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Migros-Magazin-18-2012-d-BL

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Ausgabe Basel, AZA 4002 Basel. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

NR. 18 | 30. APRIL 2012 www.migrosmagazin.ch

Nr. 18 | 30. April

2012

E XT RA Bea

u ty

Bilder: Juventino

Mateo

Schönheit in

jedem Alter

ukten igen Pflegeprod l Vikon s und den richt Bassi etischen Trick . Star-Visagist Mit kleinen kosmjeden Alters in neuem Glanz n | 18 erstrahlen Fraue zeigt, wie es geht.

40 SEITEN BEAUTY-EXTRA

Zeitlos schön: Tipps für Frauen von 20 bis 60 FRAUEN MIT HANDICAP I 12

Erfolgreich im Beruf trotz Behinderung

Bild: Alessandro Della Bella

KOCHWETTBEWERB I 30

Trix ist fix

Im Juni startet Trix Zgraggen beim härtesten Nonstop-Radrennen der Welt quer durch die USA. Dabei fährt sie auch für krebskranke Kinder. I 20

Gewinnen Sie ein Essen bei einem Starkoch Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 575 55 44, Mitglieder.reg@migrosbasel.ch


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. G IN L E E F Y A ID HOL


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DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 18, 30. APRIL 2012 |

INhALT | 5

EDITORIAL Jacqueline-Jane Can, Stv. Chefredaktorin

Alles wird schön

Was, bitte, ist «schön»? Ein philosophisches Thema durchaus, doch so viel ist gewiss: Jeder Mensch reagiert in Sachen Schönheit entsprechend seiner Prägung.

EXTRA

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beauty |

Nr. 18, 30. April 2012

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Migros-Magazin |

6 | Aktuelles

elena (43) ist sel erfolg bst rei traum ch im Job bewusst , haare un und ein d Single . Fok toller Mund us: .

«Mir gefällt, wie ich meine Lippen betonen kann. Das lässt mich so sinnlich aussehen, wie ich mich fühle.»

Drei für einen strahlenden Teint: Concealer gegen Unebenheite Zuerst n (Fr. 14.90), dann infaillible Make-up (Fr. 25.90) und zum Schluss mit Glam Bronze (Fr. 24.90) Highlights setzen. Alles von l’Oréal paris. links: Den Mascara sollte Elena in Braun wählen. False lash Telescopic von l’Oréal paris, Fr. 22.90. rechts: Ein lippenstift, der einen Arbeitstag lang hält, ist der Super Stay 24 H von Maybelline NY, Fr. 17.90. Farbe: Cherry pie 542.

Meine Mutter beispielsweise verlässt nie ungeschminkt das Haus und kommentierte das früher gern mit dem Satz: «Man weiss nie, wen man beim Bäcker trifft.» Auch mussten Slip und BH immer dieselbe Farbe haben: «Stell dir vor, Kind, 40 Seiten Beauty-Extra: du wachst im Krankenhaus auf. Tipps, wie Sie das Beste Da muss doch alles passen!» aus Ihrem Typ machen. Solche Mutter-Aussagen prägen Töchter — und zwar genau umgekehrt. Wen wunderts also, dass ich heute gern ungeschminkt zum Bäcker gehe! Kennen Sie das? Dieses Gefühl, eine immer feinere Sensibilität dafür zu entwickeln, was einen selbst schön macht? Elenas Haarfarbe leuchtet noch mehr mit den sommerlichen Gold Mahagonie reflexen von Casting Crème Gloss von l'Oréal paris, Black Ginger 353, Fr. 16.-.

ExpErtEn-tipp

Ein Teint wie Porzellan

Beauty-Experte Bassil: Elena sollte als Basispflege vor dem Concealer das Sérum Youth Code luminizer von l'Oréal (Fr. 29.80) benutzen, das mildert Flecken und sorgt für ebenmässigen Teint. Extra-Tipp: Concealer eine Nuance heller als die eigene Haut wählen, kaschiert Makel.

Elena, 43, Labormitarbeiterin aus Zürich.

Damit der Lippenstift optimal hält, den Lippenrand mit Lipliner vorzeichnen, Maybelline , Fr. 8.90.

Eine cremige Textur verhindert das Austrocknen der Lippen. Perfekt: Color Riche, L’Oréal, Fr. 20.90.

Die Frauen, die wir in unserem Beauty-Extra zeigen, haben das Geheimnis ihrer Schönheit entdeckt. Nämlich sich selbst so zu nehmen, wie sie sind, und nur das hervorzuheben, was sie selbst an sich schön finden. Diesem Thema widmen wir uns auf Seite 22 mit der Geschichte «Ich will so sein, wie ich bin». Auf 40 Seiten präsentieren wir Frauen mit 20, 30, 40 und 50 Jahren, die zeigen: Jedes Lebensjahrzehnt hat seine schönen Seiten. Und mit ein paar kleinen Schminktricks rückt man sich selbst in ein noch schöneres Licht. Star-Visagist Bassil Vikon zeigt, wie das geht.

jacqueline-jane.can@migrosmedien.ch

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

Bild: Jorma Müller

MIGROS-WOChE GENERATION M

8 | Schwachstrom-Küche Wie man beim Kochen Energie spart.

MENSChEN

12 | Reportage Frauen mit einer Behinderung haben es besonders schwer, beruflich erfolgreich zu sein. Es gibt Ausnahmen. 19 | Auf ein Wort 20 | Porträt Radfahrerin Trix Zgraggen wagt sich ans härteste Rennen der Welt. 22 | Interview Hollywoodstar Matt Damon begab sich für seinen neuen Film unter wilde Tiere. 27 | Kolumne: Der Hausmann

94 | MEINE WELT Rock ’n’ Roll ist sein Leben: Musiker Adrian Weyermann zeigt dem Migros-Magazin, was er sonst noch mag, wie er lebt und wen er liebt.

AKTUELL

29 | SlowUp: (Auto)freie Bahn für Velos

SChAUFENSTER

30 | Grosser Kochwettbewerb Kreieren Sie ein Rezept mit einem Produkt aus Ihrer Region, und machen Sie mit an unserem Kochwettbewerb! 34 | Bifidus für die Abwehrkräfte 36 | Feines zum Frühstück 39 | Neue Pflegelinie für reifere Haut 41 | Gratis W-Lan im Migros-Restaurant 43 | Für prickelnde Stunden

SAISONKÜChE

44 | Feta-Avocado-Sandwich Fanni Fetzer, Direktorin des Kunstmuseums Luzern, isst vegetarisch. 56 | So macht Salat satt Mit Poulet oder Croutons bestückt, füllt Salat auch grosse Mägen.

IhRE REGION

59 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

65 | Mix 70 | Outdoor Sackstorch! Wer mit dem Velo der Aare entlang fährt, begegnet vielen Störchen. 78 | In Form Alle reden von Laktoseintoleranz. Was ist das eigentlich und warum gibt es sie? 81 |Auto Kompakter SUV: der Mazda CX-5.

MEINE WELT

94 | Adrian Weyermann

RUBRIKEN

11 | Leserbriefe 83 | Glücksgriff 85 | Rätsel und Impressum 92 | Cumulus

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MIGROS-WOChE 6 |

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AKTUELLES

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NR. 18, 30. APRIL 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

RÜCKRUF

Kräuterbonbons

Die Migros ruft die Bonherba-Kräuterbonbons «classique, gefüllt, zuckerfrei» zurück. Durch einen Produktionsfehler beim Abpacken sind versehentlich gezuckerte Bonbons in die mit «zuckerfrei» gekennzeichnete Verpackung gelangt. Für Diabetiker kann diese Verwechslung eine gesundheitliche Gefährdung darstellen. Die Migros bittet Diabetiker, welche die Bonbons zwischen 7. März und 24. April gekauft haben, diese nicht zu essen. Die betroffenen Bonbons im 150-Gramm-Beutel haben die ChargenNummer L1654 und das Datum 22.8.2012. Sie können gegen Rückerstattung des Kaufpreises in jeder MigrosFiliale zurückgegeben werden.

REGION BASEL

Sprungbrett für junge Profiartisten Knapp 200 Bewerbungen aus fünf Kontinenten sind fürs Schweizer Zirkusfestival Young Stage eingegangen. Die vierte Ausgabe fällt damit internationaler denn je aus. Das Festival ist zu einem wichtigen Sprungbrett für junge Zirkusartisten geworden. Überglücklich sind jene 30 jungen Artistinnen und Artisten aus 15 Nationen, welche die Möglichkeit erhalten, ihre Darbietungen auf einer der weltweit renommiertesten Plattformen zu präsentieren. Eine prominente Fachjury prämiert die besten Artistinnen und Artisten und vergibt den Goldenen, Silbernen oder Bronzenen Stern. Mehr zu diesem Anlass in einer Woche auf den Regionalseiten der Migros Basel und ab sofort unter www.young-stage.com und www. daszelt.ch

Mini Budget, mega Stimmung: Die Migros schickt WGs gratis an Open Airs.

Zum Nulltarif ans

Erneut können sich Wohngemeinschaften um den Titel Zum Auftakt des grossen Wettbewerbs gibts 350 Pässe

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elche WGs sind Feuer und Flamme für die Kultmarke MBudget? Die Migros schreibt wieder den Titel «M-Budget-WG» aus. Wohngemeinschaften aus der Deutschschweiz können sich ab sofort darum bewerben. Die Gewinner können ein Jahr lang gratis wohnen und einkaufen, und die Migros spendiert ihnen zusätzlich eine rauschende Siegesparty. Wohngemeinschaften, die sich jetzt

online um den Titel bewerben, haben ausserdem die Chance, diesen Sommer gratis eines der grossen Open-Air-Festivals Frauenfeld, St. Gallen, Gampel, Heitere oder das Gurtenfestival als VIPs zu besuchen. Aber auch ein anderer Weg führt zu einem Gratiseintritt: Wer sich als freiwilliger M-Budget-Helfer verpflichtet und an einem Festival einige Stunden lang mit anpackt, zum Beispiel Zelte


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MIGROS-WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 18, 30. APRIL 2012 |

AkTUEllES | 7

Weiss ist gut Zuckersüsse, getrocknete Feigen sind äusserst beliebt. Die letzte Ernte im September war gut, dennoch hat so mancher Feigenfan Bedenken, die Früchte zu kaufen. Nicole Koch, Migros-CategoryField-Managerin, weiss, warum: «Temperaturschwankungen während des Transports und die Lagerung an verschiedenen Orten begünstigen das Wachstum von Zuckerkristallen. Dieser kristallisierte Fruchtzucker bildet dann einen feinen weissen Film um die Feige. Eigentlich ein Qualitätsmerkmal, doch der Kunde hält dies irrtümlicherweise oft für Schimmel.» Dem Genuss der weisslich schimmernden Feigen steht also nichts im Weg. Im Gegenteil, denn die schrumplige Süsse hat einen hohen Anteil an Ballast- und Mineralstoffen.

FRISCH IN DER MIGROS

Urschweizer

Open Air

«M-Budget-WG» bewerben. für Festivals zu gewinnen.

aufbaut, Gepäck trägt oder Schatten spendet, kann den Rest des Open Airs gratis geniessen. Gewinnchancen haben zudem auch sämtliche Leute, die online Verbesserungsvorschläge zu ihrem Lieblingsfestival einreichen. Wer den Festivalsommer also zum Nulltarif geniessen möchte, sollte jetzt die Website zum Wettbewerb besuchen. www.m-budget-festivals.ch

Bilder: Patric Buehler, Maximilian Stock/StockFood, Shutterstock

Der Sbrinz ist eine der ältesten Käsesorten Europas. Der Innerschweizer Hartkäse kann nach Gusto verzehrt werden: gebrochen, gehobelt oder gerieben. Probieren Sie einmal Sbrinz-Bröckli mit ein paar Tropfen Aceto Balsamico.

Hotelplan feiert den 77. Geburtstag Als Hotelplan 1935 gegründet wurde, waren Ferienreisen noch ein Privileg der Wohlhabenden. In 77 Jahren hat das Migros-Tochterunternehmen viel dafür getan, dass sich das gründlich geändert hat. Nun feiert Hotelplan Geburtstag, und die Kundinnen und Kunden können davon profitieren. Der Reiseveranstalter bietet eine ganze Reihe günstiger Ferienarrangements an, in deren Preis immer die Zahl

77 enthalten ist. So sind zum Beispiel Allinclusive-Badeferien auf Kreta samt Flug und sieben Übernachtungen für 477 Franken pro Person im Doppelzimmer buchbar. Bergferien in Graubünden gibts für 277 Franken pro Person inklusive fünf Übernachtungen im Doppelzimmer und Halbpension. www.hotelplan.ch


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NR. 18, 30. APRIL 2012 | Migros-Magazin |

Deckel drauf!

Zeitgenössische Kochkunst heisst: Nicht bei den Zutaten, beim Strom sollst du sparen! Eine neue Studie im Auftrag des WWF zeigt, wie das geht.

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Mit der richtigen Methode lässt sich der Stromverbrauch um bis zu 90 Prozent reduzieren.

enn Corina Gyssler (52) in einem neuen Kochbuch blättert, empfindet sie dieses Werk oft als lückenhaft. Nicht, dass in den Rezepten einzelne Zutaten fehlen würden. «Aber ich vermisse Hinweise, wie sich in der Küche Strom sparen lässt», meint die WWF-Mitarbeiterin. «Wichtig wäre das gerade bei beliebten Kochbüchern mit grosser Auflage oder auch bei Lehrmitteln für das Kochen in der Schule.» Gyssler ist selber eine passionierte Köchin und beim WWF zuständig für die Kommunikation einer neuen Studie. Diese wurde von der Umweltorganisation und den Elektrizitätswerken des Kantons Zürich (EKZ) in Auftrag gegeben und von den unabhängigen Swiss Alpine Laboratories (S.A.L.T.) in Chur durchgeführt. Es ging in der Untersuchung darum, mit welchen Pfannen und Kochmethoden sich am meisten Strom sparen lässt. Das verblüffende Resultat: Schon simple Massnahmen senken den Energieverbrauch stark. Wer zum Beispiel Kartoffeln in einer Isolierpfanne kocht, braucht rund zehnmal weniger Strom, als wenn er die Kartoffeln im Backofen zubereiten würde.

Im Vergleich zu einem Steamer ist der Stromverbrauch immer noch rund viermal kleiner. Die moderne Isolierpfanne ist laut der Untersuchung der absolute Stromsparchampion unter den Kochgeräten. Gyssler demonstriert in ihrer Küche, wie das Gerät funktioniert. Erst stellt die Baslerin den inneren Teil der zweiteiligen Pfanne mit geschlossenem Deckel auf den Herd und erhitzt das Gemüse während etwa 15 Minuten. Anschliessend kommt die Pfanne in ein passgenaues, stark isolierendes Gefäss aus hitzeresistentem Kunststoff. Abseits des Herds können die Kartoffeln nun während zehn Minuten fertig garen. In dieser Zeit wird kein Strom mehr verbraucht.

man benötigt nur etwa die Hälfte der Zeit, die bei der Verwendung einer normalen Pfanne nötig wäre», sagt Gyssler. «Auch gestresste Hausfrauen und -männer können also Strom sparend kochen.» Doch selbst wenn man eine ganz normale Pfanne verwendet, lässt sich mit simplen Tricks Strom sparen. Wer eine kleine Menge Gemüse zubereitet,

Der Dampfkochtopf ist das Formel-1-auto unter den Pfannen Doch auch ein viel weniger modernes Kochgerät, das schon unsere Grosseltern kannten, gehört zu den Champions. Der altbewährte Dampfkochtopf ist fast ebenso Strom sparend wie die Isolierpfanne. Hinzu kommt, dass der Dampfkochtopf extrem schnell ist, sozusagen das Formel-1-Auto der Küche. «Was immer damit auch zubereitet wird,

Migros und WWF als Partner

WWF-Mitarbeiterin Corina Gyssler kennt alle Stromspartricks in der Küche.

So sparen Sie beim Kochen wirklich Strom

Die Migros und der WWF sind seit 2008 strategische Partner. So unterstützt die Migros als Sponsorin die Kinder- und Jugendprogramme des WWF, darunter die Jugendlager und das Pandamobil. Schon seit 2007 ist die Migros Mitglied der WWF Climate Group, einem Verbund klimafreundlicher Firmen. Gegenüber dem WWF hat sich die Migros zu verbindlichen Klimaschutzzielen verpflichtet. Dazu gehören unter anderem die Reduktion der CO2-Emissionen oder die Erhöhung des Anteils an energieeffizienten Elektrogeräten im Migros-Sortiment. Zur Partnerschaft zwischen Migros und WWF gehören viele weitere Aspekte, darunter die Unterstützung von nachhaltiger Fischerei mit dem Gütesiegel der Meeresschutzorganisation MSC oder Holzprodukte mit dem Gütesiegel der Waldschutzorganisation FSC.

Aus der Studie, die der WWF und die EKZ in Auftrag gegeben haben, lassen sich folgende Ratschläge ableiten: ! Beim Kochen von Gemüse lässt sich mit der Isolierpfanne am meisten Strom sparen. ! Am zweitbesten schneidet der Dampfkochtopf ab. ! Es bringt bereits viel, wenn man sooft wie möglich mit geschlossenem Pfannendeckel kocht. So kann auf tieferer Stufe gekocht werden. ! Wer die Wahl hat zwischen verschiedenen Kochherden, entscheidet sich am besten für einen Induktionsherd, am zweitbesten ist ein Herd mit Glaskeramikplatte. ! Beim Kaffeekochen sparen Filterkaffeemaschinen und auf www.topten.ch empfohlene Kapselmaschinen am meisten Strom.

www.migros.ch/generation-m

www.wwf.ch/kochen

Raffiniert: In einer Isolierpfanne garen Kartoffeln auch abseits des Herdes fertig.


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GENERATION M

MIGROS-MAGAZIN | NR. 18, 30. APRIL 2012 |

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Megastar-Glace mit Utz-Gütesiegel

sollte auch wenig Wasser und eine kleine Pfanne verwenden und diese auf eine kleine Herdplatte stellen. «Sehr wichtig ist es auch, mit geschlossenem Pfannendeckel zu kochen», betont die WWF-Expertin. «Denn das erlaubt es, am Herd tiefere Temperaturen einzustellen.»

Bild: iStockphoto

Das Wasser für die Spaghetti muss nicht separat erhitzt werden In Bezug auf das Kochen von Teigwaren widerlegte die Studie einen alten Irrglauben. «Viele Leute sind noch immer überzeugt, sie könnten viel Strom sparen, wenn sie das Wasser für die Teigwaren erst mit einem Wasserkocher erhitzen, um es dann in die Pfanne umzufüllen und das Kochen auf der Herdplatte fortzusetzen», sagt Gyssler. Dies wurde nun durch die Untersuchung widerlegt. Wer Teigwaren ganz konventionell von Anfang bis Schluss auf dem Herd zubereitet, verbraucht praktisch gleich viel Strom. Und wie steht es mit der Tasse Kaffee, die man sich nach dem Essen gerne gönnt? Im Rahmen der Studie haben die

Experten in den S.A.L.T.-Laboratorien auch verschiedene Zubereitungsarten von Kaffee verglichen. Als besonders Strom sparend erwies sich die altmodische Filterkaffeemaschine, dicht gefolgt von modernen, effizienten Portionenmaschinen, die von der unabhängigen Website www.topten.ch empfohlen werden. Diese Website führt auf ihrer Bestenliste gleich mehrere Kapselmaschinen des M-Industriebetriebs Delica. Dazu gehört die neue Delizio Uno, die dank ausgeklügelter Elektronik Strom spart und erst noch den internationalen Designpreis Red Dot Award gewonnen hat. Wie hält es die WWF-Frau Corina Gyssler eigentlich selber mit dem Kochen? «Ich koche mehrmals pro Woche», sagt sie. Zu ihren Lieblingsgerichten gehören Risotto, Ratatouille oder Salzkartoffeln mit einem Felchenfilet. Und denkt sie dabei tatsächlich auch noch ans Stromsparen? «Ja», versichert Gyssler, «dann schmeckt mir das Essen nämlich noch besser.» Text: Michael West Bild: Victoria Loesch

Schnell und deshalb auch Strom sparend: der altbewährte Dampfkochtopf.

Als erste Glaceherstellerin der Schweiz stellt die Midor AG, ein Unternehmen der M-Industrie, eine komplette Produktelinie auf Utz-zertifizierten Kakao um. Und das bei einem echten Stern im Sortiment, den Megastar-Glaces. Jährlich verkauft die Detailhändlerin 11 Millionen Stängel der kühlen Schleckerei. Nebst Schweizer Rahm und Milch kommt bei der Herstellung viel Schokolade zum Einsatz: 330 Tonnen Milchschokolade werden pro Jahr für Megastar verarbeitet. Der dafür nötige Kakao trägt seit diesem Jahr das Utz-Gütesiegel. Dieses ist mit strengen ökologischen und sozialen Kriterien für die Partner verbunden. Dank verbesserter Anbaumethoden fahren die Bauern eine bessere Ernte ein und verdienen mehr. Mit der Umstellung unterstreicht die Migros ihr Engagement für sozialverträgliche Arbeitsbedingungen und einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur.

Mitmachen beim Wochenversprechen Im Rahmen ihres Nachhaltigkeitsprogramms Generation M ruft die Migros alle dazu auf, auch ein Versprechen an die Generation von morgen abzugeben. Denn es sind die Taten vieler, die zusammen eine grosse Wirkung erzielen. «Diese Woche spare ich in meinem Haushalt 10 Prozent Strom»: Diesem ersten Wochenversprechen haben sich auf der Website von Generation M bisher über 4500 Personen angeschlossen. Wenn sie ihr Versprechen 14 Tage lang halten, entspricht das dem täglichen Stromverbrauch der Stadt Murten. Wer jetzt ein eigenes Versprechen formuliert, hat die Chance ein Elektrovelo von M-way zu gewinnen. www.generation-m.ch


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FORUM

MIGROS-MAGAZIN | NR. 18, 30. APRIL 2012 |

LESERBRIEFE | 11

MM 17: «Fundamentalismus ist eine Reaktion auf Verunsicherung», Interview mit dem Basler Theologieprofessor Reinhold Bernhardt.

«Argumente sind besser als Schlagworte» ! Wir fragen uns, wie die Definition des Schlagwortes «christliche Fundamentalisten» lautet? Sind damit alle Menschen gemeint, welche die feste Überzeugung haben, dass Jesus der Weg zu Gott und die Wahrheit ist, wie er es ja selber behauptete, und diese Überzeugung auch nach aussen vertreten? Müssten bei einer solchen Definition nicht auch alle, die a priori und mit Nachdruck (ja fast mit missionarischem Eifer) die Gegenposition vertreten, als Fundamentalisten betitelt werden? Das käme aber wohl niemandem in den Sinn. Darum: Lassen wir die Schlagworte und argumentieren wir lieber für unsere jeweilige Position. Lukas und Mirjam Stolz 8564 Engwilen

4132 Muttenz

! Schon wieder ein Theologe, der gegen die fundamentalistischen Freikirchler wettert! Leider heisst bei Herrn Bernhardt fundamental = schlecht. Dabei geht es den «Fundamentalisten» um die Rückbesinnung auf die Grundlagen. Denn ohne Grundlagen gibt es keinen Glauben. Fundamentalismus schliesst aber einen Dialog mit anderen nicht aus. Ich habe den Eindruck, dass immer häufiger andersartige Überzeugungen als fundamental verschrien werden.

Korrigendum

Leider hat sich in der Ausgabe vom 16. April auf Seite 55 ein Fehler eingeschlichen. Die Aufnahme mit den Kühen auf der Postkarten-Bildmontage wurde nicht im Greyerzerland aufgenommen, sondern im Berner Oberland mit Sicht auf das Wetterhorn. Wir entschuldigen uns für den Fehler.

Emanuel Hausammann 4952 Eriswil

Für den Theologieprofessor Reinhold Bernhardt (55) ist der Glaube ein Freiheitsvollzug.

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.

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Bild: Basile Bornand

! Es wäre an der Zeit, die fundamentalistischen Ideologien in der Wirtschaft und in der Politik einmal unter die Lupe

zu nehmen. Diese beeinflussen unseren Alltag wesentlich stärker. Wir haben erlebt, wie unsere Kinder in der Schule von nichtchristlichen Ideologen beeinflusst wurden. Auch dort sollte man näher hinschauen. Ruth Buser


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RepoRtage

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Nr. 18, 30. April 2012 | migRos-magazin |

Karriere trotz Handicap

Gleichstellungsgesetz hin oder her: Behinderte sind bei der Suche nach Arbeit stark benachteiligt. Speziell schwer haben es Frauen mit einer Behinderung. Und doch gibt es einige, die sich mit viel Willen, Fleiss und manchmal einem Quäntchen Glück einen Platz in der Berufswelt erkämpft haben.

E

ine graue Behandlungsliege steht in Manuela Leemanns Büro. Eine, wie man sie vom Arztbesuch kennt. Manuela Leemann (30) ist vom fünften Halswirbel an abwärts so gut wie gelähmt. Während eines Hindernislaufs stürzte die damals 16-Jährige unglücklich. Seither kann sie ihre Beine nicht bewegen, ihre Arme nur sehr beschränkt — und das auch nur dank Geschicklichkeit und viel hartem Training. Am Morgen die Jacke ausziehen, am Feierabend wieder anziehen, in der Mittagspause das Essen auf dem Teller klein schneiden, einen Ordner aus einem höher gelegenen Regal holen — nichts davon kann sie aus eigener Kraft. «Ich habe ein paar Kollegen hier, die mir helfen, wir sind ein eingespieltes Team», sagt sie. Vier Mal täglich muss sie ihre Blase entleeren. Jeweils zur Mittagszeit kommt eine Mitarbeiterin der Spitex im Büro vorbei und hilft ihr dabei. Das ist der Moment, wo sie sich mit Hilfe der Pflegerin aus dem Rollstuhl auf die Behandlungsliege hievt.

sie sagt. «Arbeiten zu gehen, gibt mir Genugtuung und auch irgendwie den Respekt der anderen Leute, denn heute wird ja vieles über die Arbeit definiert.» Laut Angie Hagmann (54), Leiterin von Avanti Donne, der Kontaktstelle für Frauen und Mädchen mit Behinderung, leben in der Schweiz rund 200 000 Mädchen und Frauen mit einer starken Beeinträchtigung. Frauen, besonders aus sozial benachteiligten Schichten, hätten einen schlechteren Zugang zu Bildung und Arbeitsmarkt als Männer mit Behinderung, sagt sie. «Die Frauen erleben

ein Job bringt geld, und geld schafft Unabhängigkeit Seit drei Jahren ist die studierte Juristin Vollzeit als Gerichtsschreiberin am Verwaltungsgericht in Luzern angestellt. Sie arbeitet am Computer mit Spracherkennungsprogramm. So kann sie längere Texte schneller verfassen. Wenn sich das Programm «vertippt», so korrigiert sie den Fehler manuell mit einem an ihrem Handschoner befestigten Holzstift. Es ist ihre erste Festanstellung seit dem Universitätsabschluss, die Jobsuche dauerte «nur vier Monate», wie

in der Berufsberatung immer wieder, dass ihnen ein klassischer Frauenberuf regelrecht aufgeschwatzt wird. Büro, Hauswirtschaft — viel anderes scheint man ihnen nicht zuzutrauen.» Zu arbeiten bedeutet für Manuela Leemann auch, finanziell auf eigenen Füssen zu stehen. Ihr Lohn ermögliche es ihr, sich Sachen zu leisten, die ihr das Leben vereinfachten, sagt sie. Und meint damit beispielsweise das private Pflegepersonal, das sie per Inserat gesucht hat, und das auch nach 22 Uhr noch vorbeikommt — denn bei der Spitex ist zwei Stunden vor Mitternacht Feierabend. Zudem helfen ihre Familie und Freunde, wo immer es geht. Beim ins Bett gehen, beim Einkaufen, oder auch einfach beim Haare stylen oder Nägel lackieren. In ihrer Freizeit engagiert sie sich in Fachkommissionen und Arbeitsgruppen für die Anliegen behinderter Menschen. Den Kontakt zu anderen Betroffenen finde sie nützlich. Aber es sei ihr auch wichtig, zu nicht behinderten Menschen Kontakt zu haben und in einem «normalen» Job zu arbeiten.

Bei der stellensuche sind Behinderte doppelt handicapiert

Manuela Leemann arbeitet mit einem Spracherkennungsprogramm. Fehler korrigiert sie manuell.

Menschen mit Behinderung sind deutlich seltener erwerbstätig als Menschen ohne Behinderung. Gemäss Zahlen der letzten Schweizerischen Gesundheitsbefragung aus dem Jahr 2007 sind 59 Prozent der behinderten Menschen, die in Privathaushalten leben und zwischen 15 und 64 Jahre alt sind, erwerbstätig. Bei den Menschen ohne Behinderung sind es 80 Prozent.


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 18, 30. April 2012 |

MENSCHEN

REPORTAGE | 13

«Arbeiten zu gehen, gibt mir Respekt und Genugtuung.»

Seit drei Jahren arbeitet Manuela Leemann Vollzeit als Gerichtsschreiberin.


MENSCHEN 14 |

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REPORTAGE

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NR. 18, 30. APRIL 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Susanne Gassers Sehvermögen beträgt noch zwei bis drei Prozent. Patientenakten liest sie mit Hilfe eines Vergrösserers.

In ihrer Physiotherapiepraxis in Zweisimmen ist Susanne Gasser ihr eigener Boss.

Zehn Jahre Avanti Donne Avanti Donne feiert Jubiläum. Seit zehn Jahren setzt sich der Verein dafür ein, dass Frauen und Mädchen mit einer Behinderung ihre Möglichkeiten und Stärken ausschöpfen und ein selbstbestimmtes Leben führen können. 2010 erschien von Avanti Donne das Buch «Erst Recht» mit fünf Porträts über Frauen mit einer Behinderung und ihre aussergewöhnlichen Wege. www.avantidonne.ch

«Bewunderung oder Mitleid – beides prallt an mir ab.»

Seit 2004 gilt in der Schweiz das Gesetz für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung (BehiG). Es will verhindern, dass Menschen wegen ihrer Behinderung im gesellschaftlichen Leben und im Arbeitsalltag benachteiligt werden, und bestehende strukturelle Diskriminierung beseitigen. Dass behinderte Menschen bei der Stellensuche oder auf der Arbeit schlechte Erfahrungen machen, passiere jedoch immer noch viel zu oft, sagt Tarek Naguib (35) von Égalité Handicap, der Fachstelle für Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. «Bei der Stellensuche oder während der Arbeit werden sehr viele Behinderte diskriminiert.» Die meisten Betroffenen würden sich aber dagegen nicht wehren, zumal das BehiG den privaten Arbeitgeber zu gar nichts verpflichte. Zudem würden die Arbeitgeber auch über das geltende Invalidengesetz zu wenig in die Pflicht genommen. Für die Betroffenen sei es viel einfacher, mit der Stellensuche weiterzufahren, als rechtliche Schritte einzuleiten. «Viele Arbeitnehmer sind sehr zurückhaltend, wenn es um das Anstellen von Behinderten geht, denn sie fürchten die damit verbundenen Anpassungen am Arbeitsplatz und im Team», sagt Naguib. Und Frauen, so Angie Hagmann von Avanti Donne, hätten bei der Stellensuche noch ein bisschen mehr Mühe. «Die Arbeitgeber denken, Männer seien dringender auf eine Stelle angewiesen, weil die Frau ja


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Spanien – traumhafte Familienferien Santa Susanna - Costa Brava An der nördlichsten Küste Spaniens liegt Santa Susanna mit seinem breiten, leicht abfallenden Sandstrand und der kilometerlangen Promenade. Unzählige kleine Stände, Geschäfte, gemütliche Cafés und Restaurants reihen sich aneinander.

Callela - Costa Brava

La Pineda – Costa Dorada

Cambrils - Costa Dorada Cambrils ist ideal für Familien. Der flache, feinsandige Badestrand lockt mit tollem Sport- und Freizeitangebot. Unzählige Geschäfte, Restaurants und Bars finden sich in Cambrils und dem benachbarten, lebhaften Salou.

Der aussergewöhnlich breite und feine Sandstrand ist perfekt für Spiel, Spass und Entspannung. Die freundliche Fussgängerzone mit spanischem Flair bietet viel Abwechslung mit ihren Bars, Bodegas, Restaurants und Terrassen-Cafes.

Der kleine Ort ist geprägt von der Ferienanlage Estival Park. Ruhe und Erholung finden Sie in den Parks und am breiten, feinsandigen Strand.Vergnügen für Gross und Klein bieten der Wasserpark „Aquapolis“ und der Vergnügungspark „Port Aventura“.

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Das gehobene Mittelklassehotel liegt direkt am breiten Sandstrand. Es ist perfekt für Familien, die ungezwungene und erholsame Ferien in moderner Atmosphäre verbringen möchten. Lage: Ruhig, direkt am Strand. Einrichtung: Bar, Aufenthaltsraum, Boutique, Miniclub, Snackbar, Buffet für alle Mahlzeiten, Gepäckraum mit Duschen. Zimmer: Bad oder Dusche/WC, Telefon, Sat-TV, Mietsafe, Klimaanlage, Balkon. Alle Zimmer mit Meersicht. Aussenanlage: Grosse Gartenanlage mit Schwimmbad, Kinderbecken, Kinderspielplatz.

Modernes, vielseitiges Hotel an etwas erhöhter Lage. Das Haus wird von Familien sehr geschätzt. Lage: 400 m zum Strand. Einrichtung: Bar, Restaurant, Buffet für alle Mahlzeiten, Gepäckraum. Zimmer: Zimmer mit Bad oder Dusche/WC, Sat-TV, Safe, Telefon, Balkon und Klimaanlage. Aussenanlage: Aussenanlage mit Schwimmbad, Kinderbecken, Kinderspielplatz, Sonnenterrasse, Poolbar.

Eine der schönsten und grosszügigsten Hotel- und Appartement-Anlagen an der Costa Dorada. Lage: Direkt am Meer. Einrichtung: Bar, Restaurant, Buffet für alle Mahlzeiten, Disco/Tanzbar, Kinderhort, Animation. Sportcenter: Hallenbad, Whirlpools, Fitnesscenter, Solarium, Sauna. Appartements: Stilvoll mit Bad oder Dusche/ WC, Küche, Waschmaschine, Minibar, TV, Safe, Balkon. 2- und 3-Zimmer-Appartements. Aussenanlage: Verschiedene Schwimmbäder, Kinderbecken.

Ein sympathisches, elegantes und familienfreundliches Hotel an bester Strandlage. Lage: Direkt am Strand. Einrichtung: Bar, modernes Restaurant mit Show-Cooking, Buffet für alle Mahlzeiten (sehr gute Küche). Billard, Internet- und Game-Ecke, Gepäckraum mit Duschen. Zimmer: Helle Zimmer mit Bad oder Dusche/ WC, Sat-TV, Safe, Klimaanlage, Balkon, die meisten mit Pool- oder Meerblick. Aussenanlage: grosses Schwimmbad, Kinderbecken, Kinderspielplatz.

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Nr. 18, 30. April 2012 | migros-magazin |

einen Mann hat, der für sie sorgt.» Laut Hagmann sind jedoch gerade Frauen mit einer schweren Behinderung oft auf sich alleine gestellt. So wie die 34-jährige Susanne Gasser, die seit Mitte Januar eine eigene Physiotherapiepraxis in Zweisimmen führt. Zapfen-Stäbchen-Dystrophie heisst die Krankheit, die sie seit ihrem achten Lebensjahr so gut wie blind macht. Auf zwei bis drei Prozent schätzen die Ärzte Susanne Gassers restliches Sehvermögen. Bei ihrer früheren Arbeitssuche legte sie den Bewerbungsdossiers jeweils einen separaten Brief bei, in dem sie erklärte, dass sie mit einer starken Sehbehinderung lebe und gerade deshalb sehr ehrgeizig sei und über ein grosses Durchhaltevermögen verfüge. Heute steht dieser Text auf ihrer Praxishomepage. Wenn sie auf ihre Laufbahn zurückblickt, wird ihr bewusst, dass auch viel Glück mit im Spiel gewesen ist: «Ich traf immer wieder neugierige Menschen, die mir eine Chance gaben und die mit mir einen neuen Weg begehen wollten.» Angefangen bei den Lehrern in der Mittelstufe über ihren Lehrmeister bis zu ihrem letzten Arbeitgeber im Spital in Zweisimmen BE, wo sie bis vor Kurzem als leitende Physiotherapeutin gearbeitet hat.

susanne gasser fordert mehr offenheit und spontaneität Während ihrer Ausbildung sei es jedoch nicht immer einfach gewesen, erzählt sie. Eine Sehbehinderte verursache mehr Aufwand und Probleme als eine Normalsehende, davon war ihre Vorgesetzte während eines Praktikums überzeugt. «Sie sagte mir, dass ich schlecht sei. Ich fing an, Fehler zu machen, sodass ich plötzlich selber glaubte, dass ich unfähig sei.» Susanne Gasser zog die Notbremse und nahm sich eine Auszeit, widmete sich ihrer grössten Leidenschaft, dem Reisen. Bereits vor der Ausbildung war sie vier Wochen alleine durch England gereist, mit dem Zug, ohne Blindenstock. Zwei Jahre quer durch Südamerika folgten, nachdem sie die Diplomprüfung bestanden hatte. In ihrem Beruf ersetze das Berühren das Sehen. Ein gutes Gedächtnis und Gehör helfen ihr, den Alltag zu bewältigen. Sie sei sich bewusst, dass sie eine «Vorzeigebehinderte» sei, sagt sie. Trotzdem: «Ob Bewunderung oder Mitleid — beides prallt an mir ab.» Die Mehrheit der Behinderten würde in der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen, weil sie irgendwo in einem «unspektakulären» Beruf arbeiteten, einer ver-


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 18, 30. April 2012 |

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REPORTAGE | 17

Manchmal muss Uni-Professorin Andrea Maihofer die Studierenden mehrmals darauf hinweisen, dass sie hörbehindert ist.

«Ich musste immer mehr leisten als die anderen.» meintlich einfachen Arbeit nachgingen, gibt sie zu bedenken. «Ich repräsentiere leider nicht die Realität.» Kämpfer müsse man sein, Energie brauche es auch, sagt Susanne Gasser, wenn sie erklärt, wie sie es trotz Sehbehinderung so weit gebracht hat. Damit Behinderte in der Gesellschaft eine bessere Stellung erhielten, brauche es aber auch mehr Offenheit und Spontaneität der Mitmenschen, denn das ist «tausend Mal mehr wert als jede Technik der Welt».

Trotz Hörgeräten muss sie von den Lippen lesen Im Vorlesungssaal der Universität Basel sitzen ungefähr 140 Studierende, als eine Stimme über den Lautsprecher ertönt: «Mein zweites Hörgerät ist heute defekt.» Die Information kommt von Professorin Andrea Maihofer (58), die vorne an der Wandtafel mit dem Mikro-

fon steht und zu den Sitzbankreihen hochblickt. «Falls Sie Fragen stellen wollen, müssen Sie also lauter sprechen als sonst oder warten, bis ich vor Ihnen stehe.» Die meisten halten sich in den darauffolgenden 90 Minuten Vorlesung an die Bitte. Einige aber auch nicht. Als eine Studentin mit leiser Stimme spricht, sagt Andrea Maihofer kurz: «Bitte!», und zeigt mit den Händen energisch auf ihre Ohren. Andrea Maihofer ist seit Geburt hörbehindert, ohne Hörgeräte hört sie nur 50 Prozent. In der Schule sass sie immer in der vordersten Reihe, was hinter ihr abging, bekam sie nicht mit: «Soziale Interaktionen mit den Mitschülern waren schwierig», erzählt sie. Ihre Leistungen in der Primarschule liessen zu wünschen übrig, und erst als ihre ältere Schwester anfing, mit ihr stundenlang Diktate zu üben, verbesserte sie sich zumindest im Deutschunterricht. «Ich kriegte nichts umsonst, ich musste immer mehr leisten als die anderen.» Als sie mit 20 ihre ersten Hörgeräte erhielt, tat sich für sie eine neue Welt auf. «Plötzlich wurde mir bewusst, dass Kleider Geräusche machen.» Doch auch mit den modernsten Geräten ist die Professorin in ihrem Berufsalltag einge-

schränkt. In Gesprächen liest sie gleichzeitig von den Lippen ihres Gegenübers. An grossen Sitzungen muss sie ihre Kollegen darauf hinweisen, doch bitte in ihre Richtung zu blicken, wenn sie sprechen. Aber das klappt nicht immer, die Leute nuscheln, verdecken ihren Mund. Einerseits sei das in ihren Augen Ignoranz, andererseits habe sie Verständnis dafür. «Wenn ich mich zu gut integriere, vergessen die Leute, dass ich hörbehindert bin.» Gleichbehandlung, da ist sich Andrea Maihofer sicher, reicht nicht aus. Behinderte Menschen benötigten auf dem Bildungs- und Arbeitsmarkt zwingend mehr Aufmerksamkeit und Unterstützung als Nichtbehinderte. Angie Hagmann von Avanti Donne sieht das genauso: «Die Gesellschaft muss die Vielfalt ihrer Mitglieder als Ressource erkennen. Sie muss umdenken, denn die grössten Barrieren befinden sich in den Köpfen der Leute.» Text: Nathalie Bursac´ Bilder: Christian Flierl, Severin Nowacki

Integrationsprojekte, worauf es in der Schule ankommt und wie die Lebenssituation von Behinderten aussieht.


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MENSChEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 18, 30. APRIL 2012 |

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AUF EIN WORT | 19

SELBSTVERTEIDIGUNGSKURS FÜR LOKFÜhRER

«Die Leute sind unberechenbar»

Die Lokführer in den Regionalzügen fühlen sich nicht mehr sicher. Auf ihren nächtlichen Kontrollgängen an den Endstationen treffen sie vor allem am Wochenende auf schlafende Passagiere, die pöbeln, wenn man sie weckt. Hubert Giger, Lokführer sitzen im Cockpit. Wozu brauchen sie da einen Selbstverteidigungskurs?

Hubert Giger (43) ist selber Lokomotivführer und Präsident des Verbandes Schweizer Lokomotivführer und Anwärter (VSLF).

Seit in den Regionalzügen die Zugbegleiter abgeschafft wurden, muss der Lokführer am Schluss des Dienstes den Zug versorgen. Das heisst, er macht eine technische Kontrolle und schaut, dass die Züge leer sind. Dabei ist er alleine. Und trifft auf Schnapsleichen?

Ja, speziell Freitag- und Samstagnacht sind viele Passagiere betrunken oder stehen unter Drogen. Dadurch reagieren sie aggressiv und völlig unberechenbar. Das sind wirklich schwierige Kostgänger. Quasi die Überbleibsel gesellschaftlicher Probleme. Mittlerweile ist es nichts Aussergewöhnliches, dass wir an den Endstationen Leute wecken müssen. Worauf diese ausrasten?

Bilder: Ueli Meier, Keystone (3)

Möglicherweise. In solchen Situationen weiss man einfach nicht, was auf einen zukommt. Das Risiko ist unkalkulierbar. Darum sind wir nicht mehr länger bereit, diese Aufgabe alleine zu bewältigen und fordern schon seit Längerem von den SBB, dass man zu zweit patrouilliert. Bisher leider ohne Erfolg. Die SBB sind nicht einmal bereit anzuerkennen, dass

dies eigentlich nicht die Aufgabe des Lokführers wäre. Kommt es primär in Zürich zu Problemen?

Keineswegs. Ob in Ziegelbrücke, Basel, La Chaux-de-Fonds oder Genf — in allen Regionalzügen sind die Lokführer damit konfrontiert, und es wird immer gefährlicher. Etwas anders sieht es bei den Fernverkehrszügen aus. Dort kontrolliert das Zugbegleitpersonal, und zwar ab 21 Uhr immer zu zweit. Trotzdem werden die Selbstverteidigungskurse vorerst nur in Zürich durchgeführt.

In Zürich arbeiten die meisten Lokführer, und hier lassen sich die Kurse am einfachsten organisieren. Unser Verband VSLF hat beschlossen, sie im Sinne eines Versuchsballons mal zu starten. Was wird den SBB-lern beigebracht?

Grundkenntnisse in Selbstverteidigung, der geschickte Umgang mit schwierigen Kunden und wie man sich mit einfachsten Hilfsmitteln — vom Kugelschreiber bis zum Toupet — aus misslichen Situationen befreit, ohne sich selber oder den Angreifer zu verletzen. Ich werde persönlich daran teilnehmen und bin gespannt, was da auf uns zukommt.

Der Kursort ist originell. Sie üben in einem Bahnwaggon.

Dort ist die Situation authentisch. Die SBB stellen uns gratis einen leer stehenden Wagen zur Verfügung und bekräftigen so ihren Willen, uns zu unterstützen. Wer kommt für die Kurskosten auf?

Unser Verband. Der Kurs dauert drei Stunden und wird in der Freizeit besucht. Aufgrund der Resonanz haben wir das Gefühl, das könnte eine richtige Marktlücke sein, denn Lokführer sind immer allein im Dienst und oft bei Nacht und Nebel in menschenleeren Bahnhofarealen unterwegs. Gibt es Zahlen zu Übergriffen auf Lokführer?

Wir haben keine. Sie interessieren uns auch insofern nicht, als es primär gilt, das Personal zu schützen. Erst kürzlich wurde in Olten ein Kollege beim letzten Kontrollgang Opfer eines Angriffs. Haben Sie als Passagier auch schon Ihre Haltestelle verschlafen?

Das nicht, aber ich döse gern im Zug. Laut Transportgesetz ist das nicht verboten. Es ist ein Vertrauensbeweis, dass man sich in den Zügen geborgen fühlt. Interview: Ruth Brüderlin

MANN DER WOChE

FRAU DER WOChE

Aufgedrängt

Abgeschafft

Gut, es war keine Augenweide, was Chelsea letzte Woche gegen Barcelona im Champions-LeagueHalbfinal gezeigt hat. Aber effektiv. Die Mannschaft von Interimstrainer Roberto di Matteo (41) hat alle Prognostiker Lügen gestraft. Der Schaffhauser, der mit Aarau als Spieler einst Schweizer Meister wurde, hat sich als Trainer etabliert und für den Chefposten aufgedrängt. Aber ob Chelsea-Besitzer Abramowitsch dem Italoschweizer die teure Truppe anvertraut?

SP-Nationalrätin Susanne Leutenegger Oberholzer (64) schafft sich gleich selber ab. Dank ihr gilt ab 2013 das neue Namensrecht und damit der Grundsatz: Von der Wiege bis zur Bahre der gleiche Name. Doppelnamen sind nicht mehr zulässig. Darum wird es auch keine Susanne Leutenegger Oberholzer mehr geben. Wie sie sich nennen wird, will sie «zu gegebener Zeit entscheiden». Es wird ihr dritter Namenswechsel innert 20 Jahren sein.


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porträt

D

as Prinzip des inzwischen 30-jährigen amerikanischen Radrennmythos ist einfach: Möglichst schnell von der Westküste zur Ostküste gelangen. Wer als Erster über die Ziellinie fährt, hat gewonnen. Der Start befindet sich in Kalifornien, in Oceanside bei San Diego. Das Ziel in Annapolis, unweit von Washington. Dazwischen liegen 5000 Kilometer, 50 000 Höhenmeter und 57 Kontrollposten. Die meisten Athleten schlafen zwei Stunden pro Nacht. Die restliche Zeit sitzen sie im Sattel. Nonstop. Sie ziehen sich um auf dem Velo, schlürfen ihre Flüssignahrung, putzen die Zähne. «Abgestiegen wird nur zum Pipimachen und zum Schlafen», erklärt Trix Zgraggen. Auf dem Mordstrip Race across America (RAAM) durchqueren die Fahrer mehrere Klima- und Zeitzonen. Die Temperaturen schwanken zwischen 0 und 50 Grad, zwischen Rocky Mountains und Wüste. Für solch eine Grenzerfahrung sind nur die Besten der Welt gerüstet. Die Altdorferin Trix Zgraggen gehört dazu. Dass sie einst das härteste Radrennen der Welt bestreiten würde, hätte die 45-Jährige sich selber nie zugetraut. Ihr Coach Andrea Clavadetscher sprach sie vor drei Jahren darauf an. Sie habe das Zeug dazu. Aber sie verwarf die Hände. «Ich hatte kein Gehör für so was», sagt sie und lacht. Doch Andrea Clavadetscher blieb hartnäckig. Der Bündner, der 2001 als erster Schweizer das RAAM gewann, mit offenem Hintern notabene, fragte sie ein Jahr später anlässlich des Race against Cancer erneut. Jetzt hatte er sie aus der Reserve gekitzelt. Am 12. Juni geht Trix Zgraggen als erste Schweizerin an den Start.

sport war erst mit 30 ein thema, nach der geburt der Kinder Die Kraft, die in der Urnerin steckt, sieht man ihr auf den ersten Blick nicht an. Die gutgelaunte, zierliche, 1,60 Meter kleine Frau ist gerade vom 2½-wöchigen Mallorca- und Toskana-Training braun gebrannt zurückgekehrt. Am linken Nasenflügel funkelt ein hellblauer Stein. Die Falten um die dunklen Knopfaugen verraten, dass sie oft und gerne lacht. Trotz «brutaler Schicksalsschläge», von denen sie berichtet. Da war die suchtkranke Mutter. Der Vater, der unverschuldet in einen Mordanschlag verwickelt wurde und den die Erinnerung daran noch heute niederdrückt. Und als wäre das nicht genug, verunglückten zwei ihrer drei Söhne (21, 19 und 17 Jahre) beim Sport so schwer, dass ihr Leben nur noch an einem seidenen Faden hing.

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Nr. 18, 30. April 2012 | migros-magazin |

Auf die harte Tour

Trix Zgraggen bestreitet im Juni als erste Schweizerin das Race across America. Ihr Ziel ist klar: Sie will das härteste Nonstop-Radrennen der Welt quer durch die USA gewinnen. Und dabei möglichst viel Geld für die Kinderkrebsforschung sammeln.

«Heute sind sie wieder wohlauf», sagt sie. Die schweren Lebensprüfungen liessen sie nicht verzweifeln, im Gegenteil, sie machten sie stärker. Als sie den einen verunfallten Sohn im Paraplegikerzentrum in Nottwil LU besuchte, dachte sie sich beim Anblick schwerstgelähmter Menschen: «Die haben sich auch ins Leben zurückgekämpft. Da kann ich mich bei einem Wettkampf locker mal ein bisschen durchbeissen.» Die Leidensfähigkeit, gepaart mit eisernem Willen und einer guten Portion Ehrgeiz verhalfen Trix Zgraggen zu einer Hollywood-würdigen Sportlerinnenkarriere. Dabei begann sie erst nach der Geburt ihrer drei Söhne, mit 30 Jahren, überhaupt mit Sport. «Am Anfang war ich schon nach 200 Metern Joggen k.o.», erzählt sie und lacht. Doch das stachelte sie erst richtig an. Sie realisierte, dass sie ein Wettkampftyp ist und steckte sich Ziele. Die ersten Erfolge heimste sie als Triathletin und Gigathletin ein. Wegen Gelenkproblemen konzentrierte sie sich bald ganz aufs Radfahren. Von da weg begann sie, Goldmedaillen zu sammeln wie andere Fussball-Panini-Bildchen. 2009 fuhr sie bei Tortour, dem ersten Nonstop-Velorennen rund um die Schweiz, auf Anhieb aufs Siegerpodest. 2010 holte sie sich erneut Gold beim

Tortour-Radmarathon. Am Race Across the Alps, dem härtesten Eintagerennen der Welt mit 13 Pässen und 540 Kilometer Distanz, siegte sie 2010 und auch 2011 wieder.

Die «Unkaputtbare» holt sich einen sieg nach dem andern Ihr persönlicher Härtetest war aber das Race around Austria letzten August. Auf den 2400 Nonstopkilometern und über 28 000 Höhenmetern siegte sie bei den Frauen überlegen. Trotz widrigsten Wetterbedingungen mit Dauerregen. Die Parforceleistung trug ihr bei den Fans den Übernamen «die Unkaputtbare» ein. Die Siegesserie gelang ihr ohne Trainer, ohne Trainingsplan, ohne Pulsfrequenz- oder Distanzmesser. «Wenn ich keine Lust zum Trainieren habe, mach ich gar nichts», sagt sie. Mit Zwang und Gewalt erreiche man nichts. «Mich tragen Lockerheit und Freude zum Erfolg.» Sagts, schwingt sich in den Sattel für eine Trainingstour und spurtet davon. Text: Daniela Schwegler Bilder: Alessandro Della Bella

Infos zu leichteren Radrennen für alle, die neben dem Training Spass am Wettkampf entwickeln.


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 18, 30. April 2012 |

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PORTRäT | 21

Das Zuhause für unterwegs: In diesem Gefährt haust Trix Zgraggen während der Tour de Suisse und anderen mehrtägigen Rennen.

Die Tour de Suisse im Eilzugtempo Von Donnerstag, 3. Mai, bis Sonntag, 6. Mai, rollt Trix Zgraggen (fast) nonstop auf der Tour-de-Suisse-route. Andere brauchen dafür neun Tage, sie will die Strecke in drei Tagen schaffen. Die erste Nacht fährt sie durch. Ab der zweiten gönnt sie sich je zwei Stunden Schlaf. Das Ganze dient der Vorbereitung für die viermal härtere Strecke auf dem Nonstoptrip des race Across America. live mitverfolgen kann man das sportliche Spektaktel dank Tracker.com auf Trix Zgraggens Website.

Trix against Cancer

1,60 Meter gross, Power in den Waden: Trix Zgraggen beim Training für das härteste Radrennen der Welt in Amerika. Zuvor will die 45-Jährige die Tour de Suisse weitgehend nonstop abspulen.

Ebenfalls online kann man dem Trix-Fanclub beitreten und die Athletin im Kampf gegen Krebs unterstützen. Ab dem 3. Mai kann man nämlich rAAM-Meilen kaufen. Das rAAM erstreckt sich über 55 Etappen. Die Meilen der ersten Etappe gibt es für 25 Franken, und die Meilenspenden erhöhen sich von Etappe zu Etappe um 5 Franken. Die Meilen der letzten beiden Etappen kurz vor dem Ziel sind für institutionelle Spender vorgesehen und kosten 2500 respektive 5000 Franken. Die Spenden kommen einem projekt in der Kinderkrebsforschung zugute und werden an die Krebshilfe Schweiz überwiesen. www.trixzgraggen.ch


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NR. 18, 30. APRIL 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

«Ich bin ein Chaot, das höre ich von meiner Frau andauernd»

Bekannt wurde er als hochbegabter Underdog im Film «Good Will Hunting», heute gehört er zur A-Liga der Hollywoodschauspieler: Matt Damon über seine Rolle als einziger Mann in einem sechsköpfigen Haushalt und in seinem neuen Film «We Bought a Zoo».

Matt Damon, Sie sind kahl geschoren. Gibt es dafür einen speziellen Grund?

In Ihrem neuesten Film «We Bought a Zoo» spielen Sie einen Witwer mit zwei Kindern, der einen Zoo kauft, um die Familie wieder zusammenzuschweissen. Haben Sie auch schon grössere Spontankäufe gemacht?

Ich habe mich kahl rasiert für meine Rolle im Science-Fiction-Film «Elysium» des Südafrikaners Neill Blomkamp — ein Supertalent im Bereich Regie, er ist der nächste James Cameron. Wie kommt der Look bei Ihnen zu Hause an?

Die Kleinste trommelt vergnügt auf meiner Glatze herum, die anderen nennen mich nun «Baldy», nicht mehr «Fatty». Mein Vater sagt, ich sei das Gegenteil von Jackie Gleason in der Comedy-Serie «The Honeymooners». Dieser hatte es als Busfahrer schwer in der Welt, aber zu Hause war er der König. Bei mir sei das genau umgekehrt. Ich werde auf den Filmsets verwöhnt, und zu Hause bin ich «Glatzkopf» und «Dicksack» … Wann waren Sie denn dick?

Um die Zeit von «The Informant» herum, also vor etwa drei Jahren. Ich stellte fest, dass ich das Gegenteil von magersüchtig war. Wenn ich in den Spiegel schaue, sehe ich immer eine tolle Figur, egal, ob ich gerade 15 Kilo schwerer bin. Eines Tages gingen mir aber meine Anzüge nicht mehr. Zuerst erkundigte ich mich bei der Haushälterin, ob die Anzüge vielleicht in unserer chemischen Reinigung eingegangen waren. Dann vermutete ich George Clooney dahinter. Vielleicht hatte er sie einnehmen lassen, um mir einen Streich zu spielen. Meine Frau wies mich dann darauf hin, dass ich vermutlich etwas zugenommen hatte.

«Auf dem Filmset werde ich verwöhnt, zuhause nennen sie mich ‹Dicksack›.»

Als ich mit dem Film «Good Will Hunting» den Durchbruch schaffte, ging ich in einen Calvin-Klein-Shop, um mir gleich zehn Paar von diesen bequemen Boxershorts zu kaufen. Ich hatte bisher praktisch nur billige Unterwäsche gekauft, die man im Dreierpack bekam. Jetzt konnte ich mir die exklusiven leisten. Aber die Verkäuferin bestand darauf, sie mir gratis einzupacken. Wir stritten eine Weile: Ich versuchte ihr zu erklären, dass es symbolisch wichtig für mich sei, diese Unterhosen zu erstehen, und sie versuchte mir klar zu machen, dass sie ihren Job verlieren würde, wenn sie mich bezahlen liesse. Sie würden ja sogar Anzüge an Promis verschenken. Da ich ihr keinen Ärger machen wollte, nahm ich das Geschenk schliesslich an — das war also ein Impulskauf, für den ich aber nichts bezahlt hatte. Sie gehören zu den Nice Guys von Hollywood, wie George Clooney und Tom Hanks. Wie wird man das?

Da bin ich ja in sehr netter Gesellschaft, danke. Beide investieren ihr Herz in ihre Beziehung mit ihren Freunden und Familien. Das ist der Schlüssel. In Hollywood etabliert zu sein, ist toll, aber wenn das alles morgen für einen von uns verschwinden würde, ginge die Welt nicht unter, denn wir definieren uns nicht durch un-

Studienabbrecher Matthew Paige Damon (41) wurde in Boston als Sohn eines Steuerberaters und einer Fachschullehrerin geboren. Er studierte Englisch an der Universität von Harvard, brach das Studium aber nach ersten Rollen in «School Ties» (1992) und «Geronimo: An American Legend» (1993) ab. Da die grossen Hauptrollen ausblieben, schrieb er mit seinem Jugendfreund Ben Affleck das Drehbuch «Good Will Hunting» und übernahm die Hauptrolle. Das Drehbuch wurde mit einem Oscar ausgezeichnet. Danach verkörperte Matt Damon Ryan in Spielbergs «Saving Private Ryan», führte Gwyneth Paltrow in «The Talented Mr. Ripley» hinters Licht und raubte in den «Ocean’s Eleven»-Filmen Casinos aus. Der Umweltschützer und Demokrat landete mit den Jason-Bourne-Filmen seine eigene Actionreihe. Seit 2005 ist Damon mit der argentinisch-stämmigen Ex-Barmaid Luciana Barroso verheiratet, die eine Tochter in die Ehe brachte. Zusammen haben sie drei weitere Töchter.

seren Hollywood-Status, sondern durch unsere Beziehungen. Ansonsten arbeite ich hart und behandle die Leute so, wie ich selbst behandelt werden möchte. Damit bin ich immer gut gefahren. Haben Sie auch schlechte Qualitäten?

Ich bin ein bisschen ein Chaot, das höre ich von meiner Frau andauernd. Sie sagt zum Beispiel: «Glaubst du, die Socken


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 18, 30. April 2012 |

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wandern von alleine in den Wäschekorb?» Zu Hause verwandle ich mich diesbezüglich manchmal in einen Achtjährigen, da könnte ich mich schon noch etwas verbessern. Sind Sie dafür ein guter Heimwerker?

Nein, überhaupt nicht. Mein Bruder ist Bildhauer — er kann alles bauen. Als das handwerkliche Geschick in unserer Familie verteilt wurde, bekam er 100 Prozent ab und ich nichts. Ich rufe ihn an, wenn ich einen Nagel einschlagen muss. In Ihrem neuen Film «We Bought a Zoo» müssen Sie nicht nur Nägel einschlagen, sondern auch mit Raubkatzen, Schlangen und einem Grizzlybären umgehen. Welche Zootiere sind die talentiertesten Schauspieler?

Crystal, das Kapuzineräffchen, das man auch aus «Hangover 2» kennt, war vermutlich am besten — besser als gewisse Menschen. Jeden Morgen wurden wir informiert, was man von den verschiedenen Tieren erwarten konnte und wie wir uns ihnen gegenüber verhalten mussten. Als die Tiger auf dem Set waren, durfte beispielsweise die kleine Maggie, die meine Tochter spielt, nicht alleine herumspazieren, denn für Tiger hatte sie gerade die richtige Häppchengrösse. Gab es heikle Momente?

Für seine aktuelle Rolle in einem Science-FictionFilm hat Matt Damon Haare gelassen.

Nein, aber die Nerven fangen schon ein bisschen an zu flattern, wenn sich ein Grizzly gegen die Autoscheibe lehnt. Und die Szene mit dem Löwen war auch speziell: Unser Löwe hatte keine Ahnung von der Wildnis und war zahm, aber als die Trainer ihn nicht dazu brachten, zu mir Richtung Kamera zu schauen, liessen sie ein paar Schritte hinter mir ein Zebra durchspazieren. Und schon schaute er auf und war plötzlich sehr interessiert. Auch wenn er vermutlich noch nie ein Zebra gesehen hatte, stand dieses eindeutig ganz weit oben auf seinem Speiseplan. Und ich stand in diesem Moment dazwischen. Im Film sprechen Sie davon, dass es im Leben oft nur 20 Sekunden Mut braucht, um Wei-

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NR. 18, 30. APRIL 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Der neue Film: «We Bought a Zoo» Der Film bietet traurige Kinderaugen und berührende Tierschicksale, aber das wahre Herz der Geschichte schlägt in Matt Damons Brust: Er spielt den Witwer Benjamin Mee, der seine Familie neu zusammenzuschweissen versucht, indem er einen heruntergekommenen Zoo kauft. Während der unerfahrene Boss den Zoo aufzumöbeln versucht, gewöhnen sich seine beiden Kinder wie auch die Zooverwalterin Kelly (Scarlett Johansson) mit unterschiedlichem Erfolg an die neue Situation. Das von Cameron Crowe inszenierte und nach Kalifornien verlegte Familiendrama mit Schmunzelmomenten basiert lose auf der wahren Geschichte des Briten Benjamin Mee, der mit seiner Familie den Dartmoor-Wildlife-Park kaufte, als seine Frau krank wurde. Er modernisierte den Park, eröffnete ihn 2007 als Dartmoor Zoological Park neu und hofft, durch den Film die Besucherzahlen aufzubessern.

chen zu stellen. Können Sie sich an solche Momente in Ihrem Leben erinnern?

Beruflich gab es einige solcher Momente bei Castings. Wie oft war ich nervös und wollte rechtsumkehrt machen! Ich war ein Typ aus Boston, allein in L.A. — was wusste ich schon! Und privat?

Da kommt mir momentan nichts in

den Sinn, aber vielleicht habe ich diese Momente ins Unterbewusste verbannt. Der Heiratsantrag war also nicht einer dieser Momente?

Nein, wir wussten beide, dass es so stimmt und wir zusammen gehören. Ich habe Lucy gesucht und sie gefunden. Ich hatte auch nie das Gefühl, ich gebe etwas auf, als ich geheiratet habe.

Auch nicht als einziger Mann in einem sechsköpfigen Haushalt?

Es ist schon ein östrogengeladener Haushalt. Aber ich sehe meinen Bruder relativ oft, ebenso meine Freunde, so sichere ich mir meine männliche Gesellschaft. Wie fühlen Sie sich als Mann, wenn Ihnen jemand wie Scarlett Johansson im Film gesteht, in Sie verknallt zu sein?

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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 18, 30. April 2012 |

Scarlett ist eine sehr gute Schauspielerin, das darf man dabei nicht vergessen … Ich kannte sie ja vorher nicht, und sie stellte sich als sehr humorvoll und clever heraus. Der Regisseur Cameron Crowe nahm praktisch jeden ihrer Vorschläge auf, weil sie die Szenen besser machten.

Ich hoffe es! Ich will mit Regisseuren arbeiten, die mir zusagen, und dabei versuche ich, nicht immer das Gleiche zu machen. Denn Schauspielern, die das tun, verleidet die Arbeit mit der Zeit, und ich will nicht, dass mir das passiert. «We Bought a Zoo» hat mich emotional berührt, und ich wollte etwas Positives in die Welt bringen. «Elysium» wiederum ist ein brutaler Science-Fiction-Film und das pure Gegenteil von «We Bought a Zoo».

Bilder: Vera Anderson/Wireimage, Keystone

Sie spielen kaum je unsympathische oder unverantwortliche Figuren – weil das verwerflich wäre?

«The Good Shepherd» war nicht gerade eine sympathische Biografie, und auch «The Informant» war keine schmeichelhafte Rolle. Und wenn mir Clint Eastwood die J.-Edgar-Hoover-Rolle offeriert hätte, hätte ich die auch gemacht. Wenn Christopher Nolan gefragt hätte, ob ich «Inception» mit ihm machen wollte, hätte ich mir das nicht überlegen müssen. Ich würde sogar «Inception 2» machen. Wir Schauspieler reagieren auf die Angebote, die wir kriegen.

Ihr «Good Will Hunting»-Kumpel Ben Affleck hat in letzter Zeit seine eigenen Filme geschrieben und inszeniert. Sie scheinen sich auf die Schauspielerei zu konzentrieren.

Ich arbeite bei jedem Film beim Script etwas mit, deshalb kommt es mir nicht so vor, als hätte ich seit «Good Will Hunting» nichts mehr geschrieben. Aber jetzt drehe ich tatsächlich einen kleinen Film, bei dem ich mit John Krasinski das ganze Drehbuch geschrieben habe. Ich wollte auch Regie führen, aber das geht nun zeitlich nicht. Es geht um einen Händler,

Hat Christopher Nolan denn Ihre Telefonnummer?

der in eine neue Stadt zieht und die Dynamik da neu aufmischt. John Krasinski und Frances McDormand sind vor der Kamera mit von der Partie, wir machen den Dreh zum Preis des Lunchbudgets von «Elysium». Es gibt dieses Jahr auch einen neuen BourneFilm, mit einer anderen Hauptfigur und ohne Sie. Wie ist das für Sie?

Das ist okay für mich. Regisseur Paul Greengrass und ich waren uns einig, dass wir nicht nochmals das Gleiche durchmachen wollten wie bei «Bourne Ultimatum», als wir das Drehbuch quasi während der Dreharbeiten aus dem Ärmel schüttelten. Das hat damals zum Glück geklappt, aber es ist zu riskant und nicht die richtige Art, Filme zu machen. Wir hatten keine Story für einen vierten Film, aber das Studio wollte halt jetzt einen weiteren Bourne-Streifen. Der neue Film macht es zum Glück nicht unmöglich, dass ich eines Tages wieder in Jason Bournes Schuhe schlüpfen kann.

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«Ich arbeite bei jedem Film ein wenig am Skript mit.»

Interview: Marlène von Arx

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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 18, 30. April 2012 |

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DER HAUSMANN

Adieu, Eliane! Bänz Friedli vermisst eine Sexberaterin.

Tausendeinhundertzweiundvierzig Flugzeuge wird das geben, wenn Hans aus jeder Seite des neuen Telefonbuchs einen Papierflieger faltet. Aber immer noch besser, er verarbeitet das Telefonbuch, als er bastelt mit Sagex. Denn Sagex ist der Horror! Polystyrol heisst es offiziell, für unsere deutschen Freunde: Styropor. Und ich nehme nicht an, dass der Berliner Apotheker Eduard Simon, der den Werkstoff anno 1839 erfand, Kinder hatte. Oder dann hatte er eine tifige Ehefrau. Wenn nämlich Kinder eine SagexSchachtel zerlegen, um daraus ein Schiff, Laserschwert oder was weiss ich zu erschaffen, gibts eine Riesensauerei. Egal, ob sie das Material brechen oder zersägen, die kleinen weissen Fetzchen und Kügelchen verteilen sich im ganzen Haushalt, bleiben an Kleidern haften, an Schränken, Spiegeln … Letzte Woche holte Hans eine Sagex-Verpackung aus dem Keller, begann schon dort zu hantieren, schleifte sie in die Wohnung, zerkleinerte sie dann in seinem Zimmer. Sie! Ich habe überall gewischt. Im Treppenhaus. In der Küche. Üüüüberall! Freilich vergeblich: Noch nach Tagen finden sich die blöden weissen Bölleli an Vorhängen, im Backofen, in der Unterwäscheschublade. Irgendein elektrostatischer Vorgang, der sich meiner genauen Kenntnis entzieht, aber die luftig leichten Dinger sind hartnäckiger als Fastnachtskonfetti und Weihnachts-

baumnadeln zusammen. Die bringt man nie mehr aus der Wohnung! Und will man sie wegsaugen, bleiben sie am Staubsaugerschlitten hängen … Ehe Sie, geneigter Heimwerker, mir nun mit Tipps kommen: Ich weiss, dass die Lösung Heissdraht hiesse. Aber wer hat schon so eine Vorrichtung zu Hause? Und den Hans in einem Bastelvorhaben bremsen? Gäbe Lämpen, das hatten wir schon. Apropos Ratschläge, wir hattens ja auch von der Aufklärung. Hab ich Ihnen schon gesagt, wie sehr ich Eliane vermissen werde? Eliane vom «Blick», die Aufklärerin der Nation, im April an Krebs verstorben. «Sextante» ist ein zu grober Titel, ich habe sie verehrt! Ihre Kolumne bot Hunderttausenden Lebenshilfe. In manch einem Fall erkannte

«Sagex ist der Horror!»

man sich wieder, und von ihrer Offenheit konnte man nur lernen. Besonders mochte ich, wie unberechenbar sie war. Suchte einer weinerlich Rat, und man dachte, sie würde ihn trösten, antwortete sie: «Selber schuld!» Das ewige Gesäusel von «Wir haben genau dieselben Hobbys …» konterte sie fadengerade: «Dann ist es ja klar, dass es im Bett nicht geigt.» Sie sagte den Leuten, was diese nicht hören wollten. Klagte eine Frau, wie sie von einem Typen, der sie ausnütze, nicht loskomme, antwortete Eliane: «Offenbar macht es dich glücklich. Sonst würdest du ja nicht bleiben.» Eliane wirkte ungemein schüchtern, und ihre feine, leise Art kontrastierte mit dem grellen Äusseren, dem zündroten Haar. Wir sind uns einige Male begegnet, und mir schien, ihr taffes Auftreten tarne die Einfühlsamkeit. Ohne sie wäre die Schweiz prüder. Und ich dürfte hier die Episode nicht erzählen, die sie mir zugesteckt hat: von dem Bergbauern, der ihr beichtete, es errege ihn, wenn er — einsam auf der Alp — seinen … Sie wissen schon … mit Brennnesseln berühre. Nicht hämisch sprach Eliane über ihn, im Gegenteil: Je abstruser ein Schicksal, desto zärtlicher ging sie damit um. Sie hat den Mann nie blossgestellt und seinen Namen für sich behalten. Bänz Friedli live: 7. und 8. Mai, St. Gallen, «Kellerbühne».

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AKTUELL

MIGROS-MAGAZIN | NR. 18, 30. APRIL 2012 |

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Entspannt in Bewegung

Die autofreien SlowUp-Erlebnistage garantieren Spass für Jung und Alt. Mit von der Partie ist die Migros und ihr Familienclub Famigros.

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er Freude an der Bewegung hat und für einmal auf garantiert autofreien Strassen unterwegs sein will, ist bei den SlowUp-Erlebnistagen richtig: Die abgesperrten Strassen gehören ausschliesslich Fussgängern, Velofahrern und Inlineskatern. Bis Ende September können an 16 Sonntagen Jung und Alt, Familien und Freunde einen Tag in autofreiem Ambiente geniessen. Entlang der Strecke gibt es zahlreiche Attraktionen, die den Anlass zu einem echten Volksfest machen — und die Teilnahme ist erst noch gratis. In den letzten Jahren hat sich so eine Bewegung mit jährlich über 400 000 Teilnehmern entwickelt.

15 000 Teilnehmer haben in Locarno die diesjährige SlowUp-Saison eröffnet.

Die Migros sponsert hierzulande praktisch alle wichtigen Volksläufe. Zusammen mit dem Fachmarkt SportXX zählt sie seit Jahren auch zu den Hauptsponsoren der SlowUp-Veranstaltungen. «Gesundheitsförderung ist Teil unserer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, und ausreichend Bewegung ist

Sponsoring by SlowUp: 22. April bis 30. September 2012.

zentral für unser Wohlbefinden», begründet Larisa Matkovic-Kilibarda, verantwortlich für die Sponsoring-Aktivitäten der Migros, das Engagement. An den diesjährigen SlowUps ist die Migros erstmals mit dem neuen Familienclub Famigros vertreten: Hier können Kinder ihr Glück beim Würfelspiel versuchen, und beim Famigros-Gewinnspiel gibt es zahlreiche Preise. Für

PREISBAROMETER

Informationen zu Preisänderungen Artikel Preis alt * Preis neu * Hipp Bio Milde Karotten und Mais, 190 g 2.10 2.00 Hipp Bio Mildes Gartengemüse, 190 g 2.10 2.00 pH balance Flüssigseife im Dispenser, 300 ml 4.20 3.80 pH balance Flüssigseife Nachfüllbeutel, 500 ml 5.50 4.90 Heinz Ketchup, 342 g ** 1.60 1.65 Heinz Ketchup, 700 g ** 3.30 3.40 Heinz Hot Ketchup, 570 g ** 3.50 3.60 * in Franken ** aufgrund gestiegener Rohstoffpreise

in % –4,8 –4,8 –9,5 –10,9 3,1 3,0 2,9

ungetrübten Fahrspass sorgen die Garagen von SportXX: Kostenlos können hier Velos und Skates repariert oder Pneus aufgepumpt werden — verrechnet wird einzig das verwendete Material.

Text: Christoph Petermann

Der nächste SlowUp-Erlebnistag findet am 6. Mai in Werdenberg, Liechtenstein statt. Infos zum Gesamtprogramm unter: www.slowup.ch

Bild: fotogarbani.ch

In den Garagen von SportXX werden Bikes in Schuss gebracht


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NR. 18, 30. APRIL 2012 | Migros-Magazin |

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Kochen Sie was damit! gros unter dem Label «Aus der Region. Für die Region» bietet. Jede Migros-Genossenschaft hat ein Produkt ausgewählt, das wir Ihnen auf weissen Tellern präsentieren. Das jeweilige Produkt Ihrer Region muss in Ihrem Gericht die Hauptrolle spielen. Und

sollten Sie die Jury damit überzeugen, gewinnen Sie ein mehrgängiges Menü für vier Personen bei einem Spitzenkoch in Ihrer Region. Texte: Martin Jenni Bilder: Markus Mallaun

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Die Hauptrolle in Ihrem Gericht spielt eine Zutat aus Ihrer Region. ibu

Das Versprechen «Aus der Region. Für die Region.» ist kein laues Lippenbekenntnis, sondern so aktuell wie nie zuvor. Jede einzelne Genossenschaft der Migros ist ein regionales Unternehmen und bietet eine grosse Vielfalt an Produkten an, die nur in dieser Region hergestellt und verkauft werden. Damit leisten die Produzenten zusammen mit der Migros auch einen wichtigen Beitrag für die Erhaltung von Arbeitsplätzen in der Region. Und der Kreis schliesst sich mit dem Konsumenten, der regional handelt und global denkt.

D

ie Migros will es wissen. Wie gut kocht Ihre Region? Wie gut kochen Sie? Die Migros sucht nicht Schäumchen und Träumchen, sondern raffinierte Gerichte, die Lust aufs Nachkochen machen und regional sind. Das, was Ihnen die Mi-

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Heimatvorteil

Heimat ist Identität. Heimat weckt Emotionen. Heimat verbindet. Heimat macht stolz. Stolz sind auch die Produzenten auf ihre lokalen Produkte, die sie unter dem Label «Aus der Region. Für die Region.» für die Migros produzieren. Das Label ist weit mehr als eine Herkunftsbezeichnung. Was vor zwölf Jahren als Vision in der Migros Luzern begann, hat sich erfolgreich durchgesetzt: Über 8000 Produkte tragen heute das Label mit den blauen Bergen und der gelben Sonne.

Sie lieben Ihre Heimat und kochen gern mit regionalen Produkten? Dann machen Sie mit bei unserem grossen Kochwettbewerb «Aus der Region. Für die Region.»! Vielleicht gewinnen Sie mit Ihrem Rezept einen Restaurantbesuch bei einem Koch in Ihrer Region.

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Ganzes Poulet aus der Region Im freiburgischen St. Ursen führt Heinz Niederhäuser seinen 55 Hektar grossen Landwirtschaftsbetrieb gemeinsam mit seiner Frau Antoinette, sechs Mitarbeitern und einem Lehrling. Der eidgenössisch diplomierte Meisterlandwirt beliefert die Migros NeuenburgFreiburg mit zarten Poulets. Auf seinem Familienbetrieb werden aber auch Zuckerrüben, Raps, Sommerhafer und mehr angepflanzt.


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Karotten aus der Region

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Das Seeland ist das Schweizer Gemüseparadies schlechthin, mit Anbauflächen von bis zu 60 Hektaren. Diese Grösse umfasst auch der Betrieb von Pascal Occhini in Ins BE. Der Migros Aare liefert er nebst diversen Obst- und Gemüsesorten seine Karotten. Auf seinem Betrieb arbeiten Fachkräfte, Saisonniers und zwei Lehrlinge, die er zu Gemüsegärtnern ausbildet.

Wer sagt denn, dass gute Pasta aus Italien stammen muss? Eben. Wer in der Schweiz Ausschau hält, wird in Kerns bei der Pasta Röthlin AG fündig. Die Migros Luzern ist von ihrem regionalen Pastalieferanten so begeistert, dass sie ihn mit dem Herzblutpreis ausgezeichnet hat. Nicht nur die Original Älper-Magronen sind beliebt, sondern auch die speziellen Urdinkel-Tagliatelline.

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Honig aus Genf

Landrauchschinken aus der Region

Im Kanton Genf existieren rund 2000 Bienenvölker, die von 200 Imkern liebevoll betreut werden. In Chevrens GE, auf dem verträumten Gelände der Vereinigung Le Rucher des Princes, sind 150 Völker beheimatet, die jährlich bis zu vier Tonnen Honig liefern, was nicht nur den Betriebsleiter Eric Anselmetti und seine Frau Diane freut, sondern auch die Migros Genf, die den Honig der oben genannten Vereinigung erfolgreich verkauft.

Ernst Maurer ist stolz auf seinen Oscar. Sein Geschäft MaurerSpezialitäten wurde mit dem «Speck-Oscar» der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft ausgezeichnet. Die Migros Basel erstaunt das nicht weiter, arbeitet sie doch schon seit über 40 Jahren mit der Familie Maurer zusammen. Ihr Favorit für den Moment ist der aromatische Landrauchschinken.


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Kiku-Äpfel aus der Region

Saucisson vaudois aus der Region

Auf einer Fläche von über 7000 Quadratmetern gedeihen in Altnau TG auf dem Betrieb von Andreas Meyer Äpfel und Birnen. Über 90 Prozent der Apfel-Jahresproduktion wird als erstklassiges Tafelobst verkauft. Die Migros Ostschweiz verkauft von den Meyers auch den Apfel der Zukunft: Kiku ist leuchtend rubinrot und hat eine knackig saftige Konsistenz.

Geht es um Waadtländer Spezialitäten, bietet sich die Metzgerei Suter Viandes an, die heute von Ueli Gerber geführt wird. Vor 141 Jahren legte Charles Suter den Grundstein zum Erfolg. Der Rest ist Geschichte, auch die gute Zusammenarbeit mit der Migros Waadt, welche die wunderbare Alltagswurst der Metzgerei Suter, die Saucisson vaudois, erfolgreich verkauft.

Gewinnen Sie ein Essen für vier Personen bei einem Die Regionalität wird auch in der Wettbewerbsjury grossgeschrieben. Jede der neun MigrosGenossenschaften wird durch einen exzellenten Koch der Region vertreten (siehe rechts). Christine Kunovits, Chefredaktorin der «Saisonküche», der grössten Kochzeitschrift der Schweiz, komplettiert das fachkundige Team. Sie alle setzen in ihrer Küche auf regionale Produkte: für den authentischen Geschmack, hohe Qualität und maximale Frische.

So nehmen Sie teil am grossen «Aus der Region. Für die Region.»-Wettbewerb: www.migrosmagazin.ch/ausderregion

Saisonküche

Aare

Basel

Genf

Das kulinarische Credo von «Saisonküche»Chefredaktorin Christine Kunovits ist einfach: Jedes saisonale Gericht muss sich vorbereiten lassen. Ist der Besuch erst einmal da, gehört ihm die ganze Aufmerksamkeit.

Pia Camponovo, «Baseltor», Hauptgasse 79, 4500 Solothurn, (032 622 34 22), Ruhetage: So.-Mittag, Feiertage, www.baseltor.ch Marktfrisch und saisonal, so lässt sich die Küche von Pia Camponovo in zwei Wörtern beschreiben. Zum Wohlsein tragen auch der freundliche Service und die unaufgesetzte Bistroatmosphäre bei.

Roger Willimann, «Schifferhaus», Bonergasse 75, 4059 Basel, (061 631 14 00), Ruhetage: So., Mo., www.schifferhaus.ch Mitten in Basels Rheinhafenquartier ist das denkmalgeschützte Schifferhaus Zeuge einer vergangenen Epoche, in der Roger Willimann seinen Spagat zwischen Innovation und Tradition perfekt beherrscht.

Ueli Indermühle, «Domaine de Plein-Vent», 1228 ArareGenève, (022 366 01 53), www.eventsetsaveurs.ch In der herrschaftlichen Domaine von Madame Geneviève-Prune Yersin kocht Ueli Indermühle eine authentische bürgerliche Küche mit regionalem Akzent, die sich der stilvollen Umgebung genussvoll anpasst.

Vorbereitung ist alles

Innovative Genusskultur

Wurstsalat grüsst Hummersuppe

Feinschmecker unter sich


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 18, 30. APRIL 2012 |

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AUS DER REGION | 33

Züric

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Eglifilets aus dem Wallis

Zürcher Rahmkäse

Die Migros Wallis hat die Gunst der Stunde genutzt und bezieht von der Valperca-Anlage in Raron frische Flussbarsche (Egli), die zu Filets à 20 bis 30 Gramm verarbeitet werden. Die Aufzucht ermöglicht das 18 Grad warme Wasser, das aus dem Lötschberg-Basistunnel fliesst. Die Leitung der Anlage obliegt dem Biologen mit Fachgebiet Zoologie und Fischzuchtexperten Markus Vainer.

Und was für welchen! Aber nicht nur einen, sondern gleich mehrere würzige Käse, kommen aus der Wylandchäsi von Käsermeister Friedrich Sommer. Käsespezialitäten stehen bei ihm und im Dorf hoch im Kurs, wie etwa das Henggarter Mutschli. Für die Migros Zürich liefert die Käserei einen Weiss-Schimmel-Weichkäse, kurz Wyland Chäsli genannt, und den feinen Zürcher Rahmkäse.

Koch in Ihrer Region im Wert von 1000 Franken

Luzern

Des Müllers Lust

Madeleine Müller, «Trogen», 6363 Obbürgen, (041 661 00 10), Ruhetage: Mo., Di., www.gasthaustrogen.ch Losgelöst von Sternen und Punkten kocht Madeleine Müller im Zweipersonenbetrieb auf hohem Niveau eine saisonale Küche, die zu den besten der Schweiz gehört, während im Service Ehemann Joe Müller mit Charme regiert.

Neuenburg-Freiburg

Schöne Landpartie

Monika Gysin, «L’Ours», Route de L’Ancien Pont 5, 1786 Sugiez, (026 673 93 93), Ruhetage: Mo., Di., www.hotel-ours.ch Monika Gysin ist eine der wenigen Frauen am Schweizer Kocholymp, die präzise und gradlinig kocht, ohne jeglichen Firlefanz auskommt und den Besuch im «Bären» zu einem kulinarischen Erlebnis werden lässt.

Ostschweiz

Erstklassig regional

Vreni Giger, «Jägerhof», Brühlbleichestr. 11, 9000 St. Gallen, (071 245 50 22), Ruhetag: Sa.-Mittag, So., www.vrenis.ch Vreni Giger gehört zu den besten Köchen der Schweiz. Sie kocht saisonal, biologisch und wenn mit Fleisch, dann aus artgerechter Tierhaltung. Nicht als Lippenbekenntnis, sondern aus Überzeugung. Ihre Gerichte sind raffiniert schlicht.

Waadt

Eine Reise nach damals

Michel Kunz, «Au Bon Vin», Rue des Fontaines 6, 1425 Onnenes, (024 436 13 76), Ruhetage: Mo., Di. Michel Kunz ist in seiner stimmungsvollen Pinte ein kulinarischer Verfechter von Typizität und Regionalität. Bei ihm isst der Gast das, wozu der Patron Lust hat. Wem das nicht passt, kann vor der Türe bleiben. Bleibt aber keiner.

Wallis

Zürich

Klaus Leuenberger, «St. Georg», 3995 Ernen, (027 971 11 28), Ruhetage: Mo., Di., www.stgeorg-ernen.ch Regionale Produkte sind Klaus Leuenberger heilig. Aus den heimischen Produkten entstehen im «Heiligen Georg» herzhafte, aromatische Alpengerichte, die von jungen Mitarbeiterinnen salopp aufgetischt werden.

Erik Haemmerli, «Bederhof», Brandschenkestrasse 177, 8002 Zürich-Enge, (044 285 15 00), Ruhetage: Sa.-Mittag und So., www.bederhof.ch Wenn es den pulsierenden Bederhof nicht gäbe, müsste er erfunden werden. Genauso wie Unternehmer und Koch Erik Haemmerli, der eine schmackhafte klassisch helvetische Bistroküche zelebriert.

Alpenküche und mehr

Pragmatisch gut


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BIFIDUS

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Nr. 18, 30. April 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Beschwingt in den Tag

Probiotische Bifidus-Joghurts sind schon seit 24 Jahren in der Migros erhältlich. Auch Schwingerlegende Jörg Abderhalden und seine Familie schätzen deren positive Eigenschaften.

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robiotische Joghurts und Drinks sind in aller Munde. Kein Wunder, sie steigern das Wohlbefinden, indem sie die Verdauung und die Abwehrkräfte unterstützen. Die Migros war mit deren Markteinführung 1988 Pionierin im schweizerischen Detailhandel. Nun wird die beliebte Linie erweitert und tritt in neuem Design auf. Die grössere Auswahl im Kühlschrank freut den dreifachen Schwingerkönig Jörg Abderhalden (33). Er gönnt sich Bifidus täglich. Das kommt seiner Frau Andrea (34) gerade recht, denn für sie ist eine ausgewogene Ernährung das A und O, um ihre «Bande» gesund und lebensfroh zu haben: Sie legt besonderen Wert darauf, dass alle die empfohlenen drei Milchprodukte am Tag zu sich nehmen. Am liebsten sind ihr Bifidus-Joghurts und -Drinks, diese sind ideal, um eine der drei empfohlenen Portionen abzudecken.

Bifidus-Drinks für die Abwehrkräfte In den Bifidus-Produkten stecken zudem sogenannte probiotische Bifidus-Bakterien drin. Sie sind natürliche Bewohner unseres Darms, in dem sie ein wichtiger Bestandteil einer stabilen Darmflora sind und zu deren Gleichgewicht beitragen. Jörg Abderhalden weiss das zu schätzen. Er ist auch

nach seinem Rücktritt vom aktiven Schwingersport vor bald zwei Jahren eine gefragte Person — und Mitinhaber einer Schreinerei. Wer so viel um die Ohren hat, ist auf starke Abwehrkräfte angewiesen. Um sich etwas Gutes zu tun, trinkt er täglich ein Fläschchen Bifidus-Drink. Es hilft ihm, seine natürlichen Abwehrkräfte zu unterstützen.

Bifidus-Joghurts helfen der Verdauung Auch die Agenda von Andrea Abderhalden ist randvoll: Sie managt Jörg, arbeitet Teilzeit auf einer Bank, kümmert sich ums Haus und die drei Kinder. Ihr Lieblingsprodukt im Kühlschrank: die Bifidus-Joghurts. Sie helfen ihr bei täglichem Genuss, die Verdauung in Schwung zu halten. Die Auswahl an Produkten und Geschmacksrichtungen der Bifidus-Familie ist attraktiv und wird laufend erweitert. Die Kinder lassen sich vor allem durch die Farben der Verpackungen inspirieren. Braun etwa müsste Mokka sein, und Gelb ist Vanille? Richtig — und so finden alle ihr Lieblings-Bifidus am gemütlichen Brunchtisch. Übrigens gibts bis 7. Mai 20-fach Cumulus-Punkte auf das Bifidus-Sortiment. Text: Anna-Katharina Ris Bild: Daniel Ammann Styling: Mirjam Käser

Bifidus Drink Erdbeer, Classic 0%, Vanille oder Orange/Karotte, Multivitamin, 6 x 65 ml, Fr. 3.50


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sCHaUFensTer

Migros-Magazin | Nr. 18, 30. April 2012 |

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biFiDUs | 35

Die Familie des dreifachen Schwingerkรถnigs Jรถrg Abderhalden beim Sonntagsbrunch: Am liebsten mรถgen sie Bifidus-Produkte.

Bifidus Joghurtdrink Mango, 500 ml, Fr. 1.95

Bifidus Joghurt Heidelbeer und Aprikose, 4 x 125 g, Fr. 2.85

Bifidus Joghurt, Classic Nature, 500 g, Fr. 1.70

Bifidus Joghurt Vanille, Mango, Cereal, Mokka, Erdbeer, je 150 g, Fr. 0.85


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FOOD

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NR. 18, 30. APRIL 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

GUT & GÜNSTIG

Frühlings-Vegi-Ragout für ca. Fr. 9.40

Milch, Kohlrabi und Kefen fürs Frühlingsessen.

Feines zum Frühstück

Nachtessen für 4 Personen ■ 3 Kohlrabi rüsten, halbieren und in etwa 2 mm dicke Scheiben schneiden. In 5 dl Gemüsebouillon 5 Minuten köcheln lassen. Ca. Fr. 4.40 ■ 200 g tiefgekühlte Kefen und 200 g tiefgekühlte Erbsen in die Bouillon geben und weitere 3 Minuten köcheln lassen. Bouillon abgiessen und dabei 2,5 dl Bouillon davon auffangen. Ca. Fr. 2.90 ■ 25 g Butter in einer Pfanne schmelzen. 25 g Mehl beigeben und unter Rühren erhitzen, sodass eine Mehlschwitze entsteht. Mit 5 dl Milch und den 2,5 dl Bouillon ablöschen. 10 Minuten köcheln lassen und mit Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss abschmecken. Ca. Fr. 1.40 ■ Das gegarte Gemüse in die Béchamel geben und mit 1 Esslöffel Zitronensaft abschmecken. Mit etwas Petersilie dekorieren. Ca. Fr. –.70 Tipp: Dazu passt Reis. Zartes Kohlrabi-Grün können Sie kurz mitgaren.

Der Sonntagsgipfel

Fruchtig Wer sich und seine Lieben verwöhnen möchte, stellt Smoothies auf den Frühstückstisch. Den Muntermacher Erdbeer-Rhabarber gibts nur für kurze Zeit. Als «Frühstück zum Trinken» ist ein Smoothie übrigens auch etwas für Frühstücksmuffel. Anna’s Best Smoothie ErdbeerRhabarber, 25 cl, Fr. 2.70*

Frische Gipfel am Sonntagmorgen – ein Traum! Doch wer mag schon früher aufstehen und zum Bäcker fahren? Die tiefgekühlten Buttergipfel von M Classic sind da eine praktische Alternative. Die können Sie immer auf Vorrat im Haus haben. Am Vorabend aufs Backblech geben, morgens backen. M Classic Buttergipfel, tiefgekühlt, ca. 12 Stück, 540 g, Fr. 6.80* * In grösseren Filialen.

Brötchenvielfalt

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Familienzuwachs Die lachende Kuh auf der Verpackung macht schon am Morgen gute Laune. Freuen dürfen sich besonders diejenigen, die Joghurt mögen: Die beliebten Frischkäse-Portionen gibt es jetzt auch mit frischem Joghurt. Das macht den Brotaufstrich noch leichter. Kiri mit Joghurt, 120 g, Fr. 2.50* * In grösseren Filialen.

Wer hat zum Frühstück nicht gern die grosse Auswahl? Semmeli, Vollkornbrötchen und Silserbrötli gibts jetzt im Frischbackmix. Dafür müssen Sie am Morgen noch nicht einmal das Haus verlassen. M Classic Brötchen-Mix, 270 g, Fr. 3.20* * In grösseren Filialen.


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 18, 30. APRIL 2012 |

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I AM FACE vITAL | 39

Für Frauen ab 50

Ab 50 braucht die Haut nicht unbedingt mehr, sondern eine andere Pflege als mit 20. I am face Vital ist die neue Linie für die reife Haut.

S

Bild: Jahreszeiten Verlag/Christian Dahl

o jugendlich und beschwingt man sich in der Mitte des Lebens auch fühlen mag — an ihrer Haut merkt eine Frau, dass sie keine taufrische 20 mehr ist. Die Haut fühlt sich trockener und empfindlicher an als in jungen Jahren. Und sie verliert ihre Spannkraft, da sie mit zunehmendem Alter und wegen der hormonellen Umstellung weniger Kollagen und Elastin produziert. Mit I am face Vital lanciert die Migros eine neue Pflegelinie für die reifere Haut ab 50 Jahren. Mit vier aufeinander abgestimmten Produkten — Reinigungs-

milch, Tonic sowie Tagesund Nachtcreme — ist sie so unkompliziert wie die Frauen, die sie benutzen. Die Pflegeprodukte von I am face Vital enthalten als wichtigste Wirkstoffe Sojaprotein und Arganöl. Sie unterstützen die natürliche Kollagenproduktion, stärken die Hautbarriere und spenden intensive Feuchtigkeit. Die Haut sieht geglättet aus, Falten werden gemindert. Die Tagescreme enthält einen Sonnenschutzfilter, die regenerierende Nachtcreme ist reichhaltig und nährend. Text: Dora Horvath

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 18, 30. APRIL 2012 |

Feiner Kaffee und Gratis-Internet

Jetzt kann man in allen Migros-Restaurants gratis ins Netz. Das freut nicht nur kreative Nerds.

H Bild: Allessandro Della Bella

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allo, bin Emir, 29, selbstständig (kroi.ch) und stets auf WLAN angewiesen.» So kurz und knapp hat sich Emir Durut auf unseren Aufruf im Städteportal Ronorp.ch für unser Foto fürs Migros-Restaurant beworben. Wie viele kreative Köpfe arbeitet er ausschliesslich unterwegs, am liebsten in Cafés. «Ich bin ein zappeliger Typ und brauche einen gewissen Geräuschpegel und Menschen um mich herum. Dann kommen die besten Lösungen fast von

selbst», sagt der Besitzer einer kleinen Textilfirma. Zur Not benutzt Emir sein iPhone als Hotspot, doch normalerweise wählt er nur Cafés mit Gratis-Internetzugang aus. «Einzige Bedingung: der Kaffee muss gut sein», sagt der sympathische Nerd. Spätestens ab Juni können sich alle Emirs dieser Welt auch in den 180 Migros-Restaurants bis zu zwei Stunden gratis in der virtuellen Welt bewegen. Und dass der Kaffee nicht nur gut, sondern auch günstig ist, versteht sich.

Kauft man ein Coupon-Heft, ist der elfte Kaffee gratis. So loggt man sich ins Internet ein: Mobil_Migros_Restaurant wählen und Handynummer angeben. Den Zugangscode erhält man per SMS. Emirs Tipp: Sind die zwei Stunden abgelaufen, einfach erneut anmelden. Und wer nicht surfen will, für den liegen Tageszeitungen und Magazine auf. Text: Dora Horvath

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M GASTRO | 41

Emir Durut bei der Arbeit: Die 180 Migros-Restaurants bieten einen Gratis-InternetZugang an. Betreiberin des Netzes ist die Swisscom.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 18, 30. APRIL 2012 |

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NONFOOD | 43

RAPPENSPALTE

Betörend

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Das ist eine sehr delikate Frage: zu wenig zum Leben, zu viel zum Sterben. Haben Sie materielle Wünsche?

Ja! Ich hätte wahnsinnig gerne einen Golf 5. Und ein kleines Häuschen mit einer Trauerweide im Garten.

Für prickelnde Stunden

Was war Ihre teuerste Auslage im vergangenen Jahr?

Meine Ferien in Südfrankreich. Aber das war wenigstens sinnvoll und wunderschön.

Treuer Bodyguard Es ist Frühling, die Flirtsaison ist eröffnet. In erotikgeladenen Nächten verlässt man sich besser auf den Bodyguard von Cosano. Die CosanoRegular-Präservative mit Erdbeeraroma sind hauchzart, und es gibt jetzt so lange Vorrat gratis einen Cosano Mini-Gleitgel dazu. Cosano Regular Erdbeer, 10 Stück, Fr. 6.30

In welchem Restaurant geben Sie gern Geld aus?

Oh je! Jetzt wirds peinlich. Bei McDonald’s. Ich liebe Hamburger mit Pommes. Und in welchem nicht?

Berlin – einfach dufte Aufregend, lebendig und elektrisierend: Als Inspirationsquelle für den neuen Männerduft von Playboy diente die Partymetropole Berlin. Der maskulin-frische Duft wurde für ClubbingManiacs kreiert – und für andere aufgeschlossene Kosmopoliten, die gern feiern. Berlin Playboy, Eau de Toilette, 50 ml, Fr. 14.80

Teure Trendlokale sind nicht meine Welt. Was befindet sich ausser Geld in Ihrem Portemonnaie?

Ein Foto von meiner Hündin Aisha und diverse Visitenkarten. Wie wird man reich?

Wichtig ist, im Herzen reich zu sein. Und das bin ich. Interview: Eugen Baumgartner


SAISONKÜCHE 44 |

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FANNI FETZER

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NR. 18, 30. APRIL 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Es muss nicht immer Hummer sein Seit gut einem halben Jahr ist Fanni Fetzer Direktorin des Kunstmuseums Luzern. Zwischen Verwaltung, Reisen und Organisation bleibt gerade genug Zeit für eine Sandwich-Pause mit dem Migros-Magazin.

M

ontagmorgen. Museumsdirektorin Fanni Fetzer (37) öffnet das Kunstmuseum Luzern, das am Montag normalerweise geschlossen ist, für das Migros-Magazin. Es regnet, und der Vierwaldstättersee präsentiert sich in Grau und scheint übergangslos in den grauen Himmel überzugehen. Fanni Fetzer schätzt den Blick auf den See von ihrem Büro aus — auch an trüben Tagen. Die kleine Büroküche hingegen verfügt nicht einmal über ein Fenster. «Die Sandwiches können wir dann sicherlich am Esstisch anrichten?», fragt «Saisonküche»-Köchin Janine Neininger. «Kein Problem», sagt Fetzer. Der runde Esstisch ist Fetzers Privateigentum, und eigentlich dient er eher für Besprechungen als für ausgedehnte Mittagspausen. Seit Oktober 2011 ist Fetzer Direktorin des Museums, davor war sie viele Jahre Leiterin des Kunsthauses Langenthal. Die Übersichtsausstellung der Tschechin Katerina Šedá ist ihre erste Ausstellung für das Museum. Eine Social-Art-Ausstellung, genauer gesagt. Zu sehen sind Werke, die sich mit Problemen in tschechischen Dörfern auseinandersetzen. Wie die Tischdecken, die von den Bewohnerinnen eines Dorfs bestickt wurden. Die Decken haben alle ein Loch in der Mitte. «Das Loch

symbolisiert eine Fabrik, die das Dorf gespalten hat. Zum einen physisch durch das Gebäude, psychisch durch den Kleinkrieg, der um viel Geld entbrannte. Viele zogen weg, viele Bewohner reden nicht mehr miteinander. Šedá versucht mit ihrer Tischdecken-Aktion, die Menschen im Dorf wieder an einen Tisch zu bringen. «Der Künstlerin geht es dabei um ein neues Gemeinschaftsgefühl», erklärt Fetzer einen Teil der Ausstellung.

Als Fünfjährige beschliesst Fetzer, Vegetarierin zu werden Zurück am grossen Esstisch widmen wir uns den Sandwiches. Die Museumsdirektorin lebt seit dem fünften Lebensjahr vegetarisch. Ihre Eltern respektierten den Wunsch ihrer kleinen Tochter, keine toten Tiere mehr essen zu wollen. Heute isst auch ihr Vater vegetarisch. Selber kochen ist für Fetzer Entspannung, aber auch Vielfalt. «Früher gab es ja in Restaurants auch kaum Auswahl an richtig vegetarischen Gerichten. Und bei mir gibt es nicht nur Risotto oder Pasta. Wenn man vegetarisch kocht, dann denkt man ganz anders. Man denkt nicht in Kategorien von Fleisch, Kartoffeln und Gemüse und ersetzt dann nur das Fleisch.» Klar, dass unsere Sandwiches ganz ohne Fleisch oder Wurst auskommen. Essen hat für die studierte Polito-

Fanni Fetzer und «Saisonküche»Köchin Janine Neininger belegen die Sandwiches mit viel frischem Grünzeug.

Aufgetischt ■ Was haben Sie auf Vorrat? Äpfel, Zwiebel und Pelati. ■ Wie oft kochen Sie pro Woche? Ich koche viel, circa fünf Mal. ■ Kochen ist für Sie … … Entspannung. ■ Was würden Sie nie essen? Tiere. ■ Mit wem würden Sie gern mal essen gehen? Mit einer Romanfigur von Jean Paul, dem Armenadvokaten F. St. Siebenkäs im Reichsmarktflecken Kuhschnappel.


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Saucisse de Golats, Schweizer Produkt, Netz à 2 x 125 g 4.10 statt 5.20 Muttertags-Rohschinken Surchoix, Schweizer Produkt, geschnitten in der Jumbo Maxi-Fresh-Schale, Schale à 141 g 5.90 statt 9.85 40% Pangasiusfilets, Zucht, aus Vietnam, per kg 20.– statt 29.– 30%

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Frischbiscuits Vogelnestli, Haselnussmakronen und Spitzbuben im Duo-Pack 33%

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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 18, 30. April 2012 |

SAISoNK체CHE

FANNI FETZER | 53

Nur ausnahmsweise posiert Fanni Fetzer mit den Sandwiches in der Ausstellung. Essen ist im Museum n채mlich streng verboten.

Feta, Joghurt und Radiesli bilden die Basis f체r den Sandwich-Belag. Die perfekten Begleiter dazu: Zwiebelsprossen, Rucola und eine frisch aufgeschnittene Avocado.


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Das imposante Torres del Paine Massiv

Patagonien & Feuerland

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Spektakuläre Natur Patagonien & Feuerland ■ 4-tägige Kreuzfahrt durch die Fjorde Südamerikas ■ Chiles magische Seenregion ■ Städte-Höhepunkte Buenos Aires und Santiago de Chile ■

Die lebhaften Metropolen Buenos Aires und Santiago de Chile, die wilde Romantik Feuerlands, die Schönheit Patagoniens sowie die vielfältige Tierwelt werden Sie begeistern!

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Hinflug Zürich–Buenos Aires. Linienflug mit Swiss/TAM via São Paulo nach Buenos Aires. 2. Tag: Buenos Aires. Transfer zum Hotel. Am Nachmittag entdecken wir auf einer Stadtrundfahrt die Höhepunkte der argentinischen Hauptstadt. 3. Tag: Buenos Aires, fak. Ausflug «Estancia» mit Mittagessen. Argentinien ist das Land der Gauchos und der Viehherden. Der Ausflug bietet uns die Gelegenheit, Gauchos und die traditionelle Musik kennen zu lernen. Nach einem typischen Mittagessen auf der «Estancia» (Farm) mit Fleisch, diversen Salaten, Wein, Mineralwasser oder Kaffee geniessen wir Unterhaltung mit traditioneller Musik und Tänzen. Abendessen mit Tango-Show in lokalem Restaurant in Buenos Aires. 4. Tag: Buenos Aires–El Calafate. Flug nach El Calafate. Die Kleinstadt liegt am Südufer des imposanten Argentino Sees und bildet das Tor zum weltberühmten Gletscher Perito Moreno. 5. Tag: El Calafate. Heute sehen wir den imposanten Perito Moreno Gletscher, der seit 1981 zum Weltnaturerbe der Unesco gehört.

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6. Tag: El Calafate–Ushuaia – Einschiffung. Flug nach Ushuaia, der südlichsten Stadt der Welt. Einschiffung auf die M/V Stella Australis. Begrüssung an Bord. Unser Patagonien und Feuerland-Abenteuer beginnt mit der Fahrt auf dem legendären Beagle-Kanal. 7. Tag: Kreuzfahrt Kap Hoorn–Wulaia-Bucht. Durch den Beagle- und Murray-Kanal führt die Fahrt zum Nationalpark Cabo de Hornos. Landausflug ans Kap Hoorn (wetterabhängig). Anschliessend geht es weiter zur Wulaia-Bucht, einer historischen Stätte mit aussergewöhnlicher Pflanzenwelt. 8. Tag: Kreuzfahrt Seno Agostini–ÁguilaGletscher. Um den spektakulären AgostiniFjord (Seno Agostini) in den Darwinkordilleren von Feuerland zu durchqueren, navigieren wir durch die Brecknock-, Ocasión-, Cockburn- und Magdalena-Kanäle. Beim Águila-Gletscher gehen wir mit Zodiacs an Land. Auf einer Strandwanderung umrunden wir eine von Bergen umgebene Lagune. Wir gelangen bis zur Stirnseite des Gletschers und lernen auch den Urwald des feucht-kalten Patagoniens kennen. 9. Tag: Kreuzfahrt Insel Magdalena–Punta Arenas – Ausschiffung – Torres del Paine. Frühmorgens Landgang auf der Insel Magdalena (wetterabhängig). Hier lebt eine riesige Kolonie von Magellanpinguinen, die wir auf einem Spaziergang zum Leuchtturm bewundern können. Am Mittag endet unsere Kreuzfahrt in Punta Arenas. Kurze Weiterfahrt zu unserem Übernachtungsort im Torres del Paine Nationalpark. 10. Tag: Torres del Paine–Puerto Natales. Heute besichtigen wir den Nationalpark Torres del Paine. Die spektakuläre Kulisse mit zerklüfteten Bergformationen wird Sie begeistern. Fahrt nach Puerto Natales. 11. Tag: Punta Arenas–Puerto Montt– Puerto Varas. Flug von Punta Arenas nach Puerto Montt. Mit dem Bus geht‘s nach Puerto Varas, in die Seenregion von Chile. 12. Tag: Puerto Varas, fak. Ausflug Petrohué Wasserfälle und «Lago Todos los Santos». Tagesausflug zu den Petrohué Wasserfällen und zum See «Todos los Santos». Der malerische Gebirgssee wird von den majestätischen schneebedeckten Gipfeln des Osornos, des Puntiagudos und des Cerros Tronadors umrandet. 13. Tag: Puerto Varas–Puerto Montt– Santiago de Chile. Vormittag zur freien Verfügung. Transfer nach Puerto Montt und Flug nach Santiago de Chile. 14. Tag: Santiago de Chile. Auf einer Stadtführung entdecken wir die Schönheiten Santiagos. Mittagessen beim «Mercado Central». Danach Zeit für individuelle Entdeckungen.

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15. Tag: Santiago de Chile, fak. Ausflug Valparaiso. Ausflug in die traditionsreiche Stadt Valparaiso. Auf der Rückfahrt Besuch eines chilenischen Weingutes mit feiner Degustation. Abends gemeinsames Abschiedsabendessen in Santiago. 16. Tag: Rückflug Santiago de Chile– Zürich. Am Vormittag Transfer zum Flughafen. Flug via São Paulo nach Zürich. 17. Tag: Ankunft Zürich. Gegen Mittag Ankunft in Zürich.

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Mit versierter Twerenbold-Reiseleitung kompetent begleitet – vom ersten bis zum letzten Reisetag Nicht inbegriffen Einzelzimmerzuschlag 870.– Kabinenzuschläge: – Doppelkabine AA 80.– – Einzelkabine B oder A 350.– – Einzelkabine AA 790.– Zuschlag Business-Klasse auf Anfrage Fakultative Ausflüge (müssen im Voraus reserviert werden): – Estancia mit Mittagessen 90.– – Petrohué Wasserfälle und «Lago Todos los Santos» 45.– – Valparaiso mit Weindegustation 45.– Zuschlag Kleingruppe 15-20 Pers. 375.– Annullierungskosten- und Assistance Versicherung 105.– Persönliche Auslagen und Trinkgelder Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch Einreisebestimmungen Schweizer Bürger benötigen einen Reisepass, der 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein muss. ■

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M/V Stella Australis Die moderne M/V Stella Australis wurde speziell für Kreuzfahrten in Patagonien gebaut und bietet einen erstklassigen Komfort. Auf den 5 Decks verteilt befinden sich der Speisesaal, zwei Lounges, eine Bar, ein Sonnendeck sowie die Kabinen. Unterkunft: 100 moderne Kabinen (ca. 16,5 m²), alle mit Dusche/WC, Radio und Klimaanlage. Um allen Gästen eine spektakuläre Sicht zu garantieren, verfügt das Schiff nur über Aussenkabinen. Wissenswertes: Während der ganzen Reise werden Sie von erfahrenen Naturführer (in englischer Sprache) stets mit interessanten Vorträgen, Dias und Dokumentarfilmen über die Tagesprogramme und die verschiedenen Ausflüge informiert. Die Stella Australis verfügt zusätzlich über eine Panorama-Lounge, einen Fitnessraum und einige grössere Superior-Kabinen. M/V Stella Australis: Baujahr 2010, Länge 89 Meter, Kabinen 100, Passagierkapazität 210, Besatzung 66 ■ ■

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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 18, 30. APRIL 2012 |

login nicht nur eine ethische, sondern auch eine politische Dimension: «Es geht ja um so viel mehr als um das Essen. Es geht um den ökologischen Fussabdruck, den Wasserverbrauch, insgesamt also um die Umwelt.» «Saisonküche»Köchin Janine Neininger rührt derweil Fetakäse zu einem Aufstrich. «Was ist da noch drin, dass der Feta so cremig wird?», fragt Fetzer neugierig. «Das ist griechischer Joghurt», verrät Neininger. In Fetzers Büro hängt ein einziges Bild, ein Vogelbild des Künstlers Hans Stalder. Seit sie Museumsdirektorin ist, darf Fetzer keine Kunstwerke als Geschenk annehmen. Das musste sie zusichern. Ganz prinzipiell findet sie: «Museen müssen sehr sorgfältig auswählen, was sie erwerben, einlagern oder als Leihgabe annehmen. Immerhin steigt der Wert eines Objekts meist, wenn es prominent ausgestellt wird.»

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FANNI FETZER | 55

Feta-Avocado-Sandwich mit Sprossen

«Kunst ist nicht elitär – Kochen sollte es auch nicht sein» In ihrer Wohnung hat Fanni Fetzer natürlich auch Kunst. «Ich habe Werke aus meinem persönlichen Umfeld», sagt Fetzer. Poster berühmter Künstler sucht man bei ihr vergeblich: «Es geht um Authentizität. An Postern schaut man sich schnell satt.» Sie selbst geniesst auch Raum und Leere. Sollte es doch zu voll werden, mahnt ihr Lebenspartner: «Wir sind kein Museum!» Wenn sich Fetzer ein Werk aussuchen dürfte, ungeachtet des Preises, was wäre das? «Ein Strickbild der deutschen Künstlerin Rosemarie Trockel.» Wir widmen uns wieder dem Thema Kochen. «Kunst ist nicht elitär — und Essen sollte es auch nicht sein. Es muss weder in der Kunst immer ein Van Gogh, noch muss es beim Essen immer Hummer sein», zieht Fetzer eine Parallele zwischen Kunst und Küche. Die ansprechenden Sandwiches gefallen ihr. «Da werden sich meine Kollegen gleich freuen. Richtige kleine Kunstwerke!» Text: Claudia Schmidt Bilder: Victoria Lösch

www.kunstmuseumluzern.ch

ZUTATEN

1 Avocado 1 EL Limettensaft 25 g Rucola 1 Steinofenbaguette 2 EL Olivenöl 10 g Zwiebelsprossen Feta-Aufstrich: 200 g Feta 2 EL Olivenöl 75 g griechisches Joghurt nature ½ Bund Radieschen grüner Tabasco Salz, Pfeffer

ZUBEREITUNG 1 Für den Aufstrich Feta grob zerbröckeln. Öl mit dem Joghurt zum Feta geben. Mit einer Gabel zerdrücken, sodass eine dickflüssige Masse entsteht. Radieschen hacken und unter die Fetamasse mischen. Mit Tabasco, Salz und Pfeffer abschmecken. 2 Avocado halbieren, Kern entfernen. Avocado aus der Schale lösen und in dünne Scheiben schneiden. Mit Limettensaft beträufeln. Rucola waschen und abtropfen lassen. Baguette vierteln. Viertel quer halbieren. Brot mit Öl beträufeln. Mit Rucola, Feta-Aufstrich, Avocado und Sprossen belegen. Deckel daraufgeben und servieren. Tipp: Statt Baguette können Sie auch vier Vollkornbrötchen verwenden. Fleischtiger ergänzen das Sandwich mit gebratener, aufgeschnittener Pouletbrust.

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Mahlzeit à 4 Sandwiches Zubereitung ca. 20 Minuten Pro Stück ca. 16 g Eiweiss, 39 g Fett, 38 g Kohlenhydrate, 2350 kJ/ 560 kcal


KÜCHENKuNdE 56 |

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wARME SAlATE

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NR. 18, 30. APRIL 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Leichter Spinatsalat mit Knoblauchkrokant Zutaten für 4 Portionen 2 EL Haselnüsse, 2 EL Sonnenblumenkerne 2 EL Kürbiskerne, 3 Knoblauchzehen, Salz Pfeffer, 2 EL Zucker, 120 g Speckwürfelchen 3 EL Sonnenblumenöl, 2 EL Apfelessig 0,5 EL milder Senf, 2 EL Milch, 1 EL Mayonnaise, 200 g junger Blattspinat Das Rezept finden Sie unter: www.saison.ch

Salat mit Biss

FoodRedaktorin Sonja Leissing

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enns um gesunde Ernährung geht, kommt man um grünen Salat nicht herum. Er enthält wenig Kalorien und liefert zudem wertvolle Pflanzenstoffe wie Carotinoide (Vorstufe des Vitamins A) und Flavonoide. Eine Schüssel mit buntem Salat versorgt uns mit wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Blattsalat und Co. aktivieren diverse Körperfunktionen — Kreislauf und Ver-

dauung etwa werden angenehm angeregt. Möglichst bunt sollte der Salat sein, weil das Ganze umso gesünder ist, je mehr verschiedene Salat- und Gemüsesorten wie Radieschen, Rüebli und Gurken dabei sind. Unser Körper sagt Danke und nimmt sich aus jedem Gemüse und Salat das, was er braucht. Zudem sind Salatkreationen leicht und belasten den Magen nicht übermässig. Wenn es wie jetzt wärmer wird, steigt das Be-

dürfnis nach knackigem Grün. Allerdings gibt es Menschen, die Rohkost — speziell am Abend — nicht so gut vertragen und von Blähungen geplagt werden. Für Männer und andere Menschen mit gesundem Appetit ist ein Salatteller als Nachtessen meist zu wenig. Warum also nicht den Feldsalat, den jungen Spinat- oder den Eichblattsalat mit gebratenen Fleischstückchen anreichern oder mit heissen Knoblauchcroutons be-

Bilder: Saisonküche

Die Temperaturen steigen – und damit die Lust nach Salat. Lauwarme oder heisse Beilagen bringen mehr Substanz und Abwechslung auf den Teller.


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KÜCHENKuNdE

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 18, 30. April 2012 |

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wARME SAlATE | 57

Frühlingssalat mit Truthahn Zutaten für 4 Portionen 250 g Truthahnbrust paprika, Salz, pfeffer 6 El Sonnenblumenöl 100 g Frühlingszwiebeln 2 El Schalottenessig 2 El Crème fraîche 200 g Kopfsalat 100 g Eichblattsalat 1 Bund radieschen Das rezept finden Sie unter: www.saison.ch

Rindsplätzli mit Bulgur-Avocado-Salat

streuen? Das bringt Abwechslung und mehr Substanz auf den Teller. Salat und ein Stück gebratenes Fleisch sind als Fitnessteller bekannt, und dies zu Recht. Toll ist auch ein Hobelsalat. Hierfür werden Rüebli, Fenchel, Peperoni, Rettich oder Kohlrabi fein gehobelt und mit grünem Blattsalat gemischt. Ein Dressing aus Quark mit Senf, gehacktem Knoblauch, gerösteten Pinienkernen, Öl, Balsamicoessig, Salz und Pfeffer passt prima dazu. Dann aus einem Pouletbrüstchen Streifen schneiden, diese mit Honig, Madras-Curry, Salz und Pfeffer würzen, kräftig anbraten und heiss über den Hobelsalat geben. Fertig ist ein köstliches und leichtes Essen, von dem auch Vielfrasse satt werden. Weitere Rezepte unter: www.saison.ch

Zutaten für 4 Portionen 4 dl Wasser 250 g Bulgur 4 rindsplätzli oder rumpsteaks à ca. 130 g 1 Zitrone 1 Avocado 4 in Öl eingelegte Dörrtomaten 8 schwarze, entsteinte Oliven 2 El Weissweinessig Fleur de sel 2 El Olivenöl 100 g grüner radicchio oder Blattsalat Das rezept finden Sie unter: www.saison.ch


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Migros-Magazin | NR. 18, 30. APRIL 2012 |

Migros basel | 59

NEWS

Grösstes Casting der Schweiz Bei der Migros Basel sind für August 2012 noch folgende Lehrstellen offen: ! Detailhandelsfachmann/-frau der Branchen: Do it yourself, Fleischwirtschaft, Flower, Garden, Haushalt sowie Nahrungs- und Genussmittel. ! Detailhandelsassistent/-in der Branchen: Bäckerei-Konditorei-Confiserie und Fleischwirtschaft sowie Lehrstellen als BäckerKonditor-Confiseur/-in, Koch/Köchin, Restaurationsfachmann/-frau oder

Restaurationsangestellte/r. Bewerbungsdossier bitte an: Genossenschaft Migros Basel, Berufsbildung, Ruchfeldstrasse 15, 4142 Münchenstein Erforderliche Bewerbungsunterlagen: ! Lebenslauf mit Foto ! Bewerbungsschreiben ! Zeugniskopien der letzten vier Semester ! Multichecktest (www.multicheck.ch) www.migros.ch/de/stellen/lehrstellenboerse

Jugendchorfestival Basel jubiliert

Seit 20 Jahren findet das internationale Treffen der besten Jugendchöre Europas in Basel statt.

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ervorragende Jugendchöre Europas bieten über Auffahrt in Basel und der Region Chormusik vom Allerfeinsten. In den 40 Konzerten der rund 1400 jungen Sängerinnen und Sänger sind alle Stilrichtungen vertreten: Hochkarätiger Vocal Jazz, berührende Volkslieder, choreografierte Singspiele und Musicalsongs auf französische Art finden sich genauso im thematisch ausgerichteten Konzertprogramm wie meditative russisch-orthodoxe Gesänge, geistliche Musik vom 16. Jahrhundert bis heute und anspruchsvolle zeitgenössische Chormusik. In manchen Konzerten steht die Musik im Zentrum. In anderen verbindet sie sich mit einem speziellen Ambiente und wird so zum Gesamterlebnis. Die Basler Chöre sowie elf Kirchge-

meinden, Gymnasiumchöre und Musikschulen beherbergen die rund 400 Gäste in eigenen Gastfamilien. Mit einem vielseitigen Rahmenprogramm wird ihnen die Region Basel nähergebracht. Wenn dann auf der Heimreise bei den meisten ein Gefühl von Nähe und Freundschaft zurückbleiben sollte, hat sich der enorme Einsatz der grossen Helferschar mehr als gelohnt. Das Jugendchorfestival wird seit zehn Jahren von Kathrin Renggli geleitet. Im Rückblick auf die Anfänge des internationalen Grossanlasses berichtet sie: «Vor 20 Jahren war bereits die Ankunft der berühmten Jugendchöre eine kleine Sensation. Inzwischen ist das Festival zur Plattform für ambitionierte Jugendchöre geworden und damit zum Ansporn

für viele Kinder und Jugendliche, selbst zu singen.» Damit einher geht die Entwicklung des Festivals zum internationalen Treffpunkt für Fachleute. Rund 200 Chorleitende aus der Schweiz und Gäste aus dem Ausland werden sich im Rahmen des nächsten Festivals zur Begegnung und Weiterbildung treffen.» Die Migros Basel unterstützt das Festival finanziell und ideell. Nicht zu vergessen sind die über 400 Freiwilligen, die tatkräftig mithelfen. Erwartet werden rund 22 000 Zuhörerinnnen und Zuhörer. Text: Priska M. Thomas Braun

Mittwoch, 16. bis Sonntag, 20. Mai. Über 40 Musikveranstaltungen in der Region Basel. Konzerte, Veranstaltungsorte, Eintrittspreise: www.ejcf.ch; Karten auch im Migros-Vorverkauf, s. Seite 60.

Vermittelt kubanische Lebensfreude: Der Jugendchor Solfa der Schola Cantorum Coralina aus Havanna.


ihre region 60 |

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migros basel

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Migros-Vorverkauf

Panini-Tauschbörse

! In Basel: Info-Schalter Migros Claramarkt, 1. Stock, Kundendienst MParc Dreispitz, 1. Stock ! In Füllinsdorf: Kundendienst Migros Schönthal ! In Allschwil: Kundendienst Migros Paradies

Vom Schulkind bis zum Pensionär freuen sich Sammlerinnen und Sammler auch dieses Jahr wieder am Tauschen der Bildli. Im Zusammmenspiel mit der «Basler Zeitung» und Radio Basilisk lädt die Migros Basel zur Tauschbörse ein. Der Eintritt ist gratis, die Migros Basel spendiert ein Getränk und ein Znüni nach dem Motto «Es het, so lang s het». Sonntag, 20. Mai, 10 bis 14 Uhr, Restaurant Seegarten, Park im Grünen, Münchenstein.

Genossenschafter/-innen erhalten einzelne Veranstaltungen vergünstigt. Erkundigen Sie sich vor Ort. Tickets können auch mit Kreditkarten bezahlt werden. Weitere Infos unter: www.migrosbasel.ch

NR. 18, 30. APRIL 2012 | migros-magazin |

Muttertag mit kreativen Kindern

Selbst gesteckte Sträusschen der Kleinen erfreuen Mitte Mai Mütter und Grossmütter.

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ierre Maurer mag Blumen, besonders den Mohn. Diese Wahl begründet er mit der Vorliebe seiner Mutter: «Sie hat Blumen sehr gern und liebt vor allem Mohn». Das weiss der aufgeweckte Junge. Für die Idee, seiner Mama dieses Jahr zum Muttertag ein kleines Blumengesteck zu kreieren, konnte sich Pierre denn auch sofort begeistern. Auch die Blumenfachfrau Lulzime Ilazi weiss, dass Kinder gerne kreativ sind. Ihre beiden Mädchen Zana und Linda überraschen sie jedes Jahr mit selbst gebastelten Karten und ähnlichen Kleinigkeiten. Zana, die ältere, lässt sich zusätzlich aber auch von ihrem Vater inspirieren und kauft für ihre Mutter inzwischen schon Blumen. So werden auch Zana und Linda, genauso wie Pierre, am zweiten Sonntagvormittag im Migros-Blumenladen am Bahnhof dabei sein und zusammen mit Hunderten von anderen Kindern

Für Kinder: Gratis Sträusse binden Sonntag, 13. Mai, 9 bis 13 Uhr, Migros Bahnhof SBB Basel. Kinder im Alter von fünf bis acht Jahren können hier unter Anleitung gratis einen Blumenstrauss fürs Mami binden.

ihren Müttern kleine Bouquets fertigen. Lulzime Ilazi arbeitet seit 17 Jahren bei der Migros Basel. Die letzten sechs davon engagierte sie sich mit Herz und Seele am Bahnhof Basel in der Blumenabteilung, die sie seit einem Jahr leitet. An ihrem Team, das aus sechs Floristinnen besteht, schätzt sie vor allem die Kreativität: «80 Prozent der Sträusse, die wir am Bahnhof verkaufen, fertigen wir hier an.» Die Bouquets, die dort von den Profifrauen und auch in allen anderen grösseren Migros-Filialen individuell zusammengestellt werden, sind entsprechend unterschiedlich und alle wunderschön.

beliebte migros am bahnhof mit grosszügigen Öffnungszeiten Wer denkt, dass am Bahnhof bloss Reisende und Pendler kurz etwas für unterwegs einkaufen, täuscht sich. Die nicht zuletzt aufgrund ihrer grosszügigen Öffnungszeiten beliebte Migros am Bahnhof SBB in Basel kann auf eine langjährige Stammkundschaft zählen. An Sonn- und Feiertagen, so auch am Muttertag, wenn der grosszügige Blumenladen am Bahnhof bereits in der Früh öffnet und erst spät abends schliesst, freut sich die Kundschaft zusammen mit Lulzime Ilazi und

ihrem Team über die spezielle Stimmung und das emsige Treiben, das sich bis in die Bahnhofshalle vor der Migros ausbreitet. Neben Kindern, die ihre Mutter zu ihrem Ehrentag mit frischen Blumen überraschen möchten, finden natürlich auch Erwachsene hier wunderbare Anregungen. Viele der Bouquets zum Muttertag beinhalten Rosen oder andere edle Blumen, die junge und ältere Mutterherzen höherschlagen lassen. Text und Bild: Priska M. Thomas Braun


IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 18, 30. APRIL 2012 |

Lange Öffnungszeiten am Bahnhof SBB

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MIGROS BASEL | 61

Ein solides Ergebnis

Im Zentrum der 330. Sitzung stand das harte Geschäftsjahr 2011.

Montag bis Freitag: 6 bis 22 Uhr Samstag und Sonntag: 7.30 bis 22 Uhr

Ratspräsident Ernst Mutschler, vierter von links, an einer Bürositzung.

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räsident Ernst Mutschler begrüsste alle Anwesenden, speziell Ursula Schöpfer, Mitglied der Verwaltung des Migros-Genossenschaft-Bundes, und Martin Hartmann, leitender Revisor der Mitreva, die an der 330. Sitzung des Genossenschaftsrates teilnahmen. Das vergangene Geschäftsjahr stand wie immer im Zentrum der Frühjahrssitzung. Bevor er das Wort an Geschäftsleiter Werner Krättli gab, informierte der Ratspräsident über die letzte Bürositzung.

Detaillierte Jahresrechnung folgt Mitte Mai

Lulzime Ilazi, Teamleiterin Blumen Migros Bahnhof SBB, freut sich zusammen mit Pierre Maurer über sein kreatives Blumensträusschen. Bild: Dominique Milani

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Werner Krättli blickte auf das vergangene Geschäftsjahr zurück, indem er auf die Schwierigkeiten des grenznahen Detailhandels und die beachtliche Migros-Minusteuerung hinwies. Er erklärte, dass die Migros Basel, wie jedes andere Unternehmen auch, ihre Kosten an die Umsatzentwicklung anpassen müsse, sie ihre Investitionen in die Zukunft jedoch nicht zurückfahren dürfe, sondern diese aus selbst erarbeiteten Mitteln weiterführen werde. Ferner hob der Geschäftsleiter der Migros Basel das Kulturprozent hervor, das künftig gesamtschweizerisch weitere zehn Millionen Franken pro Jahr für gemeinnützige Projekte einsetzt. Er sensibilisierte die Anwesenden auch auf die verbindlichen Versprechen, welche die Migros mit «Generation M» der nächsten Generation macht. Mit diesem Projekt, das ganz im Sinne der Unternehmensphilosophie auf nachhaltiges Handeln fokussiert und das Wohl der Gesellschaft im Auge hat, leitete Werner Krättli zu seinem Ausblick aufs laufende Jahr über. Wie es der Rat in seiner

Frühjahrssitzung gewohnt ist, erläuterte Finanzchef Urs Meier die Jahresrechnung 2011. Die detaillierten Zahlen sind auf www.migrosbasel.ch einsehbar und werden im Migros-Magazin 20/12 vom 14. Mai auf diesen Seiten veröffentlicht. Verwaltungspräsident Dr. Rudolf Grüninger bedankte sich bei allen Mitarbeitenden, vom Geschäftsleiter übers Kader bis zu den Verkäuferinnen und Verkäufern an der Front, die mit viel persönlichem Engagement zu dem trotz widriger Umstände guten Ergebnis 2011 der Migros Basel beigetragen haben. Auch der Genossenschaftsrat würdigte die gute Arbeit aller, indem er, gestützt auf den Bericht der Revisionsstelle, die Erfolgsrechnung 2011, den Antrag auf die Verwendung des Reinertrages und die Entlastung der Verwaltung einstimmig verabschiedete. Nach der Aussprache mit der Geschäftsleitung und Verwaltung, die dem Rat per Statuten zweimal jährlich zusteht, präsentierte Robert Heuss, in Vertretung von Suzanne Sarbach, Präsidentin der Kommission für soziale und kulturelle Aktionen, acht Gesuche für gemeinnützige und kulturelle Projekte in Basel und Umgebung. Diese wurden vom Rat alle gutgeheissen: Total erhalten die acht Organisationen 12 000 Franken, je nach Projekt in bar oder in Einkaufsgutscheinen. Bevor sich auch Ratspräsident Ernst Mutschler bei allen Mitarbeitenden ganz herzlich für ihren täglichen Einsatz bedankte, informierte Dieter Wullschleger, Leiter Kommunikation, über den Stand der Werbung neuer Mitglieder für die Migros Basel. Text: Priska M. Thomas Braun


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 18, 30. APRIL 2012 |

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Feuerwerk der Blüten

IT’S A wIld wORld

Zur feschen Ingeborg in die Südsteiermark

Dahlien sind die Prachtsbomben unter den Gartenblumen. Ab Mai können sie ausgepflanzt werden.

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

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enn ich als Kind bei meiner Grossmutter zu Besuch war, drückte sie mir zum Abschied jeweils einen bunten Strauss Blumen aus ihrem Garten in die Hand. Ab Mitte Sommer waren immer auch Dahlien dabei. «Die füllen so schön», sagte sie jeweils. Trotz dieser Kindheitserinnerung habe ich bisher nie Dahlien gepflanzt. Sie gefallen mir wohl in der Vase, für den Garten hingegen weniger. Die steifen Stöcke passen nicht zu meinem eher Gartenexpertin wilden Naturgarten, darum holte ich mir die Haia Müller hat Prachtsbomben lieber vom Blumenfeld. Bis mir Ursula Iseli, Teamleaderin Blumen/Pflanzen sich bekehren bei der Genossenschaft Migros Aare einen Tipp lassen. gab: «Pflanzen Sie Dahlien in Gruppen», riet sie mir, «dann präsentieren sie toll.» Sie selber mag die dekorativen Pflanzen wegen ihrer Vielseitigkeit und dem breiten Farbspektrum: «Sie sind nicht nur im Garten eine Augenweide. Die niederen Sorten eignen sich auch gut für Balkonkistchen und Pflanztröge.» Ab Mitte Mai kann man die Knollen in die Erde bringen. Ich war der Meinung, dass man sie vorher antreiben muss. «Das macht man heute kaum mehr», sagt die gelernte Gärtnerin und Baumschulistin. Allerdings dauert es länger, bis sie blühen, wenn sie nicht in der Wärme vorgezogen werden. Dahlien lieben einen sonnigen bis halbschattigen, geschützten Standort und einen nahrhaften durchlässigen Boden. Sobald sie austreiben, brauchen sie etwas Aufmerksamkeit. Kommt es noch zu einem späten Frost, muss man sie mit einem Vlies schützen. Die jungen Triebe sind zudem bei den Schnecken sehr beliebt. Düngt man die Stöcke mit etwas Blütendünger und knipst man Verwelktes regelmässig aus, blühen sie zuver- Viele Farben und Formen lässig ab Mitte Sommer bis in den Spätherbst. Nach Dahlien blühen von Weiss über Gelb, allen dem ersten Frost werden Rot- und Rosatönen bis zu Dunkelviolett. die Knollen ausgegraben Einige sind zweifarbig, oder die Blütenblätund die Stängel auf zirka ter haben Spitzen in einer Kontrastfarbe. sechs Zentimeter zurück- Beliebt sind die kompakten kleinen Pomgeschnitten. Das ist wich- pondahlien oder ihre grösseren Verwandtig, da Dahlien aus den ten, die Balldahlien. Besonders grosse Stielen austreiben. Die Blüten haben die Kaktusdahlie mit strahKnollen werden trocken lenförmigen, spitzen Blütenblättern und und kühl überwintert, die Seerosendahlie. Mignondahlien haben dann treiben sie im nächs- ungefüllte Blüten, sie eignen sich besonders gut für Kistchen und Tröge. ten Jahr wieder aus.

Der österreichische Bauherr und einstige Kellermeister Dietmar Silly hat sich eine der schönsten Ecken Österreichs ausgesucht: In der ländlichen Steiermark südlich von Graz hat er jedes Jahr ein kleines Ferienhaus bauen lassen. Das Stadl Tunauberg mit naturbelassenem Holz und Sicht auf die Rebberge ist das achte Haus (www.puresleben.at). Die Übernachtung in einem der Häuser kostet ab 95 Euro pro Person inklusive Frühstückskorb mit frischen Bioprodukten. Abends speist man im «100-Sterne-Restaurant» oder lässt sich von der Steirerin Ingeborg ein Menü zaubern.

■ Eine interessante Ausflugsmöglich-

Bild: Getty Images

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keit: 2011 eröffnete in Vogau-Ehrenhausen das Genussregal mit mehr als 450 lokalen Weinen, Schnäpsen und steirischem Kürbiskernöl. Der romantischste Ort ist Gamlitz, der hoch über dem Weindorf gelegene Jaglhof die beste Restaurantadresse mit der schönsten Aussicht. ■ Wem das alles zu ruhig ist, übernachtet in Graz. Dort sollte man sich unbedingt das 40 Millionen Euro teure Kunsthaus ansehen und beim Stainzerbauer einkehren. Am 15. September 2012 eröffnet das Budget-Designhotel Roomz Graz (www.roomz-graz.com). ■ Gut zu wissen: Die Südsteiermark gehört klimatisch zum Einflussgebiet des Mittelmeers (www.naturparkwein land.at). Die slowenische Grenze ist sehr nah. Ohne Auto ist man aufgeschmissen.


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leben

Migros-Magazin | Nr. 18, 30. April 2012 |

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MiX | 67

5 Fragen

Dominik Pfammatter (47) ist Vorstandsmitglied des Schweizerischen Eringerviehzuchtverbands in Conthey VS.

«Die Eringer werden nicht aussterben»

Dominik Pfammatter hofft auf die umliegenden Kantone, sollte das Halteverbot für die prächtigen Kühe im Wallis tatsächlich kommen.

1

Dominik Pfammatter, nach den Plänen des Bundes soll ab 2014 nur noch Eringerkühe halten dürfen, wer eine landwirtschaftliche Lehre abgeschlossen hat. Im Wallis werden die prächtigen Kampfkühe heute fast nurvon Hobbylandwirten gehalten. Warum eigentlich?

Die Eringerrasse lässt sich relativ leicht pflegen. Und im Wallis hat es zudem eine sehr lange Tradition, Tiere nebenberuflich zu halten: Bei uns wird nur etwa ein Viertel der Betriebe von Vollberufslandwirten geführt.

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Liegt es nicht auch daran, dass Eringerkühe in erster Linie für ein Hobby, nämlich als Kampfkühe, gehalten werden?

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Was wäre, wenn die Eringer ausstürben?

Die Eringer sterben nicht aus. In ihrer jahrhundertealten Geschichte haben sie schon manche politischen Entscheide über sich ergehen lassen müssen, die ihre Existenz bedrohten. Dank Idealisten, die den wahren Wert dieser grossartigen Rasse erkannten, haben sie all das überlebt. Interview: Karin Aeschlimann Den ganzen «Blick am Abend»-Artikel lesen Sie unter: www.migrosmagazin.ch

Eringer zu halten, ist im Wallis vor allem ein Hobby. Nun plant der Bund eine Beschränkung auf gelernte Landwirte. («Blick am Abend» vom 18. April)

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Nein. Die Eringer sind weitaus mehr als das, nämlich Mehrnutzungsrinder für Fleisch, Milch und Horn, widerstandsfähig, genügsam und anpassungsfähig. Eringer sind gute Futterverwerter, intelligent und wunderschön, kurz: eine Art Allrounder. Allerdings eignen sie sich vor allem für Bergregionen, also nur für ein kleines Gebiet. Zudem: Der Begriff Kampfkuh stört mich.

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Weshalb?

Er klingt nach Dressur. Die Tiere werden aber nicht zum Kampf gezwungen. Dass sie herausfinden wollen, wer die Leitkuh in der Herde ist, ist ihnen angeboren. Die Kämpfe enden übrigens ohne oder mit nur sehr oberflächlichen Verletzungen.

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Welche Alternativen gibt es, die Eringerrasse zu erhalten,wenn tatsächlich in zwei Jahren nur noch Vollberufsbauern Kühe halten dürfen?

Wir hoffen, dass umliegende Kantone — mit mehr Vollzeitlandwirten — in die Bresche springen. Es gibt zum Glück bereits jetzt grössere Eringer-Bestände im Berner Oberland, im Kanton Waadt, in Freiburg etc. Oberstes Ziel ist aber die Erhaltung der Rasse im Kanton Wallis. Die Walliser Regierung ist gefordert, in Bern entsprechend zu intervenieren.

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leben

Migros-Magazin | Nr. 18, 30. April 2012 |

neues voM zoo-doktor

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gefällt Mir

«Energy hat die beste Auswahl»

Neue Damen für den Damhirsch

Esra Batur (34), Verkäuferin Früchte und Gemüse, Migros Gränichen, 5722 Gränichen

Weil ein Damhirsch-Zuchtstier so erfolgreich ist, darf er in einer weiteren Weibchengruppe für Nachwuchs sorgen. Der Transport zum neuen Harem ist aufwendig.

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Welches Internetradio ist Ihr Geheimtipp?

Radio Energy, das ist das Radio mit der grössten und besten Auswahl.

Martin Wehrle spritzt dem Damhirsch das Gegenmittel: Fünf Minuten später erwacht das Tier aus der Narkose.

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Bild: Tierpark Goldau; Das Migros-Kulturprozent unterstützt den Tierpark Goldau.

Zoo-Tierarzt Martin Wehrle (49) berichtet jede Woche aus dem Tierpark Goldau.

Vor einigen Tagen hat mich ein privater Damhirschzüchter angerufen, weil er einen Stier transportieren möchte. Er besitzt zwei Herden Damhirsche. Ein Stier, der nun einige Jahre bei der einen Herde zum Decken war, sollte zur anderen Herde gebracht werden. Der Stier hat viele kräftige Kälber gezeugt, und nun soll er auch bei der zweiten Weibchengruppe für gesunden Nachwuchs sorgen. Da ein Damhirschstier nicht freiwillig in ein Transportfahrzeug steigt, musste er narkotisiert werden. Am nächsten Morgen packe ich meine Ausrüstung ins Tierparkauto und fahre die zwanzig Minuten zum Züchter.Er hat das schöne Tier mit dem prächtigen Geweih bereits von der Herde abgetrennt. Der Heuboden des Pferdestalls mit einer Dachluke bietet sich als geeignetes Versteck an, von wo aus ich die Narkosespritze abschiessen kann. Doch die Distanz zum Futtertrog von über dreissig Metern ist zu gross — eine Spritze fliegt nicht wie eine Gewehrkugel, die Treffsicherheit ist tiefer. Der Besitzer schleift den Futtertrog deshalb ein paar Meter in meine Richtung und füllt Futter ein. So soll der Stier angelockt werden. Tatsächlich begibt er sich vorsichtig zum

Trog. Doch er scheint angespannt, als spürte er, dass ich auf ihn warte. Als das Tier in guter Position steht, drücke ich ab, doch die Spritze verfehlt ihr Ziel. Ärgerlich, denn jetzt ist das Tier natürlich noch vorsichtiger.

Wie von der tarantel gestochen rennt das tier durch das gehege Nach bangem Warten kommt der Stier näher, ich komme zum Schuss — und treffe. Die Spritze steckt im Oberschenkel, wie von der Tarantel gestochen rennt der Hirsch durch das Gehege. Nach einigen Minuten wird er ruhig , sein Kopf mit dem Geweih sichtlich schwer, die Medikamente wirken. Nach zehn Minuten legt er sich hin. Wir können uns nun nähern. Die Narkose ist gut, der Stier atmet regelmässig. Zu dritt betten wir das Tier auf die Heckschaufel unseres Transportfahrzeugs und fahren die paar hundert Meter zum nächsten Gehege. Dort legen wir das Tier ins Gras, ich spritze die Gegenmittel. Nach einigen Minuten hebt der Stier den Kopf und steht auch sofort auf. Auf noch etwas wackligen Beinen macht er die ersten Schritte, und fünf Minuten später steht er schon mitten in seinem neuen Harem.

»

2

Welches Musikstück holt Sie aus der Krise?

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Welcher Film rührt Sie zu Tränen?

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Meine Lieblingsserie im Fernsehen heisst …

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Mit welchem Game haben Sie bis jetzt am meisten Zeit verbracht?

Lateinamerikanische Musik, die ist fröhlich und voller Rhythmus. «Titanic», dieser Film hat mich sehr bewegt und berührt. Und jetzt gibt es ihn ja in 3-D, da freue ich mich erst recht darauf, ihn nochmals zu sehen.

… «CSI: Miami», das ist für mich die spannendste unter allen Serien.

Mit Rummiklub, das ist ein Spiel, bei dem man mit Zahlen jongliert. Einfach genial!

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Meine Lieblings-Website ist …

… na was wohl? Facebook natürlich.

Welches ist Ihre unterhaltsamste Fanseite auf Facebook?

Migros Ice Tea und Lacoste.

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Twittern Sie?

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Wo holen Sie sich Ihre News?

Nein, da habe ich keinen Account. Wäre zwar auch interessant, aber neben Facebook fehlt mir die Zeit dazu. Auf diversen Online-Zeitungen, da finde ich in kürzester Zeit die wichtigen Themen.

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Mein Lieblingsbuch heisst:

«Achtzehn und schon am Ende?» von Klara Obermüller. Aufgezeichnet von: Daniel Schifferle


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Nr. 18, 30. April 2012 | Migros-Magazin |

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leben

Migros-Magazin | NR. 18, 30. APRIL 2012 |

JUNI AUSGABE 22 Veloland, Route 99 Herzroute

JULI AUSGABE 27 Mountainbikeland, Route 1 Alpine Bike

AUGUST AUSGABE 31 Wanderland, Route 73 Sardona-Welterbe-Weg

Zwischenhalt in Altreu, dem Ort, wo die Störche klappern. Von links nach rechts: Üsé, Silke, Nicolas, Ben, Barbara und Selma.

SEPTEMBER AUSGABE 36 Wanderland, Route 1 Via Alpina

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oUTDoor | 71

OKTOBER AUSGABE 40 Wanderland, Route 52 Sentiero Lago di Lugano

Chli der Aare na velöle

Die Mittelland-Route von Veloland ist ideal für eine Fahrt mit Kind und Kegel. Auf der Strecke entlang der Aare gibt es kaum Steigungen, dafür viel für die Kinderaugen zu entdecken.

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on Endo Anaconda, dem gewichtigen Sänger und Philosophen der Berner Band Stiller Has, lassen wir uns nicht ins Bockshorn jagen — auch wenn er uns in seinem Lied «Aare» als «Löle» bezeichnet: «Gang doch e chli der Aare na, lue wie d’ Velöle velöle mit ihrne Velo, der schöne grüene Aare naa.» Denn genau das machen wir — unsere beiden Familien fahren von Solothurn bis nach Biel der schönen, grünen Aare entlang: die zwei Siebenjährigen, Nalani und Ben, auf ihren Trailern im Windschatten des jeweiligen «Papa-Mobils», die zehn-

jährige Selma mit normalem Fahrrad, ganz auf ihre eigene Muskelkraft angewiesen. Kein Problem, denn die gewählte Route ist gut für Familien geeignet, es gibt keine nennenswerten Steigungen. Kaum draussen aus der Barockstadt Solothurn, sind wir ohne lärmenden Motorenverkehr auf einem Feldweg unterwegs. «Wow, schau mal den Schwan dort drüben», ruft Nalani zu Ben hinüber. Mit Blick auf die Aare und ihre gefiederten Bewohner pedalen beide emsig mit und unterstützen ihre Väter beim Vorwärtskommen. Naturgemäss wird dieser Enthusias-


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 18, 30. APRIL 2012 |

mus mit jedem zurückgelegten Kilometer leider etwas abnehmen. Weil die beiden auf ihren Trailern nicht aufs Steuern achten müssen, haben sie um so mehr Augen für die Umgebung — und sind deshalb auch die Ersten, die den grossen, schwarz-weissen Vogel erblicken, der über unsere Köpfe segelt.

Nach dem Mittagessen in Büren an der Aare treten alle wieder kräftig in die Pedalen. Es geht in Richtung Bielersee.

Rund 30 Storchenpaare brüten in Altreu

Veloland, Mittelland-Route

Offizieller Routenführer Veloland Schweiz Band 5, Mittelland-Route.

Anreise/Rückreise: Mit Bahn nach Solothurn / retour ab Ins. Etappe 5: Solothurn–Altreu– Büren a. A.–Nidau–Biel (Velo), Biel–St. Petersinsel (Schiff), St. Petersinsel–Ins (Velo) Dauer: Reine Fahrzeit ca. 4 h (mit Kindern). Anforderung: leicht. Länge: 50 Kilometer (ohne Schiff 62 km). Höhenmeter: 40 m (ohne Schiff 100 m). Velo-Miete: Preise und Mietstationen unter: www.rentabike.ch

wird, wieder gut 30 Brutpaare. Wir legen bei einem Spycher mit altem Mühlestein eine Pause ein. Rundherum befinden sich auf den Dächern und in den Bäumen Horste,

Schifffahrt: Velos bitte voranmelden (Platz beschränkt): www.lacdebienne.ch Literatur: Veloland Schweiz, Routenführer Band 5, MittellandRoute: Werd-Verlag, Fr. 31.90 Bemerkung: Längere Teilstrecken oder die gesamte MittellandRoute können auch als Mehrtagestour mit Gepäcktransport und Übernachtungen gebucht werden: www.swisstrails.ch Weitere Informationen und Gratiskarten: www.veloland.ch

Suche

5.05

die Nistplätze der Störche. Jeder Horst ist von einem Paar bewohnt. Naht der Winter, trennt sich das Pärchen, und jeder macht sich alleine auf den langen Weg nach Af-

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Mit wenigen eleganten Flügelschlägen überholt uns der Weissstorch — kein Wunder, bei einer Spannweite von mehr als zwei Metern — und fliegt in Richtung Altreu. Der Storch war Ende der 1940erJahre in der Schweiz ausgestorben, gleichzeitig startete das Projekt zu seiner Wiederansiedlung im Weiler Altreu. Heute leben im Storchendorf, wie der Ort auch genannt

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rika. Im Frühling kehren aber beide wieder zum gemeinsamen Horst zurück — und dies jahrzehntelang. Ein bemitleidenswertes Storchenpaar ist gerade am Bau eines neuen Nestes. Sie werden ihren Horst bei der Rückkehr aus Afrika vergebens suchen, denn als Nistplatz haben sie einen Baukran auserwählt. Während der eine mit einem Ast anzufliegen kommt, legt der andere seinen Kopf nach hinten und klappert laut mit dem rötlichen Schnabel. Das Klappern ist die übliche Ver-

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Der Weissstorch nistet in Altreu nicht nur auf Bäumen, sondern auch auf den Hausdächern.

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Lyss Aarberg

5 km


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Trägerin von SchweizMobil ist die gemeinnützige Stiftung SchweizMobil. Sie koordiniert gemeinsam mit Bund, Kantonen, dem Fürstentum Liechtenstein, den Schweizer Wanderwegen und dem Schweizerischen Kanu-Verband das Routennetz von SchweizMobil. SchweizMobil bietet Ihnen viele Vorteile: 600 einheitlich signalisierte nationale, regionale und lokale Routen, optimal mit dem Öffentlichen Verkehr erschlossen. Eine Webseite mit umfassenden Informationen über alle Routen und mehr als

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Leben

Migros-Magazin | Nr. 18, 30. April 2012 |

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Unterwegs mit SchweizMobil

Mit den Velos zum Bieler Hafen auf das Schiff, das uns zur St. Petersinsel bringen wird (oben). Rechts: Nalani und Ben geniessen nach Stunden im Sattel den Auslauf auf dem Schiff.

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Das ehemalige Kloster auf der St. Petersinsel ist heute ein Hotel und Restaurant.

ständigungsweise der Weissstörche, weshalb sie auch Klapperstorch genannt werden. Auch unsere Velos klappern vernehmbar, denn hinter Altreu sind wir bereits wieder auf einem ungeteerten, holprigen Strässchen unterwegs. Ruhig fliesst die dunkelgrüne Aare direkt neben uns, ein Baum liegt mit seiner Krone im Wasser — vom Biber gefällt. Auch der Biber war übrigens einst in der Schweiz ausgestorben. Weiter führt uns der Weg durch die Grenchner Witi,eine Schutzzone, wo mit etwas Glück hoppelnde Feldhasen oder herumstolzierende, seltene Watvögel erblickt werden können. Dann vermelden die ersten unserer Gruppe schmerzende Pobacken.

die zufriedenheit des Philosophen Zur Linderung der Gesässschmerzen bietet sich nach zwei Stunden Fahrt ein aus-

gedehntes Mittagessen in Büren an der Aare an. Gestärkt geht es danach weiter entlang des Nidau-Büren-Kanals, der uns bis Biel begleiten wird. Entstanden ist der Kanal im Rahmen der Juragewässerkorrektur, die Ende des 19. Jahrhunderts den Versumpfungen und Überschwemmungen des Seelandes ein Ende machte. In Nidau verlassen wir die Veloland-Route 5 und fahren zum Bieler Hafen. Wir wollen einen Teil der Strecke mit dem Schiff zurücklegen. Langsam pflügt sich unser Schiff durch das Wasser des Bielersees, vorbei am schmucken Örtchen Twann und terrassierten Rebhängen. Bei der Station St. Petersinsel steigen wir mit unseren Velos aus dem Schiff und pedalen zum nahe gelegenen ehemaligen Kloster, das jetzt ein Hotel und Restaurant ist. Auf dieser Insel verbrachte der Genfer Philosoph Jean-Jacques

Rousseau im Jahr 1765 einige Wochen, als er auf der Flucht vor der Obrigkeit war, die ihn aufgrund seiner «ketzerischen» Schriften verfolgte. Hier soll er nach eigenen Angaben «die glücklichsten Monate seines Lebens» verbracht haben. Rousseau genoss die Natur und die Einsamkeit. Damals war die St. Petersinsel noch eine richtige Insel. Aufgrund der Juragewässerkorrektur senkte sich der Spiegel des Bielersees um gut zwei Meter, und aus der Insel wurde eine Halbinsel. Auf dem so entstandenen Heidenweg radeln wir zum pittoresken Örtchen Erlach und von dort, nun wieder auf der VelolandRoute 5, rund um den Jolimont-Hügel bis zu unserem Tagesziel, dem Örtchen Ins. Der Philosoph Rousseau sagte einst: «Die Zufriedenheit leuchtet aus den Augen, der Haltung, dem Ton der Stimme … und scheint sich dem, der sie bemerkt, mitzuteilen.» Ein Blick in die Augen unserer Kinder reicht, um genau dies mitgeteilt zu bekommen. Text: Üsé Meyer Bilder: Philipp Dubs

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 18, 30. APRIL 2012 |

Aufgesessen, fertig, los

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ten Verra liebste s Ihre r! Sie un gsvelotou in Frühl

Teilen Sie online Ihre liebste Frühlingsvelotour mit Freunden und Lesern. Migrosmagazin.ch und Schweiz Mobil verraten Ihnen im Gegenzug weitere eintägige Veloausflüge – vom Bodensee bis ins Tessin.

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ür die einen braucht eine Velotour möglichst viele gemütliche Rastplätze, andere suchen etwas mehr Anstrengung, wollen ihren Körper auf Touren bringen, und wieder andere fahren gerne an kühlen Fluss- oder Seeufern entlang. Beschreiben Sie uns auf der Migros-Magazin-Website Ihre Lieblingsvelostrecke für einen Tagesausflug zum Saisonstart. Innert Stunden wird Ihr Beitrag aufgeschaltet, und Sie können ihn über Facebook verbreiten. Unentschlossene finden hier vier Anregungen für attraktive Touren in der Schweiz. Alle Infos zu den Strecken finden Sie auf www.migrosmagazin.ch. Text: Reto Meisser

Meilen–Kreuzlingen

Bilder: Schweiz Mobil

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Dieser Ausflug ist mit dem Benediktinerkloster Fischingen, manchem Bachtobel und Anhöhen wie Sternenberg eine der abwechslungsreichsten Strecken für einen Tagesausflug. Allein die Ankunft am Bodensee in Kreuzlingen lohnt die Mühe. Allerdings eignet sich der Parcours nicht für Untrainierte oder jüngere Kinder.

Unverstellt: Unterwegs auf der Pilgerroute geniessen Velofahrer endlose Weiten.

Am Sempachersee erlebt man viel Natur.

Pause an der malerischen Maggia.

Aarau–Luzern

Locarno–Cavergno

Auf der nationalen Nord-Süd-Route lohnt sich auch bereits ein kürzerer Abschnitt. Bloss etwas über 30 Kilometer ist Aarau von Sursee entfernt. Wer noch mag, fährt bis Luzern weiter. Das ruhige Suhrental garantiert schon vor dem Sempachersee für Entdeckungen.

Werden die Tage wärmer, bietet der Percorso Valle Maggia eine ideale Velo-Alternative zu Seen und Städten im Tessiner Süden. Zwischen Locarno und Cevio begegnen Velofahrer markanten Kirchen und Festungsresten – und hübschen Rastplätzen an der breiten Maggia.

Direkt an der Töss, schöner gehts nicht.

Rapperswil–Eglisau

Die Töss–Jona-Route ist eine der beliebtesten Velostrecken für gemütliche wie sportliche Fahrer. Abgeschiedene Velowege direkt am Fluss, kurz daneben jäh ansteigende Seitentäler und unzählige Spuren früher Industrialisierung machen den Charme des Tösstals aus.


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Nr. 18, 30. April 2012 | Migros-Magazin |

Wenn Milch Bauchweh macht

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Die Schweiz, ein einig Volk von Milchund-Käse-Essern? Bei rund einem Fünftel der Bevölkerung löst der Konsum von Milchprodukten Beschwerden aus. Sie können den Milchzucker, die sogenannte Laktose, nicht verdauen.

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ilch und Milchpro­ dukte haben in unserer Ernährung traditio­ nell einen hohen Stellenwert. Sie sind Lieferanten wichtiger Nährstoffe wie Eiweiss, Kalzi­ um, Kalium, Magnesium und zahlreicher Vitamine. Gene­ rationen von Menschen in der SchweizhattendeshalbMilch­ produkte guten Gewissens auf ihrem täglichen Speiseplan. Für jeden Fünften ist der Verzehr dieser Lebensmittel allerdings eine Qual. Zwi­ schenunangenehmemBauch­ zwicken, stundenlangen Bauchkrämpfen und chroni­ schen Durchfällen schwan­ ken die Beschwerden, die Menschen mit Milchzucker­ unverträglichkeit plagen. Grund dafür: Ein Mangel des Verdauungsenzyms Laktase im Darm verursacht nach dem Essen von Milchproduk­ ten die beschriebenen Probleme. Wer derartige Symptome hat, sollte zu einem Magen­Darm­Spezia­ listen gehen, der eine verläss­ liche Diagnose per Atem­ oder Bluttest stellen kann. «Laktoseintoleranz ist in­ dividuell unterschiedlich», so Georg Schäppi, Geschäfts­

leiter der Stiftung «aha! All­ ergiezentrum Schweiz».«Be­ troffene können ganz unter­ schiedlich auf verschieden grosse Mengen von Milch oder Milchprodukten reagie­ ren.» Insgesamt seien etwa 20 Prozent aller Schweizer von einer echten Laktose­ intoleranz betroffen, stellt er klar. Signifikante Verände­ rungen oder eine Zunahme in den letzten Jahren kann Schäppi nicht feststellen: «Aber man ist aufmerksamer geworden, was Unverträg­ lichkeiten betrifft.»

allergien nehmen drastisch zu Was definitiv in der Gesamt­ häufigkeit dramatisch zuge­ nommen hat, sind Allergien, so der Experte. Hier gibt es über die letzten Jahrzehnte eine Steigerung von unter 1 Prozent auf rund 25 Prozent. Grund für die Zunahme ist der moderne westliche Le­ bensstil, ist Schäppi über­ zeugt. Umwelteinflüsse, die Ernährung und übertriebene Hygiene führten dazu, dass beispielsweise Pollen, aber auch verschiedene Lebens­ mittel wie Milch zunehmend


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Migros-Magazin | NR. 18, 30. APRIL 2012 |

wa 20, dass sich etwas verändert hat. Stefania bereitete sich ihr Müesli stets selbst zu, weil sie sich gesund ernähren wollte — und wunderte sich über die anschliessenden Bauchkrämpfe und Durchfälle. «Die Probleme begannen nicht schlagartig, sondern haben sich eingeschlichen», erinnert sie sich. Zwei Jahre brauchte die junge Frau, bis sie sich ärztlichen Rat holte und bei einem Allergologen ihre Diagnose bekam: Milchzuckerunverträglichkeit.

auswärts zu essen, gestaltet sich schwierig

Stefania Reho (28) trinkt nur noch Sojamilch. Die Inhaberin eines Kosmetikgeschäfts in Bern hat ihre Ernährung wegen Laktoseintoleranz komplett umgestellt.

Probleme machten. Und: Milchzuckerunverträglichkeit und Milchallergie werden gerne verwechselt. Eine Milchallergie entsteht durch eine Überreaktion des Abwehrsystems. Betroffene sind allergisch gegen das Eiweiss in der Milch. Es nützt ihnen daher aber auch nichts, laktosefreie Produkte zu konsumieren. Sie müssen auf Sojaoder Reismilch ausweichen. Dagegen sind von Milchzuckerunverträglichkeit Betroffene beschwerdefrei, wenn sie auf laktosefreie Produkte ausweichen. Selbst in Wurst, Fleischkäse oder gekochtem Schinken kann Lak-

tose vorkommen, genauso wie in Süssigkeiten, Rahmglace und Milchschokolade. Laktose ist zwar kein Allergen, gehört aber zu den Zutaten, die verpflichtend vom Hersteller in der Zutatenliste deklariert sein müssen. So unterschiedlich wie die Schweregrade der Laktoseintoleranz, so unterschiedlich sind auch die Einzelschicksale. Es gibt 50-Jährige, die sich seit ihrer Kindheit fragen, warum sie keine Milchprodukte vertragen, aber erst sehr spät herausfinden, woran das liegt. Andere wie die 28-jährige Stefania Reho aus Bern bemerken schon mit et-

In der Folge musste Stefania Reho ihre Ernährung komplett umkrempeln. «Es hat ein bisschen gedauert, bis ich mich umgestellt habe», sagt sie. Heute kocht sie am liebsten selbst, meidet Fertigprodukte, die oft Laktose enthalten, und trinkt bevorzugt Sojamilch. Hartkäse wie Emmentaler oder Greyerzer in kleinen Mengen verträgt sie gut, da während der Käsereifung die Laktose durch Mikroorganismen abgebaut wird. Und es gibt laktosefreien Mozarella, den sie besonders mag. Auch an den Arbeitsplatz nimmt die Inhaberin eines Kosmetikgeschäfts gerne ihr selbst zubereitetes Essen mit. «Ein Sandwich aus der Bäckerei geht eben nicht», bedauert sie. Trotzdem empfindet sie im Alltag keine Einschränkungen. Jetzt findet es Stefania Reho nur noch in den Ferien schwierig, wenn es darum geht, auswärts essen zu gehen. Wie viele andere Betroffene würde sie sich zudem mehr laktosefreie Fertigprodukte in den Supermärkten wünschen. Laktase-Tabletten aber, die vorübergehend eine Unverträglichkeit ausgleichen, lehnt sie ab. Sie wolle den Körper nicht betrügen, sagt sie. Doch prinzipiell kann sie mit ihrer Laktoseintoleranz gut leben: indem sie nur isst, was ihr guttut. Text: Sabine Müller Bild: Daniel Rihs

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Wie wird die Milch laktosefrei? Indem man der Milch das Enzym Laktase zusetzt, von dem Menschen mit Laktoseintoleranz zu wenig haben oder das ihnen fehlt, um den enthaltenen Milchzucker in Glukose und Galaktose zu spalten und zu verdauen. Die Aufspaltung der Laktose geschieht also schon in der Milch und muss nicht mehr vom Körper geleistet werden. Deshalb ist laktosefreie Milch auch süsser.

«Laktoseintoleranz ist weit verbreitet» Georg Schäppi ist Geschäftsleiter der Stiftung «aha! Allergiezentrum Schweiz» und Experte auf dem Gebiet der Allergien. Die Stiftung «aha!» verfügt über ein ExpertenNetzwerk und berät und informiert Betroffene via Beratungstelefon, in Schulungen, mit Informationsmaterial und Informationskampagnen. Darüber hinaus hat sie das Schweizer Allergie-Gütesiegel lanciert für Produkte, die für Betroffene von Allergien und Intoleranzen besonders geeignet sind. Auch Migros-Produkte tragen das Gütesiegel von «aha!». «Milchzuckerunverträglichkeit ist ein verbreitetes Phänomen», weiss Georg Schäppi. «Mit geeigneten Produkten und korrekten Informationen können Betroffene in ihrem Alltag unterstützt werden.»

Das macht die Migros In der Migros gibt es für Menschen mit Milchzuckerunverträglichkeit ein grosses Angebot. Insgesamt sind es rund 43 Produkte. Gekennzeichnet sind sie mit dem Gütesiegel von «aha!». Im Internet gibt es ein Merkblatt dazu unter dem Link www.migros.ch, Stichwort Laktoseintoleranz. In der Migros gibt es auch ActilifeLaktase-Tabletten, die das mangelnde Enzym ersetzen. Laktasetabletten sind ein Kompromiss. Um richtig zu substituieren, muss man den Laktoseanteil des Lebensmittels abschätzen können, das man verzehrt hat.


CHRISTIAN

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Costa Fortuna 14. Tag: Recife wird von den Brasilianern auch «Venedig des Nordostens genannt», da zahlreiche Flüsse und Kanäle die Stadt durchkreuzen. 15. Tag: Erleben Sie heute die Stadt Maceió, auch die «Stadt der Wasser» genannt.

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 18, 30. April 2012 |

Schwer erleichtert

Spät, aber konsequent fährt Mazda mit dem neuen CX-5 ins Boomsegment der kompakten SUVs ein: Eine Gewichtsdiät macht das Fahrzeug zum fitten Konkurrenten von Kuga, Qashqai und Co.

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er zu spät kommt, den bestraft der Markt: Mit dem glücklosen Tribute und dem (zu) grossen CX-7 am Start musste Mazda zuschauen, wie die Konkurrenz mit Ford Kuga, Nissan Qashqai, VW Tiguan und Co. den Boommarkt der kompakten SUVs abräumte. Nun soll der CX-5 das Verpasste nachholen. Überraschend ist bereits das Probesitzen im Fond: Trotz schneidigen Stylings knausert der CX-5 nicht beim Platz. So streckt man auf den Rücksitzen gemütlich die Beine, hat aber noch 463 Liter Laderaum hinter sich. Kein Wunder, bei stolzen 4,54 Meter Länge. Wir

zieht kräftig, läuft leise und begnügt sich mit 4,6 l/100 km (119 g/km CO2; Energieeffizienz A); selbst mit Automat und Allrad sind es nur 5,5 Liter (alles Werksangaben). Auf üblen Strassen ist der Fahrspass nicht ganz unge-

trübt: Zwar flitzt der CX-5 mit grosser Leichtigkeit durch die Gegend, aber eine Sänfte ist er trotz insgesamt gutem Komfort nicht. Sanft ist dagegen die finanzielle Landung: Den CX-5 gibt es ab 30 500 Franken.

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AUTO | 81

Mazda CX-5: Der smarte KompaktSUV hat tolle Fahreigenschaften.

Text: Timothy Pfannkuchen

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wechseln auf den Fahrersitz: Die Übersicht ist tadellos, beim Rangieren ist der KompaktSUV handlich. Dem Cockpit fehlt es etwas an frischem Styling, doch die Qualität ist auch hier perfekt. Die Fahreigenschaften machen Freude: Das geringe Gewicht von 1,4 Tonnen (siehe unten) ist ein Grund, weshalb alle Motoren munter wirken. Zur Wahl stehen je zwei Benziner (160, 165 PS) und Diesel (150, 175 PS), Front- oder 4x4Antrieb und Schaltung oder Automat; Stopp-Start-Automatik ist Standard. Nach unseren Probefahrten raten wir zum 2,2-Liter-Diesel mit 150 PS: Er

Dank viel Hightech Kilos gespart in Zeiten, in denen Autos tendenziell immer grösser und schwerer werden, macht Mazda mit dem Technologiepaket Skyactiv einen Schritt nach vorn – dazu gehört unter anderem konsequenter leichtbau. Von der Karosseriestruktur bis zu neuen Motoren werden – teils unter Einsatz von viel Hightech – Kilos gespart. Das macht den CX-5 mit 1390 Kilo (Normwert, also mit Fahrer) ohne Einbussen bei Sicherheit und Komfort runde 100 Kilo leichter als das Gros der Konkurrenz. Angesichts der Faustregel «100 Kilo leichter = 0,3 liter Verbrauch weniger» eine lohnende Diät.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 18, 30. APRIL 2012 |

Mit Licht und Luft

HALOGENKOCHER | 83

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In einem Halogenkocher lassen sich zahlreiche Gerichte schonend und energiesparend zubereiten.

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it dem Halogenkocher Starlight von Miostar kann man grillieren, rösten, backen, braten und kochen. Die Halogenheizröhre in Kombination mit dem Ventilator für Umluft erlaubt es, eine Vielzahl von Gerichten schnell und unkompliziert zuzubereiten. Dabei spart man im Vergleich zu einem herkömmlichen Ofen Strom, weil bei dieser Kochmethode geringere Temperaturen nötig sind. Die heisse Luft, die um die Speisen zirkuliert, sorgt für

gleichmässige Gar- und Kochergebnisse. Das Gerät kann vielseitig angewendet werden, etwa für Eintöpfe, Grilladen, Fleisch- und Fischspeisen, Geflügel, Gemüse, Gratins, Wähen, Kuchen und vieles mehr. Mit seiner kompakten Grösse eignet sich der Halogenkocher auch ideal für die Verwendung in einer Ferienwohnung, beim Camping oder in der Gemeinschaftsküche bei der Arbeit. Die Glasschüssel ist spülmaschinentauglich und so ruck, zuck wieder sauber.

Von der Grillade bis zum Gratin: der kompakte Halogenkocher ist vielseitig anwendbar.

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 18, 30. April 2012 |

UnterhaltUng | 85

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Teilnahmeschluss: Sonntag, 6.5.2012, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

Gewinner Nr. 16:

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Gewinner «Zusatz» Nr. 16:

Emilias Koch, Horw LU; Romy Muff, Adligenswil LU; Roland Zihlmann, Bonnefontaine FR; Kevin Waser, Ennetbürgen NW; Heidi Müller, Hallau SH


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 18, 30. April 2012 |

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UnterhaltUng | 87

QUIZ: GESAMTWERT 417 FRANKEN

Gewinnen Sie 3 × einen Cadac Safari Chef HP, den Gasgrill-Alleskönner, im Wert von je 139 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Kein Dorf in der Schweiz ist …? E

Mies

R Scherz

K Witz

2. Welches dieser Getränke wird auf Flugreisen am häufigsten konsumiert? I

Traubensaft

E

Tomatensaft

O Birnensaft

3. Welche Zahl wird mit Köln in Verbindung gebracht? S 1234

N 8000

I

4711

4. Wie heisst die Kuh, die für Schweizer Milch wirbt? M Lovely

S Milky

A Rösli

5. Wo leben die meisten «Facebook»-Mitglieder? L

USA

T

China

M Russland

Teilnahmeschluss: Sonntag, 6.5.2012, 24 Uhr

6. Welche Pariser Métro-Station trägt den Namen eines Flugzeugtyps? T

Jumbo

E

Mirage

I

Concorde

7. Von welcher Staumauer sprang James Bond im Film «Goldeneye»? I

Lago Bianco

N Lago di Vogorno

A Lago Ritom

8. Nach welcher Person ist die costa-ricanische Währung «Colón» benannt? T

Cortés

G Kolumbus

N Comenius

2

3

4

5

6

7

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Auflösung Nr. 17: SEEHUNDE Gewinner Nr. 15: Katharina Schöb, Langendorf SO; Reto Holenstein, Oberuzwil SG; Doris Good, Lachen SZ

Lösungswort: 1

Und so nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz). SMS Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

8

PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie 3 × eine Migros-Geschenkkarte im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Raster ein. Der Lösungscode ergibt sich aus den orangen Feldern von links unten nach rechts oben. Die Lösung ist eine Buchstabenfolge, die kein Wort ergibt.

E

ANACAPR I HARLEK I N KAREN I NA LAEST ERN MA N I C U R E N AME N L O S NEBENBE I PLAT I NEN SEERE I SE Z E R E B R UM

Auflösung Nr. 17: EEIEI Gewinner Nr. 16: Beat Flückiger, Rüfenacht BE; Rita Schänzle, Rotkreuz ZG; Myrtha Meier, Höstein BL

Und so nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz). SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 6.5.2012, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.


rätsel & spiele 88 |

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UnterhaltUng

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NR. 18, 30. APRIL 2012 | Migros-Magazin |

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30 000 Der Steinschmätzer ist der Singvogel, der am weitesten fliegen kann. Der nur 25 Gramm leichte Vogel legt pro Jahr rund 30 000 Kilometer zurück.

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Circus Royal

Der Instinkt der Regenwürmer Steckt man im Garten ein Brett in der Grösse eines Lineals schräg in den Humusboden und trommelt leicht mit den Fingern darauf, kommen Scharen von Regenwürmern aus der Erde gekrochen. Verlassen die Tiere instinktiv ihre Löcher, um einem Räuber, dem Maulwurf, zu entgehen? Oder kriechen sie deshalb heraus, weil sie das Zittern des Bodens auf Regen zurückführen? Beides kann zutreffen. Regen treibt die Würmer aus der Erde, weil sich deren unterirdische Gänge mit Wasser füllen und ihre Atemluft knapp wird. Aus «Spiel, das Wissen schafft», von Hans Jürgen Press, Ravensburger Buchverlag, Preis: Fr. 22.90.

SUCHSPIEL

Schneckenkönig Schneckenhäuser sind, von innen nach aussen betrachtet, im Uhrzeigersinn gewunden. Selten umgekehrt. So ein Exemplar nennt man Schneckenkönig. Wie viele findest du?

Lösung: 4 (hell markiert)

DIE NÄCHSTE ENTDECKER-SEITE GIBT ES IN DER AUSGABE 20 AM 14. MAI

Mit Clown Mathieu geht es auf Entdecker-Tour im Circus Royal. Gianluca (8) ist heute mit Schwester Noemi (7) nach Wettingen AG gekommen, um den Alltag der Tiere und Artisten zu erleben. Beeindruckt ist er von den fünf Königstigern, auch Bengal- oder Indische Tiger genannt. Von denen leben weltweit nur noch etwa 2500 Exemplare in freier Natur. «Jeder Tiger frisst sieben Kilogramm Rindfleisch pro Tag», erklärt Tierartistin Carmen Zander. Weiter gehts mit dem Clown zu den Pferden: «Darf man sie streicheln?», fragt Noemi, und Gianluca hält schon mutig seine Hand hin (Bild unten). Wollt ihr den Circus Royal auch live erleben? Dann meldet euch unter www.animanca.ch an. AnimancaKinder bekommen für den Circusbesuch je 15 Fr. Rabatt.

Bild: Bernd Emmerling

EXPERIMENT


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 18, 30. April 2012 |

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UnterhaltUng | 89

BIMARU

BRÜCKEN

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brü3 cken und Verbindungen mit mehr 2 2 3 3 als 2 Linien sind nicht erlaubt. 2 5 3 www.raetsel.ch/bruecken

5 1 1 5 0 2

Auflösung Nr. 17:

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HUGOS SPORTQUIZ

KINDEREGGE

RÄTSELSPASS

Es geht sportlich zu und her im Garten der Lilibiggs. Hugo spielt Fussball, Nina übt ihren neusten Minigolfschlag und Tobi dribbelt gekonnt mit dem Basketball quer durch den Garten. Kannst du die Bälle dem richtigen Netz oder Tor zuordnen? Verbinde sie durch eine Linie zusammen.

4

SELTSAME LÖWENROSE

1. Kuh- ____________________

5. Oster- ___________________

2. Schnee- _________________

6. Gänse- __________________

3. Pfingst- _________________

7. Löwen- __________________

4. Palm- ___________________

8. Schlüssel- _______________

3 1

B

2 A

E

C

D

5 Lösung: A=4, B=3, C=5, D=2, E=1

Wer erfindet eigentlich Blumennamen? Das müssen lustige Trolle sein, die sich Blumennamen ausdenken. Schon mal gehört – «stechender Hohlzahn» oder «kleinköpfiger Pippau»? Gibt es alles. Tobi hat euch die bekannteren Frühlingsblumen rausgesucht. Er hat deren Namen auseinandergeschnipselt. Findest du die richtigen Paare?

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Lösung: 1. Kuh Kuhschelle, 2. Schneeglöckchen, 3. Pfingstrose, 4. Palmkätzchen, 5. Osterglocke, 6. Gänse Gänseblümchen, 7. Löwenzahn, 8. Schlüsselblume


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Mittelmeer-Traum

599.–

Palma de Mallorca mit der mittelalterlichen Altstadt Ibiza – das trendige Ferienziel der Balearen ■ Olbia auf Sardinien ■

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CH

Savona

Marseille

Civitavecchia

Ihr Kreuzfahrtschiff – Costa Serena****+ Die «Costa Serena****+» ist ein absolutes Highlight. Auf zwei Decks erstreckt sich das Samsara Spa mit 6000 m2. In den 1430 Kabinen finden maximal 3780 Passagiere Platz. Es befinden sich an Bord 13 Bars inkl. Cognac & Cigar Bar, 5 elegante Restaurants für kulinarische Genüsse, ein dreistöckiges Theater, Shoppingcenter, 4 Swimming-Pools, 5 Whirl-Pools.

Palma de Mallorca

Ibiza

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Olbia

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«Costa Serena»

Internet Buchungscode: mksav13 – www.mittelthurgau.ch

Östliches Mittelmeer

8 Tage inkl. rd Vollpension an Bo

599.–

Adria und Ionisches Meer ■ Istanbul – Stadt zwischen zwei Welten ■ UNESCO Weltkulturerbe Dubrovnik ■

ab Fr. statt Fr. 2200.–

CH

Venedig Dubrovnik Istanbul

Bari

Ihr Kreuzfahrtschiff – Costa Favolosa****+ Das neue Juwel der Weltmeere! Die «Costa Favolosa» wird Sie in Ihren Bann ziehen. Jedes Detail der «Costa Favolosa» ist der perfekte Ausdruck von Kunst, Form und Schönheit. Freuen Sie sich auf Unterhaltung die alle Sinne begeistert: Erleben Sie alle vier Dimensionen des Films im 4D-Kino oder lassen Sie sich von fantastischen Theater-Vorstellungen verzaubern.

«Costa Favolosa»

Izmir Katakolon

ab Fr. 690.–

Internet Buchungscode: mkven3 – www.mittelthurgau.ch

Historische Stadt Cadìz ■ 1001 Nacht in Casablanca ■ Spanische Küstenschönheiten – Malaga, Valencia, Barcelona

CH Savona Barcelona Valenica

Lissabon

Ihr Kreuzfahrtschiff – Costa Fortuna**** Die luxuriöse «Costa Fortuna****» verbindet das nostalgische Flair längst vergangener Tage mit höchstem Komfort und moderner Ausstattung. Als Hommage an frühere italienische Ozeanriesen sind auf den Decks Modelle und Bilder aus den Pioniertagen der Passagierschifffahrt zu sehen.

Saison 1: 03.06.–10.06., 10.06.–17.06., 17.06.–24.06., 24.06.–01.07., 23.09.–30.09., 30.09.–07.10., 07.10.–14.10., 14.10.–21.10., 21.10.–28.10., 28.10.–03.11. Saison 2: 09.09.–16.09., 16.09.–23.09. Saison 3: 01.07.–08.07., 08.07.–15.07., 15.07.–22.07., 22.07.–29.07., 29.07.–05.08., 05.08.–12.08., 12.08.–19.08., 19.08.–26.08., 26.08.–02.09., 02.09.–09.09. Preise pro Person Fr. Kat.Kabinentyp Katalog- Aktion Aktion preis Saison 1 Saison 2 IA 2-Bett-Kabine innen 2200.– 599.– 699.– EC 2-Bett-Kabine aussen 2910.– 799.– 899.– BD 2-Bett-Kabine, Balkon 3200.– 1199.– 1299.– BE 2-Bett-Kabine, Balkon 3600.– 1399.– 1599.– Zuschlag Saison 3 (Basis Saison 2) 100.– Nicht inbegriffen Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person An- und Rückfahrt nach Savona mit dem Bus 220.– Trinkgelder und Ausflüge Annullations- und Extrarückreiseversicherung auf Anfrage ■

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statt Fr. 1270.–

Reisedaten 2012

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Iberische Halbinsel

10 Tage inkl. rd Vollpension an Bo

Reisedaten 2012 Saison 1: 03.06.–10.06., 10.06.–17.06., 17.06.–24.06., 24.06.–01.07. Saison 2: 01.07.–08.07., 08.07.–15.07., 15.07.–22.07., 22.07.–29.07., 29.07.–05.08. Preise pro Person Fr. Kat.Kabinentyp Katalog- Aktion Aktion preis Saison 1 Saison 2 IA 2-Bett-Kabine innen 2580.– 599.– 799.– EC 2-Bett-Kabine aussen 3030.– 799.– 999.– BD 2-Bett-Kabine Balkon 3600.– 899.– 1399.– BE 2-Bett-Kabine Balkon 3850.– 999.– 1699.– Nicht inbegriffen Auftragspauschale pro Person Fr. 20.–, bei Buchung über www.mittelthurgau.ch Reduktion Fr. 20.– pro Person An- und Rückfahrt nach Savona mit dem Bus 220.– Trinkgelder und Ausflüge Annullations- und Extrarückreiseversicherung auf Anfrage

Cadiz Malaga

«Costa Fortuna»

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Reisedaten 2012 Saison 1: 27.09.–06.10., 06.10.–15.10., 15.10.–24.10. Saison 2: 24.10.–01.11. Saison 3: 02.11.–11.11., 11.11.–20.11., 20.11.–29.11. Preise pro Person Fr. Kat.Kabinentyp Katalog- Aktion Aktion preis Saison 3 Saison 2 IA 2-Bett-Kabine innen 1270.– 690.– 990.– EC 2-Bett-Kabine aussen 1710.– 890.– 1190.– BD 2-Bett-Kabine Balkon 1940.– 990.– 1290.– BE 2-Bett-Kabine Balkon 2190.– 1190.– 1490.– Zuschlag Saison 1 (Basis Saison 2) 200.– Nicht inbegriffen Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person An- und Rückfahrt nach Savona mit dem Bus 220.– Trinkgelder und Ausflüge Annullations- und Extrarückreiseversicherung auf Anfrage ■

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Casablanca

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Internet Buchungscode: mksav12 – www.mittelthurgau.ch

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8 Tage inkl. rd Vollpension an Bo ab Fr. statt Fr. 2580.–

Unsere Leistungen – Vieles inbegriffen! Kreuzfahrt in der gebuchten Kabine Vollpension an Bord Kapitänsempfang und Galadinner Sicherheitsgebühren und Hafentaxen Freie Teilnahme an vielen Bordveranstaltungen Freie Benützung der meisten Bordeinrichtungen Deutschsprechende Bordreiseleitung ■

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 18, 30. April 2012 |

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UnterhaltUng | 91

SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie 5 × eine Migros-Geschenkkarte im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in

9 2 5 jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts. 2 1 6 Auflösung Nr. 17: 476 Und so nehmen Sie teil 7 8 5 5 6 4 8 2 1 9 7 3 Gewinner Nr. 16: Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz). 4 1 SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen 87 39 21 63 95 74 12 48 56 Felicitas Schneider, 9 und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans 6 1 8 2 3 5 4 9 7 Dornach SO; 1 5 2 8 3 9 9 2 3 4 7 6 5 1 8 Rosmarie Fuster, Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen 4 5 7 1 8 9 6 3 2 Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich 2 7 5 9 4 8 3 6 1 Appenzell AI ; 8 7 6 3 4 6 7 1 2 8 5 9 Geneviève Vincent, Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel 1 8 9 5 6 3 7 2 4 Marsens FR; 3 6 9 Rémy Lachat, Teilnahmeschluss: Sonntag, 6.5.2012, 24 Uhr 1 6 4 Fleurier NE; Nyffenegger, Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. 1 8 Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Hans 4 Zürich ZH Anzeige

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Das Wohlfühl- und Nachhaltigkeitsmagazin der

März 2012/02

Selbermachen im Trend Genuss für Allergiker Wandern auf der Spa-Insel

In der März-Ausgabe erfahren Sie, wie Generationen heute zusammenleben und welche Herausforderungen es für Jung und Alt gibt. Ausserdem lesen Sie, warum Nahrungsmittelunverträglichkeiten zunehmen und welche Freude der Trend zum Selbermachen bringt.

Generationen: So gehts weiter

Vivai 2/12

iMpressUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 558 918 Exemplare (WEMF 2011) leser: 2 354 000 (WEMF, MACH Basic 2012-1) Adresse Redaktion und Verlag: limmatstrasse 152, postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12

Vivai, das Wohlfühl- und Nachhaltigkeitsmagazin der Migros, inspiriert mit Ideen und Trends.

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Bestellen Sie Vivai jetzt kostenlos: www.migros.ch/vivai oder per Mail an bestellung.vivai@migrosmedien.ch und Tel. 0800 180 180

Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch

Produzent: Andrej Abplanalp (AA) Korrektorat: Heinz Stocker

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Leiter Migros-Medien: lorenz Bruegger

Ressort Reportagen: Sabine lüthi (sbl, leitung), Almut Berger (AlB), ruth Brüderlin (brü), Nathalie Bursac´(nb, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), ralf Kaminski (rK), Daniel Schifferle (dse, verantw. leben), reto E. Wild (rw)

Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Schmid (leitung), rea Tschumi Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Can (jjc) Chef vom Dienst: philipp Jordan (pj)

Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, leitung), Jean-Sébastien Clément (jsc), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Christoph petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.)

Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Can (jjc, leitung), Gerda portner (Gp), Heidi Bacchilega (HB), Anna Bürgin (AB), Dora Horvath (DH), Sonja leissing (Sl), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Claudia Schmidt (CS), Jacqueline Vinzelberg (JV), Anette Wolffram (A.W.)

New Media: Sarah Ettlinger (leitung), reto Meisser, Nicole Demarmels, pascal Ochsenbein

Layout: Daniel Eggspühler (Art Director), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, petra Hennek, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: rené Feller, reto Mainetti Prepress: peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Olivier paky (leitung), Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van pernis

Geschäftsbereich Verlag: patrick Wehrli (leitung), verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 70 Fax: 058 577 13 71 Anzeigen: Thomas Brügger (leitung), Yves Golaz, Hans reusser, Gian Berger, Kurt Schmid anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

Sekretariat: Stefanie Zweifel (leitung), imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Nadja Thoma

Innendienst: Nicole Thalmann (leitung), Verena de Franco, Christine Kummer, Janine Meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Lesermarkt: Carina Haid (leitung), Maya Bächtold Media-Services: patrick rohner (leitung), Tabea Burri Abonnemente: Sonja Frick (leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino AG, Bern Tamedia AG, Zürich, ringier print Adligenswil AG


PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN.

Für Festivalhungrige MEHR MUSIK FÜR WENIGER GELD

Die Migros sponsert die grössten und beliebtesten Festivals der Schweiz – seien Sie dabei!

Der Festival-Sommer 2012 steht vor der Tür, und auch dieses Jahr werden wieder Hunderttausende erleben, wie glücklich ein Festival unter freiem Himmel machen kann. Die Migros sponsert verschiedene Open Airs: Profitieren Sie vom CumulusVorteil und rocken Sie günstiger mit.

Festivalland Schweiz Ganz egal, welchen Stil Sie bevorzugen – im grossen Repertoire von Schweizer Stars bis zu internationalen Headlinern finden Sie bestimmt Ihre Favoriten. Geniessen Sie den Festivalsommer in vollen Zügen.

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12. bis 15. Juli

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Profitieren: Bestellen Sie Ihre FestivalTickets ab dem 7. Mai 2012 um 10 Uhr, solange der Vorrat reicht, mit Angabe Ihrer Cumulus-Nummer unter www.migros.ch/ cumulus-ticketshop und profitieren Sie von 20 Prozent Vorteil. Hinweis: Bitte beachten Sie, dass zu den im Cumulus-Ticketshop kommunizierten Ticketpreisen eine Bearbeitungsgebühr pro Bestellung anfällt. Pro Cumulus-Karte maximal zwei Tickets. Mehrfachbestellungen werden ohne Rücksprache storniert. Weitere Events zum Vorzugspreis gibt es unter www.migros.ch/cumulus-ticketshop und an ausgewählten Vorverkaufsstellen.

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Ein Sprachaufenthalt bereichert Sie nicht nur persönlich, sondern macht sich auch ausgezeichnet in Ihrem Lebenslauf. Dank des individuellen Lernprogramms, das ganz auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist, machen Sie schneller Fortschritte und verleihen Ihrer Karriere neue Impulse. 30 moderne Schulen stehen zur Auswahl: Sie möchten Ihre Sprachkenntnisse in Weltstädten wie London, Paris oder Vancouver verbessern? Oder sagen Ihnen beschauliche Küstenorte wie La Rochelle, Brighton oder Bournemouth eher zu? Eurocentres bietet für jeden das passende Angebot. Wenn Sie sich jetzt für einen Sprachaufenthalt entscheiden, profitieren Sie zudem von 1000 zusätzlichen Cumulus-Punkten.

Das Alpamare in Pfäffikon SZ ist der grösste überdachte Wasserpark in Europa. Seit über 30 Jahren bietet es das ganze Jahr Spass, Action und Erholung. Sie suchen den Adrenalinkick? Auf den zehn einzigartigen Wasserrutschbahnen kommen Sie garantiert auf Ihre Kosten. Ein weiteres Highlight: das Wellenbad, das jede halbe Stunde mit bis zu einem Meter hohen Wellen aufwartet. Sie möchten sich auspowern, dabei aber trocken bleiben? Dann sind Sie im hauseigenen Fitnesscenter richtig. Sie wollen lieber abschalten? In den Relaxingzonen – mit Dampfbad, Sauna oder Massagen – finden Sie Ruhe und Erholung.

Ob mit der steilsten Zahnradbahn der Welt ab Alpnachstad oder mit der PanoramaGondelbahn und Luftseilbahn ab Kriens: Auf dem Pilatus erwartet Sie ein einmaliges Bergerlebnis. Der Luzerner Hausberg bietet auf 2132 Metern über Meer ein Wanderund Kletterparadies für die ganze Familie. Tempo verspricht die 1350 Meter lange Sommer-Rodelbahn und auf der Fräkmüntegg können Sie im Seilpark Ihre Geschicklichkeit testen.

Aktionsdauer: 30. April bis 30. Juni 2012 Preis: Bei Buchung eines z.B. 8-wöchigen Sprachkurses in Bouremouth inklusive Unterkunft erhalten Sie 5000 anstatt 4000 CumulusPunkte. Sie profitieren also von 1000 zusätzlichen Punkten. Profitieren: Buchen Sie online unter www.eurocentres.com oder telefonisch unter 0800 855 875. Geben Sie bei der Buchung Ihre Cumulus-Nummer an. Weitere Informationen: www.eurocentres.com/de/cumulus

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Aktionsdauer: 30. April bis 31. Mai 2012 Preis: Sie – und maximal drei Begleitpersonen – erhalten 30 Prozent Rabatt auf den Eintritt ins Alpamare. Der Wellness-/ Fitnesszutritt muss extra gelöst werden. Profitieren: Geben Sie den Vorteilbon an der Kasse ab. Weitere Informationen: www.alpamare.ch

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Vergünstigt ins Alpamare Gültig: 30. April bis 31. Mai 2012 Eintritt für 1 Erwachsenen und max. 3 Begleitpersonen. Reservieren Sie Ihre Massage oder Beautybehandlung unter Tel.: 055 415 15 08. Nicht kumulierbar mit anderen Vergünstigungen

Aktionsdauer: 1. Mai bis 31. Oktober 2012 Preis: Erwachsene Fr. 47.60 statt Fr. 68.–, Kinder (6 bis 16 Jahre) / Halbtax-Abo / GA Fr. 30.60 statt Fr. 34.–. Die Preise sind gültig für die Strecke Kriens/Alpnachstad – Pilatus Kulm – Kriens/Alpnachstad. Profitieren: Bei Abgabe des unten stehenden Vorteilcoupons an den Kassen der PilatusBahnen in Kriens oder Alpnachstad erhalten Sie ein ermässigtes Billett. Hinweis: Pro Vorteilcoupon gibt es ein Billett. Nicht kumulierbar mit anderen Vergünstigungen. Weitere Informationen: www.pilatus.ch

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Günstiger auf den Pilatus Gültig: 1. Mai bis 31. Oktober 2012 Gegen Abgabe dieses Coupons erhalten Sie an den Kassen in Kriens oder Alpnachstad ein Billett für Fr. 47.60 statt Fr. 68.– (Erwachsene) und für Fr. 30.60 statt Fr. 34.– (Halbtax/GA/Kinder). Nicht kumulierbar mit anderen Vergünstigungen

PUNKTE

FÜR FRAGEN RUND UM CUMULUS: CUMULUS-INFOLINE: 0848 85 0848


MEINE WELT 94 |

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ADRIAN WEYERMANN

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NR. 18, 30. APRIL 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

«Die Bühne ist mein zweites Zuhause»

Der Zürcher Künstler Adrian Weyermann arbeitet derzeit an der Musik für den neuen Film von Bettina Oberli. Und ab Juli geht der zweifache Familienvater ins Studio und produziert sein neues Album. Wie es heisst, will Weyermann noch nicht verraten.

Name: Adrian Weyermann (37) Sternzeichen: Zwilling Wohnort: Zürich

Wieso leben Sie in Zürich? Weil es in der Altstadt von Zürich am schönsten und die Geschichte eindrücklich ist. Gleich neben unserem Haus lebt(e) der Schweizer Nationaldichter Gottfried Keller und Düde Dürst von Les Sauterelles. Wo würden Sie gerne leben? Lässig finde ich Berlin. Dort wird noch immer Geschichte geschrieben, und Leute aus der ganzen Welt mit Pepp und Ideen wohnen in der Metropole. Beruf und Lebenslauf: Ich bin Sänger, Gitarrist, Komponist, Texter sowie Produzent. Für mich stand mit vier Jahren fest, dass ich Musiker werde. Mit 16 Jahren produzierte ich mit der vierköpfigen Band Crank meine erste Platte, mit 17 habe ich die Kantonsschule abgebrochen und voll auf die Musik gesetzt. Finanziert habe ich mich mit Arbeiten in Plattenläden. 2001 haben wir die Band aufgelöst, und ein Jahr später startete ich in der Nähe von San Francisco meine Solokarriere. Seither habe ich unter meinem Namen vier Alben produziert. Seit 2005 bin ich mit Nora verheiratet, seit 2006 sind wir Eltern. Mein Ziel: Dass ich so weiter arbeiten kann wie bisher. Was ich mag: Hühnerhaut, Esel und Single-MaltWhisky. Was ich nicht mag: Quietschende Fingernägel auf Wandtafeln, Schlangen und verfaulte Kartoffeln. Was ich an mir mag: Meine Fähigkeit, mich zu konzentrieren. Was ich an mir nicht mag: Meine Fähigkeit, mich ablenken zu lassen. Mein Lieblingstitel: «Grace» von Jeff Buckley ist ein kleines Meisterwerk in viereinhalb Minuten. Mein Lieblingsessen: Speck mit Bohnen. Text: Reto E. Wild Bilder: Jorma Müller

www.weyerworks.ch

MEIN ARBEITSPLATZ

«Die Bühne ist mein zweites Zuhause.»

MEIN INSTRUMENT

«Meine erste elektrische Gitarre, ein italienisches Produkt, kaufte ich mir, als ich zehn Jahre alt war, und bezahlte dafür 200 Franken. Das trieb mich fast in den Ruin. Dafür spielte ich mindestens fünf Jahre darauf. Mit 16 Jahren habe ich die Gitarre umgespritzt.»

MEINE MEIN SAMMLUNG

«Ich habe rund 1500 CDs und gegen 1000 Schallplatten. Wenn ich mal einen freien Tag habe, gehe ich in einen Plattenladen.»


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MEINE WELT

MIGROS-MAGAZIN | NR. 18, 30. APRIL 2012 |

ADRIAN WEYERMANN | 95 MEINE FAMILIE

«Unsere drei- und fünfjährigen Töchter Matilda und Johanna haben mein Leben und das meiner Frau verändert. Unsere Kinder geben mir einen Sinn. Meine Schwiegereltern Elli und Düdül Steiner helfen uns beim Kinderhüten. Er ist Kunstmaler.»

MEINE LEKTÜRE

«Ich verschlinge Hunderte von Biografien – am liebsten über Künstler in allen möglichen Disziplinen. Die Autobiografien von Miles Davis oder Patti Smith gehören zu meinen Favoriten.»

MEIN LIEBLINGSPRODUKT

«Wie bei allen Chips hört man erst auf zu essen, wenn die Packung leer ist.»

MEIN LIEBLINGSCAFE «Das Henrici befindet sich gleich um die Ecke. Es ist ein besonders sympathisches Café im SanFrancisco-Stil. CoGeschäftsführer Tito Huber organisiert jeden Dienstag Konzerte. Ich trat auch schon auf.»


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