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Migros-Magazin-25-2026-d-VS

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Migros-Magazin # 25 | migros.ch/magazin | 17. Juni 2026

Hochstapler

Burger selbst machen: So wird das Schichtwerk zur Delikatesse → Seite 24

Fussball-WM: Was der Nati-Küchenchef vor Spielen auftischt

→ Seite 10

Graue Haare färben oder nicht?

→ Seite 55

→ Seite 62 Nachhaltiger Einkauf: Welche Labels uns dabei helfen

Glühwürmchen: Wie die Leuchtkäfer die Nächte erhellen

→ Seite 12

DURCHSTARTEN ins Schuljahr

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7 Editorial

Aktuell

Kurz und gut

8 News mit Würze in Kürze Pancakes, Pasta, Poulet

10 Was Spitzenkoch Francesco Baraldo Sano unserer Fussball-Nati auftischt

Ratgeber

Wie kaufe ich nachhaltig ein?

12 Wir geben Orientierungshilfe im Labeldschungel

Im Zeichen des Friedens

16 Vor 550 Jahren fanden die Schlachten bei Murten und Grandson statt, jetzt wird dort gefeiert – eine Übersicht

Hablamos Schwiizerdütsch

20 Mehrsprachig aufwachsenzwei Familien erzählen

Die ultimativen Surftipps

23 So wird dein Handy reisefit

Genuss

Hochstapeln erwünscht

24 Unsere Burgerparade

Tacos vs. Fajitas

30 Das grosse Fladenduell

Migros-Magazin

Der Fitfluencer

Jane Fonda war gestern: Fünf Millionen Bewegungsfreudige folgen Leandro Fornito alias «LeoMoves» auf Social Media. Der Zürcher ist einer der bekanntesten Fitnesscoachs der Welt.

S. 52

Knobelzeit

33 Knacke unser Chips-Quiz! Dressingcodes

35 Wie du die weltbeste Salatsauce hinkriegst Wir laden zu Tisch mit …

36 … Schlagersängerin und Moderatorin Linda Fäh

Meine Region

39 Aktionen, Storys, News

Leben

Überlastete Frauenhäuser

46 Was jetzt gegen häusliche Gewalt getan werden muss Graue Haare – und jetzt?

55 Zwei Frauen, zwei Ansätze Arbeiten nach 65

56 Das spricht alles dafür «Grüezi, Frau Müller»

58 Kleiner E-Mail-Knigge

Die hellsten Leuchten

62 Alles über den Liebestanz der Glühwürmchen Kolumne

65 Filialleiter Yves Brunner grilliert sich um die Welt

67 Rätsel

71 Schlussgang

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migros.ch/win

Impressum

MIGROS-MAGAZIN

vormals Wir Brückenbauer, Wochenblatt des sozialen Kapitals, Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes (MGB)

ONLINE: migros.ch/magazin

ADRESSE: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich

TELEFON: 0800 840 848

KONTAKT: migmag.ch/leser

HERAUSGEBER: MGB

CHEFREDAKTORIN: Sabine Eva Wittwer

AUFLAGE: 1 314 143 Ex. (Wemf, Auflagenbulletin 2025)

LESERSCHAFT: 2 179 000 (Wemf, MACH Basic 2026-1)

ABONNEMENTE: migmag.ch/abo

TELEFON: 058 577 13 00*

Ausführliches Impressum auf migmag.ch/impressum

M-INFOLINE:

TELEFON: 0800 840 848

CUMULUS-INFOLINE:

TELEFON: 0848 850 848*

* 8 Rp./Min. aus dem Schweizer Festnetz

Liebe Leserin, lieber Leser

Mein Vater hält die witzigsten Reden, vor allem an Familienfeiern. Als sein Vater 80 wurde, scherzte er: «Mit 65 ging er in Pension und ist seither damit beschäftigt, mein Erbe zu verjubeln.»

Je näher er selbst auf die Pension zusteuerte, desto mehr kam er ins Grübeln. Von Champagnerlaune keine Spur. Er liebte seine Arbeit bei einer Firma für Fahrzeugprüfung. Warum also schon aufhören?

Schliesslich bot ihm sein Arbeitgeber die Option an, mit einem kleinen Pensum weiterzuarbeiten –eine glückliche Fügung.

Immer mehr Menschen arbeiten heute über das ordentliche Rentenalter hinaus. Manche, weil sie auf das Einkommen angewiesen sind, andere aus Freude an der Arbeit. Wie längeres Arbeiten die Altersvorsorge verbessert, erfahren Sie ab Seite 56.

Punkto Arbeitsfreude ticke ich wie mein Vater.

Ich kann mir gut vorstellen, länger als bis 65 berufstätig zu sein. Sofern mich die KI lässt.

Apropos Länger arbeiten

Mehr ältere Erwerbstätige

Von den 65- bis 74-Jährigen arbeiteten 2024 18,8 %. Das sind 1,4 % mehr als 2014.

Frauen holen auf 23 % der Männer und 15,2 % der Frauen zwischen 65 und 74 Jahren waren 2024 erwerbstätig. Der Anteil der Frauen ist aber gegenüber 2014 stärker gestiegen.

Teilzeit überwiegt Ein Siebtel der Erwerbstätigen im Pensionsalter arbeitet Vollzeit. Die meisten arbeiten 50 Prozent oder weniger.

Beiss ab …

Sushi aus der Röhre

Wer kennt sie noch, die Glace in der Kartonröhre, die mit leichtem Druck nach oben flutschte, direkt in den Mund?

So kann man auch Sushi essen: Denn die delikaten Reisrollen gibts jetzt auch in einer handlichen runden Verpackung. Sojasauce reinträufeln, Rolle für Rolle herausstossen und sauereifrei geniessen. Kein Wunder, erhalten die Pops gerade weltweiten Beifall auf Social Media.

Fussball-Weltmeisterschaft

Jetzt tippen!

Du weisst jetzt schon, wer Fussball-Weltmeister wird? Und wer nicht mal die Gruppenphase übersteht? Dann unbedingt mitmachen beim WM-Tippspiel von Migrolino. In jeder Spielrunde winken tolle Preise. Hauptgewinn ist ein Profigasgrill. So gehts: kostenlos online registrieren, vor jedem Anpfiff Tipp abgeben – und Preise abräumen. Mindestalter: 18 Jahre.

Hier registrieren:

Neues Design

Drück auf die Tube

Drin ist immer noch dasselbe: cremige Mayonnaise – perfekt fürs Sandwich, zu Pommes oder als Salatsaucenbasis. Nun hat die Tube ein neues auffälliges Aussehen erhalten wie die gesamte Tubenlinie der Marke Migros.

Migros Mayo Original 265 g Fr. 1.45

Drei Tipps

Hier helfen

Zip-Beutel

In der Küche sind verschliessbare Druckbeutel praktische Helfer. Nun findet man sie in der Migros im neuen, übersichtlichen Design. Das gelingt damit:

1

Vakuumieren: Fleisch oder Früchte in einen Beutel legen, Röhrli hineinstecken und Beutel verschliessen. Mit dem Röhrli die Luft hinausziehen, Röhrli entfernen und Beutel ganz verschliessen.

2

Schnell marinieren: Fleisch mit Gewürzen in einen Beutel geben, schütteln, fertig.

3

Platz sparen: Reste einer Suppe oder eines Eintopfs in einem Beutel einfrieren. Kurz und gut

Kitchen & Co.

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1 l, 15 Stück

Fr. 1.32 statt 2.20

Aktion: 40 % auf das gesamte

Kitchen & Co.

Folien- und Beutelsortiment, ab 2 Stück, vom 18. Juni bis 1. Juli

Eine lebenswerte Schweiz für alle

Zahl der Woche

Bei Temperaturen über 135 Grad beginnen Zuckerkristalle zu schmelzen. Aber erst ab 150 Grad färbt sich der Zucker goldbraun und entwickelt das typische Caramelaroma.

Farmer Snacks Caramel Cashew

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Das ist es: Ein erfrischendes Getränk mit säuerlichfrischem Ingweraroma

Das kann es: Den Durst löschen –auf eine besonders schmackhafte Art

Das ist das Lebenswerte Schweiz

Digitalen Anschluss nicht verlieren

Armut gibts auch im digitalen Raum: Ohne Geräte, Internetanschluss oder digitales Wissen bleibt man dort ebenso ausgeschlossen wie in der analogen Welt. Daher will das Migros-Kulturprozent armutsbetroffenen Menschen den Zugang zur digitalen Welt erleichtern. Es fördert Projekte von gemeinnützigen Organisationen, die mit den Betroffenen neue Wege ausprobieren oder Angebote weiterentwickeln.

Jetzt Projekt einreichen: → engagement.migros.ch/digitale-teilhabe

Probier

Fussball-WM

Er bestimmt, was die Nati-Spieler essen

Francesco Baraldo Sano ist der Küchenchef der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft. Im Gespräch verrät er, wie er sich auf die WM vorbereitet hat und was er den Spielern auftischt.

Feuer und Flamme für die Nati: Spitzenkoch Francesco
Baraldo Sano
Text: Edita Dizdar

Francesco Baraldo Sano, wie haben Sie sich auf dieses Turnier vorbereitet?

Seit Ende Februar plane ich mit unseren Ernährungsberatern die Menüs für die Zeit an der WM. Es geht um die einzelnen Speisen, Zutaten und Mengen.

Worauf achten Sie bei der Planung der Menüs?

Die Spieler brauchen genügend Kohlenhydrate, Proteine und Vitamine. Wir verlassen uns auf unsere Erfahrung.

Wie sieht ein normaler Arbeitstag in einem Hotel für Sie aus?

Um etwa sieben Uhr stehe ich in der Küche. Je nach Küchenteam habe ich mehr oder weniger zu tun. Nach dem Frühstück mache ich eine kurze Pause, danach bereiten wir das Mittagessen vor. Am Nachmittag mache ich Zimmerstunde und komme für den Abend wieder. Nach Schichtende tausche ich mich jeweils mit dem Hotelchef aus.

Was isst die Nati normalerweise?

Die Menüs der Spieler bestehen aus je einem Drittel Kohlenhydraten, Proteinen und Gemüse. Es gibt immer ein Buffet. Zum Frühstück wählen sie zwischen Eiervarianten, Pancakes, Porridge, Müesli und Früchten. Mittags und abends gibt es Fleisch und Fisch, Pasta mit und ohne Gluten und Sugo, weissen und schwarzen Reis, gelbe Kartoffeln und Süsskartoffeln, viel gedämpftes Gemüse und Salat. Zum Dessert wählen sie zum Beispiel zwischen Fruchtsalat, Kuchen, Bananenbrot und Vanillejoghurt. Wir süssen nur mit Ahornsirup oder Honig, nie mit Industriezucker.

Was servieren Sie am Spieltag?

Die Spieler essen zwischen acht und zehn Uhr ihr normales Frühstück. Nach etwa drei Stunden gibt es Salat mit gegrilltem Lachs oder Pouletbrust ohne deftige Saucen. Dreieinhalb bis drei Stunden vor Anpfiff bekommen sie panierte Pouletschnitzel aus dem Ofen und viel glutenfreie Pasta mit frischer Tomatensauce mit Basilikum.

Essen sie nach dem Spiel noch mal?

Ja, es gibt zum Beispiel Burger oder Kebab und am Schluss ein Tiramisù, das lieben sie.

Gibt es noch andere Foodtraditionen in der Mannschaft?

Fussball-WM
«Nach dem Match gibt es Burger oder Kebab und am Schluss ein Tiramisù.»

Francesco Baraldo Sano (53) stammt aus einer HotellerieFamilie. Der Italiener kocht seit 25 Jahren und führte bis 2024 sein eigenes Hotel und Michelin-Restaurant. Seit 2023 kocht er für die Nati, seit diesem Jahr auch für das Nationalteam der Frauen. Zudem ist er Markenbotschafter und Privatkoch. Er lebt mit seiner Frau und zwei Töchtern in Tarvisio, Italien.

Am Abend vor einem Matchtag kochen wir immer Risotto mit Parmesan.

Dürfen die Spieler am Buffet nach Lust und Laune schöpfen?

Unsere Ernährungsberater stehen mit mir am Buffet und beraten die einzelnen Spieler, was sie essen und was sie weglassen sollen. Die Spieler schöpfen ihr Essen aber selbst.

Sind Süssgetränke und Alkohol tabu?

Nach dem Match dürfen die Spieler ein Süssgetränk trinken, aber das machen nicht alle. Alkohol wird nicht konsumiert, wir kochen auch ohne Alkohol. Es gibt nur in Ausnahmefällen ein Bier, etwa wenn sie sich für ein grosses Turnier qualifiziert haben. Normalerweise trinken sie BioApfel- und -Orangensaft und Wasser mit und ohne Kohlensäure.

Reist ein Küchenteam mit Ihnen?

Nein, ich koche mit den Küchenteams der verschiedenen Hotels vor Ort. Wir sind seit Monaten im Austausch. Sie brauchen alle Informationen, damit sie im Notfall auch ohne mich kochen könnten.

Was ist die grösste Herausforderung? Eine gute Hotelküche zu finden, in der das Küchenteam einen guten Standard hat. Bisher hatten wir immer Glück.

Wie können Sie sicherstellen, dass die Qualität der Küche stimmt?

Ich frage im Vorfeld immer nach Bildern von Produkten und Speisen, die die normalen Hotelgäste bekommen. Wenn mich etwa das Bild vom frischen Thunfisch nicht überzeugt, sage ich ganz freundlich, dass wir etwas anderes kochen.

Berücksichtigen Sie die Küche des Gastlandes bei der Menüplanung? Ja, absolut. Diesmal stehen zum Beispiel auch Burritos und Tacos auf dem Menüplan.

Was lassen Sie ganz weg?

Für eine bessere Verdauung kochen wir ohne schwarzen Pfeffer, Chili, Knoblauch und Zwiebeln. Die Milchprodukte sind laktosefrei.

Sind heikle Esser im Team?

Ein paar, aber ich nenne keine Namen (lacht).

RATGEBER

Nachhaltig einkaufen leicht gemacht

Marienkäfer, Fisch, Sprosse, Ähre: Auf Produkten gibt es etliche Labels. Expertin Janina Storjohann schafft bei einem Rundgang durch eine Migros-Filiale Orientierung und erklärt, wie der M-Check dabei hilft.

Text: Silvia Schütz Fotos: Nik Hunger

Verpackungen geben darüber Auskunft, ob ein Produkt für Allergiker geeignet, nachhaltig, tier- oder klimafreundlich ist. Bestens kennt sich Janina Storjohann damit aus. Sie ist Nachhaltigkeitsmanagerin bei der Migros und sagt: «Lass uns gemeinsam einkaufen!» Mit ihrem Einkaufszettel aus gelabelten Produkten starten wir unseren Rundgang durch die 3MFiliale am Limmatplatz Zürich.

Saisonale und regionale Gemüse wie Spargeln sind nachhaltig und klimafreundlich.

Gemüse

Biorüebli und Biospargeln liegen in ihren Händen. Auf beiden Verpackungen weist der aufgedruckte M-Check fünf Sterne aus –die Höchstnote für Klimaverträglichkeit, also für einen vergleichsweise guten CO₂Fussabdruck. Das gilt auch für viele andere Gemüsesorten. Warum ist das so?

«M-Check beurteilt die Klimaverträglichkeit über das gesamte Eigensortiment der Migros, nicht nur innerhalb des Gemüses», sagt Janina Storjohann. Dass Gemüse im Vergleich zu Fleisch gut abschneidet, erstaunt nicht: «Bei vielen landwirtschaftlichen Erzeugnissen entstehen über 90 Prozent der Treibhausgasemissionen in der Produktion.» Fleisch verursacht stets mehr CO₂ als Gemüse. «Würde man Gemüse nur mit Gemüse vergleichen und Fleisch nur mit Fleisch, gäbe das ein anderes Resultat.»

Dann könnte zum Beispiel ein Biosteak im Fleischsortiment fünf Sterne erhalten und somit gleich viele wie ein regionaler Biosalat aus dem Bereich Gemüse – was die Klimafreundlichkeit falsch abbilden würde. Die Biospargeln legt die Expertin in den Korb. Merke: Gemüse, bio und saisonal – daran erkennst du Nachhaltigkeit schnell und klar.

Brot

Janina Storjohann bleibt bei einem gelben «Tiefpreis»-Schildchen stehen und greift nach einem hellen Krustenkranzbrot, auf dessen Verpackung sich ein IP-SuisseMarienkäfer befindet. Der Kranz landet im Korb. Apropos IP-Suisse: Der Marienkäfer kennzeichnet Lebensmittel, die naturnah und tierfreundlich in der Schweiz hergestellt werden. Kein Gentech, weitgehend keine

Tiefpreise gibt es auch bei IP-Suisse(Marienkäfer) und Bioprodukten.

Pestizide und genügend Auslauf für Tiere. Merke: Tiefpreise gibt es über das ganze Sortiment, auch bei Labelprodukten wie IP-Suisse- und Bioprodukten.

Fisch

Wir steuern die verpackten Fische an: MSC und ASC. Beide Labels mit dem Fisch auf der Verpackung versprechen analog zum M-Check Tierwohl Fisch aus verantwortlichen Quellen. Das bedeutet: Überfischung

Einkaufen

RATGEBER

erklärt die Labels MSC

und ASC

Der Fisch links weist einen M-Check von drei

Janina Storjohann
(Wildfang)
(Aufzucht).
Sternen aus.
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Grosse Asien-Kreuzfahrt

Vom tropischen Singapur zur Kirschblüte in Tokio

Mit eigener Schweizer Reiseleitung

20 Reisetage inkl. Vollpension an Bord ab Fr.

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Nonstop-Flüge mit

Inkl. 1 Nacht in Singapur & 2 Nächte in Tokio im Erstklasshotel

Exklusives Ausflugspaket mit Deutsch sprechenden Reiseleitern!

Innenkab. Kat. ID, bei 2 Personen CRUISEHIT 493

Leistungen – Alles schon dabei!

✓ Nonstop-Linienflüge mit SWISS Zürich-Singapur und Tokio-Zürich

✓ Flughafentaxen und Treibstoffzuschläge (Fr. 566.80 / Stand 4/26)

Die Diamond Princess Modernes Erstklassschiff mit 1337 komfortablen Kabinen – Baujahr: 2004, Renovierung 2024 – grosse Auswahl an Restaurants und Bars - keine festen Essenszeiten – 4 Schwimmbäder – grosser Wellness- und Fitnessbereich – Casino und Princess Theater

Entdecken Sie mit uns die faszinierendsten Städte Asiens – ganz ohne Kofferpacken! Es erwarten uns grandiose Landschaften, liebenswürdige Menschen und eine faszinierende Welt zwischen Jahrtausende alter Kultur und hochmodernen Städten. Mit Singapur, Hongkong und Tokio zur Zeit der Kirschblüte stehen gleich drei der faszinierendsten Städte Asiens auf unserem Programm, die an Sehenswürdigkeiten kaum zu überbieten sind. Freuen Sie sich auf angenehme Temperaturen und lassen Sie sich an Bord der luxuriösen Diamond Princess so richtig verwöhnen. Unvergessliche Eindrücke sind Ihnen garantiert!

Ihr tolles Reiseprogramm:

27.02.27 – Zürich – Singapur

Am späten Abend Abflug mit SWISS nonstop nach Singapur.

28.02.27 – Singapur

Am Abend Ankunft in Singapur und Transfer in unser Erstklasshotel.

01.03.27 – Singapur – Einschiffung

Nach dem Frühstück Stadtrundfahrt mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Transfer zum Hafen und Einschiffung. Um 16 Uhr sticht die Diamond Princess in See.

02.03.27 – Auf See

03.03.27 – Ho Chi Minh City (Vietnam)

Die lebhafte Stadt im Süden Vietnams erinnert mit ihren langen Baumalleen, Strassencafés und französischer Architektur immer noch an längst vergangene Zeiten.

04.03.27 – Auf See 05.03.27 – Chan May/Hue (Vietnam)

Die alte Kaiserstadt Hue gehört seit 1993 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Wir empfehlen Ihnen einen Ausflug in die Küstenstadt Hoi An. Die geschichtsträchtigen Gebäude der Altstadt muten an wie ein Freilichtmuseum.

06.03.27 – Auf See

07.03.27 – Hongkong

Auf unserer fakultativen ganztägigen Stadtrundfahrt erleben wir die einzigartige Atmosphäre auf den geschäftigen Strassen. Mit der Standseilbahn gelangen wir auf den

Victoria-Peak und geniessen eine einmalige Aussicht auf die Stadt.

08.03.27 – Erholung auf See 09.03.27 – Keelung, Taipeh (Taiwan) Keelung ist das Tor zur Millionenstadt Taipeh. Wo sich vor dreihundert Jahren kilometerweit Reisfelder hinzogen, erheben sich heute vollverglaste Bürohochhäuser, luxuriöse Eigentumswohnungen und moderne Warenhäuser über breiten Boulevards.

10.03.27 – Ishigaki (Japan)

Ishigaki ist mit seinem subtropischen Klima ein beliebter Ferienort. Kilometerlange weisse Sandstrände mit Palmen laden zum Entspannen ein – ein Stück Südsee in Japan.

11.03.27 – Okinawa (Japan)

In Okinawa erleben wir eine faszinierende Mischung aus japanischer und eigenständiger Ryūkyū-Kultur, geprägt von historischen Stätten wie der Shuri-Burg sowie lebendigen Märkten entlang der Kokusai-Strasse.

12.03.27 – Erholung auf See 13.03.27 – Kochi (Japan)

Die Burg Kochi thront hoch über der Stadt und belohnt mit einem fantastischen Panoramablick. Die Kirschblüte in Kochi zählt zu den frühesten des Landes und setzt meist bereits ab Mitte März ein.

14.03.27 – Kobe/Kyoto (Japan)

Kobe liegt malerisch an der Osaka-Bucht und empfängt uns mit einer reizvollen Mischung aus Tradition und Moderne.

15.03.27 – Erholung auf See 16.03.27 – Tokio (Japan) – Ausschiffung Nach der Ausschiffung erleben wir auf unserem Ganztagesausflug das pulsierende Grossstadtleben, eingebettet zwischen traditionellen Gärten und glitzernden Wolkenkratzern. Transfer in unser Erstklasshotel. 17.03.27 – Tokio (Japan)

Die Kirschblüte – in Japan als «Sakura» verehrt gilt als Symbol für Schönheit und Vergänglichkeit. Auf der halbtägigen Stadtrundfahrt bekommen wir einen guten Eindruck der grössten Metropole der Welt.

18.03.27 – Tokio (Japan) – Schweiz Transfer zum Flughafen für unseren Nonstop-Rückflug mit SWISS in die Schweiz, wo wir am Abend ankommen.

Ausflugspaket mit 8 Ausflügen zum Sonderpreis von Fr. 1449.-

Buchen Sie die exklusiv von uns organisierten Ausflüge mit Deutsch sprechender Reiseleitung bereits im Voraus: Ho Chi Minh City – Chan May – Hongkong – Keelung – Ishigaki – Okinawa –Kochi – Kobe Mindestteilnehmerzahl: 25 Personen

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✓ Alle im Programm erwähnten Transfers

✓ 1 Nacht in Singapur im Erstklasshotel inkl. Frühstück

✓ Stadtrundfahrt in Singapur

✓ Kreuzfahrt gemäss Programm

✓ 15 Übernachtungen in der gewählten Kabinenkategorie auf der Diamond Princess inkl. Vollpension an Bord

✓ Teilnahme an den Bordaktivitäten

✓ Hafentaxen + Sicherheitsgebühren

✓ 2 Nächte in Tokio im Erstklasshotel inkl. Frühstück

✓ Ganztagesausflug «Höhepunkte von Tokio» inkl. Mittagessen

✓ Halbtägige Stadtrundfahrt in Tokio

✓ Eigene Schweizer Reiseleitung während der ganzen Reise

Reisedatum zur besten Reisezeit

27. Februar – 18. März 2027

Unsere Frühbuchpreise für Sie

Alle Preise pro Person in Fr. bei 2 Personen Diamond Princess 20 Reisetage ab Schweiz Kabinenkategorie Katalogpreis Frühbuchpreis* Innen, ID 4349.- 4199.Aussen, OC 5249.- 5099.Balkon, BD 5649.- 5499.Balkon, BC 5749.- 5599.Balkon, BB 5849.- 5699.Minisuite, MD 6349.- 6199.Minisuite, MB 6749.- 6599.-

* Frühbuchpreis gültig solange Vorrat Zuschläge für Alleinreisende auf Anfrage

Princess Plus-Paket Fr. 65.- p.P./Nacht Inbegriffen sind 15 Getränke bis USD 15, die obligatorischen Trinkgelder und Internet für ein Gerät pro Person.

Noch bequemer fliegen Zuschlag für Flug in Premium Economy-Klasse Fr. 1950.Business-Klasse Fr. 4850.-

Einfaches Reisen: Schweizer Bürger benötigen einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein muss.

Nicht inbegriffen/zusätzlich wählbar: Getränke an Bord, fakultative Landausflüge, die an Bord üblichen Trinkgelder von US$ 19.- p.P./Nacht (an Bord zahlbar) Buchungsgebühr: Fr. 24.- pro Person (entfällt bei Online-Buchung)

Organisation: Holiday Partner AG, 8852 Altendorf

Singapur Okinawa Ishigaki
Tokio/Yokohama
Chan May Ho Chi Minh City
Diamond Princess Cruise s

Fortsetzung von Seite 12

RATGEBER

Einkaufen

Teller

Das Bambusgeschirr ist mit dem internationalen Keimling-Logo ausgezeichnet. Man darf es zu 100 Prozent kompostieren. «Das Label wird selten vergeben», sagt Janina Storjohann, «weil das Produkt ohne Kunststoffbeschichtung auskommen muss.»

Merke: Es gibt auch seltene Labels, die für Nachhaltigkeit stehen.

Abwasch

Nature Clean ist die nachhaltige, salopp gesagt «Putzmarke» der Migros: Es gibt neben anderem Handgeschirrspülmittel, Waschund Putzmittel. Der Nachfüllbeutel verbraucht viel weniger Material als die Flasche. Der Inhalt ist ist fast zu 100 Prozent biologisch abbaubar.

Merke: Auch Geschirrabwasch, Wäsche und Putzen können nachhaltig sein.

Fazit

wird kontrolliert und Auswirkungen, wo möglich, aufs Ökosystem reduziert. Bei Zuchtfischen wird geprüft, wie gut die Betriebe zusammenarbeiten, die Umweltbelastungen reduzieren und wie sie mit Risiken wie Krankheiten umgehen. Der Wildlachs mit Haut hat drei Sterne für Fisch aus verantwortungsvollen Quellen und nur einen Stern für Klimaverträglichkeit. Das liegt daran, dass der Wildlachs per Flugzeug transportiert wurde, sonst hätte er drei Sterne. Den Lachs gibts zum «Tiefpreis», er wandert trotz bescheidener Note im Bereich Klima ins Körbchen.

Merke: Das M von MSC steht für Meer, also für Wildfang. Das A von ASC für Aufzucht, also Zuchtfisch.

Beilage Quinoa

Unsere Beilage Quinoa tricolore gehört botanisch zur Familie der Gänsefussgewächse. Quinoa ist von Natur aus glutenfrei. Das «aha!»-Label für Menschen mit Allergien und Intoleranzen sowie ein Label mit durchgestrichener Ähre stechen ins Auge. Hier greift selbst die Profifrau zum Handy, um

mehr zu erfahren. Denn beides sind Ernährungslabels, die nicht von ihr betreut werden. Resultat: Da Quinoa glutenfrei ist, eignet sie sich für Menschen, die an Zöliakie leiden. Deshalb die Ähre. Im M-KlimaCheck schneidet sie mit fünf Sternen bestens ab und garantiert– so zeigt es das Fairtrade-Label an – fairen Handel, faire Bezahlung, faire Arbeitsbedingungen.

Merke: Mit Google Lens (man fotografiert das Produkt und erhält Infos dazu), labelinfo.ch (Datenbank mit Bewertung aller Umwelt- und Soziallabels in der Schweiz) oder via Migros App und Migros-M-Check erhält man wichtige Informationen zum Produkt.

Dessert

Frisch gepflückte regionale Erdbeeren sind aus Nachhaltigkeitssicht und auch im Geschmack wunderbar.

Merke: Das Label «Aus der Region. Für die Region» ist ein Herkunftslabel, garantiert kurze Transportwege und stärkt die lokale Wirtschaft.

So undurchsichtig ist der Labeldschungel nicht. Der M-Check zeigt über das ganze Eigenmarkensortiment auf, wie nachhaltig ein Produkt ist – und ansonsten merke ich mir als Faustregel: Ein Produkt mit einem Label ist besser als eines gänzlich ohne.

Die Expertin prüft das Label der durchgestrichenen Ähre.

Quinoa ist glutenfrei («aha!»-Label) und garantiert fairen Handel («Fairtrade»).

Zeitreise hinter Schlossmauern

15 Jahre wurde renoviert, jetzt ist das Schloss Grandson VD wieder offen. Die einst von den Burgundern belagerte Anlage macht die Burgunderkriege greifbar –vor allem oben auf dem Wehrgang. Die neue Ausstellung erzählt die tausendjährige Geschichte der Stadt und richtet sich mit Mitmachformaten auch an Familien.

→ chateau-grandson.ch

Ausflüge

Zwischen Sieg, Ruhm und Erinnerung

Die grausamen, aber siegreichen Schlachten von Grandson und Murten haben die Schweiz mitgeprägt. 550 Jahre später laden die Schauplätze dazu ein, Geschichte neu zu entdecken – und zu feiern.

Brennpunkt der Burgunderkriege: Schloss Grandson

Text: Pierre Wuthrich

RATGEBER

Ausflüge

Ausschnitt aus dem «Panorama von Murten» (1893–1894). Das ganze Ölgemälde wird in einem Depot der Schweizer Armee aufbewahrt.

Das malerische Seeufer von Murten mit der Deutschen Kirche (hinten links)

Murten FR ist ein Idyll: mittelalterliche Gassen, der See glitzert, alles wirkt ruhig und friedlich. Doch genau hier fand vor 550 Jahren ein schreckliches Gemetzel statt. An einem einzigen Sommertag starben fast 10 000 Menschen. Am 22. Juni 1476 vernichteten die Eidgenossen in Murten die Armee des burgundischen Herzogs Karl des Kühnen – ein Blutbad, das Geschichte schrieb und den Ruf der Schweizer als wehrtüchtige Söldner begründete.

Gedenkfeier mit Prozession

Am 20. Juni erwacht das berühmte Gemälde «Panorama von Murten» zum Leben. Im Rahmen einer feierlichen Prozession werden alle Siegesbanner, die auf der Leinwand zu sehen sind, vom Seeufer zur Deutschen Kirche in Murten getragen. Nach den Ansprachen geht es mit einem mittelalterlichen Fest weiter. → grandsonmorat1476.ch

schaft besetzt Bern das Waadtland, womit Karl dem Kühnen eine wichtige Handelsroute in die Lombardei versperrt wird und er zum Gegenschlag gezwungen ist.

Im März 1476 stehen sich darum Karls Heer – eines der mächtigsten Europas –und die Eidgenossen bei Grandson VD gegenüber. «Die Eidgenossen waren sehr schlau und flink. Sie bewegten sich lautlos durch die Wälder und nutzten den Überraschungseffekt», erklärt Historiker und Buchautor Loïc Chollet. Ein taktisches Missverständnis im burgundischen Heer löst zudem Panik aus – viele Soldaten fliehen.

Drei Monate später folgt die legendäre Schlacht in Murten. Zehn Tage belagert Karl

Die Vorgeschichte beginnt zwei Jahre früher. Karl der Kühne träumt von einem burgundischen Grossreich, das es mit Frankreich und dem Heiligen Römischen Reich aufnehmen kann. Aus Angst vor seinen Expansionsgelüsten Richtung Eidgenossen­ Fortsetzung auf Seite 19

Für Neukunden sind vom 8. bis 29.6.2026 die Gebühren von 59.– für SIM-Aktivierung und 99.– für Internet-Aktivierung geschenkt. Die regulären Abopreise gelten wie gewohnt. Internet-Abo mit Mindestvertragsdauer von 24 Monaten. Alle Informationen unter migrosmobile.ch

Fortsetzung von Seite 17

RATGEBER

Ausflüge

Während des Jugendfests ziehen

Schülerinnen und Schüler ganz in Weiss gekleidet durch die Strassen von Murten.

die Stadt, jede Seite täuscht Angriffe vor, es wird psychologisch taktiert. Dann –an einem religiösen Feiertag – greifen die Eidgenossen plötzlich an. Viele Burgunder werden in ihren Zelten überrascht, noch ohne Rüstung. «Die Eidgenossen sannen auf Rache für die in Grandson gefallenen Männer. So wurden die Soldaten, die nicht auf dem Schlachtfeld umkamen, bis ans Seeufer verfolgt, wo viele ertranken», erzählt Historiker Chollet.

Der Sieg ist total – und verändert alles. Schweizer Söldner werden in ganz Europa begehrt, die Eidgenossen kontrollieren die wichtige Handelsachse Rhein-Rhône und steigen zur ernst zu nehmenden Macht auf.

Und die Wirkung reicht weit über die Zeit hinaus: Noch im Zweiten Weltkrieg dient Murten der Schweiz als Symbol für Widerstandskraft. Die Botschaft: Wer Karl den Kühnen besiegt hat, kann sich auch gegen Hitler behaupten. Für Historiker Chollet ist klar: «Diese beiden Schlachten haben unser Land und das Bild der Wehrhaftigkeit entscheidend geprägt. Wäre Murten gefallen, würden wir heute vielleicht in einem Land namens Burgund leben», sagt Loïc Chollet.

Die Feierlichkeiten und Aktivitäten in den beiden Orten bieten dieses Jahr denn auch viele Gelegenheiten, in die ruhmreiche Geschichte einzutauchen.

Brunch ganz in Weiss

Am 20. Juni wird die Hauptstrasse der Murtener Altstadt zur grossen Festmeile. Morgens lockt ein üppiger Brunch, am Nachmittag entspannt man beim Apéro, und am Abend legen DJs auf. Dresscode: Die Gäste werden gebeten –wie beim Jugendfest – Weiss zu tragen, als Symbol des Friedens.

→ whitebrunchparty.ch

Objekt derBegierde:der Siegel- ring von Karl dem Kühnen

Auf der Suche nach Karls Ring

Ein mit Diamanten besetzter Siegelring Karls des Kühnen soll in der Region Murten vergraben sein. Wer ihn bei der grössten Onlineschatzsuche der Schweiz finden will, braucht Köpfchen. Der Finder bekommt den Ring im Wert von 20 000 Franken.

→ enigmadventure.ch

Die Schlacht aus Sicht der Bevölkerung: «Murten 1476»

Die Belagerten betreten die Bühne

Das Freilichttheater «Murten 1476. Im Auge des Sturms», das vom 1. Juli bis 6. August am Fuss der Stadtmauer aufgeführt wird, erzählt die Schlacht aus der Sicht der Einwohner. Wie haben sie die Belagerung erlebt? Mit Unterstützung des Migros-Kulturprozents.

Reservationen: → murten1476.ch

chinesischer

Sprachen

«Mehrsprachigkeit

ist ein Geschenk fürs Leben»

Jedes fünfte Kind in der Schweiz spricht mit seinen Eltern mehrere Sprachen. Wie gelingt die Mehrsprachigkeit im Alltag? Wir haben mit einer Expertin und zwei Familien gesprochen.

Text: Angela Obrist Fotos: Gabi Vogt

Meine Kinder sprechen Spanisch, so verstehen sie nicht nur mich, sondern auch meine Kultur und meine Tradition», sagt Katherine Stettler aus Rümlang ZH. Ihr Mann David spricht mit Raphael (3) und Christoph (5) Schweizerdeutsch, seine Muttersprache. Das funktioniert für die Familie: «Wir sind fasziniert, wie unsere Kinder im Nu zwischen Spanisch und Dialekt wechseln, je nachdem, mit wem von uns sie kommunizieren», sagt Katherine Stettler.

Schweizerdeutsch und
Dialekt: Kim und Henry Tran mit Sohn Evan

Die Schweiz ist vielsprachig. Gemäss dem Bundesamt für Statistik hören 38 Prozent der Kinder und Jugendlichen unter 15 Jahren zu Hause mindestens zwei Sprachen, 21 Prozent sprechen mit ihren Eltern mehrere Sprachen. «Weltweit gesehen ist Mehrsprachigkeit die Regel, Einsprachigkeit die Ausnahme», sagt Alexandra Waibel. Sie ist Dozentin an der Pädagogischen Hochschule St. Gallen und berät Eltern zum mehrsprachigen Familienalltag. «Für ein Kind ist es kognitiv anregender, wenn es mehr- statt einsprachig aufwächst», sagt sie. Mehrsprachige Kinder täten sich auch leichter, wenn später in der Schule weitere Sprachen dazukommen. Bis sie sieben Jahre alt sind, lernen Kinder Sprachen gemäss der Expertin besonders mühelos. «Frühe Mehrsprachigkeit ist ein Geschenk fürs Leben», fasst Waibel zusammen.

Sicher in beiden Sprachen Kim und Henry Tran aus Bassersdorf ZH sind mit dem chinesischen Dialekt Teochew aufgewachsen und lernten im Kindergarten Schweizerdeutsch. «Wir haben selbst erlebt, wie schnell man als Kind eine neue Sprache spricht», sagt Henry Tran. Heute sind die beiden Eltern des einjährigen Evan und setzen auf eine mehrsprachige Erziehung. Er spricht mit dem Kind vor allem Teochew, sie Schweizer Dialekt. Ihr Sohn soll sich künftig in beiden Sprachen sicher fühlen. Kim Tran sagt: «Wir wissen: Es gibt nichts Frustrierendes, als wenn man sich und seine Bedürfnisse nicht klar ausdrücken kann.»

Expertin Alexandra Waibel stösst bei ihrer Arbeit immer wieder auf Mythen rund um die Mehrsprachigkeit. So hätten Eltern Bedenken, mehrere Sprachen könnten das Kind überfordern und seine Sprachentwicklung verzögern. Dem widerspricht sie: «Kinder können problemlos mehrere Sprachen parallel lernen», sagt sie. Auch wenn sie gelegentlich zwei Sprachen in einem Satz mischen, sei dies kein Anlass zur Sorge: «Das ist der kindlich-kreative Umgang mit Sprache, der zum Lernen dazugehört.»

So klappt es im Alltag Um das Lernen der Familiensprachen möglichst gut zu unterstützen, empfiehlt

Alexandra Waibel Eltern, mehrheitlich ihre eigene Herzenssprache zu sprechen, also die Sprache, die sie am besten beherrschen und die intuitiv für die Eltern-Kind-Beziehung stimmig ist: «Damit tragen sie ihre Emotionen am besten weiter, und das fördert die Sprachentwicklung des Kindes.»

Je nach Situation und Umfeld könne man gut in eine andere Sprache wechseln. «Wichtig ist, dass es eine klare Struktur gibt und das Kind versteht, wann welche Sprache

RATGEBER

Sprachen

Tipps der Expertin zu Mehrsprachigkeit

Mit dem Kind mehrheitlich die eigene Herzenssprache sprechen, also die Sprache, die man als Mutter oder Vater am besten spricht.

�

Das Kind so früh wie möglich mit der deutschen Sprache in Kontakt bringen, sei es in der Kita oder beim Eltern-Kind-Turnen.

�

Strukturen und Möglichkeiten zum Sprechen und Zuhören schaffen wie Spieltreffs mit anderen Familien, regelmässiges Vorlesen.

�

Mehr Tipps enthält die Broschüre «Sprich mit mir und hör mir zu!» des Amts für Soziales des Kantons St. Gallen (online verfügbar).

zum Zug kommt.» Die Expertin betont, wie wichtig der alltägliche Dialog zu Hause für den Spracherwerb ist. «Ob beim Legobauen oder beim Kuchenbacken, wenn Eltern mit ihrem Kind sprechen und ihm zuhören, ist das aktive Sprachförderung.»

Katherine und David Stettler besuchten vor der Geburt des ersten Sohnes ein Coaching: «Ich wünschte mir eine klare Grundlage, wie wir die Mehrsprachigkeit in unserem Alltag leben können», sagt Mutter Katherine, die selbst sechssprachig ist. Wöchentlich geht die Familie in die Bibliothek und leiht Kinderbücher in verschiedenen Sprachen aus, für die Vorlesezeit nach dem Abendessen. «Wir besuchen zudem eine mehrsprachige Spielgruppe und treffen andere mehrsprachige Familien zum Spielen», erzählt Katherine Stettler.

Kim und Henry Tran sind gespannt, wie sich die Sprachkultur in ihrer Familie entwickeln wird. In ihrer Verwandtschaft gibt es Kinder mit fliessendem Teochew und andere, die sich zeitweise gar nicht für den chinesischen Dialekt interessieren. Henry Tran versteht das gut: Als Kind habe auch er seinen Vater gefragt, wieso er ihm eine nicht allzu verbreitete Sprache beibringe. «Die Frage erübrigte sich für mich, als ich meine Grossmutter treffen und mich mühelos mit ihr unterhalten konnte.»

Schweizerdeutsch und Spanisch: David und Katherine Stettler mit den Söhnen Christoph (l.) und Raphael

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Selbst gemachte Burger erfüllen genau deine Geschmackswünsche. Wie viel du beisteuern willst, entscheidest du. Unsere Ideen für Burgermeister und alle, die es werden wollen.

Text: Dinah Leuenberger
Rezepte und Fotos: Migusto

Tofu-BohnenBurger

Hauptgericht für 4 Personen

2 EL Leinsamen, geschrotet

2 EL Wasser

400 g geräucherter Tofu

1 Dose Kidneybohnen à 435 g, abgetropft 310 g

1 Bund Majoran oder Petersilie

5 EL Panko (japanisches Paniermehl) oder Paniermehl

2 EL Zwiebeln granuliert

Salz

Pfeffer

1 dl Öl zum Braten

1 grosse Tomate gelb oder rot

4 Burgerbuns

8 EL BBQ-Sauce

50 g Jungblattsalat,

z. B. Baby Leaf

20 g Kresse oder Sprossen

Burger-Patty

BriocheBurgerbuns

Selbst gemachte Burgerbuns aus Briocheteig mit Hefe, Butter und Ei schmecken butterig und luftig.

Dieses Rezept verrät, wie Burger-Pattys gemacht werden, die aussen mit aromatischer Röstnote und innen mit saftigem Rindfleisch begeistern.

Burger-Sauce Aus Zwiebeln, Essiggurken, Bratspeck, Balsamico, BBQ-Sauce und Mayonnaise entsteht mit diesem Rezept die perfekte Sauce zu einem Burger. 1 2 3 3

1. Leinsamen und Wasser mischen. Tofu und Bohnen im Mixer pürieren oder mit einem Kartoffelstampfer sehr fein zerdrücken. Majoran fein hacken.

2. Leinsamengemisch, Panko, Majoran und Zwiebeln mit Tofu und Bohnen verkneten.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit feuchten Händen Burger à ca. 150 g formen.

3. Im Öl beidseitig bei mittlerer Hitze 6–8 Minuten braten.

4. Tomate in Scheiben schneiden. Buns aufschneiden und kurz antoasten oder in einer Pfanne ohne Fett anrösten.

5. Schnittflächen mit Sauce bestreichen. Salat, TofuBohnen-Burger und Tomatenscheiben auf die Bun-Böden legen. Mit Kresse bestreuen und Burger decken.

Fortsetzung von Seite 25

Eingekauft, zusammengestellt, fertig

Das brauchts:

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Es muss nicht immer

Fleisch sein: Aus im Ofen gebackenen und dann zerzupften Lachsfilets baust du dir einen herzhaften Fischburger.

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Hamburger-Buns mit Pulled Pork, Avocado- und Zwiebelscheiben sowie Koriander füllen. Dazu passt eine Sauce aus Kümmel, Ketchup und Senf oder eine süsslichscharfe BBQ-Sauce.

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Moderatorin

Nicole Renneberg über ihren Aufenthalt im «Seeblick»

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Tacos

Die U-Form machts aus Die fixfertigen Taco-Schalen bestehen aus Maistortillas, die knusprig frittiert wurden. Dank ihrer U-Form lassen sie sich gut befüllen: mit Poulet, Fleisch, Fisch, Meeresfrüchten oder Gemüse. Im Gegensatz zu Fajitas werden Tacos traditionell in der Küche fertig angerichtet und so serviert.

Alles kann rein Taco-Schalen im Backofen bei 160 °C leicht erwärmen. Vor dem Servieren füllen, zum Beispiel mit gebratenem und zerzupftem Lachsfilet oder gebratenem Pouletgeschnetzeltem. Für den unverwechselbaren Geschmack sorgen die weiteren Zutaten, die in den Taco kommen: gewürfelte Avocado oder Guacamole, Zwiebelringe, frischer Limettensaft und einige Korianderblättchen.

Knusprig oder weich?

Die knusprigen TacoSchalen sind typisch für die Tex-Mex-Küche. In der traditionellen mexikanischen Küche bereitet man Tacos hingegen mit weichen, kleinen Tortillas zu.

Lachs-Tacos

Grillierter Lachs – Reste oder fertig gekaufter gegarter Lachs –wird in diesem Rezept mit Salat und Avocado zur Füllung für Tacos.

Zum Migusto-Rezept:

Das Duell der Tortillas

Wie unterscheiden sich Tacos und Fajitas? Wir zeigen, was die beiden Tex-Mex-Lieblinge auszeichnet und liefern zwei schnelle Rezepte mit Poulet und Fisch.

Text: Angela Obrist

VS.

Tortillas
Tacos

Fajitas mit Hackfleisch

Würziges Rindshackfleisch mit Kidneybohnen und Tomaten wird mit Käse, Guacamole und Crème fraîche in Mini-Tortillas gefüllt.

Zum Migusto-Rezept:

Fajitas

Röuele, röuele, röuele Fajitas sind Fleischstreifen, meist Rind oder Poulet, die mit Peperoni und Zwiebeln angebraten oder grilliert und anschliessend mit warmen Weizentortillas, einer würzigen Salsa, Guacamole und saurem Halbrahm serviert werden. Alles kommt separat auf den Tisch, und jeder kann seine Tortilla so befüllen, wie er mag. Dann einrollen und geniessen.

Auch Grünzeug passt

Fajitas schmecken auch mit einer vegetarischen Füllung. Dafür gemischtes Gemüse wie Zwiebeln, Peperoni und Zucchetti in mundgerechte Stücke schneiden und in einer Bratpfanne in Öl für einige Minuten rührbraten, nach Geschmack würzen und mit den Tortillas und den weiteren klassischen Beilagen servieren.

Flexibelles

Die Weizentortillas vor dem Servieren im Backofen oder in der Bratpfanne erwärmen. Im Gegensatz zu den knusprigen Taco-Schalen sind die Teigfladen biegsam und lassen sich gut um die Füllung falten und einrollen.

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Pommes Chips

Wer isst am meisten Chips?

Seit wann gibt es Kartoffelchips? Und: Wie viele stellt die Migros jedes Jahr her? Teste dein Wissen.

Text: Barbara Scherer

1 Wie viele Chips produziert die Migros Industrie pro Jahr? 6528 Tonnen 1260 Tonnen 3234 Tonnen

2 Wann wurden Kartoffelchips erfunden? 1901 1853 1809

3 Woraus werden Tortilla Chips gemacht?

Mais

Hefe

Kartoffeln

4 Woher kommen Chips mit Spiegeleigeschmack?

Kanada Österreich Spanien

5 Wo isst man am meisten Chips? Polen USA Mexiko

6 Seit wann verkauft die Migros Chips? 1934 1943 1954

7 Welche Migros-Eigenmarken-Chips sind am beliebtesten?

Farm Chips Nature Wave Chips Paprika Linsenchips

8 Warum hat es Luft in der Chipspackung?

So gehen die Chips nicht kaputt. Für einen einfacheren Transport Damit die Chips knackig und frisch bleiben.

9 Wie viele Kilogramm Kartoffeln braucht es für 1 Kilogramm Chips? 4 bis 5 Kilogramm 1 Kilogramm 10 Kilogramm

10 Welche Kartoffeln eignen sich am besten für Chips? festkochende vorwiegend festkochende mehligkochende

Teilen oder doch alleine snacken?

Pfiff dank Resten

Eine Salatsauce lässt sich im Nu mit Resten aus Kühl- und Vorratsschrank aufpeppen: einige in Öl eingelegte Sardellenfilets oder getrocknete Tomaten abtropfen lassen, mit der Sauce in ein Mixglas geben und fein pürieren. Besondere Cremigkeit gewünscht? Etwas Fetakäse oder einen Schnitz Avocado mit dem Dressing mixen.

Fruchtige Akzente

Mit einer Handvoll Beeren der Saison mixt man im Handumdrehen eine fruchtige Sauce für alle Arten von Blattsalaten: Erd- oder Himbeeren mit mildem Essig und Öl, Salz und Pfeffer in ein Mixglas geben und pürieren. Keine Beeren im Haus, aber noch ein Rest Konfitüre im Kühlschrank? Einfach Essig, Öl, Salz und Pfeffer und je nach Geschmack etwas Senf ins Konfiglas geben, verschliessen und kräftig schütteln.

Kleine Helfer für mehr Würze Mehr Pep für eine klassische Salatsauce? Für das gewisse Etwas sorgen frische, gehackte Kräuter wie Pfefferminze und Basilikum oder der Abrieb einer Zitrone. Ein besonders vollmundiges Aroma entsteht, wenn man statt Salz ein wenig Misopaste aus dem Asia-Regal unter das Dressing rührt. Bittere Blattsalate wie Chicorée schmecken harmonischer mit einem Klecks Ketchup in der Sauce.

GENUSS

Mehr Pep für Salate

Essig, Öl, würzen und fertig? Eine Salatsauce kann einiges mehr. Diese Tipps und Zutaten werten das Dressing auf.

Schön cremig

Milchprodukte bringen Frische, leichte Säure und Cremigkeit in die Salatsauce. Mische etwas Buttermilch oder Naturejoghurt darunter. Wer es besonders cremig mag, setzt auf einen Löffel Crème fraîche. Ebenfalls cremig, aber rein pflanzlich und sehr aromatisch, ist die Sesampaste Tahini.

Aus der Asia-Küche

Asiatische Aromen machen sich gut im Salat. Fein geriebener Ingwer sorgt für eine leichte Schärfe, Sojasauce für Würze und geröstetes Sesamöl für einen nussigen Gout. Für noch mehr Geschmack mit gepresstem Knoblauch und einer Prise Chilipulver ergänzen.

Text: Angela Obrist

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Z u Tisch mit … Linda Fäh

Aufgedeckt

«Am liebsten habe ich zehn Teller auf dem Tisch»

Ob Tapas, Käse oder Carbonara: Schlagersängerin und Moderatorin Linda Fäh spricht über Lieblingsgerichte, ihre Schwäche für Schoggi und die Lust, beim Essen halbe-halbe zu machen.

Text: Dinah Leuenberger

Linda Fäh, welche typisch schweizerischen Lebensmittel mögen Sie?

Ich bin ein absoluter Käsefan, esse auch zum Dessert fast lieber Käse. Gerade in den Ferien oder in Hotels bin ich darum eher am Käsebuffet zu finden. Auch Raclette liebe ich – das gabs bei uns letzten Winter sicher zehnmal.

Sie treten am Migros Hiking Sounds auf dem Stoos auf und wandern selbst gern. Welche Verpflegung packen Sie in Ihren Wanderrucksack?

Käse natürlich (lacht). Dazu rohes Gemüse –Peperoni, Rüebli und Gurke. Und eine Wurst. Wenn wir bräteln, dann gern eine Kalbsbratwurst, wenn wir sie kalt essen, Cervelat. Oft nehmen wir auch hart gekochte Eier mit.

Welche Länderküche mögen Sie?

Die Schweiz und Italien stehen schon ganz weit oben. Aber ich mag auch die spanische Küche gern, ich liebe Tapas! Am liebsten habe ich zehn verschiedene Teller auf dem Tisch. Mein Mann ist das pure Gegenteil. Er will sein eigenes Gericht und nicht teilen.

Sie teilen somit Essen gern? Ja, absolut. Ich könnte auch immer halbehalbe machen.

Welche ist Ihre liebste Pastaform? Spaghetti oder Tagliatelle.

Mit welcher Sauce?

Wenn ich in Italien bin und sie von einem guten Koch zubereitet wurde, dann Carbonara. Und sonst mit Trüffel und Reibkäse.

Was haben Sie nicht gern?

Als Kind mochte ich Gemüse gar nicht, und bis heute esse ich es nur ungern gekocht, roh geht hingegen. Ausser Fenchel und Rosenkohl, die mag ich in keiner Form.

Was würden Sie nie essen?

Austern, die man schlürfen muss. Und Innereien wie Leberli machen mich nicht an.

Was essen Sie vor einem Auftritt?

Ich esse vor allem gern früh, also zwei bis drei Stunden vorher. Proteinreich, mit Fleisch und Gemüse und nichts Schweres. Ist so etwas nicht verfügbar, reichen auch ein Riegel und eine Banane.

Und danach?

Schnitzel und Pommes frites. Etwas Deftiges. Dann habe ich es mir ja verdient.

Haben Sie schon mal Kalorien gezählt?

Ja. Ich fand es spannend, wie viel ich so esse und ob das so viel ist, wie man sollte. Oder auch zu wissen, wie viele Kalorien ein Teller Kartoffeln oder ein Stück Fleisch hat. Für diese Learnings war es spannend.

Was tun Sie für ein gutes Körpergefühl?

Ich versuche, täglich auf 10 000 Schritte zu kommen. Ich nehme auch oft die Treppe und gehe zwei- bis dreimal pro Woche ins Fitness. Klar, immer geht das nicht, aber es ist mir wichtig, das einzuplanen.

Was war Ihr Lieblingsessen als Kind? Pizza Margherita. Lustigerweise liebt mein Sohn die jetzt auch.

Aufgedeckt
«Ich muss jeden Tag ein kleines Schöggeli haben.»

Und heute?

Das ist gar nicht so einfach. Fajitas mag ich sehr, aber Pizza geht natürlich nach wie vor.

Was ist Ihre kulinarische Sucht?

Ich stehe brutal auf Schokolade, muss jeden Tag ein kleines Schöggeli haben.

Was kommt beim Brunch auf die Scheibe Brot?

In der ersten Runde Käse, Aufschnitt oder Lachs. Und in der zweiten Honig, mit Butter. Wir kaufen den Honig von Bauern oder Höfen aus dem Umfeld.

Haben Sie ein Signature Dish?

Ja, Filet im Teig. Das gibts alle sechs Monate. Ein gutes Stück Fleisch mit unserer eigenen Füllung mögen auch unsere Gäste gern.

Was kochen Sie besser, was Ihr Mann?

Mein Mann kann besser Reis kochen. Bei mir hockt er am Pfannenboden an. Ich koche dafür alltägliche Dinge etwas spannender und kann besser improvisieren.

Hat sich das Kochen stark verändert, seit Sie einen Sohn haben?

Eigentlich nicht, ausser dass wir viel weniger stark würzen. Aber da unser Sohn früh fast alles gegessen hat, mussten wir nicht lange ein separates Menü für ihn zubereiten.

Was haben Sie immer im Kühlschrank?

Hüttenkäse, Magerquark und Eier. Das essen wir auch fast jeden Tag.

Linda Fäh (38)

ist Schlagersängerin, Moderatorin und wurde 2009 Miss Schweiz. Sie hat 2026 den Prix Walo in der Kategorie Schlager gewonnen und bringt im Januar 2027 ihr erstes Mundartalbum heraus. Am 27. Juni tritt sie zudem am Migros Hiking Sounds Festival auf dem Stoos SZ auf. Sie lebt mit Ehemann Marco Dätwyler und dem dreijährigen Sohn Lio in Einsiedeln SZ. → migroshikingsounds.ch

Clubsandwich oder Tatar? Tatar.

Cüpli oder Bier? Cüpli.

Mineral mit oder ohne? Ohne.

Mit wem würden Sie gern einmal einen Kaffee trinken?

Mit Helene Fischer.

Was würden Sie sie fragen?

Wie ihr Leben als Mami mit zwei Kindern ist. Das bekommt man gar nicht mit. Mich würde interessieren, wie ihr Alltag aussieht.

Was essen Sie heute zum Znacht?

Ich bin mit einer Freundin verabredet. Wir wissen noch nicht, wohin, aber mein Vorschlag wäre ein Tapas-Restaurant.

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MEINE REGION

Beeren aus Fully: Familiensache

Seit über 40 Jahren liefert die Familie Dorsaz der Migros Wallis frische und schmackhafte Erd- und andere Beeren sowie Steinobst.

Jean-Stéphane Dorsaz baut mit Leidenschaft und im Einklang mit der Natur köstliche Erdbeeren an.

Die Früchte müssen besonders aromatisch sein, man muss sie reif ernten und dann schnell liefern: Für drei Generationen ist dieser Anspruch im Walliser Dorf Fully eine Leidenschaft. In dem Betrieb, der vor mehr als fünfzig Jahren von Jean-Claude Dorsaz gegründet wurde, arbeitet Jean-Stéphane heute an der Seite seines Vaters Stéphane. Bereits ab den 1990er-Jahren setzte die Familie auf moderne Hors-sol-Kulturen, die eine präzise Bewässerung sowie seltene und gezielte Behandlungen ermöglichen –ganz ohne Einsatz von Herbiziden. Eine Innovation, die keinerlei Abstriche beim Geschmack macht.

Unter den angebauten Sorten nimmt die Mara des Bois einen besonderen Platz ein. Die Familie Dorsaz war die erste Erdbeerproduzentenfamilie der Schweiz, die diese

Sorte anbaute. Sie ist für ihr intensives Aroma und ihren süssen Geschmack bekannt und eignet sich sowohl zum puren Geniessen als auch für Konfitüre, Coulis oder Desserts.

Beeren sowie Stein- und Kernobst Die Familie Dorsaz baut auch andere Beerenfrüchte an, etwa Himbeeren, Brombeeren und Heidelbeeren, sowie mehrere Stein- und Kernobstsorten, darunter Aprikosen, Zwetschgen und Kirschen. Diese Diversifizierung ermöglicht es ihr, auf eine vielfältige Nachfrage zu reagieren und gleichzeitig angesichts klimatischer Unwägbarkeiten eine ausgewogene Produktion aufrechtzuerhalten.

Seit mehr als 40 Jahren arbeitet die Familie mit der Migros Wallis zusammen

und seit 2001 unter dem Label «Aus der Region». Die Nähe zwischen den Kulturen in Fully und dem Verteilzentrum in Martigny ist ein entscheidender Vorteil: Reif geerntet gelangen die Früchte in Rekordzeit in die Geschäfte des Kantons und garantieren so optimale Frische.

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Schweizer Herausforderungen während der Nationalfeiertage

Festlicher Sommer im Signal de Bougy

Ein Treffpunkt für Familien: Shows, Erlebnisse und kulinarische Genüsse für alle.

Diesen Sommer wird der Freizeit- und Erholungspark Signal de Bougy zum Treffpunkt für Familien! Shows, Animationen und kulinarische Genüsse prägen die gesellige Saison, die für alle zugänglich ist. Das sind die Highlights des Sommers:

Magie für die ganze Familie Gianfranco der Magier kehrt mit seiner Show «Cool Illusions» zurück. Gemeinsam mit seiner Partnerin entführt er Gross und Klein in eine faszinierende Welt voller Überraschungen und spektakulärer Illusionen. Kostenpflichtige Vorstellungen am 28. Juni, 19. Juli und 16. August: Anmeldung über den Online-Ticketshop

Strassenkunst

Objekttheater, Miniaturzirkus und schräger Humor sorgen für festliche und poetische Momente, die die ganze Familie gemeinsam geniessen kann.

Kostenlose Vorstellungen am 5. Juli, in Zusammenarbeit mit dem MigrosKulturprozent Waadt und der Six Pompes Summer Tour

Nationalfeiertage

Traditionen stehen im Mittelpunkt – mit Schweizer Herausforderungen wie Grasskilauf, Dosenwerfen oder Tauziehen. Dazu Shows, Musik (Guinguette, Alphorn und Schwyzerörgeli), eine Schatzsuche organisiert von Urban Events sowie Zack, dem Maskottchen. Eine herzliche und authentische Atmosphäre inmitten eines aussergewöhnlichen Panoramas.

Während

des

ganzen Sommers

• Entdeckungspfad «Die Natur. Und Sie?»: Vom 1. Juli bis 31. Oktober werden kostenlose Führungen nach Anmeldung angeboten.

• Pirates Aventure: bis 30. August, Bezahlung direkt vor Ort am Eingang der Aktivität

• Workshops «Kleiner Bauer» und «Magische Tiere»: an mehreren Daten, Anmeldung über den Online-Ticketshop

Kostenlose Vorstellungen vom 29. Juli bis 1. August, in Zusammenarbeit mit dem Migros-Kulturprozent Waadt und der Six Pompes Summer Tour

Open-Air-Kino

Im Amphitheater finden drei Filmabende statt. Gezeigt werden: «L’amour du monde» (CH, 2023), «Sauvages»(CH, 2024), «Un p’tit truc en plus» (F, 2024). Kostenlose Vorführungen am 5., 6. und 7. August, in Zusammenarbeit mit dem Migros-Kulturprozent Waadt und Roadmovie

Signal-Brunch – am 2. und 30. August Geniessen Sie einen reichhaltigen Brunch im Signal. Anmeldung über den Online-Ticketshop.

Informationen und Reservationen: → signaldebougy.ch → info@signaldebougy.ch

Gianfranco der Magier ist zurück im Signal de Bougy.
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Häusliche Gewalt

«Zu Hause droht
Frauen die grösste Gefahr»

Rekordzahlen bei häuslicher Gewalt und überlastete Frauenhäuser: Die Schweiz schützt Opfer zu wenig, meint Anja Derungs, Expertin für häusliche Gewalt. Sie sagt, was sich ändern muss.

Text: Michael West

Häusliche Gewalt: In 73 Prozent der Fälle sind die Opfer weiblich.

Häusliche Gewalt

«Frauenhäuser sind meiner Meinung nach Teil des Service public. Bund und Kantone sind gefordert.»
Anja Derungs, Vorstandsmitglied Schweizer Frauenhäuser

Anja Derungs, 2025 wurden in der Schweiz 25 Frauen und Mädchen von einem Angehörigen umgebracht.

Diese Zahl macht mich traurig, aber vor allem wütend: Ich verstehe nicht, warum wir als Gesellschaft nicht mehr tun, um diese Tötungsdelikte zu verhindern. Viele Menschen gehen zu Recht gegen die Wohnungsnot auf die Strasse, aber die Femizide lösen keine Alarmstimmung aus. In der Schweiz droht Frauen nicht im öffentlichen Raum die grösste Gefahr, sondern zu Hause. Das muss uns doch aufwühlen.

Laut Polizeistatistik nimmt die häusliche Gewalt immer weiter zu – vergangenes Jahr waren es über 22 000 Straftaten. Was sind die Gründe? Das Bewusstsein, dass Gewalt, Machtausübung und Kontrolle über das Leben einer anderen Person nie okay sind, ist gestiegen. Was dazu führt, dass mehr Fälle von häuslicher Gewalt gemeldet werden und die Polizei öfter eingeschaltet wird. Aber wir wissen auch, dass es eine sehr hohe Dunkelziffer gibt. Das zeigt eine Sotomo ­Umfrage aus dem Jahr 2021: 42 Prozent aller Frauen gaben an, dass sie schon einmal in einer Beziehung psychische oder körperliche Gewalt erlebt hatten. Femizide sind die Spitze des Eisbergs – das Fundament ist fehlende Gleichstellung.

Ist es so, dass Gewalt besonders oft in armutsbetroffenen Familien vorkommt? Nein. Zwar können Schulden, Arbeitslosigkeit und beengte Wohnverhältnisse Situationen verschärfen. Aber häusliche Gewalt kommt in allen Schichten vor. Das zeigt etwa der Fall der früheren Miss­SchweizFinalistin, die 2024 von ihrem Mann umge ­

bracht wurde. Wohlstand und Berühmtheit schützen nicht vor Übergriffen.

In 73 Prozent aller Fälle von häuslicher Gewalt sind die Opfer weiblich –welche Warnzeichen gibt es, dass eine Frau in Gefahr ist?

Es beginnt meist schleichend – nicht mit Schlägen, sondern subtil: Der Mann behandelt die Frau, als sei sie sein Besitz, kontrolliert sie mit der Zeit immer stärker, verbietet ihr zum Beispiel den Kontakt zu Freundinnen. Irgendwann kommt die körperliche Gewalt dazu, ein Gewaltausbruch. Und danach kommt es oft scheinbar zu einem Neuanfang: Der Mann zeigt Reue und bittet seine Partnerin, unbedingt bei ihm zu bleiben. Doch früher oder später folgt der nächste Gewaltausbruch, der oft noch schlimmer ist.

Neu gibt es eine Opferhilfe-Telefonnummer 142. Wer kann dort anrufen? Auf die Nummer 142 können alle Personen anrufen, die von physischer, psychischer oder sexueller Gewalt betroffen sind. Aber auch Angehörige oder nahestehende Menschen. Beratungspersonen hören zu, ordnen ein und informieren über Unterstützungsangebote. Die Opferhilfe ­Telefonnummer 142 ist aber kein Notruf. Wer in akuter Gefahr ist, sollte unbedingt die Polizei oder einen Rettungsdienst anrufen.

Wichtig für die Opfer sind genügend Schutzräume. Doch zehn Kantone haben kein Frauenhaus. Es steht nur ein Viertel der Betten zur Verfügung, die der Europarat empfiehlt. Warum hinkt die Schweiz da so hinterher? Der Bund und die Kantone sind gefordert: Frauenhäuser sind meiner Meinung nach

Gegen Gewalt: Neue schweizweite Hotline 142

Allein im Jahr 2025 wurden in der Schweiz 22 066 Fälle von häuslicher Gewalt durch die Polizei registriert. Um Betroffenen einen einfacheren Zugang zu Schutz zu ermöglichen, gibt es seit Mai die nationale Opferhilfenummer 142. Die Telefonlinie ist kostenlos, absolut vertraulich und 24 Stunden erreichbar.

Das Angebot richtet sich an Personen, die physische, psychische oder sexualisierte Gewalt erlebt haben. Auch Angehörige und das persönliche Umfeld erhalten hier professionelle Erstberatung –auf Wunsch anonym. Zuvor hatte jeder Kanton eine eigene Telefonnummer und unterschiedliche Erreichbarkeiten. Die Migros unterstützt die Bekanntmachung der neuen Opferhilfenummer 142.

Auf der Website der neuen nationalen Kampagne «Ohne Gewalt» erhalten Opfer zudem Beratungsund Hilfsangebote. Auch Täter, die sich ändern wollen, finden hier Angebote und Links.

→ ohne-gewalt.ch

Fortsetzung auf Seite

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Häusliche Gewalt

Fortsetzung von Seite 47

ein Teil des Service public – es geht um den Schutz vor Gewalt und die Verhinderung weiterer Gewalt an Frauen und Kindern. Es ist wichtig, dass das Schutzangebot von nicht profitorientierten, konfessionslosen, gleichstellungsorientierten Trägerschaften angeboten wird und der Staat diese Leistungen finanziell mitträgt.

In welchem Zustand kommen Frauen an, wenn sie in einem Frauenhaus Schutz suchen?

Das ist sehr unterschiedlich. Das Wichtigste ist, dass die Betroffenen dann an einem Ort sind, wo ihnen erst einmal nichts passieren kann. Sie können zur Ruhe kommen, schlafen, etwas essen. In Beratungsgesprächen klären wir, was die Frauen und ihre Kinder brauchen. Das kann medizinische Versorgung oder juristische Unterstützung sein. Nach und nach geht es darum, wie das Leben weitergehen soll.

Wie lange bleiben die Betroffenen in einem Frauenhaus?

Das Opferhilfegesetz sieht in der Regel eine Aufenthaltsdauer von 35 Tagen vor. Danach braucht es eine neue Kostengutsprache. Als Grundsatz gilt: so lange, wie eine akute Bedrohung besteht. Manche Frauen bleiben mit ihren Kindern nur zwei Wochen, andere bis zu drei Monate.

Anja Derungs ist Vorstandsmitglied der Dachorganisation der Schweizer Frauenhäuser (DAO) und Geschäftsführerin der Stiftung Frauenhaus Zürich. Elf Jahre lang leitete sie ausserdem die Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich.

Wie geht es danach weiter?

Wir suchen nach einer neuen Unterkunft, aber das ist oft schwierig. Oder wir unterstützen bei der Rückkehr in die alte Wohnung. In vielen Kantonen gilt mittlerweile das Prinzip «Wer schlägt, geht». Das heisst, der gewalttätige Partner wird aus der gemeinsamen Wohnung weggewiesen, und die Frau kann dort allein mit ihren Kindern leben, wenn sie das möchte. Das ist nicht immer einfach, weil die Wohnung auch ein belasteter Ort ist, wo die Gewalt passiert ist. Und es braucht Schutzmassnahmen.

Wir haben jetzt viel darüber geredet, wie betroffenen Frauen geholfen wird. Müsste es nicht auch Therapieangebote für gewalttätige Männer geben?

Auf jeden Fall. Täterarbeit ist auch Opferschutz. Beratungs­ und Informationsstellen für Männer, die Gewalt ausüben, oder für Männer, die merken, dass sie ein Problem mit Gewalt haben, sind zentral. Es gibt verschiedene Fachstellen, die Gewaltberatungen für Männer machen, beispielsweise die sogenannten Männerbüros. Hier setzt auch die neue nationale Kampagne «Ohne Gewalt» an: Sie will die Opfer erreichen und ebenso die Täter, die einen Ausweg aus ihrer Wut suchen. Es ist sehr wichtig, beide Seiten anzusprechen. Nur so kann der Gewaltkreislauf unterbrochen werden.

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Leo bringt Millionen Menschen in Bewegung

Der Zürcher Leandro Fornito ist einer der erfolgreichsten Fitnessinfluencer der Welt. Seine Trainingsmethode erfand er selbst – sie schlägt den Bogen zu seinem früheren Beruf.

Leandro Fornitos Trainingsstil kommt ohne Hilfsmittel aus.
Text: Dinah Leuenberger Fotos: Michael Sieber

Geschmeidig wie ein Tiger schleicht Leo über den Boden des Trainingsraums im trendigen Zürcher Balboa Gym. Der «Tiger Crawl» ist eine seiner typischen Übungen. Langsam demonstriert er die einzelnen Bewegungen und animiert mich, es ihm gleichzutun. Auf allen Vieren bewege ich zuerst die rechte Hand nach vorn, dann das linke Bein. Dann die linke Hand und das rechte Bein. Das ist weniger kompliziert, als es tönt. Obwohl, so geschmeidig wie bei ihm läufts bei mir nicht. Leo heisst eigentlich Leandro Fornito, er ist Fitnesscoach, und dass er Bewegungen aus dem Tierreich in sein Training aufnimmt, ist kein Zufall. Vor zehn Jahren arbeitete der 37-jährige Zürcher noch als Tierpfleger. Fast alles hat sich in seinem Leben seit damals verändert. Etwas ist geblieben: Er hilft gern anderen. Statt Tieren sind das heute Menschen. Fornito hat auf seinen Social-Media-Kanälen über fünf Millionen Follower aus der ganzen Welt, vor allem aus den USA. Er zählt zu den bekanntesten Fitness-Influencern der Welt. Sie nutzen die sozialen Netzwerke, um ihr Training zu vermarkten – quasi die moderne Variante der Aerobic-Videos von Jane Fonda.

Seine Trainingsart nimmt neben Tierbewegungen auch Elemente aus Sportarten auf. Capoeira, die brasilianische Kampfkunst zum Beispiel. Oder Breakdance. Nach einer typischen Fussballjugend probierte Leo mit gut 20 Jahren Breakdance aus. Und fand sofort Gefallen an den akrobatischen, körperintensiven Bewegungen. Je mehr er trainierte, desto stärker spürte er, dass es ohne Bewegung nicht mehr ging. «Ein paar Jahre später wagte ich den Schritt, kündigte meinen Tierpflegerjob und setzte voll auf die Fitnessausbildung.»

Fitnesstraining für alle Am Anfang unterrichtete er wenige Stunden und fand dabei mehr und mehr zu seinem eigenen Stil. Leo verzichtet fast gänzlich auf Hilfsmittel. Beim Bodyweight Training trainiert man primär mit dem eigenen Körpergewicht. «Das ermöglicht ein Training überall auf der Welt, ohne viel Platz und teures Equipment», sagt Leo. Sein Erzähltempo ist hoch, ein Indiz für seine Begeisterung. Die Videos, die er auf Social Media hochlädt,

«Von vielem kann man sich im Leben trennen.
Vom eigenen Körper nie.»
Leandro Fornito

machen Eindruck. Mal sieht man ihn im Handstand – auf einem Arm. Mal zeigt er eine schnelle Choreografie aus mehreren Bewegungen. Mal springt er aus der Liegestütze in die Luft und berührt mit den Händen die Füsse. «Ich will zeigen, was alles möglich ist, wenn du deinen Körper zum besten Freund machst. Von vielem kann man sich im Leben trennen. Vom eigenen Körper nie.»

Deshalb zeigt er auch Übungen für Anfänger. Zum Beispiel die Handgelenke dehnen. Sass er zuvor kurz still auf dem Boden des Trainingsraums, kommt er nun sofort wieder in Bewegung. Er zeigt mir vor, ich mache es nach. Wieder auf allen Vieren dehne ich also die Handgelenke in die eine Richtung, dann lege ich die Handrücken auf den Boden und dehne so. Die Bewegung ist für mich unüblich – es zieht.

Alter ist keine Ausrede

Mit seinem Training können alle anfangen, egal in welchem Alter. Das sei ohnehin keine Ausrede: Leos Eltern trainieren fleissig mit ihm mit. «Mein Vater leitet sogar meine Handstandunterrichtsstunde. Mit 63!» Dranbleiben musste auch Leo: Bis zur ersten Million Follower dauerte es fast acht Jahre. Trotzdem lud er jeden Tag ein Video oder ein Foto hoch. «Aufhören war keine Option. Weil ich so happy bin, Menschen mit meinem Training einen gesünderen Lebensstil zu ermöglichen.» Dann ging es schnell: Innerhalb der vergangenen zwei Jahre wuchs die Followerzahl auf fünf Millionen an.

So entstand ein erfolgreiches Business: Fornito verdient heute deutlich mehr als damals als Tierpfleger, vor allem mit seiner eigenen Trainings-App «LeoMoves». Und auch mit Workshops, die er auf der ganzen Welt anbietet. Deshalb reist er in die verschiedensten Länder, zuletzt nach Japan. Sport ist sein Leben. Was macht er mit Freunden, die unsportlich sind? «Klar, viele inspiriere ich, sich auch zu bewegen. Aber ich verurteile niemanden, der nicht will. Mühe habe ich nur, wenn sich jemand über Wehwehchen beklagt, die mit mehr Bewegung oder Training behoben werden könnten.» Fornitos Begeisterung für die Bewegung ist so gross, dass auch genug für alle anderen da wäre. Täglich verschickt er auf Social Media als «LeoMoves» seine Einladung dazu.

Hier gehts zu Leos Instagram-Kanal:

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Graue Haare:

Färben oder lassen?

Kaum jemand freut sich über die ersten grauen Haare. Wie also damit umgehen? Zwei Redaktorinnen haben ihre Antwort gefunden.

Gute Frage

«Überfärben! Und zwar mit Überzeugung»
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Grau? Nicht mit mir (58). Jedenfalls noch nicht. Ich liebe schöne Haare. Schon als kleines Mädchen bürstete ich meine, bis sie glänzten wie die einer Märchenprinzessin. Und da ich bis heute jeden Frisurentrend geflissentlich an mir vorbeiziehen lasse, ist Farbe meine einzige Spielwiese. Ich färbe seit Jahren selbst. Nur eben: neuerdings öfter. Denn im Mittelscheitel poppt ein grau-weisser Strich auf, als hätte jemand mit Kreide eine Linie gezogen. Bei meinen 178 Zentimetern sage ich gern: Mir sieht eh niemand auf den Kopf. Stimmt natürlich nicht. Ich sehe es selbst, und es stört mich.

Nicht weil Grau nicht schön sein kann. Aber grauen Haaren fehlt einfach der Glanz, und ich will Haare, die leuchten. Ich fühle mich jung und dynamisch, und meine Haare sollen das auch zeigen. Grau kommt schon noch, vielleicht mit 70. Genetisch habe ich Glück: In meiner Familie werden die Haare nur langsam grau. Gute Gene, gute Farbe – beides hilft.

Keine Sorge, ich habe sie nicht übersehen: Meine Silberfäden vermehren sich ganz ohne mein Zutun. Ich bin noch nicht ganz 50 und lasse zu, dass selbst im Pony bereits auffällig Grau durchblitzt. Und nein, das ist keine Schlamperei.

Silberne Mähnen an prominenten Frauen werden derzeit medial gern gefeiert. Für die Durchschnittsfrau ist es im Alltag aber noch immer ein kleiner Akt der Rebellion, graue Haare zuzulassen. Denn der Jugendlichkeitskult trifft uns nach wie vor deutlich härter als Männer.

Graue Schläfen machen den Mann zur grauen Eminenz, die Frau zur Kundin mit Folgetermin. Nicht zu färben ist aber mehr als eine praktische Entscheidung. Es ist auch eine Haltung: zu mir und meinem Alter zu stehen. Und womöglich andere Frauen darin zu bestärken, es ebenfalls zu tun. Ältere Frauen sollten schliesslich nicht übersehen werden, sondern sichtbar sein. Bei Männern wird graues Haar gern mit Souveränität, Erfahrung und Weisheit verbunden. Warum also sollten Frauen genau das mit Farbe unsichtbar machen?

Heidi Bacchilega, Redaktorin
Karen Schärer, Ressortleiterin
Kétec

Nach 65 weiterarbeiten: Immer mehr Arbeitnehmende machen das.

Länger arbeiten: Darum lohnt es sich

Mit 65 Jahren in Pension? Es gibt einige gute Gründe, lieber noch das eine oder andere Jahr Erwerbsarbeit dranzuhängen.

Text: Jörg Marquardt

Ausgangslage

Mit 65 Jahren ist offiziell Schluss. Aber immer mehr Schweizerinnen und Schweizer arbeiten über das ordentliche Pensionsalter hinaus: Laut der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung hat sich ihre Zahl seit 2005 nahezu verdoppelt: von 7 auf rund 12 Prozent. Viele arbeiten weiter, um ihre finanzielle Situation zu verbessern. Andere tun dies aus Freude an ihrer Tätigkeit.

Wer die AHV­Rente später beziehen möchte, muss die Auszahlung der Rente um mindestens ein Jahr aufschieben. Die Rente kann höchstens um fünf

Jahre aufgeschoben werden. Spätestens mit 70 muss sie bezogen werden.

Die Vorteile auf einen Blick

• Mehr Vermögen: Durch die Weiterarbeit kann weiterhin Vermögen angespart werden, und der Vermögensverzehr beginnt später. Dadurch erhöht sich der finanzielle Spielraum.

• Attraktive Zuschläge: Man verbessert den monatlichen Rentenbetrag auf Lebenszeit, wobei die Zuschläge mit jedem weiteren Aufschubsjahr weiter anwachsen (siehe Rechenbeispiel).

• Weniger Beitragslücken: Man gewinnt Zeit, um allfällige Lücken in der AHV und Pensionskasse zu schliessen.

• Steuerliche Vorteile: Man kann das eigene Vermögen gezielt ausbauen und den Bezug von Geldern aus der Säule 3a optimal staffeln. Dadurch sinkt die Steuerbelastung insgesamt.

Das bedeutet es für die AHV

• Wer den Bezug der AHV-Rente aufschiebt, wird belohnt: Die monatliche Rente erhöht sich lebenslang um einen prozentualen Zuschlag: Bei einem

Pensionierung

Aufschub um ein Jahr beträgt der Zuschlag 5,2 Prozent; bei einem Aufschub um fünf Jahre sogar 31,5 Prozent (Stand 2026).

Wichtig: Der Aufschub muss aktiv bei der AHV-Ausgleichskasse gemeldet werden – und zwar innerhalb der ersten zwölf Monate nach Erreichen des ordentlichen Pensionsalters. Sonst verfällt der Zuschlag!

• Statt die AHV-Rente ganz aufzuschieben, kann man auch 20 bis 80 Prozent davon abrufen und den Rest später beziehen.

Beispiel: Eine Person arbeitet nach dem Pensionsalter noch 60 Prozent weiter und bezieht gleichzeitig 40 Prozent AHV. Dies bringt zwei Vorteile: Zum einen sichert sie sich weiterhin ein gleichbleibendes Einkommen, zum anderen wächst der aufgeschobene Teil der Rente weiter und fällt später entsprechend höher aus.

• Die Höhe der AHV-Rente hängt davon ab, wie viele Jahre Beiträge geleistet wurden. Personen mit Lücken – etwa wegen Teilzeitarbeit, Studium oder Auslandsaufenthalten –können diese neu auch nach dem offiziellen Pensionsalter schliessen und so die spätere Rente erhöhen.

• Wer über 65 hinaus im Berufsleben bleibt, profitiert von

Rechenbeispiel

Peter (65), Lager- und Logistikmitarbeiter, alleinstehend, gute Gesundheit, durchgehend gearbeitet, kein grosses Vermögen, Mieter, kein Wohneigentum Jahreslohn: 70 000 Franken

PK-Guthaben: 320 000 Franken

Pensionierung mit 65 Pensionierung mit 70 AHV pro Monat 2100 2800

Pensionskasse pro Monat 1800 2300

Total Rente* 3900 5100

* Die Berechnung ist ohne 13. AHV-Rente. Im Zug der Reform AHV2030 kann es zu Anpassungen bei den Zuschlägen und beim Umwandlungssatz kommen.

Expertentipps

Jede Situation ist anders

Der Aufschub der Rente lohnt sich nicht in jedem Fall. Nicht lohnend ist der Aufschub meist dann, wenn Liquidität wichtiger ist als eine spätere höhere Monatsrente oder wenn man den finanziellen Vorteil voraussichtlich nicht lange genug nutzen kann. Eine individuelle Berechnung schafft hier Klarheit. Die Finanzplanung der Migros Bank ermöglicht es, verschiedene Szenarien durchzuspielen und so eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die eigene Altersvorsorge zu schaffen.

Serex Leiter Finanzplanung der Migros Bank

einem monatlichen Freibetrag von 1400 Franken – auf diesen Teil des Einkommens fallen keine AHV-Beiträge an. Wer darauf verzichten will, kann das neuerdings tun und mit den zusätzlichen Einzahlungen mögliche AHV-Lücken schliessen bzw. die Rente aufbessern.

Das bedeutet es für die Pensionskasse

• Bei der beruflichen Vorsorge hängt vieles vom Arbeitgeber ab: Er muss einer Weiterführung der Pensionskasse zustimmen. Deshalb lohnt es sich, das Thema frühzeitig anzusprechen und zu klären, was möglich ist.

• Wer länger arbeitet und in der Pensionskasse bleiben kann, hat die Möglichkeit, weiterhin Beiträge einzuzahlen. Dadurch erhöht sich das PK-Guthaben. Im Normalfall steigt auch der Umwandlungssatz, mit dem das Guthaben in eine Rente umgerechnet wird. Dies hat eine höhere Pensionskassenrente zur Folge.

• Eine spätere Pensionierung verschafft Spielraum für Einkäufe in die Pensionskasse: statt einen grossen Betrag auf einmal einzuzahlen, lassen sich mehrere Einzahlungen über die Jahre verteilen. Dies bringt auch steuerliche Vorteile.

Wichtig: Nach einem freiwilligen Einkauf in die Pensionskasse gilt eine Sperrfrist von drei Jahren. In dieser Zeit sind keine Kapitalbezüge möglich.

Das bedeutet es für die Säule 3a

Finanzplanung vereinbaren

Hier gibts Infos zur individuellen und persönlichen Beratung:

Werbung für eine Finanzdienstleistung gemäss FIDLEG

Auch in der privaten Vorsorge lohnt sich das Weiterarbeiten: Man kann weiterhin Vermögen aufbauen und gewinnt bis zu fünf zusätzliche Jahre, um die Gelder gestaffelt – sprich: über mehrere Steuerperioden verteilt – zu beziehen. Dies schafft zusätzlichen Spielraum und senkt die Steuerbelastung spürbar.

Kommunikation

Kleiner Knigge für berufliche E-Mails

Schnell getippt ist nicht immer gut geschrieben. Das gilt vor allem für berufliche E-Mails. Eine Expertin für moderne Kommunikation sagt, worauf es ankommt.

Text: Silvia Schütz

Richtige Anrede wählen

Ist die Anrede «Sehr geehrte …» heute noch angebracht oder deplatziert? Korrespondenzexpertin Andrea Kern sagt: «Für viele ist sie ein alter Zopf, trotzdem sieht man diese Anrede noch häufig.» Sie rät, die Anrede nur sparsam zu verwenden. Besser sei es, Anreden wie Guten Tag, Grüezi, Grüessech oder andere regionale Formen zu nutzen. Auch ein formelleres «Geschätzte» sei eine Möglichkeit. Je nach Kontakt passe auch ein persönlicheres «Liebe Frau …». Bei einem regen Ping­Pong­Austausch per Mail könne man auf die Anrede auch verzichten. Andrea Kern weiss, wovon sie spricht. Sie schult Führungskräfte, Mitarbeitende und Private in moderner Korrespondenz. Kern ist Verfasserin des Buches «Frischer Wind für E­Mails und Briefe».

Illustrationen: Getty Images

Der Betreff ist wichtig

Der Betreff ist das Kernstück eines E-Mails. Er sollte in wenigen Wörtern zusammenfassen, worum es im nachfolgenden Text geht. Der Betreff muss präzise sein, und er sollte zum Weiterlesen einladen. Also nicht: «Termin am 10.5.2026», sondern konkret: «Einladung zur Tavolata am 10.5.2026». Ein prägnanter Betreff hilft den Adressierten, ihren E-Mail-Posteingang zu organisieren. Und er entscheidet darüber, ob die angeschriebene Person das E-Mail sofort, erst später oder gar nicht bearbeitet.

Keine Ich-Show abziehen

«In der Regel formulieren Schreibende ihre E-Mails viel zu stark aus ihrer eigenen Sicht», beobachtet Andrea Kern. Sie würden dementsprechend häufig Wir- oder Ich-Sätze verwenden. Aber genau diese seien in der modernen Korrespondenz verpönt. Kerns Empfehlung lautet deshalb: Der grösste Teil aller Sätze sollte im Sie-Stil stehen. Gerade beim Einstieg gehört es zum guten Ton, nicht mit einem Wir oder einem Ich zu beginnen. Ein Beispiel: Auf «Wir nehmen Bezug auf Ihr Schreiben vom 20. Februar» verzichten und durch «Danke, dass Sie nachgefragt haben. Das schätzen wir sehr» ersetzen.

Ein Hoch auf Verben

Die moderne Korrespondenz bevorzugt den Verbalstil. Er ist direkt und gut für den Lesefluss. Also lieber «Bitte melden Sie sich gern für einen Termin bei mir» schreiben statt «Zwecks Vereinbarung eines Termins wollen Sie bitte Kontakt mit mir aufnehmen».

Du contra du Gross- oder kleingeschrieben? In der Praxis begegnet man beiden Formen. Andrea Kern rät: «Es bietet sich an, eine einheitliche Schreibweise für alle Schriftstücke zu verwenden und das Du überall kleinzuschreiben.» Sei man per du, könne bei der Anrede auch «Sali» oder «Hoi» zum Zug kommen. Das beliebte «Liebe alle» – aus dem Englischen von «dear all» abgeleitet – bitte streichen und durch «Guten Morgen miteinander» ersetzen.

Kommunikation

@«In der Regel formulieren Schreibende ihre E-Mails viel zu stark aus ihrer eigenen Sicht.»
Andrea Kern, Kommunikationsexpertin

Gendergerecht formulieren

«Die Gleichstellung von Mann und Frau gehört in der modernen Korrespondenz schon lange zum guten Ton», sagt Andrea Kern. Inzwischen sei auch die mehrgeschlechtliche Schreibweise ein grosses Thema. «Deshalb empfehle sich, geschlechtsneutrale Wörter wie «Mitarbeitende» zu verwenden.» Gerade bei der Anrede eigne sich die Form «Guten Tag Andrea Kern». Sie sei ideal, wenn man das Geschlecht der adressierten Person nicht kenne oder nicht wisse, welches der Vor- und welches der Nachname ist.

Sich gekonnt verabschieden

Die früher weitverbreitete Grussformel «Mit freundlichen Grüssen» gehört in der Schweiz zu den Floskeln. Als Ersatz hat sich «Freundliche Grüsse» durchgesetzt. Alternativ können auch etwas persönlichere Formen verwendet werden wie «Freundliche Grüsse nach Chur», «Freundlich grüsst Sie» oder «Viele Grüsse». Auch ein «Herzliche Grüsse» oder «Herzlich grüsst Sie» kann passend sein. Allerdings sollten persönliche Grussformeln dezent bleiben und nicht zu salopp daherkommen. Von Formeln wie «Gut gelaunte Grüsse» oder «Tschüss und bis später» ist abzuraten.

Tippfehler

Tippfehler sind keine Katastrophe, wirken aber trotzdem unaufmerksam – vor allem, weil es heute gute Korrekturprogramme und Unterstützung durch KI-Anwendungen gibt. Auch kommt es auf den Kontext an. In einem schnellen internen E-Mail zwischen Mitarbeitenden fällt ein verdrehtes «ie» nicht so ins Gewicht. In einem geschäftlichen E-Mail an Geschäftsleitung oder Kundschaft sieht das anders aus. Gerade hier empfiehlt es sich, das E-Mail nochmals durchzulesen, bevor auf «Senden» geklickt wird.

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DiesaisonLeucht-läuft

Wandernde Seelen, Naturgeister oder Wegweiser zu Schätzen

Mit ihrem mystischen Leuchten beflügeln Glühwürmchen seit jeher die Fantasie der Menschen. Jetzt, in den warmen Nächten rund um den Johannistag am 24. Juni, schwärmen sie aus. Daher heissen sie auch Johanniskäfer. Gut zu beobachten sind die Tiere ab 22 Uhr an Wald- und Wegrändern, Böschungen oder Bahndämmen. Es sollte möglichst dunkel sein. Taschenlampe also besser zu Hause lassen. Beliebte Hotspots sind der Käferberg in Zürich, der Waldfriedhof in Schaffhausen oder das südliche Tessin. «Die Leuchtsaison dürfte dieses Jahr schon etwas früher beginnen, weil wir einen warmen Frühling hatten», sagt der Ökologe Stefan Ineichen. Er ist Präsident des Vereins Glühwürmchen Projekt, der sich für den Schutz der Leuchtkäfer und deren Lebensräume engagiert. Weltweit gibts etwa 2600 Arten, die meisten davon in den Tropen und Subtropen. In der Schweiz leben vier Arten.

Glühwürmchen verzaubern die Nächte

Jetzt schwärmen die Leuchtkäfer aus und verwandeln Gärten, Parks und Wiesen in magische Orte. Was hinter dem Phänomen steckt und warum die Tiere bedroht sind.

Text: Jörg Marquardt

LEBEN

Leuchtkäfer

Wartende Weibchen, blinkende Italiener

Fast überall im Land ist der Grosse Leuchtkäfer verbreitet. Es leuchten aber nur die Weibchen. Diese sitzen im Gras und erzeugen bei Einbruch der Dunkelheit (bis etwa Mitternacht) ein konstantes grünliches Licht am Hinterleib. Damit locken sie umherfliegende Männchen an, die das Licht am Boden noch aus 50 Metern Entfernung erkennen können. Die Weibchen selbst sind flugunfähig.

Beim Kleinen Leuchtkäfer, der zweithäufigsten Art in der Schweiz, leuchten sowohl Weibchen als auch Männchen: Sie lassen im Flug Lichtsignale aufleuchten. Diese Art lebt vor allem im Tessin und in den Bündner Südtälern, im Aargauer Jura, in Schaffhausen, am Zürcher Käferberg und am Gurten.

Der Italienische Leuchtkäfer ist ebenfalls im Tessin und in den Bündner Südtälern beheimatet – vereinzelt auch in Lausanne und Zürich. Er blinkt im Sekundentakt, und zwar beide Geschlechter. «Sobald sich zwei gefunden haben, synchronisieren sie ihre Blinksignale», sagt Ineichen.

Das Weibchen des Grossen Leuchtkäfers kann nicht fliegen, es lebt auf Gräsern.

Unscheinbar, aber überall verbreitet, ist der Kurzflügelleuchtkäfer. Nur die Larven leuchten schwach.

Von den vier Arten ist der Grosse Leuchtkäfer nicht nur der verbreitetste, sondern –der Name sagts – auch der grösste: Die Weibchen werden bis zu 20 Millimeter lang, die Männchen 10 bis 12 Millimeter. Diese Käferart steht im Folgenden im Fokus.

Wie das Licht angeht

An der Bauchseite des Hinterleibs sitzen spezielle Leuchtzellen. Darin befinden sich ein Leuchtstoff und ein Enzym.

Sobald Sauerstoff dazukommt, setzt eine biochemische Reaktion ein, bei der kaltes Licht entsteht.

Bis zu drei Wochen ist ein Weibchen leuchtaktiv. Sobald es zur Paarung kommt, löscht es das Licht.

Die Schnellere ist die Fruchtbarere

Ein bis drei Tage nach der Paarung legen die Weibchen mehrere Dutzend Eier. Wie viele es sind, hängt auch davon ab, wie lange sie auf die Paarung gewartet haben: je kürzer, umso mehr Energie für die Eiablage. Beliebte Ablageorte sind an Graswurzeln, unter Totholz oder in feuchter Erde, oft nahe dem Leuchtplatz. Auch die Eier leuchten, aber nur schwach. Einen guten Monat nach der Ablage schlüpfen die Larven.

Ungeniessbar für Fressfeinde

Zwei bis drei Jahre verbleiben die Glühwürmchen im Larvenstadium – die längste Zeit ihres Lebens. Die erwachsenen Tiere leben nur wenige Tage oder Wochen.

Die heranwachsenden Larven durchlaufen mehrere Häutungen, weil ihre Körperhülle nicht mitwächst. Nachts gehen sie auf Schneckenjagd. Mit einem Giftbiss überwältigen sie die oft viel grösseren Tiere und vertilgen sie innert einiger Stunden. Abwehrgifte im Körper sorgen dafür, dass die Larven selbst ungeniessbar sind, besonders für Wirbeltiere. Spinnen, Wanzen oder Weberknechte sind laut Ineichen weniger zimperlich.

Im letzten Stadium verpuppen sich die Larven. Ein bis zwei Wochen später schlüpfen die fertigen Tiere – und die Leuchtsaison beginnt von Neuem. Nach dem Schlupf nimmt der Grosse

Leuchtkäfer übrigens keine Nahrung mehr zu sich: Alles dreht sich um die Fortpflanzung.

Zu wenig Schnecken, zu viel Licht

Der Grosse Leuchtkäfer wird von der Weltnaturschutzunion als potenziell gefährdet eingestuft. Zu schaffen macht ihm der Verlust von Lebensräumen. Ineichen: «Glühwürmchen sind auf abwechslungsreiche Landschaften mit Wiesen, Hecken, Büschen und Krautsäumen angewiesen.» In monotonen Wirtschaftsflächen gebe es zu wenig Schnecken. Lange Hitzeperioden verstärken das Problem, weil sie die Böden austrocknen und so die Schneckenpopulation dezimieren. Eine wachsende Bedrohung sieht der Ökologe in künstlichem Licht: Strassenlampen und beleuchtete Gärten überstrahlen das feine Leuchten der Glühwürmchen und erschweren die Partnersuche.

Wie wir ihnen helfen

Ineichen empfiehlt, künstliches Licht im Garten und auf Wegen zu reduzieren oder ganz auszuschalten. Naturnahe, etwas «unaufgeräumte» Gärten mit Laubhaufen, feuchten Ecken und Totholz schaffen Lebensraum für Larven. Und keine Pestizide einsetzen – sie schaden Glühwürmchen wie Schnecken.

Weitere Infos gibts hier: → gluehwuermchen.ch

Migros-Kosmos

Einmal um die Welt grillieren

Kürzlich habe ich in meiner eigenen Filiale etwas Neues entdeckt, das mich sofort in Ferienstimmung versetzte: eine griechische Gewürzmischung mit Zitronennote. Ich habe damit Pouletspiesse für den Grill mariniert. Meine Gäste waren begeistert und ich auch. Die Souvlakis schmeckten genau wie aus Griechenland und spülten mich gedanklich zurück an die Strände von Kreta, den Ort meiner letzten Sommerferien. Nicht nur meine Familie und ich grillieren gern, die ganze Schweiz tut es. Entsprechend lang dauert die Grillsaison bei uns in der Migros. Sobald die letzten Osterhasen aus den Gestellen geräumt sind, wird die Holzkohle aufgestockt. Und dort bleibt sie, bis im Herbst der Grillkäse wieder dem Raclettekäse weicht. Wobei, Raclette ist ein Phänomen: Ich wundere mich immer wieder, aber rund um den 1. August verkaufen wir stets viel Raclettekäse – völlig egal, wie heiss es draussen ist.

Das Sortiment für Grillfans bauen wir ständig aus. Die Bratwurst bleibt zwar unbestritten die Nummer eins über dem Feuer, aber das Flank Steak holt tüchtig auf. Man kann es auch vielseitig zubereiten, ob klassisch grilliert, kurz angebraten oder in Streifen geschnitten für Fajitas und Salate.

Bei uns werden aber auch Vegetarier und Veganer grillmässig mehr als satt. Es gibt allerlei Würste, Schnitzel und Spiesse ohne Fleisch. Mein Lieblingstrend sind aber ganz klar die neuen Gewürzmischungen für Marinaden: ob griechisch, koreanisch oder texanisch – man kann sich einmal um die Welt grillieren. Und erst die Saucen! Beliebt sind süssliche BBQ-Saucen mit Honig- oder Whiskeygeschmack oder Chipeño, eine rauchige Chipotle-Sauce mit Chilischoten. Die Zeiten, als es ein schlichter Senf zur Wurst tat, sind offensichtlich vorbei.

Zum Schluss habe ich noch einen Desserttipp: Legen Sie mal ein paar Scheiben Ananas auf den Grill. So günstig kommen Sie sonst nie in die Karibik.

Yves Brunner (41) berichtet regelmässig über seinen Arbeitsalltag als Filialleiter der Migros. Er arbeitet in Affoltern am Albis ZH.

Kolumne

Ab in den Süden

Im Land der Trulli und Barockperlen Zauberhaftes Apulien

Wir erreichen Brindisi per Direktflug, wo uns der Twerenbold-Bus erwartet.

Mediterrane Vielfalt: Wir entdecken die Altstadt von Ostuni und das imposante Castel del Monte. Enge Gassen führen uns durch Bari. Matera* fasziniert mit seinen Felsenwohnungen. In einer Ölmühle erleben wir die Bedeutung des Olivenöls. Lecce* begeistert mit barockem Flair. Die Salentinische Halbinsel* überrascht mit Küsten und dem charmanten Gallipoli. Die Castellana-Grotten* entführen uns in eine faszinierende Tropfsteinwelt. Alberobello* verzaubert mit weissen Trulli. Locorotondo* lädt zum Flanieren ein, bevor uns Monopoli mit seinen lebhaften Gassen empfängt.

Fünf Nächte im guten Mittelklasshotel Del Levante (off. Kat. ****) in Torre Canne direkt am Meer.

6 Tage ab CHF

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6 Tage im DZ 1465 1320 Zuschläge DZ Alleinbenutzung 185 Matera 55

Lecce & Sal. Halbinsel 55

Castellana-Grotten & Alberobello 55

Reise 4, 5, 6 120

Buchungscode: hffrap

Schatzkammer im Süden Spaniens

Andalusien & Costa del Sol

Wir erreichen Málaga per Direktflug, wo uns der Twerenbold-Bus zu den Höhepunkten Andalusiens bringt.

Wo Lebensfreude & mediterranes Flair verschmelzen: Bei einer Stadtführung durch Málaga entdecken wir die lebendige Altstadt und die entspannte Atmosphäre am Hafen. Entlang der Küste verweilen wir im mondänen Marbella, wo elegante Promenaden, Palmen und das tiefblaue Meer zum Flanieren einladen. Córdoba* empfängt uns mit seinen weissgetünchten Häusern und der imposanten Mezquita. Ein Ausflug nach Ronda* begeistert mit seiner spektakulären Lage hoch über einer tiefen Schlucht.

Fünf Nächte im guten Mittelklasshotel Don Pedro Torremolinos (off. Kat. ****) direkt an der Strandpromenade.

6 Tage ab CHF

Flug & Busreise

Reisedaten 2026

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1440

Pro Person in CHF Katalogpreis Sofortpreis 6 Tage im DZ 1690 1520

Zuschläge

DZ Alleinbenutzung 295 Córdoba 75 Ronda 65

Reduktion

Reise 3 – 80

Buchungscode: hfanda

Kulturschätze & Naturspektakel

Bequemer Direktflug & TwerenboldBus vor Ort

Inselzauber Sardinien

Wir erreichen Olbia per Direktflug von wo uns der Twerenbold-Bus zu den Schönheiten Sardiniens bringt.

Geschichte & mediterraner Flair: In Olbia entdecken wir die Stadt bei einer Führung. An der Costa Smeralda beeindrucken türkisblaue Buchten. Porto Cervo ist Treffpunkt für Yachten und Jetset. Wir erkunden die Nuraghen* und Gigantengräber* - geheimnisvolle Zeugen prähistorischer Kultur. Beim Mittagessen auf einem Landgut geniessen wir sardische Spezialitäten. Die Insel La Maddalena* lädt ein zu unberührter Natur und kristallklarem Wasser. In Castelsardo besuchen wir die Festung, während uns die Region Gallura mit der Kunst der Korkverarbeitung überrascht.

Fünf Nächte im Erstklasshotel Sestante (off. Kat.****) in Porto Rotondo, 10 Minuten vom Strand.

Sonne, Geschichte & Dolce Vita

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Flug & Busreise

Reisedaten 2026

1: 31.08.–05.09. 2: 07.09.–12.09. 3: 14.09.–19.09.

Zuschläge DZ Alleinbenutzung

Nuraghen & Gigantengrab inkl. Mittagessen Insel La Maddalena

Pro Person in CHF Katalogpreis Sofortpreis 6 Tage im DZ 1590 1440 145 75 65

Buchungscode: hfsard

Trauminsel Sizilien

Ein Direktflug bringt uns nach Palermo, wo uns der TwerenboldBus bereits erwartet.

Zwischen Feuer, Kultur & Meer: Der Ätna beeindruckt mit bizarren Lavalandschaften, bevor wir uns in Taormina vom Blick auf die Küste verzaubern lassen. Bei der Piazza Armerina erwarten uns die historischen Mosaike der Villa Romana del Casale und ein sizilianisches Mittagessen. In Segesta* bewundern wir den dorischen Tempel und geniessen eine Weindegustation. Monreale glänzt mit dem Dom und Palermo lockt mit Märkten, Arancini und Puppenspiel. Ein Tag am Meer lädt zum Entspannen ein. Castelbuono mit dem Kastell und Cefalù mit seinem mittelalterlichen Charme bilden den Abschluss. Sieben Nächte im Erstklasshotel Acacia Resort (off. Kat.****) in Campofelice di Roccella direkt am Meer.

8 Tage ab CHF

Flug & Busreise

Reisedaten 2026

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Pro Person in CHF Katalogpreis Sofortpreis

8 Tage im DZ 1965 1770

Zuschläge DZ Alleinbenutzung 355 DZ Poolseite 85 DZ Meerseite 190 Segesta 99

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*Wahlweise fak. Ausflug oder Hotel geniessen. Nicht inbegriffen: Annulationskosten- & Assistance-Versicherung, Auftragspauschale von CHF 25 (entfällt bei Onlinebuchung). Katalogpreis: Gültig bei starker Nachfrage (ab 50% Belegung) und 1 Monat vor Abreise. Es gelten die Allg. Reise- & Vertragsbedingungen von Twerenbold Reisen AG.

Kontinente

geometrischer Begriff

einfältiger Mensch

Sprechen mit Gott sehr gern haben

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Bewohner Sardiniens

kalter Niederschlag

eh. CH-Fussballer (Marco) nicht kaputt

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Märchenwesen

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Märchentante (Trudi) † 2013

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Gipfel des Pilatusmassivs

hebräischer Buchstabe

römische Göttin der Wut

Vorn. von Filmkomiker Laurel †

engl. Frauenkurzname

Berg oberhalb von Gais im Kt. AR

Blutarmut

Menschen mit Chromosomenpaar XY

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Initialen von Ungerer † spanisch: Meer

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kurz für: wie oben undurchsichtig

Mass des elektr. Widerstands

englisch: jeder, jedes

Unterarmknochen

slaw. Herrscher († 659)

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Warnfarbe

Fremdwortteil: gleich

englisch: bei

Stadt in der Toskana

latein.: je

Abscheugefühl

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Artikel

Schicksal

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Teilnahmebedingungen Gewinnspiele: Teilnahmeberechtigt sind alle Personen mit Wohnsitz in der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein, die das 18. Altersjahr vollendet haben. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind die Mitarbeitenden des Gewinnspielveranstalters sowie Gewinnspielvereine, automatisierte Dienste und weitere professionalisierte/gewerbliche Teilnehmende. Gewinner/-innen werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht. Seit September 2023 ist die kostenlose Teilnahme an Verlosungen ausschliesslich online möglich.

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Ermittle für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Für das Lösungswort der Reihe nach in die Lösungsfelder eintragen. www.migmag.ch/quiz

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Wie heisst der Hund der Simpsons?

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Welches ist das flächenmässig grösste Schloss des Loiretales?

E Schloss Chambord N Schloss Chaumont B Schloss Chenonceau

Wann wurde in Luzern der erste Autobahnabschnitt der Schweiz eröffnet?

H 1938 E 1955 K 1970

Welcher Baustil der Moderne setzt auf Sichtbeton und grobe, massive Formen?

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Welche Stadt wurde 2026 zur «grünen Hauptstadt Europas» gewählt?

A Guimarães C Ljubljana D Nijmegen

Welche Schweizer Stadt zählt mit über 1200 Brunnen zu den brunnenreichsten Städten der Welt?

V Genf N Basel D Zürich

Wie nennt man eine ausserhalb ihrer Heimat lebende Gemeinschaft?

P Hemera I Diaspora N Pandora Lösungswort

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