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Migros-Magazin-26-2026-d-BL

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Schöne Jugis im Welschland

→ Seite 46

Reiche Erde

Wie Biobauer Urban Dörig dem Boden Sorge trägt –und unserem Essen

→ Seite 12

Spiessli-Spass: Apéro-Kreationen für jedes Budget

→ Seite 22

Frauenschwingen: Wie Dora Hari dem Sport Schub verlieh

→ Seite 16

Erziehung: Lasst die Kinder in Ruhe essen

→ Seite 19

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9 Editorial

Aktuell

Kurz und gut

10 News mit Würze in Kürze

Er lässt die Natur arbeiten

12 Zu Besuch bei Biobauer

Urban Dörig im Thurgau

Sie schwang den Wyberhaken

16 Dora Hari organisierte

1980 gegen massiven Widerstand den ersten Damenschwinget

Ratgeber

Einfach mal essen lassen

19 Vorbild statt Vortrag: Was Kinder am Esstisch wirklich brauchen

Genuss

Aufgespiesst

22 Unsere Ideen für bunte Apérohäppli am Spiess

Migros-Magazin

Voll spiessig

Wir holen die Steckli hervor und kreieren Stück für Stück bunte Apérospiessli für jedes Budget.

S. 22

Rot, prall, süss – Chriesi!

27 Alles zu den verführerischen Saisonfrüchtchen

Wir laden zu Tisch mit

28 Radiopionier Roger Schawinski

Meine Region

33 Aktionen, Storys, News, kompakt verpackt

Leben

Kolumne

39 Katja Fischer De Santi bekundet das Ende ihrer Allwissenheit

Zeig mal Zähne

41 Spannende Facts und Pflegetipps rund um unsere Beisserchen

Romandie, wir kommen!

46 Die chicsten Jugendherbergen im Welschland

51 Rätsel

55 Schlussgang

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Impressum

MIGROS-MAGAZIN

vormals Wir Brückenbauer, Wochenblatt des sozialen Kapitals, Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes (MGB)

ONLINE: migros.ch/magazin

ADRESSE: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich

TELEFON: 0800 840 848

KONTAKT: migmag.ch/leser

HERAUSGEBER: MGB

CHEFREDAKTORIN: Sabine Eva Wittwer

AUFLAGE: 1 314 143 Ex. (Wemf, Auflagenbulletin 2025)

LESERSCHAFT: 2 179 000 (Wemf, MACH Basic 2026-1)

ABONNEMENTE: migmag.ch/abo

TELEFON: 058 577 13 00*

Ausführliches Impressum auf migmag.ch/impressum

M-INFOLINE:

TELEFON: 0800 840 848

CUMULUS-INFOLINE:

TELEFON: 0848 850 848*

* 8 Rp./Min. aus dem Schweizer Festnetz

Liebe Leserin, lieber Leser

Je älter ich werde, desto öfter denke ich: Im Leben geht es darum, loszulassen. Leicht fällt es mir nicht. Meine Kinder würde ich zum Beispiel am liebsten ständig beschützen, begleiten, an der Hand sicher über die Strasse führen – sie aber möchten längst allein gehen.

Dann habe ich kürzlich den Biobauern Urban Dörig getroffen. Seine Begeisterung für gesunden Boden hat mich angesteckt. Ich ging mit dem Gefühl nach Hause, dass die Natur bei Menschen wie ihm in guten Händen ist. Und zwar, weil er es geschafft hat, loszulassen. Früher bewirtschaftete er sein Land intensiv, griff ein, düngte, spritzte.

Er verstand sich als Steuermann im Zentrum. Heute ist er einen Schritt zurückgetreten: Er schafft die richtigen Rahmenbedingungen und lässt die Natur arbeiten – lesen Sie ab Seite 12.

Vielleicht funktioniert es an vielen Orten besser so: mit Sorgfalt und Liebe gute Bedingungen schaffen und dann zuschauen, wie sich die Dinge entwickeln. Auch bei unseren Kindern.

Apropos Gesunder Boden

Reich für Regenwürmer

In Bioböden leben bis zu 80 Prozent mehr Regenwürmer als in konventionell bewirtschafteten.

Wasserspeicher

Je mehr Humus ein Boden enthält, desto mehr Wasser kann er speichern. Schon bei einem Prozent mehr Humus kann ein Quadratmeter Boden 15 Liter mehr aufnehmen. Das entspricht einem Starkregen.

CO₂-Speicher

Böden enthalten mehr Kohlenstoff als alle Pflanzen und die Atmosphäre zusammen –etwa dreimal so viel wie die Luft.

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Eine überraschende Kombi: Auf leicht bitteres Tonic Water kommt ein Espresso. Das Ganze wird gekrönt mit einer aufgeschäumten Haube aus Instantkaffee und Zucker –eine Erfindung aus Südostasien und dort als Dalgona Coffee bekannt. Dieser Espresso Tonic ist subito zubereitet und sorgt ebenso subito für Erfrischung.

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Noubia, eine junge Algerierin, geht als Sexarbeiterin nach Deutschland. Jahre später steht sie im Zentrum der ersten Schweizer Einzelausstellung des Künstlers Mohamed Bourouissa, ihrem Neffen. Mit Film, Fotografie und KI-Animationen erzählt Bourouissa von Menschen jenseits des Rampenlichts –von Ausgrenzung, Mut und neuen Perspektiven. Bis 6. September im Migros Museum für Gegenwartskunst in Zürich. → migrosmuseum.ch

Biolandwirtschaft

Von Grund auf mit der Natur arbeiten

Landwirt Urban Dörig hat einen Wandel durchgemacht: von intensivem zu biologischem Landbau. Für einen gesunden Boden sorgen auf seinem Hof in Diessenhofen TG nicht zuletzt Angusrinder.

Text: Nina Huber Fotos: Julius Hatt

Am nahen Waldrand spielt jemand Alphorn, begleitet vom hellen Zwitschern der Feldlerche. Die Äcker und Weiden von Nadine und Urban Dörig ziehen sich topfeben über gut 100 Hektaren bis zum Rhein. Das Land gehörte einst zum ehemaligen Kloster St. Katharinental in Diessenhofen TG.

Der 52­jährige Biobauer zeigt über die Felder, wo er neben Weideland Kartoffeln, Rüebli, Weizen, Hafer, Zuckerrüben, Mais und Sonnenblumen anbaut. Sofort wird seine Begeisterung für die Abläufe in der Natur spürbar. «Wir haben hier 100 Hektaren natürliche Solaranlage.» Was er damit meint: Die Pflanzen auf dem Boden nutzen die Energie der Sonne für die Photosynthese und bringen so den Kohlenstoff aus der Luft in den Boden. Der Boden wirkt dabei wie eine Batterie, er speichert die Nährstoffe. Diese wiederum sorgen dafür, dass die Abertausenden von Lebewesen im Boden gut versorgt sind. Dank ihnen ist der Boden luftiger und weicher, wodurch er Regenwasser besser aufnehmen und speichern kann. «Auf einem Esslöffel Erde gibt es mehr Mikroorganismen als Menschen auf der Erde», sagt Dörig.

Kühe gehören in den Kreislauf Die Äcker möglichst immer begrünt zu halten, sei schon fast das ganze Geheimnis eines gesunden Bodens. Blätter und Gräser spenden Schatten, halten den Boden feucht und verhindern, dass er allzu stark aufheizt. Deshalb sät Dörig, wenn er Weizen oder Hafer anpflanzt, als Untersaat gleichzeitig auch Gras und Klee an. Wenn er dann die Getreide drescht, bleibt nicht ein gelbes, trockenes Stoppelfeld zurück, sondern es steht bereits

«Ich nehme mich zurück und lasse mehr die Natur arbeiten.»
Urban Dörig

eine Wiese parat, die rasch wächst. Auf dieser lässt er dann seine Kühe weiden. 17 Anguskühe, 17 Kälbchen und ein imposanter Muni gehören momentan zur Herde der Dörigs. Sie sind eines der wichtigsten Rädchen im Kreislauf des fruchtbaren Bodens. Beim Weiden stampfen sie einen Teil der Pflanzen in den Boden, wodurch wichtige Nährstoffe dorthin gelangen. Mit ihren Ausscheidungen bringen die Kühe erst noch den Dünger direkt selbst aus. Alle fruchtbaren Flächen dieser Erde seien durch Wiederkäuer entstanden, sagt Dörig. «Wir sollten vermehrt ihren Nutzen für die Bodenfruchtbarkeit sehen und sie nicht auf Methan, Milch oder Fleisch reduzieren.»

Das Hofgut St. Katharinental kommt ganz ohne Stall aus. Im Frühling und Herbst lebt seine Herde 24 Stunden im Freien. Wenn es in den Sommermonaten zu heiss wird für die Tiere, transportiert Dörig sie ins Engadin, auf den Muottas Muragl, wo sie während dreier Monate die Alpweiden abgrasen. In der kältesten Winterzeit wohnen die Kühe im Partnerbetrieb mit Stall.

Wandel hin zu mehr Natur Kühe haben Dörig sein ganzes Leben begleitet. Er ist auf einem kleinen Milchbetrieb als eines von sechs Kindern aufgewachsen. Nach seiner Ausbildung als Landwirt bereiste er die Welt, arbeitete unter anderem während eines Jahres auf einer grossen Farm in South Dakota. Als er zurückkam, übernahm er den elterlichen Betrieb, der allerdings zu klein war als Existenzgrundlage. Als er 2010 die Chance bekam, das St. Katha­

Fortsetzung auf Seite 15

Biolandwirtschaft

Das Feld mit Hafer und Ackerbohnen hat Urban Dörig angebaut, um Marienkäfer anzulocken.

Im Feld mit den Frühkartoffeln werden die Bewässerungsrohre eingesammelt.

Die Angusherde fördert die Bodenfruchtbarkeit.

Die Kartoffeln gedeihen in langen Reihen – und in guter Erde.

Der Hof von Urban Dörig ist gut 100 Hektaren gross und liegt direkt am Rhein.

Bella Italia – von Küste zu Küste

Von Venedig zu den grossartigen Höhepunkten der Toskana zum Sparpreis

Diese einzigartige Italienkombination hat alles, was das Herz begehrt: Lagunenromantik in Venedig, byzantinische Mosaike in Ravenna, toskanische Lebensfreude in Florenz und San Gimignano – und zum Finale die traumhafte Küstenlandschaft der Cinque Terre. Eine Reise voller Kontraste, Genuss und Emotionen – bella Italia pur! Jetzt Plätze sichern!

Ihr tolles Reiseprogramm:

1. Tag – Anreise

Fahrt im komfortablen Extrabus nach Lido di Jesolo, wo wir in unserem Hotel mit dem Nachtessen erwartet werden.

2. Tag – Fantastische Lagunenstadt Venedig

Nach dem Frühstück unternehmen wir von der Anlegestelle Punta Sabbione eine wunderschöne Bootsfahrt durch die venezianische Lagune, die uns direkt ins Herzen der Stadt Venedig bringt. Anschliessend interessante Stadtführung mit vielen Höhepunkten. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Am frühen Abend Rückfahrt per Boot und Bus ins Hotel.

3. Tag – Ravenna

Durch das Podelta fahren wir nach Ravenna. Die Stadt ist ein echtes Juwel und gilt als Byzanz des Abendlandes. Die neben Mailand zweite antike Kaiserstadt Oberitaliens und erlebte ihren Höhepunkt im 5. und 6. Jahrhundert und besitzt aus dieser Zeit zahlreiche Bauten und Mosaiken, wie z.B. das Mausoleo di Galla Placidia. Freuen Sie sich auf eine spannende Führung! Im Anschluss Weiterfahrt zu unserem Hotel im Raum Rimini.

4. Tag – Zwergstaat San Marino & San Leo

Heute Vormittag besuchen wir den einzigartigen „Zwergstaat“ San Marino, die kleinste und älteste Republik der Welt. Bei der Führung im historischen Zentrum erleben Sie ein einzigartiges Open-Air-Museum - die engen Gassen und kleinen Strassen winden sich um die charmanten Plätze und die herrlichen Kirchen. Nach der individuellen Mittagspause fahren wir über San Leo, einem malerischen Burgstädtchen im Zentrum des Montefeltro, zurück zu unserem Hotel.

5. Tag – Grossartiges Florenz

Wir fahren ins Landeserinnere und erreichen die schönen Hügellandschaften der Toskana und deren Hauptstadt Florenz. Freuen Sie sich auf eine tolle Stadtführung mit vielen Höhepunkten. Das Ensemble von Kirchen und Palästen, von Plätzen und Gassen, Brunnen und Statuen – kurz ein über Jahrhunderte gewachsenes Gesamtkunstwerk, das Sie begeistern wird. Nach etwas Zeit zur freien Verfügung fahren wir weiter in unser Hotel an der Versiliaküste.

6. Tag – Atemberaubende Cinque Terre

Die fünf pastellfarbenen Dörfchen der Cinque Terre kleben wie kleine Schwalbennester hoch über dem Meer. Von La Spezia aus erreichen

wir mit dem Schiff das zauberhafte Portovenere, den malerischen Hafen von Vernazza und Monterosso mit seinem Sandstrand zum Relaxen. In jedem Ort bleibt genügend Zeit zum Verweilen und die Postkartenidylle einzufangen. Rückfahrt nach La Spezia mit dem Zug.

7. Tag – Toskana pur - San Gimignano, Siena & der Wein

Am Morgen erwartet uns eine spannende Führung in der toskanischen Bilderbuchstadt San Gimignano. Die pittoreske Stadt mit den charakteristischen Geschlechtertürmen begeistert jeden Besucher. Dann geht’s weiter nach Siena, dem traumhaft schönen gotischen Pendant zu Florenz. Die Stadt besticht mit gut erhaltenen Palästen, Kirchen, Brunnen und mittelalterlichen Mauern. Später kehren wir zum krönenden Abschluss auf einem wunderschönen Weingut ein und geniessen bei einer Degustation köstliche toskanische Weine & Leckereien.

8. Tag – Heimreise

Nach dem Frühstück treten wir die Heimreise an.

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✓ Fahrt im komfortablen Extrabus

✓ 2 Übernachtungen im guten Mittelklassehotel in Lido di Jesolo

✓ 2 Übernachtungen im guten Mittelklassehotel im Raum Rimini

✓ 3 Übernachtungen im guten Mittelklassehotel an der Versiliaküste

✓ 7 x Frühstück im Hotel

✓ 7 x Nachtessen im Hotel

✓ Privatboottransfer Tronchetto –Markusplatz – Tronchetto

✓ Stadtführung in Venedig

✓ Stadtführung in Ravenna

✓ Geführter Ausflug San Marino & San Leo

✓ Stadtführung in Florenz

✓ Ganztagesausflug Cinque Terre mit Boots- & Bahnfahrt

✓ Ganztagesausflug „Toskana pur“ mit Führung in San Gimignano & Siena sowie 3er-Weinverkostung inkl. Imbiss

✓ Eigene Schweizer Reiseleitung während der ganzen Reise

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20. - 27. September 2026

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Nicht inbegriffen/zusätzlich wählbar: Einzelzimmerzuschlag: Fr. 199.-

Saisonzuschlag Abreisen September: Fr. 80.Allfälliger Treibstoffzuschlag

Buchungsgebühr: Fr. 24.- pro Person (entfällt bei Online-Buchung)

Sie wählen Ihren Bus-Einsteigeort: Aarau, Basel, Bern, Bellinzona, Luzern, Pfäffikon SZ, Thun, St. Gallen, Sargans, Winterthur, Zürich

Fortsetzung von Seite 12

rinental vom Kanton Thurgau zu pachten, verpachtete er seinen Betrieb einem Nachbarn, der so seinen eigenen Hof vergrössern konnte.

Damals bewirtschafteten die Dörigs den Hof noch intensiv. «Ich verstand mich als Mittelpunkt, der alles steuern muss», sagt Dörig. Das heisst, sobald ein unerwünschter Käfer auftauchte und die Ernte gefährdete, spritzte er. Wenn eine Pflanze knapp ernährt war, düngte er. Heute sei er ein komplett anderer Bauer. «Ich nehme mich bewusst zurück und lasse mehr die Natur arbeiten.»

Denn all ihre Abläufe seien logisch. Wenn eine Zuckerrübenpflanze einen zu hohen Nitratgehalt habe, tauchten Blattläuse auf. Diese könnten von Marienkäfern auf natürliche Weise beseitigt werden. Er müsse nur die besten Voraussetzungen schaffen, damit die Natur wirken könne. Zum Beispiel mit blühenden Brachestreifen, die er in regelmässigen Abständen auf den Äckern anlegt. Dort leben Nützlinge wie Marienkäfer, Schwebfliegen, Bienen und Schmetterlinge.

Neue Brille dank Bodenkurs

Ein Bodenkurs über regenerative Landwirtschaft, den Dörig vor zehn Jahren besucht hat, brachte ihn zum Umdenken. Zunächst sei er skeptisch gewesen. Aber es habe ihn

Biolandwirtschaft

In der 700 Jahre alten Kornscheuer lässt Urban Dörig seinen Weizen trocknen.

Im Mai verlieh die Migros-Gruppe zum ersten Mal den Förderpreis «Mensch & Natur». Die neue Auszeichnung, dotiert mit bis zu 10 000 Franken, würdigt Menschen und Organisationen, die Nachhaltigkeit mit konkreten Projekten voranbringen und eine messbare Wirkung erzielen. In der Kategorie Landwirtschaft wurden Nadine und Urban Dörig aus Diessenhofen TG prämiert.

nicht mehr losgelassen. Er fuchste sich ins Thema ein, schaute Videos, las viel darüber. Und plötzlich habe er verstanden: Mehr ist nicht immer besser. Er könnte nach den Frühkartoffeln auf der gleichen Fläche sofort nochmals Kartoffeln anbauen und würde vielleicht kurzfristig mehr verdienen. «Aber wenn ich eine vielfältige Gründüngung anbaue und sich der Boden so erholen kann, habe ich einen belebteren Boden und bei der nächsten Ernte ganz natürlich mehr Ertrag.» Mit dem gewachsenen Verständnis für diese grösseren Zusammenhänge in der Natur mochte er verschiedene Stoffe nicht mehr verwenden. Er stellte seinen Hof über die Jahre um und liess ihn schliesslich durch Bio Suisse zertifizieren.

Heute trage er eine neue Brille: «Ich sehe überall Chancen», sagt Dörig. Er ist Landwirt mit Herzblut und probiert immer wieder neue Dinge aus. Seine Erfahrungen teilt er auch mit dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) und gibt sein Wissen in Kursen an andere Landwirtinnen und Landwirte weiter.

Auf diesem schönen Flecken Erde am Rhein werde irgendwann ein Nächster bauern – so wie schon viele vor ihm. Er würde sich freuen, wenn einer seiner drei Söhne sein Werk weiterführen würde. Aber wichtig sei ihm vor allem, dass er den Boden mindestens so gesund hinterlasse, wie er ihn übernommen habe. «Ich kann nicht die ganze Welt retten. Aber meine eigene kleine Welt kann ich verbessern.»

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Die Migros schwingt mit

Frauenschwingen

«Von mir aus dürfen noch viel mehr Mädchen schwingen»

Dora Hari organisierte 1980 gegen grossen Widerstand das erste Frauenschwingfest der Schweiz. Sie erzählt, was sie antrieb und wie sie mit Anfeindungen umging.

Text: Barbara Scherer Fotos: Franziska Frutiger

«Ich habe gäng gekrampft und nicht aufgegeben»: Dora Hari, Pionierin des Frauenschwingens.

Frauenschwingen

Das erste Frauenschwingfest übertraf alle Erwartungen. «Das bleibt unvergesslich», sagt Dora Hari.

Spricht Dora Hari über das erste Schweizer Frauenschwingfest, strahlen ihre blauen Augen. «Was ich erlebt habe, meine Güte – das können Sie sich nicht vorstellen.»

Die 94-Jährige lässt sich etwas tiefer in den dunklen Stoffsessel in ihrem Wohnzimmer in Aeschi bei Spiez im Kanton Bern sinken; sie hängt ihren Erinnerungen nach. Am 17. August 1980 fand hier das erste «Damenschwingen» statt, organisiert von Dora Hari. Einfach war das nicht. Denn der damalige Präsident des Bernisch Kantonalen Schwingerverbands lehnte die Veranstaltung ab und drohte jedem Schwinger, der beim Vorbereiten des Fests helfen sollte, mit Ausschluss aus dem Verband. Der Druck wirkte: «Keiner wollte helfen», erinnert sich Hari. Auch im Dorf traf ihr Vorhaben auf grossen Widerstand. Viele grüssten die damalige Wirtin nicht mehr. Sie erhielt sogar anonyme Drohungen: Unbekannte wollten Rasierklingen im Sägemehl verstecken, weshalb Hari dieses in der Nacht vor der Veranstaltung in einem abschliessbaren Stall versteckte. Zudem erhielt sie eine Todesanzeige mit ihrem Namen.

Sogar ihr Ehemann war gegen das Frauenschwingfest. Er arbeitete als Viehhändler und hatte plötzlich weniger Kundschaft. Hari hält beim Erzählen inne und schüttelt den Kopf. Dann huscht ein neckisches Grinsen über ihr Gesicht. Trotz all dem habe sie sich aber nicht abbringen lassen. Ja, es sei schwierig, teilweise sogar deprimierend gewesen, vor allem, als sich sogar gute Freunde abwandten. «Aber ich hatte immer ein paar richtig gute Leute, die hinter mir standen», sagt die Schwing-Pionierin. Als Wirtin war sie einen ruppigen Umgang gewohnt. Sie habe «gäng gekrampft» und nicht aufgegeben. «Darum sieht man mir das Alter bis heute nicht an», sagt Hari und fährt sich mit der Hand durchs dichte Haar.

Das erste Frauenschwingfest übertraf alle Erwartungen: 76 Schwingerinnen reisten aus der ganzen Schweiz ins Berner Ober-

land, und gegen 15 000 Zuschauerinnen und Zuschauer pilgerten ins kleine Dorf. «Die Autos standen kreuz und quer, und das Postauto kam nicht mehr durch», erinnert sich Hari. Ab dem Mittag gab es kaum noch Essen, denn die Organisatorin hatte mit weniger als der Hälfte der Zuschauenden gerechnet. «Das bleibt unvergesslich.»

Etwas Neues auf die Beine stellen Selbst in den Ring gestiegen ist die vierfache Mutter, die inzwischen stolze Urgrossmutter ist, nie. Viel zu viel Kraft brauche es dafür. Dass Hari trotzdem zu einer Pionierin im Frauenschwingsport wurde, hat mit ihrem Sohn zu tun: «Er war bis in die Lehre ein Schwinger, und ich habe ihn überallhin begleitet.» So kam sie mit dem Sport in Berührung. An der Idee, ein Schwingfest für Frauen in der Schweiz zu organisieren, reizte Hari vor allem eines: Noch niemand hatte das je zuvor gemacht. «Etwas Neues auf die Beine stellen, das ist eine Kunst», sagt sie. Auf die Frage, ob sie Feministin sei, weiss Hari keine Antwort. Bis heute verfolgt sie das Frauenschwingen – bis vor Kurzem sogar wenn immer möglich vor Ort. «Inzwischen bin ich leider schlecht zu Fuss», sagt sie und tätschelt auf ihre Oberschenkel. Noch zwei weitere Frauenschwingfeste organisierte Dora Hari. 1992 wurde der Eidgenössische Frauenschwingverband (EFSV) gegründet – mit ihr als Vizepräsidentin. Inzwischen steigen Mädchen in der Schweiz ganz selbstverständlich in die Zwilchhosen. Auch in Aeschi bei Spiez macht ein junges Mädchen die Pionierin des Frauenschwingens stolz – das «Meitschi» habe schon einige Zweige, die höchste Auszeichnung für Nachwuchsschwingerinnen, gewonnen, sagt Hari und strahlt. Dann wird ihre Miene ernst: «Aber von mir aus dürfen noch viel mehr Mädchen schwingen.» Dora Hari ist inzwischen müde vom vielen Reden. Und in der Küche warten die Kartoffeln. «Es gibt Gschwellti.» Auch mit 94 Jahren kocht sie wenn möglich immer noch selbst.

Zwei Frauen messen sich 1980 am ersten Frauenschwingfest in Spiez.

Meilensteine des Frauenschwingens

1980

1. Frauenschwingfest

Aeschi bei Spiez BE 1992

Gründung Eidgenössischer Frauenschwingverband (EFSV) 2004

Erstmals kämpfen Jungschwingerinnen am Schwingfest Niederbipp BE 2006

1. kombiniertes Frauenund Männerschwingfest in Ried bei Kerzers FR 2023

Die Migros wird KöniginnenPartnerin des EFSV 2025

1. kombiniertes Frauenund Männerkranzfest in Collex-Bossy GE

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«Kinder brauchen am Tisch keine dauernden Ermahnungen, sondern Vorbilder», sagt Ronia Schiftan.

«Hört

Erziehung

auf, eure Kinder am Tisch zu erziehen»

In ihren Beratungen schlägt

Ernährungspsychologin Ronia Schiftan oft vor, die Kinder drei Wochen lang einfach essen zu lassen, was sie wollen. Die Eltern würden nicht selten staunen, was dann geschehe.

Text: Katja Fischer De Santi

Ronia Schiftan, warum ist das Thema Essen in vielen Familien so hochexplosiv?

Weil wir am Tisch alle unsere eigene Essbiografie mitbringen. Wir haben im Kopf, wie «man» zu essen hat und was «gesund» ist. Und plötzlich sitzt da ein Kind mit am Tisch, das all dies infrage stellt, das fordert extrem heraus.

Sie schreiben in Ihrem Buch, dass alle Kinder esskompetent zur Welt kommen.

Fortsetzung auf Seite 21

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Fortsetzung von Seite 19

RATGEBER

Erziehung

Als Mutter hatte ich diesen Eindruck bei meinen Jungs ehrlich gesagt nicht. Ein Baby hat eine ausgeprägte Innensteuerung. Wenn es satt ist, dreht es den Kopf weg. Es ist unmöglich, ein gesundes Baby zu überfüttern. Je mehr wir von aussen steuern, wann, wie und was gegessen werden muss, desto mehr flacht die Körperwahrnehmung des Kindes ab. Es wird vom «Bauchthema» zum «Kopfthema».

Dem Kind zu sagen, es dürfe erst um zwölf Uhr essen, ist also nicht gut? Wenn ein Kind um halb zwölf Hunger hat, wir aber sagen: «Du musst bis zwölf warten», lernt es, sein Hungersignal zu unterdrücken. Das ist der Anfang davon, dass Essen zum Kopf- statt zum Bauchthema wird.

Trotzdem, viele Eltern sorgen sich, dass sich ihr Kind nur noch von Schokolade oder Pasta ernähren würde, wenn man es einfach lässt.

Hinter dieser Sorge steckt oft die Angst vor Kontrollverlust. Aber die Antwort ist simpel: Ein Kind würde nicht nur Schokolade essen. In meinen Beratungen schlage ich oft folgendes Experiment vor: Drei Wochen lang gibt es keine elterlichen Kommentare und keine Restriktionen. Anfangs testen die Kinder das aus, essen vielleicht nur Nutella-Brote. Doch irgendwann verliert das bis anhin Verbotene seinen Reiz. Oft beginnen sie danach, zu experimentieren und Neues auszuprobieren. Eltern sind dann oft überrascht und entspannter.

Und was ist mit Tischmanieren? Tischregeln sollten ein soziales Miteinander ermöglichen. Aber sie dürfen kein Machtmittel sein. Wenn die Energie am Tisch nur noch darauf verwendet wird, dass das Kind gerade sitzt, wird es für alle unentspannt. Eltern sollten sich fragen: Warum ist es mir so wichtig, dass mein Kind gerade sitzt? Welche Stimme höre ich da in meinem Ohr?

Eltern schämen sich, wenn das Kind im Restaurant nicht mit dem Besteck isst. Das ist eine Angst der Eltern, nicht des Kindes. Kinder lernen am Modell. Wenn Sie als Eltern mit Besteck essen, wird Ihr Kind das mittelfristig auch tun. Es braucht keine dauernden Ermahnungen, sondern Zeit und Vorbilder.

Ronia Schiftan ist Ernährungspsychologin.

Kommen wir zum grössten Schreckgespenst: dem Zucker. Sie behaupten, Zuckersucht gebe es gar nicht? «Zuckersucht» ist psychologisch gesehen der falsche Begriff. Es ist eher eine starke Gewöhnung. Weil wir Zucker so verteufeln, erwarten wir sofort negative Folgen, sobald das Kind etwas Süsses isst. Unser negatives Bild von Zucker ist oft mächtiger als der Stoff selbst.

Aber der «Zuckerkick» ist doch real? Zucker – in allen seinen Erscheinungsformen – ist ein Energielieferant für den Körper. Je nachdem, wie Zucker gegessen wird, ist die Energiekurve anders. Dass Zucker aber hyperaktiv macht, ist ein altes Ammenmärchen. Das eigentliche Problem ist die starke Rationierung. Je mehr wir Süsses zum «besonderen Ding» machen, desto attraktiver wird es. Kommt dazu, dass Süsses dann bei jedem festlichen Anlass im Zentrum steht und oft als Belohnung versprochen wird. Die Bewertung von Lebensmitteln ist darum grundsätzlich nicht sinnvoll.

Gilt das auch für Süssgetränke?

Hier ziehe ich eine Grenze. Süssgetränke sind wie eine «Zuckerinfusion», weil das Sättigungsgefühl des Magens umgangen und dem Körper kein Mehrwert geboten wird. Im Kleinkindalter gibt es keinen Grund, Süssgetränke anzubieten. Wasser ist das Getränk der Wahl.

Wie können Eltern Wissen über Ernährung vermitteln, ohne zu moralisieren?

Indem wir statt «gesund» oder «ungesund» greifbare Begriffe nutzen. Wir nennen die Blutzuckerkurve zu Hause die «Achterbahn». Wenn sie steil hochschiesst, kracht sie danach tief runter – und man fühlt sich müde oder sehr hungrig.

Hand aufs Herz: Gibt es den perfekten Familientisch?

Absolut nicht! Was heisst schon perfekt? Mir ist es ein grosses Anliegen, Druck rauszunehmen, mal ist es entspannt, mal gestresst und konfliktreich. Das ist normal. Und bitte hört auf, eure Kinder am Tisch zu erziehen.

Praxistipps:

So kehrt Ruhe am Esstisch ein

Keine Bewertungen von Lebensmitteln oder Verhalten. Lebensmittel nicht in «gesund», «ungesund» einteilen und Essverhalten nicht kommentieren. Weg mit dem «Probierzwang». Zwang erzeugt Gegendruck. Wenn ein Kind etwas nicht probieren möchte, ist das okay. Atmosphäre vor Etikette. Ein entspanntes Kind isst besser als eines, das darauf achten muss, gerade zu sitzen. «Safe Food» akzeptieren. Hat ein Kind eine Phase, in der es nur Nudeln pur isst? Akzeptieren! Es ist sein Safe Food. Je weniger das Essen zum Machtkampf wird, desto eher traut sich das Kind später wieder an Neues heran.

Vorbild statt Vortrag. Kinder beobachten genau. Genussvolles Essen ist die wirkungsvollste Erziehung – ganz ohne Worte.

Buchtipp Ronia Schiftan: «Wie Kinder essen», Beltz Verlag, 251 Seiten, Fr. 27.10 bei exlibris.ch

Apéro riche et chic

Bunte Spiesse sorgen beim Apéro für Abwechslung. Wir zeigen dir, was du kombinieren kannst und wie du die passende Wahl für dein Budget triffst.

Text: Edita Dizdar Fotos: Claudia Linsi
Fotos und Rezepte: Migusto Apéro

Deluxe-Kreationen

Mit edlen Zutaten wie Rauchlachs, Crevetten oder würzigem Chorizo entstehen im Nu Spiesschen, die Eindruck machen. Besonders gut schmecken sie kombiniert mit sommerlichen Früchten, exquisitem Käse und frischen Kräutern.

So gehts:

1 Chorizo schälen, in 8 Scheiben schneiden und zusammen mit den Crevetten aufspiessen. In wenig Öl kurz anbraten und mit etwas Bratfett beträufeln.

2 Trüffelkäse, Prosciutto, Feige und Basilikum aufspiessen. Mit schwarzem Pfeffer würzen.

3 Erdbeeren vierteln. Mit Lachs und Minze aufspiessen. Zwiebel fein hacken, mit Öl vermischen und darübergeben.

Zutaten für die Deluxe-Spiesse

Sélection Argentinische Crevetten rot 100 g Fr. 3.52 statt 4.40

Sélection Chorizo iberische Sarta Wurst

170 g Fr. 5.56 statt 6.95

Aktion: 20 % auf Sélection-Fleisch, -Fisch und -Charcuterie, vom 25. Juni bis 8. Juli

SalatStielmit

Erfrischend günstig

Diese drei Salat-Spiessli sind preiswert und machen Freude: Der klassische Kartoffel-Wurst-Salat macht auch am Spiess eine gute Figur, ebenso Lattich mit gebratenem Speck und Sardellen. Wer es mediterran mag, greift zum griechischen Salat am Hölzchen.

So gehts:

1 Speck ohne Fett knusprig braten und halbieren. Lattich vierteln, mit Speck und Sardellen aufspiessen und Dressing darübergeben.

2 Wienerli erhitzen und vierteln. Kartoffeln in mundgerechte Stücke schneiden, mit Cornichons aufspiessen und mit Senf-Öl beträufeln.

3 Gurke, Feta, schwarze Oliven, Oregano und Cherrytomaten aufspiessen. Mit Kräutersalz würzen und mit Olivenöl verfeinern.

Apéro

Bei allen Angeboten sind bereits reduzierte Artikel ausgenommen.

Angebote gelten vom 25.6. bis 1.7.2026, solange Vorrat.

Vital bleiben!

Zellen

Herz Hirn

EPA & DHA tragen zu einer normalen Herzfunktion bei.

Vitamin E trägt dazu bei die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.

DHA trägt zu einer normalen Gehirnfunktion bei. Die positive Wirkung stellt sich bei einer täglichen Aufnahme von 250 mg DHA ein.

Augen

DHA trägt zu einer normalen Sehkraft bei. Die positive Wirkung stellt sich bei einer täglichen Aufnahme von 250 mg DHA ein.

Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise.

Fortsetzung von Seite 23

GENUSS

Apéro

Alles andere als spiessig

Mittelpreisig gluschtig

Die Kombi Tomaten und Mozzarella kennen alle, zur Abwechslung setzen wir diesmal auf Melone und Zucchetti. Falafel wird auf Fladenbrot mit Tzatziki serviert, und der Antipasti-Spiess begeistert mit Vielfalt. So gehts:

1 Aus der Melone Kugeln ausstechen. Zucchetti längs dünn hobeln, salzen und kurz ziehen lassen. Beides mit Mozzarella aufspiessen und mit Pesto verfeinern.

2 Fladenbrot und Falafel erwärmen. Fladenbrot in 4 Stücke schneiden, mit Tzatziki, Rüebli und Granatapfel belegen. Falafel aufspiessen und darauflegen.

3 Teufelshörnchen, Olive, Salami, Artischocke, getrocknete Tomate und eingelegte Zwiebel aufspiessen.

Hier kannst du die MigustoApp herunterladen.

Zum Beispiel: Stuhl BOWIE CHF 74.50 statt CHF 149.–. Gültig in allen micasa-Filialen und im Online-Shop. Ausgenommen sind bereits reduzierte Artikel. Nicht kumulierbar mit anderen Aktionen oder Rabatten. Der Preisvorteil gilt nur bei Neuaufträgen. Solange Vorrat. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

So entsteint man

Kirschen

Am einfachsten gehts mit einem Kirschenentsteiner. Sonst helfen auch ein Trinkhalm aus Edelstahl und eine PET­Flasche. Die Kirsche auf die Flaschenöffnung setzen und mit dem Halm durch den Stielansatz drücken – der Stein fällt in die Flasche.

Kirschen lagern

Kirschen bleiben im Kühlschrank zwei bis drei Tage frisch. Die Kirschen dabei keinesfalls waschen. Und auch den Stiel sollte man nicht entfernen. Das Abzupfen der Stiele verursacht kleine Verletzungen am Fruchtfleisch und lässt sie schneller verderben.

Rezept

Frozen-JoghurtKirschen

Es muss nicht immer

Glace sein: FrozenJoghurt­Kirschen mit weisser oder dunkler Schoggi sind eine feine Alternative und der perfekte Sommersnack. Zum Migusto-Rezept:

Kirschen

Jetzt ist gut Kirschen essen

Die süssen

Früchte haben Saison.

Zu welchen Gerichten sie gut passen und wie sie lange frisch bleiben.

Text: Claudia Schmidt

Kirschrot

Ihre kirschrote Farbe erhält die Frucht durch Anthocyane, das sind wasserlösliche Pflanzenfarbstoffe.

Kirschsteinkissen

Die Steine sollte man nicht essen. Aus ihnen lassen sich Kissen herstellen, die man im Backofen oder in der Mikrowelle erhitzen und so als Wärmekissen verwenden kann. Dazu Kirschsteine circa zehn Minuten kochen, um letztes Fruchtfleisch zu entfernen. Anschliessend entweder einige Tage in der Sonne trocknen lassen oder eine Stunde im Backofen bei 80 bis 90 Grad. Die Steine locker in ein Stoffsäckchen geben und zunähen.

Vielseitiger Begleiter

In salzigen Gerichten – zum Beispiel zu Burrata, Brie oder Ziegenkäse – sorgen Kirschen für Säure und Süsse. Wer Griessbrei, Milchreis oder Waffeln mit einem Topping versehen will, der kann entsteinte Kirschen mit wenig Butter und Zucker kurz in einer Pfanne caramelisieren.

Tipp: Mit wenig Zitronen­ oder Limettensaft oder etwas Salz lässt sich das Kirschenaroma verstärken.

Migros Kirschen Tagespreis

Frische Chriesi aus der Migros

Z u Tisch mit … Roger Schawinski

Aufgedeckt

«Ich esse lieber zwei

Joghurts,

als richtig zu kochen»

Medienpionier Roger Schawinski hält das Leben für zu kurz für schlechtes Essen. Trotzdem will er möglichst lange gesund bleiben. Was er dafür tut – oder eben nicht.

Text: Dinah Leuenberger

Roger Schawinski, welche ist für Sie die wichtigste Mahlzeit?

Das Frühstück. Ich esse dann Dinge, die ich für mich als wichtig empfinde. Sehr oft Müesli, Blaubeeren, Hüttenkäse und Joghurt. Hie und da ein Stück dunkles Brot dazu. Und Kaffee.

Essen Sie alles?

Nein. Ich esse sozusagen kein Fleisch mehr seit etwa 40 Jahren. Eine Weile hatte ich tiefe Eisenwerte und ass aus medizinischen Gründen einmal im Monat ein Steak. Damit habe ich wieder aufgehört.

Sie möchten 100 Jahre alt werden, wie Sie in Ihrem aktuellen Buch

schreiben. Wie wirkt sich das auf Ihre Ernährung aus?

Nicht unbedingt 100-jährig. Aber ich will möglichst lange gesund bleiben. Und ich möchte, dass möglichst alle das tun. Deshalb gebe ich in dem Buch Ratschläge, aus meiner eigenen Erfahrung, oft aber auch von Experten.

Krafttraining, Pilates – was machen Sie sonst noch?

Ich trainiere auf dem Hometrainer, spiele Golf. Und seit mein Knie wieder gut ist, jogge ich auch wieder. Zwar keine Marathons mehr, aber immerhin noch zehn Kilometer. Was für eine Befriedigung, am Züriberg eine Runde im Wald zu drehen –Serotonin pur.

Haben Sie schon mal Kalorien gezählt?

Nein, das wäre mir zu kompliziert. Aber ich stehe täglich auf die Waage. Und ich achte beim Einkaufen darauf, wie viele Kalorien ein Müesli hat. Oder wie viel Zucker.

Was hat sich an Ihrer Ernährung mit dem Älterwerden am stärksten verändert?

Eigentlich nicht viel. Ich bin intuitiv selbst auf die richtige Spur gekommen. Mehr am Morgen, dafür weniger am Abend essen. Kein Weissbrot mehr. Das war kein Problem für mich – es gibt so viele tolle dunkle Brote! Und ich liebe Blaubeeren und Randen. Umso besser, dass die als gesund gelten.

Was haben Sie nicht gern? Peperoni und Blumenkohl.

Was ist schlimmer: schlechtes Essen oder schlechte Gesprächspartner? Beides sollte vermieden werden. Das Leben ist zu kurz, um schlecht zu essen.

Welches Gericht bringt Sie sofort zurück in Ihre Kindheit?

Ich erinnere mich, dass meine Mutter als völlig exotisches Gericht Riz Casimir gekocht hat. Das war für uns das Mass aller Dinge.

Kommt Ihre Freude am Diskutieren vom Esstisch Ihrer Kindheit?

Absolut. Mit meinen Eltern und der Schwester habe ich viel diskutiert. Wir hatten eine sehr kleine Küche mit einem kleinen Tisch, jeder hatte seinen festen Platz. Das war eine gute Basis für alles, was danach kam.

Haben Sie ein kulinarisches Laster? Ja, ich tappe immer wieder in die Zuckerfalle. Dunkle Schokolade mag ich sehr, auch

Aufgedeckt

«Am Esstisch meiner Eltern haben wir viel diskutiert –eine gute Basis für alles, was danach kam.»

Guetzli: Kägi fret und wie sie alle heissen. Da will und muss ich aufpassen, nehme jetzt halt eher die gesunden Guetzli mit Hafer.

Haben Sie Futterneid? Oder teilen Sie Essen gern?

Das letzte Guetzli nehmen? Heikel. Da versuche ich, mich zurückzuhalten. Daher nein, Futterneid kenne ich nicht.

Essen Sie schnell?

Ich bemühe mich, langsam zu essen. Ich war gerade zwei Wochen im Ayurveda in Sri Lanka. Dort gibts wenig zu essen. Man geniesst dann jeden Bissen, alles wird sehr gut gekaut. Das war eine gute Erinnerungsschule für mich.

Kochen Sie gern?

Nein. Ich koche sozusagen nie.

Was gibts denn, wenn Sie doch kochen? Nüt, nur das Allereinfachste. Rührei. Pasta.

Roger Schawinski (81) ist Medienpionier und Journalist, Gründer von Radio 24, TeleZüri und Radio 1. 2026 erschien sein neues Buch «Hallo Boomer, so geniesst du deine Bonus‑Jahre», ein Ratgeber für gesundes, aktives Altern. Er ist verheiratet und lebt in Zürich.

«Hallo Boomer, so geniesst du deine Bonus-Jahre»

Roger Schwawinski, Radio 1 AG , 200 Seiten, fester Einband Fr. 21.20, bei exlibris.ch

Sie kochen also nicht nach Rezept?

Nein. Ich esse lieber zwei Joghurts, als richtig zu kochen.

Was schmeissen Sie auf den Grill?

Kein Fleisch. Oft Fisch. Vor allem aber viel Gemüse. Mais vom Grill finde ich super.

Essen Sie während der Arbeit?

Wenig. Am Mittag gibts oft Birchermüesli und ein dunkles Brötli. Manchmal esse ich auch vor dem Computer. Beim Moderieren nehme ich meist Traubenzucker vor einer Sendung. Das funktioniert immer sehr gut.

Trinken Sie wirklich nur noch vormittags Kaffee?

Ja. Zwei, maximal drei bis um 14 Uhr. Danach nicht mehr. Und ganz sicher nicht mehr nach dem Nachtessen. Das ist nachweislich schlecht für den Schlaf, und der ist ja ein sehr zentrales Element für die Gesundheit. Stattdessen trinke ich gern Tee.

Und Alkohol?

Wenig bis gar keinen. Ich mag aber guten Rotwein oder hie und da bei richtigem Durst ein Bier.

Welches typische Boomer-Gericht lieben Sie?

Ich kenne gar nicht so viel Boomer-Kulinarik.

Neben Riz Casimir zum Beispiel auch Toast Hawaii?

Hatte ich noch nie im Leben!

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MEINE REGION

Die Installation «HON» wurde am Ende der Ausstellung 1966 im Moderna Museet Stockholm absichtlich zerstört.

Die Fotografie von Evelyn Richter aus dem Jahr 1970 zeigt eine Arbeiterin in einer Kammgarnspinnerei.

Die Mechanisierung des Körpers

Mit «Labouring Bodies» präsentiert das Museum

Tinguely eine Ausstellung, die das Verhältnis von Körper, Arbeit und Technologie aus einer feministischen Perspektive beleuchtet. Für Genossenschafterinnen und Genossenschafter gibts vergünstigte Tickets.

Die Gruppenausstellung zeigt, wie der menschliche Körper seit der Moderne durch Maschinen geprägt, kontrolliert und zugleich als Ort des Widerstands verstanden wurde. Werke von Künstlerinnen und Künstlern aus über einem Jahrhundert machen sichtbar, wie eng Arbeit, Technologie und Körperlichkeit miteinander verflochten sind. Fotografien von Evelyn Richter zeigen Arbeiterinnen in Webereien, deren Körper von Maschinen dominiert werden, während Azade Köker in ihrer Skulptur «Akkordarbeiterin» die Zerlegung des Körpers durch industrielle Prozesse thematisiert.

Vertrautes hinterfragen

Auch unbezahlte Sorge ­ und Hausarbeit wird als fundamentaler Bestandteil unserer Wirtschaft sichtbar gemacht. Entwürfe und Plakatzeichnungen der Installation «HON» von Niki de Saint Phalle, Jean Tinguely und

Per Olof stellen den weiblichen Körper zudem als ein maschinelles Konglomerat von Technologie und Medien aus. Die Ausstellung lädt dazu ein, vertraute Vorstellungen von Produktivität, Körper und Fürsorge zu hinterfragen – und eröffnet neue Perspektiven auf die Gegenwart. Das Museum Tinguely lädt anlässlich der Einweihung einer neuen Figur im Figurentheater Fuzzy Logic am 6. August um 18.30 Uhr zum Summer Special mit DJ Nicolas Darrot ein. Die Ausstellung «Labouring Bodies» dauert bis 8. November.

Infos: → tinguely.ch

Vergünstigte Tickets

Genossenschafterinnen und Genossenschafter der Migros Basel erhalten bei Vorweisen ihres Genossenschaftsausweises an der Kasse das Eintrittsticket für die Ausstellung für 12 statt 18 Franken.

Sommerkonzerte

Musik fürs

Quartier

Es ist einer der schönsten Konzertorte in Basel. So sehen es jedenfalls Little Chevy, das Nordwestschweizer BluesQuintett um die Sängerin Evelyne Péquignot. Genau dafür haben sie den «Musikalischi Summersprosse» im Kannenfeldpark den «Little Chevy Award» verliehen. Auch dieses Jahr gibt es von der Band wieder Americana à la Baloise, und zwar am 8. Juli auf der kleinen Waldbühne im Park.

Mit Filet of Soul (24.6.), Bonds Big Band (22.7.), Route 65 (im Bild, 5.8.) und Steppin Stompers (19.8.) sind auch die übrigen Sommerabendkonzerte einen Besuch wert. Beginn ist jeweils 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei. Ein Getränkeund Imbisstand sorgt für das leibliche Wohl.

Und weil es so schön ist, wird es in der Vorweihnachtszeit, am 29. November um 17 Uhr, mit der Let’s Gospel & Band auch musikalische Wintersprossen geben.

Weitere Infos: → musikalischi-summersprosse.ch

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Genossenschaft Migros Basel

Mirko Eckenstein, Fachleiter der Feinbäckerei, setzt auf natürliche Farben und Aromen.

MEINE REGION

Fruchtiges Farbenspektakel

Eckenstein gibt als Topping die Limettencreme auf die Schnitte.

Jede Farbe hat ihrenGeschmackeigenen

Die «Frisch & Handgemacht»-Papageien-Schnitte der Migros Basel mit Limettenmousse ist nicht nur ein Augenschmaus, sondern auch ein Genuss für den Gaumen.

Text: Isabel Langer Fotos: Michelle Weber

Es wird bunt! Passend zum Sommer hat die Migros Basel eine farbenfrohe Neuheit ins Regal gebracht: die «Frisch & Handgemacht»Papageien-Schnitten. Die Basis bildet ein luftiger Biskuitteig in fünf kräftigen Farben, die an das schillernde Gefieder eines Papageien erinnern. Als Topping sorgt ein erfrischendes Limettenmousse für die fruchtige Note. Vollendet wird die Kreation durch eine hauchdünne Geleeschicht, die Glanz und Frische verleiht. «Im Moment gibt es nichts Vergleichbares in unserem Sortiment», sagt Philipp Simon, stellvertretender Leiter der Pâtisserie artisanale. «Die Papageien-Schnitte ist eine echte Innovation im Bereich der Biskuitschnitten.»

Das Spezielle daran: Jede Farbe hat ihren eigenen Geschmack. Orange schmeckt nach

Orange, Grün nach Pistazie, Lila nach Heidelbeere, Rot nach Himbeere und Gelb nach Zitrone. Die Migros Basel setzt dabei auf natürliche Farben und Aromen. Wo immer möglich stammen die Rohstoffe aus der Schweiz.

Jedes Stück ein Unikat

Nachdem die Idee auf dem Tisch lag, begann die Testphase. Mehrere Probeläufe waren nötig, um die richtige Balance zu finden. «Wir mussten herausfinden, in welchem Verhältnis Biskuitboden und Limettencreme am besten harmonieren», erinnert sich Simon. Auch die optimale Grösse wurde diskutiert: gross genug für ein Dessert, aber handlich für den Genuss zwischendurch. Nach drei Versuchen war das Team zufrie -

Papageien-Schnitte 100 g Fr. 2.42

den, interne Degustationen brachten begeistertes Feedback.

Hergestellt wird die Schnitte in enger Zusammenarbeit zwischen Feinbäckerei und Konditorei. «Jeder Bereich trägt seinen Teil bei», sagt Mirko Eckenstein, Fachleiter der Feinbäckerei. Die fünf Massen werden abgewogen und nacheinander in die Backform gegossen, dabei leicht ineinanderlaufend – so entsteht das charakteristische Muster. «Jedes Stück sieht ein wenig anders aus. Diese Individualität ist eher untypisch für die Migros, macht die Schnitte aber besonders», so Eckenstein. Die PapageienSchnitte ist ein schönes Beispiel dafür, wie Tradition und Innovation in der Migros Basel zusammenfinden: Klassische Handwerkskunst trifft auf kreative Ideen.

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Basel

MEINE REGION

Migros Basel

Resultate Urabstimmung

2026 und Erneuerungswahlen 2026–2028

Liebe Mitglieder

Vielen Dank für Ihre zahlreiche Teilnahme an der diesjährigen Urabstimmung. Insgesamt sind beim Wahlbüro der Genossenschaft Migros Basel 27 756 Stimmkarten respektive elektronische Stimmen eingegangen. Die Stimmbeteiligung lag bei 17,02 %.

Die Stimmberechtigten nahmen wie folgt an der Urabstimmung teil:

Zahl der stimmberechtigten Mitglieder:

171 014

Eingegangene Stimmkarten: 19 778

Eingegangene elektronische Stimmen: 7978

Stimmbeteiligung: 17,02 %

Die Abstimmungsfrage lautete: Genehmigen Sie – unter Entlastung der Verwaltung – die Jahresrechnung 2025 und die vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinnes?

Resultate:

Erneuerungswahlen 2026–2028 Die Resultate wurden inzwischen auch formell bestätigt.

Als Mitglieder der Verwaltung der Genossenschaft Migros Basel (einschl. deren Präsidentin bzw. Präsidenten) wurden gewählt:

• Miguel Serrano, Bottmingen Präsident

• Carole Flury, Arlesheim

• Jacques Gygax, Courtételle

• Martin Hitz, St. Gallen

• Rada Maksimovic, Lausen Mitarbeitendenvertreterin

• Sibylle Oser, Basel

• Tatjana Zbinden, Mosen

Als Revisionsstelle für die Geschäftsjahre 2026 und 2027 wurde bestätigt:

• Ernst & Young AG, Basel

Wir danken Ihnen herzlich für dieses Zeichen des Vertrauens.

Genossenschaft Migros Basel Die Verwaltung

Die Genossenschafterinnen und Genossenschafter, die dieses Jahr schriftlich abgestimmt haben, laden wir ein, sich künftig für das E-Voting anzumelden.

Migros Gorenmatt modernisiert

Nach zweimonatigem Umbau ist die Migros-Filiale Gorenmatt in Binningen wieder offen. Für die Kundschaft bedeutet das ein noch attraktiveres Einkaufserlebnis.

Der Laden wurde umfassend neu gestaltet – die Gänge sind geräumiger, und zwischen den Regalen gibt es mehr Raum – und hat einige Aufwertungen erhalten. Kundinnen und Kunden können sich an einer neuen bedienten Theke Fleisch nach Wunsch zuschneiden und verpacken lassen. Auch das Käse- und Food-to-go-Angebot wurde ausgebaut. Eine Sitzecke lädt künftig zum Verweilen und Kaffeetrinken ein.

Mit dem Umbau hat die Migros Basel auch die Öffnungszeiten verlängert: Neu ist die Filiale montags bis samstags von 7.30 Uhr bis 20 Uhr geöffnet, was ein noch flexibleres Einkaufen ermöglicht.

Das Team um Filialleiterin Luzia Zumkeller (2. v. r.) freut sich auf die Wiedereröffnung.

Filialumbau

Migros Gorenmatt: ab 2. Juli frisch für dich da.

Komm zur Wiedereröffnung und entdecke dein neues Frischeparadies.

Neue

Öffnungszeiten: Mo bis Sa 7.30 bis 20 Uhr

Kolumne

Allesnur einePhase

Ressortleiterin Katja Fischer De Santi schreibt jede zweite Woche über das chaotische, schöne Leben als mittelalte Frau und Mutter von Teenagersöhnen. Sie lebt am Bodensee und arbeitet in Zürich.

Das Ende meiner Allwissenheit

Besserwissen ist mein Hauptberuf. Als Mutter steht mir das biologisch zu. Ich weiss gern viel und gern vieles besser. Fragen Sie meine Söhne. Ich weiss, wann man eine Jacke braucht, wann man Hunger haben sollte und auch auf was. Ich bilde mir ein zu wissen, welche Musik man gehört und welche Filme man gesehen haben sollte. Ich weiss sehr genau, dass Socken nicht von allein in die Wäsche wandern und dass kein Deo der Welt regelmässiges Duschen ersetzen kann. Jahrelang war mein Wort Gesetz – oder sagen wir, es hatte zumindest Gewicht. Wenn auch nicht genug, um mich nicht schon mit einem Dreijährigen in epische Diskussionen zu verstricken, wann der richtige Zeitpunkt sei, um von der Badi nach Hause zu kommen. Aber alle Eltern kennen das, es lässt sich unter Trotzphase oder (pädagogisch korrekter) Autonomiephase abtun.

Heute habe ich es mit einem ganz neuen Level zu tun. Meine Söhne wissen es wirklich immer öfter besser. Das Überraschendste daran: Es stört mich, die Königin der Besserwisserei, gar nicht. Hinter meiner neuen Gelassenheit steckt allerdings eine harte wissenschaftliche Realität: Mein Erziehungszeitfenster ist abgelaufen. Die Entwicklungspsychologie besagt gnadenlos, dass der elterliche Einfluss auf den Nachwuchs ab zwölf Jahren rapide sinkt. Die Erziehung ist quasi durch, ab jetzt übernehmen die Freunde und zweifelhafte Influencer auf Social Media. Ich stehe jetzt (allzeit bereit) an der Seitenlinie, fülle den Kühlschrank und hoffe inständig, dass ich es in den ersten zwölf Jahren nicht völlig versaut habe.

Und genau darum bin ich fast erleichtert, wenn sie mich an die Wand argumentieren. Jedes Mal, wenn einer meiner Söhne recht hat, wenn einer etwas besser weiss, wenn sie den Weg kennen, die richtige App, den Namen des Films, die Hauptstadt von Ungarn, wie man einen Rasenmäher flottkriegt oder ein Schnitzel kross, fällt ein kleiner Stein von meinem Mutterherzen. Wenn sie jetzt schon so clever sind, dann ist die Basis gelegt. Dann kommen sie durch – auch ohne Gemüse und Jacken!

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Zähne

Neun Fakten mit Biss

Sie schmücken jedes Lächeln und brauchen tägliche Pflege: Neun Fragen und Antworten rund um unsere Zähne.

Text: Angela Obrist 1

Wie viele Zähne hat der Mensch?

Das Milchgebiss eines Kindes besteht aus insgesamt 20 Zähnen und wird etwa ab dem sechsten Lebensjahr nach und nach durch 28 bleibende Zähne ersetzt. Dazu kommen vier

sogenannte Weisheitszähne, die oft erst ab dem 18. Lebensjahr in die Mundhöhle durchbrechen. Bei einer Mehrheit der Menschen bleiben einer oder mehrere Weisheitszähne im Kiefer und werden gar nie sichtbar.

Strahlend weiss

2

Wie putzt man Zähne richtig?

Die Schweizerische ZahnärzteGesellschaft empfiehlt mindestens zweimal Zähneputzen am Tag während zweier Minuten mit einer Zahnbürste und einer fluoridhaltigen Zahnpasta. Dabei spielt es weniger eine Rolle, ob dies mit einer Handzahnbürste oder einer elektrischen Zahnbürste geschieht. Wichtig ist, dass man sorgfältig putzt, denn dies schont den Zahnschmelz und die Zahnhälse. Zusätzlich sollte man täglich die Zahnzwischenräume, wo die meisten Schäden entstehen, reinigen – mit Zahnseide oder Interdentalbürsten.

3

Seit wann verkauft die Migros eigene Zahnpasta?

1949 brachte die Migros ihre erste eigene Zahnpasta in die Läden: Candida. Damit wollte das Unternehmen etwas gegen die schlechte Zahngesundheit nach dem Krieg tun. Candida wurde zum Erfolg: Heute verkauft die Migros 21 verschiedene Zahnpasten. Die neueste Geschmacksrichtung Blueberry Cream überrascht mit cremigfruchtigem Blaubeergeschmack.

4

Was hat es mit der Zahnfee auf sich?

Das Fabelwesen Zahnfee kommt nachts zu Kindern, die einen Wackelzahn verloren haben, nimmt den Milchzahn mit und lässt ein kleines Geschenk da –so erzählen es Eltern gern ihren Kindern. Der Brauch in dieser Form entstand vermutlich im 19. Jahrhundert in den USA und ist heute auch hierzulande beliebt. Spanien, Italien und Frankreich haben ihre eigenen Zahnmärchen: Dort holt statt einer Fee eine kleine Maus die Zähne ab.

5

Wann entstehen unsere Zähne?

Die Keimanlagen für alle Zähne eines Menschen entstehen bereits in der Frühschwangerschaft, zwischen der sechsten und der achten Schwanger-

Fortsetzung auf Seite 43

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schaftswoche. Einige Monate nach der Geburt sind alle Zahnkronen, so heisst der später sichtbare Teil der Zähne, fertig ausgebildet. Die Zahnwurzeln bilden sich, bis ein Kind etwa eineinhalb bis drei Jahre alt ist.

Fortsetzung von Seite 41 harten, schützenden Schicht überzogen, dem Zahnschmelz. Dieser besteht vor allem aus Kalzium und Phosphat und ist die härteste Substanz im menschlichen Körper. Wenn Bakterien im Mund Zucker zu Säure abbauen, kann diese den Zahnschmelz jedoch angreifen. Ohne ausreichende Mundhygiene entstehen so nach und nach Löcher in den Zähnen.

6

Waren weisse Zähne schon immer das Ideal?

In Grossbritannien des 16. Jahrhunderts waren zeitweise schwarze Zähne im Trend. Modeaffine färbten sich ihre Zähne ein, um der damals regierenden Königin Elisabeth I. nachzueifern, die wegen ihres hohen Zuckerkonsums verfaulte Zähne hatte.

7

Woraus bestehen Zähne? Den grössten Teil eines Zahnes bildet knochenähnliches Material, das Dentin. Es ist von einer

8

Wie sahen Zahnbürsten früher aus?

In der Antike wurden für die Zahnpflege Kaustöckchen genutzt. Im 4. Jahrhundert v. Chr. verwendeten die alten Ägypter zum Beispiel Zweige des Arakbaums, der heute auch Zahnbürstenbaum genannt wird. Sie kauten auf einem Zweig herum, bis dieser an einem Ende ausgefranst war und reinigten so ihre Zähne. In China wurde eine Zahnbürste aus Schweineborsten gefunden, die zwischen 619 und 907 n. Chr. gefertigt worden ist. Hand-

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zahnbürsten im heutigen Stil stellt man erst seit den späten 1930er-Jahren her, als Nylon erfunden wurde, das bis heute für die Borsten verwendet wird. In den 1960er-Jahren wurden elektrische Zahnbürsten populär.

Wie entstand Zahnpasta?

Eine echte Zahnpaste wurde erst im 19. Jahrhundert vom amerikanischen Zahnarzt Washington Sheffield erfunden, der bis dahin Zahnpulver mit Glycerin zu einer Paste anrührte. Heutige Zahnpasten enthalten unter anderem Fluorid. Dieses macht die Zähne widerstandsfähiger gegen Säure und hemmt das Wachstum von Plaquebakterien. Die alten Römer gingen bei ihrer Zahnpflege noch weniger sanft vor: Sie verwendeten ein Zahnpulver aus gemahlenen Knochen, Horn oder Muschelschalen, die zu Asche verbrannt wurden. Fürs Aroma sorgten Natron oder Myrrhe. Die Mixtur wurde auf die Zähne aufgetragen und zusammen mit den Essensresten abgerieben.

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Mit grandiosem

Alpenblick

Die lichtdurchflutete Jugi in Crans-Montana VS befindet sich in einem ehemaligen Luxussanatorium mit Südlage und liefert einen spektakulären Blick auf die Walliser Alpen gleich mit. On top: bestens erhaltene Bauhausarchitektur – und 50 Prozent Rabatt für finanziell schwächere Familien aus der Schweiz mit mindestens zwei Kindern.

Preis*: ab Fr. 50.–Das gewisse Extra: Zeitreise inklusive: Die Herberge bietet ein historisches Zimmer mit Originalmobiliar aus dem Jahr 1930.

Ausflugstipp: Mit seinen zahlreichen Seen und Weihern bietet das Hochplateau von CransMontana eine Vielzahl an Wassersportaktivitäten. Baden, Pedalofahrten, Wakeboarden –alles ist möglich.

→ migmag.ch/crans-montana

Ausflüge

Chic,

Jugendherbergen können mehr als Massenlager. Diesen Sommer besuchen wir die schönsten in der Romandie und lernen so gleich noch die Gegend besser kennen.

Text: Pierre Wuthrich

War mal ein Luxussanatorium: die Jugi in CransMontana

Ausflüge

Direkt am Genfersee

Näher am See geht kaum:

In Montreux VD trennt nur ein Bahngleis die Jugendherberge vom Wasser. Seit der Renovation 2023 ist das SeeFeeling noch intensiver – dank grosser Fenster und kleiner Terrasse im Erdgeschoss.

Preis*: ab Fr. 50.–

Das gewisse Extra: Stand-upPaddles kann man direkt bei der Jugi ausleihen (ab Fr. 15.–).

Ausflugstipp: Auf den Spuren des grossen Musikers Freddie Mercury durch Montreux? Das geht ganz einfach auf einer Freddie-Tour.

→ migmag.ch/montreux

Im Herzen der Altstadt

Nach zwei Jahren Bauzeit öffnete die Jugendherberge Martigny VS vergangenes Jahr in einem Gebäude aus dem 17. Jahrhundert –und fand rasch ihre Stammgäste. Verständlich: Verbier ist nur einen Katzensprung entfernt, und im Sommer locken Wanderungen sowie Velotouren durchs Rhonetal.

Preis*: ab Fr. 50.–

Das gewisse Extra: Auf Wunsch gibt es in der Jugi ein Lunchpaket zum Mitnehmen – ideal für einen Tagesausflug.

Ausflugstipp: Wandle durch die charmanten Gassen von Martigny, dort wurde die Schweizer KrimiHitserie «Tschugger» gedreht.

→ migmag.ch/martigny

Da

kommt Riviera-Feeling auf: In Montreux logiert man direkt am Genfersee.

Schweizer Jugendherbergen

Mehr Informationen über Jugendherbergen in der West- und der übrigen Schweiz findest du hier:

Unter dem Jet d’Eau

In einem brandneuen Gebäude öffnet die Jugendherberge Genf am 16. Juli ihre Türen. Unweit des Flughafens und des Cern möchte die Herberge nicht nur Familien und Schulklassen ansprechen, sondern auch Geschäftsreisende. Dafür stehen Seminarräume ebenso bereit wie Billardtisch und Tischfussball.

Preis*: ab Fr. 49.–

Das gewisse Extra: Das öffentliche Restaurant in der Jugi bietet ein Drei-Gänge-Menü für unter Fr. 20.– an.

Ausflugstipp: Am Quai de Cologny laden eine stylische Badeinsel und ein halbkreisförmiger Steg – erreichbar durch ein Schilfrohrdickicht – zum Badespass der besonderen Art ein. → migmag.ch/genf

Der würzigste Start in den Sommer.

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Fortsetzung von Seite 47

Im Land der grünen Fee

Erst sei 2025 eine Jugi, sieht die Unterkunft in Couvet NE im Val-de-Travers – dort, wo der Absinth (oder auch «grüne Fee» genannt) herstammt – von aussen eher unscheinbar aus. Innen überzeugt das frisch renovierte Haus umso mehr: Es gehört zum Sportzentrum EspaceVal mit Kletterwand und Hallenbad.

Preis*: ab Fr. 66.–

Das gewisse Extra: Alle Gäste erhalten eine Neuchâtel Tourist Card, mit der sie den ÖV im ganzen Kanton gratis nutzen können und Zugang zu über 30 Museen haben.

Ausflugstipp: Asphaltminen, AbsinthHaus, Dampfbahnfahrt: Im Val-deTravers kommt keine Langeweile auf. → migmag.ch/couvet

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Ausflüge

In Couvet steht die Kletterwand gleich in der riesigen Eingangshalle.

* Preis pro Person mit Frühstück in einem Mehrbettzimmer, ohne Kurtaxe

Bei diesem Angebot sind bereits reduzierte Artikel ausgenommen. Angebot gilt vom 25.6. bis 1.7.2026, solange Vorrat. ab 2 Stück

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Melia Madeira Mare

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Doppelzimmer, Abreise 26.11.

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Leistungen - Alles schon dabei!

✓ Linienflug mit TAP Air Portugal von Zürich nach Funchal und zurück (via Lissabon)

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✓ Alle Transfers Flughafen – Hotel – Flughafen auf Madeira

✓ 7 Übernachtungen im Hotel Melia Madeira Mare *****, Funchal

✓ 7 x Frühstück im Hotel

Traditionelles Haus - Santana

Madeira zeigt sich im Herbst von seiner vielleicht schönsten Seite: üppig grün, angenehm mild und herrlich entspannt. Die Insel begeistert mit dramatischen Küsten, tiefen Tälern, spektakulären Aussichtspunkten und einer Natur, die zu jeder Jahreszeit beeindruckt. Dazu kommt die herzliche madeirensische Lebensart – ruhig, genussvoll und authentisch. Von unserem komfortablen 5-Sterne-Hotel bei Funchal aus entdecken wir die schönsten Seiten der Insel – abwechslungsreich, entspannt und bestens begleitet.

Ihr tolles Reiseprogramm:

1. Tag – Anreise nach Madeira Mittags Flug mit TAP Air Portugal von Zürich via Lissabon nach Funchal. Nach der Ankunft Begrüssung durch unsere Reiseleitung und Transfer in unser stilvolles 5-Sterne-Hotel Melia Madeira Mare. Check-in, Willkommensdrink und gemeinsames Nachtessen im Hotel. Erste Eindrücke vom Atlantik inklusive.

2. Tag – Funchal & Botanischer Garten Heute entdecken wir Funchal, Madeiras lebendige Hauptstadt. Höhepunkt ist der berühmte Botanische Garten mit seiner eindrucksvollen Pflanzenvielfalt und herrlichen Ausblicken. Anschliessend Bummel durch die Rua Santa Maria mit ihren kunstvoll bemalten Türen und Besuch des Mercado dos Lavradores. In einer Stickerei-Manufaktur lernen wir traditionelles Handwerk kennen, bevor wir in der Blandy’s Wine Lodge edlen Madeira-Wein degustieren.

3. Tag – Westküste, Lorbeerwald & Porto Moniz Fahrt zum spektakulären Cabo Girão, einer der höchsten Steilklippen Europas. Weiter geht es über Ribeira Brava in den mystischen Lorbeer-

wald von Fanal, wo uralte Bäume eine fast märchenhafte Stimmung schaffen. In Porto Moniz bleibt Zeit für einen Spaziergang bei den Lavapools. Auf dem Rückweg Halt im charmanten Câmara de Lobos – inklusive Poncha-Pause.

4. Tag – Panoramen & Monte Aussichtsreiche Fahrt zu den Aussichtspunkten Pico dos Barcelos und Eira do Serrado mit Blick ins beeindruckende Nonnental. In Monte besuchen wir die Wallfahrtskirche Nossa Senhora do Monte, die letzte Ruhestätte von Kaiser Karl I. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung – ideal für Entspannung im Hotel oder einen Kaffee mit Meerblick.

5. Tag – Höhepunkte des Ostens: Pico do Arieiro & Santana Ein Tag voller Kontraste: Vom Pico do Arieiro, dem dritthöchsten Punkt der Insel, geniessen wir grandiose Ausblicke über die Bergwelt. In Ribeiro Frio unternehmen wir einen Spaziergang entlang der Levada do Balcões. Anschliessend Besuch des Bilderbuchdorfs Santana mit seinen strohgedeckten Häusern. Rückfahrt über die eindrucksvolle Ostküste.

6. Tag – Levadas & Rum-Tradition

Heute erleben wir Madeira ganz naturnah: Spaziergang entlang der Levada do Referta durch üppige Vegetation. Danach Besuch der Rum-Destillerie Engenho do Norte mit Einblick in die Herstellung und Degustation. Zum Abschluss Entspannung am Strand von Machico – vielleicht mit einem kurzen Bad im Atlantik.

7. Tag – Delfin- & Walbeobachtung oder Freizeit

Ein unvergessliches Erlebnis auf dem Atlantik: Bootsfahrt zur Beobachtung von Delfinen und Walen, begleitet von Meeresbiologen. Mit etwas Glück zeigen sich Delfinschulen oder sogar Pottwale. Alternativ geniessen Sie den Tag individuell – im Hotel, am Meer oder beim Flanieren durch Funchal.

8. Tag – Heimreise

Am Morgen Transfer zum Flughafen Funchal und Rückflug mit TAP Air Portugal via Lissabon nach Zürich – mit vielen Eindrücken einer eindrucksvollen Atlantikinsel im Gepäck. Funchal

✓ 7 x Nachtessen im Hotel inkl. Getränke (Hauswein rot/weiss, Bier, Softdrinks, Wasser & Kaffee)

✓ Sämtliche Ausflüge und Rundfahrten gemäss Programm im komfortablen, klimatisierten Reisebus

✓ Stadtbesichtigung Funchal, Eintritt Botanischer Garten, Besuch Stickerei-Manufaktur, Besuch Blandy’s Wine Lodge inkl. Madeira-Wein-Degustation

✓ Ausflug Westküste & Lorbeerwald inkl. Eintritt Cabo Girão Skywalk

✓ Panoramafahrt Pico dos Barcelos & Eira do Serrado (Nonnental)

✓ Ausflug Levadas & Rum-Tradition inkl. Levada-Spaziergang Referta & Besuch Rum-Destillerie Engenho do Norte inkl. Degustation

✓ Bootsausflug zur Delfin- & Walbeobachtung inkl. Transfers

✓ Eigene Schweizer Reiseleitung während der ganzen Reise

Wählen Sie Ihr Reisedatum

22. - 29. Oktober 2026 12. - 19. November 2026 26. November - 3. Dezember 2026* * Spardatum ohne Zuschlag

Unser Sonderpreis für Sie:

Preis pro Person im Doppelzimmer im Melia Madeira Mare *****, Funchal Fr. 1899.-

Nicht inbegriffen/zusätzlich wählbar: Einzelzimmerzuschlag: Fr. 599.Saisonzuschlag Abreisen 22.10. & 12.11.: Fr. 80.Buchungsgebühr: Fr. 24.- pro Person (entfällt bei Online-Buchung)

Flug: ab/bis Zürich (via Lissabon)

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Teil des Herzens

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Stammvater der Edomiter

jüd. Priester in Babylon

Darbietung

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brit. Rundfunksender

munter kleiner See bei Sursee

Fahndung, Aufspüren

InternetAdressenanhang

Autokz. Georgien

chem. Zeichen für Chlor französisch, span.: in

römischer Kaiser † 68

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dt. Normenzeichen (Abk.)

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Wickelkleid der Inderin

Teil d. Engadiner Seenplatte

franz.: Weihnachten altröm. Regierungssitz ausschweifend

Gaststättenart

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unnötig lange Strecke

Haft, Freiheitsentzug

Fahrzeug (Kw.)

Sauerstoffaufnahme Pfütze

förmliche Anrede

elektr. geladenes Teilchen

Einzeldarbietung

Künstlervermittlerin

1 2 3 4

Teilnahmebedingungen

gehoben: essen

Steckdose japanischer Seidengürtel

engl.: Mehrwertsteuer Weltorganisation (Abk.)

röm. Zahlzeichen für 101

algerische Geröllwüste

franz.: Darlehen

tropisches Rindengewürz Geschäftsräume

Krankensalbung

Logarithmus (Abk.)

Drüsenabsonderung

Brief-, Paketgut

stehendes Gewässer

Initialen des Autors May †

Teil des Kopfes

Fremdwortteil: neu

Initialen der Turner †

Gewinnspiele: Teilnahmeberechtigt sind alle Personen mit Wohnsitz in der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein, die das 18. Altersjahr vollendet haben. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind die Mitarbeitenden des Gewinnspielveranstalters sowie Gewinnspielvereine, automatisierte Dienste und weitere professionalisierte/gewerbliche Teilnehmende. Gewinner/-innen werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht. Seit September 2023 ist die kostenlose Teilnahme an Verlosungen ausschliesslich online möglich.

Sportgemeinschaft (Abk.)
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Ermittle für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Für das Lösungswort der Reihe nach in die Lösungsfelder eintragen. www.migmag.ch/quiz

Berater Was erforscht man in einem Windkanal?

1

D Schwerkraft B Atomteilchen S Aerodynamik

Wem übergab Gott laut biblischer Überlieferung die Zehn Gebote?

A Moses F Petrus N Jesus

Wie nennt man ein Bauelement, das quer über einer Tür oder einem Fenster verbaut ist?

E Fall N Sturz F Sprung

Wer rief immer wieder «¡Arriba! ¡Arriba! ¡Ándale! ¡Ándale!»?

B Evita Perón E Fidel Castro D Speedy Gonzales

Was machte der Schweizer Buchautor Erich von Däniken einem breiten Lesepublikum bekannt?

U Prä-Astronautik K Evangelium V Nomadentum

In welcher Stadt steht das 24-stöckige Bürohochhaus «Roter Turm»?

L Moskau N Peking H Winterthur

Wer wurde im gleichen Jahr wie Brad Pitt geboren?

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Fülle die leeren Felder mit den Zahlen 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts. www.migmag.ch/sudoku

Schiffe versenken

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.

Paroli

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Trage die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5. www.migmag.ch/paroli

Rätsel online lösen & kostenlos teilnehmen: www.migmag.ch Teilnahmeschluss ist der Dienstag, 30.6.2026, um 24 Uhr. Die Teilnahmebedingungen findest du auf der ersten Rätselseite. Lösungen & Gewinner früherer Ausgaben: www.migmag.ch/raetsel

Kinderrätsel

Rechnen

Mike hat beim Sport-Parcours alles durcheinandergewirbelt. Zähle die Gegenstände, trage sie ein und löse anschliessend die Rechenaufgabe.

Die Lösung findest du auf migros.ch/mimigs.

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