Ausgabe Wallis, AZA 1920 Martigny
MM18, 27.4.2015 | www.migrosmagazin.ch
Extra
MM18
Bauen & Renovieren
Trends, Ideen und Tipps für Haus und Garten
Bild: Manolo Yllera
Badewonnen Hausbesitzer zeigen, wie sie ihre Badezimmer umgebaut haben.
Bauen & Renovieren!
32 Seiten Extra: Innovative Bäder, gepflegter Rasen und altersgerechtes Wohnen
Open Airs 2015
Bild: Fabrice Coffrini/AFP
Sonne, Liebe und Rock – tauchen Sie ein in den Festival-Sommer! Seite 11
Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 027 - 720 42 59
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2.80
Speckwürfeli geräuchert, «Aus der Region.» 2 x 100 g, per 100 g
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3.90
Gelée Brombeeren, «Aus der Region.» 230 g
Berg Vorzugsbutter, «Aus der Region.» 150 g
4 | MM18, 27.4.2015
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A Editorial
Open Airs: Let it rock!
Am Schluss gabs noch das offizielle Selfie. Für «ds Mueti», wie unser Kolumnist Bänz Friedli fast verschämt festhielt. Seine Mutter finde drum «diesen Herrn Darbellay» so nett. Und so kam der kleine Disput zwischen CVP-Präsident Christophe Darbellay und Migros-MagazinKolumnist Bänz Friedli über eine gemeinsame Zugfahrt (siehe Ausgabe 11) zu einem versöhnlichen Ende. Bei einem entspannten Lunch und wie versprochen einem Glas Walliser Roten im BundeshausRestaurant waren sich alle einig, dass das Leben zu kurz ist, um unnütze Fights zu führen. Nicht, dass Bänz Bänz Friedli und Friedli der SelfieChristophe Darbellay Sucht verfallen mögen sich wieder. wäre. Nein, der Exilberner hält sich zurück. Aber zurzeit ist sein Gesicht auf allen Kanälen: Im Mai erhält er den renommiertesten deutschsprachigen Kleinkunstpreis, den Salzburger Stier, verliehen. Dann geht er mit einem neuen Kolumnenbuch schwanger, und er hat eben die Schwelle von 50 Jahren diskret und ohne grosses Fest genommen. Apropos Selfie: Eine Hochburg der fotografischen Selbstbespiegelung sind Konzerte. An Open Airs werden die Bilder von Zehntausenden von strahlenden, verschwitzten oder verregneten Besucherinnen und Besuchern verschickt. Facebook quillt über vor «sind au det gsi» und «Wahnsinns-Konzärt!». Und bald ist es ja wieder so weit: Die OpenAir-Saison beginnt! Gampel, Gurten, Heitere! Die grossen Anlässe locken. Alles hofft auf starke Musik und romantische Abende. Zum Start der Saison hat unsere Volontärin AnneSophie Keller in einem neunseitigen Dossier die wichtigsten Fakts und Storys zusammengetragen. Und jetzt: Let it rock! Hans Schneeberger, Chefredaktor hans.schneeberger@migrosmedien.ch
55
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Menschen 8 Diese Woche
Jetzt lassen sich schon Pensionierte tätowieren. Alles rund um die Farbe in der Haut. Open Air Special
12 Welches Open Air passt?
Bilder: Holger Salach, Claudia Linsi, Daniel Auf der Mauer, Christian Schnur, Getty Images; Illustration: Mathis Rekowski
85
28
Wenn Sie nicht wissen, welches Festival zu Ihnen passt: Hier ist der Wegweiser. 14 Love Is in the (Open) Air Drei Paare, die sich an einem Festival verliebten, erzählen ihre Geschichte. 16 Überlebenswichtige Festival-Apps Mit diesen zehn Apps überleben Sie den harten Festivalalltag. 21 Bänz Friedli Bänz Friedli veranstaltet eine Festival-Schlammschlacht. 22 Porträt Patricia Zenklusen stellt mit der Motorsäge Kunst her. 24 Reportage
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70
Mit Berufsbildungsprojekten sollen Jugendliche auf Abwegen zurück in die Berufswelt geführt werden.
28 Interview
Nati-Trainer Glen Hanlon über Fischen und Eishockey.
Migros-Welt 42 Neues aus Ihrer Region 48 Regionale Migros Eine Reise durch die ADR-Regionen der Schweiz. 50 Bio Cotton Angenehm zu tragen und fair zu Umwelt und Mensch. 55 Saisonküche Junger Spinat. 67 Neuer Look für Sun Look 70 Serie: Migros-Wägeli 75 Oh, griechischer Yogurt! 77 Frage der Woche 78 Naschereien von Lilibiggs 81 Sie haben gewonnen! 83 Leichter Käsegenuss 85 Der Durst kann kommen 87 Vanille-Bretzeli 88 Alles für den Strand
Leben 92 Garten
Tipps für Anfänger! 95 Zoodoktor 97 Ernährung: Fast Food 98 Kinder: Mäusebussard 101 Digital: Ferien-Apps 103 Gesundheit: Reflux 104 Auto: Ford Mondeo 107 Glückgriff 109 Leseraktion 111 Rätsel/Impressum 116 Cumulus 118 Meine Welt: Frieda Hodel
M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08. redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch * Normaltarif
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Menschen MM18
Darauf freuen wir uns Volkslauf für guten Zweck Wer am Wings for Life World Run rennt, hilft Querschnittgelähmten. Olten SO, 3. Mai. Leckerbissen
Gutes Essen und Kulinarikfilme stehen in Zug beim ersten Schweizer Genuss-Film-Festival im Zentrum. Termin: 2. bis 9. Mai.
Was ist Ihr grösster Traum? Senden Sie uns ein Bild davon! Migrosmagazin.ch
Unnützes Wissen
Sprachkurs «Ciao» kommt
Mein Bild der Woche «Sie ist um die acht Jahre alt und trägt ein hübsches Kleid,
Bilder: Red Bull Media House, Siegfried Modola/Reuters, Ueli Christoffel
und Regisseurin von erfolgreichen Filmen wie «Die Herbstzeitlosen», «Tannöd» und «Lovely Louise».
Thaasphobie ist
die Angst davor, sich zu setzen. Der Plural von Oktopus lautet Oktopoden.
Oologie ist der Fachausdruck für Eierkunde. Hörprobe
Entschuldigen Sie, was hören Sie gerade? Marko Paulic (20), Schreiner aus Brunnen SZ a) Metal b) Schlager c) Hip-Hop
Auflösung: a) «Weil das für mich Entspannung ist. Ich selbst spiele in einer Indie–Rockband.»
Bettina Oberli (42) ist Autorin
vielleicht das schönste, das sie besitzt. Oder das einzige. Die Handschuhe sind riesig, die Schuhe rutschig. Der Boxsack ist so gross wie sie und mit Sicherheit schwerer. Sie ist klein und schmal und steht doch tapfer da, bereit zu kämpfen. Das wird sie auch in ihrem Leben müssen, denn sie wohnt in einem Armenviertel von Nairobi. Wie wird sie sich durchboxen? Wird sie für ihre Träume kämpfen? Vielleicht Ärztin, Lehrerin oder Politikerin werden? Ich wünsche ihr alle Kraft und Stärke der Welt und denke an die vielen Flüchtlinge aus Afrika, die in diesen Wochen im Mittelmeer ertrunken sind und den Kampf verloren haben.»
vom italienischen Wort für Sklave, schiavo. Es wurde bis ins 19. Jahrhundert im Sinne von «Ich bin ihr Sklave» verwendet.
Bura-hara ist der
japanische Begriff für das Schikanieren von Menschen aufgrund ihrer Blutgruppe. Das finnische Wort für Handy, «Kännykkä», heisst «verlängerter Arm». Quelle: Neon/Stern
8 | MM18, 27.4.2015 | MENSCHEN
Möchten Sie sich ein Tattoo stechen lassen? Migrosmagazin.ch
Diese Woche
Tattoos ohne Grenzen – jeder darf mal Tätowierungen werden immer beliebter. Nicht alle, die sich damit schmücken, lassen sie in einem offiziellen Studio machen. Vor allem die Tattoo-Partys, die derzeit vielerorts stattfinden, sind laut Experten bedenklich. Texte: Monica Müller und Anne-Sophie Keller
Tattoos in Zahlen
10%
der Schweizerinnen und Schweizer haben ein Tattoo.
25%
der 25- bis 34-Jährigen sind tätowiert.
16
Quelle: Die Zahlen für die Schweiz sind Schätzungen, die auf der deutschen RUB-Studie zu Tätowierungen und Piercings (2014) basieren.
Letzte Woche fragten wir:
Brauchen wir eine Frauenquote? 56% Nein, Qualität geht vor Geschlecht. 19% Ja, das brauchen wir unbedingt. 16% Nein, das würde die Frauen bloss schwächen. 8% Ja, aber nur in staatlichen Unternehmen.
E
s wird wärmer, die Leute zeigen mehr Haut – und die Tattoos kommen wieder zum Vorschein. Zum Saisonstart haben viele Tattoo-Studios besonders viel zu tun. Andere sind immer voll ausgelastet. Je nach Studio betragen die Wartezeiten für einen Termin einige Tage, Wochen, Monate bis hin zu einem Jahr. Luc Grossenbacher («Lacky»), der Präsident des Verbands Schweizer Berufstätowierer, schätzt, dass es in der Schweiz etwa 600 offizielle Tattoo-Studios gibt und rund 1200, die im Graubereich walten. Bloss
37 Studios führen das Hygiene-Quality-Label, das auf Ersuchen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) zusammen mit den Fachverbänden geschaffen wurde. Es belegt, dass der Inhaber die vom BAG empfohlenen Richtlinien erfüllt, einen ErsteHilfe- und Hygienekurs absolviert hat und mindestens seit fünf Jahren den Beruf ausübt. Grossenbacher findet die geringe Anzahl sehr bedenklich. Er hofft, dass die Richtlinien mit der laufenden Revision des Heilmittelgesetzes zwingend werden. Denn: «Heute dürfen Hinz und Kunz tätowieren.» Mit grosser
Skepsis beobachtet Grossenbacher die Tattoo-Partys, die derzeit in sind. Jemand bestellt online ein Tattoo-Set, und man bemalt sich munter gegenseitig. «Die Pfuscharbeiten, die dabei entstehen, sind zum Teil irreparabel und bergen gesundheitliche Risiken.» Tätowierer arbeiten mit einem Stundenansatz von rund 200 Franken. Ein grossflächiges Tattoo kann bis zu 20 000 Franken kosten. Eine Laserbehandlung zur Entfernung beträgt zirka 500 Franken pro Sitzung, in der Regel braucht es vier bis acht davon. MM
Bild: Getty Images
Jahre beträgt das Mindestalter für ein Tattoo, wenn ein Erziehungsberechtigter sein Einverständnis abgibt.
MENSCHEN | MM18, 27.4.2015 | 9
Strassenumfrage
Experteninterview
«Die älteste Person, die ich je tätowiert habe, war ein Herr um die 80» Guido Varesi, Tattoos sind ein Trend, der nicht abflacht. Warum? Tattoos sind keine Mode, sie haben sich zu einer Tradition entwickelt. Wir erleben häufig, dass Eltern mit ihren erwachsenen Kindern zu uns kommen, damit sie sich im selben Studio tätowieren lassen können wie sie damals. Das klingt nicht mehr sonderlich rebellisch. Wie hat sich Ihre Klientel in den letzten Jahren verändert? Am Anfang waren es die harten Jungs mit zweirädrigem Gefährt, die Outlaws, Leute am Rande der Gesellschaft. Heute sind Tattoos Mainstream: Banker, Anwältinnen, Ärzte lassen sich ebenso stechen wie Lehrer, Kassiererinnen, Bäckerinnen. Vor Jahren war die Kundschaft vor allem männlich, jetzt haben die Frauen aufgeholt. Ihre Wünsche sind ähnlich – übrigens auch ihr Schmerzempfinden. Welches sind die aktuellen Trends? Im Moment sind Maori-Tattoos in. Ebenso Pusteblumen mit stäubenden Sämchen. Oder Bäume, von denen Vögel davonflattern. Auch Schriften, Kindernamen und seltsame Sprüche, hinter denen ich schlecht stehen kann. Wie zum Beispiel «Only God can judge me». Parkieren diese Leute falsch, merken sie rasch, dass nicht nur Gott, sondern auch die Polizei über sie richten kann – und schon verliert der Spruch seinen Pfupf. Trends sind nicht so Ihr Ding? Ich versuche, die verdammten Trends zu vermeiden. Ich bin auf Biomechanik spezialisiert, düstere surrealistische Sujets, in denen Mensch und Maschine sich vermischen, wie sie der Schweizer Künstler H. R. Giger entwickelt hat. Raten Sie den Leuten von gewissen Sprüchen oder Motiven auch ab? Ja, ständig. Wir machen lieber individuelle Sachen, und nicht ein Abklatsch von einem Abklatsch. Oft lehnen wir Sujets auch ab – alles, wofür man sich in zehn Jahren schämen muss. Wenn sich heute einer beispielsweise Teufelskerl auf die Stirne tätowieren
Was halten Sie von Tattoos?
lassen will oder rechts- und linksextremes Gedankengut. Gibt es auch Trends bei den Körperteilen, die tätowiert werden? Eigentlich nicht. Frauen betonen vor allem die weiblichen Attribute: die Hüften, die Oberschenkel, das Dekolleté. Die Männern den Oberkörper, die Unterschenkel. Tattoos formen auch den Körper, da kann man ohne Training einiges herausholen. Mit einem richtig platzierten Tattoo sieht der Bizeps eines Mannes kräftiger aus und die Fesseln einer Frau wirken schlanker. Allgemein möchten die Kunden heute grössere Tattoos, auch solche, die sich über mehrere Körperstellen ziehen. Die Hemmschwelle dafür ist kleiner, weil man nicht mehr schräg angeschaut wird. Wer zählt zu den neuen Kunden? In letzter Zeit kommt es vermehrt vor, dass sich auch ältere Leute ab 60, 70 Jahren tätowieren lassen. Meist sagen sie: Ich musste mein Leben lang aufpassen wegen des Jobs. Heute redet mir niemand mehr rein. Jetzt mache ich es! Die älteste Person, die ich je tätowiert habe, war ein Herr um die 80. Er war Reptilienhalter und liess sich eine Kobra auf den Arm stechen. Wie sind Sie zu Ihrem ersten Tattoo gekommen? Ich war als Bub ein Fan von Piraten. Da diese allesamt tätowiert waren, wollte ich das auch. Bereits als Siebenjähriger liess ich mir ein Kreuz in den Arm ritzen. Die Schwester eines Freundes, eine Missionarin, wusste, wie das geht. Gibt es Tattoos, die Sie bereuen? Nein. Ich habe Dutzende Tattoos, auch das alte Zeugs gehört zu mir. Das ist wie das Fell einer Katze oder das Muster einer Schlange – es ist einfach so. Wo liegt die Faszination für Tattoos? Ich denke, es geht um die Aussage: «Das ist mein Körper, damit mache ich, was ich will.» Tattoos drücken Individualität und Selbstbestimmung aus.
Guido Varesi (51) ist Vizepräsident des Verbands Schweizerischer Berufstätowierer und hat ein eigenes Studio in Sissach BL.
Jennie Tichter (27), Spendensamm lerin, Siebnen SZ: «Ich habe zehn Tattoos, drei Viertel selber gestochen. Sie widerspiegeln meine Erlebnisse und sind sehr persönlich. Ob andere das verstehen, ist mir egal.»
Patrick Bernhart (43), Betriebs ökonom, Laufenburg AG: «Ich finde es nicht schön, den Körper zu täto wieren. Es ist eine Verunstaltung. Gerade wenn man älter wird, sehen Tattoos nicht mehr attraktiv aus.»
Maria Fariello (20), Model, Ober kulm AG: «Tattoos und diese Szene sind nicht mein Ding. Mir gefällt der natürliche Körper am besten. Für Models sind Tätowierungen ohnehin nicht empfehlenswert.»
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Ihr Reiseprogramm
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Internet Buchungscode: hbepo 1. Tag: Schweiz–Berlin. Hinfahrt via Memmingen, Ulm, Nürnberg, Leipzig nach Berlin. 2. Tag: Berlin. Vormittags Stadtrundfahrt mit Brandenburger Tor, Boulevard Unter den Linden, Kurfürstendamm. Nachmittags zur freien Verfügung. 3. Tag: Fakultativer Ausflug Potsdam. Führung durch Schloss und Park Sanssouci. Nachmittag Besichtigung Potsdams und Schlösserrundfahrt. 4. Tag: Berlin–Spreewald–Lichterfeld–Dresden. Kahnfahrt von Lübbenau aus nach Lehde. Nachmittag Fahrt nach Lichterfeld mit seinem Braunkohlebergbau. Weiterfahrt nach Dresden. 5. Tag: Dresden. Vormittag geführte Stadtrundfahrt durch «das Florenz des Nordens». Frauenkirche, Semperoper, Hofkirche und Zwinger. Nachmittag zur freien Verfügung. 6. Tag: Dresden–Schweiz. Rückfahrt via Chemnitz, Hof, Nürnberg, Ulm und Memmingen in die Schweiz zu den Einsteigeorten. Pro Person in Fr. Katalog-Preis Sofort-Preis* 6 Tage gemäss Programm 805.– 725.– Daten 2015 Sonntag – Freitag 1: 07.06.–12.06. 3: 16.08.–21.08. 2: 28.06.–03.07. 4: 30.08.–04.09.
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Internet Buchungscode: hosts 1. Tag: Schweiz–Hannover. Hinreise via Karlsruhe, Kassel nach Hannover. 2. Tag: Hannover–Celle–Schwerin–Wismar. Individueller Stadtrundgang in Celle. Geführter Altstadtspaziergang in Schwerin. Weiterfahrt nach Wismar (Abreise 20.08. Übernachtung in Schwerin). 3. Tag: Wismar und Lübeck. Heute Stadtbesichtigung in Lübeck, «Königin der Hansestädte». Den Rest des Tages geniessen wir in unserer Gaststadt Wismar. 4. Tag: Wismar–Rostock–Insel Rügen. Heute individueller Stadtbummel in Rostock. Weiterfahrt nach Bergen auf Rügen, wo wir für drei Nächte wohnen werden. 5. Tag: Rundfahrt über die Insel Rügen. Schifffahrt von Sassnitz bis zur Höhe Königstuhl (Wetterabhängig, alternativ Besuch des Nationalpark-Zentrum Königstuhl). 6. Tag: Heute fakultativer Ausflug Insel Hiddensee. Fahrt zur Insel Hiddensee. Geführter Rundgang mit kleiner Wanderung durch den Ort Kloster. 7. Tag: Insel Rügen–Stralsund–Dessau. Stralsund indiv. Rundgang. Weiter nach Dessau. 8. Tag: Dessau–Schweiz. Heimreise via Nürnberg, Ulm zu den Einsteigeorten. Pro Person in Fr. Katalog-Preis Sofort-Preis* 8 Tage gemäss Programm 1030.– 925.– Daten 2015 Donnerstag – Donnerstag 1: 30.07.–06.08. 2: 20.08.–27.08.
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✔ Norddeutsche Hansestädte ✔ Naturschutzgebiet Wattenmeer und Insel Sylt ✔ Fakultativ: Ausflug ins Alte Land
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Ihr Reiseprogramm
Internet Buchungscode: hnord 1. Tag: Schweiz–Hamburg. 2. Tag: Hamburg. Besichtigung mit anschliessender Hafenrundfahrt. 3. Tag: Hansestadt Lübeck. Ausflug nach Lübeck mit geführter Besichtigung. Am Nachmittag gemütliche Wakenitz-Schifffahrt zum Ratzeburger See. 4. Tag: Nordseeküste und Insel Sylt. Fahrt auf die dänische Insel Römö. Wir fahren mit der Autofähre bis nach Sylt und weiter mit dem Autozug von Westerland bis nach Niebüll. Wir durchqueren so das Naturschutzgebiet Nordfriesisches Wattenmeer. Auf der Rückreise Nachtessen im lokalen Restaurant. 5. Tag: Fakultativer Ausflug ins Alte Land. Fahrt durch die idyllische Landschaft des Alten Landes bis nach Jork. Kaffee und Kuchen auf einem Obsthof. 6. Tag: Hamburg–Celle–Fulda. Fahrt entlang der typischen Landschaft der Lüneburger Heide nach Fulda. 7. Tag: Fulda–Rothenburg ob der Tauber–Schweiz. Fahrt nach Rothenburg ob der Tauber zur individuellen Mittagspause und anschliessend Rückfahrt zu den Einsteigeorten. Pro Person in Fr. Katalog-Preis Sofort-Preis* 7 Tage gemäss Programm 1095.– 995.– Daten 2015 Sonntag – Samstag 1: 31.05.–06.06. 3: 02.08.–08.08. 2: 21.06.–27.06.
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MENSCHEN | MM18, 27.4.2015 | 11
Illustrationen: Fernando Volken Togni
Open-AirSommer 2015 Liebe, Bands und viel Feeling
12 | MM18, 27.4.2015 | MENSCHEN
An welches Festival soll ich gehen?
Wurst oder Raclette?
Rap Was packen Sie ein?
Open Air St. Gallen
25.–28. Juni Sittertobel Placebo & The Chemical Brothers
Nein
Raclette
Sehr
zu Fuss
Geniessen Sie lange Zugfahrten?
Open Air Gampel
20.–23. August Gampel-Bratsch Die Toten Hosen & The Prodigy
Gurtenfestival
16.–19. Juli Wabern bei Bern Ellie Goulding & Faithless
Illustration: Fernando Volken Togni; Recherche: Anne-Sophie Keller
9.–11. Juli Allmend Frauenfeld Nicki Minaj & Kendrick Lamar
Gummistiefel
Bratwurst oder Raclette?
Würste
alte Sneakers
Open Air Frauenfeld
Mit wie vielen Leuten feiern Sie?
weder noch!
Festivals sind nicht so Ihr Ding ... Welche Schuhe ruinieren Sie sich damit?
im engsten Kreis
mit dem ganzen Festival – jeder kennt jeden
Was halten Sie von seltsamen Dialekten?
ich mag sie!
Schlammschlacht ahoi!
lieber nicht
Geld und Handy
Zelt und Bier
m rt de nze ch o na en K t tz le
h
ic gl
Was halten Sie von Schlamm?
Wann schlafen Sie?
tä
Party feiern ist wichtiger
über Mittag unter einem Schirm
lieber nicht
Wie oft putzen Sie die Zähne an Festivals?
MENSCHEN | MM18, 27.4.2015 | 13
oder
Mundart?
Open Air Special
!
ar kl
ne in
Haben Sie schon von Roxette gehört?
Wie kommen Sie normalerweise nach Hause?
Haben Sie es eben auf dem Handy gegoogelt?
nein!
Ja...
Wer sind Lo & Leduc?
Was bedeutet Gutedel? Weiss-
Was ist Ihr Lieblingsgetränk an Musik-Festivals?
wein
Prosecco Pardon? Fendant
Rapper
Heitere Open Air
7.–9. August Heitere Platz, Zofingen Emeli Sandé & Sunrise Avenue
Chasselas
auf dem Autorücksitz eines Freundes
Bier
Paléo Festival Nyon
20.–26. Juli Asse-Gelände, Nyon Joan Baez & Robbie Williams
Moon & Stars
8.–18. Juli Piazza Grande, Locarno Sam Smith & John Legend
Sind Sie auch ein Festivalpaar? 5 x 2 Pässe zu gewinnen!
14 | MM18, 27.4.2015 | MENSCHEN
Migrosmagazin.ch
Am Festival das Glück gefunden
Summer of Love
Open Air Special
Die Festivalsaison treibt mitunter romantische Blüten: Drei Festivalpaare erzählen, wie es beim Teilen einer Pellerine, auf dem Zeltplatz oder unter Tausenden von Besuchern vor der Hauptbühne funkte. Text: Anne-Sophie Keller
Bilder: Gabi Vogt
Die Liebe zum Hip-Hop vereint: Suleika und Pascal an der Fasnacht als Rapper Nicki Minaj und Macklemore. Suleika & Pascal
Beim Teilen der Pellerine sich näher gekommen
Am nächsten Tag machte die Coiffeuse mit einer Freundin bei einer Festivalaktion mit und bekam zwei VIP-Bändel geschenkt. Dort traf sie Pascal wieder. Am Abend gingen die Turtelnden gemeinsam an ein Konzert – seine Kumpels blieben diskret auf dem Zeltplatz zurück. Vor der Hauptbühne gab es den ersten Kuss. «Zu Hause habe ich ihr dann gleich auf Facebook geschrieben. Und schon am Montag nach dem Open Air gingen wir zusammen essen», erzählt der Elektroinstallateur. Seit dann sind die beiden ein Paar. Übrigens: Pascals Kollegen hatten ihm die rosa Schleife als Gag geschenkt. Er musste sie tragen, bis er ein Mädchen gefunden hatte. Nun ist sein Kopfschmuck weg.
Bilder: zVg
Drei Tage Regen, knöcheltiefer Schlamm und Temperaturen im einstelligen Bereich: Beim Open Air Frauenfeld im Juli 2014 brauchte es einiges, damit einem warm ums Herz wurde. Bei Suleika (25) und Pascal (24) aus Chur reichte ein glücklicher Zufall. Suleika verirrte sich am ersten Tag in den VIP-Bereich. Auf dem Weg zurück zum Zeltplatz traf sie einen jungen Mann mit rosa Schleife im Haar. «Er meinte, die Schleife passe gut zu meiner Regenjacke. Wir verstanden uns auf Anhieb und kamen uns beim Teilen einer Pellerine vor der Bühne näher», sagt Suleika.
MENSCHEN | MM18, 27.4.2015 | 15
Manuela & Ralph
«Das erste Date danach war total chaotisch» Es geschah vor drei Jahren an einem verregneten Sommertag in Arbon TG: Ralph (35) und Manue la (32) entschieden un
abhängig voneinander, ans SummerDays Fes tival an den Bodensee zu reisen. Manuelas Schwägerin kannte jemanden aus Ralphs Gruppe. «So kreuzten sich unsere Wege. Wir kamen ins Gespräch und haben uns auf Anhieb verstanden», erzählt die Product Managerin.
Eine Woche später trafen sie sich wieder: «Es war total
chaotisch. Ralph kann te mich nur ohne Brille und erinnerte sich vor allem an meine blon den Haare. Er selbst hatte sich mittlerweile die Haare geschnitten. Also suchten wir das Restaurant minuten lang nach dem ande ren ab», erinnert sich Manuela. Als die bei den sich schliesslich in die Augen schauten, erkannten sie sich aber schnell wieder. Das Date dauerte bis in die frühen Morgenstunden. «Es
Für Manuela und Ralph hatte das SummerDays 2012 Folgen: Pünktlich zum diesjährigen Festival erwarten sie ihr erstes Kind.
passte einfach.» Ein Jahr später besprach das Paar bereits Grundsätzliches wie den Kinderwunsch. «In einem gewissen Alter wartet man nicht mehr so lange», so Ralph. 2014 hielt der Betriebswirtschafter in Thailand um Manuelas Hand an. Dieses Jahr wird man Manuela und Ralph übrigens nicht in Arbon antreffen: Sie werden im August Eltern.
16 | MM18, 27.4.2015 | MENSCHEN
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Die Migros ist die gröss-
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1 Annika und Daniel lernten
sich vor zehn Jahren am Open Air Gampel kennen und sind auch 2015 wieder dabei: «Dort verlieben wir uns immer wieder neu!» 2 Auf dem Machu Picchu haben sie sich verlobt. 3 Heirat im Sommer 2010. 4 Am 12. März 2014 kam Sohn Gian zur Welt.
Bilder: zVg
Gesucht
MENSCHEN | MM18, 27.4.2015 | 17
Annika & Daniel
Das Zehnjährige wird in Gampel gefeiert Daniel liess sich Zeit:
Obwohl er Annika bereits am Donnerstag auf dem GampelGelände erblickt hatte, sprach der Lichtdesigner die Brünette erst am Samstag an: «Das ist jetzt zehn Jahre her. Ich war wenig optimistisch, dass aus dem Open-Air-Flirt etwas wird», erzählt die heute 32-jährige Marketingfachfrau.
Doch Daniel (37) gab nicht auf. Eine Woche
später trafen sich die beiden zum Abendessen. 2008 zog Daniel bei Annika ein, ein Jahr später ging das Paar zusammen auf Reisen. Annika erinnert sich: «Ich habe Andeutungen gemacht, dass ich mich über einen Antrag freuen würde. Auf dem Machu Picchu gab ich die Hoffnung auf.» Und plötzlich war Daniel auf seinen Knien. Im Sommer 2010 läuteten die Hochzeitsglocken, und drei Jah-
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re später wurde Annika mit Zwillingen schwanger: «Im Dezember 2013 erfuhren wir, dass Jasha nicht überleben würde; wenig später hörte sein Herz auf zu schlagen.» Am 12. März 2014 kamen die Buben zur Welt – Jasha tot, Gian viel zu klein. «Wir kämpften weiter und mussten gleichzeitig von Jasha Abschied nehmen. Das hat uns an unsere Grenzen gebracht», sagt Annika. Seit Ende Februar lebt die Familie in einem neuen Haus im bernischen Utzenstorf: «Zu dritt fürs Erste!»
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Open-Air-Perlen 2015
Das darf man nicht versäumen
Musik mitten in der Natur
Auf der Bühne vor der stimmigen Baum kulisse hat sich schon so manches Festival wunder zugetragen. Auch heuer bietet das Festival vom 16. bis 19. Juli eine musikali sche Tour de Suisse: Das Basler Multitalent James Gruntz verzaubert etwa mit seiner melancholischen Stimme. Das Luzerner
Popwunder Damian Lynn startet am Sonntagnachmittag mit Gitarre und LoopGerät einen Angriff auf Mädchen herzen. Aus Olten stammt die sechsköpfi ge FolkBand Memory of an Elephant, angereist mit Mandoline, Banjo und einem Hauch Hippiefeeling. Soundtüftler Pablo Nouvelle vertritt die Hauptstadt.
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Stars of Sound Aarberg und Murten
Stimmige Bands und exo tische Foodstände: Auch das «Village du Monde» des Paléo Festival Nyon ist eine Erwähnung wert. Doch das Open Air war innerhalb von
Ein Hauch Bella Italia
Das Tessin bietet Ferien feeling und Italianità pur! Das Moon and Stars (8.–18. Juli) eignet sich für Festivalbesu cher, die statt Zelt und Bier lieber Hotel und Cüpli geniessen. Die Piazza Grande ist gesäumt von erstklassigen Restaurants. Das Locanda Locarnese gehört zu den besten Adressen der Stadt. Im Gran Caffè Verbano gibts feine Antipasti. Und auf der Bühne? OscarPreisträger John Legend («All of Me») sowie GrammyAbräumer Sam Smith («Stay With Me»).
52 Stunden ausverkauft. Hier zwei Alternativen: In der nostalgischen Altstadt von Aarberg BE wird der Stadt platz zum Klangkörper. Vor einer einzigartigen Kulisse kann in verschiedenen Res taurants zu Musik aus der
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ganzen Welt herrlich diniert werden. Stars of Sound in Murten FR versprüht mit seiner KulinarikMeile direkt am See mediterranes Feeling. Die USSängerin Anastacia sorgt derweil auf der Bühne für Nostalgie.
Ferienfeeling pur Das SummerDays (28.–29. August) in Arbon TG sorgt mit seiner Lage direkt am Bodensee für ein Gefühl wie in den Camping ferien. Der See lädt zum Schwimmen ein, und mit dem Sandstrand ist das Festival sogar barfusstauglich. Ein spezieller Anblick sind die Zaungäste, die auf dem Wasser anreisen. Auf der Bühne machen Bands wie Sunrise Avenue und Deep Purple Stimmung.
Bilder: PD (4), Keystone (1)
Die Waldbühne des Gurtenfestivals
Malerische Sonnenuntergänge und glitzernde Seen: Der Park «Im Grünen» im baslerischen Münchenstein verwandelt sich ein Mal jährlich in ein Festival wunderland. Seit fünf Jahren gehört das Summerstage Festival (9.–11. Juli) zu den schönsten Sommererlebnissen und zu den Festivalgeheimtipps für die, die das OpenAirFeeling in heimeliger Atmosphäre geniessen möchten. Die Musik? Romantisches von Katie Melua, Souliges von Max Herre und Poppiges von Lo & Leduc.
Open Air Special
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MENSCHEN | MM18, 27.4.2015 | 19
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Hochzeit im Sittertobel – unter 30 000 Festivalfans Die Wege von Chantal (27) und Raphaël Küng (34) kreuzten sich 2012 an einem kleinen Open Air im Emmental. Die gelernte Köchin arbeitete an der Bar, der Akkordmaurer war dem Getränkeangebot «nicht gänzlich abgeneigt». Es war Liebe auf den ersten Blick. «Seit 2013 ‹drohte› er damit, mir an einem Open Air einen Antrag zu machen», sagt Chantal. Und dann kam das Open Air St. Gallen 2014: Das Paar arbeitete gemeinsam für das Festival. Chantal wollte sich nach einer durchzechten Nacht eigentlich etwas hinlegen – und erhielt stattdessen vor 50 Crewmitgliedern einen Antrag. «Da brummte mein Schädel erst recht!», sagt sie. Zum Standesamt gingen die beiden am 24. April. Und im Juni stürmen die Verliebten mit 50 Leuten im Schlepptau, genügend Bier, einem Pfarrer und «Open-Air-tauglicher Hochzeitskleidung» das Sittertobel. Stattfinden wird die Zeremonie auf dem Gelände. «Ganz ehrlich: Unser Umfeld hat nichts anderes erwartet.» MM
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Open Air Special
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Bänz Friedli
Schlamm, einst und jetzt
Wie war es doch lauschig, vor 36 Jahren auf dem Gurten am Internationalen Folk-Festival. Ein kleines Paradies auf dem Berner Hausberg, über den sich nachtblauer Sternenhimmel wie eine Kathedralen kuppel wölbte. Ach, 1979! Wir assen Chili con carne und schwelgten in den Songs von Edoardo Bennato. Null Sponsoren gabs, null Kommerz. Heute wird den jugendlichen Festivalbesuchern schon am Eingang ein Sonnencrememüsterchen in die Hand gedrückt und hier noch ein Powerdrink und da noch ein Webgutschein des Geldgebers. Die Veranstalter müssen sich ja behaupten im harten Geschäft mit den immer höheren Musikergagen. Obendrauf erhält die junge Besucherin ein mit Sponsorenlogo bedrucktes Präservativ.
Bänz Friedli (50) findet es nicht so schlimm.
Und dann gibt man den Jugendlichen die Schuld an dem Schlamassel, das manche Open Airs hinterlassen. Ein landesweit bekannter Stilexperte trat letztes Jahr eine mediale Schlammschlacht los – einen Shitstorm, wie das der digitale Jargon nennt –, weil nach dem Festival in Frauen feld viel Müll und Dreck und Camping utensilien zurückblieben. Der Stilexperte wohnt gleich neben dem Gelände, gediegene Lage. «Da stehen ganze Zeltstädte im Morast», empörte er sich und beklagte, das sich bietende Bild raube einem «den letzten Funken Hoffnung in diese Welt». Er schreibt
übrigens gern in der ersten Person Plural, der Experte: «wir». Anzumerken ist: Frauenfeld 2014 fand im Dauerregen statt. Ich war dort, und ich hätte mein Zelt, hätte ich eines aufgestellt, auch nicht mehr mitgenommen. Denn das Wetterpech war so gewaltig, dass das Terrain unfassbar verwüstet wurde. Das war nicht die Schuld der Festivalbesucher. Der eigentliche Skandal ist, wenn schon, dass man den Jungen Billigstzelte à 19.95 Fran ken verkauft. Dumpingequipment, womöglich zu einem Hungerlohn von Kinderhand gefertigt, irgendwo in Asien. Dann darf man sich nicht wundern, wenn die Jungen dieses kaputte Material nach drei Nächten liegen lassen. Ausserdem war schon die Mutter aller Open Airs, das grosse Hippiefest Woodstock, 1969 eine gewaltige Matsch und Müllschlacht. Da war der Stilexperte noch nicht auf der Welt, aber er, pardon: «wir» könnten es ja mal googeln. Übrigens war auch das Gurtenfestival 1979 nicht halb so lauschig, wie ich es mir zurechterinnere. Im Schlafsack wars klebrig, nirgends konnte man ordentlich pinkeln. Ehrlich gesagt, bin ich, wenn Tochterherz nun Pläne für den OpenAir Sommer schmiedet, ganz froh, nicht mehr mitgehen zu müssen.
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Das Richtige tun
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Wenn Armut ihr Gesicht zeigt Lesen Sie Shiekhs Geschichte auf www.dasrichtigetun.caritas.ch
Shiekh Alam (60), Abfallsammler aus Indien
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Porträt
Kunst mit Motor
Mit dem Fällen eines Baums im eigenen Garten fing alles an: Seither stellt Patricia Zenklusen mit ihren Motorsägen filigrane Holzfiguren her. Drei sind an der Expo in Mailand zu sehen. Text: Reto E. Wild
Bilder: Holger Salach
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hrenbetäubender Lärm durchdringt die Idylle am Waldrand oberhalb von Affoltern am Albis ZH. Patricia Zenklusen (49) hat ihre Motorsäge angeworfen und schafft aus einem Stück Holz eine filigrane Figur – stets begleitet von Familienhund Flo (8), einem Cocker Spaniel. «Für mich ist das Erholung pur. Ich habe zwar nach der Arbeit mit der Acht-KiloMaschine extremen Muskelkater. Aber ich kann durch meine Kreativität den Kopf leeren.» Ein- bis zweimal pro Woche arbeitet sie hier. Angefangen hat ihre Leidenschaft mit einer Weide: Vor gut drei Jahren musste vor ihrem Einfamilienhaus in Stallikon ZH am Fuss des Uetlibergs der Baum weichen. Patricia Zenklusen schnitt diesen so zu, dass nur noch ein riesiger Stumpf übrig blieb. Mit der Motorsäge schnipselte sie weiter daran. «Plötzlich wusste ich: Genau das ist es! Ich hatte im kreativen Bereich meine grosse Liebe gefunden.» Sie habe nie Angst vor Maschinen gehabt. Wenn in ihrem Garten grobe Arbeiten getan werden mussten, habe sie das selbst in die Hand genommen. Und schon als junge Mutter war sie handwerklich begabt und wünschte sich von ihrem Mann René (55) eine Tischkreissäge zum Geburtstag. Damit schreinerte sie für ihre Tochter JennyRose (heute 20) ein Prinzessinnenbettli, für Sohn Dennys (heute 18) eine Miniburg. Daneben hat sie mit ihrem Mann vor 25 Jahren ein Unternehmens- und Personalberatungsbüro eröffnet, wofür sie bis heute das Personal betreut. Ihre Karriere als Künstlerin hat sich fulminant entwickelt. Eine Galerie aus den USA kontaktierte sie dieses Jahr auf Facebook und fragte, ob sie an einer Zusammenarbeit interessiert sei. Schliesslich reiste eine ganze Kiste mit Figuren über den Atlantik. Patricia Zenklusens Werke waren an der Berlin Art Week zu sehen, in San Diego und
Patricia Zenklusen liegt die Motorsäge gut in der Hand: In einem Workshop im Maggiatal hat sie ihre Kunst verfeinert. Miami. Das ist umso erstaunlicher, als sich die Zürcherin erst kurz zuvor entschieden hatte, mit ihren «Figürli», wie sie sagt, an die Öffentlichkeit zu gehen: Als sie in ihrer Wohngemeinde einen Skulpturenweg realisierte, erhielt sie viele Komplimente, die ihr Mut machten, sich als Künstlerin zu versuchen. Und nun wurde sie an die Weltausstellung Expo nach Mailand eingeladen (siehe Box). Drei ihrer Figuren sind im Rahmen der Ausstellung International Contemporary Art zu sehen. «Das ist für mich eine riesige Überraschung – wie meine Künstlerkarriere insgesamt.» Sie sei von einer «riesigen Freude erfüllt. Es ist cool, dass mein Mann und ich nach Mailand fahren dürfen.» Das Publikum wird unter anderem ihr Werk «Equilibrité» sehen: eine auf einem Stuhl stehende Figur in einem roten Kleid. Es gehe um Gleichgewicht auf einer schrägen Unterlage. «Das Leben ist leichter, wenn man das
Gleichgewicht findet», sagt sie. Kunst sei für sie, ihre kreative Energie in den Figuren zu kanalisieren. «Ich freue mich darüber, wenn diese den Leuten gefallen oder wenn sie berühren. Ich habe mir aber nicht vorgenommen, damit der Welt etwas zu zeigen», sagt Patricia Zenklusen. «Kunst gefällt oder nicht. Punkt.» Wie alle anderen Werke wurde «Equilibrité» nur mit verschieden grossen Motorsägen geschaffen. Weder Holzmeissel noch Stecheisen oder Feilen kommen zum Einsatz. Insgesamt dauerte die Metamorphose vom Stück Zedernholz zur Expo-Figur rund eine Woche. Die Tessiner Zeder liefert übrigens Patricia Zenklusens liebstes Material: «Die Holzsorte macht, was man ihr sagt, ist auch im Nachhinein brav und springt nicht auseinander.» Das verdanke sie ihrem geringen Wasseranteil. Und falls die Künstlerin einmal zu viel absägt, wird aus dem Werk Cheminéeholz. Die Figuren von Patricia Zenklusen strahlen Fröhlichkeit und Verspieltheit aus. Sie passen zu ihrer Schöpferin, deren Lebensfreude ansteckend wirkt. «Bei mir ist das Glas immer eher halb voll. Ich habe Glück gehabt in meinem Leben. Und es ist per se ein Geschenk, in der Schweiz auf die Welt zu kommen.» Sie habe als junge Frau ihren «lieben Mann kennengelernt. Mit unseren zwei Kindern ist es eine Freude. So ist es einfacher, das Leben positiv zu beurteilen.» Patricia Zenklusen sagt von sich, sie sei ihr Leben lang ein kreativer Mensch gewesen. Im Haus setzte sie Mosaikböden ein und baute das Badezimmer um, «weil keine Firma bereit war, das umzusetzen, was ich im Kopf hatte». Inzwischen hat sie das Haus nach ihren Wünschen fertig umgestaltet. Augenzwinkernd fügt sie an: «Endlich müssen nicht mehr die Stubenböden daran glauben, damit ich meine Kreativität ausleben kann.» MM
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Wenn die Zedernholzspäne fliegen, lebt Patricia Zenklusen ihre Kreativität aus und hat nachher heftigen Muskelkater.
Die Holzkünstlerin bei der Arbeit: Schauen Sie das Video auf
Migrosmagazin.ch
Zenklusens «Equilibrité» wird im Mai an der Expo zu bestaunen sein. Expo Mailand
Gut 20 Millionen werden erwartet Vom 1. Mai bis 31. Oktober 2015 werden über 20 Millionen Besu
cher in Mailand erwar tet. Die Weltausstellung findet alle fünf Jahre statt. Vor der italieni schen Messestadt war es Schanghai, 2020 wird es Dubai sein. Haupt themen sind dieses Mal «Den Planeten ernäh ren» und «Energie fürs Leben». Am 18. Mai ist Tag der Schweiz. Insge samt sind über 60 Län derpavillons zu sehen. Geöffnet ist die Expo täglich von 10 bis 23 Uhr.
Unter der Woche wer den 130 000 Besuche rinnen und Besucher pro Tag erwartet, am Wo chenende fast doppelt so viele. Ein Tag reicht nicht aus, um alle Aus stellungen anzuschauen. Expo2015.org Ideenmeisterei.com
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Jung und ohne Ausbildung: Wer bezieht Sozialhilfe?
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Reportage
Sicherheitsnetz für den Notfall
Ausbildung statt Sozialhilfe – das ist der Grundgedanke von diversen kantonalen Berufsbildungsprojekten. Im Zürcher Netz2 unterstützt ein Team von Beratern Jugendliche, die aus verschiedenen Gründen den Berufseinstieg verpasst haben. Text: Ralf Kaminski
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Bilder: Daniel Auf der Mauer
llein im Kanton Zürich scheitern jedes Jahr 1000 bis 1500 Jugendliche beim Berufseinstieg. Und wer in der Schweiz den Weg in den Arbeitsprozess verpasst, hat schnell mal ein Problem. Viele dieser jungen Leute landen früher oder später bei der Sozialhilfe und kommen kaum mehr aus ihr raus. Besonders gefährdet sind Jugendliche aus schwierigen Familienverhältnissen, mit gesundheitlichen oder psychischen Problemen. Jugendliche wie Jan Bühler*. Wann immer er sich gestresst fühlt, und dafür brauchte es noch vor einiger Zeit nicht viel, reagiert er mit psychosomatischen Beschwerden im MagenDarm-Bereich, die ihn jeweils für einige Tage ausser Gefecht setzen. Deswegen musste er seine Kochlehre abbrechen. Dazu kam ein unstetes Zuhause: Nachdem die Eltern sich getrennt hatten, wohnte Jan zuerst bei der Mutter, zog dann wegen fast täglicher Streitereien zum Vater und scheiterte schliesslich bei der Gründung einer WG. Mehr und mehr Helfer scharten sich um den Jugendlichen, der schliesslich in einer betreuten Wohngruppe landete. Dann kam Rita Ammann (63) ins Spiel. Sie ist eine Case Managerin beim Amt für Jugend und Berufsberatung des Kantons Zürich und Mitarbeiterin des noch jungen Angebots Netz2.
Sie übernahm die Gesamtkoordi nation von Jans sämtlichen Betreu ern, Therapeuten und IVVertretern und begleitete ihn als persönliche Beraterin auf seinem Weg zurück aus dem Chaos. Leicht war das nicht, und es gab auch ab und zu Rückschläge. Eine weitere Kochlehre brach Jan nach kurzer Zeit ebenfalls ab. «In einer Küche ist es stressig, der Umgangston ist rau», erzählt er. Etwa ein Jahr habe es gedauert, bis es ernsthafte Fortschritte gab, sagt Rita Ammann, die ihn nun seit Mai 2013 betreut. Das richtige Mass an Druck finden «Jan Bühler war immer kooperativ, aber zu Beginn sehr unzuverlässig. Er war es gewohnt, nur so in den Tag hinein zu leben. Manchmal tauchte er schlicht nicht auf oder wurde wegen Kleinigkeiten krank.» Das Geheimnis sei letztlich gewesen, das richtige Mass an Druck zu finden, sagt Ammann. «Zu viel ist schlecht, zu wenig aber auch.» Seit über einem Jahr macht der 22-Jährige nun in der Kindertagesstätte Villa Ninck in Winterthur ZH ein Praktikum als Kleinkindbetreuer. Zuerst betrug sein Pensum nur 5 Stunden pro Woche, heute sind es 80 Prozent; ein Mal pro Woche geht er abends zusätzlich zur Schule. Im Sommer darf er in der Villa Ninck die dreijährige Lehre zum Fachmann Kleinkindbetreuung beginnen.
«Er hat wahnsinnige Fortschritte gemacht», sagt Villa-Ninck-Geschäftsführerin Brigitte Gahr (52). «Es war wirklich eine Freude, das zu erleben.» Jan spielt mit den Kindern, hilft bei der Essenszubereitung und tut all das mit viel Geduld und sichtlichem Vergnügen. «Ich bin extrem gern hier, nach den Ferien habe ich mich richtig gefreut, dass ich wieder arbeiten gehen darf», sagt der etwas schüchtern wirkende junge Mann, der inzwischen auch eine eigene Einzimmerwohnung in Oberwinterthur bewohnt, dabei allerdings noch immer betreut wird. Rita Ammann sagt, der Betreuungsbedarf habe stark nachgelassen. Dennoch wird sie ihn bis zum Ende des ersten Lehrjahrs weiter begleiten. «Die ersten drei Monate sind eine kritische Zeit», sagt sie. «Die Herausforderung für ihn wird sein, die Leistungsfähigkeit aufrechtzuerhalten. Aber wenn alles gut geht, kann sich Netz2 Mitte 2016 wohl zurückziehen.» Jan schätzt die Situation ähnlich ein. «Mir ist bewusst, was für ein grosses Konstrukt um mich herum besteht, aber es war der richtige Weg, all diese Hilfe anzunehmen.» Noch immer gibt es ab und zu Durchhänger, Tage, an denen er sich vom Papierkram für seine Wohnung überfordert fühlt. Dennoch ist er optimistisch. Sein Traum: «In vier bis fünf Jahren will ich komplett selbständig sein, eine eigene
*Namen der Redaktion bekannt
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Info
Auch in anderen Kantonen gibt es solche Projekte In fast allen Kantonen laufen
Jan Bühler liebt seine Arbeit als Kleinkindbetreuer in der Kindertagesstätte der Villa Ninck in Winterthur. Im Sommer wird er dort die Lehre anfangen.
vergleichbare Projekte zur beruflichen und sozialen Integ ration Jugendlicher. «Allerdings sind sie zum Teil unterschiedlich organisiert», sagt Christian Eicher, Projektverantwortlicher beim Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innova tion (SBFI). «In einem kleinen Kanton wie dem Jura ist die Situation anders als in einem Stadtkanton wie Genf.» Nur gerade Appenzell Innerrhoden und Schwyz verzichten – Letzte rer hat aus Spargründen wieder aufgehört. Der Bund hat die Einführung des Case Managements Berufs bildung von 2008 bis 2015 mit Anschubfinanzierungen von 35,5 Millionen Franken geför dert. Ab 2016 liegt die Finanzie rung voll bei den Kantonen. www.sbfi.admin.ch/cmbb
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Wohnung und einen guten Job als Kleinkind betreuer haben.» Netz2 existiert seit 2010 – mehr als ein Drittel der 425 betreuten Jugendlichen von 14 bis 24 Jahren konnten seither eine Lehre beginnen. Das Angebot kostet Kanton und Ge meinden jährlich rund eine Million Franken. Das Geld jedoch ist gut investiert. Laut einer Evaluation spart der Staat bei jedem Jugendlichen von Netz2, der eine Lehre abschliesst, mehr als 100 000 Franken. Insbesondere teure stationäre Aufenthalte in Heimen oder Kliniken können dank Netz2 vermieden werden. Ähnliche Projekte gibt es auch in anderen Kantonen (siehe Seite 25). Isabel von Beckerath (48) ist seit bald zwei Jahren Case Managerin bei Netz2 und betreut derzeit 20 Jugendliche im Alter von 16 bis 21 Jahren. «Alle haben in mehreren Lebens bereichen Schwierigkeiten – familiär, gesund heitlich, beruflich, manchmal auch mit dem Gesetz. Einige haben ein unterstützendes Umfeld, andere gar nicht.» In jedem Fall sind bereits viele Betreuer am Werk; Netz2 über nimmt die Gesamtkoordination mit dem Ziel, dem Jugendlichen einen Weg zu einer Berufs ausbildung zu bahnen oder ihn dort zu halten. Die Klienten werden über Fachstellen ge meldet und müssen einverstanden sein, von Netz2 begleitet zu werden. Der Prozess dauert in den meisten Fällen mehrere Jahre. Auch Jugendliche aus gutem Haus
«Zu Beginn will ich den Jugendlichen ken nenlernen, mit ihm herausfinden, wo er steht, was Stärken und Schwächen sind, wo er Hilfe braucht, was seine Hoffnungen sind», sagt Isabel von Beckerath. Anschliessend ent wickeln sie gemeinsam einen Plan, um sich Etappe für Etappe dem Ziel anzunähern – in Zusammenarbeit mit Therapeuten, Ausbild nern, Sozialdiensten und der Familie. «Für manche ist das Ergattern einer Lehrstelle vergleichbar mit dem Ersteigen der Eiger nordwand. Da ist nur schon eine geordnete Tagesstruktur ein grosser Fortschritt.» Längst nicht alle kommen aus schwierigen Familien verhältnissen. «Auch Jugendliche aus gutem Haus und mit intakten Familien können aus der Bahn geraten.» Etwa 20 Prozent der Klienten sind Ausländer. Die Betreuung zeigt meist rasch eine ge wisse Wirkung. «Aber genauso häufig gibt es Rückschritte oder Umwege», sagt von Becke rath. «Manchmal dauern gewisse Entwick lungsschritte sehr lange. Geduld zu haben, ist wichtig für einen Case Manager.» Zudem soll te man strukturiert und kommunikativ sein. «Humor und Gelassenheit helfen auch.» Läuft es für längere Zeit gut, steht sie nur noch auf Standby, ist quasi Sicherheitsnetz für den Notfall. Wenn ein Jahr nach Start einer Lehre alles klappt, schliesst sie den Fall ab. «Aber natürlich können sich die Jugendlichen jeder zeit wieder melden, falls was sein sollte.»
Ein etwas untypischer Fall ist Patrick Meier* (19). Seine Betreuerin Brigitta Buess (60) be zeichnet ihn gar als «den Sonderbarsten», den sie hat – und sie begleitet ihn schon seit Herbst 2011. Meier hat eine intakte Familie, ist bei guter physischer Gesundheit, wirkt selbstbewusst und intelligent. Sein Problem: «Ich habe nicht immer die Wahrheit erzählt.» Nicht nur gegenüber den Eltern und den Freunden hat er überraschend glaubhaft wilde Geschichten erzählt, auch gegenüber Lehrmeistern. «Manchmal hat er Krankeiten erfunden oder behauptet, gewisse Dinge zu haben oder zu können. Und wenn das aufflog, musste er gehen», sagt Brigitta Buess. Etwa während einer Dachdeckerlehre, die er nach der Schule begonnen hatte. Eine Erklärung für sein Verhalten hat Patrick Meier bis heute nicht. «Das war bei mir einfach irgendwie so drin, seit der Schul zeit.» Mittlerweile ist er in psychotherapeuti scher Behandlung. Brigitta Buess vermutet, es mangle ihm an Selbstwert. «Er hält sich für nicht gut genug und versucht, das mit seinen Übertreibungen zu kompensieren.» Problematisch war vor allem, dass er die Schuld immer bei den anderen suchte und sich zu Unrecht von seiner Umgebung bestraft fühlte. Sein Problembewusstsein hat sich laut Buess in letzter Zeit jedoch gebes sert. Auch die Beziehung zu seinen Eltern, bei denen er noch immer wohnt, hat sich ent spannt. Und Buess’ Geduld scheint sich auch beruflich auszuzahlen. Seit bald zwei Jahren macht Patrick Meier in einem geschützten Rahmen ein Berufsattest als Agrarpraktiker bei der Müller Agrarprodukte AG in Stein maur ZH, betreut von einer Sozialpädagogin. Dort kümmert er sich vor allem um die Tiere, darunter viele Schafe, Hühner und ein paar Pferde. «Die Arbeit ist anstrengend, aber macht Spass.» Er findet, er sei zuverlässiger geworden. «Früher bin ich zu Hause geblieben und habe irgendeine Krankheit erfunden, wenn ich morgens keine Lust hatte zu arbeiten. Heute beisse ich mich durch und gehe trotzdem.» Er habe gelernt, dass es ohne Zuver lässigkeit nicht gehe. «Aber ich muss weiter trainieren, immer die Wahrheit zu sagen.» Intellektuell habe er problemlos das Potenzial für den ersten Arbeitsmarkt, sagt Brigitta Buess. Die Auswirkungen des Selbst wertmangels machten den Einstieg dort jedoch schwierig. «Die sozialpädagogischen Massnahmen könnten die Chancen stark verbessern», sagt Buess. Noch lieber als in der Landwirtschaft würde Patrick Meier als Lastwagenfahrer arbeiten. «Das wäre mein Traum. Ansonsten will ich einfach in meinen eigenen vier Wänden wohnen, meinen Lohn verdienen, frei und selbständig sein, wie alle anderen Menschen auch.» MM www.netz2.zh.ch
Die Arbeit mit den Tieren ist anstrengend, macht Patrick Meier aber Spass. Seit bald zwei Jahren wird er zum Agrarpraktiker ausgebildet.
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28 | MM18, 27.4.2015 | MENSCHEN
Interview
«Ich will die Leidenschaft in den Augen der Spieler lodern sehen» Glen Hanlon trainiert die Eishockey-Nati und tritt mit seinem Team im Mai an der Weltmeisterschaft in Tschechien an. Im Interview erzählt der Kanadier, warum dank dem Internet jeder Weltmeister werden kann und was ihn mit den Schweizer Fans verbindet. Text: Reto Vogt, Reto E. Wild
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MENSCHEN | MM18, 27.4.2015 | 29
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MENSCHEN | MM18, 27.4.2015 | 31
Glen Hanlon, Sie sind seit knapp einem Jahr Trainer der Eishockeynationalmannschaft. Wie steht es um Ihre Sprachkenntnisse? Ich habe einen Deutschkurs in der MigrosKlubschule gemacht. Ausserdem versuche ich, täglich eine Stunde Zeitungen und E-Mails auf Deutsch zu lesen. Aber zu Hause und mit meinen Spielern rede ich Englisch. Da macht man kaum grosse Fortschritte. Wie wohl fühlen Sie sich in der Schweiz? Die Schweiz hat viele Ähnlichkeiten mit meinem Heimatland Kanada. Zudem leben in meinem Wohnort Zug viele Expats, die Englisch reden. Das erleichtert vieles. Wohnen Sie deshalb in Zug? Nein, daran ist mein Vorgänger Sean Simpson schuld (lacht). Wir verstehen uns gut, und er hat mir Zug empfohlen. Dank der zentralen Lage fahre ich zu jedem Eishockeystadion in weniger als drei Stunden. Zudem gibt es dort eine gute internationale Schule mit Skiteam. Mein Sohn Jackson wollte das unbedingt. Was lernten Sie bereits über unsere Kultur? Dass es für Schweizerinnen und Schweizer ein Bedürfnis ist zu wissen, was andere über sie denken. Das beweisen Sie mit dieser Frage erneut ( lacht). Ausserdem ist es ein gut organisiertes, sauberes und ernsthaftes Land, das durch seine Vielfalt geprägt ist. Zuvor arbeiteten Sie in Weissrussland und der Slowakei – ohne Familie. Jetzt haben Sie sie dabei. Macht das den Job schwieriger? Es macht den Job einfacher, aber das Leben schwieriger. Ich musste mir beispielsweise keine Sorgen um die Hausaufgaben meines Sohns machen und nicht im Haushalt mithelfen. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich kümmere mich gern darum. Aber es ist nicht immer einfach, weil es aufwendig ist.
Für Glen Hanlon geht es im Eishockey um mehr als nur um Sieg oder Niederlage.
Vermutlich schauen Sie weniger Eishockeyspiele als zuvor, allein im Hotelzimmer … Nein, eigentlich sehe ich sogar mehr. In Weissrussland konnte ich, anders als hier, nicht jedes Spiel auf den Computer runterladen und mir jede wichtige Szene mehrfach ansehen. Die technischen Voraussetzungen hier in der Schweiz sind hervorragend. Lohnt es sich noch, ins Stadion zu fahren, wenn Sie jedes Spiel so schauen können? Nichts ersetzt den Stadionbesuch! Live sehe ich viel besser, wie sich die Spieler verhalten, die nicht in der Nähe des Pucks sind. Das ist genauso wichtig wie ein Pass oder Torschuss. Welcher Schweizer Spieler beeindruckt Sie? Sie werden verstehen, dass ich Ihnen keinen Namen nenne. Sonst denkt sein Konkurrent: «Geh doch zum Teufel!». Anders gefragt: Welchen Spielertyp oder -charakter mögen Sie? Leidenschaft ist das wichtigste – ich muss sie bei Gesprächen mit den Spielern in ihren Augen lodern sehen. Ich nenne es das «Internal Fuel». Nehmen Sie Denis Hollenstein von Kloten. In der Relegation spielte er, als hinge sein Leben davon ab. Oder Andres Ambühl:
Würde ich ihn anrufen und sein Auto wäre kaputt, er würde zur Nationalmannschaft laufen. Diesen Einsatzwillen fordere ich. Diesen Willen bringen wir zwei auch mit. Sind wir beim nächsten Spiel dabei? (lacht) Es braucht schon noch mehr. Gutes Skating (Schlittschuhlaufen, Anm. d. Red.) ist enorm wichtig, sonst kommt kein gutes Spiel zustande. Ausserdem müssen die Spieler ein hohes Spielverständnis mitbringen und auf dem Eis die richtigen Entscheidungen treffen. Was sagt der Trainer zum Spieler Hanlon? Ich war kein besonders guter Hockeyspieler. Aber ich überlebte 14 Jahre in der NHL (Nordamerikanische Profiliga, Anm. d. Red.), weil ich immer alles gab, ein guter Teamkollege war und voller Leidenschaft Eishockey spielte. Wenn ich ausser meiner Familie etwas liebe, dann ist es Hockey – und das Fischen und ein kühles Bier. Sie klingen wie ein Fan. Das stimmt. Ich bin nicht anders als die Menschen, die jedes Wochenende mit mir im Stadion sind. Ich kaufe einen Hotdog, schaue mir das Spiel an und hoffe, dass der Senf nicht auf mein Hemd tropft (lacht).
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MENSCHEN | MM18, 27.4.2015 | 33
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Sie können sich zu Hause aber nicht ins Bett legen, sondern müssen das Spiel analysieren. Richtig, aber das ist nicht das wichtigste in meinem Job. Was dann, ein Spielsystem zu entwickeln? Nein, das kann jeder. Auch Sie. Sicher? Wie? Im Internet gibts Spielsysteme zum Herunterladen. Dort kann jeder nachlesen, wie man clever verteidigt und gefährlich angreift. Was zeichnet dann einen guten Trainer aus? Er entwickelt ein Gefühl für Menschen und kann sie in jeder Situation dazu motivieren, ihr Bestes zu geben. Als Coach der Nationalmannschaft ist das eine besondere Herausforderung, weil die Spieler nur ein paar Tage zu sammen sind und anschliessend zu ihren Vereinen zurückkehren. Wie gehen Sie damit um? Ich sehe mich ein bisschen wie ein Grossvater, der seine Enkel fürs Wochenende bei sich hat und sie wieder zu den Eltern zurückschickt. Wie jeder Opa nutze ich die Zeit, um ihnen zu sagen, dass sie die grössten, besten, schönsten Grosskinder sind. Ein gemütlicher Job! So einfach ist es nicht, aber manchmal komme ich mir so vor. Richtig arbeiten und weiterbrin
gen kann ich die Spieler erst seit Ende März. Seither sind wir stän dig zusammen und bereiten uns auf die Weltmeisterschaft vor. Sie arbeiten seit 1991 als Trainer. Haben Sie sich verändert? Früher war ich viel stärker auf Sieg oder Niederlage fokussiert. Wenn ich heute zwei Spiele in Folge verliere, ist das kein Welt untergang mehr. Ich bin mir bewusst, dass ich nicht auf jede Aktion im Spiel Einfluss habe. Werden Trainer überschätzt? Oft entscheiden Kleinigkeiten über Sieg oder Niederlage, und am Ende des Tages weiss man oft gar nicht genau, was jetzt tatsäch lich den Ausschlag gegeben hat. Aber ich glaube, dass ein Coach einem Team kurzfristig Impulse geben kann. Wenn ein Trainer Zeit erhält, lässt sich sein Einfluss nicht mehr wegdiskutieren. Spieler müssen den Schweizer Pass besitzen, um für die Nationalmannschaft zu spielen. Bei Trainern ist das nicht der Fall. Dazu kann ich Ihnen eine kleine Geschichte erzählen: Mein Vater arbeitete sein Leben lang für dieselbe Firma. Wenn ich je etwas gegen seinen Arbeitgeber gesagt hätte, wäre er richtig sauer ge worden. Diese Einstellung habe ich verinnerlicht. Es ist eine Ehre, für diesen Job ausgewählt wor den zu sein. Für den Erfolg werde ich jeden Tag alles geben.
Wie hat sich das Eishockey in den letzten Jahren entwickelt? Klassische Spielertypen aus Russland, Skandinavien oder Nordamerika finden Sie heute in jeder Nationalmannschaft. Die Unterschiede zwischen den Teams sind kleiner geworden – und die NHL wichtiger. Zur Person
Trainer aus Leidenschaft Glen Hanlon trainiert seit Mai 2014 die Schweizer Eis-
hockeynationalmannschaft. Der 58-Jährige wurde in Manitoba (Kanada) geboren und spielte in seiner Karriere als Goalie in der nordamerikanischen Profiliga NHL für vier Vereine. Wayne Gretzky, der beste Eishockeyspieler aller Zeiten, erzielte sein erstes Tor in der Saison 1979/80 gegen Hanlon. Später betreute Hanlon drei Jahre die Washington
Capitals. Nach seiner Entlassung arbeitete er für die weissrussische und slowakische Nationalmannschaft sowie für die Vereine Jokerit Helsinki (FIN) und Dinamo Minsk (BEL). Hanlon ist verheiratet und wohnt mit seiner Frau Keri und seinem Sohn Jackson (13) in Zug.
Was bedeutet das? Anders als vor 20 Jahren ist die höchste Liga der Schweiz nicht mehr das oberste Ziel. Junge Spieler wollen in die NHL und dort wie Roman Josi, Nino Niederreiter oder Jonas Hiller tragende Rollen spielen. Für die Spieler ist das gut, nicht aber für die Nati. Wenn sie erfolgreich sind, spielen sie in Nordamerika für ihre Verei ne statt an der Weltmeisterschaft für die Schweiz, das ist so. Des wegen hoffe ich aber nicht, dass sie früh ausscheiden, damit ich die Spieler in der Nationalmann schaft einsetzen kann. Eine gute Planung reicht aus, um diese Unsicherheit wettzumachen. Die Weltmeisterschaft startet bald. Wie erholen Sie sich nach einem Spiel? Anfangs erwähnten Sie Fischen und Bier. (lacht) Gibts sonst noch etwas? Nein, Spass beiseite. Als Trainer ist man nach einem Spiel psy chisch so ausgelaugt, dass Ein schlafen kein Problem ist – gera de nach Siegen. Nur nach Nieder lagen wache ich oft auf und hoffe, dass es bald schon 5 oder 6 Uhr am Morgen ist. Mit welchem Ziel reisen Sie nach Tschechien an die WM? Die Vorbereitung war gut. Beim Turnier nehmen wir Spiel für Spiel, und wenn wir uns laufend steigern, ist vieles möglich. MM
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Pendlern und Reisenden beliebt: Die 250 Convenience-Läden im ganzen Land sind oft in Bahnhöfen oder bei Tankstellen angesiedelt. Wer in der Schweizer Sonnenstube unterwegs ist, wird dort in Zukunft häufiger Gelegenheit haben, in einem der praktischen Shops mit den langen Öffnungszeiten einzukaufen: Die Tessiner Tankstellenbetreiberin Piccadilly und Migrolino testen eine Partnerschaft. Die Eröffnung des ersten gemeinsamen Shops wurde am 16. April in der Ortschaft Melano gefeiert.
Das Projekt «fide», die
Abkürzung steht für Französisch, Italienisch, und Deutsch, soll Sprachbarrieren auf pragmatische Weise abbauen. Die Klubschule Migros unterstützt das Projekt des Staatssekretariats für Migration und bildet in der momentanen Pilotphase Kursleitende für die Lektionen mit den Migranten aus.
Wie viele der Piccadilly-Tankstellen mit einem Migrolino-Shop kombiniert werden, steht zurzeit noch nicht fest. Beide Partner versprechen sich von der Zusammenarbeit langfristige Wachstumschancen.
Zahl der Woche
Ziel des Sprachunterrichts ist es, Teilneh-
mern einen auf ihren Alltag zugeschnittenen Wortschatz zu vermitteln – die Grammatik ist zweitrangig. «Es geht darum, möglichst schnell die Handlungsfähigkeit zu erhöhen», sagt Daniela CancliniBeinke, Projektleiterin bei der Klubschule Migros. Nach der Pilotphase wird «fide» schweizweit eingeführt und von den Migrationsämtern der Kantone, sowie von ausgesuchten Weiterbildungsinstitutionen umgesetzt.
Migrolino
Neue Shops in der Sonnenstube
Klubschule Migros
Alltagssprache zur Integration
Der erste Migrolino-Shop bei einer Piccadilly-Tankstelle in Melano TI.
300 000 2,7g Eiweiss 0,4 g Fett 40 mg Vitamin C 2,7 mg Eisen
ca. 23 kcal pro 100 g
Natürlicher Appetitzügler Im Spinat stecken sogenannte Thylakoide, die Heisshungerattacken verhindern sollen. Aus diesem Grund raten Ernährungsexperten, bei Diäten vermehrt Spinat einzuplanen. Rezepte ab Seite 55
Produkte umfasst das aktuelle Sortiment der Galaxus (Schweiz) AG. Die Migros hat rückwirkend auf den 1. April 2015 rund 70 Prozent des grössten Online-Warenhauses der Schweiz übernommen. Galaxus betreibt die beiden Onlineshops Digitec.ch und Galaxus.ch.
Bilder: Claudia Linsi, zVg, Getty Images
Sprachunterricht im Projekt «fide» soll Migranten im Alltag helfen.
Junger Spinat oder Frühlingsspinat hat zarte, feine Blätter. Er eignet sich sehr gut als Salat oder gibt einem Sandwich frischen Biss. Saison hat er von April bis November. Dann kommt der Winterspinat mit den kräftigen Stielen und Blättern auf den Markt, der gedämpft oder als Füllung vielen Speisen Würze gibt. Mehr über Spinat ab Seite 55
MIGROS-WELT | MM18, 27.4.2015 | 41
Kernidee des Projekts «Kiss»: Senioren helfen anderen Senioren im Alltag.
Hilfe für Senioren
Gute Taten lohnen sich Beim Projekt «Kiss» helfen rüstige Senioren anderen betagten Men schen, die weniger fit sind: Eine Frau erledigt zum Beispiel für eine bettlägerige Nachbarin die Wäsche oder geht für sie einkaufen. Damit können sich die Helfer Zeit ver dienen: Wer eine Stunde lang Beistand geleistet hat, kann später einmal selber eine Stunde lang Hilfe einfordern. Es geht also um eine einfache Art der Vorsorge, die ohne Geld abgewickelt wird. Das Projekt wird zurzeit in der Inner schweiz, im Aargau und der Region Zürich angeboten. Das MigrosKul turprozent fördert es mit Know how und finanziellen Beiträgen. Infos unter www.kisszeit.ch
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Forum elle
Frauen unter sich
Das Forum elle ist im Aufwind: So viele Oberwalliserinnen wie noch nie schätzen die geselligen Anlässe und spannenden Vorträge des Frauenvereins. Im Mai steht der nächste Höhepunkt an. Text: Denise Jeitziner
Bilder: Forum elle
D
ass Frauen und Männer gleichberechtigt sein sollen, steht ausser Frage. Das bedeutet jedoch nicht, dass auch die Bedürfnisse von Frauen und Männern dieselben sind. So kann es zwischendurch ganz schön befruchtend und entspannend sein, wenn das andere Geschlecht für einmal ausgeschlossen ist. Wie beim Forum elle. Die Organisation vernetzt schweizweit Tausende von Frauen und bietet ein attraktives, speziell auf Frauen zugeschnittenes Angebot. Auch im Oberwallis. 20 Veranstaltungen standen hier im vergangenen Jahr auf dem Programm: Vorträge zu gesellschaftlichen, kulturellen und sozialen Themen, Ausflüge in die Natur oder hinter die Kulissen von Migros-Betrieben sowie gesellige Anlässe. Die Oberwalliserinnen nehmen sehr aktiv am Forum elle teil
Offenbar trifft das Angebot von Frauen für Frauen auch das Bedürfnis vieler Oberwalliserinnen: Die Sektion hat vergangenes Jahr einen neuen Rekord erreicht. «Wir konnten unser 500. Mitglied willkommen heissen», berichtet die Präsidentin Ursula Stoffel. Im Vorjahr waren es noch 462 Mitglie-
der. Die meisten sind überaus aktiv. An den Vorträgen nehmen durchschnittlich 80 Frauen teil, bei den Ausflügen in Migros-Betriebe sind die 200 verfügbaren Plätze im Nu ausgebucht. Selbst an der Generalversammlung im Simplon Center in Glis nahmen 161 Frauen teil. «Es macht grossen Spass, Teil eines Vereins zu sein, in dem die Mitglieder sich so intensiv beteiligen», sagt Stoffel. Ein vielseitiges Angebot für Frauen in jedem Alter
Die unterschiedlichsten Frauen sind beim Forum elle dabei: Mütter, Berufstätige und Pensionärinnen. Ein Programm zu finden, das alle anspricht, ist eine Herausforderung für Ursula Stoffel und ihre Vorstandskolleginnen Beatrice Stocker und Gaby Volken, die ganz neu beim Forum elle ist. «Wir achten darauf, dass übers Jahr gesehen für alle etwas dabei ist», sagt Stoffel. Als nächstes ist ein süsser Ausflug geplant: Die Oberwalliser Forum-elleFrauen können im Mai oder Juni Chocolat Frey in Buchs besuchen und mit eigenen Augen sehen, wo die Migros-Schokolade hergestellt wird. Der alljährliche Ausflug zu einem Migros-Betrieb zählt jeweils zu den
Neben Vorträgen und Spielnachmittagen begeistern auch die Ausflüge, wie die zum Stausee Moiry.
MIGROS-WELT | MM18, 27.4.2015 | 43
Frischer Wind im Vorstand: Gaby Volken (Finanzen), Ursi Stoffel (Präsidentin) und Beatrice Stocker (Aktuarin) mit den scheidenden Vorstandsmitgliedern Benita Zenklusen und Liliane Zeiter (v.l.n.r.) 161 Frauen nahmen an der diesjährigen GV im Simplon-Center teil.
Höhepunkten im Jahr und zwar bei allen Mitgliedern, egal ob jung oder alt. Das Referat im August zum Thema Sturzprävention spricht dagegen eher die älteren Frauen unter den Mitgliedern an. Im September feiert das Forum elle das 150-Jahr-Jubiläum der Matterhorn-Erstbesteigung mit einem Ausflug nach Zermatt, einer Wanderung, dem Besuch des Bergführermuseums und einer kleinen Theateraufführung. Im November wird in der Klubschule Migros ein Festtagsmenü gekocht, eine humorvolle Matinée mit dem Verein
Freuw steht Ende des Jahres auch auf dem Programm, ebenso wie das traditionelle Lotto für einen guten Zweck und ein Weihnachtshock mit der Seniorenbühne. Ausserdem wird jeden ersten Montag im Monat im Haus Schönstatt in Brig gejasst. Selbstverständlich sind alle diese Anlässe freiwillig, was besonders den zeitlich eingespannten Frauen sehr entgegenkommt. MM Das Forum elle steht allen Frauen offen. Alle Infos unter www.forum-elle.ch, Tel. 027 946 21 52 oder ursula.stoffel@bluewin.ch
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46 | MM18, 27.4.2015 | MIGROS-WELT
Valais*Wallis Digital Mania
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Aktion für das zweihundertjährige Jubiläum des Wallis, ist in den Migros-
Verkaufsstellen in vollem Gang. Am Mittwoch, 22. April, erhalten die Kundinnen und Kunden bei einem Einkauf ab 60 Franken eine Jokerkarte (nur eine pro Einkauf). Mit dieser kann das Spiel beein-
flusst werden. Wie die anderen Joker unterschiedet sich diese Spezialkarte von den anderen Karten durch ihren Effektdruck. Sie ist in eleganter Bronzefarbe beschichtet. Die Joker werden in den Supermärkten, Restaurants und Fachmärkten der Migros Wallis verteilt. Spielregeln online unter: www.valais-wallis-digital.ch.
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Schuhgeschäfte im Frühling ihre Schaufenster neu dekorieren, denkt man an laue Sommerabende, leichte Kleidung und schöne, neue Schuhe mit hohen Absätzen.
In einem Workshop übt man, schmerzfrei
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Beschwingt durch den Sommer stöckeln. gezieltem Aufwärmen, Kräftigen und Dehnen der Füsse, Beine und des Rumpfs sowie richtigem Lockern und Entspannen. Zum Schluss wird der Gang elegant, leicht und beschwingt aussehen.
Wettbewerb
Alle an die Urnen! Welches Walliser Produkt mögen Walliserinnen und Walliser am meisten? Diese Frage stellt die Migros Wallis im Rahmen eines grossen Wettbewerbs. Mitmachen lohnt sich: Die Migros Wallis vergibt viele schöne Preise, die bei einer Auslosung an die glücklichsten Abstimmenden gehen. Die ersten sechs sind ein 1. August-Brunch für vier Personen bei einem Früchteproduzenten «Aus der Region.». Die weiteren Preise sind sechs «Aus der Region.»Geschenkekörbe und sechs Geschenkkarten, einlösbar in den Verkaufsstellen der Migros.
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Genf Balexert, Les Cygnes Waadt MMM Crissier, MMM Romanel, Métropole Lausanne, Métropole Yverdon Wallis Forum des Alpes Châteauneuf, Métropole Sion, Simplon Center Glis
Unterstützen sie Kinder Und JUgendliche in KUba! Die Schweizer Hilfsorganisation Zunzún unterstützt benachteiligte Kinder und Jugendliche aus Rand- und Risikogruppen. Mittels Sport, künstlerischen Aktivitäten oder Workshops werden Wege zur Problemlösung erlernt und moralische Werte vermittelt. Helfen Sie mit, Kubas Kindern eine Zukunft zu geben. Besten Dank! spendenkonto: zunzún – schweizer entwicklungsprojekte in Kuba, zürich bank: swiss Post – PostFinance, nordring 8, ch-3030 bern iban für überweisungen in chF: ch65 0900 0000 8560 0932 9 Weitere infos auf www.zunzun.ch
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Stefan Zurkirchen (25)
Fachleiter Früchte und Gemüse, Migros Zugerland, Region Luzern
Sabrina Ruh (24) Fachleiterin Molkerei, Migros Frauenfeld, Region Ostschweiz
Aus der Region. Für die Region.
Blick hinter die Kulissen Neun Migros-Genossenschaften präsentieren unter dem Label «Aus der Region. Für die Region.» die Produkte aus regionaler Herstellung. Migros-Mitarbeitende laden Kollegen zu einer Entdeckungsreise durch die Regionen ein. Und das Migros-Magazin ist dabei.
T
rockenwurst aus dem Wallis, Bärner Meitschi aus der Region Aare, Charcuterie aus der Ostschweiz: Die Schweiz hat nicht nur bezau bernde Landschaften zu bieten, sondern auch eine herrlich bunte kulinarische Vielfalt. Neun junge MigrosMitarbeitende aus verschiedenen Genossenschaften sind in dieser Vielfalt daheim. Sie lieben ihre Region mit all ihren Produkten. Und sie kennen die fleis sigen Menschen, die diese herstellen. Wenn sie sich nun gegenseitig einladen, um der Kollegin oder dem Kollegen ihre Region vorzustellen, steht auch der Besuch bei einem der Produ zenten auf dem Programm. Was muss der Obstbauer machen, damit er schmackhafte Erdbeeren ernten kann? Wie viele Schritte sind notwendig, bis ein feiner Geissfrischkäse in den Verkauf gelangt? Vor Ort erhalten die MigrosMitarbeitenden Infos aus erster Hand – und staunen angesichts des Aufwands und der Sorgfalt, die nötig sind, bis ein Produkt im Regal einer Filiale landet. Mit dem Migros-Magazin dabei Werfen auch Sie, liebe Leserinnen und Leser, einen Blick hinter die Kulissen. Denn die Redaktion des MigrosMagazins ist für Sie mit von der Partie und begleitet die Migros Mitarbeitenden bei ihren Begegnungen. Freuen Sie sich auf informative, stimmungs volle Bilderstrecken im Magazin und Videos im Internet. MM
Serie Zu Besuch in den Regionen Auftakt:
Die Mitarbeitenden
Gregory Roten (23) Fachleiter Metzgerei, Migros Sierre, Region Wallis Illustration: Noël Fischer
Text: Claudia Schmidt Illustration: Noël Fischer
MIGROS-WELT | MM18, 27.4.2015 | 49
Nathalie Joly (26)
Fachleiterin Molkerei, Migros Cernier, Region Neuenburg-Freiburg
Eldin Kukavica (27)
Filialleiter, Migros Derendingen, Region Aare
Patricia Mejuto Seijo (24)
Spezialistin Bäckereiprodukte/Convenience, Migros Romanel, Region Waadt
Kevin Berger (21) Detailhandelsfachangestellter Nahrungs- und Genussmittel, Migros Brunaupark, Region Zürich
Jean Pereira (20), Stellvertretender Leiter Kolonialwaren, Migros Thonex, Region Genf Nicolas Aymon (32) Stellvertretender Filialleiter, Migros Moutier, Region Basel
«Aus der Region. Für die Region.» ist das Versprechen der Migros, in jeder Region eine grosse Vielfalt an Produkten anzubieten, die in der Region hergestellt werden und auch nur in der Region erhältlich sind. Dank jahrzehntelangem Engagement umfasst das Migros-Sortiment heute rund 8000 regionale Produkte.
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1
Bio Cotton
Nahtlos geschmeidig und fair produziert Damenwäsche kann bequem, unwiderstehlich und nachhaltig hergestellt sein – gleichzeitig. Das beweist ein schwäbisches Familienunternehmen, das ausgewählte Wäsche in Bioqualität an die Migros liefert. Text: Janine Wagner Bilder: Samuel Trümpy
E
in kneifender Slip, ein unförmiges Hemdchen – schlecht sitzende Unterwäsche kann den Tag ruinieren. Die Suche nach dem perfekten Darunter ist eine Herausforderung. Aber es gibt sie, die Offenbarung für geplagte Haut – in der nächsten Migros. Ellen Amber heisst die
Wäsche, und sie kommt aus einem kleinen Dorf am Rande der Schwäbischen Alb. Die Firma Speidel produziert dort seit über 60 Jahren Unterwäsche, die garantiert nicht kneift und deren Nähte sich nicht verziehen, denn wo immer möglich wird auf Nähte verzichtet. Wäsche, die aus fairer Produktion
stammt, die zeitlos schlicht und ausgesprochen sexy ist. 1952 gründeten Hans und Rosa Speidel ihr Unternehmen in Bodelshausen. «In einem Schuppen im Nachbardorf fand mein Vater eine alte Strickmaschine», erzählt Günter Speidel, der den Familienbetrieb
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3
Manfred Bötsch, Leiter Nachhaltigkeit und Qualitätsmanagement Migros-Genossenschafts-Bund.
Interview
«Kontrolle ist möglich»
2
1 Firmenchef
Manfred Bötsch, was bedeutet für die Migros Nachhaltigkeit bei Textilien? Nachhaltigkeit ist heute ein entscheidendes Unterscheidungsmerkmal. Die Migros engagiert sich für eine Produktion mit Respekt vor Mensch und Umwelt und hat mit dem Bio-Cotton- und dem Migros-Eco-Label Standards definiert. Wir tragen die Kleider täglich auf der Haut, daher lässt es uns nicht kalt, ob Textilien nachhaltig produziert worden sind oder nicht.
Günter Speidel an einer seiner Rundstrickmaschinen. 2 Beim Zuschnitt:
Vollautomatische Stanzen schneiden aus Stoffbahnen Wäscheteile. 3 In der Näherei:
Neue Schnitte und Designs entstehen in Bodelshausen.
heute zusammen mit seinen beiden Geschwistern führt. «Er reinigte die Mechanik, führte ein paar Reparaturen durch und riss zu Hause kurzerhand die Wand zwischen Wohn- und Schlafzimmer heraus, um Platz für das Gerät zu schaffen. Dann organisierte er sich ein paar alte Nähmaschinen, und los ging es mit der Selbständigkeit.» Bald schon wurde die Wohnung zu klein, und das Unternehmen liess sich am heutigen Standort nieder. Günter Speidel erinnert sich noch gut an die Anfänge. «Wenn meine Geschwister und ich aus der Schule kamen, gingen wir direkt in die Firma. Da erledigten wir die Hausaufgaben und halfen in der Produktion. Die ersten Jahre waren hart.» Bereits 1962 starteten die Speidels ihre Zusammenarbeit mit der Migros. Bis heute sind hier ausgewählte Wäschestücke unter der Eigenmarke «Ellen Amber» erhältlich. Die zarten Stoffe werden nach wie vor in Bodelshausen produziert – von unterdessen über 100 Maschinen, die unermüdlich rattern und in einem rasanten Tempo stri-
cken. Das Geheimnis des Tragekomforts? Die Stoffe werden auf Rundstrickmaschinen zu Schläuchen gestrickt und gehen anschliessend zum Bleichen oder Färben in die Stoffausrüstung. Danach erfolgt der Zuschnitt über vollautomatische Stanzen. Die Stoffherstellung auf Rundstrickmaschinen hat den Vorteil, dass die Wäsche keine störenden Seitennähte hat. Ökologische Produktion, zeitloses Design Inzwischen spielt auch die Ökologie bei der Wäscheproduktion eine Rolle, schliesslich wird kein anderes Kleidungsstück so direkt auf der Haut getragen. «Ein grosser Teil der Produkte, die wir an die Migros liefern, wird aus Biobaumwolle hergestellt und ist Eco-zertifiziert», so Günter Speidel. Sie ist frei von chemischen Düngern und schädlichen Pestiziden und wird von Hand gepflückt. Frauen wollen eben nicht nur Qualität und zeitloses Design, sondern auch ökologisch produzierte Stoffe. Schliesslich ist nichts so unwiderstehlich wie natürliche Schönheit. MM
Bio Cotton garantiert kon trolliert biologi schen Anbau mit Respekt vor Mensch und Umwelt. Zudem werden die Textilien gemäss den EcoRichtlinien über die gesamte Wert schöpfungsket te sauber und schadstofffrei produziert.
Was genau ist mit Nachhaltigkeit gemeint? Bei einem Nachhaltigkeitscheck werden die ökologischen, die sozialen und die wirtschaftlichen Bedingungen beurteilt. Wenn immer möglich von der Herstellung des Rohstoffs über die Fabrikation des Stoffs bis zum fertigen Textilstück. Dabei zählt auch, dass bei der Produktion die Umwelt geschützt wird, die Arbeitenden sozial korrekt behandelt werden und die Arbeit fair entschädigt wird. Wie kontrolliert man den Anbau von Biobaumwolle? Durch Kontrollen vor Ort, Analysen am Produkt, die lückenlose Rückverfolgbarkeit und die Zertifizierung. Mit dem Eco-Programm setzt die Migros auf eine ganzheitliche Produkt- und Produktionsökologie. Dank der Verifizierung durch eine externe Stelle kann die Migros zudem ihre Sorgfaltspflicht belegen.
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Migros Bio Cotton
Natürliches zum Kuscheln
Wer in Biobaumwolle kuschelt, tut der Umwelt Gutes. Alle Produkte sind mit Respekt vor Menschen und Umwelt hergestellt.
Bild: Juventino Mateo; Hair & MakeUp: Arlette Kobler
Das Bio-Cotton-UnterwäscheSortiment von Ellen Amber ist äusserst vielfältig; zudem sind Unterund Oberteile alle einzeln erhältlich. So kann das Set individuell zusammengestellt werden. Ob ein Top mit breiten Trägern in Schwarz, ein Shirt mit kurzem Arm in Weiss oder ein Minislip, erfüllt werden können viele Wünsche. Vorzugsweise weisen die Kleidungsstücke Bio-Cotton-Qualität auf, denn an unsere Haut lassen wir am liebsten Natürliches. Nicht nur der Natur zuliebe.
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MIGROS-WELT | MM18, 27.4.2015 | 55
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Mit den Temperaturen steigt die Lust auf frisches grünes Gemüse. Junger Spinat peppt Salat auf, schmeckt sehr gut zu Lamm und macht einen Flammkuchen zum Hingucker. Text: Sonja Leissing Bilder und Styling: Claudia Linsi
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Hauptgericht für 4 Personen Zutaten für 4 Personen
1 2 EL 400 g 6 dl 100 g 1 Bund ½ 2 EL 6 EL
Zwiebel Butter Quinoa Gemüsebouillon Spinat Pfefferminze Zitrone Kräuteressig Olivenöl Salz, Pfeffer
Zubereitung 1. Zwiebel fein hacken. In der Butter kurz dünsten. Quinoa dazugeben, kurz mitdünsten. Bouillon dazugiessen, aufkochen. Zugedeckt 15–20 Minuten köcheln lassen, bis die Flüssig keit aufgesogen ist. Auskühlen lassen.
Zutaten für 4 Personen 80 g Spinat
Zutaten für 4 Personen 4 EL Pinienkerne 4 EL Bratbutter 800 g Spinat 4 EL flüssiger Honig
1
1 12
4 360 g 80 g
ausgewallte Flammkuchenteige à 160 g Saurer Halbrahm Bauernspeck Salz, Pfeffer rote Zwiebel
Zubereitung
1. Backofen auf 250 °C Umluft vorheizen. Spinat waschen und abtropfen lassen. 2. Teige auf vier mit Backpapier belegten Blechen auslegen. Mit Sauerrahm bestreichen. Speck in mundgerechte Stücke schneiden und auf den Teigen verteilen. Mit wenig Salz und Pfeffer würzen. Zwiebel in Ringe schnei den und ebenfalls darauf verteilen. Im Ofen 6–8 Minuten knusprig backen. Spinat darüber verteilen.
2. Spinat waschen. Abtropfen lassen. In mund gerechte Stücke schneiden. Minze grob hacken. Zitrone auspressen. Quinoa mit einer Fleisch Zubereitungszeit gabel auflockern. Spinat, Minze, Zitronensaft, ca. 30 Minuten Essig und Öl dazumischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Pro Person ca. 20 g Eiweiss, 33 g Fett, 85 g Kohlenhydrate, 3000 kJ/720 kcal Zubereitungszeit ca. 35 Minuten + auskühlen lassen Pro Person ca. 16 g Eiweiss, 28 g Fett, 62 g Kohlenhydrate, 2350 kJ/570 kcal
Hauptgericht für 4 Personen
Salz, Pfeffer Knoblauchzehe Lammkoteletts à ca. 60 g
Zubereitung
Pinienkerne in einer beschichteten Brat pfanne ohne Fett kurz rösten, bis sie leicht Farbe annehmen. Die Hälfte der Butter schmelzen. Spinat waschen, tropfnass dazu geben. Zugedeckt dünsten, bis der Spinat zusammengefallen ist. Honig dazuträufeln. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Knoblauch zu den Koteletts pressen. Koteletts mit Salz und Pfeffer würzen. In der restlichen Brat butter beidseitig je 2–3 Minuten braten. Mit dem Honigspinat und den Pinienkernen servieren. Tipp Dazu passt Kartoffelgratin. Zubereitungszeit ca. 25 Minuten
Pro Person ca. 41 g Eiweiss, 42 g Fett, 15 g Kohlenhydrate, 2550 kJ/600 kcal
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Anna’s Best Mischsalat 250 g, 20% günstiger
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17.50 statt 22.– Raccard Tradition Schweiz, per kg
EPARADIES. 20%
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2.– statt 2.90
9.90 statt 20.15
20%
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Rindsfilet Schweiz, per 100 g
2.20 statt 2.80
Försterbrot, «Aus der Region.» 500 g
9.70 statt 13.–
Cornatur im Duo-Pack 25% günstiger, z.B. Quorn Schnitzel Mozzarella, 2 x 240 g
Dorschfilet, MSC* Wildfang aus dem Nordostatlantik, per 100 g
Lachs zu Spargeln, ASC* Zucht aus Norwegen, 280 g
1.05 statt 1.50
4.90 statt 7.05
20%
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Optigal Geflügel-Lyoner oder Optigal Coquerli im Duo-Pack z.B. Geflügel-Lyoner im Duo-Pack, Schweiz, per 100 g
4.95 statt 6.20
Forellenfilet geräuchert, «Aus der Region.» per 100 g
Rapelli Salami geschnitten oder am Stück z.B. Salami Classico geschnitten, Schweiz, 155 g
8.50 statt 12.20 Party-Grill im 2er-Pack Schweiz, 2 x 7 Stück
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1.50 statt 1.70
Kinder Milchsnacks und Milch-Schnitte im Kühlregal –.20 günstiger, z.B. Milch-Schnitte, 5 x 28 g
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Erdbeerpatisserie und -torten z.B. Erdbeertorte, 550 g
3.80 statt 5.80
1.20 statt 1.50
5.90 statt 6.90
11.70 statt 14.70
Frischbiscuit Vogelnestli, Haselnussmakronen oder Spitzbuben im Duo-Pack z.B. Spitzbuben, 2 x 207 g
Tulpen verschiedene Farben, Bund à 10 Stück
Asiago per 100 g, 20% günstiger
Anna’s Best Fiori im Duo-Pack oder im 3er-Pack 20% günstiger, z.B. Fiori Rucola im 3er-Pack, 3 x 250 g
ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 28.4. BIS 4.5.2015, SOLANGE VORRAT
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M-Classic Magdalenas im Duo-Pack Citron oder Marmor, 20% günstiger, z.B. Marmor, 2 x 225 g
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Alle Finizza Pizzen und Baguettes tiefgekühlt, z.B. Pizza Prosciutto & Funghi, 330 g
3.60 statt 4.50
Alle Farmer Getreidestängel 20% günstiger, z.B. Soft Choc Apfel, 290 g
GLICHKEITEN. 8.45 statt 10.60
Alle Nescafé Produkte 20% günstiger, z.B. Gold de Luxe, 180 g
2.– statt 2.50
Alle Thomy Mayonnaise, Thomynaise oder Senf 20% günstiger, z.B. Mayonnaise à la française, 265 g
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7.– statt 11.70
Pelican Fischstäbchen Dorsch im 3er-Pack, MSC tiefgekühlt, 3 x 300 g
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3.80 statt 5.70
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Schweizer Gemüsekonserven und Apfelmus Alle Aproz im 6er-Pack im 3er-Pack z.B. Classic, 6 x 1,5 Liter 20% günstiger, z.B. M-Classic Erbsen mit Karotten, 3 x 260 g
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Gesamtes Farmer’s Best Sortiment tiefgekühlt, 30% günstiger, z.B. Erbsen extra fein, 500 g
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Fun Cornets Vanille und Erdbeer im 12er-Pack 1740 ml
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Vital Balance Nassfutter im 12er-Pack oder Trockenfutter im 4er-Pack 20% günstiger, z.B. Vital Balance Huhn, 12 x 85 g
DAS GROSSE . N E G Ü N G R E V SPAR 50%
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Gastro Kochgeschirr-Serie aus Edelstahl, auch für Induktion geeignet, z.B. Bratpfanne, Ø 28 cm, pro Stück, gültig bis 11.5.2015
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Diverse Kunststoffartikel z.B. Rotho Roller 6 im 2er-Set, gelb, gültig bis 11.5.2015
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Alle Cucina & Tavola Essgeschirrserien aus Porzellan oder Glas z.B. Melody Teller flach, Ø 30 cm, pro Stück, gültig bis 11.5.2015
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Gesamtes Damen Tag- oder NachtwäscheSortiment (ohne Mey), z.B. Slip Maxi, weiss, Gr. 36/38, gültig bis 4.5.2015
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Gesamtes Sun Look Sortiment (ohne Mehrfachpackungen), 20% günstiger, z.B. Light & Invisible transparent Sun Spray, SF 50+, 200 ml, gültig bis 11.5.2015
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Alle Bialetti oder Cucina & Tavola Espressomaker pro Stück, z.B. Bialetti Espressomaker, Alu Silber, für 6 Tassen, gültig bis 11.5.2015
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Alle Herren Hemden oder Krawatten erhältlich in diversen Farben, Gr. S = 37/38– XXL = 45/46, z.B. John Adams Business Hemd Easy Iron, Gr. S = 37/38, gültig bis 11.5.2015
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Gesamtes Reisegepäck- und Travel Shop Reiseaccessoires-Sortiment z.B. Trolley Titan Xenon, metall, 53 cm, gültig bis 11.5.2015
WEITERE ANGEBOTE. FRÜCHTE & GEMÜSE Anna’s Best Mischsalat, 250 g 1.85 statt 2.35 20% Äpfel Gala, süsslich, Schweiz, per kg 2.30 statt 3.50 33% Erdbeeren, Spanien/Italien, Schale à 500 g 1.40 statt 2.40 40% Cherry-Rispentomaten, Spanien, Schale à 500 g 1.90 statt 2.80 30% Spargeln weiss, Spanien/Italien, Bund à 1 kg 5.95 statt 8.90 33% Auberginen, Schweiz/Spanien, per kg 2.50 Mango, Peru, pro Stück 1.80 statt 2.70 30%
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FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL Schweinssteak vom Nierstück mariniert, TerraSuisse, per 100 g 2.40 statt 4.– 40% Kalbsbratwurst, TerraSuisse, aha!, 2 Stück, 280 g 20x 5.30 NEU *,** Appenzeller Cervelas, Schweiz, 2 Stück, 260 g 20x 5.80 NEU *,** Cervelas im 5er-Pack, TerraSuisse, 5 x 2 Stück, 1 kg 5.85 statt 11.75 50% Optigal Geflügel-Lyoner oder Optigal Coquerli im Duo-Pack, z.B. Geflügel-Lyoner im Duo-Pack, Schweiz, per 100 g 1.05 statt 1.50 30% Rapelli Salami geschnitten oder am Stück, z.B. Salami Classico geschnitten, Schweiz, 155 g 4.90 statt 7.05 30% Rindsburger XXL gewürzt, TerraSuisse, 300 g 20x 7.50 NEU *,** Partysteak gewürzt mit Speck oder Schweinsfarmerspiess mit Paprika, z.B. Partysteak gewürzt mit Speck, Schweiz, 20x per 100 g 2.45 NEU *,** Schweinsfiletspiess mit Speck, TerraSuisse, per 100 g 20x 5.70 NEU *,** Optigal Pouletschnitzel, Schweiz, per 100 g 2.70 statt 3.30 15% Optigal Poulet-Unterschenkel gewürzt mit zwei Curry-Marinaden, Schweiz, per 100 g 20x 1.70 NEU *,** Optigal Pouletspiessli Karibik gewürzt mit Minzen-LimettenMarinade, Schweiz, 20x per 100 g 3.10 NEU *,** Optigal Poulet ganz, 2 Stück, Schweiz, per kg 6.60 statt 9.50 30% Lachsspiess Margherita, Norwegen, per 100 g 20x 4.60 NEU *,** Kalamare mariniert mit Knoblauch und Petersilie, Wildfang aus dem Südwestatlantik, 200 g 20x 6.90 NEU *,** Lachs zu Spargeln, ASC, Zucht aus Norwegen, 280 g 9.90 statt 20.15 50% * *Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.
Party-Grill im 2er-Pack, Schweiz, 2 x 7 Stück 8.50 statt 12.20 30% Rindsfilet, Schweiz, per 100 g 7.20 statt 9.10 20% Forellenfilet geräuchert, «Aus der Region.», per 100 g 4.95 statt 6.20 20% Dorschfilet, MSC, Wildfang aus dem Nordostatlantik, per 100 g 2.– statt 2.90 30% *
BROT UND MILCHPRODUKTE Försterbrot, «Aus der Region.», 500 g 2.20 statt 2.80 20% Zopf am Meter, TerraSuisse, 20x per kg 8.– NEU *,** Asiago, per 100 g 1.20 statt 1.50 20% Valflora Vollrahm, 2 x 500 ml 3.90 statt 6.50 40% Raccard Tradition, Schweiz, per kg 17.50 statt 22.– 20%
BLUMEN & PFLANZEN Tulpen, verschiedene Farben, Bund à 10 Stück 5.90 statt 6.90 Rosen-Lilien-Strauss Linda, pro Strauss 14.90 Dipladenien, in diversen Farben, im 10-cm-Topf, pro Pflanze 5.90 statt 7.90 25%
WEITERE LEBENSMITTEL Frey Risoletto oder Mahony Minis im 840-g-Beutel, UTZ, z.B. Risoletto Classic Mini, 840 g 9.80 statt 14.– 30% Alle Frey Pralinés in Schachteln oder Adoro, UTZ, z.B. Pralinés Prestige, 250 g 12.60 statt 15.80 20% ** Alle Celebrations Artikel, z.B. Celebrations, 190 g 3.– statt 3.80 20% Créa d’Or Vanille-Bretzeli, 20x 95 g 2.90 NEU *,** Tradition Petit Gâteau au chocolat, 150 g 20x 3.70 NEU *,** Banago Biscuits, 150 g 20x 2.90 NEU *,** M-Classic Magdalenas im Duo-Pack, Citron oder Marmor, z.B. Marmor, 2 x 225 g 3.35 statt 4.20 20% Blévita Sandwich Nature, 20x 216 g 5.30 NEU ** Walkers Shortbread, 20x glutenfrei, 140 g 4.30 NEU ** Alle Nescafé Produkte, z.B. Gold de Luxe, 180 g 8.45 statt 10.60 20% Nutella im 1-kg-Glas 5.60 Alle Kellogg’s Produkte, z.B. Choco Tresor, 600 g 5.10 statt 6.40 20% Alle Farmer Getreidestängel, z.B. Soft Choc Apfel, 290 g 3.60 statt 4.50 20% Patissier Streudekor Mix, 20x 115 g 5.30 NEU **
Alle Finizza Pizzen und Baguettes, tiefgekühlt, z.B. Pizza Finizza Prosciutto & Funghi, 330 g 2.85 statt 4.10 30% Gesamtes Farmer’s Best Sortiment, tiefgekühlt, z.B. Erbsen extra fein, 500 g 1.60 statt 2.30 30% Pelican Fischstäbchen Dorsch im 3er-Pack, MSC, tiefgekühlt, 3 x 300 g 7.– statt 11.70 40% Fun Cornets Vanille und Erdbeer im 12er-Pack, 1740 ml 9.10 statt 13.05 30% Holi Passionsfrucht, Pfirsich oder Green Apple, z.B. Passions20x frucht, 250 ml 1.– NEU *,** Alle Sarasay Life Getränke à 50 cl, z.B. Apfel-Minze 20x 1.60 NEU *,** Actilife Good Morning, 20x 1 Liter 1.85 NEU *,** Alle Oasis Getränke, z.B. Cocktail Tropical, 6 x 25 cl 5.– statt 7.20 30% Alle Aproz im 6er-Pack, z.B. Classic, 6 x 1,5 Liter 3.80 statt 5.70 33% Actilife Basensticks direct, 20x 25 Sticks 10.90 NEU *,** Tencha Black Tea Raspberry, 50 cl 1.50 NEU *,** 20x Alle Thomy Mayonnaise, Thomynaise oder Senf, z.B. Mayonnaise à la française, 265 g 2.– statt 2.50 20% Schweizer Gemüsekonserven und Apfelmus im 3er-Pack, z.B. M-Classic Erbsen mit Karotten, 3 x 260 g 3.80 statt 4.80 20% Pom Bär Original, Paprika oder Sour Cream im Duo-Pack, z.B. Original, 2 x 100 g 3.50 statt 4.40 20% Apfelstreuseltorte, 400 g 20x 5.60 NEU *,** Frischbiscuit Vogelnestli, Haselnussmakronen oder Spitzbuben im Duo-Pack, z.B. Spitzbuben, 2 x 207 g 3.80 statt 5.80 33% Erdbeerpatisserie und -torten, z.B. Erdbeertorte, 550 g 20x 9.80 20x PUNKTE Anna’s Best Fiori im Duo-Pack oder im 3er-Pack, z.B. Fiori Rucola im 3er-Pack, 3 x 250 g 11.70 statt 14.70 20% M-Classic Gnocchi im Duo-Pack, 2 x 550 g 5.60 statt 7.– 20% Cornatur im Duo-Pack, z.B. Quorn Schnitzel Mozzarella, 2 x 240 g 9.70 statt 13.– 25% Gesamtes Fairtrade Sortiment, z.B. Banago Choco Drink, 20x 250 ml –.95 20x PUNKTE Kinder Milchsnacks und Milch-Schnitte im Kühlregal, –.20 günstiger, z.B. Milch-Schnitte, 5 x 28 g 1.50 statt 1.70 Milupa Breie, z.B. Bircher 20x Müesli, 330 g 6.90 NEU **
NEAR-/NON-FOOD Vital Balance Nassfutter im 12er-Pack oder Trockenfutter im 4er-Pack, z.B. Vital Balance Huhn, 12 x 85 g 9.35 statt 11.70 20% Gesamtes Sun Look Sortiment (ohne Mehrfachpackungen), z.B. Light & Invisible transparent Sun Spray, SF 50+, 200 ml 13.20 statt 16.50 20% **
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Zoé Sun Body Lotion, After Sun Fluid oder Face Fluid, z.B. Body Lotion, SF 30, 150 ml 20x 17.80 NEU ** Sun Look Produkte im Duo-Pack, z.B. Light & Invisible transparent, SF 30, 2 x 200 ml 22.40 statt 28.– 20% ** Alle Covergirl Lash Blast oder Clump Crusher Mascaras (mit Waterproof 825), z.B. Lash Blast Very Black 800, 13,1 ml 9.50 statt 11.90 20% Gültig bis 25.5.2015 L’Oréal einzigartiges Gesichtsöl oder nährende Öl-Creme, z.B. nährende Öl-Creme, 20x 50 ml 19.80 NEU ** Diverse Nivea Duschen oder Deodorants in Mehrfachpackungen, z.B. Happy Time Cremedusche im 3er-Pack, 3 x 250 ml 6.45 statt 8.10 20% ** Gesamtes Damen Tag- oder Nachtwäsche-Sortiment (ohne Mey), z.B. Slip Maxi, weiss, Gr. 36/38 5.85 statt 9.80 40% Alle DIM Feinstrumpfwaren, z.B. Damen Strumpfhose, Teint de Soleil, Gr. S–XL 11.10 statt 15.90 30% ** Alle Herren Hemden oder Krawatten, erhältlich in diversen Farben, Gr. S = 37/38–XXL = 45/46, z.B. John Adams Business Hemd Easy Iron, Gr. S = 37/38 27.85 statt 39.80 30% ** Diverse Baby, Kinder, Damen und Herren Oberbekleidung, z.B. Knaben Bermudas im Duo-Pack, türkis/blau, Gr. 140 14.90 ** Diverse Kinderbademode, z.B. UVP Shirt 50+, blau, Gr. 134/140 12.90 ** Yvette Feinwaschmittel flüssig, z.B. Sport, 2 Liter 8.95 statt 11.20 20% ** Migros Fresh Mini-Duftspray im 3er-Pack, z.B. Lime Splash, 3 x 12 ml 5.80 statt 8.70 33% ** Diverse Kunststoffartikel, z.B. Rotho Roller 6 im 2er-Set, gelb 29.– statt 58.– 50% ** Gastro Kochgeschirr-Serie, aus Edelstahl, auch für Induktion geeignet, z.B. Bratpfanne, Ø 28 cm, pro Stück 19.90 statt 39.80 50% ** Alle Cucina & Tavola Essgeschirrserien aus Porzellan oder Glas, z.B. Melody Teller flach, Ø 30 cm pro Stück 4.90 statt 9.80 50% ** Alle Bialetti oder Cucina & Tavola Espressomaker, pro Stück, z.B. Bialetti Espressomaker, Alu Silber, für 6 Tassen 14.90 statt 29.80 50% ** Büroboxen im Duo-Pack, z.B. Spacebox transparent 26.– statt 52.– 50% ** Packschnur Recycling im Duo-Pack, 2 x 200 m 5.80 statt 11.60 50% ** Diverse Papeterie-Artikel, z.B. Papeteria Couverts, C5, 200 Stück 12.– statt 17.20 30% ** Alle Portemonnaies, z.B. Lederbörse Nero quer, mit Reissverschluss 27.90 statt 39.90 30% ** Gesamtes Reisegepäck- und Travel Shop ReiseaccessoiresSortiment, z.B. Trolley Titan Xenon, metall, 53 cm 111.30 statt 159.– 30% **
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MIGROS-WELT | MM18, 27.4.2015 | 65
Wissenswertes
Rund um den Frühlingsspinat Seine Herkunft, und wo er sich wohlfühlt:
Ursprünglich stammt Spinat aus Mittelasien. Heutzutage wird er weltweit angebaut. Seine Kultivierung erfordert aber immer noch Handarbeit, und nur für Wurzelspinat kommen Maschinen zum Einsatz. Frischen Spinat sollte man nicht länger als zwei Tage im Kühlschrank lagern, da er schnell seine wertvol len Inhaltsstoffe verliert. Am besten in ein feuch tes Tuch wickeln. Seine Verwendung:
Für Spinat gibt es schier unzählige Verwen dungsmöglichkeiten. Er schmeckt köstlich als Suppe, verfeinert Früh lingssalate und begleitet Fisch, Fleisch oder vege tarische Gerichte.
Was für ein Kraftprotz!
Mehr Rezepte unter Saison.ch
Dank Popeye glauben wir zu wissen: Spinat macht stark. Tatsächlich fördern seine Inhaltsstoffe die Muskelleistung. Und auch sonst steckt in dem zarten Blattwerk ordentlich Power.
Die Mär ums Eisen
1
Nervennahrung
Spinat enthält eine reichhaltige Mischung von BVitaminen, die wichtige Funktionen im Stoff wechsel ausüben. Unter anderem sorgen diese für gute Nerven und ein leistungsfähiges Gehirn.
2
Selbst wenn sein Eisengehalt nicht ganz so hoch ist, wie früher behauptet wurde, so ist der Wert von 2,7 Milligramm pro 100 Gramm Spinat immer noch passabel. Gut zu wissen: Eisen aus pflanz lichen Lebensmitteln wird von unserem Körper weniger gut verwertet als jenes aus tierischen.
3
Muskelnahrung
Wissenschafter haben herausgefunden, dass das im Spinat enthaltene Nitrat die Muskelzellen nährt. Die Wahrnehmung einer leis tungsfördernden Wirkung auf den Bizeps ist also nicht nur eine Fantasie aus der Welt des Comics.
Seine Freunde: Mit
Bild: dpa Picture Alliance
Frühlingsspinat harmo nieren aromatische Öle, Zitrusfrüchte, Fisch, Feta, Speck und Lammfleisch besonders. Gewürze und geschmacksinten sive Begleiter wie Curry, Knoblauch oder Scha lotten fördern das Eigen aroma. Fazit: Junger Spinat hat tatsächlich sehr viele Freunde. Und er passt auch zu Milch produkten. Unsere Empfehlung: Wie wärs mit einem Spinatsalat an etwas Baumnussöl und Zitronensaft? Darauf frische Morcheln, die wir mit fein geschnittenen Schalotten gedünstet haben? Ein Gedicht! In Zusammenarbeit mit www.saison.ch
4
Für den perfekten grünen Smoothie
Natürlich kann man für den grünen Smoothie auch einen Kopfsalat verwenden. Soll die Farbe kräftig und die Konsistenz besonders samtig werden, gibt es jedoch nichts Besseres als jungen Spinat.
5
Genial für Schwangere In der Schwangerschaft ist der Genuss von Spinatsalat besonders empfeh lenswert. Denn Spinat enthält viel Folsäure, die beim Ungeborenen für die Organbildung wichtig ist. Diese wirkt ausserdem bei der Zellteilung und Bildung von Blutkörperchen mit.
6
Mehrwert für den Körper
Wird Spinat mit etwas Öl zubereitet, kann der Körper die enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe besser aufnehmen.
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Sun Look präsentiert sich jetzt im neuen Packungsdesign. Zugleich wurde die Rezeptur der bewährten Sonnenschutz-Pflegelinie nach den neusten Erkenntnissen überarbeitet, sie fühlt sich nun noch leichter an als zuvor. Geblieben ist der bewährte Duft. Neuling im umfassenden Sortiment ist der kühlende After-Sun-Spray mit Aloe Vera. Er versorgt die Haut mit Feuchtigkeit und wird einfach auf den ganzen Körper aufgesprüht. Alle Sun-Look-Sonnenschutzprodukte bieten für jeden Hauttyp einen zuverlässigen Schutz vor UVA- und UVB-Strahlung. Sun Look Protect & Tan Sun Milk, SF 30, 200 ml Fr. 14.80
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Bukarest–Sulina–Schwarzes Meer–Wilkowo–Bukarest 1. Zürich–Bukarest Flug nach Bukarest mit Swiss. Transfer zum Viersterne-Hotel und Übernachtung. 2. Bukarest–Fetesti Stadtrundfahrt. Busfahrt nach Fetesti. Einschiffung und «Leinen los!» ca. 20.00 Uhr. 3. Sfântu Gheorghe Fahrt durch das Donaudelta bis ans Schwarze Meer. Am Nachmittag Ausflug mit Ruderbooten* auf den Nebenarmen der Donau. 4. Meile 35–Sulina Ankunft «Meile 35». In Ausflugsbooten* in die Donau-Seitenarme. In Sulina Bademöglichkeit oder Stadtrundgang* mit Leuchtturm und Kathedrale. 5. Sulina–Tulcea Bademöglichkeit.* Rückfahrt nach Tulcea. Besuch des Donaudelta-Museums und Fahrt mit Katamaran am Saunsee.* Abends Folkloreshow an Bord. 6. Tulcea–Wilkowo Fahrt zum ukrainischen Donaudelta. Stadtrundgang* durch Wilkowo mit Bootsausflug zum Kilometer 0 im atemberaubenden Naturparadies. 7. Wilkowo–Izmail Fahrt nach Izmail. Stadtrundfahrt* mit Besuch der Pokrovski Kathedrale. 8. Izmail–Fetesti Donaufahrt. Busausflug* entlang des spektakulären Donau-Schwarzmeerkanals nach Constanza. Stadtrundfahrt und Museumsbesuch. Freie Zeit in Mamaia.
9. Bukarest–Zürich Ausschiffung,Transfer und Rückflug mit Swiss. Individuelle Heimreise. Variante B: Anreise samstags via Bukarest nach Fetesti zum Schiff. Hotelübernachtung inkl. Stadtrundfahrt Bukarest am Ende der Reise. Rückflug sonntags nach Zürich.
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70 | MM18, 27.4.2015 | MIGROS-WELT
Zukunftsforschung
Wann lernt das Wägeli denken?
Der Praktiker
Besserer Schutz vor Diebstahl
Wie werden die Einkaufswagen der Zukunft aussehen? Drei Experten wagen eine Prognose. Text: Michael West
Illustration: Schwarz & Wendt
Wägeli-Serie Letzte Woche: Martin Schnellmann, der «Kapitän» der Flotte. Diese Woche: Die Einkaufswagen
der Zukunft.
Teil 3: Kuriosa und Zahlen rund um die
«Wägeli».
Teil 4: Wie die Migros Dynamik in den
Einkaufsalltag brachte.
Serie Alles über Einkaufswagen Das MigrosMagazin widmet den Vehikeln eine vierteilige Serie.
Der Verkaufstechnikspezialist Martin Schnellmann weiss alles über die Stärken und Schwächen der Einkaufswagen. Er koordiniert in der ganzen Schweiz die insgesamt 150 000 Wägeli der zehn regionalen Migros-Genossenschaften. Aus der Sicht des Praktikers haben sich die Vehikel im Supermarktalltag bewährt: ein Fahrgestell mit vier Rollen, ein Korb aus Drahtgeflecht oder Kunststoff, ein Haltegriff und ein Kindersitz – diese Konstruktion lasse sich nur in Details verbessern. «Wichtig wäre ein besserer Schutz vor Diebstahl», findet Schnellmann. Denn jährlich werden der Migros bis zu 2500 Wägeli entwendet. Diebe werden ausgebremst Darum testet die Migros in der Filiale am Zürcher Albisriederplatz Wagen mit elektronischer Wegfahrsperre, die sich nicht aus dem Gebäude entführen lassen. Auch einen besseren Schutz vor Witterung prüft die Detailhändlerin. Dank eines speziellen Überzugs, eines sogenannten Power Coatings, soll das verchromte Drahtgeflecht noch rostresistenter werden.
Martin Schnellmann, Verkaufs
technikspezialist bei der Genossenschaft Migros Zürich.
MIGROS-WELT | MM18, 27.4.2015 | 71
Der Designer
Die Trendforscherin
Von der Fahrradtechnik lernen
Die Wägeli werden sich selber lenken
Der Luzerner Designprofessor Martin Iseli findet, dass sich das Fahrgestell der Wägeli verbessern liesse. Denn die Radnaben verschmutzen immer wieder und müssen dann gereinigt werden. «Hier könnte man von der Fahrradtechnik lernen», sagt Iseli. «Ein wasserdichtes Lager wie bei einem Mountainbike würde dieses Problem lösen.»
Die Trendforscherin Martina Kühne geht in ihrer Vision noch etwas weiter: Sie rechnet in Zukunft mit elektrisch angetriebenen und sprachgesteuerten Wägeli, die den Kunden am Eingang des Supermarkts in Empfang nehmen und ihn gemäss seinen Wünschen durch den Laden führen. «Technisch wäre dies bald realisierbar», sagt Kühne. «Das zeigen Prototypen, die in Kalifornien im Einsatz sind.»
Wägeli mit eigenem Navi
Iseli glaubt, dass es in wenigen Jahren Einkaufswagen gibt, die Navigationshilfe im Supermarkt leisten: In jedem Wägeli wäre ein Tabletcomputer integriert. Der Kunde würde seine Einkaufsliste vom eigenen Smartphone drahtlos an den Computer übermitteln. Der Wagen könnte den Kunden dank winziger Sender an den Verkaufsregalen zu den gewünschten Produkten lotsen. Iseli hätte auch eine Idee, wie sich der Wägeli-Diebstahl bekämpfen liesse: «Die Migros könnte Einkaufswagen lancieren, die sich mit einklappbarem Fahrgestell samt den Einkäufen ins Auto einladen lassen. Diese Wagen würde sie an die Kunden verkaufen oder vermieten.»
Martin Iseli, Pro-
fessor für Design und Innovation an der Hochschule Luzern.
Roboter als Freund und Helfer
In einem riesigen Do-it-yourselfFachmarkt kommt dort zum Beispiel ein sprachgesteuerter Roboter namens Oshbot zum Einsatz, der die Kunden zu den gewünschten Utensilien führt. In einem kalifornischen Hotel wird ein intelligenter Gepäckwagenbutler getestet, der die Gäste zu ihren Zimmern lotst und zugleich ihr Gepäck befördert. Eine solche Kombination aus Warentransport und Navigationshilfe wäre auch im Supermarkt denkbar. «Entscheidend ist jedoch die gesellschaftliche Akzeptanz», betont Kühne. Ob sich die smarten Wägeli durchsetzen, bestimmen letztlich die Kunden.
Martina Kühne, Trend- und Konsumforscherin am Gottlieb-Duttweiler-Institut.
Einkaufen in der Zukunft: Wird das gute alte Wägeli nach und nach zum Roboter?
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MIGROS-WOCHE | MM18, 27.4.2015 | 77
Frage der Woche
Warum befindet sich die Frischeabteilung in MigrosFilialen im Eingangsbereich? So landen Beeren und andere Früchte im Einkaufskorb zuunterst und werden von anderen Waren zerdrückt. Die Frischeabteilung ist im Eingangsbereich angesiedelt, weil sie die Visitenkarte einer Filiale ist: Hier bietet die Migros ihr frisches Obst und Gemüse an; sie sorgt mit der Präsentation der Waren und mit bedienten Theken für eine Marktatmosphäre. Dies wirkt einladender, als wenn im Eingangsbereich zum Beispiel Konserven oder Tiefkühlprodukte platziert wären. Wenn Sie keinen Korb, sondern einen Einkaufswagen verwenden, haben Sie mehr Platz für die empfindlichen Produkte. Auch der Kindersitz lässt sich als Staufach für solche Waren verwenden. MM
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78 | MM18, 27.4.2015 | MIGROS-WELT
Verantwortungsbewusste Ernährung
Quengelei wegen Süssem muss nicht sein
Tipps
1.
Alternativen anbieten. Es müssen nicht immer Gummibärchen, Schleckstängel und Schokoriegel sein. Ein Apfel in mundgerechte Stücke geteilt, eine Maiswaffel oder eine schaumige Schokoladen-Milch sind gute Alternativen, um den Gluscht auf Süsses zu stillen.
2.
Verlockungen vermeiden. Achten Sie darauf, dass keine Süssigkeiten in der Wohnung herumliegen und sich das Kind nicht unbemerkt selbst bedienen kann.
3.
Verbote nützen nichts. Süsses strikt zu verbieten, ist meist kontraproduktiv. Erklären Sie, warum es nur ein Mal am Tag Schleckwaren gibt.
Bild: mauritius images / Radius Images
Egal, wie alt: Die meisten Kinder stürzen sich auf Schleckwaren wie Gummibärli, Schokolade, Glace und Süssgetränke. Doch ein Totalverbot für Süsses ist meistens zwecklos und auch nicht zielführend. Wir geben Tipps, wie der Zuckerkonsum in Grenzen gehalten werden kann.
MIGROS-WELT | MM18, 27.4.2015 | 79
Alternativangebot für kleine Schleckmäuler
4.
Setzen Sie Süsses nicht als Belohnung ein. Ihr Kind freut sich genauso oder sogar noch mehr, wenn Sie mit ihm gemeinsam etwas Lustiges oder Spannendes unternehmen.
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MIGROS-WELT | MM18, 27.4.2015 | 81
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Eingekauft und abgesahnt «Glückslos – Rabatt oder Gewinn», so heisst die Kampagne, die heute zu Ende geht. Zu gewinnen gab es Migros-Geschenkkarten im Gesamtwert von über 200 000 Franken.
Corinne H. (52)
Doris G. (60)
Behindertenpflegerin aus Münsingen BE, Gewinn: 2000 Franken
Sachbearbeiterin aus Olten SO, Gewinn: 1500 Franken
«In meinem ganzen Leben hatte ich noch nie etwas gewonnen und wollte zuerst gar nicht glauben, dass mein Los keine Niete war. Ich erhielt fünf Lose für meinen Einkauf, und gleich das erste war ein Volltreffer. Meine vier Söhne haben sich bereits für einen gemeinsamen Einkauf angemeldet. Da werden bestimmt einige Eistees im Einkaufswagen landen, denn die schmecken ihnen besonders gut. Meine Lieblingsprodukte sind die ProvençaleWürzmischung von Gourmet Mix und die erfrischende Bodylotion von I am.»
«Das erste Los, das ich öffnete, war gleich ein Volltreffer. Und das einen Tag vor meinem 60. Geburtstag! Vom Geld werde ich mir als Erstes bei SportXX neue Nordic-WalkingStöcke kaufen. Auch sonst werde ich das Geld für spezielle Sachen einsetzen. Zu unseren Lieblingsprodukten gehören die Glaces von Crème d’or, wovon wir immer zwei bis drei Sorten zu Hause haben.»
Gewinnliste* Ein Jahr gratis in der Migros einkaufen im Wert von 5300 Franken (Hauptpreis):
Tatjana W. (37)
Bilder: Daniel Rihs
Bäuerin aus Fischbach LU, Hauptgewinn: 5300 Franken
«Mein Glückslos habe ich am 7. April erhalten. Just an dem Tag, an dem die Kampagne startete. Als ich zu Hause realisierte, dass ich die Hauptgewinnerin bin, habe ich vor Freude aufgeschrien. Meiner Tochter, die im Mai ihren 5. Geburtstag feiert, werde ich ein Kindervelo bei SportXX kaufen. Ansonsten werde ich die Karte bei meinen Einkäufen in der Migros einsetzen. Zu unseren Lieblingsprodukten zählen das M-Classic-Joghurt Mokka stichfest, der Risotto con Zafferano von Subito, die Frey-Branchli und die Giandor-Milchschokolade.»
3 Gewinner Migros-Geschenkkarten im Wert von 2000 Franken: 8 Gewinner 1500 Franken: 9 Gewinner 100 Franken: 18 Gewinner 50 Franken: 31 Gewinner 25 Franken: 27 Gewinner 15 Franken: 36 Gewinner Produkt-Säckli «Von uns. Von hier» im Wert von 10 Franken: 22 Gewinner
* Stand: Donnerstag, 23. April. Gewinnlose können noch bis zum 4. Mai eingereicht werden. Alle Gewinner finden Sie unter www.vonuns-vonhier.ch/glueckslos
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Léger
Weniger Kalorien, voller Geschmack
Feinwürzig und bissfest: Der Bündner Bergkäse von Léger widerlegt die These, dass fettarmer Schnittkäse weniger Genuss zu bieten hat. Nährwerte* Fett: 12 g Kohlenhydrate: 0,1 g Kalorien: 1010 kJ (240 kcal) * pro 100 g
Cremiger Schweizer Weichkäse in der leichten Variante: Léger-Tomme eignet sich besonders gut als Dessert. Nährwerte* Fett: 10 g Kohlenhydrate: 0,5 g Kalorien: 814 kJ (194 kcal) * pro 100 g
Bild und Styling; Christine Benz
Für kalorienbewusste Käsefans ist Genuss kein Fremdwort mehr. Denn das Léger-Sortiment bietet ihnen hochwertige Produkte, die sowohl geschmacklich als
auch in der Konsistenz überzeugen. Und das, obwohl sie mindestens 30 Prozent weniger Kalorien und 50 Prozent weniger Fett enthalten. Ob hart oder weich, rezent oder mild, bissfest oder cremig: Mit der Produktpalette von Léger ist die kalte Küche mit fettreduzierten Käsespezialitäten bestens versorgt.
Léger Schafskäse, 150 g Fr. 3.– In grösseren Filialen
Léger Mozzarella, 150 g Fr. 1.80
Léger Bündner Bergkäse, per 100 g Fr. 1.90
Léger Tomme, 100 g Fr. 1.75
MIGROS-WELT | MM18, 27.4.2015 | 85
Aproz
Abwechslung gegen den Durst Aproz bietet mehr als das klassische Mineralwasser mit oder ohne Kohlensäure. Die Marke vereint 6 Linien und 15 Geschmacksnoten. Allen gemeinsam sind das natürliche Mineralwasser aus den Walliser Alpen und hochwertige Rohstoffe.
Natürliches Mineralwasser Mit viel (Classic), wenig (Medium) oder ohne (Cristal) Kohlensäure. In 0,5-, 0,75-, 1- und 1,5-Liter-Flaschen erhältlich.
Aproz Schorle
Aproz Kids
Mit 30 % Fruchtsaftanteil. In vier Geschmacksrichtungen erhältlich: Pink Grapefruit, Passionsfrucht, Orange-Mango und neu Ananas-Guave.
Ideal für Kinder: Mineralwasser ohne Kohlensäure in der handlichen 0,33-Liter-Flasche. Mit Erdbeergeschmack oder nature. Der Sportcap erleichtert das Trinken.
Aproz Schorle Pink Grapefruit, 0,5 l Fr. 1.40
Aproz Classic, 0,5 l Fr. –.60
Aproz Kids Cristal, 0,33 l Fr. –.70
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Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu gehören auch die Getränke von Aproz.
Aproz Thé
Aproz O2
Aproz Plus
Mit natürlichen Teeund Pflanzenextrakten. Erhältlich in drei Sorten: Grüntee-Minze, Weisstee-Hibiskus, Weisstee-Birne.
Die 10-fache Menge Sauerstoff sorgt für den besonderen Frischekick. Erhältlich in vier Geschmacksrichtungen: Apfel, Zitrone, Orange sowie Himbeer-Limette mit Magnesium und Koffein.
Leicht aromatisiertes Wasser mit leichter Süsse in drei Sorten: Holunderblüten, Apfel, Himbeer-Brombeer.
Aproz Grüntee-Minze, 0,5 l Fr. 1.30
Aproz O2 Zitrone, 0,5 l Fr. 1.40
Aproz Plus Himbeer-Brombeer, 1 l Fr. 1.30
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MIGROS-WELT | MM18, 27.4.2015 | 87
Créa d’Or
Süsse Verlockung mit Butter und Vanille
Bild und Styling: Claudia Linsi
Mit den Vanille-Bretzeli von Créa d’Or harmonieren Latte macchiato, Cappuccino und Co. auf feinste Weise.
Hochwertige Rohstoffe und ausgesuchte Zutaten sind das A und O der Biskuitspezialitäten von Créa d’Or. Das gilt auch für die neuen VanilleBretzeli, ein mürbes Buttergebäck, das mit echter Vanille aus Madagaskar verfeinert wird. Wie alle Créa-d’OrKreationen, zu denen unter anderem Mandelplätzli, Nobilé und Buttersnacks zählen, werden auch für die VanilleBretzeli-Herstellung weder Farb- noch Konservierungsstoffe verwendet.
Créa d’Or Vanille-Bretzeli*, 95 g Fr. 2.90
Créa d’Or Nobilé, 175 g Fr. 3.95
Créa d’Or Mandelplätzli, 103 g Fr. 3.40
Créa d’Or Buttersnacks, 125 g Fr. 3.90
* in grösseren Filialen
Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros- Produkte her. Dazu gehören auch die Biskuits von Créa d’Or.
88 | MM18, 27.4.2015 | MIGROS-WELT
Multikulti
Einmal um die ganze Welt Dulce de Leche ist eine Milchkonfitüre aus Lateinamerika und heisst etwa so viel wie «Süsses aus Milch». Dieser Brotauf strich und unzählige andere internationale Spezialitäten finden täglich den Weg auf unseren Tisch. Wir Schweizer probieren eben gern Neues aus – beileibe nicht nur Kulinarisches. Sei es, um Ferienstimmung aufkommen zu lassen, die Neugierde auf Unbekanntes zu stillen oder einfach nur, weil das NewYorkPoster so gut ins Wohn zimmer passt. Mit den entsprechenden Produkten geht Weltenbummeln auch wunderbar zu Hause.
Karibik, made in Switzerland: Sirup Piña Colada, 75 cl Fr. 3.50 in grösseren Filialen
Japan: Onigiri Tuna, Reis-Sandwiches, 110 g Fr. 3.80 in grösseren Filialen
Argentinien: Dulce de Leche, 450 g Fr. 7.20
Brasilien: Ipanema Zehensandalen für Mädchen, Grössen 25–38 Fr. 19.80 in grösseren Filialen
Bild: Ross Honeysett/Gallery Stock
regional erhältlich
MIGROS-WELT | MM18, 27.4.2015 | 89
Aus den Weltmeeren: Krake, geschnitten tagesaktuelle Preise regional auf Bestellung an der Fischtheke erhältlich
Italien: Bialetti Kaffeemaschine, 3 Tassen Fr. 29.80 in grösseren Filialen
Griechenland: Xenia Feta, 200 g Fr. 3.30
Amerika: New-York-Poster Fr. 18.90 in der Micasa
Amerika: Starbucks Cappuccino, 220 ml Fr. 2.10 in grösseren Filialen
Mexico: Pancho Villa, Fajita Kit Fr. 6.70 in grösseren Filialen
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Leben
MM18
62% Familienumfrage 62 Prozent der Befragten haben Mühe mit der Vereinbarkeit
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von Familie und Beruf, da das Verhältnis zwischen Lohn und Kinderbetreuungskosten für sie nicht stimmt.
Knigge reloaded
Achten Sie bei Bildtelefonie darauf, ob Unbeteiligte im Bild sind?
Illustration: Andreas Klammt, Bild: Stefan Sulzer
Migrosmagazin.ch
Philipp Tingler (44) ist Autor
und Philosoph und schreibt hier jede Woche über Phänomene des modernen Benehmens.
Gibt es eine Facetime-Etikette?
Mamma mia!
M
Die historischen Vorzüge des Telefons gleichen denen des Radios: Man kann kommunizieren, ohne sich Sorgen zu machen, ob die Frisur richtig sitzt. Dann kam die massenhafte Verbreitung der Bildtelefonie über mobile Endgeräte. Bildtelefonie aber folgt einer eigenen Etikette: Erstens sollten Sie privat nur Menschen via Video anrufen, die damit grundsätzlich einverstanden sind. Es stellt keine Unhöflichkeit dar, wenn jemand auch heutzutage lieber konventionell als per Bild telefoniert. Zweitens gilt für die Videofonie wie beim Selfie: Verzichten Sie darauf, wenn im Hintergrund Menschen ins Bild geraten könnten, denen das nicht recht sein könnte. Etwa im Tram oder vor der Yogastunde. Denken Sie an das Recht Ihrer Mitmenschen am eigenen Bild. Und an Ihre Gesprächspartner: Niemand muss sehen, wie die Matrone schräg hinter Ihnen Yogaübungen macht. MM
Bären-Babys
Manchmal bringt mich der Babysegen in meinem Freundeskreis an den Rand der Verzweiflung. Vor allem, wenn sich Eltern vom Geschlecht ihres Ungeborenen über raschen lassen. Wie soll ich ein passendes Geschenk kaufen, wenn ich nicht weiss, was «es» wird? Kom men Sie mir nicht mit geschlechts neutralen Farben! Ein Baby in Hepati tisGelb oder Salmo nellenGrün? Das sieht aus, als würde es Werbung für Noroviren machen. Weiss ist auch keine Option, da man die Kinder nicht nach jedem feuchten Görpsli umziehen kann. Noch schwieri ger ist die Suche nach geeigneten Motiven. Katzen sind zu weib lich, Hunde zu kerlig. Bleiben nur die asexuellen Bären. Teddys in Heissluft ballons, Teddys beim GlaceEssen, Teddys mit JackNicholson Grinsen. Wollen Sie wirklich, dass Ihr Baby 27 gelbe Bodys mit Bärenmotiven geschenkt bekommt? Na, dann wissen Sie, was zu tun ist. Bettina Leinenbach (38) ist Journalistin und
zweifache Mutter.
LEBEN | MM18, 27.4.2015 | 92
Mitmachen: Gewinnen Sie ein Balkongewächshaus! Migrosmagazin. ch/garten
Garten
Aller Anfang ist – leicht! Sie haben keinen grünen Daumen? Wers glaubt! Wer die klassischen Anfängerfehler vermeidet, wird staunen, wie einfach es ist, selbst bei wenig Platz eine eigene Ernte einzufahren.
W
Gartenblog
Bohne, Bluescht & Berger Machen Sie mit!
Die Migros-MagazinJournalistin Almut Berger tauscht sich auf ihrem Gartenblog auf Migrosmagazin.ch/ garten mit anderen Hobbygärtnern aus. Erzählen auch Sie von Ihren Erfolgen und Niederlagen. Und posten Sie Ihre eigenen Fotos.
er taugt zum Gärtner, zur Gärtnerin? Ein jeder, sagt der englische Gartenguru Monty Don. Und der wird es wohl wissen, begeistert er mit seinen TV-Sendungen auf BBC doch seit Jahren ein Millionenpublikum. Ein jeder, wie gesagt, vorausgesetzt, er ist bereit, ein Fleckchen Erde zu bepflanzen und zu pflegen. Selbst wenn es sich bei diesem Fleckchen nur um ein paar Blumentöpfe handelt, die sich im 5. Stock eines Mehrfamilienhauses auf dem Fensterbrett drängen. Die Bereitschaft, sich die Finger dreckig zu machen, ist also der erste Schritt zum grünen Daumen. Weiter braucht es eine kleine Gartenschaufel, ein Häckerli, ein Sack torffreier Universal- oder Balkonerde, Gefässe in unterschiedlicher Grösse – Tontöpfe, alte Weinkisten, Pflanzsäcke: Hauptsache, das Wasser kann abfliessen –, Hanfschnur und Bambusstäbe zum Aufbinden, eine Gartenschere und eine Giesskanne. Und natürlich ein paar Samensäckli und Setzlinge. Sonne oder Schatten? Das ist die alles entscheidende Frage
Was gesät oder gepflanzt wird, darüber entscheidet neben den eigenen Vorlieben die Ausrichtung des künftigen Gärtchens sprich die tägliche Sonnenscheindauer. Spinat, Randen, Salat und Radieschen beispielsweise kommen mit Halbschatten bestens aus. Auch Peterli und Schnittlauch zicken selten, es sei denn, man pflanzt sie direkt nebeneinander, was sie gar nicht schätzen. Stangenbohnen wiederum wachsen den Bambusstäben entlang einfach dem Licht entgegen, und Walderdbeeren, die sich selbst in einem gewöhnlichen Blu-
menkistli prächig machen, sind eh Schattengänger. Für Farbe auf dem sonnenarmen Balkon sorgt die Kapuzinerkresse mit ihren essbaren orangen Blüten genauso wie der Mangold, dessen Stiele von Weiss, Gelb, Orange, Rot bis Pink changieren. Möglichst sonnig hingegen mögens Zucchetto, Gurke, Tomate, Peperone, Honigmelone und Zuckererbse. Ebenfalls Sonnenanbeter sind mediterrane Gewürze wie Rosmarin, Salbei, Oregano, Thymian und Lavendel. Basilikum eignet sich gut zum Unterwachsen von Tomaten, während man der Ringelblume nachsagt, das Wachstum ihrer Nachbarn positiv zu beeinflussen. Wer vertikal gärtnern will, gönnt sich ein Säulen obstbäumchen: Die Äpfel, Zwetschgen, Birnen, Aprikosen oder auch Kirschen können bis zu vier Meter hoch werden, benötigen aber nur rund einen halben Quadratmeter Balkonfläche. Und wer jetzt noch ein Säckli Wildblumensamen in den Pflanzenbehälter kippt, darf sich schon bald über den Besuch von Wildbienen freuen, welche die Bestäubung übernehmen. Fairerweise muss ich aber sagen, dass Gärtnern nicht nur Lust, sondern ab und zu auch Frust bereiten kann. Werfen Sie aber bloss nicht das Häckerli in die Ecke, nur weils mal nicht rundläuft. Meist gibt es nämlich so etwas wie eine ausgleichende Gerechtigkeit: Lässt eine längere Hitzeperiode den Kopfsalat frühzeitig aufschiessen, beschert sie im Gegenzug vielleicht eine Zucchettischwemme. Und fällt die Himbeerernte aus, weil sich der Himbeerkäfer bereits an den Früchten gütlich getan hat, sorgen möglicherweise im Gegenzug die Heidelbeeren für grosszügigen Naschnachschub. MM
Bilder: Getty Images (3)
Text: Almut Berger
LEBEN | MM18, 27.4.2015 | 93
Besser vermeiden
Typische Anfängerfehler Zu früh loslegen: Für wärme
liebende Setzlinge wie Tomaten, Zucchetti, Chili oder Auberginen ist es noch zu früh. Stichtag sind die Eisheiligen. Im Freiland bereits ge pflanzt werden können Kohlrabi, Mangold, Peterli, Schnittlauch und Kopfsalat. Gesät werden Asia und Pflücksalat, Radieschen, Rucola, Erbsen, Spinat, Koriander und Dill. In zwei, drei Wochen folgen dann Busch und Stangenbohnen, Zuckermais und Fenchel. Standortbedürfnisse ignorieren: Eine Cherrytomate auf dem
Nordbalkon wird nur wenig Freu de sprich Früchte machen. Sellerie wiederum quittiert pralle Sonne möglicherweise mit einem Sonnenbrand. Sind Sie unsicher, googeln Sie die Bedürfnisse Ihrer Wunschpflanzen, bevor Sie ins Gartencenter aufbrechen.
Zu eng säen und pflanzen Was gross werden will, braucht Platz, Licht und Nährstoffe. Halten Sie sich an die angegebenen Pflanz abstände auf den Samentüten oder greifen Sie gleich zu Saatbän dern. Pflanzen Sie Setzlinge, infor mieren Sie sich gleich beim Kauf. Zu wenig / zu viel giessen: Je
sonniger der Standort, umso höher die Temperaturen, je kleiner der Topf, desto häufiger muss ge gossen werden. Zu viel des Guten wiederum lässt Wurzeln faulen. Hilfreich ist die Fingerprobe: Den Zeigefinger drei bis vier Zentimeter tief in die Erde stecken. Ist die Erde durchgehend trocken, möglichst in Wurzelnähe und kalkfrei giessen. Übermässig düngen: Die meisten
Gärtnern geht auch in der Stadt: «Urban Gardening» ist der Gartentrend.
Pflanzen vertragen zu wenig an Dünger wesentlich besser als zu viel. Handelsübliche Erde enthält bereits einen Düngervorrat. Gerade Starkzehrer wie Tomaten, Zucchetti, Mais oder Kartoffeln sind ab Mitte Sommer froh um ein zusätzliches Doping. Aber sich an die Mengenangaben halten!
Salat, Basilikum und Schnittlauch aus eigener Ernte: Frischer gehts nicht! «Ungesäte Saat geht nicht auf», lautet ein japanisches Sprichwort. Drum: loslegen!
Do it + Garden ist Sponsor der wöchentlichen Gartenverlosung auf: Migrosmagazin.ch/garten
LEBEN | MM18, 27.4.2015 | 95
Zwei Tage lang musste das Fohlen mit der Flasche gesäugt werden.
Zootierärztin
Nachteinsatz im Stall Jungtiere sind immer eine Attraktion im Zoo, nicht nur für die Besucher, auch für die
Zooleute. Doch nicht immer ist der Start ins Leben problemlos. Manchmal braucht es menschliche Hilfe. Text: Karin Federer
Bilder: Walter Zoo
S Karin Federer (29) ist Tierärztin und berichtet regelmässig aus dem Walter Zoo in Gossau SG.
ahira, unsere alte, erfahrene Trampeltierdame, hat eine kleine Stute geboren. Tierpfleger Simon Seiler berichtet mit Freude von dem grossen Ereignis und bemerkt, dass die Geburt völlig unproblematisch verlaufen sei. Und obschon eine Geburt auch für mich immer wieder aussergewöhnlich und spannend ist, bin ich froh, dass ich hier keinen geburtshilflichen Einsatz leisten musste. Das Fohlen kann nicht selbständig trinken
Doch ich habe mich wohl etwas zu früh gefreut. Im Laufe des Tages beobachten unsere Tierpfleger, dass das Fohlen Mühe hat, das Euter der Stute zu finden und daher auch nicht genügend trinkt. Seit der Geburt ist zwar noch nicht mal ein halber Tag vergangen, aber für ein Neugeborenes ist das eine lange Zeit. Denn die ersten Lebensstunden sind kritisch, und eine ausreichende Aufnahme von Milch ist für die Energieversorgung und die Stärkung des unreifen Immunsystems des Fohlens äusserst wichtig.
Wir dürfen nicht länger warten, denn bis zum nächsten Morgen würden wir zu viel Zeit verlieren. So mache ich mich bei Dunkelheit und frostigen Temperaturen zusammen mit Simon auf den Weg in den Stall. Heute wäre mein freier Abend gewesen, und gegessen habe ich auch noch nichts. Wieso genau bin ich Tierärztin geworden? Ich denke an den berühmten englischen Tierarzt James Herriot («Der Doktor und das liebe Vieh»). Er war auch oft nachts in den kalten Stallungen der Yorkshires Dales unterwegs. Diese und auch die folgende Nacht bekommen wir nicht viel Schlaf. Alle paar Stunden muss die Stute abgemolken, das Fohlen aufgestellt und mit der Flasche getränkt werden. Doch dann werden wir für unsere Mühen belohnt. Die kleine Kamelstute hat zum ersten Mal selbständig getrunken – mit etwas Hilfe zwar, aber immerhin. Jetzt weiss ich wieder, wieso ich Tierärztin geworden bin: Es gibt nichts Schöneres, als einem neugeborenen Wesen in den ersten Tagen auf dieser Welt erfolgreich auf die Beine zu helfen. MM
Tipps
Jungtiere gut beobachten 1. Neugeborene Tiere sind äusserst anfällig auf Unterkühlung, Energie- und Antikörpermangel sowie Infektionskrankheiten. 2. Sie müssen während der ersten Lebenstage intensiv beobachtet werden. 3. Sie sollten regelmässig und selbständig trinken sowie Harn und Kot absetzen. 4. Bei Problemen oder Unsicherheiten, nicht zu lange warten: frühzeitig den Tierarzt beiziehen!
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LEBEN | MM18, 27.4.2015 | 97
Tipps
So machen Sie es besser Hobb y koc h 2015
1. Peppen Sie weniger gesunden Fast Food mit einer Extraportion Gemüse (Rüebli, Cherrytomaten, Fenchel, Radieschen) sowie mit Früchten oder ungeschälten, ungesalzenen Nüssen auf. 2. Fast Food basiert auf Standardgrössen der Portionen. Hören Sie auf mit Essen, wenn Sie satt sind, auch wenn Reste übrig bleiben. 3. Nutzen Sie die
Ab an den Herd! Kochen Sie gern? Dann
packen Sie Ihre Chance und werden Sie Schweizer Hobbykoch/Hobbyköchin 2015. Es gibt tolle Preise zu gewinnen.
Alternative zum Fast Food: Gesundes von zu Hause mitnehmen.
interkulturelle Essensvielfalt, wechseln Sie ab, probieren Sie Neues.
Ernährung
4. Süssgetränke liefern viele Kalorien. Noch kalorienreicher sind Bubble-Teas. Bevorzugen Sie Mineralwasser.
Wir werden immer mobiler und essen häufiger unterwegs, im Büro, am Bahnhof – irgendwo, nur nicht daheim. Auf was man beim Schnellimbiss achten sollte.
Hier schreiben die Vivai-Experten über Ernährungsfragen. Dieses Mal die Ernährungswissenschaftlerin Marianne Botta Diener. In Zusammenarbeit mit Bild: Getty Images
Kochwettbewerb
Das Nachhaltigkeitsmagazin der Migros.
Auf die Schnelle Text: Marianne Botta Diener
P
izza, Burger oder Pommes frites sind stark verarbeitete Produkte und – das weiss nun jeder – sie machen nachweislich dick, schaden der Gesundheit und sogar der Psyche. Die Resultate einer Studie von Ernährungspsychologen der Universität Toronto belegen: Wer oft Fast Food isst, wird ungeduldiger und verliert die Fähigkeit, schöne Erlebnisse wie etwa Musik oder ein Naturbild geniessen zu können. Fast Food mit Bedacht auswählen
Doch diese Dickmacher haben gesunde Konkurrenz bekommen. Laut dem «Food Trends Report» des Gottlieb-DuttweilerInstituts bevorzugen viele Konsumentinnen und Konsumenten gesunde und linienfreundliche Fast-Food- und Takeaway-Angebote. «Wir verzeichnen einen grossen Erfolg mit Wraps, daneben laufen auch die Birchermüesli und die Salate sehr gut. Ein Wandel findet definitiv statt», sagt Sandro Bedin, Leiter Gastronomie im Migros-Genossenschafts-Bund (MGB). Insbesondere auch bei den jungen Menschen,
die zu einem Coffee to go auch einmal ein Birchermüesli oder einen Früchtebecher statt eines Croissants mitnehmen, so Bedin. Der Ernährungswissenschaftler David Fäh betont, dass man Fast Food nicht unbedingt von Hand essen müsse. Das vergrössert das Angebot an sinnvollen und gesunden Speisen. «Auch einen Salat kann man irgendwo essen, im Zug oder auf einer Parkbank.» Wer Fast Food mit Bedacht auswählt, kann zur gesünderen Variante greifen. Also besser ein Sandwich mit Gemüse oder Ei statt mit Salami oder Aufschnitt. Sushi statt Frittiertes. Auch sinnvoll: das Essen von daheim mitnehmen. Zum Beispiel Gemüsestängelchen mit Magerquark und Kräutern, Knäckebrot oder Vollkornroggenbrot mit Ei, Käse oder Thunfisch. Wer gesund sein will, soll sich aber neben dem «was» auch das «wie» des Essens überlegen. David Fäh rät: «Unbedingt auch Fast Food genügend kauen und sich fürs Essen Zeit nehmen.» Und lieber nicht damit vor dem Computer sitzen, sondern in geselliger Runde das Essen geniessen. MM
Eine solche Chance darf man sich nicht entgehen lassen. Die «Saisonküche» sucht zusammen mit der Gilde etablierter Schweizer Gastronomen das Kochtalent der Schweiz. Als Hauptpreis gibt es, neben der Auszeichnung, eine Kenwood-Cooking-ChefKüchenmaschine im Wert von rund 1500 Franken zu gewinnen. Und zudem noch ein einwöchiges Praktikum beim Gildepräsidenten René F. Mäder im Waldhotel Dolderhorn, Kandersteg BE. Für die Zweit- bis Sechstplatzierten gibt es weitere Sachpreise im Wert von 1800 Franken sowie Praktika zu gewinnen. Teilnehmen können ausschliesslich Hobbyköchinnen und -köche. Und zwar so: Bis 29. 6. ein selbst kreiertes Rezept für 4 Personen mit den Hauptzutaten Rindfleisch und Zwiebeln einschicken – und sich dann fürs Halbfinale oder gar das Finale im «Belvoirpark» in Zürich qualifizieren. Infos und Anmeldung: www.saison.ch/hobbykochen
98 | MM18, 27.4.2015 | LEBEN
Kinder
Fliegender Mäuseschreck Wenn der Mäusebussard über die Felder fliegt, sollten die Mäuse nicht mehr tanzen. Denn der Greifvogel liebt Mäusefleisch. Zum Zmorge, zum Zmittag und zum Znacht. Text: Andrej Abplanalp
Illustration: bunterhund.ch
Feinde
Der Mäusebussard hat viele Feinde: Habicht, Uhu, Krähe oder Marder. Die Vögel sind oft in der Nähe von Strassen zu sehen, weil sie überfahrene Tiere fressen wollen. Dabei werden sie manchmal selbst überfahren. Oder sie fressen vergiftete Mäuse.
In der ersten Zeit werden die Jungen von ihren Eltern gefüttert. Knapp zwei Monate nach dem Schlüpfen sind die jungen Vögel selbständig.
Leg doch mal die Puppe oder den Ball zur Seite und beobachte den Himmel. Es wird nicht lange dauern, bis du einen Mäusebussard entdeckst, der seine Kreise zieht. Mäusebussarde sind sogenannte Greifvögel. Das sind fleischfressende Vögel. Wie es der Name schon sagt, sind Mäuse das Lieblingsessen des Mäusebussards. Er frisst aber auch Ratten, Frösche,
Blindschleichen und Aas. In der Schweiz leben 40 000 bis 50 000 Mäusebussarde. Sie nisten im Wald oder auf Bäumen in der Nähe von Feldern und Wiesen. Zwischen März und Juni brüten sie. Nach etwa 35 Tagen schlüpfen die Jungen. Bis zu drei Jungvögel bevölkern dann das Nest. Weil sie miauen wie Katzen, nennt man sie auch Katzenadler.
Sie sind sehr gute Flieger. Man erkennt die Mäusebussarde an ihrem abgerundeten Schwanz. Mäusebussarde sind Teilzieher. Das heisst, ein Teil der Vögel bleibt auch im Winter in der Schweiz und zieht nicht wie viele andere Vögel in den warmen Süden. Dafür verbringen viele Katzenadler aus Nordeuropa den Winter bei uns. MM
LEBEN | MM18, 27.4.2015 | 99
Levana (7)
So heisst die letzte Nacht im April. Man sagt, dass in der Walpurgisnacht die Hexen wilde Feste feiern. In dieser Nacht beginnt der Mai. Dann spriesst die Natur mit voller Kraft. Das macht auch uns Menschen vergnügt. Seit jeher feiern wir in dieser Zeit den Frühling, die Liebe und die Fruchtbarkeit. Im berühmten Kinderbuch von Otfried Preussler reitet «die kleine Hexe» auf ihrem Besen zur Walpurgisnacht, obwohl es ihr die grossen
Hexen verboten haben. Schliesslich ist sie erst 127 Jahre alt, also wirklich viel zu klein für eine Party. Preussler hatte drei Töchter, die sich sehr vor Hexen fürchteten. Deshalb erfand er mit der «kleinen Hexe» eine Gute-Nacht-Geschichte, um sie von ihrer Angst zu befreien.
Hexen. In manchen Ländern in Asien und Afrika gibt es diesen Irrsinn noch heute. Bei uns ist er zum Glück vorbei. Hier tun manche Leute inzwi schen gerne so, als ob sie wirklich Hexen wären und feiern die Walpurgisnacht mit geheimnis vollen Ritualen. Ob da Magie im Spiel ist, kann ich dir nicht sagen. Aber ich wäre da vorsichtig. Denn manche Geister, die man ruft, wird man nicht mehr los. MM
In früheren Zeiten fürchteten sich sogar die Erwachsenen vor bösem Zauber. So sehr, dass sie deswegen viele unschuldige Menschen töteten. Nur weil sie glaubten, sie seien
1. fliessendes Wasser 2. Tier, das den Regen liebt 3. ohne Schirm wirst du ... 8.▼
▼
1.
Frühlingszeit ist auch Regenzeit. Kennst du dich aus mit der Nässe? ▼ 9. 9.▼
1. Tobi, Hugo und Nina haben zusammen nur einen Schirm, aber keiner wird nass. Wieso das?
die Fragen ihrer Töchter (14, 9, 7).
KNACKNÜSSE FÜR REGENRATTEN!
R ätsels pass NASS, NÄSSER
Gabriela Bonin (47) beantwortet
7.▼
▼
2.
4. gefrorenes Wasser 5. da entspringt der Fluss 6. Regen im Badezimmer 7. Blitz, Donner und Regen 8. Regen bei Minustemperaturen 9. Regenschuhe 10. Da kommt der Regen her
2. Was wird nässer, je mehr es trocknet? ▼
4.
3. Wo führen die Flüsse kein Wasser?
▼
3.
▼ 10.▼ 10.
4. Wie wird der blaue Tobi, wenn er ins Rote Meer fällt? ▼
5.
▼
6.
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Lösung: 1. Es regnet nicht 2. das Handtuch 3. auf der Karte 4. nass
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Lösung: 1. Fluss 2. Regenwurm 3. nass 4. Eis 5. Quelle 6. Dusche 7. Gewitter 8. Schnee 9. Gummistiefel 10. Wolken
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LEBEN | MM18, 27.4.2015 | 101
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Ratgeber
Bibliothek «Ich sehe meine Fotos in den Eigenen Dateien und in der Bibliothek. Sind sie doppelt gespeichert?» Elsa Wyss, Pazzallo
Das Smartphone eignet sich in den Ferien nicht nur zum Fotografieren. Kleine Ferienhelfer
Städtetrip leicht gemacht Zehn Apps helfen Ihnen dabei, in den Ferien ohne Verbindungskosten die beste Beiz zu finden, Tipps von Einheimischen zu ergattern und jede Sehenswürdigkeit anzusteuern. Text: Reto Vogt
Illustration: Supertotto/2agenten
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er Koffer ist gepackt, alle Zugtickets gedruckt, und die Fremdwährung steckt im Portemonnaie. Bereit für die Reise also? Nein, das Wichtigste fehlt noch: Die Vorbereitung des Smartphones. Zwar ist Gratis-W-Lan in vielen Ländern weit verbreitet, aber meistens hats genau dann keines, wenn Sie auf Google Maps den schnellsten Weg zum Eiffelturm finden möchten. Deshalb gilt es, nicht nur die richtigen Apps herunterzuladen, sondern diese ausserdem für den Offline-Einsatz im Ausland fit zu machen. So sind die wichtigsten Informationen immer verfügbar.
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3. Faltpläne, ade! Von jeder grösseren Stadt gibts Metrostreckenpläne inklusive Fahrplan als App. Exemplarisch dafür steht Visit Paris by Metro. 4. Mit PocketGuide Audio Travel wird das Handy zum Stadtführer. Für rund 130 Städte gibts mehrere Touren zum kostenpflichtigen Download. 5. Haben Sie die klassischen Touriprogramme satt? Spottet by Locals bietet für 61 Städte Tipps von Einheimischen – jeder Offline-Guide kostet 4 Franken. 6. Was heisst Rindsleber auf Französisch? Google Translate spricht 90 Sprachen und übersetzt Wörter, ganze Sätze oder fotografierte Speisekarten. 7. Wer den aktuellen Eurokurs nicht im Kopf hat, kann den gefragten Betrag mit XE Currency jederzeit in Schweizer Franken umrechnen. 8. Eine Internetrecherche vor den Ferien ist Pflicht. Aber statt alles auszudrucken, lassen sich die Tipps bei Instapaper zum späteren Lesen abspeichern. 9. Eigene Postkarten designen geht ganz leicht: Das Sujet mit dem Handy fotografieren und mit PostCard Creator gratis in die Schweiz verschicken. 10. Genauso wichtig wie eine Reise ist die Erinnerung daran. Ein Tagebuch dokumentiert sich inklusive automatische Routenaufzeichnung mit Mobility Trip. MM Alle Apps sind für Android und iOS gratis, wenn nicht anders erwähnt.
Seit Windows 7 gibts «Bibliotheken» – je eine für Dokumente, Musik, Bilder und Videos. Darin führt Windows alle gewünschten Dateien zusammen, jedoch ohne sie zu kopieren oder vom ursprünglichen Speicherort zu entfernen. Deshalb sind Ihre Fotos weder doppelt vorhanden noch verschwenden sie Speicherplatz. Um einen Ordner einer Bibliothek hinzuzufügen, zeigen Sie diesen im Windows Explorer an und markieren ihn mit der Maus. Am oberen Rand bestätigen Sie mit «In Bibliothek aufnehmen» und wählen zwischen Dokumente, Musik etc. aus. Möchten Sie hingegen einen Ordner aus einer Bibliothek entfernen, klicken Sie diese mit Rechts an und wählen «Eigenschaften». Selektieren Sie den Ordner und bestätigen Sie per «Entfernen». Enthaltene Dateien werden dabei nicht gelöscht.
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LEBEN | MM18, 27.4.2015 | 103
Haben Sie eine Frage zum Thema?
Tipps gegen Reflux
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1. Medikamente, welche die Magenschleimhaut angreifen, sollten (in Absprache mit dem Arzt) möglichst vermieden werden. 2. Vermeiden Sie Nikotin und trinken Sie koffeinund alkoholhaltige Getränke mit Zurückhaltung.
Wenn der Verschluss zwischen Magen und Speiseröhre (beide rot) undicht ist, stösst Magensäure auf. Gesundheit
Wenn der Magen Feuer fängt Magenbrennen und saures Aufstossen bezeichnet man als Dyspepsie,
was «schlechte Verdauung» bedeutet. Im Vordergrund stehen brennende Schmerzen im Oberbauch, Völlegefühl, Übelkeit oder saures Aufstossen. Text: Roberto Llano
Bild: iStockphoto
A
Dr. Roberto Llano Innere Medizin FMH, Sportmedizin SGSM In Zusammenarbeit mit
uslösende Faktoren für diese Beschwerden können die regelmässige Einnahme bestimmter Medikamente wie zum Beispiel Entzündungshemmer oder Kortison sein. Nikotin, Koffein und Alkohol sowie häufig grosse Mengen an eiweissreicher Nahrung können die Bildung der Dyspepsie fördern. Wenn der Verschluss zwischen Magen und Speiseröhre nicht richtig funktioniert und die Magensäure kopfwärts in die Speiseröhre gelangen kann, spricht man von der Refluxkrankheit. Manchmal ist ein Zwerchfellbruch dafür verantwortlich. Übergewicht im Bauchbereich sowie ein erhöhter Druck in der Bauchhöhle, zum Beispiel bei schwerer körperlicher Arbeit oder während einer Schwangerschaft, können ebenfalls Auslöser sein. Ernährung umstellen und Medikamente Unbehandelt verschwinden die Symptome der Refluxkrankheit sehr selten völlig und dauerhaft. Wer seine Ernährungs- und Lebensgewohnheiten gezielt umstellt und die
Refluxkrankheit vorübergehend medikamentös behandelt, kann sein Wohlbefinden steigern und der Entstehung einer Speiseröhrenentzündung vorbeugen. Wenn diese allgemeinen Massnahmen nicht ausreichen, sollten Sie sich von Ihrem Hausarzt beraten und untersuchen zu lassen und die Symptome gegebenenfalls mit Medikamenten (Säureblocker) behandeln. Diese hemmen die übermässige Säureproduktion und ermöglichen dadurch die Abheilung der angegriffenen Schleimhaut. Was tun, wenn es nicht besser wird?
Wenn sich die oben genannten Symptome nicht bessern und in Kombination mit einem Alter über 50 Jahren, Schluckbeschwerden, Gewichtsverlust und Blutmangel auftreten, sollte unbedingt eine weitere Abklärung zum Ausschluss eines bösartigen Magen- oder Speiseröhrentumors erfolgen. Diese Tumore sind glücklicherweise relativ selten. Entscheidend für deren Prognose ist, dass sie möglichst frühzeitig entdeckt und behandelt werden. MM
3. Die Reduktion von Übergewicht, vor allem im Bauchbereich, wirkt sich positiv aus. 4. Essen Sie vor allem abends leichte Mahlzeiten, da diese weniger lange im Magen verweilen. 5. Ein Spaziergang nach dem Essen wirkt verdauungsfördernd. 6. Kauen Sie nach dem Essen einen zuckerfreien Kaugummi – dies fördert den Speichelfluss und dessen neutralisierende Wirkung auf rückfliessenden Magensaft. 7. Ein höher gestellter Kopfteil des Betts kann die Refluxsymptomatik günstig beeinflussen.
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Auto
Weltbürger für die Familie Mit dem nagelneuen Mondeo will Ford wieder ganz vorn in der Mittelklasse mitfahren. Ob der Station Wagon genannte Kombi im Alltag punktet, prüft Familie Blum aus Neukirch. Text: Timothy Pfannkuchen
Bilder: René Ruis
U
nter dem Namen Fusion ist er in den USA bereits das zehnt meist verkaufte Auto. Kürzlich rollte die Europaversion des «Weltautos» Ford Mondeo an. Schneidig steht er da, was bei Leserfamilie Blum aus Neukirch TG (Ge meinde Egnach) super ankommt. Aber stim men denn auch die inneren Werte? «Er ist mit seinen 4,87 Metern ja schon lang», eröffnet Monique Blum den Urteils reigen. «Seltsam, dass im luxuriösen Testauto noch eine Rückfahrkamera fehlt. Allerdings ist er sehr übersichtlich und Parkieren ein Kinderspiel.» Umgekehrt gebe es «enorm viel Platz», wie die Übersetzerin betont. Wertvolle Spurhalte- und Totwinkelwarner Viel Raum für Fahrspass bietet offenbar der Antrieb. «Der reaktionsschnelle 180PS Diesel zieht toll und bleibt leise», merkt Nicolas Blum an: «Auch der Doppelkupp lungsautomat arbeitet tipptopp.» Doch dann schränkt der Lehrlingsausbildner ein: «Unsere gut sieben Liter Testverbrauch sind nicht schlecht, aber keine Sensation für einen Diesel.» Zu schätzen weiss das Ehepaar für unterwegs die angenehmen Fahreigenschaf ten. «Für eine Familie, die ständig in Bewegung ist, ist das genau richtig», lobt Monique Blum, die sonst Opel Zafira oder Corsa fährt, «komfortabel, aber ohne schaukeliges Gondeln, und wendigstraff, aber dennoch nie zu hart. Spannend sind auch Assistenz systeme wie der Spurhalte und Totwinkel warner. Davon hatten wir schon gehört, und nun finden wir sie echt gut!» Bekommt der Mondeo, den es auch als Hybrid und ab Spätsommer mit 4x4 gibt, seine Chance? «Er überzeugt – auch beim PreisLeistungsVerhältnis», resümiert Nicolas Blum, dessen TestMondeo mit Vollausstattung bis hin zu VollLEDSchein werfern fast 51 000 Franken kostet (ohne etwaige Rabatte): «Wenn wir mal vom Kom paktvan zum Kombi wechseln, dann ist er sicherlich eine Alternative.» MM
Der Platz «Fahren wir in die Ferien, meinen Bruder Jeff zum Unihockey oder mich zum Waldhornspielen, dann brauchen wir Platz. Der Ford hat mehr als genug: Hinten würde man gar zu dritt gut sitzen!» Jill Blum
LEBEN | MM18, 27.4.2015 | 105
Das Design «Vorne sieht er frech aus mit seinem entschlossenen Blick und den schneidigen Linien. Hinten ähnelt er etwas dem alten Mondeo, aber wirkt mit seinen coolen LEDRückleuchten modern.» Nicolas Blum
Die Farben «Innen kann man sogar die Farbe der Nachtbeleuchtung wählen. Sehr cool finde ich auch die farbigen Displays zwischen den Instrumenten, deren Anzeige sich nach Wunsch verändern lässt.» Jeff Blum
130 g/km CO2 Grenzwert 2015: 130 g/km
Testfahrt im Familien-Ford: Nicolas (50), Jeff (14), Monique (45) und Jill (9) Blum aus Neukirch TG.
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tätigt: Sie befragten Zeugen, versuchten, sich einen Reim auf seltsame Vorkommnisse zu machen, und entlarvten schliesslich den Täter. Im aktuellen Fall von «Tatort Jungfrau» geht es um den Bauern Ruedi Kern, der sich Sorgen um seinen Nachlass macht, weil sein Sohn Steffu noch immer ledig ist. Mit der Hilfe der Fernsehshow «Bauer braucht Braut» soll Steffu endlich unter die Haube kommen. Doch die Dreharbeiten auf
dem Bauernhof stehen unter einem denkbar ungünstigen Stern: Neidische Nachbarn sabotieren die Show, und der nervige TV-Produzent strapaziert die Nerven aller Beteiligten. Schliesslich kommt es zu einem veritablen Drama: Bauer Ruedi Kern kommt auf rätselhafte Art ums Leben. Wem nützt der Tod von Ruedi am meisten? Mit etwas Glück nehmen Sie vom 23. bis 25. Mai 2015 gratis an der Mörderjagd teil. MM
Beantworten Sie folgende Frage: Wie viele Krimifans haben beim Event im letzten Jahr ermittelt? Per Telefon: Wählen Sie 0901 560 039 (1 Fr./Anruf ab Festnetz) und nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie eine SMS mit dem Text GEWINNEN, dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS) Beispiel: GEWINNEN, Lösungswort, Beat Beispiel, Musterstrasse 1, 9999 Exempelstadt Per Postkarte: Senden Sie eine Postkarte (A-Post) mit Ihrem Lösungswort und Ihrer Adresse an Migros-Magazin, «Tatort Jungfrau», Postfach, 8099 Zürich Online: Gratis unter www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff Einsendeschluss: 3. 5. 2015. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Die Mitarbeitenden der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Preise, die nicht bis spätestens drei Monate nach Ziehung durch den Gewinner bezogen werden, verfallen ersatzlos.
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LEBEN | MM18, 27.4.2015 | 113
Quiz
Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Aprilwetter steht bildlich für … Wetter. F
wechselhaftes
N stabiles
T
kein
2. Wie wird die Gesamtheit der chemischen Prozesse im Menschen bezeichnet? A Stoffart
O Stoffwechsel
E
Stoffbahn
S
Short Stories
I
Woody Allen
3. Wie werden sogenannte Ja-Nein-Rätsel auch noch genannt? R Black Stories
T
Dark Stories
So nehmen Sie teil
4. Wer erhielt den «Golden Globe» 2015 für sein Lebenswerk? Z
Morgan Freeman
S
George Clooney
Tel. Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD2, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 TASTSINN Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 3.5.2015, 24 Uhr
5. Wo kommen Zungenheizungen zum Einsatz? C Eisenbahnweichen
E
Medizin
W Ofenbau
6. Wie nennt man den Umkreis des Gebietes, das ein Gipfel oder ein Berg überragt? L
Segment
H Dominanz
E
Kreisterroir
E
Tessin
7. Wo wurde im 19. Jh. Seidenraupenzucht betrieben? R Zug
A Aargau
8. In welcher Schweizer Stadt gab es einst das «Kratzquartier»? N Bern
K Basel
R Zürich
Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite
Auflösung Nr. 17: MIETZINS
Gewinner Nr. 15: Elisabeth Moning, Thalwil ZH; Manuela Ghanem-Sommer, Luzern; Daniela Meisinger, Knonau ZH
Lösungswort: 1
2
3
4
5
6
7
8
Paroli
Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5. 2
T
1 3 5
Auflösung Nr. 17: ACHSE Gewinner Nr. 16: Ignazia Nebiker, Winkel ZH; Peter Morf, Embrach ZH; Stefanie Knecht, Rorschacherberg SG
4
AM N E S T I E CHARTRES EHEST ENS E I N I GELN GOT T H E I T LUVSE I T E RE I N I GEN RE I T T I ER RESET T EN S T EGR E I F
So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 OSTEN Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 3.5.2015, 24 Uhr Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite
Lösungswort: 1
2
3
4
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LEBEN | MM18, 27.4.2015 | 115
Sudoku
Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3x3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den gelben Feldern von links nach rechts.
8
2 9
Auflösung Nr. 17: 823
6 1
3
9 4 7 2 3 1 9 7 4 5
6 8
8
9 4 6 5 3 2 1 8 7
2
3 2 4 5 4 6 6 3 8 7
1 3 8 6 9 7 2 4 5
7 2 5 1 8 4 9 6 3
8 1 7 4 5 9 3 2 6
2 5 9 7 6 3 4 1 8
3 6 4 8 2 1 5 7 9
4 7 3 9 1 8 6 5 2
6 9 1 2 7 5 8 3 4
5 8 2 3 4 6 7 9 1
So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4, gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 123 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 3.5.2015, 24 Uhr
06010010688
Gewinner Nr. 16: Bernardo Favaloro, Fällanden ZH; Roman Zürcher, Winterthur ZH; Anny Pfaffmatter, Naters VS; Max Müller, Seuzach ZH; Elisabeth Brügger, Goldiwil BE
Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite
Bimaru
Brücken
Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.
Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Brücken dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln 1 3 3 3 miteinander verbunden 2 sein. Verboten: Kreuzun2 1 gen, diagonale Brücken 2 4 2 1 3 und mehr als zwei Linien.
1 1 2 5 0 1
Auflösung Nr. 17:
4
3 4
3
2 1 1
2
0
4
1
3
1
3
0
2
5
7 2
2 2 3
2 2
4
8 5 2 4
3
3
3 1
2 2 3
Auflösung Nr. 17:
4
3 3 3
2
3 3
1
1
5
2
3 4 1
3 3
4 3 3 2
3
3 3 2 2 4
6 4 3 3 2
2 1 3 3 1
3 3 2 3
Impressum MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 569 115 Ex. (WEMF 2014) Leserschaft: 2 373 000 (WEMF, MACH Basic 2014-2) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger
Publizistische Leitung: Monica Glisenti Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion/Ressort Leben: Andrej Abplanalp (Leitung), Bettina Langenbach (Chefin vom Dienst), Gerda Portner (Produzentin), Daniel Schifferle (Verantwortlicher Leben), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Menschen: Sabine Lüthi (Leitung), Andrea Freiermuth, Yvette Hettinger, Ralf Kaminski, Anne-Sophie Keller (Volontärin), Monica Müller, Reto E. Wild Migros-Welt: Ressort M-Aktuell: Daniel Sidler (Leitung), Jean-Sébastien Clément, Anna Meister, Sabine Müller, Christoph Petermann, Thomas Tobler, Michael West
Ressort Shopping & Food: Larisa Matkovic-Kilibarda (Leitung a. i.), Stefan Kummer (Produktionsleiter), Robert Rossmanith (Produktion), Heidi Bacchilega, Dora Horvath, Sonja Leissing, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, AnnaKatharina Ris, Claudia Schmidt, Jacqueline Vinzelberg, Anette Wolffram Layout: Bruno Boll (Creative Director), Doris Oberneder (Art Director), Werner Gämperli, Nicole Gut, Gabriela Masciadri, Pablo Tys, Tatiana Vergara Lithografie: Reto Mainetti (Leitung), Manuela Seelhofer, Max Sommer Prepress: Liliane Bolliger, Marcel Gerber
Anzeigen: Thomas Brügger (Leitung), Gian Berger, Yves Golaz, Andreas Hess, Hans Reusser, Angela Scasascia Online: Almut Berger, Reto Meisser, Reto Vogt anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Sekretariat: Fax: 058 577 13 72 Stefanie Zweifel (Leitung), Innendienst: Nicole Thalmann Imelda Catovic Simone, (Leitung), Verena De Franco, Nicolette Trindler Michael Glarner, Christine Kummer, Honorarwesen: Janine Meyer, Jasmine Steinmann Verena Hochstrasser Lesermarkt: Carina Schmidt Kommunikation & (Leitung), Marianne Hermann Medien-Koordination: Media-Services: Patrick Rohner Eveline Zollinger (Leitung), Larisa (Leitung), Tabea Burri, Aisha Matkovic-Kilibarda, Rea Tschumi Kaufmann, Theresa Wuitz Verlag: Rolf Hauser (Leitung), Alexa Julier, Laila Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere Müller-Boonya, Margrit von Holzen abo@migrosmagazin.ch verlag@migrosmagazin.ch Tel.: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71 Tel.: 058 577 13 00, Fax: 058 577 13 01
Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Krüger, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis
Druck: DZB Druckzentrum Bern AG
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«Ich habe mich verliebt»
Ab dieser Woche darf Bachelorette Frieda Hodel auf dem TV-Sender 3+ Rosen verteilen. Welchem Mann sie während der Dreharbeiten in Thailand ihr Herz geschenkt hat, verrät die gebürtige Argentinierin aber noch nicht. Text: Silja Kornacher Bilder: Tanja Demarmels
LEBEN | MM18, 27.4.2015 | 119
1 Mein Ausgleich «Yoga hilft mir, zu mir
selbst zu finden. Momentan absolviere ich eine Weiterbildung in Body Art, einer Mischung aus Yoga und Pilates.» 2 Meine Bezugsperson «Mein Vater ist der wichtigste Mensch in meinem Leben. Er ist das einzige Familienmit glied, das mir geblieben ist: Meine Eltern sind geschieden, meine Schwester und meine Mutter sind zurück nach Argen tinien gegangen.» 3 Mein ständiger Begleiter «Ich bin im mer unterwegs, momentan bin ich mehr im Auto als zu Hause. Es erleichtert mir
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Name: Frieda Hodel (33) Sternzeichen: Widder Beruf und Lebenslauf: Als Sechs
jährige kam ich aus Argentinien in die Schweiz. Ich absolvierte eine Lehre als Servicefachangestellte und holte später das BankKV nach. Nach fünf Jahren im Banking lebte ich ein Jahr in Griechenland und drei Monate in Kapstadt und arbeitete als Model. Heute habe ich mich als Lifestyle, Ernährungs und Bewegungscoach selbständig gemacht. Anfang dieses Jahres nahm ich bei der 3+Sendung «Die Bachelorette» teil. Ich hatte die Zeit meines Lebens! Und ja, ich habe mich bei den Dreharbeiten in Thailand verliebt. Mein Lebensmotto: Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum. 4
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so vieles. Mit den öffentlichen Verkehrs mitteln kommt man ja nicht vorwärts.» 4 Mein Lieblingsort «Da ich in Zürich
Wollishofen wohne, gehe ich im Sommer gern in die nahe gelegene Badi Enge. Dort treffe ich immer jemanden, den ich kenne. Ich liebe es, mit meinen Freunden auf dem Steg zu chillen.» 5 Mein Glücksbringer «Einer meiner
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Fitnesskunden besitzt ein eigenes Möbelgeschäft und hat mir einmal dieses Kissen geschenkt. Es bedeutet mir viel. Wenn ich gestresst bin und es anschaue, geht es mir sofort besser.» 6 Meine Stärkung «Ich gehe nie ohne ein gutes Frühstück aus dem Haus. Ein selbst gemachter Smoothie, etwa aus Erdbeeren, Bananen und Äpfeln, ist der perfekte Start in den Tag. Was aber alles genau drin ist, bleibt mein Geheimnis.»