Skip to main content

Migros magazin 25 2016 d bl

Page 1

Ausgabe Basel, AZA 4002 Basel. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

MM25, 20.6.2016 | www.migrosmagazin.ch

Eine Genferin baut die menschlichsten Roboter Seite 10

Auch privat auf Bio eingestellt: Alnatura-Gründer Götz Rehn Seite 40

Faszination Film

Die Schweizer Filmemacherin Kim Dang sucht ihr Glück in den USA

Bild: Cyrill Matter

Seite 18

Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 575 55 44, Mitglieder.reg@migrosbasel.ch


40%

Optigal Pouletflügel nature oder gewürzt Schweiz, z.B. gewürzt, per kg, 8.– statt 14.50

25%

3.15 statt 4.20

M-Classic Straussensteak Südafrika, per 100 g

20%

3.75 statt 4.70

Migros-Bio Schweinsnierstück gewürzt* Schweiz, per 100 g

30%

2.65 statt 3.80

Optigal Pouletschnitzel Knoblauch Schweiz, per 100 g

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. Genossenschaft Migros Basel ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 21.6. BIS 27.6.2016, SOLANGE VORRAT

20%

Sortimentsaktion Alle Grill- oder Bratkäse z.B. Grill mi Cheese Steak, 220 g, 4.60 statt 5.80

20%

1.65 statt 2.10

TerraSuisse Schweinskoteletts durchzogen per 100 g


50%

Sortimentsaktion Alle Cucina & Tavola Essbesteck-Serien, Küchenmesser oder Scheren sowie Victorinox Küchenmesser z.B. Cucina & Tavola Tranchiermesser, 14.90 statt 29.80, gültig bis 4.7.2016

50%

8.25 statt 16.50

TerraSuisse Kalbsbratwurst im 3er-Pack 3 x 2 Stück, 840 g

50%

Sortimentsaktion Alle Ice Tea PET im 6er-Pack, 6 x 1.5 Liter z.B. Lemon, 4.05 statt 8.10

Hit

4.20

Anna’s Best Monatssalat 20% mehr Inhalt, 200 g + 40 g, 240 g

Sortimentsaktion Gesamtes Tangan Sortiment (ohne Mehrfachpackungen), ab 3 Stück, 30% günstiger, gültig bis 4.7.2016

Sortimentsaktion Alle Monini-Olivenöle oder -Vinaigretten z.B. Olivenöl Classico, 1 Liter, 10.– statt 12.50

20%

Sortimentsaktion Alle Giacobazzi Essige z.B. Aceto Balsamico di Modena, IGP, 250 ml, 6.05 statt 7.60

20%

ab 3 Stück

30%

20%

Sortimentsaktion

20%

Tangan Alu-Grillschalen N° 53 oder Eiskugelbeutel N° 5 in Mehrfachpackungen z. B. Tangan Alu-Grillschalen N° 53, 34 x 23 cm, 2 x 8 Stück, 7.80 statt 9.80

Alle Rivella oder Passaia im 6er-Pack, 6 x 50 cl z.B. Rivella rot, 6.20 statt 7.80


4 | MM25, 20.6.2016

10

S Editorial

Nadines Händedruck

Sie heisst Nadine. Zugegeben, an ihrer Frisur könnte man noch arbeiten. Aber sie macht einen aufgeweckten Eindruck, ihr Händedruck ist kräftig. Und wenn man sich mit ihr über das Wetter unterhält, staunt man, wie gut informiert sie ist. Hat man sie mal getroffen, erinnert sie sich an das letzte Gespräch und erkundigt sich interessiert nach den Kindern. Ach ja: Nadine ist ein Roboter. Der vielleicht menschlichste, der je gebaut worden ist. Ihr Vorbild ist Nadia Magnenat Thalmann. Die Genfer Professorin ist eine der führenden Robotik-Experten der Welt und hat Nadine nach ihrem Ebenbild erschaffen. Nadia Magnenat Thalmann pendelt permanent zwischen Genf und Singapur. Ihr Ziel: einen menschlich wirkenden Roboter zu bauen, der mit Menschen interagieren kann, zu einem Preis, der für jedermann bezahlbar ist. Denn die Roboter-Nadine ist mit einem Wert von etwa 350 000 Dollar noch viel zu teuer.

Ob dies nun in einem oder zehn Jahren so weit sein wird – wir müssen uns darauf einstellen, dass Roboter immer besser funktionieren und dass sie sich immer mehr in unserer Arbeitswelt breitmachen werden: Sie werden Kontrollaufgaben übernehmen, Tiere betreuen, Rechnungen verbuchen, Reisen organisieren, Demenzkranke unterhalten oder Blumen giessen. Sie werden recherchieren, Autos steuern oder Möbel schleifen. Sie fragen, was wir denn dann machen? Wo unsere Arbeit bleiben wird? Diese Frage treibt zurzeit die namhaftesten Wissenschaftler um. Wie sieht die Zukunft der Arbeit aus? Womit beschäftigen wir uns und wer bezahlt uns? Dies ist die wirtschaftliche Komponente des Problems, doch es gibt auch eine psychologische: Wie gehen wir damit um, dass die Arbeit nicht mehr im Zentrum unseres Seins stehen wird? Wir werden noch einiges an (Denk-)Arbeit leisten müssen, um unser Verhältnis zur Arbeit neu zu justieren (Seite 10). Hans Schneeberger, Chefredaktor hans.schneeberger@migrosmedien.ch

98


MM25, 20.6.2016 | 5

Menschen

51 Aus der Region

8 Diese Woche

52 Dritte Runde EM-Küche Diverse Nationalgerichte

Der Anschlag von Orlando entsetzt die Welt. Aber auch in der Schweiz ist man der LGBTSzene gegenüber nicht so aufgeschlossen, wie man meint 10 Roboter wie du und ich

Die Genfer Forscherin Nadia Magnenat Thalmann baut menschenähnliche Roboter 17 Bänz Friedli 18 Starke Frau im Big Apple

Die Schweizerin Kim Dang dreht ihren ersten Film in New York. Thema: starke Frauen 22 Ein Gastronom mit Herz Gino Ramadani verschenkt in seinem Restaurant Menüs. Er weiss aus seiner Kindheit, was es heisst, hungern zu müssen

52

24 Leserforum 26 Unter Strom

Oliver Kronig hat sich als Kind an Starkstrom verletzt. Mit 44 Jahren ist er mit sich im Reinen 30 Interview Peter C. Borer Der Hotelpapst aus dem Glarnerland weiss, wie man ein Luxushotel auf Erfolg trimmt

Migros-Welt

Bilder: Suheimi Abdullah, Reto E. Wild, Graham Uder; Illustration: Rahel Eisenring

40 Interview mit Götz Rehn

30

«Hotellerie ist keine Wissenschaft. Unsere Arbeit muss von Herzen kommen.» Peter C. Borer, CEO der Peninsula-Hotel-Gruppe

Räucherforelle aus Neuenburg

70 Anna’s-Best-Salate 72 Resteverwertung 75 Pedic

Schön gepflegte Füsse

76 Insektenschutz 79 Gesichtsreinigung 80 Sponsoring

Famigros-Lagerfeuernacht

81 Frage der Woche

Gelatine im Frischkäse 83 Mega-Win

Glückliche Gewinner 85 Neues aus der Region Aktionen und Reportagen

Leben 91 Knigge reloaded

Richtig flanieren als Paar 93 Familie

Ungezogener Kinderbesuch 95 Gesundheit Verletzungen beim Fussball 98 Reisen

Kleine Paradiese: Inselhüpfen in der griechischen Ägäis 105 Zoodoktor

Mississippi-Alligator mit Biss

Der Gründer der Biomarke Alnatura erklärt, warum Bio für ihn mehr als nur ein Trend ist

107 Beauty In Würde altern

44 Biolandwirtschaft

Wie entstehen Erdbeben?

Hans Metzger hat seinen Hof komplett auf Bio umgestellt 46 Grillieren

Auch auf dem Grill sind Bioprodukte die erste Wahl

108 Kinder

111 Glücksgriff 112 Rätsel/Impressum 116 Cumulus 118 Meine Welt

Hardrocker Gianni Pontillo

M-Infoline: Tel. 0800 84 0848 oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08. redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch * Normaltarif


20%

22.40 statt 28.–

Sun Look-Milk SF 50 oder -Light & Invisible SF 30 im Duo-Pack z.B. Milk SF 50, 2 x 200 ml, gültig bis 11.7.2016

30%

7.55 statt 10.80

Wasserglace Ice Party 980 ml, gültig vom 14.6. bis 27.6.2016

20%

Tangan Alu-Grillschalen N° 53 oder Eiskugelbeutel N° 5 in Mehrfachpackungen z. B. Tangan Alu-Grillschalen N° 53, 34 x 23 cm, 2 x 8 Stück, 7.80 statt 9.80

2.50

Pappbecher 2,5dl erhältlich in diversen Sujets, 12 Stück

1.45

Alfredo Mozzarella 150 g

3.20

M-Classic Mischsalat 350 g

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 21.6. BIS 27.6.2016, SOLANGE VORRAT


Menschen MM25

Darauf freuen wir uns Tiefenentspannt Am 21. Juni

findet der Internationale Yogatag statt. Der Aktionstag wurde erst 2015 lanciert. Sehnsüchtig Ebenfalls am 21. Juni

ist Sommeranfang – zumindest gemäss Kalender. Wir hoffen weiterhin auf trockene Tage und laue Sommernächte.

Unnützes Wissen

Wien im Fokus

Mein Bild der Woche «Das Bild sieht auf den ersten Blick aus wie ein unaufgeräumter

Bilder: Rubberball/Getty Images, Thearon W. Henderson/Getty Images, Salvatore Vinci

ist Satiriker und Träger des Salzburger Stiers.

Hörprobe

Entschuldigen Sie, was hören Sie gerade? Selina Wernli (23), Detailhandelsfachfrau aus Aarau AG a) «Should I Stay Or Should I Go» von The Clash b) «Don’t Leave» von Faithless c) «Stay» von Robin Schulz

Antowrt c): Der Song erinnert mich an die Sommerferien am Gardasee gemeinsam mit meiner besten Freundin.

Gabriel Vetter (32)

Planet, dessen Satelliten aus ihrer Laufbahn getrudelt sind, nun verloren im weissen Nichts stehen und sich, weil sie vielleicht ‹Schimpfis› befürchten, nicht mehr allzu nah an den Mutterplaneten herantrauen. Okay, das ist jetzt etwas übertrieben. Fakt ist: Die Eishockeyspieler der Pittsburgh Penguins, die wir hier in jubelnder Rudelbildung formiert sehen, haben soeben den legendären Stanley Cup gewonnen. Zumindest in Europa ist dieser Erfolg untergegangen. Denn im Sommer gilt hier: Es kann nur eine Sonne geben, um die sich alle anderen Sport­ arten drehen wie kleine Monde, und das ist der Fussball. Tut mir leid, Büne Huber.»

Am Yppenplatz (Ottakring) steht das erste Wiener Erlebnis-WC: Wie im Wald fühlt sich der Gast angesichts des Vogelgezwitschers und der Natur­ bilder im Hintergrund. Im Café Central werden jährlich 320 000 Tassen Kaffee getrunken und 55 000 Por­ tionen Apfelstrudel sowie 25 000 Stück Sachertorte gegessen. Die erste Demo gegen den Wiener Opernball fand 1987 statt und stand im Zeichen des Umweltschutzes, initiiert von den Grünen: Die Aktivisten protes­ tierten gegen den bayrischen Ball­ gast Franz Josef Strauss und des­ sen Atompolitik. Quelle: Neon/Stern


8 | MM25, 20.6.2016 | MENSCHEN

Haben Sie schon Homooder Transphobie erlebt? www.migmag.ch/ umfrage

Diese Woche

Homosexuelle sollen sich gegen Übergriffe wehren Beleidigungen, Pöbeleien, Tätlichkeiten: Noch immer werden Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transmenschen angefeindet. Viele wagen es nicht, Anzeige zu erstatten. Der Interessenverband Pink Cross will das jetzt ändern.

Umfrage

Text: Monica Müller, Anne-Sophie Keller

Letzte Woche fragten wir:

Ist es schwierig, in der Schweiz ohne Schulden zu leben? 45% Nein. Mit Disziplin kommt man schuldenfrei durchs Leben – auch mit kleinem Einkommen. 40% Es kommt drauf an. Eine Hypothek zum Beispiel ist als Schuld okay. 15% Ja. Das Leben ist teuer. Überall lauern Kaufversuchungen und Kreditangebote.

Zahlen und Fakten

73

Prozent der LGBT-Menschen in der Schweiz wurden mindestens ein Mal belästigt.

Prozent aller Schweizer LGBT-Personen wurden schon einmal Opfer von körperlicher Gewalt.

26

Prozent der homo- und bisexuellen sowie der Transmenschen in der EU sind in den vergangenen fünf Jahren angegriffen oder mit Gewalt bedroht worden. Quellen: European Union Agency for Fundamental Rights, Diplomarbeit zum Thema Gewalt an LGBT, 2012 (Universität Bern)

Angst vor Anmache: In der Schweiz sieht man wenige Schwule und Lesben, die sich outen.

D

er Angriff auf den Club Pulse letzte Woche in Orlando (USA), der vor allem von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transmenschen (kurz LGBT) besucht wird, ist das schlimmste Schusswaffendrama in der jüngeren US-Geschichte. In der Schweiz ist eine solche Tragödie schwer vorstellbar, doch auch hier kommt es regelmässig zu Beleidigungen, Anfeindungen und Übergriffen gegenüber LGBT-Menschen. Beim Verein Pink Cross, der sich für ihre Anliegen einsetzt, melden jede Woche drei Betroffene

solche Vorfälle, sagt Geschäftsleiter Bastian Baumann. «Hassverbrechen an LGBT-Menschen treffen auch immer ihre Familien und Freunde, sie gehen alle etwas an.» Da die Polizei in der Schweiz nicht erfasst, ob jemand wegen seiner sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität bedroht oder angegriffen worden ist, gibt es keine offiziellen Zahlen dazu. Um das zu ändern, lanciert Pink Cross die «Beratungsstelle gegen homo- und transphobe Gewalt». Diese beantwortet Fragen zu Coming-out oder Diskriminierung und erfasst Über-

griffe, mit dem Ziel, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren und gesetzliche Massnahmen auszulösen. Sensibilisierungsarbeit leistet auch der Verein Pink Cop. Er schärft den Blick von Polizisten bei ihrer Ausbildung und im Alltag für Übergriffe. «Wir sprechen auch mit der Community und ermutigen alle, gegebenenfalls Anzeige zu erstatten», sagt Peter Sahli (41) von Pink Cop. Noch würden viele Betroffene nicht wagen, jemand anzuzeigen. «Entsprechend hoch ist die Dunkelziffer.» MM www.pinkcross.ch/projekte/hate-crime

Bilder: Westend61/Getty Images, zVg

5


MENSCHEN | MM25, 20.6.2016 | 9

Strassenumfrage

Bastian Baumann

«Auch in Zürich sieht man kaum Lesben oder Schwule Hand in Hand spazieren» Bastian Baumann, wie haben Sie auf den Anschlag in Orlando reagiert? Es war sehr bestürzend. Für mich persönlich, aber auch für die ganze Community. Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transgender (LGBT) fühlen sich weltweit betroffen. Bei Pink Cross erhalten wir sehr viele E-Mails und Facebook-Nachrichten von Personen, die ihre Solidarität ausdrücken und sagen, wie traurig sie über die Vorfälle sind. Auch von Heterosexuellen? Dieser Punkt bedrückt mich. Die Reaktionen kommen zwar nicht ausschliesslich, aber doch mehrheitlich aus der Community selbst. Die Betroffenheit bei der Allgemeinheit ist kleiner als bei anderen Attacken. Das war der schlimmste Anschlag seit 9/11 in den USA. Gemessen daran ist die Öffentlichkeit doch sehr schnell wieder zum Alltag zurückgekehrt. Leider ist das sinnbildlich für die Akzeptanz der LGBT-Menschen in der Schweiz. Wie steht es hierzulande punkto Diskriminierung? In den Städten kann man grundsätzlich gut leben, aber man sieht auch in Zürich kaum Schwule oder Lesben, Hand in Hand spazieren. Geht man aufs Land, wird es massiv schwieriger. Die Suizidrate bei jungen LGBTMenschen ist fünf bis acht Mal höher als bei heterosexuellen Jugendlichen. Da sollten die Alarmglocken schlagen. Drei Leute melden sich jede Woche bei Pink Cross und berichten von Diskriminierungen. Sie werden beleidigt, angespuckt, blöd angemacht oder gar verprügelt. Doch die meisten melden solche Vorfälle selbst bei uns nicht. 2007 haben 58 Prozent der Schwei­ zer Ja gesagt zum Partnerschafts­ gesetz. Ein positives Signal? Nun, 42 Prozent haben Nein gesagt, und seither sind fast zehn Jahre vergangen. In dieser Zeit ist nicht viel passiert, und das meine ich durchaus auch selbstkritisch. Was die LGBTRechte anbelangt, belegt die Schweiz

Sind LGBT-Menschen in der Schweiz sicher?

auf der Rangliste der europäischen Länder Platz 24. Welche Gesetze erachten Sie für die LGBT­Menschen in der Schweiz als zentral? Es gibt einen Katalog von rund 40 Gesetzen, die möglich wären. Wie die Ehe für alle, ein Antidiskriminierungsgesetz, das Recht auf Adoption und Blutspenden. Dazu kommen Gesetze für Transmenschen, da sind wir noch nirgends. Sollte die Stim­ mung umschlagen, was in einigen Ländern Europas zurzeit der Fall ist, wären wir schutzlos ausgeliefert. Wenn es um Zukunftsängste geht, sind LGBT-Menschen einfache Ziele für Populisten. Was kann die Zivilbevölkerung gegen Hassverbrechen tun? Sie muss aufgeklärt und wachsam sein, sich klar positionieren und Partei ergreifen für die LGBT. Viele Leute kennen jemanden, der schwul oder lesbisch ist. Und doch fehlt oft die heterosexuelle Stimme in der Debatte. Unter der Hand haben wir die Unterstützung vieler, doch die meisten scheuen sich, ihre Solidarität öffentlich zu zeigen. Sie stehen am Strassenrand während des Pride-Umzugs, aber sie getrauen sich nicht mitzugehen. Wovor haben homophobe Leute eigentlich Angst? Studien belegen, dass stark homophobe Menschen meist mit ihrer sexuellen Identität Mühe haben oder selbst homosexuelle Neigungen verspüren, aber nicht zulassen. Es spielt auch viel Unwissen mit. Viele stellen sich vor, Schwule tanzen zu Hause nackt in der Federboa herum. Sie haben ein Bild von Schwulen als weibliche Männer und von Lesben als männliche Frauen im Kopf. Diese überspitzten Klischeevorstellungen treffen auf wenige zu. Die meisten Schwulen und Lesben sind für Heteros nicht als solche erkennbar. Sie sind keine Paradiesvögel, sondern genauso spannend oder langweilig wie alle andern auch. MM

Bastian Baumann (31) ist PR­Berater und

Geschäftsführer von Pink Cross. Der Verein setzt sich für die Anlie­ gen von LGBT in der Schweiz ein.

Liliane Noah (32), Patisserie-Chefin, Zürich: «Ich denke, sie sind sicher. Ich habe fünf Freunde, die lesbisch oder schwul sind. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie hier in Gefahr sind. In anderen Ländern ist das anders.»

Oliver Allenspach (21), Student, Arni AG: «Ich habe das Gefühl,

homosexuelle Menschen sind in unse­ rer Gesellschaft mittlerweile akzep­ tiert und sicher. Das war in der Gene­ ration meiner Eltern noch anders.»

Gwen Deborde (40), Boutiquenbesitzerin, Zürich: «Als ich von Or­

lando gehört habe, war ich schockiert. Terrorismus kann überall passieren. Hier in der Schweiz, denke ich, sind LGBT­Menschen aber sicher.»


10 | MM25, 20.6.2016 | MENSCHEN

Nadia Thalmann und ihr Roboter im Gespräch www.migmag.ch/ roboter

Nadia Magnenat Thalmann

Roboter wie du und ich

Nadine beantwortet Fragen, schüttelt Hände und sieht aus wie eine jüngere Version ihrer Erschafferin Nadia Magnenat Thalmann. Die Genfer Forscherin baut Roboter, die so menschenähnlich wie möglich sind. Text: Ralf Kaminski

E

Bilder: Suheimi Abdullah/Getty Images

ine Begegnung mit Nadine lässt niemanden kalt. Sie sieht nicht nur aus wie ein Mensch, zur Begrüssung schüttelt sie einem erst mal die Hand – ihre eigene fühlt sich fast an wie echt. Danach kann man sich mit ihr unter­ halten, über Gott und die Welt. Und wäh­ rend sie spricht, blinkt sie mit den Augen, schaut einen an, gestikuliert mit den Hän­ den. «Sie kann sogar Gefühle simulieren», sagt Nadia Magnenat Thalmann, ihre Er­ bauerin, sichtlich stolz und begeistert über die Krönung ihrer Arbeit im Robotikbereich. Seit 1977, nach dem Studium in Kanada, ist sie damit beschäftigt. Thalmann ist Gründerin und Leiterin des Miralab an der Universität Genf, zudem seit sieben Jahren Direktorin des renom­ mierten Institute for Media Innovation an der Nanyang Technical University in Singa­ pur. Erste Varianten ihrer sozialen Roboter baute sie bereits in Genf, aber Nadine ent­ stand komplett im asiatischen Stadtstaat. Vor etwa drei Jahren war sie als Prototyp. fertiggestellt. Seitdem hat sie Thalmann mit ihrem Team weiterentwickelt und Ende Dezember 2015 an einer Roboterpräsenta­ tion der Uni erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. «Sie sah so anders aus als alle anderen Roboter dort und weckte sofort enormes Medieninteresse.» Maschinen aus Metall zu bauen hat die schweizerisch­kanadische Doppelbürgerin

nie interessiert. Was wohl daran liegt, dass sie neben Quantenphysik auch Biologie und Psychologie studierte und sich vor allem für die soziale Seite der Roboter interessiert. Sie möchte ihr Aussehen und Verhalten so menschenähnlich wie möglich machen, um sie etwa als persönliche Assistenten im Alltag einsetzen zu können, an einer Rezep­ tion, für die Betreuung von Kindern oder Betagten. «Roboter sind hundertprozentig zuverlässig. Sie stehen jederzeit zur Ver­ fügung und können jede Sprache sprechen. Sie erinnern sich an alles und erkennen jeden wieder: Sie sind uns Menschen in diesen Bereichen ganz klar überlegen.» Nadine lernt mit jedem Gespräch dazu

Auch Nadine «erinnert» sich an Gespräche und Personen, sie erkennt ihre Erbauerin sofort und weiss zum Beispiel, dass deren Tochter Vanessa schwanger ist. Möglich ist das, weil sie mit einem Server verbunden ist, der gewaltige Datenmengen speichert, auf die sie jederzeit zurückgreifen kann. Gleich­ zeitig tasten Kamerasensoren das Gesicht ihres Gegenübers ab; sie erkennt deshalb nicht nur, mit wem sie spricht, sondern auch dessen aktuelle Gefühlslage. «Mit jedem Gespräch, jeder Interaktion, lernt sie dazu und kann später darauf zurückgreifen. Und sie gibt nie zweimal dieselbe Antwort.» Die Basis für Nadine ist ein japanischer Roboter, der mittels zusätzlicher Motoren

Roboterbauerin Nadia Magnenat Thalmann mit ihrem Star Nadine.


MENSCHEN | MM25, 20.6.2016 | 11

und einer Kunststoffaussenhülle zu men­ schenähnlicher Mimik und Gestik fähig ist. Noch vor zehn Jahren hätten die techno­ logischen Möglichkeiten dafür nicht gereicht, sagt Thalmann. Heute jedoch ist es nur noch eine finanzielle Frage, Roboter her­ zustellen, die noch echter wirken – mehr Motoren unter der Kunststoffhülle für Mimik und Gestik, höhere Speicherkapa­ zität und bessere Arbeitsprozessoren für schnellere Antworten und das Speichern von noch mehr Informationen. Nadines Hardware hat rund 350 000 Franken gekostet, weil sie komplett von

Hand produziert wurde. Thalmann kann das deshalb so genau beziffern, weil sie eine exakte Kopie gebaut hat, die heute im Heinz­ Nixdorf­Museumsforum im deutschen Paderborn steht, dem grössten Computer­ museum der Welt. «Für den Alltagsgebrauch ist das natürlich viel zu teuer.» Der nächste Schritt sei, Roboter wie Nadine so zu bauen, dass sie bezahlbar werden. Daran arbeitet sie nun mit ihrem Team in Singapur. Die Lösung: alles erst mal an einer kleine­ ren Version durchspielen. Dadurch wirken die Roboter eher wie Puppen als wie Men­ schen. Aber sie werden die gleichen Fähig­

keiten haben wie Nadine, industriell pro­ duzierbar sein und höchstens 1000 Franken kosten. Und anders als Nadine, die nur sitzen kann, sollen sie sich auch selbständig bewegen. Das zumindest ist das Ziel. Roboter im Kinderzimmer

Thalmann schätzt, dass es noch etwa ein Jahr dauern wird, bis die ersten marktreif sind. Im Kinderzimmer sollen sie beim spieleri­ schen Lernen helfen, zu emotionalen Gefähr­ ten werden wie Puppen oder Teddybären und natürlich die Eltern alarmieren, falls irgendwas nicht so ist, wie es sein sollte.


Die Natur weiss, was gut ist.

20%

1.80 statt 2.25

Migros-Bio Le Gruyère mittelreif per 100 g

20%

Sortimentsaktion Alle Migros-Bio- oder Walkers-Bio-Biscuits z.B. Dinkelgebäck Rosinen, 260 g, 2.75 statt 3.45

Hit

6.90

Migros-Bio Schweizer Rapsöl 50 cl

20%

Sortimentsaktion Alle Migros-Bio- oder Bio-Klostergarten-, -Swiss Alpine Herbs- sowie -Yogi-Tees z.B. Migros-Bio Schweizer Alpenkräuterteemischung, 26 Stück, 2.15 statt 2.70

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 21.6. BIS 27.6.2016, SOLANGE VORRAT

20%

Sortimentsaktion Alle Migros-Bio Joghurt (ohne Schafmilchjoghurt), z.B. Erdbeer, 180 g, –.60 statt –.75

20%

Migros-Bio-Cervelas oder -Walliser Schweinsnierstück getrocknet* z.B. Cervelas, Schweiz, 2 Stück, 200 g, 3.10 statt 3.90


MENSCHEN | MM25, 20.6.2016 | 13

Noch in Arbeit: Die kleinen Roboter sollen bald industriell hergestellt werden können – als Spiel- und Lerngefährten für Kinder.

Ist der industrielle Herstellungsprozess mal etabliert, können auch Roboter wie Nadine günstiger hergestellt werden. Ziel: ein Verkaufspreis von 15 000 Franken. Roboter mit Bewusstsein sind Fantasy

Grenzen sieht Thalmann, wenn es um Gefühle und Bewusstsein geht. «Die Angst, dass Roboter wie Nadine uns als menschliche Wesen einst übertreffen und ersetzen könnten, halte ich für unbegründet.» Es gibt zwar Wissenschaftler, die an künst­ lichem Bewusstsein forschen, aber diesen Schritt hält Thalmann nicht für realistisch.

«Sie können zwar so tun als ob, und das mag vielleicht echt und überzeugend wirken – etwa wenn Nadine sagt, sie sei drei Jahre alt, sehe jedoch aus wie 30. Aber am Ende sind es Maschinen: Es ist alles nur mithilfe von Algorithmen simuliert. Nadine hat Informationen über sich, aber keine Gefühle, keine Seele. Man kann einstellen, ob sie eher eine positive, negative oder gar neurotische Persönlichkeit haben soll.» Ein Roboter wie der Android Data aus der TV­Serie «Star Trek – The Next Genera­ tion» ist ihr zum Beispiel «zu fantastisch und romantisch». Er entspricht zwar rein

äusserlich dem, was Thalmann anstrebt, aber seine Art Bewusstsein, sein Streben, möglichst menschenähnlich zu werden, ist für sie reine Science­Fiction. Risiken sieht die Forscherin dennoch. «Man könnte aus Robotern wie Nadine auch Soldaten machen, präzise Kampfmaschinen, die im Krieg viel effektiver wären als Men­ schen.» Für berechtigt hält sie auch die Sorge, dass Roboter und Automatisierung Men­ schen aus diversen Jobs verdrängen werden. «Natürlich entstehen auch immer wieder neue Berufsfelder, aber da gibt es tatsächlich noch viele Fragen und kaum Antworten.»


Alle Angebote gültig vom 21.6. bis 4.7.2016, solange Vorrat.

20%

ksäcke, auf alle Ruc Schlafsäcke und Matten

sportxx.ch

Jetzt online bestellen ohne Versandkosten.


MENSCHEN | MM25, 20.6.2016 | 15

Auch rechtliche Fragen stellen sich: Wer ist schuld, wenn ein automatisiertes Auto einen Menschen überfährt? «Die Software definiert, was Roboter tun und nicht tun können», sagt Thalmann. «Wir müssen sicherstellen, dass wir die Funktionen genau kontrollieren.» Nadia Magnenat Thalmann gehört zu den weltweit wenigen Frauen, die an Robotern bauen. Wohl auch deshalb ist ihr sozialer Ansatz noch relativ selten. «Die meisten Männer wollen Maschinenwesen mit metal­ lischer Oberfläche. Mir ist das zu funktional, ich mag sie nicht.» Sie möchte Figuren kre­ ieren, die wie Kunstwerke sind: schön und berührend. «Man soll sich wohlfühlen mit ihnen.» So widerspricht sie auch Leuten, die sagen, je menschenähnlicher Roboter aussehen, desto unheimlicher wirken sie. «Wer Nadine trifft, findet sie sicher nicht unheimlich, im Gegenteil. Sie finden sie so faszinierend, dass sie gerne mehr Zeit mit ihr verbringen würden.» Die Roboterexpertin ist mit dem Schwei­ zer Daniel Thalmann (69), einem pensio­

nierten Professor der École polytechnique fédérale in Lausanne (EPFL), verheiratet. Gemeinsam kreierten sie 1987 den Film «Rendez-vous in Montreal» mit digitalisierten Versionen der Schauspiel-Ikonen Marilyn Monroe und Humphrey Bogart. Es war das erste Mal überhaupt, dass virtuelle Darsteller in einem Film zum Einsatz kamen. Seit sieben Jahren lebt und arbeitet das Paar in Singapur, wobei Nadia Magnenat Thalmann viel unterwegs ist und alle paar Wochen auch nach Genf kommt, um ihre drei erwachsenen Töchter zu sehen und die Projekte bei Miralab zu betreuen. Sie sagt, der Unterschied zwischen den beiden Städten sei enorm. «In Singapur herrscht Aufbruchstimmung, man ist hungrig, will etwas erreichen, arbeitet hart und kompe­ titiv. Das mag ich.» Eine ähnliche Dynamik finde sich in der Schweiz auch an der EPFL oder an der ETH Zürich. Ansonsten, so lässt sie durchblicken, hält sie den hie­ sigen akademischen Betrieb für etwas behäbig. «Ich habe immer einen kleinen

Kulturschock, wenn ich wieder hierher­ komme. Auf der anderen Seite haben wir in der Schweiz und Europa viel mehr Freiheiten in der Forschung. In Singapur wird alles im Hinblick auf Marktchancen entwickelt und völlig von oben gesteuert. Wenn die Regierung morgen beschliesst, dass Roboter sie nicht mehr interessieren, können wir einpacken.» Arbeiten, bis es nicht mehr geht

Die Robotik ist Thalmanns grosse Passion. Hobbys braucht sie daneben keine und hätte dafür auch kaum Zeit. Und pensionieren lassen will sich die deutlich jünger wirkende 69­Jährige erst recht nicht. «In Singapur arbeitet man, bis es nicht mehr geht.» So wird sie es wohl auch halten. Ihr nächster grosser Traum sind Haustierroboter, insbesondere Hunde und Katzen. «Dank der technologi­ schen Fortschritte ergeben sich immer neue Möglichkeiten, und ich möchte dort dabei sein, so lange es irgendwie geht.» MM www.miralab.ch; http://imi.ntu.edu.sg

Anzeige

Unsere r Aktionen SONNENSCHUTZ FÜR JEDEN HAUTTYP

FIEbERbLÄSCHEN ADE Wenns an der Lippe kribbelt, juckt oder brennt: Aviral

Hochwertiger UV-Schutz mit Wohlfühlfaktor: Daylong

Creme, 2 g CHF 12.70 statt CHF 15.90

z.B. Daylong SPF 25 Protect & Care Lotion, 200 0 ml CHF 27.90 statt CHF 39.90

20%

30%

30% RAbATT auf alle Daylong-Produkte, 200 ml Galderma Spirig AG 4622 Egerkingen

Mepha Pharma AG, 4010 Basel

Gültig bis 10.7.2016 Lesen Sie die Packungsbeilage. Keine Kumulation mit anderen Rabatten. www.achillea.ch

www.dropa.ch

www.impulsdrogerie.ch

Apoth e ke n u n d droge ri e n


MAX

Die Starparade im Tirol Das beliebteste Volks- und Schlagermusikfestival der Alpen!

nzerte ab nur

Wählen Sie Ihr Reisedatum: Reisehit 79 a: 29. Sept. - 2. Okt. 2016 Reisehit 79 b: 6. - 9. Oktober 2016 Ihr Reiseprogramm: s im Wert alle Konzertticket griffen! be von Euro 126.- in

m!

gram Tolles Ausflugspro Mit Volldampf

Frühschoppen

1. Tag, Donnerstag – Anreise & Starauftakt Gemütliche Fahrt ab dem gewählten Einsteigeort in die Region von Ellmau im Tirol. Nach der Begrüssung im Hotel erwartet uns im geschmückten Festzelt in Ellmau bereits der erste Konzerthöhepunkt – freuen Sie sich auf Oesch’s die Dritten, die Amigos & Marc Pircher. 2. Tag Freitag – Frühschoppen auf dem Berg & Starabend Ein wunderbarer Tag erwartet uns heute! Per Bahn geht es hinauf in die Höhe, wo wir zu einem typischen Frühschoppen mit zünftiger Musik erwartet werden. Lehnen Sie sich zurück und freuen sich auf ein gemütliches Beisammensein umrahmt von einem grossartigen Alpenpanorama. Am Abend erwartet uns im Festzelt die Stargala mit Semino Rossi, die Calimeros & Andy Borg. 3. Tag, Samstag– Mit Volldampf zum Achensee & Galaabend Heute halten wir ein nostalgisches Erlebnis der Superlative für Sie bereit. Mit der legendären Achensee-Dampfzahnradbahn fahren wir gemächlich durch die wildromantische Berglandschaft bis hoch zum Achensee – ein unvergessliches Erlebnis. Am Abend erwarten uns Hansi Hinterseer, Francine Jordi und die Zillertaler zum tollen Abschlusskonzert. 4. Tag, Sonntag – Heimreise Nach dem Frühstück treten wir die Heimreise an Noch mehr sparen bis 100% REKA-Checks!

Organisation: Holiday Partner, Altendorf

Limitierte Plätze! Sofort buchen & profitieren!

Tel. 0848 00 11 66

www.volksmusik-reisen.ch

4 Reisetage inkl. Ko

Fr.

495.Reisehit 79

Leistungen – Alles schon dabei! ✓ Busfahrt im komfortablen Extrabus ab der Schweiz in die Region Ellmau und zurück ✓ 3 Übernachtungen in der gewünschten Kategorie ✓ 3 x reichhaltiges Frühstücksbuffet ✓ 3 x Eintritt und reservierte Plätze im Festzelt für alle Konzerte der Stars ✓ Berg- u. Talfahrt mit der Bergbahn ✓ Frühschoppen inkl. zünftiger Musik ✓ Fahrt mit der Achensee-Dampf-Zahnradbahn von Jenbach nach Seespitz ✓ Bei Buchung bis zum 6.7.2016 – eine Überraschungs CD pro Buchung ✓ Eigene Schweizer Reiseleitung während der ganzen Reise

Unsere Sonderpreise für Sie: Preis pro Person im Doppelzimmer

im Gasthof Fr. 495.im 3-Sterne-Hotel Fr. 545.im 4-Sterne-Hotel Fr. 595.Nicht inbegriffen/zusätzlich wählbar: Einzelzimmerzuschlag nur Fr. 90.Buchungsgebühr Fr. 20.- pro Person Sie wählen Ihren Bus-Einsteigeort: Aarau, Basel, Bern, Diepoldsau, Luzern, Olten Pfäffikon SZ, Sargans, St. Gallen, Thun, Wil/SG Winterthur oder Zürich


MENSCHEN | MM25, 20.6.2016 | 17

E Bänz Friedli

Ein Jugo im Haus

Es beginnt mit einem Familienkrach. «S chunnt nid i Frag, dass du üs e Jugo i ds Hus bringsch!», tobt der Vater. Auch die Mutter ist ausser sich. Dabei wollte ihre Tochter Léonie voller Freude von ihrer ersten grossen Liebe berichten: von Granit, ihrem albanischen Freund. Doch die Eltern finden, es gehe nicht an, dass ein Schweizer Mädchen aus gutbürgerlichem Haus «so einen» heimbringe. Eine neunte Klasse, irgendwo in der Schweiz, probt für ihr Abschlusstheater. Sie hat das Stück selber erarbeitet, hat diskutiert, notiert und ausprobiert, hat erwogen, verworfen und schliesslich geprobt, geprobt, geprobt. Bei einer der Proben durfte ich dabei sein. Ein Schülertheater, werden Sie denken, na und? Nichts Besonderes. Diese Klasse aber ist besonders: Nur 5 von 20 Schülerinnen und Schülern sind gebürtige Schweizer, die jungen Menschen aller Hautfarben und Religionen stammen aus 15 verschiedenen Nationen. Ihr Klassenlehrer? Trägt an diesem Morgen eine Trainingsjacke des schwedischen Nationalteams, auch er nur «halber» Schweizer.

Bänz Friedli (51) ist schwer beeindruckt.

Kein Schulhaus wie jedes andere. Das Quartier gilt als prekär, die Schülerschaft wird als bildungsfern und schwierig eingestuft, die Rede vom «Ghetto» geht um. Und nun parodiert diese Schulklasse in einer

Wonne Schweizer und sogenannte Jugos in Alltagssituationen: beim Autokauf, wo Jürg und Christoph besonders auf den Skiträger achten, Kushtrim und Arlind auf den Tacho; am Spielfeldrand, wo die einen brav und die anderen temperamentvoll sind; beim Aufriss in der Disco, wo die einen ungelenk vorgehen, die anderen machohaft. Das Stück ist richtig gut! «Cervelat oder Ćevapčići?», fragt es im Titel. Und gibt die Antwort gleich selbst: «So egal!» Eine wunderbare Parabel über gegenseitige Vorurteile und vorschnelle Verunglimpfung. Dies sei verraten: Es kommt zu einem guten Schluss. Léonie darf ihren Granit in die Arme schliessen, und beim gemeinsamen Grillplausch der Familien stellt sich heraus, dass die «Ausländer» gar nicht so ausländisch sind und der Schweizer Vater gar nicht so bünzlig ist. Nicht alles, was «die Rechtspartei» sage, sei falsch, meint der Vater des jung verliebten Granit. Léonies Vater hingegen findet, ihm gehe deren Hetze in letzter Zeit zu weit. Grossartig, das Theater in der kleinen Vorstadt-Aula. Man möchte es all denen zeigen, die dauernd mit wüster Drohgebärde vom angeblichen Ausländerproblem reden. Und euch, liebe 9a, möchte ich zurufen: Geht raus, gebt alles, und habt Spass! Raus auf die Bühne – und danach raus ins Leben. Woher auch immer ihr stammt: Ihr seid cool, ihr habt mich sehr beeindruckt. MM

Anzeige

Erbschaft gemeinsam ruinieren oder gemeinsam teilen?

Hilfreiche Antworten rund ums Scheiden: Guider ist der digitale Berater des Beobachters.

GUIDER.CH – So geht Entscheiden heute.


18 | MM25, 20.6.2016 | MENSCHEN

Schweizer Filmerinnen im Video www.migmag.ch/ filmerinnen

Kim Dang

Schweizerin bietet US-Filmchefs die Stirn Als angehende Mathematikprofessorin ging Kim Dang in die USA. Doch dann wurde sie Filmproduzentin. Mit ihrer Arbeit will sie das Frauenbild in der Filmbranche verändern – vor und hinter der Kamera. Text: Ralf Kaminski

K

im Dang liebt Herausforderungen. An der Universität Zürich ihre Lieblingsfächer Publizistik und Filmwissenschaft zu studieren, reichte der Schweizerin mit vietname­ sischen Wurzeln nicht. Stattdessen wagte sie sich in ein Gebiet, das sie eigentlich eher abschreckte: Mathematik. Das lief so gut, dass sie doktorierte und daraufhin von der amerikanischen Eliteuniversität Yale das Angebot bekam, Assistenzprofessorin für Mathematik zu werden. 2012 übersiedelte sie in die USA, arbeitete ein paar Jahre als Professorin und gründete dann 2015 mit zwei weiteren Frauen eine Filmproduktionsfirma – im vollen Wissen, wie schwierig es ist, in dieser Branche Erfolg zu haben. «Ich finde solche Schritte zwar auch beängstigend, aber ich habe gemerkt, wie sehr mich das anspornt», sagt Dang. «Um sein Gehirn in Gang zu halten, muss man immer wieder über seinen Schatten springen. Man lernt enorm viel dabei.» Auch mit ihrem ersten Spielfilm «Everything is Wonderful», der zurzeit in New York gedreht wird, hat die 33­Jährige Grosses vor: Er soll auf die Spielpläne der renommierten Filmfestivals Sundance und Berlinale kommen. Dangs Eltern stammen aus Vietnam, gingen nach dem Krieg zum Studieren ins Ausland und lernten sich Ende der 1970er­ Jahre in Deutschland kennen – in einem

Bilder: Cyrill Matter

Deutschkurs. 1990 zog die junge Familie nach Zell LU, wo der Vater nach seinem Studium als Bauingenieur einen Job gefun­ den hatte. Dort wuchs Kim auf, spielte schon in der Schule nebenher im Jugendtheater Willisau und später im Theater an der Sihl in Zürich. Sie wollte unbedingt Schauspielerin werden. «Meine Eltern aber waren dagegen, da gebe es keine Jobs, ich würde es schwer haben, mich über Wasser zu halten, fanden sie. Also studierte ich halt.» Als Kind mochte sie Mathematik gar nicht, aber ihr Vater setzte sich mit ihr hin und half ihr. «Ich hasste es, aber er bestand drauf und sagte, man könne nicht schlecht sein in Mathe, das sei das Einfachste auf der Welt.» So hatte sie in der Schule dann immer recht gute Noten. Dennoch wählte sie später das Mathematikstudium nicht aus Begeisterung für das Fach, sondern weil sie etwas suchte, dass sie an ihre Grenzen bringen würde. Irgendwie blieb dann auch noch Zeit, Theater zu spielen und drei weitere Jobs nebenher zu machen – etwa in der Programmation der Kurzfilmtage in Winterthur. Dabei knüpfte sie viele Freundschaften, die ihr heute nun sehr nützlich sind. Etwa zu Dieter Kosslick, dem Direktor der Berli­ nale, oder zu Regisseur Oli Rihs, über dessen Verbindungen sie erste Jobs in der New Yorker Filmbranche ergatterte – unter an­ derem als Produktionsassistentin für das

Filmdrama «Custody» (2016) mit Stars wie Viola Davis und Hayden Panettiere. 2012 jedoch startete sie erst mal ihren Uni­Job in Yale – mit Fokus auf der Quantenphysik. «Ich liebe Mathematik», sagt Kim Dang, «aber das Leben in der Forschung ist hart und relativ einsam. Und irgendwann realisierte ich, dass ich mich extrem anstrengen müsste, um mehr als Mittelmass zu sein.» Kaum Chefinnen in der Filmbranche

Ihre Begeisterung für den Film hingegen war weiterhin gross, und als sie eine Deut­ sche und eine Amerikanerin kennenlernte, die beide in der Filmbranche arbeiteten, entstand die Idee, gemeinsam einen Film zu realisieren. «Einen mit starken Frauen­ figuren, der uns die Chance gibt, eine gute Stellung in der Branche zu erarbeiten.» Schnell war klar: Genügend kreative Freiheit und Kontrolle hatten sie nur, wenn sie ihre eigene Produktionsfirma grün­ deten. «Es gibt in der Filmindustrie kaum Frauen in höheren Positionen. Das Risiko war einfach zu gross, auf Männer zu stossen, die uns vorschreiben, was wir zu tun haben.» So entstand 2015 die Wonderfilm Pro­ ductions, deren Ziel es ist, von starken Frauenfiguren angetriebene Filme zu drehen, die ein breites Publikum an­ sprechen, zum Nachdenken anregen und Stereotypen brechen.


MENSCHEN | MM25, 20.6.2016 | 19

Sie kam als Mathematikerin, doch nun dreht sie Filme: Kim Dang lebt in New York ihren beruflichen Traum.


20 | MM25, 20.6.2016 | MENSCHEN

Kim Dang und ihr Team fürs erste Filmprojekt: Pia Mechler (rechts) ist Regisseurin und Mitbegründerin der Wonderfilm Productions, Pia Aung (Mitte) fungiert als Kostümdesignerin.

Für ihr erstes Werk «Everything is Wonderful» konnten die drei Filmemacherinnen bekannte Namen gewinnen, darunter die deutsche Schauspielerin Hannah Herzsprung und das frühere Bond-Girl Tonia Sotiropoulou («Skyfall»). Das Budget beträgt 180 000 Dollar: 40 Prozent finanzieren sie dank privater Investoren selber, eine Crowdfunding-Kampagne und Sponsorendeals sollen den Rest bringen. Im ersten Film gibt es viele Schweiz-Bezüge

Inzwischen ist die Asien-Schweizerin Emiko Alexejew zur Firma gestossen, und auch im Film gibt es diverse Bezüge zur alten Heimat. So kommen etwa Produkte der Schweizer Designerin Nina Egli zum Einsatz, es wird unter anderem in den New Yorker Restaurants Louie&Chan und L’Antagoniste gedreht, die von Schweizern geführt werden, ein Teil der Filmmusik stammt von der Luzerner Band Silver Firs, und für das Marketing ist die Floid AG in Zürich zuständig. Dang beschreibt die Story als Mischung aus «Thelma and Louise» und «Girls», ein Mix auch aus Drama und Komödie. «Es geht um die Freundschaft von zwei Frauen, die eine Woche lang austicken und ihre Grenzen ausloten, um herauszufinden, was sie wollen im Leben und was Glück wirklich für sie bedeutet.» Die Story soll zum Nachdenken anregen, es geht dem Team aber auch darum,

neue Stellen für Frauen im Filmbusiness zu schaffen. «Frauen arbeiten anders, gehen anders miteinander um. Die wenigen Regisseurinnen, die es gibt, haben es zum Beispiel oft schwer, sich gegenüber den Kameramännern durchzusetzen, die meistens ziemliche Alphatiere sind. Sobald die nur wittern, dass eine Regisseurin technisch nicht ganz so versiert ist, passieren seltsame Machtspiele am Set.» Die Frauen von Wonderfilm Productions wollen daran arbeiten, solche Mechanismen zu verändern. Das Übersiedeln in die USA ist Kim Dang leicht gefallen. «Das Einleben als städtisch geprägtes, Hochdeutsch sprechendes und asiatisch aussehendes Mädchen in Zell war schwieriger», sagt sie. In New Haven und später in New York hat sie sich rasch zu Hause gefühlt. Inzwischen ist sie auch verheiratet. Ihr Mann ist sieben Jahre jünger, früheres Ford-Model, Highschool-Lehrer sowie Sohn der Schauspielerin Tonya Pinkins (in der TV-Serie «Gotham» zu sehen als Assistentin des finsteren Arkham-Doktors Hugo Strange). Das Paar teilt sich eine Wohnung in Manhattans Lower East Side, einem eher teuren Pflaster. «Ich bezog diese Wohnung, als ich noch mein Yale-Salär hatte, damals liess sie sich einfacher finanzieren als heute. Es ist nicht immer leicht, genug Geld hereinzuholen, um die Miete zu zahlen.» Eine Durst-

strecke beim Start in der Filmbranche sei jedoch normal, hat sie von vielen gehört. Sie ist zuversichtlich, dass sich ihre finanzielle Situation bald wieder bessern wird. Weniger wohl ist ihr, wenn sie den aktuellen Wahlkampf um die US-Präsidentschaft verfolgt. «Donald Trumps Einwanderungsfeindlichkeit passt so gar nicht zu diesem Land, in dem ja alle irgendwie Nachkommen von Einwanderern sind – inklusive er selbst und seine Frau.» Sie selber erlebt im kulturellen Schmelztigel New York keinerlei Skepsis gegenüber Migrantinnen und Migranten. «Hier wundert sich auch kaum jemand, dass ich aus der Schweiz komme, aber asiatisch aussehe. Das fällt gar nicht auf.» Manchmal meldet sich das Heimweh

Sie hat noch immer regen Kontakt mit Familie und Freunden in der Schweiz und könnte sich vorstellen, irgendwann wieder heimzukehren. Denn sie vermisst in den USA das Gefühl der Geborgenheit, das sie in der Schweiz jeweils verspürt. «Als ich das letzte Mal dort war und wieder abreiste, kamen mir fast die Tränen.» Aber derzeit sieht sie in den USA bessere Berufschancen. «Es ist leichter, hier etwas zu wagen, etwas Neues auszuprobieren. In der Schweiz verhindert die Angst vor dem Scheitern viele interessante Projekte.» MM www.wonderfilmproductions.com


100 %

h izerisc schwe

e t u ! n n e r a p Mi s

ffa Teneri ab e 1 Woch

Latzst ptrofitieren und

.– 9 2 4 F CH tel, Transfer o inkl. H ug und Fl

Je

Nur-Flüge

Bordeaux, ab Zürich,

z.B. am Do., 30.6.16 ab CHF

Zypern,

ab Zürich, z.B. am Mi., 29.6.16 ab CHF

Teneriffa

98.– 98.–

1 Woche im Hotel Playa Sur HHH inkl. Frühstück, z.B. am 4.7.16

ab CHF

429.–

Hurghada

1 Woche im Mövenpick Resort Hurghada HHHHH inkl. Halbpension, z.B. am 7.7.16

ab CHF

449.–

Südtürkei

1 Woche im Otium Eco Club Side HHHHi inkl. all inclusive, z.B. am 1.7.16 ab Zürich

ab CHF

499.–

Hotel, Transfer und Flug ab Zürich am Mo., Sa.

Hotel, Transfer und Flug ab Zürich am Do.

Hotel, Transfer und Flug ab Zürich am Di., Mi., Fr., Sa., ab Genf am Sa.

Preise für Hin- und Rückflug Weitere Flüge unter www.hotelplan.ch/flug

HM K TFS PLASUR 0603 www.hotelplan.ch/h-3629

HM K HRG CONRES 0168 www.hotelplan.ch/h-28

HM K AYT OTIECO 0268 www.hotelplan.ch/h-4910

Rhodos

Kos

Zypern

Mallorca

Mykonos, ab Zürich,

z.B. am Mi., 29.6.16 ab CHF

98.–

1 Woche im Hotel Mediterranean HHHH inkl. Halbpension, z.B. am 26.6.16 ab Zürich

ab CHF

519.–

1 Woche im Kipriotis Panorama Hotel & Suites HHHHi inkl. Halbpension, z.B. am 3.7.16 ab Zürich

1 Woche im New Famagusta HHH inkl. Frühstück, z.B. am 6.7.16 ab Zürich

1 Woche im Pabisa Sofia HHHi inkl. Halbpension, z.B. am 30.6.16 ab Zürich

ab CHF

ab CHF

ab CHF

529.–

529.–

549.–

Hotel, Transfer und Flug ab Zürich am So., ab Bern am Di., ab Genf am Sa.

Hotel, Transfer und Flug ab Zürich am So., ab Bern am Do.

Hotel, Transfer und Flug ab Zürich am Di., Mi., Fr., Sa., So., ab Bern am Fr.

Hotel, Transfer und Flug ab Zürich am Mo., Do., Fr., Sa., So., ab Bern am Do., So.

HM K RHO MEDRHO 0110 www.hotelplan.ch/h-1321

HM K KGS KIPPAN 0103 www.hotelplan.ch/h-18616

HM K LCA NEWFAM 0177 www.hotelplan.ch/h-412266

HM K PMI PABSOF 1837 www.hotelplan.ch/h-20455

Gran Canaria

Kreta

Kreta

Mykonos

1 Woche im Meliá Tamarindos HHHHH inkl. Frühstück, z.B. am 29.6.16

ab CHF

579.–

1 Woche im Sentido Pearl Beach HHHH inkl. Halbpension, z.B. am 2.7.16 ab Zürich

1 Woche im Anemos Luxury Grand Resort HHHHH inkl. Halbpension, z.B. am 24.6.16

ab CHF

ab CHF

629.–

699.–

1 Woche im Sunrise Mykonos Agrari Beach Hotel HHH inkl. Frühstück, z.B. am 29.6.16

ab CHF

729.–

Hotel, Transfer und Flug ab Zürich am Mi., Sa.

Hotel, Transfer und Flug nach Heraklion ab Zürich am Mo., Sa., So., ab Bern am Mi., Sa., ab Genf am Fr.

Hotel, Transfer und Flug nach Chania ab Zürich am Fr.

Hotel, Transfer und Flug ab Zürich am Mi., So.

HM K LPA MALTAM 0305 www.hotelplan.ch/h-2815

HM K HER PEABEA 1523 www.hotelplan.ch/h-1011

HM K HER ANEMOS 2201 www.hotelplan.ch/h-434207

HM K JMK SUNRIS 0121 www.hotelplan.ch/h-28793

Zypern

Zakynthos

Schottland

1 Woche im Nissi Beach Resort HHHH inkl. Frühstück, z.B. am 29.6.16 ab Zürich

ab CHF

749.–

1 Woche im Mediterranean Beach Resort HHHHi inkl. Halbpension, z.B. am 11.7.16

ab CHF

799.–

Nur-Flug Angebot: Direktflug Zürich–Inverness–Zürich

ab CHF

95.–

Nordnorwegen

2 für 1 – Spezialangebot: Direktflug für 2 Personen zum Preis von einer. Zürich–Tromsø–Zürich

ab CHF

190.–

Hotel, Transfer und Flug ab Zürich am Di., Mi., Fr., Sa., So., ab Bern am Fr.

Hotel, Transfer und Flug ab Zürich am Mo.

Hin- und Rückflug, jeweils am Sa., z.B. am 25.6.16

Hin- und Rückflug, jeweils am Fr., z.B. am 1.7.16

HM K LCA NISBEA 5002 www.hotelplan.ch/h-5032

HM K ZTH MEDBEA 1209 www.hotelplan.ch/h-55662

www.hotelplan.ch/flug

www.hotelplan.ch/flug

Preise in CHF pro Person bei 2 Personen im Doppelzimmer inkl. Flughafen- / Sicherheitstaxen und aktuelle Treibstoffzuschläge. 1 – 2 Kinder 20 % Reduktion im Zimmer mit zwei vollzahlenden Erwachsenen (ausser Angebote Nur-Flug). Der Preis bezieht sich jeweils auf den erstgenannten Abflugort, weitere Abflugorte gelten als Information. Hier können die Preise variieren. Inbegriffen: Hin- & Rückflug in Economy-Class, Transfers (ausser Angebote Nur-Flug), Übernachtung und Mahlzeiten gemäss Angebot, telefonische Betreuung. Nicht inbegriffen: Kombi-Versicherungspaket CHF 37 bis CHF 109, evtl. Bearbeitungsgebühren Ihrer Buchungsstelle. Ägypten-Visum CHF 40. Platzzahl ist beschränkt. Es gelten die Allgemeinen Vertrags-/Reisebedingungen der MTCH AG. Preisstand 16.6.16.

NEU

Holiday Box App

Ihr persönliches Reisebüro für unterwegs.

Jetzt buchen! 0848 82 11 11, www.hotelplan.ch oder im Reisebüro.

Folgen Sie uns:


22 | MM25, 20.6.2016 | MENSCHEN

2

1 Gino Ramadani in seinem Restaurant Toscana in Greifensee 2 Zur Kundschaft zählen fast nur Stammgäste. 3 Menü zum Nulltarif: Bis jetzt haben rund 100 Gäste

im «Toscana» kostenlos gegessen.

1

3


MENSCHEN | MM25, 20.6.2016 | 23

Gastronomie

Der gute Mensch von Greifensee

Auch wer wenig Geld hat, ist in Gino Ramadanis Restaurant willkommen: Der Gastronom lässt Bedürftige kostenlos konsumieren. Ein Akt der Nächstenliebe. Denn der gebürtige Mazedonier weiss nur zu gut, was Armut bedeutet. Text: Andreas Bättig

E

s war am Ostersonntag, als Gino Ramadani (39) sich hinsetzte und mit einem Kugelschreiber folgende Zeilen auf ein Blatt Papier schrieb: «Liebe Gäste, wenn Sie Hunger haben, aber kein Geld, dann können Sie hier trotzdem essen und später bezahlen. Und wenn Sie gar nicht bezahlen können, dann ist das auch nicht schlimm, denn niemand soll hungern müssen.» Am Ende seines Schreibens fügte er an: «Bitte nutzen Sie diese Gutmütigkeit nicht aus, damit wirklich Bedürftige davon profitieren können. Ihr Restaurant Toscana in Greifensee.» Dann klebte er den Zettel an die Eingangstür seines Restaurants. Schon seit Längerem wollte Ramadani Menüs verschenken. Die Idee stammt von seinem Onkel, der in seiner Berliner Gast­ stätte ein ähnliches Schreiben an der Tür angebracht hatte. Er bewunderte damals die Grosszügigkeit des Onkels. Doch erst der Besuch einer fünföpfigen Familie in seinem eigenen Restaurant liess Ramadani handeln: Er bekam mit, wie die Eltern an jenem Karfreitag kaum Getränke zum Essen bestellten. Als der Vater seinen drei Kindern die Glace verweigerte, weil das Dessert das Budget sprengte, konnte er sich nicht mehr zurückhalten. Er offerierte der Familie das Dessert, die Getränke – das komplette Abendessen. Ramadani: «Mit Tränen in den Augen vertraute mir der Mann an, dass sie aus finanziellen Gründen schon seit neun Jahren nicht mehr auswärts gegessen hatten.» Die Geschichte berührte das Herz des Gastronomen zutiefst.

Bilder: Lee Jakob

Seit bald acht Jahren führt Ramadani das Restaurant Toscana in Greifensee ZH, eine typische kleine Quartierpizzeria: schlichtes Interieur, rote Tischtücher, die Wände mit italienischen Dorflandschaften bemalt. Mittags gibt es für 13.50 Franken Tortellini Carbonara mit Salat, abends für 45 Franken Rindsfilet vom heissen Stein. Er hat fast nur Stammgäste, kaum Laufundschaft. «Ich pflege ein enges Verhältnis zu meinen Gästen. Von ihnen weiss ich auch, dass es in der rei­ chen Schweiz viele Arme gibt, die nicht mal die Krankenkassenprämien zahlen können.» Ein schönes, aber kein soziales Land

Armut. Gino Ramadani kennt sie gut. Auf­ gewachsen in Mazedonien, verlor er seinen Vater, als er 13 Jahre alt war. «Für mich war er Gott. Sein Tod hat mich sehr getroffen.» Mit 15 zog er mit der Mutter und zwei Brü­ dern nach Berlin. «Meine Mutter hatte es mit uns drei Kindern schwer. Sie konnte nicht richtig arbeiten. Wir hatten nicht viel.» Ramadani brach die Schule ab und begann, in einem Restaurant als Tellerwäscher zu arbeiten. Er absolvierte die Gastronomie­ fachschule und führte danach mehrere Res­ taurants. Vor neun Jahren kam er wegen seiner Frau Elvira (36), einer Schweizerin, nach Greifensee, wo er mit ihr und den Kindern Anesa (13) und Demirali (8) lebt. «Mir gefällt die Schweiz sehr. Aber sie ist kein soziales Land. Man muss schon selber dafür sorgen, dass es einem gut geht», sagt der 39­Jährige, der seit fünf Jahren den Schweizer Pass besitzt. Das habe ihm auch

seine Gratisaktion vor Augen geführt: «Ich hätte nicht gedacht, dass so viele Menschen in der Schweiz sich tatsächlich keinen Res­ taurantbesuch leisten können.» «Bei mir muss niemand etwas erklären»

Etwa 100 Gäste hätten bis jetzt kostenlos bei ihm gegessen. Dass er dabei ausgenutzt wer­ den könnte, befürchtet er nicht: «Manchmal schämen sich die Menschen sogar ein biss­ chen, dass sie hier essen, ohne zu bezahlen. Deshalb bestellen sie zu zweit nur eine Pizza oder verzichten auf Getränke. Das jedoch komme für ihn nicht infrage: «Sie sollen so viel bestellen können wie zahlende Kunden. Sie sollen den Abend geniessen.» Dazu gehö­ re auch, dass der Besuch diskret ablaufe. «Ich sehe meistens sehr schnell, wer wegen des Gratisessens hier ist. Bei mir muss nie­ mand irgendetwas erklären.» Mittlerweile ist der Zettel an der Eingangs­ tür fleissig auf sozialen Plattformen wie Facebook geteilt worden. Auch mehrere Medien haben darüber berichtet. Zum einen freut sich der Wirt über so viel Aufmerk­ samkeit. «Ich bekomme viele positive Rück­ meldungen.» Zum anderen möchte er nicht, dass die Gratismahlzeit als Werbeaktion für sein Restaurant missverstanden wird. Daher habe er Fernseh­ und Radioanfragen ab­ gelehnt. «Es geht mir darum, den Menschen etwas zurückzugeben. Mir geht es finanziell gut», sagt Ramadani. Auch deshalb habe er die Aktion bis jetzt noch nicht bereut – im Gegenteil: «Ich hätte den Zettel schon viel früher aufhängen sollen.» MM


24 | MM25, 20.6.2016 | MENSCHEN

Leserforum MM24: Privatschulen Wenn Schule zur Privatsache wird

«Mit einer Pro-Kind-Pauschale könnte man die Ungerechtigkeit beseitigen» Kinder von ärmeren Eltern müssen in einem für sie ungünstigen Lernumfeld ausharren, und die wohl­ habenderen Eltern werden bestraft, indem sie doppelt zahlen: via Steuern für die staatliche Schule und mit dem Schulgeld für die von ihrem Kind besuchte Schule. Mit einer öffentlich finan­ zierten Pro­Kind­Pauschale für alle Schulen, unabhängig von ihrer Trägerschaft, könnte man diese Ungerech­ tigkeit beseitigen. Erwin Ogg, Jona SG Mitglied Elternlobby Schweiz

Die Bundesverfassung fordert klar eine öffentliche Schule, die jedem Kind eine optimale indi­ viduelle Förderung anbietet. Die Sparmassnahmen der vergange­ nen Jahre führen aber zu einem spürbaren Ressourcenmangel und zu Qualitätsverlust an den Schulen. Zu wenig Personal, zu wenig Geld. Beobachtbare Folgen: Lehrkräftemangel, konstant hohe Anzahl Lehr­ personen mit Burn­out­Erkran­ kungen, noch immer fehlendes Gesundheitsmanagement im Lehrberuf, grosse Klassen mit 25 und mehr Lernenden, feh­

lende oder ungenügende Chan­ cengleichheit. Wir verfügen über eine gute bis sehr gute Volks­ schule – was uns jedoch nicht davon entbindet, die unbestrit­ tenen Schwachstellen anzu­ sprechen und anzugehen. Wenn nicht, werden Privatschulen ver­ mehrt Aufgaben der öffentlichen Schule übernehmen. Gegen entsprechende Bezahlung. Hans Joss, via www.migrosmagazin.ch Ich war gezwungen, die Kinder in eine Privatschule zu schicken: Sie wurden gemobbt, die Jün­ gere sogar massiv. Ich habe das Gespräch mit dem Lehrer ge­ sucht. Er weigerte sich, sagte nur, das Kind wolle nicht lernen. Nach Gesprächen mit einer Sozialarbeiterin und einer Stif­ tung fanden wir, dass der Schul­ wechsel das Beste wäre. Meinen Kindern geht es jetzt gut. Erst nachdem meine Tochter gegan­ gen war, führte die Schule eine Krisenintervention ein. Vorher ging es aus finanziellen Gründen nicht ... Ich finde, zum Wohl der Kinder müsste immer eine Sofortreaktion möglich sein. Dolorez Dominguez, via www.migrosmagazin.ch

MM24: Diese Woche

Ein Hoffnungsschimmer für Schuldengeplagte

«Die Wirtschaft nutzt Schwächen des Einzelnen gnadenlos aus»

Niemand landet geplant und mit Vergnügen im Sumpf. Die Wirtschaft nutzt die Schwä­ chen des Einzelnen gnadenlos aus. Eine Korrektur sei erlaubt: Die Schweiz ist eins der am

wenigsten verschuldeten Län­ der. Das ist aber nicht das Glei­ che wie die Verschuldung des einzelnen Einwohners und/oder Bürgers. Die Kredite sind billig, weil die Zinsen billig sind. Mark Gasche, Kirchberg BE Es ist typisch, dass die in den letzten Jahren willkürlich ver­ änderten Steuerberechnungen und vor allem die Steuerpflicht zu fatalen – nach steuerrecht­ lichen Abklärungen eigentlich gar nicht oder zu Unrecht gefor­ derten – Steuerschulden führen. Wenn jemand kein Einkommen hat, hat er eben keine Einkom­ menssteuer zu zahlen. Dies vor allem dann, wenn er belegen kann, wovon er seinen Lebens­ unterhalt finanziert hat, zum Beispiel aus Vermögen oder eben aus einem zinslosen Darlehen. Die Steuerbehörden versuchen dann aber mit allen nur erdenk­ lichen Tricks und erfundenen Erklärungen, doch noch Steuern nach dem Existenzminimum einzutreiben, was Amtsmiss­ brauch nach Art. 312 StGB und ein Verbrechen gegen die Allge­ meinheit bedeutet. Harry J. Heutschi, via www.migrosmagazin.ch

Bilder: Samuel Trümpy, Fotolia, zVg

Privatschulen, die Kinder be­ sonders individuell behandeln können, sind sehr begrüssens­ wert. Ihnen aber, quasi als negatives Beispiel, die Volks­ schule gegenüberzustellen, halte ich für etwas gar bequem: Für Privatschulen, die ihre Kinder inklusive Elternschaft selber auswählen können, ist es wesentlich einfacher, mit gelin­ gender Individualisierung zu brillieren, als für die Volks­ schule, die sich weder Kinder noch Eltern aussuchen kann. Alex Vorburger, via www.migrosmagazin.ch


MENSCHEN | MM25, 20.6.2016 | 25

Mitmachen und gewinnen MM24: Knigge reloaded Darf man im Büro kurze Hosen tragen?

«Hier wäre etwas mehr gesunder Menschenverstand angebracht» Diese alten Zöpfe finde ich völlig lächerlich. Ich will es mit authentischen Menschen und nicht mit unnötig «Unifor­ mierten» (Bankern, Leuten in Führungsposition) zu tun haben. Seien wir doch ehrlich: Die Person hinter dem Bank­ schalter ist doch in einem Polo­ oder T­Shirt nicht unglaub­ würdiger, und ob sie kurze Hosen trägt – die man mehr­ heitlich nicht mal sieht –, sagt

Anzeige

ebenfalls nichts über ihre Qualifikation aus. Das ist nur unnötige Quälerei und Regel­ reiterei – zumal diese Regeln völlig aussagelos sind. Auch hier wäre etwas mehr gesunder Menschenverstand angebracht statt der Fingerzeig. Anuschka Conoci, via www.migrosmagazin.ch Wer diktiert diese ach so deut­ lich zu wiederholenden Regeln über absolute Tabus? Die Bilder­ berg­Konferenz? Oder vielleicht sogar Herr Tingler selbst? In allen der allesamt mitteleuro­ päischen (sprich: Schweizer) Firmen, in denen ich seit 1981 gearbeitet habe, war es absolut kein Problem, im Sommer eine kurze Hose im Büro zu tragen. Hugo Graber, via www.migrosmagazin.ch

Familienweekend im Legoland im Wert von 490 Franken www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff

Online

Unterwegs im Legoland In Günzburg (D) leben Piraten, Burgdamen, Dino­ saurier und Drachen – alle aus Lego. Wir verlosen ein Familienwochenende im Legoland inklusive Übernachtung in einer der drei Burgen sowie drei Legozüge. Teilnahmeschluss ist am 26. Juni, 24 Uhr. Das Migros­Magazin hat für Sie in der Drachenburg Probe geschlafen und alle Attraktionen getestet: www.migmag.ch/legoland


26 | MM25, 20.6.2016 | MENSCHEN

Oliver Kronig

Vom Schlag getroffen

Er war zehn Jahre alt, als er bei einem Starkstromunfall den linken Unterarm verlor. Doch Oliver Kronig liess sich nicht unterkriegen, feierte als Jugendlicher sportliche Erfolge und arbeitet heute als Skilehrer und Bergbeizer. Text: Andrea Freiermuth

D

er Bub wusste nicht, wie ihm geschah. Etwas katapultierte ihn weg. Er flog durch die Luft, roch Verbranntes – und wurde vom Schmerz überwältigt. Als der zehnjährige Oliver Sekunden später auf dem Boden aufschlug, war er bereits bewusstlos. Eine gewaltige Kraft hatte sich seines Körpers bemächtigt: Starkstrom, 15 000 Volt, das 65-Fache dessen, was durch eine übliche Steckdose fliesst. Dabei hatte der Tag im Mai 1982 eigentlich ganz gut begonnen. Das Wetter war schön, es war Samstag, der Nachmittag folglich schulfrei. Oli zog mit Richi und Björn durchs Dorf. Wie so oft war ihr Ziel auch diesmal das Depot der Matterhorn-GotthardBahn gleich neben dem Bahnhof in Zermatt. Auf dem meist menschenleeren Areal spielten sie zwischen ausrangierten Waggons Verstecken, warfen mit Steinen oder taten im Führerstand von Rangierloks so, als lenkten sie einen Zug. Der Schneepflug auf Gleis 21 stand bereits seit einigen Wochen im Depot. An jenem 8. Mai nahmen die drei Buben ihn aber erstmals wirklich wahr – als attraktives Kletterobjekt. Wer zuerst in der Schaufel war, sich

Bild: Thomas Andenmatten

über die Kabine nach oben hangelte und schliesslich als Erster auf dem Dach des Schneepflugs stand, daran erinnert sich Oliver Kronig (44) nicht mehr: «Wir haben nie darüber geredet, wessen Idee es war. Das spielt auch keine Rolle.» Dass sie sich dabei in Lebensgefahr brachten, war keinem der drei Buben bewusst. Ihnen ging es um die Herausforderung, nach oben zu kommen. Alle drei schafften es auf das Dach. Das Schicksal wählte sich dann Oliver aus. Ein Lichtbogen, der tödlich sein kann

Vermutlich berührte er die Fahrleitung nicht einmal. Die Spannung von Stromleitungen kann sich auch ohne direkten Kontakt durch die Luft übertragen, bei 15 000 Volt rund 20 Zentimeter weit. Dabei kommt es zu einem sogenannten Lichtbogen. Laut SBB ist beinah jedes Jahr eine «unbefugte Drittperson» in einen Starkstromunfall verwickelt. In den Jahren 2006 und 2013 gab es sogar je fünf solcher Unfälle. In der Regel versterben die Betroffenen, oder sie tragen schwere Verletzungen davon. Erst kürzlich kletterte ein 21-Jähriger auf einen Güterwagen in der Nähe des Zürcher Bahnhofs

Hardbrücke. Er hat schwerste Verbrennungen erlitten. Oliver Kronig hatte Glück im Unglück. Der Sturz aus rund vier Metern Höhe hätte ihm das Genick brechen, der Schlag hätte sein Herz treffen oder der Strom ihn an die Leitung fesseln können. Es war ein Segen, dass an jenem Tag ein Wanderer auf dem Weg oberhalb des Depots unterwegs war. Er reagierte prompt, trug den Schwerletzten rund 150 Meter weit auf die Hauptstrasse, winkte einen Kutscher herbei und brachte das Kind zum Arzt im Dorf. Dieser bestellte sofort den Helikopter ins Kinderspital nach Zürich. Oliver Kronig verbrachte drei Monate in der Klinik. Er hatte Verbrennungen bis vierten Grades, also bis zur Verkohlung. Vor allem am linken Arm, wo der Strom in seinen Körper eingedrungen war. Während dreier Wochen stand er praktisch immer unter Narkose. Die Ärzte nahmen unzählige Operationen mit Hauttransplantationen vor und versuchten, den Arm zu retten. Irgendwann wachte Oliver auf, und sein linker Unterarm war weg. Welche Folgen ein fehlendes Körperglied haben kann – auf die Berufs-


MENSCHEN | MM25, 20.6.2016 | 27

Starkstromopfer Oliver Kronig: Wegen eines dummen Bubenstreichs hat er einen Unterarm verloren.


MEHR IM SACK.

KTE U D O R P 0 50 nstiger gĂź nirgends

Nicht im abgebildeten Preis inbegriffen: Geschirr, Besteck, Pfannen.. Details zu den Einzelpreisen finden Sie auf www.migros.ch/m-budge et.


MENSCHEN | MM25, 20.6.2016 | 29

wahl, die Freizeit, das Leben überhaupt – war Oliver nicht bewusst. Und das war wohl auch gut so. Die Erwachsenen, allen voran der Spitalpfarrer, versuchten, den Jungen mit der Aussicht auf eine Prothese seelisch aufzubauen. Psychologen zog man Anfang 80er-Jahre noch nicht bei. Oliver wählte intuitiv den richtigen Weg – seinen Weg. Mit dem Schicksal im Reinen

«Ich habe nie mit meinem Schicksal gehadert. Wütend machte es mich hingegen, wenn die Leute Mitleid mit mir hatten, wenn sie das Gefühl hatten, sie müssten mich schonen», sagt Oliver Kronig. Die gut gemeinten Worte vieler Erwachsener verletzten ihn mehr als die Sprüche Gleichaltriger, die ihn zuweilen «den einarmigen Banditen» nannten. Den Spitznamen sah er eher als «Markenzeichen».

Den Respekt der Kollegen holte er sich, indem er ihnen trotz seines Handicaps davonfuhr, auf dem Velo und vor allem auf den Ski. Mehrmals wurde er Zermatter Schüler- und Jugendcupmeister, als Teenager war er im Walliser Skikader: «Der Sport gab mir extrem viel Auftrieb. Vielleicht war er auch eine Art Therapie.» Er habe sich stets dagegen gewehrt, als behindert zu gelten. Wohl mit ein Grund, warum er seit Jahren keine Prothese trägt. Mit 18, in der Sporthandelsschule, realisierte Oliver Kronig, dass es wohl doch nichts werden würde mit einer Karriere als Profiskifahrer: «Das war für kurze Zeit schwierig.» Er habe sich dann aber schnell umorientiert und sich das Ziel gesetzt, Skilehrer zu werden. Heute verbringt Oliver Kronig den ganzen Winter auf seinen geliebten Brettern. Den «Pflug» mit den Anfän-

gern macht er nur an so vielen Tagen pro Saison, wie er Finger hat. Er ist vor allem für Kunden zuständig, die bereits gut Ski fahren und sich abseits der Piste, im freien Gelände, bewegen wollen oder sich einen Skiguide nehmen, um sich im Zermatter Skigebiet zurechtzufinden. Der Traum eines jeden Schneesportlehrers. Im Sommer führt Kronig die familieneigene Bergbeiz «Othmar’s Hütte» im Weiler Ried oberhalb von Zermatt, wo er unter anderem Wildlachsspezialitäten aus Alaska serviert. Stellt er sich manchmal vor, wie es wäre, wenn er noch beide Arme hätte? «Vielleicht wäre es gar nicht so viel anders. Ich wäre wahrscheinlich sowieso Skilehrer geworden und bestimmt in Zermatt geblieben», sagt er. Und dann fügt er an: «Alles, was man erlebt, ist für etwas gut. Vielleicht wäre ich ohne den Unfall längst als Bergführer abgestürzt.» MM

Anzeige

40% günstiger Mit

Gewinn-C ode in jedem Multipac k!

40%

15.45 statt 25.80

Frey Tafelschokolade assortiert 100 g im 12er-Pack, UTZ mit Wettbewerb, 12 x 100 g

ANGEBOT GILT NUR VOM 21.6. BIS 27.6.2016, SOLANGE VORRAT


30 | MM25, 20.6.2016 | MENSCHEN

Peter C. Borer

«Erpressen lassen wir uns nicht»

Für den Schweizer Hotelmanager Peter C. Borer sind Sonderprivilegien für Gäste keine Option, um einer negativen Bewertung im Internet vorzubeugen. Als Chef der Peninsula-Gruppe in Hongkong weiss der 62-jährige Glarner genau, wie man ein Luxushotel auf seriöse Art auf Erfolgskurs steuert. Text: Reto E. Wild

Bilder: Graham Uder/Getty Images


MENSCHEN | MM25, 20.6.2016 | 31

«Das Wi-Fi muss sofort funktionieren», sagt Peter Borer, CEO der Peninsula Hotels in Hongkong. Hier präsentiert er eines der hauseigenen Tablets, mit dem der Gast sämtliche elektrischen Geräte im Zimmer steuern kann.


AKTION 20%

5.95 statt 7.75 Zweifel Big Pack XXL Paprika

20%

5.95 statt 7.60 Zweifel Big Pack XXL Nature

GEWINNE

20%

tolle Frankreich-Preise.

2.45 statt 3.10 Zweifel JouJoux Duo Paprika oder Nature

Mehr Infos auf www.zweifel.ch

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 21.6. BIS 27.6.2016, SOLANGE VORRAT

Zweifel gibts in Ihrer Migros und bei LeShop.ch


MENSCHEN | MM25, 20.6.2016 | 33

Ausgefallene Hotels in aller Welt

www.migmag.ch/ hoteltipps

Hilton oder Intercontinental zu bestehen? Wir haben mit unseren zehn Hotels in Asien, den USA und in Paris ein ganz anderes Produkt abseits der Massen. In den kommenden fünf Jahren eröffnen wir in Istanbul, im burmesischen Yangon und in London weitere Häuser. Diese überschaubare Grösse, bei der ich alle Hoteldirektoren und viele unserer Mitarbeiter kenne, ist unsere Stärke.

Peter Borer, warum sind so viele Schweizer Hoteldirek­ toren im Ausland erfolgreich? Ihr Vorgänger Felix Bieger war 40 Jahre Chef des Peninsula Hongkong. Der Tourismus ist ein wichtiger Industriezweig in der Schweiz, und noch immer wählen viele junge Menschen diese Branche für ihre berufliche Zukunft. Dazu haben wir in der Schweiz sehr gute Hotelfachschulen. Sie arbeiten seit 35 Jahren für die Peninsula­Gruppe. Welches waren die grössten Veränderungen in dieser Zeit? Die Technologie hat enorme Fortschritte gemacht. Wir kommunizieren heute mit dem Gast komplett anders. Vor 35 Jahren erfolgten Hotelreservationen noch per Telex. Heute wird alles via E-Mail abgewickelt. Damals war zum Beispiel China noch ein geschlossener kommunistischer Staat. Heute gehören wir zu den Pionieren in diesem Land. Der Gast ist König, heisst es. Was sollte ein Hotel von einem Kunden nicht tolerieren? Wenn ein Gast unsere Angestellten in einer degradierenden Art behandelt oder etwas verlangt, das nicht legal ist. Dann müssen wir klipp und klar sagen, dass das nicht geht.

Bild: zVg

Haben Sie keine Angst vor Einträgen auf Online­Portalen wie Tripadvisor? Manche Kun­ den drohen, sie würden schlecht über das Hotel schreiben, wenn sie nicht ein besonders schönes Zimmer bekommen. Angst sollte man niemals haben, denn das produziert nur negative Energie. Wir wissen, dass wir ein gutes Produkt zu einem guten Gegenwert bieten. Klar, gibt es auch immer wieder schwierige Kunden. Aber erpressen lassen wir uns nicht. Unsere Angestellten absolvieren ein Trainingsprogramm, das sie im Umgang mit Gästen schult. Das Personal muss in den Gesichtern der Gäste lesen können. Wie kann man das schulen? Hotellerie ist keine Wissenschaft. Unsere Arbeit muss von Herzen

Aber in der Öffentlichkeit ist der Name Peninsula noch immer zu wenig bekannt. Was tun Sie dagegen? In Europa haben wir vor zwei Jahren ein Hotel in Paris eröffnet. Das hilft, den Bekanntheitsgrad zu steigern. Gleiches gilt für unser Projekt in London. Wenn ich auf die Belegungszahlen in den Hotels blicke, bin ich sehr zufrieden. So betrachtet kennen uns doch schon viele Menschen. ( lacht) Das Flaggschiff der Hotelgruppe Peninsula steht in Kowloon/Hongkong.

kommen. Wenn ich jemanden einstelle, dann achte ich weni­ ger auf die Ausbildung als auf den Charakter des Aspiranten. Die Freude am Dienen ist die wichtigste Voraussetzung. Auch in der Hotelbranche muss das Preis­Leistungs­Verhältnis stimmen. Neben der Qualität des Zimmers fliessen heute ja viele andere Faktoren in die Bewertung ein, unter anderem die Kommunikation. Was darf denn der Gast vom Personal erwarten? Vor allem erwartet er immer unverzüglich eine Antwort, und dass man für ihn denkt und ihm Vorschläge für seinen Aufenthalt macht. Wenn er beispielsweise morgen in unserem Hotel in Paris übernachten möchte, müssen wir ihn fragen, ob wir zusätzlich einen Konzertbesuch oder einen Spa-Termin buchen dürfen. So fühlt sich der Gast als Individuum und nicht als Teil einer Massenabfertigung.

Wie hat sich der Hotelkunde im Allgemeinen sonst noch verändert? Dank Internet ist der Gast über Reiseziele und Serviceleistungen wesentlich besser informiert als früher. Das finde ich positiv. Die Peninsula­Hotelgruppe gibt es seit 150 Jahren. Wie hat sie das geschafft? Wir haben das grosse Glück, dass die Besitzerfamilie Kadoorie sich zur Firma bekennt und seit jeher die Aktien in ihren Reihen hält. Das unterscheidet uns von den meisten Hotelunternehmen. Wir sind sehr klein, und die Inhaber sind die Hauptaktionäre unserer Hotels. Und wir sind breit aufgestellt. Zur Gruppe gehören auch die Standseilbahn auf den Hongkonger Hausberg, eine Wäscherei und Golfplätze, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Wie schwer ist es heute, gegen Hotelgiganten wie Marriott,

Weshalb expandierten Sie nicht schon früher nach Europa? Es ist schwierig, eine gute Lage zu finden. Manchmal benötigen wir über zehn Jahre, bis wir einen geeigneten Ort gefunden haben. Sie selbst sind seit fast einem halben Jahrhundert in der Hotellerie tätig. Wann haben Sie sich als Gast letztmals in einem Hotel geärgert? Ärgern bringt nichts, und Fehler gibt es überall. Für mich ist es wichtig, dass die Einrichtungen und Dienstleistungen funktionieren. So erwarte ich, dass die Kleider so schnell wie möglich gebügelt werden. Auch das Wi-Fi muss sofort funktionieren. Traurig finde ich es, wenn das Personal in den Hotels unfreundlich ist. Ansonsten bin ich ein genügsamer Kunde. Was gefällt Ihnen persönlich an einem Hotel? Worauf legen Sie besonderen Wert? Auf die Atmosphäre. Sie ist besonders schwer zu kreieren, weil sie aus Elementen besteht, die man nicht berühren kann: Licht, Duft, Wärme, Ton.


34 | MM25, 20.6.2016 | MENSCHEN

Wenn man ein Hotel betritt, muss es einen umarmen. Damit das funktioniert, muss man unbedingt mit Fachleuten reden, die das Haus gestalten – also mit Architekten, aber auch mit Licht- und Tonspezialisten. Wenn es in Hongkong grau und kalt ist, müssen wir darauf achten, dass das Licht im Haus warm ist und die Luft auch. Und welche Hotels mögen Sie konkret? Wenn ich auf Reisen bin, mag ich Hotels an einem Strand oder auf einem Berg, zum Beispiel das «Jungfrau Wengernalp» im Berner Oberland oder das «Halekulani» in Honolulu auf der hawaiianischen Insel Oahu. Da fühle ich mich sofort wohl. Zu meinen Lieblingshotels gehört auch das Resort «Gili Lankanfushi» auf den Malediven. Es zeichnet sich durch Ruhe und Privatsphäre aus, und man ist mit der Natur verbunden. Ich nenne das scherzhaft Deluxe Camping. Weshalb haben Sie sich entschieden, in Hongkong zu leben und zu arbeiten?

Weil Hongkong eine wunderbare Stadt ist. Sie ist sicher und schön. Wenn Sie auf dem Helikopterlandeplatz des «Peninsula» stehen und den Sonnenuntergang geniessen, ist das unübertrefflich. In Hongkong können Sie wandern oder die Strände geniessen. Hongkong, San Francisco und Rio sind für mich mit die attraktivsten Städte der Welt. Ich bin mit meiner ID-Karte auf Lebenszeit ein begeisterter Hongkonger und werde es bleiben, bis es nicht mehr geht. Also nie mehr zurück in die Schweiz? Mir gefällt es in Hongkong zu gut. Man muss nicht immer das Gefühl haben, auf der anderen Seite sei das Gras grüner. Ich werde noch ein paar Jährchen arbeiten, mindestens bis 2021, wenn unser Haus in London eröffnet wird. Was hat sich für Sie verändert, als Hongkong 1997 von der britischen Kronkolonie zu einer Sonderverwaltungszone Chinas wurde?

Praktisch nichts. Unter dem englischen Kolonialrecht war ich ein Gastarbeiter mit einer Arbeitsbewilligung, die abhängig vom Arbeitgeber war. Mit der Kontrolle der Chinesen bekam ich eine Identitätskarte und kann hier bleiben und wählen. Meine persönliche Situation hat sich also eher verbessert. Wobei Sie nicht wirklich wählen können. Doch. Ich kann unter einer Auswahl von Personen wählen, die für den Legislative Council kandidieren. Die Engländer haben uns Gouverneure geschickt und uns nicht gefragt, wen wir wirklich haben wollen. Was machen Sie, wenn Sie nicht arbeiten? Ich wandere gern und nehme jedes Jahr in Hongkong an einem 100-Kilometer-Marsch teil, der entlang der chinesischen Grenze führt. Ich wandere aber auch gern in Neuseeland und in Japan, und ich gehe zum Skifahren in die Schweiz oder nach Kanada. In Hongkong habe ich einen Personaltrainer,

Anzeige

Aktion 33%

8.40 statt 12.60

Passaia 6 × 1,5 Liter Classic und Light*

20%

5.75 statt 7.20

Passaia 6 × 50 cl Classic und Light* * Passaia Light ist erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 21.6. BIS 27.6.2016, SOLANGE VORRAT

Passaia gibts in Ihrer Migros


MENSCHEN | MM25, 20.6.2016 | 35

mit dem regelmässig trainiere. Wissen Sie, wenn ich nicht gesund wäre, könnte ich mein hektisches Leben nicht durchziehen. Mit wem marschieren Sie denn da 30 Stunden lang? Ich habe meine Freunde und mein Wander­ grüppli. Das sind Kollegen aus dem Geschäft, darunter auch mein Trainer. Wir entdecken gern gemeinsam die Natur im Umland von Hongkong, die sehr schön ist. Das vergisst man immer wieder, wenn man nur die Bilder vom Stadtzentrum sieht. Hongkong gehört zu den grünsten Grossstädten Asiens. Sie haben Ihr Büro im Stadtteil Central auf Hongkong Island. Wo genau sind Sie denn privat zu Hause? Ebenfalls auf Hongkong Island. Zur Arbeit fahre ich mit dem Auto – und zwar selbst, nicht etwa mit einem Chauffeur. Ich habe zu Hause auch keine Angestellten und bügle meine Wäsche selbst. Ich bin eine ganz normale Person.

Wie gestaltet sich Ihre Arbeitswoche? Ich habe einen Beruf, der mich auf Trab hält. Mir wird es nie langweilig. Ich reise sehr viel, um Kunden zu treffen oder an Meetings mit unserem Verwaltungsrat teilzunehmen. Oft sind die Tage ausgefüllt mit Besprechungen und Präsentationen zu unseren neuen Hotel­ projekten in London, Yangon und Istanbul sowie in Chicago und Peking, wo wir derzeit renovieren. Welche Eigenschaften waren für Ihre Karriere hilfreich? Jeder Mensch muss das, was er tut, mit Pas­ sion angehen. Ich bin bald 63 Jahre alt und gehe jeden Morgen mit Freude zur Arbeit. Ich bin sehr dankbar für mein Leben und weiss, dass es privilegiert ist. Dabei bin ich mir bewusst, dass ich eine Verantwortung habe: den Menschen das zurückzugeben, was mir das Leben geschenkt hat. Deshalb arbeite ich wohltätig als Referent und in beratender Funktion an einer chinesischen Universität. MM

Zur Person

Gut 40 Jahre in der Hotellerie Der Glarner Hotelier Peter C. Borer (62) ist CEO der Peninsula Hotels und Executive Director der Mutter­ gesellschaft Hongkong und Shanghai Hotels Limited, die dieses Jahr ihr 150­Jahr­Jubiläum feiert. Nach der Hotelfachschule in Lausanne 1975 war Borer in Luxushotels in Europa und den USA beschäftigt, bevor er sechs Jahre später seine Peninsula­Karriere in Manila startete. 1994 wurde er Hoteldirektor des Flaggschiffs in Hongkong und 1999 Regional­ direktor aller asiatischen Peninsula­Hotels. Der Chef von zurzeit rund 9000 Mitarbeiten­ den wurde 2013 vom US­amerikanischen Fachmagazin «Hotels» zum Welthotelier des Jahres gewählt. Borer ist kinderlos und lebt auf Hongkong Island.

Anzeige

JAHRE

Mehr Auto fürs Geld www.kia.ch

New cee’d_sw, New cee’d, Venga, Rio, Picanto bieten gegenüber Modell Trend eine

Mehrausstattung

Grosse Klasse in Stil und Qualität – wahre Champions!

New Kia cee’d Sportswagon

New Kia cee’d

von bis zu CHF

7’200.–

Kia Venga

Kia Rio

Kia Picanto

Unsere Swiss Champion Modelle mit sensationeller Mehrausstattung! New Kia cee’d_sw Swiss Champion und New Kia cee’d Swiss Champion Mehrausstattung von CHF 3’200.–* Abgebildete Modelle: New Kia cee’d (cee’d_sw) 1.0 L T-GDi Swiss Champion man. CHF 22’750.– (CHF 23’750.–), 4,9 (5,2) l/100 km, 115 (120) g CO2/km, Energieeffizienzkategorie C (C), New Kia cee’d_sw 1.6 L CRDi Swiss Champion man. CHF 25’350.–, 3,9 l/100 km, 102 g CO2/km, Energieeffizienzkategorie A, New Kia cee’d (cee’d_sw) 1.6 L CRDi Swiss Champion aut. CHF 25’950.– (CHF 26’950.–), 4,2 (4,2) l/100 km, 109 (109) g CO2/km, Energieeffizienzkategorie A (A)

3,9

Kia Venga Swiss Champion Mehrausstattung von CHF 7’200.–*

Kia Rio Swiss Champion Mehrausstattung von CHF 4’050.–*

Kia Picanto Swiss Champion Mehrausstattung von CHF 3’450.–*

Abgebildetes Modell: Kia Venga 1.6 L CVVT Swiss Champion man. CHF 24’450.–, 5,9 l/100 km, 139 g CO2/km, Energieeffizienzkategorie E, Kia Venga 1.6 L CVVT Swiss Champion aut. CHF 26’050.–, 6,5 l/100 km, 150 g CO2/km, Energieeffizienzkategorie F

Abgebildetes Modell: Kia Rio 1.4 L CVVT Swiss Champion man. CHF 17’490.–, 5,0 l/100 km, 114 g CO2/km, Energieeffizienzkategorie D, Kia Rio 1.4 L CVVT Swiss Champion aut. CHF 19’090.–, 6,3 l/100 km, 147 g CO2/km, Energieeffizienzkategorie F

Abgebildetes Modell: Kia Picanto 1.2 L CVVT Swiss Champion man. CHF 14’950.–, 4,6 l/100 km, 106 g CO2/km, Energieeffizienzkategorie C, Kia Picanto 1.2 L CVVT Swiss Champion aut. CHF 16’250.–, 5,6 l/100 km, 130 g CO2/km, Energieeffizienzkategorie F

Durchschnitt aller in der Schweiz verkauften Neuwagen: 139 g CO2/km (unverbindliche Preisempfehlung inkl. MwSt.). *Mehrausstattung gegenüber Modell Trend

Rechnungsbeispiele 3,9%-Leasing: New cee’d Sportswagon 1.0 L T-GDi Swiss Champion man., Listenpreis CHF 23’750.–, Leasingrate CHF 266.25, New cee’d 1.0 L T-GDi Swiss Champion man., Listenpreis CHF 22’750.–, Leasingrate CHF 255.05, Venga 1.6 L CVVT Swiss Champion man., Listenpreis CHF 24’450.–, Leasingrate CHF 274.10, Rio 1.4 L CVVT Swiss Champion man., Listenpreis CHF 17’490.–, Leasingrate CHF 196.05, Picanto 1.2 L CVVT Swiss Champion man., Listenpreis CHF 14’950.–, Leasingrate CHF 167.60, Leasingzins 3,9%, eff. Leasingzins 3,97%, Laufzeit 48 Monate, 10’000 km/Jahr, Sonderzahlung 15% (nicht obligatorisch), Kaution 5% vom Finanzierungsbetrag (mind. CHF 1’000.–), obligatorische Vollkasko nicht inbegriffen. Leasingpartner ist die MultiLease AG. Eine Leasingvergabe wird nicht gewährt, wenn sie zur Überschuldung der Konsumentin oder des Konsumenten führt.

Kia Motors AG, 5745 Safenwil, 062 788 88 99


FLUSSFAHRTEN ASIEN

Burma auf dem Irrawaddy

mit den Suitenschiffen RV Thurgau Exotic 1 und 2bbbb

Es het so langs he t

Ra bis Fr.b3a0tt* 0 0.– *Abhängi g vo Saison, W n Auslastung, echselkur s

Rangun–Bagan–Mandalay oder v.v. 17 Tage ab Fr. 2990.– (Rabatt Fr. 3000.– abgezogen, 06.09.16, Suite Hauptdeck)

Links eine Pagode mit glitzerndem, goldenen Dach, rechts ein Tempel aus einheimischem Teakholz gefertigt – was gibt es Schöneres als von der eigenen Suite oder dem gemütlichen Sonnendeck aus die vorüberziehenden Landschaften zu erleben! Goldene Pagoden, beeindruckende Tempel, Rikschas und Pferdekutschen, farbige Märkte und freundliche Leute prägen das faszinierende Land und diese aussergewöhnliche Reise auf dem Irrawaddy. Zu den Highlights der Reise gehört das abwechslungsreiche Programm mit Rundfahrten in Rangun, Pyay und Mandalay, die Rikschafahrten in Danupyu und Magwe, aber auch die Besuche von ursprünglichen Dörfern, der Tempel in Bagan und der Ruinenstadt Ava. Einen Einblick in die burmesische Kultur bietet ausserdem der Besuch einer Töpferei, einer Eisenschmiede und einer Zigarren-Manufaktur sowie die Aufführungen von burmesischen Tänzen und das Puppentheater an Bord der RV Thurgau Exotic.

RV Thurgau Exotic 1 und 2bbbb

In Burma im Kolonialstil gebaute (2009/2012) Holzschiffe im Besitz von Thurgau Travel für max. 21/28 Gäste. Elegant eingerichtet überzeugen sie durch die familiäre Atmosphäre. Die grosszügigen Suiten und Einzelkabinen verfügen über Dusche/WC, Föhn, Safe, Klimaanlage. Die Suiten erstrecken sich über die gesamte Breite des Schiffes, so dass sich der Blick auf beide Ufer bietet. Im Restaurant finden alle Gäste gleichzeitig Platz. Eine kleine Salonbar befindet sich auf dem Sonnendeck. Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt). Top Service und Swiss Management

* Weitere Leistungen und Details im Internet

14 Nächte nur auf dem Schiff mit hervorragender Betreuung durch die Crew unter dem Management von Peter Kaufmann.

Sagaing Mandalay

Thurgau Exotic 2 Mandalay–Rangun Rangun–Mandalay 06.09.16 3000 31.01.17* 300 20.09.16 2800 14.02.17* 300 29.11.16* 300 28.02.17 500 18.10.16 300 14.03.17 700 03.01.17* 300 15.11.16* 300 * nur noch wenige Kabinen verfügbar Daten September 2016 Flüge mit Emirates via Dubai

Nicht inbegriffen: An-/Rückreise zum/vom Flughafen, Versicherungen (wir empfehlen eine Jahresversicherung von Allianz Global Assistance), Getränke, Trinkgelder, Visum Fr. 80.–, Treibstoffzuschläge vorbehalten, Auftragspauschale Fr. 35.– pro Auftrag (entfällt bei Buchung über www.thurgautravel.ch)

Amarapura

y

I r r awa d d

Abreisedaten 2016/17 Es het solangs het Rabatt Thurgau Exotic 1 Mandalay–Rangun Rangun–Mandalay 27.09.16 2700 21.02.17 300 13.09.16 2900 25.10.16* 300 21.03.17 700 07.03.17 500 22.11.16* 300

Unsere Leistungen • Flusskreuzfahrt mit Vollpension an Bord • Flüge ab/bis Zürich mit Thai Airways in G-Klasse (Economy Class) oder anderer IATA Gesellschaft • Transfers, Taxen, Landausflüge und Stadtrundfahrten • Thurgau Travel Schiffsmanagement • Lokale deutschsprechende Reiseleitung

Verlängerungsmöglichkeiten von Okt. bis März 3 Tage Inle See ab Fr. 890.– pro Person* 8 Tage Ngapali Beach ab Fr. 1390.– pro Person* 8 Tage Inle See und Ngapali Beach ab Fr. 1690.– p.P.*

• Authentisches Burma • Luxuriöse Suitenschiffe für 21 bzw. 28 Gäste • 20 m2-Suiten über die gesamte Schiffsbreite mit Wohn- und Schlafzimmer

Preise pro Person in Fr. (vor Rabattabzug) Einzelkabine Hauptdeck 5990 Suite Hauptdeck 5990 Suite Oberdeck Mitte 6390 Suite Oberdeck vorne 6790 Front-Suite Oberdeck, Privatbalkon 7790 Zuschlag Business Class auf Anfrage Details zum Reiseprogramm im Internet oder Prospekt verlangen.

Bagan Sale

Magwe Minhla Thayet Myo Pyay

B U R MA

Shwe Daung

Danupyu

Myan Aung Rangun

Online buchen und sparen

www.thurgautravel.ch

Verlangen Sie J. Büsser oder O. Bissoli

Gratis-Nr. 0800 626 550

Rathausstrasse 5 | 8570 Weinfelden Tel. 071 626 55 00 | Fax 071 626 55 16 | info@thurgautravel.ch

Aussergewöhnliche Reisen zu moderaten Preisen


Migros-Welt MM25

Zahl der Woche

16 200

16 200 Sportlerinnen starteten kürzlich beim Frauenlauf in Bern. Es war ein neuer Teilnahmerekord für den Event, dessen Hauptsponsor die Migros ist. Blogger grillieren

@foolforfood_de

@ cakescookiesandmore.ch

Blogger fotografierten beim Grill-Event und veröffentlichten die Bilder in der Smartphone-App Instagram unter dem Hashtag #migrosgrill. @saison_ch

@foolforfood_de

@kitchwitch

Côte de Boeuf, selbst gemachte Würste, Kalbs­ bäckchen, die «Bacon Bomb» und Pulled Pork – der Grillkurs auf dem Gurten, den die Migros für Foodblogger veranstaltete, bot selbst für erfah­ rene Hobbygriller etwas Neues. Gurten­Chefkoch Patrick Vogel zeigte, wie man auch ohne Küchentechnik wursten kann und liess die Teilnehmer mit flüssigem Stick­ stoff Glace zu­ bereiten. Einig waren sich – trotz vereinzelter Regentropfen – getreu dem Migros­Sommer­ motto alle: So geht Sommer.

Laufsport

10 Meilen Laufen Er gehört zu den beliebtesten Laufsportanlässen der Nordwestschweiz und findet am 25. Juni bereits zum 36. Mal statt: Der «10 Meilen Laufen». Eine abwechslungsreiche und landschaftlich schöne Streckenführung, die von der Altstadt aus über Felder, Hügel und Wälder ins Ziel zurückführt, macht diesen Lauf so speziell. Es werden Strecken über

10 Meilen, entspricht 16,1 Kilometer, und 4 Meilen, entspricht 6,4 Kilometer, angeboten. Beide Läufe können in den Kategorien Running oder Walking absolviert werden. Kinder können dank der Migros gratis starten. Anmeldung und Infos: www.10meilen.ch

Mehr von der Migros Basel ab Seite 85


Aktion 40%

41.95 statt 69.90

Classics by Triumph BH Doreen BH ohne Bügel, in weiss, schwarz oder haut erhältlich, Cup B-D, Grösse 80-105 Cup E, Grösse 80-100

www.triumph.com

40%

40%

29.95 statt 49.90

Classics by Triumph BH Elegant Cotton N BH ohne Bügel, in weiss oder schwarz erhältlich, Cup B-D, Grösse 75-95

32.95 statt 54.90

Classics by Triumph BH Loretta Soft 01 N BH ohne Bügel, in weiss oder schwarz erhältlich Cup B-D, Grösse 75-95

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

AUF ALLE CLASSICS BY TRIUMPH PRODUKTE, ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 21.06. BIS 26.06.2016, SOLANGE VORRAT

THE MAKER OF LINGERIE SINCE 1886

Classics by Triumph gibts in Ihrer Migros


MIGROS-WELT | MM25, 20.6.2016 | 39

Migipedia

Bilder: Alessandro Della Bella, Monika Flückiger, zVg

Die ChäschüechliAlternative Auf Migipedia sucht die Migros nach Zutaten für die Füllung eines neuen Dinkelchüechlis. Ab sofort können Migros-Kunden ihre Ideen auf der Konsumentenplattform kundtun. Ob mit Fleisch, vegetarisch oder auch vegan, alle Vorschläge sind willkommen. Das neue Dinkelprodukt soll salzig und nicht süss sein – exotische Zutaten sind durchaus erwünscht. Das Endprodukt wird die Form eines typischen «Chäschüechlis» haben, und selbstverständlich gehört zur Idee auch ein entsprechender Name für die Neukreation. Infos und mitmachen:

www.migipedia.ch

bugnplay.ch 116 Kinder und Jugendliche aus der ganzen Schweiz haben

diesmal beim Wettbwerb bugnplay.ch des Migros-Kulturprozents mitgemacht. Sie drehten Animationsfilme, tüftelten mit Elektronik und bauten Roboter. Die Gewinnerprojekte stehen nun fest und werden auf der Website zum Wettbewerb vorgestellt. Dominik Landwehr, Leiter Pop und Neue Medien beim Kulturprozent, ist begeistert von den eingereichten Arbeiten: «Wir staunen immer wieder über das hohe Niveau, etwa im Bereich Games und Animationsfilme. Im Bereich Robotik sehen wir einen sehr souveränen Umgang mit komplexen Technologien.» Alle Infos zum Wettbewerb auf: www.bugnplay.ch

WWF-Studie

Migros als Vorreiter Grosse Ehre für die Migros: Gemäss einer Studie des WWF International ist sie im Bereich der Nachhaltigkeit eines von 22 führenden Unternehmen weltweit. Für die Studie Slow Road to Sustainability – der lange Weg zur Nachhaltigkeit – hat der WWF 256 der wichtigsten Firmen unter die Lupe genommen, darunter grosse Markenhersteller von Konsumgütern und Detailhändler. Die Umweltschutzorganisation hat überprüft, wie weit die

Bemühungen dieser Unternehmen gehen, alle oder den grössten Teil ihrer Agrarrohstoffe aus nachhaltigen Quellen zu beschaffen. Allerdings haben sich nur 22 dieser Unternehmen öffentlich verbindliche Ziele, zum Beispiel auf Webseiten, gesetzt, bis wann und in welchem Umfang sie auf nachhaltig produzierte Rohstoffe umstellen werden. Dazu gehören Palmöl, Holz für die Papierherstellung, Rohrzucker, Soja und Fisch.

Nachhaltiger Fischfang: Die Migros verkauft Thunfisch, der mit der Angel gefangen wurde.


40 | MM25, 20.6.2016 | MIGROS-WELT

Götz Rehn

«Bio ist keine Mode»

Alnatura-Gründer Götz Rehn hat den Trend zu Bioprodukten um Jahrzehnte vorweggenommen. Auch privat setzt der grüne Pionier auf Bio. Text: Michael West

1984 waren naturnahe Lebens­ mittel viel weniger etabliert als heute. Warum haben Sie früher als andere an Bio geglaubt? Biolebensmittel ergaben für mich damals schon Sinn, weil wir durch biologischen Landbau den Zustand unserer Erde verbessern können. Sinnvolles mit Genuss zu verbinden, ist eine äusserst positive Erfahrung. Ich freue mich, dass immer mehr Menschen genau diese Erfahrung suchen – auch wenn es letztlich noch viel zu wenige sind. Biolebensmittel sind doch in­ zwischen sehr beliebt. Glauben Sie denn, dass die Nachfrage nach solchen Produkten weiter zunehmen wird? Ja, ganz sicher. Denn Bio ist ja kein flüchtiger Modetrend, sondern hat mit dem tief verankerten Wunsch der Menschen zu tun, etwas Sinnvolles zu bewirken. Quantitativ gibt es im Bio-Markt viel Luft nach oben. Vier Prozent Bio-Marktanteil in Deutschland und sieben in der Schweiz sind noch viel zu wenig. Was macht für Sie den Kern der Bio­Philosophie aus?

Es geht um grundsätzliche Fragen: Was bewirkt mein Handeln als Konsument? Wie verhalte ich mich verantwortungsvoll? Biolebensmittel sind eine Antwort auf solche Fragen. Denn Biolandbau verbessert den Boden, schützt die Gewässer und fördert die Artenvielfalt. Können Sie den Biogrundsätzen noch konsequent treu bleiben, obwohl das Unternehmen Alnatura mit den Jahren stark gewachsen ist? Selbstverständlich, denn das Vertrauen unserer Kunden und die ständig wachsende Nachfrage liegen ja gerade an unseren hohen Standards. Darum legen wir weiterhin sehr strenge Massstäbe an: So stammen die landwirtschaftlichen Zutaten in unseren Produkten zu hundert Prozent aus zertifiziertem Bioland­ bau. Bei unseren Säften handelt es sich immer um Direktsäfte, nie um Konzentrate. In der Schweiz ist die Migros die Partnerin von Alnatura. Warum passen diese beiden Unternehmen zusammen? Die sozialen Ideen von MigrosGründer Gottlieb Duttweiler haben mich schon als jungen Menschen fasziniert und geprägt. Duttweiler verstand sich konsequent als Anwalt der Kunden und entwickelte eine ganz neue Form des Detailhandels. Die Migros und Alnatura haben viel gemeinsam: das Anliegen, unser Wirtschaftsleben neu zu denken, eine starke Kundenorientierung und das Engagement für Nachhaltigkeit. Alnatura war bisher vom deutschen Markt geprägt. Lassen Sie sich nun auch von der Migros und den Schweizer Kunden zu neuen Produkten inspirieren? Wir sehen, dass die Schweizer grossen Wert auf hochwertige Lebens-

mittel legen. Das ist für uns ein Ansporn und eine Inspiration. Die Zusammenarbeit mit Schweizer Herstellern wollen wir weiter ausbauen. Schon jetzt produzieren ein halbes Dutzend Schweizer Unternehmen einige der Alnatura-Lebensmittel. In Zukunft sollen es noch mehr werden. Alnatura­Produkte waren in der Schweiz schon mehrmals von Rückrufen betroffen. Sind Ihre Produkte verderblicher als konven­ tionell hergestellte Lebensmittel? Wir nehmen die Verantwortung gegenüber unseren Kunden sehr ernst. Deshalb nehmen wir im Zweifelsfall ein Produkt sofort aus den Regalen, wenn es unseren hohen Qualitätsvorgaben nicht genügt. Nach zwei oder drei Rückrufen von Lebensmitteln derselben Marke kann der Eindruck einer Häufung entstehen. Mit über 1200 Alnatura-Produkten haben wir allerdings ein sehr umfangreiches Sortiment. Wenn wir uns also zu einem Rückruf entscheiden, hat das nichts mit einer grösseren Verderblichkeit unserer Produkte zu tun, sondern mit unserem kompromisslosen Qualitätsmanagement. Wie ernähren Sie sich selber? In meinem Haushalt finden sich ausschliesslich Bio-Lebensmittel. Ich liebe einfache Rezepte mit wenigen, aber hochwertigen Zutaten. Von einem Biobauern, der unsere Alnatura-Märkte im Raum Frankfurt beliefert, kaufe ich regelmässig die wirklich exzellenten Demeter-Kartoffeln. Mit etwas Alnatura-Butter und grobem Salz ein wahrer Genuss! Auf meinen vielen Reisen gebe ich immer Bioprodukten den Vorrang, wenn ich wählen kann. Ich halte meine Sinne offen und lasse mich unterwegs zu neuen Produktideen anregen. MM Infos zu den Alnatura-Produkten in der Migros unter: www.alnatura.ch

Bild: Oliver Rüther / Laif / Keystone

Götz Rehn, bevor Sie 1984 Alnatura gegründet hatten, hatten Sie fünf Jahre lang in verschiedenen Funktionen für Nestlé gearbeitet. Der Wechsel vom Grosskonzern zum Engagement für Biobauern­ höfe ist nicht gerade naheliegend. Für mich war dieser Schritt nur logisch. Ich habe bei Nestlé viel gelernt – vor allem im Vertrieb und bei der Produktentwicklung. Die Zeit in diesem Konzern verstärkte aber auch meinen Wunsch, etwas Eigenes zu gestalten. Ich wollte ein Unternehmen gründen, das seinen Mitarbeitern eine sinnvolle Tätigkeit bietet und das respektvoll mit der Erde umgeht.


MIGROS-WELT | MM25, 20.6.2016 | 41

Alnatura-Geschäftsführer Götz Rehn war bereits als junger Mann von Gottlieb Duttweilers Ideen fasziniert.

Zur Person

Erfolgreicher Bio-Wegbereiter Götz Rehn (65) ist der

Gründer und Geschäftsführer des Unternehmens Alnatura mit Sitz in Hessen. Der Volkswirt war stets vielseitig interessiert und nahm zum Beispiel neben dem Studium Unterricht bei einem Bildhauer. Sein 1984 gegründetes Unternehmen Alnatura ist heute die beliebteste Marke für Bio-Lebensmittel in Deutschland. Alnatura hatte im vergangenen Jahr 2530 Mitarbeiter und machte einen Umsatz von 760 Millionen Euro. Bei den Migros-Kunden sind die 300 ins Sortiment integrierten Alnatura-Produkte neben den vielen einheimischen Bio-Lebensmitteln sehr beliebt. Der Umsatz der Migros mit Bioprodukten wuchs im Jahr 2015 um insgesamt 14,8 Prozent.


Von Klein bis Gross: startklar für den

3.80

Wiro Notizbuch A5, kariert, FSC erhältlich in diversen Sujets, pro Stück

10.60

Caran d’Ache Farbstifte, FSC 12 Stück

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 21.6. BIS 27.6.2016, SOLANGE VORRAT

8.90

Fasermaler im 24er-Set pro Set

49.90

Schulthek erhältlich in diversen Sujets, z.B. Stars of Love rosa, pro Stück


Schulanfang.

20%

3 für 2

6.70 statt 10.05

Ordner gross, hellblau 3 Stück

19.60 statt 24.50

Stabilo Point 88 25 Stück

49.90

Cockpit Rucksack erhältlich in diversen Farben, z.B. navy-rot, pro Stück

11.80

Schüleragenda erhältlich in diversen Sujets, pro Stück


44 | MM25, 20.6.2016 | MIGROS-WELT

Zahlen und Fakten

Schweizer Biobauern auf Erfolgskurs Die Biomilchkuh

geniesst regelmässigen Auslauf und frisst viel Grünfutter und Heu. Das gewährleistet den hohen Fettsäuregehalt in Biomilchprodukten. Rund 3300 Betriebe versorgen unsere Lieferanten täglich mit 603000 Liter Milch zur Weiterverarbeitung.

1

Biologische Landwirtschaft

«Ein sinnvoller Kreislauf»

Biolandbau ist eine Herausforderung. Dennoch hat sich Hans Metzger entschlossen, seinen Hof auf Bioproduktion umzustellen. Im Interview erklärt er, warum sich der Mehraufwand lohnt. Text: Andreas Dürrenberger Bild: Tobias Sutter

Das Apfelparadies

liegt im Thurgau. Topaz, Elstar und Gala gedeihen hier prächtig. 45 Bio-Apfelproduzenten bauen dort nach Bio-Richtlinien an. In ertragsreichen Jahren dünnen sie die Blüten aus, damit aus den übrigen perfekte Äpfel wachsen.

2

Den Biohirseanbau

kultivierten im letzten Jahr 30 Produzenten auf 50 Hektar und ernteten dabei 125 Tonnen Rohhirse, um den steigenden Bedarf an Speisehirse durch den inländischen Anbau abzudecken. Hafer wird im Bioanbau gern nach anderem Getreide gepflanzt, um die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten. Im Jahr 2015 wurden insgesamt 137 Hektar Speisehafer von 75 Produzenten nach den Richtlinien der Bio Suisse angebaut.

4

Quellen: Bio Suisse, Biofarm Genossenschaft

D

ie Landschaft rund um Möhlin im Aargauer Fricktal ist geprägt von weiten Feldern mit Getreide, grünen Wiesen und Wäldern, der nahe Rhein markiert die Grenze zu Deutschland. Hier liegt der Tannenhof von Bauer Hans Metzger. 1993 hat er den Hof von seinen Eltern

übernommen und betreibt Ackerbau und Viehzucht. Mit Sohn David, der eine Lehre als Landwirt absolviert hat, ist die Fortführung der bäuerlichen Familientradition bereits gesichert. Nebst Sojabohnen für die Tofuherstellung und Kürbissen baut Hans Metzger Futterweizen und Mais für seine Kühe an.

Hans Metzger, seit wann sind Sie Biobauer? Wir halten uns seit zwei Jahren an die Richtlinien von Bio Suisse, zuvor haben wir nach dem IP-Suisse-Standard produziert. Es dauert zwei Jahre, bis ein Betrieb die vollwertige Bio-Zertifizierung erhält. Unser Hof befindet

Illustration: illumueller.ch; Bild: Tobias Sutter

3


MIGROS-WELT | MM25, 20.6.2016 | 45

Migros-Bio Bratbutter, 250 g* Fr. 6.90

Migros-Bio Schweizer Hirseflocken, 500 g Fr. 4.90

Hans Metzger betreibt auf seinem Hof in Möhlin AG Ackerbau und Viehzucht.

frage nach Bioprodukten gross ist, hoffen wir so auf eine bessere Wertschöpfung. Für unsere Kühe können wir das nötige Futter selbst anbauen und produzieren gleichzeitig eigenen Dünger für den Ackerbau. So entsteht ein sinnvoller Kreis­ lauf. Nicht zuletzt möchte ich meinem Sohn eine gute Zu­ kunftsperspektive bieten. Der Anstoss für die Umstellung auf Bio kam auch von ihm. Wo liegen die Herausforderungen in der Bioproduktion? Da wir im biologischen Anbau keine chemisch­synthetischen Insektizide einsetzen, sind Schädlinge ein Risiko. Auch Unkraut ist eine Herausforde­ rung, aber es stellt keine Gefahr dar. Da wir keine Unkraut­ vernichter verwenden, sondern mechanisch und teilweise von Hand jäten, ist der Arbeitsauf­ wand im Vergleich zur konven­ tionellen Landwirtschaft höher.

sich jetzt im zweiten Jahr der Umstellung. Weshalb haben Sie sich entschlossen, Ihren Hof auf Biolandbau umzustellen? Bei der Struktur unseres Hofs ergibt das einfach Sinn. Flächenmässig können wir nicht weiterwachsen. Da die Nach­

Die Migros führt nebst Produkten mit Bio-Label auch solche mit dem Label «Bio in Umstellung». Welche Bedeutung hat das für Sie? Das finde ich eine gute Sache! Damit eröffnet sich uns schon während der Umstellungszeit eine Absatzmöglichkeit für unsere Produkte. Natürlich erhalten wir noch nicht den gleichen Preis wie für vollwer­ tige Bioware, dennoch werden wir für den Mehraufwand, den die Bioproduktion mit sich bringt, entschädigt. MM

Migros-Bio Schweizer Haferflöckli, 400 g Fr. 1.95

Migros-Bio Halbfettquark, 250 g* Fr. 1.60

Migros-Bio Vollmilch UHT, 1 l Fr. 1.80

Migros-Bio Schweizer Apfelringe, 120 g Fr. 6.10

Migros-Bio Magerquark, 250 g Fr. 1.35

Migros-Bio Crème fraîche, 200 g* Fr. 3.25 * in grösseren Filialen

Ein Teil von

Migros-Bio steht für eine Landwirtschaft im Einklang mit der Natur. Das Bio-Sortiment umfasst über 1300 Produkte.


46 | MM25, 20.6.2016 | MIGROS-WELT

Grillieren

Bio ist Trumpf – auch auf dem Grill Ob Kalbsbratwürste, Pouletbrüstli oder Fisch: Die Migros führt ein umfangreiches Sortiment an Fleisch, Wurst und Fisch in erstklassiger Bioqualität. Bio ist nachhaltig und gewährleistet artgerechte Tierhaltung. Das bedeutet, dass Rind, Schwein, Kalb und Huhn genügend Auslauf haben. Chemischsynthetische Pestizide sind beim Anbau von Biofutter ebenso verboten wie die

Verwendung von Antibiotika. Fisch und Meeresfrüchte stammen aus möglichst naturnahen Zuchten. Das heisst, die Tiere leben in grosszügig bemessenen Gehegen im Süss- oder Meerwasser und erhalten nur biologisches Futter. Gute Argumente, um auf Bioprodukte für den Grill zu setzen. Mehr Infos rund ums Grillieren auf www.so-geht-sommer.ch

Auch Fische wie Dorade und Lachs stammen aus biologischer Zucht.

Bilder (Food): Tina Sturzenegger; Styling: Sandro Corra Bild (Portrait): Daniel Ammann

Migros-Bio Dorade, per 100 g Aktueller Tagespreis


MIGROS-WELT | MM25, 20.6.2016 | 47

Migros-Bio Lachsfilet mit Haut, per 100 g Aktueller Tagespreis In grösseren Filialen

Migros-Bio Rindsentrécote aus der Schweiz per 100 g Fr. 8.10 In grösseren Filialen

Migros-Bio Schweinskotelett aus der Schweiz, per 100 g Fr. 2.75 In grösseren Filialen

Chefmetzger Andreas Helg ist seit acht Jahren in der Migros Wil SG für die Fleischtheke verantwortlich. Andreas Helg

«Wir befinden uns im Bioboom» Andreas Helg, was zeichnet Bioqualität aus? Nebst einer tierfreundlichen Haltung, die hervorragende Qualität des Fleisches. Verlangen die Kunden Bioqualität? Wir haben viele Kunden, die auf Bio bestehen. Die umsichtige Art der Biobauern, das Tier zu halten, zu betreuen und zu füttern, macht sich auch in einer besseren Qualität des Fleisches bemerkbar. Kaufen Kunden generell mehr Biofleisch? Wir befinden uns im Bioboom. Man gibt gerne etwas mehr Geld für Qualität und Tierwohl aus. Besonders beliebt ist unser eigenes Bio-Label beim Rindfleisch, das Bio-Weide-Beef und Bio-Schweinefleisch. Die Produzenten sind sehr innovativ und vergrössern ihr Sortiment laufend. Das schätzen unsere Kundinnen und Kunden. Welche Bioprodukte grillieren Sie selbst am liebsten? Edelstücke vom Bio-Weide-Beef wie Hohrücken, Entrecôte, Filet und Huft. Mein ganz besonderer Favorit ist das Hohrückensteak.

Migros-Bio Spareribs aus der Schweiz per 100 g Fr. 2.60 In grösseren Filialen

Muss man Biofleisch anders zubereiten? Da Bio-Tiere mehr Zeit brauchen, bis sie ihr Schlachtgewicht erreichen, würde ich bei grossen Stücken die Garzeit erhöhen. Bio-Fisch kann gleich wie konventioneller Fisch zubereitet werden.


48 | MM25, 20.6.2016 | MIGROS-WELT

Marinierte Pfirsichschnitze vom Grill sorgen als Beilage für überraschende Geschmacksmomente.

Migros-Bio Pouletbrust, per 100 g Fr. 4.90

Migros-Bio Pouletunterschenkel, per 100 g Fr. 2.30

Migros-Bio Bratwurst, 2 Stück, 280 g Fr. 6.20

Migros-Bio Cervelat, 2 Stück, 200 g Fr. 3.10* statt 3.90

In grösseren Filialen

In grösseren Filialen

In grösseren Filialen

In grösseren Filialen

Migros-Bio Hacksteak, Schweiz 2 Stück, per 100 g Fr. 2.75


MIGROS-WELT | MM25, 20.6.2016 | 49

Wissenswertes

Tipps und Tricks rund ums Grillieren

1 2 3 4

Für eine Grillparty mit mehreren Gästen ergibt es Sinn,

sich einen zweiten kleineren Grill bei den Nachbarn auszuleihen. So ist garantiert, dass alle Gäste gleichzeitig an der Tafel Platz nehmen können. Ein kluges Timing ist das A

und O beim Grillplausch. Aber bei Fleisch, Poulet, Fisch und Würsten unbedingt darauf achten, dass die Kühlkette eingehalten wird. Alle benötigten Zutaten sollten gerüstet, das Fleisch mariniert und die Getränke kalt gestellt sein. Die Glut muss schön gleichmässig glühen, bevor das Grillgut auf den Rost kommt. Grillierte Früchte wie Ananas, Pfirsich und Melone vertragen sich wunderbar

mit Schweinefleisch und Poulet aller Art. In Balsamico getränkte Cherrytomaten passen toll zu Lammfleisch, Hacksteak und Spareribs. Beim Einschneiden ist Wurst nicht gleich Wurst.

Kalbsbratwurst und Cervelat können eingeschnitten werden, denn sie sind bereits gekocht. Die Schweinsbratwurst ist eine rohe Wurst und verträgt keine Einschnitte, da sie sonst platzen könnte. Für alle gilt: bei konstanter Hitze grillieren und mit einer Grillzange (keine Gabel!) wenden.

Migros Bio steht für eine Landwirtschaft im Einklang mit der Natur. Das Bio-Sortiment umfasst über 1300 Produkte.

Migros-Bio Rindsplätzli, Schweiz, per 100 g Fr. 5.50 In grösseren Filialen

Migros-Bio Schweinsnierstück, Schweiz gewürzt, per 100 g Fr. 3.75* statt 4.70

Migros-Bio Spareribs, Schweiz per 100 g Fr. 2.60 In grösseren Filialen

Ein Teil von

* Aktionspreise gültig vom 21. bis zum 27. Juni


20% günstiger 20%

3.40 statt 4.25

Heidi Alpkräuterspeck* Schweiz, 100 g

20%

7.80 statt 9.80

Heidi Berg Bündnerfleisch* Schweiz, per 100 g

20%

5.80 statt 7.30

Heidi Zvierli-Plättli* Schweiz, per 100 g

20%

1.95 statt 2.45

Heidi Bündner Bergrahmkäse per 100 g

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 21.6. BIS 27.6.2016, SOLANGE VORRAT

20%

5.25 statt 6.60

Heidi Heugade Rohschinken* Schweiz, per 100 g

20%

3.10 statt 3.90

Heidi Wildheuer Salsiz* Schweiz, 70 g


MIGROS-WELT | MM25, 20.6.2016 | 51

Aus der Region. Für die Region.

MigrosGenossenschaft Neuenburg-Freiburg

1

Herkunft Die Forellen kommen aus einer Fischzucht in Neirivue FR (Gruyère). Über die Herkunft und alle Verarbeitungsschritte wacht die unabhängige interkantonale Zertifizierungsstelle OIC, die bestimmt, ob das Produkt das Label erhält.

Räucherforelle aus NeuenburgFreiburg Der Wunsch nach regional produzierten Lebensmitteln wächst. Die Migros kommt dem seit 1999 nach und erweitert stetig das Sortiment ihrer Produkte mit dem Label «Aus der Region. Für die Region.» Dieses Label erhalten nur Produkte, die aus der Migros-Region stammen, in der sie auch verkauft werden. Die Familie Wolf mit Sitz am Neuenburgersee liefert geräucherte Forellenfilets an die Migros-Genossenschaft Neuenburg-Freiburg. Lesen Sie, welche Anforderungen erfüllt sein müssen, damit die beliebten Fischfilets das regionale Label tragen dürfen. Wertschöpfung Das Label bekommt ein Produkt nur, wenn auch die Wertschöpfung zu mindestens zwei Dritteln in der Region bleibt. Sowohl die Aufzucht der Forellen als auch die Verarbeitung erfolgen in der Region. So können die Kontrolleure des OIC grünes Licht für die Vergabe des Labels geben.

4

Wettbewerb

Hätten Sie gewusst,

2

Illustrationen: Flavia Travaglini

Verarbeitung Die Forellen werden von Neirivue zur Familie Wolf nach Chevroux am Neuenburgersee gebracht. Dort werden die Fische filettiert und geräuchert. Für das Räuchern wird Buchenholz verwendet, das auch zum Teil aus der Region stammt.

... dass in der MigrosRegion Neuenburg-Freiburg über 600 Produkte mit dem Label «Aus der Region. Für die Region.» angeboten werden?

Forellenfilet, per 100 g Aktueller Tagespreis Erhältlich in den Filialen der Migros-Genossenschaft Neuenburg-Freiburg

3

Zutaten Die Hauptzutat eines Produkts mit dem Label «Aus der Region. Für die Region.» muss zu hundert Prozent regionaler Herkunft sein. Das ist bei den Forellenfilets einfach. Weitere Zutaten, wie zum Beispiel das Salz, müssen nicht zwangsweise aus der Region stammen, sofern sie in geringen Mengen verwendet werden. Wenn möglich sollten sie jedoch aus der Schweiz sein. Dies trifft so auch bei den geräucherten Forellenfilets zu.

Machen Sie mit beim grossen Wissensquiz durch die Regionen und gewinnen Sie attraktive Preise im Gesamtwert von 10 000 Franken.

Teilnahme auf www.ausderregion.ch

Dank jahrzehntelangem Engagement finden Sie heute rund 8000 Produkte von regionalen Produzenten in Ihrer Migros.


52 | MM25, 20.6.2016 | MIGROS-WELT

Fussball-EM 2016 für Feinschmecker

Gruss aus der Küche

Wer darf weiter vom Titel träumen? Während beim EM-Turnier in Frankreich erste Entscheidungen reifen, geht der kulinarische Wettstreit der Landesküchen im Migros-Magazin in die dritte Runde. Heute am Start: Belgien, Ukraine, Schweiz, Rumänien und Schweden. Text: Sonja Leissing

Mit Wettbewerb Gewinnen Sie einen Pelletgrill oder ein Schweizer Fussballfan-Set Seite 69

Das National­ gericht Moules et frites ist in Belgien auch bei Touristen sehr beliebt.

Rezepte: Katrin Klaus


Mehr zur Landesküche der EM-Teilnehmer auf

MIGROS-WELT | MM25, 20.6.2016 | 53

www.migmag.ch/ em-kochen

Moules et frites aus Belgien Zutaten für 4 Personen

2 kg 1 1 2 100 g 30 g 1 TL 2 ½ Bund 2 dl 1 dl

Miesmuscheln Knoblauchzehe kleine Zwiebel Selleriestangen Karotten Butter Pfefferkörner Lorbeerblätter Thymian trockener Weisswein Fischfond

Zu Tisch mit Richard Balsamo

«Belgien ist ein Land für Schlemmer»

Zubereitung

Die Muscheln unter fliessendem kaltem Wasser gut waschen. Offene Muscheln aussortieren. Knoblauch und Zwiebel fein hacken. Selleriestangen und Karotten in sehr dünne Scheiben schneiden. Knoblauch, Zwiebel, Sellerie und Karotten in einer grossen, weiten Pfanne in der Butter ca. 4 Minuten dünsten. Pfeffer, Lorbeer, Thymian und Muscheln beigeben. Zugedeckt bei grosser Hitze ca. 8 Minuten garen, bis sich die Muscheln öffnen. Weisswein und Fischfond beigeben. Gut umrühren und ca. 2 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Dazu passen Pommes frites. Zubereitungszeit ca. 25 Minuten

Bilder: Christine Benz (Food), Paolo Dutto (Portraits) Styling: Vera Guala Illustrationen: Rahel Eisenring

Pro Person ca. 60 g Eiweiss, 20 g Fett, 21 g Kohlenhydrate, 2250 kJ/540 kcal

Restaurantleiter Richard Balsamo (41) leitet das Bruxelles Café in Lausanne. Nie möchte er darauf verzichten, seine Kochjacke anzuziehen und die geliebten belgischen Gerichte zuzubereiten. Richard Balsamo, seit wann leben Sie in der Schweiz?

Ich bin ein echter Schweizer, aber ich reise mindestens einmal pro Jahr nach Belgien – und das immer wieder gern. Was ist typisch für die belgische Küche?

Belgien ist ein Land für Schlemmer. Die Küche ist vielfältig und familiär. Sie ist berühmt dafür, die lokalen Biere auch in der Küche einzusetzen und so wunderbare Gerichte hervorzubringen. Und — viele unserer Produkte sind auf der gan-

zen Welt bekannt: die Schokolade, die Caramel-Spekulatius, Pommes frites, Waffeln oder die Eupener Bierwurst. Was ist Ihr Lieblingsgericht?

Ich liebe flämische Rinder-Karbonade, Miesmuscheln mit Pommes frites, Garnelenkroketten oder Chicorée-Gratin. Was gefällt Ihnen in der Schweiz besonders?

Der vielfältige Kultur- und Sprachenmix und die atemberaubenden Landschaften mit ihren Bergen, Seen, Weinbergen und die regionalen Spezialitäten. Was schätzen Sie an Belgien?

Die Stimmung in den Frittenbuden, die Entdeckung neuer Biersorten und die nette Art der Leute.

2 11 3 4

8

9 5 10 6

1

7

Belgiens Küchen-Elf 1 Schokolade – zergeht auf der Zunge 2 Bier – belegt die belgische Braukunst 3 Pommes frites – begleiten Fisch und Fleisch 4 Miesmuscheln – verzaubern nicht nur Touristen 5 Spekulatius – nascht man gern zum Kaffee 6 Carbonnade flamande – ist ein Eintopf mit Bier 7 Chicorée – geniessen die Belgier im Gratin 8 Blutwurst – ist für Liebhaber deftiger Kost 9 Lebkuchen – wurde in Belgien erfunden 10 Rosenkohl – nennt man auch «Brüsseler Kohl» 11 Tarte al Djote – punktet mit viel Gemüse


54 | MM25, 20.6.2016 | MIGROS-WELT

Die gefüllten Kartoffeltätschli sind mit Crème fraîche ein Gedicht.


Aktion 20%

40%

1.80 statt 2.25

Optigal Pouletflügel nature oder gewürzt Schweiz, z.B. gewürzt, per kg, 8.– statt 14.50

25%

1.85 statt 2.50

Mango Peru/Südafrika, pro Stück

Migros-Bio Le Gruyère mittelreif per 100 g

20%

Sortimentsaktion Gesamtes Heidi Charcuterie-Sortiment* z.B. Berg Bündnerfleisch, Schweiz, per 100 g, 7.80 statt 9.80

50%

Sortimentsaktion Alle Cucina & Tavola Essbesteck-Serien, Küchenmesser oder Scheren sowie Victorinox Küchenmesser z.B. Cucina & Tavola Küchenschere, 1.95 statt 3.90, gültig bis 4.7.2016 *Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. Genossenschaft Migros Basel Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 21.6. BIS 27.6.2016, SOLANGE VORRAT

20%

1.90 statt 2.40

TerraSuisse Schweinskoteletts mager per 100 g

40%

Sortimentsaktion Gesamtes Damen-Tag- oder -NachtwäscheSortiment (ohne Mey), z.B. Ellen Amber Pure Cotton Slip Maxi, 2 Stück, weiss, Gr. 40, 5.85 statt 9.80, gültig bis 26.6.2016


Marktfrisch einkau 30%

M-Classic- oder TerraSuisse-Kalbfleischwurst* Schweiz, z.B. TerraSuisse, hauchdünn, per 100 g, 2.– statt 2.90

M-Tipp KRÖNENDER LACHS Hat jemand behauptet, eine Kartoffelsuppe eigne sich nicht als Gang für ein raffiniertes Menü? Dann sollten Sie das Süppchen mal mit einer oder zwei Tranchen Limonen-Rauchlachs toppen. Alle Zutaten dafür finden Sie in Ihrer Migros, das Rezept unter www.saison.ch/m-tipp.

30%

12.90 statt 18.60

Migros-Bio Limonen Rauchlachs im Duo-Pack Zucht aus Irland, 2 x 100 g

20%

1.80 statt 2.30

Sbrinz per 100 g

20%

1.30 statt 1.70

Kopfsalat grün oder rot «Aus der Region.» pro Stück, z.B. grün

20%

1.25 statt 1.60

Gurken «Aus der Region.» pro Stück

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. Genossenschaft Migros Basel ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 21.6. BIS 27.6.2016, SOLANGE VORRAT

20%

3.80 statt 4.75

Migros-Bio Schweizer Eier aus Freilandhaltung, 6 Stück à 53 g+


fen. NUR DIESEN

DONNERSTAG BIS

SAMSTAG

20%

Migros-Bio-Cervelas oder -Walliser Schweinsnierstück getrocknet* z.B. Cervelas, Schweiz, 2 Stück, 200 g, 3.10 statt 3.90

40%

3.10 statt 5.20

TerraSuisse Rindssteak mariniert per 100 g, gültig vom 23.6. bis 25.6.2016 ANGEBOT GILT SOLANGE VORRAT UND IN HAUSHALTSÜBLICH

6.60 statt 9.50

8.25 statt 16.50

Optigal Poulet ganz nature, 2 Stück Schweiz, per kg

2.90 statt 3.55

Hinterschinken mit Tomaten/Basilikum Schweiz, per 100 g

EN MENGEN.

50%

30%

15%

23.6.–25.6.2016

TerraSuisse Kalbsbratwurst im 3er-Pack 3 x 2 Stück, 840 g

20%

6.05 statt 7.60

TerraSuisse Kalbsplätzli per 100 g


20%

Sortimentsaktion Alle San Antonio Panettone und Pandoro z.B. Panettone am Meter, 440 g, 5.20 statt 6.50

30%

9.70 statt 13.90

Don Pollo Pouletschnitzel Naturform paniert hergestellt in der Schweiz mit Fleisch aus Brasilien, 5 x 130 g

20%

Sortimentsaktion Alle Frifrench Salatsaucen z.B. Französische Salatsauce, 5 dl, 4.05 statt 5.10

30%

14.50 statt 20.80

Migros-Bio Schottischer Rauchlachs Zucht aus Schottland, 280 g

30%

2.90 statt 4.20

Mortadella Italien, per 100 g

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. Genossenschaft Migros Basel ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 21.6. BIS 27.6.2016, SOLANGE VORRAT

20%

Alle Rüeblitorten und -schnitten z.B. Rüeblischnitten, 2 Stück, 140 g, 2.60 statt 3.30

20%

3.75 statt 4.70

Migros-Bio Schweinsnierstück gewürzt* Schweiz, per 100 g


20%

Sortimentsaktion Alle Grill- oder Bratkäse z.B. Grill mi Cheese Steak, 220 g, 4.60 statt 5.80

30%

3.– statt 4.35

Alfredo Mozzarella 3 x 150 g

1.–

günstiger

5.90 statt 6.90

Fairtrade Minirosen Bund à 10 Stück

40%

4.40 statt 7.35

Aprikosen Spanien/Frankreich, Schale, 1.5 kg

25%

1.10 statt 1.50

Kohlrabi «Aus der Region.» pro Stück

25%

3.20 statt 4.50

Pfirsiche flach Spanien, per kg

25%

3.20 statt 4.50

Mini-Wassermelone Solinda Italien/Spanien, pro Stück


Sparen leicht gemac 20%

Sortimentsaktion Alle Migros-Bio Joghurt (ohne Schafmilchjoghurt), z.B. Erdbeer, 180 g, –.60 statt –.75

20%

20%

1.95 statt 2.45

Anna’s Best Ravioli Tomaten-Mozzarella oder Ricotta-Spinat im 3er-Pack 3 x 250 g, z.B. Tomaten-Mozzarella, 11.70 statt 14.70

Hit

4.20

Anna’s Best Monatssalat 20% mehr Inhalt, 200 g + 40 g, 240 g

Heidi Bündner Bergrahmkäse per 100 g

30%

3.10 statt 4.50

Rispentomaten «Aus der Region.» per kg

Genossenschaft Migros Basel ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 21.6. BIS 27.6.2016, SOLANGE VORRAT

–.40

günstiger Alle Pain Création Brote (ohne Kleinbrote Selbstwahl), z.B. Olivenbaguette, 380 g, 3.50 statt 3.90


cht. 20%

5.– statt 6.30

Valflora Vollrahm UHT im Duo-Pack 2 x 500 ml

20%

20%

Sortimentsaktion Alle Crème d’or 750 ml oder 1000 ml tiefgekühlt, z.B. Vanille Bourbon, 1000 ml, 7.80 statt 9.80

50%

Frey Branches-Classic oder -Noir sowie Eimalzin Branches im 50er-Pack, UTZ z.B. Frey Branches Classic, 50 x 27 g, 11.– statt 22.25

20%

Sortimentsaktion

Zweifel-JouJoux im Duo-Pack oder -Chips im XXL Big Pack z.B. Chips Paprika im XXL Big Pack, 380 g, 5.95 statt Alle Rivella oder Passaia im 6er-Pack, 6 x 50 cl 7.75 z.B. Rivella rot, 6.20 statt 7.80

50%

Sortimentsaktion Alle Ice Tea PET im 6er-Pack, 6 x 1.5 Liter z.B. Lemon, 4.05 statt 8.10

33%

Sortimentsaktion Alle Rivella oder Passaia im 6er-Pack, 6 x 1.5 Liter z.B. Rivella rot, 9.60 statt 14.40


20%

Farmer Croc Müesli im Duo-Pack z.B. Waldbeeren, 2 x 500 g, 7.60 statt 9.60

20%

Sortimentsaktion Alle MSC Pelican Filets Gourmet, 400 g tiefgekühlt, z.B. Provençale, 5.75 statt 7.20

ab 2 Stück

20%

Sortimentsaktion Alle Konfitüren oder Gelées in Gläsern sowie Beuteln 185–500 g (ohne Alnatura), ab 2 Stück, 20% günstiger

ab 2 Stück

30%

Sortimentsaktion Alle Gold Fruchtsäfte 1 Liter ab 2 Stück, 30% günstiger

30%

Sortimentsaktion Alle Kaffees Bohnen oder gemahlen z.B. Boncampo Bohnen, UTZ, 500 g, 3.20 statt 4.60

20%

Sortimentsaktion Alle Monini-Olivenöle oder -Vinaigretten z.B. Olivenöl Classico, 1 Liter, 10.– statt 12.50

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 21.6. BIS 27.6.2016, SOLANGE VORRAT

30%

4.05 statt 5.85

Original Rösti im 3er-Pack 3 x 500 g


33%

Soft Toilettenpapier Kamille in Sonderpackung, FSC 24 Rollen, 11.25 statt 16.80, gültig bis 4.7.2016

ab 3 Stück

Hit

1.80

Agnesi-Spaghetti, -Pennette oder -Tortiglioni 500 g + 250 g gratis, 750 g, z.B. Spaghetti

20%

Diverse Exelcat-Produkte in Mehrfachpackungen Nassbeutel 24 x 100 g oder 24 x 85 g sowie Knusper Menu Rind 2 x 950 g, z.B. Saucen-Schmaus mit Lamm und Rind, 24 x 100 g, 15.60 statt 19.50

30%

Sortimentsaktion Gesamtes Tangan Sortiment (ohne Mehrfachpackungen), ab 3 Stück, 30% günstiger, gültig bis 4.7.2016

ab 2 Stück

15%

Sortimentsaktion Gesamtes Secure Hygiene-Sortiment (ohne Servicebeutel), ab 2 Stück, 15% günstiger

20%

Linsoft- oder Kleenex-Kosmetik-, Taschensowie -Feuchttücher in Mehrfachpackungen z.B. Linsoft Kosmetiktücher Würfel im 3er-Pack, FSC, 3 x 90 Stück, 4.55 statt 5.70, gültig bis 4.7.2016

50%

Reise-Trolleys erhältlich in diversen Farben und Grössen, z.B. Cockpit Trolley mit Iconic-Sujet schwarz/weiss, 4-Rad, 58 cm, pro Stück, 59.50 statt 119.–, gültig bis 14.8.2016


33%

Candida Zahnpasta White Micro-Crystals im 3er-Pack 3 x 75 ml, 7.80 statt 11.70

ab 2 Stück

25%

Sortimentsaktion Alle Maybelline-Nagellacke oder -Baby Lips ab 2 Stück, 25% günstiger

50%

14.90 statt 29.80

Trekkingsocken im Duo-Pack Gr. 35–46, z.B. Gr. 39–42, schwarz

20%

Duo-Pack-Aktion Syoss- oder Taft-Haarpflege sowie -Styling im Duo-Pack z.B. Taft Ultra Haarspray HG 4, 2 x 250 ml, 7.20 statt 9.–

Hit

12.80

Ellen Amber Damen-Trägerkleid erhältlich in 4 Farben und diversen Grössen, z.B. gletscher, Gr. M, pro Stück

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 21.6. BIS 4.7.2016, SOLANGE VORRAT

20%

Sortimentsaktion Gesamtes Candida Sortiment (ohne Mehrfachpackungen), z.B. Fresh Gel Zahnpasta, 125 ml, 2.35 statt 2.95

ab 2 Stück

20%

Sortimentsaktion Gesamtes Pedic Sortiment (ohne Bellena und Hansaplast), ab 2 Stück, 20% günstiger


Weitere Angebote. Früchte und Gemüse

Salakis Natur im Duo-Pack, 2 x 200 g, 5.85 statt 8.40 30% Alle Yogo Drink im 3er-Pack, 3 x 200 ml, z.B. Apfel, 2.75 statt 3.45 20%

Migros-Bio Eichblattsalat grün oder rot, Schweiz, pro Stück, z.B. rot, 1.90 statt 2.60 25%

Blumen und Pflanzen

Alle Migros-Bio- oder Bio-Klostergarten-, -Swiss Alpine Herbssowie -Yogi-Tees, z.B. Migros-Bio Schweizer Alpenkräuterteemischung, 26 Stück, 2.15 statt 2.70 20%

Cornatur Grillspiesse, 200 g, 5.90 Neu ** Anna’s Best French Pepper Dressing, 350 ml, 4.20 Neu ** Anna’s Best Vegi Quinoa mit Heidelbeeren, 300 g, 6.50 Neu ** Thomy Senf mit Honig, 100 g, 1.95 Neu ** Migros-Bio Zöpfli, 500 g, 2.20 Neu ** Minipic Minis, 30 g, 2.– Neu ** Red Band Bubble Pop, 100 g, 2.– Neu ** Caramels, 43 g, 1.30 Neu **

Sonnenblumenstrauss Gloria, 17.90 Hit

Ragusa Friends Noir, Packung 4 Stück, 4 x 11 g, 2.40 Neu **

Weitere Lebensmittel

Alle Gesichtsreinigungstücher (ohne Bellena, I am Natural Cosmetics, Mini-Grössen und Mehrfachpackungen), ab 2 Stück, jedes 1.– günstiger, z.B. I am Face Tücher trockene Haut, 25 Stück, 2.90 statt 3.90 ** Kinder-Malschürzen, erhältlich in diversen Farben und Grössen, z.B. mittelblau mit Cars-Sujet, Gr. 98/104, pro Stück, 25.– Hit **

Neuheiten

20x PUNKTE

Alle Migros-Bio- oder Walkers-BioBiscuits, z.B. Dinkelgebäck Rosinen, 260 g, 2.75 statt 3.45 20% Frey Tafelschokolade assortiert 100 g im 12er-Pack, UTZ, mit Wettbewerb, 12 x 100 g, 15.45 statt 25.80 40%

Dessertpreussen, 500 g, 3.20 Hit

Alle Giacobazzi Essige, z.B. Aceto Balsamico di Modena, IGP, 250 ml, 6.05 statt 7.60 20%

Mahony Lait Riegel, 35 g, 1.30 Neu **

Rindsbraten von der Schulter «Aus der Region.», Schweizer WeideBeef, per 100 g, 3.15 statt 3.95 20%

M-Classic Pizza im 4er-Pack, z.B. Padrone, 4 x 370 g, 11.50 statt 19.20 40%

Cantadou Salade & Apéritif Schnittlauch-Schalotten, 120 g, 2.60 Neu **

Topfrosen im Duo-Pack, im 12-cmTopf, z.B. pink, 9.90 Hit

Optigal Poulet-Nuggets, Schweiz, 460 g, 8.40 statt 10.60 20%

Brot und Milchprodukte

Sun Queen Premium Nuts im DuoPack, z.B. Nussmischung, 2 x 170 g, 7.80 statt 9.80 20%

Near-/Non-Food

Alle Migros-Bio Kräuter, im 13-cmTopf, pro Pflanze, z.B. Basilikum, 3.90 statt 4.90 20% TerraSuisse Schweinskoteletts mariniert, per 100 g, 1.90 statt 2.50 20%

Nivea Sun Roll-on, LSF 30 oder Kids LSF 50+, z.B. LSF 30, 50 ml, 6.90 Neu **

Migros-Bio Schweizer Rapsöl, 50 cl, 6.90 Hit

Migros-Bio Nektarinen, Spanien/ Italien, Schale, 500 g, 3.30 statt 4.50 25%

Fisch, Fleisch und Geflügel

Chocky Rollen im 3er-Pack, Milch oder Schokolade, z.B. Schokolade, 3 x 250 g, 6.20 statt 7.80 20%

Agnesi Sugo al Basilico im 3er-Pack, 3 x 400 g, 6.05 statt 8.70 30% Sun Queen Ananasscheiben im 6erPack, 6 x 140 g, 4.90 statt 6.30 20%

Grilltipp Anna’s Best Schichtsalate, z.B. Vegi Edamame und Ananas mit Lattichsalat, 200 g, 6.50 Neu ** Syoss Ceramide Complex, Shampoo, Spülung oder Intensiv-Kur, z.B. Shampoo, 500 ml, 4.85 Neu **

Grillbuch imatives Unser ult 0 gelingsicheren 8 mit über nur für kurze Zeit , n te p e z e R .* erhältlich

Quatres Quarts Cake, 500 g, 4.90 Hit

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. **Gültig bis 4.7. Genossenschaft Migros Basel ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 21.6. BIS 27.6.2016, SOLANGE VORRAT

20%

ksäcke, auf alle Ruc Schlafsäcke und Matten

Alle Angebote gültig vom 21.6. bis 4.7.2016, solange Vorrat.

sportxx.ch


30% günstiger

30%

5.45 statt 7.80

Papeteria Ringbuchblock A4, FSC 2 x 100 Blatt, 4 mm kariert, gültig bis 4.9.2016 Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOT GILT NUR VOM 21.6. BIS 4.9.2016, SOLANGE VORRAT


MIGROS-WELT | MM25, 20.6.2016 | 67

Draniki aus der Ukraine Zutaten für 4 Personen (ergibt ca. 16 Stück) 200 g Weisskabis

2 1 4 EL

1 kg 1 2 EL 1 dl 200 g

Zwiebeln Karotte Sonnenblumenöl Salz, Pfeffer mehligkochende Kartoffeln Ei Weissmehl Milch Crème fraîche

Zu Tisch mit Irina Beerli

Zubereitung

1. Für die Füllung Kabis und die Hälfte der Zwiebeln fein schneiden. Karotte fein raffeln. Wenig Öl in einer Brat­ pfanne erhitzen. Zwiebel, Kabis und Karotte ca. 5 Minu­ ten dünsten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 2. Kartoffeln schälen, fein raffeln, in einem Küchentuch trocknen. Restliche Zwiebel fein hacken. Kartoffeln, Zwiebeln, Mehl und Milch vermischen und salzen. 3. Eine grosse Bratpfanne mit restlichem Öl erhitzen. Pro Kartoffelpuffer einen guten Esslöffel Kartoffel­ masse zu Plätzchen formen. Je einen Esslöffel Füllung daraufgeben und erneut mit Kartoffelmasse bedecken. Die Puffer bei mittlerer Hitze unter mehrmaligem Wenden und Abdecken ca. 15 Minuten goldbraun braten. Puffer auf Haushaltspapier etwas abtropfen lassen und warm stellen. Restliche Masse auf die gleiche Weise zubereiten. Draniki mit Crème fraîche servieren. Zubereitungszeit ca. 80 Minuten

Pro Person ca. 11 g Eiweiss, 29 g Fett, 50 g Kohlenhydrate, 2150 kJ/510 kcal

«Wodka gehört zu jedem Essen» Irina Beerli aus der Ostukraine betreibt das Restaurant Traktir Irina in Fischingen TG. Die ukrainische Gastfreundschaft liegt ihr am Herzen. Irina Beerli, seit wann leben Sie in der Schweiz? Seit 28 Jahren bin ich hier. Das Restaurant «Traktir Irina» führe ich seit 16 Jahren und

koche unsere ukrainischen Spezialitäten noch immer mit Leidenschaft. Was ist typisch für die ukrainische Küche?

Zu unserer Kultur gehört es, eisgekühlten, unverdünnten Wodka zum Essen zu trinken. Auch während der strengen Fastenzeit ist es erlaubt, das Wässerchen zu sich zu nehmen. Typisch sind zudem gerösteter Buchweizen, Speck, Pilze und verschiedene Gemüse.

Was ist Ihr Lieblingsgericht?

Ich liebe Buchweizen als Beilage oder gekocht mit Pilzen. Unser Buchweizen ist bereits geröstet und wird auch oft für Blinis verwendet. Borschtsch schmeckt mir aber ebenfalls sehr gut. Was gefällt Ihnen in der Schweiz besonders?

Die Schweiz ist meine neue Heimat, und ich fühle mich hier sehr wohl. Aber eigentlich bin ich schon zu lange da, als dass ich etwas Besonderes erwähnen könnte. Was vermissen Sie aus Ihrer Heimat?

Echte Freundlichkeit. Wenn ein Ukrainer fragt, wie es dir geht, dann erwartet er eine ganz genaue Antwort und nicht einfach nur ein kurzes «gut». Zudem vermisse ich das Meer.

2 5

4 8

7

6 11

10 3

9

1

Küchen-Elf der Ukraine 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11

Randen – schmücken und schmecken Tomaten – zaubern auch Farbe in Gerichte Schweinefleisch – passt gut zu Wodka Schaffleisch – bringt die nötige Würze Gorilka Wodka – begleitet jede Mahlzeit Piroschki – ist ein beliebtes Dessert Wareniki – sind feine Weissmehltaschen Essiggurken – bereichern jeden Zvieri Uswar-Sirup – peppt Durstlöscher auf Peperoni – sind gefüllt eine Spezialität Kabis – ist fester Bestandteil der Esskultur


68 | MM25, 20.6.2016 | MIGROS-WELT

Mămăligă aus Rumänien Zutaten (Beilage) für 4 Personen

1l 1 TL 300 g 30 g 80 g

Wasser Salz Maisgriess (Polenta mittel) Butter Joghurt nature Pfeffer Butter (für die Form)

Zubereitung

Wasser mit Salz auf­ kochen. Den Maisgriess einrieseln lassen. Unter Rühren bei kleinster Hitze ca. 15 Minuten köcheln. Der Brei muss eine sehr hohe Konsis­ tenz haben. Butter und Joghurt unterrühren. Mit Salz und Pfeffer ab­ schmecken. Brei in eine gebutterte Form giessen, glatt streichen und ca. 10 Minuten ziehen lassen. Zum Servieren stürzen und in Scheiben

oder Stücke schneiden. Dazu passt Schmor­ gemüse, z. B. Auberginen, Zucchetti, Tomaten, Peperoni und Zwiebeln, oder Fleischragout. TIPP Die Rumänen verwenden bis heute zum Umrühren ein besonderes Werkzeug: Nach Weihnachten, wird vom Christbaum die Spitze mit den letzten fünf Ästen abgeschnitten. Diese wird vor der Verwendung entrindet und getrocknet. Zubereitungszeit ca. 20 Minuten + ca. 10 Minuten ziehen

lassen

Pro Person ca. 7 g Eiweiss, 8 g Fett, 56 g Kohlenhydrate, 1350 kJ/320 kcal

Käsefondue aus der Schweiz Zutaten für 4 Personen 800 g Brot 2 Knoblauchzehen 3 dl trockener Weisswein 4 TL Maisstärke 800 g grob geriebener Fonduekäse, z. B. Fonduemischung Moitié-Moitié 6 EL Kirsch nach Belieben Pfeffer aus der Mühle Muskatnuss Zubereitung

Brot in mundgerechte Würfel schneiden. Caquelon mit einer Knoblauchzehe aus­ reiben. Restlichen Knob­ lauch fein schneiden und zum Käse geben. Wein und Maisstärke verrüh­ ren und im Caquelon er­

wärmen. Käsemischung beigeben und bei grosser Hitze unter ständigem Rühren schmelzen. Nach Belieben Kirsch beigeben und bei mittlerer Hitze weiterrühren, bis das Fondue sämig ist. Mit Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Zubereitungszeit ca. 30 Minuten

Mit Kirsch pro Person ca. 82 g Eiweiss, 38 g Fett, 111 g Kohlenhydrate, 5050 kJ/1210 kcal

Rezepte www.saison.ch


MIGROS-WELT | MM25, 20.6.2016 | 69

Smörgåstårta aus Schweden Zutaten für 4 Personen 100 g Rauchlachs ½ Bund Dill 125 g gekochte Crevetten 2 EL Mayonnaise 2 EL Crème fraîche Salz, Pfeffer 2 hartgekochte Eier ½ Bund Schnittlauch 2 EL Mayonnaise 8 Toastbrotscheiben 1 Gurke 6 EL Mayonnaise 100 g geräuchertes Lachsrückenfilet Zubereitung

1. Für die Fischfüllung Lachs und Dill schneiden. Wenig Dill beiseitestellen, Rest fein schneiden.Ca. 25 g Crevetten für die Garnitur beiseitestellen. Rest mit Lachs, Dill, Mayonnaise und Crème fraîche mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Für die Eierfüllung Eier fein hacken. Schnittlauch fein schneiden. Beides mit Mayonnaise verrüh-

ren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 2. Vom Toast Rinde wegschneiden. 2 Scheiben nebeneinander legen. Hälfte der Fischfüllung daraufstreichen. Mit Toasts bedecken. Eierfüllung darauf verteilen, mit Toasts bedecken. Restliche Fischfüllung daraufstreichen. Mit Toasts bedecken. 3. Von der Gurke ca. 5 Zungen abhobeln. Sandwich rundum mit Mayonnaise bestreichen. Gurkenzungen um das Sandwich wickeln, andrücken. Lachsfilet dünn in Scheiben schneiden, auf Sandwiches legen, ca. 30 Minuten kühl stellen. Mit Crevetten, Gurkenscheiben und Dill anrichten. Zum Servieren in Scheiben schneiden. Zubereitungszeit ca. 25 Minuten + ca. 30 Minuten kühl stellen

Pro Person ca. 28 g Eiweiss, 32 g Fett, 22 g Kohlenhydrate, 2000 kJ/480 kcal

Wettbewerb

Abstimmen und gewinnen Wir suchen den Gourmet-Champion Europas: In welchem EM-Teilnehmerland wird am besten gekocht?

versteckter Rollen lässt sich das Gerät bequem bewegen und platzieren. Der Pelletbehälter fasst 5 Kilo Pellets. www.galaxus.ch/grillson

So machen Sie mit Vom 6. Juni bis 10. Juli stellt das Migros-

Magazin wöchentlich landestypische Rezepte der EM-Teilnehmer vor. Geben Sie Ihrer Lieblings-Landesküche auf www.migrosmagazin.ch/em Ihr Votum und gewinnen Sie einen der attraktiven Preise. Zum Beispiel den Pelletgrill Grillson Leif von Galaxus.ch im Wert von 2229.– Franken, der am Ende des Wettbewerbs unter allen Teilnehmern verlost wird. Hauptpreis: Pellet-Designergrill

Der Grillson Leif von Galaxus.ch vereint drei Geräte in einem: Grill, Smoker und Pizzaofen. Temperaturen von bis zu 430 oC und ein emaillierter Gusseisenrost sorgen für ausgezeichnete Grillergebnisse. Praktisch: Dank dezent

Wochenpreis: Cap, Schal, Shirt und Flagge für einen echten Schweizer Fan.

Wochenpreis: 10 × Fanset «Schweiz» von SportXX im Wert von je Fr. 44.60

Für jeden Fan ein Muss: Ein Fanset von SportXX, bestehend aus einem Shirt mit Schweizer Kreuz (Fr. 19.90), einem Schal (Fr. 9.90), einem Cap (Fr. 9.90) und einer Flagge (Fr. 4.90), alles in den Schweizer Nationalfarben. Unterstützen Sie die Schweizer Nati im passenden Outfit! www.sportxx.ch

Teilnahmebedingungen: www.migrosmagazin.ch Teilnahmeschluss: für den Wochenpreis: Sonntag, 26. Juni für den Hauptpreis: Sonntag, 10. Juli

Hauptpreis: Pelletgrill Grillson Leif von Galaxus.ch im Wert von Fr. 2229.–


70 | MM25, 20.6.2016 | MIGROS-WELT

Anna’s Best

Genau die richtige Portion Für den kleinen Hunger oder als Beilage zu anderen Take-AwayProdukten bietet Anna’s Best neue Salatvariationen in einer kleineren Grösse an. Die Blattsalate punkten mit raffinierten Kombinationen wie Edamame mit Ananas oder Randen mit Mango.

Auch die Sorte Tomaten/Mozzarella erhält dank Rucola eine würzige Note. Die Salate sind optisch ansprechend in Minibowls gefüllt. Gabel und Sauce sind im Deckel integriert, und der Becher ist als Shaker zum Verteilen des Dressings konzipiert.

Anna’s Best Vegi Tomaten/Mozzarella, 200 g Fr. 6.50

Bild & Styling: Claudia Linsi

Die Take-Away-Salate von Anna’s Best werden mit neuen Mini-Saladbowls ergänzt.


MIGROS-WELT | MM25, 20.6.2016 | 71

Aktion 20-fache Cumulus-Punkte für die Mini-Saladbowls von Anna’s Best vom 21.6. bis 4.7.

Anna’s Best Vegi Edamame mit Ananas, 200 g Fr. 6.50

Anna’s Best Vegi Randen mit Mango, 200 g Fr. 6.50

Edamame sind ...

… Sojabohnen Edamame stammen ursprünglich aus Japan und bezeichnen Sojabohnen, die unreif geerntet werden. Sie werden kurz gekocht, sodass sie schön knackig bleiben. Wie in Japan, isst man auch hier die eiweissreichen Bohnen direkt aus der Hülse zum Apéro. Die nussigen Böhnchen schmecken gut mit grobem Salz.


72 | MM25, 20.6.2016 | MIGROS-WELT

1

Resten von Wurst, Chips und Gemüse können einfach weiterverwertet werden.

Text: Sonja Leissing Bilder: Lukas Lienhard

3

Illustration: Rahel Eisenring

Rezepte: Anja Steiner

2


MIGROS-WELT | MM25, 20.6.2016 | 73

Weiterverwertung

Restlos glücklich

Sind vom Fussballabend noch Chips und Würste übrig? Mit den Resten lässt sich im Handumdrehen ein Nachtessen für die Familie zubereiten. Oder ein etwas anderer Snack für den nächsten Grillabend. Wurst-Nuggets

Gefülltes Knoblauch-Gemüse-Brot

1

Tipps

Neuer Auftritt für Übriggebliebenes Salzstängeli und Co. sind an Fussballabenden und Apéros meist schnell vertilgt. Doch hin und wieder bleiben Chips, Grissini oder Salzstängeli übrig und werden rasch pampig, sodass sie keiner mehr essen mag. Aus den Resten lässt sich aber ruck, zuck eine Panade für Koteletts, Wursträdli oder TommeKäse zubereiten. Auch über einen knackigen Salat gestreut, schmecken die Brösmeli fein. Auch Wurstresten

2 Zutaten für 4 Personen

ca. 500 g Würste, z. B. Cervelat, Bratwurst, Cipolata ca. 100 g Apérogebäck, z. B. Salzstängeli, Chips, Nüsse 2–3 EL Paniermehl 1–2 Eier 4 EL Weissmehl ca. 6 EL Bratbutter oder HOLL-Rapsöl 4–6 EL Ketchup 1 TL Currypulver Zubereitung

Würste wenn nötig schälen, in Stücke à 2–3 cm schneiden. Apérogebäck in einen Beutel geben. Mit einem Wallholz fein zerbröseln, mit Paniermehl mischen. Ei in einem Suppenteller verquirlen. Mehl und Apérogebäckmischung je in einen Teller geben. Würste im Mehl, dann im Ei wenden, anschliessend mit den Gebäckbröseln panieren. Panade gut an­ drücken. Butter in einer Pfanne erhitzen. Wurst­ Nuggets bei mittlerer Hitze rundum ca. 5 Minuten knusprig braten. Ketchup und Currypulver mischen. Zu den Wurst­Nuggets servieren. Dazu passt Salat. Zubereitungszeit ca. 30 Minuten

Auf www.generation-m.ch finden Sie unter der

Rubrik «Kochen mit Resten» die Videoanleitung zu diesen und vielen weiteren Reste-Rezepten.

3 Zutaten für 4 Personen oder kleine Mahlzeit für 6 Personen

1–2 ca. 60 g 100–150 g 100–150 g ca. 260 g

Knoblauchzehen Kräuterbutter, weich Gemüse, z. B. Peperoni, Zucchetti Käse, z. B. Emmentaler oder Greyerzer altbackenes Brot, z. B. Baguette

Zubereitung

Backofen auf 200 °C vorheizen. Knoblauch zur Kräuterbutter pressen und verrühren. Gemüse in feine Scheiben oder Würfel schneiden. Käse in Scheiben schneiden. Brot ein­, aber nicht durch­ schneiden. Einschnitte leicht aufklappen. Mit Kräuterbutter, Gemüse und Käse füllen. Brot in der Ofenmitte 10–15 Minuten backen. Warm servieren. Tipps

• Brot mit Salami oder Rohschinken anstelle von Gemüse füllen. • Brot nach Belieben mit gehackten Kräutern servieren. Zubereitungszeit ca. 20 Minuten + 10–15 Minuten backen

kann man gut weiterverwerten. Eine rohe Schweinsbratwurst etwa lässt sich prima aus der Haut drücken. Die Masse mit Zwiebeln anbraten und wie eine Bolognese zubereiten. Grillierte Würste klein schneiden, mit frischen Kräutern und einem Schuss Gemüsebouillon unter gekochte Nudeln mischen. Cervelats passen in Rädli geschnitten in ein Gulasch oder in eine Erbsensuppe. Reife Peperoni in lange

Streifen schneiden, nach Belieben mit Salz, Knoblauch und frischen Kräutern würzen und im Ofen ca. 15 Minuten rösten. Anschliessend die Peperoni noch heiss in ein Weckglas füllen und mit Olivenöl übergiessen. Eingelegte Peperoni sind gut haltbar.

Ein Teil von

In Zusammenarbeit mit www.saison.ch

Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros.


Sonnige Preise bei CruiseCenter

CRUISECENTER

DAYS

Savona Barcelona

Venedig

Triest riest

20.06.16 / 1315

SOMMER AN BORD F 37.– Ab nuVor CH llpension

pro Tag

Das Kreuzfahrtenportal

inkl. uise Club: nter Licence to Cr CruiseCe nd ue Ku en zusätzProfitieren Sie als tre duktion Re 5% lich von bis zu

Split

Valencia Palma de Mallorca

Kotor

Neapel

Korfu Palermo

Katakolon

(Nr. 31) Costa Fascinosa 4*

(Nr. 32) Costa Mediterranea 4*

Westliches Mittelmeer

Östliches Mittelmeer

08.10. 15.10. 29.10. 05.11. 12.11. 19.11.

08.07. 15.07. 22.07. 19.08. 07.10.* 14.10.* 18.11.

8 Tage

Innen

359.– 499.– 599.– 649.–

Innen

Aussen

467.– 629.– 953.– 779.–

Aussen

359.– 549.– 649.– 749.–

Balkon Flex

620.– 749.– 1223.– 899.–

Balkon Flex

439.– 599.– 699.– 799.–

Balkon Premium 719.– 1061.– 1322.– 1322.–

Balkon Premium 479.– 629.– 729.– 829.–

SECL UI

Preis (CHF) pro Person bei Doppelbelegung *Balkon Flex ab CHF 849.–, Premium ab CHF 1439.–

Weitere Abfahrtsdaten und Kategorien auf www.CruiseCenter.ch. Inbegriffene Leistungen: Sensationelle Kreuzfahrt, Vollpension an Bord. Nicht inbegriffen: Carreise (CHF 260.–) oder Parkplatz, Getränke, Trinkgelder an Bord (ca. Euro 9.– pro Pers./Tag), fakultative Landausflüge, Annullationskostenversicherung, Auftragspauschale von CHF 29.– pro Dossier. Limitierte Verfügbarkeit: Gültig bei Buchung bis 27.06.16 oder solange verfügbar.

UB

Preis (CHF) pro Person bei Doppelbelegung

259.– 499.– 549.– 699.–

CR

8 Tage

Profitieren Sie doppelt: Der CruiseCenter Club-Rabatt ist kumulierbar mit den Reederei-Club-Reduktionen.

© Rob Lewis

CruiseCenter AG · Meierweg 3 · 8006 Zürich · Info@CruiseCenter.ch · 044 350 89 89 · www.CruiseCenter.ch

«Vieles ist wieder möglich nach einer Hirnverletzung. Wichtig ist der Support.» Daniel Albrecht, Ex-Skirennfahrer

Hirnschlag, Schädel-Hirn-Trauma, Hirntumor: Hirnverletzungen können alle treffen. Hilfe für Menschen mit Hirnverletzung und Angehörige. Helfen auch Sie! PC 80-10132-0


MIGROS-WELT | MM25, 20.6.2016 | 75

Pedic

Wellness für die Füsse

Aktion 20 % Rabatt auf alle Pedic-Produkte beim Kauf ab 2 Stück vom 21. Juni bis 4. Juli

Bild: Istockphoto

Gepflegte Füsse sehen schön aus und tragen zum körperlichen Wohlbefinden bei. Ob barfuss oder in Sandalen: Top gepflegte Füsse ziehen im Sommer die Blicke auf sich und fühlen sich einfach nur gut an. Mit den Pflegeprodukten von Pedic werden die Füsse Schritt für Schritt samtweich. Das Peeling «2 in 1» mit gemahlenen Aprikosenkernen und Bienenwachs verfeinert das Hautbild, während der Balsam schnell einzieht und die Haut mit Feuchtigkeit versorgt. Am Ende eines langen Sommertags empfiehlt sich noch ein Cremebad mit Kamillenextrakt und Kräuterölen.

Pedic Care 2 in 1 Peeling, 75 ml Fr. 4.80

Pedic Care Feuchtigkeitsbalsam, 75 ml Fr. 6.50

Pedic Care Fuss-Cremebad, 250 ml Fr. 5.60

Die M-Industrie stellt viele Migros-Produkte her. Dazu zählen auch die Fusspflegemittel von Pedic.


76 | MM25, 20.6.2016 | MIGROS-WELT

Reise- und Insektenschutz

Sicher unterwegs Actilens Refresh Solution

versorgt die Augen bei Irritationen mit zusätzlicher Feuchtigkeit. Die Nach­ benetzungs­ und Nährstofflösung ist für alle Kontaktlinsen geeignet und erhöht den Tragekomfort spürbar. Erhältlich in Monodosen – ideal für unterwegs.

Gut gepackt ist halb verarztet: Wer eine Reise startet, sollte es nicht versäumen, sich gegen stichfreudige Mücken und andere Unannehmlichkeiten zu wappnen.

Refresh Solution, Nachbenetzungs­ und Nährstofflösung, 30 × 0,35 ml Fr. 5.90 In grösseren Filialen

Das Sanactiv Aloe Vera Gel

Anti Insekt Forte schützt zu­

verlässig vor Mücken, Zecken, Fliegen, Bremsen, Flöhen und anderen Insekten in Europa und den Tropen. Im «Kassensturz» vom 24. Mai 2016 wurde es als eines von 17 Mückenschutzmitteln getestet und mit dem Prädikat «sehr gut» ausgezeichnet. Der DEET­haltige Spray (siehe Inter­ view) wirkt auch bei Personen, die stark von Mücken geplagt werden.

wird aus dem Blattmark der Aloe­Vera­Pflanze gewonnen und ist für die Haut ein idealer Feuchtig­ keitsspender. Insbesondere nach einem Sonnenbrand angewendet, wirkt das Gel kühlend und beruhigend. Aloe Vera Gel, 100 ml Fr. 7.80 In grösseren Filialen

Anti Insect Forte*, 100 ml Fr. 6.30

M-Plast HandDesinfektions-Gel

Sanactiv Weinlaub Frische-Gel

ist ein schnell einziehendes Gel, das müde und schwere Beine kühlt und belebt. Ideal bei wärmeren Temperaturen oder langem Stehen oder Sitzen. * Hinweis: Biozide vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformation lesen.

Weinlaub Frische­Gel, 100 ml Fr. 7.80

desinfiziert die Hände und bietet somit Schutz vor unerwünschten Viren und Bakterien. Es wirkt gegen Polio­, HIV1, Herpes­, H5N1­Influenza­Viren so­ wie gegen Erreger von SARS, Hepatitis B und C. Hand­Desinfektions­Gel*, 75 ml Fr. 4.60 In grösseren Filialen


MIGROS-WELT | MM25, 20.6.2016 | 77

Nora Monnier

Mit dem Anti Insect Après Pic Roll-on

werden Mücken- und andere Insektenstiche erträglicher. Das Serum kühlt, beruhigt die Haut und unterbindet damit den lästigen Juckreiz. Après Pic Roll-on, Soforthilfe nach Insektenstichen 10 ml Fr. 4.30

Das M-Plast Reise-Set

hilft kleinere Schnitt- oder Schürfwunden zu bedecken, um sie vor Unreinheiten zu schützen und Entzündungen zu vermeiden. Das Set enthält acht wasserabweisende, atmungsaktive Strips, acht sensitive Pflaster und zwei Wundreinigungstücher. Pflaster-Reise-Set, 18 Stück Fr. 3.30 In grösseren Filialen

Der Anti Insect Natural Forte Spray

Illustration: Shutterstock

ist für sensible Haut und Kinder ab einem Jahr geeignet. Die natürliche Formulierung schützt zuverlässig zwei Stunden vor Mücken. Die Wirksamkeit kann jedoch bis zu sieben Stunden anhalten. Anti Insect Natural Forte*, 100 ml Fr. 7.50

«In der Nacht sind andere Mücken aktiv als am Tag» Nora Monnier, 2015 wurden in der Schweiz wesentlich mehr Fälle von Denguefieber registriert. Ist Dengue die neue Malaria? Nein. Die importierten Fälle von Dengue, einem Virus, das durch die Asiatische Tiger­ mücke übertragen wird, haben zwar zugenommen, die Mala­ riafälle aber genauso. Das hängt vor allem damit zusam­ men, dass heute viel mehr Menschen Fernreisen machen und die Diagnoseverfahren einfacher geworden sind. Muss ich mich auch in der Schweiz vor einer Ansteckung mit Dengue fürchten? Die Tigermücke kommt zwar im Tessin vor und hat sich entlang der Autobahnen auch nördlich der Alpen nieder­ gelassen. Das Risiko, dass sich nun auch infizierte Mücken verbreiten, ist jedoch sehr ge­ ring. An Denguefieber erkrank­ te Reisende tragen das Virus bei ihrer Rückkehr nicht mehr in sich und können es deshalb auch nicht übertragen. Wie schützt man sich vor Stichen in Risikogebieten? Die Tigermücke sticht eigent­ lich nur tagsüber, vor allem in der Dämmerung. In der Nacht sind andere Mücken aktiv, etwa diejenigen, die Malaria über­ tragen können. Deshalb ergibt es Sinn, sich rund um die Uhr zu schützen. Am besten, man kombiniert ein Mückenschutz­ mittel mit heller Bekleidung, die den Körper gut bedeckt. Für einen zusätzlichen Schutz können diese ebenfalls mit Insektizid eingesprüht werden. In Innenräumen schützen Klimaanlage und Moskitonetz. Der Wirkstoff DEET soll einen besonders guten Schutz bieten. Was hat es mit dem Stoff auf sich? DEET, kurz für Diethyltolu­ amid, blockiert bei den Mücken einen Rezeptor, mit dem diese ihre Opfer suchen. Die Wir­ kung von DEET hält mindes­

tens vier Stunden an, wobei Schwitzen oder Wasserkontakt die Dauer verkürzen kann. Natürliche Substanzen wie ätherische Öle schützen eben­ falls vor Insekten, in der Regel aber wesentlich weniger lang. Warum jucken Mückenstiche? Mücken spritzen beim Stechen Substanzen unter die Haut, die die Gerinnung des Bluts hem­ men und verhindern, dass sich die Gefässe zusammenziehen. Diese Substanzen sind keine Gift­, sondern Eiweissstoffe, die bei manchen Menschen allergische Reaktionen hervor­ rufen. Örtlich aufgetragene antiallergische Substanzen helfen, den Juckreiz zu stillen. Was gehört sonst noch in jede Reiseapotheke? Sinnvoll sind Desinfektionsmit­ tel, durchfallhemmende Mittel, Sonnenschutz, Verbandsmate­ rial, Fieberthermometer und ein Schmerzmittel gegen Fieber – bei Reisen in Denguegebiete am besten solche auf Basis von Paracetamol, da Aspirin bei Denguefieber die Blutungs­ wahrscheinlichkeit erhöht. Je nachdem, wo die Reise hin­ führt, sollte man sich mit dem Reisemediziner absprechen, um zu entscheiden, ob zusätz­ liche Impfungen oder Malaria­ mittel notwendig sind. Länderspezifische Empfehlungen zur Reisemedizin findet man auch auf www.safetravel.ch

Nora Monnier ist Ärztin in der Praxis für Tropen- und Reisemedizin am Bellevue in Zürich.


NIVEA.ch

Jetzt neu.

20x PUNKTE

Neu

Neu

6.90

NIVEA Pflegende Sonnenmilch Roll-on LSF 30 1 x 50 ml

7.90

NIVEA Pflegende Sonnenmilch Kids Roll-on LSF 50 1 x 50 ml

AUF ALLE ABGEBILDETEN NIVEA PRODUKTE, ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 21.06. BIS 04.07.2016, SOLANGE VORRAT

Nivea gibts in Ihrer Migros

Schmerzpflaster gezielte Schmerzlinderung

dual ac t i

on

Activ Patch • • • •

lindert Schmerzen löst Muskelverspannungen lockert Verkrampfungen mit Langzeitwirkung

www.axanova.ch

Axanova gibts in Ihrer Migros


MIGROS-WELT | MM25, 20.6.2016 | 79

Das Mizellenwasser für

normale Haut entfernt

Make-up, reinigt und beruhigt die Haut in einem Schritt. Garnier Micellar Cleanser All-in-1 400 ml* Fr. 7.50

Garnier

Einfach, schnell und gründlich Das Mizellenwasser All-in-1 reinigt das Gesicht in nur einem Schritt gründlich und schonend. Seine speziellen Moleküle umhüllen Schmutzpartikel und Make-upReste und ziehen sie wie ein Magnet an. Einfach etwas Mizellenwasser auf ein Wattepad geben und sanft über Haut, Augen und Mund wischen. Neu ist das bewährte Produkt in mehreren Sorten für verschiedene Hauttypen erhältlich.

Das Mizellenwasser für trockene Haut reinigt speziell trockene Haut, ohne sie zu reizen. Garnier Micellar Water All-in-1 400 ml* Fr. 7.50

Bild: Emma Kim/Getty Images

Das Mizellenwasser Pure Active hilft gegen Hautunreinheiten. Garnier Pure Active Micellar Water 3 in 1 400 ml* Fr. 7.50

So einfach geht reine Haut: Das Mizellenwasser zieht Schmutzpartikel wie ein Magnet an.

Neu Das Mizellenwasser Water in Oil entfernt schonend wasserfestes Make-up. Garnier Micellar Water in Oil All-in-1 400 ml* Fr. 7.50 * in grösseren Filialen


80 | MM25, 20.6.2016 | MIGROS-WELT

Famigros

Singen am Lagerfeuer Vom 4. auf den 5. Juni fand auf dem Berner Gurten die erste Famigros-Lagerfeuernacht statt. Die Waldfiguren Simselifei und Chraxel begeisterten die Kinder, und Musiker Marius brachte sogar unmusikalische Väter zum Singen. Text und Bild: Jeanette Kuster

D

ie Wetterprognose hatte nichts Gutes verheissen: Regen und Gewitter waren angesagt für Bern. Wer trotzdem mit Sack und Pack auf den Gurten an die erste Famigros-Lagerfeuernacht gepilgert ist, wurde mit Abendsonne, viel Spass und toller Stimmung belohnt. Beim Einchecken bekam jedes Familienmitglied eine Stirnlampe geschenkt, damit man sich auch in der Nacht auf dem Zeltplatz zurechtfinden würde. Die Lampen wurden erst einmal im Zelt deponiert, und es ging weiter zum Pfeilbogenschiessen, Tannenzapfenwerfen und Schmuckbasteln. Um 15 Uhr trötete das Horn: Der Waldbewohner Chraxel rief zur Bühne, wo er zusammen mit der Waldfee Simselifei die Zuschauer begrüsste. Bald darauf gesellte sich Marius von der Jagdkapelle zu den beiden und stimmte das Lagerfeuernachtlied zum ersten Mal an: Der Event war offiziell eröffnet. Chraxel und Simselifei erwiesen sich als richtige Magnete: Wo immer die beiden an diesem Wochenende unterwegs waren, folgte ihnen eine ganze Horde Kinder. Ganz klischeehaft scharte die zauberhafte Fee vor allem die Mädchen um sich, während der lustige Chraxel Jungs und Mädchen gleichermassen anzog. Wenig Schlaf für manche Eltern

Er sorgte für Stimmung an der Lagerfeuernacht: Sänger Marius von der Jagdkapelle

So krochen am Sonntagmorgen manche Eltern ziemlich übermüdet aus ihren Schlafsäcken. Beim Abschlusstanz machten sie dann trotzdem nochmals motiviert mit. Müde, aber glücklich trugen die Familien danach ihre Rucksäcke wieder Richtung Gurtenbahn.

Nur ab und zu floss ein Tränchen, weil ein Kind sich nicht von der Fee verabschieden wollte. Aber was hatte Simselifei gesagt? Der Zauberstein erfülle Wünsche! Vielleicht auch denjenigen, dass es nächstes Jahr wieder eine Lagerfeuernacht geben wird. MM

Bild: zVg

Nachdem am Abend das grosse Lagerfeuer angezündet wurde, konnte man Würste, Schlangenbrot und Marshmallows braten oder Älplermagronen essen. Danach versammelten sich alle bei Abendsonne und unter einem Regenbogen ums Lagerfeuer, um gemeinsam zu singen. Ans Schlafen war auch nach der Gutenachtgeschichte von Chraxel und Simselifei in vielen Zelten noch lange nicht zu denken, zu aufgeregt waren die kleinen Camper.


MIGROS-WELT | MM25, 20.6.2016 | 81

Frage der Woche

Auf der Verpackung des Frischkäses «Philadelphia Luftig & Lecker» steht, dass darin Gelatine enthalten sei. Ist diese Zutat tierischer oder pflanzlicher Herkunft? Gelatine ist immer tierischer Herkunft: Sie wird aus den Knochen und dem Bindegewebe verschiedener Tierarten gewonnen. Für die Herstellung von Lebens­ mitteln wird in der Regel Schweinegelatine verwendet. Auf der Verpackung von Produkten ist diese Zutat stets als «Gelatine» oder «Speisegelatine» erwähnt. Nicht zu verwechseln ist Gelatine mit sogenannten Geliermitteln. Diese Zusatz­ stoffe sind ohne Ausnahme pflanzlicher Herkunft. Sie werden auf den Verpackun­ gen mit «Geliermittel» deklariert. Hinzu kommt entweder der Name – also zum Beispiel «Pektin». Oder es wird die entsprechende E­Nummer aufgeführt – im Fall von Pektin lautet die Nummer «E440». MM

Haben Sie eine Frage?

Kontaktieren Sie uns! M-Infoline, der Kundendienst der Migros, erreichbar unter 0800 84 0848 oder www.migros.ch/ kundendienst

Telefonisch erreichbar Montag bis Freitag: 8.00–18.00 Uhr, Samstag: 8.30–16.30 Uhr. Anrufe auf die oben genannte Nummer sind gratis.

Anzeige

Aktion

33%

9.60 statt 14.40

Rivella 6 × 1,5 Liter Rot, Blau und Grüntee

20%

6.20 statt 7.80

Rivella 6 × 50 cl Rot, Blau, Grüntee, Pfirsich und Rhabarber

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 21.6. BIS 27.6.2016, SOLANGE VORRAT

Rivella gibts in Ihrer Migros


T F A H R E U A D S I PR E

. T K N G ESE 16 0 2 . 6 . 0 2 B A G G Ü LT I

Dau erhaf t

- 20,3 %

2.95 bisher 3.70

Asco Fresh & Dental 180 g

Dau erhaf t

- 20 %

2.80 bisher 3.50

Asco Dental Chewsticks 180 g

Dau erhaf t Dau erhaf t

- 19.6 %

1.85 bisher 2.30

Asco Sticks Geflügel 20 Stück

Dau erhaf t

- 19.6 %

1.85 bisher 2.30

Asco Sticks Rind 20 Stück

DIE MIGROS SETZT SICH TAG FÜR TAG FÜR IHRE KUNDEN EIN UND SENKT DIE PREISE BEI VERSCHIEDENEN HUNDESNACKS.

- 6.3 %

3.– bisher 3.20

Matzinger Dental Fresh 180 g


MIGROS-WELT | MM25, 20.6.2016 | 83

Mega Win

Jeder kann gewinnen Francisco S. fiebert ab sofort am Hightech-TV für Portugal an der EM mit, während Lucy M. Schlangenbrot und Marshmallows in Zukunft auf einem LuxusGrill-Modell brät. Bei Mega Win stehen die ersten Hauptgewinner fest.

Jetzt gewinnen! Während Europa um den Siegertitel kickt,

können Sie mit etwas Glück auch ohne grossen Körpereinsatz gewinnen. Bei Mega Win gibts Preise im Gesamtwert von über 500 000 Franken, vom Curved-Oled-TV bis zum Weber-PremiumGasgrill. Oder Sie sahnen gleich den Mega-Preis ab: eine Traumreise nach Wahl im Wert von 10 000 Franken.

Francisco S. (49) mit Tochter Margarida (13) Kranführer aus Bulle FR Gewinn: Curved-Oled-TV im Wert von ca. 3 499.– von Melectronics «Ich habe die Sticker bestimmt dreimal überprüft, bevor ich es glauben konnte: Ich hatte tatsächlich den Fernseher gewonnen! Kürzlich habe ich mit dem Gedanken gespielt, einen neuen anzuschaffen. Unsere alte Kiste ist zehn Jahre alt. Den Oled-TV werde ich ins Wohnzimmer stellen, damit die ganze Familie was davon hat. Die EM verfolge ich gespannt. Als gebürtiger Portugiese würde ich Portugal gerne auf dem Siegertreppchen sehen. Ich glaube aber nicht, dass Portugal gewinnen wird. Sie kommen bei solchen Turnieren zwar sehr weit, gewinnen schliesslich aber doch nicht.»

Bilder: Kaspar Isler

Mega Win

Und so funktionierts: Bis am 11. Juli erhalten

Sie bei jedem Einkauf pro 20 Franken Einkaufs-

Lucy M. (40) mit Söhnen Luis (6) und Nils (8) Psychologin aus Basel Gewinn: Weber-Premium-Gasgrill im Wert von ca. Fr. 1149.– von Do it + Garden «Bei Gewinnspielen habe ich nie Glück, meine Söhne schon eher. Der Gasgrill ist ein toller Preis, und definitiv ein Upgrade zu unserem kleinen Holzkohlegrill. Zur Traumreise hätte ich auch nicht Nein gesagt. Grill sei Dank werde ich in Zukunft weniger kochen müssen, denn beim Grillieren hilft bei uns jeder mit. Auf den Rost kommen bei uns vor allem Würste, Schlangenbrot, Maiskolben, Halloumi-Käse oder auch Marshmallows. Besonders mag ich frischen Thunfisch vom Grill mit Olivenöl, Koriander, Salz und Pfeffer.»

wert* ein Sticker-Set mit je zwei Stickern und einem Win-Code. Kleben Sie die Sticker auf die entsprechenden Stellen im Teilnahmesammelheft. Sind alle sechs Symbole eines Gewinns beklebt, haben Sie diesen garantiert gewonnen. Win Code: Geben Sie

den Gewinncode auf www.migros.ch/ megawin oder in der Gratis-Migros-App ein und erfahren Sie, ob Sie einen von 375 Sofortpreisen gewonnen haben. Unter demselben Link gibt es weitere Informationen und kostenlose Sticker-Sets. * maximal 10 Sticker-Sets pro Einkauf, solange Vorrat.


Viel Spass beim Grillieren!

40%

1.20 statt 2.–

TerraSuisse Holzfällersteak 2 Stück, per 100 g

7.10

Rindsentrecôte Australien, per 100 g

20%

1.80 statt 2.30

Platte mit marinierten Ailerons EM 2016 Schweiz, 12 Stück, per 100 g

12.50

Kabeljau-/Crevettenspiess in der Grillschale hergestellt in Frankreich mit Kabeljau aus dem Pazifik und Crevetten aus Vietnam, 330 g

Genossenschaft Migros Basel ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 21.6. BIS 27.6.2016, SOLANGE VORRAT

25%

1.05 statt 1.40

Optigal Poulet-Oberschenkel Schweiz, 4 Stück, per 100 g

20%

3.80 statt 4.80

MSC Rotbarschloins Wildfang aus Island, 2 Stück, per 100 g


MIGROS-WELT | MM25, 20.6.2016 | 85

Ihre Region Neues aus der Genossenschaft Migros Basel

50% Rabatt für Genossenschafter am 26.8. und 9.9. mit Code APFEL solange Vorrat

Am Baum der Erkenntnis findet die Vertreibung von Adam und Eva ihren Höhepunkt.

Theater

Auf der Wasserfallen hört das Paradies auf Die TheaterFalle widmet sich in ihrem Theaterstück «Elysium» der Suche nach dem Paradies. Genossenschafter kommen in den Genuss von 50 Prozent Rabatt auf Tickets zweier Vorstellungen. Text: Moritz Weisskopf

W

as hatte die Vertreibung aus dem Paradies für Folgen? Was ist überhaupt das Paradies und wo ist es heute noch zu finden? Diesen Fragen geht die TheaterFalle in ihrem Stück «Elysium» nach und erzählt die wahrscheinlich älteste aller Geschichten aus dem Blickwinkel unterschiedlicher Figuren, in vier Episoden, verteilt über eine Spiel­ dauer von drei Jahren (von 2016 bis 2018). Mit Witz, Biss und Leidenschaft kämpfen die Protagonisten um ihre Vorstellung von Paradies. Die erste Episode «Songlines» ist zwischen

dem 19. August und dem 10. September auf der Wasserfallen BL zu sehen: Die Vertreibung aus dem Paradies, inszeniert als begehbare, visuelle und akustische Liveperformance. Das Paradies wankt

Nach einer Gondelfahrt von Reigoldswil auf die Wasserfallen führt ein zauberhafter Spaziergang über Wiesen und Plätze. Unterwegs begegnet man Gestalten, lässt sich von ihnen leiten und kulinarisch verführen. In der Abenddämmerung mit Blick auf den Baum der Erkenntnis wird man Zeuge der Vertreibung von Adam und Eva,

Zeuge des Kampfes zwischen dem Wunsch nach Erkenntnis und dem ewigen Leben. Das Paradies gerät dabei zunehmend ins Wanken. Für Migros-Genossenschafter und eine Begleitperson gibt es für die Vorstellungen am 26. August und 9. September mit dem Anmeldecode APFEL 50 Prozent Rabatt. Im Eintrittspreis enthalten sind die Fahrt mit der Seilbahn Reigoldswil-Wasserfallen, ein feines Essen mit Getränk sowie der Eintritt zur Liveperformance. Die Platzzahl ist beschränkt. MM Tickets und Infos: www.theaterfalle.ch


86 | MM25, 20.6.2016 | MIGROS­WELT

Genossenschaft Migros Basel

Erneuerungs­ wahlen Liebe Mitglieder Auf den Aufruf im Migros­Maga­ zin Nr. 10 vom 7. März betreffend

die Erneuerungswahlen für die Amtsperiode 2016–2020 mit Beginn der Amtsdauer am 1. Juli, des Genossenschaftsrats, der Verwaltung einschliesslich deren Präsidenten, der Delegierten in den Migros-GenossenschaftsBund, des Vertreters unserer Genossenschaft in die Verwaltung des Migros-GenossenschaftsBundes sowie der Revisionsstelle (bis 2018) wurden nicht mehr Kandidatinnen und Kandidaten vorgeschlagen, als Personen zu wählen sind. Nach Art. 38 unserer Statuten sind demnach aufgrund der übereinstimmenden Vorschläge von Genossenschaftsrat und Verwaltung nachstehende Personen gewählt: A) Genossenschaftsrat (2016–2020) Wahlkreis 1 (Kanton Basel­Stadt)

1. 2. 3. 4. 5.

Beyerle Fabienne, Basel Canali Theres, Basel Fringeli Bettina, Basel Gasparini Gaby, Riehen Gerig Lucas, Basel

6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15.

Graf Christiane, Basel Guth Monika, Basel Haller Christophe, Basel Hartmann Monika, Basel Jappert Ruedi, Basel Linder Karl, Basel Schmid Otto, Basel Troller Simone, Basel Vergeat Dagmar, Basel Vogt Jakob, Basel

Wahlkreis 2 (Kanton Baselland) 1. Balmer Luzia, Bottmingen 2. Bohny Edith, Zunzgen 3. Büchenbacher Christian, Wenslingen 4. Castelberg Carmen, Allschwil 5. Chatelain Marie-Theres, Allschwil 6. Forster Peter, Wenslingen 7. Gysin Dora, Lausen 8. Hayoz Martina, Pratteln 9. Heiz Isabelle, Binningen 10. Jeker Monika, Arlesheim 11. Lardon Michel, Pratteln 12. Mohler Michel, Oberwil 13. Müller Regula, Binningen 14. Münch Mariella, Liestal 15. Nothofer Jacqueline, Sissach 16. Recher Regula, Therwil 17. Rumpel Barbara, Therwil 18. Scherrer Patricia, Hölstein 19. Schneider Corinne, Liestal 20. Simon Esther, Allschwil 21. Steinger Pia, Liestal

22. Taupp Jutta, Münchenstein 23. Thalmann Beate, Füllinsdorf 24. Thürkauf Barbara, Reinach 25. Tulipani Jessica, Oberwil 26. Werdenberg Rudolf, Allschwil 27. Widmer Philipp, Allschwil 28. Wipf Silvia, Aesch Wahlkreis 3 (übrige Gebiete) 1. Bossart Bernard, Courfaivre 2. Friedrich Holger, Lörrach (D) 3. Frund Pierre, Delémont 4. Fuchs Beatrice, Muespach (F) 5. Fuhrler Brigitte, Lörrach (D) 6. Grossenbacher Isabella, Fehren 7. Jakobi Herta, Kandern (D) 8. Käppeli Maya, Movelier

9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17.

Kuhn Michael, Lörrach (D) Marti Marlise, Breitenbach Martinez Maureen, Courtételle Meier Claudia, Büsserach Riedo Maurice, Cornol Saner Irène, Büsserach Schmidlin Sandra, Bärschwil Schweizer Anita, Cornol Stocker Gilbert, Folgensbourg (F)

Delegierte in den Migros­Genossenschafts­Bund

1. 2. 3. 4. 5.

Canali Theres Chatelain Marie-Theres Frund Pierre Fuchs Beatrice Guth Monika


MIGROS-WELT | MM25, 20.6.2016 | 87

Resultate

Urabstimmung 2016 Liebe Genossenschafterinnen Liebe Genossenschafter

Wir möchten uns bei Ihnen bedanken, dass Sie sich so zahlreich an der diesjährigen Urabstimmung beteiligt haben. Total sind 35 942 Stimmkarten eingegangen. Somit haben sich 22 Prozent der Genossenschafterinnen und Genossenschafter die Zeit genommen, ihre Stimmkarte auszufüllen und in die Urne zu legen. Dabei erfreute sich die Jahresrechnung der Migros Basel der Zustimmung von 95,2 Prozent. Im Detail nahmen die Stimmberechtigten der Genossenschaft Migros Basel wie folgt an der diesjährigen Urabstimmung teil:

6. 7. 8. 9.

Gysin Dora Lardon Michel Vergeat Dagmar Werdenberg Rudolf

B) Verwaltung 2016–2020 Präsident

Krättli Werner, Maisprach Mitglieder der Verwaltung 1. Hartmann Werner, Basel 2. Krättli Werner, Maisprach 3. Moser Heinrich, Buus 4. Nothofer Karl-Heinz, Sissach 5. Oser Sibylle, Basel 6. Ritter Thérèse, Courroux 7. Wechsler Martin, Arlesheim

C) Vertreter in der MGB-Verwaltung 2016–2020

Patrignani Stefano, Wilen bei Wollerau

D) Revisionsstelle 2016–2018 PricewaterhouseCoopers AG,

Zürich

Wir gratulieren den Gewählten und wünschen Ihnen eine erfolgreiche Tätigkeit im Dienste unserer Genossenschaft.

Genossenschaft Migros Basel Die Verwaltung 20. Juni 2016

Zahl der Stimmberechtigten: Zahl der zustellbaren Stimmkarten: Eingegangene Stimmen: Stimmbeteiligung in Prozent der zugestellten Stimmkarten:

166 920 163 457 35 942 22 %

Die Jahresrechnung 2015 und die Verwendung

des Bilanzgewinnes wurden wie folgt genehmigt: Ja: 34 212 95,2 % Nein: 677 1,9 % Leer: 968 2,7 % Ungültig 85 0,2 % Wir danken Ihnen herzlich für dieses Zeichen

Ihres Vertrauens.

Genossenschaft Migros Basel Die Verwaltung


Hamburger-Festival!

20%

2.– statt 2.55

Smile-Burger «Aus der Region.» Rindshackfleisch mit Gyros-Kreta-Gewürzmix, per 100 g

2.35

TerraSuisse Baconburger Rinds- und Schweinshackfleisch mit Bratspeck, per 100 g

2.70

2.60

Olivenburger «Aus der Region.» Rindshackfleisch mit Oliven, per 100 g

Hotburger «Aus der Region.» Rindshackfleisch mit Mexicangewürz-Kruste, per 100 g

2.30

2.30

TerraSuisse Kräuterburger Rinds- und Schweinshackfleisch mit Kräuter-Kruste, per 100 g

Erhältlich in folgenden Filialen: Migros Aesch, Migros Arlesheim, Migros Birsfelden, Migros Breitenbach, Migros Bubendorf, Migros Burgfelderstrasse, Migros Claramarkt, Migros Drachencenter, Migros Ettingen, Migros Gartenstadt, Migros Gelterkinden, Migros Gorenmatt, Migros Gundelitor, Migros Laufen, Migros Liestal, Migros Mischeli, Migros Muttenz, Migros Oberwil, Migros Paradies, Migros Pratteln, Migros Reinach, Migros Riehen, Migros Schönthal, Migros Sissach, Migros Stücki und MParc Dreispitz Genossenschaft Migros Basel ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 21.6. BIS 27.6.2016, SOLANGE VORRAT

TerraSuisse Baslerburger Rinds- und Schweinshackfleisch mit Leckerligewürz, per 100 g


t Jetz is t gra ieren! nn abo

Von fair bis chic, von Besserschlafen bis Fettverbrennen, von Trainieren bis Faulenzen – Vivai, das Wohlfühl- und Nachhaltigkeitsmagazin der Migros, inspiriert mit Ideen und Trends. Das Wohlfühl- und Nachhaltigkeitsmagazin der

03/2016

In der neuen Ausgabe:

ERNÄHREN Was isst man vor und nach dem Sport? Mit der richtigen Ernährung wird das Training noch effektiver.

REISEN Der Norden Deutschlands ist ein Naturparadies. Wo man sich am schönsten in der Weite verliert.

Neues schaffen Alle wollen kreativ sein. Wir zeigen, wie es geht

Kreativ sein: Für die einen ein Muss, für andere ein Graus. Wir gehen dem Thema Kreativität auf den Grund. An der Waterkant: Warum es sich lohnt, dem Norden Deutschlands im Sommer einen Besuch abzustatten. Labskaus zum Trotz. High Carb: Wer seinem Körper Leistung abverlangt, sollte genau auf die Ernährung achten. Ausreichend Zucker und Flüssigkeit sind ein Muss.

Abonnieren Sie Vivai jetzt kostenlos: migros.ch/vivai, per E-Mail an abo.vivai@migrosmedien.ch oder Tel. 0800 180 180


Jetzt neu. Wenn

20x PUNKTE

du

Spaswsillst...

Neu

2.00

Red Band Bubble Pop 100g der neue Fruchtgummi von Red Band mit Bubblegum-Geschmack

play & win

game.redband.ch

Erhältlich in ausgewählten Migros-Filialen. 20-FACH CUMULUS-AKTION – GÜLTIG VOM 21.6.-4.7.2016

Red Band gibts in Ihrer Migros

Urlaubsziel: Rauchfreiheit?

Jetzt Urlaubsvorrat* einpacken!

nicorette® Spray zur Anwendung in der Mundhöhle

PHCH/NIC/0516/0002

HILFE SCHNELLE ** UTE IN M 1 H C NA

www.nicorette.ch Erhältlich in Ihrer Apotheke. Dies ist ein Arzneimittel. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage. Janssen-Cilag AG, 6300 Zug. * z. B. 2 x nicorette® Spray zur Anwendung in der Mundhöhle für 2 Wochen Urlaub. Dies entspricht einem durchschnittlichen Bedarf in zwei Wochen bei Rauchern unter 20 Zigaretten pro Tag, max. 15 Sprühstösse pro Tag. ** Kann Ihr akutes Rauchverlangen nach 1 Minute lindern.


Leben MM25

Familienumfrage Ist Ihr Kind schnell gelangweilt?

56%

Je nach Tageszeit und Müdigkeit kann sich das Kind gut allein beschäftigen.

26%

18%

Nein, mein Kind findet auch allein immer eine Beschäftigung.

Ja, ich muss das Kind dauernd beschäftigen. In Zusammenarbeit mit

Knigge reloaded

Wie flaniert man als Paar nebeneinander?

Richtig oder falsch?

Fotovoltaikanlagen benötigen bei der Herstellung mehr Energie, als sie erzeugen.

Illustration: Andreas Klammt; Bild: Stefan Sulzer

Falsch!

Philipp Tingler (44) ist Autor

und Philosoph und schreibt hier jede Woche über Phänomene des modernen Benehmens.

«Unlängst erreichte mich folgende Zuschrift: ‹Sollte bei einem Paar, das nebeneinander geht, der Mann nicht seine Schrittlänge derjenigen der Frau anpassen, wenn er ein Gentleman ist?› Dazu kann ich nur sagen: grundsätzlich völlig richtig. Aber ich würde das verallgemeinern: Der oder die Schnellere passt sich an. Darüber hinaus würde die alte Schule vorschreiben: Geht man zu zweien, so läuft rechts die Dame, wenn sie in Herrenbegleitung ist. Natürlich ist das ein bisschen obsolet und auch ein wenig umständlich. In den angelsächsischen Ländern hat sich die Regel eingebürgert, dass der Herr immer an der Fahrbahnseite geht – was ja auch vernünftiger und pragmatischer ist. Und für die verschiedenen Geschlechterpaarkombinationen der Spätmoderne können Sie das einfach ganz entspannt selbst anpassen. So wie die Schrittlänge.»

Der Zeitraum, den eine Fotovoltaikanlage benötigt, um die gleiche Menge Energie zu erzeugen, die Herstellung und Entsorgung der Anlage verbrauchen, liegt in unseren Breitengraden bei weniger als drei Jahren. Die genaue Zeitspanne hängt von der Herkunft der Rohstoffe, der Produktionsweise, der eingesetzten Zelltechnologie und der Auslastung der Anlage ab. Während ihrer Lebensdauer von mindestens 30 Jahren produziert eine Fotovoltaikanlage in der Schweiz mehr als zehn Mal so viel Energie, wie für ihre Herstellung und Entsorgung benötigt wird. Darum gilt:

Strom aus Fotovoltaikanlagen ist erneuerbar und leistet dadurch einen Beitrag zu einer nachhaltigen Energieversorgung.

In Zusammenarbeit mit Pusch – Praktischer Umweltschutz www.pusch.ch


Galaxus für den Schlauchboot-Spass 39.– statt vorher 49.– RHY-GLÜCK Set

39.– statt vorher 49.– LIMMAT-GLÜCK Set

149.– statt 189.– Intex Excursion 4 Boat Set

Fast alles für fast jeden.

Preise in CHF, inkl. MwSt. Statt-Preise sind Konkurrenzpreise vom 14.6.16.

39.– statt vorher 49.– AARE-GLÜCK Set


Wie gehen Sie mit ungezogenen Kindern um?

LEBEN | MM25, 20.6.2016 | 93

www.migmag.ch/ ungezogen

Mamma mia

M

Nerviges Kind: Ruhe bewahren und die Grenzen aufzeigen.

Familie

Ungezogener Besuch Kommt ein schlecht erzogenes Gschpänli auf Besuch, kann es anstrengend werden. Schimpfen bringt wenig. Besser ist es, klipp und klar die Hausregeln zu erklären. Text: Claudia Langenegger

Tipps

So reagieren Sie richtig Klare Regeln auf­ stellen: Wir schützen

bei uns Menschen, Tiere und das Mobiliar.

Bild: Oliver Jones/Getty Images

Die Eltern des Gast­ kinds grundsätzlich

nicht informieren. Das bewirkt wenig und kann die Situation verschlimmern, wenn das Kind doppelte Schelte bekommt. Kind nicht durch Schimpfen in die De-

fensive drängen, ihm die Chance geben, zu agieren, mitzuhelfen, eine Wahl zu treffen.

B

enjamin (8) ist zu Besuch bei Lars (8). Dessen Mami Bettina ärgert sich. Beim Zvieri machte Benjamin absichtlich eine Sauerei und provozierte, indem er einen Wasserkrug vom Tisch zu stossen versuchte. Nachdem er mit Lars Lego gespielt hatte, weigerte er sich, die Klötzchen in die Kiste zu räumen. «Ein Saugoof», findet Bettina. Doch sie ist verunsichert: Wie streng darf sie mit dem Besuch sein? «Es geht vor allem darum, welche Regeln gelten», erklärt Marianne Leber (53), Erziehungscoach aus Wil AG. «Diese muss ein Kind erst mal kennen, um sie befolgen zu können.» Dass es die Schuhe ausziehen muss, muss man ihm also zuerst sagen. Befolgt es allgemeine Regeln nicht, spielt es mit dem Essen, attackiert es ein anderes Kind verbal oder körperlich, dann sollte man eingreifen. Aber nicht mit einer gehässigen Schelte. «Das Kind soll wissen, was von ihm erwartet wird», sagt Marianne Leber. Und hat ein

Kind am Tisch absichtlich eine Sauerei veranstaltet, kriegt es einen Lumpen, um die Sudelei aufzuputzen. Eltern müssen Vorbilder sein

Gibt es grundsätzlich schlecht erzogene Kinder? «Kinder, denen nicht vorgelebt wird, was gut ist und was nicht, haben eher Mühe, sich an Regeln zu halten», sagt Leber. Wie sich ein Kind verhält, hat aber auch viel mit seiner Gemütslage zu tun. «Es kann sein, dass es sich unmöglich benimmt, weil es sich unter Druck fühlt, angespannt oder nervös ist.» Obwohl sich Bettina über Benjamin geärgert hat, darf er wieder spielen kommen. Sie weiss, wie sehr diese Freundschaft Lars am Herzen liegt. Sie hat mit Benjamin geredet und gefragt, ob er sein Verhalten toll fände. Auch beim nächsten Besuch empfindet sie ihn als anstrengend. Doch immerhin hat Benjamin gemerkt, dass sich kooperatives Verhalten lohnt. Das ist schon mal ein Anfang. MM

Handzeichen mit Folgen

Mit den Mädchen war ich im Quartier unterwegs. Dort gibt es eine unübersichtliche Stelle, man kommt eine Treppe hoch und steht quasi auf der Strasse. Da sich vis-àvis die Kita befindet, gilt Tempo 30.

Wir guckten links, wir guckten rechts. Da kam ein wirklich schönes Auto wirklich schnell auf uns zu. Ich strecke die rechte Hand aus. Dann «drückte» ich die Luft nach unten. Bedeutung der Geste: Jetzt tritt auf die Bremse, du Superlenker! Dann lief die Aktion aus dem Ruder. Der Fahrer wurde nicht nur langsamer, er hielt an. Warum ich diese Handbewegung gemacht habe? Er sei exakt 30 km/h gefahren. Wie blöd, dass ich mein Radarmessgerät daheim vergessen hatte … In dem Moment hielt ein Velofahrer an. Anfangs dachte ich, er wäre auf meiner Seite, denn er war locker 80 und ohne Helm unterwegs. Er solidarisierte sich aber mit dem Autofahrer. Heute würden Mütter andauernd diese irren Handzeichen machen, zeterte er. Dabei seien Strassen für Autos da.

Bettina Leinenbach (39)

ist Journalistin und zweifache Mutter.


An die Reiseapotheke gedacht? i E e be H i l f ke i t & l Übe

ech rbr

Magen-Darm-Beschwerden sind die häufigsten Reisebeschwerden

en !

* Hilf e l l e n sch hfall ! e i c D Dur bei

e

Jetzt vorsorgen mit den praktischen Schmelztabletten: ✓ Schmilzt schnell auf der Zunge ✓ Einnahme ohne Wasser Dies ist ein Arzneimittel. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage. * Wirkung kann nach ca. 2 Stunden eintreten.

Leukerbad

ab4.4.Juli Januar bisNovember 30. April 2009 ab 20102009 bis 21. 2010

Hotel Alpenblick direkt neben der Leukerbad Therme direkt neben dem Burgerbad Hotel Alpenblick

www.alpenblick-leukerbad.ch direkt neben dem Burgerbad alpenblicklbad@bluewin.ch www.alpenblick-leukerbad.ch Tel. 027/4727070, Fax 027/4727075 alpenblicklbad@bluewin.ch 3954 Leukerbad Tel. 027/4727070, Fax 027/4727075 3954 Leukerbad 3 Übernachtungen mit Halb-Pension Täglicher Eintritt in die Leukerbad-Therme, inklusive und Dampfbad, Bademantel 3Sauna Übernachtungen mit Halb-Pension freie Benutzung der Bergbahn Gemmi, Leukerbad 3Card Eintritte Burgerbad Plus (Sportarena, Ringjet 1Busverbindungen Retourfahrt nach Bergbahn Albinen,Gemmipass Flaschen, Inden) Fr. 375.–pro proPerson Person Fr. 396.–

Ferien KANADA, Ranchaufenthalt mit Englischschule, Reiten, Fischen, Kanufahren, Campen, Ausflüge usw. www.camelshump.ca

ments Fr.pro 10.– pro Tag. Fr. 896.– Person

Einerzimmerzuschlag auf alleThermalbadeanlage Arrangements Fr.10.– pro Tag. Die grösste alpine

Europas stehtalpine unseren Gästen am Die grösste Thermalbadeanlage Europas stehtabunseren am Anreisetag Anreisetag 12.00Gästen Uhr mittags zur ab 12.00 Uhr mittags zur Verfügung! Verfügung! (ausgenommen Abreisetag)

<wm>10CAsNsjY0MDS21DW3sDSwNAEAaN_NQQ8AAAA=</wm>

<wm>10CFXKKw4DMQxF0RU5ev6N4xpWYdGA0fCQqrj7R43KCq50wZmzvOHXc5z3uIrBmhQ9kVasR0PnMmmuvSCiAvYHUtUV_qfJLFiBtYkRCyHXHguSWAFpn9f7C4Oly2xwAAAA</wm>

Spendenkonto PC 60-19191-7

www.fastenopfer.ch

AdriaAdria / Lido/ Lido di Savio di Savio

Diabetes – was nun ? 19 Beratungsstellen in Ihrer Region Schweizerische Diabetes-Gesellschaft www.diabetesuisse.ch PC 80-9730-7

HOTEL

PONTRESINA

Sommerzauber-

Busverbindungen nach Albinen, Flaschen, Inden)

freie Benutzung der Bergbahn Gemmi, Leukerbad Card Plus (Sportarena, Ringjet Einerzimmerzuschlag aufFlaschen, alle ArrangeBusverbindungen nach Albinen, Inden)

IMPLANTATE, ZAHNBEHANDLUNGEN ZAHNERSATZ in Ihrer Nähe, besser und günstiger als bei dentesana? UNMÖGLICH! Gratis-Unterlagen: www.dentesana.ch WIR 0844 802 310 · hd@dentesana.ch

––––––––––––––––– Hotel Apollonia ––––––––––––– direkt am Meer, Privatstrand, Schwimmbad, Familienrabatt. direkt amAuskunft, Meer, Privatstrand, Schwimmbad,Familienrabatt. Prospekt: B. Puppato, Pratteln Auskunft B. Puppato, 061 821 44 26 / www.hotelapollonia.it Tel. 061 821 44 26 / www.hotelapollonia.it

mit Halb-Pension 5 Übernachtungen Übernachtungen mit Halb-Pension Eintritt in die Leukerbad-Therme, inklusive 5Täglicher Eintritte Burgerbad Sauna und Dampfbad, Bademantel 1freie Retourfahrt Gemmipass Benutzung derBergbahn Bergbahn Gemmi, Leukerbad Card625.– Plus (Sportarena, Ringjet Fr. pro Person

660.– pro Person mit Halb-Pension 7Fr.Übernachtungen 77 Übernachtungen Eintritte Burgerbad mit Halb-Pension Eintritt inBergbahn die Leukerbad-Therme, inklusive 1Täglicher Retourfahrt Gemmipass Sauna und Dampfbad, Bademantel Fr. 845.– pro Person

Gesundheit

Engadin

7 Nächte Halbpension

bis 24. Sept. 2016 ab CHF

805.00

p. Pers. im Doppelzimmer Standard / Einzelzimmerzuschlag CHF 10.00 p. T. ❀ reichhaltiges Frühstücksbuffet ❀ 4-Gang Abendessen mit Wahl des Hauptgangs ❀ 1 grosses -Spezialitätenbuffet ❀ gratis

Gewerbe

Am Ende sind wir für Sie da

www.friedwald.ch

Baum als letzteRuhestätte 70 Anlagen in der Schweiz

052 / 741 42 12

Das Zürcher Lighthouse bietet ein letztes Zuhause für unheilbar kranke Menschen.

Abholdienst vom Bhf Pontresina (08 – 18)

Inkl. freier Benützung aller Bergbahnen und der öffentlichen Verkehrsmittel im Oberengadin & Postauto ins Bergell

www.

.com

info@

.com

CH-7504 Pontresina Tel. 081 839 31 00

www.brot-fuer-alle.ch

Tel. 031 380 65 65

Für eine gerechtere Welt. Spendenkonto 40-984-9

Gratisinserat

TOP 2016 TOP Badepauschale Badepauschale 201 0 .01.201 Top Sommerab/ Herbst Angebote 2010

Janssen-Cilag AG, 6300 Zug

www.zuercher-lighthouse.ch


LEBEN | MM25, 20.6.2016 | 95

Gesundheit

Erst denken, dann tschutten Der Fussball lockt so manchen Hobbysportler auf den Rasen. Doch der Spass am Spiel kann böse enden. So beugt man schlimmen Sportverletzungen vor. Text: Koni Birrer

Die meisten Verletzungen können klinisch, das heisst ohne Bildgebung, diagnostiziert werden. Ergänzend können der Ultraschall vor allem für Muskelverletzungen, das MRI für Bänder und Sehnenverletzungen und Röntgenbilder bei Knochen- und Gelenksverletzungen hilfreich sein. Wichtig ist, den Schweregrad der Verletzung richtig einzuschätzen. Neben den offenen Verletzungen gibt es weitere Anzeichen, die auf eine schwerere Verletzung hindeuten: die Unmöglichkeit zu belasten, Einschränkungen der Gelenksbeweglichkeit oder sogar -blockaden und starke Schwellungen vor allem im Gelenksbereich. Der Schmerz spielt primär nur eine untergeordnete Rolle. Falls man eine Verletzung falsch einschätzt oder falsch behandelt, kann dies zu einem längeren Sportausfall oder gar zu Sportunfähigkeit führen. MM

Tipps

Die geschwollene Stelle zu kühlen, ist für die Behandlung einer Fussballverletzung ein guter Anfang.

G

Bild: Getty Images

Dr. med. Koni Birrer Chirurgie FMH und Sportmedizin SGSM, Medbase Luzern

In Zusammenarbeit mit

emäss der Suva-Statistik von 2014 verletzen sich jährlich 45 000 Personen beim Fussballspielen. Unfälle verursachen nicht nur Schmerzen, sondern zwingen oft auch zur Untätigkeit und gehen ins Geld. Die verletzten Fussballer bleiben zusammen 500 000 Tage der Arbeit fern und kosten die Versicherungen 160 Millionen Franken. Auch wenn Meniskus- und Kreuzbandverletzungen in der Öffentlichkeit immer wieder thematisiert werden, sind diese seltener, als man meint. Am häufigsten von Verletzungen betroffen sind die Sehnen und Bänder (40%), die Muskeln (33%), der Schädel (8%), die Knochen (7,5%), die Haut (6%) und nur zu 5,5% die Gelenke (Meniskus, Knorpel, Kreuzbänder) und das Rückenmark. Die Ursache der Verletzungen liegt zumeist in der mangelnden Vorberei-

tung (Aufwärmen, Ausrüstung), der ungenügenden Kondition oder dem Überschätzen der eigenen Fähigkeiten (ungenügende Technik, fehlende Ausheilung alter Verletzungen). Auch führen Übermüdung (fehlende Erholung) sowie Über- und Fehlbelastungen zu Unfällen – viel mehr als Regelverstösse und Umwelteinflüsse. Wichtig, aber schwierig festzumachen, ist der Einfluss der Psyche auf den Körper. Sofortmassnahmen ergreifen

Die PECH-Regel kommt bei der Behandlung einer Verletzung nach wie vor als Erstes zum Zuge. Diese Regel steht für Pause, Eis, Compressionsverband und Hochlagern. Primär dürfen keine Wärmeanwendung oder lokale Massagen erfolgen. In einem zweiten Schritt sollte bei fehlender Ausheilung medizinisches Personal oder ein Arzt kontaktiert werden.

Fit ans Grümpelturnier Vor dem Spiel ist das Aufwärmen

zum Aktivieren der Muskeln und des Kreislaufs unumstritten, während das Dehnen kontrovers diskutiert wird. Nach dem Spiel empfiehlt es sich,

auszulaufen (Velofahren) und den Körper zu kühlen (Dusche, Bad).

Wichtig sind auch die Ernährung (genügend Flüssigkeitszufuhr) und die Regeneration (Schlaf, kein Alkohol). Vorbeugend kann an der Muskel­ balance und der Gelenksstabilität sowie natürlich an der entsprechen­ den Technik gearbeitet werden.

Zuletzt gilt es noch anzumerken, dass man nicht angeschlagen, verletzt, müde oder mit belasteter Psyche einen Mannschaftssport betreiben soll. Auf die vorbeugende Einnahme von Schmerzmitteln (z. B. vor einem Match) soll verzichtet werden.


C Christa Rigozzi B Botschafterin für EExcellence Flussreisen

Flussgenuss vom Reisebüro Mittelthurgau

Neuheit 2017 – Mit der neuen Excellence auf den Flüssen der Zaren von Moskau nach Auf dieser Reise erleben Sie eine fantastische Reisedestination mit beeindruckenden Kultur- und Natur-Landschaften zwischen Moskau und St. Petersburg. Wenn Sie schon jetzt Ihre Reise auf der schönen Zarenroute buchen, profitieren Sie sogar von unserem Bestpreis. Freuen Sie sich auf das schönste Flussschiff auf Russlands Gewässern – ein Schiff in Schweizer Reisequalität, mit der Seele Russlands – in beeindruckend schönen Flusslandschaften.

Liebe Flussreise-Freunde Vor weniger als einem Jahr war sie noch eine Hülle aus Stahl. Seit wenigen Wochen erstrahlt sie nach weitreichenden Umbauten in frischem Glanz – mit viel Raum, viel Licht und viel Reisekomfort. Ich darf Sie heute herzlich einladen, unser achtes Flussschiff in der Flotte unserer «kleinen Schweizer Grandhotels» kennenzulernen – die Excellence Katharina.

Ihr Reiseprogramm Route 1 – Moskau–St. Petersburg Tag 1 Zürich–Moskau. Flug nach Moskau. Transfer zur

Excellence Katharina.

Tag 2 Moskau. Willkommen in der russischen Hauptstadt.

Stadtrundfahrt*. Abendausflug in die prunkvollen Hallen der Moskauer Metro (Fr. 43).

Tag 3 Moskau. Heute besuchen Sie das wohl bedeutends-

te Bau- und Geschichtsdenkmal, den Moskauer Kreml*.

Tag 4 Uglitsch. Die Katharina erreicht eine der ältesten

und bedeutensten Orte an der Wolga. Sie besuchen die Erlöserkathedrale und den Kreml von Uglitsch*. aus der Blütezeit dieser ländlichen Kleinstadt.

Herzliche Grüsse, Ihr

Tag 5 Jaroslawl. Sie erreichen Jaroslawl, das zu den

Städten des «Goldenen Rings» gehört. Die alte Kaufmannsstadt beherbergt u.a. das Erlöserkloster und die Prophet-Elias-Kirche*.

Stephan Frei Geschäftsleiter

Tag 6 Gorizy. Ausflug zum 10 km entfernten KirillowBelozerskij-Kloster*. Im Jahr 1397 vom Mönch Kirill gegründet, war es lange Zeit ein wichtiges religiöses Machtzentrum. Tag 7 Kishi. Inmitten des Onegasees liegt die kleine Insel

Kishi mit ihrer märchenhaften Holzkirche. Rundgang durch das UNESCO-geschützte Freilicht-Museum*.

Tag 8 Mandrogi. In Mandrogi erwartet Sie das etwas andere Russland – bodenständig und traditionell. Erleben Sie Musik der Region und kosten Sie einen Schaschlikspiess auf dem Land*. Dann durchquert die Excellence Katharina Europas grössten See, den Ladogasee. Tag 9 St. Petersburg. Das «Venedig des Nordens» liegt im

FLUSSGENUSS

– 100% DURCH QUALITÄT

Mündungsdelta der Newa auf rund 100 Inseln. Sie entdecken St. Petersburg auf einer Stadtrundfahrt*. Besichtigen Sie im Anschluss die glanzvolle Parkanlage Peterhof (Fr. 58).

SWISS MADE

FLUSSREISEN 2017

Das – r 2017 Reisejah t zum ab jetz für Sie is Bestpre hbar buc

er Grandhotels kleinen Schweiz Wasserwegen Excellence – die auf europäischen Schweizer Qualität Nah & Fern cher-Qualität Flussreisen nach t in Schiffsreisenma Europa & weltwei ar! Jetzt für Sie verfügb Ihre Wunschkabine? manchmal zu spät aber Es ist nie zu früh,

1

Jetzt bestellen: Katalog «Flussreisen 2017»!

Online buchen

www.mittelthurgau.ch


Bis

11 Tage ab Fr.

Fr. 500.– Rabatt pro Person

2495.–

inkl. Vollpension, Flug, Ausflugspaket Reisedaten 2017 Route 1: Moskau–St. Petersburg 14.05.–24.05.17 • 03.06.–13.06.17 23.06.–03.07.17 • 13.07.–23.07.17 02.08.–12.08.17 • 22.08.–01.09.17 Route 2: St. Petersburg–Moskau 24.05.–03.06.17 • 13.06.–23.06.17 03.07.–13.07.17 • 23.07.–02.08.17 12.08.–22.08.17 • 01.09.–11.09.17 Preise pro Person

Fr.

Kabinentyp Katalogpreis 2-Bett Deluxe Kabine HD 3195.– 2-Bett Deluxe Kabine OD 3295.– 2-Bett Junior Suite mit Balkon OD 3895.– 2-Bett Panorama Suite mit Balkon OD 5495.– 2-Bett Junior Suite mit Balkon BD 4095.– 2-Bett Suite mit Balkon BD 5195.–

Sofortpreis 2695.– 2795.– 3395.– 4995.– 3595.– 4695.–

HD=Hauptdeck OD=Oberdeck BD=Bootsdeck

Katharina St. Petersburg

Sofort-Preis mit beschränkter Verfügbarkeit

Goldene Zwiebeltürme Herrliche Seenlandschaften Zaren-Nostalgie Mittelthurgau-Reiseleitung

Abreise 14.05., 01.09. Abreise 22.08.

mit einer der grössten und berühmtesten Gemäldesammlungen der Welt. Erleben Sie dann den Katharinenpalast mit dem berühmten Bernsteinzimmer (Fr. 63).

–200.– –100.–

Zuschläge Abreise 13.07., 23.07. Abreise Weisse Nächte: 03.06., 13.06., 23.06., 03.07. Alleinbenützung Deluxe Kabine Alleinbenützung Junior Suite/Panorama Suite/Suite

Tag 10 St. Petersburg. Heute besuchen Sie die Eremitage*

50.– 100.– 995.– 1595.–

Wählen Sie Ihre Ausflüge

Tag 11 St. Petersburg–Zürich. Flughafen-Transfer und Flug

Parkanlage Peterhof Katharinenpalast mit Bernsteinzimmer Moskauer Metro

nach Zürich.

Route 2 – St. Petersburg–Moskau

58.– 63.– 43.–

Unsere Leistungen

Reise in umgekehrter Richtung. Detailprogramm auf Anfrage. * Ausflugspaket inklusive. Panoramabar

Reduktionen

Suite mit Balkon

• Flüge Zürich–Moskau und St. Petersburg–Zürich oder v.v. • Transfers gemäss Programm • Excellence Flussreise mit Vollpension an Bord • Willkommenscocktail, Kapitänsdinner • Gepäckservice am Hafen • * Inklusiv-Leistungen des Ausflugspakets • Vorträge über Land und Leute • Visagebühr Russland • Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung Nicht inbegriffen • Auftragspauschale pro Person Fr. 20.– (entfällt bei Buchungen über www.mittelthurgau.ch) • Persönliche Auslagen, Getränke, Trinkgeld • Kombinierte Annullations- und Extrarückreiseversicherung auf Anfrage Was Sie noch wissen müssen Schweizer Gäste benötigen einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein muss und ein Visum. Das Visum holen wir gerne für Sie ein.

Gratis-Buchungstelefon

0800 86 26 85

Reisebüro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten AG Oberfeldstr. 19 · 8570 Weinfelden Tel. 071 626 85 85 · info@mittelthurgau.ch

Internet Buchungscode www.mittelthurgau.ch

ekmow1/ekled1

2554

Die Excellence Katharina ist das neue Schmuckstück zwischen St. Petersburg und Moskau. Nie zuvor war das Reisen auf den Wasserwegen Russlands so exquisit. Nach umfassender Renovierung heisst die Excellence Katharina Sie willkommen mit stilvollem Interieur, grossräumigen Deluxe-Kabinen und Suiten (13–30 m2), meist mit eigenem Aussenbalkon und ausgezeichneter Küche – für Sie kredenzt im eleganten Restaurant mit Blick auf die schönsten Uferlandschaften Russlands. добро пожаловать (dobro pozhalovat – herzlich willkommen) an Bord der Excellence Katharina.


98 | MM25, 20.6.2016 | LEBEN

Reisen

Ein Meer mit vielen kleinen Paradiesen

Die Kykladen in der griechischen Ägäis bestehen aus über 50 Inseln. Wir haben Mykonos, das heilige Delos, Naxos und Santorini besucht und einen Koffer voller Eindrücke mitgebracht. Texte und Bilder: Reto E. Wild

I

n den Morgenstunden hat man die Gassenvielfalt in Mykonos Stadt mit den weiss getünchten Häusern, in die Boutiquen, Restaurants, Bars und Pensionen eingezogen sind, fast für sich allein. Das Partyvolk schläft den Rausch der Nacht aus; der Wind Meltemi sorgt für etwas Abkühlung. Spätestens am Nachmittag füllen sich die Gassen in der Inselhauptstadt wieder. Unter den Passanten gibt es auffallend viele chinesische und indische Touristen, die die wohl bekannteste Kykladeninsel seit zwei, drei Jahren in Massen besuchen. Wer ihnen ausweichen will, fährt rund 15 Minuten ostwärts

nach Ano Mera, das sich in der Mitte der Insel befindet. Das Dorf mit zahlreichen Tavernen wie zum Beispiel der empfehlenswerten «Vangelis» gehört zu Pénélope Stergious (45) favorisierten Orten. Sie lebt seit knapp 20 Jahren auf Mykonos. Als Tochter griechischer Eltern ist sie in der Nähe von Vevey VD aufgewachsen. Heute wohnt sie zusammen mit ihrem Mann Costas (44) und den Kindern Angélique (6) und Antoine (8) in der Nähe von Mykonos Stadt, in einem Haus mit Garten, in dem Tomaten, Gurken, Salat, Trauben und Olivenbäume wachsen. «Hier schätze ich das Klima, die Sonne, die Menschen,

die Natur und die Freiheit», sagt die schweizerisch-griechische Doppelbürgerin. Mykonos sei ein «petit paradis». Sommer an schönsten Stränden

«Die Wirtschaftskrise in Griechenland trifft die Insulaner dank des Tourismus weniger stark als etwa die Einwohner Athens», sagt Pénélope. Aber auch ihre Familie leide unter den steigenden Preisen. Für das einzige Einkommen sorgt ihr Mann, der als Taxifahrer arbeitet. Sie möchte sich als Hausfrau bewusst Zeit für die Kinder nehmen, mit denen sie vor allem im Winter wandern oder Velo fahren geht. «Im Sommer ist das mit

den vielen Autos zu gefährlich», sagt sie. Dann laden die Buchten zum Wassersport ein, etwa der flach abfallende Strand von Platis Gialos in der Nähe von Mykonos-Stadt. Am besten gefällt Familie Stergiou der Strand von Fokos im Norden der Insel, wo sie ab und zu in der gleichnamigen Taverne einkehrt. Oder das bei Windsurfern beliebte Kalafatis im Südosten mit den Schatten spendenden Bäumen. Pénélope Stergiou rät zu einem Ausflug zur Insel Delos, in der Antike eine blühende Stätte, die heute nur von Museumsaufsehern mit ihren Familien bewohnt wird. Schiffe fahren in der Nähe der sehenswerten


LEBEN | MM25, 20.6.2016 | 99

2

3

3

1

Paraportiani-Kirche ab Mykonos Stadt in 30 Minuten zum Unesco-Weltkulturerbe. Bereits wenige Minuten nach der Ankunft verlieren sich die Besucher; man teilt sich Delos fast nur mit vielen Eidechsen, die sich auf den historischen Steinen sonnen. Das felsige Eiland im Herzen der Ägäis mit seiner über 4500jährigen Geschichte begeistert mit dem Apollontempel, dem grössten Heiligtum der Griechen, einem Amphitheater, Grundmauern von Herrschaftshäusern mit gut erhaltenen Mosaikböden. Die eindrücklichen Ruinen lassen sich am besten vom gut 100 Meter hohen

Berg Kynthos bewundern, den man nach anstrengendem Marsch über einen steinigen Weg erreicht. Von dort oben breiten sich die antike Stätte Mykonos und die Nachbarinsel Tinos besonders schön aus. Wer um 17 Uhr mit dem Schiff ab Mykonos nach Delos losfährt, ist um 20 Uhr wieder zurück im Hafen – genau die richtige Zeit für einen Sun­ downer. Das Quartier Little Venice, das nur ein paar Fussminuten von der Schiffsanlegestelle entfernt liegt, ist dann vollgepfercht mit Touristen, die mit einem Cocktail oder dem Handy in der Hand verfolgen, wie die Sonne blutrot im Meer versinkt.

4

5

1 Der Berg Zeus wacht über dem Dorf Filoti auf Naxos. 2 Der Pyrgaki Beach im Südwesten von Naxos erinnert an die Strände der Nordsee. 3 Alltag im Dorf Apeiranthos auf Naxos. 4 Peter Krähenbühl lebt seit 20 Jahren auf Naxos und heisst hier Petros Helvetos. Er verdient sein Geld als Grillmeister im Flisvos-Sportclub. 5 Ins Bergdorf Koronos auf Naxos verirren sich nur wenige Touristen. Hier zeigt sich das echte Griechenland.


100 | MM25, 20.6.2016 | LEBEN

1

3

Drinks in der populären Skan­ dinavian Bar kosten 9 Euro. Liebe auf den ersten Blick

Weniger als eine Stunde dauert die Überfahrt mit der Fähre von Mykonos nach Naxos, der grössten und fruchtbarsten Kykladeninsel. Im Hafen steht ein Mann mit Seemannsmütze, runder Brille, grauem Schnauz und Ziegenbärtchen. «Typisch Grieche», denkt man. Nur heisst dieser Mann, der perfekt Grie­ chisch spricht und dabei immer wieder herzhaft lacht, Peter Krähenbühl (56). Hier ist er be­ kannt als Petros Helvetos, Peter der Eidgenosse. Er wanderte 1995 auf die gut 30 Kilometer

1 Mykonos und seine berühmten Windmühlen. 2 Reise in die Antike: Ein Ausflug nach Delos, der Nachbarinsel von Mykonos, lohnt sich. 3 Pénélope Stergiou und ihre Kinder kehren gerne in der Taverne Vangelis im Dorf Ano Mera ein. 4 In den engen Gassen von Mykonos Stadt gibt es viele Boutiquen, Restaurants, Bars und Pensionen. Wer dem Rummel ausweichen will, bummelt in den frühen Morgenstunden.

4

lange und 20 Kilometer breite Insel aus. Verliebt hat er sich in sie schon bei der ersten Begeg­ nung 1990, als er eine Reise­ gruppe begleitete und noch kaum eine Ahnung von Naxos hatte. Heute lebt er im kleinen Dorf Agios Thalaleos. «Es hat weniger als 100 Einwohner, drei Kirchen, eine Tankstelle, aber keine Beiz. Dafür lebe ich ruhig in einer Mietwohnung, umgeben von sieben zugelaufenen Kat­ zen», erzählt Petros. Naxos sei schwarz-weiss, aber in intensiven Farben. «Die Kontraste auf der Insel sind extrem, vom sattesten Grün bis hin zu Mondlandschaften. Hier kann man wandern, biken oder

in Buchten surfen, die karibisch aussehen.» Wer das ursprüng­ liche Hellas sehen will, müsse seine Insel besuchen. Den Sonnenuntergang geniesse man am besten in der Cocktailbar Bossa in Naxos Stadt (Chora), das nur ein paar Fussminuten entfernte «Rocks» fülle sich so ab 22 Uhr. Den Reiseleiterberuf hat Petros an den Nagel gehängt. Er arbeitet nun als Grillmeister im Flisvos­Sportclub, einige Fahrminuten von Naxos Stadt entfernt. Mit seiner Beschäfti­ gung könne er sich hier, wo ein Stundenlohn von 3 bis 4 Euro keine Seltenheit ist, einigermas­ sen über Wasser halten. Die

Folgen der Wirtschaftskrise: viel weniger griechische Touristen, die zudem weniger lang bleiben. Und manche Einheimischen nippten einen halben Tag lang an einem griechischen Eiskaffee, weil das Geld fehle. Ein Paradies für Entdecker

Petros ärgert sich über die Berichterstattung in den mittel­ europäischen Medien. Er habe viele griechische Freunde, die fleissig sind und mehreren Jobs nachgehen, um zu überleben. In den letzten Monaten habe er auch keinen einzigen Flüchtling auf Naxos gesehen. Was hin­ gegen stimmt: Im Juli steigt die Mehrwertsteuer auf 24 Prozent.


LEBEN | MM25, 20.6.2016 | 101

Mehr Bilder und Tipps zu den Kykladen www.migmag.ch/ kykladen

2

Anzeige

Wanderferien oder

Kreuzfahrt? ERST ESSEN dann entscheiden

Angebot regional unterschiedlich.

Für ein gutes Bauchgefühl.


102 | MM25, 20.6.2016 | LEBEN

MK AL Tipps

Mykonos, Naxos und Santorini

Griechenland

Türkei

Gut ausgewählt Anreise: Am bequems­

ten mit Edelweiss Air nonstop ab Zürich nach Mykonos (Flugzeit rund 2½ Stunden) und zurück nonstop von Santorini nach Zürich. Die ein­ wöchige Inselkombi­ nation Mykonos, Naxos und Santorini kostet bei Hotelplan ab 1070 Franken pro Person im Doppelzimmer inklusive Frühstück, Transfers und Automiete auf Naxos, www.hotelplan.ch

Mykonos

Siros

Delos Egeo Pelagos

Kreta

Serifos

Naxos

Paros Drios

Sifnos

Koufonisia Keros Schinoussa

Adamas

Amorgos

Ios Folegandros

Reisezeit: Hochsaison

N

ist Juli/August. Wer kann, reist im Mai/Juni (grüne Vegetation) oder im September (warmes Meer). Bester Wind zum Surfen von Mitte Juni bis Mitte September.

Santorini Egeo Pelagos

20 km

1

Hotels: Matina Garden in Mykonos Stadt (ruhig und trotzdem zentral, Zimmer ab 66 Franken); Medusa Resort & Suites am Plaka Beach auf Naxos (freundliches Team, Zimmer ab 116 Franken); Regina Mare in Imerovigli auf Santorini (spektakuläre Aussicht auf die Caldera, Zimmer ab 240 Franken). Restaurants: Vangelis, Ano Mera Central Squa­ re/Mykonos (griechisch­ mediterrane Küche, Tel. +30 22890 7 15 77); Fish Tavern Kounelas, Mykonos Stadt (Fisch, Tel. 22890 28 220); Flamingo, Naxos Stadt (griechisch, schöne Aus­ sicht, Tel. 22850 23 940), Taverne Amorginos in Apeiranthos/Naxos (urchig griechisch, Tel. 22850 61 733); The Dolphins, Akrotiri Beach/Santorini (Tel. 22860 81 151, Fisch­ taverne direkt am Meer); La Maison in Imerovigli/ Santorini (Tel. 22860 25 649, modern inter­ pretierte mediterrane Küche, super Ausblick).

2

Noch vor Kurzem betrug sie dreimal weniger. Das verteuert Lebensmittel, Restaurants und das ohnehin schon hochpreisige Benzin nochmals. Die Preise auf Naxos sind allerdings nach wie vor deutlich tiefer als auf Mykonos: Für einen typisch griechischen Salat mit Gurken, Tomaten, Peperoni, Feta und Zwiebeln (Choriatiki) bezahlt man auf Mykonos acht Euro, auf Naxos knapp die Hälfte. Ähnlich ist es bei der mit viel Knoblauch zubereiteten Vor­ speise Tsatsiki. Naxos mit den unzähligen Buchten, Kirchen, antiken Rui­ nen und dem Hinterland ent­ deckt man am besten im Miet­ wagen. Kurvige Strassen führen zu so ursprünglichen Berg­

3

dörfern wie Chalki, Koronos oder Apeiranthos, wo die Sitzplätze der Tavernen von Rebstöcken geschützt sind. «Die Insel hat man auch in zehn Jahren noch nicht komplett entdeckt», be­ richtet Petros und schlägt eine Wanderung zum gut 1000 Meter hohen Berg Zeus vor, mit dem Dorf Filoti als Ausgangspunkt. Naxos zur Entschleunigung

Wichtig: gutes Schuhwerk und lange Hosen, wegen des felsigen Untergrunds, der stacheligen Disteln und Schlangen, denen man aber kaum begegnet. Spätestens bei der Zeushöhle im steilen Westhang verliert sich der Wanderweg allerdings im Nirgendwo. Bis zur Bergspitze wären es noch über 300 Höhen­

meter. Auch die Strassen zu den Stränden sind manchmal eine (kleine) Herausforderung: Im Süden und im Südwesten bestehen sie aus Sandpisten. Dafür hat jeder seinen Strand, wie Petros aufzählt: die Wind­ und Kitesurfer in Flisvos, die Familien am Plaka Beach, die Kitesurfer bei Mikri Vigla und nochmals die Familien an den flach abfallenden Strand­ abschnitten der Südküste. Selbst in der Hochsaison findet man einsame Buchten (vor allem im Südosten), wo man nur die Grillen zirpen hört, den Wind in den Bäumen und die Wellen des Meeres. Naxos wirkt wie ein Entschleunigungs­ programm. An manchen Orten scheint die Zeit stehen geblie­


1 Malerisch breitet sich das Dorf Ia im Norden Santorinis aus. 2 Sonja Pörtig und Yannis Gavrilis mit ihrer jüngsten Tochter am Kamari Beach von Santorini. 3 Das Hotel Regina Mare bietet eine spektakuläre Aussicht auf die Caldera. 4 Zeit zum Träumen: Imerovigli auf Santorini.

4

ben zu sein. Das gilt auch für einige Bauruinen, wo entweder das Geld ausgegangen ist oder das Projekt auf dem Rechtsweg gestoppt wurde. Peter Krähen­ bühl sagt: «Leider gibt es auch hier eine Zersiedelung. Aber zum Glück wurde die Küste nicht verbaut. Naxos ist noch immer eine Prachtinsel.» Santorini ein Touristenmagnet

Viel gebaut wurde in den letzten Jahren auch auf Santorini, rund 90 Schifffahrtsminuten von Naxos entfernt. Wer auf Naxos aufgetankt hat, erlebt hier einen kleinen Kulturschock: Die viel zu engen Strassen sind mit Autos verstopft. Zwischen dem Hauptort Fira und dem beson­ ders malerischen Ia im Norden

kommt man teilweise nur im Schritttempo vorwärts. Und wie Mykonos wird die landschaft­ lich spektakuläre vulkanische Insel mit einer 350 Meter hohen Calderawand von Tou­ ristenmassen aus China, Indien und zusätzlich von den Passa­ gieren riesiger Kreuzfahrt­ schiffe überflutet, was auch die Preise hochtreibt. Abseits der Hauptattrak­ tionen zeigt sich das andere Gesicht Santorinis: Dörfer wie Pyrgos, Megalochori oder Eborio präsentieren sich erstaunlich ursprünglich. Auf der Nordostseite zwischen Pori und Vourvoulos fahren wenig Autos, der Ausblick von der Akrotiri Beach mit der Fischtaverne The Dolphins

wirkt fast schon paradiesisch, der schwarze Sand des Perivo­ los Beach im Südosten ebenso. Dies sind auch die Lieblings­ orte von Sonja Pörtig (47), die 1991 zum ersten Mal nach Griechenland gekommen ist – als Reiseleiterin. Bald schon lernte sie ihren heutigen Mann Yannis Gavrilis (51) kennen, der als Kellner arbeitete. Inzwischen hat das Ehepaar vier Kinder und betreibt das Café und Restaurant Stis Var­ kes am ebenfalls vulkanischen Kamari Beach. «Diese eindrückliche Land­ schaft mit dem klaren, tief­ blauen Meer ist für mich wie das Matterhorn. Es verleidet mir nie», schwärmt die Luzer­ nerin. In der Schweiz würde sie die Sonne vermissen. Ausser­ dem seien die meisten Grie­ chen sehr kinderfreundlich und hilfsbereit. Diese Mentalität schätzt die auf einem Bauern­ hof mit sieben Schwestern aufgewachsene Schweizerin ganz besonders. Sie sieht aber auch die Schattenseiten der Insel: das Verkehrsproblem oder die Tatsache, dass auch auf Santorini zu wenig in den Umweltschutz investiert wird. Langfristiges Denken sei hier nicht angesagt. «Die Griechen reden viel, handeln aber zu wenig.» Besuchern rät Sonja Pörtig, von der Amoudi Bay zur authentisch gebliebenen Nach­ barinsel Thirasia zu fahren, von Kamari nach Perisa zu wandern oder die weniger bekannten Dörfer wie Eborio und Megalochori zu besuchen. «Ia, der Hotspot für fantas­ tische Sonnenuntergänge, ist überlaufen. Als Alternative empfehle ich Imerovigli oder die Weinkellerei Santo ausser­ halb von Pyrgos.» Es gebe kaum etwas Eindrücklicheres, als am weltbekannten Kraterrand den Sonnenuntergang mit einem Glas Assyrtiko von Santorini zu geniessen. Und in solchen Momenten scheinen die Probleme aus der Welt geschafft, verdrängt von der Schönheit der Szenerie. MM Die Recherche der Reise wurde unterstützt von Hotelplan; www.hotelplan.ch

Anzeige

LEBEN | MM25, 20.6.2016 | 103

1 Woch C HF

e ab

499.–

tel und lug , Ho inkl. F nsfer Tra

Mykonos Die 85 km2 grosse Kykladeninsel präsentiert sich weltoffen, charmant und sehr tolerant. Hauptattraktion sind die fantastischen Sandstrände und das ausgelassene Nachtleben. Mykonos bietet aber auch winzige Kirchen, tiefblaues Meer, weiss getünchte Häuser sowie eine quirlige Altstadt mit verwinkelten Gassen und unzähligen Boutiquen, Tavernen und Restaurants. Wahrzeichen der Insel sind die fünf Windmühlen, die Kato Mill.

Unsere Empfehlung

Myconian K Hotels HHHi 1 Woche ab CHF 499.– inkl. Frühstück z.B. am 28.9.16 Hotel, Transfer und Flug ab Zürich www.hotelplan.ch/h-1054

Traumhafte Ferien Weitere traumhafte FerienAngebote finden Sie in unserem Katalog «Griechenland, Zypern». Entdecken Sie die Schönheit der griechischen Inselwelt. , enland Griech Zypern

März bis

Oktob

er 2016

Preisstand 20.5.16 Es gelten die Allgemeinen Vertrags- und Reisebedingungen der MTCH AG.

Auskünfte, Katalogbestellung und Reservationen:

Hotelplan Direktverkauf Sägereistrasse 20, 8152 Glattbrugg Tel. 0848 82 11 11, www.hotelplan.ch


Jetzt neu.

20x PUNKTE

Anti-Haarbruch

4.85

Syoss Ceramide z.B. Shampoo, 500ml

NEU SYOSS CERAMIDE COMPLEX SALON-SCHÖNES HAAR JEDEN TAG. Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. AUF ALLE SYOSS CERAMIDE PRODUKTE, ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 21.06. BIS 04.07.2016, SOLANGE VORRAT

20% günstiger * *

20%

7.75 statt 9.70

Syoss z.B. Volume Lift Shampoo Duo-Pack, 2 x 500 ml * Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. AUF ALLE SYOSS PRODUKTE IM DUO-PACK EXKLUSIVE COLORATIONEN, ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 21.06. BIS 04.07.2016, SOLANGE VORRAT

Syoss gibts in Ihrer Migros


LEBEN | MM25, 20.6.2016 | 105

Tipps

Bei Haustieren auf die Augen achten Auch bei Haustieren kann es zu Augen­ verletzungen und Entzündungen kommen. Typische Symptome sind geschwollene und gerötete Bindehäute sowie Augenausfluss. Oft kneifen die Tiere das verletzte Auge zu.

Zootierärztin

Das ging ins Auge Wenn Mississippi-Alligatoren den Frühling spüren, kommt es oft zu Kämpfen. Nissi hat dabei eine Bissverletzung am Augenlid erlitten. Text: Karin Federer

Bilder: Walter Zoo

W Karin Federer (30) ist Tierärztin und be­ richtet regelmässig aus dem Walter Zoo in Gossau SG.

er beim Stichwort Frühlings­ gefühle an reine Liebe und Romantik denkt, muss bei den Missis­ sippi­Alligatoren umden­ ken. Die bis zu sechs Meter langen Reptilien werden in der Paarungszeit richtig zickig und laut. Die Männ­ chen erzeugen tiefe Bell geräusche, um Konkurren­ ten auf Distanz zu halten und Weibchen anzulocken. Letztere brummen nicht, um Konkurrentinnen zu übertreffen. Sie kämpfen. Unser männlichen Alli­ gatoren und die beiden Weibchen leben im Winter im Tropenhaus, wo die Be­ sucher sie von einer Holz­ brücke oder vom Zoorestau­ rant aus beobachten kön­ nen. Im Frühling können die Tiere es kaum erwarten, ins Freie zu kommen und die Sonne, den warmen Sand und das Wasser zu ge­ niessen. Bei den Weibchen mündet der erste Gang ins

Gefährliche Untersuchung: Mehrere kräftige Mitarbeitende sind nötig, um Nissi zu fixieren.

Freie manchmal zuerst in einen Kampf. So heftig wie in diesem Frühling ging es jedoch in den gut 40 Jahren, in denen die Alligatoren hier sind, noch nie zur Sache. Unser Weibchen Rah hat die 44­jährige Nissi in den Kopf gebissen. Was mit einem friedlichen Sonnenbaden angefangen hatte, endete mit einer bösen Verletzung, die behandelt werden muss. Das ist allerdings eine Herausforderung. Denn auch wenn Alligatoren ver­ glichen mit anderen Kroko­

dilen eher ruhig sind, ist die Gefahr doch gross, gebissen oder – ebenso gefährlich – von einem Schwanzhieb getroffen zu werden. Für die Untersuchung wählen wir statt einer risikoreichen Vollnarkose einen anderen Weg: Mit Unterstützung von vier kräftigen Mitarbeitern kleben wir dem Alligatoren­ weibchen das Maul mit Klebeband zu. Erst jetzt kann ich das Auge gefahrlos begutachten. Es zeigt sich: Der Biss hat Nissis Augenlid durchtrennt. Das Auge selbst blieb glücklicherweise un­ verletzt. Mit ein paar Stichen lässt sich das Augenlid wieder annähen. In den folgenden Tagen verheilt alles gut. Zwei Wochen später kann ich be­ reits die Fäden ziehen. Aber wird Nissis Rückkehr in die Gruppe klappen? Als es so weit ist, kann ich aufatmen – und Nissi erst recht: Das Wiedersehen mit Rah ver­ läuft ohne Raufereien. MM

Zu unterscheiden ist, ob die Lidränder, die Bindehaut oder sogar die Hornhaut betroffen ist. Nicht alle Veränderungen sind einfach zu erken­ nen. Erkrankungen des Sehnervs, der Netzhaut, des Glas­ körpers, der Iris oder der Linse können nur mit geeigneten Instrumenten unter­ sucht und erkannt werden. Ein Fremdkörper

im äusseren Bereich des Auges kann mit steriler Kochsalz­ lösung aus dem Auge gespült werden. Niemals sollte das Fremdmaterial von Hand oder mit anderen Hilfsmitteln aus dem Auge entfernt werden. Bei Lidverletzungen darf der abstehende Teil auf gar keinen Fall weggeschnitten werden. Eine Augenverlet­ zung ist immer ein Notfall und sollte möglichst rasch durch einen Tierarzt untersucht werden.


Lass dein Auto für dich arbeiten Du nutzt dein Auto auch nur ab und zu? Vermiete dein Auto und verdiene Geld damit. Jetzt kostenlos registrieren und Pionier werden!

Dein Gutschein

399.–

CHF

Jetzt schnell als Pionier auf sharoo.com anmelden und eine sharoo Box im Wert von CHF 399.– sichern. Gutschein-Code:

MiMa0616

Clever Die meisten Autos stehen 23h pro Tag rum. In dieser Zeit kannst du mit deinem Auto Geld verdienen. Sicher Dein Auto ist während jeder Fahrt rundum versichert. Einfach Dein Auto kann ohne Schlüsselübergabe bequem per App geöffnet und wieder geschlossen werden. Flexibel Du bestimmst, wer dein Auto wann und zu welchem Preis mieten kann.


LEBEN | MM25, 20.6.2016 | 107

Pflegetipps für Männer im besten Alter www.migmag.ch/ maennerpflege

Entspannt und mit Schalk im Nacken: Schauspielerin Charlotte Rampling (70)

Intellekt trifft Sinnlichkeit: Hannelore Elsner (73) ist eine Schauspielerin mit Tiefgang.

Souverän im Auftreten: Oscar-Preisträgerin mit Ritterschlag Dame Helen Mirren (70)

Beauty

Tipps

In Würde altern

Weniger ist mehr

Wo bleibt die Schönheit, wenn straffe Haut und schlanke Figur Geschichte sind? Genau: bei denen, die sich trotzdem weiterhin wohlfühlen in ihrem Körper.

Bilder: Gisela Schober, Hannes Magerstaedt, Pascal Le Segretain (alle Getty Images)

Text: Martina Bortolani

S

ie sieht sehr gut aus – für ihr Alter.» Diesen Satz hört man oft von Frauen über Frauen. Besonders das «für ihr Alter». Als Kompli­ ment verpackt, ist diese Rand­ bemerkung in Wirklichkeit eine Beleidigung. Unnötig, wenn auch selten böse gemeint, sondern meist nur arglos nachgeplaudert. Es lohnt sich, darüber nachzu­ denken: Sagt man das auch über Männer? George Clooney zum Beispiel ist für die meisten «wahn­ sinnig sexy» – und das ohne den Zusatz «für sein Alter». Sogar der übergewichtige Gérard Depardieu gilt in Frankreich immer noch als Sexsymbol. Nicht, dass man das

dem 67­jährigen Obelix nicht gönnen würde, aber mal ehrlich: Mit Frauen wird in Sachen Attrak­ tivität ganz anders und oftmals gnadenlos umgesprungen. Gerade wenn sie 60 oder 70 werden und nicht mehr dem Ideal von jugend­ licher Schönheit und makelloser Körperlichkeit entsprechen. Viele Falten und trotzdem schön

Schönheit hat nicht unbedingt etwas mit dem Jahrgang zu tun. Die attraktivsten Frauen sind sicher die, die in sich ruhen. Zum Beispiel Charlotte Rampling, Helen Mirren oder Hannelore Elsner. Alle drei sind Schauspie­ lerinnen um die 70. Was sieht

man da? Schlupflider, faltige Hälse, Altersflecken auf dem Dekolleté. Ja und? Diese Frauen sehen trotz­ dem gut aus. Ohne einschränkende Randbemerkung. Sie haben ihren 20 oder 30 Jahre jüngeren Kolleginnen voraus, dass sie Grazie und Klasse ausstrahlen, weil sie sich nicht verbiegen, son­ dern zu sich stehen. Sie scheinen sich in ihrer Haut wohlzufühlen. Das ist eine simple, aber wichtige Voraussetzung, um würdevoll mit dem Altern umzugehen. Schönheit liegt immer im Auge des Betrach­ ters. Denken Sie daran, wenn Sie sich das nächste Mal im Spiegel anschauen. Oder über eine andere Frau urteilen. MM

1 Puder wirkt auf

reifer Haut schlechter als eine BB-Crème, die zugleich Foundation, Make-up und Feuchtigkeitspflege ist. 2 Operative Eingriffe

sollte man sich sehr gut überlegen und im Zweifelsfall sein lassen. 3 Dezent schminken

und kein PermanentMake-up auftragen!

4 Wangenrouge macht den Look frisch. Immer! In Zusammenarbeit mit


108 | MM25, 20.6.2016 | LEBEN

Kinder

Wenn der Boden zittert 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 0

Im April hat wieder ein Erdbeben in Japan für Schlagzeilen gesorgt. Tatsächlich kann die Erde überall und jeden Tag beben. Nur spüren wir das zum Glück nicht immer.

Jeden Tag bebt die Erde ein wenig, irgendwo. Aber das

ist nicht immer spür­ bar. Erst wenn das Beben eine Stärke von 1 bis 10 auf der Richterskala hat, spricht man von einem starken Beben. Von einer Stufe – auch Magnitude genannt – zur nächsten verzehn­ facht sich die Energie des Bebens.

Text: Patricia Brambilla

Illustration: Jan Kruse

divergente Plattengrenzen

Spaltenvulkane Lithosphärenplatten Tektonische Platten Erdstösse

Vulkane und Erdstösse

konvergente Plattengrenzen konservative Plattengrenzen

Erdbeben entstehen

Auch in der Schweiz bebt die

Erde manchmal spürbar. Das stärkste Beben mit einer Stärke von 6,2 ereignete sich 1356 in Basel. Es gab 300 Tote. Gemäss Geologen sind in unserem Land Beben von bis zu 7 Mag­ nituden möglich. Erdbeben kann man nicht voraussagen, aber man kennt die Risiko­ zonen. In der Schweiz sind es die Region Basel und das Wallis. Das liegt daran, dass die Ent­ stehung der Alpen durch das Aufeinandertreffen der afrika­ nischen und der eurasischen Platte noch nicht abgeschlos­ sen ist. Das Gebirge wächst nach wie vor, wenn auch nur um einen Millimeter pro Jahr.

Den traurigen Rekord in Sachen Erdbeben hält China: 1976 bebte die Erde mit einer Stärke von 9,5. Man zählte 650 000 Tote. Heftig war auch das Beben, das 1906 die Stadt San Francisco (USA) zu 90 Prozent zerstörte und auf der Richterskala 7,8 Punkte erreichte.

Bild: Getty Images

durch die Verschie­ bung der tektoni­ schen Platten. Zwölf solcher Platten bilden die rund 100 Kilome­ ter dicke Schicht, die auf dem zähflüssigen Material des Erd­ innern schwimmen. Wenn zwei solcher Platten zusammen­ stossen und die eine unter die andere ge­ drückt wird, handelt es sich um «konver­ gente Plattengren­ zen». Sie erzeugen die stärksten Erdstösse und verursachen manchmal auch Vulkanausbrüche. Seitlich zusammen­ stossende Platten nennt man konser­ vativ und auseinan­ derdriftende Platten nennt man divergent.


LEBEN | MM25, 20.6.2016 | 109

Zoë (5), Buchrain LU

Mit welcher Hand hast du wohl diese linke Hand gezeichnet und deine Frage so herzig hingemalt? In deinem Alter zeigt es sich immer deutlicher, mit welcher Hand du besser malst, mehr Kraft hast oder einen Ball gezielter wirfst. Klatsche mal in deine Hände! Welche Hand liegt beim Klatschen unten? Wenn die Rechte unten ist, bist du wahrscheinlich eine Linkshänderin. Rechtshänder klatschen anders herum. Noch weiss man

nicht genau, warum jemand Linksoder Rechtshänder wird. Man weiss aber, dass das Gehirn damit zu tun hat. Es hat zwei Seiten. Eine davon ist jeweils dominanter, das heisst: Sie hat mehr Einfluss auf den Menschen und wirkt sich auch auf seine «Händigkeit» aus. Wenn die rechte, eher «kreative» Hirnhälfte dominanter ist, ist man Linkshänder. Ist es die linke, eher «logische» Hälfte, ist man Rechtshänder. Die dominante Hälfte sorgt auch dafür, dass man auf der ent-

sprechenden Körperseite auch den Fuss, das Ohr und das Auge besser nutzt. Früher zwang man Linkshänder, die rechte Hand zu benutzen. Zum Glück ist das vorbei. Diesen Unsinn dachten sich die Rechtshänder aus, weil es mehr von ihnen gibt als Linkshänder. Die, die viele sind, denken eben oft, sie seien besser als die anderen. Dabei können wir uns gerade dank unserer Unterschiede gut ergänzen. MM

Gabriela Bonin (48) beantwortet

Kinderfragen zu aktuellen Themen.

Normalerweise sind diese Bälle alle unterschiedlich gross. Ordne die Bälle der Grösse nach – von klein nach gross –, und trage die Zahlen unten von links nach rechts in die Kästchen ein!

R ätsels pass FUSSBALL-RÄTSEL

1: Fussball

2: Golfball

3: Tennisball

4: Handball

Die Lilibiggs und ihre Freunde sind im Fussballfieber. Findest du die 5 Unterschiede? Kreise sie mit einem Stift ein.

Lösung: Von links nach rechts: 2, 3, 4, 1/Golfball, Tennisball, Handball, Fussball.

Entdecke die fantastische Welt der Lilibiggs Hier erwarten dich: • lustige Spiele • tolle Basteltipps & Malvorlagen • spannende Geschichten und vieles mehr ...

www.lilibiggs.ch

Lösung:


NORDKAP-AKTION 2017 JETZT BUCHEN Die Costa Pacifica - Ihr Erstklass-Schiff

Aktionspreis

12 Reisetage inkl. Vollpension an Bord und Hafentaxen CHF

1287.ltig bis Aktionspreise gü lange so er od , 16 15.08.20 verfügbar!

er Basel Flug ab Zürich od mburg Ha in s fer und Trans rson! Pe o pr nur CHF 299.-

So viel ist inbegriffen: ✔ Fantastische Kreuzfahrt gemäss Programm ✔ Vollpension an Bord ✔ Show- und Unterhaltungsprogramme ✔ Gala Dinner ✔ Hafentaxen ✔ gute Betreuung durch die deutschsprachige Bordreiseleitung der Reederei

uzfahrt Grosse Traum-Kre bis ans Nordkap!

Lassen Sie sich verzaubern von der unbeschreiblichen Magie des hohen Nordens, von seiner wilden und unberührten Natur und dem ganz besonderen Licht. Machen Sie eine Reise, die Sie vom ersten bis zum letzten Tag in ihren Bann ziehen wird. Erleben Sie Fjorde, Gletscher, Gebirge, farbenfrohe Fischerdörfer und vielleicht sogar Wale, die Sie beim Auftauchen mit einer Fontäne begrüssen. Freuen Sie sich ausserdem auf faszinierende Städte wie Bergen mit seinem historischen Stadtteil Brüggen, Tromsø und Trondheim. Buchen Sie jetzt Ihre Sommerferien 2017, sichern Sie sich die besten Kabinen und profitieren Sie erst noch von einmalig günstigen Aktionspreisen. Profitieren Sie noch heute!

Ihr hochinteressantes Reiseprogramm

1. Tag: Fluganreise – Hamburg (Deutschland) Flug von Basel oder Zürich nach Hamburg, nach Ankunft Transfer zum Hafen und Einschiffung auf die COSTA PACIFICA, Abfahrt um 17.00 Uhr. 2. Tag: Erholung auf See 3. Tag: Alesund, Norwegen 09.00 – 18.00 Die Sieben-Insel-Stadt. Entlang des verzweigten

Fjords erstrecken sich die prächtigen, teilweise farbenfroh verzierten Jugendstilbauten von Alesund. Entdecken Sie das malerische Städtchen und seine maritimen Traditionen bei einem Bummel zu Fuss oder vom Boot aus 4. Tag: Erholung auf See 5. Tag: Nordkap/Honningsvag, Norwegen 12.00 – 20.00 Hier sieht es wie am Ende der Welt aus – und das stimmt auch. Zumindest wie am Ende von Europa. Das Nordkap ist der letzte Ausläufer Kontinentaleuropas vor dem Nordpol. Es ist ein seltsamer undverlassener Ort, wo die Sonne zwischen Mai und August niemals untergeht. 6. Tag: Tromsö, Norwegen 08.00 – 17.00 Das Tor zum Eismeer. Von hier aus starteten die klassischen Nordpolexpeditionen. Heute bietet die nördlichste Universitätsstadt der Welt eine lebendige Kultur- und Restaurantszene. Besuchen Sie die Eismeerkathedrale, eine der am eigenwilligsten gestalteten norwegischen Kirchen. Auch Ausflüge ins Umland lohnen sich. Hier warten idyllische Fischerdörfer und belebte Vogelinseln. 7. Tag: Lofoten/Leknes, Norwegen 08.00 – 17.00 Der bevölkerungsreichste Teil der Lofoten, nördlich des antarktischen Polarkreises, empfängt Sie zwischen idyllischer städtischer Umgebung und grossartigen Naturszenerien. 8. Tag: Trondheim, Norwegen 12.00 – 19.00 An der Mündung des Flusses Nidelva am schönen

Einmalige Aktionspreise – Limitierte Verfügbarkeit! Kategorie bei 2 Pers.

Abreise Abreise Abreise 01.06.&12.06.17 23.06.17 04.07.&15.07.17 Innen Classic 1287.– 1351.– 1439.– Innen Pemium 1359.– 1439.– 1535.– Aussen Classic 1687.– 1767.– 1855.– Aussen Premium 1783.– 1871.– 1967.– Balkon Classic 2142.– 2207.– 2295.– Balkon Premium 2311.– 2391.– 2479.– *Inklusive Flüge ab Basel oder Zürich und Transfers zwischen Flughafen und Hafen

Trondheimfjord lernen Sie eine der schönsten Städte des Landes kennen. Besuchen Sie den berühmten Nidarosdom, mit dessen Bau bereits im Jahre 1070 begonnen wurde. Die königliche Residenz Stiftsgarden ist ein Juwel norwegischer Architektur. Einen begeisternden Ausblick über die Stadt und die Umgebung geniessen Sie von der Festung Kristiansten. 9. Tag: Hellesylt / Geiranger, Norwegen 11.00 – 18.00 Der Geirangerfjord ist der Inbegriff eines Fjords. Dort gibt es Gebirgsgletscher, Postkarten-Dörfer und alle Arten von Wasserfällen, kleine Wasserkaskaden mittelgrosse Springquellen. Beeindruckend sind auch die riesigen Schluchten, in denen das Wasser 600 m über Fels in die Tiefe stürzt, um sich unten mit dem Salzwasser zu vereinen. 10. Tag: Bergen, Norwegen 08.00 – 18.00 Lassen Sie sich von der gleichermassen geschichtsträchtigen wie schönen Stadt Bergen begeistern. Ob beim Betrachten der alten Festungsanlage Bergenhus, bei der Erkundung des Stadtteils Bryggen mit seinen malerischen Holzhäusern oder beim Besuch des Hausbergs Floyen, von wo Sie einen traumhaften Ausblicke auf die idyllische Stadt geniessen. 11. Tag: Erholung auf See 12. Tag: Hamburg – Flugrückreise Ausschiffung, Transfer zum Flughafen von Hamburg und Rückflug nach Basel oder Zürich.

Nicht inbegriffen: – fakultative Landausflüge – Getränke und persönliche Auslagen – oblig. Serviceentgelt (€ 10,- p.P/Nacht, wird an Bord belastet) – Annullationskostenversicherung – Reservationsgebühr Fr. 15.- pro Person Einfaches Reisen Schweizer Bürger benötigen eine gültige Identitätskarte oder einen gültigen Reisepass.

Ihr Traumschiff Costa Pacifica****

Topmodern und stilvoll präsentiert sich die Costa Pacifica. Baujahr 2009, 5 Restaurants, 13 Bars, 4 Swimmingpools (2 mit ausfahrbarem Dach), 5 Whirlpools, grosser Wellnessbereich auf zwei Ebenen mit Fitnesscenter, Joggingpfad, Theater, Kasino, Diskothek, Internet-Café, Open-Air-Kino und Shopping-Center gehören zur Ausstattung. Die 1'504 Kabinen verfügen über Dusche/WC, Fön, Safe, Klimaanlage, TV/Radio, Video und Minibar, teilweise Balkon. Die Costa Pacifica ist 290 m lang, 36 m breit und hat 114'500 BRZ.

Super Kinderfestpreis

1-2 Kinder bis 17 Jahre in der Kabine mit 2 Erwachsenen bezahlen nur CHF 199.- für die Kreuzfahrt pro Kind. Flug/Transfer CHF 299.pro Kind.

5 ideale Reisedaten

Flug/ Transfer* 299.– 299.– 299.– 299.– 299.– 299.–

Reise 1: 01.06.2017 bis 12.06.2017 Reise 2: 12.06.2017 bis 23.06.2017 Reise 3: 23.06.2017 bis 04.07.2017 Reise 4: 04.07.2017 bis 15.07.2017 Reise 5: 15.07.2017 bis 26.07.2017* *Reise endet in Kiel Gleich mitbuchen: All Inclusive Getränkepaket „Piu Gusto“ nur CHF 28.- pro Tag für Erwachsene.

Lofoten, Norwegen

sofort online oder telefonisch buchen!

Glattalstrasse 232 • 8153 Rümlang

onlinetours.ch Tel. 044 552 07 07 info@onlinetours.ch


LEBEN | MM25, 20.6.2016 | 111

Wettbewerb

Mitmachen und gewinnen

Tasche mit Kult-Appeal: «Gina» von Liebeskind Berlin

Das Migros-Magazin und Taft verlosen 10 Taschen von Liebes-

kind Berlin (Modell Gina light powder) mit passendem Portemonnaie und gefüllt mit einem Taft-Produktpaket im Wert von je 275 Franken sowie 5 LiebeskindGutscheine im Wert von je 50 Franken. Beantworten Sie folgende Frage:

Wie viele Taschen werden verlost?

So machen Sie mit: Per Telefon: Wählen Sie 0901 560 039 (1 Fr./Anruf) und nennen Sie Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse.

Zu gewinnen 10 Taschen von Liebeskind Berlin

Mehr als eine Tasche Das Migros-Magazin und Drei Wetter Taft verlosen zehn Taschen von Liebeskind Berlin, gefüllt mit passendem Portemonnaie und Taft-Produkten, sowie fünf Liebeskind-Gutscheine.

S

Senden Sie ein SMS mit dem Text GEWINNEN, dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: GEWINNEN, Lösungswort, Beat Beispiel, Beispielstrasse 1, 9999 Exempelstadt Per Postkarte:

Glücksgriff

eit über 60 Jahren steht Drei Wetter Taft für per­ fektes Haarstyling in jeder Lebenslage. Volumen, Glanz, Geschmeidigkeit, Langzeit­ halt: Jedes der Haarstylingpro­ dukte wurde für spezielle Haar­ bedürfnisse entwickelt. Doch bei Drei Wetter Taft ist man nicht nur auf die Tradition stolz, als Vorreiterin setzt die Marke auch immer wieder Haar­ modetrends und mischt mit Innovationen den Markt auf.

Per SMS:

Einen super Look hat man nicht nur mit den Haarsprays, Mousses oder Gels von Drei Wetter Taft, sondern auch mit den trendigen Taschen von Liebeskind Berlin: Diese deutsche Marke ist auf dem besten Wege, Kult zu werden. Verschiedene Wege zum Glück

Was passt, das passt. Deshalb verlosen das Migros­Magazin und Drei Wetter Taft jetzt zehn Liebeskind­Taschen, Modell «Gina light powder», inklusive

passenden Portemonnaies und diverser Taft­Produkte. Ausserdem gibt es fünf LiebeskindGutscheine zu gewinnen. All jene, die beim Glücksgriff leer ausgehen, haben die Chance, ihr Lieblingsmodell von Liebeskind Berlin auf www.win­your­bag.ch zu gewinnen. Für die Teilnahme benötigt man dort nur den Code, der auf allen Sprays und Mousses von Drei Wetter Taft zu finden ist. Mehr Infos bietet die genannte Website. Viel Glück! MM

Senden Sie eine Postkarte (A-Post) mit Ihrem Lösungswort und Ihrer Adresse an Migros-Magazin, «Taft», Postfach, 8099 Zürich Online: Gratis unter

www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff Einsendeschluss: 26.6.2016 Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Mitarbeitende der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Mehrfachteilnahmen sind nicht erlaubt und werden vom Wettbewerb ausgeschlossen. Preise, die nicht spätestens drei Monate nach Ziehung durch den Gewinner bezogen werden, verfallen ersatzlos.


112 | MM25, 20.6.2016 | LEBEN

Kreuzworträtsel

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken!

Gesamtwert 750 Franken!

oder eine von 5 MigrosGeschenkkarten im Wert von je 50 Franken für das grün eingefärbte Feld! Tel. Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD5, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 26.6.2016, 24 Uhr

BLEIBEN SIE MOBIL! MIT UNS.

HERAG AG Treppenlifte Tramstrasse 46 8707 Uetikon am See info@herag.ch www.herag.ch 044 920 05 04

So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD1, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER. Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 26.6.2016, 24 Uhr Teilnahmebedingungen: Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.

Auflösung Nr. 24: DRILLINGE Gewinner Nr. 23: Hans Berger, Gwatt Treppenlifte

CH-9620 Lichtensteig Tel. 071 987 66 80

www.hoegglift.ch

(Thun) BE; Erwin Huber-Minder, Grenchen SO; Aline Lauper, Wabern BE; Margrit Arnold, Emmenbrücke LU; Vreni Zmutt, Einigen BE; Peter Hindemann, Chur; Ruth Wölckner, Remetschwil AG; Yvonne Jäggi, Mümliswil SO; Charlotte Madörin, Wildegg AG; Fritz Bolz, Ostermundigen BE

Gewinner «Zusatz» Nr. 23:

Manuela Santiago, Dällikon ZH; Steffi Ammann, Wettswil ZH; Jean Diethelm, Brügg BE; Heinz Hemund, Busswil BE; Cécile Betschart, Arth SZ


LEBEN | MM25, 20.6.2016 | 113

Quiz

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Was steht auch für einen Bengel? T

Dreikäsehoch

B Doppelrahm

L

Eintopf

A rund

E

quadratisch

M zwölf

S

vierzehn

2. Welche Form hat ein klassisches St. Galler-Brot? R spitzig 3. Wie viele Zehen hat ein Tapir? I

acht

So nehmen Sie teil

4. Welche Eiskunstläuferin sprang zuerst einen dreifachen Lutz? B T. Lipinski

M Weine

I

S

U Wind

Tel. Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD2, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 TASTSINN Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 26.6.2016, 24 Uhr

T

Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

T

D. Biellmann

N K. Witt

5. Wo liegt die Region Ausserschwyz? E

Vierwaldstättersee

R Walensee

A Zürich-Obersee

6. Welche Lebensmittel kann man auch in gerebelter Form kaufen? T

Kräuter

Nüsse

7. Was ist ein Himmelsbesen? C Sternbild

Wolkenform

8. Wo werden Schotterspione eingesetzt? H Flugzeugbau

R Rallyesport

Tunnelbau

Lösungswort: 1

2

3

Gewinner Nr. 22:

4

5

6

7

8

Silvia Hartmann, Zürich; Elsbeth Donzé, Frutigen BE; Karin Howald, Thörigen BE

Auflösung Nr. 24: PIZZERIA

Paroli

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5. 5 2 1 4

Auflösung Nr. 24: AHORN Gewinner Nr. 23:

Marianna Ernst, Steinach SG; Josef Smid, Kerns OW; Corinne Kaufmann, Jona SG

E 3

A BME L K E N E U R O N O RM FR I SOESE MA N T I S S E MO N E T A E R PAR I ETAL RETOUREN STALK I NG TALSOHLE TRETERE I

So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD3, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 OSTEN Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 26.6.2016, 24 Uhr Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

Lösungswort: 1

2

3

4

5


30% GÜNSTIGER Frisch cremiger Genuss aus 100 % Schafsmilch

5.85 statt 8.40 SALAKIS Nature Duo 2 x 200 g

Alle f au Rezepte is.ch

lak www.sa

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen . ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 21.6. BIS 27.6.2016, SOLANGE VORRAT

Salakis gibts in Ihrer Migros


LEBEN | MM25, 20.6.2016 | 115

Sudoku

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3x3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den gelben Feldern von links nach rechts.

4 3 5 1

8

3

7

7 3

2 9 6 8

9 5 4

Auflösung Nr. 24: 184

1

5

2

1

2

4

5

7

1

7 3 6 4 5 2 9 1 8

4 7 2

2 1 9 8 6 3 7 5 4

4 8 5 7 9 1 3 2 6

3 7 4 2 1 9 8 6 5

6 5 2 3 8 7 4 9 1

1 9 8 5 4 6 2 3 7

9 4 1 6 2 8 5 7 3

5 2 3 1 7 4 6 8 9

8 6 7 9 3 5 1 4 2

So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD4, gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 123 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 26.6.2016, 24 Uhr

Gewinner Nr. 23:

Claudia Kleiner, Suberg BE; Rösli Mühlemann, Gasel BE; Ruth Weber, Steffisburg BE; John Kovarik, Basel; Nicole Decrey, Versoix GE

8

Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

Bimaru

Brücken

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Brücken dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln 3 4 2 4 2 miteinander verbunden 1 2 sein. Verboten: Kreuzun2 1 3 gen, diagonale Brücken und mehr als zwei Linien.

1 5 2 2 1 1

Auflösung Nr. 24:

0 5

3

1 1

3

1

2

1

2

1

4

3

2

3

2

4

2

1

1

2

3 2 4

4 2

1

2

3 2

1 2

2

3 2 1

3 4

Auflösung Nr. 24: 2

5

2

3

2

3

2

1

3

3

4

3

3

2

2 3

3 2

2

1 4

3 3

4 5 1

1

2

2 5 3

1

Impressum MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer, Wochenblatt des sozialen Kapitals, Organ des Migros-Genossenschafts-Bundes, Migrosmagazin.ch Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 567 892 Ex. (WEMF 2015) Leserschaft: 2 386 000 (WEMF, MACH Basic 2016-1) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion/Ressort Leben: Remo Leupin (Leitung), Robert Rossmanith (Chef vom Dienst), Sabine Müller (Produzentin), Gerda Portner (Produzentin), Ursula Trümpy (Produzentin), Daniel Schifferle (Verantwortlicher Leben), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Menschen: Sabine Lüthi (Leitung), Andrea Freiermuth, Yvette Hettinger, Ralf Kaminski, Anne-Sophie Keller (Volontärin), Monica Müller, Reto E. Wild Online: Reto Vogt (Leitung), Almut Berger, Reto Meisser

Ressort Migros-Welt: Daniel Sidler (Leitung / stv. Chefredaktor), Sandra Jermann (Leiterin Projektmanagement), Heidi Bacchilega, Jean-Sébastien Clément, Dora Horvath, Andreas Dürrenberger, Sonja, Leissing, Anna Meister, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, Anna-Katharina Ris, Claudia Schmidt, Thomas Tobler, Jacqueline Vinzelberg, Michael West, Anette Wolffram Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Böttcher, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

Prepress: Liliane Bolliger, Ruedi Bolliger Lithografie: Reto Mainetti (Leitung), Manuela Seelhofer, Max Sommer Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Verena Hochstrasser Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Zollinger (Leitung), Rea Tschumi

Verlag: Rolf Hauser (Leitung), Layout: Doris Oberneder (Creative Director), Margrit von Holzen Laetitia Buntschu Signer (Art Director), verlag@migrosmagazin.ch Tel.: 058 577 13 70, Werner Gämperli, Nicole Gut, Gabriela Masciadri, Pablo Tys Fax: 058 577 13 71

Werbemarkt: Thomas Brügger (Leitung) Anzeigen: Gian Berger, Yves Golaz, Andreas Hess, Hans Reusser, Angela Scasascia anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72 Innendienst: Verena De Franco, Michael Glarner, Christine Kummer, Janine Meyer, Jasmine Steinmann Lesermarkt: Nicole Thalmann (Leitung), Marianne Hermann, Nadine Voss Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Tabea Burri, Aisha Kaufmann, Theresa Wuitz Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Tel.: 058 577 13 00, Fax: 058 577 13 01

Druck: DZZ Druckzentrum Zürich AG


PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN.

Macht mehr aus Ihren Bons.

Kreditkarten

FOXTRAIL: ERLEBNISREICHE SCHNITZELJAGD

5.2

gut: Kundenzufriedenheit 07/2015

BON FR.

CUMULUS-MASTERCARD MIT 3000 PUNKTEN STARTBONUS Profitieren Sie von der kostenlosen Cumulus-MasterCard, und Sie erhalten jetzt einen Startbonus von 3000 CumulusPunkten. Ihr Vorteil: Sie zahlen sowohl für die Hauptals auch für die Zusatzkarte keine Jahresgebühr. Auch in den Folgejahren nicht. Zudem können Sie mit dem sicheren und praktischen Zahlungsmittel nicht nur an immer mehr Orten kontaktlos bezahlen, sondern auch weltweit CumulusPunkte sammeln. Aktionsdauer: bis 30. Juni 2016 Profitieren: Beantragen Sie jetzt Ihre kostenlose Cumulus-MasterCard mit 3000 Cumulus-Punkten Startbonus. Füllen Sie einfach den Onlineantrag unter www.cumulus-mastercard.ch/mmagazin aus und senden Sie diesen zurück. Ihre Vorteile: – keine Jahresgebühr, auch in den Folgejahren – kostenlose Zusatzkarte – weltweit Cumulus-Punkte sammeln – kontaktloses Bezahlen Hinweis: Das Angebot gilt nur für Neukunden. Herausgeberin der Cumulus-MasterCard ist die Cembra Money Bank AG. Weitere Informationen: www.cumulus-mastercard.ch

3000

PUNKTE

5.– FOXTRAILGUTSCHEIN

Fr. 15.– Tauschen Sie Ihren Cumulus-Bon im Wert von Fr. 5.– in einen Foxtrail-Gutschein im Wert von Fr. 15.– ein. Einlösbar für alle Trails in der Schweiz.

MILANDIA: NERVENKITZEL IM HOCHSEILPARK BON FR.

5.– HOCHSEILPARK MILANDIAGUTSCHEIN

Fr. 10.– Tauschen Sie Ihren Cumulus-Bon im Wert von Fr. 5.– in einen Hochseilpark Milandia-Gutschein im Wert von Fr. 10.– ein. Einlösbar an der Kasse beim Kauf von einem Eintritt.

Tauschen Sie Ihre blauen Cumulus-Bons telefonisch unter 0848 85 0848 oder online unter www.migros.ch/cumulus-extra ein.


MEHR CUMULUS-VORTEILE: www.migros.ch/cumulus

VISILAB: ERMÄSSIGTE KORREKTURBRILLE BON FR.

ALPAMARE: WASSER-FUNPARK BON FR.

10.–

5.–

VISILABGUTSCHEIN

ALPAMAREGUTSCHEIN

Fr. 100.– Tauschen Sie Ihren Cumulus-Bon im Wert von Fr. 10.– in einen Visilab-Gutschein im Wert von Fr. 100.– ein. Einlösbar beim Kauf einer Korrekturbrille (Fassung und Gläser) ab Fr. 500.–.

MISTER MINIT: SCHUH- UND SCHLÜSSELSERVICE BON FR.

Fr. 10.– Tauschen Sie Ihren Cumulus-Bon im Wert von Fr. 5.– in einen Alpamare-Gutschein im Wert von Fr. 10.– ein. Einlösbar beim Kauf einer Tageskarte.

COIFFEUR ORINAD: GÜNSTIGE TRAUMFRISUR BON FR.

5.–

5.–

MISTER MINITGUTSCHEIN

ORINADGUTSCHEIN

Fr. 10.– Tauschen Sie Ihren Cumulus-Bon im Wert von Fr. 5.– in einen Mister Minit-Gutschein im Wert von Fr. 10.– ein. Einlösbar für Produkte und Dienstleistungen ab Fr. 40.–.

Fr. 10.– Tauschen Sie Ihren Cumulus-Bon im Wert von Fr. 5.– in einen Orinad-Gutschein im Wert von Fr. 10.– ein. Einlösbar ab einer Dienstleistung von Fr. 35.–.

UNSERE CUMULUS-EXTRA-PARTNER

BEI FRAGEN RUND UM CUMULUS: CUMULUS-INFOLINE 0848 85 0848


118 | MM25, 20.6.2016 | LEBEN

1

Meine Welt

«Zu Hause höre ich Coldplay»

Ein Hardrocker, der am liebsten Pizza von Mama isst: Gianni Pontillo, Sänger von The Order. Im Mai erschien das fünfte Album der Band. Anfang Juli tritt sie am «Rock and Ride» in Jegenstorf BE auf. Text: Laila Schläfli Bilder: Matthias Willi

2


LEBEN | MM25, 20.6.2016 | 119

1 Mein Neffe «Gioele (6), den Sohn meiner Schwester, versuche ich, langsam an die Musik heranzuführen. Wir treffen uns mindestens einmal pro Woche. Gioele spielt Schlagzeug und kommt auch gern an Konzerte von uns.» 2 Meine Sammlung «Ich habe zwischen 300 und 400 Open-Air-Badges. Ein Teil davon hängt am Schrank in meinem Arbeitszimmer. Mittlerweile ist es eine Sammlung schöner Erinnerungen. Für neue Bändel gibt es keinen Platz mehr.»

4

Name: Gianni Pontillo (37) Sternzeichen: Krebs Biografie und Lebenslauf: Schon als Achtjähriger sang ich an Italofesten meiner Eltern Eros Ramazotti und so. Nach der Schule lernte ich Heizungsmonteur. Mit 16 wurde ich von Kollegen gefragt, ob ich in ihre Band Pure Yeast eintreten möchte. Nachdem wir 2004 unsere erste CD herausgegeben hatten, änderten wir den Namen in Pure Inc. und passten den Musikstil Richtung Metal-Grunge an. Wir machten vier Europa-Tourneen. Das Highlight war ein Auftritt mit Gotthard in der Rapperswiler Eishalle. 2005 trat ich der Band The Order bei, die Bruno Spring, Andrej Abplanalp und Mauro Casciero gegründet hatten. Eben haben wir mit «Rock ’n’ Rumble» unsere fünfte CD veröffentlicht. Neben meinem Job als Singer und Songwriter arbeite ich als Vocalcoach und Kundenberater. Zu Hause höre ich nicht unsere CDs, da bevorzuge ich Musik anderer Bands wie Coldplay oder Muse.»

Bild: Daniel Strub

3

3 Mein Style «Mir gefällt dieser ‹American groove› der Converse-Schuhe. In den 90ern waren die mega in, das waren die Schuhe. Ich trug sie ständig, ging fast

5

schlafen mit denen. Mit dieser Marke verbindet mich eine ewige Liebe.» 4 Mein Zuhause «Zwei-, dreimal pro Woche koche ich in meiner Wohnung in Reinach BL. Meine Mutter hat mir das mit auf den Weg gegeben: Als Junge war ich gern in der Küche und schaute ihr zu. Meine Leidenschaft ist, asiatisch zu kochen. Das habe ich mir selber beigebracht.» Mein Lieblingsprodukt «Den besten Pizzateig macht meine Mutter. Der von der Migros kommt nicht an den heran, ist aber eine gute Alternative.»

5 Mein Club «Mein Vater stammt aus Neapel, er ist ein grosser Fan des SSC Napoli. Dieser Club verbindet mich mit meiner Heimat und mit Maradona, der dort spielte. Er ist für mich der Fussballer. Früher spielte ich selber, aber wegen der Musik hörte ich auf.»


30%

Sortimentsaktion Alle Kaffees Bohnen oder gemahlen z.B. Boncampo Bohnen, UTZ, 500 g, 3.20 statt 4.60

20%

Farmer Croc Müesli im Duo-Pack z.B. Waldbeeren, 2 x 500 g, 7.60 statt 9.60

–.40

günstiger Alle Pain Création Brote (ohne Kleinbrote Selbstwahl), z.B. Olivenbaguette, 380 g, 3.50 statt 3.90

ab 2 Stück

30%

12.90 statt 18.60

Migros-Bio Limonen Rauchlachs im Duo-Pack Zucht aus Irland, 2 x 100 g

ab 2 Stück

30%

Sortimentsaktion Alle Gold Fruchtsäfte 1 Liter ab 2 Stück, 30% günstiger

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 21.6. BIS 27.6.2016, SOLANGE VORRAT

20%

Sortimentsaktion Alle Konfitüren oder Gelées in Gläsern sowie Beuteln 185–500 g (ohne Alnatura), ab 2 Stück, 20% günstiger


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Migros magazin 25 2016 d bl by Migros-Genossenschafts-Bund - Issuu