Ausgabe Aare, AZA 1953 Sion Response Zentral, Psdg DP AG, Ent. bez.A 44631
MM25, 15.6.2015 | www.migrosmagazin.ch
8 Seiten Grillspezial Rezepte für Männer mit Feuer
Mit dem Albulatunnel blüht Preda auf. Seite 10
Bild: Holger Salach
Ewige Liebe: Für Junge kein Thema mehr? Seite 8
Junge Babysitter
Lena hütet Mio, seit sie 13 ist. Ab wann kann man Kindern Kinder anvertrauen? Seite 100
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4 | MM25, 15.6.2015
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D Editorial
Stur oder überzeugt?
Die Frau ist ein Phänomen, irgendwie. Nancy Holten (41), alleinerziehende Mutter von drei Kindern, wohnhaft in Gipf-Oberfrick. Monatelang hielt sie ihr Dorf im Fricktal auf Trab, nervte die Gemeindeoberen, die Kirchenverantwortlichen, strapazierte die Geduld der Bevölkerung – und blieb bei allem die menschgewordene Freundlichkeit. Strahlte, gab Auskunft, erklärte. Sie kämpft gegen Kuh- und Kirchenglocken, macht mobil gegen Fleischesser und setzt sich für Tiere im Zirkus ein. Sie ist hartnäckig, «aber nicht dogmatisch». Vor allem ihr Einsatz gegen Kuhglocken und das morgendliche Geläut im Kirchturm kam im Dorf schlecht an. Die gebürtige Niederländerin hatte unterschätzt, welches dörfliche Tabu sie hier antastete.
Was treibt jemand an, sich quasi mit allen anzulegen? In einer dörflichen Gemeinschaft, wo doch jeder für jeden schaut, wo aus der Reihe tanzen im Mindesten mit gesellschaftlicher Ausgrenzung bestraft wird? «Wenn in meinen Augen ein Unrecht geschieht, muss ich reagieren», sagte sie dem Migros-Magazin. Ihr Sinn für Gerechtigkeit ist ausgeprägt, sie macht wenig Kompromisse. Die so typisch schweizerische Art, mit Geben und Nehmen einen Konsens zu erzielen, ist bei Nancy Holten wenig ausgeprägt, wenigstens gegen aussen. Familienintern muss sie natürlich immer einen Ausgleich zwischen den Ansprüchen einer engagierten Tierschützerin und denjenigen ihrer drei Kinder finden. Doch vielleicht machen ja gerade solche Situationen die Stärke einer demokratischen Gesellschaft deutlich – dass sie mit queren Meinungen, mit schrägen Personen fertig wird. Dass sie Verhinderer längerfristig einbindet oder übertriebene Macher etwas zurechtstutzt. Dass sie mit Argumenten überzeugt statt mit Repression bestraft. Es ist nicht zu erwarten, dass sich Nancy Holten den Biss abkaufen lässt. Dafür bleibt nach ihrer Ansicht im Kampf um Tierrechte zu viel zu tun. «Vielleicht gründe ich ja mal eine Partei», sagt die kämpferische Frau. Ob solche Aussagen einem Einbürgerungsgesuch in einer ländlichen Gemeinde förderlich sind? Hans Schneeberger, Chefredaktor hans.schneeberger@migrosmedien.ch
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10
Menschen
50 Alles kalter Kaffee 53 Jungschwingerlager
8 Diese Woche
57 Saisonküche
Wer glaubt heute noch an die ewige Liebe? 10 Reportage
Der Neubau des Albulatunnels haucht Preda neues Leben ein. 16 Porträt
Animationsfilmerin Joana Locher erobert die Festivals der Welt. 19 Bänz Friedli 20 Serie: Endlich Sommer!
Wissenswertes rund um den Badeplausch. Wie Prominente den Sommer beschreiben. Veganerin Nancy Holten kämpft gegen Kuhglocken und Tiere im Zirkus.
Bilder: Marco Zanoni, Daniel Aeschlimann, Nicola Pitaro; Illustration: Nana Rausch
26 Interview
«Angeln ist eine Mischung aus Spannung und Meditation.»
Der deutsche Autor Max Scharnigg über die «rätselhafte Passion des Angelns». 30 Leserforum
Migros-Welt 36 Landwirtschaft Mehr Licht, Luft und Platz für Masttiere.
88
40 Sommerideen 45 Sommerwettbewerb 46 Kleiner Kaffee-Knigge 49 Leichtes für Naschkatzen
107
74 AdR: Käser für einen Tag 77 Bio-Brei für Babys 79 Feine Salatsaucen 80 Farmer-Riegel für alle 83 Zoé spendet Feuchtigkeit 85 Strahlend weisse Wäsche 87 Weitere Megagewinner 88FürglücklicheSommertage
91 Neues aus Ihrer Region Aktionen, Reportagen und interessante News aus den Genossenschaften.
Leben 99 Zootierärztin
24 Porträt
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Das grosse Grillspezial.
100 Familie
Jugendliche Babysitter.
105 Migros-Bank-Ratgeber 107 Beauty 109 Gesundheit 110 Kinder
Ylian zeigt uns sein neues Zuhause in Kanada. 113 Ernährung 115 Digital 117 Glücksgriff 119 Rätsel/Impressum 124 Cumulus 126 Meine Welt
Die Berner Sprinterin Mujinga Kambundji ist die schnellste Frau der Schweiz.
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Menschen MM25
Darauf freuen wir uns Der erste Pärke-Markt: Auf
dem Berner Waisenhausplatz präsentieren Schweizer Pärke am 19. Juni eine reiche Auswahl ihrer kulinarischen Spezialitäten sowie natur- und kulturnahe Angebote. Kunst: Vom 18. bis 21. Juni findet die 46. Art Basel statt. Es stellen über 300 internationale Galerien aus.
Unnützes Wissen
Weltraum Die Nasa-Raumfähre «Enterprise» wurde nach dem gleichnamigen Raumschiff aus der US-Serie «Star Trek» benannt.
Mein Bild der Woche «Die Stadt Zug hat im Rahmen einer Anti-Littering-Kampagne
Bilder: Davide Balula/Galerie Frank Elbaz, Fachstelle Littering der Stadt Zug, module+, Andrea Freiermuth
Die aktuelle Staffel seiner ComedyWeb-Serie «Güsel. Die Abfalldetektive» ist dieser Tage auf www.srf.ch zu sehen.
liegen gelassenen Abfall für einmal nicht eingesammelt, sondern gut sichtbar mit gelben Schildern in Szene gesetzt. Ziel der Aktion war, auf die akute Abfallproblematik hinzuweisen. Die Zuger Kampagne hatte zur Folge, dass die Wiese plötzlich wie ein lustiger Friedhof mit sehr auffallenden kleinen Grabsteinen daherkam. Ein Mausoleum für den Güsel! Wunderbar. Sowieso: Vielleicht sollte man im Littering vermehrt die Poesie suchen: Ich sehe – ganz nach dem Dichter Sebastian Krämer – in einer achtlos weggeworfenen Bierflasche nämlich nicht nur Abfall, sondern eine Flaschenpost, bei der einfach der Brief vergessen ging.»
Hörprobe
Entschuldigung, was hören Sie da gerade? Baki Nada (23), Service-Angestellter aus Zürich Oerlikon a) The Bollywood Brass Band b) AC/DC c) Usher
Auflösung: c) «Ich tanze sehr gern. Darum liebe ich die Songs des R&B-Sängers Usher.»
Gabriel Vetter (32) ist Autor.
Normalerweise wird dort Weltraumforschung betrieben: Nebenbei veranstaltet das Massachusetts Institute of Technology aber auch die schwierigste Schnitzeljagd der Welt. Sie trägt den Namen «Mystery Hunt» und dauert bis zu 72 Stunden. Die Klage eines Mannes, der von sich behauptete, ein Marsmensch zu sein, wies ein kanadisches Gericht ab. Ausserirdische hätten auf der Erde kein Recht zu klagen. Auf www.howma nypeoplearein spacerightnow. com erfährt man, wie viele Menschen sich derzeit im Weltraum aufhalten. Quelle: Stern/Neon
8 | MM25, 15.6.2015 | MENSCHEN
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Diese Woche
Hoffnungslose Nichtromantiker Der Glaube an die ewige Liebe – ein altmodisches Konstrukt? Eine aktuelle Umfrage unter jungen Menschen scheint das zu bestätigen. Auch Treue soll ihnen nur mässig wichtig sein. Wächst eine Generation von Beziehungsverweigerern heran? Texte: Anne-Sophie Keller
Umfrage Letzte Woche fragten wir:
Leiden Sie unter Schlafstörungen? 43% Nur in akuten Stressphasen, da schlafe ich unruhig oder schlecht. 35% Nein. Ich lege mich hin und schlafe durch. 19% Ja, ich schlafe selten durch, liege oft wach und bin tagsüber müde. 3% Ja, und zwar massiv. Hie und da nehme ich Schlafmittel.
1,2
Millionen 1-PersonenHaushalte gibt es in der Schweiz.
14,7
Jahre ist hierzulande die Durchschnittsdauer einer Ehe bei Scheidung.
725 000
Schweizer Singles haben aktuell eine InternetKontaktanzeige.
N
ur ein Fünftel der 18- bis 39-Jährigen glaubt an die ewige Liebe. Das zeigt eine Umfrage des Forschungsinstituts GFS Zürich zum Thema Partnerschaft und sexuelle Treue. Die Studie wurde im Auftrag der freikirchlichen Schweizerischen Evangelischen Allianz durchgeführt. Befragt wurden über 1000 Personen aus der Deutsch- und Westschweiz. Auffallend sind die Zahlen insbesondere im Vergleich mit den anderen Altersgruppen: Knapp 40 Prozent der Bevölkerung zwi-
schen 40 und 64 träumen von einer lebenslangen Partnerschaft und sehen sexuelle Treue als wichtigen Teil der Beziehung an. Bei den Über-65-Jährigen sind es sogar mehr als 60 Prozent. Die Zahlen sind beispielhaft für die Anything-goes-Generation. Schliesslich entspricht es dem Zeitgeist, sich alle Optionen offenzuhalten – es könnte ja noch etwas Besseres kommen, so etwas wie ein Update. Sich festzulegen ist out. Die Juso-Spitze sagte kürzlich sogar der Ehe den Kampf an. Sie sei ein «überholtes Konstrukt»,
heisst es in einem Papier, das die «Schweiz am Sonntag» publik gemacht hat. Die Jungpartei will den Bund fürs Leben abschaffen. Sind experimentelle Formen wie offene Beziehungen die Zukunft? Nein, sagt Bettina Höchli vom Gottlieb-Duttweiler-Institut. Ab 30 wünsche man sich oftmals wieder eine traditionelle Beziehungsstruktur. In Zeiten globaler Krisen und Unsicherheiten steige das Bedürfnis nach familiärer Geborgenheit. Und: Die Scheidungsrate ist in den letzten fünf Jahren auf gut 40 Prozent gesunken. MM
Bild: Getty Images
Liebe in der Schweiz
MENSCHEN | MM25, 15.6.2015 | 9
Strassenumfrage
Experteninterview
«Primär geht es bei Dating-Apps um Spass und nicht um die grosse Liebe» Bettina Höchli, die meisten Jungen glauben nicht an die grosse Liebe. Woran liegt das? Für mich ist dies eine nachvoll ziehbare Entwicklung. Die junge Generation ist Teil der Multi OptionsGesellschaft. In der Liebe ist Experimentieren angesagt, im Job werden Umschulungen verlangt, die Hobbys werden immer ausgefallener, und sogar ein Wohnortwechsel ist für viele normal. Kurz: Wir können immer zwischen vielen Möglich keiten wählen. Unsere Lebensläufe sind weniger stark vorbestimmt als früher. Stattdessen riskieren wir Umwege, Brüche und Neuanfänge. Das hat natürlich auch Folgen für die Partnerschaft. Heute sind alternative Beziehungs und Fami lienformen normal. Früher wären beispielsweise Patchworkfamilien oder Zweitehen viel weniger akzep tiert worden. Welche Rolle spielt die Gleichstellung von Frau und Mann in dieser Entwicklung? Die Geschlechterrollen lösen sich auf. Es ist nicht mehr so klar, wie sich ein Mann oder eine Frau heute in einer Partnerschaft zu verhalten hat. Zudem lösen sich auch die eindeuti gen Beuteschemen auf. Diese Rollen werden jetzt neu definiert. Das ist für Männer und Frauen eine grosse Herausforderung, denn gesellschaft liche Vorgaben geben immer auch Sicherheit und Orientierung. Angesichts der Scheidungsraten um 40 Prozent scheinen die Jungen Beziehungen realistischer zu sehen als die Älteren. Stimmt diese Einschätzung? Das kann man schon so sagen. Wenn man miterlebt, wie bestehende Partnerschaften scheitern und neue Beziehungen entstehen, prägt einen das. Man weiss, dass man sich auch trennen oder scheiden lassen kann, wenn eine Liebe nicht funktioniert. Das war früher anders. Paare blieben eher zusammen, weil eine Scheidung gesellschaftlich nicht akzeptiert war.
Glauben Sie an die ewige Liebe?
Das heisst aber nicht, dass sich diese Paare noch geliebt haben. Ist ewige Liebe nicht ohnehin bloss ein romantisches Ideal? Das Bedürfnis, in guten wie in schlechten Zeiten von der Liebe begleitet zu werden, ist nach wie vor stark vorhanden. Insbesondere bei der jüngeren Generation wächst das Bedürfnis nach Familie, Treue und Sicherheit wieder. In der Multi OptionsGesellschaft gewinnt die Vorstellung der Sicherheit einer ewigen Liebe an Attraktivität. Dass die Realität der Beziehungen oft an ders aussieht, ist dennoch vielen klar. Die monogame und treue Partner schaft existiert selten über das ganze Leben, insbesondere bei einer Le benserwartung von über 80 Jahren. Sie kann aber sehr wohl mehrere Male hintereinander gelebt werden. Wie verbreitet sind die Alternativen zur Zweisamkeit? Es gibt zum Beispiel das Konzept der offenen Beziehung. Man geniesst die Vertrautheit einer Beziehungsstruk tur, ist aber dennoch unabhängig. Diese Beziehungsformen sind aber primär bei Leuten unter 30 ein Thema. Danach wird bei vielen der Wunsch nach einer klassischen Familie stark. Die Lebensvorstellun gen sind mit 18 ganz anders als mit 39 Jahren. Dating-Apps wie Tinder boomen. Zerstören sie die Romantik? Diese Apps sind Phänomene des Zeit geistes. Der gegenwärtige Informa tionOverload macht uns ungeduldig, wir wollen jederzeit sofort Feedback und bringen kaum Toleranz für Kom plexität auf. Auch unsere Aufmerk samkeitsspanne sinkt. Mit Bildern wird die Kommunikation bequem, einfach und leicht verständlich. Das erklärt auch die Beliebtheit solcher Apps. Primär suchen die meisten Menschen auf Tinder und ähnlichen DatingPlattformen aber Spass oder Unterhaltung. Um die grosse Liebe geht es in den seltensten Fällen. MM
Bettina Höchli (28) analysiert gesellschaftliche Veränderungen mit dem Schwerpunkt soziale Identitäten am Gottlieb-Duttweiler-Institut.
Andrea Madabeni (16), Schülerin aus Leimbach ZH: «Ich hoffe, dass es
sie gibt, aber es braucht sicher viel Glück. Irgendwann möchte ich Kinder, und dann würde ich mich gern auf meinen Partner verlassen können.»
Pedro Rocha (18), Fachmann Gesundheit aus Sargans SG: «Der Glaube daran bietet zwar Halt, ist aber auch naiv. Die Auswahl an möglichen Partnern ist heute riesig. Man braucht nur eine Dating-App.»
Stefanie Oberholzer (21), Logistikerin, Buttikon SZ: «Ich glaube an
die ewige Liebe, weil ich sie schon gefunden habe. Ich bin mir da so sicher, weil wir bereits viele Hindernisse überwunden haben.»
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Reportage
Neues Leben in Preda
Der Albulatunnel ist das teuerste Bauprojekt in der Geschichte der Rh채tischen Bahn. Zum zweiten Mal nach 100 Jahren wird Preda bei Berg체n wieder explosionsartig wachsen. Und die Oberlis werden nicht mehr die einzigen Bewohner des Dorfes sein. Text: Reto E. Wild
Bilder: Nicola Pitaro
MENSCHEN | MM25, 15.6.2015 | 11
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1. Normalerweise sind sie ganz allein in Preda: Die Familie Oberli vom Hotel Preda Kulm. 2. Tunnelarbeiter und Ingenieure in Spinas. 1903 wurde die erste Röhre durch den Berg getrieben; über 1300 Männer standen damals im Einsatz. 3. Für den zweiten Albulatunnel sind bereits erste Arbeiter in Preda eingetroffen. Heute sind weniger als 100 Personen für den Bau nötig. 4. Rechts im Bild sieht man den heutigen Albulatunnel, der noch bis 2020 im Betrieb ist. Links davon, parallel zum alten Tunnel, erfolgt im Herbst der Einstich für die zweite Tunnelröhre, durch die in fünf Jahren Züge fahren werden.
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12 | MM25, 15.6.2015 | MENSCHEN
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1. Oberbauleiter Gilbert Zimmermann ist bis 2022 mit der Baustelle
in Preda beschäftigt. 2. Der Spatenstich für den neuen Tunnel erfolgte in diesen Tagen. Jährlich fahren über 15 000 Züge durch Preda und den Albulatunnel.
E
in kleines Kieswerk, abgetra gene Hügel, diverse Bau maschinen, Büezer in oran gen Arbeitskleidern, ein zweites Gleis, das vor einer Baustelle endet: In Preda GR oberhalb von Bergün sind die Vorbereitungen für den Neubau des Albulatunnels in vollem Gang. Diesen Herbst wird der Einstich in den Berg erfolgen, 2020 sollen die ersten Züge durch den neuen, knapp 5,9 Kilometer langen Tunnel zwischen den Bahnhöfen Preda und Spinas fahren. Mitten im Geschehen, am Albula pass, steht das Hotel Preda Kulm. Roland Oberli (37) hat das Zwei SterneHaus mit 45 Betten vor einem halben Jahr von seinem Vater über nommen: «Ich lebe seit 37 Jahren hier. Zum ersten Mal hatten wir wegen der Baustelle keine Betriebs
2
ferien zwischen Ostern und Pfings ten.» Er bezeichnet sich als «Ein geborenen», als «letzten Mohika ner», weil heute nur noch vier Menschen permanent in Preda wohnen: Oberli, in Preda aufgewach sen und hier zur Schule gegangen, seine Frau Jenny (26), die beiden Kinder Joline (4) und Nik (2). Das Hotel ist gleichzeitig das Zuhause der Familie. Jenny stammt aus dem deut schen Saarland. Sie wollte nach der Lehre Auslanderfahrungen sammeln und sah im Internet eine Stelle in Preda. «Mir gefällt es hier super. Ich liebe die Berge, die Aussicht und die unkomplizierte Art der Schweizer.» Vor 30 Jahren zählte das Dorf noch rund zwei Dutzend Einwohner. «Die Einheimischen sind verstorben oder aus beruflichen Gründen weggezo gen. Ich bin nach zehnjähriger Wan
Die ersten Gleise für die zweite Albularöhre sind gelegt.
derschaft wieder zurückgekehrt, weil es hier abends ruhig wird und die Na tur faszinierend ist», sagt Koch Oberli. Gelernt hat er im Sternen in Chur, danach sammelte er Erfahrungen im Mövenpick Regensdorf ZH, im Suv retta House St. Moritz GR, im Fravi Andeer GR, am Bodensee sowie im Waldegg Schnuggebock in Teufen AR. Mit den Tunnelarbeitern kehrt nun wieder Leben ein in Preda, wo jährlich über eine Million Passagiere durch den Tunnel reist. Familie Oberli kann regelmässig gut 40 Mittagessen zube reiten. Gefragt ist die einfache Bünd ner Küche wie Gerstensuppe, Capuns, Pizokel, aber auch AlpenCordonbleu oder Schnitzel paniert. Jetzt arbeiten sie zu dritt im Kulm. Roland Oberli kümmert sich um die Küche und Administratives, seine Frau ums Res taurant und die Zimmer. Im Service
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MENSCHEN | MM25, 15.6.2015 | 13
3. Die Baustelle vor dem Tunnel in Preda ist diesen Juni noch klein. 4. Samy Rusterholz kümmert sich um die Vorarbeiten und zieht schon bald von Preda zur nächsten Baustelle weiter. Neue Attraktion
Infoarena Albulatunnel
Bergün
Am 20. Juni öffnet die «Infoarena Albulatun nel» am Rand der Baustelle in Preda GR. «Sie
Albulatunnel Preda
Spinas (prov. Baubahnhof )
(prov. Baubahnhof und Installationsplatz)
Bever
3
2 km
hilft die Stiefmutter aus. Ab Juli wird das Personal im Hotelrestaurant auf zehn Angestellte aus der Schweiz, aus Italien und Polen aufgestockt. Dann kommen weitere Arbeiter, die zusätzlich in dreistöckigen Holzbaracken übernachten, die in diesen Wochen aufgestellt werden. So entstehen 90 weitere Zimmer; ungefähr so viele, wie Tunnelarbeiter im Einsatz stehen werden. Im Vergleich mit dem historischen Albulatunnel zwischen Preda und Spinas mutet diese Zahl bescheiden an. Dieser wurde 1903 als damals höchster Alpendurchstich in Betrieb genommen und ist seit 2008 Teil des UnescoWelterbes: Vor über 110 Jahren arbeiteten 1316 Männer an und im Tunnel, unzählige erlitten Verletzungen, die zur Invalidität führten, 21 verloren ihr Leben durch Explosionen oder herabfallendes Gestein (zusätzliche Information zur Röhre im Kästchen «Infoarena Albulatunnel»). Als gewaltige Wassermassen in den Tunnel eindrangen, stand die Baustelle ganze neun Monate still. Damals gab es in Preda noch Restaurants, Hotels, eine italienische Schule, ein Spital und, etwas abseits, eine Leichenkammer. Die Bauarbeiten sind auch heute noch gefährlich
Samy Rusterholz (24) hat bereits Quartier im Hotel Preda Kulm bezogen. Er arbeitet im Spezialtiefbau und macht Grossbohrpfähle für den neuen Tunnel. «Wir kümmern uns um den Einstich bei der Baustelle und bohren die Seiten», erklärt er. Viel mehr als arbeiten und schlafen liege im Moment nicht drin, sagt der Bauarbeiter aus Näfels GR. Nach getaner Arbeit in Preda erfahre er, wo sich die nächste Baustelle befindet. Schon in wenigen Tagen heisst es für ihn, Bohrgerät auseinandernehmen, verladen und zum nächsten Arbeitsort reisen. Der Tunnelbau bleibt auch heute gefährlich, weil die Arbeiter eine geologisch schwierige Zone durchbrechen müssen. Nur wissen die Bauleiter nun dank historischen Dokumenten, was sie erwartet, wenn sie nur ein paar Meter neben dem bestehenden Alpendurchstich einen neuen Tunnel ausheben werden.
St. Moritz
Pontresina
4
Oberbauleiter Gilbert Zimmermann (35) ist bis 2022 in Preda beschäftigt, wenn sämtliche Arbeiten abgeschlossen sind. Er lebt mit seiner Partnerin in Trimmis GR zwischen Chur und Landquart und arbeitet wöchentlich ein- bis zweimal vor dem Tunnel. Als Angestellter der Rhätischen Bahn befindet sich sein Büro jedoch in Chur. «Obwohl er fast zehnmal kürzer sein wird als der Gotthardtunnel, ist der neue Albulatunnel für die Rhätische Bahn das grösste Bauprojekt», sagt der in Winterthur ZH aufgewachsene Bauingenieur. Viele der Arbeiter stammen aus Italien und Österreich, Schweizer sind für diese Jobs nur wenige zu finden. «Wir sind ein Team, einer allein könnte das hier oben nicht stemmen.» Zwischen September und Oktober treffen die Mineure in Preda ein; sie sprengen die Felsen. Da die Arbeit am Gotthard-Basistunnel bald abgeschlossen ist, steht nun auch genügend erfahrenes Personal zur Verfügung. Von Dezember bis Anfang März folgt eine Winterpause, weil die Passstrasse zwischen Preda und Bergün dann zum Schlittelparadies wird und deshalb laut Zimmermann «eine Intervention auf der Tunnelbaustelle nicht möglich wäre». Zudem funktionieren Kiesförderanlagen bei Minustemperaturen nicht. Die Verantwortlichen in Preda müssen über 100 Auflagen der Denkmalpflege des Kantons Graubünden und des Bundes erfüllen – unter anderem auch, damit die Albulalinie auf der Unesco-Welterbeliste bleibt. Deshalb dient das anfallende Ausbruchmaterial als Rohstoff für die Beton- und Schotterproduktion. Sogar die Art der Steine fürs Tunnelportal ist vorgeschrieben. «Wir legen Wert auf Flora und Fauna und bauen sehr nachhaltig», sagt Zimmermann. So werden beispielsweise rund 20 Kreuzottern umgesiedelt. «Es macht uns Freude, diese Auflagen abzuarbeiten und den Einheimischen zu zeigen, wie wir Sorge zur Umwelt tragen.» Wenn die Arbeiten auf der grössten Baustelle der Rhätischen Bahn 2022 dann abgeschlossen sind, sei man deshalb doppelt stolz. MM
ist Gebirgsbaustelle, Spielplatz und Erlebnisraum in einem und eignet sich für Kinder mit Familien», erklärt Projektleiter Roman Cathomas von der Rhätischen Bahn (RhB). Die Arena mit ihrer roten Baustellenwand informiert spielerisch über die Baustelle vor dem Albulatunnel, über Geologie, Technik und Logistik. Die Infoarena lässt sich mit dem Bahn erlebnisweg Albula
zwischen Preda, Bergün und Filisur oder dem Bahnmuseum in Bergün kombinieren. Der Arena-Eintritt ist kostenlos. Parkplätze gibt es keine. Cathomas: «Wir gehen davon aus, dass die Leute mit der Bahn anreisen.» Die Ausstellung bleibt bis 2019 geöffnet, während der Sommersaison täglich zwischen 8 und 20 Uhr. Heute befindet sich mehr als die Hälfte der 5864 Meter langen
Tunnelröhre, die nicht mehr den heutigen Sicherheitsanforderungen entspricht, in einem schlechten Zustand. Weil eine zweite Röhre trotz Gesamtprojektkosten von 345 Millionen Franken günstiger ist als die Renovation des Tunnels, entschied sich die RhB für einen Neubau. Wenn der Albulatunnel II 2020 in Betrieb genommen wird, wird der jetzige Tunnel zu einer Sicherheitsröhre umgebaut.
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16 | MM25, 15.6.2015 | MENSCHEN
Porträt
Joana und der Wal
Gleich ihr Abschlusswerk an der Hochschule Luzern hat Aufsehen erregt und ihr gar den Best Swiss Award eingebracht. Nun erntet Joana Locher mit ihrem Animationsfilm «Oh Wal» auch im Ausland grosse Sympathien. Text: Claudia Langenegger
Bild: Mirko Ries
H
auptfigur ihres preisgekrönten Films «Oh Wal» ist eine Katze. Auch in ihrem richtigen Leben mag Joana Locher (25) Tiere. «Ich bin mit Katzen aufgewachsen, fast mehr als mit Freunden», sagt die Berner Oberländerin, die in Visp VS geboren, in Brienz BE aufgewachsen ist und heute in Zürich ihr Atelier hat. Ihr Zuhause ist nach wie vor Brienz, wo ihre Mutter und ihre beiden Katzen wohnen, aber auch Leuk VS bei ihrem Vater und Zürich, wo ihr Freund und ihre Geschwister wohnen. Sie pendelt zwischen diesen drei Orten hin und her. «Ich reise gern, das inspiriert mich», sagt Joana Locher, während sie im italienischen Kännchen Kaffee macht, Alnatura-Hafermilch aus dem Kühlschrank nimmt und zwei Sorten braunen Fairtrade-Zucker auf den Tisch stellt. Sie braucht das Grüne, die Natur, das Ländliche. Ist sie nur in der Stadt, fängt ihre Fantasie an zu stocken. Und sie will auch regelmässig bei ihren Katzen sein. Ihre Katze heisst «Carla Bruni», Joana Locher nennt sie aber Bruno, ihr rabenschwarzer Kater heisst «Leon der Profi». Früher wollte sie Schauspielerin werden
Wenn Locher unterwegs ist, hat sie immer ihren Block dabei, skizziert, zeichnet, kritzelt. Mit Bleistift, Farbe, Kreide, Pinsel, was ihr gerade in die Hände kommt. Gezeichnet hat sie schon immer. «Mein Vater hat mir immer Dinge zum Zeichnen gegeben, wenn mir langweilig war.» Was sie machen will, hat sie nie gross überlegt. «Das ist alles natürlich gekommen», sagt sie. Ursprünglich hatte sie Schauspielerin werden wollen und hat als Teenager mit ihrer Cousine in den Ferien Filme gedreht. Dass sie das Gymnasium in Hofwil BE mit der Talentfachklasse Zeichnen besuchte, war naheliegend. Dort absolvierte sie auch den Vorkurs für die Kunsthochschule. Als sie auf den Ausbildungsgang Animationsfilm stiess, wusste sie: Das ist es. «Da konnte ich meine Liebe zum Film, der Schauspielerei und dem Zeichnen
Die heile Welt trügt: In Joana Lochers Film «Oh Wal» geht es zuweilen brutal zu und her.
verbinden. Zudem wollte ich etwas Handwerkliches und Technisches lernen.» Mit ihrem Abschlussfilm des Studiums an der Hochschule Luzern hat sie letzten Herbst die Jury des Animationsfilm-Festivals Fantoche in Baden AG überzeugt. «Oh Wal» gewann den Best Swiss Award. Der Film erzählt die verrückte Geschichte einer Katze, die nichts lieber tut, als Fische zu fressen. Als sie einen Wal tötet, überschlagen sich die Ereignisse: Denn der Wal wird von den Fischen als Gott verehrt. «Der Preis war eine schöne Anerkennung und eine Bestätigung», sagt Joana Locher. Doch sie sieht sich selbst nicht gern auf einem Podest und mag Rummel um ihre Person nicht. Natürlich ist sie stolz, dass der Film mittlerweile auch an Festivals im Ausland gezeigt wurde. Neben Jena, Athen, Wien, Amsterdam, Cagliari und Ljubljana stand er auch im indischen Kolkata auf dem Programm. Im Juli wird er in Montreal am Fantasia Festival vorgeführt. Derzeit hat sie viel Neues und Anderes im Kopf. Sie arbeitet an drei verschiedenen Musikvideos, schreibt am Drehbuch für ihren neuen Animationsfilm und zeichnet ein Kinderbilderbuch. Locher schreibt, zeichnet, skizziert, animiert und experimentiert fast pausenlos. «Meistens kommen die Ideen beim Schreiben. Dazu tauchen Bilder auf, die sich damit vermischen.» Dabei vernachlässigt sie eine ihrer liebsten Freizeitbeschäftigungen komplett: das Faulenzen. «Das Nichtstun ist mir schon sehr wichtig», sagt sie, und ihr scheues Lächeln macht sich auf dem Gesicht
breit. Also keine endlosen Kafipausen, kein langes WG-Geschwätz, keine gemütlichen Spaziergänge. Auch das geliebte Schwimmen kommt zu kurz. So oft es geht, springt sie nämlich in den Zürich- oder Brienzersee – je nachdem, wo sie gerade ist. Früher tat sie dies sogar ambitioniert: Als Neunjährige wurde sie bei einem Schwimmwettbewerb beste Oberländerin. Als Arbeiterin auf dem Bau
Derzeit kann sie sogar von ihren Animationsfilmen leben, aber auch nur, weil sie anspruchslos ist und von wenig Geld leben kann. Wenn es mit dem Filmen nicht mehr klappen sollte? «Dann gehe ich auf den Bau arbeiten», sagt sie. Und man glaubt es kaum, wenn die junge Frau, die so gern in die Fantasiewelt abschwirrt und fantastische Geschichten erspinnt, sagt: «Ich habe auf dem Bau schon fast alles gemacht: Wände isoliert, Mäuerchen gemauert und so weiter.» Die Liebe zum Handwerk hat sie von ihrem Vater geerbt, er führt eine Ofenbaufirma, Joana Locher hat schon oft bei ihm ausgeholfen. Nebst dem Handwerklichen hat sie in ihrer Familie wohl auch eine gute Portion Kreativität mitbekommen. Ihr Bruder Dominik dreht Spielfilme, ihre Schwester Laura ist Fashiondesignerin. Auf die Frage, was ihr Lebenstraum sei, antwortete Joana: «Mein egoistischer Traum oder mein Traum für die Welt?» Ihr persönlicher Traum, den sie «egoistisch» nennt, sieht wie folgt aus: Sie lebt in einem selbst gebauten Baumhaus am Meer und zeichnet dort mit ihren 50 Kindern und Enkelkindern. Ihr Traum für die Gesellschaft sieht etwas anders aus: eine Welt ohne Prostitution. Sie heckt zurzeit mit einer Freundin ein Projekt zum Thema Prostitution und Menschenhandel aus. «Ich möchte auch politisch etwas bewegen», sagt Locher. Wovon ihr neuer Animationsfilm handelt, verrät sie nicht. Sie sagt nur, was darin vorkommt: «Tiere und Tod». Sicher ist: Irgendwo wird eine Katze durchs Bild huschen. Oder die Hauptrolle spielen. MM
MENSCHEN | MM25, 15.6.2015 | 17
Das Filigrane liegt Joana Locher ebenso wie das Grobe. Auf dem Bau hat die 25-Jährige «schon fast alles gemacht».
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N Bänz Friedli
Na und?
Neiiin! Bitte nicht! Zuerst verlieren die Schweizerinnen ihr erstes WM-Spiel wegen eines irrtümlichen Penaltyentscheids der Schiedsrichterin. Danach sagt Torfrau Gaëlle Thalmann in die Kamera: «Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft!» Ramona Bachmann doppelt nach: «Wir waren die bessere Mannschaft.» Das stimmt, und es hat sich gelohnt, für dieses Team mitten in der Nacht den Wecker zu stellen. Aber, Frauen! Sagt nicht «Mannschaft» zu euch selber!
Bänz Friedli (50) über seine Lieblingsfussballerin.
Ob ich schon wieder über Frauenfussball schreibe? Ich muss! Denn ich will von Megan Rapinoe erzählen, meiner Lieblingsspielerin an dieser Endrunde. Schon im Auftaktmatch erzielte die US-Aussenläuferin zwei Tore, eines davon mittels satten Weitschusses nach einer blitzschnellen Drehung um die eigene Achse – sehenswert! Zum ersten Mal gehört hatte ich von Rapinoe, als sie eine schüchterne braunhaarige College-Fussballerin mit dicken Brillengläsern war, 18-jährig vielleicht, und auf Youtube erzählte, sie möge die Musik der Indigo Girls. Ich horchte auf: Eine so junge Frau hört dieselben Songs wie ich alter Romantiker? Das musste mit deren Inhalt zu tun haben und damit, dass das lesbische Gesangsduo sich seit Jahrzehnten für gleichgeschlechtliche Paare einsetzt. Bis zum Coming-out der Profifussballerin Rapinoe dauerte es noch einige Jahre, inzwischen ist
sie platinblond, zu einer der besten Fussballerinnen der Welt gereift und mit der Sängerin Sera Cahoone liiert. Warum ich das erzähle? Weil es an der WM der Frauen ganz selbstverständlich ist, dass die lesbische Megan Rapinoe und ihre heterosexuelle Mitspielerin Christen Press sich nach einem Torerfolg in den Armen liegen. Weil es niemanden kümmert, dass Stürmerin Abby Wambach mit einer Frau, Goalie Hope Solo aber mit einem Mann verheiratet ist. Auch die Trainerin der US-Frauen ist lesbisch, diejenige der Schwedinnen genauso. Na und? «Siebzehn Teilnehmerinnen an der FrauenWM bekennen sich offen zu ihrer Homosexualität. Das sind exakt siebzehn Personen mehr als vor Jahresfrist an der WM der Männer», stellt das Magazin «Out» lapidar fest. Warum fällt es Frauen so viel leichter als Männern, Mitspielende nicht nach deren sexueller Ausrichtung zu be-, geschweige zu verurteilen? Warum ist schwulen Fussballern kein Leben ohne Versteckspiel möglich? Der Brite Justin Fashanu wurde vom eigenen Trainer als «Schwuchtel» beschimpft und nahm sich das Leben. Der Deutsche Thomas Hitzlsperger outete sich – aber erst nach seinem Rücktritt. Einzig der Amerikaner Robbie Rogers stand als aktiver Profi dazu, schwul zu sein, worauf er die Filmrechte seiner Lebensgeschichte verkaufen konnte. Eingesetzt aber wurde er kaum mehr. Schade. MM
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Das Richtige tun
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Patrizia Monier (33), Alleinerziehende in der Schweiz
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Zahlen & Fakten
Heisse Facts ums k端hle Nass Text: Yvette Hettinger
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Illustration: Nana Rausch
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Serie
Endlich Sommer! Teil 1: Alles rund ums Baden
Ein Freibad mit einem 50-Meter-Schwimmbecken beschäftigt im Schnitt zwei Vollzeitangestellte und generiert Gesamtkosten von rund 566 000 Franken im Jahr. 1
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Jedes Jahr ertrinken in der Schweiz etwa 50 Menschen. 80 Prozent sind Männer. Die meisten Opfer der nicht-tödlichen Unfälle sind 15- bis 24-jährig, die Mehrheit davon männlich. 2
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Ab 23 Grad Wassertemperatur können Larven von Entenpara siten bei Badenden stark juckende Hautentzündungen hervorrufen. 3
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In der Schweiz gibt es 496 Frei und Naturbäder. Besonders gross ist Dichte in den Kantonen Zürich und Bern mit 65 respektive 39 Anlagen.
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Quellen: Stadt Zürich Gesundheits- und Umweltdepartement, BfU, Sprechzimmer.ch, MeteoSchweiz, BAG, Sportanlagenstatistik Schweiz 2012, Glacesuisse, SLRG
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Ein Freibad mit einem Becken von 50 Metern und 1726 Quadratmetern Fläche verbraucht jährlich ungefähr 1,3 Millionen Kilowattstunden. 5
An einem heissen Julitag wird drei Mal so viel Glace konsumiert wie an einem regnerischen Maitag. Die beliebteste Sorte ist Vanille, gefolgt von Erdbeer und Schokolade. Bei sehr hohen Temperaturen sinkt der Glaceabsatz zugunsten eisgekühlter Getränke. 6
90 Prozent der Harnstoffe im Poolwasser stammen von menschlichem Urin, der Rest von Schweiss und Sonnencreme. Urin ist keimfrei und problemlos, bildet aber in Verbindung mit gechlortem Wasser Stoffe, die Augen und Schleimhäute reizen können. 7
Einen Sonnenbrand spürt man erst vier bis acht Stunden nach dem Sonnenbad, die schlimmsten Beschwerden nach 12 bis 36 Stunden. Wasser ist trügerisch: Es lässt in Schwimmtiefe bis zu 60 Prozent der Sonnenstrahlen hindurch. Forscher arbeiten an einer Sonnenschutzpille. 8
Die höchste Temperatur der Schweiz wurde am 11. August 2003 in Grono GR gemessen: 41,5 Grad. Der sogenannte Hitzeindex besagt, dass sich 30 Grad bei einer Luftfeuchtigkeit von 70 Prozent wie 41 Grad anfühlen. 9
Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU) empfiehlt, in der Nähe von Ansaugöffnungen und Beckenabläufen für Notfälle eine «zum Abschneiden der Haare geeignete Schere» zu deponieren. 10
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Serie
Endlich Sommer!
Mein Sommer
Wie Promis den Sommer erleben Christian Jott Jenny (34) ist Tenor,
Kulturproduzent und Direktor des Festival da Jazz in St. Moritz, das vom 9. Juli bis 9. August stattfindet.
Wie klingt der Sommer? Nach viel guter Musik, vielen Blue Notes und somit: Nach 50 Konzerten am Festival da Jazz St. Moritz. Wie riecht der Sommer? Warm, süsslich, ein Gemisch aus Teer, Sonne und Regen.
Bilder: Matthias Heyde, Keystone/Image Source
Wie schmeckt der Sommer? Nach Rohschinken und Melone, Insalata caprese und natürlich Raketenglace. Wie fühlt sich der Sommer an? Wundersam reinigend, frisch und heiss. Wenn es einem da nicht gut geht – was passiert dann erst im November? Wie sieht der Sommer aus? Gelb-orange-rot, mit blauem Kühl.
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Porträt
Laute Kämpferin für die Stille
Sie setzt sich für Ruhe und Tierschutz ein – und damit vielerorts in die Nesseln. Dabei ist Nancy Holten alles andere als dogmatisch. Sagt sie wenigstens. Denn wenn es sein muss, kauft die Veganerin ihrer Tochter auch mal einen Döner. Text: Andreas Bättig
Bild: Basile Bornand
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ancy Holten mag die Stille. Um sie zu verteidigen, macht die 41-Jährige ganz schön Lärm. Die Veganerin und Tierschützerin schaffte es mit ihrem Kampf gegen Kuh- und Kirchenglocken sowie mit ihrem Engagement gegen Tiere im Zirkus in lokale und nationale Medien. Nun will sie nicht mehr allein, sondern mit dem Verein IG Stiller für erholsame Nachtruhe sorgen. Holten ist neu Mediensprecherin der Interessengemeinschaft und sitzt im Vorstand. «Wir wollen jegliche Lärmquellen bekämpfen – von Kirchenglocken bis zum Strassenverkehr», sagt sie. Holtens Ideen polarisieren. Vom Echo auf ihre Aktionen ist sie selbst überrascht. «Offensichtlich habe ich einen wunden Punkt getroffen», sagt sie und nippt an ihrem selbst gemixten, veganen Mandelshake. Beschwerde gegen das Gebimmel
Holten sitzt am Tisch in ihrer 4,5-Zimmer-Wohnung in GipfOberfrick im Kanton Aargau. An der Wand hängt ein Gemälde mit Engeln, die Vorhänge sind violett, auf dem Tisch stehen ein Krug Wasser mit einem Rosenquarzstein darin sowie eine Schale mit Obst. Hamster Pummelchen macht im Käfig gerade seinen Mittagsschlaf. Hier lebt Holten als alleinerziehende Mutter zusammen mit ihren Zwillingen Amelie und Ladina (11) sowie ihrer 14-jährigen Tochter Samira. Zu einer Bekanntheit wurde Holten ursprünglich durch ihren Kampf gegen Glocken. Das war
im Dezember 2014. Sie hatte bei der Gemeinde eine Immissionsklage wegen Lärmbelästigung gegen die Kirchenglocken eingereicht. «Ich sah nicht ein, warum man morgens um sechs Uhr zum Gebet läuten musste», so Holten. Die Behörden wiesen die Beschwerde jedoch ab. Dann hatte Holten einen Bericht über einen Alpabzug gesehen. Auf den Bildern trugen die Kühe schwere Kuhglocken um den Hals. «Ich dachte, dass die Tiere enorm darunter leiden müssten.» Also ging sie mit ihrem Anliegen für eine kuhglockenlose Schweiz an die Öffentlichkeit und stach damit in ein Wespennest. Der gebürtigen Holländerin war nicht klar gewesen, an welchem Heiligtum sie sich da vergriffen hatte. «Ich bekam anonyme Anrufe und Briefe zugeschickt. Darunter waren auch konkrete Drohungen», sagt sie. Einer habe sogar wie wild mit einer Kuhglocke in den Hörer gebimmelt. Auf Facebook wurde eine AntiNancy-Holten-Seite eingerichtet. Geschockt von den Drohanrufen liess Holten ihre Telefonnummer aus dem Telefonbuch nehmen. «Ich musste auch an meine Kinder denken. Ich wollte sie beschützen.» Im Ort selbst, der 3500-Seelen-Gemeinde Gipf-Oberfrick, sei sie zum Glück nie gross angefeindet worden. «Ganz wenige schauen mich auf der Strasse schräg an. Viele suchen das Gespräch. Das finde ich schön.» Dabei wollte Holten nie jemandem zu nahe treten. «Die Medien haben meine Anliegen zugespitzt. Sie nahmen nur die heftigsten Aus-
sagen», sagt sie. Sie selber sei nicht dogmatisch. «Ich will niemandem meine Ansichten aufzwingen. Doch wenn in meinen Augen ein Unrecht geschieht, dann muss ich darauf reagieren.» Eine Schwäche für Pralinés
Deshalb habe sie auch vor zehn Jahren damit angefangen, auf tierische Produkte zu verzichten. «Am Anfang machte ich es meiner Gesundheit zuliebe. Wenn ich Fleisch ass, fühlte ich mich immer voll und schlapp. Ausserdem hielt ich unzählige Haustiere wie Schlangen, Katzen, Hunde, Fische und Mäuse. Ich konnte nicht mehr nachvollziehen, wie man Haustiere lieben und gleichzeitig ein Kalbsfilet essen kann.» Ganz so konsequent wie man aufgrund der öffentlichen Wahrnehmung vermuten könnte, ist Holten bei ihrer veganen Lebensweise nicht. «Meine grosse Schwäche sind Schokoladen-Pralinés.» Auch bei ihrer 14-jährigen Tochter weicht sie regelmässig von ihren Idealen ab. Die hat wieder begonnen, Fleisch zu essen. Für Holten eine Situation, die sie jeden Tag fordere, sagt sie. Denn: Wie will sie andere für Veganismus sensibilisieren, wenn sie es nicht mal bei ihrer eigenen Tochter schafft? «Darüber mache ich mir viele Gedanken. Aber meine Tochter ist nun mal ein Teenager. Da gehört das Rebellische dazu. Zum anderen respektiere ich ihre freie Entscheidung; und ich möchte, dass sie ihren eigenen Weg geht. Sie ist meine grösste Lehrmeisterin in Sachen Toleranz.
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Wenn es sein muss, bringe ich ihr auch mal einen Döner nach Hause, wenn sie das möchte.» Als Kind in einen Container geworfen
Frau mit Sinn für Gerechtigkeit: Nancy Holten sorgt nicht nur in Gipf-Oberfrick für Gesprächsstoff.
Holten selbst hatte keine leichte Zeit als Kind und Teenager. Über ihre Vergan genheit redet sie nicht gern. «Ich hatte zwei unterschiedlich lange Beine und musste ein Korsett sowie Schuhe mit hohen Absätzen tragen. Deswegen wurde ich gemobbt», sagt sie. Das ging so weit, dass Kinder sie mal in einen leeren Abfallcontainer warfen. «Das hat meinen Sinn für Gerechtigkeit geprägt. Ich konnte nicht verstehen, warum Menschen so etwas tun.» Viele Freunde habe sie in dieser Zeit nicht gehabt. «Wahrscheinlich hat mich das stark gemacht. Deshalb gehen mir heute Drohungen auch nicht mehr so nah», sagt Holten. Seit 1983 lebt die Holländerin mittler weile in der Schweiz. Für sie lange ge nug, dass sie nun die Schweizer Staats bürgerschaft annehmen möchte. «Ich bin voll und ganz Schweizerin und bin stolz darauf. Die Schweiz ist in Sachen Tierschutz weltweit ein Vorbild. Ich würde das noch gern weiter verbessern.» Wie genau sie das erreichen will, lässt sie offen. Zuerst möchte sie sich von der Öffentlichkeit etwas zurück ziehen. «Ich bin gar viel in den Medien gewesen.» Dass sie als Schweizerin dereinst in die Politik einsteigen könnte, schliesst Nancy Holten zumindest nicht aus. «Vielleicht gründe ich meine eigene Partei.» Sollte es so weit kommen, wird die Neuschweizerin bestimmt wieder für viel Lärm sorgen. MM
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Interview
«Meiner Frau muss ich immer mal wieder erklären, was am Angeln so toll ist» Braucht es ein Mindestalter für Angler, wie es der Schweizer Tierschutz fordert? Sicher nicht, findet Max Scharnigg, der eben ein vergnügliches Buch über die «rätselhafte Passion» des Angelns veröffentlicht hat. Ihn selbst hat sie schon als Zehnjährigen gepackt. Text: Ralf Kaminski Bilder: Florian Jaenicke
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Ein Angler und die Objekte seiner Leidenschaft: Der Autor und Journalist Max Scharnigg.
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Max Scharnigg, Sie bezeichnen Angeln als «Dialog mit der Natur». Hat dieses Bild nicht den Haken, dass ein Teil der Natur diesen Dialog nicht überlebt? Sie könnten doch auch wandern gehen.
Diese Sicht geht davon aus, dass es nur um Vergnügen und Unterhaltung geht. Aber Angeln ist wie die Jagd auch eine Form der Nahrungsbeschaffung, es gehört zur Kulturgeschichte der Menschheit. Dabei entsteht eine ganz andere, viel intensivere Interaktion mit der Natur, als wenn ich nur durch sie durch spaziere und mir Berggipfel und Blümchen anschaue. Ich bewege mich anders, kenne sie besser, ich hege, pflege und fange – wie alle meine Vorfahren.
in meinem Leben tue. Für mich ist es die perfekte Auszeit, eine Mischung aus Spannung und Meditation. Ich weiss: Wenn mir alles zu viel ist, kann ich auf mein Boot und mir einen ruhigen Ort suchen. Ich kann mich auf dem Wasser wunderbar verlieren. Den Fisch zu fangen und zu essen ist ein Nebeneffekt?
Das ist so. Auch, weil ich halt oft gar nichts fange. In der Schweiz fordert der Tierschutz ein Mindestalter für Angler. Und Jugendpsychologen sagen, es präge das Verhalten, wenn man Tieren in jungen Jahren Schmerzen zufüge. Dies könne zu einer Abstumpfung führen. Was sagen Sie dazu?
Bei mir ja, und ich glaube, das gilt für viele. Alle Angler, die ich kenne, sammeln zum Beispiel auch Pilze. Ich habe ein Stück Acker vor der Stadt, auf dem ich seit einigen Jahren mein Gemü se anbaue. Über Jahrtausende hat die Frage, wo man das nächs te Essen herbekommt, das Leben der Menschen dominiert. Das steckt noch immer in uns – und trifft sich heute mit dem Wunsch vieler Leute, sich wieder mehr aus der Natur und möglichst regional zu ernähren.
Das sind harte Anschuldigun gen. Sie erinnern ein bisschen an die Debatte um Computerspiele, die Kinder angeblich zu Killern machen. Letztlich gibt es keine Beweise für die These, es ist eine reine Mutmassung. Die Jugend lichen, die ich beim Angeln er lebe, kommen mir im Gegenteil sehr achtsam vor. Sie lernen schon sehr früh, sich besonders aufmerksam mit der Natur und der Tierwelt auseinander zusetzen. Zudem gibt es so viele Regeln, die man von Anfang an lernt und beachten muss. Und wer als Kind Tiere quälen möchte, hat auch ohne Angel genügend Möglichkeiten.
Auf der anderen Seite sprechen Sie selbst von einer «rätselhaften Passion».
Sie haben mit zehn angefangen zu angeln. Stellen Sie bei sich Abstumpfungen fest?
Da schwingt auch eine gewisse archaische Sehnsucht mit – der Mann als Jäger im Einklang mit der Natur …
Bis heute ist mir noch einiges rätselhaft an dieser Leidenschaft – der zeitliche und finanzielle Auf wand, den ich dafür auf mich nehme, zum Beispiel. Ich kann gut verstehen, wenn andere das selt sam finden. Meiner Frau etwa muss ich immer mal wieder erklären, was daran so toll ist, den ganzen Tag im Schilf zu sitzen. Mein Buch greift diese Fragen auf und versucht, sie allgemeinver ständlich zu beantworten. Letzt lich gibt es aber bei jeder Passion seltsame Verhaltensweisen. Auf den Punkt gebracht: Was gibt Ihnen das Angeln?
Es ist einfach das vollständige Gegenteil von dem, was ich sonst
Nein. Man tötet ja beim Angeln nicht laufend Hunderte von Fi schen wie auf einem Fischkutter. Wenn ich 50 Mal pro Jahr los ziehe, komme ich 30 Mal ohne Beute nach Hause. Und gerade in jungen Jahren ist jeder Fisch, den man fängt, etwas ganz Besonderes – ein Ereignis, das einen wochenlang beschäftigt, das Gegenteil von Abstumpfung.
Es findet also beim Angeln keine Tierquälerei statt? Nie?
Ich kann nur meine Beobach tungen und Erfahrungen wie dergeben. Da sind es eher die älteren Semester, die sich nichts sagen lassen und denken, die Regeln gälten für sie nicht. Alte
Über das Angeln hat Max Scharnigg wieder zu seinem Vater gefunden.
Angler, die sich so benehmen, wie sie es ja «schon immer gemacht» haben. Wenn es eine Stumpfheit gibt, dann eher am anderen Ende der Altersskala. Im Buch deuten Sie an, dass man mit zunehmendem Alter mehr Mühe hat mit dem Töten.
Mir geht es so. Und ich beobachte das auch, wenn Kinder beim An geln dabei sind. Wenn ich denen erkläre, dass wir den Fisch dann auch töten müssen, damit wir ihn essen können, ist das für sie in der Regel ein problemlos verständli cher Schritt, dem sie recht unbe kümmert gegenüberstehen. Das mulmige Gefühl kommt erst mit einer gewissen Reflexionsfähig keit. Und dann natürlich: Je näher man selbst dem Tod ist, desto eher hat man vielleicht Skrupel. Ich freue mich jedenfalls auch an jedem Angeltag, an dem ich nichts fange, weil ich die Zeit ja trotzdem geniesse. Und manchmal fängt man einen Fisch, der so schön und unversehrt ist, dass man ihn lieber wieder freilässt, als ihn zu töten. Erleidet ein Fisch keine Schmerzen, wenn ein Angelhaken sein Maul durchbohrt? Hat eine solche Verletzung keine Folgen?
Wenn der Haken sauber sitzt und gelöst wird, ist das eine
minimale Verletzung, die wieder verheilt. Es gibt einige grosse Fische, die schon mehrfach ge fangen und wieder freigelassen worden sind – offensichtlich ohne Folgen für ihre Gesund heit. Allerdings vertragen einige Arten so was besser als andere. Wie schmerzhaft der Haken für den Fisch ist, ist umstritten. Problematischer ist eine Verlet zung ihrer Schleimschicht, wenn man sie also aus dem Wasser holt und mit trockenen Händen anfasst. Aber die Angelindustrie hat mittlerweile einiges ent wickelt, um dies zu verhindern. Wie töten Sie den Fisch, wenn Sie ihn dann mal haben?
Wie es das deutsche Waidrecht vorgibt: erst ein Betäubungs schlag, dann ein HerzKiemen Schnitt. Das dauert insgesamt zehn Sekunden.
Ärgert Sie die Kritik am Angeln? Besonders wenn sie von Leuten kommt, die, ohne zu zögern, eine Wurst auf den Grill werfen oder im Restaurant ein Thunfischsteak bestellen?
Klar, die Heuchelei nervt. Warum soll derjenige der Doofe sein, der sich mit Sorgfalt und Verantwortungsgefühl selbst um sein tierisches Eiweiss küm
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Raubt Fischen Kindern den Respekt vor dem Leben? Migrosmagazin.ch
mert? Wer Produkte kauft, die aus Schlachthöfen kommen oder von den Kutterfischern, bei denen die Fische zu Tausenden ersticken, ist moralisch doch noch ein Stück weiter weg. Erfreulicherweise hat aber in den letzten Jahren die Auseinandersetzung mit der eigenen Nahrung stark zugenommen – viele finden das heute auch gut, wenn man sagt, dass man seine Fische selbst fangen und ausnehmen kann. Haben Sie sich auch schon an grosse und gefährliche Fische gewagt, auf hoher See?
Nein, exotische Fischarten und dicke Jachten reizen mich nicht. Mich interessieren Alpenseen und Flüsse und die ganze Kultur drum herum. Auf die Malediven zu reisen und einen armen Schwertfisch zu fangen, würde mir nicht das geben, was die Anglerei mir hier gibt. Aber natürlich finden einige Leute das toll, so wie sich auch Jäger auf Safaris im Jeep vor Antilopen fahren lassen, um sie abzuschiessen. Diese Art von Trophäenjagd ist aber was ganz anderes und hat mehr mit einem protzigen Kräftemessen zu tun. Es sind, glaube ich, nur noch wenige, die so was gern machen; in der modernen Angelei ist es sogar eher verpönt. Verbreiteter sind Trophäenfotos mit möglichst grossen Fischen. Aber schon das kann ich nicht nachvollziehen.
Der Schweizer Tierschutz thematisiert das Angeln auch deshalb, weil die Zahl der Angellizenzen in den letzten Jahren zugenommen hat. Angeln scheint in zu sein.
Mir scheint es auch so, in Deutschland steigen die Zahlen ebenfalls. Man sieht mehr Angler, auch junge Leute in den Städten, das verstärkt das Interesse anderer junger Leute. Ausserdem thematisieren die Medien das Angeln häufiger, und dann ist da eben dieser generelle gesellschaftliche Trend zu Regionalem, zu biologischer lokaler Ernährung. Viele Menschen wünschen sich ein Leben wieder näher an der Natur, sehnen sich nach Authentizität, und dazu passt das Angeln. Offenbar ist es dem Angeln zu verdanken, dass Sie eine so intensive, gute Beziehung zu Ihrem Vater haben. Hätte es auch ein anderes Hobby sein können, das Sie so verbindet?
Ich glaube, bei vielen VaterSohn-Beziehungen besteht ab 13, 14 Jahren nur noch ein rudimentäres Interesse aneinander, weil man nicht mehr so viele Gemeinsamkeiten hat. Diese Distanz später wieder zu überwinden, ist oft nicht leicht. Über das Angeln ist uns das problemlos gelungen. Es hat eine wortlose Innigkeit, und man erlebt an jedem Angeltag gemeinsam ein Abenteuer. Ich kann mir nichts anderes vorstellen, bei dem man
das jeden Samstagnachmittag so einfach haben kann. Falls Sie mal Kinder haben, werden Sie die ebenfalls ins Angeln einführen?
Klar, jede Leidenschaft, die man hat, möchte man doch zumindest mal zeigen und schauen, wie sie das finden. Ohne Garantie auf Erfolg natürlich. Warum ein Buch über das Angeln? Es gibt bereits einige andere.
Es ist einfach ein schönes Gefühl, seiner Passion etwas zurückzugeben. Ich wollte beschreiben, was es ist, das einen so glücklich macht beim Angeln. Es gibt zwar viel Fachliteratur, aber wenig über die Metaebene, die Faszination. Es hat mich als Wortmensch immer gestört, dass ich in eine Art Erklärungsnotstand geraten bin, wenn ich davon erzählen sollte. Also habe ich versucht, für mich selbst zu analysieren und aufzuschlüsseln, was es ausmacht, und die richtigen Worte zu finden. Sie haben schon ein paar Bücher veröffentlicht. Könnten Sie allein davon leben?
Dieses Nebeneinander von Bücherschreiben und Journalismus mache ich seit zehn Jahren. Und ja, ich könnte von den Büchern leben, müsste allerdings einen etwas bescheideneren Lebensstil führen. Aber ich mag halt beides.
Die Medienbranche kriselt ziemlich, bekommen Sie das zu spüren?
Bisher nicht gross. Ich war rund zehn Jahre freier Journalist, bin nun aber seit einem Jahr bei der «Süddeutschen Zeitung» fest angestellt. Nicht, weil es anders nicht mehr gegangen wäre, sondern weil ich das auch mal ausprobieren wollte. Es hat beides seine Vor- und Nachteile. Natürlich geben die wirtschaftlichen Realitäten bei den Medien zu denken. Notfalls könnten Sie immer noch Profi-Fischer werden, nicht?
( lacht) Da sind die Verdienstaussichten eher noch schwieriger, glaube ich. Ausserdem ist es eine riskante Idee, die grösste Leidenschaft zum Beruf zu machen. Ich kenne ein paar Leute, bei denen das ziemlich schiefgegangen ist. MM Zur Person Max Scharnigg (35) ist Redaktor für Stil und Lebensart bei der «Süddeutschen Zeitung» sowie Autor mehrerer Bücher. Er ist verheiratet und lebt in München. Sein neustes Buch «Die Stille vor dem Biss. Angeln – eine rätselhafte Passion» versucht unter anderem zu erklären, warum der Angler tut, was er tut. Bei Ex Libris erhältlich für 24.70 Franken.
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Dalaman/Marmaris Fly & Drive 1 Woche im Marti La Perla Schottland inkl. all inclusive, z.B. am 3.7.15
Blaue Menschen Buchvernissage letzten Dienstag im Zürcher «Kaufleuten». Bänz Friedli stellt sich vor vollem Haus TV-Moderator Marco Fritsche. Und wer sich nun fragt, weshalb das neue Buch des MMKolumnisten einen so schrägen Titel hat («Es gibt Tage, da sind die Menschen blau und sprechen alle chinesisch») – für den ist Leandro Rudin verantwortlich. Der hatte Bänz 2011 als Achtjähriger eine Zeichnung unter gleichnamigem Titel geschickt. Der Hausmann der Nation: «Es war einer dieser Tage, da ich den Blues hatte, niemanden verstand und von niemandem verstanden wurde – und dachte, die Welt habe sich gegen mich verschworen. Leandro zeigte mir, dass man so einem Tag mit einem Lachen begegnen kann: einem Kinderlachen.» Leandro war natürlich an der Vernissage mit dabei (im Bild links).
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Leserforum MM24: Bänz Friedli «Tschau, Sepp»
«Im Frauensport hat eine Mannschaft nichts zu suchen» Hoffentlich haben die Chef redaktoren aller Schweizer Medien diese Kolumne gelesen und geben die Regel heraus, in Berichten über Frauensport ab sofort auf das Wort «Mannschaft» zu verzichten. Niemals vergesse ich, wie mich (ich war Sportredaktor) der damalige
Chefredaktor des «Berner Tagblatts» 1973 in sein Büro zitierte und mit folgenden Worten abkanzelte: «In Artikeln über Frauensport will ich in unserem Blatt nur Begriffe wie Team oder Equipe lesen.» Das Wort Frauschaft erwähnte er nicht. Erwin Thomann, per E-Mail
MENSCHEN | MM25, 15.6.2015 | 31
MM24: Diese Woche «Viele Schweizer zählen nachts Schäfchen»
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«Unser sorgloser Gebrauch von WLAN und Handys beeinflusst den Schlaf negativ» Unruhiger, oberflächlicher Schlaf, mehrmaliges Auf wachen und Zerschlagenheits gefühl am Morgen haben häufig einen Zusammenhang mit unse rem sorglosen Gebrauch von WLAN, Handys, Sendeantennen und so weiter. Es wurde nach gewiesen, dass diese Strahlung die Gehirnwellen derart beein flusst, dass normaler Schlaf nicht mehr möglich ist. Diese Erkenntnisse werden unter Ver schluss gehalten. Leider geht der Profit über das Wohl der Men schen! Ramona Wüthrich, online
Korrigendum
Grillierempfehlung Journalistenbraten MM23: «Sommerideen» (S. 31) In der Sommerstrecke «100 neue Ideen» ist uns ein Fehler unterlaufen. Wir haben verse hentlich geschrieben, man solle den Braten in Backpapier einwi ckeln. Das ist nicht korrekt. Wir raten, das Grillgut statt in Back papier in Alufolie einzuwickeln und danach ins nasse Zeitungs papier. So ist sichergestellt, dass keine Rückstände des Zeitungs drucks ins Fleisch gelangen.
Seit ich meinen WLANRouter und mein Smartphone nachts ganz abstelle, kann ich nach vie len schlaflosen Nächten endlich wieder sehr gut schlafen! Maria Ferra, per E-Mail Kein Wunder, sind Schläf störungen verbreitet. Wenn die Smartphonesüchtigen ihre hochfrequenten Mikrowellen schleudern (WLAN/WiFi, Dect und Handys) nachts ausstecken würden, könnten sie auch wie der durchschlafen. Dank der extremen Abhängigkeit fährt die Koalition von Mobilfunk und Pharmaindustrie Milliar dengewinne ein. Seit ich mein Schlafzimmer komplett mit Alufolie abgeschirmt und Mikro wellenNullwerte erreicht habe, schlafe ich wieder ein wie ein Stein. Ein Versuch lohnt sich! Felix Grässli, per E-Mail Tolles Experteninterview zum Thema Schlaf. Albert Einstein soll 14 Stunden pro Tag ge schlafen haben! Heute wird der Wert von Schlaf und auch von Stille missachtet. Das Bundes amt für Umwelt schreibt, Lärm mache krank, Gewöhnung sei nicht möglich. Das Departement
Leuthard rechnet mit Lärm klagen von mehr als 19 Milliar den Franken und will das Klagen mit «LärmBatzen» verhindern (siehe «NZZ» vom 11. 12. 2013). Das ist der falsche Weg, denn das ändert null und nichts am Lärmschaden, oder? Wolfgang Reuss, 7000 Chur Ich sehe im Schlaf einen hohen Stellenwert. Vor allem in den Träumen. Ich bin fähig, luizid zu träumen, und diese sogenann ten Klarträume sind manchmal der absolute Knaller. Aber er zählt man jemandem von seinen Träumen, wird man nur ko misch angeschaut oder kriegt als Antwort «Ich träume nie». Jeder Mensch träumt jeden Tag respektive jede Nacht. Fast jeder träumt luizid, also klar. Und fast jeder kann sich an sei ne Träume erinnern. Und man che Träume sind so grossartig, dass man wieder ehrfurchtsvoll dem Leben gegenüberstehen kann. Schon Rainer Maria Rilke schrieb in seinem Drama «Die weisse Fürstin» «Ist irgend Leben mehr erlebt, als deiner Träume Bilder?». Schlaft, träumt und erinnert euch! Es lohnt sich! Michael Von Arx, per E-Mail
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Migros-Welt MM25
Zitat der Woche
«Einsparungen investieren wir in Löhne.» Martin Kessler, Leiter der Direktion Personelles/Ausbildung bei der Migros Aare, am 5. Juni in der «Berner Zeitung».
Senden Sie uns ein Video oder ein Bild Ihres Lieblingsprodukts! Migrosmagazin.ch
Dario Contreras (19), Metallbauer aus Rotkreuz ZG, nascht fast pausenlos Schoko-Bons.
Eingekauft*
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Bilder: MIrko Ries, PD
Nächste Woche: Kaffee-Karten 5 Franken günstiger Die Kaffee-Karte ist die beliebteste Währung bei den Stammgästen der Migros-Restaurants und -Take-Away. Die Karte berechtigt zum Bezug von zehn Heissgetränken nach Wahl. Heisse Schoggi, Tee, Cappuccino, Milchkaffee, Latte Macchiato – mit der Kaffee-Karte ist die nächste Pause schon so gut wie sicher
und das Heissgetränk schon bezahlt. Vom 22. bis zum 27. Juni gibts die KaffeeKarte in den Migros-Restaurants und -Take-Away der Migros Aare für nur 25 Franken. Wir verlosen ausserdem 100 Kaffee-Karten beim Online-Wettbewerb auf www.migros-aare.ch/kaffeekarte. Mehr von der Migros Aare ab Seite 91
«Sie sind klein, fein – und der perfekte Snack für zwischendurch. Ich liebe Schoko-Bons und kriege nicht genug davon. Wenn nach einem TV-Abend der Film zu Ende ist, trifft dies regelmässig auch auf die Schoko-BonsPackung zu. Das liegt jedoch nicht nur an mir, sondern auch an meinem kleinen Bruder, der die Dinger ebenfalls zum Fressen gern hat. Manchmal kämpfen wir sogar um das letzte Stück.» * In der Migros-Filiale Neudorf in Cham ZG
34 | MM25, 15.6.2015 | MIGROS-WELT
Brutzelfeeling am Rost: Ein T-Bone-Steak darf nicht fehlen. Zumindest nicht, wenn Männer am Grill stehen. Das Stück vom Entrecôte und Filet mit Knochen hat einen kräftigen Eigengeschmack und schmeckt mit Salz und Rosmarin gewürzt am besten. Dazu passt eine scharfe ChiliKnoblauch-Sauce.
Fleisch ist ein wichtiger Lieferant von Protein und versorgt unseren Körper mit Aminosäuren. Eiweiss aus tierischen Lebens mitteln ist hochwertiger als Eiweiss aus Getreide.
Auszeichnung
«Oscar» für MigrosKochbuch «Green Gourmet Family», das Familien
kochbuch von Migros, WWF und «Saison küche», hat einen wich tigen Preis gewonnen: Die «Gourmand World Cookbook Awards» gelten als Oscars der Kochbuchwelt. Für den diesjährigen Wettbe werb wurden Werke aus 205 Ländern einge reicht. «Green Gourmet Family» gewann in der Kategorie «Best Food & Family Cookbook». Die Preisverleihung fand in der chinesischen Stadt Yantai statt. Edouard Cointreau, Präsident der Awards, lobte an dem Migros Werk «das Konzept von nachhaltigen Rezepten mit dem Fokus auf die Familie». Christine Kunovits nahm den Preis entge gen. Als Chefredaktorin der «Saisonküche» und konzeptionelle Ver antwortliche des Buchs zeigte sie sich stolz auf die Leistung ihres Teams.
Mitmachen und gewinnen! Das MigrosMagazin verlost 60 Exemplare von «Green Gourmet Family». Teilnahme unter Migrosmagazin.ch/ gluecksgriff Teilnahmeschluss ist der 21. Juni 2015.
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Mehr Rezepte in unserem Grillspezial ab Seite 57
Verlosung
Spass in der Felsenwelt Bei den Swiss Outdoor Family Days erleben Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren auf kurzweili
ge Art die Berge. Am 4. und 5. Juli können sie zusammen mit Eltern, Grosseltern, Gotte oder Götti die Landschaft rund um das Alpin Center Sustenpass erkunden. Die grossen und klei nen Teilnehmer werden unter der Aufsicht erfahrener Profis eine Klettersteigtour unter nehmen, mit Glück vielleicht einen Kristall finden und Alpen
Verlosung 30 Familientickets zu gewinnen! tiere kennenler nen. SportXX ist einer der Hauptsponsoren des Events. Das MigrosMagazin verlost 30 Familientickets im Wert von je 260 Franken für die Swiss Outdoor Family Days. Teilnahme und Teilnahme bedingungen unter Migrosmagazin.ch/gluecksgriff Teilnahmeschluss ist der 21. Juni 2015.
Erwachsene und Kinder werden bei den Swiss Outdoor Family Days zu Gipfelstürmern.
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MIGROS-WELT | MM25, 15.6.2015 | 35
TUNESISCH TRÄUMEN.
Preisbarometer
Aktuelle Preisänderungen
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ab 1 Woche pro Person Flug mit Tunisair er ab Zürich, inkl. Transf z.B. am 27.6.15
Die Migros senkt die Preise diverser Produkte. Dazu zählen verschiedene Milupa-, Milette- und NiveaArtikel. Dagegen schlagen zwei Coco-Water-Getränke auf. Der Grund liegt in einer verstärkten Nachfrage nach Kokosnuss-Direktsaft. Damit ist Saft gemeint, der nicht vor dem Transport eingedickt und anschliessend wieder rückverdünnt wird. Ausgewählte Beispiele
Preis alt*
Preis neu*
in %
Milupa Brei mit Früchten 6+, 450 g
8.30
7.90
–4,8
Milupa Le Petit Dessert Pfirsich Birne, 6 x 60 g
4.20
3.80
–9,5
Milette Junior 5, 11–25 kg, 44 Stk.
14.50
13.80
–4,8
Milette Pants 5+, 16+ kg, 32 Stk.
14.50
13.80
–4,8
8.10
7.50
–7,4
Nivea BB Cream Hell, 50 ml
13.50
12.80
–5,2
L’Oréal Revitalift Gesicht, Konturen und Hals Pflege, 50 ml
22.50
20.50
–8,9
Wilkinson Quattro for Women Ersatzklingen, 3 Stk.
11.80
11.20
–5,1
4.40
4.25
–3,4
Oral-B Advance Power Elektro Zahnbürste, 1 Stk.
21.80
20.80
–4,6
Oral-B TriZone Aufsteckbürste, 3 Stk.
25.80
23.20
–10,1
Total Pulver, 825 g
6.00
5.70
–5,0
Lilibiggs Softly Feuchtes Toilettenpapier, 70 Stk.
2.40
2.10
–12,5
Soft Sensitive Feuchtes Toilettenpapier, 50 Stk.
2.60
2.30
–11,5
13.50
12.00
–11,1
Selina Cat Mix mit Ente, Kaninchen und Wild, 60 g
2.30
1.90
–17,4
Cornatur Quorn Gehacktes, 230 g
5.50
4.90
–10,9
Coco Water Pure, 33 cl
1.95
2.20
+12,8
Nivea Baby Soft Bath, 500 ml
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Milette Flüssig Spezialwaschmittel, 1,5 Liter
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36 | MM25, 15.6.2015 | MIGROS-WELT
Landwirtschaft
Respekt für das Tier
Die Migros setzt beim Fleisch auf das Wohl der Masttiere. Das zeigt der Besuch bei drei Schweizer Bauern, die den M-Industriebetrieb Micarna beliefern. Texte: Beat Matter
Bilder: Matthieu Spohn, Daniel Winkler
Schweinemäster Andreas Ballif ist Biobauer mit Leib und Seele.
Schweinemast
Biokartoffeln für die Schweine
T
wannberg in Lamboing BE: Hier lebt Bauer Andreas Ballif (44) mit seiner Frau und zwei kleinen Buben. Er führt seit bald 20 Jahren einen Biohof, betreibt Ackerbau, Milch wirtschaft und mästet Schweine. Ballif ist Biobauer mit Leib und Seele. «Das Tierwohl ist für mich das A und O», betont er. 2012 baute er für die Schweine einen neuen Stall aus Holz und SchilfKalkPlatten. Der Stall ist hell und gut mit Frischluft versorgt. 150 Schweine tummeln sich in sechs Abteilen. Die Tiere haben Platz, um sich zu bewegen. Sie liegen, stehen und lau fen auf Biostroh, das Ballif auf dem eigenen Land anbaut. Nur auf einer kleinen Fläche weist der Boden Spalten auf – es ist der Toiletten bereich. Seit vier Jahren wird das Fleisch von Ballifs Bioschweinen
exklusiv vom MIndustriebetrieb Micarna verarbeitet. Alle zwei Wo chen holt ein Lieferant zwischen 10 und 25 Tiere ab und bringt sie zum 45 Minuten entfernten Micarna Standort in Courtepin FR. «In der Migros einen verlässlichen Abneh mer zu haben, gibt mir Sicherheit», sagt Ballif. Ballif bezieht seine Schweine von zwei Züchtern aus der Region. Sie sind anfänglich vier Monate alt und haben ein Gewicht von rund 25 Ki logramm. Gut vier Monate später gehen sie mit einem Gewicht von 120 Kilogramm zur Micarna. «Im Biobereich gehen wir von einer täglichen Zunahme von rund 750 Gramm aus», erklärt der Bauer. In der konventionellen Schweinemast sind es rund 900 Gramm. Ballifs Schweine fressen Biofutter, das aus einer Schweizer Mühle stammt.
Im Herbst gibt es zudem Biokartof feln vom Hof, die der Bauer eigens für die Schweine kocht. Ein Compu ter berechnet und mischt die rich tige Futtermenge, über ein Röhrensystem wird das Mus drei Mal täglich in die Tröge gepumpt. Ballifs Schweine bleiben im Ver gleich zur konventionellen Mast länger im Betrieb. Sie haben mehr Platz, frei zugängliche Aussenberei che und grosszügig eingestreute Ab teile. Der Bauer mistet täglich aus, streut täglich neu ein. Dabei ist er nahe am Tier und beobachtet es in tensiv. Monatlich werden alle Tiere gewogen. Und mindestens jährlich wird der Hof von unabhängigen Or ganisationen auf die Einhaltung der strengen Richtlinien der Bio Suisse überprüft. Viel Aufwand – doch konventionelle Produktion käme für Ballif dennoch nicht infrage.
Das Label Migros Bio verlangt von Bauern unter anderem eine speziell tierfreund liche Stallhaltung mit regelmässigem Auslauf der Tiere. Ein Teil von
MIGROS-WELT | MM25, 15.6.2015 | 37
Kälber- und Rindermast
Ställe mit Luft, Licht und viel Platz
Szenenwechsel: Von Weitem ist das Logo der Bauernvereinigung IP Suisse auf dem Silo des Haldenhofs in Niederhasli ZH sichtbar. Der Hof ist das Heim von André Schmid (36), seiner Frau und ihren drei Kindern. Insgesamt 450 Kälber und Rinder leben auf dem IP-SuisseBetrieb. Nebst der Rindermast betreibt Schmid Acker- und Landbau, rund die Hälfte des Anbaus nutzt er als Futter für die Tiere. «Mir gefällt diese Art der Tierhaltung», sagt er. Sie fördere das Tierwohl, was sich unter anderem darin zeige, dass weniger gesundheitliche Probleme aufträten. Seit 2008 geht der grösste Teil von Schmids Rindfleisch über einen Händler an die Migros, wo es unter dem Label TerraSuisse verkauft wird.
Bernhard Kammer ist Experte für Nachhaltigkeit beim Migros-Genossenschafts-Bund. Interview
«Die Migros tut viel mehr, als das Gesetz verlangt» Wie wichtig ist für die Migros die Herkunft von Fleisch? Die Migros ist die wichtigste Abnehmerin von Produkten der Schweizer Landwirtschaft. Auch beim Fleisch legt sie grossen Wert auf einheimische Herkunft. Bei den drei beliebtesten Fleischsorten Poulet, Rind und Schwein liegt der Schweizer Anteil im Sortiment zwischen 81 und 99 Prozent.
Freier Zugang zum Aussengehege
Schmid produziert in zwei Ställen. Im kleineren Stall bewegen sich rund 90 Kälber in zwei Bereichen im Stroh. Sie kommen im Alter von einigen Tagen zu Schmid. Mit sieben Wochen wechseln sie in den Auslaufbereich. «Dort ist die Lucke zum Aussengehege permanent geöffnet, die Kälber spüren selbst, wann und wie oft sie nach draussen wollen», erläutert Schmid. Mit 14 Wochen und rund 200 Kilogramm Gewicht wechseln sie in den Maststall. Dort surrt gerade der Futterroboter den Abteilen entlang und streut die nach Gewichtsklassen dosierte Menge Futterzusatz in die Maissilage. Schmid hat den Stall vor ein paar Jahren neu gebaut. Er entspricht den Vorgaben der Tierwohlprogramme «Besonders tierfreundliche Stallhaltungssysteme» (BTS) sowie «Regelmässiger Auslauf im Freien» (RAUS). Im Vergleich zur konventionellen Mast steht den Rindern in Schmids Stall mehr als doppelt so viel Fläche zur Verfügung. Rund die Hälfte der Fläche ist eingestreuter Liegebereich. Dach und Seitenwände des Stalls sind teilweise offen, die Tiere bewegen sich frei
André Schmid bei einem seiner Kälber, deren Stall grosszügig mit Stroh eingestreut ist. in ihren Abteilen. Im Alter von zehn bis zwölf Monaten und mit einem Gewicht von rund 550 Kilogramm werden die Tiere abgeholt, wöchentlich etwa zehn Tiere. Der rund einstündige Transport zum Schlachthof in der Ostschweiz wird vom Schweizer Tierschutz (STS) überwacht. Ob Schmid auf seinem Hof die IP-Suisse-Kriterien erfüllt, prüfen unabhängige Kontrollstellen jährlich. «IP bedeutet für mich gegenüber der konventionellen Produktion einen Mehraufwand. Im Sinne des Tierwohls und der besseren Qualität bin ich aber gern bereit, diesen zu leisten», sagt der Bauer.
Mit dem Label TerraSuisse setzt sich die Migros, zusammen mit der Vereinigung IP Suisse, für eine naturnahe Landwirtschaft und die Erhaltung der Biodiversität ein.
Tut die Migros in der Schweiz mehr für das Wohl der Masttiere, als das Gesetz verlangt? Wir leisten im Rahmen der Labelprogramme wie MigrosBio, TerraSuisse oder Optigal viel mehr. Bei den IP-SuisseBauern, die TerraSuisse-Rindfleisch produzieren, leben die Tiere zum Beispiel in Stallungen mit artgerechten Platzverhältnissen. Zu den Ställen gehören Liegeflächen mit Stroh und Laufhöfe im Freien. Bei der Kälbermast setzte sich die Migros früh für eine artgerechte Fütterung mit Heu und Vollmilch ein, lange bevor diese zur Norm wurde. Wie wichtig sind nachhaltige Fleischprodukte denn im Migros-Sortiment? Sie machen einen sehr grossen Teil des Fleischsortiments aus. So tragen beispielsweise über 80 Prozent des MigrosKalbfleisches das TerraSuisseLogo. Wir reden hier also nicht von Nischenartikeln, sondern von einem sehr breiten Angebot.
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MIGROS-WELT | MM25, 15.6.2015 | 39
Für Jungbauer Ueli Stauffacher ist das Wohlergehen seiner Hühner sehr wichtig. Hühnermast
Ein Wintergarten für Hühner Besuch auf dem dritten Betrieb: Auf dem Stockacherhof in Mettmenstetten ZH lebt Jungbauer Ueli Stauffacher (32) mit seiner Frau Karin (29) und zwei kleinen Buben. Ray (2), der ältere der beiden, geht auf dem Vorplatz auf und ab und ruft: «Bibi, Bibi!» Stauffacher hat im Frühling des letzten Jahres eine neue Halle bauen lassen. «Es war mein erstes eigenes Projekt als Jungbauer», sagt er. Auf 600 Quadratmeter Fläche betreibt er nun Hühnermast für das Migros-Marke Optigal. Verglichen mit der konventionellen Produktion fällt viel Tageslicht in Stauffachers Hühnerstall. Seine Hühner haben mehr Platz und zusätzlich erhöhte Ruheflächen mit Sitzgelegenheiten, auf die sie sich zurückziehen können. Ab dem
21. Tag können sie den sogenannten Wintergarten nutzen, der sich über eine ganze Hallenlänge erstreckt. «Ich identifiziere mich mit den Tieren auf dem Hof, ihr Wohl steht für mich an oberster Stelle», sagt Stauffacher. Täglich vier Kontrollbesuche im Stall
Die Optigal-Anforderungen erhöhen allgemein das Tierwohl und besonders die Tiergesundheit: Die «Bibeli» kommen mit 40 Gramm Gewicht auf Stauffachers Hof. Sie werden von der Micarna geliefert, jeweils 10 000 Tiere aufs Mal. In der ersten Woche ist Stauffacher vier Mal täglich in der Halle. Stets kontrolliert er, ob mit den Küken alles in Ordnung ist. Danach sieht er noch zwei Mal täglich nach dem
Rechten. Das Klima in der Halle steuert ein Computer. Derselbe Rechner sorgt dafür, dass alle 30 Minuten neues Futter in die Spender fällt. Nach 35 Tagen holt die Micarna die Hühner mit einem Lebendgewicht von rund 1850 Gramm wieder ab. Der Stall wird geputzt und von Micarna-Fachleuten desinfiziert. Zehn Tage später beginnt der nächste Mastzyklus. Zwei Mal pro Zyklus kommt eine Beraterin der Micarna vorbei, um den Bauern zu unterstützen und den Betrieb zu kontrollieren. Bauer Stauffacher ist mit der Zusammenarbeit zufrieden. «Ich könnte mir vorstellen, noch intensiver mit der Migros zusammenzuarbeiten. Es macht mich stolz, einen so bekannten Partner zu beliefern.» MM
Die Geflügelmarke der Migros steht für eine besonders tierfreundliche Haltung mit Aussen klimabereich.
40 | MM25, 15.6.2015 | MIGROS-WELT
100 neue Ideen: Ob himmelblau oder regengrau, mit der passenden Idee aus dem Sommerbuch kommt keine Langeweile auf.
Sanft Schwitzen
Bringt uns der Sommer nicht ins Schwitzen, dann mit Sicherheit ein Heubad: Auf die heilsame Wirkung des Heubads schwörten die Senner auf der Alp schon lange, bevor es durch Pfarrer Kneipp salonfähig wurde. Badeten sie nämlich nach getaner Arbeit im frischen Heu, fühlten sie sich danach wie neu geboren. Tatsächlich stellte man später fest, dass beim Fermentieren des Heus Dämpfe entstehen, die Gliederschmerzen und manch andere Wehwehchen lindern. Text: Sonja Leissing, Nicole Ochsenbein; Bilder: Daniel Ammann, Getty Images; Styling: Mira Gisler
MIGROS-WELT | MM25, 15.6.2015 | 41
Badezusätze zum Selbermachen
Home-Hamam statt Poolparty Zu Hause Heubaden
Nicht nur auf der Alp oder im Wellnesstempel, sondern auch in der heimischen Badewanne kann man sich eine HeubadVariante genehmigen: Waldund Wiesenpflanzen wie etwa Spitzwegerich, Frauenmantel, Klee, Löwenzahn, Korn- und Ringelblumen sammeln und trocknen. Diese in ein GazeQuadrat wickeln, fest mit Schnur zubinden und ins heisse Badewasser legen.
Geballte Ladung Feuchtigkeit
Das Schönheitsrezept für die moderne Kleopatra: Kokosmilch und Honig. Beide Produkte nähren die Haut und wirken antibakteriell. Eine Tasse Kokosmilch mit 2 EL Honig mischen und ins Badewasser geben. Achtung, Rutschgefahr in der Wanne!
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Straffende Meeresbrise Braucht man
Schmeicheleinheiten für den Körper, taucht man am besten im Meersalz ab: Salzwasser einzieht dem Gewebe nämlich überflüssiges Wasser. Auf ein Vollbad 1/2 bis 1 Kilo Salz geben. Für eine mediterrane Duftnote Lavendel oder Rosmarin daruntermischen.
42 | MM25, 15.6.2015 | MIGROS-WELT
100 neue Ideen: Ob himmelblau oder regengrau, mit der passenden Idee aus dem Sommerbuch kommt keine Langeweile auf.
Nur für mutige Hitzköpfe
Eisbad gefällig? Wenn uns die Hitze so richtig zum Schwitzen bringt, ist der Sprung ins kühle Nass meist die einzige Rettung. Je kälter das Bad, umso erfrischender. Tipp: Einen Behälter mit Eiswürfeln füllen und diese dann mit Schwung ins Wasser fallen lassen. Der Kälteschock ist zwar nur von kurzer Dauer, bringt aber die gewünschte Abkühlung, stärkt das Immunsystem und sorgt für eine gute Durchblutung.
MIGROS-WELT | MM25, 15.6.2015 | 43
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MIGROS-WELT | MM25, 15.6.2015 | 45
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Über den Wolken
Wochenpreis:
Das Migros-Magazin sucht ein letztes Mal die besten Sommerbilder. Schicken Sie uns Fotos Ihrer Sommeraktivitäten und gewinnen Sie tolle Preise. Inspirationen finden Sie zum Beispiel im Migros-Buch «100 neue Ideen für jedes Sommerwetter». Jetzt mitmachen: Realisieren Sie Ihre Sommerideen, machen Sie ein Foto davon und laden Sie dieses auf Migrosmagazin.ch hoch. Drei Ideen finden Sie jeweils im Migros-Magazin, weitere Vorschläge auf 100Ideen.ch sowie im Buch «100 neue Ideen für jedes Sommerwetter». Jede Woche gewinnen die drei Leser mit den originellsten Bildern einen Preis. Zudem wird nach sechs Wochen ein Hauptgewinner gewählt. Dieser gewinnt Ferien im Wert von 1500 Franken.
Schönwetter-Idee Die BellavistaWande rung lässt auch geübten Wandervögeln das Herz höher schlagen. Bis über 1900 Meter geht es hoch, und die Route führt von der Alpe Foppa (Monte Tamaro TI) nach Lema. 5,5 Stunden wird ver anschlagt für die 13 Kilo meter lange Strecke, die zu den schönsten der Schweiz gehört.
Hauptpreis:
Gewinnen Sie 6 Übernachtungen für 2 Personen inklusive Halbpension im Viersterne-SuperiorHotel Schwarzbrunn im Tirol im Wert von 1500 Franken und ver bringen Sie erholsame Stunden am Aussen pool. Bei Schlechtwetter geniessen Sie «Wellness, die erdet» – schliesslich befindet sich das Hotel an einem echten Kraft platz: in Stans, am Fuss des mächtigen Kar wendel, unweit der (be) rauschenden Wolfs klamm und des ältesten Wallfahrtsorts in Tirol. www.schwarzbrunn.at Teilnahmebedingungen
Schlechtwetter-Idee
Der Pfeffertrick braucht Wasser, Seife, Pfefferpulver und einen Suppenteller. Diesen mit Wasser füllen und die Oberfläche pfef fern. Dann jemanden bitten, den Pfeffer zu entfernen, was nicht geht. Das funktio niert erst, wenn die Zaube rin kommt. Sie hat den Finger heimlich mit Seife eingeschmiert und kann so den Pfeffer verjagen.
Wir verlosen 3 StandUp-Paddle-Sets von SportXX im Wert von je 399 Franken.
Schlechtwetter-Idee Ein Haiku hat nur drei Zeilen und sagt nicht alles. Die offenen Bilder und der Klang der Wörter schaffen Raum für Assoziationen und Interpretationen. Einst war die Silbenzahl der Zeilen mit 3–7–3 klar vorgeschrieben, heute ist man einiges freier in der Ausdrucksweise. Versuchen Sie es.
Teilnahmeschluss ist jeweils am Sonntag um Mitternacht. Weitere Teilnahmebedingungen und Infos online auf: Migrosmagazin.ch
46 | MM25, 15.6.2015 | MIGROS-WELT
Kaffee-Knigge
So bestellen Sie korrekt Haben Sie in Ihren Ferien auch schon mal einen Kaffee serviert bekommen, der so gar nicht Ihren Vorstellungen entsprochen hat? Unser kleiner Kaffee-Knigge hilft Ihnen bei der Bestellung, damit Sie beim Besuch in unseren Nachbarländern auch tatsächlich ihren Lieblingskaffee geniessen können. Text: Heidi Bacchilega
Illustrationen: Mira Gisler
Österreich
Österreicher trinken oft und viel Kaffee – in allen möglichen Varianten und zu jeder Tageszeit. Zudem lieben sie die Gemütlichkeit, vor allem im Kaffeehaus. In einem echten Wiener Kaffeehaus ist der Ober mit Fliege per se «e bisserl grantig», das gehört einfach dazu und ist nicht persönlich zu nehmen. Bis der Kaffee serviert wird, lehnt man sich entspannt zurück und greift zur Zeitung.
Frankreich
Franzosen trinken zum Frühstück ihren Milchkaffee «bol» aus einer grossen Schale ohne Henkel. Für den Rest des Tages regiert der Espresso, der sich in Frankreich Café noir nennt. Nach einem ausgiebigen Znacht setzt er den obligatorischen Schlusspunkt. Wer mag, verfeinert ihn mit Cognac. Übrigens: Latte Macchiato ist für den Franzosen eher ein süsses Dessert, das nichts mehr mit Kaffee zu tun hat.
Wie heisst mein Lieblingskaffee im Ausland?
Espresso
Café Crème
Schale
Latte Macchiato
Kleiner Schwarzer
Kleiner Brauner
Melange
Kaffee verkehrt (Wien)
Café noir oder petit noir oder espresso
Un crème oder un noisette
Un grand crème ou un café au lait
Latte macchiato
Espresso
Kaffee
Milchkaffee
Latte Macchiato
Caffè
Kaffee mit Rahm ist nicht bekannt
Caffè latte
(Latte) Macchiato
MIGROS-WELT | MM25, 15.6.2015 | 47
Italien
Italiener trinken nach dem Essen Espresso. Kaffee mit Milch gibt es zum Frühstück, bis spätestens 10 Uhr. Will man sich also nicht blamieren, verzichtet man nach dem Essen für ein Mal auf seinen Latte Macchiato und probiert einen Espresso. Für den kleinen heissen Schwarzen stellt man sich auch tagsüber an die Theke und geniesst einen kurzen Moment Italianità.
Für Latte Macchiato: Caruso Espresso Bohnen, 500 g* Fr. 8.20
Für eine Schale: Exquisito Elégance Bohnen, 500 g* Fr. 8.50 * in grösseren Filialen
Für Café Crème: Exquisito Crema Bohnen, 500 g Fr. 7.50
Für Espresso: Espresso Classico Bohnen, 500 g Fr. 8.10 Deutschland
Unsere nördlichen Nachbarn sind bekannt für ihre Liebe zum Latte Macchiato. Egal, ob morgens, nach dem Essen oder einfach so zwischendurch. Nicht weniger prägnant ist ihre Kaffee-und-Kuchen-Kultur. Die Frage «Was gibts denn zum Kaffee?» wird in Deutschland nicht mit «Sahne, Zucker oder Milch» beantwortet, sondern mit «Streuselkuchen, Früchtetorte oder Sahneschnitten».
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MIGROS-WELT | MM25, 15.6.2015 | 49
Blévita
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Folsäure
Blévita bietet Snacks für jede Gelegenheit: Zum Beispiel Blévita Choco-Sesam, 267 g, Fr. 5.20.
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ist ein Vitamin, das der Körper zur Zellteilung benötigt. Folsäure ist in vielen Blévita-Sorten enthalten. Die M-Industrie stellt viele beliebte MigrosProdukte her. Dazu zählt auch Blévita.
50 | MM25, 15.6.2015 | MIGROS-MEDIEN
Grande Caffè
Cool down mit Arabica und Co. Auf Kaffeegenuss möchte man auch an Sommertagen nicht verzichten. Für alle, die ihr geliebtes Heissgetränk angesichts der hohen Temperaturen in gekühlter Form und im Becher zum Mitnehmen bevorzugen, hat Grande Caffè sechs Spezialitäten zu bieten: Macchiato, eine Mischung von starkem Arabica aus der Gegend des Kilimandscharo, mit Milchschaum; Bio-Macchiato mit entsprechenden Zutaten aus biologischem Anbau; Vanille, eine Kombination aus Kaffee aus Guatemala und feiner BourbonVanille; Espresso aus sorgfältig gerösteten Bohnen aus Guatemala für extrastarken Kaffee; Cappuccino aus Guatemala-Kaffee mit luftigem Milchschaum und kräftigem Kakao sowie Zero, der keinen Zuckerzusatz enthält. Alle Grande-Caffè-Sorten werden mit Schweizer Milch verfeinert.
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Lebensmittelallergie Wenn Verzicht die einzige Wahl ist
Fisch, Nüsse, Sesamsamen – was die meisten Menschen genüsslich verzehren, löst bei manchen heftige Reaktionen aus. Der Grund: eine Lebensmittelallergie. Allergien haben mit Unverträglichkeiten nichts zu tun trotz teilweise sehr ähnlichen Symptomen. den Milchzucker zu verdauen, deshalb reagiert sie auf grosse Mengen Milch mit Bauchweh. Sarah kann ihren Cappuccino dennoch mit wenig normaler Milch trinken, ohne dass etwas passiert. Gian hingegen muss sich in Zukunft noch konsequenter erkundigen, in welchen Lebensmitteln Haselnüsse enthalten sind, und ganz darauf verzichten.
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Gian sitzt mit Sarah beim Lunch. Die Mittagspause auf der sonnigen Terrasse tut richtig gut. Doch plötzlich wechselt Gians Gesichtsfarbe – seine Haut juckt ganz fürchterlich, die Nase läuft und der Hals kratzt. «Du, ich reagiere allergisch. Ich muss sofort meine Notfallmedikamente nehmen.» Er holt diese aus seinem Rucksack und nimmt sie ein. Der junge Mann ist allergisch auf Haselnüsse. Doch: Was ist eine Allergie? Wie unterscheidet sie sich von einer Unverträglichkeit? Und weshalb werden die beiden Reaktionen auf Lebensmittel viel zu oft miteinander verwechselt? Eine Lebensmittelallergie ist selten Gians Reaktionen nach dem Lunch sind eine Folge seiner Nahrungsmittelallergie: Sein Körper reagiert bereits auf kleine Mengen Haselnüsse mit schweren Konsequenzen. Die Antikörper können sofort Juckreiz und Schwellungen der Schleimhäute, Erbrechen, Bauchkrämpfe oder gar einen Asthmaanfall auslösen – Gian leidet von Mal zu Mal heftiger. Die Zahl der Lebensmittelallergiker im Erwachsenenalter ist mit zwei bis vier Prozent zum Glück gering. Kinder hingegen leiden etwas häufiger unter Allergien; einige davon wachsen sich aber bis zum Schuleintritt meist aus. Deutlich verbreiteter sind hingegen Pollen-, Hausstaubmilben- und Tierallergien.
Personen, die glauben, allergisch auf Lebensmittel zu reagieren, sollten ihre eigenen Beobachtungen aufschreiben. Mithilfe spezifischer Haut- und Bluttests können sie bei einem auf Allergien spezialisierten Arzt ihre Auslöser bestimmen. <wm>10CAsNsjY0MDQx0TW2MDA3MAQAr_PX_A8AAAA=</wm>
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«Nahrungsmittelallergien sind nicht harmlos. Im Gegensatz zu Unverträglichkeiten ist Verzicht Pflicht.» Karin Stalder, Expertin aha! Allergiezentrum Schweiz Im Ernstfall ins Spital DerVerzicht auf die entsprechenden Lebensmittel ist meistens die einzige Option. Wer bereits eine starke allergische Reaktion erlebt hat, sollte immer einen Notfallausweis und Notfallmedikamente bei sich tragen. Bei einer erneuten, starken Reaktion müssen diese eingenommen und das Spital oder der Notarzt aufgesucht werden. Sarah hat es im Vergleich zu Gian leichter: Sie leidet an Laktoseintoleranz – einer Unverträglichkeit. Ihr Körper ist unfähig,
? Kuhmilchproteinallergie: nur bei Kindern Die Kuhmilchproteinallergie ist eine Allergie gegen verschiedene Eiweisse der Kuhmilch und hat nichts mit der Laktoseintoleranz zu tun. Nahrungsmittelallergien sind mit 4 – 8% vergleichsweise selten. Häufige Auslöser bei Erwachsenen sind Früchte, Gemüse und Nüsse. An der Kuhmilchproteinallergie leiden vor allem Säuglinge und Kleinkinder. Im Gegensatz zu anderen Allergien verschwindet sie bis zum Schuleintritt bei 90% der Kinder wieder, und bei den Erwachsenen sind schliesslich nur noch wenige betroffen. Allergien sind insgesamt häufig: Etwa 20 – 25% der Schweizer Bevölkerung sind betroffen. Pollenallergien und Kontaktallergien kommen mit je ca. 20% am meisten vor, gefolgt von Hausstaubmilbenallergie mit 5 – 8%. Wissenswertes Mehr Informationen zu Unverträglichkeiten unter www.swissmilk.ch/irrtum oder www.aha.ch
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MIGROS-WELT | MM25, 15.6.2015 | 53
Schwingerkönig Kilian Wenger gibt den Jungs Tipps, wie man seinen Gegner «bodigt».
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Die Bösen der Zukunft Vom 3. bis 7. August lernen Nachwuchsschwinger im Königscamp von Spitzenschwingern wie Kilian Wenger oder Jörg Abderhalden. Das Migros-Magazin verlost die letzten fünf Plätze. Text: Marc Bodmer Bild: Urs Bochsler
E
inmal mit dem Schwingerkönig im Sägemehl stehen. Für rund 80 Kin der und Jugendliche bietet sich im Königscamp die Gelegenheit, mit einem «Bösen» – ein preisgekrönter Schwin ger – auf Tuchfühlung zu gehen. Die Migros unterstützt das Jung schwingerlager, das vom 3. bis 7. August im Toggenburg über die Bühne gehen wird. An melden können sich 10 bis 15jährige Jung schwinger, die Mitglied eines Schwingclubs
sind. Das Nachwuchscamp ist das einzige nationale Trainingslager in diesem Altersbe reich und findet aufgrund grosser Nachfrage bereits zum dritten Mal statt. Während fünf Tagen können 80 Nachwuchs schwinger von ihren Idolen lernen: Die aktiven Schwingerkönige Kilian Wenger, Matthias Sempach und Nöldi Forrer, aber auch der 2010 zurückgetretene dreifache Schwingerkönig Jörg Abderhalden und weitere Spitzenschwin ger amtieren als Gasttrainer und geben ihr
Wissen dem Nachwuchs weiter. «Ich möchte den Kindern vermitteln, dass man seine Energie auf eine sinnvolle und faire Art los werden kann», sagt Abderhalden über sein Ziel. «Hier kämpft man, schwitzt, kommt an seine Grenzen, aber es bleibt fair und sportlich. Ich will zeigen, dass der Schwingsport ausser Sport auch noch viele andere positive Eigen schaften der Jugendlichen wecken kann.» MM Weitere Informationen unter www.koenigscamp.ch
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MIGROS-WELT | MM25, 15.6.2015 | 57
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Text: Sonja Leissing; Bilder: Daniel Aeschlimann, StockFood; Rezepte: Katrin Klaus/Saisonküche
Grill
8 Seiten Grillspezial für Männer mit Feuer
Das Rezept für die selbstgemachte Marinade finden Sie auf Seite 71.
Noch mehr Rezepte Die Saisonküche gibt es auch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.– www.saison.ch
58 | MM25, 15.6.2015 | MIGROS-WELT
Am Stück 1
3
4 Die Grillzange gehört für ein Mal nur in Männerhände. Frauen dürfen aber gerne anfeuern. Auf den nächsten Seiten zeigen wir Raffiniertes vom Rost, das fast ohne Vorbereitung gelingt: Marinierte Fleischstücke von Lamm, Lachs oder Rind, saftige Kalmarringli aus der Schale oder Spiessli vom Pouletfilet, Jakobsmuscheln mit Speck umwickelt oder die vegetarische Variante mit Käse und Gemüse. Alles für Meister des Grillrosts! SL
MIGROS-WELT | MM25, 15.6.2015 | 59
1
Lachsschwanzfilet mit Haut mariniert, Norwegen per 100 g Fr. 3.–
2
2 Grillfleischsalat aus der Lunchbox Lammnierstück mariniert, per 100g Aktueller Tagespreis In grösseren Filialen
3
Hauptgericht für 1 Person Zutaten 150 g grilliertes Fleisch, 120 g Gemüse
in Stäbchen oder geraffelt, z. B. Karotten, Radieschen, Blattsalat, 5 EL Salatsauce (z. B. French Dressing)
Zubereitung Fleisch in feine Scheiben schneiden. Gemüse, Salat und Fleisch in eine Lunchbox verpacken. Sauce separat mitnehmen. Vor dem Servieren mit dem Salat mischen. Zubereitungszeit ca. 5 Minuten Pro Person ca. 47 g Eiweiss, 20 g Fett, 11 g Kohlenhydrate, 1750 kJ/420 kcal
Optigal-Poulet Flügel gewürzt per 100 g Fr. 1.45
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Ergibt ca. 2 dl Zutaten 2 Bund glatte Petersilie, je 2 Zweige
Thymian und Oregano, 1 Schalotte, 2 Knoblauchzehen, 1 kleine rote Chili, 1 Limette, grobes Salz, schwarzer Pfeffer, ca. 1 dl Olivenöl, 1 Lorbeerblatt Zubereitung Kräuterblättchen von den Stielen
Tipp In einem sauber ausgespülten Glas, gut verschlossen und kühl gelagert hält die Grillsauce ca. 1 Woche
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zupfen, mit Schalotte, Knoblauch und Chili grob hacken. In Mörser oder Cutter geben. Limette halbieren, Saft dazupressen. Zu einer glatten Paste zerstossen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Öl beigeben, gut verrühren. Lorbeerblatt zur Sauce geben. Ca. 1 Stunde ziehen lassen. Vor dem Servieren Lorbeerblatt entfernen. Zubereitungszeit ca. 20 Minuten Pro 0,5 dl ca. 1 g Eiweiss, 23 g Fett, 2 g Kohlenhydrate, 900 kJ/220 kcal
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Saftig
Fisch oder Poulet bleibt in der Grillschale schön saftig. Auch geschnittene Früchte eignen sich gut, um in der Schale grilliert zu werden.
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Aproz oder Aproz Plus im 6er-Pack, 6 x 1,5 Liter oder 6 x 1 Liter z.B. Classic, 6 x 1,5 Liter
3.20 statt 4.–
Alle Stapelchips im Duo-Pack 20% günstiger, z.B. Paprika, 2 x 175 g
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Frey Branches Classic im 60er-Pack, UTZ 60 x 27 g
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FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL Rindshackfleisch, TerraSuisse, per 100 g 1.20 statt 2.– 40% Fleischkäse hauchdünn geschnitten, TerraSuisse, per 100 g 1.40 statt 2.– 30% M-Classic Wienerli im 3er-Pack, Schweiz, 3 x 4 Stück, 600 g 5.10 statt 8.55 40% Alle Heidi Charcuterie-Produkte, z.B. Wildheuersalsiz, Schweiz, 70 g 3.10 statt 3.90 20% Optigal Poulet-Minifilet, Schweiz, per 100 g 2.55 statt 3.65 30% Alle Sushi-Artikel, z.B. Sushi Maki Mix, Thunfisch, Wildfang aus den Philippinen, Lachs, Zucht aus Norwegen, 150 g 7.– statt 8.90 20% * Aare Bauernbratwurst, Schweiz, per kg 9.75 statt 19.50 50% Bündnerfleisch geschnitten, TerraSuisse, per 100 g 7.70 statt 9.70 20% Rindsvoressen, TerraSuisse, per 100 g 1.45 statt 2.45 40% Siedfleisch durchzogen, TerraSuisse, per 100 g 1.20 statt 2.– 40% Kaninchen geschnitten, Ungarn, per 100 g 1.70 statt 2.15 20% Rindshamburger XXL, TerraSuisse, 300 g 4.50 statt 7.50 40% Fackelspiess gewürzt, Schweizer Fleisch, per 100 g 2.15 statt 3.10 30% Optigal Poulet ganz, Schweiz, per kg 7.60 statt 9.50 20% Echte Rotzungenfilets, Wildfang aus dem Nordostatlantik, per 100 g 4.– statt 5.10 20% Schottischer Rauchlachs im 3er-Pack, Schottland, Zucht, 3 x 100 g 12.70 statt 21.30 40% *Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.
Goldbuttfilets, MSC, Wildfang aus dem Nordostatlantik, per 100 g 1.75 statt 2.50 30% *
BROT UND MILCHPRODUKTE Alle Bio Frischbrote, –.40 günstiger, z.B. Sonnenhofbrot, 400 g 3.60 statt 4.– Alle Heidi Molkerei-Produkte (ohne Käse), z.B. Milch, Flasche 1 Liter 1.35 statt 1.70 20% Alle Grande Caffè, 210 ml, z.B. Cappuccino 1.20 statt 1.50 20% Léger Halbfettbutter, –.50 günstiger, 200 g 2.50 statt 3.– M-Classic Joghurt 8 x 180 g, z.B. Schokolade 3.50 statt 4.40 20% Appenzeller Classic, per 100 g 1.25 statt 1.60 20% Alle Grill- oder Bratkäse, z.B. Grill mi Cheese Steak, 220 g 4.60 statt 5.80 20% Alle Energy Drink im 3er-Pack, 3 x 330 ml, z.B. Erdbeer 2.60 statt 3.90 3 für 2 Käse in Bedienung: Bündner Bergkäse, Bio, per 100 g 2.20 statt 2.60 Heidi Bergemmentaler, rezent, per 100 g 1.65 statt 2.10 20% Heidi Gstaader Bergkäse, per 100 g 1.95 statt 2.45 20% Heidi Bergkäse, halbfett, per 100 g 1.65 statt 2.10 20% Baer Brie Minis, 180 g 3.80 statt 4.75 20% Heidi Bergkäse in Scheiben, 140 g 3.50 statt 4.40 20%
BLUMEN & PFLANZEN Sonnenblumenstrauss Gloria, pro Strauss 17.90 Topfrosen im 2er-Set, pro Set 9.90 Minirosen, Fairtrade, Bund à 10 Stück 6.20 Chrysanthemen, im 12-cm-Topf, «Aus der Region.», pro Pflanze 3.90 statt 4.90 20%
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Alle Favorit Konfitüren, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.60 günstiger, z.B. Schweizer Himbeerkonfitüre, 350 g 3.20 statt 3.80 Alle Kellogg’s Cerealien, z.B. Choco Tresor, 600 g 5.10 statt 6.40 20% Wasa Sandwich Cream Cheese oder Schnittlauch im Duo-Pack, z.B. Schnittlauch, 2 x 111 g 4.70 statt 5.90 20% Alle Trockenfrüchte, Nüsse oder Mischungen (ohne Alnatura), z.B. Sun Queen Walnusskerne, 130 g 2.80 statt 3.50 20% Alle Buon Gusto Lasagne, Cannelloni oder Yummie Fertiggerichte, tiefgekühlt, z.B. Lasagne Bolognese, 360 g 2.70 statt 3.40 20% Alle Kefen, Bohnen oder Erbsen, tiefgekühlt, z.B. Farmer’s Best Gartenerbsen, 750 g 3.10 statt 3.90 20% Rahmglacestängel Vanille, Schokolade oder Erdbeer im 24er-Pack mit Kühltasche, z.B. Vanille, 1368 ml 8.60 statt 14.40 40% San Pellegrino Sanbittèr im 10erPack, 10 x 10 cl 5.15 statt 7.40 30% Alle Gold Säfte 1 Liter oder 3 x 25 cl, z.B. Multivitamin, Fairtrade, 1 Liter 1.55 statt 1.95 20% Aproz oder Aproz Plus im 6er-Pack, 6 x 1,5 Liter oder 6 x 1 Liter, z.B. Classic, 6 x 1,5 Liter 2.85 statt 5.70 50% Alle Sirupe in PET-Flaschen 75 cl oder 1,5 Liter, beim Kauf ab 2 Stück, jedes –.50 günstiger, z.B. Himbeer, 1,5 Liter 3.75 statt 4.25 Alle Mister Rice Produkte, z.B. Wild Rice Mix, 1 kg 3.60 statt 4.50 20% M-Classic Hörnli gross, Spiralen oder Penne, 50% mehr Inhalt, 500 g + 250 g, z.B. Hörnli gross, 750 g 1.50 statt 2.25 33% Condy Kräuteressig im DuoPack, 2 x 750 ml 3.05 statt 4.40 30% M-Classic Maiskölbchen, 190 g 1.30 statt 2.60 50% Sun Queen Ananasscheiben im 6er-Pack, 6 x 140 g 4.90 statt 6.30 20% Alle Stapelchips im Duo-Pack, z.B. Paprika, 2 x 175 g 3.20 statt 4.– 20% Dessertpreussen, 500 g 3.20 statt 4.– 20% M-Classic Kuchenteig oder Blätterteig im Duo-Pack, z.B. Blätterteig, 2 x 270 g 2.15 statt 2.70 20% Alle Anna’s Best oder Tradition Salatsaucen, z.B. Anna’s Best French Dressing, 350 ml 2.65 statt 3.80 30% M-Classic Tortellini Ricotta Spinat im Duo-Pack, 2 x 500 g 6.90 statt 11.60 40% Anna’s Best Pizza im Duo-Pack, z.B. Prosciutto, 2 x 395 g 11.– statt 13.80 20%
**Gültig bis 29.6. Genossenschaft Migros Aare
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Cornatur im Duo-Pack, z.B. Quorn Zitronenpfeffer-Schnitzel, 2 x 220 g 8.80 statt 11.– 20% Crèmeschnitten, 6 Stück, 471 g 5.–
NEAR-/NON-FOOD Gesamtes Selina KatzenfutterSortiment, z.B. Adult, Rind Nassfutter, Beutel, 100 g –.50 statt –.65 20% Nivea Men Styling-Creme oder Active Clean-Shampoo, z.B. Active Clean-Shampoo, 20x 250 ml 3.50 NEU ** Head & Shoulders Instant Shampoos bei trockener Kopfhaut oder für beruhigende Kopfhautpflege, z.B. für beruhigende Kopfhautpflege, 250 ml 20x 5.10 NEU ** Alle Fructis Haarprodukte im Duo- oder 3er-Pack, z.B. Fresh Shampoo im 3er-Pack, 3 x 300 ml 9.– statt 12.90 30% ** Zoé Cleansing Mizellen Gesichtstonic, 200 ml 20x 7.90 NEU ** Gesamtes I am Enthaarungssortiment (ohne Mehrfachpackungen), z.B. Sensitive, 150 ml 6.30 statt 7.90 20% ** Bic Twin Lady 2-Klingen-Rasierer im Duo-Pack, 2 x 10 Stück 7.90 statt 10.– 20% ** Rexona Deo im Duo-Pack, z.B. Women Compressed Cotton Ultra Dry, 2 x 75 ml 6.10 statt 7.20 20% ** Nivea Creme Smooth Cremedusche, 250 ml 20x 2.70 NEU ** I am oder Fanjo Duschen in Mehrfachpackungen, z.B. I am Lemon & Oil Shower im 4er-Pack, 4 x 250 ml 4.20 statt 8.40 50% ** Linsoft oder Kleenex Kosmetik-, Taschen- oder Feuchttücher in Mehrfachpackungen, z.B. Linsoft Taschentücher Design, FSC, 42 x 10 Stück 3.95 ** Switcher Damen- oder HerrenT-Shirt Swiss Vision, Gr. S–XXL, erhältlich in diversen Farben, z.B. Herren-T-Shirt, Gr. M 20x 25.– NEU ** Kinder-Malschürzen, erhältlich in diversen Farben und Motiven, z.B. Minnie Mouse, violett, Gr. 110/116 25.– *,** Yvette Feinwaschmittel flüssig, z.B. Care, 2 Liter 8.95 statt 11.20 20% ** Calgon Wasserenthärter Pulver, 1,8 kg 16.90 statt 21.80 20% ** Migros Plus Reinigungsmittel im Duo-Pack, z.B. Geschirrreiniger Mini-Tabs, 2 x 40 Stück 12.45 statt 15.60 20% ** Alle Greenpan Bratpfannen, aus Edelstahl, auch für Induktion geeignet, z.B. Bratpfanne Miami Marathon flach, Ø 28 cm, pro Stück 29.50 statt 59.– 50% ** Cucina & Tavola Trinkglas-Serien, z.B. Superiore Bianco im 3er-Set, 3 x 32,5 cl 6.40 statt 12.80 50% **
20% GÜNSTIGER 1.35 statt 1.70 Heidi Milch, Flasche 1 Liter, 20% günstiger
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Heidi Wildheuersalsiz Schweiz, 70 g, 20% günstiger
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Heidi Berg-Bündnerfleisch Schweiz, per 100 g, 20% günstiger
5.65 statt 7.10
Heidi Zvieri-Plättli Schweiz, per 100 g, 20% günstiger
2.65 statt 3.35
1.75 statt 2.20
Heidi Gruyère per 100 g, 20% günstiger
1.30 statt 1.65
Heidi Drink Schokolade 330 ml, 20% günstiger
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MIGROS-WELT | MM25, 15.6.2015 | 69
1
Kalmare mariniert mit Knoblauch, Südwestatlantik 200 g Fr. 6.90 In grösseren Filialen
2
Kalmare aus der Grillschale Hauptgericht für 4 Personen Zutaten 100 g Karotten 100 g Stangensellerie
1 4 EL 1 Bund 2 Optigal Pouletschnitzel mariniert, per 100 g Fr. 3.40 In grösseren Filialen
3
Ananas Aktueller Tagespreis
6
Zitrone Olivenöl Kräuter, z. B. Dill und Kerbel Schalen Kalmare mariniert mit Knoblauch und Petersilie, je 200 g Tomaten
Zubereitung
Für die Sauce Karotten und Sellerie in kleine Würfelchen (Brunoise) schneiden. Zitronenschale abreiben, Zitrone auspressen. Alles mit dem Öl mischen. Kräuter grob hacken, beigeben. Sauce und Kalmare mischen, auf dem Grill ca. 10 Minuten grillieren. Tomaten aufschneiden, mit den Kalmaren auf Tellern anrichten. Zubereitungszeit ca. 20 Minuten + ca. 10 Minuten grillieren
Pro Person ca. 18 g Eiweiss, 21 g Fett, 8 g Kohlenhydrate, 1250 kJ/300 kcal
Poulet aus der Grillschale Hauptgericht für 4 Personen Zutaten 4 marinierte Pouletschnitzel,
1 Grillschale, 2 Bund Frühlingszwiebeln, 1 EL HOLL-Rapsöl, Salz, Pfeffer, 2 Zitronen Zubereitung Pouletschnitzel in die Grillschale legen. Bei mittlerer Hitze beidseitig je ca. 6 Minuten grillieren. Bundzwiebeln längs vierteln. Mit Öl
Früchte vom Grill Das Buch mit 100 neuen Ideen für jedes Sommerwetter gibt es für Fr. 7.70 nur in der Migros. Laden Sie Ihre eigene Idee auf www.100ideen.ch hoch und nutzen Sie die Chance, jede Woche eine Geschenkkarte im Wert von 1000 Franken zu gewinnen.
Dessert für 4 Personen Zutaten 1 Ananas, 300 g Wassermelone, 125 g Heidelbeeren, 4 EL Honig, 2 EL But-
ter, 6 kleine Grillschalen (oder 1 grosse)
Zubereitung Ananas halbieren, Strunk
entfernen. Ananas und Melone in Würfel schneiden. Fruchtwürfel, Beeren, Honig und Butter mischen und in die Schalen verteilen. Bei mittlerer Hitze ca. 3 Minuten grillieren. Nach Belieben mit Minze und Glace, z. B. Vanilleglace, servieren. Zubereitungszeit ca. 20 Minuten
Pro Person ca. 1 g Eiweiss, 3 g Fett, 30 g Kohlenhydrate, 650 kJ/160 kcal
bestreichen und mit Salz und Pfeffer würzen. Zwiebeln zum Poulet geben, ca. 3 Minuten mitgrillieren. Zitronen in Scheiben à ca 1,5 cm Dicke schneiden, beidseitig je ca. 1 Minute grillieren. Zum Poulet servieren. Zubereitungszeit ca. 25 Minuten
Pro Person ca. 25 g Eiweiss, 6 g Fett, 6 g Kohlenhydrate, 800 kJ/190 kcal
70 | MM25, 15.6.2015 | MIGROS-WELT
Aufgespie 1 2
3 5 Spiessli d端rfen auf dem Grill nicht fehlen. Wer mag, kombiniert seine Fleischst端cke mit Gem端se.
MIGROS-WELT | MM25, 15.6.2015 | 71
esst
1
Spiessli-Sandwich Snack oder kleine Mahlzeit für 1 Person Zutaten 1 kleines Brötli à 75 g, z. B. Baguettini, 30 g geraffeltes
Rindshamburger XXL gewürzt, TerraSuisse, 300 g Fr. 7.50
Gemüse, z. B. Karotten und Weisskohl, 1 EL italienische Salatsauce, 1 Salatblatt, 1 grilliertes Spiessli nach Belieben
In grösseren Filialen
2
Brothälfte verteilen. Spiessli auf das Brot abziehen, mit der zweiten Brothälfte bedecken. Zubereitungszeit 5 Minuten Pro Person ca. 25 g Eiweiss, 16 g Fett, 42 g Kohlenhydrate, 4200 kJ/1000 kcal
Zubereitung Brötli auf-
schneiden und auf dem Grill goldbraun rösten. Gemüse und Salatsauce mischen. Mit einem Salatblatt auf die eine
Megaspiess, per 100 g Fr. 3.35 In grösseren Filialen
3
4 Käse-GemüseSpiessli Optigal-Poulet Innenfiletspiessli, per 100 g Fr. 3.75
5
Hauptgericht für 4 Personen 12 Holzspiessli 4 Grillkäse à 110 g
In grösseren Filialen
4
1
2 250 g 2 EL ½ TL
mittelgrosse Aubergine à ca. 300 g gelbe Peperoncini Cherrytomaten HOLL-Rapsöl Paprikapulver Salz, Pfeffer
5
Muschelspiess auf jeder Seite ca. 3 Minuten grillieren. Fertig! Grill me Cheese Steak 2 x 110 g Fr. 5.80 In grösseren Filialen
1
Hauptgericht für 4 Personen
8 1 1 3 2
2 EL
lange Holzspiessli grosse Zucchetti gelbe Peperoni rote Zwiebeln Rindshamburger XXL à 300 g, gewürzt HOLL-Rapsöl Salz, Pfeffer
kaltem Wasser einlegen. Grillkäse und Aubergine in Würfel à ca. 2 cm schneiden. Peperoncini in Ringe schneiden, nach Belieben entkernen, abwechselnd mit Käse, Aubergine und Cherrytomaten aufstecken. Öl mit Paprika verrühren. Gemüse kurz vor dem Grillieren mit Paprikaöl bepinseln, mit Salz und Pfeffer würzen. Auf dem Grill bei mittlerer Hitze rundum ca. 8 Minuten grillieren.
Zubereitung Spiessli in kaltem Wasser einlegen. Zucchetti in 2 cm dicke Scheiben, Peperoni in mundgerechte Stücke, Zwiebeln in je 6 Schnitze schneiden. Beide Hamburger in 12 Stücke teilen. Zu Fleischbällchen formen. Gemüse und Fleisch abwechslungsweise aufstecken. Kurz vor dem Grillieren mit Öl bepinseln und mit Salz und Pfeffer würzen. Bei mittlerer Hitze rundum ca. 10 Minuten grillieren. Dazu passt z. B. Ketchup.
Zubereitungszeit ca. 15 Minuten
Zubereitungszeit ca. 15 Minuten + ca. 10 Minuten
Zubereitung Holzspiessli in
MSC Jakobsmuschelspiess mit Speck, Nordwestatlantik, per 100 g Fr. 5.40
HackbällchenSpiessli
+ ca. 8 Minuten grillieren Pro Person ca. 23 g Eiweiss, 38 g Fett, 4 g Kohlenhydrate, 1900 kJ/450 kcal
grillieren Pro Person ca. 32 g Eiweiss, 28 g Fett, 8 g Kohlenhydrate, 1700 kJ/410 kcal
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MIGROS-WELT | MM25, 15.6.2015 | 73
Süss-scharfe Marinade Ergibt Marinade für ca. 6 Steaks Zutaten 3 Zweige Thymian, 4 EL Raps öl, 2 EL grobkörniger Senf, 2 EL Mango chutney, 2 EL Honig, 2 EL Sojasauce,
Pfeffer
Zubereitung Thymianblättchen von
den Stielen zupfen. Mit Öl, Senf, Chutney, Honig und Sojasauce verrühren. Marinade mit Pfeffer würzen. Fleisch mindestens 3 Stunden marinieren. Zubereitungszeit ca. 5 Minuten
Pro Portion ca. 3 g Eiweiss, 38 g Fett, 59 g Kohlenhydrate, 2500 kJ/600 kcal
Kalbskotelett Terra Suisse, per 100 g Aktueller Tagespreis
Tipp Marinade je nach Gusto mit 2 EL Whisky verfeinern.
74 | MM25, 15.6.2015 | MIGROS-WELT
Zur Genossenschaft Aare gehören Migros
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«Aus der Region. Für die Region.» ist das Versprechen der Migros, in jeder Region eine grosse Vielfalt an Produkten anzubieten, die in der Region her gestellt werden und auch nur in der Region erhältlich sind. Dank jahrzehntelangem Engagement umfasst das MigrosSortiment heute rund 8000 regionale Produkte.
Nathalie Schär und Eldin Kukavica geniessen im Marzilibad ein Znüni mit dem «Bärner Meitschi», einer regionalen Käsesorte.
MIGROS-WELT | MM25, 15.6.2015 | 75
Schauen Sie den RegionenVertretern beim Käsen zu. Ausderregion.ch
Aus der Region. Für die Region.
Käser für einen Tag Migros-Mitarbeitende besuchen Arbeitskollegen in einer anderen Region. Jetzt kommt Nathalie Schär aus Cernier zu Eldin Kukavica nach Bern. Text: Claudia Schmidt
A
n einem Frühlingsmorgen wie heute hat man das Marzilibad in Bern noch ganz für sich allein. Eldin Kukavica aus Derendingen SO nutzt die Gelegenheit und zeigt Nathalie Schär aus Cernier NE seinen Lieblingsplatz an der Aare. Im Rahmen von gegenseitigen Besuchen erhalten Migros-Mitarbeitende einen Einblick in die Produkte und deren Produzenten aus den Nachbarregionen. So lernen sie die Vielfalt des Labels «Aus der Region. Für die Region.» in den neun MigrosGenossenschaften aus erster Hand kennen. Das Marzilibad ist ein guter Platz, um die Seele baumeln zu lassen. Mit nackter Zehe wird vorsichtig die Wassertemperatur getestet, dann deutet Eldin Kukavica flussaufwärts: «Schade, dass das Wasser noch nicht warm genug ist. Dort spring ich im Sommer gern in die Aare», sagt der Filialleiter. Weil er heute darauf verzichtet, bleibt umso mehr Zeit für ein Znüni mit dem «Bärner Meitschi» – einem Käse, der die Region repräsentiert und in Wasen im Emmental hergestellt wird. Dort werden Eldin Kukavica und Nathalie Schär schon erwartet, denn sie wollen für einmal selbst Käseproduzent sein. Echtes Handwerk will gelernt sein
Die Milch für den Käse hat Michael Spycher in seiner Emmentaler Käserei bereits dickgelegt. Seine Gäste dürfen jetzt die Milchmasse mit einer Käseharfe schneiden. Was beim Profi so lässig und leicht aussieht, wird für die beiden «Lernenden» zum Kraftakt. Davon handelt der kleine Filmbeitrag auf www.ausderregion.ch. MM Nathalie Schär ist Fachleiterin der Molkereiabteilung in der Migros Cernier NE. Heute besucht sie die Region Aare.
Bilder: Marvin Zilm
Illustration: Noel Fischer
Eldin Kukavica, Filialleiter der Migros Derendingen SO, lebt in Bern und fühlt sich
dort pudelwohl. An Sommertagen trifft man ihn oft im Freibad Marzili an. Seinen Lieblingsort zeigt er gern der Kollegin aus der Nachbarregion.
Käserei Fritzenhaus Michael Spycher ist
mit Käse gross geworden und hat die Käserei im Emmental 2001 über nommen. Der Käsermeister stellt neben dem «Bärner Meitschi» noch 15 weitere Käsesorten her.
FERIEN IM WALLIS GEWINNEN.
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MIGROS-WELT | MM25, 15.6.2015 | 77
Alnatura
Hallo, wo ist mein Bio-Brei? Alnatura Gemüse mit Polenta, 220 g* Fr. 1.85
Alnatura Apfel mit Mango, 190 g* Fr. 1.45
Babys bekommen zwischen dem fünften und siebten Monat ihren ersten Brei.
Bild: Fotolia
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Für die Ernährung unserer Kinder sind hochwertige Lebensmittel erste Wahl. Die Zutaten für Babyund Kleinkinderprodukte von Alnatura stammen grösstenteils von Bauern, die nach strengsten Demeter-Bio-Richtlinien produzieren. Sie enthalten keinerlei Salzund Kristallzuckerzusätze und sind frei von künstlichen Aromen, Farbund Konservierungsstoffen. Dafür
stecken viel frisches Gemüse und Obst drin – alles schonend gekocht und mit Sorgfalt abgefüllt. Unabhängige Ernährungs- und Lebensmittelexperten beraten Alnatura bei der Entwicklung und Überprüfung der Rezepturen. Erst wenn diese Instanzen grünes Licht gegeben haben, werden neue Produktideen umgesetzt. Mittlerweile
stehen in der Schweiz bereits über 300 Alnatura-Produkte aller Art zur Verfügung. Diese sind in ausgewählten Migros-Filialen und bei LeShop.ch erhältlich. Neben Babyund Kleinkindernahrung gibt es unter anderem Backwaren, Reis, Getreideprodukte, Hülsenfrüchte, Milchalternativen, Säfte, Fleischersatzprodukte, Süssigkeiten und Knabbersachen. MM
Alnatura Beikost Öl, 250 ml* Fr. 5.10 * in grösseren Filialen
Alnatura steht für zeit gemässen BioGenuss mit Sinn. Hochwertige Zutaten und nur die nötigsten Inhaltsstoffe stecken drin.
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Alnatura Reis Drink Calcium, Bio mit Calcium aus Meeralgen, 1 Liter
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Alnatura Coco Drink Mango, Bio Fruchtwasser der jungen, grünen Kokosnuss mit exotisch aromatischem Mangomark, 330 ml
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Erhältlich in ausgewählten Migros-Filialen in der deutschen Schweiz. * Baby-Sortiment erhältlich in allen grösseren Migros-Filialen in der ganzen Schweiz. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 16.6. BIS 29.6.2015, SOLANGE VORRAT
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MIGROS-WELT | MM25, 15.6.2015 | 79
Tradition
Salatsaucen wie hausgemacht Mit den Temperaturen steigt auch die Lust auf leichte Salatkreationen. Die Linie Tradition mit ihren hausgemachten Rezepturen bietet vier gekühlte Premium-Saucen an, die nur mit frischen Zutaten produziert werden. Es sind klassische Saucen in den Geschmacksrichtungen Italienne, Balsamique und Française aux herbes. Letztere ist dank einer Mischung aus frischem Basilikum, Oregano, Thymian und Rosmarin nun noch cremiger. Neu gibt es die Sauce Française ohne Kräuter. Die Linie Tradition setzt auf authentische Produkte und enthält keine Farbstoffe, Konservierungsmittel oder künstliche Aromen.
Tradition Sauce FranÇaise aux herbes, 450 g Fr. 4.90
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Tradition Sauce Balsamique, 450 g Fr. 5.50
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Tradition Sauce Italienne, 450 g* Fr. 5.50
Bild und Styling: Veronika Studer
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Die Flasche vor Gebrauch einmal kurz schütteln, damit sich Öl und Essig gut vermengen.
Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu zählen auch die Salatsaucen von Tradition.
80 | MM25, 15.6.2015 | MIGROS-WELT
Farmer
Stärkung für unterwegs
Wenn Sie mit Kindern unterwegs sind, legen Sie öfters eine Pause ein.
Die Sommermonate sind für Freizeitaktivitäten aller Art perfekt. Die Natur zeigt sich von ihrer schönsten Seite. Flüsse, Berge und Seen locken als Ziel. Zeit, um mit der Familie etwas unter freiem Himmel zu unternehmen! Ist es nicht heiss genug für einen gemeinsamen Badibesuch, bietet sich ein Ausflug an. Wie wärs mit einer reizvollen Velotour? Zum Beispiel von einer schönen Stadt zur nächsten?
Farmer Nuts & Fruits Heidelbeere, 3 Riegel, 105 g Fr. 4.20
Farmer Soft Sport, 9 Riegel, 180 g Fr. 3.60
Farmer Crunchy Natural, 12 Riegel, 204 g Fr. 4.40
Zu den idealen Begleitern auf Ausflügen jeder Art gehören die Farmer-Riegel. Sie sind einzeln verpackt und so leicht, dass sie im Rucksack nicht ins Gewicht fallen. Dafür liefern sie Energie und wertvolle Ballaststoffe. Ob soft oder crunchy, mit oder ohne Schokolade, natural oder biozertifiziert mit Erdbeerstücken: Unter den über 20 Sorten ist bestimmt für jeden Geschmack der richtige Riegel dabei.
Farmer Crunchy Honig, 12 Getreidestängel, 240 g Fr. 4.40
Farmer Soft Milch, 6 Getreidestängel, 174 g Fr. 3.60
MIGROS-WELT | MM25, 15.6.2015 | 81
Mit dem Velo von Aarau nach Solothurn
Farmer Soft Choc Apfel, 9 Stück, 290 g Fr. 4.50
Die idyllische Route entlang der Aare und
des Jurasüdfusses bietet alles, was zu einem Familienausflug einlädt. Sie ist sehr abwechs lungsreich sowie flach und sicher und damit kindergerecht.
20 Sorten! Farmer-Riegel gibt es für jeden Geschmack.
Bild: Lucas Peters, Getty Images; Styling: Esther Egli
Für einen Besuch empfehlen sich beide Städte: Aarau ist als Stadt der schönsten Giebel bekannt und hat mit dem Museum Naturama eine Attrak tion für Gross und Klein. Solothurn gilt als die schönste Schweizer Barockstadt. Der Zeit glockenturm bietet ein besonderes Schauspiel: Seit 1545 dreht die Figur des Sensenmannes zu jeder vollen Stunde ihr Zeitglas.
Bio Farmer Junior ErdbeereApfel, 6 Stück, 138 g Fr. 3.80
Farmer Soft Brombeer & Apfel, 9 Stück, 234 g Fr. 4.40
Länge: 56 Kilometer (davon 12 km ungeteert) Dauer: ca. 4–6 Stunden Anforderung: leicht Kondition: leicht Höhenmeter: Aarau–Solothurn 220 m Solothurn–Aarau 150 m Veloverleih: bei den Bahnhöfen Aarau, Olten und Solothurn Weitere Infos: kostenlose VeloKarte zum Ausdrucken unter veloland.ch (Zahl fürs Suchfeld: 5.04) Gratis-App: Schweiz Mobil (für iOS/Android) im App Store oder bei Google Play. Tipp:
aha! Farmer Soft Heidelbeere & Brombeere, 6 Riegel, 150 g Fr. 4.60 In grösseren Filialen
Farmer Soft Brownie 6 Riegel, 156 g Fr. 4.50
Farmer Soft Choc, Chocolat Noir, 9 Getreide stängel, 252 g Fr. 4.50
Farmer Soft Choc, Natural, 9 Getreide stängel, 290 g Fr. 4.50
Der Abschnitt Aarau– Olten eignet sich beson ders für Familien mit kleinen Kindern. Diese Strecke ist nur 16 Kilo meter lang und innert maximal zwei Stunden zu bewältigen. Die Höhendifferenz beträgt zwischen Aarau und Olten lediglich 20 Meter, in der Gegenrichtung sogar nur 10 Meter.
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MIGROS-WELT | MM25, 15.6.2015 | 83
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Für eine Extraportion Feuchtigkeit
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Aqua heisst die neue Linie von Zoé. Gemeinsam mit Zoé Cleansing löst sie die bisherige Pflegepalette von Zoé Hydraprotect ab. Der Name Aqua ist Programm, denn die achtteilige Serie deckt mit ihren wertvollen Wirkstoffen die Bedürfnisse der Haut ab 25 ab. Sie spendet extra viel Feuchtigkeit, pflegt wohltuend und schützt je nach Produkt ausserdem vor schädlichen Umwelteinflüssen. Zoé Aqua ist dermatologisch getestet.
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Zoé Aqua befeuchtet intensiv, damit die Haut frisch und gesund aussieht.
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Zoé Aqua Detox Schützende Tagescreme, SPF 15, 50 ml Fr. 15.80
Zoé Aqua Hautverschönernde CC-Creme, SPF 15, 50 ml Fr. 16.80
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MIGROS-WELT | MM25, 15.6.2015 | 85
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schmutzig aussehen. Das soll nicht weiter stören, denn das Feinwaschmittel Yvette White bringt helle Farben wieder zum Leuchten, verstärkt einen intensiven, strahlenden Weisseffekt und verhindert die Vergrauung. Dafür sorgt die Brilliant-White-Formel. Das Flüssigwaschmittel reinigt effektiv und ist dennoch pflegend und schonend zum Gewebe. Sein spezieller Faserschutz verzögert die Alterung der Fasern, sodass die Textilien länger in Form bleiben. Wenn man zudem das Schon- oder Feinwaschprogramm und eine niedrige Waschtemperatur von 30 °C wählt, hat man noch länger Freude an seinen Lieblingskleidern. Denn auch die Mechanik der Maschine und hohe Waschtemperaturen können Fasern beschädigen. Yvette White ist dermatologisch getestet und biologisch gut abbaubar.
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mit verschiedenen Gletschern. Ausflug in den Feuerland Nationalpark (*). Aufenthalt von 12 bis 20 Uhr. 11. Tag: Kap Hoorn. 12. Tag: Port Stanley (Falkland). Die roten Telefonzellen und English Pubs vermitteln eine europäische Atmosphäre. Aufenthalt von 9 bis 16 Uhr. 13. Tag: Erholung auf See. 14. Tag: Puerto Madryn (Argentinien). Ab Puerto Madryn finden sich eine Vielzahl lebendiger Erinnerungen an das keltische Erbe. Ausflug zum Naturreservat Valdés (*). Aufenthalt von 7 bis 16 Uhr. 15. Tag: Erholung auf See. 16. Tag: Montevideo (Uruguay). Besichtigung der Hauptstadt Uruguays (*). Aufenthalt von 10 bis 19 Uhr. 17. Tag: Buenos Aires (Argentinien). Vormittags Ausschiffung. Stadtrundfahrt (inbegriffen) in Buenos Aires. Zum Abschluss Besuch einer Tango-Show (inbegriffen). Hotelübernachtung. 18. Tag: Buenos Aires (Argentinien). Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Zürich. 19. Tag: Ankunft in Zürich. Buenos Aires–Santiago de Chile – Route 2 Route in umgekehrter Richtung mit leicht abgeändertem Reiseprogramm. Details auf Anfrage erhältlich. Programmänderungen bleiben vorbehalten. (*) Ausflüge des Ausflugspakets. Bordsprache ist Englisch.
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MIGROS-WELT | MM25, 15.6.2015 | 87
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88 | MM25, 15.6.2015 | MIGROS-WELT
Auf Wolke 7
Glücksbringer Sollten Sie gerade verliebt sein: Blättern Sie weiter, denn Sie leben sowieso nur von Luft und Liebe! Obwohl – genauer hinzugucken lohnt sich trotzdem, denn kleine «Glücklich macher» tun jedem Menschen gut. Sei es, sich selbst Blumen zu schenken, im OpenAirKino den Lieblingsfilm zu schauen oder sich auf der Luft matratze im See treiben zu lassen. Auch sportliche Aktivitäten machen happy: Springen Sie auf dem Trampo lin direkt auf Wolke 7! Und vergessen Sie nicht, Fotos zu machen: Schöne Erinnerungen erhalten die Glücksge fühle – oder frischen sie wieder auf.
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MIGROS-WELT | MM25, 15.6.2015 | 89
Vor dem Date: L’Oréal Paris Infaillible Gel Nagellack, in neun Farben, Fr. 17.90 In grösseren Filialen
Weckt Gefühle: Max Havelaar Stückrose 70 cm, diverse Farben Aktueller Tagespreis In grösseren Filialen
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Wölkchen für den Mund: Yupi MarshMallows, 175 g Fr. 1.90
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In diesem Jahr feiert «Aus der Region. Für die Region.» in der Migros Aare sein 10-jähriges Jubiläum. Das Label zeichnet über 930 Produkte Ihrer Region aus. Die Migros garantiert damit Nähe, Frische und Wertschöpfung in der Region. Sie unterstreicht mit diesem Label das Vertrauen in Qualität und Innovationskraft der lokalen Produzentinnen und Produzenten. Ein Engagement, dem weitere erfolgreiche Jahrzehnte bevorstehen.
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Bundzwiebeln «Aus der Region.», pro Bund
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MIGROS-WELT | MM25, 15.6.2015 | 91
Produkt der Woche
Traditioneller Käse
Ihre Region Neues aus der Genossenschaft Migros Aare
Emmentaler Eidgenoss: So traditionell wie das Schwingen ist auch die Herstellung und Reifung dieses Emmentalers. Emmen taler gilt weltweit als König der Käse und gehört zur Schweizer Kultur genau so wie das Schwin gen. Mit einer Reifezeit von
14 Monaten bekommt der Käse nun auch den passenden Ge schmack, nämlich kräftig und reif. Dank der Feuchtlagerung bleibt der Emmentaler Eidgenoss auch mit der langen Reifezeit geschmeidig. 100 g kosten Fr. 2.60
Sepp Brülisauer ist ein Käsermeister mit jahrzehntelanger Erfahrung. Er betreibt die letzte private Käserei im Aargau. Der «Aargauer Traum» ist eines der Produkte der Käserei.
Klubschulangebot
Aus der Region
Offene Türen in Künten Am 27. Juni sind alle herzlich eingeladen, die Geburtsstätte des «Aargauer Traum» zu besichtigen und das Jubiläum mitzufeiern. Text: Sarah Baur
K
Bild: Bernadette Zimmermann
äsermeister Sepp Brülisauer produziert seit 30 Jahren erfolgreich Käse und beliefert seit einem Jahrzehnt auch die Migros Aare mit seinen aromatischen Spezialitäten. Der Aargauer Traum und das Chuscht Redli sind aus dem «Aus der Region. Für die Region.»-Käsesortiment nicht mehr wegzudenken. Jährlich werden in Künten rund 300 Tonnen Käse aus dem Chessi gehoben, sorgsam behandelt, gewendet und gereift. 50 Tonnen davon gelangen in die Supermärkte der Migros und begeis-
tern kleine und grosse Geniesser. Chäsiluft schnuppern und dabei ein Jubiläum feiern
Das Dorf Künten und SeppBrülisauers Käserei liegen zwischen Mellingen und Bremgarten im Kanton Aargau. Seit 30 Jahren wird hier mit Leidenschaft gekäst und silofreie Milch von den umliegenden Höfen zu aromatischem Käse verarbeitet. Die Chäsi Künten ist die letzte private Käserei im Kanton Aargau. Sie verdanke ihren Erfolg der hochwertigen Milch und dem konsequenten Ignorieren
von gutgemeinten Ratschlägen, schmunzelt der 56-jährige Inhaber. Von Beginn an hat er auf eigene Produkte gesetzt und heute ist ein zehnköpfiges Team mit der Produktion von vielen Käsespezialitäten und deren Vertrieb im In- und Ausland beschäftigt. Aktuell werden die Produktionsräume der Käserei umgebaut und erweitert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen – und zwar öffentlich, beim Tag der offenen Tür mit anschliessendem Dorffest am 27. Juni 2015. MM Informationen zur Chäsi Künten und zum Fest auf www.chaesikuenten.ch.
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man mit zwei Fingern und wachsamen Au gen auch sein mag– mit 10 Fingern und Blick auf den Bildschirm ist man wesentlich schneller. Wir bringen Ihnen das Tastaturschreiben bei und Sie schliessen mit international aner kanntem Zertifikat ab. Weitere Infos gibt es auf www.klubschule.ch und unter Tel. 0844 844 900.
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Drei verschiedene Events gibts zwischen dem 5. und 9. August auf dem Heitere-Platz.
Magic Night, Zofingen, 5. August, www.magicnight.ch und VolksSchlager OpenAir, Zofingen, 6. August,
2
Musiker wie Bob Geldof, die Schlagersängerin Kristina Bach, die finnische Rockband Sunrise Avenue oder die Soulsängerin Emeli Sandé treten in Zofingen auf.
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gespässe für das diesjährige, bereits ausverkaufte Heitere Open Air! Postkarte mit Namen und Adresse bis 19. Juni an: Migros Aare, KKS, Stichwort: Heitere, Industriestrasse 20, 3321 Schönbühl. Online-Teilnahme auf www.migros-aare.ch/ verlosung. Die Gewinner erhalten ihre Tickets Anfang Juli zugestellt. Viel Glück! Heitere Open Air Zofingen, 7.– 9. August
Alle weiteren Infos und Gesamtprogramm auf www.heitere.ch Sponsoring by
Open Air
Musikvielfalt geniessen
Schwelgen an der Magic Night, Schunkeln am VolksSchlager OpenAir sowie feiern und tanzen am Heitere Open Air in Zofingen. Text: Jacqueline Mendl
MIGROS-WELT | MM25, 15.6.2015 | 93
Feine Gerüche und Genüsse findet man überall auf dem alljährlichen Bio Marché.
Markt
Bio mit allen Sinnen erleben
D
ie Magic Night präsentiert am Mittwoch, 5. August, Künstler, die Musikgeschichte geschrieben haben. Gemütlich unter den Linden auf dem Zofinger Hausberg kann man mit Simple Minds, Polo Hofer & Die Band, Bob Geldof und SAGA in Erinnerungen schwelgen. Das VolksSchlager OpenAir am Donnerstag, 6. August, wird mit Hansi Hinterseer, Nockalm Quintett, Kristina Bach, Wolkenfrei, Die Grubentaler u.v.m. SchlagerHerzen begeistern. Das ebenso magische Ambiente und das kulinarische Angebot an den verschiedenen Essständen garantieren unvergessliche und fröhliche Sommerabende. Am Heitere Open Air in Zofingen gibt es jede Menge musikalische Highlights
Das Line Up für das Wochenende vom 7. bis 9. August glänzt mit Top-Acts wie Kodaline, Hilltop Hoods, Stress, Klischée, Sunrise
Avenue, Passenger, Flogging Molly, Lo & Leduc, Patent Ochsner und Emelie Sandé. Weitere tolle Live-Bands und eine grosse Auswahl einheimischen Schaffens bürgen zusammen mit dem kulinarischen Angebot und der lauschigen Ambiance für ein unvergessliches Festivalerlebnis. Dieses Jahr ist die Migros mit der M-Budget-Zone auf dem Zeltplatz präsent. Dort wird man mit Häppchen zum Tiefpreis verpflegt, kann auf den gedeckten Sitzplätzen entspannen oder ein eigenes M-Budget-Helfer-T-Shirt bedrucken lassen. Im Shop gibt es ein Sortiment an M-Budget-Artikeln zu Ladenpreisen. Bevor die grossen Acts auf den Bühnen stehen, kann man sein Talent auf der M-Budget-Bühne präsentieren ( jetzt bewerben unter www.-m-budget-live.ch) und an spannenden Quiz-Duellen den Gegner herausfordern. Auf dem Festivalgelände beim Migros Take-away gibt es Köstlichkeiten, eine weitere M-Budget-Bar sowie ein Foto-Buz-
Vom 19. bis 21. Juni dreht sich in der schmucken Altstadt von Zofingen wieder alles rund ums Thema Bio. Migros als Hauptsponsorin vom Bio Marché ist auch dieses Jahr wieder mit verschiedenen Ausstellern der M-Industrie sowie Migros-Bio-Lieferanten präsent und wartet mit diversen Leckereien auf. Erstmalig ist Alnatura mit von der Partie. Vorbeikommen lohnt sich! www.biomarché.ch
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Sollte man Freunde darauf hinweisen, wenn ihnen bei der Garderobe ein Missgriff passiert ist?
Philipp Tingler (44) ist Autor
und Philosoph und schreibt hier jede Woche über Phänomene des modernen Benehmens.
«Was tun, wenn Sie eine Freundin oder einen Freund treffen und zusammen ausgehen, und dieser arme Mensch trägt etwas, was ihm absolut nicht steht? Wohlgemerkt: Es geht nicht darum, dass Ihnen etwas nicht gefällt, sondern dass zum Beispiel der Schnitt eines Kleides Ihrer Freundin keinen Gefallen tut. Zunächst gilt: Wenn die Person Ihnen nicht wirklich nahesteht, bleiben Sie stumm. Andernfalls aber haben Sie die freundschaftliche Pflicht zur Wahrheit. Diese Wahrheit sollte nicht gleich am Anfang des Abends ausgesprochen werden. Schliesslich ist im Augenblick nichts mehr zu ändern. Die Wahrheit ist ausserdem schonend zu servieren. Also nicht: ‹Hast du den Rest dieses Kleides im Auto vergessen? Zusammen mit deiner Würde?›. Sondern am besten in ein Kompliment gekleidet: ‹Das tiefe Dekolleté lenkt leider ein wenig von deinen azurblauen Augen ab›.»
Verkaufspreis garantiert keine fairen Arbeits bedingungen bei der Herstellung. Tatsächlich stam men teure Kleider oft aus denselben Fabriken wie Billig kleidung. Vom Preis eines TShirts lässt sich also nicht auf die Höhe der Löhne und Arbeits bedingungen schliessen. Darum gilt: Wer
darauf Wert legt, dass seine Klei dung auch sozial tragbar ist, achtet beim Kauf auf La bels wie Fairtrade.
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LEBEN | MM25, 15.6.2015 | 99
Nach dem Biss in den Schwanz: Geierschildkröte Cleo wird von Karin Federer (links) und Jasmin Holzer behandelt.
Zootierärztin
Hannibal hat zugebissen Bei den Geierschildkröten geht es öfter mal rau zu und her. Das musste Weibchen Cleo wieder erfahren, als sie von Hannibal bei der Paarung in den Schwanz gebissen wurde. Text: Karin Federer
Bilder: Walter Zoo
G Karin Federer (29) ist Tierärztin und berichtet regelmässig aus dem Walter Zoo in Gossau SG.
eierschildkröten muten durch ihre Panzerform und ihren spitzen Schnabel beinahe prähis torisch an und vermögen mich – wie so viele Tiere – extrem zu faszinieren. Wenn sie aber zuschnappen, ist es mit der Faszination schnell vorbei. Eine schmerz hafte Erfahrung, die ausgerechnet unser Schildkrötenweibchen Cleo am eigenen Leib machen musste.Ursprünglich stam men die Reptilien aus den USA und zählen zu den grössten Süsswasserschildkröten der Welt. Ihren Namen verdanken sie ihrem hakigen Oberkiefer, der einem Geierschnabel ähnelt und dazu dient, unter Wasser Fische zu fangen und sich zu verteidigen. Wir beheimaten drei Tiere, die zwischen 20 und 40 Kilo schwer sind – Cleo, Dakota und Hannibal. Hannibal der Schreckliche greift an
Eben dieser Hannibal ist mit seiner Masse den beiden weiblichen Mitbewohnerinnen weit überlegen. Es muss wohl auf die Paa rungszeit zurückzuführen sein, dass er sein Harem vor zwei Wochen durch die Anlage
jagte. Und prompt erwischte er Cleo mit einem satten Biss in den Schwanz. Da ich mir der beeindruckenden Beisskraft der Reptilien bewusst bin, war mir klar, dass die resultierende Verletzung gepflegt werden muss. Daher habe ich die Wunde sofort gereinigt und desinfiziert. In den Tagen darauf wiederholten unsere Tierpfleger die Behandlung und beobachteten Cleo. Der Biss ist tiefer als vermutet
Nach zwei Wochen kann ich immer noch keine normale Wundheilung feststellen. Leider stellt sich heraus, dass vier Schwanzwirbel von einem bakteriellen Infekt betroffen sind. So bleibt nur die Amputation der betroffenen Stelle unter Narkose, die für die Schildkröte reibungs los verläuft. Glücklicherweise treten auch während des Heilungsprozesses keine Probleme auf, und so kann Cleo trotz ihres etwas gekürzten Schwanzes weiterhin im Teich herumpaddeln. Hannibal hin gegen sollte sich vorsehen, denn auch die beiden Damen haben einen kräftigen Geierschnabel. MM
Tipps
Das gilt für Haustiere Schildkröten sind ge-
mütliche Haustiere, die keinen grossen Pflegeaufwand verlangen – so der verbreitete Glaube. Doch Vorsicht: Die
Tiere wachsen schnell, brauchen viel Raum und werden sehr alt. Einige Arten werden sehr gross. Man sollte sich daher gut überlegen, ob man Schildkröten langfristig ein artgerechtes Heim bieten kann. Die Fütterung ist bei
allen Arten sehr anspruchsvoll – jeder Halter sollte sich vorgängig informieren. Aufgrund der häufigen Ausscheidung von Salmonellen sind Schildkröten, wie auch andere Reptilien, auch nicht unbedingt als Haustiere für kleine Kinder geeignet.
100 | MM25, 15.6.2015 | LEBEN
Lena h端tet Mio: Am Anfang war der Kleine skeptisch, doch nun strahlt er, wenn Lena kommt.
LEBEN | MM25, 15.6.2015 | 101
Mamma mia Familie
Wenn Kinder Kinder hüten
S
Babysitter werden immer jünger. Das heisst aber nicht, dass sie schlechter
sind als ihre älteren Kollegen. Im Gegenteil. Zu Besuch bei zwei Jugendlichen, die bereits mit 13 Jahren Kleinkinder hüten wie die Profis. Texte: Claudia Langenegger
L
ena (15) hütet seit zwei Jahren den Nachbars buben Mio (2). Seine Familie wohnt ein paar Hauseingänge entfernt in derselben Siedlung in Mittelhäusern BE. «Er war erst drei Monate alt, als ich das erste Mal zu ihm schaute», sagt sie. Ihre Augen lachen, wenn sie von ihm erzählt. Der Anfang war allerdings alles andere als einfach: «Mio wollte nicht aufhören mit Weinen, ich habe ihn geschaukelt und war total überfordert», erinnert sie sich. «Er war halt noch megaklein und kannte mich nicht.» Doch Lena hielt tapfer durch: «Ich dachte nur: Ich kann das Kind nicht zu seiner Mutter zurück bringen, sonst darf ich ihn nie mehr hüten!» Ihre Geduld hat sich ausgezahlt: Irgendwann beruhigte sich der Kleine dann doch. Heute ist es ganz anders. Wenn sie heute jeweils hüten geht, rennt Mio ihr entgegen, strahlt über alle Backen und umarmt ihre Beine. «Er ist so herzig», schwärmt die junge Bernerin. Hüten gilt als leichte Arbeit und ist daher ab 13 erlaubt
Lena war erst 13, als sie mit Hüten angefangen hat. Sie hatte also gerade erst das gesetzliche Mindestalter fürs Babysitten erreicht. Ab 13 Jahren sind leichte Arbeiten wie Ferienjobs, Schnupperlehren oder kleine Erledigungen erlaubt. Ob jemand fähig ist, als Babysitter zu arbeiten, hängt jedoch nicht so sehr vom Alter als viel mehr von seiner Erfahrung im Umgang mit Kleinkindern ab. Ein Durchschnittsalter fürs Babysitting gibt es nicht. Sicher ist nur: Immer mehr jüngere Teenager interessieren sich dafür. Es gibt Jugendliche, die schon mit 12 Jahren reif genug wären, weil sie sich den Umgang mit Kleinkindern gewohnt sind. Es gibt aber auch 16Jährige, die bei Alltäglichem wie Wickeln hilflos sind. Grund dafür ist die gesellschaftliche Entwicklung. Heute sind Kleinstfamilien die Regel. Wer keine jüngeren Geschwister hat oder nicht in einem kinderreichen Umfeld aufwächst, lernt den Umgang mit Babys nicht automatisch. Für Eltern, die ihre Kinder in Obhut eines Hüeti mädchens oder buben geben, ist oft weniger wichtig,
Bilder: Holger Salach
ob dieser(s) von Anfang an weiss, wie man ein Bébé wickelt oder Brei zubereitet. Wichtiger ist die Freude an der Tätigkeit und die Bereitschaft, vor Ort Neues zu lernen und auf das Kind einzugehen. Die Eltern brauchen zudem vollumfängliches Vertrauen ins «Hüeti». Mios Eltern hatten nie Bedenken, dass Lena ihrer Aufgabe nicht gewachsen sein könnte. Sie kannten das Nachbarsmädchen und merkten, wie gern und gut sich Lena um Kleinkinder kümmert. «Ich wollte schon lange hüten», erinnert sich die Bernerin. Ihre Begeisterung spürten auch Mios Eltern, deshalb war deren Vertrauen von Beginn an gross. «Gleich von Anfang an hat Mios Mutter mir gezeigt, wie man wickelt», erzählt Lena. «Und weiss ich heute etwas nicht, dann hilft mir Mios ältere Schwester Ronja weiter.» Bis vor einem halben Jahr hütete sie ihn jeweils während zweier Stunden am Mittwoch nachmittag. Nun ist sie jeden Dienstagabend ab Viertel vor acht während anderthalb Stunden bei ihrer Nachbarsfamilie und schaut zu Mio und seinen beiden älteren Geschwistern Elio (4) und Ronja (8). «Ich spiele kurz noch mit ihnen, schaue, dass sie ins Bett kommen und erzähle ihnen vor dem Einschlafen eine Geschichte.» Natürliche Begabung im Umgang mit Kindern
Grossmami muss warten
Als Mio noch klein war, ging sie mit ihm jeweils «wägele» – mit dem Kinderwagen spazieren. Am Anfang weinte er oft, wenn sie losliefen. Für Lena kein Grund zum Verzweifeln. Denn er hörte spätestens dann auf, wenn sie die Wohnsiedlung hinter sich gelassen hatten und im Wald waren. «Er hat dann neugierig um sich geschaut», erinnert sich Lena. Sie gab ihm jeweils Blätter und Blümchen zum Anfassen und «Gwundern». Lena hat offenbar eine natürliche Begabung für den Umgang mit Kindern. Das Hüten liegt ihr, sie weiss, was sie mit den Kleinen spielen oder unternehmen kann, ratlos ist sie nie. Eine Zeit lang war ihr Berufswunsch denn auch Kleinkindererzieherin. Trotz ihres vollen Freizeitprogramms (HipHop
Sie hat alles geplant: Am 5. Juli wird sie vor 8 Uhr morgens im Spital sein. Dann holt der Arzt ihren ersten Enkel per Kaiser schnitt auf die Welt. Da sich ihre Schwieger tochter sicherlich erst vom Eingriff erholen muss, springt sie noch so gerne ein. «Bring mir den Kleinen direkt nach der Geburt!», hat sie ihren Sohn ange wiesen. «Ich kümmere mich, ich bin schliess lich selbst Mutter.» Das Problem: Die Übergrossmutter hat die werdenden Eltern überrumpelt. Statt aus der Ferne zu be obachten, wie aus dem Paar eine Familie wird, drängt sie sich vor. Kritik perlt an ihr ab. Meine Bekannte, von deren Schwiegermut ter hier die Rede ist, sieht nur noch einen Ausweg: Am 5. Juli muss das werdende Grossmami lange auf dem Spitalflur warten. Es wird nicht dabei sein, wenn die Eltern ihr Kind willkommen heissen. Es wird weder das Lächeln der Schwiegertochter noch die Freudentränen des Sohnes sehen. Erst, wenn die kleine Fami lie so weit ist, wird der Kindsvater ihr das Kleine bringen. Für einen Moment.
Bettina Leinenbach (38) ist
Journalistin und zweifache Mutter.
So finden Sie den passenden Babysitter
102 | MM25, 15.6.2015 | LEBEN
Migrosmagazin.ch
Kurs, Nachmittag auf dem Bauernhof, Fussballspielen und Pfadi) – das Hüten will Lena nicht so schnell aufgeben. Auch nicht, wenn sie dereinst in Bern die Fachmittelschule besuchen wird. Sie will Lehrerin werden. Remo Felder aus Zufikon AG ist einer der wenigen Buben, die hüten. Der 13-jährige Bub hat die gleichen Motive wie Lena: «Es macht mir Spass, mit Kindern zu spielen.» Zwischendurch kann er auf Amelie aufpassen, das vierjährige Mädchen seiner ehemaligen Nachbarn. Remo ist vor wenigen Monaten 13 geworden und hat gerade erst den Babysitterkurs des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) besucht. «Das war super, ich habe viel gelernt.» Er weiss nun, was zu tun ist, wenn sich ein Kind verletzen würde, wie man wickelt, einen Brei macht und abwechslungsreiches Essen zubereitet. «Und natürlich noch viel mehr.» Absolvierter Kurs räumt Skepsis aus
Erfahrung im Umgang mit Kindern hat Remo in der Jungwacht, der Schule, bei Verwandten und in der Nachbarschaft gesammelt. Am liebsten geht er mit den Kindern auf den Spielplatz oder bastelt mit ihnen. Remo hat sich im SRK-Kurs nicht nur Wissen und Sicherheit im Umgang mit Kleinkindern geholt, er kann sich nun auch in die Babysittervermittlungsliste des SRK eintragen. Denn er wünscht sich, regelmässig Kinder hüten zu können. Am liebsten alle zwei bis drei Wochen. Häufig kennen Eltern die Hüetimädchen oder -buben aus ihrem privaten Umfeld. So besteht schon ein grosses Grundvertrauen in die jungen Menschen. Doch das ist nicht überall der Fall. Daher ist der Kurs des SRK ein gutes Mittel, um diese Basis zu schaffen und eine gewisse Skepsis auszuräumen. Die Eltern können sich darauf verlassen, dass die Absolventinnen und Absolventen des Babysitterkurses das nötige Fachwissen mitbringen. Denn Hüten ist keine ganz einfache Aufgabe, es bedeutet Herausforderung und Verantwortung. Man ist dabei ganz allein mit dem Kind, niemand anders ist da, der einem hilft oder bei dem man etwas abschauen kann. Obwohl Remo noch ziemlich am Anfang seiner «Babysitterkarriere»
steht, kann er schon gut mit schwierigen Situationen umgehen: «Wenn ein Kind gerade wieder erwacht, nachdem es eingeschlafen ist, muss ich Geduld haben und immer aufpassen, dass ich ganz leise aus dem Zimmer gehe.» Er hat auch schon erlebt, dass es einfach nicht klappen wollte – und dann intuitiv das Richtige getan: «Ich bin kurz aus dem Zimmer raus, habe Luft geschnappt, meinen Stressball gedrückt und bin wieder rein. Die Kleine ist danach schnell eingeschlafen.» Remo weiss aber auch, dass er immer die Eltern oder seine Schwester anrufen könnte, wenn etwas gar nicht klappt. «Doch das ist noch nie vorgekommen.» Die SRK-Vermittlung bietet Vorteile
Beim Hüten braucht es von beiden Seiten ein gewisses Grundvertrauen. Ohne es auszuprobieren, weiss weder das Hüeti, ob es gut hüten kann, noch die Eltern, ob der Babysitter auch wirklich seine Aufgabe erfüllt. So kann es vorkommen, dass man mit dem Hüeti Pech hat. Etwa, weil es immer zu spät kommt, Freunde einlädt oder chattet, statt mit dem Kind zu spielen. Dann gibt es oft nur eins: einen motivierteren Babysitter suchen. Die Vermittlung via SRKBabysitterliste hat einen zusätzlichen Vorteil: Bei Problemen kann man sich an die Vermittlungsstelle wenden. Auch wenn babysittende Buben selten sind: Skeptische Eltern hat Remo bisher noch nicht angetroffen. Dass er den Kurs besucht hat, ist bestimmt hilfreich. So wissen Eltern, die ein Hüeti suchen, ihn aber nicht kennen, dass er mit dem Babysitten wirklich vertraut und auch motiviert ist: «Hüten macht Megaspass. Ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen.» MM
Babysitting
Die Grundregeln Stundenlohn: • 13 bis 16 Jahre: 6–10 Franken • 16 bis 18 Jahre: 10–15 Franken (Empfehlung SRK) Gesetzliches Mindestalter: • 13 Jahre Kurse: www.redcross-edu.ch
Lena und Remo geniessen die Zeit mit ihren Schützlingen Mio und Carla.
LEBEN | MM25, 15.6.2015 | 103
Experteninterview
«Die Erfahrung zählt» Die Jüngsten im Babysitterkurs des Roten Kreuzes sind zwölf Jahre alt. Wichtiger als das Alter seien aber die richtigen Charaktereigenschaften, sagt Ausbildnerin Andrea Feige.
Andrea Feige, wann sind Jugendli che reif genug, um Kinder zu hüten? Das hängt stärker von der eigenen Erfahrung als vom Alter ab. Wer viel Kontakt mit Kindern hat, kann das mit 12 schon gut. Es gibt aber auch 16-Jährige, die unerfahren sind. Die Jüngsten im Kurs sind 12 Jahre alt. Was muss man fürs Babysitten können? Charaktereigenschaften wie Kreativität und Offenheit sind von Vorteil. Wenn man keine Hemmungen hat, auf fremde Menschen zuzugehen, direkt kommunizieren kann und nicht zu scheu ist, hilft das sicher. Wie gut jemand ist, kann man aber nur beim Hüten selber feststellen. Sie leiten Babysitterkurse des Roten Kreuzes. Was lernt man dort? Alles von der kleinkindlichen Entwicklung, womit man sich mit den Kindern beschäftigen kann, über Ernährung, Pflege bis hin zu Erster Hilfe, Sicherheit und Gefahren, Rechte und Pflichten. Welche sind die Schwierigkeiten künftiger Babysitter? Manche müssen lernen, Hemmungen abzulegen und einfach zu machen, was ihnen gerade einfällt: Basteln, Kritzeln, Flieger falten. Die Kurs teilnehmer müssen lernen, dass es nicht viel braucht, um ein Klein kind glücklich zu machen. Welche Rechte haben Babysitter? Kinder soll man erst ab drei Monaten hüten, maximal drei Kinder aufs Mal und fünf Stunden im Wachzustand. Keine kranken Kinder. Die Eltern dürfen ihnen nicht noch andere Arbeiten auftragen und müssen dafür sorgen, dass das Hüeti sicher nach Hause kommt. Spätestens um 23 Uhr.
Welche Pflichten hat ein Babysitter? Pünktlich und zuverlässig zu sein, keinen zusätzlichen Besuch zu empfangen, gesund zu sein, sich an die Regeln zu halten, welche die Eltern vorgeben. Und den Ort so zu verlassen, wie man ihn vorgefunden hat. Ausserdem herrscht Schweigepflicht. Gesetzliche Pflichten wie Haftpflichtund Unfallversicherung müssen mit den Eltern geklärt werden. Hat es im Kurs auch Knaben? Sporadisch sind ein bis zwei Buben im Kurs. Sie sind meist hochmotiviert und haben schon Erfahrung. Es ist super, dass auch Buben hüten. Nehmen sie am Kurs teil, ist das auch gut für die Gruppendynamik. Die Mädchen bemühen sich dann oft mehr. Sind Eltern gegenüber Hüetibuben skeptischer? Ich habe schon gehört, dass Mütter beim Gedanken, einen Bub als Hüeti zu haben, eher skeptisch sind. Doch kleine Buben orientieren sich lieber an grossen Jungs als an Mädchen. Buben haben oft auch mehr Lust auf Fussballspielen und andere Ballspiele – die kleinen und die grossen. Was hat sich in den vergangenen Jahren in Sachen Hüten verändert? Die Babysitter werden immer jünger. Wir hatten schon Anfragen von 11-Jährigen. Das offizielle Mindestalter ist aber 13. Die Erfahrung der Jugendlichen im Umgang mit Kleinkindern nimmt ab, weil die Familien kleiner werden und weniger jüngere Geschwister da sind. MM Andrea Feige ist Ausbildnerin für Babysitter beim Schweizerischen Roten Kreuz im Kanton Aargau.
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Migros-Bank-Ratgeber
Wie verteilen sich die Altersrenten auf Frauen und Männer? Unsere Analyse zeigt: Es besteht eine grosse Ungleichheit.
Albert Steck ist verantwortlich für Markt- und Produktanalyse bei der Migros Bank.
Die Lohndifferenz zwischen Frau en und Männern ist ein viel dis kutiertes Thema. Entsprechend führen die Behörden detailliert Buch darüber, wie sich dieser Abstand entwickelt und welche Faktoren dafür verantwortlich sind. Ganz anders hingegen bei der Vorsorge: Eine offizielle Auswertung zu den Anteilen der Frauen und Männer sucht man da vergeblich. Obwohl es ebenfalls um viel Geld geht. Allein im Jahr 2013 haben die AHV und die berufliche Vorsorge Altersrenten von 52 Milliarden Franken ausbezahlt. Und der Betrag nimmt pro Jahr um 1,5 Milliarden Franken zu.
Der Geschlechtergraben in der Vorsorge
Versuchen wir also, etwas Licht in die Geschlechterverteilung bei der Vorsorge zu bringen: Beim grösseren der beiden Töpfe, bei der AHV, fliessen von den 32 Milliarden Franken an Altersrenten 58 Prozent an die Frauen (siehe Grafik). Der wichtigste Grund für die weibliche Dominanz ist die höhere Lebenserwartung: Frauen leben im Schnitt drei Jahre länger. Weil die erste Säule im Umlageverfahren finanziert wird, profitieren Frauen zudem von den höheren Lohnbeiträgen der Männer.
Die AHV schüttet jährlich 32 Milliarden Franken an Altersrenten aus. Davon erhalten die Frauen 58 Prozent. Von den Renten aus der beruflichen Vorsorge fliessen dagegen nur 22 Prozent an die Frauen.
Komplett gegensätzlich sind die Gewichte in der zweiten Säule verteilt: Hier gehen stattliche 78 Prozent der Altersrenten an die Männer und nur gerade 22 Prozent
22 %
58 %
AHV jährliche Altersrenten 32 Mrd. Franken
42 %
BVG jährliche Altersrenten 20 Mrd. Franken
78 %
Frauen Männer
an die Frauen. Wie lässt sich diese Ungleichheit erklären? In der beruflichen Vorsorge ist die Rente abhängig von der Höhe der geleisteten Einzahlungen, wobei der Arbeitgeber mindestens die Hälfte davon übernimmt. Der deutlich geringere Anteil der Frauen ist somit ein Spiegelbild der tieferen Erwerbsquote sowie des tieferen Durchschnittslohns. Dieser Graben schliesst sich zwar, aber nur langsam: Vor zehn Jahren bekamen die Frauen erst 18 Prozent der ausbezahlten Renten.
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Unsere Auswertung zeigt: Das Risiko einer mangelhaften Alters vorsorge ist bei den Frauen höher. Dabei gilt es, einige besondere Faktoren zu berücksichtigen, wie etwa den Koordinationsabzug bei der Teilzeitarbeit oder die Konsequenzen einer Scheidung. Im Internet unter Blog.migrosbank.ch zeige ich deshalb ganz konkret, welche Fallstricke in der Vorsorge existieren und was Sie dagegen tun können. Sie finden diese Ratschläge unter dem Titel «Sieben Vorsorgetipps für Frauen – und auch für Männer». MM
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Individuelle Anreise nach Zürich Flughafen. Abflug am frühen Nachmittag. Transfer zum Schiff. Die Crew heisst Sie an Bord herzlich willkommen. Abendessen an Bord. Rundgang durch die mittelalterliche Altstadt (UNESCO-Weltkulturerbe). Gegen Mittag «Leinen los!» Richtung Insel Korcˇula. Individuelles Nachtessen in der Altstadt von Korcˇula. 3 Insel Hvar/ Schifffahrt zur Insel Hvar. Freie Zeit im Städtchen Stari Grad. Nachmittags Bustransfer nach Stari Grad Hvar zur geführten Stadtbesichtigung. Individuelles Nachtessen in Hvar und Busrückfahrt. 4 Omiš Fahrt mit Ausflugsbooten auf dem Cetina-Fluss. Abendessen an Bord oder individuell in Omiš. 5 Split–Primošten Gegen Mittag Fahrt nach Split mit Stadtrundgang. Nachmittags Weiterfahrt in Richtung Primošten. Kapitäns-Dinner am Abend. 6 Primošten– Weiterfahrt nach Skradin. Nachmittags Besuch der rauschenden Krka-Wasserfälle. Fahrt mit Šibenik Ausflugsschiff zum «Skradinski Buk». Geführter Rundgang durch die einmalige Fjordwelt. Fahrt nach Šibenik. Rundgang durch die historische Stadt. Individuelles Nachtessen. 7 Šibenik–Zadar Frühmorgens Fahrt nach Zadar. Nachmittags mit Bus und Ausflugsboot Fahrt durch den Zrmanja Grand Canyon. Stadtrundgang in Zadar. Abschieds Aperitif mit Nachtessen an Bord. 8 Plitvicer Seen– Ausschiffung, Bustransfer nach Zagreb mit Ausflug zu den Plitvicer Seen (fakultative VerpfleSchweiz gung im Nationalpark). Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Zürich.
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LEBEN | MM25, 15.6.2015 | 107
Tipps
Hoch die Beine! Es gibt fast nichts Schöneres, als nach
einem stressigen Arbeitstag die High Heels auszuziehen und die Beine hoch zu lagern. Doch Fehlanzeige: Zuerst muss noch gekocht, geputzt und müssen die Kinder versorgt werden. Wollen Sie dennoch nicht auf ein InstantSpa-Feeling verzichten?
Gern gesehen: Gepflegte Füsse sind besonders im Sommer ein Muss, wenn offene Schuhmodelle hoch im Kurs sind. Beauty
Zeigt her eure Füsse!
Nur gesunde und gepflegte Füsse sehen schön aus. Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie in jeder Situation einen starken Auftritt hinlegen. Text: Andrea Vogel
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eeptoe, Dianetten, Sandaletten, Mules, Slingbacks! Sie verstehen Bahnhof? Macht nichts. Hauptsache, Sie wissen, worauf Sie bei diesen Schuhmodellen achtgeben sollten. Richtig: auf die Füsse. Denn man sieht sie darin. Also keine Scheu vor gewagter Mode – mit diesen Tricks müssen Sie nicht auf leisen Sohlen gehen.
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Bild: Getty Images
Schritt 1: Fussbad
Raus aus den Schuhen – rein in die Wanne. Ein Fussbad mit einer milden, alkalischen Seife ist das Aufwärmprogramm. Es entspannt, reinigt, weicht die Hornhaut auf und fördert die Durchblutung. Das Wasser sollte nicht heisser als 38 Grad Celsius sein und die Prozedur nicht länger als zehn Minuten dauern. Weshalb? Sonst quillt die Hornschicht auf und die poröse Fusshaut wird noch trockener. Schritt 2: Weg mit der Hornhaut
Aber bitte ganz sachte. Reiben Sie
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vorsichtig mit einem Bimsstein oder der Pedic-Hornhautfeile über Fersen und Fussballen. Benützen Sie keinen Hobel, da die Verletzungsgefahr zu gross ist und sie leicht abrutschen könnten. Schritt 3: Feilen und polieren
Kürzen Sie die Fussnägel mit einer Feile. Bei den Zehennägeln verwenden Sie einen Nagelknipser. Die seitlichen Ränder sollten nie geschnitten werden, weil scharfe Ecken entstehen können, die dann einwachsen. Denken Sie auch daran, die Haare auf den Zehen zu rasieren. Denn auch dort wachsen leider Haare. Das dürfen Sie übrigens auch getrost von ihrem Liebsten verlangen. Schritt 4: Farbenfrohe Nägel
Sind die Nägel mit einer Feile glatt poliert, sorgt ein farbloser Unterlack dafür, dass sich der Nagel nicht verfärbt. Lackieren Sie Ihre Nägel mit einer dünnen Schicht – das dafür drei Mal. Aber immer
erst, wenn die vorherige Schicht vollständig getrocknet ist. Ein transparenter Überlack verhindert, dass der Lack absplittert. Schritt 5: Feuchtigkeit und nochmals Feuchtigkeit
Das Zauberwort für gepflegte Füsse. Da die Haut an den Füssen wenig Talgdrüsen besitzt und schneller spröde wird, ist es wichtig, dass Sie Ihre Füsse reichhaltig pflegen. Harnstoffhaltige Cremes wie Pedic Care Urea haben einen besonders guten feuchtigkeitsspendenden Effekt und Lotionen mit Salicylsäure helfen, die Hornhaut zu reduzieren. Cremen Sie Ihre Füsse vor dem Einschlafen ein und ziehen Sie Baumwollsöckchen darüber.
Der Fuss- und Beinspray von Pedic Wellness schafft sofort
Erholung. Sprühen Sie den parabenfreien Spray auf Ihre Beine und Füsse und freuen Sie sich auf ein prickelndes, kühlendes und belebendes Erlebnis und lang anhaltende Frische. Herrlich duftet es nach Lemongrass, als wähnten Sie sich gerade am Strand in Thailand. So liegt Ihnen die Welt zu Füssen – wenigstens für ein paar Augenblicke. Pedic ist übrigens die
meistgekaufte Fusspflegelinie in der Schweiz. Rund 42 Produkte sorgen für rundum gepflegte Füsse und Beine.
Schritt 6: Raus aus den Schuhen
Ihre Füsse sind nun perfekt gepflegt und passen in jeden Peeptoe oder Slingback. Am besten für die Füsse ist aber noch immer, barfuss zu laufen. Gönnen Sie sich darum auch mal eine Schuhauszeit. MM
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LEBEN | MM25, 15.6.2015 | 109
Tipps
So beruhigen Sie ein «Schreibaby»
Eine OsteopathieTherapie zeigt oft schnelle Wirkung bei übermässigem Schreien.
Gesundheit
Warum brüllst du, kleiner Löwe? Schreien ist für Babys normal. So können sie Bedürfnisse signalisieren, etwa Hunger oder Schmerz. Wenn das Schreien das normale Mass aber übersteigt, kann das ein Familienglück belasten.
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tarkes Schreien ist ein häufig vorkommendes Beschwerdebild bei Säuglingen. Etwa 15 bis 30 Prozent aller Babys sind in den ersten drei Lebensmonaten betroffen. Als «Schrei baby» wird bezeichnet, wenn ein Kind an drei Tagen pro Woche drei Stunden über drei Wochen unstillbar schreit. Man redet auch von «KolikKindern» oder Drei monatskoliken, was auf Beschwerden im Verdauungstrakt hindeutet. Dies ist aber nur ein Grund für übermässiges Schreien.
Bild: shutterstock
Was sind mögliche Ursachen?
Aki Pekkala, Osteopath D. O., Kinderosteopath, Dipl. Physiotherapeut HF, Medbase Winterthur
Ursachen sind oft unbekannt und werden kontrovers diskutiert. Viele Experten beto nen das Zusammenspiel von körperlichen, psychischen und sozialen Faktoren, die sich wechselseitig verstärken können. Meistens wird auch keine zugrunde liegende orga nische Erkrankung gefunden. Der Säugling schafft es schlicht noch nicht, sich selbst zu regulieren, und wird schnell durch Ein flüsse überreizt. Er reagiert mit Schreien. In den meisten Fällen schwächt sich das nach einigen Wochen ab.
Wenn die Belastung zu gross wird, warten Sie nicht zu lange, suchen Sie sich Unter stützung. Auch wenn medizinisch gesehen alles in Ordnung ist, heisst das nicht, dass Sie nichts machen können. Was kann man dagegen unternehmen?
Eine mögliche Therapie für Schreibabys ist Osteopathie. Diese manuelle Therapie methode ist vor allem bei funktionellen Störungen hilfreich, die sich als Blockaden und Spannungen äussern. Eine Befragung vor der ersten Behandlung gibt Aufschluss über Faktoren, die mit den Beschwerden des Babys zusammenhängen. Die Therapie umfasst sanfte, gezielte Behandlungs techniken. Ziel ist der Abbau körperlicher Spannungen, welche die Selbstregulation erschweren. Oft zeigt sich schon bald eine Wirkung. Osteopathie wird von den Krankenkassen bezahlt, sofern man eine entsprechende Zusatzversicherung hat. Für weitere Behandlungsmöglichkeiten wenden Sie sich bitte an Ihren Kinderarzt, Ihre Hebamme oder die MütterVäter Beratung. MM
Bleiben Sie nicht allein – Kinderarzt, Hebamme, Mütter- und Väterberatung helfen Ihnen gern weiter. Schaffen Sie sich kurze Pausen (auch die Grosseltern können das Baby betreuen) – eine entspannte Mutter wirkt oft als beste Medizin. Reduzieren Sie die Reizüberflutung (z. B. Lärm, viele Besucher) und versuchen Sie einen geregelten Tagesrhythmus (Essen, Schlafen) zu schaffen. Lassen Sie das Kind nicht schreien. Schenken Sie dem Baby viel Zuwendung und Körperkontakt (Babymassage, Tragetuch). Weiterführende Links Osteopathes-suisses.ch/ Schreibabyhilfe.ch Muetterberatung.ch
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Ausgewandert
Von Martigny nach Montreal «Aus meiner Sicht sind die Kanadier kontakt freudiger als die Schweizer. Wenn man zum Beispiel jemanden fragt, wie es ihm gehe, antwortet er nicht nur ‹gut›, wie in der Schweiz. Er fragt auch, ob man selber einen schönen Tag oder so gehabt habe. Punkto Lebensmittel gibt es keine Probleme, mir schmecken die typisch kanadischen Gerichte sehr gut: Elch-Tourtière zum Beispiel, Elchfleisch in Blätterteig, das ist wirklich lecker! Ich finde, in Kanada ist alles sehr viel grösser. Museen und Geschäfte haben oft vier Etagen.
Auch der Schulalltag ist etwas anders: Der Unterricht geht von 8 bis 15.10 Uhr, Mittagspause ist von 11.30 Uhr bis 12 Uhr. In der Schweiz waren es zwei Stunden Pause am Mittag. Hier gehen wir in den ‹Totem› essen. Das ist ein Betreuungsdienst, der von einem Cateringsservice beliefert wird. Das Essen kostet 5.90 Dollar, wenn ich mich richtig erinnere.»
Anfangs mochte Ylian den Winter in Kanada. Heute ist er ihm zu lang.
Kinder
«Mein Team heisst Griffons»
Ylian (11) ist vor drei Jahren mit seiner Mutter nach Montreal in Kanada gezogen. Hier spielt er Fussball. Wie in der Schweiz – aber wegen des Klimas eher in der Halle.
Text: Yvette Hettinger Illustration: Olaf Hajek
Was Ylian bei seiner Ankunft in Montreal vor drei Jahren am meisten überraschte, waren die Eichhörnchen auf der Strasse. «Und später habe ich sogar einen Waschbären hinter dem Haus gesehen», erzählt er. Ylians Mutter ist Fotografin und mit einem Quebecer verheiratet. Die Parks gehören zu den Dingen, die Ylian in der kanadischen Metropole besonders schätzt: «Man kann dort Velo fahren und Skateboarden. Dort mit Freunden zu spielen, macht viel Spass.»
Das trifft sich gut, denn Ylian wohnt ganz in der Nähe des Kennedy-Parks. Er geht oft ins Schwimmbad, das gleich um die Ecke liegt. Nach der Schule widmet er sich seinem grössten Hobby, dem Fussball. Hier heisst es Soccer. «Mein Team nennt sich die Grifons», sagt Ylian. «Im Winter spielen wir in der Halle.» Ach ja, die kanadischen Winter: «Anfangs fand ich sie toll, aber jetzt sind sie mir zu
lang. Die tiefste Temperatur seit unserer Ankunft war minus 46 Grad!» Ylian erkundet Kanada nach und nach: «Ich bin zum Lac SaintJean gefahren, dort sind vor allem die Strände super. Der See selbst wirkt tief, aber in Wirklichkeit kann man bis zur Mitte gehen und auch dort reicht einem das Wasser nur bis zu den Knien.» Wo er später leben möchte, weiss Ylian noch nicht: «Vielleicht werde ich weder in der Schweiz noch in Kanada leben», sagt er. «Ich träume davon, Fussballprofi zu werden.» MM
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Elena (14)
Es ist wie Magie: Du machst ein Foto. Sofort surrt der Apparat los und druckt ein Fotopapier aus. Darauf entwickelt sich vor deinen Augen das Bild. In meiner Kindheit hiess das Polaroid: 1977 wollten wir alle eine Polaroid One Step. Der Spass ist zurück: Heute besorgt man sich eine Instax. Das sind Sofortbildkameras von Fuji. Bunte, stylische Gadgets, die in kürzester Zeit Kultstatus erreicht haben. Kids, die bisher nur Digital
bilder kannten, sind hingerissen: Wow, das ist Fotografie zum Anfas sen! Junge Fotokünstler experi mentieren damit – so wie einst der PopArtKünstler Andi Warhol, der in den Siebzigern Polaroid Porträts von unseren damaligen Idolen machte. Auch eure heutigen Stars, etwa Johnny Depp, spielten als Jugendliche gern mit Polaroid herum. Nun wird dank der neuen Sofortbildkameras an Partys wieder posiert, geknipst und unge duldig mit dem Fotopapier herum
gewedelt, bis es sich entwickelt. Und dann erscheint das Miniwun der, so gross wie eine Kreditkarte. Egal, wie peinlich die Fotos sind: Die Bilder werden nicht gespei chert. Es gibt nur das Original im angesagten Retrolook. Keinen kümmerts, dass jedes Bild über 1 Franken kostet und dass die leeren Filmkassetten samt Batterie viel Sondermüll schaffen. Aber ehrlich gesagt: Mir war das damals auch keinen Gedanken wert. MM
Gabriela Bonin (47) beantwortet
die Fragen ihrer Töchter (14, 9, 7).
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Rätse lspa ss BIST DU REIF FÜR DIE SCHWEIZ?
Denkt ganz fest nach – und ihr werdet die Lösung bestimmt herausfinden.
WER HAT GEBURTSTAG?
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Nina sagt zu Hugo: «Ich habe ein Geschenk für die Tochter der einzigen Schwester meiner Tante.» Hugo schnallts nicht ganz. Wisst ihr, für wen das Geschenk ist?
Tobi weiss: Gemüse und Obst aus der Schweiz sind besonders gesund, weil sie geerntet werden, sobald sie reif sind. Doch wann wächst was in der Schweiz? Tobi will die unterschiedlichsten Sorten in seinen Jahreszeitenkalender eintragen, damit er je nach Saison das beste Gemüse und Obst isst. Kannst du ihm dabei helfen?
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2. Hugo, Tobi, Flix, Fanny und Fanto bekommen ihren Apfel in die Hand. Nina nimmt die Verpackung mit dem verbleibenden Apfel drin.
Rhabarber
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Lösung: 1. Nina hat das Geschenk für sich selbst!
WINTER
Nina hat eine Packung mit sechs Äpfeln. Alle sechs, also Nina, Hugo, Tobi, Flix der Ausserirdische, Fanny die Piratin und Fanto der Geist, möchten gerne einen davon haben. Wie kann Nina jedem einen Apfel geben, auch wenn ein Apfel in der Verpackung bleibt?
Lösung: Winter: Rosenkohl / Frühling: Rhabarber / Sommer: Gurke, Himbeeren / Herbst: Kürbis, Apfel
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LEBEN | MM25, 15.6.2015 | 113
Ob gelb oder rot: Die Farbstoffe in den Tomaten beugen Herz-KreislaufErkrankungen vor. So i(s)st die Jugend
Tipps
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Zum Aufspiessen
So nutzen Sie die Kraft der Tomaten
Im Sommer wird draussen gebrutzelt. Wenn ich durch den Park laufe, sehe ich bei schönem Wetter viele junge Leute beim Gril lieren. Was mir leider auch auffällt, ist, dass auf dem Tisch meist Chips, Süssgetränke und nicht gerade die beste Art von Fleisch stehen – sprich: vor allem Würste.
• Häuten Sie die Tomaten nicht. Die gesunden Pflanzenfarbstoffe sind hauptsächlich in der Schale. • Kleine, son nengereifte, aromatische Tomaten enthalten am meisten Lykopine. • Lykopine und andere Farbstoffe sind hitze resistent und werden beim Erhitzen besser verfügbar. Kochen Sie mit Tomatenmarkkonzentrat, essen Sie Tomatensauce, trinken Sie Tomatensaft. Auch Ketchup ist gut, am besten mit niedrigem Zuckergehalt . • Verzichten Sie auf grüne, unreife Tomaten. Sie enthalten das Nerven gift Solanin, das sich beim Reifen abbaut.
Bild: Keystone
In Zusammenarbeit mit
Das Nachhaltigkeitsmagazin der Migros.
Ernährung
Je reifer, desto besser Tomaten sind des Schweizers liebstes Gemüse. Gut so. Denn sie strotzen
nur so vor Vitamin C und sind gut für den Herzkreislauf. Text: Marianne Botta Diener
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chweizerinnen und Schweizer essen pro Jahr und pro Kopf mehr als 10 Kilo Tomaten. Kalorienmässig gesehen ist das Frucht gemüse ein ausgespro chenes Leichtgewicht: Zwei grosse Tomaten enthalten nur 50 Kalorien (kcal), decken jedoch, roh genos sen, die Hälfte unseres täg lichen VitaminCBedarfs ab. Neben den klassischen roten gibt es auch gelbe, blaue oder orange Tomaten. Sie unterscheiden sich nicht nur in der Farbe, sondern auch in ihren Nährwerten. Deshalb gilt: Am besten ab wechseln und vom breiten
Angebot an Tomatensorten profitieren. Die natürlich vorkom menden Farbstoffe in den Tomaten sind gut erforscht und sehr gesund. Sie gehö ren zu den bioaktiven Subs tanzen und schützen die Pflanze vor schädlichen An griffen durch das UVLicht und andere Umweltfakto ren. Während des Reifevor gangs bilden sich vorwie gend (rote) Lykopine und Carotinverbindungen. Dies wiederum führt zu folgen dem Schluss: Sind Tomaten nicht richtig reif, fehlen bioaktive Substanzen. «Wir wissen, dass eine hohe Aufnahme von Gemüse, das
reich an Carotinverbin dungen ist, das Risiko für Krebs und HerzKreislauf Erkrankungen senkt», sagt Bernhard Watzl vom Max RubnerInstitut in Karls ruhe. Steven J. Schwarz von der Universität North Caro lina konnte nachweisen, dass Lykopine die Herzfunktion und den Herzkreislauf ver bessern sowie der frühzeiti gen Entstehung von Ablage rungen in den Blutgefässen vorbeugen. Klinische Lang zeitstudien, etwa diejenige von Edward Giovannucci von der Harvard Medical School, zeigen zudem, dass Lykopine vor Prostatakrebs schützen können. MM
Dabei geht es mit ein wenig Fantasie genauso fein und obendrein gesünder. Mein Favorit sind Spiesse. Paprika, Tomaten, Zucchini und das Pouletfilet klein schneiden. Danach kommt alles auf die Spiesse, wird gewürzt und auf den Grill geworfen. Schmeckt hervor ragend! Und ist schnell zubereitet. Ein Messer und ein kleines Schneidbrett sind die Küchenuten silien, die man notfalls auch durch Sack messer und Parkbank ersetzen kann …
Andrej Bärtschi (22) aus Bern hat
eine Ausbildung zum Fachmann für Gesundheit absolviert – und selbst 20 Kilo abgenommen.
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LEBEN | MM25, 15.6.2015 | 115
Ihre Frage? E-Mail genügt!
Apples neues Macbook im Videotest.
Ohne diesen Adapter lassen sich keine Geräte in das hauchdünne und federleichte neue Macbook einstöpseln.
Migrosmagazin.ch
reto.vogt@ migrosmedien.ch
Ratgeber
Mail-Backup «Backups von Word und Excel sind kein Problem, Outlook dagegen schon. Gibt es eine Möglichkeit, E-Mails aufzubewahren?» Peter Abplanalp
Digital
Ferrari mit Fiat-Motor
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Das neue MacBook hat zwar eine schnittige Karosserie, der Motor dagegen genügt höchsten Ansprüchen nicht. Doch Apple wäre nicht Apple, wenn das Gerät nicht spannende Neuerungen aufweisen würde. Text: Reto Vogt
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leiner als ein A4-Papier und dünner als das Migros-Magazin: Das neue MacBook von Apple ist ein echter Blickfang. Mit einem Gewicht von 920 Gramm ist es das leichteste Notebook dieser Grösse. Wie bei Apple üblich, überzeugt das Gerät durch seine schlichte Hülle und die stabile und sorgfältige Verarbeitung. Ebenso gut gefällt das neue «Force Touch Trackpad», das auf Mechanik verzichtet und Klicks stattdessen «simuliert». Je nachdem, wie stark Anwender drücken, werden unterschiedliche Aktionen ausgeführt. Nicht ganz zum Chassis à la Ferrari passt der Fiat-Motor: Das MacBook gibts in zwei Versionen. Das um 300 Franken teurere Modell kostet 1700 Franken und bietet einen schnelleren Prozessor und doppelt so viel Festplattenspeicher (512 statt 256 GB). Ansonsten gibts
keine Unterschiede. Insgesamt setzt Apple jedoch weniger auf das Prinzip Leistung, sondern legt den Fokus mehr auf ressourcenschonende Nutzung und die kompakte Bauform. Resultat ist eine akzeptable Batterielaufzeit von über 5 Stunden – auch bei hoher Auslastung. Weil Apple darüber hinaus auf eine aktive Kühlung verzichtet, arbeitet das MacBook praktisch lautlos. Trotzdem ist die Wärmeentwicklung des Geräts erfreulich tief. Weniger positiv: Apple verzichtet auf sämtliche bekannten Anschlüsse. Wie beim iPad gibt es nur einen einzigen. Die verbaute USBC-Buchse dient allerdings im Gegensatz zum Tablet nicht nur zum Strom tanken. Dort könnte man theoretisch auch USB-Sticks, Drucker, DVD-Laufwerke oder einen weiteren Monitor einstöpseln. Das Problem ist nur, dass es bis jetzt
kein kompatibles Gerät gibt. Deshalb bietet Apple zwei Adapter an, die entweder 21 (nur USB) oder 89 Franken (USB, USB-C und HDMI) kosten und nicht im Verkaufspreis inbegriffen sind. Für Anwender mit höchsten Ansprüchen ist das neue MacBook deshalb nichts. Die Notwendigkeit eines Adapters ist unschön, und unter der Haube steckt zu wenig, um vollste Power zu liefern. Dennoch genügt die Kraft für den Alltag locker: Im Test lassen sich moderne Spiele ruckelfrei zocken und Videos mit der hauseigenen Software «iMovie» ohne Einbussen schneiden. Alltägliche Büroarbeiten sind sowieso kein Problem und der Konsum von Videos oder Fotos schon gar nicht. Sie werden auf dem 12-Zoll-Bildschirm kristallklar dargestellt. MM Das MacBook 12 ist bei Digitec.ch ab 1350 Franken erhältlich.
E-Mail-Nachrichten lassen sich aus jedem Programm exportieren und sichern. Bei Outlook (andere bieten ähnliche Funktionen) klicken Sie auf «Datei/ Importieren/Exportieren». In den nächsten Schritten wählen Sie nacheinander «Exportieren in eine Datei» und «Persönliche Ordner-Datei (.pst)». Klicken Sie jetzt Ihren Hauptordner an (meist «Postfach») und definieren den Speicherort für den Export. Legen Sie optional ein Kennwort fest und schliessen Sie den Vorgang per «Fertigstellen/OK» ab. Um die Mails wieder zu importieren, öffnen Sie dasselbe Menü in Outlook (andere Tools entsprechend). Wer zu einem Webdienst wie Gmail wechseln will, braucht in diesem Fall das «Google Apps Migration Tool», Download unter http:// bit.ly/migrationtool
Reto Vogt (30),
Onlineredaktor Migros-Magazin @revogt
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S
chwerelos in der Soleschale schweben und dabei imposante Dreitausender bestaunen: ein Wellnesstraum, der im Aqua Dome – Tirol Therme Längenfeld wahr wird. Das moderne Resort im Herzen des Ötztals punktet auf über 50 000 Quadratmetern mit futuristisch anmutender Wasser- und Saunawelt, Spa und Fitness sowie eigenem Kinderbereich. Gemütlichkeit verspricht das 4-Sterne-Superior-Hotel, für dessen Gäste das preisgekrönte Spa 3000 reserviert ist. «Seit der Eröffnung im Jahr 2004 war der Aqua Dome einer der
wichtigsten Anziehungspunkte im Tirol», sagt dessen Geschäftsführerin Bärbel Frey. Zuletzt wurde der beliebte Alpen-Hot-Spot 2012 um das neue Premium-Spa, zusätzliche 54 Zimmer und sechs Familiensuiten erweitert. Mehr Wellness für einen erholsamen Urlaub zu zweit oder mit der ganzen Familie geht nicht. Zudem will das Ötztal mit seinen Wanderund Sportmöglichkeiten, seiner spannenden Geschichte und puren Natur erkundet sein. In der Umgebung gibts allein in den Klettergärten 700 Routen, und für Biker stehen über 850 Kilometer Radwege zur Verfügung.
Wer die Kraft des Ötztals draussen erspürt hat, wird sie auch drinnen wiederfinden: Etwa im Spa 3000 auf zwei Etagen, das für Hotelgäste reserviert ist. Hier kann die Kraft der Gegensätze bei Sauna- und Spa-Anwendungen mit heimischen Kräutern und Mineralien erspürt werden. Noch mehr regionale Wellness bietet das Beauty & Spa Morgentau mit Behandlungen wie der Ötztaler Steinmassage. Und der Thermendom mit Wasserfall, zwei Thermalinnen- sowie drei schwebenden Schalenbecken gilt als das Aqua-Dome-Wahrzeichen schlechthin. MM www.aqua-dome.at
So machen Sie mit: Per Telefon: Wählen Sie 0901 560 039 (1 Fr./
Anruf ab Festnetz) und nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GEWINNEN, dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Per Postkarte: Senden Sie eine Postkarte (A-Post) mit Ihrem Lösungswort und Ihrer Adresse an MigrosMagazin, «Aqua Dome», Postfach, 8099 Zürich Online: Gratis unter Migrosmagazin.ch/ gluecksgriff Einsendeschluss:
21. 6. 2015. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Mitarbeitende der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Preise, die nicht bis spätestens drei Monate nach Ziehung durch den Gewinner bezogen werden, verfallen ersatzlos.
Freie Meinungsbildung ist ein Grundrecht. Nutzen Sie es. Felix E. M端ller (fem.) Chefredaktor NZZ am Sonntag
nzz.ch/einblicke
LEBEN | MM25, 15.6.2015 | 119
Kreuzworträtsel
Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken!
Gesamtwert 750 Franken!
oder eine von 5 MigrosGeschenkkarten im Wert von je 50 Franken für das grün eingefärbte Feld! Tel. Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD5, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 21.6.2015, 24 Uhr
BLEIBEN SIE MOBIL! MIT UNS.
HERAG AG Treppenlifte Tramstrasse 46 8707 Uetikon am See info@herag.ch www.herag.ch 044 920 05 04
So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD1, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER. Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 21.6.2015, 24 Uhr Teilnahmebedingungen: Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.
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CH-9620 Lichtensteig Tel. 071 987 66 80
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Auflösung Nr. 24: TEFLONPFANNEN
Die Gewinner Nr. 23 finden Sie unter: www.migrosmagazin.ch/raetsel
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LEBEN | MM25, 15.6.2015 | 121
Quiz
Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Wie nennt man das aufeinanderfolgende Betrachten von Internetseiten? O reiten
F
surfen
I
schwimmen
S
Achtel
2. Ein Berg im Zürcher Oberland heisst …? N Schachtel
R Bachtel
3. Für welche Himmelsrichtung steht bei einem französischen Kompass ein O? E
Westen
T
Süden
L
Norden
So nehmen Sie teil
4. In welches Jahrhundert fällt der Grossteil des Viktorianischen Zeitalters? F
14. Jh.
E
17. Jh.
I
Tel. Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD2, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 TASTSINN Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 21.6.2015, 24 Uhr
19. Jh.
5. Welches Land hat als weltweit erstes Cannabis vollständig legalisiert? Z
Uruguay
A Südafrika
R Schweden
6. Wo findet man einen «grünen Mörder»? N Eidechsen
R Spinnen
E
Pilzen
7. Was wird aus Haftfasern einer bestimmten Muschelart hergestellt? E
Meerschaum
I
Seeseide
B Wasserwolle
8. Womit schmückte der franz. Finanzminister Silhouette († 1767) sein Haus? T
Scherenschnitte
E
Seidenteppiche
S
Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite
Banknoten
Lösungswort: 1
2
3
4
5
6
7
8
Gewinner Nr. 22: Madeleine Mühlebach, Dicken SG; Markus von Holzen, Matten bei Interlaken BE; Anita Walker, Naters VS
Auflösung Nr. 23: INSEKTEN
Paroli
Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5. 5 4 3 1
Auflösung Nr. 24: LADEN Gewinner Nr. 23: Rudolf Münger, Grüningen ZH; Marianne May-Zaugg, Wyssachen BE; Gertrud Di Flumeri, Hallwil AG
S
2
B EM E S S E N FUTUR I S T J EW E I L I G J UENGS T E RE I SEBUS R I ES I SCH SAN I EREN S CH E LM I N S T ERN L OS T I ERARZ T 1
2
3
4
So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 OSTEN Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 21.6.2015, 24 Uhr Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite
5
FITNESSWOCHEN Jetzt gibt’s Bewegung à la carte und jeden Tag Kalorienkiller-Kurse nach Wahl. Sie möchten Ihre Ausdauer verbessern, an Ihrer Badi-Figur arbeiten oder neue Fitnesstrends testen? Während der Fitnesswochen im Juli und August können Sie für jeden Wochentag individuelle Lektionen buchen. Eine Auswahl unserer Fitnesskurse: – Aroha – Bauch Beine Po – Bodytoning – Pilates – Piloxing – Power Yoga – Zumba Lektionenpreis: 16 Franken, ab fünf gebuchten Lektionen nur 14 Franken. Wir machen Sie mit unseren Sommerkursen auch fit für Freizeit und Beruf. Alle Fitnesswochen und Sommerkurse finden Sie unter klubschule.ch/sommerkurse.
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5 Kuschel & Verwöhntage „Mercurius“
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• 4 ÜN im DZ mit 4 x Schlemmerfrühstück ab 395 € p. P./DZ • 2 x 3-Gang-,1 x 4-Gang-, 1 x 5-Gang-Menü zzgl. Kurtaxe • 1 x Massage, Duft-Laconium, Thermalwasser-Erlebnisbad 31 °C, Ruheraum-Burgblick • Finnische Stubensauna, Bio-Duft Sauna, Edelstein Dampfbad, Salzstein-Soletherme, Infrarot-Dörrobststube (im Haus)
Wellness-Privathotel Post an der Therme • Sofienstr. 1 D-79410 Badenweiler • www.privathotel-post.de
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3 Tage Entspannung & Erholung
SOMMERGENUSS IN BADENWEILER
In der mit fünf Wellness Stars ausgezeichneten Cassiopeia Therme baden, mit Blick in den Kurpark entspannen, durch duftende Wälder wandern, den Gaumen verwöhnen, im Park der Sinne auf Entdeckungsreise gehen – in Badenweiler ist jeder Sommertag ein Genuss. Jetzt ist der Ort voller Leben, die Cassiopeia Therme lockt mit vielen Extras, es ist bis spät abends herrlich mild und so ist nun auch die ideale Jahreszeit für Tagesausflüge, z. B. nach Freiburg oder in den Schwarzwald. Tipp: Feriengäste erhalten eine Konus-Gästekarte. Mit dieser können Sie in der ganzen Region gratis Bus und Bahn fahren!
Mal kurz reinschnuppern: z. B. Weekend-Relax ab 214 € zzgl. Kurtaxe • 2 Ü/F z. B. im Hotel*** • täglich Cassiopeia Therme: 1 x inkl. Saunalandschaft, Rasulbad, Sand-Lichtbad, Aroma-ÖlMassage, 1 x inkl. Römisch-Irisches Bad und Seifenbürstenmassage Badenweiler Thermen und Touristik GmbH Kaiserstr. 5, D-79410 Badenweiler Tourist-Info: Tel. +49 (0)7632 799 300 touristik@badenweiler.de www.badenweiler.de
Feine Spezialitäten aus Küche & Keller!
• 2 ÜN/Frühstücksbuffet • zur Begrüssung: Obstteller + 1 Fl. Wein Sonnen Edition • 1 x 3-Gang-Menü • 1 x 5-Gang-Romantik-Menü • 1 x Cassiopeia Therme • Konus-Gästekarte
zur Sonne Romantik Hotel & Restaurant S Moltkestr. 4-5 • D-79410 Badenweiler • www.zur-sonne.de
ab 220 €
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4 Tage Genuss pur
239 € • 4 ÜN im grosszügigen DZ oder EZ p. P./DZ mit Balkon oder Terrasse (EZ +30 €) • Gourmet-Frühstücksbuffet zzgl. Kurtaxe • 1 x Cassiopeia Therme Anreise So. oder Mo. • 1 Tag E-Bike „Flyer“ Ambiente, Ruhe, Natur: Traumhafte, sonnige Gartenlage, Panoramablick, grosszügige, helle Zimmer, Beauty & Massagen im Haus, W-Lan, Elektro-Bikes u. v. m. Hotel Neuenfels • Badstr. 18 • D-79410 Badenweiler hotel-neuenfels@t-online.de • www.hotel-neuenfels.de 0049 7632 82030 Drei kulinarische Wellness-Verwöhntage • 3 ÜN/Frühstücksbuffet • Begrüssungs-Sekt 315 CHF • 2 x Abendessen 5-Gang-Wahlmenü p. P. • 1 x Gourmet-Menü mit Aperitif und zzgl. Kurtaxe Weinbegleitung • 1 x Cassiopeia Therme • 1 x Wohlfühlmassage Direkt an Kurpark und Cassiopeia Therme, mit mediterranem Ambiente, Hallenbad, Sauna, Terrasse, Liegewiese. Hotel am Park • Römerstr. 8 • D-79410 Badenweiler 0049 7632 7580 info@hotel-am-park.biz • www.hotel-am-park.biz
LEBEN | MM25, 15.6.2015 | 123
Sudoku
Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3x3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den gelben Feldern von links nach rechts.
8 9
4 5 7 8
2 7 8
2 6 1
7 4
4
6
2 4 5 3 7 8 6 1 9
8 2 1
3 5
9 3
9 6 5
Auflösung Nr. 24: 392
2 3
6 7 3 2 1 9 4 5 8
8 1 9 5 4 6 7 2 3
5 9 1 8 3 7 2 6 4
3 2 4 6 9 5 1 8 7
7 6 8 4 2 1 9 3 5
4 5 2 7 6 3 8 9 1
9 3 6 1 8 4 5 7 2
1 8 7 9 5 2 3 4 6
So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4, gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 123 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 21.6.2015, 24 Uhr
Gewinner Nr. 23: Silvia Kiefer, Trimbach SO; Alessandra Kraft, Hirschthal AG; Andrea Keel, Märwil TG; Monique Griessen, Le Brassus VD; Stéphane Warpelin, Mathod VD
5 7
Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite
Bimaru
Brücken
Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.
Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Brücken dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln 2 3 3 2 miteinander verbunden 1 sein. Verboten: Kreuzun2 3 1 3 gen, diagonale Brücken und mehr als zwei Linien.
1 2 1 1 0 2
2
Auflösung Nr. 24:
5 1
2
4 1
1
1
0
4
0
3
1
3
1
3
4
4
5
2
3
2
3 2
3
3
3
5
1
3
2
Auflösung Nr. 24: 3
1 4
2
2 2
4
3
3 2
3
3
4
1 2 3 2
2
2 5 3 3
3 3 4
3
2 1 3 1 3
2 3 2
3 2 1 2
3 3 1
6 3 4 3
Impressum MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 569 115 Ex. (WEMF 2014) Leserschaft: 2 391 000 (WEMF, MACH Basic 2015-1) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger
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1 2
Meine Welt
ÂŤDer Hof meiner Grossmutter gibt mir viel RuheÂť Mujinga Kambundji ist die schnellste Schweizer Sprinterin. Das grosse Ziel der Bernerin mit kongolesischen Wurzeln: die Olympischen Spiele 2016 in Rio. Text: Reto E. Wild
Bilder: Marco Zanoni
LEBEN | MM25, 15.6.2015 | 127
1 Mein Fluchtort: «Der Bauernhof meiner Grossmutter in Noflen bei Thun BE gibt mir viel Ruhe. Ich geniesse es, draussen in der Natur zu sitzen. Die Geschwister meiner Mutter wohnen in der Umgebung. An Ostern und Weihnachten kommt es zum grossen Wiedersehen.» 2 Mein Trainingsschuh: «Diese Sprint-
schuhe sind neben dem Dress und der Lizenz das Einzige, was ich für meinen Sport benötige. Sie sind von Nike, ich trage die Schuhnummer 40.»
4
3 Mein Restaurant: «Ich gehe nicht oft auswärts essen. Wenn, dann besuche ich meist das ‹Arirang› in Bern. Es ist klein, aber immer voll. Hier treffe ich viele Freunde, und das koreanische Essen ist mega fein. Asiatisches Essen mag ich allgemein sehr gern.»
3
4 Meine Mitbewohnerin: «Meine Eltern sind im Mai 2015 aus unserer Wohnung in ein Haus in der Nähe umgezogen. Ich blieb und habe mit meiner besten Freundin, der BMS-Studentin Debora Véliz (22), eine Zweier-WG gegründet. Dank unserer Eltern kennen wir uns schon seit klein auf.» 5 Meine Sammlung: «Wenn man
Schweizer Meisterin wird, erhält man diese Abzeichen. Inzwischen habe ich über 20 davon. Früher bewahrte ich alle in meinem Schrank auf, heute in einer Kiste. Als Botschafterin des Migros-Sprints wurde ich von der Migros drei Jahre lang gesponsert.»
5
6 Mein Trainingsort: «Das Leichtathle-
6
Bild: Remo Neuhaus/SI
Name:
Mein Lieblingsprodukt: «Ich habe
sehr gerne Kaffee, im Sommer als Erfrischung Eiskaffee. Den von der Migros mag ich am liebsten.»
Mujinga Kambundji (23) Sternzeichen: Zwilling Wohnort : Liebefeld bei Köniz BE Beruf und Lebenslauf: Ich bin als Tochter eines Kongolesen und einer Bernerin aufgewachsen. Ich studiere Betriebswirtschaft und bin Profisportlerin. An der EM
2014 in Zürich habe ich mit 11,20 Sekunden einen neuen Schweizer Rekord über 100 Meter sowie kurz darauf mit 22,83 Sekunden einen über 200 Meter aufgestellt. An der Hallen-EM im März gelang mir ein weiterer Rekord: 7,11 Sekunden über 60 Meter. Für die WM 2015 habe ich mich letzte Woche qualifiziert.
tikstadion Wankdorf ist neben Mannheim mein zweiter Trainingsort. Hier in Bern trainiere ich schon, seit ich 13 Jahre alt bin. Nachmittags sind hier viele Athleten. Das schätze ich. Weil ich oft auf dem Sportplatz bin, kann ich auch meinen Freundeskreis aufbauen und mich austauschen.» Mein Ziel: «Ich möchte über 100 und 200 Meter sowie mit der Staffel an den Olympischen Spielen in Rio 2016 meine
beste Leistung abrufen können. Was das konkret heisst, kann ich noch nicht sagen − ich stehe mitten in einer sportlichen Entwicklung.»
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