Skip to main content

Migros magazin 21 2015 d vs

Page 1

Ausgabe Wallis, AZA 1920 Martigny

MM21, 18.5.2015 | www.migrosmagazin.ch

Zum Ausschneiden: Gutscheine für die Parks «Im Grünen» Seite 53

Das perfekte Brautkleid

Regula Schüpbach hat den schönsten Tag vor Augen.

Bild: Vera Hartmann

Seite 10

Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 027 - 720 42 59


30%

3.85 statt 5.55

Ausgewählte Fisch-Grillspiessli* z.B. Crevetten-Spiess mariniert, Zucht aus Ecuador, Bio, per 100 g

30%

4.90 statt 7.–

4.60 statt 5.75

M-Classic Trutenbrust, hauchdünn geschnitten, Caprice des Dieux oder Trutenmöckli im Duo-Pack 330 g, 20% günstiger z.B. M-Classic Trutenbrust, hauchdünn geschnitten, Brasilien/Frankreich, 2 x 144 g

6.– statt 8.–

Alle Frey Tafelschokoladen à 100 g im 4er-Pack, UTZ 25% günstiger, z.B. Milch extra-fein, 4 x 100 g

2.30 statt 2.90

Alle Anna’s Best Wähen 20% günstiger, z.B. Aprikosenwähe, 215 g

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. Genossenschaft Migros Wallis ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 19.5. BIS 25.5.2015, SOLANGE VORRAT

4.– statt 5.–

Alle Thomy Mayonnaise, Thomynaise oder Senf mild im Duo-Pack 20% günstiger, z.B. Mayonnaise à la française, 2 x 265 g


30%

3.75 statt 5.40

2.80 statt 3.30

M-Classic Lammnierstück Neuseeland/Australien, per 100 g

Optigal Pouletschnitzel Schweiz, per 100 g, 15% günstiger

5.40 statt 6.80

4.90

Anna’s Best Nüsslisalat im Duo-Pack 2 x 100 g, 20% günstiger

Heidelbeeren Spanien, Schale à 500 g

2.15 statt 2.55

M-Classic Mini-Sandwiches oder Weggli –.40 günstiger, z.B. Mini-Sandwiches, 300 g

30%

2.80 statt 3.50

Alle Thomy oder Bon Chef Flüssigsaucen in Kartonverpackungen 20% günstiger, z.B. Thomy Sauce Champignons, 250 ml

11.50 statt 14.40

Alle Rivella im 6er-Pack 20% günstiger, z.B. Rivella rot, 6 x 1,5 Liter

7.60 statt 10.90

Alle alkoholfreien Biere z.B. Feldschlösschen, 10 x 33 cl


4 | MM21, 18.5.2015

53

K Editorial

Dichtestress oder was?

Kennen Sie Chongking? Nicht? Sollten Sie aber. Chongking ist mit 28,8 Millionen Ein­ wohnern momentan eine der grössten Städte der Welt. In ihrem Zentrum explodiert sie förmlich. Bis zu einer halben Million Men­ schen wandern pro Jahr ins Stadtzentrum, werden in die in aller Eile hochgezogenen Hochhäuser gepfercht. Dort versuchen sie, so schnell wie möglich Arbeit zu finden, hadern mit der nicht existierenden Infrastruktur und versuchen, irgendwie zu überleben. Hitze, Abgase, Abwasserprobleme, Verkehrskollaps – Chongking bietet alles und mehr.

Megacitys wie Chongking, wie Mumbai, Manila oder Mexico-City sind eine der gröss­ ten Herausforderungen der Zivilisation. Sie wuchern an allen Enden, lassen sich schlecht führen, fast nicht planen. Wohin fliessen die Milliarden von Litern Abwasser, woher er­ halten sie Strom, Gas, frisches Wasser? Wohin mit dem überbordenden Privatverkehr? Allein in China werden bis 2030 zusätzliche 370 Mil­ lionen Autos auf die Strassen drängen. Ja, welche Strassen eigentlich? An denen mangelt es nämlich auch. Irgendwann werden auch die neuen Industrienationen realisieren, dass nicht der Besitz von Waren Reichtum definiert, sondern das Funktionieren der Infrastruktur. Dass es viel aufwendiger ist, ein Hochhaus mit dem Leben zu verbinden, als es hochzuziehen. Es helfen keine Goldhahnen, wenn das Wasser nicht fliesst. Ferraris sind sinnlos, wenn sie in Schlag­ löchern stecken bleiben. Vor einem Jahr war der Begriff «Dichtestress» in aller Munde. Unterdessen hat sich die Diskussion etwas entspannt. So oder so: Wir werden lernen müssen, uns in einer verdich­ teten Welt behaglich einzu­ richten. Denn der Boden ist endlich. Die 41 285 Quadrat­ kilometer Schweiz lassen sich nicht steigern, sie müssen reichen. Wie wir das schaffen, darüber hat sich das Migros­ Magazin mit einem der wich­ tigsten Stadtplaner Europas, ETH­Professor Kees Christiaanse, unterhalten (Seite 28). Hans Schneeberger, Chefredaktor hans.schneeberger@migrosmedien.ch

59


MM21, 18.5.2015 | 5

94

Menschen

59 Saisonküche

8 Diese Woche

71 Ein Poulet für alle Grills 72 Zu Besuch in der Region Luzern 74 Lilibiggs-Kinder-Festival 77 Die Tafelparade von Frey 79 Frage der Woche 81 Anna’s beste Vegilunchs 82 Alles für Wasserratten

Sollen künftig alle Haushalte Radio- und Fernsehgebühren zahlen müssen? 10 Reportage

Brautkleidstyling-Gewinnerin Regula Schüpbach findet ihr Kleid für den schönsten Tag. 16 Illustration

Zahlen und Fakten zum Traum in Weiss. 18 Porträt

«Zusätzliche Wohnfläche wird fast nur durch die Verdichtung geschaffen.» 28

82

84 Neues aus Ihrer Region Aktionen, Reportagen und interessante News aus den Genossenschaften.

Felix Schleuniger – unterwegs für den guten Zweck.

Leben

21 Porträt

93 Ernährung Suppen – die neuen Stars im Fast Food-Angebot.

Sepp Blatter, Toni Bortoluzzi oder Klaus Schwab: Vor- und Nachteile von Dauerbrennern. 25 Bänz Friedli 26 Porträt

Neuer Trend aus den USA: Der Ahnentourismus führt Laurie und Sue ins Bündnerland.

94 Familie Seifenkistenrennen sind das gemeinsame Hobby der Familie Kressebuch. 99 Zootierärztin 101 Gesundheit

28 Interview Professor Kees Christiaanse über verdichtetes Wohnen.

103 Beauty Wenn Teenies sich schminken .

36 Leserforum

104 Migros-Bank-Ratgeber 107 Digital

Migros-Welt

109 Garten

42 Sommer

Originelle und köstliche Tipps für den Grill – aus unserem Sommerbuch «100 Ideen». 48 Sommerwettbewerb 50 Kalbsbratwurst Bilder: Mirko Ries, Samuel Trümpy, Gian Paul Lozza /13 Photo, Christine Benz

Feine Spargelrezepte.

Aus dem aha!-Sortiment: die laktosefreie Kalbsbratwurst. 53 Park «Im Grünen» Mitarbeiter berichten aus den verschiedenen Naturparks.

Jahreszeiten im Gartenblog. 110 Kinder Der 13-jährige Kimo ist nach

Kambodscha ausgewandert. 113 Bitte melde dich 115 Glücksgriff 119 Rätsel/Impressum 124 Cumulus 126 Meine Welt

Radrennfahrer Martin Elmiger mag Kinder, Kühe und Guetsli.

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus

21

Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08. redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch * Normaltarif


www.100ideen.ch

Alles für jedes Sommerwetter.

4.– statt 5.–

2.80 statt 3.30

Optigal Pouletschnitzel Schweiz, per 100 g, 15% günstiger

11.50 statt 14.40

Alle Rivella im 6er-Pack 20% günstiger, z.B. Rivella rot, 6 x 1,5 Liter

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 19.5. BIS 25.5.2015, SOLANGE VORRAT

Alle Thomy Mayonnaise, Thomynaise oder Senf mild im Duo-Pack 20% günstiger, z.B. Mayonnaise à la française, 2 x 265 g


Menschen MM21

Darauf freuen wir uns Herbert Grönemeyer: Der deutsche Sänger tritt am 19. Mai um 20 Uhr im Hallenstadion

in Zürich auf. Tickets sind ab 139 Franken erhältlich.

25 Jahre Afro-Pfingsten in Winterthur ZH: Vom 19. bis 24. Mai feiert das Afrika- und

Weltmusik-Festival sein Jubiläum.

«Das gute, alte Zürich. Da denkt man, schon alles gesehen zu haben. Und entdeckt unverhofft neue Perspektiven: Diesen steil abfallenden Panoramaweg mit seinem spektakulären Ausblick wanderte ich ja noch nie! Den habe ich schlichtweg verpasst. Meine Freundin geht – seit wir beide zwölf Jahre alt sind – immer andere Wege im Leben als ich und ist mir doch sehr nah. Weil ich ihr an diesem wunderschönen Frühlingsabend auf ihrem Weg gefolgt bin, hab ich gleich doppelt gewonnen. Neben der Bestätigung, dass Zürich einfach eine der schönsten Städte ist, die Erkenntnis, dass es sich wirklich lohnen kann, jemand anderem nachzulaufen. Man sieht die eigene Welt völlig neu.» Mein Bild der Woche

Bilder: Kelechi Amadi-Obi, Regula Bührer Fecker, Ueli Christoffel

Mitinhaberin der Werbeagentur Rod Kommunikation und zweifache Mutter.

Leseprobe

Entschuldigen Sie, was lesen Sie gerade? Sabina Ruff (50), Kaderangestellte beim Kanton, aus St. Gallen a) E-Book «Leopard» von Krimiautor Jo Nesbo b) Börsennews c) Tagesanzeiger-App

Auflösung: c) «Weil ich gern die Tagi-Blogs lese und mich als ehemalige Zürcherin für das Geschehen in Zürich interessiere.»

Regula Bührer Fecker (37) ist

Unnützes Wissen

Umgang mit Alkohol Der durchschnittliche Engländer trinkt in den Ferien acht alkoholische Getränke am Tag. Der «Bierbauch» wurde erstmals in Köln im 12. Jahrhundert nachgewiesen – als Beiname «Birbuc». 4,3 Millionen Deutsche trinken Alkohol am Arbeitsplatz. Coca-Cola wurde ursprünglich als eine alkoholfreie Alternative zum Vin Mariani entwickelt. Rund einem Drittel der Südostasiaten fehlt ein Enzym, das zum Alkoholabbau beiträgt. Wenn sie trinken, sammelt sich deshalb bei ihnen toxisches Acetaldehyd an, das zum Erröten führt. Quelle: Neon/Stern


8 | MM21, 18.5.2015 | MENSCHEN

Soll künftig jeder Haushalt zahlen? Ihre Meinung. Migrosmagazin.ch

Diese Woche

Neue TV-Gebühr für alle wegen Online-Nutzung? Am 14. Juni stimmen die Schweizer über die Revision des Radio- und Fernsehgesetzes (RTVG) ab. Wird die Vorlage angenommen, müssen sämtliche Haushalte Billag-Gebühren bezahlen. Diese würden auf 400 Franken sinken. Texte: Reto E. Wild

Medienkonsum

85,8%

aller Haushalte zahlen heute Radio- und TV-Gebühren. 4,8 % sind nicht gemeldet, weil sie keine Geräte haben oder schwarzsehen. 9,4 % sind befreit.

451

Franken an BillagGebühren bezahlt die Schweizer Bevölkerung pro Haushalt und Jahr. 1990 betrugen die Gebühren 279 Franken.

1,65

Mrd. Franken betrug das SRG-Budget 2014. 73 % der Einnahmen stammen aus Empfangsgebühren, der Rest vorwiegend aus kommerziellen Einnahmen. Quellen: Bakom, Billag und SRG SSR

Letzte Woche:

Haben Sie eine Stammbadi? 49% Ich wähle wegen der Nähe meist dieselbe. 26% Nein, da langweilt man sich zu Tode. 25% Ja, weil ich dort viele kenne und treffe.

S

agt das Volk Ja zum neuen Finanzierungsmodell für Radio- und TV-Gebühren, müssen künftig alle Haushalte eine Abgabe bezahlen. Egal, ob man ein Radio- oder TV-Gerät besitzt oder nicht. Ausgenommen sind nur Einwohner, die Ergänzungsleistungen beziehen. Hintergrund des Systemwechsels ist die Tatsache, dass Radio- und TVSendungen heute auch auf Computern, Tablets oder Smartphones konsumiert werden können. Wenn alle bezahlen, sinkt die Gebühr pro Haushalt auf 400 Franken.

Hans-Ulrich Bigler (57), Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbands, bekämpft die Vorlage: «1990 kassierte die SRG pro Haushalt 279 Franken BillagGebühren. Heute sind es 451.10. Das ist eine Steigerung von gut 61 Prozent. Schon in wenigen Jahren werden jährlich 1000 Franken Billag-Mediensteuer traurige Realität sein.» Was Bundesrätin Doris Leuthard im Interview (siehe rechts) als «böswillige Behauptung» bezeichnet, begründet Bigler damit, dass das Budget der SRG von 500 Mil-

lionen (1984) auf inzwischen über 1,6 Milliarden Franken angewachsen sei. Die SRG finanziert sich zu drei Vierteln über Gebühren, die 1,2 Milliarden Franken einbringen. Kritisiert wird, dass die SRG 17 Radio- und 7 TV- Programme unterhält, was sie laut Gewerbeverband zum «mit Abstand teuersten Staatssender Europas» macht. Ende April hat das Bundesgericht entschieden, dass Empfangsgebühren der Mehrwertsteuer nicht unterstehen. Deshalb sinken die Gebühren ab Mai um 11.30 auf jährlich 439.80 Franken. MM


MENSCHEN | MM21, 18.5.2015 | 9

Strassenumfrage

Interview

«Mit dem Gesetz können wir die Billag-Kontrolleure abschaffen» Frau Bundesrätin Leuthard, ist es gerecht, wenn künftig auch Nichtkonsumenten eine Billag-Mediensteuer bezahlen müssen? Die meisten Haushalte besitzen ein Radio- oder TV-Gerät und bezahlen darum schon heute die Gebühr. Leute, die Ergänzungsleistungen beziehen, sind davon ausgenommen – heute und in Zukunft. Wenn die neue Regelung 2018 eingeführt wird, gibt es überdies eine Übergangsfrist von fünf Jahren für jene, die auf Radio und TV verzichten.

Bilder: Keystone/Gaetan Bally, Vanina Moreillon

Ist eine Abgabe für alle rechtens? Ja, denn Radio und Fernsehen haben gemäss Verfassung den Auftrag, unabhängig über politische, kulturelle und ökonomische Themen zu berichten. Die Abgabe dient wie heute dazu, dies in allen Landesteilen zu finanzieren. Werbung allein würde dafür nicht ausreichen. Diese sprachregionale Verankerung fördert letztlich den Zusammenhalt im Land. Jene, die nun argumentieren, sie wollen nur noch für das bezahlen, was sie auch wirklich konsumieren, sollen mit Deutschland vergleichen: Dort kostet ein Pay-TV-Abo für die Bundesliga-Spiele über 600 Franken pro Jahr. Die RTVG-Gegner sagen voraus, dass die Mediensteuer in Zukunft noch teurer wird. Sie argumentieren mit dem Budget der SRG, das sich seit 1984 verdreifacht hat, sowie mit Eigenproduktionen, deren Anteil von heute 20 auf 60 Prozent angehoben werden soll. Für solch eine böswillige Behauptung gibt es überhaupt keine Grundlage. Die SRG investiert schon heute in Eigenproduktionen wie den «Be-

Doris Leuthard (52) ist seit 2006

Bundesrätin. Als Uvek-Vorsteherin ist sie auch Medienministerin.

statter». Wenn sie dies forciert, schichtet sie intern Mittel um. Aber deswegen erhält die SRG nicht mehr Geld als die 1,2 Milliarden Franken an Gebühren, obwohl der Bundesrat diese jederzeit anpassen könnte. Mit dem neuen Gesetz können wir jedoch die Bürokratie stark abbauen, weil die Billag-Kontrolleure abgeschafft werden. Wichtig zudem: Da alle ihren Beitrag leisten, reduziert sich die Gebühr von 451 auf rund 400 Franken pro Haushalt. Können Sie als Medienministerin versprechen, dass die Mediensteuer, sagen wir mal bis 2020, nicht erhöht wird? Ja. Mit der Revision sinkt sie ja auf 400 Franken. Wäre es nicht an der Zeit, den Service public als Verfassungsauftrag gesetzlich neu zu definieren? Dazu erstellt der Bundesrat einen Bericht. Diese Diskussion kann man führen, sie ist aber nicht neu. Wenn man beispielsweise den Sport und die Unterhaltung aus dem Service

public streichen will, sinkt die Gebühr. Dabei darf man allerdings nicht vergessen: Wenn private TV-Stationen sagen, sie würden beispielsweise die Sportberichterstattung übernehmen, gibt es nachher fast nur noch Fussball zu sehen, und dabei fast ausschliesslich Champions League und Super League. Randsportarten wie Gymnastik, das Schwingfest oder die Tour de Romandie würden von der Bildfläche verschwinden, weil dies mit Werbung allein kaum finanziert werden könnte. Für Berichte über Schweizer Politik, Kultur oder Wirtschaft gilt dasselbe. Was ist für Sie Service public? Hört er bei ausländischen Spielfilmen auf? In der Verfassung ist die Unterhaltung ausdrücklich erwähnt, und daran muss ich mich halten. Viele Leute sehen sich gern einen amerikanischen Spielfilm an. Das gehört zur Unterhaltung und soll ebenso Platz haben wie ein Jassabend. Die SRG bestimmt den Themenmix, die Politik mischt sich nicht in die Programmgestaltung ein. Die Geschmäcker sind verschieden. Welche Sendungen schauen oder hören Sie selbst gern? Ich schaue mir meist die «Tagesschau» und «10 vor 10» an, und ich höre das «Echo der Zeit». Am Sonntagabend schaue ich gern einen Spielfilm, und ich mag Sport, weil ich früher selber geturnt habe. Auf einem Bezahlsender finde ich das nicht. Meine Mutter interessiert sich für «Kampf der Chöre», was ich nie schaue. Ich fühle mich auch verantwortlich für die Romandie und das Tessin und schätze die Sender aus diesen Regionen. Wir sind ein Land mit vier Sprachen – das kostet etwas. MM

Sollen alle Gebühren bezahlen müssen?

Géraldine Bollmann (30), NGO-Mitarbeiterin aus Bern:

«Ganz klar nein. Ich finde das unfair. Ich habe weder einen TV noch ein Radio zu Hause und sehe nicht ein, weshalb ich bezahlen sollte.»

Marie Stoepfer (26), Studentin aus La Neuveville BE: «Fast alle haben

einen Computer und können darauf TV-Sendungen anschauen. Aber jene, die keine Geräte besitzen, sollen nicht bezahlen müssen.»

Bruno Kaeser (51), technischer Sachbearbeiter aus Bösingen FR:

«Ich bin dagegen. Wer kein Gerät hat, soll nicht bezahlen müssen. Was ich nicht nütze, will ich nicht zahlen.»


10 | MM21, 18.5.2015 | MENSCHEN

Die Videos und die Bild­ strecke zur Brautkleid­ suche.

Migrosmagazin.ch

Regula Schüpbach ist entzückt vom Seidenkleid Sophia bei Mery’s Couture.


MENSCHEN | MM21, 18.5.2015 | 11

Bei Mery’s Couture drapiert die Verkäuferin ein kurzes Kleid – das der Braut für den grossen Tag doch etwas zu gewagt ist. Lieber möchte sie lang tragen.

Brautkleider

Und was trägt die Braut?

Einen halben Monatslohn gibt eine Braut für ihr Brautkleid aus. Dafür muss alles perfekt sein. So auch bei Regula Schüpbach. Wir haben sie bei der Suche begleitet. Text: Yvette Hettinger Bilder: Vera Hartmann


NATÜRLICH x 0 2 SCHMECKT’S BESSER. PUNKTE

KSMAC SCH KENDE E G E OHN ERSTÄR OFFE. T V ATZS Z US

3.–

Bon Chef Premium Gemüsebouillon mit Olivenöl und Meersalz, 8 x 10 g

DIE VERPACKUNG IST NEU, DER GESCHMACK BLEIBT BESSER. Die neuen, hochwertigen Rezepturen von Bon Chef überzeugen in den feinen Sorten Gemüse, Rind und Huhn. Mit gewohnt natürlichen Zutaten ohne geschmacksverstärkende Zusatzstoffe. Erhältlich als Standard oder neu als Premium mit Olivenöl und Meersalz. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 19.5. BIS 1.6.2015, SOLANGE VORRAT


MENSCHEN | MM21, 18.5.2015 | 13

W

er im Internet auf einschlägigen Sites zu Brautkleidern surft, stösst erstaunlich oft auf die Begriffe «Hilfe» (gefolgt von einem Ausrufezeichen), «Traum», «Prinzessin», «weiss», «Katastrophe» und «märchenhaft». Seltener fallen die Wörter «Budget», «Farbe», «Bräutigam», «modisch» und «Freude». Das Wort «verliebt» kommt praktisch nur im gleichen Satz wie «Kleid» vor. Diese nicht repräsentative Erhebung lässt ahnen: Heiratet eine Frau, gibt es kaum Wichtigeres als das Kleid. Für manche aber auch nichts Schlimmeres, nichts Teureres oder nichts Enttäuschenderes. Antrag in Kanada, Hochzeit am Bielersee

Für Regula Schüpbach (30) hingegen verläuft die Brautkleidsuche gerade sehr entspannt. Sie ist seit ein paar Stunden in Zürich unterwegs, um verschiedene Modelle anzuprobieren. Die schlanke, 1,73 Meter grosse Stadtbernerin mit Konfektionsgrösse 36/38 ist die Gewinnerin des BrautkleidStylings, welches das Migros-Magazin verlost hat. Sie ist Pflegefachfrau und Fotografin für Babys und Familien und traut sich noch dieses Jahr: Im September heiratet sie ihren langjährigen Freund Daniel Corner (32) im Von-Rütte-Gut am Bielersee. Rowena Downing (36), Stylistin und Personal Shopper aus Zürich, steht Regula Schüpbach zur Seite und hilft ihr, aus der Masse von Kleidern ein passendes auszuwählen. Nun stehen die beiden in der Boutique Little Black Dress an der Josefstrasse in Zürich vor dem Spiegel. Die Stimmung ist heiter und entspannt. Regula Schüpbach hat Jeans, T-Shirt und Turnschuhe abgestreift, ist ins Cocktailkleid Fernando (1200 Franken) gestiegen und stellt überrascht fest, wie gut ihr das beige, schlichte Teil mit der goldenen französischen Spitze und Seidenchiffon steht. «Ich selber hätte dieses Kleid niemals in Betracht gezogen», sagt sie. Boutiquebesitzerin Eliane Diethelm (32) kennt das. Sie hat schon Bräute bedient, die einen Hosenanzug wünschten und den Laden mit einem bodenlangen romantischen Kleid verliessen. Nichts geht nun mal übers Anprobieren, und so schlüpft Regula Schüpbach als Nächstes in «Graham», ein glamouröses Abendkleid für 2200 Franken mit einem Oberteil aus paillettenbesetztem Jakob-Schläpfer-Stoff. Und schliesslich trägt sie ein asymmetrisches Seidenkleid, das 1390 Franken kostet und über und über mit Blütenmuster bestickt ist. Regula Schüpbachs Fazit: Alles sehr schöne Kleider, die sie sofort an einer Gala tragen würde. Aber nicht an ihrer Hochzeit. Für den grossen Tag sucht sie ein Kleid, das «schlicht und speziell» ist. Und rückenfrei, gemäss dem Wunsch ihres Verlobten. Die beiden haben sich vor zwölf Jahren bei

Wie eine Fee fühlt sich Regula Schüpbach im Seidenchiffon-Kleid von Eclectic für 3900 Franken.

Haarspray hilft: Alberto Barbetti, Boutique Eclectic, und Stylistin Rowena Downing (r.) legen Hand an.


MENSCHEN | MM21, 18.5.2015 | 15

Coco lässt grüssen: Chic und schlicht ist das Chanel-Modell, das Rowena Downing für die Braut bei Liluca ausgewählt hat.

einer Theateraufführung kennengelernt und sind nach einigen Jahren WG-Leben im April zusammen in eine Drei-Zimmer-Altbauwohnung im Berner Breitenquartier gezogen. Bereits zwei Mal waren sie gemeinsam auf Weltreise. Bei der letzten führte Daniel seine grosse Liebe im kanadischen Watson Lake in einen Wald aus Zehntausenden von Schildern, die Touristen dort platziert hatten – Ortsschilder, Wegweiser, Autonummern. Dort fand die Bernerin das eine Schild, das für sie bestimmt war. Darauf stand: «Regula, wosch du mi hürate?» Das war im Sommer 2014, die Braut sagte überwältigt Ja, und seither ist das Paar am Planen. 75 Gäste sind eingeladen, die Musiker gebucht, das Menü ausgewählt. Welche Schuhe, welcher Haarschmuck?

Fehlt noch das Brautkleid. Stylistin Rowena Downing gibt der Braut ihren wichtigsten Rat mit auf den Weg: «Wähle ein Kleid, das bequem ist und in dem du dich so glücklich wie nur möglich fühlst.» Dann ziehen die beiden von Geschäft zu Geschäft, um verschiedene Modelle anzuprobieren. Im Brautmodehaus Liluca ist es zunächst eine 4200 Franken teure, pompöse Robe mit einer Unmenge von Seidentüll, kreiert vom Londoner Designer David Fielden. «Hennä schön», findet Schüpbach. Es folgen ein

Bei Little Black Dress kann Regula Schüpbach anprobieren, was sie will – es gefällt und steht ihr einfach alles. Doch für die Hochzeit ist nichts dabei.

schmal geschnittenes Teil aus der Kategorie Meerjungfrau zu 2390 Franken und ein kurzes Modell aus Seidensatin im ChanelChic (1590 Franken). Downing und die Liluca-Beraterin helfen ihr in die Kleider und hinaus, büscheln da eine Schleppe und zupfen dort die Stoffbahnen zurecht. Der Braut gefällts. Ein bisschen wie in einer anderen Welt komme sie sich vor, sagt sie. Tatsächlich ist sie der sportliche Typ und immer in Bewegung. Zwei Mal pro Woche geht sie ins Rope-Training, am Wochenende ist sie mit ihrer Cousine am Klettern, in der Freizeit organisiert sie mit ihrem Partner Open-Air-Filmfestivals. Und dann das: Regula Schüpbach fühlt sich besonders wohl in einem feenhaften zartrosa Teil aus hauchdünnem Seidenchiffon, das die Stylistin in der Boutique Eclectic zum Anprobieren ausgewählt hat. Dazu im Haar ein farblich abgestimmtes Gebilde aus der Hand von Janine Küng von alfonsˇ blumenmarkt. Spätestens jetzt wird klar, dass jedes Kleid weitere Entscheidungen nach sich zieht: Welcher Haarschmuck passt dazu, und welche Frisur zum Haarschmuck? Wie hoch dürfen eigentlich die Schuhe sein? Hält man es einen Tag lang darin aus? Spezialisierte Läden führen natürlich hochzeitstaugliche Schuhe im Sortiment. So auch Mery’s Couture an der Löwenstrasse in

Zürich. Die Beraterin stellt sich als Gabi vor und steht für anderthalb Stunden ganz der Braut zur Verfügung. Sie weiss um die Bedeutung des Hochzeitsoutfits. «Die häufigste Frage nach einer Hochzeit lautet: Und was trug die Braut?», sagt Gabi. Das Traumkleid ist verspielt und elegant

Jemand bringt ein Tablett mit Wassergläser, eine Schneiderin mit Massband um den Hals steht abrufbereit in der Nähe. Die ganze Entourage lässt ein kollektives «Oh!» ertönen, als die Bernerin mit einem frechen kurzen Kleid aus der Kabine tritt. Alle lächeln. Und stecken die Braut ins nächste Modell, ein im hauseigenen Atelier aus Seide und Spitze gefertigten Kleid mit dem Namen Sophia. Sein eng anliegendes Oberteil besteht aus transparenter Spitze, der lange Rock Typ Fishtail fällt in schimmernden Wellen zu Boden. Regula Schüpbach schweigt entzückt. Kostenpunkt für jedes Kleid: rund 3400 Franken. Ein paar Tage später entscheidet sich die Braut für ein schlichtes Kleid, das sie bei Liluca in Bern für 2000 Franken entdeckt hat. Es passe genau zu ihr und sei einzigartig. Gleichzeitig verspielt und elegant, mit etwas Spitze und plissiertem Rock. Und natürlich mit freiem Rücken, für den Bräutigam. Vom Rest will er sich überraschen lassen. MM


16 | MM21, 18.5.2015 | MENSCHEN

Zahlen und Fakten

Alles rund ums Brautkleid Illustration: Rahel Nicole Eisenring

Das Weiss des Hochzeitskleids steht für Reinheit und sexuelle Unberührtheit. Deshalb mussten bis weit ins 20. Jahrhundert Schwangere vielerorts in Schwarz heiraten.

Umgerechnet gerade mal 25 Franken kostete das Brautkleid, das die Designerin Katrina Chalifoux aus WC-Papier kreierte und womit sie letzten Sommer am New Yorker Wettbewerb «Brautmode aus WC-Papier» teilgenommen hatte. Sie verwendete 28 normale und 7 übergrosse Rollen Toilettenpapier, ausserdem Leim, Klebeband und Faden.

Quellen: www.weddix.de, www.ma-gazin.de, www.madonna.oe24.at, Guinness-Buch der Rekorde. www.huffingtonpost.com

Spätestens nach der Märchenhochzeit von Prinzessin Elisabeth von Bayern alias Sissi im Jahr 1854 war klar: Die modische Braut trägt Weiss!

Der Realitystar Kim Kardashian heiratete im Mai 2014 Kanye West und trug ein Hochzeitskleid von Riccardo Tisci. Für das Traumkleid gab sie stolze 2,1 Millionen Dollar aus. Damit knackte sie den Rekord für das teuerste Hochzeitskleid, das je von einem Promi getragen wurde.


MENSCHEN | MM21, 18.5.2015 | 17

Im Alten Rom, vor über 2000 Jahren, trug die Braut am Tag ihrer Hochzeit eine spezielle Tunika. Die Taille wurde mit einem Gürtel aus Holz betont, der mit einem speziellen Knoten, dem Herkulesknoten, verschlossen war. Der Bräutigam musste sich der Aufgabe stellen, den Herkulesknoten am Hochzeitsgewand zu lösen.

Was die Braut am Tag ihrer Hochzeit alles tragen sollte: 1. Etwas Altes, eventuell ein Familienerbstück. 2. Etwas Neues, zumeist das Brautkleid. 3. Etwas Geliehenes, ein Schmuckstück von einer glücklich verheirateten Freundin etwa, das dem zukünftigen Ehepaar Glück bringen soll. Und 4. etwas Blaues, meist ein blaues Strumpfband. Das Blau steht für Reinheit und Treue.

Die Ausstellung der Brautrobe von Prinz Williams’ Frau, Herzogin Catherine, knackte 2011 mit über 600 000 Besuchern alle Besucherrekorde im Buckingham Palace. Die Bestmarke für eine Ausstellung lag bis dahin bei 420 000 Besuchern. Die Eintritte brachten acht Millionen Pfund ein.

Ohne ein Gramm Stoff kommt das Hochzeitskleid aus, das die Designerin Gail Be in Minnesota (USA) entworfen hat. Es besteht aus elf Metern dünnem Draht, 500 000 Glasperlen und 400 000 Kristallen. Das Modell mit dem Namen «Fantasy» wiegt 172 Kilo und wurde in 20 000 Arbeitsstunden von 21 Näherinnen erschaffen. Den Preis gibt es nur auf Anfrage, und ob das Kleid jemals zu einem Traualtar geführt wurde, ist nicht überliefert.

Die weltlängste Schleppe eines Brautkleids ist 3000 Meter lang. Für dessen Her­ stellung arbeiteten 10 Schneider 100 Tage lang. Verwen­ det wurden 4700 Meter Seidentaft, 4,5 Meter Spitze, 45 Meter Innen­ futter, 1857 Nadeln und 150 Garnrollen.


18 | MM21, 18.5.2015 | MENSCHEN

Porträt

Velotour für kranke Kinder

Vor drei Wochen starb das älteste Kind der Familie Poincilit an einer seltenen Stoffwechselkrankheit. Felix Schleuniger, ein Freund der Familie, fährt Tausende Kilometer mit dem Bike quer durch die USA – und will so den Betroffenen helfen. Text: Andreas Bättig

D

ie kommenden zwei Monate werden für Felix Schleuniger (57) ziemlich einsam. 4000 Kilometer liegen vor ihm. 60 Höhenkilometer will er mit seinem Mountainbike samt Anhänger überwinden. Am 31. Mai startet Schleuniger in Albuquerque im US-Bundesstaat New Mexico, am 18. Juli will er in Banff in Kanada ankommen. So will er auf die seltene Stoffwechselkrankheit Niemann Pick C (NP-C) aufmerksam machen. Auf die Idee zu seiner Biketour gebracht hat ihn die Familie Poincilit, die wie er selber in Unterägeri ZG lebt und deren Kinder am seltenen Gendefekt leiden. «Es ist wichtig, dass die Gesellschaft von dieser Krankheit erfährt. Nur so fühlen sich die Betroffenen nicht alleingelassen», sagt Schleuniger. In der Schweiz leiden nur 13 Personen unter NP-C, weltweit sind es mehr als 500 Diagnostizierte. Bei den Betroffenen verschlechtern sich die geistigen und körperlichen Fähigkeiten (siehe Box). Gehörverlust und Depressionen

Bei der Familie Poincilit zeigte sich die Niemann-Pick-Krankheit bei ihren drei Kindern Mathias (35), Alix (32) und Zita (26) in unterschiedlichen Formen. Der älteste Sohn, Mathias, ist zunächst ein normales Kind. Im Teenageralter fällt er öfters hin – zu oft. Doch die Ärzte können bei ihm keine Diagnose stellen. Mit schweren motorischen Störungen muss er bereits als junger Mann in ein betreutes Wohnheim ziehen. Bei Alix verschlechtert sich das Gehör im Alter von neun Jahren. Als Teenager erleidet sie eine schwere Depression. Lange ahnt auch niemand, dass Alix von NP-C betroffen ist. Erst im Jahr 2010 entdecken die Ärzte die Krank-

Bilder: Paolo Dutto

heit bei ihr. Ein schwerer Schlag. Den Eltern Hanny (66) und Christoph (65) wird sofort klar, dass sowohl Mathias als auch Zita an der Krankheit leiden. Tests bestätigen den Verdacht. «Es fühlte sich an, als hätte man uns auf den Mond geschossen. Ein Ausnahmezustand», sagt Hanny Poincilit. Schliesslich ist es höchst unwahrscheinlich, dass gleich drei Fälle in einer Familie auftreten. Vor drei Wochen ist Mathias an den Folgen der Krankheit gestorben. Alix leidet heute an Hörverlust,

Felix Schleuniger mit der Familie Poincilit: Hanny, Alix, Zita und Christoph (von links). Mathias verstarb kürzlich.

Schluckproblemen, und ihre motorischen Fähigkeiten nehmen zunehmend ab. Auch bei Zita haben die kognitiven Fähigkeiten nachgelassen. Doch sie hat Glück. Weil man die Krankheit bei ihr früh erkannte, konnte der Verlauf durch Einnahme von Medikamenten verlangsamt werden. Trotzdem: Heilbar ist NP-C noch immer nicht. Das hat laut Christoph Poincilit auch damit zu tun, dass bei einer so seltenen Krankheit ein Heilmittel für die Pharma­ industrie wenig lukrativ ist und so­ mit die Forschung, wenn überhaupt, nur langsam vorangetrieben wird. Der ETH-Ingenieur steckt jede freie Minute in die Suche nach einem wirksamen Stoff. Er organisiert Tref-

fen mit Wissenschaftlern, kümmert sich um die Vernetzung von betroffenen Familien und versucht, auch mit Aktionen wie jener von Schleuniger, auf die Krankheit aufmerksam zu machen. «Felix wird auf seiner Reise allein sein. Genauso einsam sind die Familien und Betroffenen von NP-C. Sie werden vielfach im Stich gelassen», sagt Poincilit. Freund durch ALS verloren

Dass sich Felix Schleuniger für die Familie einsetzt, hat auch mit seiner eigenen Vergangenheit zu tun. «Ich habe einen Freund durch die Krankheit ALS verloren. Da habe ich hautnah mitbekommen, was es heisst, wenn es mit einem Menschen nur noch bergab geht.» Die Poincilits kenne er durch seine Frau, welche die Familie seit drei Jahren unterstützt. «Ich hatte schnell einen guten Draht zu Alix und Zita. Alix kommt gern mit dem Tandem auf Velotouren mit», sagt Schleuniger, der als Leiter Engineering & Services bei der Genossenschaft Migros Zürich arbeitet. «Dieser ständige Druck, diese ständige Präsenz der Krankheit, das ist für eine Familie alles andere als einfach. Ich habe grossen Respekt.» Er selbst hat eine Patientenverfügung ausgefüllt. «Sollte ich mal einen Unfall haben oder so schwer erkranken, dass ich mich weder bewegen noch kommunizieren kann, dann möchte ich gehen», sagt er. Solange er gesund sei, wolle er die Familie unterstützen. «Sie geben mir auch viel, öffnen meinen Horizont.» Wenn er dann in der nordamerikanischen Pampa allein und abgekämpft unterwegs sei, werde er an Zita, Alix, Hanny, Christoph und auch an Mathias denken. «In Sachen Durchhaltewillen sind sie alle ein Vorbild.» MM


MENSCHEN | MM21, 18.5.2015 | 19

Felix Schleuniger ist startklar für seine Spenden-Biketour quer durch die USA.

Information

Eine unheilbare Krankheit Niemann-Pick (NP) ist eine seltene vererbte Stoffwechselkrankheit. Sie unterscheidet

sich in zwei verschie­ dene Typen mit unter­ schiedlichem Verlauf: A und B sind durch den Mangel eines Enzyms, C durch einen mangeln­ den Transport von körpereigenem Choles­ terin bedingt. In der Schweiz gibt es derzeit vermutlich weniger als 30 betroffene Patienten. Genauere Zahlen gibt es beim Typ C. Dort sind es derzeit 13 bestätigte lebende Patienten. Bei Typ A und C zeigen sich vorwiegend neurologische Symptome,

die in der Regel in den ersten drei Lebensdeka­ den (C) beziehungs­ weise in den ersten Le­ bensjahren (A) zum Tod führen. Patienten mit Typ B leiden an organi­ schen Symptomen der Lunge, Leber und Milz. Die Lebenserwartung von B­Patienten ist höher. NP­C ist wenig er­ forscht und nicht heilbar. www.npsuisse.ch Spenden-Biketour von Felix Schleuniger auf Facebook: www.facebook.com/gdmbr


Diese Woche bei Charles Vögele

Sommerlook 30% AUF IHR LIEBLINGSOUTFIT*

Sommerset T-Shirt 24.95 Shorts 29.95 –30% Rabatt

39.–

30% AUF IHR LIEBLINGSOUTFIT

9013 5057 Beim Kauf von einem Unter- und einem Oberteil erhalten Sie vom 18.05. – 30.05.2015 30% Rabatt auf das gewählte Set. Davon ausgeschlossen sind Jacken, Anzüge, Kleider und Sportkleidung. Das Set kann nur innerhalb einer Abteilung (Damen, Herren oder Kinder) kombiniert werden. Nicht kumulierbar mit anderen Aktionen. Online nicht gültig.


MENSCHEN | MM21, 18.5.2015 | 21

Sepp Blatter 1982 und heute: Der Fifa-Präsident arbeitet bald 40 Jahre für den Weltfussballverband.

Bilder: RDB/Blick Sport/Walter L. Keller, Marc Wetli/13 Photo

Lange im Amt

«Alte Besen wissen besser, wo der Dreck liegt»

Ende Mai stellt sich Fifa-Präsident Joseph S. Blatter zur Wiederwahl. Setzt er sich durch, tritt der Walliser seine fünfte Amtszeit an. Was sind Vor- und Nachteile von Politikern, Wirtschaftskapitänen, Funktionären und Trainern, die lange in ihrem Amt bleiben? Text: Reto E. Wild


In welchen Parteien man am längsten sitzt:

22 | MM21, 18.5.2015 | MENSCHEN

Migrosmagazin.ch

Wandel durch Globalisierung

Was heute als aussergewöhnlich gilt, war vor ein, zwei Genera­ tionen normal: Ein Arbeitsplatz beispielsweise bei einer Bank, bei der Post oder bei den SBB war eine sichere Lebensstelle. Oder wie es Headhunter Bjørn Johansson (67) ausdrückt: «Wer Karriere machte, wurde mit 50

Generaldirektor und blieb bis zur Pensionierung in dieser Position.» Die Globalisierung und damit die Internationali­ sierung im Management hätten vor allem in den 90er­Jahren für einen «extremen Wandel» gesorgt. «Heute liegt die durch­ schnittliche Amtszeit für einen CEO in der westlichen Welt bei knapp sechs Jahren. Wir haben eine Revolution erlebt.» Noch Anfang der 90er­Jahre konnte sich ein Konzernchef fast zehn Jahre lang auf seinem Chefsessel halten. Der Konkurrenzdruck durch Kandidaten aus dem Ausland sowie kritischere Aktionäre und Verwaltungsräte haben den Job in den Chefetagen verändert. Sitzt ein Konzernchef trotz­ dem jahrelang auf seinem Sessel, birgt das Gefahren. Gabrielle Wanzenried (45), Professorin an der Hochschule Luzern, sagt in einem Radiointerview mit SRF 1: «Tendenziell hört sich ein neuer CEO anfangs verstärkt im Markt und bei seinen Kunden um. Mit der Zeit bezieht er eher in­ terne Informationsquellen und vernachlässigt den Markt.» Das könne zu schlechteren Leistungen führen und zu Firmenlenkern, die risikoscheu würden und Veränderungen hinauszögerten. Eine Revoluti­

on erlebte die Fifa: Seit Sepp Blatter 1998 zum Präsidenten gewählt wurde, habe er, so Jo­ hansson, die Fifa «zur Geldma­ schine konstruiert. Ohne Blatter wäre der Fussball nicht so global geworden». Ob es nicht dennoch Zeit für den bald 80­Jährigen wäre, den Sessel zu räumen? Johansson entgegnet: «Wenn es zwei, drei brillante Alternativen zu ihm gäbe, würde ich die Frage beja­ hen. Nur kann momentan nie­ mand die Fifa besser führen als Sepp Blatter mit seiner Leader­ ship und den Ergebnissen, die er geliefert hat.» Johansson sagt allerdings auch, dass es bei Fir­ men wie Roche, Novartis, Zurich oder ABB schlicht nicht möglich wäre, dass einer in diesem Alter Verwaltungsratspräsident wäre – nur schon weil das die Statu­ ten teilweise nicht erlaubten. Doch es gibt heute Ausnah­ meerscheinungen von amtieren­ den Lenkern aus der Wirtschaft, die ähnlich alt sind wie Sepp Blatter: Nestlé­Verwaltungsrats­ präsident Peter Brabeck ist 71, WEF­Gründer Klaus Schwab 77, und Klaus­Michael Kühne vom Logistikkonzern Kühne + Nagel wird demnächst 78. In der Schweizer Politik fällt auf, dass unter den 23 Parlamen­ tariern in Bern mit den meisten

Amtsjahren 9 SP­ und 10 SVP­ Vertreter sind. Politikwissen­ schaftler Thomas Milic von der Forschungsstelle Sotomo begründet dies damit, dass es sich dabei auch um die grössten Schweizer Parteien handelt. Doch weshalb haben die Politi­ ker im Durchschnitt mehr Sitz­ leder als Firmenlenker? Milic vermutet, dass die Bindung zur Partei grösser ist als jene von Managern zu Unternehmen. Zu­ dem sei es für langjährige Natio­ nalräte, die je nach Funktion mit über 100 000 Franken entschä­ digt werden, schwierig, ab einem gewissen Alter ins Berufsleben zurückzukehren. Oder anders ausgedrückt: Wer jahrelang im Parlament sitzt, aber keinem anderen Beruf nachgeht, hat in der sich immer schneller verändernden Arbeitswelt keine Chance mehr. «Analysen zeigen jedoch, dass der Stimmenanteil für Kandidaten nach 12 bis 16 Jahren Amtszeit abflacht», sagt Parlamentsforscher Milic. Wer länger Volksvertreter sei, blockiere die Entwicklung von jüngeren Talenten. SP­Politikerin Susanne Leutenegger Oberholzer (67) sass 1987 erstmals im National­ rat. Und sie tritt auch diesen Herbst wieder an. «Ich bin vor allem auch Wirtschaftspoliti­

WEF-Gründer Klaus Schwab 1971 (oben rechts) und heute.

Bilder: World Economic Forum, Keystone/Jean-Christophe Bott

M

aximilian Reimann (73, SVP) und Su­ sanne Leutenegger Oberholzer (67, SP) politisierten schon Mitte der 80er­Jahre im Parlament und sitzen auch nach über 30 Jahren noch in Bern. Die «Polit­ Dinosaurier», wie die «NZZ» sie bezeichnet, haben Pendants in der Wirtschaft und im Sport: Ernst Tanner (68) amtet bereits seit über 20 Jahren als Verwal­ tungsratspräsident von Lindt & Sprüngli, Eishockeytrainer Arno Del Curto (58) feiert 2016 wohl 20 Jahre HC Davos. Und wird Fifa­Präsident Sepp Blatter (79) am 29. Mai für eine fünfte Amtszeit gewählt, kann der Oberwalliser bald ein seltenes Jubiläum feiern: Im November werden es 40 Jahre her sein, seit er zum Weltfussballverband gestossen ist; 2018 könnte er auf zwei Dekaden Fifa­Präsident­ schaft anstossen.


MENSCHEN | MM21, 18.5.2015 | 23

kerin. Mit der Unternehmens­ steuerreform, der Weiter­ entwicklung der bilateralen Beziehungen zur EU und dem starken Franken steht die Schweiz gerade jetzt vor grossen Herausforderungen. Ich möchte dazu beitragen, diese zur Siche­ rung der Arbeitsplätze und des Standorts sozial, gerecht und zugleich ökologisch und effizient zu meistern», sagt die Advokatin aus Muttenz BL. SVP­Nationalrat Toni Bortoluzzi (68), seit 1991 im Parlament, tritt nicht mehr an. «Eine durchschnittliche Amts­ zeit im Nationalrat beträgt rund zwölf Jahre. Bei mir ist sie bald doppelt so lange. Das ist auch angesichts meines Alters genug.» Gesundheitspolitiker Bortoluzzi sieht Vorteile seiner Standhaftigkeit: «Bis man beispielsweise bei den Sozial­ versicherungen die Zusammen­ hänge versteht, braucht es ein paar Jahre. Erst nach zwei Amtsdauern ist man in der Lage, den Fachleuten aus der Verwaltung etwas entgegenzusetzen.» Wer neu ins Parlament gewählt werde und in über­ motivierter Art auftrete, werde von den gestandenen Rats­ mitgliedern nicht richtig ernst genommen. «Junge Besen mö­ gen besser kehren. Aber die alten

Arno del Curto 1997 und heute: 2016 feiert der Meistertrainer wohl sein 20-Jahr-Jubiläum beim HCD.

wissen besser, wo der Dreck liegt», sagt der zwölffache Gross­ vater aus dem Zürcher Säuliamt. Er habe deshalb so lange politi­ siert, weil er konsequent um­ setzen wollte, was er in Arbeit genommen hatte. Seine Schrei­ nerei hat er 36 Jahre lang geführt und 2012 wegen Nachfolgeprob­ lemen geschlossen. MM

Susanne Leutenegger Oberholzer 1999 und heute: Sie tritt im Oktober erneut für den Nationalrat an.

Anzeige

é Caf

eim en b ahr 15,

Mi.

hr 16 U t s i er

10-

0 Bib ai 2 | 4562 M . 20 se 2

bef

Pro

lino

Pra

tras

mes

Em

KYBURZ-PLUS und KYBURZ-CLASSIC • Umweltschonende Elektrofahrzeuge bis 30 km/h • Entwickelt und hergestellt in der Schweiz • Auch ohne Führerschein

Bilder: Keystone (6)

Bitte senden Sie Gratisprospekte an

Toni Bortoluzzi 1995 und heute: «Eine durchschnittliche Amtszeit im Nationalrat beträgt rund zwölf Jahre.»

KYBURZ Switzerland AG Shedweg 2-8 CH 8427 Freienstein

Name / Vorname: Strasse / Nr.: Postleitzahl / Ort: Telefon:

Tel: md

044 865 63 63

www.kyburz-switzerland.ch


Essigsaures Tonerdegel t in Gehör r Ih e ke pothe Hausa

• kühlend mit Kamille, Arnika und Dexpanthenol • zieht schnell ein und klebt nicht • angenehmer Duft mit einem Tropfen echtem Rosenöl

Erhältlich in Apotheken und Drogerien. Pharmacode: 6283766

Hänseler AG, CH-9101 Herisau www.haenseler.ch/acetosan

AKKU LEER? GLYCORAMIN EnErgiESPEnDEnD, rEiSLAufAnrEgEnD AufAnrEgEnD AtEm- unD krEiSLAufAnrEgEnD

n www.haenseler.ch/glyycoramin

ngsbeilage. Lesen Sie die Packun P

Hänseler Ag, CH-9100 Herisau

Bei Ermüdungsersche einungen durch körperliche Anstrengu ungen sow wie Beschwerden in der Höhe. H Erhältlich in Apotheke en und Drrogerien.


D

MENSCHEN | MM21, 18.5.2015 | 25

Bänz Friedli

Moment mal

Da haben wirs wieder mal: «Gewalt bei jungen Pärchen nimmt zu», titelte der «Blick», «Jeder Zweite leidet unter Cybermobbing», wusste die NZZ zu berichten. Unsere Jugend: versaut, gewalttätig und kriminell. Man weiss es ja. Von diesem «Carlos» ist seit Monaten fast täglich zu lesen, dem jugendlichen Messerstecher aus Zürich, dem offenbar mit keinem noch so teuren «Sondersetting» beizukommen war. Schon betreibt die eine Partei – diejenige, welche «das Volk» im Namen führt – mit seinem Beispiel Wahlkampf: «Keine Steuergelder verschwenden für Carlos und die Sozialindustrie!»

Bänz Friedli (50) über coole Jugendliche.

Moment mal. Was war den Schlagzeilen über die ach so arge Jugend vorausgegangen? Die Meldung, wonach gemäss einer ETH-Studie Gewalt und Verbrechen von Jugendlichen geschwunden seien, und zwar massiv: Rangeleien, Körperverletzungen, Raub, Erpressung und sexuelle Gewalt unter Jungen sind gegenüber 2007 um rund ein Drittel zurückgegangen. Sie trinken weniger, rauchen weniger, kiffen weniger als früher. Tage später, letzte Woche wars, untermauerte eine Polizeistatistik die Ergebnisse der Forscherinnen und Forscher: Unsere Jugendlichen sind brav. Und sie treiben in ihrer Freizeit laut einem Bundesamt im Schnitt täglich eine Stunde Sport, den Schulsport noch nicht mal eingerechnet!

Und was steht in der Zeitung? Wie schlimm es um die Jungen stehe. Nun mag es Aufgabe der Medien sein, das Negative herauszugreifen, auf Missstände hinzuweisen. Warum aber gross auf Gifteleien via Handy, Facebook und Twitter machen, wenn selbst der Studienleiter der ETH davor warnt, dieses sogenannte Cybermobbing zu dramatisieren? Weshalb sexuelle Gewalt unter Jugendlichen herausstreichen, obgleich sie stark rückläufig ist? Mir ist das unerklärlich. Statt des ewigen Bildes einer bewegungsfaulen Jugend, die nur noch an ihren Smartphones und Bildschirmen hängt und angeblich durch Games und Filmchen zu Gewalt angeleitet wird, könnten die Medien von Flavio berichten, dem Landschaftsgärtnerlehrling, der alle seine Ferienwochen – alle! – daran gibt, Pfadilager für jüngere Jugendliche zu leiten. Von Rebecca, der Umweltaktivistin, die neben dem Gymi fast täglich Unterschriften sammelt, Aktionen plant, Podiumsdiskussionen organisiert. Von Ivan, der verrückte Roboter bastelt, trotz der strengen Lehre Unihockeyjuniorinnen trainiert und mit Freunden Raps aufnimmt. Von einer Million hellwacher, engagierter, cooler Jugendlicher wäre zu berichten. Und weil ich mir wünschte, es stünde mal etwas über diejenigen Jugendlichen in der Zeitung, die supergut drauf sind, habe ich ihnen hier eine Seite gewidmet. Bänz Friedli live: 20. 5. Heerbrugg SG, 21. 5. Zofingen AG, 22. 5. Deitingen SO.

Anzeige

Das Richtige tun

Wenn Armut ihr Gesicht zeigt Erfahren Sie mehr über Patrizia und ihre Kinder: www.dasrichtigetun.caritas.ch

Patrizia Monier (33), Alleinerziehende in der Schweiz


Tipps und Hilfsmittel für Ahnen­ forscher.

26 | MM21, 18.5.2015 | MENSCHEN

Migrosmagazin.ch

Porträt

Rendez-vous mit der Vergangenheit

Ahnentourismus liegt im Trend. Auch die Amerikanerinnen Laurie Burke und Sue Voss wollen die Heimat ihrer Vorfahren kennenlernen. Im Bündner Bergdorf Mathon treffen sie auf die Geschwister Peter und Susanna Janett, mit denen sie über viele Ecken verwandt sind. Text: Andrea Freiermuth

L

aurie Burke (62) atmet tief durch. Sie drückt auf die Klingel und tritt ein paar Schritte zurück. Gemeinsam mit ihrer Cousine Sue Voss (72) wartet sie darauf, dass sich die Tür öffnet. Die beiden sind voller Vorfreude, aufgeregt – aber auch etwas unsicher. In den letzten fünf Jahren haben die US-Amerikanerinnen auf diesen Moment hingearbeitet. Sie haben die Tagebücher ihrer Vorfahren entziffert, Passagierdaten von Überseeschiffen durchforstet und in Gemeindearchiven gestöbert. So fanden sie heraus, dass ihre Ur-Ur-Urgrossmutter Menga Janett hiess, 1860 in Wisconsin heiratete und aus Mathon GR stammte. Nun stehen die Ahnenforscherinnen in eigener Sache vor dem Haus von Peter Janett (60), einem entfernten Verwandten. «Als wir den Flug buchten, wussten wir noch nichts von Peter. Wir dachten, wir würden einfach in die Schweiz kommen, das Dorf besuchen und so auf den Spuren unserer Vorfahren wandeln», erzählt Laurie.

Bild: Samuel Trümpy

Dann aber seien sie bei einer Google-Suche auf Erwin Fässler (55) gestossen, der sich mit seiner Firma Erwin Tours of Switzerland auf personalisierte Touren für ausländische Gäste spezialisiert hat. «Ich war gleich begeistert von diesem Auftrag», sagt Tourguide Fässler. Er sei nach Mathon gereist, habe im Schamser 51-Seelen-Dorf nach Leuten mit dem Nachnamen Janett gefragt – und wurde an Peter Janett verwiesen. Small Talk statt Emotionen

Die Tür geht auf. Ins Freie tritt jener Mann, den sich Laurie und Sue immer wieder vorzustellen versuchten, seit sie von seiner Existenz erfahren hatten. Ihr Cousin entfernten Grades hat raspelkurze Haare, ein sonnengegerbtes Gesicht und stahlblaue Augen. Ihm zur Seite steht seine Schwester Susanna (52), die extra aus Biel BE angereist ist, um beim Treffen dabei zu sein. Man gibt sich die Hand, stellt sich vor. Alle lächeln. Susanna erkundigt sich, wie die

Reise war, die Cousinen schwärmen von der Landschaft, und schon bald spricht man über das Wetter. Es wird noch eine Weile dauern, bis die beiden Parteien warm miteinander werden. Menga Janett verliess die Schweiz 1857 im Alter von 28 Jahren. In Le Havre bestieg sie das Segelschiff «William Frothingham». Und zwar gemeinsam mit ihrer Schwiegermutter in spe und deren Töchtern. Ihr zukünftiger Mann, Johann Anton Brem, der aus Thusis GR stammte, war schon drei Jahre zuvor ausgewandert. Diese Hintergründe, die darauf schliessen lassen, dass die Eheleute sich schon vor ihrer Heirat in der neuen Heimat gekannt hatten, erfuhren die beiden Cousinen erst in der Schweiz. Erwin Fässler entdeckte während seiner Recherche das Buch «Hier hört man keine Glocken. Geschichte der Schamser Auswanderung nach Amerika und Australien» von Peter Michael-Caflisch. Darin wird Menga Janett als Nummer 348 im Anhang aufgeführt.


MENSCHEN | MM21, 18.5.2015 | 27

1 Sue Voss (links) und Laurie

Burke treffen in Mathon ein, wo ihre Ahnen aufgewachsen sind.

2 Der Gang durchs Dorf ist auch ein Gang durch die eigene Vergangenheit. 3 Der ersehnte Moment:

Die Cousinen Laurie Burke und Sue Voss aus den USA lernen ihre Verwandten in der Schweiz kennen. 4 Das Grab ihrer Urahnen, der Janetts, wird fürs Familienalbum fotografiert. 2

5 Auch die Umgebung muss

für die Nachwelt festgehalten werden.

3

4

5

1

Warum die Verlobten auswandern wollten, bleibt unklar. Vielleicht war es wirtschaftli­ che Not. Die kleine Eiszeit endete erst Mitte des 19. Jahrhunderts. In den Bergen lebte man in ständiger Sorge vor schlechten Som­ mern und wachsenden Gletschern. Gleich­ zeitig bauten immer mehr Bauern aus Ame­ rika importierte Kartoffeln an, wodurch ver­ mutlich mehr Kinder überlebten, für die es nach der Erbteilung wiederum zu wenig Land gab. Eine andere These ist, dass die Erfolgs­ geschichten aus der Neuen Welt Nachahmer anlockten. Zwischen 1845 und 1930 sind laut Ahnenforscher und Autor Michael­Caflisch über 843 Schamser in die USA und nach Australien ausgewandert. Gesamtschweize­ risch geht man in diesem Zeitraum von rund einer Viertelmillion Emigranten aus. Zah­ len, die Jungunternehmer Fässler als gros­ ses Potenzial betrachtet, sowohl für sein Ge­ schäft wie auch für den Schweizer Touris­ mus im Allgemeinen: «All diese Leute haben Nachfahren – und viele davon wollen ihre

Wurzeln und wenn möglich ihre Verwand­ ten in der alten Welt kennenlernen.» Ahnenforschung kann süchtig machen

Das glauben auch seine ersten Kunden in Sa­ chen Ahnentourismus: «Genealogie ist ein grosses Ding in den USA. Auf mehreren TVSendern laufen Formate, bei denen Prominente auf der Ahnensuche mit der Kamera begleitet werden», sagt Sue. Das mache neu­ gierig auf die eigene Familiengeschichte. Zudem seien heute mit dem Internet Recher­ chen möglich, die früher mit grossem Auf­ wand verbunden waren. «Viele Archive sind in den letzten Jahren digitalisiert worden. Statt Flugkilometer und Bibliotheksbesuche benötigt man nur noch ein paar Klicks, um an neue Informationen zu kommen.» Laurie ergänzt: «Ahnenforschung kann süchtig machen. Wir haben Sudoku aufgegeben.» In Mathon haben die Amerikanerinnen mit ihrer Begeisterung für die Ahnenfor­ schung auch einen Draht zu ihren Schweizer Verwandten gefunden: Schon der in­

zwischen verstorbene Vater von Peter und Susanna hatte sich für seine Vorfahren interessiert und einen Stammbaum bis zu­ rück ins 16. Jahrhundert zusammengestellt. Darauf taucht auch die Ur­Ur­Urgrossmut­ ter von Laurie und Sue auf. Auf dem Gang durch das Dorf zum Familiengrab der Janetts entdecken die ungleichen Paare noch eine weitere Parallele: Susannas und Peters Eltern führten eine Apotheke, Laurie hat Pharmazie studiert und arbeitet heute in der Forschung. Spätestens beim Mittagessen in Peters Haus, in dem einst vielleicht auch Menga Janett ein und aus ging, ist die Stimmung entspannt. Die Amerikanerinnen kosten genüsslich vom für sie ungewohnt rezenten Käse, loben das Bündnerfleisch und erzäh­ len von ihrer Familiengeschichte. Laurie hat nach einem Glas Wein sogar Tränen in den Augen und sagt mit gebrochener Stimme: «Ich habe das Gefühl, Menga schaut zu mir hinunter – und freut sich, dass wir uns gefunden haben.» MM


28 | MM21, 18.5.2015 | MENSCHEN

Interview

«Meist sind es Leute auf dem Land, die sich über Dichtestress beklagen» Der niederländische ETH-Professor Kees Christiaanse ist einer der weltweit führenden Experten für Städtebau. Er erklärt, was in Schweizer Städten gut funktioniert, wo es harzt und wie man auch ohne Hochhäuser verdichtet bauen kann. Text: Reto E. Wild, Andrea Freiermuth Bilder: Gian Marco Castelberg


MENSCHEN | MM21, 18.5.2015 | 29

Typisch Niederl채nder: Kees Christiaanse f채hrt mit dem Velo ins Atelier.


NEUES VON ALNATURA GENIESSEN.

20x

NEU

3.60

Alnatura Mango-Kokos-Stäbchen, Bio exotisch-fruchtige Füllung aus saftigen Kokosraspeln und sonnengereiften Mangos, 100 g

NEU

1.40

Alnatura Bourbon-Vanille gemahlen, Bio 100% echte Bourbon-Vanille, ideal für Desserts, Backwaren oder Getränke, 5 g

NEU

1.60

Alnatura Apfel-Johannisbeer-Schorle, Bio Apfelsaft und herb-süsser Johannisbeersaft mit natürlichem Mineralwasser, 0,5 Liter

NEU

3.70

Alnatura Chips im Kessel, Bio Alnatura Chips Rosmarin & Meersalz, Bio, im Kessel gebacken und von Hand gerührt, würzig-feine Rosmarinnote, 125 g

Erhältlich in ausgewählten Migros-Filialen in der deutschen Schweiz. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 19.5. BIS 1.6.2015, SOLANGE VORRAT

PUNKTE

alnatura.ch

NEU

3.40

Alnatura Frühstücksbrei Basis, Bio aus Hafer- und Dinkelvollkornflocken, ideal für die Zubereitung eines warmen Breis, 500 g

NEU

2.95

Alnatura Mandel-Drink ungesüsst, Bio mild-süsslicher Drink aus italienischen und spanischen Mandeln, rein pflanzlich, 1 Liter

NEU

5.40

Alnatura Kokosöl nativ, Bio aus erster kalter Pressung, hoch erhitzbar, ideal zum Kochen, Backen, Braten, 220 ml


MENSCHEN | MM21, 18.5.2015 | 31

Kees Christiaanse, Sie wohnen im Stadtzürcher Quartier Oberstrass, in der Nähe der Universität Zürich und der ETH. Wie beurteilen Sie Ihre Wohnqualität? Unser Quartier ist grün und gleichzeitig urban. Wir sind zu Fuss in zehn Minuten im Wald oder am Hauptbahnhof. Das ist einzigartig. Was macht gute Wohnqualität für Sie aus? Man muss für sich genügend Raum haben. Sehr wichtig finde ich die Art, wie die Gebäude städtebaulich zueinander stehen, damit ein guter sozialer Austausch entsteht. Was heisst das konkret? Es braucht viele Kontaktflächen zwischen den Gebäuden und dem öffentlichen Raum, also Türen und Eingänge. Auch Übergangsräume mit Treppen und Vorgärten sind wichtig. Und im Parterre brauchts Klein­ gewerbe und Einzelhandel. So begegnen sich die Bewohner und kommunizieren miteinander. Sie fahren mit dem Velo in Ihr Atelier an der Limmat. Abends müssen Sie jeweils den Berg hoch. Ja, das ist meine tägliche Joggingübung. (lacht) Ich fahre Fahrrad, weil es schneller geht und man dabei fit bleibt. Ich bin kein Jogger. Das halte ich für Zeitverschwendung. Was halten Sie als Nieder­ länder von unserem Radnetz? Es ist unterentwickelt. Und die Sicherheit für Radfahrer ist in der Schweiz katastrophal. Wenn ich hier auf dem Trottoir fahre, ist das normal. In den Niederlanden er­ halte ich dafür sofort einen Straf­ zettel. Der aktuelle E­Bike­Boom rechtfertigt nun definitiv keine Ausreden mehr, in den Schweizer Städten nicht auch durchgehend Velowege zu schaffen. Sie lebten in den Niederlanden, in Deutschland, sind beruflich aber auch in Singapur unter­ wegs. Welche Stadt hat Sie am meisten beeindruckt? Jemand wie ich kann an vielen Orten leben. Klar, für immer

möchte ich nicht in Asien woh­ nen, weil die Lebensqualität in Europa und der Schweiz besser ist. Wer in Asien qualitativ gut leben möchte, braucht viel Geld. Sie loben die Schweiz. Nur: Vor der Masseneinwanderungs­ initiative war hier von «Dichte­ stress» die Rede. Reagieren die Einwohner übersensibel? Meist sind es Leute auf dem Land, die sich über Dichtestress beklagen, nicht die Städter. Es kommt zu Vorurteilen, die nicht mit der Realität überein­ stimmen. Das Schweizer Mittel­ land etwa ist im Vergleich mit dem Ruhrgebiet oder dem Westen Hollands weniger als halb so dicht besiedelt. Für mich als Städtebauer ist die Situation in der Schweiz überhaupt nicht kritisch.

Aber das Landschaftsbild leidet unter der Zersiedelung? Ja, die Schweizer verhalten sich nicht besser als andere Na­ tionen. Auch sie bauen auf dem Land riesige Mengen an Einfamilienhäusern und gros­ sen Einkaufszentren. Das bewirkt die Zersiedelung. Für die Zukunft verfügt die Schweiz aber über eine sehr gute Raum­ politik. Und mit den kantonalen Richtplänen sowie der Kultur­ landinitiative über die richtigen Instrumente, um die weitere Entwicklung zu kontrollieren. Der Kanton Zürich beispiels­ weise hat fast keine neuen Einzonungen mehr. Zusätzliche Wohnfläche wird fast nur durch die Verdichtung geschaffen. ETH­Stadtsoziologe Christian Schmid schlug in einem Inter­ view mit dem Migros­Magazin

Anzeige

LiLiBiGGs

r e d n i K menü 6.50 CHF

Freie Wahl

aus dem Tagesangebot Tagesangebot Getränk (2 (2dl) dl) +1 Getränk

+1 Geschenk +1 Geschenk oder 1 Glace oder 1 Glace Mini-Magazin +1 Mini-Magazin Für Kinder bis 10 Jahre

www.lilibiggs.ch

vor, in den Städten gleich einige 100 Wohntürme zu bauen. Was halten Sie davon? Das wäre im quantitativen Sinn nicht notwendig. Man kann auch mit Häusern mit bis zu sieben Stockwerken verdichtet bauen. Aber Hochhäuser haben ideologische und symbolische Bedeutung, es wird sie daher immer geben. Wenn man sie bauen möchte, sollte man gute Hochhausensembles an zentralen Orten entwickeln. Nur sieht das nicht schön aus. Das ist Geschmackssache. In Zürich­West etwa hat es noch mehr Platz für Hochhäuser. Verdichtung an ehemaligen Industriestandorten ist generell sinnvoll. Unser Institut plant Quartiere, die aus einer Mischung bestehen: Reihen­ häuser, neun Stockwerke hohe


Der Frühling gibt den Ton an.

Inkl. 2,5 l gratis

50%

z.B

34.95 vorher 69.90

T O P A NG EBO

SCHÖNER WOHNEN Polarweiss Matte Profi-Innenwandfarbe mit extrem hoher Deckkraft, z.B. 10 l (reichen für 70–90 m2), jetzt Fr. 34.95, vorher 69.90 auch erhältlich in 1, 2,5 und 5 l 6609.106ff

T

69.90

MIOCOLOR Innendispersion weiss 12,5 l Gut deckende Innenwandfarbe, matt oder seidenglänzend, lösemittelfrei, 12,5 l (reichen für 90–125 m2), jetzt für Fr. 69.90 erhältlich, 12,5 l zum Preis von 10 l, ohne Mix-Sortimente 6607.850

AUFS GANZET

AUFS GANZET

33%

20%

SORTIMEN

ab

In 22 Farbtönen

SORTIMEN

ab

9.70

4.40

Alle MIOCOLOR Aussen-Holzlasuren Lasurhaltiger Anstrich auf Lösungsmittelbasis, seidenglänzend, diverse Farben, z.B. 750 ml, jetzt Fr. 9.70, vorher 14.50 ohne Mix-Sortimente 6611.252-278

Alle MIOCOLOR Synthetik-Buntlacke Wetterbeständige Kunstharz-Lackfarbe für Holz, Metall und Hart-PVC, seidenmatt oder glänzend, z.B. 125 ml, jetzt Fr. 4.40, vorher 5.50 ohne Mix-Sortimente 6614.186ff

vorher 14.50

vorher 5.50

AUFS GANZET

SORTIMEN

33%

ab

12.65 vorher 18.90

Alle SCHÖNER WOHNEN Trendfarben Tropfgehemmte Wand- und Deckenfarbe, lösemittelfrei, z.B. matt, 1 l, jetzt Fr. 12.65, vorher 18.90 (2,5 l reichen für 20–30 m2), exkl. Tester 6609.025-100

E-S ho p

Jetz t online shoppen. doitgarden.ch

20%

ab

15.10 vorher 18.90

SCHÖNER WOHNEN DurAcryl-/Fliesenbeschichtung Z.B. Versiegelung, glänzend oder seidenmatt, jetzt Fr. 15.10, vorher 18.90 z.B. Fliesengrundierung, jetzt Fr. 23.90, vorher 29.90 z.B. Fliesenlack, glänzend, weiss, jetzt Fr. 23.90, vorher 29.90 6605.640ff

Aktionen vom 19.5. bis 1.6.2015, solange Vorrat.


MENSCHEN | MM21, 18.5.2015 | 33

Appartementgebäude und an der Ecke Türme mit 15 Stockwerken. Diese Kombination ermöglicht dichtes Wohnen. Eine Alternative zu dieser durchmischten Wohnform zeigt das Beispiel Holland: Dort leben 60 Prozent der Bevölkerung in einem Reihenhaus mit Garten, wobei die monatliche Hypothek gleich hoch wie eine Miete ist.

Kees Christiaanse: «Reiheneinfamilienhäuser sind eine Marktlücke, die man in der Schweiz noch nicht richtig entdeckt hat.»

Was spricht architektonisch für Reiheneinfamilienhäuser? Damit kann man mehr Wohnungen auf kleineren Grundstücken bauen. Sie sind energetisch günstiger, weil sie die Mauern mit den Nachbarn teilen. Wir haben in Holland mit vier- bis fünfstöckigen Gebäuden experimentiert. Die lassen sich in zwei Maisonettewohnungen aufteilen. Oder in eine Praxis und eine Wohnung, in vier Alterswohnungen und so weiter. Das schafft urbane Flexibilität. Viele träumen jedoch vom Einfamilienhaus im Grünen. Wie macht man den Leuten neue Wohnformen schmackhaft? Das ist eine Marktlücke, die man in der Schweiz noch nicht richtig entdeckt hat, obwohl es auch hier Reihenhäuser gibt. In der Schweiz kann man übrigens mitten in den grössten Städten wohnen, 20 Minuten zu Fuss gehen – und schon ist man draussen in der Natur.

Anzeige

LiLiBiGGs

s g a t s t r Gebu ty feiern! h c is t s a t n r fa h c a fa in E P

Aber in der Stadt können sich Kinder nicht gleich frei bewegen wie im Dorf. In unserem Quartier kann man das sehr wohl. Es hängt von den einzelnen Vierteln ab. Das eigentliche Problem in der Schweiz sind die extrem hohen Wohnkosten. Wie sieht es in den Schweizer Städten in 20 Jahren aus? Das Gute an der Schweiz ist, dass sie sich nicht so schnell verändert. ( lacht) Wieso? Weil der Grundbesitz in der Schweiz zerstückelt ist und weil man gute Zonen- und Richtpläne hat. Deshalb sind grossflächige Veränderungen nicht so einfach umzusetzen. Wenn wir beispielsweise in den Niederlanden im Meer vor der Küste Land

Weitere Information und Buchung direkt im Migros-Restaurant


50% GÜNSTIGER Geniesse deinen Sommer mit BiC!

*

50%

50%

50%

3.25

2.95

4.45

statt 6.50 BiC Soleil Lady 3-Klingen Einwegrasierer 4 Stück

statt 5.90 BiC Miss Soleil 3-Klingen Einwegrasierer 4 Stück

statt 8.90 BiC Soleil Easy 3-Klingen All-In-One Rasierer 4 Ersatzklingen *Wettbewerb in folgenden Migros-Filialen:

50%

3.10

statt 6.20 BiC Comfort 3 Advance 3-Klingen Einwegrasierer 4 Stück

50%

1.95

statt 3.95 BiC Flex O3 Control 3-Klingen Einwegrasierer 3 Stück

vom 22. bis 23.05.2015 MMM Buchs, MM Seen Winterthur, MMM Serfontana, MMM Crissier, MMM Balexert Genève vom 29. bis 30.05.2015 MMM Marktgasse Bern, MMM Dreispitz Basel, MM Gossau, MMM Romanel, MMM Forum des Alpes Conthey

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. AUF DAS GANZE BIC RASUR-SORTIMENT (OHNE MEHRFACHPACKUNGEN) ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 19.05. BIS 1.06.2015, SOLANGE VORRAT

BiC gibts in Ihrer Migros


MENSCHEN | MM21, 18.5.2015 | 35

gewinnen, können wir auf einen Schlag eine neue Stadt bauen. Als ich geboren wurde, gab es Almere nicht. Heute ist sie mit fast 200 000 Einwohnern die siebtgrösste Stadt des Landes. In der Schweiz kann man fast nur noch umnutzen. Was muss beim Städtebau in der Schweiz besser werden? Bei der Planung von Wohnungen sollte man erstens vermehrt auf vermischte Gebäudetypologien setzen. Das ist in vielen Schweizer Agglomerationsgemeinden nicht der Fall. Auch in ZürichWest baut man Siedlungskomplexe, die überwiegend aus Wohnungen bestehen. Zweitens haben unsere Städtebauentwerfer zu wenig Einfluss auf die Verlegung der Bahn- und Strasseninfrastruktur, die das Landschaftsbild am meisten prägt. Was meinen Sie damit? Ein Beispiel: Unser Institut arbeitet in Buchs und Dällikon. Die benachbarten Dörfer im Zürcher Furttal hatten früher beide einen Dorfkern mit Läden. Dann wurde ausserhalb ein Gewerbegebiet gebaut. Jetzt ist der gemeinsame Bahnhof das Zentrum und nicht mehr die Dorfplätze. Wir versuchen nun, mit Studenten eine Strategie zu entwickeln, wie wir die Dorfkerne wieder aufwerten können – eben mit neuen Wohnformen. Ein weiteres Beispiel: Gebäude wie die Outletläden in Landquart GR sollte man nicht akzeptieren. Sie stehen zwar neben dem Bahnhof, aber die Kunden reisen nur mit dem Auto an. So wird die Einzelhandelsaktivität im Stadtkern verdrängt. Vor fünf Jahren haben Sie und Ihr ETH-Team in Singapur «Future Cities Laboratory» gegründet. Sie untersuchen weltweit Urbanisierungsprozesse. In Südostasien und damit Städten wie Hongkong, Bangkok, Kuala Lumpur, Jakarta, Dhaka oder Kolkata findet derzeit der schnellste Urbanisierungsprozess in der Geschichte der Menschheit statt. Wir sind vor Ort, um die Probleme aufzuzeichnen. Diese Erfahrungen tragen zu unserem Wissen über

Urbanisierungsprozesse bei und helfen uns bei der Planung anderswo. Gleichzeitig nützt unser Know-how den Asiaten beim Städtebau. Welches sind dort die wesentlichsten Probleme? Abwasser, Müllentsorgung, Mangel an gut funktionierenden Mobilitätssystemen. Und das grösste Problem: die enorme Zuwanderung aus ländlichen Gebieten. So entstehen Megastädte, was wiederum Schwierigkeiten mit Slums und eine katastrophale Verkehrslage verursacht. Wie kann Ihr Team da helfen? Wir sind keine Zauberer. Wir Städtebauer können nur kleine Schritte machen. Die beste Technologie nützt nichts, wenn sich die Menschen selbst nicht nachhaltig verhalten.

Trotzdem erwartet man von der ETH Lösungen. Wir unterrichten und bilden lokale Experten darin aus, wie man nachhaltig plant. In Entwicklungsländern bauen wir Quartiere mit günstigen, erweiterbaren Wohnungen. Einheimische bekommen eine Infrastruktur mit Wasseranschluss. In manchen Quartieren wird Bambus angebaut, den man als Konstruktionsmaterial einsetzen kann. Viele Menschen in Schwellenländern müssen ansonsten mit einer unglaublich unnachhaltigen Infrastruktur leben: Die Fäkalien gehen ungefiltert ins Wasser, Abfall landet am Boden. Aber pro Kopf verbraucht eine durchschnittliche indonesische Stadt immer noch weniger CO2 als eine Stadt in der westlichen Welt – weil sie weniger industrialisiert ist. MM

Zur Person

Städtebauspezialist Kees Christiaanse (62) ist seit 2003 ordentlicher Professor für Architektur und Städtebau am Institut für Städtebau der ETH Zürich. Er leitet die For­ schungsgruppe mit Schwer­ punkt Zeitgenössische Entwurfsstrategien. Zuvor war er Professor an der TU Berlin. Zudem ist der Niederländer Gründer und Partner des Architektur­ und Planungsbüros KCAP mit Ablegern in Rotterdam, Zürich und Schanghai. Christiaanse lebt zusammen mit seiner Frau und drei Kindern in einem 5­Zimmer­ Haus in Zürich­Oberstrass.

Anzeige

LiLiBiGGs

r e d n Ki lplat z e i p s Spiel & Spass im Migros Restaurant

Angebot regional unterschiedlich


36 | MM21, 18.5.2015 | MENSCHEN

Leserforum MM20: Streitgespräch zwischen SP-Nationalrätin Jacqueline Badran und FDP-Parteipräsident Philipp Müller zur Abstimmung über die Erbschaftssteuer

«Lieber ehrliche Arbeit besteuern, statt faules Kapital?» Warum ereifert sich FDP-Präsident und Vordenker Philipp Müller nicht auch, wenn es um die Gegenfinanzierung der Unternehmenssteuerreform III geht, die Bund und Kantonen Verluste in Milliardenhöhe verursacht? Warum bricht er nur dann eine Lanze für die Kantonsfinanzen, wenn es um eine bescheidene Erbschaftssteuer geht, die niemandem wirklich wehtut und nicht nur den gesellschaftlichen Entwicklungen Rechnung trägt (warum soll ein Lebenspartner bis zu 46 Prozent Steuern bezahlen, der überlebende Ehegatte dagegen steuerfrei ausgehen?), sondern auch die vermeintlichen Nöte des Gewerbes berücksichtigt und letztlich gar der Stärkung der AHV dient? Die neuen Milliardengeschenke an Unternehmer und Kapitaleigner rufen doch geradezu nach vollständigen Kompensationen. Die vom Bundesrat zum Ausgleich vorgeschlagene Kapitalgewinnsteuer wird jedoch von der FDP (wie übrigens auch von den an-

das Steuerwesen erlaubt, dass privat ge- oder missbrauchte Schulden steuerlich geltend gemacht werden können, in dem die Menschen nicht zwischen Fremd- und Eigenkapital unterscheiden können, es schon zum guten Ton gehört, dass eine Liegenschaft mit Hypotheken (die es in der Schweiz so gar nicht gibt!!) belastet ist und man fast vergessen hat, dass eine Liegenschaft auch aus 100 Prozent Eigenkapital gekauft werden kann, ist es für mich nicht vorstellbar, dass die Eigenkapitalquote, also das Reinvermögen, grösser sein kann als in Deutschland. Dr. iur. utr. Udo Adrian Essers, 8700 Küsnacht

Engagiert: Philipp Müller und Jacqueline Badran vertreten ihre diametral verschiedenen Standpunkte auf der Redaktion des Migros-Magazins.

deren bürgerlichen Parteien) in Bausch und Bogen geschlagen, getreu dem Motto «Lieber ehrliche Arbeit besteuern, statt faules Kapital». Erich Michel, 8800 Thalwil Ich habe jahrzehntelange Erfahrung im Bankensektor in Deutschland und beschäftige

mich seit vielen Jahren mit dem Thema Erbrecht für Behinderte nach schweizerischem und auch nach deutschem Recht. Aufgrund meines Wissens und meiner Erfahrung gehe ich davon aus, dass die Zahlen zu Erbschaften in der Schweiz nicht höher sind als in Deutschland. Im Gegenteil! In einem Land, in dem

Anscheinend gibt es eine steuerliche Entlastung, wenn die Erbschaftssteuer eingeführt wird. Wo? Ah, bei der Mehrwertsteuer? Wir in der Schweiz haben die niedrigste Mehrwertsteuer in ganz Europa, und die soll noch gesenkt werden? Was für eine Farce. Gisela Hüppi, per E-Mail

MM20: Reportage «Und es knattert noch immer» – Bericht über Fans des kultigen Velosolex

Ivo Fuhrimann aus Biel BE hat uns ein Bild vom Start zum Tessenbergrennen geschickt, das dieses Jahr sein 10. Jubiläum feiert. Am Tessenberg, 400 Meter über dem Bielersee gelegen, treten jedes Jahr über 20 Teams à drei bis acht Teilnehmer zum sechsstündigen Solexrennen an. Die Jubiläumswettfahrt findet am Samstag, 4. Juli, statt. www.tessenbergrennen.ch


Anzeige

MENSCHEN | MM21, 18.5.2015 | 37

MM20: Familie «Damit die Schule

im Dorf bleibt»

«Mehrjahrgangsklassen bringen Unordnung in die Schulordnung und ins Klassenzimmer» Im kleinen Schwellbrunn, wo sich ohnehin die Kinder schon kennen, können Mehr­ jahrgangsklassen tatsächlich geeignet sein, um die Schule zu retten. Sonst aber sind sie entgegen der Meinung des «Experten» überhaupt kein Fortschritt, sondern sie brin­ gen nur Unruhe in Schulorga­ nisation und Klassenzimmer. Dass die älteren Kinder ver­ fügbare Zeit benützen, um den jüngeren zu helfen, mag ganz nett sein; die Eltern wollen aber begreiflicherweise, dass auch die älteren optimal geför­ dert werden und nicht Nach­ hilfestunden oder Privatinsti­ tute nötig werden, um die An­ schlussschulen zu erreichen. Hans-Peter Köhli, 8000 Zürich Mehrjahrgangsklassen (Altersdurchmischtes Lernen, AdL) haben sich nicht bewährt. In verschiedenen Gemeinden (Zumikon, Obfel­ den usw.) sind die Eltern auf die Barrikaden gegangen, weil sie am Ende der Schulzeit feststellen mussten, dass ihre Kinder mit dem «selbstgesteu­ erten» Lernen nichts gelernt hatten. Das wundert nicht: Die Lehrer werden beim AdL nach den «vier Urbitten» des Thurgauer Bildungsunterneh­ mers Fratton zu blossen Lern­ begleitern ausgebildet: «Bringe mir nichts bei», «Erkläre mir nicht», «Erziehe mich nicht» und «Motiviere mich nicht». Peter Aebersold, 8047 Zürich Die Altersdurchmischung wirkt sich in der Praxis zuungunsten der begabten Kinder aus. Ausser in kleinen Dorfschulen müssen sich Eltern gegen dieses System zur Wehr setzen. Die Lern­ forschung stellt fest: Optimale Begabtenförderung an Schulen geschieht in Klassen von

ungefähr Gleichaltrigen bei ungefähr gleichem Leistungs­ niveau. In der Erwachsenen­ bildung ist das Alter weniger wichtig, aber ohne Zuteilung zu einem bestimmten Leis­ tungsniveau sind zum Beispiel im Fremdsprachenunterricht keine Fortschritte möglich. Roland Popert, 8475 Ossingen Unsere Kinder gehen auch in eine altersdurchmischte Schule. Sie wurde nicht aus der Not geboren. Diese Form wurde bewusst, vor etwas mehr als 20 Jahren, inmitten der Grossstadt von sehr engagier­ ten Lehrpersonen gewählt und aufgebaut. Es gibt viele positive Aspekte, vor allem eine starke soziale Kompetenz der Kinder, Neugierde beim Lernen und Arbeiten im eigenen Tempo. Susanne Schönholzer, online Unser Sohn ist in einer Mischklasse, kann aber leider nicht von deren Vorzügen profitieren, weil es die Lehrperson nicht schafft, mit der Schulform sinnvoll um­ zugehen. Das schadet den Kindern und auch dem Ruf der Mischklasse. Es gibt Eltern, die wollen nicht, dass ihr Kind zu dieser Lehrperson kommt, und wehren sich dann gegen die Mischklasse. Frieda Sutter, online Auch unser Sohn geht seit letztem Sommer in eine Mischklasse, und wir können nur positiv darüber berichten. Frau Barbara Brandenbergs Aussage «Damit alle von dieser Schulform profitieren können, müssen die Lehrpersonen viel Engagement und Motiva­ tion mitbringen» ist sehr tref­ fend. An dieser Stelle: Danke, Patricia, für dein Engagement und deine Motivation! Karin Schleiss, per E-Mail

– seit

ren

80 Jah

e t u n i M aren. p t s s & n a lücklich

g Macht

L tzt profitiere Je

Kreta

1 Woche im Elounda Ilion HHHi inkl. Frühstück, z.B. am 29.5.15

ab CHF

349.–

Hurghada

1 Woche im Serenity Makadi Beach HHHHi inkl. all inclusive, z.B. am 28.5.15

ab CHF

379.–

Hotel und Flug ab Zürich Jeweils am Fr., Sa., So., Mi.

Hotel und Flug ab Zürich und Basel Jeweils am Do., So.

HM K HER ELOILI 0145 www.hotelplan.ch/h-860

HM K HRG SERMAK 0156 www.hotelplan.ch/h-76852

Djerba

Rhodos

1 Woche im Vincci Djerba Resort HHHH inkl. all inclusive, z.B. am 8.6.15

ab CHF

449.–

1 Woche im Sun Beach Resort Complex HHHH inkl. Halbpension, z.B. am 28.5.15

ab CHF

449.–

Hotel und Flug ab Zürich, Basel und Genf. Jeweils am Mo., Mi., Sa., So.

Hotel und Flug ab Zürich und Genf Jeweils am Do., Fr., So.

HM K DJE VINDJE 5401 www.hotelplan.ch/h-28173

HM K RHO SUNBEA 1351 www.hotelplan.ch/h-1336

Mykonos

Südtürkei

1 Woche im Aphrodite Beach HHHH inkl. Frühstück, z.B. am 2.6.15

ab CHF

529.–

1 Woche im Side Star Resort HHHHH inkl. all inclusive, z.B. am 28.5.15

ab CHF

579.–

Hotel und Flug ab Zürich Jeweils am Di., Fr.

Hotel und Flug ab Zürich, Basel und Genf. Jeweils am Mi., Do., Fr., Sa.

HM K JMK APHBEA 0250 www.hotelplan.ch/h-1048

HM K AYT SIDSTA 0258 www.hotelplan.ch/h-29637

Sardinien

Malta

1 Woche im Colonna Country & Sporting Club HHHH inkl. Frühstück, z.B. am 28.5.15

ab CHF

659.–

1 Woche im Dolmen Resort Hotel HHHH inkl. Frühstück, z.B. am 23.8.15

ab CHF

930.–

Hotel und Flug ab Zürich Jeweils am Do., So.

Hotel und Flug ab Zürich. Ohne Transfer. Jeweils täglich

HM K OLB COLRES 0216 www.hotelplan.ch/h-10923

HP B MLA NEDOLM 1109 www.hotelplan.ch/h-1792

Fly & Drive Irland

Fly & Drive Schottland

1 Woche, z.B. am 30.5.15

ab CHF

399.–

1 Woche, z.B. am 6.6.15

ab CHF

399.–

Flug ab Zürich und Mietwagen Renault Clio o.ä. Jeweils am Sa.

Flug ab Zürich und Mietwagen Chevrolet Matiz o.ä. Jeweils am Sa.

HM K SNN RTP092 7092 buchbar nur im Reisebüro

HM K INV RTP093 7093 buchbar nur im Reisebüro

Weitere Reisedaten und tagesaktuelle Angebote verfügbar.

Preise in CHF pro Person bei 2 Personen im Doppelzimmer inkl. Flughafen-/Sicherheitstaxen und aktueller Treibstoffzuschläge. 1–2 Kinder 20% Reduktion im Zimmer mit zwei vollzahlenden Erwachsenen (nur gültig bei Badeferien-Angeboten, ausser Malta). Inbegriffen: Hin- & Rückflug in Economy-Class, Transfers (nur bei den Badeferien-Angeboten, ausser Malta), Übernachtung und Mahlzeiten gemäss Angebot, telefonische Betreuung. Nicht inbegriffen: Kombi-Versicherungspaket CHF 35 bis CHF 104, evtl. Bearbeitungsgebühren Ihrer Buchungsstelle, Ägypten-Visum CHF 40. Vor Ort zu bezahlen: Ausreisetaxe Tunesien TND 30. Die Platzzahl ist beschränkt. Es gelten die Allgemeinen Vertrags-/Reisebedingungen der MTCH AG. Preisstand 13.5.15.

Jetzt buchen! 0848 82 11 11 www.hotelplan.ch oder im Reisebüro. Folgen Sie uns:


Die Schweizer Versandapotheke

Sonnengenuss ohne Verdruss. 35r% en*

30re% n* s pa

s pa

8.90

nur statt 13.15*

30re% n* s pa

Bepanthen Sensiderm

11.60

Lindert Juckreiz und regeneriert die Hautschutzbarriere. Bei Hauttrockenheit, Ekzemen oder allergischen Reaktionen.

27.50

nur statt 16.80*

nur statt 43.–*

Anti Brumm Forte Insektenschutz

Daylong ultra SPF 25

Creme Art.Nr. 5667766

Schützt zuverlässig vor Insektenstichen. Breites Wirkungsspektrum gegen Mücken, Fliegen, Bremsen und Zecken.

Leicht verteilbar, zieht schnell ein, für hochwirksamen UVA- und UVB-Schutz. Extra wasserresistent und parfumfrei.

Spray Art.Nr. 1479080

Lotion Art.Nr. 5412109

150 ml 11.60

20 g 8.90

200 ml 27.50

Online sparen unter:

zurrose.ch

* Durchschnittlicher Marktpreis April 2015. Aktion gültig bis 31.07. 2015.

Irland – Jubiläumsreise Besuch von Dublin mit dem legendären „Book of Kells“ im Trinity College, der St. Patrick's Kathedrale und der legendären Ha-Penny Bridge. Felsenburg Cashel. Panoramastrasse Ring of Kerry und Killarney Nationalpark im Süden. Die hohen Klippen von Moher. Viktorianische Kylemore Abtei und das womöglich bedeutendste Kloster des Landes, Clonmacnoise am Fluss Shannon. Kilbeggan – älteste Whiskey Brennerei Irlands. Alles Teile der grossartigen Kultur, die man während einer umfassenden Irland Reise einfach gesehen haben muss. Zudem - Landschaften von erhabener Schönheit auf Schritt und Tritt.

Reisedaten 2015 jeweils Sa - Sa 5.–12.9. / 12.–19.9. / 19.–26.9. Sa: Nachmittagsflug Zürich – Dublin. 2 Übernachtungen im County Dublin. So: Dublin Stadtaufenthalt. Besichtigung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Mo: Fahrt Richtung Süden. Am Weg liegt die riesige Burganlage Cashel. Auf einer Erhebung thronend wird sie oft als die Akropolis Irlands bezeichnet. 2 Übernachtungen im County Kerry. Di: Der „Ring of Kerry“ ist eine 170 km lange Panorama Strasse rund um die Halbinsel Iveragh. Dabei durchqueren wir auch den Killarney Nationalpark. Schmucke Küstendörfer, Herrschaftshäuser und prächtige Parkanlagen. Mi: Die legendären, steil abfallenden, über 200m hohen Klippen von Moher

unglaublich preiswert dank dem schwachen Euro

Derry Belfast

Omagh Ballycastle

Ballina

Sligo

Enniskillen Newry

Castlebar Longford

Athlone Galway Ballinasloe Tullamore Portlaoise Ennis Shannon Limerick Kilkenny

Aran Islands

Tralee Killarney

Dublin

Wexford Waterford Cork

erstrecken sich über 8 km entlang der felsigen atlantischen Küste. Der Burren ist ein karges Kalksteinplateau mit stillen Tälern und sanften Flüssen. Hier gefundene megalithische Gräber sind älter als die ägyptischen Pyramiden. 2 Übernachtungen im County Galway. Do: Die Region Connemara mit den imposanten Bergen Twelfe Bens, einer zerklüfteten Küste, vielen Seen und Flüssen ist gleichermassen das Herz der irischen Sprache, des keltischen Erbes, auch Gälisch genannt. Nach alter Tradition wird Torf gestochen. Fr: In Kilbeggan wird seit 1757 das „Wasser des Lebens“, eben der Kilbeggan Whiskey gebrannt. Die alte, malerisch am Shannon Fluss gelegene Klosteranlage Clonmacnoise aus dem 6. Jh. gilt als wichtiger Zeitzeuge des mittelalterlichen Irlands. Übernachtung im County Dublin. Sa: Am Mittag Rückflug nach Zürich.

Pauschalpreis pro Person in CHF Doppelzimmer 1490 Einzelzimmerzuschlag 325 Annullations- und Extrarückreise Versi. falls keine eigene vorhanden 70 Teilnehmerzahl: min 20, max 25 All das ist inbegriffen – Aer Lingus Linienflüge Zürich – Dublin retour inkl. Flughafentaxen und 20 kg Freigepäck.. Deutschsprechende Reiseleitung ab/bis Dublin Flughafen. 7 Übernachtungen in guten Mittelklass-Hotels, Basis Doppelzimmer Du/WC mit irischem Frühstücksbuffet und Abendessen. Komfortabler Reisebus. Alle im Programm erwähnten Besichtigungen und Eintritte. Ausführliche Reiseunterlagen.

Sofort anmelden beim Nordeuropa Spezialisten ag traveltrend, Muristr. 89, 3006 Bern, Tel. 031 350 15 15, info@agtraveltrend.ch, agtraveltrend.ch Diese Reise kann auch im Mietwagen auf eigene Faust erlebt werden. Gleiche Leistungen aber ohne Reiseleitung, Abendessen und Eintritte, dafür mit Mietwagen, z.B. VW Golf. Preis pro Person im Doppelzimmer CHF 1145.-

25 Jahre Nordeuropa Spezialist


Migros-Welt MM21

Zitat der Woche

«Mein Highlight war der koreanische Pavillon. Das Künstlerduo Moon & Jeon, das ihn gestaltet hat, kommt im August mit einer grossen Ausstellung ins Migros­Museum.» Heike Munder, Chefin des Migros-Museums für Gegenwartskunst, anlässlich der Eröffnung der Biennale am 7. Mai.

Senden Sie uns ein Video oder ein Bild von Ihrem Lieblingsprodukt! Migrosmagazin.ch

Adrian Catakovic (28), Verkäufer aus Bern, schwärmt für den Migros-Lachs.

Bilder: Gian-Marco Castelberg, Mirko Ries, Getty Images

Eingekauft *

Wettbewerb

Migros lanciert neuen Umweltpreis Wer als Studierender clevere Ideen hat, kann jetzt

nicht nur gute Noten, sondern auch einen Preis der Migros gewinnen. Gesucht sind Bachelor- und Masterarbeiten zum Thema Umwelt- und Klimaschutz. Die Teilnehmer

müssen ihre Arbeiten an einer Schweizer Uni oder Fachhochschule abgeschlossen haben. Der Hauptpreis ist mit 10 000 Franken dotiert. Einsendeschluss: 28. September 2015. Weitere Infos: Generation-m.ch/umweltpreis

Ein Teil von

Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros.

«Ob ge­ räuchert oder gebraten, als Sonntags­ brunch oder zum Znacht: Ich liebe Lachs in allen Varia­ tionen und Zubereitungs­ arten. Der Fisch schmeckt aber nicht nur fein, er ist vor allem auch gesund. Früher war mir das nicht so wichtig – doch seit ich be­ gonnen habe, mehrmals pro Woche ins Fitnessstudio zu gehen, schaue ich viel gründlicher auf meine Ernährung.» * In der Migros-Filiale Marktgasse in Bern


40 | MM21, 18.5.2015 | MIGROS­WELT

0,2 mg Fett 1,7 mg Vitamin E 1,1 mg Niacin 269 mg Kalium

ca. 27 kcal pro 100 g

Entwässernd

Umweltpreis für Grossanlass Beim Grand Prix Bern kamen kürzlich über 31 000 Läuferinnen und Läufer auf Trab. Eine solche Massen­ bewegung ist eine Wohltat für die Volks­ gesundheit, nicht aber automatisch auch ein Segen für die Umwelt. Die Veranstalter des GP Bern sorgten unter anderem mit einem durchdachten Abfall­ konzept und der Verwendung von Mehr­ weggeschirr für einen möglichst umwelt­ freundlichen Gross­ anlass. Dafür bekam der Sportevent eine Auszeichnung von Ecosport.ch, der Umweltplattform von Swiss Olympic. Der Grand Prix Bern wird wie fast alle wich­ tigen Volksläufe der Schweiz von der Migros als Sponsorin gefördert. Die Detail­ händlerin hilft dabei, diese Events nachhaltig zu gestalten. So hat sie eine umfassende Onlineplattform für nachhaltiges Event­ management aufgebaut, und sie stellt den Veranstaltern unter anderem ein System für die getrennte Entsor­ gung unterschiedlicher Abfälle zur Verfügung. www.nachhaltige­events.ch

Preisvergleich

Schlanke Figur Mit 92 Prozent enthalten Spargeln genauso viel Wasser wie Wassermelonen. Und sogar etwas weniger Fett als die Früchte.

«Kirschen rot, Spargel tot» – so lautet eine alte Bauernregel. Wenn gegen Ende Juni die ersten Kirschen reifen, geht die knapp zehn­ wöchige Spargelzeit zu Ende. Geniessen Sie die langen Stangen deshalb jetzt und probieren Sie unsere Rezepte abseits der Sauce hollandaise aus. Rezepte ab Seite 59

Büromaterial bei der Migros am günstigsten Ein Beitrag der Konsumenten­ zeitschrift «Saldo» zeigt: Wer Schreibwaren und anderes Büromaterial einkauft, bekommt bei der Migros am meisten für sein Geld. Die Zeitschrift hat die Preise gängiger Papeterieartikel bei sechs Grossverteilern und dem Postshop verglichen. Das Fazit des Preisvergleichs: «22 Produkte waren in allen Läden erhältlich. Sie kosteten in der Migros mit Fr. 61.15 am wenigsten.» Der Migros­Hauptkonkurrent war in dem Vergleich am zweitgüns­ tigsten. Bei einzelnen Produkten ist die Preisdifferenz zwischen den beiden Detailhändlern aller­ dings beträchtlich. So verlangt die Migros beispielsweise bei Post­it­Zetteln, Klarsichtmappen, Druckbleistiften oder Scheren nur etwa die Hälfte.

Werbung

Im Auftrag von M Popstar Robbie Williams ist der neue Werbebotschafter von Café Royal. In witzigen

Werbespots mimt er einen coolen Geheimagenten, der stark an James Bond erinnert, in dessen Aston Martin aber statt Ma­ schinengewehren eine Kaffee­ maschine eingebaut ist. In einer Videobotschaft an die Schweiz enthüllte Williams, wer sein Chef ist: «Ich handle im Auftrag von M.» Allerdings meint er damit nicht Bonds ergrauten Boss, sondern das orange M für Migros.

Mags gekocht, nicht gerührt: Kaffeeagent Robbie Williams.

Bilder: iStockphoto (2), swiss­image.ch/Andy Mettler

Volksläufe

Der Spargel ist nicht nur wegen seines niedrigen Energiewerts bei Abnehmwilli­ gen beliebt. Das Gemüse wirkt auch entwässernd und kann so dabei helfen, Giftstoffe aus dem Körper zu schwemmen.


MIGROS-WELT | MM21, 18.5.2015 | 41

Preisbarometer

Aktuelle Preisänderungen Die Migros senkt die Preise diverser Produkte. Vergünstigt werden unter anderem viele Artikel der Eigenmarken I am, Total, Linsoft und M-Classic.

Ausgewählte Beispiele

Preis alt *

Preis neu *

in %

Tea Time Fantastic Berries, 50 Beutel

2.45

2.25

–8,2

M-Classic Magdalena Citron, 225 g

2.30

2.10

–8,7

M-Classic Frelitta, 400 g

2.45

2.20

–10,2

Sirup Tutti Frutti, 75 cl

3.90

3.75

–3,8

Katzenstreu Fatto Forest, 10 l, klumpend

8.90

8.00

–10,1

Asco Sensitive Terrine mit Truthahn, 4 x 150 g

3.95

3.75

–5,1

Total Oxi Booster Color, 1 kg

13.90

12.90

–7,2

Yvette Black, 2 l

11.20

9.80

–12,5

Hygo WC Fresh Stick Lemon, 2 Stück

2.90

2.60

–10,3

I am Hair Styling Creme Wax Dynamic, 75 ml

4.60

3.60

–21,7

I am Dusch Milk & Honey, 500 ml, Nachfüllbeutel

4.00

3.80

–5,0

10.80

9.80

–9,2

I am Natural Deo Zerstäuber Limette Salbei, 75 ml

7.90

6.90

–12,7

Linsoft Taschentücher Classic, 15 x 10 Stück

1.90

1.75

–7,8

pH Balance Duschgel, 250 ml

3.80

3.60

–5,3

Belle Color permanente Coloration 5 Dunkelblond, 1 Stück

8.10

7.50

–7,4

Fructis Shampoo Fresh, 300 ml

4.50

4.30

–4,4

I am men Q10 Cream, 50 ml

* in Franken

Anzeige

Matthias Sempach verlost einen Toyota Teilnahmeberechtigt: alle natürlichen Personen ab 18 Jahren mit Wohnsitz in der Schweiz. Keine Barauszahlung der Preise. Keine Korrespondenz über den Wettbewerb, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Gewinnen Sie beim Emmentaler-Wettbewerb einen Toyota Yaris Hybrid Trend oder eines von fünf FLYER E-Bikes. Teilnahme-Codes gibt’s in Ihrer Migros.

Emmentaler AOP gibts in Ihrer Migros


42 | MM21, 18.5.2015 | MIGROS-WELT

100 neue Ideen: Ob himmelblau oder regengrau, mit der passenden Idee aus dem Sommerbuch kommt keine Langeweile auf.

Edelgrill f端r Geniesser


MIGROS-WELT | MM21, 18.5.2015 | 43

Steaks und Würste sind die Grillklassiker. Doch warum nicht einmal etwas Spezielles auf den Rost legen? Ausgewählte Fleischstücke vom Lamm, Schwein oder Rind und hochwertige Meeresfrüchte wie Jakobsmuscheln machen das Buffet noch attraktiver. Wer zu den Grilladen und Beilagen Selbstgemachtes wie einen erfrischenden Dip reicht, sammelt weitere Pluspunkte. Mit einer Marinade aus Soja, Knoblauch oder Kokos erhält das Grillgut eine spezielle Note. Texte: Sonja Leissing Bilder: Daniel Ammann Styling: Mira Gisler


44 | MM21, 18.5.2015 | MIGROS-WELT

Jakobsmuscheln und Crevetten mit Wasabi-Dip Zutaten für 4 Personen 5 EL Crème fraîche 1 ½ EL Wasabi

12 16 6 EL 3 EL

Salz, Pfeffer, z. B. Blumenpfeffer* Jakobsmuscheln Riesencrevetten in der Schale Honig, z. B. Orangenblütenhonig* Sojasauce

Zubereitung

Pro Person ca. 19 g Eiweiss, 13 g Fett, 21 g Kohlenhydrate, 1170 kJ/280 kcal

Lammnierstück mit Joghurt-Curry-Sauce

1. Für den Dip Crème fraîche und Wasabi mischen, salzen und pfeffern. 2. Muscheln und Crevetten trocken tupfen. Honig und Sojasauce verrühren, pfeffern. Muscheln und Crevetten durch die Marinade ziehen. 3. Crevetten bei mittlerer Hitze beidseitig je ca. 3 Minuten, Jakobsmuscheln rundum ca. 1 Minute grillieren. Meeresfrüchte anrichten. Dip dazuservieren. Zubereitungszeit ca. 20 Minuten * in Sélection-Qualität erhältlich

Zubereitungszeit ca. 25 Minuten + ca. 3 Stunden marinieren

Zutaten für 4 Personen 2 Knoblauchzehen 1 Stängel Zitronengras 5 EL HOLL-Rapsöl 3 EL Curry, z. B. Indian Madras Curry* Salz 4 Lammnierstücke à 160 g Sauce 2 cm Ingwer ¼ Bund Koriander ¼ Zitrone 180 g Joghurt nature Cayennepfeffer Zubereitung

1. Knoblauch und Zitronengras fein hacken. Mit Öl mischen. ⅔ des Currys dazugeben. Lamm damit bestreichen und ca. 3 Stunden im Kühlschrank marinieren. 2. Für die Sauce Ingwer fein reiben. Koriander fein hacken. Zitronenschale fein abreiben. Alles mit Joghurt und restlichem Curry mischen. Mit Cayennepfeffer und Salz abschmecken. Marinade vom Fleisch abstreifen. Fleisch salzen. Auf dem Grill bei mittlerer Hitze beidseitig je ca. 4 Minuten rosa grillieren. Lammfilet tranchieren. Sauce separat dazu anrichten. * in Sélection-Qualität erhältlich

Pro Person ca. 32 g Eiweiss, 23 g Fett, 4 g Kohlenhydrate, 1470 kJ/350 kcal


MIGROS-WELT | MM21, 18.5.2015 | 45

Tipps für die Edelgrillparty

Einfach, aber genial

1 23

Das Buch mit 100 neuen Ideen für jedes Sommerwetter gibt es für Fr. 7.70 nur in der Migros. Laden Sie Ihre eigene Idee auf www.100ideen.ch hoch und nutzen Sie die Chance, jede Woche eine Geschenkkarte im Wert von 1000 Franken zu gewinnen.

1 Ein Sommersalat ist schnell gepimpt, indem man ihn mit essbaren Blüten schmückt. 2 Einfach zubereitet ist Gemüse nach Wahl. Alles in eine Grillschale geben, mit Olivenöl bepinseln und mit Salz und Pfeffer würzen. 3 Crevetten und Muscheln verderben rasch. Deshalb sollte man sie bis kurz vor dem Grillieren kühl lagern.

4 Marinierte Fleischstücke 1–2 Stunden vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen. Dadurch enfaltet das Fleisch beim Braten mehr Aroma.

4


46 | MM21, 18.5.2015 | MIGROS-WELT

100 neue Ideen: Ob regengrau oder himmelblau, mit der passenden Idee aus dem Sommerbuch kommt keine Langeweile auf.

Ein Stäbchen gewinnt immer

Mikado-Znacht. Hat sich der Stapel hölzerner Stäbchen erst einmal in einen chaotischen Haufen auf dem Tisch verwandelt, kann es losgehen. Die Spielregeln sind die üblichen, jedoch mit einem kleinen, aber feinen Unterschied: Wer ein Spiessli ohne Berührung eines anderen geangelt hat, wird sofort dafür belohnt: mit einem Grissini, das mit allerlei schmackhaften Ingredienzen geschmückt ist. Spielregeln unter www.100ideen.ch


MIGROS-WELT | MM21, 18.5.2015 | 47

Fürs Edelgrillfest oder das Mikado-Znacht

Anna’s Best Oliven mit Weichkäse Fr. 4.50

Riesencrevetten mit Schale, Bangladesh, per 100 g Aktueller Tagespreis

MSC Jakobsmuschelspiess, Nordwestatlantik, per 100 g Fr. 5.40

In grösseren Filialen an der Fischtheke

Sbrinz Innerschweiz, gehobelt Fr. 4.55

In grösseren Filialen

Heidelbeeren, Schale à 500 g Aktueller Tagespreis

Alfredo Mozzarelline, 160 g Fr. 2.50

Cherrytomaten am Zweig, Schweiz/Italien, Schale à 500 g Aktueller Tagespreis

Lammnierstück, Neuseeland/Australien Aktion 30% Fr. 3.75* statt 5.40 per 100 g * vom 19.–25. 5., solange Vorrat

Optigal Pouletschenkel gewürzt, Schweiz, 2 Stück, per kg Fr. 14.–

Servietten, 33 x 33 cm, Vichy in Rotweiss, 20 Stück Fr. 4.35 In grösseren Filialen


Machen Sie mit und senden Sie uns Ihr Bild!

48 | MM21, 18.5.2015 | MIGROS-WELT

Migrosmagazin.ch

Wettbewerb

Ab aufs Surfbrett!

Während sechs Wochen sucht das Migros-Magazin die besten Sommerbilder. Setzen Sie eine der drei aufgeführten Ideen um und gewinnen Sie tolle Preise. Mitmachen lohnt sich: Setzen Sie eine der vorgeschlagenen Ideen aus dem neuen Buch «100 neue Ideen für jedes Sommerwetter» um. Jede Woche gewinnen die drei Leser mit den originellsten Bildern einen Preis. Zudem wird nach sechs Wochen ein Hauptgewinner gewählt. Dieser gewinnt Ferien im Wert von 1500 Franken. Weitere Infos zur Teilnahme finden Sie auf Migrosmagazin.ch.

Mitmachen und Preise gewinnen!

Wochenpreis

Erholen und Spass haben im Erlebnisbad Bernaqua – diese Woche verlosen wir 3 x 2 Tageseintritte im Wert von je 45 Franken. www.bernaqua.ch

Hauptpreis

Gewinnen Sie 6 Übernachtungen für 2 Personen inklusive Halb­ pension im ViersterneSuperior-Hotel Schwarzbrunn im Tirol im Wert von 1500 Fran­ ken und verbringen Sie erholsame Stunden am Aussenpool. Bei Schlechtwetter genies­ sen Sie «Wellness, die erdet» – schliesslich befindet sich das Hotel an einem echten Kraft­ platz: In Stans, am Fuss des mächtigen Karwen­ del, unweit der (be)rau­ schenden Wolfsklamm und des ältesten Wallfahrtsorts Tirols. www.schwarzbrunn.at

Schönwetter-Idee «SUP» nennt man «Stand Up Paddling» kurz. Die Sportart sorgt für Abkühlung und ist eine gute Ganzkörpertrainingsmethode. Man braucht dazu ein Surfbrett, ein Paddle und einen See oder Fluss.

Teilnahmebedingungen Schlechtwetter-Idee

Die alten Möbel mit frischen Farben bemalen fördert nicht nur die Kreati­ vität, sondern ist auch eine passende Beschäftigung an regnerischen Tagen – also Farben kaufen und los!

Schönwetter-Idee

Statt Farbe und Pinsel verwendet man für diese Kunstform eine Lupe und die Strahlen der Sonne. Gezeichnet wird auf einem Stück Holz: die Lupe so über das Brett halten, dass ein kleiner Sonnenpunkt auf dem Holz zu sehen ist. Je kleiner der Punkt, desto höher die Brennintensität und umso intensiver die Färbung.

Teilnahmeschluss ist jeweils am Sonntag um Mitternacht. Weitere Teilnahmebedingungen und Infos online auf: Migrosmagazin.ch


GROSSE SAMMELAKTION AKTION N Andr ea Janse n Steph anie Türc k

Kasperli-Theater für 7 Oasis-Punkte.

Erstausgabe Kasperlibuch Ka p für 50 Oasis-Punkte. 1 Sigikid-Finger igikid Finger g rpuppe puppe für 25 Oasis-Punkte. fü

Diesen Sommer fleissig Oasis trinken, Punkte sammeln und gegen Geschenke von Kasperli eintauschen.

1 Punkt pro 25cl Flasche Oasis Tropical, Orange oder Pfirsich. Einlösbar bis 31.12.2015 oder solange Vorrat. Alle Informationen über die Kasperli-Sammelaktion auff

www.oasisfun.ch

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen

Oasis gibts in Ihrer Migros


50 | MM21, 18.5.2015 | MIGROS-WELT

aha!

Unbeschwert geniessen Viele Wurst- und Fleischwaren enthalten Milch. Damit auch diejenigen, die auf laktosefrei setzen oder an einer Milchallergie leiden, genussvoll in eine Wurst beissen können, gibt es die milchund laktosefreie aha!-Kalbsbratwurst jetzt neu schweizweit zu kaufen. Gleichzeitig wurde die Rezeptur verbessert. Für einen weiteren Mehrwert steht das TerraSuisse-Logo. Es garantiert, dass das Fleisch aus tierfreundlicher Schweizer Haltung stammt. Wer bewusst auf Laktose, Gluten oder andere Inhaltsstoffe verzichten möchte, findet bei aha! eine ständig wachsende Palette von Lebensmitteln, die diesem Bedürfnis Rechnung tragen.

20 x CumulusPunkte

aha! TerraSuisse Kalbsbratwurst*, laktosefrei, ohne Milch, 2 Stück, 280 g Fr. 5.30

aha! Salatsauce Vitafrench*, laktosefrei, ohne Milch, glutenfrei, ohne Weizen, ohne Sellerie, 250 ml Fr. 3.20

aha! Mozzarella*, laktosefrei, 150 g Fr. 2.40

Bild und Styling: Claudia Linsi

für alle aha!-Produkte bis 25. 5.


MIGROS-WELT | MM21, 18.5.2015 | 51

Das aha!-Sortiment

Gut zu wissen Allergien und Intoleranzen sind auf dem Vormarsch. Deshalb

kooperiert die Migros seit 2008 mit der Stiftung aha! Allergiezentrum Schweiz.

Das aha!-Label kenn-

zeichnet Produkte, die für Personen, die unter Unverträglichkeiten leiden, besonders geeignet sind. Das aha!Sortiment der Migros umfasst eine Reihe von Lebensmitteln und Kosmetika. Alle diese Produkte werden durch eine unabhängige Zertifizierungsstelle geprüft und regelmässig kontrolliert. aha!-Verpackungen

bieten eine schnelle Orientierungshilfe und somit Sicherheit für die Konsumenten. Farbige Häkchen beim grünen aha!-Logo zeigen leicht verständlich, welche Auslöser von Allergien oder Intoleranzen im Produkt nicht enthalten sind. Eine Degustation von laktosefreien aha!Produkten findet vom 21. bis 23. Mai in aus-

gewählten grösseren Filialen statt.

Mit laktosefreien Produkten von aha! wird das Grillbuffet zum unbeschwerten Vergnügen.

Empfohlen durch Recommandé par Raccomandato da Service Allergie

aha! Frischback-Ciabatta rustica*, glutenfrei, ohne Weizen, laktosefrei, ohne Nüsse, 140 g Fr. 2.70

aha! Chocolate Chip Cookies*, glutenfrei, ohne Weizen, laktosefrei, ohne Milch, 150 g Fr. 4.30 * in grösseren Filialen

Das Gütesiegel von aha! kennzeichnet Produkte, die auch bei einer Allergie oder Intoleranz besonders verträglich sind.


5.40 statt 6.90

AKTION

2.50 statt 4.00

z.B. Gliss Kur Ultimate Repair Shampoo, 250 ml

z.B. Essence Ultîme Omega Repair Shampoo, 250 ml

REDUK TION VON

CHF 1.50 Erhältlich in grösseren Migros-Filialen

Produkten Beim Kauf von 2 Produk te en id be r auf jedes de

AUF ALLE GLISS KUR UND ESSENCE ULTÎME PRODUKTE EXKL. GLISS KUR MEHRFACHPACKUNGEN, ULTIMATE REPAIR MINI-SHAMPOO UND SOFORT-HILFE-KUR, ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 19.05. BIS 01.06.2015, SOLANGE VORRAT

Gliss Kur und essence Ultîme gibts in Ihrer Migros

AKTION Testen und profitieren Sie von der Nr. 1 Mundspülung* und Testsieger LISTERINE ® *Quelle: Umsatz Schweiz 2013: Tägliche Mundspülungen

Mehr Informationen finden Sie hier:

9.25 statt 11.60

LISTERINE® Zahn- und Zahnfleisch-Schutz 2 x 500 ml

www.listerine.ch

9.25 statt 11.60

LISTERINE® Zahnsteinschutz 2 x 500 ml

9.25 statt 11.60 LISTERINE® ZEROTM 2 x 500 ml

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

AUF ALLE LISTERINE MEHRFACHPACKUNGEN, ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 19.5. BIS 1.6.2015, SOLANGE VORRAT ®

Tiefenstarke Mundhygiene

LISTERINE gibts in Ihrer Migros ®


MIGROS-WELT | MM21, 18.5.2015 | 53

Parks «Im Grünen»

Arbeiten im Paradies

Das Migros-Kulturprozent betreibt vier Parks «Im Grünen». Dem Angebot entsprechend, ist die Arbeit in den Parks überaus abwechslungsreich. Vier Parkmitarbeiter erzählen von ihrem Alltag zwischen Blumenpflanzen und Eselritten. Dazu gibt es exklusive Lesergutscheine. Texte: Rolf Zenklusen, Laila Schläfli, Anne-Isabelle Aebli

Bilder: Mirko Ries, Jérémy Bierer

Münchenstein: Natur und Mensch im Zusammenspiel

Eric Ribstein ist Leiter Park und Unterhalt in Münchenstein.

Münchenstein

Der Park «Im Grünen» in Münchenstein BL besteht aus drei Teilen: Neben dem Naturpark mit Weihern, Grün- und Grillflächen gibt es den Kulturpark und den Kinderpark. Im Kulturpark werden auch Open-AirKonzerte durchgeführt. Der Kinderpark hält Kletterburgen, eine Minigolfanlage und ein Karussell bereit. Das Selbstbedienungsrestaurant ist von April bis Mai täglich zwischen 9 bis 20 Uhr geöffnet – das Á- la-carte-Restaurant Seegarten täglich von 11 bis 23 Uhr. www.seegarten-gruen80.ch

Gutschein Münchenstein: Pro Familie können bis drei Kinder im Á-la-carte- Restaurant von der Kinderkarte gratis essen. Pro Kind gibt es eine Karussell-Freikarte. Gültig für Kinder bis 12 Jahre in Begleitung der erziehungsberechtigten Personen. Die Karussellfahrt ist wetterabhängig und wird nicht garantiert. Dieser Gutschein ist nur ein Mal gültig und einlösbar bis zum 30. 9. 2015. Kein Umtausch.

✁

Vögel zwitschern, eine Ente macht sich mit einem Schnattern bemerk­ bar. Sonst hört man keinen Laut im Park. «Diese idyllische Ruhe am frühen Morgen ist wunderbar», erzählt Eric Ribstein (50) auf seinem ersten Rundgang um 6.30 Uhr in der Früh. Seit 1987 arbeitet der gelernte Gärtner im Park in Münchenstein bei Basel. Anfang März hat er mit seinen Kollegen im Park rund 6000 frische Blumen gesetzt. Tulpen, Narzissen, Stiefmütterchen und andere Blumen erfreuen seitdem die Besucher. «Im Frühling spüren wir das Bedürfnis der Leute besonders, sich draussen in der Natur zu erholen», sagt Ribstein. Wie er die Blumenrabatten gestaltet, ist ihm überlassen. «Von Jahr zu Jahr ändern wir die farblichen Harmonien.» Diese Freiheiten schätzt er. Ebenso wie die Beziehung zur Natur, die Ribstein von Kindsbeinen an prägt. «Ich bin auf einem Bauernhof auf­ gewachsen und wohne noch heute im Grünen.» Der Park in Münchenstein nimmt eine Fläche von 13 Hektaren ein, was in etwa 12 Fussballfeldern entspricht. Der Teil des Parks in der Nähe des Restaurants wird eher intensiv gepflegt, während der Rest mehr der Natur überlassen wird. «Wichtig ist, dass das Zusammenspiel zwischen Mensch und Natur möglichst gut funktioniert», sagt Ribstein. Die Gärtner räumen Abfall weg und halten den Kinderspielplatz, das Karussell und die Minigolfanlage in Schuss. Inzwischen steht die Sonne hoch am Himmel, langsam füllt sich der Park «Im Grünen» in Münchenstein mit Menschen. Darüber freut sich Eric Ribstein: «An schönen Tagen haben wir hier über 10 000 Besucher. Der Park ist eine wunderbare Oase mitten in der Agglomeration.»


54 | MM21, 18.5.2015 | MIGROS-WELT

Rüschlikon: Mit Haustieren im Parkteich

Christian Steiger ist der Parkchef in Rüschlikon.

Der Park «Im Grüene» in Rüschlikon ZH­ verfügt über ausgedehnte Rasenflächen und einen grossen Spielplatz. Mittwochs und sonntags gibt der Kasperli eine Vorstellung, und die Kinder können Esel reiten und Bähnli fahren. Park und Restaurant sind bis auf wenige Ausnahmen das ganze Jahr von Montag bis Sonntag geöffnet. Die Aktivi­ täten finden jeweils während der Sommer­ saison von Ende März bis Ende Oktober statt. Der Park hat von 8 bis 20 Uhr geöffnet. www.parkimgruene.ch

Gutschein Rüschlikon: 50 Prozent Ermässigung auf einen Kinderteller plus einen Jeton zur Benutzung der Eisenbahn oder Eselreiten. Gültig für Kinder bis 12 Jahre in Begleitung der erziehungsberechtigten Personen. Dieser Gutschein ist nur ein Mal gültig und einlösbar bis zum 12. 7. 2015. Kein Umtausch.

✁

Rüschlikon

Eselrunde oder Abfalleimer leeren und sauber machen – zwei Parkmitarbeiter teilen sich die Frühschicht um sieben. Christian Steigers (49) Präferenz ist klar; der Chef des Parkteams hat ein Herz für Tiere. Zur Fütterung der Esel karrt er Heu aus Magerwiesen ins Gehege, bürstet jedes der sechs Tiere und kratzt ihnen die Hufe aus. Der gelernte Landschafts­ gärtner ist seit sieben Jahren im Park «Im Grüene» in Rüschlikon. Hier gefällt ihm die Entwicklung, die er sieht. «Mein Park – mein Stolz», wie er sagt. Zudem sei hier die Arbeit durch die Tiere und diverse Un­ terhaltsarbeiten vielseitig. Das Eselrei­ ten ist einer der Höhepunkte des Parks, neben dem Kasperlitheater und dem Panorama. Viel Zeit dieses zu geniessen hat der Parkchef aber nicht. «Die Arbeit geht uns nicht aus.» Plat­ ten zuschneiden, Bäume stutzen, Liegestühle und Bänke instand halten, Schnee räumen, Rasen mähen oder Esel misten – viel körperliche Arbeit. Manchmal schmerzt abends der Rücken. Doch Christian Steiger gefällt der Freiraum, den er punkto Gestal­ tung hat – und die Selbständigkeit, mit der er seinen Tagesablauf grösstenteils selber einteilen kann. Als Chef des Parkteams verteilt er zudem Aufträge und organisiert die Arbeitspläne. Die Gärtnerhosen und Sicherheits­ schuhe zieht er nur aus, wenn er Schilf zurückschneiden muss. Dann steigt er in die schulterhohen Fischerstiefel und watet in den Teich. Tiere wurden hier zwar keine angesiedelt. Neben Enten schwimmen aber Kois, Goldfische und sechs Wasserschild­ kröten herum – alles ausgesetzte Haustiere. Deshalb ist der Parkchef nicht ganz unglücklich, wenn sich der Fischreiher zwischendurch einige Fische holt. Die vermehren sich dank der Fütterung durch die Parkbesucher rege. «Ich habe es aufgegeben, die Leute zu erziehen», so der Parkchef. Ab und zu schimpft er aber doch: Wenn Eltern mit dem iPhone spielen, statt ihren Nachwuchs zu beaufsichtigen. An einem Hang, wo Kinder gern hinunterrutschen, pflanzte er stachelige Berberitzen. «Damit sollte das Problem erledigt sein.» Kreativ und flexibel agieren, das ist seine tägliche Arbeit. «Man weiss nie, was einen an einem Tag erwartet», sagt er und lächelt.


MIGROS-WELT | MM21, 18.5.2015 | 55

Gurten: Der Herr der Spiele

Jürg Leuthold leitet den Spielpark auf dem Gurten.

Auf 864 Meter über Meer liegt der «Gurten – Park «Im Grünen». Wanderer und Spazier­ gänger finden auf dem autofreien Gurten ein vielfältiges Angebot. Im Restaurant «Bel Etage» können Feinschmecker die Panoramaaussicht und die Gastronomie geniessen. Für Kinder gibt es den Spielpark mit der Kleineisenbahn. Dazu finden re­ gelmässig Veranstaltungen im Park statt. Das Restaurant ist ab dem 1. April bis 11. Oktober 2015 täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet. www.gurtenpark.ch

Gutschein Gurten: Ein Kinderteller im Selbstwahlrestaurant «Tapis Rouge» und eine Freikarte für die Kleineisenbahn. Gültig für Kinder bis 14 Jahre in Begleitung der erziehungsberechtigten Personen. Dieser Gutschein ist nur einmal gültig und einlösbar bis zum 31.10.15. Kein Umtausch.

✁

Gurten

Kugelibahn testen, Miniaturloko­ motive fahren, durch Kletternetze hangeln – man könnte meinen, Jürg Leuthold (46) werde fürs Spielen bezahlt. Doch das ist nur ein Teil seiner Arbeit als Spielparkleiter auf dem Berner Hausberg Gurten. Daneben ist Leuthold Mechaniker, Spielplatzreiniger, Kassier, Chef des achtköpfigen Spielparkteams und Pädagoge der jungen Helfer. Genau diese Abwechslung gefällt ihm: «Jeder Tag ist anders.» Voraussetzung für seine Arbeit ist vor allem technisches Flair. Dies bringt der gelernte Lastwagenmechaniker mit. 13 Jahre arbeitete er auf seinem Beruf, bevor er 2001 in den Spielpark auf dem Gurten gewechselt hatte. Was ihm hier besser gefällt, ist die Arbeit an der frischen Luft sowie der Kontakt mit Menschen. Den hat er vor allem am Miniaturbahnhof Gurten Kulm, wenn er Tickets verkauft oder die Minilokomotive bedient. «Alles ist wie echt hier», sagt er. «Nur eben kleiner.» Sein Tag im Spielpark beginnt um 8.45 Uhr mit dem Leeren von Abfalleimern, und dem Kontrollieren von Gitterstäben und sonstigen Sicherheitsvorkehrungen beim Spielund Kletterturm. Dann hat Leuthold Zeit für Technisches und Handwerkliches. Lokomotive überprüfen, allfällige Schäden bei der metallenen Kugelibahn, der holzigen Spielanlage oder bei der Lok reparieren. Konkret heisst das: selber spielen. Am Wochenende bedient Leuthold schon mal die Stellwerkzentrale im Bahnhofshäuschen – bei gutem Wetter verkehren hier eine Zahnrad-, eine Dampf- und eine Elektrobahn. Sechs Lokomotiven besitzt der Spielpark. «Viele kommen extra wegen der Bahn hierher.» Auch für Leuthold ist das Lokfahren der schönste Teil seiner Arbeit. «Lieber Dampf als Akku – man muss mehr machen», sagt er und strahlt. Zudem mag er seinen Arbeitsort, den Gurten mit seiner Aussicht. «Ich arbeite am schönsten Ort von Bern», sagt er. Sogar in seiner Freizeit fährt er mit dem Bike hoch oder kommt zum Sonntagsbrunch. «Der Gurten ist ein Generationenberg», erklärt er. «Als Kind kommt man mit den Eltern hierher, als Jugendlicher besucht man das Gurtenfestival, später spaziert man hier mit der Freundin, dann mit Kindern oder Enkelkindern.»


56 | MM21, 18.5.2015 | MIGROS-WELT

Signal de Bougy: Treffpunkt für Generationen

Filomena Nunes ist stellvertretende Leiterin des Restaurants.

Der zwischen Lausanne und Genf gelegene «Pré vert du Signal de Bougy» ist einer der schönsten Aussichtspunkte der Region. Im Park gibt es auch regelmässige Veranstal­ tungen wie Tanztees, Pizza­ oder Bäckerei­ Workshops für Kinder. Im neuen Restaurant gibt es ein warmes und ein kaltes Buffet sowie einen Loungebereich. Ausserdem bieten der nahe gelegene Migros­Golfpark sowie der Hochseilgarten «Parc Aventure» Aktivitäten für jeden Geschmack. www.signaldebougy.ch

Gutschein Signal de Bougy: Ein Gratis-Kinderteller und ein Mal gratis Minigolf. Gültig für Kinder bis 12 Jahre in Begleitung der erziehungsberechtigten Personen. Dieser Gutschein ist nur ein Mal gültig und einlösbar bis zum 31. 10. 2015. Kein Umtausch.

✁

Signal de Bougy

Filomena Nunes (54) hatte schon immer ein Faible für den Signal de Bougy, seinen Park und sein Restaurant. Zunächst ging sie mit ihren Kindern hier spazieren, als diese noch klein waren. «Eines Tages hörte ich, dass man hier am Wochenende einige Stunden arbeiten kann. Ich wollte meine Kinder zwar nicht allein lassen, aber ich brauchte den Kontakt mit anderen Menschen.» Mit der Unterstützung ihres Mannes, der sich während ihrer Abwesenheit um die Kinder kümmerte, begann sie 1993, einige Stunden an der Kasse zu arbei­ ten. Aus den Stunden wurden ganze Wochenenden. Im Laufe der Zeit besuchte Nunes Weiterbildungskurse und wurde vor 15 Jahren zur stellvertretenden Leite­ rin des Restaurants ernannt. «Damals begann ich, ganztags zu arbeiten. Die Arbeit hier hat mir immer Freude bereitet und tut es noch heute. Der Ort ist wunderschön, ich verstehe mich mit allen sehr gut, und mir ist alles sehr ans Herz gewachsen», erzählt sie. Filomena Nunes ist für alles ausser der warmen Küche verantwortlich: für das Buffet, den Speisesaal und die Bedienung der Gäste. Mal grüsst sie ein älteres Paar, das hier regelmässig Tee trinkt, dann verschwindet sie kurz, um ein Problem bezüglich der zwei Geburtstagsfeste im Restaurant zu klären. Schliesslich bittet sie einen Kollegen, eine Waren­ lieferung entgegenzunehmen. Zu ihren täglichen Aufgaben zählen die Bestellungen, die Vorbereitung der verschiedenen Buffets und das Mana­ gement des Teams. Dabei zögert sie nie, selbst Hand anzulegen. «Ich finde es wichtig, entgegenkommend zu sein, denn ich verlange viel von meinem Team, das mir aber nie eine Bitte abschlägt. Unsere Aufgaben sind sehr vielseitig und genau das liebe ich.» Filomena Nunes hat miterlebt, wie sich der Park im Laufe der letzten Jah­ re verändert hat, wie neue Aktivitäten angeboten wurden und wie das Restaurant umgebaut wurde. Heute sieht sie die Gäste, die früher als junge Eltern kamen, mit ihren Enkelkindern im Park spielen. MM


Publireportage

Nahrungsmittelintoleranz Unangenehm – aber kein Drama

Du bist, was du isst – oder nicht isst. Verzichten ist en vogue, jedoch nur selten notwendig. Denn: Viele eingebildete Lebensmittelallergien sind eigentlich Unverträglichkeiten. Weil sich die Symptome oftmals gleichen, werden sie häufig verwechselt. Die Diagnose beim Arzt schafft Klarheit und lässt sie wieder geniessen. schiede zu den Lebensmittelallergien. Er ermittelt die Unverträglichkeiten mit einer Anamnese und speziellen Tests – die mit einem Allergietest nichts gemeinsam haben. Sind die Nahrungsmittel oder Stoffe bestimmt, die auf den Darm schlagen, hilft nur eins: Sie reduzieren. Der komplette Verzicht ist – das zeigt das Beispiel von Sarah – bei Unverträglichkeiten aber meistens unnötig.

Wettbewerb Beantworten Sie bis am 31. Mai 2015 auf www.swissmilk.ch/irrtum die Wettbewerbsfrage und gewinnen Sie ein Genuss-Wochenende für zwei Personen. <wm>10CAsNsjY0MDQx0TW2MDCyNAUAFE6zLA8AAAA=</wm>

«Sind da Nüsse drin? Die darf ich nicht essen, ich bin allergisch», betont Gian in der Bäckerei vor dem Tresen. Im Café nebenan bestellt Sarah ihren Cappuccino so: «Für mich gerne mit laktosefreier Milch, sonst bekomme ich Bauchweh.» Aussagen wie diese hört man immer öfter. Doch: Was ist eine Unverträglichkeit? Wie unterscheidet sie sich von einer Allergie? Und weshalb werden die beiden Reaktionen auf Lebensmittel viel zu oft miteinander verwechselt? Möchte Gian einen nussfreien Kuchen kaufen, dann deshalb, weil er unter einer Nahrungsmittelallergie leidet. Sein Körper reagiert heftig auf normalerweise harmlose pflanzliche Eiweisse: Antikörper lösen bereits bei kleinsten Mengen von Nüssen Ausschläge oder gar Kreislaufschocks aus. Sein Verzicht ist Pflicht. Die Zahl der Lebensmittelallergiker im Erwachsenenalter ist mit vier bis acht Prozent zum Glück gering. Kinder hingegen leiden etwas häufiger unter Allergien, die sich aber bis zum Schuleintritt meist auswachsen. Kleine Mengen sind verträglich Anders schaut es bei Sarah aus: Sie leidet an Laktoseintoleranz, verträgt also den Milchzucker nicht. Ihr Körper reagiert auf

die Milch im Cappuccino unmittelbar mit Bauchweh, denn Sarah kann den Milchzucker nicht verdauen. Sie hat es im Vergleich zu Gian leichter, weil sie immer noch eine individuell dosierte Menge Laktose zu sich nehmen kann, ohne dabei unter Symptomen zu leiden. Wenn Sarah aber grössere Mengen ihres geliebten Cappuccinos mit normaler Milch trinkt, meldet sich ihr Körper mit Bauchschmerzen, Blähungen und Verdauungsproblemen. Trinkt sie einen kleinen Cappuccino zum Mittagessen oder isst einen Jogurt als Dessert, passiert nichts. <wm>10CFXKIQ6AMAwF0BN1-e1a2lFJ5giC4GcImvsrAg7x3FvXtILP0rej78lgVaoBaZbWpKhyBryEa8K4CthmuARHC_99UnWuwHgPwYjrgJM46TQcVu7zegCy0qS1cgAAAA==</wm>

«Wer vermutet, ein Nahrungsmittel nicht zu vertragen, sollte seine Ärztin/seinen Arzt um Rat fragen. Abklärungen helfen, unnötige Diäten zu vermeiden.» Prof. Dr. med. Roger Lauener, Chefarzt Ostschweizer Kinderspital St. Gallen. Verzicht ist unnötig Von einer Nahrungsmittelintoleranz sind in der Schweiz rund 20% der Bevölkerung betroffen. Der Arzt erkennt die Unter-

? Laktoseintoleranz: Was passiert da eigentlich? Bei gesunden Menschen wird beim Verdauungsprozess das Enzym Laktase gebildet. Dieses spaltet den Milchzucker in Glukose und Galaktose auf, die so über den Darm aufgenommen werden können. Menschen mit Laktoseintoleranz können den Milchzucker nicht verdauen, weil ihre Dünndarmschleimhaut wenig oder keine Laktase produziert. So gelangt der Milchzucker unverdaut in den Dickdarm. Dies führt zu Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und Durchfall – aber auch zu vermeintlichen Allergiereaktionen wie Hautausschlägen oder Kopfschmerzen. Wissenswertes Mehr Informationen zu Unverträglichkeiten unter www.swissmilk.ch/irrtum


Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

Pasta Garofalo gibts in Ihrer Migros und bei LeShop.ch

30% GÜNSTIGER Kleiner Preis, grosser Biergenuss, jetzt zugreifen!

30%

30%

6.30 statt 9.00

Eichhof Alkoholfrei 6 x 50 cl

7.20 statt 10.30

Eichhof Alkoholfrei 10 x 33 cl

30%

77.20 20 statt 10.30

Eichhof Panaché Alkoholfrei 10 x 33 cl

30%

5.10 statt 7.50

Erdinger Alkoholfrei 6 x 33 cl

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

ANGEBOT GILT NUR VOM 19.05. BIS 25.05.2015, SOLANGE VORRAT

Eichhof und Erdinger Alkoholfrei gibts in Ihrer Migros und bei LeShop.ch


MIGROS-MEDIEN | MM21, 18.5.2015 | 59

Saisonküche

Kochen mit Köpfchen

Weisse Spargeln wachsen unterirdisch, grüne werden von der Sonne verwöhnt. Für alle Spargeln gilt: je frischer, desto knackiger. Und das Feinste an den Stangen sind ihre Köpfe.

Herausnehmen und sammeln!

Text: Claudia Schmidt Bilder und Styling: Christine Benz Rezepte: Annina Ciocco

Der italienische Soulfood-Klassiker in einer Frühlingsvariante: mit grünen Spargeln.

Aufwand 40 Minuten + 40 Minuten im Ofen für 6 Personen

Noch mehr Rezepte

Die Saisonküche gibt es auch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.– www.saison.ch


60 | MM21, 18.5.2015 | MIGROS-WELT

Spargel-Crostini

Weisse Spargeln mit Rohschinken und Fisch

Spargellasagne

Aufwand 20 Minuten Für 4 Personen

Aufwand

Aufwand

30 Minuten

40 Minuten + 40 Minuten im Ofen

Für 4 Personen

Vorspeise für 4 Personen 500 g grüne Spargeln 2 EL Olivenöl 60 g getrocknete Tomaten Salz, Pfeffer 12 Brotscheiben à ca. 10 g, z. B. Steinofenbaguette ½ Knoblauchzehe Zubereitung

Spargeln im unteren Drittel schälen. Harte Enden wegschneiden. Spargelspitzen ca. 5 cm lang abschneiden. Restliche Spargeln in kleine Stücke schneiden. Alles im Öl ca. 4 Minuten bissfest braten. Tomaten in dünne Streifen schneiden und beigeben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Inzwischen Brotscheiben auf beiden Seiten rösten. Auf einer Seite mit Knoblauch einreiben und mit der Spargel-Tomaten-Mischung belegen. Dabei pro Brot eine Spargelspitze auf die Mischung legen. Zubereitungszeit ca. 20 Minuten

Pro Person ca. 6 g Eiweiss, 6 g Fett, 20 g Kohlenhydrate, 650 kJ/160 kcal

Zutaten für 4 Personen 500 g weisse Spargeln 1 TL Zucker Salz 400 g Zanderfilet ohne Haut Pfeffer 2 EL Butter 50 g Rohschinken ½ Bund gemischte Kräuter, z. B. Dill und Kerbel Zubereitung

1. Spargeln vom Köpfchen weg schälen. Harte Enden wegschneiden. Reichlich Wasser mit Zucker und Salz aufkochen. Spargeln darin 12–15 Minuten knapp weich kochen. Mit einer Lochkelle aus dem Wasser heben. Gut abtropfen lassen. 2. Zander in Streifen schneiden. Mit Salz und Pfeffer würzen und in der Bratpfanne mit Butter 2–3 Minuten braten. Spargeln beigeben und kurz mitbraten. Anrichten und Rohschinken und Kräuter dazuzupfen. Dazu passt Reis. Zubereitungszeit ca. 30 Minuten

Pro Person ca. 25 g Eiweiss, 7 g Fett, 4 g Kohlenhydrate, 750 kJ/180 kcal

Zutaten für 6 Personen Für 6 Personen 1 kg grüne Spargeln 1 TL Zucker, Salz 1 Zwiebel 1 EL Olivenöl 700 g Passato di pomodoro 150 g weisse Lasagneblätter 40 g Reibkäse, z. B. Parmesan Béchamelsauce: 20 g Butter 30 g Mehl

5 dl

Milch Muskatnuss, Salz, Pfeffer

Zubereitung

1. Spargeln im unteren Drittel schälen. Harte Enden wegschneiden. Spargeln in reichlich Wasser mit Zucker und Salz 8–10 Minuten kochen. Aus dem Wasser heben. Gut abtropfen lassen. Einige Spargeln beiseitestellen. Rest in mundgerechte Stücke schneiden. 2. Für die Béchamelsauce Butter bei kleiner Hitze schmelzen. Mehl darunterrühren. Milch dazugeben. Unter Rühren aufkochen, unter gelegentlichem Rühren ca. 10 Minuten köcheln lassen. Mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken. Für die Tomatensauce Zwiebel fein hacken. In Öl dünsten. Passato dazugeben, ca. 5 Minuten kochen. Spargelstücke dazugeben. 3. Backofen auf 180 °C vorheizen. Lasagneblätter und Tomatensauce mit Spargeln abwechslnd in die Gratinform schichten. Mit Lasagneblättern abschliessen. Béchamelsauce darübergiessen. Mit Käse bestreuen. Beiseitegestellte Spargeln darauflegen. In der Ofenmitte ca. 40 Minuten gratinieren. Zubereitungszeit ca. 40 Minuten + ca. 40 Minuten gratinieren

Pro Person ca. 14 g Eiweiss, 8 g Fett, 37 g Kohlenhydrate, 1150 kJ/270 kcal


H C S I R F T K R MA

M-TIPP Mit einer Kalbsbratwurst und Gemüse vom Grill steht Ihrem Sommergenuss nichts mehr im Wege. Das Rezept finden Sie auf www.saison.ch/de/m-tipp und alle Zutaten frisch in Ihrer Migros.

pro Bund

13.50

Rosenzauber Stiellänge 40 cm, Bund à 30 Stück

50%

7.80 statt 15.60

M-Classic Kalbsbratwurst im 3er-Pack Schweiz, 3 x 2 Stück, 840 g

33%

2.40 statt 3.60

Peperoni gemischt Niederlande/Spanien, 500 g

Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 19.5. BIS 25.5.2015, SOLANGE VORRAT

30%

1.80 statt 2.60 Chiquita Bananen Panama, per kg


WILLKOMMEN IM FRISCH 1.60 statt 2.–

2.85 statt 3.05

Le Gruyère Surchoix per 100 g, 20% günstiger

30%

6.90 statt 9.90

Spargeln grün, «Aus der Region.» Bund à 500 g

30%

1.20 statt 1.75

Gurken Schweiz, pro Stück

Die Butter Mödeli à 250 g, –.20 günstiger

30%

3.90 statt 5.90

3.65 statt 4.60

25%

20%

Nektarinen gelb, lose Spanien, per kg

4.40 statt 5.90

Erdbeeren, «Aus der Region.» Schale à 500 g

Genossenschaft Migros Wallis ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 19.5. BIS 25.5.2015, SOLANGE VORRAT

Le Gruyère gerieben im Duo-Pack 2 x 120 g, 20% günstiger

1.60 statt 2.–

Krustenkranz, TerraSuisse 300 g


EPARADIES.

4.20 statt 5.60

Anna’s Best Dip 4 x 125 g, 25% günstiger

8.60 statt 10.80

Armando de Angelis Pasta im Duo-Pack 20% günstiger, z.B. Tortellini al prosciutto crudo, 2 x 250 g

40%

11.50 statt 19.20

M-Classic Pizza im 4er-Pack z.B. del Padrone, 4 x 370 g

20%

5.90 statt 7.40

Rindsentrecôte am Stück Import, 800–1000 g, per 100 g

20%

1.60 statt 2.–

Pouletflügeli gewürzt Schweiz, per 100 g

5.05 statt 6.35

Rohschinken Gruyère im Duo-Pack Schweiz, per 100 g, 20% günstiger

50%

1.05 statt 2.10

Forelle Zucht aus Bosnien-Herzegowina, per 100 g

30%

1.50 statt 2.15

Tradition Schweins-Cipollata Schweiz, 7 Stück, per 100 g

30%

2.60 statt 3.80

Schweinsbraten Nierstück, TerraSuisse per 100 g


NOCH MEHR SPARMÖ 30%

1.45 statt 2.10

Alle Extra Konfitüren oder Gelées im 500-g-Glas z.B. Bitterorangenmarmelade, 500 g

7.30 statt 9.15

Noisette Butter-Haselnuss-Gebäck oder Marie Croccant (sortenrein) im 3er-Pack 20% günstiger, z.B. Noisette Butter-HaselnussGebäck, 3 x 245 g

40%

1.55 statt 1.95

5.75 statt 10.–

17.90

16.90

Alle Farmer Joghurt 225 g 20% günstiger, z.B. Schokolade

Pfingstrosenstrauss Gloria pro Strauss

Petit Beurre Chocolat au Lait im 4er-Pack 4 x 150 g

Phalaenopsis Multiflora mit 2 Rispen im 12-cm-Topf, pro Pflanze

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 19.5. BIS 25.5.2015, SOLANGE VORRAT

4.90 statt 5.90

Alle Torten im 2er-Pack 1.– günstiger, z.B. Schwarzwälder Torte, 2 x 122 g

4.15 statt 5.20

Alle Grosis Cakes 20% günstiger, z.B. Schoggi-Cake, 420 g

8.60 statt 10.80

Alle Instantkaffees im Beutel, UTZ 20% günstiger, z.B. Cafino, 550 g


GLICHKEITEN. 7.20 statt 9.–

Alle MegaStar Glacestängel in Mehrfachpackung 20% günstiger, z.B. Almond, UTZ, 6 Stück, 720 ml

4.60 statt 5.85

Zweifel Snacketti in Grosspackung z.B. Paprika, 225 g

Frey Branches Classic, Noir, Bicolor oder Eimalzin im 30er-Pack, UTZ z.B. Eimalzin, 30 Stück

17.10 statt 28.50

7.80 statt 15.60

M-Classic Hamburger tiefgekühlt, 12 x 90 g

40%

11.50

40%

50%

2.05 statt 2.60

Caruso Oro Bohnen oder gemahlen im 3er-Pack, Alle M-Classic Frites oder Denny’s UTZ Kartoffelprodukte, tiefgekühlt z.B. Bohnen, 3 x 500 g 20% günstiger, z.B. M-Classic Ofen Frites, 500 g

3.10 statt 5.20

Alle M-Classic Salatsaucen fixfertig im Duo-Pack z.B. French Dressing, 2 x 700 ml

30%

4.05 statt 5.85

Original Rösti im 3er-Pack 3 x 500 g


DAS GROSSE . N E G Ü N G R E V SPAR 50%

29.50 statt 59.–

Titan oder Antares Kochgeschirr-Serien auch für Induktion geeignet, z.B. Titan Bratpfanne, flach, Ø 28 cm, gültig bis 1.6.2015

33%

3.80 statt 5.70

50%

3.25 statt 6.50

Exelia Weichspüler z.B. Summer Fresh, 1,5 Liter, gültig bis 1.6.2015

30%

39.90 statt 59.90

50%

24.10 statt 48.20

Total Waschmittel im XXL-Sparpack 7,5 kg z.B. Classic, gültig bis 1.6.2015

6.30 statt 7.80

Primella Watteprodukte im 3er-Pack Jack Wolfskin Kindersandale grün z.B. Watterondellen, 3 x 80 Stück, gültig bis 1.6.2015 erhältlich in den Grössen 30–37, gültig bis 1.6.2015

Potz Reinigungsmittel im Duo-Pack 1.50 günstiger, z.B. Cremereiniger, 2 x 500 ml, gültig bis 1.6.2015

6.40 statt 7.60

8.90

Alle Hygo WC-Einhänger oder WC-Reiniger im Duo-Pack 1.20 günstiger, z.B. Maximum XXL Stick Ocean, gültig bis 1.6.2015 * Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. SOLANGE VORRAT

9.90

Herren-Sportsocken im 3er-Pack erhältlich in den Grössen 39–42 oder 43–46, z.B. Sport-Kurzsocken im 3er-Pack, Gr. 43–46, gültig bis 1.6.2015

Diverse Damen-Sportsocken im 3er-Pack erhältlich in den Grössen 35–38 oder 39–42, z.B. Damen-Sneaker-Socken, himbeer, Gr. 35–38, gültig bis 1.6.2015


WEITERE ANGEBOTE. FRÜCHTE & GEMÜSE Anna’s Best Nüsslisalat im Duo-Pack, 2 x 100 g 5.40 statt 6.80 20% Peperoni gemischt, Niederlande/ Spanien, 500 g 2.40 statt 3.60 33% Chiquita Bananen, Panama, per kg 1.80 statt 2.60 30% Spargeln grün, «Aus der Region.», Bund à 500 g 6.90 statt 9.90 30% Nektarinen gelb, lose, Spanien, per kg 3.90 statt 5.90 30% Erdbeeren, «Aus der Region.», Schale à 500 g 4.40 statt 5.90 25% Heidelbeeren, Spanien, Schale à 500 g 4.90

FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL M-Classic Lammnierstück, Neuseeland/Australien, per 100 g 3.75 statt 5.40 30% M-Classic Kalbsbratwurst im 3er-Pack, Schweiz, 3 x 2 Stück, 840 g 7.80 statt 15.60 50% M-Classic Trutenbrust, hauchdünn geschnitten, oder Trutenmöckli im Duo-Pack, z.B. M-Classic Trutenbrust, hauchdünn geschnitten, Brasilien/Frankreich, 2 x 144 g 4.90 statt 7.– 30% Rohschinken Gruyère im Duo-Pack, Schweiz, per 100 g 5.05 statt 6.35 20% Optigal Pouletschnitzel, Schweiz, per 100 g 2.80 statt 3.30 15% Ausgewählte Fisch-Grillspiessli, z.B. Crevetten-Spiess mariniert, Zucht aus Ecuador, Bio, per 100 g 3.85 statt 5.55 30% * Tradition Schweins-Cipollata, Schweiz, 7 Stück, per 100 g 1.50 statt 2.15 30% Rindsentrecôte am Stück, Import, 800–1000 g, per 100 g 5.90 statt 7.40 20% Schweinsbraten Nierstück, TerraSuisse, per 100 g 2.60 statt 3.80 30% Pouletflügeli gewürzt, Schweiz, per 100 g 1.60 statt 2.– 20% Forelle, Zucht aus BosnienHerzegowina, per 100 g 1.05 statt 2.10 50%

Für Ihren Einkauf hier ausschneiden.

BROT UND MILCHPRODUKTE M-Classic Silser Sandwiches mit Saaten, 300 g 3.50 NEU *,** 20x M-Classic Mini-Sandwiches oder Weggli, –.40 günstiger, z.B. MiniSandwiches, 300 g 2.15 statt 2.55 Die Butter, –.20 günstiger, Mödeli à 250 g 2.85 statt 3.05 Gesamtes aha! Sortiment, z.B. Sanissa Classic, 400 g 20x 2.95 20x PUNKTE Alle Farmer Joghurt 225 g, z.B. Schokolade 1.55 statt 1.95 20% Bifidus Joghurt Erdbeere 4 x 150 g 2.70 statt 3.40 20% *Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

Le Gruyère Surchoix, per 100 g 1.60 statt 2.– 20% Le Gruyère gerieben im Duo-Pack, 2 x 120 g 3.65 statt 4.60 20% Caprice des Dieux, 330 g 4.60 statt 5.75 20% Krustenkranz, TerraSuisse, 300 g 1.60 statt 2.– 20%

BLUMEN & PFLANZEN Rosenzauber, Stiellänge 40 cm, Bund à 30 Stück 13.50 Pfingstrosenstrauss Gloria, pro Strauss 17.90 Phalaenopsis Multiflora mit 2 Rispen, im 12-cm-Topf, pro Pflanze 16.90

WEITERE LEBENSMITTEL Frey Branches Classic, Noir, Bicolor oder Eimalzin im 30er-Pack, UTZ, z.B. Eimalzin, 30 Stück 11.50 Frey Adoro Kugeln Milch 200 g oder 500 g, UTZ, z.B. 200 g 6.55 statt 8.20 20% ** Frey Truffes Fraises, UTZ, Limited Edition, 140 g 20x 10.30 NEU *,** Alle Frey Tafelschokoladen à 100 g im 4er-Pack, UTZ, z.B. Milch extrafein, 4 x 100 g 6.– statt 8.– 25% Petit Beurre Chocolat au Lait im 4er-Pack, 4 x 150 g 5.75 statt 10.– 40% Noisette Butter-HaselnussGebäck oder Marie Croccant (sortenrein) im 3er-Pack, z.B. Noisette Butter-HaselnussGebäck, 3 x 245 g 7.30 statt 9.15 20% Caruso Oro Bohnen oder gemahlen im 3er-Pack, UTZ, z.B. Bohnen, 3 x 500 g 17.10 statt 28.50 40% Alle Instantkaffees im Beutel, UTZ, z.B. Cafino, 550 g 8.60 statt 10.80 20% Alle Extra Konfitüren oder Gelées im 500-g-Glas, z.B. Bitterorangenmarmelade, 500 g 1.45 statt 2.10 30% Alle M-Classic Frites oder Denny’s Kartoffelprodukte, tiefgekühlt, z.B. M-Classic Ofen Frites, 500 g 2.05 statt 2.60 20% Yummie Gemüsestäbchen im Duo-Pack, tiefgekühlt, 2 x 426 g 5.45 statt 7.80 30% Alle MegaStar Glacestängel in Mehrfachpackung, z.B. Almond, UTZ, 6 Stück, 720 ml 7.20 statt 9.– 20% Fruit Ice Erdbeere in Mehrfachpackung, 6 Stück 20x 5.50 NEU *,** Fruit Ice Mango in Mehrfachpackung, 6 Stück 5.50 NEU *,** 20x M-Classic Hamburger, tiefgekühlt, 12 x 90 g 7.80 statt 15.60 50% Alle Rivella im 6er-Pack, z.B. Rivella rot, 6 x 1,5 Liter 11.50 statt 14.40 20% Alle Passaia im 6er-Pack, z.B. Regular, 6 x 1,5 Liter 10.05 statt 12.60 20%

**Gültig bis 1.6.

Alle alkoholfreien Biere, z.B. Feldschlösschen, 10 x 33 cl 7.60 statt 10.90 30% Gold Säfte, Fairtrade, z.B. Multivitamin, 1 Liter 20x 1.95 NEU *,** Original Rösti im 3er-Pack, 3 x 500 g 4.05 statt 5.85 30% Alle Garofalo Teigwaren, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.50 günstiger, z.B. Rigatoni, 500 g 2.– statt 2.50 Alle M-Classic Salatsaucen fixfertig im Duo-Pack, z.B. French Dressing, 2 x 700 ml 3.10 statt 5.20 40% Alle Thomy Mayonnaise, Thomynaise oder Senf mild im Duo-Pack, z.B. Mayonnaise à la française, 2 x 265 g 4.– statt 5.– 20% Alle Condy Maiskölbchen, z.B. 190 g 1.50 statt 3.– 50% Aglio & Olio Peperoncino, 20x 95 g 3.50 NEU *,** Alle Thomy oder Bon Chef Flüssigsaucen in Kartonverpackungen, z.B. Thomy Sauce Champignons, 250 ml 2.80 statt 3.50 20% Bon Chef Gemüsebouillon 20x fettfrei, 230 g 5.40 NEU *,** Alle Brotaufstriche im Duo-Pack, z.B. Crème Sandwich, 2 x 200 g 4.90 statt 6.20 20% Zweifel Snacketti in Grosspackung, z.B. Paprika, 225 g 4.60 statt 5.85 Party Sandwich Crackers, z.B. Kräuter, 128 g 2.90 NEU *,** 20x Alle Anna’s Best Wähen, z.B. Aprikosenwähe, 215 g 2.30 statt 2.90 20% Alle Grosis Cakes, z.B. SchoggiCake, 420 g 4.15 statt 5.20 20% Alle Torten im 2er-Pack, 1.– günstiger, z.B. Schwarzwälder Torte, 2 x 122 g 4.90 statt 5.90 Anna’s Best Dip, 4 x 125 g 4.20 statt 5.60 25% Armando de Angelis Pasta im Duo-Pack, z.B. Tortellini al prosciutto crudo, 2 x 250 g 8.60 statt 10.80 20% La Pizza Prosciutto Mascar20x pone, 510 g 7.40 NEU *,** M-Classic Pizza im 4er-Pack, z.B. del Padrone, 4 x 370 g 11.50 statt 19.20 40%

NEAR-/NON-FOOD Gesamtes Exelcat TrockenfutterSortiment, z.B. Sterile 1+ Years mit Lachs, 950 g 5.20 NEU *,** 20x Gourmet Perle Duetto di Carne, 4 x 85 g 4.75 NEU *,** 20x Gourmet Mon Petit, z.B. Geflügel, 6 x 50 g 4.40 20x NEU *,** Exelcat Kleine Menus, z.B. Geflügel, 12 x 50 g 5.40 20x NEU *,** Alle Asco oder Max Snacks im 3er- oder 5er-Pack, z.B. Asco A’Petito Rind im 5er-Pack, 5 x 50 g 5.80 statt 7.25 20% Covergirl Outlast Stay Brilliant Nail Gloss Nagellacke, z.B. Color 240, 11 ml 8.90 NEU ** 20x

Genossenschaft Migros Wallis

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 19.5. BIS 25.5.2015, SOLANGE VORRAT

Alle Essence Ultîme oder Gliss Kur Haarprodukte (ohne Gliss Kur Miniprodukte, Gliss Kur SoforthilfeKuren oder Gliss Kur Mehrfachpackungen), beim Kauf ab 2 Produkten, jedes 1.50 günstiger, z.B. Total Repair Shampoo, 250 ml 2.50 statt 4.– ** I am Haircare oder Stylingprodukte in Mehrfachpackungen, z.B. Ultra Strong Mousse, 2 x 150 ml 6.20 statt 7.80 20%** Garnier Gesichts-, Körper-, Handpflegeprodukte oder Deos im Duo-Pack, z.B. GesichtsReinigungstücher sensible Haut, Packung à 25 Stück 7.80 statt 9.80 20%** Gesamtes Bic Damen- oder Herrenrasierer-Sortiment (ohne Mehrfachpackungen), z.B. Sensitive 2 Einwegrasierer, 10 Stück 2.20 statt 4.40 50%** Candida Pomegranate oder Vital Zahnpasta oder Ultra Strong Mundspülung, z.B. Pomegranate Zahnpasta, Limited Edition, 20x 75 ml 3.60 NEU ** Listerine Produkte in Mehrfachpackungen, z.B. Zahn, & ZahnfleischSchutz im Duo-Pack, 2 x 500 ml 9.25 statt 11.60 20% ** I am Sensitive Care Pflegedusche, 250 ml 2.10 NEU *,** 20x I am Red Summer Frischeseife Dispenser oder Nachfüllbeutel, Limited Edition, z.B. Dispenser, 20x 300 ml 3.20 NEU *,** Nivea Travelsets for Men oder Women, z.B. for Women, pro Set 7.90 Gültig bis 27.7.2015 Primella Watteprodukte im 3er-Pack, z.B. Watterondellen, 3 x 80 Stück 3.80 statt 5.70 33% ** Gesamtes Ellen Amber oder Lilly Lane Damen-Tagoder Nachtwäsche-Sortiment, z.B. Ellen Amber Slip Maxi, weiss, Gr. 38–50 7.65 statt 12.80 40% Diverse Damen-Sportsocken im 3er-Pack, erhältlich in den Grössen 35–38 oder 39–42, z.B. Damen-Sneaker-Socken, himbeer, Gr. 35–38 8.90 ** Herren-Sportsocken im 3er-Pack, erhältlich in den Grössen 39–42 oder 43–46, z.B. Sport-Kurzsocken im 3er-Pack, Gr. 43–46 9.90 ** Total Waschmittel im XXL-Sparpack 7,5 kg, z.B. Classic 24.10 statt 48.20 50% ** Total Waschmittel in 5-Liter-Flaschen, z.B. Aloe Vera, 19.75 statt 39.50 50% ** Exelia Weichspüler, z.B. Summer Fresh, 1,5 Liter 3.25 statt 6.50 50% ** Alle Hygo WC-Einhänger oder WC-Reiniger im Duo-Pack, 1.20 günstiger, z.B. Maximum XXL Stick Ocean 6.40 statt 7.60 ** Potz Reinigungsmittel im DuoPack, 1.50 günstiger, z.B. Cremereiniger, 2 x 500 ml 6.30 statt 7.80 ** Titan oder Antares KochgeschirrSerien, auch für Induktion geeignet, z.B. Titan Bratpfanne, flach, Ø 28 cm 29.50 statt 59.– 50% ** Gesamtes Le petit Marseillais Sortiment (ohne Mehrfachpackungen), z.B. Hypoallergenique Duschcreme Mandelblüten, 400 ml 5.25 statt 6.20 15% **


NEU IN IHRER MIGROS. NEU

NEU

3.50

10.30

M-Classic Silser Sandwiches mit Saaten 300 g

NEU

5.50

Fruit Ice Mango in Mehrfachpackung 6 Stück

NEU

7.40

La Pizza Prosciutto Mascarpone 510 g

Frey Truffes Fraises, UTZ Limited Edition, 140 g

NEU

5.50

Fruit Ice Erdbeere in Mehrfachpackung 6 Stück

NEU

2.90

Party Sandwich Crackers z.B. Kräuter, 128 g

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 19.5. BIS 1.6.2015, SOLANGE VORRAT

NEU

1.95

Gold Säfte, Fairtrade z.B. Multivitamin, 1 Liter


MIGROS-WELT | MM21, 18.5.2015 | 69

Wissenswertes

Rund um die Spargeln Frische

Ist der Anschnitt noch feucht, wurden die Stangen frisch geerntet. Ein weiteres Indiz für Frische: Die Stangen quietschen, wenn man sie aneinanderreibt. Zudem brechen frische Spargeln leicht.

Gemüse royal Mit weissen Spargeln, die gemeinhin als Königinnen unter den Gemüsen gelten, verhält es sich wie mit allen anderen Spargelsorten: Wenn die Kirschen reifen, ist ihre Erntezeit vorbei. Nutzen wir also die Saison bis zum 24. Juni, denn vor allem frisch sind Spargeln ein Hochgenuss.

Mehr Rezepte unter www.saison.ch

Einfrieren

Spargeln lassen sich gut tiefkühlen. Wichtig: Weisse Spargeln sollte man vor dem Einfrieren schälen, damit sie später für die Zubereitung noch gefroren ins kochende Wasser gegeben werden können. Und Achtung: Auf keinen Fall blanchie­ ren, denn dabei verlieren die Spargeln den Biss. Roh oder gekocht? Das gewohnte Spargel­ aroma entfaltet sich beim Kochen, doch auch roh sind Spargeln ein Genuss. So kann man sie nach dem üblichen Schälen mit einem Spar­ schäler in feine Streifen hobeln, marinieren und mit Salat kombinieren. Giftige Beeren Wir essen die dicken Spargeltriebe. Wenn der Spargel später im Jahr ins Kraut schiessen darf, entwickelt er nach der Blüte rote Beeren. Diese sind giftig und können Bauchschmerzen und Übelkeit verursachen.

Bild: Saisonküche

Handarbeit Zwar gibt es Spargel­ erntemaschinen, doch einen wirklichen Preis­ oder Qualitätsvorteil bieten sie kaum. Daher wird nach wie vor meist jede einzelne Stange von Hand geerntet. In Zusammenarbeit mit www.saison.ch

Wildspargeln*

Weisse Spargeln

Violette Spargeln*

Grüne Spargeln

Wildspargeln, die wir kaufen, sind meistens die Sprosse vom Pyrenäen­Milchstern – einem Gewächs, das Botaniker lange zu den Lilien zählten, das heute aber in der Familie der Spargel­ gewächse gelistet ist. Wildspargeln sind sehr zart und müssen nicht geschält werden.

Die Färbung der Spargeln lässt sich nicht am Sorten­ namen erkennen, sondern an unter­ schiedlichen Anbau­ arten. Die weissen Spargelstangen sehen kein Licht und wachsen in aufgehäufelten Erd­ hügeln. Sie gelten als Königinnen unter den Gemüsen.

Komplett violette Spargeln sind eine Sonderzüchtung, die sich besonders zum Rohessen eignet. Wie ihre grünen Ver­ wandten wachsen die violetten Stangen oberirdisch. Sie enthal­ ten rund 20 Prozent mehr Zucker als die grünen. Wenn man sie kocht, werden sie grün.

Grüne Spargeln wachsen überirdisch. Das Sonnenlicht löst die Photosynthese und damit die Grün­ färbung aus. Auch sorgt der Einfluss des Sonnenlichts dafür, dass grüne Spargeln im Vergleich zu weissen mehr Vitamin C und Betacarotin produzieren.

* Wildspargeln sind in der Migros nicht erhältlich.

* Violette Spargeln sind vereinzelt regional in grösseren Filialen erhältlich.


NEU IN IHRER MIGROS. NEU

5.40

Exelcat Kleine Menus z.B. Geflügel, 12 x 50 g

NEU

4.40

Gourmet Mon Petit z.B. Geflügel, 6 x 50 g

NEU

5.20

Gesamtes Exelcat Trockenfutter-Sortiment z.B. Sterile 1+ Years mit Lachs, 950 g

NEU

4.75

Gourmet Perle Duetto di Carne 4 x 85 g

NEU

2.10

I am Sensitive Care Pflegedusche 250 ml

NEU

NEU

5.40

Bon Chef Gemüsebouillon fettfrei 230 g

NEU

3.50

Aglio & Olio Peperoncino 95 g

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 19.5. BIS 1.6.2015, SOLANGE VORRAT

3.20

I am Red Summer Frischeseife Dispenser oder Nachfüllbeutel Limited Edition, z.B. Dispenser, 300 ml


MIGROS-WELT | MM21, 18.5.2015 | 71

Optigal

Das Grillfest kann beginnen Auspacken, auflegen, geniessen: So unkompliziert verläuft der Grillplausch mit dem fixfertig marinierten Poulet von Optigal. Das Geflügel der Migros-Qualitätsmarke stammt aus Schweizer Produktion, ist fettarm und eine leichte Alternative zu Steaks und Wurst. Aber aufgepasst: Damit das Poulet innen zart und saftig bleibt, nimmt man es eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank. Die Garzeit variiert je nach Geflügelteil. Spiessli und Schnitzel brauchen 10 Minuten, Flügeli und Unterschenkel 15 bis 20 Minuten.

Optigal Poulet Paprika*, per kg Fr. 10.20

Optigal Poulet­ schnitzel, mariniert*, per 100 g Fr. 3.40

Bild und Styling: Ruth Küng

Optigal Poulet Unterschenkel Curry auf Grillschale*, per 100 g Fr. 1.70

Kinder lieben Pouletschenkel. Damit sie nicht auf dem heissen Rost kleben bleiben, braucht es eine Aluschale.

Optigal Poulet Innenfiletspiessli*, per 100 g Fr. 3.75 * in grösseren Filialen


72 | MM21, 18.5.2015 | MIGROS-WELT

Zur Genossenschaft Luzern gehören

Migros-Filialen in den Kantonen Luzern, Zug, Ob- und Nidwalden sowie Uri und Schwyz. Fotorätsel

Kennen Sie das Sehenswerte in Ihrer Region? Mit dem Fotorätsel auf www.ausderregion.ch

können Sie täglich tolle Preise gewinnen. Dabei müssen Sie nur die Sehenswürdigkeiten Ihrer Region richtig erkennen. Gewinnen Sie jeden Tag eine «Aus der Region. Für die Region»-Geschenkkarte im Wert von Fr. 50.– und alle zwei Wochen ein Wochenende für zwei Personen in der Region. Zum Abschluss des Fotorätsels per Ende September lockt der Hauptpreis: Unter allen Teilnehmenden verlost die Migros ein GA der SBB für die erste Klasse. Alle Informationen zum Gewinnspiel: www.ausderregion.ch

«Aus der Region. Für die Region.» ist das Versprechen der Migros, in jeder Region eine grosse Vielfalt an Produkten anzubieten, die in der Region hergestellt werden und auch nur in der Region erhältlich sind. Dank jahrzehntelangem Engagement umfasst das Migros-Sortiment heute rund 8000 regionale Produkte.

Geisskäse mit Honig und Erdbeeren: Die Migros-Mitarbeitenden Eldin Kukavica (links) und Stefan Zurkirchen und geniessen ihren Snack an der Schiffände in Meggen LU.


MIGROS-WELT | MM21, 18.5.2015 | 73

Aus der Region. Für die Region.

Schauen Sie den Regionenvertretern beim Käsen zu. Ausderregion.ch

Auf nach Luzern!

Migros-Mitarbeitende zu Besuch in einer anderen Region: Nach dem Relaxen in Meggen am See geht es nach Dallenwil NW in die Käserei Odermatt zum Arbeiten. Text: Claudia Schmidt

D

ie Migros-Mitarbeitenden kennen sich in der Produktewelt ihrer eigenen Genossenschaft sehr gut aus. Doch die Produkte des Labels «Aus der Region. Für die Region.» sind in jeder Migros-Genossenschaft verschieden. Um andere Regionen und deren Produkte kennen­ zulernen, besuchen sich ab jetzt neun Mitarbeitende gegenseitig. Stefan Zurkirchen aus Meggen LU lädt seinen Kollegen Eldin Kukavica aus Derendingen SO ein. Gemeinsam fahren sie zur Schifflände Meggen. Von der Anlegestelle hat man einen tollen Blick auf den Pilatus, das Wahrzeichen der Region Luzern. Hier kann man die Seele baumeln lassen. Als Snack hat Stefan Zurkirchen einen Geissfrischkäse aus der Region Luzern dabei. «Perfekt mit Honig und Erdbeeren», findet er. Dann geht es in die Käserei Odermatt im nidwaldischen Dallenwil, wo der Geisskäse herkommt.

Bilder: Anne Gabriel-Jürgens

Stefan Zurkirchen, Fachleiter Früchte und

Gemüse Migros Zugerland, liebt seine

Region und seinen Wohnort Meggen. Klar, dass er seinen Kollegen aus der Region Aare an seinen Lieblingsort, die Schifflände Meggen, einlädt.

Viel Arbeit für einen kleinen Käse

In der Käserei ziehen sich Eldin Kukavica und Stefan Zurkirchen erst einmal weisse Hygieneanzüge an. Käsermeister Patrick Odermatt zeigt, wie eine Maschine den abgetropften Käse in lange, dicke Rollen presst. Jetzt ist Handarbeit gefragt: Die beiden «Lernenden» schneiden den Geisskäse in Portionen. Ganz so schnell wie der Meister sind sie nicht. Jede Portion verpacken und etikettieren sie anschliessend von Hand. Pro Woche werden so mehrere Tausend Käse hergestellt. MM

Eldin Kukavica ist Filialleiter der Migros Derendingen. Er besucht die Genossenschaft Luzern.

Käserei Odermatt In seinem Kleinbetrieb

in Dallenwil NW produziert Patrick Odermatt (Bild oben) pro Woche rund 9000 Geisskäse in verschiedenen Grössen. Dafür werden zwischen 10 000 und 15 000 Liter Milch benötigt, die er von 34 Ziegenhaltern bezieht.


74 | MM21, 18.5.2015 | MIGROS-WELT

Kinder-Festivals

Legende spielt für Familien Am 6. Juni starten die Lilibiggs-Kinder-Festivals mit Konzerten, Zaubershows und Familiencamping. Erstmals steht auch Big-Band-Star Pepe Lienhard auf der Bühne. Text: Michael West

Kinder-Festivals auf der Bühne stehen. «Ich freue mich darauf, für ein ganz neues Publikum zu spielen», sagt der Altstar. «Vielleicht gelingt es mir ja, die jüngste Generation für Big-BandSounds zu begeistern.» Vom 6. Juni bis am 27. September finden die Festivals in der Deutschschweiz und der Romandie statt. Zu den Events gehören wie jedes Jahr

die Open-Air-Auftritte von Bands wie Schtärneföifi oder Silberbüx, deren Lieder die Familien oftmals auswendig mitsingen können. Aber die Festivals bieten mehr als Livemusik: Das Zauberduolino Domenico, Gewinner des Swiss Talent Awards, zeigt eine Zaubershow für Kinder. Auch Clown Pepe vom Circus Balloni und Märchenerzählerin Jolanda Steiner sind mit

Bilder: PD

D

er Bandleader, Saxofonist und Arrangeur hat Schweizer Showgeschichte geschrieben. Jetzt tritt Pepe Lienhard überraschend vor einem für ihn ungewohnten Publikum auf: Zusammen mit der beliebten Kindermusik-Combo Marius und die Jagdkapelle werden Lienhard und einige seiner Bläser bei 8 der insgesamt 12 Lilibiggs-

Anzeige

Tradition in Stuttgart © Stuttgart-Marketing GmbH Christoph Düpper

Feste feiern: Stuttgart macht Laune

Entdecken Sie Deutschland zu zweit mit dem Zug

Profitieren und gewinnen! www.germany.travel/migros In Kooperation mit

* Gültig beim Kauf von 2 Retourbilletten der 1. und 2. Klasse mit dem Zug Schweiz-Deutschland, online auf sbb.ch/ promo. Verkaufszeitraum 18.5. – 21.6.2015, Reisezeitraum 8.6. – 31.8.2015, Vorkaufsfrist 5 Tage. Angebot erhältlich solange Vorrat, nicht kumulierbar. Kein Umtausch und keine Erstattung möglich. Es gelten die weiteren Konditionen unter sbb.ch. Mindestbestellwert CHF 50 pro Retourbillett und Person exklusive allfälliger Gebühren. Maximaler Rabatt CHF 750.


MIGROS-WELT | MM21, 18.5.2015 | 75

Beliebt: Im letzten Jahr besuchten insgesamt 18 000 Menschen die Lilibiggs-Kinder-Festivals.

Pepe Lienhard (links im Bild) tritt mit der Band Marius und die Jagdkapelle auf.

von der Partie. Noch intensiver wird das Erlebnis, wenn Eltern und Kinder am Familiencamping teilnehmen, das neu an sechs Orten angeboten wird: auf dem Gurten, dem Zugerberg, dem Allmendhubel in Mürren, in Signal de Bougy, Grüningen und Zürich-Wollishofen. Zum Rahmenprogramm des Campings gehört der Chaplin-Film «The Kid» auf Grossleinwand. MM

Familienpässe

20 Prozent Cumulus-Vorteil Um 20 Prozent vergünstigte Familienpässe für alle

Lilibiggs-Kinderfestivals gibts ab sofort unter www. cumulusticketshop.ch Sponsoring by

Anzeige

30% günstiger

Feldschlösschen verbindet Grillfreunde

30%

6.90 statt 9.90 Feldschlösschen Alkoholfrei 6 x 50 cl

30%

7.60 statt 10.90

Feldschlösschen Alkoholfrei 10 x 33 cl Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

Angebote gelten nur vom 19.05. bis 25.05.2015, solAnge vorrAt

Feldschlösschen Alkoholfrei gibts in Ihrer Migros


WASSERSPASS MIT STAND UP PADDLING.

399.–

iSUP – inflatable Stand Up Paddling Board inkl. Pumpe und Paddel 330 cm x 75 cm Maximale Beladung 115 kg

VEREINEN SIE SPASS, SPORT UND TRAINING. Mit dem praktischen, aufblasbaren iSUP können Sie sofort lospaddeln – ob auf See, Fluss oder an der Küste. Entdecken Sie das Sportgerät mit Ferienfeeling alleine oder in der Gruppe. ANGEBOT GILT VOM 12.5. BIS 29.6.2015. ERHÄLTLICH IN GRÖSSEREN MIGROS-FILIALEN, BEI SPORTXX, IN GRÖSSEREN DO IT + GARDEN MIGROS-FILIALEN UND UNTER WWW.SPORTXX.CH, SOLANGE VORRAT.


MIGROS-WELT | MM21, 18.5.2015 | 77

Frey

Tafelweise Schoggi-Vielfalt Chocolat Frey bietet schweizweit das grösste Sortiment an Tafelschokoladen. Unter 72 Sorten findet jeder seinen Favoriten. Zu den Migros-Klassikern zählen Tourist, Milch Extra oder Giandor. Weitere Spezialitäten sind gefüllte Sorten wie Les Adorables Pistache und Truffes au Lait oder Kreationen mit feinen Stückchen wie Les Délices Japonais oder Blanc Croquant. Gehobenen Ansprüchen wird die Suprême-Linie gerecht: Tafeln wie die Bouquet d’Orange oder Blond Amandes überraschen mit speziellen Geschmacksnoten.

Wettbewerb Spassiges Tafelraten

mit dem Komikerduo Midi & Guy Frey-tafelraten.ch

1

2

3

4

Bild: Raphael Zubler; Styling: Katja Rey

Die Vielfalt an Tafelschokoladen von Frey ist so gross, dass jeder seine Lieblingssorte findet.

Die M-Industrie stellt viele beliebte MigrosProdukte her. Dazu gehören auch die Tafelschokoladen von Frey.

1 Frey Suprême

Lait Noisette, 180 g Fr. 4.10

2 Frey Milch Extra, 100 g Fr. 2.–

3 Frey Crémant 47 %, 400 g Fr. 4.80

4 Frey Les Adorables Pistache, 100 g Fr. 2.20


20% GÜNSTIGER 4.00 statt 5.00

4.00 statt 5.00

Duopack THOMY Mayonnaise à la française 2 x 265 g

Duopack THOMY Thomynaise 2 x 280 g

2.70 statt 3.40

Duopack THOMY Senf mild 2 x 200 g

2.80 statt 3.50

THOMY Sauce Hollandaise 250 ml

PROBIERE

& GEWINNE! auf www.thomy.ch Wettbewerb ohne Kaufzwang

1X

HONDA JAZZ Hybrid WERT CHF 25’000.–

100X

OUTDOORCHEF GRILL WERT CHF 259.–

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 19.05. BIS 25.05.2015, SOLANGE VORRAT

THOMY gibts in Ihrer Migros


Anzeige

MIGROS-WELT | MM21, 18.5.2015 | 79

PARADIESISCH SCH GÜNSTIG.

NUR NOCH BIS 20.5.2015

5X CUMULUS-PUNKTE AUF MIGROS-FERIEN-SORTIM S GANZE ENT.

ALL INCLUSIVE

449.–

5x PUNKTE

SHARM EL-SHEIKH

ab 1 Woche pro Person Flug mit HolidayJet er ab Zürich, inkl. Transf z.B. am 8.6.15

Frage der Woche

Warum gibts in der Migros nicht mehr Kartoffelsorten?

AB

225 HILTON SHARM WATERR FALLS RESORT

Die Migros bietet eine grössere Auswahl an beliebten Kartoffelsorten an – allerdings nicht alle gleichzeitig, sondern verteilt über das Jahr. Denn nicht alle Sorten sind für eine längerfristige Lagerung geeignet. Weniger gut lager­ fähige Kartoffeln kommen früher, die gut lagerbaren Sorten hingegen erst gegen Ende der Saison in den Verkauf. Für die Migros ist zudem die Herkunft wichtig: Zu über 90 Prozent bietet sie Kartoffeln aus der Schweiz an.

PU NK TE

TripAdvisor Bewertung (4688)

LUXURIÖSES FERIENHOTEL DER RENOMMIERTEN HILTONKETTE, MIT TRAUMHAFTER SICHT AUFS ROTE MEER. Mehr Info: www.migros-ferien.ch/h-14025

ALL INCLUSIVE

529.–

R H ODOS

ab 1 Woche pro Person Flug mit HolidayJet er ab Zürich, inkl. Transf z.B. am 11.6.15

AB

265

PU NK TE

HOTEL OCEANIS

Haben Sie eine Frage?

Kontaktieren Sie uns! M-Infoline, der Kundendienst der Migros, erreichbar unter 0848 84 0848 oder www.migros.ch/ kundendienst

* Bei Anrufen aus Mobil­ funknetzen fallen unterschied­ liche Gebühren an.

Mehr Info: www.migros-ferien.ch/h-1333

ALL INCLUSIVE

549.–

Preisänderungen vorbehalten. Ägypten-Angebot exkl. Visum. Preisstand: 12.5.15

Telefonisch erreichbar Montag bis Freitag: 8.00–17.00 Uhr, 8 Rp./Min.* Samstag: 8.30–12.30 Uhr, 4 Rp./Min.*

TripAdvisor Bewertung (782)

DIESES MITTELKLASSEHOTEL ÜBERZEUGT DURCH SEINE ZENTRALE LAGE, DIREKT AM STRAND UND UNWEIT VOM BELEBTEN ZENTRUM. IDEAL FÜR GÄSTE JEDEN ALTERS.

DALAMAN /MARMARIS

ab 1 Woche pro Person Flug mit HolidayJet er ab Zürich, inkl. Transf z.B. am 12.6.15

AB

275

PU NK TE

GRAND YAZICI MARES

TripAdvisor Bewertung (386)

BELIEBTES UND VIELSEITIGES FAMILIENHOTEL AN EINER DER SCHÖNSTEN BUCHTEN VON MARMARIS. Mehr Info: www.migros-ferien.ch/h-4414

Gratis-Buchungs-Nummer

0800 88 88 12 migros-ferien.ch


20% GÜNSTIGER WIN 5 x 1

Stand Up Paddle Sende eine SMS mit dem Text Splash an die Nummer 959 und gewinne mit etwas Glück ein Stand Up Paddle im Wert von CHF 990.–. www.rivella.ch/summer Kosten: 0.20 CHF / SMS Kein Kaufzwang. Promotionsende: 14.06.2015.

11.50 statt 14.40

10.05 statt 12.60

Rivella 6 × 1,5 Liter Rot, Blau, Grün

Passaia 6 × 1,5 Liter classic und light

6.20 statt 7.80

5.75 statt 7.20

Rivella 6 × 50cl Rot, Blau, Grün

Passaia 6 × 50cl classic und light

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 19. 05. BIS 25.05.2015, SOLANGE VORRAT

Rivella und Passaia gibts in Ihrer Migros


MIGROS-WELT | MM21, 18.5.2015 | 81

20 x CumulusPunkte

et -ers: m our reak G B Für nch - salatLu Ebly ver m h e r De sst sic , ind Feta . lä nern was kelt fei an et rbröc m rübe ch da dur kt Da mec sch noch er. er rzig wü

für alle Vegi-Sandwiches, -Salate und -Antipasti von Anna’s Best bis 25. 5.

Anna’s Best

Vegi-Date im Freien

Bild und Styling: Claudia Linsi; Illustration: Mira Gisler

Endlich, die Frühlingssonne lädt wieder zum Open-Air-Lunchen ein. Anna’s Best bietet viele frische vegetarische Sandwiches und Salate an, die sich als Take-away für die Mittagspause eignen. Ob feiner Eblysalat aus Hartweizen, Focaccia Caprese oder ein Sandwich mit Gurke und Tomate oder Ei: Alle Produkte werden in der Schweiz hergestellt und tragen das Label der Europäischen Vegetarier-Union.

Anna’s Best Vegi Sandwich Gurke & Tomate*, 185 g Fr. 3.90

Anna’s Best Vegi Focaccia Caprese, 200 g Fr. 5.60

Anna’s Best Vegi Bulgursalat*, 300 g Fr. 6.40

Anna’s Best Vegi Eblysalat*, 300 g Fr. 5.90 * in grösseren Filialen


82 | MM21, 18.5.2015 | MIGROS-WELT

Outdoor

Nix wie raus und ab an den See

Nützliche Begleiter: Linsoft Magic Erfrischungstücher, 10 Stück Fr. 2.90 In grösseren Filialen

Der Sommer rückt näher und lockt uns hinaus in die Natur. Beschwingt schlüpfen wir in die Outdoor-Sandalen, schnappen uns das nagelneue StandUp-Paddleboard, und schon sind wir draussen. Der nächste See ist nicht weit, und vielleicht wirds heute ja schon so richtig heiss und verführt uns zu einem ersten Härtetest im kühlen Nass. Das Badetuch ist jedenfalls mit von der Partie, ebenso der Campinghocker (vielleicht wollen wir doch bloss angeln), der Regenschirm (man weiss ja nie) und natürlich Verpflegung. Der kleine Hunger meldet sich schliesslich zu jeder Jahreszeit.

Für Surfer und Badenixen: Strandtuch Santiago Fr. 29.90

Total im Trend: Stand Up Paddleboard, inklusive Pumpe und Paddel Fr. 399.– Im SportXX, Do it + Garden (grössere Filialen) sowie in grösseren Migros-Filialen oder unter www.sportxx.ch

Bild: Keystone/Gallery Stock/Guillaume Lechat

In der Micasa


MIGROS-WELT | MM21, 18.5.2015 | 83

Immer dabei: Regenschirm, leicht und kompakt Fr. 14.80

Weich und bequem: Damen-Sandalen Fr. 39.90 In grösseren Filialen

Luftig und trotzdem robust: Outdoor-Sandalen für Herren Fr. 39.90 In grösseren Filialen

Süsse Stärkung: Frey Les Délices Blanc Croquant Fr. 2.20

Funktional und schick: Polaroid-Sonnenbrille Fr. 49.90

Mobile Sitzgelegenheit: Campinghocker Fr. 9.95 In der Micasa und im Do it + Garden


84 | MM21, 18.5.2015 | MIGROS-WELT

Max Alter (links), Geschäftsleiter, und Bernard Monnet, Präsident, freuen sich über die Bilanz 2014.

Ihre Region Neues aus der Genossenschaft Migros Wallis

Jahresrückblick

Mittelpunkt Mensch Liebe Leserin, lieber Leser

W

ir sind am Ziel! Nach bedeu­ tenden Anstrengungen haben wir das Ende unserer Expan­ sionsstrategie erreicht und dem Rückgrat unseres Verkaufsnetzes zu einer zweiten Jugend verholfen. Unser Elan fand seinen krönenden Abschluss in zwei aufeinanderfolgenden, wichtigen Eröff­ nungen: In Brig­Glis öffnete das erste richti­ ge Shopping Center im Oberwallis seine Türen, und in Châteauneuf­Conthey wurde das Einkaufszentrum mit der grössten Markenauswahl unter einem einzigen Dach im Kanton eröffnet. Im Zuge unserer Expan­ sion konnten wir auch die Entwicklung unserer Fachmärkte abschliessen. Obwohl wir noch einige laufende Gebäude­ vorhaben verzeichnen, sind die wichtigsten Arbeiten beendet. Es war ein grosser Erfolg mit einer grossartigen Wirkung! Seit 2010 haben wir 35 von insgesamt 56 Standorten renoviert oder eröffnet. Dank dieser Mass­ nahmen können wir unsere Kundinnen und Kunden unter den bestmöglichen Bedingun­ gen empfangen, für unsere Mitarbeitenden

angenehmere Arbeitsplätze einrichten und den ökologischen Fussabdruck unserer Infrastrukturen verkleinern. Unsere Expan­ sion hat aber auch positive Auswirkungen auf die Wirtschaft unseres Kantons. Tatsächlich belaufen sich die Gesamtinvestitionen auf 260 Millionen Franken, und die Mehrheit der Arbeiten wurde Walliser Betrieben anver­ traut. Natürlich können auch wir die Früchte unserer Anstrengungen ernten: Unser Umsatz hat sich um 2.5 Prozent erhöht. Die weiteren finanziellen Kennzahlen stimmen ebenfalls optimistisch. Die Migros Wallis will aber keine Geschich­ te über Geld oder Zahlen erzählen, sie ist vor allem ein Unternehmen, das den Menschen in den Mittelpunkt rückt. In diesem Bereich haben wir uns ebenfalls engagiert: Wir haben insbesondere unser mit der Suva entwickeltes und 2013 lanciertes Projekt fortgesetzt. Die­ ses Jahr ging es darum, die Mitarbeitenden zu sensibilisieren, wie wichtig eine ausgewogene Ernährung und Bewegung sind. Dazu konn­ ten sie kostenlose Kochkurse zum Thema ge­

sunde Ernährung sowie von Ernährungs­ fachleuten geleitete Workshops besuchen. Als Anerkennung unserer mitarbeiterfreundlichen Personalpolitik erhielten wir letzten Herbst das Label Friendly Work Space. Es zeichnet Organisationen aus, die sich im Bereich des betrieblichen Gesundheits­ managements erfolgreich engagieren. Noch befriedigender für uns sind die guten Ergeb­ nisse der Umfrage zur Arbeitszufriedenheit, die wir bei unserem Personal durchgeführt hatten. Eine beispielhafte Arbeitgeberin zu sein, ist eines unserer wichtigsten Ziele. Wir sind davon überzeugt, dass der Erfolg eines Unter­ nehmens eng mit der Weiterentwicklung seiner Mitarbeitenden zusammenhängt. An dieser Stelle möchten wir uns bei unse­ ren Kundinnen und Kunden für ihre Treue und bei unseren Mitarbeitenden für ihr Engagement bedanken. MM Bernard Monnet Max Alter Präsident Geschäftsleiter


MIGROS-WELT | MM21, 18.5.2015 | 85

ERFOLGSRECHNUNG (in TCHF)

Anmerkung

Nettoerlöse Detailhandel Grosshandel Gastronomie/Hotel Bildung/Kultur Dienstleistungen Nettoerlöse aus Lieferungen und Leistungen Sonstige Erträge Andere betriebliche Erträge Total betrieblicher Ertrag Betrieblicher Aufwand Waren- und Dienstleistungsaufwand Personalaufwand Mietaufwand Anlagenunterhalt Energie und Verbrauchsmaterial Werbeaufwand Verwaltungsaufwand Übriger betrieblicher Aufwand Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Positionen des Anlagevermögens Total betrieblicher Aufwand Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT) Finanzergebnis Ausserordentliches, einmaliges oder periodenfremdes Ergebnis Gewinn vor Steuern Direkte Steuern Gewinn

1

2

3 4

5 6

2014

2013

449’567 26’479 22’087 4’819 12’452 515’402

439’987 27’126 21’726 4’439 9’313 502’590

3’953 519’355

5’217 507’807

-359’878 -90’532 -9’787 -1’102 -6’731 -3’607 -1’812 -9’496 -27’872

-350’620 -90’465 -9’013 -1’317 -8’597 -3’639 -2’990 -9’181 -21’682

-510’816 8’539

-497’503 10’304

-26 87

154 1’278

8’600 -2’008 6’592

11’737 -1’972 9’764

Mit dem Simplon Center in Brig-Glis öffnete das erste richtige Shopping Center im Oberwallis seine Tore.

BILANZ vor Gewinnverwendung (in TCHF)

AKTIVEN

UMLAUFVERMÖGEN

Anmerkung 31.12.2014

Flüssige Mittel 7 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - gegenüber Unternehmen des Konzerns - gegenüber Dritten Übrige kurzfristige Forderungen - gegenüber Dritten Vorräte und nicht fakturierte Dienstleistungen Aktive Rechnungsabgrenzungen 8 TOTAL UMLAUFVERMÖGEN ANLAGEVERMÖGEN Finanzanlagen - gegenüber Dritten Beteiligungen - an Unternehmen des Konzerns - an Dritten Sachanlagen - Grundstücke und Bauten - Technische Anlagen und Maschinen - Übrige Sachanlagen - Anlagen in Bau Immaterielle Werte TOTAL ANLAGEVERMÖGEN BILANZSUMME

31.12.2013

7’759

6’549

63 4’907

1’084 2’874

1’365 22’613

1’809 21’567

1’081 37’788

1’012 34’895

412

440

257 20

257 20

175’896 87’794 15’497 45 358 280’279 318’067

161’652 87’142 15’942 1’632 0 267’086 301’981

414 15’504

289 14’843

2 12’280 29’000

32 0 30’000

7’357

8’006

9’340 8’016 81’913

6’692 8’167 68’029

1’618 28’328 29’946

1’714 32’629 34’343

111’859

102’373

786 1’000 197’800 6’621 206’208 318’067

779 1’000 188’050 9’779 199’608 301’981

PASSIVEN KURZFRISTIGES FREMDKAPITAL

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - gegenüber Unternehmen des Konzerns - gegenüber Dritten Kurzfristige verzinsliche Verbindlichkeiten - gegenüber Dritten - gegenüber Unternehmen des Konzerns - Finanzschulden gegenüber Unternehmen des Konzerns - M-Partizipationskonten Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten - gegenüber Dritten Passive Rechnungsabrenzungen 9 TOTAL KURZFRISTIGES FREMDKAPITAL LANGFRISTIGES FREMDKAPITAL Langfristige verzinsliche Verbindlichkeiten 10 - gegenüber Dritten 11 Rückstellungen TOTAL LANGFRISTIGES FREMDKAPITAL TOTAL FREMDKAPITAL EIGENKAPITAL Genossenschaftskapital Gesetzliche Gewinnreserve 12 Freiwillige Gewinnreserve Bilanzgewinn TOTAL EIGENKAPITAL BILANZSUMME


86 | MM21, 18.5.2015 | MIGROS-WELT

Jahresrückblick

Erfreuliches Wachstum Ausbau, Modernisierung und vermietete Verkaufsflächen an Dritte haben zum eindrücklichen Jahresergebnis der Genossenschaft Migros Wallis beigetragen.

Allgemeiner Geschäftsverlauf

Mit einem Nettoumsatz von 515.4 Mio. Franken verzeichnete die Genossen­ schaft Migros Wallis im Geschäftsjahr 2014 ein Steigerung von 12.8 Mio Fran­ ken oder 2.5% im Vergleich zum Vor­ jahr. Dieses ausgezeichnete Ergebnis ist auf den Ausbau und die Modernisie­ rung des Verkaufsnetzes sowie die Er­ träge der neu vermieteten Verkaufs­ flächen an Dritte in unseren Einkaufs­ zentren Simplon Center Brig­Glis und Forum des Alpes in Châteauneuf­Cont­ hey zurückzuführen. Die Marktanteile des Detailhandels blieben während dem verlaufenen Geschäftsjahr stabil. Finanzielle Lage Mit dem operativen Cash Flow von 44.0 Mio. Franken (Vorjahr 35.0 Mio. Franken) konnten die Nettoinvestitio­ nen von 41.0 Mio. Franken (Vorjahr 64.6 Mio. Franken) vollumfänglich fi­ nanziert und die Nettofinanzschuld um ­1.7 Mio. Franken gesenkt werden. (Vorjahr Erhöhung von +29.5 Mio. Franken) Das Eigenkapital konnte wei­ ter gestärkt werden und beträgt am

Kennzahlen

Umsatz Nettoinvestitionen Ladenkunden/innen* Verkaufsfläche Verkaufsstellen* Restaurantgäste Verkaufsfläche Restaurants Kunden/Kundinnen Migros Partner Ausbezahlte Cumulus-Punkte Umsatz mit Cumulus Kilos und Anzahl verkaufte Artikel Mitarbeitende Vollzeitstellen Löhne und Soziallasten Lernende Beitrag an das Kulturprozent Lehrpersonen Klubschule Kurse Klubschule (*ohne Migros Partner)

CHF 515 mio CHF 38.5 mio 11.5 mio 55 000 m2 2.2 mio 3 800 m2 1.5 mio CHF 3.6 mio 72% 121 mio 1669 1352 CHF 89.5 mio 131 CHF 2.6 mio 440 3 156

31. Dezember 2014 206.2 Mio. Franken bzw. 64.8 % der Bilanzsumme (Vorjahr 199.6 Mio. Franken). Die Betriebskosten erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 4.1 Mio. auf 150.9 Mio. Franken, was u.a. auf die Ex­ pansion (Abschreibungen) zurückfüh­ ren ist. Die Personalkosten bleiben un­ verändert, trotz Lohnerhöhungen von durchschnittlich 2.3%. Die Anzahl der Mitarbeiter und Vollzeitstellen sind leicht zurückgegangen. Mit einem operativen Betriebsergeb­ nis (EBIT) von 8.5 Mio. Franken wurde das Ergebnis vom Vorjahr um 1.8 Mio. Franken verfehlt. Das Unternehmen­ sergebnis beträgt 6.6 Mio. Franken ( ­3.2 Mio. Franken zum Vorjahr). Die Ursachen sind unter anderem die Ausla­ gerung der Bäckereien und Konditorei­ en an JOWA und die erhöhten Abschrei­ bungen im Zusammenhang mit den Investitionen in unser Verkaufsnetz. Bestell- und Auftragslage

Im Detailhandel bestehen nur in sehr geringem Ausmasse Bestellungen und Aufträge. Forschungs- und Entwicklungstätigkeit

Die Genossenschaft Migros Wallis betreibt als Detailhandelsunterneh­ mung selbst keine Forschung und Entwicklung. Risikobeurteilung

Die Genossenschaft Migros Wallis ver­ fügt über ein Risikomanagement. Die Verwaltung stellt sicher, dass die Risiko­ beurteilung zeitgerecht und angemes­ sen erfolgt. Sie wird regelmässig durch die Geschäftsleitung über die Risikositu­ ation der Unternehmung informiert. Anhand einer systematischen Risi­ koanalyse haben die Verwaltung und die Geschäftsleitung die für die Genos­ senschaft Migros Wallis wesentlichen Risiken identifiziert und hinsichtlich Eintrittswahrscheinlichkeit und finan­

zieller Auswirkungen bewertet. Mit geeigneten, von der Verwaltung be­ schlossenen Masssnahmen werden diese Risiken vermieden, vermindert oder überwälzt. Die selbst zu tragenden Risiken werden konsequent über­ wacht. Die Resultate der Risikobeur­ teilung berücksichtigt die Verwaltung angemessen in ihrer jährlichen Über­ prüfung der Geschäftsstrategie. Die Verwaltung hat die letzte Risiko­ beurteilung am 5. Dezember 2014 vorgenommen und festgestellt, dass die Risiken durch Strategien, Prozesse und Systeme grundsätzlich gut abge­ deckt sind. Ausblick

Die Genossenschaft Migros Wallis ist ein gesundes, innovatives und profi­ tables Unternehmen, das in der Bevöl­ kerung grösstes Vertrauen geniesst. Die Hausaufgaben wurden in guten Zeiten gemacht, das lässt sie auch in einem anspruchsvollen Umfeld verant­ wortungsvoll und mit Selbstvertrauen agieren. Das Unternehmen wird weiterhin Effizienzgewinne und tiefere Beschaf­ fungskosten konsequent in Form von günstigeren Preisen weitergeben. 2015 werden sich jedoch auch steigende Preise in verschiedenen Rohstoffmärk­ ten auf die Verkaufspreise auswirken, aber auch Preissenkungen im Zusam­ menhang mit dem Euro­Kurs. Die Migros Wallis wird sich weiterentwi­ ckeln, besonders im Bereich Verkaufs­ netz Kundennähe und sie wird auch künftig alles unternehmen um das bes­ te Preis­Leistungs­Verhältnis zu bie­ ten. Gleichzeitig verspricht sie, neben der Stärkung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit ihr soziales und ökologisches Engagement auszuwei­ ten. Dies ganz im Sinne ihrer Leitidee, sich mit Leidenschaft für die Lebens­ qualität ihrer Genossenschafterinnen und Genossenschafter, Kundinnen und Kunden einzusetzen. MM


MIGROS-WELT | MM21, 18.5.2015 | 87

ANMERKUNGEN

(in TCHF) 1 Andere betriebliche Erträge Aktivierte Eigenleistungen Übrige betriebliche Erträge 2

Personalaufwand

3

Übriger betrieblicher Aufwand Sonstiger Betriebsaufwand Gebühren und Abgaben

Löhne und Gehälter Sozialversicherungen Personalvorsorgeeinrichtungen Übriger Personalaufwand

4 Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Positionen des Anlagevermögens

Grundstücke und Bauten Technische Anlagen und Maschinen Übrige Sachanlagen Immaterielle Werte

5

Finanzergebnis Kapitalzinsertrag Beteiligungsertrag Übriger Finanzertrag Kapitalzinsaufwand

6 Ausserordentliches, einmaliges oder periodenfremdes Ergebnis

Gewinn aus Veräusserung von Anlagevermögen Verlust aus Veräusserung von Anlagevermögen Andere ausserordentliche Erträge Andere ausserordentliche Aufwände

7

Flüssige Mittel Flüssige Mittel

8

Aktive Rechnungsabgrenzungen

Vorausbezahlte Aufwendungen

9 Passive Rechnungsabgrenzungen

Klubschulerträge Zinsabgrenzung Mieten Übrige Abgrenzungen

10 Langfristige verzinsliche Verbindlichkeiten gegenüber Dritten

Übrige langfristige verzinsliche Verbindlichkeiten

11 Rückstellungen AHV-Ersatzrente

Gewährleistung aus Verträgen Ersatzinvestitionen/Sanierungen Sonstige langfristige Rückstellungen

12 Freiwillige Gewinnreserven

Freiwillige Reserven Unterstützungsfonds

2014

2013

331 3’622 3’953

601 4’616 5’217

-71’517 -9’213 -6’884 -2’916 -90’532

-70’679 -9’254 -7’742 -2’790 -90’465

-7’492 -2’004 -9’496

-7’255 -1’925 -9’181

-6’381 -17’700 -3’701 -90 -27’872

-763 -16’556 -4’364 0 -21’682

32 10 43 -111 -26

173 10 85 -114 154

44

1’230

0

-1

77 -34 87

201 -152 1’278

7’759 7’759

6’549 6’549

1’081 1’081

1’012 1’012

1’527 1 59 6’429 8’016

1’603 4 97 6’464 8’167

1’618

1’714

1’618

1’714

6’267 76 19’370 2’616 28’328

7’692 205 20’680 4’053 32’629

197’750 50 197’800

188’000 50 188’050

GELDFLUSSRECHNUNG

(in TCHF) Gewinn Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Positionen des Anlagevermögens Gewinn aus dem Verkauf von Anlagevermögen Veränderung Rückstellungen Cash Flow Veränderung kurzfristige Forderungen Veränderung Vorräte und nicht fakturierte Dienstleistungen Veränderung aktive Rechnungsabgrenzungen Veränderung kurzfristige Verbindlichkeiten Veränderung passive Rechnungsabgrenzungen Geldfluss aus Geschäftstätigkeitkeit Geldfluss aus Investitionstätigkeit Investitionen - Finanzanlagen - Sachanlagen - Immaterielle Werte Desinvestitionen Sachanlagen Desinvestitionen Finanzanlagen Geldfluss aus Investitionstätigkeit Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit Veränderung kurzfristige Verbindlichkeiten Veränderung langfristige Verbindlichkeiten Veränderung Genossenschaftskapital Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit Veränderung der Flüssigen Mittel Liquiditätsnachweis: Flüssige Mittel und kfr. gehaltene Aktiven mit Börsenkurs am 1.1. Flüssige Mittel und kfr. gehaltene Aktiven mit Börsenkurs am 31.12. Veränderung der Flüssigen Mittel

2014 6’592 27’872

2013 9’764 21’682

-44

-1’230

-4’301 30’118 -568 -1’046

-3’395 26’821 7’092 802

-69

-694

15’684 -151

-1’330 2’327

43’968

35’018

-43 -40’667 -447 65 71 -41’021

0 -66’448 0 1’837 56 -64’555

-1’648 -96 7 -1’737 1’210

29’517 21 11 29’549 13

6’548

6’536

7’759

6’549

1’210

13

Die Migros Brig enthüllte kurz vor Weihnachten 2014 einen rundum modernisierten Supermarkt auf 1330 Quadratmeter.


88 | MM21, 18.5.2015 | MIGROS­WELT

ANHANG (in TCHF)

Weitere Angaben

Angaben zu den in der Jahresrechnung angewandten Grundsätzen Die vorliegende Jahresrechnung wurde gemäss den Vorschriften des Schweizer Gesetzes, insbesondere der Artikel über die kaufmännische Buchführung und Rechnungslegung des Obligationenrechts (Art. 957 bis 962) erstellt. Die Rechnungslegung erfordert von der Verwaltung Schätzungen und Beurteilungen, welche die Höhe der ausgewiesenen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sowie Eventualverbindlichkeiten im Zeitpunkt der Bilanzierung, aber auch Aufwendungen und Erträge der Berichtsperiode beeinflussen könnten. Die Verwaltung entscheidet dabei jeweils im eigenen Ermessen über die Ausnutzung der bestehenden gesetzlichen Bewertungs- und Bilanzierungsspielräume. Zum Wohle des Unternehmens können dabei im Rahmen des Vorsichtsprinzips Abschreibungen, Wertberichtigungen und Rückstellungen über das betriebswirtschaftlich benötigte Ausmass hinaus gebildet werden. Der Jahresabschluss 2014 ist der erste nach den neuen Rechnungslegungsvorschriften des Obligationenrechtes. Dabei wurde die Gliederung der Vorjahreszahlen freiwillig an die neuen Regelungen angepasst. Bewertungsanpassungen fanden keine statt.

Angaben, Aufschlüsselungen und Erläuterungen zu Positionen der Erfolgsrechnung und Bilanz Entsprechende Ausführungen zu einzelnen Positionen der Erfolgsrechnung und Bilanz siehe «Anmerkungen zur Jahresrechnung»

Bedeutende Beteiligungen

Migros-Genossenschafts-Bund, Zürich, Grundkapital CHF 15’000’000 Kapitalanteil Stimmrechtsanteil Indirekte Beteiligungen werden in der Jahresrechnung des Migros-Genossenschafts-Bundes ausgewiesen.

31.12.2014

31.12.2013

1.70% 7.27%

1.70% 7.27%

Eventualverbindlichkeiten Die Genossenschaft Migros Wallis ist im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit in Rechtsstreitigkeiten involviert. Obwohl der Ausgang der Rechtfälle im heutigen Zeitpunkt nicht abschliessend vorausgesagt werden kann, geht die Genossenschaft Migros Wallis davon aus, dass keine dieser Rechtsstreitigkeiten wesentliche negative Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit beziehungsweise auf die Finanzlage hat. Erwartete Zahlungsausgänge werden entsprechend zurückgestellt.

Nicht bilanzierte Leasingverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 1 Jahr Verbindlichkeiten gegenüber Personalvorsorgeeinrichtungen Gesamtbetrag der zur Sicherung eigener Verbindlichkeiten verwendeten Aktiven Gesamtbetrag der netto aufgelösten stillen Reserven Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Parteien Langfristige verzinsliche Verbindlich­ keiten Fondation Broccard-Migros Valais Stiftung Adele-Duttweiler-Preis Total langfristige verzinsliche Verbind­ lichkeiten Fristigkeiten der langfristigen verzins­ lichen Verbindlichkeiten fällig innerhalb 1 bis 5 Jahre fällig nach 5 Jahren Personalbestand Festangestellte Lernende Teilzeitangestellte im Stundenlohn Total Vollzeitstellen im Jahres­ durchschnitt Honorar der Revisionsstelle Revisionsdienstleistungen andere Dienstleistungen

137’471

146’593

1’488

5

14’709

15’189

0

5’263

503 1’115 1’618

505 1’209 1’714

0 1’618

0 1’714

1’192 131 29 1’352

1’199 146 35 1’380

115 8

119 0

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Am 15. Januar 2015 hat die Schweizerische Nationalbank (SNB) beschlossen, den Euro-Mindestkurs von 1.20 Franken aufzuheben. Dies führte dazu, dass der Wechselkurs zwischenzeitlich unter 1.00 Franken fiel. Würden sämtliche in Euro denominierten Bilanzpositionen der Migros Wallis per 31.12.2014 zum Kurs von 1.10 Franken statt 1.20 Franken umgerechnet, dann hätte dies keinen wesentlichen Einfluss auf den Gewinn und das Eigenkapital. Es bestehen keine weiteren nach Art. 959c OR ausweispflichtigen Sachverhalte.

VERWENDUNG des Bilanzgewinnes

(in TCHF) Gewinnvortrag Gewinn laufendes Jahr Freier Bilanzgewinn zur Verfügung der Urabstimmung Zuweisung an Freiwillige Gewinnreserve Vortrag auf neue Rechnung

2014 29 6’592 6’621

2013 15 9’764 9’779

-6’600 21

-9’750 29

AUFWENDUNGEN DES KULTURPROZENTES

(in TCHF) Kulturelles Bildung Soziales Freizeit und Sport Wirtschaftspolitik Anteilmässige Verwaltungskosten/Rückstellungen Total 0.5 % des massgebenden Umsatzes

122 2’118 50 111 15 193

400 2’238 62 112 15 208

2’609 2’358

3’035 2’308


MIGROS-WELT | MM21, 18.5.2015 | 89

Jahresrechnung 2014

Bericht der Revisionsstelle

An die Gesamtheit der Mitglieder der Genossenschaft Migros Wallis (Urabstimmung) Martigny

Als Revisionsstelle haben wir die beiliegende Jahresrechnung der Genossenschaft Migros Wallis, bestehend aus Erfolgsrechnung, Bilanz, Geldflussrechnung und Anhang, für das am 31. Dezember 2014 abgeschlossene Geschäfts­ jahr geprüft. Verantwortung der Verwaltung Die Verwaltung ist für die Aufstel­ lung der Jahresrechnung in Über­ einstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Statuten ver­ antwortlich. Diese Verantwortung beinhaltet die Ausgestaltung, Implementierung und Aufrecht­ erhaltung eines internen Kontroll­ systems mit Bezug auf die Aufstel­ lung einer Jahresrechnung, die frei von wesentlichen falschen Anga­ ben als Folge von Verstössen oder Irrtümern ist. Darüber hinaus ist die Verwaltung für die Auswahl und die Anwendung sachgemässer Rechnungslegungsmethoden so­ wie die Vornahme angemessener Schatzungen verantwortlich. Verantwortung der Revisionsstelle

Unsere Verantwortung ist es, auf­ grund unserer Prüfung ein Prü­ fungsurteil über die Jahresrech­ nung abzugeben. Wir haben unse­ re Prüfung in Übereinstimmung mit dem schweizerischen Gesetz und den Schweizer Prüfungsstan­ dards vorgenommen. Nach diesen Standards haben wir die Prüfung so zu planen und durchzufuhren, dass wir hinreichende Sicherheit gewinnen, ob die Jahresrechnung frei von wesentlichen falschen An­ gaben ist. Eine Prüfung beinhaltet die Durch­ führung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnach­ weisen für die in der Jahresrech­ nung enthaltenen Wertansätze und sonstigen Angaben. Die Aus­ wahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemässen Ermessen des Prüfers. Dies schliesst eine Beur­ teilung der Risiken wesentlicher falscher Angaben in der Jahres­ rechnung als Folge von Verstossen oder Irrtümern ein. Bei der Beurtei­ lung dieser Risiken berücksichtigt

Urabstimmung

Genossenschaft Migros Wallis

der Prüfer das interne Kontroll­ system, soweit es für die Aufstel­ lung der Jahresrechnung von Bedeutung ist, um die den Um­ ständen entsprechenden Prü­ fungshandlungen festzulegen, nicht aber um ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems abzugeben. Die Prüfung umfasst zudem die Beur­ teilung der Angemessenheit der angewandten Rechnungslegungs­ methoden, der Plausibilität der vorgenommenen Schätzungen sowie eine Würdigung der Ge­ samtdarstellung der Jahresrech­ nung. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prü­ fungsnachweise eine ausreichende und angemessene Grundlage für unser Prüfungsurteil bilden.

Liebe Mitglieder

Prüfungsurteil

Die Stimmkarten werden den Stimmberechtigten (gemäss Mitglied­ schaftsregister) spätestens zehn Tage vor dem Wahltag (6. Juni 2015) per Post zugestellt. Allfällige Beschwerden über nicht erhaltene oder unrichtige Stimmkarten sind frühestens sechs, spätestens drei Werktage vor dem Urabstimmungstag beim Mitgliederregister unse­ rer Genossenschaft zuhanden des Wahlbüros geltend zu machen.

Berichterstattung aufgrund weiterer gesetzlicher Vorschriften

Wahlbüro: Francois Sarrasin, Präsident des Wahlbüros der Migros Wallis, Chemin de la Dagne 1, 1921 Martigny­Croix

Nach unserer Beurteilung ent­ spricht die Jahresrechnung für das am 31. Dezember 2014 abgeschlos­ sene Geschäftsjahr dem schweize­ rischen Gesetz und den Statuten.

Wir bestätigen, dass wir die gesetz­ lichen Anforderungen an die Zulas­ sung gemäss Revisionsaufsichts­ gesetz (RAG) und die Unabhängig­ keit (Art. 728 OR) erfüllen und keine mit unserer Unabhängigkeit nicht vereinbare Sachverhalte vorliegen. ln Übereinstimmung mit Art. 728a Abs. 1 Ziff. 3 OR und dem Schwei­ zer Prüfungsstandard 890 bestäti­ gen wir, dass ein gemäss den Vor­ gaben der Verwaltung ausgestalte­ tes internes Kontrollsystem für die Aufstellung der Jahresrechnung existiert. Ferner bestätigen wir, dass der Antrag über die Verwendung des Bilanzgewinns dem schweizeri­ schen Gesetz und den Statuten entspricht, und empfehlen, die vorliegende Jahresrechnung zu genehmigen. Zürich, 24. März 2015 Mitreva Treuhand und Revision AG Gabriela Federer Wenger, Zugelassene Revisionsexpertin, Thomas Scholler, Zugelassener Revisionsexperte, Leitender Revisor

In diesen Tagen erhalten Sie per Post die Stimmkarte für die

Regionale Urabstimmung 2015 zugestellt mit der Bitte, zur folgenden Frage Stellung zu nehmen: Genehmigen Sie ­ unter Entlastung der Verwaltung ­ die Jahresrech­ nung 2015 und die vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinnes? Erläuterungen zu den Abstimmungsfragen: Genehmigung Jahresrechnung

Die Jahresrechnung mit dem Bericht der Revisionsstelle, der Antrag der Verwaltung auf Verwendung des Bilanzgewinnes sowie ein Auszug aus dem Jahresbericht unserer Genossenschaft sind in dieser Ausgabe publiziert. Diese Dokumente liegen ausserdem zusammen mit dem vollständigen Jahresbericht am Sitz unserer Genossenschaft in Martinach oder auf www.migroswallis.ch zur Einsichtnahme durch die Mitglieder auf.

Die Urabstimmung wird nach den Bestimmungen der Statuten und des Wahlreglements durchgeführt. Diese Dokumente können von den Mitgliedern gegen Vorweisung des Anteilscheines / Mitgliederaus­ weises in unseren Verkaufsstellen sowie am Sitz der Genossenschaft in Martinach eingesehen werden. Bitte füllen Sie die Stimmkarte so rasch als möglich aus. Wenn Sie sie in die Abstimmungsurne in Ihrer nächsten Migros­Filiale legen, helfen Sie mit, Porto einzusparen. Die Urnen sind während den üblichen Verkaufszeiten geöffnet. Sie können die Stimmkarte aber auch in den nächst gelegenen Briefkasten werfen. Das Porto wird von der Migros bezahlt. Spätester Termin für die Rücksendung (oder Rückgabe) der Stimmkarte:

Samstag, 6. Juni 2015 Herzlichen Dank für Ihre Mitwirkung. Genossenschaft Migros Wallis Die Verwaltung 18.Mai 2015

MM


In der Schweiz bereits

142`728 MAL VERKAUFT !

ER IST WELTWEIT EIN HIT UND WURDE NUR IN DER SCHWEIZ BEREITS 142`728 MAL VERKAUFT! Zufriedene Kundinnen sagen dazu: «Der bequemste BH, den ich je getragen habe!» «Ich werde nie mehr einen anderen BH tragen!» «Sitzt so angenehm wie eine zweite Haut» «Ich wünschte mir, alle meine Kleider wären so bequem!» «Ich liebe die Elastizität der Körbchen.»

Sie sparen

Kauf 10.- vonbeim2 Stück

uch N E U ! Ar b e n ! Hautfa

Weite, komfortable Rückenpartie

Der unglaubliche

“Magic-Soft”-BH

Messen Sie hier Ihren Unterbrustumfang

Bequemer FrontVerschluss

Sehr bequeme, breite Träger

SO BEQUEM, DASS SIE DARIN SCHLAFEN KÖNNEN! Dieser einzigartige BH gibt Ihrer Brust sicheren Halt – denn das hautfreundliche, netzartige Gewebe passt sich Ihrer Brust wie eine zweite Haut an. Träger, Saum und Verschluss sind so beschaffen, dass an keiner Stelle etwas kneift, drückt oder einschneidet. Das seidenartige Stretch-Gewebe trägt sich so angenehm, dass Sie fast vergessen, dass Sie einen BH tragen! Mit anderen Worten: Der Magic-Soft-BH ist so bequem, dass Sie sogar darin schlafen können! Und das beste: Dank der flexiblen Netzstruktur passt sich der Magic-Soft-BH Ihrer Brust automatisch an – egal welche Körbchengrösse Sie brauchen. Alles, was Sie wissen und bei der Bestellung angeben müssen, ist Ihren Unterbrustumfang. Der BH ist aus solidem Nylon-Spandex-Gewebe und ist in der Maschine waschbar.

Jetzt auch Slip erhältlich!

pro

für 2 nur Fr. 29.90 Stück

Wir garantieren Ihnen volles Rückgabe-Recht, wenn Sie nicht hundertprozentig zufrieden sind

Bestellen Sie ohne Risiko BH/UB-Umfang Best.Nr. weiss: Anzahl: Best.Nr. schwarz: Anzahl: Best.Nr. haut: Anzahl: Slip Best.Nr. weiss: Anzahl: Best.Nr. schwarz: Anzahl: Best.Nr. haut: Anzahl: Einsenden an:

1501

75 cm 80 cm 85 cm 90 cm 95 cm 100cm 105 cm 110 cm w1 w2 w3 w4 w5 w6 w7 w8

1501

s1

s2

s3

s4

s5

s6

s7

s8

1501

h1

h2

h3

h4

h5

h6

h7

h8

1502

S/M w1

L w2

XL w3

XXL w4

1502

s1

s2

s3

s4

1502

h1

h2

h3

h4

Trendmail AG, Service-Center Bahnhofstr. 23, 8575 Bürglen TG Telefon: 071 634 81 21 Fax: 071 634 81 29 Internet: www.trendmail.ch

Vorname Name Strasse/Nr PLZ/Ort Unterschrift

124-264

Ja, ich bestelle gegen Rechnung (10 Tage) und Versandkosten: BH Magic-Soft à Fr. 34.90, ab 2 Stück Fr. 29.90 pro Stück Slip à Fr. 29.90, ab 2 Stück Fr. 24.90 pro Stück


Leben

MM21

Familienumfrage Warum Mütter wieder arbeiten gehen: 1. Es braucht einen Zweitverdienst. 2. Abwechslung zum Familienleben. 3. Um im Berufsleben zu bleiben.

In Zusammenarbeit mit

Knigge reloaded

Gibt es eine Etikette für den Supermarkt? Schnuppern Sie an einer Creme, bevor Sie sie kaufen?

Richtig oder falsch

Baumwollpflanzen werden pro Saison 25 Mal mit Acker­ giften besprüht.

Migrosmagazin.ch

Richtig! Baum­

Illustrationen: Andreas Klammt, Muxxi/die Illustratoren; Bild: Stefan Sulzer

wolle ist eine hoch­ entwickelte Kultur­ pflanze und anfällig für Schädlinge und Krankheiten. Deshalb werden im konventionellen Baumwollanbau mehr Insektizide und Pestizide eingesetzt als für jede andere Pflanze. Das hat Folgen für Mensch, Tier und Umwelt. Nach Schätzungen der Weltgesund­ heitsorganisation (WHO) sterben pro Jahr weltweit etwa 20 000 Menschen an einer Pestizid­ vergiftung beim Baumwollanbau.

Philipp Tingler (44) ist Autor

und Philosoph und schreibt hier jede Woche über Phänomene des modernen Benehmens.

«Neulich sah ich beim Einkaufen im Supermarkt, wie eine Dame bei den Duschgels ein paar Tuben öffnete und deren Inhalt beschnupperte. Das ist zulässig. Die Ware darf ausprobiert werden, sofern sie dadurch nicht unverkäuflich oder entwertet wird (falls die Tuben also nicht eingeschweisst sind, zum Beispiel). Aber ist es auch manierlich? Ich kann nichts Schlimmes daran finden. Aber ich bin ja auch der Meinung, dass man im Super­ markt eine Flasche Wasser, die man kaufen will, schon vor der Kasse trinken kann, wenn man anschliessend die leere Flasche aufs Band legt zwecks Bezahlung. Streng genommen ist das Diebstahl, denn zum Eigentumserwerb kommt es erst nach dem Passieren der Kasse. Vernünftigerweise wird hier Kulanz geübt. Ein schönes Beispiel dafür, wie sich der Umgang miteinander dar­ an ausrichten sollte, sich das Leben zu erleichtern.» MM

Darum gilt:

Baumwollprodukte mit Biolabel bevor­ zugen und neue Kleidung vor dem Tragen immer gut waschen!

In Zusammenarbeit mit Pusch – Stiftung praktischer Umwelt­ schutz Schweiz www.pusch.ch


20% GÜNSTIGER 9.50 statt 11.90

EXPLOSIVES VOLUMEN!

z.B. Lash Blast Volume Mascara

CLUMP CRUSHER

maximales Volumen, keine Klumpen

LASHBLAST VOLUME

mega Volumen in einem Augenblick!

LASHBLAST FUSION

explosives Volumen plus Länge

AUF ALLE COVERGIRL LASH BLAST ODER CLUMP CRUSHER MASCARAS ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 28.04. BIS 25.05.2015, SOLANGE VORRAT

easy, breezy, beautiful

Covergirl gibts in Ihrer Migros

JETZT NEU. Farbe mit em integriert Topcoat

20x PUNKTE

NEU.

8.90

outlast stay brilliant nail gloss

ANGEBOT GILT NUR VOM 19.05. BIS 01.06.2015, SOLANGE VORRAT

easy, breezy, beautiful

Covergirl gibts in Ihrer Migros


LEBEN | MM21, 18.5.2015 | 93

So i(s)st die Jugend

B Blog kocht vor

Ernährung

Löffeln ist gesund Heiss begehrt: Suppen sind die neuen Stars im Fast Food. Zu Recht, denn sie tun Körper und Seele gut. Text: Marianne Botta Diener

Alles drin: Suppen liefern Vitamine und Mineralstoffe – sowie Proteine, wenn mit Fleisch oder Fisch zube­ reitet.

Hier schreiben die Vivai-Experten über Ernährungsfragen. Dieses Mal die Ernährungswissenschaftlerin Marianne Botta Diener.

Bild: StockFood

In Zusammenarbeit mit

Das Nachhaltigkeitsmagazin der Migros.

M

ein Schwiegervater, ein Bauer, besteht auf seiner Suppe vor dem Hauptgericht. Ohne sie, sagt er, habe er nicht richtig gegessen und werde nicht satt. Verstanden hat ihn wohl niemand so richtig – bis jetzt. Denn heute erlebt die einstige ArmeLeute-Speise ein Revival. Spitzenköche beschäftigen sich mit ihr, und auch die Trendgastronomie hat sie neu entdeckt. In Amerika, England, aber auch in Europa schiessen Suppenbars wie Pilze aus dem Boden. Vom Alltagsstress müde Leute strömen in die «Soup bars» und treten frisch gestärkt zurück auf die Strasse. Die flüssigen Glücklichmacher sind mit frischem oder tiefgekühltem Gemüse auch zu Hause rasch zubereitet. Die Suppen von Anna’s Best im Becherformat lassen sich in Sekundenschnelle in der Mikrowelle aufwärmen und eignen sich optimal als Büromahlzeit. Auch die Beutelsuppen werden von den Schweizern heiss geliebt: Letztes Jahr wurden über 940 000 Liter Convenience-Suppe konsumiert. Der Erfolg der Suppe hat verschiedene Gründe. Mit den richtigen Zutaten zu­ bereitete Suppen versorgen den Körper mit allen nötigen Nährstoffen. Sie enthalten Gemüse und sind vitamin- und mineralstoffreich. Beim Kochen werden die Gemüsestücke zwar ausgelaugt, und

die Mineralstoffe gehen ins Wasser über, aber dieses wird ja mitgegessen. Der Nahrungsfasergehalt ist ebenfalls hoch, trotzdem sind Suppen leicht verdaulich und meist fettarm. Mit Fleisch, Hülsenfrüchten oder Fisch zubereitet, liefern sie wertvolle Proteine. Suppen helfen beim Abnehmen

Doch das Hauptargument für den Siegeszug der Suppe: Sie ist die Nummer 1, wenns ums Abnehmen und Schlankbleiben geht. Eine französische Studie zeigte bereits 2001, dass eine Suppe mit Gemüsestücken länger sättigt als die gleiche Menge des gekochten Gemüses mit einem Glas Wasser. Der Grund: Die gröberen Gemüsestücke dehnen den Magen mehr aus, und die mineralstoffreiche Gemüsebouillon verzögert seine Entleerung. Ist noch etwas Fleisch oder Fisch in der Suppe, hält die Sättigung noch länger an. Eine Studie der Pennsylvania State University aus dem Jahr 2007 konnte nachweisen, dass die Studienteilnehmer nach einer Suppe als Vorspeise in der gesamten Mahlzeit rund 20 Prozent weniger Kalorien aufnahmen als ohne Suppe. Diese macht, vorweg genossen, erst mal schnell satt. Und der Appetit hält sich beim Hauptgang im Rahmen. Mein Schwiegervater hat mal wieder recht. MM

Kochbücher der alten Schule sind out – Foodblogs sind die neuen Enzyklopädien, wenn neue und originelle Kochanleitungen gefragt sind! Im Internet fühlen sich viele Jugendliche heimisch. Naheliegend also, dass dort auch die Küche ihren Platz findet. Die meisten Foodblogs werden von Frauen verfasst. Jung, hübsch und aktiv geben sich die Rezeptentwicklerinnen. Und so kommen auch ihre Blogs daher: Reich bebildert und vollgestopft mit appetitanregenden Köstlichkeiten.

Viele dieser Internet­ seiten beschäftigen sich mit «gesundem» Essen. Zuckerfrei, weizenfrei, glutenfrei, fettfrei … Je vollgestopfter ein Rezept mit diesen Attributen, desto besser. Das scheint das Credo vieler weiblicher Foodblogger zu sein. Es geht gar nicht um Genuss, sondern um Verzicht. Ich glaube, diese Fixierung auf den Verzicht kann – besonders bei Jungen – zu einer Obsession werden. Trotzdem: Foodblogs motivieren junge Leute wie mich, selber den Kochlöffel zu schwingen.

Flavia von Gunten (17),

Gymnasiastin aus Steffisburg BE.


94 | MM21, 18.5.2015 | LEBEN

Familie

Ohne Motor ins Glück Hobbys bereichern den Alltag. Vor allem, wenn sie so intensiv betrieben werden, wie das die Thurgauer Familie Kressebuch mit ihren Seifenkistenrennen macht. Texte: Thomas Vogel

S

Bilder: Samuel Trümpy

prechen Desirée (13), Jenny (11) sowie die neunjährigen Zwillinge Jeremy und Vanessa von ihrem Hobby, bekommen sie glänzende Augen. Sie sprechen von Geschwindigkeit, von Siegen und Platzierungen, beiläufig auch von Niederlagen. Ihre Leidenschaft gilt seit fünf Jahren dem Seifenkistenrennen. Auf vier hauchdünnen Rädern sausen sie die Hänge hinunter und kämpfen um Punkte und Trophäen. «Einmal bekamen wir als Prämie zwei Pakete Hörnli», lacht Jenny. «Eines fürs Mami und eines zum roh essen.» Seifenkistenrennen sind ein Hobby,

das die Geschwister Kressebuch aus dem thurgauischen Ermatingen mit ihren Eltern teilen. «Ich bin an Renntagen immer etwas am Werkeln und habe so jeweils einen ganzen Tag Zeit für die Kinder», sagt der 43-jährige Automobildiagnostiker Thomas Kressebuch, der diese Familientage sehr geniesst. «Und», wirft Mutter Franziska (43) ein, «wir lernen so die Schweiz kennen.» Die 15 bis 20 Rennen pro Jahr, welche die Kressebuchs fahren, sind im ganzen Land verteilt. Ein kostspieliges Hobby also. Neben der Startinvestition von mehreren 1000 Franken

für zwei professionelle Seifenkisten müssen sie pro Rennen und Person 25 Franken Startgeld bezahlen. Oft übernachten sie auch gleich vor Ort. Ohne Durchhaltewille gehts nicht

Das Geld war auch Grund dafür, dass sich Thomas und Franziska Kressebuch nicht gleich zum Kauf einer eigenen Seifenkiste entschlossen. «Wir wollten sicher sein, dass die Leidenschaft nicht nach zwei, drei Rennen ohne Sieg erlöscht.» Sie liehen sich deshalb für das Training und die ersten paar Rennen eine Kiste aus und kauften erst danach eine eigene.


LEBEN | MM21, 18.5.2015 | 95

Oben: Seit vier Jahren fährt Jenny Seifenkistenrennen. Links: Familie «Seifenkiste» (von links): Desirée, Vanessa, Franziska, Jeremy, Thomas und Jenny Kressebuch.

Desirée war neun und Jenny sieben Jahre alt, als sie ihre Rennfahrer­ karriere starteten. «Noch jung, um sich auf ein bestimmtes Hobby festzulegen – und dabei zu bleiben», betont der Kinder­ und Jugend­ psychologe Urs Kiener: «Im Vorschulalter ist die Willenskraft noch wenig ausgeprägt.» Es sei deshalb sinnvoll, dass Eltern auch bei der Freizeitgestaltung die Persönlichkeitsentwicklung ihrer Kinder berücksichtigen. «Dann ist die Frustration auch weniger gross, wenn der sechsjährige Spross den Chinesischkurs nach drei Lektionen wieder hinschmeisst.»

Ein Erlebnis, das die Kressebuchs zumindest beim Seifenkistenfahren nie hatten. «Alle waren von Anfang an begeistert dabei. Keinem kam es je in den Sinn aufzuhören», freut sich die Sozialpädagogin Franziska Kressebuch. Kein Wunder, haben sie in der Seifenkistenszene, die wie eine grosse Familie funktioniere, viele Freunde gefunden. Zeit fürs Nichtstun einplanen

Kommt dazu: Hobbys können Zeit­ vertreib, Leidenschaft, aber auch Stress für Kinder sein. Ein ver­ ordnetes Hobby, das keine Freude bereitet, kann zu Stress führen.


JETZT NEU.

20x PUNKTE

Wie Ihr bekommt, was Ihr möchtet

Tipp Nr.7

® Reg. Trademark of Société des Produits Nestlé S.A.

RESPEKTIERE IHREN BESITZ.

NEU

4.75

GOURMET Perle Duetto di Carne 4x85g

NEU

NEU

4.40

4.40

GOURMET Mon Petit Fleisch 6x50g Erhältlich in grösseren Migros-Filialen

GOURMET Mon Petit Geflügel 6x50g Erhältlich in grösseren Migros-Filialen

AUF ALLE GOURMET PERLE DUETTO DI CARNE UND MON PETIT PRODUKTE, ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 19.05. BIS 1.06.2015, SOLANGE VORRAT.

GOURMET® gibts in Ihrer Migros


LEBEN | MM21, 18.5.2015 | 97

Welches Hobby passt zu Ihrer Familie?

Wasserbauch

Experteninterview

«Druck ist keine Lösung»

Desirée und Thomas Kressebuch werken an ihrem Rennauto.

Auch zu viele Hobbys schaden mehr, als sie nützen. «Es braucht Zeit für die Schule und die Hausaufgaben, für Familie und Freunde, für Face­ book und Games, fürs Nichtstun, Schlafen und für vieles andere», so Kiener. Die Anzahl und Art der Hobbys dürfe keine Nachteile für das Kind zur Folge haben. «Wie viele Hobbys für jemanden Sinn machen, ist sehr individuell.» Bei den Kressebuchs stehen neben den rasanten Talfahrten in der Seifenkiste auch Volleyball, Trompete, Klavier und Fussball auf dem Programm. Einzig beim Klavierspielen benötigte es laut Mutter Franziska hin und wieder etwas gutes Zureden. «Aber alles andere machen unsere Kinder mit grosser Begeisterung.» Tipps

Wie finden Kinder das richtige Hobby? Das Hobby muss altersgerecht sein. Es sollte keine Nachteile

für andere Verpflichtungen des Kindes zur Folge haben, Spass machen und keine Pflicht sein.

Die Eltern können das Kind am besten bei der Wahl seines

Hobbys unterstützen, indem sie mit ihm die Zukunft durchgehen und sich über Konsequenzen klar werden. So können Entscheide einfacher gefällt werden. Zudem sollten sie Interesse am Hobby des Kindes zeigen und es für gute Leistungen loben. Im Vorfeld ist zudem der Besuch eines Schnupperkurses oder ein Probetag empfehlenswert.

K Mamma mia

Migrosmagazin.ch

Was tun, damit Kinder am Hobby dranbleiben? Der Kinder- und Jugendpsychologe Urs Kiener gibt Tipps.

Urs Kiener, wie weit durchspielt und ande­ sollen Eltern die re Wege aufzeigt, statt Hobbywahl steuern? das Hobby einfach an Kinder kommen nicht den Nagel zu hängen. auf die Welt, um die Welche Tipps haben Erwartungen der El­ Sie für Eltern bezüg­ tern zu erfüllen. Weder lich Hobbys mit im Beruf noch beim Urs Kiener (56) grossem Investitions­ Hobby. Eltern sollten ist Kinder- und bedarf an Geld und deshalb ihren Kindern helfen, das Richtige zu Jugendpsychologe Zeit? bei Pro Juventute. Ein Hobby muss finden, sie aber nicht zweifelsohne zum steuern. Gerade bei Familienbudget Freizeitaktivitäten können Kinder schon recht früh passen. Wenn die Investitionen, seien es Geld oder Zeit, die erkennen, dass sie Wahlmög­ Möglichkeiten der Familie zu lichkeiten haben. Und dass jede sehr strapazieren, sind Stress, Wahl auch Konsequenzen hat. Frustration und Konflikte vorprogrammiert. Pro Juventu­ Wie kann ich mein Kind am besten animieren, damit es ein te empfiehlt, ab dem 12. Lebens­ jahr einen Jugendlohn zu einmal angefangenes Hobby vereinbaren. Der Bereich auch wirklich durchzieht? Hobby und Freizeitgestaltung Leben Sie dem Kind vor, was Sie in Bezug auf die Freizeit­ kann sehr gut in diesen gestaltung von ihrem Sprössling Jugendlohn integriert und entsprechend vom Jugend­ erwarten. Eltern, die sich lichen selbständig verantwortet zu Neujahr den Vorsatz fassen, etwas für ihre Gesundheit zu werden. tun, und ihr Fitnessabo bereits Ist es sinnvoll, dass Kinder im Februar wieder sistieren, dieselben Hobbys wie ihre haben schlechte Karten. Solche Eltern können bei ihren Kin­ Eltern respektive Elternteile haben? dern kaum ein diszipliniertes Ein Hobby soll grundsätzlich Durchziehen von etwas mit positiven Erfahrungen und Angefangenem einfordern. Gefühlen verbunden sein. Ich finde es toll, wenn sich Kinder Wie weit sollen Eltern Druck zu Hause wohlfühlen und sich ausüben, damit sich Kinder von einer Leidenschaft der bei ihrem Hobby «durch­ Eltern anstecken lassen und ein beissen»? Hobby gemeinsam ausführen. Wenn das Kind gestresst ist In der Pubertät – wenn es dar­ oder sich schlecht fühlt, kann um geht, sich schrittweise vom die Motivation, sich für ein Hobby zu engagieren, rasch ver­ Elternhaus zu lösen – fühlen fliegen. Druck ausüben ist keine sich aber viele Jugendliche Lösung. Man sollte das Problem ausserhalb des Elternhauses wohler. Dann ist es normal, dass mit dem Kind zusammen lösen. sie sich ihre Hobbys ausserhalb Beispielsweise indem man mit der Familie suchen. MM ihm alternative Szenarien

Kennen Sie diese Babypuppen, die pinkeln können? Oben füllt man Wasser ein – unten kommt es mit Plastikgeschmack versetzt wieder raus. Angeblich muss man das Bäbi dazu einfach nur aufrecht hin­ setzen. Stimmt aber nicht. Evas Bäbi leidet seit Tagen an Niereninsuffizienz. Es hat locker zwei Liter Wasser intus. Fragen Sie nicht. Vermutlich hat Eva die Puppe beim Baden laaaange untergetaucht. Gluck­ gluckgluck … Was nun? Ich habe keine Lust auf eine stinkende Bakterien­ brühe im Puppen­ bauch. Her mit dem Bäbi! Ich versuche es erst mit Schütteln. (Gott sei Dank guckt niemand vom Kinder­ schutz zu.) Die Puppe verklemmt weiter. Dann eben rabiater. Ich verrenke ihre Beine, bis es knackt. Arghh! Weitere Optio­ nen: 1. Blasenkatheter (Röhrli?), 2. minimal­ invasive OP im Unter­ bauch (Korken­ zieher?) – oder 3. die Patientin weiter beobachten. Meine Töchter sind gegen Eingriffe jeder Art. Also auf die Sintflut warten. Bis dahin darf das Bäbi nicht mehr baden. Strafe muss sein. MM

Bettina Leinenbach (38) ist

Journalistin und zweifache Mutter.


LEBEN | MM21, 18.5.2015 | 99

Grosses Bild: Mit einem Fangsack wird das Parma-Wallaby eingefangen. Kleines Bild: Das Neugeborene im Beutel der Mutter.

Zootierärztin

Es regt sich was im Beutel Bei den Parma-Wallabys steht der routinemässige Gesundheits-Check an. Als ich aus der Ferne bei einem Weibchen einen etwas gewölbten Beutel sehe, habe ich sofort eine freudige Vorahnung. Text: Karin Federer

Bilder: Walter Zoo

P

Karin Federer (29) ist Tierärztin

und berichtet regelmässig aus dem Walter Zoo in Gossau SG.

arma-Wallabys gehören zu den kleinsten Känguruarten. Bei uns lebt eine elfköpfige Gruppe. Wie bei allen unseren Zootieren wird auch ihr Gesundheitszustand regelmässig kontrolliert. Leider gehören auch Magen-Darm-Parasiten zu den ständigen «Mitbewohnern» der Wallabys, was das Entwurmen jedes einzelnen Tiers erfordert. Zudem gilt es, die Zähne zu kontrollieren. Früher hatten Wallabys oft Zahnfleischprobleme und damit verbunden Veränderungen der Zähne selbst. Die Fütterung spielte damals eine grosse Rolle. Das Zahnfleisch, so weiss man heute, wird durch die Verfütterung vieler Früchte weicher, und es kann sich durch das Kauen von rauem Heu entzünden. Heute füttern wir unseren Wallabys vermehrt Kräuter und feines Heu, was das Entzündungsrisiko mindert. Die ersten 30 Lebenswochen im Beutel

Das Känguru fangen wir mit einem Fangsack ein. Bei der Fixation des Tiers habe ich gleich auch die Möglichkeit, in den leicht

gewölbten Beutel hineinzusehen. Die Freude ist riesig, als ich darin ein Junges entdecke. Wallabybabys kommen blind als Embryos zur Welt, klettern dann selbständig in den Beutel der Mutter und saugen sich an der Zitze fest. Dort verbringen sie die ersten 30 Lebenswochen. Eine Spielart der Natur, die mich ausserordentlich fasziniert. Nach einer kurzen Kontrolle stelle ich fest, dass das Kleine wohlauf ist, und auch der Mutter geht es blendend. Sie wird entwurmt, die Zähne werden kontrolliert, und kurz darauf können wir sie wieder zur Gruppe zurück lassen. Wallabys galten früher mal als ausgestorben

Ich bin erleichtert, dass all unsere ParmaWallabys – die Tierart galt früher einmal als ausgestorben − gesund sind. Natürlich werde ich das Weibchen mit dem Neugeborenen in den nächsten Wochen vermehrt beobachten und freue mich darauf, wenn der Nachwuchs zum ersten Mal den Kopf zum Beutel hinausstreckt und schliesslich dann auch mal auf der Wiese herumhoppelt. MM

Tipps

Das gilt für Haustiere 1. Auch Haustiere müssen regelmässig entwurmt werden. 2. Da die ausge­ schiedenen Parasi­ teneier im Kot nicht von Auge sichtbar sind, sollte der Kot an ein spezialisier­ tes Labor einge­ sendet werden. 3. Die Kotprobe kann nicht nur Information über eine mögliche Ver­ wurmung liefern, sondern auch dar­ über, gegen welche Parasiten behan­ delt werden muss. 4. Je nach Befund müssen unter­ schiedliche Entwurmungs­ mittel verwendet werden.


19. BIS 25. MAI GESAMTES AHA! SORTIMENT durch p Empfohlen Recommandé par Raccomandato da Service Allergie

20x PUNKTE

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.


LEBEN | MM21, 18.5.2015 | 101

Hilft in der Not: Ein Asthmaspray kann aber auch vorbeugend inhaliert werden.

Haben Sie eine Frage zum Thema? Kontaktieren Sie uns gesundheit@ migrosmedien.ch

Sport hilft bei Asthma Asthma und Sport ist kein Widerspruch, im Gegenteil. Sportliche Betätigung ist für jeden Asthmatiker wichtig und Bestandteil der Asthmatherapie. Text: Alexandra Kronenberg

A

Bild: Getty Images

Dr. med. Alexandra Kronenberg,

Fachärztin Allgemeine Innere Medizin und Sportmedizin, Medbase Thun

Welche Sportarten sind geeignet? Eine gute Kondition erhöht die Leistungs­ reserven und die Leistungsfähigkeit der Lunge, unter anderem durch die Stärkung der Atemmuskulatur.

Gesundheit

sthma bronchiale ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege, charakterisiert durch bronchiale Überemp­ findlichkeit und variable Verengung der Atemwege, die teilweise rückbildungs­ fähig ist. Die Beschwerden machen sich mit anfalls­ weiser Atemnot bemerkbar, die entweder spontan oder durch die Inhalation von Medikamenten («Asthma­ spray») wieder abklingt. Die Entzündung ver­ ursacht eine Zunahme der Empfindlichkeit der Atem­ wege auf eine Vielzahl von Reizen wie Kälte, Staub, Ozon oder körperliche Anstrengung. Rund fünf Prozent der Erwachsenen und bis zehn Prozent der Kinder sind betroffen, Män­ ner doppelt so häufig wie Frauen. Dabei unterschei­ det man das allergische vom nicht allergischen Asthma, wobei häufig Mischformen beobachtet werden.

Tipps

Allergisches Asthma …

… wird verursacht durch Allergene wie Pollen, Haus­ staubmilben, Insektengift oder Tierhaare. Nicht-allergisches Asthma …

… wird ausgelöst durch Atemwegsinfektionen, aber auch durch Überempfind­ lichkeit gegen Medikamente oder toxische Reize (Chemi­ kalien). Eine Sonderform ist das sogenannte Anstren­ gungs­ oder auch Kälte­ asthma, das auf einer chro­ nischen Entzündung der Bronchien, ausgelöst durch intensive sportliche Betäti­ gung in der Kälte, beruht. Was kann man tun?

Wenn man allergisch auf ge­ wisse Substanzen reagiert, sollte man diese meiden. Dies ist jedoch nicht immer möglich (zum Beispiel bei Pollen). Eine Variante ist in diesem Fall die Durch­ führung einer Desensibi­ lisierung, die in manchen Fällen vorbeugend gegen

eine Verschlimmerung hin zu einem Asthma bronchiale wirken kann. Die Asthmatherapie be­ ruht in erster Linie auf einer Basis­ und Bedarfstherapie mit entzündungshemmen­ den sowie Bronchien er­ weiternden Medikamenten zur Inhalation. Zusätzlich können antiallergische und entzündungshemmende Medikamente in Tabletten­ form eingesetzt werden. Bei einem infektbeding­ ten Asthma muss der Infekt behandelt werden, eventu­ ell mit Antibiotika. Bei An­ strengungs­ und Kälteasth­ ma hilft therapeutisch ein Bronchus­erweiternder Asthmaspray vor dem Sport. Betroffene können mit ihrem Arzt die Führung eines Asthmatagebuchs (auf Papier oder per Mobile App) besprechen. Dies erleichtert falls nötig die gezielte Anpassung der Therapie. Weiterführende Informationen zu Asthma finden Sie z. B. unter www.lungenliga.ch, www.aha.ch

Ideale Sportarten sind solche mit gleichblei­ bender Belastung und Wassersportarten, die kaum eine Austrock­ nung der Atemwege verursachen. Aber grundsätzlich darf jeder Sport ausgeübt werden. Einzig auf Sport ver­ zichten sollte man bei einem akuten Asthma­ anfall. Bei hoher Luft­ verschmutzung (Ozon, Smog) und/oder Kälte (–8°C und mehr) sollten Asthmatiker auf Sport im Freien verzichten.

Wann sollte man zum Arzt gehen? Bei Asthmaverdacht

ist die Klärung der Ur­ sache (z. B. Allergietest, Lungenfunktions­ prüfung, Laufbandtest bei Anstrengungs­ asthma) wichtig, damit eine passende Therapie eingeleitet werden kann. Typische Symptome

sind nächtlicher/früh­ morgendlicher Husten, frühmorgendliches Engegefühl in der Brust, anstrengungsabhän­ giger Husten (z. B. auch nach Sport in der Kälte) und vor allem an­ strengungsabhängiges Druckgefühl in der Brust oder Atemnot sowie Auftreten einer pfeifenden Atmung. Eine ärztliche Abklärung ist dann immer indiziert. In Zusammenarbeit mit


Die Kleinsten

finden’s riesig!

für die Familie. Famigros. Mehr icro. or timent von M Scooter-S

f da s gesamte 1.6.2015. 10% Rabaltittg au itglieder bis am für Famigros- M

Angebot gü ch /micro w w w.famigros. Mehr dazu auf

89.90

Micro, Mini 33-in-1 in-1 Auch in Blau erhältlich.

99.80 Micro, Sprite Auch in Schwarz erhältlich.

119.–

Micro, Mini2go Auch in Pink erhältlich.

sportxx.ch

Jetzt online bestellen ohne Versandkosten.

52-mal SportXX in der Schweiz.

129.–

Micro, Maxi Auch in Pink erhältlich.


LEBEN | MM21, 18.5.2015 | 103

Als gäbe es jeden Tag einen Preis zu gewinnen: Schminken ist für viele Pubertie­ rende selbst­ verständlich.

Neu & nachhaltig

«Dynamic Strong Matt Paste» von I am

Beauty

Teenies mögens schrill Wenn Mädchen sich schminken – oder wie man einem Backfisch guten Stil erklärt. Pamphlet einer Mutter für beherztes Einschreiten. Text: Martina Bortolani

Bild: Getty Images

U

In Zusammenarbeit mit

nd plötzlich steht das Kind, dem man eben noch mit der Milette-Creme die Babystupsnase eingeschmiert hat, im Badezimmer und fragt: «Mama, darf ich bitte deinen roten Lippenstift ausleihen?» Der rote Lippenstift und die vorpubertierende Tochter? Finde den Fehler! Für meine Erstgeborene scheint es allerdings das Selbstverständlichste von der Welt zu sein, sich zu schminken. Schminken zu dürfen. Und sich so zu kleiden, als gäbe es jeden Tag einen Preis für die schrillste Garderobe zu gewinnen. Für mich ist es hingegen das Selbstverständlichste von der Welt, dass ich ihr Lippenstift, Wimperntusche und schulterfreie Oberteile verbiete. Rigoros und auf das vernachlässigbare Risiko hin, als Spielverderber-Mutter dazustehen. Die Vorbilder der Generation 2.0 bewegen sich zwischen einer glänzend polierten Ariana Grande, einer extrem wimpergetuschten Selena Gomez und der bonbonesken Meghan

Trainor. Stilvoll ist anders. Ist «ordinär» etwa das neue «cool»? Ich halte dagegen. Weil ich die Looks der Stunde mit ihren mangaartigen Make-ups, den angeklebten Wimpern und den entenartig geschürzten Lippen alles andere als nachahmenswert empfinde. Sie transportieren heranwachsenden Mädchen höchstens die Botschaft, dass Frauen vor allem eins sind: ausschliesslich mit ihrem Aussehen beschäftigt. Von wegen! Doch wie erklärt man nun einem pubertierenden Mädchen den schmalen Grat zwischen aufreizend und anmutig? Eine solche Diskussion fruchtet nur, wenn man es dem Kind vorlebt, indem man strikt korrigiert und liebevoll berät und nicht zuletzt auch als Mutter auf ein altersgerechtes Make-up und Styling achtet. Mitunter ein Grund, warum ich mit 38 nie mehr bauchfrei trage und seit jeher den gleichen Lippenstift kaufe – den Super Stay 720 von Maybelline, matt, versteht sich. MM

Bei den Haarstylingprodukten der Migros gelten für männliche Teenager andere Leistungskriterien als in der Schule: Nicht die 6, sondern die 8 erhält beim Gel, der Paste oder dem Spray die Bestnote. Alle Produkte der I-am-Linie für TeenieHaare sind mit einem Wert zwischen 1 und 8 versehen. Diese kann der Kunde als Parameter in Sachen unzerstörbare Frisur betrachten. Neu und schon sehr beliebt ist das jüngste Produkt für junge Styler: die «Dynamic Strong Matt Paste» von I am. Der Matt-Faktor ist ein wichtiges Kaufargument. Denn glänzen wollen die Jungs von heute nicht mehr mit ihrer Frisur, sondern mit ihrem Stil.

75 ml, Fr. 4.90


104 | MM21, 18.5.2015 | LEBEN

Migros-Bank-Ratgeber

Wie gut eignet sich Wohneigentum als Vermögensanlage? Kann ich damit die schrumpfenden Zinserträge kompensieren? So stark haben sich die Landpreise verteuert 1000

Indexpunkte (logarithmische Skala)

Aktien

800 600

Obligationen

Landpreise

400 Gold

200

20% AUF ALLE ADORO KUGELN.

Frey Adoro Kugeln Milch 200 g oder 500 g, UTZ 20% günstiger, z.B. 200 g

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 19.5. BIS 1.6.2015, SOLANGE VORRAT

13.10 statt 16.40

Frey Adoro Kugeln Milch 200 g oder 500 g, UTZ 20% günstiger, z.B. 500 g*

2014

2012

2010

2008

2006

Entwicklung Vermögenspreise seit 1978 (indexiert): Schweizer Aktien liegen weit voraus. Die Landpreise schneiden fast so gut ab wie Schweizer Obligationen.

Anzeige

6.55 statt 8.20

2004

2002

2000

1998

1996

1994

1992

1990

1988

1986

1984

1982

100 1980

Zum andern aber hat eine Immobilie, die ich selber bewohne, auch den Charak­ ter eines Investitionsguts.

Inflation

1978

Albert Steck ist verantwortlich für Markt- und Produktanalyse bei der Migros Bank.

Wohneigentum ist ein ganz besonderes Gut: Zum einen erbringt es direkt einen Konsumnutzen, indem ich darin leben kann. Wie jeder Gebrauchsgegenstand ver­ liert ein Haus mit der Zeit an Wert, nur etwas lang­ samer als zum Beispiel ein Auto. Als Faustregel gilt, dass innerhalb von 40 Jah­ ren eine Wertminderung von rund 40 Prozent eintritt – sofern keine umfassenden Renovationen erfolgen.


LEBEN | MM21, 18.5.2015 | 105

Der wichtigste Faktor für die Wertentwicklung ist dabei der Landpreis, der im Gegensatz zum Gebäude keiner Altersentwertung unterworfen ist. Somit stellt sich für jeden Wohneigen­ tümer die Frage, wie sehr sich der Grundstückbesitz als Vermögensanlage eignet. Die Grafik liefert Ihnen dazu eine gute Übersicht: Seit 1978 haben sich die Landpreise in der Schweiz mehr als vervierfacht. Das sieht zunächst nach einer horrenden Preis­ steigerung aus. Doch aufs Jahr umgerechnet beträgt

der Zuwachs lediglich knapp vier Prozent. Und der reale Preisanstieg, unter Berücksichtigung der Inflation, erreicht gerade noch zwei Prozent. Vergleichen wir diese Wertentwicklung nun mit den wichtigsten anderen Anlagekategorien: Schlech­ ter abgeschnitten als Land hat das Gold. Negativ fallen zudem die starken Wertschwankungen des Edelmetalls ins Gewicht. Eine wunderbar konstante Rendite haben Obligatio­ nen erzielt. Eine Anlage im Jahr 1978 hat ihren Wert

glatt verfünffacht – und dies notabene ohne nennens­ werte Rückschläge. Doch wegen der historisch tiefen Zinsen werden Obligationen in den kommenden Jahren nur noch sehr bescheidene Erträge abliefern. Der klare Gewinner in diesem Performance­ vergleich sind die Aktien: Pro Jahr haben die Schwei­ zer Börsenkurse mehr als sechs Prozent zugelegt. Wie die Grafik zeigt, waren die beiden letzten Börsenkrisen zwar heftiger als der Ein­ bruch bei den Landpreisen in den 90er­Jahren. Dafür

aber haben die Aktien ihre Verluste deutlich schneller wieder aufgeholt. Fazit: Nimmt man die historische Entwicklung zum Massstab, so ist die Wertsteigerung von Land durchaus attraktiv. Und solange der Boden ein knappes Gut bleibt, werden die Wohneigentümer auch künftig von steigenden Landpreisen profitieren können. MM Aktuell auf Blog.migrosbank.ch: So beeinflusst der Landwertanteil Ihr künftiges Immobilienvermögen. Und deshalb hat die Grafik mit dem Landpreis eine logarithmische Skala.

Anzeige

20% GÜNSTIGER

2.70 statt 3.40

Bifidus Joghurt 4 x 150 g 20% günstiger, z.B. Erdbeere

2.70 statt 3.40

Bifidus Joghurt 4 x 150 g 20% günstiger, z.B. Mango

ALLE BIFIDUS JOGHURT 4 x 150 G, SORTENREIN, 20% GÜNSTIGER ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 19.5. BIS 25.5.2015, SOLANGE VORRAT

2.05 statt 2.60

Bifidus Joghurt 4 x 150 g 20% günstiger, z.B. Classic


Aktion Flussreisen MS Melodia

Ein Flussschiff der neusten Generation mit hohem Komfort, Wellnessbereich und grosszügigen Kabinen. Die luxuriösen Kabinen sind mit WC, getrennter Dusche, Schreib-/Schminktisch, individuell regulierbarer Klimaanlage, Föhn, Safe, Minibar, Flachbildschirm-TV, Internetzugang und Stromanschluss 220 V ausgestattet.

Ihr Reiseprogramm – Route 1 1. Tag: Schweiz–Trier. Anreise nach Trier. Stadtrundfahrt (inbegriffen). 2. Tag: Bernkastel–Cochem. Rundgang Bernkastel (*). 3. Tag: Cochem–Koblenz. Stadtrundgang mit Reichsburg (*) in Cochem. 4. Tag: Koblenz–Rüdesheim. Fahrt vorbei am Loreley-Felsen. Nachmittags Siegfried‘s Musikkabinett (*). 5. Tag: Rüdesheim–Frankfurt. Stadtrundfahrt mit Besuch des Maintowers (*). 6. Tag: Miltenberg–Freudenberg. Rundgang in Miltenberg mit Weinprobe (*). 7. Tag: Würzburg–Schweiz. Ausschiffung und Stadtrundgang (inbegriffen). Rückfahrt in die Schweiz. Würzburg–Trier – Route 2 Reise in umgekehrter Richtung mit leicht geändertem Reiseprogramm. Details auf Anfrage erhältlich.

MS Infante Don Henrique**** Die MS Infante Don Henrique verfügt über klimatisierte Kabinen mit 2 unteren Betten, Dusche/WC, Föhn, TV, Safe und Panoramafenster. Bordausstattung: Salon mit Bar, Bibliothek, Restaurant, Eingangshalle mit Rezeption, Sonnendeck mit Liegestühlen. Die Decks sind mit einem Lift verbunden.

Die MS Cyrano de Bergerac verfügt über ein Sonnendeck und drei Passagierdecks, wo sich Kabinen, Nichtraucher-Restaurant, Salon und Rezeption befinden. Kabinen-Ausstattung: zwei Betten, Bordradio, TV, Klimaanlage, Safe, Föhn sowie Dusche/WC. TEN

& KREUZFAHR FLUSSREISEN 2015

Jetzt bestellen: Katalog «Preissturz Aktionen 2015»!

ACHTUNG PREISSTURZ

1. Tag: Zürich–Porto. Linienflug von Zürich nach Porto. Transfer zum Schiff. Einschiffung. 2. Tag: Porto. Stadtrundfahrt Porto (*). Besichtigung Vila Nova de Gaia mit Wein-Degustation. 3. Tag: Porto–Guimarães–Régua. Ausflug in die «Geburtsstadt Portugals» (*). Flussfahrt nach Régua. 4. Tag: Régua–Barca d’Alva. Besuch des Douro Museums in Régua (*). Weiterfahrt nach Barca d’Alva. 5. Tag: Vega de Terrón–(Salamanca). Fakultativen Ganztagesausflug (Fr. 75.–) nach Salamanca. 6. Tag: Vega de Terrón–Ferradosa–Pinhão. Ausflug (*) nach São Salvador do Mundo. Weinverkostung. 7. Tag: Pinhão–Porto. Ausflug (*) in die alte Bischofsstadt Lamego. 8. Tag: Porto–Zürich. Ausschiffung und Rückflug.

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Clermont-Ferrand. Bus-Anreise. 2. Tag: Clermont-Ferrand–Bordeaux. Weiterfahrt nach Bordeaux. Stadtrundfahrt (inkl.). Einschiffung. 3. Tag: Bordeaux–Pauillac (Cognac). Ausflug nach Cognac mit seinen historischen Herrenhäusern (*). 4. Tag: Pauillac–Blaye (Médoc, Gironde-Mündung). Ausflug ins Médoc (*)mit den Schlössern Lafite-Rothschild, Latour, Mouton-Rothschild. 5. Tag: Blaye–Libourne–(St.-Émilion). Ausflug (*) ins reizende Saint-Emilion. 6. Tag: Libourne–Bordeaux–(Périgord). Ausflug ins Périgord (Fr. 45.–). 7. Tag: Bordeaux–Cadillac–(Arcachon). Ganztagesausflug nach Arcachon (Fr. 85.–). 8. Tag: Bordeaux–Orléans. Ausschiffung Fahrt nach Orléans. Mittagessen. Hotelübernachtung. 9. Tag: Orléans–Schweiz. Rückreise.

Reisedaten 2015: Route 1, Trier–Würzburg: 13.07.–19.07.15 • 25.07.–31.07.15 Route 2, Würzburg–Trier: 31.07.–06.08.15 Preise pro Person Fr. Kabinentyp Katalogpreis Sofortpreis Standard Doppelkabine, Hauptdeck 1655.– 1255.– Deluxe 2-Bett-Kabine, frz. Balkon, Mitteldeck 2095.– 1695.– Deluxe 2-Bett-Kabine, frz. Balkon, Oberdeck 2295.– 1895.– Zuschläge: Ausflugspaket (Route 1) 139.– • Ausflugspaket (Route 2) 126.– • Königsklasse-Luxusbus 210.– Unsere Leistungen: Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus • Stadtrundfahrt/gang Trier & Würzburg • Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung Abfahrtsorte und Zeiten auf Anfrage erhältlich. Internet Buchungscode:

071 626 85 85 Oder online

au.ch www.mittelthurg

www.mittelthurgau.ch fmetri1 / fmewue1

8 Tage ab Fr.

2195.–

inkl. Vollpension an Bord und Ausflüge Reisedaten 2015: 01.06.–08.06.15 • 08.06–15.06.15 Preise pro Person

Fr.

Kabinentyp 2-Bett-Kabine, Hauptdeck 2-Bett-Kabine, Mitteldeck 2-Bett-Kabine, Oberdeck

Katalogpreis Aktionspreis 2695.– 2195.– 2895.– 2395.– 3050.– 2550.–

Zuschläge: Ausflug Salamanca

75.–

Unsere Leistungen: Linienflug mit TAP Air Portugal ab/bis Zürich nach Porto • Flughafentaxen ca. Fr. 168.– (Stand 11/14) • Transfers • Deutschsprechende Bordreiseleitung • Alle mit (*) gekennzeichneten Ausflüge • Gebühren, Hafentaxen • Willkommenscocktail, Kapitänsdinner Internet Buchungscode:

www.mittelthurgau.ch

9 Tage ab Fr.

finpor1

1755.–

inkl. Vollpension an Bord, Bus An- und Rückreise Reisedatum 2015: 29.08.–06.09.15 Preise pro Person

Fr.

Kabinentyp Standard Doppelkabine, Hauptdeck Deluxe 2-Bett-Kabine, frz. Balkon, Mitteldeck Deluxe 2-Bett-Kabine, frz. Balkon, Oberdeck

Katalogpreis Aktionspreis 2295.– 1755.– 2555.– 2055.– 2755.– 2255.–

Unsere Leistungen: Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus • Schifffahrt • Vollpension an Bord • Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung Abfahrtsorte: 06:15 Wil ; 06:40 Winterthur-Wiesendangen SBB; 06:45 Basel SBB; 07:00 Zürich-Flughafen, Reisebusterminal ; 07:20 Aarau SBB; 08:00 Baden-Rütihof ; 09:00 Burgdorf

Internet Buchungscode:

www.mittelthurgau.ch

fcybor1

Nicht inbegriffen: Auftragspauschale pro Person Fr. 20.– (entfällt bei Buchung über www.mittelthurgau.ch) · Persönliche Auslagen · Getränke · Ausflüge · Versicherung · Trinkgelder · Zuschlag Kabine zur Alleinbenützung auf Anfrage

ittelthu

Jetzt buchen

1255.–

inkl. Vollpension an Bord, Bus An- und Rückreise

Taufrische in und Infos – Aktionen Newsletter unserem ieren auf jetzt abonn rgau.ch

profitieren reinschauen &

Exklusives Leistungspaket • Exklusives Leistungspaket • An- und Rückreise • Mittelthurgau-Reiseleitung • Vollpension an Bord

7 Tage ab Fr.

Bordeaux Flussreise

MS Cyrano de Bergerac****

AKTIONEN

günstiger Person!

Douro & Portugal Ihr Reiseprogramm

MS Cyrano de Bergerac

Fr. 540p.ro–

3-Flüsse-Zauber

MS Melodia****+

MS Infante Don Henrique

Bis

www.m

Gratis-Buchungstelefon

Online buchen

0800 86 26 85 · www.mittelthurgau.ch

Reisebüro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten AG · Oberfeldstr. 19 · 8570 Weinfelden · Tel. 071 626 85 85 · info@mittelthurgau.ch

2270

Flussreisen Selection Reisebüro Mittelthurgau


LEBEN | MM21, 18.5.2015 | 107

Ihre Frage? E-Mail genügt!

reto.vogt@ migrosmedien.ch

Das Surface 3 im Videotest: Migrosmagazin.ch

Ratgeber

Passwortschutz Surface 3: Hat das Zeug zum vollwertigen Computer. Aber nur mit Zubehör.

«Kann ich eine externe Festplatte mit einem Passwort schützen? Und reicht das, um unerwünschte Zugriffe zu vermeiden?» Franz Kettl

Preise Digital

Weniger als ein Notebook

Surface 3 mit 64 GB / 128 GB: 580 Franken / 700 Franken. Notwendige Speicherkarte mit 128 GB: 90 Franken. Tastatur: 150 Franken. Stift: 50 Franken. OfficeLizenz nach einem Jahr: 70 Franken. Total: 940 Franken / 1060 Franken

Microsoft spendiert seinem Surface-Tablet endlich ein vollwertiges Betriebssystem. Ein Schritt in die richtige Richtung, das Gerät braucht aber immer noch massig Zubehör. Text: Reto Vogt

W

er Microsofts neus­ tes Tablet namens Surface 3 aus der Schachtel raus­ genommen hat, sieht darin nur noch einen SD­Stromstecker und eine kurze Anleitung rumliegen. Das ist jedoch mehr, als wonach es aussieht. Hinter dem Bildschirm, der kleiner als eine A4­Seite und nur acht Millimeter dick ist, steckt ein vollwertiger Computer. Im Gegensatz zu einem Konkurrenztablet wie etwa dem iPad Air 2 kann man beim Surface 3 jede beliebige Software aus dem Internet herunterladen und installieren. Ebenso lassen sich externe Geräte wie Drucker, Maus oder DVD­Laufwerk per USB­ Kabel anschliessen – zwar nur eins auf einmal, aber immerhin. Bitter nötig ist die Möglichkeit, die verfügbare Speicherkapazität von 64 GB beziehungsweise 128 GB per Micro­SD­Karte zu erweitern. Von Haus aus sind nämlich rund

30 GB durch das Betriebssystem Windows 8.1 belegt. Im Test gefällt dafür der in die Rückseite fest integrierte Klapp­ ständer, womit sich das Gerät auf einer flachen Ablage hinstellen lässt. Zwar ist das verglichen mit dem Vorgänger Surface 2 nicht mehr stufenlos möglich, sondern nur noch in drei Einstellungen. Aber das genügt. Das Tablet eignet sich in erster Linie zum Schauen von Videos und Surfen. Ebenso ist es möglich, über die einblendbare Tastatur einen kurzen Text zu tippen. Produktiv arbeiten lässt sich jedoch nicht. Denn alles, was darüber hinaus­ geht – Briefe schreiben, Fotos bearbeiten, Buchhaltung machen – klappt nicht ohne Zubehör. Zusatzkosten für Surface-3-Besitzer

Eine sinnvolle Ergänzung des Surface­3­Tablets ist darum das sogenannte Type Cover. Dieses wird per Magnetverbindung an

den Bildschirm gedockt. Gelungen: Weil es über diese Schnittstelle gleichzeitig Strom bezieht, ent­ steht kein Kabelwirrwarr. Ausser­ dem besitzen die Tasten einen angenehmen Druckpunkt, was flüssiges Schreiben ermöglicht. Wer nicht zuletzt die wirklich gelungene Handschrifterkennung nutzen will, braucht auch noch den Surface­Stift. Im Test funktioniert sie trotz der unleserlichen Klaue des Autors überraschend gut. Leider ist das dafür nötige Pro­ gramm OneNote genau so wie Word, Excel, PowerPoint und Outlook nur für ein Jahr im Preis inbegriffen. Anschliessend kostet die Nutzung der gesamten Office­ Suite jährlich 70 Franken. Auf den zweiten Blick gibts also einiges zu entdecken, das in der Schachtel fehlt oder den attrak­ tiven Kaufpreis von mindestens 580 Franken um 360 Franken erhöht. Das macht Surface 3 nicht schlechter, aber teurer. MM

Bei manchen Festplat­ ten oder USB­Sticks gehört die nötige Soft­ ware zur Erstellung eines Passworts zum Lieferumfang. Diese ist in den meisten Fällen einfach zu bedienen und bietet grundlegen­ den Schutz. Allerdings lässt sich ein Kennwort mit wenig Know­how aushebeln. Richtigen Schutz bieten nur Verschlüsselungsprogramme wie das kostenlose Cloudfogger (Cloudfogger.com). Nach der Installation lassen sich über das Kontextmenü von Windows per Rechts­ klick einzelne Dateien verschlüsseln und auf externe Datenträger verschieben. Um Datenverluste zu ver­ meiden, sperren un­ erfahrene Nutzer ihre externen Laufwerke jedoch gescheiter in einen Tresor. Das bietet immer noch den bestmöglichen Schutz.

Reto Vogt (30),

Onlineredaktor Migros-Magazin @revogt


inklusive

Gutscheine im Wert von

80.

mind.

Fr.

Mehr auf www.100ideen.ch Angebot nur solange Vorrat.


LEBEN | MM21, 18.5.2015 | 109

Bestaunen Sie die drei Gärten auf:

Migrosmagazin.ch/ garten

«Bohne, Bluescht & Berger»

Es grünt im Zeitraffer Drei Hobbygärtner präsentieren ihre Paradiese Woche für Woche im Gartenblog. Begleiten Sie sie durch die Jahreszeiten. Text: Almut Berger

W

as haben Christoph Kehl (36) aus Kradolf TG, Nathalie Himmelrich (46) aus Erlenbach ZH und Sibylle Marion Zust (41) aus Alberswil LU gemeinsam? Alle drei sind leidenschaft­ liche Gärtner. Und alle drei veröffentlichen seit dem 1. März auf «Bohne, Blu­ escht & Berger» regelmäs­ sig Fotos von ihrem Garten­ paradies. Da die Bilder immer vom exakt gleichen Standort aus gemacht werden, hat die Garten­ community die Möglich­ keit, die Entwicklung der drei Gärten sozusagen im Zeitraffer mitzuverfolgen. Christoph Kehl bei­ spielsweise zieht auf zehn Gemüsebeeten alles, was ihm Spass macht und seiner Familie schmeckt. Diese Saison will er erstmals Chi­ corée probieren. Nathalie Himmelrichs «Paradies­ gärtli» bietet Schutz für viele Vögel und sogar einen Fuchs. Ein Pavillon sorgt für Schatten, und ein Brun­ nen lädt die dreijährige Tochter zum «Götschen» ein. Und Sibylle Marion Zust legt zurzeit einen Blu­ men­, Kräuter­ und Heil­ pflanzen­Garten an. MM

Mitmachen! Gewinnen Sie diese Woche eine Packung «Delfin» gegen Buchsbaumzünsler!

Gartenblog

Praktisch = schön? Schön wärs! Die «Bohne, Bluescht & Berger»-Autorin

hadert mit einem Gartenhag, der zwar gäbig, aber optisch definitiv kein Highlight ist. Migrosmagazin.ch/garten

Do it + Garden ist Sponsor der wöchentlichen Gartenverlosung auf Migrosmagazin.ch/garten

Magnolien, Tulpen, Pfingstrosen: Im Garten von Nathalie Himmelrich ist der Frühling Schritt für Schritt eingezogen. Bald schon wird auch der Sommerflor blühen.


110 | MM21, 18.5.2015 | LEBEN

Ausgewandert

Von Zürich nach Siem Reap in Kambodscha Meine Mutter wurde von Schweizer Eltern adoptiert. Sie war ein kambodschanisches Findelkind und wuchs in Eglisau ZH auf. 2010 fuhren meine Eltern mit meiner Schwester Noa­Noemi (14) und mir zum ersten Mal nach Kambodscha in die Ferien. Da merkte meine Mutter, dass sie den Menschen hier etwas von dem Glück weiter­ geben wollte, das sie in ihrem Leben empfangen hat. Meine Eltern beschlossen, in Siem Reap eine Kirche und ein Hilfswerk zu gründen. Deswegen sind wir vor knapp zwei Jahren ausgewandert. Wir haben in der Schweiz alles verkauft: Möbel, Kleider, Spiel­ sachen. Ich durfte nur zwei Koffer mit meinen Sachen mitnehmen. Das finde ich in Ord­ nung, weil ich vom Typ her immer offen bin für neue Dinge. Ich war aber sehr traurig, als ich mich von meinen Grosseltern und von meinem besten Freund verabschieden musste. Und natürlich vermisse ich den Schweizer Käse, zum Beispiel Emmentaler oder Gruyère.

Am Sonntag ist Kimo DJ in der ICF­Kirche, die seine Eltern aufbauen.

Kinder

«Ich liebe mein BMX-Bike»

Kimo (13) ist vor zwei Jahren nach Kambodscha ausgewandert. In seiner neuen Heimat musste der Zürcher gleich zwei neue Sprachen lernen. Illustration: Olaf Hajek

In der Schweiz habe ich die 4. Pri­ marklasse beendet und besuche nun die 6. an der International School Siem Reap. Früher fuhr ich mit dem Velo zur Schule, jetzt muss ich eine halbe Stunde mit dem Schulbus fahren. In meiner Klasse sind Kinder aus vielen Nationen. Meine besten Freunde sind aus Korea, den USA und einer aus der Westschweiz. In der Schule sprechen wir alle Englisch, mit meinen lokalen Freunden reden wir hingegen Khmer. Darum musste ich hier zwei neue Sprachen lernen.

Kürzlich wurde mein grösster Wunsch erfüllt: Ich bekam zum 13. Geburtstag ein eigenes BMXBike geschenkt. Bald wird der Race Track fertig, den meine Eltern hier im Rahmen ihres Hilfswerks Ele­ vate Campus aufbauen. Kambod­ scha ist eines der ärmsten Länder der Welt. Die Leute haben fast keine Möglichkeit, um eine Sportart

zu betreiben. Darum hängen viele Jugendliche einfach rum und kommen auf dumme Gedanken. Unser Hilfswerk verleiht Mountain­ bikes, damit wir Kids uns auf dem Pump Track austoben können. Mit meinen Khmer-Freunden verbringe ich fast jede freie Minute auf dem Velo. Jedes Jahr reisen etwa drei Millionen Touristen nach Siem Reap, weil ganz in der Nähe die weltberühmte Tempel­ landschaft von Angkor Wat liegt.


LEBEN | MM21, 18.5.2015 | 111

Keiner weiss es genau. Sie sind kleiner als du und sehen aus wie gelbe Eierköpfe. Sie reden eine Sprache, die keiner versteht. Das Wort «minion» ist Englisch und bedeutet «Lieblingsdiener». Ich hätte auch gern ein paar davon: Minions tun für ihren Meister alles, was er von ihnen verlangt. Sie motzen nie und stürzen sich gut gelaunt in jede Arbeit. Leider gibt es sie in Wirklichkeit nicht, sondern nur im Trickfilm. Ihre Erfinder haben mit ihnen so viel Geld verdient wie mit keinem

anderen Film: «Ich, einfach unverbesserlich» der Universal Studios in Amerika war ein Riesenerfolg – vor allem wegen der Minions.

Humor. Ihre Erfinder gaben ihnen deshalb im Film immer mehr Platz. Im zweiten Film waren sie bereits so wichtig wie ihr Meister. Diesen Sommer kommt nun ein Kinofilm, in dem sie allein die Stars sind.

Millionen von Menschen finden sie herzig. Auf Facebook haben sie mehr Fans als Barbie und die Schlümpfe zusammen: Fast 30 Millionen! Das sind etwa vier Mal so viele Menschen, wie es Einwohner in der Schweiz gibt. Zuerst sollten die Minions im Film nur nebensächliche Dinge tun. Aber je länger, je lieber zeigten sie viel Herz und

Der Witz dabei ist: Sie sind Dummerchen. Sie machen Fehler und sind ungeschickt. Aber wenn sie gemeinsam eine Aufgabe anpacken, dann erreichen sie ihr Ziel meist doch noch. Das alles macht sie menschlich. Gerade weil sie nicht perfekt sind, liebt man sie. MM

Gabriela Bonin (47) beantwortet

die Fragen ihrer Töchter (14, 9, 7).

Anzeige

Rä tselsp ass HUGOS KOPFRECHNEN «Wie sehr ich Mathe-Denksportaufgaben mag! Die machen so richtig Spass», sagt Hugo und vertieft sich wieder in seine Rechnungsreihe. «Also, fünf minus eins mal drei minus sieben...» Hugo hat dir auch einige Zahlenreihen mitgebracht. Findest du die fehlende Zahl heraus?

1 2 3

2

4

TOBIS TIERRÄTSEL Wie du sicher weisst, kann Tobi mit Tieren sprechen. Aber weil er leider kein Gedächtnis wie ein Elefant besitzt, hat er schon wieder vergessen, welche Eigenschaft zu welchem Tier gehört. Kannst du die Verbindung machen?

1 «Ich bin ein Grossm aul und kann ganz sc hnell schwimmen.»

2

8 16 32 ?

57 53 49 45 41 37 33 29 ? 1

2

3

5

8 13 21 34 ?

1. Die gesuchte Zahl lautet 64. Es ist immer die jeweilige Zahl mal 2. 2. Die gesuchte Zahl lautet 25. Es ist immer die jeweilige Zahl minus 4. Also: 57 - 4 = 53, 53 - 4 = 49, 49 - 4 = 45 usw. 3. Die gesuchte Zahl lautet 55. So geht es: 1 + 2 = 3, 2 + 3 = 5, 3 + 5 = 8, 5 + 8 = 13 ... 21 + 34 = 55

t, da ör ist so gu «Mein Geh n n e w orche, sogar aufh » ustet. ein Floh h

3

«Wer meint, ich könne nicht fliegen, hat einen Vogel.»

4

Entdecke die fantastische Welt der Lilibiggs Hier erwarten dich: • lustige Spiele • tolle Basteltipps & Malvorlagen • spannende Geschichten und vieles mehr ...

www.lilibiggs.ch

ss ich

«Ich kann sehr alt werden. Aber ich brauche auch viel Zeit für alles.»

Lösung: 1. Hai, 2. Katze, 3. Schwan, 4. Schildkröte

Bild: Universal

Levana (7)


JETZT NEU. NEU

3.60

Anna’s Best Vegi Hummus Basilikum* 175 g

NEU

5.60

Anna’s Best Vegi Focaccia Caprese 200 g

NEU

NEU

3.90

3.70

Anna’s Best Vegi Sandwich Gurke Tomate* 185 g

NEU

3.40

Anna’s Best Vegi Hummus Nature 175 g

20x PUNKTE

Anna’s Best Vegi Guacamole* 200 g

NEU

5.90

Anna’s Best Vegi Eblysalat mit Gemüse* 300 g

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. AUF ALLE ANNA’S BEST VEGI SANDWICHES, VEGI SALATE & VEGI ANTIPASTI 20-FACH CUMULUS-PUNKTE. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 12.5. BIS 25.5.2015, SOLANGE VORRAT


LEBEN | MM21, 18.5.2015 | 113

Bitte melde dich

Wo sind die Roschli-Frauen? Gesucht werden: Roschli-Mitschülerinnen, Jahrgänge 1978 und 1979, St-Légier bei Vevey.

Ich suche für ein Treffen noch folgende Mitschülerinnen (ledige Namen) aus der École Ménagère Les Roches Grises in St-Légier bei Vevey: Elisabeth Augstburger Barbara Blaser Rosmarie Flückiger Carmen Guidon Christine Vogel Wer kann mir weiterhelfen bei den Adressen/Mailadressen der ehemaligen Mitschülerinnen? Herzlichen Dank für die Mithilfe. E-Mail: doris.irion@bluewin.ch oder doris.irion@win.ch

Gesucht wird: Roman Fässler, Jahrgang 1970, ganze Schweiz eventuell Ausland, ca. 1972. Roman Fässler war während meines Geografiestudiums in Bern ein spassiger Mitstudent aus Kreuzlingen TG,

den ich gern wiedersehen möchte. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir nächtliche Eskapaden anlässlich einer mehrtägigen Geologieexkursion im Wallis («Schwanenwirt») und andere spassige Momente («Latüecheni»). Mich kennst du, Roman, vermutlich noch als «Pesche». Melde dich doch bitte bei mir! E-Mail: p.kueng@gmx.ch

So einfach geht die Onlinesuche Geben Sie Ihre Annonce ein. Innerhalb weniger Tage

wird jeder Eintrag im Internet veröffentlicht. Ein attraktives Bild und die Angabe der E-Mail-Adresse steigern die Erfolgschancen. Und mit etwas Glück erscheint Ihre Annonce zusätzlich in der gedruckten Ausgabe. www.migrosmagazin.ch/meldedich

Anzeige

JETZT NEU. NEU

3.60

Candida Vital Plus Zahnpasta 75 ml

NEU

3.60

Candida Pomegranate Zahnpasta Limited Edition, 75 ml

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 19.5. BIS 1.6.2015, SOLANGE VORRAT

20x PUNKTE

NEU

4.80

Candida Ultra Strong Mundspülung 500 ml


Lesespass mit Geschenk:

Jetzt gewinnen! 25’900.– Mit etwas Glück einen neuen Subaru XV AWD im Wert von Fr.

Blick Der Blick der Schweiz.

Schweiz am Sonntag Für alle die mitreden wollen.

26 Qualitäts-Magazine stehen zur Wahl. Mit Ihrer Bestellung sichern Sie sich zweei Geschenke: Gegenüber den EinzelverkaufsPreisen sparen Sie bis zu 73% und erhalten zudem pro Bestellschein einen 10-Franken Migros-Gutschein geschenkt!

13x

12x

10x

10x

13x

12x

25.–

25.–

20.–

25.–

29.90

20.–

50x

10x

33.–

25.–

nur

nur

nur

nur

nur

nur

www.subaru.ch

nur

nur

SonntagsBlick Keiner bringt’s wie wir.

GlücksPost Unterhaltsam & nützlich.

TELE Sehen was sich lohnt.

Schweizer Familie Überraschend anders.

BUNTE Leidenschaft für Menschen.

Tierwelt Für Tier- und Naturfreunde.

+ 10x 2xSIStyle

10x

5x

5x

9x

6x

25.–

25.–

20.–

20.–

29.90

29.90

nur

nur

Schweizer Illustrierte Das People-Magazin.

Beobachter Wissen, was wichtig ist.

6x +

6x nur

nur

1xBolero Men nur

19.

nur

nur

TV-Star Schweizer Fernseh-Stars.

freundin Informiert und inspiriert.

CHIP Premium – mit 3 DVDs.

3x

4x

4x

4x

15.–

20.–

20.–

20.–

nur

25.–

90

annabelle Die CH-Frauenzeitschrift.

nur

nur

nur

nur

Reader’s Digest Schweiz Unverwechselbar, spannend.

Bolero Mode, Beauty, Lifestyle.

BeobachterNatur Es gibt viel zu entdecken.

wir eltern. Alles zum Leben mit Kindern.

Geniessen mit Annemarie Wildeisens’s KOCHEN.

natürlich. Gesundheit, Garten, Gesellschaft.

6x

6x

2x

3x

3x

4x

20.–

20.–

20.–

15.–

20.–

Wandermagazin Schweiz Ausflugs- und Tourentipps.

Schweizer LandLiebe Weckt Lust aufs Land.

nur

20.– Saisonküche Feinste Inspirationen.

JA, ich bestelle und spare bis zu

nur

SI Style Trendig und stilvoll.

73 %

Erscheint täglich Mo. bis Sa. Blick 50 x nur Fr. 33.– Erscheint wöchentlich Schweiz am Sonntag 10 x nur Fr. 25.− SonntagsBlick 13 x nur Fr. 25.− GlücksPost 12 x nur Fr. 25.– TELE 10 x nur Fr. 20.− Schweizer Familie 10 x nur Fr. 25.– BUNTE 13 x nur Fr. 29.90 Tierwelt 12 x nur Fr. 20.– Schweizer Illustrierte 10 x + 2 x SI Style nur Fr. 25.– Die Teilnahme an der Verlosung ist unabhängig von einer Bestellung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Ich bin damit einverstanden, Angebote von anderen Dienstleistern zu erhalten.

nur

SPICK Wissen für Kids von 8 – 15.

nur

Erscheint 14-täglich Beobachter 10 x nur Fr. 25.– annabelle 5 x nur Fr. 20.– TV-Star 5 x nur Fr. 20.– freundin 9 x nur Fr. 29.90 Erscheint monatlich CHIP Premium 6 x nur Fr. 29.90 Reader’s Digest 6 x nur Fr. 19.90 Bolero 6 x + 1x BoleroMen nur Fr. 25.– BeobachterNatur 3 x nur Fr. 15.– wir eltern 4 x für nur Fr. 20.– KOCHEN 4 x für nur Fr. 20.– natürlich 4 x für nur Fr. 20.− Saisonküche 6 x für nur Fr. 20.– SI Style 6 x nur Fr. 20.– SPICK 2 x für nur Fr. 20.− Wandermagazin Schweiz 3 x nur Fr. 20.– Erscheint 2-monatlich Schweizer LandLiebe 3 x nur Fr. 15.– CH Hunde-Magazin 4 x nur Fr. 20.–

nur

nur

CH Hunde-Magazin 9 x pro Jahr mehr Wissen.

Bitte senden Sie mir das /die angekreuzte(n) Probeabo(s) und eine Migros-Geschenkkarte im Wert von Fr. 10.−. Frau Herr Name / Vorname Strasse / Nr. PLZ /Ort Telefon Unterschrift

M2

Ich bestätige, dass ich noch nicht AbonnentIn der bestellten Zeitschrift(en) bin. Ich nehme nur an der Verlosung teil. Diese Angebote finden Sie auch auf

www.qualitaetstitel.ch

Angebote gelten nur in der Schweiz bis: 15.12.2015 Einsenden an: Qualitätstitel, Postfach 1693, 8048 Zürich


LEBEN | MM21, 18.5.2015 | 115

Glücksgriff

Im Bünderland den Kopf lüften Eine atemberaubende Aussicht auf die Berge und viel Natur stehen Ihnen bevor: Das Migros-Magazin und Sunstar verlosen eine viertägige Wandertour in der schönsten Ecke des Bündnerlands.

Wettbewerb

Mitmachen und gewinnen! Das Migros-Magazin und Sunstar verlosen zwei Wandertouren für zwei Personen im Gesamtwert von 3060 Franken. Beantworten Sie folgende Frage: Wie viele Hotels gehören zur Sunstar-Kette?

Wettbewerbs­ frage:

Wie viele Hotels gehören zur Sunstar­ Kette?

Auf den gut ausgebauten Wegen geniessen Sie ein eindrückliches Bergpanorama.

L

ernen Sie drei Sunstar Alpine Hotels in Arosa, Davos und Lenzerheide kennen und gewinnen Sie eine von zwei Wandertouren in Graubünden für zwei Personen. Das Schweizer Traditionsunter­ nehmen Sunstar Hotels repräsen­ tiert drei Hotellinien mit insgesamt zwölf Ferienhotels in den schöns­ ten Orten der Schweizer Alpen, im Tessin (Brissago) und im italie­ nischen Piemont (Isola d’Asti). Das Migros-Magazin und Sunstar verlosen unter allen Leserinnen und Lesern zwei Wandertouren im Wert von 3060 Franken. Im Preis inbe­ griffen sind vier Übernachtungen im Doppelzimmer Superior, ein reichhaltiges Frühstücksbuffet, ein 5­Gang­Abendessen nach Wahl, die Fahrten mit den Berg­

bahnen, der Gepäcktransport, ein Begrüssungsapéro im ersten Hotel, die SBB­Bahntickets für die Hin­ und Rückreise in der zweiten Klas­ se bis zu ihrem Schweizer Wohnort oder an die Schweizer Grenze so­ wie die Reisedokumentation. Die Anreisetage sind jeweils an einem Mittwoch oder Freitag zwischen dem 26. Juni und 13. Oktober 2015. Ihr Aufenthalt

Am Anreisetag beziehen Sie Ihr Hotel in Davos. Anschliessend haben Sie die Gelegenheit, sich in der Wellnessoase des Hotels zu entspannen und sich in ruhiger Atmosphäre auf den Aufenthalt einzustimmen. Am nächsten Tag beginnt das Abenteuer: Sie wan­ dern über den Strelapass durch das wildromantische Sapüntal nach Arosa. Das Panorama und die

Natur sind einzigartig. Die Wande­ rung dauert je nach Route vier bis sechs Stunden. Ihr Gepäck reist separat mit. Am dritten Tag stehen Ihnen unzählige Möglichkeiten zur Wahl: Erholen Sie sich in der Well­ nessoase des Sunstar Alpine Hotel Arosa, an den vielen Seen oder aktiv auf Spazier­ und Wander­ wegen. Tags darauf wandern Sie durch das Urdenfürggli und geniessen die Aussichten von den Gipfeln des Weisshorns und des Hörnlis. Nach einer Wanderung erreichen Sie das Sunstar Alpine Hotel Lenzerheide. Den letzten Tag lassen Sie mit den Erinnerungen Ihrer Wandertouren ausklingen und reisen dann nach Hause. Sie können Ihren Aufenthalt natürlich auch verlängern. MM www.sunstar.ch/angebote/rundreisen

So machen Sie mit: Per Telefon: Wählen Sie 0901 560 039 (1 Fr./ Anruf ab Festnetz) und nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GEWINNEN, der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: GEWINNEN, Lösungszahl, Beat Beispiel, Musterstrasse 1, 9999 Exempelstadt. Per Postkarte: Senden Sie eine Postkarte (A-Post) mit Ihrer Lösungszahl und Ihrer Adresse an MigrosMagazin, «Sunstar», Postfach, 8099 Zürich. Online: Gratis unter www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff Einsendeschluss: Montag, 25. 5. 2015. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Die Mitarbeitenden der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Die Preise müssen zwischen dem 26. 6. und dem 13. 10. 2015 eingelöst werden. Anreise jeweils Mittwoch oder Freitag.


WENIGER BEZAHLEN, MEHR

TYPISCH MIGROS â&#x20AC;&#x201C; Jetzt senken wir die Preise vieler Eigenmarken und lassen Sie bei zahlreichen Produkten dauerhaft profitieren. Angebote gelten ab 19.5.2015.


BEKOMMEN.

VIELE UNSERER EIGENMARKEN JETZT DAUERHAFT GÜNSTIGER. Alter Preis in CHF

Neuer Preis in CHF

PreisReduktion in %

Tea Time Fantastic Berries, 50 Beutel

2.45

2.25

–8.2%

M-Classic Magdalenas Citron, 225 g

2.30

2.10

–8.7%

M-Classic Frelitta, 400 g

2.45

2.20

–10.2%

Esthetic Shower Gel Vanilla, 250 ml

4.90

4.60

Fanjo Dusche Kokos, 250 ml

– 6.1%

2.90

2.60

I am Hair Styling Creme Wax Dynamic, 75 ml

–10.3%

4.60

3.60

–21.7%

10.80

9.80

I am Dusch Milk & Honey, Nachfüllbeutel, 500 ml

–9.2%

4.00

3.80

I am Natural Deo Zerstäuber Limette & Salbei, 75 ml

–5.0%

7.90

6.90

pH Balance Duschgel, 250 ml

–12.7%

3.80

3.60

Linsoft Taschentücher Classic, 15 x 10 Stück

–5.3%

1.90

1.75

–7.8%

Total Oxi Booster Color, 1 kg

13.90

12.90

Yvette Black, 2 Liter

–7.2%

I am Men Q10 Cream, 50 ml

11.20

9.80

Hygo WC Fresh Stick Lemon, 2 Stück

–12.5%

2.90

2.60

–10.3%

Katzenstreu Fatto Forest, 10 Liter, klumpend

8.90

8.00

–10.1%


t Jetz is t gra ieren! nn abo

Von fair bis chic, von besser schlafen bis Fett verbrennen, von trainieren bis faulenzen – Vivai, das Wohlfühl- und Nachhaltigkeitsmagazin der Migros, inspiriert mit Ideen und Trends.

Das Wohlfühl- und Nachhaltigkeitsmagazin der

02/2015

In der aktuellen Vivai-Ausgabe:

ERNÄHREN Das muss man erst mal verdauen: Warum der Darm die Schaltzentrale für das Wohlgefühl ist

BEWEGEN Bei Ihnen tickts wohl? Wie moderne Messgeräte beim Fitnesstraining helfen können

Wir packen aus … Schön! Überflüssig! Notwendig! Nervig!

Auspacken! Von Kult bis Sünde, von nervig bis genial: was Verpackung alles sein kann Gut verdaut ist das halbe Wohlgefühl: die wundersame Tätigkeit des Darms Bei Ihnen tickts wohl: wie Messgeräte beim Training helfen können

Ein Umweltproblem! Was Verpackung ist und kann

Abonnieren Sie Vivai jetzt kostenlos: www.migros.ch/vivai, per E-Mail an abo.vivai@migrosmedien.ch oder Tel. 0800 180 180


LEBEN | MM21, 18.5.2015 | 119

Kreuzworträtsel

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken!

Gesamtwert 750 Franken!

oder eine von 5 MigrosGeschenkkarten im Wert von je 50 Franken für das grün eingefärbte Feld! Tel. Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD5, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Montag, 25.5.2015, 24 Uhr

BLEIBEN SIE MOBIL! MIT UNS.

HERAG AG Treppenlifte Tramstrasse 46 8707 Uetikon am See info@herag.ch www.herag.ch 044 920 05 04

So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD1, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER. Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Montag, 25.5.2015, 24 Uhr Teilnahmebedingungen: Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.

Treppenlifte

CH-9620 Lichtensteig Tel. 071 987 66 80

www.hoegglift.ch

Auflösung Nr. 20: WEITERBILDUNG

Die Gewinner Nr. 19 finden Sie unter: www.migrosmagazin.ch/raetsel


Physiotherapeutisches Training zu Hause,

• •

ob im Rollstuhl oder im Bett aktiv, motorunterstützt, passiv

MOTOmed medizinische Bewegungstherapie zur/bei • • • • • •

Sturzprophylaxe (Rückgang bis 50%), Geriatrischem Bewegungsmangel Paraplegie Multipler Sklerose Morbus Parkinson Mobilisation nach Verletzungen und Operationen

MOTOmed

ist das Therapiegerät der Wahl in allen Schweizer Rehaeinrichtungen sowie nahezu allen Spitälern mit Orthopädischen und Physiotherapeutischen Abteilungen

Flächendeckend in der gesamten Schweiz • • • • •

Auch im Carecorner Showroom

Roggenstrasse 3 4665 Oftringen www.rehasys.ch info@rehasys.ch 0800 800 123 (gratis)

Gesundheit IMPLANTATE, ZAHNBEHANDLUNGEN ZAHNERSATZ in Ihrer Nähe, besser und günstiger als bei dentesana? UNMÖGLICH! Gratis-Unterlagen: www.dentesana.ch WIR 0844 802 310 · hd@dentesana.ch <wm>10CAsNsjY0MDS21DW3sDSwNAEAaN_NQQ8AAAA=</wm>

<wm>10CFXKIQ7DQAxE0RN5NeN1YruG1bIoIApfUhX3_qhJWcGXPnjbVkvDr-fYz3EUwZ7ikUgr9rUhWKZt6VFUpIL2oFkCofHHxczZgXkboQpyXmMu6tOh7fN6fwEcpirgcQAAAA==</wm>

Gewerbe www.friedwald.ch

Baum als letzteRuhestätte 70 Anlagen in der Schweiz

052 / 741 42 12

Kauf Miete Leasing Wartung Kundendienst

Ferien

Ferien am Achensee

FAMILIENHIT - 3 Nächte - All Inklusive

ab Euro

867,-

für 2 Erw. & 1 Kind bis 6 Jahre

Tel.: +43 5243 / 52 10 www.buchau.com

AdriaAdria / Lido/ Lido di Savio di Savio

––––––––––––––––– Hotel Apollonia ––––––––––––– direkt am Meer, Privatstrand, Schwimmbad, Familienrabatt. direkt amAuskunft, Meer, Privatstrand, Schwimmbad,Familienrabatt. Prospekt: B. Puppato, Pratteln Auskunft B. Puppato, 061 821 44 26 / www.hotelapollonia.it Tel. 061 821 44 26 / www.hotelapollonia.it

Poschiavo / Le Prese Erlebnisreiche Erholung

und prächtige Wanderwege. 4 Tage – 3 Nächte Fr. 260.–, 7 Tage – 6 Nächte Fr. 500.– inkl. Halbpension (Kinderermässigung).

Hotel Posta Le Prese, Tel. 081 844 02 48

Wissen wie – helfen auch Sie! DÜSTERE AUSSICHTEN FÜR UNSER KLIMA. Helfen Sie uns, Menschen in Dürreregionen mit ausreichend Wasser zu versorgen. www.helvetas.ch Jetzt per SMS 30 Franken spenden: Wasser 30 an 488.

Gratisinserat


LEBEN | MM21, 18.5.2015 | 121

Quiz

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Was bekennt man, wenn man die eigene Ansicht äussert? L

Farbe

H Stil

G Glaube

2. Wie nennt man jemanden, der einen Laufwettbewerb erfolgreich beendet hat? E

Usher

O Publisher

A Finisher

3. Was ergibt die Differenz von Brutto- und Nettogewicht? U Tara

S

Trara

C Targo

So nehmen Sie teil

4. Wo entstanden angeblich 1934 die ersten Ludotheken? H Griechenland

B USA

Tel. Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD2, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 TASTSINN Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Montag, 25.5.2015, 24 Uhr

P Indien

5. Wo ist die Nordmann-Tanne heimisch? E

Schweden

A Grönland

W Kaukasus

6. Welcher Regisseur setzt oft den «überlappenden Dialog» ein? A R. Altmann

N M. Scorsese

S

S. Kubrick

7. Mit was werden die Rosshaare der Geigenbögen eingerieben? S

Magnesium

L

Kolophonium

U Silikon

8. Wie waren die im Mittelalter lebenden Assassinen organisiert? N Nomaden

T

Tempelritter

Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

D Geheimbund

Lösungswort: 1

2

3

4

5

6

7

8

Gewinner Nr. 18: Käthi Küng, Glarus; Louis Brändle, Wollerau SZ; Margrit Eberhart, Amriswil TG

Auflösung Nr. 19: ROHSTOFF

Paroli

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5. 5 2

E

3 1

Auflösung Nr. 20: TANNE Gewinner Nr. 19: Nicole Erdinger-Furrer, Saas-Grund VS; Anna Schlanser, Bühler AR; Christine Auderset, Niederscherli BE

4

AL I MENT E AST ER I SK EDEL FRAU EF F EKT EN KN I ET I E F MEERENGE NE I D I SCH REDSEL I G RESTLESS STAEDT ER 1

2

3

4

So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 OSTEN Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Montag, 25.5.2015, 24 Uhr Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

5


SPINAS CIVIL VOICES

«Fühlen Sie sich einsam? Die beiden Mittelsätze aus Tschaikowskys Vierter Sinfonie spenden Trost. Probieren Sie’s aus.» Ein Tipp von Elisabeth K., blind

Wir Blinden helfen gerne, wenn wir können. Bitte helfen Sie uns auch. www.szb.ch Spenden: PK 90-1170-7


LEBEN | MM21, 18.5.2015 | 123

Sudoku

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3x3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den gelben Feldern von links nach rechts.

8

2

5 1

6 5 9 7

2 6

4

Auflösung Nr. 20: 843

9 8 3

8 9

5 3 6 2

4 3 6

6

3 9 4 2 5 8 6 7 1

2

4 8 3

7 6 8 3 1 4 2 5 9

1 2 5 7 6 9 4 8 3

6 5 3 1 8 2 9 4 7

9 8 1 5 4 7 3 6 2

2 4 7 9 3 6 5 1 8

8 1 9 6 2 5 7 3 4

4 7 6 8 9 3 1 2 5

5 3 2 4 7 1 8 9 6

So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4, gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 123 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Montag, 25.5.2015, 24 Uhr

Gewinner Nr. 19: Esther Matter, Kölliken AG; Martine Huguelet, Vauffelin BE; Alice Mischler, Unterseen BE; Theo Stauffer, Brügg BE; Marie-Louise Brülhart, Freiburg

1

Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

Bimaru

Brücken

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Brücken dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln 3 3 2 1 miteinander verbunden 1 2 3 2 sein. Verboten: Kreuzungen, diagonale Brücken 4 3 3 1 und mehr als zwei Linien.

2 0 1 2 0 2

Auflösung Nr. 20:

5

3

2 4

3

2 4

0

2

4

2

1

1

1

4

2

1

4 1 2

1 2

6 2 4

1 2 3

4

2

4

Auflösung Nr. 20: 2

2 2

3 2

2 3

6

3 3

2

3 3

1 2

3 3 3

2 4

6

4

2

2

3

3 3 4 2 3

1 2 2 4

2 3 3 2 2

2 4 2 3

Impressum MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 569 115 Ex. (WEMF 2014) Leserschaft: 2 391 000 (WEMF, MACH Basic 2015-1) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion/Ressort Leben: Andrej Abplanalp (Leitung), Bettina Langenbach (Chefin vom Dienst), Gerda Portner (Produzentin), Daniel Schifferle (Verantwortlicher Leben), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Menschen: Sabine Lüthi (Leitung), Andrea Freiermuth, Yvette Hettinger, Ralf Kaminski, Anne-Sophie Keller (Volontärin), Monica Müller, Reto E. Wild Migros-Welt: Ressort M-Aktuell: Daniel Sidler (Leitung), Jean-Sébastien Clément, Anna Meister, Sabine Müller, Christoph Petermann, Thomas Tobler, Michael West

Ressort Shopping & Food: Larisa Matkovic-Kilibarda (Leitung a. i.), Stefan Kummer (Produktionsleiter), Robert Rossmanith (Produktion), Heidi Bacchilega, Dora Horvath, Sonja Leissing, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, AnnaKatharina Ris, Claudia Schmidt, Jacqueline Vinzelberg, Anette Wolffram Layout: Bruno Boll (Creative Director), Doris Oberneder (Art Director), Werner Gämperli, Nicole Gut, Gabriela Masciadri, Pablo Tys, Tatiana Vergara Lithografie: Reto Mainetti (Leitung), Manuela Seelhofer, Max Sommer Prepress: Liliane Bolliger, Marcel Gerber

Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Krüger, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

Anzeigen: Thomas Brügger (Leitung), Gian Berger, Yves Golaz, Andreas Hess, Hans Reusser, Angela Scasascia Online: anzeigen@migrosmagazin.ch Almut Berger, Reto Meisser, Reto Vogt Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72 Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Innendienst: Nicole Thalmann Catovic Simone, Nicolette Trindler (Leitung), Verena De Franco, Michael Glarner, Christine Kummer, Honorarwesen: Janine Meyer, Jasmine Steinmann Verena Hochstrasser

Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Zollinger (Leitung), Larisa Matkovic-Kilibarda, Rea Tschumi Verlag: Rolf Hauser (Leitung), Nathalie Deutsch, Laila Müller Boonya, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel.: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71

Lesermarkt: Carina Schmidt (Leitung), Marianne Hermann, Nadine Voss Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Tabea Burri, Aisha Kaufmann, Theresa Wuitz Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Tel.: 058 577 13 00, Fax: 058 577 13 01

Druck: DZB Druckzentrum Bern AG


PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN.

EXPO MAILAND ZUM VORZUGSPREIS Die Expo Milano widmet sich unterschiedlichen Aspekten der Ernährung und Energie zum Leben. Auf den Schweizer Ausstellungs-Pavillon darf man besonders gespannt sein. Dank der Nähe zum Tessin lässt sich der Besuch der Expo perfekt mit einem Aufenthalt in der Sonnenstube der Schweiz verbinden. Wie wär’s zum Beispiel mit einer «Expedition» nach Chiasso im südlichsten Zipfel unseres Landes oder nach Lugano – der Stadt der Parks und Blumen?

10%

bis zu

VORTEIL

Aktionsdauer: bis 31. Oktober 2015 Profitieren: Sie erhalten 10 Prozent Ermässigung auf das Pauschalangebot: – Zugfahrt von Ihrem Wohnort in der Schweiz zu Ihrem Hotel und zurück – Zugfahrt vom Hotel nach Rho Fiera Milano an die Expo und zurück – 1 Expo-Tageseintritt für Erwachsene, gültig am zweiten Tag – 2 Übernachtungen inkl. Frühstück im ausgewählten Hotel Preis: Beispiele pro Person im Doppelzimmer (Basis 2. Kl. / Halbtax) Bereits ermässigter Pauschalpreis pro Hotel Mövenpick Albergo Touring***, Chiasso

Fr. 269.10

Hotel Coronado****S, Mendrisio

Fr. 345.60

Hotel International au Lac***S, Lugano

Fr. 355.50

Hotel De La Paix****, Lugano

Fr. 422.10

Rundungsdifferenzen möglich. Es gelten die AVRB von STC Switzerland Travel Centre AG (Veranstalter). Preis- und Programmänderungen vorbehalten. Einmalige Buchungsgebühr Fr. 25.–.

© Expo 2015 S.p.A. Hotel Coronado, Mendrisio

Hinweis: Nur in Kombination mit der ÖV-Fahrt gültig und nur online buchbar. Weitere Informationen und Buchung: www.migros.ch/cumulus/expomilano


MEHR CUMULUS-VORTEILE: www.migros.ch/cumulus

DAS APPENZELLERLAND ERKUNDEN

30%

bis zu

VORTEIL

Entdecken Sie das Appenzellerland im Frühling und erleben Sie einen Tag voller Natur und Kultur. Sie fahren mit der Luftseilbahn wahlweise auf die Ebenalp, den Hohen Kasten oder den Kronberg und geniessen ein typisches Appenzeller Menü. Im Anschluss besuchen Sie in Appenzell ein Museum Ihrer Wahl und lassen den Tag mit einem Kaffee und einer Hausspezialität in einem der Cafés in der malerischen Hauptgasse von Appenzell ausklingen.

Aktionsdauer: bis 30. Juni 2015 Preis: Erwachsene: Fr. 47.– statt Fr. 67.50 Erwachsene mit Halbtax oder GA: Fr. 39.50 statt Fr. 53.– Kinder (6 –16 Jahre): Fr. 30.– statt Fr. 42.– Kinder (6 –16 Jahre) mit Juniorcard: Fr. 23.– statt Fr. 31.– Profitieren: Weisen Sie Ihre CumulusKarte an der Kasse der Bergbahn

Ebenalp, Hoher Kasten oder Kronberg vor und profitieren Sie vom attraktiven Cumulus-Vorteil. Weitere Informationen: www.appenzell.ch/cumulus

appenzell.ch

BEI FRAGEN RUND UM CUMULUS: CUMULUS-INFOLINE 0848 85 0848


126 | MM21, 18.5.2015 | LEBEN

1 2

Meine Welt

Radrennfahrer Martin Elmiger ist vierfacher Schweizer Meister. Der Zuger mag Kühe, Guetsli und seine Familie. Allen voran Tochter Julia, die schon heute am liebsten auf Rädern unterwegs ist. Text: Andrea Freiermuth Bilder: Paolo Dutto

Bild: Keystone

«Ich mache keinen Kult ums Velo»


LEBEN | MM21, 18.5.2015 | 127

1 Meine Familie «Seit zwei Jahren bin ich mit Monika (36) verheiratet. Kennen­ gelernt haben wir uns aber bereits 2001. Seit 23 Monaten sind wir zu dritt. Julia ist

ein Wirbelwind und schon jetzt am liebs­ ten auf Rädern unterwegs.» 2 Meine Hausrunde «Die 2. Etappe der

diesjärigen Tour de Suisse ist ein Heim­ spiel und führt in Zug vorbei. Besonders freut mich, dass diese Etappe am 14. Juni als Jedermannrennen auch für Amateure und Hobbyfahrer offen ist.» 4

3

3 Meine Sammlung «Ich mache keinen

Kult ums Velo. Meine Pokale und Medail­ Name: Martin Elmiger (36) Sternzeichen: Jungfrau Beruf und Lebenslauf: Meine Eltern

schenkten mir mit zwölf Jahren ein Rennvelo, und ich wurde Mitglied beim RMV Cham­Hagendorn. Nach der Sekundarschule entschied ich mich für eine Lehre als Tiefbauzeich­ ner – unter anderem, weil mein Lehr­ meister auch im Klub war, er damit Verständnis für meinen Sport hatte und mir flexible Arbeitszeiten erlaub­ te. Meine Profi­Zeit begann 2001 im Swiss Post Team. Heute fahre ich für IAM. Als Nächstes stehen Ende Mai die Belgien­Rundfahrt und Mitte Juni die Tour de Suisse an. Meine Erfolge: Ich wurde in meiner Karriere schon vier Mal Schweizer Meister (Bild 2014). Stolz bin ich auch auf den Gesamtsieg der Tour Down Under 2007.

5 6

len stehen auf einem Regal im Gang des Obergeschosses unserer Maisonette­ Wohnung, zusammen mit Geschenken rund ums Velo, die sich über die Jahre angesammelt haben.» 4 Mein Lieblingstier «Ich mag Kühe. Sie

schauen immer so neugierig und freund­ lich, wenn ich mich mit dem Velo einen Pass hochkämpfe.» 5 Meine Reisen «Bevor Julia da war, ha­

Mein Lieblingsprodukt «Von den

Tradition­Guetsli könnte ich jeden Tag essen. Aber auch Velofahrer dürfen nicht ein­ fach futtern.»

ben wir meine Trainingspause im Herbst immer für mehrwöchige Reisen genutzt. Dieses Souvenir stammt aus Kapstadt.» 6 Unsere Firma «Monika und ich haben

vor sechs Jahren die Firma Neoprop für Lichtwerbung übernommen. Wir kreieren und installieren leuchtende Schriftzüge. Derzeit mache ich allerdings weniger als der Stift – schliesslich muss ich mich aufs Velo konzentrieren.»


E R H I E I S N E N N I W E G

NEU:

Chance auf 1 von 3000 Sofortgewinnen in jedem Sticker-Set.

––––––––––––––––––––––––––––––––––––

Sticker sammeln und gewinnen. Preise im Gesamtwert von Fr. 800 000.— warten auf Sie. ––––––––––––––––––––––––––––––––––––

Gratisteilnahme und Teilnahmebedingungen auf www.migros.ch/megawin

E S I E R M U A TR


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Migros magazin 21 2015 d vs by Migros-Genossenschafts-Bund - Issuu