Skip to main content

Migros magazin 22 2016 d bl

Page 1

www.migros.ch/megawin –––––––––––––––––––––––––––––––––––– Vom 31. Mai bis 11. Juli 2016 Sticker sammeln und gewinnen. Pro Fr. 20.— Einkauf gibt es ein Sticker-Set. Max. 10 Sticker-Sets pro Einkauf, solange Vorrat.*

––––––––––––––––––––––––––––––––––––

Sticker-Sets gibt es bei:

Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 575 55 44, Mitglieder.reg@migrosbasel.ch

*Gratisteilnahme und Teilnahmebedingungen auf www.migros.ch/megawin

Ausgabe Basel, AZA 4002 Basel. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

PREISE IM GESAMTWERT VON ÜBER FR. 500 000.–


HOLEN SIE SICH ALLES FÜR DEN PERFEKTEN EM-FUSSBALLABEND.

Es geht los! Mit der EM steht uns das Sportereignis des Jahres bevor und mit Mega Win können Sie attraktive Preise gewinnen, welche die EM für Sie noch unvergesslicher machen.

UND SO FUNKTIONIERT’S.

Bei jedem Einkauf vom 31.5. bis zum 11.7.2016 erhalten Sie pro 20 Franken Einkaufswert jeweils 1 Sticker-Set an der Kasse. Pro Einkauf erhalten Sie maximal 10 Sticker-Sets (solange Vorrat). Kostenlose Sticker-Sets erhältlich unter www.migros.ch/megawin. Jedes Sticker-Set enthält zwei Sticker. Kleben Sie Ihre Sticker in die dafür vorgesehenen Stellen im Sammelheft, welches diesem Migros Magazin beigelegt ist. Haben Sie einen Preis vervollständigt? Glückwunsch, dann haben Sie den dazugehörigen Preis gewonnen. Steht auf einem Ihrer Sticker «No Win»? Diese Sticker können leider nicht eingeklebt werden. Versuchen Sie es erneut: Mit etwas Glück finden Sie beim nächsten Mal in Ihrem Sticker-Set zwei Sticker für einen Hauptpreis.

375

SOFORTGEWINNE.

B1

Jedes Sticker-Set enthält neben den Stickern einen Gewinncode. Geben Sie den Code auf www.migros.ch/megawin oder in der gratis Migros App ein und erfahren Sie, ob Sie einen von 375 attraktiven Sofortpreisen gewonnen haben.

Migros App: app.migros.ch

B1

B2

B3

B4

B5

B6

Sticker von Sticker-Set ablösen

Preise mit je 6 passenden Stickern vervollständigen

Gewinncode eingeben

Sticker-Sets und weitere Sammelhefte erhalten Sie bei:

N E V I T K A R DIESE ATT ARTEN AUF SIE. W E S I E R P T P HAU

1AxUM-

TR REISE

Fr. 10 000. – im Wer t von

0Vx 7 UR ED-

C OLED-TV

.–* ca. Fr. 3499 im Wer t von

*Kann auch im entsprechenden Fachmarktgekauft oder online bestellt werden.

Weitere Informationen und kostenlose Sticker-Sets gibt’s auf www.migros.ch/megawin.


MM22, 30.5.2016 | www.migrosmagazin.ch

Herbert Gr旦nemeyer 端ber Frauen, das Altern und seine Liebe zur Schweiz Seite 32

Warum wieder mehr Junge zur Zigarette greifen Seite 10

Bild: Monika Fl端ckiger

Heimgeburten

F端r die Berghebamme Helena Bellwald ist kein Weg zu weit Seite 12


30%

3.85 statt 5.50

M-Classic Lammracks Neuseeland/Australien/Irland, per 100 g

30%

1.50 statt 2.20

Chorizo Griller Schweiz, per 100 g

30%

6.60 statt 9.50

Optigal Poulet ganz, 2 Stück Schweiz, per kg

20%

1.80 statt 2.30

TerraSuisse Schweinshalssteak mit Kräuterrosette per 100 g

Genossenschaft Migros Basel ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 31.5. BIS 6.6.2016, SOLANGE VORRAT

30%

2.30 statt 3.30

MSC Goldbuttfilet Wildfang aus dem Nordostatlantik, per 100 g

20%

6.05 statt 7.60

Mini-Berner-Würstli Schweiz, 280 g


5.80

Appenzeller Cervelats 2 Stück, 260 g

20%

Thomy-Mayonnaise, -Thomynaise oder -Senf mild im Duo-Pack z.B. Mayonnaise à la française, 2 x 265 g, 4.– statt 5.–

20%

Sortimentsaktion Alle Sarasay Getränke z.B. Florida Orange, 1 Liter, 2.35 statt 2.95

4.20

M-Classic Straussensteak Südafrika, per 100 g

50%

M-Classic Pommes Chips im XL-Beutel Paprika oder Nature, z.B. Paprika, 400 g, 3.– statt 6.–, gültig bis 20.6.2016

50%

Sortimentsaktion Alle Cucina & Tavola Trinkglas-Serien z.B. Classico Rosso, 3 x 32 cl, 4.90 statt 9.80, gültig bis 13.6.2016

3.10

Stotzenfilet mit Speck Schweiz, per 100 g

40%

2.40 statt 4.20

Melonen Charentais Spanien, pro Stück

33%

2.50 statt 3.80

Cherrytomaten am Zweig Schweiz/Italien/Niederlande, Schale, 500 g


6 | MM22, 30.5.2016

22

A Editorial

Selbständig leben Am kommenden Mittwoch ist es endlich so weit, der neue Gotthard-Tunnel wird eröffnet. Dutzende von TV-Stationen werden die Bilder in alle Welt senden, Tausende von Gästen, Politikerinnen, Honoratioren werden die Botschaft weitertragen, was die Schweizer Ingenieurskunst, was Schweizer Hirn, Herz und Hammer zu leisten imstande sind.

So und jetzt mit etwas weniger Pathos: Wie kann es also sein, dass ein Land, das mit Erfindergeist und Eifer 57 Kilometer Berg durchdrungen und einer Idee zum Durchbruch verholfen hat, es nicht schafft, eine gute Idee für Behinderte abzusichern? Was im Integrationsprojekt «Wohnen und Arbeiten im Kulturpark Zürich» momentan passiert, ist, als würde die Schweiz nach dem Bau des Gotthard-Tunnels erklären, dass sie den Betrieb des Tunnels nicht garantieren könne. Der sei zwar nun gebaut, für den Rest aber fehle das Geld.

Doch das Idyll ist gefährdet. Da die Betreuung in solchen Wohnungen komplexer ist als in Heimen, droht das Projekt an fehlenden Betreuungsstunden, an Geldmangel und bürokratischen Hindernissen zu scheitern. Den Artikel der Journalistin Franziska Hidber aus der komplexen Welt der Invalidenversicherung und Sozialdienste, über Assistenzbeiträge, Hilflosenentschädigungen und die grosse Sehnsucht nach der Freiheit lesen Sie auf Seite 22. Hans Schneeberger, Chefredaktor hans.schneeberger@migrosmedien.ch

Bilder: Lea Meienberg, Samuel Trümpy, Claudia Linsi, Marco Zanoni

Aber fangen wir von vorne an. Im Zürcher Kreis 5 haben fünf Menschen mit schwerer Behinderung in einem Modellprojekt die Möglichkeit erhalten, ihr Leben selbständig zu leben. In vier Wohnungen, die der Verein «Leben wie du und ich» behindertengerecht umbauen liess. In diesen Wohnungen leben nun acht Menschen, davon fünf mit teils schweren Beeinträchtigungen. Erstmals können Daniela Vasapolli, Tobias Biber und Co. ausserhalb eines Heims wohnen. Können das Waschmittel selber aussuchen, einkaufen, kochen – leben halt.

53


MM22, 30.5.2016 | 7

90

Menschen 10 Diese Woche

Liberale Gesetze, wenig Grenzen bei der Werbung: Junge qualmen wieder mehr 12 Die Berghebamme

Immer mehr Spitäler im Alpenraum haben keine Gebärabteilung mehr: Helena Bellwald hilft Frauen in entlegenen Bergtälern 21 Bänz Friedli 22 Selbständiges Wohnen

Die persönliche Assistenz macht es Behinderten möglich, eigene vier Wände zu beziehen. Ein Augenschein

32

«Zum Glück habe ich noch eine Privatsphäre»

28 Strom für Tadschikistan Wie der Berner Roman Droux auszog, um ein Bergdorf im Pamir mit einem Wasserkraftwerk zu versorgen 32 Interview Herbert Grönemeyer über Lampenfieber, sein Wirken für Flüchtlinge und die Liebe

Herbert Grönemeyer

Sänger

Migros-Welt 42 Feines Poulet vom Grill 47 So schmeckt Sommer 49 Fast wie in Indien 51 Chips mit Alpen-Chilis 53 Saisonküche

Sirup herzustellen macht glücklich! Mit drei raffinierten Rezepten für die heimische Limonaden-Bar 68 Brötli als Reiseproviant 69 Zürcher Tortilla-Chips 71 Grosse Pfannen-Aktion 72 Bademode für jede Figur 74 Mediterraner Zauber

77 Nüsse statt Gluten Produkteentwicklerin Alexandra Burri will die Auswahl bei glutenfreien Produkten vergrössern 81 PET-Recycling 9600 Tonnen PET-Flaschen

nimmt die Migros jedes Jahr zurück. Ein Rekord 83 Neues aus der Region Aktionen und Reportagen

Leben 89 Knigge reloaded

Darf man ein Geschenk ablehnen? 90 Digitales Klassenzimmer

In Arth-Goldau lernen Schüler und Schülerinnen mit Tablets – das hilft auch den Lehrern

95 Fisch auf den Tisch Worauf Sie achten sollten 97 Reisen

Kurztrip an den Comer See 98 Digital

Informatiklehre ist das neue KV: Interview mit Ruedi Noser 100 Auto VW Touran im Familientest 103 Migros-Bank-Ratgeber China: Der Schein trügt 104 Kinder 11-Jähriger als Krimiautor

107 Leseraktion 109 Rätsel/Impressum 114 Cumulus 116 Meine Welt Der Freiburger Gustav singt den SRF-Song für die Fussball-EM. Ein Hausbesuch

M-Infoline: Tel. 0800 84 0848 oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus

28

Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08. redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch * Normaltarif


Aktion ab 2 Stück

30%

20%

Sortimentsaktion

Anna’s Best Gnocchi im Duo-Pack oder Fettuccine im 3er-Pack z.B. Fettuccine, 3 x 250 g, 6.– statt 7.50

Alle Anna’s Best Frischsäfte 75 cl oder 2 Liter ab 2 Stück, 30% günstiger

20%

11.– statt 13.80

Anna’s Best Asia Dim Sum mit Crevetten im Duo-Pack 2 x 250 g

20%

6.80 statt 8.60

Anna’s Best Asia Spring Rolls im Duo-Pack 2 x 210 g

20%

20%

7.80 statt 9.80

Anna’s Best Gnocchi Caprese im Duo-Pack 2 x 400 g

20%

7.20 statt 9.–

Anna’s Best Gnocchi al basilico im Duo-Pack 2 x 500 g

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 31.5. BIS 6.6.2016, SOLANGE VORRAT

8.60 statt 10.80

Anna’s Best Asia Mah Mee im Duo-Pack 2 x 400 g


Menschen MM22

Darauf freuen wir uns Velofahren Am 3. Juni ist der

Europäische Tag des Fahrrads. Lassen Sie das Auto mal zu Hause und setzen Sie sich auf Ihr Velo!

Politdrama Passend zum US-

Wahlkampf kommt der hochkarätig besetzte Film «Truth» am 2.6. ins Kino – es geht um das Duell Bush vs. Kerry im Jahr 2004.

Unnützes Wissen

Erstaunliches aus der Welt der Medizin Das Herzinfarkt­ risiko ist beim Verfolgen grosser Fussballturniere um mehr als das Dreifache erhöht.

Bilder: Heinz Diener/Landbote, Salvatore Vinci, Getty Images

ist der bekannteste Schweizer Sportreporter. Seit Dezember hat der pensionierte Moderator beim Ostschweizer «Radio Top» eine eigene Sendung.

Mein Bild der Woche «Früher war überhaupt nicht alles besser, nur anders.

Trotzdem erfüllt mich dieses Bild mit einer gewissen Freude: eine Seifenkiste! Auch heute existieren sie also noch, die Seifenkistenrennen, obwohl sich die Videospiele am Computer derart ausgebreitet haben, dass sich heute jeder als Formel-1-Pilot fühlen kann. Zwar sieht hier die Karosserie nicht so aus, als wären je Seifen in ihr verpackt worden, und auch Radachsen, Räder und Bemalung scheinen standardisiert, aber trotzdem: Dies ist ein reales Gefährt aus Fleisch und Blut … pardon, aus Holz und Farbe. Das echte Abenteuer findet eben immer noch draussen statt.»

Leseprobe

Entschuldigen Sie, was lesen Sie gerade? Stefanie (33) und Selina (1) Wasescha, Floristin und Mami, Buchrain LU

a) «Der Mondfrosch im Ofenrohr» von Rüdiger Paulsen b) «Baba und Inti machen Ferien» von Cathy May c) «Jim Knopf und der Halbdrache Nepomuk» von Michael Ende Antwort b): Zwei Bären machen ganz allein Ferien – Selina liebt diese Geschichte.

Bernard «Beni» Thurnheer (66)

Psychiater begehen doppelt so häufig Suizid wie ihre Patienten. Eine der in der Packungsbeilage aufgeführten möglichen Neben­ wirkungen von Aspirin sind Kopfschmerzen. Eine von 200 Hauskatzen hat eine Allergie gegen Menschen. Die Katzen leiden dabei unter Juckreiz, Niesen und Asthmaanfällen. Menschen erholen sich nach Opera­ tionen schneller, wenn vor ihrem Krankenhauszimmer Bäume stehen. Quelle: Neon/Stern


10 | MM22, 30.5.2016 | MENSCHEN

Wie viel Tabakwerbung soll erlaubt werden? www.migmag.ch/ umfrage

Umfrage Letzte Woche fragten wir:

Weltnichtrauchertag, 31. Mai

Nächste Runde im Kampf gegen den Tabak In der Schweiz ist die Zahl der Raucher gesunken und seit 2011 stabil. Erstmals jedoch rauchen wieder mehr Jugendliche. Grund dafür ist die Tabakwerbung, die bewusst auf Junge abzielt, sagen Experten. Im Parlament wird nun über eine Verschärfung diskutiert. Text: Ralf Kaminski

Woran denken Sie beim Wort Pensionierung zuerst? 40% Super: Endlich richtig Zeit für Hobbys! 9% Ob mir dann nicht eine ausfüllende Beschäftigung fehlt? 26% Werde ich von AHV und Vorsorge anständig leben können? 25% Ist man noch gesund, wird es toll – sonst ein Elend.

Zahlen und Fakten

9000

Menschen pro Jahr sterben in der Schweiz durch Tabakkonsum.

Prozent aller Jugend­ lichen zwischen 15 und 17 Jahren haben 2014 geraucht, zwei Prozent mehr als 2012.

7

Prozent weniger Tabak wird in Ländern mit hohem Einkommen konsumiert, nachdem ein totales Werbeverbot eingeführt wurde. Quellen: «Schweizerische Ärzte­ zeitung», Bundesamt für Gesundheit

Die Marketingmassnahmen der Tabakindustrie sind direkt auf Jugendliche im Ausgang ausgerichtet, sagen Suchtexperten.

D

ie Schweiz gilt als Para­ dies für die Tabakindus­ trie: Sie schränkt die Werbung weniger ein als fast jedes andere Land Europas. Und sie ist eines von nur sieben Ländern, das die Anti­Tabakkon­ vention der Weltgesundheitsorga­ nisation noch nicht ratifiziert hat. 161 Staaten haben das getan; Grundlage dafür ist eine wirksame Einschränkung der Tabakwerbung. Der Bundesrat schlägt genau dies nun vor: Insbesondere Kinder und Jugendliche sollen besser geschützt werden. In der Sommer­

session wird der Ständerat erst­ mals darüber diskutieren. Die bür­ gerliche Mehrheit der vorberaten­ den Gesundheitskommission will die Vorlage allerdings zurückwei­ sen – sie schränke die freie Markt­ wirtschaft zu stark ein. 53 Prozent der Bevölkerung jedoch wären für ein totales Werbeverbot. Zudem haben Langzeitstudien ergeben, dass Jugendliche für Werbebotschaften besonders emp­ fänglich sind und die Konfronta­ tion mit Tabakwerbung die Wahr­ scheinlichkeit erhöht, mit dem Rauchen anzufangen. Entschei­

dend ist auch das Verhalten von Familie und Freunden sowie der Bildungsgrad. Und: Je früher je­ mand mit dem Rauchen anfängt, desto schwieriger ist das Aufhören. Entgegen dem allgemeinen Trend hat in der Schweiz die Zahl der jugendlichen Raucher laut der jüngsten Studie des Bundesamts für Gesundheit zugenommen: 2014 haben 31,6 Prozent der 15­ bis 25­Jährigen geraucht, 2012 waren es 30 Prozent. Schuld daran seien nicht zuletzt die Marketingbemü­ hungen der Tabakkonzerne, sagen Suchtexperten. MM

Bilder: Martin Ruetschi/Keystone, zVg

20,7


MENSCHEN | MM22, 30.5.2016 | 11

Strassenumfrage

Irene Abderhalden

«Ein umfassendes Werbeund Sponsoringverbot lässt sich rechtfertigen» Irene Abderhalden, erstmals seit Jahren hat die Zahl junger Raucher wieder zugenommen. Weshalb? Bei den 11- bis 15-Jährigen gab es eine Abnahme, aber tatsächlich scheinen Jugendliche im Alter von 15 bis 19 Jahren wieder mehr zu rauchen. Das betrifft vor allem Gelegenheitsraucher. Eindeutige Erklärungen haben wir nicht, aber ein paar Hypothesen.

25 Menschenleben in der Schweiz. Es gibt kaum ein anderes Suchtmittel, das derart abhängig macht. Die Kosten für das öffentliche Gesundheitssystem sind gewaltig. Zigaretten sind legal, jeder soll selbst entscheiden, ob er sie konsumiert oder nicht, aber man sollte das nicht noch fördern. Ein Werbeverbot lässt sich angesichts der Folgen problemlos rechtfertigen.

Nämlich? Zum Beispiel sind Convenience Shops heute oft bis nachts geöffnet, was den Zugang zu Zigaretten erleichtert, gerade im Ausgang. Zudem zielt die Tabakindustrie mit ihrer Werbung bewusst auf Jugendliche. Sie streitet das natürlich ab, aber es gibt diverse Studien, die das belegen. Ihre Werbung ist an Ausgangsorten besonders präsent; sie wirbt stark online und über soziale Medien. Dafür gibt es weniger traditionelle Werbung auf Plakaten, im Kino oder in Zeitungen.

In mehreren Ländern Europas gibt es das bereits. Richtig, und es hat sich gezeigt, dass ein totales Werbeverbot der Wirtschaft nicht schadet. Im Gegenteil: Es reduziert den Konsum deutlich und damit auch die Gesundheitskosten.

Aber ist die Werbung wirklich so entscheidend? Klar, es ist nicht nur die Werbung. Kinder mit rauchenden Eltern haben ein erhöhtes Risiko, ebenfalls anzufangen. Auch der Einfluss der Kollegen und der Preis spielen eine Rolle. Was halten Sie vom neuen Gesetz, das der Bundesrat vorschlägt? Es enthält einige Verbesserungen gegenüber dem Status Quo, das Verbot des Verkaufs an unter 18-Jährige etwa oder von Kino- und Plakatwerbung. Aber aus unserer Sicht gibt es noch diverse Lücken. Es bräuchte ein umfassendes Werbe- und Sponsoringverbot. Erfahrungen aus dem Ausland zeigen, dass die Industrie das Geld sonst einfach in einen anderen Werbebereich umlenkt. Und was sagen Sie zur Forderung der ständerätlichen Gesundheitskommission, das Gesetz zurückzuweisen, weil es die Marktwirtschaft zu sehr einschränke? Zigaretten sind kein Konsumgut wie jedes andere. Sie fordern pro Tag

Die Schweiz gilt als Paradies für die Tabakindustrie. Ist die Tabaklobby bei uns besonders erfolgreich? Oh ja, auch weil gleich drei grosse internationale Tabakkonzerne hier produzieren. Darunter auch hochgiftige Zigaretten für den Export, die sie in Europa gar nicht verkaufen dürfen – die gehen direkt in weniger stark regulierte Märkte, etwa nach Asien. Der Zigarettenkonsum ist in den letzten zehn Jahren trotz allem insgesamt gesunken. Was hat am meisten dazu beigetragen? Seit 2011 sinkt er nicht mehr, er liegt immer etwa bei 25 Prozent. Dass er bis dahin gesunken ist, lag an einem Bündel an Massnahmen: Rauchverbote am Arbeitsplatz, im öffentlichen Verkehr und in Restaurants, die gestiegenen Preise, kantonale Werbeverbote, ein Trend zu mehr Gesundheitsbewusstsein. Das alles hat dazu beigetragen, dass sich die gesellschaftliche Norm verschoben hat: Rauchen gilt heute als weniger «normal» oder «cool». Was braucht es, um die Zahl der Rauchenden weiter zu senken? Abgesehen vom Werbeverbot wären höhere Preise hilfreich. Auch ein Automatenverbot wäre sinnvoll, gerade im Hinblick auf Jugendliche. MM

Soll Tabakwerbung verboten werden?

Irene Abderhalden (44)

ist Direktorin von Sucht Schweiz, einer nationalen Stiftung, die Suchtforschung und -prävention betreibt.

Werner Gubler (80), Schreinermeister aus Fällanden ZH: «Warum

nicht, aber es bräuchte neue Geldquellen für Kultur- und Sportanlässe. Und die Subventionen für die Bauern müsste man dann auch kürzen.»

Simona Ragalie (17), Sekundarschülerin aus Wohlen AG: «Nein,

ich rauche selbst und bin über meine Mutter und den Kollegenkreis dazu gekommen. Es bringt nichts, Werbung zu verbieten.»

Roswitha Renk (53), Krankenschwester aus Bayern: «Ja, unbe-

dingt. Heute rauchen ja schon die ganz Jungen, und wenn sie auch noch überall Werbung dafür sehen, dann spornt sie das erst recht an.»


12 | MM22, 30.5.2016 | MENSCHEN

1

2

3


MENSCHEN | MM22, 30.5.2016 | 13

Hausgeburt: Pro und Contra www.migmag.ch/ hausgeburt

Helena Bellwald

Eine Frau für alle Geburts-Fälle

Helena Bellwald begleitet Hausgeburten in entlegensten Gebieten. Als Hebamme ist sie sehr gefragt. Nicht nur, weil immer mehr Spitäler in Berggebieten ihre Geburtsabteilungen schliessen – sondern auch, weil manche Frauen zu Hause gebären wollen. Text: Esther Banz

1 Timea wird

gleich zum ersten Mal baden. Die ganze Familie Ritler beobachtet gespannt – und hilft mit. 2 Dem Neugebo­ renen ist es wohl im warmen Nass. 3 Nach dem Bad wägt Berg­ hebamme Helena Bellwald unter der Aufsicht von Lorena (3) das jüngste Familien­ mitglied. Es wiegt bereits 3775 Gramm.

D

rei Geburten in drei Tagen, das ist anstrengend. Doch Helena Bellwald (55) aus Spiez BE lässt sich nichts anmerken. Eines der drei Kinder, die gerade zur Welt gekommen sind, ist das Neugeborene von Anna Bach (25). Sie lebt auf 1100 Metern bei Gstaad BE. Als Helena Bellwald sie am 25. April besuchte, war das Baby noch im Bauch, drei Tage später kam es schnell und unkompliziert zur Welt – ein Junge namens Josia. Es ist ihr drittes Kind. Anna Bach wusste bereits während ihrer ersten Schwangerschaft: Zu Hause ist der sicherste Ort zum Gebä­ ren. Aber erst seit die Geburtsabteilung des Spitals in Zweisimmen BE vor einem Jahr geschlossen wurde, kenne sie andere Frauen in der Umgebung, die sich ebenfalls für eine Hausgeburt interessierten. Die Schliessung bedeutet, dass die Frauen aus dem Saanenland und dem Simmental für die Geburt ins Spital Thun fahren müssen. Das sind zwar nur 60 Autokilometer. Aber die Fahrt kann auf der kurvenreichen Strasse, die im Winterhalbjahr oft auch mit Eis und Schnee bedeckt ist, schon mal bis zu zwei Stunden dauern. «Deshalb», sagt Helena Bellwald, «fragen sich werdende Mütter ver­ mehrt: Was ist nun sicherer – mit Wehen in das entfernte Spital rasen,

Bilder: Monika Flückiger

mit einem nervösen Mann am Steuer, oder zu Hause gebären, am Ort, wo das Kind entstanden ist, wo alles vertraut ist und wir uns geborgen fühlen?» Einen Notfall gab es für Helena Bellwald noch nie. Wäre es in diesem Fall zu Komplikationen gekommen, wäre Anna Bach auf den Rettungs­ helikopter angewiesen gewesen. Die Berghebamme verlangt von allen werdenden Eltern, dass sie Rega-Mitglied sind und im Vorfeld abgeklärt haben, wo der Helikopter landen könnte. «So wäre auch für den Notfall vorgesorgt gewesen», sagt Anna Bach. «Der Heli war es aber nicht, der mir Sicherheit gab – es war das Grundvertrauen.» Eine zweite Hebamme zur Sicherheit

Auch bei der Geburt von Timea Naveli kam es nicht zu einem Notfall, aber das Ungeborene hielt sich nicht an den «Fahrplan». Zur Unzeit wollte das Kind von Anna Ritler (34) aus Kippel VS im Lötschental zur Welt kommen; die Wehen setzten nach Mitternacht ein. Für den Autoverlad durch den Lötschberg war es bereits zu spät, der Tunnel war geschlossen. Die Hebamme sagte am Telefon zur Schwangeren mit fester Stimme: «Jetzt machen wir das so wie für den Fall der Fälle besprochen: Du rufst Anni an.» Sie meinte ihre Berufs­

kollegin aus dem Wallis, die schon bei den Geburten von Anna Ritlers ersten beiden Kindern assistiert hatte. «In solchen Fällen nehme ich immer eine zweite Hebamme dazu», sagt Bellwald. Auch wegen solcher Fälle.» Timea kam in der Nacht des 1. Mai zur Welt, vor dem Sofa im Wohnzimmer. Ohne Helena Bellwald, aber mit Anni Holzer (52). Alles ging gut. Sechs Tage später, Anna Ritler liegt mit Timea auf dem grossen, mit bunten Decken und Tüchern belegten Sofa, soll das Neugeborene erstmals gebadet werden. Helena Bellwald lässt die Eltern warmes Wasser in einen spe­ ziellen Kübel einfüllen und meint zu Anna Ritler, sie solle doch noch einen Schuss Muttermilch dazugeben. Die Sonne scheint durch ein Dachfenster. Es wird Frühling, man sieht vom Wohnzimmer aus alte braune Holzhäuser, das grüne Tal und weisse Berge. Das Haus steht im alten Dorfteil von Kippel; bereits die Vorfahren von Timeas Papa wurden in diesen Wänden geboren und wuchsen hier auf. Nach dem Baden wägt Helena Bellwald das Baby, dazu legt sie es in eine Art Mini­Stoffhängematte, hält diese mit gestrecktem Arm in die Höhe und liest auf dem Messgerät ab: 3775 Gramm. Das gesund und


mini one Noch weniger ausgeben, mehr profitieren.

JETZT NEU :

Fr. 19.– / Mt.

Inklusive: • 500 MB Daten auf dem besten Netz* • 50 Min. grenzenlos telefonieren** • 50 SMS aus der Schweiz weltweit versenden

M-Budget Mobile Mini One, das Abo ohne Gerät. Keine Mindestvertragsdauer, exkl. Aufschaltung für Fr. 40.–.

** Bestes Netz der Schweiz, Connect-Testsieger, gemäss Mobilfunktest 1/2016. ** Gültig für Anrufe in alle Schweizer Mobil- und Festnetze sowie in die Festnetze in Europa und den USA (Ländergruppe 1– 3), jeweils exkl. Business-, Kurz- und Spezialnummern.

www.m-budget-mobile.ch/minione

MGB

M-Budget-Produkte sind erhältlich bei:

50 Min.

inkl. SA** CH / EU / U


MENSCHEN | MM22, 30.5.2016 | 15

Hausgeburten

Die Sicht der Gynäkologen David Ehm, Vorstands­

präsident des Berufs­ verbands Gynécologie Suisse (SGGG), ver­ gleicht die Art des Gebärens mit einer Autofahrt: «Sie können im neuen Mercedes von Bern nach Zürich fahren oder im alten VW Käfer. Wenn das Wetter gut ist und die Strassen trocken, können Sie gut den Käfer nehmen.» Letzterer steht für die natürliche Hausgeburt, der Mercedes für die Technik in der Klinik. Es gelte zu beachten, dass eine Geburt nie vorhersehbar sei: «Man kann aber die Risiken minimieren.» Von einer Hausgeburt rät die SGGG dann ab,

Besuch bei der hochschwangeren Anna Bach auf 1100 Metern bei Gstaad. Helena Bellwald begleitete schon die Geburt der heute vierjährigen Andrina.

zufrieden wirkende Mädchen hat seit der Geburt zugenommen – alles ist in bester Ordnung. Vom einen Ort zum andern dauert die Fahrt mit dem Auto rund zwei Stunden. Die Hebamme besucht die Familie in den ersten Tagen nach der Geburt täglich. In den Wochen zuvor, während der Schwangerschaft, hat sie den Bauch abgetastet, um festzustel­ len, wie der Embryo liegt und wie gross er etwa ist. Jetzt, nach der Geburt, bewegen sich ihre Hände massierend über den Bauch, um zu spüren, wie sich die Gebärmutter zurückentwi­ ckelt. Auch den Damm – das wäh­ rend der Geburt oft arg strapazier­ te Gewebe zwischen Vagina und After – untersucht sie. Bei den vielen Hausgeburten, die sie schon begleitet hat, ist es noch kein einziges Mal vorgekom­

men, dass sie einen Dammschnitt machen musste, und ganz selten einmal ist einer gerissen. Früher sei es selbstverständlich gewesen, darauf zu achten, dass die Frauen unversehrt bleiben. Hausgeburten sind die Ausnahme

Bellwald beschäftigt sich intensiv mit dem traditionellen Heb­ ammenwissen; sie nimmt mit Stirnrunzeln zur Kenntnis, dass invasive Eingriffe in Spitälern heutzutage fast schon Norm sind. «Beim Gebären zeigt sich, wie sehr wir uns von der Natur entfernt haben. Die Geburt ist ein Spiegel unserer Gesellschaft.» Sie ist überzeugt: «Bereits im Mut­ terleib, während der Geburt und in der Zeit im Wochenbett werden die Kinder geprägt von all dem, was sie erleben.» Auf der Heck­ scheibe ihres Autos steht: «Es ist

wichtig, wie wir geboren werden.» Die Wochenbettbesuche bei Timea und ihren Eltern bringen Helena Bellwald in ihre Heimat zurück, sie kam hier selber zur Welt und wuchs auch hier auf. Anders als im Unterland, kamen damals im abgelegenen Lötschen­ tal die meisten Kinder noch zu Hause zur Welt. «Es gab eine Ober­ hebamme im Tal und pro Dorf eine Hebamme. Oft wurden Nachbarin­ nen mit eigener Geburtserfahrung herbeigerufen – und auch junge Mädchen, damit sie erste Erfah­ rungen machen konnten. Die Geburt war als natürlicher Vor­ gang Teil des Alltags. So kamen die Frauen zu Wissen», erzählt Helena Bellwald. Heute sind Hausgeburten auch im Lötschental die grosse Aus­ nahme. Als die aus Bern stammende Lehrerin Anna Ritler vor fünf

wenn die Schwangere am Herzen, an der Niere, der Leber oder nervlich krank ist. Auch Probleme während der Schwangerschaft wie Bluthochdruck oder Schwangerschafts­ vergiftung seien Risiko­ faktoren. Ebenso, wenn eine Frau zuvor sehr grosse Kinder zur Welt gebracht habe oder eines mit einer Behinde­ rung, kurz, «wenn eine Besonderheit gegeben ist, die eine spezielle Überwachung erfor­ dert». Wenn das nicht der Fall ist, sieht Ehm keinen Grund, sich gegen eine Hausgeburt zu entscheiden. Die hohe Kaiserschnittrate hält auch die SGGG für ein «Riesen­ problem», wie Ehm sagt: «Aktuell sind wir im Ver­ band in Arbeitsgruppen am Überlegen, wie man die Rate in der Schweiz senken kann.»


Aktion Hamster-Tage Jetzt günstig einkaufen für die ganze Familie!

40%

99.10 10 statt 15.20

XXL Pantene Pro-V Shampoo z.B. Repair & Care, Duo-Pack, 2 x 500 ml

NEU

3 für 2

33.60 33 60 statt 50.40

Alle Pampers Windeln (ohne Megapack) gilt für 3 Produkte mit identischem Preis, z.B. Pampers Baby Dry 4, 3 x 44 Stück

15%

88.80 80 statt 10.40

Always Discreet bei Blasenschwäche z.B. Binden Normal, Vorteilspack, 24 Stück

15%

28.25 28 25 statt 33.60

Gillette Venus Ersatzklingen* z.B. Gillette Venus Swirl, 6 Stück

15%

88.35 35 statt 9.85

Always Slipeinlagen z.B. Large, Trio-Pack mit Gratis-Box, 3 x 42 Stück

20%

66.95 95 statt 8.70

Head & Shoulders Anti-Schuppen Shampoo z.B. Classic Clean 2in1, Duo-Pack, 2 x 260 ml

15%

88.40 40 statt 9.90

Tampax Compak Tampons z.B. Regular, Duo-Pack, 2 x 22 Stück

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 30.05. BIS 06.06.2016, SOLANGE VORRAT

Marken von P&G gibts in Ihrer Migros


MENSCHEN | MM22, 30.5.2016 | 17

Jahren mit ihrem ersten Kind schwan­ ger war und die Leute hörten, dass sie zu Hause gebären würde, fragten eini­ ge: «Hast du keine Angst?» Die Antwort scheint für mehr und mehr Paare klar zu sein. Aber die Hausgeburt ist nicht für alle Frauen geeignet (siehe Box, Seite 15). Und Helena Bellwald begleitet längst nicht alle. Kommt eine Frau oder ein Paar nicht «ins Vertrauen», wie sie es nennt, sagt sie: «Für diese Geburt ist das Spital der bessere Ort.» Sie erwartet von den Erwachsenen, die sie begleitet, das Interesse, sich vorzubereiten: «Wer gut informiert ist, kann Entscheidungen treffen und dafür die Verantwortung tragen. Das kommt der Gebärenden und dem Kind zugute, auch im Spital.» Die werdenden Eltern, die bei Helena Bellwald anklopfen, stammen aus ganz unterschiedlichen sozialen Schichten, viele leben von der Land­

wirtschaft. Sie habe aber auch schon eine Frau in High Heels an der Tür gehabt, «sie Model, er Banker. Als ich etwas skeptisch nachfragte, was ihre Motivation für eine Haus­ geburt sei, antwortete er, sie hätten Statistiken analysiert und seien darauf gekommen, dass die Hausgeburt die sicherste Art des Gebärens sei.» Studien geben Hausgeburt gute Noten

Tatsächlich sorgten Ende 2014 die neusten Richtlinien und Empfehlun­ gen des britischen National Institute for Health and Care Excellence welt­ weit für Furore. Die Behörden raten gesunden Frauen mit voraussichtlich unkomplizierter Geburt, ausserhalb eines Spitals zu gebären: Erstgebä­ rende am besten in einem Geburtshaus und Mütter, die zum wiederholten Mal gebären, im Geburtshaus oder zu Hau­ se. Dies unter anderem deshalb, weil in den Spitälern viel eher in den natür­

Mit dem Hörrohr aus Holz lauscht Hebamme Helena Bellwald den Herztönen des Babys im Bauch.

lichen Geburtsprozess eingegriffen werde. Mit ihren Empfehlungen widersprechen die behördlichen Richtlinien der heutzutage verbreite­ ten Vorstellung, dass eine Geburt sicherer sei, wenn sofort mit medi­ zinischer Technik eingegriffen werden könne. Bereits 1993 kam auch eine vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützte Studie zum Schluss, dass Hausgeburten in vielen Fällen genauso sicher sind. Darin steht: «Eine nach

Anzeige

Unser neuer Service.

Jetzt Ihre Online-Bestellungen am PickMup-Standort Ihrer Wahl abholen.

Die Migros-Gruppe verbindet ihr grosses Filialnetz mit den grössten Online-Shops der Schweiz. Mehr unter www.pickMup.ch

Teilnehmende Partner:

0 Jet zt mit 29 ! Abholor ten


18 | MM22, 30.5.2016 | MENSCHEN

heutigem Stand der Geburtshilfe betreute Hausgeburt beinhaltet unter Bedingungen, wie sie etwa im Kanton Zürich gegeben sind, keine grösseren Risiken für Mutter und Kind als die Niederkunft im Spital.» Dennoch kommen nicht mehr als rund ein Prozent der Babys in der Schweiz zu Hause zur Welt. Dieser Anteil dürfte in den kommenden Jahren kaum markant höher werden. Denn für freiberufliche Hausgeburts­ hebammen, die an sieben Tagen pro Woche 24 Stunden auf Pikett sind, wird die Ausübung ihres Berufs schwieriger. Sie brauchen etwa eine Rechtsschutz­ versicherung, weil es sein kann, dass sich eine Krankenkasse weigert, Leis­ tungen der Grundversicherung zu be­ zahlen. «Das ist neu», sagt Bellwald, die den Beruf schon seit 16 Jahren ausübt. Gleichzeitig schliessen – nicht nur im Berner Oberland – immer mehr Geburtsabteilungen in Regionalspitä­

Berghebamme Helena Bellwald aus Spiez im Einsatz oberhalb von Gstaad. Seit 16 Jahren ist die 55-Jährige in ihrem Beruf.

lern. Kinder zur Welt bringen, ist zur Rentabilitätsfrage geworden. Und Kaiserschnitte bringen mehr Ein­ nahmen als vaginale Geburten. Jedes dritte Kind in der Schweiz kommt durch Kaiserschnitt zur Welt. Die Rate nimmt von Jahr zu Jahr leicht zu. Dabei sagt die WHO schon seit über 30 Jahren: Die Rate medizinisch not­ wendiger Kaiserschnitte liegt bei 10 bis 15 Prozent. Anna Ritler wollte keine Geburt erleben, die von Ärzten bestimmt wird. Darum wollte sie hebammen­ geleitet und ausserhalb einer Klinik gebären; sie hatte in ihrem Bekann­ tenkreis zu viele Schauergeschichten gehört. Sie wollte sich während der Geburt auf ihren und den Rhythmus ihres Kindes einlassen können. Mit Helena Bellwald ist das garan­ tiert: «Ich funke bewusst nicht in den natürlichen Rhythmus der Geburt hinein.» MM

Anzeige

DER SIEGER – VON UNS HERGESTELLT, VON EUCH GEWÄHLT.

AB SOFORT IN DEN REGALEN


RIESENRIESENGROSS LEASING 1,9 % AB CHF 179.–/MONAT <wm>10CAsNsjY0MDQx0TW2tLQwNwIA1RWrYQ8AAAA=</wm>

<wm>10CFXKKw7DQAxF0RV55M-bsR3DKCwKiMKHVMXdP2obFnDRPftevfHduh3XdpawAGSZ4Vo9tQFSwd7CUQxNZRmLDHNOMzw8AS7GPP-GGKQ55TcHoU-xSIR7-7zeX8t6X_d3AAAA</wm>

INKLUSIVE 4 JAHRE GARANTIE

DIE ANGRY BIRDS VERSTECKEN SICH AUF CITROEN.CH. FINDEN SIE SIE!

SEITE SHAZAMEN UND EINE REISE GEWINNEN

ZU GEWINNEN

› 1 REISE FÜR 5 PERSONEN ZUM ANGRY BIRDS PARK IN FINNLAND › KINO-TICKETS citroen.ch

Angebote gültig für alle zwischen dem 1. Mai und 30. Juni 2016 an Privatkunden verkauften Fahrzeuge; nur bei den an der Aktion beteiligten Händlern. Empfohlene Verkaufspreise. Citroën Grand C4 Picasso 1.2 PureTech 130 S&S 6-Gang-Manuell Attraction, Verkaufspreis CHF 29’200.–, Kundenvorteil CHF 6’000.–, CHF 23’200.–; Verbrauch gesamt 5,0 l/100 km; CO2-Emission 115 g/km; Treibstoffverbrauchskategorie B. Leasing 1,9 %, 47 Monatsraten zu CHF 179.–, 10’000 km/Jahr, Restwert CHF 9’406.–, 30 % Anzahlung. Effektiver Jahreszins 1,96 %. Angebot in Verbindung mit dem Abschluss eines Servicevertrags EssentialDrive. Unter Vorbehalt der Genehmigung durch Citroën Finance, Division der PSA Finance Suisse SA, Schlieren. Eine Kreditvergabe ist verboten, falls sie zur Überschuldung des Konsumenten führt. Vollkaskoversicherung obligatorisch. Abgebildetes Modell mit Optionen: Citroën Grand C4 Picasso 1.6 THP 165 S&S EAT6 Exclusive, Katalogpreis CHF 43‘900.–; gesamt 5,8 l/100 km; CO2 134 g/km; Kategorie D. Der Durchschnittswert der CO2-Emissionen aller immatrikulierten Neuwagen beträgt für das Jahr 2016 139 g/km. Die Teilnahme am Wettbewerb setzt die vorbehaltlose Anerkennung der hinterlegten Wettbewerbsbedingungen voraus. Die vollständigen Wettbewerbsbedingungen sind unter folgender Adresse abrufbar: citroen.ch. Einzelheiten bezüglich der zu gewinnenden Preise sind ebenfalls unter citroen.ch verfügbar. Teilnahmeberechtigt sind alle in der Schweiz oder im Fürstentum Liechtenstein wohnhaften Personen im Alter von über 18 Jahren, mit Ausnahme der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Citroën (Schweiz) S.A., PSA und PSA Finance, der Familien der Mitarbeitenden sowie der Mitarbeitenden der Verkaufspunkte und der beauftragten Werbeagenturen. Ohne Kaufverpflichtung. Die Preise können nicht in bar ausbezahlt werden. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahmezeitraum: vom 11.05. bis einschliesslich 30.06.2016. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden persönlich informiert.

© 2016 Rovio Entertainment Ltd. Angry Birds und alle damit verbundenen Inhalte, Titel, Logos und Figuren sind Markenzeichen von Rovio Entertainment Ltd. und Rovio Animation Ltd. Alle Rechte vorbehalten.

CITROËN GRAND C4 PICASSO


Das Original!

Exklusivreise vom 29. September - 2. Oktober 2016 Immer mit Schweizer Reiseleitung

tze ierte Sitzplä t und reserv »! d en inkl. Eintrit sikab ler Volksmu al rt le il «Z am

mit Oesch‘s die Dritten!

Volksmusik & Almabtrieb im Zillertal Herrliches Herbstfest im schönsten Tal der Alpen

nzert ab nur 4 Reisetage inkl. Ko

Fr.

REISEHÖHEPUNKTE: n Nationalpark Hohe Tauern & Krimmler Wasserfälle n Zillertaler Almabtrieb in Mayrhofen n Zu Besuch in der Sennerei n Tolles Konzert mit Oesch’s die Dritten, Marina & der Freddy Pfister Band

495.Reisehit 92

Leistungen – Alles schon dabei! ✓ Fahrt im komfortablen Extrabus ins Zillertal und zurück

Ihr tolles Reiseprogramm: 1. Tag, Donnerstag 29. September 2016 – Anreise Fahrt mit dem komfortablen Extrabus ins Zillertal, wo uns die Küche unseres Hotels bereits mit dem Abendessen erwartet.

Almabtrieb

Sennerei Krimmler Wasserfälle

2. Tag, Freitag 30. September 2016 – Krimmler Wasserfälle Den heutigen Tag gehen wir gemütlich an. Gegen Mittag fahren wir in den Nationalpark Hohe Tauern bis nach Krimml. Die Krimmler Wasserfälle zählen mit ihrer beeindruckenden Fallhöhe von 380 m zu den bekanntesten Wasserfällen der Welt und gehören mit ca. 350.000 Besuchern pro Jahr zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Österreichs. Ein Wanderweg führt direkt an dieses atemberaubende Naturschauspiel heran - erleben Sie den erfrischenden Sprühregen und die imposante Kraft des Wassers inmitten der traumhaften Kulisse des Nationalparks Hohe Tauern. Nachtessen im Hotel. 3. Tag, Samstag 1. Oktober 2016 – Almabtrieb, Sennerei & Volksmusik Der Morgen startet in Mayrhofen mit einem traditionellen und gut besuchten Brauchtumsfest – dem beliebten Almabtrieb. Sehen Sie dabei die bunt geschmückten und mit

Blumenornamenten verzierten Kühe, wie sie über die Almen getrieben werden. Das Volksspektakel wird mit buntem Treiben, Musik und Bauernmarkt abgerundet. Am Nachmittag haben wir bei einer geführten Besichtigung in der Erlebnissennerei in Mayrhofen die Gelegenheit dem Käsemeister bei seiner Arbeit über die Schulter zu schauen und die Herstellung von Käse und Butter und vieler anderer Milchprodukte hautnah mitzuerleben. Bei einer anschliessenden Verkostung können Sie die Produkte selbst probieren. Der Abend steht dann ganz unter dem Motto «Volksmusikstars hautnah». Kulisse hierfür ist das Europahaus in Mayrhofen, welches seit 2010 in neuem Glanz erstrahlt. Die Schweizer Volksmusikstars «Oesch’s die Dritten» werden an diesem Abend mit ihrer Musik Ihre Herzen höher schlagen lassen. Zusammen mit Carina, die Freddy Pfister Band aus dem Zillertal und der Trachtengruppe werden wir eine unvergessene Show erleben. Im Anschluss können Sie dann unsere Künstler bei einer Autogrammstunde hautnah erleben. 4. Tag, Sonntag 2. Oktober 2016 - Heimreise Nach dem Frühstück treten wir mit vielen unvergesslichen Eindrücken im Gepäck die Heimreise an.

Noch mehr sparen bis 100% REKA-Checks!

Limitierte Plätze! Sofort buchen & profitieren!

Tel. 0848 00 11 66 www.volksmusik-reisen.ch

✓ 3 Übernachtungen im guten Mittelklassehotel ✓ 3 x ausgiebiges Frühstücksbuffet ✓ 2 x feines Nachtessen im Hotel ✓ Ausflug Nationalpark Hohe Tauern & Krimmler Wasserfälle ✓ Eintritt und Führung in der Erlebnissennerei Mayrhofen mit anschließender Verkostung ✓ Teilnahme am großen Almabtriebsfest in Mayrhofen ✓ Eintritt und reservierte Plätze zum «Zillertaler Volksmusikabend» im Europahaus Mayrhofen am Samstag 01.10.2016 ✓ Eigene Schweizer Reiseleitung während der ganzen Reise

Unser Sonderpreis für Sie: Preis pro Person im Doppelzimmer

im guten Mittelklassehotel

Fr. 495.-

Nicht inbegriffen/zusätzlich wählbar: Einzelzimmerzuschlag nur Fr. 75.Buchungsgebühr Fr. 20.- pro Person Sie wählen Ihren Bus-Einsteigeort: Aarau, Basel, Bern, Diepoldsau, Luzern, Pfäffikon SZ, Sargans, St. Gallen, Thun, Winterthur oder Zürich

Organisation: Holiday Partner, 8852 Altendorf


MENSCHEN | MM22, 30.5.2016 | 21

D Bänz Friedli

Geld ist Zeit

Der Satz liess mich aufhorchen. «Arbeit isch dr Sinn vom Läbe», sagte ein Pen­ sionierter am Radio. Ich war gerade damit beschäftigt, Süsskartoffeln zu schälen – was ich durchaus gern mache, denn beim Zubereiten eines Gerichts kann man wunderbar «schnouse», und ich mag Süss­ kartoffeln fürs Leben gern. Die Reporterin hatte einen Stammtisch irgendwo im Bernbiet besucht, an dem die eigentlichen Stammtischler, ältere Herren allesamt, die ihr Berufsleben hinter sich haben, mit den jungen Initianten für ein bedingungsloses Grundeinkommen debattierten. Nein, nein, befand nun einer der Alten, jeder müsse sein Geld selber verdienen, weil: «Arbeit isch dr Sinn vom Läbe.»

Bänz Friedli (51)

hört in der Küche Radio.

Für die meisten mag das zutreffen, heute. Aber es war nicht immer so. Das mittel­ hochdeutsche «Arebeit» bedeutet: Mühsal, Plage, Leid; das französische «travail» ur­ sprünglich sogar Folter. Von wegen Sinn des Lebens! Dass die Menschen sich einzig über ihren Job definieren und an Partys die Frage, wie es ihnen gehe, stets berufsbezogen be­ antworten, ist eine neuzeitliche Erscheinung: «Ich hab in der Bude grad eine total span­ nende Projektleitung übernommen, e riise ‹Tschällensch› für mich.» Ich habe mir angewöhnt, dann jeweils nachzuhaken: «Nein, ich meinte, wie es dir wirklich geht …» Oft kommt dann nicht mehr viel.

Vielleicht war Benjamin Franklin, einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten, der Erfinder der Berufsversessenheit. «Zeit ist Geld», schrieb er 1748 in seinem Buch «Ratschläge für junge Kaufleute». Der Spruch ist heute jedem Kind geläufig. Nur: Warum drehen wir ihn eigentlich nie um? «Geld ist Zeit» würde ja bedeuten, dass wir die Wahl haben. Die Wahl, das Geld, das wir ohnehin nur in die nächste Entspannungsmassage stecken, gar nicht erst zu verdienen. Gibt nur wieder Stress, am Feierabend in die Massage zu seckeln. Manche jungen Leute durchbrechen diesen Zyklus bewusst. «Downshifting» heisst ihr Motto, sie arbeiten nur so viel, wie zum Leben nötig ist. In der gewonnenen Zeit liegen sie nicht auf der faulen Haut, sondern kümmern sich um wirklich Wichtiges: um die Kinder, um Altenpflege, um Freunde, Reisen, die Umwelt. Inzwischen bin ich beim Rüsten der Rüebli angelangt und weiss gar nicht recht, ob das nun gearbeitet ist. Es gibt ja kein Geld dafür. Am nächsten Tag liegt eine Postkarte in meinem Briefkasten: «Wer Gemüse rüstet, lebt sinnvoll.» Einverstanden. MM Neues Programm: Bänz Friedli zeigt am 11. Juni erstmals sein neues Kabarettprogramm «Ke Witz! Bänz Friedli gewinnt Zeit». Tickets für die Premiere am Zürcher Schauspielhaus Pfauen sind erhältlich über www.schauspielhaus.ch

Anzeige

Das Richtige tun

Wenn Armut ihr Gesicht zeigt Erfahren Sie mehr über Rosalie und ihre Familie: www.dasrichtigetun.caritas.ch

Rosalie Ounyaï (28), Bäuerin aus dem Tschad.


22 | MM22, 30.5.2016 | MENSCHEN

Selbständig leben

Endlich ein bisschen Freiheit

Daniela Vasapolli, Tobias Biber, Gülhan Özsahin und Pascal Balbinot haben den Schritt aus dem Behindertenheim in die eigene Wohnung geschafft. Im Projekt «Wohnen und arbeiten im Kulturpark Zürich» können sie ihren Alltag erstmals selbständig gestalten. Text: Franziska Hidber

D

aniela Vasapolli sitzt in ihrem Elektrorollstuhl auf dem Balkon und trinkt Kaffee. «Manchmal kann ich es immer noch nicht fassen», sagt die 38-Jährige und schaut auf das lebhafte Treiben mitten im Zürcher Kreis 5. Seit einem halben Jahr lebt sie mit ihrem Partner Charly Pinsakunnee (35) im Kulturpark, in dieser modernen Wohnung mit offener Küche und Sichtbeton, und seither ist alles anders. Der frühere Alltag in einer Institution liegt weit weg, und mit ihm der straff organisierte Tagesablauf, das kleine Zimmer, das Gefühl der Abhängigkeit. An dessen Stelle ist eine neue, aufregende Freiheit getreten, sie zeigt sich im Kleinen: «Ich war glücklich, als ich zum ersten Mal in meinem Leben das Waschmittel selber aussuchen konnte.» Seit ihrer Geburt leidet Daniela Vasapolli an einer Muskelschwäche; ihre Füsse und ihre Beine können ihren Körper längst nicht

Bilder: Lea Meienberg

mehr tragen, und auch die Kraft in den Fingern und Händen schwindet. Jeder Handgriff ist eine Herausforderung, vieles schafft sie nur noch mit Hilfe. Trotzdem hat sie sich entschieden, eigenständig zu wohnen, zusammen mit Charly, wie ein ganz normales Paar. Ohne die praktische und finanzielle Unterstützung des Vereins «Leben wie du und ich» hätte Daniela Vasapolli diesen Schritt im letzten Spätherbst nicht gewagt. «Leben wie du und ich»

Selbständiges Wohnen mit IV-Assistenz 2012 in Zürich gegründet,

bietet der aus Spendengeldern finanzierte Verein finanzielle, ideelle und praktische Unterstützung für Menschen mit einer schweren Behinderung, die eigenständig leben wollen. www.lebenwieduundich.ch

Der unabhängige Verein hat vier Wohnungen und das Atelier im Kulturpark angemietet, die Badezimmer behindertengerecht umbauen lassen und das Modellprojekt «Wohnen und arbeiten im Kulturpark» lanciert. Insgesamt acht Menschen nehmen teil, drei Frauen und zwei Männer mit zum Teil komplexen Behinderungen sowie drei Nichtbehinderte. Erst Euphorie, dann Ernüchterung

«Die Kooperation mit dem Kulturpark ist ein Glücksfall», sagt Vereinspräsidentin Pascale Egloff (47). In der neuen Siedlung vereinen sich Wohnen, Kultur, Bildung und Arbeit und die ganze Bandbreite bunter Lebensformen. Mittendrin: die Projektteilnehmer. Sie erhalten den Assistenzbeitrag der Invalidenversicherung (IV), damit können sie Helfende anstellen, die sie im Alltag unterstützen. Als die Persönliche Assistenz Anfang 2012 in der Schweiz eingeführt wurde, herrschte


MENSCHEN | MM22, 30.5.2016 | 23

Daniela Vasapolli ist glücklich: Seit kurzem kann sie mit ihrem Partner Charly Pinsakunnee einen eigenen Haushalt führen.

Leben als Paar

«Erstmals können wir Gäste bewirten» Vor zehn Jahren haben sie sich an der Streetparade getrof­

fen und sofort inein­ ander verliebt. «Aber erst jetzt in der eige­ nen Wohnung im Kul­ turpark leben wir wie ein Paar», sagt Daniela Vasapolli (38), die seit Geburt an einer Mus­ kelschwäche leidet. Zuvor teilten sie sich Danielas Zimmer in

der Aussenwohn­ gruppe einer Institu­ tion, 26 Quadratmeter für beide. Nun können der Koch und die ausgebildete Kauf­ männische Angestell­ te endlich Gäste be­ wirten – ein Novum für beide. Genau wie die Privatsphäre. Spitex und persön­ liche Assistenten stellen Vasapollis Betreuung sicher, ausser nach Feier­ abend, nachts, an den Wochenenden und in den vier Ferienwo­ chen. Dann erhält sie keine Assistenz­ stunden, und ihr Lebenspartner Charly Pinsakunnee (35) übernimmt die Be­ treuung zu 100 Pro­ zent: «Er ist meine Hand, ich bin sein Kopf.»


ä se K r e z i e w h c S t i J et z t m n e i m ä r P r e d n a tolle W sichern !

Senden Sie uns Ihre Kaufbelege* von Schweizer Käse und Sie erhalten Ihre gewünschte Prämie zum Vorzugspreis. Weitere Infos finden finden Sie auf: www.schweizerkaese.ch

ize : S c h we GR ATIS -Messer Käse

Necessaire je 5 Belege* + CHF 9.90

Menge/Stk.

Menge/Stk.

MicrofaserSporttuch

Lunchbag «I Cheese»

SchweizerKäse-Messer

Komplettes Prämien-Set

je 3 Belege* + CHF 7.90

je 3 Belege* + CHF 4.90

je 5 Belege* + CHF 20.–

je 15 Belege* + CHF 67.–

Menge/Stk.

Menge/Stk.

Menge/Stk.

Menge/Stk.

Talon bitte ausfüllen und zusammen mit den Kaufbelegen von Schweizer Käse einsenden an:

Schweizer Käse, Postfach, 3001 Bern Alle Preise inkl. MwSt., Angebote gelten solange Vorrat. Bezahlung gegen Rechnung. * Strichcode auf Verpackung oder Kassenbon, Preis und Kaufmenge/-gewicht nicht relevant

Schweiz. Natürlich.

Name/Vorname Adresse PLZ/Ort E-Mail Telefon Ja, bitte informieren Sie mich über Wettbewerbe und Promotionen von Schweizer Käse.

Unser Schweizer Käse. www.schweizerkaese.ch

MM-KW21/22-D

Rucksack je 10 Belege* + CHF 45.–

r-


MENSCHEN | MM22, 30.5.2016 | 25

Leben als Single

Umfrage

«Ich bestimme selber, was abends auf den Teller kommt»

Welche Erfahrungen machen Betroffene?

Seit Geburt cerebral gelähmt, ist Tobias Biber (42) letzten Spätherbst ausgebro­ chen aus dem Leben im Heim. «Die erste eigene Wohnung im Kulturpark kam gera­ de richtig.» Der täg­ liche Einkauf zählt zu seinen Höhepunkten: «Ich kann nachmittags nach Lust und Laune entscheiden, was ich abends essen will, das finde ich grossartig.» Die Rolle als «Chef» seiner per­ sönlichen Assistentin­ nen und Assistenten musste er erst finden: «Es war ungewohnt für mich, anderen zu sagen, was sie für mich tun sollen.» Ohne den Support seiner Mutter und seiner Freunde wäre vieles nicht möglich, sagt der unterneh­ mungslustige Mann.

58

Prozent der be­ fragten Menschen mit persönlicher Assistenz sind «zufrieden oder sehr zufrieden».

75

Prozent sagen, ihre Situation habe sich dank Assistenzbeitrag «stark oder deutlich verbessert».

15

Prozent sind mit der finanziellen Situation «unzu­ frieden oder sehr unzufrieden».

Tobias Biber engagiert sich beruflich und ehrenamtlich in Behindertenorganisationen.

Euphorie: Endlich gab es die lang­ ersehnte Alternative zum Heim. Inzwischen hat sich Ernüchterung breitgemacht: «Menschen mit einer komplexen Behinderung fallen durch die Maschen, sie sind deutlich unterfinanziert», kritisiert Pascale Egloff. «Unser Verein springt in die Lücke, die der Staat füllen müsste.» Das Maximum der acht Assistenz­ stunden pro Tag decke den effek­ tiven Bedarf oft nicht. Bei der Sozialversicherungs­ anstalt Zürich höre man diesen Vorwurf selten, sagt Daniela Aloisi (45), Leiterin Kommunikation. «Das Maximum ist nicht absolut. Für Hilfe bei der Kinderbetreuung und Berufstätigkeit zum Beispiel werden mehr Stunden gesprochen.» Ausserdem dürfe man den IV­ Assistenzbeitrag nicht isoliert betrachten: «Die IV sichert das

Renteneinkommen, bezahlt die Hilfslosenentschädigung, und meist kommen Ergänzungsleistungen hin­ zu.» Wenn die Unterstützung der IV nicht reiche, müsse der Kanton unter die Arme greifen. Dass die persönliche Assistenz gefragt ist, widerspiegeln die Zah­ len: 2014 haben 227 Menschen im Kanton Zürich den Assistenzbeitrag erhalten, 2015 waren es 305, Tendenz steigend. Rund 30 Prozent der Bezüger schöpfen dabei ihr Assis­ tenzguthaben nicht aus. «Das hat uns überrascht», sagt Daniela Aloisi. Weniger überrascht zeigt sich der Verein «Leben wie du und ich». Denn aufgrund strenger Auflagen und organisatorischer Hürden können einige Projektteilnehmer nicht alle Assistenzstunden beset­ zen und müssen auf die Hilfe von Angehörigen zurückgreifen.

5

Dadurch verringert sich der Bedarf – allerdings nur auf dem Papier. Jonglieren mit den Stunden

Daniela Vasapolli zum Beispiel kann von zu vielen Stunden nur träumen. Wie alle Assistenznehmer organi­ siert sie die Einsätze ihrer persön­ lichen Assistenz selbst: «Ich jong­ liere ständig mit dem Zeitbudget. Wenn ich meine Assistentin für die Begleitung zum Schwimmen ein­ setze, was meinen Muskeln guttut, fehlen mir diese Stunden an ande­ ren Tagen – ich bin dann sehr lange allein», erzählt die Zürcherin. Auch Projektteilnehmer Tobias Biber, von Geburt an cerebral ge­ lähmt, rechnet und kalkuliert, ver­ schiebt Stunden von da nach dort, erfolglos: Sein Assistenzbeitrag deckt die nötige Betreuung beim Essen, Trinken und der Körper­

Prozent geben an, dass sich ihr finan­ zieller Spielraum durch den Assis­ tenzbeitrag ver­ schlechtert hat.

75

Prozent empfinden die Organisation der persönlichen Hilfe als belastend.

66

Prozent der Be­ fragten macht der Zeitaufwand für die monatlichen Ab­ rechnungen Mühe. Quelle: Bundesamt für Sozialversicherungen, 2014. Befragt wurden 390 Erwachsene und 41 Minderjährige.


26 | MM22, 30.5.2016 | MENSCHEN

Hintergrund

So läuft die IV-Assistenz Wer erhält Beiträge?

Gemeinsam wohnen: Pascal Balbinot (l.), Gülhan Özsahin (r.) und Mitbewohnerin Chantal Utzinger (2. v. l.) mit Assistentin Elvira Beutler

Der Assistenzbeitrag ist eine finanzielle Leistung für Versicherte, die eine Hilflosenentschädigung erhalten, zu Hause leben oder aus dem Heim austreten wollen. Damit können sie Assistenzpersonen zur Unterstützung anstellen. Was ist das Ziel?

Freie Wahl der Lebensform, eine höhere Lebensqualität und Entlastung der Angehörigen.

Wie viele Stunden?

Maximal acht Stunden Assistenz pro Tag, der Bedarf wird von der IV-Stelle ermittelt. Was tut ein Assistent?

Hilfe bei täglichen Verrichtungen, bei der Kinderbetreuung, beim Ausüben der Erwerbstätigkeit und/oder eines Ehrenamts, bei einer beruflichen Aus- und Weiterbildung, in der Freizeit sowie Tages- und Nacht-Überwachung. Wer wählt aus?

Die Bezüger organisieren ihre Hilfe selber. Angehörige dürfen nicht angestellt werden. Wie hoch ist der Lohn? Fr. 32.90 Franken brutto

pro Stunde für normale Assistenz. Fr. 49.40, wenn besondere Qualifikationen verlangt werden und maximal Fr. 87.80 für eine Nacht inklusive Sozialversicherungen und Feriengeld. Wer zahlt aus? Die IV-Stelle überweist den Lohn monatlich an die Assistenzbezüger. Diese entlöhnen ihre Assistenten und rechnen die Sozialleistungen ab. Bedingung ist ein Arbeitsvertrag.

pflege nicht ausreichend ab, geschweige denn Besuche im Hallenbad, obwohl er aus gesundheitlichen Gründen darauf angewiesen wäre. Oft springen seine Mutter und gute Freunde in die Bresche. Zurück ins Heim möchte der 42-Jährige trotzdem nicht mehr: «Die Strukturen wurden immer enger. Ich sehnte mich nach Freiheit.» Pascal Balbinot vermisste in der Institution vor allem das Zusammensein mit Gleichaltrigen. Der 35-Jährige wurde mit Skoliose (Wirbelsäulenverkrümmung) geboren und ist seit einer Operation von der Hüfte abwärts gelähmt. Jetzt wendet er geschickt den Rollstuhl vor die Anrichte in der Küche, streut Käse über die Lasagne und ruft: «Das ist viel zu wenig!» Seine Mitbewohnerin Gülhan Özsahin (30) lacht, als er resolut eine zweite Packung holt, und auch die Dritte im Bunde, die

nicht behinderte Psychologiestudentin Chantal Utzinger, verfolgt die Szene in der Wohngemeinschaft mit einem Schmunzeln. Gülhan Özsahins Traumberuf ist Journalistin. Doch ein Sauerstoffmangel bei der Geburt führte bei ihr zu einer starken Lähmung, worunter auch die Artikulation leidet. Wer sie verstehen will, muss gut zuhören. Ihrer persönlichen Assistentin Elvira Beutler (46), in Ausbildung zur Sozialbegleiterin, gelingt das mühelos, wenn Gülhan wie jetzt vom Ausgang schwärmt: «Ja, manchmal ‹gömmer eis go zieh›», bestätigt Beutler und schiebt die Lasagne in den Ofen. Eine Freiheit mit Grenzen

Bei Gülhan Özsahin werden die Grenzen des Assistenzbeitrags deutlich: Täglich sechs Stunden am Stück war die junge Frau, die ihre Hände kaum mehr einset-

zen kann, allein. «Ich wagte in dieser Zeit nicht zu trinken, aus Angst, zu ersticken und um Toilettengänge zu vermeiden», erzählt sie, setzt dabei sorgfältig Wort an Wort. Erst auf Intervention der Hausärztin erhielt sie mehr Betreuungszeit – 40 Minuten. Darüber ärgert sich Pascale Egloff: «Ein Heimplatz wird anstandslos bezahlt. Aber unsere Leute müssen um jede Stunde kämpfen.» Dass es auch anders geht, zeigt der Kanton Bern mit seinem Pionierprojekt: Die unabhängige Abklärungsstelle IndiBe bestimmt den Betreuungsbedarf, und zwar bei jeder Form von Behinderung. Dabei werden bei einem ausserordentlich hohen Bedarf bis 16 Stunden Assistenz pro Tag gewährt. 2019 soll das ausgebaute Modell im Gesetz verankert werden: Es garantiert allen Erwachsenen mit einer Behinderung die Mittel für


Leben in der WG

Anzeige

MENSCHEN | MM22, 30.5.2016 | 27

Strahlend schön in den Sommer

«Die Chemie in der WG stimmte von Anfang an» Nach Jahren in Institutionen haben sich Pascal Balbinot (35) und Gülhan Özsahin (30) auf das Abenteuer Wohngemein­ schaft im Kulturpark einge­ lassen. Psychologiestudentin Chantal Utzinger (25) suchte ein Zimmer und bewarb sich auf das Inserat der beiden. «Die Chemie stimmte von Anfang an», sind sich alle drei einig. Abends treffen sie manchmal in der Küche aufeinander, wo es beim Kochen und Essen ausgelassen zu geht – wie in jeder anderen WG auch. Noch lieber erobern Pascal Balbinot und Gülhan Özsahin im Roll­ stuhl das pulsierende Leben in Zürich West. Das Zusammenle­ ben mit den beiden hat Chantal Utzinger die Augen geöffnet. «Ich habe nicht gewusst, dass es in der Schweiz, einem Land mit hoher Lebensqualität, für Men­ schen im Rollstuhl so schwierig ist, eigenständig zu leben.»

ihre Betreuung – egal, ob im Heim oder zu Hause. Somit fliessen die Gelder nicht mehr in die Institutionen, sondern direkt zu den Menschen. Sie entscheiden, wofür sie es investieren. Mit diesem Systemwechsel realisiert Bern als erster Kanton, was die UNO-Konvention über die Rechte der Behinderten von ihren Mitgliedstaaten verlangt: die freie Wahl der Lebensform. Die Schweiz hat das Abkommen 2014 unterzeichnet und steht damit in der Verantwortung. Für die Umsetzung sind die Kantone zuständig. Nur: Abgesehen von Bern ist der Systemwechsel erst in Baselland, Basel-Stadt und Zug geplant oder angedacht. Der Verein «Leben wie du und ich» mag nicht warten, bis sich etwas tut. Er lässt sein Modellprojekt «Wohnen und arbeiten im Kulturpark» von

der Fachhochschule Nordwestschweiz drei Jahre lang wissenschaftlich begleiten. «Wir nehmen an, dass unser Projekt die Lebensqualität steigert und gleichzeitig die Kosten reduziert», sagt Egloff. 2018 sollen die Fakten vorliegen. In der Gegenwart rollt der nächste Stolperstein auf die Projektteilnehmer zu: Kanton und Stadt werden sich wahrscheinlich kaum mehr an den Assistenzkosten beteiligen. Ein Schock für die Betroffenen und eine neue Herausforderung für den Verein. Er wird einmal mehr kämpfen. Denn ohne diese Unterstützung steht die eben gewonnene Freiheit auf dem Spiel. Tobias Biber ist fassungslos: «Ich brauche keinen Kaviar und keine Wellnessbehandlung. Ich möchte nur leben wie andere Leute auch.» MM Mehr Infos: www.ahv­iv.ch; www.kulturpark.ch

% 2 –2 lte ewäh f ausg ie- und T* au r T e A m B RA arfü n im P ment Marke metiksorti Kos

Wir schenken Ihnen 22% Rabatt* bei einem Einkauf ab CHF 100.–. * Gültig vom 23. Mai bis 12. Juni 2016 in allen Amavita Apotheken mit Parfümerie auf ausgewählte Marken. Nicht kumulierbar mit anderen Bons, Aktionen, bereits reduzierten Artikeln oder Vergünstigungen. Liste der Marken, für die der Rabatt gilt, auf www.amavita.ch oder in Ihrer Amavita Apotheke mit Parfümerie. Nicht gültig im Amavita eShop.


28 | MM22, 30.5.2016 | MENSCHEN

Roman Droux

Ein Schweizer bringt Power aufs Dach der Welt

Der Berner Filmemacher und Geograf Roman Droux baut mit den Einwohnern eines Hochgebirgsdorfs in Tadschikistan ein Kleinwasserkraftwerk. Das Projekt versorgt die Gegend mit erneuerbarer Energie und setzt dem Waldraubbau ein Ende. Text: Claudia Langenegger

S

eit Wochen ist die Turbine für das Kraftwerk auf dem Lastwagen unterwegs in Richtung Basid in Tadschikistan. Noch mindestens eine weitere Woche wird es dauern, bis sie das Bergdorf im Pamir erreicht hat. Die letzten Kilometer werden lang und be­ schwerlich sein, weil erst kürzlich ein Erd­ beben den Boden der Gegend erschüttert und ganze Dörfer zerstört hat. «Bald ist es so weit», sagt Roman Droux (40). «Die Be­ völkerung wartet schon sehnlichst darauf.» Vor vier Jahren hat der Berner Filme­ macher und Geograf das Projekt in Angriff genommen: den Bau eines kleinen Wasserkraftwerks für die Bevölkerung eines abgelegenen Hochtals im Pamirgebirge. Gerade erst hat er den von der Internatio­ nalen Alpenschutzkommission (CIPRA) verliehenen Solidaritätspreis erhalten. Die Region im Pamirgebirge ist karg, die Menschen sind bitterarm, die Winter eisig kalt – Temperaturen von minus 30 Grad sind keine Seltenheit. Die Pamiri kochen und beheizen ihre Lehmhäuser oft mit den letzten Resten Holz, die sie in der Um­ gebung finden. «Ich habe gesehen, wie Bewohner im Winter ihren eigenen Stall verbrannten, um kochen und ihre Hütte wärmen zu können. Oder wie sie sogar ihre eigenen Fruchtbäume verheizten», erzählt Roman Droux. «Sie sind stundenlang unterwegs, um kleine Büsche zu pflücken.» Das soll sich nun ändern. Der Berner sitzt in seinem Atelier nahe der Aare und zeigt auf dem Computer Bilder der überwältigend schönen Landschaft. Der Pamir ist Teil des «Daches der Welt», der höchstgelegenen Region in Zentralasien,

Bilder: Marco Zanoni

und bedeckt die Hälfte von Tadschikistan. Es waren die Berge, die ihn vor 15 Jahren in den Pamir zogen. Roman Droux wollte damals mit Freunden zwei Siebentausender besteigen. Doch schon bald zogen ihn auch die Bewohner in den Bann: «Die Menschen, die ich dort getroffen habe, sind unglaub­ lich», schwärmt er. «Sie haben mich enorm berührt mit ihrer Neugier, ihrer offenen Art und ihrer Gastfreundschaft.» Zuerst das Dorf touristentauglich machen ...

Die Begeisterung für die Menschen in Tad­ schikistan hat Roman Droux seither nicht mehr losgelassen. «Sie öffnen dir ihr Haus, egal, woher du kommst. Sie laden dich zum Essen ein, obwohl der karge Boden kaum etwas hergibt und nur knapp für die Familie reicht. Sie sind unglaublich hilfsbereit; sie begleiten dich, vermitteln Kontakte – und tun dies aus lauter Herzlichkeit, nicht etwa gegen Geld», sagt er. Während seines Geografiestudiums an der Universität Bern verbrachte Droux im Rahmen eines Forschungsprojekts mehrere Monate im geliebten Pamirgebirge; für die Recherchearbeiten zu seinem Masterthema «Energieknappheit, natürliche Ressourcen und nachhaltige Entwicklung von Gebirgs­ regionen» konnte er dorthin zurückkehren. Schon damals war für ihn klar: «Ich will den Menschen etwas zurückgeben.» Die Frage war bloss, was und wie. «Viele Bekannte und Freunde fragten mich: ‹Nimmst du mich einmal mit nach Tadschikistan?›» Dafür hatte der zweifache Familienvater und Filmemacher weder Zeit noch Musse. Allerdings war damit die Idee zur Vermittlung von sogenannten

Homestay­Ferien geboren. Das Konzept: Familien in Basid beim Einrichten ihrer Häuser zu unterstützen, um sie touristen­ tauglich zu machen. «Wir listeten die Minimalanforderungen auf – etwa ein Plumpsklo und einen Ort zum Hände­ waschen.» Denn das ist in den Lehmhütten im Pamir alles andere als Standard. Ein Teil der Einnahmen, die durch die Aufnahme von Feriengästen erwirtschaftet werden, fliessen in die Gemeindekasse, damit das ganze Dorf vom Tourismus profi­ tieren kann. Unterstützung bot und bietet dabei stets Droux’ Freund Farrukh (41), ein gebürtiger Pamiri und ebenfalls Geograf, der in der Hauptstadt Duschanbe wohnt und fliessend Englisch spricht. ... dann die Idee mit der Turbine umsetzen

Doch Roman Droux räumt sogleich ein: «Tourismus kann nie nachhaltig sein, auch in dieser Variante nicht.» Es musste also noch mehr passieren. Und so liess man die Dorfbewohner eine Liste mit ihren drin­ gendsten Wünschen und Bedürfnissen aufstellen. Eins dieser Anliegen war, den altersschwachen Dieselgenerator aus Sowjetzeiten aufzurüsten. Das brachte den Berner schliesslich auf die Idee mit der Turbine. «Infolge der Gletscherschmelze gibt es in dieser Region jede Menge Wasser», erklärt Droux. «Also dachten wir uns: Warum nicht gleich eine Turbine instal­ lieren und damit Strom aus lokaler und erneuerbarer Energie erzeugen? Das war vor vier Jahren. In der Zwischen­ zeit hat Roman Droux gemeinsam mit seiner Partnerin Annlis von Steiger (40) und Freunden den Verein «PamirLink»


MENSCHEN | MM22, 30.5.2016 | 29

2

3

Bilder: zVg

1 Roman Droux

Im Hof seines Filmateliers in Bern 2 Die Turbine, bereit f端r die 7000 Kilometer lange Reise nach Tadschikistan 3 Die entlegene Region um das Dorf Basid: Bald liefert ein Kraftwerk Strom.

1


Sparen Sie nicht beim Genuss, sparen Sie am Preis.

3.– CHF f die t au o t a b Ra elizi D r e 48 ngen u k c Pa

Unwiderstehlicher Genuss zu einem unwiderstehlichen Preis. Gönnen Sie sich den exklusiven Kaffeegenuss von Delizio mit CHF 3.– Rabatt. Die 48er-Kapsel-Packungen der Sorten Lungo Crema, Espresso Classico, Lungo Leggero, Lungo Fortissimo und Lungo Decaffeinato kosten jetzt nur CHF 16.80 statt CHF 19.80. Das Angebot gilt vom 31.5. bis 6.6.2016 in Ihrer Migros. Angebot gültig solange Vorrat.

Delizio gibts in Ihrer Migros


Anzeige

MENSCHEN | MM22, 30.5.2016 | 31

gegründet und Geld gesammelt, zusammen mit Fachleuten geplant, das Projekt entwickelt und die Idee in die Tat umgesetzt. Statt, wie ursprünglich geplant, eine Occasionsturbine zu verwenden, mussten sie eine neue in Auftrag geben. «Sinnvoll ist nur eine Turbine, die genau auf die Wassermenge und die Fliessgeschwindigkeit abgestimmt ist», sagt Droux. Die Dorfbewohner von Basid haben in der Zwischenzeit einen kleinen Teil des Bachs umgeleitet, einen 800 Meter langen Kanal gemauert und die Druckleitung für die Turbine gebaut. Im Juni ist es so weit: Gemeinsam mit den Einheimischen und interessierten Fachkräften, etwa Studenten der Hydro­ energie, Mechanikern und Ingenieuren, installiert Droux die Turbine und den dazu­ gehörigen Generator. Ganz zufrieden ist Droux aber nicht: «Im Sinne eines nachhaltigen Projekts sollte es eigentlich möglich sein, die Turbine im Land zu bauen – und keine so grosse Distanz von mehr als 7000 Kilometern zurücklegen zu müssen.» In ganz Tadschikistan gibt es aber noch keinen Handwerker oder Ingenieur, der eine Turbine dieser Art auch hätte bauen können. Das soll sich künftig ändern: «Wir wollen den Menschen in der Region das ent­ sprechende Wissen vermitteln, damit sie ihre Turbinen selbst herstellen können.» Einige Projekte sind schon umgesetzt

Noch ist das Zukunftsmusik. In anderen Berei­ chen hingegen konnte Roman Droux mit dem Verein PamirLink einiges erreichen. So arbei­ tet er gemeinsam mit den Dorfbewohnern am Projekt Wiederaufforstung: Bereits haben sie Gebiete ausgezont, Bäume gepflanzt und fest­ gelegt, wer sie bewässern und laufend betreuen soll – sonst wächst in dieser trockenen Höhe nichts nach. «Unsere Unterstützung ist nur dann fruchtbar, wenn die örtliche Bevölkerung eng in die Projekte einbezogen wird», erläutert Droux. Ausserdem hat das Projekt­ team mit Unterstützung des Vereins einen solarbetriebenen Gemeindebackofen gebaut, das Gerberhandwerk wiedereingeführt und begonnen, erneut Pferde als Nutztiere an­ zusiedeln – die letzten Tiere hatten während des Bürgerkriegs, der nach dem Zusammen­ bruch der Sowjetunion Tadschikistan und den Pamir erschütterte, ihr Leben lassen müssen: Die Bewohner hatten sie in ihrer Not geschlachtet, weil es kaum noch andere Lebensmittel gab. Das nächste grössere Projekt steht schon an. «Unser Kleinkraftwerk produziert genug Strom. Wir wollen die Leitungen nun auch ins Nachbardorf Dorj ziehen», so Droux. Noch fehlt das Geld. Er hofft, es mit Unterstützung aus der Schweiz bald gesammelt zu haben. Eins steht fest: Der Pamir und seine Leute werden Roman Droux nicht mehr loslassen. MM Infos: www.pamirenergie.ch, www.pamirlink.org

erisch

iz schwe

e t u n i M aren. p t s s & n a 100 %

L tzt profitiere Je

Kreta

1 Woche im Castello Village Resort HHHH inkl. Frühstück z.B. am 11.6.16 ab Zürich

ab CHF

399.–

Rhodos

1 Woche im Hotel Oceanis HHHi inkl. all inclusive, z.B. am 7.6.16 ab Bern

ab CHF

419.–

Hotel, Transfer und Flug nach Heraklion ab Zürich am Mo., Sa., So., ab Bern am Mi., Sa., ab Genf am Fr.

Hotel, Transfer und Flug ab Bern am Di., ab Zürich am So., ab Genf am Sa.

HM K HER CASVIL 0605 www.hotelplan.ch/h-6341

HM K RHO OCEANI 1312 www.hotelplan.ch/h-1333

Südtürkei

Kreta

1 Woche im Club Melas Holiday Village HHHH inkl. all inclusive z.B. am 10.6.16 ab Zürich

ab CHF

429.–

1 Woche im Vantaris Palace HHHH inkl. Halbpension, z.B. am 10.6.16

ab CHF

499.–

Hotel, Transfer und Flug ab Zürich am Di., Mi., Fr., Sa., ab Genf am Sa.

Hotel, Transfer und Flug nach Chania ab Zürich am Fr.

HM K AYT MELHOL 0605 www.hotelplan.ch/h-17219

HM K HER VANPAL 5033 www.hotelplan.ch/h-23587

Zypern

Kos

1 Woche im Napa Mermaid Hotel & Suites HHHHi inkl. Frühstück z.B. am 4.6.16 ab Zürich

ab CHF

499.–

1 Woche im Akti Beach Club HHHH inkl. all inclusive, z.B. am 12.6.16 ab Zürich

ab CHF

559.–

Hotel, Transfer und Flug ab Zürich am Di., Mi., Fr., Sa., So., ab Bern am Fr.

Hotel, Transfer und Flug ab Zürich am So., ab Bern am Do.

HM K LCA NAPMER 5009 www.hotelplan.ch/h-5028

HM K KGS AKTBEA 1202 www.hotelplan.ch/h-24726

Gran Canaria

Mykonos

1 Woche im Meliá Tamarindos HHHHH inkl. Frühstück, z.B. am 8.6.16

ab CHF

599.–

1 Woche im Sunrise Agrari Beach Hotel HHH inkl. Frühstück, z.B. am 8.6.16

ab CHF

599.–

Hotel, Transfer und Flug ab Zürich am Mi., Sa.

Hotel, Transfer und Flug ab Zürich am Mi., So.

HM K LPA MALTAM 0305 www.hotelplan.ch/h-2815

HM K JMK SUNRIS 0121 www.hotelplan.ch/h-28793

Schottland

Nordnorwegen

2 für 1 – Spezialangebot: Direktflug für 2 Personen zum Preis von einer. Zürich–Inverness–Zürich

Nur-Flug Angebot: Direktflug Zürich–Tromsø–Zürich

ab CHF

ab CHF

190.–

195.–

Hin- und Rückflug, jeweils am Sa., z.B. am 4.6.16

Hin- und Rückflug, jeweils am Fr., z.B. am 24.6.16

www.hotelplan.ch/flug

www.hotelplan.ch/flug

Preise in CHF pro Person bei 2 Personen im Doppelzimmer inkl. Flughafen-/Sicherheitstaxen und aktuelle Treibstoffzuschläge. 1–2 Kinder 20% Reduktion im Zimmer mit zwei vollzahlenden Erwachsenen (ausser Angebote Nur-Flug). Der Preis bezieht sich jeweils auf den erstgenannten Abflugort, weitere Abflugorte gelten als Information. Hier können die Preise variieren. Inbegriffen: Hin- & Rückflug in Economy-Class, Transfers (ausser Angebote Nur-Flug), Übernachtung und Mahlzeiten gemäss Angebot, telefonische Betreuung. Nicht inbegriffen: Kombi-Versicherungspaket CHF 37 bis CHF 109, evtl. Bearbeitungsgebühren Ihrer Buchungsstelle. Platzzahl ist beschränkt. Es gelten die Allgemeinen Vertrags-/Reisebedingungen der MTCH AG. Preisstand 26.5.16.

NEU

Holiday Box App

Ihr persönliches Reisebüro für unterwegs.

Jetzt buchen!

0848 82 11 11, www.hotelplan.ch oder im Reisebüro.


32 | MM22, 30.5.2016 | MENSCHEN

Herbert Grönemeyer

«Jeder Auftritt ist wie ein erstes Date» Die Frauen, die Liebe und die Dramen, die daraus entstehen: Darüber wird Herbert Grönemeyer singen, wenn er am 10. Juni in St. Gallen auf der Bühne steht. Der 60-Jährige über Lampenfieber, Flüchtlinge, das Altwerden und die filmreife erste Begegnung mit seiner neuen Partnerin. Text: Yvette Hettinger und Andrea Freiermuth


Bild: Ellen von Unwerth

MENSCHEN | MM22, 30.5.2016 | 33

«Früher war ich ein Kampfsänger, und wahrscheinlich bin ich mit den Jahren einen Tick langsamer geworden.»


34 | MM22, 30.5.2016 | MENSCHEN

Gewinnen Sie Tickets für St. Gallen www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff Teilnahmeschluss: 5.6.2016

Zur Person

Der Barde aus Bochum

Herbert Grönemeyer, es ist Frühling, Ihre laufende Tournee ist zum Teil schon ausverkauft, und Sie sind verliebt. Wie gehts Ihnen bei all dem? Viel schöner gehts kaum. Es ist eine tolle Zeit. Ich bin ja auch im April zur Welt gekommen und daher ein Frühlingskind. Also alles gut. Aber man macht sich natürlich über vieles Gedanken, klar. Worüber? Über die Situation in der Welt, wie es den Menschen geht, wie es Deutschland geht. Ausserdem bin ich gerade 60 geworden. Das bedeutet schon, einen Moment innehalten und überlegen: Wie viele Jahrzehnte hat man hinter sich, was kommt noch? Ihre Lieder handeln aber oft von der Liebe. Sind Frauen Ihre grösste Inspiration? (Lacht laut) Mit Frauen passiert jedenfalls immer etwas. Männer sind eher stromlini­ enförmig. Frauen sind vielschichtiger und mehr in Bewegung. Als Mann versucht man, darauf zu reagieren. Aber Liebesdramen sind auf jeden Fall eine Inspiration. My Baby left me und so. Noch macht mir das Spass. Sie waren mehrere Jahre mit einer Schweizerin liiert, haben quasi in Zürich gelebt. Sie gehörten fast ein wenig uns. Das empfand ich auch so. Ich mag die Schweiz und Zürich sehr. Aber wie das Leben so spielt, zwei Personen bewegen sich manchmal in unterschiedliche Richtungen. Wir sind allerdings nicht im Gram ausein­ andergegangen, im Gegenteil.

«Ich bin immer wieder verblüfft, welche Zuneigung ich vom Publikum bekomme.»

Als Sie mit ihr zusammen waren, haben Sie sich überlegt, in die Schweiz zu ziehen. Gibts dafür mal ein Lied über die Schweiz? Ich mag euren Humor, mehr als den deut­ schen. Ihr habt auch mehr Selbstironie. Die Schweizer Zeitungen schreiben das bessere Deutsch. Und Schweizer sind mit ihrer Loyalität sehr stabil. Also sogar eine Hymne? Nein, nein, ich denke, dieses Lied werde ich nicht schreiben. Es sei denn, es kommt plöztlich eine Idee, ich finde einen Dreh. Im Juni kommen Sie nach St. Gallen. Wird das ein normales Konzert für Sie, oder ist es ein wenig wie nach Hause zu kommen? Das ist was Besonderes. Ich bin immer wieder verblüfft, welche Zuneigung ich vom Publi­ kum bekomme. Und das Schweizer Publikum hat mich immer besonders berührt. Das ultimative Bühnenflash hatten Sie in Luzern, in der Stadthalle. Das war in den 80ern. So ein Auftritt ist ja wie ein Flirt. Und dies war mein erstes Date mit dem Schweizer Publikum. Plötzlich machten die Huuuuuu! Und ich dachte: «Oh Gott, oh Gott, das geht völlig in die falsche Richtung.» Dann strecken die auch noch die Hände in die Luft und wackeln damit … … machten die Welle. So was hatte ich vorher noch nie gesehen. Ich dachte, sie buhen uns jetzt aus. Aber in Wahrheit war man in Luzern unheimlich nett und respektvoll zu uns.

Ein weniger schönes Thema: die Flüchtlinge. Sie haben sich für sie starkgemacht, aber prompt Haue für Ihr Engagement bekommen, etwa in den sozialen Medien. So was les ich gar nicht. Das Internet wird von den Rechten sehr benutzt. Da gibts ganze Teams, die nichts anderes tun, als Posts hinauszufeuern. Das Internet beginnt, das moralische Gedankenniveau zu senken. Es gab Stimmen, die sagten, der hat gut reden. Sitzt da in London in einer Gegend der Superreichen und weiss gar nicht, was hier direkt vor unserer Haustür abgeht. Dummes Zeug. Ich lebe schon seit Jahren wieder in Deutschland, zahle dort auch ununterbrochen meine Steuern. Ich arbeite mit Freiwilligenorganisationen zusammen und engagiere mich hier beim Lageso (Landesamt für Gesundheit und Soziales, die Red.). Wir sind gerade dabei, Unterkünfte für Flüchtlinge zu suchen. Also ich weiss ziemlich genau, was da passiert. Sie haben Wärmebusse in Berlin aufstellen lassen, aber anonym. Warum? Es ist nicht wichtig, wer das macht, sondern dass es jemand macht. Die Flüchtlinge waren da, und es war kalt, wir mussten schauen, dass die Menschen nicht erfrieren. Unfassbare Zustände. Vor ein paar Monaten sagten Sie noch, Deutschland erlebe eine Offenheit gegenüber Flüchtlingen wie nie zuvor. Inzwischen ist die Stimmung gekippt.

Bild: Ali Kepenek

Mit über 13 Millionen verkauften Alben ist Herbert Grönemeyer (60) der erfolgreichste Musiker im deutschsprachigen Raum. Den Durchbruch schaffte er 1984 mit «4630 Bochum». Sein bisher erfolgreichstes Album «Mensch» (2002) verkaufte sich 3,7 Millionen Mal. Es hielt sich beinahe zwei Jahre an der Spitze der deutschen Hitparade. Darin verarbeitete Grönemeyer den Krebstod seiner Frau Anna, der Mutter seiner beiden Kinder Marie (27) und Felix (28).


MENSCHEN | MM22, 30.5.2016 | 35

Ich glaube, es steht immer noch 80 zu 20. 80 Prozent der Bevölkerung unterstützen die Willkommenskultur. Diese Bereitschaft der Deutschen ist beeindruckend, und sie kam aus der Bevölkerung, nicht aus der Politik. Frau Merkel war am Anfang über­ haupt nicht dafür. Aber dann hat sie ge­ merkt, oh Gott, die Leute wollen die Flücht­ linge aufnehmen. Jetzt schwenkt Merkel bereits wieder etwas um. Die Partei Alternative für Deutschland (AfD) hat in Deutschland bei den letzten Wahlen viele Sitze gewonnen. Macht Ihnen das keine Sorgen? Nein. Schon damals nach der Wende habe ich gemerkt: Wenn die Menschen nicht informiert werden, entstehen diffuse Ängste und Aggressionen. Die Politik müsste Trans­ parenz schaffen. Wenn die Leute die Heraus­ forderung verstehen, akzeptieren sie sie auch. Aber je weniger sie wissen, desto mehr gruselige Gedanken machen sie sich. Kürz­ lich sagte ein Neonazi: Ich will die Flücht­ linge gar nicht kennenlernen, sonst kann ich sie ja nicht mehr hassen. Genauso ist es. Wenn Angela Merkel sagt: «Wir schaffen das», sind Sie einverstanden? Das wirkt fast wie ein Poster, so wie es damals im Osten Schilder gab. Aber da ist nix zu schaffen. Wenn ich jemandem helfe zu über­ leben, ist das kein Schaffen, sondern ein Hel­ fen. Gemeinsam kriegen wir diese Hilfe hin. Was macht Sie so sicher, dass das gelingt? Das ist schon immer gegangen. In allen Gesellschaften. Hier kommen Menschen, nicht Zahlen. Wenn man das mal so betrachtet, werden sie Partner, Freunde und Mitmenschen – kultivierte, witzige, kluge. Wie sehen das Ihre Kinder? Meine Kinder sind in England gross gewor­ den und bringen diesen englischen Freigeist mit. London ist eine der internationalsten Städte der Welt, da leben 300 Kulturen. Sie sind seit Ende Mai auf Tournee, seit über 30 Jahren immer wieder. Sind Sie auf der Bühne derselbe wie früher? Früher war ich ein Kampfsänger, und wahr­ scheinlich bin ich mit den Jahren einen Tick langsamer geworden. Aber wenn ich auf der Bühne stehe, vergesse ich, wie alt ich bin. Das ist wie beim Küssen: Ich bezweifle, dass ich heute anders küsse als früher. Das ist schwierig, selber festzustellen. Stimmt, aber es geht um die Leidenschaft. Und die ist immer noch da. Es ist ein unfass­ bares Erlebnis, wenn man dasteht, und die Leute haben Spass an einem. Haben Sie noch immer Lampenfieber?

Extrem. Auf der Bühne meistens die erste halbe Stunde. Jeder Auftritt fühlt sich an wie bei einem ersten Date. Da fragt man sich auch: Komme ich an, komme ich nicht an? Aber oft komme ich an, zum Glück. Ist man irgendwann zu alt, um auf der Bühne zu stehen? Nein. Aber es ist schon eine Frage, wie man auf der Bühne würdig altert. Ich versuche, mir nicht den Anstrich zu geben, ich sei ein 25­Jähriger. Wie wäre «würdig»? Dass man nicht den Affen macht und nach zehn Minuten schon am Ende ist, weil die Luft raus ist und man nicht mehr kann. ( lacht). Und ich bin halt schon einer, der rumrennt. Sie haben mal gesagt: Je älter ich werde, desto unsicherer bin ich. Als Künstler frage ich mich: Fällt mir noch was ein? Ich habe Angst, mich zu wiederho­ len. Ich möchte spannend bleiben. Ich stelle mich immer wieder in Frage. Das ist aber ein Drama, das man als Künstler vielleicht gene­ rell hat: Die grössten Schauspieler, die ich kennengelernt habe, waren die unsichers­ ten. Wer sich kritisch reflektiert, treibt sich vorwärts. Wer kommt eigentlich an Ihre Konzerte? Das können nicht nur die alten Fans sein. Da kommen auch Junge, das freut mich na­ türlich. Am liebsten sind mir die, die mit ins Konzert mussten, die mich vielleicht schon immer doof fanden und dann aber hinterher sagen: Mensch, das war ein toller Abend, das hätte ich jetzt nicht erwartet. Das ist wie bei einer Frau, die einen erst nicht beachtet und dann kriegt man sie letztlich doch rum. Wie haben Sie Ihre jetzige Freundin rumgekriegt? Das ging schnell. Wir haben uns gesehen und uns verstanden. Liebe auf den ersten Blick? Ich sah sie und wusste sofort, sie ist es. Ohne mit ihr zu sprechen. Als ich sie dann das nächste Mal sah, sprach ich sie an. Dann war es gleich beiden Seiten klar. Theoretisch schon. Aber praktisch war sie etwas skeptisch, weil sie mich erkannt hatte. In der Zwischenzeit hatten Sie Informa­ tionen über sie eingeholt. Informationen ist übertrieben. Aber ich musste ja irgendwie Kontakt herstellen. Das war nicht so einfach, weil wir uns an diesem ersten Abend bloss gesehen hatten. Ich hab also nachgeforscht und sie dann zum Glück wiedergefunden. War gar nicht so einfach.

War das dann bei Ihnen schon immer so. Dieses Verlieben auf den ersten Blick? Nein, das war eine Premiere. Das fühlt sich sicher gut an. Ja, war schön (schmunzelt). Wo ist es eigentlich passiert? In Berlin, im Restaurant. Ganz unspekta­ kulär. Blickkontakt, quer durchs Restaurant, wie im Film? Genauso. Gesehen und emotional verhaftet. Und noch immer in Handschellen? In Handschellen bin ich nicht. Wir sind beide frei. Aber ja, es macht Spass. Sie soll ziemlich jung sein. Oder ist das ein Gerücht? Sie ist nicht ganz so alt wie ich, aber weiss Gott nicht so jung wie von irgendwelchen Idiotenblättern gemeldet. Stimmt es, dass sie Josha heisst? In der Presse ( lacht schallend). Also, jetzt wird es immer spannender. Es tut nichts zur Sache, wie sie heisst. Zum Glück habe ich noch eine Privatsphäre. Das ist schon ein Bereich, den es zu schützen gilt.

Heirat

Grönemeyer-Gerüchte in der Boulevardpresse Das deutsche Boulevardmagazin «Bunte» titelte Mitte Mai überraschend: «Heimliche Hochzeit» und veröffentlichte Bild, Namen und Alter von Grönemeyers Freundin. Zahlreiche andere Medien verbreiteten die Nachricht umgehend weiter. Der Rechtsanwalt des Sängers reagierte mit folgenden Worten: «Entgegen der

Berichterstattung in ‹Bunte›, die von ‹Bild› und anderen Medien ungeprüft übernommen wurde, ist die Partnerin von Herrn Grönemeyer nicht 28 Jahre alt respektive 32 Jahre jünger. Sie ist deutlich älter.» Weiter stellt er klar: «Herr Grönemeyer hat auch nicht, entgegen der Berichterstattung in ‹Bunte›, auf einem Gutshof in der Provence seine Partnerin geheiratet.»

Das Migros-Magazin führte das Gespräch mit Herbert Grönemeyer Anfang April.

Grönemeyers Presseagentin war nicht bereit, im Vorfeld der Publikation auf Fragen zur möglichen Heirat oder zu Grönemeyers Partnerin einzugehen.


36 | MM22, 30.5.2016 | MENSCHEN

Der Name ihrer Schweizer Freundin war bekannt. Ihr Name wurde damals bekannt, weil uns die «Bild»-Zeitung aufgelauert hatte. Trotz mehrerer Warnungen haben die dann eine Titelseite gemacht. Den Prozess hat «Bild» mit Pauken und Trompeten verloren.

wieder zusammenraufen können, weil die Basis da ist und man im Kern spürt, dass man zusammengehört. Aber ich bin nicht der grosse Planer, sondern lebe immer im Moment, sehr zum Leidwesen meiner Eltern übrigens, die immer sagten: Aus dem wird nichts.

Ist es für eine Frau schwierig, an Ihrer Seite zu sein? Frauen, wie alle anderen Menschen, werden gerne beachtet. An der Seite von einem, der die ganze Aufmerksamkeit bekommt, ist es nicht einfach. Ich möchte jedenfalls nicht mit mir zusammen sein ( lacht laut). Meine verstorbene Frau sagte mal, als ich gerade «Das Boot» gedreht hatte: «Ich glaub, ich bin das Beiboot.»

Ihre Mutter hat Alzheimer. Haben Sie Angst, selber daran zu erkranken? Na ja, sicher. Mein Vater hatte auch eine Demenz. Sehr kurz und nicht sehr schön. Natürlich habe ich Angst, selber auch in diese Spirale zu geraten. Zudem glaube ich, dass wir unserem Gehirn zu viel zumuten und Auszeiten brauchen. Deshalb versuche ich zu meditieren, den Kopf leer zu bekommen. Man sagt auch, Musik halte das Gehirn aktiv.

Mit Josha wollen Sie alt werden. Wie stellen Sie sich das vor? Davon träume ich natürlich bei jeder Beziehung. Das ist nicht anders als mit 22. Ich hoffe, dass wir uns über die Jahre immer

Leute, die Demenzfälle in der Familie haben, überlegen sich: Was tue ich, wenn es bei mir beginnt? Haben Sie sich darüber auch schon Gedanken gemacht?

Anzeige

50% günstiger

50%

Jarimba Süssgetränke im 6er-Pack, 6 x 1.5 Liter Himbo, Zitrone Holunderblüte oder Orange Mango, z.B. Himbo, 4.95 statt 9.90

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOT GILT NUR VOM 31.5. BIS 6.6.2016, SOLANGE VORRAT

Noch nicht. Aber das müsste ich vielleicht mal. Ein Testament habe ich, aber noch keine Patientenverfügung. Viele Leute haben auch das Gefühl, sie hätten mit der Kirche nichts am Hut, aber am Lebensende suchen sie dann doch wieder deren Nähe, weil sie jemanden brauchen, der sich um ihre Seele sorgt. Sie haben sich bereits früher für die Seelsorge ausgesprochen. Als meine Frau starb, ging ich zum Pfarrer. Der hat sich viel Zeit für mich genommen und meiner Seele geholfen, zur Ruhe zu kommen. Sind Sie gläubig, oder glauben Sie einfach an den Sinn der Seelsorge? Ich bin schon gläubig. Nicht, dass ich jetzt ständig in der Bibel lesen würde, aber von der Religion wird man geprägt. Sie hilft einem im Leben, sich auch mit dem Tod auseinanderzusetzen. Je älter wir werden, desto mehr geht uns das was an. Daran glaube ich. MM


JAHRE

Mehr Auto fürs Geld www.kia.ch

New cee’d_sw, New cee’d, Venga, Rio, Picanto bieten gegenüber Modell Trend eine

Mehrausstattung

Grosse Klasse in Stil und Qualität – wahre Champions!

New Kia cee’d Sportswagon

von bis zu CHF

7’200.–

New Kia cee’d

Kia Venga

Kia Rio

Kia Picanto

Unsere Swiss Champion Modelle mit sensationeller Mehrausstattung! New Kia cee’d_sw Swiss Champion und New Kia cee’d Swiss Champion Mehrausstattung von CHF 3’200.–* Abgebildete Modelle: New Kia cee’d (cee’d_sw) 1.0 L T-GDi Swiss Champion man. CHF 22’750.– (CHF 23’750.–), 4,9 (5,2) l/100 km, 115 (120) g CO2/km, Energieeffizienzkategorie C (C), New Kia cee’d_sw 1.6 L CRDi Swiss Champion man. CHF 25’350.–, 3,9 l/100 km, 102 g CO2/km, Energieeffizienzkategorie A, New Kia cee’d (cee’d_sw) 1.6 L CRDi Swiss Champion aut. CHF 25’950.– (CHF 26’950.–), 4,2 (4,2) l/100 km, 109 (109) g CO2/km, Energieeffizienzkategorie A (A)

3,9

Kia Venga Swiss Champion Mehrausstattung von CHF 7’200.–*

Kia Rio Swiss Champion Mehrausstattung von CHF 4’050.–*

Kia Picanto Swiss Champion Mehrausstattung von CHF 3’450.–*

Abgebildetes Modell: Kia Venga 1.6 L CVVT Swiss Champion man. CHF 24’450.–, 5,9 l/100 km, 139 g CO2/km, Energieeffizienzkategorie E, Kia Venga 1.6 L CVVT Swiss Champion aut. CHF 26’050.–, 6,5 l/100 km, 150 g CO2/km, Energieeffizienzkategorie F

Abgebildetes Modell: Kia Rio 1.4 L CVVT Swiss Champion man. CHF 17’490.–, 5,0 l/100 km, 114 g CO2/km, Energieeffizienzkategorie D, Kia Rio 1.4 L CVVT Swiss Champion aut. CHF 19’090.–, 6,3 l/100 km, 147 g CO2/km, Energieeffizienzkategorie F

Abgebildetes Modell: Kia Picanto 1.2 L CVVT Swiss Champion man. CHF 14’950.–, 4,6 l/100 km, 106 g CO2/km, Energieeffizienzkategorie C, Kia Picanto 1.2 L CVVT Swiss Champion aut. CHF 16’250.–, 5,6 l/100 km, 130 g CO2/km, Energieeffizienzkategorie F

Durchschnitt aller in der Schweiz verkauften Neuwagen: 139 g CO2/km (unverbindliche Preisempfehlung inkl. MwSt.). *Mehrausstattung gegenüber Modell Trend

Rechnungsbeispiele 3,9%-Leasing: New cee’d Sportswagon 1.0 L T-GDi Swiss Champion man., Listenpreis CHF 23’750.–, Leasingrate CHF 266.25, New cee’d 1.0 L T-GDi Swiss Champion man., Listenpreis CHF 22’750.–, Leasingrate CHF 255.05, Venga 1.6 L CVVT Swiss Champion man., Listenpreis CHF 24’450.–, Leasingrate CHF 274.10, Rio 1.4 L CVVT Swiss Champion man., Listenpreis CHF 17’490.–, Leasingrate CHF 196.05, Picanto 1.2 L CVVT Swiss Champion man., Listenpreis CHF 14’950.–, Leasingrate CHF 167.60, Leasingzins 3,9%, eff. Leasingzins 3,97%, Laufzeit 48 Monate, 10’000 km/Jahr, Sonderzahlung 15% (nicht obligatorisch), Kaution 5% vom Finanzierungsbetrag (mind. CHF 1’000.–), obligatorische Vollkasko nicht inbegriffen. Leasingpartner ist die MultiLease AG. Eine Leasingvergabe wird nicht gewährt, wenn sie zur Überschuldung der Konsumentin oder des Konsumenten führt.

Kia Motors AG, 5745 Safenwil, 062 788 88 99

Jetzt neu.

20x PUNKTE

Neu

10.80 10 80

Kneipp® ReVital Bodylotion, 200 ml

Neu

13.80 13 80

Kneipp® ReVital Tagescrème, 50 ml

Neu

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 31.5. BIS 13.6.2016, SOLANGE VORRAT

15.80 15 80

Kneipp® ReVital Nachtcrème, 50 ml

Kn neipp gibts in Ihrer Migros und bei LeShop.c ch


FLUSSKREUZFAHRTEN

Auf der traumhaften Donau mit Luxus-Suitenschiff MSThurgau Ultrabbbbbk Ein Schiff wie kein zweites!

Es het so langs he t

Raba bis Fr. 12tt* 00.– *Abhäng ig vo Saison, W n Auslastung, echselku rs

Passau–Melk–Wien–Budapest–Bratislava–Passau 8Tage ab Fr. 1190.–

• 42 m2 Platz für jeden Gast • Flüsterschiff dank Twincruiser • Thurgau Travel Superpreis – jetzt profitieren

1. Tag Zürich/St. Margrethen–Passau Busfahrt ab Zürich Sihlquai/St. Margrethen. Ankunft und Einschiffung. Um 18.00 Uhr heisst es «Leinen los!». 2. Tag Melk–Wien Ausflug* zum Benediktiner-Kloster Stift (UNESCO-Weltkulturerbe) in Melk mit Weinprobe. Weiterfahrt Richtung Wien. Am Abend Ausflug+ zum Heurigen oder ins Vergnügungsviertel Prater. 3. Tag Wien Stadtrundfahrt/-gang* in Wien. Ausflug+ zum Barockschloss Schönbrunn. 4. Tag Budapest Rundfahrt/-gang* durch die Hauptstadt Ungarns. Ausflug+ zu Europas grösstem Opernhaus und der Markthalle. Lichterrundfahrt+ am Abend. 5. Tag Budapest–Visegrad Ausflug* in die Puszta mit Vorführung ungarischer Reitkunst. Ausflug+ zum Dom von Esztergom mit spektakulärerem Panoramablick auf das Donauknie. In Visegrad kommen die Ausflugsgäste wieder an Bord. 6. Tag Bratislava Stadtrundfahrt/-gang* mit St. Martinsdom. Ausflug+ zum Schloss Hof, wo Kelten, Römer, Ungarn und Slowaken ihre Spuren hinterliessen. 7. Tag Dürnstein Rundgang* durch das bezaubernde Städtchen Dürnstein. Am Abend Verkostung feinsten Weins aus der

Abreisedaten 2016 Es het solangs het Rabatt 12.06.° 550 31.07.° 650 04.09. 550 23.10. 700 03.07.° 650 07.08.° 550 25.09. 550 13.11. 1200 10.07.° 650 28.08.° 550 02.10.• 550 ° nur noch wenige Kabinen verfügbar • mit Newcastle Jazzband

Luxusschiff mit 53 Suiten und 7 Einzelkabinen für 113 Gäste. Suiten mit Dusche/WC, Föhn, TV, Radio, Telefon, ind. regulierbarer Klimaanlage. Mittel- und Oberdeck mit französischem Balkon, Minibar und Safe. Mini Suiten (14 m²) und Einzelkabinen (12 m²) auf Hauptdeck mit nicht zu öffnenden Fenstern. Die Junior Suiten sind 18 m² gross. Deluxe Suiten (22 m²) mit Sitzgruppe. Queen Suiten (30 m²) mit getrenntem Wohn-/Schlafbereich und Balkon. Panorama-Salon/Theatron, Wiener Kaffee, Shop, Wellness/ Fitness, Sonnendeck. Gratis WLAN nach Verfügbarkeit. Lift Mitteldeck bis Oberdeck. Nichtraucherschiff (ausser Smoker’s Lounge und Sonnendeck).

Parlament, Budapest

Deluxe Suite (22m2) mit französischem Balkon

(Rabatt Fr. 1200.– abgezogen, 13.11., Junior Suite Mitteldeck)

berühmten Wachau. 8. Tag Passau–St. Margrethen/ Zürich Ausschiffung und Busrückfahrt. Ankunft in St. Mar-

grethen um ca. 16.15 Uhr und in Zürich Sihlquai um ca. 17.45 Uhr. Individuelle Heimreise.

* Im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar | + Fak. Ausflüge nur an Bord buchbar | Programmänderungen vorbehalten

MS Thurgau Ultrabbbbbk – mit gutbürgerlicher Küche

Preise pro Person in Fr. (vor Rabattabzug) Einzelkabine Hauptdeck Mini Suite Hauptdeck Junior Suite Mitteldeck mit franz. Balkon Junior Suite Oberdeck mit franz. Balkon Deluxe Suite Mitteldeck mit franz. Balkon Deluxe Suite Oberdeck mit franz. Balkon Queen Suite Oberdeck mit Balkon Zuschlag Junior Suite zur Alleinbenutzung Ausflugspaket (6 Ausflüge)

2190 2190 2390 2590 2790 2990 3490 990 180

Kreuzfahrt inklusive Vollpension, Bustransfer Zürich/St.Margrethen–Passau v.v., Schleusen- und Hafengebühren. Weitere Details unter www.thurgautravel.ch

Weitere Donaureise mit MS Thurgau Ultrabbbbbk Passau–Donaudelta–Passau 15 Tage ab Fr. 2190.– (Rabatt Fr. 2500.– abgezogen, 30.10., Junior Suite MD) Abreisedaten 2016 Es het solangs het Rabatt 19.06.° 1100 14.08.° 1100 09.10. 1500 17.07.° 1200 11.09.° 1100 30.10. 2500 ° nur noch wenige Kabinen verfügbar Weitere Informationen zu dieser Reise finden Sie im Internet oder Prospekte verlangen.

Online buchen und sparen

www.thurgautravel.ch

Sofort buchen unter

Gratis-Nr. 0800 626 550 Rathausstrasse 5 | 8570 Weinfelden Tel. 071 626 55 00 | Fax 071 626 55 16 | info@thurgautravel.ch

Aussergewöhnliche Reisen zu moderaten Preisen


Migros-Welt MM22

Zitat der Woche

«In den kommenden Jahren werden wir vor allem beim Online-Handel wachsen.» Migros-Chef Herbert Bolliger in der «Tribune de Genève» vom 16. Mai

Parks im Grünen

Tatkräftiger Chef: Christian Steiger, Teamleiter des Parks im Grünen in Rüschlikon, kümmert sich um die Pflege der Esel.

Hier legt der Chef selber Hand an: Christian Steiger, Teamleiter des Parks im Grünen in Rüschlikon, striegelt Esel. Auf den Grautieren dürfen Kinder für 1 Franken reiten. Nicht nur oberhalb des Zürichsees, auch auf dem Gurten, in Münchenstein und in Signal de Bougy unterhält die Migros Parks im Grünen. Überall ist der Zutritt gratis, und es locken Attraktionen für Gross und Klein. Die Parks gehen auf eine Idee Gottlieb Duttweilers zurück: Vor rund 70 Jahren hat er sein Land in Rüschlikon in ein Ausflugsziel verwandelt.

Bilder: Daniel Winkler / 13 Phonto, Mirko Ries

Groove Now

The Chris O’Leary Band 2013 hat die Chris O’Leary Band im Basler Volkshaus ihr Live-Album «Live At Blues Now!» aufgenommen. Damit verbindet die

Combo so gute Erinnerungen, dass sie diese Erfahrung nun wiederholt – diesmal mit einem Repertoire, das bereits die Songs des nächsten Studioalbums umfasst. Für das einzige Konzert in der Schweiz, am 24. Juni im Volkshaus Basel,

verlost die Migros Basel 10 ×2 Tickets. Teilnahme: Senden Sie das Stichwort «Groove» und ihre Kontaktdaten bis spätestens 7. Juni an: verlosung@migrosbasel.ch. Weitere Infos auf www.groovenow.ch Mehr von der Migros Basel ab Seite 83


30% günstiger

30%

6.70 statt 9.60

Stimorol Spearmint Duo-Pack, 2×7 Stück

30%

7.70 statt 11.00

Stimorol Wild Cherry Duo-Pack, 2×7 Stück

30%

6.70 statt 9.60

30%

6.70 statt 9.60

Trident Rainforest Mint Duo-Pack, 2×2 Stück

Trident Watermelon Sunrise Duo-Pack, 2×2 Stück

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. STIMOROL IM DUO-PACK, 2×7 STÜCK ODER TRIDENT IM DUO-PACK, 2×2 STÜCK ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 31.05. BIS 06.06.2016, SOLANGE VORRAT

Stimorol und Trident gibts in Ihrer Migros


MIGROS-WELT | MM22, 30.5.2016 | 41

Buchtipp Mit ihrem

neuen Sommerbuch «Die GrillMacher» sorgt die Migros für eine heisse Saison am Rost. Das reich bebilderte Werk gibt nützliche Tipps für Anfänger, Fortgeschrittene und Virtuosen. Auf 128 Seiten finden sich 80 Rezepte vom DeluxeBurger über Pulled Pork bis zur selbst gemachten Grillwurst. Hinzu kommen viele nützliche Tipps zur richtigen Technik und Ausrüstung.

Urabstimmung 2016

Bild: Christine Benz

Ihre Stimme zählt Dieser Tage erhalten die Genossenschafterinnen und Genossenschafter ihre persönliche Stimmkarte für die Urabstimmung 2016. Mit dieser Karte können Sie direkt Ihre Stimme abgeben, und gleichzeitig erfahren die Verantwortlichen der Migros, was Sie über unser Unternehmen denken. Die Frage, die wir Ihnen stellen, betrifft die Genehmigung der Jahresrechnung Ihrer Genossenschaft, die in der Nummer 20 des Migros-Magazins publiziert worden ist. Bericht und Jahresrechnung werden Ihnen von der regionalen Verwaltung und dem regionalen Genossenschaftsrat zur Annahme empfohlen. Nehmen Sie Ihr Recht zur Urabstimmung wahr. Wir freuen uns auf Ihre Beteiligung! Ihre Migros

Das Buch gibts für Fr. 14.80 in allen Migros-Filialen und bei LeShop.ch.

Preisbarometer

Aktuelle Preisänderungen Die Migros passt die Preise verschiedener Produkte an. Aufgrund der

tieferen Milchpreise senkt sie die Preise von M-BudgetMagerquark und M-Budget-UHT-Milch. Eine Preiserhöhung gibt es bei Bio Herbamare und Bio Trocomare. Grund sind höhere Preise der regionalen Lieferanten von Bio-Gemüse und -Kräutern. Steigende Rohmaterialpreise bei Rindfleisch führen zudem zu Preisaufschlägen bei verschiedenen Trockenfleischprodukten. Ausgewählte Beispiele

Preis alt*

Preis neu*

in %

M-Budget Magerquark, 500 g

1.25

1.20

–4,0

M-Budget Milch UHT, 2 l

1.90

1.85

–2,6

Tiernahrung im Beutel, 500 g, tiefgekühlt

4.80

5.20

8,3

Bio Herbamare Original, 250 g

4.10

4.25

3,7

Bio Trocomare, 250 g

4.80

4.85

1,0

Bündnerfleisch hauchdünn Midi-Schale, 97 g

8.60

9.00

4,7

Mostbröckli Mini-Schale, 100 g

8.55

8.80

2,9

Bündnerfleisch Maxi-Schale, 110 g

9.20

9.60

4,3

Swiss Beef Chips, 85 g

5.50

5.70

3,6

Bio Möckli Rindfleisch, 100 g

7.50

7.70

2,7

* in Franken

Klubschule Migros

E-Learning Englisch Seit März lernt man bei der Klubschule Migros auch online. Dem Zeitgeist geschuldet, bietet die grösste Weiterbildungsinstitution der Schweiz mit der Online Academy ort- und zeitunabhängiges E-Learning an. «Der rasante technologische Wandel verpflichtet uns, auf Onlineangebote wie E-Learning zu setzen», sagt Oliver Durrer, Leiter der Online Academy. Den Anfang machen Englischkurse, die wahlweise mit einem Sprachcoach, online als Privatlektionen oder im Gruppenunterricht zur Verfügung stehen. Bald wird das Angebot auf Deutsch- und Französischkurse erweitert. Später sollen andere thematischen Bereiche wie Management und Wirtschaft, Informatik und Neue Medien dazukommen. Mehr Infos: online-academy.klubschule.ch


42 | MM22, 30.5.2016 | MIGROS-WELT

Grillieren

Brust oder Keule? Es müssen nicht immer nur Steak und Wurst sein. Warum nicht einmal zarte Brust oder saftige Schenkel vom Poulet auf den Grill legen? Oder Flügeli, die so herrlich knusprig schmecken? Bei den gluschtig marinierten Pouletspezialitäten von Optigal hat man die Qual der Wahl. Eins bleibt sich dabei gleich: Pouletfleisch ist fettarm und eignet sich daher hervorragend für die leichte Sommerküche. Mit den Grillprodukten von Optigal lässt sich im Nu ein kleines Menü kreieren. Ein wenig Salat oder Taboulé dazu – fertig! Für alle, denen es beim Genuss eines Pouletgerichts weniger um Kalorien als um den Geschmack geht, sind auch Knoblibrot und Ofenkartoffeln mit einer ordentlichen Portion Sauerrahm eine gute Beilagenempfehlung. Gut zu wissen: Mit den Produkten von Optigal landet nur hochwertiges Poulet auf dem Rost. Es wird von kleinen und mittleren Landwirtschaftsbetrieben in der Schweiz produziert, die eine besonders tierfreundliche Stallhaltung mit Auslauf haben. Mehr Infos rund ums Grillieren auf

www.so-geht-sommer.ch

Fixfertig mariniertes Pouletfleisch spart Zeit in der Vorbereitung. Ungewürzte Pouletstücke werden mit Salz gewürzt und mit Pflanzenöl bestrichen. Wer mag, würzt es mit frischen Kräutern.

Text: Sonja Leissing; Bilder: Tina Sturzenegger (Food), Marco Zanoni; Styling: Sandro Corra

Optigal Pouletspiessli mariniert, per 100 g* Fr. 3.55


MIGROS-WELT | MM22, 30.5.2016 | 43

Optigal Pouletbrust BBQ, per 100 g* Fr. 2.60

Als Chefmetzger im Shoppyland Schönbühl hat Robert Kohli gute Tipps für das richtige Grillieren von Poulet auf Lager. Robert Kohli

«Aussen knusprig, innen saftig» Robert Kohli, welche Tipps geben Sie Ihren Kunden für das Grillieren von Poulet? Wichtig ist die richtige Dosierung der Temperatur. Das Fleisch sollte in einer ersten Phase mit wenig und dann mit grosser Hitze grilliert werden. So wird es aussen knusprig und innen saftig. Bei einem Pouletschenkel dauern beide Phasen je etwa 15 Minuten. In der zweiten Phase sollte das Fleisch im Kern 72 Grad heiss werden. Ich empfehle meinen Kunden, einen Kerntemperatur­ messer zu verwenden. Damit hat man die Temperatur immer im Griff. Was kann man sonst noch tun, damit das Poulet fein schmeckt? Unsere Geflügelmarinaden sind sehr empfehlenswert. Sie ver­ leihen dem Poulet einen leichten Currygeschmack. Der passt gut zu diesem Fleisch.

Optigal Pouletschenkel Paprika, per 100 g* Fr. 1.40 * in grösseren Filialen

Welches Pouletprodukt von der Fleischtheke mögen Sie selber besonders? Die Spiessli mit Pouletfleisch, Speck und Datteln. Ich mag es sonst nicht besonders, wenn Fleisch mit Früchten kombiniert wird. Aber mit Poulet schmeckt das sehr gut. Es ist ja auch im­ mer schön, wenn man etwas Besonderes auf den Grill legen kann. Oder geht es beim Grillie­ ren nicht auch ein wenig darum, die Gäste zu beeindrucken?


44 | MM22, 30.5.2016 | MIGROS-WELT

Optigal Poulet Fl端gel, per 100 g* Fr. 1.45

Optigal Poulet Schnitzel mariniert, per 100 g* Fr. 3.40

Optigal Poulet Unterschenkel gew端rzt, per 100 g* Fr. 1.60

Optigal Poulet Sticks, per 100 g* Fr. 1.40


MIGROS-WELT | MM22, 30.5.2016 | 45

Wissenwertes

Vier Hygienetipps für das Grillieren von Poulet Im Umgang mit Pouletfleisch ist es unabdingbar, gewisse Regeln einzuhalten. Hygiene ist oberstes Gebot!

Tipp Zu grilliertem Poulet passen fruchtige Chutneys und Saucen besonders gut.

1. Aufbewahrung Bringen Sie Geflügelfleisch nach dem Einkauf rasch heim in den Kühlschrank oder Tiefkühler. Achten Sie darauf, dass beim Lagern im Kühlschrank kein Fleischsaft austritt. Tiefgefrorenes Geflügel zum Auftauen auspacken, auf einen Teller geben und den Saft nach dem Auftauen weggiessen. 2. Zubereitung

Reinigen Sie Messer und Schneidebrett nach der Verwendung mit heissem Wasser und Spülmittel. Auch die Hände sollte man immer wieder gründlich waschen und übrig gebliebene Marinade nicht für andere Speisen verwenden.

3. Küchenhygiene Profiköche machen es vor: Sie benützen zum Vorbereiten von Fleisch unterschiedliche Messer und Bretter. So verhindert man, dass rohes Gemüse mit Poulet in Kontakt gelangt.

Grilliertes Poulet findet beim Grillplausch schnell dankbare Abnehmer. Als Beilage beliebt sind Country Potatoes oder auch geröstete Süsskartoffelschnitze mit Sauerrahm und Kräutern.

4. Grillieren

Garen Sie Pouletfleisch stets ganz durch, sodass keine rosa Stellen mehr sichtbar sind und kein Fleischsaft mehr austritt. Legen Sie das grillierte Fleisch immer auf frische Teller.

* in grösseren Filialen

Optigal Poulet Ailerons Paprika, per 100 g* Fr. 2.–

Optigal Poulet Spiess India, per 100 g* Fr. 3.25

Optigal Poulet Paprika, per kg* Fr. 10.20

Optigal Poulet Steak Cowboy, per 100 g* Fr. 2.90


Erlebnisreiche Tagesausflüge

XY.–

rt-

Sofo

:

batt

s-Ra Prei

r. bis Fsparen!

Gotthard-Basistunnel mit Sonderzug Gottardino

1 Tag ab Fr.

✔ Fahrt im Gottardino Extrawagen ab Biasca nach Flüelen ✔ Exklusiver Halt im Herzen des Bergmassivs ✔ Historische Rofflaschlucht

Ihr Reiseprogramm

139.–

Fahrt via Chur und entlang der Viamala bis zur Rofflaschlucht. Die Schlucht, die zwischen Andeer und Splügen liegt, wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts in mühseliger Arbeit mit Handbohrern erschlossen. Individuelle Besichtigung. Weiterfahrt nach Splügen, wo wir im historischen Hotel Bodenhaus ein feines Mittagessen geniessen (fakultativ). Via San Bernardino erreichen wir Biasca. Hier erwartet uns ein Extrawagen des Sonderzuges Gottardino. Wir gehören zu den Ersten, die durch den mit 57 Kilometern längsten Eisenbahntunnel der Welt fahren und einen exklusiven Halt im Herzen des Bergmassivs machen. In der Multifunktionsstelle Sedrun, mehr als 800 Meter tief unter dem Berg, steigen wir aus und besuchen die unvergessliche Gotthard-Erlebniswelt. Nach Ankunft in Flüelen Rückfahrt zu den Einsteigeorten. Nicht inbegriffen Fakultatives Mittagessen (3-Gang-Menü) 31.– Daten 2016 1: 04.08. Do 2: 06.08. Sa 06:45 Basel, 08:00 Baden-Rütihof , 08:15 Zürich-Sihlquai

Leichtathletik-Meeting

Ihr Reiseprogramm

1 Tag ab Fr.

140.–

Internet Buchungscode: twezu

Individuelle Anreise zum gewünschten Abfahrtsort und Busfahrt nach Zürich. Um 19.15 Uhr Beginn des Meetings. Sitzplatz in der gebuchten Kategorie auf der Gegentribüne. Dauer bis zirka 22.30 Uhr. 15 Minuten nach Ende der Schlussfeier Rückfahrt zu den Abfahrtsorten. Pro Person in Fr. nach Einsteigeort 149.– 15:45 Bern, Schützenmatt 173.– 16:30 Aarau, Bahnhof (Feerstrasse) 15:55 Chur, Bahnhof 165.– 16:40 Basel, Bahnhof (Meret Oppenheim Strasse) 158.– 16:00 Solothurn, Bahnhof 162.– 16:15 Landquart, Alpenrhein Village 161.– 16:45 Wil , Reiseterminal Wick Reisen 150.– 16:45 Olten, Bahnhof 152.– 16:15 Burgdorf , 142.– Reisebusterminal Lyssach 165.– 17:00 Zug, Bahnhof (Dammstrasse) 16:15 St. Gallen, Lagerstrasse 155.– 17:00 Baden-Rütihof , Reiseterminal Twerenbold 140.– 16:30 Sargans, Bahnhof 157.– 16:30 Luzern, Inseliparkplatz 150.–

Reduktion Ohne Sitzplatzticket (nur Busfahrt)

✔ Exklusiver Auftritt des Top Secret Jubilee Corps ✔ Wahlweise Früh- oder Spätvorstellung ✔ Brillante Licht- und Musikshow

Ihr Reiseprogramm Internet Buchungscode: tsogo1

✔ Fahrt im Komfortklasse-Bus ab 14 Schweizer Städten direkt zum Stadion Letzigrund in Zürich und nach dem grössten sportlichen Tagesanlass der Schweiz ohne Umsteigen und Wartezeit wieder zurück ✔ Attraktive, exklusiv für Twerenbold-Gäste vorreservierte Sitzplätze auf der Gegentribüne im Stadion Letzigrund

Basel Tattoo

–125.–

Datum 2016 01.09. Do

1 Tag ab Fr.

119.–

Internet Buchungscode: ttatt

Individuelle Anreise zum gewünschten Abfahrtsort und Busfahrt nach Basel. Um 17.30 Uhr (24.07.) resp. 21.30 Uhr (27.07.) Beginn des Basel Tattoos im Innenhof der Kaserne Basel. Das Basel Tattoo ist einzigartig in der Schweiz und weltweit eines der grössten und erfolgreichsten Open Air Tattoos. Vor der historischen Kulisse der Kaserne Basel werden zur elften Ausgabe erneut Spitzenbands aus aller Welt kunstvoll choreographische Marschfolgen und ein buntes Farben- und Lichtspektakel präsentieren. Die Vorstellung vom 24.07. richtet sich auch an Familien mit Kindern. Neben den traditionellen Nummern tritt eine lustige Gastformation auf und die Show wird mit spassigen Clown-Nummern aufgelockert. Dauer der Vorstellungen zirka 2 Stunden 20 Minuten. Es gibt keine Pause. Anschliessend Rückfahrt zu den Abfahrtsorten. Pro Person in Fr. Katalog-Preis 24.07. Karte Kat. 2 119.– 27.07. Karte Kat. 4 159.– Nicht inbegriffen Kartenzuschlag 27.07., Kategorie 3 10.– Daten 2016 1: 24.07. So / 13:30 Wil , 13:55 Winterthur, 14:20 Zürich-Flughafen , 15:00 Baden-Rütihof 2: 27.07. Mi / 17:15 Wil , 17:40 Winterthur, 18:05 Zürich-Flughafen , 19:00 Baden-Rütihof

Unbekannte Viamala ✔ Historische Rofflaschlucht ✔ Festung Crestawald ✔ Fakultativ: Mittagessen im Gasthaus Rofflaschlucht

Ihr Reiseprogramm

1 Tag Fr.

89.–

Internet Buchungscode: troff

Fahrt via Chur nach Thusis. Ab hier beginnt die Viamala (romanisch für «schlechter Weg»), ein einst berüchtigter acht Kilometer langer Wegabschnitt entlang des Hinterrheins. Wir folgen der Viamala bis zur Rofflaschlucht. Die Schlucht, die zwischen Andeer und Splügen liegt, wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts in mühseliger Arbeit erschlossen. Individuelle Besichtigung. Im traditionsreichen Gasthaus am Eingang der Schlucht geniessen wir anschliessend ein feines Mittagessen (fakultativ). Weiterfahrt nach Sufers im Rheinwald. Die Festung Crestawald war eine Artilleriefestung der Armee und 60 Jahre streng geheim. Die Festungsanlage wurde zu einem öffentlich zugänglichen Museum umgewandelt und ist heute eindrücklicher Zeitzeuge schweizerischer Militärgeschichte. Gegend Abend Rückfahrt zu den Einsteigeorten. Hinweis: Für den Besuch der Festung Crestawald warme Kleidung und gutes Schuhwerk anziehen. Nicht inbegriffen Fak. Mittagessen (3-Gang-Menü) 24.– Daten 2016 1: 29.08. Mo / Baden-Rütihof 6: 05.09. Mo / Baden-Rütihof 2: 30.08. Di / Aarau, Baden-Rütihof 7: 06.09. Di / Zürich-Flughafen, Winterthur, Wil 3: 31.08. Mi / Zürich-Flughafen, Winterthur, Wil 8: 07.09. Mi / Basel, Baden-Rütihof 4: 01.09. Do / Baden-Rütihof 9: 08.09. Do / Burgdorf, Baden-Rütihof 5: 02.09. Fr / Zürich-Flughafen, Winterthur, Wil Wichtig: Beachten Sie die an Ihrem Reisetag bedienten Abfahrtsorte! 06:30 Burgdorf , 06:45 Basel, 07:20 Aarau, 07:30 Zürich-Flughafen , 07:55 Winterthur 08:00 Baden-Rütihof , 08:20 Wil

Unsere Leistungen An- und Rückreise nach Zürich mit modernem Komfortklasse-Bus Sitzplatzticket in der Kategorie 3 Annahme zu 100%

Nicht inbegriffen Sitzplatzticket Kategorie 2

20.−

Twerenbold Reisen AG · CH-5406 Baden-Rütihof Twerenbold Reisen AG · Im Steiacher 1 · 5406 Baden

Jetzt buchen: www.twerenbold.ch oder 056 484 84 84


MIGROS-WELT | MM22, 30.5.2016 | 47

Smoothie

Sommermix Sie schmecken gut, machen satt und sind einfach selber herzustellen: erfrischende Smoothies. Dafür braucht es einen guten Mixer, frische Früchte, Gemüse und Kräuter, die in grosser Auswahl in der Migros zur Verfügung stehen. Als Flüssigkeit eignet sich Wasser, Fruchtsaft oder Milch. In diversen Migros­Filialen können am 3. und 4. sowie am 10. und 11. Juni verschiedene frisch zubereitete Smoothies degustiert werden.

Degustation 3./4. und 10./11.6. Alle teilnehmenden Filialen sowie weitere Rezepte auf www.migros.ch/ fruechte-gemuese

AprikosenTomaten-Smoothie Ergibt 2 Gläser à 3,5 dl Zutaten ca. 200 g Aprikosen, kalt ca. 250 g Tomaten, kalt

2,5 dl Apfelsaft, kalt 2 Zweige Basilikum Zubereitung

Aprikosen halbieren, ent­ steinen, in Stücke schneiden. Tomaten in Schnitze schnei­ den. Aprikosen und Tomaten mit Apfelsaft und Basilikum­ blättern in einem hohen Standmixer fein pürieren. Kühl servieren.

Smoothies versorgen den Körper mit Vitaminen, Mineral- und Pflanzenstoffen.

Tipp 2 EL Sesamsamen Bild und Styling: Vera Studer

mitpürieren.

Zubereitungszeit

ca. 10 Minuten

Pro Glas ca. 3 g Eiweiss, 1 g Fett, 26 g Kohlenhydrate, 500 kJ/120 kcal

Rezept Saison.ch


20% günstiger 20%

4.00 statt 5.00

Duopack THOMY Mayonnaise à la française * 2 x 265 g

20%

4.00 statt 5.00

Duopack THOMY Thomynaise * 2 x 265 g

20%

2.70 statt 3.40

Duopack THOMY Senf mild * 2 x 200 g

* ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 31.05. BIS 06.06.2016, SOLANGE VORRAT

THOMY gibts in Ihrer Migros


MIGROS-WELT | MM22, 30.5.2016 | 49

Namaste India

Indischer Festschmaus 2

1

3 4

Aktion 20-fache Cumulus-Punkte auf das gesamte Namaste-IndiaSortiment bis 6. Juni

Bild und Styling: Claudia Linsi

Die Produkte lassen sich gut zu einer indischen Reistafel (Thali) kombinieren. Mit der Marke Namaste India zaubert man ohne grossen Aufwand echtes indisches Essen auf den Tisch. Reis, Fladenbrote, Linsenchips und ein Joghurt-Dip passen zur TomatenPeperoni-Curry-Mischung genauso gut wie zum Kokosnuss-Rahm-Curry. Die Saucen können vegetarisch mit Gemüse oder mit Pouletfleisch verfeinert werden. Die Produkte sind ungekühlt lange haltbar und müssen erst nach dem Öffnen in den Kühlschrank. Namaste!

1

Namaste India Korma Sauce, 350 g Fr. 4.10 In grösseren Filialen

2

Namaste India Tikka Masala Curry, 350 g Fr. 4.10

3

Namaste India Raita Dip, 175 g Fr. 2.90 In grösseren Filialen

4

Namaste India Papadum Chips, 70 g Fr. 2.90


1 Glas* zu jedem Coca-Cola PET-Multipack**

GRATIS

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. * Solange Vorrat, Abbildung ähnlich ** Gilt für: Coca-Cola 6 x 1,5L; 4 x 1L; 6 x 0,5L

Coca-Cola gibts in Ihrer Migros

The UEFA and EURO 2016 words, the UEFA EURO 2016 Logo and the UEFA European Football Championship Trophy are protected by trademarks and/or copyright of UEFA. All rights reserved. © 2016 The Coca-Cola Company. Coca-Cola, Coca-Cola zero, Coca-Cola light, Coca-Cola Life, the Contour Bottle and the Dynamic Ribbon Device are registered trademarks of The Coca-Cola Company.


MIGROS­WELT | MM22, 30.5.2016 | 51

Farm Chips

Pikanter Knusperspass Rechtzeitig zur Fussball-EM, die wieder viele spannende TV-Abende bescheren wird, gesellen sich vorübergehend zwei besonders würzige Sorten zur FarmChips-Familie. Während die beliebten Chips Randen & Nature ein Comeback als Limited Edition feiern, gibt es neu die Sorte mit Alpenchili, bei der die Fans milder Schärfe auf ihre Kosten kommen. Alle Farm Chips werden aus besten Schweizer Zutaten hergestellt. Die mitsamt der Schale in dicke Scheiben geschnittenen, frittierten Kartoffeln und Randen schmecken wie von Hand gemacht.

In den Schweizer Alpen wird Chili angebaut. Das raue Klima sorgt für ein intensives Aroma.

Alpenchili Seit über 25 Jahren sind die Alpenchilis in der Schweiz akklimatisiert. Sie gedeihen im Berner Oberland auf einer Höhe von 600 bis 1000 Metern. Angepflanzt wird im Frühling, und die Ernte erfolgt zwischen August und Oktober, vor dem ersten Frost.

Neu Farm Chips mit der milden Schärfe von Chilis aus den Schweizer Alpen

Die biologisch ange­ bauten Chilis werden

8 bis 15 Zentimeter lang und wachsen im rauen Alpenklima vergleichsweise langsam. So entwickeln sie ein intensives Aroma.

Farm Chips Randen & Nature, 150 g* Fr. 2.90

Bild und Styling: Ruth Küng

Farm Chips Alpen Chili, 150 g* Fr. 2.90

* in grösseren Filialen

Es ist angerichtet: würzige Farm Chips zum (hoffentlich) feurigen Match.

Die M-Industrie stellt viele Migros-Produkte her. Dazu gehören auch die Farm Chips.


DAS ÖL KOMMT NUR RAUS WENN SIE DIE FLASCHE DRÜCKEN

SQUEEZABLE

PRAKTISCH, SAUBER, PRÄZISE, EINFACH ZU TRANSPORTIEREN, IMMER BEI DIR. MONINI STELLT EINE GROSSE INNOVATION VOR: DIE GANZE QUALITÄT DES OLIVENÖL EXTRA VERGINE MONINI CLASSICO IN EINER NEUEN FLASCHE, BESONDERS PRAKTISCH, HANDLICH, PRÄZISE DOSIERUNG DANK DES INNOVATIVEN DECKELS. MONINI, DEIN 100% ITALIENISCHES OLIVENÖL EXTRA VERGINE IMMER BEI DIR.

WWW.MONINI.CH


MIGROS-WELT | MM22, 30.5.2016 | 53

Saisonküche

Der eigene Sirup

An heissen Tagen erfrischt und belebt eine kühle Limonade. Die Basis jeder Limo ist ein konzentrierter Sirup. Wir stellen drei raffinierte Rezepte zum Selbermachen vor.

Herausnehmen und sammeln!

Text: Claudia Schmidt Bilder & Styling: Claudia Linsi Rezepte: Annina Ciocco

Ingwer-Rhabarber-Sirup mit Vanille: das Beste des Sommers, konserviert in einem fruchtig-süssen Sirup.

Aufwand ca. 55 Minuten Für 7 dl Sirup

Noch mehr Rezepte Die Saisonküche gibt es auch im Abonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.– www.saison.ch


54 | MM22, 30.5.2016 | MIGROS-WELT

Ingwer-Rhabarber-Sirup mit Vanille

Apfel-Minze-Sirup

Erdbeersirup mit Limetten

Aufwand ca. 80 Minuten

Aufwand

Aufwand

ca. 20 Minuten

ca. 55 Minuten Ergibt ca. 7 dl Sirup 40 g Ingwer

6 dl 2 400 g 10 g 250 g

Wasser Vanilleschoten Rhabarber Vanillezucker Zucker

Zubereitung

Ingwer schälen und in dünne Scheiben schneiden. Im Wasser ca. 20 Minuten köcheln lassen. Vanilleschoten längs halbieren, Mark herauskratzen und mit den Schoten zum Sirup geben. Rhabarber in kleine Stücke schneiden und beigeben. Ca. 5 Minu­ ten mitköcheln. Absieben und Rhabarber zum Sirup ausdrücken. Nochmals erhitzen. Vanillezucker und Zucker beigeben. Köcheln lassen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Sofort in ausgekochte Flaschen abfüllen. Tipps

• Zum Servieren Sirup im Verhältnis 1:3 mit eiskaltem Leitungswasser mischen • Rhabarberresten für ein Kompott verwenden • Kühl und dunkel gelagert, ist der Sirup ca. 1 Monat haltbar. Geöffnet, sollte er im Kühlschrank gelagert werden. Zubereitungszeit ca. 30 Minuten + ca. 25 Minuten köcheln lassen

Pro dl ca. 1 g Eiweiss, 0 g Fett, 39 g Kohlenhydrate, 650 kJ/160 kcal

Ergibt ca. 7 dl Sirup

6 dl ½ 2 1 1 1 2 Bund je 100 g

Süssmost ohne Kohlensäure Zimtstange Gewürznelken Sternanis Zitrone säuerlicher Äpfel, z. B. Greenstar Pfefferminze Honig und Zucker

Zubereitung

1. Süssmost mit Zimt, Nelken und Anis aufkochen. Etwas Zitronenschale dazu­ reiben. Zitrone auspressen, Saft beigeben. Äpfel entkernen und in Stücke schneiden, beigeben. Ca. 40 Minuten zugedeckt mit­ köcheln lassen. Pfanne vom Herd nehmen.

2. Minze beigeben, 3–5 Minuten ziehen lassen. Absieben, Apfelstücke zum Sirup ausdrücken. Nochmals erhitzen. Honig und Zucker beigeben, köcheln lassen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Sofort in ausgekochte Flaschen abfüllen. Tipps

• Zum Servieren Sirup im Verhältnis 1:4 mit eiskaltem Leitungswasser oder kohlen­ säurehaltigem Mineralwasser mischen • Nach Belieben mit Zitronenscheiben, Pfef­ ferminzblättern sowie Eiswürfeln ergänzen • Apfelresten für einen Kompott verwenden • Kühl und dunkel gelagert, ist der Sirup ca. 1 Monat haltbar. Geöffnet, sollte er im Kühlschrank gelagert werden. Zubereitungszeit ca. 40 Minuten + ca. 40 Minuten köcheln lassen

Pro dl ca. 1 g Eiweiss, 1 g Fett, 40 g Kohlenhydrate, 700 kJ/170 kcal

Ergibt ca. 8 dl Sirup 1 TL weisse Pfefferkörner 200 g Zucker 6 dl Wasser 3 Limetten (ca. 1,5 dl Saft) 400 g Erdbeeren Zubereitung

1. Pfeffer grob zerdrücken. Mit dem Zucker zum Wasser geben, aufkochen und köcheln lassen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Pfanne vom Herd nehmen. Limetten aus­ pressen und Saft zum Sirup geben. Erdbee­ ren in Scheiben schneiden und beigeben. Zugedeckt ca. 20 Minuten ziehen lassen. 2. Absieben, nochmals kurz aufkochen und in ausgekochte Flaschen füllen. Tipps

• Sirup mit eiskaltem Leitungswasser im Verhältnis 1:3 servieren • Nach Belieben mit Limetten­ und frischen Erdbeerscheiben sowie Eiswürfelchen ergänzen • Erdbeerresten für ein Müesli verwenden • Kühl und dunkel gelagert, ist der Sirup ca. 1 Monat haltbar. Geöffnet sollte er im Kühlschrank gelagert werden. Zubereitungszeit ca. 20 Minuten + ca. 20 Minuten kühl stellen

Pro dl ca. 1 g Eiweiss, 0 g Fett, 31 g Kohlenhydrate, 550 kJ/140 kcal


Aktion –.20

günstiger

2.80 statt 3.–

Die Butter Mödeli, 250 g

20%

Sortimentsaktion Gesamtes Citterio Charcuterie-Sortiment in Selbstbedienung, z.B. Salami Milano MaxiSchale, Italien, per 100 g, 3.80 statt 4.80

25%

1.40 statt 1.90

Kopfsalat grün oder rot «Aus der Region.» z.B. grün, pro Stück

20%

4.05 statt 5.10

TerraSuisse Rindssteak mariniert per 100 g

50%

Aproz oder Aproz Plus im 6er-Pack, 6 x 1.5 Liter sowie 6 x 1 Liter z.B. Aproz Classic, 6 x 1.5 Liter, 2.85 statt 5.70

50%

Sortimentsaktion

40%

3.95 statt 6.60

Nektarinen gelbfleischig Spanien, per kg

35%

4.95 statt 7.80

Heidelbeeren Spanien, Schale, 500 g

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. Genossenschaft Migros Basel Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 31.5. BIS 6.6.2016, SOLANGE VORRAT

Gesamtes Gastro- oder Prima-KochgeschirrSerien-Sortiment z.B. Gastro Bratpfanne*, Ø 28 cm, 19.90 statt 39.80, gültig bis 13.6.2016


Marktfrisch. Für Sie. 20%

3.10 statt 3.90

M-Classic Kopfsalat 220 g

M-Tipp LAMM NORDITALIENISCH GUT

So lieben unsere südlichen Nachbarn das zarte, aromatische Fleisch: rosa gebraten mit Rosmarin aromatisiert. Dazu gibt’s sämigen Risotto mit würzigem Reblochon-Käse. Alle Zutaten für dieses Gericht finden Sie in Ihrer Migros, das Rezept dazu unter www.saison. ch/de/m-tipp

30%

3.85 statt 5.50

M-Classic Lammracks Neuseeland/Australien/Irland, per 100 g

25%

2.55 statt 3.40

Hinterschinken Vivaldi Schweiz, per 100 g

30%

6.60 statt 9.50

Optigal Poulet ganz, 2 Stück Schweiz, per kg

20%

1.90 statt 2.40

TerraSuisse Schweinskoteletts mariniert per 100 g

Genossenschaft Migros Basel ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 31.5. BIS 6.6.2016, SOLANGE VORRAT


NUR DIESEN

DONNERSTAG BIS

30%

1.15 statt 1.70

M-Classic Fleischkäse zum Selberbacken 500 g oder 750 g, Schweiz, per 100 g

50%

Grill-Bratwurst Schweiz, 5 x 148 g, gültig vom 2.6. bis 4.6.2016 ANGEBOT GILT SOLANGE VORRAT UND IN HAUSHALTSÜBLICH

9.90 statt 15.–

M-Classic Trutenbrust im Duo-Pack Import, 2 x 144 g

TerraSuisse Schweinsbrusttranchen per 100 g

EN MENGEN.

33%

4.90 statt 7.–

1.50 statt 1.80

2.6.–4.6.2016

6.90 statt 13.85

30%

15%

SAMSTAG

Migros-Bio Forellenfilet geräuchert Zucht aus Dänemark, 3 x 100 g

40%

4.45 statt 7.45

Rapelli San Pietro Rohschinken im Duo-Pack Schweiz, per 100 g

25%

M-Classic Frischback Semmeli 1 kg oder Weggli 600 g z.B. Semmeli, 1 kg, 4.30 statt 5.75


40%

11.40 statt 19.–

MSC Wildlachs Sockeye Wildfang aus Alaska, 280 g

30%

5.95 statt 8.55

Malbuner Saftschinken im Duo-Pack Schweiz, 2 x 138 g

30%

2.30 statt 3.30

MSC Goldbuttfilet Wildfang aus dem Nordostatlantik, per 100 g

20%

1.50 statt 1.90

Emmentaler Surchoix per 100 g

20%

2.80 statt 3.50

Barbarie Entenbrust Import, per 100 g

Genossenschaft Migros Basel ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 31.5. BIS 6.6.2016, SOLANGE VORRAT

25%

1.40 statt 1.90

Batavia «Aus der Region.» pro Stück

25%

2.10 statt 2.90

Artischocken Frankreich, pro Stück


Hit

4.90

Migros-Bio Pfirsiche flach Spanien, Schale, 500 g

25%

2.70 statt 3.60

Äpfel Gala, süsslich Schweiz, per kg

25%

10.40 statt 13.90

Fairtrade Minirosen Trio Bund à 20 Stück

33%

2.50 statt 3.80

Cherrytomaten am Zweig Schweiz/Italien/Niederlande, Schale, 500 g

40%

2.40 statt 4.20

Melonen Charentais Spanien, pro Stück

20%

Anna’s Best Gnocchi im Duo-Pack oder Fettuccine im 3er-Pack z.B. Fettuccine, 3 x 250 g, 6.– statt 7.50

20%

Anna’s Best Asia im Duo-Pack z.B. Spring Rolls, 2 x 210 g, 6.80 statt 8.60


Sparen leicht gemac 20%

Sortimentsaktion Alle Passion Joghurt z.B. Stracciatella, 180 g, –.70 statt –.90

20%

20%

Sortimentsaktion

1.20 statt 1.50

Alle Erdbeerpatisserie z.B. Erdbeerbecher, 95 g, 2.30 statt 2.90

Asiago per 100 g

Hit

3.90

Berliner im 6er-Pack 6 x 70 g

20%

6.60 statt 8.25

Mini Babybel Netzli, 18 x 22 g

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 31.5. BIS 6.6.2016, SOLANGE VORRAT

20%

5.25 statt 6.60

Grana Padano gerieben 3 x 120 g


ht. 50%

M-Classic Pommes Chips im XL-Beutel Paprika oder Nature, z.B. Paprika, 400 g, 3.– statt 6.–, gültig bis 20.6.2016

20%

Sortimentsaktion Alle Sarasay Getränke z.B. Florida Orange, 1 Liter, 2.35 statt 2.95

20%

Sortimentsaktion Gesamtes Thai Kitchen Sortiment z.B. Red Curry Paste, 225 g, 3.60 statt 4.50

20%

M-Classic Hülsenfrüchte im 3er-Pack Red Kidney Beans, Kichererbsen oder Borlotti Bohnen, z.B. Kichererbsen, 3 x 250 g, 2.60 statt 3.30

20%

Thomy-Mayonnaise, -Thomynaise oder -Senf mild im Duo-Pack z.B. Mayonnaise à la française, 2 x 265 g, 4.– statt 5.–

ab 2 Stück

30%

Sortimentsaktion Alle Anna’s Best Frischsäfte 75 cl oder 2 Liter ab 2 Stück, 30% günstiger

50%

Jarimba Süssgetränke im 6er-Pack, 6 x 1.5 Liter Himbo, Zitrone Holunderblüte oder Orange Mango, z.B. Himbo, 4.95 statt 9.90


3 für 2

3.30 statt 4.95

Lilibiggs Maiswaffeln im 3er-Pack 3 x 130 g

33%

Exquisito Bohnen oder gemahlen im 3er-Pack, UTZ z.B. Bohnen, 3 x 500 g, 13.80 statt 20.70

20%

Alle Glace Portionenbecher z.B. Ice Coffee, 165 ml, 1.40 statt 1.80

20%

Sortimentsaktion Alle Midor Biscuits im Beutel (ohne Tradition), z.B. Choco-Schümli, 175 g, 1.80 statt 2.30

50%

6.20 statt 12.40

M-Classic Cornets assortiert im 16er-Pack 16 x 130 ml

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 31.5. BIS 6.6.2016, SOLANGE VORRAT

25%

3er-Pack-Aktion Walkers Biscuits im 3er-Pack Highlanders, Chocolate Chip oder Chocolate Chunk, z.B. Highlanders, 3 x 200 g, 9.95 statt 13.50

ab 2 Stück

20%

Sortimentsaktion Alle Frey Suprême-Tafeln, -Kugeln oder -Friletti, UTZ ab 2 Stück, 20% günstiger, gültig bis 13.6.2016


30%

Soft Toilettenpapier in Sonderpackungen, FSC z.B. Deluxe, 24 Rollen, 13.– statt 18.60, gültig bis 13.6.2016

3.–

günstiger

16.80 statt 19.80

Alle Delizio Kapseln, 48 Stück, UTZ z.B. Lungo Crema

ab 2 Packungen

20%

Sortimentsaktion Gesamtes Vital Balance TrockenfutterSortiment ab 2 Packungen, 20% günstiger

50%

Sortimentsaktion Alle Cucina & Tavola Trinkglas-Serien z.B. Classico Rosso, 3 x 32 cl, 4.90 statt 9.80, gültig bis 13.6.2016

15%

3er-Pack-Aktion Handy Abwaschmittel im 3er-Pack z.B. Classic, 3 x 750 ml, 4.55 statt 5.40, gültig bis 13.6.2016

3 für 2

Hygo WC im 3er-Pack z.B. Maximum Power Gel, 3 x 750 ml, 7.80 statt 11.70, gültig bis 13.6.2016

50%

11.85 statt 23.70

Papeteria Kopierpapier im 3er-Pack, FSC weiss, 80 g/m2, 3 x 500 Blatt, gültig bis 13.6.2016


20%

Sortimentsaktion Gesamtes M-Plast Sortiment z.B. Sensitive Pflaster, Packung, 10 Stück, 2.15 statt 2.70

20%

22.40 statt 28.–

Sun Look-Milk SF 50 oder -Light & Invisible SF 30 im Duo-Pack z.B. Milk SF 50, 2 x 200 ml, gültig bis 11.7.2016

60.–

günstiger

89.– statt 149.–

Canon IXUS 177 Kompaktkamera Set mit 8-GB-Speicherkarte und Tasche, 20 Megapixel, 8 x optischer Zoom, 6,8-cm-LC-Display, HDVideofunktion

33%

Fanjo- oder I am-Duschen im Duo- sowie 3er-Pack z.B. I am Dusche Milk & Honey im 3er-Pack, 3 x 250 ml, 3.90 statt 5.85

40%

14.90 statt 24.90

Rohner Herren-Socken Platin Bambus erhältlich in Anthrazit oder Schwarz und in diversen Grössen, z.B. schwarz, Gr. 43–44, 1 Paar

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 31.5. BIS 13.6.2016, SOLANGE VORRAT

Hit

12.90

Baby-Shirt im 3er-Set erhältlich in diversen Farben und in den Grössen 68–98, z.B. laguna, Gr. 68

40%

Sortimentsaktion Gesamtes Herren-Tagwäsche-Sortiment z.B. Boxer im Duo-Pack, braun, Gr. M, pro Stück, 10.65 statt 17.80, gültig bis 6.6.2016


Near-/Non-Food

Weitere Angebote. Früchte und Gemüse

Neuheiten

Blumen und Pflanzen

Vanish in Sonderpackungen, z.B. Oxi Action Pink, 1.5 kg, 14.20 statt 21.30 30% Herren-Top oder Damen-Radlerhose im 2er-Set, erhältlich in diversen Farben und Grössen, z.B. HerrenTop marine/hellgrau, Gr. M, 14.80 Hit **

Migros-Bio Gartensalat, Schweiz, Beutel, 100 g, 2.60 statt 3.50 25%

Fisch, Fleisch und Geflügel

Topfrosen grossblumig, im 12-cm-Topf, z.B. orange, pro Pflanze, 7.10 statt 8.90 20%

Calgon in Sonderpackungen, z.B. Gel im Duo-Pack, 2 x 750 ml, 14.90 statt 19.– 20%

Bromelien im Glas, erhältlich in diversen Farben, z.B. pink, pro Pflanze, 19.90 Hit

Garnier-Gesichts-, -Hand- oder -Körperpflege sowie -Deo im DuoPack, z.B. Pure Active 3 in 1, 2 x 150 ml, 12.95 statt 16.20 20% **

Pfingstrosen, Bund, 5 Stück, z.B. rosa, pro Bund, 11.90 statt 13.90 2.– günstiger Optigal Pouletbrust, 4 Stück, Schweiz, per 100 g, 1.95 statt 3.30 40% Gültig vom 2.6. bis 4.6.2016 Lachsfilet Zitrone/Koriander, Zucht aus Norwegen, 420 g, 11.70 statt 15.60 25% Trutengeschnetzeltes, Schweiz, per 100 g, 2.60 statt 3.30 20%

Brot und Milchprodukte Scharfer Maxx, per 100 g, 1.70 statt 2.15 20% Reibkäse Emmentaler/Gruyère, 120 g, 1.95 statt 2.45 20% Alle Grosis Cake, z.B. Schoggi-Cake, 420 g, 4.– statt 5.– 20% TerraSuisse St. Galler Brot, 500 g, 1.60 statt 2.– 20%

Gesamtes Essence Ultîme- oder Gliss Kur-Haarpflege-Sortiment (ohne Minis, Gliss Kur SoforthilfeIntensivkur und Mehrfachpackungen), ab 2 Stück, 20% günstiger **

20x PUNKTE

Anna’s Best Frische Menüs in der Holzschale, z.B. Gnocchi al basilico, 400 g, 7.80 Neu ** Diverse Le petit Marseillais-Seifen, -Duschen und -Bodylotion, z.B. Seife Orangenblüten, 300 ml, 4.40 Neu **

Weitere Lebensmittel Frey Schokoladenkugeln MilchExtra mit Fussball-Sujet, UTZ, 1 kg, 12.40 statt 24.80 50% Frey Schokoladenriegel im 18er-Pack, UTZ, erhältlich in diversen Sorten, z.B. Milch Extra, 18 x 35 g, 10.– statt 14.40 30% Gesamtes Deliziosa- oder Casa Giuliana-Sortiment, tiefgekühlt, z.B. Casa Giuliana Mini-Pizze Prosciutto, 9 Stück, 270 g, 3.35 statt 4.80 30% Stimorol im Duo-Pack, 2 x 7 Stück oder Trident im Duo-Pack, 2 x 2 Stück, z.B. Stimorol Spearmint, 2 x 7 Stück, 6.70 statt 9.60 30% Alle Kefen, Bohnen oder Erbsen, tiefgekühlt, z.B. Farmer’s Best Bohnen fein, 750 g, 2.85 statt 3.60 20% Toffifee, 500 g, 7.40 statt 8.40 10%

Sommerer Produkt d Woche. r Tea nur fü e Ic lt u K U n s er -Literuch als 5 .* a it e Z e z k ur lich ng erhält Verpacku

20%

auf alle ren Frottier wa .2016 30.5.– 6.6

micasa.ch

Frottierwäsche NEVA

100% Bio-Baumwolle, diverse Farben und Grössen, z. B. Handtuch, petrol, 50 x 100 cm

9.50 statt 11.90

Gültig vom 30.5. bis 6.6.2016 auf Frottierwaren. Erhältlich in allen Migros und Micasa Filialen. Der Preisvorteil gilt nur bei Neuaufträgen.

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. **Gültig bis 13.6. Genossenschaft Migros Basel ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 31.5. BIS 6.6.2016, SOLANGE VORRAT


Neu in Ihrer Migros.

Ideal fĂźr den Sommer. Annaâ&#x20AC;&#x2122;s Best Gazpacho andaluz oder verde z.B. verde, 75 cl, 4.90

Augentropfen in Portionenform.

Laktosefreier Snack. aha! Farmer Getreideriegel Migros-Bio Junior Erdbeere, Migros-Bio Junior Aprikose-Apfel oder Crunchy Natural, z.B. Crunchy Natural, 204 g, 4.40 Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 31.5. BIS 13.6.2016, SOLANGE VORRAT

5.90

Actilens Refresh Solution Ampullen Packung, 30 Ampullen


MIGROS-WELT | MM22, 30.5.2016 | 67

Wissenswertes

Hintergrund

Rund um den Sirup

Mehr Rezepte unter www.saison.ch

Einfacher Zuckersirup

Für einen einfachen Zuckersirup kocht man weissen Haushalts­ zucker und Wasser im Verhältnis 1:1 auf, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Wichtig: Die Flüssig­ keit darf nicht durchs Caramelisieren des Zuckers braun werden.

Wer seinen Lieblingssirup oder eine Limonade aufpeppen möchte, kann mit vielen Aromen experimentieren. Kräuter und Früchte im Glas oder in der Karaffe sind auch optisch ein Genuss.

Zitrone harmoniert mit fast allen Beerenfrüchten, Stein­ und Kernobst. Auch mediterrane Kräuter wie Thymian und Rosmarin profitieren von der feinen Säure der Frucht. Verwendet werden die unbehandelte Schale und der Fruchtsaft.

Haltbarkeit

Selbst gemachter Frucht­ oder Kräuter­ sirup ist rund einen Monat gekühlt haltbar. Wer den Sirup länger aufbewahren möchte, kann den Zuckeranteil bis zum Verhältnis 2:1 erhöhen. Der Zucker funktioniert dabei als Konservierungsmittel. Beim späteren Ver­ dünnen benötigt man entsprechend weniger Sirup oder erhält ein süsseres Getränk. Wer sich für die kalte Jahreszeit einen Vorrat anlegen möchte, sollte für die Konservierung Zitronensäure nach Packungsanleitung verwenden.

Aromawerkstatt

Limette

Limetten sind in der mexikani­ schen, peruanischen und asiatischen Küche zu Hause. Ihr Saft zeichnet sich durch mehr Säure aus als derjenige von Zitronen. Das Aroma der Limette harmoniert mit Ingwer, Zitronengras und Pfefferminze.

Zitronengras

Die asiatische Gewürzpflanze harmoniert besonders gut mit anderen asiatischen Aromen wie Ingwer und Limette. Zitronengras kann man frisch oder getrocknet verwenden. Es eignet sich für heisse und kalte Getränke.

Eiswürfel

Einfache Eiswürfel waren gestern: Heute friert man das Wasser mit Blüten, Kräutern und Früchten ein. So verwäs­ sern Eiswürfel in Drinks weniger und geben ausserdem ein dezentes zusätzliches Aroma an das Getränk ab.

Thymian

Das mediterrane Kraut ist nicht nur in der Mittelmeerküche daheim, es aromatisiert auch süsse Getränke. Thymian geht mit Holunderblüten eine überraschende Allianz ein, passt aber auch zu Zitrone, Rosmarin, Himbeeren und Aprikosen.

Ingwer

Fast schon eine Binsenweisheit: Obwohl die Schärfe von Ingwer einheizt, erfrischt die asiatische Wurzel im Sommer hervorra­ gend. Ingwer passt besonders gut zu Pfefferminze, Zitronen, Limetten und Zitronengras.

Rosmarin

Ähnlich wie Thymian passt Rosmarin zu vielen Aromen der Mittelmeerküche. Aber auch kühle Sommerdrinks mit Melone, Zitrone oder Brombeeren profitieren von ihm. Zum Aromatisieren sollte man nur das frische Kraut verwenden.

Pfefferminze

Dass ein Pfefferminztee er­ frischt, weiss jeder. Doch das wuchsfreudige Kraut passt auch zu säurebetonten Früchten wie Limetten und Zitronen. Selbst ein Apfel erhält mit Minze einen Hauch Exotik.

Basilikum

Nicht nur im Pesto Genovese oder im Caprese­Salat verströmt Basilikum seinen betörenden Duft. Das schnell welkende Kraut harmoniert gut mit Zitronen, Erdbeeren, Limetten , Heidel­ und Brombeeren.

Für Heisses und Kaltes

Bilder: Getty Images

Die meisten Sirupkrea­ tionen sind perfekt für erfrischende Sommer­ getränke. Mit den aromatischen Konzen­ traten lassen sich aber auch Heissgetränke aufpeppen: Mit einem Vanillesirup macht man daheim Kaffee wie im Coffeeshop, mit einem Gewürzsirup aus Vanille, Zimt, Kardamom und Ingwer lassen sich exotische Getränke wie Chai Latte zubereiten. In Zusammenarbeit mit www.saison.ch


68 | MM22, 30.5.2016 | MIGROS-WELT

M-Classic

So schmeckt der Proviant Kein Ausflug ohne Verpflegung aus dem Rucksack! Dafür bieten sich Weggli, Sandwichbrote und Silserbrötli von M-Classic an. Kinder mögen sie am liebsten belegt mit Salami, Käse, Aufschnitt, Schinken oder Fleischkäse. Je nach Vorliebe gibt es noch Essiggurken, Radieschen oder ein Ei dazu. Diese Kleinbrote von M-Classic werden mit hochwertigem TerraSuisse-Mehl aus Schweizer Getreideanbau gebacken und lassen sich gut ein bis zwei Tage lagern.

Die M-Industrie stellt viele Migros-Produkte her. Dazu gehören auch die Brotwaren von M-Classic.

M-Classic TerraSuisse Sandwiches, 4 Stück, 260 g Fr. 2.–

M-Classic TerraSuisse Silser Brötli, 6 Stück, 300 g Fr. 3.40

M-Classic TerraSuisse Butterweggli, 5 Stück, 325 g Fr. 2.80

Bild: Christine Benz; Styling: Vera Guala

Im klassischen Proviant für eine Schulreise oder Wanderung dürfen belegte Brötchen nicht fehlen.


MIGROS-WELT | MM22, 30.5.2016 | 69

Aus der Region. Für die Region.

Würzige Chips aus Zürich MigrosGenossenschaft Zürich

Anbaugebiet Die Tortilla-Chips werden aus Linthmais, einer alten heimischen Maissorte hergestellt. Er gedeiht in der Linthebene und im Zürcher Oberland, wo er seit Beginn des 18. Jahrhunderts angebaut wurde, dann aber nach dem Zweiten Weltkrieg in Vergessenheit geriet. Sein Comeback verdankt der Linthmais dem Tuggener Landwirt Christian Bruhin, der dessen Qualitäten wiederentdeckte und mit der Jahrtausendwende den Anbau fortsetzte.

Gutes aus der eigenen Region ist besonders beliebt, denn wer möchte nicht geniessen, was wie die Heimat mundet? Das Label «Aus der Region. Für die Region.» steht schon seit 1999 für Produkte, die in der Migros-Region, in der sie erhältlich sind, auch hergestellt werden. Ein Beispiel dafür sind die Zürcher Tortilla-Chips. Lesen Sie, woher die Zutaten dafür stammen und welche Vorgaben für die Zertifizierung erfüllt werden müssen.

1

Kontrollen Wer sein Produkt für das Label «Aus der Region. Für die Region.» herstellen möchte, muss es von der unabhängigen Zertifizierungsstelle Procert prüfen lassen. Alle Verarbeitungsschritte und die Herkunft aller Zutaten werden nicht nur ein Mal, sondern wiederholt und regelmässig kontrolliert.

4

Wettbewerb

Hätten Sie gewusst, … dass in den Filialen der Genossenschaft Migros Zürich rund 300 Produkte mit dem Label «Aus der Region. Für die Region.» angeboten werden? Machen Sie mit beim

2

Illustrationen: Flavia Travaglini

Zutaten in geringer Menge

Die Tortilla-Chips werden in Rapsöl frittiert und anschliessend gesalzen. Da der Anteil an Rapsöl und Salz in den fertigen Chips gering ist, dürfen beide Zutaten auch nicht regionaler Herkunft sein, müssen aber aus der Schweiz stammen. Bei der Hauptzutat, dem Mais, sind keine Kompromisse zulässig.

Tortilla Chips Vollkorn, 180 g Fr. 3.90 Regional erhältlich

3

Wertschöpfung Zu zwei Dritteln muss die Wertschöpfung in der Region stattfinden, also nicht nur der Anbau. Die Chips werden in Wädenswil am Zürichsee hergestellt. Somit gibt es grünes Licht für das Label.

grossen Wissensquiz durch die Regionen und gewinnen Sie attraktive Preise im Gesamtwert von 10 000 Franken. Teilnahme auf www.ausderregion.ch

Dank jahrzehntelangem Engagement finden Sie heute rund 8000 Produkte regionaler Produzenten in Ihrer Migros.


Aktion Gewinne mit Toffifee einen Toyota Verso!

10%

Jetzt teilnehmen unter www.storck-win.ch

77.40 40 statt 8.40

Toffifee 4x125g (500g)

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

ANGEBOT GILT NUR VOM 31.05. BIS 06.06.2016, SOLANGE VORRAT

Toffifee gibts in Ihrer Migros


MIGROS-WELT | MM22, 30.5.2016 | 71

Cucina & Tavola

Kochprofis

Für Suppen und Pasta Die Gastro-Kochtöpfe aus Edelstahl gibt es in verschiedenen Grössen und Formen. Sie sind auch für Induktionsherde geeignet. Kochtopf Gastro, 24 cm/6,5 l* Fr. 29.50 statt 59.–

Für Lasagne und Gratins

Die Aluminium-Lasagniere ist einfach in der Handhabung und dank der Antihaftbeschichtung leicht zu reinigen, auch in der Spülmaschine. Lasagniere Prima* Fr. 12.45 statt 24.90

50 % Rabatt auf Kochgeschirr von Cucina & Tavola, Serien Prima und Gastro bis 6.6.

Bilder: Daniel Aeschlimann; Styling und Food: Irene de Giacomo

Für Gemüse und Co. Die teflonbeschichtete, robuste Bratpfanne aus Edelstahl empfiehlt sich für die Zubereitung von zartem Fisch, knackigem Gemüse oder Eierspeisen. Bratpfanne Gastro, induktionsfähig, 28 cm* Fr. 19.90 statt 39.80

Für Steaks und Co. Die auf Keramik basierende Antihaftbeschichtung ist ideal zum scharfen Anbraten von Fleisch. Bratpfanne flach Gastro, induktionsfähig, 24 cm* Fr. 17.40 statt 34.80 * in grösseren Filialen


72 | MM22, 30.5.2016 | MIGROS-WELT

Ellen Amber

Bademode, die allen steht

Neue Badekleider wecken die Vorfreude auf den Sommer.

Je nach Figurtyp kann ein passender Ein- oder Zweiteiler gekonnt die eigenen Vorzüge unterstreichen. Dafür bietet die Migros «Mix and Match»-Bikinis von Ellen Amber an. So können passend zur Körperform verschiedene Konfektionsgrössen für Oberund Unterteil miteinander kombiniert werden. Auch Frauen mit grösserer Oberweite werden fündig, denn viele kombinierbaren Oberteile gibt es jetzt auch in Körbchengrösse C und D. Neben Bikinis bietet die Migros zudem eine grosse Anzahl an Badeanzügen und Tankinis an. So findet jede Frau die passende Bekleidung für die Badeferien oder sonnige Tage auf dem Balkon.

Tankini Oberteil, Gr. 38–48* Fr. 24.80 Slip gerafft, Gr. 36–48* Fr.14.80

Figurschmeichler: Tankinis bestehen aus einem Slip und einem längeren Oberteil, das kleine Bauchpolster geschickt tarnt.

Bilder: Mirjam Kluka; Styling: Mirjam Käser

Strandhut* Fr. 19.80


MIGROS-WELT | MM22, 30.5.2016 | 73

Bademoden

Kauf- und Pflegekriterien Material

Badeanzug, Farbe Smaragd, Gr. 38–48 Fr. 39.80

Bikini Set Gr. 36–42 mit B-Cup* Gr. 36–44 mit C-Cup Fr. 29.80

Strandtasche, weiss mit Stern* Fr. 24.90

* in grösseren Filialen

Vor dem Kauf eines Badekleids stellt sich die Frage: zum Sonnen oder zum Baden? Badebekleidung mit einem hohen Baumwollanteil trocknet langsamer und eignet sich nicht besonders gut fürs Wasser, sondern ist eher für das Sonnenbad geeignet. Wer sie dagegen im Meer oder im Pool tragen möchte, sollte darauf achten, dass das Material aus einem Polyamid-Elastan-Mix besteht. Dabei gilt: Je höher der Elastananteil ist, desto höher ist die Dehnbarkeit. Das Polyamid sorgt für die Reissfestigkeit. Farbe

Bikini, Badeanzug und Tankini in hellen und gelbstichigen Farben wie Gelb, Orange oder Gold sehen vor allem bei Frauen mit dunklerem Hautton gut aus. Bei blasser Haut sind dunkle Farben von Vorteil. Fülligeren Frauen ist zu empfehlen, auf bunte Muster zu verzichten, weil diese optisch auftragen. Pflege

Schlankmacher: Wer ein paar Kilos wegmogeln möchte, wählt einfarbige Badeanzüge mit Raffungen.

Unifarbene Bikinis strecken die Silhouette. Die Farbe Orange wirkt besonders gut bei gebräunter Haut.

Chlor, Salzwasser und Sonnencreme setzen den Elastanfasern zu. Deshalb sollten Badesachen nach jedem Tragen mit Feinwaschmittel per Hand gewaschen und anschliessend gründlich mit Wasser ausgespült werden. Ab und zu gehören Bikini und Co. in die Waschmaschine. Am besten im Wäschesäckchen im Schonwaschgang.


74 | MM22, 30.5.2016 | MIGROS-WELT

Besonders cremig mit einer honigsüssen Note: Yogos mit Honig, 180 g Fr. –.95

Mediterranes Flair daheim

Dem Süden so nah

Ideale Begleitung für Pasta in allen Variationen: Salsa all’italiana Napoli, 250 ml Fr. 1.60

Dass allein schon der Gedanke an Ferien am Mittelmeer für tiefe Entspannung sorgt, dafür gibt es keine Garantie. Wer aber daheim ein Ambiente schafft, das er in den Ferien in Ligurien, Andalusien oder auf Kreta geniesst, ist auf dem besten Weg dahin. Gönnen Sie sich also eine Siesta auf dem Balkon oder im Garten, umgeben von duftenden Kräutern in farbenfrohen Töpfen. Und teilen Sie südländisches Lebensgefühl mit der Familie, mit Freunden und Bekannten, indem Sie gemeinsam typisch mediterrane Köstlichkeiten geniessen.

Dient der Dekoration und Bequemlichkeit: Zierkissen Isabel, 45 × 45 cm Fr. 19.80 Im Micasa

Bild: Getty Images

In der mediterranen Küche unverzichtbar: Alexis griechisches Olivenöl, 750 ml, Fr. 9.50


MIGROS-WELT | MM22, 30.5.2016 | 75

Die Feuerschale, die auch als Grill dient, passt garantiert ins mediterrane Ambiente: Feuerkugelgrill aus Stahl in Rostoptik, Grillringe aus reinem Edelstahl, rostfrei, Ø 100 cm, H 53 cm Fr. 1999.–

Schnell zubereitet und schmackhaft wie bei Nonna: Focaccia mit Kräutern, 240 g Fr. 3.– In grösseren Filialen

Im Do it + Garden (auf Bestellung) sowie auf www.doitgarden.ch erhältlich

Wenn der Tisch zu wenig Platz bietet, aber dennoch alles griffbereit sein soll: Servierwagen Durban, Akazienholz FSC, gestrichen und geölt, (L/B/H) 86 × 50 × 85 cm Fr. 189.– Im Do it + Garden

Aroma des Südens, das auch in nördlichen Breiten in jeder Kräutersammlung seinen Stammplatz hat: Bio Rosmarin, H 17 cm Fr. 4.90 Im Do it + Garden

Schafft behagliche Atmosphäre im Open-Air-Wohnzimmer: Lounge-Armlehnsessel San Remo, Kunststoffgeflecht halbrund, wetterfest, inkl. Kissen, (L/B/H) 85 × 95 × 69 cm Fr. 449.– Im Do it + Garden

Trendige Hülle für Blumen und Kräuter: Keramiktopf Umbria mit Untersetzer Ø 33 cm, sandgrau Fr. 24.90 Im Do it + Garden


© Max Topchii - Fotolia

Normandie - Bretagne - Paris Diese Regionen Frankreichs werden Sie beeindrucken: Die Normandie - das Land des Calvados - mit den vielen Obstgärten, den weiten, grünen Weiden und den traumhaften Küstenlandschaften. Diese Gegend beherbergt auch viele historisch bedeutende Sehenswürdigkeiten. Der Mont-St-Michel, diese eindrückliche Felseninsel mit dem Spiel der Gezeiten. Und die Bretagne mit ihren verschlafenen Fischerdörfern, den einsamen Heide- und Moorgebieten - eine Landschaft voller Legenden. 1. Tag, Schweiz - Orléans: Fahrt vom Einsteigeort nach Orléans, der schönen Stadt an der Loire. Halbpension. 2. Tag, Chartres - Fougères - MontSt-Michel: In Chartres haben Sie die Möglichkeit, die berühmte Kathedrale, die als Meisterwerk der Architektur gilt, zu besichtigen. Via Le Mans gelangen Sie nach Fougères, welches als einstige Festungsstadt eine gewaltige Burg mit 13 Türmen besitzt. Weiterfahrt bis Mont-St-Michel. Halbpension. 3. Tag, Mont-St-Michel - Ausflug St. Malo: Am Vormittag besichtigen Sie den Mont-St-Michel. Dieser berühmte Klosterberg befindet sich auf einem riesigen

Sie nach Mont-St-Michel zurück. Halbpension. 5. Tag, Invasionsküste - Trouville: Fahrt entlang der «Côte du Calvados», der Küste, welche bei der Invasion der Alliierten im Jahre 1944 die grösste Rolle gespielt hatte. Der unendlich grosse Soldatenfriedhof in St-Laurent ist ein Zeugnis der neueren Geschichte. In Arromanches besichtigen Sie das berühmte «Musée du débarquement». Danach gelangen Sie nach Trouville mit seinem gut erhaltenen Hafenviertel. Frühstück. 6. Tag, Paris - Le Coudray Montceaux: Via Honfleur erreichen Sie die «Pont de Normandie», eine der längsten Spanndrahtbrücken der Welt. Danach gelangen Sie in die französische Hauptstadt Paris. Auf einer geführten Stadtrundfahrt lernen Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten dieser pulsierenden Metropole kennen. Am Abend beziehen Sie Ihr Hotel in Le Coudray Montceaux, einige Kilometer südlich von Paris. Halbpension. 7. Tag, Le Coudray Montceaux Rückkehr: Heimreise in die Schweiz zu den Einsteigeorten. <wm>10CAsNsjY0MDQx0TUxMDA3NQIAKS3cNQ8AAAA=</wm>

REISEDATEN - 7 TAGE 1. 21. - 27. August 2. 28. Aug. - 03. Sept. 3. 04. - 10. September 4. 11. - 17. September PREIS PRO PERSON Doppelzimmer Einzelzimmer Annullationskosten-/ SOS-Versicherung Reduktion Reisen 1, 3

CHF

26.-

CHF

-105.-

Option Doppelsitz zur Alleinbenützung

CHF

140.-

CHF 1'145.CHF 1'380.-

LEISTUNGEN ● Reise in luxuriösem 5-Sterne-Car ● 6 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet ● 5 Abendessen ● Stadtrundfahrt/-gang in Paris ● Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm ● -Leistungen (Reisen 2 und 4) HOTELS Sehr gute Hotels in Orléans, Mont-St-Michel, Trouville, Le Coudray Montceaux

<wm>10CFXKoQ7DMAwA0S9ydHbtOJphVVYNTOUh1fD-H20rKzh0b98rGlfr9jy2VynqLg4ZVjG0KVbDrOFZhIWh_cFwpSvcvLinLjD_RgixmIzfFMtJz_Y531_H2cJUcgAAAA==</wm>

RESERVATIONEN: 032 391 0 222 Ernst Marti AG, 3283 Kallnach, marti@marti.ch

© stevanzz - Fotolia

© Punto Studio Foto - Fotolia

Granitfelsen im Wattenmeer vor der Atlantikküste. Lassen Sie das Naturschauspiel von Ebbe und Flut auf sich wirken. Anschliessend besuchen Sie die alte Korsarenstadt St. Malo. Auf einem individuellen Bummel entdecken Sie die Sehenswürdigkeiten dieser Hafenstadt. Vielleicht unternehmen Sie einen Spaziergang auf der hohen Ringmauer, welche die ganze Stadt umgibt. Geniessen Sie die herrliche Aussicht auf Küste und Meer. Halbpension. 4. Tag, Ausflug Dinan - Cap Fréhel Rance: Am Vormittag besuchen Sie das mittelalterliche Städtchen Dinan. Nutzen Sie die freie Zeit für einen Bummel durch die malerischen Altstadtgassen mit den Fachwerkhäusern, hübschen Plätzen und dem Glockenturm. Anschliessend fahren Sie weiter zum Cap Fréhel. Dieses bietet ein grossartiges Naturschauspiel: die hohen Klippen werden vom Meer tosend umspült. Über Rance mit dem Gezeitenkraftwerk fahren

Doppelsitz zur Alleinbenützung

Die Preise gelten bei Buchung über www.marti.ch und sind gültig bis zum 15.06.2016. Andere Buchungsstellen erheben in der Regel eine Auftragspauschale. Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertragsbedingungen der Ernst Marti AG.

EINSTEIGEORTE Zürich *, Basel, Kallnach*, Olten, Biel, Bern *Parkmöglichkeiten


MIGROS-WELT | MM22, 30.5.2016 | 77

M-Industrie

Neu mit Nuss Die Jowa verwendet in Zukunft Nüsse zur Herstellung von glutenfreien Produkten. Das bringt eine grössere Auswahl für Konsumenten und mehr Inspiration für Produkteentwicklerin Alexandra Burri. Text: Thomas Tobler Bild: Beat Schweizer

A

uf den Verpackungen der glutenfreien Brote ist derzeit ein spezieller Allergenhinweis zu Nüssen angebracht. Hinter der sachlichen Information steckt ein 18-monatiger Umstellungsprozess beim M-Industriebetrieb Jowa, der noch in Gang ist. Für die Herstellung von glutenfreien Brot- und Backwaren werden künftig Nüsse verwendet. Bisher waren diese Spezialprodukte nussfrei. Die Jowa wollte ihre glutenfreie Produktion zuerst lactosefrei starten, um so Erfahrungen zu sammeln. «Mit der Umstellung auf Nüsse entsprechen wir auch dem Wunsch unserer Konsumenten, die sich ein breiteres, glutenfreies Sortiment wünschen», sagt Alexandra Burri, Produkteentwicklerin bei der Jowa. «Nüsse haben einen breiten Geschmacksbereich. Frisch schmecken sie ganz anders als geröstet. Zudem sind sie vielseitig einsetzbar.» Die Nuss soll zur Sortimentserweiterung von glutenfreien Produkten verhelfen. Im Fokus stehen Backwaren wie Muffins oder Schokoladen- und Früchtebrötchen. «Die Arbeit mit Nüssen ist inspirierend. Durch ihre Verwendung eröffnen sich uns viele Möglichkeiten für Neuentwicklungen», erzählt Burri. Einmal Nüsse, immer Nüsse

Im vergangenen Oktober begann die Jowa damit, die Verpackungen der glutenfreien Produkte vorsorglich mit dem Hinweis auf Nüsse im Lebensmittel zu versehen. Die eigentliche Herstellung von nusshaltigen Produk-

Nüsse im Visier: Jowa-Produkteentwicklerin Alexandra Burri.

ten startet erst, wenn die letzten nussfreien Artikel die Produktionsstätte in Huttwil AG verlassen haben. «Sobald auf einer Produktionsanlage Nüsse verwendet werden, kann eine nussfreie Herstellung auf dieser Anlage selbst nach einer gründlichen Reinigung nicht mehr garantiert werden», sagt Burri. Die Umstellung bedeutet auch, dass Nussallergiker zukünftig auf die Back- und Brotwaren aus der

glutenfreien Produktion der Jowa verzichten müssen. Mittelfristig möchte Migros in anderen Sortimentsbereichen wieder aha!-Produkte für Nussallergiker anbieten können. Die ersten glutenfreien JowaProdukte mit Nüssen stehen Ende Jahr in den Migros-Regalen und werden zusätzlich mit einem Informationssticker versehen. MM


78 | MM22, 30.5.2016 | MIGROS-WELT

Zeitreise

Cooler Kasten

Doch auch die Migros-Kühlschränke sind den meisten Kunden noch zu teuer. In den Folgejahren kann die Detailhändlerin die Preise senken und zugleich das Format der Geräte vergrössern. Gemäss der MigrosZeitung «Brückenbauer» wird damit «ein grosser Wunsch der Schweizer Hausfrau Wirklichkeit». MM Weitere Informationen zur Geschichte der Migros: www.orangergarten.ch

Rückblende 1955: Die ersten Migros-Kühlschränke sind halb so teuer wie die Geräte im Fachhandel.

Anzeige

Matthias Sempach, Schwingerkönig 2013

einkauf AOP Surchoix einen Jahreres Gewinne älts kung Emmentaler t du jetz t zu jed Pac zu gewinnen.

WILLST AUCH DU ZU DEN BÖSEN GEHÖREN?

CHF 15 00 0.– In der Migros erh .–. reseinkauf im Wert von die Chance, einen Jah ros-Gutscheinen im Wert von je CH F 100 Mig 120 Oder einen von

Lade dein bösestes Gesicht auf emmentaler.ch/boese und fordere deine Freunde zum Duell heraus. Den drei Bestplatzierten winken CHF 1500.–, 1000.– und 500.– in bar. Teilnahmebedingungen auf www.emmentaler.ch/boese

Emmentaler AOP gibts in Ihrer Migros

Bild: Bildarchiv Migros Genossenschafts-Bund

So sieht 1955 Fortschritt aus: Mitarbeiter in weissen Labormänteln präsentieren in einer Migros-Filiale neuartige Küchengeräte. Dazu zählen auch zwei Kühlschränke mit verchromten Griffen und abgerundeten Ecken. Das Modell Nevada fasst 100 Liter und kostet 650 Franken; der etwas kleinere Kühlschrank Alpina ist für 395 Franken zu haben. Für vergleichbare Geräte muss damals im Fachhandel etwa das Doppelte bezahlt werden.


MIGROS-WELT | MM22, 30.5.2016 | 79

Frage der Woche

Auf der Etikette der Anna’s-Best-Fruchtsäfte steht, sie sollten nach dem Öffnen nicht länger als drei Tage aufbewahrt werden. Darf ich den Saft danach wirklich nicht mehr trinken? Bei Lebensmitteln in geöffneten Verpackungen ist es allgemein schwierig, exakte Haltbarkeitsfristen festzulegen. Wenn überhaupt eine Frist aufgedruckt wird, so ist diese aus Sicherheitsgründen bewusst kurz gehalten. Das gilt auch für Fruchtsäfte. Der richtige Umgang mit dem Saft hat einen Einfluss auf die Haltbarkeit: Wenn die Flasche nach dem Einschenken sofort wieder verschlossen und im Kühlschrank auf­ bewahrt wird, bleibt das Getränk oft länger haltbar. Verlassen Sie sich auf Ihre Sinne: Machen Sie eine Geruchs­ und Geschmacksprobe und achten Sie darauf, wie das Getränk aussieht. Eintrübungen, Bodensatz, Gärungsbläschen und Schimmel sind Zeichen für Verderb. Im Zweifelsfall sollten Sie das Produkt immer fortwerfen. MM

Anzeige

50% günstiger

50%

11.85 statt 23.70

Papeteria Kopierpapier im 3er-Pack, FSC weiss, 80 g/m2, 3 x 500 Blatt, gültig bis 13.6.2016

ANGEBOT GILT NUR VOM 31.5. BIS 13.6.2016, SOLANGE VORRAT

Haben Sie eine Frage?

Kontaktieren Sie uns! M-Infoline, der Kundendienst der Migros, erreichbar unter 0800 84 0848 oder www.migros.ch/ kundendienst

Telefonisch erreichbar Montag bis Freitag: 8.00–18.00 Uhr, Samstag: 8.30–16.30 Uhr. Anrufe auf die oben genannte Nummer sind gratis.


Sommerliches Spielvergnügen.

17.80

19.80

9.80

9.80

Hasbro Super Soaker Freezefire kann dank grosser Öffnung im Tank mit Eiswürfeln befüllt werden, pro Stück

Intex Schwimmset Schwimmmaske, Schnorchel und kleine Schwimmflossen, pro Set

Online bestellen unter: www.melectronics.ch/spielwaren Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. SOLANGE VORRAT

Intex Luftmatratze Deluxe mit zwei Luftkammern, grau, Grösse 188 x 89 cm, pro Stück

19.80

19.80

Pumpstation 2.0 Wasserbomben-Füllstation, inkl. 250 Wasserballone, pro Stück

Neopren-Schwimmbrett mit hochwertig bedrucktem Neoprenüberzug, stromlinienförmig, Grösse 45 x 30 x 4 cm, pro Stück

14.80

Bestway Clownfisch-Reiter ab 3 Jahren geeignet, Grösse 158 x 94 cm (unaufgeblasen), robuste Handgriffe, pro Stück

Intex Pilz-Babypool ab 1 Jahr geeignet, Wasserkapazität 45 Liter, Grösse 102 x 89 cm, pro Stück


MIGROS-WELT | MM22, 30.5.2016 | 81

Christine Wiederkehr-Luther

«Schweizer haben hohe Sammelmoral»

Knapp 10 000 PET-Flaschen sammelt die Migros jedes Jahr – das ist Rekord. Warum das Unternehmen dagegen auf gemischte Kunststoffsammlungen verzichtet, erklärt Christine Wiederkehr-Luther, Leiterin der Abteilung Umwelt beim Migros-Genossenschafts-Bund. Text: Thomas Tobler

Bild: Christian Schnur

Christine Wiederkehr-Luther, in jeder Migros-Filiale finden Kunden eine sogenannte Recycling-Rücknahmestelle. Welche Abfallmengen kommen da in einem Jahr zusammen? Die Migros betreibt das grösste Rücknahme­ system für Leergebinde und ausgediente Produkte im Schweizer Detailhandel. Jähr­ lich werden so rund 16 000 Tonnen Abfälle in die Filialen zurückgebracht. Mehr als die Hälfte davon, nämlich 9600 Tonnen, sind PET­Getränkeflaschen. Damit sammelt die Migros mehr PET­Getränkeflaschen als jede andere Schweizer Detailhändlerin. Als Pionierin nimmt sie seit Ende 2013 auch alle Plastikflaschen aus dem Haushaltbereich sowie CDs und DVDs zurück. Was ist der Unterschied zwischen PET- und sonstigen Plastikflaschen? PET­Flaschen sind transparent und robust gegenüber Kohlensäure. Die meisten ande­ ren Flaschen bestehen aus Polyethylen, einem milchig trüben Kunststoff, der meist eingefärbt wird. Zum Beispiel bei Milch­, oder Waschmittelflaschen. Für die PET­ Getränkeflaschen existiert ein separater Einwurf, da der gut funktionierende PET­Flaschen­Kreislauf nicht gestört wer­ den darf: Aus alten PET-Getränkeflaschen werden wieder neue hergestellt. In die Plastikflaschensammlung hingegen gehören alle anderen leeren und mit Deckel verschlossenen Kunststoffflaschen aus dem Haushaltsbereich. Weshalb wurde diese Plastikflaschensammlung eingeführt? Basis dafür legten ein erfolgreiches Pilot­ projekt in der Genossenschaft Migros Luzern sowie eine breit angelegte Studie zur Zukunft der Separatsammlungen in der Schweiz. Die neue Sammlung ist äusserst erfolgreich angelaufen, und in den ersten zwei Jahren konnte die gesammelte Menge verdoppelt werden. Im Jahr 2015 wurden total 2500 Tonnen gesammelt. Daraus wer­ den dank separater Sammlung neue Produk­ te wie Kabelummantelungen oder Kunst­ stoffrohre für die Bauindustrie hergestellt. Was genau sind Separatsammlungen? Sammlungen, bei denen mit Hilfe des Konsumenten Stoffe von Anfang an separat und sortenrein gesammelt werden, wie

Christine Wiederkehr-Luther, Leiterin Umwelt beim Migros-Genossenschafts-Bund, vor der Recycling-Wand mit den separaten Einwurflöchern für PET- und Plastikflaschen. PET­Getränkeflaschen oder Plastikflaschen. Dank der hohen Sammelmoral der Schwei­ zer Bevölkerung wird so ein tiefer Fremd­ stoffanteil erreicht. Das ist die Grundvoraus­ setzung, um aus den gesammelten Stoffen wieder neue Produkte herzustellen.

gering: Lediglich vier Prozent liessen sich mit der Einführung neuer Sammlungen zu­ sätzlich recyceln. Der Rest muss verbrannt werden. Für wenig Potenzial würden so die Vorteile der etablierten Separatsammlungen aufgegeben.

Einzelne Kantone und Gemeinden haben gemischte Kunststoff-Sammelsäcke eingeführt. Also Sammlungen, in die alle Kunststoffabfälle ausser PET-Flaschen entsorgt werden können. Weshalb bietet die Migros diese Recyclingmöglichkeit nicht an? Mit der Absicht, die Umwelt verstärkt zu schonen, möchte man noch mehr recyceln. Gemischte Kunststoff­Sammelsäcke schei­ nen daher auf den ersten Blick sinnvoll. Der Nutzen ist aber in Wahrheit gering. Über 70 Prozent des Kunststoffs, der in Haushal­ ten anfällt, lässt sich stofflich nicht recyceln. Zu diesem Schluss kommt auch eine vom Bundesamt für Umwelt unterstützte Studie. Das Potenzial für zusätzliches Kunststoff­ recycling aus Gemischtsammlungen ist sehr

Kunststoffabfälle wie Joghurtbecher, Schalen und Tuben gehören also nicht in die Recycling-Wand der Migros? Genau. Wichtig ist, Kunststoffe nur sorten­ rein zu sammeln. Deshalb gibt es in allen Migros­Filialen separate Einwurflöcher für PET­ und Plastikflaschen. Gemischtsamm­ lungen für Kunststoffe können bei den Konsumenten für Verwirrung sorgen, was wo entsorgt werden kann. Die Migros be­ fürchtet, dass die etablierten Separatsamm­ lungen für PET­ und Plastikflaschen dadurch gefährdet werden und die Qualität stark leidet. Schade ist, wenn PET­ und Plastik­ flaschen in den Gemischtsammelsäcken lan­ den und so für den ökologisch sinnvollen Flaschenkreislauf verloren gehen. MM


Die Natur weiss was gut ist.

25%

5.10 statt 6.90

Migros-Bio Brombeeren Spanien, Schale, 250 g

6.50

Migros-Bio Himbeeren Spanien, Schale, 250 g

Genossenschaft Migros Basel ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 31.5. BIS 6.6.2016, SOLANGE VORRAT

5.90

Migros-Bio Heidelbeeren Spanien, Schale, 250 g


MIGROS-WELT | MM22, 30.5.2016 | 83

Ihre Region Neues aus der Genossenschaft Migros Basel

25% Rabatt

David Larible, auch Clown der Clowns genannt, kehrt mit dem Circus Knie nach Basel zurück.

auf PremierenTickets vom 10. Juni an allen M-Vorverkaufsstellen

Zirkus

Der Clown der Clowns Vom 10. bis 22. Juni verzaubert der Circus Knie das Basler Publikum getreu dem diesjährigen Motto «Smile» mit viel Artistik, Tiernummern und einem altbekannten Zirkusclown. Text: Moritz Weisskopf

R

ote Nase, grosse Schuhe, karierte Kleider und ein verschmitztes Lachen: So stellt man sich den klassischen Zirkusclown vor – und so sieht David Larible auch aus. Nachdem der Italiener bereits 2014 für strahlende Gesichter sorgte, kehrt der weltbeste Clown mit dem Circus Knie und vielen neuen Nummern nach Basel zurück – passend zum diesjährigen Motto «Smile». Bereits als Achtjähriger war es sein Traum, die Menschen mit seinem Humor, seiner präzisen Mimik und seinen Gesten zum

Lachen zu bringen. Genau wie es einst sein Grossvater und sein Vorbild Charlie Chaplin getan haben. Doch sein Vater bestand darauf, dass er erst das artistische Grundhandwerk erlernte. Die Kunst des Clowns sei dem Karrierehöhepunkt vorbehalten. Ein guter Akrobat, Jongleur und Musiker soll er sein, vor allem aber muss er sein Publikum unterhalten können, bevor er ein guter Clown werden kann. In seiner Karriere erreichte David Larible aber weit mehr als das, so wurde er unter anderem mit dem Goldenen Clown, dem

Bild: Nicole Boekhaus

Oscar der Zirkuswelt, ausgezeichnet. Mit seiner charakterund ausdrucksstarken Mimik wird er vom 10. bis 22. Juni wieder Gross und Klein ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Doch nicht nur die Lachmuskeln werden dieses Jahr strapaziert. Auch Augen und Mund werden offen stehen, wenn die China National Acrobatic Troupe atemberaubende Handstandakrobatik zum Besten gibt, das ukrainische Duo Shcherbak Popov mit seiner halsbrecherischen Parterre-Akrobatik für Staunen sorgt, oder wenn die schnellen

Diabolos des Duos TwinSpin einen schwindlig werden lassen. Auch die faszinierenden Tiernummern der Familie Knie und die Akrobatik und Jonglage zu Pferd der Fratelli Errani mit den Brüdern Charles und Alexandre Gruss sorgen dieses Jahr wieder für fesselnde und mitreissende Momente. MM Infos: www.knie.ch


84 | MM22, 30.5.2016 | MIGROS-WELT

Gartenrosen machen sich sowohl optisch wie auch aromatisch gut neben Lavendel.

Beliebte Beetpartner Die Rosen und Lavendel ÂŤAus der Region.Âť der Migros Basel verleihen jedem Garten oder Balkon einen mediterranen Hauch. Text: Moritz Weisskopf

Bilder: Moritz Weisskopf/Kotkoa, stockpicks - Fotolia.com

Aus der Region


MIGROS-WELT | MM22, 30.5.2016 | 85

Mehr Wissen

Der Lavendel mag es trocken und sollte nicht zu oft gegossen werden.

E

s ist die klassische Kombina­ tion für Beet oder Balkon: Gar­ tenrosen und Lavendel. Die beiden sind als Paar ein High­ light für Augen und Nase: Der Laven­ del ergänzt die breitgefächerte Farb­ palette der Rosen durch satte Blau­ töne und die Kombination der Düfte ist ein olfaktorischer Hochgenuss. Doch eigentlich haben sie ganz unterschiedliche Ansprüche: So mögen Rosen einen humusreichen, schweren Boden, der über gute Wasserspeicherfähigkeiten verfügt. Lavendel, der sich mediterrane Verhältnisse gewohnt ist, mag es hingegen viel sonniger, trockener, lockerer und sandiger. Wieso kommt dieses ungleiche Paar trotzdem so gut miteinander aus? «Rosen sind Tiefwurzler. Ihre Wurzeln reichen oft meterweit in die

Erde. Lavendel gehört zu den Flach­ wurzlern, deren Wurzeln sich in den oberen Bodenschichten befinden. So konkurrieren die Pflanzen nicht miteinander», erklärt Roger Hauen­ stein, Verkaufsleiter der Baumschule Zulauf AG. «Die Bodenverhältnisse können in tieferen Schichten rosenkonform und in höheren Schichten perfekt für Lavendel sein.» Experte mit interessanten Tipps

Seit über 25 Jahren arbeitet Hauen­ stein in der Baumschule Zulauf im aargauischen Schinznach­Dorf und kennt jede einzelne Pflanze. Das ist höchst bemerkenswert bei einem so vielfältigen Sortiment von über 2500 Pflanzen, die verteilt auf rund 33 Hektaren gehegt und gepflegt werden. Neben einer Vielzahl verschiedener Beerensträucher, Reben, Laub­ und

BenediktinerMönche führten den Lavendel nördlich der Alpen ein.

Nadelgehölze sowie Stauden wachsen hier auch die Gartenrosen und der Lavendel des Labels «Aus der Region. Für die Region.», die in der Migros Basel erhältlich sind. Ende Mai, mitten in der Lavendel­ und Rosensaison, strahlen die Blüten der Pflanzen besonders stark und verbreiten einen angenehmen Duft. Damit das auch im Folgejahr noch so ist, hat Roger Hauenstein ein paar Tipps: «Die Gartenrosen sollte man zurückschneiden, kurz bevor der Frühling kommt. Auch den Lavendel muss man ordentlich stutzen – aller­ dings schon Ende September, sobald er verblüht ist. Nur so bildet sich im Frühling ein kompaktes Kissen, wie man es von den Provence­Postkarten kennt.» Und wer will nicht im Som­ mer ein bisschen Provence auf dem Balkon oder im Garten? MM

Seit über 25 Jahren arbeitet Roger Hauenstein bei der Zulauf AG in Schinznach-Dorf.


Mein Erfolgserlebnis:

«DEN SOMMER ERFOLGREICH FÜR MICH GENUTZT.»

Alle der ü ber 300 Sommerk urse finde n Sie unte klubschule r .ch/somm erkurse

Sprachen

Management & Wirtschaft

Intensivkurse in allen Sprachen Ü Start 4. Juli oder 25. Juli 2016

Finanzbuchhaltung 1 Start 18. Juli 2016

Konversationskurse in den Hauptsprachen ÜÜ Start 4. Juli oder 25. Juli 2016

Auftrittskompetenz: Sicheres Auftreten am 15. Juli 2016

Kultur & Kreativität

Buchhaltung am PC mit Banana - Dop. Buha Start 4. August 2016

Partyhäppchen am 4. Juli 2016 Comics und Mangas zeichnen Start 4. Juli 2016

Informatik & Neue Medien Der kleine Supercomputer (Raspberry pi) Start 4. Juli / 18. Juli 2016

Bienen – hautnah erlebt Start 4. Juli 2016

CMS Webseiten mit SITES (Hostpoint) Start 11. Juli 2016

Bewegung & Gesundheit

Effektiver Umstieg auf Office 2016 Start 6. Juli 2016

Jogging Start 11. Juli / 12. Juli / 2. August 2016 Fit in High Heels Start 4. August 2016 Boot Camp Start 14. Juli / 18. Juli / 8. August 2016

* Arabisch, Chinesisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Griechisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch, Russisch, Schwedisch, Thai, Türkisch ** Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch

Detaillierte Beschreibungen zu den einzelnen Sommerkursen und noch viele weitere Angebote finden Sie unter klubschule.ch/sommerkurse. Oder kontaktieren Sie uns persönlich, wir nehmen uns gerne Zeit für Sie! Beratung und Anmeldung, 058 575 87 00 klubschule.ch


JETZT

abonnieren! t r e i r i p Ins en u e n u z n? e t h c i r Ge ur n r ü f 1 Ja h r 9.–

CH F 3

o: Ihr A b e i S n sc h l le Bes te lef on i e t , n up o 3 pe r Co 77 83 848 8 0 n .c h / r e s t un . sa i o w w w uf od e r a r at i o n i n s pi

Ja, ich wünsche Inspiration im Abo und bestelle 12 Ausgaben der Saisonküche für nur CHF 39.– (statt CHF 58.80 im Einzelverkauf). Vorname

Name

Strasse, Nr.

PLZ, Ort

Telefon

E-Mail

Coupon einsenden an: Saisonküche, Abonnenten-Service, Postfach, 4800 Zofingen 80060956 Preise 2016, Änderungen vorbehalten. Lieferung ins Ausland zzgl. Portokosten. Die Daten dürfen für Marketingzwecke benutzt werden.


30.05.16 / 1262

SOMMER IM NORDEN & WINTER IM SÜDEN Die Sonnenseiten des Lebens geniessen.

Das Kreuzfahrtenportal

SE CRUI FLY & AB CHF ITS BERE

899.–

8 Tage Nord-EUROPA ab

CHF

899.–

inkl. «CHEERS»-Getränkepaket

16 Tage KUBA-Aktion ab

Hellesylt Geiranger Flaam

CHF

1999.–

bis CHF 100.– Gutschein bei Buchung bis am 31.05.

Havanna (5 Tage)

Lysefjord

Isla de la Juventud

Cozumel Costa Maya

Stavanger Kopenhagen

Belize City

Montego Bay George Town Roatan

Kiel

MSC Musica (4*)

(Nr. 34) 25.6., 9.7., 6.8., 3.9.16

Preis (CHF) pro Person in Doppelbelegung inkl. Flug

Kabine

2.7./ 9.7./ 6.8./13.8./ 27.8.

3.9.

4.6./ 18.6./ 25.6.

Preis

Rabatt

Rabatt

Innen Bella

1’199.–

–200

–300

Innen Fantastica

1’379.–

–200

–430

Aussen Bella

1’559.–

–250

–560

Aussen Fantastica

1’669.–

–250

–620

Balkon Bella

1’899.–

–250

–800

Balkon Fantastica

1’999.–

–250

–850

St. Petersburg Stockholm

Tallinn

Kopenhagen

Kiel

(Nr. 35) 4.6., 18.6., 2.7., 13.8., 27.8.16

(Nr. 78) 22.11., 29.11., 6.12.16, 3.1., 10.1., 24.1., 7.2., 14.2., 21.2., 28.2.17 Tag 1 Tag 1-3 Tag 5 Tag 6 Tag 7 Tag 8-9 Tag 11 Tag 12 Tag 13 Tag 14 Tag 15 Tag 16

Anreise Schweiz – Havanna Havanna (Kuba) Montego Bay George Town (Cayman) Cozumel (Mexiko) Havanna (Kuba) Belize City Roatan (Honduras) Costa Maya (Mexiko) Isla de la Juventud (Kuba) Havanna (Kuba) Rückreise Ankunft in der Schweiz

MSC Armonia (4*)

18.00 09.00 – 20.00 09.00 – 15.00 10.00 – 18.00 15.00 – 23.55 08.00 – 17.00 08.00 – 17.00 07.00 – 14.00 09.00 – 15.00 09.00

Preis (CHF) pro Person in Doppelbelegung inkl. Flug 22.11./ 29.11./ 14.2./21.2./ 28.2.

Kabine

6.12./ 3.1./ 10.1./ 24.1. 7.2.

Preis

Rabatt

Rabatt

Innen Bella

2’299.–

–130

–300

Innen Fantastica

2’399.–

–140

–300

Aussen Bella

2’599.–

–170

–350

Aussen Fantastica

2’699.–

–180

–370

Balkon Fantastica

3’699.–

–290

–570

CR

Weitere Abfahrtsdaten und Kategorien auf www.CruiseCenter.ch. Limitierte Verfügbarkeit: Gültig bei Buchung bis 06.06.16 oder solange verfügbar. Inbegriffene Leistungen: Flüge in Eco, Transfers zw. Flughafen und Hafen, sensationelle Kreuzfahrt, Vollpension an Bord. MSC Musica: «CHEERS»-Getränkepaket. Nicht inbegriffen: Getränke, Trinkgelder an Bord (ca. Euro 9.– pro Pers. /Tag), Landausflüge, Annullationskostenversicherung, MSC Armonia: Kuba Touristenkarten (ca. CHF 58.–), Auftragspauschale von CHF 29.– pro Dossier.

Beratung und Buchung:

UB

SECL UI

Doppelt profitieren: CruiseCenter Club-Rabatt ist kumulierbar mit den Reederei-Club-Vorteilen

044 350 89 89 • info@CruiseCenter.ch • CruiseCenter.ch

www.sloggi.com

3 FÜR 2 3 für 2

29.80 statt 44.70

sloggi 100 Tai 3 Stück

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

3 FÜR 2 ANGEBOTE GELTEN FÜR ALLE SLOGGI BASIC MIDI 3P UND SLOGGI 100 TAI 3P ARTIKEL, ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 31.05. BIS 13.06.2016, SOLANGE VORRAT

sloggi gibts in Ihrer Migros


Leben MM22

Familienumfrage Gehen Sie gern mit der Familie campen? 1 Ja, wir lieben es, in der warmen Jahreszeit auf Campingplätzen zu übernachten. 58%

2 Nein, unsere Kinder müssen in der Wohnung oder im Garten ihre Zelte aufschlagen. 23% 3 Wir sind grosse Campingfans und benützen Campingplätze das ganze Jahr. 10% 4 Zelten ist nichts für uns, aber mit dem Wohnmobil sind wir viel unterwegs. 9%

In Zusammenarbeit mit

Knigge reloaded

Darf man Geschenke zurückweisen? Richtig oder falsch?

Illustration: Andreas Klammt, Alice Kolb; Bild: Stefan Sulzer

Um Ressourcen zu sparen, ist es besser, einen 10-jährigen Kühlschrank reparieren zu lassen, als einen neuen zu kaufen.

Philipp Tingler (44) ist Autor

und Philosoph und schreibt hier jede Woche über Phänomene des modernen Benehmens.

«Grundsätzlich ist es unmanierlich, etwas an einem Geschenk zu monieren: ‹Einem geschenkten Gaul …› – Sie wissen schon. Anders verhält sich die Sache, wenn man zum Beispiel durch aufwendige oder kostspielige Geschenke in Verlegenheit ge­ bracht wird, weil man vielleicht kein Vermögen oder keine Gele­ genheit hat, die Gabe zu erwidern. Hier kann man sich ruhig artikulieren. Sagen Sie zum Beispiel: ‹Vielen Dank für deine Grosszügigkeit, Regula. Aber ich fühle mich ein wenig überwältigt. Dieses Rubincollier scheint mir zu viel.› Sie werden oft erleben, dass der Schenkende auf seiner Gabe besteht, weil schliesslich auch das Schenken Freude macht. Mit der Annahme eines Geschenks gehen Sie allerdings auch eine Verpflichtung ein: Es gehört sich nicht, missliebige Geschenke einfach umzutau­ schen oder weiterzuverschenken. Höchstens nach Übersee.»

Falsch! Kühlschränke, die älter sind als 10 Jahre, verbrauchen so viel Strom, dass eine Reparatur weder aus ökonomischer noch aus ökologischer Sicht sinnvoll ist. Besser ist es, das alte Gerät durch ein neues der Energieklasse A+++ zu ersetzen. Bei jüngeren Geräten kann sich eine Reparatur dage­ gen noch lohnen. Effizienzrechner (etwa www.energybox.ch) vergleichen Energie­ kostenersparnis und Reparaturkosten und helfen so bei der Entscheidungs­ findung. Darum gilt:

Bei alten Kühlgeräten ist Ersetzen oft um­ weltfreundlicher als Reparieren.

In Zusammenarbeit mit Pusch – Praktischer Umweltschutz www.pusch.ch


90 | MM22, 30.5.2016 | LEBEN

Die besten Lern-Apps f端r Schulkinder www.migmag.ch/ lernapps

Familie

In Arth-Goldau macht die Zukunft Schule

Tablets und iPod Touch sind an der Projektschule 5 in Arth-Goldau normale Hilfsmittel wie Bleistift und Radiergummi. Das digitale Klassenzimmer ist ein Erfolg: Hier kann der Lehrer seine Sch端lerinnen und Sch端ler je nach Lernkurve individuell betreuen. Text: Thomas Vogel

Bilder: Samuel Tr端mpy


LEBEN | MM22, 30.5.2016 | 91

Das sagen die Schüler

«Dank iPod sehe ich immer, was ich machen muss» Enrico (11) arbeitet

mit iPod Touch: «Ich finde es sehr lustig, denn vor allem beim Sprachenlernen höre ich mit dem Gerät auch, wie etwas aus­ gesprochen wird. Praktisch ist auch der digitale Wochenplan. So sehe ich immer, was ich noch machen muss. Ich trage auch meine Hausaufgaben auf dem Gerät ein. Zu Hause hätte ich noch ein Familientablet. Ich arbeite aber lieber auf dem iPod, weil er so praktisch klein ist und selbst in der Hosentasche Platz findet.» 2

1 Gentiana lernt

1

E

s ist knapp zehn Uhr in Arth. Knapp 20 Jugendliche stehen oder sitzen allein, zu zweit oder zu dritt in der für Jugend­ liche normalen Haltung herum: leicht gebeugt, den Blick auf einen kleinen Bildschirm gerichtet. Mit den Fingern streichen sie flink über die berührungsempfindlichen Monitore. Sie sind vertieft in ihren Tabletcomputer oder iPod Touch. Eigentlich nichts Besonderes. Nur: Diese Kids sind weder am Gamen, noch befinden sie sich auf Facebook, WhatsApp oder Youtube. Sie sind in der Schule, genauer der Projekt­ schule 5. Klasse in Arth­Goldau. Tablet und iPod Touch sind ganz normale Arbeitsinstrumente. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten am sogenannten Wochenplan. In diesem sind alle Aufgaben festgehalten, die bis Ende Woche selbständig erledigt werden müssen. In der Projektklasse ist der Wochenplan komplett digitalisiert. Die Schüler scannen mit ihrem Gerät jeweils einen persönlichen QR­Code und loggen sich so beim Schulserver ein. Nun sehen sie auf dem Bildschirm die Arbeiten, die sie noch zu erledigen haben. Lehrer Christof

3

Französisch mit digitalen Kärtchen, Lehrer Christof Tschudi steht bereit für Fragen. 2 Alessia und Daniel schauen im Wochenplan, welche Teamarbeit sie machen wollen. 3 Der digitale Wochenplan auf dem Tablet. Er enthält alle Aufgaben, die bis Ende Woche selbständig erledigt werden müssen.

Tschudi (34), der die Klasse unterrichtet, ist einer der Pioniere des digitalen Klassen­ zimmers. Auf seinem Bildschirm sieht er, wo jeder Schüler mit seiner Arbeit steht. Computerspiele und Lernen sind in dieser Schule kein Gegensatz

Die Kinder lösen auf ihren Kleincomputern Rechenaufgaben, büffeln französische Wörter inklusive korrekte Aussprache, lesen, schlagen im digitalen Duden nach, schreiben Diktate oder produzieren Vorträge, die kabellos direkt auf einen grossen Bildschirm projiziert werden können. «Unsere Erfahrungen zeigen, dass Schüler mit Computer effizienter arbeiten und entsprechend mehr profitieren», sagt Christian Neff, Leiter des Schulkreises Goldau. «Wir hatten in vorhergehenden Computerklassen Schüler, die in zwei Jahren mit dem Computer rund 45 000 Kopfrechnungen lösten, eine Zahl die mit herkömmlichen Mitteln sehr schwer zu erreichen wäre.» Ein weiterer Vorteil sei, dass jeder Schüler zum Beispiel einen französischen Text so oft

Samuel (11) arbeitet mit iPod Touch: «Ich finde es schade, dass wir nicht bei allen unseren Lehrern die Geräte so intensiv einsetzen können.» Amra (11) arbeitet

mit iPad Mini: «Ich würde es vermissen, wenn wir das Gerät nicht mehr benützen dürften. Ich bin über­ haupt kein Gamer und spiele praktisch nicht auf dem Computer. Mir gefällt speziell, dass ich selber bei den Lösungen prüfen kann, ob ich die Aufgaben richtig gemacht habe. So muss es der Lehrer nicht mehr machen. Ich habe das Gerät mit dem eigenen Taschengeld gekauft. Für Prüfungen lerne ich lieber mit Büchern und auf Papier.» Salika (12) arbeitet mit iPad: «Ich lerne gerade das Zehn­ Finger­Schreibsystem auf dem iPad, das ich von meinen Eltern auf den zehnten Geburtstag geschenkt bekommen habe. Auch für Prüfungen lerne ich am liebsten auf dem iPad.» Aron (11) arbeitet

mit iPod Touch: «Sind wir mit den Prüfungen fertig, dürfen wir jeweils noch etwas gamen. Dann spiele ich jeweils Minecraft. Es kommt vor, dass ich deshalb eine Prüfung auch mal etwas schneller fertigschreibe.»


92 | MM22, 30.5.2016 | LEBEN

und so schnell hören kann, wie er will, unabhängig vom Klassentempo. «So funktioniert individuelles Lernen», sagt Tschudi. Selbst das Spielen kommt dabei nicht zu kurz: «Wir haben auch Spiele fürs Lernen im Einsatz», erklärt Christian Neff. Das sind zum Beispiel Memorys für Sprachen, Zuordnungsübungen für Kantonswappen oder 1x1-Spiele. Dabei gebe es unzählige gute, aber auch viele schlechte Apps und Websites. «Doch», relativiert er «Spiele haben bei uns eher eine Nebenrolle. Für zwischendurch macht es durchaus Spass und kann auch etwas bringen, aber der Effekt schwächt sich recht schnell ab.» Internetsucht und Cyberkriminalität sind Schulthemen

Wer jetzt denkt, diese Art von Unterricht würde die Lehrer von den Kindern entfremden, dem widerspricht Tschudi vehement: «Der Computer ermöglicht es mir, individueller auf die Schüler einzugehen.» So könne er zum Beispiel für jeden Schüler einen eigenen Wochenplan erstellen und jeweils anpassen. Guten Schülern teilt er komplexere Aufgaben zu, Kinder mit Schwierigkeiten arbeiten auf dem Basisniveau. Und die Lehrkraft gewinnt Zeit: «Automatisierte Aufgaben wie die Hausaufgabenkontrolle erledigt der Computer, dadurch kann ich mir mehr Zeit für die Probleme der einzelnen Schüler nehmen.» Die Arbeit mit Computern verändert nicht nur den Unterricht, sondern öffnet auch den Zugang zu neuen Themen. «Wir haben die Möglichkeit, Probleme wie Internetsucht, Zuverlässigkeit von Informationen im Internet oder auch Cyberkriminalität eins zu eins zu erörtern», erläutert Tschudi. Auch sind die Kinder sensibilisiert für schützenswertes geistiges Eigentum im Internet. «Muss jemand ein Passwort eingeben, schauen die anderen weg», sagt Tschudi. «Und das nicht etwa, weil das eine Regel in der Klasse wäre. Sondern weil in der Klasse der Sinn der Passwörter intensiv thematisiert wird.» Klar ist aber für alle Beteiligten: «Wir setzen das Tablet nicht ein, weil wir es haben, sondern dort, wo es Sinn ergibt», sagt Schulleiter Christian Neff. Der grosse Vorteil des täglichen Computergebrauchs besteht darin, dass die Kinder den Computer nicht mehr als etwas Spezielles wahrnehmen, sondern

Marco und Miriam (mit Kopfhörern) üben Französisch, Sina arbeitet mit einer speziellen Lern-App.

als gewöhnliches Arbeitsgerät wie einen Taschenrechner oder einen Schreibblock. «Natürlich», sagt Neff, «müssen wir jeweils beim Start einer neuen Klasse den Umgang und klare Regeln festlegen. Denn es hat immer Schüler, die anfänglich permanent spielen möchten.» Das lege sich aber jeweils mit der Zeit. Die Pause ist computerfreie Zeit: «Das haben die Schüler selber so festgelegt.» Zu Hause läuft kein Bildschirm mehr nach 21 Uhr

Begleitet wird die Projektklasse vom Institut für Medien und Schule (IMS) der Pädagogischen Hochschule Schwyz in Goldau. Was vor wenigen Jahren als Hochschulprojekt mit einer 5. Klasse und 17 Schülern startete, entwickelte sich inzwischen zum Selbstläufer: «Wir haben inzwischen alle 5.- und 6.-Klässler involviert, und auch die Eltern sind dem Projekt gegenüber positiv eingestellt», sagt Christian Neff. Er sieht sich selber nicht als Computernerd: «Ich habe noch Freunde», betont der Vater von zwei Kindern im Alter von 14 und 12 Jahren lachend. Bei den Neffs zu Hause gelten klare Computerregeln: Kein Bildschirm läuft mehr nach 21 Uhr, kein Computer bei gemeinsamen Aktivitäten. «Aber ob die Kinder die Sendung ‹Galileo› via Fernsehapparat oder Tablet ansehen, ist mir grundsätzlich egal: Hauptsache, sie schauen sich etwas Sinnvolles an.» MM

Tipps

Übers Internet sprechen statt es verbieten «Es gibt im Prinzip drei Ansätze der Medienerziehung durch die Eltern», erklärt Medienpädagoge Roland Wittwer: 1. Laissez-faire: Dabei gehen Eltern davon aus, dass sich der Medien­ konsum der Kinder von selber ein­ spielt, wenn man sie nur einfach ma­ chen lässt. «Ich bin kein Freund dieser Methode», sagt Wittwer. 2. Abschirmen: Eltern bauen unzäh­

lige Schutzmechanismen ein, um ihre Kinder vor den Einflüssen des Inter­ nets fernzuhalten. Wittwer: «Den so behüteten Kindern entzieht man jede Möglichkeit, einen sinnvollen Medienumgang zu erlernen.» 3. Mitmachen: Dabei setzen sich

Eltern mit der Mediennutzung ihrer Kinder auseinander, gamen mit, recherchieren gemeinsam im Internet und diskutieren darüber. Kurz: Sie blei­ ben mit ihren Kindern im Gespräch. «Dies setzt allerdings voraus, dass die Eltern selber über eine gewisse Medienkompetenz verfügen», sagt Wittwer, der für diesen Ansatz plädiert. Sehr gut findet er zum Beispiel das beliebte Spiel Minecraft: «Es lässt viele Handlungsoptionen offen und fördert ähnlich wie Lego die Fantasie.»


LEBEN | MM22, 30.5.2016 | 93

Roland Wittwer

«Dank Computer kann jeder in seinem eigenen Tempo lernen» Roland Wittwer, was bringt ein intensiver und früher Einsatz von Computern im Unterricht? Computer im Unterricht för­ dern individuelles und selbst gesteuertes Lernen, das ist ein Mehrwert gegenüber dem traditionellen Unterricht. Denn nicht jeder Schüler kommt mit dem gleichen Lernmodell und im gleichen Lerntempo zugange. Das wird aber beim herkömm­ lichen Unterricht vorausgesetzt. Mit dem Computer kann jeder gezielter den Lernstoff im eige­ nen Tempo lernen. Wenn alles am Computer gelernt werden kann, ist demnach der Lehrer überflüssig? Auf keinen Fall. Es braucht Lehrpersonen, um Fragen und Unsicherheiten zu klären, die Schüler anzuleiten und zur Lernkontrolle. Ab welchem Alter sehen Sie den Einsatz von E-Learning? Reines E­Learning erachte ich auf Primarschulstufe als ungeeignet. Es findet dabei zu wenig Auseinandersetzung unter den Lernenden statt. E­Learning kann jedoch den Unterricht ergänzen.

zung digitaler Medien trimmen. Eine sinnvolle Freizeitgestal­ tung ausserhalb der digitalen Welt muss sein. Aber das ist bei den heutigen Kindern, den sogenannten «digital natives», weniger ein Problem. Sie wach­ sen mit der Technik auf und können sie natürlicher in den Alltag integrieren.

Roland Wittwer (43) ist Medien­ pädagoge und Berater für Schulen in Weinfelden TG

Alle starren heute nur noch auf ihr Handy, schauen sich Youtube-Filme an oder sind auf WhatsApp. Ist das die Zukunft unserer Kinder? Diese Entwicklung muss man akzeptieren, und sie lässt sich kaum mehr umkehren. Fach­ leute müssen Eltern in der Medienerziehung unterstützen und Ängste ausräumen. Werden so Kinder nicht zu Medienjunkies getrimmt? Natürlich darf man die Kinder nicht nur einseitig auf die Nut­

Was, wenn Eltern nicht möchten, dass ihr Kind mit so viel Smartphone- und Tabletkonsum aufwächst? Es braucht ein Umdenken der Eltern. Man muss akzeptieren, dass Kinder heute anders kommunizieren, als man es früher tat. Das bedeutet nicht, dass es schlechter ist. Tablets, Smartphones und Internet sind heute in fast allen Haushalten vorhanden. Also müssen Eltern lernen zu akzeptieren, dass Kinder diese Dinge einsetzen – und zwar so, wie sie es für prak­ tisch erachten. Auch zum Lernen. Die Projektschule Arth-Goldau praktiziert das System «Bring your own Device» (BYOD), also jeder Schüler arbeitet mit einem privaten Gerät. Was halten Sie davon?

Da fast jeder Haushalt mit solchen Geräten ausgerüstet ist, bietet sich das BYOD­Modell geradezu an. So bleiben die Kosten für die Schule trotz beschränktem Lebenszyklus der Geräte überschaubar. Der Nachteil ist, dass verschiedene Systeme wie Android, iOS oder Windows unter einen Hut gebracht werden müssen. Erhöht der Einsatz privater Geräte nicht die Gefahr von Betrugsversuchen bei Prüfungen? Das steht und fällt mit den Lehrern und der eingesetzten Infrastruktur. Klar beinhalten persönliche Geräte bei Prüfun­ gen ein Missbrauchsrisiko. Durch spezielle Software an Schul­ computern, können Systeme und Webseiten jedoch eingeschränkt und überwacht werden. Gibt es bald zwei Klassen von Schulen – die einen mit, die anderen ohne Gadgets? Nein, denn der neue Lehrplan 21 beinhaltet das Lernen mit digi­ talen Medien. So werden für alle dieselben Voraussetzungen geschaffen. Der Blog von Roland Wittwer zum Thema: www.medienerziehung.ch

Anzeige

Jetzt ab

42.50 50.–

WERT 9391.061.00000 Erhältlich an Migros- und melectronicsKassen zum Downloaden von Apps, Spielen, Musik, Filmen, Büchern und mehr. Beim Kauf von iTunes Karten gibt es keine Cumulus-Punkte. ™ and © 2016 Apple Inc. All rights reserved.

Das Angebot gilt vom 30.5. bis 6.6.2016 und solange Vorrat. Diese und viele andere Produkte finden Sie in melectronics- und grösseren Migros-Filialen. Irrtümer und Druckfehler vorbehalten.

Einlösbar in allen grösseren melectronics- und Migros-Filialen in der Schweiz. Nicht mit anderen Coupons kumulierbar.

15% auf Fr. 50.–

iTunes Karte Fr. 50.– für Fr. 42.50 iTunes Karte Fr. 100.– für Fr. 85.–

15%

RABATT

Beim Kauf einer iTunes Karte im Wert von Fr. 50.– oder Fr. 100.–

15% auf Fr. 100.–

Vorher

Mindesteinkauf: Fr. 50.– Gültig: 30.5. bis 6.6.2016

Erhältlich an Migros- und melectronics-Kassen.

melectronics.ch


Danke, liebe Haut, dass du mich den Sommer sp端ren l辰sst. Deine Haut tut viel f端r dich. Gib ihr etwas zur端ck.


LEBEN | MM22, 30.5.2016 | 95

Tipps

So is(s)t die Jugend

So gelingt jedes Fischgericht

Sprachliche Barrieren in der Küche

Süsswasserfisch nur schwach würzen. Ideal

D

Der Hecht zählt zu den beliebtesten einheimischen Fischarten.

Deutsch ist meine Muttersprache, ich kann mich also durch­ aus mit Deutschen verständigen. Dachte ich. Das Leben – und vor allem das Kochen – mit deut­ schen Freunden hat mich eines Bes­ seren belehrt.

sind Salz, Pfeffer, Zitronensaft.

Ein geräuchertes Fischfilet peppt

jeden Salat zu einer bekömmlichen Hauptmahlzeit auf. Einfach und fein zubereitet:

Fischfilet auf Back­ papier auf geraspeltes Gemüse betten (z.B. Fenchel, Rüebli Zucchini) Etwas Weisswein dazugeben, nach Belieben mit Rahm, Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Ränder einklappen, mit Büroklammern fixieren. Ca. 15 Minuten im auf 180 Grad vor­ geheizten Ofen backen.

Ernährung

Die richtige Wahl

Fischkonsum hat gesundheitliche Vorteile, ist aus ökologischer Sicht aber wenig nachhaltig. Deshalb sollte man sich für Fisch mit MSC- und Bio-Label entscheiden. Text: Marianne Botta

Weitere Tipps im WWF-Ratgeber:

www.wwf.ch Menü «Aktiv werden», Rubrik «Besser leben» (Unterrubrik «Online­ Ratgeber», «Fische & Meeresfrüchte») Hier schreiben die Vivai­Expertinnen und ­Experten über Ernährungsfragen. Dieses Mal die Ernährungs­ wissenschaftlerin Marianne Botta.

Bild: StockFood

In Zusammenarbeit mit

A

uf Schweizer Tellern landet immer häufiger Fisch. Zusam­ men mit Meeresfrüchten sind es pro Kopf und Jahr 8,8 Kilo­ gramm. Ökologisch ist das nicht. Des­ halb rät der WWF, Fisch als nicht all­ tägliche Delikatesse zu geniessen und Produkte mit dem MSC­ und Bio­Label oder aus Schweizer Seen zu kaufen. In der Schweiz gibt es über 50 heimi­ sche Fischarten. Zu den nicht gefährde­ ten gehört der Flussbarsch oder Egli, der als beliebtester einheimischer Speisefisch gilt. Auch Hecht, Rotauge und Rotfeder fühlen sich in Schweizer Gewässern wohl. Felchen und Bach­ forelle jedoch sind potenziell bedroht. Auflagen garantieren Artenvielfalt

Das Nachhaltigkeits­ magazin der Migros

Der Konsum heimischer Fische hat Vor­ teile: Die Gefahr der Überfischung ist deutlich geringer als in den Weltmeeren,

da Fischerei hierzulande strengen gesetz­ lichen Auflagen unterliegt. Damit leisten die rund 250 Schweizer Berufsfischer einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt in heimischen Gewässern. Fischprotein ist hochwertig und leicht verdaulich, vorausgesetzt, der Fisch wird weder frittiert noch unter Mayonnaisebergen begraben. Fisch ist bekömmlich, weil er im Vergleich zu rotem Fleisch (Schwein, Rind, Kalb) viel weniger Bindegewebe enthält. Zudem liefert er wenig, aber hochwertiges Fett. Insbesondere die mit dem Lachs verwandten Forellen enthalten viele entzündungshemmende Omega­3­Fett­ säuren, die wichtig sind für Gehirn und Nerven. Aber auch die anderen Arten enthalten diverse Vitamine und Mineral­ stoffe. Und sogar versehentlich ver­ schluckte feine Fischgräten haben ihren Nutzen: Sie enthalten viel Kalzium. MM

«Kannst du mir die Peperoni und das Poulet aus dem Kühl­ schrank reichen?», bat ich kürzlich die aus München stam­ mende Katharina. «Poulet?», fragte sie verdutzt. «Du meinst wohl Hähnchen!» Und anstelle der Peperoni reichte sie mir eine Chilischote. Mittlerweile habe ich mir ein deutsches Küchenvokabular angeeignet. Zum Früh­ stück am Sonntag gibts Hörnchen statt Gipfeli, zum Nachtisch (statt zum Dessert) Eiskrem mit Keksen statt Glace mit Guetsli. Und abgewaschen wird im Spülbecken, nicht im Lavabo.

Umgekehrt haben sich auch einige Helvetis­ men in den Wortschatz meiner Freunde einge­ schlichen: Nach dem «Znacht» gehen wir auch mal zusammen «in den Ausgang».

Annina Brühwiler (24),

Studentin aus Winterthur


Jetzt neu.

Italienischer Genuss mit CH-Pouletfleisch.

9.80

Anna’s Best Poulet-Piccata 420 g

20x PUNKTE

Sommerliches Gericht, würzig und frisch. Exotische Spezialität mit CH-Pouletfleisch.

8.80

Anna’s Best Singapore Noodle 420 g Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 31.5. BIS 13.6.2016, SOLANGE VORRAT

7.80

Anna’s Best Gnocchi al basilico 400 g


LEBEN | MM22, 30.5.2016 | 97

Mehr Bilder und Tipps www.migmag.ch/ comersee

Eines der male­ rischsten Dörfer am Comer See: Careno auf dem Weg von Como nach Lezzeno. Wilds Welt

Königliche Auszeit am See

Die Region um den Comer See eignet sich dank des mediterranen Klimas bestens für einen Kurzausflug im Frühsommer. Sechs Tipps für ein verlängertes Wochenende. Nach dem Gardasee und dem Lago Maggiore ist der Comer See der dritt­ grösste See Italiens, nur ein paar Kilome­ ter von der Schweizer Grenze entfernt. Typisch sind die ursprünglichen Dörfer entlang der viel zu schmalen Seestrasse.

1

Bild: Reto E. Wild

Der Palazzo del Vice Re ist ein Geheimtipp mit nur zwei Zimmern und drei Appartements (ab 273 Euro

pro Nacht inklusive Frühstück, www.palazzodelvicere.com). Er ist ruhig gelegen im lang gezogenen Dorf Lez­ zeno, rund 40 Fahrminuten nördlich von Como. Der Palazzo heisst so, weil die Region vom 16. bis 18. Jahrhundert unter spanischer Herrschaft war und im Palast der spanische Vizekönig wohnte. Das Haus ist nach zehnjähriger Reno­ vation seit 2014 fürs Publikum geöffnet. Das schönste Zimmer nennt sich «La Vista», tatsächlich ist die Aussicht auf den Comer See traumhaft. Doch Achtung: Das Boutiquehotel ohne Lift eignet sich nicht für gehbehinderte Per­ sonen. Im Winter ist es geschlossen.

2

Bellagio mit seinen gut 3000 Ein­ wohnern erreicht man ab Lezzeno in 15 Fahrminuten. Die Läden, einstigen

Villen wie das Grand Hotel Villa Serbel­ loni, Restaurants und Bars locken die Touristen an, Parkplätze sind Mangel­ ware (Alternative: öffentlicher Bus). Trotzdem lohnt sich ein Besuch des ma­ lerischen Orts. Zum Mittagessen ins «La Punta Ristorante» am Punta Spartivento 19 (Tel. 0039/31 95 18 88), der sich ein paar Fussminuten ausserhalb des Dorfs am See befindet. Danach zur Enoteca La Principessa in der Salita Serbelloni 16. Dort kann man lokale und italienische Weine ab 2 Euro pro Glas degustieren.

3

Der Comer See lädt ein zum Wan­ dern, Velofahren, Schwimmen

oder zur Entdeckung mit einem gemie­ teten Boot. Bei «Lake by Boat» in Bellagio kostet eine Stunde ab 70 Euro. Tipp: Wer mit dem Auto unterwegs ist, kann ab Bellagio auf die Autofähre und erlebt den See fast genauso schön (ab 19 Euro für zwei Personen mit Fahrzeug).

4

Varenna erreicht man mit der Fähre ab Bellagio in 15 Minuten.

5

Die Villa Carlotta mit ihren Kunst­ gegenständen und dem botani­

Schön gelegen ist im kleinen Dorf das Al Prato Ristorante/Enoteca an der Piazza al Prato 6.

schen Garten (Eintritt 9 Euro) befindet sich in Tremezzo gegenüber Bellagio. Unvergessliche Aussicht auf den See! Am einfachsten ist die Anreise mit der Fäh­ re abBellagio. Von hier aus erreicht man Chiasso TI in knapp einer Autostunde.

6

Das Crotto del Misto ist ein Restaurant mit viel Charakter,

das am Ortsende von Lezzeno Richtung Como und wie Careno (Bild) ausserhalb der Touristenstrecken liegt. Bestellen Sie Pasta und Fisch vom Comer See, und geniessen Sie die Aussicht. Fragen Sie, ob Sie den historischen Weinkeller besu­ chen dürfen. Es gibt zusätzlich 12 Zimmer ab 85 Euro. An Wochenenden unbedingt reservieren: Tel. 0039/31 91 45 41. MM

Reto E. Wild

ist Tourismus­ experte und Redaktor beim Migros­Magazin. Er war im Mai 2016 letztmals am Comer See.


98 | MM22, 30.5.2016 | LEBEN

Eine Grundausbildung in Informatik oder Mediamatik ist die beste Wahl für junge Leute, die sich noch nicht für einen konkreten Berufsweg entschieden haben. Digital

«Informatik ist das neue KV»

Der Informatik fehlts an Nachwuchs, obwohl es der Beruf mit den besten Zukunftsaussichten ist. ICTswitzerland -Präsident Ruedi Noser fordert «Computersprache» als neues Schulfach. Text: Reto Vogt

Die Informatiker … … haben in Zukunft den sichersten Job überhaupt. Was das KV vor 50 Jahren war, ist heute die Infor­ matiklehre. KV ist ein gutes Stichwort: Lehr­ stellen im kaufmännischen Bereich sind sofort besetzt, während bei der Informatik die Nachfrage nicht ganz so hoch ist. Warum?

Weil Eltern ihren Kindern die fal­ schen Ratschläge erteilen. Für junge Menschen, die sich heute beruflich nicht festlegen können, ist eine Grundausbildung in Informatik oder Mediamatik die beste Wahl. Kann es nicht Angst machen, dass die IT­Branche sich so stark im Wandel befindet wie keine andere und sich junge Menschen deshalb nicht auf solche Stellen bewerben? Wer heute einem 16­Jährigen sagt, es gebe Berufe, die sich nicht im Wandel befänden, lügt ihn an. Jeder Beruf wird sich in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren fundamental verän­ dern. Informatiklernende bringen das Rüstzeug mit, um diesen Wandel zu meistern und ihn mitzugestalten. Hat die Informatik einen genügend hohen Stellenwert im Lehrplan der

Primar­ und Sekundarschulen in der Schweiz? Die Politik diskutiert derzeit, ob Schü­ lerinnen und Schüler zwei Sprachen lernen sollen: eine Landessprache und Englisch. Um Kinder aufs Leben vor­ zubereiten, brauchts schon zwei Spra­ chen – aber eine davon muss eine Computersprache sein. Mangelt es nicht auch an Interesse? Junge Menschen nutzen die sozia­ len Medien und ihre Smartphones im Alltag, aber wie die Geräte und Algorithmen funktionieren, wollen sie nicht wissen. Darum gehts nicht! Schülerinnen und Schüler lernen eine Computerspra­ che nicht nur, um sie später 1:1 anzu­ wenden. Wer programmieren lernt, fördert automatisch das abstrakte und logische Denken. Das hilft später in jedem Lebensbereich.

Bild: Andreas Pacek/Westend61/Keystone, Andre Springer

Ruedi Noser (55) präsidiert den Dachverband des Informatik- und Telekomsektors ICTswitzerland und ist FDPStänderat des Kantons Zürich.

Welches Image hat die Informatik in der Öffentlichkeit? Sicher haben viele Menschen die Vorstellung, dass Informatiker den ganzen Tag vor dem Bildschirm sitzen und mit niemandem sprechen. Aber – und ich bin sicher, dass das auch in der Öffentlichkeit angekom­ men ist – die Digitalisierung wird die Märkte und die Art und Weise, wie wir alle arbeiten, fundamental verändern.


LEBEN | MM22, 30.5.2016 | 99

Ruedi Noser über die Aufgaben der Politik www.migmag.ch/ noser

Aber wer nicht verstehen will … … der versteht auch nicht, das ist so. Tatsache ist, dass die Digitalisierung für mehr Fairness und mehr Demo­ kratie sorgt. Anders als bei der In­ dustrialisierung sind nämlich nicht mehr Kapital, Boden oder Rohstoffe entscheidend, sondern einzig und allein das Talent eines Menschen. Warum? Wenn jemand eine gute Idee, aber kein Kapital hat, kann er trotzdem erfolgreich sein. Umgekehrt ist das nicht möglich. Wir leben im Jahr­ hundert der Talente. Ich möchte ergänzen, «im Jahrhun­ dert der fehlenden Talente». Der Nachwuchs deckt Pensionen nicht. Es wird besser. In den letzten acht Jahren nahm die Zahl der Lernenden um fast 40 Prozent zu. Aber ja, das reicht noch lange nicht.

Böte nicht verstärkte Frauen­ förderung grosses Potenzial? Doch. Informatikerinnen haben hervorragende Berufsaussichten. Warum erreicht diese Botschaft die Zielgruppe denn nicht? Weil es Vorurteile gibt. Wem wird in der Familie ein neues Smartphone in

Informatiktage 2016

Zahlreiche InformatikWorkshops für Junge Am 3. und 4. Juni 2016 finden die Informatiktage 2016 statt. Über 70 Unternehmen wie Google,

Microsoft oder Swisscom öffnen ihre Türen und ermöglichen Jugendlichen Einblicke in die faszinierende Welt der Informatik. Infos: www.informatiktage.ch

die Hand gedrückt – dem Vater oder der Mutter? Ich weiss nicht, wie es ist. Machen Sie eine Umfrage! Da braucht es keine Umfrage! Ich will keine Klischees pflegen. Meine Tochter meldete sich im Gymnasium für den Robotikunter­ richt an, kam nach der ersten Stunde nach Hause und sagte: «Papi, dort hat es nur Buben.» Sie ging nie wieder. Wie definieren Sie Ihre Vaterrolle? Punkto IT nehme ich mich zurück, weil meine Frau ETH­Informatikerin ist und mehr davon versteht als ich. Das heisst leider nicht, dass das Rollenbild bei uns ein anderes wäre. Wo müssen wir ansetzen? Das Bildungssystem ist so ausgelegt, dass ein Elternteil zu Hause bleibt. So lange sich das nicht ändert, bleiben unsere Rollenbilder, wie sie sind. MM

Anzeige

30% günstiger 30%

3.35 3 35 statt 4.80

Casa Giuliana Mini Pizze Mozzarella, Prosciutto, Piccante oder Pancetta tiefgekühlt, 270 g

30%

44.10 10 statt 5.90

Casa Giuliana Pizza Salame Calabrese oder Antipasti tiefgekühlt, 340 bzw. 350 g

ANGEBOT GILT NUR VOM 31.05. BIS 06.06.2016, SOLANGE VORRAT

Casa Giuliana gibt's in Ihrer Migros


100 | MM22, 30.5.2016 | LEBEN

Auto

«Bequem, schick und richtig flott» Nach zwölf Jahren präsentiert VW ein neues Modell seines Kompaktvan-Bestsellers Touran. Testfamilie Köhler aus Windisch AG ist vom Auto begeistert – findet aber den Preis zu hoch. Text: Timothy Pfannkuchen

Das Design

«Im Vergleich zum alten Touran ist der neue schöner: überhaupt nicht mehr klobig, sondern schick und richtig flott, obwohl er mit 4,53 Metern jetzt 13 Zentimeter länger ist.» Kai Köhler

Bilder: Holger Salach

B

esteller zu sein, ist auch eine Bürde: Als der über lange Zeit meistverkaufte Kompaktvan der Schweiz ist der Touran der Massstab der Klasse, und entsprechend hoch sind die Erwartungen an den Nachfolger. Rein optisch kommt das schneidigere neue Modell bei der fünfköpfigen Testfamilie Köhler aus Windisch AG schon mal prima an – vor allem innen. «Sehr gediegen und unglaublich viele AssistenzSysteme», lobt Kanti-Lehrer Kai Köhler (43). «Man braucht sicher nicht alles, aber zum Beispiel der Radartempomat ist genial und sicher.» Daniela Köhler (42) schätzt den Spur- und Parklenkassistenten, den «leichten Einstieg zu allen Plätzen» und «die ideale Sitzposition». Jedoch moniert sie: «Die vordere Fenstersäule ist massiv und schränkt beim Abbiegen die Sicht ein.»

115 g/km CO2 Grenzwert 2016: 124 g/km

Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt nicht

«Man hört kaum, dass man einen Diesel fährt», meint Daniela zum 150-PS-Motor, «und er zieht hervorragend. Und für so viel Kraft geht der Testverbrauch von 5,4 Litern auf 100 Kilometer voll in Ordnung.» Auch die hohe Wendigkeit und das komfortable, aber keineswegs unsportliche Fahrwerk und das gute Raumangebot ernten Komplimente. «Es ist ein sehr geeignetes Familienauto», resümiert Kai Köhler, das auch den drei Kids gefalle. Nicht nur, weil David (9) es cool findet, «dass man wie am Handy mit zwei Fingern die Navikarte zoomen kann». Würde die Familie den VW Touran nach 1300 Testkilometern also auch kaufen? «Jein», antwortet Daniela Köhler, «wir finden einfach den Preis für solch ein Auto zu hoch. Unser Testwagen kostet mit Optionen ja über 50 000 Franken. Da würden wir ein Auto mit einem günstigeren Preis-LeistungsVerhältnis wählen. Aber gesagt sei auch: An sich gefällt er uns sehr gut und kann alles, was man zu fünft braucht.» MM

Das Cockpit

«Alles ist übersichtlich, sehr edel und modern, aber trotzdem nicht zu verspielt. Diese Fülle an Funktionen beeindruckt, nur muss man aufpassen, nicht davon abgelenkt zu werden.» Daniela Köhler


LEBEN | MM22, 30.5.2016 | 101

Der Fond

«Hinten hat man enorm viel Platz und sitzt echt super. In die dritte Reihe kommt man ebenfalls gut und sitzt bequem – allerdings nur, wenn man nicht ganz so lange Beine hat wie ich.» Tabea Köhler

War mit dem neuen VW Touran unterwegs: Leserfamilie Köhler aus Windisch AG: (von hinten) Kai (43), Tabea (14), Daniela (42), Sara (12) und David (9).

Die Auto-Testfamilie

Eine Woche lang gratis testen! Testen Sie den neuen Toyota Prius! Wenn Sie mindestens zu dritt sind, bewerben Sie sich bis zum 5. Juni auf www.migrosmagazin.ch und fahren Sie die vierte Generation des HybridPioniers vom 11. bis 18. Juli. Ihr Testbericht erscheint dann im Migros-Magazin.

Steckbrief

VW Touran 2.0 TDI

Steckbrief Toyota Prius Antrieb: Benzin-Elektro-

Antrieb: 2.0-R4-Turbodiesel, 150 PS, 340 Nm bei 1750–3000/min,

6-Gang-Schaltung, Frontantrieb Fahrwerte: 0–100 km/h in 9,3 s, Spitze 208 km/h. Gewicht: 1552 kg. Umwelt: Normverbrauch 4,4 l/ 100 km = 115 g/km CO2 , Energie A. Listenpreis: als 7-Plätzer ab 37 530 Franken (Basis: 1.2 TSI, 110 PS, 5-Plätzer ab 26 850 Franken).

Der Laderaum «Das Testauto hat ja sieben statt fünf Sitze. Das ist schön, weil wir dann auch mal Freunde mitnehmen können. Fahren wir in die Ferien, dann reicht der Platz für Gepäck aber eher für fünf.» Sara Köhler (12)

Hybrid (1.8-R4-Benziner + E-Motor), 122 PS, stufenloser Automat, Frontantrieb. Umwelt: Normverbrauch 3,0 l/100 km = 70 g/km CO2, Energie A. Listenpreis: ab 34 500 Franken.


LEBEN | MM22, 30.5.2016 | 103

Migros-Bank-Ratgeber

Der Boom in China weckt unsere Bewunderung. Doch der Schein trügt: Der Aufschwung steht auf wackligem Fundament.

Albert Steck

ist verwantwortlich für Marktund Produktanalyse bei der Migros Bank.

Eine solche Zahl wirkt angesichts der schwachen Konjunktur im Westen geradezu fantastisch. Die Realität präsentiert sich allerdings weit weniger rosig. Die Grafik zeigt, wie sich der Wohlstand der Chinesen über die vergangenen 100 Jahre ent­ wickelt hat – und zwar in Relation zur Schweiz, für die stets ein Wert von 100 Prozent gilt: Mit dem Aufschwung in den letzten Jahrzehnten hat China primär den verheerenden Niedergang unter Mao Zedongs Herrschaft bis zu dessen Tod im Jahr 1976 rückgängig gemacht. Augenfällig ist zudem, wie

S

Bruttoinlandprodukt (BIP) pro Kopf, in Relation zur Schweiz (der Schweizer Wert entspricht 100 Prozent) 120% 100% 80%

■ Schweiz ■ Grossbritannien ■ Taiwan ■ Ex-Sowjetunion ■ China

60% 40% 20%

5

201

0 200 5 201 0

5

200

199

0 198 5 199 0

5

198

197

0 196 5 197 0

196

195 0 195 5

193 5 194 0 194 5

0 192 5 193 0

5

0% 192

Diese Instabilität unterscheidet China von einer reifen Ökonomie wie derjenigen der Schweiz, die auch einen temporären Stillstand problem­ los verkraften kann. In China dagegen würde eine Phase der Stagnation rasch zu grossen sozialen Unruhen führen. Dem versucht die Kommu­ nistische Partei mit ihrem überaus ehrgeizigen Wachstumsziel entgegen­ zuwirken. Gemäss Fünfjahresplan soll China bis 2020 um mindestens 6,5 Prozent wachsen – pro Jahr.

Der lange Marsch zum Wohlstand

191

Die chinesische Wirtschaft gleicht einem Fahrrad. Damit sie im Gleich­ gewicht bleibt, braucht sie die Kraft der Fahrtgeschwindigkeit – sprich: wirtschaftliches Wachstum. Fällt das Wachstumstempo dagegen unter eine kritische Schwelle, so droht die Wirt­ schaft wie ein Fahrrad zu kippen.

Daten: Migros Bank/Maddison Project/OECD

die Entwicklung zwischen Taiwan und dem kommunistischen Festland ab den 50er­Jahren immer mehr auseinanderläuft. Dass die Regierung beim Wachstum aufs Tempo drückt (oder drücken muss), ist ein Zeichen dafür, dass die Wirtschaft schon heute eine bedenk­ liche Schieflage aufweist. Das Bruttoinlandprodukt in China besteht fast zur Hälfte aus Investitionen, wäh­ rend dieser Anteil in der Schweiz nur ein Viertel erreicht. Die Folge dieser Investitionsblase sind riesige Über­

kapazitäten, etwa bei der Stahlpro­ duktion oder im Schiffbau. Treiber dieses ungesunden Wachstums sind die 150 000 staatseigenen Betriebe in China. Davon gelten 30 000 als «Zombieunternehmen», die künstlich am Leben erhalten werden. Statt diese Ungleichgewichte zu korrigieren, verfolgt die kommu­ nistische Führung einen anderen Plan: noch kräftiger in die Pedale tre­ ten – und keinesfalls bremsen. MM Aktuell auf blog.migrosbank.ch: Weitere Infos und Grafiken zur Entwicklung in China

Mamma mia

Schütteln bis zum Tod

Schuld sei nur der Wickeltisch, sagt der Vater. Von dem sei seine fünf Monate alte Tochter gestürzt. Nebenan kämpft ein Notfallteam um das Leben des Babys. Es ist bewusstlos und krampft. Die Röntgenbilder geben Rätsel auf. Keine Brüche, keine Prel­ lungen. Dafür Blutergüsse an den Oberarmen. Als die Bilder vom Gehirn kommen, wird es still im Behandlungsraum. Der Wickeltisch ist unschuldig.

Kinder können laut und ausdauernd brüllen. Da wir das kaum aushalten, wechseln wir die Windeln oder fahren nachts mit dem krähenden Säugling durch die Gegend. Manchmal, wenn wir sehr erschöpft sind, gesellt sich Wut zu unserer Verzweiflung. Hör endlich auf zu brüllen! Vielleicht muss das Kleine einfach mal kräftig geschüttelt werden, damit es zur Besin­ nung kommt.

Wussten Sie, dass das Köpfchen wie eine Bowlingkugel nach hinten fällt, dass dabei die zarten Blutgefässe im Hals reissen können? Ein einziger Ruck kann ein Leben beenden. Ein Viertel der geschüttelten Säuglinge verstirbt, 75 Prozent tragen schwere Behinderun­ gen davon. Holen Sie sich Hil­ fe, wenn Sie am Anschlag sind. Zum Beispiel beim Eltern­ notruf (Telefon 0848 35 45 55, täglich 24 Stunden besetzt).

Bettina Leinenbach (39)

ist Journalistin und zweifache Mutter.


104 | MM22, 30.5.2016 | LEBEN

Ich heisse Nils und bin 11 Jahre alt. Ich bin der mittlere von drei Brüdern. Das hat Vor- und Nachteile. Der grössere schreibt auch gern, der jüngere ist gerade erst in die Schule gekommen und kann natürlich noch nicht richtig schreiben. Aber auch ich sitze nicht nur an meinen Texten, sondern bin auch gern draussen und treibe Sport. Früher schwamm ich viel, heute bin ich im Ruderclub Erlenbach ZH. Das gefällt mir sehr gut.

Kinder

Der Nachwuchs-Krimiautor

In seiner Freizeit denkt sich Nils gerne eigene Storys aus – am liebsten solche mit einem Kriminalfall. Im Schreibclub lernt der Elfjährige, wie man seine Geschichten gekonnt auf den Punkt bringt. Text: Andrea Fischer-Schulthess

Mein Hobby Wenn du Fantasie hast und Geschichten liebst, könntest du ja mal selber eine schreiben. Am besten bringst du Freude am Spielen mit Wörtern und am Um­ gang mit der Sprache mit. Es gibt nicht so viele Schreibclubs für Kinder. Am besten fragst du in der Schule oder in der Bibliothek nach. Dort sagt man dir, wo du in der Nähe ein Angebot findest. Vielleicht kennst du ja auch andere Kin­ der, die gern schreiben, und ihr gründet zusam­ men einen Schreibclub.

Mein Club «Schreibstrom» ist

ein Projekt der Lyrikerin und Begabungsförderin Svenja Herrmann. Die Clubmitglieder treffen sich in Zürich in den Räumlichkeiten des Jun­ gen Literaturlabors Jull. Infos: www.schreibstrom.ch, www.jull.ch

Bilder: Gabi Vogt

«In der Schule schreibe ich sehr gern Aufsätze. Lesen mag ich lustigerweise nicht besonders viel, ausser vielleicht ‹Die drei Fragezeichen› oder ‹Harry Potter›. Als ich im Kindergarten war, empfahl die Lehrerin meinem grossen Bruder den Schreibclub. Seit der 3. Klasse gehe ich nun auch zu Svenja Herrmann in den Schreibstrom. Dort sind wir im Moment vier Buben und

zwei Mädchen. Zuerst machen wir meistens eine Einführung und konzent­ rieren uns darauf, was wir hören, riechen, fühlen und so weiter. Denn mit dem Training der Wahrnehmung werden auch unsere Geschichten besser. Dann besprechen wir grundsätz­ liche Dinge: etwa, wie man eine Geschichte plant.

Dazu erstellen wir eine Mindmap, in der wir alles aufschreiben, was zwischen dem Anfang und dem Ende passiert. Danach arbeiten wir an unseren Geschichten und tauschen sie auch manchmal unter­ einander aus, um sie gemeinsam zu besprechen. Klar, man macht sich natürlich auch Sorgen, dass andere vielleicht besser schreiben als man selbst. Aber eigentlich geht es im Schreibclub überhaupt nicht darum, sich zu vergleichen.» MM


LEBEN | MM22, 30.5.2016 | 105

Gabriela, 13, Gelterkinden BL

Lebensmittel enthalten Energie. Diese führen wir beim Essen unserem Körper zu. Wenn wir uns zu viel davon einverleiben, werden wir dick. Darum versuchen viele Menschen, ihre Energiezufuhr zu kontrollieren. Sie rechnen aus, wie viele Kalorien sie sich erlauben können. Der Kaloriengehalt eines Lebensmittels zeigt, wie viel Energie drinsteckt. Experten bestimmen dafür den «Brennwert» eines Lebensmittels, indem sie es verbrennen und messen, wie viel

Energie es freigibt: Eine Kalorie ist die Menge an Energie, die es braucht, um 1 Milliliter Wasser um 1 Grad Celsius zu erwärmen. Aber wir Menschen sind doch keine Dampfmaschinen, oder!? Wir «verbrennen» ja keine Kohlenbriketts (die übrigens sehr viele Kalorien haben). Wir verdauen unser Essen. Das tun wir je nach Lebensweise und Typ sehr unterschiedlich. Deshalb sagen Kritiker, das heute übliche Bestim-

mungssystem sei veraltet und müsse korrigiert werden. Bisher misst es nur, wie viel Energie in unseren Magen und Darm gelangt, aber nicht, wie viel unser Organismus davon wirklich aufnimmt und nutzt. Auch berücksichtigt es nicht, wie ein Lebensmittel verarbeitet wurde. Wenn du zum Beispiel ganze, rohe Mandeln knabberst, nimmst du bis zu einem Drittel weniger Energie auf, als wenn du die gleiche Menge in Form von Mandelmus geniesst. MM

Gabriela Bonin (48) beantwortet

Kinderfragen zu aktuellen Themen.

Nina, Tobi und Hugo wollen eine Gemüsesuppe kochen. Auf dem Gestell findest du verschiedene Lebensmittel. Eines passt aber ganz sicher nicht ins Rezept der Lilibiggs. Weisst du, welches? Kreise es ein!

R ätsels pass NINAS KLE INES SOMMERRÄTSEL 1. Wie nennt man Ebbe und Flut noch? a) Verzeihen b) Gezeiten c) Geuhr 2. Welches ist kein Sommermonat? a) Oktober b) Juli c) August 3. Was wächst bei uns im Juni? a) Erdbeeren b) Baumnüsse c) Kohl 4. Was ist UV-Schutz? a) Eine Velo-Marke b) Schutz vor der Sonne c) Eine Unfall-Versicherung

Lösung: 1. b, 2. a, 3. a, 4. b

Hier erwarten dich: • lustige Spiele • tolle Basteltipps & Malvorlagen • spannende Geschichten und vieles mehr ...

www.lilibiggs.ch

Lösung: Der Cupcake gehört nicht in die Gemüsesuppe.

Entdecke die fantastische Welt der Lilibiggs


Unser neuer Energy Drink für nur CHF 0.90

Urlaubsziel: Rauchfreiheit?

Jetzt Urlaubsvorrat* einpacken!

nicorette® Spray

Jetzt profitieren:

zur Anwendung in der Mundhöhle

3 für 2

PHCH/NIC/0516/0002

HILFE SCHNELLE ** INUTE M 1 H C A N

www.nicorette.ch Erhältlich in Ihrer Apotheke. Dies ist ein Arzneimittel. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage. Janssen-Cilag AG, 6300 Zug.

SPINAS CIVIL VOICES

* z. B. 2 x nicorette® Spray zur Anwendung in der Mundhöhle für 2 Wochen Urlaub. Dies entspricht einem durchschnittlichen Bedarf in zwei Wochen bei Rauchern unter 20 Zigaretten pro Tag, max. 15 Sprühstösse pro Tag. ** Kann Ihr akutes Rauchverlangen nach 1 Minute lindern.

78 Mal das Training verpasst. 55 Mal das Wochenende durchgearbeitet. 1 neues Medikament gegen Krebs entwickelt.

Mit Ihrer Spende fördern wir engagierte Forscherinnen und Forscher, um die Behandlungsmethoden gegen Krebs immer weiter zu verbessern. PK 30-3090-1


LEBEN | MM22, 30.5.2016 | 107

Der Lotusgrill XL entwickelt trotz Kohle keine Funken und keinen Rauch. Bestell-Informationen

So profitieren Sie vom Angebot Leserinnen und Leser des Migros-Magazins profitieren auf www.galaxus.ch von einem exklusiven Lotusgrill-Set zum Sonderpreis von 189 Franken. Mit diesem Angebot sparen Sie 20 Franken.

Leserangebot Ein Tischgrill und ein Sack Holzkohle für nur 189 Franken

Im Set inbegriffen: • 1 Lotusgrill XL

Leseraktion

Überzeugender Nichtraucher Grillieren auf Holzkohle ohne Rauch? Der Lotusgrill XL machts möglich. Leserinnen und Leser des Migros-Magazins profitieren auf Galaxus.ch von einem exklusiven Sonderpreis.

S

ind auch Sie Feuer und Flamme fürs Grillieren mit Holzkohle? Aber der Rauch stört Sie? Und die Aufwärmzeit ist Ihnen auch zu lang? Der Lotusgrill XL von Galaxus.ch ist in wenigen Minuten bereit für den rauchfreien Grillbetrieb. Leserinnen und Leser des Migros-Magazins erhalten den attraktiven Tischgrill im Set mit 2,5 Kilogramm Holzkohle zum Spezialpreis von nur 189 Franken. Der Lotusgrill XL enthält einen Lüfter, der die Kohle ständig mit Frischluft versorgt. In nur drei bis vier

Minuten ist der Grill einsatzbereit. Der An-/AusSchalter dient gleichzeitig als Wärmeregler. Je mehr Luft an die Kohle gelangt, desto heisser wird sie. Funkenflug ist dabei ausgeschlossen. Die seitlich montierten Schnallen verbinden Grillrost, Kohlebehälter und Aussenschale zu einer geschlossenen Einheit. So lässt sich der Lotusgrill XL selbst mit glühenden Kohlen drehen und wenden, ohne dass die Glut herausfällt. Dank einer Doppelwand und Lüftungsschlitzen wird die Aussenhülle nicht

heiss – und kann jederzeit mit blossen Händen berührt werden. Einfach zu zerlegen und zu reinigen

Der Grillrost ist aus massivem Edelstahl gefertigt. Die Grillplatte in der Mitte des Rosts schützt die Holzkohle vor herabtropfendem Fett. Rauch kann gar nicht erst entstehen. Ausserdem praktisch: Nach dem Grillieren kann der Grill komplett zerlegt und einfach gereinigt werden. Der Grillrost und die Innenschale sind für die Spülmaschine geeignet. MM

(Farbe nach Wahl) inklusive Tragetasche, Batterien und Bedienungsanleitung • 1 Sack Holzkohle Buche 2,5 kg • Kostenlose Lieferung in die ganze Schweiz Spezifikationen des Tischgrills:

• Farben: Anthrazit, Blau, Gelb, Grün, Orange, Rot, Violett • Gewicht: 6,5 kg • Durchmesser Grillrost: 40,5 cm • Material Grillrost und Innenschale: Edelstahl • Material Aussenschale: pulverbeschichteter Stahl So gehts:

Einfach den Gutscheincode «LOTUS20» beim Bestellprozess unter «Zahlung» eingeben. Der Rabatt von 20 Franken wird direkt abgezogen. Bestelladresse:

www.galaxus.ch/ lotusgrill Angebot gültig vom: 30.5. bis 12.6. 2016 Nur solange Vorrat


AKTION

DER SPEZIALIST GEGEN KALK UND SCHMUTZ.

JETZT MIT MEHR INHALT!

Hartes Wasser kann bei jedem Waschgang an den Heizelementen und an anderen wichtigen Waschmaschinenteilen*, wie auch an der Kleidung Kalkund Schmutzablagerungen verursachen. Verwenden Sie daher Calgon 2in1 zu jeder Wäsche und schützen Sie so Ihre Waschmaschine gegen Kalk und Schmutz. Die reinigende Wirkung der neuen Calgon 2in1 Formel hilft die Waschmaschine sauber zu halten. Und eine saubere Waschmaschine sorgt für saubere Wäsche. * Teile, die mit Wasser in Berührung kommen

17.90 statt 22.90

Calgon 2in1 Pulver 1.98 kg

17.90

14.90

statt 21.45 Calgon 2in1 Tabs 60 Tabs

statt 19.00 Calgon 2in1 Gel Duo 2 × 750 ml

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen

AUF ALLE CALGON PRODUKTE ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 31.05. BIS 13.06.2016, SOLANGE VORRAT

Waschmaschinen leben länger mit Calgon.

Calgon gibts in Ihrer Migros Ferien

m

trah

S oto

Uh r

M - 16 E bei , 13 iswil B ren i h n a u f d J e a . b 5 4M Pro ch 1 | 493 two str. 16 t i M orf erd Unt

AdriaAdria / Lido/ Lido di Savio di Savio

SOMMERURLAUB

Genießen mit allen Sinnen Komforthotel & Appartements & Suiten

Ruhiges, sonnig gelegenes 4*Hotel mit Erlebnisfreibad im großen Palmen- und Rosengarten. Alpinmediterrane Küche. Spezialangebote für Beauty, Wellness und Golf. HP ab € 84,(5-Gänge-Wahlmenü)

www.gschwangut.com

KYBURZ-PLUS und KYBURZ-CLASSIC • Umweltschonende Elektrofahrzeuge bis 30 km/h • Entwickelt und hergestellt in der Schweiz • Auch ohne Führerschein

info@gschwangut.com

Poschiavo / Le Prese Erlebnisreiche Erholung

und prächtige Wanderwege. 4 Tage – 3 Nächte Fr. 260.–, 7 Tage – 6 Nächte Fr. 500.– inkl. Halbpension (Kinderermässigung).

Hotel Posta Le Prese, Tel. 081 844 02 48

Schenken Sie Lebensfreude für Kinder mit einer Krankheit, Behinderung oder schweren Verletzung.

KANADA, Ranchaufenthalt mit Englischschule, Reiten, Fischen, Kanufahren, Campen, Ausflüge usw. www.camelshump.ca

Danke für Ihre Spende.

Gesundheit

Bitte senden Sie Gratisprospekte an

Strasse / Nr.:

KYBURZ Switzerland AG Shedweg 2-8 CH 8427 Freienstein

Postleitzahl / Ort:

Tel:

Name / Vorname:

Telefon:

Fam. Gadner, Treibgasse 12, I-39011 Lana Tel. 0039 0473 561 527, Fax.../564 155

––––––––––––––––– Hotel Apollonia ––––––––––––– direkt am Meer, Privatstrand, Schwimmbad, Familienrabatt. direkt amAuskunft, Meer, Privatstrand, Schwimmbad,Familienrabatt. Prospekt: B. Puppato, Pratteln Auskunft B. Puppato, 061 821 44 26 / www.hotelapollonia.it Tel. 061 821 44 26 / www.hotelapollonia.it

md

044 865 63 63

www.kyburz-switzerland.ch

IMPLANTATE, ZAHNBEHANDLUNGEN ZAHNERSATZ in Ihrer Nähe, besser und günstiger als bei dentesana? UNMÖGLICH! Gratis-Unterlagen: www.dentesana.ch WIR 0844 802 310 · hd@dentesana.ch <wm>10CAsNsjY0MDS21DW3sDSwNAEAaN_NQQ8AAAA=</wm>

<wm>10CFXKKw4DMQxF0RU5ev6N4xpWYdGA0fCQqrj7R43KCq50wZmzvOHXc5z3uIrBmhQ9kVasR0PnMmmuvSCiAvYHUtUV_qfJLFiBtYkRCyHXHguSWAFpn9f7C4Oly2xwAAAA</wm>

www.sternschnuppe.ch PC 80-20400-1


LEBEN | MM22, 30.5.2016 | 109

Kreuzworträtsel

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken!

Gesamtwert 750 Franken!

oder eine von 5 MigrosGeschenkkarten im Wert von je 50 Franken für das grün eingefärbte Feld! Tel. Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD5, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 5.6.2016, 24 Uhr

Treppenlifte

CH-9620 Lichtensteig Tel. 071 987 66 80

www.hoegglift.ch

So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD1, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER. Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 5.6.2016, 24 Uhr Teilnahmebedingungen: Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.

Auflösung Nr. 21: UNTERHOLZ

BLEIBEN SIE MOBIL! MIT UNS.

HERAG AG Treppenlifte Tramstrasse 46 8707 Uetikon am See info@herag.ch www.herag.ch 044 920 05 04

Gewinner Nr. 20: Marie-Louise Waser, Stans; Rosmarie Rudin, Tann ZH; Erwin Zweidler, Erlinsbach AG; Christine Kunz, Lengnau BE; Annemarie Winkler, Wattenwil BE; Gewinner «Zusatz» Nr. 20: Margrit Herrmann, Basel; Anna Esposito, Gossau SG; Dorothea Albrecht, Matt GL; Daniela Imholz, Luzern; Heinz Haltinner, Bülach ZH


Gratis-Abo für Eltern von künftigen 1.-Klässlern!

Wir en schenken Ihn ein Gratis-Abo s eber des Elternratg

er «Das Schweizin ElternMagaz , Fritz+Fränzi» dieses Jahr wenn Ihr Kind mmt. in die Schule ko

Das Angebot gilt exklusiv für Neuabonnenten des «Schweizer ElternMagazin Fritz+Fränzi» mit Lieferadresse in der Schweiz oder im Fürstentum Liechtenstein, Bestellung ausschliesslich über die kommunizierte Website, einlösbar bis 30.09.2016.

Jetzt gratis bestellen: www.fritzundfraenzi.ch/einschulung


LEBEN | MM22, 30.5.2016 | 111

Quiz

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Was soll man nicht vor dem Abend loben? S

Ehemann

N Tag

W Haustier

2. Welche Sprache sprechen im übertragenen Sinne die Jäger? A Griechisch

E

Latein

I

Spanisch

3. Was schwimmt an der Oberfläche von Meeren? N Treibmittel

L

Treibschlecht

U Treibgut

So nehmen Sie teil

4. Wie viel Prozent der Schweizer verunfallen jedes Jahr beim Sport? K ca. 5 %

D ca. 34 %

D Blubber

Tel. Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD2, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 TASTSINN Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 5.6.2016, 24 Uhr

R Einstein

Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

Auflösung Nr. 21: WALENSEE

Gewinner Nr. 20: Mei Jaeggi, Schwanden (Sigriswil) BE; Madeleine Amrein, Granges-Paccot FR; Hanni Rebholz-Läng, Attiswil BE

S

ca. 64 %

5. Woher stammt der Begriff «Taser» für Elektroschockpistole? I

Biologie

E

Bibel

U Jugendbuch

6. Bei welcher Ware wird vom Korbpreis gesprochen? N Rohöl

S

Orangen

B Kaffee

7. Wie nennt sich die Fettschicht von Walen und Robben? A Fetfat

T

Glibber

8. Nach welcher Person ist ein Krawattenknoten benannt? E

Onassis

S

Churchill

Lösungswort: 1

2

3

4

5

6

7

8

Paroli

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

A

5 3

1 4

Auflösung Nr. 21: SILBE Gewinner Nr. 20: Doris Lipp, Ruswil LU; Rita Schneider, Olten SO; Doris Eggel, Glis VS

2

ADENAUER ADRESSAT B A UMH A R Z ERDAUERN ME NARCH E NACHREDE REGRESSE TERRA I NS TURNER I N ZUNAEHEN

So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD3, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 OSTEN Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 5.6.2016, 24 Uhr Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

Lösungswort: 1

2

3

4

5


Bambuskissen

Das Bambuskissen kann Ihnen zu einem besseren Schlaf verhelfen, wachen Sie ganz ausgeruht auf und beugen Sie N Nackenschmerzen, Kopfschmerzen und sogar Sc Schnarchen vor.

kann Ihr Leben verändern 4 Nichts ist weicher als Bambus Herrlicher Komfort, weich, absorbiert die Feuchtigkeit der Haut, schnell trocknend. 4 Das Kissen ist antibakteriell und milbenfrei Hypoallergen. Eignet sich für jeden, auch für Allergiker. 4 3-Kissen in Einem Stützendes Kissen (doppelt falten). Normales Kissen (flach legen). Extra weiches Kissen (erhöht auflegen). 4 Perfekte Stütze für Nacken und Kopf Die Muskeln entspannen sich, Schmerzen und Schnarchen verringern sich und Sie wachen ganz ausgeruht auf. 4 Ökologisch Bambus wächst ganz natürlich ohne Pflanzenschutzmittel oder andere Chemikalien.

Grösse: ca. 60 x 45 cm

Für einen ruhigen Schlaf ist es wichtig, dass die Wirbelsäule gerade ist. Somit ist es garantiert, dass die Durchblutung ausreichend ist und die Nervensignale ins Gehirn und wieder zurück gelangen. Die Atemwege sind ebenso geöffnet und frei, sodass die Atmung optimal verläuft und nicht durch Schnarchen behindert wird. Das Bambuskissen hat folgende Doppelfunktion: Der Bambus Bezug kühlt beim Schlafen und ist mollig weich. Das ganze Kissen ist mit Memory-Form Flocken gefüllt und passt sich automatisch ihrer Schlafstellung an. Sie wachen fit und ausgeruht auf. Das Bambuskissen ist das perfekte Kissen, welches Sie einfach höher oder tiefer, weicher oder härter benutzen können.

Bestellschein JA, ich bestelle gegen Rechnung (zahlbar innert 10 Tage) plus Fr. 6.90 Versandkostenanteil wie folgt: ❑ Bambuskissen, 1 Stück (Art.Nr. 1436) nur Fr. 49.– ❑ Bambuskissen, 2 Stück (Art.Nr. 1437) nur Fr. 88.– Sie sparen Fr 10.-

Durch das Formen wird es Ihnen möglich sein, in allen gewünschten Positionen zu schlafen: auf der Seite, auf dem Rücken oder auf dem Bauch. Wenn Sie gerne halb sitzend im Bett lesen, gibt Ihnen das Kissen, doppelt gefaltet, den perfekten Halt. Memory-Schaum ist ein speziell entwickeltes viskoelastisches Material, welches unmittelbar auf Druck reagiert und dadurch elastisch wird und sich Ihrer Körperkontur anpasst. Wenn das Kissen nicht benutzt wird, erhält es seine ursprüngliche Form zurück. Der Unterschied zum normalen Memory-Schaum Kissen ist, dass die Luft beim Bambuskissen einfach zwischen dem Memory-Schaum frei zirkulieren kann und Ihnen dadurch ein kühles Gefühl gibt. Das Bambuskissen ist das erste Kissen, das alle Vorteile des Memory-Schaum-Materials hat ohne Nachteile. Der Kissenbezug kann in der Waschmaschine mit 30 Grad gewaschen werden. 391-1

❑ Frau ❑ Herr Name:

Vorname:

Strasse/Nr.: PLZ/Ort: Tel.- Nr.:

Bitte einsenden an: TRENDMAIL AG, Service-Center, Bahnhofstr. 23, 8575 Bürglen TG

Schnell bestellen? Per Tel: 071 634 81 21, per Fax: 071 634 81 29 oder unter www.trendmail.ch


LEBEN | MM22, 30.5.2016 | 113

Sudoku

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3x3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den gelben Feldern von links nach rechts.

4 6 8 5

9 1

9

2 5

7

7

4

1

3 1 2 8 7 9

7

6

3 1 8

Auflösung Nr. 21: 716

6 6 5

5

7 8 5 2 9 3 4 6 1

3 7 8

6 4 9 1 8 7 5 3 2

3 2 1 6 4 5 7 8 9

9 1 4 8 7 2 6 5 3

2 6 3 5 1 4 9 7 8

5 7 8 3 6 9 1 2 4

1 5 2 4 3 6 8 9 7

4 3 7 9 5 8 2 1 6

8 9 6 7 2 1 3 4 5

So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD4, gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 123 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 5.6.2016, 24 Uhr

Gewinner Nr. 20: Eliane Stöckli-Longchamp, Aesch BL; Cécile Curty, Freiburg; Verena Fehlmann, Villnachern AG; Hildegard Parrinello, Arlesheim BL; Mireille Orlando, Troistorrents VS

1

Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

Bimaru

Brücken

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Brücken dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln 1 2 2 3 2 miteinander verbunden 1 3 3 sein. Verboten: Kreuzungen, diagonale Brücken 2 4 4 3 3 und mehr als zwei Linien.

1 1 1 0 1 5

Auflösung Nr. 21:

3

0 7

3

0 4 2

3

1

3

1

3

1

2

2

3

2

2 2 3

2

2 3

3

3 5

3

2 3

2

5

2

3 4

Auflösung Nr. 21:

3

3

2

2

2

3 1

3 3

2

4 2 5

1

4

4

1

3

2

3 2

2 2 6 2 2

1 3

3 3 1

2 3 3 2 3

Impressum MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer, Wochenblatt des sozialen Kapitals, Organ des Migros-Genossenschafts-Bundes, Migrosmagazin.ch Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 567 892 Ex. (WEMF 2015) Leserschaft: 2 386 000 (WEMF, MACH Basic 2016-1) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion/Ressort Leben: Remo Leupin (Leitung), Robert Rossmanith (Chef vom Dienst), Sabine Müller (Produzentin), Gerda Portner (Produzentin), Ursula Trümpy (Produzentin), Daniel Schifferle (Verantwortlicher Leben), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Menschen: Sabine Lüthi (Leitung), Andrea Freiermuth, Yvette Hettinger, Ralf Kaminski, Anne-Sophie Keller (Volontärin), Monica Müller, Reto E. Wild Online: Reto Vogt (Leitung), Almut Berger, Reto Meisser

Ressort Migros-Welt: Daniel Sidler (Leitung / stv. Chefredaktor), Heidi Bacchilega, Jean-Sébastien Clément, Dora Horvath, Andreas Dürrenberger, Sonja, Leissing, Anna Meister, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, Anna-Katharina Ris, Claudia Schmidt, Thomas Tobler, Jacqueline Vinzelberg, Michael West, Anette Wolffram

Prepress: Liliane Bolliger, Ruedi Bolliger

Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Böttcher, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Zollinger (Leitung), Rea Tschumi

Lithografie: Reto Mainetti (Leitung), Manuela Seelhofer, Max Sommer Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Verena Hochstrasser

Verlag: Layout: Doris Oberneder (Creative Director), Rolf Hauser (Leitung), Laetitia Buntschu Signer (Art Director), Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Werner Gämperli, Nicole Gut, Tel.: 058 577 13 70, Gabriela Masciadri, Pablo Tys, Tatiana Vergara Fax: 058 577 13 71

Werbemarkt: Thomas Brügger (Leitung) Anzeigen: Gian Berger, Yves Golaz, Andreas Hess, Hans Reusser, Angela Scasascia anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72 Innendienst: Verena De Franco, Michael Glarner, Christine Kummer, Janine Meyer, Jasmine Steinmann Lesermarkt: Nicole Thalmann (Leitung), Marianne Hermann, Nadine Voss Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Tabea Burri, Aisha Kaufmann, Theresa Wuitz Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Tel.: 058 577 13 00, Fax: 058 577 13 01

Druck: DZZ Druckzentrum Zürich AG


PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN.

MIT DEPOT IN JEDER HINSICHT PUNKTEN Von Kerzen über Raumdüfte zu Möbeln und Heimtextilien: Depot steht für Wohntrends und überraschende Einrichtungsideen, die es Ihnen ermöglichen, Ihr Zuhause immer wieder neu zu erfinden. Besuchen Sie eine der 32 Boutiquen in der Schweiz und sammeln Sie bei jedem Einkauf einen Cumulus-Punkt pro Franken. Während der Aktionszeit erhalten Sie zudem 2-fach Cumulus-Punkte auf Ihren Einkauf. Aktionsdauer: 30. Mai bis 11. Juni 2016 Profitieren: Zeigen Sie den Vorteilcoupon zusammen mit Ihrer Cumulus-Karte an der Kasse Ihrer Schweizer Depot-Filiale oder bestellen Sie online und profitieren Sie von 2-fach Cumulus-Punkten. Weitere Informationen: www.depot-online.com

✁

2x

PUNKTE

Jetzt doppelt punkten Gültig: 30. Mai bis 11. Juni 2016 Kein Mindesteinkauf Profitieren: Weisen Sie den Vorteilcoupon zusammen mit Ihrer Cumulus-Karte an der Kasse Ihrer Schweizer Depot-Filiale oder bestellen Sie online und profitieren Sie von 2-fach Cumulus-Punkten. Hinweis: Kein Vorteil auf Möbel, Leuchten, Gutscheine (inkl. mydays), Bücher, Zeitschriften sowie bereits reduzierte und Set-Artikel. Dieses Angebot ist pro Person und Einkauf nur einmal einlösbar und nicht mit anderen Aktionen kumulierbar. Keine Barauszahlung.

BEI MIGROL MEHRFACH PROFITIEREN Angebot: Car Wash Vom 30. Mai bis 19. Juni 2016 erhalten Sie in Migrol Car Wash-Anlagen (teilnehmende Stationen finden Sie unter www.migrol.ch) Fr. 3.– Vorteil auf das Waschprogramm Ihrer Wahl (Mindesteinkauf Fr. 10.–). Das Angebot gilt nicht für Selbstbedienungs-Waschboxen und Company CardKunden. Es ist nicht kumulierbar und nur gültig, wenn Sie Ihre Cumulus-Karte vorweisen bzw. einscannen. Angebot: Heizöl Vom 31. Mai bis 9. Juni 2016 erhalten Privatkunden pro Neubestellung und bei einer Bestellmenge bis 10 000 Liter 500 Zusatzpunkte zu den üblichen 100 Cumulus-Punkten pro 1000 Liter. Bestellen Sie jetzt mit Ihrer Cumulus-Nummer unter www.migrol-heizoel.ch oder telefonisch unter 0844 000 000 (normaler Gesprächstarif). Angebot: Holzpellets Vom 31. Mai bis 9. Juni 2016 erhalten Privatkunden pro Neubestellung und bei einer Bestellmenge bis 10 000 Kilogramm 500 Zusatzpunkte zu den üblichen 100 Cumulus-Punkten pro 1000 Kilogramm. Bestellen Sie jetzt mit Ihrer CumulusNummer unter www.migrol-holzpellets.ch oder telefonisch unter 0844 000 000 (normaler Gesprächstarif).

3.-

VORTEIL


MEHR CUMULUS-VORTEILE: www.migros.ch/cumulus

18 SCHWEIZER HOTELS EXTRA FÜR SIE AUSGESUCHT Tauschen Sie Ihre blauen Cumulus-Bons im Wert von Fr. 5.– oder Fr. 10.– telefonisch unter 0848 85 0848 oder www.migros.ch/cumulus-extra ein und buchen Sie unter www.swisshotels.com/cumulus oder 0848 84 84 48.

Macht mehr aus Ihren Bons.

2 Nächte, 2 x Frühstück und 1 x Abendessen für 2 Personen nur Fr. 349.– statt Fr. 449.–

2 Nächte, 2 x Frühstück und 1 x Abendessen für 2 Personen nur Fr. 449.– statt Fr. 599.– BON FR.

BON FR.

5.–

10.–

HOTELLERIESUISSEGUTSCHEIN

HOTELLERIESUISSEGUTSCHEIN

Fr. 100.–

HÔTEL LES BAINS D’OVRONNAZ *** S Ovronnaz VS

Fr. 150.–

GRAND HOTEL ZERMATTERHOF***** S Zermatt VS

HOTEL LANDHAUS *** Saanen BE

HOTEL KARTAUSE ITTINGEN *** S Warth TG

HOSTELLERIE AM SCHWARZSEE **** Schwarzsee FR

MODERN TIMES HOTEL **** St-Légier-sur-Vevey VD

HOTEL SEEDAMM PLAZA **** Pfäffikon SZ

HOTEL JAGD-SCHLOSS **** Merlischachen SZ

JUCKERS BOUTIQUE-HOTEL *** Tägerwilen TG

MÄRCHENHOTEL BELLEVUE **** Braunwald GL

HOTEL WILDEN MANN **** Luzern LU

HILTON GARDEN INN **** Davos Platz GR

NOMAD DESIGN & LIFESTYLE HOTEL **** Basel BS

HOTEL ARC-EN-CIEL **** Gstaad BE

HOTEL ENGIADINA **** Zuoz GR

HOTEL LA CAMPAGNOLA *** Vairano TI

ROMANTIK HOTEL SCHWEIZERHOF**** Flims Waldhaus GR

BOUTIQUE-HOTEL LA ROCCA **** Ascona / Porto-Ronco TI

Die detaillierten Einlösebedingungen finden Sie unter www.migros.ch/cumulus-extra/hotelleriesuisse. Angebot gültig bis 31. August 2016 oder gemäss Hoteldetails unter www.swisshotels.com/cumulus. Auch für Einzelreisende buchbar.

BEI FRAGEN RUND UM CUMULUS: CUMULUS-INFOLINE 0848 85 0848


116 | MM22, 30.5.2016 | LEBEN

1

Mein Lieblingsprodukt:

Meine Welt

«Die Kleine schreit immer, wenn ich übe» Pascal Vonlanthen alias Gustav singt den offiziellen SRF-Song zur Fussball-EM. Der Freiburger Multiinstrumentalist geht erst seit einem Jahr in den Musikunterricht und schafft den Rubik’s Cube in Rekordzeit. Text: Claudia Langenegger

Bilder: Michael Sieber

«Die Old-schoolFarmer-Stängel mit Honig oder Apfel stillen seit meiner Kindheit meinen Znünihunger. Der beste ist aber eigentlich der mit Orangen und Schokolade, den genehmige ich mir aber nur, wenn ich ihn mir verdient habe. Er ist sozusagen mein BelohnungsFarmer.»


LEBEN | MM22, 30.5.2016 | 117

1 Mein bester Freund «Gerhard Andrey (40), Vizepräsident der Grünen Partei

Schweiz, und ich sind seit der Sekundarschule dicke Freunde. Wir machen alles zusammen: Ferien, Bier trinken, Familienausflüge an den Murtensee und gegenseitige Lebensberatung.» 2 Mein Studio «Ich mag den Groove in

der ehemaligen Gasfabrik am Ufer der Saane. Doch im Winter wird es arschkalt. Deshalb habe ich mir ein kleines Studio eingebaut, das ich heizen kann.» 3 Mein Cello «Cello ist bisher das einzige Instrument, das ich mir nicht selbst

2

Name: Pascal Vonlanthen (41) Wohnort: Freiburg Beruf und Lebenslauf: In der Jung-

wacht Blauring begann ich, Gitarre zu spielen. Bis 1998 trat ich im Duo und mit verschiedenen Musikformationen auf. Doch ich wollte eine grosse Band und stand bald mit dem 20-köpfigen «Gustav und das Kummerorchester» im Freiburger Fri-Son auf der Bühne. Ich singe zweisprachig. Auch die meisten Instrumente spiele ich selbst ein. 2010 wurde ich bis weit über den Röstigraben hinaus bekannt: Ich machte in der SRFShow «Kampf der Chöre» mit und gewann. Nun singe ich den offiziellen SRF-Song «Tous ensemble» zur Fussball-EM 2016. Am 24. Juni bringe ich mein neuntes Album heraus. Ich lebe mit meiner Frau und unseren drei Kindern in Freiburg.

3 4

5

beibringen konnte. Seit einem Jahr nehme ich Unterricht am Konsi. Meine Familie muss sich noch daran gewöhnen: Die Kleine schreit immer, wenn ich übe.» 4 Meine Vespa «In der Stadt kannst du nicht mit dem Auto rumfahren. Und in Freiburg mit dem Velo? Das ist viel zu anstrengend. Darum fahre ich seit 20 Jahren Vespa.»

6

5 Mein Ding «Ich wollte letztes Jahr un-

bedingt wissen, wie der Zauberwürfel funktioniert. Wie ein Besessener habe ich während einer Woche im Internet Videos geschaut und geübt. Mein Rekord liegt mittlerweile bei 1 Minute 30.»

6 Meine Literatur «Ich lese am liebsten

Magazine und Zeitschriften mit gutem Journalismus. Ich habe zu wenig Geduld, um lange in Bücher abzutauchen. Ich mag kurze Geschichten.»


20%

Alle Glace Portionenbecher z.B. Ice Coffee, 165 ml, 1.40 statt 1.80

50%

6.20 statt 12.40

M-Classic Cornets assortiert im 16er-Pack 16 x 130 ml

ab 2 Stück

20%

Sortimentsaktion Alle Erdbeerpatisserie z.B. Erdbeerbecher, 95 g, 2.30 statt 2.90

20%

Sortimentsaktion Alle Frey Suprême-Tafeln, -Kugeln oder -Friletti, UTZ ab 2 Stück, 20% günstiger, gültig bis 13.6.2016

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 31.5. BIS 6.6.2016, SOLANGE VORRAT

20%

Sortimentsaktion Alle Passion Joghurt z.B. Stracciatella, 180 g, –.70 statt –.90

Hit

3.90

Berliner im 6er-Pack 6 x 70 g


G LOUNGE

3ER0KUxGEL-

FEU

GRILL

.–* ca. Fr. 3094 im Wer t von

.–* ca. Fr. 1999 im Wer t von

2E0BExR

0AUxFS2 NK

W GASGRILL .–* ca. Fr. 1149 im Wer t von

1R0-SOxFA

3E

.–* ca. Fr. 3249 im Wer t von

*Kann auch im entsprechenden Fachmarkt gekauft oder online bestellt werden.

2AR0Tx EN-

EI GUTSCHEIN Fr. 1000.–* im Wer t von

WEITERE EISE RTPR TOLLE SOFOINNEN ZU GEW

0LxLER 3FIZ0IE

OF BALL M E -MATCH. 159.–* ca. Fr im Wer t von

7IS5EGxUT-

RE SCHEIN

Fr. 500.– im Wer t von


Die Schweiz spielt. Sie gewinnen.

2x 5x x 0 1 PUNKTE

PUNKTE

PUNKTE

Nach jedem

SchweizSpiel profitieren!

Am nächsten Werktag nach einem Schweizer EM-Spiel profitieren Sie in allen Migros-Filialen, Fachmärkten, Gastrobetrieben und auf LeShop.ch. Sie erhalten bei einem Sieg 10-fach-, bei einem Unentschieden 5-fach- oder bei einer Niederlage 2-fach-Cumulus-Punkte. Ausgenommen sind Gebührensäcke und -marken, Vignetten, Depots, Taxkarten, Serviceleistungen inkl. Leistungen des M-Service, E-Loading, iTunes/App-Karten, SIM-Karten, Gutscheine, Geschenkkarten und Smartboxen.


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook