, Deutschland, z.B. Salami, Maxi-Schale, per 100 g 4.15 statt 5.20 20% Optigal Pouletflügel, Schweiz, z.B. gewürzt, 6 Stück, per kg 9.– statt 14.50 33% Rauchlachs, Bio, Zucht aus Schottland, 260 g 14.50 statt 20.80 30% * Für Ihren Einkauf hier ausschneiden.
Optigal Poulet ganz im Duo-Pack, Schweiz, per kg 6.60 statt 9.50 30%
Kalbfleischwurst geschnitten, Schweiz, per 100 g 1.60 statt 2.35 30% Schweins-Schnecken Barbeque, Schweiz, per 100 g 1.95 statt 2.45 20% Siedfleisch durchzogen, TerraSuisse, per 100 g 1.25 statt 2.10 40% Lammracks, Neuseeland/Australien, per 100 g 4.50 statt 5.30 Fackelspiess, Schweizer Fleisch, per 100 g 2.30 statt 3.35 30%
*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.
Savogniner Bergkäse, Bio, per 100 g 2.10 statt 2.65 20%
BLUMEN & PFLANZEN Sonnenblumen, Bund à 5 Stück 8.90 Phalaenopsis 2 Rispen, im 12-cm-Topf, pro Pflanze 11.70 statt 16.80 30% Topfrosen grossblumig, im 12-cm-Topf, pro Pflanze 7.80 Rosenzauber, Fairtrade, Bund à 30 Stück 13.40 statt 19.20 30% Platycodon Ballonblume im 12-cm-Topf, «Aus der Region.», pro Pflanze 3.90 statt 4.90 20%
WEITERE LEBENSMITTEL M&M’s und Maltesers in Grosspackungen, + 10% mehr Inhalt, z.B. M&M’s Peanuts, 250 g + 25 g gratis 3.10 statt 3.40
Alle Biscuits-Rollen (ohne M-Budget und Alnatura), –.50 günstiger, z.B. Rädli Gebäck, 210 g 1.40 statt 1.90 Nutella im 1-kg-Glas 6.20 Farmer Müesli und Flakes im Duo-Pack, z.B. Waldbeeren Low Fat, 2 x 500 g 8.60 statt 10.80 20% Alle Farmer Getreidestängel, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.80 günstiger, z.B. Choc Apfel, UTZ, 290 g 3.70 statt 4.50 Alle Migros-Bio Trockenfrüchte und Nüsse, z.B. Walnusskerne, 100 g 2.35 statt 2.95 20% Pelican Dorschfilets paniert mit Kernen, MSC, tiefgekühlt, 20x 240 g 4.40 NEU *,** Pelican Goldbuttfilets in leichter Panade, MSC, tiefgekühlt, 20x 300 g 4.90 NEU *,** Pelican Filets Gourmet Rösti, MSC, tiefgekühlt, 400 g 20x 5.80 NEU *,** Costa Crevettenspiesse, tiefgekühlt, 2 x 200 g 16.50 Optigal Pouletgeschnetzeltes im Duo-Pack, tiefgekühlt, Schweiz, 2 x 300 g 11.45 statt 16.40 30% Wassereis Ice Party, 980 ml 7.80 statt 11.15 30% Alle Crème d’or Dosen 750 ml und 1000 ml, z.B. Vanille Bourbon, 1000 ml 7.80 statt 9.80 20% Aprikosen, Bio, tiefgekühlt, 600 g 5.20 NEU *,**
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Weggli, aha!, tiefgekühlt, 4 x 75 g 6.90 NEU *,**
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Alle Rivella in Packungen à 6 x 1,5 Liter, z.B. Rivella rot 9.60 statt 14.40 33% Vittel in Packungen à 6 x 1,5 Liter 3.– statt 6.– 50%
**Gültig bis 21.7.
Dessertpreussen, 500 g 3.20 statt 4.80 33% Nussrollen im Duo-Pack, 2 x 220 g 4.25 statt 6.40 33% Anna’s Best Thai Nudelsalat, 350 g 6.90 NEU *,**
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Alle Anna’s Best und Tradition Salatsaucen, z.B. Anna’s Best French Dressing, 700 ml 4.60 statt 5.80 20% Agnolotti Arrabbiata oder Pasta fresca, Bio, im 3er-Pack, z.B. Agnolotti Arrabbiata, 3 x 250 g 11.70 statt 14.70 20% M-Classic Käsetaschen, 2 x 95 g 3.90 NEU *,**
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La Pizza im Duo-Pack, z.B. 4 Stagioni, 2 x 420 g 10.90 statt 15.60 30% Cornatur Grill-Mix, 380 g 7.80 NEU *,**
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Vegetarische Plätzli im Duo-Pack, Bio, z.B. Plätzli mit Kräutern, 2 x 165 g 7.30 statt 8.60 15% Alle Bio Eier, Schweiz, exkl. Picknickeier, Bio z.B. 6 x 53 g+ 3.80 statt 4.75 20%
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Leistungen - Alles schon dabei! ✓ Busfahrt im komfortablen Extrabus ab der Schweiz in die Region Ellmau und zurück ✓ 3 Übernachtungen in der gewünschten Kategorie ✓ 3 x reichhaltiges Frühstücksbuffet ✓ 3 x Abendeintritte und reservierte Plätze im Festzelt für alle Konzerte der Stars ✓ Berg- u. Talfahrt mit der Hartkaiserbahn ✓ Panoramaschifffahrt auf dem Achensee ✓ Frühschoppen auf dem Hartkaiser inkl. Musik ✓ Fachkundige Schweizer Reiseleitung während der ganzen Reise
Ihr Reiseprogramm in bester Gesellschaft: 1. Tag, Donnerstag 25. September 2014 - Anreise Gemütliche Fahrt ab dem gewählten Einsteigeort via Ostschweiz, Vorarlberg in die Gegend von Ellmau im Tirol. Nach der herzlichen Begrüssung im Hotel erwartet uns im geschmückten Festzelt in Ellmau bereits der erste Höhepunkt: mit Marc Pircher, Oesch’s die Dritten und Semino Rossi. 2. Tag, Freitag 26. September 2014 - Frühschoppen auf dem Hartkaiser & Starnacht Ein wunderbarer Tag erwartet uns heute! Mit der komfortablen Standseilbahn bezwingen wir spielend den 1.550 m hohen «Hartkaiser». Und oben, am Hartkaiser erklingt zum Frühschoppen wieder zünftige Musik. Ob auf der großen Panoramaterrasse, dem gemütlichen Restaurant mit atemberaubendem Ausblick oder in der urigen Tiroler Stub’n - hier darf getanzt und gefeiert werden. Was für ein großartiges Alpenpanorama, vom Wilden Kaiser bis zum Kitzbüheler Horn, vom berühmten Hahnenkamm bis zu den Dreitausendern der Hohen Tauern. Wer anschließend gerne ins Tal wandern möchte, begibt sich mit unserem Wanderführer auf einem leichten und naturschönen Wanderweg hinab ins Tal. Am Abend erwarten uns im Festzelt Sigrid & Marina, die Amigos und Beatrice Egli zur Starnacht.
3. Tag, Samstag 27. September 2014 - Bezaubernder Achensee & Gala-Abend Den heutigen Tag gehen wir gemütlich an. Nach einem reichhaltigen Frühstück unternehmen wir eine wunderschöne Rundfahrt durch die Tiroler Bergwelt, die uns bis nach Pertisau am Achensee bringt. Der smaragdgrüne See gehört zu den schönsten Europas und begeisterte früher Österreichs Kaiser und heute Gäste aus aller Welt! Geniessen Sie den See, den verträumten Ort Pertisau und freuen Sie sich auf eine gemütlichen Bootsfahrt entlang der idyllischen Uferlandschaften! Zurück im Hotel bleibt dann noch etwas Zeit zur freien Verfügung ehe uns dann am Abend in Ellmau der Gala Abend mit Belsy & Florian, den Zillertalern und Hansi Hinterseer. 4. Tag, Sonntag 28. September 2014 Nach dem Frühstück treten wir mit vielen unvergesslichen Eindrücken im Gepäck die Heimreise an.
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SCHAUFENSTER
MIGROS-MAGAZIN | NR. 28, 7. JULI 2014 |
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EXTRA KONFITÜRE | 47
Extra Konfitüre Erdbeeren, 500 g, Fr. 2.95
Gerade ältere Menschen freuts: Extra-Konfitüren sind jetzt dank eines zweistufigen Drehs mit halber Kraft zu öffnen.
Extra Marmelade Bitterorangen, 500 g, Fr. 2.10
Extra Konfitüre Aprikosen, 500 g, Fr. 2.70
Im Handumdrehen
Extra Konfitüre Himbeeren, 500 g, Fr. 3.40
Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu gehören auch die Extra-Konfitüren.
K
onfitüre gehört für viele zu einem guten Frühstück dazu. Extra-Konfitüre ist eine der meistgekauften Konfis der Schweiz, wobei Konfitüre im Allgemeinen als Angebot der Migros seit eh und je einen hohen Stellenwert hat: Bei ihrer Markteinführung 1928 war sie das zweite selbst produzierte Produkt der Migros. Auf Anregung der Kunden hat sich die Migros nun überlegt, wie sie die Anwendung der Extra-Konfitüre erleichtern kann, weil Kinder und Senioren oft nicht so viel Kraft in den Händen haben, um das Glas problemlos zu öffnen. Das Ergebnis ist ein Deckel mit dem Easy-
Open-Verschluss. Dank des zweistufigen Drehs lässt sich das Glas im Handumdrehen öffnen – im wahrsten Sinne des Wortes. Hilfsmittel braucht es nicht mehr, da der benötigte Kraftaufwand um die Hälfte reduziert wird. Besonders für Menschen mit Rheuma ist die einfache Handhabung vorteilhaft, weshalb auch die Rheumaliga Schweiz die neue Verschlusstechnik empfiehlt. Übrigens: Die Erstöffnungsgarantie – das Knacken beim Brechen des Vakuums – bleibt erhalten. Und natürlich lässt sich das Glas ohne Mühe wieder verschliessen, um anschliessend im Kühlschrank aufbewahrt zu werden. AW
Bild: Paolo Dutto; Styling: Uschi Stähli
Alle Extra-Konfitüren sind jetzt mit dem Easy-Open-Verschluss ausgestattet. Das Öffnen der Gläser ist damit ein Kinderspiel.
SCHAUFENSTER 48 |
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FOOD
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NR. 28, 7. JULI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |
GUT & GÜNSTIG
Melonen-Mozzarella-Salat Vorspeise für 4 Personen und circa Fr. 10.– ■ ½ Wasser- und ½ Charantais-Melone entkernen, Schale wegschneiden. Fruchtfleisch in ca. 1 cm grosse Würfel schneiden oder mit einem Kugelausstecher Kugeln formen. ■ 1 Avocado halbieren, Stein entfernen und Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale lösen. In kleine Würfel schneiden. ■ Melonen und Avocado sowie 160 g (= 1 Packung) Mozzarelline mit dem Saft einer Limette mischen. ■ Die Blättchen von ½ Bund Pfefferminze abzupfen, hacken und unter den Salat mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. TIPP Statt Minze Rucola zum Salat geben.
Melone, Mozzarelline und Minze für einen fruchtigen und erfrischenden Sommersalat.
Multivitaminpräparat hochdosiert als Stick Axamine bietet mit den «multiVit»-Sticks eine für Multivitaminpräparate neuartige Darreichungsform, die sehr praktisch ist, da sie ohne Wasser eingenommen werden kann. Ideal auch für Konsumenten, die keine Tabletten oder Kapseln schlucken können oder wollen. Das neuste Produkt der Axamine-Linie enthält alle 13 Vitamine in einer hohen Dosierung (150% der empfohlenen Tagesdosis pro Stick) sowie die 10 wichtigsten Mineralstoffe und Spurenelemente. Fruchtpulver aus Banane, Ananas, Passionsfrucht, Aprikose und Pfirsich rundet die Formulierung ab. Die Sticks sind dank ihres TropicAromas sehr angenehm im Geschmack. Axamine multiVit, 24 Sticks, Fr. 13.80 In grösseren Filialen erhältlich
Gruyère aufgerollt
Frisches Brot im Kleinformat
Was wäre ein Apéro ohne Käse. Dafür gibt es den beliebten Höhlengold Gruyère jetzt als zweifach gerollte Hobelröllchen. Er ist elf Monate gereift und rezent im Geschmack. Einfach aufreissen und reinbeissen – in der wieder verschliessbaren Box ist er als Snack zwischendurch ideal portioniert und auch zum Znacht eine begehrte Beilage. Höhlengold Gruyère Hobelrollen, 100 g, Fr. 5.20
Le Petit Rustique heisst das erste Kleinbrot von Pain Création. Sonnenblumenkerne und Weizensprossen geben dem rustikalen Sauerteigbrot aus der Weizen-Roggen-Mischung seine körnige Konsistenz. Ob aus der Hausbäckerei oder in der Filiale aufgebacken, ganz frisch ist es so oder so und im Miniformat ideal als Zwischenverpflegung. Pain Création Le Petit Rustique, 85 g, Fr. 1.40
in grösseren Filialen erhältlich
Zwei Drittel weniger Kalorien Lediglich ein Drittel so viel Kalorien wie ein normaler Eistee weisen die neuen Tea-Sorten Grüntee und Pfefferminz auf – 46 kcal pro Flasche. Der Eistee ist ohne Zucker oder künstliche Süssstoffe hergestellt, für die leicht süsse Note sorgt stattdessen Agavendicksaft. Am besten schmeckt der erfrischende Durstlöscher natürlich eisgekühlt. Tea Grüntee, 50 cl, Fr. 1.30 In grösseren Filialen erhältlich
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SCHAUFENSTER
MIGROS-MAGAZIN | NR. 28, 7. JULI 2014 |
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NONFOOD | 49
RAPPENSPALTE
Praktischer Veloanhänger Dieser Anhänger bietet eine intelligente Transportlösung für alle, die gern mit dem Velo unterwegs sind und den Nachwuchs dabeihaben möchten. Der Zweiplätzer lässt sich schnell montieren. Dank seines Regenverdecks mit aufrollbarem Fenster ist er auch bei schlechtem Wetter einsetzbar. Sicherheitswimpel und Speichenreflektoren sorgen dafür, dass der Anhänger von allen Verkehrsteilnehmern gesehen wird. Kinderanhänger Van 4 Kids, Fr. 249.– Erhältlich in ausgewählten SportXX-Filialen sowie unter www.sportxx.ch
Gute Sitzverhältnisse für die Kleinsten
Generation Nuggi, aufgepasst!
Die Sitzerhöhung Pocket Snack kommt zum Einsatz, wenn man mit Kindern von sechs Monaten bis etwa drei Jahren gemeinsam am Tisch Platz nehmen will. Er ist höhenverstellbar und verfügt über eine abnehmbare und verstellbare Tischplatte. Dank des flexiblen Gurtsystems am Gestell kann der Sitz auf jedem Stuhl befestigt werden. Für die Sicherheit des Kindes sorgt der Dreipunktgurt. Chicco Sitzerhöhung Pocket Snack Light blue, Fr. 64.– In grösseren Filialen
Acht von zehn Eltern geben ihrem Baby heute einen Nuggi. Nuggis senken nicht nur das Risiko eines plötzlichen Kindstods, sie beruhigen auch und reduzieren das Schmerzempfinden. Experten der Schweizer Traditionsmarke Bibi haben Nuggisauger und Schilder überarbeitet und den Bedürfnissen von Neugeborenen und Säuglingen noch besser angepasst. Bibi Ringnuggi Dental 16+ Monate Fr. 5.90
Adolf Muschg (80) ist Literaturwissenschaftler und einer der bedeutendsten Schriftsteller der Gegenwart. In diesem Jahr erschien seine Kompilation «Im Erlebensfall. Versuche und Reden 2002–2013» im C. H. Beck Verlag. Wie verdienten Sie Ihr erstes Geld?
Als Schulbub auf der Post mit dem Registrieren eingeschriebener Briefe. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?
Nichts, was mir etwas wert ist, hat einen monetären Preis. Wofür geben Sie gern viel Geld aus?
Was heisst bei Geld «gern»? Und wie viel ist «viel»? Für einen Freund in Not kann auch viel nicht genug sein. Gar nichts übrig habe ich für Konsum als Selbstzweck. Was ausser Geld befindet sich in Ihrem Portemonnaie?
Das Unvermeidliche an Plastik, abgelaufene Bahntickets, ein paar 1-Yen-Münzen und leider nie eine Visitenkarte, wenn ich eine brauche. Wofür gäben Sie die letzten 100 Franken aus?
Warum nicht für ein unverhofftes Trinkgeld? Welche Sportart oder Kultursparte sollte mit mehr Geld unterstützt werden?
Kleine Sprachen und kleine Verlage. Und Übersetzungen. Aber keine von marktläufiger Ware, sondern zum Beispiel von Gedichten. Was kann man für Geld nicht kaufen?
Kinder- und Baby-Outfit für den 1. August Noch auf der Suche nach attraktiver Kinderbekleidung für den Nationalfeiertag? Für die Mädchen gibt es eine rosa-weisse Longbluse im patriotischen Design und für die Jungs die klassische blau-weisse Version des Sennenhemds. Dazu sind auch passende Accessoires wie Cap und Kopftüchli im bekannten Edelweiss-Design erhältlich. Swissness-Hemd/Bluse, Gr. 68–140, Fr. 14.90 In grösseren Filialen
Noch nichts, was mir wirklich etwas bedeutet, habe ich für Geld bekommen. Mit wem gingen Sie gern auf Shoppingtour?
Da wäre ich ja gleich zweimal gestraft. Schon allein finde ich Einkaufen strapaziös genug. Interview: Lea Simeon
SAISONKÜCHE 50 |
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SIMONE NIGGLI-LUDER
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NR. 28, 7. JULI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |
Simone Niggli-Luder als Orientierungsläuferin.
AUFGETISCHT
Simone Niggli-Luder, Biologin und mehrfache OL-Weltmeisterin Zum Orientierungslauf kam Simone Niggli-Luder (36) bereits als Zehnjährige. Schon ihre Eltern waren begeisterte OL-Sportler. Dass sie 23 Mal die Weltmeisterschaft und 9 Mal den Gesamtweltcup gewinnen sowie 3 Mal zur Sportlerin des Jahres gekürt werden würde, ahnte damals noch niemand. Neben ihrer sportlichen Karriere absolvierte Simone Niggli-Luder ein Biologiestudium. Im letzten Oktober trat sie als Profiathletin zurück, jedoch ohne dem Sport den Rücken zu kehren. So organisiert sie 2016 mit ihrem Mann die OL-Juniorenweltmeisterschaften in Scuol GR.
Was haben Sie auf Vorrat? Teigwaren, Milch, Joghurt, Früchte und Salat. Wie oft kochen Sie pro Woche? Täglich. Kochen ist für Sie … … ein schönes Erlebnis. Ich mag es, wenn ich die Leute mit meinem Essen an einen Tisch bringen kann. Was würden Sie nie essen? Schottischen Haggis und Innereien. Mit wem würden Sie gern mal essen gehen? Roger Federer. Wir könnten uns prima über Zwillinge unterhalten.
Saisonale Zutaten für die Spiessli: Viel Gemüse, dazu den Grillkäse Haloumi.
Gemüse und Käse schneidet man in gleich grosse, mundgerechte Stücke.
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SAISONKÜCHE
MIGROS-MAGAZIN | NR. 28, 7. JULI 2014
SIMONE NIGGLI-LUDER | 51
Kochspass für zwei
Das Kochbuch «Green Gourmet Family» bietet Rezepte, die leicht nachzukochen sind. Orientierungslaufstar Simone Niggli-Luder und Tochter Malin haben es für das Migros-Magazin getestet. Simone Niggli-Luder und Tochter Malin gefallen die fertigen Spiessli. Die 5-Jährige ist mächtig stolz, dass sie schon so gut mithelfen kann. Nebenbei lernt sie so viel über Lebensmittel.
V
or dem Plusenergiehaus in Münsingen BE parkieren Elektrovelos mit Anhängern. Hier scheint man Nachhaltigkeit grosszuschreiben. Die Gäste vom Migros-Magazin haben dafür das passende Geschenk dabei: das neue «Green Gourmet Family»-Kochbuch. Malin (5), Tochter von Simone NiggliLuder, der mehrfachen Weltmeisterin im Orientierungslauf, öffnet die Tür. Im Sauseschritt eilt ihre Mutter herbei. Und Vater Matthias steht ebenfalls parat. Er wird sich um die zweijährigen Zwillinge Anja und Lars kümmern, während seine Frau mit Malin in der Küche werkelt. «Malin kann toll mithelfen», lobt Simone Niggli-Luder ihre Assistentin vor dem Startschuss und meint, dass man beim Kochen auch die Zwillinge mit einbinden könnte: «Die beiden sind
GREEN GOURMET FAMILY
Kinderleicht nachhaltig kochen
Zitronenschale und Knoblauch verleihen der Marinade das gewisse Extra.
Das Gemüse ist bereit, um aufgespiesst zu werden.
Umweltbewusst und nachhaltig kochen liegt im Trend. Das neue Kochbuch «Green Gourmet Family», das in Kooperation von WWF und Migros entstanden ist, bietet Gross und Klein köstliche Inspirationen und zeigt, wie einfach es ist, umweltbewusst zu kochen. Das Kochbuch führt mit vielen Bildern und pfiffigen Illustrationen durchs ganze Jahr. Die 70 saisonalen Rezepte sind auch im manchmal hektischen Familienalltag kinderleicht nachzukochen. Eben ein Kochbuch für Migros-Kinder von heute und morgen.
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SAISONKÜCHE
MIGROS-MAGAZIN | NR. 28, 7. JULI 2014 |
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SIMONE NIGGLI-LUDER | 53
schon sehr geschickt, wenn man ihm einen Gurkenschäler in die Hand drückt. Wie nachher die Gurken aussehen, ist eine andere Frage», schmunzelt die ehemalige Spitzenathletin.
Die Randenspätzli gibts bei nächster Gelegenheit Mutter und Tochter blättern im Kochbuch. Bei den bunten Randenspätzli halten sie inne, denn Spätzli mag die ganze Familie gern. «Die sind so schnell gemacht», weiss Simone Niggli-Luder. Doch für heute soll es ein sommerliches Gericht sein, und zwar die GemüseKäse-Spiessli – eines der Rezepte, die «Saisonküche»-Koch Daniel Tinembart entwickelt hat. Ob diese Rezepte familientauglich sind, musste Tinembart nicht hinterfragen. Hat er doch selbst zwei kleine Kinder, die gerade anfangen, die Küche für sich zu entdecken. Das Gemüse ist fix zubereitet, auch der Grillkäse ist schnell geschnitten. Jetzt darf sich Malin ans Werk machen. Konzentriert schiebt sie Cherrytomaten, Käse, Zucchetti und Peperoni abwechselnd auf die Holzspiesse, während
«Erdbeeren im Winter müssen nicht sein.» sich ihre Mutter um den Gurkensalat kümmert und zum Schluss auch noch selber einen Spiess bestückt. In puncto Essen läuft es zurzeit wie in den meisten Familien mit kleinen Kindern. «Da ist ein Znacht manchmal mühsam, weil einer oder eine etwas nicht mag», sagt Simone Niggli-Luder. Wichtig ist der Biologin, dass ihre Kinder alles probieren. Genauso wichtig, wie ihnen Umweltbewusstsein vorzuleben: «Wir müssen uns schon überlegen, was wir der nächsten Generation weitergeben möchten.» Sie und ihr Mann haben nicht nur beruflich einen engen Bezug zur Natur. Wie zeigt sich das im Alltag? «Erdbeeren im Winter müssen nicht sein. Ich kaufe viel beim Bauern, das ist automatisch saisonal und regional.» Die Grillspiessli brutzeln jetzt in der Pfanne, der Gurkensalat ist fertig. Alles ist bereit für die Mahlzeit. Und das in einer Zubereitungszeit, die rekordverdächtig ist. Da beweist Simone NiggliLuder, dass sie immer noch Weltklasse ist. Heute eben im Familienkochen. Text: Claudia Schmidt Bilder: Jorma Müller
Gemüse-Käse-Spiessli auf Gurkensalat Rezept aus dem Kochbuch «Green Gourmet Family» ZUTATEN 8 Holzspiesse 150 g Grillkäse, z. B. Halloumi 8 grössere Champignons 300 g Gemüse, z. B. Zucchetti, Peperoni Cherrytomaten 5 EL Olivenöl Salz, Pfeffer 2 Knoblauchzehen 1 kleine Zitrone 2 Salatgurken 1 Schalotte 1 EL Senf 8 Borretschblüten
ZUBEREITUNG 1. Holzspiesse in Wasser einlegen, damit sie beim Grillieren nicht anbrennen. Käse in Würfel à ca. 2 cm schneiden. Champignons putzen. Gemüse waschen. Zucchetti längs halbieren. Peperoni halbieren und entkernen. Peperoni und Zucchetti in Stücke à ca. 2 cm schneiden. In einer Schüssel die Hälfte des Öls mit Salz und Pfeffer würzen. Knoblauch schälen und dazupressen. Zitrone waschen. Zitronenschale an einer feinen Raffel dazureiben. Käse, Zucchetti, Peperoni, Cherrytomaten und Champignons dazugeben und gut mischen. Alles abwechselnd auf die Spiesse stecken. 2. Für den Salat Gurken schälen und in dünne Scheiben hobeln oder schneiden. Zitrone auspressen. Schalotte schälen und hacken. Restliches Öl, Zitronensaft und Senf verquirlen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Gurken, Sauce und Schalotte mischen. Mit Borretschblüten garnieren.
Hauptgericht für 4 Personen Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten + 10–15 Minuten grillieren Pro Person ca. 14 g Eiweiss 25 g Fett 8 g Kohlenhydrate 1300 kJ/310 kcal
3. Gemüsespiesse bei mittlerer Hitze 10–15 Minuten rundum grillieren. Mit Gurkensalat servieren.
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IHRE REGION
MIGROS-MAGAZIN | NR. 28, 7. JULI 2014
MIGROS AARE | 55
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Der neue Thuner Stadtlauf
«Thun ist schön – Und in Thun zu laufen noch viel schöner»: Dies ist das Motto des Thuner Stadtlaufs am 24. August, dieses Jahr mit neuer Streckenführung.
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er neue Thuner Stadtlauf ist voller Highlights. Auf 10,75 Kilometern erleben die Läufer Thun von der schönsten Seite: die Innenstadt,das Bälliz,den Schadaupark, den Schlossberg, die Seepromenade und immer wieder den See und die Berge. Kurz, die neue Strecke ist Laufgenuss pur. Der kleine Stadtlauf mit seiner verkürzten Strecke über 5,75 Kilometer ist nicht minder attraktiv. Mit einem kurzen Anlauf gehts auf den Schlossberg. Der längste Teil führt der Seepromenade entlang. Auch dieses Jahr gibt es Kategorien für Schüler: Kinder und Jugendliche mit Jahrgang 2006 bis 2010 und jünger laufen 750 Meter, solche mit Jahrgang 2001 bis 2005 bestreiten 1,5 Kilometer. Anmeldeschluss für alle Läufe ist der 10. August per Posteinzahlung beziehungsweise 20. August bei Onlinezahlung.
Die Migros erstmals am Thuner Stadtlauf mit dabei Die Migros freut sich, erstmals am Thuner Stadtlauf als Hauptpartnerin dabei sein zu dürfen. Die Schülerkategorien laufen unter dem Patronat des «Zentrums Oberland» sowie des «Panorama-Centers» Thun. Alle Kinder erhalten ein T-Shirt als Souvenir. Text: Jacqueline Mendl
Sponsoring by Thuner Stadtlauf, 24. August 2014, www.thunerstadtlauf.ch
Schloss Schaudau: Eine von vielen Sehenswürdigkeiten, die man am Thuner Stadtlauf entdecken kann.
Mit der Migros gratis starten Die Migros Aare verlost 40 Gratisstartplätze. Interessierte schreiben ihren Vor- und Nachnamen mit Adresse auf eine Postkarte und senden diese bis 11. Juli an folgende Adresse: Migros
Aare, KKS, Gratisstart, Industriestrasse 20, 3321 Schönbühl. Online-Teilnahme: www.migrosaare.ch/verlosung. Die Gewinner werden bis 20. Juli ein entsprechendes Schreiben erhalten.
IHRE REGION 56 |
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MIGROS AARE
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NR. 28, 7. JULI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |
Sommerhochsaison bei den
Die Migros Aare unterstützt diesen Sommer drei Pfadigrossanlässe: Das Pfadilager der Pfadi des grosse Sommerlager in Täuffelen und das PFF in Orpund. Die Migros fungiert dabei als Verpflegerin
Spass, Abenteuer und tolle Erfahrungen: Bald starten die grossen Pfadi-Sommerlager.
M
itte Juli werden rund 600 Piraten, Seefahrerinnen und Matrosen der Pfadi Kanton Solothurn ihre Segel hissen und in Alterswil FR vor Anker gehen. Auf dem Gluntacher steht ein grosser schöner Leuchtturm, der von den Leuchtturmwärtern Greti und Oski bewohnt und betrieben wird. Schon seit vielen Jahren weist dieser Leuchtturm den Schiffen den Weg. Doch seit einiger Zeit scheint die Leuchtquelle des Leuchtturms nicht mehr genug Licht auszustrahlen. Dadurch häufen sich negative Ereignisse: Es
gibt gestrandete Schiffe, Funkrufe von verwirrten Kapitänen, Probleme mit Schmugglern und durch all das auch verärgerte Dorfbewohner. Der Bürgermeister will deshalb den alten Leuchtturm durch ein vollautomatisches System ersetzen, das keine Leuchtturmwärter mehr braucht. Greti und Oski würden ihre Arbeit und ihre Heimat verlieren. Doch zum Glück können sie auf die tatkräftige Hilfe der Pfadis zählen. Während zweier abenteuerlicher Wochen im Sommerlager werden die Teilnehmenden alles daran setzen, die Leuchtkraft des Turms zu
erhöhen und somit die Lebensgrundlage von Greti und Oski zu erhalten. Über 100 freiwillige Helfende engagieren sich dafür, dass die rund 600 Teilnehmenden ab einem Alter von sechs Jahren zwei unvergessliche Wochen im Kantonallager erleben dürfen. Alle 22 Pfadiabteilungen des Kantons Solothurn nehmen am Sommerlager teil.
Erstes Kantonslager der Pfadi Kanton Bern Rund 1850 Kinder und Jugendliche aller Altersstufen haben sich für das allererste
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IHRE REGION
MIGROS-MAGAZIN | NR. 28, 7. JULI 2014 |
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Pfadis
Kantons Solothurn, das und als Hauptsponsorin. Kantonslager der Pfadi Kanton Bern angemeldet. Vom 28. Juli bis 8. August treffen sich Pfadis aus 60 Abteilungen zum gemeinsamen Sommerlager. In Täuffelen BE wird unter dem Motto «Inoterra» eine grosse Zeltstadt entstehen. «Wir freuen uns auf diese zwei Wochen. Zurzeit stecken wir mitten in den Vorbereitungen», sagt Hauptlagerleiter und Organisator Stephan Schwaar v/o Schumba. Im Vorfeld des Lagers konnten die Leiterinnen und Leiter der jeweiligen Pfadiabteilungen Ausflüge und Ateliers buchen. Ob Floss fahren, Hornussen oder beim Lagerradio vorbeischauen: Aus 21 Ateliers und 80 Ausflügen konnten sich die Pfadis einen Teil ihres individuellen Programms zusammenstellen.
Das Pfadi Folk Fest: Ein Festival rockt für alle In Orpund BE findet vom 29. bis 31. August ein Festival der besonderen Art statt: das PFF. Die Abkürzung steht für Pfadi Folk Fest. Dieses richtet sich an die Pfader der ganzen Schweiz sowie aus dem Ausland, die sich hier in einer lockeren Atmosphäre bei zahlreichen Workshops austauschen können. Das PFF steht aber auch all jenen offen, die einfach mal die Pfadikultur erleben wollen. Zudem bietet das Festival ein spannendes Musikangebot mit Künstlern wie den Schweizern Death by Chocolate, Carrousel, Container 6 und Bastian Baker, The 1975 aus England, Tiger Bell und Movits! aus Schweden, Kensington aus Holland oder Skip the Use aus Frankreich. An allen drei Pfadigrossanlässen ist die Migros Aare als Hauptsponsorin mit dabei, als offizielle Verpflegerin und Warenlieferantin im Einsatz, und sie übernimmt Aufgaben im Bereich Logistik. Text: Reto Wüthrich
Sponsoring by Pfadi Kanton Solothurn: www.kala14.org Pfadi Kanton Bern: www.inoterra.ch Pfadi Folks Fest: www.pff2014.ch
Schulungsraum der Zukunft: Im Frühling 2016 wird in Bern die «Welle 7» eröffnet (oben). Schulungsraum damals: Ein Kursbild aus dem Jahr 1944 (rechts) sowie ein Inserat für Sprachkurse aus der damaligen Zeit (ganz rechts).
«Bildung für alle»
Die Zahl Sieben spielte an der Genossenschaftsratssitzung der Migros Aare eine grosse Rolle: 70 Jahre Klubschule und «Welle 7» in Bern.
D
ie Sitzung des Genossenschaftsrates der Migros Aare befasste sich am 18. Juni mit einem Geburtstag: Was mit fünf Sprachkursen im Jahr 1944 begonnen hat, feiert 2014 sein 70-jähriges Bestehen. Die Klubschule Migros bietet inzwischen über 600 verschiedene Kurse und Lehrgänge an. Das Motto «Bildung für alle» ist auch heute noch erklärtes Ziel der insgesamt 50 Klubschulen an verschiedenen Standorten in der Schweiz. Attila Kocsis, Leiter der Klubschule Migros Aare, zeigte auf, dass mehr als 40 Prozent Ertrag aus dem Kulturprozent der Migros in die Klubschulen fliessen und damit dieses tolle Preis-Leistungs-Angebot überhaupt erst möglich gemacht wird. Die Herausforderungen für die Zukunft seien vielfältig, führte Kocsis weiter aus. Die Digital Natives – also Menschen, die mit digitalen Technologien aufgewachsen sind – bei-
spielsweise seien eine neue Zielgruppe, die Innovation und eine adäquate Infrastruktur brauchten. Des Weiteren berichtete Dr. iur. Max Meyer, Präsident der Verwaltung der Migros Aare, über den Geschäftsverlauf und stellte unter anderem die «Welle 7» vor: Im Frühling 2016 wird die Migros Aare am ehemaligen Standort des Berner Postbahnhofs – im PostParc West – ein neues urbanes Zentrum eröffnen. Die «Welle 7» bietet auf rund 10 000 Quadratmetern und acht Etagen einen vielseitigen Mix aus Einkaufen, Gastronomie, Dienstleistungen und Bildung: Die Berner Klubschulen werden hier einen neuen, gemeinsamen Standort erhalten. Damit schafft die «Welle 7» genau diese modernen Räume, die für eine weiterhin erfolgreiche Klubschule nötig sind. Text: Andrea Bauer
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LEBEN
MIGROS-MAGAZIN | NR. 28, 7. JULI 2014
UNTERRUBRIK | 61 BLICK ÜBER DEN GARTENZAUN
Im Juli regiert die Giesskanne Allgemeine Arbeiten Jetzt muss gegossen werden! Wer dabei auf Leitungswasser zurückgreifen muss, greift tief ins Portemonnaie. Abgesehen davon mögen die meisten Pflanzen Regenwasser lieber. «Einmal gehackt ist dreimal gegossen», sagt der Volksmund. Drum: Beete regelmässig auflockern. Teichbesitzer tun gut daran, Algen laufend abzufischen. Den Rasen sparsam mähen. Wenn, dann abends sprengen.
Videoüberwachung: Gehört bei immer mehr Schulhäusern dazu.
Überwachte Schulen
Videoüberwachung reduziert zwar Vandalismus und Sachbeschädigungen bei Schulanlagen. Trotzdem sollten die Schulgemeinden nicht übertreiben.
Bilder: Doris Fanconi/Tages-Anzeiger, Fotolia, Istockphoto
A
n kaum einem anderen Ort wird die Videoüberwachung so massiv ausgebaut wie an Schulen. Landauf, landab versprechen sich Gemeinden von den Überwachungskameras weniger Vandalismus an Schulgebäuden. Am raschesten schreitet die Ausrüstung in der Stadt Zürich voran: Zu den bereits vorhandenen rund 600 Videokameras bei Schulgebäuden kommen allein dieses Jahr 200 weitere hinzu. Die guten Erfahrungen rechtfertigen offenbar den weiteren Ausbau: Von den überwachten 20 Schulhäusern werden laut der zuständigen Immobilienverwaltung praktisch keine www.migrosmagazin.ch
STIMMEN SIE AB Kameras rund um Schulen: Problemlösung oder übertriebener Eingriff in die Privatsphäre?
Sachbeschädigungen mehr gemeldet. Dieser Erfolg dürfe aber nicht dazu verleiten, nun überall Videokameras zu installieren, findet der Dachverband Schweizer Lehrerinnen und Lehrer (LCH). «Wir unterstützen die Videoüberwachung von Schulareal und Pausenplätzen nach Schulschluss, wenn es gute Gründe wie wiederholte Vandalenakte oder Einbrüche gibt», sagt Beat W. Zemp (59), Präsident des LCH. «Wir lehnen aber einen flächendeckenden Einsatz auf dem Schulareal ab. Schulen sind keine Gefängnisanstalten, in denen das Wachpersonal eine ständige Überwachung sicherstellen muss.» Schülerinnen und Schüler sollen das Zusammenleben untereinander lernen können, ohne dass sie dabei unter ständiger Beobachtung stehen, findet Zemp. Zu Augenmass mahnt auch Bruno Baeriswyl (59), Datenschutzbeauftragter des Kantons
Zürich: «Videoüberwachung darf nicht zum Standard werden. Man muss sich immer fragen, ob man das Ziel nicht auch mit weniger einschneidenden Massnahmen erreicht, beispielsweise mit einer besseren Beleuchtung.» Eine zentrale Rolle spielt weiter, wo und zu welchen Zeiten auf Schularealen überwacht wird. Dies und weitere Details legt jede Schulgemeinde selber fest. In der Stadt Zürich etwa gilt: Es dürfen lediglich Fassaden und Eingänge überwacht werden, und zwar nur ausserhalb des regulären Schulbetriebs. Zudem hat lediglich die Immobilienverwaltung das Recht, die Aufnahmen zu sichten, und auch nur, wenn eine Anzeige erfolgt ist. Das Schulpersonal hat keinen Zugang. «Das ist aus Sicht des Datenschutzes ein gutes Beispiel, wie man die Videoüberwachung reguliert», sagt Bruno Baeriswyl. Text: Daniel Schifferle
Blumen Sommerblumen und Stauden quittieren regelmässiges Ausputzen mit weiteren Blüten. Kletterrosen verjüngen: die Hälfte der alten Triebe auf 30 Zentimeter zurückschneiden. Sommerblühende Zwiebel- und Knollenpflanzen wie Gladiolen und Dahlien freuen sich über Dünger. Der verblühte Lavendel erhält einen Rückschnitt bis zu den ersten Blättern. Wie Oregano, Salbei und Rosmarin lässt er sich durch Stecklinge vermehren. Zweijahresblumen wie Stiefmütterchen, Vergissmeinnicht, Stockrosen, Bartnelke, Hornveilchen und Dotterlack säen. Obst und Gemüse Frühe Erdöpfel ernten. Das Startzeichen: wenn sich das Kraut gelblich färbt. Frei gewordene Beete nie brach legen: Noch können Saaten von Gemüse (Rettiche, Spinat, Salate, Endivie, China- und Winterblumenkohl) sowie Setzlinge (Broccoli, Fenchel, Feder- und Blumenkohl, Stangensellerie, Kohlrabi, Lauch) ausgebracht werden. Salat möglichst im Schatten säen, um ein Schiessen zu verzögern. Gemüse in Töpfen (flüssig)düngen, es droht Nährstoffmangel. Die abgeernteten Johannisbeeren erhalten eine Extragabe Kompost. Tomaten regelmässig ausgeizen. Und noch ein Extratipp für Urlauber: Wer demnächst verreist, sollte noch einmal sorgfältig Unkraut jäten, den Boden lockern und freie Flächen mulchen. Text: Almut Berger
www.migrosmagazin.ch/garten
LESEN SIE ONLINE Chriesi? Reif! Trübli? Reif! Erbsli? Reif! Bei «Bohne, Bluescht & Berger» müssen momentan alle ran – auch der Sohnemann (7). Ist das schon Kinderarbeit?
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Symphonie in Grün
Wer per Kanu auf dem Doubs von Goumois nach Soubey fährt, paddelt zehn Kilometer durch Frankreich, fünf Kilometer durch die Schweiz – und auf der ganzen Strecke in üppiger, grüner Natur.
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on, non … c’est pas dangereux», beschwichtigt uns Pierre-Alain, von allen aufgrund seiner Körpergrösse nur «Le Long» genannt. Unser Gespräch dreht sich um eine scheinbar etwas anspruchsvollere Passage, die wir mit unseren Kanus auf der Tour von
Goumois nach Soubey werden überwinden müssen. «C’est délicat!», fügt der 56-Jährige, der uns als Guide begleitet, an. Aber meint er nun «délicat» im Sinne von «zart» oder von «heikel»? Das fragen wir – Claudio, Sabine, Mathieu und Üsé – uns, während wir mit «Le
Long» am Ufer des Doubs in Goumois stehen. Bald werden wir es wissen. Das Dörfchen Goumois gehörte einst zu Frankreich, bevor der Ortsteil am rechten Ufer des Doubs vom Wiener Kongress 1815 der Schweiz zugeschlagen wurde. Seither teilen sich die beiden
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Die Einführung ins Paddeln übernimmt Denis Houlmann, Chef der Kanuver mietung. Danach bleiben Mann und Mops aber an Land.
«Le Long» sagt – wir werden unsere Paddel kaum zum Antrieb brauchen, mehr zum Steuern. Letzteres ist an fänglich gar nicht so einfach: Auf dem ersten Kilometer sind unsere Kanus etwas im Zickzackkurs unterwegs und vollführen dann und wann eine Pirouette. In kleineren Stromschnellen schwappt das kalte Wasser auch mal über den Kanurand. «Eh oui, ça c’est normal – on fait de canoë», lacht «Le Long» die kreischenden Landratten aus. Meist geht es aber gemächlich vorwärts, für einige Zeit begleitet uns ein Fischrei her. Immer mal wieder steht ein Fischer bauchtief im Wasser und lässt seine An gelschnur über das Wasser sausen. Der Doubs sei ein international beliebtes Anglerziel, erklärt uns der Lange. Das verwundert uns etwas. Denn Anfang 2013 titelte das Magazin «Beobachter» noch: «Fischsterben – Der Doubs ist praktisch tot». Wasserkraftwerke, Landwirtschaft, Industrie und Klärwas ser würden dem Fluss arg zusetzen. Es sei besser geworden, versichert unser Guide. Was man über diese Gegend je doch auch überall lesen kann, sind Be schreibungen im Superlativ: «Zweifel los einer der schönsten Flüsse der Schweiz», «zauberhafte Landschaft» oder «einzigartige Ursprünglichkeit».
Schwelle überwunden, Hosen pflotschnass
Ortsteile ihre Infrastruktur: Die Dorf kirche etwa steht auf der französischen Seite, während sich die Schule auf Schweizer Boden befindet. Eine weitere Besonderheit ist, dass hier – aufgrund kompliziert ausgehandelter Hoheits rechte der Mächtigen – die Landes
grenze nicht wie sonst üblich in der Flussmitte verläuft, sondern am rechten Ufer – der Doubs gehört also ganz zu Frankreich, bis zum Punkt Clairbief, wo er die Schweizer Grenze überquert. Die Strömung beträgt heute 13 Kubik meter pro Sekunde, was optimal ist, wie
Und es stimmt. Auch wir staunen über diese «Symphonie in Grün», in der wir uns befinden: Die üppige grüne Uferbö schung spiegelt sich auf der hellgrünen Wasseroberfläche, links und rechts zie hen sich dunkelgrüne Wälder die steilen Hänge hoch – die einzigen andersfarbi gen Akzente sind die weissen Felsbänder, die hie und da aus dem Wald aufragen, und der blaue Himmel über uns. Dann beendet ein fernes Rauschen unser Stau nen. Wir befinden uns kurz vor der vom Guide als «délicat» beschriebenen Stel le. Der Doubs überwindet hier eine na türliche Schwelle. Wir müssen ganz links halten und uns zwischen zwei grösseren
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Von aussen betrachtet weniger spektakulär als im Kanu selbst: Ritt über die Schwelle kurz vor der Mittagsrast. Pferde gehören zum Jura wie die nassen Kleider zum Kanufahren.
GRENZTOUREN Das Migros-Magazin geht an die Grenze. Sei dies die Staatsgrenze, Kantonsgrenze, Schneegrenze, Sprachgrenze, Stadtgrenze oder etwa gar die Schmerzgrenze: Wir unternehmen Touren in der Natur, die an oder sogar über die Grenze gehen. Dieses Mal: Landesgrenze Schweiz-Frankreich
Guide Pierre-Alain – «Le Long» – steuert hart steuerbord.
Ein französischer Zmittag lässt die nassen Kleider vergessen Ein Blick zurück: absolut lächerlich! Von hier unten sieht die Stelle völlig harm los, total unspektakulär aus. Gleich da nach gehen wir auf der französischen Seite an Land und gönnen uns ein feines Mittagessen im direkt am Fluss gelege nen Restaurant «Le Moulin du Plain». Gluckernd stechen danach unsere Paddel wieder ins Wasser. Ein Eisvogel verfolgt uns – immer wieder erhaschen wir im Ufergebüsch einen Blick auf sein metallisch blau glänzendes Gefieder.
Hoch über uns ziehen drei Mäuse bussarde ihre Kreise, und vor uns haben sich zwei Fischreiher in den höchsten Wipfeln der Bäume niedergelassen. Je nach Breite des Flusses geht es mal ge mächlich, mal zügig voran. Dann rauscht es erneut. Wieder ist eine kleine Schwelle zu bezwingen, unterhalb derer wir kurz an Land gehen, um das Wasser aus den Kanus zu leeren. Eine neugierige Pferdefamilie vom nahe gelegenen Hof kommt zu Besuch – Eltern und Fohlen beschnuppern uns und die Kanus, bevor sie sich am Wasser des Doubs laben. Die Sonne heizt nun ein, es riecht nach getrockneten Kräutern, Gras, Was ser, Moos und Erde. Eine offensichtlich etwas zu früh erwachte Fledermaus zischt nahe übers Wasser und jagt Mücken. Wir passieren Clairbief und befinden uns damit nun wieder in der
Schweiz. Bald werden wir in Soubey, un serem Endziel, ankommen. Das Wasser des Doubs aber wird weiterfliessen, kurz vor dem mittelalterlichen Städtchen SaintUrsanne eine Spitzkehre vollfüh ren und den Weg zurück nach Frankreich finden, wo es in die Saône mündet, die weiter ins Mittelmeer fliesst. Text: Üsé Meyer, Bilder: Raffael Waldner
www.migrosmagazin.ch
LESEN SIE ONLINE Von Aare bis Thur Weitere Gewässer für den grossen Paddelspass: Die schönsten Kanufahrten der Schweiz.
Karte: WSGrafik
Steinen einen engen Durchgang hinun terstürzen. Die Spitze des Kanus schiebt sich über die Schwelle in die Luft, das Kanu kippt nach unten, wird schneller, die Kanuspitze taucht kurz und voilà: pflotschnasse Hosen.
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Indevillers
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Soubey
b s D o u
Clairbief Moulin de Jeannotat
Les Enfers Montfaucon
Les Pommerats
F Goumois/ France 1 km
Goumois/CH
JU
Le Bémont
r de fe min a Che du Jur
Sainelégier
Anreise/Rückreise: Mit Bahn und Postauto via Saignelégier nach Goumois und von Soubey via Saint-Ursanne zurück. Kanu-Route: Goumois–Clairbief–Soubey (15 km). Dauer: circa drei Stunden (reine Paddelzeit, je nach Stärke der Strömung). Anforderung: Durchschnittliche Kondition, Schwimmkenntnisse, keine Paddelerfahrung notwendig (Kinder ab circa zehn Jahren/mit mindestens einem Elternteil im Kanu). Die Tour kann auch ohne Guide gemacht werden. Saison: Mai bis Oktober. Ausrüstung: Badekleider, Kleider für drüber
(wenn möglich nicht Baumwolle), Sonnenschutz, Ersatzkleider. Kosten: Fr. 55.–/Person (min. 4 Personen). Mit Guide: plus Fr. 75.–. Inbegriffen: Kanu, Paddel, Schwimmweste, wasserdichtes Gepäckfass. Variante: Nur Strecke Clairbief–Soubey (5 km/ca. 1 Std./ Fr. 35.– pro Person). Buchen: www.doubs-evasion.com Restaurants am Fluss: Moulin du Plain, www.moulinduplain.fr / Restaurant de Clairbief, www.clairbief.com Übernachtung/Infos: Jura Tourisme, Saignelégier, 032 420 47 70, www.juratourisme.ch
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Basel–Trier–Basel 1 Basel Einschiffung, 16.00 Uhr Abfahrt 2 Speyer Stadtrundgang,* Ausflug Heidelberg* 3 Cochem Fahrt «Romantischer Rhein », Rundgang* 4 Bernkastel Rundgang,* Moselfahrt 5 Trier Stadtbesichtigung,* Moselfahrt 6 Zell Rundgang* durch den Weinort, Weiterfahrt 7 Bacharach Fahrt «Romantischer Rhein», Rundgang* 8 Strasbourg Stadtrundfahrt* durch die Europametropole 9 Basel Ausschiffung und individuelle Heimreise
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Unsere Leistungen Kreuzfahrt mit Vollpension an Bord, alle Schleusen- und Hafengebühren, Thurgau Travel-Bordreiseleitung Nicht inbegriffen An-/Rückreise nach/von Basel. Ausflüge, Versicherungen, Getränke, Trinkgelder (€ 5–7 p.P./ Tag), Auftragspauschale Fr. 35.– pro Auftrag (entfällt bei Buchung über www.thurgautravel.ch)
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Basel–Amsterdam–Basel 1 Basel Einschiffung, 16.00 Uhr Abfahrt 2 Strasbourg Stadtrundfahrt* am Vormittag 3 Bonn «Romantischer Rhein», Stadtrundfahrt* 4 Dordrecht–Rotterdam Kinderdijk,* Stadt-/Hafenrundf.* 5 Amsterdam Stadtrundfahrt, Insel Marken* (bis 13.03.),
Gilt für alle Reisen: * Ausflug im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar | fak. Ausflug nur vor Ort buchbar Programmänderungen vorbehalten | Reederei/Partnerfirma: Scylla AG
200
200
18.09.
2015 Frühlings-/Tulpenfahrten
25.02. 1000 21.03. 700 14.04. 400 05.03. 900 29.03. 600 22.04. 300 13.03. 800 06.04. 500 30.04. 200 21.03. bis 08.05. mit Keukenhof Sommer/Herbst 2015 Abreise alle 9 Tage
200
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und Wechselkurs
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2013 gebautes Schiff der Scylla-Flotte. 90 Kabinen für 180 Gäste. Alle Kabinen mit DU/WC, Föhn, Minibar, Safe, TV, Radio und Klimaanlage. Auf MD-/OD franz. Balkon, auf HD nicht zu öffnende Fenster. Bordausstattung: Restaurant Jungfrau für Gäste HD-/MD im UD mit Oberlichtfenstern, Restaurant Matterhorn für Gäste OD mit Panoramafenstern, Panorama-Lounge/Bar, Lidobar, Boutique, Sonnendeck mit kleinem Pool, Lift zwischen HD und OD sowie WLAN vorhanden. Nichtraucherschiff.
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LEBEN
MIGROS-MAGAZIN | NR. 28, 7. JULI 2014 |
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FAMILIE | 67
Bitte keine Schmatzer mehr! Kinder werden oft von Grosseltern, Götti oder Tante geherzt und geküsst – manchmal mehr, als ihnen lieb ist. Ertragen sollten sie das nicht müssen.
Bild: Getty Images
Auf Signale achten: Kinder geben meistens zu verstehen, wenn sie etwas nicht mögen.
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er kommt in meine Arme», tönt es fröhlich von der Eingangstür. Noemi (5) springt auf und läuft dem Grosi entgegen, schlingt die Arme um sie. Dann lässt sie los. «Aber willst du mir denn kein Küsschen geben?», fragt die Oma, zieht Noemi erneut an sich und drückt ihr einen feuchten Schmatz auf die Wange. Dass die Kleine dabei das Gesicht verzieht, scheint sie nicht zu stören. Kinder werden geherzt und geküsst, auf die Stirn, auf die Wange, sogar auf den Mund. Manche Kinder mögen das, andere nicht. Weil sie nicht so viel Nähe brauchen oder weil das Grosi nach Parfüm riecht oder der Bart des Onkels sticht. Aber ob die Kleinen dazu Lust haben oder nicht, zählt oft nicht. «Es gibt keinen Grund, ein Kind zu küssen, das nicht geküsst werden möchte», sagt Flavia Frei (48) von der Stiftung Kinderschutz Schweiz. «Kinder dürfen zu ungewünschten Liebkosungen Nein sagen.» Denn ein Küsschen ist etwas Intimes. Und Körpernähe, die nicht gewollt ist, ist unangenehm. Das gilt auch für Eltern, die zu viele und zu innige Küsse verteilen. Was Sohn oder Tochter in jungen Jahren meist geniesst, kann mit
neun, zehn, elf Jahren unangenehm werden. Grundsätzlich gilt: Okay ist, was auch das Kind als schön empfindet. Und das ist von Kind zu Kind individuell und kann sich je nach Entwicklungsphase ändern. Dies gilt es zu erkennen und zu respektieren. Auch, wenn die Liebesbekundungen nur gut gemeint sind. «Denn wenn der Wille des Kindes regelmässig missachtet wird, kann das heissen: Dein Wille, deine Körpergrenzen werden nicht ernst genommen. Du bist nicht wichtig», sagt Flavia Frei. Als Noemis Grossmutter sich an diesem Tag verabschiedet, ist die Kleine mutig und sagt ihr, dass sie keinen Schmatzer möchte. Erst hat die Grossmutter erstaunt geschaut, dann liebevoll über Noemis Rücken gestreichelt und ihr zugezwinkert. Text: Evelin Hartmann www.migrosmagazin.ch
LESEN SIE ONLINE Entwicklungsstadium beachten Neben der Regel, dem Kind nichts auf zuzwingen, hilft bei Körperberührungen das Wissen um die Entwicklungsstufen.
Wie viele Küsschen will das Kind? Auf Signale achten. Um seinen Willen zu äussern, muss ein Kind nicht sprechen können. Schon die ganz Kleinen senden eindeutige Signale aus, wenn ihnen etwas nicht recht ist: Sie drehen den Kopf weg, verziehen das Gesicht oder stossen die Personen gar weg. «Eltern, die merken, dass die grosszügig verteilten Küsse nicht erwünscht sind, könnten das Thema mit dem Kind besprechen und fragen, welche alternativen Begrüssungsrituale ihm beispielsweise lieber wären», rät Flavia Frei vom Kinder schutz Schweiz. Wer der Gotte lieber die Hand anstatt einen Kuss gibt, hat jedes Recht dazu. Einwände à la «Hast du mich denn nicht lieb?» oder «Jetzt bin ich aber traurig» sind fehl am Platz. Auch die Gotte könnte einmal in sich hineinhorchen und fragen, wie sie sich an stelle des Kindes fühlen würde – oder das Kind gleich selbst fragen. Wird der Wunsch des Kindes ignoriert, lohnt es sich, als Mutter oder Vater einzugreifen und das Gespräch mit dem jenigen zu suchen, der die ungebetenen Liebkosungen verteilt.
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MIGROS-MAGAZIN | NR. 28, 7. JULI 2014
LESERAKTION BERNINA-EXPRESS | 69
Buchen und profitieren Leserinnen und Leser des Migros-Magazins können Graubünden und das Tessin mit dem Bernina-Express zu einem Sonderpreis ab Fr. 399.– (mit GA) entdecken.
Unterwegs von der Alpenwelt in die Schweizer Sonnenstube: Mit dem Bernina-Express kann man bequem Graubünden (kleine Bilder) und das Tessin (grosses Bild) entdecken.
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Von den Bergen in Davos bis zu den Palmen in Lugano: Auf einer Reise mit dem Bernina-Express erlebt man beide Extreme.
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ie Bernina-Express-Linie gilt als die höchste Bahnstrecke Europas. Auf 122 Kilometern, durch 55 Tunnels und über 16 Brücken verbindet diese Strecke die Gletscher der Alpen mit dem mediterranen Flair des Tessins. Für die Leserinnen und Leser des MigrosMagazins haben die Sunstar Hotels eine spezielle Reise ausgesucht. Nachdem die Gäste mit dem Zug individuell nach Davos gereist sind und im Sunstar-Alpine-Vier-Sterne-Hotel eingecheckt haben, steht der erste Tag zur freien Verfügung. Es lohnt sich, die hoteleigene Wellnessanlage zu geniessen. Wie wäre es am nächsten Tag mit einer Wanderung auf einem der insgesamt 700 Kilometer langen Wanderwege? Dank der Davos-Klosters-Card
kann jeder Hotelgast alle Bergbahnen gratis nutzen. Weiter gehts am darauf folgenden Tag mit dem Bernina-Express über Filisur nach Tirano. Die Reise mit dem Bernina-Express verspricht atemberaubende Aussichten auf die Schweizer Alpen und aufs Tessin. Von Tirano fahren die Reisenden mit dem Bus nach Lugano. Übernachtet wird in einem Drei-Sterne-Sunstar-Partnerhotel. Am nächsten Tag steht die individuelle Besichtigung Luganos auf dem Programm: Eine Schifffahrt auf dem Luganersee oder ein Ausflug nach Gandria ist empfehlenswert. Nach einer weiteren Nacht in Lugano treten die Gäste individuell ihre Heimreise an. www.berninaexpress.ch, www.sunstar.ch
Reisedaten: Täglich vom 9. Juli bis 12. Oktober 2014 Im Preis inbegriffen (exkl. Kurtaxen – zahlbar vor Ort): Je 2 Nächte im Doppel- oder Einzelzimmer im Sunstar Alpine Hotel in Davos und in einem Sunstar-Partnerhotel in Lugano (mindestens Drei-Sterne-Kategorie), täglich ein reichhaltiges Frühstücksbuffet, die Davos-Klosters-Card, Bahnfahrt mit dem Bernina-Express von Davos nach Tirano, Fahrt mit dem Bernina-Express-Bus von Tirano nach Lugano, Sitzplatzreservation im Bernina-Express, SBB-Bahnticket ab Schweizer Wohnort für Erwachsene für die Hin- und Rückreise Preise pro Person: Mit GA Mit ½-Tax-Abonnement Ohne ½-Tax-Abonnement
Fr. 399.– Fr. 499.– Fr. 599.–
Zuschläge pro Person: Halbpension: Fr. 166.– bis Fr. 216.– (je nach Hotel in Lugano) Superior-Zimmer: Fr. 80.– Bernina-Express 1. Klasse: Fr. 18.50 (mit ½-Tax-Abonnement) Fr. 37.– (ohne ½-Tax-Abonnement) Information und Reservationen: Sunstar Hotels, Telefon: 061 925 70 71
RÄTSEL & SPIELE 70 2 |
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UNTERHALTUNG
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NR. 28, 7. JULI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |
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RÄTSEL & SPIELE
MIGROS-MAGAZIN | NR. 28, 7. JULI 2014
UNTERHALTUNG | 713
So nehmen Sie teil
Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht. Teilnahmeschluss: Sonntag, 13.7.2014, 24 Uhr
ZUSÄTZLICH: Eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 50 Franken für das blau eingefärbte Feld! Telefon Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD5 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 13.7.2014, 24 Uhr
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Gewinner Nr. 26: Albert Goetz, Dielsdorf ZH; Dora Maier, Luzern; Ruth Dubach, Huttwil BE; Rosemarie Brunner, Menziken AG; Irene Bruderer, Nidau BE Gewinner «Zusatz» Nr. 26: Ruth Blöchlinger, St. Gallenkappel SG; Gabriela Lustenberger, Schüpfheim LU; Werner von Gunten, Röschenz BL; Anton Hüsser, Sursee LU; Heidi Isenschmid, Luzern
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RÄTSEL & SPIELE
MIGROS-MAGAZIN | NR. 28, 7. JULI 2014 |
UNTERHALTUNG | 73
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PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN
Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.
3 5 4
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1 2
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So nehmen Sie teil
Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 MOTEL Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 13.7.2014, 24 Uhr
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Auflösung Nr. 27: GRUEN Gewinner Nr. 26: Eduard Fässler, Ricken SG; Emma Weber, Golaten BE; Dora Hemmer, Zürich
Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht. Auflösung Nr. 4: Mineralwasser
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Lösung:
In dem grossen Kasten erkennst du sechs mit dickeren schwarzen Linien abgegrenzte Bereiche. In jedem dieser Bereiche dürfen die Symbole wie Haus, Gesicht, Fisch, Eis, Tanne oder Sonne nur einmal vorkommen. Auch in den Zeilen und den Spalten darf sich keines wiederholen. Damit es schön bunt bleibt, kannst du die fehlenden Symbole in den vorgegebenen Farben malen.
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RÄTSEL & SPIELE
4MIGROS-MAGAZIN | NR. 28, 7. JULI 2014 |
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UNTERHALTUNG | 75
SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN
Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 3 8
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Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.
9 3 So nehmen Sie teil Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen 5 und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans 7 8 Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich 1 Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel 7
Auflösung Nr. 27: 236 8 7 6 5 9 1 2 4 3 Gewinner Nr. 26: 1 4 9 2 3 6 8 7 5 Anne-Marie Bonzon, 2 3 5 7 4 8 1 9 6 4 1 7 9 5 3 6 8 2 Pompaples VD; 9 6 2 1 8 7 3 5 4 Nelly Grob, 3 5 8 6 2 4 7 1 9 7 9 3 4 1 2 5 6 8 Hallau SH; 6 2 4 8 7 5 9 3 1 Brigitte Kummer, 5 8 1 3 6 9 4 2 7 Teilnahmeschluss: Sonntag, 13.7.2014, 24 Uhr Fahrweid ZH; Jacques Kaltenrieder, Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Tannay VD; Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Heidi Bachmann, Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht. Pfungen ZH 06010010646
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MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch
Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger
Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 558 467 Ex. (WEMF 2013) Leserschaft: 2 413 000 (WEMF, MACH Basic 2014-1) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch
Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Zollinger (Leitung), Rea Tschumi Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion: Andrej Abplanalp (Leitung), Bettina Langenbach (Chefin vom Dienst), Gerda Portner (Produzentin), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (Leitung),
Almut Berger, Andrea Freiermuth, Yvette Hettinger, Ralf Kaminski, Silja Kornacher (Volontärin), Daniel Schifferle (Verantwortlicher Leben), Reto E. Wild Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (Leitung), Jean-Sébastien Clément, Béatrice Eigenmann, Andreas Dürrenberger, Christoph Petermann, Anna Meister, Michael West Ressort Shopping & Food: Eveline Zollinger (Leitung), Stefan Kummer (Produktionsleiter), Robert Rossmanith (Produktion), Heidi Bacchilega, Dora Horvath, Sonja Leissing, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, Anna-Katharina Ris, Claudia Schmidt, Jacqueline Vinzelberg, Anette Wolffram
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Layout: Doris Oberneder (AD), Werner Gämperli, Nicole Gut, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara
Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Verena Hochstrasser
Lithografie: René Feller, Reto Mainetti
Geschäftsbereich Verlag: Rolf Hauser (Leitung), Alexa Julier, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71
Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Krüger, Petra Lieberherr (Volontärin), Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis
Anzeigen: Thomas Brügger (Leitung), Gian Berger, Yves Golaz, Andreas Hess, Hans Reusser, Angela Scasascia anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72
New Media: Sarah Ettlinger (Leitung), Reto Meisser, Reto Vogt, Nicole Demarmels, Pascal Ochsenbein
Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco, Michael Glarner, Christine Kummer, Janine Meyer, Jasmine Steinmann
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Lesermarkt: Carina Schmidt (Leitung), Marianne Hermann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Tabea Burri, Theresa Wuitz Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: DZB Druckzentrum Bern AG
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VORTEIL
Der wildromantische Natur- und Tierpark Goldau bietet Gelegenheit für viele spannende Streifzüge. Entdecken Sie über 100 einheimische Wildtierarten. Besondere Attraktionen sind die Freilaufzone und die Gemeinschaftsanlage für Bär und Wolf. Entdeckerstationen, Abenteuerspielplätze, Grillund Picknickplätze machen den Park zum idealen Ausflugsziel. Aktionsdauer: bis 31. Juli 2014 Profitieren: Sie erhalten 50 Prozent Ermässigung auf:
– Bahnfahrt nach Arth-Goldau und zurück (gilt nicht im Tarifverbund Zug) – Eintritt in den Natur- und Tierpark Goldau Preis: Beispiele pro Person in der 2. Kl. ÖV + Eintritt
1/2
ab Bern
Fr. 32.00
1/1 Fr. 55.00
ab Lugano
Fr. 34.60
Fr. 60.00
ab Genf Nur Eintritt
Fr. 51.00
Fr. 93.00
6–16 Jährige
Fr. 5.00
Ab 16 Jahren
Fr. 9.00
Hinweis: Das Angebot ist nur online buchbar.
Weitere Informationen und Buchung: www.migros.ch/cumulus/goldau
MEHR CUMULUS-VORTEILE: www.migros.ch/cumulus
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MEINE WELT 78 |
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DOMINIQUE AEGERTER
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NR. 28, 7. JULI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |
«Ich bin nicht ganz 100!»
Noch bevor er laufen konnte, fuhr Dominique Aegerter Motorrad. Der Weltranglistenvierte, zurzeit bester Schweizer in der Moto2-Klasse, ist geschwindigkeitssüchtig. Sein Rekord: 296 Kilometer pro Stunde. Ruhiger nimmts Aegerter nur beim Rasenmähen. Aber ein bisschen Motorenlärm muss auch da sein. Wieso leben Sie in Rohrbach?
Ich bin hier aufgewachsen, bin hier zur Schule gegangen – das ganze Dorf fant mit. Zudem wohne ich noch zu Hause bei meinem Eltern. Wo würden Sie gern leben?
Name: Dominique Aegerter (23) Sternzeichen: Waage Wohnort: Rohrbach BE
Irgendwo am Strand. Sobald ich Sand unter den Füssen habe, kann ich entspannen. Beruf und Lebenslauf:
Da mein Vater eine Auto- und Motorradwerkstatt besitzt, und selber Rennen fuhr, entdeckte ich diese Leidenschaft früh: Mit zweieinhalb Jahren drehte ich im Hinterhof mit einer 50-cm³-Maschine meine Kreise, noch bevor ich richtig laufen konnte. Die Nachbarn hatten keine Freude am Lärm, die Metzgersfrau von nebenan rannte mir oft mit dem Besen in der Hand nach. Mit fünf Jahren fuhr ich mein erstes Motocrossrennen, mit 13 wechselte ich
auf Asphalt. Seit 2010 fahre ich in der Moto2-Klasse.
rumstressen, und ich kann nicht verlieren.
Aus sportlicher Sicht: MotoGP-Weltmeister zu werden. Persönlich ist es mir wichtig, gesund und fit zu bleiben.
Da bin ich nicht so versteift wie andere. Bevor ich mich auf den Töff setze, gehe ich ein Mal in die Hocke, damit die Kleidung bequem sitzt.
Mein Ziel:
Mein Lebensmotto:
Live fast – full gas. Was ich mag:
Meine Ziele zu erreichen: Ich möchte immer zuoberst auf dem Podest stehen. Was ich nicht mag:
Linksfahrer, langsame Fahrer und in einem Rennen generell jeden Fahrer vor mir. Meine beste Eigenschaft:
Ich bin aufgestellt, unkompliziert und ehrgeizig. Was ich an mir mag:
Meinen trainierten Körper. Mein Tick:
Ich bin nicht ganz 100! Alles, was schnell ist, gefällt mir. Meine schlechteste Eigenschaft:
Ich lasse mich nicht gern
Mein Ritual:
Meine besten Entscheide:
Dass ich mit 13 Jahren vom Motocross zur Strasse gewechselt und später die Lehre als Töffmechaniker im 1. Lehrjahr aufgegeben habe. Beides zugunsten der Profikarriere. Mein schlimmster Moment:
Als 2010 mein Teamkollege Shoya Tomizawa beim Grand Prix von Misano starb. Ich brauchte Zeit, um das zu verarbeiten. Doch mir ist klar: Sobald man für eine Sportart einen Helm anziehen muss, ist es gefährlich. Text: Laila Schläfli Bilder: Daniel Winkler
MEINE SUCHT
«Ich trinke viel Wasser, das habe ich mir angewöhnt. Für den Sport ist das gut und gesund. An Rennwochenenden trinke ich natürlich schon isotonische Getränke, doch dazwischen ist es auch gut, mal nichts Zuckerhaltiges zu trinken.»
MEINE BEIZ
«Der ‹Bären› liegt gäbig für mich: einmal quer über die Strasse. Ich mag das auf Speckstein grillierte Fleisch. Meist kann ich mich nicht entscheiden zwischen Ross, Poulet oder Lamm, dann bestelle ich zwei Portionen – das sind dann 500 Gramm Fleisch.»
MEIN DING
«Töfffahren ist mein Leben. Ich konnte mein Hobby zum Beruf machen, das geniesse ich jeden Tag. Wenn ich von einem Rennen nach Hause komme, drehe ich eine Runde durchs Quartier. Einfach weil es so Spass macht.»
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MEINE WELT
MIGROS-MAGAZIN | NR. 28, 7. JULI 2014
DOMINIQUE AEGERTER | 79
MEINE LIEBSTEN
«Ohne meine Familie wäre ich nicht da, wo ich heute bin. Dominique Aegerter ist ein Familienbetrieb: Mein Vater ist für die Technik zuständig, mein Bruder für die Homepage, meine Mutter für das Administrative, und ich bin sozusagen das Investment.»
MEINE SANFTE SEITE
«Im Garten bin ich mit deutlich weniger PS unterwegs: Mein Job ist das Rasenmähen, jeweils vor und nach einem Rennen. Mir gefällt das, denn es stört mich niemand dabei, ich habe meine Ruhe. Zudem habe ich Freude an einem sauberen, gemähten Rasen und einem blühenden Garten.»
MEINE ZAHL
«Papa war ein grosser Fan von Barry Sheene, der in den 70er-Jahren mit der Nummer 7 Rennen fuhr. So wurde die 7 meine Glückszahl während meiner Motocrossjahre. Als ich mit 13 auf die Strasse wechselte, war diese Nummer aber schon besetzt, also wählte ich die Startnummer 77 – Doppelglück.»
MEIN RÜCKZUGSORT
MEIN LIEBLINGSPRODUKT
«Nussschoggi! Essen ist generell mein Laster, und so habe ich immer ein bisschen Schoggi dabei. M-Budget ist die beste Migros-Schoggi – mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.»
«In meinem Zimmer bereite ich mich auf die Rennen vor, studiere die Strecken und Fehler des Vorjahres. Eigentlich ist mein Zimmer eine komplette 1-Zimmer-Wohnung über unserem Familienhaus, doch die Küche benütze ich hier nie.»
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