Skip to main content

Migros-Magazin-26-2012-d-OS

Page 1

Ausgabe Ostschweiz, AZA 9200 Gossau SG 1. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

Nr. 26 | 25. JuNi 2012 www.migrosmagazin.ch

Serie: Baustelle Familie

Selbst ist die Frau Wie Mütter ihre Familie organisieren: Milena Danielsen fand keine Krippe ‒ also gründete sie selber eine. Mit Erfolg. I 13

OrchIdeenzüchter I 25

Der grüne Daumen von Lukas Müller Fc-Basel-GOalIe I 66

Das Kochtalent von Yann Sommer Gessler-zwIllInGe I 102

Bild: Vera Hartmann

Die farbige Welt von Lotti und Barbara

Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 0041(0)71 – 493 24 51, E-Mail: mireg@gmos.ch


MIGGY FÜR ALLES, ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 26.6.

5.50

Miggy Longdrink Trinkglas im 3er-Set 3 x 34 cl

2.90

Miggy Müeslischale, Porzellan 14 cm

1.90

Miggy Tasse, Porzellan

5.90

6.90

Miggy Glacelutscher 6 Stück

Miggy Küchentücher im 2er-Set

2.30 3.50

2.50

Miggy Gomz Gummibonbons 400 g

Miggy Tischset 45 x 30 cm

Miggy Servietten 20 Stück, 33 x 33 cm

2.90

Miggy Pappteller im 10er-Pack

2.90

Miggy Trinkbecher im 10er-Pack

19.80

Miggy Pfanne «Wokette», Ø 24 cm


ALLES FÜR MIGGY. BIS 16.7.2012, SOLANGE VORRAT

4.90

9.80

Miggy Teelichter im 4er-Pack

Miggy Wasserball

KULT-SPARSCHWEIN MIGGY AUCH ONLINE!

5.90

www.m-stars.ch, solange Vorrat.

TM

STARS

Miggy Kerze

1.90

11.80

Miggy Kässeli

Miggy Haft notizblock

9.80

Miggy Plüschschwein

3.80

Miggy Magnete

4.90

Miggy Notizzet tel-Block mit Bleistift

4.90

Miggy Schlüsselanhänger


MGB www.migros.ch W

MITSPIELER GESUCHT.

16.80 Ballero Ballspiel-Set

19.80

Diabolo inkl. DVD

Je

15.80 Gazillion Bubble Blaster

29.80

T-Ball Gadget Hello Kitty und Spiderman

24.80 12.80 Little Fish Club Matratze 183 x 75 cm

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

4.90

Little Fish Club Beachball

Little Fish Club Pool 100 cm


|

DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 26, 25. JUNI 2012 |

INHALT | 5

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Die Familie, eine Baustelle des Lebens Wie war das doch früher alles einfach: Mann heiratet Frau, das glückliche Paar kriegt Kinder, die Holde verbringt ihr Leben mit der Aufzucht des Nachwuchses und schenkt dem durch Arbeit und Verantwortung hart gebeutelten Mann häusliche Geborgenheit und gut erzogene Kinder. Heute telefoniere ich einem Bekannten, höre eine Jungenstimme einen Familiennamen nennen und denke, ich bin falsch verbunden. Bis ich merke, dass der Vater ja nicht gleich heisst wie seine Jüngsten, weil es die Kinder seiner (zweiten) Frau sind. Die Kinder aber auch nicht gleich heissen wie die Mutter, da sie den Namen des Vaters behalten haben. Patchwork pur. Die Familie ist heute Spiegel einer immer komplexeren Gesellschaft. Sie soll das Bollwerk in einer sich verändernden Welt sein und muss sich doch permanent anpassen, sich wandeln, flexibel sein. Mütter, die mehr sein wollen als nur Ehe- und Familienhafen, Väter, die mehr von ihren Kindern haben möchten als die letzten 40 Minuten vor dem Ins-Bettbringen, eine wirtschaftliche Entwicklung, die den Mittelstand, die klassische Familie, immer mehr unter Druck bringt — nein, junge Familien haben es heute nicht leicht. Sie sind in einem permanenten Anpassungsprozess. Die Familie ist eine ständige Baustelle. Die Arbeit ist nie getan. Der «Baustelle Familie» widmet das Migros-Magazin in den kommenden Wochen eine siebenteilige Serie. Die Autorinnen Yvette Hettinger, Almut Berger und Bettina Leinenbach beleuchten das gesellschaftliche Umfeld in all ihren Facetten: Familie und Arbeit, Politik, Freunde etc. Die spannenden Experten-Interviews zu den jeweiligen Themen publizieren wir aus Platzgründen auf unserer Homepage www.migrosmagazin.ch. Wenn Sie das Thema interessiert: Schauen Sie auf Migrosmagazin.ch rein, es lohnt sich!

102 | MEINE WELT Die Gessler-Zwillinge zeigen, wo sie gerne anstossen, wen sie bewundern und wen sie gerne in den Po kneifen.

MIGROS-WOCHE 7 | Aktuelles

GENERATION M

8 | Das Panda-Mobil fährt wieder Nachhilfe für Kinder in Sachen Affen.

FORUM

10 | Leserbriefe / Online

MENSCHEN

13 | Serie Baustelle Familie: In der heutigen Zeit ist ein funktionierendes Familienleben eine ständige Herausforderung. 22 | Auf ein Wort 23 | Kolumne: Der Hausmann. 25 | Porträt Lukas Müller hat ein speziell gutes Händchen für Orchideen.

AKTUELL

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

Bild: Daniel Winkler

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/m-infoline; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

30 | Abgang dreier Grosser Claude Hauser, Gisèle Girgis und Jules Kyburz haben die Migros über Jahrzehnte geprägt. 36 | Die grösste Schule der Schweiz 450 000 Schüler machen sich jedes Jahr in der Klubschule Migros schlau.

SCHAUFENSTER

39 | Kochwettbewerb Joëlle Cousinou hat mit ihrem Poulet-Rezept die Jury überzeugt.

40 | Die Migros als Bifidus-Pionierin 43 | La Baguette: Französisch knusprig 44 | Wer baut den schönsten T-Rex? 61 | So sparen Sie sich den Coiffeur 63 | Das Wildblumenlotto geht weiter 64 | Vier Gründe, Sport zu treiben 65 | Frischluft macht Appetit

SAISONKÜCHE

66 | Yann Sommer Der Goalie des FC Basel beweist auch beim Kochen Talent. 70 | Kirschen Chumm, mir wei ga Chrieseli günne …

IHRE REGION

73 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

79 | Mix 84 | Familie Auf die Eheberatung folgt die Trennungsberatung. 86 | In Form Ausgerechnet in den Ferien krank. 88 | Auto

MEINE WELT

102 | Die Gessler-Zwillinge

RUBRIKEN

91 | Leseraktion 93 | Rätsel & Impressum 100 | Cumulus


Trolley Saxoline Panel*

Trolley Titan Arizona*

grau/schwarz, z. B. 59 cm

4 Rollen, erweiterbar, orange oder schwarz, z. B. 77 cm

Sicherheits-Kofferriemen mit TSA-Zahlenschloss diverse Farben

69.00

139.00

19.00

Trolley Stratic Dome*

4 Rollen, schwarz, z. B. 77 cm

198.00

Rollenreisetasche Freestyle Double-Decker, navy/karo, 80 cm

KombinationsVorhängeschloss diverse Farben

9.90

119.00

Trolley Titan X2* 4 Rollen, mit integriertem Zahlenschloss, pink oder grün, z. B. 64 cm

179.00

Trolley Stratic Bendigo*

erweiterbar, blau oder anthrazit, z. B. 55 cm

119.00 Nackenkissen aufblasbar *Erhältlich in verschiedenen Grössen. Angebote gelten ab sofort, solange Vorrat. Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

9.90

MGB www.migros.ch W

MGB www.migros.ch W

WENN DAS . T H A N H E W N R FE


|

MIGROS-MAGAZIN | NR. 26, 25. JUNI 2012 |

MIGROS-WOCHE

AKTUELLES | 7

REGION OSTSCHWEIZ

Schnäppchenjäger aufgepasst Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für eine Shoppingtour: Beim grossen Summersale gibt es satte Rabatte von bis zu 70 Prozent auf eine Vielzahl von Produkten. Egal, ob ein trendiges Outfit, ein neues Fernsehgerät oder eine Auffrischung der eigenen vier Wände mit aktuellen Accessoires und Möbeln: In den Einkaufszentren Rosenberg Winterthur, Rheinpark St. Margrethen und Pizolpark Sargans/Mels gibt es das alles und noch vieles mehr bis zum 7. Juli günstiger. Vorbeischauen lohnt sich auf jeden Fall. Weitere Themen aus der Ostschweiz ab Seite 73.

FRISCH IN DER MIGROS

Mini-Tiger ganz gross Wenn der Tiger König der Raubkatzen ist, dann sind Crevetten die Königinnen unter den Krustentieren. Die Black-Tiger-Crevetten sind wie gemacht, um im Sommer auf Spiessen gegrillt zu werden oder einen einfachen Salat zu adeln. Sie bekommen sie in der Migros übrigens auch frisch und in Bioqualität an der Bedientheke. Rezepte finden Sie unter: www.saison.ch

Bilder: bab.ch/StockFood.ch, René Ruis

Hundekotbeutel: Zurück zur alten Qualität Die Migros führt wieder Hundekotbeutel im Sortiment, die einer früheren Variante dieses Produkts entsprechen. Die Migros reagiert damit auf Kritik von Kundinnen und Kunden, die mit den im letzten August eingeführten Hundekotbeuteln eines anderen Lieferanten nicht zufrieden gewesen sind. Unter anderem wurde beanstandet, dass die neuen Beutel über keinen Henkel mehr verfügen, weniger stabil und zu transparent waren. Ab sofort stehen die Hundekotbeutel wieder in der früheren Qualität in den Verkaufsregalen.

Luca Hänni bei der Sortimentsauswahl für seine Kollektion: Die Girls waren begeistert.

Eigene BoxershortsLinie für Luca Hänni D ie Migros hat Luca Hänni unter Vertrag! Der Gewinner der deutschen Castingshow «Deutschland sucht den Superstar» designt Shorts für die Migros. Entdeckt hat der 18-jährige Uetendorfer die hippe Unterwäschelinie «Nick Tyler» letzten Sommer. Ein Foto,

das ihn in seinen Lieblingsshorts zeigte, brachte ihm nun einen Vertrag als Markenbotschafter ein. Die «Luca-Edition» wird in limitierter Auflage im Herbst in den MigrosFilialen erhältlich sein, verpackt in einer Box und mit dem Bild des Mädchenschwarms drauf.


generation M 8 |

|

PandaMobil

|

Nr. 26, 25. JuNi 2012 | Migros-Magazin |

Weck den Affen in dir! Das Pandamobil des WWF tourt seit 34 Jahren über die Pausenplätze der Schweiz. Michel Terrettaz, Chauffeur und Animator, war von Anfang an dabei. Jetzt ist er wieder auf Achse: mit der Ausstellung «Mensch, Affe!».

Wir versprechen, bis 2015 200 000 Kinder und Jugendliche für Umweltthemen zu sensibilisieren.

D

iffuses Licht fällt durch die dichten Blätter. Aus dem Unterholz dringen die Geräusche von Vögeln und Insekten. Der weiche Waldboden dämpft die Schritte der jungen Expeditionsteilnehmer. Es ist heiss in diesem afrikanischen Dschungel. Plötzlich herrscht Aufregung. Da! In der Erde ist deutlich ein grosser Fussabdruck zu sehen. Für den erfahrenen Expeditionsleiter Michel Terrettaz ist klar: Ein Gorillamännchen hat hier seine Spuren hinterlassen. Aber Gefahr droht trotzdem nicht. Denn die Szene spielte sich nicht im fernen Afrika ab, sondern im beschaulichen Wilen im Kanton Thurgau. Auf dem dortigen Schulhausplatz machte das Pandamobil des WWF eine Woche lang halt. Der komplette Innenraum des ehemaligen Migros-Verkaufswagens wurde kunstvoll in einen Urwald verwandelt. Seit 34 Jahren tourt das Pandamobil mit wechselnden Ausstellungen durch die Schweiz mit dem Ziel, Kinder für Umweltthemen zu sensibilisieren. Ebenso lange sitzt Michel Terrettaz am Steuer dieses fahrenden Aufklärungsprojekts.

Die Umwelt schützen. Mehr auf generation-m.ch

Die Migros ist Partnerin

Einst ein Migros-Verkaufswagen, heute ein fahrendes Aufklärungsprojekt: Das Pandamobil.

2001 wurde das alte Pandamobil, ein Postauto, durch einen Migros-Verkaufswagen ersetzt. Seither wird es von der Migros finanziell unterstützt. 2008 ist aus dieser Zusammenarbeit eine umfassende Partnerschaft entstanden. Heute unterstützt die Migros das gesamte WWF-Kinder- und -Jugendangebot. Auf www.generation-m.ch gibts jetzt einen Kurzfilm zum Pandamobil.

Mit seinen langen Haaren und dem Rolling-Stones-Shirt erinnert er ein wenig an einen Rockstar aus den 60ern. Das passt: Er ist ein grosser Fan der Stones und hat schon über 30 Konzerte der britischen Rock-Legenden besucht. Der 64-jährige Romand ist aber nicht nur Chauffeur, sondern auch Animator. 90 Minuten Zeit hat er pro Besuchergruppe, um den Kindern die Bedrohung der Natur zu erklären und sie für den

Umweltschutz zu begeistern. «Ich muss die Kinder innerhalb der ersten drei Minuten für mich gewinnen. Wenn sie mich mögen, kommt meine Botschaft besser an», weiss Terrettaz. Die Sympathie der Schüler gewinnt er beim Besuch der zweiten Primarklasse in Wilen mühelos. «Schönes Fussballleibchen! Das ist vom FCZ, oder?», fragt er Luca, der ein rot-blaues Shirt des FC Basel trägt. Die folgenden Protestrufe und


|

generation M

Migros-MagaziN | NR. 26, 25. JuNi 2012 |

| 9

Unterricht im fahrbaren Tropenwald: Michel Terrettaz erklärt, wie geschickt Schimpansen an die schmackhaften Termiten gelangen (links). Zuvor haben die Kinder gelernt, in welchen Weltregionen die verschiedenen Menschenaffen leben (oben).

das Gelächter der Klasse quittiert Terrettaz mit einem schelmischen Lächeln. Nebst seinem Sinn für Humor beweist Terrettaz aber auch viel Gespür für die kleinen Besucher: «Ich will die Kinder ganz individuell abholen. Wenn ich merke, dass eines etwas Mühe hat, lobe ich es für eine Antwort. Die Aktiveren muss ich dafür manchmal etwas bremsen.» Die Begegnungen mit den Schülerinnen und Schülern und ihre Reaktionen sind es, die Michel Terrettaz auch nach 34 Jahren noch motivieren. «Ich kriege oft Briefe und Zeichnungen. Manchmal sammeln die Kinder sogar Geld und wollen es spenden», erzählt er begeistert. So auch kürzlich, als zwei Mädchen ihm ein ziemlich schweres Couvert überreichten. Es enthielt 144 Franken — Geld, das die beiden mit dem Verkauf ihrer eigenen Spielsachen verdient hatten und zugunsten der Gorillas spenden wollten. Diesen Wunsch in ihnen geweckt hat die aktuelle Ausstellung des Pandamobils: Mit «Mensch, Affe!» will der WWF den Schulkindern die Problematik rund um die Regenwälder nahebringen.

Deren fortschreitende Zerstörung bedroht den Lebensraum der Menschenaffen. Bevor die Wilener Schüler die Expedition in den Tropenwald starten, lernen sie im Schulzimmer die verschiedenen Affenarten kennen. Gemeinsam mit Terrettaz verteilen sie Spielzeugfiguren der Tiere auf einer Weltkarte. Routinierter Frontalunterricht käme für ihn selbst bei der 18. Themenausstellung nie in Frage. «Wenn ich an ein Konzert gehe, erwarte ich von der Band eine Show, die mich mitreisst. Egal, ob es der dritte oder 50. Auftritt ihrer Tournee ist. Die gleiche Erwartung habe ich an mich», verdeutlicht Terrettaz seine Einstellung. Damit hat er Erfolg: Seit dem Start des Pandamobils 1978 hat Terrettaz rund 4000 Schulen besucht und fast 321 000 Kinder unterrichtet. Viele Schulen besucht er jedes Jahr. Er ist gerne auf Achse, mag dieses «Zigeunerleben», wie er es nennt. Pro Jahr legt er mit dem Pandamobil rund 5000 Kilometer zurück: «Ich achte auf eine optimale Tourplanung, damit es so wenige Kilometer wie möglich sind.» Zahlreiche Sticker auf dem mit Tierbildern verzierten Bus weisen darauf hin, dass dessen Dieselmotor mit einem Partikelfilter ausgerüstet ist. Am Ende der «Mensch, Affe!»-Tournee in zwei Jahren wird sich Monsieur Pandamobil verabschieden. Ganz sicher scheint er sich aber noch nicht. «Sicher ist nur, dass ich es nicht noch mal 35 Jahre lang mache», sagt er lachend. Zum Abschluss des Unterrichts in Wilen verteilt Terrettaz ein Couvert mit Infomaterial für die Kinder und ihre Eltern und überreicht allen einen WWF-Geburtstagskalender als Geschenk. Nebenan wartet schon die nächste Klasse darauf, mit Michel Terrettaz den Tropenwald zu erkunden. Text: Andreas Dürrenberger Bilder: Andreas Eggenberger

www.wwf.ch/pandamobil

News

Familien essen günstiger Am 29. Juni lanciert Famigros ein neues Angebot, das perfekt zu den Sommerferien passt. Mitglieder des Familienclubs der Migros profitieren beim Besuch der Selbstbedienungsrestaurants in den Parks «Im Grünen» und auf dem Monte Generoso von zehn Prozent Rabatt. Die Aktion gilt bis zum 19. August. Der Tessiner Aussichtsberg Monte Generoso und die vier Parks – in Rüschlikon ZH (Bild), auf dem Berner Hausberg Gurten, in Münchenstein BL und in Bougy-Villars VD – sind genau das Richtige für einen Familienausflug. Während sich die Kinder austoben, tanken die Eltern eine Extraportion Frischluft. Der Eintritt in die Parks ist kostenlos. Der Monte Generoso ist mit der Zahnradbahn zu erreichen. Familien fahren zum Vorzugspreis. Die Mitgliedschaft bei Famigros ist gratis. Einzige Bedingung ist der Besitz einer Cumulus-Karte. Coupons zum Herunterladen und alle Infos: www.famigros.ch/vorteile


forum 10 |

|

leserbriefe

|

Nr. 26, 25. JuNi 2012 | migros-magazin |

MM 25: «Und wieder schaut die Welt auf Rio», Artikel zur Umweltkonferenz Rio+20

«Der Wettlauf wird rücksichtsloser»  Die Industriestaaten haben ihre Verantwortung, die sie in Rio 1992 übernahmen, nicht wahrgenommen. Produktions- und Konsumstil wurden nicht geändert. Rosmarie Bär sass Der politische für die Grünen Wille zu Verände- des Kantons Bern rungen fehlte. 20 im Nationalrat. Jahre «Rio» heisst 20 Jahre kollektives Versagen der Politik. Die Entwicklung spottet den Rio-Beschlüssen Hohn. Das Ökosystem Erde gerät immer mehr aus den Fugen. Die Wälder werden unvermindert abgeholzt,

die Artenvielfalt schwindet, sauberes Wasser wird knapper, die Meere werden leergefischt, die CO2-Emissionen steigen. Der Wettlauf um nicht erneuerbare Ressourcen wird immer rücksichtsloser. Die Industrieländer belasten die Natur pro Kopf bis zu dreimal mehr, als ihnen im Durchschnitt zusteht. Es ist zumindest eigenwillig — oder eher egoistisch? — aus unserem gestiegenen Zufriedenheitsbarometer und dem hohen Bildungsstand abzuleiten, dass die Schweiz auf Nachhaltigkeitskurs ist. Tatsache ist: Der Gesamtenergieverbrauch nimmt zu. Die Verpflichtung aus dem Kyoto-Protokoll, die Treibhausgasemissionen zu senken, sind nicht erfüllt. Die Siedlungs- dehnt sich zulasten der Landwirtschaftsfläche aus.

Der Biodiversitätsschwund hält an. Folge: Der ökologische Fussabdruck der Schweiz ist dreimal so gross, wie die Biokapazität, die uns zur Verfügung steht. Zwei wichtige Grundsätze der nachhaltigen Entwicklung werden damit verletzt: Solidarität und Gerechtigkeit. Im Wissen um die Endlichkeit der Ressourcen muss für eine wachsende Zahl von Menschen eine gerechte Verteilung und ein Leben in Würde ermöglicht werden. Das ist die grosse Herausforderung des 21. Jahrhunderts, der wir uns stellen müssen. Rosmarie Bär Rosmarie Bär ist alt Nationalrätin und seit dem Erdgipfel 1992 Mitglied der bundesrätlichen Delegation an den jährlichen Konferenzen der UnoKommission für Nachhaltige Entwicklung (CSD).

Anzeige

20% Rabatt nAilnEr rEPAir nAgElPilz SticK Wirksam bei Nagelpilz. Stick 4 ml CHF 28.70 statt CHF 35.90

Gültig vom 25. 6. bis 15.7. 2012 in Ihrer DROPA

Priorin n Haarausfall? Ihr Geheimnis für starkes Haar. 270 Kapseln CHF 99.85 statt CHF 124.80

20%

20%

Auch in ihrer nähe: Appenzell, Arbon, Balsthal, Basel, Bern, Brienz, Cham, Davos, Domat/Ems, Ebikon, Flamatt, Füllinsdorf, Glarus, Grenchen, Haag, Heerbrugg, Herzogenbuchsee, Hochdorf, Huttwil, Interlaken, Ittigen, Kerzers, Kirchberg, Klosters, Küssnacht a/R, Langendorf, Langenthal, Langnau i.E., Laufen, Lenzburg, Lyss, Meggen, Meiringen, Melchnau, Muttenz, Neuenkirch, Oberriet, Oensingen, Olten, Pfäffikon SZ, Reinach, Romanshorn, Rubigen, Schattdorf, Solothurn, Steffisburg, Thun, Triengen, Uetendorf, Unterentfelden, Unterseen, Wabern, Wangen a/A, Wattwil, Wetzikon, Widnau, Wil, Winterthur, Wolhusen, ZH-Affoltern, ZH-Oerlikon Dies sind Heilmittel. Fragen Sie ihren DroPA Experten oder lesen Sie die Packungsbeilage. Keine Kumulation mit anderen rabatten.

www.dropa.ch


|

FORUM

MIGROS-MAGAZIN | NR. 26, 25. JUNI 2012 |

Das beste EM-Fanbild wählen und einen Gutschein gewinnen!

Echte Fussballmiezen: Auf dem Rasen zeigen Silène Guy und ihre Kolleginnen aus Gletterens FR die Krallen.

Katja Quina Correia (Mitte) feiert am Zürcher Helvetiaplatz mit anderen Portugal-Fans den Einzug ins Viertelfinale.

Dorota Wesníuks fotografierte Einheimische und Besucher am Rand der Fanzone in Poznan (PL).

Fussballmiezen, Fingerkick und Freudentaumel

Wählen Sie im Bildwettbewerb zur Fussball-EM auf www.migrosmagazin.ch Ihren Favoriten. Der Sieger gewinnt eine Spiegelreflexkamera, unter den Wahlteilnehmern werden fünf Gutscheine verlost.

A

uch ohne helvetische Beteiligung hat das EM-Fieber die Schweiz erreicht. Beim Betrachten der eingesandten Fanbilder fällt viel Orange auf — die Holland-Euphorie hält an! Daneben erhalten jedoch auch Spanien, Italien, Deutschland oder Portugal viel Support. Auf der Website des Migros-Magazins finden Sie bis kurz nach dem EM-Endspiel am 1. Juli die von der Redak-

tion ausgewählten zehn Finalisten. Ihre Stimme entscheidet mit, wer den Melectronics-Hauptpreis gewinnt, die Canon EOS 500 D mit zwei Objektiven im Wert von 599 Franken, und wer die je zwei Migros-Geschenkkarten im Wert von 100 und 50 Franken (Ränge 2 bis 5). Unter den Abstimmenden werden zusätzlich nochmals fünf Gutscheine à 50 Franken verlost. Viel Glück!

|

WWW.MIGROSMAGAZIN.CH | 11

Die Finger von Marina Eigensatz aus Schwyz dribbeln bei den Spielen der Spanier mit.

Lehrerin Renate Moser aus Bern hat zwei Schüler gezeichnet, die nicht dieselbe Sprache sprechen, sich beim Kicken aber sofort verstehen.

Anika Burgers Sohn Niklas, Lengnau AG, fiebert im neuen Deutschland-Dress entspannter mit als … … Astrid Gehrings sechs Wochen alter Kimo, Weiach ZH, dem die Leistung der Oranjes Sorgen zu bereiten schien.


Direkt ab Fabrik

Wir verarbeiten keine Daunen und Federn von lebenden Tieren. Erstklassige Qualität – ohne jeden Zwischenhandel – zu absoluten Fabrikpreisen direkt an den Konsumenten. Zusehen und Mitnehmen!

* Nordische Duvets auf jedes Mass!

Auch Doppelduvets

Bei uns sehen Sie, was Sie kaufen! Grosse Bettwäscheausstellung!

135/170 135/200 160/210 160/240 200/210 240/210 240/240

1a neue, reine polnische Gänsedaunen weiss, 90 % 160/210

850 g Fr. 250.–

1a 1a neue, reine polnische Gänsedaunen weiss, 90 % 160/210

800 g Fr. 400.–

1a 1a extra grossflockige, neue, reine polnische Gänsedaunen weiss, 90 %

750 g Fr. 550.–

160/210

* Pfulmen und Kissen auf jedes Mass

1a 1a neue, reine polnische Gänsefedern weiss

65/100 cm 1100 g Fr. 70.–

1a neue, reine polnische Gänsefedern weiss

65/100 cm 1200 g Fr. 45.–

Versand gegen Nachnahme: Versandkostenanteil Fr. 10.–

Bettfedern reinigen ist Vertrauenssache!

Darum können Sie bei uns zusehen, wie wir Ihre Bettwaren mit modernsten Anlagen reinigen. Nordische Duvets 160/210 Inhalt reinigen: Fr. 30.–, neue Fassungen: Karo-gesteppt, Percal: Fr. 120.–, Cambric Fr. 130.–. Auf Wunsch nachfüllen oder Ihre Duvets auf Nordisch umarbeiten und dies auf jedes Mass. Für Bettfedernreinigung Voranmeldung, damit Sie zusehen und alles gleich wieder mit nach Hause nehmen können! Sie zahlen bei uns bar, EC-Direct oder Postcard. www.fischer-bettwaren.ch

g Monta sen os l gesch

Fischer Bettwaren AG

seit 1967

Moosacherstrasse 23, 8804 Au-Wädenswil (am Zürichsee) Tel. 044/780 63 63, Fax 044/780 96 60 Autobahnausfahrt A3 Wädenswil beim 3. Kreisel links Industrie-Gewerbezone Au

Geöffnet: Dienstag bis Freitag: 8 – 18 Uhr Samstag: 9 – 16 Uhr


|

MIGROS-MAGAZIN | NR. 26, 25. JUNI 2012 |

MENSCHEN

SERIE | 13

Neue Serie

Baustelle Familie

Papi geht zur Arbeit, Mami zieht die Kinder gross – das war einmal. Das traditionelle Familienmodell bröckelt. Doch wie kann und soll die Familie von heute funktionieren?

E

in Ehepaar, das eine eigene Kinderkrippe gründet, damit beide arbeiten gehen können. Eine Mutter, die Fussballtrainerin wird, um besser in den Stundenplan ihrer Kinder zu passen. Ein Mädchen, das zwischen Mami und Papi pendelt: Diese Beispiele zeigen, welche Herausforderungen Familien heute zu meistern haben. Die Familie ist eine ständige Baustelle. Das fordert nicht nur die involvierten Personen selbst, sondern die Gesellschaft als Ganzes. Waren früher Scheidungen das grosse Thema, diskutieren wir heute über das Sorgerecht für die Kinder. Familien bestehen oft nicht mehr nur aus Mami, Papi und zwei Kindern, sondern nicht selten aus mehreren Müttern und

Vätern sowie einer Schar von Kindern mit verschiedenen Nachnamen. Jedes dieser Kinder hat eine hochgradig verplante Freizeit. Die Eltern wiederum bringen sich heute stärker in die Schule ein — sie ist nicht mehr die unantastbare Institution von gestern. Experten erklären, was all diese Entwicklungen für die Familie bedeuten. Der Wandel, den die Familie erfahren hat, gründet zu grossen Teilen auf der Emanzipation der Frau. Und die hat bei den Männern Spuren hinterlassen, wie Markus Theunert, der erste Männerbeauftragte der Schweiz, im Interview auf Seite 18 erklärt. Seine Forderung: Die Herren der Schöpfung müssen aufholen, wenn die Familie ein Erfolgsmodell bleiben soll.

Familie und Arbeit:

Familie und ihre Stützen: Familie und Schule:


MENSCHEN 14 |

|

SERIE

|

NR. 26, 25. JUNI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Baustelle Familie Teil 1: Familie und Arbeit

Do-ityourselfKrippe

Wohin mit ganz kleinen Kindern, wenn die Eltern arbeiten und kein Hortplatz da ist? Milena Danielsen eröffnete kurzerhand eine Krippe im eigenen Haus. Und zieht ein positives Fazit.

A

ls Milena (40) und Eirik (48) Danielsen vor sieben Jahren nach Zumikon ZH zogen, hatten sie zwei Jobs, zwei kleine Buben und einen Krippenplatz. Sohn Tristan war damals zweieinhalb, Magnus gerade mal ein Jahr alt. «Wir hätten den Grossen in die Kindertagesstätte in Zumikon geben können», sagt Milena Danielsen, «doch für den Kleinen hätten wir eine andere Betreuung suchen müssen.» Das fanden die Eltern logistisch zu kompliziert, zumal sie so oft wie möglich mit dem Velo oder öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind. Zu Hause bleiben war auch keine Option: Milena Danielsen hatte zweieinhalb Jahre von daheim aus gearbeitet und wollte wieder ausser Haus tätig sein. Sie beschloss, eine eigene Krippe zu gründen. Das bedeutete: einen Businessplan erstellen, Personal finden, Inventar kaufen und das Reglement der Zürcher Bildungsdirektion für Kindertagesstätten studieren, das zum Beispiel eine Mindestzahl Quadratmeter und Erzieherinnen pro Kind verlangt. Ein Jahr, sagte man Danielsen, würde es dauern, bis alles organisiert sei. Ihre Krippe,

Flügerberg, war nach drei Monaten bereit. «Mein betriebswirtschaftlicher Hintergrund half mir beim finanziellen Teil», sagt die promovierte Ökonomin. Und Räumlichkeiten mussten nicht gesucht werden: Die Krippe fand im Dachstock ihres Wohnhauses Platz. Mit dem Start der Krippe machte sich Danielsen mit einem 60-Prozent-Pensum als Unternehmensberaterin selbständig. Eine glückliche Zeit begann. Die

Tagesstätte lief langsam an. «Man rannte mir nicht das Haus ein», so Danielsen. Doch bald gesellten sich zu ihren beiden Buben weitere Kinder, und nach etwas mehr als einem Jahr waren alle zehn Plätze vergeben. «Es war super», sagt Danielsen, «wir konnten morgens zur Arbeit gehen, ohne zuerst die Kinder irgendwohin bringen zu müssen. Was für ein Luxus!» Die Sprösslinge ihrerseits hatten täglich ihre vertrauten Gschpänli


|

MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 26, 25. JUNI 2012 |

100%

|

SERIE | 15

Immer mehr Mütter arbeiten nicht erwerbstätig teilzeit erwerbstätig vollzeit erwerbstätig

50%

Mittlerweile kümmert sich eine Nanny um die drei Kinder und den Haushalt von Milena Danielsen (vorne).

0% 1992

1995

1997

2000

2007

2010

Die Zahl der Mütter, die keiner bezahlten Arbeit nachgehen, hat in den letzten 20 Jahren um fast die Hälfte abgenommen. Die Zahl der voll erwerbstätigen Mütter hat sich in den 90er-Jahren erhöht, ist dann aber wieder gesunken.

SPEERSPITZE

Der Vordenker

Otto Ineichen (†71) war FDP-Nationalrat, Unternehmer und setzte sich für günstige Krippen ein. «Die teure Ausbildung der Frauen darf nicht brach liegen», steht auf der Homepage des kürzlich verstorbenen Unternehmers und Politikers Otto Ineichen. Das war einer seiner wichtigsten Standpunkte. Und ein anderer: «Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist zu verbessern.» Für Letzteres hat sich der unermüdliche Politiker besonders eingesetzt. Er wollte 100 günstige Krippen ins Leben rufen. «Eltern mit mittlerem oder kleinem Einkommen finden keine bezahlbare Tagesbetreuung», begründete er sein Engagement. Er hielt die Anforderungen an die Infrastruktur und das Personal von Krippen für übertrieben und wollte dort sparen. Das Projekt lief zäher an als erwartet, doch immerhin: Im April nahm in Beromünster LU die erste von Otto Ineichens Billigkrippen ihren Betrieb auf.

im Haus. Man spielte mit den Kindern im Garten und bereitete gemeinsam die Mahlzeiten zu.

Meldete sich eine Angestellte krank, so ging der Stress los Dass die Haustreppe, die Küche und der Garten von der Krippe mitbenutzt wurden, fand die Familie okay. Schwieriger wurde es, wenn Eltern die Privatsphäre der Familie ignorierten oder zu stark ins

Programm reden wollten. Die grösste Herausforderung aber war die personelle Organisation. Meldete sich eine Krippenangestellte morgens krank, ging für Danielsen der Stress noch vor Arbeitsbeginn los. Aushilfen waren schwer zu bekommen und teuer. Böse Überraschungen gab es auch, wenn rückwirkend erhöhte Versicherungsprämien fällig waren oder Eltern die Rechnungen nicht pünktlich bezahlten. Dafür traf

nach einem Jahr die Anschubfinanzierung des Bundes ein, 5000 Franken für jeden besetzten und die Hälfte für jeden unbesetzten Platz. Damit konnte ein Teil der Anfangsinvestitionen von 20 000 Franken gedeckt werden. Die Danielsens hatten zudem anfangs gut 18 000 Franken für laufende Kosten wie Löhne vorgeschossen, bevor das erste Geld reinkam. Alles in allem ging die Rechnung auf, «mit einer schwarzen Null», wie


WAS DAS HERZ BEGEHRT! 20x

HERZ WAS DAS RT! BEGEH

3.90

Crispy Hearts 210 g 6.90 Reddy Birchermüesli Vital 700 g 5.40 Farmer Croc Exotic 500 g

Ihren Cholesterinspiegel zu senken muss nicht schwer sein. Alle drei Neuheiten enthalten den löslichen Ballaststoff Hafer-Beta-Glucan. Schon 3 g Hafer-Beta-Glucan täglich können helfen, den Cholesteringehalt im Blut zu senken. Produkte mit dem Friend-Oatwell®-Signet enthalten einen besonders hohen Anteil an Hafer-Beta-Glucan. Weitere Informationen finden Sie unter www.friendoatwell.ch Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

PUNKTE

MGB www.migros.ch W

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 19.6. BIS 2.7.2012, SOLANGE VORRAT


|

MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 26, 25. JUNI 2012 |

Das Interview zum Thema lesen Sie auf

|

SERIE | 17

Baustelle Familie

Mütter ins Büro! Auf www.migrosmagazin.ch erklärt Daniel Huber (48), Geschäftsführer der Fachstelle UND, warum es ökonomisch sinnvoll ist, gut ausgebildete Mütter in die Wirtschaft zu integrieren.

Fröhliche Zeiten: Kinder in der Privatkrippe der Danielsens in Zumikon ZH.

Milena Danielsen sagt. Die Administration erledigte sie allerdings in Fronarbeit, abends und am Wochenende. 2007 kam die kleine Liv zur Welt, die Mutter blieb ein halbes Jahr zu Hause. «Ich merkte, dass die Privatsphäre doch etwas unter der Krippe im Haus leidet», sagt Milena Danielsen. Heute arbeitet sie im Kader einer Privatbank zu 100 Prozent und ist Gemeinderätin in Zumikon. Eine Nanny kümmert sich um Kinder und Haushalt. Die Krippe wurde letztes Jahr geschlossen, weil keines der Dani-

elsen-Kinder mehr Rundumbetreuung brauchte. Die Kunden wurden schon im Jahr zuvor informiert, alle schickten ihre Kinder bis zum letzten Tag in den «Flügerberg».

Malatelier, Singprogramm und eine englischsprachige Erzieherin Das Krippenabenteuer haben die Danielsens nie bereut. «Es war erfrischend. Wir haben Menschen kennengelernt, die heute unsere Freunde sind», sagt Milena Danielsen. Und sie hat viel gelernt.

«Bei einem ähnlichen Unterfangen würde ich finanziell noch genauer planen», sagt sie, «die Gefahr ist gross, dass man sonst drauflegt.» Und jedem, der eine Tagesstätte gründen möchte, empfiehlt sie, das Angebot genau zu definieren und zu verteidigen. Im «Flügerberg» gehörten dazu eine englischsprachige Erzieherin, ein Malatelier, ein Singprogramm und mehr. «Damit hoben wir uns von der Krippe im Dorf ab, die auch sehr gut ist.» Text: Yvette Hettinger Bild: Vera Hartmann

Wadenkrämpfe? Magnesium Biomed hilft In Apotheken und Drogerien. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage. www.biomed.ch

Vertrieb: Biomed AG, 8600 Dübendorf

Anzeige


MENSCHEN 18 |

|

SERIE

|

NR. 26, 25. JUNI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Baustelle Familie

«Die Väter fehlen im Alltag»

Die Schweiz hat ihren ersten Männerbeauftragten: Markus Theunert vertritt ab dem 1. Juli im Kanton Zürich das vermeintlich starke Geschlecht. Er erklärt, wo Männer jetzt aufholen müssen und warum auch Frauen in der Pflicht sind. Markus Theunert, am 1.Juli treten Sie die Stelle eines Männerbeauftragten für den Kanton Zürich an, ein Unikum in der Schweiz. Warum braucht es jemanden wie Sie?

Die Frauenbewegung hat die Gesellschaft gründlich verändert. Sie hat zu Recht Diskriminierungen von Frauen beseitigt. Jetzt müssen die Männer ihre Hausaufgaben machen. Sie sollen selber aktiv werden und deklarieren, was sie sich unter einem attraktiven Leben in einer Gesellschaft vorstellen, die ernst macht mit der Gleichstellung. Warum haben sie das bislang nicht getan?

«Jetzt müssen die Männer ihre Hausaufgaben machen.»

Weil ein richtiger Mann nach dem traditionellen Männerbild keine Anliegen haben darf. Und wenn er ein Anliegen hat, gilt er nicht als richtiger Mann. Wie soll sich da einer trauen, Veränderungswünsche zu formulieren? Gleichstellungsarbeit, wie wir sie heute kennen, stellt die Männer gern defizitär dar. Wir müssen aber vermehrt wertschätzend von den Lebensrealitäten der Männer ausgehen und nicht von einem Ideal, das am Reissbrett entworfen wurde. Welches ist die Realität?

Die Statistiken sind klar: Männer übernehmen seit zehn Jahren jährlich mehr und mehr Erziehungs- und Hausarbeit. Ihre berufliche Belastung hat aber nicht abgenommen. 90 Prozent der Männer äussern den Wunsch, Teilzeit zu arbeiten, auch um mehr für die Familie da zu sein. Aber nur 13,4 Prozent tun es. Warum schafft es nur gut jeder Siebte?

Für Männer ist Leistungsorientierung immer noch zentral. Das bedeutet: «Ich

arbeite Vollzeit, also bin ich vollwertig.» Ein Mann sagte mir kürzlich: «Seit ich 80 Prozent arbeite, bin ich für die Kollegen nur noch eine halbe Portion.» Wird einem Mann das reduzierte Arbeitspensum als mangelnde Leistungsbereitschaft interpretiert, ist das eine Gefahr für ihn — beruflich und persönlich. Immerhin scheinen die Arbeitgeber offener für Männer mit Teilzeitpensen als auch schon.

Ja, wobei man zwischen echten Bemühungen und hehren Absichtserklärungen unterscheiden muss. Es genügt nicht, wenn die Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Firmenleitbild steht. Fehlen auch die Vorbilder?

Das ist ein Problem. Wenn Vereinbarkeit vom Management vorgelebt wird, erhöht das die Möglichkeiten der Mitarbeiter massiv. Wir sind da gerade in einer Übergangsphase. Ein Beispiel: Eine HR-Mitarbeiterin einer grossen Schweizer Bank sagte mir kürzlich: «Bei uns im mittleren Kader arbeiten 25 Prozent der Männer Teilzeit.» Flüsternd fügte sie an: «Aber es redet niemand darüber.» Von den Vorgesetzten gibt es die klare Ansage: «Du kannst Teilzeit arbeiten, aber niemand darf es wissen.» Offiziell sind die Männer dann mittwochnachmittags an einer externen Sitzung. Mit weniger als 80 Prozent lässt sich auch kaum eine Kaderposition halten.

Das hängt von der Organisation der Arbeit ab. Aber so oder so genügt ein Tag zu Hause schon, damit ein Mann lernt, Verantwortung für die Kinderbetreuung zu tragen. Dann ist er nicht mehr nur

Unterstützer seiner Frau, sondern Ansprechperson auf Augenhöhe. Sind Mütter überhaupt bereit, zu Hause Macht abzugeben?

Gute Frage. Beide Geschlechter sind in ihren Rollenbildern verhaftet, wobei Frauen immerhin das Selbstverständnis entwickelt haben, auch berufstätig zu sein. Ich höre aber in der praktischen Arbeit oft, dass Frauen von ihren Männern erwarten, Erziehungs- und Hausarbeit nach ihren Vorgaben anzupacken. So können Männer keinen eigenständigen Stil entwickeln. Wenn es klappt, profitieren die Kinder?

Kinder wünschen sich den Kontakt zu beiden Elternteilen. Und es ist wichtig, dass sie nicht mit dem Schema aufwachsen, dass Hausarbeit weiblich ist und Erwerbsarbeit männlich. Im Falle einer Scheidung ist bei Paaren, die ein auf Gleichheit ausgerichtetes Modell leben, die Wahrscheinlichkeit eines Rosenkriegs kleiner. Die Kinder leiden weniger. Um welche Männeranliegen muss man sich jetzt kümmern?

Scheidung und Sorgerecht sind wichtige Themen. Auch die Frage: Wie kriege ich alle Ansprüche unter einen Hut? Die Rolle des Ernährers plus die des fürsorglichen Vaters, des aufmerksamen Partners, fantasievollen Liebhabers, und so weiter. Und bei der Berufswahl junger Männer muss sich etwas ändern. Für sie ist es immer noch eine grosse Hürde, Berufe zu erlernen, die weiblich besetzt sind, hauptsächlich soziale und erzieherische Berufe. Das ist gleichstellungspo-


|

MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 26, 25. JUNI 2012 |

litisch nicht toll, aber auch für die Buben selber nicht. Denn die traditionell männlichen Berufe haben nicht so viel Zukunft. Wir müssen auch den Zusammenhang zwischen den geltenden Männlichkeitsvorstellungen und der Gesundheit der Männer aufzeigen. Inwiefern?

Die traditionelle Männlichkeit ist per se ein beträchtliches Gesundheitsrisiko. Bis zum 65. Altersjahr sterben Männer fünfmal so oft an einem Herzinfarkt wie Frauen und dreimal so oft an Suizid und Verkehrsunfällen. Für Mord und Totschlag sind sie überproportional verantwortlich, und fast alle Raser sind männlich. Diese Probleme werden aber im Moment nur isoliert angegangen. Wir müssen nun das Gesamtbild zeigen und neue Lösungsansätze finden. Ein grosses Thema ist auch die Sexualität. Das Mannebüro Zürich verzeichnet eine Zunahme an Beratungsfällen zur Sexualität. Ist das eine gute Nachricht oder eine schlechte?

Beides. Zum tradierten Männerbild gehört, dass man keine Probleme hat, und wenn doch, dann löst man sie alleine. Dass Männer Hilfe in Anspruch nehmen,

Pionier der Männerbewegung Präsident des Dachverbandes der Schweizer Männer- und Väterorganisationen, Mitinitiant des Vätertages, Gründer der «Männerzeitung», Mitglied der eidgenössischen Frauenkommission – und jetzt noch Männerbeauftragter: Der Basler Markus Theunert (39) engagiert sich seit zwölf Jahren für die Anliegen von Männern und Frauen und deren Gleichstellung. Der Job des schweizweit ersten Männerbeauftragten wurde von Helena Trachsel, Leiterin der Fachstelle für Gleichstellung des Kantons Zürich geschaffen. Theunert bildet dort in einem 80-Prozent-Pensum zusammen mit vier Frauen und einem Mann ein Sechserteam. Zudem hat er vor wenigen Wochen sein erstes Buch herausgegeben: «Männerpolitik. Was Jungen, Männer und Väter stark macht» (Verlag Springer). Per Ende Juni gibt er sein Amt als Generalsekretär des Fachverbands Sucht ab. Markus Theunert ist studierter Psychologe und Soziologe und Inhaber der Beratungsfirma Social Affairs. Er lebt und arbeitet in Zürich.

|

SERIE | 19

Markus Theunert hat keine Kinder. Würde er Vater, möchten seine Partnerin und er je 80 Prozent arbeiten.

«Zum Männerbild gehört, dass man keine Probleme hat.»


SALE Gültig vom 26.6. bis 9.7.2012 oder solange Vorrat.

30% jetzt

199.– vorher 299.–

30%

Bodyshape

Outdoor-Trampolin

jetzt

Ø 3 m, inkl. Sicherheitsnetz. 4719.347

50% jetzt

99.50

40% jetzt

179.–

vorher 199.–

vorher 299.–

vorher 1499.–

Crosswave

Elektrobike Speedster ED2 28" Unisex

Wilson

Alurahmen 48 cm, Shimano Nexus Nabenschaltung 7 Gänge, Suntour Federgabel, Motor: 250 W, Reichweite 30– 60 km, Batterie: Li-Ion 25 V, 11 Ah (275 Wh). 4901.464

4915.345

Auch als Herrenmodell Speedster-E 53 cm erhältlich.

Tennisracket Surge BLX

Trevolution

999.–

Zelt Sigma Für 3 Personen. 4905.240

50%

50%

jetzt

59.50

jetzt

74.50

vorher 119.–

vorher 149.–

Streetsurfing

Wavescooter

Asics

50%

Damen-Runningschuh Gel-Radience 4795.761

jetzt

50% jetzt

49.95 vorher 99.90

29.95 vorher 59.90

Nike

Herren-T-Shirt Sphere 4703.368

Intex

www.sportxx.ch

Swim Center Undersea 4910.443

Max. Belastbarkeit 100 kg. 4923.448


|

MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 26, 25. JUNI 2012 |

|

SERIE | 21

Baustelle Familie ist ein gutes Zeichen. Die schlechte Nachricht ist, dass Männer sexuell an ihre Grenzen stossen. Wenn ich vor zehn Jahren mit Männern über Sex redete, hiess es oft: Ich komme zu kurz. Heute plaudere ich mit Freunden über den Pflichtaspekt von Sexualität und mit Freundinnen über ihr Sexdefizit. Machen Männer im Bett schlapp, weil sie immer mehr leisten müssen?

Sicher auch. Irgendwann geht es halt nicht mehr. Es heisst zwar immer, dass Männer zu Hause zu wenig helfen. Dabei werden ihre Beiträge gern übersehen: Versicherungsofferten vergleichen, Steuererklärungen ausfüllen, das Auto waschen oder auch mit den Kindern basteln. Wenn Männer Forderungen erfüllen, schneiden sie das meist von ihrer eigenen Zeit ab. Ich möchte aber nicht nur über die Defizite sprechen. Gibt es auch gute Nachrichten?

Allerdings. Eigentlich haben wir eine geniale Situation. Dadurch, dass Frauen vor allem wirtschaftlich aufgeholt haben, ist es heute möglich, eine Partnerschaft auf Augenhöhe zu leben. Ich meine: Wow! So was gab es in der neuzeitlichen Geschichte der Menschheit noch nie. Viele glauben immer noch, es

gehe um Männer gegen Frauen. Es geht aber um eine Koexistenz. Wie sieht die bei Ihnen aus?

Meine Lebensgefährtin und ich streben eine Partnerschaft auf Augenhöhe an. Sie ist 37, ich 39, die Kinderfrage stellt sich natürlich auch. Werden wir Eltern, wollen wir beide zu 80 Prozent arbeiten. Es ist auch eine Option, separate Wohnungen zu behalten.

Auf www.migrosmagazin.ch erklärt Markus Theunert, warum Frauen immer noch in die Traditionsfalle tappen, wie es männlichen Betreuern in Kinderkrippen ergeht und was er von Frauenquoten hält.

Das ist der technische Teil.

Das ist insofern nicht nur technisch, als ein Beziehungsmodell dahintersteckt. Und das geht davon aus, dass wir beide wirtschaftlich eigenständig bleiben, aber für das Kind gemeinsam die Verantwortung übernehmen. Die ersten Lebensjahre eines Kindes sind bis heute sehr weiblich geprägt. Es ist meist mit der Mutter zu Hause, dann kommen Kindergärtnerinnen, Hortnerinnen, Primarlehrerinnen. Ist das ein Problem für Kinder?

Es ist ein Problem für die Gesellschaft, wenn dieses Bild entsteht: weiblich bedeutet Fürsorge, lehren, erziehen, und männlich bedeutet abwesend zu sein.

Wer ist jetzt in der Pflicht, etwas zu ändern? Männer oder Frauen?

Beide. Männer müssen lernen, mit dem Spannungsfeld zwischen Mannsein und gesellschaftlichen Forderungen umzugehen. Und Frauen müssen sich von dem Denken lösen: Hier die Frauen als Opfer, da die Männer als Täter. Dieses Bild war mal legitim, ist es aber heute nicht mehr.

Interview: Yvette Hettinger, Andrej Abplanalp Bilder: Siggi Bucher

Wo fehlen die Väter?

Im Alltag.

Anzeige

Tanken Sie Sonne. Immer aktuelle Angebote.

Last e Minut

Marsa Alam HM K RMF UTOBEA 0118

Ab Zürich nach Marsa Alam mit Hello am Do. 28.6., 5.7.*, 16.**, 23.**, 30.8.12** Utopia Beach Club B B B B, El Quseir, Doppel mit all inclusive

Hurghada HM K HRG MOEGOU 0401

1 Woche

CHFstatt545 CHF 682 *Zuschlag CHF100 **Zuschlag CHF150

1 Woche

CHF 695

Gran Canaria HM K LPA APAPRI 0403

Teneriffa HM K TFS JARTRO 0312

Preise in CHF pro Person bei 2 Personen im Doppelzimmer inkl. Flughafen-/ Sicherheitstaxen und aktuelle Treibstoffzuschläge. Kinderermässigung: 20 % 2–12 Jahre (exkl. Taxen/Treibstoffzuschlag). Inbegriffen: Hin- & Rückflug in Economy-Class, Transfers, Übernachtung und Mahlzeiten gemäss Angebot, Betreuung. Nicht inbegriffen: Oblig. Kombi-Versicherungspaket CHF 33 bis CHF 98, Ägypten-Visum CHF 40, evtl. Bearbeitungsgebühren Ihrer Buchungsstelle. Die Platzzahl ist beschränkt. Es gelten die Allgemeinen Vertrags-/Reisebedingungen der MTCH AG. Preisstand 25.6.2012

Ab Zürich nach Te neriffa Süd mit Hello am Fr. 29.6., 17.*, 24.*, 31.8.12* Jardin Tropical B B B B i, Costa Adeje, Doppel mit Frühstück

Zakynthos

Antalya

Jetzt buchen! 0848 82 11 11

Rhodos

www.hotelplan.ch oder im Reisebüro

Ab Zürich nach Zakynthos mit Hello am Mo. 20., 27.8.12 Zante Park B B B i, Laganas, Doppel mit Halbpension

HM K RHO MARCOS 1311

Ab Zürich nach Rhodos mit Hello am So. 19., 26.8.12 Mareblue Cosmopolitan Beach B B B B, Ixia, Doppel mit all inclusive

1 Woche

CHF 845 statt CHF 1047 1 Woche

CHF 895 statt CHF 1085

CHF 545

Ab Zürich nach Las Palmas mit Hello statt CHF 695 am Fr. 29.6., 17.*, 24.*, 31.8.12* *Zuschlag CHF150 Aparthotel Principado B B B i, Playa del Inglés, Appartement 2–4er Belegung mit Halbpension

Ab Zürich nach Hurghada mit Hello statt CHF 845 am Mi./Sa. 27., 30.6.*, 4.7.*, 15.**, 22.**, 29.8.12** *Zuschlag CHF50 Mövenpick Resort & Spa B B B B i, El Gouna **Zuschlag CHF100 Doppel mit Frühstück

HM K ZTH ZANPAR 5004

1 Woche

HM K AYT ELITA 0200

Ab Zürich nach Antalya mit Hello am Di. 21., 28.8.12 Asteria Elita Resort B B B B i, Manavgat, Doppel mit ultra all inclusive

Larnaca

HM K LCA MALHOL 5228

Ab Zürich nach Larnaca mit Hello am So. 1.7.*, 19.*, 26.8.12 Malama Holiday Village B B B B, Protaras, Doppel mit all inclusive

1 Woche

CHF 745 statt CHF 1095 *Zuschlag CHF200

1 Woche

CHFstatt895 CHF 1195 1 Woche

CHF 995 statt CHF 1313 *Zuschlag CHF100


MENSCHEN 22 |

|

AUF EIN WORT

|

NR. 26, 25. JUNI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

GRIECHISCHER EXODUS

«Über die Hälfte ist ohne Job»

Die Griechen in der Schweiz erhalten verstärkt Anfragen von Landsleuten, die sich hier eine neue Existenz aufbauen wollen. Georges Marcoyannakis aus Bern hilft schon bei der Wohnungssuche.

Das ist so. Meine Frau ist Präsidentin der Griechischen Gemeinde Bern. Aufgrund ihrer Funktion erhalten wir schon seit Monaten regelmässig Telefonanrufe und E-Mail-Anfragen von Griechen, die in die Schweiz auswandern wollen und Rat brauchen. Gerade heute erst hatte ich eine ältere Dame am Telefon. Ihre Tochter käme in die Schweiz, ob man ihr bei der Wohnungssuche helfen könne. Und, werden Sie helfen?

Im Rahmen meiner zeitlichen Möglichkeiten, ja. Ich habe auch eine Liste von Schweizer Internetsites zusammengestellt, die für Jobsuchende nützlich sind, darum werden wir auch immer wieder gebeten. Bei Bitten um Geld müssen wir hingegen passen. Die Griechische Gemeinde Bern sammelt stattdessen über ihre Website für zwei Kinderheime in Griechenland. Und dann schickt wohl jeder Grieche hier regelmässig Geld an Verwandte und Freunde.

2007 sind 590 Griechen in die Schweiz eingewandert, 2011 waren es bereits 1084. Eine direkte Folge der Krise?

Georges Marcoyannakis (49) kam mit elf Jahren von Kreta in die Schweiz. Der Wirtschaftsinformatiker ist Mitglied der Griechischen Gemeinde Bern.

Es gibt noch einen weiteren Grund: 2006 trat die Personenfreizügigkeit in Kraft, seither reicht ein Arbeitsvertrag, um sich in der Schweiz niederzulassen. Die Menschen kommen aber nicht nur selber, sie werden auch geholt. Griechenland ist ein interessanter Markt für gut ausgebildetes Fachpersonal. Und das haben unterdessen auch die Schweizer Personalverleihfirmen erkannt, die aktiv rekrutieren. Die Chance, sich hier eine neue Existenz aufzubauen, stehen für Ihre Landsleute also gar nicht schlecht?

Wer fliessend Deutsch, Englisch oder Französisch spricht und eine gute Ausbildung hat, hat gute Karten. Ich weiss von griechischen Hochschulabsolventen, die direkt nach der Universität zu grossen Schweizer Firmen gewechselt haben. Zwar geraten inzwischen auch hier die Löhne vermehrt unter Druck, aber erzählen Sie das mal jemandem, der aus einem Land kommt, in dem über die Hälfte der Jungen ohne Job ist oder wenn er einen hat, kaum davon leben kann.

Wie schwierig ist es für Griechen, bei uns heimisch zu werden?

Da mache ich mir keine Sorgen. Diese Menschen haben eine gute Ausbildung, sind beispielsweise Ärzte, Architekten, Ingenieure. Sie sind zwischen 30 und 45 Jahren alt, sie sprechen die Sprache, sie passen sich sehr schnell an. Und sie sind sich gewohnt, auf andere zuzugehen, neue Bekanntschaften zu schliessen. Das heisst also, dass wir in den Schweizer Spitälern in Zukunft vermehrt griechische Ärzte antreffen werden?

Es sieht ganz so aus. Ich habe erst kürzlich hier in Bern zwei griechische Ärzte kennengelernt. Der Schweizer Numerus clausus erweist sich als Segen für arbeitslose griechische Ärzte … … aber nicht für Griechenlands Gesundheitssystem.

Griechenland erlebt zurzeit einen gewaltigen Braindrain. Und daran wird auch die neue Regierung nicht so rasch etwas ändern können. Die Menschen brauchen jetzt Arbeit! Interview: Almut Berger

www.grgb.ch

TEAM DER WOCHE

MÄDCHEN DER WOCHE

Zugeschlagen

Eingeschlagen

Wir sind Europameister! Die Schweizer Degenfechter Benjamin Steffen (30), Fabian Kauter (26), Max Heinzer (24) und Ersatzmann Florian Staub (21) holten letzte Woche an der Europameisterschaft im italienischen Legnano die Goldmedaille. Sie schlugen die ungarische Mannschaft mit einem deutlichen 45:35. Dies ist der zweite Europameistertitel, zuletzt standen die Schweizer im Jahr 2004 zuoberst auf dem Podest.

«Niemals Nachschlag» heisst ihr Blog: Martha Payne (9) fotografiert und bewertet seit April das Essen in ihrer Schulkantine im Westen Schottlands und wurde damit so berühmt, dass die Behörden ihr das Bloggen verbieten wollten. Das löste im Internet eine Welle der Empörung aus. Resultat: Martha darf weiter bloggen und das Kantinenessen sieht im Blog plötzlich viel appetitlicher aus. Mehr zum Thema Essen in Schulen auf Seite 79.

Bilder: Thanassis Stavrakis/AP/Keystone, Luca Bruno/AP/Keystone, Mary›s Meal/AP/Keystone

Georges Marcoyannakis, Griechenlands Junge verlassen das krisengeschüttelte Land. Nach Deutschland, Frankreich und Grossbritannien rückt nun offenbar auch die Schweiz in den Fokus der Arbeitsuchenden.


|

Menschen

Migros-Magazin | Nr. 26, 25. JuNi 2012 |

|

koluMne | 23

Der hausMann

«Wotsch Fuuscht?» Schulreisen sind das Schlimmste. Jedenfalls, wenn sie nicht die eigenen Kinder betreffen. Da sitze ich ver­ meintlich gemütlich im Tram, freue mich, dass im Stadtzentrum nach ein paar Besorgungen vermutlich noch Zeit für einen Kaffee sein wird, und lese in der «NZZ» … Nein, nicht die klugen Be­ trachtungen zur EM, die hab ich schon beim Frühstück gelesen. Ich lese, wie der über die heutige Jugend ach so Bescheid wissende Herr Guggenbühl salbadert, die Jugendlichen seien ver­ wöhnt, verhätschelt, sie würden von Eltern und Ausbildnern wattiert, wür­ den vom wahren Leben ferngehalten und daher nie erwachsen. Kurz, die Jungen blieben ewig unreif und träu­ merisch. Und als ich — Höhe Zypres­ senstrasse — mir über den Beitrag grad in aller Ruhe meine Gedanken machen will, kommen sie mit Getöse: Eine Hor­ de Schulkinder drängelt und drückt sich ins Tram. Das müssen mindestens drei Schulklassen sein! Vorbei ists mit meiner Vormittagsruhe. Der Lärm! Das Gelaber! Das Gekeife! «Spanie, Mann!», krakeelt ein Mäd­ chen mit Iniestas Rückennummer, «Näimonn, Ängland!» ein anderes. Und dann alle Jungs wild durcheinan­ der: «Ronaldo!», «Rooney!», «Ribé­ ry!» … Einer schreit: «Näi, Balotelli, Cazzo!» — «Spinnsch, Italie!? Händ all bschisse …» — «Ey, wotsch Fuuscht?» Viel zu viele sind es, viel zu laut. Starren

Bänz Friedli hört mit. Notgedrungen.

kichernd und giggelnd auf ihre Handy­ displays, schubsen, schwanken, schimpfen: «Asi!» — «Sälber Asi!» Schulreisen, wie gesagt, sind das Schlimmste; leider ist gerade Hoch­ saison. Sie mögen sich nun fragen: Schiebt der Friedli eine Krise oder was? Schnödet er schon wieder über fremde Kinder im öffentlichen Verkehr? Ja, denn diese Goofen nerven. Dachte ich. Aber dann hörte ich zu. (Bleibt einem ja nichts anderes übrig.) Der eine hatte sich neben mich ge­ quetscht, drehte sich zu seinem Kame­ raden um, und sie unterhielten sich im Brüllton. Derjenige neben mir — FCZ­ Leibchen, mit Gel betonierte Fussbal­ lerfrisur — ereifert sich über eine Kolle­ gin, die er offenbar vom Tanzkurs kennt. Total eingebildet sei die! «’ch säg dir! Im

Hip­Hop ‹showt› sii sich au immer so. Immer voll überhäblich! Sii mäint voll, wär sii isch.» Der andere auf der Bank hinter uns, ein Pummel mit Kraushaar und Sommersprossen, widerspricht: «Ich hass das, wänn anderi so über Lüüt urtäiled!», sagt er und redet sich ins Feuer. «Du kennst sie ja gar nicht rich­ tig. Wer weiss, vielleicht ist es genau umgekehrt? Die ist vielleicht total un­ sicher und schüchtern, versucht das nur zu überspielen.» Cool und selbstver­ ständlich argumentiert er. «Sie sucht vermutlich Anschluss …» Der andere hört zu, sagt: «Vilich … wänn d mäinsch …» Und dann streiten sie wieder über Fussball. «Näi, Düütschland!», «Ver­ giss di Düütsche!» … Der Kraushaarige — sein Shirt ist ein bisschen eng und trägt die Aufschrift «Surfer’s Paradise 1967» — ist vielleicht zwölf. Er im­ poniert mir. Hätte ich mit zwölf einen Kameraden derart abgeklärt in die Schranken gewiesen, wenn er über je­ manden hergezogen hätte, den er nur halb kannte? Von wegen. Was waren wir für Bubis, damals. Vor lauter Zuhören vergesse ich ganz meine Zeitung. Wo war ich? Ach, ja, bei Prof. Dr. phil. Allan Guggenbühl. Er fin­ det die heutigen Jugendlichen unreif. Ich nicht.

«Sie drängeln und schubsen und lärmen.»

Bänz Friedli (47) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich. Abonnieren Sie kostenlos die Hörkolumne: www.migrosmagazin.ch

Anzeige

chte 7 Nä

10.– ab 9

Wander- und Erlebnisferien für aktive Senioren Anreise: 30. Juni, 7. Juli, 11., 18. und 25. August, 1. und 8. September 2012 sunstar hotel DavosVVV VVVV

sunstar Parkhotel Davos

im Doppelzimmer (eZ auf anfrage)

ab chf

910.–

im Doppel- oder einzelzimmer

ab chf

1’078.–

Im Preis pro Person inbegriffen: 3 7 Übernachtungen im gemütlichen Zimmer inkl. Frühstücksbuffet und 4-Gang-Menu am Abend 3 Täglich geführte Wanderungen in 3 Stärkeklassen und vielseitiges Aktivitätenprogramm mit Ihren Ferienbegleitern Barbara & Adi 3 sbb-bahnticket ab/bis ch-Wohnort und Gratis-benützung aller bergbahnen Davos/Klosters frühbucherbonus InformatIonen

Bei Buchung innerhalb von 10 Tagen erhalten Sie ein Südzimmer mit Balkon (Superior) zum Preis eines Standardzimmers und eine Reiserücktrittsversicherung. Sunstar Hotels Davos, 7270 Davos Platz/Schweiz, Tel. 081 836 12 12 www.sunstar.ch/davos, davos@sunstar.ch


WOCHEN

BEI DEN MIT +1 AUSGEZEICHNETEN ANGEBOTEN IST EINS DER PRODUKTE GRATIS DABEI. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 26.6. BIS 2.7.2012, SOLANGE VORRAT.

4.20 statt 6.30

Smarties Hexagonal 3 x 3 x 38 g

9.20

5.105

statt 13.80

statt 7.6

Smart ies Family-Pack 3 x 240 g

Smart ies Dose 3 x 70 g

Smarties gibts in Ihrer Migros FRANK

Transatlantik Kreuzfahrt Winter 2012 ab Savona bis Buenos Aires 25.11. – 16.12.2012 1. Tag: Busfahrt ab Ihrem gewählten Einstiegsort nach Savona. Nach Ankunft Einschiffung und Kabinenbezug. Ihr Schiff Costa Serena sticht am frühen Abend in See.

! so günstig Noch nie

3. Tag: Erholung auf See. Lernen Sie Ihr schwimmendes Hotel näher kennen und geniessen Sie die Annehmlichkeiten an Bord.

5. Tag: Erholung auf See. Geniessen Sie einen freien Tag an Bord Ihres Traumschiffes. 6. Tag: Ihr Schiff legt heute im Hafen von St.Cruz de Teneriffa an. Teneriffa gehört zu den Kanarischen Inseln und hat einen vulkanischen Ursprung. Erleben Sie diese wunderschöne Landschaft auf eigene Faust oder auf einem Ausflug von Costa. 7. – 11. Tag: Überquerung des Atlantiks. Nutzen Sie die Vielzahl an Angeboten an Bord und lassen Sie es sich gut gehen. 12. Tag: Ihr Schiff trifft am Morgen im Hafen von Recife ein, der Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Pernambuco. 13. Tag: Erleben Sie heute die Stadt Maceió, auch die «Stadt der Wasser» genannt.

Mit dä diga muesch higa!

ab Fr. 218

0.–

Preis pro Person Costa Serena, 25.11. – 16.12.2012, 16.12.2012, inkl. Flug, Transfers und Vollpension an Bord in der Doppelkabine Katalogpreis Innenkabine Standard 2380.– Innenkabine Superior 2880.– Aussenkabine Standard 3190.– Aussenkabine Superior 3398.– Aussenkabine mit Balkon Standard 3895.– Aussenkabine mit Balkon Superior 4099.–

2. Tag: Nach dem Mittag Ankunft in Barcelona. Die Stadt gilt als die heimliche Hauptstadt Spaniens und bietet eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten.

4. Tag: Morgens Ankunft in Casablanca. Die Stadt liegt in Marokko an der Atlantikküste. Lassen Sie sich vom marokkanischen Flair verzaubern.

k l. a h r t in K reuz f n io s n V o ll p e f e r s ans und T r

Unsere Leistungen

15. Tag: Erholung auf See. 16. Tag: Am Morgen Ankunft in Rio de Janeiro. Die berühmteste Stadt Brasiliens zieht jährlich Millionen Besucher an. Besuchen Sie den Zuckerhut oder die berühmte Copacabana. Das sollten Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen. 17. Tag: Morgen Ankunft in Santos, einer der bedeutendsten Hafenstädte Lateinamerikas. Nicht weit von Santos entfernt liegt die Grossstadt São Paulo. 18. Tag: Erholung auf See. 19. Tag: Ihr Schiff legt nach dem Mittag am Hafen von Punta del Este an. Punte del Este ist eine Stadt in

2180.– 2680.– 2990.– 3198.– 3695.– 3899.–

Preisänderungen bleiben vorbehalten.

Urugay, nicht weit von der Hauptstadt Montevideo entfernt. Die spektakuläre Natur und Tierwelt ist ein Ausflug an Land auf jeden Fall wert.

• Busfahrt ab Schweiz nach Savona • Kreuzfahrt in der gebuchten Kabine • 24-h Kabinenservice • Linienflug mit KLM via Amsterdam von Buenos Aires nach Zürich • Flughafentaxen und Treibstoffzuschläge (Stand Feb.12) Nicht inbegriffen

20. – 21. Tag: Morgens Ankunft in Buenos Aires. Sie haben die Möglichkeit die Hauptstadt Argentiniens näher kennenzulernen, sei dies auf eigene Faust oder in Begleitung eines Ausfluges von Costa. Am Morgen des 21. Tages Ausschiffung und Transfer zum Flughafen. Rückflug in die Schweiz, nach Zürich.

Fr. 30.– pro Person. Max. Fr. 60.– pro Dossier. Abfahrtsorte

Costa Serena 14. Tag: Heute haben Sie die Gelegenheit einer der schönsten Städten Brasiliens zu entdecken. Salvador de Bahia bietet für jeden etwas. Gehen Sie an Land und erleben Sie südamerikanisches Flair.

diga Spezialpreis

• Getränke und persönliche Auslagen an Bord • Fakultative Ausflüge von Costa • Obligatorisches Serviceentgelt (an Bord bezahlbar) • Annullations- und SOS-Versicherung Auftragspauschale

06.00 07.15 07.45 08.15 06.00 07.15 08.15 09.15 10.30

Basel SBB, Meret Oppenheimerstrasse Zürich, Flughafen Regionalbus Terminal Affoltern am Albis, Autobahnraststätte Luzern, Inseli Kallnach, Car Terminal Marti Genf, Flughafen Lausanne, Bahnhof Martigny, Bahnhof Bellinzona, Autobahnraststätte

Routenänderungen bleiben vorbehalten!

Jetzt sofort buchen und Plätze sichern – 0848 735 735 oder www.digareisen.ch


|

MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 26, 25. JUNI 2012 |

Der Orchideenflüsterer

|

PORTRÄT | 25

Nur gerade sieben Menschen in der Schweiz beherrschen die Kunst, Orchideen durch Aussaat zu vermehren. Lukas Müller ist einer von ihnen.

D

as Orchideenhaus mit dem subtropischen Klima erinnert ein wenig an die Hängenden Gärten von Babylon, eines der sieben Weltwunder der Antike. Das Haus mit den knapp 1000 verschiedenen Orchideenarten und gegen 5000 Pflanzen ist jedoch ein Wunder der Gegenwart und steht am Rand von Steinmaur ZH. Hier befindet sich der Arbeitsort von Orchideengärtner Lukas Müller (34). Er ist einer von schweizweit sieben Experten, die Orchideen durch Aussaat vermehren können. Ein diffiziles Unterfangen — Orchideensamen sind kaum im Handel erhältlich, und damit die Samen gedeihen, braucht es spezielle Nährlösungen und sterile Werkbänke. Und Geduld: Bis zur ersten Blüte verstreichen mehrere Jahre. Lukas Müller, der in Windlach ZH lebt, arbeitete elf Jahre lang als Landschaftsgärtner. Er fühlte sich 2004 ausgelaugt und entschied sich, eine dreimonatige kreative Pause einzulegen. Während dieser Zeit kaufte er sich in einem Fachmarkt eine violette Schmetterlingsorchidee und interessierte sich für die Befruchtung der Blüten. «Mich faszinierte von Anfang an, dass man die Pflanzen relativ leicht kreuzen kann.» Er informierte sich im Internet und begann, den eigenen Keller in ein Labor zu verwandeln. Er lernte, dass die Orchideensamen zu den Feinsten in der Flora gehören. Eine einzige Samenkapsel enthält bis zu fünf Millionen Samen.

Das Orchideenhaus löst bei den Besuchern einen Wow-Effekt aus «Ich beschäftigte mich bald mehr mit den Orchideen statt mit meiner Frau Melanie», sagt Müller und lacht. Die ganze Wohnung war mit Orchideen verstellt. Sein damaliges Hobby, das sein Leben veränderte, sei kein Zufall. «Ich liebe Orchideen. Gott ist ein wunderbarer Kreator.» Wie die Mehrheit seiner zehn Brüder und Schwestern ist auch Lukas Müller gläubiger Christ. Die Grossfamilie pflegt einen engen Zusammenhalt und hat ein Flair für soziale Berufe (siehe Seite 27). Nach seiner Auszeit war der jüngste Müller während zweieinhalb Jahren als

1000 Orchideenarten und gegen 5000 Pflanzen: Lukas Müller steht für seine Orchideen gerne täglich im Orchideenhaus – sonntags nur zum Giessen.

Durchsichtige Töpfe kaufen! Orchideen sind laut Spezialist Lukas Müller pflegeleicht. Am besten sei es, die Pflanzen in einem durchsichtigen Topf zu kaufen. So lassen sich die Wurzeln gut beobachten. Sind die Wurzeln grün, ist alles in Ordnung. Verändert sich deren Farbe weisslich-silbrig, genüge ein zwei- bis dreiminütiges Tauchbad im Wasser. «Das reicht für die nächsten sechs bis zehn Tage», weiss Müller. Er empfiehlt als Standort ein Ostfenster mit Morgensonne und eine Zimmertemperatur von 18 bis 22 Grad.


menschen 26 |

|

porträt

Landschaftsgärtner im Kinderspital Zürich beschäftigt. Ende 2007 wechselte er zur Orchideengärtnerei Amsler in Sirnach TG. Er war zuständig für die Pflege der Kulturen, den Verkauf und die Aussaaten und vertiefte so seine Kenntnisse über die Orchideen. Seine Brüder Stephan und Daniel schufen dann für ihn die Möglichkeit, seine Passion im eigenen Gemüsebetrieb, der seit 50 Jahren Produkte an die Migros Ostschweiz liefert, weiterzuleben. Dort, im Orchideenhaus, kümmert er sich täglich, sonntags zum Giessen, um die Orchideen und ist auch in den Verkauf involviert. «Obwohl ich das nie so geplant habe, arbeite ich seit 2009 in Steinmaur und bin mit dieser Lösung total glücklich.» Sein einstiges Hobby ist zum Job geworden. «Das Grösste» für ihn ist, «wenn wir mit unserem Orchideenhaus bei den Kunden einen Wow-Effekt auslösen.» Einmal habe eine Besucherin geweint. Lukas Müller fragte, was los sei. Sie sagte, sie sei so berührt von den exotischen Pflanzen, die ihren Ursprung in Taiwan haben. Berührt war auch Wu Bangguo, Parlamentsvorsitzender in China. Der 70-jährige Politiker schaute sich mit seiner Entourage im Juli 2010 das Orchideenhaus und den biologischen Gemüseanbau im Rahmen eines Freundschaftsbesuchs an. Die anderthalbstündige Visite sorgte bei der Kantonspolizei Zürich für einen Grosseinsatz mit verschlossenen Toiletten und Scharfschützen auf den Dächern der Umgebung.

Brassia rex und der stern von madagaskar Zu den Lieblingsorchideen von Lukas Müller gehört die filigrane Brassia Rex mit der nach Vanille duftenden Blüte und einer Spannweite von bis zu 35 Zentimetern. In der Vorweihnachtszeit schlägt die Stunde des Sterns von Madagaskar mit einer weissen Blüte und einem langen Schweif. Im Vorfeld des Muttertags, wenn im Orchideenhaus die grösste Ausstellung stattfindet, duftet die Maxillaria mit ihrem Kokosaroma. Lukas Müller kennt jeden einzelnen Namen der Schönheiten und betont, dass seine Frau Melanie Müller (32) diese inzwischen besser auseinanderhalten kann. «Wahrscheinlich murmle ich die Namen der Orchideen noch im Schlaf …» Texte: Reto E. Wild Bilder: Gerry Nitsch

Von Frauenschuh- bis Spinnenorchidee: Die schönsten Exemplare aus Müllers Orchideenhaus.

|

Nr. 26, 25. JuNi 2012 | migros-magazin |

3 5 11 2

1 4 6

12


|

Menschen

Migros-Magazin | Nr. 26, 25. JuNi 2012 |

|

porträt | 27

Grossfamilie Müller

Lukas Müller hat nicht nur eine Schwäche für Orchideen, sondern auch zehn Geschwister. 1) Lukas Müller (34) Windlach ZH Orchideengärtner Der Jüngste gilt auch als der Verwöhnteste der Familie Müller.

10 9

2) Simon Müller (38) Steinmaur ZH Marktfahrer Markenzeichen: Er trägt immer einen Hut, ausser beim Fototermin mit dem Migros-Magazin. 3) Michael Müller (39) Oberweningen ZH Gelernter Schreiner, Weiterbildung zum Sozialmanager Er war sieben Jahre als Entwicklungshelfer in Afghanistan im Einsatz. in der Familie gilt er als der grosse Träumer.

8

7

4) Salomon Müller (43) Dielsdorf ZH Sozialpädagoge Lief als Junior 5000 Meter in einer Zeit von 14:58. 5) Ruth Beereuter (44) Windlach ZH Hausfrau und Mutter von drei Mädchen Die Liebe für die Musik erbte sie von ihren Eltern. Auch heute noch schätzt die Familie ihren Gesang und ihr Gitarrenspiel. 6) Daniel Müller (47) Steinmaur ZH Ausgebildeter Gemüsegärtnermeister, Co-Betriebsleiter Er musste mit Salomon im gleichen Bett und mit Stephan im selben ungeheizten Zimmer schlafen. 7) Mirjam Sennhauser (48) Bäch SZ Sozial- und Tanzpädagogin Sie war immer eigenwillig und freiheitsliebend.

8) Rahel Baumgartner (52) Weiach ZH Sozialpädagogin Weil sie von kleiner und feiner Statur war, musste sie als Kind zur Stärkung ins Ferienlager. 9) Renate Müller (53) Steinmaur ZH Sozialpädagogin Legendär ist renate Müllers Missgeschick an einem 1. August: Sie stellte das Feuerwerk auf einen Brückenwagen und eine Kerze darauf. Die ganze Pracht ging bereits bei Tageslicht los. Anfang 2012 hatte sie einen unverschuldeten Verkehrsunfall. Sie wurde schwer verletzt, ist aber optimistisch, dass alles wieder gut kommt. 10) Stephan Müller (54) Steinmaur ZH (im Elternhaus) Gemüsegärtner und Co-Betriebsleiter BioLand Agrarprodukte AG Der Jäger und Sammler hat keine Berührungsängste: Als Bub hatte er oft Würmer und Schnecken in den Hosensäcken. 11) Brigitte Müller (56) Sünikon ZH, Köchin Sie ist die Älteste und war für ihre Geschwister wie eine zweite Mutter. Sie ärgerte sich darüber, dass sich Stephan zum Geburtstag stets Kutteln wünschte. 12) Mutter Luisa («Liseli») Müller (77) Steinmaur ZH, Rentnerin Sie ist 32-fache Grossmutter. «Jedes Kind war ein Geschenk des Himmels.» Selbst hochschwanger schnitt sie morgens um vier uhr Salat und kochte für portugiesische Saisonniers, die im Gemüsebetrieb arbeiteten.


DAMIT DIE SCHUL 6.50

DOODLE Collegeblock A4, liniertes Papier, 80 Blatt

6.90

DOODLE Lernkarteibox* inkl. 200 Karteikarten

4.90

VINTAGE Wiro Notizbuch* A5, liniertes Papier, 80 Blatt

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

4.90

VINTAGE Notizzettelblock* 88 x 88 x 88 cm, 680 Blatt

7.90

Schüler-Agenda 2012/13 1 Woche/2 Seiten, 3 Styles


MGB www.migros.ch W

E SPASS MACHT. 5.90

Etuibeutel rund, 4 Styles

6.90

STARS Taschenrechner*

19.80

Rucksack 2be uni* verschiedene Farben erhältlich

39.80

Schulrucksack* verschiedene Designs erhältlich

39.80

Rucksack Nike Graphic* verschiedene Farben erhältlich

24.80

Rucksack 2be* verschiedene Designs erhältlich

5.50

DOODLE Kugelschreiber 2 Stück, Schreibfarbe blau

89.–

Rucksack Chiemsee School* verschiedene Designs erhältlich


aktuell 30 |

|

neues aus der migros

|

Nr. 26, 25. JuNi 2012 | migros-magazin |

«Ich suche stets das

Ende Juni verlässt Migros-Präsident Claude Hauser nach 45 Jahren das Unternehmen. Der Genfer Im Gespräch lässt Claude Hauser seine Zeit bei der Migros Revue passieren.

F

ast sein ganzes Berufsleben drehte sich um die Migros. Claude Hauser (69) kennt die regionale Genossenschaftsstruktur der Migros wie kaum ein anderer, er gilt als Mann des Ausgleichs und sorgte für Kontinuität in der weitverzweigten Migros-Gemeinschaft. Nach 45 Jahren Migros, davon zwölf Jahre als Präsident des MigrosGenossenschafts-Bundes (MGB), tritt Claude Hauser Ende Juni altershalber zurück. Claude Hauser, in der Romandie kennt man Sie als «Monsieur Migros», aber Sie tragen einen Deutschschweizer Namen?

Meine Eltern kamen aus der deutschen Schweiz und gingen nach Marokko, wo ich mitten im Zweiten Weltkrieg geboren wurde. Sie sprachen immer Französisch mit uns Kindern, weil die deutsche Sprache wegen des Kriegs auf französischem Territorium nicht gern gehört wurde. Übrigens auch nicht in Genf, wo wir einige Jahre später hinzogen. Welche Erinnerungen haben Sie an Ihre Kindheit in Genf?

Sehr gute. Ich erlebte eine glückliche Kindheit, obwohl wir in bescheidenen Verhältnissen aufgewachsen waren. Mein Taschengeld und später mein Studium musste ich mir selber verdienen. Sie haben in Genf studiert?

Ja, ich studierte Betriebswirtschaft und arbeitete danach für ein befristetes Projekt in der Uhrenindustrie. Anschliessend absolvierte ich den Militärdienst und hängte gleich noch die Offiziersschule an. Und 1967 begannen Sie Ihre Karriere bei der Migros Genf. War das so geplant?

Nein, das war eher Zufall. Ich suchte nach einer spannenden Herausforderung im Marketing und schrieb deshalb zehn grosse Unternehmen an, darunter auch die Migros. Ich erhielt von allen eine Zusage, aber weil mich die Migros umgehend einstellen wollte, unter-

schrieb ich den Vertrag und wurde Stagiaire bei der Migros Genf. Sie kamen also eher zufällig in den Detailhandel?

Ich hatte ja nicht die Absicht, Filialleiter zu werden, ich suchte praktische Erfahrungen im Marketing. Bei der Migros durchlief ich erst einmal alle Stationen des Detailhandels, bis mein Vorgesetzter Alfred Gehrig, der Gründer der Migros Genf und Vetter von Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler, auf mich aufmerksam wurde und mich gefördert hatte. Welche Rolle spielte der MGB in dieser Zeit?

Die einzelnen Genossenschaften waren damals autonomer als heute. Ich hatte dann die Entwicklung der Genossenschaften zur heutigen Migros-Gemeinschaft mit einem starken MGB hautnah miterlebt. Sie gelten als Verfechter einer starken regionalen Verankerung.

Das eine schliesst das andere nicht aus. Wie bereits gesagt, wurden im Lauf der Jahre viele regionale Bereiche zentralisiert, aber das war auch notwendig, um schnell und effizient wachsen zu können. Die heutigen Genossenschaften sind allerdings noch immer organisatorisch und finanziell selbständige Unternehmen. Und die Genossenschaftsleiter sind heute viel stärker in die Migros-Gemeinschaft eingebunden als damals. Sie waren selber während rund 25 Jahren Genossenschaftsleiter.

Ja, nach der Pensionierung von Alfred Gehrig wurde ich 1976 zum Geschäftsleiter der Migros Genf gewählt. Ich kenne die Bedürfnisse einer regionalen Genossenschaft sehr gut. Wie sehen diese aus?

Unsere Kunden interessieren sich vor allem für die Produkte aus ihrer Region. Sie wollen ihren Metzger kennen und mit dem Filialleiter sprechen. Deshalb ist

Claude Hauser: «Wichtig ist, dass wir uns jeden Tag fragen, wie wir


|

aktuell

Migros-Magazin | Nr. 26, 25. JuNi 2012 |

neues aus der Migros | 31

Gespräch»

steht für eine Migros der Regionen und für nachhaltiges Denken und Handeln.

Claude Hauser: 12 Jahre Präsident der Migros Nach dem Studium der Betriebswirtschaft an der universität Genf arbeitete Claude Hauser (69) kurze Zeit für die uhrenindustrie, bevor er 1967 als Stagiaire in die Dienste der Migros Genf eintrat. Schon kurz nach dem Eintritt vervollständigte er seine Ausbildung mit einem MBA an der iMD Lausanne. Neun Jahre später wurde Hauser mit 34 Jahren zum Geschäftsleiter der Migros Genf ernannt und führte die regionale Genossenschaft bis ins Jahr 2000. in den vergangenen zwölf Jahren war er Präsident des Migros-Genossenschafts-Bundes (MGB). Claude Hauser tritt Ende Juni altershalber von seinen Ämtern in der Migros zurück. Per 1. Juli übernimmt der Tessiner Andrea Broggini das Amt des Migros-Präsidenten.

Wie hat sich die Migros in den vergangenen 45 Jahren verändert?

Sie hat sich weiterentwickelt, und das ist gut so. Wichtig ist, dass sie ihren Grundwerten treu geblieben ist, und wir uns jeden Tag aufs Neue fragen, wie wir uns noch mehr verbessern können. und wo ist die Migros so wie vor 45 Jahren?

Seit ich bei der Migros bin, fragen wir uns jedes Jahr, wo wir Kosten einsparen und wie wir unseren Kunden noch mehr bieten können. Das hat sich nicht geändert. Im letzten Jahr waren die Herausforderungen allerdings noch stärker spürbar als zuvor: starker Franken, Einkaufstourismus, schlechte Konsumentenstimmung und wachsende Konkurrenz. Und das alles gleichzeitig! Was heisst das für die Migros?

eine gewisse Autonomie der Regionen so wichtig, sie schafft Heimatgefühl. Im Jahr 2000 schafften Sie den Sprung nach ganz oben zum Migros-Präsidenten.

Das war nie meine Absicht. Ich arbeitete mit Freude und Erfolg als Geschäftsleiter der Migros Genf. Als der damalige Präsident, Jules Kyburz, nicht mehr für eine weitere Amtsperiode kandidierte, wurde ich zu seinem Nachfolger erkoren und habe die Wahl angenommen.

Wo sehen Sie die Migros in zehn Jahren?

Zunächst einmal hörte ich ganz einfach zu. Ich bin ein Mensch, der die Zusammenarbeit schätzt, einsame Entscheide liegen mir weniger. Mein Führungsstil basiert auf Transparenz, ich suche stets das Gespräch.

Wie immer sich der Markt entwickeln wird, die Migros wird ihn mitgestalten. Seit ihrer Gründung hat sich die Migros der sozialen Verantwortung verpflichtet. Unsere Konkurrenz ist erst später auf diesen Zug aufgesprungen. Wenn die Migros ihre Verantwortung weiterhin so engagiert wahrnimmt wie bisher, positioniert sie sich bestens für die Zukunft.

und was war Ihre wichtigste aufgabe?

und was werden Sie künftig tun?

Was taten Sie als neuer Präsident?

uns noch mehr verbessern können.»

Wir stehen gut da und erschliessen weiterhin neue Geschäftsfelder. Weil die Schweiz aber ein relativ kleiner und gesättigter Markt ist, wachsen wir vor allem durch Akquisitionen und Beteiligungen. Gutes Beispiel ist die Beteiligung der Migros an Digitec, womit die Migros im Online-Handel auch langfristig ganz vorne mithalten kann.

Ein Gleichgewicht zu schaffen zwischen dem genossenschaftlichen Detailhandel und dem MGB. Der genossenschaftliche Detailhandel ist das Rückgrat der Migros-Gruppe. Die grosse Herausforderung bleibt, das Rückgrat stark zu halten.

Langeweile kommt bei mir nicht auf. Ich werde mehr Zeit mit meiner Familie und vor allem meinem Enkel verbringen können und daneben wohl auch in beratender Funktion tätig sein. Text: Daniel Sidler Bild: Nik Hunger


NEUES Luxusschiff MS Antonio Bellucci***** zu Thurgau Travel Spezialpreisen

9 Tage ab

3 Tage ab

Fr. Fr.96009.–0abg.– ezogen

Fr. 24 0 .–

LuxusGourmetfahrten

Rabatt

Goldener Herbst auf dem Rhein Basel – Rotterdam – Amsterdam – Basel

1. Tag Basel – Speyer Individuelle Anreise nach Basel. Ab 15.00 Uhr Einschiffung im Hafen St. Johann. 16.00 Uhr «Leinen los». 2. Tag Speyer Am Nachmittag Ausflug* nach Heidelberg, eine der schönsten Städte Deutschlands. 3. Tag Speyer – Köln Passage des «Romantischen Rheins» mit Loreley. Stadtrundgang* Köln. 4. Tag Dordrecht – Rotterdam Ausf lug zu den Windmühlen von Kinderdijk.* Nachmittags Stadt-/ Hafenrundfahrt* durch Rotterdam. 5. Tag Amsterdam Am Vormittag Stadtrundfahrt.* Nachmittags Grachtenfahrt.* 6. Tag Düsseldorf Schifffahrt bis Düsseldorf. Stadtrundfahrt* mit interessanter Altstadt. 7. Tag Rüdesheim Schifffahrt entlang des «Romantischen Rheins». Fahrt mit Winzerexpress, Besuch von Siegfrieds Mechanischem Musikkabinett.* 8. Tag Strasbourg Bootsrundfahrt* durch Strasbourg am Nachmittag. 9. Tag Basel Nach dem Frühstück Ausschiffung und individuelle Heimreise. * Ausflug im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar. Programmänderungen vorbehalten. Es het solangs het

Reisedaten 2012 RABATT 11.10. – 19.10. 300.– 01.09. – 09.09.+• 200.– 09.09. – 17.09.+• 200.– 06.11. – 14.11. 600.– 17.09. – 25.09.+ 200.– 14.11. – 22.11. 600.– 03.10. – 11.10. 200.– + Ausflug Floriade ab/bis Düsseldorf (Nachmittag) • nur noch Hauptdeck verfügbar

2-Bettkabine Oberdeck mit franz. Balkon

Basel – Breisach – Strasbourg – Basel

1. Tag Basel – Breisach Individuelle Anreise nach Basel. Einschiffung ab 11.00 Uhr im Hafen St. Johann. Abfahrt 11.30 Uhr und Mittagessen. Ab 16.00 Uhr Apéro. Gegen 17.00 Uhr Busausflug* zur berühmten Festungsstadt Neuf-Brisach. Rundgang durch Anlage/Museum und Ton- und Lichterschau. Um 19.30 Uhr Rückkehr zum Schiff und 4-Gang Nachtessen. 2. Tag Breisach – Strasbourg Brunch 08.00 – 11.00 Uhr. In Strasbourg Bustransfer in die City für 1 1/4 -stündige Bootsrundfahrt.* Freie Zeit und Rückkehr. 6-gängiges Kapitäns-Dinner mit anschliessender Crewshow. 3. Tag Strasbourg – Basel Nach dem Frühstücksbuffet Ausschiffung und individuelle Heimreise. * Ausflug im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar. Programm- und Menüänderungen vorbehalten. Menü-Karten finden Sie unter www.thurgautravel.ch. Reise auch für Firmen- und Familienanlässe geeignet. Abreisedaten 2012 27.10. 29.10. 31.10.• 02.11. 04.11. 23.11.+ 25.11. 27.11. 29.11. 01.12. 03.12. 05.12. 07.12.+ 09.12. 11.12. 13.12. 15.12. •

Newcastle Jazz Band an Bord nur noch Mittel- und Oberdeck verfügbar ab 23.11. mit Weihnachtsmarkt in Strasbourg

+

Restaurant

Sofort buchen unter Rathausstrasse 5, 8570 Weinfelden Tel. 071 626 55 00, info@thurgautravel.ch

Gratis-Nr. 0800 626 550 oder Prospekt verlangen

Neues Schiff • dank neuer Technik super Laufruhe (Motoren und Antrieb sind hydraulisch vom Schiffskörper getrennt) • grosse Kabinen luxuriöse Ausstattung • top Service MS Antonio Bellucci***** Das nagelneue Luxusschiff (erbaut 2012) bietet in 69 komfortablen Kabinen und einer Suite (28 m²) max. 141 Gästen Platz. Alle Kabinen verfügen über Bad/ DU, WC, Telefon, Safe, Haartrockner und individuelle Klimaanlage. Die Kabinen auf dem Ober-/Mitteldeck (15 m²) sind zusätzlich mit Tisch und 2 Sesseln sowie franz. Balkon ausgestattet. Auf dem Hauptdeck haben sie kleinere, nicht zu öffnende Fenster. Zur Bordausstattung gehören Foyer mit Rezeption, Shop, grosszügiges Restaurant, grosse Panorama-Lounge mit Tanzfläche und Bar, Sauna- und Fitnessbereich, Sonnendeck mit Whirlpool, Liegestühlen und Sonnenschirmen. Lift vorhanden. Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt). Unsere Leistungen • Kreuzfahrt in gebuchter Kategorie • Vollpension (Goldener Herbst) • Mahlzeiten gemäss Programm (Gourmet) • Alle Schleusen- und Hafengebühren • Thurgau Travel-Reiseleitung Nicht inbegriffen An-/Rückreise nach/ab Basel zum/vom Schiff, Versicherungen, Getränke, Trinkgelder, Ausflüge, Treibstoffzuschlag ca. Fr. 5.– p.P./Tag (wird kurz vor der Reise erhoben, falls der Ölpreis über dem Stand Juli 2011 liegt), Auftragspauschale Fr. 35.– pro Auftrag (entfällt bei Buchung über www.thurgautravel.ch) Preise pro Person in Fr. vor Rabattabzug 2-Bettkabine Goldener Herbst Gourmet Hauptdeck hinten 1590.– 240.– Hauptdeck 1690.– 290.– Mitteldeck hinten* 1790.– 340.– Mitteldeck* 1990.– 390.– Oberdeck* 2090.– 490.– Suite Oberdeck* 2290.– 790.– Zuschlag Alleinben. HD 790.– 190.– Zuschlag Alleinben. MD 890.– 290.– Ausflugspaket (9/2 Ausflüge) 290.– 39.– Annullationsversicherung 39.– 19.– * mit französichem Balkon

Online navigieren thurgautravel.ch


|

aktuell

Migros-Magazin | Nr. 26, 25. JuNi 2012 |

|

neues aus der Migros | 33

«Die Migros ist eines der besten Unternehmen der Welt» Gisèle Girgis, Mitglied der Generaldirektion, verlässt Ende Juli nach 32 Jahren die Migros. Was hat sie in dieser Zeit angetrieben, was hat sie selbst bewegt?

G

isèle Girgis hat es in der Migros als erste Frau ganz nach oben geschafft. Fragt man sie nach dem Geheimnis dieses Erfolgs, so sagt sie, dass genau das entscheidend gewesen sei, was die Migros selbst gross und einzigartig gemacht habe: das zu tun, was getan werden muss, um langfristig Spitzenergebnisse zu produzieren und sich nicht mit weniger zufrieden zu geben. Und der unerschütterliche Glaube, dass man sich mit Entschlossenheit und Tatkraft durchsetzen wird, ganz gleich, welche Schwierigkeiten sich einem in den Weg stellen. Für Gisèle Girgis ebenso entscheidend war die Faszination für die Migros, die ihr Adele Duttweiler mit auf den Weg gegeben hat. Die Erinnerungen an die unzähligen persönlichen Gespräche mit der Witwe von Gottlieb Duttweiler, mit der sie eine tiefe Freundschaft verband, sind in ihr immer noch lebendig — und mit diesen Erinnerungen die Überzeugung, dass die Ziele der Migros sich nicht im Geldverdienen erschöpfen, sondern dass dieses Unternehmen in besonderem Masse auch eine gesellschaftliche Verantwortung hat. Eine gute ökonomische Leistung muss sich, so Gisèle Girgis, mit einer guten sozialen und ökologischen Leistung verbinden. Dieses Vermächtnis von Gottlieb und Adele Duttweiler hält Gisèle Girgis hoch. Dass es viele qualifizierte Frauen gibt, die es ebenso weit bringen können, ist für Gisèle Girgis selbstverständlich; auch wenn sie aus persönlicher Erfahrung weiss, dass es mitunter ein steiniger Weg ist. Dafür, dass gerade in der Migros — wo über 60 Prozent aller Mitarbeitenden Frauen sind — Frauen dazu berufen sind, in Führungsfunktionen für wirtschaftlichen und sozialen Mehrwert zu sorgen, verweist Gisèle Girgis gerne auf ein Zitat des Migros-Gründers Gottlieb Duttweiler (siehe oben).

«Sie werden den schweizerischen Frauenverstand noch kennenlernen, der dort einsetzt, wo der Mann den Schlagworten zu erliegen droht.» Gottlieb Duttweiler, «Die Tat», 1937

Dass damit wirtschaftlicher Sachverstand, unternehmerisches Handeln und strategische Weitsicht gemeint sind, hat Gisèle Girgis im Laufe ihrer Karriere immer wieder gezeigt. Da eine Gesamtbilanz ihres langen Wirkens hier nicht möglich ist, müssen einige Beispiele genügen: Als Verkaufsleiterin in der Migros Zürich war sie federführend bei der Einführung des Offenverkaufs von Früchten und Gemüsen und des Buffetkonzepts in der Selbstbedienungsgastronomie, wie man es heute in jedem M-Restaurant kennt. Als Geschäftsleiterin in der Migros Bern hat sie mit dem damaligen Stadtpräsidenten Baumgartner die Grundlagen für die Gesamtüberbauung Bern-Brünnen geschaffen. Im MGB war sie massgeblich für die ITVereinheitlichung im Detailhandel, die Neulancierung der Cumulus-Kundenkarte, die Modernisierung der Warenwirtschaftsprozesse oder die europaweit erstmalige Umsetzung eines zertifizierten betrieblichen Gesundheitsmanagements verantwortlich. Gisèle Girgis bleibt auch im Rückblick bescheiden. Für sie ist das Erreichte nicht das Verdienst Einzelner, sondern der gemeinsame Erfolg vieler. Die Migros ist ein Teil der Schweiz, an dem alle ihren Anteil haben. Mit der Eröffnung des Orangen Gartens in Rüschlikon, mit dem sie ihre Karriere in der Migros beschliesst, setzt sie dafür ein Zeichen. Text: Christoph Petermann Bild: Christian Dietrich

Gisèle Girgis’ Weg Gisèle Girgis, geboren am 17.12.1949, war in einfachen Verhältnissen in Lausanne VD aufgewachsen, wo sie die Handelsmatura abgelegt und an der universität Lausanne als Ökonomin promoviert hatte. Obwohl sie kein Wort Deutsch gesprochen hatte, schaffte sie 1973 den Sprung über den röstigraben nach Basel, wo sie als Ökonomin und später als Leiterin der Abteilung Volkswirtschaft im Schweizerischen Bankverein tätig war. Mit der Anstellung im GottliebDuttweiler-institut (GDi) im Jahr 1980 begann ihre Karriere bei der Migros: Vizedirektorin im GDi, Verkaufsleiterin in der Genossenschaft Migros Zürich, Geschäftsleiterin der Migros Bern, schliesslich Mitglied der Verwaltungsdelegation und der Generaldirektion des MGB, wo sie die Departemente Marketing und informatik und zuletzt das Departement Hr, Kulturelles, Freizeit geführt hatte.

Als erste Frau hat es Gisèle Girgis in der Migros ganz nach oben geschafft.


AUF DAS GESAMTE SUN LOOK SORTIMENT.* ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 26.6. BIS 9.7.2012, SOLANGE VORRAT

30%

10.5.–0 statt 15

Sun Look kids Sun Milk, LSF 50+ 200 ml

30% 9.45

statt 13.50

Sun Look protect & tan Sun Milk, LSF 20** 200 ml

* Ohne Mehrfachpackungen. ** Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

30%

6.65 statt 9.50

Sun Look ultra sensitive Face Cream, LSF 30** 50 ml

30% 30%

10.50 statt 15.–

Sun Look light & invisible Transparent Sun Spray, LSF 30 150 ml

5.950 statt 8.5

Sun Look après Aloe Vera Cooling Gel 200 ml

MGB www.migros.ch W

30% GÜNSTIGER.


|

aktuell

Migros-Magazin | Nr. 26, 25. JuNi 2012 |

|

neues aus der Migros | 35

«Ich möchte nicht weggehen, ohne herzlich zu danken»

Jules Kyburz tritt als Präsident der Gottlieb-und-Adele-Duttweiler-Stiftung zurück und übergibt sein Amt an Peter Birrer. Mit den hier abgedruckten Worten verabschiedet sich der grosse Migros-Mann nach 60 Jahre währendem Einsatz für das Unternehmen.

«

Liebe Migros-Kunden, MigrosMitglieder, Genossenschaftsräte und Delegierte, ehemalige und aktive Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen! Am 30. Juni endet mein 60-jähriges Engagement für die Migros, und ich möchte nicht weggehen, ohne herzlich zu danken. Zu danken dafür, dass ich so lange Zeit für die Migros arbeiten durfte, dass ich während so vieler Jahre mitwirken und mitgestalten konnte. Und vor allem möchte ich Ihnen allen für Ihre Treue zur Migros danken. Die Migros ist in diesen 60 Jahren gross und stark geworden. Als ich 1952 in das Unternehmen eintrat, betrug der Umsatz 303 Millionen im Jahr. Für diesen Umsatz braucht der Konzern heute noch 4 Tage; eine Zahl, die deutlich zeigt, wie enorm die Entwicklung war in der verstrichenen Zeit. Diejenigen, die nach meiner Generation die Geschicke der Migros lenken, haben eine grosse Aufgabe; nämlich dafür zu sorgen, dass die Migros die Migros bleibt, also einzigartig und anders als alle anderen Firmen, eine Brücke vom unternehmerischen Erfolg zum Gemeinwohl. Für diese grosse Herausforderung wünsche ich viel Herz, viel Glück und Erfolg.

Beide seit Jahrzehnten im Dienst der Migros: Jules Kyburz (links) und sein Nachfolger Peter Birrer.

Gespür für die Anliegen von Kunden und Mitarbeitern bewiesen. Sein grosses Engagement blieb auch den Zürchern nicht verborgen, so ernannte ihn die Verwaltung der damals grössten Migros-Genossenschaft, also der Genossenschaft Migros Zürich, 1996

zum geschäftsleitenden Direktor. 2004 wurde Peter Birrer pensioniert und wechselte in die Gottlieb-und-AdeleDuttweiler-Stiftung. Einen würdigeren Nachfolger könnte ich mir gar nicht vorstellen!

»

Bilder: Paolo Dutto, Herbert Zimmermann

Peter Birrer ist der ideale nachfolger Ich freue mich, dass die Gottlieb-undAdele-Duttweiler-Stiftung Peter Birrer (69) zu meinem Nachfolger berufen hat. Er begann seine Tätigkeit in der Migros vor 44 Jahren im Gottlieb-DuttweilerInstitut (GDI) in Rüschlikon. Nach drei Jahren wechselte er in die Genossenschaft Migros Luzern. Nach der Ausübung verschiedener Funktionen, in denen er überaus erfolgreich war, wurde er 1992 zum Geschäftsleiter ernannt. Peter Birrer überzeugte durch seine Persönlichkeit, seine Gradlinigkeit, er hat die Verkaufsfront erlebt und ein sicheres

Jules Kyburz: vom Schiffsjungen zum Wirtschaftskapitän Der heute 80-jährige Jules Kyburz hat die Migros in verschiedenen Schweizer Regionen und auf den unterschiedlichsten Hierarchiestufen gestaltet. Er hat sein Leben in den Dienst dieses unternehmens gestellt und hat auch selber Migros-Geschichte geschrieben. Das Munzinger-Archiv bezeichnet seine Laufbahn als «fast schon sprichwörtliche Tellerwäscherkarriere». Nachdem er als Schiffsjunge einige Monate auf einem schwedischen Tanker zur See gefahren war, ging der Aargauer mit 20 Jahren zur Migros. Als Bewunderer von Gottlieb Duttweiler wollte er unbedingt für dessen unternehmen arbeiten. Anfänglich arbeitete Kyburz als

Magaziner für die Migros-Filiale in Wetzikon ZH, half mit, Lastwagen zu entladen und Verkaufsregale einzuräumen. Später war er Filialleiter in Basel und Marktleiter des MM Zug. Er arbeitete in der damaligen Genossenschaft Migros St. Gallen unter anderem als Verkaufsleiter und stieg Anfang der 70er-Jahre an die Spitze der damaligen Migros Bern auf. 1984 wurde Kyburz Migros-Chef und lenkte die Geschicke des Unternehmens acht Jahre lang. 1992 wechselte er in das Amt des Migros-Präsidenten. Ein Jahr später trat er in die Gottlieb-und-AdeleDuttweiler-Stiftung ein, die als Hüterin des Gedankengutes des Migros-Gründers gilt.


aktuell 36 |

|

neues aus der migros

|

Nr. 26, 25. JuNi 2012 | migros-magazin |

Kreative Oasen im Alltag

450 000 Schüler pro Jahr: Die Klubschule Migros ist die grösste private Schule der Schweiz. Nun macht sie mit einer neuen Website und einer witzigen Werbekampagne auf sich aufmerksam.

Alles begann 1944 mit einem Inserat für günstige Sprach­ kurse.

P

almen, schneeweisser Sand und dahinter ein türkisblaues Meer: Der erfahrene Fotograf, Web­ designer und Klubschullehrer Tim Da­ voli (45) steht mit einigen seiner Schüler an einem Traumstrand. Zu schön, um wahr zu sein: Die exotische Szenerie ist nur Kulisse, ein überdimensionales Bild, das in einem Fotostudio aufgespannt ist. Die Aufnahme der Fotoschüler vor dem falschen Strand macht auf einen Blick klar: Fotografen zeigen nicht nur die Wirklichkeit, sie schaffen auch ihre eigene Realität. Das Bild zählt zu einer Reihe von neu­ en Werbeaufnahmen, mit der die Klub­ schule Migros auf die enorme Vielfalt ihrer Angebote hinweist. Auf jedem der Fotos sind Schüler aus einem der an­ gebotenen Kurse zu sehen. Die Bilder, die unter anderem in Broschüren und im Internet für die Lehrgänge der Klub­ schule werben, können nur eine kleine Auswahl aus dem riesigen Angebot zei­ gen. Denn die Klubschule Migros ist die grösste Weiterbildungseinrichtung der Schweiz. 450 000 Menschen nutzen pro Jahr eines ihrer Angebote (siehe Box).

in einer verlassenen Fabrik entstehen kunstvolle Bilder Tim Davoli, der seit zwölf Jahren Foto­ grafie an der Klubschule Migros Bern Wankdorf unterrichtet, vermag seine Schüler immer wieder zu begeistern. Für Urs Schüpbach (44), Business­Analyst bei der Post, ist der Lehrgang «so etwas

wie ein Leuchtturm und ein kreativer Höhepunkt» in seiner Arbeitswoche. Der bärtige Berner befindet sich im fünften und damit letzten Semester der Ausbildung «M­Art Fotografie». Er hat inzwischen einen unverwechselbaren Stil und ein Thema gefunden: Schüp­ bach macht seine Aufnahmen am liebs­ ten in stillgelegten Industrieanlagen, so etwa in der Kartonfabrik Deisswil. Er erleuchtet die verlassenen Werkhallen mit Fackeln und farbigen Scheinwerfern, um die Räume dann mit langen Ver­ schlusszeiten zu fotografieren. «Ich will mit Licht Bilder malen», sagt er. Auch Arsu Sezer (37) findet in Davolis Lektionen einen Ausgleich zu ihrer Ar­ beit. Hauptberuflich beschäftigt sie sich als Konstrukteurin mit der Entwicklung und dem Design von Maschinen. Im Rahmen ihrer Fotoausbildung hat sie sich auf Bilder von Strassenszenen spe­ zialisiert. «Ich will den Alltag in Städten festhalten», erklärt Sezer. «Autokolon­ nen, Strassenmusiker, gestresste Ge­ schäftsleute, alles, was zum Leben in einer Stadt gehört. Oft arbeite ich mit Bewegungsunschärfe.» Von Fotolehrer Davoli ist sie beeindruckt: «Er hat ein breites Fachwissen und ebenso grosse pädagogische Qualitäten.» Schüpbach und Sezer sind sich einig, dass die Fotoausbildung an der Klub­ schule ein sehr gutes Preis­Leistungs­ Verhältnis bietet. Dies ist seit den Anfängen der Klubschule eine der Grundideen: Migros­Gründer Gottlieb

Klubschullehrer Tim Davoli (2. von rechts) und

Duttweiler wollte Bildung für eine brei­ te Bevölkerung erschwinglich machen. Alles begann 1944 mit einem kleinen In­ serat im «Brückenbauer», das auf güns­ tige Sprachkurse in Zürich hinwies. Der Ansturm der Interessenten war so gross, dass die Klubschule ihr Kursangebot rasch ausbaute. Heute ist die Vielfalt der Kurse und Ausbildungen, die an insgesamt 50 Klubschul­Center angeboten werden, schier unüberschaubar. Das An­ gebot gliedert sich in die Bereiche Spra­ chen, Kultur und Kreativität, Bewegung und Gesundheit, Management und Wirtschaft sowie Informatik und Neue


|

aktuell

Migros-Magazin | Nr. 26, 25. JuNi 2012 |

|

neues aus der Migros | 37

die klubschule Migros in zahlen Seit deren Gründung vor 68 Jahren ist die Klubschule Migros dem Leitgedanken «Bildung für alle» verpflichtet. Heute ist sie die grösste Weiterbildungseinrichtung der Schweiz. Zur Auswahl stehen 600 Angebote in den fünf Bereichen Sprachen, Kultur und Kreativität, Bewegung und Gesundheit, Management und Wirtschaft sowie informatik und Neue Medien. in allen Bereichen gibt es Angebote für drei Kundengruppen: Privatkunden, Ausbilder sowie Firmen und institutionen.

seine Schüler werben in der neuen Kampagne für den Kurs «M-Art Fotografie». Rechts kniend: Arsu Sezer, links kniend: Urs Schüpbach.

Medien. Die Auswahl reicht von Ägyptisch-Arabisch-Sprachkursen bis zu Zumba-Fitnesstraining, von FacebookMarketing bis zu Floristik.

die neue Website als zuverlässiger kompass Die Klubschulcenter sind oft in unmittelbarer Nähe von Haltestellen des öffentlichen Verkehrs gelegen und darum sehr gut erreichbar. Allen Kursen ist gemein, dass sie dank Zuwendungen aus dem Migros-Kulturprozent für die Teilnehmer sehr günstig sind. Die Schülerinnen und Schüler bekommen immer viel Bildung für ihr Geld.

Wer in der Vielfalt der Kurse ein bestimmtes Angebot sucht, hat es nun einfach: Die Klubschule Migros hat ab sofort eine neu gestaltete Website. «An den Anfang haben wir eine Suchmaschine gestellt», sagt Pascal Peng (41), Projektleiter Internet bei der Klubschule. «Was möchten Sie lernen?» und «Wo möchten Sie sich weiterbilden?» wird der Nutzer der Website gleich zu Beginn gefragt. Danach wird er mit wenigen Klicks zu einem Kursangebot in seiner Nähe geführt. Der Kurs lässt sich dann auch online buchen und bezahlen. Die optische Gestaltung der Website trägt zur Orientierung bei. «Wir haben

jedem Angebotsbereich eine Farbe zugeordnet», erklärt Peng. «Ein sonniges Orangegelb steht zum Beispiel für Kultur und Kreativität, seriöses Grau symbolisiert den Bereich Management und Wirtschaft.» So führt die neue Website wie ein Kompass sicher zum Ziel. Wer als Stadtberner eine vertiefte Ausbildung in der Kunst der Fotografie wünscht, wird am Ende zuverlässig bei Tim Davoli oder einem seiner Kollegen an den Standorten Wankdorf, Marktgasse oder Parkterrasse landen. Text: Michael West www.klubschule.ch


Schalten Sie um. Von Wohnzimmer auf

grosses Kino in HD. Digital fernsehen mit Swisscom TV.

Erleben Sie bei Ihnen zu Hause grosse Kino-Momente. Im Teleclub on Demand Angebot bei Swisscom TV warten insgesamt über 2000 Top-Filme auf Abruf auf Sie – auch in brillanter HD-Qualität. Weitere Infos in Ihrem Swisscom Shop und auf www.swisscom.ch/tv

Swisscom TV ab 14.–/Mt.*

4

Wir schenken Ihnen Monate Grundgebühr*

* Gilt bei Neuanmeldung für ein Swisscom TV-Abo Ihrer Wahl (z.B. Swisscom TV start, Grundgebühr CHF 14.–/Mt). Swisscom TV setzt einen Festnetzanschluss (z.B. EconomyLINE CHF 25.35/Mt.) und einen Internetzugang (z.B. DSL start CHF 0.–/Mt.) von Swisscom voraus. Mindestbezugsdauer 12 Mte. Während der ersten beiden Monate kann der Vertrag unverbindlich aufgelöst werden. Der Empfang von HD-Programmen ist abhängig von der Leistungsfähigkeit Ihres Anschlusses. Prüfen Sie diese auf swisscom.ch/checker


|

SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 26, 25. JUNI 2012 |

AUS DER REGION. FÜR DIE REGION. | 39

Gewinnerin Joëlle Cousinou mit Landwirt Heinz Niederhäuser.

Poulet mit Zitronenconfit Hauptgericht für 4 Personen Zubereitung ca. 50 Minuten + 45 Minuten köcheln lassen Pro Person ca. 34 g Eiweiss, 54 g Fett, 8 g Kohlenhydrate, 2800 kJ/670 kcal 100 g Stangensellerie, 150 g Karotten, 100 g grüner Lauch, 1 Zwiebel, 4 EL Bratbutter, 1 in Olivenöl eingelegte salzige Zitrone (aus dem Delikatessgeschäft), 1 Poulet à 1,2 kg, Salz, Pfeffer, 2 EL Holl-Rapsöl, 1 dl trockener Weisswein, 6 dl Hühnerbouillon, 1 Bouquet garni (zusammengebundene Petersilie, Lorbeer, Rosmarin und Gemüseabschnitte), 3 Eigelb, 1,5 dl Doppelrahm, 4 Zweige Petersilie Migros NeuenburgFreiburg: Poulet aus der Region Heinz Niederhäuser aus St. Ursen beliefert die Migros Neuenburg-Freiburg mit Poulets. Direkt und ohne Umwege, genau so, wie es die Kunden wünschen.

Kulinarische Heimattreue

Das Migros-Magazin kürt die besten Rezepte mit regionalen Produkten. Joëlle Cousinou überzeugte die Fachjury mit ihrem zitronigen Poulet.

A

ls Direktionsassistentin kennt Joëlle Cousinou (63) viele gute Restaurants in Europa und natürlich auch in ihrer Heimat: «In Freiburg schätze ich das Grant Pont, in Bourguillon das Trois Tours und in Lentigny die Auberge Saint Claude: Feinschmeckerlokale, die nie das Regionale in ihren Kochtöpfen vergessen.» Bei ihrem

«Poulette aux citrons confits» greift die Freiburgerin ebenfalls zu regionalen Zutaten. Und hat damit Spitzenköchin Monika Gysin vom Hôtel de l’Ours in Sugiez überzeugt. Früher hat Joëlle Cousinou in Marseille gelebt, und ab und zu befällt sie das kulinarische Fernweh: «Manchmal sehne ich mich nach einer würzigen Bouillabaisse», sagt

sie, bleibt aber der Region treu: «Eine Suppe mit Fischen aus dem Murtensee hat auch ihren Reiz.» Text: Martin Jenni Bild: Markus Mallaun

Das Gewinner-Rezept, Bilder und Infos zu Produkten auf www.migros.ch/ausderregion Lesen Sie in zwei Wochen: Elisabeth Rabaglio aus Röschenz BL kocht Gemüsekuchen mit Landrauchschinken.

1. Gemüse in Streifen schneiden. In der Hälfte der Bratbutter 10– 15 Minuten dünsten. Zitrone längs halbieren, in dünne Scheiben schneiden. Poulet zerteilen, salzen und pfeffern. In der restlichen Bratbutter und dem Öl goldgelb braten. Mit Wein ablöschen, circa 10 Minuten köcheln lassen. Poulet herausnehmen. Gemüsestreifen hineingeben. Poulet beigeben, mit Zitrone belegen. Bouillon und Bouquet garni dazugeben. Ohne umzurühren, zugedeckt 45 Minuten köcheln lassen. Poulet aus dem Fond heben und warm halten. 2. Bouquet garni entfernen. Fond samt Gemüse und Zitrone pürieren. Eigelb und Doppelrahm mischen. Unter Rühren zur warmen Sauce geben. Abschmecken. Erwärmen, ohne zu kochen. Zitronenconfit mit Petersilie zum Poulet servieren. Dazu passen eingelegte Zitronenstücke, Gemüse und Reis.


SCHAUFENSTER 40 |

|

BIFIDUS

|

NR. 26, 25. JUNI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Mehr als nur ein 1988 hat die Migros als Pionierin Bifidus-Produkte eingeführt. Damit

J «Einmal täglich Bifidus hilft die Abwehr kräfte zu unterstützen.»

ean-Charles Gander ist Leiter Qualität, Innovation und spricht über die langjährige Erfahrung von Migros-Produzentin Elsa mit probiotischen Produkten. Jean-Charles Gander, warum war gerade die Migros vor über 30 Jahren Pionierin auf dem Markt?

Eine der wichtigsten Aufgaben der Innovationsleute ist die Beobachtung der relevanten Märkte. Damals kamen im nahen Ausland Sauermilcherzeugnisse auf den Markt, denen nachgesagt wurde, sie unterstützten die Verdauung und stärkten die Abwehrkräfte. Das war sehr interessant und zukunftsweisend zu dieser Zeit. Für uns war schnell klar, dass wir ebenso probiotische Produkte anbieten.

Oben: Jean-Charles Gander ist Leiter Qualität und Innovation beim Migros-Milchverarbeitungsbetrieb Elsa. Rechts: Im Labor durchlaufen die neuen BifidusProdukte eine strenge Prüfung.

Mittlerweile sind probiotische Produkte in aller Munde …

Ja Es besteht ein grosses BeJa. dürfnis nach Lebensmitteln, die fein schmecken und etwas zum persönlichen Wohlbefinden beitragen. Insbesondere die Joghurts, die dank der Bifidusbakterien zu einer intakten Verdauung beitragen können, werden von den Konsumenten sehr geschätzt. Jörg Abderhalden ist einer der erfolgreichsten Schwinger aller Zeiten und bekennender Bifidus-Fan.

Elsa und Bifidus – ein starkes Paar Jedes zweite in der Schweiz konsumierte Joghurt stammt von Elsa. Der Milchverarbeitungsbetrieb ist einer der modernsten in Europa. Gegen 300 Millionen Kilo Milch im Jahr werden verarbeitet, das sind täglich 750 000 Kilo. Die Auswahl an Bifidusprodukten ist gross: Zahlreiche kleine Drinks und eine grosse Joghurtauswahl sind das Kernstück der Bifidus-Linie (Abbildungen rechts).

Neu im Bifidus-Sortiment: Bifidus Joghurtdrink Mokka, 500 ml, Fr. 1.95

NEU


|

SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 26, 25. JUNI 2012 |

|

BIFIDUS | 41

Joghurt

hat sie einen guten Riecher bewiesen: Heute sind probiotische Produkte beliebt wie noch nie. Warum erfährt die Bifidus-Linie einen Relaunch?

Einerseits reagieren wir auf die erhöhte Nachfrage. Andererseits streben wir an, mit attraktiven Neuheiten auf den Markt zu kommen.

Wie lange geht es von der Idee bis zum Produkt?

Für die Neulancierung von Bifidus haben wir rund ein Jahr gebraucht. Es ist ein langer Prozess, alle Bedürfnisse sämtlicher Beteiligten zu befriedigen. Die Kunden möchten ein schmackhaftes Joghurt, und der Gesetzgeber will, dass man seine Normen erfüllt. Was sind denn die Neuheiten?

Als Erstes haben wir die kleinen Drinks eingeführt sowie Neuheiten im Joghurtsortiment, etwa Vanille oder Cereal. Weitere Produkte folgen im Herbst. Wir haben zudem die Rezepturen weiterentwickelt. Was heisst das konkret?

Die Joghurts sind jetzt noch cremiger, und bei den Drinks legten wir Wert auf fruchtigen Geschmack. Das Wichtigste aber ist, dass es nun

noch mehr probiotische Bakterien fürs Wohlbefinden hat. Woher stammen die Bifidusbakterien?

Wir arbeiten seit Einführung von Bifidus mit dem führenden Hersteller von probiotischen Kulturen zusammen. Unser Lieferant ist in Dänemark zu Hause. Wir pflegen einen sehr engen Kontakt. Was ist die Kompetenz von Elsa?

Wir kontrollieren die Kulturen, die wir vom Hersteller erhalten, und prüfen, ob wir die Normen bezüglich Anzahl der Bakterien einhalten. Zudem pröbeln wir an Zusammensetzungen, um den optimalen Geschmack und die beste Textur zu erhalten. Wir schauen auf eine jahrelange Erfahrung zurück — schliesslich waren wir die Ersten in der Schweiz, die probiotische Produkte ins Angebot aufgenommen hatten. Welches ist Ihr Lieblings-Bifidus?

Das Mokka-Joghurt! Ich liebe den milden Geschmack und die geschmeidige Konsistenz. Interview: Anna-Katharina Ris Bilder: Marie Gonzales


SCHAUFENSTER 42 |

|

ANNA’S BEST

|

NR. 26, 25. JUNI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Schmeckt nach Ferien Das Schöne am Sommer ist, dass er sich nach Ferien anfühlt – egal, ob man verreist oder zu Hause bleibt. Unzählige Badis und Parks laden dazu ein, die Mittagspause im Freien zu verbringen. Mit den Ländersalaten von Anna’s Best ist man unterwegs bestens verpflegt, denn im Deckel ist eine Gabel integriert. Die saisonalen Salatkreationen bringen Abwechslung ins Sortiment und lassen Ferienerinnerungen wach werden. Sie werden nach originalen Rezepten aus frischen Zutaten ohne Beigabe von Aromen, Farb- und Konservierungsstoffen hergestellt. France ist ein erfrischender, mediterraner Weizensalat mit Zucchetti, Mais und Tomatenflocken. Der Crevettensalat Jamaica ist eine peppige Kombination mit Pfirsich, Ananas, Peperoni und Zwiebeln an einer sämigen Sauce.

 Anna’s Best Weizensalat France, 170 g, Fr. 3.80*  Anna’s Best Crevettensalat Jamaica, 170 g, Fr. 4.80* * Im Kühlregal grösserer Migros-Filialen zu finden.

Anzeige

BEI DEN MIT +1 AUSGEZEICHNETEN ANGEBOTEN IST EINS DER PRODUKTE GRATIS DABEI. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 26.6. BIS 2.7.2012, SOLANGE VORRAT

6.80

stat t 10.20

Créa d’Or Noisette im 3er-Pack 3 x 100 g

6.400

5.40

Créa d’Or Mandelplätzli im 3er-Pack 3 x 100 g

Créa d’Or Vanille -Kipferl im 3er-Pack 3 x 100 g

statt 9.6

statt 8.10

MGB www.migros.ch W

WOCHEN


|

SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 26, 25. JUNI 2012 |

|

LA BAGUETTE | 43

BÄCKER-TIPP

Die weiche Krume Für Baguette-Liebhaber ist das weiche Brotinnere – Krume genannt – das Grösste. Das Geheimnis dahinter ist ein ausgeklügelter Backvorgang. Damit das Brotinnere so Baguette-typisch weich wird, ist eine tiefe Starttemperatur nötig, die kontinuierlich erhöht wird. Dadurch verbindet sich im Brotinnern die Stärke des Mehls mit dem Wasser. In der Bäckersprache wird dies Verkleistern genannt. So entsteht die Kombination aus weicher Krume und dünner, knuspriger Kruste.

Bild: Claudua Linsi

Ein echter Franzose

Das beliebteste Brot der Franzosen ist auch in der Schweiz ein Hit. Mit dem neuen La Baguette der Pain-Création-Linie bekommt man nun in der Migros eine perfekte knusprige Brotstange nach original französischem Vorbild.

G

ab nun Feldherr Napoleon ein längliches Brot wegen des einfachen Transports in Auftrag? Oder war es ein Österreicher in Paris, der die Baguette in Anlehnung an das längliche Pain viennois backte? Der genaue Ursprung ist auch unter Kulturwissenschaftern nicht endgültig geklärt. Fakt ist: Die lange Brotstange gehört zu unserem Frankreichbild wie der Eiffelturm. Die neue Baguette reiht sich in die Linie der PainCréation-Brote ein, die für lange Teigruhezeiten, den Einsatz eines Vorteigs, erst-

klassige Rohstoffe und viel Handwerk stehen. Dank dieser sorgfältigen Herstellung schmeckt La Baguette auch am Tag danach noch wunderbar. Sie besitzt zudem eine knusprige Kruste, die für einen kräftigen Geschmack sorgt. Das Brotinnere ist dazu herrlich weich — ganz so wie ein perfektes Baguette sein soll. Und so sieht auch jedes Brot etwas anders aus — ganz wie in einer französischen Bäckerei. Und wie dort, kommen auch in der Migros mehrmals täglich frische Baguettes aus dem Ofen. Text: Claudia Schmidt

La Baguette, 280 g, Fr. 3.20


SCHAUFENSTER 44 |

|

SCHÜLERWETTBEWERB

|

NR. 26, 25. JUNI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Die Dinos sind zurück

Wettbewerb für Schulklassen: Bastelt einen T-Rex! Als Gewinn gibts eine Reise in den Jura zu den Spuren der Dinosauriern, begleitet von einem Experten.

Grosses Bild: Zuerst muss das T-Rex-Modell zusammengesteckt werden, danach ist Fantasie gefragt. Bild oben: Das Projekt «Paléojura» ist ein spannender Ort für Dinofans. Hier kann man selber Dinospuren verfolgen, Fossilien ausgraben und viel Interessantes über die Urzeit erfahren.

Bild: Nik Hunger, Styling: Anita Oeschger

F

ändest du es auch spannend zu erfahren, wie gross der Fussabdruck eines Dinosauriers in Wirklichkeit ist? Oder die Spuren dieser riesigen Urtiere, die vor 65 Millionen Jahren ausgestorben sind, einmal mit eigenen Augen zu sehen? Dann mach mit deiner Klasse mit beim grossen T-Rex-Bastelwettbewerb. Alles, was du tun musst: Bitte deinen Lehrer, sich unter www. migros.ch/dino einzuloggen und das grosse Holzmodell des T-Rex für die Klasse zu bestellen. Und dann sind Kreativität und Fantasie gefragt! Man kann das Modell bekleben, belegen, bema-

len, ganz so, wie es euch gefällt. Mit ein wenig Glück gewinnt die ganze Klasse mit dem selbst gebastelten T-Rex einen Tagesausflug zum Dinosaurierprojekt «Paléojura» im welschen Jura. Dort wurden nämlich vor zwölf Jahren beim Bau der Autobahn, der Transjurane (A 16) bei Courtedoux in der Nähe von Pruntrut Dinosaurierspuren entdeckt. Schnell war man sich einig, dass man diese Fundorte der Bevölkerung zugänglich machen sollte. So entstand 2008 das Projekt «Paléojura». Hier kann die ganze Klasse einen Tag lang die faszinierende Welt der Dino-

saurier erleben. Neben Spuren suchen und analysieren, kann man auch selber Fossilien ausgraben und Gipsabdrücke herstellen. Weitere Infos zu Paléojura und dem Jurassischen Museum für Naturwissenschaften: www.pa leojura.ch und www.mjsn.ch. Text: Anette Wolffram Eugster

So macht man mit: Schulklassen von der 1. bis 6. Klasse können bis 13. Juli über ihren Lehrer das T-Rex-Modell bestellen, bis 31. August 2012 muss der fertige T-Rex eingeschickt werden. Teilnahmebedingungen auf: www.migros.ch/dino


WOCHEN BEI DEN MIT +1 AUSGEZEICHNETEN ANGEBOTEN IST EINS DER PRODUKTE GRATIS DABEI. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 26.6. BIS 2.7.2012, SOLANGE VORRAT.

3.60 statt 5.40

Tomme Jean-Louis im 3er-Pack 3 x 100 g

3.65 statt 7.30

Valflora Halbrahm-Dosen im Duo-Pack 2 x 250 ml

3.60 1.80

statt 5.40

statt 3.60

9.90

M-Classic Frischback-Baguette hell, ungekühlt, im Duo-Pack 2 x 300 g

Malbuner Landrauchschinken im 3er-Pack Schweiz, 3 x 106 g

statt 14.90

Bei allen Angeboten sind M-Budget, Sélection und bereits reduzierte Artikel ausgenommen.

Galbani Moz zarella im 3er-Pack 3 x 150 g


PREISE IM MINUS, GE BEI DEN MIT +1 AUSGEZEICHNETEN ANGEBOTEN IST EINS DER PRODUKTE GRATIS DABEI.

40% 1.950 statt 3.3

Melonen Charentais Frankreich/Spanien, pro Stück

30% 3.90 statt 5.60

Cherrytomaten am Zweig Schweiz/Niederlande, Schale à 500 g

3.20

Aprikosen Frankreich/ Spanien, per kg

4.600 statt 5.8

Blütenstauden in diversen Sorten, «Aus der Region.» z.B. Rit tersporn, Mädchenauge, Margerite, pro Pflanze

5.20

Nektarinen weissfleischig Spanien/Frankreich, per kg

24.50 statt 49.–

Phalaenopsis, 2 Rispen 2er-Set, im 12-cm-Topf, pro Set

30% 3.20 statt 4.90

Zucchetti lose Herkunft Schweiz, per kg

8.90

Sonnenblumen Bund à 5 Stück

Genossenschaft Migros Ostschweiz

5.90

Minirosen, Ma x Havelaar Bund à 10 Stück


SCHMACK IM PLUS. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 26.6. BIS 2.7.2012, SOLANGE VORRAT.

4.20 statt 6.30

Peppadew Spiess oder Rapelli Salsicce piccante z.B. Rapelli Salsicce piccante, Schweiz, 3 x 80 g

30%

8.80.80 statt 12

Hibiscus Long Life in verschiedenen Farben, pro Pflanze

9.–

statt 12.90

Grillschale KabeljauCrevetten-Spiess Wildfang aus dem Pazifik (Kabeljau) + Zucht aus Thailand/Ecuador (Crevetten), 330 g

30% 2.40

Schweizer Frühkartoffeln Tragtasche à 1,5 kg

3.50 statt 5.–

Schweinsfilet marinier t Schweiz /Österreich, per 100 g

14.50 statt 21.65

Opt igal Pouletgeschnetzeltes Schweiz, 3 Schalen à 222 g

5.90 statt 8.85

Hinterschinken im 3er-Pack, TerraSuisse 3 x 114 g


WENN SPAREN NUR IM BEI DEN MIT +1 AUSGEZEICHNETEN ANGEBOTEN IST EINS DER PRODUKTE GRATIS DABEI.

40% 2.300 statt 3.9

SchweinsNierstücksteak , marinier t Fleisch aus der Schweiz, per 100 g

30%

2.90 statt 4.20

Cervelas 4erPack , «Aus der Region.» 400 g

1.500 statt 1.8

Alle Vollkornbrote (ohne Bio) –.3 0 günst iger z.B. Vollkornbrot, 500 g

30%

2.80 statt 3.50

Alle Bifidus Drink 20% günstiger z.B. Vanille, 6 x 65 ml

2.90 statt 3.–

Die Butter Mödeli à 250 g

13.8.800 statt 19

M- Classic i Pangasius-Knusperl Zucht aus Vietnam, 900 g

1.15

statt 1.45

Schweizer Edamer 20% günstiger per 100 g

Genossenschaft Migros Ostschweiz

4.100 statt 4.9

Bodenhaltungseier 63 g+, «Aus der Region.» 10er-Packung


MER SO EINFACH WÄRE. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 26.6. BIS 2.7.2012, SOLANGE VORRAT.

2.55 statt 3.20

Alle Torten ungekühlt (ohne Les Spécialités) 20% günstiger z.B. Linzertorte, 400 g

4.400 statt 5.5

Generoso Cake 20% günst iger 380 g

3.10

statt 3.90

13.60

Alle Premium Teigwaren 20% günstiger z.B. Premium Tagliatelle, 500 g

Pelican Atlantik Lachsfilets im 3er-Pack tiefgekühlt, 3 x 250 g

8.60

statt 10.80

Anna’s Best Asia im Duo-Pack 20% günstiger z.B. Anna’s Best Frühlingsrollen mit Poulet, 2 x 240 g

statt 20.40

33%

9.90

statt 14.80

Cappelletti Frischkäse/Kräuter im Duo-Pack, Bio 2 x 500 g

2.60 statt 5.20

St. Galler Biberli im Duo-Pack 2 x 6 Stück


PREISSTARS ZU

BEI DEN MIT +1 AUSGEZEICHNETEN ANGEBOTEN IST EINS DER PRODUKTE GRATIS DABEI.

50%

8.50 statt 17.–

Megastar im 12er-Pack Vanille, Almond, Cappuccino, 12 Stück, 1440 ml

1.40 statt 1.80

Alle Glace Port ionenbecher 20% günstiger z.B. M-Classic Ice- Coffee, 165 ml

1.30 statt 1.60

Alle Frey und M-Classic Tafelschokoladen, 100 g (ohne Suprême und Mehrfachpackungen), beim Kauf ab 2 Tafeln, jede –.30 günstiger z.B. Frey Milch extra, 100 g

7.–

statt 10.50

Thonsalate im 3er-Pack z.B. Thonsalat Mexico, 3 x 250 g

6.80

statt 10.20

Finiz za Baguette Margherita im 6er-Pack tiefgekühlt, 6 x 110 g

2.25 statt 2.65

Alle M- Classic Kleinbrote, abgepack t –.4 0 günst iger z.B. Mini Sandwiches, 300 g

3.80 statt 4.75

Alle Anna’s Best Antipast i 20% günstiger z.B. Anna’s Best Oliven mit Weichkäse, 150 g


M ANFASSEN. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 26.6. BIS 2.7.2012, SOLANGE VORRAT.

6.40 statt 9.60

Créa d’Or Mandelplät zli, Noisette oder VanilleKipferl Biscuits im 3er-Pack z.B. Créa d’Or Mandelplätzli, 3 x 100 g

4.300 statt 5.4

Alle Kellogg’s Cerealien 20% günst iger z.B. Kellogg’s Special K, 500 g

2.40 statt 3.–

Alle Bon Chef und Emma’s Bouillons 20% günstiger z.B. Bon Chef Gemüsebouillon, Wür fel, 12 x 10 g

1.90

statt 2.60

3.10

statt 3.80

M-Classic Sonnenblumenöl 1 Liter

Alle M-Classic Salatsaucen fixfertig, 70 cl beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.70 günstiger z.B. French Dressing

4.20 statt 6.30

Smarties FamilyPack, Dose oder Hexagonal im 3er-Pack z.B. Smarties Hexagonal, 3 x 114 g

50% 3.–

statt 6.–

M-Classic Chips Nature oder Paprika im XL-Beutel z.B. Paprika Chips, 400 g


SO VIELE PL

BEI DEN MIT +1 AUSGEZEICHNETEN ANGEBOTEN IST EINS DER PRODUKTE GRAT

6.200 statt 7.8

Selina im 8eroder 12er-Pack , Beutel oder Schalen 20% günst iger z.B. Selina Poulet, Beutel, 12 x 100 g

25.80 statt 38.70

Hobbyboxen Transparent z.B. 15 Liter, 3 Stück

50% 1.65

statt 3.30

Alle Aquella in Packungen à 6 x 1,5 Liter

6.90

statt 13.80

Duftkerze mit Farbwechsel Vanille, Orange und Rose, 2 Stück

2.80 statt 5.60

Feuerzeug-Set z.B. Feuerzeug mechanisch Mini, 2 x 3 Stück


LUSPUNKTE!

TIS DABEI. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 26.6. BIS 2.7.2012, SOLANGE VORRAT.

6.20 statt 7.80

M- Classic Styling Produkte im Duo-Pack 20% günst iger z.B. Normal Hairspray Aerosol, 2 x 300 ml

6.95 statt 8.70

Gesamtes Golden Hair Professional Sort iment (ohne Mehrfachpackungen) 20% günstiger z.B. Vital Moisture Haarspitzenfluid, 30 ml

7.70

statt 11.55

Belherbal und M- Classic Haarpflege-Produk te im 3er-Pack z.B. Belherbal Shampoo Brennnessel & Melisse, 3 x 250 ml

30%

10.50 statt 15.–

Gesamtes Sun Look Sort iment (ohne Mehrfachpackungen), z.B. light & invisible Transparent Sun Spray LSF30, 200 ml

3.20 statt 3.90

Alle Potz Reinigungsmittel beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.70 günstiger z.B. Badreiniger Power Protect, 500 ml

6.400

6.20

Universalreinigungstücher Vlies 3 x 6er-Pack

Kleiderbügel aus Kunststoff im 12er-Set 3 x 4 Stück

statt 9.6

statt 9.30


VERWIRKLICHEN SI

BEI DEN MIT +1 AUSGEZEICHNETEN ANGEBOTEN IST EINS DER PRODUKTE GRATIS DABEI.

14.90 Damen Shir t diverse Farben, Gr. S–X XL

22.– statt 33.–

Ellen Amber Lifest yle Slip Mini und Midi z.B. Slip Mini, 3 Stück

17.90

Damen Shorty oder Nachthemd im Duo-Pack z.B. Nachthemd, Gr. S–X XL

9.80

Damen Kurzsocken im 5er-Pack

9.90

statt 19.90

19.90

Damen Shorty und Shorts Gr. S–XL

Frot tierwäsche Chendra im Duo-Pack erhätlich in diversen Farben und Grössen, 100% Baumwolle, z.B. 2 x 50/100 cm, Blau

7.90

Damen SneakerSöckchen im 4er-Pack


E IHRE SPARZIELE. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 26.6. BIS 2.7.2012, SOLANGE VORRAT.

9.90

Kinder Tagwäsche Slips im 5er-Pack z.B. Mädchen Slips

7.90

Kinder Tagwäsche im 3er-Pack z.B. Mädchen Panty, 3-teilig

11.90 statt 17.90

Nike Sportsocken Schwarz und Weiss, 3 Paar

14.90 Herren Shorts im 3er-Pack

12.70

Herren Short y

24.90 Herren Shorts im 10er-Pack

12.80

Herren Wochensocken «Girls» im 7er-Pack


BRINGEN SIE IHR HAUS BEI DEN MIT +1 AUSGEZEICHNETEN ANGEBOTEN IST EINS DER PRODUKTE GRATIS DABEI.

19.80

Herren HomewearShir t im Duo-Pack

8.90

Herren Sneaker s im 3er-Pack

9.80

Herren Sneaker s im 5er-Pack

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

9.80

Herren Tennis-Socken im 5er-Pack

17.80

Herren HomewearHose


HALTSBUDGET INS PLUS. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 26.6. BIS 2.7.2012, SOLANGE VORRAT.

3.40 statt 5.10

Molfina Hygieneprodukte im 3er-Pack z.B. Slipeinlagen Bodyform Air, 3 x 36 Stück

6.05.10 statt 12

Twist Kleiderroller-Set 2 Kleiderroller + 2 Ersatzrollen

19.90 statt 39.80

2 Lesebrillen mit Etui in verschiedenen Farben und Dioptrien

7.90.80 statt 12

Espadrilles für die ganze Familie* diverse Farben, z.B. Kinder Espadrilles, Gr. 30– 35

13.60 statt 17.–

Cleverbag Herkules 35-Liter-Säcke, 5 Rollen

8.90

Ellen Amber Damen FeinSlipper «Massagesohle» im Duo-Pack

19.80

Sommersandalen im Duo-Pack diverse Farben, z.B. Damen Sommersandalen im DuoPack, Doppelgrössen 36/37– 40/41


SPAREN OHNE VERZICHT. BEI DEN MIT +1 AUSGEZEICHNETEN ANGEBOTEN IST EINS DER PRODUKTE GRATIS DABEI. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 26.6. BIS 2.7.2012, SOLANGE VORRAT.

6.20 statt 9.30

Handy und Manella im 3er-Pack z.B. Manella Classic, 3 x 500 ml

13.50 statt 27.–

Handymatic Supreme im Duo-Pack z.B. Power Pearls Tabs Lemon, 2 x 44 Tabs

9.80

Küchentücher im 4er-Set z.B. KüchentücherSet Plain

50%

59.–

Brat pfannen-Set Titan Ø 28 cm + 20 cm

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

3.50

Nur am Vormittag Croissant und Kaffee, Tee oder Kakao

12.90 statt 25.80

Gesamtes Prima KochgeschirrSort iment z.B. Stielkasserolle, Ø 20 cm

5.–

Solange Vorrat Pizza Fruste und Coca-Cola 50 cl

3.50

Nur diese Woche Cremeschnitte und Kaffee, Tee oder Kakao


SPARZETTEL

BEI DEN MIT +1 AUSGEZEICHNETEN ANGEBOTEN IST EINS DER PRODUKTE GRATIS DABEI. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 26.6. BIS 2.7.2012, SOLANGE VORRAT. FRÜCHTE & GEMÜSE Aprikosen, Frankreich/Spanien, per kg 3.20 Melonen Charentais, Frankreich/Spanien, pro Stück 1.95 statt 3.30 40% Cherrytomaten am Zweig, Schweiz/Niederlande, Schale à 500 g 3.90 statt 5.60 30% Schweizer Frühkartoffeln, Tragtasche à 1,5 kg 2.40 Nektarinen weissfleischig, Spanien/Frankreich, per kg 5.20 Zucchetti lose, Schweiz, per kg 3.20 statt 4.90 30%

✁

Für Ihren Einkauf hier ausschneiden.

FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL Schweinsfilet mariniert, per 100 g 30% Peppadew-Spiess, 3 x 83 g Hinterschinken im 3er-Pack, TerraSuisse, 3 x 114 g Malbuner Landrauchschinken im 3er-Pack, 3 x 106 g Optigal Pouletgeschnetzeltes, 3 Schalen à 222 g Grillschale Kabeljau-CrevettenSpiess, 330 g 30% Pelican Atlantik Lachsfilets im 3er-Pack, tiefgekühlt, 3 x 250 g Kalbs-Geschnetzeltes, Fleisch aus der Schweiz, per 100 g 3.80 statt 4.80 20% Kalbs-Plätzli, TerraSuisse, per 100 g 5.35 statt 6.70 20% Schweins-Nierstücksteak, mariniert, Fleisch aus der Schweiz, per 100 g 2.30 statt 3.90 40% Fleischvögel, Fleisch aus der Schweiz, per 100 g 2.45 statt 2.95 20% Cervelas 4er-Pack, «Aus der Region.», 400 g 2.90 statt 4.20 30% Frankfurterli, Fleisch aus der Schweiz, 240 g 3.10 statt 3.90 20% Fleischkäse Midi, Fleisch aus der Schweiz, per 100 g –.95 statt 1.55 30% Bündner Rohschinken Maxi, Fleisch aus der Schweiz, per 100 g 3.85 statt 4.90 20% M-Classic Pangasius-Knusperli, Zucht aus Vietnam, 900 g 13.80 statt 19.80 30%

BROT UND MILCHPRODUKTE Alle Vollkornbrote (ohne Bio) –.30 günstiger Alle M-Classic Kleinbrote, abgepackt –.40 günstiger M-Classic Frischback-Baguette hell, ungekühlt, im Duo-Pack, 2 x 300 g

Valflora Halbrahm-Dosen im Duo-Pack, 2 x 250 ml Die Butter, Mödeli à 250 g 2.90 statt 3.– Alle Bifidus Drink 20% Reibkäse Mexican Style, 200 g 4.60 NEU ** Schweizer Edamer, per 100 g 20% Tomme Jean-Louis im 3er-Pack, 3 x 100 g Galbani Mozzarella im 3er-Pack, 3 x 150 g Alle Quarkcremen, 200 g 1.45 statt 1.80 Sbrinz, per 100 g 1.80 statt 2.20 Sbrinz gerieben, 2 x 120 g 3.50 statt 4.40

20x PUNKTE

Créa d’Or Mandelplätzli, Noisette oder Vanille-Kipferl Biscuits im 3er-Pack St. Galler Biberli im Duo-Pack Alle Torten ungekühlt (ohne Les Spécialités) 20% Red Bull Standard oder Sugarfree im 12er-Pack, 12 x 250 ml 15.80 statt 19.80 Alle Aquella in Packungen à 6 x 1,5 Liter 50% Coco Water Nature oder Ananas, 33 cl, z.B. Coco Water 20x Nature 1.95 NEU ** Cappelletti Frischkäse/Kräuter im Duo-Pack, Bio, 2 x 500 g 33% Anna’s Best Thai Red Pork-Curry, 20x 370 g 7.80 NEU ** Anna’s Best Asia im Duo-Pack 20% Alle Anna’s Best Antipasti 20% Thonsalate im 3er-Pack Tabasco Hot Habanero Chili-Sauce, 20x 60 ml 3.30 NEU ** Finizza Baguette Margherita im 6er-Pack, tiefgekühlt, 6 x 110 g 6.80 statt 10.20 Alle Glace Portionenbecher 20% Megastar im 12er-Pack 50% Generoso Cake, 380 g 4.40 statt 5.50 20% Bodenhaltungseier 70 g+, «Aus der Region.», 4er-Packung 1.90 statt 2.30 Bodenhaltungseier 63 g+, «Aus der Region.», 10er-Packung 4.10 statt 4.90 PUNKTE

PUNKTE

BLUMEN & PFLANZEN

Sonnenblumen, Bund à 5 Stück 8.90 Minirosen, Max Havelaar, Bund à 10 Stück 5.90 Phalaenopsis, 2 Rispen, 2er-Set, im 12-cm-Topf Begonia im Übertopf in diversen Farben, «Aus der Region.», pro Pflanze 9.80 Chrysanthemen in verschiedenen Farben, «Aus der Region.», pro Pflanze 3.90 statt 4.80 Blütenstauden in diversen Sorten, «Aus der Region.», z.B. Rittersporn, Mädchenauge, Margerite, pro Pflanze 4.60 statt 5.80 Canna in verschieden Farben, «Aus der Region.», pro Pflanze 13.80 statt 16.80 Hibiscus Long Life, in verschiedenen Farben, pro Pflanze 8.80 statt 12.80

WEITERE LEBENSMITTEL

Alle Frey und M-Classic Tafelschokoladen, 100 g (ohne Suprême und Mehrfachpackungen), beim Kauf ab 2 Tafeln, jede –.30 günstiger Smarties Family-Pack, Dose oder Hexagonal im 3er-Pack M-Classic Chips Nature oder Paprika im XL-Beutel 50% Pom Teddies Original oder Paprika im Duo-Pack, 2 x 100 g 3.50 statt 4.40 20% M-Classic Sonnenblumenöl, 1 Liter 3.10 statt 3.80 Alle Premium Teigwaren 20% Alle Kellogg’s Cerealien 20% Milupa Les idées de Maman, z.B. Gartengemüse/Rind, 20x 2 x 200 g 6.70 NEU ** Alle Bon Chef und Emma’s Bouillons 20% Alle M-Classic Salatsaucen fixfertig, 70 cl, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.70 günstiger PUNKTE

PUNKTE

NEAR-/NON-FOOD Selina im 8er- oder 12er-Pack 20% Frottierwäsche Chendra im Duo-Pack 50% Nike Sportsocken, schwarz und weiss, 3 Paar Handy und Manella im 3er-Pack Handymatic Supreme im Duo-Pack Alle Potz Reinigungsmittel, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.70 günstiger Cosano 2in1 Gleit- und Massagegel Honey 20x Melon, 75 ml 4.80 NEU ** Gesamtes Sun Look Sortiment (ohne Mehrfachpackungen) 30% Belherbal und M-Classic Haarpflege-Produkte im 3er-Pack Gesamtes Golden Hair Professional Sortiment (ohne Mehrfachpackungen) 20% Molfina Hygieneprodukte im 3er-Pack PUNKTE

M-Classic Styling-Produkte im Duo-Pack, z.B. Normal Hairspray Aerosol, 2 x 300 ml 6.20 statt 7.80 20% Soft Comfort Color, FSC, neu erhältlich in Blau, 20x 12 Rollen 7.90 NEU ** Küchentücher im 4er-Set, z.B. Küchentücher-Set Plain 9.80 Gesamtes Prima Kochgeschirr-Sortiment 50% Bratpfannen-Set Titan, Ø 28 cm + 20 cm 59.– Kleiderbügel aus Kunststoff im 12er-Set, 3 x 4 Stück Hobbyboxen Transparent, z.B. 15 Liter, 3 Stück Cleverbag Herkules, 35-Liter-Säcke, 5 Rollen Twist Kleiderroller-Set, 2 Kleiderroller + 2 Ersatzrollen Universalreinigungstücher Vlies, 3 x 6er-Pack Feuerzeug-Set, z.B. Feuerzeug mechanisch Mini, 2 x 3 Stück Duftkerze mit Farbwechsel MAM Sortiment, z.B. Original Nuggi, 6–16 Monate, 20x 2 Stück 8.90 NEU ** Kinder Tagwäsche Slips im 5er-Pack, z.B. Mädchen Slips 9.90 Kinder Tagwäsche im 3er-Pack, z.B. Mädchen Panty, 3-teilig 7.90 Ellen Amber Lifestyle Slip Mini und Midi, z.B. Slip Mini 22.– statt 33.– Damen Slip Mini und Maxi im 4er-Pack, z.B. Slip Maxi 9.90 Damen Shorty und Shorts, Gr. S–XL 19.90 Herren Slip im 10er-Pack 24.90 Herren Shorts im 3er-Pack 14.90 Herren Shorty 12.70 Herren Tennis-Socken im 5er-Pack 9.80 Herren Sneakers Vollplüsch im 3er-Pack 8.90 Damen Sneaker-Söckchen im 4er-Pack 7.90 Ellen Amber Damen Fein-Slipper «Massagesohle» im Duo-Pack 8.90 Sommersandalen im Duo-Pack, diverse Farben, z.B. Damen Sommersandalen im Duo-Pack, Doppelgrössen 36/37–40/41 19.80 Espadrilles für die ganze Familie*, diverse Farben, z.B. Kinder Espadrilles, Gr. 30–35 7.90 statt 12.80 Damen Shirt, diverse Farben, Gr. S–XXL 14.90 2 Lesebrillen mit Etui, in verschiedenen Farben und Dioptrien 19.90 statt 39.80

Genossenschaft Migros Ostschweiz **Gültig bis 9.7. Genauere Informationen zu Preisen, Produkten und Rabatten entnehmen Sie bitte den Preiszetteln der jeweiligen Produkte in diesem Flyer.

PUNKTE

PUNKTE


NEU IN IHRER MIGROS. 20x PUNKTE

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 26.6. BIS 9.7.2012, SOLANGE VORRAT.

NEU 7.80

Anna’s Best Thai Red Pork- Curry 370 g

NEU 1.95

Coco Water Nature oder Ananas, 33 cl e z.B. Coco Water Natur

NEU

6.70

Milupa Les idées de Maman z.B. Gartengemüse/ Rind, 2 x 200 g

NEU

4.60

Reibkäse Mexican Style 200 g

NEU 8.90

MAM Sortiment z.B. Original Nuggi, 6–16 Monate, 2 Stück

NEU

NEU

3.30

Tabasco Hot Habanero Chili-Sauce die extra scharfe Variante von Tabasco, 60 ml

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

NEU 7.90

Soft Comfort Color, FSC neu erhältlich in Blau, 12 Rollen

4.80

Cosano 2in1 Gleitund Massagegel Honey Melon 75 ml


|

SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 26, 25. JUNI 2012 |

|

I AM HAIR | 61

Die neuen «I am hair-Colorationen» lassen sich spielend leicht selbst auftragen.

Coiffeur überflüssig

Die bewährten «Curl-Colorationen» der Migros sind nun unter dem Label «I am hair» erhältlich – in gleicher Qualität und grosser Auswahl.

Bild: iStockphoto

N

euer Look gefällig? Ein schickes Outfit, eine neue Handtasche, ein paar Schuhe heben die Stimmung fast jeder Frau. Steigern lässt sich das Glücksgefühl nur noch mit einem Coiffeurbesuch. Denn erst gepflegtes, natürlich glänzendes Haar macht die Ausstrahlung perfekt. Doch das geht auch einfach und bequem zu Hause — ganz

«I am hair»: Soft Coloration Fr. 6.70, Intensive Creme Coloration Fr. 7.–, Intensiv Aufheller Fr. 7.40

ohne Profi und Salon. «I am hair-Colorationen» heissen die bewährten «CurlColorationen» der Migros ab jetzt. In gleicher Qualität und grosser Nuancenauswahl — ganz neu mit Schwarz und Honigblond — machen sie das Färben zum Kinderspiel. Wers lang anhaltend mag, graues Haar perfekt abgedeckt wissen will, liegt mit der Intensive

Creme Coloration goldrichtig. Die Soft Coloration ohne Ammoniak hingegen wäscht sich gleichmässig wieder aus. So oder so pflegen beide Produkte das Haar schon bei der Anwendung und schenken professionelle Farbbrillanz. Und weil das Sortiment so preisgünstig ist, lässt sich noch mehr als der Coiffeurbesuch sparen. Text: Jacqueline Vinzelberg


Toskana mit Florenz und Cinque Terre Die Toskana prägen zahlreiche, oft gegensätzliche Merkmale: einerseits mit Pinien und Zypressen bewachsene Hügel, malerische Höhenzüge und weite Küsten mit verträumten Inseln. Andererseits existieren in den Kunststädten die Schöpfungen der bedeutendsten Baumeister, Bildhauer, Maler und Dichter. 1. Tag, Schweiz - Marina di Massa: Fahrt vom Einsteigeort via Gotthard - Mailand nach Marina di Massa an der Versiliaküste. 2. Tag, Ausflug Carrara - Degustation: Carrara ist durch die imposanten Marmorbrüche weltberühmt geworden. Dieser wertvolle Stein wird seit der Römerzeit abgebaut. Während einer Führung und der Besichtigung der Fabrik lernen Sie Interessantes über die Geschichte, Kultur und Verarbeitung des Marmors. Anschliessend nehmen Sie an einer Degustation lokaler Spezialitäten teil. 3. Tag, Ausflug Cinque Terre: Sie besuchen die Cinque Terre, den felsigen Küstenstreifen von La Spezia bis Monterosso. Mit Zug, Schiff und zu Fuss erkunden Sie diese reizvolle Gegend. 4. Tag, Ausflug Florenz: Auf einem geführten Rundgang entdecken Sie die faszinierende Stadt Florenz zu beiden Seiten des Arnos. Fast keine andere Stadt hat so viele bedeutende Künstler hervorgebracht, keine beherbergt eine solche Fülle von Kunstwerken, Palästen, Kirchen, Klöstern und Museen. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. 5. Tag, Marina di Massa - Rückkehr: Heimreise in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

Kroatischer Inselzauber und Plitvicer Seen

REISEDATEN - 5 TAGE 1. 02. - 06. September 2. 09. - 13. September 3. 16. - 20. September PREIS PRO PERSON Doppelzimmer Einzelzimmer Annullationskosten-/ SOS-Versicherung Option: Doppelsitz zur Alleinbenützung -Zuschlag

A B A

Krk wird seit uralten Zeiten die goldene Insel genannt. Entdecken Sie ihre Reize und Reichtümer , durchstreifen Sie die verschiedenartigen Ortschaften und besuchen Sie tausendjährige Denkmäler.

CHF CHF

675.- 1. Tag, Schweiz - Insel Krk: Fahrt 785.- vom Einsteigeort an Mailand und Triest vorbei nach Kraljevica. Dort CHF 25.- verlassen Sie das Festland und gelangen über eine Brücke auf die Insel Krk nach Malinska. CHF 100.2. Tag, Inselrundfahrt: Während CHF 75.- einer Rundfahrt lernen Sie mit einem einheimischen Führer die grösste Adriainsel kennen. Sie besuchen auch das Franziskanerkloster, welches auf dem InselLEISTUNGEN chen Kosljun steht und nach einer • Reise in luxuriösem 5-Sterne-Car kurzen Bootsfahrt erreicht wird. Danach steht die Besichtigung der • 4 Übernachtungen mit FrühHauptstadt Krk auf dem Prostücksbuffet gramm. 4 Abendessen • 3. Tag, Ausflug Plitvicer Seen: Sie • Spezialitäten-Degustation fahren ins Hinterland Kroatiens • Zug- und Schifffahrt in den und erreichen die Plitvicer Seen, Cinque Terre welche in die UNESCO-Liste des • Stadtrundfahrt/-gang in Florenz Weltnaturerbes aufgenommen wurden. Diese wunderschöne Re• Eintritte und Besichtigungen gion zählt zu den grossen Naturgemäss Programm wundern Osteuropas. -Leistungen (Reise 3) • 4. Tag, Ausflug Cres - Mali Lošinj: Einst waren diese beiden Inseln HOTEL über eine Landbrücke verbunden, Hotel Luna, Marina di Massa während der Römerzeit trennte sie ein Kanal und heute sind sie (off. Kat. ***) Gutes Hotel mit Restaurant und Bar. erneut durch eine Brücke vereint. Sonst aber gibt es wenig GemeinLage: 50m vom Zentrum und 200m samkeiten: Cres ist gross, wild und vom Meer entfernt. karg. Losinj hingegen ist kleiner EINSTEIGEORTE Route A Kallnach*, Biel, Basel, Bern, Zürich *, Olten, Luzern Route B Kallnach*, Basel, Bern, Zürich *, Olten, Luzern

und bietet viele Ferienorte mit schönen Stränden. 5. Tag, Insel Krk - Rückkehr: Heimreise in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

*Parkmöglichkeiten

RESERVATIONEN: 032 391 0 222 Ernst Marti AG, 3283 Kallnach, marti@marti.ch

REISEDATEN - 5 TAGE 1. 02. - 06. September 2. 09. - 13. September 3. 16. - 20. September 4. 23. - 27. September 5. 30. Sept. - 04. Oktober PREIS PRO PERSON Doppelzimmer Einzelzimmer Doppelzimmer zur Alleinbenützung Annullationskosten-/ SOS-Versicherung Zuschlag: Reise 1 Option: Doppelsitz zur Alleinbenützung

B A B A B

CHF CHF

625.665.-

CHF

745.-

CHF CHF

25.60.-

CHF

100.-

LEISTUNGEN

• Reise in luxuriösem 5-Sterne-Car • 4 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet

• 4 Abendessen • Lokale Reiseleitung am 2. Tag • Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm

HOTEL Hotel Malin, Malinska (off. Kat. ****) Sehr gutes Hotel mit Restaurants, Bar und eigenem Badestrand. Lage: direkt am Meer, ca. 5 Gehminuten vom Zentrum entfernt. EINSTEIGEORTE Route A Kallnach*, Biel, Basel, Bern, Zürich *, Olten, Luzern Route B Kallnach*, Basel, Bern, Zürich *, Olten, Luzern *Parkmöglichkeiten

Doppelsitz zur Alleinbenützung

Die Preise gelten bei Buchung über www.marti.ch. Andere Buchungsstellen erheben in der Regel eine Auftragspauschale. Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertragsbedingungen der Ernst Marti AG.

Weitere Reisen attraktive in finden Sie log ta a K m unsere 12» 0 2 n ise «Rundre


|

SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 26, 25. JUNI 2012 |

|

Na, was wächst denn hier?

Auf die richtigen Blumen tippen und gewinnen: Beim grossen TerraSuisseWildblumenlotto auf Facebook gibt es jeden Tag 50 Einkaufsgutscheine zu gewinnen – und Ende der Woche winkt ein toller Hauptpreis.

Bild: Istockfoto

Tippen Sie, welche Blume zu welchem Topf gehört, und gewinnen Sie. Mehr zum Wildblumenlotto: Wildblumenlotto: www.facebook. com/TerraSuisse

D

ank Ihnen, liebe Facebook-User und TerraSuisse-Fans, blüht zurzeit auf 22 000 m2 Land eine bunte Wildblumenpracht. Denn genauso viele Male wurde TerraSuisse diesen Frühling «geliked». Und für jeden «Gefällt mir»Klick hat die Migros den IPSuisse-Bauern Wildblumensamen für jeweils einen Quadratmeter Wiese gespendet. Nun geht der Spass weiter: Machen Sie mit beim grossen Wildblumenlotto auf www. facebook.com/TerraSuisse — und gewinnen Sie jeden Tag 50 Einkaufsgutscheine im Wert von je 50 Franken. Am Ende der Woche wird unter allen Teilnehmern als Hauptpreis

ein dreitägiger Aufenthalt im Bündner Berghotel Wanna verlost (www.wanna.ch). So funktioniert das Facebook-Lotto: Im Migroseigenen TerraSuisse-Garten blüht ein echtes Beet mit Wildblumen, in dessen Mitte dreimal drei Blumentöpfe stehen. Sie werden jeden Tag abgedeckt und neu verteilt. Die User müssen nun tippen, welche Blume jeweils zu welchem Topf gehört. Jeden Abend, um 17 Uhr, kann man dann live per Webcam verfolgen, wie die Töpfe aufgedeckt werden. Und: Alle Mitspieler können zudem über ihre Lieblingsgartendeko abstimmen. Die Aktion dauert bis 1. Juli. Text: Dora Horvath

TERRASUISSE | 63

TerraSuisse Das Label TerraSuisse steht für eine naturnahe, tierfreundliche Schweizer Landwirtschaft. Die Migros hat das Label 2008 gemeinsam mit der Schweizerischen Vogelwarte Sempach und der Vereinigung der integriert produzierenden Bäuerinnen und Bauern der Schweiz (IP-Suisse) ins Leben gerufen. Mit TerraSuisse-Produkten geniessen Sie «Bestes vom Schweizer Bauernhof».


SCHAUFENSTER 64 |

|

FOOD

|

NR. 26, 25. JUNI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

GUT & GÜNSTIG

Tomatenrisotto mit Pesto und Mozzarella für circa Fr. 6.90

Nachtessen für 4 Personen ■ 250 g Tomaten kreuzförmig einritzen und für 10 Sekunden in kochendes Wasser geben. Haut abziehen und entkernen. Im Mixer pürieren. Circa Fr. 1.20 ■ 1 Schalotte fein würfeln. 3 bis 4 Esslöffel Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Schalottenwürfel darin leicht andünsten. Circa Fr. 0.60 ■ 350 g Risottoreis beigeben und glasig dünsten. 2 Esslöffel Tomatenmark beigeben und verrühren. Anschliessend die pürierten Tomaten beigeben. Circa Fr. 1.80 ■ 800–900 ml heisse Gemüsebouillon nach und nach unter Rühren beigeben. 15–20 Minuten köcheln lassen, bis der Reis sämig ist, aber noch Biss hat. Circa Fr. 0.40 ■ Zum Schluss mit 30 g Butter und 50 g geriebenem Sbrinz oder Parmesan verfeinern. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Risotto auf Teller anrichten. In die Mitte jeweils einen Teelöffel Basilikumpesto geben. 1 Kugel Mozzarella in dünne Scheiben schneiden und auf dem Risotto verteilen. Circa Fr. 2.90

Sommer-Risotto: Tomaten und Pesto geben dem Reisgericht eine schöne Farbe.

Für OutdoorGeniesser Zünftig

Schweinsbraten ist etwas Feines, die Reste vom Sonntagsbraten begehrte Begleiter für Sandwiches. Wenn Sie spontan feine Sandwiches machen möchten, greifen Sie einfach auf den vorgeschnittenen M-ClassicSchweinsbraten zurück. M-Classic Schweinsbraten, per 100 g Fr. 4.90

Schweizer Eierfrucht Ein wenig Öl und einen Grillrost – mehr braucht es nicht, damit die Aubergine auch in der Outdoor-Küche eine gute Figur macht. Und grilliert, gewürzt und püriert ergeben Auberginen einen tollen Dip. Auberginen, Schweiz, per kg, aktueller Tagespreis

Wie in der Türkei Sie sind unentbehrlich beim Grillieren und beim Picknick: Fladenbrote. Neu gibt es jetzt türkische Pide und italienische Piadina zum Aufbacken. So kann man bei Bedarf immer frisches Brot nachbacken. Frischback türkische Pide, ungekühlt, 500 g, Fr. 2.80

Dip to go Nacho-Chips zu knabbern, macht viel mehr Spass, wenn man noch einen feinen Dip dazu hat. Der neue Salsa-Dip Mexican bringt viel feine Schärfe mit. Die praktische kleine Packung lässt sich bequem überallhin mitnehmen. Salsa Dip Mexican, 145 g, Fr. 2.60


|

SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 26, 25. JUNI 2012 |

Création EM Wie riecht die EM 2012? Nach nassem Rasen, Männerschweiss – und Extreme Power, dem neuen Duft von Adidas. Die Komposition, speziell für die EM kreiert, fängt das Adrenalin, die Spannung und Energie rund um die FussballEuropameisterschaft in einem rassigen Duft ein. Erhältlich als Eau de Toilette, Shower Gel, Deo. Adidas Special Edition Extreme Power Eau de Toilette, 50 ml, Fr. 14.80; Shower Gel, 250 ml, Fr. 5.–; Deo Body Spray, 150 ml, Fr. 7.50

Deo-Finkli Wussten Sie, dass man sich mit Sanitized den ganzen Tag frisch fühlen kann? Diese neuartige Hygienefunktion basiert auf Silberionen, die in Textilien integriert werden und dafür sorgen, dass sich Mikroorganismen nicht vermehren, somit keine unangenehmen Gerüche entstehen. Sanitized wirkt also wie ein eingebautes Deodorant. So müssen Kleider und Gymnastikfinkli weniger oft gewaschen werden – was auch der Umwelt zugutekommt. Gymnastikschuhe mit Sanitized, ab Fr. 6.50

Und los gehts! Mini ist mehr Klein, fein, leistungsstark und umweltverträglich: Trotz kleiner Grösse bringen die neuen Mini-Tabs maximale Leistung in der Spülmaschine und schonen zudem die Gewässer. Die neuen Mini-Tabs sind zusätzlich phosphat-, chlor- und parfümfrei und enthalten auch keine Konservierungsstoffe. Migros Plus Mini Tabs phosphatfrei, 40 Stück, 480 g, Fr. 7.80

Stick mit Kick Ein Kick für Muskeln und Nerven gefällig? Die neuen Magnesiumsticks von Axamine enthalten organisches Magnesiumzitrat, das vom Körper sehr gut aufgenommen wird. Die praktischen Sticks mit Exoticaroma ermöglichen eine direkte Einnahme ohne Flüssigkeit. Ebenfalls neu: Axamine-Kalziumsticks mit organischem Kalziumzitrat und Zitronenaroma. Magnesium Sticks, 24 Stück, Fr. 13.80*; Axamine Calcium Sticks, 24 Stück, Fr. 13.80* * In grösseren Filialen.

|

NONFOOD | 65

RAPPENSPALTE

Alexander Albrecht (27), Schweizer Schauspieler und Wahlberliner, spielte im Kinofilm «NachtExpress – ein Volksstück» den Macho Rocky und ist seit 21. Juni in der viel diskutierten, sexuell freizügigen Liebesgeschichte «Hard Stop» zu sehen. Alexander Albrecht, was war Ihre teuerste Auslage im vergangenen Jahr?

Meine Geburtstagsfeier mit den Liebsten. Ich habe alle eingeladen und deswegen fast einen Monat lang gefastet. Wofür geben Sie gerne Geld aus?

Für gutes Essen und Schuhe. Und wofür gar nicht?

Für Klatschkolumnen. Wären Sie gerne reich?

Geld ist nicht alles. Reich im Geiste sein und verstehen, was auf der Welt passiert, ist das Wichtigste. Zu wissen, auf was man sich einlässt. Haben Sie materielle Wünsche?

Ich würde gerne mit meinem Beruf so viel verdienen, dass ich später meinen Eltern im hohen Alter ein schönes Leben bescheren kann. So, wie sie es für mich in meinen jungen Jahren getan haben. Wann haben Sie das letzte Mal gespendet?

Immer wieder für gute Strassen Strassenkünstler. künstler. Was befindet sich ausser Geld in Ihrem Portemonnaie?

Ein Liebesbrief meiner ersten Freundin. Keine Ahnung, wieso. Bringe es einfach nicht übers Herz, mich davon zu trennen. Interview: Eugen Baumgartner


SAISONKÜCHE 66 |

|

YANN SOMMER

|

Ein Goalie am Grill

Nicht nur im Tor des FC Basel, auch beim Kochen hat Yann Sommer ein glückliches Händchen. Sein Kalbskotelett mit toskanischem Brotsalat ist eine Glanztat.

U

m es gleich vorwegzunehmen, Yann Sommer (23) ist nicht nur ein begnadeter Goalie, er hat auch das Talent zum Kochen. Zwar ist es noch keine Passion, aber das kulinarische Interesse ist bei ihm ausgeprägt. Schon nach wenigen Minuten attestiert ihm «Saisonküche»-Köchin Lina Projer ein 2.-Liga-Kochprofil. Der Fussballprofi putzt, rüstet, schmeckt ab, fragt nach und freut sich auf das doppelte Kalbskotelett vom Grill mit Panzanella, dem traditionellen toskanischen Brotsalat, den die Toskaner im Sommer auch ohne Fleisch essen. «Bitte heute nicht», sagt Yann Sommer. «Ein gutes Stück Fleisch muss ab und zu einfach sein.» Typisch Fussballer. Fleisch, und der Rest ist Beilage. «Nein überhaupt nicht», wehrt sich Sommer. «Mit Freunden gehe ich gerne türkisch essen. Im Restaurant Pinar in Basel mag ich die vegetarischen Vorspeisen. Patlitan salatasi, ein würziger Auberginensalat oder Cacik, fein ge-

hackte Gurken oder Dolma, mit Reis gefülltes Gemüse.»

Auf den Spuren von Jamie Oliver und Paul Bocuse Das Goalietalent hat er von seinem Vater, das Kochen von beiden Eltern, die begeisterte Hobbyköche sind und ein Sammelsurium an Kochbüchern haben. «Oft wage ich mich mit Jamie Oliver an unkomplizierte, manchmal mit Paul Bocuse, dem grossen französischen Koch, an etwas aufwendigere Rezepte. Am liebsten koche ich alleine», sagt Yann Sommer. Wie, alleine essen? Macht das denn Spass? «Fussball ist ein Mannschaftssport. Ich bin täglich mit vielen Menschen zusammen. Da ist es angenehm, ab und zu Zeit für sich alleine zu haben. Und wenn ich eines Tages so koche, wie ich mir das vorstelle, und das Ganze so rauskommt, wie es im Rezept steht, wird das mit den Einladungen schon noch werden», sagt Yann Sommer. «Einfache

Fleisch und Brot sind die Hauptdarsteller bei diesem Gericht. Frischer Rosmarin ist der Kalbskotelettbegleiter. In Olivenöl wird das Brot goldbraun geröstet. Der Salat wird gut vermischt.

NR. 26, 25. JUNI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Fussballprofi Yann Sommer hat das Kochen von seinen Eltern gelernt. «Saisonküche»-Köchin Lina Projer hat beim Rüsten Verwendung für einen Amateur.


|

Migros-Magazin | Nr. 26, 25. JuNi 2012 |

saisonküche

yann soMMer | 67

Aufgetischt

■ Was haben sie immer auf Vorrat? Pasta, Pasta, Pasta, Tomaten und Gartenkräuter. ■ Wie oft kochen sie pro Woche? So durchschnittlich dreimal pro Woche. ■ kochen ist für sie … ... Vergnügen. Es macht mir sehr viel Spass.

■ Was würden sie nie essen? Käse. Ob flüssig als Fondue oder als Hartkäse ist egal. ■ Mit wem würden sie gerne mal essen gehen? Mit Keith richards von den rolling Stones.


|

SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 26, 25. JUNI 2012 |

Gerichte wie mein mit Gartenkräutern gefüllter Mistkratzer bekomme ich ganz gut hin. Und die Pommes de terre à la basquaise, mit Tomaten, Peperoni, Schinken und Peterli gefüllte Kartoffeln, gelingen schon ganz gut.» Wer weiss, vielleicht wird nach dem Fussball die Küche das Spielfeld von Yann Sommer.

|

YANN SOMMER | 69

Doppeltes Kalbskotelett mit Panzanella

Von Herrliberg nach Basel und zum FCB Acht Jahre alt war Yann Sommer, als er mit seinen Eltern von Herrliberg ZH in die Region Basel kam. Hier hat er die Schule besucht, hier wurde sein Talent beim FC Basel 1893 erkannt und gefördert. Der Rest ist Geschichte, die beim FCB mit der U16 und U21 so richtig anfing. Der FCB lieh seinen talentierten Goalie dem FC Vaduz in der Challenge League, holte ihn als Ersatz für den verletzten Stammgoalie Costanzo nach Basel in die Super League zurück, gab ihn an die Grasshoppers Zürich ab, bevor er vor einem Jahr definitiv die Nummer eins im Goal des FCB wurde. «Ich hatte bis heute viel Glück im Fussball. Hoffen wir, dass das Glück bei mir bleibt», sagt Yann Sommer bescheiden. «Das 3:3 gegen Manchester United in England oder zu Hause das 1:0 gegen Bayern sind unvergessliche Momente, ebenso die bittere Niederlage gegen den gleichen Gegner in München», erzählt Sommer von seinen aktuellen sportlichen Erlebnissen, während er den doppelten Kalbskoteletts auf dem Grill beim Garen zusieht. Wer Europameister werde und wie für ihn die Zukunft aussehe, will Lina Projer wissen. «Das könnte durchaus Deutschland sein, Spanien wäre eine Option», sagt Sommer. «Beim FCB habe ich einen Fünfjahresvertrag. Ich hoffe, dass ich meine Konstanz halte, und was danach kommt … wir werden sehen. Wichtig ist, weiterhin mit dem FCB Erfolge feiern zu dürfen.» Und der grosse Traum? «Besser kochen können», sagt Yann Sommer. Wir glauben es ihm aufs Wort. Text: Martin Jenni Bilder: Markus Mallaun

ZUTATEN

2 doppelte Kalbskoteletts à ca. 500 g, 4 Zweige Rosmarin, 1 BioZitrone, 2 Knoblauchzehen, 3 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer Panzanella: je 2 rote und gelbe Peperoni, 7 EL Olivenöl, 300 g Weissbrot vom Vortag, 400 g Tomaten, Salz, 1 rote Zwiebel, 1 Bund Basilikum, 3 EL Aceto balsamico bianco, 1 Knoblauchzehe, Pfeffer aus der Mühle, 200 g Rucola

ZUBEREITUNG 1. Fleisch nach Belieben vom Knochen lösen. Die Hälfte des Rosmarins fein hacken. Zitronenschale fein abreiben. Knoblauchzehen anquetschen. Alles mit restlichem Rosmarin, Öl und Fleisch in einen Gefrierbeutel geben. Koteletts circa 1 Stunde marinieren. 2. Für die Panzanella (toskanischer Brotsalat) Backofen auf 220 °C vorheizen. Peperoni in einer ofenfesten Form mit 2 EL Öl beträufeln. Circa 20 Minuten im Ofen rösten, bis die Haut Blasen wirft. Peperoni heiss in Gefrierbeutel geben, abkühlen lassen. Noch lauwarm schälen, entkernen und in Streifen schneiden. Brot in Stücke zupfen. In 2 EL Öl goldbraun rösten. Beiseitestellen. Tomaten halbieren oder in Schnitze schneiden. Leicht salzen. In einem Sieb etwas abtropfen lassen. Zwiebel in feine Schnitze schneiden. Basilikum von den Stielen zupfen. Restliches Öl mit Balsamico mischen, Knoblauch dazupressen. Dressing mit Salz und Pfeffer abschmecken. 3. Zum Fertigstellen Koteletts bei mittlerer Hitze beidseitig 8–10 Minuten grillieren. Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen. In Alufolie packen und 10 Minuten ziehen lassen. Alle Zutaten für die Panzanella mischen, Salat kurz ziehen lassen. Koteletts tranchieren und mit Panzanella servieren.

Jetzt an Ihrem Kiosk für Fr. 4.90 oder unter www.saison.ch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.–

Hauptgericht für 4 Personen Zubereitung ca. 40 Minuten + ca. 1 Stunde marinieren + 10 Minuten ziehen lassen. Pro Person ca. 49 g Eiweiss, 42 g Fett, 52 g Kohlenhydrate, 3300 kJ/ 780 kcal


KüchenKunde 70 |

|

Kirschen

|

Verführung in Kirschrot

Sie leuchten von den Bäumen, wollen gepflückt und sogleich vernascht werden. Ja, jetzt ist gut Kirschen essen.

S

ie haben Namen wie Dollenseppler, Wölflisteiner, Seppentoni, Schattenmorelle oder Basler Langstieler. Bei uns sind mehr als 800 verschiedene Chriesisorten bekannt. Die Schweiz gilt als Chriesiland und ist seit Jahrhunderten berühmt für ihre Kirschenkultur.

FoodRedaktorin Sonja Leissing

Bilder: Keystone, Stockfood

die steine mit Karacho in die Ferne spucken Meiner Meinung nach gibt es nichts Schöneres, als Kirschen direkt vom Baum zu pflücken und sie ungewaschen in den Mund zu schieben. Und ein Paar der prallen, herzförmigen, dunkelroten Früchte als Schmuck an die Ohren zu hängen. Bestimmt kommen nicht nur mir solche Kindheitserinnerungen in den Sinn? Zudem lassen sich keine anderen Steine so mit Karacho in die Ferne spucken, und keine machen — in Mengen geschluckt — so unglaubliche Bauchschmerzen. Als Fünfjährige wurde ich nach einem Pfund Chrieseli, die ich samt Stein vertilgt hatte, ins Spital eingeliefert, und der Blinddarm musste notfallmässig entfernt werden. Ob die Steine wirklich die Ursache waren, ist nicht bewiesen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Süss- und Sauerkirschen. Zu den Süsskirschen gehören die früh reifenden, weichfleischigen Herzkirschen und die festfleischigeren Knorpelkir-

schen. Grösse und Farbe können variieren, und die Farbpalette reicht von Gelbrot bis hin zu schwarzen Sorten.

Kirschtorte oder doch lieber die diätvariante? Natürlich sind Kirschen nicht nur frisch vom Baum gepflückt eine Freude für den Gaumen. Mein Tipp: Damit ich auch im Winter nicht auf die Sommerfrüchte verzichten muss, friere ich jedes Jahr entsteinte Kirschen ein. Aus Kirschen lassen sich herrliche Desserts, Saucen und Getränke herstellen, fruchtige Kuchen backen und natürlich Schnaps brennen. Was den Italienern der Grappa, den Schotten der Whisky und den Franzosen der Cognac, ist für uns Schweizer der Kirsch. Ob ein Gläschen im Käsefondue oder danach getrunken, so ein «Verdauerli» wird geschätzt. Auch Spezialitäten werden mit Kirsch verfeinert, wie etwa die Zuger Kirschtorte. Macht man sich Gedanken über seine Bikini- respektive Badehosenfigur, so sollte man die Kirschen natürlich besser pur denn als Kirschtorte geniessen. Chriesi passen prima als süsse Abwechslung in eine Diät. Denn 100 Gramm enthalten gerade mal 68 Kalorien. Und sie haben an Inhaltsstoffen einiges zu bieten wie Kalium, Kalzium, Magnesium und Zink. Es spricht nichts dagegen, mal wieder wie als Kind fleissig Kirschsteine zu spucken.

Nr. 26, 25. JuNi 2012 | Migros-Magazin |


|

MIGROS-MAGAZIN | NR. 26, 25. JUNI 2012 |

KÜCHENKUNDE

|

KIRSCHEN | 71

Roti, Schwarzi, Gibeligääli Chriesi gibt es, wie schon im alten Schweizer Kinderlied besungen, in vielen Farbvarianten. Generell unterscheidet man zwischen Süssund Sauerkirschen, beide gehören zu den Rosengewächsen. Die grossen, knackigen und dunkelroten Kirschen sind in der Schweiz am beliebtesten. Insgesamt gibt es mehr als 800 verschiedene Chriesisorten. Absolut himmlisch schmecken sie frisch vom Baum gepflückt. Sie haben aber auch sonst so einiges zu bieten:

Das Pflücken der Chrieseli von Hand ist sehr arbeitsintensiv. Gute Qualitäten werden immer mit Stiel geernet, damit die Früchte nicht ausbluten. Aus diesem Grund sind Kirschen meist nicht ganz günstig. Lagern Sie Kirschen höchstens zwei bis drei Tage. Am besten frisch geniessen. Einfrieren kann man sie mit oder ohne Stein.

Inhaltsstoffe Kirschen enthalten Kalium, Phosphor, Eisen, Vitamine und Betacarotin und das Spurenelement Zink. Mit ihren Inhaltsstoffen werden Kirschen vorbeugend gegen Herz-KreislaufErkrankungen empfohlen, und sie sollen den Hormonstoffwechsel günstig beeinflussen. Kirschen gelten aufgrund ihrer rotvioletten Pflanzenfarbstoffe (Anthocyane, sogenannte bioaktive Substanzen) als entzündungshemmend, und sie sollen helfen, das Bindegewebe aufzubauen. Genug Gründe, tüchtig ins Körbchen zu greifen. Chriesi und Wasser Wie steht es denn mit der altbekannten Warnung, nach dem Verzehr von Kirschen bloss kein Wasser zu trinken? Tatsächlich ist es so, dass sich auf den Schalen der Kirschen Hefezellen befinden, die normalerweise von der Magensäure abgetötet werden. Durch die Flüssigkeit wird die Magensäure aber verdünnt. Die Hefezellen gären im Magen, und es können Bauchschmerzen auftreten. Sorgen machen muss man sich allerdings nur beim Verzehr von aussergewöhnlich grossen Mengen an Chriesi: ab einem Kilo aufwärts. In der Küche Viele Kirschensorten eignen sich bestens für Kuchenbeläge, in Kombination mit anderen Beeren zu Kompott oder zu Konfitüre verarbeitet. Zudem gehören Chriesi samt Stiel in jeden Rumtopf.


HIT

50%

149.–

jetzt

55.– vorher 110.–

GARDENA Schlauchwagen, Set Mit 15-m-Classic-Schlauch 5/8” Inkl. Armaturen: 1 Hahnenstück, er1 Adapter, 1 Schlauchstück, 1 Wasserstop und 1 Spritze. 6304.719

HIT

79.90

HIT jetzt

4.95 Wasserpistole, 4-teilig Set bestehend aus einem einstellbaren Sprühkopf und 3 Adaptern. 6305.160

BEST PRICE

50% jetzt

79.50 vorher 159.–

197.–

6304.290 6304.578

Gardena Micro Drip Start-Set + Bewässerungscomputer

Sorgenfrei in die Ferien Während der Ferienzeit werden die Gärten oft nicht gepflegt. Vorallem wenn die Temperaturen steigen, ist es umso wichtiger, den Garten gut zu bewässern. Abhilfe schafft der Bewässerungscomputer von Gardena, der im Zusammenhang mit dem Micro-Drip-Start-Set Ihre Gartenarbeit übernimmt. Mit dem Start-Set Gardena können Sie bis zu zehn Pflanzen gleichzeitig automatisch bewässern. Dieses Set ist natürlich umfangreich erweiterbar. Sparen Sie Geld Erweitern Sie den Bewässerungscomputer mit dem Gardena Regensensor und/oder Bodenfeuchtesensor. Diese Geräte messen den idealen Zeitpunkt, um die Pflanzen zu bewässern. So entsteht kein überflüssiger Wasserverbrauch. 6304.290 Gardena Regensensor 6304.439 Gardena Bodenfeuchtesensor

CHF 79.90 CHF 79.90

50% jetzt

Benzin-Rasenmäher BH 40 Motor MTD ThorX 35, 123 cm3, Motorleistung 1,7 kW/ 2,3 PS bei 2900 U/min., für Flächen bis 800 m2, Schnittbreite 40 cm, Schnitthöhenverstellung 6-fach 2,0-9,0 cm, 60-l-Grasfangsack, 27 kg. 6307.322

DO IT + GARDEN MIGROS Elektro-Rasenmäher EH 37 Motorleistung 1400 W, für Flächen bis 500 m2, Schnittbreite 37 cm, Schnitthöhenverstellung 3-fach 2,5-6,0 cm, 36-l-Grasfangbox, 9,5 kg. 6307.194

Aktionen ab 25.6. bis 30.6.12 oder solange Vorrat In folgenden Filialen erhältlich: Amriville Amriswil, Fachmarkt Buchs, Fachmarkt Kalchbühl Chur, Pizolpark Mels, Rheinpark St.Margrethen, Rüti, St.Fiden St.Gallen, Wil Larag-Areal, Wetzikon.

www.doit-garden-migros.ch

49.95 vorher 99.90

DO IT + GARDEN MIGROS Akku-Gras- und Buchsschere GS 3.6, Set Lithium-Ionen-Akku 3,6 V/1,1 Ah, Schnittbreite/ -länge 75/160 mm, 0,9 kg. 6307.268


|

IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 26, 25. JUNI 2012 |

MIGROS OSTSCHWEIZ | 73

NEWS

AdR-Produkt der Woche

Infoanlass Klubschule

Der Teig für das in den Hausbäckereien der Migros Ostschweiz hergestellte Pane Passione ruht vor dem Backen mindestens 18 Stunden, was dem AdR-Brot seinen besonders feinen Geschmack verleiht und es auch länger haltbar macht. Das knusprige Pane Passione passt gut zu herzhaftem Käse, Rohschinken und Salaten. Ein Brot (420 g) kostet Fr. 3.50.

Interessiert an medizinischen Ausbildungen? Am 27. Juni stellt Fabienne Gross, Leiterin Medizinische Berufsfachschule Klubschule Migros St. Gallen, folgende Ausbildungen vor: 18 Uhr: Vollzeitausbildung Medizinische Praxisassistentin EFZ 19.30 Uhr: Lehrgang Arzt- und Spitalsekretärin Bitte direkt bei Fabienne Gross anmelden: Tel. 071 228 16 13, fabienne.gross@gmos.ch

www.ausderregion.ch

Marco Wyss ist Projektleiter der TSW Musical AG, die «Tell – Das Musical» auf die Bühne bringt. Der 40-Jährige war zuvor Tourismusdirektor der Region Heidiland und ist Initiant der Musical-Aufführungen am Walensee, die 2005 mit «Heidi – Das Musical » ihren Anfang nahmen.

Tell als Vater, Bürger und Mensch Vom 18. Juli bis 25. August wird «Tell – Das Musical» auf der Walensee-Bühne aufgeführt. Das Musical erzählt Schillers Geschichte des Schweizer Volkshelden Tell neu.

T

ell wird im Musical als Mensch, Bürger und Vater im Zwiespalt zwischen Familie, Volk und Obrigkeit erlebbar. Berührende Melodien und Songs ziehen den Zuschauer förmlich in die Geschichte um Tell und den Freiheitswillen der Eidgenossen hinein. Marco Wyss, Projektleiter und VR-Präsident der TSW Musical AG, ermöglicht

Fabian Egli (links) zeigt die Entwicklung Tells vom einfachen Mann zum Volkshelden wider Willen. Bruno Grassini spielt seinen Widersacher Gessler.


IHRE REGION 74 |

|

MIGROS OSTSCHWEIZ

|

NR. 26, 25. JUNI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

dem Migros-Magazin einen Blick hinter die Kulissen. Herr Wyss, nach welchen Kriterien haben Sie den Stoff für das diesjährige Musical ausgewählt?

Es war uns wichtig, ein Schweizer Thema zu präsentieren. Für mich als Innerschweizer war es schon lange ein Traum, Tells Geschichte als Musical auf die Bühne zu bringen und seine Geschichte neu zu erzählen. Worauf dürfen sich die Zuschauer denn freuen?

Auf eine berührende Inszenierung der Geschichte unseres Schweizer Nationalhelden. Diese macht vor allem auch Tells Weg zum Helden erlebbar. Es ist eine Tell-Inszenierung, die es in dieser Form und Dimension bisher noch nie zu sehen gab.

Im Do it + Garden Migros findet jeder den passenden Rasenmäher.

Was steht dabei im Mittelpunkt?

Tell war ein einfacher Mann, der für seine Familie, seine Rechte wie auch seine Nächsten einstand und dadurch wider Willen zum Helden wurde. Den Kampf, den er dabei mit sich selbst auszufechten hatte, können die Zuschauer auf der Open-Air-Bühne am Walensee in einer packenden Musical-Inszenierung mitverfolgen. Interview: Silke Seichter

Die Migros ist Presenting Partner von «Tell – Das Musical», die feine Verpflegung der Besucher wird durch die Catering Services Migros organisiert. Weitere Informationen zu Inhalt, Aufführungsterminen und Tickets unter www. walenseebuehne.ch/tell-musical

Sponsoring by «Tell – Das Musical», 18. Juli bis 25. August 2012, Walensee-Bühne, Walenstadt

Tickets zu gewinnen Die Migros als Presenting Partner verlost 25 x 2 Tickets für Sonntag, 22. Juli, Vorstellungsbeginn 13.30 Uhr Einfach eine Postkarte bis spätestens 30. Juni 2012 einsenden und mit etwas Glück gewinnen: Migros Ostschweiz, Andreas Aeschimann, Industriestrasse 47, 9201 Gossau SG Die Benachrichtigung der Gewinner/-innen erfolgt bis 10. Juli. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Rasenpflege leicht gemacht

Regelmässiges Mähen ist wichtig für einen gepflegten, weichen Rasen. Ob ein Hand-, Elektro- oder Benzinrasenmäher angebracht ist, hängt von der Grundstücksgrösse und weiteren Faktoren ab.


|

IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 26, 25. JUNI 2012 |

|

MIGROS OSTSCHWEIZ | 75

D

as wichtigste Gerät zur Rasenpflege ist sicher der Mäher. Abhängig von der jeweiligen Grundstücksgrösse eignen sich entweder Hand-, Elektro- oder Benzinrasenmäher. Aber auch persönliche Vorlieben, Vorschriften im Wohnquartier sowie der Preis sind wichtige Kriterien bei der Wahl.

Elektromäher bis 600 m2, Benzinmäher bis 1500 m2 Für kleine Grundstücke, die regelmässig gemäht werden, ist ein handbetriebener Mäher vollkommen ausreichend. Für bis zu 600 m2 grosse Grundstücke sind Elektrorasenmäher ideal. Diese benötigen wenig Pflege und sind sehr umweltfreundlich. Einziges Manko: das Kabel. Sind die Gärten verwinkelt oder müssen viele Hindernisse umfahren werden, stört es. Für grössere Grundstücke bis 1500 m2 empfiehlt sich die Anschaffung eines benzinbetriebenen Rasenmähers. Dank Alkylatbenzin – das sogenannte grüne Benzin – sind Benzinmäher heute deutlich umweltfreundlicher. Dieses besteht fast nur aus Paraffinen und ist grösstenteils frei von gesundheits- und umweltschädigenden Stoffen. Für noch grössere Flächen sind Aufsitzrasenmäher ideal. Ebenfalls im Sortiment von Do it + Garden Migros sind Mähroboter und Akku-Rasenmäher.

Do it + Garden Migros: Geräte für jedes Budget Elektro- und Benzinrasenmäher gibt es in unterschiedlichen Preisklassen. Für den Einstieg bieten sich die günstigen Geräte unter dem Label «Best Price» an. In der Mittelklasse finden sich hochwertige Mäher der Eigenmarke von Do it + Garden Migros mit einem sehr guten PreisLeistungs-Verhältnis. Für gehobene Ansprüche eignen sich dann Geräte der Topmarken Bosch, Gardena und Wolff. Damit der Rasenmäher auch lange seinen Dienst verrichtet, bietet Do it + Garden Migros verschiedene Servicepakete an. Die Geräte werden je nach Paket von Experten geprüft, gereinigt und gepflegt. Im Sortiment der Ostschweizer Filialen von Do it + Garden Migros finden sich neben den Mähern weitere Geräte, welche die Pflege des Rasens wie des gesamten Gartens erleichtern. Mit etwas Einsatz kann sich so jeder über ein samtenes Grün freuen. Text: Silke Seichter

Einen detaillierten Überblick finden interessierte Gärtnerinnen und Gärtner unter: www.doit-garden-migros.ch, Menüpunkt Garten

Sorgt auch bei Regenwetter für Spass in den Ferien: Minigolf im «Säntispark».

Ferienspass für Daheimgebliebene

Die Sommerferien stehen vor der Tür. Viele Kinder freuen sich auf fünf Wochen ohne Mathe, Deutsch und Hausaufgaben. Für diejenigen, die nicht verreisen, offeriert der «Säntispark» einen Sommerpass. Dieser ist während der ganzen Ferienzeit gültig.

D

ieses Jahr macht das Zuhausebleiben mindestens genauso viel Spass wie das Wegfahren: Mit dem Säntispark-Sommerpass haben Kinder und Jugendliche von 6 bis 15 Jahren die Möglichkeit, während der St. Galler Sommerferien vom 7. Juli bis 12. August das Angebot im «Säntispark» zu nutzen. Vom Badevergnügen mit dem Wildwassercanyon bis zum Sport- und Spielvergnügen mit Bowling, Minigolf und Billard ist alles inklusive, so oft und so lange man will.

Der Sommerpass für fünf Wochen kostet 55 Franken und ist ab dem 7. Juli direkt an der Badkasse im «Säntispark» erhältlich. Kinder unter zehn Jahren dürfen nur in Begleitung Erwachsener ins Bad, ab zehn Jahren mit genügend Schwimmkenntnissen auch alleine. Beim Sport- und Spielangebot wird die Vorreservation empfohlen. Text: Marion Felber

Informationen zum gesamten Angebot des «Säntisparks» unter www.saentispark.ch

Jeden Tag ein anderer Bowling-Hit Genau richtig zum Sommerferien-Start wird im «Säntispark» ein Bowling-Angebot ins Leben gerufen. Jeden Wochentag gibts Spezialangebote und coole Gewinnchancen. Gratis-

Hot-Dogs mit Getränk am Dienstag, ein feiner Apéro für die Damen am Donnerstag, Happy Hour auf Getränke am Freitag und jeden letzten Sonntag im Monat ein schmackhaftes Brunch-Buf-

fet sind nur einige der vielen Highlights. Es gilt: Wer bowlt, profitiert. Das gesamte Wochenprogramm finden interessierte Bowler unter: www.saentispark.ch


IHRE REGION 76 |

|

MIGROS OSTSCHWEIZ

|

NR. 26, 25. JUNI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

«Das Zelt» bringt Topacts in die Berge Vom 6. bis 14. Juli ist das Schweizer Tourneetheater «Das Zelt» zum zweiten Mal in Lenzerheide zu Besuch und bietet ein abwechslungsreiches und hochstehendes Programm. Das Highlight des diesjährigen Gastspiels ist mit Sicherheit Komiker Kaya Yanar, berühmt aus der Sendung «Was guckst du?!». In seinem neuen Showprogramm «All Inclusive! Swiss Edition» nähert sich Kaya Yanar augenzwinkernd anderen Kulturen, Nationen und Sprachen und nimmt dabei auch die Schweizer auf die Schippe. Der

Comedian schildert seine Beobachtungen mit einer unvergleichlichen Mimik und Gestik. Nach fünf Jahren tritt die Schmetterband mit dem Rock-Urgestein Polo Hofer erneut gemeinsam auf. Aber nicht alleine, sondern mit illustren Gästen wie Fabienne Louves, Wolff, Sandee und Luke Gasser.

Bringt unzählige Dialekte in «Das Zelt»: Kaya Yanar.

Sponsoring by Weitere Infos finden Sie unter www.daszelt.ch

No Money, No Problem

Das Open Air Frauenfeld: Hochkarätiges Programm und Migros-Festival-Filiale.

Open Air Frauenfeld mit zwei Premieren

Das Open Air Frauenfeld findet heuer vom 6. bis 8. Juli statt. Die Migros ist nicht nur zum fünften Mal als Presenting-Partnerin dabei, sondern erstmals auch mit einer eigenen Migros-Festival-Filiale.

A

uch in diesem Jahr wird in Frauenfeld nicht mit grossen Namen des Hip-Hops gegeizt: Unter den 44 Acts und 108 DJs finden sich namhafte Kaliber wie Drake, Nas, Lauryn Hill und 50 Cent. Auch aufstrebende Künstler wie Mac Miller und A$AP Rocky finden im Juli den Weg in die Thurgauer Kantonshauptstadt. Für Freunde jamaikanischer Klänge gibt es dieses Jahr erstmals eine dritte Bühne, die Reggae-Stage. Mit einer Premiere wartet dieses Jahr auch die Migros auf: Zum ersten Mal wird

eigens am Open Air Frauenfeld ein rund 250 m2 grosser Supermarkt zentral auf dem Festivalgelände vorhanden sein. Im Supermarkt Grosse Allmend können sich die Kundinnen und Kunden zu den üblichen Migros-Preisen eindecken. Das rund 200 Produkte umfassende Sortiment ist genau auf die Bedürfnisse der Festivalkundschaft abgestimmt und beinhaltet unter anderem Bratwürste, Red Bull, Coca-Cola, Camping-Bedarf und diverse M-Budget-Artikel. Aus Schaffhausen wird dafür der

Filialleiter Beat Schönholzer anreisen und zusammen mit seinem achtköpfigen Team für das Wohlergehen der Festivalkundschaft sorgen. «Ich freue mich riesig auf diesen aussergewöhnlichen Laden und die aufgestellten jungen Kunden», erklärt er. Text: Nico Canori

Sponsoring by Open Air Frauenfeld, 6. bis 8. Juli 2012, Frauenfeld www.openair-frauenfeld.ch

«Wir sind jung und brauchen das Geld»: Unter diesem Motto steht der neue Auftritt der Migros mit ihrer Kultmarke M-Budget an den grössten Schweizer Open Airs. Neben einer grossen Verlosung von Festivalpässen profitieren Besucherinnen und Besucher der Open Airs St. Gallen, Frauenfeld, Gurten, Heitere und Gampel vor Ort von diversen M-Budget-Dienstleistungen wie Zelt aufbauen, Gepäck schleppen oder Schuhe putzen. Welche Dienste an welchen Open Airs angeboten werden, haben die Besucherinnen und Besucher im Vorfeld selbst auf der MBudget-FestivalPlattform www.mbudget-festivals.ch entschieden.


Jetz t Abo bestel len

unter w w w.sa ison .ch

/de/abo

oder 0848 877 833.

12 Au sgaben fĂź r nu

r Fr. 39.–


AKTION

AUF DAS GESAMTE I AM DEO SORTIMENT. JETZT PROFITIEREN, ANGEBOT GILT NUR VOM 26.6. BIS 22.7.2012

Mindesteinkauf: Fr. 6.– Gültig: vom 26.6. bis 22.7.2012

WERT FR.

2.–

Gesamtes I am Deo Sortiment

RABATT

Einlösbar in allen grösseren Migros-Filialen in der Schweiz. 1 Rabattcoupon pro Angebot einlösbar. Nicht mit anderen Coupons kumulierbar.

7 613269 161998


|

LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 26, 25. JUNI 2012 |

MIX | 79

IT’S A WILD WORLD

Drachenboote und Wandern in Hongkong

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

Bilder: iStockphoto; Reto Wild.

Die asiatische Metropole Hongkong lädt bis zum 31. August Besucher zum «Hong Kong Summer Spectacular» mit tollen Veranstaltungen ein (Infos unter www.discoverhongkong.com). Einen der Höhepunkte bildet der dreitägige «Hong Kong Dragon Boat Carnival» vom 6. bis 8. Juli. Vor über 100 000 Zuschauern messen sich im Victoria Harbour die weltbesten Drachenbootfahrer. ■ Die schönste Fährenfahrt der Welt führt mit der Star Ferry vom Tsim-Sha-

Tsui-Pier an der Südspitze der Halbinsel Kowloon nach Hong Kong Island. Sie kostet 2,5 Hongkong-Dollar oder umgerechnet 31 Rappen und dauert nur ein paar Minuten. Die Sicht auf die Skyline Hongkongs (Bild) mit den vielen modernen Wolkenkratzern ist imposant. ■ Neben den Stadtteilen Kowloon und Hong Kong Island lohnt es sich, die grösste Insel Lantau zu besuchen. Obwohl sich dort der Flughafen Check Lap Kok befindet, ist sie zum Wandern prädestiniert. Sie wirkt erstaunlich ländlich und verfügt mit dem Kloster Po Lin, dem sitzenden Bronzebuddha (268 Stufen bis zur Plattform!) und dem Disneyland über weitere Attraktionen. ■ Gut zu wissen: Obwohl die chinesische Sonderverwaltungszone bis Ende Juni 1997 britische Kronkolonie war, sprechen viele der sieben Millionen Einwohner kaum ein Wort Englisch. Kowloon ist als Übernachtungsort Hong Kong Island vorzuziehen. Übrigens: Regenzeit ist von Juni bis August.

Aufgewärmtes Beutelessen, Pommes, Burger. Nicht immer bekommen Krippenkinder einen gesunden Zmittag.

Wenn der Zmittag aus dem Beutel kommt

Vermehrt tischen Schweizer Schulen und Krippen Fertiggerichte auf. Den Kindern ist das egal. Hauptsache, es schmeckt. Ernährungsexperten sehen es kritischer.

O

b Zürcher Geschnetzeltes oder Spaghetti Bolognese frisch zubereitet werden oder aus dem Beutel kommen, spielt Kindern grundsätzlich keine Rolle. Also machen es sich immer mehr Schulkantinen und Krippen einfach und setzen auf Conveniencefood, also auf Fertigmenüs, die nur noch erhitzt werden müssen. So wächst laut eines Berichts der Zeitung «Der Sonntag» der Mittagstischmarkt in öffentlichen Schulen stark — wovon vor allem Catering-Firmen profitieren. Die SV Group aus Dübendorf ZH beliefert zurzeit 50 Schulen, Kindertagesstädten, Krippen, verpflegt 2000 Kinder täglich. Im nächsten Jahr rechnet das Unternehmen schon mit 3000 Kindern. Eine Entwicklung, die für den Ernährungsfachmann Raoul Furlano, Leiter der pädiatrischen Gastroenterologie und

Ernährung am Universitäts-Kinderspital beider Basel, problematisch ist. Denn Fertiggerichte enthielten oft viel Zucker, zu viel Fett, hätten einen eher hohen Salzgehalt und oft einen geringeren Vitamin- und Mineralstoffgehalt. Zudem seien sie teurer als Frischprodukte. «Ganz schlecht sind Tiefkühlprodukte. Sie können durch verdauungsresistente Stärke zu Blähungen führen.» Nicht umsonst habe in den letzten Jahren die Übergewichtigkeit bereits im Vorschulalter stark zugenommen. «Also machen wir, was die Ernährung angeht, sicher nicht alles richtig», betont Raoul Furlano. Text: Thomas Vogel

www.facebook.com/MigrosMagazin Wie oft pro Woche ernähren Sie sich (und die Familie) von Fertigprodukten? Die Umfrage.


leben 80 |

|

mix

|

Nr. 26, 25. JuNi 2012 | migros-magazin |

5 Fragen

«Keuschheit ist nicht zeitgemäss»

Zurzeit läuft der Dokumentarfilm «Virgin Tales» in den Schweizer Kinos. Dieser beschreibt das Leben einer amerikanischen Familie, deren sieben Kinder sich den Sex für die Ehe aufsparen. Ein Zukunftsmodell oder eine unzeitgemässe Utopie?

1

Ingrid Hülsmann,der Film «Virgin Tales»,der derzeit im Kino läuft, befasst sich mit dem Thema Keuschheit vor der Ehe. Jungfräulich in die Ehe – ist dieserAnspruch noch zeitgemäss?

Natürlich nicht. Früher, als die Mädchen sehr jung geheiratet haben, war er allenfalls ein Schutz vor ungewollten Schwangerschaften. Aber heute, in einer Zeit, in der Frauen viel später Familien gründen und ihnen gute Verhütungsmittel zur Verfügung stehen, macht er überhaupt keinen Sinn mehr.

2

Welche Rolle spielen bei der Enthalt­ samkeitsdebatte sexuell übertragbare Krankheiten?

Ingrid Hülsmann (62), Fachpsychologin, Sexualtherapeutin und fachliche Leiterin des Präventionsprojekts «Lilli».

Hinter solchen Forderungen stehen eher religiöse denn medizinische Gründe. Was sexuell übertragbare Krankheiten betrifft, hat eine norwegische Studie gezeigt: Mädchen, die sexuell aufgeklärt sind, schätzen ihren Körper mehr und verhüten verantwortungsvoller. Damit schützen sie sich auch vor sexuell übertragbaren Krankheiten.

3

WelcherAnsatz führt zu mehr ungewollten Teenager­Schwangerschaften? Der offene oder der restriktive?

Die Zahlen hierzu sind völlig eindeutig. Ein Studie von 2006 hat gezeigt: Im aufgeklärten Holland werden pro Jahr etwa

12 von 1000 Teenagern schwanger, in den restriktiven USA sind es 72.

4

Wie hat sich der Umgang der Jugendlichen mit Sexualität in den vergangenen Jahren verändert?

Erstaunlicherweise hat er sich in den letzten zehn Jahren kaum verändert. Noch immer wünschen sich die allermeisten Sex mit jemandem, für den sie Gefühle haben. Noch immer liegt das durchschnittliche Alter beim ersten Mal bei etwa 16 Jahren. Allerdings verzerren unter anderem die Flut an zugänglichen Bildern (wie Pornos auf dem Handy) und das Internet die Vorstellung davon, was

Anzeige

20% GÜNSTIGER AUF ALLE BIFIDUS DRINKS UND BIFIDUS JOGHURT DRINKS. JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 26.6. BIS 2.7.2012, SOLANGE VORRAT

20% 2.80 statt 3.50

Bifidus Drink Erdbeere Packung à 6 x 65 ml

20% 1.55 statt 1.95

Bifidus Joghurt Drink Mango 500 ml

20% 2.80 statt 3.50

Bifidus Drink Vanille Packung à 6 x 65 ml


|

LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 26, 25. JUNI 2012 |

|

MIX | 81

MEIN GARTEN

Rare Schönheit Eines von acht Mädchen unter 18 Jahren legt in den USA heute ein Keuschheitsgelübde ab («20 Minuten» vom 5. Juni).

5

Wie können Eltern ihren Kindern ein behütendes und doch alltagstaugliches Wissen über Sex mitgeben.

Eltern können den wertschätzenden Umgang mit dem eigenen Körper fördern. Wenn Kinder daheim erklärt bekommen, wie Sexualität funktioniert, wie man verhütet, können sie einen verantwortungsvollen Umgang mit ihrer Sexualität lernen. Interview: Andrea Fischer

Bei Ihrer Strauchpappelsuche setzt Gartenexpertin Haia Müller auf Leserhilfe. Bild: Flora Press/Botanical Images

normal ist. Das kann die Jugendlichen schon sehr irritieren und verunsichern.

Den ganzen «20-Minuten»-Artikel lesen Sie unter: www.migrosmagazin.ch Anzeige

Ich mag Malven, in ihren vielen Spielarten. Die Bechermalven sind zuverlässige Lückenbüsser, die bis spät in den Herbst hinein mit ihren rosa Blüten Kahlstellen im Beet kaschieren. Eben habe ich noch ein paar ausgesät. Das ist zwar spät, aber die Bechermalven sind robust und werden mich nicht enttäuschen. Vor Kurzem habe ich wieder einmal eine Buschmalve ins Steinbeet gesetzt. Lange waren die strauchartigen Buschmalven fast verschwunden und nur noch in alten Bauerngärten zu finden. Bis sie von England aus wieder Fuss fassten. Sie behaupten dort ihren Platz in den berühmten «mixed borders», und ich hoffe noch immer, dass sie diese Rolle auch bei mir übernehmen.Frustriert hat mich dieses Jahr eine andere Malvenart. Meine Naturgarten-

SALE

50% 0% Daunenduvet RONIN

Entendaunen, neu, rein, fedrig, g, 70 % Federn, 30 % Daunen, 1200 g, 160 x 210 cm

jetzt

89.50

gesucht Fachfrau hat mir geraten, als Ersatz für den erfrorenen Hibiscus doch eine Thüringer Strauchpappel zu setzen. Der Blütenstrauch ist ebenfalls eine Malve, das verrät ihr lateinischer Name Lavatera thuringiaca. Sie überlebt strenge Winter besser als ihre empfindlicheren Verwandten, wächst dafür langsamer. Aber wenn sie sich mal eingewöhnt hat, entwickelt sie sich zu einem richtigen Busch. Ich machte mich also auf die Suche nach der ausdauernden Schönheit. Doch Fehlanzeige: Bei allen Gärtnereien, die ich anfragte, zuckte man mit den Schultern und bedauerte, die habe man leider nicht im Sortiment. So schnell gebe ich aber nicht auf — vielleicht hat mir ja jemand einen Tipp, wo ich meine neue Malve kriegen kann.

Gültig vom 19.6. bis 16.7.2012, solange Vorrat.

20% 0% jetzt

2087.20 vorher 2609.–

vorher 179.–

100.– 00.– 0

Ecksofa MODENA

günstiger

50% 00% %

jetzt

199.–

jetzt

9.95

vorher 299.–

vorher 19.90

Matratze-Einlegerahmen-Set nlegerahmen-Set

Matratze mit Schaumstoffkern, Auflage synthetisch, Bezug Jersey abnehmbar und waschbar bei 60°, Einlegerahmen mit Schulterkomfortzone, 90 x 200 cm

www.micasa.ch

Frottierwäsche LARA

Duopack, 100 % Polyester/ Mikrofaser, extraweich und saugfähig, ig, diverse Farben und Grössen, z. B. Handtuch 45 x 90 cm

Diverse Farben, Materialien und Modelle, z. B. Stoff Lagos, sand, 285 x 157 x 76/105 cm Armlehne/Rückenlehne verstellbar


Ferienwohnung LAGO MAGGIORE Großes Angebot an privaten Ferienwohnungen und Villen rund um den Lago Maggiore. Fast alle Objekte mit Traumseesicht, Pool und / oder Privatstrand. Ruhige und sonnige Bestlagen. Geschmackvoll möbliert. Sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Ab 50,- / Tag. | 2 bis 15 Personen. Tel. 0049 228 620 930 | www.lago-reisen.de

seit 1991 www.seeblick-berlingen.ch

Gewerbe Erstellung professioneller Website mit Topdesign Web: www.llh-webmasterspezialist.ch

Übergewicht, Bluthochdruck, hohes Cholesterin, Diabetes, Stress? 1 Woche Ziele eines Aufenthaltes

SpezialAngebot

Entgiften und vitalisieren Sie Ihren Körper. In einer Vitalkur- und Kurswoche lernen Sie Übergewicht, Bluthochdruck, zu hohes Cholesterin, Diabetes sowie Erschöpfungs- und Müdigkeitszustände in den Griff zu bekommen. Sie erzielen schon nach kurzer Zeit überzeugende Fortschritte.

· rasch & gesund Depotfett · abbauen · Cholesterinwerte reduzieren · Körper entgiften & · vitalisieren · körpereigene Abwehrkräfte · gezielt stärken · dauerhafte Erfolge erzielen

Beinhaltet sechs Übernachtungen im DZ, EPD-Ernährungsprogramm, Getränke und Kurse, Benutzung Whirlpool, Tepidarium usw. (diverse Therapien und Massagen im Haus). 1 Woche ab CHF 998.statt CHF 1‘242.-

Dies ist die Aussage von vielen Hilfesuchenden. Schuld am Misserfolg hat der sogenannte Jo-Jo-Effekt, das Zusammenspiel von Verhaltensmustern und körperlichen Grundbedürfnissen. Die daraus entstehende Negativwirkung wird unterschätzt, denn sie erschwert die Behandlung ernährungsabhängiger Störungen. In einer Vitalkur- und Kurswoche wird Ihnen gezeigt, wie Sie dank der EPDErnährungstherapie diese Probleme lösen. Informationen zu EPD finden Sie auf www.epdernaehrungsprogramm.ch.

Monika Vitaliano: «Meinem Arzt war das Fachkurhaus bereits bekannt und er empfahl es mir wegen meines Übergewichts. Zusätzlich hatte ich beruflichen Stress und ein grosses Bedürfnis nach Ruhe. Jetzt war ich drei Wochen im Haus, konnte seit Beginn der Ernährungsumstellung 13 kg abnehmen und mich richtig erholen, ich habe die Therapieabteilung voll ausgekostet, wieder Freude an der Bewegung erlernt und viel Sport getrieben. Bereits haben mich Leute auf meine tolle neue Figur und Ausstrahlung angesprochen, dann sag ich natürlich auch wo ich war.»

Buchen Sie jetzt

Mein Arzt hat mir den Seeblick empfohlen

Tel.: 079 910 3873 8712 Stäfa ZH

Ferien

ab CHF 998.-

Weg mit überflüssigen Kilos

Erfolglos habe ich mich von Diät zu Diät gehungert

Mail: info@llh-webmasterspezialist.ch

Nächstmögliche Wochen □ Sa. 30.06. - 06.07.12 □ Sa. 07.07. - 13.07.12 □ Sa. 14.07. - 20.07.12 □ Sa. 21.07. - 27.07.12 □ Sa. 28.07. - 03.08.12 □ Mein Wunschtermin (ganzjährig offen. Ausnahme: 15.-21.12.2012) ___________________ □ senden Sie mir Ihre kostenlosen, unverbindlichen Unterlagen und Referenzbeispiele zu. Name _________________ Adresse _______________ Telefon _______________ Email ________________ Fachkurhaus Seeblick | 8267 Berlingen | Tel. 052 762 00 70 oder 071 666 83 40 www.seeblick-berlingen.ch

Südtirol... traumhaft schön zu jeder Jahreszeit Ein herzliches Grüßgott auf dem Sonnen-Hochplateau, nahe der Bischofsstadt Brixen im Eisacktal. Unser familiär geführtes Hotel mit dem besonderem Ambiente bietet eine hervorragende Küche, hochwertig eingerichtete Zimmer, geführte Kultur- und Almwanderung, Hallenschwimmbad, Whirlwannen, Sauna, Ruhebereich und gepflegte Liegewiese. KINDERSPEZIAL ANGEBOT im Juli und August: Kinder bis 5 Jahre GRATIS, von 6 bis 11 Jahre % 28,- und von 12 bis 15 Jahre % 38,HP ab % 68,- p.P./Tag I-39040 Natz bei Brixen • Tel. +39 0472 415 125 www.hotel-oberbrunn.it • info@hotel-oberbrunn.it

Urlaub Nähe Salzburg Königssee * Berchtesgaden Wolfgangsee * Gut Aiderbichl

Hotel Rupertihof

Eva-Maria & Thomas Berger

Ainring im Berchtesgadener Land Hotel mit Hallenbad, Sauna, schöne Zimmer, täglich Programm;

5 Tg., 4 x Halbpension € 272,8 Tg., 7 x Halbpension € 476,www.rupertihof.de Telefon: 0049 / 8654 / 48830

Info und Buchung:

Hotel Pension Planta Meran / Obermais / Südtirol - Sommerwochen Ruhige Lage, Panoramablick, bewachter Parkplatz 1 Woche HP ab 245,- Tel. 0039/0473/234536 www.pensionplanta.com info@pensionplanta.com

Poschiavo / Le Prese Erlebnisreiche Erholung und prächtige Wanderwege. 4 Tage – 3 Nächte Fr. 250.–, 7Tage – 6 Nächte Fr. 480.– inkl. Halbpension (Kinderermässigung).

Hotel Posta Le Prese, Tel. 081 844 02 48

Wissen wie – helfen auch Sie!

www.heks.ch, PC 80-1115-1

Gratisinserat


|

gefällt Mir

«Tanzmusik baut mich auf» Patrick Strübi (37), stv. Geschäftsführer MM Säntispark, 9030 Abtwil SG

1

2

Welches Musikstück holt Sie aus der Krise?

3

Welcher Film rührt Sie zu Tränen?

4

Meine Lieblingsserie am TV ist …

5

Mit welchem Game haben Sie bis jetzt am meisten Zeit verbracht?

6

Meine genialste App ist …

Kein Spezielles. Ganz allgemein baut mich rassige Tanzmusik auf.

Den rührenden Schluss von «The Rock», wo der Protagonist sein Kind in die Arme schliesst, finde ich immer wieder bewegend. … «Royal Pains» — die Serie, bei der es um einen Arzt in den Hamptons geht, finde ich sehr witzig.

Ich spiele täglich eine halbe Stunde SlotoMania auf Facebook. Das CasinoSpiel hilft mir beim Abschalten. Als angefressener Fussballfan nutze ich die «Blick»-Fussball-App.

7 8

Meine Lieblings-Website ist …

… Blick.ch.

Welches ist Ihre unterhaltsamste Fanseite auf Facebook?

Ich gehöre auf Facebook keiner Fanseite an. Ich benutze die Plattform lediglich zum Spielen.

9 10

Twittern Sie?

Ich habe keinen Twitter-Account. Woher holen Sie sich Ihre News?

Blick.ch und Teletext.ch halten mich auf dem neuesten Stand. Aufgezeichnet von: Evelin Hartmann

|

Mix | 83

neues voM zoo-doktor

Quichenotte ist Mami!

Frühmorgens und ohne Hilfe hat die Poitou-Esel-Stute Quichenotte ihr Fohlen bekommen. Beide sind wohl auf, nur der Nabel des Kleinen ist ausgerissen.

«

Welches Internetradio ist Ihr Geheimtipp?

Ich höre mir immer das gleiche Hitradio an. Da ich es aber unter meinen Favoriten gespeichert habe, weiss ich den Namen nicht auswendig.

Bild: Tierpark Goldau. Das Migros-Kulturprozent unterstützt den Tierpark Goldau.

leben

Migros-Magazin | Nr. 26, 25. JuNi 2012 |

Zoo-Tierarzt Martin Wehrle (49) berichtet jede Woche aus dem Tierpark Goldau.

Wir erwarten Nachwuchs im Tierpark. Das Euter der PoitouEsel-Stute Quichenotte ist deutlich zu erkennen — es kann nicht mehr lange dauern bis zur Geburt. Aber Esel bekommen ihre Fohlen meist in der Nacht. Sie haben nicht gerne Zuschauer bei der Geburt. Am Freitagmorgen bin ich auf dem Weg zur Bartgeiervoliere. Ich fahre der Weide der Poitouesel entlang, als ich plötzlich etwas wackliges Schwarzes sehe, das sich aus dem Gras erhebt. Ein Eselfohlen versucht sich mit aller Kraft in die Höhe zu stemmen. Das Kleine ist noch ganz nass. Eselfohlen versuchen schon nach kurzer Zeit der Mutter zu folgen. Sie gehören zu den klassischen Nestflüchtern, im Gegensatz zu uns Menschen. Wir halten nur kurz an, um die Mutter nicht zu beunruhigen, dann gehts weiter zu den Bartgeiern. Als ich später zurückkomme, ist das kleine Eselchen schon viel sicherer auf den Beinen und bedient sich bereits an der Milchbar der Mutter. Nach der Mahlzeit ist der richtige Zeitpunkt für eine erste Untersuchung. Vorsichtig nähere ich mich den beiden. Quichenotte ist Esel sind Nestflüchter. Schon eine Stunde nach der Geburt kann sich das Fohlen auf den eigenen Beinen halten.

eine sehr ruhige Stute. Sie lässt mich, ohne nervös zu werden, näher kommen. Es scheint mir fast, sie sei stolz auf ihren Nachwuchs und möchte mir ihren Zögling zeigen. Natürlich begrüsse ich die Mutter zuerst und gratuliere ihr mit ein paar Streicheleinheiten. Sie scheint dies zu geniessen. Etwas erstaunt bin ich nun aber, als das Fohlen, anstatt sich hinter der Mutter zu verstecken, sogleich auf mich zukommt. ‹Du bist aber gar nicht scheu›, sage ich zu dem vorwitzigen kleinen Langohr. Sein krauser schwarzer Fohlenpelz ist nun schon fast trocken, und ich kann das Tier sogar, ohne es festzuhalten, untersuchen. Dabei fällt auf, dass der Nabel direkt an der Bauchwand ausgerissen ist. Es blutet auch ein wenig. Das Fohlen ist somit anfällig für eine Nabelinfektion, die für Neugeborene sehr gefährlich ist. Aus diesem Grund entschliesse ich mich, ihm ein Antibiotikum zu spritzen. Die Kleine, es ist eine Stute, nimmt mir den Stich in die Halsmuskeln nicht übel. Sie kommt sofort wieder auf mich zu. Natürlich habe ich sie sofort ins Herz geschlossen. So viel Charme bringt einen zum Schmelzen.

»


leben 84 |

|

familie

|

Nr. 26, 25. JuNi 2012 | migros-magazin |

«Viele glauben, ein Anwalt löse alle Probleme» Michael de Luigi kennt sich aus mit dem Thema Trennung. Nun lanciert der 44-jährige eine Ausbildung zum Trennungsberater. Der Vorsteher des Vereins für Männer und Scheidung erklärt, warum Paare neben einer Eheunbedingt auch eine Trennungsberatung brauchen.

Michael de Luigi, Sie bieten nach den Sommerferien eine Ausbildung zum Trennungsberater an – eine Premiere für die Schweiz. Wieso denken Sie, brauchen Paare neben der Ehe- nun auch eine Trennungsberatung?

Auf sie/ihn mit Gebrüll: Bevor es zur erbitterten Kampfscheidung kommt, zeigt ein Trennungsberater Wege zu einer friedlichen Einigung auf.

Eine Trennung ist für die meisten Betroffenen Neuland. Viele wären froh, sie hätten jemanden, der sie in dieser schwierigen Situation berät. Vor allem als Mann ist man oft sehr allein — emotional wie auch in Bezug auf die zukünftigen Aspekte des Lebens oder der rechtlichen Abwicklung einer Trennung. Wieso gerade als Mann?

Männer kommen in die Beratung und erzählen, was ihre Frau von der Trennung erwartet, ohne klare Vorstellungen zu haben, was sie selbst erwartet. Männer reden viel weniger über Probleme und Gefühle. Mit

Freunden sprechen sie über Fussball oder Autos, weniger über persönliche Probleme. Sie wollen alles selber lösen und sind, im Gegensatz zu ihrer Frau, oft nicht über ihre Möglichkeiten informiert. Ist der Trennungsberater also eher ein Männerberater, oder ist er für Paare gedacht?

Wir wollen keine Männerberater ausbilden, sondern Paarberater. Im Verein für Männer und Scheidung beraten wir leider selten Paare. Die Ausbildung aber richtet sich an beide Geschlechter — sowohl in Bezug auf die künftigen Berater wie auch auf deren Klienten. Für wen ist nun der Trennungsberater die richtige Anlaufstelle?

Für Paare, die sehen, dass die Beziehung gefährdet ist, dass die Kommunikation nicht mehr klappt.

Sollte man da nicht eher zum Eheberater?

Oft kommen Männer nach einer erfolglosen Eheberatung zu uns. Denn Eheberatung ist genau wie Trennungsberatung eine Vertrauenssache. Und wenn einer der beiden Parteien dem Berater nicht vertraut, klappt es nicht. Das bedeutet aber nicht, dass die Beratung schlecht ist. Das bedeutet lediglich, dass man sich einen anderen Berater suchen soll — und sei es eben ein Trennungsberater. Früher ging man einfach zum Anwalt. Ist das falsch?

Viele Betroffene gehen auch heute noch zum Anwalt und glauben, der löse dann alle Probleme. Das kann er aber nicht. Er kann zwar juristische Probleme angehen. Es gibt aber viele Probleme, die andere Ursachen haben. Und unser Rechtssystem begünstigt nicht die güt-


|

liche Einigung, sondern den offenen Schlagabtausch vor Gericht. Dies kostet die Betroffenen nicht nur viel Geld, sondern trägt zur Vertiefung der Gräben zwischen den ehemaligen Partnern bei. Was unterscheidet den Trennungsberater vom Scheidungsanwalt?

Der Trennungsberater ist im Gegensatz zum Anwalt keine Parteienvertretung, er zeigt Wege zur friedlichen Einigung auf. Der Anwalt hingegen sagt, was zu tun ist. Zusätzlich denkt ein Trennungsberater ganzheitlich. Wenn es dem Klienten nach der Scheidung psychisch schlecht geht, kümmert das den Anwalt wenig, den Trennungsberater schon. Ein Anwalt kann den Eltern zum Beispiel auch nicht helfen, auch nach einer Scheidung Eltern zu bleiben. Der Trennungsberater kann das schon?

Bis zu einem gewissen Grad ja. Wir wollen für alle Beteiligten eine gute Lösung für die Zukunft suchen und zeigen nicht nur die juristischen Wege auf. Deshalb geben wir den Klienten auch zu ver-

stehen, dass eine Trennung besser gelingen kann, wenn man eine einvernehmliche Lösung sucht. Wird ein Partner überrollt, verlieren zum Schluss alle, denn eine Konsenslösung erweist sich meist als nachhaltiger als eine gerichtlich erzwungene Entscheidung. Aber trennen kann man sich doch auch einfach so, dafür braucht es keinen Berater.

Trennen schon, nur umfasst dies mehr als nur die Aufteilung der Wohnung. Wichtig ist eine glasklare Vereinbarung die aber doch so flexibel ist, dass die Parteien nicht bei jeder Änderung im Leben – sei es Arbeitslosigkeit, neues Eheglück, Studium der Kinder — wieder vor Gericht ziehen müssen.

«Männer wollen alles selbst lösen und sind oft nicht über ihre Möglichkeiten informiert.»

Die Ausbildung zum Trennungsberater

Bilder: Getty Images

LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 26, 25. JUNI 2012 |

Die Schweizerische Vereinigung für gemeinsame Elternschaft (GeCoBi) bietet einen europaweit einzigartigen Lehrgang an: die Ausbildung zum diplomierten Trennungsberater. Ein Trennungsberater soll Menschen, die von Trennung und Scheidung betroffen sind, helfen, dieses einschneidende Ereignis konstruktiv zu bewältigen. Der Lehrgang vermittelt Wissen in den Bereichen Scheidungs- und Familienrecht sowie Strategien, wie Kinder das Auseinandergehen der Eltern besser verarbeiten. Besonderes Gewicht liegt auf der gütlichen Beilegung von Konflikten: vom Umgang mit spannungsreichen Beziehungen bis hin zur konkreten Ausarbeitung einer Scheidungskonvention. Mehr Informationen: http://ausbildung.gecobi.ch

|

FAMILIE | 85

Solche Dinge fehlen oft in Vereinbarungen. Dafür sorgt aber ein erfahrener und guter Berater. Wem kann der Trennungsberater nicht weiterhelfen?

Klienten, die der Meinung sind, sie wissen eh schon alles. Aber auch, wenn zum Beispiel eine Mutter mit den Kindern ins Ausland zieht, die Kinder so dem Vater entzieht und die Vormundschaftsbehörde sich nicht für den Fall interessiert. Das ist dann auch für uns sehr frustrierend. Ist es nicht sehr belastend, tagtäglich mit Scheidungsschicksalen konfrontiert zu werden. Wie grenzt man sich da ab?

Das muss ein Trennungsberater lernen. Man kann mitfühlend sein und dennoch Abstand halten.

Welches ist der grösste Fehler, den ein Trennungsberater machen kann?

Dass man sich zu schnell mit dem Klienten verbündet. So übernimmt der Berater die Sichtweise des Klienten und verliert die Objektivität. Oder, wenn man sogleich gute Ratschläge erteilt. Ein guter Berater hört zuerst einmal zu und gibt Ratschläge nur auf Nachfrage.

Ist das Diplom als Trennungsberater eidgenössisch anerkannt?

Bisher nicht. Aber es gibt eine Praxisprüfung zusammen mit einem Coach, und nur, wer besteht, erhält ein Diplom. Sicher ein bleibender Wert, denn die Dozenten des Kurses sind keine Unbekannten. Wie gross ist die Nachfrage nach dem ersten Kurs zum Trennungsberater?

Die Resonanz war sehr gut. Einzelne Kursplätze sind aber noch frei. Interview: Thomas Vogel

Zum Wohl der Kinder: Worauf Eltern während und nach einer Trennung achten sollten.


leben 86 |

|

in form

|

Nr. 26, 25. JuNi 2012 | migros-magazin |

Fieberschübe am Palmenstrand

Viele Menschen erkranken gleich am ersten Tag ihrer Ferien. Meist sind es nur Wehwehchen, doch im schlimmsten Fall droht ein Herzinfarkt. Der Grund: zu viel Stress vor und während der Reise.

S

Herzschwäche ist der Hauptgrund für Todesfälle während der Ferien.

onne, Strand, Palmen — so stellt man sich erholsame Ferien vor. Doch kaum am Ziel der Träume angekommen, die Taschen stehen noch unausgepackt in der Ecke, fühlt man sich plötzlich schlapp, es kratzt im Hals. Und ab ins Bett, gleich am ersten Ferientag! Meist handelt es sich um harmlose Erkrankungen, wie etwa einen grippalen Infekt oder eine Magen-Darm-Unpässlichkeit. Doch für Menschen mit Herzproblemen birgt gerade der Ferienbeginn eine tödliche Gefahr: Herzinsuffizienzen sind der Hauptgrund für Todesfälle während der Ferien, besagt eine Studie der Universität Tilburg in den Niederlanden. Der Grossteil der Infarkte passiert schon am ersten oder zweiten Tag. Wie viele Menschen von diesem Phänomen betroffen sind, darüber gibt es kein exaktes Zahlenmaterial. «Der Zusammenhang ist schwierig zu beweisen», sagt Herzchirurg Thierry Carrel vom Berner Inselspital. Das erhöhte Krankheitsrisiko zu Beginn der Ferien sei aber medizinisch erklärbar: «Reisen bedeutet meist Hektik. Vor Ferienbeginn werden die letzten Arbeiten abgeschlossen. Der Stress stimuliert auch das Immunsystem. Lässt diese Anspannung plötzlich nach, klappt unter Umständen das Immunsystem zusammen.» Carrel spricht eine typische gesellschaftliche Entwicklung an. Vor 30 Jahren noch waren Ferien gleichbedeutend mit Faulenzen, am liebsten gemütlich im eigenen oder im Nachbarland. Doch im Zeitalter des Massentourismus fordert sich der Reisende auch bei der Erholung ein hohes Tempo ab. Der Trip in immer weitere Ferne wird zur nervlichen und körperlichen Strapaze. Das fängt schon

vor dem Start an: Auf den letzten Drücker Schreibtisch aufräumen, Post abbestellen, Badegarderobe kaufen, nachts schnell noch die Koffer packen. Und nur Stunden Thierry Carrel ist Herzchirurg am später im EllenboBerner Inselspital. genkampf mit Hunderten von Passagieren am Flughafen oder eingeklemmt im Stau auf der Autobahn.

im auto und im zelt erleidet man eher einen Herzinfarkt «Am Ziel sind diese Leute völlig erschossen», weiss Manfred Schedlowski, Professor am Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensimmunbiologie des Universitätsklinikums in Essen. Mit seinen Mitarbeitern untersucht er die Wirkung von Stress auf die körpereigene Abwehr. Unter Hochspannung schütte der Organismus Stresshormone aus — Adrenalin, Noradrenalin oder Cortisol. Diese Wachmacher wirken wie ein Turbo, der die Energiereserven mobilisiert, und übernehmen nebenbei auch die Feinsteuerung des Immunsystems. Tritt nun abrupt eine Ruhephase ein, «gerät das komplexe System durcheinander», so Schedlowski. Viren oder Bakterien haben leichtes Spiel. Für eine Erkältung genügt der kalte Luftzug einer Flugzeugklimaanlage. Kritisch wird es, wenn der Reisende schon vor Antritt der Reise Probleme mit dem Herzen hatte. «Stresshormone bewirken auch eine Verengung der Blut-

gefässe und erhöhen den Blutdruck», so Carrel. Tückisch für Menschen mit bekannten Risikofaktoren wie Übergewicht, Kreislaufproblemen, Diabetes, Arterienverengung, hohem Blutdruck sowie hohem Nikotin- und Alkoholkonsum oder erblicher Vorbelastung. «Patienten mit bereits bestehenden Gefässverengungen kann die Ferienhetze akut gefährden — durch Infarkte, venöse Thrombosen oder Lungenembolien», sagt Herzspezialist Carrel. Erschwerend komme hinzu, «dass die Menschen während der Anreise und der ersten Ferientage zu wenig trinken — auch in warmen Zonen, wo der Körper viel Schweiss absondert». Flüssigkeitsmangel bewirke «eine gewisse Verdickung der Blutflüssigkeit, die Blutzellen können dann sozusagen anfangen zu kleben». Auch auf emotionalen Stress reagieren Menschen mit Herzproblemen sensibler. Die niederländische Studie belegt, dass sogar die Art der Anreise und der Unterkunft eine Rolle spielt. So erlitten Autofahrer öfter einen Herzinfarkt als Reisende in einem Transportmittel, in dem sie sich bequem zurücklehnen konnten. Urlauber, die im Zelt nächtigten, waren eher gefährdet als solche, die ein komfortables Hotel gewählt hatten. Und dabei sind die Ratschläge der Experten unisono so simpel — und so einfach zu befolgen: Weniger ist mehr! «Nicht von 150 Prozent auf null runtergehen. Sich langsam in die Ferien einschleichen», rät Herzspezialist Carrel. Und Psychologe Schedlowski empfiehlt die alte Ferienregel: Erste Woche akklimatisieren, zweite stabilisieren, und in der dritten Woche tritt dann der Erholungseffekt ein. Text: Christiane Binder


|

leben

Migros-Magazin | Nr. 26, 25. JuNi 2012 |

illustrationen: Cristian Lindemann/Lindedesign

Tipps: So erleben Sie erholsame Ferien  Vor Ferienbeginn die verbleibende Arbeit in ruhe abwickeln.  Eine unbeschwerte, gemächliche Form der Anreise wählen.  Auch auf der reise das Trinken nicht vergessen. Herzspezialist Thierry Carrel rät zu 2 bis 2½ Liter Flüssigkeit am Tag, bei vorhandener Herzschwäche zu wenigstens 0,8 bis 1,2 Litern.  Langsames Ankommen in den Ferien: Lassen Sie es in den ersten Tagen ruhig angehen,

meiden Sie grosse Temperaturunterschiede. Alkohol nur in vernünftiger Menge konsumieren, Zigaretten vermeiden.  Auf gesunde Ernährung achten. Thierry Carrel rät zu mediterraner Kost.

ARBEITSRECHT

Ferientage, die durch Krankheit oder unfall für die regeneration quasi nutzlos geworden sind, können – auch zum Nachteil des Arbeitgebers – nachgeholt werden. Der Erkrankte muss al-

lerdings «unbedingt ein Arztzeugnis beschaffen», so Peter Schmid, Berater betriebliches Gesundheitsmanagement bei der Suva. Sicherheitshalber muss der Arbeitgeber schon am ersten Tag telefonisch informiert werden. Wichtig: Niemals dürfen Ferien eigenmächtig verlängert werden. Den Zeitpunkt für einen Nachbezug bestimmt immer der Chef. Ausnahme: Ein halber Tag Kopfweh reicht nicht. Peter Schmid: «Der Arbeitnehmer darf nicht jede unpässlichkeit zum Vorwand nehmen, um automatisch eine Verlängerung oder Wiederholung seiner Ferien zu erreichen.»

|

in forM | 87

Wer aus den Ferien lieber fröhliche Grüsse als eine Krankmeldung verschickt, sollte die freien Tage ruhig angehen.


Leben 88 |

|

auto

|

Nr. 26, 25. JuNi 2012 | Migros-Magazin |

Vier Fragen an

Hanspeter Bachmann (59), Generaldirektor Suzuki Automobile Schweiz AG

Eineinhalb Jahre ist er schon auf dem Markt. Jetzt rollt der Swift auch als Diesel auf die Strasse und überzeugt mit tadellosem Stopp-Start-System, niedrigem Verbrauch und vielem mehr.

Kleine Wunderkiste

Manchmal überraschen unspektakuläre Neuheiten ganz besonders: Zum Beispiel der Suzuki Swift. Der neue Diesel entpuppt sich als regelrechter Geheimtipp.

E

ineinhalb Jahre hatte sich Suzuki Zeit gelassen, ehe sie den neuen Swift mit Dieselmotor auf den Markt brachten. Klingt unspektakulär. Doch das von Fiat gebaute 75-PS-Aggregat entpuppt sich als Idealbesetzung. Zwar fehlt es den Benzinern (94 oder 136 PS) weder an Kraft noch an Sparsamkeit. Doch erst der Diesel macht diesen hübschen Kleinwagen richtig «rund». Zugegeben: 1248 cm³ Hubraum und 12,4 Sekunden von 0 auf 100

km/h klingen unspektakulär. Es ist vielmehr die Durchzugskraft (190 Nm ab 1750/min), die den Diesel so souverän macht: Wer ihn nicht in das «Anfahrloch» unterhalb 1500 Umdrehungen fallen lässt, erlebt einen kernig brummenden, aber niemals zu lauten, sehr überzeugenden Begleiter. Auch das tadellose Stopp-Start-System und der Testverbrauch beeindrucken. Mit fünf Litern liegt Letzterer, wie leider üblich, im Alltag über der Werksangabe (4,1 l/100

km = 106 g/km CO2; Energieeffizienz A) — ist aber trotzdem sehr günstig. Die Crux an der Sache: Man sollte mit dem etwas knorrigen Fünfganggetriebe eifrig schalten, um ihn bei Laune zu halten. Und Automatik oder 4x4-Antrieb gibt es nur im Benziner. Ausgewogen präsentiert sich das Fahrwerk: Mit dem Swift lässt sich lustvoll kurvenflitzen auf Passstrassen. Ein gelungener Mix, ergänzt durch ein unspektakulär gestyltes, aber tadelloses Cockpit und viel Platz im Fond. Damit erweist sich der Swift gerade als Diesel einmal mehr als Geheimtipp unter den Kleinwagen. Auf den ersten Blick wirkt der Preis des Diesels hoch: 21 990 Franken für einen Fünftürer? Doch der erste Eindruck täuscht, denn beim Swift ist eine Topausstattung (etwa Klimaautomatik, Sitzheizung und Alufelgen) im Preis inbegriffen. Text: Timothy Pfannkuchen

«Den Swift gibts bald mit E-Antrieb» Hanspeter Bachmann, warum folgt der Diesel erst eineinhalb Jahre nach dem Start des Swift?

Andere Länder hatten eine höhere Nachfrage nach Dieselfahrzeugen, deshalb wurden sie zuerst beliefert — und die Schweiz im Gegenzug zuerst mit dem hierzulande sehr beliebten, da geländetauglichen Swift 4x4. Was trägt Suzuki sonst noch zur CO2Reduktion bei?

Suzuki steht für kompakte, leichte und effiziente Fahrzeuge. Drei Beispiele: Der Swift und der Splash haben Stopp-Start-Systeme, der Alto stösst 99 g/km CO2 aus, und wer einen Swift Diesel kauft, profitiert dank Energieeffizienz A in einigen Kantonen von einer Steuererleichterung. Plant Suzuki auch Elektroautos?

Der Swift mit Elektroantrieb und Range Extender ist in Japan bereits auf der Strasse und kommt mittelfristig auch nach Europa. Was kann der Swift, was andere Kleinwagen nicht können?

Sein Preis-Leistungs-Verhältnis ist einzigartig, und der optionale 4x4Antrieb macht ihn gemäss VCS-Umweltliste 2012 zum umweltfreundlichsten Allradauto. Zudem ist er sehr vielseitig und in der Stadt wie auf dem Land zu Hause: Wir sind nicht umsonst mit 2,8 Millionen Autos im Jahr weltweit führender Kompaktwagenhersteller.


NEU

Endlich alles hören! „Jetzt kann ich wieder alles klar und deutlich hören!“

Wieder aufladbare Hörhilfe H Für nur Fr. 98.00 hören wie ein Luchs! ✓ ✓ ✓ ✓

Beim Fernsehen alles verstehen Gespräche bei Tisch problemlos mitbekommen An Geschäfts-Sitzungen jedes Wort hören In der Natur leiseste Töne wahrnehmen

ören Sie ab sofort wie ein Luchs dank dieser neuartigen Hörhilfe. Sie lässt sich einfach ins Ohr stecken und sorgt dort sicher und diskret dafür, dass Sie alles viel besser und klarer hören. Die Töne werden im Ohr verstärkt wiedergegeben und zeitgleich Hintergrund-Geräusche reduziert. Endlich verstehen Sie alles bei alltäglichen Konversationen, ohne ständig nachfragen zu müssen. Selbst leise Geräusche sind dank fortschrittlichem MikrochipTon-Prozessor wieder problemlos hörbar. Jetzt bestellen und morgen schon einen perfekten Hörgenuss geniessen.

Ihre Spar-Vorteile: Diese Hörhilfe ist mit demselben Mikro-TonProzessor ausgestattet, der in Tausende von Franken teuren Geräten eingesetzt wird. Da wieder aufladbar, sparen Sie Hunderte von Franken an Batterien. Gratis dazu: Praktisches Etui!

BESTELLSCHEIN Tel: 071 634 81 21, per Fax: 071 634 81 29, www.trendmail.ch

❑ JA, ich will wieder normale Konversationen verstehen können und selbst leise Töne wieder wahrnehmen. Deshalb bestelle ich gegen Rechnung (zahlbar innert 10 Tagen) plus Versandkostenanteil Fr. 6.90 wie folgt:

(Anzahl eintragen)

HÖRHILFE Art. Nr. 1241 Fr. 98.00

Lautstärkeregler Mikrofon USB (Kabelanschluss zum wieder aufladen) Federleicht und so klein wie eine Fingerkuppe, lässt sich diese Hörhilfe diskret und sicher ins Ohr stecken. Masse B x T x H: 1,4 x 2 x 1,8 cm

Hauptteil ON / OFF Ohrstöpsel (inkl. 5 verschieden grosse SilikonOhrstöpsel) CE-geprüfte Hörhilfe mit TÜV geprüftem VDE-Adapter.

❑ Frau ❑ Herr Name:

328-10 Vorname:

Strasse/Nr.: PLZ/Ort: Tel.- Nr.: Bitte zurücksenden an: TRENDMAIL AG, Service-Center, Bahnhofstr. 23, 8575 Bürglen TG

Schnell bestellen? Per Tel: 071 634 81 21, per Fax: 071 634 81 29 oder unter www.trendmail.ch


Auf nach Tripsdrill!

Rein ins FeRienveRgnügen. 1 wOCHe FRüHsTüCK ab

Vor den Toren Stuttgarts warten im Erlebnispark und im Wildparadies Tripsdrill über 100 originelle Attraktionen und drei putzmuntere Bärenkinder! Lust auf einen Kurzurlaub? Dann übernachten Sie doch im Natur-Resort in komfortablen Schäferwagen und Baumhäusern. Wir freuen uns auf Sie! Mehr Infos unter: www.tripsdrill.de/de/uebernachtung

TeneRiFFa

695.–

.– Kinderfestpreis 395 z.B. 29.6.12

AB 695 punkte

sOl TeneRiFFe

DDDD

Top-Lage an der pLaya de Las américas. mehr info: migros-ferien.ch

1 wOCHe HalbpensiOn ab

KeFalOnia

695.–

✃

.– Kinderfestpreis 395 z.B. 26.8.12

AB 695 punkte

Mi

MaReblue apOsTOlaTa DDDDd

TraumhafTe Lage und ersTkLassiger service.

8,00 Euro Gutschein

für Speisen und Souvenirs. Bitte an der Kasse am Eingang des Erlebnispark s umtauschen. Gültig für 1 Person bis 4. 4.11. 11. 2012. Nicht kombnierbar mit ander en Gutsc heinen. 74389 Cleebronn · Telefon +49 (0) 7135 / 99 99 www.tripsdrill.de · Autobahn A81 Singe n/Stuttgart –▸ A81 Stuttgart/Heilbronn – Ausfa ▸ hrt13 Mundelsheim

mehr info: migros-ferien.ch

1 wOCHe OHne MaHl zeiTen ab

neu!

FlORiDa

abrik der F n i ns hr bei u – 16 U n g h re n 4 a 1 f e , u P ro b 2012 tell . Juli o n s - A u s s 7 . a S asi Occ Mit

1445.– z.B. 7.9.12 inkl. Flug

AB 1445 punkte

sHeRaTOn sanD Key ResORT DDDD

ersTkLassige anLage im mediTerranen sTiL an ruhiger Lage miT einem paLmengesäumTen schwimmbad. mehr info: migros-ferien.ch

…ODeR nOCH günsTigeR H/ M-buDgeT www.MigROs-FeRien.C

Gratis-Buchungs-Nummer

gewinnspiel

0800 88 88 15 migros-ferien.ch

· Umweltschonender Elektroantrieb · Bis 30 km/h schnell · Auch ohne Führerschein Bitte senden Sie Gratisprospekte an:

Ingenieur Büro M. Kyburz AG Solarweg · 8427 Freienstein Tel. 044 865 63 63 Fax 044 865 63 80

Name / Vorname:

Jetzt Fan werden und Traumferien gewinnen. Das gefällt Ihnen: www.facebook.com/migrosferien

Strasse / Nr.: Postleitzahl / Ort: Telefon:

www.kyburz-classic.ch MF1


|

Leseraktion

Migros-Magazin | Nr. 26, 25. JuNi 2012 |

kreuzfahrt | 91

BUCHEN UND VOM ANGEBOT PROFITIEREN

Die «Costa Fascinosa» bringt Sie unter anderem an folgende Destinationen: Dubrovnik (rechts) und Santorini (rechts unten).

n Das Angebot: 8-Tage-Kreuzfahrt an Bord des neusten Schiffs zu fantastisch günstigen Preisen. Migros-Magazin-Leser erhalten eine reduktion von Fr. 100.– pro Balkon- beziehungsweise Fr. 75.– pro Aussen- und Fr. 50.– pro innenkabine. Familien profitieren doppelt. Zu den besten Feriendaten bezahlen Kinder nur Fr. 99.– im Zusatzbett oder Fr. 199.– in einer eigenen innenkabine n Reisedaten: 27. August bis 5. November 2012

Viel Kultur, viel Komfort

Mit der «Costa Fascinosa» begeben sich die Leser des Migros-Magazins auf eine der schönsten reiserouten durch das östliche Mittelmeer.

D

ie «Costa Fascinosa» bietet alles, was das Herz begehrt: total 1508 geschmackvoll eingerichtete Ka­ binen, mit Bad oder Dusche/WC, Mini­ bar und Telefon. Auch TV und Klima­ anlagen stehen an Bord zur Verfügung. Fünf Restaurants und 13 Bars/Lounges sorgen für das kulinarische Wohl. Well­ ness und Sport wird grossgeschrieben: Auf über 6000 m² bietet der Spa­Bereich diverse Massagen,Saunen und vieles mehr (gegen Gebühr). Ausserdem kann man in mehrerenWhirlpoolsundvierSchwimm­ becken, eines davon mit ausfahrbarem Glasdach, die Seele baumeln lassen. Auch ein attraktives Show­ und Unterhaltungsprogramm mit Theater, 4­D­Kino, Formel­1­Rennsimulator, Casino, Disco, Golfsimulator, Internet­

Café und anderem mehr sorgt dafür, dass nie Langeweile aufkommt: Der kos­ tenlose Kinder­ und Jugendclub ist zu­ dem ideal für Familien und bietet tolle Aktivitäten und Betreuung. Die Reiseroute: 1. Tag: Venedig, italien (ab: 17 uhr) 2. Tag: Bari, italien (12.30–18.30 uhr) 3. Tag: Katakolon (Olympia), Griechenland (12–18 uhr) 4. Tag: Santorini, Griechenland (8–18 uhr) 5. Tag: rhodos, Griechenland (8–18 uhr) 6. Tag: Entspannender Tag auf See 7. Tag: Dubrovnik, Kroatien (8–13 uhr) 8. Tag: Venedig, italien (an: 9 uhr)

n Aktionspreise für MM-Leser: Preise pro Person innenkabine ab Fr. 374.–, Aussenkabine ab Fr. 511.–, Balkonkabine ab Fr. 649.– Zuschläge pro Person 24.9.–22.10: innen- und Aussenkabinen Fr. 50.–, Balkonkabinen Fr. 200.– 27.8.–17.9.: innen- und Aussenkabinen, Fr. 150.–, Balkonkabinen Fr. 300.– Kinder bis 18 Jahre im 3./4. Zusatzbett: Fr. 99.–, Familienplan. Gültig für 2 Erwachsene und 2 Kinder. Diese erhalten eine eigene innenkabine für Fr. 199.– pro Kind n Im Preis inbegriffen: 8-Tage-Kreuzfahrt in gebuchter Kategorie, MM-Leser-rabatt, Vollpension an Bord, Hafentaxen, vielfältiges unterhaltungsprogramm, Kinderclub, Betreuung durch mehrsprachige Bordhostessen n Nicht inbegriffen: Hin- und rückreise (Bus ab/bis Schweiz Fr. 220.– Erwachsene; Fr. 110.– Kinder) oder Parking in Venedig (ca. 10 Euro pro Tag), Trinkgelder an Bord (7 Euro pro Person und Tag), Getränke und geführte Landausflüge, Annullierungskostenversicherung, Bearbeitungsgebühr n Buchung und Information: Hotelplan, Telefon 043 211 72 51 E-Mail: glattbrugg@hotelplan.ch Buchbar vom 25. Juni bis 14. Juli 2012 Es gelten die Allgemeinen Vertragsund reisebedingungen von MTCH AG. Bei Annullierung gelten die Bedingungen der reederei.


30% GÜNSTIGER ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 26.06.2012 BIS 09.07.2012 AUF ALLE DIM WÄSCHE PRODUKTE

36.7.505

36.7.505

statt 52

statt 23

Invisidims Coton Duopack Boxer Eine Baumwoll-Linie mit hohem Tragekomfort, unsichtbar unter der Kleidung.

Beauty Lift Bügel BH fte Gemoldete Cups, san sprungelastische Mikrfaser und optimale Flächenspannung.

17.8.505

15.3.905

statt 25

www.dim.ch

16.4.505

statt 52

Body Touch Dentelle Bügel-BH Feminine Spitzenlinie, nahtfreier BH mit Softbügel.

statt 21

Body Touch Dentelle Slip

Beaty Lift Slip

Das DIM-Sortiment erhalten Sie nur in ausgewählten Migros-Filialen: Migros Aare: MM Baden City, MM Bremgarten, MMM Schönbühl-Shoppyland, MMM Bern Marktgasse, MMM Brügg-Centre Brügg, MMM MPark Langendorf, MMM Buchs-Wynencenter, MMM Brugg-Neumarkt, MMM MParc Tivoli Spreitenbach Migros Basel: MMM Basel-Dreispitz MParc, MMM Basel-Claramarkt, MM Délemont, Migros Ostschweiz: MMM Wetzikon, MMM Mels-Pizolpark, MMM St. Gallen-Neumarkt, MMM Winterthur-Neuwiesen Migros Zürich: MMM Zürich City, MM Zürich-Affoltern, MM Altstetten Neumarkt, MMM Wallisellen-Glattzentrum, MMM Uster

DIM gibts in Ihrer Migros

chte ä N 2

339.– – 505. statt

mit dem Glacier express von davos nach zermatt Reisedaten: 29. Juni bis 14. Oktober 2012 Geniessen Sie eine Fahrt mit dem weltbekannten Glacier Express vorbei an beeindruckenden Schweizer Bergpanoramen und zwei Übernachtungen in den Vier-Sterne Sunstar Hotels Davos und Zermatt. Die Erlebnisbahn führt in rund acht Stunden durch unberührte Berglandschaften, tiefe Schluchten, liebliche Täler, 82 Tunnels und mehr als 268 imposante Brücken von Davos nach Zermatt. im preis pro person inbegriffen: 3 1 Nacht im Doppel- oder Einzelzimmer im Sunstar Parkhotel Davos 3 1 Nacht im Doppel- oder Einzelzimmer im Sunstar Style Hotel Zermatt 3 Reichhaltiges Frühstücksbuffet 3 Getränke aus der Minibar 3 Benützung von Hallenbad und Dampfbad 3 Fahrt mit dem Glacier Express in der 2. Klasse von Davos nach Zermatt 3 Sitzplatzreservation im Glacier Express 3 Hin- und Rückreise ab Schweizer Wohnort mit den öV/SBB

zuschläge pro person/aufenthalt: 32x 4-Gang-Wahlmenu bei Vorausbuchung nur CHF 60.– statt CHF 82.– 3Superiorzimmer zur Südseite mit Balkon: CHF 20.– 3Zusatznacht zum Spezialpreis in Davos/Zermatt: CHF 100.– 3Ohne Halbtax-Abo: CHF 117.– reduktion pro person/aufenthalt: 3GA-Inhaber zahlen CHF 119.– weniger Preise pro Person, Basis Halbtax-Abo. Tägliche Anreise nach Verfügbarkeit möglich.

info/reservation

Tel. +41 (0)61 925 70 70 reservation@sunstar.ch www.sunstar.ch


rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 26, 25. JuNi 2012 |

| 931 UnterhaltUng EXTRA

KREUZWORTRÄTSEL: GESAMTWERT 1150 FRANKEN

Gewinnen Sie 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken oder 10 EM-Bälle von Adidas!

Telefon Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD5 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/ SMS) Chancengleiche WAPTeilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/ MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 1.7.2012, 24 Uhr

ES

G C HE

ESNGC EHS CH ES CHEN K KE G N EN A RK K A K K A RK K A R T E • CARTE TE RTE T E • CADE CA AU • • • RTE C A R TA CA CA REGA CA RT LO DEA RT E U • CA E CA DE CA R TA AU D REG EA • A LO CA U R TA • CA RE GA RT LO A RE G AL O

Treppenlifte

ZUSÄTZLICH: 5Migros-Geschenkkarten im Wert von je 50 Franken für das blau eingefärbte Feld!

G

|

G

ES

CH

EN

KK

AR

TE

•

CA

R

TE

CA

D

EA

U

•

CA

RT

A

RE

G

AL

O

CH-9620 Lichtensteig Tel. 071 987 66 80

www.hoegglift.ch

Auflösung Nr. 25: WARSCHAU

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 1.7.2012, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

Treppenlift

rt Sofo rbar!

liefe

www.rigert.ch · 041 854 20 10

Gewinner Nr. 24: Rosmarie Durtschi, Uetendorf BE; Doris Waltenspühl, Steinhausen ZG; Claude Meyer, Therwil BL; Susanne Keller, Berikon AG; Silvia Ferrini, Basel BS; Hildegard Beer, Dielsdorf ZH; Hans Lussi, Goldau SZ; Elvira Handschin, Gelterkinden BL; Karl Lehmann, Rohrbach BE; Kurt K. Ritz, Zürich ZH Die Gewinner der 20 Spanien-Caps von SportXX finden Sie unter: www.migrosmagazin.ch/raetsel Gewinner «Zusatz» Nr. 24: Solèr Venanzi, Ilanz GR; Christoph Elmer, Glarus GL; Nina Hebeisen, St. Gallen SG; Yvonne Amweg, Rheinfelden AG; Nelly Porzio, Laufen BL


FERIENTIPPS für Kurzentschlossene

TOPLASTMINUTE

Lebensfreude unter 5 Sternen für Genussmenschen! Sonnentage: 3 Nächte inkl. Gourmet-HP (5-Gang), 1 x Bergbahnkarte, Wellness- & Aktivprogramm

pro Person ab € 372,–

3 Nächte · 3/4 Verwöhnpension mit GourmetAbendmenü · großzügiger Wellnessbereich · kostenlos Therme Aqua Dome Tickets · u.v.m ...

www.roemer.at Zum Jungen Römer

· A-5550 Radstadt · Tel. +43 (0)6452/6712

Bayerischer Hof

Lindner Parkhotel & Spa | www.lindner.de T +49 (0)8386 703 117/118 | F +49 (0)8386 703 704

O B E R S T A U F E N

www.parkhotel-frank.de

p. P. ab 3

Telefon +43 5253 5307 E-Mail info@hotel-rita.com Info www.hotel-rita.com

Neu: mit 20% Eröffnungsrabatt

Das neue Kinderhotel der Superlative mit perfekter Betreuung in allen Altersgruppen

Sommerangebot vom 24. 6. bis 24. 8. 2012.Ab 3 ÜN im Zeitraum So.– Do.erhalten Sie 1 weitere ÜN geschenkt. Angebot inkl. HP und 1 Aroma-Massage. 2 ÜN inkl. Feinschmecker-HP, 1 Wellness-Anwendung – 30 Min., finnische Sauna, Sport- & Animationsprogramm, Personal Training und vieles mehr! Fr. – So. pro Person im DZ ab € 219,– statt € 249,– So. – Fr. pro Person im DZ ab € 199,– statt € 229,–

Ferientage mit Erholungsgarantie!

(Juli & August)

ab

w72,–

(SF € 2 pro R 34 84, Pe 2,0 00 rso 0) n

Golf, Wellness, Wandern und Radfahren im Herzen der Salzburger Sportwelt inklusive Verwöhnpension pro Person und Tag ab

Werbung

Weitere Informationen finden Sie unter www.genusstipps.com

• Längste Hotel-Indoor-Rutsche in Deutschland • Eigenes Kleinkinderhallenbad • 2.000 m2 großer Indoor- Spielbereich • Ganzjährige Indoor- Eislaufbahn • Outdoor- Spielpark mit Minizoo • Indoor- Gokartbahn • Kino & Theater uvm.

195,–

Geben Sie das Stichwort Migros bei Ihrer Reservierung an

Am Prinzenwald 3 • D-87541 Bad Hindelang-Oberjoch Tel. +49 (0)8324-709-0 • www.topkinderhotel.com

+49 (0)8386 4950 · www.bayer-hof.de

Gesundheit

www.swiss-ecodent.ch / 056 426 93 84 Dental-Tourismus neu definiert! z. B. 1 Implantat und Zirkon-Krone 795.00 € * 1 Zirkon-Krone 320.00 € * 3-gliedrige Zirkon-Brücke 900.00 € * * inkl. Material- und Laborkosten

Ferien Fam.Gerhard Sum, Winterhalde 8, D-77773 Schenkenzell/Schwarzw. Fon +49 7836 7248, Fax 7649 winterhaldenhof@t-online.de ÜF ab 45,— €/Person und Tag

Wohlfühlen

www.winterhaldenhof.de Wellness

Wandern

Hotel BAUR Disentis / Mustér

direkt an den Seilbahnen Hallenbad, Sauna, große Zimmer;

Jetzt Sonderpauschalen !

5 Tage Urlaub

4 x Halbpension

geführte Wanderung, 1 x Bündner Spezialitäten, 1 x Kaffee/Kuchen, Fahrt mit den Bergbahnen

ab Fr.

330.-

Übern./Frühst. p.P. ab Fr. 65.Halbpension p.P. ab Fr. 90.-

www.hotel-baur.ch Telefon 081 / 929 54 54


|

rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 26, 25. JuNi 2012 |

2

|

UnterhaltUng | 95

QUIZ: WERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie einen Gutschein von Interhome im Wert von 300 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Kein Zufluss in den Vierwaldstättersee ist die …? J

Reuss

O Thur

V Muota

2. Wie nennt man im Militär den Beginn der Nachtruhe? P Zapfenstreich

U Abendrot

O Zimmerstunde

3. Wo findet das Finale der Fussball-EM 2012 statt? L

Danzig

S Warschau

E

Kiew

T

ca. 10 m

4. Wie gross wird der Kreisumfang bei einem Radius von 1 Meter? O ca. 3,14 m

R ca. 6,28 m

5. Was meint man in der Romandie mit «Fromage d’Italie»? I

Mozzarella

E

Fleischkäse

K Parmesan

A Hallwyl

T

Brunegg

I

Eisenerz

7. Was wird mit der sogenannten Fracking-Methode abgebaut? R Bauxit

T

Erdgas

8. Welchen Kampfnamen hat der Boxer Wladimir Klitschko? A Dr. Feelgood

E

Dr. Steelhammer

N Dr. Bone

2

3

4

5

6

7

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Auflösung Nr. 25: WINDROSE Gewinner Nr. 23: Dora Wespi, Luzern LU; Agathe Fuchs, Salmsach TG; Edith Albisser, Zofingen AG

Lösungswort: 1

Telefon Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 1.7.2012, 24 Uhr

6. In welchem Schloss wohnte der Schriftsteller Hermann Burger? O Sargans

So nehmen Sie teil

8

PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Raster ein. Der Lösungscode ergibt sich aus den orangen Feldern von links unten nach rechts oben. Die Lösung ist eine Buchstabenfolge, die kein Wort ergibt.

E

BADEHOSE GENESUNG I CHSUCHT I NSERENT MA R Z I P A N NUEST ERN PHONE T I K SCHASSEN SPE I CHER Z I EGELE I

Auflösung Nr. 25: GSEEA Gewinner Nr. 24: Jolanda Henz, Bärschwil SO; Norbert Riesen, Ostermundigen BE; Walter Hess, Lyss BE

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 1.7.2012, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.


RÄTSEL & SPIELE 96 |

|

UNTERHALTUNG

|

NR. 26, 25. JUNI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Entdecke die Welt mit … ENTDECKER-PASS

Auf dem Kamelhof in Olmerswil TG leben seit fünf Jahren zwölf Kamele und viele andere Wüstentiere. Tierpfleger Uli Runge erzählt den AnimancaKindern von deren Lebensgewohnheiten. Zuerst stellt er Mehmet vor, ein zwei Jahre altes Chamäleon. «Warum wechselt Mehmet die Farbe?», möchte Dominik (9) aus Flawil wissen. «Weil sich Chamäleons über ihre Farbe verständigen. Rot heisst etwa: Das ist mein Revier», erklärt Tierpfleger Uli. Später zeigt er eine mexikanische

Rotknievogelspinne (Bild rechts) und räumt gleich mit Vorurteilen auf. «Das Gift dieser Vogelspinne ist nie so gefährlich, dass ein erwachsener Mensch daran sterben kann. Dieses Exemplar ist schon zehn Jahre alt und von Haus aus etwas beissfaul.» Ein paar mutige Kinder lassen sie über ihre Hand laufen. Zum Schluss dürfen die Kinder die Kamele mit Brot füttern. Wenn ihr mehr über Wüstentiere wie Schlange, Wüstenigel und Spinne erfahren möchtet, meldet euch unter www.animanca.ch an (Stichwort: Erlebnispartner Kamelhof).

SUCHSPIEL

Entlang welcher Linie ergeben die Zahlen genau die Summe 100?

ENTDECKER-ZAHL

80 300 2011 erblickten in der Schweiz 80 300 Kinder das Licht der Welt. Wie in den vergangenen Jahren wurden mehr Buben (41 100) als Mädchen (39 200) geboren. Somit kommen auf 105 Bubengeburten 100 Mädchen. Jungs, was sagt euch das? – Wenn ihr eine Freundin wollt, immer schön nett sein zu den Mädchen.

BACK-TIPP

Glückskekse Eine tolle Geschenkidee für Schleckmäuler sind selbst gebackene Glückskekse. Zutaten (ergibt ca. 25 Stück): 3 Eiweiss, 60 g Puderzucker, 60 g Mehl, 45 g Erdnussöl Beschreibe kleine Zettel mit Glückwünschen. Falte diese zusammen. Zeichne auf mehrere Backpapiere je 6 Kreise à 8 cm Durchmesser. Heize den Backofen auf 180 °C vor. Gib das Eiweiss in eine grosse Schüssel und schlage dieses mit einem Handrührgerät leicht schaumig. Schlag weiter und sieb den Puderzucker und dann das Mehl portionenweise dazu. Zum Schluss hebst du das Öl unter die Masse. Gib je 1 EL der Masse auf die gezeichneten Kreise. Verstreiche die Masse gleichmässig. Backe diese portionenweise in der Mitte des Backofens 5–8 Minuten, bis die Ränder leicht Farbe annehmen. Gib sofort auf jede Portion einen Zettel und falte die Kreise mit einem Spachtel zusammen. Nimm vor dem Abkühlen einen Keks nach dem anderen und forme ihn zu einem Glückskeks. Vorsicht! Der Teig ist heiss und bricht leicht. Lass die Kekse auf einem Gitter auskühlen.

DIE NÄCHSTE ENTDECKER-SEITE GIBT ES IM MIGROS-MAGAZIN NR. 28 VOM 9. JULI

Bilder: Anette Wolffram Eugster

Besuch bei den Wüstentieren

Lösung: Die Summe von C ergibt 100.


|

rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 26, 25. JuNi 2012 |

|

UnterhaltUng | 973

BIMARU

BRÜCKEN

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, 3 3 4 3 3 diagonale Brücken und Verbindungen mit mehr als 2 Linien 1 sind nicht erlaubt. 3 3 4 2 2 www.raetsel.ch/bruecken

3 0 2 4 1 2

4

Auflösung Nr. 25:

0

4

2 4

2

2 1

2

5

1

3

2

2

0

2

2

KINDEREGGE

3 1 2 2

2 4 1

6 2 2 5

2 7 2

3 2 3 4

3 2

3 4 3

4 3

Auflösung Nr. 25: 3 4

1

2

2

4

5

2

3

2

3

6

2

6

1

3 1

2

5

2

3

3 3

4

1

3

3

2 2

2 3 3 2 3

WER FÄHRT WOHIN?

RÄTSELSPASS

JETZT WIRDS KNIFFLIG

Denkt ganz fest nach – und ihr werdet die Lösung bestimmt herausfinden.

1

WER HAT GEBURTSTAG? Nina sagt zu Hugo: «Ich habe ein Geschenk für die Tochter der einzigen Schwester meiner Tante.» Hugo schnallts nicht ganz. Wisst ihr, für wen das Geschenk ist?

Auf dich warten Prämien, Spiele, Rätsel, das ClubMagazin und tolle Veranstaltungen. Kostenlos anmelden unter:

WER BEKOMMT EINEN APFEL? Nina hat eine Packung mit sechs Äpfeln. Alle sechs, also Nina, Hugo, Tobi, Flix, der Ausserirdische, Fanny, die Piratin, und Fanto, der Geist, möchten gerne einen davon haben. Wie kann Nina jedem einen Apfel geben, auch wenn ein Apfel in der Verpackung bleibt?

www. lilibig gs.ch

Lösung: Nina: Bett Hugo: Planet Tobi: Zelt Fanny: Schatztruhe Croco: Hundehütte

KOMM IN DEN LILIBIGGS CLUB

2

Die Lilibiggs und ihre Freunde fahren weg. Aber wohin denn eigentlich? Finde heraus, wer welches Ziel hat, indem du den Strassen folgst.

Lösung: 1. Nina hat das Geschenk für sich selbst! 2. Hugo, Tobi, Flix, Fanny und Fanto bekommen ihren Apfel in die Hand. Nina nimmt die Verpackung mit dem verbleibenden Apfel drin.


Ein Inserat kann durchschnittlich 2 ½ Leserinnen und Leser haben. Dieses Inserat macht Werbung für Werbung in Zeitungen und Zeitschriften. Der Verband SCHWEIZER MEDIEN schreibt dazu jedes Jahr einen Wettbewerb für junge Kreative aus. Dabei siegte auch diese Arbeit – kreiert wurde sie von Nora Saner und Julien Joliat, Werbeagentur inflagranti. www.das-kann-nur-ein-inserat.ch


|

rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 26, 25. JuNi 2012 |

4

|

UnterhaltUng | 99

SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 3 9

6 1

7

1

3 2 6 9 8

5

9 6

4 5

5 7

3 1

7

4

9 6 4 5 6

7

6

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

3 So nehmen Sie teil

5 4

Auflösung Nr. 25: 982 8 3 9 7 4 1 6 2 5 Gewinner Nr. 24: 1 2 7 6 5 3 9 8 4 Claude Henchoz, 5 4 6 9 8 2 3 1 7 4 6 3 5 2 7 8 9 1 La Tine VD; 2 1 5 8 6 9 4 7 3 Martin Marugg, 9 7 8 1 3 4 2 5 6 3 9 1 4 7 8 5 6 2 Heiden AR; 6 8 2 3 1 5 7 4 9 Jonos Dul, 7 5 4 2 9 6 1 3 8 Nussbaumen AG; Susanne TrachselTeilnahmeschluss: Sonntag, 1.7.2012, 24 Uhr Lätsch, Bern BE; Adrian Wanner, Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Etzelkofen BE Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

06010009340

Anzeige

Gönnen Sie sich eine Auszeit im idyllischen Ferienort Lenzerheide und geniessen Sie prächtige Naturlandschaften, ein vielfältiges Erlebnisprogramm und pure Erholung zum attraktiven Spezialpreis.

5 nächte zum preis von 4

in Lenzerheide

29. Juni bis 19. August 2012

chF 628.– statt 785.–

19. August bis 14. Oktober 2012

chF 576.– statt 720.–

Im Preis pro Person inbegriffen: 3 5 Übernachtungen im Doppel- oder Einzelzimmer Economy 3 Reichhaltiges Frühstücksbuffet 3 4-Gang-Wahlmenu am Abend 3 Getränke aus der Minibar 3 Hallenbad, Dampfbad und Sauna 3 Bergbahnen Lenzerheide/Valbella info/buchung

iMpressUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 558 918 Exemplare (WEMF 2011) Leser: 2 354 000 (WEMF, MACH Basic 2012-1) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12

Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch

vom Dienst), Gerda Portner (GP, Produzentin), Heinz Stocker (Korrektor)

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), ruth Brüderlin (brü), Nathalie Bursac´ (nb, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), ralf Kaminski (rK), Daniel Schifferle (dse, verantw. Leben), reto E. Wild (rw)

Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Schmid (Leitung), rea Tschumi Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Can (jjc)

Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Jean-Sébastien Clément (jsc), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Christoph Petermann (cp), Anna Meister (APM), Michael West (M.W.)

Produktion: Andrej Abplanalp (AA, Leitung), Philipp Jordan (pj, Chef

Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Can (jjc, Leitung),

Sunstar hotel LenzerheideVVVV Tel. +41 (0)81 385 88 88 lenzerheide@sunstar.ch, www.sunstar.ch

Frank Dittersdorf (FD), Heidi Bacchilega (HB), Dora Horvath (DH), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Claudia Schmidt (CS), Jacqueline Vinzelberg (JV), Anette Wolffram (A.W.) Layout: Daniel Eggspühler (Art Director), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Petra Hennek, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: rené Feller, reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

New Media: Sarah Ettlinger (Leitung), reto Meisser, Nicole Demarmels, Pascal Ochsenbein Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Nadja Thoma Geschäftsbereich Verlag: Patrick Wehrli (Leitung), Alexa Julier, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71 Anzeigen: Thomas Brügger (Leitung), Yves Golaz, Hans reusser, Gian Berger, Kurt Schmid anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco, Christine Kummer, Janine Meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Lesermarkt: Carina Haid (Leitung), Maya Bächtold Media-Services: Patrick rohner (Leitung), Tabea Burri, Katrin Kappelmüller Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino AG, Bern, Tamedia AG, Zürich, ringier Print Adligenswil AG


PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN.

MIT MIGGY ZAHLEN UND PUNKTEN

TIPP

Miggy – das Sparschweinchen der Migros – ist nicht nur ein Werbestar, nein, es hat auch tausende Fans auf Facebook. Wer Miggy immer dabei haben will, kann jetzt eine Cumulus-MasterCard im frechen Miggy-Design bestellen. An den Vorteilen der Cumulus-MasterCard ändert sich nichts. Sie bezahlen keine Jahresgebühr, auch nicht in den Folgejahren, und können auch ausserhalb der Migros Cumulus-Punkte sammeln. Aktion: Sichern Sie sich bis zum 16. Juli 2012 eine gratis Cumulus-MasterCard in einem von drei coolen Miggy-Designs und sammeln Sie künftig, ohne je eine Jahresgebühr zu bezahlen, weltweit Cumulus-Punkte. Weitere Informationen: www.cumulus-mastercard.ch


MEHR CUMULUS-VORTEILE: www.migros.ch/cumulus

FERIEN AM GARDASEE

SWISS SEILPARK IN FIESCH

Der Gardasee ist für seinen Charme und für seine unterschiedlichen Gesichter bekannt: Ruhe und Erholung oder Sport und Unterhaltung – diese Region bietet jedem etwas. Entfliehen Sie dem Alltag und geniessen Sie ein paar unvergessliche Tage in einer Ferienwohnung am Gardasee.

Wer seine Geschicklichkeit, seine Konzentration und seinen Mut auf mehreren Parcours testen will, kann dies im neuen Swiss Seilpark tun. Die aussergewöhnliche Anlage ist der Topographie der Schweiz nachgebildet: Das gibt es sonst nirgends.

Aktionsdauer: Buchungen vom 25. Juni bis 15. Juli 2012 (für Abreisen vom 7. Juli bis 20. Oktober 2012) Preis: z.B. 1 Woche vom 1. bis 8. September 2012 in einer Ferienwohnung für fünf Personen in Pozzolengo – in der Nähe von Peschiera del Garda (Referenz-Nr. IT2808.301.1) Fr. 764.–, zzgl. Bearbeitungsgebühr. Profitieren: Buchen Sie online unter www.vacando.ch oder telefonisch unter der 24h-Hotline 043 810 91 56 und Sie profitieren von 1000 extra Cumulus-Punkten. Geben Sie bei der Buchung Ihre Cumulus-Nummer an. Hinweis: Dieses Angebot gibt es exklusiv bei Vacando, dem einzigen Schweizer Ferienhausanbieter mit CumulusVorteil. Vacando hat über 120 000 Ferienhäuser und Ferienwohnungen im Angebot. Weitere Informationen: www.vacando.ch

1000

PUNKTE

Aktionsdauer: 1. Juli bis 28. Oktober 2012 Preis: Erwachsene im Doppelzimmer mit Dusche/WC Fr. 68.– statt Fr. 85.– und mit Etagendusche Fr. 60.– statt Fr. 75.–. Kinder (6 bis 12 Jahre) im Doppelzimmer mit Dusche/WC Fr. 59.– statt Fr. 74.– und mit Etagendusche Fr. 51.– anstatt Fr. 64.–. Erwachsene im Vierbettzimmer mit Dusche/WC Fr. 64.– statt Fr. 80.– und mit Etagendusche Fr. 56.– statt Fr. 70.–. Kinder im Vierbettzimmer mit Dusche/WC Fr. 55.– statt Fr. 69.– und mit Etagendusche Fr. 47.– statt Fr. 59.–. Profitieren: Sie erhalten 20 Prozent Vorteil auf eine Übernachtung inkl. Frühstücksbuffet und Eintritt in den Seilpark. Erwähnen Sie bei der Reservierung das Cumulus-Angebot und weisen Sie beim Check-in Ihre Cumulus-Karte vor. Hinweis: Das Angebot versteht sich pro Person und Aufenthalt (exkl. Tourismustaxe), Verfügbarkeit vorausgesetzt. Weitere Informationen: www.sportferienresort.ch

20%

VORTEIL

FÜR FRAGEN RUND UM CUMULUS: CUMULUS-INFOLINE: 0848 85 0848


MEINE WELT 102 |

|

GESSLER-ZWILLINGE

|

NR. 26, 25. JUNI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

«Lotti Gessler ist ein Trampel»

Als Gessler Zwillinge singen und spielen sich Fritz Bisenz und Jasmin Clamor in die Herzen der Comedy-Fans. Seit 2008 sind die beiden ehemaligen Acapickels-Mitglieder als Duo unterwegs. Während sich ihre beiden Alter Egos Lotti und Barbara Gessler auf der Bühne gerne mal eins auf die Nuss geben, zeigen sie sich privat sehr umgänglich.

Name: Jasmin Clamor (43, links) und Fritz Bisenz (49) Sternzeichen: Löwe und Fische Wohnort: 8400 Winterthur und 8005 Zürich

Wieso leben Sie in Winterthur und Zürich? Jasmin Clamor: Mit dem Familiennachwuchs haben mein Mann und ich ein Haus gesucht, und das Haus in Winterthur hat sozusagen uns gefunden. Fritz Bisenz: Ich fühle mich sehr wohl im Zürcher Stadtkreis 5, wo unzählige verschiedene Kulturen aufeinandertreffen. Wo würden Sie gerne leben? Jasmin Clamor: In der Fantasiewelt meiner Kinder. Dort ist der Alltag rundherum wie weggezaubert. Fritz Bisenz: Ich lebe gerne in der Schweiz. Sie hat den gleichen Charakter wie ich: traditionell, aber sehr modern. Beruf und Lebenslauf: Jasmin Clamor: Im Zürcher Oberland geboren, kaufmännische Ausbildung, Mimenschule und Theaterausbildung. 1995 bis 2008 Mitglied der Frauen-Musikkabarett-Gruppe Acapickels. Verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Fritz Bisenz: In Deutschland geboren, mit 23 in die Schweiz eingewandert, Besuch einer Theaterschule und 1989 Mitbegründerin der Acapickels. Lebt in einer Partnerschaft. Unsere Figuren: Jasmin Clamor: Lotti Gessler ist die Resolute der beiden und ein Trampel. Im Privatleben bin ich aber eher diplomatisch und ein sanfter Charakter. Fritz Bisenz: Barbara Gessler lebt in ihrer eigenen Welt und ist total verschupft und verträumt. Ich hingegen stehe mit beiden Füssen auf dem Boden, bin aufgeräumt und gut organisiert. Text: Nathalie Bursac´ Bilder: Daniel Winkler

www.gesslerzwillinge.ch www.daszelt.ch


|

MEINE WELT

MIGROS-MAGAZIN | NR. 26, 25. JUNI 2012 |

GESSLER-ZWILLINGE | 103

UNSER LIEBSTER

«Unser Pianist Marino Bernasconi hat sehr zarte Hände und eine betörende Stimme. Seit zwei Jahren arbeiten wir mit ihm. Wir haben ein kleines Ritual: Vor jedem Auftritt kneifen wir ihn in den Po.»

UNSERE LEIDENSCHAFT

«Unsere Figuren Lotti und Barbara Gessler begleiten uns schon ein Leben lang. Wenn man einmal ein AlterEgo hat, kann man es nicht mehr so schnell ablegen. Wir harmonieren privat so gut wie auf der Bühne – und verstehen uns ohne Worte.»

UNSERE VORBILDER «Die berühmten deutschen KesslerZwillinge bewundern wir sehr. Mit 75 Jahren stehen sie noch immer auf der Bühne. Sie sind die perfekten Zwillinge: perfekte Synchronizität und perfekte Beine. Wir schauen regelmässig ihre Youtube-Videos an.»

UNSERE LIEBLINGSREQUISITE

«Wir haben ein Faible für Hundehandtaschen und besitzen acht identische Paare. Die ganz rechts waren unsere ersten. Sie heissen Mops und Möpsli.»

UNSER LIEBLINGSORT

«Wir sind quasi im Casino Theater Winterthur zu Hause. Hier haben wir unsere allererste Premiere gefeiert, und hier treffen wir uns auch regelmässig, um geschäftliche Sitzungen abzuhalten oder einfach um mit einem Gläschen Apfelsaft anzustossen.»

UNSERE LEKTÜRE

«Die eine (Jasmin) plant im Sommer vier Wochen Wohnwagenferien mit ihrer Familie in Australien, die andere (Fritz) ist ein absoluter Kuba-Fan.»


MGB www.migros.ch W

DIE STARS JEDES PARTYABENDS.

DA KOMMT PARTYSTIMMUNG AUF. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 26.6. BIS 2.7.2012, SOLANGE VORRAT

50% 1.650 statt 3.3

Alle Aquella 6 x 1,5 Liter z. B. Aquella grün, 6 x 1,5 Liter

20%

15.80 statt 19.80

Red Bull Standard und Sugarfree, 12 x 250 ml z. B. Red Bull Standard, 12 x 250 ml

50%

3.–

statt 6.–

M-Classic Chips Nature XL oder Paprika XL z. B. M-Classic Chips Paprika XL, 400 g

20% 3.500 statt 4.4

Alle Pom-Teddies im Duo-Pack z. B. Pom-Teddies Duo Original, 2 x 100 g


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Migros-Magazin-26-2012-d-OS by Migros-Genossenschafts-Bund - Issuu