SATIRIKERINNEN 110
Ausgabe Zürich, AZA 8021 Zürich
Olga Tucek und Nicole Knuth begeistern halb Europa. www.migrosmagazin.ch, vormals WIR BRÜCKENBAUER
Nr. 23, 6. Juni 2011
Bilder Severin Nowacki, Daniel Winkler
EMMENTALER GIEL 48
QUIZMANIA 65
Das Wissensspiel ist auch online ein Hit. SCHWINGERKÖNIGE 68
Wenger und Abderhalden zeigen dem Grill den Meister.
Hoselupf mit Mättu
Seit zwei Jahren steigt Matthias Widmer ins Sägemehl. Und bereits ist er einer der besten Jungschwinger im Kanton Bern.
Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Kundenforum: Tel. 044 - 278 53 23 / mitgliederdienst@gmz.migros.ch
JETZT IN IHRER MIG JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR
DAS GRILLSPE. ZbisI2A7.6L.2.011 Vom 31.5
10.15 statt 12.70
Alle Monini Olivenöle 20 % günstiger z. B. Classico, Extra Vergine, 1 Liter
30% lausch-App Die Migros-Grillp hen Funktionen! mit vielen nützlic TM r iPhone fü d oa nl ow D Gratis TM ter: und Android un /grillplausch www.migros.ch
2.85 statt 3.60
Gesamtes Pancho Villa Sortiment 20 % günst iger z. B. Tor tilla Chips Chili, 150 g
–.95 statt 1.20
Gesamtes Part y Nuss Sort iment 20 % günstiger z. B. Part y Erdnüsse, gesalzen, 250 g
5.250 statt 7.5
Heinz-Ketchup im Duo-Pack normal oder hot 30 % günst iger z. B. Heinz Ketchup Classic, 700 g
3.50
Terra Chips Toscana Oliven 100 g
ROS: GRILLPLAUSCH.
3.20
Baked Potatoes Schweiz, Tragtasche à 2,5 kg
2.65 statt 3.25
Opt igal Pouletschnitzel Schweiz, 2 Stück, per 100 g
50%
7.80
statt 15.60
Kalbsbratwürste, TerraSuisse 6 Stück, 840 g
MGB www.migros.ch W
VOM 7.6. BIS 13.6.2011 ODER SOLANGE VORRAT
3.80 statt 4.75
Alle Anna’s Best Antipast i 20 % günstiger z. B. Oliven mit Weichkäse, 150 g
4.500 statt 5.3
Lammnierstück Australien/ Neuseeland, per 100 g
3.20
Rispentomaten Schweiz, per kg
2.95
TerraSuisse Rinds- Grillplat te Schweiz, per 100 g
8.90
Grill mi Makrelenfilet Grillschale Wildfang aus dem Nordostatlantik, 295 g
7.90 Universal Grillzange 41 cm
4 | Migros-Magazin 23, 6. Juni 2011
MENSCHEN
EDITORIAL
Im Land des Vergessens Zebrowski steht Kopf Die Jugend bläst zum Angriff Schweizer Öko-Rakete
Hans Schneeberger, Chefredaktor
Die härteste Probe
Das sparsamste Hochleistungsfahrzeug beschleunigt in fünf Sekunden von null auf hundert. Zu Besuch bei den Erfindern des E-Tracers in Winterthur.
Sie ist die neue Geissel der Menschheit, und sie macht allen Angst.
M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros. ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif
12 20 26 38
Alzheimer weckt die Furcht vor dem totalen Verlust der Identität. Schon sind 100 000 Menschen in der Schweiz von diesem schleichenden Zerfall aller geistigen Fähigkeiten betroffen, bis in 40 Jahren dürften es 300 000 sein. Alzheimer, der neue Schrecken der Gesellschaft. Die Persönlichkeit von Alzheimer-Kranken erscheint wie ein grosses Puzzle, bei dem nach und nach zufällig einzelne Teile rausgenommen werden. Bis die Person irgendwann nur noch in Fragmenten oder gar nicht mehr zu erkennen ist …
INTERVIEW
Thomas Kastl
40
Der neue Chef von Konzertveranstalter Good News über seinen legendären Vorgänger André Béchir.
NEUES AUS DER MIGROS
Migros als Talentscout
48
Quizmania Das historische Migros-Bild
65 67
Lara Gut ist auch dank der Migros ein Skistar. Doch auch Matthias Widmer und Mujinga Kambundji haben Talent.
Gerade Angehörige haben bei Alzheimer-Patientinnen und
-Patienten eine riesige Last zu tragen. Liebe und Hingabe wird auf die härteste Probe gestellt. Vor allem dann, wenn man die Patienten nicht einer – vermeintlich – seelenlosen Gesundheitsmaschinerie aussetzen will. Alzheimer-Kranke sind je nach Stadium der Veränderung unberechenbar. «Demenz ist pure Anarchie», sagt der Leiter des Heims für Demenzkranke Sonnweid in dieser Ausgabe. Wie aufreibend der Umgang mit Demenz für Kinder und Partner ist, zeigt das Migros-Magazin an drei Beispielen (Seite 12).
Fähigkeit, vom Äusseren einer Person Schlüsse auf ihre Persönlichkeit zu ziehen. Doch funktioniert dies wirklich? Wir haben die erfolgreiche Physiognomin Tatjana Strobel mit dem Bild unserer Redaktorin Anna-Katharina Ris auf die Probe gestellt. Das Resultat fiel aus, wie man es von Sternzeichen-Typologien kennt: Man ist erstaunt, wie präzise die Beschreibung ist – und am Schluss doch nicht sicher, ob sie nicht auch auf viele andere Personen zutreffen würde … Doch lesen Sie selbst (Seite 92)!
hans.schneeberger@migrosmagazin.ch
Bilder Christian Benedikt, Lukas Mäder, Renate Wernli
Ein ganz anderes Thema: «Physiognomik» bezeichnet die
12| Im Land des Vergessens
Ruth Brändle (links) ist dement. Das stellt Tochter Ruth vor ganz neue Herausforderungen.
Anzeige
Für nur 39.– nie mehr 08/15 auf dem Teller. 80049526
Ein Jahresabo der Saisonküche für nur Fr. 39.– gibt es auch unter www.saison.ch/de/abo
Guter Geschmack hat immer Saison.
DIESE WOCHE
|5
DAS BESTE
Königsdisziplin Grillieren
Huft statt Hüfter und Grillzange statt Weiberhaken: Die Schwingerkönige Abderhalden und Wenger grillieren.
68
Wie gutes Schweizer Brot entsteht 72 Alles gegen den grossen Durst 74 Spass und Spiel 76
SAISONKÜCHE
Grillieren beim Fassmacher
78
Geniessen wie am Spiess
82
Gerhard Benninger ist Küfer. Auf einem seiner Weinholzfässer brät er mit dem Migros-Magazin Pouletbrusthäppchen. Liebevoll arrangierte Grillspiesschen bringen Abwechslung ins Barbecue.
IHRE REGION Neues aus Ihrer Genossenschaft 85 26| Die Jugend bläst zum Angriff 20| Zebrowski steht Kopf
Janick Zebrowski ist der beste Schweizer Breakdancer. Wenn er sich verbiegt, staunt die Welt.
Die überalterte Dorfmusik hat ausgedient, es lebe die jugendliche Blaskapelle. Am Eidgenössischen Musikfest in St. Gallen gehen 22 500 Bläser an den Start. Die jüngste ist die neunjährige Rebecca Röthele.
BESSER LEBEN
Über den weiblichen Bierranzen 91 In Form: Gesichtsunterricht 92
Physiognomin Tatjana Strobel schaut Tina Turner und Gölä ins Gesicht und weiss, wie sie wirklich sind.
Familie: Pubertät und Depression 99 Je früher Jugendliche mit Depressionen behandelt werden, desto mehr kann man dagegen unternehmen.
Garten: Den Garten vergolden
101
Goldlack, Goldregen und Co. bringen den Garten zum Leuchten.
Auto: Der Lexus CT 200h
103
Die noble Tochter von Toyota bringt einen Kompaktwagen mit Hybridantrieb auf den Markt.
RUBRIKEN Migros-Woche Leserbriefe Auf ein Wort Bild der Woche Kolumne: Der Hausmann Glücksgriff Rätsel/Impressum
UNSERE WELT Nicole Knuth und Olga Tucek
7 Nächte ohne Hotelservice Unterkunft in Studio oder Wohnung Freier Eintritt in die Thermalbäder
756. 7 Frühstücksbuffet 1 Raclette Abend oder 1 Balancemenu Zugang zur Sauna / Fitness
Ovronnaz / VS - 027 305 11 00 - info@thermalp.ch - www.thermalp.ch
110
Die Zürcher Satirikerinnen sind lustig und erfolgreich. Die Preisträgerinnen des Salzburger Stiers zeigen dem Migros-Magazin ihre Welt.
Anzeige
Ferien Thermalbäder Alpen
7 11 18 25 36 107 109
JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 7.6. BIS 20.6.2011 ODER SOLANGE VORRAT
NEU
1.90
Skai-Q Kaugummi Aqua Mint oder Red Fruit nun in zwei neuen Geschmacksrichtungen t und grösserem Forma g 31 , ich ältl erh
NEU
2.60
Pelican Fischstäbchen Dorsch, MSC, tiefgekühlt in der praktischen 5er-Packung, 150 g
NEU
5.60
M-Classic Beef-Bacon er urg e-B Chees r oder Hot-Beef-Burge tiefgekühlt, die beiden Burger eignen sich für den Grill oder die Bratnpfanne, z. B. Beef-Baco Cheese-Burger, 360 g
Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.
NEU
4.60
Farmer Soft Heidelbeere & Brombeere, aha weicher, glutenfreier Getreideriegel, 6 Riegel, 150 g
NEU
2.40
M-Classic Prima Frutta gefüllte Bonbons mit g Fruchtgeschmack, 200
NEU
4.20
M-Classic Frelitta Nut Crunch crunchy Brotaufstrich mit extravielen knusprigen Haselnussstück g 400 n, che
NEU
NEU
4.90
Boccia Pralinés mit zartschmelzender Nougatcreme und einer ganzen Haselnuss, umhüllt mit einer Waffel und Milchschokolade, 200 g
11.90
Actilife Artischocke, Brennnessel oder Löwenzahn naturreine Heilpflanzensäfte, 200 ml
MGB www.migros.ch W
WORAUF WARTEN SIE NOCH?
Migros-Magazin 23, 6. Juni 2011
Neue Ideen für einen Klassiker
Gerade eben haben sich die Migros-Kundinnen und -Kunden an der Ideenfindung und der Entwicklung zweier neuer Migros-Konfitüren beteiligt. Nun ist ihre Kreativität erneut gefragt: Das Fünfkorngebäck Blévita von 1969 soll eine neue Form oder einen neuen Geschmack bekommen. Wer hat eine Idee? Teilnehmen können Sie online auf Migipedia unter www.migipedia.ch.
MIGROSWOCHE
|7
FRISCH IN DER MIGROS
Sommerhäppchen
Geselliges Beisammensein mit Freunden und Verwandten ist jetzt an lauschigen Sommerabenden wieder voll im Trend. Da schaut schon mal der eine oder die andere spontan vorbei. Unser Tipp für schnelle Apérohäppchen, die auch höheren Temperaturen standhalten: In der Migros gibt es Parmesan in unterschiedlichen Formen, etwa als mundgerechte Bröckli oder fertig gehobelt. Servieren Sie dazu Weintrauben, Feigen oder Dörrbirnen. Der Kontrast von salzigem Käse und süsser Frucht entfaltet kleine Geschmacksexplosionen auf der Zunge. Wir wünschen Ihnen genussvolle Sommerabende!
Bilder: bab.ch/StockFood, zvg
AUS DER REGION MIGROS AARE
SCHNAPPSCHUSS DER WOCHE Keiner zu jung, um ein Migros-Kind zu sein. «Letzte Woche sass mein sieben Monate alter Sohn Raúl zum ersten Mal in einem Migros-Wägeli. Natürlich musste ich das fürs Familienalbum festhalten», schreibt Leserin Bernarda Souto aus Beinwil am See AG.
Mit ihrer Herzform und ihrem unverwechselbaren Geschmack ist die Erdbeere eine der sinnlichsten aller Beerensorten. Sie betört den menschlichen Gaumen und ist heute beliebter denn je. Erdbeeren sind in erster Linie ideale Zutaten für süsse Nachspeisen. Auf festlichen Torten, im süssen Coupe Romanoff, im erfrischenden Frappé oder im Fruchtsalat machen sie immer eine gute Figur. Aber sie liefern auch wertvolle Vitamine und Mineralstoffe. Erdbeeren sollten möglichst bald nach der Ernte verzehrt werden, da sie nicht lange lagerfähig sind und rasch faulen. Die Erdbeeren der Migros Aare werden täglich frisch gepflückt und in die Filialen geliefert. Sie stammen grösstenteils aus der Region und haben vom 7. bis zum 20. Juni Hochsaison.
Sinnlich leichter Genuss
MGB www.migros.ch W
JETZT GANZES MOZZARELLA-SORTIMENT DAUERHAFT IM PREIS GESENKT.
ZUM BEISPIEL: Mozzarella Alfredo, 150 g Mozzarella Galbani, 400 g Mozzarella Alfredo maxi, 250 g Mozzarella Perle Alfredo, 150 g Léger Mozzarella, 150 g Mozzarella Alfredo Stange,300 g Mozzarelline Alfredo, 20 x 8 g aha! Mozzarella laktosefrei, 150 g Mozzarella Galbani, 150 g Mozzarella di Bufala, 200 g
SEIT 29. DEZEMBER 2010 HAT DIE MIGROS
PRODUKTE DAUER-
HAFT IM PREIS GESENKT. IN DER MIGROS GIBT’S IMMER MEHR FÜRS GELD.
ALTER PREIS IN CHF
NEUER PREIS IN CHF
PREISREDUKTION IN %
1.75 4.90 3.95 2.50 1.95 3.45 2.60 2.45 1.90 4.90
1.60 4.55 3.70 2.35 1.85 3.25 2.45 2.35 1.80 4.75
8,6 % 7,1 % 6,3 % 6,0 % 5,1 % 5,8 % 5,8 % 4,1 % 5,3 % 3,1 %
MIGROSWOCHE
Migros-Magazin 23, 6. Juni 2011
Ein Herz für Fische
Die Migros macht sich nicht nur für nachhaltigen Fischfang stark, sondern unterstützt neu auch artgerechte Fischzuchten.
D
ie Migros ist Mitglied der WWF Seafood Group und setzt sich für nachhaltigen Fischfang ein. Sie hat gefährdete Sorten aus dem Sortiment genommen und ihr Angebot an Bio- und MSC-Fisch ausgebaut. Nun geht sie aber noch einen Schritt weiter und unterstützt die Initiative Aquaculture Stewardship Council. ASC ist 2009 vom WWF mitbegründet worden, um nachhaltige Fischzuchten zu fördern.
50 Prozent aller konsumierten Fische stammen aus Zuchten.
50 Prozent des weltweit konsumierten Fisches stammen aus Zuchten. Bio-Fisch ist zwar die umweltverträglichste Variante, aber nur wenige Fischzuchten produzieren biologisch. Deshalb ist es äusserst wichtig, dass Standards für konventionelle Betriebe eingeführt werden. Dies hat sich ASC zum Ziel gesetzt. «Es ist uns ein grosses Anliegen, auch die nicht biozertifizierte Ware aus umweltverträglicher Aquakultur beziehen zu können», sagt Migros-Marketingchef Oskar Sager dazu, «deshalb unterstützen wir ASC bereits in ihren Anfängen.» Vorerst geht es um die Zuchten mit den zwölf wichtigsten Fischarten wie Pangasius, Tilapia oder Lachs. Mehr Infos: www.ascworldwide.org
NEWS
Bilder: swiss-image.ch, Marine Harvest, zvg
Neu: M-wayShop in St. Gallen
M-way, die Spezialistin der Migros für Elektromobilität, hat ihren zweiten Laden eröffnet. Der erste befindet sich in Zürich, ein zweiter neu an der St. Leonhardstrasse 20 in St. Gallen. Er ist als reiner Zweiradshop konzipiert. Der Laden bietet eine ausgewählte Palette an Elektro-Velos, -Rollern und -Motorrädern. Ausserdem gibt es im Laden eine Velowerkstatt, in der Kundinnen und Kunden ihre Elektro-Fahrräder reparieren lassen können. Neben den Filialen in Zürich und St. Gallen will M-way dieses Jahr noch ein bis zwei weitere Geschäfte eröffnen — entweder in Bern, in Basel, in Genf oder in Lausanne.
Sommerfrische Lange, warme Sommertage stehen vor der Tür. Im Flachland steigen die Temperaturen dabei oft so hoch, dass die erfrischende Kühle der Schweizer Berge umso mehr lockt. Hotelplan bietet ab sofort attraktive Sommerpauschalen ab 375 Franken für Ferien-, Wellnessoder Sporttage mit der ganzen
Familie in Graubünden und im Berner Oberland an. Der Flyer «Attraktive Sommerpauschalen» von Hotelplan ist in jeder Hotelplan- und TravelhouseFiliale und in den Lounges von Globus Reisen sowie in jedem guten Reisebüro erhältlich.
Mehr Infos: www.hotelplan.ch
|9
Erquickende Ausflüge in die sommerlichen Berge: Der neue Hotelplan-Flyer.
R EXKLUSIV FÜ M TE S Y -S DAS DELIZIO Migros präsentiert:
CAFFÈ CHICCO D’ORO IN DER DELIZIO-KAPSEL!
EINE GOLDENE GESCHMACKSHOCHZEIT
Hier haben sich zwei gefunden: Caffè Chicco d’Oro und Delizio machen gemeinsame Sache und verbinden sich zum einzigartigen, praktischen Kaffeegenuss. Geniessen Sie jetzt die drei beliebtesten Kaffeemischungen von Chicco d’Oro aus Ihrer Delizio-Kaffeemaschine! www.delizio.ch
Alle Delizio Chicco d’Oro Sorten Gültig vom 7.6. bis 20.6.2011
Delizio gibts in Ihrer Migros
LESERBRIEFE
Migros-Magazin 23, 6. Juni 2011
| 11
MM 22: «Treue ist eine Illusion», Interview mit Roman Maria Koidl über Männer, die fremdgehen.
«Scheisskerl trifft zu» Grinsend habe ich das Interview über die Treue gelesen. Natürlich schauen Männer Pornos, Frauen auch – einfach etwas versteckter. Natürlich gehen Männer fremd – Frauen auch – einfach ein wenig diskreter. Natürlich gibt es Männer, die nur das eine wollen – Frauen pflücken sich auch gelegentlich Männer nur für das eine – einfach etwas smarter. Und natürlich gibt es die grosse Liebe, und stellt sie sich tatsächlich ein, ist es nicht mehr wichtig, wer wem wann mit wem gedanklich oder real treu oder untreu war.
Roman Maria Koidl ist überzeugt: 95 Prozent der Männer tun es auch in anderen Betten.
Susanne Oertle Gisler, 9030 Abtwil
Am Mann ist nichts zu beschönigen. Er ist ein Mensch und damit halt eben höchst unvollkommen. Aber – auch wenn das Roman Maria Koidl mit einem Nebensatz abtut – zu jedem fremdgehenden «Scheisskerl» gehört ein weibliches Pendant. Und dieses ist in meinen Augen kein bisschen besser als der männliche Beziehungsbrecher. Eins erscheint mir heute aber einfach zu simpel: immer bloss den Mann zu verunglimpfen.
Hans Lenzi, 8134 Adliswil
Ich bin schockiert über die Aussagen von Herrn Koidl. Von wegen 95 Prozent der Männer würden bei Gelegenheit fremdgehen. Natürlich versucht dieser Mann sich mit seinen Klischees eine goldene Nase zu verdienen. Nicht jeder Studierte ist glaubwürdig. Ich bin weiblich, 28 Jahre alt, verheiratet, kein hässliches Entlein. Mein Mann fühlt sich mir nicht unter- oder überlegen und umgekehrt auch nicht. Es ist genau wie das
«Auch Frauen pflücken sich Männer nur für das eine — einfach ein wenig smarter.»
Susanne Oertle Gisler, 9030 Abtwil
Klischee, Frauen könnten nicht parken und Männer nicht zuhören. Und dass der Mann jetzt dank dem Migros-Magazin auch noch mehr von diesen Büchern verkauft und unsichere Frauen
das noch glauben werden, macht mich wütend. Haben wir nicht andere Sorgen? Zafer Waser,
6003 Luzern
Ich empfinde die Aussagen im Interview sowohl als männer- als auch als frauenfeindlich. Männer werden als notorische Fremdgänger, Frauen als dumm dargestellt. Die Aussage, dass alle Männer untreu sind, erscheint geradezu eine Rechtfertigung fürs Fremdgehen zu sein. Sozusagen ein Freibrief. Diese Haltung ist äusserst gefährlich. Jeder sollte sich bewusst sein, welch tiefe Verletzungen er seinem Partner durch einen solchen Vertrauensbruch zufügt. Weiter drängen sich mir folgende Fragen auf: Warum ist nur von fremdgehenden Männern die
Rede? Was ist mit untreuen Frauen? Was ist nun das Fazit? Männer haben keine Skrupel, ihre Frauen schamlos zu belügen und zu betrügen? Somit bliebe den Frauen lediglich eine intakte lesbische Partnerschaft! Oje, liebe Männer, ich hoffe sehr, dass ihr nicht alle so armselige Wesen seid! Barbara Müller, per Mail
Ein wahres Thema. Ich selber war mit so einem verheiratet, der nach zweijähriger Ehe mit meiner Freundin ins Bett ging und mich nach der Scheidung dann noch angezeigt hat. Zum Glück hatte ich Gütertrennung vereinbart. Heute ist er in vierter Ehe mit einer Russin verheiratet. Scheisskerl trifft zu.
M. K. (Name der Redaktion bekannt)
Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.
12 | Migros-Magazin 23, 6. Juni 2011
Flavio Kreis liebt seine Frau Bettina immer noch. Heute aber eher wie ein Vater sein Kind.
Ein langer, schwieriger Abschied
Angehörige von demenzkranken Menschen müssen mit ansehen, wie ihre Liebsten abtauchen in die Welt des Vergessens. Vier Betroffene erzählen.
MENSCHEN DEMENZ
A
uf den Fotos, die im Zimmer über ihrem Bett hängen, blickt Bettina Kreis (62) mit wachen, strahlenden Augen. Sie sitzt auf dem Deck eines Schiffs, der Wind bläst ihr die halblangen blonden Haare aus dem Gesicht. Das war vor sieben Jahren, sie war bereits krank. Es war der Sommer, an dem sie ins Heim kam. Bettina Kreis sieht heute immer noch gleich aus, aber sie strahlt nicht mehr. Sie kann auch nicht mehr sprechen. Sie sitzt neben ihrem Mann Flavio Kreis auf dem Bettrand und starrt unbeteiligt hinaus in den Garten des Heims. «Die Frau, die ich einmal geheiratet habe, ist verschwunden», sagt Flavio Kreis, ein sportlicher, schlanker Mann von 65 Jahren, und streicht ihr zärtlich über den Kopf. «Bisch ä Schöni.» Bettina Kreis war 52, als die Krankheit sich in ihr Leben schlich. Sie arbeitete als Dekorateurin für Damenmode, er war Manager in einem Pharmaunternehmen. Es war eine schöne Ehe, jeder hatte seine Rolle: Sie war die Kreative, er der Zahlenmensch. Abends luden sie oft Freunde ein. Am Schluss war all das kaputt, die Vertrautheit, das geordnete Leben, die Freundschaften. Am Schluss wollte Flavio Kreis sich von seiner Frau trennen. Sie hatte sich verändert, er verstand sie nicht mehr. Dass sie an Demenz erkrankt war, wussten damals beide noch nicht. Sie log ihn an. Sie arbeitete unzuverlässig, verlor Kunden, machte Schulden. Kein Tag verging mehr ohne Streit.
Mit der Diagnose kehrte die Liebe zurück
Zwei Jahre ging das so. Dann brachte Flavio Kreis seine Frau zum Arzt, der sie sofort an die Memory-Klinik nach Basel weiterleitete, eine Institution, die auf Früherkennung von Demenz spezialisiert ist. Die Diagnose sei für ihn schrecklich, aber auch eine Erleichterung gewesen, sagt er. Jetzt konnte er sich das Verhalten
| 13
«Ich werde meine Frau überleben, ich darf mich nicht zu sehr an sie binden.»
Flavio Kreis
seiner Frau erklären, jetzt kehrte auch die Liebe wieder zurück. «Viele warten zu lang, bevor sie zum Arzt gehen», sagt Birgitta Martensson, Geschäftsführerin der Schweizerischen Alzheimervereinigung. Es gibt Warnzeichen, etwa Orientierungsprobleme oder Probleme mit der Sprache, Vergesslichkeit, Probleme mit einfachen Routineaufgaben wie Rechnungen zahlen, aber viele Kranke und Angehörige ignorieren sie. «Sie haben Angst vor Demenz, wollen es nicht wahrhaben», sagt Martensson. Dabei wäre eine frühe Diagnose wichtig, sie würde den Betroffenen viel Leid ersparen, weil sie sich gezielt Hilfe holen könnten (siehe Interview auf Seite 17). Flavio Kreis wollte seine Frau zunächst nicht in ein Heim geben, obwohl ihm die Ärzte dazu rieten. «Meine bis vor Kurzem noch so selbständige Frau in ein Heim? Ich tat mich schwer mit diesem Gedanken», sagt er. Zwei Jahre lebte Bettina Kreis noch zu Hause. Er arbeitete weiterhin 100 Prozent. Ein Riesenstress sei das gewesen, sagt er. Seine Frau sei zum Kind geworden. Unselbständig, unkontrollierbar. Irgendwann sei er nur noch erschöpft gewesen. Wenn Flavio Kreis davon erzählt, zittert seine Oberlippe. Seit September 2004 lebt Bettina Kreis in der Sonnweid in Wetzikon ZH, einem Heim speziell für Demenzkranke. Flavio Kreis wollte sie auf keinen Fall in einer Demenzstation eines normalen Alters- und Pflegeheims unterbringen. «Wer weiss,
Sofort nd buchen u
10r% en !
Hier gibt’s 495.– s pa
Romantische Wachau–Wien
Wohnen in der Barockstadt St. Pölten Unesco-Weltkulturerbe Wachau ■ K & K-Residenzstadt Wien ■ Fakultativ: Fahrt mit der Mariazeller Schmalspurbahn
ab Fr.
ab Fr. 495.–
freie Plätze 745.–
Ostsee und Hansestädte
Hansestädte Hamburg, Wismar, Rostock und Lübeck Ostseebäder Kühlungsborn und Warnemünde ■ Schwerin – die Garten- und Seenstadt ■ Fakultativ: Mecklenburger Seenplatte
■
■
■
ab Fr.
ab Fr. 745.–
■
Ihr Reiseprogramm
Ihr Reiseprogramm
1. Tag: Schweiz – Anreise nach St. Pölten. 2. Tag: Unesco-Weltkulturerbe Wachau mit Melk, fakultativer Donau-Schifffahrt und Weindegustation. 3. Tag: Ausflug Kaiserliches Wien mit Stadtrundfahrt und Führung Schloss Schönbrunn. 4. Tag: Barock- und Jugendstilstadt St. Pölten und fak. Fahrt Mariazeller Schmalspurbahn. 5. Tag: St. Pölten–Schweiz. Am Morgen heisst es Abschied nehmen. Rückfahrt via Salzburg, Inntal und Arlbergtunnel zu den Einsteigeorten.
1. Tag: Schweiz – Anreise Hannover. 2. Tag: Hannover – Hansestadt Hamburg mit Stadtbesichtigung und Hafenrundfahrt – Abends Ankunft in Wismar wo wir vier Nächte wohnen. 3. Tag: Wismar, Ausflug Schwerin mit Altstadtrundgang. 4. Tag: Wismar, Ausflug Ostseebäder Kühlungsborn, Heiligendamm und Bad Doberan. Dampfbahnfahrt und Hansestadt Rostock. 5. Tag: Wismar, fak. Ausflug Mecklenburger Seenplatte. 6. Tag: Wismar – Lübeck – Fulda. 7. Tag: Fulda – Schweiz.
Pro Person in Fr.
Katalog-Preis
Sofort-Preis
5 Tage inklusive 3 x Halbpension
585.–
525.–
Reduktion Reise 1–2
– 30.–
Reisedaten Sonntag – Donnerstag 1: 31.07.–04.08. 2: 14.08.–18.08.
3: 28.08.–01.09. 4: 11.09.–15.09.
Pro Person in Fr.
Katalog-Preis
Sofort-Preis
7 Tage inklusive Halbpension
860.–
775.–
Reduktion Reise 1– 2
5: 02.10.–06.10. 6: 09.10.–13.10.
– 30.–
Reisedaten Sonntag – Samstag 1: 12.06.–18.06. 2: 26.06.–02.07.
3: 10.07.–16.07. 4: 17.07.–23.07.
Mittelalterliche Städte Rothenburg ob der Tauber und Dinkelsbühl ■ Unesco-Weltkulturerbe Residenz Würzburg ■ Schifffahrt durch das Fränkische Weinland ■ Fakultativ: Panoramafahrt Altmühltal
ab Fr.
■
7: 07.08.–13.08. 8: 14.08.–20.08
Internet Buchungscode: tost
Internet Buchungscode: twach
Romantische Strasse
5: 24.07.–30.07. 6: 31.07.–06.08.
495.– ab Fr. 495.–
Südböhmen und Prag Südböhmens Natur und grandiose Baudenkmäler Böhmerwald und Krumau ■ Die «Goldene Stadt Prag»
ab Fr.
■
455.– ab Fr. 455.–
■
Ihr Reiseprogramm
Ihr Reiseprogramm
1. Tag: Schweiz – Anreise via Ulm nach Nördlingen an der Romantischen Strasse, wo wir vier Nächte wohnen. 2. Tag: Mittelalterliche, romantische Städtchen Rothenburg ob der Tauber und Dinkelsbühl. 3. Tag: Fakultativer Ausflug Altmühltal. 4. Tag: Fränkisches Weinland mit Würzburg, Mainschifffahrt und Weindörfer. 5. Tag: Nördlingen−Romantische Strasse–Renaissance- und Barockstadt Augsburg – Rückfahrt in die Schweiz.
1. Tag: Schweiz – Fahrt nach Budweis. 2. Tag: Panoramafahrt Böhmerwald mit Unesco Stadt Krumau. Abends Ankunft in Prag, wo wir drei Nächte wohnen. 3. Tag: Prag mit Altstadtbesichtigung und Karlsbrücke. 4. Tag: Fakultative Besichtigung des Prager Burgberges mit Veitsdom und Altem Königspalast. 5. Tag: Prag – Rückfahrt in die Schweiz.
Pro Person in Fr.
Katalog-Preis
Sofort-Preis
Pro Person in Fr.
Katalog-Preis
Sofort-Preis
5 Tage inklusive 3 x Halbpension
585.–
525.–
5 Tage inklusive 3 x Halbpension
550.–
495.–
Reduktion Reise 3
Reduktion Reise 1– 2
– 30.–
– 40.–
Reisedaten Sonntag – Donnerstag
Reisedaten Sonntag – Donnerstag
1: 26.06.–30.06. 2: 10.07.–14.07.
1: 07.08.–11.08. 2: 14.08.–18.08. 3: 04.09.–08.09.
3: 24.07.–28.07. 4: 07.08.–11.08.
Busreise mit modernem Komfort-Fernreisebus Unterkunft in guten Mittel- und Erstklasshotels Abfahrtsorte Burgdorf, Basel, Aarau, Baden-Rütihof , Zürich-Flughafen , Winterthur, Wil Nicht inbegriffen Zuschläge für Einzelzimmer, Fakultative Ausflüge, Annullationsschutz Auftragspauschale Fr. 20.– pro Person. Entfällt bei Buchung über www.twerenbold.ch ■
■
Detailprogramme unter 056 484 84 84 oder www.twerenbold.ch
7: 02.10.–06.10.
Internet Buchungscode: tsuep
Internet Buchungscode: troma
Reisekomfort
4: 11.09.–15.09. 5: 18.09.–22.09. 6: 25.09.–29.09.
■ ■
SOFORT-PREISE* ca. 50 % der Sitze buchbar bis max. 1 Monat vor Abreise Bei starker Nachfrage: Verkauf zum KATALOG-PREIS. * Keine Reduktion von Zuschlägen
Jetzt buchen: 056 484 84 84 oder www.twerenbold.ch
Twerenbold Reisen AG · Im Steiacher 1 · 5406 Baden
MENSCHEN DEMENZ
Migros-Magazin 23, 6. Juni 2011
ob das Personal dort entsprechend geschult ist?» Das fragt sich auch Birgitta Martensson von der Alzheimervereinigung. «Immer mehr Altersund Pflegeheime haben eine eigene Demenzstation. Aber was heisst das schon? Es gibt keine Definition, keine Standards, weder für die Infrastruktur noch für die Ausbildung des Personals.» Seit Jahren fordert die Alzheimervereinigung vom Bundesrat eine nationale Demenzstrategie, die solche Fragen endlich einheitlich regeln würde (siehe Box unten). Bisher ohne Erfolg. Jeden Sonntag besucht Flavio Kreis seine Frau. Öfter will und kann er nicht. «Ich werde meine Frau überleben, ich darf mich nicht zu sehr an sie binden, mein Leben geht weiter.»
Die Organisation der Unterstützung braucht Zeit
Nicht jeder ist bereit, sich so intensiv um seinen demenzkranken Angehörigen zu kümmern, wie Flavio Kreis in den ersten Jahren der Erkrankung seiner Frau. Es kommt auch immer darauf an, wie das Verhältnis in der Familie war, bevor die Demenz auftrat. Seit sie denken kann, herrscht zwischen Ruth Brändle und ihrer Mutter eine schwierige, distan-
| 15
«Ich könnte meine Mutter nicht waschen, zwischen uns gab es nie diese Nähe.»
Ruth Brändle
zierte Beziehung. Ruth Brändle (62), perfekt geschminkt und gekleidet, ist geschieden und wohnt wie ihre Mutter seit vielen Jahren in Locarno. Treffpunkt ist ein Café am Bahnhof. Leise spricht sie über ihr Verhältnis zur Mutter. «Ich wurde auf Leistung getrimmt, Herzlichkeit hatte keinen Platz.» Vor fünf Jahren, mit 85, erkrankte die Mutter, die ebenfalls Ruth Brändle heisst, an Demenz. Sie ist immer noch sehr selbständig,lebtalleinineiner2½-ZimmerWohnung. Auf die Frage, ob sie ihre Mutter irgendwann zu sich nehmen und pflegen würde, schüttelt die Tochter heftig den Kopf. Allein die Vorstellung, ihre Mutter zu waschen, erscheine ihr sinnwidrig. «Ich könnte meine Mutter nicht waschen, zwischen uns gab es nie diese Nähe.» Die Tage verbringt die Mutter in einem Tageszentrum. Morgens und abends, am Samstag auch nachmittags, kommt jemand von
Den Sonntag verbringen Ruth Brändle und ihre Tochter gemeinsam.
der Spitex, hilft beim Waschen, Ein- und Auskleiden, bereitet das Essen zu, verabreicht die Medikamente. Einmal pro Woche ist die Putzfrau da. Ruth Brändle selbst macht am Samstag den Einkauf für die Woche und bringt ihn am Sonntag zur Mutter. Dann trinken sie zusammen Kaffee. Mehr Zeit will sie mit ihrer Mutter nicht verbringen. «Es sieht vielleicht so
aus, dass ich mich zu wenig kümmere», sagt Ruth Brändle, «aber das stimmt nicht. Ich organisiere die ganze Unterstützung.» Das sei nicht Nichts. Vom Café am Bahnhof ist es nur ein Katzensprung bis zur Wohnung der Mutter. Ruth Brändle läutet und tritt ein. Die Begrüssung: zwei angedeutete Küsse auf beide Wangen,
Bis 2050 gibt es in der Schweiz 300 000 Demenzkranke Bei einer Demenz wird das Gehirn fortlaufend zerstört, es funktioniert nicht mehr richtig. Das Gedächtnis ist bei jeder Form der Demenz beeinträchtigt. Zusätzlich haben die Betroffenen oft Mühe zu sprechen, zu handeln, Menschen und Gegenstände zu erkennen oder alltägliche Dinge zu planen. Alzheimer ist eine Form der Demenzkrankheit. Was genau zur Demenzerkrankung führt, ist unklar. Sie lässt sich
nicht verhindern, stoppen oder heilen. Medikamente können manche Symptome jedoch einschränken und hinauszögern. Nach Schätzungen der Schweizerischen Alzheimervereinigung leben heute 107 000 Menschen mit Demenz in der Schweiz sowie 300 000 Angehörige. Bis 2050 muss mit 300 000 Demenzkranken gerechnet werden. 40 Prozent der erkrankten Personen leben in Heimen, 60 Prozent
zu Hause. Dieser Anteil könnte massiv schrumpfen (zunehmende Erwerbstätigkeit der Frauen, Distanz zwischen Wohnorten), sodass immer mehr Demenzkranke auf kostspielige Heimplätze angewiesen wären. Demenzkrankheiten verursachen Kosten von 6,3 Milliarden Franken jährlich, wobei eine Betreuung zu Hause um 20 Prozent günstiger ist als im Heim. Die Alzheimervereinigung verlangt eine nationale Demenz-
strategie. Es gelte, Strategien und Mittel zu finden, damit die Betroffenen, ihre Angehörigen wie auch Pflegefachpersonen das tägliche Leben mit der Krankheit so gut wie möglich meistern können. Gleiches fordern zwei Motionen, die der Nationalrat am 12. April einstimmig unterstützte. Nun werden die Motionen an den Ständerat überwiesen. Mehr Infos unter www.alz.ch
16 | Migros-Magazin 23, 6. Juni 2011
keine Umarmung. Die Mutter, eine gepflegte Dame, sieht viel jünger aus als ihre 90 Jahre. Während des Besuchs sitzt sie auf der Couch, wirkt abwesend, sagt kaum etwas. Heute sei ein guter Tag, sagt die Tochter, meistens sei ihre Mutter schwieriger. Die Demenzkrankheit führt bei den Angehörigen zur Ausnahmesituation. Nach jahrelanger Betreuung zu Hause schlittern viele in einen Erschöpfungszustand. Andere wie Ruth Brändle sehen sich mit der eigenen Vergangenheit konfrontiert, mit der schwierigen Beziehung zur Mutter. Noch gibt es zu wenig Hilfsangebote, die für die Angehörigen die Situation erträglicher machen würden. Ruth Brändle hat Glück. Sie kann sich das Hilfsnetzwerk, das sie um ihre Mutter herum aufgespannt hat, nur leisten, weil der Kanton sie unterstützt. So übernimmt er etwa einen Grossteil der Kosten für das Tageszentrum. «Jeder Kanton handhabt das anders», sagt Birgitta Martensson von der Alzheimervereinigung. Es gibt Kantone, die keine Tageszentren subventionieren, in denen der Patient schnell mal bis zu 120 Franken pro Tag zahlen muss. Für viele Betroffene und ihre Angehörigen ist das zu viel. Sie müssen auf Hilfe verzichten. «Wir fordern, dass die Unterstützungsangebote für alle Angehörigen finanziell tragbar sind. Es kann nicht sein, dass sich einige Angehörige kaputtpflegen, nur weil sie sich keine Hilfe leisten können.»
Die neu entdeckte Zärtlichkeit zum Vater
Auch bei den Geschwistern Janine und Gerald Vannaz kam die Vergangenheit wieder hoch, als der Arzt ihnen 2005 mitteilte, ihr Vater sei demenzkrank. «Wir hatten zu unserem Vater ein ganz schlechtes Verhältnis», sagt Janine Vannaz (41). Die Mutter starb, als die beiden noch Kinder waren. Der Vater habe sich nie um sie gekümmert.
Bis vor Kurzem konnte Claude Vannaz (Mitte) noch selbst auf dem Akkordeon spielen. Nun denken seine Kinder
Jetzt sitzt der Vater Claude Vannaz (72) auf einer Bank im Garten des Demenzheims Sonnweid in Wetzikon. Er spricht nicht mehr, und nur selten blickt er seinen Kindern ins Gesicht. Immer wieder nimmt er einen Kieselstein vom Boden und will ihn sich in den Mund stecken, und jedes Mal nimmt der Sohn zärtlich seine Hand, flüstert ihm ins Ohr: «Nein, Papi, das ist kein Brot.» Sie hätten allen Grund gehabt, den Vater mit der Krankheit allein zu lassen, sie hatten ja seit Jahren keinen Kontakt mehr zu ihm. «Stattdessen tat er uns unglaublich leid», sagt Gerald Vannaz (45) ein ruhiger, nachdenklicher Mensch. Obwohl beide berufstätig sind und Kinder haben, entschieden sie sich damals gegen ein Heim. Der Vater sollte so lang wie
«Seitdem unser Vater krank ist, führen wir oft tiefe Gespräche.»
Gerald Vannaz
möglich in seiner eigenen Wohnung leben. Sie teilten sich die Arbeit auf. Janine Vannaz organisierte Spitex, Haushalthilfe, Essensdienst und kümmerte sich um die Administration. Ihr Bruder war fürs Duschen, Baden, Rasieren zuständig. Diese intime Nähe zum Vater sei eigenartig gewesen, sagt er. Aber auch schön, wie eine zweite Chance, der Beginn eines
liebevolleren Verhältnisses. Es zerriss ihnen beiden das Herz, als der Vater vor drei Jahren dann doch ins Heim musste. Spricht man mit Angehörigen, kommt irgendwann der Moment, in dem sie sich fragen, wie Demenz ihre Liebsten verändert hat. Wo ihre Liebsten jetzt sind, was sie fühlen und denken. Die meisten wissen keine Antwort. Das ist vielleicht das Schwierigste für die Angehörigen von Demenzkranken: dieser Schwebezustand, diese Unklarheit. Man kann die Frage aber auch andersherum stellen: Wie verändert Demenz die Angehörigen? Da ist bei den Geschwistern Vannaz die neu entdeckte Zärtlichkeit zum Vater. «Seitdem unser Vater krank ist, führen wir oft tiefe Gespräche», sagt Gerald Vannaz.
MENSCHEN DEMENZ
| 17
«Demenz ist pure Anarchie» Michael Schmieder (56) ist Leiter des Heims für Demenzkranke Sonnweid in Wetzikon ZH. Dort leben 150 Patienten, je nach Schweregrad der Krankheit in Wohngruppen, im Heim oder in der gemeinschaftlichen Intensivstation.
Michael Schmieder, viele Menschen fürchten sich vor Demenz. Gunther Sachs hat sich aus Angst vor einer beginnenden Demenz letzten Monat das Leben genommen. Sie sind täglich von Demenzkranken umgeben. Macht Ihnen das nicht manchmal Angst?
Dafür gibt es keinen Grund. In all den Jahren habe ich nur wenig Kranke mit einem schwierigen Krankheitsverlauf erlebt. Ihr Verhalten zeigte viel Angst, vielleicht, weil sie sich ihrer Demenz teilweise noch bewusst waren. Aber die meisten Menschen, die hier leben, scheinen zufrieden zu sein. Vieles, was uns im Alltag Sorgen bereitet, etwa Geldsorgen, ist für einen Demenzkranken nicht mehr wichtig. daran, es zu verschenken.
Auch über die Vergänglichkeit des Lebens. Denn auch das hat sich durch die Demenz des Vaters verändert: Das Pläne schmieden für später ist dem Wunsch gewichen, nichts mehr aufzuschieben. «Unser Vater verschob seine Träume immer auf die Zeit nach der Pensionierung. Keinen einzigen hat er realisieren können.» Janine und Gerald Vannaz haben sich fest vorgenommen, ihr Leben jetzt zu leben. Texte Yvonne Staat Bilder Renate Wernli
www.migrosmagazin.ch Infos zum Krankheitsverlauf, Fakten und literarische Schilderungen von Betroffenen.
Ist unser Bild von Demenz zu negativ?
Ja, aber ich verstehe das. Unser Leben basiert auf Normen, plötzlich kommt eine Gruppe, die sich an nichts mehr hält, weil sie nicht mehr weiss, was gilt. Demenz ist pure Anarchie. Nur 40 Prozent der Demenzkranken leben in einem Heim, die Mehrheit wird von den Angehörigen zu Hause betreut. Welche Erfahrungen machen Sie mit Angehörigen?
Wir erleben alles, leider auch viel Missbrauch. Rache kommt häufig vor. Etwa die Ehefrau, die ihren demenzkranken Mann schikaniert. Er betrog sie jahrelang, jetzt ist er ihr ausgeliefert, jetzt lässt sie ihn ihre Rache spüren. Viele Familien zerstreiten sich komplett. Ein Beispiel: Der Vater erkrankt an Demenz. Die Tochter wurde vom Vater missbraucht, dem Sohn hingegen vermachte er das Geschäft. Zwei völlig unterschiedliche Perspektiven auf die Frage, was mit dem Vater pas-
sieren soll. Heim oder nicht? Was darf es kosten?
te. Solche Gedanken sind Alarmsignale.
Viele Angehörige sind einfach überfordert mit der Pflege.
Heute leben über 100 000 Menschen mit Demenz in der Schweiz, im Jahr 2050 werden es gemäss Studien dreimal so viele sein. Bisher haben wir nur über die Angehörigen gesprochen. Was macht eigentlich die Politik?
Die meisten holen sich zu spät Hilfe. Dabei wäre es wichtig, sich unmittelbar nach der Diagnose in ein Netzwerk einzubringen, das einen begleitet. Ich rede von Tageskliniken, Spitex, Essensdienst, Selbsthilfegruppen für Angehörige. Oder Tag/NachtStationen, wo die Angehörigen die Kranken auch mal abgeben können, um zu verschnaufen. Zweimal drei Wochen Ferien pro Jahr, das brauchen Angehörige mindestens in der Anfangsphase der Pflege. Wenn es in der Nähe keine Netzwerke gibt?
Machen Sie im Dorf, bei den Verwandten und Freunden bekannt, dass Ihr Angehöriger demenzkrank ist. Bitten Sie um Hilfe. Auch so kann man sich ein Netz organisieren. Was erleichtert den Umgang mit Demenzkranken im Alltag?
Nichts zu verlangen ist das A und O. Viele Demenzkranke können die einfachsten Routineaufgaben nicht mehr erledigen. Sie werden aggressiv, wenn man sie darauf anspricht. Niemand wird gern mit etwas konfrontiert, was er nicht kann. Am besten sind einfachste Aktivitäten wie Spazieren gehen oder Singen. Wann sollten sich Angehörige Gedanken darüber machen, ob ein Heim nicht doch die bessere Lösung ist?
Wenn sie auf Dauer Überlastungssymptome zeigen. Wenn sie beispielsweise denken, dass es eigentlich besser wäre, der oder die Kranke würde sterben, weil man dann endlich Ruhe hät-
Die kümmert sich überhaupt nicht! Die Schweiz hat, im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Ländern, keine nationale Demenzstrategie. Es existiert kein Plan, wie wir mit diesen Menschen umgehen, wie wir sie betreuen sollen. Demenzkrankheiten verursachen bereits heute Kosten von 6,3 Milliarden Franken pro Jahr. Wie sollen wir das in Zukunft finanzieren? Was wären die Aufgaben einer nationalen Demenzstrategie?
Zuerst müsste man sich überlegen, welches Bild von Demenz wir in unserer Gesellschaft wollen. Das ist wichtig, weil wir uns damit auch zu etwas verpflichten. Wenn wir bestimmen, dass die Bedürfnisse von Demenzkranken nicht den üblichen Bedürfnissen von alten Menschen entsprechen, verpflichten wir uns, dementsprechende Angebote und Institutionen zu schaffen. Spezielle Heime und Wohngruppen, Tages- und Nachtzentren, Angebote für die Angehörigenschulung. Es bräuchte auf nationaler Ebene zudem ein Gremium, das die ethische Dimension der Krankheit erfasst. Demenzkranke sind höchst verletzliche Menschen. Wir brauchen endlich einen ethischen Leitfaden. Michael Schmieder leitet die Sonnweid seit 25 Jahren. Das Heim gilt weltweit als eine der besten Demenzeinrichtungen. Mehr Infos: www.sonnweid.ch
18 |
AUF EIN WORT
FRAU DER WOCHE
Migros-Magazin 23, 6. Juni 2011
PATIENTENVERFÜGUNG
«Es geht um die Wochen danach» Die Kunsthistorikerin Bice Curiger (63) leitet als Kuratorin die diesjährige Biennale in Venedig, die am Samstag ihre Pforten geöffnet hat. Curiger ist Kuratorin am Kunsthaus Zürich und Chefredaktorin der Museumszeitschrift der Londoner Tate Gallery. Die 54. Biennale dauert bis zum 27. November. Den Schweizer Pavillon in den Giardini gestaltete der für Provokationen bekannte Künstler Thomas Hirschhorn.
MANN DER WOCHE
Schweizer Nord Ein Schweizer führt unsere nördlichen Nachbarn künftig aufs Glatteis: Jakob «Köbi» Kölliker wird Trainer der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft. Der 58-jährige Bieler war neun Jahre Assistent beim Schweizer Nati-Team und ist erst der zweite Schweizer Trainer einer ausländischen Nati.
Der Ärzteverband FMH und die Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) lancieren diese Woche eine Kampagne. Diese fordert, dass jeder eine Patientenverfügung hinterlegen soll. Warum, erklärt Martin Siegemund (47), Chefarzt Anästhesie und Intensivmedizin am Kantonsspital Baden AG. Martin Siegemund, warum ist es so wichtig, dass alle eine Patientenverfügung ausfüllen?
Wenn jemand nicht mehr sagen kann, welche Behandlungen er will und welche nicht, sind wir Mediziner froh, existiert eine schriftliche Verfügung. Sonst müssen wir uns auf Angehörige verlassen. Die aber geben nicht immer den Willen des Patienten wieder, sondern unabsichtlich oft ihre eigenen Wünsche. Haben Sie ein Beispiel?
Ein Motorradfahrer hat eine schwere Kopfverletzung, ist nicht mehr ansprechbar. Er wird schwerst pflegebedürftig bleiben, nichts mehr selber machen können und vor sich hindämmern. Er wusste schon immer, dass er so nicht leben möchte, und besprach dies mit seiner Ehefrau. Verschlechtert sich nun sein Zustand weiter, stellt sich die Frage: Sind weitere Therapien im Sinne des Patienten, oder verlängern wir nur sein Leiden gegen seinen Willen? Das ist für den Arzt und vor allem für die Ehefrau eine extreme Belastung. Der Verunfallte kann uns keine Antwort mehr geben. Ausser er hat eben, als er noch gesund war, seinen Willen dargelegt.
Was muss in einer Patientenverfügung stehen?
Der Lebensentwurf in Stichworten. Was ist ihm wichtig, und was versteht er unter Lebensqualität? Genügt es ihm, zu essen und vor dem Fernseher zu sitzen, oder ist völlige geistige und körperliche Autonomie für ihn zwingend? Wir müssen uns ein Bild machen können. Ein Arzt ist verpflichtet, Leben zu erhalten. Kommen Sie nicht mit dem Gesetz in Konflikt, wenn Sie nicht alles Menschenmögliche unternehmen?
Die Frage ist, welche Lebensqualität der Patient später haben wird. Wieso soll ich ihn zu einem Leben zwingen, das er in dieser Form nicht haben möchte? Pflegebedürftig, im Heim, rund um die Uhr an einer Beatmungsmaschine, nicht bei Bewusstsein. Wenn er seine Wünsche vorher aufschreibt, gibt er mir als Arzt die Möglichkeit, nicht alle Therapien, die möglich wären, auszuschöpfen. Darum geht es. Nicht darum, dass ich zu bequem oder zu feige wäre, eine Entscheidung zu treffen. In der Musterverfügung steht, es gehe um Massnahmen, die «nur noch das Sterben und Leiden verlängern». Woher weiss ein Arzt, wann dieser Zeitpunkt erreicht ist?
Damit keine Missverständnisse aufkommen: Die Patientenverfügung ist bei einem Spitaleintritt oder einer Notfalleinlieferung nicht wichtig. In einer solchen Situation tut der Arzt selbstverständlich alles, um das Leben zu erhalten. Es geht um die Wochen
danach, in denen klar wird: Diesem Menschen wird es nie mehr besser gehen, er wird nie mehr richtig autonom werden. Und wenn der Mensch sehr jung ist, wie der verunfallte «Wettendass?»-Kandidat Samuel Koch?
Er wäre trotz Patientenverfügung noch am Leben. In der Akutphase tut man immer alles, um jemanden am Leben zu erhalten. Kommt es vor, dass jemand mit Ihnen hadert, weil Sie ihn am Leben erhalten haben?
Die Möglichkeit besteht und damit muss ein Arzt leben.
«Bei einem Notfall tut der Arzt natürlich alles, um Leben zu erhalten.» Haben viele Schweizer bereits eine Patientenverfügung?
Laut Schätzungen sind es unter zehn Prozent. Viele wissen gar nicht, dass es das gibt. Andere haben Angst, sie würden im Akutfall nicht behandelt. Diese Angst ist unbegründet. Und Sie selbst, haben Sie eine Patientenverfügung?
Ich muss gestehen: nein. Meine Familie weiss zwar, was ich möchte. Aber jetzt ist wohl auch für mich der Moment, das schriftlich festzuhalten. Ruth Brüderlin Muster für Patientenverfügungen zum Herunterladen unter: www.fmh.ch
Bilder Christoph Chammartin/Rezo, Gaetan Bally/Keystone, Frank Leonhardt/DPA/Keystone
Schweizerin Süd
Schöne Ferien...
... herrliche Sommer- und Herbstreisen
Wanderferien an der zauberhaften Küste am Rande Europas
Südtirol – Dolomiten 6-Dolomiten-Pässe Rundfahrt – Meran – Kaltern – Bozen 27.6.–30.6.11
4 Tage HP
Hotel mit Blick über den Atlantik Köstliche einheimische Fischspezialitäten ■ Der südwestlichste Punkt des europäischen Festlandes
■
Fr. 419.–
■
Faszination Nordkap
Stockholm – Helsinki – Polarkreis – Hammerfest – Tromsö 3.7.–15.7.11 13 Tage HP/ZF Fr. 2529.–
Andorra – Pyrenäen
Merixtell – Engolasters-See – Val de Nuria – Brücke von Millau 18.7.–23.7.11 6 Tage HP Fr. 789.–
Baltikum
Tallinn – Riga – Vilnius – Klaipeda – Kurische Nehrung 25.7.–3.8.11 10 Tage HP/ZF Fr. 1899.–
Normandie – Bretagne
Orleans – Fougères – Saint-Malo – Mont-Saint-Michel 7.8.–12.8.11 6 Tage HP/ZF Fr. 989.–
Wachau – Wien – Graz
Wels – Stift Melk – Krems – Wörthersee – Velden 15.8.–20.8.11 6 Tage HP/ZF****Hotels Fr. 839.–
Dresden – Spreewald – Berlin Chemnitz – Cottbus – Potsdam – Leipzig Fr. 789.– 22.8.–27.8.11 6 Tage HP****Hotels
R E I S E N M I T N I V E A U
Polen-Masuren-Rundreise
Berlin – Stettin – Danzig – Warschau – Krakau – Breslau Fr. 1429.– 2.9.–11.9.11 10 Tage HP****Hotels
Adriatische Riviera
Cervia, Sonne und Meer – Superior****Hotel Gambrinus 19.9.–25.9.11 7 Tage HP****Hotel Fr. 709.–
Sardinien wunderschöne ****Hotel-Anlage Alghero – Nuoro – Barbagia – Costa Smeralda Fr. 989.– 2.10.–8.10.11 7 Tage ****Hotel
Dalmatiens Schätze
Opatija – Kvarner Bucht – Mandarinenernte – Dubrovnik 10.10.–16.10.11 7 Tage HP****Hotels Fr. 829.– Buchungstelefon KA 100% RE
033 821 13 53
www.rubi-reisen.ch Einsteigeorte: Interlaken, Spiez, Thun, Bern, Zürich, Luzern, Basel
! e Plätze i e r f h c Jetzt no
Algarve
O N L I N E B U C H U N G
1. Tag: Hinflug Zürich – Faro via Lissabon mit TAP Portugal. 2. Tag: Küstenwanderung. Kurze Busfahrt nach Nossa Sra. da Rocha. Auf unserer Wanderung entlang der bizarren Felsformationen erhalten wir einen ersten Eindruck der berühmten Küste. In einem gemütlichen Fischerbeizli in Benagil geniessen wir das Mittagessen. Im Dörfchen Carvoeiro haben wir Zeit zur freien Verfügung. Wanderzeit ca. 2 ½Std. 3. Tag: Serra de Monchique. Busfahrt durch die verschiedenen Vegetationszonen hinauf in die fruchtbare Serra de Monchique. Wir erwandern Terrassenkulturen, Macchia und Eukalyptuswälder und erklimmen einen Gipfel, der uns mit einer schönen Aussicht belohnt. Unterwegs gemeinsames Picknick. Anschliessend Rückfahrt zum Hotel. Wanderzeit ca. 4 ½ Std. 4. Tag: Silves. Nach kurzer Fahrt ins Hinterland beginnen wir unsere Wanderung über sanfte Hügel durch den Frucht- und Gemüsegarten der Algarve nach Silves. Nach dem Mittagessen Möglichkeit für einen Bummel durch die ehemalige Hauptstadt der maurischen Provinz Algarve. Wanderzeit ca. 3 ½ Std. 5. Tag: Cabo de São Vicente. Fahrt nach Vila do Bispo und Wanderung zum Cabo de São Vicente, dem südwestlichsten Punkt des europäischen Festlandes mit herrlichem Ausblick auf die Felsen der Küste. Danach kurze Fahrt nach Sagres, wo wir ein typisch portugiesisches Mittagessen geniessen. Am Nachmittag Busfahrt nach Lagos mit einem Spaziergang durch die lebendigen Gassen. Wanderzeit ca. 3 Std. 6. Tag: Serra de Caldeirão. Fahrt zur Kirche São Lourenço in Almancil und weiter zum Städtchen Loulé. Besuch des lebendigen Wochenmarktes. Weiter gehts per Bus nach Barranco Velho in der Serra de Caldeirão. Durch Stein- und Korkeichenwald führt unsere Wanderung entlang einer Krete. Unterwegs Picknick bei einer alten Windmühle. Weiterfahrt mit dem Bus nach Alte und Zeit, das schmucke Dorf zu besichtigen. Wanderzeit ca. 3 Std. 7. Tag: Praia do Castelo. Vom Hotel aus wandern wir durch ausgewaschene Canyons, vorbei an verträumten Buchten an einen idyllischen, für die Felsalgarve typischen Badestrand. Weiter folgen wir den Klippen entlang bis nach Praia do Castelo. Je nach Wunsch kann zu Fuss oder mit dem Bus nach Albufeira zurückgekehrt werden. Rest des Nachmittags zur freien Verfügung. Wanderzeit ca. 2 ½ Std. 8. Tag Rückflug Faro–Zürich via Lissabon mit TAP Portugal.
8 Tage ab Fr. inklusive Halbpension
1690.–
Daten und Preise
Fr.
Teilnehmerzahl min. 12 Pers./max. 25 Pers. Samstag–Samstag 03.09.11–10.09.11 1790.– 10.09.11–17.09.11 1790.– 17.09.11–24.09.11 1690.– 24.09.11–01.10.11 1690.– 01.10.11–08.10.11 Garantiert 1690.– 08.10.11–15.10.11 Garantiert 1690.– Internet Buchungscode
waalga
Verlängerung 1 Woche im Doppelzimmer mit Frühstück, ohne Transfer zum Flughafen. Hotel Boa Vista, Albufeira 320.– Unsere Leistungen
Linienflüge gemäss Programm Flughafentaxen Begleitbus während der ganzen Reise Unterkunft im Hotel Boa Vista in Albufeira, Basis Doppelzimmer, Halbpension Alle aufgeführten Wanderungen, Ausflüge, Eintritte und Besichtigungen Bedienungsgelder (ohne fak. Trinkgelder) IMBACH-Reiseleitung und Wanderführung
Nicht inbegriffen
Zuschlag DZ zur Alleinbenützung Annulierungskosten- und Assistance Versicherung
Fr. 140.– 62.–
Wander-Informationen Wanderungen leicht bis mittel. Es sind einige kürzere Steigungen zu überwinden. Badegelegenheit. Ihr Ferienhotel Das Hotel Boa Vista (off. Kategorie 3 Sterne) liegt ruhig und etwas erhöht, mit Ausblick auf Küste und Meer, nur wenige Gehminuten vom Ortszentrum und Meer entfernt. Das Hotel verfügt über einen Swimmingpool. Alle Zimmer sind mit Bad oder Dusche/WC, Telefon, Radio, TV, Minibar, Klimaanlage, Safe sowie Balkon mit Meersicht ausgestattet.
Programmänderungen vorbehalten!
3 %
Jetzt buchen:
Tel. 041 418 00 00 · www.imbach.ch Imbach Reisen AG · Zürichstrasse 11 · CH-6000 Luzern 6 · info@imbach.ch
20 | Migros-Magazin 23, 6. Juni 2011
Auf dem Sprung
Er steht häufig kopf, sein Publikum tut es immer. Janick Zebrowski ist der beste Breakdancer der Schweiz. Für seine Leidenschaft hätte er fast die Lehre abgebrochen.
E
in später Freitagnachmittag. Basels Strassen sind zunehmend verstopft. Auch vor dem Jugendtreffpunkt Soca, wie man hier das Sommercasino nahe dem Hauptbahnhof nennt, herrscht reger Verkehr. Junge Männer treffen sich nach der Arbeit, trinken Bier, rauchen Verbotenes und bereden Versautes. Man gibt sich locker, und man gibt sich Mühe, möglichst finster dreinzublicken.
Wenn er tanzt, staunen selbst die schweren Jungs
Teil dieser Szene ist der Basler Janick Zebrowski, 25 Jahre alt. Er ist es gewohnt, inmitten versammelter Coolness zum Mittelpunkt zu werden. Seit Anfang Jahr gilt er als der beste Breakdancer der Schweiz. Am Festival Au-delà des préjugés in Lausanne, der inoffiziellen, aber in der Szene anerkannten Solo-Schweizer-Meisterschaft im «1 vs. 1», wurde er zum Champion 2011 gekürt. Bereits drei Mal gewann er davor mit seiner Tanzgruppe, der Breakdance-Crew Ruff’n’X, den Schweizer-MeisterTitel im Team. Jetzt hat er den Thron auch als Einzeltänzer erklommen. «Es war die Erfüllung eines Traums», sagt Zebrowski. Als er vor dem Sommercasino ein paar Müsterchen seines Könnens zum Besten gibt, vergessen die schweren Jungs glatt, weiter zu bluffen. Vor mehr als zehn Jahren ist Janick Zebrowski mit dem Breakdance in Kontakt gekommen. Noch länger ist Hip-Hop seine musikalische Vorliebe. Eine Sze-
ne, in der man damals nicht nur konsumierte, wie Zebrowski erklärt: «Wer Hip-Hop mochte, trug auch selbst etwas zu dieser Kultur bei.» Und dieser Breakdance «flashte» ihn so sehr, dass er dafür alles andere vernachlässigte. Es kam zu Problemen in der Schule und schliesslich zum Ultimatum der Eltern: voller Einsatz, auch in der Schule – oder Auszeit, Abstand von Freunden und Tanz. Zwei Jahre verbrachte Zebrowski in der Folge in einem Internat im Berner Oberland. Was er damals nicht verstand, lobt er heute als gute Entscheidung seiner Eltern: «Es war das Richtige im richtigen Moment, die nötige Notbremse», sagt Zebrowski. In ihm reifte die Einsicht, wie wichtig schulische und berufliche Abschlüsse sind. «Gerade in der Schweiz, wo einem Zeugnis oft mehr Wert beigemessen wird, als dem effektiven Können eines Menschen», kritisiert Zebrowski «das System».
Auch beim Fotografieren kann man sich ausdrücken
Dem Tanzen hat er jedoch weder während des Internataufenthalts noch danach abgeschworen. Im Gegenteil: Nach seiner Rückkehr startete er erst richtig durch. Er besuchte die Diplommittelschule, «weil sie mir wenig abverlangte und entsprechend viel Zeit fürs Tanzen liess». Er trainierte unablässig, zeigte sich bald schon an Wettbewerben, in denen sich die Breakdancer im direkten Duell – sogenannten Battles – messen. Mit zunehmendem Wettkampferfolg.
Spins, Freezes und Jumps: Zebrowski mixt alles zu einem ganz eigenen Stil.
MENSCHEN BREAKDANCER
| 21
«Ich will meinen Tanz tanzen, egal, wer mir gegenübersteht oder wer mir zusieht.»
Wettbewerbsfrage: Wer war Leonardo da Vinci? Ein Löwe aus dem Dschungelbuch Tobis galaktischer Sandstaubfreund Ein grosser italienischer Maler und Ingenieur Kennst du die richtige Antwort? Klicke sie bis am 26. Juni 2011 an: www.lilibiggs.ch/europapark. Viel Glück! Die Gewinner werden persönlich benachrichtigt. Keine Barauszahlung der Preise. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt.
www.lilibiggs.ch
Das gibt es zu gewinnen: 1. Preis: Traumaufenthalt in Europas beliebtestem Freizeitpark: Zwei Tage Europa-Park inklusive Übernachtung in einem der parkeigenen 4-Sterne-Erlebnishotels für zwei Erwachsene und zwei Kinder. Weitere Preise: 100x je ein Familieneintritt für einen Tagesausflug in den Europa-Park (max. 4 Personen). Sommersaison: Der Europa-Park ist vom 9. April bis am 6. November 2011 täglich von 09.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Längere Öffnungszeiten gegebenenfalls während der Hauptsaison. Alle Informationen unter Tel. 0848 37 37 37 oder www.europapark.de
MENSCHEN BREAKDANCER
Migros-Magazin 23, 6. Juni 2011
Nach einem längeren Aufenthalt in Argentinien machte er eine Berufslehre als Fotograf. Bis zur Abschlussprüfung. Widerwillig. «Die Lehre erforderte viel Engagement, auch in der Freizeit. Doch gerade diese Freizeit wollte ich dem Tanzen widmen», sagt Zebrowski. Als es dann darum ging, für die Lehrabschlussprüfung ein freies Projekt zu realisieren, ging der Knopf auf: Plötzlich habe er gemerkt, dass beides, die Fotografie und der Tanz, ihm die Möglichkeit geben, sich frei auszudrücken, sagt Zebrowski. Damit war eine neue Leidenschaft geboren.
Es gehört zum Spiel, den Gegner zu verunsichern
Seit knapp drei Jahren verdient er sein Geld als freischaffender Fotograf und ist zeitlich so flexibel, dass der Tanz darunter nicht leidet. Gleichzeitig weiss Zebrowski,
Ninety: Drehung im einhändigen Handstand.
dass er irgendwann mit dem Breakdance an eine Alterslimite stossen wird. «Ich bin deshalb sehr glücklich, neben dem Tanzen eine zweite Leidenschaft gefun-
den zu haben, die ich weiterführen kann, wenn das mit dem Tanzen nicht mehr geht», sagt er. Die Breakdance-Szene und die Hip-Hop-Szene allgemein versammeln zahllose Klischees auf sich, die bei genauerer Betrachtung bisweilen gar nicht so falsch sind. Das liegt an der historischen Verknüpfung dieser Subkultur mit dem Gangwesen in unterprivilegierten, vorwiegend amerikanischen Quartieren. Hip-Hop gab den rivalisierenden und gewaltbereiten Gruppierungen die Möglichkeit, ohne Körperkontakt zu kommunizieren: Graffiti als Reviermarkierungen, der Rap als verbale Auseinandersetzung, Breakdance als direkte Kampfbegegnung ohne Kontakt. Trotz gesellschaftlichem und kommerziellem Durchbruch des Hip-Hops sind Aggression und Kampf noch heute prägende Grössen, auch im modernen Breakdance.
| 23
Zebrowski spricht von «Kriegszustand», von «Provokation» und von «Fertigmachen», wenn er von Breakdance-Battles berichtet. Aber er ist über die Jahre «tänzerisch erwachsen» geworden, wie er es umschreibt. «Klar, es gibt an einem Wettkampf viele Möglichkeiten, um den Gegner zu verunsichern. Mal ziehe ich mir die Kapuze ins Gesicht und schaue böse. Mal irritiere ich mit sorglosem Lächeln. Mal zeige ich mit dem Finger auf einen der Kontrahenten. Es gehört mit zum Spiel, diese Möglichkeiten gezielt einzusetzen. Mittlerweile ist das für mich aber ein Nebeneffekt.» Sein Ziel sei es vielmehr, sich von den Provokationen anderer zu lösen. «Ich will meinen Tanz tanzen, egal, wer mir gegenübersteht, wer mir zusieht oder wer mich allenfalls bewertet.»
Text Beat Matter Bilder Lukas Mäder
Anzeige
AUF ALLE SUN LOOK MEHRFACHPACKUNGEN. JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 7.6. BIS 13.6.2011 ODER SOLANGE VORRAT
31.95 statt 37.60
31.45 statt 37.–
Sun Look light & invisible LSF 30 2 x 200 ml
26.1.805 statt 30
Sun Look après Milk Family 2 x 400 ml
Sun Look kids Milk, LSF 50+ 2 x 200 ml
MGB www.migros.ch W
AKTION
20% AKTION ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 7.6. BIS 13.6.2011 ODER SOLANGE VORRAT
Gebraut mit frischem Quellwasser vom Pilatus.
7.800 statt 9.8
7.800
Eichhof Alkoholfrei 10 × 33cl
Eichhof Panaché 10 × 33cl
statt 9.8
6.60
6.90
Eichhof Alkoholfrei 6 × 50cl
Eichhof Alkoholfrei Dosen 6 × 50cl*
statt 8.40
statt 8.70
* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.
Eichhof Alkoholfrei gibts in Ihrer Migros
Migros-Magazin 23, 6. Juni 2011
BILD DER WOCHE
| 25
DIE GEISSEN STEHEN DRAUF
Tests haben es bewiesen: Die Gurken waren gar nicht die Schurken. Dennoch wurden Tonnen von vermeintlich EHEC-verseuchter Rohkost vernichtet oder wie im südspanischen Algarrobo dem Vieh zum Frass vorgeworfen. Wo das zum Teil tödliche Darmbakterium herkommt, ist weiter unklar.
FRAGE DER WOCHE
Bild Jon Nazca/Reuters, zvg
Warum prallen Ameisen im Bau nicht ineinander? Selbst wenn Hunderte von Krabblern gleichzeitig unterwegs sind, kommt es nie zu Auffahrunfällen oder Frontalkollisionen. Zu Staus auch nicht. Der Grund: strikter Einbahnverkehr und gegenseitige Rücksichtnahme. Trifft ein schnelleres Tier auf ein langsameres, drosselt der Hintermann das Tempo und verzichtet aufs Überholmanöver. Dadurch bewegen sich alle stets etwa im gleichen Tempo. Das ist Voraussetzung für einen ungestörten Verkehrsfluss. Städtische Verkehrsplaner versuchen seit Jahren, das System zu kopieren, scheitern aber am Ego der Automobilisten.
ZITAT DER WOCHE
«Ja, aber man kann mir wohl die eigene Meinung nicht verbieten.» Marianne Binder (53), Kommunikationschefin der CVP und Aargauer Nationalratskandidatin, ist atommässig gespalten. In der «Aargauer Zeitung» begründet sie, warum sie zwar gegen den Atom-Ausstieg ist, sich aber bei der Abstimmung im Nationalrat trotzdem an die Ja-Parole der Fraktion halten würde.
26 | Migros-Magazin 23, 6. Juni 2011
Nun blasen die Jungen den Marsch
Ab Mitte Juni geht das Eidgenössische Musikfest in St. Gallen über die Bühne. Wer jetzt an alternde Dorfmusikanten denkt, täuscht sich. Ein Blick in die Schweizer Übungslokale zeigt: Heute blasen auch viele Junge den Marsch.
F
ür höchi Tön muesch fescht driiblase, für tüfi nöd so fescht!» So einfach hatte Rebecca Röthele ihr Trompetenspiel vor der Probe auf den Punkt gebracht. Jetzt rutscht die Neunjährige unruhig auf dem Stuhl hin und her, auf den Knien ihre Trompete. Gebannt fixiert sie den Taktstock des Dirigenten, während sie das Instrument vorsichtig an die Lippen setzt. Dann ihr Einsatz. Ein, zwei feste Stösse. Und wieder heisst es: pausieren. Spreitenbach AG. Im ersten Stock des ehemaligen Schulhüslis aus dem Jahr 1816 drängen sich auf ein paar wenigen Quadratmetern 38 Teenager mit ihren Instrumenten. Ellenbogen drückt an Ellenbogen, Knie an Knie. Notenblätter rascheln, ein Instrumentenkoffer kippt mit Getöse um, Flüstern hier, ein unterdrücktes Lachen da. Das Jugendblasorchester Spreitenbach probt wie immer dienstags zwischen 19 und 21 Uhr. An der Wand lehnt ein alter Wegweiser. «Zur Paradestrecke» steht darauf. Auf einer Tafel ist «Joe Cocker, 94-121 / Santana 1-529» zu lesen. An diesem Abend steht jedoch «Pilatus, Mountain of Dragons» auf dem Programm. Mit
dem Stück des amerikanischen Komponisten Steven Reineke über die Lindwürmer auf dem Luzerner Hausberg wollen die Jugendlichen am Eidgenössischen Musikfest in St. Gallen (siehe Box auf Seite 29) punkten.
Der Dirigent versucht den Drachen zu wecken
«Ein, zwei, drei … – hallo, hier vorn spielt die Musik!» Der Dirigent und Vater von Rebecca, Marc Mehmann, klopft energisch mit seinem Taktstock auf den Notenständer. «Seid ihr alle da?» Der 42-Jährige fixiert die fünf Klarinettisten, die in der ersten Stuhlreihe sitzen. «Wo sind die Drachen? Ich will Drachen hören!» Rebecca wirft dem Trompeter zu ihrer Linken, der sie um mindestens drei Köpfe überragt, ein verschmitztes Grinsen zu. Mit ihren neun Jahren ist sie das jüngste Mitglied des Blasorchesters der Jugendmusik Spreitenbach – ihre Gschpänli sind zwischen 13 und 25 Jahren alt. Für die Drittklässlerin, die erstmals mit vier Jahren der Trompete ihres Papis ein paar Töne entlockt hat, ist das aber nicht weiter erwähnenswert. Genauso wenig wie
1953: Die Blasmusik zieht durch die Gassen von Fribourg. Die Uniform
MENSCHEN BLASMUSIK
2011: Junge auf dem Vormarsch. Rebecca Röthele (9) ist das jüngste Mitglied des Jugendblasorchesters Spreitenbach.
gehörte schon vor 58 Jahren zum Eidgenössischen Musikfest.
| 27
Direkt ab Fabrik
Wir verarbeiten keine Daunen und Federn von lebenden Tieren. Erstklassige Qualität – ohne jeden Zwischenhandel – zu absoluten Fabrikpreisen direkt an den Konsumenten. Zusehen und Mitnehmen! leichtes Duvet
425 g
Fr. 150.–
1a neue, reine polnische Gänsedaunen weiss, 90 %
850 g
160/210
Fr. 200.–
* Nordische Duvets auf jedes Mass!
Bei uns sehen Sie, was Sie kaufen! Grosse Bettwäscheausstellung! 135/170 135/200 160/210 160/240 200/210 240/210 240/240
1a 1a neue, reine polnische Gänsedaunen weiss, 90 %
800 g
Fr. 400.–
400 g
Fr. 275.–
750 g
Fr. 550.–
375 g
Fr. 350.–
1a 1a neue, reine polnische Gänsefedern weiss, 65/100 cm
1100 g
Fr. 70.–
1a neue, reine polnische Gänsefedern weiss, 65/100 cm
1200 g
Fr. 45.–
leichtes Duvet 1a 1a extra grossflockige neue, reine polnische Gänsedaunen weiss,
90 %
leichtes Duvet
160/210
160/210
* Pfulmen und Kissen auf jedes Mass
Versand gegen Nachnahme: Versandkostenanteil Fr. 10.–
Bettfedernreinigung ist Vertrauenssache! Darum können Sie bei uns zusehen, wie wir Ihre Bettwaren mit modernsten Anlagen reinigen. Nordische Duvets 160/210 Inhalt reinigen: Fr. 30.–, neue Fassungen: Karo-gesteppt, Percal: Fr. 120.–, Cambric Fr. 130.–. Auf Wunsch nachfüllen oder Ihre Duvets auf Nordisch umarbeiten und dies auf jedes Mass. Für Bettfedernreinigung Voranmeldung, damit Sie zusehen und alles gleich wieder mit nach Hause nehmen können! Sie zahlen bei uns bar, EC-Direct oder Postcard. www.fischer-bettwaren.ch
Fischer Bettwaren AG
g Monta sen Moosacherstrasse 23, 8804 Au-Wädenswil (am Zürichsee) os l Tel. 044/780 63 63, Fax 044/780 96 60 gesch
seit 1967
Autobahnausfahrt A3 Wädenswil beim 3. Kreisel links Industrie-Gewerbezone Au
Geöffnet: Dienstag bis Freitag: 8 – 18 Uhr Samstag: 9 – 16 Uhr
MENSCHEN BLASMUSIK
Migros-Magazin 23, 6. Juni 2011
die Tatsache, dass sie wohl auch am Eidgenössischen Musikfest die jüngste der über 22 000 Teilnehmer sein wird. Vielmehr interessiert sie, dass sie in St. Gallen als Einzige ihres Orchesters mit einem roten Gilet antreten wird – die original blaue Uniform ist ihr viel zu gross.
Am Frühlingskonzert die Sporen abverdient
«Ein, zwei, drei, vier …» Die Klarinetten setzen ein, dann das Alt-Saxofon. «Trompeten, was ist los mit eurem Einsatz?» Diesmal trifft Mehmanns strenger Blick auch Tochter Rebecca, die sich hinter dem Rücken eines Posaunisten duckt. «Forte steht da, Forte mit Akzent! Und Rebecca, du bist ein Viertelton zu tief!» Das Mädchen hat am Frühlingskonzert am 3. April als neues Mitglied des Jugendblasor-
| 29
Ein Musikfest der Superlative Die Migros unterstützt als Hauptsponsorin das Eidgenössische Musikfest 2011. Von 17. bis 19. und von 24. bis 26. Juni wird St. Gallen zur Bühne für das grösste Blasmusikfest der Welt. Erwartet werden neben 523 Vereinen mit 22 500 Musizierenden gegen 200 000 Besucher. In 13 Wettspiellokalen und auf zwei Parademusikstrecken präsentieren sich die Teilnehmer aus der ganzen Schweiz vor 200 Experten. Das Rahmenprogramm bestreiten 80 Showacts. Infos: www.emf2011.ch
Sponsoring by
Eidgenössisches Musikfest St. Gallen 17.—19./24.—26. Juni
Die Musikgesellschaft aus dem aargauischen Full legte sich 2006 am Eidgenössischen Musikfest in Luzern voll ins Zeug.
Anzeige
AUF ALLE ZOÉ PRODUKTE. JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 7.6. BIS 20.6.2011 ODER SOLANGE VORRAT
12.30 statt 14.50
21.15 stat t 24.90
Zoé Effect PhytoCELLTec Vitis Vinifera Day Care SPF 15 50 ml
25.005 stat t 29.5
Zoé Effect PhytoCELLTec Night Renewal Booster 30 ml
Zoé Revital Straffende Tagescrème SPF 15 50 ml
MGB www.migros.ch W
AKTION
Jet zt neu
Saftiger Saftiger Poulet-Barbecue-Genuss jetzt ganz einfa einfach ch aus dem Ofe Ofen. n.
Knorr Fein & Saftig Poulet Barbecue Mit Knorr Fein & Saftig Poulet Barbecue können Sie saftige Pouletschenkel in einer fein würzigen Barbecue Marinade zubereiten. Dies gelingt ganz ohne zusätzliches Fett und lästiges Saubermachen des Backofens, denn ein hochwertiger Bratbeutel ist bereits enthalten. Eine einfache und schnelle Zubereitung, für einen saftigen Poulet-Genuss. En Guete!
KNORR gibts in Ihrer Migros
Migros-Magazin 23, 6. Juni 2011
MENSCHEN BLASMUSIK
| 31
chesters seine Feuerprobe erlebt. Die Kirche im benachbarten Killwangen sei «pumpevoll» gewesen und sie «mega, mega nervös». Und das, obwohl sie für einmal wirklich jeden Tag geübt habe. «Klarinette, von vorne! Und jetzt noch das Sax dazu und dann die Trompeten.» Rebecca ist nicht nur das jüngste Orchestermitglied, sondern auch das kleinste. Daher muss sie einen langen Hals machen, um mitzubekommen, was ihr Vater vorn dirigiert. Dieser bricht einmal mehr ab: «Irgedöpper isch wider hinedri!»
Musiklehrerin als berufliches Ziel
Musik ist Rebeccas Leidenschaft. Oder, wie sie es sagt: «Musig isch mis Ding!» Klavierspielen hat sie sich selbst beigebracht, Saxofon ausprobiert, aber wegen Nichtgefallens wieder verworfen. Demnächst will sie sich an Klarinette oder Querflöte wagen. Daneben geht sie einmal pro Woche in die Singschule. Da überrascht es nicht wirklich, dass sie Musiklehrerin werden will. «Ein, zwei, drei, vier». Erneut setzen die Klarinetten ein, dann das Saxofon, zuletzt die Trompeten. Und tatsächlich: Ein paar magische Momente lang glaubt man fast, einen Drachen durchs Spreitenbacher Schulhüsli fliegen zu sehen. Bis Marc Mehmanns Handy zu klingeln beginnt, erst leise, dann immer schriller. Gelächter macht sich breit. Auch der Dirigent schmunzelt. Er winkt ab, «zehn Minuten Pause!». 37 Mädchen und Buben drängeln sich schwatzend und lachend durchs enge Treppenhaus hinaus auf den Vorplatz. Rebecca verstaut unterdessen sorgsam ihre Trompete im Instrumentenkoffer. Für das jüngste Mitglied des Jugendblasorchesters Spreitenbach ist Schluss für heute – gleich wird es von seiner Mutter abgeholt. Schliesslich gehts morgen um halb acht bereits wieder in die Schule. Texte Almut Berger Bilder Christian Benedikt
www.jugendmusikspreitenbach.ch
Lesen Sie weiter auf Seite 33
Corinne und Roman Bruderer können auch ganz schön schräg spielen. Neben der Knabenmusik Herisau sind sie Mitglieder der Guggenmusik «Sauknapp Herisau».
Laute Appenzeller Geschwister Corinne (15) und Roman (12) Bruderer aus Schachen AR
Zum Glück wohnt der nächste Nachbar nicht gleich nebenan: Denn wenn Corinne und Roman gleichzeitig loslegen, dann wirds laut im Hause Bruderer. Meist üben die Geschwister für die Auftritte der Knabenmusik Herisau aber getrennt: Der Raum, in dem Corinnes Schlagzeug steht, ist so klein, dass für Roman und seine Posaune kein Platz bleibt. Der Sechstklässler, der Zimmermann werden will, ist über einen Posaune spielenden Onkel «infiziert» worden. Sekschülerin Corinne träumt von einer Karriere als Köchin. Sie kam übers Keyboard zum Schlagzeug: «Ich hab immer die Schlagzeugbegleitung laufen lassen, der Klang der verschiedenen Trommeln und Becken fasziniert mich», erzählt sie. In St. Gallen wird sie mit dem «Trömeli», der kleinen Trommel, mitmarschieren. Das Schlagzeug kommt dann beim Auftritt im Wettspiellokal zum Zug. Zurzeit üben www.kmherisau.ch die beiden intensiv, schliesslich soll jeder Ton sitzen.
30% GÜNSTIGER ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 7.6. BIS 20.6.2011 ODER SOLANGE VORRAT AUF ALLE BRITA PRODUKTE
Ihre Quelle für zu Hause
• Sicherer Schutz vor Geräteverkalkung • Geniessen Sie frisches, BRITA gefiltertes Wasser
www.brita.ch
17.40 27.30 statt 24.90
Wasserfilter ALUNA, das Einstiegs-Modell
statt 39.–
Wasserfilter MARELLA mit Direkt-Einfüllöffnung
33.95 18.20 20.30 statt 48.50 Wasserfilter ELEMARIS mit BRITA Meter
statt 26.–
Filterkartuschen MAXTRA 3 Stück
statt 29.–
Filterkartuschen CLASSIC 4 Stück
BRITA gibts in Ihrer Migros
NEU AN DER MIGROS KASSE:
I M M U G U A K OS LUNG EN M E N T
ALL -FÜL DIE NEU T IE IS S R N -K E IT K L C Y E ENTD R - ODER X E V L U P T H C FRU MIT ECHTER
RE ICE MINT MENTOS PU losion! MENTOS PU
Mint-Exp Die ultimative llt e Mint ist gefü Ic re Pu Mentos per su % 99 s au rn mit einem Ke n. Xylit-Kristalle erfrischenden
RE ERDBEER
t neuartige e das absolu Entdecken Si entos Pure M m it de Kauerlebnis m rn aus 99 % ummi. Sein Ke Erdbeer Kaug mack pur! ch es pulver ist G echtem Frucht
mentos.ch
Mentos gibts in Ihrer Migros
MENSCHEN BLASMUSIK
Migros-Magazin 23, 6. Juni 2011
| 33
Musikalisches Unschuldslamm
Jonin Widrig (12) aus Goldach SG
Unterläuft ihm während der Probe ein Fehler, dann tut er so, als wäre nichts gewesen, «schliesslich hört man die Klarinette nicht so gut». Jonin Widrig kommt aus einer musikalischen Familie: Mutter, Vater und die ältere Schwester spielen Klavier, die jüngere Schwester startet gerade mit der Blockflöte. Auch Jonin hat damals mit der Blockflöte begonnen, hat dann aber auf Rat seiner Musiklehrerin in der dritten Klasse auf Klarinette umgesattelt. Seit letztem Sommer spielt der Sechstklässler in der Jugendmusik Young Winds. Die Dirigentin sei eine nette und lustige. Sie könne aber auch mal richtig laut werden, «was es aber au mängisch brucht bi fascht 40 Meitle und Buebe». Nervös sei er bei den Auftritten nie, schliesslich übe er immer — «so viel, wis halt bruucht». Im Hinblick auf das «Eidgenössische» liegt dem Bub etwas anderes auf dem Magen: das Marschieren bei gleichzeitigem Spiel. «Nach der ersten Marschmusikprobe auf dem Sportplatz bekomme ich jetzt Nachhilfe!». www.young-winds.ch
Luca gefällt die brandneue Uniform des Musik-Corps.
Virtuoser Velobastler
Luca Mörig (14) aus Kloten ZH
«Die Meitli finden es cool, wenn ich Sax spiele!» Der 14-jährige Luca grinst breit, wenn man ihn auf seine Instrumentenwahl anspricht. Dass es seine Mutter war, die vor sechs Jahren gemeint hat, er könne sich doch mal am Saxofon versuchen, gibt er erst auf Nachfrage zu. Der mütterliche Rat scheint der richtige gewesen zu sein. Zumindest kann sich der Oberstufenschüler, der neben der Musik in seiner Freizeit am liebsten an seinem BMX-Rad «umechlütteret», kein anderes Instrument vorstellen. Daher freute er sich auch riesig, als ihm seine Mutter letzte Weihnachten sein erstes, eigenes Sax geschenkt hatte. Einmal pro Woche nimmt Luca Musikstunden, und immer am Montagabend probt er mit der Stadtjugendmusik Kloten. Offenbar mit Erfolg: Zumindest habe es in letzter Zeit keine Reklamationen mehr aus der Nachbarschaft gegeben. Kürzlich hat sein Musik-Corps eine neue Uniform erhalten, die natürlich auch in St. Gallen zum Einsatz kommen wird. Einen Krawattenknoten kann Luca zwar nicht, www.sjmk.ch «aber darum haben wir auch Krawatten zum Einhaken!».
Jonin findet viele Musikstile «läss». Nur Klassik mag er nicht.
Anzeige
3000 CUMULUS -Punkte.
Mit der gratis* CUMULUS -MasterCard sammeln Sie bei jedem Einkauf CUMULUS -Punkte: In der Migros und ausserhalb der Migros. In über 30 Millionen Geschäften weltweit. Sie erhalten 3000 CUMULUS -Punkte Startbonus, wenn Sie den Antrag bis zum 30. Juni 2011 einsenden und dieser bewilligt wird.
CHF 0.–
Jahresgebühr
Antrag: cumulus-mastercard.ch/3000c, in Ihrer Migros oder Tel. 044 439 40 27 *Keine Jahresgebühr für die Haupt- und Zusatzkarte, auch in den Folgejahren.
Herausgeberin der CUMULUS-MasterCard ist die GE Money Bank AG.
EIN MEGA COO 17.90 Mädchen Kleid Grössen 98–128
14.90
Mädchen Jupe Grössen 134–176
19.90
Mädchen Shorts Grössen 98–128
Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. Erhältlich solange Vorrat.
6.90
Mädchen Radler Grössen 98–128
12.90
Mädchen Shorts Grössen 98–128
12.90
Mädchen Trägershirt Grössen 134–176
9.90
Knaben T-Shirt Grössen 134–17 6
9.90
Mädchen Tanktop im Duo-Pack Grössen 104–164
12.90 Knaben T-Shirt Grössen 98–128
MGB www.migros.ch W
LER SOMMER. 9.90
Knaben Tanktop im Duo-Pack Grössen 104 –164
8.90
Knaben T-Shirt Grössen 134–176
12.90
Knaben JoggingBermuda Grössen 98–128
17.90 Knaben Shorts Grössen 98–128
19.90
Knaben Hoody Grössen 98–128
36 |
DER HAUSMANN
Migros-Magazin 23, 6. Juni 2011
Sondern fürs Leben lernen wir Wertvolle Lehrer?
Wie war das bei mir? Monsieur Leuba spielte uns, statt Subjonctif und Passé simple Bänz Friedli blickt zu pauken, im zurück. Unterricht rockige Chansons von Renaud und Serge Gainsbourg vor und zeigte mir, welch gesellschaftliche Sprengkraft Popmusik haben kann. Die Erkenntnis treibt mich bis heute um. Den Renaud höre ich noch immer gern, und eines werde ich meinem Lehrer nie vergessen: dass er mir an der mündlichen Abschlussprüfung einen Songtext ebendieses Renaud vorlegte. Auf Voltaires «Candide» und Ramuz’ «Farinet ou la fausse monnaie» hätte ich mich vorbereiten sollen; Leuba, ahnend, dass ich die hehren Denker nicht gelesen hatte, liess mich stattdessen zu einem Lied von Renaud referieren, in dem es ums Fluchen, Kiffen und Bumsen ging. Alltagsfranzösisch, sozusagen. Merci, Monsieur le prof! Daran muss ich denken, wenn ich mich heute
darüber freue, dass Lehrpersonen das Wesen eines unserer Kinder erkennen, ihm Raum für seine Besonderheiten lassen, gar seine Spleens fördern. Letzte Woche zum Beispiel hat Hanslis Lehrerin eigens Material angeschafft, auf dass es unserem bastelversessenen Buben im Werken nicht langweilig werde. Er war mit dem Pingpong-
schläger, der auf dem Unterrichtsplan stand, bereits fertig und hatte sich ein sternförmiges Frisbee ausgedacht, das er konstruieren wollte. Er durfte. Meine Lehrerinnen und Lehrer? Nicht der Schul-
stoff, den sie vermittelten, war entscheidend. Sondern, was sie darüber hinaus taten. Zeichnungslehrer Schlup opferte im letzten Jahr vor der Matur sämtliche Ferienwochen, um mit uns Schülerinnen und Schülern ein 22 Meter hohes Wandbild zu malen. Ein Wahnsinnsunternehmen! Der Lehrer und wir ein Team, Tag und Nacht gemeinsam auf dem Malgerüst, wochenlang. Einmalig, unvergesslich, prägend bis heute. Wie wertvoll ein Lehrer war, merkt man vielleicht erst viel, viel später. Was ich Alex Zürcher verdanke, meinem Sechstklasslehrer, ging mir auf, als ich 35 Jahre später selber Vater einer Sechstklässlerin war. Himmel, wie der uns anstachelte, mitriss, begeisterte: für Italien, fürs Zeichnen, fürs Velofahren, für den Fussball, für den Journalismus, der später mein Beruf wurde. Er hat mich angestiftet, angeregt … Den Pflichtstoff jubelte er uns nebenbei unter. Er weckte ganz anderes, er weckte unsere Leidenschaft, legte Pfade, zündete Lichter an, die bis heute brennen.
Eines Tages kam er ganz aufgebracht in die Schule und erzählte uns, aus dem Stegreif, über die Gräueltaten der Roten Khmer in Kambodscha. Packend erzählte er, eindrücklich. Zeitgeschichte, die auf keinem Stoffplan stand. Ein andermal liess er uns, die Schüler, darüber debattieren, ob er sich einen Porsche kaufen solle. Ich riet ihm – ich
«Mein Klassenlehrer zündete Lichter an.» war als 12-Jähriger nicht nur grün hinter den Ohren, sondern überhaupt ein frühgrünes Früchtchen – vom Autokauf ab. Er weckte Interessen, politisierte uns, veranstaltete im Klassenzimmer ein Podiumsgespräch für und wider die Atomenergie. 1977 wars, und raten Sie mal, auf welcher Seite ich sass. Nie, nie war mein Klassenlehrer Zürcher langweilig. Das schrieb ich ihm letzten Herbst und dankte ihm. Besser spät als nie. Seine Antwort war prompt und hat mich sehr
gerührt: Er hätte drum seinerseits einst einen Klassenlehrer gehabt, dem er vieles verdanke. Das sei – ich hatte es nicht gewusst – mein Vater gewesen. Diskutieren Sie mit! www.migrosmagazin.ch
Anzeige
chte 7 Nä
75.– ab 8
Wander- und Erlebnisferien für aktive Senioren 25. juni bis 16. juli, 13. august bis 17. september 2011 (Samstag bis Samstag) Sunstar Hotel DavosVVV im Doppelzimmer VVVV
Sunstar Parkhotel Davos
im Doppel- oder Einzelzimmer
Im Preis pro Person inbegriffen: 3 7 Übernachtungen im gemütlichen Zimmer 3 Reichhaltiges Frühstücksbuffet 3 4-Gang-Menu am Abend 3 Getränke aus der Minibar (nur im Parkhotel) 3 Benützung Hallenbad FRÜHBUCHERBONUS INFOS/BUCHUNG
ab CHF ab CHF
875.– 1’043.–
3 Täglich geführte Wanderungen in 3 Stärkeklassen 3 Teilnahme am grossen Aktivitätenprogramm mit Ihren Ferienbegleitern Barbara & Adi 3 Benützung aller Bergbahnen Davos/Klosters 3 SBB-Bahnticket ab/bis CH-Wohnort
Bei Buchung bis zum 13. Juni 2011 erhalten Sie ein Südzimmer mit Balkon (Superior) zum Preis eines Standardzimmers und eine Reiserücktrittsversicherung. Sunstar Hotels Davos, 7072 Davos Platz/Schweiz, Tel. +41 (0)81 836 12 12 www.sunstar.ch/davos, davos@sunstar.ch
Cantadou – ein bisschen Provence für Ihren Salat! www.cantadou.ch
Cantadou gibts in Ihrer Migros und bei LeShop.ch
38 | Migros-Magazin 23, 6. Juni 2011
Öko-Weltmeister aus Winterthur
Das sparsamste Mobil der Welt kommt aus Winterthur und heisst E-Tracer. Entwickelt haben das Ökogefährt Roger Riedener und Felix Wagner. Im Herbst kann der umweltfreundliche Flitzer gekauft werden.
E
s war ein Moment für die Geschichtsbücher: Im letzten September erhielten zwei Schweizer auf dem Rasen vor der Historical Society in Washington von Nancy Pelosi, der damaligen Sprecherin des Repräsentantenhauses, nicht nur einen monumentalen, 60 Kilogramm schweren Pokal aus Kupfer zugesprochen, sondern auch einen Check über 2,5 Millionen Dollar – der erste Preis im Progressive-Automotive-X-Prize-Wettbewerb um das beste Ökomobil der Welt, Kategorie Tandemfahrzeuge. «Den Pokal haben wir in den USA gelassen. Es hätte ein Vermögen gekostet, ihn in die Schweiz zu transportieren», sagt Roger Riedener (54) und lächelt, «aber die 2,5 Millionen können wir als Vorinvestition sehr gut gebrauchen.» Ein Jahr nach dem Sieg soll nämlich das erste in Serie gefertigte Fahrzeug aus der Firma der beiden Winterthurer ausgeliefert werden: Im Herbst 2011 kann der erste Käufer seinen E-Tracer in Empfang nehmen.
Eine Beschleunigung wie ein Porsche
Der E-Tracer ist das energieeffizienteste Hochleistungsfahrzeug der Welt. Daran gibt es seit dem Sieg im äusserst akribisch über mehrere Monate geführten USWettbewerb nichts mehr zu rütteln. Der Energieverbrauch beträgt, auf Benzin umgerechnet, rund 0,6 Liter pro 100 Kilometer. CO2-Ausstoss: null. Und dabei be-
schleunigt das futuristische Gefährt in weniger als fünf Sekunden geräuschlos von null auf hundert, womit es sich in Sachen Power locker mit einem Porsche messen kann. «Ausserdem», sagt Roger Riedeners Geschäftspartner Felix Wagner und klingt dabei fast zärtlich, «ausserdem ist das Fahren im E-Tracer unvergleichlich. Es hat nicht viel mit Autofahren zu tun; es ist eher wie fliegen.» Der 44-Jährige weiss, wovon er spricht, ist er doch nicht nur Maschineningenieur und Erfinder, sondern auch Pilot bei der Swiss. Und dass die Firma, die den E-Tracer herstellt, Peraves AG heisst, ist auch kein Zufall: «Für Vögel» bedeutet der Name auf Lateinisch. Bereits Wagners Vater Arnold, ein ehemaliger SwissairPilot, hatte sie gegründet und sich einen Namen als Erfinder des Ecomobils gemacht, des Vorgängers des E-Tracers. Vom Ecomobil wurden knapp 100 Stück verkauft, doch musste es noch mit Benzin angetrieben werden, denn vor zehn Jahren gab es keine ausreichend effizienten Batterien. An der Entwicklung des E-Tracers arbeiteten der passionierte Elektromodellflieger Roger Riedener und Pilot Felix Wagner fünf Jahre lang. Ausschliesslich in ihrer Freizeit. «So richtig Silicon-Valleymässig in einer Garage», sagt Riedener. «Es brauchte nur noch etwas Pionierarbeit: Alle notwendigen Komponenten, um etwas Gescheites zu bauen, waren endlich auf dem Markt vorhanden.»
Unterstützung fanden sie allerdings enttäuschend wenig. «Wir haben über 100 Bettelbriefe geschrieben», sagt Wagner, «alle fanden das Projekt super, wünschten uns nur das Beste, wollten uns aber nicht unterstützen.» Der damalige Bundesrat Moritz Leuenberger etwa habe geschrieben, das Umweltdepartement könne das Projekt «E-Tracer» leider nicht fördern – wegen der Gefahr der Wettbewerbsverzerrung. «Wie viele andere Ökofahrzeughersteller gab es damals in der Schweiz neben uns?», fragt Riedener rhetorisch. Die Schweiz penne, findet er, dabei könne es sich gerade dieses Land leisten, im Bereich E-Mobilität eine Vorreiterrolle zu spielen.
Auto, Töff oder ein ganz eigenes Gefährt?
Der gelbe E-Tracer, für den es einen Töffführerschein braucht, ist ein Hingucker. Er surrt tropfenförmig und elegant über die Strassen, sorgt immer wieder für staunende Erwachsene und winkende Kinder, erst recht, wenn die beiden Stützräder ausgefahren werden, die nötig sind, um das Fahrzeug kurz vor Stillstand zu stabilisieren. Diese beiden Zusatzräder machen den E-Tracer aber auch zu einem Fahrzeug, das schwierig einzuordnen ist – ist es ein Auto, ein Motorrad, oder etwas ganz anderes? Sogar in Kalifornien, wo aller Voraussicht nach der Hauptabsatzmarkt liegen wird und wo E-Mobilität trotz Staatsdefizit bisher finanziell grosszügig unter-
Roger Riedener und Felix Wagner
MENSCHEN TÜFTLER
| 39
Das Cockpit des E-Tracers erinnert an ein Motorrad.
stützt wurde, ist man noch am Zählen der Räder. Bis im Herbst soll die Frage geklärt sein, ob der E-Tracer als Auto gilt, denn nur dann kommen die Käufer in den Genuss von Subventionen.
Produktion des E-Tracers in Thailand und Kalifornien
Der E-Tracer
➔ Batteriebetriebener Zweiplätzer ➔ Drei-Phasen-Wechselstrommotor ➔ 204 PS ➔ Reichweite: 300—400 km ➔ Max. Geschwindigkeit: 240 km/h ➔ Bei 10 000 km pro Jahr reichen 12 Quadratmeter Solarzellen, um den Stromverbrauch zu decken ➔ von 0 auf 100 km/h in knapp 5 Sekunden ➔ Leergewicht: 580 kg, Maximalgewicht: 800 kg ➔ Preis: ca. 100 000 Franken www.monotracer.com
(von links): die stolzen Entwickler des besten Ökomobils der Welt.
Die Produktion des E-Tracers lagert die Peraves AG jetzt nach Thailand und Kalifornien aus. In Rayong wird in 400 Arbeitsstunden die Karosserie gefertigt, eine selbsttragende Monocoque-Hülle aus Kevlar. In Kalifornien kommen Antrieb sowie Batteriemanagement und -technologie in Form von Lithium-Polymer-Zellen dazu. «Wir hätten noch so gerne in der Schweiz produziert», sagt Roger Riedener, «aber hier fehlt die politische und wirtschaftliche Unterstützung.» In der Schweiz produziert würde der E-Tracer heute 150 000 Franken kosten, so wird der Öko-Bolide um ein Drittel billiger und ist für knapp 100 000 Franken zu haben. Trotz des stolzen Preises: Es liegen bereits ein Dutzend Vorbestellungen vor. Roger Riedener und Felix Wagner freuen sich. «Fertig gfätterlet», sagen sie, «jetzt geben wir Gas.» Text Karin Aeschlimann Bild Tanja Demarmels
40 | Migros-Magazin 23, 6. Juni 2011
«Die Beziehungen von André sind unbezahlbar»
Vor neun Monaten ist Thomas Kastl in die grossen Fussstapfen des legendären Konzertveranstalters André Béchir getreten. Wie macht sich der neue Good-News-Chef auf, vor und hinter der Bühne? Thomas Kastl, dieses Wochenende beginnt die Open-AirSaison. Welche Acts werden Sie dieses Jahr nicht verpassen?
Völlig unemotional geantwortet: Die, die mir mein Terminkalender diktiert. Good News produziert 130 Konzerte pro Jahr, und jedes ist eine Plattform der Kontaktpflege. Agenten und wichtige Partner sind dann da: Sponsoren, Medienpartner, Behörden. Zugegebenermassen wärs aber ganz schlimm, wenn ich «Moon and Stars» in Locarno verpassen würde. Wen werden Sie persönlich treffen?
Einen Künstler zu treffen ist meist nicht möglich. Der steigt oft in der Nacht noch in den Flieger und steht am nächsten Tag bereits auf der nächsten Bühne. Natürlich schüttelt man mal eine Hand, sagt Grüezi. Es ist auch interessant zu sehen, was einer für eine Ausstrahlung hat, wie sein Behaviour und seine Entourage sind. Aber es ist nicht mein Ziel, irgendwelche Autogramme zu ergattern. Ihr Vorgänger André Béchir ist regelmässig mit den Stars um die Häuser gezogen.
Bei André war das noch ein bisserl was anderes. Zum einen hat er mit den zehn anderen Béchirs dieser Welt die Branche ja sozusagen erst gegründet. Zum anderen waren Konzerte früher oft auch Promotion Tours, vom Label mitfinanziert, um die Plattenverkäufe anzukurbeln. Heute sind die Konzerte eine essenzielle Einnahmequelle. Eine Shakira landet um 15 Uhr, steht um 20 Uhr auf der Bühne,
wird um 21.50 Uhr wieder von der Bühne gerissen, damit sie um 22.30 Uhr im Flugzeug sitzt. Keiner fragt: Wo könnte man heute Abend noch essen gehen? Das Open-Air-Angebot wächst von Jahr zu Jahr. Verträgt der Markt das überhaupt noch?
Dieser Trend ist meiner Meinung nach definitiv ungesund. Jeder Veranstalter muss um die Stars kämpfen, und das passiert übers Geld, was wiederum die Ticketpreise in die Höhe treibt. Natürlich: Konkurrenz belebt den Markt. Aber wenn ich sehe, wer heute alles Events veranstaltet und unkontrolliert finanzielle oder sicherheitstechnische Risiken in Kauf nimmt, dann stehen mir die Haare zu Berge. Sie haben die hohen Ticketpreise angetönt: Für die Rolling Stones zahlten Fans 2006 offiziell bis zu 300 Franken. Ist damit eine Schmerzgrenze erreicht?
Dass dieses Konzert innert kürzester Zeit ausverkauft war, widerspricht meinen Erwartungen. Oder die Show «The Wall – live», viermal im Hallenstadion mit Preisen bis zu 300 Franken: Alle vier Konzerte sind schon ausverkauft. Aber wehe, man schätzt den Künstler und das Publikum falsch ein und bucht in der Folge das falsche Lokal! Das kann teuer werden.
Sie haben in einem Interview gesagt, für den Veranstalter würden die Margen immer schmaler. Wo ziehen Sie die Notbremse?
Dort, wo die Forderungen zu hoch sind und wir nicht glauben, dass wir entsprechend viele Tickets verkaufen können. Uns tuts weh, wenn wir deshalb einen Superact nicht buchen können. Dem Agenten ist es aber egal, in welcher Stadt das Konzert stattfindet. Es geht also nur noch ums Geld?
Sie müssen wahrscheinlich drucken, was ich jetzt antworte, oder? (lacht) Lassen Sie es mich so formulieren: Das Geld hat heute eine enorme Bedeutung. Immerhin haben Sie ja noch die Geheimwaffe André Béchir.
Die Beziehungen von André sind zwar unbezahlbar, aber die monetäre Bedeutung ist in diesem Business inzwischen so gross, dass selbst seine Beziehungen nicht mehr alles richten können. Persönliche Kontakte sind also heute nicht mehr so viel wert wie auch schon?
Die Zeiten haben sich geändert, die Geschäftsmodelle sind heute anders, es geht ums Geld, ja. Aber es ist wichtig, die bestehenden Kontakte zu Agenten zu pflegen. Denn sie wissen seit 40 Jahren: Bei Good News ist die Halle reserviert, Sicherheitsleute sind vor Ort, die Rechnungen werden bezahlt. Dafür stehen wir. Was kostet beispielsweise Shakira?
Zwischen 75 und 90 Franken. Wir meinten eigentlich im Einkauf. Verdient Good News mit jeder Band Geld?
Wir haben rund 30 Mitarbeiter und hohe Fixkosten, deshalb nehmen wir keine Konzerte an, von denen wir nicht überzeugt sind, damit Geld zu verdienen. Sonst ist sehr schnell sehr viel Geld verloren, das nur sehr langsam wieder erarbeitet werden kann. Das musste ich in dieser Branche bitter lernen. Open Airs sind wohl wetterbedingt ein grossen Risiko?
Nicht so sehr, da der Ticketverkauf ja schon Wochen im Voraus startet. Das grössere Risiko ist der Künstler. Nicht AC/DC, bei denen ein Open Air innerhalb von 13 Minuten ausverkauft war. Aber beispielsweise ein Stevie Wonder. Der war 29 Jahre nicht
130 Konzerte pro Jahr Thomas Kastl (50) leitet seit dem 1. September 2010 Good News, den grössten Konzertveranstalter der Schweiz. Das Unternehmen organisiert rund 130 Konzerte pro Jahr. Es gehört je zur Hälfte dem Verlagshaus Ringier und der Deutschen Entertainment AG. Der Bayer Kastl wurde in der Schweiz unter anderem als Manager des Kampfsportlers Andy Hug bekannt. Vor seinem Wechsel zu Good News führte der diplomierte Kaufmann die Geschäfte der Basler St. Jakobshalle. Er lebt mit Frau und Kind in Ittingen BL.
INTERVIEW THOMAS KASTL
| 41
Privat meidet Thomas Kastl Konzerte. Viel lieber verbringt er Zeit mit der Familie.
Von wegen dumme Kuh! Annee,, Kuhtrainerin & Riv Rive velllut lutiion onäärin rin
Schluss mit Vorurteilen. Jetzt Rivella Gelb probieren. lang-lebe-anders.ch en d i e hn elb c s s au vella G ziehen n o B d Ri er be un nstig gü % 0 5
WERT FR.
Mindesteinkauf: Fr. 6.95 Gültig: vom 6.6. bis 2.7.2011
3.50
Rivella Gelb 6x50cl
RABATT
Einlösbar in allen grösseren Migros-Filialen in der Schweiz. 1 Original-Rabattcoupon pro Angebot einlösbar. Nicht mit anderen Coupons kumulierbar.
Rivella gibts in Ihrer Migros
INTERVIEW THOMAS KASTL
Migros-Magazin 23, 6. Juni 2011
mehr in der Schweiz, und wir fragten uns: Wie viele Leute sind bereit, 115 Franken für ihn zu zahlen? Man hört allgemein, die Schweiz sei nicht mehr so attraktiv für grosse Acts.
Für die Schweiz sprechen viele Argumente: die Sicherheit, das kaufkräftige Publikum, der starke Franken. Nur: Heute schickt der Agent ein Mail an weltweit 200 Veranstalter und hat anschliessend 150 seriöse Angebote auf dem Tisch. Früher waren es 50. Dazu kommt eine geografische Frage: Warum soll ein Star auf dem Weg von Helsinki nach Moskau einen Haken in die Schweiz schlagen? Wer feilscht um die Acts?
Für den Einkauf, das Booking, ist dieses Jahr noch vollumfänglich André Béchir verantwortlich,
| 43
während ich versuche, in diese Aufgabe hineinzuwachsen. André Béchir wird seit Jahrzehnten mit Good News gleichgestellt. Schwierig für Sie?
Der André ist ein komplexer, hochwertiger, eigener Charakter, sonst wäre Good News nicht dort, wo es heute ist. André stellt mich jetzt den Agenten vor, die für uns als Ansprechspartner wichtiger sind als die Künstler. Er gibt seinen Kommentar dazu, lässt mich aber auch mal schwimmen. Aber André in seiner Einzigartigkeit ersetze ich nicht, das hab ich auch nicht vor. Zahlen Sie auch mal zu viel — einfach aus Imagegründen?
Wenn man an einen Künstler glaubt, kann man schon mal in seine Zukunft investieren. Lady Gaga zum Beispiel war vor zwei Jahren noch Vorgruppe bei den Pussycat Dolls, heute
«Moon and Stars» in Locarno: Open Air mitten in der Altstadt.
Migros — Partner der ersten Stunde Das Engagement der Migros im Musikbereich ist sehr breit. Die Migros ist seit rund zehn Jahren Presentingsponsorin bei den beliebtesten Open-AirFestivals in der Schweiz: Open Air St. Gallen, Open Air Frauenfeld, Gurtenfestival, Paléo Festival Nyon, Heitere Open Air, Open Air Gampel. Das neuste Projekt im Festival-Portfolio ist «das festival» in Schaffhausen.
In der Art sehr ähnlich wie das «Moon and Stars», einfach kleiner. Dieses Engagement zeigt, dass die Migros nicht nur die grossen und traditionsreichen Festivals unterstützt, sondern auch neue Projekte ermöglicht, wie dazumal auch das «Moon and Stars». Alle Information zum Festivalsommer unter: www.m-festivals.ch.
Anzeige
JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 7.6. BIS 13.6.2011 ODER SOLANGE VORRAT
2.65
2.655 statt 3.3
Optigal Pouletschnitzel mariniert* Schweiz, per 100 g * Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.
statt 3.25
Optigal Pouletschnitzel Schweiz, per 100 g
MGB www.migros.ch W
AKTION
DER LOOK FÜR HASELNUSSBRAUNE AUGEN
DER LOOK FÜR BLAUE AUGEN
DER LOOK FÜR BRAUNE AUGEN
DER LOOK FÜR GRÜNE AUGEN
LASSEN SIE IHRE AUGEN STRAHLEN !
Bringen Sie Ihre individuelle Augenfarbe zur Geltung mit der exact eyelights Collection Lassen Sie Ihre Augen intensiver strahlen – mit den lichtreflektierenden Exact Eyelights Mascaras und Lidschatten. Die von unseren Experten ausgewählten Farbnuancen verstärken die natürliche Leuchtkraft strahlender Augen, ob blau, braun oder grün. Jetzt auch für haselnussbraune Augen.
www.covergirl.com
Covergirl gibts in Ihrer Migros
INTERVIEW THOMAS KASTL
Migros-Magazin 23, 6. Juni 2011
füllt sie das Hallenstadion allein zweimal hintereinander. Der Aufbau neuer Produkte ist etwas, was ich unbedingt vorantreiben will. Mein Traum ist es, an einem No Name mitbeteiligt zu sein, der eine tolle Qualität hat, also etwa eine Anna Rossinelli zu entdecken, die dann den Eurovision Song Contest auch gewinnt und eine Lady-Gaga-Karriere macht. Das wäre toll!
neben der Bühne. Bereuen Sie Ihren Entscheid manchmal?
Spätestens als ich am Konservatorium meine Konkurrenz hörte, war für mich klar, dass ich neben der Bühne besser aufgehoben bin. Spielen Sie noch Klavier?
Ich kann fast nicht daran vorbeigehen, wenn irgendwo eins rumsteht. Meinen Flügel – ein altes Erbstück – musste ich leider wegen des Elfenbeinembargos in Bayern zurücklassen.
Was macht der neue Good-News-Chef sonst noch?
Sie meinen neben der komplexen Aufgabe, in die Schuhgrösse 58 meines Vorgängers, André Béchir, reinzuwachsen? (lacht) Good News ist ein KMU mit 30 Mitarbeitern, da gibts neben strategischen auch Personal-, Marketing und Finanzfragen zu klären, und das von 9 bis 18 Uhr. Um 18 Uhr sag ich dann, ich geh schon mal rüber ins Hallenstadion. Am nächsten Morgen um 9 sitz ich wieder am Schreibtisch. Wir sind zurzeit an 275 Konzerten dran, denn bis 2014 stehen Termine fest. Es mag ernüchternd klingen, aber sobald auf der Bühne die Lichter ausgehen, ist ein Geschäft für mich erledigt. Was ist an den wilden Geschichten über die Sonderwünsche der Stars dran?
Seit ich dabei bin, ist niemand speziell aufgefallen. Die Künstler haben meist ihren eigenen Tross dabei, sodass wir die Wünsche gar nicht im Detail mitkriegen. Wir stellen die Räumlichkeiten zur Verfügung, hie und da auch mal ein Fahrzeug. Es war zu lesen, Jennifer Lopez brauche eine Garderobe mit zehn Zimmern und verlange eine Raumtemperatur von 25,5 Grad.
Manchmal fragen wir uns, ob sol-
| 45
Ihr erstes Konzert?
Thomas Kastl war als Bub Mitglied eines Chors.
«Mein Sohn hört die Schlümpfe. Ich kanns nicht mehr hören.» che Geschichten nicht zu PR-Zwecken erfunden wurden. Bei Ihrem Antritt als GoodNews-Chef vor etwas mehr als einem Jahr haben Sie angekündigt, vermehrt auch auf Klassik-, Hardrock- und Hip-Hop-Konzerte zu setzen. Müssen Sie aus finanziellen Gründen diversifizieren?
Selbstverständlich müssen wir auf den sich stark verändernden Markt reagieren. Es wird immer schwieriger, an Mainstream-Acts Geld zu verdienen. Also müssen wir uns mit den Stilrichtungen breiter aufstellen. Wann ist ein Geschäft gelungen?
Wenn der Künstler und das Publikum zufrieden sind. Hat ein Besucher 300 Franken für ein StonesKonzert ausgegeben, interessiert es mich brennend: Sagt er «wow» oder fühlt er sich von mir über den
Tisch gezogen? Sade zum Beispiel hat für Standing Ovations gesorgt. Das ist in der Schweiz ein grosser Erfolg. Denn der Schweizer ist ein hoch fachkundiger Konsument, der sich nicht verschaukeln lässt und seine Emotionen wesentlich später zeigt als andere Landsleute. Teilen Sie und André Béchir den Musikgeschmack?
(Schweigt lange) Ich weiss nicht, ob ich bei ihm einen Musikgeschmack ausgemacht habe oder ob es mehr sein Fachwissen ist, das mich so begeistert. Andrés Musiksammlung ist legendär. Ich hingegen bin ein typischer Radiokonsument und liebe vor allem Harmonisches: One Republic, Shakira oder Zucchero. Sie haben selber gesungen, bei den Regensburger Domspatzen, wollten sogar Musik studieren. Jetzt stehen Sie sozusagen
Pink Floyd in der Olympia-Halle München. Ich weiss nicht mehr ob «Animal» oder «Dark Side of the Moon». Ehrlich gesagt war ich aber nie ein fanatischer Konzertgänger. Der Good-News-Chef geht privat nicht an Konzerte?
Gott bewahre, und auch sonst möglichst an keine Veranstaltungen. In meiner Freizeit stehen meine Frau und unser dreijähriger Sohn im Mittelpunkt. Meine Frau ist eine fanatische Fasnächtlerin, und der Kleine durfte letztes Jahr mit an die Basler Fasnacht. Seit über einem Jahr gibt es keinen einzigen Tag, an dem er nicht Fasnacht macht. Er hängt sich eine Trommel um und trommelt – es gibt das Wort «leise» nicht in seinem Leben! Es ist faszinierend: Wie kann so etwas ein kleines Lebewesen so begeistern? Welche Musik mag Ihr Sohn?
Mein Sohn hört die Schlümpfe. Ich kanns jedenfalls nicht mehr hören. Und er weiss genau, wann welches Lied kommt. Und dann müssen Mama und Papa dazu tanzen.
Interview Almut Berger, Yvette Hettinger Bilder Nik Hunger
Anzeige
SIE HABEN EINE FIXE IDEE. WIR DEN FIXEN PREIS DAZU.
: Gratis- Info
080 0 80 0 897
CASCADA CHF 412’600.–, schlüsselfertig
Jetzt informieren: www.swisshaus.ch
Romantische Normandie mit MS Cézanne****
Auf der Seine: Paris–Rouen–Paris Einen intensiven Eindruck französischer Lebenskultur und landschaftlicher Schönheit vermittelt diese Reise durch Frankreichs Norden. Geniessen Sie die zauberhafte Atmosphäre reizvoller Städtchen wie Les Andelys. Bestaunen Sie die imposanten Kreidefelsen an der Alabasterküste und entspannen Sie bei einem Bummel durch den kleinen Künstlerort Honfleur. Spüren Sie einen Hauch von Monets grossartiger Malerei beim Besuch von Giverny, wo er Inspiration für seine wundervollen Seerosenbilder fand. Sehen Sie in Paris den Eiffelturm, spazieren über die Champs-Elysées und erleben Sie die Magie dieser Stadt, deren Schönheit Menschen aus aller Welt anlockt. Reiseprogramm 1. Tag Schweiz – Paris Abreise ab Ihrem CH-Wohnort im TGV nach Paris. Einschiffung. Um 21.45 Uhr heisst es «Leinen los!». 2. Tag Les Andelys Am Nachmittag Ausflug zur imposanten Ruine Châteaux Gaillard, die auf einem Kreidefelsenhoch hoch über der Seine thront. Geniessen Sie den traumhaften Blick über das SeineTal und Les Andelys.* 3. Tag Caudebec-en-Caux Ausflug zu den Klöstern St. Wandrille und St. Martin de Boscherville. Am Nachmittag Ausflug (fak.) nach Etretat an der Alabasterküste und Le Havre mit seiner aussergewöhnlichen Architektur. 4. Tag Caudebec-en-Caux – Rouen Am Vormittag Ausflug zum Künstlerort Honfleur* mit malerischen Gassen und Fachwerkhäusern. Weiterfahrt auf der Seine am Nachmittag. 5. Tag Rouen Stadtrundgang* durch die Geburtsstadt von Gustave Flaubert mit historischer Altstadt. Nachmittags Zeit zur freien Verfügung. Weiterfahrt am frühen Abend.
Garten von Monet
REISEGARANTIE
Rathausstrasse 5, 8570 Weinfelden Tel. 071 626 55 00, info@thurgautravel.ch
6. Tag Vernon Ausflug nach Giverny.* Besuch des Hauses und des Gartens von Claude Monet. 7. Tag Paris Am Vormittag Ausflug zum Montmartre (fak.). Nachmittags Stadtrundfahrt* mit Sehenswürdigkeiten wie Eiffelturm, Triumphbogen und Champs-Elyseées. 8. Tag Paris – Schweiz Ausschiffung und Rückfahrt im TGV in die Schweiz. * im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar. Fak. Ausflüge nur an Bord buchbar. MS Cézanne**** Das komfortable Hotelschiff bietet seinen 102 Gästen ein Wohlfühlambiente. Die Aussenkabinen (15 m²) sind mit Dusche/WC, Haartrockner, Musikkanal/Radio, SAT-TV, Safe, Minibar und Telefon ausgestattet. Im Restaurant werden internationale Spezialitäten zu einer Tischzeit serviert. Zur Bordeinrichtung gehören Panoramasalon mit Bar, Foyer mit Rezeption und Bordshop, Sonnendeck mit Sonnensegel und -schirmen, Liegestühlen, Stühlen und Tischen. Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt).
Paris, Notre Dame
Sofort buchen unter Gratis-Nr. 0800 626 550
Es het solangs het*
RABATT
Fr. 300.–
*hängt von der Ausla stung
des Schiffes ab
8 Tage ab nur Fr. 1990.–
(Rabatt von Fr. 300.– bereits abgezogen)
Abreisedaten 2011 18.06. 25.06. 16.07. 23.07. 06.08. 20.08. 27.08. 17.09. 01.10.• 15.10.• 22.10.• • Preis auf Anfrage (günstiger) Unsere Leistungen • Kreuzfahrt in gebuchter Kategorie • Vollpension an Bord • Kaffee/Tee nach Mittag- und Abendessen • Bahn 2. Kl. ab/bis CH-Wohnort nach/ab Basel, Basis ½-Tax-Abo, Basel – Paris v.v. im TGV inkl. Sitzplatzreservation • Schleusen- und Hafengebühren • Kreuzfahrtleitung, deutschsprachige örtliche Reiseleitung • Audio-Set bei allen Ausflügen Nicht inbegriffen: Versicherungen, Ausflüge, Getränke, Trinkgelder, Zuschlag ohne ½-Tax-Abo 2. Klasse Fr. 30.–, 1. Klasse Fr. 60.–, Taxitransfer Bahnhof – Schiff – Bahnhof, Auftragspauschale Fr. 35.– pro Auftrag (entfällt bei Buchung über www.thurgautravel .ch)
Preise pro Person in Fr. Kabine Katalog 2-Bett Hauptdeck 2290.– Zuschlag zur Alleinbenutzung 840.– Ausflugspaket (6 Ausflüge) Zuschlag Bahnfahrt 1. Klasse Annullations- und Extrarückreisevers.
Aktion 1990.– 250.– 150.– 79.–
Kabine, Hauptdeck
online navigieren/buchen abonnieren NEU Newsletter
thurgautravel.ch
Lesespass mit Geschenk! WETTBEWERBn etwas Glück den park 1200 LT im
Gewinnen Sie mit
neue
Diese und weitere Qualitäts-Magazine in unserem Online-Shop stehen zur Wahl. Mit Ihrer Bestellung sichern Sie sich zwei Geschenke: Gegenüber den Einzelverkaufs-Preisen sparen Sie bis zu 63% und erhalten zusätzlich einen
6 Airbags 5 Plätze
5 Türen
10-Franken Migros-
Chevrolet S Wert von
Fr. 18’490.−
Gutschein
geschenkt!
en Mehr Information r te un e Si n fifinnddeen
www.chevrolet.c
h
3x
4x
4x
5x
4x
3x
15.– 5.–
20.–
20.–
20.–
20.–
18.– 8.–
für nur
Weckt Lust aufs Land!
für nur
NEU
für nur
für nur
für nur
für nur
Das Magazin für alle, die Katzen lieben.
Umbauen, Erneuern und Modernisieren.
Die neue Zeitschrift zum Thema Natur und Umwelt.
Das Familienmagazin für die Schweiz.
Mit dem beliebten Magazin um die Welt reisen.
4x
6x
4x
3x
3x
2x
20.–
20.–
20.–
12.–
9.–
20.–
Die grösste Kochzeitschrift der Schweiz.
Die meistgelesene Zeitschrift der Welt.
Architektur, Wohnen und Design.
Viele Leben, ein Magazin.
Trend- und Styleguide für die junge Frau.
Spass und Wissen für Kids von 8 bis 15 Jahren.
5x +
10x
9x
13x
10x
10x
20.–
20.–
27.–
26.–
20.–
20.–
für nur
1x Bolero Men für nur
für nur
für nur
für nur
Beobachter Natur
für nur
für nur
für nur
für nur
für nur
für nur
für nur
Das Magazin für Mode, Beauty und Lifestyle.
Mit dem Beobachter wissen Sie, was wichtig ist.
Freundin informiert, involviert, inspiriert und integriert.
Geniessen Sie die fesselnden Storys der Promis.
Die TV-Illustrierte der Schweiz.
Die meistgelesene Sonntagszeitung der Schweiz.
10x
10x +
10x
10x
12x
36x
20.–
20.–
20.–
20.–
20.–
20.–
Interessant von A bis Z.
Das People-Magazin der Schweiz.
für nur
1x SI Style für nur
JA, ich bestelle: Erscheint vierteljährlich Schweizer LandLiebe 3 x für nur Fr. 15.– Erscheint 2-monatlich Katzen-Magazin 4 x für nur Fr. 20.– Umbauen+Renovieren 4 x für nur Fr. 20.– Erscheint monatlich BeobachterNatur 5 x für nur Fr. 20.– wir eltern 4 x für nur Fr. 20.– abenteuer und reisen 3 x für nur Fr. 18.– KOCHEN 4 x für nur Fr. 20.– Reader’s Digest Schweiz 6 x für nur Fr. 20.− Ideales Heim 4 x für nur Fr. 20.– myself 3 x für nur Fr. 12.− GLAMOUR 3 x für nur Fr. 9.− SPICK 2 x für nur Fr. 20.− Bolero 5x + 1x Bolero Men für nur Fr. 20.–
für nur
Unterhaltsam, spannend, nützlich!
Erscheint 14-täglich Beobachter 10 x für nur Fr. 20.– Freundin 9 x für nur Fr. 27.− Erscheint wöchentlich Bunte 13 x für nur Fr. 26.− TELE 10 x für nur Fr. 20.− SonntagsBlick 10 x für nur Fr. 20.– Schweizer Familie 10 x für nur Fr. 20.– Schweizer Illustrierte 10 x + 1x SI Style für nur Fr. 20.– GlücksPost 10 x für nur Fr. 20.– TV-Star 10 x für nur Fr. 20.– Tierwelt 12 x für nur Fr. 20.– Erscheint täglich Montag bis Samstag Blick 36 x für nur Fr. 20.–
für nur
Ihre Schweizer Fernseh-Stars.
■ Ich nehme nur an der Verlosung teil.
für nur
Die Schweizer Zeitschrift für Tier und Natur.
Der Blick der Schweiz.
Einsenden an: Qualitätstitel, Postfach 1693, 8048 Zürich
Bitte senden Sie mir das/die angekreuzte(n) Probeabo(s) und einen Migros-Gutschein im Wert von Fr. 10.−.
Frau
Herr
Name/Vorname Strasse/Nr. PLZ/Ort Telefon Unterschrift
■ Ich bestätige, dass ich noch nicht AbonnentIn der bestellten Zeitschrift(en) bin.
für nur
Geb.-Datum
M2
Diese und noch mehr Angebote finden Sie auf www.qualitaetstitel.ch
Die Teilnahme an der Verlosung ist unabhängig von einer Bestellung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Ich bin damit einverstanden, Angebote von anderen Dienstleistern zu erhalten. Die Angebote gelten nur in der Schweiz. Einsendeschluss ist der 16.12.2011.
48 | Migros-Magazin 23, 6. Juni 2011
In den Startlöchern für eine Weltkarriere? Sprinthoffnung Mujinga Kambundji begann ihre Laufbahn beim Migros-Sprint.
Mit Rückenwind der Migros Die Migros verkauft nicht nur Produkte, sie fördert auch junge Sportler. Etwa Sprinterin Mujinga Kambundji oder einst Lara Gut.
D
ie Migros kümmert sich auf vielfältige Weise um die Kinder und Jugendlichen der Schweiz. Den Schwerpunkt legt sie dabei auf die Gesundheit und die sportliche Leistungsfähigkeit der Mädchen und Buben, wie etwa beim legendären Grand Prix Migros. An der grössten Skirennserie Europas kämpften schon Lara Gut, Daniel Albrecht und Co. um Sekunden und Hundertstelsekunden. Auch in einem anderen Breitensport engagiert sich die Detailhändlerin: Der Migros Sprint gehört zu den grössten Nachwuchssportprojekten der Schweiz und bietet jährlich mehr als 50 000 Kindern und Jugendlichen die Gele-
NEUES AUS DER MIGROS
| 49
Der 11-jährige Matthias Widmer ist in seinem Jahrgang einer der zehn besten Schwinger im Kanton Bern.
genheit, Wettkampfatmosphäre zu schnuppern. Die Migros unterstützt diverse Kinder- und Jugendprojekte jedes Jahr auch finanziell. «Schon seit Duttis Zeiten setzt sich die Migros für die Volksgesundheit ein», sagt Larisa Matkovic, Leiterin Sponsoring bei der Migros, «dem fühlen wir uns nach wie vor verpflichtet.» Neben der Förderung der Fitness sollen die Jungen aber auch für Umweltanliegen sensibilisiert werden. Die Migros sponsert sämtliche Kinder- und Jugendbildungsprojekte des WWF. In Ferienlagern kann die Natur hautnah erlebt werden.
Texte Christoph Petermann Bilder Severin Nowacki
Junger «Böser»
Widmer Matthias (11) besuchte einen Schwinger-Schnuppertag. Verlierer nach dem Wettkampf das Sägemehl vom Rücken. Im Sägemehl Gegner, privat Freunde: Am Schnuppertag Matthias Widmer (links) mit Stefan Gerber. kann jeder testen, ob er das Zeug hat, Seit 2009 gibt es den nationalen ein «Böser» – ein erfolgreicher Schwinger-Schnuppertag: Erfah- Schwinger – zu werden. rene Schwinger führen den Einer, der vor zwei Jahren das Nachwuchs behutsam in die erste Mal Schwingerluft schnupKunst des Schwingens ein. perte, war Matthias Widmer (11). Dazu gehören Falltechnik, erste Das Training hatte ihm gefallen. Schwingergriffe und auch Fair- Im Gespräch merkt man schnell, play – der Gewinner wischt dem dass er kein Junge der grossen
Worte, sondern der Tat ist – ein richtiger Schwinger halt. Seitdem trainiert er im Schwingklub Sumiswald BE jeweils einmal in der Woche. «Das reicht auch», sagt Jungschwingerleiter Fritz Bähler, Trainer von Matthias. Er trainiert die Jahrgänge 1996 bis 2003, insgesamt über 40 Buben. «Die Jungen sollen am Anfang Spass haben und einfach motiviert sein zu trainieren.» Wie schätzt er seinen Schützling ein?
Tanken Sie Sonne
50 | Migros-Magazin 23, 6. Juni 2011
Erstklassiges Ausspannen.
Mallorca
Last e Minut
HM K PMI SANJOR
Ab Zürich nach Palma de Mallorca mit Hello am Sa. 25.6., 2.7.11 Sant Jordi B B B, Playa de Palma, Doppel mit Frühstück
Zakynthos
HM K ZTH POSBEA
Ab Zürich nach Zakynthos mit Hello am Fr. 24.6.11 Poseidon Beach B B B, Laganas, Doppel mit Frühstück
Hurghada
HM K HRG STEDAU
1 Woche
395.– statt 760.–
1 Woche
495.– statt 905.–
1 Woche
495.–
Ab Zürich nach Hurghada mit Hello am Mi./Sa. 11., 18.*, 25.6., 2., 6., 9.7.11 statt 975.– Steigenberger Al Dau Beach B B B B B, Hurghada, * Zuschlag 100.– Doppel Deluxe Meersicht mit Frühstück
Gran Canaria
HM K LPA SAHARA
Ab Zürich nach Las Palmas mit Hello am Di. 7., 14., 21., 28.6., 5.7.11* So. 12., 19., 26.6., 3.7.11* Sahara Playa B B B i, Playa del Inglès, Doppel mit Halbpension
Rhodos
HM K RHO FALBAY
Ab Zürich nach Rhodos mit Hello am Do./So. 26., 30.6., 3., 10., 14.7.11 Faliraki Bay B B i, Faliraki, Doppel mit Halbpension
Zypern
HM K LCA CHRYST
Ab Zürich nach Larnaca mit Hello am So. 26.6., 7., 14.7.11* Chrystalla Hotel B B B, Protaras, Doppel Landsicht mit Halbpension
Malediven
HM K MLE FIHALH
Ab Zürich nach Male mit Edelweiss Air am Sa. 25.6., 2., 9.7.11 Fihalhohi Island Resort B B B, Süd Male Atoll, Doppel Comfort mit Halbpension
1 Woche
495.– statt 975.– * Zuschlag 100.–
1 Woche
595.– statt 903.–
1 Woche
595.– statt 1115.– * Zuschlag 100.–
www.hotelplan.ch oder im Reisebüro
Mujinga Kambundji ist die Schweizer Sprint-Hoffnung.
Sie wirkt bescheiden, wenn sie über sich und ihre Auftritte als Botschafterin von Migros Sprint erzählt, wo der Nachwuchs erste Wettkampferfahrungen sammelt. «Nein, Fragen stellen die Mädchen und Buben nicht», erzählt sie lächelnd, «aber sie machen schon grosse Augen, wenn sie hören, dass ich die schnellste Schweizerin bin.» Die knapp 19-jährige Sprinterin Mujinga Kambundji kennt in ihrer Alterskategorie hierzulande keine Gegnerin mehr. 2009 machte die damals 17-jährige Tochter einer Schweizerin und eines Kongolesen mit einem Paukenschlag auf sich aufmerksam, als sie an den Schweizer Meisterschaften die Konkurrenz über 100 und 200 Meter auf die hinteren Plätze verwies und das Sprint-Double perfekt machte. Im Februar dieses Jahres erzielte die Gymnasiastin einen Schweizer Rekord der Junioren über 200 Meter an den Schweizer Nachwuchs-Hallenmeisterschaften in Magglingen BE. Mittlerweile hat das Sprint-
talent insgesamt neun Nachwuchsrekorde erzielt. Ihre Laufkarriere hat Mujinga beim Migros Sprint lanciert, den sie insgesamt vier Mal gewonnen hat. «Die haben mir immer Spass gemacht und waren jeweils das Highlight des Jahres.» Ihre Familie sei immer dabei gewesen, und die Finals, die jeweils nicht im Stadion, sondern mitten in einer Stadt über die Bühne gingen, seien schon «cool» gewesen. Vor wenigen Jahren Teilnehmerin beim Migros Sprint, heute die Schwei-
«Der Matthias ist ein ruhiger, überlegter Typ», sagt Bähler. Das Besondere an ihm sei seine schnelle Auffassungsgabe: «Er begreift neue Schwünge sehr schnell und kann sie nach zwei, drei Trainings umsetzen.» Das sei bei den anderen «Giele» dann schon anders. Nutzt Matthias seine Kenntnisse auch auf dem Pausenplatz? «Da nicht, aber im Sandkasten», sagt der Jungschwinger. Mittlerweile hat der Junge auch schon an Turnieren um einen Zweig gerungen. «Einmal bin ich zweiter geworden», sagt er. Trainer Fritz Bähler: «Der Widmer Matthias gehört zu den zehn Besten seines Jahrgangs im Kanton Bern.» Was
bringt den Jungen das Schwingen, verglichen mit anderen Sportarten? «Zuerst einmal lernen sie zu verlieren, um dann aber ganz schnell wieder aufzustehen und weiterzumachen», betont Jungschwingerleiter Bähler. Ausserdem würden beim Schwingen Fairness und Kameradschaft grossgeschrieben und an die Jungen weitergegeben. Wie reagieren eigentlich die Kollegen von Matthias auf die Tatsache, dass der Elfjährige ein Schwinger ist? «Si hei gäng Angscht», sagt Matthias, ohne mit der Wimper zu zucken. Es scheint, dass der ruhige Emmentaler Bub das Zeug hat, ein ganz, ganz «Böser» zu werden.
Unter erschwerten Bedingungen: Kambundji mit Trainer Jacques Cordey.
1 Woche
1599.– statt 2395.– Verl.-Woche 499.–
Preise in CHF pro Person inkl. Flughafen-/Sicherheitstaxen und aktuelle Treibstoffzuschläge. Kinderermässigung: 20 % 2–12 Jahre (exkl. Taxen/Treibstoffzuschlag). Inbegriffen: Hin-& Rückflug in Economy-Class, Transfers, Übernachtung und Mahlzeiten gemäss Angebot, Betreuung. Nicht inbegriffen: Oblig. Kombi- Versicherungspaket CHF 22.– bis CHF 98.–, Ägypten-Visum CHF 40.–. Evtl. Bearbeitungsgebühren Ihrer Buchungsstelle. Die Platzzahl ist beschränkt. Es gelten die Allgemeinen Vertrags-/Reisebedingungen der MTCH AG. Preisstand 6.6.11.
Jetzt buchen! 0848 82 11 11
Dieses Girl ist nicht zu bremsen
Niemand macht mehr Schweizer glücklich.
MARKTFRISCH M ARKTFRISCH JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 7.6. BIS 13.6.2011 ODER SOLANGE VORRAT
tion Bei dieser Kombina werden alle weich: e mit Safran-Honig-Birn . Weichkäse den Das Rezept dazu fin h/ n.c Sie auf www.saiso -ti m pp de/migros-welten/ sch in und alle Zutaten fri Ihrer Migros.
40%
1.95 statt 3.30
Birnen Packhams Südafrika, per kg
40%
30% 5.35
2.85 statt 4.80
Alfredo Mozzarella Packung à 3 x 150 g
statt 7.70
Mostbröckli geschnitten, Brasilien, per 100 g
Bei allen Angeboten sind M-Budget, Sélection und bereits reduzierte Artikel ausgenommen.
DIE LIEBE ZUR FRISCHE G JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR
Vorsommerlich das knackig-frisch ist Rezept für Tomaten Feta-Salat mit ón. Pimientos de Padr f au es n Sie finde / www.saison.ch/de pp -ti m n/ te migros-wel h sc fri n te und alle Zuta s. in Ihrer Migro
3.20
Rispentomaten Schweiz, per kg
6.50 statt 9.20
Zucchetti, Bio Aus der Region, abgepackt, per kg
Genossenschaft Migros Aare
3.20
Baked Potatoes Schweiz, Tragtasche à 2,5 kg
6.50
Solinda MiniWassermelonen Spanien, pro Stück
1.45
Kohlraben Aus der Region, pro Stück
EHT DURCH DEN MAGEN. MAGEN. VOM 7.6. BIS 13.6.2011 ODER SOLANGE VORRAT
30%
1.80 statt 2.60
Rucola Aus der Region, Beutel à 100 g
PREISKRACHER 50%
1.70 statt 3.40
Melonen Galia Spanien, pro Stück
30%
2.40 statt 3.–
California Salat, Bio Beutel à 150 g
7.20 statt 7.90
Peperoni, Bio gemischt, Schweiz/Niederlande, abgepackt, per kg
1.15 statt 1.70
Kopfsalat rot Aus der Region, pro Stück
per kg
3.75 statt 4.60
Fenchel Aus der Region
ZUOBERST AUF DEM JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR
Drei Zutaten, ein Genuss: gerösteter rButterzopf mit Mee Das rettich und Lachs. n Sie Rezept dazu finde h/de/ auf www.saison.c pp migros-welten/m-ti h sc fri n te ta und alle Zu s. ro in Ihrer Mig
30% 4.90 statt 7.–
Bauernschinken, TerraSuisse 206 g
33%
14.–.– statt 21
Atlantic Rauchlachs im 3er-Pack Zucht aus Schottland, 3 x 100 g
4.50 statt 5.30
Lammnierstück Neuseeland/ Australien, per 100 g
7.30
statt 9.20
Poulet Mini Cordon-bleu 20 % günstiger Hergestellt in der Schweiz mit Pouletfleisch aus Südamerika, Grosspackung, 360 g
Genossenschaft Migros Aare
14.–.– statt 19
Fleischkäse geschnitten, TerraSuisse 25 % günstiger per kg
MENÜPLAN: ENÜPLAN: FRISCHE. VOM 7.6. BIS 13.6.2011 ODER SOLANGE VORRAT
40%
1.20 statt 2.–
Grill mi Forellen gewürzt, Zucht aus Italien, 2 Stück, per 100 g
2.200 statt 2.8
Pangasiusfilets 20 % günstiger Vietnam/Zucht, per 100 g
PREISKRACHER 50%
7.80
statt 15.60
Kalbsbratwürste, TerraSuisse 6 Stück, 840 g
33%
9.50 statt 15.–
Pfingstpastete 500 g
30%
1.65 statt 2.10
Schweinskoteletts, TerraSuisse 20 % günstiger Schweizer Fleisch, per 100 g
2.65 statt 3.80
Schweinsbraten/ -plätzli Nierstück, TerraSuisse Schweizer Fleisch, per 100 g
SO FRISCH WIE DIR
JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR V
30%
2.550
9.40.50
statt 3.2
statt 13
Alle Torten ungekühlt (ohne Sélectionund M-BudgetProdukte) 20 % günstiger z. B. Linzertorte, 400 g
Anna’s Best Ravioli Galbani Mozzarella Pomodoro im 3er-Pack 3 x 200 g
1.10
statt 1.40
St. Paulin 20 % günstiger ca. 250 g, per 100 g
3.805 statt 4.7
Alle Anna’s Best Antipasti 20 % günstiger z. B. Oliven mit Weichkäse, 150 g Genossenschaft Migros Aare
2.55 statt 3.20
Alle Anna’s Best und Bio Sandwiches und Canapés 20 % günstiger z. B. Thon
35%
4.90 statt 7.90
Topfrosen Kordana im 10,5-cm-Topf, pro Pflanze
30%
9.10
statt 13.–
Cornatur im Duo-Pack z. B. Schnitzel Rahmkäse und Spinat, 2 x 240 g
–.80 statt –.95
Alle Excellence Joghurts 150 g –.15 günstiger z. B. Himbeere
REKT VOM MARKT. MARKT.
VOM 7.6. BIS 13.6.2011 ODER SOLANGE VORRAT
6.–
statt 7.80
Zuckermais mit Stecker im Duo-Pack, Aus der Region, per kg
2.40 statt 3.–
Alle Flan im 6er-Pack 20 % günstiger 6 x 125 g, z. B. Flan Chocolat
9.60.– statt 12
Fürstentorte Stück à 360 g
3.90 statt 4.90
13.90 Rosen 50 cm, Max Havelaar Bund à 15 Stück
Basilikum, Bio Aus der Region, pro Pflanze
30%
4.70 statt 6.80
Fol Epi Scheiben oder Fol Epi Léger Scheiben im Duo-Pack, 2 x 150 g, z. B. Fol Epi Scheiben
3.900 statt 4.9
Hängepetunien, kleinblumig Aus der Region, pro Pflanze
17.90
Pfingstrosenstrauss pro Strauss
SCHNAPPEN SIE ZU, BEV
JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR V
50%
8.15
5.500 statt 6.9
statt 16.30
Mary Jane’s RahmglaceDosen 450 ml* 20 % günstiger z. B. Mary Jane’s Almost Cookie
Fun Cornets im 16er-Pack 8 x Vanille und 8 x Erdbeer
2.40 statt 3.20
Alle Midor Biscuits im Beutel (ohne Tradition) 25 % günstiger z. B. Bärentatzen, 380 g
2.700 statt 3.4
Alle Choco Loco 20 % günstiger z. B. Choco Loco Crisp, 215 g
*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.
30% 6.30 statt 9.–
Frey Risoletto Classic und Blanco im Duo-Pack 2 x 5 Stück
3.75 statt 4.70
Alle Farmer Croc Müesli 20 % günstiger z. B. Farmer Croc Apfel & Zimt, 500 g
2.60 statt 3.25
Sun Queen Ananasringe oder Cashewkerne 20 % günstiger z. B. Ananasringe, 100 g
1.650 statt 2.2
Alle Dessertpulver und Stalden Cremen 25 % günstiger z. B. Pudding/ Crème Vanille, 3 x 72 g
VOR’S EIN ANDERER TUT.
VOM 7.6. BIS 13.6.2011 ODER SOLANGE VORRAT
40%
50%
13.25
4.2 0
statt 22.10
statt 8.40
Soft Toilettenpapier in Mehrfachpackungen z. B. Soft Comfort, FS C, 32 Rollen
Alle Ice Tea PET in Packungen à 6 x 1,5 Liter z. B. Ice Tea Lemon
30% 9.80.– statt 14
J. Bank’s Frühlingsrollen mit Gemüse oder Poulet im Duo-Pack, tiefgekühlt z. B. Frühlingsrollen mit Poulet, 2 x 6 Stück
3.80 statt 4.80
Alle Finizza Pizzen und Baguettes, tiefgekühlt 20 % günstiger z. B. Pizza Prosciutto, 330 g
2.50 statt 3.–
2.55 statt 3.20
Alle Zwieback 20 % günstiger z. B. Original Zwieback, 260 g
Alle Konfitüren und Gelées in Gläsern und Beuteln, 185 g – 500 g beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.50 günstiger z. B. Aprikosenkonfitüre Extra, 500 g
7.800 statt 9.8
Alle alkoholfreien Biere 20 % günstiger z. B. Eichhof Bier, 10 x 33 cl
33%
6.55 statt 9.80
Alle Kaffees in Bohnen im 1-kg-Beutel z. B. Boncampo Kaffee
SPAREN SIE SICH REICH. JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 7.6. BIS 13.6.2011 ODER SOLANGE VORRAT
9.90
Damen-Slip Mini und -String in Mehrfachpackungen* z. B. Slip Mini im 4er-Pack
12.90
Diverse Sommerschuhe* z. B. Damen-Slipper, Doppelgrössen 36/37– 40/41, diverse Farben
40%
8.30 statt 13.90
Herren-Tagwäsche John Adams und Bogart* z. B. Herren-Short John Adams Gültig bis 20.6.
30% 3.850 statt 5.5
Alle Einmachflaschen und -gläser, Sterilisier- und Konfitürengläser z. B. Konfitürengläser, 4 x 230 ml Gültig bis 20.6.
30%
12.2.505 statt 17
Handymatic Supreme Geschirrspülmittel im Duo-Pack z. B. Dose und Nachfüllbeutel, 2 x 1 kg
16.– statt 20.–
Gesamte Babynahrung inkl. Junior Milchen (ohne Anfangs- und Folgemilchen) 20 % günstiger z. B. Aptamil Junior 12+, 800 g Gültig bis 20.6.
*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen und **melectronics oder ***Micasa.
5.50 statt 6.90
Alle Elan Waschmittel und Exelia Gewebeveredler 20 % günstiger z. B. Exelia Orchid Nachfüllbeutel, 1,5 Liter Gültig bis 20.6.
30% 8.45.10 statt 12
Alle Wasseraufbereitungsartikel Brita, Soda Club und M-Classic z. B. M-Classic Wasserfilterkartuschen, 3 Stück Gültig bis 20.6.
SPARZETTEL ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 7.6. BIS 13.6.2011 ODER SOLANGE VORRAT FRÜCHTE & GEMÜSE
40%
Birnen Packhams, per kg 1.95 statt 3.30 40% Melonen Galia, pro Stück 1.70 statt 3.40 50%
9.40
Solinda Mini-Wassermelonen, Spanien, pro Stück 6.50 Baked Potatoes, Tragtasche à 2,5 kg 3.20
statt 15.80
Papeteria Kopierpapier im Duo-Pack A4, weiss, 80 g/m2, 2 x 500 Stück
Bonaparte, 1/4 Laib, per 100 g 1.55 statt 2.25 30%
California Salat, Bio, Beutel à 150 g 2.40 statt 3.– Kopfsalat rot, Aus der Region, pro Stück 1.15 statt 1.70 30% Zucchetti, Bio, Aus der Region, abgepackt, per kg 6.50 statt 9.20 Rucola, Aus der Region, Beutel à 100 g 1.80 statt 2.60 30% Basilikum, Bio, Aus der Region, pro Pflanze 3.90 statt 4.90
FLEISCH, FISCH & GEFLÜGEL Schweinsbraten/-plätzli Nierstück, TerraSuisse, Schweizer Fleisch, per 100 g 2.65 statt 3.80 30% Schweinsbraten/-plätzli Hals, TerraSuisse, Schweizer Fleisch, per 100 g 2.10 statt 2.40 Schweinskoteletts, TerraSuisse, Schweizer Fleisch, per 100 g 1.65 statt 2.10 20% Lammnierstück, per 100 g 4.50 statt 5.30
Turmix Nespresso Kapselmaschine TX150 black*/** Energiesparmodus, mengenprogrammierbare Abschaltautomatik für 2 Grössen, Wassertank 1 Liter, Energieeffizienz A
✁
statt 179.–
Für Ihren Einkauf hier ausschneiden.
Pouletspiessli mariniert, Schweiz, per 100 g 3.– statt 3.50
149.–
BROT & MILCHPRODUKTE
Peperoni, Bio, gemischt, Schweiz/Niederlande, abgepackt, per kg 7.20 statt 7.90
Zuckermais mit Stecker, im Duo-Pack, Aus der Region, per kg 6.– statt 7.80
Wildseidenduvet Luc*/*** Inhalt: mind. 90 % Wildseide, Bezug: 100 % Baumwolle, 160 x 210 cm, 1000 g
Pangasiusfilets, Vietnam/Zucht, per 100 g 2.20 statt 2.80 20%
Sbrinz gerieben, 2 x 120 g 3.50 statt 4.40
Kohlraben, Aus der Region, pro Stück 1.45
statt 99.90
Kalbsbratwürste, TerraSuisse, 6 Stück, 840 g 7.80 statt 15.60 50%
Rispentomaten, per kg 3.20
Fenchel, Aus der Region, per kg 3.75 statt 4.60
69.90
Pfingstpastete, 500 g 9.50 statt 15.– 33%
Poulet Mini-Cordon-bleu, Hergestellt in der Schweiz mit Pouletfleisch aus Südamerika, Grosspackung, 360 g 7.30 statt 9.20 20% Bauernschinken, TerraSuisse, 206 g 4.90 statt 7.– 30% Mostbröckli, geschnitten, per 100 g 5.35 statt 7.70 30% Atlantic Rauchlachs im 3er-Pack, 3 x 100 g 14.– statt 21.– 33% Fleischkäse geschnitten, TerraSuisse, per kg 14.– statt 19.– 25% Party-Griller, im Duo-Pack, 490 g 9.90 statt 12.40 20%
Scharfer Maxx, per 100 g 1.75 statt 2.20 St. Paulin, ca. 250 g, per 100 g 1.10 statt 1.40 20% Alfredo Mozzarella, Packung à 3 x 150 g 2.85 statt 4.80 40% Alle Excellence Joghurts 150 g –.15 günstiger Milupa le petit frais, Packung à 6 x 50 g 2.50 statt 3.15 20% Alle Flan, im 6er-Pack, 6 x 125 g, z. B. Flan Chocolat 2.40 statt 3.– 20% Fol Epi Scheiben oder Léger Fol Epi Scheiben, im DuoPack, 2 x 150 g, z. B. Fol Epi Scheiben 4.70 statt 6.80 30%
BLUMEN & PFLANZEN Rosen 50 cm, Max Havelaar, Bund à 15 Stück 13.90 Hängepetunien kleinblumig, Aus der Region, pro Pflanze 3.90 statt 4.90 Pfingstrosenstrauss, pro Strauss 17.90 Lavendel Hidcote Blue, im 17-cm-Topf, pro Pflanze 7.65 statt 12.80 40%
WEITERE LEBENSMITTEL
Gesamte Babynahrung inkl. Junior-Milchen (ohne Anfangsund Folgemilchen) 20% Gültig bis 20.6. Alle Zwieback 20% Alle Farmer Croc Müesli 20% Alle Kaffees in Bohnen, im 1-kg-Beutel 33% Alle Dessertpulver und Stalden Cremen 25% Sun Queen Ananasringe oder Cashewkerne 20% Alle Ice Tea PET in Packungen à 6 x 1,5 Liter 50% Alle alkoholfreien Biere 20% Fun Cornets im 16er-Pack, 8 x Vanille und 8 x Erdbeer 8.15 statt 16.30 50% Mary Jane’s RahmglaceDosen, 450 ml 20% Alle Finizza Pizzen und Baguettes, tiefgekühlt 20% J. Bank’s Frühlingsrollen mit Gemüse oder Poulet im Duo-Pack, tiefgekühlt 30%
NEAR-/NON-FOOD Handymatic Supreme Geschirrspülmittel im Duo-Pack 30% Alle Elan Waschmittel und Exelia Gewebeveredler 20% Gültig bis 20.6. Alle Wasseraufbereitungsartikel Brita, Soda Club und M-Classic 30% Gültig bis 20.6. Alle Einmachflaschen und -gläser, Sterilisierund Konfitürengläser 30% Gültig bis 20.6.
Anna’s Best Ravioli Galbani Mozzarella-Pomodoro im 3er-Pack, 3 x 200 g 9.40 statt 13.50 30%
Soft Toilettenpapier in Mehrfachpackungen 40%
Alle Anna’s Best und Bio Sandwiches und Canapés 20%
Alle BHs (ohne DIM), z. B. Emotions by Triumph 29.90 10x Cumulus-Punkte
Fürstentorte, Stück à 360 g 9.60 statt 12.– Alle Torten ungekühlt, (ohne Sélection und M-Budget Produkte) 20% Alle Midor Biscuits im Beutel (ohne Tradition) 25% Frey Risoletto Classic und Blanco im Duo-Pack 2 x 5 Stück 6.30 statt 9.– 30% Alle Choco Loco 20% Alle Konfitüren und Gelées in Gläsern und Beuteln, 185 – 500 g, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.50 günstiger
Papeteria Kopierpapier im Duo-Pack 40%
Damen-Slip Mini und -String in Mehrfachpackungen Herren-Tagwäsche John Adams und Bogart 40% Gültig bis 20.6. Diverse Sommerschuhe, z.B. Damen-Slipper 12.90
NEUHEITEN Sun Queen Maiskörner, 326 g 1.80 NEU Gültig bis 20.6. Giacobazzi Crema Acetosa Himbeer, 235 ml 7.10 NEU Gültig bis 20.6.
Genossenschaft Migros Aare Genauere Informationen zu Preisen, Produkten und Rabatten entnehmen Sie bitte den Preiszetteln der jeweiligen Produkte in diesem Flyer.
JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 7.6. BIS 20.6.2011 ODER SOLANGE VORRAT
NEU
19.80
Phalaenopsis Table Dance 9 cm, im Keramiktopf, pro Pflanze
NEU
2.30
Linsen an Tomatensauce, Bio 320 g
NEU
2.10
Bon Chef Mix für Vitello Tonnato in nur 5 Min. ist ein feines Vitello Tonnato zubereitet, 36 g Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.
NEU
2.50
I am Face Kiwi Time hautverfeinerndes Peeling und Maske mit wertvollen Vitaminen, 2 x 7,5 ml
NEU
17.90
Covergirl Outlast All-day Lipcolor langanhaltende Farben mit Pflegestift, 1 x 1,9 g und 1 x 2,3 ml
NEU
1.80
Sun Queen Gemüsekonserven schonend dampfgegarte Maiskörner, Erbsen oder Red Kidney Beans, z. B. Sun Queen Maiskörner, 326 g
NEU
3.70
Premium Kaltsuppen Gazpacho oder Gurkensuppe hochwertige Flüssigsuppen für ein delikates Sommer-Menü, z. B. Premium Gazpacho, 500 ml
NEU
7.10
Giacobazzi Crema Acetosa Himbeer 235 ml
MGB www.migros.ch W
PROBIEREN GEHT ÜBER STUDIEREN.
NEUES AUS DER MIGROS
zer Leichtathletikhoffnung: Wie geht die junge Bernerin mit all den Erwartungshaltungen um? «Den grössten Druck mache ich mir selber», sagt Kambundji lachend. Und momentan stresse sie die Matura, die sie diesen Sommer ablegen müsse, am meisten.
Unter Druck zündet Mujinga eine Rakete
«Die Matura hat jetzt Vorrang vor allem anderen», ergänzt ihr Trainer Jacques Cordey. «Schritt für Schritt» lautet das Credo von
Cordey, der früher die aktuelle Schweizer Rekordhalterin im 100-Meter-Lauf, Mireille Donders, betreute. Was ist das besondere an seinem Schützling? «Wie sie mit dem Druck umgeht, ist schon verblüffend», meint Cordey fast ein wenig ungläubig. «Sie müssen sich vorstellen, wenn sie an einem Grossanlass startet – dann stehen jeweils zwei Kraftpakete neben ihr in den Startlöchern», und damit müsse man zuerst einmal fertig werden. «Und genau bei solchen Herausforderungen zündet
Mujinga dann immer wieder eine Rakete; das ist schon unglaublich», meint ihr Trainer sichtlich stolz. Apropos Kraftpakete: Das Krafttraining gehört nicht zu Kambundjis Lieblingseinheiten. «Wir gehen da sehr behutsam vor», versichert Cordey. In diesem Bereich seien zwar mit intensiven Einheiten sehr schnell Erfolge zu realisieren, aber das sei einfach nicht gesund für einen jungen Frauenkörper. «Da stehe ich nicht dahinter», sagt der Trainer bestimmt. Zu Cordeys Trainer-Philosophie gehört auch, Kambundjis Selbständigkeit zu stärken. Das beinhaltet, dass sie einzelne Laufoder Krafttrainings selber organisiert und bestreitet – oder zwischendurch auch ohne ihren Coach an Wettkämpfe reist, wie zum Beispiel letztes Jahr an die Junioren-WM in Kanada. «Sportler aus so vielen unterschiedlichen Ländern kennenzulernen, war extrem interessant», erinnert sich Kambundji. Schon im Juli dieses Jahres findet die U20-Europameisterschaft in Tallinn, Estland, statt. Was will Kambundji hier erreichen? «Im 200- und im 100-Meter-Sprint möchte ich ins Finale kommen» sagt sie ruhig. «Utopisch ist das nicht», bestätigt Trainer Cordey, «aber zuerst müssen wir die Matura packen.»
Lara Gut: Vom Grand Prix Migros an die Weltspitze Lara Guts Weg an die Spitze führte über den Grand Prix Migros. Dort hat die Tessinerin erste Wettkampferfahrungen gesammelt. «Ich erinnere mich mit viel Freude daran. Der Grand Prix Migros war für mich als Kind immer der Saisonhöhepunkt.» Vor allem aber hätten ihr die Rennen viel Spass gemacht. «Für junge Skirennfahrer sollte das immer im Vordergrund stehen.» Kann sie dem Ski-Nachwuchs Tipps geben? «Man darf die Jungen nicht zu stark unter Druck setzen», sagt Gut. Für sie
sei zudem wichtig gewesen, Freundschaften zu pflegen, die ausserhalb ihrer Sportart standen. Natürlich spielten auch die Eltern eine wichtige Rolle. Sie selber hatte hier Glück: «Meine Eltern sagten immer: Wenn du den Spass am Skifahren verlierst, dann ist es Zeit, etwas anderes im Leben zu machen.» Gott sei Dank sei dieser Moment aber nie gekommen, erzählt Gut. Momentan büffelt sie für die Matura-Prüfung. «Eine Sportlerkarriere dauert nicht ewig», sagt Gut. Eine Ausbildung werde ihr sicher
| 63
Breites Engagement
Das alles tut die Migros zur Förderung von Kindern und Jugendlichen.
➔ Migros Sprint: Seit neun Jahren ist die Migros Hauptsponsorin der grössten Nachwuchs-Sprintveranstaltung der Schweiz. Es geht darum, Lauftalente möglichst früh zu erkennen. www.migros-sprint.ch
➔ Scool: Scool ist ein Schulprojekt des Schweizerischen Orientierungslauf-Verbandes, das von der Migros unterstützt wird. Ziel ist es, Schüler in der ganzen Schweiz für den OL-Sport zu begeistern. www.scool.ch
➔ Grand Prix Migros: Beim Grand Prix Migros, dem grössten Skirennen Europas, stehen über 7500 Kinder und Jugendliche am Start. www.gp-migros.ch
➔ I’M fit: Bei I’M fit stehen der gemeinsame Start einer Schulklasse bei einem Volkslauf im Zentrum. Ausserdem gibt es Tipps zu den Themen Ernährung, Bewegung und Gesundheit. www.migros.ch/sponsoring
➔ Schwinger-Schnuppertag: Die Migros fördert als Partnerin des Eidgenössischen Schwingerverbandes (ESV) den Nachwuchs. Der nächste nationale Schnuppertag geht am 10. September 2011 über die Bühne. www.esv.ch
Lara Gut wurde am Grand Prix Migros zum Star. helfen, das Leben nach der Profikarriere besser planen zu können. Wie geht sie um mit der Doppelbelastung? «Logisch ist es nicht einfach, das alles unter einen Hut zu bringen, aber ich will mich nicht beklagen: Ich habe Spass an meinem Beruf und bin daher ein sehr glücklicher Mensch.»
➔ WWF Kinder- und Jugendprojekte: Die Migros engagiert sich als Hauptsponsorin für sämtliche Jugendbildungsprojekte. www.wwf.ch
➔ Zauberlaterne: Über 25 000 Kinder lernen in einem der mehr als 60 Clubs in der ganzen Schweiz alles über Film und Kino. Infos: www.cine-bazar.org
➔ Lilibiggs-Kinderkonzerte: Die Migros unterstützt LilibiggsKinderkonzerte und LilibiggsFamiliendiscos in allen Regionen der Schweiz. www.lilibiggs-kinderkonzerte.ch
wwf.ch/topten
seit hren 0 2 Ja eich r g l erfo
1991 - 2011
www.seeblick-berlingen.ch
Übergewicht, Bluthochdruck, hohes Cholesterin, Diabetes, Stress?
Weg mit überflüssigen Kilos Entgiften und vitalisieren Sie Ihren Körper. In einer Vitalkur- und Kurswoche lernen Sie Übergewicht, Bluthochdruck, zu hohes Cholesterin, Diabetes sowie Erschöpfungs- und Müdigkeitszustände in den Griff zu bekommen. Sie erzielen schon nach kurzer Zeit überzeugende Fortschritte. Erfolglos habe ich mich von Diät zu Diät gehungert Dies ist die Aussage von vielen Hilfesuchenden. Schuld am Misserfolg hat der sogenannte Jo-Jo-Effekt, das Zusammenspiel von Verhaltensmustern und körperlichen Grundbedürfnissen. Die daraus entstehende Negativwirkung wird unterschätzt, denn sie erschwert die Behandlung ernährungsabhängiger Störungen. In einer Vitalkur- und Kurswoche wird Ihnen gezeigt, wie Sie dank der EPDErnährungstherapie diese Probleme lösen. Informationen zu EPD finden Sie auf www.epdernaehrungsprogramm.ch.
Dr. med. Padia Rasch Leitende Ärztin Fachkurhaus Seeblick
_________________________
Ziele der Stoffwechseltherapie • rasch und gesund Depotfett • abbauen. • Cholesterinwerte reduzieren. • Körper entgiften und • vitalisieren. • körpereigene Abwehrkräfte • gezielt stärken. • dauerhafte Erfolge erzielen. _________________________ Mir ging es nicht gut. Dann war ich im Seeblick und alles hat sich geändert. Mara Jonak «Ich war ausgebrannt, hatte Übergewicht und einen zu hohen Blutdruck. Im Seeblick ist mein Blutdruck auf ein Normmass gesunken und konstant gut geblieben, ebenso meine Zuckerwerte. Die super Werte habe ich trotz einer Reduktion meiner Medikamente erreicht. Meine ganze Trägheit, das Druckgefühl im Magen, alles war weg. Dieses Erlebnis mit vielen lieben Menschen hat mich mit Lebensfreude und Wärme erfüllt, ich bin motiviert, fühle mich aufgestellt, weiss, dass ich auch etwas ganz wichtiges für meine Seele getan habe.»
Spezial-Angebot Die siebentägige Intensiv-Vitalkur- und Kurswoche oder ein mehrwöchiger Kuraufenthalt im spezialisierten Fachkurhaus Seeblick ist der Anfang zu einer ausgezeichneten Gesundheit. Spezialpreis ab Fr. 998.- (im DZ) statt Fr. 1‘242.- inkl. Verpflegung, Kurse & Unterlagen, Benutzung Whirlpool, Tepidarium usw. (diverse Therapien und Massagen im Haus).
Wählen Sie klimafreundliche Geräte:
Ursächliche und komplementärmedizinische Behandlung von Stoffwechselstörungen. Die Teilnehmer der Kurwochen lernen, die speziell für sie entwickelten Konzepte in die Praxis umzusetzen. Es handelt sich vor allem um Übergewicht, Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen, Blutdruckstörungen, funktionellen Magen-DarmStörungen und deren Folgen. _________________________
Buchen Sie jetzt Ihre Vitalkur- und Kurswoche. Das Fachkurhaus ist jede Woche offen. (Ausnahme: 17.-23.12.2011)
Nächstmögliche Wochen: □ Sa. 11.06. - 17.06.11 □ Sa. 18.06. - 24.06.11 □ Sa. 25.06. - 01.07.11 □ Sa. 02.07. - 08.07.11 □ Sa. 09.07. - 15.07.11 □ Mein Wunschtermin ___________________ □ senden Sie mir Ihre kostenlosen, unverbindlichen Unterlagen und Referenzbeispiele zu. Name _________________ Adresse _______________ Telefon _______________ eMail ________________ Fachkurhaus Seeblick | 8267 Berlingen | Tel. 052 762 00 70 oder 071 666 83 40 www.seeblick-berlingen.ch
Restbestand Thunfisch:
10%
Stoppen wir die Plünderung der Meere! Werden Sie Mitglied: www.greenpeace.ch
NEUES AUS DER MIGROS
Migros-Magazin Migros Mig ros-Ma ros -Magaz -Ma gaz 23, 6. Juni Juni 2011 201
| 65
Bülent Can (24) hats zum Level Quizfuchs geschafft: «Ich finde es gut, dass man echte Gegner hat.» Der Schwierigkeitsgrad der Fragen (Bilder unten) steigt mit jedem Level. Der Sieger erhält ein Kr Krönchen.
Üben, spielen, gewinnen
Beim grossen Online-Quizturnier von Quizmania gibts tolle Preise zu gewinnen.
M
it dem Quizmania-OnlineWissensspiel auf www. quizmania.ch wendet sich die Migros an alle jugendlichen und erwachsenen Spieler. Bülent Can (24) zum Beispiel ist begeistert von dem Quizspiel: «Der Turniercharakter gefällt mir, weil ich mein Wissen jeweils mit zwei anderen Spielern messen kann.» Zu Spitzenzeiten sind um die 400 Spieler online. Und so geht das Spiel: Pro Spieldurchgang beantworten Sie und die zwei Mitspieler sechs Fragen zu den Themen Klima, Wald und Wiese, Gebirge, Meer, Mensch und Ernährung. Zu jeder Frage gibt es drei Antworten zur Auswahl, davon ist eine Antwort richtig. Je schneller die korrekte
Antwort angeklickt wird, desto mehr Punkte erhält der Spieler. Nach jeder Runde wird eine Rangliste erstellt, die zusätzlich Quotenpunkte gibt. Die Quote bestimmt die Stärke des jeweiligen Spielers und entscheidet über das Weiterkommen im Turnier. Im Quizturnier gibt es insgesamt fünf Levels: Mastermind, Superhirn, Quizfuchs, Kenner und Einsteiger. Man beginnt als Einsteiger und kann sich bis zum Mastermind hocharbeiten. Der Turniergedanke beinhaltet, dass man innerhalb der fünf Levels aufsteigen kann und sich dort jeweils mit den besten misst. In jedem Level sind gleich starke Spieler. Natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen. Unter allen Teilneh-
mern wird unabhängig vom Wissenslevel als Hauptpreis ein Einkaufsgutschein über 5000 Franken verlost. Für die Gewinner von Platz 2 und 3 gibt es ein M-WayElektrobike. Des Weiteren werden sieben Gutscheine im Wert von 500 Franken verlost und unter den oberen vier Levels täglich vier Quizmania-Packages, das heisst, je ein komplettes Spielset mit allen 200 Quizkarten. Aber auch an die Kleinsten ist gedacht: Unter «Quiz für Kids» können Kinder ihr Wissen messen. Allerdings spielen hier auch Glück und Geschicklichkeit eine Rolle. Unter allen mitspielenden Kindern wird täglich eine JokerCD mit dem WWF-Geburtstagssong verlost. Anette Wolffram
Quizmania-App Quizmania ist das spannende Wissensspiel der Migros und des WWF für Gross und Klein rund um das Thema Mensch und Umwelt. Mit dem Quizmania-App für iPhone oder andere Smartphones kann man sein Wissen auch unterwegs trainieren. Das App kann unter www.quizmania.ch gratis runtergeladen werden. Jeder Teilnehmer des Quiz-Apps kann eines von drei begehrten iPad 2 gewinnen.
A kt i o n s
Neu und exklusiv in der Schweiz !
Unsere Spitzenleistungen:
nb i s e l Al
eg
ung
Linienflüge ab/bis Zürich mit sichtig e Taxen e B Pegasus Airlines otels sämtlich H g ge Sämtliche Flughafentaxen Flü Reiseleitun Willkommenscocktail ension Rundreise gemäss p b l a H Programm mit modernem, klimatisierten Reisebus Alle im Programm erwähnten Besichtigungen inkl. allen Eintrittsgebühren Bahnfahrt 1. Klasse von Istanbul nach Ankara im Schlafwagen im 2-er Abteil 7 Übernachtungen in ausgewählten Atemberaubende Landschaft Kappadokiens 4- und 5-Sterne Hotels Halbpension in Istanbul Grosse 8–tägige RundVollpension vom 4. bis zum 7. Reisetag reise mit Istanbul, AnBegleitung der Reise von A-Z durch einen qualifizierten, Deutsch kara und Kappadokien sprechenden Reiseleiter
Bei Buchung bis zum 30. Juni bezahlen Sie nur den Aktionspreis! Daten & Preise (pro Pers. im Doppelzimmer) Reise 3811
Aktionspreis Rundreise 8 Tage / 7 Nächte Normalpreis Rundreise Rundreise Reise 1: 20.09.–27.09.11 1295.– 995.– 1295.–
995.–
Reise 3: 30.09.–07.10.11
1295.–
995.–
Reise 4: 03.10.–10.10.11
1295.–
995.–
Reise 5: 07.10.–14.10.11
1295.–
995.–
Reise 6: 14.10.–21.10.11
1295.–
995.–
Reise 7: 21.10.–28.10.11
1295.–
995.–
Reise 8: 28.10.–04.11.11
1295.–
995.–
Zuschlag für Einzelzimmer: CHF 210. – Nicht inbegriffen: Annullierungskosten- und Reisezwischenfallversicherung CHF 35.– Buchungsgebühr: CHF 10.– pro Person Treibstoffzuschlag: CHF 15.– pro Person Temperaturen: Sie reisen zur besten Jahreszeit. Das sind absolute Hochsaisondaten und erfahrungsgemäss sind Flüge während dieser Zeit sehr früh ausgebucht. Die Tagestemperaturen von ca. 25° sind zu dieser Jahreszeit geradezu ideal um eine Rundreise angenehm und stressfrei zu erleben. Darum empfehlen wir Ihnen schnell zu buchen, bevor alle Plätze ausgebucht sind.
Buchen Sie sofort bei VAC:
Istanbul Ankara
Türkei
Nur Net-Tours bietet Ihnen exklusiv auf dem Schweizer Reisemarkt diese fantastische Reise an. Sie haben auf dieser Rundreise die einmalige Gelegenheit, die Metropole Istanbul und das märchenhafte Kappadokien kennen zu lernen. Ein weiterer Höhepunkt ist sicher auch die Zugfahrt im bequemen 2er Abteil von Istanbul nach Ankara. Begleitet werden Sie auf dieser Reise von einem sehr erfahrenen Reiseleiter der Ihnen Land, Geschichte und Leute auf eine einmalige Art und Weise vermittelt und erst noch sehr charmant ist. Darum ist diese Reise nicht nur irgend eine Türkeireise, sondern ein ganz besonderes Reiserlebnis!
Sie sparen CHF 300.– !
Reise 2: 26.09.–03.10.11
CHF
n! e f f i r en
1. Tag / Zürich – Istanbul: Linienflug mit der renommierten Pegasus Airlines von Zürich direkt nach Istanbul. Begrüssung durch Ihre Reiseleitung am Flughafen. Anschliessend Transfer zum Hotel. 2.Tag / Blaue Moschee – Hagia Sophia – Topkapi Palast: Ihr Tag beginnt gleich mit einem fantatischen Höhepunkt; der Besichtigung der berühmten Blauen Moschee. Als einzige Moschee mit sechs Minaretten besitzt sie ein wahrhaft königliches Aussehen. Anschliessend besuchen Sie die Hagia Sophia – einst die größte Kirche der Christenheit und heute das bedeutendste Meisterwerk der byzantinischen Kunst und ein Symbol für die atemberaubende Geschichte des religiösen Schmelztiegels Istanbul. Krönender Abschluss dieses Tages bietet die Besichtigung des Topkapi Palastes, der auf auf einem der sieben Hügel Istanbuls zwischen Goldenem Horn, Bosporus und Marmarameer liegt. 3.Tag / Istanbuls Bazare – Bosporus Schifffahrt – Zugfahrt nach Ankara: Heute Vormittag unternehmen Sie einen Bummel durch den Grossen gedeckten Bazar in der Altstadt. Anschliessend Besuch des Gewürzbazars mit seinen orientalischen Düften und Farben im nördlichen Stadtteil. Am Nachmittag geniessen Sie eine herrliche Schifffahrt auf dem berühmten Bosporus. Während dieser Fahrt zwischen den beiden Ufern von Asien und Europa entdecken Sie zahlreiche Burgen und Paläste, die das Ufer säumen. Auf der asiatischen Seite Fahrt zum Restaurant, wo Sie ein typisch türkisches Abendessen geniessen. Anschliessend Fahrt zum Bahnhof, wo Ihre ca. 8-stündige Zugreise nach Ankara beginnt (Übernachtung im 2-er Abteil Schlafwagen, 1. Klasse). 4.Tag / Ankara – Stadtrundfahrt – Kappadokien: Nach dem Frühstück Beginn der Stadtrundfahrt durch Ankara mit Besuch
✆ 0848 840 905 Hotel Natali
der wichtigsten Sehenswürdigkeiten u.a. den Burgberg, die Aslanhane Moschee, das Museum sowie das Atatürk Mausoleum. Anschliessend Fahrt ins Hochland – nach Kappadokien – eine Landschaft von beeindruckender Schönheit. Vulkanische Eruptionen veränderten die Gegend kontinuierlich. Das Resultat sind bizarre Steinformationen und atemberaubende Landschaftsbilder. 5.Tag / Göreme: Heute bestaunen Sie das „Weltwunder Kappadokien“ mit ihren beeindruckenden Mondlandschaften. Fahrt durch das faszinierende Göreme-Tal, Besichtigung der mit Fresken geschmückten Höhlenkirche (UNESCO-Kulturdenkmal), der Höhlenwohnungen und Felsenkirchen. Weiterfahrt ins Simeonstal, das auch als das „Tal der Mönche“ und das Tal der „Kamine der Feen“ bekannt ist. Zum Abschluss Spaziergang durch die malerische Töpferstadt Avanos. 6.Tag / Simonental – Rotes Tal: Heute fahren Sie nach Zelve, wo Sie das grosse „Freilichtmuseum“ mit Felsenkirchen und herrlicher Landschaft bestaunen. Anschliessend beeindruckende Wanderung durch die Rote Schlucht und das malerische Rosental mit seinen fantastischen Felsformationen. 7.Tag / Ihlara Tal – Unterirdische Stadt Serhatli: Fahrt zum Dorf Ihlara am vulkanischen Berg Hasan. Leichte Wanderung durch die Schlucht von Ihlara. Entlang dem Fluss erleben Sie Kappadokien so von seiner schönsten Seite. Am Nachmittag besuchen Sie die unterirdische Stadt Serhatli. Frühe Bewohner Kappadokiens haben beeindruckende, unterirdische Städte geschaffen, in denen bis 40’000 Menschen lebten. Besuch einer Onyx und Meerschaumprodukte Fabrik. 8.Tag / Rückflug Türkei – Zürich: Transfer zum Flughafen von Kayseri oder Ürgüp und Rückflug via Istanbul nach Zürich. Kappadokien
Blaue Moschee, Istanbul
Ihre
– Vorteile !
0848 14 25 36
Wir bieten absolute Tiefpreise dank Direktverkauf Wir sind Mitglied im Schweizer Reisegarantiefonds Kostenloses Rücktrittsrecht innerhalb von 7 Tagen
oder im Internet: www.net–tours.ch
Organisation und Durchführung: net– tours, Glattbrugg
Montag bis Freitag 7h30 bis 20h und Samstag 8h bis 12h
oder die Profi–Line:
– . 5 9 9
ei pr s
Istanbul & Kappadokien
nur e g a t e s 8 Rei
Mo bis Fr 9–12h und 13h30–18h
nach erfolgter Buchung
NEUES AUS DER MIGROS
Migros-Magazin 23, 6. Juni 2011
| 67
Rauschende WG-Party
Die Zürcher Wohngemeinschaft 331 hat den grossen M-Budget-Wettbewerb auf Facebook gewonnen. Die Migros spendierte der WG nun ein Siegerfest.
W
elche Wohngemeinschaft darf von sich behaupten, die ultimative M-BudgetWG zu sein? 300 Wohnkollektive aus der ganzen Schweiz bewarben sich letztes Jahr um diesen Titel, 30 000 Facebook-Nutzer kürten in einer grossen Online-Abstimmung die Gewinner. Das Rennen machte die WG 331, eine Gruppe junger Zürcher, die am Hönggerberg ein altes Winzerhaus bewohnt. Das Team überzeugte mit einer filmisch festgehaltenen Aktion, in der ganz Zürich «m-budgetiert» wurde. Die WG-Mitglieder stürmten durch die Stadt und beklebten Häuser und verdutzte Passanten mit M-Budget-Produkten. Unterstützt von der Migros feierte die
Stolzer «WG-Hausvater»: Raphael Siegenthaler freut sich über die gelungene Party im Garten.
WG nun eine Siegerparty: 300 Leute trafen sich im Garten des Winzerhauses. Das Wahrzeichen der Party war ein Riesenwürfel, den die WG-Mitglieder aus vielen Migros-Einkaufskörbchen gebaut
hatten. «Auf dieses Kunstwerk sind wir richtig stolz», sagt Raphael Siegenthaler (30), Sozialarbeiter und «WG-Hausvater». Die WG 331 hatte allen Grund zum Feiern: Die Migros zahlt ihr ein Jahr lang
MIGROS-ZEITREISE
Migros-Zeitreise: Spieglein, Spieglein …
Bilder René Ruis
D
ie Damen betrachten wie gebannt ihre Spiegelbilder, sie hantieren mit zierlichen Pinselchen und Fläschchen. Das Bild ist 1973 in einem Raum der Klubschule Migros entstanden, der Kurs trug den Namen «Schönheitspflege». Das Foto ist nur eine Momentaufnahme aus der langen Erfolgsgeschichte der Klubschule Migros, die schon 1944 begonnen hat. Damals wurden in Zürich erstmals Sprachkurse mit unschlagbar günstigen Teilnahmegebühren ausgeschrieben, die sofort völlig überbucht waren. Heute ist die Klubschule Migros die grösste Weiterbildungseinrichtung der Schweiz. Rund eine halbe Million Menschen besuchen jährlich deren Kurse und Lehrgänge aus den Bereichen Business, Sprache und Freizeit. M.W.
Miete und Einkäufe. Die eingesparten Mietkosten von 36 000 Franken wollen die jungen Leute für einen guten Zweck spenden, den sie noch bekanntgeben werden. Michael West
68 | Migros-Magazin 23, 6. Juni 2011 MM 22 Grillfleisch und Getränke ➔ MM 23 Grillfleisch und Chips ➔ MM 24 Grillfleisch und Gemüse ➔ MM 25 Grillfleisch und Salate
Rost frei für die Könige M
anchmal ist das Schweizerdeutsche in seiner Bildhaftigkeit schlicht unübertroffen. Prägnanter und präziser als mit dem simplen Wort «Hoselupf» kann man gar nicht beschreiben, was zwei Schwinger im Sägemehl tun. Es gilt nämlich, sich gegenseitig an den kurzen Zwilchhosen mit Ledergurt zu fassen und den Gegner mit geschickt eingesetzten Schwüngen wie Kurz, Brienzer oder Hüfter zu bodigen. Wer mit beiden Schulterblättern im Sägemehl liegt, hat verloren. Beim Schwingen geht es direkt zur Sache. Wer Kunstpausen einlegt oder in Passivität verharrt, um für sich Zeit herauszuschinden, wird vom Kampfrichter verwarnt und schlimmstenfalls mit Punktabzug bestraft. Was im Ring verpönt ist, ist am Grill eine Tugend. Der amtierende Schwingerkönig Kilian Wenger
Rispentomaten, Schweiz, per kg, Fr. 3.20
(21) und der dreifache Schwingerkönig Jörg Abderhalden (31) gehen mit den Wartezeiten, die das Grillieren mit Holzkohle abverlangt, geduldig um. Mit Kilian Wenger ist ohnehin ein Profi am Werk. Vor seiner Schreinerlehre hat er eine Metzgerlehre absolviert. «Wichtig ist, das Fleisch nicht zu früh zu wenden, damit es nicht am Rost kleben bleibt. Wann es gar ist, merkt man übrigens auch per Daumendruck: Je mehr es nachgibt, desto blutiger ist es innen», sagt er fachmännisch. Wer sich dann aber ungestüm wie ein junger Muni auf die Grillplatte stürzt, wird um viel Genuss gebracht. Unser Tipp: Es lohnt sich, dem Fleisch ein paar Minuten Ruhe zu gönnen, damit der Saft sich schön verteilt. Dora Horvath, Claudia Schmidt
Infos: www.migros.ch/grillplausch
Bilder Gerry Nitsch, Mirjam Graf (Food); Styling Uschi Stähli
Beim Schwingen sind Kunstpausen verpönt. Beim Grillieren hingegen müssen sich der amtierende und der dreifache Schwingerkönig in Geduld üben.
MSC Fischspiess, per 100 g,
Fr. 4.90
Grillmi Pouletspiessli Kebab, per 100 g,
Fr. 2.95
Nur in grösseren Filialen.
DAS BESTE AUS DER MIGROS
| 69 69
Kein überflüssiger Schnickschnack für Kilian Wenger (links) und Jörg Abderhalden: Die einfache Grillzange ist das A und O beim Grillieren. Auf keinen Fall sollte man zum Wenden eine Gabel verwenden, da das Fleisch viel Saft verlieren würde.
Grillmi Optigal Pouletschnitzel mariniert, per 100 g,
Fr. 3.35
Nur in grösseren Filialen.
Grillmi TerraSuisse, Schweins– koteletts, gewürzt, per 100 g,
aktueller Tagespreis
Grillmi Grillplatte, Terra Suisse, ca. 500 g, per 100 g
Fr. 2.95
Nur in grösseren Filialen.
Baked Potatoes, Schweiz, Tragtasche à 2,5 kg,
Fr. 3.20
70 | Migros-Magazin 23, 6. Juni 2011
Der Grill verbindet det Während die Grillkohle vor sich hin n st lodert, das Fleisch auf dem Rost ch vor sich her grillt, gönnen sich lKilian Wenger und Jörg Abderhalden ein kühles Eichhof Bier — alkoholfrei im Fall.l.
To Tomaten-Aioli zum Dippen 2 Knoblauchzehen, 1 TL Meersalz, 2 Eigelb, 1 dl Olivenöl, 1 dl Rapsöl, 1 EL Zitronensaft, 1 EL Wasser 5 in Öl eingelegte getrocknete To Tomaten, Salz, Pfeffer Kn Knoblauch und Meersalz im Mörser ze zerreiben, mit Eigelb verrühren. Die Öl mischen, mit Schwingbesen zu Öle de Eigelb rühren, bis die Masse den ei eingedickt ist, Zitronensaft und Wa Wasser unterrühren. Gut abgetropfte To Tomaten mit dem Stabmixer pürieren un und mit der Mayonnaise verrühren. Sa Salzen und pfeffern. Kühl stellen.
Gut mariniert ist halb gegrillt Marinaden verfeinern nicht nur den Geschmack von Fleisch, sie können auch dafür sorgen, dass das Grillierte schön zart wird. 1. Mariniertes Fleisch gehört — wie jedes rohe Fleisch — in den Kühlschrank. 2. Vor dem Grillen Fleisch trocken tupfen, damit die Marinade nicht auf die Kohlen tropft. 3. Zum Marinieren eignen sich alle Öle, die Sie sonst auch zum Braten verwenden. 4. Marinaden aus einer Kombination von Essig und Öl machen das Fleisch zart. 5. Marinaden mit Honig eignen sich besonders für Poulet. 6. Gemüse zum Grillieren sollte man ebenfalls gut marinieren. Am besten mit Öl, Kräutern und Gewürzen. Gemüse verbrennt ohne Marinade sehr schnell. 7. Wenn Sie Fleisch selbst marinieren, müssen Sie etwas Zeit einrechnen: Grosse Fleischstücke sollten einen halben Tag durchziehen, dünne Fleischstücke vier bis acht Stunden. 8. Fisch sollte nur kurz mariniert werden, weil Essig und Zitronensaft in der Marinade den Fisch quasi schon vorgaren. Mariniert man ihn zu lange, zerfällt er schnell auf dem Grill.
Terra Chips Toscana, Oliven, 100 g,
Fr. 3.50
Party Pistazien, 250 g,
Fr. 3.20
Party Nussmischung, geröstet und gesalzen, 200 g,
Fr. 2.20
DAS BESTE AUS DER MIGROS
| 71
Kartoffelsalat Beilage für 4 Personen 1 kg festkochende Kartoffeln 1 Zwiebel 1 Bund Schnittlauch ½ Bund glattblättrige Petersilie 3 EL Mayonnaise 1 EL Senf 4 EL Weissweinessig 1,5 dl warme Gemüsebouillon Salz, Pfeffer ½ Bund Radieschen 1. Kartoffeln samt Schale im Dampfkörbchen zugedeckt weich garen. Noch lauwarm schälen und in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden. 2. Inzwischen Zwiebel und Kräuter fein hacken. Von den Kräutern einen Esslöffel beiseitestellen. Den Rest mit Mayonnaise, Senf und Essig mischen. Zu den Kartoffeln geben, sorgfältig mischen. Bouillon dazugiessen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Radieschen in Scheiben schneiden und mit den Kräutern darüberstreuen.
Tortilla Chips, Chili, 150 g,
Fr. 3.60
Anna’s Best Tomaten getrocknet, mit Basilikum, per 100 g,
Fr. 3.55* statt Fr. 4.45
* Aktionspreise gültig vom 7. bis 13. 6.
Monini Olivenöl, extra vergine, 1 l, Fr. 10.15* statt Fr. 12.70
Heinz Ketchup, Duo-Pack, 2 x 700 g,
Fr. 5.25* statt Fr. 7.50
Wettbewerb
Möchten Sie eine Grillparty schmeissen? Benötigen Sie einen Zustupf für den lang ersehnten Grill mit allen Schikanen? Vielleicht haben Sie Glück und gewinnen eine Geschenkkarte für Ihren nächsten Einkauf. Wir verlosen 10 Geschenkkarten à 100 Franken. Die Migros-Geschenkkarte im Kreditkartenformat ist eine vorausbezahlte Wertkarte. Bei jedem Einkauf wird der entsprechende Betrag abgebucht. Mit der Geschenkkarte können Sie in den Migros-Super- und -Verbrauchermärkten, den Fachmärkten (Do it + Garden Migros, Micasa, Melectronics, SportXX sowie Outdoor by SportXX), im Ex Libris sowie den meisten Migros-Gastrobetrieben bezahlen. So machen Sie mit: Per Telefon: Rufen Sie 0901 560 039 (1 Fr./Anruf vom Festnetz) an und nennen Sie Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GEWINNEN und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: GEWINNEN, Beat Beispiel, Musterstrasse 1, 9999 Exempelstadt. Postkarte: MigrosMagazin, «Grillplausch», Postfach, 8099 Zürich Einsendeschluss: 12. Juni 2011. Die Gewinner werden schriftlich benach– richtigt und auf www. migrosmagazin.ch publiziert. Keine Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.
72 | Migros-Magazin 23, 6. Juni 2011
1
2
Brotgenuss aus Bäckerhand
In den 125 Migros-Hausbäckereien wird täglich frisches Brot gebacken. Und der Kunde kann zusehen, wie hier Bäcker arbeiten, die Brote aus natürlichen Zutaten herstellen.
Z
4
Bilder Daniel Rihs
u einer Zeit, in der andere hen, aufgehen und dabei viel Aronoch tief und fest schlafen, ma entwickeln. duftet es schon verlockend Wenn Rolf Baumann sich eine aus der Brotabteilung. Die Haus- erste Kaffeepause verdient hat, bäckerei in Brügg bei Biel ist die füllt sich die Backstube mit noch zweitgrösste Hausbäckerei der mehr Leben: Seine Kollegen verMigros, in der täglich frisch ge- arbeiten die Teige, bringen sie in backen wird. runde, längliche oder ovale Form. Damit Kunden von 8.30 Uhr Am Wochenende beschäftigt bis Ladenschluss frisches Brot kau- der Leiter der Hausbäckerei in fen können, beginnt der Arbeits- Brügg, Roland Rätz, 13 Bäcker, die tag für Bäcker mitten in der Nacht in acht Schichten insgesamt und endet erst, wenn die letzten 40 verschiedene Brotsorten baMigros-Kunden abends das Ge- cken. Dabei geht alles Hand in schäft verlassen. Hand: Jeder Bäcker Um drei Uhr morbeherrscht jedes Brot, gens, samstags bereits die Handgriffe sitzen. um Mitternacht, beWie etwa beim Zöpfeln, denn eine Matritt Migros-Bäcker schine gibt es nicht. Rolf Baumann die Schaut man zu, denkt noch dunkle Bäckerei. Er setzt die Teige man, man befinde für die unterschiedsich an einem Wettlichen Brote an. Wähkampf. Doch das ist rend der Bäcker auf Pain Création einfach nur HandHochtouren arbeitet, L’Anneau, 400 g, werk in Perfektion. dürfen die Teige ru- Fr. 3.90 Claudia Schmidt
5
DAS BESTE AUS DER MIGROS
| 73
1. Silvaine Arni formt die beliebten Sonnenkränze. 2. Die geübte Bäckerin bringt zwei Teiglinge gleichzeitig in Brotform. Bäcker müssen sehr schnell arbeiten, damit der Teig zum optimalen Zeitpunkt verarbeitet wird. 3. Wie in früheren Zeiten holt Bäckerin Anke Herder die Brote mit einem langen Schieber aus dem Ofen.
3
«Mein Lieblingsbrot ist das Landbrot.»
Bäckerin Silvaine Arni.
Hefe oder Backpulver?
4. Die frisch gebackenen, knusprigen Brote verströmen einen wunderbaren Duft. 5. Silvia Wanzenried verpackt die frischen Brote in Beutel.
6
6. Eine Kundin legt frisches Brot in den Einkaufswagen. Im Hintergrund sorgen die Migros-Bäcker für Nachschub.
Hefe und Backpulver setzt man ein, um einen Teig aufzulockern. Bei der Bäckerhefe handelt es sich um lebende Organismen, die Zeit brauchen, um die auflockernde Kohlensäure zu produzieren. Anders Backpulver: Es treibt Teige schnell auf chemische Weise. Hefe eignet sich fast ausschliesslich für Weizenmehl, da sie auf das enthaltene Klebereiweiss angewiesen ist. Backpulver eignet sich für flüssige Teige. Eine Besonderheit unter den Getreidesorten ist der Roggen. Verwendet man Roggenmehl in einem Brot, muss der Teig gesäuert werden, damit man ihn backen kann. Dann kommt Sauerteig zum Einsatz, ein flüssiger, vergärter Vorteig, der neben Hefe auch Milchsäurebakterien enthält. Gärprozesse sorgen dafür, dass die Krume stabil bleibt und ihren herzhaften Geschmack bekommt. Mit Hefe und wahrscheinlich auch mit bestimmten Formen von Sauerteig haben schon die alten Ägypter gebacken, während Backpulver eine Erfindung des 19. Jahrhunderts ist.
74 |
DAS BESTE AUS DER MIGROS
Migros-Magazin 23, 6. Juni 2011
Mini-Drink für Maxi-Durst
GUT & GÜNSTIG FR. 11.30
Für den kleinen Durst gibts von M-Classic die Fruit Fun in praktischer Verpackung: der Strohhalm ist im Trinkbeutel integriert. Die Drinks passen in jede Lunchbox, aber auch ins Handtäschli. In den Sorten Orange und Multivitamin. M-Classic Fruit Fun, z. B. Orange, 200 ml, Fr. —.40* oder 10 x 200 ml, Fr. 3.90*
Rucolasalat mit Mozzarella und Zucchetti
Nachtessen für 4 Personen
➔ 200 g Rucola grosszügig auf vier Tellern oder einer grossen Platte verteilen. Zirka Fr. 4.—
* Nur in grösseren Filialen.
➔ 2 Mozzarella-Kugeln grob zerzupfen und auf dem Rucola verteilen. Zirka Fr. 4.50 ➔ 2 kleine Zucchetti mit einem Sparschäler hauchdünn hobeln und über den Rucola und den Mozzarella verteilen. Zirka Fr. 2.—
Grund zum Feiern
Coca-Cola feiert dieses Jahr seinen 125. Geburtstag. Das bekannteste Süssgetränk gibts nun in der praktischen Ein-Liter-Flasche und als Viererpack — für Kleinhaushalte und Geniesser, die Abwechslung mögen. Coca-Cola, 1 Liter, Fr. 1.90* * Nur in grösseren Filialen.
➔ 4 Esslöffel Zitronensaft mit 6 Esslöffeln Olivenöl und einem Teelöffel Senf mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und über den Salat träufeln. Zirka Fr. —.80 Tipp: Dazu passt leicht getoastetes Brot.
+ Leichter trinken
Wem Wasser zu langweilig ist und Süssgetränke zu dominant sind, trinkt die neuen aromatisierten Mineralwasser Water in den Sorten Himbeer-Cranberry und ZitroneLimette: Erfrischend, aromatisch und ohne Zucker. Water, z. B. Zitrone-Limette, 1,5 l, Fr. 1.60 und
6 x 1,5 l, Fr. 9.60
Auf den neuen Auftritt!
Ginger ale, Chinotto und alle anderen prickelnden Apérogetränke erscheinen in neuem Kleid und haben Zuwachs bekommen: Tonic Water in der 1,5-Liter-Flasche. Prost! Zum Beispiel Ginger Ale, 50 cl, Fr. 1.—* und 1,5 l, Fr. 1.70 * Nur in grösseren Filialen.
+
Schnupperreise ins Elsass mit der luxuriösen MS Sound of Music
Abreisedaten 2011 09.07.+ 11.07.+ 22.10. 24.10. 26.10. 28.10. 30.10. 01.11. 03.11.° 05.11. 26.11.* 28.11.* 30.11.* 02.12.* 04.12.* 06.12.* 08.12.* 10.12.* 12.12.* 14.12.* 16.12.* + Hochsaisonzuschlag Fr. 90.– ° Newcastle Jazz Band an Bord * mit Weihnachtsmarkt in Strasbourg
Innenausstattung von Stararchitekt Carlo Rampazzi
3 Tage ab nur Fr. 240.–
Reiseprogramm 1. Tag Basel – Breisach Individuelle Anreise. Abfahrt 11.30 Uhr, Mittagessen. Ab 16.00 Uhr Apéro im Salon. 17.30 Uhr Busausflug zur Festungsstadt Neuf-Brisach.* 4-Gang Nachtessen. 2. Tag Breisach – Strasbourg Brunch bis 11.00 Uhr. In Strasbourg Bootsrundfahrt* (1 ¼ Std.). Zeit zur freien Verfügung. 6-gängiges Kapitäns-Diner. 3. Tag Basel Nach dem Frühstück Ausschiffung, individuelle Heimreise. *im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar.
Unsere Leistungen • Kreuzfahrt in gebuchter Kategorie • Mahlzeiten gemäss Programm • Alle Schleusen- und Hafengebühren • Thurgau Travel-Bordreiseleitung
Neuf-Brisach
REISEGARANTIE
MS Sound of Music***** Schiff für max. 128 Passagiere mit grossem Wellnesscenter (120 m²), Türkischem Dampfbad, Beautysalon, Massage, Coiffeur, Spa-Bereich, Sanotherm-Bad. Aussenliegende Kabinen mit Flachbild-TV, Safe, Föhn und Klimaanlage. Die Kabinen auf dem Oberdeck haben französische Balkone, auf dem Mitteldeck zu öffnende Panoramafenster (sofern erwähnt). Gutbürgerliche, internationale Küche. Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt).
Strasbourg
Rathausstrasse 5, 8570 Weinfelden Tel. 071 626 55 00, info@thurgautravel.ch
Nicht inbegriffen An-/Rückreise nach/von Basel, Versicherung, Getränke, Trinkgelder, Ausflüge, Anwendungen im Wellnesscenter, Auftragspauschale Fr. 35.– pro Auftrag (entfällt bei Buchung über www.thurgautravel.ch)
Bar/Lounge
2-Bettkabine deluxe Oberdeck Preise pro Person in Fr. 2-Bett Hauptdeck hinten 240.– 2-Bett Hauptdeck 290.– 2-Bett Mitteldeck vorn 340.– 2-Bett Mitteldeck deluxe/vorn 390.– 2-Bett Mitteldeck* 390.– 2-Bett Mitteldeck* deluxe 440.– 2-Bett Oberdeck deluxe** 490.– Zuschlag Alleinben. 2-Bettkabine 190.– Zuschlag Alleinben. 2-Bett deluxe 290.– Ausflugspaket 39.– Annullationsversicherung 19.– * mit Fenster zum Öffnen ** franz. Balkon
Restaurant
Sofort buchen unter Gratis-Nummer 0800 626 550
navigieren/buchen Newsletter abonnieren NEU online
thurgautravel.ch
Jetzt mitmachen und 1 von 50 Wochen Ferien gewinnen! Nur für kurze Zeit auf jedem 10er-Pack alkoholfrei.
www.eichhof.ch Kein Kaufzwang. Teilnahmebedingungen auf www.eichhof.ch
Eichhof Alkoholfrei gibts in Ihrer Migros
76 |
DAS BESTE AUS DER MIGROS
Migros-Magazin 23, 6. Juni 2011
RAPPENSPALTE Passen sich an
mmwindeln mm Die farbigen Schwimmwindeln Kö auch passen sich dem Körper im nassen Zustand an. Badi-Tag. Ein Muss für jeden Badi-Tag. s, Milette Swimpants, 90* 90 Gr. S und M, Fr. 9.90* * Nur in grösseren Filialen. len. le
Beat Caduff (52) aus Arosa GR führt in Zürich das Restaurant Caduff’s Wine Loft und bekocht jeweils am Montag im «Menu Surprise» auf Sat 1 prominente Zeitgenossen.
Die lieben Kleinen!
Beat Caduff, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Sicherer unterwegs
Die Scooter fördern die Beweglichkeit, die Motorik und das Gleichgewicht der Kinder. Das Trittbrett aus weichem Kunststoff verringert die Verletzungsgefahr. Micro Mini Scooter,
Fr. 59.90*
* Nur bei SportXX.
Als Kinder veranstalteten wir in Arosa am berühmten Eichhörnliweg eine Skishow mit Skisprüngen und verlangten von den Passanten jeweils 50 Rappen. Wofür würden Sie nie Geld ausgeben?
Für Yoga und InsektenFood. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?
Die Freundschaft zu meinen Liebsten.
Was gibt es kostenlos in Ihrer Stadt?
In Arosa der Arosa-Bus, der für alle das ganze Jahr über kostenlos fährt.
Gut unterhalten
Wo trifft man Sie abends?
Der portable DVD-Player ist unentbehrlich auf langen Ferienfahrten. Er hat einen USB-Anschluss und neu auch ein trendiges Design. Portabler DVD Player,
Immer wieder in der Pizzeria Grottino oder im Hotel Vetter, weil es dort die besten Weine Graubündens zu trinken gibt.
Fr. 99.90
Und wo garantiert nicht?
Bei Zara oder H&M am Samstagnachmittag.
Begehrte Minis
Die Kult-Minifiguren von Lego. Ideal als kleines Geschenk, Belohnung oder als Mitbringsel. Lego Minifiguren, 16 verschiedene Charaktere, Fr. 3.—
Sind Sie gerne prominent?
Nein, eigentlich nicht. Es ist mir auch nicht wichtig.
Eugen Baumgartner
78 8 | Migros-Magazin Migros-Magaz Migros Mig ros-Ma -Magaz -Ma gazin 23, 6. Ju gaz Juni ni 201 20111
Nachgefragt bei
Gerhard Benninger
e immer ➔ Was haben Si auf Vorrat? ch, Roggenbrot, Geräucherten Fis ghur t. Äpfel und Naturjo Sie pro en ch ko t ➔ Wie of Woche? . Höchstens. Einmal pro Woche dabei, es Sagen wir, ich bin gute Köchin die zu lernen, wobei ist. au Fr zu Hause meine … e Si r fü t ➔ Kochen is … Leben. e nie im Leben ➔ Was würden Si essen? dukte müssen Käse und Sojapro nicht sein. n Sie gern ➔ Mit wem würde n? mal essen gehe chen WeinjourMit dem amerikanis rker. nalisten Robert Pa
STILLLEBEN: Ein sauberes
Mise en place ist die halbe Miete. STILSPIESSE: Poulet mit Speck, aufgespiesst und reif für den Grill. SPEZIALSTIL: Jetzt noch ein Daubenfass, später, mit Boden, das begehrte junge Eichenweinfass, 225 Liter fassend. SPEZIALTECHNIK: Dem Fass wird der Reifen angelegt. Wie früher mit dem Hammer.
SAISONKÜCHE
| 79
Poulet vom Fass
Küfermeister Gerhard Benninger stellt für die Schuler St. Jakobskellerei bei Schwyz hochwertige Weinholzfässer her. Eines seiner Werke stellt er dem Migros-Magazin als Grill zur Verfügung — für die Pouletbrusthäppchen.
D
er Niederösterreicher Gerhard Benninger (46) ist erst seit Kurzem in der Schweiz und fasziniert: «Unglaublich, wie nett die Menschen in Seewen SZ sind. Und so hilfsbereit. Das meine ich nicht als anbiederndes Gesülze, sondern als eine täglich erlebte Tatsache», sagt er. Auch sein Ausflug nach Lugano TI bringt ihn zum Staunen: «Eine Sekunde an der Kreuzung überlegen, ob ich rechts, links oder geradeaus fahre, ist eine Sekunde zu lang. Das Hupkonzert und die Überholmanöver sind mir in die Glieder gefahren. Das nächste Mal nehme ich den Zug», sagt er. Wie ihm denn die Tessiner Küche schmecke und wie sie sich von der österreichischen unterschei-
de, will «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius wissen. «Zu der bin ich erst gar nicht gekommen, da wir geflüchtet sind. Und die Küche von hier ähnelt ja der Unseren. Eigentlich fehlen nur die Marillenknödel. Die gibt es in Seewen nicht. Kommt hinzu, dass ich auf Diät bin. Meine Frau zählt beim Kochen die Kalorien, also ist eh nichts mit Knödeln», sagts und beisst in einen Apfel.
Mit Sack und Pack von Wien nach Schwyz
Dass er den Beruf eines Küfers erlernt habe, sei ein Vernunftentscheid gewesen. Familientradition eben. Mit ihm in der fünften Generation. Umso mehr freue es ihn, dass sein Sohn Georg
KKochen ochen mit mit der der «Saisonküche» « Küfermeister Gerhard Benninger und Küfer Stephan Wetzel (von links) staunen über die Handfertigkeit von «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius. Der Beweis ihres handwerklichen Könnens gibt es als Pouletspiesschen.
www.switzerland-cheese.ch
Offizielles Schweizer-Käse-Messer. Endlich gibt es ein Messer für den Schweizer Käse. Mit Käseklinge, Brotklinge und Zapfenzieher. Hergestellt in der Schweiz von Victorinox. Und so bekommen Sie eins: Essen Sie viel Schweizer Käse, stecken Sie 5 Strichcodes von Schweizer-Käse-Verpackungen (oder entsprechende Kassenbons) und eine 20-Franken-Note in ein Couvert mit Ihrem Absender, schicken Sie es frankiert an Schweizer Käse, Postfach 8211, 3001 Bern, und wir schicken Ihnen das Schweizer-Käse-Messer.
Schweizer Käse. Garantiert schweizerisch.
Schweiz. Natürlich.
SAISONKÜCHE
Migros-Magazin 23, 6. Juni 2011
den Beruf aus eigenem Antrieb erlernt habe und nun das Familienunternehmen in der sechsten Generation in der Nähe von Wien weiterführe. «Ich bin gerne dem Ruf in die Schweiz gefolgt. Mit Frau, Motorrad und Sack und Pack. So kurz vor fünfzig zu neuen Ufern aufzubrechen, hat seinen Reiz. Bis jetzt bereuen wir unseren Schritt nicht. Und mein Sohn soll sich im eigenen Unternehmen entfalten können. Einmal im Monat sind wir in der alten Heimat. Dann nehmen wir uns Zeit für den Austausch – und für die Marillenknödel!»
| 81
Pouletbrusthäppchen vom Grill Ergibt ca. 18 Stück Zubereitung ca. 35 Minuten + über Nacht marinieren Pro Stück ca. 10 g Eiweiss, 8 g Fett, 1 g Kohlenhydrate, 500 kJ/120 kcal
Die Handwerkskunst macht den Unterschied
Nicht die Maschine macht das gute Weinfass, sondern die Handwerkskunst des Küfers. Nachdem die Bäume im Winter gefällt sind, werden die Stämme in ein Meter lange Stücke gesägt und pro Meter in 16 Scheite gespalten. Nun wird das Holz zwei Jahre im Freien gelagert, und danach zu Fassdauben (speziell geformte Holzstücke) verarbeitet und mit den Fassreifen zusammengeführt. Dafür benötigt es geschickte Hände und ein Zusammenspiel aus Feuer, Holz und Wasser. Über dem offenen Feuer entfaltet sich eine Vielfalt an Aromen, die später, je nach Toastungsgrad, dem Wein seinen individuellen Geschmack gibt. Oder in unserem Fall der Pouletbrust. Ohne Wissen, Handwerkskunst und Talent wirds kein gutes Fass. «Und gutes Holz. Der RollsRoyce ist die französische Eiche, die wir hier verwenden», sagt Gerhard Benninger. «Wie ist es mit Kastanienholz, um aufs Tessin zurückzukommen», fragt stichelnd die Köchin, welche die in Würfeln geschnittenen Pouletbrüste über dem Feuer dreht. «Natürlich kann man mit Kastanienholz Weinfässer produzieren. Fichte, Tanne und Buche gehen hingegen nicht», sagt Küfermeister Benninger und genehmigt sich einen Happen Pouletbrust. «Jetzt dazu ein Glas Grüner Veltliner», sagts und hält sich ans Hahnenwasser. Diät halten ist hart. Text Martin Jenni Bilder Jorma Müller
www.küferei.ch
ZUTATEN ZUBEREITUNG
1 Knoblauchzehe 3 Zweige Thymian 3 Zweige Rosmarin 4 Pouletbrüstchen à ca. 140 g 2 dl Weisswein 0,5 dl Olivenöl Salz, Pfeffer ½ Bund Salbei 150 g Bratspeck 2 Zucchetti à ca. 180 g 18 Cherrytomaten 2 EL Zitronensaft
1 Knoblauch fein hacken. Thymianblättchen und Rosmarinnadeln von den Zweigen zupfen und fein hacken. Pouletbrüstchen längs in 1 cm dicke Streifen schneiden. Alles mit dem Wein mischen. Über Nacht zugedeckt im Kühlschrank marinieren.
2 Pouletstreifen aus der Marinade heben und mit Haushaltspapier trocken tupfen. Rundum mit Olivenöl bepinseln. Mit Salz und Pfeffer würzen. Pouletstücke mit je 1 Salbeiblatt belegen, der Länge nach einrollen. Mit 1 Specktranche umwickeln und auf Spiesse stecken. 3 Zucchetti schräg in 1,5 cm dicke Scheiben schneiden. Mit restlichem Öl bepinseln. Mit Salz und Pfeffer würzen. Spiesse rundum bei mittlerer Hitze ca. 8 Minuten grillieren. Zucchettischeiben und Tomaten mitsamt Stielansatz 3 bis 4 Minuten grillieren. 4 Pouletstücke von den Spiessen ziehen und jeweils ein Stück mit einem Zahnstocher und einer Tomate auf die Zucchettischeiben stecken. Mit wenig Zitronensaft beträufeln. Tipp: Dazu passt ein Salat oder knusprige, gegrillte Baguettes.
Jetzt an Ihrem Kiosk für Fr. 4.90 oder unter www.saison.ch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.—
82 | Migros-Magazin 23, 6. Juni 2011
KLEINE KÜCHENKUNDE
Feines für Spiesser
Gemüse- oder Fleischspiesse sind während der Grillsaison eine gelungene Abwechslung. Die Tipps und Tricks kennt Food-Redaktorin Sonja Leissing.
D
er Picknickkorb ist gepackt, die Kühltasche mit Getränken, verschiedenen Gemüsesorten und diversen Fleisch- und Fischleckereien gefüllt. Auch der Campinggrill oder die kleine Holzkohlenschale steht parat. Jetzt muss nur noch ein lauschiges Plätzchen gefunden werden, und das Schlemmen unter freiem Himmel kann beginnen. Sich auf einer Blumenwiese niederzulassen, sich mit Freunden oder der Familie den Bauch mit den mitgebrachten Delikatessen vollzuschlagen gilt seit je als kulinarisches Highlight und ist herrlich entspannend. Schon unsere Vorfahren haben grosse und kleine Fleischstücke auf Holzspiessen über dem offenen Feuer gedreht und gebraten; damals jedoch wohl eher des Hungers als der Geselligkeit wegen.
Tipps, damit die Spiesse gross rauskommen
Kleine Kalbsschnitzel mit Salbei und abwechselnd mit mediterranem Gemüse auf Spiesse gesteckt, kommen bei Gästen besonders toll raus. Aber auch Früchte wie Aprikosenhälften, Bananenstückchen oder Poulet und Muscheln machen im aufgesteckten, neuen Gewand eine gute Figur. Beim Spiesschen kreieren kann jede und jeder seine Kreativität ausleben und vor allem alles schön nach seinem ganz persönlichen Gusto zubereiten. Erlaubt ist, was gefällt und schmeckt. Es gibt jedoch ein paar Tipps, die man beachten sollte, damit beim nächsten Spiesschenplausch nichts schiefgeht. Grundsätzlich gilt beim Grillieren, die Spiesschen nicht über die offene Flamme zu legen, sondern unbedingt
darauf zu achten, dass auf der Feuerstelle gleichmässig verteilt eine heisse Glut herrscht. Fleischsorten, die mehr Fett enthalten, wie beispielsweise Schweinshals oder Lammkotteletts, bleiben länger saftig. Damit aber ebenso Fleischstücke wie Pouletbrustwürfelchen, Truthahnbrust, in dicke Streifen geschnitten, oder Schweinsnierstücke nicht austrocknen, kann man diese mit einer Tranche Speck umwickeln.
Über Garzeiten und verschiedene Holzspiesse
Wie lange die richtige Garzeit beträgt, hängt davon ab, was auf den Spiess gesteckt wird. Dickere Fleischstücke brauchen auf jeder Seite etwa drei bis fünf Minuten, Fischspiesse in der Folie insgesamt ungefähr sieben Minuten. Gemüseklassiker wie Peperoni, Zucchetti oder Auberginen dürfen ruhig noch ein wenig Biss haben und sind, je nach Geschmack, in fünf Minuten gar. Wer beim Garen eines Fleischspiesses auf Nummer sicher gehen will, kann mit einem Thermometer die Kerntemperatur feststellen. Anfängern rate ich, immer die gleiche Fleischsorte auf die Metalloder Holzspiesschen zu stecken. Bei kleinerem Grillgut wie Schweinsmedaillons, Rindfleischstückli, Pouletwürfel oder Scampi eignen sich die viereckigen Grillspiesse besser. So wird ein «Abrutschen» des Grillguts verhindert. An den runden kleineren Spiessen halten dafür Scampi und Steckerlfisch (bayrisch für ganzer Fisch am Spiess) wunderbar. Es gibt auch Spiesse mit «Kerben», die man um 45 oder 90 Grad drehen kann, ohne dass sie sich von selbst zurückdrehen. Viel Spass!
Varianten
Gut zu wissen: Gemüseklassiker, wie CherryTomaten, Peperoni, Zucchetti, Auberginen, Zwiebeln oder frischer Mais eignen sich besonders gut als Spiesschengarnitur. Zwischen die Fleischstücke gesteckt, bleibt das Grillgut herrlich zart. Tipp: Maiskolben unbedingt vorher kurz in etwas Salzwasser blanchieren.
Tipps und Tricks
Gut zu wissen: Wenn man die Holzspiesschen vor dem Grillieren fünf Minuten in Wasser einlegt, fangen diese kein Feuer. Ob nun Riesenscampi, Gemüse oder Fleisch: Aufgrund der kurzen Grillzeit bleibt der grösste Teil der Vitamine und Mineralstoffe erhalten. Übrigens schmecken vorgekochte, feste Kartoffeln abwechslungsweise mit Jakobsmuscheln aufgespiesst, wunderbar zum Apéro.
SAISONKÜCHE
| 83
SPIESSCHEN
Kleine Helfer für ein perfektes Grillvergnügen
Marinaden
Gut zu wissen: Egal, ob Fleisch, Fisch, Poulet oder eben Gemüse, in feine Stücke geschnitten, verschiedene Marinaden bringen Abwechslung auf den Grillteller und im Geschmack. Ganz hervorragend passt zu Zucchetti und Peperonischeiben klein zerdrückter Knoblauch in etwas Olivenöl und mit frisch geschnittenem Thymian verfeinert.
Für den Grill-SpiessSpass gibt es nützliche und wertvolle Utensilien, die sich lohnen angeschafft zu werden:
Es gibt unter den Grillspiessen verschiedene Grössen und Formen zu kaufen. Ab Fr. 1.80
Fantasie
Mit einem scharfen Tranchiermesser geht es rasch von der Hand, die Fleischstücke gleichmässig zu schneiden. Fr. 49.90
Gut zu wissen: Am besten ist es, wenn man für einen Spiess bei der gleichen Fleischsorte bleibt — also Rind mit Rind und Schwein mit Schwein abwechselt. Das erleichtert das Grillieren, und man hat keine verschiedenen Garzeiten. Wenn man trotzdem zwischen Kalb-, Schwein- und Rindfleischstückchen abwechseln möchte, hilft ein Thermometer für die Fleisch-Kerntemperatur. Verschiedene Gemüse, in grosse Stücke geschnitten, sollten wenn möglich ebenfalls gleich gross sein, wie die Fleischstücke, damit das Grillgut ebenmässig auf dem Rost liegt.
Bilder bab.ch/Stockfood
Für die vorbereiteten Spiesschen ist ein Fleischbrett genau das Richtige. Fr. 13.80
Ein Marinierpinsel erleichtert es, vor dem Grillieren, die Stückchen nochmals kurz zu bepinseln. Fr. 7.90
MMM MMMM… M… SÜSSES ROSEN ÖFFNEN SOFASNACHTSGEBÄCK MANCHES HERZ. JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN VOM 7.6. BIS 13.6.2011
12.90
Max Havelaar Minirosen 40 cm Bund à 20 Stück
3.90
Max Havelaar nur Stückrose rot* 50 cm pro Stück
4.90
Max Havelaar andy,* Rose Cherry Br k üc St o 50 cm, pr
11.90
12.80
Max Havelaar Sprayrosen* Bund à 10 Stück
*Nur in grösseren Filialen erhältlich. Genossenschaft Migros Aare
Max Havelaar Rosen* Bund à 10 Stück
4.90 statt 7.90
Topfrose im 10 cm Topf, pro Pflanze
IHRE REGION MIGROS AARE
Migros-Magazin 23, 6. Juni 2011
| 85
NEWS
Produkt der Woche
Francesco Piemontesi, der junge Tessiner Pianist, spielt Vivaldi, Mozart und Beethoven.
Büffel-Mozzarella «Aus der Region. Für die Region.», hergestellt in der Bergkäserei Marbach-Schangnau. Ideal zu Tomaten, Salaten oder für die Pizza. 125 g für Fr. 4.30
Programm 2011/12
Klubschulangebot Techn. Kauffrau/-mann mit eidg. Fachausweis Ihr Ziel ist eine technisch-kaufmännische Karriere? Machen Sie mit diesem praxisorientierten Lehrgang den ersten Schritt. Wir beraten Sie gerne. Tel. 0844 373 654, www. klubschule.ch/business
InterMezzo «Wenn sich die Katze in den Schwanz beisst»: So könnte man dieses Intermezzo auch übertiteln. Da schickt nämlich die Buchhaltung des Parks im Grünen auf dem Gurten eine interne Rechnung zulasten des Gurtens vom Berg hinab nach Schönbühl zum Visum, das Couvert mit einer 85-RappenMarke frankiert, weil mit dem gelben Riesen auf der Reise. Besagte Faktura geht jedoch subito wieder den Berg hinauf, zum Vorvisum, dieses Mal allerdings portofrei, weil per interner Post des orangen Riesen unterwegs.
Heimspiel mit Orchester
Im Programm 2011/12 der Migros-Kulturprozent-Classics sind wieder Schweizer dabei.
A
uch in dieser Saison der Migros-Kulturprozent-Classics bekommen junge Schweizer Talente und bekannte Schweizer Solisten wieder die Möglichkeit, sich zusammen mit hochkarätigen, internationalen Orchestern und renommierten Dirigenten einem grossen Publikum in ihrer Heimat zu präsentieren. In Bern sind dies Francesco Piemontesi, Klavier, Daniel Schnyder, Saxophon, Antonio Meneses, Violoncello, und Oliver Schnyder, Klavier. Dieses Engagement ist Teil der kontinuierlichen Förderung talen-
tierter Musiker und Musikerinnen durch das Migros-Kulturprozent und umfasst Talentwettbewerbe, einen Kammermusik-Wettbewerb und eine Konzertvermittlung. Begleitet werden die Schweizer Ausnahmekönner von Orchestern aus Italien, Deutschland, Frankreich und England. Das Philharmonia Orchestra wird von Philippe Jordan geleitet, dem jungen musikalischen Direktor der Pariser Oper und ehemaligen Schweizer Talent. ls
im Kultur-Casino, Bern: ➔ Dienstag, 8. November 2011 Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino Zubin Metha, Leitung Francesco Piemontesi, Klavier Werke von Vivaldi, Mozart und Beethovens «Eroica» ➔ Freitag, 20. Januar 2012 Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt Howard Griffiths, Leitung Julian Rachlin, Violine Daniel Schnyder, Saxophon Werke von Daniel Schnyder, Mendelssohn und Bruckners 4. Sinfonie ➔ Mittwoch, 21. März 2012 Orchestre National de France Daniele Gatti, Leitung Antonio Meneses, Violoncello Werke französischer Komponisten ➔ Dienstag, 8. Mai 2012 Philharmonia Orchestra Philippe Jordan, Leitung Oliver Schnyder, Klavier Werke deutscher Komponisten und Beethovens 5. Sinfonie Detailprogramm: Tel. 031 859 77 43 (Beantworter) oder kulturprozent@gmaare. migros.ch
www.migros-kulturprozent-classics.ch
Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS AARE, 3321 Schönbühl, Tel. 058 565 84 01. E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch
86 | Migros-Magazin 23, 6. Juni 2011
Gurten-Clubkarte für Kids
Es ist soweit: Der Crazy-Davids-Gurten-Club ist gegründet, die ersten Kids haben sich bereits eine Member Card geschnappt und sind nun glückliche Club Members.
W
er schon einmal am Mittwochnachmittag mit seinen Kindern auf dem Gurten war, kennt ihn: Crazy David. Der begnadete Kinderunterhalter, Clown, Geschichtenerzähler und Musiker, der zusammen mit seinem Team wunderbare Kinderprogramme durchführt. Jeden Mittwochnachmittag von 14 bis 17 Uhr gibt es ein Rahmenprogramm für alle Drei- bis Zwölfjährigen. Die Abenteuerreise geht nach China, Indien oder in den Wilden Westen, und passend zum Thema werden spannende Spiele, Schatzsuchen, Tänze und Bastelsessions durchgeführt. Bei schönem Wetter findet die Abenteuerreise mit Crazy David draussen bei der Crazy-Davids-Gurten-Club-Bühne statt, bei Regen und Kälte im Kinderclub-Zimmer des Selbstbedienungsrestaurants Tapis Rouge. Der Nachmittag mit Crazy David kostet nichts, und die Eltern dürfen selber entscheiden, ob sie beim Abenteuer mitmachen oder lieber eine kurze Auszeit nehmen – spazieren gehend, Kaffee trinkend oder Zeitung lesend.
Als Clubmitglied gibt es diverse Rabatte
Neu gibt es jetzt den Crazy-DavidsGurten-Club: Für 30 Franken pro Jahr kriegen die Kids den begehrten Pass. Mit ihm können sie am Mittwochnachmittag gratis mit der Gurtenbahn fahren, bekommen Freibilletts für die Kleineisenbahn auf dem Gurten und Ermässigungen auf den Gurten-Kindertellern. Das ist aber noch längst nicht alles: Wer für den Kindergeburtstag die Club-Bühne mieten will, bekommt mit dem Crazy-Davids-Pass eine Ermässigung, ausserdem werden Rabatte bei SportXX, auf Kindertageskarten am Betelberg in der Lenk, auf Einkäufe im John-DeereShop und auf Eintritte ins Kinderland im Westside gewährt. Im Übrigen zahlt sich der Clubpass auch
bei verschiedenen aktuellen Anlässen aus: Für das Lillibiggs-Kinderfestival auf dem Gurten bekommen Mitglieder des Crazy-Davids-Gurten-Clubs eine Ermässigung: Im Vorverkauf auf www.lilibiggskinderkonzerte.ch kosten die Familienpässe für Crazy-Davids-Gurten-Club-Members nur Fr. 55.20 statt Fr. 69.- (4 Personen) und Fr. 66.30 statt Fr. 83.- (5 Personen).
«Ich will diese Member Card — sofort!»
Wenn die Kleinen einem bereits in den Ohren liegen, sie wollten die Member Card, ist Folgendes zu tun: unter www.gurtenpark.ch/ kinderclub anmelden. Nach rund zwei Wochen sollte man die EMail «Der Clubausweis ist bereit.» bekommen. Anschliessend kann dieser auf dem Gurten abgeholt und bar bezahlt werden. SvW Weitere Infos: www.gurtenpark.ch/ kinderclub
Mit der Member Card von CrazyDavids-Gurten Club profitieren Kids von verschiedenen Ermässigungen.
Gibt es jeden Mittwochnachmittag auf dem Gurten: Eine Abenteuerreise mit Crazy David — bei schönem Wetter draussen.
IHRE REGION MIGROS AARE
Kindersitze: Die beste Voraussetzung für eine sichere Fahrt mit Kind — vom Baby bis zum Beinahe-Teenager.
Für die Sicherheit der Kinder
Damit auch die Kleinsten sicher unterwegs sind: Auto-Kindersitze. Wichtig ist, dass der Sitz dem Alter und dem Gewicht angepasst ist und über einen Seitenaufprallschutz verfügt.
F
ahren Kinder unter 12 Jahren oder 150 cm Grösse im Auto mit, müssen sie durch einen entsprechenden Kindersitz gesichert werden – so will es das Gesetz in der Schweiz. Doch Sitz ist nicht gleich Sitz, und Kind ist nicht gleich Kind. Unterschiedliche Altersgruppen und Wachstumsstadien erfordern differenziertere Lösungen.
Es kommt auf das Alter und das Gewicht an
Ausschlaggebend für den passenden Sitz ist das Lebensalter beziehungsweise das Gewicht der kleinen Passagiere. Hier gibt es europaweit klar definierte Kriterien: Das beginnt mit Kindersitzen der Gruppe 0 für Babys bis zu 6 Monaten oder 10 kg Körpergewicht. Die Gruppe 0+ umfasst Babys bis zu 12
Monaten oder 13 kg Gewicht. Es folgen die Gruppen 1 (9 Monate bis 4 Jahre, 9 bis 18 kg) sowie 2 bis 3 (4 bis 12 Jahre, 15 bis 36 kg). Darüber hinaus gibt es auch Lösungen, die sich für mehrere dieser Gruppen eignen – beispielsweise Sitze für Babys und Kleinkinder bis maximal 4 Jahre und solche für Babys und Kleinkinder von 9 Monaten bis 12 Jahren. Dabei können die entsprechenden Sitzmodelle durch Verstellmechanismen auf die Masse des Kindes eingestellt werden. Das ist praktisch, hat aber den Nachteil, dass solche Lösungen in bestimmter Hinsicht immer einen Kompromiss darstellen. Gruppenspezifische Sitze hingegen berücksichtigen präzise die Anatomie und die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Altersgruppe.
Die Wahl eines altersgruppengerechten Sitzes ist wichtig – reicht aber allein nicht aus. Mindestens ebenso bedeutend sind Kriterien wie Sicherheitsausstattung und Komfort. Ersteres erklärt sich von selbst – aber auch der Komfort entscheidet, und zwar bei der Handhabung. Da beim Installieren von Kindersitzen immer noch erschreckend viele Fehler gemacht werden, ist eine leichte und sichere Handhabung umso wichtiger.
Seitenaufprallschutz ist wichtig
Hersteller wie Britax Römer mit dem Isofix-System sowie mit praxisgerechten Verstellmöglichkeiten sorgen dafür, dass die richtige Installation und perfekte Abstimmung des Sitzes problemlos ist. Wirklich entscheidend aber sind
die unmittelbar sicherheitsrelevanten Ausstattungsmerkmale. Beispiel Unfallschutz: Bei etwa 25 % aller Unfälle im Strassenverkehr kommt es zu einem seitlichen Aufprall. Deshalb haben Babyschalen von Römer einen speziellen Seitenaufprallschutz: die sogenannte DSIP-Technologie®. Diese patentierte Technologie ist eine D-förmige Vorrichtung an beiden Seiten des Tragebügels. Sie verkürzt im Fall eines Crashs den Abstand zur Autotür und verteilt so die Energie des Stosses auf die gesamte Aussenkonstruktion der Babyschale. Damit reduziert sich die Belastung für das Kind auf ein Minimum. In den Filialen von Do it + Garden der Migros Aare gibt es vom 7. bis 20. Juni alle RömerKindersitze Adventure mit 25 % Rabatt. MA
So fahren Sie besser. Falls Sie demnächst mal wieder mit Ihrem Auto in die Ferien verreisen, ist es wichtig, dass Sie Ihre Autofahrt gut vorbereiten. So ersparen Sie sich und Ihren Mitfahrern unnötigen Ärger und erhöhen gleichzeitig die Sicherheit.
ab
336.–
vorher 22.50, jetzt
Alle FABBRI Dachboxen In 3 Grössen erhältlich. Beidseitig zu öffnen. Z.B. 420 l, jetzt Fr. 336.–, vorher 449.– 450 l, jetzt Fr. 359.25, vorher 479.– 600 l, jetzt Fr. 471.75, vorher 629.– 6214.306-308
15.–
EINHELL Starthilfekabel BT-BO 16 A 4 vollisolierte Pol-Zangen nach DIN (12–24 V), Leitermaterial aus kupferbeschichtetem Aluminiumkern und für Benzinmotore bis 2500 cm3. 6207.560
vorher 189.–, jetzt
140.–
Alle RÖMER Kindersitze Adventure Für Kinder im Alter von 4 bis 12 Jahre und einem Körpergewicht 15–36 kg. 11-fach höhenverstellbare Kopfstütze und optimaler Seitenaufprallschutz. Gruppe 2–3. Sie erfüllt die ECE-Norm R44/04. 6214.453ff
Bereiten Sie auch Ihr Auto auf die Reise vor. Lassen Sie Ihr Fahrzeug – insbesondere die Bremsanlage – von Ihrem Garagisten überprüfen. Reicht die Zeit für einen Garagenbesuch nicht mehr aus, dann kontrollieren Sie folgende Dinge selbst: • Kühlwasser • Motorenöl • Batterie • Reifendruck
• Scheibenwischanlage • Scheinwerfer und Lampen
vorher 3.60, jetzt
1.80
MIOCAR Scheibenreiniger Sommer, 2 l Fertigmischung. Löst Verschmutzungen wie Silikon-, Öl- und Fettablagerungen. 6201.772
Erhältlich in folgenden Do it + Garden Migros-Filialen: Aargau Bremgarten, Brugg, Buchs – Wynecenter, Spreitenbach – Tivoli Bern Bern – Marktgasse, Bern – MParc Wankdorf, Burgdorf – Gotthelf, Brügg – Centre, Langenthal – MParc, Langnau, Thun – Zentrum Oberland, Solothurn Langendorf – MParc Ladedorf, Olten – Freizeitland Angebote gültig vom 7.6. bis 20.6.2011 oder solange Vorrat.
www.doit-garden-migros.ch
ab
4.85 Gesamtes AMBI PUR-Sortiment Der Autolufterfrischer mit regulierbarer Duftintensität. Diverse Düfte erhältlich. Car Pacific Air Starter, jetzt Fr. 6.60, vorher 8.80 Car Pacific Air Refill, jetzt Fr. 4.85, vorher 6.50 6201.724ff
Für nur 39.– nie mehr 08/15 auf dem Teller.
bte Gelie eerküche m l Mitte d den grossen Hunger n un n kleine Für de
bo Jahresa 9.– für Fr. 3 und Ihr nk: Gesche ch «Geliebte Mitt1e5l-.–. Fr. chbu ert von das Ko W im c he» 7 83 3 . 848 87 meerkü 0 : n e ll este Je t z t b
80049526
Ein Jahresabo der Saisonküche für nur Fr. 39.– gibt es auch unter www.saison.ch/de/abo
Guter Geschmack hat immer Saison.
e Rezept besten unsere
AKTION ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 7.6. BIS 20.6.2011 ODER SOLANGE VORRAT FÜR ALLE ABGEBILDETEN UND WEITERE NIVEA DOUCHE PRODUKTE.
3 für 2
3 für 2
6.30
6.30
Cremedusche Crème Soft Trio 3 x 250 ml
Pflegedusche Energy FOR MEN Trio 3 x 250 ml
statt 9.45
statt 9.45
3 für 2 7.50
statt 11.25
Pflegedusche Fitness Fresh Trio, Pflegedusche Sensitive Trio, Pflegedusche Sport Trio 3 x 250 ml
3 für 2 statt 11.25
Cremedusche Happy Time Trio, Cremedusche Cashmere Moments Trio, Cremedusche Pearl & Beauty Trio 3 x 250 ml
www.NIVEA.ch
7.50
Nivea gibts in Ihrer Migros
BESSER LEBEN MIX
Migros-Magazin 23, 6. Juni 2011
PSYCHOLOGIE PSYCHOLOGI
IN FORM
Frauen bekommen rascher Bierbäuche
Osten im Glück O
Bilder Emanuel Ammon/AURA, Plainpicture, Immage Source
Trinkende Frauen: Mehr Bauch, aber nicht zwingend schwerer. Alkohol ist der Feind der schlanken Taille, besonders bei Frauen, wie eine europaweite Langzeitstudie unter 250 000 Erwachsenen zeigt. Laut dieser ist der Bauchumfang bei Frauen, die täglich mehr als zwei Gläser Wein oder Bier trinken, um etwa 1,5 Zentimeter grösser als bei Frauen mit geringem Alkoholkonsum. Bei den beobachteten Männern hingegen wuchs der Bauchumfang nur um 1,1 Zentimeter. Laut den Forschern nehmen dem Alkohol zugewandte Frauen erstaunlicherweise nicht generell zu, der hohe Alkoholkonsum führe vielmehr zu einer Umverteilung des Körperfetts in die Bauchregion. Nicht so bei den Männern: Der Alkohol führt bei ihnen zu durchschnittlich drei zusätzlichen Kilos, die sich aber gleichmässig auf den Körper verteilen.
Hier ist die Welt noch in Ordnung: Trachtentanz im appenzellischen Brülisau.
ONLINE-UMFRAGE: SEX & LIEBE
Leidenschaft kann man lernen Se Sex mit ein und demselben Menschen wird über die Jahre langweilig. St Stimmt nicht, meint der amerikanische Sexualtherapeut David Schnarch in seinem neuen Buch «Intimität und Verlangen». Sein Rezept, wie man mi mit dem gleichen Partner eine lebenslange Leidenschaft entwickeln kann: Mo Momente mit besonderer Innigkeit bewusst herbeiführen und ausgiebig ge geniessen. Indem man sich zum Beispiel beim Orgasmus in die Augen sc schaut, statt sie zu schliessen. Solche intensiven Formen des Sichei einlassens verankern laut Schnarch im Gehirn lebenslanges Begehren. Innige Liebe ist die Basis für ein lebenslanges Verlangen.
| 91
Neue Frage auf www.migrosmagazin.ch Ne
Di nie endende Liebe … ➔ … muss man ständig neu erkämpfen. ➔ … ist Die ein Glücksfall, den man nicht steuern kann. ➔ … gibt es nur im Märchen.
stschweizer bezeichnen sich selber als die glücklichsten Schweizer: 89,6 Prozent gaben in einer Studie der Online-Partneragentur Parship an, «zufrieden» oder «überaus zufrieden» zu sein. In den Regionen Bern, Mittelland und Zürich sagten dies nur rund 85 Prozent. Weshalb Ostschweizer sich so ausgeprägt auf der Sonnenseite des Lebens wähnen, hat Parship nicht gefragt. Hinweise liefert aber eine Strassenumfrage des St. Galler Radios Toxic.fm: Ausschlaggebend für die hohe Zufriedenheit sei die ländliche Atmosphäre, der grosse Anteil an Grünflächen und die geringe Zersiedelung. Besonders geschätzt wird im Vergleich zu Städten wie Zürich auch das geringere Verkehrschaos. Daniel Schifferle
Frage von letzter Woche
Über andere lästern … So haben unsere Leserinnen und Leser geantwortet:
21 %
… ist etwas für Klatschtanten.
40 %
… tut so richtig gut.
39 %
… gehört sich nicht.
92 | Migros-Magazin 23, 6. Juni 2011
Zeig mir deine Nase, und ich sage dir, wer du bist
Für das Migros-Magazin
TINA TURNER (72) «Ihre vollen Lippen verraten die Geniesserin, sie kann sich durchbeissen (spitze Eckzähne, Kinn nach vorne), hat eine grosse Sensibilität, die sie vermutlich zudeckt (Stirn und Ohrenpartie sind immer mit Haaren bedeckt). Zudem ist sie extrem grosszügig (grosse Nasenlöcher, Kinnpartie dominant) und will auf der Welt etwas hinterlassen (die Nasenspitze zeigt nach unten). Ihre vielen Haare deuten darauf hin, dass sie viele Antennen nach aussen hat und spürt, was andere wollen.»
Das Gesicht verrät viel über einen Menschen. Davon sind zumindest Physiognomen überzeugt. Zum Beispiel Tatjana Strobel. Die Zürcher Menschenkenntnisberaterin hat ein Buch über das Gesichterlesen geschrieben.
D
«Ich wusste sofort: Das will ich auch können»
Im Gegensatz zu den meisten Naturwissenschaftern ist Tatjana Strobel (39) davon überzeugt, dass sich unsere Stärken und Neigungen aus unseren Gesichtszügen ablesen lassen – wenn man das entsprechende Handwerk beherrscht. Allerdings, räumt auch die studierte Sozialpädagogin ein, reicht der Schnitt eines Gesichts allein nicht aus, um sich ein Urteil über einen Menschen zu bilden: «Dafür braucht es die Gesamtheit von Gesichtszügen, Mimik, Stimme und Körpersprache. Nur so erhalten wir das differenzierte Bild eines Menschen.» Zur Physiognomie gekommen ist Tatjana Strobel fast wie die Jung-
zin ist. Bereits wenige Monate nach dem denkwürdigen Abend machte sich Tatjana Strobel in ihrem neuen Beruf als Beraterin selbständig.
In Gesichtern zu lesen kann auch missbraucht werden
Tatjana Strobel schätzt sich als willensstark und tatkräftig ein.
frau zum Kind. Nach ihrem Studium arbeitete sie über 15 Jahre in der Kosmetikbranche, zuletzt in der Geschäftsleitung eines grossen Konzerns. Bei einem Firmenanlass, zu dem als Attraktion ein Gesichterleser geladen war, änderte sich ihr Leben von Grund auf. Der Mann sagte ihr so treffsicher aufs Gesicht zu, wie sie tickt, dass sie sofort wusste: «Das will ich auch können.» Noch am selben Abend meldete sie sich für einen Kurs an und reiste schon bald nach Indien und Sri Lanka, um die uralte Kunst des Gesichterlesens dort zu lernen, wo sie ein selbstverständlicher Bestandteil von Kultur und insbesondere Medi-
Dass die Physiognomie wiederholt missbraucht wurde, um systematisch ganze Bevölkerungsgruppen zu diskriminieren, zum Beispiel von den Nazis, ist für die Zürcherin kein Grund, dem Gesichterlesen zu misstrauen: «Es ist wie mit vielen anderen Errungenschaften: Sie können stets auch für Schlechtes genutzt werden», ist sie überzeugt. Deswegen seien sie aber nicht grundsätzlich schlecht. «Es kommt darauf an, wie wir sie einsetzen. Für mich stehen immer die Stärken der Menschen im Vordergrund, die Schwächen sehen wir ja ohnehin, und sie hervorzuheben bringt eh nichts.» Die Gefahr, dass Menschen mittels der Physiognomie vorschnell in Schubladen gesteckt werden, bestehe aber tatsächlich, daher warne sie davor, Menschen allein aufgrund einzelner Merkmale zu charakterisieren. In der Physiognomik gibt es rund 330 Punkte, die ein Gesicht und andere Kopfmerkmale wie Ohrenform oder Haare beschreiben. «Je mehr davon
GILLES TSCHUDI (54) Bilder Keystone (5), RDB & zvg (2)
ie Idee besticht: Wir lernen das Alphabet der Gesichtszüge, und schon können wir in der Seele unserer Mitmenschen lesen. Ob in der Liebe oder im Geschäftsleben, wir können fortan blitzschnell entscheiden, wen wir vor uns haben und mit welchen Kniffs wir sie oder ihn für uns gewinnen können. Aber ist das überhaupt möglich? Und sind es wirklich Augenform und Nasengrösse und nicht vielmehr Mimik und Ausdruck, die uns Auskunft über andere Menschen geben?
«Sein kantiges Gesicht, seine Mundpartie und Kinnquerfalte deuten auf einen willensstarken Kommunikator mit viel Temperament und Leidenschaft hin, die auch in Jähzorn kippen könnte (starke und leicht zusammengewachsene Augenbrauenpartie).»
BESSER LEBEN IN FORM
| 93
hat Tatjana Strobel einige Gesichter analysiert: Von der singenden Geniesserin bis zum Harmonie suchenden Sänger
BASCHI (24) «Er ist ein Macher mit grossen emotionalen Tendenzen. Zudem ist er leidenschaftlich (grünbraune Augen und viel Augenbrauenbehaarung) und temperamentvoll, lässt sich aber stark von aussen steuern. Er braucht viel Anerkennung und Harmonie und hat eine Tendenz, Kritik persönlich zu nehmen. Dafür kann er sehr gut in sein Publikum reindenken.»
MELANIE WINIGER (32) «Die vollen Lippen und die Rehaugen verraten, dass sie sehr, sehr emotional ist und ein tiefes Seelenleben hat. Sie ist neugierig und eine gute Kommunikatorin. Das erkennt man an den grossen Augen und dem Abstand zwischen Augenbrauen und Augen. Die Nasenkanten zeigen, dass sie sehr kritisch mit sich selbst ist. Vor allem im Privatleben dürfte sie sehr harmoniebedürftig sein.»
www.
.ch seit 109 Jahren dem Reisen verpflichtet REISEDATEN 1. 21. - 27. August 2. 04. - 10. September 3. 11. - 17. September 4. 18. - 24. September
PREISE
7 Tage
CHF 1'079.-
Doppelzimmer Einzelzimmer CHF 1'369.Oblig. Annullationskosten-/ SOS-Versicherung CHF 25.Option: Doppelsitz zur Alleinbenützung CHF 140.-
Normandie - Bretagne - Paris Mont-St-Michel - St. Malo - Cap Fréhel - Invasionsküste - Trouville hohen Klippen werden vom Meer tosend umspült. Über Rance mit dem Gezeitenkraftwerk fahren Sie nach Mont-StMichel zurück. Halbpension.
Diese Regionen Frankreichs werden Sie beeindrucken: Die Normandie mit den vielen Obstgärten, den weiten, grünen Weiden und den traumhaften Küstenlandschaften. Diese Gegend beherbergt auch viele historisch bedeutende Sehenswürdigkeiten. Der Mont-StMichel, diese eindrückliche Felseninsel mit dem Spiel der Gezeiten. Und die Bretagne mit ihren verschlafenen Fischerdörfern, den einsamen Heide- und Moorgebieten - eine Landschaft voller Legenden. 1. Tag, Schweiz - Orléans: Fahrt vom Einsteigeort nach Orléans. In der sympathischen, arkadengeschmückten Altstadt treffen Sie auf das Denkmal der berühmten Jeanne d’Arc. Halbpension. 2. Tag, Chartres - Fougères - MontSt-Michel: In Chartres haben Sie die Möglichkeit, die berühmte Kathedrale, die als Meisterwerk der Architektur gilt, zu besichtigen. Via Le Mans gelangen Sie nach Fougères, welches als einstige Festungsstadt eine gewaltige Burg mit 13 Türmen besitzt. Weiterfahrt bis MontSt-Michel. Halbpension.
5. Tag, Invasionsküste - Trouville: Fahrt entlang der «Côte du Calvados», der Küste, welche bei der Invasion der Alliierten im Jahre 1944 die grösste Rolle gespielt hatte. Der unendlich grosse Soldatenfriedhof in St-Laurent ist ein Zeugnis der neueren Geschichte. In Arromanches besichtigen Sie das berühmte «Musée du débarquement». Danach gelangen Sie nach Trouville mit seinem gut erhaltenen Hafenviertel. Frühstück.
3. Tag, Mont-St-Michel - Ausflug St. Malo: Am Vormittag besichtigen Sie den Mont-St-Michel. Dieser berühmte Klosterberg befindet sich auf einem riesigen Granitfelsen im Wattenmeer vor der Atlantikküste. Lassen Sie das Naturschauspiel von Ebbe und Flut auf sich wirken. Anschliessend besuchen Sie die alte Korsarenstadt St. Malo. Auf einem individuellen Bummel entdecken Sie die Sehenswürdigkeiten dieser Hafenstadt. Vielleicht unternehmen Sie einen Spaziergang auf der hohen Ringmauer, welche die ganze Stadt umgibt. Geniessen Sie die herrliche Aussicht auf die Küste und das Meer. Halbpension.
LEISTUNGEN • Reise in luxuriösem 5-Stern Nichtrauchercar • 6 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet • 5 Abendessen • Stadtrundfahrt/-gang in Paris • Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm HOTELS Sehr gute Hotels in Orléans, Mont-St-Michel, Trouville, Le Coudray Montceaux EINSTEIGEORTE Zürich *, Basel, Olten, Bern, Kallnach*, Biel *Parkmöglichkeiten
6. Tag, Rouen - Paris - Le Coudray Montceaux: Via Honfleur erreichen Sie die «Pont de Normandie», eine der längsten Spanndrahtbrücken der Welt. Danach gelangen Sie zur mittelalterlichen Stadt Rouen und weiter in die französische Hauptstadt Paris. Auf einer geführten Stadtrundfahrt lernen Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten dieser pulsierenden Metropole kennen. Am Abend beziehen Sie Ihr Hotel in Le Coudray Montceaux, einige Kilometer südlich von Paris. Halbpension. 7. Tag, Le Coudray Montceaux Rückkehr: Heimreise in die Schweiz zu den Einsteigeorten.
4. Tag, Ausflug Dinan - Cap Fréhel Rance: Am Vormittag besuchen Sie das mittelalterliche Städtchen Dinan. Nutzen Sie die freie Zeit für einen Bummel durch die malerischen Altstadtgassen mit den Fachwerkhäusern, hübschen Plätzen und dem Glockenturm. Anschliessend fahren Sie weiter zum Cap Fréhel. Dieses bietet ein grossartiges Naturschauspiel: die
Die Preise gelten bei Buchung über www.marti.ch. Andere Buchungsstellen erheben in der Regel eine Auftragspauschale.
Reservationen: 032 391 0 222 Ernst Marti AG, 3283 Kallnach • Email: marti@marti.ch
Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertragsbedingungen der Ernst Marti AG
Doppelsitz zur Alleinbenützung
BESSER LEBEN IN FORM
Migros-Magazin 23, 6. Juni 2011
| 95
Eine einfühlsame, verträumte Ex-Miss und ein zupackender Büezer mit Biss LINDA FÄH (23)
GÖLÄ (43) «Das ist ein Macher, der zupacken kann, das sieht man am kantigen Gesicht bei dem die Kinnpartie am ausgeprägtesten ist. Er ist neugierig (offene, grosse, grüne Augen), sehr offen und steht nicht im Hintergrund (Kinn nach vorne). Man sieht aber auch, dass er Biss hat (an den Kiefermuskeln), sich nicht anpasst und viel Abwechslung braucht.»
«Das starke Lippenherz (der mittlere Schwung des Oberlippenbogens) deutet auf gutes Einfühlungsvermögen hin. Sie ist eine Perfektionistin (zu sehen am Abstand zwischen Augen und Augenbrauen), hat eine rasche Auffassungsgabe (hoher Pupillenstand) und ist träumerisch veranlagt (heller Typ mit hellen Augen).»
Anzeige
30% GÜNSTIGER ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 7.6. BIS 20.6.2011 ODER SOLANGE VORRAT AUF ALLE SODA STREAM | SODA-CLUB SPRUDLER UND PET-/PEN-FLASCHEN
Jedes Geräte Set enthält: • 1 Sprudelgerät • 1 PET Flasche 1 Liter • 1 MietvorauszahlungsZylinder 60 l, inklusive Kohlensäurefüllung
62.90
69.9.900 statt 99
Sprudelgerät Genesis, G100 weiss, 60 l Ihre kleine Getränkefabrik für zu hause.
11.9.000 statt 17
SodaStream PEN-Flasche spülmaschinengeeignet 1 Liter
6.850 statt 9.8
statt 89.90
SodaStream PET-Flasche 1 Liter
Sprudelgerät Jet, A200 titan & silver, 60 l Sprudelgetränke hausgemacht.
www.sodastream.ch Erhältlich in grösseren Migros-Filialen
Soda Stream | Soda-Club gibts in Ihrer Migros
Teilnehmen und gewinnen
In welcher Farbe gibt es keinen Spargel? A grün
Nehmen Sie jetzt am Wettbewerb teil, und gewinnen Sie 2 LeShop-Gutscheine im Wert von je Fr. 100.– oder 3 Migros-Gutscheine im Wert von je Fr. 100.–.
B weiss C rot präsentiert von:
&
Erleben Sie unvergessliche Familienferien
Senden Sie ein SMS mit dem Keyword DINNER, Ihrem Lösungsbuchstaben und Ihrer vollständigen Adresse an die Nummer 920 (Fr. 1.–/SMS), oder senden Sie eine Postkarte (A-Post) an: Verlag Saisonküche, DINNER, Postfach, 8074 Zürich. Teilnahmeschluss: 17.6.2011 Die GewinnerInnen werden ausgelost und schriftlich benachrichtigt. Keine Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, Mitarbeitende der am Wettbewerb beteiligten Unternehmen sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
Frühbucher sparen bis zu
36%
Center Parcs macht die Natur zum fantastischen Erlebnis. Geniessen Sie in stilvollen Ferienhäusern die einzigartige Kombination zwischen erholsamer Umgebung und einem attraktiven Angebot an Innen- und Aussenaktivitäten. Von Sport bis Relaxen, von Wasserspass bis Abenteuer. Und alles ganz nah. Die Ferienparks von Center Parcs – gehen Sie auf Entdeckungsreise!
www.centerparcs.ch, Hotline 0848 11 22 77 (CHF 0.08/Min.) oder besuchen Sie Ihr Reisebüro *Wer den Frühbucher-Rabatt mit unseren Familien-Ermässigungen kombiniert, spart bis zu 36%!
*
BESSER LEBEN IN FORM
Migros-Magazin 23, 6. Juni 2011
wir berücksichtigen, umso treffsicherer und feiner wird die Analyse ausfallen», sagt Tatjana Strobel.
Wissenschaftliche Beweise sollen folgen
Und was sagt die Gesichterleserin zum Fehlen wissenschaftlicher Beweise für die Theorien über Nasenformen, Falten und Lippentypen? «Die werden gefunden werden», ist sie überzeugt und spielt selbst mit dem Gedanken, eine entsprechende Studie aufzugleisen. Dafür liest sie alles, was ihr in die Hände kommt, von Studien über populärwissenschaftliche Texte bis hin zu Büchern, wie die des Menschenkenntnisexperten Bernhard P. Wirth. Und sie tüftelt an einer App, mit der man Gesichtern Infos entlocken können soll. Ihr erstes Buch «Ich weiss, wer du bist» erschien im April,
im Herbst kommt ein weiteres mit dem Titel «Ich weiss, wie du fühlst». Und nächstes Jahr wird sie im deutschen Fernsehen sogar eine eigene Show haben. Ihr eigenes Antlitz interpretiert sie so: «Mein kantiges Gesicht, die hohen Wangenknochen und das Kinn, das nach vorne zeigt, sagen: Ich bin willensstark, tatkräftig und habe eine dicke Haut. Zudem langweile ich mich schnell, und brauche viel Abwechslung. Das sieht man an den unterbrochenen Stirnquerfalten und dem geraden Nasenrücken.»
Andrea Fischer Schulthess
www.migrosmagazin.ch Die Ursprünge der Physiognomie und wie schnell man Gesichtern gewisse Eigenschaften zuordnet.
| 97
Eine neugierige und optimistische Journalistin ANNAKATHARINA RIS (33) «Sie ist ausgewogen, neugierig (grosse Augen und ausgeprägte Wangenknochen), eher schnell von einem Thema gelangweilt und braucht neue Herausforderungen. Sie ist eine Optimistin (Augen- und Mundwinkel zeigen nach oben). Die so genannten Akkordeonfalten auf den Wangen zeigen: Sie kann sehr charmant sein, neigt aber auch zu Perfektionismus.
Anzeige
JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 7.6. BIS 20.6.2011 ODER SOLANGE VORRAT
FRISCH
6. 2 0
Candida Ice Bo ost Die Mundspülung mit dem ultimativen FrischeKick mit Cool-Mi ntAroma wirkt bakte rie wachstumshemm nend, hilft Zahnfleischirritationen entge genzuwirken und Mu ndgeruch zu vermeiden . 500 ml
SAISONAL
3.60
Candida Green Tea & Mint Zahnpasta Die Limited Edition für nein erfrischend belebe nis des Zahnpflege-Erleb mit einer aromatischen Grüntee-Note! 75 ml
MGB www.migros.ch W
JETZT NEU.
50% GÜNSTIGER
11.90 statt 23.80
Energizer Ultra+ Alkali-Batterien AA oder AAA 16er Pack
Verbrauchte Batterien müssen der Verkaufsstelle zurückgebracht werden.
GÜLTIG AB DIENSTAG 7.6.2011 SOLANGE VORRAT
Energizer gibts in Ihrer Migros EXPRESS YOURSELF!
THE LUXURY LOOK BY MANHATTAN. Y LIPPEN. FÜR DOLLARGRÜNE AUGEN UND SEX CH ICS. WWW.MANHATTAN-COSMET
Einfach den QR Code in Ihr Smartphone einscannen & die LUXOPOLIS WORLD entdecken!
7 617027 984317
Manhattan Cosmetics gibts in Ihrer Migros
BESSER LEBEN FAMILIE
Migros-Magazin 23, 6. Juni 2011
| 99
Damit auf das Tief ein Hoch folgt
Kummer und Lustlosigkeit gehören zur Pubertät wie Pickel und Stimmbruch. Manchmal versteckt sich dahinter aber mehr als das Erwachsenwerden. Depressionen bei Jugendlichen sind nicht selten. Je früher sie behandelt werden, desto besser.
R
uhe. Das möchten fast alle Jugendlichen mal von ihren Eltern. Aber wenn Kids tagelang nicht aus dem Zimmer kommen, die Leistungen in der Schule abnehmen oder sie plötzlich viel weniger oder viel mehr essen und schlafen als sonst, dann sollten Eltern genau hinsehen. Denn dies sind typische Zeichen, die auf eine Depression hindeuten können. Je nach Studie leiden drei bis neun Prozent der Jugendlichen daran. Laut Philipp Schmutz, Psychologe bei der Stiftung Berner Gesundheit, sind diese Zahlen sogar zu tief angesetzt. Deshalb fände er es wünschenswert, wenn alle Kantone entsprechende Präventionsprogramme ausarbeiten würden. «Denn wenn man eine Jugenddepression früh erkennt, kann man viel machen», erklärt er.
Das macht Kinder stark
➔ Lob für das, was sie gut können, Unterstützung bei dem, was sie nicht gut können ➔ Vertrauen in ihre Fähigkeiten ➔ Offenheit bei Problemen ➔ Humor ➔ Bewusste Pausen vom Stress ➔ Eine Gotte oder ein Götti, mit dem sie reden können ➔ Anteilnahme ➔ Bewegung und Sport Hier gibt es Hilfe: * Hausarzt. Er kennt die Familie meist seit Langem. * Pro Juventute: Unter Tel. 147 oder www.147.ch können Kinder und Jugendliche mit Beratern und Beraterinnen sprechen. Eltern finden hier Adressen von Beratungsstellen in ihrer Nähe. * Die Dargebotene Hand: Unter Tel. 143 oder www.143.ch können Eltern Probleme im Zusammenhang mit ihren Kindern besprechen.
Man kann auch mal ohne Kind in die Sprechstunde
«Haben Eltern das Gefühl, etwas stimme nicht, sollten sie ihr Kind darauf ansprechen und allenfalls eine Abklärung machen lassen», sagt Andreas Kreis, Fachpsychologe für Kinder- und Jugendpsychologie der kantonalen Erziehungsberatung Bern. Dass viele Kids nicht auf Anhieb gut darauf reagieren, es als ungerechtfertigte Einmischung empfinden, gehöre dazu. Doch davon sollen sich Eltern nicht abschrecken lassen, betont er: «Eltern können auch mal ohne ihr Kind in eine Beratung kommen. Wir besprechen dann gemeinsam, wie wir weiter vorgehen könnten.» Beharrlichkeit ist wichtig. Da Depressionen sich unbehandelt verstärken können und im schlimmsten Fall Drogenmissbrauch oder sogar Suizidalität mit sich bringen, ermutigt Andreas Kreis Eltern, lieber zu früh als zu spät Hilfe zu holen. Depressionen können viele Ursachen haben: familiäre Vorbe-
Stress, Mobbing oder Misshandlung können Depressionen verursachen.
lastung, ein niedriges Selbstwertgefühl, Stress, Mobbing oder Misshandlung in der Kindheit. Bei einer Beratung geht es aber nicht um Schuld, sondern darum, dem Kind und den Eltern die nötige Unterstützung zu bieten. Mittlerweile können Depressionen in den meisten Fällen gut behandelt werden. Andrea Fischer Schulthess
www.migrosmagazin.ch Die Symptome für verschiedene Altersstufen und die Testfragen zur Depression.
Anzeige
Gut geschlafen? zeller schlaf forte – mit Baldrian und Hopfen
• Erleichtert das
Einschlafen und Durchschlafen
• 1 Tablette 1 Stunde
vor dem Schlafengehen
Max Zeller Söhne AG 8590 Romanshorn
zeller schlaf forte ist ein pflanzliches Arzneimittel. Erhältlich in Ihrer Apotheke oder Drogerie. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage.
D
IT
N
7
YEARS I
N
SW
ZERLA
125 JAHRE. FEIERE MIT!
von 1 Mio!
er
ed
Et
au
*Promo-Etiketten findest du auf Coca-Cola, Coca-Cola light und Coca-Cola zero 0.5L PET Flaschen.
fj
ew
in
nc
Gewinne 1
ik Pr ha et o nc te mo e * -
2011
G
© 2011 The Coca-Cola Company. Coca-Cola, Coke light, Coke zero, the Contour Bottle and the Dynamic Ribbon Device are registered trademarks of The Coca-Cola Company.
5
Coca-Cola gibts in Ihrer Migros
AKTION
ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 7.6 BIS 20.6.2011 ODER SOLANGE VORRAT AUF ALLE GARNIER FRUCTIS DUO- UND TRIO-PACKUNGEN.
9.50
6.15
11.50
z.B. Garnier Fructis Force & Vitality 2in1 Shampoo, im Trio-Pack, 3 x 250 ml
z.B. Garnier Fructis Color Resist Pflegespülung, im Duo-Pack, 2x200ml
z.B. Garnier Fructis Structuring Style Gel, im Duo-Pack, 2 x 200 ml
statt 14.25
statt 7.70
statt 14.40
Garnier gibts in Ihrer Migros
BESSER LEBEN GARTEN
Migros-Magazin 23, 6. Juni 2011
| 101
MEIN GARTEN
Gartenexpertin Haia Müller hat das Blumenparadies auf Madeira für sich entdeckt.
Bild Keystone/GPL/Photolibrary/Fiona Mcleod
Ewiger Frühling Man könnte neidisch werden. Falsch: Ich bin neidisch. Nach einer Woche auf Madeira weiss ich jetzt, wie das Paradies für Blumenfreundinnen aussieht. Grün und bunt, wohltemperiert, nicht zu heiss, nicht zu kühl, ab und zu etwas Regen und eine Stunde später wieder Sonnenschein. Das ganze Jahr über Frühling. Kein Wunder, gedeihen Blumen hier wie sonst kaum wo. Schmucklilien wuchern am Strassenrand, über ihnen die grossen Blütenkugeln von Hortensien. Wenn ich daran denke, mit wie viel Mühe ich jeweils meine Kübelpflanzen im Herbst ins Winterquartier zügle, um sie im Frühling wieder als mickrige «Stürchel» hervorzuholen, ist Neid wohl das richtige Wort für meine Gefühle. Und dieser immer wieder wechselnde Duft! Sogar die Abgase der Autos werden von den blühenden Jacarandabäumen übertönt. Zum Glück zeigt sich heuer der Frühling bei uns auch von seiner besten Seite. Und so trösten mich Rosen und Fingerhut, Pfingstrosen und Lupinen, Rittersporn und Storchenschnabel in meinem Garten. Als möchten sie sagen: Hey, du musst gar nicht so weit reisen, wir haben auch ganz schön was zu bieten.
Farbtupfer: Transparent und leicht, wie er ist, dominiert der Goldkolben nicht gleich das ganze Blumenbeet.
Goldene Zeiten
Nicht nur Goldmünzen, auch Goldregen und Goldlack sind lohnende Investitionen. Die leuchtenden Pflanzen verleihen dem Garten Charme.
G
oldregen, Goldlack, Goldrute: Zahlreiche Pflanzen schmücken sich mit Edelmetall in ihrem Namen. Doch es ist nicht alles Gold, was glänzt: Viele der Pflanzen sind eher kleinblütig. Dafür machen sie mit umso grösserer Leuchtkraft auf sich aufmerksam. «Gelb wird mit Sonnenlicht assoziiert, die Farbe verbreitet Optimismus», schreibt die Gartenarchitektin Jill Billington in ihrem Standardwerk «Farbe für den Garten». «Es ist eine interessante und zugleich tückische Farbe, die nicht leicht zu kombinieren ist.»
Durstiger Goldkolben, schmackhafte Goldmelisse
➔ Goldlack stammt aus dem Mittelmeerraum und wächst an manchen Orten als verwilderter Halbstrauch. In alten Bauerngärten war Goldlack ein gern gepflanzter Hingucker, inzwischen ist er leider etwas aus der Mode
gekommen, er verdient aber ein Comeback. ➔ Goldregen macht seinem Namen alle Ehre. Wer sich im Frühling darunter stellt, dem regnet es aus den langen Blütentrauben wahrhaftig Gold in den Schoss. Er kann bis vier Meter hoch werden, die Blüten je nach Sorte bis zu einem halben Meter lang. Vorsicht: Alle Pflanzenteile sind giftig. ➔ Goldwurz ist besser bekannt unter dem Namen Junkerlilie. Die ausdauernde Staude braucht Platz, ihre gelben Blütenkerzen können bis ein Meter hoch wachsen. ➔ Goldkörbchen sind flach wachsende Polster, die sich als Unterpflanzung unter Sträuchern und Bäumen eignen, da sie sowohl mit schattigen und feuchten wie auch trockenen Standorten zurechtkommen. Mit seinen Strahlenblüten leuchtet das Goldglöckchen von Mai bis August. ➔ Goldkolben machen sich besonders gut an Teichrändern. Dort
fühlen sie sich wohl, weil sie viel Feuchtigkeit brauchen. Die Staude wird über einen Meter hoch. Sie ist eine attraktive Gartenpflanze, die trotz ihrer Grösse transparent und leicht wirkt und deshalb auch in den Vordergrund von Blumenbeeten passt. ➔ Goldmelisse trägt ihren Namen eigentlich zu Unrecht: Sie blüht nicht gelb, sondern rot. Meist wächst die Pflanze im Kräuterbeet, da sie in der Küche Verwendung findet. Schmackhaft ist der schon wegen seiner feuerroten Farbe beliebte Sirup aus den Blütenblättern. Die duftenden Blüten geben ausserdem einen aromatischen Tee. Hübsch sind sie als Einstreusel im Salat, auf Fruchtsalat oder auf dem Tellerrand. ➔ Goldnesseln sind unverwüstliche Bodendecker. Sie wachsen wild an Waldrändern und zeigen so, wo sie sich im Garten am wohlsten fühlen: Sie lieben den Schatten. Haia Müller
Foto: Ivo Pervan
www.kroatien.hr
Inspirierende Vielfalt Das Murmeln von Flßssen und Bächen, duftende Blumenwiesen. Traditionelle Kßche und altes Handwerk. SchlÜsser, Burgen und mittelalterliche Städte. Schätze des kontinentalen Kroatien.
VIP-CLINIC, bekannt aus eigener TV-Sendung, hat exklusiv die apparative Methode, welche Fett zerstĂśrt. Das Fett ist weg... genauso wie beim operativen Fett-Absaugen!
Klingt gut. Kroatien.
Jetzt anmelden WETTBEWERB MAIL SENDEN: vip@vip-clinic.ch Frage: Ist die VIPCLINIC Behandlung operativ oder apparativ?
VIP-CLINIC GmbH ANTI-AGING-CENTER AN SEESTRASSE 134 8700 KĂœSNACHT/ZH
TEL. 044 77 03 77 9 WWW.VIP-CLINIC.CH
herrmann-holidays.ch | kreuzfahrtzentrale.ch
Auf Deck von Italien in die Sonne SĂźdamerikas oder zu bezaubernden HĂśhepunkten Afrikas
C Armonia29. Oktober - 16. November 2011 (19 Tage) S M 2. person gratis* Kabine 1. Person
2. Person
Venedig-Dubrovnik-Cagliari-Palma de Innen ab CHF 1099 gratis* Mallorca (2 Tage)-Barcelona-Las Palmas- Aussen ab CHF 1439 gratis* AtlantikĂźberquerung-Recife-Salvador de Bahia-Buzios-Santos An-/RĂźckreisepaket ab CHF 1310.-- pro Person * in der Kabine (Schiffsanteil). GĂźltig bei Buchung bis 30. Juni 2011
a
sic MSC Mu 1. Dezember - 18. Dezember 2011 (18 Tage)
Venedig-Bari-La Valletta-MalagaFunchal-AtlantikĂźberquerungSalvador de Bahia-Buzios (2 Tage)Rio de Janeiro
Kabine pro Person Innen ab CHF 1159 Aussen ab CHF 1359 Balkon ab CHF 1519
An-/RĂźckreisepaket ab CHF 1310.-- pro Person
ia
fon MSC Sin 22. Oktober - 8. November 2011 (18 Tage)
Livorno -Villefranche-ValenciaCasablanca-Agadir-Dakar-Walvis Bay-Kapstadt
Kabine pro Person Innen ab CHF 1169 Aussen ab CHF 1379 An-/RĂźckreisepaket - mit South African Airways und Swiss CHF 1500.-- pro Person - mit Emirates via Dubai CHF 1100.-- pro Person $ ' $ "" $ ( $
' *- ') # ) %""& $( %$ "" %' + ' $() ")*$ $ "" $) , $ ) $ ' $ "" $ ( $
$ !' ( & ! ) ' $( '( *$ " $ *( " )' $ )' $! ' $! ! *$ ' $! " ' $$*"" ) %$(!%() $ '( '*$ $ $ + * "" * "" * "" "" '" $ '*$(# " ! ) $ ' ( * * $ ' $ ' $ ' $ ' $ '
Kroatische Zentrale fĂźr Tourismus Badenerstr. 332, 8004 ZĂźrich Tel. 043-336 20 30, Fax 336 20 39, info@kroatien-tourismus.ch
Direkt buchen: 044 577 08 20 oder herrmann.holidays@gmail.com
BESSER LEBEN AUTO
Migros-Magazin 23, 6. Juni 2011
Rot-grüner Fahrspass
Mit dem CT bietet Toyota-Tochter Lexus nun auch in der Kompaktliga ein Hybridfahrzeug an. Der Elektrobenziner kostet zwar ein stolzes Sümmchen, dafür sind drei Jahre Gratisservice inbegriffen.
| 103
VIER FRAGEN AN … Philipp Rhomberg, Generaldirektor Toyota und Lexus Schweiz
«Umweltschutz hat oberste Priorität» Was tut Ihre Marke zur CO2-Reduktion? Umweltschutz hat bei Toyota wie bei Lexus Tradition und oberste Priorität. Er wird täglich gelebt: von der Entwicklung innovativer Antriebe wie dem ersten marktreifen Vollhybrid 1997 über die Produktion bis zum Recycling. Toyota und Lexus unterschreiten den für 2015 geplanten europäischen Grenzwert für den CO2Ausstoss mit ihren Hybridmodellen schon heute um bis zu 66 Prozent. Lexus CT 200h: Der neue kompakte Vollhybrid legt kurze Strecken sogar rein elektrisch zurück.
T
oyota hat mit dem Prius den Hybridantrieb seit 1997 populär gemacht – und Nobeltochter Lexus hat ihm quasi einen Pelzmantel angezogen. Als viertes Modell nach der Luxuslimousine LS, dem Oberklassegleiter GS und dem Offroader RX erweitert der CT das Hybridangebot von Lexus um einen edlen Kompakten. Der 4,32 Meter lange Fünftürer wird (mindestens vorerst) nur als Hybrid namens CT 200h angeboten und tritt mit tiefen Verbrauchsund Emissionswerten an: 3,8 Liter auf 100 Kilometer und damit 87 Gramm CO2 pro Kilometer sind für einen Benziner sensationell. Dass der Durst im Testalltag einen Liter höher liegt, ist wie bei allen Antrieben traurige Gewohnheit.
Elektromotor) jeden noch so sparsamen Diesel. Streichelt man das Gaspedal, fährt man bis 45 km/h zwei Kilometer weit rein elektrisch. Nicht erwarten sollte man Temperament. Die 136 PS aus dem vom Toyota Prius bekannten Hybridsystem reichen aber alle-
Stufenloser Automat, ausgewogenes Fahrwerk
Im Stadtverkehr schlägt der Lexus CT jeden Diesel
Eine der Stärken des CT liegt im Stopp-and-go-Betrieb, also im Stadtverkehr. Hier schlägt der Hybrid (1,8-Liter-Benziner plus
mal für flotte Fahrt und 10,3 Sekunden bis Tempo 100 (Spitze 180 km/h). Die einzige Crux ist die Akustik: Beim vollen Beschleunigen reagiert der CT 200h mit dem leider typischen Aufheulen eines stufenlosen Automaten. Zwar ist das recht gut weggedämmt, es lässt ihn aber zum Beispiel am Berg subjektiv träger wirken, als er tatsächlich ist.
Das Cockpit des CT lässt nichts zu wünschen übrig.
Wen das nicht stört, der hat am ausgewogenen bis straffen Fahrwerk, der angenehm direkten Lenkung und dem noblem Interieur ebenso seine Freude wie an interessanten Details; etwa der Bedieneinheit in der Mittelkonsole, über die das Multimediasystem wie mit der Maus am heimischen PC gesteuert wird. Der CT 200h kostet 41 900 Franken – inklusive viel Ausstattung und 100 000 km bzw. drei Jahren Gratisservice. Timothy Pfannkuchen
Lexus bietet vier Hybridmodelle an. Kommen auch reine E-Autos? Ein grosses Potenzial zur weiteren Verringerung des Treibstoffverbrauchs und somit des CO2-Ausstosses sehen wir im Ausbau zukunftsweisender Technik auf Basis der Hybridplattform. Damit lassen sich Antriebe wie Plug-in-Hybrid, Brennstoffzellen- oder E-Antrieb verwirklichen. Warum sollte ich mich für den CT 200h entscheiden? Der Lexus CT 200h verbindet Luxus und Fahrspass ohne Kompromisse. Zugleich setzt er bei der Energieeffizienz Massstäbe in der kompakten Premiumklasse. Kommt der CT noch in anderen Motorvarianten? Momentan liegt der Fokus auf Hybrid, aber lassen Sie sich überraschen!
Ferien
Gesundheit
Leukerbad
südtirol - express
Sommer / Herbst Angebote Top Sommer / Herbst Angebote2011 2010 Ab 1. Juli 2011 bis 20. November 2011
ab4.4.Juli Januar bisNovember 30. April 2009 ab 20102009 bis 21. 2010
Hotel Alpenblick Hotel Alpenblick direkt neben dem Burgerbad
direkt neben dem Burgerbad www.alpenblick-leukerbad.ch www.alpenblick-leukerbad.ch alpenblicklbad@bluewin.ch alpenblicklbad@bluewin.ch Tel. 027/4727070, Fax 027/4727075 Tel. 027/4727070, Fax 027/4727075 3954 Leukerbad 3954 Leukerbad 3 Übernachtungen mit Halb-Pension
33 Eintritte Übernachtungen mit Halb-Pension Burgerbad, inklusive Sauna und Benutzung der Bergbahn 3Dampfbad, Eintritte freie Burgerbad Leukerbad Plus CardGemmipass 1Gemmi, Retourfahrt Bergbahn Fr. 384.– Fr. 375.–pro proPerson Person
Wir reisen jeden Sonnta g mit unserem Car zur sorgfältigen Zahnbehandlung nach Ungarn. Sie erhalten bis 80% Rabatt gegenüber den Preisen in unseren eigenen Praxen in der Schweiz.
IMPLANTATE, ZAHNBEHANDLUNGEN ZAHNERSATZ in Ihrer Nähe, besser und günstiger als bei dentesana? UNMÖGLICH! Gratis-Unterlagen: www.dentesana.ch WIR 0844 802 310 · hd@dentesana.ch
DISCOUNT ZAHNARZT AUCH IN DER SCHWEIZ
Auch in der Schweiz kann man sich günstig behandeln lassen und das Risiko einer DeutschlandDr. Tenspolde, Aarau oder gar Ungarnreise vermeiden. Dis-Zahnarzt, 062 825 12 00, www.dis-zahnarzt.ch
Ausbildung Vorbereitung auf eine aussergewöhnliche
Rekrutenschule
Sommerkurse ab 27.06.2011
Französisch-Intensivkurse 2 Campus: Teenagers und Erwachsene
Kursbeginn jederzeit Kostenlos Moderner Fernkurs Überall in der Schweiz Vordienstliche Morse-Ausbildung im Auftrag der Schweizer Armee
ILT-Schule 8048 Zürich Tel. 044 431 77 30 und 031 921 22 31 www.ilt.ch
7 Übernachtungen Übernachtungen Halb-Pension mitmit Halb-Pension inklusive Sauna und 77 Eintritte EintritteBurgerbad, Burgerbad Dampfbad, freie Benutzung der Bergbahn 1 Retourfahrt Bergbahn Gemmipass Gemmi, Leukerbad Plus Card Fr. 845.– pro Person Fr. 875.– pro proPerson Einerzimmerzuschlag auf alle ArrangeEinerzimmerzuschlag auf alle Arrangements Fr. 10.– pro Tag. ments Fr. 10.– pro Tag. Die grösste alpine Thermalbadeanlage Europas steht unseren Gästen am Anreisetag ab 12.00 Uhr mittags zur Verfügung! (ausgenommen Abreisetag)
Eintritt: jeden Montag
Andere Möglichkeit: Französisch und/oder Englisch
Funkaufklärungsspezialist
mitmit Halb-Pension 55 Übernachtungen Übernachtungen Halb-Pension 5 Eintritte Burgerbad, inklusive Sauna und 5Dampfbad, Eintritte freie Burgerbad Benutzung der Bergbahn 1Gemmi, Retourfahrt Bergbahn Leukerbad Plus CardGemmipass Fr. 625.– pro Person Fr. 640.– pro Person
Fakultative Ausflüge und Sportaktivitäten
LEMANIA Ecole Lémania – Lausanne
021 320 1501
www.
lemania.ch
Ferienwohnung LAGO MAGGIORE Großes Angebot an privaten Ferienwohnungen und Villen rund um den Lago Maggiore. Fast alle Objekte mit Traumseesicht, Pool und / oder Privatstrand. Ruhige und sonnige Bestlagen. Geschmackvoll möbliert. Sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Ab 50,- / Tag. | 2 bis 15 Personen. Tel. 0049 228 620 930 | www.lago-reisen.de
www.familotel.com
Urlaub mit Kinderbetreuung!
LÄRCHENHOF FAMILOTEL TIROL
Urlauben Sie inmitten blühender Bergwiesen mit kinderfreundlichem Hotelservice! Vollpension, Getränke von der Saftbar inkl.! Jeden Tag ein Highlight wie z.B. Ponyreiten, Fischen, Traktorfahren, E-Bike-Touren, Bogenschießen, Bergwanderungen...
ab € 699
7 Nächte Vollpension und Kids All-Incl. 2 Erwachsene und 2 Kinder unter 14 Jahren Mehr Infos www.laerchenhof.com info@laerchenhof.com oder Tel. +43 (0) 5264 8234
Busdirektverbindung Schweiz-Südtirol vom März bis 05. November jeden Samstag bis Meran und Dorf Tirol Preis hin und retour: Fr. 170.Südtirolexpress / 9322 Egnach TEL. 071 298 11 11 www.suedtirolexpress.ch Kurferien in Radenci Slowenien 13. Nov. bis 27. Nov. Hotel Radin**** 15 Tage Fr. 1590.- / Kur ab Fr. 165.Hofmann-Reisen / Egnach 071 298 09 19 ★★★★
Parkhotel Waldeck We l l n e s s . B e a u t y . S u i t e n . G o l f
dies! im Para Ein Tag skarte wald it Tage rz
ÜF m aradies Schwa p für Bade
ab
79 Z
online buchen: www.parkhotel-waldeck.de +49 76 51/80 90 . D-79822 Titisee
Adria / Lido di Savio
––––––––––––––––– Hotel Apollonia ––––––––––––– direkt am Meer, Privatstrand, Schwimmbad, Familienrabatt. Auskunft, Prospekt: B. Puppato, Pratteln Tel. 061 821 44 26 / www.hotelapollonia.it
Poschiavo / Le Prese Erlebnisreiche Erholung und prächtige Wanderwege. 4 Tage – 3 Nächte Fr. 250.–, 7 Tage – 6 Nächte Fr. 480.– inkl. Halbpension (Kinderermässigung).
Hotel Posta Le Prese, Tel. 081 844 02 48
FERIEN AM MEER - NÄHE RIMINI - ITALIEN Hotel Sandra*** Rivazzura, vollklimatisiert, 3-fache Menu-Auswahl, Kinderermässigung, HP, VP, oder ab € 315.– ”all inclusive” Info: www.hotelsandra.com oder Tel. 052 761 34 87
Gletscher, Schluchten, Berge & Täler: Urgemütlicher Abenteuerurlaub mitten im Unesco Welterbe der Schweizer Alpen.
www.belalp.ch Gewerbe radikaler elektrischer
Spendenkonto PC 60-19191-7
www.fastenopfer.ch
www.ivolt.ch
nl in O
Jetzt online buchen unter: www.saentispark.ch oder Telefon +41 71 313 11 11
e-
wir-unternehmen-etwas-gemeinsam-
W We ge eek t t w e n be in d n e zu we rb n! :
Nur CHF 430.– für 2 Erwachsene & 2 Kinder im Hotel Säntispark! Grosszügiges Familienzimmer, Halbpension, umfangreiche Bäderwelt mit Wildwasser-Canyon, Saunalandschaft, Fitnesscenter, Sport + Spiel uvm. Ein perfektes Weekend für die ganze Familie.
3 FÜR 2 ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 31.5. BIS 13.6.2011 ODER SOLANGE VORRAT AUF ALLE ABGEBILDETEN UND WEITEREN HUGGIES® WINDELN
21.00 statt 31.50
® 1 z.B. Huggies Newborn ck 3 x 27 Stü
47.60 statt 71.40
® 3 z.B. Huggies Superdry ck Stü 3 x 64
27.60 statt 41.40
z.B. Huggies® Little Walkers 4, 3 x 22 Stü ck
19.60 statt 29.40
® s z.B. Huggies Pull Up ck Stü 14 x 3 ge, Boy Lar
Huggies gibts in Ihrer Migros
ELT W S O R DER MIG
h c . s r a t s m . w w w
L AUS E K I T R A MERM O S E KULTIG
DER ONLINESHOP FÜR MIGROS-FANS
AKTION
ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 7.6 BIS 20.6.2011 ODER SOLANGE VORRAT FÜR ALLE ABGEBILDETEN UND WEITERE NIVEA BABY PRODUKTE.
12.50 statt 15.90
NIVEA Baby Tücher Refill Soft & Cream 3 × 63 Stk. + 1 Paar Söckchen
3 für 2
7.80
9.–
NIVEA Baby Extra Mild Shampoo Duo 2 × 250 ml
statt 13.50
statt 9.20
NIVEA Baby Toddies Refill 3 × 60 Stk.
GRATIS – ZUM SAMMELN!
Beim Kauf von NIVEA Baby Sensitive, Pure & Natural oder Soft & Cream Tüchern (3er-Packung) erhalten Sie ein Paar Söckchen gratis!
www.NIVEA.ch
Nivea gibts in Ihrer Migros
GLÜCKSGRIFF
Migros-Magazin 23, 6. Juni 2011
| 107
Mitmachen und mit Glück gewinnen Das Migros-Magazin verlost eine Reise für vier Personen zur Vorpremiere von «Cars 2» im Disneyland Paris. Hinreise am 25. Juni, Rückreise am 26. Juni 2011. Im Preis inbegriffen sind die Reise per Zug, der Zweitageeintritt in den Vergnügungspark, die Vorpremiere sowie eine Übernachtung. Teilnahme per Telefon: Rufen Sie 0901 591 912 (1 Fr. pro Anruf aus dem Festnetz) an und nennen Sie Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GLÜCK und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Franken pro SMS). Beispiel: GLÜCK Beat Beispiel, Musterstrasse 1, 9999 Exempelstadt
Feurige Action: Die beiden Autohelden Lightning McQueen (links) und Hook müssen im neuen Film um ihr Leben rasen.
Helden aus Blech
Internet: www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff Mit Postkarte: Migros-Magazin, «Cars», Postfach, 8099 Zürich
Erleben Sie den Trickfilm «Cars 2» als Vorpremiere im Disneyland Paris.
Bild Disney/Pixar
W
er von einem Trickfilm Prinzessinnen in rosa Ballkleidern und flauschige Märchentiere erwartet, musste beim Kinohit «Cars» radikal umdenken. In diesem rasanten Spektakel ging es um Helden aus Blech. Im Mittelpunkt standen der eingebildete Bolide Lightning McQueen und sein gutmütiger Kumpel, der rostige Abschleppwagen Hook. In der 3-D-Fortset-
zung «Cars 2», die am 28. Juli startet, gibt es ein Wiedersehen mit den beiden lebenden Autos. Die Action hat diesmal noch mehr Tempo, denn McQueen und Hook werden diesmal in eine verrückte Spionageaffäre verwickelt. Das neue Animationsspektakel steckt voller Anspielungen auf James Bond. So taucht diesmal auch ein smartes Auto auf, das mit britischem Akzent
Einsendeschluss: Sonntag, 12. Juni 2011
spricht. Seine elegante Karosserie, die an einen Aston Martin erinnert, steckt voller Geheimwaffen. Die glücklichen Gewinner unserer Verlosung sehen «Cars 2» bei einer Vorpremiere im Disneyland Paris. Denn zwischen Märchenschlössern, Geisterhäusern, Piratenschiffen und Achterbahnen macht der 3-D-Film noch mehr Spass. Michael West
Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Keine Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Infos zum Film: Der 3-D-Animationsfilm «Cars 2» startet in den Deutschschweizer Kinos am 27. Juli 2011. Mehr zum Film erfahren Sie online unter www.cars2-derfilm.ch
S omm e
l 2 a 0 i 1 c 1 e p r- S
Sommerglanz I
Beauty Sommer Special
Zum Auftakt verwöhnen wir Sie mit einem kleinen Frühstück in unserer Sauna Bar. Anschliessend geniessen Sie das traditionelle Baderitual in unserem Römisch-Irischen Bad. Unterschiedliche Klimazonen – intensive Momente. Höhepunkt der Zeremonie ist eine Bürstenmassage mit einer aromatischen Naturseife.
Sommerfrische Lassen Sie sich vom sommerlichen Litschi-Duft verwöhnen. Die fruchtige Frische verleiht Ihnen eine fröhliche Stimmung und lässt Ihre Haut strahlen.
Einzeleintritt (ohne Erlebnisbad)
CHF 60.- pro Person (+ Salz Peeling + CHF 5.-)
Litschi Bad, Litschi Peeling & Litschi Massage. 90 Minuten inkl. Tageseintritt Sauna
CHF 175.- pro Person
Für Beratung und Reservierung steht Ihnen unser kompetentes Spa-Team gerne zur Verfügung. Eine Reservation ist erforderlich. Bitte melden Sie sich telefonisch unter 031-556 95 40 oder per E-Mail: spa@bernaqua.ch an.
Erlebnisbad · Fitness · Spa · Römisch-Irisch · Sauna Bernaqua – Erlebnisbad & Spa, Riedbachstrasse 98, 3027 Bern www.bernaqua.ch, www.facebook.com/bernaqua, spa@bernaqua.ch, Telefon 031- 556 95 40
Gültig bis 31. Juli 2011
Gutschein im Wert von:
CHF 10.– Zur Anrechnung an die SBB RailAway Kombi-Angebote in der Romandie aus der Broschüre «Sommer Plausch»
Entdecken Sie die Romandie und lassen Sie sich von den eindrücklichen Bergen, Seeufern und interessanten Museen begeistern! Die Kombi-Billette mit einer Ermässigung von 20% sind an Ihrem Bahnhof oder beim Rail Service 0900 300 300 (CHF 1.19/Min. vom Schweizer Festnetz) erhältlich.
Schloss Chillon Rdf-Art.-Nr. 7955 Das Olympische Museum HR-Art.-Nr. 5672 Ausflug in Moléson-sur-Gruyères Rdf-Art.-Nr. 9073 Villars-Gryon-Diablerets Rdf-Art.-Nr. 9205 Maison Cailler HR-Art.-Nr. 9576 Preisbeispiel: «Schloss Chillon» Erwachsene, 2. Klasse, mit Halbtax ab Bern, CHF 31.20 statt CHF 41.20 Pay-Serie: 0211 0000 0872 Der Rail Bon kann an den meisten Schweizer Bahnhöfen beim Kauf des Angebotes an Zahlung gegeben werden. Der Rail Bon ist nicht kumulierbar (pro Person nur 1 Rail Bon). Keine Barauszahlung, Erstattung oder Weitergabe gegen Entgelt.
RailAway
Rail Bon
RailAway
Zauberhafte Romandie.
GEWINNRÄTSEL
Migros-Magazin 23, 6. Juni 2011
| 109
Der Preis Gewinnen Sie eine von fünf MigrosGeschenkkarten im Wert von je Fr. 100.—.
So machen Sie mit Mit Postkarte (A-Post): Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8099 Zürich Per Internet: www.migrosmagazin.ch/raetsel Per SMS: Senden Sie MMD und das Lösungswort an die Nummer 919 (Fr. 1.—/SMS) Per Telefon: Wählen Sie 0901 333 102 (Fr. 1.— pro Anruf, Festnetztarif, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 12. Juni 2011, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Lösung Rätsel Nummer 22
www.saison.ch
Lösungswort: Optimist
MEIN PARTNER FÜR PERFEKTEN KLANG www.widex.ch
PEPE LIENHARD
Gewinner Rätsel Nummer 21
1 Migros-Geschenkkarte à Fr. 100.— erhalten Liselotte Häberli, 3043 Uettligen (Wohlen BE); Andrea Hubacher, 3072 Ostermundigen; Josef Holle, 8630 Rüti ZH; Erika Schulthess, 5040 Schöftland; Rolf Rogwiller, 4058 Basel.
IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 554 932 Exemplare (WEMF Oktober 2010) Leser: 2 340 000 (WEMF, MACH Basic 2011-1)
Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch
Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Schmid (Leitung), Denise Eyholzer Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Can (jjc) Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj)
Produzent: Andrej Abplanalp (AA) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), Nathalie Bursac´ (nb, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), Ralf Kaminski (RK), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Reto E. Wild (rw), Ruth Brüderlin (brü) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Jean-Sébastien Clément (jsc), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Can (jjc, Leitung), Gerda Portner (GP), Heidi Bacchilega (HB), Anna Bürgin (AB),
Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Claudia Schmidt (CS), AnetteWolffram(A.W.) Layout: Daniel Eggspühler (Art Director), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Marco Micheluzzi, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis Korrektorat: Heinz Stocker
Online: Reto Meisser Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Doris Fischer Honorarwesen: Nadja Eppenberger Geschäftsbereich Verlag: Lorenz Bruegger (Leitung, a.i.), Nadia Falce verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Lesermarkt: Alexander Oeschger (Leitung), Maya Bächtold, Alexa Julier Anzeigen: Stephan Gartenmann (Leitung), Thomas Brügger, Nicole Costa, Yves Golaz, Hans Reusser, Kurt Schmid Innendienst: Nicole Thalmann
(Leitung), Verena De Franco, Christine Kummer, Janine Meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Eliane Rosenast anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino AG, Bern Tamedia AG, Zürich
Anzeige
Das
Wochenende
im Spa als Spesen
abgerechnet?
Das Engagement dieser Zeitung ermöglicht dieses Inserat.
Machen Sie ’s wieder gut:
Kompensieren Sie Ihren CO2-Ausstoss au f
myclimate.org
110 | Migros-Magazin 23, 6. Juni 2011
Nicole Knuth und Olga Tucek
Name: Olga Tucek (38) und Nicole Knuth (46) Wohnorte: 8708 Männedorf ZH und 8134 Adliswil ZH Sternzeichen: Zwillinge und Stier Wieso leben Sie hier? Olga Tucek: Meine Eltern hat es nach der Flucht aus der Tschechoslowakei hierher verschlagen. Ich bin hier geboren – und geblieben. Nicole Knuth: Meine Mutter, Wienerin, und mein Vater, Hamburger, wurden am Schauspielhaus Zürich engagiert, als ich klein war. Wo würden Sie gerne leben? Olga Tucek: In La Chaux-de-Fonds. Es liegt fernab von allem in der Natur und ist dennoch eine Stadt. Nicole Knuth: Egal, wo ich bin, Wien lebt in mir. Da sind meine Wurzeln. Beruf und Lebenslauf: Olga Tucek: Ich studierte nach der Kanti klassischen Gesang, war in der freien Theaterszene aktiv und bin in einem Projekt auf Nicole getroffen. Seit 2004 treten wir erfolgreich mit unserem satirischen «Heimatfilmtheater» auf. Nicole Knuth: Ich bin ausgebildete Schauspielerin und lernte Olga kennen, als sie als bosnische Handorgelspielerin auftrat. Unser erster Auftritt war auf 1800 Meter Höhe, auf dem Sustenpass. Unsere Stücke s0llen: Berühren, unterhalten, verführen: mit Satire, schwarzem Humor, Komik und Poesie. Unsere Vorbilder: Federico Fellini, weil er so wunderbar erzählt. Puppenspieler Neville Tranter, der Abgründe so treffend auf den Punkt bringt. Elfriede Jelinek, die unerreichbare, bitterböse Literatin. Tom Robbins, weil er so schreibt, wie Dolly Parton singt: verschroben, kurios, skurril.
Text Claudia Langenegger Bilder Daniel Winkler, Keystone (1)
Knuth und Tucek teilen gerne aus: mit scharfen Zungen, poetischer Abgründigkeit und einer deftigen Prise schwarzen Humors. Seit sieben Jahren begeistern sie mit ihrem «Heimatfilmtheater» das Publikum, stets begleitet vom rockigen Akkordeon. Die beiden Zürcher Satirikerinnen tun dies so gekonnt, dass sie nun mit dem Salzburger Stier ausgezeichnet worden sind — dem bedeutendsten Kleinkunstpreis im deutschsprachigen Raum. SCHLIMMSTER ALBTRAUM «Sich wie ein Hamster im Rad zu fühlen. Auf Tournee geht es uns manchmal so. Fast jeden Abend ein Auftritt, jeweils nur kurz zu Hause, um die Koffer umzupacken, auf die Toilette zu gehen, und schon sind wir wieder am en, Reisen, stecken Fahren, tau.» im Stau.»
UNSER FLUCHTORT
«In der Sommerpause und für längere Proben ziehen wir uns nach La Chaux-de-Fonds zurück. Diese welsche Stadt ist nur zwei Stunden entfernt und so wunderbar weit weg: Abseits von Druck, mitten im Grünen.»
GRÖSSTE HERAUSFORDERUNG UNG
«Garderoben sind immer er hung. wieder eine Überraschung. Brenzlig wirds jeweils, h noch wenn Hündin Lola auch rein muss. Die kleinste Garderobe war ein ‹munziger› Kellerraum, der ager gleichzeitig Getränkelager rch war. Letzteres war durch ennt, einen Vorhang abgetrennt, lmässig, die Kellner kamen regelmässig, n.» um Nachschub zu holen.»
UNSERE WELT
| 111
DAS TOURBÜSSCHEN
«Es ist unmöglich, dass all unsere Koffer, Ausrüstung, Utensilien in unserem kleinen Opel Corsa Platz haben. Doch es klappt jedes Mal wieder. Wie, wissen wir allerdings nicht. Unser Auto legt pro Jahr über 30 000 Kilometer auf die Piste.»
UNSERE LIEBLINGSBÜHNE «Das Theater Miller’s Studio in der Mühle Tiefenbrunnen in Zürich ist unser zweites Zuhause. Brauchen wir zum Proben eine Bühne, sind wir immer willkommen.»
UNSER LIEBLINGSPRODUKT
«Unsere Hündin Lola fährt voll auf den Asco-Beauty-Snack ab. Und er wirkt — ihr Fell glänzt, und sie wird täglich schöner. Die Rüden laufen ihr nun scharenweise nach. Ein typisches Frauenprodukt — ihr Kollege, ein Rüde, frisst die BeautySnacks nämlich nicht.»
UNSER MITARBEITER
«Pimpel, der mit Künstlernamen Brummbär heisst, ist immer dabei. Er ist ein scharfer Beobachter und kommentiert Dinge, für die uns die Worte fehlen. Er probt fleissig mit und sagt uns, wenn wir schlecht singen oder er die Pointe nicht witzig findet.»
UNSER GRÖSSTER GEGENSATZ Olga liebt Tee: «Ich gehe nicht ohne meinen Teekocher auf Tournee und betreibe die Teetrinkerei mittlerweile fast als Wissenschaft.» Nicole kann es nur mit Kaffee: «Ich brauche morgens einen doppelten Espresso. Mit meiner grossen Liebe zum Kaffee bin ich durch und durch Wienerin.»
INKLU
S IVE:
Coupo 1 Grat n für is-Sac het
AM MITTWOCH, 8. JUNI, GIBT’S DEN QUIZMANIA-RÄTSELJOKER. Dann erhält jeder Kunde ab einem Einkauf von Fr. 60.– in allen Migros-Filialen, Do it + Garden Migros, melectronics, SportXX inkl. Outdoor, Micasa und bei LeShop.ch den Rätseljoker mit 5 lustigen Bilderrätseln für Kinder und 5 kniffligen Logikrätseln für Erwachsene und zusätzlich einen Coupon für 1 Gratis-Sachet. Max. 1 Set Rätseljoker pro Einkauf und nur solange Vorrat.
WWW.QUIZMANIA.CH
MGB www.migros.ch W
NOCH MEHR SPIELSPASS MIT DEM RÄTSELJOKER RÄTSELJOKER..