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Migros-Magazin-25-2019-d-VS

Page 1

Ausgabe Wallis, AZA 1920 Martigny

migrosmagazin.ch | MM25, 17.6.2019

Mehr fürs Geld: Der Migros-Chef im Interview Seite 10

Schöne Ferien! So bereiten Sie sich richtig vor ab Seite 29

Er rollt und rockt: Fabian Kieliger lässt sich nicht behindern

Daheim die Schulbank drücken

Bild: Dan Cermak

Seite 67

Sommerserie Migros-Freizeitparks: Gurten Seite 22 Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 027 720 44 00 - mitglieder.register@migrosvs.ch

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4 | 17.6.2019 | MEINE MIGROS

Die Migros transportierte im vergangenen Jahr auf dem Schweizer Schienennetz Waren über eine Distanz von 13 500 000 Kilometern. Das entspricht 340 Erdumrundungen.

?

TWEET DER WOCHE «Hey @migros, mein Mann schiebt ständig den Mais auf dem Grill herum – woran das wohl liegen mag?» schreibt Cinnabrise.

Frage der Woche

Die Erklärung: Offenbar ist ihr Gatte stark vom Migros-Handyspiel «Grill it, Win it!» beeinflusst.Dabei muss vir­ tuelles Grillgut in eine ­Reihe gebracht werden.

Was kann ich tun, ­damit mir beim Schneiden von ­Zwiebeln nicht die Tränen kommen?

Haben Sie eine Frage? Kontaktieren Sie uns! M-Infoline, der Kundendienst der Migros, ist ­erreichbar ­unter Tel. 0800 84 0848 oder migros.ch/ kundendienst

Zeitreise

Logistik im Miniformat So klein war 1931 das allererste Migros-Verteilzentrum. Zum Betrieb in Zürich gehörten eine Abfüllanlage für Reis und Mais, eine Kaffeerösterei und ein e ­ igener Bahnanschluss.

Bilder: MGB Bildarchiv; Getty Images, zVg

Verwenden Sie ein ­besonders scharfes Messer. So wird die Zwiebel beim Schneiden nicht gequetscht, und es tritt weniger Saft aus. Das vermindert die ­Reizung der Augen.


MEINE MIGROS | 17.6.2019 | 5

Grüner Podcast Erstmals lanciert die Migros einen Podcast: Er heisst «Chrut und Rüebli» und beantwortet Fragen zum Thema Nachhaltigkeit. Zum Beispiel: Soll man nun Biofleisch kaufen – oder schadet auch die Biokuh der Umwelt? Die e ­ rste Folge heisst «Plastik – dein Feind und Helfer». Sie lässt sich jetzt auf Spotify, Apple Podcasts und Google Play abrufen.

MehrzweckKörbchen

So ein Kindereinkaufskorb ist eine praktische Sache – er lässt sich auch als Hut gebrauchen. Leserin Carole Baumgartner aus Weiningen ZH schreibt zu diesem Foto, ihre Tochter sei halt ein Migros-Kind. Schicken auch Sie Ihr MigrosBild und ­gewinnen Sie einen Einkaufsgutschein im Wert von 50 Franken. Teilnahme: www.migmag.ch/blickfang

Frisch verpackt Die Migros-Marke M-Classic wird vielfältiger: Neue Produkte kommen hinzu, zahlreiche Artikel sind bei Preis und Qualität noch attraktiver. Ausserdem wird das Design einiger Ver­packungen aufgefrischt.

UMFRAGE

Was kommt bei Ihnen auf den Grill? 222 Grillitarier gaben auf Twitter ihre Stimme ab.

74 % Fleisch oder Wurst

18%

Gemüse

7 %

Fisch

1%

Marshmallows


6 | 17.6.2019 | AUGENBLICK

09:53 Uhr

Halbzeit beim Alpaufzug: Robert und Maria Würsch treiben die Schafe auf die Alp Fernital, ihr Sommerquartier auf 1650 Metern Höhe. Das besonders nachhaltig produzierte Fleisch des Alplamms gibt es ab Mitte August in ausgewählten Filialen der Migros.

Bild: Stephan Bösch

Migros-Moment in Emmetten NW


AUGENBLICK | 17.6.2019 | 7


«Kein Sommerapéro ohne Grill-Crostinis.» Grill-Regel von Giuseppe R.

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Alle M-Classic Kleinbrote abgepackt z.B. Sandwiches, TerraSuisse, 4 Stück, 4 x 65 g, 1.60 statt 2.–

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Kurzrezept Crostinis: 2 Knoblauchzehen hacken, 1 rote Zwiebel in feine Streifen schneiden, Cherry tomat en halbieren, alles mit Öl und Essig mischen. Anschliesse nd mit Salz und Pfeffer abschmecken. Brot in Scheiben schneiden, mit Öl bepinseln, beidseitig grillieren und mit Rucola und Tomaten-Mix anrichten.


INHALT | 17.6.2019 | 9

67

INHALT 10  Fabrice Zumbrunnen Der Migros-Chef erklärt, wie er die Preise senken und die Produktqualität erhöhen will. 12  Party auf Rädern Fabian Kieliger sitzt im Rollstuhl und geht trotzdem gerne ­feiern. Doch die wenigsten Clubs sind rollstuhlgängig.

Homeschooling: Linda Bischof und ihre Geschwister werden zu Hause von ihren ­Eltern ­unterrichtet. ­Erhalten die Kinder damit den optimalen Start ins ­Leben, oder werden sie zu ­Aussenseitern?

21  Bänz Friedli 22  Serie: Park im Grünen Vegi-Brunch und Techno auf dem Gurten bei Bern 25  Einfacher einkaufen Mit der Postiliste der Migros-­ App geht nichts vergessen. Dossier Reisen 29  Fit in den Ferien Tipps für die Vorbereitung und die Reise selbst 32  Liquid in den Ferien Karte oder Cash – das beste Zahlungsmittel für jedes Land 35  Erreichbar in den Ferien Wie man im Ausland günstig surft und telefoniert

Ein Luzerner auf dem ­Berner Hausberg: Patrick Vogel ist oberster Gastgeber auf dem Gurten.

22

37  Gerüstet in den Ferien Das Smartphone clever nutzen 39  Stadt, Land, Stutz 41  Wer kauft hier ein? 56 Kirschen-Pancakes 59 Wissensbissen 65  1, 2 oder 3?

Bilder: Katharina Lütscher, Daniel Winkler; Illustration: Vectorstock

67  Die Schule daheim Jael Bischof unterrichtet ihre Kinder zu Hause, anstatt sie in die Schule zu schicken ab 74 Ihre Region Aktionen, Reportagen, News

85 Leserangebot 87  Rätsel und Spiele 92 Cumulus 94  Meine Welt Beatrice Egli mag Polenta und Herzschmerzfilme

29

Dossier Reisen Ich packe meinen Koffer und nehme mit: Schuhe, ein Tagebuch und … einen Farbroller für den Strand

M-Infoline: Tel. 0800 84 0848 oder +41 800 84 0848 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch

Cumulus: Tel. 0848 85 0848 (Normaltarif) oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus


10 | 17.6.2019 | PREISSENKUNG

«Es geht um die DNA der Migros» Die Migros senkt ab sofort Woche für Woche die Preise und bringt ihre b ­ eliebtesten P ­ rodukte in noch besserer Qualität in die Regale. M ­ igros-Chef Fabrice Zumbrunnen erklärt im I­ nterview, wie die Kunden profitieren und was in seinem eigenen ­Einkaufskorb landet. Text: Cristina Maurer, Kian Ramezani Bild: Daniel Winkler

F

abrice Zumbrunnen, ­warum senkt die Migros die Preise ihrer meist­ verkauften Produkte? Es geht um nichts weniger als um die DNA der Migros. Das beste Preis-­ Leistungs-Verhältnis wird seit den Gründerjahren grossgeschrieben und steht sogar in unseren Statuten. Diesem Erbe wollen und müssen wir treu bleiben. A ­ lle Kunden sollen die Preisreduktion in i­ hrem Warenkorb spüren. Allerdings m ­ öchte ich be­ tonen, dass wir nicht nur Preise ­senken, sondern auch in die Qualität unserer Produkte investieren. So ­tragen wir den gestiegenen Erwartungen der Konsumentinnen und ­Konsumenten Rechnung. Welche Produkte werden denn günstiger – und um wie viel? Wir haben mehr als 1500 Produkte auf Preis und Qualität überprüft. Und zwar solche, die unsere Kunden am häufigsten kaufen, also ihre ­Lieblingsprodukte. Wir senken ab Mitte Juni schrittweise jede Woche die Preise von mehreren Produkten, seien es frische oder haltbare Lebensmittel, Schönheits- und Körper­ hygieneprodukte, Babyhygiene und -nahrung oder Wasch- und ­Reinigungsmittel.

Sie betonen, dass die Migros nicht nur die Preise senkt, sondern auch die Qualität erhöht. Können Sie das an konkreten Beispielen erläutern? Gerne zeige ich das am Beispiel ­unserer Eigenmarke M-Classic: ­Ausgewallte Kuchenteige kommen neu komplett ohne Palmöl aus. Damit ­reagieren wir auf ein klares Kundenbedürfnis. Und die Büchse Mais­ körner enthält neu hochwertigen Sweet­corn-­Mais. Den Inhalt des Müesli e­ rhöhen wir von 150 auf 180 Gramm, dies bei gleichem Preis. Zudem erscheinen alle M-Classic-­ Produkte ab sofort in einem neuen Design. Warum werden die Preise nicht alle aufs Mal reduziert, sondern von Woche zu Woche? Die Umstellung ist sehr umfassend und hat Auswirkungen auf die Beschaffung, die Verpackung und die Logistik. Das bedeutet eine immense ­Herausforderung, deshalb ist ein schrittweises Vorgehen sinnvoll und notwendig. Wie sind solche Preissenkungen überhaupt möglich? War die Migros bislang zu teuer? Nein, natürlich waren wir bisher nicht zu teuer. Als Genossenschaft

«Alle Kunden sollen die Preisreduktion in ihrem Warenkorb spüren.»


PREISSENKUNG | 17.6.2019 | 11

Fabrice Zumbrunnen (49) beim Einkauf in der ­Migros-Filiale Limmatplatz in Zürich.

gibt die Migros Kostenvorteile auf einzelnen Produkten laufend an ihre Kundinnen und Kunden weiter. Für die aktuelle, sehr umfassende ­Initiative sind die Preissenkungen dank verschiedener Effizienz­ programme, optimierter Transportund Logistikkosten und verbesserter Beschaffungspreise möglich. Migros-Gründer Gottlieb Dutt­ weiler baute eigene Produktions­ kapazitäten auf, um die Preise tief zu halten. Funktioniert das auch heute noch?

Ja, weil wir mit unseren Industrie­ betrieben nicht nur kostengünstig, sondern vor allem in hoher Qualität produzieren können. Sie ermöglichen uns, Innovation und Geschwindigkeit selbst zu steuern. Am Erfolg von ­Produkten wie Total, Risoletto oder Blévita sieht man, dass das funktio­ niert. Wir sind der weltweit einzige Detailhändler mit Eigenmarken, die von den Kunden als echte Marken wahrgenommen werden. Hinzu kommt, dass wir mit der M-Industrie den Werkplatz Schweiz stärken. Und Swiss made ist für viele Konsumen­

tinnen und Konsumenten ein ­wichtiges Argument. Welches sind Ihre eigenen Lieblingsprodukte, und sparen auch Sie in Zukunft beim Einkauf? Alle profitieren, auch ich (lacht). ­Per­sönlich kaufe ich viele saisonale Frischprodukte ein, da ich gerne ­koche. In diesem Bereich werden die Preisreduktionen deutlich spür­bar sein. Wie viel ich profitiere, hängt nicht ­zuletzt von meinen Kindern ab. Denn bei der Menüplanung reden sie ein gewichtiges Wort mit. MM


12 | 17.6.2019

Party im Rollstuhl Das Nachtleben ist voller Hindernisse für Rollstuhlfahrer. Das kennt auch Fabian Kieliger: Seit über vier Jahren sitzt er im Rollstuhl. Aber das hindert ihn trotzdem an fast nichts.

Fabian Kieliger bringt seine Freunde gern zum L­ achen. Von links: Jasmin Arnold, Pascal Simmen und Esther Midinet

Text: Dinah Leuenberger  Bilder: Bruno Karl Stebler


BARRIEREFREIHEIT | 17.6.2019 | 13

D

u kommst hier nicht rein.» Fabian Kieliger hört den typischen Türstehersatz immer mal wieder, wenn er mit seinen Freunden ­ausgehen will. Der 30-Jährige ist kein Aufmüpfiger. Er kleidet sich nicht seltsam. Er kommt nicht in grossen Männergruppen ohne Frauen­begleitung. Er sitzt im Rollstuhl und kommt deshalb tatsächlich in viele Clubs nicht hinein. Weil die Eingangstür zu schmal ist. Oder weil sich der Club im Untergeschoss befindet, ohne Lift. Einmal hiess es, man lasse ihn nicht hinein, weil er in einem Brandfall nicht alleine rauskommen würde. Er kann das teilweise sogar nachvollziehen. «Aber es ist hart, wenn man dir ins Gesicht sagt, dass du wegen des Rollstuhls nicht zur Party kannst», sagt er. Fabian hat gelernt, für Hindernisse Lösungen zu finden. «Ich bin nicht behindert. Ich habe höchstens eine Einschränkung.» Und einfach so einschränken lässt sich der junge Mann mit der Glatze und der dunklen Brille nicht. Die neue Realität

Seit gut vier Jahren gehört der Rollstuhl zu Fabians Leben. Nach einer Lehre als ­Bäcker-Konditor hängt er eine weitere als Koch an und arbeitet schliesslich in der Wintersaison 2014/15 in Zermatt VS. An ­einem freien Sonntag, am 12. April, feiert er in ­einer Hütte am Berg das Saisonende, als sein Chef ihn anruft. Er müsse nun doch ­arbeiten kommen. Fabian macht sich auf den Weg ins Tal, besucht unterwegs noch ­einen Kollegen. Nun unter Zeitdruck, leiht er dessen Fahrrad aus. Er fährt los, ziemlich schnell, und verpasst die Linkskurve ins Tal. Er kommt von der Strasse ab, gerät auf einen steilen Wanderweg und versucht zu bremsen. Doch das Fahrrad hat Rücktritt. Das reicht nicht aus, um seine Geschwindigkeit zu drosseln. «Danach erinnere ich mich erst wieder ans Aufwachen im Berner Inselspital. Wie ich verunfallt bin, musste man mir erzählen.» Sechs Meter tief stürzt er in ein Bachbett, ein Mann findet ihn mit kollabierter Lunge, sechs gebrochenen Rippen, drei kaputten Zähnen, einem Schädel-­HirnTrauma und einer Querschnittlähmung ab dem achten Rückenwirbel. Seit dem Unfall ist Fabian Paraplegiker.

Bild: iStock

Integriert, nicht separiert

Es können in den ersten Monaten wieder ­gewisse Funktionen und Wahrnehmungen zurückkehren, ermutigen ihn die Ärzte. Nichts kommt zurück. Fabian schaut nach

vorn: «Ich wollte meine Energie nutzen, um mich im Rollstuhl fortzubewegen, nicht, um schlechte Gedanken zu haben und mich zu fragen: Was wäre, wenn?» Wie sein Leben verläuft, will Fabian heute selbst bestimmen, und zwar ohne Kompromisse. Auch nicht beim Ausgehen. Ein aktives Sozial­leben gehörte vor dem Unfall zu ihm, und auch jetzt geht er gern aus. Aber nicht auf Partys für Menschen mit Handicap, die es in grösseren Clubs gibt. «Mir sagt das nichts. Ich will ­integriert sein, nicht separiert.» Wenn er ausgeht, dann wie alle anderen, nur dass er fährt und nicht geht. An einem nebligen Freitagabend ist er mit seiner Freundin Esther (25) unterwegs. Auch der beste Freund Pascal (29) und dessen Freundin Jasmin (27) sind dabei. Die vier haben zusammen gegessen und wollen jetzt in die Tellenbar in Altdorf UR. Hier kennt man sich, und man kennt Fabian. Die beiden Türsteher lassen ihn vorbeifahren, auch wenn die ersten Hürden nicht lange auf sich warten lassen: Die erhöhte Eingangstür passiert er noch mühelos. Doch der Club liegt im Obergeschoss, eine schmale Treppe führt hinauf. Auch wenn er sich eigentlich lieber selbst hilft, hat sich ­Fabian daran gewöhnt, von seinen Freunden hochgetragen zu werden. «Morgens um drei, wenn wir nach einigen Gläsern nach Hause wollen, bin ich froh, dass die nüch­ternen Türsteher helfen», sagt er und lacht schallend. Schieben, nicht heben!

Einer der beiden Türsteher will übereilig mit anpacken. Aber so schnell geht es nicht: Fabian nimmt seinen Rucksack vom Rollstuhl und reicht ihn Jasmin. Er dreht sich mit dem Rücken zur Treppe, ­Esther packt hinten die Rollstuhlgriffe. V ­ orne steht Pascal, daneben der Türsteher. «Jetzt nur schieben, nicht h ­ eben», weist Fabian ihn an. Die beiden anderen wissen, was zu tun ist. «Eins, zwei, drei!», ruft Fabian vor jeder Stufe. Während Esther zieht, schieben die anderen von unten, die Räder des Rollstuhls erledigen den Rest. Nach wenigen Stufen ist Pause. Leicht ist der muskulöse Fabian mitsamt Rollstuhl nicht. «Eins, zwei, drei!», geht es weiter. Kaum sind sie oben, ruft Pascal: «So, und jetzt steh auf und tanz!» Die Freundschaft zwischen den beiden hält das aus. Der sitzende Fabian ist inzwischen normal. Esther kennt ihn nicht anders: Die beiden wurden erst nach dem Unfall ein Paar. Aufstehen kann er nicht – tanzen schon: «Ich brauche dafür mehr Platz,

«Es ist hart, wenn man dir ins Gesicht sagt, dass du wegen des Rollstuhls nicht zur Party kannst.» Fabian Kieliger sitzt seit über vier ­Jahren im Rollstuhl


14 | 17.6.2019 | BARRIEREFREIHEIT

«Die Menschen machen mir Platz, damit ich ihnen beim Tanzen nicht über die Füsse fahre.» In der Kra-Bar fällt Fabian nicht auf: Statt zu tanzen, sitzt er hier mit seinen Freunden am Tisch und diskutiert.

aber die Menschen gehen meist auf die Seite, damit ich ihnen nicht über die Füsse fahre.» Auf Fabians Wade steht in schwarzer Tinte «Seit 12. April 2015 ausser Betrieb», als Rollstuhlfahrer tue Galgenhumor ganz gut, sagt er. Nach dem Unfall merkt er schnell, dass ihm der Rollstuhl Möglichkeiten nimmt. Aber Fabian lässt das nicht einfach so zu: Als Koch kann er nicht mehr arbeiten, also will man ihn um­ schulen aufs KV. Er lieb­äugelt aber mit der Hotelfachschule, weil er sein bisheriges Wissen nutzen will. Seine Physiotherapeutin erzählt ihm von ­ihrem Partner, der ebenfalls im Roll­ stuhl die Hotelfachschule absolviert hat. Fabian erkämpft sich so einen Studienplatz an der Schule in Thun BE. Doch seine Französischkenntnisse sind nicht ausreichend. Also wohnt er für drei Monate auf einem Camping­ platz in Sion VS und besucht eine Sprach­schule. Allein, nur neun

­ onate nach dem Unfall. Drei Jahre M später hält er das Hotelfachdiplom in den Händen und verreist für drei Monate nach Haiti. Dort baut er für das Hilfswerk «HaitiRehab Schweiz» eine Bäckerei auf, in der Menschen mit körper­lichen Beeinträchtigungen arbeiten werden. Der Rollstuhl fällt auf

Die Tellenbar ist eine Bar, wie man sie in vielen Schweizer Gemeinden fin­ det. Die Farben der Discolichter sind bunt, die Musik ist es, und ebenso buntgemischt ist das Publikum. Nach dem letzten Treppenabsatz beginnt bereits die Tanz­fläche, rundherum sind Sitzgruppen verteilt. Die meisten davon erhöht und nur über zwei Stufen zugänglich. Er kommt hier nicht rein. Weiter hinten gibt es eben­ erdige Sessel, aber Fabian fährt daran vorbei. Er ist nicht so der Lounge-­Typ und hält sich lieber an der Bar auf. Heute gibt es hier Platz, doch wenn

viele Leute da sind, wird es für ihn zu eng. «Wenn ich etwas getrunken habe, stört es mich nicht mehr so, wenn ich mal jemandem ins Bein fah­ re. Nur sanft natürlich», sagt er und lacht sein lautes Lachen. Auch bestel­ len kann er selbst, obwohl der Tresen dafür eigentlich viel zu hoch ist. Dies­ mal übernehmen das seine Freunde und setzen sich dann auf die Barho­ cker. Das macht die Kommuni­ka­tion nicht einfacher: «Die Fussgänger ­reden viel zu weit oben, als dass ich etwas verstehen könnte.» Trotzdem ist Fabian ins Gespräch involviert, er ist keiner, der vom Rand aus zuschaut. Wenn er ausgeht, lernt er viele Men­ schen kennen, weil er so auffällt. Je später der Abend, desto direkter die Fragen: «Zum Beispiel, warum ich im Rollstuhl bin und seit wann. Ich halte das aus, aber das ist nicht bei allen Rollstuhl­fahrern so.» Er betrachtet es positiv, eben, mit Galgenhumor: Seit er im Rollstuhl sitze, brauche er viel


BARRIEREFREIHEIT | 17.6.2019 | 15

Wie rollstuhlgängig sind die Clubs? Richtig «barrierefrei» ist kein einziger Club in der Schweiz* – zu viele Stufen. Und am häufigsten fehlen Behindertenparkplätze und rollstuhlgängige WCs.

Bilder: Getty Images, iStock

Minimal rollstuhlgängig

«Die Leute fragen mich, warum ich im Rollstuhl sitze. Ich halte das aus, aber das geht nicht allen Rollstuhlfahrern so.»

Aarau: Les Amis Club Bern: Dachstock, Grosse Halle Biel: Coupole/Chessu, POOC Freiburg: Fri-Son Kriens: Vegas Luzern: Konzerthaus Schüür, Bar 59 Lyss: Kulturfabrik KUFA Oftringen: You Event Center Olten: Aare-Bistro (eine Restaurant-Bar) Solothurn: Kulturfabrik Kofmehl Wil: Gare de Lion Willisau: Sport Rock Cafe Winterthur: Salzhaus Zug: Kulturzentrum Galvanik, Zürich: Aura, Escherwyss, EXIL, Hiltl Club, Jade Club, Kanzlei Club, Härterei Club, Komplex 457, Mausefalle Club

Nicht rollstuhlgängig Altdorf: Tellenbar Aarau: Jugendkulturhaus Flösserplatz KIFF Kultur Baden: Gate 54, Royal Basel: Club Borderline, Viertel Klub, Nordstern, Sud, Balz Club, Route 66 Music & Dance Club Bern: Du Théâtre, Kapitel Bollwerk, Bierhübeli, Dampfzentrale, Propeller Bar,

Rössli Bar, Turnhalle, Gaskessel, Reitschule Biel: Provisorium Bar, DUO Club, Le Singe Buchs SG: Krempel Chur: Loucy Bar und Club Frauenfeld: Kaff Grindelwald: Mescalero Langenthal: Bar Provisorium Lenzburg: Baronessa Lenzerheide: Cinema Music Club Luzern: Casineum; El Cartel, Das schwarze Schaf Meiringen: Sherpa Club. Olten: Terminus, Kulturlokal Coq d�Or Schaffausen: CUBA CLUB, Orient St. Gallen: Trischli Club, IVY Club, Paul Club Wetzikon: Evita Club Winterthur: Albani, Kraftfeld, Bolero Lifestyle Club Zermatt: Unique Hotel Post, Gees Bar & Cuckoo Club Zürich: Plaza Kosmos, Gonzo, Hive Club, Club Mascotte, Bar3000/ClubZukunft, Frieda's Büxe, X-TRA, Kaufleuten Club, Club Bellevue Zug: Lounge & Gallery

*Gemäss Umfrage des Migros-Magazins, siehe Seite 16


16 | 17.6.2019 | BARRIEREFREIHEIT

AUSWERTUNG

Das Migros-Magazin hat die grössten Deutschschweizer Clubs gefragt, wie rollstuhlgängig sie sind.

Zuschauen ist für Fabian keine Option. Wenn er ausgeht, dann so wie vor dem Unfall. Dazu gehören Bier-Pong, Tanzen und die Clubtour.

83

Clubs haben bei der Umfrage mitgemacht.

0

Kein einziger Club erfüllt die ­Voraussetzungen für das Prädikat «gut rollstuhlgängig»*.

*Die Umfrage wurde nach den Richtlinien der Schweizerischen Fachstelle für behindertengerechtes Bauen durchgeführt und ausgewertet. Das Bundesamt für Statistik (BFS) definiert «Menschen mit Be­ hinderungen gemäss Behindertengleichstellungs­gesetz» als Personen, die ein dauerhaftes Gesundheitsproblem haben und die bei Tätigkeiten des normalen Alltagslebens (stark oder etwas) eingeschränkt sind.

Warum sind die Clubs nicht oder nur minimal rollstuhlgängig?

Anzahl Clubs

21

14

54

47

21

Hauptbereiche sind nicht stufenlos

Treppen, Stufen, hohe Tresen und enge Toiletten. Sie gehören zum Bild des typischen Nachtclubs. Das zeigt auch eine Umfrage des Migros-Maga­ zins unter 83 der grösseren Deutsch­ schweizer Clubs. Kein einziger ­erfüllt alle Voraussetzungen, um von der Schweizerischen Fachstelle für behin­ dertengerechtes Bauen als «gut roll­ stuhlgängig» eingestuft zu werden. Meist liegt das daran, dass nur ein Rollstuhl-WC existiert und nicht wie verlangt zwei, für jedes Geschlecht eins. Oder dass keine Behinderten­ parkplätze zur Verfügung stehen. Oft ist der Zugang zum Lokal für Rollstuhl­ fahrer nicht ohne fremde Hilfe zu bewältigen. Auch dies ein Grund für eine schlechtere Einstufung. Nur knapp 30 Prozent der Clubs sind mini­ mal rollstuhlgängig (siehe Spalte rechts). Immerhin zeigen sich die Clubs aber nach eigenen Angaben offen und

der Clubs sind «nicht rollstuhlgängig» sind es, minimal

Behin­derten­parkplätze fehlen

«Als WC dient mir manchmal ein Gebüsch – wie den Fussgängern.»

Clubs sind selten rollstuhlgängig

68,7 %

Zugang nicht selbständig ­nutzbar

Zwischen Dire Straits und Shaggy erzählt Fabian von seinen ersten Er­ folgen im Sport. Er fährt im Rollstuhl Rennen. «Es macht mich zufriedener, wenn ich am Abend im Bett liege und weiss, ich bin ausgepowert.» Jetzt sei der Sport fast noch wichtiger als vor dem Unfall. Und er merkt an, dass er in­zwischen sogar beweglicher sei. Das will er gleich beweisen und ruft seine Freunde: Neben der Tanzfläche der Tellenbar ist ein Bier-Pong-Tisch auf­ gestellt. Hier kann Fabian nicht nur mitmachen, sondern abräumen: Fast jeder Wurf des Pingpongballs landet in einem Becher des gegnerischen Teams. Doch je mehr Bier getrunken wird, desto mehr meldet sich die Blase. Jedenfalls bei den Fussgängern. «Mein Unfall war für meinen Körper im Be­ reich der Lähmung wie ein Computer­ absturz. Ich musste ganz neu lernen, wie bei mir Verdauung und Blase funk­

31,3 %

Rollstuhl-WC hat eingeschränkte Masse

Kein WC ist ein Hindernis

tionieren», sagt Fabian. Weil er nicht spürt, wann er auf die Toilette muss, muss er genau beobachten, wann er wie viel trinkt. Meist erledigt er den WC-Besuch zu Hause, aber in einer langen Nacht ist das nicht möglich. Auch in der Tellenbar ist es irgend­ wann so weit, aber deren WC kann er nicht befahren. Die Tür ist zu schmal, und es fehlt Platz, damit er seinen Rollstuhl wenden könnte. Er kommt hier nicht rein.

kein rollstuhlgängiges WC

weniger Geld, weil alle ihm ein Getränk spendieren wollen.

Clubs, die von Rollstuhlfahrern mehrmals pro Monat b ­ esucht werden, sind häufiger auf sie zu­geschnitten.


BARRIEREFREIHEIT | 17.6.2019 | 17

hilfsbereit gegenüber Menschen im Rollstuhl, wenn sie dort auf Hindernisse treffen. Ein Problem ist trotzdem das fehlende Verständnis: Viele Clubs geben an, keine Hindernisse für Rollstuhlfahrer zu haben – doch ein nicht vorhandenes Roll­stuhl-­­WC ist eben schon eins. Für Fabian heisst es genau deshalb in der Tellenbar: Abfahrt! Seine Freunde sind noch in ein Gespräch vertieft, aber plötzlich muss es schnell gehen. Wartet er zu lange, entleert sich die Blase von selbst. Also macht sich die Gruppe erneut an die Treppe, Stufe für Stufe schieben sie Fabian hinunter. Sofort verschwindet er im Gebüsch. «Dort mache ich es wie ein normaler Mann, benütze einfach einen Katheter.» Negative Erfahrungen hat er dabei noch nicht gemacht: Was wollten sie ihm auch sagen. Es gibt ja kein WC, das er benützen könnte. Danach will Fabian noch nicht nach Hause. Die Freunde machen sich zu Fuss, und rollend, auf in die nächste Bar. Fabian hält die Hand seiner Freundin und manövriert mit der anderen, bis sie zur Altstadtgrenze kommen. Dort ist der Boden gepflastert. Fabian benötigt beide Hände, um vorwärtszukommen, obwohl die Pflastersteine leicht angeschliffen sind. «Die Strasse wurde gerade neu gemacht. Anfangs waren viel rauere Steine vorgesehen», sagt er. Nur weil eine Behindertenorganisation intervenierte, wurde schliesslich eine geschliffene Variante verlegt. Die Barrieren in der Schweiz

Es ist eine typische Situation: In der Schweiz ist die Bereitschaft, Menschen mit Beeinträchtigung zu inte­ grieren, vorhanden. In der Schweiz sind über 600 000 Menschen körperlich eingeschränkt, so die neuesten Zahlen des Bundesamts für Statistik von 2012. Doch ohne den aktiven ­Fingerzeig von Behindertenorgani­ sationen fehlt oft das Bewusstsein ­dafür. So kommt es vor, dass Ent­ würfe für Neubauten komplett neu gezeichnet werden müssen, weil zum Beispiel die Gänge für Rollstühle zu schmal sind. «So hart es klingt, die Barrierefreiheit ist eben nur eins von sehr vielen gesellschaftlichen Bedürfnissen», sagt die Bau­inspektorin der Stadt Winterthur, Eveline Zurbrügg. Auch der Heimatschutz etwa habe Bedürfnisse, die eine Stadt respektieren müsse. Man macht darum eine Abstufung: Der ­Zugang zu Einkaufs-

«Eigentlich gibt es fast immer eine Lösung für ein Hindernis. Aber die braucht meistens Zeit.» möglichkeiten ist wich­tiger als der zu Nachtclubs. Die bau­lichen Vorgaben für die Barrierefreiheit sind kantonal geregelt. Bauen Restaurants, Clubs und Bars um, müssen die anfallenden Kosten für die Barrierefreiheit in der Regel nur maximal 20 Prozent der Gesamtumbaukosten ­betragen. Zwar trat 2004 das Behinderten­ gleich­stellungsgesetz in Kraft, aber dass der öffentliche Raum bis 2023 komplett bar­rierefrei zugänglich wird, wie es das Gesetz v­ erlangt, sei unrealistisch, sagt Fabienne ­Locher, Marketing­leiterin bei «Ginto». Diese von Engagement Migros unterstützte App hat zum Ziel, möglichst viele öffent­liche Räume auf ihre Barrierefreiheit zu überprüfen; aktuell führt

die App etwa 4000 Einträge. «Wir gehen nach dem Wikipedia-­Prinzip vor: Jeder kann ein Lokal testen und erfassen.» Dabei stelle sich oft heraus, dass zum Beispiel ein als rollstuhlgängig gekennzeichnetes WC gar keines ist oder dass Rollstuhlfahrer eine zu hohe ­Türschwelle nicht allein bewältigen können. Mit Rollstuhl braucht man Geduld

Die Clique steht und sitzt inzwischen vor ­ihrem nächsten Ziel: der Kra-Bar in der Altdorfer Altstadt. Dort hat Fabian tatsächlich Mühe mit einer erhöhten Türschwelle. Es dauert etwas länger, bis er schliesslich in die Bar hineinfahren kann. «Das ist fast immer so. Es gibt meistens Lösungen für die Hindernisse, aber die brauchen halt Zeit.» In der Bar sieht es aus wie bei Grossmutter im Wohnzimmer, Tanzfläche und Discolichter sucht man hier vergeblich. Die Gäste sitzen dicht gedrängt an einem langen Tisch, an dessen Stirnseite Fabian mit seinen Freunden. Er fällt hier nur wegen seines lauten Lachens auf. Den Rollstuhl sieht man nicht. Man kommt zum Schwatzen hierhin und nicht zum Tanzen. Das sagt Fabian inzwischen mehr zu. Nicht, weil es mit dem Rollstuhl einfacher ist, das spielt für ihn keine Rolle. Sondern einfach, weil es mit 30 Jahren ganz normal ist, nicht mehr die ganze Nacht durchtanzen zu wollen. MM


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Tag 3 St. Petersburg Heute besuchen Sie das Eremitage-Museum*. Erleben Sie ausserdem den Katharinenpalast mit dem berühmten Bernsteinzimmer (Fr. 75).

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Tag 4 Mandrogi Erleben Sie Musik der Region und kosten Sie einen Schaschlikspiess*.

Tag 2 St. Petersburg Das «Venedig des Nordens» liegt im Mündungsdelta der Newa auf rund 100 Inseln. Stadtrundfahrt*. Besichtigen Sie im Anschluss die prachtvolle Parkanlage Peterhof (Fr. 62).

Tag 5 Kishi Inmitten des Onegasees liegt die kleine Insel Kishi mit ihrer märchenhaften Holzkirche. Rundgang durch das UNESCOgeschützte Freilicht-Museum*.

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Tag 6 Gorizy Ausflug zum 10 km entfernten Kirillow-Belozerskij-Kloster*. Es wurde im Jahr 1397 vom Mönch Kirill gegründet und galt lange Zeit al ein wichtiges religiöses Machzentrum. Tag 7 Jaroslawl Sie erreichen Jaroslawl, das zu den Städten des «Goldenen Rings» gehört. In der alten Kaufmannsstadt besichtigen Sie das Erlöserkloster und die Prophet-Elias-Kirche*.

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Die fünf Dörfer Riomaggiore, Manarola, Corniglia, Vernazza und Monterosso al Mare wirken wie aus einer anderen Welt. Wie Schwalbennester kleben sie pastellfarben hoch über dem Mittelmeer. Wandern Sie bei dieser Reise auf uralten Pfaden mit grossartiger Aussicht durch Weinberge, Olivenhaine und an Steilhängen entlang, die mit Wolfsmilch, Ginster und Kakteen bewachsen sind. Zwischendurch tauchen die malerischen alten Dörfer auf, dann geht es wieder in unberührter Natur weiter – fantastisch!

Ihr Reiseprogramm: 1. Tag – Anreise Fahrt im komfortablen Extrabus in unser Hotel an der Versiliaküste, dem idealen Ausgangspunkt für die nächsten Tage. Nachtessen im Hotel. 2. Tag – Wanderung Vernazza – Corniglia Der heutige Wanderweg gehört zu den schönsten in der Cinque Terre. Wir fahren zunächst mit der Bahn nach Vernazza, dem reizvollsten Ort der Cinque Terre. Von hier führt Sie die Wanderung bergauf (über Treppen) durch Weinberge und Olivenhaine bis nach Corniglia, welches als einziges Dorf nicht am Meer, sondern 90 m über den Klippen liegt. Zurück im Hotel bleibt bis zum Nachtessen noch Zeit zur freien Verfügung – wie wäre es mit einem Strandspaziergang? Mittelschwere Wanderung – Gehzeit: 2 h - Höhenunterscheid: 200 m 3. Tag – Wanderung Levanto – Monterosso al Mare Unsere heutige Wandertour beginnt in Levanto, dem „Tor zur Cinque Terre“. Nach einem Spaziergang durch den Ort geht es in Richtung des Castello di Levanto. Zu Beginn können wir einen herrlichen Rückblick auf Levanto und die

Corniglia ✓ Bahnfahrt Manarola – Vernazza ✓ Wanderung Levanto – Monterosso ✓ Bahnfahrt Monterosso – Levanto ✓ Wanderung Sestri Levante –

Küste geniessen. Vorbei an der Ansiedlung Case San Carlo geht es langsam hinunter zum Rocca Spaccata, einem der schönsten Aussichtspunkte des heutigen Tages. Von hier aus wandern wir durch Obsthaine, Weinterrassen und Mischwald. Besonders beeindruckend ist der Abstecher zur Punta Mesco, vorbei an den Ruinen der Kirche Sant’Antonio, zum Panoramapunkt weit oberhalb des Ufers. Hier überblickt man die gesamte Cinque-Terre-Küste bis zu den Felsinseln vor Portovenere – atemberaubend! Nachtessen im Hotel. Mittelschwere Wanderung – Gehzeit 4 h, Höhenunterschied: 400 m 4. Tag – Wanderung Sestri Levante Nach dem Frühstück bringt uns der Bus nach Sestri Levante, wo wir nach einem Bummel durch den malerischen Altstadtkern unsere heutige Wanderung beginnen. Auf Naturwegen in leichten Anstiegen geht es bis zur Aussichtsplattform Punta Manara. Der südliche Vorsprung des Monte Castello diente den Küstenbewohnern als Ausguck, um frühzeitig vor Piraten zu warnen. Geniessen Sie bei der Wanderung das überwältigende Panorama über den Golfo del Tigullio mit den weiten Buchten von Rapallo und Santa Margherita Ligure. Durch schönen Kiefernwald umrunden

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wir die Halbinsel und kommen auf guten Pfaden zurück nach Sestri Levante. Mittelschwere Wanderungen – Gehzeit 3 h - Höhenunterschied 280 m

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5. Tag – Heimreise Mit vielen unvergesslichen Eindrücken im Gepäck treten wir heute die Heimreise an.

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Reise c: 21. - 25. September 2019 Sämtliche Wanderungen werden durch erfahrene, lokale Wanderführer begleitet. Wandern in den Cinque Terre ist wunderschön und bietet atemberaubende Panoramaaussichten. Bitte beachten Sie, dass aufgrund der Topographie für die nötigen Auf- und Abstiege eine gute Grundkondition und gute Trittfestigkeit vorhanden sein müssen. Je nach äusseren Verhältnissen, Witterungsbedingungen oder Gruppenstärke können einzelne Wanderungen angepasst werden. Noch mehr sparen bis 100% REKA-Checks!

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BÄNZ FRIEDLI | 17.6.2019 | 21

«Das cheibe Guugel ...» So nennt eine mir liebe Altersheimbewohnerin das Internet: «Das cheibe Guugel.» Denn es ist ihr fremd, und sie hält es für Teu­ felszeug. Ihr habe ich deshalb erzählt, wie die Leute in einem Lokal, von Panik ­ergriffen, an einem Dezembertag des Jahres 1895 zur Seite sprangen und den Ort fluchtartig verliessen. In dem Pariser Café hatten die Gebrüder Lumière einem ausgewählten Publikum erst­ mals ihr Werk «Die Ankunft ­eines Zuges auf dem Bahnhof i­ n La Ciotat» vorgeführt, ein Stummfilmchen von nicht einmal einer Mi­ nute Dauer. Was heute als Geburtsstunde des Kinos gilt, jagte den Anwesenden damals ei­ nen Riesenschreck ein; sie fürchteten, der Zug sei real und würde gleich ins Haus donnern.

Bild: Vera Hartmann

Technische Neuerungen machen den ­Menschen oft Angst. Und an dem «cheibe Guugel» ist weiss Gott nicht alles wunderbar. Aber mir gefällt, dass man dank des World Wide Web Kostbares findet, das sonst un­ erreichbar bliebe. Um die Möglichkeiten des Mediums zu illustrieren, erwähnte ich hier vor einiger Zeit nebenbei das Buch einer ­gewissen Pia Z. Ehrhardt, «Famous Fathers and Other Stories». Ich habe es nur dank ­des Internets auftreiben können, und es ist mir ans Herz gewachsen. Bänz Friedli (54) spinnt Fäden.

Zumindest eine Leserin habe ich damit gwundrig gemacht: Verena aus Bülach. Sie suchte nach dem Titel. Und wurde – Internet

sei noch mal Dank – in einem Antiquariat in München mit dem schönen Namen «Libro de Oro» fündig. Worauf sie die betagten Schwie­ gereltern ihrer Tochter bat, das Bändchen dort für sie abzuholen. Bei dieser Gelegenheit erzählten die alten Leute dem Antiquar, wie der bevorstehende Umzug in eine Alterswoh­ nung sie bedrücke: Sie müssten dringend ihre Bibliothek reduzieren, wüssten aber nicht, wie. Und was geschieht? Der Antiquar kommt anderntags zum Kaffee und nimmt zur ihrer Erleichterung zahlreiche Bücher mit. «Ihre Kolumne hat, wie ein Steinwurf ­ ins Wasser, viele Kreise gezogen», hat mir ­Verena (die «Famous Fathers and Other ­Stories» übrigens genauso mag wie ich) ge­ schrieben. Oder um ein Bild zu gebrauchen, das der amerikanische Meteorologe Edward ­Lorenz vor vielen, vielen Jahren for­mulierte: «Schon der Flügelschlag eines Schmetterlings in Brasilien kann in Texas e­ inen Orkan aus­ lösen.» Den Satz habe ich g­ egoogelt. So ­ergibt eins das andere, Woche für Woche freue ich mich über Geschichten, die sich aus den ­Geschichten ergeben, die ich hier erzähle. Und ein Käthi aus Paradiso hat schon so oft beteuert, sie schreibe mir nun g­ arantiert zum letzten Mal, denn sie sei weit über 90, «u dr Wäg uf d Poscht isch läng», dass ich mich schon auf den nächsten berndeutschen Brief freue, in dem sie aus ihrem reichen Leben ­erzählt. Handgeschrieben. MM

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22 | 17.6.2019 | PARK IM GRÜNEN

Sommerserie Wir stellen die fünf Freizeit­ parks der Migros vor: 1 Münchenstein 2 Gurten

3 Rüschlikon 4 Signal de Bougy 5 Monte Generoso

Park im Grünen Wabern-Gurten Vom Bahnhof Bern ­erreicht man mit Tram 9 in zehn ­Minuten die ­Gurten-Standseilbahn. Auf 858 Meter Höhe ist die Aussicht auf die Stadt Bern wunderbar. Der 100 000 Quadratmeter grosse Park lädt zum Verweilen ein. Mitte Mai fand die Feier zu «20 Jahre Gurten – Park im G ­ rünen» statt. Finanziert wurde die Eröffnung des Parks im Grünen wie auch die In­s tandhaltung und ­Betreuung mit Geldern aus dem Migros-Kulturprozent.


PARK IM GRÜNEN | 17.6.2019 | 23

Ihm liegt Bern zu Füssen Der Gurten hat Patrick Vogels Herz erobert. Der Luzerner ist auf dem Berner

Hausberg verantwortlich für alles Kulinarische. Am liebsten packt er mit an, sei es beim Mittagsservice, in der Küche oder an der Technoparty. Text: Sabine Lüthi  Bilder: Daniel Winkler

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issen Sie, wo das erste Schweizer Skirennen statt­ fand?» Patrick Vogel (38) schmunzelt und verkündet stolz: «1902 auf dem Gurten!». Er unterhält gerade eine Gruppe älterer Gäste mit Ge­ schichten rund um den «Güsche», wie die Berner ihren Hausberg liebevoll nennen. Vogel ist seit sechs Jahren auf 858 Meter über Meer tätig, seit drei Jahren ist er zu­ ständig für alles Kulinarische und oberster Gastgeber. Er kann sich keinen besseren ­Arbeitsort vorstellen. «Ich konnte noch ­nirgends so viel verändern wie hier», sagt er. Aktuell tüftelt er an einem neuen Konzept für die Terrasse beim Eingang des Haupt­ gebäudes. «Das Restaurant und der Aussen­ bereich müssen besser harmonieren», sagt der Chef. Und ab diesem Herbst bieten er und sein rund 60-köpfiges Team neu einen vegetarischen Brunch an – «mit grossem veganem Anteil». Jeden Sonntag machen sich 500 Gäste auf, auf dem Gurten zu ­brunchen, die Standseilbahn fährt sie ­bequem zum Park hoch. Von Ossobuco und Bananen

Der gelernte Koch steht auch zu Hause in Wabern immer wieder am Herd. Seine Frau und er essen und reisen gern. «Ich brauche locker mal drei Stunden für die Zubereitung meines geliebten Ossobucos. Meiner Frau

dauert das meist zu lange.» Wenn Patrick Vogel wählen kann zwischen Dessert und Käse, bevorzugt er Käse. «Süsses ist nicht mein Ding.» Bananen im Speziellen mag er gar nicht – mit ein Grund, warum sie nicht auf der Karte des à-la-Carte-Restaurants auf dem «Güsche» zu finden sind. Den gebürtigen Luzerner trifft man auf dem Gurten häufig an der Front, in Kontakt mit den Gästen an. In seinem kleinen Büro arbeitet er selten. Er unterstützt die Mit­ arbeitenden beim Servieren, begrüsst die Kundschaft oder zeigt Interessierten die ­Eisenplastiken von Bernhard Luginbühl oder das Wasserspiel des Aargauer Künstlers Max Frey auf dem Areal. «Am Liebsten ­mache ich die Gäste glücklich», sagt er. Vogel ist nicht nur «Chef der Töpfe», ­sondern auch Herr von drei Küchen, zwei ­Restaurants, drei Terrassen, vier Event-­ Locations, acht Seminarräumen, zwei ­Hotelzimmern und einem Spielpark mit ­unzähligen Attraktionen wie Kugelbahn und Kleineisenbahn. «Diese Vielfältigkeit macht uns einmalig.» Tagungen, Hochzeiten, ­Kindergeburtstagspartys – alles ist möglich, sogar einmal eine Technoparty. Vogel war auch dort im Einsatz, getreu seinem Motto «Immer mal wieder was Neues». MM Wettbewerb: Auf zur S ­ elfie-Trophy in den Parks im Grünen. Infos: m ­ igros.ch/tourdedutti

Attraktionen im Park im Grünen Für Kinder Im Gurtengärtli dürfen Kinder das Gartenteam immer am Mittwoch und am Sonntag ­jeweils am Nachmittag unter­ stützen. Im Spielpark gibt es eine Kleineisenbahn, Rodel­ bahn, Kids Cars, ein Gurten­ seeli und vieles mehr. Auch Kinder­geburtstagspartys werden organisiert. Für Erwachsene Auf dem Gurten gibt es zwei Hotelzimmer, eins heisst «äuä», das andere «ieu». In­ klusive Aussicht auf die Stadt vom Balkon, Grandlit-Bett, Picknickkorb, Gratis-Minibar. Doppelnutzung ab Fr. 265.–

Veranstaltungen Astro- und Gastronomie Am 9. August (50 Jahre Mondlandung), 21. Septem­ ber (Gravitationswellen) und am 11. November (Merkur­ transit) treffen sich Astrofans in der Kulturschür UPtown. Infos: gurtenpark.ch/sterngucken

1.-August-Feier Brunch zur Feier des Tages von 9 bis 14 Uhr, ab 18 Uhr Buffet im «Pavillon» oder ­Dîner im «Gurtners». Ab 22.15 Uhr das Feuerwerk der Stadt Bern: hautnah. Infos: gurtenpark.ch

Der grösste Spielplatz von Bern: Kleineisenbahn mit Lokiführer, ein Bio-Gärtli zum Buddeln und das «Gschtelasch» zum Klettern


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1. Tag Zürich/St. Margrethen–Passau Ind. Anreise zum Einsteigeort. Busfahrt nach Passau, Einschif­ fung und um 18.00 Uhr heisst es«Leinen los!». 2. Tag Melk–Wien Ausflug(1) zum barocken Benedik­ tinerkloster Stift Melk. Weiterfahrt Richtung Wien. Am Abend Besuch eines klassischen Konzerts(2) oder individueller Besuch des Vergnügungsparks Prater. 3. Tag Wien Rundfahrt/­gang(1) durch die Kaiserstadt. Ausflug(2) zum Barockschloss Schönbrunn. 4. Tag Budapest Rundfahrt/­gang(1) durch die se­ henswerte Hauptstadt Ungarns. Spaziergang(2) und Fahrten mit U­Bahn und Panoramastrassenbahn. Besuche von Markthalle und St. Stephan Basilika. Romantische Lichterrundfahrt(2) am frühen Abend. 5. Tag Budapest–Visegrád Ausflug(1) in die ungari­ sche Puszta. In Viségrad Rundgang(2) mit Besichti­ gung des königlichen Palastes und Weinprobe. 6. Tag Bratislava Rundfahrt/­gang(1) und Fahrt zur imposanten Burg. Rundgang durch die wunder­ schöne Altstadt. Freie Zeit für eigene Erkundungen. 7. Tag Dürnstein Rundgang(1) durch den Weinort mit mittelalterlichem Stadtkern und Weinprobe. 8. Tag Passau–St. Margrethen/Zürich Ausschiffung, Busrückfahrt und individuelle Heimreise.

1. Tag Zürich/St. Margrethen–Passau Ind. Anreise zum Einsteigeort. Busfahrt nach Passau, Einschif­ fung und um 18.00 Uhr heisst es «Leinen los!». 2. Tag Wien Rundfahrt/­gang(1) durch Kaiserstadt. 3. Tag Puszta Ausflug(1) Pustza mit Reitvorführung. 4. Tag Belgrad Rundfahrt/­gang(1), Besuch Festung. 5. Tag Eisernes Tor Passage der Kataraktenstrecke. 6. Tag Bukarest Ausflug(1) durch in die rumänische Hauptstadt, auch bekannt als «Paris des Ostens», mit Bauwerken wie Parlament und Triumphbogen. 7. Tag Donaudelta Rundfahrt(1) mit Ausflugsbooten oder Rundfahrt Delta intensiv(3) mit kleinen Schnell­ booten. Ausflug(2) zum Schwarzen Meer. 8. Tag Rousse Rundfahrt/­gang(1) durch Hafenstadt. 9. Tag Eisernes Tor Passage der Kataraktenstrecke. 10. Tag Belgrad–Novi Sad Ausflug nach Novi Sad(1). 11. Tag Mohács Ausflug(1) ins mediterrane Pécs. 12. Tag Budapest Rundfahrt/­gang(1) und freie Zeit. 13. Tag Bratislava Rundfahrt/­gang(1) zur imposanten Burg und durch die wunderschöne Altstadt. 14. Tag Weissenkirchen Ausflug(1) zum Benediktiner­ kloster Stift Melk (UNESCO­Weltkulturerbe). 15. Tag Passau–St. Margrethen/Zürich Ausschiffung, Busrückfahrt und individuelle Heimreise.

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Die Lasagne wird und bleibt günstiger

­Preissenkung In den kommenden ­Monaten werden die Lieblingsprodukte der Migros-­Kundinnen und -Kunden, also die meistgekauften Pro­ dukte, günstiger. U ­ nter den Ersten ist das Bio Rindshackfleisch, da­ nach k­ ommen Woche für Woche weitere ­Produkte dazu. Das ­Beste: Dank der neuen Preise wird der Einkauf nicht nur für die Dauer einer A ­ ktion, sondern ­dauerhaft ­günstiger.

Natalie Pedrocchi aus Ober­ engstringen ZH ist Sportproduzentin beim Fernsehen und zweifache ­Mutter. «Ich koche oft und gerne», sagt die begeisterte Tennisspielerin. ­Neben Sport und Beruf ist es ein ­beruhigender Ausgleich. «Lasagne kann ich gut vorbereiten und dank des Back­ofen-Timers steht sie pünkt­ lich auf dem Tisch.» Ab kommendem Mittwoch wird unter anderem das Hackfleisch in der Migros günstiger. Das freut ­Natalie Pedrocchi doppelt. Denn ­neben der Lasagne stehen oft auch Burger auf dem Menüplan, mit G ­ hacktem natürlich.

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M-Classic wird ­ausgebaut Gleichzeitig wird das Sortiment der Migros-­ Eigenmarke M-Classic erweitert. Kundinnen und Kunden profitieren künftig von einem noch grösseren Angebot zu einem attraktiven PreisLeistungs-Ver­hältnis. Die M-Classic-Verpa­ ckungen werden optisch auf­gefrischt.

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Fotos: Fabian Biasio

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Die Verarbeitung von Karite ist im Tschad traditionellerweise Sache der Frauen. Caritas hat diese Arbeit nun professionalisiert. Der Verkauf von Karitebutter gibt Frauen wie Marie (rechts aussen) mehr Unabhängigkeit und erlaubt es, die Lebensbedingungen ihrer Familie zu verbessern.

Die Frauen werden unabhängig

Fair und nachhaltig Fast die Hälfte der tschadischen Bevölkerung ist extrem arm. Achtzig Prozent der Bevölkerung leben von der Landwirtschaft. Die Programme von Caritas Schweiz zielen deshalb auf die Entwicklung einer fairen Landwirtschaft sowie einen nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen ab. Ungefähr 675 000 Personen profitieren davon. • Um die Karite- und Erdnussproduktion zu professionalisieren, unterstützt Caritas vor allem Frauenkooperativen: Das Einkommen der Familien hat sich beträchtlich erhöht und erlaubt es vor allem den Frauen, die Lebensbedingungen der Familie zu verbessern. Das Projekt wird von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) unterstützt.

Das Leben der Frauen im Tschad ist hart. Oft müssen sie ihre Familie alleine durchbringen. Um ihr Einkommen etwas zu verbessern, stellen viele von ihnen Karitebutter – oder Shea-Butter – her. Diese traditionelle Tätigkeit wird nun von Caritas professionalisiert, eine wirksame Hilfe für die ganze Gemeinschaft. Marie Bamounmanan, 56-jährig, ist Witwe. Sie musste hart arbeiten, damit ihre vier Kinder zur Schule gehen konnten. Sie lebt in Sarh, einer Stadt im Süden des Tschad, nahe der Grenze zu Zentralafrika. Wie alle Frauen dieser Gegend erntet Marie die Nüsse des Karitebaumes. Daraus stellt sie das Öl – oder die Karitebutter – her. Sie

macht alles von Hand gemäss der altüberlieferten Tradition. Eine anstrengende Arbeit. Die Frauen erhalten eine Ausbildung Diese traditionelle Arbeit hat jedoch grosses Potenzial. Caritas hat deshalb Produktionsstätten für die Herstellung der Karitebutter entwickelt. Vier Maschinen – eine Brechmaschine, eine Röstmaschine, eine Mühle und ein Butterfass – wurden von einem lokalen Ingenieur gebaut. Marie hat eine Ausbildung für die Bedienung dieser Maschinen erhalten. Sie gibt ihr Wissen an die anderen Frauen der Produktionsstätte weiter. Die Produktion wird modernisiert Die Produktion ist in die Höhe geschnellt, das Öl wird nun professionell vermarktet. Dank dem Verkauf der Karitebutter, die für Küche und Kosmetik verwendet wird, konnte Marie die Ausbildung ihrer Tochter im Gesundheitsbereich finanzieren. Die Ernährung der Familie ist künftig gesichert. Und wenn jemand krank wird, bleibt noch genug übrig, um Medikamente zu kaufen. «Wir Frauen werden nun mit mehr Respekt behandelt», freut sich Marie. Die Frauen haben ihre Unabhängigkeit erkämpft und die ganze Gemeinschaft profitiert davon.

Erfahren Sie mehr über Marie auf: dasrichtigetun.caritas.ch

Vier Maschinen wurden installiert. Sie erhöhen die Produktion von Karitebutter – Shea Butter – beträchtlich.

• Die Bauern können heute mit ihrer Ernte ihre Familie ernähren und wissen, wie sie sich an den Klimawandel anpassen können. • Die Jungen erhalten eine Berufsausbildung, die den Anforderungen des Arbeitsmarktes entspricht. Spendenkonto: 60-7000-4 Für Online-Spenden: caritas.ch/tschad-spende


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Fit in den Ferien Wieso man unbedingt zuckerfreien Kaugummi mit ins Flugzeug nehmen sollte. Und warum ein Farbroller am Strand praktisch ist. Tipps für einen ungetrübten Urlaubsspass. Text: Martin Denz

Vorbereitung

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Am besten vier bis sechs Wochen vor der Abreise checken, welche medizinischen Empfehlungen für das Reiseziel gelten. So bleibt genug Zeit, um sich noch impfen zu lassen. Gute Informationen gibt es unter www.safetravel.ch oder www.osir.ch. Dort steht auch, was in die Reiseapotheke gehört. Wichtige Telefonnummern, etwa der Reiseversicherung, notieren, sodass sie auch bei Verlust des Handys griffbereit sind.

Illustration: Vectorstock, Bild: zVg

Ärztliche Beratung

Dr. med. Martin Denz, Leitender Arzt Telemedizin/ Enhanced Medi­ cine, Medbase Winterthur

Vor der Reise

Die erste Anlaufstelle für die ­medizinische Reiseberatung sind Hausärztinnen oder Reisemediziner. Dabei kommen auch Erkrankungen zur Sprache, die schon länger bestehen. Sie gehen bei der Reisevorbereitung oft vergessen. Schwangere, Menschen mit ­Diabetes, Immunschwäche oder Herz-Kreislauf-Krankheiten sollten sechs bis acht Wochen vor der Reise ihren Hausarzt konsultie-

ren. Er kann auch bescheinigen, wenn das Mitnehmen von ­­­Nadeln, Spritzen und bestimmten Medikamenten nötig ist. Impfungen

Ein Scan des Impfausweises, als Foto auf dem Handy gespeichert, nützt im Notfall. Noch besser ist der elektronische Impfausweis unter www.meineimpfungen.ch. Schnitt- und Stichverletzungen oder Verkehrsunfälle auf Reisen bergen – genau wie zu Hause – das Risiko einer gefährlichen Wundstarrkrampf-Infektion ­(Tetanus). Deshalb Impfschutz und Impfausweis à jour halten. Welche Impfungen nötig sind, hängt auch von der Art des ­Reisens ab. Velofahrer oder Rucksacktouristen etwa machen in ­fernen Ländern manchmal unangenehme Bekanntschaften mit vierbeinigen «Wadenbeissern». Wegen des Risikos von Hundebissen kann deshalb eine vorgängige Tollwutimpfung sinnvoll sein.


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Kurzrezept Sommer-Drink: Verschiedene Beeren und feingeschnit tene Zitronen- oder Orangenscheiben in Eiswürfelformen legen, mit Wasser auffüllen und tiefkühlen. Gekühltes Glas mit den fruchtigen Eiswü rfeln, frischen Beeren und Rivella auffüllen.


REISEN | 17.6.2019 | 31

2

Auf der Reise

3

Am Ferienort Sonnenschutz

Thrombosen

Bewegung der Beine, Kom­ pressionsstrümpfe und ­Blutverdünner können auf ­langen ­Reisen Thrombosen vorbeugen. Besteht in der ­Familie ein Risiko dafür, ­bespricht man die Prophylaxe am besten mit einem Arzt.

Illustrationen: Vectorstock (2)

Flugzeug

Wichtige Medikamente ins Handgepäck packen. Bei Flugangst kann die ­Einnahme eines Beruhigungs­ mittels vor dem Start nützlich sein. Ist die Angst übermächtig, hilft verhaltenstherapeuti­ sches Training. Genügend trinken und Zahnputzkaugummi mit Xylit

können Atemwegsinfekten vorbeugen. Denn der Süssstoff Xylit wirkt auch gegen Erkäl­ tungsviren. Zudem sorgt das Kauen für eine bessere Be­ feuchtung der Schleimhaut und fördert den Druckaus­ gleich im Ohr. Auto

Ausgeschlafen ins Auto steigen, Landschaft und Leute «er­ fahren», schöne Abstecher ­machen und alle zwei Stunden eine Pause, um sich zu bewe­ gen – so baut man bereits auf der Fahrt den Stress aus dem Alltagsleben ab, anstatt ihn während der Ferien fortzu­ setzen. Fahren Sie nach dem Motto «Der Weg ist das Ziel».

Die meisten Menschen tragen zu wenig Sonnenschutzmittel auf. Für einen Erwachsenen rechnet man pro Tag fürs Ein­ cremen rund sieben Teelöffel voll Sonnencreme. Den Son­ nenschutz 20 bis 30 Minuten vor dem Sonnenbad auftragen, damit das Mittel gut antrock­ nen kann. Singles nehmen am besten einen kleinen Farbroller mit langem Stiel aus dem Bau­ markt mit. Damit lässt sich der Rücken eincremen, wenn man allein reist. Eine Alternative ist ein langer Schuhlöffel, der am Ende mit einem Tuch um­ wickelt wird. Mückenschutz

Mückenschutzmittel 15 bis 30 Minuten nach dem Sonnen­ schutzmittel auftragen. ­Mücken lieben dunkle Flächen und können durch dünne, eng anliegende Stoffe stechen.

­ eswegen wenn möglich D helle, weite und langärmlige Kleidung tragen. Sex

Kondome für den Safer Sex einpacken. In lockerer Ur­ laubsstimmung lässt man sich vielleicht auf einen Flirt und etwas mehr ein. Zudem kann in anderen Ländern das An­ steckungsrisiko erheblich ­höher sein als in der Schweiz. In ­Kenia zum Beispiel sind ­schätzungsweise gegen die Hälfte der Prostituierten mit HIV infiziert. Durchfall

Solange er erträglich ist, nur die Flüssigkeitszufuhr stei­ gern. Der Körper sorgt dafür, dass Erreger oder Giftstoffe, die den Durchfall ausgelöst ­haben, rasch aus dem Darm ­befördert werden. Wirkstoffe wie Loperamid können Durch­ fall oft stoppen. Sind aber noch Erreger oder Giftstoffe im Darm, verbleiben sie dadurch länger im Körper. MM

Fragen zur Gesundheit auf Reisen? Unsere Experten geben live Antwort, und zwar am 20. Juni, von 14 bis 15 Uhr. Link eintippen und Frage stellen. migros-impuls.ch/livechat

iMpuls ist die Gesundheits­ initiative der Migros.


32 | 17.6.2019 | REISEN

Das Bare ist nicht immer das Wahre Um die Ferien unbeschwert geniessen zu können, braucht es auch die richtige Kombination von Zahlungsmitteln. Die Migros Bank erklärt, woran Reisende innerhalb von Europa, in die USA oder nach China im Vorfeld denken sollten. Text: Benita Vogel

USA Die gängigen Kredit­ karten werden fast ­überall akzeptiert. Viele Hotels oder Mietwagen­ firmen verlangen sogar Kreditkarten, zumindest für die Reservation. Die Maestro-Karte eignet sich hingegen primär für die grösseren Ein­ käufe in ­Geschäften sowie für Bancomat-Bezüge. Maestro-Karte: freischalten lassen

Aus Sicherheitsgründen ist das Einsatzgebiet bei der Migros Bank auf Eu­ ropa eingeschränkt. Die «geografische Gültigkeit» kann aber vorübergehend für andere Kontinente ­erweitert werden – via E-Banking, Mobile-Ban­ king-App oder die Service-­ Line +41 848 845 400.

vor allem an wenig fre­ quentierten Bancomaten. Achten Sie auf das blaue Cirrus-Zeichen: Diese ­Automaten akzeptieren Maestro. Eine Alternative ist die Prepaidkarte ­Travel Cash mit Gut­ haben in US-Dollar. Sie kommt beim Bargeld­ bezug (5 Franken pro Transaktion) günstiger als die Kreditkarte (min­ destens 10 Franken). ­Achtung: US-Bancomat-­ Betreiber können eine ­zusätzliche Transaktions­ gebühr erheben. Trinkgeld: willkommener Zustupf Angestellte im US-Dienst­

leistungssektor erhalten oft nur den gesetzlichen Mindestlohn. Sie sind auf Trinkgeld angewiesen. ­ In Restaurants sind min­ destens 15 Prozent ange­ bracht. Zimmerpersonal Bargeldbezug: die Travel-­ sollte 1 bis 2 Dollar pro Cash-Karte als Alternative Aufenthaltstag erhalten, Trotz Freischaltung kann Kofferträger 1 Dollar pro es vorkommen, dass Geld­ Gepäckstück und Taxi­ abheben mit der Maestro-­ fahrer 10 bis 15 Prozent Karte nicht möglich ist – des Rechnungsbetrags.

Bild: iStockPhoto

Kartenzahlung: Kreditkarte geht fast immer


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Europa Kartenzahlung: alles geht

In europäischen Ländern werden gängige Kreditkarten fast überall akzeptiert. Für die Automiete empfiehlt sich die Kreditkarte, für die Auto-Reservation ist sie meist ohnehin Pflicht. Auch ­Maestro-Karten sind in Europa breit einsetzbar – diejenigen der Migros Bank sind in Europa standard­mässig freigeschaltet. Bargeldbezug: Vorsicht bei ­zusätzlichen Gebühren

Wer in Ländern wie etwa Spanien oder Griechenland Bargeld am Bancomaten bezieht, erhält vielfach die Meldung: «Möchten Sie, dass dieser Vorgang auf Ihrem

Konto in Ihrer eigenen Währung belastet wird?» Wenn Sie mit ­einer Schweizer Maestro-Karte Euro beziehen wollen, empfiehlt es sich, hier mit Nein zu antworten. Sonst wird der Betrag zu einem für Sie meist ungünstigeren Kurs in ­Franken umgerechnet. Trinkgeld: unterschiedliche Landessitten

In vielen europäischen Ländern sind Trinkgelder von 5 bis 10 Prozent üblich, in Grossbritannien und Irland gar solche von bis zu 15 Prozent. Mehr Informationen finden Sie unter den Reiseinformationen auf der Mobile-Banking-­ App der Migros Bank.

China Kartenzahlung: genügend Bargeld mitnehmen

In Geschäften und Hotels grosser Städte werden die gängigen Kreditkarten ­akzeptiert. Ausserhalb von grossen Zentren ist Plastikgeld nicht flächendeckend einsetzbar. ­Deshalb empfiehlt es sich, genügend Bargeld mit­zunehmen; am besten US-Dollar für den Geldwechsel vor Ort. Maestro-Karte: Gültigkeit erweitern

Auch mit der Maestro-­ Karte lässt sich in ­grös­seren Städten be­ zahlen oder Bargeld am Ban­co­maten beziehen. ­ Achtung: Das Einsatz­ gebiet von MaestroKarten bleibt bei der ­Migros Bank aus Sicherheitsgründen auf Europa eingeschränkt. Auch für China muss die Gültigkeit vorab erweitert werden. Das geht im E-Banking, in der Mobile-Banking-App oder auf der Service-Line +41 848 845 400. Beim

­ argeldbezug mit der B ­Maestro-Karte kann wie mit der Kreditkarte am Bancomaten eine Zusatzgebühr durch den lokalen Betreiber anfallen. Bargeldwechsel: nicht auf Renminbi sitzen bleiben

Für den Geldwechsel in die Lokalwährung Renminbi eignen sich vor allem aus­ serhalb der grossen Städte US-Dollar. Die Kurse bei Banken sind meist vorteilhafter als in Hotels oder Wechselstuben. Achtung: Renminbi können in der Schweiz nicht zurück­ getauscht werden. Trinkgeld: inzwischen stark verbreitet

Galten Trinkgelder in ­China früher als verpönt, sind sie heute weit verbreitet. In Restaurants sind 10 Prozent üblich, Hotels und Hotelrestaurants verrechnen aber oft schon ­einen Zuschlag von 10 Prozent – ­üblich ist ein zusätzliches Trinkgeld bei gutem Service.

Überall gilt Beim Reisegeld ist der Mix entscheidend: Egal, in welches Land Sie reisen, folgende Zahlungsmittel gilt es einzupacken: eine Kreditkarte für Einkäufe bis rund 90 Franken, eine Maestro-­ Karte für Einkäufe von mehr als 90 Franken und für Geldbezüge an Bancomaten ­sowie Bargeld in der Lokalwährung im Gegenwert von ­einigen hundert Franken. Um bei Karten­ verlust Engpässe zu vermeiden, lohnt es sich, eine zweite Kreditkarte oder ­eine Prepaid­ karte T ­ ravel Cash ­mitzunehmen. Infos: migrosbank.ch/ reisegeld


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APP-TIPPS

Günstig surfen im Ausland

Maps.me

Ist man in den Ferien mit dem Auto unter­ wegs oder will eine Stadt e ­ rkunden, lohnt sich Maps.me. Die App ­bietet detaillierte ­Offlinekarten an, um sich ohne Internet an fremden Orten weltweit zu orientieren. Alle Karten und Funk­ tionen sind kostenlos. ­Zusätzlich kann man Orte, die einem beson­ ders gefallen haben, mit seinen Freuden teilen.

Roaminggebühren können ganz

schön ins Geld gehen. Es lohnt sich, vor der Abreise in die Ferien zu klären, wie man mit wenig Geld googelt, simst und postet. Text: Philipp Rüegg

Wer auch in den Ferien gerne online ist, sorgt besser vor – nicht, dass danach eine saftige Rechnung die Erinnerungen trübt.

U

nsere europäischen Nachbarn haben Roaming abgeschafft. In der Schweiz wehren sich die Mobilfunkanbieter noch gegen die komplette Barrierefreiheit. Und weil es in der Schweiz nur wenige und fast ausschliesslich teure Abos gibt, die grenzenloses Surfen und Telefonieren im Ausland anbieten, muss man sich anderweitig behelfen. Es gibt aber Mittel und Wege, wie man die Onlinezeit in den ­Ferien nicht (allzu) teuer bezahlt. Was ist im Abo drin?

Als Erstes sollte man den eigenen Anbieter konsultieren. In vielen Abos ist nämlich eine bestimmte Datenmenge eingeschlossen. ­Teilweise ist die Menge pro Monat ­beschränkt oder gilt pro Jahr. Das Gleiche gilt für Freiminuten.

Bild: Getty Images

Datenpakete lösen

Reicht die enthaltene Datenmenge nicht oder bietet das Abo überhaupt keine Auslandsangebote, kann man Datenpakete dazu-­ kaufen. Das geht entweder über die Website des Mobilfunkanbieters,

die entsprechende App oder per SMS-Code. Die Preise und die Angebote variieren von Anbieter zu Anbieter. Meist verfällt das Datenpaket nach einem Monat und ­erneuert sich nicht selbständig. Ausländische SIM-Karte kaufen

Oft kommt es am günstigsten, sich eine Prepaid-SIM-Karte eines ausländischen Anbieters zu kaufen. Besonders komfortabel ist es in der EU, wo es kein Roaming mehr gibt. Das Datenvolumen ist dann europa­ weit nutzbar. Dafür ist man mit der gekauften SIM-Karte nicht mehr unter der eigenen Nummer erreichbar. Ausser, man hat ein ­Dual-SIM-Smartphone. Dort können die eigene und die zugekaufte SIM-Karte gleichzeitig eingesetzt werden. Whatsapp funktioniert aber auch mit einer neuen SIM wie gewohnt. Die Chat-App ist nicht an die SIM-Karte gebunden. Auf die Zone kommt es an

Bei allen Varianten gilt es zu ­beachten, dass das Reiseziel zur unterstützten Roaming-Zone gehört. Die meisten Angebote sind

auf ­Europa oder die USA ausgerichtet. In asiatischen oder afrikanischen Ländern werden Abos und Datenpakete schnell teurer. Dort lohnt sich eine Prepaid noch mehr. Wer keine Flatrate nutzt und ein Android-Smartphone besitzt, sollte die automatische Synchronisation deaktivieren. Dann werden nur Daten verbraucht, wenn Apps aktiv benutzt werden. Beim iPhone besteht nur die Möglichkeit, Mobiledaten komplett auszuschalten. Am meisten Daten spart man aber, wenn man das Smartphone einfach mal zur Seite legt. MM

Datenspartipp Wer im Ausland nicht gerade ­Musik oder Videos streamt, sollte mit 1 bis 2 GB Daten auskommen. Karten lädt man am besten bei Google Maps oder anderen Karten­ anbietern vor der Reise herunter, sodass man später offline auf sie zugreifen kann. Viele Internet­ dienste gibt es zudem als App. Die verbrauchen weniger Daten, als wenn man den Browser benutzt.

https://maps.me/

Any.do

Um sicherzugehen, dass in der Ferienplanung nichts vergessen geht, hilft Any.do. Mit der App lassen sich ­To-do-Listen, Reminder, Tagesplanung und ­Kalender verwalten. Any.do ist sehr über­ sichtlich gestaltet und lässt sich mit praktisch allen Geräten benutzen. Die Gratis-App gibt es für iOS und Android. https://www.any.do/

Hier schreiben die Experten von Digitec über alles, was die digitale Welt bewegt.


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Reiseführer für die Hosentasche

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Das Smartphone ist nicht nur im Alltag, sondern auch auf Reisen ein nützlicher Begleiter: Es ersetzt Landkarten und Stadtpläne, hilft bei der Suche nach Sehenswürdigkeiten und sorgt für Kontakt zur Familie und zu Freunden zu Hause. Swisscom Academy empfiehlt, das smarte Gerät auf Reisen auf jeden Fall dabeizuhaben, um die Ferien noch mehr ge­ niessen zu können und für jede Situa­tion gewappnet zu sein: • Welches Restaurant ist empfehlenswert und welches ist eine Touristenfalle? Mit

REISEN | 17.6.2019 | 37

Mit Handy im Ausland

Kurs zum Reisen mit Handy

Tipps von Swisscom Academy

verschiedenen Apps kann man die Empfehlungen und Bewertungen anderer Nutzer einsehen und ­entsprechend seine Wahl treffen. Es gibt kostenfreie Versionen, die einfach zu bedienen sind. • Wer braucht einen Stadt­ plan, wenn es Offlinekarten gibt? Es gibt Apps, die vorab via WLAN heruntergeladen werden können und offline ­unterwegs den Weg weisen. Ganz ohne Roamingkosten. • Reisepass oder Impfbuch verloren? Wer seine Doku­ mente vorgängig mit dem

Smartphone abfotografiert und die Fotos in der Cloud abgespeichert hat, kann von unterwegs darauf zugreifen. • Funktionen des Smartphones nutzen: Wecker und Taschenlampe können zu Hause bleiben, denn mit dem Smartphone sind sie ­sowieso dabei. MM

Möchten auch Sie Ihr Smartphone nutzen, um bequemer unterwegs zu sein? Im Kurs «Mit dem Smartphone ins Ausland» lernen Sie prak­tische Reise-­Apps kennen und e ­ rfahren, wie Sie k­ ostengünstig ­surfen, kommunizieren und mit Offlinekarten Ihr Ziel finden. Der Kurs dauert zwei Stunden, ­kostet 50 Franken und ­findet an 16 Standorten in der Schweiz statt. Anmeldung und Infos auf ­swisscom.ch/migrosmagazin Gratisnummer: 0800 33 55 77

Daniel Schütz, Trainer Swisscom Academy

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STADT, LAND, STUTZ | 17.6.2019 | 39

Illustration: Rinah Lang

Es ist kompliziert

Lisa Stutz (25) sucht die Balance zwi­schen urban und ländlich. Und pickt von ­beidem das Beste heraus.

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Ich habe verdammt hohe Ansprüche. Gerade jetzt im Sommer mache ich keine Kompromisse. Und ich meine nicht etwa beim Beachbody meines Liebsten. Sondern bei meinem Begleiter in Sachen Sonnenschutz. Die Sonnencreme muss einfach perfekt sein. Leider gibt es jedoch viele Taugenichtse da draussen: Die einen lassen sich nur mühsam verstreichen, die anderen sind zu klebrig oder zu flüssig. Dann wiederum gibt es solche, die zu weiss beziehungsweise zu ölig sind. Sie werden zu schnell leer oder hinterlassen eine zu grosse Lücke in meinem Portemonnaie. Der Beziehungsstatus zwischen mir und den Sonnencremes ist kompliziert. Schon mehrere Male schwur ich ihnen deshalb ab. Stattdessen sass ich in der Badi ins Badetuch gemummelt und tröstete mich mit einem Ben&Jerry’s-Glace. Doch irgendwann habe ich jedesmal eingesehen, dass es

ganz ohne Eincremen halt doch nicht geht. Und so bin ich weiterhin auf der Suche nach der einen. Ich bin schon so weit, dass ich mich online umsehe. Auf elitesonnencreme.ch oder wie die Sites alle heissen. Doch wie muss er denn sein, mein «perfect Match»? 30- oder 50-plus sollte der Schutzfaktor betragen, damit passt er zu meiner bleichen Haut. In einer Sprühflasche sollte er daherkommen und sich gut auf der Haut verteilen lassen. Er sollte einen leichten Schimmer hinterlassen und auf ­keinen Fall weisse Rückstände. Der Preis ­sollte mittelklassig sein. Gut duften sollte er, wasserfest sein im besten Fall. Und die Ver­ packung, nun ja, nicht gerade hässlich. Werde ich ihr jemals über den Weg laufen, meiner grossen Sonnencremeliebe? Falls ja, hoffe ich doch sehr, dass ich nach dem ersten ­Hautkontakt nicht sogleich erröte. MM


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GENUSS | 17.6.2019 | 41

Wer kauft hier ein?

Unsere Foodexpertin versucht zu erraten, zu wem der Einkauf auf dem Kassenband ­gehört. Auf Seite 42 finden Sie die Auflösung – und ein passendes Rezept. Text: Claudia Schmidt Rezept: Philipp Wagner

Claudia Schmidt Food-Redaktorin.

V

Bild: MGB Fotostudio

iel Butter, Mehl, ­Mandeln, Bitter­ mandelaroma, Rahm, eine Fondantdecke und Tortenaufleger mit Lamaund Kaktusmotiv: Da steht be­ stimmt ein Backtag an, eventuell ein Kindergeburtstag. Ich liege sicher nicht falsch, wenn hier eine Familie eingekauft hat. Auch der Orangensaft in kleinen Packungen zum Mitnehmen stützt meine Vermutung. Hackfleisch, viel Fleischkäse und Sandwichbrot könnten ebenfalls in Richtung Familie deuten. Radiesli, Salat, Tomaten, ­Bananen, Karotten und Zitrone zeigen, dass hier auch auf frische Früchte und Gemüse wert gelegt wird.

Und wer hat hier wirklich ­eingekauft? Auflösung auf Seite 42

Mandeln sind ein ­per­fekter Snack für ­zwischendurch, machen aber auch viele Kuchen ­ erst besonders fein.

Butter verleiht den ­Gerichten einen butt­ rigen Geschmack, auch im Kuchen sorgt die Butter für ein rundes Aroma und Textur. Mehl ist für die meisten Kuchen unverzichtbar. Das M-Budget-Haus­ haltmehl eignet sich gut für ­Gebäck.

Zitronen benötigt man in der frischen Küche häufig – sei es für eine ­Vinaigrette, für Drinks oder auch im Kuchen für ein wenig Säure und Aroma.

Karotten sind nicht nur eine feine Beilage für eine Vielzahl an Gerich­ ten, sondern lassen sich auch zu Desserts und Kuchen verarbeiten.


42 | 17.6.2019 | GENUSS

AUFLÖSUNG

Sandwiches für alle

Peter Holenstein (54) und ­Esther Holenstein-Schönen­ berger (56) aus Kirchberg SG mit Fabrice (16) und Mira (19)

Wenn Familie Holenstein ein­ kaufen geht, müssen die Wünsche von vier Personen berücksichtigt werden. Am Montagmorgen gibt es Sandwiches für alle zum Mit­ nehmen. «Bei diesem Einkauf ­waren aber auch viele Zutaten fürs Backen und Kochen für ein ­Fami­lienfest am Wochenende ­dabei», verrät Esther Holen­ stein-Schönenberger.

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Naked-Cake mit Rüebli

Schicken Sie uns Ihren Kassenzettel! Möchten auch Sie Ihre Einkäufe auf dem K ­ assenband zeigen? Schicken Sie uns einen abfoto­grafierten Kassen­ zettel oder einen Screenshot des Bons aus der Migros-App. S ­ enden Sie uns zusätzlich ein Bild Ihrer Mit­esser: Das kann die Familie, WG, der Lebens­ partner oder ein Foto nur von Ihnen selbst sein. Wenn wir Ihren Kassen­ zettel auswählen, g ­ ewinnen Sie eine Geschenkkarte im Wert von 50 Franken. Senden Sie Ihren Kassen­zettel und ein Bild von den ­Mitgliedern Ihres Haushalts an kassenband@migrosmagazin.ch.

Butter für die Form 150 g Karotten 225 g Butter, weich 300 g Zucker 1 Beutel Vanillezucker 6 Eier 100 g gemahlene Mandeln 1 Beutel Backpulver 1 TL gemahlener Ingwer 1 TL gemahlener Kardamom 400 g Mehl 1 dl Mandeldrink 6 Marzipankarotten 20 g gehackte Pistazien essbare Blüten zur Garnitur Bundkarotten zur ­ Garnitur Für die Creme: 300 g Butter, weich 300 g Puderzucker 1 Zitrone 300 g Philadelphia nature

Zubereitung

1. Backofen auf 180 °C vor­ heizen. Springformböden mit Backpapier auslegen. Formen­ rand mit Butter ausstreichen. Karotten an der Raffel fein reiben. Butter, Zucker und Vanillezucker mit dem Hand­ rührgerät schaumig schlagen. Eier nach und nach beigeben. Mandeln, Backpulver, Gewür­ ze und Mehl darunterrühren. Mandeldrink und Karotten beigeben. Masse auf beide Formen aufteilen und in der Ofenmitte circa 50 Minuten ­backen. Biskuits auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. 2. Für die Creme Butter circa 5 Minuten schaumig schlagen. Puderzucker unter­ rühren. Zitronenschale fein dazureiben. Philadelphia bei­ geben. Masse steif schlagen. 3. Formränder vorsichtig ­lösen. Biskuits herausheben,

gewölbten Deckel abschnei­ den. Die Biskuits mithilfe ­eines Fadens oder mit dem Messer waagrecht halbieren. ¼ der Creme auf ein Biskuit geben und glattstreichen. ­Ein weiteres Biskuit da­raufgeben, leicht andrücken. So weiter­ fahren, bis alle Biskuitböden aufgebraucht sind. Mit Creme abschliessen. Naked-Cake mit Marzipankarotten, Pistazien, essbaren Blüten und Karotten garnieren. Zubereitungszeit ca. 60 Minuten plus ­ca. 50 Minuten backen

Pro Stück ca. 12 g Eiweiss, 51 g Fett, 82 g Kohlenhydrate, 3500 kJ / 840 kcal Bild: Migusto, zVg

Zutaten für 12 Stück (2 Formen à 18 cm Ø)


Aktion Duo-Pack

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7.80 statt 13.–

2.30 statt 3.90 Melonen Charentais Spanien, pro Stück

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4.30 statt 7.20 Aprikosen Spanien/Frankreich, Schale, 1.5 kg

Olma-Bratwurst im Duo-Pack Schweiz, 2 x 2 Stück, 640 g

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5.40 statt 7.80 Heidelbeeren Spanien, Schale, 500 g

10er-Pack

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3.70 statt 5.70 Cherrytomaten am Zweig Schweiz/Italien, Schale, 500 g

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Kugelschreiber im 10er-Pack Schreibfarbe: blau, gültig bis 1.9.2019

Genossenschaft Migros Wallis Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 18.6. BIS 24.6.2019, SOLANGE VORRAT

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1.35 statt 1.70 AOP Gruyère mild Schweiz, 500 g oder 250 g, per 100 g

33% Soft Toilettenpapier in Mehrfachpackungen, FSC z.B. Kamille, 24 Rollen, 12.55 statt 18.80, gültig bis 1.7.2019


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12.40 statt 20.70 MSC Wildlachs Sockeye in Sonderpackung Wildfang aus dem Nordostpazifik, 280 g

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2.15 statt 3.10 Grill mi Fackelspiess, TerraSuisse per 100 g

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6.90 statt 8.65 Hobelfleisch geschnitten in Sonderpackung Schweiz, 124 g

Fisch-Grillspiessli in Selbstbedienung z.B. Grill mi Crevettenspiess mariniert mit Lemonpepper, Zucht aus Ecuador, per 100 g, 3.50 statt 5.–

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3.05 statt 4.40 Del Maître Préstige Hinterschinken in Sonderpackung Schweiz, per 100 g

Genossenschaft Migros Wallis ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 18.6. BIS 24.6.2019, SOLANGE VORRAT

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1.85 statt 2.65 Platte mit Schweins-Cipollata und Merguez Schweiz, ca. 420 g, per 100 g


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1.65 statt 2.40 Optigal Pouletspiesse Paprika Schweiz, Saison Edition, per 100 g

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2.95 statt 3.70 Le Gaulois La Belle Trutenschnitzel Frankreich, per 100 g

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6.40 statt 9.20 Don Pollo Mini Poulet Cordon bleu Import, 360 g

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4.50 statt 6.– Schweinsfilet Mignon Schweiz, per 100 g

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2.10 statt 3.– Schweinsgeschnetzeltes Schweiz, ca. 400 g, per 100 g

«Rabatte machen Sommerlaune.»

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2.– statt 2.40 Anna’s Best Mischsalat 260 g

ab 2 Stück

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Alle Burger tiefgekühlt, ab 2 Stück, 30% günstiger


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1.30 statt 1.90 Gurke Schweiz, pro Stück

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1.80 statt 2.60 Kiwis Gold Neuseeland/Chile, Schale, 3 Stück

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1.95 statt 2.70 Karotten «Aus der Region.» Beutel, 1 kg

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2.10 statt 2.90 Bio-Zitronen Italien/Spanien, Netz, 500 g

Duo-Pack

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9.90

Topfrosen im Duo-Pack Topf, Ø 12 cm, mit Tragetasche, z.B. rosa

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Bouquet Mélody pro Strauss

Genossenschaft Migros Wallis ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 18.6. BIS 24.6.2019, SOLANGE VORRAT

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5.50 statt 6.90 Fairtrade Minirosen erhältlich in diversen Farben, Stiellänge 40 cm, Strauss, 10 Stück, z.B. rot


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5.65 statt 7.10 Rohschinken geschnitten «Aus der Region.» per 100 g

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4.50 statt 6.45 M-Classic Landjäger geräucht Schweiz, 3 x 2 Stück, 300 g

Duo-Pack

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8.25 statt 11.80 Plin mit Eringerfleisch «Aus der Region.» im Duo-Pack 2 x 250 g

20% Alle Chiefs Drinks z.B. Banana Beach, 330 ml, 2.60 statt 3.25

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1.85 statt 2.35 Gesamtes Lattesso-Sortiment 250 ml

12er-Pack

20%

12.45 statt 15.60 Valflora Vollmilch UHT im 12er-Pack 12 x 1 Liter

Hit

3.90

Mini-Donuts mit dunkler Glasur oder Zucker 9 x 18 g, z.B. mit Zucker


Das grosse Sparver Duo-Pack

20% Anna’s Best Gnocchi im Duo-Pack Nature, Basilikum oder Caprese, z.B. Nature, 2 x 500 g, 5.40 statt 6.80

Duo-Pack

20% Cornatur- oder Bio-Plätzli im Duo-Pack z.B. Cornatur Quorn Zitronenpfeffer-Schnitzel, 2 x 220 g, 8.80 statt 11.–

20% Alle M-Classic Kleinbrote abgepackt z.B. Sandwiches, TerraSuisse, 4 Stück, 4 x 65 g, 1.60 statt 2.–

3er-Pack

20%

4.55 statt 5.70 Galbani Mozzarella im 3er-Pack 3 x 150 g

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 18.6. BIS 24.6.2019, SOLANGE VORRAT

20%

5.05 statt 6.35 Mini Babybel Netzli, 15 x 22 g


rgnügen. 10%

ab 3 Stück

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7.40 statt 8.40

Alle Frey Tafelschokoladen, 100 g und 400 g, UTZ (ohne Suprême, M-Classic und Mehrfachpackungen), ab 3 Stück, 20% günstiger

4er-Pack

25% Minitörtli im 4er-Pack erhältlich in diversen Sorten, z.B. M-Classic Aprikosen, 4 x 75 g, 3.75 statt 5.–

2.–

günstiger

10.– statt 12.– Alle Café Royal Kapseln im 33er-Pack, UTZ erhältlich in diversen Sorten, z.B. Espresso

Toffifee in Sonderpackung 4 x 125 g

33%

11.95 statt 18.– MegaStar in Sonderpackung Almond, Vanilla und Cappuccino, 12 x 120 ml, z.B. Almond

ab 2 Stück

20% Alle Exquisito Kaffees, in Bohnen und gemahlen, 500 g und 1 kg, UTZ z.B. gemahlen, 500 g, 6.15 statt 7.70

3.–

günstiger Alle Delizio Kapseln im 48er-Pack, UTZ erhältlich in diversen Sorten, ab 2 Stück, jedes 3.– günstiger


ab 2 Stück

–.60

20%

günstiger

Gesamtes Blévita Sortiment ab 2 Stück, jedes –.60 günstiger, z.B. Sesam, 295 g, 2.70 statt 3.30

Alle Zwiebäcke (ohne Alnatura), z.B. Original, 260 g, 2.55 statt 3.20

Duo-Pack

20%

3.60 statt 4.50 M-Classic Magdalenas im Duo-Pack Citron oder Marmor, z.B. Citron, 2 x 225 g

30%

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11.75 statt 16.80

Zweifel-Graneo und -Corn Chips im XXL Big Pack z.B. Graneo Original, 225 g, 5.25 statt 6.60

33%

26.90 statt 40.80 Red Bull im 24er-Pack Energy Drink oder Sugarfree, 24 x 250 ml, z.B. Energy Drink

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 18.6. BIS 24.6.2019, SOLANGE VORRAT

Don Pollo Chicken-Nuggets in Sonderpackung tiefgekühlt, 1 kg

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9.95 statt 14.40 Rivella im 6er-Pack, 6 x 1.5 Liter z.B. Rot


Hit

20%

11.–

Trolli all in one in Sonderpackung 1 kg

20% M-Classic Sonnenblumenöl 1 Liter und 500 ml, z.B. 1 Liter, 3.10 statt 3.90

Gesamtes Knorr Sortiment z.B. Gemüse Extrakt, 250 g, 6.70 statt 8.40

20% Alle Polli-, Le Conserve della Nonna-, La Trattoria- und Dittmann-Antipasti z.B. Le Conserve della Nonna Getrocknete Tomaten, 340 g, 3.90 statt 4.90

8er-Pack

50%

4.– statt 8.–

M-Classic Maiskörner im 8er-Pack 8 x 285 g

ab 2 Stück

20%

Gesamtes Hundefutter-Sortiment ungekühlt ab 2 Stück, 20% günstiger

Duo-Pack

20% Heinz Ketchup im Duo-Pack Tomato, Light oder Hot Chili, z.B. Tomato, 2 x 700 g, 4.45 statt 5.60


3er-Pack

15% Gesamtes Pedic Sortiment (ohne Mehrfachpackungen), z.B. Blasenpflaster gross, 6 Stück, 6.70 statt 7.90, gültig bis 1.7.2019

3er-Pack

33% Nivea Shampoos im 3er-Pack z.B. Classic Mild, 3 x 250 ml, 6.50 statt 9.75, gültig bis 1.7.2019

Manella im 3er-Pack z.B. Tricolore, 3 x 500 ml, gültig bis 1.7.2019

Gesamtes Sonnen- und LesebrillenSortiment (ohne SportXX), z.B. Polaroid DamenSonnenbrille, pro Stück, 41.90 statt 59.90, gültig bis 1.7.2019

Hit

3er-Pack

Twist Ersatztücher L im 3er-Pack Dry oder Wet, z.B. Dry, 11.75 statt 14.70, gültig bis 1.7.2019

7.40 statt 9.30

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12er-Pack

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Kleiderbügel im 12er-Pack schwarz, gültig bis 1.7.2019

ANGEBOTE GELTEN AB 18.6.2019, SOLANGE VORRAT

Duo-Pack

20% Listerine Mundspülungen im Duo-Pack z.B. Zahn- und Zahnfleischschutz, 2 x 500 ml, 8.30 statt 10.40, gültig bis 1.7.2019


5er-Pack

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3er-Pack

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12.35 statt 16.50

Tangan-Frischhalte- oder -Alufolien im 3er-Pack z.B. N° 11 Frischhaltefolie Mikrowelle, 3 x 36 m, 5.70 statt 8.55, gültig bis 1.7.2019

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Alle Miobrill Schwämme ab 2 Stück, 20% günstiger, gültig bis 1.7.2019

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Alle Total Waschmittel ab 2 Stück, 50% günstiger, gültig bis 24.6.2019

Duo-Pack

20% Hygo WC-Einhänger oder -Reiniger im Duo-Pack z.B. Flower Clean, 2 x 750 ml, 5.60 statt 7.–, gültig bis 1.7.2019

Cleverbag Herkules im 5er-Pack 5 x 35 Liter, gültig bis 1.7.2019

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49.90 statt 79.90 HP OfficeJet 3835 pro Stück, gültig bis 1.7.2019


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den.

3.20 Sélection Crunchy Schoko, 1 Stück 82 g, gültig bis 1.7.2019

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2.90 Sommerkonfitüren Aprikose-Mango-Guave oder Erdbeer-Melone, z.B. Aprikose-Mango-Guave, 350 g, gültig bis 1.7.2019

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49.95 Omiga Wetterstation pro Stück, gültig bis 1.7.2019


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Für puren Geschmack

Unkompliziert und enorm vielfältig – das ist Joghurt. Es lässt sich in viele Geschmacksrichtungen aromatisieren, seine Zusammensetzung ist ideal dafür. Ob Nüsse, Früchte, Beeren oder Gewürze – ins Joghurt passt einfach alles, und so gibt es immer wieder neue überraschende ­Sorten. Die Zusammensetzung von Joghurt ist ein ideales Zusammenspiel von Fett­ gehalt und Säure, sodass es sowohl mit süssen als auch mit salzigen Zutaten bes­ tens harmoniert. Nichtsdestotrotz sind die ­klassischen Sorten wie Mocca, Schokolade und Erdbeere noch immer die beliebtesten Joghurtsorten. Die leichte Säure des Milchprodukts dient ­dabei als natürlicher Geschmacksverstärker. Das Fett im Joghurt ist ein guter und natürlicher Aromaträger. Seine cremige, leichte Textur lieben die meisten zudem schon seit ihrer Kindheit. Nicht nur das Erproben neuer Geschmacks­richtungen, auch die Natür­ lichkeit liegt im Trend. Wer heute zu einem Fruchtjoghurt greift, werfe ­einen Blick auf die Zutatenliste. Die soll transparent sein, und das Joghurt wird idealerweise mit wenigen natürlichen Zuta­ ten zubereitet. Mehr braucht es auch gar nicht für ein fruchtiges Joghurt. Seine Natürlichkeit ist sein grosser Trumpf.

GANZ OHNE

Da

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56 | 17.6.2019 | GENUSS

Süsses Seelenfutter

Pfannkuchen sind der Hit bei jedem Brunch – erst recht, wenn sie so fruchtig ­daherkommen wie diese hier. Wir haben das perfekte Rezept zur Kirschenzeit. Text: Claudia Schmidt Rezept: Daniel Tinembart

Backpulver sorgt dafür, dass die Pfannkuchen ein wenig aufgehen – trotz der relativ schweren Kirschen, die direkt in den Teig gegeben werden.

Eier werden für den Teig getrennt. Das zu Eischnee geschlagene ­Eiweiss macht die Pfann­kuchen schön fluffig.

Milch ist unverzichtbar für den Teig. Wer Laktose nicht verträgt, kann auf eine lak­ tosefreie Milch oder einen Pflanzendrink zurückgreifen.

Mehl ist ein Haupt­ bestandteil der Pan­cakes. Bei einer Glutenunverträg­ lichkeit kann man es durch eine glutenfreie Mehl­ mischung für ­Kuchen und ­andere Backwaren ersetzen.


GENUSS | 17.6.2019 | 57

VIDEO So gelingen Pfannkuchen ganz einfach: migusto.ch/pfannkuchen

Kirschen-Pancakes Zutaten für ca. 8 Stück 2 Eier 2 dl Milch 1 TL Backpulver 3 EL Zucker 150 g Mehl 150 g rote oder schwarze Kirschen 3 EL Butter Puderzucker zum Bestäuben Zubereitung

1. Eier trennen. Eigelb, Milch, Backpulver und Zucker mischen. Mehl dazusieben und zu einer hellen Creme rühren. Eiweiss steif schlagen. Eiweiss langsam unter die Masse heben.

Der Teig eignet sich auch für HeidelbeerPancakes

2. Kirschen entsteinen und halbieren. ­Einige Kirschen beiseitestellen. Restliche Kirschen mit der Pancakemasse mischen. Etwas Butter in einer beschichteten Bratpfanne schmelzen. 3–4 EL der Masse ­hineingeben und bei mittlerer Hitze auf ­jeder Seite ca. 1 Minute backen. Mit restlichem Teig gleich verfahren. Pancakes mit beiseitegestellten Kirschen servieren und mit Puderzucker bestäuben. Zubereitung ca. 20 Minuten  Einsteiger Preis: günstig

Bild: MGB Fotostudio; Styling (Food): Feride Dogum

Pro Person ca. 5 g Eiweiss, 6 g Fett, 23 g Kohlenhydrate, 700 kJ / 170 kcal


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20% Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 18.6. BIS 24.6.2019, SOLANGE VORRAT

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Alle KNORR Produkte z. B. Gemüsebouillon Natürlich Fein! 228 g 7.60 statt 9.50, gültig bis 24.6.2019


GENUSS | 17.6.2019 | 59

Wissensbissen Produkt der Woche Kirschen Im Mittelalter konnten sich nur wohl­habende Leute Kirschen leisten. Man genoss das ­Luxusprodukt unter Seinesgleichen, gern im Garten mit Gästen. Schmuggelten sich ­un­gebetene Gäste in die Runde und wurden ­ertappt, bespuckte man sie mit Kirschkernen, bis sie wieder gingen. Mit ihnen war nämlich nicht gut Kirschen essen.

GrillMythos

1995

Wie gestalte ich einen Kräutergarten? Welche Kräuter ver­ tragen sich nicht mit­ einander, und was ist beim Pflanzen in Töpfen zu beachten? Ant­worten auf diese Fragen gibt Andrea Heistingers Buch «Kräuter richtig an­ bauen». Von der Aussaat bis zur Ernte und Kon­ servierung enthält der Ratgeber umfassende Tipps, die das Kräuter­ glück perfekt machen. Fr. 29.50, exlibris.ch

Illustration: Felice Bruno; Bilder iStock, zVg

wurden im Weltall erstmals ­ Saatkartoffeln produziert. Die Versuche an Bord des Space Shuttles ­«Columbia» dienten der Optimierung im K ­ artoffelanbau.

GARTEN

Holzkohle/-briketts geben dem Grillgut einen unvergleich­ lichen Geschmack. Bekanntlich legt man das Fleisch erst auf den Holzkohlegrill, wenn die Flammen erloschen sind und Kohle oder Briketts mit einem weissen Aschefilm überzogen sind. Weder Kohle noch Briketts geben Geschmack ab. Der unvergleichliche Geschmack entsteht, wenn das Fleisch auf den Grill trifft und karamellisiert. Oder wenn Fett in die Glut tropft. Das verleiht dem Fleisch jedoch keinen Geschmack, sondern verbreitet den typischen Grill­ duft. Der entsteht übrigens auch auf einem Gasgrill – vorausgesetzt, er ist genauso heiss wie der Kohlegrill.

Kontinuierlich säen und ernten Damit man bis in den Herbst gut mit Gemüse aus dem eigenen Garten versorgt wird, sollte man kontinuierlich säen. Ob Salat, Karotten oder Bohnen: Oft wird nur ein­ mal gesät, der Erntezauber ist dementsprechend schnell vorbei. Wer im Wochenrhythmus nachsät, sichert sich stetigen Nachschub an Gemüse.

Claudia Schmidt Food-Redaktorin


60 | 17.6.2019 | MEINE MIGROS

Zum Anbeissen Lust auf fleischlose Häppchen oder einen vegetarischen Burger? Cornatur Viva, die neue Vegi-Linie der Migros, hat das alles zu bieten. Wieso das Sortiment laufend ausgebaut wird und was ein Flexitarier ist, erklärt Category-Field-Managerin Melanie Dübendorfer. Text: Melanie Michael  Bilder: Claudia Linsi  Styling: Feride Dogum

Pilz-Randen-Burgergemüsesalat

4 Frischback-Vital-Brötchen nach Anleitung a­ ufbacken. Auskühlen ­lassen. ­Brötchen quer halbieren. 200 g ge­riebene gekochte Randen mit 3 EL Veganaise (vegane M ­ ayonnaise) ­mischen. 8 kleine ­Kopfsalatblätter auf den Brötchen verteilen, Randenmayo daraufgeben. Je 1 gebratenen Pilzburger darauf­legen, mit einigen Gurkenscheiben und wenig roten Sprossen belegen. Deckel aufsetzen.

Erdnuss-Dip 100 g Erdnussbutter crunchy mit 2 EL Wasser, 1 EL Ahornsirup, 1 EL Limettensaft und ½ EL Sojasauce

in einer Schüssel verrühren. 1 gehackte Chili und 4 Zweige gehackten Koriander daruntermischen. Mit ­wenig gehacktem Chili und Koriander ­garnieren, zu den Coconut Rice Balls servieren.


MEINE MIGROS | 17.6.2019 | 61

«Auf Foodtrends müssen wir rasch reagieren»

Mango-Dip 150 g Mango in Wür-

felchen schneiden, in eine Schüssel geben. ½ rote Zwiebel und 2 Zweige Pfeffer­ minze fein hacken, beigeben. 1 EL helle Sojasauce und ½ EL Sesamöl beigeben. Alles mischen, zu den Coconut Rice Balls servieren.

20-fache Cumulus-Punkte für Pilzburger und ­Coconut Rice Balls von Cornatur Viva 18. 6. – 1. 7.

Wie hat sich das vegetarische Sortiment der Migros in den letzten Jahren verändert? Wir haben unser Sortiment stark vergrössert. Mittlerweile führen wir ein sehr abwechslungsreiches Angebot an ­vegetarischen Convenience-­ Produkten. Das bedeutet, es ernähren sich tatsächlich immer mehr Migros-Kundinnen und -­ Kunden fleischlos? Wir merken, dass sich immer mehr unserer Kundinnen und Kunden für vegane oder vegetarische Ernährung interes­ sieren. Das heisst aber nicht, dass sie sich rein vegan oder vegetarisch ernähren. Es gibt auch immer mehr ­Flexitarier. Flexitarier? Das sind Geniesser, die einfach hin und wieder auf Fleisch ­verzichten – also flexibel sind.

Ein schnell zubereiteter Vegi-Fingerfood: die neuen Coconut Rice Balls mit selbst­ gemachten Dips

Cornatur Viva Coconut Rice Balls, 200 g Fr. 4.95

Cornatur Viva Pilz Burger, 2 × 75 g Fr. 4.40 In grösseren Filialen

Was beobachten Sie sonst noch bei den Essgewohn­ heiten der Käuferinnen und Käufer von Convenience-­ Produkten? Sie sind neugieriger als noch vor ein paar Jahren. Neue ­Geschmacksrichtungen und ausgefallenere Zutaten­ kombinationen, wie sie vor ­allem bei der neuen Linie ­Cornatur Viva vorkommen, sind beliebt. Was macht man eigentlich als Category-Field-Managerin «Convenience ready to cook»? Ich bin zuständig für die Pflege des Sortiments «Vegetarische Convenience» und «Einfacher Kochen». Der englische Begriff «Convenience» heisst übersetzt Bequemlichkeit und ­bezeichnet Lebensmittel, die einfach und rasch – eben ­bequem – zubereitet werden ­können. Dazu zählen unter ­ anderem die Produkte von Cornatur und der neuen Linie Cornatur Viva.

Melanie Dübendorfer, Category Field Managerin ­Convenience­ready to cook beim Migros-Genossenschafts-Bund

Welche Aufgaben umfasst die Sortimentspflege? Mein Team und ich analysieren das Sortiment mit Blick auf die Verkaufszahlen, Kundenwünsche sowie Markttrends und spüren die Bedürfnisse der Kundschaft auf. Aufgrund ­dieser ­Analysen ­­definieren wir Verbesserungsmassnahmen. So können wir ein attraktives und abwechslungsreiches ­Sortiment ­sicherstellen. Was ist dabei besonders ­herausfordernd? Die Ansprüche ans Sortiment «Vegetarische Convenience» sind hoch. Kunden erwarten in diesem Bereich innovative ­Produkte. Dies bedeutet für uns, dass wir Foodtrends rasch erkennen und darauf reagieren, also die entsprechenden Produkte entwickeln und diese im Laden einführen. MM

Das V-Label der Europäischen Vegetarier-Union (EVU) kennzeichnet Produkte für Vege­ta­rier und Veganer. Sämtliche Zutaten und Hilfs­stoffe sind vege­ta­r­isch oder vegan.


62 | 17.6.2019 | SORTIMENT

Neu in der Migros

Der marinierte Zuchtlachs aus Norwegen ist um einen Spiess gewickelt und sorgt für Abwechslung auf dem Grill. In der Aluschale auf den Rost legen. Grill mi Lachs Fackelspiess, per 100 g* Fr. 2.90

Die extra dicken Schweizer Specktranchen sind mit einer Marinade aus Zwiebeln, ­Tomaten und Knoblauch bestrichen. Ideal zum Grillieren! Grill Mi Specktranchen, ­mariniert, per 100 g* Fr. 2.90

Grillieren, Räuchern, Pizza backen – der Keramikgrill hats drauf. Dank seines Fahrgestells ist er ausserdem mobil. Keramikgrill Saffire Bronze 19, ­Grillfläche 46 cm Ø Fr. 1550.– Erhältlich im Do it + Garden

Tipp Es muss nicht immer Fleisch sein. Als Alternative eignet sich eine Pizza vom Grill. Dafür den Teig hauchdünn auswallen, nach Lust und Laune belegen und anschliessend auf den Pizzastein platzieren.

Der vegane Burger wird aus Mais und Bohnen hergestellt. Die Gewürzmischung sorgt für mexikanische Aromen. Cornatur Mexican Burger, 2 × 55 g  Fr. 4.40


SORTIMENT | 17.6.2019 | 63

Mehr Schweiz passt in k­ eine Wurst: Schweizer Biofleisch mit Schweizer Bio-Raclettekäse, verarbeitet zu einer schmackhaften Grillneuheit. Grill mi Migros Bio Käse-­Würstli, 8 Stück, 225 g* Fr. 6.90

Das Schweizer Poulet wird mit Kräutern und Knoblauch mariniert. Der aromatische Fingerfood für die Grillparty. Grill mi Optigal Mini Spiess Kräuter/Gyros, per 100 g* Fr. 4.40

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1, 2 ODER 3? | 17.6.2019 | 65

TOP DREI

Auf der Terrasse Die drei am häufigsten ­gekauften Grills im Do it + Garden im Monat Mai:

1. Sunset BBQ Java 2. Sunset BBQ Malaga 3. Weber Genesis II E-210

Im Kopf Die drei am meisten ­gegoogelten Begriffe in der Schweiz (Montag, 10. 6.):

1, 2 ODER 3?

Monica Müller (44) hat zwei ­Buben, einen Mann, einen Job, einen Haushalt. Mal wäre sie gern mehr Leitwölfin, mal mehr Gandhi.

Früher, da war ich oft und gern im Kino. Seit ich Mutter bin, sehe ich vielleicht noch ein, zwei Mal im Jahr Filme auf der richtig ­grossen Leinwand. Früher, da war ich im Bild über die neuesten ­Streifen und ihre Würdigungen. Heute kann es vorkommen, dass ich mit meinem Popcorn im weichen Polster versinke und erst am Ende von «Hobbit» merke, dass ich nicht die ganze Geschichte, sondern nur den ersten Teil einer Trilogie erzählt bekomme. Nun habe ich Geburtstag, es regnet, und ich habe eine tolle Idee: ­ Wir könnten dies mit unserem ersten Kinobesuch zu viert feiern! Der «Kleine Drache Kokosnuss» wird bereits ab vier Jahren ­empfohlen, so alt ist der Kleine (3) schon fast. Wie so oft sind wir etwas knapp dran, und der Film ist ausverkauft. Wir alle sind enttäuscht. – Und jetzt? 1   Wir gehen nach Hause und netflixen. 2   Wir warten drei Stunden und schauen uns den Film schliesslich in 3-D an. 3   Wir kaufen Tickets für «Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks»

­(empfohlen ab 7 Jahren).

Antwort 3: Wir wagen es, zumal der Kleine die Geschichten der prügelfreudigen Gallier aus den Heften kennt und liebt. Bis auf den Showdown, der ihm doch etwas zu wild ist, ist er begeistert von der Erfahrung.

Illustration: Lisa Rock; Bilder: René Ruis, Keystone zVg

Kino

1. Stoos Schwinger Joel Wicki siegt auf dem Stoos. 2. ATP Ranking Stan Wawrinka rückt in der Tennis-Weltrangliste vor. 3   ESV Aktuelle Ergebnisse und Ranglisten des Eidgenössischen Schwingerverbands

Im Ohr Die drei meistgestreamten Songs auf Spotify (Montag, 10. 6.): 1.  «I Don’t Care (with Justin Bieber)» von Ed Sheeran 33 406 Streams 2. «Maghreb Gang (feat. French Montana & Khaled)» von Farid Bang 30 729 Streams 3. «Bad Guy» von Billie Eilish 28 920 Streams


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HEIMUNTERRICHT | 17.6.2019 | 67

Wenn das Wohnzimmer auch Schulstube ist Jael Bischof hat es als Kind genossen, den Schulstoff zu Hause vermittelt zu bekommen. Heute tut sie es ihren Eltern gleich und schlüpft gemeinsam mit ihrem Mann in die Lehrerrolle: Ihre fünf Kinder haben noch nie ein Klassenzimmer betreten – sie lernen im Hausunterricht, sich selbst zum Lernen zu motivieren. Text: Sabine Lüthi  Bilder: Katharina Lütscher

Heimunterricht bei Familie Bischof: Linda übt Klavier, während die Mama mit Angelina und dem kleinen Marcel Bücher anschaut.

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uf dem runden Tisch im Wohnzimmer liegen Latein-Lernblätter, Webrahmen und Notizhefte wild durcheinander. Was auffällt, sind die fremdsprachigen Lehrbücher – nicht etwa in Französisch oder Englisch, sondern in Schwedisch und Norwegisch: Die siebenköpfige Familie Bischof aus Thalheim ZH geht auf Reisen in den Norden. Ganze 17 Wochen, mit einem fünfwöchigen Unterbruch im Sommer. Weil die Bischofs auf sogenanntes Homeschooling setzen, ihre Kinder also privat unterrichten, darf der Schulstoff für unterwegs nicht fehlen. «Bei Amazon habe ich gutes Material gefunden.

Für jedes Kind habe ich Wochenpläne erstellt. Ich plane und struktu­riere gerne.» Die Kinder verfassen ein Reise­tagebuch, schreiben Karten für Freunde und Familie und üben Latein mithilfe des Computers.

«Ich habe meine Schulzeit zu Hause in positiver Erinnerung. Da­ rum setzen wir auf Heimunterricht.» Jael Bischof (40)

Jael Bischof hat die Hälfte der ­obligatorischen Schulzeit selber im Heimunterricht absolviert. In der Berufsschule sei es anfangs etwas seltsam gewesen, stets bei allem mitmachen zu müssen, was vorgegeben war, statt selbständig voranzukommen. «Ich habe mich aber schnell daran gewöhnt», sagt sie. «Ich hätte das Modell nicht für unsere Kinder übernommen, wenn ich meine Schulzeit zu Hause nicht in so positiver Erinnerung hätte», sagt sie. Jael Bischofs Mutter war Hausfrau. Sie half den Kindern beim Lesen ­und Schreiben und kontrollierte die Hausaufgaben. «Sie hat uns gelehrt, den Haushalt zu führen, zu kochen und zu


68 | 17.6.2019 | HEIMUNTERRICHT

Zahlen und Fakten

2079

Schülerinnen und Schüler werden in der Schweiz im Homeschooling unterrichtet. In den Kantonen Waadt, Bern, Aargau und Zürich haben sich die Zahlen in den ver­ gangenen fünf Jahren verdoppelt bis verdreifacht. Gemessen an ­ der Gesamtschülerzahl liegen die Werte aber im Promillebereich.

16

Kantone weisen Homeschooler aus, angeführt vom Kanton Waadt mit über 600 Schülerinnen und Schülern (siehe Tabelle). Die übri­ gen zehn Kantone – AI, BS, GL, NW, OW, SG, SH, TI, UR, ZG – verzeich­ nen kein Homeschooling. In Zürich und in anderen Kantonen ist ­Heimunterricht ab dem zweiten Jahr nur mit Lehrerpatent möglich; im Kanton Luzern reicht im Aus­ nahmefall ein Studium. In den Kan­ tonen Basel und Zug ist Home­ schooling praktisch unmöglich, ­ im Tessin faktisch verboten. Eine Mo­tion hat im März eine Verein­ heitlichung der Regeln gefordert – der Bundesrat hat sie abgelehnt. Waadt 650 Bern 576

Aargau 246

Zürich 240 Neuenburg 91 Luzern 71 Genf 54

Appenzell Ausserrhoden 34 Jura 31 Wallis 22 Freiburg 17 Thurgau 20 Solothurn 14 Schwyz 8 Graubünden 4 Basel-Landschaft 1 Quelle: Tamedia-Umfrage bei den kantonalen Bildungsdirektionen (März 2019)

backen.» Ihr Vater, Lehrer und Einsatzleiter bei einer Versiche­ rung, arbeitete Vollzeit, meist von 14 bis 23 Uhr, um morgens die sieben Kinder zu unterrich­ ten. «Er hat viel gemacht», sagt sie. Und er tut noch immer viel: Bis vor Kurzem hat er die beiden älteren Enkel in Englisch unter­ richtet. Seit die Familie immer wieder auf Reisen geht, ist das nicht mehr regelmässig möglich. Frontalunterricht? Nein, danke Jael und Marcel Bischof sind keine professionellen Lehr­ kräfte: Beide sind Treuhänder; er ­arbeitet selbständig Vollzeit, sie betreut nebenbei einzelne Kunden. Die Kinder gehen diversen Freizeitbeschäftigun­ gen nach: Anna (12) spielt Oboe, Linda (11) Klavier, Angelina (8) Geige. Ausserdem singen die drei in einem Chor im Nachbar­ dorf. Lucia (4) und Marcel (2) ­leben noch ohne «Wochenplan». Anna besucht am liebsten die Mädchenriege, wo sie ihre Freundinnen trifft – Klassen­ kameradinnen hat sie ja keine. Dadurch ist ihr erst bewusst ­geworden, wie häufig Gleichalt­ rige Unterricht haben. Annas Lernzeit beschränkt sich auf den Morgen, denn nur 50 Prozent des zu vermittelnden Stoffs sind im Privatunterricht lehrplan­ orientiert. Für eine Sechstkläss­ lerin bedeutet das mindestens ­ 15 Wochenlektionen. Der Unterricht beginnt für Anna um 7.30 Uhr. Ihre Ge­ schwister schlafen dann meist noch. Sie lernt eine halbe Stunde lang Französisch – allein mit ihrer Mutter. Das schätze sie sehr, sagt sie. «Unterricht» wäre dafür das falsche Wort: «Bei uns gibt es keinen Frontalunter­ richt», sagt Jael Bischof. Jedes Kind könne dann lernen, wenn es sich dazu bereit fühle. «Linda zum Beispiel ist ein Abend­ mensch, sie macht vieles später am Tag.» Montags und dienstags kehrt Marcel Bischof früher von der Arbeit heim, um mit den Kin­ dern Mathematik zu lernen – am Montag eine Stunde, am Diens­ tag 90 Minuten. Die De­vise der Bischofs: «Man muss nicht bei jedem Kind alles auf Vorrat rein­ drücken wie bei einer Stopf­

gans.» Wenn sie etwas in der fünften Klasse nicht lernten, sei es in der sechsten auch noch nicht zu spät dafür. Das Schulamt macht Kontrolle Ein wichtiges Thema ist der Kontakt mit anderen Kindern. «Es stimmt, die Kinder sind etwas ausgeschlossen, weil sie nicht zu einer Schulklasse ge­ hören», sagt Jael Bischof. Sie hätten aber ein offenes Haus. Für Marion Völger, Chefin des Zürcher Volksschulamts, ist die Integrationswirkung der öffent­ lichen Schule ein wichtiger Plus­ punkt: «Kinder, die zu Hause unterrichtet werden, verpassen die Möglichkeit, in einer nicht selbst gewählten Umgebung Kompetenzen zu erwerben.» Sie stellt aber auch fest, dass Homeschooler generell «gute Schüler» sind. Schliesslich seien die Eltern sehr interessiert an einer soliden Bildung. Das Zürcher Volksschulamt überprüft jährlich, ob die Home­ schooler die Lernziele errei­ chen. Auch bei den Bischofs. Dem Besuch der Amtsperson schaut Jael Bischof aber jeweils entspannt entgegen: «Die wis­ sen, dass Homeschooler-Eltern ein überdurchschnittliches ­Wissen und Interesse haben,

«Morgens zu zweit mit Mama Französisch zu lernen, ist toll.» Anna (12)

«Dass wir nicht so viel Unterricht haben wie die anderen, gefällt mir. So verbringen wir auch mehr Zeit mit Mama und Papa.» Linda (11)

was ihre Kinder betrifft.» Von 168 000 Schülerinnen und ­Schülern im Kanton Zürich s­ ind nur 240 Homeschooler. Die Gründe, warum Eltern ihre ­Kinder daheim unterrichten, sieht Marion Völger in einer ­gewissen Skepsis gegenüber der öffentlichen Schule. Einige woll­ ten aber auch bloss viel Zeit mit den eigenen Kindern verbringen oder hätten religiöse Motive. Schwedisch lernen im Norden Unterwegs im Norden von ­Europa, kurven die Bischofs mit VW-Bus und acht Meter langem Wohnwagen durch die schwe­ dische Wildnis, gleiten durch ­einen Zipline-Park und baden im zwölf Grad kalten Meer. ­ Die schwedischen Lehrmittel bewährten sich, berichtet Jael Bischof. Nicht das Home­ schooling scheint die Heraus­ forderung zu sein, sondern der Umgang mit den Regentagen. «Bis jetzt haben wir aber immer einen Weg gefunden.» MM Infos: bildungzuhause.ch (Verein) freilerner.de (Freilernraum in Bern) lernen-ohne-schule.de


HEIMUNTERRICHT | 17.6.2019 | 69

«Beim Homeschooling lernen die Kinder nicht für eine Prüfung – Auswendiglernen ist für sie kein Thema. Sie haben ein freieres Leben. Ich schätze diese Lehr- und Lernweise sehr und vermittle meinen Kindern den Schulstoff gerne.»

«Die Eltern müssen stabile Persönlichkeiten sein» Roland Reichenbach (57), Professor für Allgemeine Erziehungswissenschaft an der Universität Zürich, über Heimunterricht Ist Homeschooling eine für das Kind positive Unterrichtsform? Fast jede Schul- und Unterrichtsform lässt sich in hoher oder geringer Qualität prak­ tizieren. Diese Antwort mag enttäuschen, aber sie soll ausdrücken, dass pädagogische und didaktische Qualität ­ nicht von der Schul- oder Unterrichtsform bestimmt wird, sondern von der Person, die den Schulstoff vermittelt. Welche Gefahren bestehen bei Homeschooling? Im Homeschooling sind ­Rollenkonflikte naturgemäss wahrscheinlicher. Die Eltern, die sich zu Hause als Lehrerinnen und Lehrer betätigen, müssen reife und stabile ­Persönlichkeiten sein. Sektiererische Tendenzen und übergriffiges oder überkontrollierendes Verhalten sind hier fehl am Platz. Der Schulaufsicht kommt die wichtige Aufgabe des Monitorings zu. Sind das Misstrauen und die Ansprüche der Eltern gegenüber der öffentlichen Schule grösser geworden? Davon ist auszugehen. Die gesellschaftliche Anerkennung der Schule und der Lehrpersonen ist zwar insgesamt immer noch gross, aber es gibt auch klare Zeichen dafür, dass die kritische Loyalität gegenüber

Jael Bischof (40)

Schule und Lehrpersonen ­schwindet. Die Kritik kann ­jedoch auch übermässig und völlig subjektiv ausfallen. Wer nörgelt am meisten? Vor allem Akademikereltern, die besonders kritisch sind, wenn es um die schulische Bildung geht. Schulkritik ist ­ in manchen Kreisen eine Art Hobby geworden. Das trägt meist nicht zur Lösung von Qualitätsproblemen bei, die ­ es in jeder Institution gibt.

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Homeschooler kritisieren das Leistungs- und Gleichmacherdenken an den öffentlichen Schulen ... Diese Kritik ist meines Erachtens tatsächlich berechtigt. Das zeitliche Regime des ­Lernens und des Lehrplans in der staatlichen Regelschule kann sich auf das einzelne Kind negativ auswirken. Homeschooling ist kantonal unterschiedlich geregelt. Mancherorts braucht es dafür kein Lehrerpatent. Muss man Lehrer sein, um die eigenen Kinder unterrichten zu können? Die Fähigkeiten der «Laien» sind sicher nicht zu unterschätzen, aber ich halte es dennoch für bedenklich, wenn die pädagogische und didak­ tische Eignung der Eltern ­ungeprüft bleibt. MM

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KINDERFRAGE | 17.6.2019 | 71

Warum haben nicht alle Menschen die gleiche Hautfarbe? Josias (9), Hitzkirch LU «Die Entwicklung des Menschen begann vor etwa sieben Millionen Jahren in Afrika. Seine Haut­ farbe war höchstwahrscheinlich schwarz. Ein Hellhäutiger hätte als Jäger und Sammler ohne Bekleidung im sonnigen Afrika zu starke Sonnenbrände erlitten. Dann breiteten sich die Menschen auf andere Erdteile aus und be­ siedelten andere Klima­zonen mit weniger Sonnenstrahlung. Sehr wahrscheinlich haben sich die Hautfarben in dieser Zeit ge­ ändert. Studien weisen darauf

hin, dass sich die Hauttöne der Menschen überall auf der Welt an die Intensität der UV-­Strahlen der Sonne angepasst haben. Manche Forscher sagen, Haut­ farben hätten etwas mit den Vita­ minen D und Folsäure zu tun. Vi­ tamin D wird auch durch Sonnen­ einstrahlung produziert und ist wichtig für den Knochenaufbau. Je näher die Menschen am Äquator leben, desto besser wird Vitamin D gebildet. Folsäure braucht der Körper ebenfalls, besonders wich­

tig ist das Vitamin für werdende Mütter und ihre ungeborenen Babys. Folsäurereserven werden aber durch UV-Strahlen abgebaut. Davor ist ein dunkler Hauttyp besser geschützt als ein heller. Menschen, die nahe am Äquator leben, sind dunkelhäutig geblie­ ben, weil sie so weniger Folsäure abbauen. Hingegen haben Men­ schen, die nach Norden auswan­ derten, sich mit einer helleren Haut ans Klima angepasst, um ge­ nügend Vitamin D aufzubauen. MM

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Hast du auch eine Frage? Schreib an: kinderfragen@ migrosmedien.ch

Diese Frage be­antwortet Dr. med. Carlo Mainetti, Präsident Schweizerische Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie.


MIGROS-NEWS | 17.6.2019 | 73

Aktuelle Preisänderungen Nach Verhandlungen mit den Lieferanten senkt die Migros die Preise diverser Parfüms. Preisbarometer

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17.6.2019 | 75

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Am letzten Juniwochenende gehört das idyllische Seeufer bei Siders wieder der Musik und Kunst.

Sommerfest am Gerundensee In Siders findet vom 28. bis 30. Juni das Festivalweekend «Au bord de l’eau» statt. Eine ideale Gelegenheit, um mit Elektro-Sound und Kunst in den Sommer zu starten. Text: Fabien Lafarge  Bilder: Weekend «Au bord de l’eau»

Bild: Weekend

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ie 13. Ausgabe des ­Festivals «Au bord de l’eau» bleibt seiner erfolgreichen Formel treu. Seit Jahren zieht diese ­Anfang Hochsommer zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus ganz Europa an, aber natürlich auch aus der Nachbarschaft. Für den Erfolg steht in Siders ein ­Programmmix aus ausländischen und Schweizer Künstlern, aus den Bereichen Musik und bildender Kunst. Und damit sich garantiert niemand langweilt, sorgen die Organisatoren für zahlreiche Animationen auf dem Gelände und am Strand. MM Infos auf auborddeleau.ch

Konzerte Freitag: • Webradio «du bord de l’eau» • Nickodemus (Tropical Groove, USA) • Lo-Fi Discotheque (Elektropop-Duo, JP) • Kazy Lambist (Elektro, FR) • Session Victim (Elektroduo mit House und Groove, DE) • From Disco 2 Disco (kollek­ tives Soundabenteuer, CH) Samstag: • Ya Basta! (Elektrolatin, FR) • El BÚho (Produzent mit Flair für Südamerika, GB) • Laurence Guy (Mystery-­ Elektroproduzent, GB)

Kunst • Loyal (Elektro-, Pop- und Houseband, GB) • Calling Marian (Techno, FR) • Molly (DJ, FR) • Audio Club (Elektro, CH) Sonntag : • 15 years Wonderwheel ­Recordings (Label, World) • Lo-Fi Discotheque, Vaudou Game (Afro-­Funk/Voodoo, Togo/FR) • Guts & les Akaras de S ­ coville (Afro-Tropical mit Jazz und ­Carimbó, FR) • Deyosan (World/Elektro, FR) • Métissages Couleur 3 (Radiosendung, CH)

• der Videoartist Dalkhafine • die Zeichnerinnen Brenyard und Clémence Dupont • der Walliser Maler Tiziano, • der Walliser Clown und Ballartist Gabidou • Drachenkunst mit «Imagin’Air» und Ballonkunst von «Ballons Pirates»

Aktivitäten • Stand-up-Paddeln • Tuk Tuk Flamingo (Pedalo) • Kayak • Temporär-Tattoos (Schminken) • Westworld (Vintage-Animation) • Pétanque-Turnier


76 | 17.6.2019 | MIGROS WALLIS

CERJO-SONNENBRILLEN

Grosser Schutz und Tragekomfort Auf einer Sonnenterrasse oder beim Shoppen, mit der neuen Kollektion Swiss HD der Schweizer Marke Cerjo ist man stets modisch unterwegs. Sie verleiht jedem Outfit das gewisse Etwas.

Für jede verkaufte B ­ rille der Swiss HD Kollektion überweist Cerjo der Krebsliga Schweiz einen Franken. Migros Wallis vermarktet diese Brillen in ihren grösseren Filialen. Ausserdem profitieren Sie bis 1. Juli von 30 Prozent ­Rabatt.

Einkaufen D und Batterie aufladen Die Migros Wallis und «L’Energie de Sion-Région» haben im Forum des Alpes Conthey eine Ladestation für Elektroautos eingeweiht. Noch 23 weitere werden folgen.

Cerjo-Modell 086.362 für Fr. 69.90

Text: Fabien Lafarge/Lise Gaudin

ie Kundinnen und Kunden des Forum des Alpes in Conthey können jetzt während des Einkaufs die Batterie ihres Elektroautos aufladen. Die Migros Wallis hat mit «L’Energie de Sion-Région SA» (ESR) eine Partnerschaft ab­ geschlossen, um ein Netz von Ladestationen aufzubauen. Die E-Tankstellen sollen in den Parkings der Filialen errichtet werden. Am Ende werden der Kundschaft an 20 Standorten im ganzen Kanton insgesamt 24 Stationen zur Verfügung stehen. Für Max Alter, Geschäfts­ leiter der Migros Wallis, «kann dank der Vereinbarung mit ESR auf die steigende Nach­

Bilder: ZvG

Bei allen Modellen der Cerjo-Kol­lektion kommt der Schutz der Augen nicht zu kurz: Dank der zu 100 Prozent aus Schweizer Komponenten hergestellten Gläser sind die Augen total bedeckt und so ­optimal vor äusseren ­Einflüssen geschützt. Die UV-Strahlen werden perfekt absorbiert, und die speziellen Gläser sind zugleich komfortabel und sorgen auch dafür, dass die Augen weniger e ­ rmüden.


17.6.2019 | 77

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Max Alter (links), Geschäfts­leiter der Migros Wallis, und ESR-General­direktor François Fellay

JAHRESRECHNUNG

Resultate der Urabstimmung 2019 Liebe Mitglieder Sie haben sich in grosser Zahl an der diesjährigen Urabstimmung beteiligt, wofür wir Ihnen ganz ­herzlich danken.

Total sind 13 801 Stimmkarten eingegangen. Das bedeutet, dass 17,5 Prozent der Genossenschafterinnen und Genossenschafter sich die Zeit genommen ­haben, ihre Stimmkarte auszufüllen und in die Urne zu legen. Dabei erfreute sich die Jahresrechnung der Migros Wallis einer massiven Zustimmung von 94,54 Prozent.

frage der Kundschaft reagiert werden.» Und weiter: «Wir ­haben vor dem Abschluss der Partnerschaft mit ESR meh­ rere Lösungen gesucht. Einen Akteur aus dem Wallis zu ­finden, hatte für uns eine ­ hohe Priorität.» Mehr Kundennähe gewinnen Ebenso freut sich bei der ESR

der Generaldirektor François ­Fellay. «Durch die Errichtung der Stationen können wir noch näher bei der Kundschaft und deren Alltag sein. Von der Part­ nerschaft profitieren beide Sei­ ten: Die Migros Wallis fördert die E-Mobilität, indem sie Standorte für Ladestationen zur Verfügung stellt. Gleich­ zeitig gibt uns die Partner­

schaft die Möglichkeit, unser Netz auszubauen.» Die Dienstleistung ist der­ zeit noch gratis. Das wird aber nicht so bleiben: Die Lade­ stationen sind vorübergehend kostenlos, damit die E-Mobi­ lität gefördert werden kann. Infrastruktur und Strom sind jedoch nicht gratis. Logisch also, dass der Verbraucher ­zumindest einen Teil der ­Kosten übernimmt. In nächster Zeit wird jede bei der Migros verfügbare ­Ladestation dem «Valt»-Netz angehören, das einen attrak­ tiven Einheitstarif im ganzen Walliser Netz garantiert. Die Informationen zu Tarifen und zur Nutzung sind auf der Seite valt.ch verfügbar. MM

«Valt»-Einheitstarif «Valt» ist eine Marke, die von den Stromverteilern des Unterwallis gegründet wurde, um die Entwicklung der E-Mobilität im Wallis zu fördern. Durch den Beschluss, die Infrastrukturen gemeinsam zu ­nutzen, kann ein Netz von Lade­ stationen aufgebaut werden, das mehr als 100 E-Tankstellen umfassen wird. Ziel ist, den ganzen Kanton abzudecken. Für den Konsumenten besteht der Vorteil darin, dass er überall im französischsprachigen Wallis sein Fahrzeug wieder auf­ laden kann. Beim Abschluss eines Valt-Abonnements zahlt man die Ladekosten mit der Strom­ rechnung. Für das gesamte Netz wird ein Einheitstarif garantiert.

Im Detail nahmen die Stimmberechtigten wie folgt an der diesjährigen Urabstimmung teil: Zahl der Stimm­ berechtigten: 79 520 Zahl der gültig zugestellten Stimmkarten: 78 847 Abgegebene Stimmen (zählend): 13 801 Die Jahresrechnung 2018 und die Verwendung des Bilanzgewinns wurden wie folgt genehmigt: Ja: 94,54 % Nein: 1,64 % Leer: 3,45 % Ungültig: 0,36 %

Wir danken Ihnen herzlich für dieses Zeichen Ihres Vertrauens. Genossenschaft Migros Wallis Die Verwaltung


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Das Lauterbrunnental (BE) wird auch Tal der 72 Wasserfälle genannt. Das spektakulärste Wasser-Schauspiel liefern die im Berginnern gelegenen GletscherWasserfälle: die Trümmelbachfälle.

Von Baum zu Baum klettern, sich abseilen und durch die Luft sausen: Im Waldseilpark Wasserfallen in Reigoldswil (BL) warten Aktivitäten mit Adrenalinkick auf Sie. (Kinder ab 8 Jahre)

Im Küsnachter Tobel (ZH) entdecken Kinder ein mystisches Land, in dem Drachen hausen und alte Legenden zum Leben erwachen. Der Weg von der Forch an den Zürichsee ist idyllisch und aufregend.

EVENT Klapperlapapp Geschichtenfestival Deutschschweiz-Tournee, 29.06.2019–05.10.2019

EVENT Fête des Vignerons Vevey 18.07.2019–11.08.2019

Von Juni bis Oktober sind die besten Märchenerzählerinnen und -erzähler für das Klapperlapapp Geschichtenfestival unterwegs. Gleich zwölf Mal machen sie Halt an den bezauberndsten Orten der Schweiz. Erzählt werden die Geschichten von Märli-Profis wie Jolanda Steiner, Peach Weber, Tonia Maria Zindel und vielen mehr. Altersempfehlung: 3–12 Jahre

Nur alle 25 Jahre wird in Vevey das Winzerfest der Superlative gefeiert: ein riesiges Stadtfest direkt am Genfersee. In der eigens dafür errichteten Arena auf dem Place du Marché wird das Leben und Arbeiten im Weinberg mit einer aufwendig inszenierten Show gefeiert. Im Stadtkern von Vevey lockt das Volksfest «Ville en Fête» mit vielen Aufführungen und Umzügen. Altersempfehlung Fest: für jedes Alter

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ZU GEWINNEN: 5 x Familien-Tageseintritte à 4 Tageskarten im Wert von über 1000 Franken Gleich mitmachen – es lohnt sich! Wettbewerbsformular und Teilnahmebedingungen finden Sie unter: famigros.ch/europapark Teilnahmeschluss ist der 30.06.2019.


MEINE MIGROS | 17.6.2019 | 81

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MEINE MIGROS | 17.6.2019 | 83

Gepflegte Füsse in vier Schritten Sobald es wärmer wird, zeigen wir wieder nackte Haut – auch an den Füssen. Spätestens jetzt ist es Zeit, ­ihnen eine Sonderbehandlung mit Pedic-Produkten zu ­gönnen, etwa ein entspannendes F ­ ussbad oder ein pflegendes Peeling. Vier An­ wendungstipps, die die Füsse ­pflegen, nähren und fit für den ­Sommer machen.

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Geniessen Sie ein wohltuendes Fussbad: Das FussCremebad hilft, nach einem langen und anstrengenden Tag zu entspannen. Hornhaut lässt sich damit auf­weichen und leichter entfernen.

Sorgen Sie für angenehme Frische: Frischesohlen verleihen ein wohltuendes Fussgefühl. Die antibakteriell behandelte Oberfläche vermindert das Wachstum und die Verbreitung von Bakterien auf der Sohle.

Bild: Getty Images

4

2

Gönnen Sie sich ein Fusspeeling: Die Peelingkörner aus Aprikosen­ kernen und Schalen von Macadamia­- und Walnüssen entfernen schonend abgestorbene Hautpartikel und verleihen ein zartes Gefühl auf der Haut. Die Anwendung ist einfach: Das 2-in-1-Fuss­peeling wird in kreisenden Bewegungen einmassiert und mit Wasser abgespült.

3

Verwöhnen Sie Ihre Füsse mit nährender Pflege: Die Teebaumöl-Fuss­creme vitalisiert müde Füsse und sorgt für hygienische Frische. Die Pflegeformel enthält bakterienhemmende Eigenschaften.

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LESERANGEBOT | 17.6.2019 | 85

Das Migros-Magazin und Galaxus offerieren das zweiteilige Kofferset von Pack Easy zum Sonderpreis von 159 statt 318 Franken.

Packgurte und diverse Innentaschen sorgen im Koffer für Ordnung.

Leserangebot

Packen und reisen leicht gemacht – mit dem Kofferset von Pack Easy Egal, ob Städtetrip oder Langstreckenflug, die Feriensaison steht vor der Tür: Mit dem Kofferset der Schweizer Traditionsmarke Pack Easy ist man für jede Destination gewappnet. Das Duo, bestehend aus einem handlichen CabinTrolley und einem grossen Reisekoffer, bietet nicht nur genügend Platz für die Kleidung, sondern auch für Souvenirs und Shopping-Trouvaillen. Die widerstandsfähigen Hartschalenkoffer aus Polycarbonat mit geringem Eigengewicht lassen sich dank der vier Doppelrollen leicht manövrieren. Ein besonderes Feature ist der im Cabin-Trolley

integrierte USB-Port. Damit lässt sich das Smartphone oder Tablet auf langen Flugreisen jederzeit aufladen. Hierfür muss man lediglich eine Powerbank auf der Innenseite des Handgepäckstücks platzieren. Und weil das Gepäck auf dem Rückflug immer schwerer ist als bei der Anreise, punktet der grosse Koffer mit einem doppelten Reissverschluss und einer Dehnfalte. So wird sein Volumen vergrössert, damit alle Mitbringsel hineinpassen. Beide Gepäckstücke sind zudem mit praktischen Innentaschen ausgestattet. Dadurch gehört unnötiges Im-Koffer-Herum­ wühlen der Vergangenheit an. Das Kofferset von Pack Easy erweist sich bei jeder Feriendestination als treuer Begleiter und ist in den klassischen Farben Schwarz oder Blau erhältlich.  MM

Buchen und profitieren Leserinnen und Leser des Migros-Magazins profitieren auf galaxus.ch/ packeasykofferset von 50 Prozent Rabatt auf das Kofferset von Pack Easy und bezahlen 159 statt 318 Franken. Dazu das Kofferset in der Wunschfarbe (Blau oder Schwarz) in den Warenkorb legen, zur Kasse gehen und im Bestellprozess unter «Zahlung» den Gutscheincode «MMPackeasy» eingeben. Der Rabatt von 50 Prozent wird direkt abgezogen. Im Set inbegriffen: • 1 Cabin-Trolley à 39 X 54 X 21 cm, 2,7 kg, Volumen 44 l • 1 grosser Reisekoffer à 52 X 7  X 30 cm, 4,5 kg, Volumen 117 l Spezifikationen der Koffer: • Polycarbonat • 4 Doppelrollen (8 Rollen) • innen beidseitig mit Reissverschluss verschliessbar • diverse Innentaschen • Packgurte • TSA-Zahlenschloss • USB-Port (kleiner Cabin-Trolley) • erweiterbar dank ­doppeltem Reissverschluss und Dehnfalte (grosser Reisekoffer) Angebot gültig: 17. bis 23. Juni 2019 (nur solange der Vorrat reicht) Weitere Infos und Bestellung: galaxus.ch/ packeasykofferset


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RÄTSEL | 17.6.2019 | 87

Migros-Geschenkkarten zu gewinnen! Lösen Sie das Kreuzworträtsel und gewinnen Sie eine von 2 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken. Für die grüne Zusatzlösung winken 2 MigrosGeschenkkarten im Wert von je 50 Franken.

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So nehmen Sie teil: Hauptpreis (blaues Lösungswort) Tel.: 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf) SMS: Senden Sie MMD1, gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS), Bsp.: MMD1 SOMMER. Hans Muster, Musterweg 22, 8000 Musterdorf Internet: migrosmagazin.ch/ wettbewerbe Postkarte (A-Post): Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Zusatzpreis (grünes Wort) Tel.: 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf) SMS: Senden Sie MMD5, gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS), Bsp.: MMD5 WINTER. Hans Muster, Musterweg 22, 8000 Musterdorf Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten: http://m.vpch.ch/ MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 23.6.2019, 24 Uhr

Gewinner Nr. 23: Hauptpreis: Fabian Merkli, Langnau am Albis ZH; Marlis Portmann, Thun BE Zusatzpreis: Therese Fahrni, Burgistein BE; Marianne Krähenbühl, Bettenhausen BE

Auflösung Nr. 24:

REALIST

TreppenlifTe

9620 Lichtensteig teL. 071 987 66 80

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Teilnahmebedingungen: Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeitenden der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.


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RÄTSEL | 17.6.2019 | 89

Gewinnen Sie eine von 4 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken!

×4

Quiz Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Jemand, der nicht bei der Sache ist, steht neben den … M Sandalen

H Pantoffeln

W Schuhen

2. Wie nennt sich eine Melodie, die sich hartnäckig in unserem Gehirn hält? E

Ohrassel

A Ohrwurm

O Ohrschleiche

S

N Fusssohle

3. Wo befindet sich die Lachlinie? H Lippen

Finnland

T

50 Jahre

Tel.: 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf) SMS: Senden Sie MMD2, gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS), Bsp.: MMD2 TASTSINN. Hans Muster, Musterweg 22, 8000 Musterdorf Postkarte (A-Post): Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet: migrosmagazin.ch/ wettbewerbe

Teilnahmebedingungen: auf der ersten Rätselseite

R 100 Jahre

75 Jahre

So nehmen Sie teil:

Teilnahmeschluss: Sonntag, 23.6.2019, 24 Uhr

4. Welches Jubiläum feiert dieses Jahr der Circus Knie? I

2 × 100 Franken zu gewinnen

5. Wie nennt man eine Bündelung von einzelnen Leitungen? S

H Kabelbaum

Kabelstrauch

A Kabelpflanze

6. Mit welchem Gleichnis wird in der Bibel das Himmelreich Gottes beschrieben? E

R Apfelkern

Senfkorn

T

Pfirsichblüte

Auflösung Nr. 24:

7. Was bezeichnete im Mittelalter ein raues Wolltuch? O Wollach

L

I

Kargen

Hotzen

8. In welcher Schweizer Stadt befindet sich die «Alte Schaal»? S

T

Solothurn

N Weinfelden

Aarau

Lösungswort : 1

2

3

4

5

6

7

ZAHNARZT Gewinner Nr. 23: Dominik Reichmuth, Horw LU; Irene Reichen, Steffisburg BE

8

Paroli

2 × 100 Franken zu gewinnen

Tragen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5:

So nehmen Sie teil: Tel.: 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf) SMS: Senden Sie MMD3, gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS), Bsp.: MMD3 OSTEN. Hans Muster, Musterweg 22, 8000 Musterdorf Postkarte (A-Post): Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet: migrosmagazin.ch/ wettbewerbe Teilnahmeschluss: Sonntag, 23.6.2019, 24 Uhr Teilnahmebedingungen: auf der ersten Rätselseite

Lösungswort : 1

2

3

4

5

Auflösung Nr. 24: ABTEI

Gewinner Nr. 23: Dani Glarner, Zollikerberg ZH; Margrith Strim, Bern


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RÄTSEL | 17.6.2019 | 91

Gewinnen Sie eine von 2 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Sudoku

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Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3 × 3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den blauen Feldern von links nach rechts.

8

1

5 6 9 5 6 8 2 4

9 2 6 5 3

4

4

6 2 8 7 5 5 7

5 3 6 9 9 2 4 1

×2

2 × 100 Franken zu gewinnen

Auflösung Nr. 24: 642

6 4 3 8 2 7 9 1 5

So nehmen Sie teil: Tel.: 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf) SMS: Senden Sie MMD4, gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS), Bsp.: MMD4 123. Hans Muster, Musterweg 22, 8000 Musterdorf Postkarte (A-Post): Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet: migrosmagazin.ch/ wettbewerbe

9 5 2 3 1 6 8 4 7

1 8 7 5 9 4 3 2 6

5 2 9 4 8 3 6 7 1

7 1 8 6 5 2 4 3 9

4 3 6 9 7 1 2 5 8

3 6 5 1 4 8 7 9 2

8 7 1 2 3 9 5 6 4

2 9 4 7 6 5 1 8 3

raetsel.ch 401442

Gewinner Nr. 23: Bruno Stadler, Biberist SO; Marcelle Claude, Meyrin GE

Teilnahmeschluss: Sonntag, 23.6.2019, 24 Uhr Teilnahmebedingungen: auf der ersten Rätselseite

raetsel.ch 401443

Bimaru

Brücken

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Brücken dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Verboten: Kreuzungen, diagonale Brücken und 1 2 3 3 2 mehr als zwei Linien

3 0

3

0 2 3

Auflösung Nr. 24:

2 1 0 3 4

0

3

1

4

1

4

1

0

2

1 2

6

5

6

2

4

1

3

6

3

2

1

3

5

3

2

2

1 5

3

3

3

2 2

Auflösung Nr. 24: 1

3 3

5

2 2

5

3

2

3 1

6 4

3

3 1

2

2 2

3

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1

3

3

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1

1

3 3 4 2

© raetsel.ch 1349

raetsel.ch 392945

© raetsel.ch 1350

raetsel.ch 392946

Impressum MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer, Wochenblatt des sozialen Kapitals, Organ des­Migros-Genossenschafts-Bundes, Migrosmagazin.ch Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 558 711 Ex. (WEMF 2018) Leserschaft: 2 348 000 (WEMF, MACH Basic 2019-1)

Adresse Redaktion und Business Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 0800 84 0848 Kontakt: www.migmag.ch/leser

Herausgeber Migros-Genossenschafts-Bund

Chefredaktion Franz Ermel

Leitung Ressort Food Roberto Zimmermann

Blattmacher Steve Gaspoz

Leitung Ressort Health & Beauty Rüdi Steiner

Leitung Ressort ­Migros & Gesellschaft Kian Ramezani

Leitung Layout Pablo Tys

Leitung Ressort Familie Yvonne Samaritani

Abonnemente: abo@migrosmagazin.ch Tel.: 058 577 13 00 Ausführliches Impressum unter ­migrosmagazin.ch/impressum

Leitung Bild Olivier Paky Leitung Produktion Roland Linder

Druck: NZZ Media Services AG, Tagblatt Print


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VORTEIL


94 | 17.6.2019 | MEINE WELT

«Mein Single-Leben ist Dauerthema» Ingwer, Achtsamkeit und schnulzige Filme: die Schlagersängerin ­Beatrice Egli über Durchhänger, weniger Arbeit und was nur die besten Freunde über ihr Herz wissen. Text: Yvonne Samaritani Bilder: Désirée Good 2

Mein Energiekick aus der Migros «Wenn ich während des Tages mal müde werde, trinke ich ­einen Ingwer-Shot. Und zack, bin ich voll da.»

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MEINE WELT | 17.6.2019 | 95

1 Mein Abschaltort «Kino ist für mich wie auf Reisen zu gehen. Ich tauche wahnsinnig gern in eine neue Welt ein. Zuletzt habe ich die wahre Geschichte über Winnie Poh gesehen, als Nächstes will ich mir die Biografie von Dick und Doof anschauen. Ich bin auch ‹schlagerig› u ­ nterwegs, was Filme an­ belangt: ­Hauptsache, es geht ans Herz!» 2 Mein Herzschlag «Ich liebe die Frei­ heit auf dem Bike. Von zu Hause gehts gerne in Richtung Einsiedeln – auch wenn es regnet, powere ich mich aus. Auf Tournee schnappe ich mir im Hotel ein Velo und erkunde damit die Stadt.»

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Name Beatrice Egli (30) Wohnort Pfäffikon SZ Das läuft bei mir «In meiner Auszeit in Australien habe ich die Musik und die Bühne vermisst. Jetzt geht es ­wieder los: Ab 16. Juni moderiere ich auf RTL die Show ‹Schlager sucht ­Liebe›. Sechs Jahre nach ‹DSDS› eine eigene Sendung zu bekommen, ist grossartig. Und am 21. Juni erscheint mein neues Album. Es heisst ­‹Natürlich›, die Songs sind anders, als man es von mir erwartet. Privat habe ich gerade drei Monate in ­Australien aufgetankt und mir vor­ geschrieben, dass ich neuerdings nur noch sechs Tage pro Woche ­arbeite. Mein Single-Leben ist nach wie vor Dauerthema in den Medien. Wer mich gut kennt, weiss aber, dass mein Liebesleben in den vergangenen Jahren gar nicht so langweilig war.» 3 Mein Soulfood «Polenta kann ich ­löffelweise reinschaufeln. Überhaupt bin ich ein grosser Tessin-Fan.»

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Bilder: Universal Music, Anita Besser

4 Meine Schnappschüsse «Seit Austra­ lien halte ich die schönsten Momente auf Polaroid fest. In der Super Deluxe Ver­ sion von ‹Natürlich› erhält man einen ­individuellen Glücksmoment von mir.» 5 Mein Notizheft «Ich schreibe seit ­Jahren meine Gedanken auf. Mein ­aktuelles Notizheft ist aber speziell: ­Gekauft habe ich es in Australien und reingeschrieben habe ich mir Vorsätze für ein achtsameres Leben. Die ­be­gleiten mich jeden Tag.» 6 Meine Auszeit «Nach sechs intensiven Jahren habe ich mir eine dreimonatige Auszeit von der Bühne gegönnt. Mein liebstes Souvenir aus Down Under: Das ‹Föteli› mit einem Koala.»  MM


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