Skip to main content

Migros Magazin 17 2011 d BL

Page 1

WILLIAM UND KATE 12

Adelshochzeiten stehen oft unter einem schlechten Stern. Ausgabe Basel, AZA 4002 Basel. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

www.migrosmagazin.ch, vormals WIR BRÜCKENBAUER

Nr. 17, 26. April 2011

KARATE 26

Harte Faust, weiches Herz

Bilder Gerry Nitsch, Pia Grimbühler

Diana Schwab ist KarateSchweizer-Meisterin. Nun will die sympathische Bernerin den Europameistertitel holen.

Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 575 55 44. Mitglieder.reg@migrosbasel.ch

M-INDUSTRIE 36

Mibelle auf der Suche nach dem nächsten Wunder. AUS DER REGION — FÜR DIE REGION 44

Wählen Sie das schönste Bild, gewinnen Sie ein Gourmet-Diner.


SPAREN SIE IM JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR

99.50

79.– statt 119.–

statt 199.–

33%

Silverlit R/C Eurocopter

59.– statt 89.–

BIG New Bobby Car

33%

89.90 Rollliege mit Kissen

MioStar Tischkühlschrank MI 45 TA ohne kostenlose Heimlieferung und Inhalt

50%

34.95 statt 69.90 MioStar Elektrogrill Barbecue Party

50%

99.50 statt 199.–

ll Holzkohlen-Kugelgri 470 sy Co

ERHÄLTLICH IN ALLEN GRÖSSEREN MIGROS-FILIALEN (VOLLSTÄNDIGE LISTE: WWW.MIGROS.CH/SPAREN).

50%


MGB www.migros.ch W

HANDUMDREHEN. VOM 26.4. BIS 9.5.2011 ODER SOLANGE VORRAT

88.– statt 138.–

-GrasGARDENA Akku e er ch hs sc Bu d un Classic Cut Set

149.50

33%

statt 299.– Kärcher Hochdruckreiniger K 2.325 T50 Celebration 1400 W, max. 110 bar Druck, 360 l/h Fördermenge

50%

79.50 55.–

statt 159.– DO IT + GARDEN MIGROS ElektroRasenmäher EH 36

statt 110.– GARDENA Schlauchwagen-Set 15 m 5/8"-Schlauch

50%

50%


4 | Migros-Magazin 17, 26. April 2011

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Vernunft statt Liebe Der europäische Hochadel gehört nicht wirklich zur Welt

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros. ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

des Migros-Magazins. Blaues Blut lässt uns normalerweise ziemlich kalt. Doch diesen Frühling kommt es im europäischen Monarchen-Theater quasi zur medienmässigen Kernfusion. Gleich in zwei Herrscherhäusern wird geheiratet, nämlich in Britannien und in Monaco. Und da es vor allem die Windsors noch immer schaffen, uns zu rühren – man denke nur an den tragischen Tod von Lady Di vor 14 Jahren – haben wir uns dem Thema trotzdem angenommen. Und schliesslich haben wir mit Ruth Brüderlin eine Kennerin des

vertrackten monarchischen Beziehungsgeflechts auf der Redaktion. Obwohl persönlich durchaus basisdemokratisch gesinnt, kann sie sich der royalen Faszination nicht entziehen. Insbesondere seit sie in journalistischer Mission quasi Auge in Auge mit ihrer prinzlichen Hoheit Charles in Windsor lunchen durfte.

32| Abgehoben

Der Astronaut Claude Nicollier über das Ende des Space Shuttles und die Zukunft der Raumfahrt.

In ihrem Artikel beleuchtet unsere MM-Redaktorin die einzigartige

Geschichte der Adelshäuser und vor allem deren meist strategische Heiratspolitik. Hochzeiten wurden an Europas Königshöfen bis anhin selten aus Liebe gehalten. Egal, ob in Spanien, Frankreich oder Grossbritannien: Meist machten nüchterne Machtinteressen zwei Menschen zum Paar.

Im Gegenteil: «Vernunftehen ohne allzu viel Gefühl, dafür mit viel Sinn für Pragmatik auf beiden Seiten, waren in der Geschichte meist die glücklichsten», sagt die deutsche Monarchie-Expertin Sabine Werz (Seite 14). Und: «Grosse Gefühle sind im Kino besser aufgehoben.» Aber ganz lassen wir uns die romantischen Träume nicht nehmen. Und werden vor dem Bildschirm sitzen, wenn Kate Middleton ihr «Ja» haucht …

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

Bilder François Wavre/Rezo, Daniel Rihs, René Ruis

Solch pragmatische Lösungen müssen nicht die schlechtesten sein.

MENSCHEN Königliche Hochzeit

12

Majestätisches Flugzeug

20

Schlagfertige Frau

26

Prinz William ehelicht seine Kate. Die junge Frau hat viele Vorgängerinnen, die mit Krone nicht glücklich wurden. Sie heisst «Star of Switzerland» und ist schon 54 Jahre alt: Ende April hebt die Lockheed Super Constellation wieder ab.

Für Diana Schwab ist Karate mehr als Kampf. An der EM in Kloten strebt die Bernerin eine Medaille an.

INTERVIEW Claude Nicollier

Anzeige

Für nur 39.– nie mehr 08/15 auf dem Teller. 80049526

Ein Jahresabo der Saisonküche für nur Fr. 39.– gibt es auch unter www.saison.ch/de/abo

Guter Geschmack hat immer Saison.

32


DIESE WOCHE

|5

70| Geerdet

Der Lehrer, Politiker, Landwirt und Imker Simon van der Veer liebt Abwechslung. Mit der «Saisonküche» bereitet er einen Getreidesalat zu.

84| Umgestiegen

Der Banker Marcus Messmer wechselte vom Büro in den Wald — und hat als Künstler mit seinen Skulpturen Erfolg.

NEUES AUS DER MIGROS M-Industrie

Wunder gibt es immer wieder. Dafür sorgen die Experten der Mibelle Biochemistry in Buchs.

Historisches Bild Lilibiggs-Kinderkonzerte

Für seine kleinen Fans ist der Schweizer Musiker grösser als Lady Gaga und Justin Bieber.

36

41 42

Wo der Imker den Honig holt Honig ist ein Multitalent

Nicht nur auf dem Brot: Honig ist gesund und schmeckt. Achtung: Honig ist nicht gleich Honig.

70 74

44

63

Neues aus Ihrer Genossenschaft 77

BESSER LEBEN

Hunger macht Richter streng In Form: Berufs-Umsteiger

Familie: Mühsame Pubertät

91

Bitte melde Dich Glücksgriff Rätsel/Impressum

Garten: Kraftstoff für Pflanzen

92

MEINE WELT

Wenn der Nachwuchs pubertiert, wird das traute Heim zur Kampfzone. Was Eltern dagegen tun können. Nicht zu viel und auch nicht zu wenig: So viel Dünger braucht Ihr Garten.

Auto: So nobel kann Sparen sein 95 Mercedes präsentiert seinen neuen Stern am Sparhimmel.

IHRE REGION

Der grosse Fotowettbewerb beginnt: Gewinnen Sie ein Nachtessen mit Ihren Freunden in Ihrer Nähe!

Glace macht glücklich

65 67 69

SAISONKÜCHE

DAS BESTE Impressionen aus der Region

Alles bereit fürs Zmorge Sonnenschutz für jede Haut Viel Glamour fürs Gesicht

83 84

Roman Güttinger

Der Thurgauer sammelt seit seinen Teenagerzeiten Filmrequisiten und träumt von einem eigenen Museum.

RUBRIKEN

Migros-Woche Leserbriefe Auf ein Wort Bild der Woche Kolumne: Der Hausmann

6 9 18 25 31

Anzeige

Jetzt informieren: www.swisshaus.ch oder 0800 800 897

GESCHMÄCKER SIND VERSCHIEDEN. SWISSHÄUSER AUCH.

MEDEA CHF 438’500.– schlüsselfertig, inkl. Keller

97 99 101

102


6 | Migros-Magazin 17, 26. April 2011

NEWS

Günstiger Sommerspass Ab dem 2. Mai 2011 ist in allen Migros-Filialen der Deutschschweiz die Gratisbroschüre Migros-Aktion erhältlich. Damit macht der Sommer noch mehr Spass. Denn dank der Broschüre bekommen Genossenschafter vergünstigten Eintritt zu vielen Freizeiteinrichtungen. Ob sie nun in Savognin GR den Waldseilpark

durchklettern wollen oder lieber im Sauriermuseum Aathal ZH die Giganten der Urzeit bestaunen — stets gibts Rabatt. Und zwar für Erwachsene und Kinder.

LeShop sponsert die jüngsten Kicker

Chocolate als Glücksfee

Chocolate,der Star aus der TV-Werbung der Migros, ging in Zürich fremd.

LeShop, der Online-Supermarkt der Migros, sponsert neu die Fussballleibchen für die Trainingslager der Fussballschule Intersoccer. Dieses Jahr werden mehrtägige Trainingslager speziell für Drei- bis Fünfjährige organisiert. «Wir richten uns mit LeShop gerade an berufstätige Eltern, die aus Zeitmangel ihren Einkauf von zu Hause aus tätigen müssen», sagt Dominik Locher, Direkt Marketing und Verkauf Direktor vo LeShop. «Dank unseres von Online-Supermarktes können sie die Zeit sinnvoll nutzen und zum Beispiel mit de dem Nachwuchs am Samstag in die Fussballschule fahren.»

AUS DER REGION MIGROS BASEL

Beste Unterhaltung Erneut begeistert die mobile Kulturplattform «Das Zelt» in Basel mit einem Programm voller Comedy, Theater und Musik. Massimo Rocchi, das Duo Fischbach und Lapsus sind nur einige der illustren Namen aus der Schweizer Comedy-Szene, die man Ende Mai und Anfang Juni nicht verpassen sollte. Das kleine Publikum freut sich auf die spannende Geschichte von Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer, die im Kinderzelt gezeigt wird. Als Hauptsponsorin von «Das Zelt» offeriert die Migros Rabatt auf bestimmte Vorstellungen. Vergünstigte Karten gibt es nur für CumulusKunden unter www.daszelt.ch/aktionen und über die Tickethotline 0900 000 848 (Fr. 0.99/Min., Festnetztarif) bei Angabe des Stichwortes M-Cumulus. Die Aktion ist gültig bis 16. Mai 2011 und so lange Vorrat.

Chocolate genoss ihren Auftritt auf dem roten Teppich. Auch für Trainerin Tatjana Zimek war der Ausflug nach Zürich ein schönes Erlebnis.

C

hocolate, die Diva unter den internationalen Schauspielhühnern und Hauptdarstellerin der populären Migros-TV-Spots, geht fremd. Allerdings für einen ehrbaren Zweck: Der gefiederte Star amtete als Glücksfee für Terre des hommes.

Vergangene Woche trat Chocolate am traditionellen Osterverkauf des Kinderhilfswerks in Zürich auf und pickte die Gewinnerlose heraus. Zu gewinnen gabs unter anderem Originaleier der Henne. Der Erlös der Aktion fliesst in Gesundheits-


MIGROSWOCHE

|7

Im neuen Asien-Katalog von Travelhouse findet man auch Reisen ins umstrittene Nordkorea.

programme von Terre des hommes. Chocolate liess sich vom Besucherandrang nicht aus der Ruhe bringen: «Sie kennt Zürich bereits von TVDrehs und ist somit sehr routiniert», sagte Tiertrainerin Tatjana Zimek. C.P.

Bilder Victoria Loesch, Vincent Yu/AP/Keystone, bab.ch/StockFood, Elyse Lewin/Getty Images, Victoria Loesch

Fernöstliche Geheimnisse lüften Im neuen Katalog «China, Japan, Tibet mit Korea» von Wettstein, dem Asien-Spezialisten des Migros-Reiseunternehmens Travelhouse, finden sich zahlreiche Reiseangebote mit Geheimtipps,

die einen Einblick in diese Länder ermöglichen. Gerade, wer das umstrittene Nordkorea, eines der letzten kommunistischen Länder der Welt, kennen lernen möchte, hat jetzt Gelegenheit dazu. Eine

Rundreise führt zur demilitarisierten Zone am 38. Breitengrad, in die Hauptstadt Pjöngjang und in die Hafenstadt Nampo.

Mehr Informationen gibt es unter www.travelhouse.ch/wettstein

FRISCH IN DER MIGROS

Crème fraîche

Eine feine Sauce, ein köstliches Dessert oder das Tüpfelchen auf dem i einer feinen Suppe? Kein Problem für das Allroundtalent Crème fraîche! Der mit Milchsäurebakterien gesäuerte Rahm (35 % Milchfett) verfeinert von der Vorspeise bis zum Dessert alles. Der grosse Vorteil beim Kochen: Crème fraîche flockt nicht aus und kann ohne Probleme aufgekocht werden — im Unterschied zum einfachen Rahm. Unser Tipp: Servieren Sie leicht aufgeschlagene Crème fraîche zu Gschwellti und garnieren Sie mit Kräutern oder in der Luxusvariante mit Lachs und Kaviar. En Guete!


26. April – 9. Mai

Gesamtes Léger-Sortiment


LESERBRIEFE

Migros-Magazin 17, 26. April 2011

MM 16: Bild der Woche über zurückgelassene Tiere rund um Fukushima.

|9

Nicht nur Kühe und Pferde: Auch unzählige Hunde blieben nach dem Super-GAU in Fukushima zurück.

Zum Glück wird auch an die Tiere gedacht

Endlich, endlich einmal eine Zeitschrift, welche die armen Tiere in Fukushima erwähnt. Ich habe vor rund 20 Jahren die Arche Noah gegründet und vor zwei Wochen einmal mehr unsere Gönner und Freunde mit einem Rundbrief über die Tätigkeiten orientiert. Umso mehr hat es mich nun gefreut, als ich doch im Migros-Magazin feststellen konnte, dass auch an die armen Tiere gedacht wird. Es ist ein Elend!

Esther Arni 4537 Wiedlisbach

Bild David Guttenfelder/AP/Keystone

MM 16: «Die älteste Drittklässlerin der Schweiz lernt weiter», Artikel über die 35-jährige Norma Ammann.

Ein Paradebeispiel für Integration

Dieser wunderschöne Artikel über zwei Frauen verschiedenster Herkunft und ihr Umfeld ist doch geradezu ein Paradebeispiel, wie Integration funktioniert oder funktionieren könnte. Ich wünsche beiden sowie allen, die Norma Ammann unterstützen, viel Erfolg und hoffe, dass

sie nie aufgeben. Besonders Frau Ammann drücke ich die Daumen, dass sie weiterhin viel Spass am Lernen hat und ihre Erfolge geniessen kann.

Marianne Oser, 3110 Münsingen

Dass Frau Norma Ammann aus Peru die Schulbank nicht mehr drücken darf, geht für mich vollkommen in Ordnung. Denn bei einem Blick auf meine Steuerabrechnung sehe ich, dass Schweizerinnen und Schweizer Taxen an die Schulgemeinde zahlen – und meiner

Ansicht nach sind diese Zahlungen investiertes Geld für unsere schulpflichtigen Sprösslinge. Integration von Ausländern hat hier definitiv nichts verloren. Man kann «Humanität» auch übertreiben, und dies war hier der Fall. Ich könnte mich ja auch wieder ins Schulzimmer mit ersten Französisch-Lektionen setzen – mit der Begründung, eine zweite Landessprache diene der nationalen Integration. Ich glaube, da wäre im Nu der Teufel los in unserem Lande. Es gilt also: Entweder kein Erwachsener darf die Grund-

schule besuchen, oder alle Erwachsenen dürfen die Grundschule besuchen. So wie sich die Lösung im geschilderten Fall im Bericht des Migros-Magazins präsentiert, finde ich die Geschichte in Ordnung. Jetzt ist die schulische Ausbildung von Frau Ammann ein Geben und Nehmen auf freiwilliger Basis. Und die Kinder, die gerne Spanisch lernen wollen, profitieren ebenfalls von der Lösung, die in diesem Fall gefunden werden konnte. Jürg Frey, 8428 Teufen

Anzeige

Voller Empfang zu bequemen Tarifen. NEU

Samsung Galaxy Ace a 3,5" AMOLED Touchscreen a Android OS a 800 MHz Prozessor

Samsung Galaxy Ace abzüglich Rabatt

299.95 – 299.95

0.–

mit M-Budget Option Plus / 24 Mt.

Nokia C7-00 a 3,5" AMOLED Touchscreen a 8-MP-Kamera a HD Video

Nokia C7-00 abzüglich Rabatt

429.95 – 429.95

0.–

mit M-Budget Option Plus / 24 Mt.

Angebot nur gültig beim Abschluss eines Neu-Abonnements, ohne SIM-Karte (Fr. 40.–). Monatliche Grundgebühr M-Budget Mobile Option Plus Fr. 19.80.

mobilezone.ch


JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 26.4. BIS 9.5.2011 ODER SOLANGE VORRAT

20fach Cumulus gilt f端r das ganze Sun Look Sortiment

LIGHT & INVISIBLE

AEROSOLSPRAY

Die angenehme und transparente Formulierung klebt nicht . und zieht schnell ein Neu auch mit LSF 50.

Die 辰usserst leichte Textur klebt und fettet nicht auf der Haut, jetzt neu als praktischer Aerosol-Spray. Sun Look light & invisible LSF 30 AE 150 ml

Sun Look light & invisible LSF 50 200 ml

20.50

18.50

SENSITIVE Frei von Parf端m, Emulgatoren, Farbstoffen und Konservierungsmitteln. Speziell entwickelt f端r die sensible Haut und neu auch mit LSF 50. Sun Look sensitive Milk LSF 50 200 ml

20.50

MGB www.migros.ch W

JETZT NEU.


Migros-Magazin 17, 26. April 2011

MM 16: «Die Zeit des günstigen Erdöls ist vorbei», Interview mit PeakOil-Mann Daniele Ganser.

Jeder Einzelne muss sich ändern

Ich finde es gut, dass eine Konsumentenzeitung solch brisante Themen wie Umweltund Energie-Politik aktuell aufgreift. Dass unser bisheriger Lebensstandard auf Dauer so nicht mehr weitergeführt werden kann, ist vielen bewusst. Aber noch lange nicht allen klar. Und hier liegt die Problematik. Jeder Einzelne auf diesem Globus muss wissen, dass er seine jetzige Lebensform zugunsten der Natur und Umwelt konsequent ändern sollte. Das bedingt auch, dass Grosskonzerne sich in Zukunft damit abfinden müssen, ihre aktuellen Umsatz- und Gewinnzahlen nach unten zu korrigieren. Th. Stirnimann 5612 Villmergen

MM 15: «Schon lange da und doch nicht daheim», Artikel über die Tamilen in der Schweiz.

Italiener haben sich problemlos integriert

Ich habe mit Interesse den Artikel über die Tamilen in der Schweiz gelesen. Mit einigem Erstaunen habe ich aber die Aussage von Amussoya gelesen, die Schweiz sei selber schuld, dass es mit der Integration der Tamilen nicht geklappt hat. Wir haben die Tamilen nicht gebeten in die Schweiz zu kommen. Denjenigen, die nicht wollen, steht es frei, die Schweiz zu verlassen. Früher haben wir die Italiener in die Schweiz geholt, damit sie auf dem Bau und an der Strasse arbeiten. Die Italiener haben sich mit wenigen

LESERBRIEFE

| 11

«Die Italiener haben sich problemlos integriert.»

Urs Gersbach, 4313 Möhlin

Ausnahmen problemlos integriert, weil sie es wollten.

Urs Gersbach, 4313 Möhlin

MM 15: «Die Leute haben genug von der Zunahme des Gedränges», Interview mit FDP-Nationalrat Philipp Müller.

Bevölkerungsdichte ist unerträglich

Wer hat latente Ängste vor den Ausländern? Niemand. Die Leute sind sauer! Unerträgliche Bevölkerungsdichte, unabsehbarer Zuwachs Jahr für Jahr, überstrapazierte Infrastruktur, ständig Lärm, Schmutz, künstliches Licht. Immer neue Einwanderer verdrängen die Einheimischen von Jobs, Wohnungen und Schrebergärten. Wahnsinn! Wann wird das letzte Wäldchen abgeholzt und das letzte Seelein aufgefüllt sein? Wo bleibt unser Lebensraum, wo der Boden, der uns nährt? Oder brauchen wir all das gar nicht mehr? Das Wasser kommt ja aus dem Hahn, das Brot aus dem Laden, das Hemd aus China, der Strom aus der Steckdose. Wenn ein Politiker, der sich vernünftigerweise für eine andere Schweiz einsetzt, als Hardliner gilt, dann sind mir die Hardliner lieber als die Weicheier, die grosszügig und verfassungswidrig unser Territorium verschenken. Helena Vogler,

3213 Kleinbösingen

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.

DEIN ZMORGE ZÄHLT! BIS 29.5.2011!

Jetzt mitmachen und attraktive Preise gewinnen! Einfach Fairtrade-Frühstücksprodukte wie Kaffee, Tee, Orangensaft oder Honig kaufen, alleine oder gemeinsam frühstücken und die gute Tat bis zum 29.5.2011 online erfassen. Damit tust du nicht nur dir selbst, sondern auch den Bauernfamilien im Süden etwas Gutes.

www.fairtradebreakfast.ch


12 | Migros-Magazin 17, 26. April 2011

Bei der Heirat von Prinz William und Kate Middleton wird die ganze Welt zuschauen. Bei allf채lligen Eheproblemen ebenfalls.


MENSCHEN ADELSHOCHZEITEN

| 13

In diesem Jahr stehen gleich zwei adelige Märchenhochzeiten an: Am 29. April heiratet Prinz William in London Kate Middleton, und am 2. Juli führt Fürst Albert II. von Monaco Charlene Wittstock vor den Traualtar. Glückwünsche können beide Paare gebrauchen. Denn die Geschichte der europäischen Adelshäuser ist mit Liebestragödien gepflastert.

Bilder Keystone, Getty Images (4)

M

ärchen enden in der Regel mit der Schlussformel: «Und sie lebten glücklich bis an ihr Ende.» Im wahren Leben haben Royals nicht immer eine glückliche Hand in Herzensangelegenheiten. Finden zwei Herzen unter einer Krone zusammen, ist das nicht selten der Anfang eines Dramas – mit oder ohne Trauring. Wenn Prinz William am 29. April in der Westminster Abbey zum Altar schreitet, wird ihm sein Vater Prinz Charles zur Seite stehen. In jungen Jahren brannte die Leidenschaft von Charles für eine gewisse Camilla Parker-Bowles. Leider heiratete sie einen anderen. Der Thronfolger aber musste, so verlangte es die Konvention, eine Jungfrau heiraten. Die fand

sich mit Diana Frances Spencer. Die Märchenhochzeit am 29. Juli 1981 stürzte halb Europa in einen Freudentaumel. Und drei Menschen in tiefes Unglück. Erst nach einem unwürdigen Rosenkrieg und dem tragischen Tod von Prinzessin Diana durfte Charles schliesslich 2005 doch noch Camilla zum Altar führen. Die Scheidungsrate bei europäischen Normalsterblichen liegt bei fast 50 Prozent. Bei der königlichen Familie von Grossbritannien ist sie deutlich höher. Neben

Als 13-Jährige verliebte sich die Queen in den sechs Jahre älteren Prinz Philip. Die Hochzeit 1945 wurde im Radio übertragen.

König Edward VIII. hatte zwei Leidenschaften: die Amerikanerin Wallis Simpson und die deutsche Nazi-Ideologie. Er heiratete seine Herzdame 1937 im französischen Exil. Edward starb 1972, Wallis 1986. Die beiden sind nebeneinander in Windsor begraben.

Charles machten zwei seiner drei Geschwister – Prinzessin Anne und Prinz Andrew – ebenfalls eine Scheidung durch. Zwar ist die Queen selber seit 63 Jahren mit Philip Mountbatten, dem Herzog von Edinburgh, verheiratet. Doch auch die Ehe ihrer Schwester, Prinzessin Margaret, endete vor dem Scheidungsrichter. Dabei war die lebenslustige Prinzessin in jungen Jahren schwer verliebt gewesen. Aber nicht in ihren späteren Ehemann, sondern einen Oberst namens Peter Townsend. Der kam als Gatte indes

Prinzessin Diana war die Erste, die es wagte, ihrem Prinzen öffentlich einen zärtlichen Hochzeitskuss zu geben (links). Die Ehe wurde ein Desaster. Erst im reifen Alter durften sich Prinz Charles und Camilla zueinander bekennen. Sie küssten sich jedoch nicht öffentlich.

nicht in Frage. Nicht weil er bürgerlich war, sondern geschieden und Vater von zwei Kindern. Prinzessin Margaret fügte sich und heiratete stattdessen 1960 Antony Armstrong-Jones, den Earl of Snowdon. 1978 trennte sich das Paar, und die Prinzessin verbrachte fortan ihre Zeit bevorzugt auf der karibischen Prominenteninsel Mustique. Ihr wurden Liebschaften mit Show-Business-Grössen wie David Niven, Peter Sellers und Mick Jagger nachgesagt – sowie der Hang zu übermässigem Alkoholkonsum. 1998 erlitt Margaret einen Schlaganfall. Kurz darauf stürzte sie in der Badewanne. Im Februar 2002 starb sie nach einem weiteren schweren Schlaganfall. Das englische Königshaus scheint geradezu spezialisiert auf die Produktion von Liebesdramen. Das berühmteste: Edward VIII. und Wallis Simpson. Zurzeit läuft in den Schweizer Kinos der mit mehreren Oscars ausgezeichnete Film «The King’s Speech», der diese in der Geschichte Englands einzigartige Episode thematisiert: König Edward VIII. dankte 1936 ab. Offiziell, weil es einem regierenden Monarchen und Oberhaupt der anglikanischen Kirche nicht anstand, eine zweimal geschiedene Bürgerliche zu heiraten. Inoffiziell war er wegen seiner Bewunderung für Hitler sowie aktenkundigen Verrats von Staatsgeheimnissen an Nazi-Deutschland zum Sicherheitsrisiko geworden. Noch 1945 soll er im Exil gesagt haben: «Wenn der Krieg vorbei ist


14 | Migros-Magazin 17, 26. April 2011

und Hitler die Amerikaner zermalmt hat, werden wir übernehmen. Die Engländer wollen mich nicht als ihren König, also werde ich zurückkehren als ihr Führer.» Es kam dann anders. Edward und Wallis Simpson lebten für den Rest ihrer Tage als Herzog und Herzogin von Windsor in Frankreich. Laut Statistik lassen sich Scheidungskinder später überdurchschnittlich oft selber scheiden. Schlechte Karten also für Prinz William und Kate Middleton. Immerhin sind die Eltern der Braut noch verheiratet. Glücklich, wie es scheint. Eine Liebesheirat ist im englischen Königshaus kein Novum. Aber auch keine Garantie für gutes Gelingen. Heinrich VIII. trat im

«Auf zarte Gefühle wurde nie Rücksicht genommen»

Catherine Parr überlebte Heinrich um eineinhalb Jahre. Die berühmteste Liebeshochzeit jedoch wurde am anderen Ende Europas geschlossen und rührt noch heute die TV-Zuschauer zu Tränen: Kaiser Franz Joseph I. von Österreich und seine erst 16-jährige Braut Elisabeth Amalie Eugenie, Herzogin in Bayern, genannt Sissi. Im Lauf der Jahre erloschen jedoch auch bei diesem Traumpaar die grossen Gefühle. Schuld waren das starre Wiener Hofzeremoniell und die böse Schwiegermutter. Erzherzogin Sophie nahm Sissi die Kinder weg und drangsalierte ihre Umgebung mit strengster Einhaltung der höfischen Etikette. Den grössten Skandal in der Geschichte der

In ihrem Buch «Sex and Crime auf Königsthronen»* blickt die deutsche Autorin Sabine Werz auf 1000 Jahre Verbrechen aus Leidenschaft im europäischen Hochadel zurück.

Am 18. März 1995 heiratet Elena von Spanien den Grafensohn Jaime de Marichalar. 15 Jahre und zwei Kinder später wurde die Ehe geschieden. Nun beantragt Elena beim Papst die Annullierung.

Donau-Monarchie erlebte die alte Erzherzogin allerdings nicht mehr. Am 30. Januar 1889 verübte der einzige Sohn von Sissi und Franz Joseph Selbstmord. Kronprinz Rudolf erschoss sich und seine blutjunge Geliebte Mary Vetsera im Jagdschloss Mayerling. Die Affäre Mayerling erschütterte im 19. Jahrhundert die Habsburger Monarchie ähnlich heftig wie 1997 Dianas Tod das englische Haus Windsor. Heutzutage sind Seitensprünge und Scheidungen an europäischen Höfen zwar nicht gerade salonfähig, aber gang und gäbe. Doch auch für Blaublüter sind solche Ereig-

Am französischen Hof des Sonnenkönigs ging es – begleitet von strahlendster Barockmusik – erschreckend menschenverachtend und intrigant zu. Die surrealsten Albtraumgeschichten gab es im spanischen Königshaus. Auf zarte Gefühle wurde bei Heiraten nie Rücksicht genommen. Königssöhne und -töchter, die welche entwickelten, haben dafür in der Regel bitter gebüsst.

seiner Mätressen vor versammeltem Hof die Haare geradezu abfetzte. Vollends bitter wurde es, als ihr ehrgeiziger Gatte und ihr sehr machtgieriger Vater gemeinsam Intrigen spannten, um zu verhindern, dass Johanna den Thron von Kastillien besteigen konnte. Den wollten beide Männer lieber für sich haben. Sie sperrten die Frau einfach weg. Johanna bezahlte für ihre Liebesgefühle mit elendem langsamen Sterben in Einsamkeit. Es ist eine Studie in menschlicher Grausamkeit.

Welche Geschichte berührt Sie besonders?

Dagegen wirken Dramen wie der Tod von Diana fast banal.

Ganz schlimm erging es Johanna der Wahnsinnigen, einer spanischen Prinzessin der Renaissance. Sie blieb wegen angeblichen Liebeswahnsinns 40 Jahre lang in einem Turm eingesperrt. Wie kam das?

Bilder Photoshot, zvg

16. Jahrhundert gleich sechsmal aus Liebe in den Stand der Ehe. Um seine zweite Frau, Anne Boleyn, ehelichen zu können, nahm er sogar den Bruch mit der katholischen Kirche in Kauf. Die Untertanen waren wenig entzückt, und dem Eheglück hat es auch nichts genützt. Anne Boleyn starb unter dem Beil des Scharfrichters. Der Damm der Moral war damit endgültig gebrochen, und für Heinrich gab es kein Halten mehr. Er ging als grösster adliger Blaubart in die Geschichte ein: Zwei Ehefrauen zwang er zur Scheidung, zwei liess er hinrichten, eine starb im Kindsbett, und eine hatte Glück:

Sabine Werz, an welchem Königshof gab es besonders viel Herzleid?

Als 16-Jährige wurde sie mit dem Burgunder Herzog Philipp dem Schönen verheiratet, ein Schürzenjäger. Dennoch muss Johanna – sehr untypisch für eine Prinzessin – bis zur Besessenheit in ihn verliebt gewesen sein. Es gab Eifersuchtsszenen, bei denen sie einer

Zumal es einfach ein tragischer Autounfall war. Was davor gelaufen ist, daran waren beide Ehegatten beteiligt. Prinzessin Di konnte froh sein, spielte sie ihre Hauptrolle im 20. Jahrhundert. 200 Jahre früher wäre es ihr ähnlich ergangen wie Johanna. Raten Sie Prinzen und Prinzessinnen von Liebesheiraten ab?

Vernunftehen ohne allzu viel Gefühl, dafür mit viel Sinn für Pragmatik auf beiden Seiten, waren in der Geschichte meist die glücklichsten. Grosse Gefühle sind im


MENSCHEN ADELSHOCHZEITEN Die Kölnerin Sabine Werz (50) ist Autorin zahlreicher historischer Romane.

passungs- und Marketingstrategie, die dem Erhalt der Dynastie gilt. TV-Märchenhochzeiten sind ein relativ neues Phänomen.

Die erste Hochzeit, die live übertragen wurde, war jene der englischen Prinzessin Margaret, der Schwester der Queen. In den 70erJahren heiratete die bürgerliche Deutsch-Brasilianerin Silvia Sommerlath Schwedens König Carl Gustav unter medialem Pomp. Das war so erfolgreich, dass in England Hof und Medien gemeinsame Sache machten und Lady Di als Kindergärtnerin verkauften. Dabei entstammte sie einem sehr reichen, alten Herzogsgeschlecht. Aber Aschenputtel meets Prinz war einfach zeitgemässer. Das zog besser. Diana hat das Märchen anscheinend zum Teil selbst geglaubt. Es endete tragisch.

Kino besser aufgehoben. Das gilt auch für Normalsterbliche. Selbst das Bürgertum heiratete meist aus anderen Gründen denn aus Liebe. Wir haben das vergessen – und werden immer wahnsinniger. In den letzten 100 Jahren wurde die romantische Liebe geradezu ein Religionsersatz. Wie beurteilen Sie die adligen Liebestragödien der jüngeren Vergangenheit?

Interessant ist, dass sie zum Phänomen wurden, nachdem Könige machtpolitisch immer weniger zu sagen hatten. Davor wurden Eheprobleme per Schaffot gelöst. Mittlerweile sind Scheidungen Gott sei Dank möglich. Queen Elizabeth II. ist eine der letzten, die eisern das Schauspiel «Wir sind eine glückliche Familie» auf-

«Früher wurden Eheprobleme mit dem Schafott gelöst.» recht hält. Die vielen Scheidungen bei ihren Kindern ist vielleicht eine Reaktion darauf. Warum sind diese Scheidungen heute akzeptiert?

Das ist eine unausweichliche Folge der Modernisierung. Man verhält sich heute quasi vorbildlich bürgerlich, um unantastbar königlich zu bleiben. Die Inszenierung von Königshochzeiten als monumentale TV-Märchen ist nichts anderes als eine notwendige An-

Ein Leben als Idealfigur und Ikone ist anstrengend. Hinzu kommt: Das Leben als Prinzessin ist sterbenslangweilig. Hände schütteln, Schiffe taufen und Autobahnbrücken einweihen sind keine Tätigkeiten, die das Leben erfüllen. Wie wird sich Kate Middleton in diesem Job machen?

Eine Einheirat in hochadelige Kreise ist nichts für tief empfindsame Gemüter. William und Kate stehen unter dem Druck, langfristig zusammen zu bleiben – und glücklich zu tun. Man kann sicher mit spannenden Geschichten rechnen, mit jeder Menge Heuchelei und Inszenierungen idealtypischen Glücks. Spielen William und Kate jetzt schon Theater?

Die müssen! Das gehört zu ihrer Rolle. Das ist überhaupt nicht zynisch gemeint. William beherrscht die Prinzenrolle mit all ihren Tücken weit souveräner als sein Vater

| 15

damals. Und Kate Middelton kennt die Storys um Prinzessin Diana aus privaten Blickwinkeln. Darum kann sie sie besser beurteilen. Das ist eine gute Voraussetzung. Kate weiss sehr gut, worauf sie sich einlässt, und scheint damit sehr glücklich zu sein. Sie und William sind auch ein gutes Team.

Absolut. Zudem wird der Hof bei Kate genau hingeschaut haben. Die ist TÜV-geprüft. Sie erweckt den Eindruck, einstecken zu können. Und sie kann diskret sein. Im Gegensatz zu Prizessin Diana. Was kommt auf Charlene Wittstock in Monaco zu?

Die kann sich auf eine Besetzung als Operettenfürstin und Illustriertenqueen freuen. Und zudem über einen Gatten, über den diverse, wenig ermutigende amouröse Gerüchte kursieren. Zwei uneheliche Kinder. Was noch?

Der Fürstenhof in Monaco ist sehr prozessfreudig. Also lassen wir es dabei bewenden. Der Fürst ist ein äusserst sympathischer, charmanter Mann. Auf seine zukünftige Frau wartet eine sichere Zukunft in einem Paradies für Finanzjongleure und Jetset-Clowns. Warum heiratete Albert seine Charlene nicht früher?

Dass er so lange mit einer Hochzeit wartete, ist wahrscheinlich der anständigste Zug an ihm. Weil er ihr ein Leben in der Öffentlichkeit ersparen wollte oder weil er vorher keine fand, die das Theater mitmacht?

Wahrscheinlich wollte er vor allem möglichst lange seine eigene Freiheit geniessen. * Bastei Lübbe Verlag, als E-Book (Fr. 11.80) und Taschenbuch (Fr. 12.70) bei exlibris.ch.

Anzeige

Punkten ohne Jahresgebühr.

Mit der kostenlosen* CUMULUS -MasterCard sammeln Sie bei jedem Einkauf CUMULUS -Punkte: In der Migros und ausserhalb der Migros. In über 30 Millionen Geschäften weltweit.

CHF 0.–

Jahresgebühr*

Antrag: cumulus-mastercard.ch, in Ihrer Migros oder Telefon 044 439 40 20 *Keine Jahresgebühr für die Haupt- und Zusatzkarte, auch in den Folgejahren.

Herausgeberin der CUMULUS-MasterCard ist die GE Money Bank AG.


16 | Migros-Magazin 17, 26. April 2011

Am 2. Juli heiratet Fürst Albert II. von Monaco Charlene Wittstock. Der Heiratsmuffel hielt erst nach zwei unehelichen Kindern und dem Tod seines Vaters Rainier um die Hand seiner Langzeitbegleiterin an. Ganz anders seine Schwestern Caroline und Stéphanie. Sie bringen es zusammen auf fünf Hochzeiten und sieben Kinder.

Caroline von Monaco hat ein schwieriges Liebesleben. Ihre Ehe mit Philippe Junot wurde annulliert (links oben). Ihr zweiter Mann, Stefano Casiraghi, starb bei einem Unglück mit seinem Rennboot (links). Der aktuelle Ehemann, Ernst August Prinz von Hannover, machte als «Prügel-Prinz» Schlagzeilen (oben).

nennen. Doch spätestens seit Ernst August Anfang 2010 beim Austausch von Zärtlichkeiten mit einer fremden Frau an einem Strand in Thailand von Paparazzi erwischt wurde, herrscht Eiszeit. Insider erwarten die Bekannt-

gabe der Trennung nach der Hochzeit von Fürst Albert II. (52) und Charlene Wittstock (32). Als sicheres Indiz gilt, ob Ernst August an den Hochzeitsfeierlichkeiten teilnimmt oder eben nicht. Texte Ruth Brüderlin

Bilder A1 Pix, Victoria Loesch (5), Brauer Photos, Cinetext, Photoshot, Ullstein

nisse persönliche Tragödien. Zumal sie sich vor aller Augen abspielen. Vor vier Jahren löste die Trennung von Prinzessin Elena (47) von Spanien und ihrem adligen Gatten Jaime de Marichalar (48) einen nationalen Skandal aus. Es war die erste Scheidung in der Geschichte des erzkatholischen Hauses der Bourbonen. Da die katholische Kirche bis heute Geschiedene unter anderem mit dem Auschluss von der Kommunion sanktioniert, bemüht sich Elena von Spanien seither, die Ehe vom Papst annullieren zu lassen. Wie das geht, machte ihr Prinzessin Caroline von Monaco vor. Ihre erste Ehe mit dem Finanzmakler Philippe Junot, geschlossen am 28. Juni 1978 in Monaco, annullierte die römischkatholische Kirche am 2. Februar 1992. Carolines Begründung: Junot habe ihr verheimlicht, dass er nie Kinder gewollt habe. Die Herrscherfamilien von Monaco und England haben beide ein Händchen für grandiose Hochzeiten, tragische Unfälle und die höchste Scheidungsquote unter den europäischen Adelshäusern. Die Welt schaute gerührt zu, als Schauspielerin Grace Kelly 1956 Fürst Rainier III. heiratete. Und sie trauerte mit dem Zwergstaat an der Côte d’Azur, als die Fürstin 1982 bei einem Autounfall ums Leben kam. Ein traumatisches Erlebnis für die damals 17-jährige Prinzessin Stéphanie, die neben ihrer Mutter im Auto sass – und einer der Gründe, warum die sittenstrengen Monegassen ihrer wilden Prinzessin zahllose Liebschaften, uneheliche Kinder und zwei Scheidungen verziehen. Ihre ältere Schwester Caroline (54) verlor ihren zweiten Mann, den italienischen Industriellensohn Stefano Casiraghi, bei einem Bootsunglück im Oktober 1990. Neun Jahre später heiratete sie zum dritten Mal. Durch die Ehe mit Ernst August Prinz von Hannover (55) stieg sie in den europäischen Hochadel auf und darf sich seither königliche Hohheit

Napaporn (links) und Hataikarn, thailändische Studentinnen: «Wir werden die Hochzeit im Fernsehen verfolgen. Da wir in unserer Heimat selbst eine Königsfamilie haben, interessieren wir uns auch für die britische Monarchie.»


MENSCHEN ADELSHOCHZEITEN

| 17

Künstler Andy: «Ich bin kein grosser Fan der Royals, aber die Hochzeit schaue ich mir trotzdem an.»

Marie (rechts), Wirtin, mit Tochter Frankie: «Meine Söhne sind gleich alt wie William und Harry, sie sind sozusagen gemeinsam aufgewachsen.» Souvenirverkäufer Richard: «In England kommt man an der königlichen Familie einfach nicht vorbei.» Vor allem im Souvenirbusiness nicht. Dort fängt das Geschäft bei falschen Nägeln mit dem Bild des Paars an und hört bei einer Kate-und-WilliamKotztüte auf. Die wurde übrigens von der bekannten Grafikerin Lydia Leith gestaltet.

Ein Volk lebt im Märchen

Am 29. April heiratet Prinz William seine Verlobte Kate Middleton. Die Hochzeit bewegt die Briten wie kein anderes Thema. Das Migros-Magazin ist nach London gereist und hat festgestellt: Die britische Monarchie hat viele Fans. Text Tania Araman, Übersetzung Reto Gustin, Bilder Victoria Loesch

Kami, Hannah und Jenny (von links) arbeiten im Kulturbereich und fiebern dem Fest entgegen: «Als Charles und Diana heirateten, waren wir zu jung, um mitzufeiern. Das holen wir jetzt alles nach!»


18 |

AUF EIN WORT

FRAU DER WOCHE

Arme Zürcher Eine Aarauerin zeigt Mut: Die 35-jährige Alexandra Heeb wird in Zürich Nachfolgerin von Rolf Vieli, der nach zehn Jahren als Leiter des Projekts «Langstrasse Plus» in Pension geht. Heeb wohnt selber im Kreis 4 und kennt die Probleme, die Prostitution und Partyvolk verursachen. «Miss Langstrasse» wird sie sich aber nicht nennen können. Die Stadt muss sparen. Heeb ist darum für sämtliche zwölf Kreise Zürichs zuständig.

MANN DER WOCHE

Migros-Magazin 17, 26. April 2011

25 JAHRE NACH TSCHERNOBYL

«Prypjat wird noch tausend Jahre unbewohnbar sein» Ge Genau 25 Jah Jahre ist es he her, als das Unfassbare geschah: der Super-GAU in Tschernobyl. Greenpeace-Berater Stefan Füglister (57) war vor 15 Jahren für die Umweltorganisation in der Ukraine und kann heute die Konsequenzen von Fukushima einschätzen wie kein Zweiter.

sein – und dann mischt ein frustrierter Mitarbeiter eine Schraube in einen Brennstab. Oder jemand signiert Sicherheitsprotokolle, ohne sie zu prüfen, wie es in Leibstadt passierte. In der Atomindustrie arbeitet die gleiche Spezies Mensch wie in der übrigen Wirtschaft.

Stefan Füglister, Tschernobyl war ein Super-GAU. Was unterscheidet ihn vom GAU?

Warum haben Sie vor 15 Jahren Tschernobyl überhaupt besucht?

Ein GAU ist im Prinzip technisch noch beherrschbar. Es kommt nicht zu einem völlig unkontrollierten Zustand der Anlage und einem ungehemmten Austritt von Radioaktivität. Der Begriff Super-GAU wurde erst mit Tschernobyl geprägt; weil dort passierte, was man nie annahm.

Bilder Getty Images, Tom Kawara/Tages Anzeiger, Georgios Kefalas/Keystone

Man ging von einem GAU als schlimmste Variante aus?

Ja, so war das. Fukushima wurde ebenfalls bereits als Super-GAU klassiert – und wir wissen noch nicht, wie er enden wird.

Reicher Schweizer Die Medizinaltechnikfirma Synthes ist das Lebenswerk des Berner Unternehmers Hansjörg Wyss (76). Nun will es der amerikanische Multi Johnson & Johnson kaufen — für 20 bis 26 Milliarden US-Dollar. Auf 6,4 Millarden Dollar wird Wyss’ aktuelles Vermögen geschätzt. Kommt der Deal zustande, überholt Hansjörg Wyss den aktuellen Spitzenreiter, Unternehmer Ernesto Bertarelli, und wird neuer reichster Schweizer.

Fachleute laufen Gefahr zu dramatisieren. Auch Sie?

Fukushima beweist das Gegenteil. Das Unglück geschah in einem hochtechnisierten Land mit ähnlich alten Reaktoren wie in der Schweiz. Das Schadenpotenzial des Restrisikos ist so gross, dass es eine nationale Volkswirtschaft ruinieren kann. Ist der Standort das grösste Restrisiko?

Die Natur hält sich mit Tsunamis und Erdbeeben nicht an die Modellrechnungen der Spezialisten. Und der Mensch ist fehlbar. Ein System mag im Prinzip sicher

Wir wollten uns vor Ort ein Bild machen und zum 10. Jahrestag ein Greenpeace-Büro in der Ukraine gründen. Hatten Sie Angst?

Die Gefahr war nicht zu sehen, zu riechen, zu spüren. Es lag Schnee, die Strahlung war also nicht so hoch. Mit den Dosimetern konnten wir abschätzen, was wir an Strahlung abbekamen: in sechs Stunden eine halbe Jahresdosis. Haben Sie Opfer besucht?

Die liegen nicht einfach in einem Spital. Von den 800 000 Helfern vor Ort sind heute 80 Prozent invalid. Doch wir kennen erst etwa die Hälfte der Folgen der radioaktiven Belastung. Die meisten Gebiete in der Ukraine und in Weissrussland sind noch stark verseucht. Die Bevölkerung – rund fünf Millionen Menschen – nimmt über die Nahrung täglich radioaktive Stoffe auf. Viele Krebserkrankungen, unter anderem Schilddrüsen- und Brustkrebs, treten oft mit einer Verzögerung von zehn, zwanzig Jahren auf. Die Krebsstatistiken dieser Länder zeigen seit Tschernobyl einen unaufhaltsamen Anstieg.

Sind im Rest Europas noch Auswirkungen messbar?

Greenpeace machte kürzlich 200 Kilometer von Tschernobyl entfernt Messungen. 14 von 15 Milchproben lagen über dem Schweizer Toleranzwert und über dem ukrainischen Grenzwert für Kleinkinder. In Schottland liegt

«Ein Schweizer Krebsregister scheiterte am Föderalismus.» der Cäsiumgehalt in Lammfleisch oft zu hoch, und in Teilen der Ostsee findet man immer noch Reste von Cäsium im Dorsch. Selbst im Tessin sind vereinzelt Pilze immer noch über dem Grenzwert. Die Schweiz hat kein nationales Krebsregister. Man weiss also nicht, ob bei uns die Krebserkrankungen seit 1986 gestiegen sind?

Das scheiterte bisher am Föderalismus und an den Kosten. Wie lange nach dem Unfall konsumierten Sie keine Milch und kein Gemüse mehr?

Das weiss ich nicht mehr. Anders als in Ländern wie Polen konnten wir Schweizer auf UHT- und Kondensmilch ausweichen. Wann wird die dem Reaktor nächstgelegene Stadt Prypjat wieder bewohnbar sein?

Nicht in den nächsten tausend Jahren. Interview Ruth Brüderlin


it: Familienh **** d acu a Hotel Barr 93.– ab Fr. 26

Badespass Insel Elba/Toscana Hotel Lo Scoglietto***, San Vincenzo San Vincenzo, Südtoscana

Willkommen in San Vincenzo, dem freundlichen Städtchen an der etruskischen Küste. Das ehemalige Fischerdorf mit seinem romantischem Hafen liegt in der südlichen Toscana, nördlich von Follonica und Piombino am Tyrrhenischen Meer. San Vincenzo ist mit seinem hellen, feinen 5 Kilometer langen Sandstrand ein echtes Badeparadies.

Hotel Riva degli Etruschi***

9 Tage ZF ab Fr.

525.-

Hotel Lo Scoglietto***

9 Tage OM ab Fr.

475.-

Schön renoviertes, familiär geführtes sauberes Mittelklassehotel, welches direkt am wunderschönen Strand von San Vincenzo liegt. Das Hotel verfügt über einen hübsch eingerichteten Aufenthaltsraum, Hausbar und einen grünen Park mit mediterraner Vegetation. Frühstücksbuffet im freundlichen Speisesaal.

Leist. ZF OM OM HP OM

Insel Elba

Elba ist reich an kleinen, stillen Buchten, schönen Stränden auf der Nord-, Südund Ostseite und schroffen Klippen auf der Westseite. Die fortwährend wechselnde, wirklich sehenswerte Landschaft sowie das milde Klima, welches die gesamte Küste umgibt, lassen das Herz eines jeden Feriengastes höher schlagen. Überzeugen Sie sich selber und gönnen Sie sich erholsame Tage auf der grössten Insel des toskanischen Archipels

Hotel Barracuda****

Hotel Montecristo****

24.06. – 01.07. 26.08. – 09.09. 9 Tage Fr. 1095.Fr. 725.Fr. 625.Fr. 1265.Fr. 675.-

08.07. – 29.07.

16.09. – 07.10.

925.-

9 Tage HP ab Fr.

925.-

9 Tage Fr. 1175.Fr. 785.Fr. 675.Fr. 1475.Fr. 895.-

9 Tage Fr. 780.Fr. 525.Fr. 475.Fr. 985.Fr. 525.-

Pauschalpreis pro Person im Doppelzimmer 24. 06. – 01.07 Reisedaten 08.07. – 29.07. 26.08. – 09.09. Hotels Leist. 9 Tage 9 Tage Fr. 1285.Fr. 1135.Barracuda**** HP Familienhit: 2 Erw. + 2 Kind. in Suite Barracuda**** HP Fr. 1235.Fr. 1185.Montecristo**** HP

Inbegriffen: Reise mit EUROBUS, Appartements oder Doppelzimmer, OM, ZF oder HP. Zuschläge: Auftragspauschale Fr. 15.- / max. Fr. 30.-. Treibstoffzuschlag Fr. 9.- p.P.

Wir haben noch viele weitere attraktive Badeangebote in Italien. Verlangen Sie unseren Katalog oder buchen Sie online unter www.eurobus.ch Aargau 056 461 63 63 Basel 061 711 55 77

9 Tage HP ab Fr.

Direkt an der Strandpromenade. Das Haus verfügt über Frühstücksraum, Haubar, Sonnenterrasse mit Liegestühlen und Sonnenschirmen. Abendessen im benachbarten Hotel Riva del Sole. Schöne neu eingerichtete Zimmer mit Klimaanlage, Telefon, Sat-TV, Kühlschrank, Dusche/WC.

Pauschalpreis pro Person

Hotels Lo Scoglietto*** DZ Lo Scoglietto*** App. 4 Pax Lo Scoglietto*** App. 6 Pax Riva degli Etruschi*** Riva degli Etruschi*** App. 4 Pax

475.–

Das Hotel liegt in einem wunderschönen Garten und wird von seiner Besitzerfamilie mit viel Herzblut geführt. Einladende Eingangshalle mit Bar, Gartensitzplatz, Restaurant, Frühstücksbuffet. Alle Zimmer mit Dusche/ WC, Telefon, Sat-TV, Klimaanlage, Balkon. Swimmingpool, Wiese mit Liegestühlen und Sonnenschirmen, Whirlpoo, Fitnessraum.

Die Ferienanlage liegt mitten in einer weitläufigen Parkanlage, direkt am langen, feinsandigen Privatstrand. Die Anlage verfügt über Restaurants, Pizzeria, Bars, Schwimm-bäder, Lebensmittelgeschäft, Coiffeur. Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Föhn, Sat-TV, Telefon, Safe, Minibar, Klimaanlage.

Reisedaten

9 Tage OM ab Fr.

Bern 031 996 13 13 Zürich 044 444 12 12

Ostschweiz Zentralschweiz

071 446 14 44 041 496 96 66

16.09. – 07.10. 9 Tage Fr. 925.Fr. 2693.Fr. 925.-


20 | Migros-Magazin 17, 26. April 2011

Super Connie fliegt

Sie ist 54, aber punkto Schönheit stellt sie noch alle mühelos in den Schatten. Am 30. April feiert fiebern den geplanten Rundflügen seit Wochen entgegen, denn weltweit fliegen gerade noch zwei

Generalprobe auf dem Flughafen Lahr: Der erste von vier Motoren springt nach anderthalb Jahren Grounding auf Anhieb an.

A

uf dem Rollfeld des süddeutschen Flughafens Lahr naht die Feuerwehr mit Blaulicht. Sicherheitshalber. Denn jetzt hat ein Star der Luftfahrtgeschichte seinen Auftritt: eine Lockheed Super Constellation mit dem Schweizer Kennzeichen HB-RSC. Es ist die letzte dieser legendären Propellermaschinen aus den 1950er-Jahren, die noch Passagiere befördert. Wer seit mindestens dreissig Tagen Mitglied im Betreiberverein Super Constellation Flyers Association (SCFA) ist, darf gegen eine Kostenbeteiligung auf einem der 36 Passagiersitze einen der raren Rundflüge mitmachen. Eine weitere «Super Connie», wie der Flugzeugtyp liebevoll genannt wird, ist in Australien in Betrieb, jedoch nur an Flugschauen. Alle anderen sind flugunfähig oder verschrottet. Sie haben längst den Düsenjets Platz gemacht, die sich wie ein Ei dem andern gleichen.

«Es knistert förmlich, so gespannt sind alle.» Ernst Frei (64), pensionierter Flugkapitän der Swissair.

Die «Super Connie» hingegen hat Charakter. Sie prägt die New Yorker Eröffnungsszene in «Homo Faber» von 1957, dem bekanntesten Roman des Schriftstellers Max Frisch. Eigenwillig steht sie auch 2011 noch da. Von oben schaut der 56-jährige Oldtimer auf eine Boeing-727 hinab, die trotz eines Fassungsvermögens von 186 Passagieren unscheinbar wirkt. Die Hochnäsigkeit darf man dem Flugzeug nicht als Arroganz auslegen, es handelt sich um eine technisch bedingte Konstruktion: Die Propeller brauchen mit ihrem Durchmesser von 4,6 Metern viel Abstand vom Boden. Auf dem Programm steht ein Testlauf der Motoren. «Es knistert förmlich, so gespannt sind alle», sagt Ernst Frei. Der 64-Jährige war früher Flugkapitän bei der Swissair und leitet heute die Flugoperationen der Lockheed Super Constellation. 17 Monate sei die «Super

Die «Super Connie» wird auch rauch- und feuerspeiender Drache genannt. Der Grund: die Stichflamme beim Start.


MENSCHEN FLUGBEGEISTERTE

wieder

die «Star of Switzerland» ihre Rückkehr auf die Rollpiste. Flugfans Flugzeuge des Typs Lockheed Super Constellation, der legendären «Super Connie».

Flugkapitän Ernst Frei (links) und Bordtechniker Rolf Harlacher im Cockpit.

Die «Star of Switzerland» war früher ein Militärtransporter. Die Kabine ist deshalb recht spartanisch eingerichtet.

| 21


Tanken Sie Sonne.

22 | Migros-Magazin 17, 26. April 2011

Erstklassiges Ausspannen.

Last e Minut

Zakynthos

HM K ZTH POSBEA

Ab Zürich nach Zakynthos mit Hello am Fr. 13., 20., 27.5.11 Poseidon Beach B B B, Laganas, Doppel mit Frühstück

Mallorca

1 Woche

HM K PMI COLSAN

HM K TFS COMBEA

Ab Zürich nach Teneriffa Süd mit Hello am Di. 3., 10., 17., 24., 31.5.11 Compostela Beach Club B B B i, Playa de las Americas, Appartement 2er-Belegung mit all inclusive

Südtürkei

HM K AYT ASTELI

Ab Zürich nach Antalya mit Tailwind am Mi./Sa. 7., 11., 14*., 18., 25.5.11* Asteria Elita Resort B B B B, Side, Doppel mit ultra all inclusive

Sharm el-Sheikh

HM K SSH BEAALB

HM K HKT NAIYAN

Ab Zürich nach Phuket mit Edelweiss Air am Fr. 29.4. und 6.5.11 Nai Yang Beach Resort B B B, Nai Yang Beach, Doppel mit Frühstück

Malediven

595.– statt 854.– * Zuschlag 100.–

1 Woche

695.–

statt 900.–

1 Woche

695.–

statt 955.– * Zuschlag 150.–

Ab Zürich nach Sharm el-Sheikh mit Hello am Sa. 7., 14., 21., 28.5.11 Beach Albatros Sharm B B B B, Ras um-Sid, Doppel mit all inclusive

Phuket

395.– statt 600.–

Ab Zürich nach Palma de Mallorca mit Hello am Sa. 7.*, 14., 21., 28.5.11* Club Colonia Sant Jordi B B B B, Colonia Sant Jordi, Doppel mit Halbpension

Teneriffa

1 Woche

HM K MLE FIHALH

Ab Zürich nach Male mit Edelweiss Air am Sa. 4.6.11 Fihalhohi Island Resort B B B, Süd-Male-Atoll, Doppel Comfort mit Halbpension

1 Woche

795.– statt 875.–

1 Woche

1495.– statt 1785.– Verl.-Woche 200.–

1 Woche

1899.– statt 2395.–

Preise in CHF pro Person inkl. Flughafen-/Sicherheitstaxen und aktuelle Treibstoffzuschläge. Kinderermässigung: 20 % 2–12 Jahre (exkl. Taxen/Treibstoffzuschlag). Inbegriffen: Hin-& Rückflug in Economy-Class, Transfers, Übernachtung und Mahlzeiten gemäss Angebot, Betreuung. Nicht inbegriffen: Oblig. Kombi-Versicherungspaket CHF 22.– bis CHF 35.–, Ägypten-Visum CHF 40.–. Evtl. Bearbeitungsgebühren Ihrer Buchungsstelle. Die Platzzahl ist beschränkt. Es gelten die Allgemeinen Vertrags-/Reisebedingungen der MTCH AG. Preisstand 26.4.11

Jetzt buchen! 0848 82 11 11 www.hotelplan.ch oder im Reisebüro

Niemand macht mehr Schweizer glücklich.

Ehrensache: Aktive und pensionierte Flugzeugmechaniker legen bei Überholung und Unterhalt in Fronarbeit Hand an.

Connie» für Reparaturarbeiten am Boden geblieben, erklärt er. Ob die Motoren des Oldtimers nach so langer Zeit auf Anhieb anspringen? Bordtechniker Rolf Harlacher – der wichtigste Mann an Bord – hofft es. «Die ‹Connie› ist so fit wie seit Jahrzehnten nicht mehr», sagt er. Der 60-Jährige arbeitet im Berufsalltag als Instruktor, Prüfungsexperte und Bordtechniker mit Boeing-747. Wenn er auf das urtümliche Flugerlebnis mit der «Super Connie» zu reden kommt, beginnen seine Augen zu leuchten: keine Elektronik, kein Schnickschnack, kein einziger Chip – ausser im GPS-Gerät. «Das ist noch echtes Fliegen.»

Finanzierung dank Spenden und Schrottverkaufs

Neben Rolf Harlacher nickt Jerry Steele aus Arizona, der den Schweizer in alle Finessen und Macken des Oldtimers einweiht. Der 74-Jährige kommt auf rekordverdächtige 17 000 Flugstunden auf Constellations, viele davon auf Repatriierungsflügen im Krieg. Es sei eine Wonne, ihm zuzuschauen, wie er im Cockpit mit beiden Händen fein die Propeller einstelle, meint Harlacher. «Er ist ein Künstler, ein Akrobat.» Harlacher und Ernst Frei gehören zum harten Kern des Betreibervereins. Nach mühevollen Jahren haben sie es geschafft, 2004 eine restaurierte Militärversion in die Schweiz zu holen.

«Die ‹Connie› ist so fit wie seit Jahrzehnten nicht mehr.» Rolf Harlacher (60), Bordtechniker.

Sechs Etappen, verteilt auf zwei Wochen, umfasste der abenteuerliche Flug von Kalifornien nach Basel. Frei, der als Sechsjähriger die erste «Super Connie» sah («Mami, damit will ich mal fliegen»), war Teil der Besatzung. Es dauerte Jahre, bis alle Leasingraten an den Verkäufer, die Constellation Historical Society in Camarillo, abgestottert waren. Die Maschine, die jetzt ganz der SCFA gehört, erhielt das schweizerische Hoheitszeichen HB-RSC und muss sich den gründlichen Schweizer Kontrollen unterzie-


MENSCHEN FLUGBEGEISTERTE

| 23

Die «Super Connie» ist für viele das schönste jemals gebaute Zivilflugzeug. Besonderes Merkmal ist das dreifache Seitenleitwerk.

«Super Connie» war ein Flaggschiff hen. Dabei kamen im Januar 2010 Korrosionsschäden zum Vorschein, was zum Grounding führte. Ein Flugzeugspengler nahm die Reparaturen vor, aktive und pensionierte Flugzeugmechaniker und andere Vereinsmitglieder halfen in Tausenden von Gratisstunden mit. Für Ersatzteile und schwierige Arbeiten fielen dennoch hohe Kosten an. Der Verein lancierte eine Sammelaktion.Diebenötigten340 000 Franken seien mit Beiträgen «vom 10er-Nötli bis zur 12 000-FrankenSpende» zusammengekommen, erzählt Ernst Frei. Unzählige Teile des Oldtimers seien ausgewechselt worden. Die ausgeleierten Stücke schleppte er nach Meilen ZH in seine Garage und vermarktete sie als Souvenirs. Frei: «Für 8500 Franken haben wir Schrott verkauft.» Nun sind die drei Löschfahrzeuge der Flughafenfeuerwehr Lahr in Position, der Testlauf kann beginnen. Ein Motor nach dem andern soll angeworfen werden. Harlacher betätigt den Starter. Der

Die Lockheed Super Constellation war jahrzehntelang das Flaggschiff jeder Fluggesellschaft, ähnlich wie heute der Airbus A380. Liebhaber sagen, mit der Eleganz ihres delfinartig geschwungenen Rumpfs und dem charakteristischen dreifachen Leitwerk sei die «Super Connie» das schönste Passagierflugzeug aller Zeiten. Vier 18-Zylinder-Doppelsternmotoren mit je 3250 PS garantieren eine Reisegeschwindigkeit von 300 bis 482 km/h. Mit 6486 Kilometern

erste Propeller dreht sich, ruckelt, und mit einem Fauchen springen die 18 Zylinder an. Eine Stichflamme züngelt für den Bruchteil eines Augenblicks, und eine Rauchwolke verhüllt die Tragfläche. Die alten Ölrückstände verbrennen. Wer die alte Lady und ihren charakteristischen «Nachbrenner» nicht kennt, mag erschre-

Reichweite wurde die Maschine zur Königin des Atlantiks. Zum Vergleich: Die Reichweite der dreimotorigen Propellermaschine Ju-52 («Tante JU») ist fünfmal kleiner. Die «Star of Switzerland» ging 1956 als Militärmaschine in Betrieb. Eine zweite Karriere machte sie als Sprühflugzeug, später wurde sie für Airshows eingesetzt. Heute gehört sie dem Verein Super Constellation Flyers Association, der sie 2004 von Arizona nach Basel geholt und dann restauriert hat.

cken. Grundlos, denn das Spektakel gehört dazu, was schon Max Frisch wusste: «Als man die Bouillon gelöffelt hatte, blickte ich zum Fenster hinaus», schrieb er über den Flug ab New York. «Ab und zu Funkenregen wie üblich, das rote Glühen in der Motor-Haube.» Und so schaut auch die Feuerwehr gelassen zu, wie die Motoren

einer nach dem andern anspringen. Bordtechniker und Kapitän sind erleichtert. Es gibt noch einiges zu justieren, dann steht der Flug nach Zürich in die Werft an, wo «Super Connie» einen frischen Anstrich erhält. Neugierige Flugzeugfans müssen sich aber gedulden, denn das neue Farbkleid wird abgeklebt sein, wenn die Maschine zurück zum SchwarzwaldFlughafen überführt wird.

Am 30. April wird die «Connie» aus dem Hangar gerollt

Am Freitag, 29. April, bringen die Schriftenmaler von SR-Technics im Hangar in Lahr die letzten Aufschriften an, und erst am Samstag, 30. April, um 12 Uhr, wird die «Connie» aus dem Hangar gerollt. In den nächsten Wochen wird sie dann in die Lüfte gehen – auf Rundflüge innerhalb der Schweiz. Im Cockpit mit dabei: Ernst Frei, Rolf Harlacher und Jerry Steele. Text Thomas Müller Bilder Basile Bornand

www.superconstellation.org


30% GÜNSTIGER ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 26.4. BIS 9.5.2011 ODER SOLANGE VORRAT AUF DAS GANZE STEWI-SORTIMENT

89.68.–0 statt 12

Libelle Wäschetrockner

138.60

• 20 m Trockenlänge (10 Leinen à 1,5 m) • Stufenlose Höhenverstellung von 110 –175 cm • Zum schmalen Stab zusammenklappbar • Mit Kreuzfuss h • Auch als Sonnendac einsetzbar

statt 198.–

Lady Compact Wäscheschirm 50 m

• Geschlossen nur 175 cm lang • Teleskopartig auszieh bares Kompaktrohr • Leinenschutz durch Aluminium-Seilschutzklappen • Praktisches und bequemes Öffnen mittels Seilzug auf Handhöhe • Bedienungshöhe einstellbar

62.3.– 0 statt 89

Combi Maxi Wäschetrockner

• 14,4 m Aufhängelänge auf 8 Trockenstäben • Ausziehbar von 90 –160 cm • 57 x 97 cm

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen

Stewi gibts in Ihrer Migros

NEU!

NIE MEHR OHNE MENTOS BONBON! Nun finden Sie neu die beliebten Mentos Rollen Mint und Frucht im 3er Pack in Ihrem Migros Süsswarenregal … … und die bekannten Mentos XXL Boxen bleiben an ihrem Stammplatz an der Kasse.

mentos.ch

Mentos gibts in Ihrer Migros


Migros-Magazin 17, 26. April 2011

BILD DER WOCHE

| 25

TROCKENHEIT IN DER SCHWEIZ

Statt am marschieren Spaziergänger neuerdings immer öfter im See. Wie hier im Freiburgischen. Der Greyerzersee ist wegen der Trockenheit zu einem besseren Tümpel geschrumpft. Städter freuen sich zwar über das schöne Wetter, auf dem Land wird die Lage aber langsam prekär.

Bilder Salvatore di Nolfi/Keystone, Daniel Winkler

FRAGE DER WOCHE

Warum bringt uns der Storch die Kinder? Dazu gibt es verschiedene Erklärungen. Eine reicht zurück in heidnische Zeiten, als junge Paare meist zur Sommersonnenwende am 21. Juni heirateten. Neun Monate später kamen dann die Babys — zeitgleich mit den Störchen, die aus ihren Winterquartieren zurückkehrten. Nach einer profaneren Version ist nicht der Storch, sondern nur sein langer Schnabel für den Kindersegen verantwortlich. Da früher «des Mannes Storch» eine beliebte Umschreibung für Penis war, ist der Fall klar. In der Schweiz übrigens leben nur etwa 200 Storchenpaare, was die tiefe Geburtenrate erklären könnte.

ZITAT DER WOCHE

«Ich esse nichts, was ethisch nicht vertretbar ist, wie zum Beispiel Affenhoden.» Sonst sei er nicht heikel, sagt Spitzenkoch Andreas Caminada (33) im «Blick». Mit seiner Küche auf Schloss Schauenstein überzeugt er indes auch kritische Gaumen. Das Restaurant wurde von einer hochkarätigen internationalen Jury auf Platz 23 der Weltbesten gesetzt.


26 | Migros-Magazin 17, 26. April 2011

Ein Kick fürs Leben

An der Karate-EM Anfang Mai in Kloten ist Diana Schwab die grosse Schweizer Medaillenhoffnung. An Geld wird die Bernerin mit ihrem Sport nicht reich, an Charakterstärke aber sehr wohl.

K

arate ist eine Geisteshaltung. Das erkennt man spätestens im Foyer des Karatedo in Lyss. Dort hängen eingerahmt an der Wand die 20 international gültigen Karateregeln.

Das Einnehmen einer Haltung gibt es beim Anfänger, später gibt es den natürlichen Zustand. (Regel 17) Auch für Diana Schwab (28) ist Karate ein natürlicher Zustand, sie ist schon längst keine Anfängerin mehr. Die Bernerin bewegt sich locker und dynamisch zugleich. Jeder Schritt sitzt, die Bewegungen sind blitzschnell, die angetäuschten Schläge – Körperkontakt ist tabu – enden präzise wenige Millimeter vor dem Körper des Gegners. Diana Schwab praktiziert Karate seit ihrem fünften Lebensjahr. Sie hat in der Gewichtsklasse bis 61 Kilo unzählige Schweizer-Meister-Titel erkämpft und an Weltmeisterschaften zweimal Bronze geholt. An den Europameisterschaften Anfang Mai in Kloten ZH ist sie die grosse Schweizer Medaillenhoffnung. Im Karatedo Lyss trainiert Diana Schwab inmitten Dutzender anderer Karatekas. Ihr Lehrer (Sensei) ist Rudi Seiler (54). Er


MENSCHEN KARATE-KÖNIGIN

| 27

Höher, weiter, schneller als die meisten anderen: Diana Schwab, hier beim Ura-MawashiGeri, könnte die nächste Europameisterin sein.

Oben Vater Erich und Mutter Claudia Oben: Schwab Schw geben Diana Halt. «Ohne ihre Unterstützung wäre ich nie so erfo erfolgreich», sagt die Spitzensportlerin. Link Links: Diana Schwab als 11-Jährige.

diktiert die Elemente der Choreografie: Mawashi-Geri!, Ura-Mawashi-Geri! oder Gyaku-Zuki!. Das heisst: Halbkreisfusstritt, verkehrter Halbkreistritt und Fauststoss. Musik dröhnt durch den Saal. Es riecht nach Gummimatten und Fussschweiss. Tänzeln, kicken, drehen, zuschlagen: Schwab tut alles besonders intensiv. Und sie schreit am lautesten.

Verbinde Dein alltägliches Leben mit Karate. (Regel 10) Eine Stunde nach Trainingsende sitzt die junge Frau im elterlichen Restaurant Jäger am Stadtplatz von Aarberg BE. Über einem Salatteller gibt sie Auskunft zu ihrer Karateleidenschaft, denkt nach, spricht gemächlich. «Ja», sagt sie, «ich kann gut switchen von der nötigen Aggressivität zur Entspanntheit und zurück.» Und das komme nicht von ungefähr: «Konzentration ist in meinem Sport das A und O» und mentale Übungen seien fester Trainingsbestandteil.

Nur so sei die maximale Anspannung zu erreichen, die es im Wettkampf brauche. Charakterstärke, Selbstbewusstsein und Disziplin: Alles, was sie ihrem Sport verdanke, nütze ihr auch im restlichen Leben. «Karate ist eine Lebenshaltung», so Diana Schwab, «Respekt und Ehrgeiz lebe ich auch im Alltag. Sie sind Teil meiner Persönlichkeit geworden.» Eine Persönlichkeit sei sie allerdings schon immer gewesen, sagt ihr Sensei. In Seilers Dojo ist Schwab sozusagen gross geworden. Als Fünfjährige wurde sie dort an den Kampfsport herangeführt. «Es war schon bald klar, dass wir ein Jahrzehnttalent vor uns hatten», sagt Seiler. Einzigartig sei die Mischung aus eisernem Willen und Verspieltheit. «Mit reinem Drill wäre bei Diana nichts zu holen. Sie ist eine Frohnatur, bei ihr muss es ‹fäge›.»

Wenn man den Schutz des Hauses verlässt, dann hat man viele Gegner. (Regel 16) «Diana ist unser Sonnenschein», sagt Mutter Claudia Schwab (58), «und zudem sehr ehrgeizig.» Schon die kleine Diana wollte partout nicht verlieren. «Sie gab nie auf.» Zusammen mit ihrem Mann Erich führt Claudia Schwab das Restaurant Jäger. Alle drei Töchter helfen mit. Die


Direkt ab Fabrik

Wir verarbeiten keine Daunen und Federn von lebenden Tieren. Erstklassige Qualität – ohne jeden Zwischenhandel – zu absoluten Fabrikpreisen direkt an den Konsumenten. Zusehen und Mitnehmen! leichtes Duvet

425 g

Fr. 150.–

1a neue, reine polnische Gänsedaunen weiss, 90 %

850 g

160/210

Fr. 200.–

* Nordische Duvets auf jedes Mass!

Bei uns sehen Sie, was Sie kaufen! Grosse Bettwäscheausstellung! 135/170 135/200 160/210 160/240 200/210 240/210 240/240

1a 1a neue, reine polnische Gänsedaunen weiss, 90 %

800 g

Fr. 400.–

400 g

Fr. 275.–

750 g

Fr. 550.–

375 g

Fr. 350.–

1a 1a neue, reine polnische Gänsefedern weiss, 65/100 cm

1100 g

Fr. 70.–

1a neue, reine polnische Gänsefedern weiss, 65/100 cm

1200 g

Fr. 45.–

leichtes Duvet 1a 1a extra grossflockige neue, reine polnische Gänsedaunen weiss,

90 %

leichtes Duvet

160/210

160/210

* Pfulmen und Kissen auf jedes Mass

Versand gegen Nachnahme: Versandkostenanteil Fr. 10.–

Bettfedernreinigung ist Vertrauenssache! Darum können Sie bei uns zusehen, wie wir Ihre Bettwaren mit modernsten Anlagen reinigen. Nordische Duvets 160/210 Inhalt reinigen: Fr. 30.–, neue Fassungen: Karo-gesteppt, Percal: Fr. 120.–, Cambric Fr. 130.–. Auf Wunsch nachfüllen oder Ihre Duvets auf Nordisch umarbeiten und dies auf jedes Mass. Für Bettfedernreinigung Voranmeldung, damit Sie zusehen und alles gleich wieder mit nach Hause nehmen können! Sie zahlen bei uns bar, EC-Direct oder Postcard. www.fischer-bettwaren.ch

Fischer Bettwaren AG

g Monta sen Moosacherstrasse 23, 8804 Au-Wädenswil (am Zürichsee) los Tel. 044/780 63 63, Fax 044/780 96 60 gesch

seit 1967

Autobahnausfahrt A3 Wädenswil beim 3. Kreisel links Industrie-Gewerbezone Au

Geöffnet: Dienstag bis Freitag: 8 – 18 Uhr Samstag: 9 – 16 Uhr


MENSCHEN KARATE-KÖNIGIN

Migros-Magazin 17, 26. April 2011

Mutter sagt: «In unserer Familie herrschen Harmonie und Respekt, wir unterstützen einander und suchen gemeinsam Lösungen.» Und das mache Diana stark, vermutet ihre Mutter. Doch egal wie stark, als Karateprofi kann man in der Schweiz nicht leben. Ein internationaler Sieg bringt zwischen 1500 und 2000 Franken. Schwabs Hauptsponsor, die Lysser Gipserei Schäfli, zahlt einen fixen jährlichen Betrag, den Diana nicht verraten will. Ohne ihren 50-Prozent-Job im «Jäger» ginge es jedenfalls nicht. «Ich sehe Diana sofort als Wirtin», sagt ihre Mutter.

Denke immer nach und versuche Dich ständig an Neuem. (Regel 20) Tatsächlich hat Diana Schwab das Wirtepatent schon im Visier. Noch aber kann sie sich ein Leben ohne

| 29

Meditation: Jedes Training beginnt und endet mit einem ruhigen Moment, in dem der Karateka seine geistigen Kräfte sammelt.

Karate nicht vorstellen. Zu sehr geniesst sie die Wettkämpfe. Seit Wochen absolviert sie zusätzliche Trainingseinheiten, um im Hinblick auf die EM im eigenen Land Kraft und Ausdauer zu optimieren. «Wenn ich dann im Wettkampf auch noch die maximale Anspannung erreiche, gerate ich

in einen ganz besonderen Zustand», sagt die Karatekönigin. Wie in Trance sei sie dann, im perfekten Flow. Danach frage sie sich: «Wie hesch itz das wider gmacht?» Dieses einmalige Gefühl mache süchtig, sagt Diana Schwab. Sie will es unbedingt wieder erleben. «Kara»: Leer, «Te»: Hand, «Do»:

Weg: Der Weg der leeren Hand gilt für die EM in Kloten nicht. Schwab hat nicht im Sinn, mit leeren Händen zurückzukommen, sondern mit einer Goldmedaille.

Text Yvette Hettinger Bilder Mischa Imbach

www.karatediana.ch

Anzeige

AKTION

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 26. 4. BIS 2. 5. 2011 ODER SOLANGE VORRAT AUF ALLE RIVELLA IN PACKUNGEN À 8 × 50 CL (7 + 1 GRATIS)

8.400 statt 9.6

Rivella 8 × 50 cl Rot, Blau

Rivella gibts in Ihrer Migros


SIMPLY CLEVER

Sondermodelle Škoda Family

Für Familien so speziell wie Sie Mit Kundenvorteil bis zu CHF 6’705.–*

Fabia Limousine

Fabia Combi

Roomster

Yeti

Octavia Combi

Superb Combi

Škoda macht es Familien kinderleicht, einen Volltreffer zu landen! Denn als 11-facher Preis-Leistungs-Sieger in Serie, gekürt von der «auto-illustrierten» 02/11 vom 21.01.2011, bietet Ihnen Škoda für jedes Modell eine spezielle Family-Version, damit auch Ihr Familien-Budget im Schuss bleibt. Das heisst noch mehr Auswahl zu besonders attraktiven Preisen oder im vorteilhaften Leasing mit super schlanken Zinsen. Also lassen Sie sich jetzt von Ihrem Škoda Partner beraten: Sie werden staunen, wie viele Pfeile er im Köcher hat. * Bestellen Sie Ihren neuen Škoda Superb Combi Ambition, 1.4 l TSI, 125 PS/92 kW, 6-Gang, 5 Türen, bis 30. Juni 2011 mit zusätzlicher Mehrausstattung im Wert von mindestens CHF 3’000.– gegenüber dem Basispreis und wir schenken Ihnen CHF 3’000.–. Preisbeispiel: Zusatzausstattung im Wert von CHF 3’200.– (Bi-Xenonscheinwerfer CHF 1’300.–, Telefonvorbereitung mit Bluetooth ohne Halter CHF 330.–, Heckklappe mit elektrischer Öffnung/Schliessung CHF 580.–, Parksensoren CHF 450.–, Beheizbare Vordersitze CHF 330.–, Netztrennwand CHF 210.–) zum Preis von CHF 200.–. Das entsprechende Superb Family-Modell beinhaltet serienmässige Zusatzausstattung wie z.B. ein Navigationssystem Amundsen, Telefonfreisprech-Einrichtung, Sonnenschutzrollo, etc. im Wert von CHF 3’705.–. Kundenvorteil total: CHF 6’705.–. Totalpreis CHF 38’550.– netto anstatt CHF 45’255.– netto. www.skoda.ch

Das Umweltlogo steht als Zeichen der Verantwortung von Škoda Auto für den Schutz der Umwelt und die nachhaltige Ausrichtung des Unternehmens auf die Erhaltung unseres Lebensraumes.


DER HAUSMANN

Migros-Magazin 17, 26. April 2011

| 31

Warum ich nicht frühjahrsputze Bei den Bratkartoffeln macht mir,

ehrlich gesagt, niemand so schnell etwas vor. Ich würze sie, einBänz Friedli über mal angebraten, geflügelte Unworte. mit viel Rosmarin und Thymian, lasse sie bei kleiner Hitze ewig brutzeln, schmeisse reichlich Salz dran (aber nicht irgendein Salz, nein – geräucherte Meersalzflocken!), ziehe ab und zu etwas Bratbutter darunter, verfeinere zuletzt mit wenig Pfeffer und Oregano. Im Restaurant, ich schwörs, sind die Härdöpfeli nie so fein wie daheim. Welche Hausfrau hielte ihren Hefezopf nicht

für den einzig richtigen, würde von ihrer Bolognese und ihren Hörnli mit Gehacktem nicht behaupten, sie müssten so und nur so zubereitet sein? Die Selbstgerechtigkeit ist etwas vom Besten an unserem Beruf. Der hölzerne Esstisch? Muss geölt werden, wie ich es mache. Genau so. Der Spiegel im Bad? Darf nur mit meiner Spezialmikrofaser gereinigt werden. Und so weiter. Leises Eigenlob schwingt meist mit – es lobt uns ja sonst keiner. Aber genug schwadroniert, sonst kommen mir die Kinder wieder mit «Und jetz, wotsch en Keks?». Übrigens … Wenn sie schon dauernd damit

nerven, wollte ich es auch mal ausprobieren. Weiss gar nicht mehr, worüber Hans sich

gerade grämte; darüber, glaub ich, dass er ein Geschoss seiner Plastikpistole im Garten verloren hatte. Jedenfalls ich: «Und jetz, wotsch en Keks?» Er: «Ja!» Und das hatte ich nun davon. Musste ihm am helllichten Vormittag ein Chocoly rausrücken. Merke: Du sollst den Slang deiner Kinder nicht nachahmen.

der gesamten Verwandtschaft ein geflügeltes Wort, und wenn unserer Anna Luna etwas Derbes rausrutscht, brauche ich sie gar nicht erst zu tadeln, denn sie schiebt von sich aus trocken nach: «I ha nume wölle lose, wie s tönt.»

Eigentlich hätte ich das wissen müssen. Denn

Wenn wir schon bei der Selbstgerechtigkeit

nie vergesse ich den Nachmittag im Sommer 1974, als meine Mutter aus heiterem Himmel «Du Ross-Hodä!» zu mir sagte. Mit ihrem vornehm gerollten R tönte das eher drollig als grimmig, dennoch muss ich sie völlig entgeistert angeschaut haben: Meine Mutter, die allzeit Zurückhaltende, Wohlerzogene, hatte einen solchen Fluch ausgestossen?! Ihn noch dazu mir angehängt, dem neunjährigen Nesthäkchen! «I ha nume wölle lose, wie s tönt», sagte sie entschuldigend, offenbar selber überrascht. Sie musste den Ausdruck von meinen älteren Geschwistern und deren Kumpanen aufgeschnappt haben – Landjugendjargon. Und nun wollte sie herausfinden, wie es sich anfühlt, ihn auszusprechen: «Du Ross-Hodä!» Wir haben sie später oft mit dieser Entgleisung gefoppt, und natürlich durfte sie sich hernach nie mehr über unsere Sprache beklagen – wir erwiderten einfach… Erraten.

Längst ist «I ha nume wölle lose, wie s tönt» in

sind: Heuer verzichte ich im Fall auf den Frühjahrsputz. Weil er dem Eingeständnis gleichkäme, ich hätte in den letzten Monaten nicht gut geputzt. Natürlich ist dies eine Ausrede, eine buchstäblich faule, und allein die Tatsache, dass ich am Gründonnerstag

«Sie wollte nur hören, wies tönt.» erneut eine trockene Tannenbaumnadel fand, diesmal unterm Rollkorpus in meinem Zimmer … allein diese Tatsache beweist, dass ich nicht gut genug geputzt habe, Himmelheilanddonner und Sternenhagel abenand, noch mal! Oh, pardon. Wollte nur hören, wies tönt. Bänz Friedli (46) lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Zürich. Diskutieren Sie mit! www.migrosmagazin.ch

Anzeige

V I E RWA L DSTÄTT E R SE E

4 Übernachtungen mit Frühstück und 5 Tage freie Fahrt mit dem Tell-Pass auf Schiff und Bergbahnen ab CHF 486.– pro Person Aufgepasst!

Die ersten 100 Buchenden erhalten den Aufpreis zur 1. Klasse geschenkt.

Prospektbestellungen/Offerten: Vierwaldstättersee Tourismus 6371 Stans Tel. +41 (0)41 610 88 33 info@lakeluzern.ch www.lakeluzern.ch/SommerSafari

Tipp

Der Hammetschwand Lift, der imposanteste Aussenlift Europas, bringt Sie noch höher hinaus. Er schafft 152 Höhenmeter in weniger als einer Minute. Einfache Fahrt CHF 10.– Bürgenstock Bahn AG Tel. +41 (0)41 612 90 90 bahn@buergenstock.ch www.buergenstock-bahn.ch


32 | Migros-Magazin 17, 26. April 2011

«Ich würde gerne noch zum Mars — auch one-way»

Im Juni fliegt zum letzten Mal ein Space Shuttle ins All. Danach werden die dreissig Jahre alten Raumfähren eingemottet. Claude Nicollier, der einzige Astronaut der Schweiz, blickt zurück. Und ist optimistisch für die Zukunft der bemannten Raumfahrt.

Claude Nicollier, glauben Sie an Ausserirdische?

Ja, das Universum ist voll von Leben, davon bin ich überzeugt. Es gibt so viel Materie da draussen, so viele Galaxien und Sterne, und viele haben Planetensysteme. Es ist unvorstellbar, dass es nirgends sonst Leben gibt. Aber es sind halt grosse Distanzen dazwischen. Und was halten Sie von den Geschichten über Entführungen durch Aliens und von den Theorien des Ufoexperten Erich von Däniken?

Nicht viel. Ich habe meine Augen immer offen gehalten – als Pilot und später als Astronaut. Ich habe auch mit vielen Kollegen gesprochen. Mir sind keine Fälle von ausserordentlichen Sichtungen bekannt, die es realistisch erscheinen lassen, dass Ausserirdische uns schon besucht haben. Aber einige Kollegen glauben daran. Dieses Jahr wird das Space Shuttle ausrangiert — das Ende einer Ära. Sind Sie traurig?

Ja, schon. Ich habe eine enge Beziehung zum Space-Shuttle-Programm. Immerhin war ich rund 25 Jahre lang dabei, und nicht nur als Astronaut. Das war mein Leben.ZudemverliertdieMenschheit etwas von unschätzbarem Wert: Astronauten und Fracht in dieser Menge in die nahe Umlaufbahn zu bringen. Bis ein neues Raumfahrzeug entwickelt worden ist, können wir das nicht mehr.

Sie haben 43 Tage Ihres Lebens im All verbracht. Stellt sich da irgendwann Routine ein?

Ein bisschen. Man gewöhnt sich ans Alltagsleben, an den ungewöhnlichen Tag-Nacht-Rhythmus, und auch an die Schwerelosigkeit. Aber jede Mission hat andere Ziele, jedes Mal gibt es neue Aufgaben. Das ist dann null Routine. Genauso wenig hört das Staunen über die Schönheit der Erde und der Sterne auf. Wie war das für Sie, als Sie vor 33 Jahren für die Astronautengruppe ausgewählt wurden?

Ich habe mich sehr gefreut, und es hat mein Leben in eine völlig neue Richtung gelenkt. Allerdings war die Zukunft damals sehr unklar. Es ging um europäische Astronauten für das Spacelab-Programm. Wie es weitergehen würde, war offen. Zwei Jahre später wurde ich dann für das Space-Shuttle-Training bei der Nasa ausgewählt. Es war übrigens das erste Mal, dass die Nasa Ausländer für ihre Astronautengruppe akzeptierte.

Welches war Ihr schönstes oder aufregendstes Erlebnis im All?

Oh, es gibt so viele! Der Aufstieg ins All ist immer sehr aufregend. Oder der erste Blick von der Umlaufbahn aus, die man in nur achteinhalb Minuten erreicht. Das erste Mal in der Schwerelosigkeit. Grosse Momente waren die Begegnung mit dem Hubble-Teleskop bei der Mission 1993 und der achtstündige Weltraumspaziergang zur Reparatur des Teleskops 1999. Dabei trug ich grosse Verantwortung und führte schwierige Arbeiten am Teleskop aus. Gab es auch heikle Situationen?

Während des Aufstiegs ist man schon immer ein bisschen nervös – mit den gewaltigen Feststoffraketen neben einem, die den Schub erzeugen. Wirklich heikle Momente gab es aber nie. Während des Weltraumspaziergangs zur Reparatur des Teleskops hat ein Sensor meines Anzugs angezeigt, dass der Kohlendioxiddruck zu hoch ist. Aber ich kannte die Symptome in einer solchen Situation, und ich stellte sie nicht fest bei mir. Also entschied ich, trotz des Alarms keine Gegenmassnahmen einzu-

Überirdische Karriere

Claude Nicollier (66), geboren in Vevey VD, ist der einzige Schweizer, der je im All war. Als Mitglied des Astronautenteams der Europäischen Weltraumbehörde Esa nahm er zwischen 1992 und 1999 an vier Space-Shuttle-Missionen teil und war massgeblich an der Reparatur des Hubble-Teleskops beteiligt. Der Astrophysiker war zuerst Militär- und dann Linienpilot. 1976 bewarb er sich erfolgreich bei der Esa. 2004 nahm er einen Lehrauftrag an der ETH Lausanne an, der 2007 zu einer vollen Professur ausgebaut wurde. Nicollier sitzt auch im Verwaltungsrat der Swatch Group und ist VR-Präsident des Forschungs- und Entwicklungszentrums CSEM in Neuenburg. Nicollier ist verwitwet und hat zwei erwachsene Kinder.

leiten. Knapp eine Minute später bestätigte die Bodenstation, dass alles in Ordnung und nur der Sensor fehlerhaft war. War Ihnen bewusst, dass es Ihr letzter Raumflug war, als Sie 1999 wieder landeten?

Nein. Da gab es die Option, vielleicht noch bei einem fünften Flug mitzufliegen. Aber dann, nach der Columbia-Explosion 2003, war klar, dass es nicht mehr möglich sein würde. Für mich war das aber keine grosse Enttäuschung. Ich habe vier schöne Flüge mitgemacht, und die Besuche von Hubble waren Traummissionen für einen Astrophysiker wie mich. Ich lebe mit schönen Erinnerungen und Bildern im Kopf. Zwei Space Shuttles kehrten nicht zurück. Haben Sie Freunde verloren?

Ja, beide Male. Der ChallengerPilot Mike Smith war ein Kollege aus meiner Ausbildungsklasse, auch andere waren gute Freunde. Die Unfälle waren natürlich ein Schock. Aber musste man nicht damit rechnen, dass so etwas passieren konnte?

Doch, klar. Wir wussten, dass die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls relativ gross war. Trotzdem ist es ein Schock, wenn es dann tatsächlich passiert. 14 von 140 Astronauten sind ums Leben gekommen, das ist eine hohe Quote. Und die Untersuchungen danach ergaben, dass man es hätte vermeiden können. Immerhin lernt man von solch tragischen Unfällen.


INTERVIEW CLAUDE NICOLLIER

| 33

«Der sicherste Weg, kein Astronaut zu werden, besteht darin, es nicht zu versuchen»: Professor Claude Nicollier im Space Center der ETH Lausanne.


JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 26.4. BIS 9.5.2011 ODER SOLANGE VORRAT

NEU

8.90

Megastar Vanille/Macadamia mit Macadamia-Krokantstückchen, 6 Stück

NEU

5.60

Megastar Mini Dark , mit 61% Cacao-Anteil 6 Stück

Diesen Sommer geht uns die Lust auf eine Glace garantiert nie aus. Und bei den vielen neuen Sorten ist garantiert für jeden was dabei. Wer gern geniesst, probiert Megastar Vanille/ Macadamia, ein Vanilleeis mit Macadamia-Krokantstückchen, oder Soft Ice Caramel, mit feiner Caramelsauce und einer Pannaglace-Garnitur, gespickt mit kleinen Caramelstückchen. Die Schoggimäuler freuen sich über Megastar Brownie mit echten Browniestückchen und über Megastar Mini Dark mit dunkler Schokolade. Und wer’s gern fruchtig mag, erfrischt sich mit Himbär Wassereis in Bärenform oder einem Pfirsich Wassereis mit sauren Pfirsich-RingliStückli oder einem Ananas Wassereis in Ananasform. Da kann der Sommer kommen.

NEU

6.–

Himbär Wassereis mit 33 % Himbeersaft, 6 Stück

NEU

NEU

6.90

Yupi Pfirsich-Eis Pfirsich Wassereis mit Pfirsich Ringli oder Ananas Wassereis in Ananasform, 8 Stück

NEU

8.90

Megastar Brownie Schokoladenrahmglace mit Brownie- und Pecanstücken, 6 Stück

1.95

Soft Ice Caramel mit Caramelsauce und Pannaglace- Garnitur, 175 ml

MGB www.migros.ch W

DIE NEUEN VOM KÜHLREGAL.


INTERVIEW CLAUDE NICOLLIER

Migros-Magazin 17, 26. April 2011

Das heisst, dass die Flüge sicherer geworden sind?

An sich schon. Aber inzwischen zeigt das Material Ermüdungserscheinungen. Die Fähren sind alt geworden, deshalb werden sie jetzt auch ausrangiert. Skeptiker sagen immer: All das Geld, das man in die Raumfahrt steckt, sollte lieber auf der Erde eingesetzt werden, solange es so viele Probleme zu lösen gibt.

Natürlich gibt es viele Probleme, aber die Erde profitiert von der Raumforschung. Ausserdem: Das Budget der Nasa beträgt 19 Milliarden Dollar pro Jahr. Das ist nicht wenig, aber auch nicht besonders viel. Für Verteidigung geben die USA 1 Milliarde pro Tag aus. Für die Schuldenprobleme in Europa liessen sich innert Tagen 16 Milliarden Euro auftreiben; das Budget der Europäischen Weltraumbehörde Esa beträgt jährlich 4 Milliarden Euro. Die Kosten der Raumfahrt sind klein verglichen mit anderen Ausgaben. Und sie lohnen sich: Die Investitionen kreieren viel Enthusiasmus und bringen die Technologie voran. Was halten Sie davon, dass die Nasa keine eigenen Raumfahrzeuge mehr herstellen soll, sondern sich auf die Entwicklungen von Privaten verlässt?

Es war mutig, in den 70er-Jahren eine solche Fähre zu entwickeln. Genauso mutig ist es, die Entwicklung des nächsten Raumfahrzeugs Privaten zu überlassen. Ich halte es für eine gute Idee. So kann die Nasa sich auf ambitioniertere Ziele wie den Mars konzentrieren. Welches ist denn die vielversprechendste Entwicklung für ein neues Raumschiff?

Das ist die Falcon 9 der Firma SpaceX, aber auch die braucht Anzeige

Die Schweiz im All: Claude Nicollier (links) bei seinem ersten Shuttle-Flug 1992 mit Mission Commander Loren J. Shriver.

«Es gibt zwei grosse Ziele: den Mars erkunden und Asteroiden abwehren.» noch ein paar Jahre. Das Weltraumprogramm hat sich allerdings schon immer in Wellenbewegungen entwickelt. Die Raumstation ISS wird vorerst auf die Sojus-Kapseln der Russen angewiesen sein. Kann man sich überhaupt noch leisten, Raumfahrt quasi national zu betreiben?

Tendenziell ist internationale Kooperation angesagt wie bei der ISS. Aber es gibt Haupt- und Nebenakteure. Und zu den wichtigsten gehören die USA. Das Hauptkontrollzentrum der ISS befindet sich in Houston und ist viel bedeutender als die Zentren in Russland, Deutschland und Japan. Welches sind die nächsten Ziele der Raumforschung?

Es gibt zwei grosse Ziele: den Mars erkunden und Asteroiden abwehren. Der Mars hat noch viele Geheimnisse. Und es gibt eine Idee, wie man sie ihm einfacher entlocken könnte, als von der Erde

aus: auf einem der Marsmonde eine Station einrichten und von dort aus Roboter senden und kontrollieren. Die Asteroiden wiederum sind eine potenzielle Bedrohung für uns. Geplant ist ein System, mit dem ihre Bahn manipuliert werden kann. Dazu wird man aber erst mal auf einem Asteroiden landen müssen, um sie besser zu verstehen. Wie weit kann man mit der heutigen Technologie bei bemannten Weltraummissionen noch kommen?

Möglicherweise bis zu den Monden von Jupiter oder Saturn, aber das liegt noch in ferner Zukunft. Haben Sie Tipps für Leute mit dem Berufswunsch Astronaut?

Es gibt viele mit dem Wunsch, aber nur sehr wenig Arbeitsplätze. Und in den nächsten paar Jahren noch weniger, weil das SpaceShuttle-Programm beendet wird. Allerdings: Der sicherste Weg,

SOMMERPNEUS ZU MIGROL PREISEN Migrol Auto Service, offizieller Partner Adam Touring

Infos: www.migrol.ch oder Tel. 0844 21 21 21

Partner

| 35

kein Astronaut zu werden, besteht darin, es nicht zu versuchen. Wichtig ist die richtige Ausbildung, ein Uni-Abschluss als Physiker, Ingenieur oder Mediziner, und dass man sich möglichst breit auch für andere Wissenschaftsgebiete interessiert. Gesund bleiben, viel Sport treiben, auch Dinge tun, die mit Gefahr und Strategie zu tun haben – wie etwa Bergsteigen. Versuchen, die Grenzen der eigenen Fähigkeiten zu erweitern. Was sagen Sie zum Fall der Schweizerin Barbara Burtscher, die in den Medien bezüglich ihres Engagements bei der Nasa geflunkert hat?

Sie hat nicht den richtigen Weg gewählt, um zum Ziel zu kommen. Aber sie war keine Lügnerin. Ich habe sie verteidigt gegen die Attacken, die nicht fair waren. Sie waren vier Mal im All. Wären Sie gerne noch weiter geflogen?

Wenn ich die Wahl hätte, würde ich gerne noch zum Mars fliegen. Ich würde mich sogar auf die berühmte One-way-Mission einlassen, die Reise ohne Rückflugmöglichkeit. Ich bin jetzt 66, meine Kinder sind erwachsen und leben in den USA, meine Frau ist leider verstorben. Ich habe noch zehn bis dreissig Jahre, und mit meinen Fähigkeiten und meiner Erfahrung wäre ich ein brauchbarer Kandidat, denke ich. Und warum one-way?

Weil es viel weniger kosten würde und technisch einfacher wäre. Man bräuchte sich nicht um den Treibstoff für den Rückweg zu kümmern. Den müsste man sonst mitnehmen oder auf dem Mars herstellen. Ein One-way-Flug wäre innert weniger Jahre realisierbar. Interview Ralf Kaminski Bild François Wavre/Rezo

Inkl. 2-Jahres Reifenersatz-Garantie + CUMULUS Bonuspunkte.


36 | Migros-Magazin 17, 26. April 2011

Auf der Jagd nach dem

Mit der Gewinnung von Apfelstammzellen ist der zur M-Industrie gehörenden Mibelle Biochemistry auch mit Trauben und Alpenrosen. Das nächste Wunder ist schon in Planung.

E

inzig das Surren einiger elektrischer Geräte ist zu hören. Und zwischendurch ein tiefer Atemzug von Biotechnologe Peter Blum (35). Mit sterilisierten Instrumenten macht er sich im Labor an Zellkulturen zu schaffen. Hier begutachtet er einen Fortschritt unter dem Mikroskop, dort befestigt er ein Entlüftungsschläuchlein neu. In Metallkuben, die wie Industriebacköfen einer Grossbäckerei anmuten, befinden sich durchsichtige Kunststoffbeutel. Darin schwappt und gedeiht in einem flüssigen, beigefarbenen Nährmittel ein Wunder der Natur und eine Sensation der kosmetischen Forschung: Stammzellen der Traubensorte Gamay Teinturier Fréaux.

Blockbuster dank eines schrumpeligen Apfels

Vor drei Jahren hat die Mibelle Biochemistry, ein Profitcenter der zur M-Industrie gehörenden Mibelle in Buchs AG, weltweit aufhorchen lassen. Dem 25-köpfigen Team um Chef Fred Zülli (54) war es gelungen, einen völlig neuen kosmetischen Wirkstoff auf der Basis von Pflanzenstammzellen zu lancieren: Aus der Apfelsorte Uttwiler Spätlauber wurden Stammzellen isoliert, gezüchtet und kosmetisch anwendbar weiterentwickelt. Die Eigenschaft des Apfels, später als andere Apfelsorten eine schrumpelige Schale zu erhalten, bot ideale Voraussetzungen für den Blockbuster: Der Wirkstoff PhytoCellTec Malus Domestica liess sich problemlos in kosmetische Produkte einimpfen. Die Sensation war da: Kaum ein bedeutender Kosmetikhersteller wollte sich diesen Wirkstoff entgehen lassen. In der US-amerikanischen «Vogue» wurde über PhytoCellTec berichtet, und sogar Präsidentengattin Michelle Oba-

SERIE — TEIL 7 Die M-Industrie gehört mit 16 Unternehmen im Inland und drei Betrieben im Ausland zur Migros-Gruppe. Sie stellt mehr als 20 000 Produkte her — von der Konfitüre bis zum Waschmittel. Mit rund 10 000 Mitarbeitenden — darunter 366 Lernenden in mehr als 20 Berufen — ist die M-Industrie eine der bedeutendsten Arbeitgeberinnen der Schweiz und zählt weltweit zu den grössten Produzentinnen von Eigenmarken. Sie beliefert nicht nur die Migros, sondern exportiert Schweizer Qualitätsprodukte in mehr als 50 Länder. 2010 betrug ihr Umsatz 5,316 Milliarden Franken. In einer Serie porträtiert das Migros-Magazin verschiedene Unternehmen der M-Industrie.

Mit Fred Zülli im Kühlraum: Hier wird von

ma vertraut ihre Hautpflege seither dem Wirkstoff der Forschungsabteilung des M-Industrie-Unternehmens an.

Fünf Jahre Forschung für ein erfolgreiches Produkt

Fred Zülli, Biochemiker und Leiter der Mibelle Biochemistry, ist ein stiller Mann. An den lauten


NEUES AUS DER MIGROS

| 37

nächsten Wunder

im letzten Jahr eine kosmetische Sensation gelungen. Inzwischen beschäftigen sich die Forscher

Aus dem Gewebe einer Traube werden die Stammzellen isoliert.

jedem Mibelle-Produkt ein Muster während rund drei bis fünf Jahren gelagert.

Produktionsmaschinen des Mutterhauses Mibelle schreitet er wortlos vorbei. Erst an einem ruhigeren Ort erzählt er weiter: «Innovation und Forschung sind leise, sie finden im Kopf statt, oder im Literaturstudium und in Gesprächen», sagt er. Die Gedanken des Forschungsteams beziehen sich weniger auf die Gegenwart,

hier dreht sich alles um Zukünftiges: Welche gesellschaftlichen Entwicklungen zeichnen sich ab, welche kosmetischen Bedürfnisse lassen sich daraus ableiten? Wo liegen die Trends in Lifestyle, Mode, Pharma oder Lebensmitteln? «Von der ersten Idee bis zur Marktfähigkeit eines Wirkstoffs vergehen rund drei

Peter Blum kontrolliert das Wachstum der Stammzellen.

Die Mibelle Die 1961 in Buchs AG gegründete Mibelle AG Cosmetics ist die bedeutendste Produzentin von Kosmetika in der Schweiz. Mibelle beschäftigt rund 450 Mitarbeitende und erzielte 2010 einen Umsatz von 195 Millionen Franken. Zusammen mit den Schwestergesellschaften Mifa und Hallam Beauty ist Mibelle Europas drittgrösste Herstellerin von Eigenmarken in den Bereichen Kosmetik sowie Haushaltpflege und www.mibelle.com Waschen.


NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 17, 26. April 2011

Jahre», erklärt Zülli. Weitere zwei Jahre dauert es, bis ein Hersteller daraus ein Endprodukt fabriziert hat. Um erfolgreich zu sein, müssen die Forscher also nicht nur die richtigen Fragen stellen, sondern auch die passenden Antworten kennen. Und das fünf Jahre vor der Lancierung des neuen Produkts. Das Motto des Unternehmens lautet denn auch «Inspiriert durch die Natur, realisiert durch die Wissenschaft». PhytoCellTec ist die gelungene Umsetzung beider Anliegen.

Natürliche Wirkstoffe für die nachhaltige Herstellung

Als Leitsatz dient der Forschung stets eine konkrete Problemstellung. Das wird am Beispiel des Traubenwirkstoffs klar: «Die Hautalterung im Gesicht wird zu rund 80 Prozent durch UV-Strahlen verursacht», sagt Zülli. Mit der durch den Apfelwirkstoff erprobten und weiterer zur Patentierung angemeldeten Technolo-

| 39

Aus der Zentrifuge werden Stammzellen frisch «geerntet». Rechts das fertige Produkt PhytoCellTec.

gien in der Hinterhand haben sich die Mibelle-Forscher daher auf die Suche nach einer möglichst UVresistenten Pflanze gemacht. Fündig wurden sie in der Burgunder Traubensorte Gamay Teinturier Fréaux. Viele Trauben brauchten die Forscher nicht, um den Wirkstoff zu produzieren, der die hauteigene Zellerneuerung anregt und die UVResistenz der Haut erhöht. Lediglich ein paar Gramm waren nötig, um ¬ nach monatelangen Proben

unter idealen Laborbedingungen ¬ die Stammzellen entnehmen und kultivieren zu können. Heute wachsen aus den gewonnenen und weiter gezüchteten, aber nicht veränderten Traubenstammzellen durch natürliche Prozesse stets neue Zellen. Die Forschung sorgt nicht nur für einen natürlichen Wirkstoff, sondern auch für die nachhaltige Produktion. Zülli nennt es schlicht Genugtuung, dass sein kleines Team in der internationalen Topliga der

kosmetischen Forschung mitspielt. Derzeit wird in den Labors der Mibelle Biochemistry gebaut, «um die Innovationskraft unseres Unternehmens weiter zu erhöhen», wie er sagt. Mehr will er nicht verraten. Auch nicht zum neuen Forschungsprojekt mit Alpenrosen. Es ist absehbar, dass auf neuen Nährböden eines Tages wiederum neue Stammzellen heranwachsen werden – eine kosmetische Sensation. Text Beat Matter Bilder Nicolas Righetti

«Wir setzen Massstäbe bei Eigenmarken» Luigi Pedrocchi (52) ist seit 2006 Unternehmensleiter der zur M-Industrie gehörenden Mibelle AG.

Luigi Pedrocchi, vor 50 Jahren wurde Mibelle Cosmetics gegründet. War der heutige Erfolg schon absehbar?

Die Migros hatte damals schon einige Erfahrungen mit der Eigenindustrie, sie garantierte ihr unter anderem Unabhängigkeit. Der Entscheid zur Gründung eines Unternehmens war trotzdem geprägt von Weitsicht und Selbstvertrauen, denn die Produktionsprozesse im Bereich Kosmetik waren eher Neuland für die Migros.

Nach dem Kauf von Hallam Beauty ist Mibelle im Bereich von Kosmetik und Hygiene Europas drittgrösste Herstellerin von Handelsprodukten. Wie haben Sie das geschafft?

Der Verbund von Mibelle, Hallam und der im Bereich Haushaltsmittel tätigen Mifa zu einem NearFood-Segment erlaubt es uns, bei grossen Kunden mit einer Stimme

über ein sehr breites Sortiment zu sprechen. Kosmetik und Haushaltspflege sind nicht nur technologisch eng verwandt, sondern verhalten sich auch ähnlich am Markt. Gewachsen sind wir in allen Märkten, vor allem durch den Export.

alle zwei Jahre grundlegend überarbeitet, pro Jahr melden wir drei bis fünf Patente neu an, und die Hälfte des Umsatzes generieren wir im Ausland.

Höchstleistungen auflaufen. Mit der steigenden Regulationsdichte in der chemischen Industrie wird es immer anspruchsvoller, neue Wege zu guten Produkten zu finden. Wo steht die Mibelle in fünf Jahren?

Welche Bedeutung hat die Mibelle in der Schweiz?

Und wie behauptet sich die Mibelle auf den hart umkämpften internationalen Märkten?

Wir sind international absolut konkurrenzfähig und können uns auch gegen Billigproduzenten behaupten, weil wir uns auf den Gesamtnutzen für unsere Kunden konzentrieren.

Wir sind hierzulande die bedeutendste Herstellerin von Kosmetika. Niemand sonst verfügt über so breite Kompetenzen und Sortimente wie die Mibelle. Das Geschäft mit der Schönheit ist lukrativ. Ist die Mibelle das Zugpferd der M-Industrie?

Umsatzmässig gehören wir im Verbund der M-Industrie eher zu den kleineren Unternehmen. Führend sind wir in der Innovationsfähigkeit und im Exportanteil: Unsere Produkte werden im Durchschnitt

Welches sind die zentralen Herausforderungen für Mibelle?

Der Erfolg unseres Geschäfts hängt entscheidend davon ab, ob es uns gelingt, die richtigen Mitarbeitenden anzuziehen. Hohe Löhne reichen dafür längst nicht mehr aus. Es braucht entsprechend gute Rahmenbedingungen, damit die Mitarbeitenden zu

Bis dann werden wir zusammen mit unseren Schwestergesellschaften den europäischen Markt durchdrungen haben und bei Eigenmarken die Massstäbe setzen. Steht die Mibelle erneut vor einem internationalen Durchbruch mit einem neuen Produkt?

An der internationalen KosmetikMesse in Mailand wurden wir vor einigen Wochen für die ZoéStammzellen mit Weintrauben Vitis Vinifera prämiert. An Ideen mangelt es also nicht, im Labor arbeiten wir bereits an neuen Rohstoffkonzepten. Lassen Sie sich überraschen. si


Flusskreuzfahrten mit dem Schweizer 5-Sterne Schiff MS Sound of Music

Innenausstattung von Stararchitekt Carlo Rampazzi • Bundesgartenschau in Koblenz 8 Tage Rhein – Main – Mosel ab nur Fr. 990.– Basel – Frankfurt – Mosel – Basel 1. Tag Basel Individuelle Anreise nach Basel und Einschiffung. Abfahrt um 16.00 Uhr. 2. Tag Speyer Am Morgen Zeit zur freien Verfügung. Busausflug nach Heidelberg.* Am Abend empfehlen wir einen Spaziergang durch Speyer. 3. Tag Speyer – Frankfurt Flussfahrt auf Rhein und Main. Stadtrundfahrt* Frankfurt mit dem «Ebbelwei-Express», einer nostalgischen Strassenbahn. 4. Tag Frankfurt – Koblenz – Alken Fahrt auf dem «Romantischen Rhein». Ab Koblenz Ausflug ins Moseltal mit Aufenthalt in Cochem oder zur Bundesgartenschau* in Koblenz. Rückkehr in Alken. 5. Tag Alken – Rüdesheim Schifffahrt auf Mosel und Rhein. Fahrt mit Winzerexpress und Besuch

Rabatt bereits abgezogen

Donau, Main, Rhein 15 Tage ab Fr. 2190.–* 04.06. – 18.06.11 Budapest – Passau – Frankfurt –Basel * Rabatt von Fr. 1000.– bereits abgezogen

Strasbourg

REISEGARANTIE

Spezialrabatt

Fr. 1000.–

von Siegfrieds Mechanischem Musikkabinett.* 6. Tag Rüdesheim – Mainz Individuelle Besichtigung von Mainz mit Dom und Kirche St. Stephan mit Chagall-Fenstern. 7. Tag Strasbourg Bootsrundfahrt* durch Strasbourg. «Farewell Dinner» am Abend. 8. Tag Basel Ausschiffung und ind. Heimreise. * im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar. Programmänderungen vorbehalten. Abreisedaten 2011 27.08.• 03.09.• 10.09. 17.09. 24.09. 08.10. 15.10. 26.12. Silvesterreise • nur nch wenige Kabinen frei

Luxus-Schnupperreise ins Elsass zum Schnäppchenpreis 1. Tag Basel – Breisach Ind. Anreise. Einschiffung, Abfahrt 11.30 Uhr, Mittagessen. Ab 16.00 Uhr Apéro. 17.30 Uhr Busausflug Festungsstadt NeufBrisach. Rundgang, Museum. 4-Gang Nachtessen. 2. Tag Breisach – Strasbourg Brunch 08.00 – 11.00 Uhr. Bustransfer in die Strasbourger City zur 1 ¼-stündigen Bootsrundfahrt.* Zeit zur freien Verfügung. Am Abend 6-gängiges Kapitäns-Dinner. 3. Tag Basel Nach dem Frühstück Ausschiffung und individuelle Heimreise. * im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar.

Thurgau Travel

Abreisedaten 2011 09.07.+ 11.07.+ 22.10.

01.10.

3 Tage ab

Fr. 240.–

24.10. 26.10. 28.10. 30.10. 01.11. 03.11.° 05.11. 26.11.* 28.11.* 30.11.* 02.12.* 04.12.* 06.12.* 08.12.* 10.12.* 12.12.* 14.12.* 16.12.*

+ Hochsaisonzuschlag Fr. 90.– ° Newcastle Jazz Band an Bord * mit Weihnachtsmarkt in Strasbourg

Rhein-Romantik 6 Tage ab Fr. 890.–* 13.07. – 18.07.11 Basel – Amsterdam 15.08. – 20.08.11 Amsterdam – Basel * Rabatt von Fr. 1000.– bereits abgezogen

Frankfurt

Rathausstrasse 5, 8570 Weinfelden Tel. 071 626 55 00, info@thurgautravel.ch

Sofort buchen unter Gratis-Nr. 0800 626 550

MS Sound of Music***** Schiff für max. 128 Passagiere mit grossen Kabinen (ausser Hauptdeck), Wellnesscenter (120 m²), Türkisches Dampfbad (Hamam), Beautysalon, Massage, Coiffeur, Spa-Bereich, Sanotherm-Bad. Nur aussenliegende Kabinen mit Flachbildschirmen, Safe, Föhn und Klimaanlage. Kabinen auf dem OD haben franz. Balkone, auf dem MD zu öffnende Panoramafenster (sofern erwähnt). Gutbürgerliche, internationale Küche. Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt). Unsere Leistungen • Kreuzfahrt in gebuchter Kategorie • Vollpension an Bord • Alle Schleusen- und Hafengebühren • Thurgau Travel-Bordreiseleitung Nicht inbegriffen: An-/Rückreise nach Basel, Versicherungen, Getränke, Trinkgelder, Ausflüge, Anwendungen im Wellnesscenter, Auftragspauschale Fr. 35.– pro Auftrag (entfällt bei Buchung unter www.thurgautravel.ch)

Preise pro Person in Fr. 8 Tage 3 Tage 2-Bett Kabine normal Aktion Spezial HD hinten 1990.– 990.– 240.– Hauptdeck 2090.– 1090.– 290.– Mitteldeck vorn 2190.– 1190.– 340.– MD deluxe/vorn 2290.– 1290.– 390.– MD* 2390.– 1390.– 390.– MD* deluxe 2490.– 1490.– 440.– OD deluxe** 2590.– 1590.– 490.– Zuschlag zur Alleinbenutzung 2-Bettkabine 490.– 190.– 2-Bettkabine deluxe 990.– 290.– Ausflugspaket 158.– ■ 39.– Annullationsversicherung 29.– 19.– *mit Fenster zum Öffnen ** mit franz. Balkon ■ wahlweise Bundesgartenschau oder Moseltal

2-Bettkabine deluxe Oberdeck

online navigieren/buchen abonnieren NEU Newsletter

thurgautravel.ch


NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 17, 26. April 2011

PREISBAROMETER

Begehrte Glacen

Rahm für die Industrie ist teurer geworden. Dies zwingt die Migros, die Preise für einige Eiscremeprodukte wie folgt anzuheben: ➔ Fun Erdbeer Cornet, Fun Mokka Cornet und Fun Chocolat Cornet (jeweils acht Stück): alter Preis 8 Franken, neuer Preis 8.40 Franken ➔ Fun Vanille Cornet (acht Stück): alter Preis 7.50 Franken, neuer Preis 7.90 Franken. ➔ Crème d’or Vanille 1000 ml: alter Preis 8.50 Franken, neuer Preis 8.90 Franken.

| 41

MIGROS-ZEITREISE

Ausgezeichnete Spirale

E

ine zierliche ältere Dame steht lä-chelnd vor einem mächtigen Bauwerk rk aus Beton. Das Bild aus dem Jahr 19655 zeigt Adele Duttweiler vor der neuen en Migros-Betriebszentrale Herdern in Züürich. Im Hintergrund ist die markante Zu-fahrt zur Parkfläche auf dem Dach dess Komplexes zu sehen. Adele Duttweiler hatte allen Grund für ür ein stolzes Lächeln. Das Gebäude war von on der Stadt Zürich mit dem «Orden für gutess in Bauen» ausgezeichnet worden. Die weithin sichtbare «Herdern-Spirale» wurde zu einem Wahrzeichen. Der «Brückenbauer»,, rVorgänger des Migros-Magazins, ermunterte Automobilisten, die Rampe zu erleben: «Wir laden Sie ein, die kühn konzipierte te Doppelspirale zu befahren.» Michael West st

Anzeige

Herrrrreinspaziert! Platz für die ganze Familie ab Fr. 27’990.-*. Manege frei für den Grand C-MAX KNIE Edition! Mit praktischen Schiebetüren, grosszügigem Innenraum und 7 Sitzen ist der Grand C-MAX das ideale Familienfahrzeug. Profitieren Sie jetzt von Fr. 3000.- Chang€ Bonus und 3.9 % Leasing*. Für noch mehr Platz bietet Ford die KNIE Edition Vans S-MAX und Galaxy mit attraktiven Konditionen an.

ford.ch * Grand C-MAX KNIE Edition 1.6 Ti-VCT, 125 PS/92 kW, Katalogpreis Fr. 31’250.-, zuzüglich Mindestoptionen im Wert von Fr. 1850.-, abzüglich Chang€ Bonus Fr. 3000.- und Rabatt Fr. 2110.-, jetzt Fr. 27’990.-. Ford Credit Leasing: ab Fr. 199.-/Monat; Sonderzahlung Fr. 6494.-. Zins (nominal) 3.9 % inkl. Ford Ratenversicherung, Zins (effektiv) 3.97 %. Laufzeit 36 Monate, 10’000 km/Jahr. Kaution und Restwert gemäss Richtlinien der Ford Credit. Obligatorische Vollkaskoversicherung nicht inbegriffen. Die Kreditvergabe ist verboten, falls sie zur Überschuldung des Konsumenten führt (Art. 3 UWG). Angebot gültig bis 30.06.2011. Änderungen vorbehalten. Abgebildetes Modell mit Zusatzausstattung im Wert von Fr. 1200.-. Berechtigung für Chang€ Bonus: Eintauschfahrzeug älter als 3 Jahre.


42 | Migros-Magazin 17, 26. April 2011

Keine Minute Langeweile: Andrew Bond unterhält seine kleinen Fans vom Anfang bis zum Schluss.

Musik für kleine Leute

Für seine Fans ist er grösser als Justin Bieber oder Lady Gaga. Andrew Bond ist der Star der Lilibiggs-Kinderkonzerte.

D

er Mann auf der Bühne des Zürcher Hallenstadions singt die ersten Worte eines Mundartlieds ins Mikrofon: «Sunneschtraal, tanz emaal …» Mehr muss er nicht tun, denn schon übernimmt das Publikum. Ein tausendstimmiger Chor aus Kindern und Erwachsenen singt weiter: «… d Summermusig ghöör i scho, überall, Berg und Tal, de Summer isch am Cho.» Die Szene bei Bonds diesjährigem Frühlingsfestival, dem Auftakt zur Saison der Lilibiggs-Kinderkonzerte, zeigt die Verbundenheit zwischen dem Sänger und seinem Publikum. Der Zürcher, der väterlicherseits aus der nordenglischen Grafschaft Yorkshire stammt, hat mittlerweile ein Repertoire von 450 Liedern. Viele seiner Klassiker können die grossen und kleinen Fans spontan mitsingen. Die Lieder haben einfache, eingängige Melodien. Die Texte handeln von einfachen Themen, die direkt aus dem Familienleben gegriffen sind: Vorfreude auf die Ferien, Reiselust, nervige Mücken im Sommer, der Duft von Weihnachtsguetsli. Doch das allein erklärt Andrew Bonds Erfolg noch nicht. «Wer Kinder heutzutage während eines 70-minütigen

Konzerts bei der Stange halten will, muss sie zum Teil der Show machen», erklärt der erfahrene Musiker. Die Band auf der Bühne macht zum Beispiel einen Schlangentanz vor, den das Publikum dann nachtanzt.

Familiencamping mit Woodstock-Stimmung

Ganz besonders ist die Stimmung bei den Lilibiggs-Kinderkonzerten, die zwischen 21. Mai und 25. September in zwölf grossen und kleinen Ortschaften unter freiem Himmel stattfinden. Wenn Bond und andere Kindermusikstars, wie Linard Bardill, Schtärneföifi oder Marius und die Jagdkapelle, auftreten, ist die Stimmung immer locker. Das Publikum steht nicht etwa dicht gedrängt, sondern hat viel Platz. Jede Familie bestimmt selber, wie nahe der Bühne sie sein möchte. Die jeweils zweitägigen Anlässe bieten an einzelnen Orten auch die Möglichkeit, auf dem Konzertareal zu campieren. Am Abend amüsiert die Radio Teddy Show, und Künstler des Circus Balloni sorgen für ein vielfältiges Aufwachprogramm. Bisweilen kommen einem die Open-Air-Konzerte fast schon vor wie ein Woodstock für Kinder.

Lockere Stimmung: Die Lilibiggs-Kinderkonzerte und das Camping vor Ort

Nach der Nacht im Zelt sind die Kids manchmal müde oder speziell aufgedreht und darum kein einfaches Konzertpublikum. Doch Andrew Bond ist auf der Bühne nicht aus der Ruhe zu brin-

gen, er findet immer den Draht zu seinen Fans. Schliesslich hat er viel Erfahrung mit Kindern – er ist selber zweifacher Vater, hat zudem früher als Lehrer und als Leiter eines Jugendhauses gearbeitet.


NEUES AUS DER MIGROS

| 43

Familiencamping zu gewinnen Das Migros-Magazin verlost an fünf Orten der LilibiggsKinderkonzerte jeweils ein Easy-Familiencamping im Wert von 495 Franken. Das Angebot gilt für eine bis sechs Personen. Inbegriffen sind die Miete für das (bereits aufgebaute) Zelt und für die Schlafmatten, zwei Konzerte am Samstagnachmittag, Abendprogramm, Frühstück, Aufwachprogramm sowie zwei Konzerte am Sonntagnachmittag. Unter allen Teilnehmern verlosen wir zudem 50 Mal die CD «Kinderkonzerte Live». Jedem der fünf Konzertorte ist eine Zahl zugeordnet: 18 steht für Bern, Gurten am 18. und 19. Juni. 25 steht für Grünigen, Herrenbaumgarten am 25. und 26. Juni. 9 steht für Zug, Zugerberg am 9. und 10. Juli. 30 steht für Urnäsch, Feld am 30. und 31. Juli. 6 steht für Meiringen, Casinoplatz am 6. und 7. August.

sind jeweils ein riesiges Familienfest.

«Ich sehe mich eigentlich nicht als Musiker», sagt Bond mit entwaffnender Bescheidenheit, «sondern eher als singender Animator und manchmal auch als Dompteur.» Michael West

Viele kleine und grosse Zuhörer: Im Zürcher Hallenstadion sang Bond vor 3000 Leuten. Sponsoring by

Lilibiggs Kinderkonzerte 2011

Teilnahme per Telefon: Rufen Sie 0901 591 912 (1 Franken pro Anruf aus dem Festnetz) an und nennen Sie Ihren Namen und Ihre Adresse sowie die Zahl für den gewünschten Standort. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text Glück, der Zahl für den gewünschten Ort und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Franken pro Anruf). Beispiel: Glück 18, Beat Beispiel, Musterstrasse 1, 9999 Exempelstadt. Per Internet: www.migrosmagazin. ch/gluecksgriff Mit Postkarte: Migros-Magazin, «Lilibiggs», gewünschter Ort, Postfach, 8099 Zürich. Einsendeschluss ist der 1. Mai 2011. Keine Barauszahlung, Rechtsweg ausgeschlossen. Konzertinfos: www.kinderkonzerte.ch


44 | Migros-Magazin 17, 26. April 2011

Genial regional: Gutes aus der Heimat

Neun Fotografen haben in ihrer Region vor einem regionalen Wahrzeichen ein regionales Produkt mit seinem Regionalproduzenten fotografiert. Mehr «Aus der Region. Für die Region.» geht nicht mehr.

M

an ist, was man isst. Oder ausgedrückt mit den Worten des kulinarischen Vordenkers des 18. und 19. Jahrhunderts, Jean Anthelme Brillat-Savarin: «Sage mir, was du isst, und ich sage dir, was du bist.» Nebst allen Convenience-, nebst allen Tiefkühlprodukten, die ihre Berechtigung haben, zieht es den Konsumenten heute mehr zu Frische, zu Saisonalität, zur Typizität. Viele Konsumenten bleiben kulinarisch ihrer Region treu. Sie sind über ihren Appetit mit der Heimat verbunden. Region ist Heimat – eine gute und schöne Heimat mit Spezialitäten, die den Alltag verschönern. Das kann ein Schafmilchjoghurt sein, ein Bund Kresse, ein Kopfsalat oder eine Wurst: Essen verbindet.

In Luzern hatte das Label seinen Ursprung

Es sind unter anderem die kleinen Familienbetriebe, die zum Erfolg des Labels «Aus der Region. Für die Region.» führen. Der Nachbar liefert die Zutaten für den Mittagstisch. Das können zum Dessert dann schon mal Kiwis sein. Nein, nicht die aus Neuseeland, sondern die aus Sempach. Die

der Migros, sondern durch die IG Interessengemeinschaft Regionalmarken festgeschrieben. In dieser Organisation ist nicht nur die Migros vertreten, sondern auch andere. Die Bestimmungen der «IG» schreiben vor, dass ein Erzeugnis, das nur aus einer Zutat besteht, wie etwa die Milch, zu 100 Prozent aus der Region stamDas regionale Produkt men muss. Bei einem Joghurt hat ein Gesicht muss der Hauptbestandteil JoWarum eigentlich? – Die Konsu- ghurt zu 75 Prozent aus der Rementen unterstützen mit ihrem gion kommen. Sollte das Joghurt Kaufverhalten die regionale Land- mit einer Zutat wie Kirschen oder wirtschaft. Durch die Herkunfts- Zucker angereichert sein, kann bezeichnung weiss der Konsu- diese von ausserhalb der Regiment, von welon herkommen. Transparenz und chem ProduzenHerkunft sind ten der RegiNik Hartmann ist wieder mit heute für den on das Produkt stammt. Da beisst Konsumenten seinem Hund Jabba in es sich viel einfavon grosser Be«Über Stock und Stein» cher in den Apfel. deutung. unterwegs, zu sehen immer Theorie ist gut, Grund genug, am Freitag auf SF 1 ab aber wie siehts in das beliebte Mi20.05 Uhr. Sein Ziel ist der der Praxis aus? gros-HerkunftslaPiz Linard, der höchste und Kann der Kunde bel «Aus der Remächtigste Berg im sicher sein, dass gion. Für die ReUnterengadin. Und natürlich gion.»fotografisch im Produkt die begleiten das Duo auch ins rechte Licht Region steckt? dieses Jahr wieder viele zu rücken. Das Er darf den Vorspannende Wandergäste. schriften vertrauMigros-Magazin Die Migros ist Sponsor der en. Diese sind hat neun FotograTV-Sendung «SF bi de Lüt». fen damit beaufkeine Erfindung Natur machts. Und gute Ideen. 1999 startete die Genossenschaft Migros Luzern das Programm «Aus der Region. Für die Region». Was bescheiden begann, ist heute ein Erfolg mit 8000 regionalen Produkten in den einzelnen Genossenschaften der Migros. Tendenz steigend.

«SF bi de Lüt»

tragt, ihre Region, einen regionalen Produzenten und sein regionales Produkt zu fotografieren.

Ein Wettbewerb für regionale Genussmenschen

Wie die neun Fotografen ihre Region ins rechte Bild gerückt haben, können Sie in dieser und in der kommenden Ausgabe sehen. Sie, liebe Leserin, lieber Leser, entscheiden, wer für Sie das beste Bild fotografiert hat. Wählen Sie die Fotografie aus, die Ihnen am besten gefällt. In der aktuellen Migros-Magazin-Ausgabe Nr. 17 sehen Sie die ersten vier Bilder aus den Genossenschaften der Migros Luzern, Aare, Waadt und Zürich. In der kommenden Ausgabe, Nr. 18 vom 2. Mai 2011 stellen wir Ihnen die fünf Bilder der Genossenschaftsregionen Basel, Genf, Neuenburg-Freiburg, Ostschweiz und Wallis vor. Bewahren Sie die aktuelle Ausgabe gut auf, vergleichen Sie nächste Woche alle neun Bilder miteinander, und wählen Sie Ihren Favoriten aus. Lesen Sie auf Seite 59, was Sie in Ihrer Region mit etwas Losglück gewinnen können. Viel Spass dabei. Texte Martin Jenni


DAS BESTE AUS DER MIGROS Rainer Heinzer ist zwar kein Muotathaler Wetterschmöcker, aber ein Metzger mit Ideen. Seine aromatischen «Wetteschmöckerli» verkaufen sich so gut wie in Japan der Pilatus als Hochzeitsberg.

| 45

Migros Luzern Die Metzgerei Heinzer wird im Muotathal im gleichen Atemzug mit den Muotathaler Wetterschmöckern genannt. Kein Wunder, hat der innovative Betrieb den Wetterfröschen ein Wurstdenkmal gesetzt. So sind sie in aller Munde. Wer dadurch berühmter ist, sei dahingestellt. Die Nachfrage nach den Würsten ist jedenfalls gross. Eine grosse Menge «Wetterschmöckerli» liefert die Metzgerei Heinzer an die Migros Luzern. Seit zwölf Jahren arbeiten sie erfolgreich zusammen. Da wären noch der Urwaldschinken, die Mostbröckli und die beliebten Landjäger. Für Rainer Heinzer (48), einer der drei Familienmitglieder, die im Betrieb mitarbeiten, bringt es der Leitsatz des Unternehmens auf den Punkt: «Der Kunde der Metzgerei Heinzer ist Mittelpunkt und Garant für den Erfolg.» — Seit 1920 und in der dritten Generation, mit einem motivierten Team von 48 Mitarbeitern. Mit Sohn Fabio (17) steht die vierte Generation der Metzgerei Heinzer in Poleposition. Er absolviert seine Metzgerlehre. Die Muotathaler Wetterschmöcker und die Kunden der Migros Luzern wird es freuen.

Wetterschmöckerli, 4 Würstli (160 g), Fr. 4.90* * Erhältlich in der Migros Luzern.


46 | Migros-Magazin 17, 26. April 2011

Migros Aare Mit dem Spargel ist es so eine Sache. Kaum beginnt das Jahr, wächst die Lust auf das edle Gewächs. Der Purist isst aber keinen Spargel aus dem Ausland, sondern wartet, bis er sich regional an ihm laben kann. Wie zum Beispiel die Zürcher und die Schaffhauser. Und die Seeländer? Die müssen nicht mehr neidisch auf andere Kantone schielen, sondern erfreuen sich in der Migros Aare nicht nur über die grünen Spargeln aus dem Aargau, sondern neu auch über die weissen Spargeln aus dem Seeland. Wie das? Christian Hurni (27) sei Dank, der mit drei Geschäftspartnern die Erzeugergemeinschaft Seeländerspargeln GmbH gegründet hat. Dadurch lässt es sich effizienter produzieren. Ganz nach der Firmenphilosophie: «Wer aufhört besser zu werden, hört auf, gut zu sein.» Noch ist es eine kleine Menge, die auf den Markt sprich in die Läden der Migros Aare kommt, aber im nächsten Jahr soll die Ernte gross sein. Wie gross, das wissen sie noch nicht. Ausser Spargeln liefert Christian Hurni der Migros Aare Speisekürbis, Zwiebeln, Rosenkohl und Kartoffeln.

Weisse Spargeln, aktueller Tagespreis* *Erhältlich in der Migros Aare.

«Jonglierkünstler» Christian Hurni aus Fräschels lässt einem seinen weissen Seelandspargel fast in den Mund fliegen. Was wohl die Erbauer des Stadttors in Murten dazu sagen würden?


MARKTFRISCH JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 26.4. BIS 2.5.2011 ODER SOLANGE VORRAT

Sinne Schärfen Sie Ihre revetmit Peperoncini-C Das ten mit Zucchetti. n Sie Rezept dazu finde h/de/ auf www.saison.c d alle migros-welten un rer Ih Zutaten frisch in Migros.

30%

1.50 statt 2.20

Zucchetti Spanien/Italien, Netz à 750 g

40%

40%

1.05

3.95 statt 6.60

Vollrahm UHT im Duo-Pack 2 x 500 ml

statt 1.80

Kochspeck, TerraSuisse geräuchert, 1/3 Seite, per 100 g

Bei allen Angeboten sind M-Budget, Sélection und bereits reduzierte Artikel ausgenommen.


MACHT SIE DIESE JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR

Rezent süss: Birnen em suppe mit knusprig pt ze Speck. Das Re f dazu finden Sie au / www.saison.ch/de d migros-welten un in alle Zutaten frisch Ihrer Migros.

3.40

Birnen Abate Fetel Chile/Südafrika, per kg

7.40 statt 7.80

Bio Peperoni gemischt aus Spanien/Israel, abgepackt, per kg Genossenschaft Migros Basel

1.80

statt 2.80

Bio Kopfsalat grün und rot aus der Schweiz, per Stück

4.20 statt 6.20

Rhabarber aus der Region, lose und abgepackt, per kg

2.80 statt 3.60

Bio Erdbeeren aus Spanien, Schale à 250 g


FRISCHE AUCH AN? VOM 26.4. BIS 2.5.2011 ODER SOLANGE VORRAT

2.30 statt 2.90

Anna’s Best Roter Kopfsalat aus der Schweiz, Beutel à 150 g

PREISKRACHER per kg

3.60 Trauben rosé Chile

per kg

2.10

Silberzwiebeln Aus der Region, per Bund

8.20 statt 12.–

Champignons weiss und braun Aus der Region, lose und abgepackt

pro

Stück

3.20 statt 4.20

Rispentomaten aus der Schweiz, lose und abgepackt, per kg

1.40 statt 1.90

Lollosalat grün und rot Aus der Region


WILLKOMMEN AUF JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR

anch Davon kann sich m schneieiner ein Stück ab tenden: Wähe mit Tru inen. fleisch und Auberg bt’s auf Das Rezept dazu gi migroswww.saison.ch/de/ taten welten und alle Zu ros. frisch in Ihrer Mig

30% 1.65

statt 2.40

M-Classic Trutenfilet Deutschland, per 100 g

11.40 statt 14.–

Optigal PouletOberschenkel aus der Schweiz, in Bedienung oder in der Schale, per kg

Genossenschaft Migros Basel

30% 1.80

statt 2.60

Hinterschinken im Duo-Pack, TerraSuisse per 100 g

1.70 statt 2.10

M-Classic Kalbfleischwurst Schweizer Produkt, geschnitten, in der Midi-Schale, per 100 g

3.90 statt 4.90

Baselbieter Coppa Schweizer Produkt, geschnitten in der Maxi-Fresh-Schale, per 100 g


DER FRISCHESEITE. VOM 26.4. BIS 2.5.2011 ODER SOLANGE VORRAT

33%

7.80

statt 11.70

M-Classic Knackerli im 3er-Pack Schweiz, 18 Stück, 660 g

PREISKRACHER 40%

2.10 statt 3.50

SchweinsnierstückSteaks mariniert, Schweiz, 4 Stück, per 100 g

40%

16.–

statt 20.–

Schweinskoteletts mager aus der Schweiz, in Bedienung und Selbstbedienung, per kg

4.90 statt 8.20

MuttertagsRohschinken Schweizer Produkt, geschnitten, in der Maxi-Fresh-Schale, Schale à 167 g

33%

17.–

statt 21.50

Hackbraten Schweiz, Aus der Region, in Selbstbedienung, per kg

5.25 statt 7.90

Rapelli Salametti Schweizer Produkt, Netz à 3 x 70 g


FRISCHEN SIE MAL IH JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR

1.35

2.900

statt 1.70

statt 3.5

Gruyère mild Schweizer Hartkäse, vorverpackt, per 100 g

Alfredo Mozzarella Packung à 2 x 150 g –.60 günstiger

1.50

1.75

1.55

Ajoie Käse Schweizer Hartkäse, Aus der Region, vorverpackt, per 100 g

Freiburger Vacherin mild Schweizer Halbhartkäse, vorverpackt, per 100 g

Fornet Käse Schweizer Halbhartkäse, Aus der Region, vorverpackt, per 100 g

3.90

2.20

3.900

statt 2.15

Coulommiers französischer Weichkäse, Stück à 350 g

Genossenschaft Migros Basel

statt 1.95

statt 2.80

Birstaler Brot Aus der Region, Stück à 500 g

statt 1.90

statt 4.5

Urdinkel Farmerbrot 500 g –.60 günstiger


REN GESCHMACK AUF. VOM 26.4. BIS 2.5.2011 ODER SOLANGE VORRAT

8.–

statt 10.–

Anna’s Best Asia Menü im Duo-Pack 20% günstiger z. B. Mah-Mee 2 x 400 g

1.45 statt 1.80

Alle Quarkcremen Becher à 200 g

30% 5.25 statt 7.50

Anna’s Best Fettuccine im 3er-Pack 3 x 250 g

3.90 statt 4.90

statt 12.90

Minirosen, Max Havelaar Bund à 20 Stück

Hängepetunien 20% günstiger grossblumig, im 10,5-cm-Topf, pro Pflanze

3.90

3.900

Impatiens Neu-Guinea Sonnenliseli, pro Pflanze

Impatiens walleriana gefüllt Aus der Region, im 12-cm-Topf, pro Pflanze

statt 5.30

10.90

statt 5.3

3.90 statt 4.90

Alle Bio Kräuter 20% günstiger 13/14 cm, pro Pflanze, z. B. Basilikum, im 14-cm-Topf


SCHNAPPEN SIE ZU, BE JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR

50%

4.90 statt 9.80

Alle Pepsi in Packungen à 6 x 1,5 Liter

8.40 statt 9.60

Rivella rot oder blau in Packungen à 8 x 50 cl (7 + 1 gratis)

1.30

50%

statt 1.60

Alle Frey und M-Classic Tafelschokoladen 100 g (ohne Suprême und Mehrfachpackungen) beim Kauf ab 2 Tafeln, jede –.30 günstiger z. B. Noxana Gültig bis 9.5.

33% 4.600 statt 6.9

Petit Beurre Chocolat au lait oder Chocolat Noir im 3er-Pack 3 x 150 g

11.1900 statt 13.

Alle Frey PralinésSchachteln 20% günstiger z. B. Prestige Pralinés, 250 g Gültig bis 9.5.

5.25 statt 7.–

Sun Queen Nussmischung oder Cranberries im Duo-Pack 25% günstiger z. B. Sun Queen Nussmischung, 2 x 200 g

11.25 statt 22.50

Frey Branches Classi c 50 Stück

2.60 statt 3.20

Alle Blévita Biscuits beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger z. B. Blévita mit Sesam, 295 g


VOR’S EIN ANDERER TUT. VOM 26.4. BIS 2.5.2011 ODER SOLANGE VORRAT

8.15

statt 10.20

Alle Cafino und Cappuccino Kaffees 20% günstiger z. B. Cafino, Beutel, 550 g

40%

6.80 statt 11.40

M-Classic Pizza Toscana, tiefgekühlt, Packung à 3 Stück 3 x 360 g

40%

9.–

statt 15.–

Twist Haushaltpapier in Mehrfachpackungen z. B. Twist Classic, FSC, 16 Rollen

30%

10.0405 statt 14.

Rahmglacestängel Vanille, Schokolade oder Erdbeer Packung à 24 Stück/ 960 g

30%

10.60 statt 15.20

Don Pollo PouletNuggets, tiefgekühlt hergestellt in der Schweiz mit Pouletfleisch aus Brasilien, 1 kg

8.90

statt 11.20

Rio Mare Thon in Mehrfachpackungen 20% günstiger z. B. Rosa Thon, 6 x 52 g

1.90

statt 2.40

Alle Fonduesaucen im 200-ml-Glas und M-Classic Saucen im 250-mlSqueezer 20% günstiger z. B. Curry Sauce, 200 ml

6.70 statt 8.40

Selina Katzennahrung im 12er-Pack Beutel oder Schalen 20% günstiger z. B. Selina Rind, Schalen, 12 x 100 g


SPAREN SIE SICH REICH. JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 26.4. BIS 2.5.2011 ODER SOLANGE VORRAT

4.70 statt 5.90

Alle Total Bügelund Waschhilfen 20% günstiger z. B. Total Spray & Wash, 500 ml Gültig bis 9.5.

4.30 statt 4.90

Gesamtes Hygo WC Sortiment beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.60 günstiger z. B. Hygo WC Maximum Active Powder* Gültig bis 9.5.

13.50 statt 16.90

Alle Twist Bodenreinigungs-Artikel 20% günstiger z. B. Twist Reinigungssystem Gültig bis 9.5.

50%

4.80 statt 9.60

Gesamtes Migros topline Sortiment z. B. Profi Shaker mit Mass-Skala, 0,5 Liter Gültig bis 9.5.

9.90

Herren Sportsocken im 5er-Pack Gr. S-XL, schwarz, weiss und anthrazit

5.90

Damen Strumpfwaren in Mehrfachpackungen z. B. Damen Feinstrumpf-Kniesocken im 7er-Pack, one size, diverse Farben

50%

12.45 statt 24.90

Gesamtes Herrenschuh-Sortiment (ohne SportXX und M-Sport-Filialen), z. B. Freizeitschuh, Gr. 40-45

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen und **Micasa oder ***melectronics.

79.90 statt 99.90

Gesamtes Reisegepäck* 20% günstiger z. B. Reisetrolley Saxoline, 61 cm Gültig bis 9.5.


SPARZETTEL ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 26.4. BIS 2.5.2011 ODER SOLANGE VORRAT

4.20

FRÜCHTE & GEMÜSE Trauben rosé, per kg 3.60

statt 5.70

Birnen Abate Fetel, per kg 3.40 Bio Erdbeeren, aus Spanien, Schale à 250 g 2.80 statt 3.60 Rhabarber, aus der Region, lose und abgepackt, per kg 4.20 statt 6.20 Zucchetti, Netz à 750 g 1.50 statt 2.20 Champignons weiss und braun, Aus der Region, lose und abgepackt, per kg 8.20 statt 12.– Rispentomaten, aus der Schweiz, lose und abgepackt, per kg 3.20 statt 4.20 Silberzwiebeln, Aus der Region, per Bund 2.10 Bio Peperoni gemischt, aus Spanien/Israel, abgepackt, per kg 7.40 statt 7.80 Lollosalat grün und rot, Aus der Region, per Stück 1.40 statt 1.90 Bio Kopfsalat grün und rot, aus der Schweiz, per Stück 1.80 statt 2.80 Anna’s Best Roter Kopfsalat, aus der Schweiz, Beutel à 150 g 2.30 statt 2.90

Gesamtes Secure Sortiment (ohne Servicebeutel) beim Kauf ab 2 Produkten, jedes 1.50 günstiger z. B. Secure Light plus, 24 Stück Gültig bis 9.5.

19.90

FLEISCH, FISCH & GEFLÜGEL

statt 24.90

79.90 statt 99.90

Mio Star Rasierer Shave 304*/*** Akku-/Netzbetrieb, 3-fach Schersystem, Dreitagebart-Aufsatz, abwaschbar, Langhaarschneider Gültig bis 9.5.

Für Ihren Einkauf hier ausschneiden.

Gesamtes Fixleintuch-Sortiment*/** 20% günstiger z. B. Céderic JerseyFixleintuch, 100% Bio-Baumwolle, 90/190–100/200 cm Gültig bis 9.5.

Optigal Poulet-Oberschenkel, aus der Schweiz, in Bedienung oder in der Schale, per kg 11.40 statt 14.– M-Classic Trutenfilet, per 100 g 1.65 statt 2.40 30% Schweinsnierstück-Steaks, mariniert, 4 Stück, per 100 g 2.10 statt 3.50 40% Schweinskoteletts mager, aus der Schweiz, in Bedienung und Selbstbedienung, per kg 16.– statt 20.– Hackbraten, Schweiz, Aus der Region, in Selbstbedienung, per kg 17.– statt 21.50 Kochspeck, TerraSuisse, geräuchert, 1/3 Seite, per 100 g 1.05 statt 1.80 40% Don Pollo Poulet-Nuggets, tiefgekühlt, 1 kg 10.60 statt 15.20 30% M-Classic Knackerli im 3er-Pack, 18 Stück, 660 g 7.80 statt 11.70 33% Rapelli Salametti, Schweizer Produkt, Netz à 3 x 70 g 5.25 statt 7.90 33% Hinterschinken im Duo-Pack, TerraSuisse, per 100 g 1.80 statt 2.60 30% M-Classic Kalbfleischwurst, Schweizer Produkt, geschnitten, in der Midi-Schale, per 100 g 1.70 statt 2.10

Genossenschaft Migros Basel

Rapelli Piatto Rustico, Schweizer Produkt, Schale à ca. 450 g, per 100 g 1.90 statt 2.40 Muttertags-Rohschinken, Schweizer Produkt, geschnitten in der Maxi-Fresh-Schale, Schale à 167 g 4.90 statt 8.20 40%

BROT & MILCHPRODUKTE Urdinkel Farmerbrot, 500 g 3.90 statt 4.50 Birstaler Brot, Aus der Region, Stück à 500 g 2.20 statt 2.80 Gruyère mild, Schweizer Hartkäse, vorverpackt, per 100 g 1.35 statt 1.70 Ajoie Käse, Schweizer Hartkäse, Aus der Region, vorverpackt, per 100 g 1.75 statt 2.15 Fornet Käse, Schweizer Halbhartkäse, Aus der Region, vorverpackt, per 100 g 1.50 statt 1.90 Freiburger Vacherin mild, Schweizer Halbhartkäse, vorverpackt, per 100 g 1.55 statt 1.95 Coulommiers, französischer Weichkäse, Stück à 350 g 3.90 Alfredo Mozzarella, Packung à 2 x 150 g –.60 günstiger 2.90 statt 3.50 Vollrahm UHT im Duo-Pack, 2 x 500 ml 3.95 statt 6.60 40% Alle Quarkcremen, Becher à 200 g 1.45 statt 1.80

BLUMEN & PFLANZEN Minirosen, Max Havelaar, Bund à 20 Stück 10.90 statt 12.90 Impatiens Neu-Guinea, Sonnenliseli, per Pflanze 3.90 statt 5.30 Impatiens walleriana gefüllt, Aus der Region, im 12-cm-Topf, per Pflanze 3.90 statt 5.30 Alle Bio Kräuter, 13/14 cm, pro Pflanze 20%

WEITERE LEBENSMITTEL Anna’s Best Fettuccine im 3er-Pack 30% Alle Frey und M-Classic Tafelschokoladen 100 g, beim Kauf ab 2 Tafeln, jede –.30 günstiger Gültig bis 9.5. Frey Branches Classic, 50 Stück 11.25 statt 22.50 50% Alle Frey Pralinés-Schachteln 20% Gültig bis 9.5. Petit Beurre Chocolat au lait oder Chocolat Noir im 3erPack, 3 x 150 g 4.60 statt 6.90 33% Alle Blévita Biscuits, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger Mentos Fruit oder Mint im Beutel, 295 g 3.40 statt 7.20 Sun Queen Nussmischung oder Cranberries im DuoPack 25%

Alle Cafino und Cappuccino Kaffees 20% Alle Pepsi in Packungen à 6 x 1,5 Liter 4.90 statt 9.80 50% Rivella rot oder blau in Packungen à 8 x 50 cl (7 + 1 gratis) 8.40 statt 9.60 M-Classic Pizza Toscana, tiefgekühlt, Packung à 3 Stück, 3 x 360 g 6.80 statt 11.40 40% Rahmglacestängel Vanille, Schokolade oder Erdbeer, Packung à 24 Stück/960 g 10.05 statt 14.40 30% Rio Mare Thon in Mehrfachpackungen 20% Knorr Sauce Hollandaise, 200 ml 2.60 statt 3.25 Alle Fonduesaucen im 200-mlGlas und M-Classic Saucen im 250-ml-Squeezer 20%

NEAR-/NON-FOOD Selina Katzennahrung im 12er-Pack 20% Gesamtes Migros topline Sortiment 50% Gültig bis 9.5. Twist Haushaltpapier in Mehrfachpackungen 40% Alle Yvette Feinwaschmittel, z. B. Yvette Color Nachfüllbeutel, 2 Liter 9.20 statt 11.50 20% Gültig bis 9.5. Potz Reinigungsmittel im Duo-Pack 1.50 günstiger, z. B. Potz Badreiniger (Originalflasche + Nachfüllbeutel), 2 x 500 ml 5.90 statt 7.40 Gesamtes Hygo WC Sortiment, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.60 günstiger Gültig bis 9.5. Alle Twist BodenreinigungsArtikel 20% Gültig bis 9.5. Alle Total Bügel- und Waschhilfen 20% Gültig bis 9.5. Alle Primex HaarentfernungsProdukte, z. B. Primex Enthaarungsstreifen für die Beine, 10 x 2 Stück 7.20 statt 9.– 20% Gültig bis 9.5. Gesamtes Secure Sortiment (ohne Servicebeutel), beim Kauf ab 2 Produkten, jedes 1.50 günstiger Gültig bis 9.5. Damen Feinstrumpf-Söckchen und Kniesocken im 7er-Pack 5.90 Damen Sneakers im 5er-Pack 8.90 Herren Sportsocken im 5erPack und Herren Sneakers im 4er-Pack ab 8.90 Gesamtes HerrenschuhSortiment 50% Baby-Kurzsocken im 3er-Pack 4.90 Kindersocken und Sneakers im 5er-Pack ab 7.90 Gesamtes Reisegepäck 20% Gültig bis 9.5.

Genauere Informationen zu Preisen, Produkten und Rabatten entnehmen Sie bitte den Preiszetteln der jeweiligen Produkte in diesem Flyer.


JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 26.4. BIS 9.5.2011 ODER SOLANGE VORRAT

NEU

3.10

Ice Dream Pulvermischung zur Herstellung von Fruchtsorbet, ohne Aromen und Farbstoffe (inkl. Rezeptbüchlein), 250 g

NEU

2.90

Créa d’Or Romance Buttergebäck in Herzform mit luftig frischer Erdbeerfüllung, bestreut mit Mandelscheibchen, 90 g

NEU

7.90

Kneipp Shampoo Mandelblüten intensive, reichhaltige Pflege ohne Silikon, 200 ml

NEU

6.40

Califora Crémant Kakaogetränk mit Zartbitter-Schokolade, 500 g

NEU

17.90

Luvos Heilerde natürliches Produkt zur Entgiftung und Entschlackung, 40 Kapseln

NEU

NEU

2.50

Frey Suprême White Lemon & Lime Tafelschokolade weisse Schokolade mit Zitronen- und LimettenGranulat; schmeckt gekühlt besonders köstlich, 100 g

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

NEU

6.90

Zucrilite Süssstoffpulver auf der Grundlage von r Sucralose, für Diabetike verwendbar, 100 Sticks/ 100 g

12.90

Fit Control Sättigungskapseln zur Gewichtskontrolle und Behandlung von Übergewicht, 64 Kapseln

MGB www.migros.ch W

PROBIEREN GEHT ÜBER STUDIEREN.


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Maître fromager PierreAndré Freymond aus St-Cierges und sein sieben Kilo schwerer Heiligenschein Brigand du Jorat mitten in Lausanne vor der Kathedrale. Alle drei beeindrucken: Kathedrale, Käse und Käser.

| 59

Migros Waadt Schweizer Käse ist in aller Munde. Hart oder cremig, Käse ist Heimat, ist Leidenschaft. Und manchmal wächst er einem über den Kopf. Ein Heiliger ist Maître fromager Pierre-André Freymond (53) deswegen nicht, aber ein Verfechter regionaler Produkte. Sein Gruyère AOC, seine Joghurts und seine Butter sind in der Heimatgemeinde St-Cierges bekannt. Regional berühmt gemacht hat ihn aber sein Käse Brigand du Jorat, für den er 2009 am Concours suisse des produits du terroir die Bronzemedaille errungen hat. Der Käse wird aus Kuhmilch hergestellt, sein Laib wiegt rund sieben Kilogramm, er reift zwei Monate im Keller, hat nussige Aromen und ist in der Konsistenz halbhart. Seit zehn Jahren arbeitet Pierre-André Freymond mit der Migros Waadt zusammen, letztes Jahr hat er ihr 30 000 Kilogramm Brigand du Jorat verkauft. Seit 102 Jahren existiert der Betrieb, seit 22 Jahren ist er Käser in St-Cierges. Aus dem Hause Freymond wird er wohl der letzte Käser sein. Seine drei Kinder wollen nichts wissen von Käseherstellung, vom Käseessen aber schon.

Brigand du Jorat, 100 g, Fr. 1.80 statt Fr. 2.30* * Aktionspreis vom 26. 4. bis 2. 5., erhältlich in der Migros Waadt.


60 | Migros-Magazin 17, 26. April 2011

Migros Zürich Ruedi Baur (43) ist Bauer mit Leib und Seele. Kein Lippenbekenntnis, sondern gelebter Alltag. Seinen Betrieb im zürcherischen Rafz bewirtschaftet er in der dritten Generation. Auf dem Betrieb helfen seine Frau Franziska und seine Eltern. Für einen Hofladen bleibt keine Zeit — denn da ist noch der Männerchor Frohsinn, dem Ruedi Baur seine Stimme als zweiter Tenor gibt. Sein Hof ist ein Mischbetrieb mit Acker- und Rebbau sowie Munimast. Seit zehn Jahren pflanzt er die Kulturpflanze Emmer an, die heute eine Renaissance erlebt und bei den Konsumenten immer mehr gefragt ist. Das Ergebnis ist ein schmackhaftes, kräftiges urchiges, dunkles Emmerbrot. Mit seinem Spelzgetreide beliefert Ruedi Baur seit 2006 die IG Interessengemeinschaft Emmer. Die IG Emmer unterstützt den Anbau der alten Getreidesorte. Sie will auch vermehrt die Artenvielfalt im Ackerbaugebiet mit ökologischen Ausgleichsmassnahmen fördern. Die IG Emmer beliefert die Hausbäckerei der Migros, die Jowa.

Emmerbrot, 450 g, Fr. 3.80* * Erhältlich in der Migros Zürich.

Plagt Zürich der Stau, könnte Bauer Ruedi Baur aus Rafz die Abkürzung nehmen: Er würde auf der Limmat am Grossmünster vorbeirudern. Zwar verlangt die Ernte viel Handarbeit, aber für die Brotzustellung gibt es heute einfachere Wege.


DAS BESTE AUS DER MIGROS

| 61

DAS VOTING STARTET AM 2. MAI 2011 MIT ALLEN NEUN BILDERN!

Lieblingsbild wählen und ein Diner gewinnen! Sehen Sie sich die vier Fotos genau an, bewahren Sie dieses Magazin auf und betrachten Sie die nächsten fünf Bilder im Migros-Magazin von nächster Woche, dann auswählen und mitmachen! 2

1

Franca Pedrazzetti (34) lebt in Luzern, Fotografin seit 2002.

Franca Pedrazzetti fühlt sich in der Stadt wie am Berg wohl. Wichtige Publikationen: Die Zeit, Bilanz. Zum Bild: Der Pilatus ist ein Wetterumschlagplatz, ein idealer Ort für Wetterschmöckerwürstli.

4

3

Martin Guggisberg (40) ist Bürger von Wald BE, Fotograf seit 1998.

Martin Guggisberg lebt ganz gut als Berner in Zürich. Wichtige Publikationen: Living+Design, Dänemark; Interiors, USA. Zum Bild: Im Seeland, dem Gemüseschlaraffenland, fliegen einem die Spargeln in den Mund.

Christophe Chammartin (41), geboren in Pully VD, Fotograf seit 1987.

Christophe Chammartin ist gebürtiger Freiburger, fühlt sich aber mit der Waadt verbunden. Wichtige Publikationen: Le Monde, Stern. Zum Bild: Käse und Kathedrale — die Wahrzeichen des Waadtlands.

Mirko Ries (27), Bürger von Zürich, Fotograf seit 2010.

Mirko Ries ist in Zürich aufgewachsen, hier fühlt er sich zuhause. Zum Bild: Getreide ernten, Brot kneten sind Handarbeit, Brot liefern ebenso. Für einmal nicht pragmatisch, sondern fotografisch.

In einem dieser Wirtshäuser sind Sie mit etwas Glück Gast

Genial regional heisst Gast zu sein in einem Wirtshaus, dessen Speisekarte mehr über die Region aussagt als das Denkmal auf dem Dorfplatz.

Migros Luzern: Werner Tobler, wurde als Koch geboren. Er setzt in seiner «Braui» in Hochdorf LU regionale Akzente. Gewinn: Ein «Gourmetmenü» für vier Personen am Küchentisch. Migros Aare: Max Eichenberger, Koch und Patron im «Bären» in Birrwil AG ist 70 Jahre alt. Von Ruhestand will er nichts wissen. «Das Leben findet in der Beiz und nicht im Schlafzimmer statt», sagt er. Finden wir auch. Gewinn: Ein «Fischmenü» für sechs Personen. Migros Waadt: Michel Kunz ist Galerist, Patron, Koch, Kellner und

lebende Legende. Sein «Au Bon Vin» in Onnens VD ist Kult. Zu ihm kommen Künstler, Pensionäre, Arbeiter und Bonvivants. Gewinn: Ein «Menu à la Michel» für sechs Personen. Migros Zürich: Marktfrisch, regional, saisonal: So denkt und kocht Marc Reithebuch in luftiger Höhe im «Alpenrösli» in Mullern GL. Gewinn: Ein «Überraschungsmenü» für sechs Personen. Migros Basel: Eine schöne Landpartie mit Kontinuität ist das «Bad» in Schönenbuch BL. Michael Matter kocht seit 25 Jahren auf hohem Niveau.

Gewinn: Ein «Menu surprise» für sechs Personen. Migros Genf: René Frachebouds ist in Carouge in seinem «Les Dix Vin» ein Verfechter der Bistroküche. Gewinn: Ein «Menu tradition» für sechs Personen. Migros Neuenburg-Freiburg: Genial regional findet auch in der «Auberge de la Couronne» in Lessoc statt, in der Philippe Milleret authentische Gerichte kocht. Gewinn: Ein «Menu du Patron» für sechs Personen. Migros Ostschweiz: Sepp Kölbener ist ein herzlicher Gastgeber und ein exzellenter

Koch, kurz: ein Urgestein in wundervoller Beiz. «Sonder» heisst sie und steht in Stein AR. Gewinn: Ein «Appenzeller Menü» für sechs Personen. Migros Wallis: Alpenküche nennt Klaus Leuenberger im «St. Georg» in Ernen seine Küche. Und so schmeckt sie auch: Frisch und gut. Gewinn: Ein «Menu à la Leue» für sechs Personen.

Verpassen Sie am kommenden Montag, 2. Mai 2011, das Migros Magazin Nr. 18 nicht. Wählen Sie aus den total neun Bildern Ihren Favoriten und voten Sie!


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 17, 26. April 2011

| 63

Glücksbringer Glace

Bild & Styling Claudia Linsi

Der Sommer kann kommen! Zwei neue Kreationen von Crème d’or mit Waldbeeren und Caramel versprechen Glücksgefühle.

S

chweizerinnen und Schweizer essen pro Kopf und Jahr rund sieben Liter Glace. Und dies hoffentlich mit gutem Gewissen. Denn das Schlemmen von Glace ist kein sündiger Sommergenuss, sondern ein Beitrag für unsere Gesundheit. So haben Hirnforscher aus Wien entdeckt,

dass genüssliches Schlecken zufrieden und glücklich macht und ausgezeichnet Stress abbaut. So erfreuen uns die Glacemacher diesen Frühling mit zwei neuen Glacesorten. Das Crèmed’or-Cornet Midi Waldbeeren ist mit erfrischender WaldbeerRahmglace, Beerenstücken und

Waldbeersauce gefüllt. Aus der Linie Crème d’or España ist die Crema Catalana ein Vanille-Rahmglace, durchzogen mit einer Sauce von gebranntem Zucker – übrigens auch in der 1000 ml-Dose erhältlich. Beide Kreationen bestehen aus natürlichen Aromen und pflanzlichen Farbstoffen. AWE

Crème d’or: Waldbeeren, Cornet Midi, 6 x 95 ml, Fr. 8.20* España Crema Catalana, 200 ml, Fr. 3.20*

* Nur in grösseren Filialen.


Jetzt gewinnen! 10 Schnellkochtรถpfe von

und

2 Geniesser-Wochenenden im

Gratisteilnahme und Teilnahmebedingungen unter www.knorr.ch

KNORR gibts in Ihrer Migros


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 17, 26. April 2011

| 65

Streichkonzert

Wer ein Schleckermäulchen ist, dem kommt ein Haselnussbrotaufstrich am frühen Morgen gerade recht. Nun gibt es das beliebte Frelitta in der Crunchyversion mit extra vielen knusprigen Haselnussstückchen. Aber wieso eigentlich nur Brotaufstrich? Frelitta schmeckt auch wunderbar in einer heissen Crêpe. M-Classic Frelitta Nut Crunch, 400 g, Fr. 4.20

SAISONAL IN DER MIGROS

NEU IN DER MIGROS

Frühlingsgruss

Die neuen Frühlingskonfitüren versüssen einem das Aufstehen gleich doppelt: Bei der Sorte HimbeerDrachenfrucht kommt eine leicht säuerliche Komponente mit ins Spiel. Die Sorte Ananas bringt mit ihrer warmen Süsse die Sonne auf den Frühstückstisch. Frühlingskonfitüre Himbeer-Drachenfrucht und Ananas, 350 g, je Fr. 2.70*

Kammerspiel

* Nur so lange Vorrat.

GUT & GÜNSTIG

FR. 6.20

Kohlrabisuppe

Mittagessen für 4 Personen

➔ 1 Zwiebel fein würfeln und in 25 g Butter andünsten. 2 Kohlrabi und 2 mittelgrosse Kartoffeln schälen. In gleich grosse Würfel schneiden. Kurz mitdünsten. Zirka Fr. 4.➔ 8 dl heisse Gemüsebouillon zugeben und Kohlrabi weichkochen, je nach Grösse der Kohlrabistücke ca. 15 Minuten. Suppe pürieren. Zirka Fr. —.50 ➔ 4 Scheiben Brot mit 60 g geriebenem Käse bestreuen und kurz unterm Grill rösten. Zirka Fr. 1.20 ➔ 1 dl Halbrahm in die Suppe rühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zusammen mit den Käsecrostini servieren. Zirka Fr. —.50 Tipp: Um die Suppe aufzupeppen Sprossen oder Keime darüber streuen. stre

+

+

NEU IN DER MIGROS

Die neuen Steinofenbaguettes sind ungekühlt haltbar und innert zehn Minuten aufgebacken. Die Brotstangen aus dunklem Mehl oder hellem Bio-Mehl werden in einem Originalsteinofen vorgebacken, was ihnen den typischen Geschmack verleiht. Sie sind einzeln in abtrennbaren Kammern verpackt. Bio Baguette aus dem Steinofen hell, 2 St., je 125 g, Fr. 2.70 Baguette aus dem Steinofen dunkel, 2 St., je 125 g, Fr. 2.40

SAISONAL IN DER MIGROS

Wachmacher

Der neue Caruso Speciale India ist ein Single-origin-Kaffee mit sehr ausgewogenem Aroma, der für alle Vollautomaten und Kolbenmaschinen geeignet ist. Er besteht aus Arabicabohnen aus Südindien. Produziert wird er nach Utz-Kriterien: mit sozial, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltigen Anbaumethoden. Caruso Edizione Speciale India, 250 g, Fr. 5.60* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.


3 FÜR 2 ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 26.4. BIS 2.5.2011 ODER SOLANGE VORRAT

Volksmusik Musikfrühling – Zell am See

4 Tage ab Fr.

645.-

Mit dem Salzburger Musikfrühling feiert Zell am See ein Musikfest, das seinesgleichen sucht. Stars der Volksmusik wie Hansi Hinterseer, Semino Rossi uvm. begrüssen ihre treuen Fans. Reisedatum: Do. 02. – So. 05. Juni 2011 Preise pro Person: Inkl. 3 Konzerte, 3-Sterne Hotel in der Region Zell am See/Kaprun 4 Tage ab Fr. 645.EZ-Zuschlag Fr. 70.-

34.65 statt 52.–

Filterkartuschen MA XTRA 3 x 2 Stück

Starnacht am Wörthersee

29.–

statt 43.50

Filterkartuschen CLASSIC 3 x 2 Stück

www.brita.ch

765.-

Erleben Sie unvergessliche Tage am Wörthersee. Die Starnacht am Wörthersee präsentiert Ihnen Interpreten aus vielen Ländern unter anderem Howard Carpendale, Andrea Berg, Gilbert und Simone und viele weitere Stars kommen noch dazu. Reisedatum: Fr. 08. – Mo. 11. Juli 2011 Preise pro Person: Inkl. Karten der Kat. 2, 4-Sterne Hotel Sandwirth 4 Tage ab Fr. 765.EZ-Zuschlag Fr. 75.Zuschlag Kat. 1 Fr. 20.-

Volkstümliches Schlager Open Air Flumserberg

1 Tag Fr.

95.-

Das 11. Schlager Open Air Flumserberg findet statt und Sie sind mit dabei. Geniessen Sie einen gemütlichen Tag mit vielen bekannten Stars der Volksmusik. Reisedatum: So. 31. Juli 2011 Preis pro Person: Carfahrt und Eintritt Fr. 95.-

Fanwanderung Hansi Hinterseer

Ihre Quelle für zu Hause

4 Tage ab Fr.

3 Tage ab Fr.

395.-

Nehmen Sie an der traditionellen Fanwanderung mit Ihrem Lieblingsstar Hansi Hinterseer am Hahnenkamm teil. Hansis Freunde vom „Tiroler Echo“ sind die musikalischen Begleiter. Reisedatum: Mi. 24. – Fr. 26. August 2011 Preise pro Person: Inkl. 3-Sterne Hotel im Raum Kitzbüheler Alpen 3 Tage ab Fr. 395.EZ-Zuschlag Fr. 35.-

Musikherbst in Ellmau

4 Tage ab Fr.

755.-

Der Alpenländische Musikherbst in Ellmau ist ein Muss für alle Freunde der volkstümlichen Musik. Stars wie Hansi Hinterseer, Semino Rossi, die Amigos, Marc Pircher, Oesch’s die Dritten, Francine Jordi, die Jungen Zillertaler und Lara erwarten Sie. Reisedatum: Do. 06. – So. 09. Oktober 2011 Preise pro Person: Inkl. 3 Konzerte, 4-Sterne Hotel in der Region von Ellmau 4 Tage ab Fr. 755.EZ-Zuschlag Fr. 60.-

Mehr Genuss mit MAXTRA von BRITA MAXTRA von BRITA reduziert Kalk, Chlor und Metalle wie Blei und Kupfer. So verbessert sich der Geschmack von Tee, Kaffee, Kaltgetränken und Speisen. Löschen Sie Ihren Durst mit frischem, BRITA gefiltertem Leitungswasser. Für puren Trinkgenuss!

BRITA gibts in Ihrer Migros

Inbegriffen: Reise im Komfortcar, Halbpension, unvergessliche Musikerlebnisse, reservierte Sitzplätze bei den Konzerten, tolle Rahmenprogramme, exkl. Annullationsschutz Fr. 20.- und Auftragspauschale Fr. 15. – p.P. exkl. Treibstoffzuschlag Fr. 8.- p.P.

Verlangen Sie den Katalog „Einsteigen und Geniessen“ oder buchen Sie online unter www.eurobus.ch

Jetzt buchen! Tel. 056 461 64 64


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 17, 26. April 2011

| 67

Sonnenbaden mit Verstand

Mit dem richtigen Mass und gut geschützt steht dem puren Sonnengenuss nichts im Weg. Im Gegenteil, die Sonne weckt unsere Lebensgeister. Darum nichts wie raus!

Bild istockphoto

L

acht die Sonne, fühlen wir uns wohler, wir werden aktiver, und das Leben gewinnt an Freude und Leichtigkeit. Das Sonnenlicht kurbelt die Produktion von Vitamin D – auch Knochenvitamin genannt – an und die des Glückshormons Serotonin. Damit der Sonnengenuss wirklich gesund ist, heisst unser Rezept: das richtige Mass, und ganz wichtig, ein perfekter Sonnenschutz. «Wie eine zweite Haut» schützen die Sun-Look-Produkte die ganze Familie vor schädlichen

UVA- und UVB-Strahlen: Hohe Lichtschutzfilter für die Kinderhaut, Basic-Produkte mit AquaCacteen und für die sensitive Haut gibts den Sonnenschutz frei von Parfüm, Emulgatoren, Farbstoffen und Konservierungsmitteln. Für die Pflege danach hat Sun Look après pflegende und Feuchtigkeit spendende Cremes parat. Übrigens, die Sun-Look-Produkte glänzen in neuem Design – die Sprays, Tuben und Flaschen sind handlich und einfach perfekt anzuwenden. RC

Sun Look kids, Sun Spray mit Lichtschutzfaktor 50, 250 ml, Fr. 25.50; Sun Look après, Aloe Vera Cooling Gel, 200 ml, Fr. 8.90; Sun Look sensitive, Sun Milk mit Lichtschutzfaktor 30, 200 ml, Fr. 18.50; Sun Look, light & invisible Spray, Lichtschutzfaktor 30, 200 ml, Fr. 18.50


JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 26.4. BIS 9.5.2011 ODER SOLANGE VORRAT

FEUCHTIGKEIT UND SCHUTZ Topaktuelle, wertvolle Texturen versorgen Ihre Haut lang anhal tend und optimal mit Feuchtigkeit und schützen sie vor negativen Umwelteing, flüssen wie Witterun Sonnenlicht und n Schadstoffen. Nebe der Pflegelinie für normale und zur Tro ckenheit neigende e Haut gibt es neu ein extra leichte Pflegelinie für normale Haut und Mischhaut.

ERFRISCHENDER EFFEKT Die ölfreie Formulisierung spendet erfrischende Feuchtigkeit und mildert Trockenheitsfältchen . Zoé HydraProtect Leichte TagesgelCreme, 50 ml

16.50

HAUTTONAUSGLEICHENDER EFFEKT te Mikrofeine verkapsel Farbpigmente entwickeln beim Auftragen eine dezente Tönung und verleihen eine ebenmässige Haut. Zoé HydraProtect Getönte Tagescreme mit UV-Schutz, 50 ml

18.50

MGB www.migros.ch W

JETZT NEU.


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 17, 26. April 2011

| 69

RAPPENSPALTE Gesichtskontrolle

Ein bisschen Hitze, ein bisschen Aufregung — schon sieht das Make-up nicht mehr aus wie das von Drew Barrymore, sondern wie von gestern. Das neue Make-up und der Puder der Clean-OilControl-Linie von Covergirl haben einen stark mattierenden Effekt, der den Glanzstellen trotzt. Die Linie ist speziell für ölige- und Mischhaut gedacht. Clean Make-up oil control, 30 ml, Fr. 10.90 Clean Pressed Powder oil control, 10 g, Fr. 10.90

Anna Rossinelli (24) aus Basel vertritt die Schweiz im Mai beim Eurovision Song Contest 2011 in Düsseldorf mit dem Song «In Love for a while».

Perfekter Look fürs Gesicht

Volumenkontrolle

Schwarz wie die Nacht sollten Maybels Wimpern sein. Deshalb erfand ihr Bruder T. L. Williams im Jahre 1913 den ersten Mascara und legte den Grundstein für die Kosmetikfirma Maybelline. Für einen bombastischen Augenaufschlag sorgt die neue One-by-OneVolum’ExpressMascara. Ihre 300 Borsten schaffen ein schön definiertes Volumen. The One-by-One Volum’Express Mascara, schwarz oder braun,

Pflegekontrolle

Er vereint Arganöl, Kakao- und Mangobutter. Und wozu? Damit die Lippen rundum geschützt, gepflegt und zart glänzend sind. Ein wahrer Wonderbalm, dieser Lipgloss von Nivea. Mit Lichtschutzfaktor 15. Nivea, Gloss Wonderbalm,

Fr. 12.90

Fr. 16.90

Lidkontrolle

Intensive Farben sind wieder im Trend — auch beim Augenaufschlag. Ein Farbenreigen steckt in den neuen Infallible-Lidschatten von L’Oréal. Die wasserfesten Farben halten bis zu 24 Stunden — roter Teppich, wir kommen! L’Oréal, Infallible Lidschatten, 8 Farbnuancen, Fr. 15.90

Anna Rossinelli, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Mit zehn Jahren verkaufte ich am Petersplatz-Flohmarkt in Basel meine ganze Barbiepuppensammlung. Wofür würden Sie nie Geld ausgeben?

Für Kaviar, zu teuer und zu salzig. Und für ein FitnessAbo, dafür bin ich zu jung. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Den Familienschmuck. Was gibt es kostenlos in Ihrer Stadt?

Jetzt dann hoffentlich bald wieder ganz viel Badespass im Rhein. Für Nichtbasler: bester Einstieg ist die Dreirosenbrücke in Kleinbasel. Wo trifft man Sie abends?

Im nt*/Areal in Basel Erlenmatt, dem urbanen Mittelpunkt oder in der Carambolage Bar oder beim Dinner mit meinem Freund im Restaurant Mitte. Und wo garantiert nicht?

Im Fitnesscenter beim Spinning.

Sind Sie gerne prominent?

Ja schon – aber ich bin in erster Linie Sängerin und kein Star.

Eugen Baumgartner


70 | Migros-Magazin 17, 26. April 2011

UMSCHWÄRMT: Bis zu 50 000

Bienen schwärmen auf dem «Lindenhof» für Simon van der Veer. WERTVOLL: Sieht gesund aus, ist gesund — die Zutaten für den Getreidesalat. FEINARBEIT: Die Mis en place steht — ein scharfes Messer ist alles. SUMM: An der Wabe hängen sie, die fleissigen Bienen.


SAISONKÜCHE

Nachgefragt bei

| 71

Simon van der Veer

at? e immer auf Vorr ➔ Was haben Si kenfleisch und Joghur t, Käse, Troc Schokolade. Sie pro Woche? ➔ Wie oft kochen l pro Woche. Höchstens einma Sie … r ➔ Kochen ist fü Landwirt produAls n. Mittel zum Esse e ich die Produkte ziere und geniess rkochen. lieber, als sie zu ve e nie im Leben ➔ Was würden Si essen? schenkel. Schnecken, Frosch n Sie gern mal ➔ Mit wem würde essen gehen? or dem Generaldirekt Mit Pascal Lamy, . TO W ganisation, der Welthandelsor nn gerne über den Si ihm t Ich würde mi alom dip es r sagen wi und Unsinn oder, en hr fa Ge d un n ance tischer, über die Ch n. re tie ku els dis des Agrarwelthand

Natur pur bim Buur

S Simon van der Veer denkt global und handelt llokal. Er ist Lehrer, Politiker, Landwirt und Imker — und vielleicht mal Nationalrat? Vorher gehts in die Küche mit dem Migros-Magazin.

S

imon van der Veer (30) ist Pragmatiker, kein Theoretiker und wortgewandt, ohne abzuheben. Das spricht für ihn. Ist er gar ein ambitionierter Politiker, der nach Bern schielt? «Nein, ich denke global, handle lokal. Ich bin parteilos, ohne Parteilobby. Die Aufgaben als Gemeinderat reichen mir», sagt der Pragmatiker. Gut, das sagen alle Politiker zu Beginn ihrer Karriere. Simon van der Veer ist im Seeland kein Unbekannter, sein Beziehungsnetz ist gelegt. Er ist Lehrer im Bildungs-, Beratungs- und Tagungszentrum für Land- und Hauswirtschaft, Inforama, er ist Präsident der Westschweizeri-

schen Vereinigung der Zuckerrübenpflanzer WVZ, Gemeinderat in Sutz-Lattrigen BE sowie Landwirt und Imker auf dem Familienbetrieb Lindenhof. Kein Wunder, freut er sich, wenn für ihn gekocht wird. Die Wahl des Menüs hat er der «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius überlassen. Ein Fehler? «Ich liebe die Abwechslung, auch wenn es ein Getreidesalat ist. Das Gericht macht ja Sinn, da wir auf unseren Feldern Weizen anpflanzen.» Aha, über diplomatisches Geschick verfügt der Fleisch- und Fischliebhaber auch noch. Beim Spaziergang über den «Lindenhof», den Si-

Kochen mit mit der der «Saisonküche» « S aison Simon van der Veer zeigt Andrea Pistorius den Kräutergarten vom «Lindenhof». Frisch gezupft betört das Aroma der Kräuter jede Nase.


HIT R EISE :

Sofort buchen und

10 %sparen!

Preise 2011günstiger dank tiefem Euro! 7 Tage inkl. Halbpension ab Fr.

745.–

Pro Person in Fr.

Katalog- SofortPreis Preis

7 Tage inkl. Halbpension Reduktion Reise 1–5

860.–

775.– – 30.–

Daten 2011

N eu m entrale l z it m te o h s s la Er stk ar in Wism Strandidylle an der Ostsee

Ostsee und Hansestädte ■

■

Hansestädte Hamburg, Wismar, Rostock und Lübeck ■ Ostseebäder Kühlungsborn und Warnemünde Schwerin – die Garten- und Seenstadt ■ Fakultativ: Mecklenburger Seenplatte

Die Ostsee ist eine boomende Tourismusregion. Nicht nur die weiten Strände, sondern auch das naturschöne Hinterland mit seinen weiten unberührten Landschaften und zahlreichen Seen zieht Urlauber aus nah und fern an. Das Temperament der quirligen Städte mit ihren alten Zentren und Kulturschätzen vermischt sich mit der Ruhe der verträumten Landstriche zu einem Bild voller Harmonie. Wir erleben ein Stück europäischer Geschichte der Hansezeit, werden als Kontrast aber auch mit eindrücklichen Zukunftsvisionen wie zum Beispiel deren der aufstrebenden Metropole Hamburg konfrontiert.

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Hannover. Hinreise via Karlsruhe, Frankfurt und Kassel nach Hannover. 2. Tag: Hannover–Hamburg–Wismar. Am Morgen Weiterreise nach Hamburg. Auf einer Stadtführung erhalten wir einen Überblick der wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Besonders faszinierend ist die anschliessende Hafenrundfahrt. Hier bestaunen wir riesige Frachter und Werften, die Speicherstadt und das gigantische HafenCity Projekt. Am späteren Nachmittag Fahrt nach Wismar.

3. Tag: Wismar, Ausflug Schwerin. Fahrt nach Schwerin, die Hauptstadt des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Das Wahrzeichen der Stadt ist das ehrwürdige Schloss, welches auf einer Insel im Schweriner See steht und zu den schönsten Bauwerken des 19. Jh. gehört. Nach einem geführten Altstadtspaziergang haben wir freie Zeit. Rückfahrt nach Wismar und freier Aufenthalt. Ein Bummel durch den mittelalterlichen Stadtkern und ein Besuch des Hafens gibt uns einen guten Eindruck über die ehemalige Handelsstadt. 4. Tag: Wismar, Ausflug Ostseebäder und Dampfbahnfahrt Molli. Unseren ersten Stopp machen wir im Ostseebad Kühlungsborn. Nach einem Spaziergang auf der 240 Meter langen Seebrücke und dem Genuss der frischen Meeresbrise, besteigen wir die Dampfeisenbahn Molli. Auf schmaler Spur geht es via Heiligendamm nach Bad Doberan. Anschliessend individuelle Mittagspause in der Hansestadt Rostock und Aufenthalt im Ostseebad Warnemünde. 5. Tag: Wismar, fakultativer Ausflug Mecklenburger Seenplatte. Unser heutiger Ausflug führt uns in die weite Landschaft der Mecklenburger Seenplatte. Ausgangsort ist Waren mit seinen liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern. Das hübsche Städtchen liegt an der Müritz, dem grössten

deutschen Binnensee. Während einer Schifffahrt geniessen wir die Fauna und Flora dieser reizvollen Gegend. 6. Tag: Wismar–Lübeck–Fulda. Vormittags Besuch von Lübeck, der «Königin der Hansestädte». Das Zentrum mit seinen Kirchen, Klöstern, schmalen Gassen, Backsteingebäuden und Bürgerhäusern wurde 1987 von der Unesco in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Anschliessend Weiterfahrt via Hannover und Kassel nach Fulda. 7. Tag: Fulda–Schweiz. Fahrt via Würzburg, Ulm und Memmingen in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

■

■

■

■

■

■

■

■

Ihre Hotels

Nicht inbegriffen ■

■

Auf dieser Reise haben wir für Sie folgende oder gleichwertige Hotels reserviert: Hotel

Nächte

Ramada, Hannover 1 Steigenberger, Wismar 4 Holiday Inn, Fulda 1

T-Kat.

TTT-

off.Kat. +

+

**** **** ****

Fahrt mit modernem Komfort-Fernreisebus Unterkunft in guten Mittelklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC 6 x Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet) Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Mecklenburger Seenplatte am 5. Tag) Geführte Stadtbesichtigungen in Hamburg mit Hafenrundfahrt und in Schwerin Bahnfahrt Molli Erfahrener Reisechauffeur Einzelzimmerzuschlag Fakultativer Ausflug Mecklenburger Seenplatte Annullationsschutz

150.– 50.– 20.–

Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch Abfahrtsorte 06:15 Wil 06:30 Burgdorf 06:40 Winterthur 07:00 Zürich-Flughafen 07:20 Aarau SBB 08:00 Baden-Rütihof 09:00 Basel SBB

SEE Kühlungsborn Wismar MecklenLübeck burgerSeenplatte Hamburg Schwerin Waren W

tosts

Steigenberger Hotel Stadt Hamburg in Wismar ■

Elb e

■

SOFORT-PREISE* ca. 50 % der Sitze buchbar bis max. 1 Monat vor Abreise Bei starker Nachfrage: Verkauf zum KATALOG-PREIS. * Keine Reduktion von Zuschlägen

Jetzt 484 84 84 oder Jetzt buchen: 056 484 84buchen: 84 oder056 www.twerenbold.ch www.twerenbold.ch

Hannover

CH

Unsere Leistungen

■

O S T-

ese r

Sonntag–Samstag 1: 29.05.–04.06. 2: 12.06.–18.06. 3: 19.06.–25.06. 4: 26.06.–02.07. 5: 03.07.–09.07. 6: 10.07.–16.07. 7: 17.07.–23.07. 8: 24.07.–30.07. 9: 31.07.–06.08. 10: 07.08.–13.08. 11: 14.08.–20.08.

D

Fulda

Schloss Schwerin

Twerenbold Reisen AG · Im Steiacher 1 · 5406 Baden

Twerenbold Reisen AG · Im Steiacher 1 · 5406 Baden


SAISONKÜCHE

Migros-Magazin 17, 26. April 2011

mon mit seinen zwei Brüdern und den Eltern bewirtschaftet, erzählt er von Friesland-Holland, der Heimat seines Vaters Hindrik van der Veer. «Dort habe ich meine Vorliebe für gesalzenen Hering kultiviert.»

Basis für eine gemeinsame Zukunft schaffen

Im gleichen Atemzug schwärmt er von seiner Bienenzucht: «Wir ernten Honig von rund 17 Bienenvölkern. Ein Volk besteht aus 20 000 bis 50 000 Bienen. Die Imkerei ist für mich mehr eine Passion.» Bauer und Bienenzüchter in einem – geht das, bei zwei Parteien, die fundamental unterschiedliche Ansichten haben? «Viele Pflanzen sind auf die Bestäubung der Bienen angewiesen. Ohne ihre Arbeit würden die Erträge und die Qualität von Obst und Raps rapide abnehmen. Die Landwirtschaft profitiert von den Insekten. Innovative Landwirte gehen auf die Imker zu und umgekehrt. Miteinander statt gegeneinander.» Weizen, Raps, Sonnenblumen, Zuckerrüben, Leinsamen und Buchweizen sowie Bohnen und Karotten werden auf den Feldern rund um den «Lindenhof» angepflanzt. Im Obstgarten hängen an den Bäumen Äpfel, Zwetschgen und 20 Sorten Kirschen, die direkt ab Hof verkauft werden. Vor den Kirschen und mit dem Frühling kommt die Welt auf den «Lindenhof»: mit Wohnwagen, Auto, Motorrad, Velo oder zu Fuss. «Touristen aus der Schweiz, aus Deutschland, Holland, Grossbritannien, Frankreich, einige aus China und den USA schätzen unsere Naturoase. Unser Campingplatz wurde mehrfach prämiert, wir sind bekannt für unseren ökologisch geführten Betrieb mit Blick auf Jurakamm und Bielersee», sagt Simon van der Veer. Und auch hier gilt: kein theoretischer Werbeslogan, sondern praktiziertes Umweltmanagement im arg zersiedelten Mittelland. Übrigens: Der Getreidesalat hat dem Gemeinderat, pardon, dem zukünftigen Nationalrat, geschmeckt. Text Martin Jenni Bilder Daniel Rihs

www.camping-lindenhof.ch www.seelandimker.ch

| 73

Getreidesalat Zubereitung ca. 35 Minuten + ca. 45 Minuten kochen + abkühlen lassen Pro Person ca. 9 g Eiweiss, 13 g Fett, 48 g Kohlenhydrate, 1450 kJ/340 kcal

ZUTATEN ZUBEREITUNG

200 g Getreide, z. B, Gerste, Dinkel, Weizen, 9 dl Gemüsebouillon, 1 Apfel, 200 g Knollen– sellerie, 2 Selleriestangen, 2 EL Zitronensaft, 2 EL Apfelessig, 3 EL Rapsöl, 1 EL Blütenhonig, Salz, Pfeffer, 1 Bund Salatkräuter, z. B. Petersilie, Schnittlauch, Basilikum, Dill, 4 EL Körnermischung, z. B. Sonnenblumen-, Kürbis-, Lein- oder Sesamsamen

1 Getreide in einem feinmaschigen Sieb gut waschen. Bouillon aufkochen, Getreide dazugeben und ca. 40 Minuten zugedeckt bei kleiner Hitze köcheln. Abgiessen und abkühlen lassen. 2 Inzwischen vom Apfel das Kerngehäuse ausstechen. Apfel, Sellerie und Selleriestangen fein raffeln, mit Zitronensaft, Essig, Öl und Honig mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Kräuter hacken. Alles mit Körnern und Getreide mischen, nach Belieben mit Salz und Pfeffer abschmecken. Tipp Getreide zuvor 6 Stunden in kaltem Wasser einweichen, die Garzeit verkürzt sich so auf ca. 30 Minuten und die Vitamine bleiben besser erhalten. Veganer ersetzen den Honig durch Birnel.

Jetzt an Ihrem Kiosk für Fr. 4.90 oder unter www.saison.ch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.—


74 | Migros-Magazin 17, 26. April 2011

KLEINE KÜCHENKUNDE

Die Naturapotheke

Ob an marinierten Pouletbrüstchen oder auf dem Butterbrot: Honig ist fein und unersetzlich. Food-Redaktorin Sonja Leissing erklärt, warum.

Wie entsteht eigentlich Honig?

Honig ist das Produkt, das aus der Vermengung von Nektar beziehungsweise dem Honigtau mit den körpereigenen Säften der Bienen entsteht. Der Nektar bezeichnet eine Absonderung der Pflanzen – ein sogenanntes Lockmittel für Insekten, welche die Pflanze durch Pollenübertragung bestäuben sollen. Der Honigtau ist die zuckerhaltige, tröpfchenförmige Ausscheidung von Pflanzensaugern wie Läusen, die sie nach dem Genuss der zucker- und eiweisshaltigen Pflanzensäfte unverdaut wieder ablegen. Ob Honig nun hell, dunkel, fest, flüssig oder cremig ist, hängt von diversen Faktoren ab. Hier

Wissenswertes: Der BioBlütenhonig aus der Migros stammt aus fairem, nachhaltigem Handel. In der Küche: Cremiger Blütenhonig schmeckt fantastisch auf einem Butterbrot oder in ein Nature-Joghurt gerührt. Für Kinder ist dieser Honig besser geeignet, weil er weniger tropft.

kommt es natürlich auch darauf an, ob der Boden feucht oder nass, steinig oder sandig ist, wie gross die Blüten waren und aus welcher Pflanze die Biene gesaugt hat. Eine ebenso grosse Rolle spielen Temperatur, Licht, Luft- und Sonneneinstrahlung sowie Windverhältnisse.

Honig ist ein Multitalent und hat viele Vorteile

Es gibt unendlich viele verschiedene Honigarten: milchigweissen, dunkelbraunen, kristallisierten oder rötlichen Blütenhonig, Tannnenhonig oder Waldhonig, um nur einige zu nennen. Honig besteht zu etwa 70 bis 80 Prozent aus verschiedenen natürlichen Zuckerarten. Dies sind vor allem Fruchtzucker (Fruktose) und Traubenzucker (Glukose). Ab und zu sind auch geringe Mengen von Rohrzucker und Dextrin enthalten. Schon Hippokrates war überzeugt von der Wirkung des Honigs, und dies nicht nur in der Küche, sondern auch als natürliches Heilmittel. Seiner Meinung nach war Honig aufgrund seiner antibakteriellen Eigenschaften bestens geeignet zur Behandlung von Hautreizungen, für müde Augen, gegen Fältchen, Abszesse und zur Desinfizierung von Wunden. In der Küche schmeckt ein Honigbrot einfach herrlich. Damit starten Gross und Klein voller Energie in den Tag. Gourmetköche marinieren Lammnierstücke, Wildschlegel oder Rindsfilets mit einer süss-würzigen Honigmarinade. Einfach köstlich und wunderbar abwechslungsreich. Weitere schmackhafte Rezepte finden Sie unter: www.saison.ch

Bilder Limmatdruck AG, Getty Images

D

u bist ja fleissig wie ein Bienlein! Diesen Spruch haben die meisten ganz bestimmt schon gehört oder einem Freund oder einer Kollegin zugerufen. Alle Welt weiss, dass Bienen extrem emsige und gut organisierte Tierchen sind. Sie werden im Gegensatz zu den ebenfalls fleissigen Ameisen jedoch meist viel mehr bewundert. Dies, weil sie für die Natur unersetzbar sind. Die Bienchen sorgen für die Befruchtung und Fortpflanzung der zweigeschlechtlichen Pflanzen, da bei ihnen die Bestäubung durch den Wind nicht möglich ist. Die meisten unserer fruchtbildenden Kulturpflanzen – wie beispielsweise Äpfel, Birnen, Kirschen, Beeren, Gurken und Tomaten – sind auf die Insektenbestäubung angewiesen. Und natürlich sind zum anderen wir Menschen schon seit Urzeiten darauf erpicht, ihre Produkte für uns zu nutzen.

Cremiger Blütenhonig

Bio-Blütenhonig

Wissenswertes: Dieser aromatische, goldfarbene Honig hat eine kräftigende Wirkung. Für alle Honigsorten gilt, dass er möglichst licht- und hitzeempfindlich gelagert werden sollte. In der Küche: BioBlütenhonig verfeinert mit seinem feinen Geschmack Kuchen, Desserts, Torten und Saucen.


SAISONKÜCHE

| 75

Akazienhonig

Wissenswertes: Er bleibt lange flüssig, denn er hat einen hohen Anteil an Fruchtzucker. Akazienhonig hilft gegen Sodbrennen, und auch Diabetiker können ihn in Massen geniessen. In der Küche: Mit Akazienhonig lassen sich Desserts und alle Kuchen süssen. Er schmeckt auch herrlich auf einem Butterbrot, zusammen mit Käse gegessen.

Waldhonig

Orangenblütenhonig

Wissenswertes: Die meisten Eigenschaften des Honigs sind bei allen Sorten gleich: Er wirkt als allgemeines Kräftigungsmittel, ist entzündungshemmend und ausgleichend. Zudem hilft er, in heisse Milch gerührt, sehr gut bei Erkältungen. In der Küche: Der blumige Geschmack passt in Salatsaucen oder zum Süssen von Müesli.

Dieser dunkle Honig ist eine Mischung aus verschiedenen Nektarund Honigtauquellen. Er ist sehr mineralstoffreich und schmeckt fein würzig. In der Küche: Mit Waldhonig lassen sich herbere Fleischsorten wie Rind, Wild oder Schwein marinieren.


DAHEIM SCHMECKTS AM BESTEN. ANGEBOTE GELTEN VOM 26.4. BIS 2.5. ODER SOLANGE VORRAT.

Jeden Dienstag und Freitag Der Klassiker aus Italien mit Produkten von hier: Spaghetti Carbonara. Das Rezept finden Sie unter www.saison.ch/m-tipp und alle Zutaten in Ihrer Migros.

Auf das gesamte Sortiment exklusiv in Ihrer Migros Stücki Ausgenommen: Gebühren und Depots

4.90

Bauernrohess-Spe

Aus der Region geschnitten in der Fresh-Schale per 100 g

ck

3.40

Mini Basler Pastetli Aus der Region Packung à 2 x 60 g

3.80

Baselbieter Eier Aus der Region aus Freilandhaltung 58 g+ Schachtel à 6 Stück

2.20 statt 2.80

1.60

Radiesli Aus der Region per Bund

Genossenschaft Migros Basel

1.60

Kopfsalat grün und rot Aus der Region per Stück

Birstalerbrot Aus der Region Stück à 500 g


IHRE REGION MIGROS BASEL

Migros-Magazin 17, 26. April 2011

KULTURTIPPS ➔ «Oskar und die Dame in Rosa» Freitag, 29. April, 20 Uhr und Sonntag, 8. Mai, 18 Uhr. Weitere Vorstellungen siehe Tagespresse. Förnbacher Theater, Badischer Bahnhof Basel. Preise: Fr. 52.50 bis Fr. 60.-. Die M-Reduktion von Fr. 10.-/Karte ist exkl. im M-Vorverkauf erhältlich (siehe unten). Reguläre Karten und Infos unter 061 361 90 33, www.foernbacher.ch. ➔ «8 Millionär» mit Almi & Salvi Premiere: Donnerstag, 28. April, 20 Uhr. Weitere Vorstellungen: 29. und 30. April sowie 5., 6., 7., 12., 13. und 14. Mai (Derniere). Theater Scala, Freie Strasse, Basel. Preis: Fr. 48.-, M-Reduktion Fr. 10.-. Vergünstigte Karten gibt es ausschliesslich für M-Genossenschafter/-innen im M-Vorverkauf im MParc Dreispitz und am Info-Schalter Claramarkt in Basel. ➔ Rock the Ballet mit Rasta Thomas Dienstag, 3. Mai, bis Samstag, 7. Mai, jeweils um 20 Uhr, sowie am Samstag, 7. Mai, und am Sonntag, 8. Mai, zusätzlich auch um 15 Uhr und 19 Uhr, Musical Theater Basel. Preise: Fr. 35.- (statt Fr. 45.-) bis Fr. 90.- (statt Fr. 100.-), je nach Kategorie sowie nach Wochentag und Uhrzeit. Vergünstigte Karten exklusiv im M-Vorverkauf (siehe unten). Reguläre Karten bei Ticketcorner unter der Nummer 0900 800 800 (Fr. 1.19/Min., Festnetztarif) oder übers Internet: www.ticketcorner.ch

Migros-Vorverkauf In Basel Info-Schalter Migros Claramarkt, 1. Stock, Kundendienst MParc Dreispitz, 1. Stock In Füllinsdorf Kundendienst Migros Schönthal In Allschwil Kundendienst Migros Paradies www.migrosbasel.ch

| 77

Edelmais im Zirkus

Die Migros offeriert vergünstigte Eintritte für die Knie-Premiere in Basel.

W

er sich für Schweizer Promis interessiert oder regelmässig fernsieht, weiss es bereits: Mit dem Engagement im Circus Knie ist fürs Duo Edelmais ein lang gehegter Traum in Erfüllung gegangen. Kurz vor dem Start der neuen Tournee 2011 mit dem Schweizer Circus Knie zeigten die beiden Komiker Sven Furrer und René Rindlisbacher bei «glanz & gloria» ihre Wohnwagen, in denen sie die nächsten Wochen mit ihren Familien durch die Schweiz reisen werden. Nun freuen sich René Rindlisbacher und Sven Furrer auf das Nomadenleben im Wohnwagen sowie auf die grosse Familie der internationalen Artistinnen und Artisten. René Rindlisbacher weiss auch den nahen Kontakt zum Publikum im Zirkuszelt zu schätzen: «Die Zirkus-Tournee ist eine einmalige Chance.» Ihre Fans werden begeistert sein, wie gekonnt die beiden Komiker den roten Faden durchs Programm führen.

Bewährte Mischung aus Tradition und Moderne

Mit «Vive le Cirque» präsentiert Knie einmal mehr ein hochkarätiges Programm. Der bewährten Mischung aus Akrobatik, Tiernummern, Clownerie sowie der beliebten Comedy wird Rechnung getragen. Wer genau hinschaut, bemerkt sowohl die Tradition wie auch die Modernität, die das Publikum von Jahr zu Jahr aufs Neue faszinieren. Zusammen ergeben sie sowohl ein pulsierendes modernes Zirkustheater wie auch ein mitreissend inszeniertes Sinneserlebnis. Priska M. Thomas Braun

Mit buntem Mix führen die Komiker Sven Furrer (rechts) und René Rindlisbacher durchs Knie-Programm.

Günstiger in den Circus Knie

Freitag, 10. Juni, 20 Uhr, Rosentalanlage Basel. Dank Migros Basel um rund 25 Prozent vergünstigte Karten von 15 bis 56 (statt 20 bis 75) Franken exklusiv im Migros-Vorverkauf (siehe Spalte links).


78 | Migros-Magazin 17, 26. April 2011

Aromatisches, zartes Grillfleisch

P

ünktlich zur Grillsaison wartet die Migros Basel mit einer Neuerung auf. «Alle Marinaden in der Bedienung sind ab sofort glutenfrei und ohne Zusatzstoffe», erklärt Daniel Wüthrich, Leiter Marketing Fleisch- und Milchprodukte bei der Migros Basel. Damit wird der Genuss von mariniertem Fleisch gut verträglich für Allergiker. Zusatzstoffe mit E-Nummern sucht man vergeblich in den neuen Migros-Marinaden an den Fleischtheken. Ein kleiner Aufstecker mit der Aufschrift «Glutenfrei und ohne Zusatzstoffe» weist die Kundinnen und Kunden darauf hin.

Positive Reaktionen auf glutenfreie Marinaden

Marc Weber, der Chefmetzger in der MM-Filiale Oberwil, hat bis jetzt nur positive Kundenreaktionen auf die gluten- und E-Num-

Marc Weber, Chefmetzger MM Oberwil (r.), zeigt Daniel Wüthrich, Migros Basel, marinierte Fleischspezialitäten.

mern-freien Marinaden erhalten. «Die Leute freuen sich über das neue Angebot und sind begeistert vom Geschmack des Fleisches», erklärt der 47-Jährige. Ein feines Hohrückensteak vom Rind zum Beispiel reichert Marc Weber am

ehesten mit der Pfeffermarinade an, während die sehr beliebte Knoblauchmarinade etwa sehr gut zu einem Lammnierstück passt. Über zehn Sorten von gluten- und E-Nummern-freien Marinaden sind bei der Migros Basel im Ange-

bot. Dazu gehören die Stroganoff-, die Kräutermarinade und viele weitere Köstlickeiten zum Anreichern des Fleisches. «Bei den Marinaden gehen wir selbstverständlich auf die Wünsche der Kunden ein», betont Marc Weber. «Die Geschmäcker sind verschieden. Möchte jemand Fleischstücke mit einer anderen Marinade, erledigen wir das hinter der Fleischtheke gerne und im Handumdrehen.» Marc Weber erklärt bei dieser Gelegenheit auch gern, was das Marinieren bewirkt: «Durch das Einlegen dringen Gewürze und Säure tief in die Fleischspeise ein und machen sie aromatischer und zarter.» Bei Grillfleisch schütze das Marinieren die eingedrungenen Aromen vor der Hitze. Denn auf der Oberfläche würden die Gewürze schnell verbrennen. Bei der Frage, welches Fleisch denn am meisten auf des Schwei-

Bilder: Dominique Milani/Rolf Zenklusen

Die an den Fleischtheken der Migros angebotenen Marinaden sind ab sofort glutenfrei und ohne Zusatzstoffe.


IHRE REGION MIGROS BASEL zers Grill landet, überlegt Marc Weber nicht lange. «Den ersten Platz auf der Beliebtheitsskala beansprucht immer noch das klassische Schweinssteak, danach folgen Bratwürste und Cervelats.» Auch Steaks vom Hohrücken oder von der Rindshuft gehören zu den Rennern bei der Kundschaft, und das Lammfleisch legt jährlich zu.

Mit diesem Gerät kann man mehrere Speisen gleichzeitig grillieren.

Hausgemachte Spezialitäten für jeden Geschmack

Sowieso sorgt die Migros Basel dafür, dass bei den Spezialitäten für den Grill nie Langweile aufkommt: Merguez, diverse Spiessli, Koteletts, Lamm- und Pouletfleisch liegen ebenso in allen Filialen (inkl. Selbstbedienung) bereit wie die beliebten Straussenfilets und verschiedene Arten von Fisch. Metzger Marc Weber arbeitet seit 14 Jahren bei der Migros Basel. Seither hat er die Kundschaft immer wieder mit hausgemachten Spezialitäten überrascht. An der Fleischtheke in der MM-Filiale Oberwil sind zum Beispiel gerade Königsspiesse erhältlich, die aus Schweinsnierstücken, Cipollata, Peperoni und Mais bestehen. Ein Leckerbissen für den Grill sind auch die Mega-Spiesse mit Schweinsstotzen, Speck, Pilzen und Gurken. Rolf Zenklusen

Aktion eletten Schweinskothzog ene Garantiert glutenfrei und ohne Zusatzstoffe: Die Marinaden an der Bedienungstheke.

Magere und durc Schweinskoteletten sind diese Woche in der Selbstbedienung und an der Fleischtheke zum Aktionspreis zu haben.

| 79

Vielseitiges Grillieren Das gleichzeitige Zubereiten von mehreren Speisen macht Spass. Diesen Frühling präsentiert die Migros Basel eine Neuheit für alle Barbecue-Liebhaber. Das Wunderding heisst Cadac. «Der Cadac-Gasgrill ermöglicht das gleichzeitige Zubereiten von mehreren Speisen», erklärt Roland Huber, Merchandiser Do it + Garden bei der Migros Basel. Dank passenden Modulzubehören wie einer Teppanyaki-Edelstahlplatte, eines ArgentinaGrillrosts und einer Alupfanne können für die ganze Grillparty gleichzeitig Meeresfrüchte, Fisch, Gemüse oder eine knusprige Bratwurst zubereitet werden. Barbecuefans erhalten so die Gelegenheit, die Speisen nicht nur separat, sondern auch mit verschiedenen Temperaturen zu garen. «Fisch und Fleisch liegen nie auf dem gleichen Grillrost oder derselben Grillplatte», erklärt Roland Huber. Das neue Modulargrillsystem von Cadac ermöglicht auf einfachste Weise ein vielseitiges Grillieren, Kochen oder Backen. ➔ Einfache Bedienung und Reinigung Für die Bedienung sind keine grossen Vorkenntnisse nötig. Einige der Cadac-Modelle sind

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS BASEL, 4002 Basel, Tel. 058 575 55 44. E-Mail: Mitglieder.reg@migrosbasel.ch

mit dem Reinigungssystem MCM ausgerüstet. Damit sieht jeder Gasgrill nach einfachster und gründlicher Reinigung wieder aus wie neu. Erhältlich ist dieser vielseitige Grill in den Filialen von Do it + Garden Migros im MParc Dreispitz, im MParc Delémont sowie im Sternenhof (Reinach) und im Schönthal (Füllinsdorf). Das Cadac-Modell ist nur ein Beispiel aus dem Angebot der Gasgrills. Vom einfachen Kugelgrill über die Kugelgrills der Marke Outdoor-Chef mit ihren drehbaren Trichtern und bis zu etwas luxuriöseren Modellen kann der Barbecuefan aus dem Vollen schöpfen. Nach wie vor beliebt ist der elektrische Kugelgrill aus der Linie OutdoorChef. ➔ Nützliche Holzkohlengrills Wer sich lieber etwas mehr Zeit nimmt und mit Holzkohle grilliert, findet eine schöne Auswahl an Holzkohlengrills in den erwähnten Filialen von Do it + Garden Migros. Dort hat es auch viele nützliche Zubehörartikel wie Gabeln, Zangen, Blasbälge, Handschuhe und Reinigungsbürsten — eben alles für ein rundum gelungenes Grillfest.

Rolf Zenklusen


Für nur 39.– nie mehr 08/15 auf dem Teller.

bte Gelie eerküche m l Mitte d den grossen Hunger n un n kleine Für de

bo Jahresa 9.– für Fr. 3 und Ihr nk: Gesche ch «Geliebte Mitt1e5l-.–. Fr. chbu ert von das Ko W im c he» 7 83 3 . 848 87 meerkü 0 : n e ll este Je t z t b

80049526

Ein Jahresabo der Saisonküche für nur Fr. 39.– gibt es auch unter www.saison.ch/de/abo

Guter Geschmack hat immer Saison.

e Rezept besten unsere


SPINAS CIVIL VOICES

VI

P-

AN

GE

BO

TE

Schweizer Tourneetheater

BASEL RO SE NT AL AN LA GE 21. MAI – 4. JUNI 2011

ROCK CIRCUS

DUO FISCHBACH

«Wenn Sie gestresst sind, hilft Lavendel-Öl.» Tipp von Gerd B., blind

Wir Blinden helfen gerne, wenn wir können. Bitte helfen Sie uns auch. www.szb.ch Spenden: PC-90-1170-7

I QUAT TRO

MASSIMO ROCCHI

COMEDY CLUB

YOUNG STAGE

CLAUDIO ZUCCOLINI LAPSUS DAVID BRÖCKE LMANN ANDREAS THIEL & LES PAPILLONS BLISS FABIAN UNTEREGGER CHARLIE CHAPLIN JIM KNOPF WS: TICKETS & ALLE WEITEREN SHO300 000 8 084 r ode h lt.c www.dasze Nationale Partner

Nationale Medienpartner

Vorverkauf


20% GÜNSTIGER JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 26. 4. BIS 9. 5. 2011 ODER SOLANGE VORRAT

20% Rabatt auf alle I am Produk te im Duo-Pack.

16.95

9.40

I am Body Shape my Body im Duo-Pack 2 x 200 ml

I am Face Mildes Gesichtstonic im Duo-Pack 2 x 200 ml

statt 21.20

statt 11.80

6.85

7.20

statt 8.60

I am Natural Cosmetics Handcreme Zitronengras/ Aloe Vera im Duo-Pack 2 x75 ml

statt 9.–

I am Natural Cosmetics Duschgel Grapefruit / Bambus im Duo-Pack 2 x 200 ml

8.80 statt 11.–

13.60

6.70

I am Body Q10+ Firming Body Lotion im Duo-Pack 2 x 250 ml

I am Face Augen Make-up Entferner im Duo-Pack 2 x 150 ml

statt 17.–

statt 8.40

I am Face Extra milde Reinigungstücher im Duo-Pack 2 x 25 Stk.


Migros-Magazin 17, 26. April 2011

PSYCHOLOGIE

BESSER LEBEN MIX

| 83 83

TIERE

Hirnerschütterung? Nicht der Specht!

Wenn der Magen knurrt, ist die richterliche Gnade am Tiefpunkt angelangt.

Bilder Getty Images, blickwinkel, Photothek

Buntspecht: Hämmert, was das Zeug hält. Wenn im Frühling die Vögel ihren Lockgesang anstimmen, bringt der Specht seiner Liebsten ein Schlagzeugsolo. Dazu sucht er sich einen Ast, der besonders gut klingt, und trommelt in einem bestimmten Rhythmus drauf. Bis zu zwanzig Mal pro Sekunde hämmert er mit seinem Schnabel gegen das harte Holz — wie ein kleiner Presslufthammer. Aber warum bekommt er dabei keine Hirnerschütterung? Weil zwei Arten von Stossdämpfern die Schläge abfedern. Da sind einerseits biegsame Knochengelenke, anderseits kräftige Schnabelmuskeln: Kurz vor dem Aufprall werden die Muskeln angespannt und absorbieren so einen Grossteil der Energie.

Hungrige Richter kennen keine Gnade

F

alls Sie kurz vor Mittag einen Gerichtstermin haben, sollten Sie diesen unbedingt verschieben. Am besten auf den frühen Nachmittag, denn dann dürfen Sie mit einem milden Urteil rechnen. Das zeigt eine Studie von Forschern aus Israel und den USA. Sie untersuchten

das Verhalten von acht Richtern, die Bewährungsausschüssen für israelische Gefangene vorsitzen. Unglaublich, aber wahr: In fast allen der über 1100 ausgewerteten Verhandlungen urteilten die Richter unmittelbar nach der Mittagspause besonders milde – 65 Prozent der Gefangenen er-

ONLINE-UMFRAGE: SEX & LIEBE

Sex nur auf dem dritten Platz

Fr Frühlingsgefühle lassen die Hormone sprudeln, die Lust auf Sex erreicht ih ihren Höhepunkt. So die landläufige Meinung. Das stimmt nicht ganz, wi eine Umfrage des Magazins «Reader’s Digest» zeigt. Laut dieser steht wie be 81 Prozent der befragten Deutschen der Drang, sich im Freien zu bei be bewegen, an erster Stelle. Auf Platz zwei der emotionalen Frühlingshi hitparade folgt mit 61 Prozent der Befragten das Bedürfnis zu reisen. Di Lust auf Sex landet mit 45 Prozent auf Platz 3 — mit nur geringem Die Vo Vorsprung auf den Frühlingsputz, den 37 Prozent kaum erwarten können.

reichten die Entlassung oder eine Verbesserung der Haftbedingungen. Danach nahm das richterliche Wohlwollen kontinuierlich ab, schreiben die Forscher im US-Wissenschaftsblatt «Proceedings». Kurz vor der nächsten Pause lehnten die Richter fast alle Anliegen der Häftlinge ab.

Frage von letzter Woche

Glauben Sie auch, anderen gehe es besser als Ihnen?

So haben unsere Leserinnen und Leser ge geantwortet.

7%

Weiss nicht. Ich kümmere mich nur um meinen Kram.

12 % Ja.

81 % Im Frühling wollen alle Sex. Falsch: Bewegung ist beliebter.

Neue Frage auf www.migrosmagazin.ch Ne

Im Frühling habe ich mehr Lust als sonst auf … ➔ Sex. ➔ Bewegung im Freien. ➔ den Frühlingsputz. ➔ Faulenzen.

Nein, jeder hat seine Probleme.


84 | Migros-Magazin 17, 26. April 2011

Umsteigen, bitte!

Nur die wenigsten haben den Mumm, ihr Leben total umzukrempeln. Marcus Messmer hats gewagt. Der ehemalige Banker ist heute Künstler und kann gut davon leben. Er und zwei andere Umsteiger erzählen.

M

arcus Messmer hat einen Schritt gewagt, von dem andere nur träumen: Vor acht Jahren kündigte der heute 37-Jährige seine Stelle bei der Bank und wurde Künstler. Er gab einen sicheren Job mit gutem Verdienst auf und machte sich auf den Weg in eine ungewisse Zukunft. Das Büro tauschte er gegen den Wald und seine Werkstatt in der kleinen thurgauischen Gemeinde Bissegg ein, wo er Skulpturen aus Baumstämmen fräst. Mittlerweile kann er davon leben. Und die materielle Zukunft des Ex-Bankers steht auf soliden Beinen. «Es kommt vor, dass eine meiner Skulpturen neben einem Bild von Rothko oder Warhol steht. Das macht mich natürlich stolz», sagt er. Ausschliesslich das tun zu können, was ihn täglich aufs Neue beflügelt und seinem Leben Sinn gibt, macht ihn glücklich. Seinen Job als Banker hatte er aber nicht deshalb gekündigt, weil er darin absolut keinen Sinn mehr sah. Marcus Messmer: «Ich machte diese Arbeit sehr gerne. Aber ich wollte meinen Horizont erweitern, spürte einen enormen Drang in mir, meine künstlerischen Visionen umzusetzen.» Als Marcus Messmer seinen Job als Kundenberater aufgab, musste er zunächst eine Durststrecke zurücklegen. Heute vertritt ihn ein international tätiger Kunstvermittler, und so kann er an bekannten Kunstmessen ausstellen.

Seiner Heimat im Hinterthurgau ist Marcus Messmer treu geblieben. In Bichelsee, ganz in der Nähe seines heutigen Wohnorts, machte er als junger Mann bei der Raiffeisen die Banklehre, arbeitete ein paar Jahre dort, später auch noch bei anderen Banken, bis er schliesslich mit 29 Jahren den grossen Sprung wagte. «Mit Holz zu arbeiten, hat mich schon als Junge fasziniert», sagt Messmer. Und den ganzen Tag draussen in der Natur zu sein, ist für den Thurgauer ganz einfach traumhaft. Für die Natur möchte er auch andere Menschen sensibilisieren. «Oft haben die Leute den Bezug dazu völlig verloren», sagt Marcus Messmer. Es ist ihm wichtig, dass die Leute nicht nur seine fertigen Skulpturen sehen, sondern auch seine Arbeits- und Lebenseinstellung kennen. Obwohl die künstlerische Arbeit neben Hochs auch Tiefs beinhaltet, bereut er seine Entscheidung keinen Moment.

Speditionskaufmann Schulthess wird Pfarrer

Anderen Menschen Freude zu bereiten und sie zusätzlich auf ihrem Lebensweg zu unterstützen, ist auch Peter Schulthess sehr wichtig. Nicht nur als reformierter Pfarrer in Pfäffikon ZH, sondern auch als Privatperson. «Ich komme immer wieder in Kontakt mit Menschen, die sich ausgebrannt fühlen. Ihr inneres Feuer ist im wahrsten Sinne des Wortes erlo-

schen. Ich möchte helfen, dieses wieder zum Brennen zu bringen», sagt der 58-Jährige. Peter Schulthess studierte erst auf dem zweiten Bildungsweg Theologie und kam so zu seinem heutigen Beruf. Vorher arbeitete er als Speditionskaufmann und zeitweise als Receptionist in einem Wohnheim. Erst im Alter von 29 Jahren schrieb er sich an der Universität Basel ein. Es war die Begeisterung für den Glauben, die den Wendepunkt in seinem Leben herbeigeführt hatte. Als Pfarrer und langjähriger Notfallseelsorger erlebt der Vater von vier Kindern «viel Erfreuliches, aber auch viel Trauriges». Schmerzvolle Schicksalsschläge, wie zum Beispiel der Tod eines Kindes, können dazu führen, dass Menschen keinen Sinn mehr im Leben sehen. Das erlebt Peter Schulthess immer wieder. «Es sei nicht einfach, einer Familie, die ihr Kind durch einen Unfall verloren hat, wieder Mut zu machen», sagt er. Die Betroffenen müssten ihren Lebenssinn selber wieder finden. Er könne sie auf diesem Weg lediglich unterstützen. Peter Schulthess erlebt auch immer wieder Menschen in der sogenannten Midlife-Crisis. «Viele Leute haben Ziele, bis sie 40 sind, danach ist alles erreicht: Beruf, Familie, Eigenheim. Als Folge breitet sich nicht selten eine innere Leere aus.» Dann sei es wichtig, gemeinsam mit


BESSER LEBEN IN FORM

| 85

Vom Banker zum Künstler

Marcus Messmer hat vor acht Jahren seinen Job als Banker an den Nagel gehängt und das Hobby zum Beruf gemacht: Mit Kettensägen fräst er Skulpturen aus Baumstämmen. Ein mutiger Schritt, der sich aber gelohnt hat: Seine Werke kann er heute an internationalen Kunstmessen ausstellen.


JETZT PROFITIEREN! ANGEBOT GILT NUR VOM 26.4. BIS 9.5.2011 ODER SOLANGE VORRAT

LEICHTE ERDBEERFÜLLUNG Ein zartes Buttergebäck in Herzform mit luftig frischer Erdbeerfüllung, bestreut mit Mandelscheibchen. Créa d’Or Romance 90 g

2.90

MGB www.migros.ch W

JETZT NEU.


BESSER LEBEN IN FORM

Migros-Magazin 17, 26. April 2011

den Betroffenen neue Ziele und neue Inhalte zu erarbeiten. Immer wieder weist er die Menschen darauf hin, «dass Gutes tun Sinn und Freude ins Leben bringt. Zum Beispiel, indem man eine Person, die oft allein ist, besucht, ihr telefoniert oder ihr eine Karte schreibt.»

Schulabbrecherin Sophie lernte in der weiten Welt

Obwohl Sophie Mauch erst 35 ist, hat auch sie das Leben schon in all seinen Facetten kennengelernt. Als Mädchen träumte sie davon, Bäuerin zu werden – oder Zigeunerin. «Von A bis Z zu wissen, wo alles herkommt, unabhängig und mit der Natur verbunden zu sein, das reizte mich», sagt Sophie Mauch, die in einem Bauerndorf im Kanton Aargau aufgewachsen ist. Statt der Bäuerinnenschule besuchte sie dann aber – «wie es sich gehört» – die Kantonsschule. Die Schule und die Aussicht, was sie später daraus machen könnte, füllten sie aber nicht aus. «Es ergab für mich keinen Sinn auf die Matura hin zu lernen, ohne zu wissen, wie ich dieses Wissen

später anwenden kann», sagt Sophie Mauch. Und so verliess sie, die Kantonsschule ohne Abschluss und ging als Au-pair ins Welschland und später nach England. Mit den «im wahren Leben erworbenen Sprachkenntnissen», wie sie betont, unterrichtete sie schon bald selber Englisch. «Danach ging ich nach Kalabrien, um Italienisch zu lernen.» Touristenstädte wie Florenz, Siena oder Perugia interessierten die junge Frau überhaupt nicht. Sie wollte das finden, was andere nicht interessiert, das Besondere eben. Die Aufenthalte im Ausland hätten einerseits ihren sprachlichen und geistigen Horizont erweitert, seien aber auch Möglichkeiten gewesen, sich immer wieder neu zu orientieren, sagt Sophie Mauch. «Ich merkte, dass ich mich mit mir selber konfrontieren muss, um zu spüren, wer ich bin und was ich will.» Und dies gelang ihr im Ausland am besten. Unter anderem, weil nicht alles so geordnet und organisiert war wie im Heimatland. Mauch: «Ich war gezwungen, immer wieder bei null anzufangen und

| 87

Vom Kaufmann zum Pfarrer

Peter Schulthess verdiente seinen Lebensunterhalt als Speditionskaufmann und als Receptionist. Mit 29 Jahren entdeckte er seine wirkliche Berufung: Er ging an die Universität Basel und studierte Theologie. Heute ist er reformierter Pfarrer in Pfäffikon ZH.

DAS SAGT DER EXPERTE Hugo Stephan Grünwald (54) ist Fachpsychologe für Psychotherapie und Klinische Psychologie in Winterthur. Er war während neun Jahren am Aufbau und der Leitung der Forschungsabteilung der Hochschule für Angewandte Psychologie HAP (heute ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften) als Mitglied der Geschäftsleitung tätig.

«Entscheidend ist die Erfüllung gewisser Grundbedürfnisse»

Stephan Grünwald, inwiefern stimmt die Aussage «Sinn hält gesund»? Menschen mit einem sinnerfüllten Leben sind sowohl psychisch als auch physisch gesünder und stabiler als andere.

Wie sieht ein sinnerfülltes Leben aus? In der Psychotherapie sprechen wir von Menschen, die mit sich selber eins sind und ein gutes Selbstwertgefühl besitzen. Das sind authentische, kongruente Menschen, bei denen das Selbstbild mit ihrem tatsächlichen Leben übereinstimmt.

Wer definiert denn überhaupt, was sinnvoll ist? Wir Menschen selber. Entscheidend für die Zufriedenheit und Gesundheit ist die Erfüllung gewisser Grundbedürfnisse. Das Wichtigste ist wohl das Bindungsbedürfnis. Dann die Bedürfnisse nach Kontrolle und Orientierung, nach Selbstwert und nach Lust.

Und diese Bedürfnisse sind bei allen Menschen gleich? Jeder Mensch wertet die Bedürfnisse für sich persönlich anders. Und sie können sich im Verlauf des Lebens auch immer wieder ändern. Es ist entscheidend, dass man im

Leben immer wieder dazu bereit ist, neue Identitäten zu schaffen.

Wie wichtig ist das Element Lust? Sinnerfüllt ist für mich mit lustvoll gleichzusetzen. Für die Zufriedenheit eines Menschen ist es enorm wichtig, Lust erleben zu können. Die einen empfinden gutes Essen oder Skifahren als lustvoll, andere erleben Lust in der Sexualität. Auch eine Nonne im Kloster erlebt Lust. Bei ihr ist es möglicherweise die Lust, rein zu sein, sich von weltlichen Dingen abgewandt zu haben und Jesus Christus zu dienen.

Warum und wann können Menschen ihren Lebenssinn verlieren? Oft geschieht dies, wenn alle Ziele im Leben erreicht sind. Schwierig sind auch Übergangsphasen, etwa wenn die Kinder ausziehen. Das Selbstwertgefühl der Eltern sinkt möglicherweise, weil eine lange wahrgenommene Aufgabe wegfällt. Es entsteht eine Leere, neue Ziele sind oft nicht sichtbar. In solchen Situationen geschehen oft überraschende Entscheide, zum Beispiel langjährige Ehen werden plötzlich geschieden. Oder neue Partnerschaften entstehen.

Interview Susanne Aebersold


♂

Für Väter, Mütter und alle, die es werden (wollen)

Warum Papi trotzdem lacht Soeben erschienen Papa steht seinen Mann Von der Kunst, Vater zu sein und Mannsbild zu bleiben 224 Seiten, Fr. 33.— ISBN 978 3 85569 452 2

Liebevoller Vater und echter Kerl — wie schafft Mann den Balanceakt zwischen Kinderzimmer und Kumpelrunde? Sven Broder zeigts: witzig, provokativ, mitreissend. Beobachter-Buchverlag, Postfach, 8021, Zürich www.beobachter.ch/buchshop Auch in Ihrer Buchhandlung erhältlich!

Wissen, was wichtig ist.

ÜBERRASCHEND MÜHELOSES GLEITEN DANK EINZELN BEWEGLICHER KLINGEN

20-fache CUMULUS-Punkte auf Bic Flex 3 und Flex 4 Gültig vom 26.4. bis 9.5.2011

BiC gibts in Ihrer Migros


BESSER LEBEN IN FORM

Migros-Magazin 17, 26. April 2011

meinen ganz persönlichen Weg zu finden.» Dies sei nicht immer einfach gewesen, manchmal habe sie sich auch alleine gefühlt. Doch sie fand immer wieder den Mut und die Offenheit, Menschen kennenzulernen. «Das ist bis heute so geblieben», sagt sie. Durch ihre Bereitschaft, sich ständig auf Neues einzulassen, seien viele spannende Beziehungen und Projekte entstanden. Die Mitarbeit bei einem internationalen Presseverband eröffnete ihr weitere spannende Einblicke ins Leben, dies in verschiedenen Ländern und Gesellschaftsschichten. «Die internationale Geschäftswelt zeigt die glänzende Seite der Globalisierung, die Rückseite lernte ich im Durchgangszentrum für Asylsuchende in Affoltern am Albis kennen.» Sie arbeitete dort im Büro, unterrichtete Deutsch. «Und ich erlebte für einige Zeit den von Ungewissheit geprägten Alltag dieser Menschen», erzählt Sophie Mauch.

| 89

Von der Globetrotterin zur Allrounderin

Sophie Mauch (rechts) brach die Kantonsschule vor der Matura ab und arbeitete in allen Ecken der Welt. Heute gibt die in Winterthur sesshaft gewordene Weltenbummlerin Sprachkochkurse bei sich zu Hause.

Gleichzeitig italienisch kochen und sprechen lernen

Die Vielgereiste ist mittlerweile in der Winterthurer Altstadt sesshaft geworden und wirkt sehr zufrieden. Als sich Sophie Mauch entschloss, hierhin zu ziehen, kannte sie niemanden, doch das änderte sich rasch. Die 35-Jährige mischte sich auch hier unter die Leute. «Das Kulturleben in Winterthur ist sehr spannend. Ich bin bei einigen kulturellen Projekten dabei, koche oder helfe Events zu organisieren», erzählt sie. Ihren Lebensunterhalt bestreitet Sophie Mauch heute mit Aufträgen in der Kommunikation, mit Übersetzungen und als Sprachlehrerin. Und weil Sprache und Kultur für sie eng zusammengehören, organisiert sie Sprachkochkurse bei sich zu Hause. «In einer lockeren Atmosphäre lernt man am besten.» Es werden Gerichte aus aller Welt zubereitet, und dazu kommuniziert man in der jeweiligen Sprache. «Ich experimentiere gerne und lasse mich überraschen, was daraus entsteht. Im Leben ist wenig planbar», sagt Sophie Mauch. Das hat sie schon als 20-Jährige erfahren, als ihr Vater, ein engagierter Politiker und

Nationalrat, früh an Krebs starb. «Er lebte für etwas, das für ihn hundert Prozent Sinn machte», erinnert sie sich. Doch dieses Engagement hatte seinen Preis: Privates verschob er meist auf später – ein Später, das es nicht mehr gab. Daraus hat Sophie Mauch gelernt: «Ich lebe ganz bewusst im Hier und Jetzt und betrachte jeden Tag als Geschenk.» Sinngemäss heisst denn ihre Firma auch Praesent. Text Susanne Aebersold Bilder René Ruis

www.migrosmagazin.ch Selbstverwirklichung oder Lustgewinn: Wie geben Sie Ihrem Leben Sinn? Der Test.

Lustvoll, positiv, zielstrebig ➔ Stecken Sie sich bereits neue Ziele, bevor die alten erreicht sind. ➔ Wenn Sie etwas verändern wollen, beginnen Sie bei sich selber. ➔ Versuchen Sie, in Ihrem Leben Dinge zu tun, die Ihnen Lust bereiten. ➔ Geben Sie immer noch etwas mehr, als Sie es bereits tun. ➔ Nehmen Sie sich nicht immer ganz ernst. ➔ Nehmen Sie Ihre Bedürfnisse differenziert wahr. Äussern Sie diese klar. ➔ Leben Sie lösungsorientiert. Schauen Sie auf das halbvolle Glas und nicht auf das halbleere.

➔ Wir Menschen sind soziale Wesen, der Austausch mit anderen gibt unserem Leben Sinn. Schreiben Sie jemandem eine Karte, rufen Sie jemanden an, oder wechseln Sie mit der Kassiererin in der Migros ein paar freundliche Worte. ➔ Zu unserer Rolle als soziale Wesen gehört, für andere nützlich zu sein. Bieten Sie anderen Menschen Ihre Hilfe an. Fragen Sie sich: Wem könnte ich heute eine Freude machen? Vereine und soziale Institutionen suchen immer wieder Freiwillige. Sich unentgeltlich für die Gemeinschaft einzusetzen ist in jedem Fall wertvoll.


NEU in Ihrer

Migros erh채ltlich

BIS ZU

8 WOCHEN

&

FARBSCHUTZ * VOLLES VOLUMEN

* Bei zus채tzlicher Verwendung des Pantene Pro-V Color Protect Farbversiegelungs-Serums

Alle Pantene Pro-V Color Protect Produkte G체ltig vom 26.4. bis 9.5.2011

Pantene Pro-V Color Protect gibts in Ihrer Migros


BESSER LEBEN FAMILIE

Migros-Magazin 17, 26. April 2011

DAS BIN ICH

Kinder stellen sich vor

B

ist du da zum Abendessen? Hast du noch was Helles für in die Wäsche? Ist der Hamster schon gefüttert? – solche Alltagsfragen klingen harmlos. Ausser sie treffen auf Teenagerohren. Dort kommen sie an wie eine Majestätsbeleidigung. Woran liegt das? «Solche Dinge interessieren Jugendliche nicht, sie finden sie uncool und spiessig», erklärt Sarah Zanoni (42), Erziehungsberaterin und Jugendcoach in Aarau. Noch übler nehmen einem Teenager Fragen, wann sie heimkommen oder mit wem sie weggehen. Sarah Zanoni nennt dies «den natürlichen Drang nach Unabhängigkeit». Trotzdem sollten sich Eltern durchsetzen, sagt die Erziehungsberaterin: «Die grösste Erziehungsfalle ist die Angst vor aggressiven Reaktionen und Gefühlsausbrüchen.» Kids wittern diese schnell und lernen, sie zu ihren Gunsten zu nutzen.

Eltern müssen stark sein wie eine Wand

Möchtest auch du diesen Fragebogen ausfüllen? Du findest ihn unter: www.migrosmagazin.ch Dort kannst du auch alle anderen eingeschickten Fragebögen anschauen.

TIPP DER WOCHE

Illustration Christian Lindemann

Schloss Lenzburg für Kinder Mädchen verkleiden sich als Prinzessinnen und basteln Schmucktruhen, Buben messen sich im Ritterturnier, und alle machen sich gemeinsam auf die Schatzsuche: Auf dem Schloss Lenzburg finden auch dieses Jahr wieder verschiedene Kindernachmittage jeweils mittwochs statt. Sie richten sich an Kinder von vier bis acht Jahren. Im Eintritt von 15 Franken ist ein Imbiss inbegriffen. www.ag.ch/lenzburg

| 91

Darum braucht es verbindliche Abmachungen für den Medienkonsum, die Hausaufgaben, den Ausgang, den Umgangston oder die Mithilfe im Haushalt. Vor allem aber sind viele Gespräche nötig, auch wenn sie nicht immer einfach sind. «Reden fördert die Beziehung zwischen Eltern und Kind, Lob und Anerkennung sollten dabei nicht fehlen», sagt Sarah Zanoni. Damit die Diskussionen nicht zur Kampfzone ausarten, braucht es Gesprächskultur: zuhören und höflich bleiben. Doch wie reagieren, wenn die Kids mit verletzender Kritik auffahren? «Nicht zu reagieren wäre fatal», sagt die Erziehungsberaterin. «Das würde dem Teenager signalisieren, dass er seinen Eltern egal ist.» Teenager haben grössere Achtung vor «starken» Eltern – und höchstens Mitleid mit «schwachen». «Letztlich müssen Eltern von Teenagern stark sein wie eine Wand», rät Sarah Zanoni. «Die Jugendlichen kicken gegen diese Wand – immer

Der Kampf mit der Pubertät

Wenn Teenager und Eltern aneinandergeraten, verwandelt sich das traute Heim in eine Kampfzone. Für die Kinder ist es wichtig, dass die Eltern stark bleiben. wieder, während der ganzen Pubertät.» Sie wollen wissen, ob sie hält, denn das sollte sie. Sie gibt den Kids Halt und Sicherheit. Darum rät Sarah Zanoni: «Wenn Eltern von ihrem Teenager attackiert werden, sollten sie innerlich zu sich sagen: Schon gut, ich bin die Wand, die hält. Gleichzeitig müssen sie klarstellen, dass es Grenzen gibt, die nicht überschritten werden dürfen.» Andrea Fischer Schulthess

www.migrosmagazin.ch Regeln für die angespannte Kommunikation mit Teenagern. Und wie halten Sie die ein?

Klare Regeln

➔ Die drei Ws: Die Fragen was?, wann? und wie lange? sind eine gute Basis für Abmachungen bezüglich Ausgang, Handy, Internet etc. ➔ Wenn es Hilfe braucht: Lässt sich ein Jugendlicher gar nichts mehr von seinen Eltern sagen, ist es ratsam, eine Fachperson zuzuziehen. Das gilt auch, wenn sich Eltern um ihr Kind ernsthaft Sorgen machen. Buchtipp: «Achtung, Teenager!», Sarah Zanoni, Beobachter-Buchverlag, www.exlibris.ch


92 |

BESSER LEBEN GARTEN

MEIN GARTEN

Migros-Magazin 17, 26. April 2011

Ein Löffelchen Kraftstoff

Pflanzen brauchen Nährstoffe, damit sie gedeihen. Wie viel Dünger sie benötigen, weiss aber längst nicht jeder Hobbygärtner.

Baum oder nicht Baum … Die Schweizer, meinte kürzlich ein Kollege, täten sich schwer damit, einen Baum zu fällen. Er verstehe das nicht, «die machen doch nur Schatten». Ich schluckte leer, ich liebe alte Bäume. Wir sassen in einer Sitzung, da war keine Zeit für eine Diskussion darüber, wie wohltuend es für Körper und Seele ist, im Schatten eines alten Baums zu sitzen. Also behielt ich mein nicht gerade schmeichelhaftes Urteil für mich. Später grübelte ich über die radikale Aussage und erinnerte mich, dass meine Tochter — eine Grüne, mit viel Liebe zur Natur — in ihrem Garten eine mehrstämmige Scheinzypresse gefällt hat. Seither ist ihr Esszimmer keine Dunkelkammer mehr. Wenig später erzählte mir ein deutscher Freund, dass er mit wehem Herzen einen uralten Ahorn fällen musste, weil er sich bedrohlich über das Hausdach neigte. Es sei ihm sehr schwergefallen, aber auch er geniesst inzwischen, dass er in seinem Haus mehr Licht hat. Was ich daraus gelernt habe? Urteile werden schneller gefällt als Bäume. Die Erkenntnis, dass Baumfäller oft gute Gründe haben und keine herzlosen Technokraten sind, wächst bedeutend langsamer.

B

eim Düngen haben die Schweizer eine HämpfeliMentalität», sagt Brigitte Vogel, Leiterin der Gartenbauschule Niederlenz. «Die ist ihnen einfach nicht auszutreiben.» Wer glaubt, er habe das richtige Mass für den Dünger im Griff, irrt meist und tut zu viel des Guten. Dass Hobbygärtner ihren Pflanzblätz überdüngen, sorgt denn auch immer mal wieder für Schlagzeilen. Das Zuviel wird ausgeschwemmt, versalzt den Boden und ist nicht mal gut für die Pflanzen. Sie schiessen zu üppig ins Kraut, werden dadurch anfälliger für Pilze und Schädlinge. Dabei wäre es eigentlich ganz einfach: «Es gibt nur eines: Man muss die Angaben auf den Packungen lesen und befolgen», rät Brigitte Vogel. Grund-

sätzlich unterscheidet man zwischen organischen Düngern und Mineraldüngern. Zu den organischen gehören zum Beispiel Kompost, Hornspäne und Hornmehl. Sie müssen zuerst durch Bakterien umgesetzt werden, wirken deshalb langsamer als Mineraldünger, dafür mild und nachhaltig. Viele Hobbygärtner glauben, sie seien unproblematischer, weil man damit nicht überdüngen könne. Das stimmt nicht. «Drei bis fünf Zentimeter Kompost pro Jahr genügen», sagt Brigitte Vogel.

Depotdünger schützen vor Überdüngung

Einfach anzuwenden sind die Langzeit- oder Depotdünger. Die Kügelchen geben die Nährstoffe über einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten langsam frei, die Gefahr, dass die Wirkstoffe

bei starkem Regen ausgewaschen werden, ist deshalb minim. Eine einzige Düngergabe pro Jahr reicht in der Regel aus. Sie eignen sich vor allem für Balkon- und Terrassenbepflanzungen in Töpfen und Trögen, für einen grossflächigen Einsatz sind sie eine teure Lösung. Für verschiedene Pflanzen werden auch Spezialdünger angeboten, insbesondere für Rosen, Beeren oder Moorbeetpflanzen. Eigentlich wären sie unnötig, meint Brigitte Vogel. Allerdings erleichtern sie dem Laien, der sich nicht weiter mit den Inhaltsstoffen des Kraftfutters für Pflanzen auseinandersetzen will, die richtige Wahl (siehe Box). Und noch einen Rat gibt die Gartenfachfrau: «Ab dem Spätsommer sollte man nur noch wenig oder gar nicht mehr düngen.» Die Pflanzen reifen sonst nicht mehr aus und überwintern schlechter. Haia Müller

Richtig düngen weitgehend den Bedarf der Drei Dünger decken wei Pflanzen ab: ➔ Sti Stickstoffbetonte Dünger sind wichtig ffür das Wachstum. Starkzeh Starkzehrer wie Kohl, Tomaten, Gurk Gurken, Sonnenblumen und Pa Pampasgras brauchen besonders viel davon. ➔ Phosphor-KaliDünger sind eigentliche Blütendünger. Sie bringen die Pflanzen zum Blühen un fördern die Entwicklung und Wu der Wurzeln. Blütensträucher, Gera Geranien, Petunien sowie Kn Knollengewächse brauchen ph phosphorbetonte Dünger. Auch organische ➔ Sauer wirkende Dünger können Dü Dünger sind das Richtige fü alle Moorbeetpflanzen schaden: Drei bis fünf für wi Azaleen, RhododendZentimeter Kompost wie re aber auch für Beeren. pro Jahr genügen. ren,

Bild John Block/Getty Images

Gartenexpertin Haia Müller über die Hemmung, Bäume zu fällen.


Ziele der Stoffwechseltherapie • rasch und gesund Depotfett • abbauen. • Cholesterinwerte reduzieren. • Körper entgiften und • vitalisieren. • körpereigene Abwehrkräfte • gezielt stärken. • dauerhafte Erfolge erzielen. _________________________ Ich bin begeistert. Hier habe ich ein zweites Leben erhalten. Armand A. Lepek

«Ich habe Diabetes und hohe Blutdruckwerte, die ich medikamentös behandlen muss. Auch meine dauernde Müdigkeit hat mich sehr beeinträchtigt. Dann wurde mir der Seeblick empfohlen und ich bin begeistert: Ich habe ein zweites Leben erhalten. Die Schulter- und Fingerschmerzen sind weg. Ich bin wieder beweglicher und fühle mich fitter, auch längere Spaziergänge gehen jetzt ohne Atembeschwerden. Meine dauernde Müdigkeit ist weg und die Blutzuckerwerte konnte ich auf 6-7mmol/l senken. Für die Zukunft plane ich jedes Jahr einen Aufenthalt im Seeblick.»

br

%

ch

Spezial-Angebot Die siebentägige Intensiv-Vitalkur- und Kurswoche oder ein mehrwöchiger Kuraufenthalt im spezialisierten Fachkurhaus Seeblick ist der Anfang zu einer ausgezeichneten Gesundheit. Spezialpreis ab Fr. 998.- (im DZ) statt Fr. 1‘242.- inkl. Verpflegung, Kurse & Unterlagen, Benutzung Whirlpool, Tepidarium usw. (diverse Therapien und Massagen im Haus).

a

St

ro m verb

ra

_________________________

e rgi ever

h

Erfolglos habe ich mich von Diät zu Diät gehungert Dies ist die Aussage von vielen Hilfesuchenden. Schuld am Misserfolg hat der sogenannte Jo-Jo-Effekt, das Zusammenspiel von Verhaltensmustern und körperlichen Grundbedürfnissen. Die daraus entstehende Negativwirkung wird unterschätzt, denn sie erschwert die Behandlung ernährungsabhängiger Störungen. In einer Vitalkur- und Kurswoche wird Ihnen gezeigt, wie Sie dank der EPDErnährungstherapie diese Probleme lösen. Informationen zu EPD finden Sie auf www.epdernaehrungsprogramm.ch.

Leitende Ärztin Fachkurhaus Seeblick

En

5

Weg mit überflüssigen Kilos Entgiften und vitalisieren Sie Ihren Körper. In einer Vitalkur- und Kurswoche lernen Sie Übergewicht, Bluthochdruck, zu hohes Cholesterin, Diabetes sowie Erschöpfungs- und Müdigkeitszustände in den Griff zu bekommen. Sie erzielen schon nach kurzer Zeit überzeugende Fortschritte.

Dr. med. Padia Rasch

er

-2

Ursächliche und komplementärmedizinische Behandlung von Stoffwechselstörungen. Die Teilnehmer der Kurwochen lernen, die speziell für sie entwickelten Konzepte in die Praxis umzusetzen. Es handelt sich vor allem um Übergewicht, Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen, Blutdruckstörungen, funktionellen Magen-DarmStörungen und deren Folgen. _________________________

BORA – Wäschetrocknen im MinergieStandard uc

Übergewicht, Bluthochdruck, hohes Cholesterin, Diabetes, Stress?

www.roth-kippe.ch

u

www.seeblick-berlingen.ch

info@roth-kippe.ch

ef

1991 - 2011

Telefon 044 744 71 71 Telefax 044 744 71 72

Ti

seit hren 0 2 Ja eich r g l erfo

Vogelaustr. 40 8953 Dietikon

Buchen Sie jetzt Ihre Vitalkur- und Kurswoche. Das Fachkurhaus ist jede Woche offen. (Ausnahme: 17.-23.12.2011)

Nächstmögliche Wochen: □ Sa. 30.04. - 06.05.11 □ Sa. 07.05. - 13.05.11 □ Sa. 14.05. - 20.05.11 □ Sa. 21.05. - 27.05.11 □ Sa. 28.05. - 03.06.11 □ Mein Wunschtermin ___________________ □ senden Sie mir Ihre kostenlosen, unverbindlichen Unterlagen und Referenzbeispiele zu. Name _________________ Adresse _______________ Telefon _______________ eMail ________________ Fachkurhaus Seeblick | 8267 Berlingen | Tel. 052 762 00 70 oder 071 666 83 40 www.seeblick-berlingen.ch

– Energieklasse A1, tiefer Energieverbrauch für Ein- und Mehrfamilienhäuser – integrierte Einschaltverzögerung – intelligente Komfortsteuerung – wartungsfreier Betrieb – 3 Jahre Gerätegarantie

r an de s n u Sie chen B 005 Besu Bern. Stand , .2 2 n lle BEA i 8.5. 2011. Ha bis 29.4.


Gesundheit

Ferienwohnung

Aufsteigen und Losfahren

LAGO MAGGIORE Großes Angebot an privaten Ferienwohnungen und Villen rund um den Lago Maggiore. Fast alle Objekte mit Traumseesicht, Pool und / oder Privatstrand. Ruhige und sonnige Bestlagen. Geschmackvoll möbliert. Sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Ab 50,- / Tag. | 2 bis 15 Personen. Tel. 0049 228 620 930 | www.lago-reisen.de

DISCOUNT ZAHNARZT AUCH IN DER SCHWEIZ

Auch in der Schweiz kann man sich günstig behandeln lassen und das Risiko einer DeutschlandDr. Tenspolde, Aarau oder gar Ungarnreise vermeiden. Dis-Zahnarzt, 062 825 12 00, www.dis-zahnarzt.ch

IMPLANTATE, ZAHNBEHANDLUNGEN ZAHNERSATZ in Ihrer Nähe, besser und günstiger als bei dentesana? UNMÖGLICH! Gratis-Unterlagen: www.dentesana.ch WIR 0844 802 310 · hd@dentesana.ch

Ferien Sommerfrische Preise Sommerfrische pro Person pro TagPreise € 44.00 pro Person Tag 39,80 für HP 41.50 HP inkl.proBenützung aller im Zimmer mit Dusche, WC, Bergbahnen. Balkon,…

Wir freuen uns auf Sie!

Mehr Informationen… Gasthof Lamm | Untergasse 4 | 6533 Fiss Tirol, Österreich Tel. +43 5476 6451 | www.gasthoflamm.com gasthof-lamm-fiss@tirol.com

2 Personen, 7 Tage, Appartement € 376.00 inkl. aller Taxen, Endreinigung und Benützung aller Bergbahnen. (Kinder bis 6 Jahre frei. HP oder nur Frühstück möglich)

Reinhard Achenrainer, Winkel 6, A-6533 Fiss, T. +43 5476 6426

www.haus-achenrainer.at www.brot-fuer-alle.ch

Adria / Lido di Savio

––––––––––––––––– Hotel Apollonia ––––––––––––– direkt am Meer, Privatstrand, Schwimmbad, Familienrabatt. Auskunft, Prospekt: B. Puppato, Pratteln Tel. 061 821 44 26 / www.hotelapollonia.it

Bei uns gehts frisch zu und her.

f de r So mm erfris che au Tirols “ „So nn en ter ra sse

Wir kochen für Sie jeden Tag ab 11 Uhr frisch:währschafte Mittagsteller ab Fr. 14.50, und überraschende Gaumenfreuden am Abend. am Tennisplatz Chriesihogerweg Unterengstringen Tel. 079 648 41 54

Tel. 031 380 65 65

Für eine gerechtere Welt. Spendenkonto 40-984-9

Gratisinserat

Ferien auf der Sonnenterrasse Tirols

net Neu eröff

Spendenkonto PC 60-19191-7

www.fastenopfer.ch

Sicher und mobil, das etwas andere Seniorenfahrzeug.

www.bigatronic.com Tel. 044 / 724 00 67

dê~íáëáåëÉê~í

fã häÉáåÉå

dêçëëÉë ÄÉïáêâÉå

fÜêÉ péÉåÇÉ ä®ëëí _çÜåÉå áå ÇÉå eáããÉä ï~ÅÜëÉåK ïïïKÜÉâëKÅÜ m` UMJNNNRJN

FRÜHLINGSANGEBOT Mindesteinkauf: Fr. 20.– Gültig vom 26.4. bis 23.5.2011

WERT FR.

NEU

5.–

RABATT

Gesamtes NIVEA BABY Sortiment

Einlösbar in allen grösseren Migros-Filialen in der Schweiz. Beim Erreichen eines Mehrfachen des Mindesteinkaufs können mehrere dieser Rabattcoupons an Zahlung gegeben werden. Nicht mit anderen Coupons kumulierbar.

www.NIVEA.ch/baby

Nivea gibts in Ihrer Migros


BESSER LEBEN AUTO

Migros-Magazin 17, 26. April 2011

| 95

Ein neuer Stern am Sparhimmel

Frisch überarbeitet und mit über 2000 Änderungen fährt die Mercedes C-Klasse in ihr viertes Modelljahr — und will beweisen, wie nobel man sparen kann.

V

orbei die Zeiten, in denen man Kürzeln auf dem Heckdeckel vertrauen konnte: «Downsizing», das heisst Ersatz von Hubraum durch Turbolader, lautet heute das Motto. Bei Mercedes etwa steckt deshalb im C 250 kein grosser 2,5-Liter-Motor, sondern entweder ein 1,8-Liter-Benziner oder ein 2,1-LiterDiesel. Das hat gute Gründe. Die neuen Maschinen sind genauso kräftig wie früher die grösseren, aber viel sparsamer. Richtig gut macht sich die überarbeitete C-Klasse auch unterwegs. Nicht ohne Grund tragen nun fast alle Modelle das hauseigene Sparlabel «BlueEfficiency»: Vor allem die neuen Vierzylinder zeigen, wie souverän man sparen kann. Geheimtipp sind die Diesel. Sie zaubern 120 bis 204 PS aus je 2,1 Liter Hubraum, sind durchzugsstark und mit 5,2 bis 5,5 Liter Treibstoff (Werksangaben) zufrieden. Die 204-PS-Version gibt es optional mit Allradantrieb. Aussen

Die neue C-Klasse von Mercedes: Sparsamer im Verbrauch und mit sportlich gelifteter Front.

sorgt die dezent retuschierte Optik für einen frischeren Auftritt.

Qualität und Komfort mit grossem und kleinem Stern

Die Front gibt es übrigens wie bisher entweder mit dem klassischen Grill und Stern auf der Haube oder, in der Ausstattung Avantgarde, mit grossem Stern im Kühlergrill. Weit grösser sind die Unter-

schiede innen. Hier musste die C-Klasse bisher Kritik für zu billig wirkende Materialien einstecken. Nun wirkt alles wie aus dem Vollen gefräst, sieht edel aus und fasst sich auch so an. Geblieben ist die markentypische Fahrwerksabstimmung: Die C-Klasse setzt in erster Linie auf exzellenten Komfort. Gegenüber der Limousine oder dem neuen

Coupé bleibt das T-Modell (Kombi) erste Wahl für Familien: In der noblen Mittelklasse schlägt sie Wettbewerber wie zum Beispiel Audi A4 oder BMW 3er mit dem üppigeren Ladevolumen. Voluminös sollte allerdings auch das eigene Budget ausfallen: Die Preise für das T-Modell der C-Klasse starten ab 48 900 Franken. Timothy Pfannkuchen

FÜNF FRAGEN AN … Marcel Guerry (49), CEO, Mercedes-Benz Schweiz AG

«Wasserstoff-betriebene B-Klasse voraussichtlich ab 2015 erhältlich» Marcel Guerry, was tut Ihre Marke zur Reduzierung des CO2-Ausstosses? Wir bauen die BlueEfficiency-Palette mit den Massnahmenpaketen zur Optimierung des Verbrauchs und der Emissionen weiter massiv aus. In Zukunft setzen wir auf den intelligenten Mix aus Verbrennungsmotoren, Hybrid und E-Antrieb. Werden also mehr Hybrid- und Elektroautos kommen? Der Wechsel zum Elektromotor geht nicht auf Knopfdruck, aber mit

mehr Hybriden steigern wir die Effizienz des Verbrennungsmotors — und die A-Klasse E-Cell mit E-Antrieb zum Beispiel geht in der neuen Generation der A-Klasse ab 2012 in Serie. Warum sollte ich mich für die C-Klasse entscheiden? Weil sie perfekt unseren Slogan «Das Beste oder nichts» repräsentiert: Sie setzt die Massstäbe in Nachhaltigkeit, Komfort und Sicherheit; denken Sie nur an die neuen Assistenzsysteme. Durch die

neue Designsprache tritt sie zudem jugendlicher auf. In der Werbung hört man von der «C-Klasse-Challenge». Was ist das? Auf www.mercedes-challenge.ch kann man eine neue C-Klasse konfigurieren und genauso gewinnen. Dazu meistern die Teilnehmer Onlinegames — und je besser man abschneidet, desto höher die Gewinnchance. Probieren Sie es aus, es macht richtig Spass.

Mercedes führt derzeit den «World Drive» mit Brennstoffzellenfahrzeugen durch. Wann kann man die wasserstoffbetriebene B-Klasse F-Cell kaufen? Die Weltumrundung in 125 Tagen beweist die Alltagstauglichkeit dieser unter Serienbedingungen gebauten Fahrzeuge. Schon in Kundenhand ist die Kleinserie von 200 Stück, um Erfahrungen zu sammeln. Die Markteinführung ist 2015 geplant.

Interview Timothy Pfannkuchen


20% GÜNSTIGER ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 19.4 BIS 2.5.2011 ODER SOLANGE VORRAT AUF ALLE L’ORÉAL PARIS ELSÈVE UND STUDIO LINE PRODUKTE

6.400 statt 8.0

z.B. Elsève Color Vive Shampoo, im Duo-Pack, 2 x 250 ml

13.75 statt 17.20

z.B. Studio Line Seide&Glanz Fixier-Spray, im Duo-Pack, 2 x 250 ml

9.10.40 statt 11

z.B. Elsève Full Repair 5 Pflegespülung, im Duo-Pack, 2 x 200 ml

14.20 statt 17.80

z.B. Studio Line Radical Gel, im Duo-Pack, 2 x 150 ml

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen

L’Oréal Paris gibts in Ihrer Migros


BITTE MELDE DICH

Migros-Magazin 17, 26. April 2011

➔ Ich suche Charlotte Trautweiler. Wir arbeiteten vor 40 Jahren zusammen in Neuenburg bei der Firma Neuchâteloise Assurance Transport direkt am See. Ich freue mich über ein Lebenszeichen von ihr.

Berufsziel Hebamme erreicht hat. Ihr Vater hatte einen Coiffeursalon. Ich bin für jeden Hinweis dankbar. Rolf Barfuss Gempenstrasse 16 4104 Oberwil Telefon 061 403 00 10 r.barfuss@bluewin.ch

Ernst Bretscher Birchstrasse 159 8156 Oberhasli Telefon 044 850 44 51 canmex@bluewin.ch

➔ Ich schreibe ein Buch mit dem Titel «Alte Bäume soll man nicht verpflanzen oder etwa doch?» und bin bei meinen Recherchen auf Briefe von Regina Booz aus Basel aus meiner RS-Zeit gestossen. Sie war damals, 1965, 18 Jahre alt. Und es interessiert mich sehr, was aus ihr geworden ist und ob Sie ihr

| 97

➔ Wir suchen ehemalige Schülerinnen und Schüler, die von 1947 bis 2011 die Pflegeberufsschule Biel absolviert haben. Anlässlich der Schliessung der Pflegeberufsschule planen wir einen Anlass im Mai 2012. Unser Motto: «Schwelgen in Erinnerungen». Bitte meldet euch. Wir suchen noch einige Adressen.

Gesucht: Peter Abt

➔ Ich bin auf der Suche nach Peter Abt, Lausanne (?), ca. 1964. Erst kürzlich wurde er auf dem Bild eines Velorennens Mitte der Sechziger im Waadtland identifiziert, bei einem ehemaligen Profi und Mitglied von Cyclophile lausannois. Peter, falls du noch Fotos von damals hast, wäre das toll.

Vreni Meier-Gugger Rütistrasse 1, 2575 Hagneck Telefon 032 396 26 83

Andre Bohren, 7033 Gaston Parkway, 75214 Dallas Texas (USA), abcs45@airmail.net

Anzeige

AUF DAS GESAMTE CANDIDA SORTIMENT BEIM KAUF AB 2 PRODUKTEN. JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 26.4. BIS 9.5.2011 ODER SOLANGE VORRAT

4.–

stat t 5.–

2.40 statt 3.–

Candida Multicare X-Cut Zahnbürste medium 1 Stück

3.10

stat t 3.90

Candida White Micro-Cr ystals Zahnpast a 75 ml

Candida Parodin Plus Mundspülung 400 ml

MGB www.migros.ch W

20% GÜNSTIGER.


JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 26.4. BIS 2.5.2011 ODER SOLANGE VORRAT

gutes Sorgen Sie für ein einem Bauchgefühl, mit Das Exoten-Smoothie. n Sie Rezept dazu finde h/ auf www.saison.c taten Zu le m-tipp und al ros. frisch in Ihrer Mig

1.20 statt 1.50

Alle Max Havelaar Fruchtsäfte 1 Liter 20 % günstiger z. B. Orangensaft, 1 Liter

6.05 statt 7.60

Kakaogetränk, Bio, Max Havelaar* 20 % günstiger 500 g

2.800 statt 3.5

Gesamtes Ma x Havelaar Reissort iment* 20 % günst iger z. B. Parfümreis, 1 kg

10.90 statt 12.90

Minirosen, Ma x Havelaar Bund à 20 Stück

2.05 statt 2.60

2.15

statt 2.70

Gesamtes Max Havelaar Teesort iment 20 % günstiger z. B. Schwarztee, Bio, Max Havelaar, 20 Beutel * Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

2.05 statt 2.60

Ananasscheiben, Max Havelaar 20 % günstiger 340 g

Gesamtes Max Havelaar Gewürzsortiment* 20 % günstiger z. B. Schwarzer Pfeffer, Bio, Max Havelaar, 100 g

MGB www.migros.ch W

AKTION


GLÜCKSGRIFF

Migros-Magazin 17, 26. April 2011

| 99

Mitmachen und gewinnen Das Migros-Magazin verlost zwei Tickets für die Europa-Premiere des Films «Pirates of the Caribbean — Fremde Gezeiten» am 12. Mai 2011 in London. Inbegriffen sind die Anreise am 12. Mai und die Rückreise am 14. Mai sowie zwei Übernachtungen. Teilnahme per Telefon: Rufen Sie 0901 560 039 (1 Franken aus dem Festnetz) an und nennen Sie Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GEWINNEN und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Franken pro SMS). Beispiel: GEWINNEN Beat Beispiel, Musterstrasse 1, 9999 Exempelstadt.

Ge Geheimnisvolle Begleiterin: Kapitän Jack Sparrow (Johnny Depp) weiss no noch nicht, was die schöne Angelica (Penélope Cruz) im Schilde führt.

Pirat sucht ewige Jugend

Bald gibts ein Wiedersehen mit Johnny Depp in der Rolle des schrulligen Seeräubers Jack Sparrow. Erleben Sie das Kinospektakel «Pirates of the Caribbean — Fremde Gezeiten» als Europa-Premiere in London.

E

r ist immer wieder dem Galgen entronnen, hat höllische Seeschlachten überstanden und riesige Meeresmonster bezwungen. Doch im vierten Teil der «Pirates of the Caribbean»Filmsaga muss Kapitän Jack Sparrow (Johnny Depp) seine vielleicht grösste Herausforderung meistern. Er sucht nach der

Quelle ewiger Jugend und hat dabei eine schöne Frau (Penélope Cruz) im Schlepptau, die auf geheimnisvolle Weise mit seiner Vergangenheit zu tun hat. Am 19. Mai startet die actiongeladene Seeräuberstory «Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten» als 3-D-Kinospektakel in der Deutschschweiz. Doch wer bei

unserer Verlosung mitmacht, hat die Chance, den mit Spannung erwarteten Film schon sieben Tage früher an der glanzvollen Europa-Permiere in London zu erleben. Lassen Sie sich die Chance auf diesen Preis nicht entgehen und stechen Sie mit dem schrulligsten Piraten der Welt in See. Michael West

Via Internet: www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff Mit Postkarte: Migros-Magazin «Pirates of the Caribbean» Postfach 8099 Zürich. Einsendeschluss: Sonntag, 1. Mai 2011. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.


100 |

FREIZEIT

Migros-Magazin 17, 26. April 2011

DIE SPIELSEITE DES MIGROS-MAGAZINS

Knobeln Sie mit

Finden Sie das Lösungswort und gewinnen Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von Fr. 100.—.

Kreuzworträtsel Nummer 17

Waagrecht 1 spanische Anrede: Herr 4 Lagerarbeiter 9 Nachmacher 10 zu keiner Zeit 11 Salzgewinnungsanlage 13 französisch See 15 Vorzeichen 16 Wintersportanlage 19 Vogelschwinge 22 ehemahlige schwedische Popgruppe 24 biblischer Priester 25 Rasen schneiden 27 Freisinnig Demokratische Partei 29 Heilpflanzen, Gewürze 30 erläutern 31 Mutter von Kain (AT)

1

2

3

4

5

So machen Sie mit

6

7

Auflösung des Rätsels

Mit Postkarte (A-Post):

Freizeit, Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8099 Zürich. Per Telefon: Wählen Sie 0901 59 19 41 (Fr. 1.—/Anruf, Festnetztarif, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Mit SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text FREIZEIT und Ihre Lösung und Adresse an die Nummer 920 (Fr. 1.—/SMS). Beispiel: Freizeit Sonnenschirm Michi Muster, Exempelstrasse 5, 8000 Zürich. Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 1. Mai 2011, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Senkrecht: 1 Sachen 2 Kosewort für Grossmutter 3 Vorname von Physiker Bohr † 4 Programmiersprache 5 absolute technische Atmosphäre 6 englischer Oberst 7 Halbinsel am Schwarzen Meer 8 französisch nichts 12 Anfängerin 14 Skisportdisziplin 17 numidischer König 18 sehr grosse Menschen 20 gefährliche Substanzen 21 Aussatz 22 Stickstoffverbindung 23 erster Kalif der Mohammedaner 26 französisch Wasser 28 Geist im orientalischen Märchen

Diese Woche können Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von 100 Franken gewinnen.

Die Auflösung dieses Rätsels finden Sie ab Montag der nächsten Woche in der Internetausgabe des Migros-Magazins unter der Adresse www.migrosmagazin.ch/ raetsel

GENAU HINSEHEN

Rätsel Bromundt

Schauen Sie sich die beiden Bilder gut an und finden Sie die elf Fehler, die sich eingeschlichen haben.


GEWINNRÄTSEL

Migros-Magazin 17, 26. April 2011

| 101

Der Preis Gewinnen Sie eine von fünf MigrosGeschenkkarten im Wert von je Fr. 100.—.

So machen Sie mit Mit Postkarte (A-Post): Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8099 Zürich Per Internet: www.migrosmagazin.ch/raetsel Per SMS: Senden Sie MMD und das Lösungswort an die Nummer 919 (Fr. 1.—/SMS) Per Telefon: Wählen Sie 0901 333 102 (Fr. 1.— pro Anruf, Festnetztarif, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 1. Mai 2011, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Lösung Rätsel Nummer 16

Lösungswort: Marzipan Treppenlifte www.hoegglift.ch

HÖGG Liftsysteme AG CH-9620 Lichtensteig Tel. 071 987 66 80

www.saison.ch

Gewinner Rätsel Nummer 15

1 Migros-Geschenkkarte à Fr. 100.— erhalten Konrad Eichenberger, 9472 Grabs; Thea Buhl, 8967 Widen; Emil Buchs, 3775 Lenk im Simmental; Juliet Naidoo, 8048 Zürich; Paul Krähenbühl, 8404 Winterthur.

IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 554 932 Exemplare (WEMF Oktober 2010) Leser: 2 315 000 (WEMF, MACH Basic 2010-2)

Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projekte und Events: Eveline Schmid (Leitung), Denise Eyholzer Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Can (jjc) Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj) Produzent: Andrej Abplanalp (AA)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), Nathalie Bursac´ (nb, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), Ralf Kaminski (RK), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Reto E. Wild (rw), Ruth Brüderlin (brü) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Can (jjc, Leitung), Gerda Portner (GP), Heidi Bacchilega (HB), Anna Bürgin (AB), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Sonja Leissing (SL),

Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Claudia Schmidt (CS), AnetteWolffram(A.W.) Layout: Daniel Eggspühler (Art Director), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Marco Micheluzzi, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Stefanie Zweifel

(Leitung), Imelda Catovic Simone, Doris Fischer Honorarwesen: Nadja Eppenberger Geschäftsbereich Verlag: Lorenz Bruegger (Leitung, a.i.), Nadia Falce verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Lesermarkt: Alexander Oeschger (Leitung), Maya Bächtold, Alexa Julier Anzeigen: Stephan Gartenmann (Leitung), Thomas Brügger, Nicole Costa, Yves Golaz, Hans Reusser, Kurt Schmid Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco, Christine Kummer, Janine Meyer,

Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Eliane Rosenast anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund

Druck: Büchler Grafino AG, Bern Tamedia AG, Zürich

Anzeige

Das

Wochenende

im Spa als Spesen

abgerechnet?

Das Engagement dieser Zeitung ermöglicht dieses Inserat.

Machen Sie ’s wieder gut:

Kompensieren Sie Ihren CO2-Ausstoss au f

myclimate.org


102 | Migros-Magazin 17, 26. April 2011

Roman Güttinger

Name: Roman Güttinger (40) Sternzeichen: Krebs Wohnort: 8048 Zürich Wieso leben Sie hier? Ich bin von Frauenfeld hierhergezogen, weil ich das vielfältige kulturelle Angebot liebe. Wo würden Sie gerne leben? Ich finds prima hier, aber während des Winters würde ich ganz gerne ein paar Monate irgendwohin gehen, wo es wärmer ist. Beruf und Lebenslauf: KV bei der Schweizer Schmirgelund Schleifindustrie, 15 Jahre bei Sony Ericsson, seit 2004 beim Filmverleih Ascot Elite, inzwischen als Verkaufsleiter. Mein Ziel: Selber Filme machen und ein Museum für meine Sammlung aufbauen. Die Option auf einen Standort gibt es inzwischen, aber mir fehlt noch etwa eine Million Franken, um es zu verwirklichen. Was ich an mir mag: Ich bin ein Stehaufmännchen und ein positiver Mensch. Was ich nicht an mir mag: Ich sollte weniger rauchen. Und ich bin zu gestresst und habe immer zu wenig Zeit. Mein Motto: Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom. Mein Lieblingsfilm: «Raiders of the Lost Ark». Die grösste Filmenttäuschung: «Alien vs. Predator 2». Mein Tick: Ich habe noch nie ein Filmbuch oder -heft weggeschmissen, es sind jetzt sicher über 2000. Mein bester Entscheid: Dass ich 2000 die Regisseurschule in Los Angeles gemacht habe.

Text Ralf Kaminski Bilder Gerry Nitsch

www.movieprops.ch

Mit 16 Jahren begann der Thurgauer Filmrequisiten zu sammeln. Inzwischen besitzt Roman Güttinger die grösste Sammlung Europas. Diese lagert er in zwei Kellerräumen. Vor allem die Genres Fantasy, Horror und Science-Fiction haben es dem 40-Jährigen angetan. Sein Traum? Ein eigenes Museum.

MEIN ARBEITSPLATZ

«Ich bin Verkaufsleiter beim Filmverleih Ascot Elite. Gründer und Filmlegende Erwin C. Dietrich kommt trotz seiner 80 Jahre noch immer jeden Morgen für ein paar Stunden ins Büro.»

MEIN ZUHAUSE «Der Spider-Man an unserer Hauswand in Zürich Altstetten ist eine lokale Attraktion — er dient einem Kinderhort in der Nähe sogar regelmässig als Ausflugsziel.»

MEINE SAMMLUNG «Neben den Filmrequisiten sammle ich auch Bücher und Zeitschriften zum Thema Film. Besonders die Special-Effects-Hefte haben es mir angetan.»


MEINE WELT

| 103

MEINE LEIDENSCHAFT «Im Moment ist die Sammlung auf zwei Lagerräume verteilt, und es ist alles furchtbar eng. Mein Traum ist ein eigenes Museum, in dem ich alles richtig schön aufstellen und zeigen kann.»

MEIN LIEBLINGSORT «Im Kino Arena haben auch die kleineren Säle grosse Leinwände. Und die Sitze sind sehr bequem.»

MEINE LIEBSTE «Helen und ich sind seit über sechs Jahren zusammen. Sie ist Visagistin und Fitnesstrainerin für Cantienica. Und ab und zu hüten wir Muffin, den Hund ihrer Tochter.»

MEIN LIEBLINGSPRODUKT «Red Bull light ist mein Kaffeeersatz, ich trinke es schon zum Frühstück.»

MEIN ENTSPANNUNGSORT «Ich liebe Karaoke und bin fast jede Woche im Mascotte, um zu singen. Meine liebsten Songs sind ‹Smells like Teen Spirit› von Nirvana und ‹Killing in the Name› von Rage Against the Machine.»


Jetzt 10-fach CUMULUS-Punkte sammeln. Mindesteinkauf: Fr. 150.– 30.4. 2011 Gültig vom 26.4. bis

Gesamtes Migros-Sortiment , Vignetten, Depots, Taxührensäcke und -marken rten. Nur Ausgenommen sind Geb cheine und Geschenkka Guts g, adin E-Lo , gen Rabattcoupons karten, Serviceleistun anderen CUMULUS- und mit t Nich r. ösba bar. einl s Original-Coupon n Einzeleinkauf verwend ösbar bei OBI. Nur für eine kumulierbar. Nicht einl bon nicht auf dem Kassen ULUS-Punkte werden g Die zusätzlichen CUM echnet und am Folgeta ber h glic hträ nac t ers n ausgewiesen, sonder n. ebe chri ges gut o ont Ihrem CUMULUS-K

✁

Punkte-Coupon

n bis o p u o 1 C 4. 201 . 0 3 zum lösen ei n

hmärkten in gros-Filialen und Fac Einlösbar in allen Mi -Karte. LUS MU CU der rweisen der Schweiz gegen Vo

Jetzt können Sie vom 26.4. bis 30.4. 2011 noch mehr profitieren. Einfach Punkte-Coupon ausschneiden und bei Ihrem nächsten Einkauf gegen Vorweisen der CUMULUS-Karte einlösen. Die zusätzlichen CUMULUS-Punkte werden nicht auf dem Kassenbon ausgewiesen, sondern erst nachträglich berechnet und am Folgetag Ihrem CUMULUS-Konto gutgeschrieben.


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook