Skip to main content

Migros magazin 21 2018 d aa

Page 1

Ausgabe Aare, AZA 1953 Sion Response Zentral, Psdg DP AG, Ent. bez.A 44631

Dossier: E-Autos im Akkutest ab Seite 75

MM21, 22.5.2018 www.migrosmagazin.ch

Schluss mit Wildpinkeln – so wehren sich die Städte

«Wir wollen ganz nach oben!» Frauen coachen Frauen

Seite 8

Seite 10

Gewinnen Sie 7 Übernachtungen im Familien­hotel Sonnwies in Lüsen (Südtirol)

Bild: Dan Cermak

Seite 93

Brennnesselsuppe S. 45 | Musical «Supermarkt Ladies» S. 61 | Grillitarier-Typen S. 62 Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01, E-Mail: dienstleistungen@migrosaare.ch


Ein leichter Start in den Sommer.

Duo-Pack

20%

6.20 statt 7.80

35%

Anna’s Best Königssalat im Duo-Pack 2 x 150 g

Eichblattsalat rot und grün Schweiz, z.B. rot, pro Stück, 1.20 statt 1.95

ab 2 Stück

20%

50%

1.90 statt 3.80

Cherrytomaten am Zweig Schweiz/Italien/Spanien, Schale, 500 g

Genossenschaft Migros Aare Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.5. BIS 28.5.2018, SOLANGE VORRAT

Alle Alfredo Mozzarella ab 2 Stück, 20% günstiger

lieben grillier te Cherr ytomaten am Zweig – zubereitet bei mittlerer Hitze. Sie schmecken köstlich direkt vom Grill oder auch zu Blattsalaten, Pilzen, Mozzarellastücken, verfeinert mit einer leichten Vinaigrette. Zusammen mit einem Brötchen eignet sich der leichte Sommersalat auch prima für die Mittag spause. En Guete.


Eine frische Meeresbrise für den Grill.

30%

Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.5. BIS 28.5.2018, SOLANGE VORRAT

4.80 statt 6.90 Crevetten Yin & Yang Zucht aus Vietnam, per 100 g

30% Ausgewählte Fisch-Grillprodukte Lachsfilet American Barbecue, MSC Wildlachsfilet mariniert oder Crevetten Yin & Yang, z.B. Lachsfilet American Barbecue, Zucht aus Norwegen, per 100 g, 3.– statt 4.40

30%

2.90 statt 4.20 MSC Wildlachsfilet mariniert Wildfang aus dem Pazifik, per 100 g

5.80

Grill mi Jakobsmuschelspiessli, MSC Wildfang aus dem Nordwestatlantik, per 100 g

mögen auch Fisch und Meeresfrüchte vom Grill. Vom Shrimp über die Jakobsmuschel zum Lachsfilet geht alles – solange es nachhaltig ist und von der Migros. Bedrohte Arten werde n von der Migros konsequent aus dem Angebot genom men und durch solche ersetzt, die der WWF als empfehlensw ert oder akzeptabel einstuft.


Trรถsterli, wenn der Grill aus ist.

16er-Pack

50%

9.80 statt 19.60 Fun Cornets im 16er-Pack Erdbeer und Vanille, 16 x 145 ml

Bei diesem Angebot sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOT GILT NUR VOM 22.5. BIS 28.5.2018, SOLANGE VORRAT


MM21, 22.5.2018  5

D

Inhalt

Editorial

Mut zur Karriere

Menschen

Bilder: Jorma Müller, Thomas Egli/Keystone

«Die Anstrengendsten sind ja die, die das KV ­machen und meinen, aus ihnen werde mehr als eine ­Sekretärin», sagte unlängst ein Mann zu mir, der sich Manager nennt. Zuerst argumentierte ich, dass ich es im Gegenteil sehr gut finde, dass wir in der Schweiz nicht nur ans Uni­studium als ­Basis für b ­ eruflichen Erfolg glauben. W ­ orauf er meinte, einer KV-Absolventin fehlten einfach Biss, Führungs­eigenschaften und «the bigger picture», der Blick fürs grosse G ­ anze. Ich bedankte mich für die wertvollen Kar­rieretipps und verabschiedete mich mit den Worten: «Als ausgebildete kaufmän­ nische An­gestellte, sprich g­ eborene Sekretärin, ­denke ich zu klein, um Ihnen folgen zu können.» Die Erfahrung zeigt mir, dass man von ergrauten Karrieristen nicht zwangsläufig etwas lernen kann. Wir erzählen diese Woche die Geschichte von Juliana, Anna, Ariane, Nadia, Corne­­lia, Jessica, Eva und Stephanie, die sich gegenseitig ihren Traumjob und ihr Salär ver­ raten, um weiterzukommen (Seite 10). Zusammengebracht hat die jungen Frauen eine Unternehmerin, die so erfolgreich ist wie kaum eine andere in der Schweiz. Chef­ambitionen setzt sie nicht voraus. Aber sie sagt: ­«Irgendein Ziel muss man haben.» Was ist Ihr Ziel? Ich wollte immer fürs Migros-Magazin schreiben. Seit dem 1. Mai tue ich das. Falls mir mal der Biss oder der Blick fürs grosse Ganze fehlt, schreiben Sie mir ruhig (ausser Sie sind obiger Manager).

8  WC-Notstand

Wohin, wenn man plötzlich muss?

10  Frauen helfen Frauen

Vier junge Businessladys und ihre weiblichen Coaches

102

19  Bänz Friedli 20  Lino Guzzella

Der scheidende ETH-Präsident über die Herausforderungen an der Zürcher «Weltuniversität»

69  Neues aus Ihrer Region

27 Jaël

Dossier Auto

28  Nein zur Zensur im Netz

Aktionen, Reportagen, News

Der Informatiker Markus Ritzmann kämpft gegen Netzsperren

76  E-Autos im Härtetest

33 Leserforum

83  Benzin oder Elektro?

Migros-Welt 40  «Eine Migros für alle»

Sarah Kreienbühl, die oberste Personalchefin der ­Migros, im Interview

45 Migusto

So gelingt die Brennnesselsuppe

61  Interaktives Musical 62  Welcher Grilltyp sind Sie?

Herzlich,

Wie weit reicht dieAkkuladung? Formel-1-Konstrukteur Mario ­Illien und Elektropionier Marco Piffaretti über die Zukunft des ­Individualverkehrs

86  Die Autotrends 2018 93 Glücksgriff 95 Rätsel 99 Impressum 100 Cumulus 102  Meine Welt

Sänger Loco Escrito

M-Infoline: Tel. 0800 84 0848 oder Fax +41 800 84 0848 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus

Yvonne Zurbrügg, Redaktions­leiterin yvonne.zurbruegg @migrosmedien.ch

Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08. redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch * Normaltarif

Anzeige

Mandalay–Mingun–Bagan–Nyaung Don (–Rangun)

Flusskreuzfahrt abseits der Touristenströme mit unserem Boutique-Suitenschiff RV Thurgau Exotic 3bbbb

14 Tage ab Fr. 3190.– inkl. Vollpension & Flug (Rabatt von Fr. 1500.– bereits abgezogen, 2-Bettkabine Standard Hauptdeck) Alle Reisedaten sowie weitere Informationen zu dieser und anderen Reisen finden Sie online oder kontaktieren Sie uns telefonisch.

www.thurgautravel.ch

Gratis-Nr. 0800 626 550

Es het so langs he t

Rabatt bis Fr. 15 * 00.– *Abhängi g vo n Auslast ung, Saison, W echselku rs


Nur für kurze Zeit: Cucina & Tavola «Ocean Edition».

4er-Pack

Hit

6.90

Cucina & Tavola Tischset Seesterne im 4er-Pack gültig bis 10.6.2018

Hit

Hit

3.90

Henkelbecher erhältlich in 3 verschiedenen Sujets, z.B. mit Segelschiffen, pro Stück, gültig bis 10.6.2018

Bei allen Angeboten sind bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOTE GELTEN AB 21.5.2018. DIE GÜLTIGKEITSDAUER FINDEN SIE BEIM ANGEBOT. SOLANGE VORRAT.

2.90

Teelichthalter erhältlich in 3 verschiedenen Farben, z.B. blau, pro Stück, gültig bis 10.6.2018


Menschen

Darauf freuen wir uns Das grosse Lesen Am 23. Mai ­erzählen kleine und grosse ­Bücherfreunde Geschichten. www.schweizervorlesetag.ch

MM21

Star Wars Die Abenteuer des j­ ungen Han Solo, bevor er zum ­Rebell wurde und sich in Leia v­ erliebte: «Solo: A Star Wars Story», ab 24. Mai im Kino.

Unnützes Wissen

Kleiner Sprachkurs

«Der Zürcher Sechseläutenplatz besitzt seit einiger Zeit einen schönen steinernen Boden. Dank seiner Grösse und der zentralen Lage ist er als Veranstaltungsort heiss begehrt. Nun ist ein Streit darüber entbrannt, an wie ­vielen Tagen im Jahr der Platz frei bleiben muss, damit er seinem u ­ rsprüng-­ $li­chen Sinn als grosszügige Weite inmitten der Stadt gerecht werden kann. Das Inte­ressante an diesen Diskussionen ist, dass es keine objektiv guten oder schlechten Argumente für mehr oder weniger freie Tage gibt. Reichen 50 Tage? Müssen es mindestens 200 Tage sein? Es ist eine reine Ansichtssache, je nach ­eigenen ­Vorlieben und Interessen. Viel Spass bei der Entscheidungsfindung!» Mein Bild der Woche

Bernard Thurnheer (68) moderiert bei ­Radio SRF alle drei Wochen als «Radiolegende» eine Sendung.

Bilder: Samuel Schalch, Bruno Karl Stebler, zVg

zweipunktnull

Entschuldigung, wie digital sind Sie? Hans-Peter Ochsner (56) Technischer Berater Fotografie, Uhwiesen ZH So informiere ich mich: «Mit RSS Feeds, digitalen Zeitungen und Radio» Dafür bin ich zu alt: «Snapchat» Da bin ich analog: «Ich schreibe gern von Hand.»

Liebste App: Feedly

Mit dem Ausdruck Hä? signalisiert man fast überall auf der Welt, dass man etwas nicht verstanden hat. Forscher, die 31 Sprachen auf verschiedenen Kontinenten ­untersucht haben, sind dafür mit dem «Ig-Nobelpreis» für absurde bis nutzlose wissenschaftliche Forschung ausgezeichnet worden. Awumbuk, ein Wort aus ­Papua-Neuguinea, beschreibt die Leere, die man empfindet, ­nachdem Besuch wieder abgereist ist. Um ihr ent­ gegenzuwirken, soll man eine Schale ­Wasser vor die Tür stellen und über Nacht stehen ­lassen.

Pandabär heisst auf Isländisch Bambusbjörn. Quelle: Neon/Stern


8  MM21, 22.5.2018 | MENSCHEN

Ein solches Schild weist in Lokalen auf WCs hin, die auch von Pas­ santen benützt werden dürfen.

6000

öffentliche Toiletten sind landesweit bei wc-guide.ch registriert. Der Bund führt keine Statistik über die Zahl der öffentlichen Toiletten, da die Bereitstellung Sache der Gemeinden ist.

2090

Einwohner teilen sich in Basel eine öffentliche WC-Anlage. Die neuen «netten Toiletten» ein­ gerechnet, sind es 1530. In Zürich sind es 4000.

270

Städte und Gemeinden machen bei «nette Toilette» mit, die meisten in Deutschland. Mit 106 WCs ist Bremen die führende Stadt, hier­ zulande ist es Basel mit 31.

Quellen: Städte Bern, Zürich und Basel www.die-nette-toilette.de

Diese Woche

Zutritt nicht nur für Gäste, wenns mal pressiert Lokale, die bei der Aktion «nette Toilette» mitmachen, stellen ihre WCs auch Passanten gratis zur Verfügung. Und entlasten so deren Blase und gleichzeitig das Portemonnaie der Gemeinden. Text: Monica Müller

W

er aufs WC muss, der muss. Aber nicht immer findet sich eine öffentliche Toilette in der Nähe. Was tun? Manche schleichen sich in ein Lokal und verziehen sich dort aufs Klo, ohne etwas zu konsumieren. Andere ver­ schwinden hinter einem Busch. Beides ist verboten. Ein Wirt ist bloss verpflichtet, seinen Gästen sanitäre Einrich­

tungen zur Verfügung zu stellen. Für Nichtkunden darf er die Bedingungen selber festlegen, ihnen also auch verbieten, seine Toilette zu nutzen. Wild­ pinkeln, im Verwaltungsjargon «Ver­richten der Notdurft» ge­ nannt, kann mit 50 (Basel und Solothurn) bis zu 150 Franken (Sion) gebüsst werden. Öffentliche Toiletten zu be­ treiben, kostet die Gemeinden viel Geld. Die Stadt Zürich in­

vestiert jedes Jahr ungefähr zwei Millionen Franken, um ihre zurzeit 106 WC-Anlagen zu reinigen und zu warten und das Angebot auszubauen. Alles ein­ gerechnet kalkuliert, die Stadt für einen Toilettengang in einem Züri-WC etwa Fr. 1.90. Das Projekt mit dem flotten Namen «nette Toilette» soll das Portemonnaie der Gemeinden und die Blasen der Passanten entlasten. Die daran beteiligten

Bilder: Adrian Moser, zVg (4)

Zahlen und Fakten


MENSCHEN | MM21, 22.5.2018  9

Strassenumfrage

Pinkeln Sie wild?

Samuele Di Giorgio (53), Kinder­ coiffeur, Zürich «Ich finde es schlimm und respektlos, wenn jemand einfach irgendwohin pinkelt. Ich zahle gerne einen Franken für ein öffentliches WC, dafür ist es dort auch immer sauber.»

Anita Schweizer (30), Biologin, Unterengstringen ZH «Vor allem für uns Frauen hat es unterwegs zu wenige WCs. Die Idee der netten Toilette finde ich deshalb super. Für Wildpinkeln habe ich null Verständnis, das ist einfach nur eklig.»

Andres Grolimund (22), Student, Uerikon ZH «Nach ein paar Bierchen habe ich auch schon hinter einem Busch gepieselt. Geschieht das diskret und an einem versteckten Ort, finde ich das nicht so schlimm.»

Dana Keller (38), Kommunika­ tionsspezialistin, Zürich «Toll finde ich es nicht, wenn meine zwei Jungs an einen Baum pinkeln. Aber manchmal geht es einfach nicht anders. Bin ich unterwegs, suche ich oft WCs in Kaufhäusern auf. »

Anzeige

Restaurants stellen ihre Klos auch Passanten gratis und ohne Konsumzwang zur Verfügung. Im Gegenzug entschädigt die Gemeinde die Gastronomen mit 2500 Franken pro Jahr. In Basel machen neuerdings 31 Restaurants bei der Aktion mit. Ein Schild mit dem Hinweis «nette Toilette» macht die Passanten darauf auf­merksam. Für Daniel Hofer (32), Sprecher beim Basler Tiefbauamt, lassen sich mit dem Projekt zwei Flie­ gen mit einer Klappe schlagen: «Wir zeigen uns gastfreundlich – und hoffen, dass bei einem grös­ seren Angebot an öffent­lichen Toiletten auch weniger wild uriniert wird.» Farbanstrich gegen Wildpinkler

Bern ist schon seit zwei Jahren dabei, die Erfahrungen sind posi­ tiv. Rund 20 Betriebe beteiligen sich an dem Pilotprojekt, eines davon ist das Hotel und Restau­ rant National. «Es läuft reibungs­ los, und wir hören immer wieder ein Merci», sagt Geschäftsführe­ rin Esther Grünewald (53). Auch Dominique Steiner (53) von der Orts- und Gewerbe­ polizei lobt die nette Toilette als «gute Sache». Aufs WC zu gehen

sei ein Grundbedürfnis. Betriebe, die ihre Toiletten öffentlich zugänglich machen, sammelten Sympathiepunkte. Allerdings löse die «nette Toilette» nicht alle Probleme. «Sobald Alkohol im Spiel ist, sinken die Hem­ mungen», sagt Steiner. Er plädiert für kreative An­ sätze gegen Wildpinkler, wie sie schon anderswo ausprobiert werden. Im Hamburger Viertel St. Pauli sind Hauswände mit einer speziellen Farbe gestri­ chen, die Urin abweisen. Wer gegen eine solche Wand pinkelt, bekommt den Abperleffekt zu spüren – er wird selbst nass. Paris hingegen experimentiert mit «Uritrottoirs», als Blumen­ beete getarnte Pissoirs. Das grösste Verzeichnis öf­ fentlicher und netter Toiletten liefert wc-guide.ch. Website und App haben Corinne Grond (45) und Adriano Fattizzo (40) aus der Zentralschweiz entwickelt. Aus gesundheitlichen Gründen ist Corinne Grond auf eine schnelle Lösung angewiesen, wenn sie auf die Toilette muss. Besonders mit Stress verbunden war es an unbekannten Orten. So entstand vor bald zehn Jahren die Idee zum WC-Guide. MM

Hit

7 50 7.50


10  MM21, 22.5.2018 | MENSCHEN

Karriere

«Junge Frauen sollen auffallen» Gute Ausbildung, Ambitionen – und doch fehlt jungen Frauen oft der Mut zur Karriere. Das Coachingprogramm #Frauenarbeit der Werberin Regula Bührer Fecker will dies ändern und bringt Frauen zusammen, die sich unterstützen. Text: Lisa Stutz  Bilder: Dan Cermak

W

as ist das Gegen­ teil von jungen Frauen? Ältere Männer. Sie sind es, die in Verwaltungsräten sit­ zen, Firmen leiten, Interviews geben. Und damit ambitionier­ ten Berufseinsteigern als Vor­ bilder dienen. Auch die Zürcher Werberin Regula Bührer Fecker hat sich als junge Frau an den Männern orientiert. Bis sie merkte: Mittlerweile gibt es viele Geschichten von erfolgreichen Frauen, die man sich zum Vorbild nehmen kann. Zum Beispiel ihre ­eigene. Sie war jüngste «Werberin des Jah­ res», jüngste Verwaltungsrätin, jüngste «wichtigste Persönlich­ keit der Schweizer Wirtschaft». Und die Erstauflage ihres Buchs «#Frauenarbeit», in dem sie jun­ gen berufstätigen Frauen Tipps gibt, war innert zweier Monate ausverkauft. Weil nicht nur sie eine Erfolgsgeschichte zu bieten hat, gründete sie ein Coaching­ programm. Regula Bührer Fecker sagt im Interview, warum Frauen vor 30 beruflich Gas geben müssen.

­ ragen stellen kann, die man F sonst nicht bespricht.

Warum brauchen junge Frauen Coaches? Junge Frauen sind zwar sehr gut ausgebildet, ihnen fehlt aber das Feinstoffliche. Also: Wie komme ich wirklich weiter, abgesehen von Fleiss und Leistung? Dafür braucht es eine Person, die sie eins zu eins berät, der man

Darum haben Sie das Buch «#Frauenarbeit» geschrieben? Ich selber stecke nicht mehr in der Anfangsphase meiner Kar­ riere. Aber ich weiss noch genau, was ich am Anfang wie gemacht habe. Ich fand: Wenn ich jemals etwas von meiner Erfahrung weitergeben will, dann jetzt.

Zum Beispiel? Wie man sich in einer Sitzung durchsetzt – das sagt einem der eigene Chef nämlich nicht. Oder eine objektive Betrachtung des Lebenslaufs. Jemand von «halb aussen» kann gut beurteilen, wo Handlungsbedarf ist. Die Coaches sind junge Frauen, sie haben aber schon viel erreicht. Sie wissen, wie sich die letzten paar Jahre angefühlt haben. Hatten Sie selber einen Coach? Nein, ich lernte das meiste durch Abschauen. Ich hätte aber gern eine Vertraute gehabt. Sie haben vor allem von ­Männern abgeschaut. Genau, denn es waren fast keine Frauen da – oder diese waren nicht erreichbar. Jetzt sind wir an einem anderen Punkt. Ich fin­ de, wir sollten davon profitieren. Aber leider fällt es vielen nicht leicht, andere Frauen um Hilfe zu bitten, zuzugeben, dass sie ­etwas noch nicht verstehen, dass sie sicherer werden wollen.

Wieso klammern Sie die ­Männer aus? Ich erzähle in dem Buch meine Geschichte. Und meine Ge­ schichte ist auch immer eine weibliche. Ich habe davon pro­ fitiert, dass ich eine Frau bin. Ich fiel immer auf, im ­positiven Sin­ ne. Ich sah mein Geschlecht nie als Nachteil. ­Deshalb wollte ich ein Buch für Frauen schreiben. Sie sagen, Frauen müssen ­früher Gas geben im Leben als Männer. Warum? Wegen der Biologie. Das ist eine Tatsache, die wir nicht wahr­ haben wollen: Die Frau be­ kommt die Babys. So haben Mütter zwangsläufig ein Time-out. Das muss man ­akzeptieren und die Weichen vorher stellen. Ich meine damit, dass man idealerweise sein ­berufliches Selbstbewusstsein findet, bevor die Kinder da sind. Das ist doch unfair. Ich habe das nie als unfair emp­ funden, diese Opferhaltung ist mir fremd. Als Frau hat man mo­ mentan ein gutes Umfeld, wird gefördert, es wird vieles möglich. Sind Sie keine Feministin? Sagen wir es so: Ich bin Femi­ nistin, aber ... Ich bin lieber eine in Anwendung als eine, die sich T-Shirts anzieht, auf denen ­«Feminism rules» steht. Ist der Buchtitel sexistisch? Der Begriff wird oft negativ

Regula Bührer Fecker (40) ist Strategin und ­Mitgründerin der Werbeagentur Rod Kommunikation. Sie ist ­verheiratet und hat zwei Kinder (2 und 4 Jahre). Die Familie wohnt in Zürich. Buch: #Frauen­arbeit, NZZ Libro, 2017, bei exlibris.ch Fr. 28.– Mehr Infos: www.frauenarbeit.ch


MENSCHEN | MM21, 22.5.2018  11

«Selfbranding ist das Wichtigste» Juliana, was ist Ihr Ziel? Juliana: Ich möchte in der Schweiz beruflich Fuss fassen. Ich bin vor zwei Jahren mit mei­ nem Ehemann, der Schweizer ist, aus Bra­ silien hierhergezogen. In meinem Heimatland war ich Projekt­ managerin in der Ver­ sicherungsbranche. Momentan arbeite ich als Freelancerin, suche aber nach einer Festanstellung.

Juliana Rigassi 30 Jahre Freelance-Projektmanagerin

Anna, wie können Sie ihr helfen? Anna: Ich bin in Russ­ land geboren, habe in mehreren Ländern ge­ lebt und bin seit bald neun Jahren in der Schweiz. Ich weiss, wie es ist, wenn man sich neu orientieren muss. Das Wichtigste ist ­meiner Meinung nach das Selfbranding, man muss eine eigene ­Marke werden.

Coach Anna Markmann 31 Jahre Produktmanagerin bei Credit Suisse

1

Wie soll Juliana ­vorgehen? Anna: Ich riet ihr zum Beispiel, Networking-­ Events zu besuchen und das berufliche Netzwerk LinkedIn ge­ zielt zu verwenden. Was haben Sie schon erreicht? Juliana: Trotz vieler Bewerbungen gab es bis jetzt nur automati­ sche Absagen, gene­ riert von den HR-Algo­ rithmen. Dank Anna gebe ich die Hoffnung nicht auf und hake bei jeder ­Absage persön­ lich nach. Ich habe nun ­einige Kontakte und bin guten Mutes. Anna: Sie macht das super. Der grösste Fehler wäre, sich keine Unterstützung zu ­holen.


Anz I SportXX Angebotswelle (Freizeit) I kw 21 I Migros Magazin I Deutsch I Zeitung I 209 x 285 mm I DU: 14.5.2018 I Erscheinung: 22.5.2018

SAISON

HITS 20 % Rabasatmtte

auf die ge ung Freizeitbekleid e für Erwachsen

GUT FÜHLEN, BESSER AUSSEHEN! « Bei uns finden Sie auch für das Leben neben dem Sport die perfekt passenden Outfits.» Wir nehmen den Spass ernst. J

an

aW

e s s e l s , Zü r i c h

Ci

ty

Alle Angebote gültig vom 22.5. bis 4.6.2018, solange Vorrat.

Jetzt online bestellen unter sportxx.ch

900-60118020_Anz_Angebot_Freizeit_kw21_MigrosMagazin_209x285_d_RZ1.indd 1

02.05.18 16:47


MENSCHEN | MM21, 22.5.2018  13

Coach Ariane Ellenberger 33 Jahre Work-SmartCoach & Projektleader bei der Swisscom

«Nicht immer sofort auf Mails reagieren» Nadia, warum ­brauchen Sie einen Coach? Nadia: Gerade in der Selbständigkeit gibt es viele Unsicherheiten. Es ist nicht immer leicht, Berufliches von Privatem abzugrenzen. Dazu gibt mir ­Ariane gute Tipps.

Nadia Kägi 27 Jahre Selbständig mit einem Beratungsunternehmen

2

g­ ebraucht, à la: «Das ist doch Frauenarbeit!». Doch Frauen­ arbeit kann heute so viel mehr sein als Bügeln, Backen, Erzie­ hen. Sie kann alles sein. Richtet sich Ihr Buch nur an Karrierefrauen? Es richtet sich an alle Frauen, die mit 40 Jahren nicht sagen wollen, dass sie den falschen ­Beruf ausüben oder dass sie ­unterschätzt werden. Es richtet sich an alle, die ambitioniert sind. Das Ziel muss nicht sein, in der Geschäftsleitung oder im

Zum Beispiel? Ariane: Man muss für sich selber Regeln aufstellen und sich daran halten. Ich habe Nadia vorgeschlagen, die ­Geschäftsmails nach Feierabend nicht mehr aufs Handy zu synchronisieren. Sonst schaut sie kurz vor dem Zubettgehen die Mails an, schläft schlecht und ist am Morgen sofort wieder beim Beantworten. Bei Ihnen ist also Work-Life-Balance das grosse Thema. Nadia: Wir nennen es Lifebalance, das Arbeiten gehört ja zum ­Leben dazu. Wichtig ist auch, sich Zeit zu nehmen und mal eine Tramstation früher auszusteigen oder Yoga zu machen. Ich müsse aber auch ­akzeptieren, wenn ich mal nicht abschalten könne, riet mir Ariane.

Verwaltungsrat zu landen. Aber irgendein Ziel sollte man haben. Man hat das Gefühl, Sie hätten als junge Frau nur gearbeitet. Es stimmt, ich habe viel gearbei­ tet. Aber daneben habe ich gut gelebt. Es ist halt ein Buch übers Arbeiten, deshalb wohl dieses Gefühl. Ich bin aber schon der Meinung, dass Erfolg nicht ohne Opfer geht, und oft ist das Zeit. Sie schreiben von Deuxpièces-­ Monstern. Wer oder was ist das?

(Lacht) Ich habe mich zu Beginn meiner Karriere oft gefragt: Wenn ich erfolgreich bin, muss ich mich dann auch elegant ­kleiden und mit der Lederagen­ da aufkreuzen? Erfolgreiche Frauen trugen für mich ein Deuxpièces. Ich fremdelte mit diesem Bild. Ich wollte Erfolg, aber mich selber bleiben dabei. Etwas vom Wichtigsten ist für Sie das Auffallen. Womit denn? Junge Frauen sollen auffallen, Lesen Sie weiter auf Seite 17

Was haben Sie beide gemeinsam? Ariane: Wir sind beide perfektionistisch veranlagt. Deshalb fällt es auch so schwer, mal nicht sofort auf eine E-Mail zu reagieren. Nadia: Zudem beschäftigen uns ähnliche Themen, zum Beispiel wie Technologien und Veränderungen den Menschen bei der Arbeit beeinflussen.


MENSCHEN | MM21, 22.5.2018  15

«Sie hat mir die Angst genommen»

Jessica Feldmann 27 Jahre MarketingKoordinatorin bei M.A.C. Cosmetics (ab Juni)

Jessica, wieso sind Sie beim Coachingprogramm dabei? Jessica: Ich habe ­davon erfahren, als mir gerade gekündigt wurde. Also habe ich mich beworben. Ich konnte Cornelia alles erzählen, und sie hat mir meine Angst vor der Arbeitslosigkeit ­genommen. Wie denn? Cornelia: Ich sagte ihr, dass sie nicht das Gefühl haben muss, dass die nächste Arbeitsstelle der Job fürs ­Leben sein muss. Gewisse Unsicherheitsfaktoren gibt es bei der Stellensuche immer – und das beidseitig. Wenn es nicht mehr passt, dann kann sie auch mal ­wieder gehen. Das ist kein Weltuntergang, im Gegenteil. Jessica: Genau so war es. Ich fand eine neue Stelle. Als ich merkte, dass ich nicht glücklich werde, habe ich gekündigt. Nun starte ich im Juni bei M.A.C. – eine Traumstelle. Dank Cornelia? Jessica: Sie konnte mir auf jeden Fall helfen. Sie hat mir auch Tipps betreffend Lohnverhandlung gegeben. Wir haben eine besondere Beziehung, sie sieht die Dinge mit mehr Distanz als zum Beispiel meine Familie. Cornelia, wie kommt man zur Traumstelle? Cornelia: Da gibt es kein allgemeingültiges Rezept, das Timing ist ein entscheidender Faktor. Gerade als junge Frau sollte man sich die Traumstelle auch zutrauen. Manchmal braucht es den Sprung ins kalte Wasser.

Coach Cornelia Wiederkehr 33 Jahre Leiterin CumulusProgrammführung beim Migros-Genossenschafts-Bund

3


Jetzt neu.

20x PUNKTE

Superfood Heimisches Ra n d e n .

4.90 Anna’s Best Gazpacho Randen 750 ml, gültig bis 28.5.2018

Ideal für unte

rwegs.

2.90 Anna’s Best Gazpacho andaluz 330 ml, gültig bis 28.5.2018

uss mit Sommergen arotten K Peperoni, tti. c und Z uc he e Sommerlich zi pe alität. spanische S

4.90 Anna’s Best Gazpacho andaluz 750 ml, gültig bis 28.5.2018 Bei allen Angeboten sind bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOTE GELTEN AB 15.5.2018. DIE GÜLTIGKEITSDAUER FINDEN SIE BEIM ANGEBOT. SOLANGE VORRAT.

4.90 Anna’s Best Gazpacho amarillo 750 ml, gültig bis 28.5.2018


MENSCHEN | MM21, 22.5.2018  17

«Sie soll einfach mal Nein sagen»

Coach Eva Krueger 33 Jahre Leiterin Customer Experience & TouchpointManagement bei den SBB Stephanie Haberkern 30 Jahre Projektleiterin Herstellungsleitung bei tpc

4

indem sie sich äussern. Sie müssen ihre Meinung sagen, das Wort ergreifen – in einer grossen Sitzung, per E-Mail oder im Zwiegespräch mit dem Vorgesetzten. Und was sollten sie nicht machen? Nur fleissig sein. Nur schön mitnotieren und dabei sein. Es bringt nichts, total gute Zusammenfassungen zu schreiben. Man muss sich einbringen. Fleissig sein können junge Frauen schon.

Stephanie, was ­können Sie von Eva lernen? Stephanie: Ich arbeite in einem von Männern dominierten Umfeld. Eva kennt das, weil sie lange in der IT-­Branche tätig war. Ich erzähle ihr von meinen Erlebnissen, und sie erkennt sich darin wieder. Sich anzuhören, wie sie mit ­einer Herausforderung umgegangen ist, hilft mir. Was sind die Tipps? Eva: Das Wichtigste ist, authentisch zu bleiben. Sie darf sich nicht zu fest in eine Rolle drängen lassen. Auch ein gesundes Selbstbewusstsein ist wichtig: Man soll sich nicht zu klein machen. Ich riet ihr, dass sie einfach mal Nein sagen soll, für sich und ihre Wünsche einsteht. Und, hat das schon geklappt? Stephanie: Das Neinsagen fällt mir immer noch schwer. Aber ich sage es immer häufiger, wenn für mich etwas nicht stimmt oder ich das Gefühl habe, dass mein Geschlecht eine Rolle spielt, wenn es das nicht sollte.

Sie müssen den Sprung zum Partizipieren schaffen. Dann hat man Erfolg? Natürlich spielen ­Fak­toren wie Talent, Glück und Timing auch eine Rolle. Aber ­gleichzeitig glaube ich daran, dass man sich seine Chancen zu einem grossen Teil selber generieren kann. Wenn man weiss, was man will. Nebst Buch und Coachingprogramm haben Sie die

Stiftung #Frauenarbeit ­gegründet. Warum? Für weitere junge Frauen, die bereit sind, ihr Wissen und ihre Erfahrungen zu teilen. Die Stiftung soll das beruf­ liche Weiterkommen fördern. Noch arbeiten wir alle ehrenamtlich. Leider ist bis jetzt noch keine Firma daran ­interessiert, unser Projekt zu sponsern. Das ist schade, denn wir bieten ein Gefäss für Geschichten. Wir zeigen, dass es eben nicht nur Deuxpiècesmonster gibt. MM

Eva, was ist der grösste Fehler, den eine junge Frau ­machen kann? Eva: Es nicht wagen, Karriere zu machen, weil sie irgendwann einmal eine Familie ­haben möchte. Die Frauen sollten ihre Ziele verfolgen, und wenn es dann so weit ist, findet man eine ­Lösung. Wir Frauen machen uns manchmal zu viele Gedanken.


MAX

Hamburg mit Elbphilharmonie Exklusive Städtereise mit grossartigem Konzert in Hamburgs neuem Wahrzeichen!

4 Reisetage – t inkl. Exklusivkonzer nur ab ie, on arm ilh in der Elbph

Fr. 799.REISEHIT 197

lharmonie zert in der Elbphi Inkl. Exklusiv-Kon der Welt! sten Orchestern mit einem der be

Leistungen - Alles schon dabei!

Exklusiv-Reise vom 8. - 11. September 2018 Die ganze Welt liebt Hamburg und seine Elbphilharmonie! Mit seiner spektakulären Architektur und der fantastischen Akustik hat sich der Superbau binnen kürzester Zeit zu einem der beliebtesten Konzerthäuser der Welt entwickelt. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern ist es uns gelungen, ein einmaliges Exklusivkonzert mit der fabelhaften Deutschen Kammerphilharmonie Bremen im Grossen Saal der Elbphilharmonie für unsere Kunden zu organisieren. Sichern Sie sich Ihre Plätze für dieses Konzerterlebnis der Superlative sofort! Ihr tolles Reiseprogramm: 1. Tag – Samstag 8. September 2018 – Anreise nach Hamburg Frühmorgendliche Abfahrt mit dem Extrabus nach Hamburg, wo wir im Hotel mit dem Nachtessen erwartet werden. 2. Tag – Sonntag 9. September 2018 – Stadtführung & Konzert Elbphilharmonie Nach dem ausgiebigen Frühstück zeigen wir Ihnen am Vormittag Hamburg bei einer interessanten Stadtführung. Die zweitgrösste Stadt Deutschlands gehört unbestritten zu den schönsten Hafenstädten der Welt und wird Sie begeistern. Freuen Sie sich unter anderem auf die Speicherstadt, die heute zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Oder gleich nebenan auf Hafen City, ein modernes und be-

Grosser Saal, Elbphilharmonie

eindruckendes Quartier mit architektonischen Highlights wie der Elbphilharmonie. Der Nachmittag bleibt Ihnen zur freien Verfügung. Am Abend erwartet uns der fantastische Höhepunkt der Reise: das Konzert der Deutschen Kammerphilharmonie in der Elbphilharmonie. Freuen Sie sich auf ein wunderbares Konzert mit einem der besten Orchester der Welt, lauschen Sie den klassischen Tönen und lassen Sie sich von der einmaligen Atmosphäre und der unglaublichen Akustik im Grossen Saal verzaubern. 3. Tag – Montag 10. September 2018 – Freizeit & Hafenrundfahrt Schlafen Sie heute etwas länger, geniessen Sie ein spätes Frühstück und unternehmen Sie einen Bummel durch die Stadt. Am Nachmittags lassen wir uns bei einer herrlichen Hafenrund-

fahrt die Hamburger Brise um die Nase wehen - ein grossartiges Erlebnis! Der Abend steht zur freien Verfügung. Wie wäre es mit einem Besuch auf der Reeperbahn und einem Bummel entlang der sündigsten Vergnügungsmeile der Welt, den Kiez? 4. Tag – Dienstag 11. September 2018 Heimreise Nach dem Frühstück treten wir mit vielen unvergesslichen Erinnerungen im Gepäck die Heimreise an. Noch mehr sparen bis 100% REKA-Checks!

Organisation: Holiday Partner, 8852 Altendorf

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen:

Unsere Sonderpreise für Sie: Preis pro Person im Doppelzimmer

4-Sterne Hamburg Stadtrand: Fr. 799.4-Sterne Hamburg Zentrum: Fr. 899.Folgende beliebte Erstklasshotels sind für diese Reise vorgesehen: Hamburg Zentrum: z. Bsp. Barcélo, Mövenpick, Empire Riverside, Grand Elysée, Jufa Hamburg Stadtrand: z. Bsp. Dorint , Best Western Premier Alsterkrug Änderungen vorbehalten. Nicht inbegriffen/zusätzlich wählbar: Einzelzimmerzuschlag: Fr. 299.Auf Wunsch Zu- & Abschläge Konzert: Im Preis inkludiert ist die mittlere Kat. 3 Zuschlag Kat 2: Fr. 33.Zuschlag Kat 1: Fr. 56.Abschlag Kat 4: Fr. 23.Abschlag Kat 5: Fr. 49.Buchungsgebühr: Fr. 20.- pro Person

»Engagiertes, farbenreiches Spiel«, »transparent und detailliert«, »mitreissend« – Musikkritiker und Konzertbesucher weltweit sind sich einig in ihrem enthusiastischen Urteil über die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen. Das Orchester hat es vom Geheimtipp des Feuilletons zu «einem der weltweit führenden Orchester» (BBC 2003) geschafft. Das vielfach preisgekrönte Ensemble spielt an diesem Abend: - Felix Mendelssohn, Notturno op.24 für Bläser - Robert Schumann, Manfred Ouvertüre - Franz Liszt, Klavierkonzert Nr. 1 - Felix Mendelssohn, Sinfonie Nr. 3„Schottische“

Limitierte Plätze! Sofort buchen & profitieren!

✓ Fahrt mit dem komfortablen Extrabus nach Hamburg ✓ 3 Übernachtungen in der gewählten Hotelkategorie/Lage ✓ 3 x ausgiebiges Frühstück im Hotel ✓ 1 x feines Nachtessen im Hotel ✓ Interessante Stadtführung in Hamburg ✓ Herrliche Hafenrundfahrt mit der Barkasse ✓ Eintritt und reservierte Plätze für das Konzert der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen in der Elbphilharmonie am 9.9.2018 (Mittlere Kategorie 3) ✓ Eigene Schweizer Reiseleitung während der ganzen Reise

Sie wählen Ihren Bus-Einsteigeort: Aarau, Basel, Bern, Luzern, Pfäffikon SZ, Sargans, St. Gallen, Thun, Winterthur oder Zürich

Tel. 0848 00 77 88 11


S

MENSCHEN | MM21, 22.5.2018  19

Bänz Friedli

Lob des Umwegs

Bild: Vera Hartmann

Sie standen schon länger bereit, die Fusilli mit Lachs an Crème fraîche und Dill. Und sie wurden nicht wärmer. Viele Jahre ist es nun her, dass ich auf unseren Sohn wartete, den Zweitklässler, der mit seiner Kameradin Elena zum Mittagessen hätte kommen sollen. Ich wartete. Und wartete. Nicht, dass ich mir gross Sorgen gemacht hätte. Die beiden hatten öfter Flausen, es würde nichts Ernstes sein. Und als sie schliesslich mit 55 Minuten Verspätung und dreckstarrenden Schuhen unter der Tür standen, musste ich, statt zu schimpfen, ob ihrer Erklärung schmunzeln: «Mir hei drum en Abchürzig gnoh.»

Bänz Friedli (53) hat vieles «für nichts» getan.

Ein Umweg wars. Ein grosser. Dauerte der Schulweg im Kinderschritttempo doch ge­ wöhnlich vier Minuten. Aber sind es nicht manchmal die Umwege, die sich lohnen im Leben? Ich muss an all die Jahre denken, während deren ich unter grossem Zeitauf­ wand Altgriechisch lernte. Für nichts. Wobei dieses Nichts im Rückblick ungemein wert­ voll ist: die Beschäftigung mit einer wunder­ bar poetischen, äusserst lebendigen «toten» Sprache, mit liebestollen Philosophen, schlauen Kämpferinnen, einsamen Helden und der Göttin des Müssiggangs. Möchte ich sie missen, auch wenn sie, ökonomisch betrachtet, zu «nichts» geführt hat? Der eine Tag in Cincinnati? Die eine Liebschaft, die … Nun ja. Das abgebrochene Studium, das mir erst klarmachte, was ich wirklich wollte?

Anzeige

orangina.ch

Orangina gibts in Ihrer Migros

Dieses eine Mal in Umbrien, da wir, weil es noch keine Navigationsgeräte gab, von der Route abkamen und dann auf den Gasthof am Wegrand stiessen, in dem es keine Speise­ karte gab, aber einen Wirt, der uns die er­ denklich feinsten Köstlichkeiten servierte, zu einem Spottpreis? Und hätte ich damals in Biel den letzten Zug nicht verpasst – nichts wäre heute so, wie es ist. Umwege führen zum Ziel. Als unsere Tochter jüngst in einem Italienischtest an der Uni «problema» wegen der Endung auf -a als weiblich taxierte – dabei heisst es «il pro­blema», männlich –, kommentierte die Dozentin lachend: «Probleme sind doch immer männlich.» Die Eselsbrücke wird meiner Tochter bleiben, ein Leben lang. Aus Fehlern lernen wir. Die Irrungen und Wirrungen sind es, die uns letztlich ausmachen. Ich behaupte nicht, Elena und mein Sohn hätten sich all dies überlegt, als sie verspätet zum Essen erschie­ nen und heiter verkündeten, sie hätten halt eine Abkürzung genommen. Aber in ihrer Ausrede lag die Weisheit, die Kindern oft eigen ist. Sie ahnten, dass Umwege zuweilen Abkürzungen sind: zu uns selbst. Wen küm­ mern da kalt gewordene Fusilli? MM Bänz Friedli live: 23.5. Basel, Bider & Tanner (Lesung); 25.5. Langnau i.E., Kupferschmiede; 26.5. Bern, Bierhübeli


20  MM21, 22.5.2018 | MENSCHEN

«Wir verstehen auch heute das Leben noch nicht» ETH-Serie 5/Lino Guzzella

Lino Guzzella, der scheidende Präsident der ETH Zürich, spricht über die Einzigartigkeit seiner Hochschule, ihre kreativen Leistungen und ihren Beitrag zur Aufklärung in Zeiten des digitalen Wandels. Text: Andrea Freiermuth, Hans Schneeberger Bilder: Desirée Good Illustration: Jan Kruse


MENSCHEN | MM21, 22.5.2018  21

«Technik und Naturwissen­ schaften haben die Welt ­gesünder, ­reicher und ­sicherer ­gemacht», sagt Lino Guzzella.


22  MM21, 22.5.2018 | MENSCHEN

Lino Guzzella, warum hat Zürich eigentlich eine technische Hochschule? Man sagt, Lausanne, Bern und Zürich hätten um den Status als Bundeshauptstadt ge­ kämpft. Bern hat bekanntlich g­ ewonnen, Lausanne hat das Bundes­gericht erhalten, und die Zürcher haben als «Trostpreis» die technische Hochschule bekommen. Ob das wahr ist, weiss ich nicht, aber «se non e vero, e ben trovato» (deutsch: wenn es nicht wahr ist, ist es gut erfunden, Anm. d. Red.).

310_Legende_ Lino Guzzella: QS_x11 «Der Mensch Um fu-ist in gitibus seiner Komplexität apit elis et fantastisch, ea conse- und quam abo. Et seine Leistungen aped quis intosind immer wieder tas erstaunlich.» et quuntia eperibus A.

Die technischen ­Hochschulen geniessen weltweit ein sehr hohes Renommee. Das war nicht immer so. Die ETH zum Beispiel hatte bis 1908 kein Recht, Doktor­ titel zu vergeben. Die technischen Hoch­ schulen waren quasi die kleinen Geschwis­ ter der Universitäten, weil sie sich ja «nur» mit Technik und Naturwissenschaften be­ schäftigten. D ­ abei sind das die Grund­lagen unseres Wohlstands: Technik und Natur­ wissenschaft haben die Welt gesünder, reicher, sicherer und besser gemacht. Sie haben sich aber nie den «grossen ­Fragen des Lebens» gewidmet ... Das stimmt nicht. Eine der ganz grossen Fragen lautet: Warum leben wir? Da können Sie noch so viel Kant und Aristoteles studie­ ren – wenn Sie nicht wissen, weshalb ein Zitronensäurezyklus für den Menschen wichtig ist, dann haben Sie einen der wich­ tigsten ­Aspekte des Lebens nicht verstanden (Der Citratzyklus ist eine biochemische Reaktionskette, die in allen lebenden Zellen abläuft, Anm. d. Red.). Wenn wir uns auf den digitalen ­Wandel vorbereiten wollen, müssen wir nicht besser rechnen lernen, sondern das tun, was Roboter nicht können: kreativ denken. Wenn Sie das Gefühl haben, an der ETH lerne man nur rechnen, sind Sie auf dem Holzweg. An der ETH lernt man, zu denken und kreative Lösungen zu suchen: in mathematischen Kategorien, in streng logischen Kategorien, die Sie auch anderswo anwenden können. Die Digitalisierung löst viele Ängste aus. Zu Recht? Natürlich gibt es enorme Entwicklungen, in der Robotik etwa, im maschinellen ­Lernen. Aber deswegen den Weltuntergang und die Abschaffung der Menschheit zu verkünden, ist einfach realitätsfremd. Der Mensch ist in seiner Komplexität fantastisch, und seine Leistungen sind immer wieder erstaunlich. Aber die Grenzen zwischen Mensch und Maschine werden immer fliessender. In gewissen Bereichen ja, in anderen nicht.

In welchen Bereichen zum Beispiel nicht? Bei urmenschlichen Qualitäten wie Empa­ thie, Kreativität oder Verantwortungs­ bewusstsein. Oder bei der Kombination von körperlichen und kognitiven Fähigkeiten. Das unterschätzt man total. Der Mensch ist nicht nur das, was zwischen den Ohren stattfindet. Er ist viel mehr, er ist unglaublich vielschichtig. Man sagt zum B ­ eispiel, dass wir mehr Nervenzellen im Bauch haben als im Hirn. Trotzdem müssen Sie mit den Ängsten der Menschen vor Robotern umgehen können. Ich verstehe diese Ängste. Aber Angst ist ­bekanntlich ein schlechter Ratgeber. Wir aus der Wissenschaft müssen hier selber zur Aufklärung beitragen und die Ängste der Menschen vor dem technischen Fortschritt abbauen helfen. Studien zufolge wird in 20 Jahren die Hälfte der kaufmännischen Stellen verschwunden sein. Ich finde es durchaus anspruchsvoll, die Entwicklung der nächsten zwei, drei Jahre abzuschätzen. Aber offenbar gibt es Leute,

die genau wissen, was in 20 Jahren sein wird. Es gibt diese Oxford-Studie über die Jobs, die durch die Automatisierung gefährdet sind. Ich nehme an, Sie beziehen sich darauf ... Genau. Da haben sich zwei Professoren mit etwa zehn Experten aus verschiedenen Fach­ richtungen an einen Tisch gesetzt und zwei Stunden lang mit ihnen diskutiert. Dann haben sie 70 Berufe angeschaut und das Ganze e­ xtrapoliert auf 700 Berufe, ein Paper ­geschrieben und veröffentlicht. Das wird jetzt überall zitiert. Bitte, das ist einfach ­keine seriöse Wissenschaft. Aber es gibt Arbeitsmarktexperten, die s­ agen, wir müssten uns darauf ­einstellen, dass es künftig weniger ­bezahlte Arbeit gibt. Ich halte das für sehr fragwürdig. Vergessen wir nicht: Gewisse Jobs werden zwar verschwinden und sich verändern, aber es werden auch neue entstehen, die wir uns heute noch gar nicht vorstellen können. Der Mensch ist ein Wesen, das gern Neues


MENSCHEN | MM21, 22.5.2018  23

Ranking

Die besten Universitäten der Welt Platz

Name

Zahl der Studenten

1

University of Oxford

20 409

2

University of Cambridge

18 389

3

California Institute of Technology

2209

4

Standford University

15 845

5

Massachusetts Institu­ te of Technology (MIT)

11 177

6

Harvard University

20 326

7

Princeton University

7955

8

Imperial College ­London

15 857

9

University of Chicago

13 525

10

ETH Zürich

19 233

38

EPFL Lausanne

9928

95

Universität Basel

12 729

105

Universität Bern

10 449

130

Universität Genf

16 085

138

Universität Zürich

26 363

152

Universität Lausanne

13 065

Quelle: Times Higher Education Ranking (THE)

entdeckt, gern kreativ ist. Die Menschen werden weiterhin Möglichkeiten der Beschäftigung finden. Natürlich stellt uns das vor neue Herausforderungen. Wir müssen die Leute teilweise umschulen. Das ist mühsam und aufwendig, aber so ist das Leben. Die ETH hat ein Budget von 1,8 Milliarden Franken. Zwei Drittel davon steuert der Staat bei. Was kriegt er dafür? Der Bund erhält pro Jahr 2000 hervor­ ragend ausgebildete Studierende, die in die Wirtschaft, die Verwaltung oder Forschung ­gehen und/oder Firmen gründen. Studien zeigen, dass für jeden Franken, den der Bund in die ETH investiert, etwa fünf Franken zu­ rückfliessen. Warum will jede Stadt in China oder in den USA eine tech­nische Hochschule in der Nähe haben? Weil man verstanden hat, dass diese Einrichtungen absolut zen­ tral sind für den wirtschaftlichen Fortschritt. Gute Hochschulen sind No-Brainer, wie die Amerikaner sagen würden: Selbstläufer. Apropos Gehirn: Etwa 40 Prozent der «Brains» an der ETH stammen aus dem

Ausland, das heisst, das Know-how fliesst wieder aus der Schweiz ab. Im Grundstudium sind es deutlich weniger, etwa 13 Prozent. Auf Masterstufe sind es 38, bei den Doktoranden 70 Prozent. Aber über 70 Prozent von diesen Leuten bleiben in der Schweiz. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur ­Sicherung des Fach­ kräftenachwuchses, den unsere Wirtschaft und unsere Gesellschaft dringend brauchen. Im globalen Konkurrenzumfeld hat jede Hochschule ihren eigenen Charakter, ihre Ausprägung. Wofür steht die ETH? Für eine vernetzte Weltuniversität mit Schweizer Verankerung. Sie zählt noch zu den wenigen klassisch-öffentlichen Hoch­ schulen. Bei uns können alle studieren, die eine eidgenössische Maturität besitzen. Da staunen viele meiner Kollegen im Ausland. Warum macht die ETH jetzt eigentlich noch in der Medizin mit? Muss das sein? Ja, das muss sein. Die ETH hatte immer schon eine starke Grundlagenforschung. Sie ist wichtig für Medizin und Gesundheit. 30 Prozent unserer Professorinnen und Professoren arbeiten heute in medizin­ relevanten Bereichen – vom Mikrobiologen bis hin zum Maschinenbauer, der Exo­ skelette für Behinderte baut. Und wir brauchen auch mehr medizinische Fach­ leute, weil die Lebenswissenschaften zu den letzten «gros­sen Grenzen» zählen. Wir ver­ stehen auch heute das Leben noch nicht. Ihre Tochter ist Medizinerin. Bedauern Sie, dass sie nicht an der ETH studiert hat? Das Letzte, was ich den Kindern vorschrei­ ben wollte, war ihre Studienwahl. Ich habe ihnen nur untersagt, Maschinenbau an der ETH zu studieren, weil ich da Professor war.

Lino Guzzella

Präsident der ETH Zürich Lino Guzzella (60) wuchs als Sohn italie­ nischer Einwanderer in bescheidenen Verhältnissen auf. Nach dem Maschinen­ baustudium an der ETH Zürich und Ab­ stechern in die Wirtschaft folgte eine s­ teile Karriere an «seiner» Hochschule: 1999 wurde er ordentlicher Professor für Thermotronik, von Mitte 2012 bis Ende 2014 war er Rektor der ETH Zürich, der er seit Anfang 2015 als Präsident vorsteht. Für eine zweite Amtszeit stellt er sich nicht zur Wiederwahl – statt­ dessen wird er ab 2019 seine Professur im Departement Maschinenbau und Ver­ fahrenstechnik an der ETH wiederauf­ nehmen. Guzzella ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

Nur ein Drittel der Studierenden an der ETH besteht aus Frauen. Und nur gerade 14 Prozent der Lehrstühle sind durch eine Professorin besetzt. Der Frauenanteil steigt langsam, aber stetig. Wir bemühen uns sehr und versuchen mit speziellen Programmen, Schülerinnen zu einem Studium bei uns zu motivieren. ­Wenn wir eine Professur neu besetzen, geben wir bei ­vergleichbaren Qualifikationen der Kandidatin den Vorrang. Einige Frauen sagen, man dürfe nicht zimperlich sein, wenn man an der ETH studieren wolle: Unter Männern müsse man sich halt schon mal einen blöden Spruch anhören. Diskriminierung hat bei uns keinen Platz. Wir haben im vergangenen Herbst die ­«Respekt»-Kampagne ins Leben gerufen, um das B ­ ewusstsein für einen fairen Um­ gang m ­ iteinander zu schärfen. Und wir haben ­einen Verhaltens­kodex geschaffen. Ist das nicht einfach ein Papiertiger? Ich kann Ihnen garantieren, dass meine Geduld gegenüber dummen Sprüchen gegen null tendiert. Die ETH ist eine Weltuniversi­ tät und behandelt alle M ­ enschen gleich. Das Einzige, was zählt, ist die Leistung. Herkunft und Geschlecht sind völlig egal. Wir wollen für die klügsten Köpfe der Welt die besten Bedingungen schaffen. Die Dinge, die Sie a­ nsprechen, gibt es leider. Aber wir tun alles, um sie zu beseitigen. Wie sind die jungen Studenten heute? Was machen sie besser oder schlechter als die Generationen vor ihnen? Die Jungen heute sind genauso i­ ntel­ligent und begeisterungsfähig wie diejenigen zu meiner Studienzeit. Auf gewissen ­Gebieten sind sie weiter: Sie wissen faktisch viel mehr, da sie mit Internet und Google aufgewachsen sind. Manchmal ­bedaure ich, dass sie weni­ ger konzentriert an einer Aufgabe arbeiten. Ende Jahr treten sie als Präsident zurück. Welche grossen Herausforderungen kommen auf die ETH zu? Dass die ETH die ETH bleibt. Die Konkur­ renz nimmt massiv zu – in Europa, in den USA, vor allem aber in Asien. China hat ­heute schon in gewissen Bereichen die USA als Wissenschaftsmacht Nummer eins über­ holt. Wissen ist in Zukunft überall, jederzeit und zu null Kosten verfügbar. Da wird das Denken, das kreative Spiel mit diesem Wissen, noch wichtiger werden. MM Dieses Interview wurde geführt, bevor Doktoranden erneut Mobbingvorwürfe an die ETH richteten. Eine veröffentlichte Umfrage unter Doktoranden, wonach sich jeder vierte über Machtmissbrauch durch Professoren b ­ eklagt, wollte Lino Guzzella vergangene Woche nicht kommentieren.


Ab ins Wasser!

29.80

Lollipop Luftmatratze 208 x 135 cm, pro Stück

49.80

Schwimmender Seehund gross 167 x 165 x 140 cm, pro Stück

Online bestellen unter: www.melectronics.ch/spielwaren Bei allen Angeboten sind bereits reduzierte Artikel ausgenommen. SOLANGE VORRAT

17.80

Kiwi Luftmatratze 178 x 85 cm, pro Stück

59.–

Schwimmender Tukan gross 250 x 185 x 120 cm, pro Stück


24.80

Pizza Luftmatratze 188 x 130 cm, pro St端ck

7.90

Donut Schwimmring 107 cm, pro St端ck

49.80

Schwimmender Pfau 193 x 163 x 94 cm, pro St端ck

34.80

Ananas Luftmatratze 216 x 124 cm, pro St端ck


Aktion ZEIGEN SIE KARIES DIE ZÄHNE.

elmex® MEDIUM INTER X Zahnbürste Duo-Pack 6.60 statt 8.80

Duo-Pack

20%

meridol® SANFT Zahnbürste Duo-Pack 6.70 statt 8.40

20%

elmex® KARIESSCHUTZ Zahnpasta Trio-Pack (3x 75 ml) 7.90 statt 9.90

Duo-Pack

15%

meridol® Zahnpasta Duo-Pack (2x 75 ml) 6.60 statt 7.80

Duo-Pack

20%

elmex® KARIESSCHUTZ Zahnspülung Duo-Pack (2x 400 ml) 9.40 statt 11.80

www.elmex.ch

25%

3er Pack

Duo-Pack

20%

meridol ® Mundspülung Duo-Pack (2x 400 ml) 9.90 statt 12.40

www.meridol.ch

Duo-Pack

AUF ALLE MERIDOL® UND ELMEX® MEHRFACHPACKUNGEN ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.5 BIS 4.6.2018, SOLANGE VORRAT elmex+meridol Migros Anz. 209x285mm_Mai18_CHdt_frz_RZ.indd 1

03.05.18 17:46


H

MENSCHEN | MM21, 22.5.2018  27

Jaël

Frühlingsgefühl Hurra, der Frühling ist da! Auf nun noch zahlreicheren Spaziergängen nehme ich wahr, wo ein Gartentor quietscht, wo gebaut wird und wo ein bellender Hund haust, der Buebli wecken könnte. Ich entdecke versteckte Gässlein und Schleichwege im Quartier, in dem ich seit zehn Jahren wohne und das ich zu kennen glaubte.

Bild: Ruben Wyttenbach

Das Eichhörnchen zeigt sich partout nur dann, wenn Buebli schläft, aber Blümlein, kleine Schnecken und schnurrende Katzen, die sich am Boden wälzend sonnen, erfreuen ihn sehr. Er hat ein so ansteckend herz­haftes Lachen, dass mir warm wird. Wunderschön ist es, ihn zu beobachten, wenn er zum ersten Mal im Leben etwas Neues bestaunt.

Sängerin Jaël (38) hat im Dezember ihr erstes Kind bekommen.

Der Frühling bringt auch Erleichterung – im Winter traute ich mich zuweilen kaum noch mit Eliah raus. Weil das «Gwundernäsli» im Kinderwagen zu wenig sah, wollte es immer

raus, schrie dann aber wegen Kälte, Schnee oder Wind im Gesicht weiter. Und da Eliah sich verschluckt und fiese Blähungen bekommt, wenn ich zum Stillen nicht liege, war es im Winter unterwegs doch etwas kompliziert … Ich bin ja flexibel und habe schon auf Flug­ hafengate-Sitzreihen und Restaurantböden gestillt. Es ist aber doch einfacher, eine Decke aus dem Rucksack ziehen zu können: hopp! und ab ins Gras. Buebli, der sonst nichts davon hält, am Boden zu liegen, freuts, wenn er den im Wind tanzenden Ästen zuschauen kann. Unter freiem Himmel zu strampeln – vorzugs­ weise «füdliblutt» –, scheint seine liebste Beschäftigung zu sein. Für mein Outdoor-Stillen erhielt ich bereits ein «two thumbs up» von einer Spaziergän­ gerin und schüchtern staunende Blicke von Kindern auf Trottinets. Ja, im Frühling sieht gleich alles etwas besser aus … MM

Fussballfan-

Tage. FÜR EIN SMARTES SPIEL

22% A Gestochen scharfe Bilder

m

6c

14 "|

58

Jetzt

699.– Vorher

400.-

FÜR EINEN KLAREN SPIELVERLAUF

VORTEIL

B Acoustic Surface™ Technologie Jetzt

2199.–* Vorher

55"

2999.–

899.– 4K – UHD OLED-Fernseher KD-55A1

4K – UHD LED-Fernseher UE-58MU6190 DVB-T2/C/S2 CI+ Tuner, Quad-Core Prozessor, PQI 1300, HDR, integr. WLAN, schnellen und einfachen Zugriff auf die Inhalte (Applikationen), 3 x HDMI, 2 x USB – 7703.447

Die Angebote gelten bis 28.5.2018 und solange Vorrat. Diese und viele weitere Produkte finden Sie in melectronics- und grösseren Migros-Filialen. Irrtümer und Druckfehler vorbehalten.

DVB-T2/C/S2 CI+ Tuner, 4K HDR Prozessor X1™, 4K High Dynamic Range, integr. WLAN, Android TV™**, 4 x HDMI, 3 x USB – 7703.384 * Preis inkl. Cumulus-Vorteil, ohne Cumulus-Rabatt Fr. 2599.– statt Fr. 2999.–

melectronics.ch

m

9c

| 13

**

Die günstigen

Um diesen Fernseher verwenden zu können, müssen Sie den Nutzungsbedingungen und den Datenschutzrichtlinien von Google zustimmen. Google, Google Play, Android und andere Marken sind Marken von Google Inc. Android TV ist eine Marke von Google Inc. Weitere Informationen über Android TV von Google Inc. finden Sie unter sony.net/androidtv

Anzeige


28  MM21, 22.5.2018 | MENSCHEN

Abstimmung

Kämpfer gegen die Zensur

Wehret den Anfängen, lautet Markus Ritzmanns Parole: Der junge Informatiker macht sich stark gegen Netzsperren. Sollte die Vorlage zum Geldspielgesetz im Juni angenommen werden, sieht er darin eine Gefahr für die Informations- und Meinungsfreiheit im Internet. Text: Ralf Kaminski  Bilder: Michael Sieber

W

er wissen möchte, welche Websites in der Schweiz derzeit gesperrt sind, findet eine detaillierte Liste auf Dnszensur.ch – inklusive Argumente, warum das keine gute Sache ist. Betrieben und aktualisiert wird die Site von Markus Ritzmann (22), einem Informatiker aus Winter­thur. «Ich möchte das Internet so erhalten, wie es ursprünglich gedacht war: frei, transparent, sodass alles für alle zugänglich ist», ­erklärt er sein Engagement. Dass es in der Schweiz überhaupt Netzsperren gibt, realisierte er erst vor etwa drei Jahren. Seither jedoch hat ihn das Thema nicht mehr losgelassen. «Nicht nur, weil Netzsperren die Freiheit im Internet beschränken, sondern weil sie leicht um­gangen werden können und deshalb nichts bringen.» Zudem würden aus Versehen auch immer ­wieder völlig unproble­ma­tische Websites gesperrt, was für die betroffenen Anbieter je nachdem finanzielle Folgen haben könne. Was aber wird in der Schweiz überhaupt gesperrt, und wer entscheidet darüber? Es handelt sich bis jetzt ausschliesslich um Websites mit eindeutig strafbaren Inhalten, etwa Kinderpornografie oder Phi­shingSites, hinter der die betrügerische Absicht steht, über gefälschte Websites an persön­ liche Daten heranzukommen. Die beiden

grössten Provider, Swisscom und UPC, sperren Websites auf Empfehlung des Bundesamts für Polizei (Fedpol) und der Melde- und Analysestelle Informa­tions­ sicherung (Melani). Pro Monat seien es bei der Swisscom 3000 bis 4000 Domains, sagt deren Medien­ sprecher Josef Huber. «Wir tun das frei­ willig, um unsere Kunden vor Bedrohungen im Netz zu schützen.» Gelegentlich käme es auch aufgrund richterlicher Anordnungen zu Sperren. Doch auch Huber ist skeptisch: «Aus Sicht des offenen Internets sind Netz­ sperren grundsätzlich zu hinterfragen, da sich Fragen zur Grenze der Meinungs-, ­Informations- und Wirtschaftsfreiheit stellen.» Weil sie leicht umgangen werden könnten, sei ihre Wirksamkeit begrenzt. Besser löschen statt sperren

Auch das Fedpol gibt nur Empfehlungen ab, Sperren anordnen kann es nicht, wie ­Mediensprecher Niklaus Sarbach betont. Zu den Empfehlungen kommt es, wenn ­aufgrund von Hinweisen oder eigenen ­Be­obachtungen eindeutig strafbare Inhalte entdeckt werden, etwa Kinderpornografie oder sexuelle Gewaltdarstellungen. Das ­zuständige Team ist teils äusserst belastenden Bildern ausgesetzt, weshalb jede Person diese Arbeit nur für einen halben Arbeitstag am Stück macht. Es brauche eine gewisse

psychische Robustheit für den Job; vor der Anstellung gebe es entsprechende Tests. Auch Sarbach räumt ein, dass die Sperren relativ leicht zu umgehen seien. «Aber wer eine ­dieser Websites trotz Netzsperre ­anschaut, macht sich eindeutig strafbar und kann nicht behaupten, rein zufällig darauf gestossen zu sein.» Viele dieser Websites sind offensichtlich alles andere als harmlos, was kann man da gegen Netzsperren haben? «Sie bringen halt nichts», sagt Markus Ritzmann. «Wer Kinderpornografie anschauen will, benutzt einfach einen anderen DNS-Server – indem er eine einzige Einstellung verändert» (siehe auch Kasten rechts). Ritzmann fordert, solche Inhalte zu löschen, statt zu sperren. Das gehe durchaus auch bei aus­ländischen Anbietern: «Da Kinderporno­grafie weltweit strafbar ist, bräuchte es dafür lediglich eine bessere internationale Koor­dination der Behörden untereinander sowie mit Organisationen wie Inhope (International Association of Internet Hotlines), die die Löschung bei den Providern im Ausland erwirken.» Für Ritzmann sind die Netzsperren ein grundsätzliches Alarmsignal: «Viele Länder, die heute Informationen und Meinungs­ freiheit streng zensieren, haben mit genau solchen Netzsperren angefangen. Und dann ist es immer weiter eskaliert.» Zwar gebe es letztlich keine Zensurmassnahmen im


MENSCHEN | MM21, 22.5.2018  29

Internetzensur

Wie man Netzsperren umgeht Jeder, der das Internet nutzen will, braucht dafür den Netzzugang über einen Provider; die beiden gros­sen Anbieter in der Schweiz sind Swiss­ com und UPC. Wenn man beispiels­ weise www.migrosmagazin.ch in die Browserzeile eingibt, liefert der DNS-Server des Providers die dazu­ gehörige IP-Adresse zurück, und im Browser taucht die entsprechende Site auf. Bei einer Netzsperre geht diese Anfrage ins Leere, oder man wird umgelenkt auf eine Stoppseite, die über die Sperre informiert. Die Netzsperre lässt sich schnell und problemlos umgehen, zum Beispiel indem man die DNS-Adresse eines anderen Providers ohne Sperre nutzt, etwa im Ausland. Das kann man, wenn man im eigenen Com­ puter oder im Router eine Einstellung anpasst. Alternativ kann man auch ein Virtual Private Network (VPN) nutzen, das ebenfalls über eine eigene DNS-Adresse verfügt, über die dann alle Anfragen laufen. Abstimmung

Geldspielgesetz

«Netzsperren bringen nichts», sagt Informatiker Markus Ritzmann.

Am 10. Juni stimmt das Volk über das neue Geldspielgesetz ab. ­ Es soll den 21 Schweizer Casinos erstmals erlauben, ihre Spiele auch im Internet anzubieten. Ausser ihnen soll das aber keiner dürfen, weshalb für ausländische Anbieter Netzsper­ ren vorgesehen sind. Sie sind der Grund, dass Jungparteien von links bis rechts das Referendum ergriffen haben, finanziell unterstützt durch die ausländische Geldspielbranche. Das Um­gehen der Sperren ist für die Spieler aber auch künftig nicht strafbar. Die Befürworter argumen­ tieren, dass die illegale Konkurrenz aus dem Ausland die Einnahmen der Casinos bedrohe und somit auch die Beiträge von rund einer Milliarde Franken, die daraus pro Jahr an die AHV und viele andere ­Organisationen fliessen. Befürworter: SP, EVP, CVP, JCVP, Gewerkschaften, Spielerschutz­ verbände Gegner: FDP, Grüne, GLP, BDP, Piraten, Economiesuisse, alle anderen Jungparteien, die Verbände der digitalen Wirtschaft (z.B. Swico) und der Zivilgesellschaft (z.B. ­Digitale Gesellschaft) Stimmfreigabe: SVP


30  MM21, 22.5.2018 | MENSCHEN

IT-Bereich, die ein Kenner nicht umgehen könne, aber sobald ein Staat die Umgehung unter Strafe stelle, werde es schwierig. Eine klare Eskalation sieht er für die Schweiz beim Geldspielgesetz, über das am 10. Juni abgestimmt wird (siehe Kasten ­Seite 21). Erstmals nämlich sind dort ­Netz­sperren nicht aus strafrechtlichen, ­sondern letztlich aus kommerziellen Gründen vorgesehen: Künftig sollen nur Schweizer Casinos, die über eine Konzession der Bundesverwaltung verfügen, auch ­online Geldspiele anbieten dürfen. Allen anderen – ob im In- oder Ausland – soll das nicht gestattet werden. Auch reine Onlinecasinos in der Schweiz dürfen keine Konzession erwerben, und die Web­sites der ausländischen Onlineanbieter werden gesperrt. Das ist der Hauptgrund für das Referendum, das von digitalaffinen Jungparteien von rechts bis links in seltener Einmütigkeit unterstützt wird. Sie befürchten e­ inen Präzedenzfall, der weitere Sperrgelüste wecken könnte. «Faktisch würden mit diesen Netz-

sperren die Geschäftsinteressen der Schweizer Casinos geschützt», sagt Ritzmann. «Wenn sie mal eingeführt sind, werden ­unweigerlich weitere Forderungen kom­men, etwa von Urheberrechtsorga­ nisationen, die Sites mit Musik, Filmen und S ­ erien sperren lassen wollen.» Dem widersprechen die Befürworter: Die Casino­ branche sei ein Spezialfall, und eine Aus­ weitung von Netzsperren könnte immer durch ein Referen­dum bekämpft werden. Per Gesetz den Geldabfluss bremsen

Hingegen schöpften ausländische Glücksspielanbieter online sehr viel Geld ab. «2007 lieferten die Schweizer Casinos der AHV 4 ­ 55 Millionen Franken ab, 2016 waren es nur noch 275 Millionen», sagte Marc Baumann, Chef von Swiss Casinos, im «Tages-Anzeiger». Von den Einnahmen des Casinos p ­ ro­fitieren neben der Alters­ vorsorge auch zahlreiche Organisationen in den Bereichen ­Kultur, Sport, Soziales und Umwelt, doch die Beträge sinken, weil

immer mehr Spieler online im Ausland zocken. Laut Baumann lässt sich dieser Geldabfluss nur durch das neue Gesetz stoppen. Das jedoch bezweifelt Ritzmann. «Wer im Ausland spielen will, wird die Sperren um­gehen. Und wenn das viele tun, wird das ­Gesetz nicht bewirken, was es soll. Dann ist es absehbar, dass man auch härtere Massnahmen durchsetzt, um das Ziel zu erreichen.» Aus seiner Sicht enthält schon das Geldspielgesetz eine Steigerung der Zensur, denn es lässt grundsätzlich alle Arten von Sperren zu. Die nächsthöhere Stufe wäre die Sperre von IP-Adressen. Doch oft blockiere man ­damit nicht nur eine einzige Website, sagt Ritzmann, vielmehr könnten schnell ­Tausende betroffen sein, die alle unter derselben Adresse erreichbar sind. «Russland hat das gerade kürzlich getan, um den Nachrichtendienst Telegram zu blockieren. Dabei wurden dann unbeabsichtigt auch diverse andere Firmen lahmgelegt.»

Anzeige

DIE GRATIS-KREDITKARTE. 3000

PUNKTE

Bis 31.7.2018 beantragen und 3000 Bonuspunkte sichern! Antrag ausfüllen unter cumulus-mastercard.ch, telefonisch anfordern unter 044 439 40 27 oder in Ihrer Migros abholen.

DIE CUMULUS-MASTERCARD OHNE JAHRESGEBÜHR: Keine Jahresgebühr, auch in den Folgejahren Kostenlose Zusatzkarte Weltweit Cumulus-Punkte sammeln

Herausgeberin der Cumulus-Mastercard ist die Cembra Money Bank AG.


MENSCHEN | MM21, 22.5.2018  31

Ritzmanns Leidenschaft für Computer begann schon im Primarschulalter, nach der Schule machte er eine Informatiklehre, heute arbeitet er bei einer Zürcher Firma, die Server für Webagenturen betreibt. Daneben ist er Mitglied bei der Digitalen Gesellschaft Schweiz, einer gemeinnützigen Organisa­tion, die sich seit 2011 für Freiheits­ rechte und Nachhaltigkeit in einer ver­ netzten Welt einsetzt. Es wundert den Informatiker nicht, dass viele Leute von den Folgen der digi­talen Entwicklung überfordert sind oder sich nicht darum scheren. «Das alles ist auch nicht leicht nachzuvollziehen. Aber es ist wichtig.» Am besten wäre es wohl, wenn dafür schon möglichst früh ein entsprechen­ des Schulfach eingeführt würde, findet ­Ritzmann. «Eins, das mehr macht, als Word und Excel zu erklären, wie das in meiner Schulzeit der Fall war.» Er sieht aber auch Hoffnungsschimmer: Im vergangenen Jahr organisierte die Digi­ tale Gesellschaft in Zürich zahlreiche Veran­

staltungen rund um Digitalisierung und ihre Folgen. «Da gab es auch verschiedene Workshops, etwa zur ‹Selbstverteidigung› im Internet. Der Andrang war enorm.» Ziemlich sicher werde es 2019 weitere solche ­Veranstaltungen geben. Stimmt das Klischee eigentlich noch, dass viele Informatiker Nerds sind? Ritzmann grinst und findet die Beschreibung für sich selbst schon recht zutreffend. Er hat jedoch eine Leidenschaft, die dazu gar nicht passt: das Armbrustschiessen. Schon mit zehn Jahren war er Mitglied beim Armbrust­ schützenverein in Turbenthal ZH, wo er ­aufgewachsen ist. Auch heute, wo er in einer WG in Winterthur wohnt, trainiert er dort noch etwa einmal pro Woche. Das reiche zwar nicht, um sich sportlich in den vorde­ ren Rängen zu qualifizieren, aber es sei ein schöner Ausgleich. «Und ab und zu lasse ich das Schiessen auch bleiben und gehe mit den Kollegen direkt zum Biertrinken.» MM Infos: www.dnszensur.ch, www.digitale-gesellschaft.ch, www.inhope.org

Internet

Fachbegriffe IP -Adresse: Jedes Gerät, das mit dem Internet verbunden ist, e ­ rhält eine IP-Adresse ­zu­gewiesen. Damit können die verschickten Datenpakete korrekt übermittelt werden. Die IP-Adresse entspricht der Telefonnummer in einem Telefonnetz und sieht zum Beispiel so aus: 146.67.140.37. DNS: Weil wir uns IP-Nummern nur schlecht merken können, wurde das Domain Name System ent­wickelt, kurz: DNS. Es weist IPAdressen einen leichter lesbaren Namen, eine Domain, zu: zum Beispiel Migrosmagazin.ch. Tippt man die Domain in die Browser-Zeile ein, wird der Name im Hintergrund von DNS-Servern in die IP-Adresse umgewandelt und umgekehrt.

Anzeige

Jetzt neu. 20x PUNKTE

Er frischender Lemon-Kick

1.00 Coca-Cola zero Lemon 250 ml

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOT GILT NUR VOM 22.5. BIS 4.6.2018, SOLANGE VORRAT

Sommer Edition mit Ginger-T wist

1.00 Coca-Cola zero Ginger 250 ml


Publireportage

Integration durch Ausbildung

Photos : Fabian Biasio

Derzeit haben Flüchtlinge nur geringe Chancen, auf dem Schweizer Arbeitsmarkt Fuss zu fassen. Für die Altersgruppe der 16- bis 25-Jährigen, die aufgrund ihrer Flucht den Schulbesuch beziehungsweise ihre Ausbildung aufgeben mussten, ist die Situation besonders schwierig. Oft fehlt diesen Jugendlichen für eine Ausbildung das nötige Schulwissen.

Yohannes absolviert in einer Freiburger Garage seine Ausbildung zum AutomobilAssistenten. Sein nächstes Ziel: Der eidgenössische Automobil-Fachmann.

«Ich will unabhängig sein.» Yohannes Berhane* ist 16, als er in die Schweiz kommt. Für den Flüchtling aus Eritrea ist es eine Begegnung mit einer vollkommen fremden Welt. Doch er ist hartnäckig, lernt Französisch und absolviert mehrere Praktika. Heute macht er eine Lehre als Automobil-Assistent. Die erste Zeit war schwierig. «Sprache und Kultur waren mir so fremd», erzählt der heute 22-jährige Yohannes Berhane. Nach der Flucht aus Eritrea erreicht er 2012 gemeinsam mit seiner Mutter und seiner Schwester die Schweiz. In Freiburg besucht er einen einjährigen Kurs an der Gewerblichen und Industriellen Berufsfachschule und absolviert mehrere Praktika.

«Schon als Kind wollte ich Mechaniker werden», erzählt Yohannes. Die Caritas, die ihn betreut, kontaktiert die Geschäftsführer einer Werkstatt in der Region Freiburg. «Wir haben gleich gesehen, dass er motiviert ist», erinnern sich Corinne und Jean-François Lacilla, seine heutigen Chefs. Sie stellen Yohannes ein und er kann eine zweijährige Ausbildung zum Automobil-Assistenten machen.

Doch es gibt Lösungen. Caritas Schweiz begleitet im Kanton Freiburg 1600 anerkannte Flüchtlinge, davon 342 zwischen 16 und 25 Jahren. Die Jugendlichen besuchen Intensivkurse und ihre Berufsintegrationsberater unterstützen sie bei der Suche nach Ausbildungs- und Arbeitsplätzen oder bei der Vermittlung von Praktika. Seit März 2018 betreibt Caritas Schweiz auch das Haus für Bildung und Integration in Matran. Die jungen Flüchtlinge, die hier wohnen, werden von Caritas Schweiz bei ihrer Berufsausbildung begleitet und betreut.

Der junge Mann arbeitet vier Tage die Woche und hat jeden Montag Unterricht. Beeindruckt von seiner Leistung machen seine Chefs ihm das Angebot, seine Lehre fortzusetzen und nach 3 Jahren mit dem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis als Automobil-Fachmann abzuschliessen. Doch zunächst muss Yohannes sein Französisch verbessern. Die Caritas unterstützt ihn dabei und sucht nach einer Lösung: ein Intensivkurs im Sommer oder abends, vielleicht mit Hilfe eines Freiwilligen. Yohannes hat ein festes Ziel vor Augen: Er will seine Ausbildung erfolgreich abschliessen, um sich seinen grössten Wunsch zu erfüllen. «Ich will unabhängig sein.» Mehr Informationen über Yohannes finden Sie unter: dasrichtigetun.caritas.ch

Spendenkonto: 60-7000-4 Für Online-Spenden: caritas.ch/integration

* Namen aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes geändert

Yohannes_MM_1_1_Publireportage_4c_CCH_Branding_CH_209x285_TZ_d.indd 1

08.05.18 11:27


MENSCHEN | MM21, 22.5.2018  33

Leserforum Diese Woche Hilfe, der Nachbar nervt!

«Wir lassen uns gegenseitig in Ruhe – und das ist auch gut so» In unserer Nachbarschaft ­grüsst man sich im Treppenhaus, lässt sich aber ansonsten gegenseitig in Ruhe – und das ist auch gut so. Ich bin vor allem froh, dass ich zuoberst wohne. Gerade als Raucher habe ich so keinen über mir, der sich wegen des Gestanks beschweren könnte. Daniel Zollinger, via www.migrosmagazin.ch Die Schrankrückwand in ­meinem Wohnungseingang ist von ­derjenigen meines Nach­ barn nur durch eine dünne ­Platte ­getrennt. Fast jeden Mor­ gen muss ich meine Wohnung

vom Nikotin befreien. Da wir aber eine gute nachbarschaft­ liche ­Beziehung pflegen, liegt es mir fern, ihm das Rauchen in seiner ­eigenen Wohnung zu ­verbieten. Eugen Hofer, via www.migrosmagazin.ch Mit meinen gegenwärtigen Nachbarn habe ich keine Probleme. Vor etlichen Jahren hatte sich aber ein älterer Nachbar bei der Polizei darüber beschwert, dass ich mich in kurzer Hose auf dem Balkon aufhielt. Und ­damit recht bekommen. Michael Oelting via www.migrosmagazin.ch

MM19: ETH-Serie, Teil 3 Die Erfinder des CO2-Saugers

«Alternative leider nicht in Sicht» Natürlich ist es begrüssenswert, wenn junge Menschen die Klimaziele und den Klima­ wandel ernst nehmen und etwas ­dagegen tun. Aber bei einem ­täglichen Erdölverbrauch von beinahe 100 Millionen Barrel ­erscheinen diese 50 Tonnen CO2-Ausschöpfung jährlich als nicht relevant. Das zentrale ­Problem der Klimaerwärmung

Anzeige

20% auf das gesamte Zoé Sortiment.

20% Gesamtes Zoé Sortiment (ohne Zoé Sun), z.B. Revital Straffende Tagescreme, 50 ml, 10.80 statt 13.50, gültig bis 4.6.2018 Bei diesem Angebot sind bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOT GILT AB 22.5.2018. DIE GÜLTIGKEITSDAUER FINDEN SIE BEIM ANGEBOT. SOLANGE VORRAT.

liegt doch darin, dass sieben Mil­ liarden Menschen jeden Tag wei­ terhin zu viel fossilen Brennstoff verbrauchen und eine brauch­ bare Alternative leider nicht in Sicht ist. Thomas Stirnimann, Villmergen AG Schicken Sie Ihre Leserbriefe an: Redaktion Migros-Magazin, Limmat­strasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich oder per Mail an: redaktion@migrosmagazin.ch Die Redaktion behält sich Kürzungen vor und übernimmt keine Verantwortung für Inhalt und Richtigkeit der Aussagen. Über Erscheinen resp. Nichterscheinen der Leserbriefe wird keine zusätzliche Korrespondenz geführt.


FLUSSFAHRTEN ASIEN

NEU Auf dem wildromantischen Mekong ins Goldene Dreieck mit RV Mekong Pearlbbbb

Es het so langs he t

Rab bis Fr. 7a0tt* 0.– *Abhängi g vo Saison, W n Auslastung, echselkur s

Vientiane–Luang Prabang–Goldenes Dreieck–Chiang Rai 15 Tage ab Fr. 4990.– (Rabatt Fr. 700.– abgezogen, 26.02., Classic HD, inkl. Vollpension & Flug) 1. Tag Zürich–Bangkok Flug via Bangkok nach Vientiane. 2. Tag Bangkok–Vientiane Ankunft in

Vientiane, Transfer zum Hotel. Mittagessen in lokalem Restaurant. Besichtigung des Buddha-Parks. Hotelübernachtung. 3. Tag Vientiane Transfer zum Schiff, Einschiffung. Besichtigung mit Nationalheiligtum That Luang und Patuxai Denkmal. Gegen Abend «Leinen los». Willkommens-Dinner. 4. Tag Auf dem Mekong Schifffahrt. 5. Tag Auf dem Mekong Besuch eines Minoritäten-Dorfes der Tiefland-Laoten. 6. Tag Wilde Mekong-Landschaften Einzigartiges Naturschauspiel der vorüberziehenden Landschaft. 7. Tag Wilde Mekong-Landschaften Passage des Xanyaburi-Wasserkraftwerks. Besuch eines kleinen Dorfs. 8. Tag Wasserfälle Kuang Si Ausflug zu den eindrucksvollen Wasserfällen. In der alten Königsstadt Luang Prabang erreichen atemberaubender Ausblick vom Stadtberg Phou Si. Abends Spaziergang entlang der Mekong-Promenade oder Besuch des Nachtmarkts. 9. Tag Luang Prabang Tagesausflug durch die Altstadt (UNESCO-Weltkulturerbe). 10. Tag Pak Ou Höhlen Am frühen Morgen erleben Sie das traditionelle Almosensammeln der Mönche. Anschliessend Marktbesuch. Weiterfahrt gen Norden. Besuch eines Dorfes mit traditionellen Schnapsbrennereien. Kurze Dschungelwanderung. Besichtigung der berühmten Pak Ou Höhlen mit TauKuang Si Wasserfall, Luang Prabang

senden Buddha-Statuen. Über Nacht liegt das Schiff an einer wunderschönen Sandbank. 11. Tag Auf dem Mekong Unvergleichliche Flussfahrt. Mit etwas Glück sehen Sie Elefanten beim Holztransport. 12. Tag Auf dem Mekong Geniessen Sie die beeindruckende Flusslandschaft. Fahrt mit Kleinbooten auf dem Namtha-Fluss. Besuch abgelegener Dörfer 13. Tag Goldenes Dreieck–Chiang Rai Schifffahrt zur thailändischen Grenze. Ausschiffung. Ausflug zum Goldenen Dreieck bei Chiang Saen. Sie besichtigen den Goldenen Buddha von Sop Ruak und das multimediale Museum Hall of Opium. Transfer nach Chiang Rai. Freie Zeit. Hotelübernachtung. 14. Tag Chiang Rai–Bangkok Zeit zur freien Verfügung, Check-out und Mittagessen. Ausflug zum Akha Bergvolk und weiter nach Mae Sai, einer Stadt an der Grenze zu Burma und nördlichster Punkt von Thailand. Besuch des lokalen Marktes. Transfer zum Flughafen in Chiang Rai und Flug nach Bangkok. 15. Tag Bangkok–Zürich Abflug kurz nach Mitternacht. Ankunft in Zürich und Individuelle Heimreise. Reisedaten 2018/19 Es het solangs het Rabatt 06.11.–20.11.18° 500 05.02.–19.02.19° 600 25.12.–08.01.19 500 26.02.–12.03.19 700 15.01.–29.01.19° 500 ° nur noch wenige Kabinen verfügbar 2-Bettkabine Deluxe (ca. 22 m²) mit Privatbalkon

• Laos – Land der Millionen Elefanten • UNESCO-Weltkulturerbe Luang Prabang • Stilvolles Boutique-Schiff RV Mekong Pearlbbbb – by Thurgau Travel

Boutique-Schiff (Baujahr 2017) mit Platz für 29 Gäste in 15 Kabinen. Alle in Teakholz und Mahagoni gehaltenen Kabinen liegen aussen, sind mit Dusche/ WC, Föhn und Klimaanlage ausgestattet. Die ClassicKabinen (ca. 12 m²) auf dem Hauptdeck und die Superior-Kabinen (ca. 16 m²) verfügen über franz. Balkone. Die Deluxe-Kabinen auf dem Oberdeck (ca. 22 m²) besitzen einen kleinen Privatbalkon. Bordausstattung: Restaurant und Barbereich sowie ein separates Sonnendeck mit ausfahrbarer Überdachung und Getränke-Service. Auf dem Hauptdeck kleines Spa. Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt). Preise pro Person in Fr. (vor Rabattabzug) 2-Bettkabine Classic Hauptdeck, franz. Balkon 5690 Einzelkabine Classic Hauptdeck, franz. Balkon 5690 2-Bettkabine Superior Hauptdeck, franz. Balkon 5890 2-Bettkabine Superior Oberdeck, franz. Balkon 6490 2-Bettkabine Deluxe Oberdeck, Privatbalkon 6890 Zuschlag Alleinbenutzung Classic Hauptdeck 1390 Zuschlag Alleinbenutzung Superior Hauptdeck 1590 Zuschlag Business Class auf Anfrage Jahresversicherung Allianz Einzel/Familie 124/199 Leistungen: Kreuzfahrt inkl. Vollpension, Flug ab/bis Zürich, Hotelübernachtungen in Vientiane und Chiang Rai. Weitere Details im Internet oder Prospekt verlangen.

Weitere Reisen ins Goldene Dreieck mit RV Champa Pandawbbbb Vientiane–Luang Prabang–Chiang Rai 15 Tage ab Fr. 5490.– (Rabatt Fr. 500.– abgezogen, Suite Hauptdeck)

Reisedaten 2018/19 Es het solangs het Rabatt 18.11.–02.12.18 500 23.01.–06.02.19 500 Alle Ausflüge gemäss Programm inbegriffen | Programmänderungen vorbehalten | Reederei/Partnerfirma: Lernidee Erlebnisreisen Online buchen und sparen

www.thurgautravel.ch

Verlangen Sie Olivia Bissoli

Gratis-Nr. 0800 626 550 Rathausstrasse 5 | 8570 Weinfelden Tel. 071 626 55 00 | Fax 071 626 55 16 | info@thurgautravel.ch

Aussergewöhnliche Reisen zu moderaten Preisen


Migros-Welt MM21

1 800 000 Zahl der Woche

1,8 Millionen Kilogramm M-Classic-Hörnli produziert der M-Industriebetrieb Jowa jährlich in seiner Pasta-Fabrik in Buchs AG.

Migros-Besitzerin

«Das ganze Tal kaufte im Migros-Wagen ein» Seit wann sind Sie MigrosGenossenschafterin? Schon ewig – seit Jahrzehnten, würde ich meinen. Weshalb sind Sie Migros-Besitzerin? Schon in meiner Kindheit haben wir in der Migros eingekauft. Genossenschafterin zu werden, passierte fast automatisch, es ist halt so üblich. Was mögen Sie an der Migros? Ich schätze die grosse Vielfalt, die Alnatura-Produkte und das gute Preis-Leistungs-Verhältnis. Auch digital ist die Migros immer up to date. Die Cumulus-Karte auf dem Handy finde ich zum Beispiel sehr praktisch. Und eine Migros gibts überall.

Name: Heidi Niederberger (55) Wohnhaft: Hochdorf LU Beruf: Bereichsleiterin Kinderbetreuung Lieblingsprodukt: Alnatura Olivenöl nativ extra

Haben Sie eine besondere Migros-Erinnerung? Ein Highlight war früher immer der Migros-Verkaufswagen. Hinten stieg man ein, postete, und vorne gings wieder raus. Jeweils am Samstag war er bei uns im Ort, das ganze Tal kaufte dort ein. Die Migros hat sich immer bemüht, die Leute überall zu erreichen.

Nachhaltige Fischlabels MSC und ASC

Bild: René Ruis

Frischer Fisch für Moritz Versprechen soll man halten, und wir haben Moritz versprochen, dass wir unser Fisch­ angebot bis 2020 nur noch aus nachhaltigen Quellen beziehen. Schritt für Schritt sind wir ­dabei, ­diese grosse Vision zum Schutz unserer Natur und unserer Nachkommen umzusetzen. Bereits jetzt finden Sie diverse Produkte der MSC- und ASC-Labels in unseren Migros-

Aare-Filialen, wie etwa MSC Kabeljaurückenfilet oder ASC Pangasiusfilet. Diese Labels machen sich stark für den Lebensraum der Meere und s­ orgen mit ihren Partnerfischbetrieben für ein ­nachhaltiges und faires Fischangebot in ­unseren Migros-­Filialen. Mehr von der Migros Aare ab Seite 69


Jetzt neu.

20x PUNKTE

© 2018 KELLOGG COMPANY ® KELLOGG COMPANY

Geniesse ein gesundes Frühstück*

GRATIS

1

PROBIEREN

Kaufe 1 W.K. KellogG PRODUkT

1500 Einlösungen/WOCHE #

2 Kassenzettel hochladen auf scondoo.com/wkk

# Teilnahme ab 18 Jahren. 01.03.–31.07.2018. www.scondoo.com/wkk. PayPal-/Bankkonto erforderlich. Solange der Vorrat reicht (1500 Einlösungen pro Woche in DE, AT, CH, FI, NO, SE, DK). *Enthält >15% des Nährstoffbezugswertes von Magnesium pro 100g. Magnesium trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. Im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung und eines gesunden Lebensstils genießen.

No Added Sugar

4.95 W.K. Kellogg Crunchy Müsli versch. Sorten, 400g

Ancient Grains

4.00 W.K. Kellogg Flakes & Clusters 300g

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.5. BIS 4.6.2018, SOLANGE VORRAT

3

3

LECKERE SORTEN

Geld zurück Jetzt entdecken www.wkkellogg.com erhalten


MIGROS-WELT | MM21, 22.5.2018  37

Urabstimmung 2018

Oltner Kabarett-Tage

Urabstimmung 2018

Feuerwerk der Pointen Vom 23. Mai bis 2. Juni gehen die Oltner Kabarett-Tage über die Bühne. Unterschiedliche Stars wie Poetry-Slammerin Hazel Brugger oder Altmeister Lorenz Keiser ­werden die Lachmuskeln strapazieren und zum Nachdenken anregen. Mit Spannung ­erwarten die Kabarettfans den Auftritt von ­Christoph Simon (Bild), der den «Salzburger Stier 2018» gewonnen hat: Der 46-Jährige hat ­einen oft pechschwarzen Humor und trägt seine Pointen in bewusst monotonem Berndeutsch vor. Als Inspirationsquelle ­dienen ihm unter anderem seine drei Kinder, die er einmal beiläufig darüber reden hörte, ­welcher Elternteil dereinst zuerst ­sterben werde. Das Migros-Kulturprozent unterstützt die Oltner Kabarett-Tage.

Liebe Genossenschafterinnen, liebe Genossenschafter

Blickfang

Dutti in Holz «Besuch bei Gottlieb Duttweiler an der Skulpturenausstellung Bad Ragaz»

Infos: www.kabarett.ch Hildegard Kissling, Aadorf TG

Schicken Sie uns Ihr Migros-Bild und ­gewinnen Sie einen Einkaufsgutschein im Wert von 50 Franken. Wenn auf Ihrem Foto ein Migros-Zusammen­ hang zu erkennen ist, sind Sie dabei. Hochladen: www.migmag.ch/blickfang

Preisbarometer

Aktuelle Preisänderungen Die weltweit erhöhte Nachfrage nach Vanille hat steigende Rohstoffpreise zur Folge. Deshalb muss die Migros den Preis von Vanillezucker erhöhen. Ebenfalls teurer werden Shampoos und Spülungen der Marke L’Oréal Elseve. Der Hersteller hat die Rezepturen der Produkte verbessert. Die neuen Inhaltsstoffe führen zu einem Preisaufschlag.

Bilder: zVg

Ausgewählte Produkte

Preis alt*

Preis neu*

in %

Patissier Vanillezucker, 4 x 10 g

3.50

4.20

20,0

L’Oréal Elseve Color-Vive Shampoo, 250 ml

3.55

3.95

11,3

L’Oréal Elseve Re-Nutrition Spülung, 200 ml

3.55

3.95

11,3

* in Franken

Dieser Tage erhalten Sie Ihre persön­ liche Stimmkarte für die Urabstimmung 2018. Mit ­dieser können Sie direkt Ihre Stimme abgeben, gleich­ zeitig er­fahren die Verantwortlichen der ­Migros, was Sie über Ihr Unternehmen denken. Die Frage, die wir Ihnen stellen, betrifft die Genehmigung der Jahresrechnung 2017 ­Ihrer Genossenschaft, die in der Ausgabe 20 des ­Migros-Magazins publiziert worden ist. Bericht und ­Jahresrechnung 2017 werden Ihnen jeweils von der ­regionalen Verwaltung und dem regio­nalen Genossenschaftsrat zur Annahme empfohlen. Nehmen Sie Ihr Recht auf die ­Teilnahme an der Urabstimmung wahr. Wir freuen uns auf Ihre Beteiligung. Ihre Migros


Famigros verschenkt 100’000 g Badetaschen* extragrosse Jetzt informieren: famigros.ch/badetasche

a r t x e t e t e i B ! z t a l v iel P

* Holen Sie sich jetzt Ihre praktische Famigros-Badetasche in ausgewählten Migros-Filialen ab. Nur fßr Famigros-Mitglieder und nur solange Vorrat. Teilnehmende Filialen sowie alle weiteren Infos finden Sie unter famigros.ch/badetasche. Sie sind noch kein Famigros-Mitglied? Jetzt schnell anmelden unter famigros.ch/anmelden.


MIGROS-WOCHE | MM21, 22.5.2018  39

Frage der Woche

Famigros

Stimmt es, dass Gottlieb Duttweiler im Bundeshaus einst ein Fenster eingeworfen hat? Tatsächlich warf Gottlieb Duttweiler am 8. Oktober 1948 zwei faustgrosse Steine durch Fensterscheiben des ­Bundeshauses Ost. Der Migros-Gründer und Landesring-Nationalrat wollte zuvor mit einem Vorstoss ­erreichen, dass die Schweiz Vorräte von wichtigen ­Lebensmitteln und Rohstoffen anlegte. Das Land sollte auf künftige Krisen vorbereitet sein. Weil der Nationalrat sein Anliegen nicht behandeln ­wollte, schritt Duttweiler zu seiner durchdachten Protestaktion: Er kündigte die Steinwürfe einem Bundesweibel an und bat diesen anschliessend, die Polizei zu rufen. Duttweiler bekam eine Busse von 400 Franken.  MM

Die Schweiz liest vor Haben Sie eine Frage?

Kontaktieren Sie uns! M-Infoline, der Kundendienst der Migros, erreichbar ­unter 0800 84 0848 oder www.migros.ch/ kundendienst

Telefonisch erreichbar Montag bis Freitag: 8.00–18.00 Uhr, Samstag: 8.30–16.30 Uhr Anrufe auf die oben ­genannte Nummer sind gratis.

Am 23. Mai werden in der Schweiz Bücher aufgeschlagen, Ohren gespitzt und spannende ­Geschichten erzählt. Über 4400 kleine und grosse, promi­nente und nichtprominente V ­ orleser haben sich für den ersten Schweizer ­Vorlesetag angemeldet. Gelesen wird in Schulen und Kindergärten, in Privathaushalten und an zahlreichen öffent­ lichen Veranstaltungsorten. Der Migros Familien-Club «Famigros» unterstützt diesen nationalen Aktions­tag als offizieller Partner. ­Initiiert wird der Vorlesetag vom Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien. Infos: www.schweizervorlesetag.ch

2 0 % R a b at t

Anzeige

BLEIBEN SIE IN BEWEGUNG

UNENTBEHRLICHES MAGNESIUM

Lindert Muskel-, Gelenk- und Arthroseschmerzen

Wichtig für Muskeln und Nerven

Voltaren Dolo forte Emulgel, 180 g CHF 35.90 statt CHF 44.90

Magnesium Biomed Uno und Activ Trinkgranulat, 40 Sachets CHF 27.10 statt CHF 33.90

20%

GSK Consumer Healthcare Schweiz AG, 6343 Rotkreuz

20%

Biomed AG, 8600 Dübendorf

Gültig bis 10.6. 2018 Lesen Sie die Packungsbeilage. Keine Kumulation mit anderen Rabatten. www.achillea.ch

www.dropa.ch

Apotheken und drogerien


40  MM21, 22.5.2018 | MIGROS-WELT

Sarah Kreienbühl: Das soziale Engagement der Migros ist ihr ein wichtiges Anliegen.

«Wir wollen eine Migros für alle sein» Sarah Kreienbühl

Seit knapp fünf Monaten ist sie Mitglied der MGB-Generaldirektion und oberste Personalchefin der Migros-Gruppe. Sarah Kreienbühl über ihre zentralen Herausforderungen, die gesellschaftliche Bedeutung der Migros und das Bergsteigen. Text: Daniel Sidler, Franz Ermel Bild: Sandra Blaser  Illustrationen: Corina Vögele


MIGROS-WELT | MM21, 22.5.2018  41

42 847 Benutzer haben sich bereits bei «iMpuls-Coach» ange­ meldet. Die App ist Teil der Gesund­heitsinitiative «iMpuls». Damit fördert die Migros die Gesundheit der Menschen in der Schweiz.

Frau Kreienbühl, sind Sie ein Migros-Kind? Ja. Ich bin mitten in der Stadt Zürich aufgewachsen. Unsere Familie kaufte in einer kleinen, familiär geführten Migros-Filiale ein, an deren Kasse unsere Nachbarin arbeitete. Noch heute bin ich übrigens mit ihren Kindern befreundet. Die Produkte aus der Migros spielten in meiner Kindheit eine prominente Rolle, etwa der Schoggi-Gugelhopf bei Kindergeburtstagen. Und wie ist aus dem Migros-­ Kind eine Migros-Besitzerin geworden? Das war ein fliessender Übergang. Nachdem ich von zu Hause ausgezogen war, wurde ich ­selber Genossenschafterin und lese seither auch regelmässig das ­Migros-Magazin. Am 1. Januar haben Sie Ihre Arbeit als Mitglied der Migros-Generaldirektion auf­ genommen. War das nicht ein Kulturschock – von der börsenkotierten ­Sonova AG zur genossenschaftlichen Migros? Nein. Es gibt mehr Gemeinsamkeiten zwischen Migros und Sonova, als man denken könnte. Beide Unternehmen sind in der Schweiz verankert und wurden stark von Pionieren geprägt – bei der früheren Phonak war es Andy Rihs, bei der Migros ­Gottlieb Duttweiler. Beide ­Unternehmen bieten ihren ­Kunden mit hochwertigen Produkten Lebensqualität und

sind dadurch Marktführer geworden. Sonova ist inzwischen ein global tätiges Unternehmen, aber auch die Migros beschäftigt rund 15 000 Mitarbeitende im Ausland. Ausserdem verbindet sie ein hohes soziales Engagement, starke Werte, eine robuste Unternehmenskultur und die hohe Identifikation der Mitar­ bei­tenden mit ihrem Arbeitgeber. Und sowohl Sonova als auch die Migros sind ausgesprochen ­innovative Unternehmen.

Wie meinen Sie das? Die meisten Bergunfälle pas­ sieren ja beim Abstieg. Und das sehe ich sinnbildlich für das gesamte Leben: Wenn man etwas erreicht hat, besteht die grösste Gefahr darin, dass man beginnt, sich zurückzulehnen. Umso wichtiger erscheint es mir, «hungrig» zu bleiben und sich neue, ambitionierte Ziele zu ­setzen, sich weiterzuentwickeln und damit wettbewerbsfähig zu bleiben.

Genossenschaften gesteht man nicht unbedingt Innovation zu. Was so nicht stimmt. Genossenschaften sind sehr nahe beim Kunden, das fördert ihre Innovationskraft. Die Industriebetriebe der Migros präsentieren jeden Monat durchschnittlich 30 Produktinnovationen. Auch bezüglich ihrer Prozesse und Geschäftsmodelle liegt die ­Migros auf Augenhöhe mit ­modernen Technologieunternehmen. Ich denke da beispielsweise an das aktuelle Social-­ Shopping-Projekt «Amigos» oder an das Carvelo-Programm von Engagement Migros.

Sie sind eine begeisterte ­Bergsteigerin, wie man sofort bemerkt. Ja, es erfüllt mich, weil es mich erdet und mir gleichzeitig in ­Erinnerung ruft, was wirklich zählt. Im Tal nehmen Themen, mit denen man sich beschäftigt, oft einen grossen Raum ein. In der Höhe herrschen andere ­Gesetzmässigkeiten, da weitet sich der Blick. Eine ausgedehnte Bergtour vermittelt somit auch im übertragenen Sinn immer wieder neue Perspektiven.

Man hat den Eindruck, Sie seien schon ganz in die Migros eingetaucht. Haben Sie den ­berühmten Aussenblick noch? Im Moment habe ich eine gute Balance. Ich habe schon einiges von der Migros-Geschichte gelernt und verstehe den Hintergrund gewisser Entwicklungen. Gleichzeitig habe ich noch den Aussenblick und kann darum andere Sichtweisen ins Unternehmen einbringen. Können Sie das etwas kon­kretisieren? Wenn ein Unternehmen während län­gerer Zeit marktführend ist, besteht in jeder Organisation das Risiko, dass man selbst­zufrieden wird. Das ist verständlich, aber gefährlich. Ich möchte die Ein­ stellung bewahren, wonach wir uns alle laufend hinterfragen, um noch besser und näher bei unseren Kunden zu sein. Es ist wie beim Bergsteigen: Der Gipfel gehört dir erst, wenn du wieder im Tal bist.

Welchen Berg haben Sie ­letztmals bestiegen? Der letzte 4000er war die Überschreitung der Dufourspitze. Ich bin aber nicht auf der Jagd nach Trophäen, sondern geniesse das Erlebnis, ohne Ablenkung und mit wenig im Rucksack unterwegs zu sein. Das setzt bei mir jeweils wieder alles in die rich­

354 000 Menschen haben im vergangenen Jahr die Klubschule Migros besucht und an insgesamt 54 140 Kursen teilgenommen.

4400 Millionen oder 4,4 Milliarden Franken investierte die Migros über das vor 61 Jahren gegründete Migros-Kulturprozent in die landesweite Förderung kultureller und sozialer Projekte.

tigen Relationen. Momentan bin ich allerdings mehr mit dem Rennvelo unterwegs – ­meine zweite grosse Leidenschaft – und erklimme mit grosser F ­ reude Alpenpässe. Sie sagen, eine Organisation müsse sich stetig weiterent­ wickeln. Was muss die Migros unbedingt bewahren? Unsere Mitarbeitenden machen uns zur Nummer eins: Ihre hohe Identifikation mit der Migros ist einmalig. Das kann man nicht einfach einkaufen, so etwas ­entwickelt sich über viele Jahrzehnte hinweg. Dazu wollen wir Sorge tragen; unter anderem ­dadurch, dass wir gemeinsame Ziele definieren und diese auch rasch umsetzen. Unternehmen mit einer zen­tralen Führungsstruktur sind da im Vorteil. Die Migros besteht aus regionalen Genossenschaften mit teils unterschiedlichen Vorstellungen. Der Föderalismus der Migros ist auch ihre Stärke. Moderne ­Arbeitsformen sind eher de­ zentral und damit kundennäher. Gleichzeitig ist es meines ­Erachtens sehr wichtig, sich zusammen auf das Gemeinsame zu besinnen und eine verbindende Migros-­Kultur zu leben, die alle unsere Unternehmen und die Genossenschaften eint. Sie sind auch oberste Personalchefin der Migros. Wo sehen


42  MM21, 22.5.2018 | MIGROS-WELT

Funktion und Aufgaben Seit 1. Januar 2018 ist Sarah Kreienbühl Mitglied der General­ direktion des MigrosGenosseschaftsBundes (MGB). In dieser Funktion ist die 47-Jährige als Vor­steherin des ­Departements ­Human Resources, Kommu­ nikation, Kultur und Freizeit für viele Bereiche der M ­ igros zuständig: Sie ist oberste Personal­ chefin, leitet das Migros-Kulturprozent, die Klubschulen und Freizeitanlagen der ­Migros und ist gleich­ zeitig verantwortlich für die Kommunika­tion und die Migros-­Medien, zu denen auch das ­Migros-Magazin zählt. Zudem ­verantwortet sie die B ­ ereiche ­Gesundheit und Nach­ haltigkeit. Sarah Kreienbühl ist schweizerisch-­ französische Doppel­ bürgerin und war in den vergangenen 13 Jahren als Mitglied der Konzernleitung für die Sonova AG tätig, die hierzu­lande auch durch ihre Kernmarke Phonak ­bekannt ist. Die be­­gei­s­terte Berg­steigerin ist im Stiftungsrat der­ karitativen «Hear the World Foundation» tätig, die bedürftigen, hörbehinderten Kindern weltweit das Hören ermöglicht.

Sie hier Ihre wichtigste ­Herausforderung? Wie vielen anderen Unterneh­ men steht auch der Migros eine Transformation bevor. Die Digitalisierung verändert unser ganzes Leben, auch das Konsum­ verhalten. Mein Ziel ist es, unsere Mitarbeitenden auf diese Reise mitzunehmen und gleichzeitig den sozialen Werten der Migros Sorge zu tragen. Darin sehe ich eine meiner Hauptaufgaben. Die Migros besitzt hervorra­ gende Mitarbeiterkonditionen. Wird man diese halten können? Das ist wenn immer möglich das Ziel. Deshalb freue ich mich, dass wir trotz des schwierigen Marktumfelds mit unseren S ­ ozialpartnern soeben den Gesamtarbeits­ vertrag für die Migros-Gruppe verlängern konnten. Und die Vielfalt an Angeboten, die die Migros über das Kultur­ prozent und die Klubschulen offeriert? Die Leistungen des Kultur­ prozents sind statutarisch ver­ ankert. Ein fester Prozentsatz unseres Umsatzes – und nicht etwa des Gewinns – fliesst sozia­ len und kulturellen Projekten zu. Wir überprüfen unsere ­Angebote laufend mit dem Ziel, möglichst breite Bevölkerungs­ gruppen anzusprechen. Auch hier machen wir einen Balance­ akt: Wir pflegen ein breites ­Angebot und decken gleichzeitig so viele Partikularinteressen wie möglich ab. Das hat einen Grund: Wir wollen eine Migros für alle sein. Wo setzen Sie Schwerpunkte: beim Kulturprozent, den ­Freizeitanlagen, dem Migros-­ Magazin oder der Kommu­­ni­ kation? Die drei ersten Bereiche haben einen gemeinsamen Nenner: Sie leisten wichtige inhaltliche Beiträge an die Gesellschaft und für das Gemeinwohl – Kunst, Musik und Tanz, Kurse und Bildung oder journalistische Inhalte für alle. Das geht weit über die rein wirtschaftlichen Interessen des Unternehmens hinaus. Mein Anliegen ist es,

3 036 000 Personen lesen die deutschund französischsprachige Aus­ gabe des Migros-Magazins. Die Wochenzeitung der Migros ge­ hört damit zu den leserstärks­ ten Publikationen des Landes.

diese einzig­artigen Leistungen der Migros auch mithilfe der Kommuni­kation wieder besser bekannt zu machen. Ist nicht schon bekannt, was die Migros alles leistet? Insbesondere wenn ich mit jungen Menschen rede, fällt mir auf, dass viele von ihnen nicht wissen, welch grossen Beitrag die Migros für die ­Gesellschaft leistet. Ich frage mich dann, wie wir diese Menschen erreichen und ihnen ­unsere Werte näherbringen können. Dabei hilft die Tat­ sache, dass sich unsere jüngere Generation verstärkt am ­sozialen Gedanken und der Nachhaltigkeit orientiert. Als nachhaltig bezeichnet sich heute doch fast jedes ­Unternehmen. Richtig ist, dass sich viele ­Unternehmen an Mindest­ standards halten. Auch hier geht die Migros einen Schritt weiter. Wir sind beispielsweise die grösste Solarstrompro­ duzentin der Schweiz, und einige Migros-Filialen pro­ duzieren mehr Strom, als sie verbrauchen. Wie lässt sich die Migros am besten erklären? Eigentlich ganz einfach: Indem wir unseren Kundinnen und Kunden ins Bewusstsein rufen, dass sie mit jedem Einkauf in der Migros einen wichtigen persönlichen Beitrag an die Gesellschaft leisten. Das grosse gesellschaftliche ­Engagement der Migros, sei es durch das Kulturprozent, den Hilfsfonds oder unsere Bemühungen für die Nachhaltigkeit, unterschei­ det uns von anderen Unter­

nehmen und macht uns einzig­ artig. Ausserdem setzen sich un­ sere Kunden mit jedem Einkauf in der Migros für Schweizer Arbeitsplätze ein. Sie sind auch für die Kommu­ nikation und das Migros-­ Magazin verantwortlich. Gibt es unsere Zeitung in zehn ­Jahren noch? Diese Frage werden unsere ­Leserinnen und Leser beant­ worten. Die Medienlandschaft ist bekanntlich besonders stark von Umwälzungen betroffen. Doch während die meisten an­ deren Medien starke Einbussen erlitten, konnte das Migros-­ Magazin seine Leserschaft ­behalten. Offenbar machen wir einiges richtig und werden wei­ terhin alles daran setzen, dass sich das Migros-Magazin auch in zehn Jahren noch anhaltend ­hoher Beliebtheit erfreut. Noch ein Wort zur Frauen­ förderung: Wie fühlen Sie sich als einzige Frau in der Generaldirektion? Das ist für mich kein grosses Thema, ich kannte das nie an­ ders. Und ich bin zuversichtlich, dass der Anteil von Frauen in Kaderfunktionen laufend ­stei­gen wird. Diversität auf die Ge­ schlechterfrage zu reduzieren, greift meines Erachtens jedoch zu kurz. Andere Merkmale – zum Beispiel eine gesunde ­Al­tersdurchmischung oder die vielfältige Erfahrung – sollten

9120 Tonnen PET-Getränkeflaschen hat die Migros 2017 gesammelt, mehr als jeder andere Schwei­ zer Detailhändler. Das sind etwa 235 Millionen Flaschen.


MIGROS-WELT | MM21, 22.5.2018  43

ebenfalls berücksichtigt werden, um unsere Kundeninteressen möglichst umfassend zu reflek­ tieren. Wichtig erscheinen mir familienfreundliche Rahmenbe­ dingungen, geeignete Vorbilder und das Offerieren von Chancen, um möglichst vielen qualifi­ zierten Menschen – Frauen und Männern – einen Ein- und Auf­ stieg ins Kader von Unterneh­ men zu ermöglichen und damit ihr Potenzial zu realisieren. Zum Schluss ein paar persön­ liche Fragen: Welches Buch ­haben Sie zuletzt gelesen? Das letzte Buch von Bertrand Piccard, das von Ueli Steck und Rolf Dobellis neueste Publikati­ on, «Die Kunst des guten Le­ bens». Mindestens so inspirie­ rend wie die Lektüre waren dabei

105 456 Mitarbeitende beschäftigte die Migros 2017, über 89 000 davon in der Schweiz. Damit ist die Migros die grösste private Arbeitgeberin hierzulande.

übrigens immer die angeregten Diskus­sionen, die wir in meinem Bekanntenkreis über den Inhalt der Bücher geführt haben. Welche Musik hören Sie gern? Ich bin mit Kammermusik aufgewachsen. Später habe ich

­meinen Musikgeschmack ­erweitert; ich höre heute Jazz, Funk und Soul und entdecke gern bisher Ungehörtes: Zum Beispiel kürzlich in der Kultur­ prozent-Jazz-Konzertreihe das grossartige Duo Matt­hieu ­Michel & Heiri Känzig. Kochen Sie auch? Sehr gern sogar, und zwar am liebsten mit Produkten frisch aus dem Garten. Dabei lasse ich mich gern inspirieren, unter ­anderem von unserer Kochzeit­ schrift «Migusto». Was beschäftigt Sie neben der Migros auch noch? Ich bin im Stiftungsrat der ­«Hear the World Foundation» tätig. Diese Stiftung, die bei ­Sonova in meinem Verantwor­

tungsbereich lag, hilft primär Kindern in Entwicklungslän­ dern, die eine Gehörschädigung aufweisen und deren Eltern sich keine Hörversorgung leisten können. Wir stellen den Kindern unentgeltlich Hörsysteme zur Verfügung, damit sie eine Schule besuchen, eine Ausbildung durchlaufen und später ein eigenständiges Leben führen können. Ich war für die Stiftung in mehreren Ländern vor Ort und durfte erfahren, wie sehr die Stiftungs­arbeit das L ­ eben dieser Kinder verändert. Dass ich nicht nur dieses wich­tige Engagement weiterführen darf, sondern mich jetzt auch a­ ktiv in die verschie­ denen Stiftungen der Migros, zum Beispiel das GottliebDuttweiler-Institut, einbringen kann, freut mich besonders. MM

Anzeige

Aktion

ab 2 Stück

20% Gesamtes Emmi CAFFÈ LATTE Sortiment

BARISTA QUALITÄT

zum M itnehmen

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.5. BIS 28.5.2018, SOLANGE VORRAT


30% günstiger

30%

33.95 95 statt 5.70 evian 6 x 1.5L Natürliches Mineralwasser

ANGEBOT GILT NUR VOM 22.5. BIS 28.5.2018, SOLANGE VORRAT


MIGROS-WELT | MM21, 22.5.2018  45

Wild und fein Migusto

Viele kennen Brennnesseln nur von schmerzlichen Erfahrungen. Wir zeigen Schritt für Schritt, wie sie zur Delikatesse werden.

Herausnehmen und sammeln!

Text: Andrea Pistorius, Claudia Schmidt Bilder & Styling: Veronika Studer Rezept: Andrea Pistorius

STEP-BY-STEP ZUM KOCH-PROFI WERDEN! Tolle Kochtutorials auf migusto.ch

Das neue Kochmagazin der Migros Gefürchtet im Wald, ­geliebt in der Suppe: ­Gekocht sind Brenn­nesseln ­äusserst schmackhaft.

Erhältlich in den Filialen für Fr. 3.–, für Clubmitglieder gratis. Jetzt anmelden: www.migusto.ch


46  MM21, 22.5.2018 | MIGROS-WELT Step-by-step

Brennnesselsuppe mit pochiertem Ei    1

Lauch in Ringe, Kartoffeln in Würfel ­schneiden. Butter erhitzen. Lauch und Kartof­ feln darin dünsten. Mit Bouillon ablöschen. Ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind. Suppe pürieren.

5

Die Suppe in vorgewärmte Suppenteller verteilen. Ei mit einer Lochkelle aus dem ­Wasser heben, abtropfen lassen und in die Suppe geben. Restliche Eier nacheinander pochieren. Suppe mit essbaren Blüten ­dekorieren.

2

Inzwischen Brennnesseln in einem Lochsieb unter fliessendem Wasser schwenkend ­abbrausen. In eine Schüssel geben, mit kochen­ dem Wasser übergiessen, 1 Minute ziehen ­lassen. Wasser abgiessen, Brennnesseln kalt abschrecken und abgiessen.

3

Von den Brennnesseln grobe Stiele und unschöne Blätter entsorgen. Restliche Blätter und junge Triebe grob hacken. Brennnesseln in die Suppe geben. Kurz aufkochen und fein ­pürieren. Sauerrahm dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Aktion 50%

30%

9.75 statt 19.50

2.30 statt 3.35

M-Classic Rindshackfleisch in Sonderpackung Deutschland/Österreich, per kg

20%

5.50 statt 6.90 Extra Himbeeren Spanien/Portugal, Schale, 250 g

Schweinshuftsteak gewürzt Schweiz, per 100 g

50%

1.90 statt 3.80

Cherrytomaten am Zweig Schweiz/Italien/Spanien, Schale, 500 g

30% Alle Rapelli Salami-Classico und -Rustico, geschnitten und am Stück z.B. Classico geschnitten, Schweiz, 155 g, 4.90 statt 7.05

ab 2 Stück

–.30 günstiger

20x PUNKTE

Gesamtes Léger Sortiment z.B. Paprika Chips, 200 g, 3.90, gültig bis 4.6.2018

15% Grana Padano z.B. am Stück, per 100 g, 1.70 statt 2.–

Genossenschaft Migros Aare Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.5. BIS 28.5.2018, SOLANGE VORRAT

Alle M-Classic Teigwaren ab 2 Stück, jedes –.30 günstiger, z.B. Hörnli gross, 500 g, 1.20 statt 1.50


Willkommen im Frisch 40%

4.95 statt 8.40 Grill mi Schweinsbratwurst Schweiz, 4 x 125 g

15%

–.50 günstiger

1.10 statt 1.35

Alle Bio-Frischbrote z.B. Steinofen-Twister hell, 360 g, 2.80 statt 3.30

Optigal Pouletflügeli Schweiz, per 100 g

Duo-Pack

4er-Pack

20%

1.90 statt 2.40 Alle M-Classic Früchtequark im 4er-Pack 4 x 125 g, z.B. Himbeere

20%

1.85 statt 2.35 Bio-Bündner Bergkäse per 100 g

Genossenschaft Migros Aare ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.5. BIS 28.5.2018, SOLANGE VORRAT

20%

7.80 statt 9.80 Cornatur Grill Ribs im Duo-Pack 2 x 200 g


eparadies. 30%

40%

Ausgewählte Fisch-Grillprodukte Lachsfilet American Barbecue, MSC Wildlachsfilet mariniert oder Crevetten Yin & Yang, z.B. Lachsfilet American Barbecue, Zucht aus Norwegen, per 100 g, 3.– statt 4.40

15%

3.10 statt 3.75 Optigal Poulet-Minifiletspiessli Oriental Schweiz, per 100 g

9.80 statt 16.45 Lachsfilet ohne Haut Zucht aus Norwegen, 350 g

20%

20%

4.55 statt 5.70 TerraSuisse Rindshohrückensteak per 100 g

7.25 statt 9.10 Appenzeller Mostbröckli geschnitten Schweiz, per 100 g

GRILLHIT DER WOCHE.

50%

1.35 statt 2.70 Dorade Royale (ohne Bio), Zucht aus Griechenland/Kroatien, per 100 g


35%

4.90 statt 7.90 Aprikosen Spanien, per kg

ab 2 Stück

40%

Bio-Heidelbeeren Spanien, Schale, 250 g, z.B. ab 2 Stück, 7.10 statt 11.80, ab 2 Stück, 40% günstiger

Hit

17.90

Pfingstrosenstrauss Magique pro Strauss

35%

5.50 statt 8.50 Kirschen Italien/Spanien, Schale, 500 g

20% Fairtrade Minirosen, Bund, 20 Stück Stiellänge 40 cm, erhältlich in diversen Farben, z.B. orange, pro Bund, 9.90 statt 12.90

Genossenschaft Migros Aare ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.5. BIS 28.5.2018, SOLANGE VORRAT

30%

4.45 statt 6.40 Wassermelone Mini Spanien, pro Stück

25%

4.80 statt 6.40 Spargeln grün Spanien, Bund, 1 kg

30% Alle Phalaenopsis 2 Rispen, Topf, Ø 12 cm erhältlich in diversen Farben, z.B. pink, 11.80 statt 16.90


Duo-Pack

35% Eichblattsalat rot und grün Schweiz, z.B. rot, pro Stück, 1.20 statt 1.95

20%

6.20 statt 7.80 Anna’s Best Königssalat im Duo-Pack 2 x 150 g

ab 3 Stück

30%

30%

2.90 statt 4.20

Alle Frey Tafelschokoladen, 100 g, UTZ (ohne M-Classic, Suprême, Eimalzin und Mehrfachpackungen), ab 3 Stück, 30% günstiger

Kartoffeln Baked Potatoes «Aus der Region.» Tragtasche, 2.5 kg

20% Alle Wähen z.B. Anna’s Best Apfelwähe, 215 g, 2.45 statt 3.10

–.90 günstiger

4.50 statt 5.40 Schweizer Eier aus Freilandhaltung 9 x 53 g+

ab 2 Stück

20%

Alle Alfredo Mozzarella ab 2 Stück, 20% günstiger


So macht Einkaufen 3er-Pack

20% Bio-Pasta in Mehrfachpackungen z.B. Agnolotti all’arrabbiata im 3er-Pack, 3 x 250 g, 11.70 statt 14.70

TIPP

DUO FÜR DEN FRÜHLINGSPLAUSCH

Wenn die Tage länger und die Nachmittage wärmer werden, gibt es keinen besseren Zvieri als einen Crèmesnack mit einem erfrischenden, kaltgebrühten Eiskaffee. Das Rezept dafür finden Sie auf migusto.ch/tipps

4er-Pack

20% Crème-Berliner und -Cornets im 4er-Pack z.B. Cornets, 4 x 70 g, 4.30 statt 5.40

25%

5.40 statt 7.25 Mini Babybel Netzli, 15 x 22 g

Duo-Pack

20%

3.90 statt 4.90 Valflora Halbrahm UHT im Duo-Pack 2 x 500 ml

ab 2 Stück

20%

Alle Emmi Caffè Latte ab 2 Stück, 20% günstiger

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.5. BIS 28.5.2018, SOLANGE VORRAT

20% Alle Passion Joghurt z.B. Stracciatella, 180 g, –.75 statt –.95


n Freude. 4er-Pack

40% M-Classic Pizza im 4er-Pack z.B. del padrone, 4 x 400 g, 12.90 statt 21.60

20% Gesamtes Mister Rice Sortiment z.B. Jasmin Parfümreis, 1 kg, 3.– statt 3.80

50% Alle Ice Tea PET im 6er-Pack, 6 x 1.5 Liter z.B. mit Zitronenaroma, 4.05 statt 8.10

50%

7.65 statt 15.30 M-Classic Pouletschenkel nature in Sonderpackung tiefgekühlt, 2 kg

ab 2 Stück

30%

Alle Burger tiefgekühlt, ab 2 Stück, 30% günstiger

30%

3.95 statt 5.70 Evian im 6er-Pack, 6 x 1.5 Liter

40% M-Classic Apfelsaft und Fairtrade Multivitaminsaft im 10er-Pack, 10 x 1 Liter z.B. Apfelsaft, 7.20 statt 12.–


Duo-Pack

20% Kellogg’s im Duo-Pack Special K, Choco Tresor oder Chocos, z.B. Choco Tresor, 2 x 600 g, 10.40 statt 13.–

Sun Queen Walnuss- und Mandelkerne sowie getrocknete Aprikosen im Duo-Pack z.B. Mandelkerne, 2 x 200 g, 5.20 statt 6.50

30% Frey Tafelschokoladen, 100 g, in Sonderpackungen, UTZ z.B. Noir Special 72% im 6er-Pack, 6 x 100 g, 8.80 statt 12.60

4er-Pack

30x PUNKTE

Alle Ragusa und Torino in Mehrfachpackungen z.B. Ragusa Classique im 5er-Pack, 5 x 25 g, 4.70

Zweifel- und -Graneo-Chips in Sonderpackung in diversen Sorten erhältlich, z.B. Paprika, 380 g, 5.95 statt 7.75

16er-Pack

Duo-Pack

20%

20%

40%

6.– statt 10.– Petit Beurre Chocolat au Lait im 4er-Pack 4 x 150 g

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.5. BIS 28.5.2018, SOLANGE VORRAT

50%

9.80 statt 19.60 Fun Cornets im 16er-Pack Erdbeer und Vanille, 16 x 145 ml


Hit

11.–

Trolli all in one in Sonderpackung 1 kg

ab 2 Stück

20%

Alle Konfitüren und Gelées in Gläsern sowie Beuteln, 185–500 g (ohne Alnatura), ab 2 Stück, 20% günstiger

2er-Set

Hit

9.80

SodaStream Sprudlerflaschen im 2er-Set 2 x 0.5 Liter, gültig bis 3.6.2018

ab 3 Stück

33%

Alle Café Royal Kapseln im 10er- oder 33er-Pack, UTZ ab 3 Stück, 33% günstiger

3er-Pack

33% Cucina & Tavola-, M-Classic- oder BritaFilterkartuschen im 3er-Pack z.B. Brita Maxtra+, 3 x 3 Stück, 41.90 statt 62.85, gültig bis 4.6.2018

ab 2 Stück

50%

Gesamtes Migros Topline- und Sistema Microwave-Sortiment ab 2 Stück, 50% günstiger, gültig bis 4.6.2018, nur in grösseren Filialen erhältlich


3er-Pack

20% Elmex- und Meridol-Produkte in Mehrfachpackungen z.B. Elmex Kariesschutz Zahnpasta im 3er-Pack, 7.90 statt 9.90, gültig bis 4.6.2018

3er-Pack

33% Nivea Shampoos im 3er-Pack z.B. Classic Care, 3 x 250 ml, 6.50 statt 9.75, gültig bis 4.6.2018

5er-Pack

20% Soft Feuchtes Toilettenpapier in Mehrfachpackungen z.B. Comfort Deluxe im 5er-Pack, 7.60 statt 9.50, gültig bis 4.6.2018

20%

20%

Gesamtes Zoé Sortiment Alle Huggies-DryNites und -Little Swimmers (ohne Zoé Sun), z.B. Revital Straffende Tagescreme, z.B. DryNites Boy, 4–7 Jahre, Packung, 10 Stück, 50 ml, 10.80 statt 13.50, gültig bis 4.6.2018 10.20 statt 12.80, gültig bis 4.6.2018

ab 2 Stück

50%

Gesamtes Hygo WC-Sortiment ab 2 Stück, 50% günstiger, gültig bis 28.5.2018

ab 3 Stück

25%

Gesamtes Secure Hygiene-Sortiment (ohne Servicebeutel), ab 3 Stück, 25% günstiger, gültig bis 4.6.2018

ANGEBOTE GELTEN AB 22.5.2018. DIE GÜLTIGKEITSDAUER FINDEN SIE BEIM ANGEBOT. SOLANGE VORRAT.


3er-Pack

Hit

8.90

3er-Pack

Hit

14.90

Ellen Amber Damen-Slipper-Socken im 3er-Pack John Adams Herren-Short im 3er-Pack erhältlich in Schwarz oder Anthrazit, Gr. 35–38 oder erhältlich in Marine oder Schwarz, Gr. S–XL, 39–42, z.B. schwarz, Gr. 35–38, gültig bis 4.6.2018 z.B. marine, Gr. M, gültig bis 4.6.2018

3er-Pack Duo-Pack

20% Primella Watte-Produkte im Duo-Pack z.B. Wattepads, 2 x 80 Stück, 3.– statt 3.80, gültig bis 4.6.2018

30% Gesamtes Reisegepäck- und Travelshop Reiseaccessoires-Sortiment z.B. Koffer Titan Tech, schwarz, 67 cm, pro Stück, 68.60 statt 98.–, gültig bis 4.6.2018

Hit

9.90

Hit

24.90

Herren-Sneaker-Socken im 3er-Pack Kinder-Sandalen erhältlich in Schwarz oder Anthrazit, Gr. 39–42 oder erhältlich in diversen Farben und Grössen, 43–46, z.B. schwarz, Gr. 43–46, gültig bis 4.6.2018 z.B. blau, Gr. 33, pro Paar, gültig bis 4.6.2018

25%

29.80 statt 39.80 Cockpit Rucksack Commuter erhältlich in diversen Farben, z.B. schwarz, pro Stück, gültig bis 4.6.2018

30.– günstiger

69.80 statt 99.80 Mio Star Mikrowelle Wave 100 700 W Leistung, 17 Liter Volumen, mit Glasdrehteller und Grillgitter, gültig bis 11.6.2018


30% günstiger

30%

2.55 statt 3.65 Optigal Poulet-Minifilets in Sonderpackung Schweiz, per 100 g

ANGEBOT GILT NUR VOM 22.5. BIS 28.5.2018, SOLANGE VORRAT


MIGROS-WELT | MM21, 22.5.2018  59

Profi-Tipp

Hände schützen!    4

Zutaten für 4 Personen 150 g Lauch 350 g mehligkochende Kartoffeln 10 g Butter 8 dl Gemüsebouillon 300 g Brennnesselspitzen 1 dl saurer Halbrahm Salz Pfeffer 2 EL Essig 4 Eier essbare Blüten

Andrea Pistorius, Rezeptautorin

Von vielen gemieden und im Garten meist bekämpft ist die Brennnessel dennoch ein Geschenk der Natur: Die in der Volksheilkunde bekannte Wirkung der Pflanze ist immens. Die frische Brennnessel ent­hält viel Kalcium, sekundäre Pflanzenstoffe wie Betacarotin und Flavonoide, Vitamin C, ­Eisen und Spurenelemente. Als Tee wird sie bei Harnwegs­ erkrankungen und Magenentzündungen sowie bei Rheuma und Arthritis eingesetzt. Idealerweise ernte ich immer nur die obersten vier Blätter, denn sie sind am zartesten. Zum Schutz der Hände trage ich ­dabei Handschuhe. Ich ernte die Blätter des T ­ ausendsassas nicht neben gespritzten ­Feldern oder Hundespazierwegen. Wenn die Blätter mit Wasser überbrüht, mit dem Hoch­leistungsmixer püriert oder ­getrocknet werden, ver­ lieren die Nesselhaare ihre brennende Wirkung. So kann das Wild­gemüse genossen ­werden. MM

Reichlich Wasser mit dem Essig in einer Pfanne bis vor den Siedepunkt erhitzen. Ein Ei in eine Tasse aufschlagen. Wasser zu ­einem Strudel aufwirbeln. Das Ei vorsichtig in die Mitte des Strudels gleiten lassen. Ca. 3 Minuten garziehen lassen.

Anstelle von Brennnesseln können Sie Spinat verwenden. Sie ­ersparen sich damit das Sammeln der widerspenstigen Wildpflanzen.

Viele weitere kochtipps zu Wildkräutern jetzt auf migusto.ch Alpkräutertee: www.migusto.ch/alpkraeutertee Blütensalz: www.migusto.ch/bluetensalz Scharfe Grillsauce: www.migusto.ch/kraeutergrillsauce


VON SINGAPUR NACH ITALIEN

Kommen Sie mit uns auf grosse Kreuzfahrt und gehen Sie in der Weltstadt Singapur an Bord der Costa Fortuna. Entdecken Sie auf der Route die antiken Kulturen und wunderbaren Landschaftenvon Malaysia, Sri Lanka und Indien und erleben Sie die magische Atmosphäre des Oman, die historischen Stätte von Heraklion in Griechenland und die prächtige Stadt Rom. Profitieren Sie vonunseren äusserst attraktiven Aktionspreisen und buchen Sie Ihre Traumkreuzfahrt jetzt. Die Costa Fortuna

04.03.19 05.03.19 06.03.18

Zürich – Singapur Am Mittag Direktflug mit Sinapore Airlines Airbus A380 nach Singapur Singapur Ankunft am Morgen, Stadtrundfahrt endend am Hafen Port Klang/Kuala Lumpur, Malaysia

23 Reisetage inkl. Vollpension An- und Rückreise ab nur Fr.

1795-

Singapur

Die Costa Fortuna

Baujahr 2003 – Länge 272 Meter – Breite 36 Meter – 13 Decks – 1358 Kabinen – 4 Pools – 6 Whirlpools – Wellness- & Spa Bereich – Fitnesscenter - Casino – Theater – 4 Restaurants – 11 Bars. durch unsere Beste Betreuung Reiseleitung* er eiz hw eigene Sc

Ihr einmaliges Reiseprogramm vom 04.03.2019 bis 26.03.2019

Aktionspreis

07.03.19 08.-09.03.19 10.03.19 11.03.19 12.03.19 13.-14.03.19 15.03.19 16.-19.03.19 20.-21.03.19 22.03.19 23.03.19 24.03.19 25.03.19 26.03.19

Langkawi, Malaysia Auf See Colombo, Sri Lanka Auf See New Mangalore, Indien Auf See Salalah, Oman Auf See Suez-Kanal Passage Auf See Heraklion, Griechenland Auf See Civitavecchia/Rom, Italien Genua, Italien, Rückreise mit dem Bus in die Schweiz

Frühbucherrabatt 05.06.2018!

bis

Exklusive Aktionspreise Alle Preise pro Person in Fr. Kategorie bei 2 Personen

Frühbucherpreis bis 05.06.18 IC Innen Classic 1795.– IP Innen Premium 1845.– EC Aussen Classic 2095.– EP Aussen Premium 2195.– BC Balkon Classic 2695.– BP Balkon Premium 2795.–

Normalpreis ab 06.06.18 1895.– 1945.– 2245.– 2345.– 2895.– 2995.–

Getränkepaket "Piu Gusto" CHF 735.- pro Person

So viel ist inbegriffen: • onlinetours Reiseleitung ab 35 Gästen* • Linienflug mit Singapore Airlines • 30 kg Freigepäck • Alle Flughafen-/Hafentaxen • Stadtrundfahrt in Singapur • Kreuzfahrt gemäss Programm mit der Costa Fortuna • 21 Übernachtungen in der gewählten Kabinenkategorie • Vollpension an Bord, bis zu 6 Mahlzeiten täglich • Busfahrt Genua - Schweiz. Nicht inbegriffen: • Getränke an Bord und persönliche Auslagen • fakultative Landausflüge • oblig. Serviceentgelt (USD 12,50p.P./ Nacht, wird an Bord belastet) • Visum für Indien Fr. 90.- • Annullationskostenversicherung • Reservationsgebühr Fr. 15.- pro Person. Einfaches Reisen Schweizer Bürger benötigen einen Reisepass, der noch 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein muss, sowie ein Visum für Indien (Fr. 90.-) das wir gerne für Sie einholen.

sofort online oder telefonisch buchen!

Glattalstrasse 232 • 8153 Rümlang

20% günstiger

20%

10.20 statt 12.80 Huggies® Little Swimmers® z.B. Schwimmhöschen, Grösse 3-4, 12 Stück

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.5. BIS 4.6.2018, SOLANGE VORRAT

www.onlinetours.ch Tel. 044 552 07 07 info@onlinetours.ch

s Nappie Swim

20%

10.20 statt 12.80 DryNites® z.B. DryNites ® Pyjamahöschen Boys & Girls, Größe 3-5, 10 Stück


MIGROS-WELT | MM21, 22.5.2018  61

Musical

Komik in den Gängen «Supermarkt Ladies» ist das erste Musical, bei dem das Publikum die Handlung

mitbestimmt. Hinter dem neuen Stück steht das Team des Musical-Hits «Ewigi Liebi». Text: Andreas Dürrenberger

Fabienne Louves, Sandra Studer und Gigi Moto (von links) spielen die Hauptrollen.

Verlosung

Mitmachen und gewinnen Das Migros-Magazin verlost 50 × 2 Tickets der Kategorie 1 im Wert von je 89 Franken. Die Vorstellung findet am 30. September um 14 Uhr in «Das Zelt» in Uster ZH statt. Teilnahme auf www.migros-magazin.ch/­ wettbewerbe Teilnahmeschluss ist am 27. Mai 2018 um Mitternacht. Cumulus-Aktion

25 Prozent Rabatt

Die Stars auf der Bühne

Bild: zVg

Die Story

Conny, Paula und Ilse arbeiten in einer Supermarkt-Filiale. Der Chef der Freundinnen – der ehrgeizige, aber zugleich inkompetente Filialleiter Fritz Eggen­ schwiler – macht ihnen das Leben schwer und entlässt Paula wegen einer Kleinigkeit fristlos. Kurz darauf wird Eggen­schwiler versehentlich im Kühlraum ein­ gesperrt. Das Trio übernimmt die Führung des Ladens und macht dem Chef seine Ansprüche klar. Natürlich müssen sie die Gefangenschaft vertuschen, und rasch läuft das Ganze aus dem Ruder. Auch wenn das Musical von der Migros gesponsert ist, es spielt nicht in einem Migros-Laden. Die eine oder andere augen­ zwinkernde Anspielung auf das orange M ist aber vorhanden.

Das einzige demokratische Musical

«Supermarkt Ladies» ist das erste Musical der Schweiz, bei dem das Publikum den Verlauf der Handlung mit­bestimmen kann. Die Darsteller wenden sich mehrmals mit verschiedenen Hand­ lungsoptionen direkt an die Zuschauer. Ein Applausometer ermittelt, für welche Variante am lautesten geklatscht wird. Für die Schauspielerinnen und Schauspieler natürlich eine Herausforderung, müssen sie doch gleich quasi mehrere Stücke spielen können.

Das Team

Hinter «Supermarkt Ladies» stehen zwei der erfolgreichsten Schweizer Musicalproduzenten. Dominik Flaschka (Regie, Autor Buch, Dialoge) und Roman Riklin (Buch, Musik und Liedtexte) brachten gemeinsam den Musical-Überhit «Ewigi Liebi» auf die Bühne. Flaschka wurde bereits drei Mal mit dem Kulturpreis «Prix Walo» ausgezeichnet. 2017 erhielt das Duo den Schweizer Theaterpreis «für ihre Verdienste um ein populäres, witziges und intelligentes Musik­ theater».

Das Musical ist hochkarätig besetzt. Paula wird von Sandra Studer gespielt. Die Fernsehmoderatorin und Sängerin stand unter anderem schon mit Marco Rima und Michael von der Heide auf der Bühne. In der Rolle der Conny ist Fabienne Louves zu sehen. Ihr Gesangs­ talent stellte sie bei der TV-Show «Musicstar» unter Beweis und gewann prompt. Ihr Auftritt im Musical «Ewigi Liebi» war der Startschuss für ihre Karriere im Musiktheater. Komplettiert wird das Trio von Gigi Moto als Ilse. Die Sängerin mit der rauen Soul-Stimme spielt immer wieder in Musicals mit oder tourt mit ihrer Band durch die Schweiz. Mehr Infos: www.supermarkt-ladies.ch

Inhaber der Cumulus-­ Karte erhalten Tickets für alle Vorstellungen von «Supermarkt Ladies» 25 Prozent günstiger. Der Rabatt gilt für alle Preiskategorien (reguläre Preise: Kat. 1 Fr. 89.–; Kat. 2 Fr. 75.–; Kat. 3 Fr. 59.–)

Vergünstigte Tickets gibts auf www. cumulus-ticketshop.ch Wann und wo

Hier findet das Musical statt Am 28. September feiert das Musical Premiere in Uster ZH. Danach folgt eine Tournee durch die Deutschschweiz, die Vorstellungen finden in «Das Zelt» statt: Uster, 28.–30. 9. 2018 Aarau, 17.–19. 10. 2018 Luzern, 6.–10. 11. 2018 Bern, 18.–23. 12. 2018 Zug, 18.–20. 1. 2019 Chur, 1.–2. 3. 2019 Zürich, 10.–17. 4. 2019 Basel, 22.–26. 5. 2019 St. Gallen, 4.–8. 6. 2019 Sponsoring by


62  MM21, 22.5.2018 | MIGROS-WELT

Strassenumfrage

«Ich bin Pescetarier, lege also neben Gemüse auch ab und zu einen Fisch auf den Grill. Am liebsten mag ich ganze Doraden, das kommt auch optisch gut. Als Beilage mag ich meinen Kartoffelsalat. Der ist schon fast ­legendär in meinem Freundeskreis. Ich mische die noch warmen Kartoffeln mit grünem Salat, frischen Kräutern und allen möglichen rohen Gemüsen.» René von Grünig (55) Texter, Zürich

Genuss am Grill

Jetzt schlägt die Stunde der Grillfans: 15 Menschen verraten, was sie am liebsten auf dem Rost brutzeln lassen und warum Essen unter freiem Himmel für sie ein besonderes Vergnügen ist.

«Ich bin nicht so ein Grilltyp und mag eher Obst und Salat. Wenn ich etwas grilliere, ist es ein Ham­ burger mit Brötchen.»

«Im Sommer grilliere ich fast wöchentlich auf meinem Balkon. Ich mag rotes Fleisch oder Poulet und mariniere alles selbst.»

Lieke Lambers (24) Physio­­t­herapeutin, Zürich

Geraldine Kronig (27) Juristin, Zürich

«Am liebsten grilliere ich Fleisch – Spareribs, Pouletflügeli oder Steaks. Am Wochenende ist mein Grill gleich mehrmals im Einsatz. Freitags muss es eher schnell gehen, am Samstag grilliere ich ­ausgiebiger. Bestenfalls sind noch meine Freunde und eine sommerliche Bowle mit dabei.»

«Von Frühling bis Herbst grilliere ich zwei bis drei Mal pro Woche. Ich stehe gerne am Kugelgrill, auf diese Weise kann ich etwas beitragen, da ich sonst nicht koche. Ich freue mich im­ mer sehr auf die Grillsaison. Neigt sie sich dem Ende zu, bin ich auch nicht unglück­ lich. Die Abwechslung macht es aus.»

«Ich mag Abwechslung auf dem Grill: Würste, Poulet Steaks, Spareribs und manchmal Hamburger oder Fischspiesse. Sobald es etwas Neues wie etwa Grillkäse gibt, muss ich es ausprobieren. Und als Beilage gibt es Salat aus meinem eigenen kleinen Garten. Es ist immer schön an der frischen Luft.»

Patrick Markovic (25) Student, Jonen AG

Simon Keel (42) Analyst, Zürich

Michel Famiglietti (70) ­Rentner, Renens VD

«Ich grilliere an 365 Tagen «Mein Vater grilliert von im Jahr, mein Balkon ist April bis Oktober – es ­gehört gedeckt, und ich habe einen zu meinem Leben. Ich Gasgrill. Am liebsten mag liebe es, zusammen mit der ich Rindfleisch, Poulet und Familie und Freunden im Gemüse. Auch sehr gut Freien zu essen. Am liebsten funktioniert Focaccia zum mag ich Chipolatas, aber Apéro, wobei man aufpassen auch Fisch, marinierte muss, dass man danach Pouletflügeli und Zucchini. nicht schon satt ist. Super sind auch mit Verzichten kann ich auf Ziegenkäse gefüllte grillierte Früchte.» Peperoni.» Sandra Jermann (36) Kommunikationsspezialistin, Basel

Mélanie Zanutel (24) Coiffeuse, Châtel-Saint-Denis FR


MIGROS-WELT | MM21, 22.5.2018  63

«Vom Grill mag ich besonders Fisch, Crevetten und Rind. Mein Mann bevorzugt Schüblig. Ich bereite Marinaden aus Knoblauch, Salz und Rosmarin zu. Zum Grillieren laden wir gern viele Freunde ein – ich geniesse das Zusammensein im Freien.»

«Im Sommer grilliere ich fast an jedem schönen Wochenende – mal rein vegetarisch, mal mit Fleisch. Immer auf den Grill kommen Champignons mit Cantadou-Füllung und frische Maiskolben. Ich mache auch gern ­Burger-Pattys aus gehacktem Rindfleisch.»

«Als Amerikaner mag ich Burger von meinem ­Holzkohlengrill, ­medium gebraten, mit Käse, Speck, Tomate, Ketchup und Mayonnaise. Und alles am liebsten auf den Laugenkäseknopf-Brötchen von der Migros. Aber ich mag auch Lachs­filet, Bratwurst oder Steak.»

Florentina Richoz (65) Sportlehrerin, La Conversion VD

Sina Sommerhalder (32) Sprachkursleiterin, Obfelden ZH

Yusef Evans (44) Events und soziale Medien, ­Zürich

«Sobald es warm ist, grilliere ich jede Woche. Am liebsten auf einem öffentlichen Grill am See. Mein Favorit ist ein schönes Stück Lamm. Dazu gibt es ein Bier.» Noah Bernet (24) Student, Zürich

Alles für

Bilder: Getty Images; zVg

er tarier, Flexit arier od Ob Veget arier, Pesce in t ach erw Sommer Fleischliebhaber – im h r.c rie ita rill w.g ww . illitarier jedem von uns ein Gr

Jetzt läuft die neue Sommerkam­ pagne der Migros, für die ein eigenes Wort erfunden wurde: #Grillitarier. Der ­Kochclub Migusto empfiehlt ­kreative Rezepte für Grillfeste. Die Migros verlost wöchentlich P ­ ackages mit Grillzubehör. Der Hauptpreis besteht aus zehn Grillpartys. Der bekannte Koch David Geisser reist mit dem Grillitarier-VW-Bus zu den Gewinnern nach Hause und orga­ nisiert die Grillade. Jetzt mitmachen und einen der Preise im Gesamtwert von 110 000 Franken gewinnen!

«Ich grilliere praktisch nie selbst. Das übernimmt mein Freund, wir haben hier also die klassische ­Rollenverteilung. Bei uns gibts Poulet, Würste, ­Maiskolben, Gemüse und gefüllte Pilze. Unseren Holzkohlengrill stellen wir gern auf eine kleine Wiese neben unserem ­Balkon.»

«Ich bin ein Ganzjahresgrilleur und Allrounder. Ich grilliere kleine und grosse Fleischstücke, Würste, Grillkäse und Gemüse. ­Zum Dreikönigstag laden wir immer Freunde zum Winter-­ Barbecue ein. Am Grill ­stehe ich gern, weil es so gut riecht und weil ich dann auch meine Ruhe habe.»

«Im Sommer grilliere ich mehrmals pro Woche und esse mit den drei Kindern nach Möglichkeit draussen. So muss ich keine Pfannen abwaschen. Für die Kinder gibt es oft Würste, für uns Erwachsene experimentiere ich gern. Mein aktueller Favorit sind marokkanische Fleischbällchen und gefüllte Peperoni.»

Simone Knecht (32) Treu­händerin, Zürich

Sandro Poffa (48) Marketingmanager, Zürich

Karen Ballmer (44) Fernsehproduzentin, Pfäffikon ZH


Christa Rigozzi C B Botschafterin füür Excellence Flussreisen

Flussgenuss vom Reisebüro Mittelthurgau

Donau & Wachau

Excellence Melodia Ein Flussschiff der neusten Generation mit hohem Komfort, Wellnessbereich und grosszügigen Kabinen. Die luxuriösen Kabinen sind mit WC, getrennter Dusche, individuell regulierbarer Klimaanlage, Föhn, Safe, Flachbildschirm-TV, Internetzugang und Stromanschluss 220 V ausgestattet.

Excellence Rhône

Die Excellence Rhône fährt auf den Gewässern der Rhône und Saône und dies unter Schweizer Flagge! Die Kabinen auf dem Mittel- und Oberdeck, gefertigt aus edelsten Materialien, sind 16 m² gross, mit französischem Balkon, ausgestattet mit Dusche/WC, Föhn, Klimaanlage, Minibar, Safe und Telefon.

Die Excellence Princess verfügt über 81 Komfortkabinen und 12 Junior Suiten mit Dusche/WC, Sat.-TV, Minibar, Safe, Föhn, Haustelefon, individuell regulierbare Klimaanlage, Heizung und Stromanschluss (220 V). Entrée mit Lobby und Rezeption. Zwei Restaurants: Panorama und À-la-carte.

Zu Gast auf den

kleinen Schweiz

Aktualisierte Auswahl unserer Flusskollektion mit neuen Routen

Reisedatum 2018

Tag 1 Schweiz–Passau. Busanreise nach Passau. Um 17 Uhr legt die Excellence Melodia ab. Tag 2 Wien. Stadtrundfahrt*. Abends Fahrt zum Heurigen (Fr. 35) oder Klassisches Konzert (Fr. 75). Tag 3 Vac. Stadtrundgang im bezaubernden Donaustädtchen Vac mit Besuch einer Pferde-Show*. Tag 4 Budapest. Rundfahrt Budapest*. Nachmittags Besichtigung des Sissi Schlosses Gödöllö (Fr. 35). Tag 5 Bratislava. Altstadtführung* in Bratislava. Am Nachmittag Besuch einer Keramikwerkstatt (Fr. 35). Tag 6 Krems. Besichtigung Stift Göttweig* mit Marillendegustation. Tag 7 Passau–Schweiz. Busrückreise. * Ausflugspaket

11.10.–17.10.

Jetzt bestellen: Katalog «Reisen auf dem Fluss 2018»!

Fr.

Kabinentyp

Deluxe 2-Bett, Hauptdeck Deluxe 2-Bett, frz. Balkon, Mitteldeck Deluxe 2-Bett, frz. Balkon, Oberdeck

Katalogpreis

Sofortpreis

1425.– 1935.– 2225.–

995.– 1355.– 1555.–

Zuschläge: Alleinbenützung Deluxe MD/OD 595.– • Königsklasse-Luxusbus 215.– • Ausflugspaket mit 5 Ausflügen 164.– Unsere Leistungen: An-/Rückreise im Komfort-Reisebus • Excellence Flussreise mit Vollpension an Bord • Mittelthurgau-Reiseleitung Internet Buchungscode

www.mittelthurgau.ch

4 Tage ab

Fr.

empas5

495.–

inkl. An-/Rückreise, Vollpension an Bord

Ihr Reiseprogramm

Reisedatum 2018

Tag 1 Schweiz > St. Jean de Losne. Busanreise nach Dijon, Stadtführung (inbegriffen). Weiterfahrt nach St. Jean de Losne. Die Excellence Rhône erwartet Sie. Tag 2 St. Jean de Losne > Chalon > Tournus. Liebliche Flussreise auf der gewundenen Saône. Ausflug* durch das Burgunder Weingebiet nach Beaune. Tag 3 Tournus > Mâcon > Lyon. Ausflug* Südburgund. Besichtigung der ehemaligen Abteikirche Saint Philibert in Tournus sowie die Abtei Cluny. Malerische Strasse bis zum Schloss Cormatin. Tag 4 Lyon > Schweiz. Stadtbesichtigung Lyon (inbegriffen) und Busrückreise in die Schweiz.

30.10.–02.11. Preise pro Person

Fr.

Kabinentyp

2-Bett, Hauptdeck 2-Bett, frz. Balkon, Mitteldeck 2-Bett, frz. Balkon, Oberdeck

Katalogpreis

Sofortpreis

990.– 1150.– 1310.–

495.– 575.– 655.–

Zuschläge: Alleinbenützung Kabine Mittel-/Oberdeck 455.– • KönigsklasseLuxusbus 125.– • *Ausflugspaket mit 2 Ausflügen 72.– Unsere Leistungen: An-/Rückreise im Komfort–Reisebus • Excellence Flussreise mit Vollpension an Bord • Mittelthurgau-Reiseleitung Internet Buchungscode

Details und Preise zur Reise mit Excellence Melodia auf Anfrage oder auf www.mittelthurgau.ch/empas3

995.–

Preise pro Person

Main-Donau-Kanal

Excellence Princess

REISEN AUF DEM FLUSS 2018er Grandhotelss

Ihr Reiseprogramm

Tag 1 Schweiz > Passau. Busanreise nach Passau. Tag 2 Regensburg > Kelheim. Rundgang* Regensburg (Fr. 25). Ausflug* Donaudurchbruch und Benediktinerkloster Weltenburg. Tag 3 Nürnberg. Stadtrundfahrt* Nürnberg. Tag 4 Bamberg. Besichtigung Bamberg* mit Dom. Tag 5 Würzburg. Stadtbesichtigung*. Tag 6 Frankfurt. Stadtrundfahrt* . Tag 7 Mannheim. Ausflug* Heidelberg. Tag 8 Strassburg > Schweiz. Bootsfahrt auf der Ill. Busrückreise zu Ihrem Abreiseort. * Ausflugspaket

Fr.

inkl. An-/Rückreise und Vollpension an Bord

Burgund & Beaujolais

Excellence Rhône

Excellence Princess

7 Tage ab

erstj1

www.mittelthurgau.ch

8 Tage ab

Fr.

1695.–

inkl. An-/Rückreise und Vollpension an Bord Reisedaten 2018

Excellence Princess: 14.10.–21.10. Excellence Melodia: 17.10.–24.10. Preise pro Person Kabinentyp

2-Bett, Hauptdeck 2-Bett, frz. Balkon, Mitteldeck 2-Bett, frz. Balkon, Oberdeck

Fr. Katalogpreis

Sofortpreis

2225.– 2655.– 2925.–

1695.– 1895.– 2095.–

Zuschläge: Alleinbenützung Kabine Mittel-/Oberdeck 795.– • KönigsklasseLuxusbus 225.– • Ausflugspaket mit 6 Ausflügen 156.– Unsere Leistungen: An-/Rückreise im Komfort-Reisebus • ExcellenceFlussreise mit Vollpension an Bord • Bootsfahrt auf der Ill • MittelthurgauReiseleitung Internet Buchungscode

www.mittelthurgau.ch

eppas8

Sofortpreis mit beschränkter Verfügbarkeit! Nicht inbegriffen: Auftragspauschale pro Person CHF 20.– • Persönliche Auslagen und Getränke • Trinkgelder • Ausflüge • Versicherung Abfahrtsorte: Wil •, Burgdorf •, Winterthur–Wiesendangen SBB, Zürich-Flughafen •, Aarau SBB, Baden-Rütihof •, Pratteln Aquabasilea •, Basel SBB. Abfahrtszeiten auf Anfrage

Gratis-Buchungstelefon

Online buchen

0800 86 26 85 · www.mittelthurgau.ch Reisebüro Mittelthurga Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten AG · Oberfeldstr. 19 · 8570 Weinfelden · Tel. +41 71 626 85 85 · info@mittelthurgau.ch

3s18_FL_528

Excellence Melodia

• Bus zum Fluss • Feinste Küche • Exklusive Landausflüge • Schweizer Qualität an Bord


MIGROS-WELT | MM21, 22.5.2018  65

Frey

Ein himmlischer Snack Ein neues Knusperwölkchen zieht auf: Beeren, Cornflakes und Reis-Crispies, umhüllt von feinster Milchschokolade. Wie die ­anderen drei Sorten der Crunchy-Clouds-Linie ist auch der neue fruchtig-schokoladige Mix ein genussvoller Snack für z­ wischendurch. Im neuen wiederverschliessbaren Beutel sind sie nun noch praktischer für unterwegs. Einfach himmlisch, diese Wölkchen – auch wegen des attraktiven Preises.

Frey Crunchy Clouds Mandeln, 150 g Fr. 4.90

Frey Crunchy Clouds Haselnüsse, 150 g Fr. 4.90

Frey Crunchy Clouds Beerenmix, 150 g* Fr. 4.90

Frey Crunchy Clouds gesalzener Mais, 150 g* Fr. 4.90

Bild: Yves Roth­; Styling: Miriam Vieli-Goll

So leicht, so gut: erlesene knusprige Zutaten, umhüllt von feiner Schokolade

* in grösseren Filialen

Die M-Industrie stellt viele Migros-Produkte her. Dazu gehören auch die Crunchy Clouds von Frey.


nur für kurze Zeit

Endlich wieder da Merci Crème-Frucht Vielfalt

Danke sagen mit der merci Finest Selection Crème-Frucht Vielfalt.

pfirsich-maracuja

Joghurt-Lemon

Erdbeer-Crème

merci Limited Edition Crème-Frucht Vielfalt, 250g, 4.25

kirsch-Crème

merci gibts in Ihrer Migros

Jetzt neu.

20x PUNKTE

Kulinarische Reise nach Japan

2.95 Thomy Sauce Teriyaki* mit Soja Sauce Tamari Style 87 ml

Kulinarische Reise nach Thailand

2.95 Thomy Sauce Thai Curry* mit Zitronengras aus Thailand 88 ml

Kulinarische Reise nach Indien

2.95 Thomy Sauce Indian Curry* mit Curry nach indischer Art 82 ml

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.5. BIS 4.6.2018, SOLANGE VORRAT


MIGROS-WELT | MM21, 22.5.2018  67

M-Classic

Bild: Christine Benz; Styling: Vera Guala

Süsses für spontanen Besuch

Wenn am Nachmittag überraschend Besuch auftaucht, muss im Nu ein Zvieri her. Das Biskuit­sortiment der ­Migros bietet jedem Süssmaul etwas: knusprige Mini-Karamellwaffeln, klassische Konfekt­waffeln oder Taragona, ein Haselnuss-Makronen-Gebäck mit Milchschoko­ladenboden. Auch Magdalenas machen sich gut in der Runde: Mit ihrem Zitronenaroma setzen die Küchlein einen fruchtig-leichten Akzent. Die Gäste können kommen!

M-Classic Taragona, 150 g Fr. 3.20 in In grösseren Filialen

M-Classic Konfektwaffeln mit Milchschokolade, 150 g Fr. 1.65

M-Classic Mini Karamell Waffeln, 200 g Fr. 3.– In grösseren Filialen

M-Classic Magdalena Citron, 225 g Fr. 2.25


Erhältlich vom 22. bis am 26. Mai 2018

Burgerwoche Jeden Tag eine neue Burger-Kreation mit Pommes frites und Eisbergsalat mit Coleslaw

15.80 15 80

Genossenschaft Migros Aare


MIGROS-WELT | MM21, 22.5.2018  69

15% CumulusVorteil

Produkt der Woche

Über Stock und Stein SportXX bietet eine grosse Auswahl an Bikes. Zum Beispiel das Ghost-Mountainbike Kato 327.5”/29”. Es wird mit Cumulus-Vorteil noch bis 31. Mai für Fr. 653.65 statt Fr. 769.– mit zwei Jahren Garantie an­geboten.15 Prozent Cumulus-Vorteil auf alle Cross­wave- und Ghost-Bikes. Gültig vom 1. bis 31. Mai.

auf alle Crosswave und Ghost-Bikes vom 1. bis 31.5.

Ihre Region Neues aus der Genossenschaft Migros Aare

Erhältlich nur in den SportXX-Filialen

Mit dem Sommerpass schwitzt man im Freien und im Fitnesscenter.

Klubschulangebot

Konflikte besser lösen – Mediation

Freizeit

Aktive Sommerferien Mit dem Sommerpass kann man, egal welche Streiche einem das Wetter spielt, in 15 Fitness- und Wellness-Centern der Migros Aare trainieren, bootcampen oder entspannen – zu einem fairen Sommerspezial-Abopreis. Text: Caroline Ritz  Bild: Thomas Baumann

W

er sich zwischen 14. Mai und 13. Juli für den Sommerpass entscheidet, kann nach einer persönlichen Einführung zwei Monate lang das Premium-­ angebot von drei Fitnessparks, elf FlowerPower und dem Erlebnisbad Bernaqua nutzen. Das spezielle Sommerabo für acht Wochen kostet 199 Franken und ist nur für Neu­ mitglieder erhältlich. Im Preis inbegriffen sind Fitness­trainings, GroupFitness-­ kurse, Bootcamp-Trainings im

Freien und die Nutzung der Well­ nessbereiche und Bäder (ohne Hamam Baden). Das WeightManagement-Programm hilft, langfristig das Wunschgewicht zu er­reichen und kann gegen einen Aufpreis zum Pass dazugebucht werden. Abtauchen und entspannen

Die Wellnessoasen der Migros Aare sind nicht nur an regnerischen Tagen eine Wohltat für Körper und Geist, sondern man kann sich auch zu früher Morgenstunde im

Solebad Ostermundigen vom Salzwasser tragen lassen. Oder den Feierabend ausklingen lassen, indem man im Hallenbad einige Bahnen schwimmt, was zum Bei­ spiel im Fitness­park Hallenbad Oberhofen möglich ist. Im Bern­ aqua laden verschiedene Becken zum Verweilen und Plantschen ein – ein Erlebnis für die ganze Familie, auch im Sommer. MM

Mehr Infos zum Sommerpass: www.migrosaare.ch/sommerpass

Kein Grund, laut zu werden. Wer sich mit der Lösung von Konfliktsituationen beschäftigt, sollte einige «Werkzeuge» kennen, mit denen man zwischenmenschliche Probleme analysieren und anschliessend lösen kann. Unsere Kursteilnehmenden lernen das geschickte Vermitteln zwischen zwei Parteien. 8 Lektionen kosten Fr. 360.– www.klubschule.ch Tel. 0844 844 900


70  MM21, 22.5.2018 | MIGROS-WELT

Kulturprozent

Defilee im Freien

Die sechste Ausgabe von «Loufmeter – Modeschou uf dr Gass» zeigt am 26. Mai Mode aus Bern. Für die 40 Models geht es zum ersten Mal vor dem Kornhaus los. Text: Pia Schüpbach  Bilder: Michèle Büschi, Christa Minder, Michael Isler

R

aus aus den Ateliers – ab auf die Gasse. Bei «Loufmeter» zeigen sechs Berner Modelabels und ein Gastlabel aus Basel am Samstag, 26. Mai, ihre Kreationen mitten in der Altstadt von Bern und zu Livemusik. Organisatorin Michaela von Siebenthal vom Kulturprozent der Migros Aare freut sich besonders auf den Auftakt der Modenschau. «Das ist jedes Jahr ein sehr emotionaler Moment – für die Designer und fürs ganze Team.» Sie muss es wissen, war sie doch schon bei der ersten Ausgabe vor fünf Jahren mit dabei. Doch die Projektleiterin freut sich auch auf alles Neue. Im Zentrum steht dabei das Kornhaus. Zum ersten Mal startet die Modenschau vor dem Kornhaus zu ihrem 75-minütigen

Rundgang durch die untere Altstadt der Hauptstadt. Vor dem Kornhauscafé gibt es eine Catwalk-Sitzreihe entlang des roten Teppichs auf dem Platz. Der Verkauf der Kleider nach der Schau findet im Kornhausforum statt. Immer mehr Bewerber

Mit «Loufmeter» unterstützt das Kultur­ prozent lokale Modelabels. «Inzwischen wissen wir, dass Bern ein gutes Pflaster für einheimisches Modedesign und für nachhaltige Produkte mit Qualität ist», sagt Michaela von Siebenthal. Bekannte und noch unbekannte Designer und Designerinnen sollen sich auf der Gasse präsentieren – und ihre Kleider im Anschluss an die

Modenschau verkaufen können. Die gesamten Einnahmen des Kleiderverkaufs fliessen in die Kassen der Labels. Seit 2016 müssen sich die Labels für diese etwas andere Modenschau bewerben. Für die diesjährige Ausgabe gingen so viele Bewerbungen ein wie noch nie. 17 Berner Labels wollten beim «Loufmeter» 2018 dabei sein, sechs schafften es in die Modenschau. Ihre Kleider sind genäht oder sogar gehäkelt, die Gassen herausgeputzt für die 40 Models, um 14 Uhr geht es los. Nur eines können Michaela von Siebenthal und ihr Team nicht beeinflussen, das Wetter. Aber: «Wenn es regnet, haben wir grosse Regenschirme dabei.»  MM Weitere Informationen: www.loufmeter.ch


MIGROS-WELT | MM21, 22.5.2018  71

Sport

Gut gelaunt: Die Models am «Loufmeter» unterwegs durch die Berner Altstadt.

Nachwuchs im Sägemehl Sportnachwuchsförderung liegt der Migros Aare

am Herzen. Aus diesem Grund sponsert sie in diesem Jahr zum ersten Mal den Bernisch-Kantonalen Nachwuchsschwingertag. Text: Bianca Bischofberger

Labels

Edel bis bequem

Bild: zVg

PAMB: reduziert aufs Wesentliche, mit durchdachten Finessen. www.pamb.ch Sabine Portenier: bequeme, zeitlose und nachhaltige High Fashion. www.portenier.ch Adrian Reber: Strickmode für Männer. www.adrianreber.com Debora Rentsch: schlichte, vielseitig kombinierbare Basics. www.deborarentsch.ch etris: edel, bequem, klassisch gemixt mit gewagten Farben und Designs. www.etris.ch Tabitha Wermuth (New­ comerin 2018): klare Linien, kleine Details, minimalistisch. www.tabithawermuth.ch Claudia Güdel (Basel, Gastlabel): Mode zwischen elegant und casual. www.claudiagudel.ch

Hier messen sich die «Bösen» von morgen.

A

m 9. Juni werden in Zolli­ kofen 170 Nachwuchs­ hoffnungen aus dem gesamten Verbandsgebiet des Bernisch-Kantonalen Schwin­ gerverbands (Jahrgänge 2001 bis 2005) im Sägemehl den Tagessieger ermitteln. Die Migros Aare ist als Spon­ sorin dabei, wenn sich die Matthias Glarners und Kilian Wengers von morgen unterei­­nan­der messen. Seit vielen Jahren engagiert sich die Migros Aare im Schwingsport und unterstützt als Hauptsponsorin re­ gelmässig die Kantonal-Schwingfes­ te in den Kantonen Aargau, Bern und Solothurn. Das Weissenstein-­

Schwinget kann ebenfalls auf die Migros Aare zählen. Auf nationaler Ebene ist die Migros stolze Partnerin der Eidgenössischen Schwing- und Älplerfeste sowie des jährlich statt­ findenden nationalen Schwinger-­ Schnuppertags. MM Die Migros Aare schwingt mit: Solothurner Kantonalschwingfest in Mümliswil, 27.5.; Aargauer Kantonalschwingfest in Aarau Rohr, 3.6.; Bernisch-Kantonaler Nachwuchsschwingertag in Zollikofen, 9.6.; Weissenstein-Schwinget auf dem Weissenstein, 21.7.; Bernisch-­ Kantonales Schwingfest in Utzenstorf, 12.8.

Sponsoring by

SlowUp

Auf Rädern durch SolothurnBuechibärg Zu Fuss, auf Inline-­skates oder mit dem Velo: Der SlowUp Solothurn-­ Buechibärg wird am Sonntag, 27. Mai, zum grossen Volksfest. Über ein Dutzend Festplätze locken mit kulinarischen, kulturellen und sport­ lichen Angeboten. Spass mit der Migros In der Famigros-Zone warten Liegestühle, und für die Kleinen gibts eine Rutschbahn und ein Einkaufskörbli-Spiel. Dazu gibt es Velo-­ Windrädli für alle. Wer will, kann in einer übergrossen Migros-­Tasche für ein Erinnerungsfoto posieren und es als Postkarte versenden. In der Generation-M-Zone warten Spiele, tolle Sofortpreise und Wissenswertes über die Versprechen der Migros an die Generation von morgen. Nicht verpassen: den Generation-M-­ Wettbewerb, bei dem eine Heissluftballonfahrt für vier Personen als Hauptpreis winkt. Falls Bikes, Velo-Anhänger oder Inlineskates unterwegs schlappmachen – kein Problem: In den SportXX-Garagen sorgen Profis dafür, dass es wieder rundläuft. Alle Infos: www.slowup.ch


Die Mischung macht’s. 50%

30%

99.90 90 statt 19.80 ASC Atlantik Rauchlachs Zucht aus Norwegen, 300 g

11.80 80 statt 2.60 TerraSuisse Schweins Braten-/Plätzli Stotzen pro 100 g

Duo-Pack

25%

88.90 90 statt 12.00 Olma Bratwurst im Duo-Pack Schweiz, 2 x 320 g

Genossenschaft Migros Aare ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.05. BIS 28.05.2018, SOLANGE VORRAT

Gourmet-Burger aus Büren an der Aare «Aus der Region. Für die Region.» Léonie Bigler, Bigler AG

Der Hamburger hat sich vom Fast-Food-Artikel zum Leckerbissen für Feinschmecker entwickelt. Auch die Bigler AG in Büren an der Aare hat diesen Braten gerochen und für die Migros Aare zwei herausragende Burger aus regionalen Zutaten entwickelt. Léonie Bigler gehört bereits zur vierten Generation des Familienbetriebs und sorgt dafür, dass die täglich produzierten Rinds-Hamburger in herausragender Qualität in unsere Regale gelangen.

Zu gewinnen: Geschenkkarte und Geschenkkörbe mit Produkten aus der Region. Jetzt teilnehmen unter www.ausderregion.ch/hamburger

Mein Stück Heimat. www.ausderregion.ch/hamburger


Rosen öffnen so manches Herz.

13.90

Pfingstrosen im Bund, 5 Stück

18.90

Pfingstrosen Trio** im Bund, 7 Stück

ktion*/ **

-A Wochenend

15%

44.90 90 statt 5.90 Gültig nur am 25. und 26.05.2018 Fairtrade Stückrosen*/** Stück, 70 cm, pro Stiel

tellen: Rund um die Uhr Blumen bes www.migros-blumen.ch

Hit

17 90 17.90

Bouquet Magique pro Strauss

20%

99.90 90 statt 12.90 Fairtrade Minirosen im Bund, 20 Stück

12.90 19.90

Fairtrade Rosen** im Bund, 60 cm, 7 Stück

9.90

Topfrosen Grande im Topf, 12 cm, pro Pflanze

* Angebot gilt nur am Freitag, 25.05. und Samstag, 26.05.2018. ** Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. Genossenschaft Migros Aare ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.05. BIS 28.05.2018, SOLANGE VORRAT

Fairtrade Sprayrosen** im Bund, 10 Stück


Der neue Opel

GRANDLAND 

360-Grad-Rundumblick-Kamera1

Intelligente Traktionskontrolle IntelliGrip1, 2

Automatische Gefahrenbremsung mit Fussgängererkennung1

1 2

Optional bzw. in höheren Ausstattungslinien verfügbar. IntelliGrip ist Teil des Allroad-Pakets und kann nicht separat erworben werden.


Auto

Ein Dossier

des Migros-Magazins Nr. 21

News und Trends 2018 Die neuesten Kreationen vom Automarkt Seite 86

Bild: Paolo Dutto

Elektroautos im Härtetest

Reichweiten-Duell: Welches Modell hat den längeren «Schnuuf»? Seite 76


76  MM21, 22.5.2018 | AUTO

Andreas Engel im Hyundai Ioniq ­Electric: Normreichweite 280 Kilometer

E-Autos

Noch tun sich Käufer schwer mit reinen Elektroautos – meist der geringeren Reichweite wegen. Die Vergleichsfahrt mit dem Hyundai Ioniq Electric und dem VW e-Golf zeigt, dass warmes Wetter den Unterschied macht. Text: Andreas Engel  Bilder: Paolo Dutto

Bild: Jürg A. Stettler

Die Zukunft wird spannend


AUTO | MM21, 22.5.2018  77

Raoul Schwinnen im VW e-Golf: Normreichweite 300 Kilometer

So lief der Test

Gleiche Strecke, andere Jahreszeit Mit zwei E-Autos der neuesten Generation machten die Auto-Journalisten Andreas Engel und Raoul Schwinnen den Reichweitentest und fuhren im Winter und im Sommer eine Strecke von 233 Kilometer über Pässe, Land­stras­sen und Autobahnen, um die Leistungsversprechen der Hersteller zu überprüfen.

Zum Glück war eine Ladesäule in der Nähe! Die beiden Testpiloten erreichten mit knapper Not die rettende Stromzapfsäule. Die Winterfahrt hat viel Energie gekostet.

E-Autos im ReichweitenCheck mit Sommer- und Winterfahrt.

Auf zur Sommertestfahrt: Raoul Schwinnen (links) und Andreas Engel.

J

eder Skifahrer dürfte das schon ­erlebt haben: Morgens setzt man sich gut gelaunt auf den Lift Richtung Gipfel, die Sonne strahlt. Oben angekommen, ist das Bergpanorama beeindruckend und wird mit dem geladenen Smartphone festgehalten – und los geht das Skivergnügen. Mittags in der Berghütte der Schock: Fast keine Akkukapazität mehr, kurz darauf macht die Batterie ganz schlapp. Dass sich Akkus bei kalten Temperaturen viel schneller entladen, soll alle elektrischen Geräte betreffen – angeblich auch die der immer beliebter werdenden Elektroautos. Das wollten mein ­Redaktionskollege Raoul Schwinnen und ich genauer wissen und machten uns auf zur Elektro-Vergleichsfahrt. Die Ausgangslage: Als Testfahrzeuge stehen uns zwei E-Autos der neuesten

Generation zur Verfügung. Kollege Schwinnen greift auf den VW e-Golf mit 300 Kilometern angegebener Normreichweite zurück. Ich bin im Hyundai Ioniq unterwegs, der neben Hybridund Plug-in-Hybrid-Version auch als rein mit Strom betriebener Electric zu haben ist. Seine Reichweite gibt Hyundai mit 280 Kilometern an. «Ehrliche» Verbrauchsangaben?

Doch sowohl Tests in Fachzeitschriften als auch unsere eigenen Erfahrungen im Redaktionsalltag haben uns gelehrt, dass die versprochenen Reichweiten selten mit der Realität übereinstimmen. Wieso auch sollten die Hersteller punkto Verbrauchsangaben bei ihren E-Autos «ehrlicher» sein als bei den konventionell mit Verbrennungsmotor betriebenen Fahrzeugen?


78  MM21, 22.5.2018 | AUTO

Die Testroute: Tagelswangen (ZH) ➞ Luzern ➞ Altdorf (UR) ➞ Axenstrasse ➞ Sattelpass ➞ Rapperswil (SG) ➞ Zürcher Oberland ➞ Tagelswangen (ZH)

1

Fahrt 1

Sommertest

Unsere ausgesuchte Testroute, die wir einerseits unter optimalen Bedingungen bei 20 Grad Aussentemperatur und anderer­ seits bei winterlichen Verhält­ nissen absolvieren wollen, soll die Fahrzeuge denn auch nicht an ihre absoluten Kapazitäts­ grenzen bringen. Die Tour führt vom Redaktionsstandort in Ta­ gelswangen ZH bei Winterthur über Luzern nach Altdorf UR zum Telldenkmal. Danach gehts weiter über die Axenstrasse und den Sattelpass via Rapperswil SG und das Zürcher Oberland zurück an unseren Ausgangsort. Die Strecke von 233,5 Kilometern setzt sich aus einem Mix von Autobahn-, Landstrassenund Innerortsabschnitten zusammen. Und so machen wir uns an ­einem spätsommerlichen Vor­ mittag bei 21 Grad am Ausgangs­ ort auf die Reise. Etwas Kom­ fort, auf den im Alltag niemand verzichten mag, wollen wir nicht missen. Wir stellen die Klima­ automatik auf 21 Grad, zur Un­ terhaltung läuft das Radio. Und schon zu Beginn die erste Unsi­ cherheit: Statt der bei VW ver­ sprochenen 300 Kilometer zeigt

das Fahrerdisplay lediglich 272 Kilometer an – beim Hyundai sinds gar nur 220 Kilometer. ­Beruhigend ist einzig, dass sich die Angaben im Display auf die Fahrweise der vorherigen Fahr­ ten beziehen. Mit einem etwas mulmigen Gefühl rollen wir die ersten ­Kilometer über Land zur Auto­ bahnauffahrt. Sowohl Kollege Schwinnen als auch ich bewegen die Fahrzeuge dabei im Rekupe­ rationsmodus. Das bedeutet, dass wir mit vorausschauender Fahrweise kaum das Bremspedal betätigen müssen und parallel dazu die Reichweite verlängern. Im Gegensatz zum Golf mit nur je einer Rekuperations- und Gleitstufe kann ich im Ioniq über die Schaltpaddels am Lenk­ rad zwischen drei verschiedenen Rekuperationsstärken und einer Gleitstufe wählen. Letztere wird insbesondere auf Autobahnen eingesetzt, um weniger Roll­ widerstand zu erzeugen. Auf der Autobahn fädeln wir uns in den rollenden Verkehr Richtung Gubrist und Inner­ schweiz ein und versuchen ­dabei, die maximal erlaubte Höchstgeschwindigkeit auszu­ nutzen. Nach der für E-Autos eher kräftezehrenden Auto­ bahn­etappe nehmen wir bei Rot­

kreuz ZG die Ausfahrt, um fort­ an über Land zu fahren. Erfreut stellen wir fest, dass die Reich­ weite in unseren E-Autos nicht proportional zur zurückgelegten Distanz schmilzt. Steigungen kosten viel Strom

Wir rechnen im Kopf bereits überschlagsmässig, dass wir die Route nun mit der angezeigten Restreichweite eigentlich knapp schaffen sollten. Nach rund der Hälfte der Strecke können wir einen entspannten Zwischen­ stopp in Altdorf einlegen, um anschliessend via Axenstrasse entlang des Vierwaldstättersees über Brunnen SZ Richtung ­Sattelpass den Rückweg anzu­ treten. An der Steigung büssen die E-Autos zwar stark an Rest­ reichweite ein – einen Grossteil der verbrauchten Energie reku­ perieren die Stromer auf dem Weg hinab nach Rothenthurm SZ aber wieder. Und so ist es für uns letztlich ein Leichtes, nach Überqueren des Rapperswiler Damms und der letzten Autobahnetappe durchs Zürcher Oberland mit genügend Restreserven am Aus­ gangsort einzutreffen. Unsere Bilanz nach 233,5 gefahrenen Kilometern: Der Hyundai Ioniq

Electric weist im Display noch eine Restreichweite von 31 Kilo­ metern, der VW e-Golf 55 Kilo­ meter aus. Addieren wir, schafft der Hyundai im Alltag 265 und der VW 289 Kilometer. Das ­bedeutet: Die Abwei­ chung zur Normangabe beträgt im Hyundai 15 Kilometer bzw. 5,7 Prozent und bei VW gar nur 11 Kilometer bzw. 3,8 Prozent. Fahrt 2

Wintertest Rund vier Monate nach der ersten Vergleichsfahrt könnten die Bedingungen nicht unter­ schiedlicher sein. Statt der ange­ nehmen 21 Grad zeigt das Ther­ mometer im Infodisplay frostige minus 5 Grad – und die Tempe­ raturen werden an diesem kal­ ten Februartag kaum über die Nullgradgrenze steigen. Dieser Unterschied von mehr als 20 Grad scheint auch den E-Autos nicht wohlzutun. Ledig­ lich 227 Kilometer – 45 weniger als im ersten Test – zeigt der e-Golf vor Beginn der Fahrt an. Geringer sind die ­Abweichungen im Vergleich zur Sommerfahrt im Hyundai, der jetzt 218 Kilo­ meter anzeigt.


AUTO | MM21, 22.5.2018  79

Tagelswangen

Rapperswil Route total: 233,5 km

Luzern

Sattelpass Axenstrasse Altdorf Telldenkmal

3

Gut zu wissen

Deshalb schwächeln Akkus bei Kälte 2

Den bitterkalten Temperaturen treten wir mit dem Aufheizen des Innenraums auf kuschelige 23 Grad entgegen und machen uns auf in Richtung Autobahnzubringer. Schon nach 75 Kilometern, beim Luzerner Verkehrshaus – noch fast 160 vor dem Ziel – merken wir, dass eine ­erfolgreiche Wiederholung ­unseres Unterfangens heute schwierig werden könnte. 125 Kilometer zeigen die Digital-­ anzeigen des Hyundai, immerhin 140 sinds noch beim VW. Die grosse Angst vor dem Ende Weitere 45 Kilometer später

schlage ich in Altdorf bei Kollege Schwinnen Alarm: 70 Kilometer Restreichweite, und das bei noch ausstehender Passstrasse – das wird eng. Statt auf die Suche nach einer Ladestation via Smartphone-App (z.B. LEMnet) oder das Fahrzeug-Infotainmentsystem zu gehen, riskieren wir die Fahrt über den Sattel und versuchen, es wenigstens ins ­urbanere Rapperswil zu schaffen, wo die Chancen auf Lademöglichkeiten besser stehen. Auf dem Sattel legt mir nun auch der Ioniq mit noch 17 Kilometern im Display nahe, eine E-Zapfsäule anzusteuern – statt die restlichen 25 Kilometer nach

Rapperswil anzutreten. Die Rekuperationsfähigkeit der Fahrzeuge rettet Kollege Schwinnen und mich schliesslich aber doch in die Stadt am Obersee – der Golf hat jetzt wieder 39, der Ioniq 14 Kilometer Restreichweite. Nach 189 absolvierten Kilometern ziehen wir Zwischen­ bilanz unserer Winterfahrt: ­Zusammengezählt wäre ich im Hyundai 203 Kilometer weit gekommen, Kollege Schwinnen im e-Golf 228. Macht eine Abweichung von 27,5 Prozent (Hyun­dai) bzw. 24 Prozent (VW) zur angegebenen Normreichweite – oder je rund 60 Kilometer weniger weit als unter sommerlichen Bedingungen. Noch sind wir allerdings nicht zurück an unserem Ausgangsort – eine Lademöglichkeit muss ­zumindest für den Ioniq dringend her. Ich nutze die im System verfügbare Suche nach Stationen – mir werden binnen Sekunden Dutzende von Stationen in Rapperswil angezeigt. Mitten im Zentrum auf dem Parkplatz Teuchelweiherwiese versuchen wir unser Glück – und treffen zu unserem Erstaunen auf zwei leer stehende Parkplätze mit kostenloser Lademöglichkeit. Mit dem mitgebrachten, standardmässigen Typ-2-Kabel

1 Die beiden Elektro­autos auf der herausfordernden Winterroute. 2 Das Display im Hyundai zeigt an: Noch für 70 km reicht der Strom, die nächste ­Ladestation befindet sind 370 Meter entfernt und die Batterie hat noch 36 Prozent Kapazität. 3 Stromzapfsäule für Elektroautos.

Unsere Vergleichsfahrt zeigte, dass selbst moderne E-Autos im Winter rund einen Viertel ihrer Reichweite einbüssen. Warum das so ist, erklärt Empa-Forscher Christian Bach: «Wie wir Menschen mögen auch ­Batterien tiefe Temperaturen nicht so gern – ideal sind 18 bis 25 Grad.» Deutlich darunter und darüber seien Massnahmen zur ­Beheizung oder Kühlung erforderlich, die einen Mehrverbrauch bedeuteten und die Reichweite beeinträchtigen. Weil unsere Autos vor Beginn der zweiten, winterlichen Testfahrt eine Stunde im Freien standen, arbeitete die systemeigene Batterieheizung auf Hochtouren, um die ­Akkus bei der Abfahrt möglichst schnell auf optimale Betriebstemperatur zu bringen. «Wäre das Fahrzeug vor der Fahrt in einer Garage in der Wärme gestanden, wäre der Zusatzverbrauch für die Batterie-Klimatisierung geringer gewesen», sagt Bach. Hauptursache für den Mehrverbrauch an Energie sei aber die Heizung des Fahrzeug­ innenraums: «Der Zusatzverbrauch für die Heizung im Winter ist deutlich höher als für die Kühlung im Sommer. Während im Sommer nur eine Abkühlung um wenige Grad notwendig war, wurde im Winter eine Aufheizung um über 20 °C benötigt.» Der gemessene Zusatzverbrauch von gut 25 Prozent könne deshalb als recht moderat eingestuft werden, resümiert Bach. Um weniger Energie zu verlieren, hat die Empa ein Konzept entwickelt, das Restwärme aus der Abluft nutzt. Damit solche Konzepte aber in Serie verbaut werden, müssten Zusatzverbraucher wie Klimatisierung erfasst werden. Bach: «Das ist heute nicht der Fall.»


80  MM21, 22.5.2018 | AUTO

schliessen wir die Fahrzeuge an und gönnen uns in einem nahen Café nach dem nervenaufreibenden Trip eine Verschnaufpause.

Ladeinfrastruktur

Theoretisch wäre es besser 45 Minuten später folgt bei mir

Anders als auf unserer winterlichen Elektro-Vergleichsfahrt sei es nicht immer einfach, freie und funktionierende Ladesäulen für E-Autos zu finden. Zu diesem Schluss kommt zumindest eine aktuelle Studie des Center Automotive Research (CAR) der Uni Duisburg-Essen (D).

Fazit

Fast geglückt Unser Experiment hat gezeigt: Noch reist es sich in einem Auto mit konventionellem Antrieb deutlich entspannter – der unzähligen Tankmöglichkeiten sei Dank. Doch mit den immer ­weiter ­steigenden Reichweiten und der wachsenden Infrastruktur an Ladesäulen nimmt die E-Mobilität allmählich Fahrt auf und hat das Potenzial, die Verbrenner früher oder später als Antriebsform Nummer 1 im ­Individualverkehr abzulösen. So oder so – die Zukunft wird spannend! MM

Sie analysierte die Ladeinfrastruktur der je zehn grössten Städte in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Fazit von CAR-Direktor Ferdi­ nand Dudenhöffer: «Vom Durchbruch der Elektromobilität sind alle drei Länder noch weit entfernt.» Während sich in den Referenzstädten Oslo (N) und Amsterdam (NL) dank staatli-

cher Förderung 488 bzw. 650 Einwohner eine öffentliche Ladestation teilen, sind es in der Schweiz 9645! Die beste Infrastruktur weist St. Gallen mit 2992 Einwohnern je Ladesäule auf. Es folgen Lugano TI (5026), Bern (8523), Winterthur ZH (9422). In Zürich müssen sich über 18 000 Einwohner eine Säule teilen – mit 22 Ladesäulen für rund 400 000 Bewohner Schlusslicht unter den zehn grössten Schweizer Städten*. Noch schlechter siehts übrigens in Wien aus (22 000), etwas besser in Berlin (10 597). Doch ist die Situation wirklich so prekär? «Für den heute bestehenden Fahrzeugpark ist die Infrastruktur absolut ausrei-

chend», entgegnet Jörg Beckmann, Geschäftsführer Swiss eMobility. In den letzten zwei Jahren seien über 200 privat finanzierte Schnelllader entstanden. Dieses «Sicherheitsnetz» sei wichtig, damit sich E-Autos durchsetzen. Auch in Städten wachse die Anzahl Ladesäulen, etwa auf Parkplätzen der Detailhändler. Nachholbedarf sieht Beckmann an den Arbeitsplätzen. Er betont aber: «E-Autos werden zu 90 Prozent zu Hause geladen.» Um gerüstet zu sein, empfiehlt er, bei Neubauten Leerrohre für spätere Installationen einzuplanen. * Mittelwert aus Analyse der sechs wichtigsten Ladesäulenfinder e-stations.de, plugfinder, chargemap, goingelectric, lemnet, plugsurfing

Die Mitbewerber

Das Angebot wächst Preis

Akku

Reichweite

BMW i3 (Bild 1)

ab Fr. 39 900

22/33 kWh

220/300 km

Ford Focus Electric

ab Fr. 36 900

33 kWh

225 km

Hyundai Kona Electric

ab Herbst 2018

39/64 kWh

300/480 km

Jaguar I-Pace (Bild 2)

ab Sommer 2018 ab Fr. 82 800

90 kWh

480 km

Nissan Leaf

ab Fr. 35 790

40 kWh

285 km

Opel Ampera-e

ab Fr. 52 700

60 kWh

520 km

Renault Zoe (Bild 3)

ab Fr. 25 250

41 kWh

400 km

Smart EQ Fortwo/Forfour

ab Fr. 23 900 (Forfour)

17,6 kWh

150 km

Tesla Model 3

ab Frühjahr 2019 ca. Fr. 40 000

50/75 kWh

350/500 km

1

2

3

Alle Automarken ­pflegen ihre ­Produktepalette an Elektrofahrzeugen.

Bilder: PD, Renault Communications, Bernhard Limberger

die grosse Ernüchterung: Während der VW Golf bereits 11 kWh an Strom bezogen hat, was für insgesamt über 100 Kilometer Reichweite sorgt, lädt mein ­Ioniq nur mit halber Kapazität. Hyundai sagt später, dass dies der akkuschonenden Ladeeinstellung geschuldet ist – theoretisch wäre mein Testwagen ­wieder schneller voll gewesen. Weitere fast 45 Minuten später gehen wir endlich die letzten 45 Kilometer der Teststrecke an. Kollege Schwinnen fährt tiefenentspannt ins Büro zurück, während ich im Ioniq zittere. Bei acht Kilometern Restreichweite und verbleibenden fünf bis ans Ziel wechselt der Hyundai plötzlich in den Notmodus – gekennzeichnet mit einem Schildkrötensymbol im Display. Mit eingeschränkter Leistung und einem Kilometer Rest­ reichweite auf dem Display erreiche schliesslich auch ich die rettende Tiefgarage. Nicht nur der Hyundai muss nun seine Batterien über mehrere Stunden aufladen – auch ich habe mir den Feierabend nach dieser spannenden Tour redlich verdient.

Nur 22 Ladesäulen für 400 000 Zürcher


AUTO | MM21, 22.5.2018  81

Das Ziel ist fast erreicht: Raoul Schwinnen und Andreas Engel machen eine Kaffeepause, während ihre Testfahrzeuge Strom tanken.

Steckbrief Steckbrief

VW e-Golf Antrieb: Elektromotor, 100 kW/136 PS, 290 Nm@1/min, Akku: Li-Io 35,8 kWh, 1-Gang-Automat, Front. Fahrleistungen: 0–100 km/h 9,6 s, Spitze 150 km/h. Masse: Länge/Breite/ Höhe 4,27/1,80/1,48 m, Gewicht 1540 kg, Laderaum 341 bis 1231 Liter. Umwelt: Reichweite Werk/Sommertest/Wintertest 300/289/228 km, Werks-/Sommertest-/ Wintertestverbrauch 11,9/12,4/14,5 kWh/100 km = 0/0 g/km CO2, Energieeffizienz A. Listenpreis: Basis ab 40 500 Franken

Hyundai Ioniq Electric Antrieb: Elektromotor, 88 kW/120 PS, 295 Nm@1/min, Akku: Li-Io 28 kWh, 1-Gang-Automat, Front. Fahrleistungen: 0–100 km/h 9,9 s, Spitze 165 km/h. Masse: Länge/Breite/ Höhe 4,47/1,82/1,45 m, Gewicht 1550 kg, ­Laderaum 455 bis 1410 Liter. Umwelt: Reichweite Werk/Sommertest/Wintertest 280/265/203 km, Werks-/Sommertest-/ Wintertestverbrauch 10,0/10,6/13,3 kWh/100 km = 0/0 g/km CO2, Energieeffizienz A. Listenpreis: Basis ab 37 990 Franken


CLEVER SPAREN BIS

9’000.–

SPARVORTEIL

Sondermodell OCTAVIA Clever – auch als 4x4 Die cleverste Art, klassenbestes Raumangebot, zeitloses Design, modernste Assistenzsysteme und exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis zu vereinen? Entscheiden Sie sich jetzt für das meistgekaufte Auto der Schweiz, den ŠKODA OCTAVIA! Als Sondermodell OCTAVIA Clever glänzt er mit einem attraktiven Ausstattungspaket, und Sie sparen erst noch bis 9’000.–. Entdecken Sie bei Ihrem ŠKODA Partner das Sondermodell Clever – auch als FABIA und RAPID Spaceback. ŠKODA. Made for Switzerland. ŠKODA OCTAVIA Clever 1.0 l TSI, 115 PS, 6-Gang manuell, Dachreling in Silber, Metallic-Lackierung, 31’940.–, Sparvorteil 9’000.–, Endpreis 22’940.–. 4.9 l/100 km, 112 g CO2/km (133 g Ø Neuwagen), 26 g CO2/km Energie-Bereitst., Kat.: C. Ausgenommen 1.5 l TSI, 150 PS, 6-Gang manuell/7-Gang DSG, 5.1/5.0 l/100 km, 116/115 g CO2/km (133 g Ø Neuwagen), 27/26 g CO2/km Energie-Bereitst., Kat.: D/C, Sparvorteil 6’500.–. Alle Preise unverbindliche Empfehlung des Importeurs. Angebot gültig für Vertragsabschlüsse bis 30.6.2018.


AUTO | MM21, 22.5.2018  83

Mario Illien

Marco Piffaretti

Mister Formel 1

Elektropionier

Einen Namen machte sich Mario Illien (57), Gründer der Motoren­ schmiede Ilmor, als Entwickler von Formel-1Trieb­werken. Mika ­Häkkinen errang 1998 und 1999 den Fahrertitel mit einem von ­Ilmor gebauten ­Formel-1-­Motor für ­Mer­cedes. Zu unserem Ge­ spräch in A ­ ndermatt reiste der Churer Motoren­ konstrukteur mit einem Diesel an.

Der Tessiner ­Autodesigner Marco Piffaretti (52) verschrieb sich schon früh der Elektro­ mobilität. Der Gründer der Firma Protoscar ent­ wickelte rund ein halbes ­Dutzend E-Mobile für die Strasse und den Rennsport. Der Tesla des Viel­ fahrers (ca. 50 000 km im Jahr) spulte schon über 100 000 ­Kilometer ab – ­problemlos.

Elektromobilität

Gipfeltreffen der Antriebspäpste

Der Individualverkehr steht vor dem grossen Umbruch. Ist der Elektroantrieb die Lösung für die Zukunft? Das Migros-Magazin lud Formel-1-­Motorenkonstrukteur Mario Illien und Elektroautopionier Marco Piffaretti zum Streitgespräch. Interview: Robert Tomitzi Bilder: Mischa Christen

Mario Illien, ist der Dieselantrieb nach den jüngsten Skandalen tot? Ich glaube nicht, dass der Diesel wegen der Manipulationen zur Umgehung von Abgas­ grenzwerten ­grösseren Schaden nehmen wird. Ich sehe ihn immer noch als einen ad­ äquaten Antrieb fürs Auto. Vielleicht nicht mehr so, wie er heute genutzt wird, sondern eher in Kombination, als Hybrid.

Marco Piffaretti, sind die Skandale ein ­Signal, dass der Umbruch zur E-Mobilität jetzt kommen muss? Eindeutig! Die vorgeschriebenen Abgas­ werte sind kaum mehr zu erfüllen. Im ­Moment geniessen die Hersteller noch grosse «Toleranzwerte» mit einer Über­ schreitung von bis zu 210 Prozent beim Stickoxid in der Schweiz. Das ist für mich

ein Zeichen, dass die Zielwerte mit der ­aktuellen Technik der Verbrennungsmoto­ ren nicht mehr zu schaffen sind. Welches Verbesserungspotenzial bieten Verbrennungsmotoren noch? Illien: Bei Verbrauch und Abgasbehandlung liegt sicher noch bis zu 50 Prozent Reduk­ tion drin. Im Grunde müssen wir beim


84  MM21, 22.5.2018 | AUTO

­ ybridantrieb die Gesamteffizienz ver­ H bessern. Auch wenn man heute mit einem E-Mobil unterwegs ist, belastet man die CO2-Bilanz. Denn weltweit werden noch ­immer rund 75 Prozent des Stroms mit ­Erdöl, Kohle oder Gas produziert. Gemäss einer Studie des deutschen ADAC sei ein E-Mobil nicht so klimafreundlich wie manche Diesel- oder Hybrid-Fahrzeuge. Das verunsichert die Konsumenten. Piffaretti: Das Thema ist sehr komplex. Man muss die gesamte Energie- und Schad­ stoffbilanz – also von der Produktion über Betrieb bis zum Recycling – berücksichti­ gen. Wenn man eine Batterie in China pro­ duzieren lässt, erhält man andere Werte als bei einer Batterie aus Korea. Aber wir dürfen künftig sowieso nur noch erneuer­baren Strom nutzen – die Energie dafür steht in Form von Sonnenkraft zur Verfügung. Ein Quadratmeter bietet bis zu einem Kilowatt Sonnenleistung – das ist mehr als genug. Der Trend geht für mich klar in diese Richtung. Und das spricht für die E-Mobilität als Zu­ kunftslösung. Ein Auto wird im Schnitt alle zehn bis zwölf Jahre erneuert. Stehen genügend Ressourcen zur Verfügung, um diese ­Fahrzeuge durch E-Mobile zu ersetzen? Piffaretti: Lithium für die Batterien ist das am vierthäufigsten vorkommende Element auf unserem Planeten. Daran scheitert es nicht. Dann gibt es noch die seltenen Erden, die für E-Motoren benötigt werden. Hier gibt es aber Alternativen. Der Asynchron-­ motor, den auch Tesla einsetzt, benötigt ­diese Materialien nicht. An Ressourcen wird es also nicht scheitern. Für die Umweltverträglichkeit ist das Recycling der Materialien entscheidend. Wo stehen wir hier beim E-Mobil? Piffaretti: Die Recyclingkette wird auch bei E-Mobilen bereits praktiziert. Mit dem ­zusätzlichen Aspekt, dass wir ausrangierte Batterien nicht sofort recyclen, sondern sie in einem zweiten Leben (Second Life) für den stationären Betrieb nutzen: Die SecondLife-Batterie speichert in der Garage Son­ nenenergie, die man am Abend zum Laden des Fahrzeugs verwenden kann. Trotzdem halten viele die E-Mobilität beim Individualverkehr für einen Irrweg. Illien: Grundsätzlich halte ich den E-Antrieb für eine gute Sache. Der Wirkungsgrad ist sehr hoch. Ich erachte eine Kombination aus Verbrennungs- und Elektromotor für sinn­ voll. Im Winter büsst das E-Mobil durch die tiefen Temperaturen und das Beheizen viel von seiner Reichweite ein. In dieser Zeit ­importieren wir viel Strom in die Schweiz, etwa Kohlestrom aus Deutschland. Das ver­

Mario Illien (links) und Marco Piffaretti laden Piffarettis Tesla vor dem Hotel The Chedi in Andermatt.

schlechtert die Ökobilanz des E-Mobils ­erheblich. Es macht keinen Sinn, dann elek­ trisch zu fahren. Die Erdölvorkommen sind endlich. Gibt es schon Alternativen, mit denen man ­Verbrennungsmotoren betreiben kann? Illien: Wir sind inzwischen in der Lage, ­synthetische Kraftstoffe herzustellen. Zum Beispiel mithilfe von Sonnenenergie. Auch deshalb bleibt der Verbrennungsmotor für mich wichtig. Inzwischen gibt es Motoren mit einem Gesamtwirkungsgrad von knapp 50 Prozent und noch viel Potenzial, das wir ausschöpfen können. Viele Techno­logien, die wir heute in der Formel 1 nutzen, sind auf die Serie übertragbar. Wird dies nicht zu teuer und komplex? Illien: Natürlich sind die Antriebe wesent­ lich komplizierter geworden. Aber nicht nur die Mechanik, auch die Elektronik im Auto ist heute viel komplexer. Ich sehe die Aus­ fallquote eher dort. Aber wir müssen diese neuen Technologien einsetzen, wenn wir den Verbrauch weiter reduzieren wollen. Marco Piffaretti, ist der Hybridantrieb für Sie nur eine Zwischenlösung? Unsere Zeit ist vergleichbar mit der Epoche, als die Bahn von Dampf auf ­elektrischen Antrieb umsteigen musste. Eine neue Technologie wird die alte er­ setzen. Natürlich wird es eine Übergangs­ phase geben. Aber in 20 Jahren ist das vor­

bei. Auf dem Markt wird sich die günstigste Lösung durchsetzen. Das wird das reine E-Mobil sein. Die Kosten für die Batterie­ produktion werden weiterhin stark sinken. Je mehr E-Mobile unterwegs sind, desto grösser sind die Steuerausfälle für den Staat. Wird Strom zwangsläufig teurer? Piffaretti: Die Schweiz benötigt jedes Jahr drei Milliarden Franken, um ihr NAF-Stras­ sennetz zu erhalten. E-Mobilität wird teu­ rer, da auch sie besteuert werden muss. Die Fahrer eines E-Mobils müssen hier ­ihren Beitrag leisten. Aber heute gehen noch viele der Kraftstoffausgaben an ölfördernde Län­ der wie Nigeria oder Aserbaidschan. Wüsste der Autofahrer, unter welchen Umständen dieses Öl gefördert wird, würde er diesen Kraftstoff niemals kaufen wollen. Wir soll­ ten mit diesem Geld, ich spreche von drei Milliarden Franken pro Jahr, schnellstens unsere einheimischen erneuerbaren Ener­ giequellen ausbauen. So würde das Geld auch in der Schweiz bleiben und nicht im Ausland «verbrannt» werden. Illien: Aber wenn beispielsweise in naher Zukunft 50 Prozent der Leute mit E-Mobi­ len unterwegs sind, sehe ich ein Problem mit der Stromversorgung. Es ist erstaunlich, wie langsam es in der Schweiz vorangeht, wenn es darum geht, ein neues Wasserkraft­ werk zu bauen. Woher soll der Strom für all die E-Mobile kommen? Piffaretti: Dazu nenne ich eine Zahl: Elf Terrawattstunden (TWh) würden reichen,


AUTO | MM21, 22.5.2018  85

um alle 4,3 Millionen Schweizer Personenwagen elektrisch fahren zu lassen. Das sind weniger als 20 Prozent der aktuellen Stromproduktion. Diesen Mehrbedarf können wir mit unserer heutigen Strominfrastruktur decken. Zum Beispiel, indem wir die vielen Flachdächer in der Schweiz mit Fotovoltaikanlagen ausrüsten und den so gewonnen Strom stationär speichern. Die Ladeinfrastruktur für E-Mobile ist noch nicht zufriedenstellend. Piffaretti: Stimmt! Es gibt noch zu viele ­unterschiedliche Anbieter, die eigene Interessen verfolgen. Sie versuchen mit unterschiedlichen Bezahl- oder Steckersystemen die Kunden an sich zu binden. Hier besteht Handlungsbedarf. Aber schon heute gibt es Apps, die Ladestationen ausfindig machen, an denen man mit dem Smartphone zahlen kann. Ich selber bin an einem Unternehmen beteiligt, das in der Schweiz 150 Schnell­ ladestandorte aufbaut, die für die Grund­ versorgung benötigt werden.

Einige Autohersteller setzen auf ­Wasserstoff, der via Brennstoffzelle den E-Motor antreibt. Eine ernsthafte Alternative zum batteriebetriebenen E-Auto? Illien: Ich zweifle am Gesamtwirkungsgrad der Brennstoffzelle. Der Weg zur Massentauglichkeit weist noch grosse Hürden auf. Die Herstellung von Wasserstoff ist sehr energieaufwendig, Lagerung und Transport sind schwierig. Wasserstoff hat die Eigenschaft, sich bei höheren Temperaturen auszudehnen und zu verflüchtigen. Lassen Sie ein Fahrzeug mit Wasserstoff im Tank eine Woche stehen – und der Tank ist fast leer. Piffaretti: Sowohl Brennstoffzelle als auch Akku haben den E-Motor als Antrieb. Letztlich werden die Kosten entscheiden, welche Technologie das Rennen macht. Und wenn eine neue Fahrzeugreihe ausschliesslich für E-Antrieb konzipiert wird und im Unterboden genügend Platz für Akkus bietet, ­er­zielen wir bald ähnliche Reichweiten wie heute mit Dieselfahrzeugen. Also brauchts Brennstoffzellen-Autos gar nicht zwingend.

RWX_Ins_Migros-Sommer-2018.qxp_Layout 1 27.04.18 10:05 Seite 1 Anzeige

It’s summer time! Für unbeschwerte Sommerfahrten

Welchen Antrieb empfehlen Sie Schwei­ zerinnen und Schweizern, die sich in den kommenden zwei Jahren ein neues Auto kaufen möchten? Illien: Ich würde einen Diesel-Hybriden empfehlen. Erste Fahrzeuge mit dieser Technik kommen jetzt auf den Markt. Damit geniesst man die vorhandene Infrastruktur der Treibstoffversorgung, verbunden mit ­einer hohen Reichweite. Solche Fahrzeuge haben einen Verbrauch von zwei bis drei ­Litern und fahren kurze Strecken rein elek­ trisch. Ich glaube, Diesel-Hybride lassen sich später auch gut wiederverkaufen. Piffaretti: Der reine Verbrennungsmotor hat ausgedient. Ich würde Neuwagen­ käufern die Probefahrt eines E-Mobils ­empfehlen, idealerweise während mehrerer Tage. So kann man am besten entscheiden, ob ein rein elektrisches Fahrzeug heute schon den persönlichen Mobilitätsan­ sprüchen genügt. Als Alternative würde ich ein Auto mit Plug-in-Hybrid-­Antrieb empfehlen. MM


86  MM21, 22.5.2018 | AUTO Neuheiten

Highlights 2018 Kompakt-SUV, Elektromobile, Familienkarossen: Pünktlich zur wärmeren Jahreszeit präsentieren die Autohersteller ihre neuesten Kreationen. Das Migros-Magazin stellt die Trends des Autojahres vor. Text: Andreas Engel, Robert Tomitzi

A

m Genfer ­Auto-­Salon starteten die Auto­ mobilher­steller ­ Anfang März in den Frühling. Rund 900 Neu­heiten sowie zahlreiche Europa- und Weltpremieren lockten ­wieder über 650 000 Besucher an. Der Umstand, dass sich die Branche im Umbruch befindet, machte die diesjährige Auto­messe nur noch span­nender. Zwei grosse Trends liessen sich dieses Jahr ausmachen. ­Erstens: SUV boomen wie nie zuvor. Besonders in der äusserst umkämpften Kompaktklasse übertrumpfen sich die Her­ steller fast schon im Monatstakt mit Innovationen. Ein Jaguar, der nicht schnurrt

Der zweite grosse Trend ­betrifft die Elektromobilität. Es gibt heutzutage kaum noch einen Hersteller, der nicht w ­ enigstens ein elektrifiziertes Modell im Angebot hat. So setzt mit dem I-Pace im Sommer der erste Elektro-­Jaguar zum Sprung auf die ­Strasse an. Punkto Reichweite will es der britische Hersteller gleich mit Elektro­ pionier Tesla aufnehmen (Seite 87). Doch auch im Bereich der klassischen Antriebe und Karosserieformen tut sich etwas. ­Schicke Neuheiten wie der ab Herbst erhältliche Kompakt­ wagen Ford Focus (Seite 89) oder das für den französischen PSA-­ Konzern (Peugeot/Citroën/Opel) wichtige FamilientransporterTrio Rifter/Berlingo/Combo (Seite 89) zeigen, dass konven­ tionelle Autos nach wie vor viel zu bieten haben.

Trend 1

Kompakt-SUV – geräumig und bezahlbar Honda CR-V

Ford EcoSport Der EcoSport von Ford war einer der ersten Kleinwagen-SUV der Welt. Vom Boom des Segments konnte er hierzulande bislang aber kaum profitieren. Das soll sich mit dem neuesten Modell ändern. Optisch wird der EcoSport mit cooler ­Zweifarben-Lackierung aufgepeppt, innen erhält er das deutlich modernere Cockpit samt freistehendem Touchscreen des Kleinwagens Fiesta. Wichtigste Neuerung für den Schweizer Markt ist der optionale Allradantrieb – nicht selbstverständlich in der Mini-SUV-Klasse. Masse: Länge 4,10 m, Breite 1,77 m, Höhe 1,65 m Motoren: Benzin (125 und 140 PS), Diesel (100 und 125 PS) Verbrauch: 4,1 bis 5,8 l/100 km Verkauf: ab sofort Preis: ab 19 900 Franken

Seat Arona TGI So sehr das Image des Volkswagen-Konzerns wegen des Dieselskandals leiden mag – eine Antriebstechnik könnte durch ihn eine Renaissance erleben: Compressed Natural Gas, kurz CNG. Als erster SUV wird der kompakte Arona der spanischen Konzerntochter Seat ab Ende Jahr mit Erd­ gasantrieb zu haben sein. Seine Vorteile: deutlich geringere CO2- und Stickoxid-Emissionen sowie niedrigere Tankkosten. Der bivalente Dreizylindermotor läuft neben Erdgas aber auch mit Benzin und verschafft dem Arona so über 1000 Kilometer Reichweite. Masse: Länge 4,14 m, Breite 1,78 m, Höhe 1,54 m Motoren: Erdgas 90 PS Verbrauch: ca. 3,2 kg/100 km Verkauf: ab Ende 2018 Preis: noch unbekannt

In den USA ist Hondas SUVBest­seller CR-V bereits seit eineinhalb Jahren auf dem Markt. Zu uns rollt die in Genf präsentierte fünfte Generation erst im Herbst. Dann aber mit durchaus gefälligem Design, das dank ­längeren Radstands und breiterer Spur Platz für bis zu sieben Passagiere schafft. Das Cockpit ist übersichtlich, wobei der 7-Zoll-Touchscreen etwas klein ausgefallen ist. Bei den Motoren fällt der bisherige Diesel weg, dafür gibt es ein H ­ ybridsystem mit rund 160 PS und CVT-­ Automatik. Masse: Länge 4,61 m, Breite 1,82 m, Höhe 1,69 m Motoren: Benzin + E-Motor (ca. 160 PS), Benzin (182 PS) Verbrauch: k.A. Verkauf: ab Herbst 2018 Preis: noch unbekannt


AUTO | MM21, 22.5.2018  87

Trend 2

Elektrofahrzeuge in allen Klassen Citroën C4 Cactus Die seitlich angebrachten Luftkissen – sogenannte ­Airbumps – sollen den Kompakt-­SUV vor Park­ remplern schützen. Diese sind bei der Neu­auflage deutlich ge­schrumpft, was ihn eleganter macht. Wichtigste Neue­rung neben der Optik sind die hydraulischen Stoss­dämpfer für geschmeidi­geres Gleiten auf jedem Belag. Für Vortr ieb des 4,17 Meter langen Franzosen sorgen neben einem Turbodiesel zwei Benziner. Masse: Länge 4,17 m, Breite 1,71 m, Höhe 1,48 m Motoren: Benzin (110 und 130 PS), Diesel (100 PS) Verbrauch: 3,6 bis 5,3 l/100 km Verkauf: ab sofort Preis: ab 21 200 Franken

Jeep Wrangler Fans dürfen aufatmen: Der kultigste Jeep von allen, der Wrangler, unterscheidet sich optisch mit typischem Sechs-­ Streben-Kühlergrill und den Rundscheinwerfern (neu in LED) auch in der vierten Generation kaum vom Vorgänger. 4x4, grosse ­Böschungswinkel und diverse Achssperren sorgen ­zudem weiterhin für beste Gelände­eigenschaften. Neu sorgt im auf Leichtbau getrimmten Jeep ein Vierzylinder-Turbo­ benziner für Schub. Und innen ­lassen sich über den modernen 8,4-Zoll-Touchscreen nun auch Smartphones bedienen.

Bilder: zVg

Masse: Länge 4,24 m, Breite 1,87 m, Höhe 1,87 m (Zweitürer) Motoren: Benzin (270 PS), Diesel (200 PS) ­ erbrauch: k.A. Verkauf: ab SepV tember 2018 Preis: noch unbekannt

Nissan Leaf Während andere Hersteller noch am ersten E-Auto basteln, bringt Nissan seinen Leaf im Mai bereits in zweiter Generation heraus. Das meistverkaufte E-Auto der Welt hat seine raumschiffähnliche ­Optik abgelegt, wirkt nun eleganter und bietet auf einer Länge von 4,49 Metern auch richtig viel Platz (Kofferraum: 435–1176 l). An Kapazität hat auch der Akku gewonnen: 40 kWh sorgen für bis zu 285 Stromkilometer, der 150 PS starke E-Motor garantiert flottes Vorankommen (0–100 km/h in 7,9 s, Spitze: 144 km/h). Zudem stimmt auch sein Preis: Der Leaf ist ab 35 790 Franken erhältlich. Masse: Länge 4,49 m, Breite 1,79 m, Höhe 1,53 m Motoren: Elektro (150 PS) Verbrauch: 19,4 kWh/100 km Verkauf: ab Mai 2018 Preis: ab 35 790 Franken

Mitsubishi Outlander PHEV

Jaguar I-Pace Der I-Pace ist das erste E-Auto von Jaguar – und greift zum Start im Sommer gleich Teslas Model X an! Die zwei E-Motoren an Vorderund Hinterachse leisten 400 PS und satte 696 Nm und wuchten den Allradler in 4,8 Sekunden auf 100 km/h. Dank 90-kWh-­ Akku schafft der I-Pace maximal 480 Kilometer rein elektrisch und kann am Schnelllader in 45 Minuten zu 80 Prozent aufgeladen werden. Im hochmodernen Innenraum mit zwei ­MittelTouchscreens ist dank des langen Radstands (2,99 m) reichlich Platz vorhanden. ­Einziges Manko des I-Pace: der hohe Preis. Masse: Länge 4,68 m, Breite 2,01 m, Höhe 1,57 m ­Motoren: Elektro (400 PS) Verbrauch: 21,2 kWh/100 km Verkauf: ab Sommer 2018 Preis: ab 82 800 Franken

Die überarbeitete Generation des Plug-inHybrid-SUV Outlander hat sowohl optisch als auch technisch zugelegt. Die angepasste Front wirkt deutlich wuchtiger, innen ist der Japaner mit neuen Sitzen und Instrumenten sowie hochwertigeren Materialien ausgestattet. Der neue Benzinmotor soll deutlich laufruhiger als der Vorgänger sein. Mit den zwei zusätzlichen E-Aggregaten, die über den nun grösseren 13,8-kWh-Akku gespeist werden, kann der Outlander über 50 Kilometer rein elektrisch zurücklegen. Masse: Länge 4,70 m, Breite 1,80 m, Höhe 1,71 m Motoren: Benzin + E-Motor (ca. 210 PS) Verbrauch: k. A. Verkauf: ab Herbst 2018 Preis: noch unbekannt


Frische You Menüs für den schnellen Genuss.

20x

t o f fa s t s ein l l a B Pr o t und quelle.

7.80 You Frische Menüs z.B. Linsendal, 400 g, gültig bis 4.6.2018

MIT DEN FRISCHEN MENÜS VON YOU ZAUBERN SIE IN WINDESEILE EIN FEINES ESSEN. Mit über 40% Gemüseanteil überzeugen sowohl das vegane Linsendal mit Süsskartoffeln als auch die feinen Vollkorn-Penne mit Tomatensauce und Pinienkernen als Ballaststoff- und Proteinquelle. Die Gerichte sind schnell zubereitet und vereinen dank der hochwertigen und trendigen Zutaten Genuss mit Wohlbefinden.

Bei diesem Angebot sind bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOT GILT AB 22.5.2018. DIE GÜLTIGKEITSDAUER FINDEN SIE BEIM ANGEBOT. SOLANGE VORRAT.

PUNKTE


AUTO | MM21, 22.5.2018  89

Trend 3

Klein- und Kompaktwagen sind noch lange nicht tot

Kia Ceed

Mercedes A-Klasse Optisch fallen im Vergleich zum Vorgänger die flacheren Frontleuchten, die stark abfallende Motor­ haube und die dezenteren Sicken auf. Zum Marktstart gibts zwei Benziner (1,3 l mit 163 PS, 2,0 l mit 224 PS) und den 1,5-Liter-Diesel mit 115 PS und AdBlue-Abgasreinigung. Weitere Motoren und 4x4 werden folgen. Serienmässig sind voll digitale Instrumente, die optisch fliessend ins Multi­ mediasystem übergehen. Sicherheitssysteme wie Head-up-Display, Matrix-LED-Licht und teilautonomer (mitlenkender) Radartempomat sind optional. Die A-Klasse kostet ab 37 180 Franken und ist ab sofort erhältlich. Masse: Länge 4,44 m, Breite 1,80 m, Höhe 1,46 m Motoren: Benzin (163 und 224 PS), Diesel (115 PS) Verbrauch: 4,5 bis 6,7 l/100 km Verkauf: ab Mai 2018 Preis: ab 37 180 Franken

Im Vergleich zum Vorgänger ist der neue Ceed flacher und breiter, während die Gesamtlänge unverändert bleibt. Zum Marktstart gibts drei Benziner mit 100 bis 140 PS und einen Diesel mit 136 PS – alle mit Frontantrieb. Der Diesel hat jetzt eine ­Abgasnachbehandlung mit SCR-Kat. Serienmässig verfügt der k­ ompakte Koreaner über 6-Gang-Handschaltung, beide Topmodelle sind optional aber auch mit 7-Gang-DKG zu haben. Verkaufsstart ist im Sommer. Den kleineren Rio gibts schon früher als sportlichen «GT-Line» mit 100 und 120 PS. Masse: Länge 4,31 m, Breite 1,80 m, Höhe 1,45 m Motoren: Benzin (100 PS und 140 PS), Diesel (136 PS) Verbrauch: k. A. Verkauf: ab Sommer 2018 Preis: noch unbekannt

Ford Focus Der neue Focus wächst in die Länge (+1,8 cm), wird aber gleichzeitig bis zu 90 Kilo leichter. Zum Einsatz kommen zwei neue Diesel mit 1,5 und 2,0 Liter (95 und 150 PS) und Dreizylinder-Turbo-Benziner mit 1,0 und 1,5 Litern (85 bis 182 PS). Serie ist eine 6-Gang-Handschaltung, optional eine 8-Gang-Automatik. Gegen Aufpreis unterstützen Abstandstempomat mit Staufunktion, Notbremsassistent, Head-up-Display und erstmals ein Ausweichassistent den Fahrer. Der Verkauf des neuen Focus startet im September. Masse: Länge 4,37 m, Breite 1,82 m, Höhe 1,47 m Motoren: Benzin (85 bis 182 PS), Diesel (95 und 150 PS) Verbrauch: 3,5 bis 5,2 l/100 km Verkauf: ab September 2018 Preis: noch unbekannt

Bilder: zVg

Suzuki Swift Sport Die dritte Generation des Swift Sport wirkt noch sportlicher und frecher. Der 1,4 Liter grosse Turbobenziner mit 140 PS verwandelt den 970 Kilo leichten Fünfplätzer in eine kleine Rennsemmel. Unter den Sicherheitsfeatures befindet sich ein Notbremssystem mit Kollisionswarner, ein Spurleitassistent mit aktivem Lenkeingriff, ein Fernlichtassistent und eine ­radarbasierte Bremsunterstützung. Der neue Swift Sport ist ab sofort für 23 990 Franken erhältlich. Masse: Länge 3,89 m, Breite 1,74 m, Höhe 1,50 m Motoren: Benzin (140 PS) Verbrauch: 5,6 l/100 km Verkauf: ab Mai 2018 Preis: ab 23 990 Franken


4x4 ab CHF 30’950.–*

HvS Zürich

Vorteil Kia 4x4Power

4x4 aut. ab CHF 41’750.–

Abgebildetes Modell: Kia Sportage GT-Line Style 1.6 T-GDi 4x4 aut. mit 7-Stufen-Automatik DCT (Doppelkupplungsgetriebe) (inkl. Optionen: GT-Line-Pack CHF 5’000.–, Panoramaglasdach CHF 1’750.– und Metallic-Lackierung CHF 750.– = CHF 7’500.–) (CHF 45‘450.– abzüglich Sonderprämie von CHF 1‘500.-) CHF 43‘950.–, 7,5 l/100 km, 175 g CO2/km, Energieeffizienzkategorie G, CO2-ETS 40 g/km, Kia Sportage Trend 1.6 T-GDi 4x4 man. (*CHF 31’950.– abzüglich Sonderprämie von CHF 1’000.–) CHF 30’950.–, 7,6 l/100 km, 177 g CO2/km, Energieeffizienzkategorie G, CO2-ETS 40 g/km. Die Aktion ist gültig auf gekennzeichnete Fahrzeuge bis 30.6.2018 oder solange Vorrat. Abgebildetes Modell: New Kia Sorento GT-Line Style 2.2 CRDi 4x4 aut. mit 8-Stufen-Automatik 5-Plätzer (inkl. Optionen: GT-Line-Pack CHF 3’950.–, Panoramaglasdach CHF 1’750.– und MetallicLackierung CHF 850.– = CHF 6’550.–) CHF 61’500.–, 6,5 l/100 km (Benzinäquivalent 7,4 l/100 km), 170 g CO2/km, Energieeffizienzkategorie F, CO2-ETS 29 g/km, New Kia Sorento LX 2.2 CRDi 4x4 aut. mit 8-Stufen-Automatik CHF 41’750.–, 6,2 l/100 km (Benzinäquivalent 7,1 l/100 km), 164 g CO2/km, Energieeffizienzkategorie F, CO2-ETS 28 g/km. Durchschnitt aller in der Schweiz verkauften Neuwagen: 133 g CO2/km (unverbindliche Preisempfehlung inkl. MwSt.). CO2-ETS = CO2-Emissionen aus der Treibstoff- und/oder Strombereitstellung.

NEW PICANTO

NEW RIO

NEW STONIC

SOUL EV

VENGA

CEE’D

Mehr Auto fürs Geld www.kia.ch 159121_209x285_df_K_4x4_fruehjahrssujet_sorento_sportage_Migros_Magazin_AutoExtra.indd 1

CEE’D SPORTSWAGON

CARENS

NEW OPTIMA PLUG-IN HYBR R RID

NEW NIRO

NEW STINGER

Kia Motors AG, 5745 Safenwil, 062 788 88 99 30.04.18 10:08


AUTO | MM21, 22.5.2018  91

Mazda 6 Sport Wagon Kombi Trend 4

Wahre Familienfreunde

Optisch kaum verändert, finden sich die Innovationen des schicken Kombis unter der Karosserie. Der Innenraum erhält neue Sitze und eine komplett neue Armaturentafel. Fahrwerk sowie die Karosseriestruktur wurden für höheren Komfort und niedrigeres Geräuschniveau modifiziert. Das Angebot an ­Fahrhilfen erweitern die Japaner um einen 360-Grad-Monitor und eine adaptive Temporegel­ anlage mit Stauassistenz. Sämtliche Motoren erfüllen die strengere neue Abgasnorm Euro 6d Temp. Markteinführung des neuen Modelljahrgangs ist im Sommer. Masse: k. A. Motoren: Benzin (145 bis 194 PS), Diesel (150 und 184 PS) Verbrauch: k. A. Verkauf: ab Sommer 2018 Preis: noch unbekannt

Peugeot 508 Die schicke Limousine wirkt fast wie ein fünftüriges Coupé. Innen bleibts wie beim 3008 und 5008 beim kleinen Lenkrad und den ­darüber angeordneten Ins­trumenten. Der Infotainmentmonitor ist jedoch in der Mittelkonsole integriert. Bei den Materialien macht der 508 einen grossen Schritt R ­ ichtung Premium, mit wahlweise Vollleder, Nappa, Alcantara oder Echt­holz. Das Motorenangebot des neuen 508 umfasst sechs Benzin- und Dieselaggregate von 130 bis 225 PS. 2019 folgt ein rund 300 PS starker Plug-in-Hybrid. Ausgeliefert wird die «First Edition» ab Herbst für 56 000 Franken. Masse: Länge 4,75 m, Breite 1,86 m, Höhe 1,40 m Motoren: Benzin (180 und 225 PS), Diesel (130 bis 180 PS) Verbrauch: 3,8 bis 5,7 l/100 km Verkauf: ab Oktober 2018 Preis: ab 56 000 Franken («First Edition» mit 225 PS)

Opel Combo (Peugeot Rifter/Citroën Berlingo) Die fünfte Generation des von Opel und PSA gemeinsam entwickelten Familien­trans­porters basiert auf einer komplett neuen Architektur. Es gibt sie mit einer oder zwei Schiebetüren, in zwei Längen (4,40/4,75 m) und mit Frontantrieb. Zu den Fahr­ assistenten gehören unter anderem eine Müdigkeitserken­nung, 180-Grad-Rückfahrkamera oder ein Head-up-Display. Als Antrieb dienen Diesel-/Benzinmotoren mit 75 bis 130 PS und 5- oder 6-Gang-Handschaltung sowie neuer 8-Gang-Automatik. Die Preise der Drillinge sind noch nicht bekannt. Masse: Länge 4,40 und 4,75 m, Breite und Höhe noch nicht bekannt Motoren: Benzin (110 und 130 PS), Diesel (75 bis 130 PS) V ­ erbrauch: k. A. Verkauf: ab Herbst 2018 Preis: noch unbekannt


Für Club-mitglieder: Inspiration gratis per Post

Mit persönlichen Vorteilcoupons Jetzt auf migusto.ch anmelden und das Magazin kostenlos per Post erhalten. Über 40 neue Rezepte pro Ausgabe | Geschichten rund ums Thema Kochen | Erscheint 10 x jährlich Das Magazin ist zudem in jeder Filiale für Fr. 3.– erhältlich.

30% Aktion

30%

30%

138.60

68.60

statt 198.Hartschalentrolley Xenon, 4-Rad, 74cm, erhältlich in diversen Farben, z.B. metall

statt 98.-

Hartschalentrolley Tech, 4-Rad, 67cm, erhältlich in diversen Farben, z.B. schwarz

30% 30% 48.90

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.05. BIS 04.06.2018, SOLANGE VORRAT

statt 69.90

Softtrolley Merik, 2-Rad, 54cm, erhältlich in diversen Farben, z.B. schwarz

83.30

statt 119.Softtrolley Easy, 4-Rad, 75cm, erhältlich in Navy


LEBEN | MM21, 22.5.2018  93

Verlosung

Mitmachen und gewinnen

Eldorado für Familien: das «Sonnwies» mit angegliedertem Biobauernhof im ­sonnigen Südtirol

Das Migros-Magazin und das Family-Resort Sonnwies verlosen unter allen Leserinnen und Lesern 1 Woche Familien­urlaub für 2 Erwachsene und 2 Kinder im Wert von 3000 Franken (7 Übernachtungen für 2 Erwachsene und 2 Kinder, Verpflegung all-inclusive).

Preisfrage Auf wie vielen Metern über Meer liegt das Vier-Sterne-SuperiorFamily-Resort Sonn­ wies?

Teilnahme

Bild: Helmuth Rier

Das Migros-Magazin verlost sieben Übernachtungen im Südtiroler VierSterne-SuperiorFamily-Resort Sonnwies für zwei Erwachsene und zwei Kinder mit Ver­ pflegung all-inclusive im Gesamtwert von 3000 Franken.

Glücksgriff

Glücksgriff

Kinder, was für ein Spass! Im Südtiroler Familienhotel Sonnwies in Lüsen spielen Kinder die Hauptrolle. Sie dürfen sich im «Family Aqua Park» auf einer der über 100 Rutschen aus­ toben, die grosse Indoor-Spiel­ anlage unsicher machen oder den Abenteuerspielplatz aus­ kundschaften. Jeden Tag bieten pro­fes­sionelle Baby- und Kinder­ betreuerinnen ein abwechslungs­ reiches Programm, das viel Action verspricht. Zum Hotel gehört ein Bauern­ hofareal mit vielen Haus- und Nutztieren. Der Landwirt beglei­ tet die kleinen Gäste ein Mal pro Woche auf die hauseigene Alm, wo sie eine herrliche Aussicht über die Dolomiten geniessen können. Die Kinder lernen hier, wie Butter

und Käse hergestellt werden, dürfen Traktor fahren und lustige Grill­ partys feiern. Oder sie backen ihre eigene Pizza. Auch die Eltern sind im ganz­ jährig geöffneten «Sonnwies» gut aufgehoben: Im 1000 Quadrat­ meter grossen Wellnessbereich gilt «adults only» – ein idealer Rück­ zugs- und Entspannungsort also. Nach erlebnisreichen Stunden auf 1100 Metern, wo an über 300 Tagen die Sonne scheint, kann sich die ganze Familie in den gemütlichen, mit Naturholz ausgestatteten Zimmern und Suiten ausruhen.  MM

Weitere Infos: www.sonnwies.com

• Per Telefon: Wählen Sie 0901 560 039 (1 Fr./Anruf) und nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse. • Per SMS: Senden Sie eine SMS mit dem Text GEWINNEN, dem Lö­ sungswort, Ihrem Na­ men und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). • Per Postkarte: Senden Sie eine Postkarte (A-Post) mit Ihrem Lösungswort und Ihrer Adresse an: Migros-Magazin, «Sonnwies», Postfach, 8099 Zürich • Online: gratis auf www.migrosmagazin.ch/ wettbewerbe Einsendeschluss: 27.5.2018 Die Gewinner werden schrift­ lich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Die Mitarbeitenden der Migros-­ Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Mehrfach­ teilnahmen sind nicht erlaubt und werden vom Wettbewerb ausgeschlossen. Preise, die nicht bis spätestens drei Mo­ nate nach Ziehung durch den Gewinner bezogen werden, verfallen ersatzlos.


e s s o r g r ü f g n Ausrüstu r e k c e d t n E e n i und kle

129.–

59.90 Knaben-Hybridjacke

Herren-Trekkingjacke Walter

79.90 HerrenStretchfleecejacke Warner

69.90 Mädchen-Trekkingjacke 2 in 1

pro Paar

39.90 KinderMultifunktionsschuh Yorkton Low

te

in

r

Ma rt

aM

üller, Zürisee

Ce

n

DAS ABENTEUER KANN BEGINNEN « Mit der funktionalen und hochwertigen Outdoorkleidung von Trevolution ist die gesamte Familie für jedes Abenteuer bestens gerüstet. Denn Trevolution steht für aktuelle Technologie, gute Verarbeitung, clevere Materialkombinationen und das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Also raus in die Natur!» Wir nehmen den Spass ernst.

pro Paar

59.90 Kinder-Wanderschuh Montana Evo Mid

Eine von vielen Trekking-Marken bei SportXX. Jetzt unter sportxx.ch bestellen

900-60118018_Anz_MSP_Trevolution_kw21_MigrosMagazin_209x285_de_RZ9.indd 1

24.04.18 09:06


LEBEN | MM21, 22.5.2018  95

Migros-Geschenkkarten zu gewinnen! Lösen Sie das Kreuzworträtsel und gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken. Für die grüne Zusatzlösung winken Ihnen 5 MigrosGeschenkkarten im Wert von je 50 Franken.

Rätsel

Treppenlifte

T 043 508 91 29

www.herag.ch

So nehmen Sie teil: Hauptpreis (blaues Lösungswort) Tel: 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf) SMS: Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Bsp.: MMD1 SOMMER. Hans Muster, Musterweg 22, 8000 Musterdorf Internet www.migrosmagazin.ch/wettbewerbe Postkarte (A-Post): Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Zusatzpreis (grünes Wort) Tel: 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf) SMS: Senden Sie MMD5, gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Bsp.: MMD5 WINTER. Hans Muster, Musterweg 22, 8000 Musterdorf Chancengleiche WAP -Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 27.5.2018, 24 Uhr

Auflösung Nr. 20

TreppenlifTe

9620 Lichtensteig teL. 071 987 66 80

w w w. h o e g g l i f t . c h

GATTUNG

Gewinner Nr. 19 Hauptpreis: Hans Baldauf, Chur; Rena Mettier, Bern; Bernadette Von Arx, Dietlikon ZH; Emmi Marty-Schnyder, Jona SG; Monika Auer, Belp BE Zusatzpreis: Erika Jäggi-Nützi, Wolfwil SO; Bernhard Moll, Einigen BE; Rosmarie Brülisauer, Stans NW; Marianne Fischer, Thalwil ZH; Lina Leutwiler, Jona SG

Teilnahmebedingungen: Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.


Gesundheit

Ferien

HEVIZ / UNGARN Thermalkuren & Zahnarzt-Besuch

9 Tage – wöchentl. Fahrten – immer Sa. bis So. Im 3*/4*Hotel Verlangen Sie Unterlagen info@bus-trip-reisen.ch 078 796 52 25

Auf der Sonnenseite des Vinschgaus bei MERAN (20 km) Zu jeder Jahreszeit wunderschön... Familiäre Atmosphäre, Feinschmeckerküche, beheiztes Freibad mit Liegewiese, Sauna, Massagen, zahlreiche Wandermöglichkeiten - direkt am Radweg – Fahrradverleih. Anfragen: info@hotel-bauhof.com

<wm>10CAsNsjY0MLQw0DU0MrS0sAQAvv_x7Q8AAAA=</wm>

<wm>10CFXKrQ6AMAxF4Sfqcm-7QUclmSMIgp8haN5f8eMQx5x8yxIl4Wtu6962IOgQKqvXoHmqkTUV1hJUdQXHibSBGOA_LTmPNKC_5nmi3kmxIrAO93Qd5w3xhhj2cAAAAA==</wm>

I-39020 Kastelbell

Gewerbe www.friedwald.ch

AdriaAdria / Lido/ Lido di Savio di Savio ––––––––––––––––– Hotel Apollonia ––––––––––––– direkt am Meer, Privatstrand, Schwimmbad, Familienrabatt. direkt amAuskunft, Meer, Privatstrand, Schwimmbad,Familienrabatt. Prospekt: B. Puppato, Pratteln Auskunft B. Puppato, 061 821 44 26 / www.hotelapollonia.it Tel. 061 821 44 26 / www.hotelapollonia.it

Baum als letzteRuhestätte 70 Anlagen in der Schweiz

052 / 741 42 12

Mobilität ist teilbar!

Wir freuen uns auf Sie! Familie Linser Tel. 0039 / 335 789 76 02 www.hotel-bauhof.com

Spendenkonto PC 60-19191-7

www.fastenopfer.ch

www.miva.ch

PC 90-800 000-0

SO EINFACH UND FEIN KANN ZVIERI VIERI SEIN SEIN. Um die Welt zu erobern, benötigt Ihr Kind viel Energie. Bestehend aus dem Besten der Mi Milch lch bi biete etett Kiri ete Kir ® Di Dippi ppi bietet w wic htiige Inhaltsstoffe. Die h e wichtige extra Portion Milch beinhaltet beinhal altet lte tet wichtiges Kalzium für das Knochenwachstum sowie Fette, die den hohen Energiebedarf decken dec ken - für ein harmonisches Wachst stum um und alle grossen Wachstum Entdecckun kungsr gsreis ei en. Entdeckungsreisen.

Mehr Znüni- und Zvieri-Ideen auf kiri-kiri.ch

Tipp für ein ausgewogenes Zvieri mit Kiri®

verschiedene Gemüsesorten

Kiri®

Cherry-

+ Dippi + tomaten

GNÜSS DIS LÄBE, GNÜSS KIRI®. Kiri Dippi gibts in Ihrer Migros und bei Le Shop.ch

Aktion

3er-Pack

Duo-Pack

20%

NIVEA.ch AUF ALLE NIVEA HAIRCARE PRODUKTE IN MEHRFACHPACKUNG, ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.5. BIS 4.6.2018, SOLANGE VORRAT

NIVEA Pflegespülung in Mehrfachpackungen z.B. Repair & Targeted Care im Duo-Pack, 2 x 200 ml, 5.10 statt 6.40

33%

NIVEA Pflegeshampoo in Mehrfachpackungen z.B. Volume Care im 3er-Pack, 3 x 250 ml, 7.00 statt 10.50


LEBEN | MM21, 22.5.2018  97

Gewinnen Sie eine von 6 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken!

Quiz & Paroli

Quiz Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Welche Stadt im Kanton Freiburg ist auch ein Tier? R Kuh

A Kalb

M Bulle

2. Was kommt hoffentlich nicht auf den Tisch? O Gemüsebrei

L

Haferbrei

I

Einheitsbrei

S

Gotthard

3. Was zählt offiziell zum Weltkulturerbe der Unesco? B Duo DivertiMento

E

Basler Fasnacht

4. Welcher See liegt «zwischen» dem Vierwaldstätter- und dem Zugersee? T Lauerzersee

R Lauenensee

A Lungernsee

5. Wann startete der erste «Weltraumtourist» (Dennis Tito) ins All? Z

N 2009

2001

S

2017

I

Männerstek

6. Welche Knotenform existiert nicht? R Affenfaust

V Hausfrauenknoten

3 × 100 Franken zu gewinnen

So nehmen Sie teil:

Tel: 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf) SMS: Senden Sie MMD2, gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Bsp.: MMD2 TASTSINN. Hans Muster, Musterweg 22, 8000 Musterdorf Postkarte (A-Post): Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/ wettbewerbe Teilnahmeschluss: Sonntag, 27.5.2018, 24 Uhr Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

7. Wo steht das Denkmal für Labormäuse? A Oxford

N Nowosibirsk

O Frankfurt

Auflösung Nr. 20: DOKUMENT

T

G Krebse

Gewinner Nr. 19: Annalies Studer, Escholzmatt LU; Dominik Adam, Oberdorf SO; Verena Hermann, Erlenbach ZH

8. Was für Tiere sind Argonauten? S

Tintenfische

Seepferdchen

Lösungswort: 1

2

3

4

5

6

7

8

Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Die Lösung ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1-5.

ANTRE T EN A RMS E L I G LL T A die R I S Sie KFüllen T E I Lin A N DWörter Lzehn TERE I E URätselgitter Mdas UANER E RDas Pein. UOT I ENT QLösungswort aus Z DEN E S I sich Rergibt den Buchstaben SCHLUE I N RME N F O Feldern Mden Uin 1 bis 5:

Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Die Lösung ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1-5.

Paroli

1 3 4 2

5

Lösungswort: Lösung: 1

2 1

2

3 3

4 4

Auflösung Nr. 20: RASUR

5 5

N

ANTRE T EN A RMS E L I G KR I STALL LANDT E I L ME U T E R E I PERUANER QUOT I ENT RES I DENZ SCHLUE I N UMF O RME N

Tel: 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf) SMS: Senden Sie MMD3, gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer 1 Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Bsp.: MMD3 OSTEN. Hans Muster, 3 Musterweg 22, 8000 Musterdorf Postkarte (A-Post):4 Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich N Internet www.migrosmagazin.ch/2 wettbewerbe 5

Lösung:

Teilnahmeschluss: Sonntag, 27.5.2018, 24 Uhr

2 3 4 5 1 Gewinner Nr. 19: Ida Manser, Wilen (Gottshaus) TG; Alois Schärli-Arnold, Rohrmatt LU; Susanne Spielmann, Messen SO

3 × 100 Franken zu gewinnen

So nehmen Sie teil:

Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite


SICHERN SIE SICH DIESEN MONAT IHRE VIERFACHEN CUMULUS-PUNKTE! DIESEN COUPON KÖNNEN SIE EINMALIG ZWISCHEN DEM 20. UND DEM 31. MAI IM GENOSSENSCHAFTSGEBIET DER MIGROS AARE EINSETZEN. DER COUPON STEHT IHNEN AUCH IN DER MIGROS-APP* ODER UNTER MIGROSAARE.CH/VIERFACH ZUR VERFÜGUNG.

Gesamtes t-Sor timent rk a rm e p u -S s ro ig M .5.2018 Gültig: 20.5. bis 31 auf Kein Mindesteink

rte. Ausgenommen eisen der Cumulus-Ka iTunes/App-Kar ten, haft Aare gegen Vorw len in der Genossensc Taxkarten, Serviceleistungen, E-Loading, Migros-fremde Filia rosMig n alle en sind Depots, n, Einlösbar in omm ette gen Vign aus , VOI rken im und -ma ätzlich ösbar. sind Gebührensäcke , Geschenkkarten und Smartboxen. Zus Cumulus-Nummer einl kte. Nur einmal pro eine SIM-Karten, Gutsch e und Swisslos-Produ alkoholische Getränk ak, Tab wie ukte Prod

27 7 613347 3940

C-ID 1310842

Coupon bis am 31.5.2018 einmalig pro Cumulus-Nummer in den Migros-Supermärkten und VOI Migros-Partnern der Genossenschaft Migros Aare einlösbar. *Nur für Cumulus-Kunden, die im Genossenschaftsgebiet der Migros Aare wohnen.

✂

4x E PUNKT


LEBEN | MM21, 22.5.2018  99

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Sudoku

Auflösung Nr. 20: 369

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3 × 3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den blauen Feldern von links nach rechts.

Gewinner Nr. 19: Emmy Hasler, Niederlenz AG; Roselyne Oberson, Riaz FR; Margrit Saner, Ballwil LU; Isabelle Maire, Bulle FR; Louis Guerra, Thônex GE

Sudoku

So nehmen Sie teil: Tel: 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf) SMS: Senden Sie MMD4, gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Bsp.: MMD4 123. Hans Muster, Musterweg 22, 8000 Musterdorf Postkarte (A-Post): Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/ wettbewerbe Teilnahmeschluss: Sonntag, 27.5.2018, 24 Uhr Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

Bimaru

Brücken

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Brücken dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am 1 Schluss sollen alle Inseln 2 4 2 miteinander verbunden 1 3 2 3 sein. Verboten: Kreuzungen, diagonale Brücken und 2 1 2 mehr als zwei Linien.

3

Auflösung Nr. 20:

2 3

4

2

2 3

2 3

3

3

3 3

2 1

2

3 3

3

1

4 3

2

3

Auflösung Nr. 20: 2 4 5 1

2 3 2 3 3

4 1

1 3

4

3 2

3

4

2 2 2

4 1 3

1

2 3

2

2 3

3 2

3 2 3 2 11010002628

Conceptis Puzzles

11010002629

Impressum MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer, Wochenblatt des sozialen Kapitals, Organ des­Migros-Genossenschafts-Bundes, Migrosmagazin.ch Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 554 258 Ex. (WEMF 2017) Leserschaft: 2 358 000 (WEMF, MACH Basic 2018-1)

Adresse Redaktion und Business Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch Herausgeber Migros-Genossenschafts-Bund

Leitung Direktion Migros-Medien Lorenz Bruegger Leitung Redaktionen Migros-Medien Franz Ermel

Leitung Ressort Gesellschaft & Familie Yvonne Zurbrügg Leitung Ressort Health & Beauty Susanne Schmid Lopardo Leitung Ressort Food Roberto Zimmermann Leitung Produktion Remo Leupin

Leitung Business Rolf Hauser Leitung Beratung & Verkauf Thomas Brügger Abonnemente: Sonja Frick abo@migrosmagazin.ch Tel.: 058 577 13 00, Fax: 058 577 13 01

Druck: DZB Druckzentrum Bern AG


PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN.

JETZT BUCHEN UND GÜNSTIGER IN EINEM DIESER 20 HOTELS ENTSPANNEN 2 NÄCHTE, 2x FRÜHSTÜCK UND 1x ABENDESSEN FÜR 2 PERS. NUR FR. 349.– STATT FR. 449.–

Tauschen Sie einen Cumulus-Bon im Wert von Fr. 5.– und profitieren Sie von Fr. 100.– Vorteil: www.migros.ch/cumulus-extra

Fr. 100.– r günstige

TENEDO SWISS QUALITY HOTEL*** BAD ZURZACH AG

ARCONA LIVING **** SCHAFFHAUSEN SH

HOTEL RESTAURANT BÄNKLIALP*** ENGELBERG OW

HOTEL SPITZHORN *** S SAANEN-GSTAAD BE

HOTEL BERNINA 1865 **** SAMEDAN GR

HOTEL LA CAMPAGNOLA *** VAIRANO TI

TRESA BAY HOTEL*** PONTE TRESA - LUGANO TI

JÄGERHOF HOTEL & APARTEMENTS *** ZERMATT VS

HOSTELLERIE DE L’ARDÈVE *** OVRONNAZ VS

PARKHOTEL QUELLENHOF*** LEUKERBAD VS

2 NÄCHTE, 2x FRÜHSTÜCK UND 1x ABENDESSEN FÜR 2 PERS. NUR FR. 449.– STATT FR. 599.–

Tauschen Sie einen Cumulus-Bon im Wert von Fr. 10.– und profitieren Sie von Fr. 150.– Vorteil: www.migros.ch/cumulus-extra

Fr. 150.– r günstige

HOTEL ARC-EN-CIEL**** GSTAAD BE

WELLNESSHOTEL GOLF PANORAMA **** S LIPPERSWIL TG

BELVOIR SWISS QUALITY HOTEL**** S RÜSCHLIKON ZH

SEEHOTEL WILERBAD **** WILEN AM SARNERSEE OW

HOTEL BEAU-RIVAGE **** WEGGIS LU

HOTEL LAAXERHOF**** LAAX GR

HOTEL SCHWEIZERHOF**** S LENZERHEIDE GR

CASA BERNO SWISS QUALITY HOTEL**** ASCONA TI

BOUTIQUE-HOTEL REMORINO**** MINUSIO-LOCARNO TI

HOTEL METROPOL**** SAAS-FEE VS

Tauschen Sie Ihre blauen Cumulus-Bons telefonisch 0848 85 0848 oder unter www.migros.ch/cumulus-extra ein und buchen Sie unter www.swisshotels.com/cumulus oder 0848 84 84 48. Die detaillierten Einlösebedingungen finden Sie unter www.migros.ch/cumulus-extra/hotelleriesuisse. Angebot gültig bis 19. August 2018 oder gemäss Hoteldetails unter www.swisshotels.com/cumulus. Auch für Einzelreisende und Familien buchbar.


Die ganze Welt von Cumulus und den Newsletter finden Sie unter www.migros.ch/cumulus Bei Fragen kontaktieren Sie bitte die Cumulus-Infoline: 0848 85 0848

SUPERMARKT LADIES – DER MUSICAL HIT IN «DAS ZELT»

in Zusammenarbeit mit:

Das witzige Musical «Supermarkt Ladies» ist das erste Musical in der Schweiz, bei dem das Publikum über das Geschehen bestimmt. Das Chaos rund um drei Supermarkt-Verkäuferinnen und ihren fiesen Chef ist vorprogrammiert – das Ende jedoch nicht. Buchen Sie jetzt Ihr Ticket und entscheiden Sie über den Fortgang der Story. Mehr Informationen finden Sie unter www.supermarkt-ladies.ch.

Datum: 28.9.2018 bis 8.6.2019 Ort: diverse Preis: ab Fr. 44.25

25%

VORTEIL

SICHERN SIE SICH JETZT IHR TICKET Profitieren: Bestellen Sie Ihre Tickets (solange der Vorrat reicht) einfach unter www.cumulus-ticketshop.ch und geben Sie Ihre Cumulus-Nummer an. Hinweis: Laden Sie Ihre Tickets direkt auf Ihre Cumulus-Karte. So entfällt die Servicegebühr und Sie profitieren vom günstigsten Ticket überhaupt.

Pro Cumulus-Karte steht eine begrenzte Anzahl Tickets zur Verfügung. Mehrfachbestellungen werden ohne Rücksprache storniert. Ticketshop-Newsletter: Jetzt unter www.cumulus-ticketshop.ch abonnieren und keine Anlässe mehr verpassen.


102  MM21, 22.5.2018 | LEBEN

2 4

5

1

Meine Welt

«Ich habe keine Angst vor grossen Träumen»

Sänger Nicolas Herzig alias Loco Escrito landete im vergangenen Jahr mit «Sin Ti» einen Sommerhit. Der Zürcher mit kolumbianischen Wurzeln verfolgt ein ehrgeiziges Ziel: Er will international ganz gross herauskommen. Text: Dinah Leuenberger Bilder: Thomas Egli/Keystone


LEBEN | MM21, 22.5.2018  103

1 Mein Tattoo «Es zeigt meinen verstorbenen besten Freund Samir. Er gehörte wie ich zur Band LDDC und gab mir den Namen Loco Escrito. Ich fühle mich ihm noch sehr verbunden.» 2 Mein Töff «Nach der Musik meine zweite Passion. Seit einem Unfall bin ich aber vorsichtiger geworden und fahre nur mit dem Spielzeugtöff meiner Tochter (2).»

3

3 Meine Gitarre «Ich habe mir das Spielen via Youtube beigebracht. Ich muss noch viel üben, aber bei Konzerten spiele ich manchmal. Die Gitarre, das Publikum und ich – besser gehts nicht.» Name Nicolas Herzig (28) alias Loco Escrito Wohnort Grüt ZH Lebenslauf «Zuerst habe ich mit LDDC (Los Diablos Del Cielo) LatinoRap gemacht. Als Solokünstler mache ich gefühlvollere Urban-LatinSongs. Diese Musikrichtung ist beliebter – ich denke durchaus auch wirtschaftlich. Viele gute Künstler sind keine guten Geschäftsleute und bleiben darum erfolglos. Zum Glück ist meine Schweizer Mentalität nicht sehr ausgeprägt: Ich bin selbstsicher und habe keine Angst vor grossen Träumen. Ich weiss, was ich kann, will einer der ganz Grossen werden. Trotzdem kommt meine Musik aus dem Herzen, ich lasse mich nicht zu sehr von wirtschaftlichen Über­legun­ gen steuern. Auf der Bühne zu stehen, ist meine grösste Motivation.»

6

4 Meine Konzerte «Inzwischen trete ich auch im Ausland auf, soeben war ich in Portugal. Dort ging das Publikum stärker mit, und auch die Männer tanzten. Das wünsche ich mir für die Auftritte in der Schweiz.»

Bild: Benedikt Köhler

5 Mein Gold «Für meine Single ‹Sin Ti› habe ich die Goldene Schallplatte erhalten – das hat mir Bestätigung ge­ geben. Ich will viel erreichen als Musiker, darum ist Gold ein wichtiger Meilenstein. Zurzeit werden meine Songs am häufigsten in Mexiko gestreamt.» Mein Lieblingsprodukt «Am häufigsten und liebsten esse ich Magerquark. Das klingt zwar etwas langweilig, aber für meine Fitness ist es das optimale Nahrungsmittel.»

6 Mein Mami Isabella «Sie unterstützt mich, besucht meine Konzerte. Seit sie in Kolumbien gelebt hat, liebt sie Latinomusik. Ich wurde dort geboren, aber damals herrschte Pablo Escobars Drogenkrieg. Darum sind meine Eltern in die Schweiz gekommen. Heute verbringen wir die Ferien in Kolumbien.» MM


Bei diesem Angebot sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOT GILT NUR VOM 22.5. BIS 28.5.2018, SOLANGE VORRAT

Günstig grillieren.

40%

4.95 statt 8.40

Grill mi Schweinsbratwurst Schweiz, 4 x 125 g


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Migros magazin 21 2018 d aa by Migros-Genossenschafts-Bund - Issuu