Skip to main content

Migros-Magazin-16-2026-d-VS

Page 1


Fünf unvergessliche Wanderungen

→ Seite 14

Knuspriges Glück

Was unser täglich Brot so besonders macht und welches unser liebstes ist → Seite 22

Social Media: Was bringt ein Verbot für Jugendliche?

→ Seite 11

Von der Tontafel zur App: Die Geschichte der Einkaufsliste

→ Seite 46

Bald im All: Der Berner Astronaut Marco Sieber

→ Seite 42

ab 2 Stück 30%

EntdeckeGenuss auf ITALIENISCH.

10er-Pack 27%

statt 8.25 San Pellegrino Sanbittèr 10 x 100 ml, (100 ml = 0.60)

Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. Angebote gelten vom 16.4. bis 22.4.2026, solange Vorrat.

Da Emilio Apéro Salzgebäcke erhältlich in diversen Sorten, z.B. Tarallini, 300 g, 2.77 statt 3.95, (100 g = 0.92)

Migros Bio-Grana Padano und -Parmigiano Reggiano Keil oder gerieben, z.B. Parmigiano Reggiano Keil, per 100 g, 2.60 statt 3.25, verpackt 20%

Citterio Salami am Stück Milano oder Citterino, Italien, per 100 g, in Selbstbedienung 20% 6.–

3.85

statt 4.85

Farmer Nuts mit knuspriger Kernkompetenz.

Besondere Geschichten entstehen aus einfachen Zutaten

La Molisana

Bei allen Angeboten sind bereits reduzierte Artikel ausgenommen.

–statt 2.50

Angebote gelten vom 16.4 bis 22.4.2026, solange Vorrat.

Pasta z.B. Farfalle Rigate 500g

–statt 2.50 20% 20%

La Molisana

Sugo z.B. Arrabbiata 340g

Erleben Sie den neuen exklusiven Genuss. Cremige weisse Lindt Schokolade mit Ceremonial Grade Matcha und einer aromatischen Matcha-Füllung mit fruchtigen Erdbeer-Noten. Ab sofort in ausgewählten Migros Verkaufsstellen erhältlich, solange Vorrat.

7 Editorial

Aktuell

Kurz und gut

8 News mit Würze in Kürze

Gewinn oder Gefahr?

11 Drei Jugendliche erzählen von ihrem Umgang mit Social Media

Traumwanderungen

14 Die Lieblingstouren unserer Redaktorinnen

Veronica Fusaro

18 Die Schweizer Vertreterin am Concours Eurovision will berühren

Ratgeber

Blütenpracht

21 Wie du auf dem Balkon Wildblumen ziehen kannst

Genuss

Heiss drauf

22 Die Lieblingsbrote der Migros-Kundinnen und -Kunden – und weitere knusprige Fakten

Wir sehen Rot

26 Italienische Aperitivi bringen den Sommer ins Glas

O formaggio mio

28 Zu Besuch in Bibbiano, wo der Parmesan für die Migros heranreift

Und es macht puff

33 Spannendes und Lustiges übers Popcorn

INHALT

Migros-Magazin

15. April 2026

Der Berg ruft

Unsere Redaktorinnen wollen wieder wandern gehen und verraten, wo sie unbedingt nochmals hin wollen. S. 14

Meine Region

35 Aktionen, Storys, News

Leben

Unser Mann im All

42 Der Berner Marco Sieber soll bald den Weltraum erkunden

Posti-Zettel

46 Schon in der Antike schrieben Menschen

Einkaufslisten

Bewegte Zeiten

48 Alles über Symptome in den Wechseljahren und was Frau dann tun kann Kolumne

59 Katja Fischer De Santi legt den Pausenschalter ein

60 Rätsel

63 Schlussgang

Allerxtin® Sandoz® – bei Heuschnupfen

Und jede Wiese ist eine Wohlfühl-Wiese.

Erkundigen Sie sich in Ihrer Medbase Apotheke zum Thema Allergie.

Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lassen Sie sich von einer Fachperson beraten und lesen Sie die Packungsbeilage.

Sandoz Pharmaceuticals AG, Suurstoffi 14, 6343 Rotkreuz 11/2025 CH2511244974

Wir beraten Sie gerne

Für Kinder ab 12 Jahren. Nur 1 × täglich einnehmen.

Impressum

MIGROS-MAGAZIN

vormals Wir Brückenbauer, Wochenblatt des sozialen Kapitals, Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes (MGB)

ONLINE: migros.ch/magazin

ADRESSE: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich

TELEFON: 0800 840 848

KONTAKT: migmag.ch/leser

HERAUSGEBER: MGB

CHEFREDAKTORIN: Sabine Eva Wittwer

AUFLAGE: 1 314 143 Ex. (Wemf, Auflagenbulletin 2025)

LESERSCHAFT: 2 191 000 (Wemf, MACH Basic 2025-2)

ABONNEMENTE: migmag.ch/abo

TELEFON: 058 577 13 00*

Ausführliches Impressum auf migmag.ch/impressum

M-INFOLINE:

TELEFON: 0800 840 848

CUMULUS-INFOLINE:

TELEFON: 0848 850 848*

* 8 Rp./Min. aus dem Schweizer Festnetz

Liebe Leserin, lieber Leser

Brot ist mein treuer, vielseitiger Begleiter durchs Leben. Im Alltag ist es meist ein Ruchbrot als Bestandteil des Café complet mit Käse, Butter und Konfi. Am Sonntag kommt ein Zopf auf den Tisch. Der macht den freien Tag noch schöner.

Meist läuft das Brot unauffällig mit, nur manchmal darf es der Star sein. Zum Beispiel beim Geburtstag: Den läuten bei mir duftende Gipfeli ein, zum Auftakt der kälteren Saison gibts frisches Weissbrot zum Fondue, auf Frühlingsausflügen begleitet mich Nussbrot. Auch bereiste Länder verbinde ich eng mit Brot: Deutschland steht für Sauerteig, Frankreich für die Schokocroissants Pain au chocolat, Italien für süsse Kalorienbomben mit Espresso, die USA für Burger-Buns, England für Toast. Und die Schweiz? Für Bürli. Das ist meine Brotwelt. In unserem Brotdossier ab Seite 22 tischen wir Ihnen spannende Fakten rund ums Brot auf. Viel Spass beim Lesen und genüsslichen Kauen.

Apropos Redensarten

«Wes Brot ich ess, des Lied ich sing»

Der Ursprung dieser Redewendung liegt im Mittelalter. Minnesänger mussten den Ruhm des Herrschers in Liedern verewigen und bekamen dafür Geld.

«Trocken Brot macht

Wangen rot»

Der Bauernspruch bedeutet: Man lebt genügsam, aber gut. Es muss nicht immer Kaviar sein.

«Man lebt nicht vom Brot allein»

Der Satz stammt aus der Bibel. Menschen brauchen nicht nur materielle Dinge wie Nahrung, sondern auch Sinnhaftigkeit.

Spaghetti alle verdure

Cherrytomaten, Knoblauch, Zwiebeln und Erbsen in Olivenöl andünsten. Gekochte Spaghetti dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Servieren Basilikumblätter, Kresse und geriebenen Parmesan darüberstreuen.

Hier gehts zum Migusto-Rezept:

Cherrytomaten am Zweig 500 g Tagespreis

300 Im Schnitt trägt ein Zitronenbaum gut 300 Früchte pro Jahr. Bis sie reif sind, benötigen sie sechs bis neun Monate. Nicht alle Zitronen gedeihen zur gleichen Zeit, die Bäume tragen daher über Monate hinweg reife Früchte.

Zahl der Woche

Kurz und gut

Visions du Réel

So vielfältig sind Dokfilme

164 Dokumentarfilme aus 75 Ländern laufen am Festival «Visions du Réel», das vom 17. bis 26. April in Nyon stattfindet. Die Themen reichen vom Überlebenskampf der Eisbären bis zu einer humorvollen Geschichte des Betons. Das MigrosKulturprozent unterstützt das international beachtete Festival.

Weitere Infos: → visionsdureel.ch

Für
Die Sonne

bringts

Die Migros betreibt über 400 Photovoltaikanlagen. Zusammen sind sie etwa so gross wie 40 Fussballfelder. Die Migros ist damit in der Schweiz eine der grössten privaten Produzentinnen von Solarstrom. Mehr zum Nachhaltigkeitsengagement der Migros:

Was ist eigentlich Furikake?

Antwort: Furikake ist ein japanisches Gewürz, das Speisen einen Umami-Geschmack verleiht. Es besteht aus Sesam, Algen, Salz und manchmal Zucker, Ei oder Fisch.

Aktion: 25 % auf das ganze Tiger-KitchenSortiment, ab 3 Stück, vom 16. bis 22. April Frage & Antwort

Das ist es: Ein alkoholfreier NON-Schaumwein in der Dose

Das kann es: Die Dosen sind schneller gekühlt als eine ganze Flasche Schaumwein, man braucht keine Gläser und kann auch unterwegs auf kleine und grosse Erfolge anstossen.

Das ist das Beste daran: Das spritzig-erfrischende Apérogetränk gibts in den Varianten Bianco und Rosé. Das praktische Kleinformat eignet sich besonders für Sommerapéros und Picknicks.

NON Rosato alkoholfrei und NON Bianco alkoholfrei 250 ml Fr. 2.75

Aktion: 20-fach Cumulus-Punkte, bis 22. April

eine lebenswerte Schweiz

e-Biken im Dreiländereck zwischen weissen Karpaten & blühenden Orchideen Tschechien - Slowakei - Österreich

Ein e-Bike-Erlebnis im Herzen Europas! Zwischen sanften Hügeln, alten Weinbergen und blühenden Wiesen entdecken wir das sonnige Dreiländereck von Tschechien, Österreich und der Slowakei. Hier treffen Natur und Kultur aufeinander: majestätische Schlösser, mittelalterliche Städte, duftende Wiesen voller Orchideen – und Menschen, die ihre Lebensfreude gern teilen. Eine Reise, die bleibt!

Ihr tolles Reiseprogramm:

1. Tag – Anreise nach Budweis Fahrt im modernen Gössi-Car über München, durch den Bayerischen Wald und den Böhmerwald nach Budweis. Nach dem Zimmerbezug geniessen wir das erste gemeinsame Nachtessen – selbstverständlich in einem traditionellen Budweiser Bierlokal.

2. Tag – Budweis – Strážnice – Auf den Spuren Grossmährens Nach dem Frühstück bringt uns der Car nach Lednice, wo wir zu unserer ersten Etappe starten. Inmitten unberührter Natur mit Teichen, Wiesen und Wäldern radeln wir durch das historische Zentrum des einst mächtigen Grossmährischen Reiches und besuchen das romantische Schlösschen Pohansko. Durch den Auenwald erreichen wir Mikultschitz, von wo aus Sie wahlweise mit dem Car oder dem e-Bike die letzten 25 km zum Hotel zurücklegen können. Begrüssung mit Sliwowitz und traditionellem Hochzeitskuchen – danach Nachtessen im Hotel.

e-Bike-Strecke: ca. 38–63 km

3. Tag – Naturparadies Weisse Karpaten & blühende Orchideen

e-Bike-Strecke: ca. 61 km

e-Bike-Strecke: ca. 54 km

4. Tag – Entlang des Bata-Kanals nach Kremsier Direkt ab dem Hotel starten wir heute unsere nächste Etappe. Wir radeln auf neu angelegten Radwegen entlang des Bata-Kanals und später der March, bis wir die barocke Stadt Kremsier (Kroměříž) erreichen – mit ihrer prachtvollen Schlossanlage ein echtes Juwel. Nach einem kurzen Aufenthalt Rückfahrt mit dem Car. Am Abend erwartet uns erneut ein festliches mährisches Nachtessen mit Folkloremusik.

5. Tag – Schloss Milotice, Königstadt Skalica & Bootsfahrt

Heute führt uns unsere Route durch Weinberge und entlang alter Bahntrassen. Unterwegs besuchen wir das barocke Schloss Milotice, geniessen eine gemütliche Brotzeit in den Weinbergen und passieren die Talsperre Mlynky sowie die historische Königsstadt Skalica. Am Abend erwartet uns eine idyllische Boots-fahrt auf dem Bata-Kanal und ein stimmungsvolles Nachtessen in einem denkmalgeschützten Weinkeller – ein Abend voller Atmosphäre!

e-Bike-Strecke: ca. 54 km

Heute erleben wir eine unvergessliche Panoramatour durch die Weissen Karpaten. Vom höchsten Punkt der Region radeln wir durch eine lieblichhügelige Landschaft mit Wäldern, Streuobstwiesen und blühenden Orchideen. Dieses UNESCO-Biosphärenreservat gilt als eines der wertvollsten Wiesenbiotope Europas. Am Abend erwartet uns ein festliches Nachtessen mit Blasmusik, mährischen Spezialitäten, Wein und Bier.

e-Biken, relaxen & geniessen – wo Weinberge aufs Meer treffen

6. Tag – Zwischen Mähren & Österreich: das Weinviertel

Nach dem Frühstück bringt uns der Car nach Nikolsburg und pedalen auf der abwechslungsreichen Tour durch das österreichische Weinviertel. Zwischen Rebhängen und Kellergassen radeln wir über Wildendürnbach und Falkenstein bis nach Valtice, wo wir unsere Etappe am märchenhaften Schloss Led-nice beenden – einem der schönsten Schlösser Europas.

e-Bike-Strecke: ca. 64 km

7. Tag – Wachau an der schönen blauen Donau Heute verabschieden wir uns von Südmähren und fahren mit dem Car in die verträumte Wachau. Hier steigen wir noch einmal aufs e-Bike und unternehmen eine herrliche Tour von Krems über Dürnstein und Weissenkirchen durch die wohl schönste Flusslandschaft Österreichs. In Spitz setzen wir mit der Fähre über die Donau und radeln gemütlich dem Ufer entlang zurück nach Krems. e-Bike-Strecke: ca. 40 km

8. Tag – Heimreise Nach dem Frühstück treten wir mit vielen unvergesslichen Eindrücken im Gepäck die Heimreise an.

Noch mehr sparenbis 100% REKA-Checks!

6. - 12. September 2026 27. September - 3. Oktober 2026 Buchen Sie einfach unter Tel. 0848 00 77 66 oder online auf

Reisedaten:

29. Juni - 5. Juli 2026

8 Reisetage, inkl. Halbpension ab

Leistungen - Alles schon dabei!

Reise im modernen Gössi-Car Transport der e-Bikes im professionellen

• 1 Übernachtung im 4-Sterne-Hotel in Budweis

• 5 Übernachtungen im Hotel Strážnice ***+, Strážnice

• 1 Übernachtung im 3-Sterne-Hotel in der Wachau

• Begrüssung mit Sliwowitz und Hochzeitskuchen im Hotel Strážnice

• 7 x Frühstück in den Hotels

• 1 x Nachtessen in einem Bierlokal im Stadtzentrum in Budweis

• 3 x Nachtessen im Hotel Strážnice

• 1 x feierliches Nachtessen mit mährischen Spezialitäten & Folklore im Hotel Strážnice

• 1 x Romantisches Nachtessen im historischen Weinkeller inkl. Weinprobe und Musik

• 1 x Nachtessen im Hotel in der Wachau

• Südmährische Brotzeit im Weinberg

• Schifffahrt auf dem Bata Kanal

• Fähre über die Donau

• Sämtliche e-Bike-Touren gemäss Programm

• Zwei erfahrene e-Bike-Reiseleiter während sämtlichen Touren

• Gratis: Jeder Teilnehmer erhält ein e-Bike-tours.ch Sportartikel nach Wahl

Wählen Sie Ihr Reisedatum:

- 13. Juli 2026 24. - 31. August 2026

Unser Sonderpreis für Sie:

Preis pro Person im Doppelzimmer in 3- und 4-Sterne-Hotels Fr. 1969.-

Nicht inbegriffen/zusätzlich wählbar: Einzelzimmerzuschlag: Fr. 330.-

Auf Wunsch: Miet-e-Bike: Fr. 36.- pro Tag Allfälliger Treibstoffzuschlag Buchungsgebühr: Fr. 24.- pro Person (entfällt bei Online-Buchung)

Sie wählen Ihren Car-Einsteigeort (alle mit Parkmöglichkeiten): Horw, Bern, Gossau SG oder Spreitenbach

Unterbringung in Oliven Suiten direkt am Meer Hier mehr erfahren! Entspannt entdecken wir Küstenstädte, die sich wie Perlen an der Adria aneinanderreihen. Im malerischen Hinterland radeln wir durch Weinberge und Olivenhaine, kosten regionale Spezialitäten und tauchen ein in die gastfreundliche Kultur Sloweniens.

Zwischen Kindheit und Algorithmus

Für Jugendliche gehört Social Media zum Alltag. Trotzdem können sich manche ein Mindestalter von 16 vorstellen. Aber: Schützt ein Verbot, oder bewirkt es das Gegenteil?

ebeugter Nacken, das Handy vor dem Gesicht, der Daumen scrollt – im Bus, auf dem Pausenplatz, im Kinderzimmer. Die Lieblingsorte vieler Kinder und Jugendlicher heissen heute Tiktok, Snapchat, Instagram oder Youtube. «Plötzlich ist eine Stunde vorbei, und du merkst, wie fixiert du warst – gleichzeitig weisst du nicht mehr, was du überhaupt gesehen hast», sagt Milo, 17, Lehrling aus Zürich. Die 16-jährige Enya, Schülerin aus Zürich, kennt das Gefühl: «Nach dem Scrollen fühle ich mich leer, merke aber auch, dass es mir mega schwerfällt, aufzuhören.» Der 13-jährige Ion aus Basel formuliert es so: «Social Media macht echt voll süchtig.»

Fortsetzung auf Seite 12

Text: Christina Noli Fotos: Julius Hatt
Erzählen von ihren Handyerfahrungen: Enya, Milo, und Lila (v. l.)

12 AKTUELL

Social Media

Fortsetzung von Seite 11

Zu viel Zeit am Bildschirm, suchtähnliche Nutzung, Cyberkriminalität und mehr psychische Probleme – die Schattenseiten von Social Media bewegen aktuell die Gemüter. Ein Verbot für unter 16-Jährige, wie es Australien neu kennt, wird auch in der Schweiz diskutiert. Dass wir am Smartphone kleben, ist kein Zufall: Das Design der Apps zielt darauf ab, uns möglichst lange auf den Plattformen zu halten. Besonders kurze Videosequenzen erzeugen kurzzeitige Ausschüttungen des Glückshormons Dopamin und sorgen für Dopamin-Loops – ein Kreislauf, der zum Weiterscrollen verleitet.

«Social Media ist ein Neurohack, der mit unserem Belohnungssystem spielt», erklärt die Berner Neurowissenschaftlerin Barbara Studer. In der Pubertät sei dies heikel, da das Gehirn in einer Reifungsphase stecke. Weil der präfrontale Kortex – zuständig für Impulskontrolle, Planung und kritisches Abwägen – erst Mitte 20 vollständig ausgereift ist, fällt es Jugendlichen schwerer, ihre Social-Media-Nutzung zu begrenzen oder Inhalte kritisch zu hinterfragen. Auch eine stabile Identität entsteht im Zuge dieser Hirnreifung.

Soziale Medien haben aber auch positive Effekte: «Über Snapchat bin ich mit anderen aus der Schule in Kontakt, mit denen ich

sonst nicht abmachen würde. Und auf Instagram sind auch Freundschaften entstanden», sagt Enya. Milo dienen Snapchat und Whatsapp der Kommunikation, Tiktok und Instagram konsumiert er hingegen passiv. Die beiden reflektieren heute ihre Nutzung – mit 13 oder 14 hätten sie das noch nicht gekonnt. Bemerkenswert ist, dass sie ihre eigenen Kinder länger schützen würden: Instagram und Tiktok gäbe es erst ab 16, Whatsapp und Snapchat frühestens ab 13. Social-Media-Betreiber geben als Altersempfehlung 13 Jahre an, rechtlich sind jedoch die Eltern für die Social-Media-Nutzung ihrer minderjährigen Kinder verantwortlich.

Im Dauervergleich

Manchmal ist auch ein radikaler Schritt notwendig: Lila war 13, als sie ihr erstes Smartphone erhielt – knapp zwei Jahre später schaffte sie es wieder ab. «Ab dem Moment, als ich ein Smartphone bekommen habe, war meine Kindheit vorbei», so die 16-jährige Schülerin aus Zürich. Heute hat sie nur ein altes Klapphandy für Anrufe und SMS. Das Hauptargument: Zeitverschwendung. Und: Social Media habe ihr nicht gutgetan. Lila spricht von «toxischen Körperbildern» und ständigem Vergleich. «Ich musste so vielem entsprechen – ich war die ganze

«Nach dem Scrollen fühle ich mich leer, merke aber auch, dass es mir mega schwerfällt, aufzuhören.»
Enya (16), Schülerin
Endlos scrollen: Kurze Videos erzeugen eine Ausschüttung des Glückshormons Dopamin.

Social Media

Zeit abgelenkt und habe mich schlecht gefühlt.»

Der ständige Vergleich mit der ganzen Welt kann die mentale Gesundheit junger Menschen stark belasten – es gibt immer jemanden, der scheinbar schöner oder erfolgreicher ist. Das jugendliche Gehirn reagiere besonders sensibel auf soziale Rückmeldungen, erklärt Barbara Studer. Likes und Kommentare wirken entsprechend intensiv. Zudem verlagert sich in der Pubertät der Lebensmittelpunkt von der Familie zu Gleichaltrigen – heute oft abrupt und ungefiltert im digitalen Raum.

«Social Media bedeutet maximale Freiheit mit maximalen Risiken», sagt Basil Schürch. Er ist Berater beim Elternnotruf Schweiz. Viele Familien seien am Anschlag: Alltagsbelastung und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie liessen wenig Raum für konsequente Medienbegleitung. Ein Verbot würde Eltern entlasten. Gleichzeitig könne es niemals die Begleitung ersetzen. Schule und Gesellschaft müssten Programme für Medienkompetenz anbieten, Eltern Zeit und Vertrauen aufbringen – und Vorbild sein.

Doch Begleitung allein reicht nicht. «Keine Medienkompetenz der Welt kann Kinder und Jugendliche auf brutalste Gewalt- und Sexszenen vorbereiten, die

ihnen algorithmisch ungefragt ausgespielt werden können», sagt der deutsche Digitaltrainier Daniel Wolff. Plattformen seien auf Verweildauer und Profit ausgerichtet. Solange Kinderschutz gegen wirtschaftliche Interessen stehe, werde sich wenig ändern. Dabei sind die Risiken real: Cybermobbing, sexualisierte Inhalte, Fake-Profile, Deepfakes. Milo berichtet von gewalttätigen Videos, Ion blockiert regelmässig FakeProfile, Enya ist auf einen Betrugsaccount hereingefallen.

Ein pauschales Verbot als Lösung? Auch wenn die Studienlage noch dünn ist, zeigen sich Zusammenhänge zwischen intensiver Social-Media-Nutzung und depressiven Symptomen, Schlafproblemen, Cybermobbing-Erfahrungen sowie problematischer Nutzung. Australien hat Social Media für unter 16-Jährige verboten, Länder wie Spanien und Frankreich diskutieren ähnliche Schritte. Die EU führte mit dem Digital Services Act strengere Vorgaben ein. Auch in der Schweiz sind parlamentarische Vorstösse hängig, und ein neues Kommunikationsplattformgesetz ist in Arbeit.

Für die Stiftung Pro Juventute greife ein Verbot zu kurz, wie Anja Meier erklärt. Es vermittle eine Scheinsicherheit, löse

«Plötzlich ist eine Stunde vorbei, gleichzeitig weisst du nicht mehr, was du überhaupt gesehen hast.»
Milo (17), Lehrling

aber die Herausforderungen nicht. Für den Schutz von Kindern und Jugendlichen brauche es neben Medienkompetenz verstärkte Prävention und eine bessere Kontrolle der Plattformen und ihrer Inhalte.

Regulierung kann dennoch helfen. Sie diene nicht nur dem individuellen Schutz, sondern schütze auch vor Gruppendynamik, sagt Digitaltrainer Wolff. Gleichzeitig warnt er vor Nebenwirkungen: Jugendliche würden technische Hürden wie Altersregulierungen umgehen und problematische Erfahrungen weniger mit Erwachsenen teilen – aus Angst vor Strafen.

Am Ende wird klar: Eine einfache Antwort gibt es nicht. Kinder und Jugendliche zu schützen, ist Auftrag der Erwachsenen. Ein gesichertes Mindestalter kann Orientierung geben, ersetzt jedoch nicht die Medienkompetenz, die Heranwachsende heute brauchen. Social Media ist Kommunikationsraum, Vergleichsmaschinerie, Bühne, Community und Geschäftsmodell zugleich. Es verbindet mit Gleichgesinnten weltweit – und erzeugt Sog. Zwischen Kindheit und Algorithmus steht eine Generation, die diesen Sog spürt und täglich entscheiden muss, wie viel sie davon in ihr Leben lässt. Entscheidend ist, dass sie dabei nicht allein bleibt.

In seinem Feed traf Milo auch schon auf gewalttätige Videos.
Enya (l.) fand via Instagram Freunde, Lila (r.) hat nur noch ein altes Klapphandy und SMS.

Wanderungen

Da wollen wir wieder hin!

Manche Wanderungen bleiben unvergesslich. Fünf Tourentipps aus der Redaktion – und eine Ticketverlosung für das Wanderfestival Migros Hiking Sounds 2026.

Heidi Bacchilega

Von der Fiescheralp zum Aletschgletscher VS In der Gondel schwebe ich zur Fiescheralp, von wo aus der Weg auf 2200 m ü. M. zum Märjelensee führt. Das Panorama ist überwältigend. Der Tälligrattunnel liegt vor mir, ein Kilometer lang, schwach beleuchtet, kühl. Der Entwässerungsstollen ist für Wanderer freigegeben. Auf der anderen Seite wartet beim Märjelensee eine Wirtschaft. Perfekt für eine Pause. Das Highlight kommt mit dem Abstecher an den Aletschgletscher. Er lohnt sich – der gewaltige Strom aus Eis ist ein Naturwunder, das sprachlos macht.

Dauer: ca. 2 Stunden hin, weniger zurück; leicht

Überwältigendes Panorama: der Märjelensee mit Bergkulisse im Abendlicht

Wanderungen

Spielerisch: Lustige Kugeln lenken vom lästigen Wandern ab.

Panoramawanderung

zum

Breccaschlund FR

Grüne Weiden und imposante Karstlandschaften: Die Breccaschlund-Rundwanderung in den Freiburger Voralpen beeindruckt mit Wow-Ausblicken. Von der Riggisalp, die man von Schwarzsee mit dem Sessellift erreicht, tauche ich nach wenigen Schritten in die Bergarena ein. Die Buvette Untere Euschels lädt nach 30 Minuten zu einer Pause ein. Wenig später erreicht man das Naturschutzgebiet Breccaschlund – eine Urlandschaft, die 1996 ins Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung aufgenommen wurde. Einen schönen Rundblick über den Schwarzsee gibts etwa von der Alp Rippetli, ein feines Fondue beim Beizli der Alpgenossenschaft St. Antoni.

Dauer: 2,5 Stunden; leicht

Kugelweg am Hasliberg BE: Wos mit Kindern läuft

Beim Wandern mit Kindern läuft es nicht immer rund – ausser es ist eine Kugel im Spiel. Der Kugelweg am Hasliberg startet bei der Mittelstation Bidmi. Unterwegs zur Talstation Reuti bieten 13 geschnitzte Holzkugelibahnen eine Gaudi. Das Maulen bleibt aus, wohl auch, weil es bergab geht – logisch, die Holzkugel braucht ja auch ordentlich Schwung. Für kleine Kinder sind die Wege recht steil, vor allem im oberen Teil. Unterwegs gibt es eine Grillstelle. Wir heben uns das Picknick aber für den Badesee auf, man erreicht ihn mit dem Postauto in zehn Minuten von der Talstation.

Dauer: 1,5 Stunden; leicht

Wow-Ausblicke auf der Breccaschlund-Rundwanderung

Fortsetzung auf Seite 17

Nina Huber
Silvia Schütz

Spielfreude aus Holz.

«Migros Toys» ist unsere neue HolzspielwarenEigenmarke.

Alle Spielzeuge sindFSC-zertifiziert. Das Label steht für Holzprodukte aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern.

Fortsetzung von Seite 15

Migros Hiking Sounds 2026

Wandern und Konzerte in wunderbarer Berglandschaft geniessen: Das bietet Migros Hiking Sounds. Zur Auswahl stehen 18 Daten und 9 Standorte. Freu dich auf internationale Stars wie Milow oder Gentleman und Schweizer Acts wie Stubete Gäng oder Kunz. Im Ticket enthalten ist ein Goodie-Bag mit Snacks aus der Migros.

Daten und Orte: 6./7. Juni: Schönried-Gstaad BE 13./14. Juni: Flims Laax GR 20./21. Juni: Moosalpregion VS 27./28. Juni: Stoos SZ 22./23. August: Wildhaus SG 29./30. August: Meiringen-Hasliberg BE 5./6. September: Klosters-Madrisa GR 12./13. September: Airolo TI 19./20. September: Lac Noir FR

Tickets gewinnen und weitere Infos: Für die Migros Hiking Sounds Events verlosen wir 500 × 4 Tickets – jetzt mitmachen und gewinnen! Wettbewerbsschluss ist der 22. April.

Wanderungen

Gratwanderweg Stoos SZ: Hier

schwärmen nicht nur Influencer

Hochgefühle: auf der Krete zwischen Klingenstock und Fronalpstock

Ein Geheimtipp ist diese Wanderung zwischen Klingenstock und Fronalpstock nicht. Wer den Grat auf 2000 m ü. M. oberhalb von Stoos nicht als Tatzelwurm begehen will, kommt besser unter der Woche. Ob man die Hänge hinabblickt oder die Alpengipfel betrachtet: Das 360-Grad-Panorama zeigt eine Bilderbuch-Schweiz, die auch Influencer schwärmen lässt.

Dauer: Rund 2 Stunden; mittelschwer

Wassererlebnis: tosende Fälle und ruhende Becken im Engadin

Wasserfallweg Engadin GR: viel Unterhaltung in kurzer Zeit

Die Wanderung von Bernina Suot nach Morteratsch entlang dem Wasserfallweg «Cascada da Bernina» fühlt sich an wie ein Abenteuer in Kanada. Zuerst gehe ich entlang von Auenweiden, dann wird es waldig. Ich höre bereits ein Grollen –tatsächlich stürzt hinter der nächsten Tanne eine tosende Wassermenge von Wasserfall zu Wasserfall in die Tiefe. Auf Holzplattformen kann ich alles beobachten. Stille Wasserbecken bieten Erfrischung für Hund und Füsse. Diese Wanderung will ich wieder erleben!

Dauer: 1 bis 2 Stunden, je nach Ziel; mittelschwer

Dinah Leuenberger
Karen Schärer

«Ich möchte die Menschen mit meiner Interpretation berühren»: Veronica Fusaro.

Eurovision Song Contest

«Ich bin stolz, die Schweiz zu vertreten»

Veronica Fusaro will mit ihrem Song «Alice» am Eurovision Song Contest für unser Land punkten. Warum die Sängerin im ESC ein Sprungbrett sieht und was sie am FC Thun inspiriert.

Text: Pierre Wuthrich

Veronica Fusaro, am Eurovision Song Contest (ESC) werden Lieder bewertet und verglichen, die eigentlich nicht vergleichbar sind. Ist das nicht absurd? Es stimmt, dass es seltsam wirken kann, Musik in dieser Form in Konkurrenz zu stellen. Aber ich schätze die Idee, mit dem ESC eine Plattform zu haben, auf der so viele verschiedene Länder auftreten. Man entdeckt dabei Künstlerinnen und Künstler, die man sonst vielleicht nie kennengelernt hätte.

Nicht nur die Künstlerinnen und Künstler treten gegeneinander an –auch die Länder messen sich miteinander. Fühlen Sie sich schweizerisch genug dafür?

Ich finde, man sollte das nicht zu ernst nehmen. Aber ja: Ich bin stolz, die Schweiz zu vertreten, und fühle mich sehr schweizerisch. Ich bin in einer multikulturellen Familie aufgewachsen – mit einem italienischen Vater und einer Schweizer Mutter. Das passt doch sehr gut zur Schweiz. Zudem bin ich pünktlich, sehr organisiert und arbeite präzise – ist das schweizerisch genug?

Ihr Song am ESC hat ein schweres

Thema: Gewalt gegen Frauen. Haben Sie Erfahrungen damit gemacht?

Abgesehen von abwertenden Bemerkungen auf der Strasse hatte ich das Glück, damit nicht direkt konfrontiert zu sein. Aber als Frau berührt mich das Thema sehr, und es betrifft uns alle als Gesellschaft.

Wer ist «Alice», die Frau aus dem Song? Sie steht für alle Frauen: eine Schwester, eine Freundin, eine Cousine. Der Name ist eine Anspielung auf «Alice im Wunderland». Der Song beginnt entsprechend heiter und verspielt, doch mit den ersten Rockgitarrenriffs spürt man, dass etwas nicht stimmt.

Wenn Alice für alle Frauen steht, sind dann alle Männer Täter?

Im Song spricht Alice nicht, und es ist nicht klar, wer der Täter ist. Ich wollte das offenlassen. Es kann ein Mann, eine Frau oder die Gesellschaft sein, die übergriffig und gewaltvoll wird.

Der ESC ist eine schrille Unterhaltungsshow. Sie haben eine ernste Botschaft. Wie passt das zusammen?

Als Künstlerin ist es nicht meine Aufgabe, das Thema zu erklären, sondern die Menschen mit meiner Interpretation zu berühren. Wir haben eine Inszenierung ent­

Eurovision Song Contest

«Dass ich am ESC nicht als Favoritin gelte, stresst mich nicht.»

wickelt, die die Botschaft unterstreicht. Mehr verrate ich noch nicht, ausser dass ich mit meiner Gitarre auf der Bühne stehen werde. Mir ist wichtig, dass jede und jeder die eigene Geschichte in diesem Song finden kann. Alle sollen sich darin wiederfinden können.

Sie gelten nicht als Favoritin. Wie gehen Sie damit um?

Das stresst mich nicht. Ich komme aus Thun, wo der Fussballclub vergangene Saison noch in der zweithöchsten Liga spielte. Heute führt er die Super League an. Alle sind überrascht, und das nehme ich mir als Vorbild.

Vor zehn Jahren haben Sie als 18-Jährige am M4music-Festival den Talentwettbewerb, die Demotape Clinic, gewonnen. Welche Erinnerungen haben Sie daran?

Veronica Fusaro (28) wurde in Thun geboren und lebt heute in Bern. Die Sängerin und Songwriterin wurde 2014 durch «The Voice of Switzerland» bekannt. Nach Preisen beim M4music-Festival (2016) und Auftritten wie beim Glastonbury Festival etablierte sie sich mit Soul-Pop. Am 14. Mai nimmt sie mit ihrem Song «Alice» am ESC-Halbfinale teil.

Ich erinnere mich, dass ich mit meiner Mutter und meinem kleinen Bruder hingegangen bin. Ich hatte keine Ahnung von der Musikbranche. Danach fuhren wir mit dem Zug nach Hause, den Preis in einer Tasche. Dass dieser Sieg mein Leben so verändern würde, war mir in dem Moment noch gar nicht bewusst.

Was hat er Ihnen konkret gebracht?

Meine Songs wurden plötzlich im Radio gespielt, ich konnte Konzerte geben. Und ich habe während des Wettbewerbs meinen heutigen Manager kennengelernt. Die Demotape Clinic war ein echtes Sprungbrett. Wissen Sie, ich glaube sehr an Zyklen, und zehn Jahre später ist der ESC für mich das nächste grosse Sprungbrett.

Wie hat sich die Musikbranche in den vergangenen zehn Jahren verändert?

Heute sind viele Superstars Frauen. Beyoncé, Lady Gaga oder Taylor Swift sind echte Unternehmerinnen, die Dutzende Menschen beschäftigen. Hinter den Kulissen dominieren jedoch nach wie vor Männer, als Manager, Tontechniker, Tourneeveranstalter. Viele dieser Berufe sind für Frauen noch immer schwer zugänglich.

Werden Künstlerinnen heutzutage mehr respektiert als noch vor zehn Jahren?

Es geht nicht um Respekt. Frauen haben sich ihren Platz erarbeitet, weil sie musikalisch sehr stark sind. Viele Newcomer sind heute Frauen, und das freut mich sehr.

9 Tage ab 2355

inkl. An-/Rückreise ab/bis Schweiz

Singer-Songwriter Gion Stump an Bord (Abreise 22.07.)

Schweiz Passau

Linz

City Art Walk Linz – ein spannender Rundgang.

Nachmittag: Besuch von Stadtjuwel Steyr. 31

Alternativ: Tagestour ins Salzkammergut. 105

Wien

Stadtrundfahrt/-gang Wien.

Nachmittag: Sie bestaunen die kreativen Werke von Friedensreich Hundertwasser. 39

Zeitgleich: Gemütliche Velotour. 85

Abends: Klassisches Konzert im Mozarthaus. 90

Alternativ: Tour auf den Kahlenberg und Sektdegustation in den Schlumberger Kellerwelten. 47

Wien

Bootstour im unterirdischen Labyrinth der Seegrotte Hinterbrühl und Besuch von Sti Heiligenkreuz.

Budapest

Stadtrundfahrt/-gang in Budapest.

63

Ein Nachmittag im Burgviertel. 73

Zeitgleich: Tour zur Margareteninsel. 35 Ungarischer Abend mit Dinner und Tanz. 83

Budapest Esztergom

Tagestour nach Etyek mit Weindegustation. 105

Alternativ: Einkehr im historischen Strudelhaus. 45

Bratislava

Altstadtführung in Bratislava.

Nachmittag: Tour zur Burg Devin. 53

Zeitgleich: Zum Botanischen Garten mit Rosarium und den Tropenhäusern. 39

Krems

Lillis Marillengarten und Rundgang in Krems.

Alternativ: Wanderung durch die Rebberge der Wachau. 39

Passau Schweiz

Mittendrin-Paket Inklusivleistung Landprogramm 15% günstiger als an Bord.

FLUSS ’26

SOMMERFRISCHE AN DER DONAU

Naturidylle Salzkammergut, schlendern durch Wien – zu Mozart und Hundertwasser. Per Velo zur Donauinsel, per pedes durch die Wachau, in Lillis Marillengarten, ins Budapester Strudelhaus, zu den Rosen von Bratislava – und überall kosten Sie die typischen regionalen Köstlichkeiten.

SALZKAMMERGUT

Bildschön und klimatisch begünstigt: Am Nordrand der Alpen liegt das berühmte Salzkammergut – ein landschaftlich und historisch so unverwechselbarer Kulturraum, dass die Region zuweilen als «zehntes Bundesland Österreichs» gilt.

EXCELLENCE EMPRESS

IHR ZUHAUSE AUF DEM FLUSS

Luxus, Kulinarik und Gastlichkeit für das Hier und Jetzt. Wohlfühlorte für besondere Momente. Umwelttechnik für die Zukunft.

REISEDATEN 2026

28.06.–06.07. 06.07.–14.07. 14.07.–22.07. 22.07.–30.07. 30.07.–07.08.

PRO PERSON in CHF Bestpreis Hauptdeck 2-Bett 2355 Mitteldeck 2-Bett, frz. Balkon 2795 Junior-Suite, frz. Balkon 3095 Oberdeck 2-Bett, frz. Balkon 2995 Junior-Suite, frz. Balkon 3295 Mittendrin-Paket 5 Touren 223 Zuschlag Einzelbelegung HD 0 Zuschlag Einzelbelegung MD/OD, 2-Bett 895 Zuschlag Reise im Königsklasse-Luxusbus 295 Einsteigeorte excellence.ch/einsteigeorte

DAS PREMIUM-INKLUSIVPAKET VON EXCELLENCE

Excellence-Reise in eleganter Flussblick-Kabine Premium-Vollpension Reisen im Komfort-Reisebus ab/bis Schweiz CO2-Klimaschutzbeitrag Sti ung Myclimate Gepäckservice, WiFi

Das Beste zwischen Quelle und Mündung
Jetzt anfordern

Warum Wildblumen säen?

Wildblumen liefern Nektar und Pollen für eine Vielzahl an Insekten. Je vielfältiger die Mischung, desto mehr Insektenarten kann man anlocken. Zwischen den Stängeln und Blättern der Blumen entstehen kleine Lebensräume für Larven, Spinnen, Käfer und andere Tiere. Davon profitieren auch Vögel, sie fressen die Insekten und später auch die Samen der Wildpflanzen.

Eine Blumeninsel planen

Einfach Samen auf dem Rasen ausstreuen, und bald blüht es?

Leider ein Wunschtraum, denn der Rasen ist so stark, dass er die aufkeimenden Wildblumen unterdrückt. Besser: eine Blumeninsel planen. Dafür auf circa ein bis drei Quadratmetern den Rasen inklusive der Wurzeln entfernen. Erde mit Sand oder Split mischen – der Boden sollte nicht zu nährstoffreich sein. Etwas Sand mit den Samen vermischen und grossflächig ausstreuen. Dank Sand sieht man, wo man bereits gesät hat. Grob oberflächlich einharken und andrücken und bis zum Keimen immer feucht halten.

Samen nicht eingraben

Die meisten Wildblumen sind Lichtkeimer, das heisst, sie brauchen Helligkeit, um auszutreiben. Tief im Boden keimen sie nicht. Deshalb werden die Samen nur angedrückt, damit sie Kontakt zur Erde haben.

Wildblumen für den Balkon Blumenkästen und Töpfe sollten mindestens 20 cm tief sein und mit torffreier, nährstoffarmer Erde gefüllt werden. Die meisten Universalerden sind bereits gedüngt. Damit die Erde magerer wird, mit gut einem Drittel Sand oder Kies mischen oder gleich ungedüngte Erde verwenden. Die Samen auf die Erde geben

RATGEBER

Garten

Blütenpracht aus der Tüte

Mehr Vielfalt, mehr Insekten und Farbe für Balkon und Garten: Tipps fürs Ziehen von Wild- und Bio-Blumen aus Samen.

Text: Claudia Schmidt

und leicht andrücken. Bis zur Keimung feucht halten und später nur bei Trockenheit giessen. Und bitte nicht düngen!

Nicht zu dicht säen

Häufig streut man Samen zu grosszügig aus. Das führt oft zu schwachen Pflanzen, weil zu viele Sämlinge um Platz, Licht und Wasser kämpfen. Für einen gängigen Balkonkasten reichen meist schon fünf bis acht Pflanzen. Die oft kleinen Samen sollte man mit trockenem Sand mischen, dann sät man automatisch nicht zu dicht.

Die richtige Zeit zum Säen

Von März bis Mai kann gesät werden. In Gegenden mit starken Nachtfrösten bis Mitte Mai warten.

Wer hats erfunden?

2018 stiessen Archäologen der Universität Kopenhagen in einer Feuerstelle im nordwestlichen Jordanien auf Brotreste: Ihr Alter schätzten sie auf 14 400 Jahre.

Das längste Brot

Der längste Brotlaib war gut 1,2 Kilometer lang. Gebacken wurde er am 10. Juli 2005 im portugiesischen Vagos. Im Brot steckten 5000 Kilogramm Weizenmehl, 3000 Liter Wasser und 120 Kilogramm Salz. Mehrere Hundert Bäcker waren zweieinhalb Tage mit der Herstellung beschäftigt.

Unser

täglich Brot

Knusprig und frisch

So viel essen wir

Knusprige Fakten: Was Sauerteig so speziell macht und welche Brote die Schweizer am liebsten essen.

Text: Claudia Schmidt

In der Schweiz essen wir pro Person und Jahr 18 Kilogramm Brot. Vor rund 15 Jahren waren es noch gut 25 Kilogramm.

Fotos: Keystone (2), Getty Images (2)
Brot

Die neuen Sauerteigbrote

1 Steinofen Bio Mini Hercules Helles Mehl, 400 g Fr. 3.95

2 Steinofen Bio Sonnenblumenkernbrot

500 g Fr. 3.95

3 Steinofen Bio Dinkelbrot

500 g Fr. 4.70

4 Steinofen Bio Knusperbrot

Helles Mehl, 500 g Fr. 3.95

«Sauerteigbrot ist bekömmlicher»

Sauerteigbrot braucht Zeit. Genau das macht es so besonders. Migros-Bäcker Meinrad Marty erklärt, warum natürliche Fermentation das Beste ist, was einem Brot passieren kann.

Meinrad Marty, die neuen Migros ­Brote zeichnen sich durch eine lange Teigruhezeit aus. Wie wirkt sich die auf die Brote aus? Eine lange Teigführung bei Sauerteigbrot sorgt für eine natürliche Lockerung, intensivere Aromen und eine saftige Krume.

Brot im Büroeinsatz

Bis in die 1770er-Jahre wurde angefeuchtete, geknetete Brotkrume als Radiergummi verwendet. Sie war zwar billig, aber anfällig für Schimmel und Fäulnis – und sie krümelte.

Sauerteigbrot ist dank der Fermentation bekömmlicher als Brot mit Hefe. Es bleibt länger frisch, 4

Wie entsteht eine fluffige Krume wie beim Herkules ­Brot?

Zum einen durch weichen, gut hydratisierten Teig. Das heisst, er enthält viel Wasser. Zum anderen tragen eine lange Teigführung, sanfte Handhabung ohne viel Kneten, Backen mit Dampf und hochwertiges Mehl dazu bei, dass sich grosse und gleichmässige Luftkammern im Brot entwickeln.

Was zeichnet

Sauerteigbrote aus?

hat einen natürlichen, säuerlichen Geschmack und benötigt keine weiteren Zusatzstoffe. Die Säure schützt vor Schimmel und macht das Brot so nachhaltiger, weil weniger Food Waste anfällt.

Warum halten sich

Sauer teigbrote länger als Brote aus Hefeteig?

Die Säuren binden Feuchtigkeit, stabilisieren die Stärke und verhindern ein schnelles Austrocknen. Hefeteigbrote sind weniger sauer, trocknen schneller aus und verderben leichter.

Warum werden gerade Brote mit Roggenmehl häufig mit Sauerteig zubereitet?

Weil das Roggenbrot dank des Sauerteigs eine stabile Struktur bekommt und man so eine gute Qualität erreicht.

Brot

5.95

Galbani Burrata
Mini alla Crema 6 x 30g

Handwerk: Der Bäcker wiegt Teiglinge ab.

Der älteste Sauerteig

Die Boudin Bakery im kalifornischen San Francisco behauptet von sich, den ältesten Sauerteig der Welt zu nutzen: Er ist seit 1949 in Gebrauch.

Drei Brote pro Quadratmeter

Für ein 500-Gramm-Weizenbrot braucht es rund 5500 Weizenkörner, wie das Deutsche Brotinstitut errechnet hat. Auf einem Quadratmeter Acker wachsen rund 16 000 Körner. Das heisst: Drei 500-Gramm-Brote brauchen einen Quadratmeter Ackerfläche. In der Schweiz wird auf 82 000 Hektaren Brotgetreide angebaut, also auf 820 000 000 Quadratmetern.

Eure Ofenklassiker

Das sind die fünf beliebtesten Brote der Migros-Kundinnen und -Kunden.

Tessinerbrot

Mit seiner knusprigen Kruste und dem weichen, luftigen Inneren ist das Tessinerbrot ein Klassiker: Es passt perfekt zu mediterranen Gerichten, zu Dips und als Begleiter zu Käse.

Tessinerbrot

Helles Mehl, 400 g Fr. 2.–

Alpenbrot

Das malzige Brot aus Weizen und Roggen passt zu Charcuterie ebenso wie zu Käse. Und darf nicht fehlen, wenn Suppe auf den Tisch kommt.

Alpenbrot

Dunkles Mehl, 380 g Fr. 2.80

Butterzopf

Fluffig und buttrig: Der Butterzopf aus Hefeteig ist das Sonntagsbrot der Schweiz. Unerreicht gut mit Butter und Konfi oder Honig.

Butterzopf

500 g Fr. 3.60

Silserkranz

Der Kranz erhält seine Farbe durch Natronlauge, mit der der Teig bestrichen wird. Das sorgt auch für das leicht malzige Aroma. Die Brötli sind perfekt für kleine Sandwiches.

Silserkranz

350 g Fr. 2.75

Kartoffelbrot mit Nüssen

Es ist herrlich saftig dank der Kartoffeln und bleibt lange frisch. Baumnüsse, Roggenmehl und Gerstenmalz sorgen für den währschaften, aber leicht süsslichen Geschmack.

Kartoffelbrot mit Nüssen Helles Mehl, 350

Virgin Italian Spritz

Für 1 Glas à 2 dl

1 Orangenscheibe Eiswürfel

0,5 dl alkoholfreier Apéritif, z. B. Lyre’s Italian Spritz 1 dl alkoholfreier Schaumwein

Orangenscheibe vierteln. Mit Eiswürfeln in ein Glas geben. Mit Italian Spritz und Schaumwein aufgiessen.

Apéro

So rot, so gut!

Viele italienische Apérogetränke leuchten rot-orange und sind bitter. Diese drei Rezepte sind auch süss.

Wieso ist der Apéro in Italien rot?

Die Farbe vermittelt Lebensfreude Oft enthalten typisch italienische Apérogetränke wie Campari oder Aperol – auch «amari» genannt – Bitterstoffe und Kräuter. Durch die Zugabe von rot­ oranger Farbe werden die Getränke optisch attraktiver: Die rote Farbe soll Lebensfreude und Energie vermitteln. Und wenn die Sonne hineinscheint, leuchten die Gläser, was eine Bar oder Terrasse besonders einladend für weitere Gäste macht.

Mionetto Aperitivo

500 ml Fr. 12.95

Ein Prosit auf den Sommer

Hier kannst du die MigustoApp herunterladen.

Mocktail Tramonto Schön wie ein Sonnenuntergang und erfrischend wie eine Sommerbrise präsentiert sich der alkoholfreie Mocktail Tramonto nach diesem Rezept.

Migroni

Mit alkoholfreien

Aperitifgetränken wie G’nuine Zero, Martini Vibrante, Sanbitter und etwas Eis lässt sich ganz unkompliziert ein Negroni ohne Alkohol zaubern.

Apéro

Betriebsleiter

Francesco

Zampineti prüft mit dem Hammer die Güte des Parmesans.

Ein reifer

Italiener

Für Parmigiano Reggiano braucht es Wissen, Geschick und vor allem Zeit. Zu Besuch in der Käserei, wo der Migros-Parmesan Da Emilio heranreift.

Text: Dinah Leuenberger Fotos: Paolo Dutto
Parmesan

Ein Mitarbeiter zerschneidet die leicht eingedickte Masse mit der Spino-Harfe.

Eigentlich, erzählt Francesco Zampineti (30), hätten weder er noch sein Bruder Luca (34) in der Käserei des Vaters arbeiten wollen, in der Latteria Centro Ghiardo. Sein Bruder wollte Fussballprofi werden, er Anwalt. Doch eine Knieverletzung (Bruder Luca) und ein Sommerpraktikum in der Käserei (er) brachten die Kehrtwende. Heute widmen sich beide dem Parmigiano Reggiano, dem ikonischen Käse der norditalienischen Region Emilia­Romagna. Francesco kümmert sich in der Käserei Centro Ghiardo um die Beziehungen zu den Kunden und Bauern des Konsortiums Granterre, zu dem auch ihre Käserei gehört, Luca ist der Käser. Er wohnt mit seiner Familie direkt über der Käserei, zur Qualitätssicherung. «Das ist nicht aussergewöhnlich, sondern eine der strengen Regeln für die Produktion des Parmigiano Reggiano», erklärt Francesco Zampineti. Aufgrund der kurzen Distanz ist sein Bruder auch nachts sofort vor Ort, wenn es bei der Produktion einen Zwischenfall gibt.

Viele weitere Regeln garantieren die erstklassige Qualität des Käses. So müssen alle Kühe, die Milch für den Parmigiano Reggiano geben, in der Region geboren worden sein. Rund um Bibbiano, wo die Käserei der Zampinetis steht, gibts etwa 300 weitere Molkereien, die sich dem Parmesan verschrieben haben. «Und in Bibbiano war es auch, wo vor mehr als 800 Jahren der erste Parmigiano Reggiano produziert wurde», so Zampineti stolz. Der Fluss Po spielt eine wichtige Rolle in Italiens Parmesanproduktion: Auf dessen Nordseite wird Grana Padano produziert,

Zwei Männer heben den 100 Kilogramm schweren Käse mit einem Tuch aus dem Kessel. auf der Südseite Parmigiano Reggiano. Doch was ist der Unterschied zwischen den beiden Käsen, abgesehen von den strengeren Regeln für den Reggiano? Beide haben eine ähnlich bröcklige Konsistenz und sind im Geschmack verwandt. Francesco Zampineti führt durch die Käserei und erklärt.

«In Bibbiano wurde vor mehr als 800 Jahren der erste Parmigiano Reggiano produziert.»
Francesco Zampineti, Betriebsleiter der Käserei Centro Ghiardo

Der Unterschied liegt in der Milch Es ist frühmorgens, ein Lastwagen ist dabei, Milch zu entleeren. Sie fliesst in grosse Kessel, in denen fast 1200 Liter Platz finden. Die Käser füllen sie zur Hälfte mit der Vollmilch. Danach kommt Magermilch dazu. Diese kam am Vorabend, ebenfalls als Vollmilch, in der Käserei an und ruhte über Nacht in grossen Becken. Dadurch bildet sich an der Oberfläche eine Rahmschicht, die die Käser am Morgen abschöpfen. «Der Grana Padano enthält nur Magermilch, dort schöpfen die Käser von der ganzen Menge den Rahm ab. Der Parmigiano Reggiano hingegen besteht zur Hälfte aus Mager­ und zur Hälfte aus Vollmilch», sagt Francesco Zampineti. Sobald die Kessel gefüllt sind, beginnt ein exakt aufeinander abgestimmtes Spiel zwischen den Käsern, den Maschinen und der Milch, damit gut zwei Stunden später aus jedem Kessel à 1200 Liter Milch zwei Käselaibe à 35 bis 40 Kilogramm entstehen. Nach einer halben Stunde, in der die Milch erwärmt wird, folgt der erste heikle Punkt im Prozess: Jeder Kessel bekommt ungefähr 40 Milliliter flüssiges Lab; ein Gemisch aus Enzymen vom Magen der Kälber. Diese kleine Menge reicht aus, damit die Milch

Parmesan

* Bis zu 2 Jahre gegen Auslaufen von vollständig verbrauchten Batterien.

19.95 Energizer 2032 Lithium-Batterien 3V 6 Stück

LANGLEBIGE LEISTUNG MIT GERÄTE-AUSLAUFSCHUTZ*

Bei allen Angeboten sind bereits reduzierte Artikel ausgenommen. Angebote gelten vom 16.4. bis 29.4.2026, solange Vorrat.

19.95 Energizer MAX Batterien AA oder AAA Bonus Pack, 20 Stück

Verbrauchte Batterien müssen der Verkaufsstelle zurückgebracht werden.

Parmesan

Fortsetzung von Seite 29

Die Käselaibe ruhen für ein paar Stunden, bevor sie ins Salzwasserbad dürfen.

Parmesan aus der Emilia-Romagna

Da Emilio Parmigiano Reggiano 100 g Fr. 2.40

Da Emilio Parmigiano Reggiano Reibkäse 120 g Fr. 3.45

Hier wird ParmigianohergestelltReggiano

Parma

Po Reggio Emilia

Bibbiano

eindickt. Nach genau zehn Minuten ist es so weit: Die Käser zerschneiden die leicht fest gewordene Masse vorsichtig mit dem Spino, einem rechenartigen Werkzeug. Kurz darauf sind im Kessel gleichmässige Körner zu sehen. Nach diesem ersten Durchgang von Hand zerteilt eine Maschine die Masse weiter.

Es braucht Fingerspitzengefühl Wenig später folgt der nächste kritische Moment: Inzwischen sieht die Masse im Kessel aus wie Hüttenkäse. Man nennt das auch Käsebruch. Die Käser prüfen seine Konsistenz und Form, indem sie die Hand in den Kessel tauchen. «Eine Maschine könnte nicht erspüren, ob der körnige Käse in der Grösse von Reiskörnern die richtige Konsistenz hat», erklärt Francesco Zampineti. Der Käsebruch wird nun in drei Etappen langsam erhitzt. Die Käser prüfen abermals von Hand die Konsistenz und wissen genau, wann es Zeit ist, den Kochvorgang zu stoppen. Der Käse ist inzwischen fest und gummig geworden. Etwa nach einer Stunde Ruhezeit heben zwei Männer den Käse von Hand mit einem Tuch aus dem Kessel und hängen ihn über ein Abtropfbecken. Ein Kraftakt, immerhin wiegt er noch ca. 100 Kilogramm. Im Kessel zurück bleibt die flüssige Molke. Ist der Inhalt des Tuches abgetropft, halbieren ihn die Käser mit einem Messer. Und hieven die zwei unförmigen Klotze in eine Plastikform. Unschwer ist die spätere Käseform auszumachen. Ab jetzt braucht es vor allem Geduld: Denn der noch weiche Käse verbringt nun ein paar Stunden in dieser Form. Am nächsten Tag kommt er in einen Metallring. Darin darf er nun ins Salzwasserbad, wo er drei Wochen verbringt und seine Würze annimmt. Danach hat er alle

wichtigen Elemente erhalten – Milch, Salz und Lab –, um seinen langen Reifeprozess anzutreten.

Parmesan reift mindestens zwölf Monate, auch das ist eine Vorgabe für den Parmigiano Reggiano. Beim Grana Padano beträgt sie neun Monate. Im nahen Lager, das uns Francesco Zampineti zeigt, gibts auch Laibe, die 24, 36 oder gar 72 Monate auf den Regalen liegen. Platz gibts für 50 000 Käse, fast 12 000 davon hat die Migros 2025 unter ihrer Eigenmarke Da Emilio verkauft.

Die «Battitori» kommen

Ein Waschgang alle zehn Tage unterbricht das stille Warten im Lager. «Damit sich an der Rinde kein Schimmel bildet, bürsten wir sie ab», sagt Francesco Zampineti. Nach zwölf Monaten kommen Vertreter der Dachorganisation des Parmigiano Reggiano und prüfen die Käsequalität – Voraussetzung für das Gütesiegel Denominazione di Origine Protetta (DOP). Sie tun das, indem sie mit einem hammerartigen Gerät auf den Käse klopfen – deshalb heissen sie auch «Battitori», also Schläger. «Sie hören alles. Ob es Löcher, vertikale oder horizontale Risse gibt oder sich die Konsistenz verändert hat. Das braucht viel Erfahrung», so Zampineti. Und demonstriert den Prozess gleich selbst. Er ist im Element, holt plötzlich spitze Messer und stösst sie in einen Käselaib mit der Markierung «Ottobre 23, Parmigiano Reggiano DOP». Er reift also seit 29 Monaten und hat die höchste Käsequalität. Francesco Zampineti hat viel Geduld mit seinem Käse. Aber nun ist sie zu Ende: «Den probieren wir jetzt!» Mit geübten Handgriffen halbiert er den Käse. Er schneidet aus der Mitte ein Stück Parmesan heraus und beisst zu.

Kein Hotelwechsel

Begegnungen in Italien erleben

GOLF VON NEAPEL

8 Tage

Standortreise

HIGHLIGHTS

- Inselentdeckung Ischia

- Fahrt entlang der kurvigen Amalfiküste

- Die Geschichte von Pompeji

- Wanderung auf den Vesuv

- Stadtbesichtigung Sorrent

REISEDATEN

Max. 20 Personen

26.05.26 bis 02.06.26

09.06.26 bis 16.06.26

01.09.26 bis 08.09.26

15.09.26 bis 22.09.26

22.09.26 bis 29.09.26

Ab CHF 1890 pro Pers. im DZ inkl. Flug

- Optionaler Ausflug auf die Insel Capri

- Übernachtung im 4* Hotel direkt an der Küste

APULIEN

8 Tage

Standortreise

HIGHLIGHTS

- Trulli-Häuser in Alberobello

- Weisse Stadt Ostuni

- Barockstadt Lecce

- Hafenstadt Otranto

- Olivenölverkostung auf einem lokalen Landgut

- Geheimnisvolle Sassi-Höhlen

- Übernachtung im 3* Hotel direkt am Meer

13.10.26 bis 20.10.26

Ab CHF 2190 pro Pers. im DZ inkl. Flug

REISEDATEN

Max. 20 Personen

11.06.26 bis 18.06.26

25.06.26 bis 02.07.26

24.09.26 bis 01.10.26

08.10.26 bis 15.10.26

Jetzt mehr erfahren, buchen und Vorfreude geniessen! 043 960 86 10 / www.voegele-reisen.ch

1Archäologischer Snack

In 7000 Jahre alten Gräbern in Peru und New Mexiko (USA) fanden Forschungsteams Popcorn. Kaum pflanzten Menschen Mais an, assen sie es offenbar auch als Popcorn.

2

Beliebte Kinoknabberei

Kinobesitzer waren früher keine Fans von Popcorn: Ihre Säle sollten edel sein, etwas für die Oberschicht. Das stark riechende Popcorn, das häufig auch auf dem Boden landete, passte nicht dazu. Auch machte es beim Essen zu viel Lärm, was das Stummfilmerlebnis störte. Als ab den 1920ern Filme mit Ton liefen und die Tickets erschwinglicher wurden, strömte eine breite Masse ins Kino. Diese brachte ihren Lieblingssnack von draussen mit, wo oft ein Popcorn-Wagen positioniert war. Die Kinobesitzer merkten, dass es wirtschaftlicher wäre, selbst Popcorn zu verkaufen. Seither ist der Duft von frischem Popcorn untrennbar mit dem Kino verbunden.

3

Poppige Weihnachtsdeko In den USA ist es üblich, eine Girlande aus Popcorn zu basteln und diese als Deko an den Weihnachtsbaum zu hängen. Zum Essen ist diese allerdings nicht gedacht, da das Popcorn manchmal mit Glitzer bestäubt und mit der Zeit fahl wird.

Machen wir

Mais!

Popcorn gehört zum Kino und zu gemütlichen TV-Abenden. Aber wieso eigentlich? Und seit wann gibts den Snack aus Mais? Acht Fakten.

Text: Dinah Leuenberger

4

Poppende Körner

Fast jedes Maiskorn poppt irgendwann, wenn es gekocht wird. Aber für richtig gute Popcorn wird meistens eine speziell gezüchtete Sorte namens Zea mays everta verwendet. Ihr Kern ist besonders stärkehaltig und poppt darum besser. Im Laden sind die Maiskörner meist schlicht mit «Popcorn Mais» angeschrieben.

6

Amerikanischer Korngürtel

Der Grossteil des weltweit produzierten Popcorns stammt aus dem sogenannten Corn Belt im Mittleren Westen der USA. Seit etwa 1850 dominiert dort der Maisanbau.

7

Günstiger Imbiss

Schon im späten 19. Jahrhundert konnte man in den USA dank Charles Cretors Popcorn kaufen. Der Bäcker aus Decatur im Bundesstaat Illinois hatte eine Röstmaschine für Erdnüsse so umfunktioniert, dass sich damit auch Popcorn zubereiten liess. Diese montierte er auf fahrende Wägen, die bald überall zu sehen waren. Besonders während der Weltkriege wurde Popcorn populär, weil es mit etwa fünf bis zehn Cent pro Sack günstiger als viele andere Snacks war.

8

Knusprige Schoggi

5

Kleine Wolken

Ein Maiskorn hat eine harte Hülle, die mit Öl, Wasser und Stärke gefüllt ist. Das Erhitzen macht Öl und Stärke weich und verwandelt das Wasser in Dampf. Dieser will entweichen und drückt auf die Schale, bis sie reisst. Das Innere dringt nach aussen und wird zu einer schaumigen Wolke. Pop!

Neben der klassischen PopcornTüte poppt der Snack heute auch andernorts auf. Etwa als Suppen-Topping, in Nussmischungen oder in der neuen crunchy Big-Chunks-Schoggi: Darin sind frittierte Maiskörner und weiche Caramelstückli zu finden, die das Schoggierlebnis süss-salzig machen.

Knuspertafel mit crunchy Mais
Popcorn

Schloss Valère in Sitten: Aufführung vor eindrücklicher Kulisse

Aussergewöhnliche Events im Herzen des Wallis

Am 24. April geht es los: Das 16. PALP Festival feiert Kultur, Gastronomie und Terroir des Wallis. Bis zum 19. September erwarten die Besucherinnen und Besucher unzählige unkonventionelle Veranstaltungen im ganzen Kanton.

Emilie Troillet

Text:
Migros Wallis

Das PALP Festival feiert auch dieses Jahr den kulturellen und natürlichen Reichtum des Wallis mit einem abwechslungsreichen Programm an aussergewöhnlichen Schauplätzen. Renommierte Künstlerinnen und Künstler wie Patrick Watson, Barbara Pravi und Sébastien Tellier werden gemeinsam mit zahlreichen Schweizer und internationalen Talenten auf der Bühne stehen. Die Veranstaltungen finden an symbolträchtigen Orten wie den Carnotzets in Saillon, der Brennerei Morand in Martinach oder dem Schloss Venthône statt. So wird jeder Event zu einem Erlebnis, bei dem Kunst, Musik und lokale Spezialitäten das Walliser Kulturerbe unterstreichen.

Die Highlights des Direktors Sébastien Olesen, der Direktor des Festivals, kündigt eine besonders abwechslungsreiche Ausgabe an: «Sébastien Tellier wird bei den Caves Ouvertes dabei sein, Patrick Watson spielt zwischen den beiden Schlössern in Sitten und Barbara Pravi tritt im Schloss Mercier auf. Béatrice Berrut und die Sängerin von Morcheeba werden gemeinsam im Rahmen der Veranstaltung Schlösser auftreten, und Synapson präsentiert sein DJ-Set in der Fondation Opale. Thylacine wird auf den Becs de Bosson eine von den Klängen der Schweizer Landschaft inspirierte musikalische Performance aufführen. Und Yann Tiersen gibt zwei Konzerte: ein Klavier-Solo im Amphitheater Combe d’Enfer und ein Elektro-Set in der Belle Usine.»

Die Neuheiten

«Wir wollten ein aussergewöhnliches Kulturerbe des Wallis hervorheben: die Carnotzets von Saillon», so Olesen. «Zum ersten Mal sind diese symbolträchtigen Bauten in der mittelalterlichen Altstadt, die in Privatbesitz sind, dank der Grosszügigkeit der Eigentümer für die Öffentlichkeit zugänglich. In rund fünfzehn Carnotzets werden etwa dreissig vielfältige künstlerische Darbietungen zu sehen sein, die von Musik über Lesungen bis hin zu einer Zirkusvorstellung reichen. Ausserdem kann man lokalen Wein geniessen. Wir sind stolz darauf, künstlerische Highlights in diesem Dorf anbieten zu können, das vom Guide Michelin zu einem der schönsten Dorf der Schweiz gekürt wurde.»

MEINE REGION

«Wir mögen Veranstaltungen an Orten, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen.»
Sébastien

Eine Veranstaltung für alle Dieses Jahr umfasst das Programm auch Aktivitäten speziell für Familien und Kinder. Zu den Angeboten gehören eine Gourmet-Wanderung, das «Rouli Bouli» in Bruson ab April sowie der Regionalmarkt Marché des terroirs, bei dem Gaëtan mit seinen Kinderliedern dabei sein wird. «Metal Kids» bietet eine originelle Einführung in den Rock für Kinder, und für Naturliebhaber gibt es Workshops wie das Sammeln von Wildpflanzen. Für Kinder unter 5 Jahren sind die Konzerte gratis und für Kinder von 5 bis 13 Jahren gibt es ermässigte Tarife.

Orte, die Geschichte erzählen «Wir mögen Orte, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen», erklärt Olesen. «Dazu gehört beispielsweise die Alp Fenestral. Die

Die französische Sängerin Barbara Pravi tritt am 23. Mai im Schloss Mercier in Sierre auf.

Veranstaltung an diesem Ort ist ein Erlebnis: eine Fahrt mit dem Panoramazug mit Blick auf den «Balkon des Mont-Blanc», eine Wanderung, ein Konzert von Skinshape vor den Stallungen der Alp und eine Verkostung lokaler Produkte.

Walliser Produkte im Fokus «Es gibt natürlich nach wie vor den Klassiker Raclette, aber wir bieten auch Spezialitäten wie Eringerfleisch an, zum Beispiel als Burger oder Tartar», erklärt Olesen. Am 13. und 14. Juni findet in Bruson der Regionalmarkt «Grand Marché des Terroirs Alpins» statt und versammelt 60 Produzenten rund um das Thema Wildkräutersammeln, ergänzt durch Natur-Workshops unter der Leitung von Bergführern.

Hier gibts Tickets

Eintrittskarten sind an der Kasse erhältlich, sofern die Veranstaltung nicht ausverkauft ist.

Hier gehts zum Online-Ticketverkauf:

Migros-Kulturprozent

Migros Wallis

FrischHAUSGEMACHT

Schweiz, per 100 g 20%

2.–

statt 2.50

Schweins-Cipollata mit Kräutern

Schweiz, per 100 g 20%

2.–

statt 2.50

Schweiz, per 100 g 20%

2.–

statt 2.50

Schweins-Cipollata mit Curry

Nur an folgenden Theken erhältlich: MCentral Monthey, Martigny Manoir, Quartz Center Martigny, Fully, Forum des Alpes Conthey, Sion Métropole, Tourbillon Center Sion, Sierre ville, Visp und Simplon Center. Bei allen Angeboten sind M -Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. Angebote gelten vom 16.4 bis 22.4.2026, solange Vorrat.

Schweins-Cipollata mit Bärlauch

2.20 statt 2.75

Schweiz, per 100 g 20%

Rinder-Merguez

Genossenschaft

Migros Wallis

Nudeln mit Spargel

4 Pers.

Spaghettoni mit Spargelragout

Das ist noch nicht alles 1 2 3

Fast am Ende

Diese dicken Spaghetti in Sahnesauce, verfeinert mit grünem Spargel, sind besonders schmackhaft. Sie werden mit Pinienkernen bestreut, was ihnen eine zusätzliche geschmackliche Note verleiht.

Gesamtzeit: 30 Min.

Zutaten

300 g Spaghettoni

800 g grüner Spargel

1 Zwiebel

2 EL Olivenöl

4 dl Vollrahm-Pfeffer-Blüten-Mischung

4 EL Pinienkerne

3 EL Kürbiskerne

½ Bund glatte Petersilie

Zubereitung

Die Nudeln in reichlich Salzwasser al dente kochen. Etwas Kochwasser beiseitestellen, die Nudeln abgiessen, dann noch feucht zurück in den Topf geben und warm halten.

In der Zwischenzeit die Enden der Spargelstangen abschneiden, die Stangen in dünne, schräg geschnittene Scheiben schneiden und die Spitzen halbieren. Die Zwiebel fein hacken.

Das Öl in einer grossen Pfanne erhitzen und die Spargelspitzen mit der Zwiebel anbraten. Sahne und den restlichen Spargel unterrühren und alles köcheln lassen, bis die Sahne etwas eingekocht ist, der Spargel aber noch bissfest ist.

Die Spaghettoni mit etwas Kochwasser untermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Pinienkernen bestreuen.

Rezept: Annina Ciocco für Migusto

Foto: Migusto

Guten Appetit

HEISSESkommt !

2.95

statt 3.70

Schweiz, per 100 g, in Selbstbedienung 20%

Migros Rindshusarenspiesse

1.80

statt 2.25

3.65

Pouletfiletspiessli Satay Migros

Schweiz, per 100 g

Bei allen Angeboten sind M -Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. Angebote gelten vom 16.4. bis 22.4.2026, solange Vorrat.

Schweinshalssteaks mariniert, IP-SUISSE 4 Stück, per 100 g, in Selbstbedienung 20%

3.95 Val d'Arve Tomme zum grillieren 100 g 20x NEU

Bratspeck, IP-SUISSE per 100 g, in Selbstbedienung 23%

1.80

statt 2.35

2.70

360 g, verpackt, (100 g = 0.75) 26%

Bio Sonnenkranz

statt 3.65

Genossenschaft Migros Wallis

¡Viva la Fiesta!

KLEINE WUNDEN?

Bepanthen® MED Plus kann bei Wunden aller Art mit Infektionsgefahr eingesetzt werden, beispielsweise Schürfungen, Schnitt- und Kratzwunden, Schrunden und Verbrennungen.

HAARWACHSTUMSSTÖRUNGEN?

Biotin-Biomed® forte 5 mg wird angewendet bei Haar- und Nagelwachstumsstörungen als Folge von Biotinmangel.

Bepanthen® MED Plus

z. B. Creme, 30 g 8.55 statt 10.70

z. B. Spray, 50 ml 12.30 statt 15.40

Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilage. Bayer (Schweiz) AG

BLASENENTZÜNDUNG?

Femannose® N eignet sich zur Vorbeugung und Behandlung von Blasenentzündungen sowie anderen Harnwegsinfekten.

Femannose® N

Beutel, 30 Stk. 40.50 statt 50.60

Beutel, 60 Stk. 70.25 statt 87.80

Dies ist ein Medizinprodukt. Lesen Sie die Packungsbeilage. Melisana AG

DIESE AKTIONEN SIND GÜLTIG VOM 1. – 30. APRIL 2026

Standort-Finder

Unser Standort-Finder zeigt Ihnen den Weg zu den nächstgelegenen Rotpunkt Apotheken und bietet zusätzlich Informationen zu deren Serviceleistungen und Zugänglichkeit: www.rotpunkt-apotheken.ch/apotheken

Biotin-Biomed® forte 5 mg

Tabletten, 90 Stk. 74.15 statt 92.70

Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilage. Biomed AG

GELENKSCHMERZEN?

Voltaren Dolo wird eingesetzt zur lokalen Behandlung von Schmerz, Entzündung und Schwellung bei Sport- und Unfallverletzungen wie z.B. Verstauchungen, Prellungen oder Zerrungen.

Voltaren Dolo

z. B. Patch, 24 h, 10 Stk. 31.85 statt 39.80

z. B. forte Emulgel, 180 g

statt 50.90

Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilage. Haleon Schweiz AG

In Houston, USA, trainiert Marco Sieber in einem Schwimmbecken für Aussenbordeinsätze.

Mit dem Kopf im All

Die Mondmission der Nasa hat Menschen weltweit elektrisiert – auch Marco Sieber. Der Berner Astronaut bereitet sich derzeit auf einen Flug noch vor 2030 vor.

Text: Patricia Brambilla

Raumfahrt

Raumfahrt

DMarco Sieber ist der zweite Schweizer nach Claude Nicollier, der von der ESA als Raumfahreranwärter aus gewählt wurde.

er Traum von Marco Sieber liegt 384 000 km von der Erde entfernt: die Internationale Raumstation ISS. Dort will der 37-jährige Berner eines Tages hin. Seit November 2022 ist er seinem Traum einen grossen Schritt näher. Damals wurde Sieber von der Europäischen Weltraumorganisation ESA als Raumfahreranwärter ausgewählt, als erst zweiter Schweizer nach Claude Nicollier. Es folgte eine einjährige Ausbildung am Astronautenzentrum in Köln. Seither gehört Sieber zu denjenigen, die für eine Weltraummission in Betracht kommen. Bis es so weit ist, bereitet er sich am Boden intensiv auf den Ausflug vor. Simulationen, Flugstunden, Überlebenstrainings. Denn in diesem nicht alltäglichen Lebensentwurf muss man sich auf viele Rollen vorbereiten. «Der Raumflug macht vielleicht nur fünf Prozent der Karriere eines Astronauten aus», sagt er. Sieber, ein ausgebildeter Mediziner, ist geduldig und wartet auf seine Mission, die ihn für sechs Monate zur ISS führen wird, voraussichtlich vor 2030. Und vielleicht eines Tages sogar zum Mond.

Interesse an vielen Bereichen

«Ich wurde aus über 22 000 Bewerbern ausgewählt, aber ich glaube nicht, dass ich der Beste war. Ich denke, man muss in vielen Bereichen gut sein. Sie haben viele Fähigkeiten getestet: unser räumliches Vorstellungsvermögen, Mathematik, Physik und unsere Fähigkeit, Probleme schnell zu lösen. Ein grosser Teil der Tests betraf auch psychologische Aspekte, unsere Fähigkeit, im Team zu arbeiten. Wie ich überzeugen konnte? Ich glaube, es ist wichtig, eine breite Palette von Kompetenzen zu haben und sich für verschiedene Bereiche zu interessieren. Ein Astronaut muss vielseitig sein, nicht unbedingt ein Spezialist. Ich habe Medizin studiert, bei Air-Glaciers gearbeitet, bin viel gereist … Ich denke, es hilft, wenn man viele Interessen im Leben hat. Und vor allem muss man Freude daran haben, neue Dinge zu lernen.»

Marco Sieber kam 1989 in Biel BE zur Welt, studierte Medizin in Bern und spezialisierte sich in Urologie. 2018 ging er für die Swisscoy-Mission in den Kosovo, anschliessend arbeitete er als Notarzt bei Air-Glaciers. Er betreibt zahlreiche Outdoor- und Abenteuersportarten wie Fallschirmspringen, Kitesurfen und Tauchen. Zudem besitzt er eine Pilotenlizenz. Sieber ist verheiratet und hat einen Sohn.

«In einer Höhle haben wir eine Mondmission simuliert. Vieles funktionierte nicht, aber wir haben Unfälle vermieden.»
Marco Sieber

Die Komfortzone verlassen «Wenn man neugierig darauf ist, ins Weltall zu reisen, muss man bereit sein, mit weniger Komfort zu leben. Ohne Erdanziehungskraft schwebt man, es gibt keine Vertikalität mehr, und in einer Raumstation sind die Wohnbereiche recht spartanisch. Die Betten sind Schlafsäcke, die an den Wänden befestigt sind. In meinem Leben habe ich gelernt, mich an alle Situationen anzupassen. Ich war in der Armee und habe mich den Fallschirmjägern des Kommandos der Spezialkräfte angeschlossen. Das war eine echte Herausforderung, sowohl körperlich als auch mental, mit nächtlichen Aufklärungsmissionen. Wir mussten mehrere Tage im Wald überleben. Es ist wichtig, solche Erfahrungen zu machen, um aus der Komfortzone herauszukommen. Man wird dadurch anpassungsfähiger und lernt, Druck auszuhalten. Es ist eine Geisteshaltung. Das heisst aber nicht, dass ich nicht auch gern zu Hause bin, wo alles normal ist!»

Fortsetzung auf Seite 45

Bei allen Angeboten sind bereits reduzierte Artikel ausgenommen. Angebote gelten vom 16.4. bis 22.4.2026, solange Vorrat.

Verfeinern Sie Ihre Rezepte

7.40 statt 9.30 Ragusa Classique, Blond Caramélisé oder Noir 60% Cacao, 3x100g

Fortsetzung von Seite 43

Ruhe bewahren

«Beim Start werde ich vielleicht ein wenig nervös sein. Das Wichtigste ist, nicht der Angst nachzugeben: Zu viel Stress hindert einen daran, effizient zu arbeiten. Je besser man vorbereitet ist, desto einfacher ist es, ruhig und gefasst zu bleiben. Vor einem Raumflug durchläuft man ein intensives Training: Verständnis der Systeme, Notfallmanagement, Vorbereitung auf alle Szenarien. Als ich bei Air-Glaciers gearbeitet habe, mussten wir oft in Notfällen eingreifen, was mir geholfen hat, die Ruhe zu bewahren. Bei der ESA machen wir auch Überlebenstrainings. Vergangenes Jahr haben wir vier Tage in einer Höhle in Italien verbracht, um eine Mondmission zu simulieren. Es gab viele unvorhergesehene Ereignisse, vieles funktionierte nicht, aber wir haben Unfälle vermieden.»

Visualisierung üben

«Wir trainieren Ausseneinsätze im Raumanzug in einem Becken in Houston, Texas. Es gibt jedes Mal viel Druck und viele Probleme. Wenn ich Bedenken habe, zum Beispiel Angst vor Klaustrophobie, versuche ich, die Situationen vorherzusehen. Ich atme tief, um die Angst zu vertreiben, und bereite mich in den Tagen vor dem Training darauf vor: Ich schaue Videos, spiele auf einem Simulator und übe Visualisierung. Ich stelle mir jeden Schritt vor, jede Bewegung der Hand und des Körpers.»

Körper und Geist fit halten

«Als Astronaut ist tägliche Disziplin unerlässlich. Man muss körperlich und geistig fit bleiben. Der Start, selbst mit vierfacher Erdanziehungskraft, ist nicht das Anstrengendste: Liegend in der Rakete wird der Körper weniger belastet, im Gegensatz zur 6- bis 7-fachen Anziehung, die Kampfpiloten in sitzender Position aushalten müssen. Die echte Herausforderung ist die Schwerelosigkeit, die zu Muskelabbau und einer Verringerung der Knochendichte führt. Deshalb müssen wir zwei Stunden pro Tag im Weltall, aber auch im Voraus, trainieren. Das Ziel ist nicht, wie Arnold Schwarzenegger auszusehen oder grosse Bizepse zu haben, sondern die tiefen Muskeln der Wirbelsäule zu stärken, um Kraft und Stabilität zu bewahren.»

LEBEN

Raumfahrt

Die ISS ist ein bewohnbares Forschungslabor im All und etwa so gross wie ein Fussballfeld.

Weltraum-Glossar

Nasa

Ist die US-Raumfahrtbehörde. Sie wurde 1958 gegründet und hat bis heute bemannte und unbemannte Flüge zum Mond und ins All durchgeführt. Legendär ist der erste bemannte Mondflug 1969 mit der Apollo 11.

Artemis II

Die Artemis-II-Mission der Nasa ist der erste bemannte Flug zum Mond seit 1972. Der Mondflug, der am 11. April zu Ende gegangen ist, hat zehn Tage ge dauert. Vier Astronauten umkreisten dabei in der Orion-Kapsel erstmals den Mond.

ESA

Das europäische Pendant zur Nasa. Sie wurde 1975 gegründet und führt

ebenfalls bemannte und unbemannte Raumflüge durch. Sie ist am ArtemisMondprogramm der Nasa beteiligt und hat wesentliche Teile (Energieversorgung, Antrieb) fürs Nasa-Raumschiff Orion geliefert.

ISS

Die Internationale Raumstation ist ein bewohnbares Forschungslabor im All. Sie ist etwa so gross wie ein Fussballfeld. Der Bau und der Betrieb haben bis heute mehr als 100 Milliarden Franken verschlungen. Sie kreist in 400 km über der Erde und umrundet diese in nur rund 93 Minuten. Sie ist ein gemeinsames Projekt der amerikanischen, russischen und europäischen Raumfahrtbehörden und ist dauerhaft von Astronauten bewohnt.

Einkaufen

Liebe für Listen

Von antiken Tontafeln bis zu digitalen Apps: Einkaufszettel begleiten die Menschen seit Jahrtausenden. Sie sind praktische Helfer, Kulturgut und inspirieren sogar die Kunst.

v. Chr.

ANTIKE

Archäologen finden auf dem Gebiet des früheren Mesopotamiens Tontafeln mit den ersten Warenlisten für den Handel.

Kv. Chr.

ALTES ROM

Wohlhabende Familien organisieren Einkäufe und Vorräte auf Papyrus, Pergament und Wachstafeln.

1948

NEUE LÄDEN

Die Migros eröffnet in Zürich den ersten Selbstbedienungsladen der Schweiz und verändert das Einkaufserlebnis.

ühlschrank und Vorräte inspizieren, notieren, was fehlt, und los geht die Shoppingtour. Im Laden fällt auf, dass der Einkaufszettel noch auf dem Küchentisch liegt. Ärgerlich! Angestrengt versucht man, sich zu erinnern und kommt schliesslich nur mit der Hälfte heim. Unumstritten ist diese kleine Liste eine enorme Gedankenstütze. Und eine Impulsbremse. Vermutlich landet die Maxipackung Gummibärchen bei jenen, die nach Plan einkaufen, seltener im Warenkorb.

Listen für Wohlhabende

Schon in der Antike (ca. 3400 bis 3000 v. Chr.) erstellten Menschen Listen. Archäologen entdeckten Tontafeln in Mesopotamien, einer Gegend, zu der heute Teile Syriens, Iraks, Irans und der Türkei gehören.

Der Posti-Zettel ist eine enorme Gedankenstütze –und reduziert Impulskäufe.

Dabei handelt es sich um die ersten Warenlisten für den Handel, der damals florierte. Die alten Ägypter (ca. 3100 bis 332 v. Chr.) notierten sich Güter, Vorräte für Tempel oder Haushalte auf Papyrus oder Tonscherben. Und im alten Rom (ca. 753 v. Chr. bis 476 n. Chr.) organisierten Wohlhabende ihre Einkäufe nebst Papyrus auch auf Pergament, also Tierhaut, sowie auf Wachstafeln.

Listen für die Massen

Mit der Industrialisierung begann die Massenproduktion. Sie veränderte das Konsumverhalten stark. Auch Kaufhäuser trugen dazu bei, insbesondere Selbstbedienungsläden. Die Migros eröffnete 1948 in Zürich die erste solche Filiale der Schweiz. Die Einkaufsliste auf Papier wurde spätestens dann zum alltäglichen Werkzeug der Masse.

Fotos: Keystone, Getty Images, Julius Hatt, zVg

MECHANISCHE

LISTEN

Einkaufslisten aus Metall oder Emaille kann man wiederverwenden.

Die US-Firma 3M erfin det den selbstklebenden Notizzettel, der beim Einkaufen ans Wägeli ge klebt werden kann. 1980

POST-IT

Einkaufen

Irgendwie musste man den Überblick über das wachsende Angebot behalten. Wer nicht schreiben wollte, benutzte kleine mechanische Einkaufslisten aus Metall oder Emaille. Die gängigsten Alltagsprodukte waren aufgedruckt oder eingestanzt. Neben jedem Wort befand sich ein kleiner Schieberegler, der markierte, ob sich etwa die Milch schon im Warenkorb befand.

Listen für Handynutzer

Im Juni 2007 stellte Steve Jobs der Welt das erste iPhone vor und legte damit den Grundstein für den digitalen Einkaufszettel. Viele Apps, auch jene der Migros, machen es möglich: aufschreiben, abhaken, löschen. Einer der Vorteile dieser Listen ist, dass man sie mit anderen teilen und überall abrufen kann. Die Entwicklung schreitet rasant voran. Heute

2007

SMARTPHONES

Das erste iPhone kommt auf den Markt. Ab sofort ist die Posti-Liste immer griffbereit im Telefon.

Einkaufsliste in deiner Migros App

Die neue Einkaufsliste in der Migros App kann jetzt noch mehr. Einfach Lieblingsprodukte, Aktionen oder persönliche Notizen hinzufügen, Liste mit anderen teilen oder sie mit einem Klick in einen MigrosOnline-Warenkorb verwandeln. Wie es funktioniert und alles zu den Neuerungen:

SCHLAUE APP

Digitale Einkaufslisten wie jene in der Migros App lassen sich noch besser personalisieren und mit einem Klick in eine Online-Bestellung umwandeln.

sind schlaue Kühlschränke selbst in der Lage zu merken, was fehlt, und die künstliche Intelligenz schlägt nicht nur Rezepte vor, sie erstellt auch einen Einkaufszettel.

Listen für die Kunst Trotz der digitalen Entwicklungen schreiben viele Menschen nach wie vor gern von Hand. Zum Glück! Sonst hätten Künstler kein Material für ihre Werke. Etwa der Engländer Bill Keaggy, der seit über 25 Jahren verloren gegangene Einkaufszettel sammelt und sie in Büchern und auf grocerylists.org veröffentlicht. Oder die Wiener Künstlerin Laura Nitsche, die Stillleben malt und Produkte abbildet, die auf gefundenen Posti­Zetteln stehen. Eines ihrer Werke zeigt Kaffeerahm, Kaffee, Guetzli, Quark und Aprikosen, hübsch arrangiert auf einem weissen Tischtuch.

Wechseljahre

Warum nehmen

Frauen zu in den Wechseljahren?

Gynäkologin Petra Stute ist Spezialistin für Hormone und das Thema Menopause. Im Interview spricht sie über Symptome der Wechseljahre und mögliche Therapien.

Text: Barbara Scherer

Petra Stute, warum verändert sich der Hormonhaushalt überhaupt?

Einfach gesagt: Weil jede Frau nur eine bestimmte Anzahl Eizellen hat. Diese verbrauchen sich im Verlauf des Lebens. Während die Eizellen heranreifen, produzieren sie Östrogen. Nach dem Eisprung produzieren die Zellen, die vorher die Eizelle umgeben haben, das Hormon Progesteron. Wenn fast keine Eizellen mehr da sind, beginnt der Körper damit, diese Hormone weniger zu bilden.

Wann beginnt diese Veränderung? Die Wechseljahre beginnen bei den meisten Frauen mit Anfang 40. Die letzte Regelblu-

tung erleben Frauen im Durchschnitt mit 51 Jahren.

Und das ist dann die Menopause? Genau. Die Menopause ist der Zeitpunkt der letzten Menstruation einer Frau und markiert das Ende der fruchtbaren Lebensphase. Umgangssprachlich sprechen viele von der Menopause, meinen aber die Wechseljahre. Das ist die Zeit vor der letzten Regelblutung, wenn der Hormonhaushalt sich langsam verändert.

Was sind die Symptome, dass die Wechseljahre begonnen haben?

Die Menstruation verändert sich. Meist verringern sich die Abstände zwischen den Blutungen zuerst, später vergrössern sie sich. Bis zu 80 Prozent der Frauen bekommen Hitzewallungen und erleben Stimmungsschwankungen, etwa 60 Prozent haben Probleme beim Durchschlafen, und weitere 40 bis 60 Prozent erleben sogenannten Brainfog. Das heisst, die Betroffenen leiden vermehrt an Vergesslichkeit, Verwirrtheit und Konzentrationsstörungen. Manche Frauen leiden auch unter Scheidentrockenheit oder sinkender Libido.

Wie lassen sich diese Symptome behandeln?

Das kommt darauf an, wie gross der Leidensdruck ist. Etwa ein Drittel der Frauen leidet in den Wechseljahren stark unter Hitzewallungen. Dann empfiehlt sich die Hormonersatztherapie. Wer das nicht möchte, kann auf pflanzliche und alternative Behandlungsmethoden wie Akupunktur und Hypnose ausweichen. Übergewicht und Rauchen können die Symptome zudem verstärken.

Die Hormonersatztherapie steht bei vielen Frauen in Verruf – zu Recht?

Nein. Bei der Therapie werden fehlende weibliche Hormone zugeführt. Das lindert nachweislich die Symptome, stärkt Knochen, Herzfunktion und Stoffwechsel. Studien haben gezeigt, dass Frauen, die vor 60 eine Hormonersatztherapie gemacht haben, ihre Lebenserwartung sogar gesteigert haben.

Gibt es Risiken?

Ja, es besteht ein Thromboserisiko. Dieses kann aber einfach umgangen werden, wenn

Wechseljahre

«Wer unsicher ist, sollte unbedingt auf einem Beratungstermin beim Frauenarzt bestehen.»

Petra Stute

ist Leitende Ärztin und stellvertretende Chefärztin Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin in der Frauenklinik am Inselspital Bern. Sie führt den Podcast «Menoqueens», und auf der gleichnamigen Plattform teilt sie ihr Wissen über die Wechseljahre.

Östrogene per Gel, Pflaster oder Spray zugeführt werden.

Und wie sieht es mit dem Risiko aus, an Brustkrebs zu erkranken?

Das ist sehr gering: Von 1000 Frauen zwischen 50 und 54 erhalten durchschnittlich 14 nach der Menopause innerhalb von 5 Jahren die Diagnose Brustkrebs. Wenn diese 1000 Frauen über 5 Jahre eine Östrogen-Gestagen-Therapie machen, werden 17 von ihnen die Diagnose erhalten, also drei mehr.

Viele Frauen sind irritiert, wenn sie in den Wechseljahren plötzlich zunehmen, häufig am Bauch. Warum passiert das?

Die Gewichtszunahme hat verschiedene Faktoren. Zum einen verändert sich der Hormonspiegel. Das Absinken des Östrogens führt zu einem veränderten Stoffwechsel; die Fettverteilung verschiebt sich häufiger Richtung Bauch.

Welche Faktoren gibt es noch?

Mit zunehmendem Alter sinkt die Muskelmasse, dadurch verbrennt der Körper weniger Energie. Zusätzlich können Schlafprobleme und Stress in den Wechseljahren indirekt das Gewicht beeinflussen.

Kann man das verhindern oder das Bauchfett wieder loswerden?

Ganz verhindern kann man es nicht immer, aber man kann gegensteuern: Sport und eine gesunde Ernährung haben einen positiven Einfluss, auch wenn das im Alltag nicht immer einfach umsetzbar ist. Besonders hilfreich ist eine Kombination aus Krafttraining und regelmässiger Bewegung im Alltag. Wenn die Gewichtszunahme sehr rasch ist oder stark belastet, lohnt sich eine ärztliche Abklärung und eine individuelle Beratung.

Sollten sich Frauen in den Wechseljahren anders ernähren und bewegen? Nein, es ist wie in allen Lebensphasen gut, sich ausgewogen zu ernähren und Sport zu treiben. Sportarten wie Yoga können zusätzlich helfen, Stress abzubauen. Frauen, die in den Wechseljahren stark zunehmen, können sich Hilfe bei der Ernährungsberatung holen.

Wechseljahre

Die Wechseljahre in Zahlen

Von Pferde-Östrogen bis Knochendichte: Wissenswertes zum Klimakterium

350 v. Chr.

Der griechische Philosoph Aristoteles erwähnte, dass Frauen ab 40 keine Menstruation mehr haben.

1821

Der französische Mediziner CharlesPierre-Louis de Gardanne führte 1821 den Begriff Menopause ein. Das Wort stammt aus dem Griechischen und steht für «mēn», Monat, und «paūsis», aufhören. Wenig später kommt der Begriff Klimakterium (Wechseljahre) dazu, er stammt ebenfalls aus dem Griechischen.

1990

In den 90er-Jahren setzten Ärzte PferdeÖstrogen gegen Menopause-Beschwerden ein. Es handelte sich um ein Gemisch unter -

schiedlicher östrogener Substanzen, die aus dem Urin trächtiger Stuten gewonnen wurden. Studien deckten aber signifikante Risiken wie ein erhöhtes Thrombose-, Schlaganfall- und Brustkrebsrisiko für die Frauen auf.

Heute verwendet man bei einer Hormonersatztherapie (HRT) deshalb oft sogenannte bioidentische Hormone. Diese werden durch einen pharmazeutischen Prozess, zum Beispiel aus einem Extrakt der Yamswurzel oder Soja, gewonnen. Ihre chemische Struktur ist völlig übereinstimmend mit unseren körpereigenen Hormonen.

33 %

Während der Wechseljahre reduzieren, pausieren oder kündigen etwa 33 Prozent

der erwerbstätigen Frauen ihren Job, wie eine Befragung der schweizweiten «MenoSupport Suisse»-Studie von 2025 zeigt. Grund dafür ist die körperliche und geistige Erschöpfung, die mit den Wechseljahren einhergehen kann.

48 %

Laut der Studie wünschen 48 Prozent der Frauen Unterstützung von ihren Arbeitgebern während der Wechseljahre, etwa in Form einer Sensibilisierung der Führungskräfte oder einer offene Kommunikation zum Thema am Arbeitsplatz.

30

In der Regel dauern Hitzewallungen während der Menopause 30 Sekunden bis 10 Minuten. Sie können mehrmals pro Stunde, einige Male am Tag oder nur ein- bis zweimal pro Woche auftreten. Dabei wird es der Frau ganz plötzlich heiss, meist am Oberkörper und im Gesicht. Darauf kann ein starkes Schwitzen oder Frösteln folgen.

Anzeige

10

In den ersten Jahren nach der Menopause verlieren Frauen im Durchschnitt bis zu 10 Prozent der Knochendichte. Das abnehmende Östrogen in den Wechseljahren beschleunigt den Knochenabbau und erhöht das Osteoporoserisiko.

75 %

Gemäss Universitätsspital Zürich suchen bis zu 75 Prozent der Frauen in den Wechseljahren keinen ärztlichen Rat oder eine Behandlung für ihre Symptome. Etwa 50 Prozent der Betroffenen zögern die Inanspruchnahme einer Behandlung um mehr als sechs Monate hinaus.

Anzeige

Wechseljahre

Fortsetzung von Seite 49

Warum gibt es Frauen, die früher in die Menopause kommen? Das ist meist genetisch bedingt. Von einer frühen Menopause sprechen wir, wenn die letzte Regelblutung zwischen 40 und 44 Jahren auftritt. Davon sind rund fünf bis zehn Prozent der Frauen betroffen. Etwa ein bis drei Prozent erleben eine sogenannte vorzeitige Eierstockerschöpfung vor 40 Jahren. Eine frühe Menopause und vorzeitige Eierstockerschöpfung kann auch durch eine Krebstherapie hervorgerufen werden.

Tritt die letzte Menstruation nach 55 auf, handelt es sich um eine späte Menopause: Diese Frauen haben von Natur aus viele Eizellen, weshalb die Wechseljahre erst spät vorbei sind.

Durchleben Männer auch eine Art Wechseljahre?

Ja, auch bei Männern verändern sich die Hormone, das heisst, das Testosteron nimmt mit dem Älterwerden ab. Männer produzieren allerdings weiterhin Spermien. Viele Männer haben ähnliche Symptome wie Frauen, nur nicht so stark, deshalb wissen viele nicht, dass sie sich in einer hormonellen Umstellungsphase befinden.

Was raten Sie Frauen, die sich zurzeit in den Wechseljahren befinden? Nicht abwimmeln lassen. Viele Frauen suchen nach Orientierung und Hilfe, wenn diese Lebensphase beginnt. Wer unsicher ist, sollte unbedingt auf einem Beratungstermin beim Frauenarzt bestehen. Und stimmt die angewandte Therapie nicht, sollte man nach alternativen Behandlungsmethoden verlangen.

20% Rabatt auf Ihre Fotogeschenke*

mit dem Code: 4673

migros.ch/photo

Mit persönlichen Fotoprodukten Danke sagen Schenken Sie besondere Erinnerungen

*Aktion gültig bis 6.5.2026 für alle Produkte der Kategorie «Fotogeschenke», CEWE Geschenkgutscheine ausgenommen. Nur einmal pro E-Mail-Adresse einlösbar. Nicht kumulierbar.

Wenn Orte zu Klangräumen werden

Warum berühren uns Konzerte unter freiem Himmel oder in jahrhundertealten Mauern tiefer als in jedem Konzertsaal? Weil Musik dort mehr ist als ein akustisches Erlebnis –sie wird zu einem Moment, der sich mit Raum, Licht und Atmosphäre verbindet.

Heidi Bacchilega

Text:

Die Arena di Verona (I) ist ein Schauplatz, der Geschichte und grosse Emotionen vereint.

Schloss Grafenegg (A) – im Stil des romantischen Historismus errichtet –begeistert mit erstklassigen Konzerten.

Manchmal beginnt ein Konzerterlebnis lange vor dem ersten Ton. Etwa dann, wenn der Weg durch den Hof einer alten Festung führt oder sich hinter einer Freilichtbühne ein See öffnet, über dem langsam die Abendstimmung aufzieht. An solchen Orten ist Musik mehr als eine Aufführung. Sie verbindet sich mit der Umgebung, mit Geschichte, Architektur und Landschaft.

Historische Spielstätten bringen dafür beste Voraussetzungen mit. Alte Mauern, Innenhöfe und Säle schaffen nicht nur Atmosphäre, sondern oft auch eine besondere akustische Nähe. Wenn ein Cello einsetzt oder eine Stimme zwischen jahrhundertealten Mauern aufsteigt, entsteht ein reizvolles Zusammenspiel von Gegenwart und Vergangenheit. Musik wirkt dort oft unmittelbarer, dichter und sinnlicher als in einem modernen Konzertsaal.

Natur als Mitspielerin

Einen ganz anderen Reiz entfalten Aufführungen unter freiem Himmel. Vor allem Seebühnen oder Spielorte in weiter Land­

schaft schaffen Bilder, die im Gedächtnis bleiben. Das Wasser spiegelt Licht, Kulissen und Bewegung, die Natur wird Teil der Inszenierung. So entsteht eine Atmosphäre, die weit über das Musikalische hinausgeht. Dazu kommt die Reise selbst. Wer für ein Konzert oder eine Oper in eine andere Stadt oder Region fährt, verbindet Kultur mit neuen Eindrücken. Ein Kaffee auf einer italienischen Piazza, ein Spaziergang durch historische Gassen oder der Blick auf Berge kurz vor Beginn der Vorstellung gehören plötzlich ebenso zum Erlebnis wie die Musik. Gerade dieses Zusammenspiel macht solche Reisen für viele so besonders.

Reisen mit Programm und ohne Umstände Organisierte Musikreisen setzen genau hier an. Sie verbinden Aufführungen, Kulturorte und Anreise zu einem stimmigen Gesamtpaket. Eine Reise nach Thüringen etwa führt

Weiter gehts auf der folgenden Seite

nach Erfurt in die historische Altstadt und weiter nach Eisenach ins Bachhaus. Dort stehen Führungen und Konzerte ebenso auf dem Programm wie Besuche in Weimar oder Gotha. Den Schlusspunkt setzt die Aufführung von «Jesus Christ Superstar» an den Erfurter Domstufen.

Selbst bei weiter entfernten Reisezielen bleibt vieles unkompliziert. Nach dem Flug ab Zürich werden die Gäste am Flughafen vom Reisecar abgeholt und zur Unterkunft oder direkt ins Programm begleitet. So ist auch bei grösseren Distanzen vieles gut organisiert – und die Reise kann von Anfang an als Teil des Erlebnisses beginnen.

Eindrücke, die nachklingen

Am Ende bleibt oft mehr als die Erinnerung an ein Konzert oder eine Oper. Es sind die Eindrücke rundherum, die eine solche Reise besonders machen: ein stimmungsvoller Ort, ein schöner Abend, ein gemeinsames Erlebnis. Wenn Anreise, Unterkunft und Programm gut aufeinander abgestimmt sind, entsteht Raum für genau diese Momente – und für Erinnerungen, die noch lange nachklingen.

Die Domstufen-Festspiele bringen jeden Sommer Musiktheater vor die Kulisse von Dom und Severikirche.

Die Bregenzer Festspiele mit Verdis weltberühmter Oper «La traviata» auf der Seebühne

Weitere Infos

Twerenbold Reisen organisiert seit rund 30 Jahren hochwertige Musikreisen in ganz Europa. Hier gibts mehr Infos:

→ twerenbold.ch/alle-reisen/ musikreisen

Bereit für den

Musik-Sommer?

Sofort buchen und 10% sparen!

9 Tage ab CHF Musikreise

Reisedatum 2026 19.07.–27.07.

auf dem Rhein

An Bord der Excellence Queen zu musikalischen Höhepunkten Festspielsommer

•Städteperlen Mannheim & Frankfurt

•Park-, Bäder- & Kulturstadt Baden-Baden

•Musikgenuss unter freiem Himmel

•Virtuose Pianokunst am Rheingau Festival

•Elegantes Flussschiff ab/bis Basel

Unser Musikprogramm

«Cosi fan tutte» 19.00 Uhr

Schlosstheater Schwetzingen

Dramma giocoso von W. A. Mozart

Klavierkonzert mit Hayato Sumino 19.30 Uhr Kurhaus Wiesbaden, Friedrich-von-Thiersch-Saal Academy of St Martin in the Fields Mozart: Klavierkonzert Nr. 9 Es-Dur KV271

Türkischer Marsch (arr. von Sumino)

Sinfonie Nr. 29 A-Dur KV201

Improvisationen von Sumino

«Carmen» 20.30 Uhr

Schlosshof Heidelberg

Oper in vier Akten von Georges Bizet

An Bord der Excellence Queen erwartet uns eine klangvolle Reise mit musikalischen Höhepunkten und kulturellen Perlen entlang des majestätischen Rheins

Eine Komposition aus Städten und Noten: Unsere Reise führt von Basel über die stilvolle Bäderstadt Baden-Baden nach Mannheim, wo wir mit Mozarts «Cosi fan tutte» im prunkvollen Rokoko-Schlosstheater Schwetzingen einen ersten unvergesslichen Opernabend erleben. Nach einem Halt in der aufstrebenden Metropole Frankfurt geht es weiter nach Wiesbaden, wo uns die virtuosen Pianoklänge von Hayato Sumino verzaubern. Ein weiterer musikalischer Glanzpunkt erwartet uns unter freiem Himmel im Heidelberger Schlosshof mit Bizets «Carmen». Dazwischen entdecken wir die historischen Kaiserstädte Worms und Speyer und lassen uns vom Charme Strassburgs verführen. Diverse fakultative Ausflüge sorgen für Abwechslung und runden die Reise ab. Wir geniessen die entspannte Atmosphäre an Bord des luxuriösen Flussschiffs, während die malerischen Rheinlandschaften an uns vorbeiziehen.

Nicht inbegriffen: Annullierungskosten- & Assistance-Versicherung, Sitzplatzzuschläge (Reihe 1-3), Auftragspauschale von CHF 25 (entfällt bei Onlinebuchung). Katalogpreis: Gültig bei starker Nachfrage (ab 50% Belegung) und 1 Monat vor Abreise. Es gelten die ARV von Twerenbold Reisen AG.

Typisch Twerenbold

•Fahrt mit modernem Komfortklasse-Bus

• Excellence-Reise in eleganter

Flussblick-Kabine

• Excellence Genuss-Vollpension an Bord

•Ausflüge, Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm

•Kartenpaket Kat. 3 (Heidelberg Kat. 2)

Pro Person in CHF Katalogpreis Sofortpreis

Kabine Hauptdeck 3135 2795

Kabine Mitteldeck 3435 3095

Kabine Oberdeck 3635 3295

Zuschläge

Mini-Suite Mittel- & Oberdeck

Kabine zur Alleinbenutzung:

- Hauptdeck / Mittel- & Oberdeck

Kartenzuschläge: Kat. 1 / 2

Ausflug Palmengarten

Ausflug Städel Museum

Ausflug Moselregion

Ausflug Elsass

Reduktion

Kabine hinten Hauptdeck

Hinweis

Detaillierter Schiffsbeschrieb unter www.twerenbold.ch/imfquee

Buchungscode: imfquee

KNOBLAUCH – DIE VIELSEITIGE UND GESUNDE «WUNDERKNOLLE»

In nahezu allen Küchen und Kulturen findet Knoblauch seit jeher seine Anwendung. Dies aus gutem Grund. Bereits unsere Grosseltern und deren Eltern wussten um den positiven Effekt von knoblauchreicher Nahrung auf das Herz-Kreislauf-System, den Blutfluss und das Immunsystem. Der Verzehr von Knoblauch wird zudem als förderlich für einen tiefen Cholesterinspiegel wie auch gut für die Nerven eingestuft. Die Verwendung von reichlich Knoblauch in der Zubereitung von Speisen gilt daher nach wie vor als sehr gesund. Neben der Anwendung als Lebensmittel

Schwarzer Knoblauch –die optimale Knoblauchvariante

In Japan hat man bereits vor Jahrhunderten entdeckt, dass mit einem speziellen Fermentierungsverfahren aus herkömmlichem weissem Knoblauch der schwarze Knoblauch entsteht. Dabei wird frischer Knoblauch über einen längeren Zeitraum unter kontrollierten Bedingungen einer hohen Luftfeuchtigkeit und Temperaturen von 60 bis 80 Grad ausgesetzt. Mit dieser Methode werden die negativen Eigenschaften von Knoblauch sozusagen wegfermentiert. Der dadurch entstandene schwarze Knoblauch behält seine ursprünglichen vielseitigen positiven Eigenschaften mit dem Unterschied, dass dieser Knoblauch nach dessen Verzehr keine unangenehmen Körperausdünstungen, kein Aufstossen, keine Blähungen und auch keinen Knoblauchmundgeruch verursacht.

kommt der Knoblauch auch in der traditionellen Naturheilkunde zum Einsatz. Leider birgt der Verzehr dieser beliebten Knolle neben allen positiven Eigenschaften von Knoblauch auch störende Nebeneffekte, die insbesondere in unserer modernen Gesellschaft oft zu Problemen führen. Die nach Knoblauchkonsum teils mehrere Stunden anhaltenden strengen Körperausdünstungen, das Aufstossen und der klassische Knoblauchmundgeruch werden nicht nur von einem selbst, sondern insbesondere auch vom Umfeld als sehr unangenehm empfunden.

Axamine alliumVit Kapseln mit hochdosiertem Extrakt aus schwarzem Knoblauch – erhältlich bei Migros

Axamine alliumVit Kapseln sind reich an hochwertigem Extrakt aus schwarzem Knoblauch. Sie enthalten alle wertvollen Bestandteile des Knoblauchs und können dennoch unbeschwert und ohne die knoblauchtypischen Nebenerscheinungen wie Körperausdünstungen, Aufstossen, Blähungen und Knoblauchmundgeruch eingenommen werden. Mit den enthaltenen Vitaminen B1, B2 , B6 , B12 und C trägt die tägliche Einnahme von Axamine alliumVit zu Folgendem bei: einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Blutgefässe (Vitamin B1 und C); einer normalen Herzfunktion (Vitamin

B1), Funktion des Nervensystems (Vitamin B2 , B 6 , B12 und C), psychischen Funktion (Vitamin B 6 , B12 und C), Funktion des Immunsystems (Vitamin B 6 , B12 und C); einem normalen Energiestoffwechsel (Vitamin B1, B2 , B 6 , B12 und C); Erhaltung normaler roter Blutkörperchen (Vitamin B2 , B 6 und B12); Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung (Vitamin B2 , B 6 , B12 und C). Für eine positive Wirkung genügt die Einnahme von 1–2 Kapseln pro Tag.

Axamine alliumVit Schwarzer Knoblauch ist erhältlich bei Migros.

Kurzferien, die lange nachwirken

Natur, Kulinarik und Wellness: Entdecken Sie die Kraftorte der Private Selection Hotels.

Jetzt beginnt die schönste Zeit für kleine Auszeiten vom Alltag: für Naturerlebnisse, kulinarischen Genuss und erholsame Tage an besonderen Orten.

Mit dem Genusspaket der Private Selection Hotels & Tours entdecken Migros-Kundinnen und -Kunden die schönsten Kraftorte in den Alpen und an den Seen – vom Engadin bis ins Tessin, vom Lac Léman über das Berner Oberland bis zum Bodensee, im Allgäu, Schwarzwald oder in Südtirol.

Starten Sie den Tag mit einem Frühstück auf der Sonnenterrasse, wandern Sie durch blühende Landschaften, oder erkunden Sie Panoramawege mit dem Bike. Geniessen Sie entspannte Stunden im Spa, unternehmen Sie eine romantische Dampfschifffahrt über

den See, oder entdecken Sie kulturelle Schätze der Region. Am Abend verwöhnen Sie Ihre Gastgeber mit feiner regionaler Küche und echter Herzlichkeit.

Über 20 sorgfältig ausgewählte, private Genuss-Hotels verbinden Naturerlebnis, authentische Gastfreundschaft und kulinarischen Genuss zu unvergesslichen Kurzferien.

Exklusiv für Migros-Kundinnen und -Kunden: Profitieren Sie von einem Preisvorteil von Fr. 150.– bis Fr. 400.– pro Aufenthalt.

Vom Hotel La Rocca in Ronco sopra Ascona blickt man direkt auf den Lago Maggiore.

Ihr Genusspaket im Überblick

• 3 Übernachtungen im Doppelzimmer oder in der Junior-Suite

• Reichhaltiges Frühstücksbuffet

• Freie Nutzung der Wellnessbereiche und Hotelinfrastruktur

• Ein Gourmet-Abendessen (4 bis 5 Gänge) am Abend Ihrer Wahl

Buchbar in 3 Kategorien (bis Ende November)

• Komfort

Fr. 798.– für 2 Personen im Doppelzimmer

• Elegance

Fr. 998.– für 2 Personen im Doppelzimmer Superior

• Prestige

Fr. 1248.– für 2 Personen im Deluxe-Zimmer oder in der Junior-Suite

Preisvorteil zwischen Fr. 150.– und Fr. 400.–

Für Informationen und Reservationen: Tel: 041 368 10 05 (Mo–Sa) Mail: info@ privateselection.ch Online-Buchung: privateselection.ch/ migros Promocode: Migros

IN ZUSAMMENARBEIT MIT Gewinne Reisegutscheine im Wert von insgesamt

Kolumne

Allesnur einePhase

Redaktorin Katja Fischer De Santi schreibt jede zweite Woche über das chaotische, schöne Leben als mittelalte Frau und Mutter von Teenagersöhnen. Sie lebt am Bodensee und arbeitet in Zürich.

Die horizontale Rebellion

Manchmal liege ich einfach auf dem Teppich. Flach ausgestreckt. Mitten im Wohnzimmer. Mitten am Tag. Meine emsige Grossmutter hätte es als Nervenzusammenbruch bezeichnet. Ich nenne es horizontale Rebellion. Der mütterliche Dauerbetrieb geht auf Stand-by. Ich bin ein liegender Pausenschalter. Zugegeben, auf dem Sofa würde das auch funktionieren, aber auf dem Teppich erde ich besser, und es ist theatralischer: Seht her, da liegt sie, die nicht funktionierende Frau! Schaut sie sich wenigstens den Staub unter dem Sofa an? Die Risse an der Decke, oder ist das jetzt wieder so ein Hormon-Alters-Feminismus-Ding? Nein, vielleicht und ja. Ich habe keine Lust mehr, meine Müdigkeit hinter einer Zeitung oder einer Tasse Kaffee zu verstecken. Ich scrolle nicht auf Instagram gegen meine Unzulänglichkeiten an. Ich mache keinen Powernap. Ich meditiere nicht. Ich tue einfach gar nichts. Ein rebellischer

Akt in diesen durchoptimierten Zeiten. Ich starre an die Decke, spüre das harte Parkett unter dem Teppich, nehme meine Erschöpfung wahr, die Verzweiflung über diese Welt oder auch einfach nur die Leere.

Müde zu sein am helllichten Tag, habe ich mir sehr lange nicht erlaubt. Ich denke, wenige Frauen und noch weniger Mütter erlauben sich das. Es gibt ja immer was zu tun. Auf dem Sofa zu dösen, das taten in meiner Familie nur die Männer. Je älter, desto ausgiebiger.

Meine Söhne finden ihre liegende Mutter null «cringe». Zu chillen ist eine ihrer Hauptbeschäftigungen, und es ist noch nicht lange her, da waren Böden ihr natürlicher Spiel- und Lebensraum. Nur Erwachsene brauchen Möbel, hat der Ältere mal zu mir gesagt.

Der Jüngere legt sich manchmal neben mich. Sein Bruder steigt über uns beide drüber und schmeisst sich aufs Sofa. Dann schauen wir alle die Decke an und haben oft die besten Gespräche.

Früher dachte ich, ich müsse das Hamsterrad eigenhändig drehen, damit die Welt nicht untergehe. Heute weiss ich, auf dem Teppich zu liegen, ist eine völlig zulässige Art, für seine Familie da zu sein. Und nach zehn Minuten hat sowieso irgendeiner Hunger.

schweiz.:

Waschbecken

Rosskastaniengewächs

Regenschutz am Mantel

südam. Volkstanz

Gebiet

Schauspielhaus

Aluminiumoxid

Kreuzworträtsel

Migros-Geschenkkarten zu gewinnen!

Löse das Kreuzworträtsel und gewinne eine von 2 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken.

Systembauteile

Schülerwohnheim

südam. Schulterdecke

ital.: Thurgau

Lasttier

Hauptstadt der Malediven

griech. Wettkampfspiele

Tierpark

Besonderheit

Dreiergesangsgruppen

Buchseitenknick

englisch: von, aus

Sportplatzaufsicht bis auf, ohne

Laut, Klang

Vorname da Vincis

Leichtathlet

ital. Männervorname (Hugo) engl.: Sohn

veraltet:

Frau

Gebirge zwischen Europa u. Asien dt. Schauspieler † (Horst) auf der Hand liegend, klar

alt Bundesrat

Was koche ich heute? migusto.ch

Initialen von Hölderlin

Staudengemüse

keimfrei

Verletzung durch ein Insekt

Verzeichnis

Losung

Edelgas

Festessen

wasserdichte Schiffsöffnungen

Bergübergang

früherer Kaukasier

englisch: ist

Freiheitsstrafe

gönnend

Vorname von Heyerdahl †

ital.: acht

Bankansturm

Fremdwortteil: zu, nach

französisches Adelsprädikat

massregeln, rügen

schweiz. Grenzsee

Gartengemüse Konkurse (ugs.)

Ordensältester der Derwische

Schlagader

chem. Zeichen für Tellur

Hauptstadt von Armenien

legend. Sportreporter † (Karl)

Block (Abk.)

Anlegestelle der Schiffe

Polstermöbelstück

Angehöriger des Staates Israel

... mene muh, und raus bist du!

gallertartige Substanz

Init. von Skispringer Ammann Laktoseintoleranz (Abk.)

Teilnahmebedingungen Gewinnspiele: Teilnahmeberechtigt sind alle Personen mit Wohnsitz in der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein, die das 18. Altersjahr vollendet haben. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind die Mitarbeitenden des Gewinnspielveranstalters sowie Gewinnspielvereine, automatisierte Dienste und weitere professionalisierte/gewerbliche Teilnehmende. Gewinner/-innen werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht. Seit September 2023 ist die kostenlose Teilnahme an Verlosungen ausschliesslich online möglich.

Vitamin D trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Achten Sie auf eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung und gesunde Lebensweise.

Anzeige

Quiz

Gewinne eine von 6 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken!

Sudoku

2 × 100 Franken zu gewinnen

Ermittle für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Für das Lösungswort der Reihe nach in die Lösungsfelder eintragen. www.migmag.ch/quiz

BeraterWelcher Kanton hat am meisten Nachbarkantone?

R Bern A Uri E Freiburg

Was ist keine Mineralwassermarke?

F Valais

Wie heisst die zentrale Figur in «Tomb Raider»?

Wo in Europa gibt es die meisten Golfplätze?

Wer wurde sechsmal in Folge zum Weltschiedsrichter des Jahres gewählt?

Ein beliebter Trüffelsuchhund ist der …?

Bernhardiner L Lagotto Romagnolo A Mastiff I Zahnarzt R Hautarzt H Augenarzt

Welcher Mediziner hat mit «Inlays» zu tun?

2 × 100 Franken zu gewinnen

Fülle die leeren Felder mit den Zahlen 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts. www.migmag.ch/sudoku

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.

TOP Badepauschale 2026

Paroli

2 × 100 Franken zu gewinnen

Trage die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5. www.migmag.ch/paroli

Rätsel online lösen & kostenlos teilnehmen: www.migmag.ch Teilnahmeschluss ist der Dienstag, 21.4.2026, um 24 Uhr. Die Teilnahmebedingungen findest du auf der ersten Rätselseite. Lösungen & Gewinner früherer Ausgaben: www.migmag.ch/raetsel

3 Übernachtungen mit Halb-Pension

Tägl. Eintritt in die Leukerbad-Therme, inkl. Sauna und Dampfbad, Bademantel, freie Benutzung der Bergbahn Gemmi, Leukerbad Card Plus. ab Fr. 456.- pro Person

5 Übernachtungen mit Halb-Pension

Tägl. Eintritt in die Leukerbad-Therme, inkl. Sauna und Dampfbad, Bademantel, freie Benutzung der Bergbahn Gemmi, Leukerbad Card Plus.

ab Fr. 760.- pro Person

7 Übernachtungen mit Halb-Pension

Tägl. Eintritt in die Leukerbad-Therme, inkl. Sauna und Dampfbad, Bademantel, freie Benutzung der Bergbahn Gemmi, Leukerbad Card Plus.

Einzelzimmerzuschlag auf alle Arrangements Fr. 10.– pro Tag.

Direkt neben der Leukerbad Therme 85 Wälder in der Schweiz (kostenlose

ab Fr. 1064.- pro Person T 027 472 70 70 info@alpenblick-leukerbad.ch alpenblick-leukerbad.ch

Die grösste alpine Thermalbadeanlage Europas steht unseren Gästen am Anreisetag ab 12.00 Uhr mittags zur Verfügung!

Entdecke unsere Frühjahrskollektion

33 %

alle innocent-Säfte und -Smoothies, gekühlt z.B Orangensaft, 900 ml, 3.32 statt 4.95 100 ml = 0.37

Bei allen Angeboten sind bereits reduzierte Artikel ausgenommen. Angebote gelten vom 16.4. bis 22 4.2026, solange der Vorrat reicht.

Zutaten für ein TIEFPREIS Rezept

Sparen und geniessen! In deiner Migros findest du über 1000 Qualitätsprodukte zum Discountpreis – zum Beispiel die vier Zutaten für dieses Gericht.

Milchbrötli

Japanisches süsses Fruchtsandwich

Für 4 Personen

1,5 dl Vollrahm mit 3 TL Zucker steif schlagen. Rinde von vier Milchbrötli rundum abschneiden, damit die Brötchen eckig werden. Anschliessend längs halbieren, jeweils wenig Rahm auf beide Teile verteilen. Zwölf kleine Erdbeeren auf die Hälfte der Brötchen verteilen, etwas zusätzlichen Rahm in die Zwischenräume verteilen. Restliche Brötchen als Deckel aufsetzen. Brötchen eng in Klarsichtfolie einwickeln. Brötchen zwischen zwei Brettchen legen, mit einem Teller beschweren. Im Tiefkühler 30–40 Minuten kühl stellen. Brötchen der Länge nach vorsichtig halbieren und sofort servieren.

Mehr Erdbeerrezepte auf migusto.ch

Vollrahm 35 % Milchfett, UHT

ml Fr. 3.40

Valflora
Erdbeeren
M-Classic

7.95 statt 10.95 Spargeln grün Spanien/Italien, Bund, 1 kg

Alle Alfredo Mozzarellas

z.B. Kugel, 150 g, 1.02 statt 1.45, (100 g = 0.68) ab 2 Stück

4.80 statt 6.90

Migros Atlantik Rauchlachs Zucht aus Norwegen, 300 g, in Selbstbedienung, (100 g = 2.98)

Migros Rindsfilets Black Angus Uruguay, per 100 g, in Selbstbedienung

Migros Bio Avocados Peru/Spanien, pro Stück, 1.37 statt 1.95, gültig vom 16.4. bis 19.4.2026 ab 2 Stück

Solange Vorrat. Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. Alle Kult Ice Tea Brik

Rinds-Entrecôte am Stück, IP-SUISSE per 100 g, in Selbstbedienung, gültig vom 16.4. bis 19.4.2026

Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook