Skip to main content

Migros-Magazin-15-2021-d-AA

Page 1

Ausgabe Aare, AZA 1953 Sion Response Zentral, Psdg DP AG, Ent. bez.A 44631

migros.ch/magazin | MM15, 12.4.2021

BESSER EINKAUFEN: JETZT KOMMT DER NUTRI-SCORE Seite 32

Voll im Trend: Alkoholfreies Bier Seite 44

ALGORITHMEN STEUERN DIE WELT: ALLES KEIN PROBLEM? Seite 10

VIVA L’ITALIA

Pasta und Saucen selber machen – besser essen Sie nicht einmal in Italien

Bild: Getty Images

ab Seite 15

SO MERKEN SIE, OB IHR KIND SCHLECHT SIEHT Seite 58 Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01, E-Mail: genossenschaftsregister@migrosaare.ch


n lieben zu bunte e B ch a n n te ta e n. Die Zu Fladenbrote füll in r e od n te ch Bowls anri berträufeln. Salatsauce darü

Knackiger Feelgood-Lunch. 20% 3.35

2.50 Demeter Tofu nature 200 g

statt 4.20

2.50

3.20

Bio rote Linsen 500 g

Bio You Quinoataler 350 g, nur in grösseren Filialen erhältlich

Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. Angebote gelten nur vom 13.4. bis 19.4.2021, solange Vorrat

Bio You Salad Dressing Hemp 250 ml


20% 3.15

Alnatura Falafel Classic 12 Stück, 200 g

statt 3.95

1.80

Bio Cottage Cheese 200 g

20% 5.40 statt 6.80

Demeter Artischockenherzen 180 g


4 | 12.4.2021 | MEINE MIGROS

«Support your Sport» ist ein Grosserfolg Essen intensiv erleben An der Europaallee in Zürich ist ganz in der Nähe des Hauptbahnhofs ein neuer Treffpunkt für Feinschmecker entstanden: «Bridge» bietet ­auf 2000 Quadratmetern e ­ inen grossen Markt für Frischprodukte und vielfältige Take-away-Stände. Neben peruanischen Spezialitäten kann man japanische Gerichte und feine römische Pizzas geniessen. Die ­Migros Zürich bietet hier auch vielen kleinen Produzenten eine Plattform. bridgezurich.ch

Frauenband räumt ab Die Zürcher Pop-Rock-Band Batbait hat beim Wettbewerb «Demotape Clinic» gleich mehrere Preise abgeräumt. Das Frauenquartett gewann mit einem energiegeladenen Song über unerwiderte Liebe. Die «Demotape C ­ linic» ­findet jährlich im Rahmen des Festivals «m4music» des M ­ igros-Kulturprozents statt, das dieses Jahr virtuell über die Bühne ging. Der Wettbewerb ist ein ­wichtiges Sprungbrett für talentierte Nachwuchsbands.

PRODUKT DER WOCHE

Mandelmus Fein vermahlene Mandelkerne sind mehr als nur eine Alterna­tive zu Erdnussbutter oder Nuss-NougatCreme. Mandelmus verleiht Saucen, Suppen, Smoothies und Currys neben einem nussigen Aroma eine cremige Kon­sistenz. Mit ein wenig Honig wird ein süsser Brotaufstrich ­daraus. Beim Backen kann man ein Ei durch drei Esslöffel Mandelmus ersetzen. Veganer haben das helle Nussmus schon lange entdeckt: Man kann Desserts d ­ amit zubereiten und es zum Überbacken von Aufläufen oder auf Pizzas als Käseersatz ver­ wenden. Unser Lieblings­rezept der Woche ist der Rhabarber-Mandelkuchen mit Mandelmus. Rezept auf migusto.ch

Bilder: Migusto/Veronika Studer, PD

Schlusspfiff für die Migros-Förderaktion «Support your Sport»: Die Initiative zur Unterstützung von Amateursportvereinen hat ein riesiges Echo gefunden. Die Migros verdoppelt darum die gesamte Spendensumme von drei auf sechs Millionen Franken. So können sich die beteiligten Vereine ihre Herzenswünsche noch besser erfüllen. Mit dem heutigen Abschluss der Förderaktion endet auch die Abgabe von Vereinsbons. Bereits ­gesammelte Bons können noch bis zum 19. April einem bestimmten Verein zugeteilt werden.


MEINE MIGROS | 12.4.2021 | 5

P FA N N E N H I L F E Kurzgebratenes brate ich gern in Butter, aber sie brennt schnell an. Kann man das verhindern?

Trinkhalme einfach aufessen «Röhrli» müssen nicht aus Plastik sein: Neu gibt es in grösseren Migros-Filialen wieder Trinkhalme, die man nach dem Gebrauch einfach essen kann. Sie bestehen unter anderem aus Hartweizengriess, Weizengluten und Apfelfasern.

Nein, denn Butter hat einen Rauchpunkt von circa 175 Grad. Verantwortlich für das Anbrennen sind vor allem der Milchzucker und das -eiweiss. Verwendet man Bratbutter, bekommt man den buttrigen Geschmack, aber Milchzucker, Milcheiweiss und Wasser sind der Butter entzogen. Bratbutter lässt sich deshalb bis auf 200 Grad erhitzen und spritzt auch nicht. Ein anderer Tipp: Öl mit etwas Butter mischen, denn das Gemisch brennt nicht so schnell an wie ­Butter allein. Für den Geschmack aber reicht es oft, Butter in die Bratpfanne zu ­geben, wenn das Kurzgebratene schon fertig ist. Man schwenkt es dann nur noch kurz in der Butter.


6 | 12.4.2021 | AUGENBLICK


AUGENBLICK | 12.4.2021 | 7

12:03 Uhr

Bild: Niels Ackermann

Migros-Moment in Renens VD Mittagszeit im Einkaufszentrum Silo: Farinha Ladeiras Andreia Margarida und die anderen Mitarbeitenden des Migros-Take-aways bereiten alle Gerichte vor Ort zu. Am liebsten mögen die Kundinnen und Kunden die Kebab-Box. Das Bild ist am 17. Februar entstanden.


Ab 13.4.21 in der Migros App

Das grosse Cumulus-Stempelfieber Aktivieren Sie die Cumulus-Stempelkarte in Ihrer Migros App und sichern Sie sich mit jedem dritten Einkauf über Fr. 20.– die nächsthöhere Belohnung! Vom 13. April bis 24. Mai 2021 in jeder Migros-Filiale, in allen VOI-Filialen oder Alnatura Bio-Supermärkten. Pro Tag kann maximal ein Stempel gesammelt werden. Weitere Informationen sowie die Teilnahmebedingungen finden Sie in der Migros App.


INHALT | 12.4.2021 | 9

51

Die Krönung jeder Käseplatte wird günstiger: Die Migros senkt den Preis der Tête-deMoine-Rosetten sowie ­wei­terer beliebter Produkte.

INHALT 10  Big Brother ist schon da Algorithmen steuern unseren Alltag im Hintergrund. Ist das völlig unproblematisch? Dossier «Bella Italia» 16  Die Heimat im Kochtopf Sara Di Pomponio Musa hat von ihrer Nonna gelernt, wie man Pasta macht. Nun gibt sie ihr Wissen an ihre Tochter weiter 20 Fernwehgerichte Mit unseren Rezepten bereiten Sie Pastagerichte zu, wie Sie sie sonst nur in Italien geniessen 26  Das grosse Pasta-Quiz Einkaufsgutschein im Wert von 300 Franken zu gewinnen

44

28  Zwischen Ragù und Rösti Wie viel Italianità ist bei der ersten, zweiten und dritten Generation von Einwanderern noch erhalten geblieben?

Alkoholfreie Biere liegen im Trend. Für die Brauerei ­Feldschlösschen tüftelt Rüdiger Galm ­neue ­Getränke aus.

Impressum MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer, Wochenblatt des sozialen Kapitals, Organ des­Migros-Genossenschafts-Bundes, Migrosmagazin.ch Adresse Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 0800 84 0848 Kontakt: www.migmag.ch/leser Herausgeber Migros-Genossenschafts-Bund Chefredaktion Franz Ermel (Ltg.), Steve Gaspoz, Rüdi Steiner

Bilder: Daniel Winkler, Luisa Riedel

Art Direktion Barbara Pastore Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 556 071 Ex. (WEMF 2020) Leserschaft: 2 215 000 (WEMF, MACH Basic 2021-1) Abonnemente: www.migmag.ch/abo Tel.: 058 577 13 00 Ausführliches Impressum unter ­www.migmag.ch/impressum

32  Bei Grün zugreifen Einkaufen mit dem Nutri-Score: Ein einfaches Ampelsystem schafft Transparenz bei den Nährwerten 35  So schön ist die Schweiz

35 7700 Bilder haben Fotografinnen und Fotografen beim Wettbewerb­ «Meine Schweiz» ­eingereicht. Wir ­zeigen eine ­Auswahl der besten Fotos.

41  1, 2 oder 3? 43  Junge Liebe Sich einmischen oder machen lassen? Tipps für Eltern von frisch verliebten Teenagern 44  Alkoholfreies Bier 51  Weitere Preissenkungen 58  Ab zum Augenarzt? So merken Sie, ob Ihr Kind an einer Sehschwäche leidet 61  Migros Bank 62  Ihre Region Aktionen, Reportagen, News 68  Rätsel und Spiele 70  Meine Welt Sängerin Rita Roof steht auf Sneakers und thailändisches Essen


10 | 12.4.2021 | DIGITALISIERUNG

A

lgorithmen beeinflussen unser tägliches ­Leben – jedoch derart unauffällig, dass es ­v­ielen gar nicht bewusst ist. Was überhaupt ist ein Algorithmus? Vereinfacht gesagt handelt es sich dabei um eine Reihe von ­Anweisungen, die Schritt für Schritt ausgeführt werden, um eine Aufgabe zu lösen. Wer nach einem Rezept ein Pastagericht kocht, führt den ­Algorithmus der Kochanleitung aus. Und wenn Google Maps auf dem Handy den kürzesten Weg zum Ziel berechnet und auf dem Schirm anzeigt, macht die App das mithilfe eines programmierten Algorithmus. Der Name stammt übrigens vom persischen Mathematiker Muhammad al-Chwarizmi, dessen Lehrbücher im Mittelalter ins Lateinische übersetzt wurden. Sie entscheiden, was wir sehen

Algorithmen dominieren die sozialen Netzwerke: Sie entscheiden im Hintergrund, was und wer auf den Newsfeeds bei Facebook oder Instagram angezeigt wird. Und was und wer eben nicht. Dahinter stecken oft handfeste kommerzielle Interessen, die der programmierte Algorithmus berücksichtigt. Es gibt einige weitere problematische Nebenwirkungen, etwa wenn Google Maps massenhaft Autos auf kleine Quartierstrassen schickt, um einem Stau auszu­ weichen. Oder dass die Gesichtserkennung von Smartphones und anderen Geräten bei hellhäutigen Männern viel besser funktioniert

Helfer mit Nebenwirkung Sie steuern unsere Ampeln und unsere Social-Media-Timelines, helfen bei der Wettervorhersage und geben Streaming­tipps: Algorithmen prägen unseren Alltag. AlgorithmWatch behält ihre problematischen Seiten im Auge. Text: Ralf Kaminski

als bei Dunkelhäutigen oder bei Frauen. Oder dass Jobportale ­einer Frau bei der Online-Stellensuche andere Jobs vorschlagen als einem Mann – meist schlechter bezahlte. Deshalb gibt es in Europa seit ein paar Jahren die gemeinnüt­zige Organisation Algorithm­Watch, die die Öffentlichkeit für allfällige ethische Konflikte sensibilisieren will, die algorithmische Entscheidungsprozesse überprüft und Handlungsempfehlungen zur ­demokratischen Aufsicht und ­Regulierung gibt. Algorithmen kontrollieren

Seit September hat die Organisation auch einen Ableger in der Schweiz, dank des Migros-Pionierfonds, der die Finanzierung bis Ende 2022 sicherstellt. «Wir ver-

suchen, den Algorithmen auf die Finger zu schauen», sagt Anna ­Mätzener (42), Leiterin von Algo­ rithmWatch Schweiz. «Ziel ist es sicherzustellen, dass diese Technologie keine negativen Folgen für die Gesellschaft hat, dass ihre Vorteile allen zugutekommen und nicht einfach bestehende Machtverhältnisse verstärken.» Zu diesem Zweck verfasst die Organisation regelmässig Reporte, Ende Januar den ersten zur Lage in der Schweiz (siehe Interview rechts), und bemüht sich um Aufklärungsarbeit in den Medien. Derzeit besteht AlgorithmWatch Schweiz lediglich aus Mätzener und einer Mitarbeiterin, es soll ­dieses Jahr aber noch eine weitere Person hinzukommen. Zudem ist die Kooperation mit dem Hauptsitz in Berlin sehr eng.

Mehr zum gesellschaftlichen Engagement der Migros-Gruppe: migros-engagement.ch


DIGITALISIERUNG | 12.4.2021 | 11

Müssen wir uns wegen Algorithmen sorgen? Nicht Algorithmen sollten Entscheide treffen, sondern Menschen, sagt Nadia Braun Binder, Professorin an der Uni Basel. Algorithmen vereinfachen uns in vielen Bereichen den Alltag. An sich eine gute Sache, oder? Absolut. Es ist zum Beispiel toll, was ­heute mit Spracherkennung alles möglich ist. Ich selbst nutze eine Diktiersoftware, die Gesprochenes in schriftliche Sprache übersetzt. So schreibe ich inzwischen auch meine Mails. Es gibt aber auch problematische Aspekte, wie Sie kürzlich in Ihrem Schweiz-Report für AlgorithmWatch festgehalten haben. Welche würden Sie besonders hervorheben? Mehrere. Je nach Anwendung ist es ­problematisch, dass man nicht immer nachvollziehen kann, wie diese Systeme arbeiten. Bei der eben erwähnten Sprach­ software macht das nicht viel, aber wenn ein Algorithmus für eine Bank meine Kreditwürdigkeit beurteilt, will ich schon wissen, wie der Entscheid zustande kommt. Zudem brauchen diese Systeme eine Unmenge qualitativ hochwer­tiger Daten – wenn es davon nicht genügend gibt, kann dies zu Fehlentscheiden ­führen, etwa bei der Einschätzung der Rückfallgefahr von Straftätern.

Bilder: Getty Images

Gibt es noch mehr? Es besteht ein Diskriminierungsrisiko. Ein Beispiel: Ein Arbeitsmarktservice will Jobchancen von Arbeitslosen be­ urteilen und nutzt dafür gewisse Muster. Historisch gesehen haben Frauen mit Kindern mehr Probleme im Arbeits­ markt als Männer ohne Kinder. Es ­besteht also das Risiko, dass dieser ­Algorithmus Männer bevorzugt. Man sollte solche Systeme also nur zurückhaltend einsetzen? Vor allem sollte man sie nur unterstüt­ zend nutzen, nicht um Entscheide zu treffen – das sollte Menschen überlassen bleiben, auf Basis des vom Algorithmus bereitgestellten Materials. Und diese Menschen müssen so geschult sein, dass sie dies kritisch beurteilen können. Gibt es aktuell in der Schweiz algo­ rithmische Anwendungen, die Ihnen Sorgen machen?

Mir scheint, man ist sich beim Staat und in der Verwaltung sehr wohl bewusst, dass es heikle Elemente gibt. Der Staat setzt solche Systeme hierzulande bisher nur zurückhaltend und nach ausgiebigen Abklärungen ein. Ein Werkzeug zur ­vorausschauenden Polizeiarbeit etwa wird im Aargau, in Baselland und in der Stadt Zürich genutzt, aber nur sehr limi­tiert. Es dient derzeit nur zur Lokalisierung von Gegenden, in denen Wohnungs­einbrüche und Diebstähle vermehrt vorkommen könnten. Und wie sieht es in der Privatwirtschaft aus? Das kann ich nicht umfassend beurtei­ len. Private haben weniger gesetzliche Einschränkungen, aber auch sie müssen etwa Datenschutzvorgaben und straf­ rechtliche Grenzen beachten. Ihre An­ reize sind jedoch anders: Der Staat will effizienter, bürgerfreundlicher und rechtskonformer arbeiten, die Privat­ wirtschaft möchte innovativ sein, neue Anwendungen entwickeln und Kunden gewinnen. Klar ist: Beide Seiten werden

«Viele sind sich zu wenig bewusst, was da auf uns zukommt.» Nadia Braun Binder

sich künftig vermehrt für solche Syste­ me interessieren – deshalb ist erhöhte Wachsamkeit gefordert, sobald es um eine Beurteilung von Menschen geht. Alles in allem sind wir in der Schweiz aber ganz gut unterwegs? Im Moment sind wir auf dem richtigen Weg. Wir treffen Abklärungen, sind uns Herausforderungen bewusst, und ver­ zichten – zumindest im Staat – eher auf einen Einsatz algorithmischer Systeme, als dass wir forsch einfach mal was ein­ führen. Mittelfristig sehe ich allerdings Handlungsbedarf bei der Schaffung der

Das wird von Algorithmen gesteuert Online • Reihenfolge der GoogleSuchresultate • Werbebanner • Facebook-Timeline • Onlineshopping • Partnersuchportale • Sprachassistenten • Chatbots • Streamingvorschläge • Computerspiele • Autokorrektur bei Word

Finanzielles • Beurteilung der Kreditwürdigkeit durch Wirtschaftsauskunfteien • Bankomaten (etwa die Stückelung der aus­ gegebenen Scheine nach Ort und Zeit) • Börsentransaktionen • Kundentreueprogramme (schlagen passende Produkte vor) • (Vor-)Selektion von Bewerbungsdossiers von Stellensuchenden

Verkehr und Büro • Ampeln oder Aufzüge (wissen, zu welcher Zeit besonders viel los ist) • Navigationssysteme oder Einparkhilfen bei Autos • Gebäudetechnik (etwa fürs Heizen oder Kühlen, abhängig von Tageszeit und Nutzung)

Weiteres • Glücksspielautomaten (sorgen dafür, dass das Casino am Ende immer ­gewinnt) • Wettervorhersage ­(Modellsimulationen auf Basis verfügbarer Daten)


TM

13. 4. – 26. 4. 2021 Bis zu

LÄNGERE LEISTUNG 1

1

In Digitalkameras im Vergleich zu Standard Alkali-Batterien; nur AA

50% 24.95 statt 51.65

Energizer MAX Alkali Batterien AA oder AAA 26er Pack

Solange Vorrat. Bei allen Angeboten sind bereits reduzierte Artikel ausgenommen.

Verbrauchte Batterien müssen der Verkaufsstelle zurückgebracht werden.

Premium Qualität in der Vorteilsbox


DIGITALISIERUNG | 12.4.2021 | 13

Welche Entwicklungen gibt es, die Sie beunruhigen und die wir hier vermeiden sollten? Erschreckend finde ich Anwendungen wie die Gesichtserkennung im öffent­ lichen Raum, bei denen im Hintergrund Datenbanken nach heiklen Informa­ tionen durchsucht werden. In einigen ­Ländern wie etwa China sind solche ­Systeme bereits im Einsatz, im Namen von Sicherheit und Prävention. In ­mehreren US-Städten wurden aber auch schon Pilotversuche damit gestoppt.

lichen Regulierungen, sondern auch an der Art und Weise wie die Algorithmen programmiert werden, oder? Richtig. Wir müssen deshalb Program­ mierer und Anwenderinnen entspre­ chend sensibilisieren. Am Ende ist es ein schwieriger Balanceakt zwischen möglichst raschen, möglichst guten und möglichst fairen Ergebnissen. Deshalb sollten wir das Thema nicht einfach der IT überlassen. Zentral ist bei lernenden Systemen zum Beispiel die richtige ­Auswahl von Trainingsdaten für den ­Algorithmus. Denn Daten aus Ländern, in denen die Bevölkerungszusammen­ setzung ganz anders ist, führen bei uns möglicherweise zu Fehlentscheiden.

Nadia Braun Binder ist Professorin für Öffentliches Recht an der Universität Basel und beschäftigt sich schon seit 20 Jahren mit Algorithmen; insbesondere im ­Zusammenhang mit der Digitalisierung in der öffent­lichen Verwaltung.

Wie kann man verhindern, dass Algo­ rithmen diskriminierende Entscheide treffen? Das hängt nicht nur an staat­

Bild: zVg

rechtlichen Rahmenbedingungen. ­Pauschales Misstrauen ist fehl am Platz, aber es gilt, Chancen und Risiken ­ab­zuwägen und Letztere in den Griff zu kriegen. Und ich denke, dass viele ­Menschen sich noch zu wenig bewusst sind, was da auf uns zukommt.

Gibt es Bereiche, in denen Algorith­ men nie Fuss fassen werden? Ja, etwa in unseren politischen Institu­ tionen. Parlamentarierinnen, Bundes­ räte, Richterinnen und Stimmberechtigte werden ihre Entscheide auch künftig frei von Algorithmen selbst treffen. MM

Anzeige

Geröstet auf 1000 m Höhe 13.4. – 19.4.2021

Duo-Pack

Duo-Pack

30% 16.70 statt 23.90

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen Solange Vorrat. Bei allen Angeboten sind bereits reduzierte Artikel ausgenommen.

30% Bio La Semeuse Mocca Bohnen 2 x 500g

13.70 statt 19.60

La Semeuse Mocca gemahlen 2 x 500g


CORA

Alle Ausflüge immer inkl. Busfahrt & Mittagessen!

Tagträume

Einmalige Aktionspreise! Geschenkt: pro Buchung Fr. 30.- Reisegutschein

Wir alle sehnen uns in diesen Tagen nach Abwechslung, netten Leuten und guten Gesprächen! Genau das bieten wir Ihnen mit unseren Tagträumen! Verbringen Sie zum einmaligen Aktionspreis einen herrlichen Tag in guter Gesellschaft an einem der schönsten Orte der Schweiz. Die perfekte Kurzauszeit vom grauen Alltag!

Tagesfahrt Tagesausflug nuragessen nur . Mitt inklab inkl. Mittagessen

149.Fr. xxFrx. .-

Jungfraujoch of Europe Jungfrau-Top

Faszination Ein Tag in der «Topfantastischen of Europe» Welt aus Schnee & Eis!

mgtraum TagestrauTa xx Nr. 1

Tagesausflug nur inkl. Mittagessen

Grand Canyon der Schweiz

Fr. 89.Tagtraum Nr. 2

Faszination Creux du Van & Val de Travers

Erleben Sie mit uns zum Sensationspreis die Faszination Jungfraujoch! Geniessen Sie die atemberau-

Ein wunderbarer Ausflug zum eindrücklichsten Naturwunder der Schweiz: dem Creux du Van. Der

bend schöne Fahrt zum höchsten Bahnhof Europas und die unvergesslichen Ausblicke auf die majes-

Busfahrer bringt uns sicher ins wunderschöne Val de Travers. Nach einem feinen Mittagessen tau-

tätische Bergwelt & das ewige Eis. Ein toller Tag in guter Gesellschaft inkl. 3-Gang Mittagessen im

chen wir in die Faszination des Grand Canyon der Schweiz ein. Sie werden von der spektakulären

Gletscherrestaurant und vielem mehr!

Felsenarena mit 360-Grad-Rundsicht über Alpen, Mittellandseen & Juratäler begeistert sein.

LEISTUNGEN: Fahrtim imkomfortablen komfortablenExtrabus Extrabus* *Unvergessliche Unvergessliche Bahnfahrt aufs Jungfraujoch neuLEISTUNGEN: ** Fahrt Bahnfahrt aufs Jungfraujoch mitmit demdem neuen en Eiger Express * Erlebnisrundgang «Alpine Sensation» * Besichtigung Eispalast * Schokoladenschau im Lindt Eiger Express * Erlebnisrundgang «Alpine Sensation» * Besichtigung Eispalast * Schokoladenschau im Lindt Swiss

LEISTUNGEN: * Fahrt im komfortablen Extrabus * Feines 3-Gang-Mittagessen beim Creux du Van * freie

Swiss Chocolate Feines Mittagessen 3-Gang Mittagessen inkl. Kaffee oder Tee im Gletscherrestaurant * Eigene Chocolate HeavenHeaven * Feines*3-Gang inkl. Kaffee oder Tee im Gletscherrestaurant * Eigene Schweizer Schweizer Reiseleitung * Geschenk: 30.-künftige für eineMehrtagesreise künftige Mehrtagesreise von car-tours.ch Reiseleitung * Geschenk: GutscheinGutschein Fr. 30.- fürFr. eine von car-tours.ch

künftige Mehrtagesreise von car-tours.ch

EINSTEIGEORTE DATEN EINSTEIGEORTE & & DATEN St. Gallen Gallen- Wil/SG - Wil/SG - Winterthur: 17. 17.Mai Mai | |14. 14. Juni| 26. | 26. 6. September St. – Winterthur: Juni JuliJuli | 6.|Sept. ZürichFlughafen - Affoltern a.A. - Luzern: 18.Mai Mai | |15. 15.Juni Juni| 27. | 27. 7. September Zürich – Zürich – Luzern: 18. JuliJuli | 7.|Sept.

EINSTEIGEORTE & DATEN

Sargans Pfäffikon – Zug: Sargans - -Pfäffikon SZ SZ – Zug: Basel--Egerkingen Egerkingen – Bern: Basel – Bern: Aarau Sursee Sarnen: Aarau --Sursee –– Sarnen:

19. Mai Mai | |16. 16.Juni Juni| 28. | 28. 8. September 19. JuliJuli | 8.| Sept. 20. Mai Mai | |17. 28.Juni Juni| 29. | 29. 9. September 20. JuliJuli | 9.| Sept. 21. Mai Mai | |18. 27.Juni Juni| 30. | 30. | Sept. 10. September 21. JuliJuli | 10.

Besichtigung Creux du Van * Eigene Schweizer Reiseleitung * Geschenk: Gutschein Fr.30.- für eine

St. Gallen - Wil/SG - Winterthur:

1. Juli | 9. August

Zürich Flughafen - Zürich - Aarau:

2. Juli | 11. August

Sargans - Pfäffikon SZ - Affoltern a.A.:

3. Juli | 12. August

Luzern - Thun - Bern:

4. Juli | 13. August

Basel - Liestal - Solothurn:

6. Juli | 14. August

Tagesausflug nur inkl. Mittagessen

Legendäre Furka Dampfbahn

Ein unvergesslicher Tag in den Bergen

Fr. 119.Tagtraum Nr. 5

Tagesausflug nur inkl. Mittagessen

Lugano & Monte Bré

Fr. 89.-

Traumhafte Aussichten in der Sonnenstube!

Tagtraum Nr. 6

Via Brünig & Haslital fahren wir zum Grimselpass, wo wir im bekannten Hotel Alpenrösli ein ge-

Gemütliche Fahrt nach Lugano, wo wir mit der Standseilbahn den Monte Brè erreichen. Der son-

mütliches Mittagessen geniessen. In Oberwald beginnt dann unser Bahnerlebnis der Superlative.

nigste Aussichtsberg der Schweiz erwartet uns mit einer Traumaussicht über Lugano & die Alpen!

Eindrücklich wie die liebevoll renovierte Furka-Dampfbahn die spektakuläre Bergstrecke nach

Geniessen Sie das feine Mittagessen auf der schönen Sonnenterrasse und unternehmen Sie danach

Realp überwindet! Ein kurzer Aufenthalt in Andermatt beschliesst den unvergesslichen Tag.

ein geführter Spaziergang ins malerische Dorf Brè oder flanieren Sie an Luganos Seepromenade.

LEISTUNGEN: * Fahrt im komfortablen Extrabus * Feines 3-Gang-Mittagessen im Hotel Alpenrösli auf dem

LEISTUNGEN: * Fahrt im komfortablen Extrabus * Fahrt mit der Standseilbahn Lugano–Monte Bré *

Grimselpass * Fahrt mit der Furka-Dampfbahn (Oberwald-Realp) * Besuch in Andermatt * Eigene Schweizer

Feines 3-Gang-Mittagessen auf dem Monte Brè * Geführter Spaziergang nach Brè * Eigene Schweizer

Reiseleitung * Geschenk: Gutschein Fr. 30.- für eine künftige Mehrtagesreise von car-tours.ch

Reiseleitung * Geschenk: Gutschein Fr. 30.- für eine künftige Mehrtagesreise von car-tours.ch

EINSTEIGEORTE & DATEN

EINSTEIGEORTE & DATEN

St. Gallen - Wil/SG - Winterthur:

16. Juli | 18. September

St. Gallen - Sargans - Chur:

31. Mai | 30. August

Zürich Flughafen - Zürich - Aarau:

17. Juli | 24. September

Winterthur - Zürich - Affoltern a.A.:

1. Juni | 31. August

Sargans - Pfäffikon SZ - Zug:

18. Juli | 25. September

Pfäffikon SZ - Zug - Luzern :

2. Juni | 1. September

Basel - Aarau - Luzern:

24. Juli | 1. Oktober

Bern - Thun - Erstfeld:

3. Juni | 2. September

Biel - Bern - Thun:

31. Juli | 2. Oktober

Basel - Aarau - Sursee:

4. Juni | 3. September

Weitere Tagträume im Angebot: Faszination Brienzer Rothorn, Naturerlebnis Jura, 3-Seen-Paradies, Rigi - Königin der Berge, Schaffhausen & der Rheinfall, Im schönen Greyerzerland

Limitierte Plätze! Sofort buchen & profitieren - Tel. 0848 00 77 88 - www.car-tours.ch


BELLA ITALIA | 12.4.2021 | 15

Wuff wuff

Viva l'Italia!

Wo Pasta auf den Tisch kommt, da ist Italien. Wir lassen eine Heimweh-Italienerin erzählen, was die Küche ihrer Heimat für sie bedeutet, teilen Tipps und Rezepte – und fragen nach, was es mit Italianità ganz allgemein auf sich hat. Text: Monica Müller Illustration: illumüller


16 | 12.4.2021 | BELLA ITALIA

Eine Prise Heimat

Für Sara Di Pomponio Musa ist ein Sonntag ohne frische Pasta kein Sonntag. Diese hält die Familie zusammen und schafft eine Bindung zu ihren Verwandten in Italien. Text: Monica Müller Bilder: Paulo Dutto

S

ara Di Pomponio Musa steht am Küchentisch vor einem Ring aus Mehl und Griess und lächelt. Die 55-Jährige krempelt die ­Ärmel ihrer Bluse hoch, schiebt sich die Brille ins Haar, justiert die Küchenschürze – und legt los. In Windeseile schlägt sie ­sieben Eier in die Mitte des ­Kraters auf, verquirlt und vermischt sie mehr und mehr mit der weissen Wand. Sie braucht nicht auf ihre Arbeitsfläche zu schauen, wenn sie knetet – ihre Hände wissen, was zu tun ist. Schliesslich bereitet sie seit über 40 Jahren Pasta alla Chitarra zu. «Wotsch trinke?», «Vuoi aqua?», fragt sie, während sie den Teig liebevoll massiert. Jeden Sonntag isst ihre ­Familie in Pfäffikon ZH frisch zubereitete Pasta. Auch wenn Di Pomponio Musa zwei Tage pro Woche im nahen Schulhaus putzt und drei Tage pro Woche in der Küche des Restaurants Cucina Piccante kocht, ist ihr das nie zu viel: «Ein Sonntag ohne frische Pasta ist kein Sonntag», sagt sie bestimmt. Mit den Gerichten und Gerüchen aus ­ihrer Kindheit holt sie die ­Abruzzen zu sich. Beim Kochen und Geniessen fühlt sie sich ­ihrer Familie in Pescara nahe. Aufgewachsen ist Sara Musa in einem Gutshof auf dem Land, zu zehnt mit ihren Grosseltern. Ihr Vater verkaufte die Früchte

und das Gemüse aus dem Familienbetrieb. Spielsachen gab es keine, und so verbrachte Sara als Mädchen jede freie Minute in der Küche mit Nonna Paula. Sie schaute ihr über die Schulter, knetete Teig und spielte mit ­Kellen und Töpfen. Als ihre Nonna sie mit zehn Jahren in die Geheimnisse ihrer Rezepte einweihte, hatte sie diese bereits verinnerlicht. Ihr Mann, ein «mezzo Svizzero»

Hätte sie in den Weihnachts­ ferien im Jahr 1987 in der Disco in Pescara nicht diesen char­ manten Eugenio kennengelernt, würde sie noch immer auf dem Hof der Familie leben und Kindergärtler unterrichten. Doch sie wusste: Eugenio, geboren in Fischenthal, wollte lieber Eugen sein und im Zürcher Oberland leben. Also folgte sie dem Lieb­­s­ten und passte sich an. Sie lebt gerne hier, ist bestens integriert und hat viele Freunde. Und trotzdem sagt sie mit Blick auf den glitzernden Pfäffikersee: «Alle reden von diesem See. Ich will ans Meer!» Will sie ihren Mann necken, nennt sie ihn einen «mezzo ­Svizzero», einen halben Schweizer. Eugen Di Pomponio liess sich bereits als 20-Jähriger einbürgern und besitzt seither nur den Schweizer Pass. «Der Ausländerausweis störte mich», sagt er. Eigentlich habe er nie

«Diese Jungen essen einfach kein Öl mehr.» Sara Di Pomponio Musa

eine Italienerin heiraten wollen. Er lächelt und sagt: «Aber dann kam Sara.» Sie bezeichnet sich auch nach 30 Jahren in der Schweiz als «Italienerin im Herzen». Auch wenn Eugen gern Cordons bleus und Raclette isst, findet er die Küche seiner Frau einzigartig. «Sie vermittelt mir ein Gefühl von Heimat.» Eine Pasta-Lehre auf Facetime

Vor Corona hat die Familie alle Ferien in den Abruzzen verbracht. Nun konnten sie Ostern bereits zum zweiten Mal nicht nach Pescara reisen. Täglich ­telefoniert Sara Di Pomponio Musa mit ihrer Mutter, abends facetimen sie auch. Ebenfalls täglich hört oder sieht sie Tochter Vanessa (30), die vor zwei Jahren mit ihrem Verlobten ­Damiano (26) aus der elter­lichen Wohnung in eine eigene gezogen ist. «Mit dem Auto nur fünf Minuten entfernt», sagt Vanessa. Natürlich hat Di Pomponio Musa ihrer Tochter gezeigt, wie man Pasta zubereitet. Doch ­Vanessa sagt mit Blick auf die brodelnden Töpfe in der Küche: «Ich bin noch immer in der Lehre.» Gnocchi gelingen ihr eigentlich immer, Pasta alla Chitarra hingegen nicht. Stehe sie in der Küche an, facetime sie mit ihrer Mutter. Diese rate ihr fast immer: «Nimm mehr Öl!» Die Mutter schüttelt den Kopf und sagt: «Diese Jungen


BELLA ITALIA | 12.4.2021 | 17


20% günstiger 13.4. – 19.4.2021

20% 0.95 statt 1.20

20% Terme di Crodo MojitoSoda 0.33 l

Solange Vorrat. Bei allen Angeboten sind bereits reduzierte Artikel ausgenommen.

Aktion 13. 4. – 19. 4. 2021

Ab 2 Stück

20% Gesamtes Garofalo Sortiment (ohne Frischteigwaren) z.B. Garofalo Rigatoni, 500 g, 2.20 statt 2.70

Solange Vorrat. Bei allen Angeboten sind bereits reduzierte Artikel ausgenommen.

0.95 statt 1.20

20% Terme di Crodo LemonSoda 0.33 l

0.95 statt 1.20

Terme di Crodo OranSoda 0.33 l


BELLA ITALIA | 12.4.2021 | 19

«Alle reden von diesem PfÄffikersee. Ich will ans Meer!» Sara Di Pomponio Musa

essen einfach kein Öl mehr.» ­Vanessa lacht. Damiano und sie würden drei Mal pro Woche Sport treiben, um alles essen zu können, was ihre Mutter sonntags auftische. «Domenica si deve fare geniessen!», sagt die Mutter und streicht sich die Schürze glatt. Ihr Olivenöl stamme übrigens aus der fami­ liären Produktion, ebenso wie die Pelati, die sie im Keller in Gläsern stapelt, und der Honig, den sie nun zum Käse reicht. «Wotsch en Apéro? Martini? Analcolico?» Eine Maschine in der Küche

Während die Runde am Tisch von Eugen selbst produzierten Gamssalami aus seiner Jagd in Fischenthal degustiert, bleibt Sara bei ihren Töpfen stehen. Sie schöpft die dampfenden Gnocchi in grosse Keramikschüsseln und behält die Pasta alla Chitarra im Blick. «Vino?» Vanessa blickt zu ihrer Mutter und lacht. «Meine Mutter ist eine Maschine in der Küche, sie sitzt nie.» Als sie sich dann doch noch einen Teller ­Pasta schöpft und mit halbem Hintern auf den Stuhl setzt, fragt sie: «Wotsch Pecorino?», «ein Stück Crostata?», «eine Orange?», «un Digestivo?» MM

So wirds gemacht Pasta alla Chitarra Sara Di Pomponio Musa ­ar­beitet auf einem riesigen Holzbrett. Für Pasta alla ­Chitarra verwendet sie 800 Gramm Weissmehl, 200 Gramm Griess, 10 Eier und einen Esslöffel Salz. Das reicht für eine Gesellschaft mit zehn Gästen. Die Eier hat sie bereits am Vortag aus dem Kühlschrank genommen, ­damit sie Raumtemperatur ­haben. Sie legt besonderen Wert auf frische Eier und bezieht sie immer direkt beim Bauern. «Ich bin auf einem Hof aufgewachsen, das ist mir wichtig.» Sie mischt Mehl, Griess und Salz, gibt die Eier in die Mulde und fügt die ­Masse mit Teigschaber und Händen zusammen. Den ­Teigklumpen knetet sie auf Griess, nicht auf

Mehl. Sonst werde der Teig zu trocken. Dann lässt sie den Teig por­tionenweise und mehrmals durch die ­Pastamaschine, bis die gewünscht dünnen Teigblätter ­entstehen. Diese legt sie dann auf ein ­Gerät namens «Chitarra», auf Deutsch: Gitarre. Die ­Chitarra erinnert tatsächlich an das Musikinstrument, denn sie besteht aus einem Holzkasten, über den Metallsaiten gespannt sind. Mit ­einem dünnen Wallholz presst sie die Teigblätter gegen die Drähte, sodass die Pasta in Streifchen auf das mit Griess bedeckte Brett fallen. Einen Moment lässt sie die Pasta ruhen, dann gibt sie sie für zwei bis drei ­Minuten in kochendes und ­gesalzenes Wasser.

Gnocchi Zuerst kocht Di Pomponio Musa 1,5 Kilo mehlige Kartoffeln in der Schale, dann schält sie sie, presst sie durch eine Kartoffelpresse und lässt die Masse auf einem Holzbrett auskühlen. Noch lauwarm gibt sie eine Prise Salz darüber und formt einen Kreis. In die Mulde fügt sie 300 Gramm Mehl und zwei Eier und vermengt alles mit den Händen. Sie bemehlt und knetet die Masse, bis der Teig geschmeidig ist. Dann schneidet sie ihn in sechs gleich grosse Stücke, die sie von Hand zu fingerdicken ­Rollen dreht. Diese schneidet sie in zwei bis drei Zentimeter grosse Stückchen, die sie ­wiederum bemehlt. Die ­Gnocchi lässt sie portionenweise in reichlich Salzwasser fünf Minuten ziehen.


20 | 12.4.2021 | BELLA ITALIA

PastaParade

Teigwaren sind wohl das beliebteste Gericht der Welt. Denn Pasta schmeckt zwar nirgends so gut wie in einer Osteria in Italien, gehört aber auch daheim längst zu den Favoriten. Wir verraten, worauf es bei der Saucen-Wahl ankommt, und kochen die Klassiker traditionell oder mit einem Twist. Text: Dinah Leuenberger  Rezepte: Migusto

PASTA PRIMAVERA Diese Pasta schmeckt nach ­Frühling. Mit Gemüse wie Broccoli, Kefen und Erbsen sowie etwas Pesto ist das Gericht schnell und einfach zubereitet.

More Spaghetti, less regretti

Bilder: Migusto

LINGUINE MIT CREVETTEN UND CHORIZO Meer und Land treffen sich in dieser Pasta: Crevetten und knusprig gebratene Chorizo-Würfelchen werden unter die Linguine gemischt.


BELLA ITALIA | 12.4.2021 | 21

O Bolo mio

PENNE MIT OFENGEMÜSE UND HACKBÄLLCHEN Hauptmahlzeit für 4 Personen Zutaten 300 g Auberginen 300 g Blumenkohl 400 g Tomaten oder Cherrytomaten 4 EL Olivenöl 400 g Rindshackbällchen 1 TL Harissa 2 Zweige Rosmarin 500 g Penne Salz 50 g entsteinte grüne und schwarze Oliven Zubereitung 1. Backofen auf 200 °C vorheizen.

ZUR JEDER PASTA DIE PASSENDE SAUCE In Italien gibt es goldene Regeln, welche Pasta-Form zu welcher Sauce passt. Wir haben die gängigsten gesammelt. Die Faustregel lautet: Je dicker oder ­flächiger die Teigwaren sind, desto besser nehmen sie die Sauce auf. Das gilt natürlich auch für Röhrenpasta. Dicke, stückige Saucen mit Gemüse, Fleisch oder Fisch: kurze Teigwaren (pasta corta) wie Farfalle, Fusilli, Trofie oder auch gerillte Pasta (rigate) wie ­Rigatoni. Geschmeidige Saucen wie Pesto, Sugo, Saucen mit Ei, viel Butter und Olivenöl: lange Teigwaren (pasta lunga) wie Linguine, Pappardelle, ­Spaghetti und Tagliatelle. Suppen und Eintöpfe: kleine Pasta (pastina) wie D ­ italini, Stelline und Risi.

BUCATINI MIT FENCHEL UND POLPETTE Mit Fleischbällchen aus Salsiccia (Tessiner Wurst) und Fenchel werden Bucatini – lange dünne Röhrenteigwaren – zum schmackhaften Pastagericht. Geht auch mit Spaghettoni.

Auberginen in fingerdicke Stäbchen schneiden. Blumenkohl in kleine Röschen teilen. Grosse Tomaten vierteln, kleine Tomaten ganz lassen. Gemüse mit ­Olivenöl mischen. Auf ein grosses Blech geben. Hackbällchen mit Harissa mischen und auf dem Gemüse verteilen. Rosmarin ­darüberzupfen. Alles im Ofen 20–25 Minuten backen. 2. Penne in Salzwasser bissfest

garen. Abgiessen und gut abtropfen lassen. Zu Gemüse und Bällchen auf das Blech geben und alles mischen. Mit Salz ­abschmecken. Oliven darauf ­verteilen und servieren.


Inspiration gratis nach Hause geliefert

Jetzt auf migusto.ch anmelden und das Magazin 10 × jährlich kostenlos erhalten. Über 40 neue Rezepte pro Ausgabe | Geschichten rund ums Thema Kochen

Einfach gut leben


BELLA ITALIA | 12.4.2021 | 23

Pasta la vista, Baby

RAVIOLI MIT CHERRYTOMATEN UND BURRATA Hauptgericht für 4 Personen Zutaten 750 g Ravioli mit Spinat Ricotta-Füllung Salz 300 g Cherrytomaten, z. B. rote und gelbe 150 g Pesto alla calabrese Pfeffer 100 g Salatspinat 4 Mini-Burratas

SPAGHETTONI MIT SPARGELRAGOUT Hauptgericht für 4 Personen

Azzurro, Spaghetti mit es bizzli Burro

Zutaten 300 g Spaghettoni Salz 800 g grüne Spargeln 1 Zwiebel 2 EL Olivenöl 4 dl Vollrahm Blumenpfeffer 4 EL Pinienkerne

Zubereitung

Teigwaren in kochendes Salzwasser geben und 2 Minuten ziehen lassen. Abgiessen und ca. 1 dl Pastawasser auffangen. Tomaten halbieren, kleine ganz lassen. Pesto in einer Pfanne ­erwärmen. Tomaten und Ravioli dazugeben und mit Pastawasser bei geringer Hitze schwenken, bis die Sauce cremig ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Spinat vorsichtig daruntermischen. R ­ avioli mit Burrata auf einer Platte anrichten.

Zubereitung

3 1 2

Spaghettoni in reichlich ­Salzwasser al dente kochen. ­ Abgiessen und tropfnass zurück in die Pfanne geben. Warm h ­ alten. Inzwischen Spargelenden frisch anschneiden. S ­ pargeln schräg in dünne S ­ cheiben schneiden. Spitzen längs halbieren. Zwiebel fein schneiden. Öl in einer weiten Bratpfanne erhitzen. Zwiebel und Spargelspitzen andünsten. Rahm und Spargelstücke beigeben, ­köcheln, bis der Rahm e­ twas ­eingekocht und die Spargeln bissfest sind. Spaghettoni mit etwas Kochwasser daruntermischen. Mit Salz und Blumenpfeffer abschmecken. Mit Pinienkernen bestreuen.

Bilder: Migusto

Aussergewöhnliche Pastasorten in der Migros 1 Granai d’Angiò Mezzi Paccheri ondulati, 500 g Fr. 3.70 2 Granai d’Angiò Forchettoni, 500 g Fr. 3.70 3 Granai d’Angiò Mafaldine, 500 g Fr. 3.70

PASTA ALL’ AMATRICIANA Seelennahrung aus Mittelitalien. Allein fünf Zutaten braucht es für die Sauce all’amatriciana: Bratspeck, Peperoncini, Pecorino, Tomaten, Olivenöl.

Alle Rezepte auf migusto.ch/bella-italia


Schmeckt allen: von Bambini bis Nonni. 3.50

3.70

4.30

Filotea Tagliatelle 250 g, nur in grösseren Filialen erhältlich

D'Angiò Mafaldine 500 g

Pu-Ma Salsa di pomodoro con aglio e peperoncino, Bio 330 g, nur in grösseren Filialen erhältlich

Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. Angebote gelten nur vom 13.4. bis 19.4.2021, solange Vorrat

5.95

Garofalo Tortellini prosciutto crudo 250 g

nöl, Mit e twas Oliv e riebe ne m ch ge Pfeffe r und fr is se rvie re n. Parme san


5.95

Esca pfannenfertige Meeresfrüchtemischung in Tomatensauce, ASC, MSC tiefgekühlt, 450 g

3.40

Marilungo Tonnarelli 250 g

Pasta in allen Formen und Farben: Rezepte dazu gibt es auf migusto.ch/bella-italia

2.25

Agnesi Cellentani 500 g

1.90

Longobardi Salsa di pomodoro con carciofi 300 g

2.80

Casa Milo Trecce dell'orto

4.50

D'Angiò Passata di pomodoro e datterino

500 g, nur in grösseren Filialen erhältlich

660 g, nur in grösseren Filialen erhältlich


26 | 12.4.2021 | BELLA ITALIA

Testen Sie Ihr Wissen … Teigwaren erfreuen uns in allen Formen. Sind auch Sie ein Pasta-Kenner? Testen Sie es in unserem Quiz. Text: Monica Müller, Dinah Leuenberger

1

S Würge die Priester A Peitsche die Untreuen F Schnapp dir die Beute

2

WOHER KOMMEN SPAGHETTI BOLOGNESE URSPRÜNGLICH? D Aus Bolivien P Aus den USA I Aus Bologna

3

4

WIE UNTERSCHEIDEN SICH RAVIOLI UND TORTELLINI? K Gar nicht. Das sind zwei

Namen für dieselbe Pasta G Ravioli sind eckig, die Tortellini ringförmig L Ravioli sind mundgerecht, Tortellini übergross

5

FEDELINI, CELLENTANI, RAMAZOTTINI: WAS IST KEINE PASTA?

WIE VIELE PASTAFORMEN GIBT ES LAUT DER INTER­ NATIONALEN PASTAORGANISATION IPO?

F Fedelini B Cellentani A Ramazottini

U 150 P 720 H 600

6

WELCHES WAR 2020 DIE BELIEBTESTE PASTA-SORTE IN DER MIGROS? E Spaghetti A Hörnli U Penne

7

DIE GRIECHEN NANNTEN PASTA AUCH «MARCUS». WARUM? C Der Pasta-Erfinder

hiess Marcus T Marcus bedeutet «­ Göttliches Essen» V Die Pasta wurde auf dem Markt «Marcus» verkauft

8

WAS WAR LAUT DEM GUINNESS-BUCH DER REKORDE DIE WELTWEIT GRÖSSTE SPAGHETTISCHÜSSEL? R Betonmischer S Eishockeyfeld T Swimmingpool

9

WAS BEDEUTET EIGENTLICH «AL DENTE»? Z «freut den Zahnarzt» (hart) I «für den Zahn» (bissfest) N «für die dritten Zähne» (verkocht)

Illustrationen: illumueller.ch

WAS BEDEUTET DIE KURZ-GESCHWUNGENE PASTAFORM «STROZZAPRETI» WORTWÖRTLICH?


Glücksgriff

… und essen Sie ein Jahr lang gratis Pasta Das Migros-Magazin verlost eine Jahresration Pasta im Wert von 300 Franken.

mitmachen und Pasta fÜr ein Jahr gewinnen Sind Sie ein richtiger Pasta-Experte? Dann haben Sie gute Chancen, eine Jahresration Pasta aus der M ­ igros zu gewinnen. Dazu müssen Sie bloss die neun Fragen unseres Pasta-Quiz richtig beantworten. Die Buchstaben zur richtigen ­Antwort ergeben zusammen das Lösungswort. Die Gewinnerin oder der Gewinner erhält einen Migros-Gutschein im Wert von 300 Franken – symbolisch für eine Jahresration Pasta.

Anzeige

BELLA ITALIA | 12.4.2021 | 27

Weltreise durch die Schweiz

Preisfrage Wie lautet das Lösungswort aus den Buchstaben zu den neun richtigen Antworten?

So machen Sie mit • Per Telefon: Wählen Sie 0901 000 840 (1 Fr. / Anruf) und nennen Sie die Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse. • Per SMS: Senden Sie eine SMS mit dem Text MMDGEWINN, dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer ­Adresse an die Nummer 3113 (1 Fr. / SMS). Beispiel: MMDGEWINN, Lösungswort, Beat Beispiel, Beispielstrasse 1, 9999 Exempelstadt • Online: gleichwertige Gratisteilnahme auf migmag.ch/ gluecksgriff • Einsendeschluss: 18. April 2021 Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Mit­ arbeitende des Migros-Genossenschafts-Bundes sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Mehrfachteilnahmen sind nicht erlaubt und werden vom ­Wettbewerb ausgeschlossen. Preise, die nicht bis spätestens drei Monate nach Ziehung durch den Gewinner bezogen werden, verfallen ersatzlos.

Jetzt Newsletter abonnieren und immer montags die Highlights aus dem Migros-Magazin online lesen

www.migmag.ch/newsletter


28 | 12.4.2021 | BELLA ITALIA

Was bleibt von der Italianità? Die mittlerweile drei Generationen von italienischen Einwanderern in der Schweiz gehen mit ihren Wurzeln ganz unterschiedlich um. Ein Primo, eine Seconda und eine Terza erzählen. Text: Deborah Onnis  Bilder: Paulo Dutto

D

enkt Americo Tonizzo an jenen folgenschweren Aprilabend im Jahr 1956 ­zurück, funkeln seine Augen. Er empfindet fast die­selbe Aufregung wie damals als 19-Jäh­riger, als er mit seinem kleinen Koffer am Bahnhof in Codroipo stand, umgeben von den vielen Verwandten, die ihm für die R ­ eise in die Schweiz Glück wünschten. Alles, was er vom arbeitsreichen Land im Norden wusste, hatte er von einigen Mitbürgern erfahren, die bereits als Saisonniers in der Schweiz arbeiteten. Sie hatten ihm den Maurerjob organisiert. «Sobald ich genug Geld verdient hätte für ein ­Motorrad, wäre ich einfach ­wieder zurückgereist. Das war mein Plan», sagt Tonizzo heute lachend. Migrationsexperte Gianni D’Amato von der Universität Neuchâtel bezeichnet dieses ­damals weitverbreitete Phänomen als «Illusion der Rückkehr». «Sehr viele Italiener kamen in die Schweiz, um Geld zu ver­ dienen und nach Italien zurückzukehren.» Und wie bei vielen anderen verlief auch Tonizzos Plan dann doch anders. Die Community als Welt für sich

In der Schweiz traf er auf seine Liebe, fand einen festen Arbeitsplatz und gründete eine Familie.

Hier fühlte er sich aufgehoben und musste nicht mal stark an seinen Deutschkenntnissen ­feilen: Die italienischen Ge-­ meinschaften waren gross, ­organisierten viele Anlässe und gründeten ganze Fussballmannschaften – wie es damals auch Tonizzo mit der «Superga» in Gerlafingen SO tat. «Von aussen nahm man die italienische ­Community zu dieser Zeit als eine Welt für sich wahr», so ­Migrationsexperte D’Amato. Die meisten lernten das Schweizer System schätzen. So

«Sobald ich genug Geld fÜr ein Motorrad hÄtte, wÄre ich einfach wieder zurÜckgereist. Das war mein Plan.» Americo Tonizzo (84) wanderte 1956 in die Schweiz ein.


BELLA ITALIA | 12.4.2021 | 29

ging es auch Tonizzo. «Berichte von Verwandten machten mir deutlich, wie mühsam das Leben in Italien geworden war.» Ihm wurde klar, dass sich die hohen Lebenskosten, die Genauigkeit und Pünktlichkeit, die das Leben in der Schweiz prägten, lohnten. «Ein funktionierendes Gesundheits- und Schulsystem, eine ­zuverlässige Verwaltung und ­ die Sicherheit – das ist Lebensqualität.» Ja, er habe sich verändert, sagt der heute 84-Jährige. Das merkte er bei jedem Besuch im Heimatland. «Ich bleibe zwar Italiener, aber ich konnte und kann mich nicht mehr mit den Italienern identifizieren, die in Italien lebten und leben. Ihre Welt ist nicht mehr die meine.»

Bilder: Getty Images, Keystone/akg-images

Im Kopf ein Schweizer

Dafür hat er sich in der Schweiz eine eigene Welt geschaffen. Ob er sich hier zu ­Hause fühlt? «Mit dem Herzen ein Zuhause zu verorten, ist schwierig. Aber mein Kopf hat beschlossen, dass es hier sein soll.» Vom Frühling bis in den Herbst geht Americo Tonizzo fast jeden Tag in seinen Schrebergarten. Er pflanzt vor allem italienisches Gemüse. Von den Peperoni über die Tomaten bis zu den grünen Bohnen. Wie der Boden und die Pflanzen am besten gepflegt werden,

weiss er als Bauernsohn gut. Mit neun Jahren ging er das ­erste Mal mit aufs Feld. Das sind schöne Erinnerungen. Am Tisch mit seinen Enkeln, beim Essen seiner selbstgemachten Minestrone, gibt der 84-Jährige gern sein ­Wissen weiter. So zum Beispiel, dass ­Tomatenpflanzen stetig be­­ obachtet werden müssen, um allfällige Pilzerkrankungen sofort stoppen zu können. «Sind sie nicht an meinen Ratschlägen interessiert, verstehe ich das. Die neuen Generationen sind mit einer anderen Sprache aufgewachsen und haben eine andere Mentalität, andere Sorgen», sagt er. «Das ist einfach so.» Für viele ihrer Schweizer Freundinnen ist Rosangela ­Lagona einfach «Antschela». «Das wird sich nie ändern», sagt die 62-jährige Bijouterie-Inhaberin. Nach über 50 Jahren hat sie sich damit abgefunden, dass in der Schweiz es kaum jemand schafft, das «G» in ihrem Namen weich auszusprechen. In ihrem Laden La Perla in Niederbipp BE trifft ihre Kundschaft auch auf andere ­ita­lienische Wörter, etwa ­«Bom­boniere» (Deutsch: Gastgeschenke). Routiniert verpackt die Inhaberin fünf Zuckermandeln in mehrere Tüllschichten, wickelt mit festem Griff eine

Blümchendeko drum – und schon ist das italienische Gastgeschenk fertig. Die Tradition der Gastfreundschaft am Leben zu erhalten, gibt ihr ein gutes Gefühl. Mit der Frage, welche tiefere Bedeutung die italienischen Gastgeschenke haben, hat sie sich erst mit über 30 Jahren beschäftigt. Lange hatte sie gar kein Bedürfnis, ihre Wurzeln zu erforschen. «Warum auch? In meinen Augen war ich lange einfach eine Schweizerin.» Schweiz-Liebe auf ersten Blick

Sie erinnert sich daran, wie sie mit zehn Jahren aus dem Heim in Italien zu ihren arbeitenden Eltern in die Schweiz zog. «Die Schweiz symbolisierte für mich Freiheit. Es war Liebe auf den

«In meinen augen war ich lange einfach eine schweizerin.» Rosangela Lagona (62) kam mit zehn Jahren zu ihren Eltern in die Schweiz.


Jetzt neu

20x PUNKTE

4.95

Snickers® Ice Cream 6 × 53 ml

20x PUNKTE

4.95

Bounty® Ice Cream 6 × 50 ml

20x PUNKTE

4.95

Mars® Ice Cream 6 × 51 ml

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. Angebote gültig von 6.4. bis 19.4.2021, solange Vorrat. Bei allen Angeboten sind bereits reduzierte Artikel ausgenommen.


BELLA ITALIA | 12.4.2021 | 31

v­ erschiedene kulturelle Res­ sourcen.» Je nach Persönlich­ keit und Lebensphase werde die jeweilige Facette stärker oder schwächer ausgelebt. So komme im Gespräch mit Gleichaltrigen in der Schule eine andere Fa­ cette zum Ausdruck als mit der ­Familie beim Schauen eines Fussballspiels. Mitte 30 in die Identitätskrise

«Meine erste Muttersprache ist definitiv schweizerDeutsch.»

Bilder: Getty Images, iStock

Sara Canales (30) Eltern sind Secondos.

ersten Blick.» Hier blühte das aufgeschlossene blonde Mäd­ chen auf, fand bald Schweizer Freundinnen und lernte in ­ Nullkommanichts Schweizer­ deutsch. Je ähnlicher sie aber ihren Freundinnen wurde, desto grös­ ser wurde die Reibungsfläche zu Hause. Die eher konservativen italienischen Eltern waren irri­ tiert, wenn sie sich am Sonntag­ nachmittag mit ihren Freun­ dinnen draussen treffen wollte. «Ich wollte mich frei bewegen, frei denken und handeln. Das war für mich schweizerisch. Und so fühlte ich mich.» «Die zweite Generation hatte und hat tatsächlich einen ganz anderen Zugang zum hiesigen Leben», erklärt Migrationsex­ perte D’Amato, selber Secondo. «Da sie in beide Welten auf­ wachsen, sammeln sie viele

Da ihre Eltern viel arbeiteten, schnappte Lagona die italie­ nische Kultur in der Jugend nur nebenbei auf: beim Fernsehen, beim Kochen und an Festen. Heute bezeichnet sie sich zu 80 Prozent als Schweizerin und zu 20 Prozent als Italienerin. «Erst später, in der Arbeits­ welt, merkte ich, dass ich gar nicht als richtige Schweizerin wahrgenommen wurde.» Mitte 30 kam die Identitätskrise. Mit Büchern und Zeitungen ­versuchte sie, der italienischen ­Kultur auf den Grund zu gehen. «Da erkannte ich mich plötzlich in verschiedenen Aspekten wieder.» Als Hobbyschneiderin liebte sie beispielsweise die ­italienische Mode. Und sie ­verliebte sich in die vielen ­Festtraditionen. Auch auf das italienische ­Essen könnte sie nie verzichten. «Meine Kinder und Enkel lieben meine Lasagne.» Und jedes Mal, wenn sie ihre Enkelkinder hütet, nimmt sie sich vor, mindestens eine Stunde nur Italienisch zu sprechen. «Das klappt meistens nicht.» Entweder fallen ihr viele italienische Wörter nicht mehr ein, oder es folgt die Reaktion: «Grosi, was hesch gseit?» Nonna und Nonno als Bindeglied Wenn die 30-jährige Sara Canale

ihre italienischen Grosseltern besucht, muss auch sie nicht ­selten nach den italienischen Wörtern suchen. «Meine erste Muttersprache ist definitiv Schweizerdeutsch», sagt die ­Solothurner Kindergarten­-

leh­rerin. Ihre Eltern, beide ­Secondos, sprachen zu Hause mehrheitlich Schweizerdeutsch mit ihr. Anders war es bei den Grosseltern, wo sie regelmässig Zeit verbrachte. «Die Grosseltern eröffnen der dritten Generation häufig den Zugang zur italienischen Kultur», erklärt D’Amato. «Durch sie wird ein weiterer Teil der Familien­ geschichte und somit auch ein Stück Identität erschliessbar.» Fragt man Sara Canale, wie stark sie sich als Schweizerin oder Italienerin fühlt, fällt das Ergebnis 60 zu 40 aus. Leute aus ihrem Arbeitsumfeld seien überrascht, wenn sie erfahren, dass sie auf dem Papier keine Schweizerin ist. «Wenn man mich persönlich kennt, merkt man, dass da noch was anderes ist», sagt sie lachend. Spätestens wenn man sie beim Anfeuern der italienischen Nationalmann­ schaft vor dem TV erlebt. MM


32 | 12.4.2021 | ERNÄHRUNG

Die Migros setzt auf den Nutri-Score Im Alltag muss alles schnell und einfach gehen. Auch der Einkauf. Damit Sie dabei die Nährwertinformationen nicht aus dem Blick verlieren, weitet die Migros den Nutri-Score auf alle Eigenmarken aus. Wir erklären, wie der Nutri-Score funktioniert.

A

Text: Pia Teichmann, Cristina Maurer

C

Nutri-Score

Cornatur Spinat Schnitzel

Nutri-Score

Von aussen sehen die Schnitzel ähnlich wie das Cordon vert aus – aber dieses enthält eine Käsefüllung und das Spinatschnitzel stattdessen Spinat. Dies macht einen Unterschied bezüglich der N ­ ährwerte: Das Spinatschnitzel weist die günstigeren Nähr­werte auf und hat deshalb ein grünes A verdient.

Cornatur Cordon vert Das Cordon vert enthält zwar mehr Protein, aber auch mehr Kalorien, Fett, gesättigte ­Fettsäuren und Salz als das Spinatschnitzel. Deshalb weist es den schlechteren Nutri-Score (gelbes C) auf

Wenn Vegi-Schnitzel auf dem Einkaufszettel steht, greifen Sie also auch mal zum Spinatschnitzel.

Das bedeutet aber nicht, dass Sie das Cornatur Cordon vert gar nicht mehr essen sollten. Zur Abwechslung können Sie es sich ruhig auch gönnen.

Was ist der Nutri-Score? Der Nutri-Score zeigt auf einen Blick die Nährwertqualität eines Produkts auf. Es werden dabei günstige Aspekte (wie viel ­Früchte, Gemüse, Nüsse, Hülsenfrüchte, bestimmte Öle, Protein und Ballaststoffe) sowie ungünstige Eigenschaften (wie ein hoher Gehalt an Kalorien, gesättigten Fettsäuren, Zucker und Salz) berücksichtigt. Ein Produkt mit einem grünen A ist aus Ernährungssicht zu b ­ e­­vor­zugen, ein Lebensmittel mit einem roten E mit Mass zu geniessen. Mit dem Nutri-Score lässt sich also schnell und einfach erkennen, ­welches Produkt die bessere Wahl bedeutet.


ERNÄHRUNG | 12.4.2021 | 33

4 FRAGEN AN SARAH STALDER

Noch mehr Transparenz online Was bringt der Nutri-­Score?

Der Nutri-Score hilft zu erkennen, welches Produkt in einem Sortiment von vergleichbaren Produkten aus Ernährungssicht das wertvollere ­Lebensmittel darstellt.

Die Migros zeigt neuerdings online (auf produkte.migros.ch und in der Migros-App) bei jedem Produkt eine Nährwertampel an. Sie signalisiert mit den drei Ampelfarben, wie der Gehalt an vier eher ungünstigen Nährstoffen zu bewerten ist. Unten­ stehend die Ampel des Cordon verts.

Wo sind die Grenzen des Nutri-Scores?

Mit dem Nutri-Score kann nicht Joghurt mit Pizza verglichen werden, sondern nur Joghurt mit Joghurt oder eben Pizza mit Pizza. Der Nutri-­ Score ist eine Zusammenfassung von wichtigen Nährwerteigenschaften. Wie in j­ eder Vereinfachung geht das mit einem Verlust an Informationen einher. So werden beispielsweise der Verar­ beitungsgrad oder die ­Zusatzstoffe nicht im ­Score ­berücksichtigt.

Sind Produkte mit grünem A gesund und solche mit rotem E verboten? Der ­Nutri-Score unterteilt Lebensmittel nicht in ­«gesund» und «un­ gesund». Dies ist auch gar nicht möglich, denn gesund kann immer nur die gesamte Ernährungs­weise sein. Ein roter Nu­tri-­Score bedeutet nicht, dass Sie auf das Produkt verzichten sollen. Konsumieren Sie es mit Mass. Im Rahmen einer ausgewogenen Er­nährung gemäss der Schweizer Lebens­mittel­ pyramide haben alle ­Lebensmittel ihren Platz.

«Ein wichtiger Schritt hin zu mehr Transparenz» Die Migros führt den Nutri-Score auf ihren Eigenmarken ein. Ist das eine gute Nachricht für Sie? Wir freuen uns sehr über diesen Entscheid. Seit über zehn Jahren kämpfen wir für eine Ampel auf verarbeiteten Produkten. Es ist erfreulich, dass die Migros sich auf ein europaweit ­akzeptiertes Zeichen festgelegt hat. Wieso braucht es den Nutri-Score? Es gibt doch schon die gesamten Nährwertangaben auf der Rückseite der Produkte. Gerade bei den industriell verarbeiteten Nahrungsmitteln ist es schwierig abzuschätzen, was genau enthalten ist. Beim Nutri-Score gibt es kein Klein­ gedrucktes: Er ist sofort verständlich und durch seine Posi­tionierung auf der Vorderseite ­eines Produkts nicht zu übersehen. Somit fällt die Wahl für das gesündere Produkt viel leichter.

Die Migros und der Nutri-Score

Kauft die Kundschaft wegen des Nutri-Scores wirklich ­anders ein? Eine gross angelegte Studie in Frankreich hat gezeigt, dass die Leute sich für das gesündere Produkt entscheiden, wenn der Nutri-Score darauf zu ­sehen ist. Gemäss Befragungen in der Schweiz wünschen sich die Menschen einfachere Infos direkt auf den ­Produkten, damit sie sich im Laden schneller orientieren können.

Migros hat den Nutri-Score im September 2020 testweise eingeführt. Die Anzahl der Produkte mit dem Nutri-Score wird nun schrittweise auf alle Migros-Eigenmarken ausgeweitet. Die Migros ist damit die erste Schweizer Detailhändlerin, die diesen grossen Schritt macht. Bis Ende 2021 werden bereits mehrere Hundert Migros-Produkte mit dem Nutri-Score gekennzeichnet sein. Mehr Informationen zum Thema Nutri-Score: migros.ch/nutriscore

Sara Stalder, Stiftung für Konsumenten-­ schutz

Ist mit der Einführung des NutriScores eine gesunde Ernährung ­garantiert, und können wir uns alle zurücklehnen? (Lacht) Leider nein. Aber es ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Transparenz im Bereich verarbeiteter Nahrungsmittel. Für eine gesunde Ernährung sollte man ausserdem möglichst viel frisches Obst und Gemüse und wenig verarbeitete Produkte essen. Der Nutri-Score hat eine weitere positive Nebenwirkung: Die Hersteller optimieren die Zusammensetzung der Nahrungsmittel. MM


Aktion 6.4. – 19.4.2021

Duo-Pack

3er-Pack

GLÜCKSMOMENTE SEIT 130 JAHREN

25%

25% Kneipp Duschen

Kneipp Körperlotionen

z.B. Aroma-Pflegedusche Frische-Kick, 3 x 200 ml, 12.35 statt 16.50

z.B. Körperlotion Aloe Vera, 2 x 200 ml, 17.70 statt 23.60

Solange Vorrat. Bei allen Angeboten sind bereits reduzierte Artikel ausgenommen.

20x PUNKTE


FOTOWETTBEWERB | 12.4.2021 | 35

13. Platz: Patrick Trimpin mit «Nachdenkliche Kuh», fotografiert in St. Stephan BE

Schöne Schweiz

Auf 7700 Bilder bannten Fotografinnen und Fotografen beim Wettbewerb «Meine Schweiz» von Migros Photo Service und Cewe die Schönheit des Landes. Nun hat die Jury im Rahmen des grössten Fotowettbewerbs der Welt, des Cewe Photo Awards, die besten Aufnahmen ausgezeichnet. Wir zeigen eine Auswahl aus den 20 Gewinnerfotos.


36 | 12.4.2021 | FOTOWETTBEWERB

6. Platz: Roland ­Steffen mit ­«Sonnenstrahlen», fotografiert in ­Wisen SO

15. Platz: Raphael Graf mit «Pilatus über dem Nebelmeer», foto­grafiert auf der Rigi

14. Platz: Bernd ­Nowack mit «Am ­Rande des Nebels», fotografiert auf dem Hirzel ZH


FOTOWETTBEWERB | 12.4.2021 | 37

3. Platz: Michael M ­ auron mit «Big Air Trick in the Clouds ­during JOJ 2020», fotografiert in Leysin VD («JOJ» steht für die Olympischen Jugend-Winterspiele in Lausanne)


38 | 12.4.2021 | FOTOWETTBEWERB

1. Platz: Jonas Lauber mit «Railway to ­Heaven», fotografiert in Zermatt VS


FOTOWETTBEWERB | 12.4.2021 | 39

12. Platz: Lionel ­Jacquier mit «The Orange Valley», ­fotografiert im ­Lötschental VS

17. Platz: Nicolai ­Brügger mit ­«Snake», fotografiert auf dem Malojapass GR

5. Platz: Sibylle ­Bührer mit ­«Sonnenaufgang», fotografiert auf dem Oberaarhorn


Jetzt neu

20x PUNKTE

Neu

11.95

Gesichtspflege und Rasurartikel von Bulldog z.B. Bulldog Original Bambusrasierer 1 Stück, 11.95

Solange Vorrat. Bei allen Angeboten sind bereits reduzierte Artikel ausgenommen. Gültig vom 13.4. bis 26.4.2021.


KOLUMNE | 12.4.2021 | 41

Am Töggelikasten

1, 2 ODER 3 ? Der Kleine (5) spielt ­ euerdings richtig gerne Fussball. n Und will ständig trainieren. Auch mit mir. Ich bin zwar keine Ballkünstlerin, renne aber gerne, und so hält mich der Kleine für eine ernstzunehmende Gegnerin. Da ich mein Knie verletzt habe, kann ich aktuell nicht kicken. Als ich den Arzt frage, wann es denn wieder so weit sei, weicht er aus und sagt: «Töggeln Sie!». Also bauen wir den Töggelikasten aus dem Keller ­wieder zusammen und stellen ihn in ­unser Wohnzimmer. Beim ersten Match will mich der Kleine unbedingt an seiner Seite wissen. Doch der Grosse (10) hat die ­ersten drei Jahre im Hort am Kicker v­ erbracht und legt eine beeindruckende Treffsicherheit an den Tag. So ­verliert Team Rot haushoch gegen Team Nicht-Rot. Der Kleine ist sichtlich enttäuscht von meiner Performance und sagt zum ­Grossen: «Revanche! Aber diesmal musst du mit Mami spielen. Dann verlierst nämlich du.» – Und jetzt? MM 1 Wahrscheinlich hat er Recht. 2 Ich wehre mich und müllere nach Bedarf,

Illustration: Lisa Rock

mit meinem Namen darf ich das. 3 Ich ignoriere die fiese Bemerkung, ­trainiere aber heimlich. Denen werde ich es zeigen!

Monica Müller (45) hat zwei ­Buben, einen Mann, einen Job, einen Haushalt. Mal wäre sie gern mehr Leitwölfin, mal mehr Gandhi.

Antwort 3: Das Homeoffice bietet eine wunderbare Gelegenheit, mich am Töggelikasten weiterzuentwickeln. Ich sehe mich schon während Sitzungen Ballübungen absolvieren. Und wenn die EM beginnt, gewinne ich beim Töggeln – und zwar gegen beide! Anzeige

Aktion 13.4.–26.4.2021

Duo-Pack

25%

Duo-Pack

25%

Duo-Pack

25%

Taft Styling-Produkte

Gliss Kur Haarpflege-Produkte

Syoss Haarpflege-Produkte

z.B. Ultra Styling Gel, 2 x 150 ml, 5.40 statt 7.20

z.B. Total Repair 19 Express-Repair-Spülung, 2 x 200 ml, 8.70 statt 11.60

z.B. Color Shampoo, 2 x 440 ml 6.75 statt 9.00

Solange Vorrat. Bei allen Angeboten sind bereits reduzierte Artikel ausgenommen.


TM, ®, © 2021 KELLOGG Company. All rights reserved.

Jetzt Jetztneu. neu

20x PUNKTE

5.20

Kellogg’s® Special K® Protein Berries, Clusters & Seeds 320 g

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen und online auf shop.migros.ch Angebote gültig von 13.4. bis 26.4., solange Vorrat. Bei allen Angeboten sind bereits reduzierte Artikel ausgenommen.

Jetzt neu Widerstand ist zwecklos

20x PUNKTE

11.95

Sheba® Delikatesse in Gelee, Herzhafte Komposition 12 × 85 g

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. Angebote gültig von 13.4. – 26.4.2021, solange Vorrat. Bei allen Angeboten sind bereits reduzierte Artikel ausgenommen.


FAMILIE | 12.4.2021 | 43

Mein Kind hat sich verliebt – und nun?

Eben waren sie noch kleine Kinder, plötzlich sind sie verliebt (Symbolbild).

Erste Liebe

Wenn Sohn oder Tochter sich das erste Mal verliebt, bricht auch für Eltern eine spannende Zeit an. Wo dürfen, können oder sollen sie sich überhaupt einmischen?  Text: Kristina Reiss

Bild: Getty Images

H

annah hatte im Piemont zum ersten Mal Schmet­ ter­linge im Bauch. Luca machte im selben Agri­ turismo Ferien. Die Erwachsenen fanden es herzig, wenn sich die 11und der 13-Jährige hinterm Pool zum Händchenhalten trafen und sich heimlich verliebte Blicke zu­ warfen. «Das geht schnell vorbei», dachte Hannahs Mutter Judith. Schliesslich trennten die Frisch­ verliebten im Alltag fast 150 Ki­ lometer. Doch zu Hause folgten ­tausend Whatsapp-Nachrichten und unzählige Telefonate. Täglich. Für Vokabeln oder Mathe hatte das Mädchen keinen Kopf mehr. Schliesslich erbarmte sich Ju­ dith (41) und fuhr mit Hannah für einen Tag zu Luca. Sie traf eine Freundin, um den Verliebten Zeit allein zu gönnen. «Eine gute Re­ aktion» , findet Gabrielle Marti, Fachstellenleiterin der Jugend­ beratung Zürich. Sie zeige: Die

­ ltern nehmen die Tochter ernst E und respektieren ihre Gefühle. Als sich Luca aber übers Wochen­ ende ankündigte, nahm Hannahs Vater die erste Liebe seiner Toch­ ter nicht mehr so entspannt. «Wo schläft der Junge?», fragte er ver­ unsichert. «Hannah ist gerade 11!» Welche Vorstellung von Nähe?

«Reden Sie mit ihr», empfiehlt Psychologin und Psychotherapeu­ tin Marti in solchen Situationen. «Was will das Kind? Welche Vor­ stellung von Nähe hat es? Berück­ sichtigen Sie seine emotionale Entwicklung, nicht nur das Alter. Bei Kindern, die altersgerecht auf­ geklärt wurden, lässt sich thema­ tisieren, dass Nähe und Zärtlich­ keiten nicht gleichzusetzen sind mit Sexualität.» Sind beide noch so jung, sollten die Eltern des Freundes ins Boot geholt werden. Martis Empfehlung: tagsüber zusammen, nachts in getrennten

Zimmern – diese Regel lasse sich auch mit Schullagererfahrungen begründen. «Es geht um Schutz für beide; schliesslich ist es wich­ tig, dass die ersten sexuellen Er­ fahrungen schön sind.» Auch bei Hannah und Luca entschied man sich für getrennte Zimmer. Han­ nahs Vater atmete auf, seine Frau belächelte ihn. Bis ihr Kind zu ge­ meinsamen Skiferien mit Lucas’ Familie eingeladen wurde und verkündete: «Wir teilen ein Dop­ pelzimmer.» In einem ruhigen Moment fragte Judith: «Möchtest du das denn?» Dazu rät auch die Psychologin: auf Augenhöhe be­ gegnen. Die 11-­Jährige wirkte ­erleichtert: «Ich glaube, ich gehe lieber mit euch in die Berge», sag­ te sie zu Judiths Überraschung. Eine Weile hielt die Flut an Whatsapp-Nachrichten noch an, dann verebbte sie. Weshalb? «Du musst nicht alles wissen», be­ schied Hannah der Mutter. MM

Frisch verliebt? Das Kind ernst nehmen, ­Interesse an Freund oder Freundin zeigen. Ich halte nichts vom Freund meiner Tochter: In Beziehung zum Kind bleiben, ihm vertrauen, Freund oder Freundin erst mal kennenlernen. Im Ablösungsprozess wird der Einfluss der Peergroup grösser und der der Eltern kleiner. Das Kind ist nicht mehr wiederzuerkennen: Werden auch nach der ersten Verliebtheit die wichtigen Lebensberei­ che wie Hobbys, Schule und Freundschaften vernachlässigt, sollten Eltern mit ihrem Kind Regeln vereinbaren: Wie viel Zeit wird künf­ tig wofür eingesetzt? Und was tun bei ­Liebeskummer? Ein ­offenes Ohr haben, ohne auszufragen. Ver­ suchen, den Teenager auf andere Gedanken zu bringen. Aushalten, dass er traurig ist. Quelle: Gabrielle Marti, Leiterin Jugendberatung Zürich Infos und Beratung: Die­ ­Jugendberatungsstelle Zürich ist ein kostenloses psycho­logisches Angebot für Stadtzürcher Jugendliche und junge Erwachsene der­ ­Sozialen Dienste der Stadt ­Zürich. Für die Kantone ­Zürich, A ­ argau und Schaff­ hausen können Anliegen auch via Mail thematisiert werden:­ ­jugendberatung@me.ch


44 | 12.4.2021 | ALKOHOLFREIES BIER

Von wegen «Schlösschen»: Aus der ­Vogelperspektive präsentiert sich das Gebäudeensemble der Feldschlösschen Getränke AG in Rheinfelden wie eine monumentale Ritterburg.

Nachfrage steigt und steigt In der Schweiz hat sich die Nachfrage nach alkoholfreiem Bier in den letzten zehn Jahren fast verdoppelt. 2020 tranken die Menschen hierzulande im Vergleich zum Vorjahr elf Prozent mehr

RAUS AUS DER NISCHE Alkoholfreies Bier entspricht dem Trend zu leichten und alkoholfreien Getränken. Die 1876 gegründete Brauerei Feldschlösschen in Rheinfelden wartet mit verfeinerten Herstellungsverfahren und neuen Bierspezialitäten auf. Text: Angela Obrist

a­ lkoholfreies Bier. Eine Erklärung für den Trend liegt im aktiven und gesundheitsbewussten Lebensstil der Bevölkerung. Denn Alkoholfreies punktet mit etwa halb so vielen Kalorien, verglichen mit alkoholhaltigem Bier. «Es schmeckt heute aber auch um Welten besser als früher», sagt Galm. «Früher trank es nur, wer noch fahren musste. Heute entscheiden sich Konsumenten bewusst für eine alkoholfreie Variante.» Für einen vollmundigen Geschmack sorgen speziell entwickelte Rezepturen und Herstellungsverfahren. Die Zuta-

ten natürlichen Ursprungs sind und bleiben aber die gleichen wie beim ­herkömmlichen Bier: Wasser, Hopfen, Malz und Hefe. Und auch die trendigen ­Alkoholfreien entstehen im 1908 erbauten Sudhaus auf dem FeldschlösschenAreal. Hier ist die Luft feucht, sie riecht zuckerwattig-süss und nach warmem Bier. Zwischen Säulen und deckenhohen Buntglasfenstern stehen die Maischepfannen, Läuterbottiche und Würzepfannen wie zwölf riesige kupferglänzende Schildkröten. Der Raum ist menschenleer, aber ein Surren und Grummeln

Bilder: Daniel Winkler / zVg

W

er mit dem Auto oder dem Zug an Rheinfelden vorbeifährt, kann die Brauerei Feldschlösschen kaum übersehen. Der imposante Backsteinbau mit seinen unzähligen Zinnen lässt an eine stolze Ritterburg denken. An diesem Nachmittag passen zwei ­moderne Bahnwaggons so gar nicht in dieses idyllische Bild. Sie verkehren auf den firmeneigenen Bahngleisen, die sich durch das Brauereigelände winden. «Das ist die heutige Lieferung Malz», sagt Rüdiger Galm, seit 13 Jahren Leiter der Produktentwicklung. Aus dieser ­traditionellen Zutat fürs Bierbrauen entsteht hier im aargauischen Fricktal längst auch Neues: ­«Alkoholfreie Biere sind der grosse Trend der Stunde, national und international», sagt Galm. Der Getränketechnologe spürt Trends auf und kreiert neue Getränke des Unternehmens. Die Traditionsbrauerei hat in den vergangenen Jahren verstärkt auf Alkohol­ freies gesetzt und stellt heute bereits acht passende Bierspezialitäten her.


ALKOHOLFREIES BIER | 12.4.2021 | 45

verrät, dass in den 40 000 Liter fassen­ den Maischepfannen einiges los ist: Das geschrotete Malz wird mit dem Brauwasser gekocht (1). Dadurch baut sich die Stärke im Malz zu Zucker ab, der später vergärt werden kann. Die ­sogenannte Bierwürze entsteht. «Unter dem traditionellen Kupfer­ mantel der Pfannen versteckt sich mo­ dernste Technik», verrät Rüdiger Galm und späht durch ein Sichtfenster ins ­Innere. Die Braumeister kontrollieren den Brauprozess längst nicht mehr ­mittels der blitzblanken Zapfhähne, die sich dutzendfach an einer Wand ­reihen, sondern elektronisch: Der ver­ antwortliche Kollege sitzt im Neben­ raum vor mehreren Monitoren und hat so alle Werte in Echtzeit im Blick.

Traditionell und fortschrittlich zugleich ist die Braukunst, mit der die Feldschlösschen-Brauerei ihre Produkte herstellt. Der Prozess für sämtliche Biersorten, auch die alkoholfreien, startet im Sudhaus. In mächtigen Pfannen wird das Malz mit Brauwasser g ­ ekocht, bis die Bierwürze entsteht. Die Entalkoholisierung mittels ­Vakuum-Destillation erfolgt klassisch in einem dritten Schritt nach der ­Gärung in der Verdampfungsanlage.

SO ENTSTEHT A ­ LKOHOLFREIES BIER MITTELS VAKUUM-DESTILLATION

Mehr Geschmack dank neuer Verfahren

Die Bierwürze durchläuft nun noch die anderen Pfannen und Bottiche, in denen sie weiter einkocht, gefiltert wird und an Aroma gewinnt. Je nachdem, welche Malzart für ein Bier gewählt wird, ge­ langen andere Geschmacksnoten in den Sud. Sie erinnern beispielsweise an Schwarzbrot, Nüsse, Caramel, Kaffee oder Honig. Rüdiger Galm erklärt, die Würze enthalte aktuell noch gar keinen Alkohol. Dieser entwickelt sich erst im Gärkeller (2). Wenn aus der Würze ein alkoholfreies Bier entstehen soll, grei­

1

2

3

7 6

5

4


Für eine harmonische Nacht 13.4. – 26.4.2021 Rescue® Night ist eine Kombination aus der Original Bach®-Blütenmischung Rescue® und der Original Bach®-Blütenessenz White Chestnut (Weisse Kastanie). White Chestnut ist Gefühlen der Unruhe zugeordnet. Die Original Bach®-Blüte für die Nacht!

15% 19.10

15% 5.00 statt 5.90

statt 22.50

15% RESCUE® Spray Alkoholgehalt 27% vol 20 ml

Alkoholgehalt 27% vol 10 ml 20 ml

10 Bonbons mit Vitamin B5 & B12 42 g

20.80 statt 24.50

15% statt 14.90

statt statt 22.50 14.50

RESCUE® Tropfen Spray

RESCUE® PLUS

15%

12.65

12.30 19.10

15% RESCUE® Night Spray Alkoholgehalt 27% vol 20 ml

15% RESCUE® Creme Bach-Blüten für die Haut, parfüm- und parabenfrei, 30 ml

5.85 statt 6.90

Solange Vorrat. Bei allen Angeboten sind bereits reduzierte Artikel ausgenommen.

12.30 statt 14.50

RESCUE® Tropfen Alkoholgehalt 27% vol 10 ml

15% RESCUE® Pastillen Cassis, alkoholfrei 50 g

5.85 statt 6.90

RESCUE® Pastillen Orangen-Holunder, alkoholfrei 50 g


ALKOHOLFREIES BIER | 12.4.2021 | 47

fen die Braumeister auf diverse Verfahren zurück: Sie können beispielsweise die Gärung früh stoppen oder nach einer erfolg­ reichen Gärung dem Bier den Alkohol wieder entziehen. «Wir konnten die Verfahren in den vergangenen Jahren ver­feinern, was einen enormen E ­ influss auf den Geschmack der alkohol­ freien Biere hatte», sagt Galm. Je nach Biertyp und gewünsch­ tem Geschmacksergebnis kommt eine andere Methode zur An­ wendung, oder es werden ver­ schiedene Methoden kombiniert. Beim Kältekontaktverfahren wird die Bierwürze bei tiefen Temperaturen vergoren, bis die für alkoholfreies Bier maximal erlaubten 0,5 Volumenprozent erreicht sind. Danach entfernen die Braumeister die Hefe, und es kann kein weiterer Alkohol ent­ stehen. «Damit können wir einen leicht süsslichen Geschmack ­erzielen, wie ihn unser alkohol­ freies Feldschlösschen Weizen­ frisch hat», erläutert Galm.

Bild: Daniel Winkler

Wo der Alkohol verdampft

Für Lagerbiere wiederum ist die ­Vakuumdestillation geeignet. Bier mit einem normalen Alko­ holgehalt kommt dazu in eine Verdampfungsanlage. Sie liegt hinter Türen, die für Besucher aus Sicherheitsgründen geschlos­ sen bleiben müssen. «Das Bier wird durch rund elf Meter hohe Säulen gepumpt», beschreibt Galm. Dort wird es unter Vakuum erwärmt, und der Alkohol ver­ dampft (3). «Dank des Vakuums können wir schon bei etwa 40 Grad destillieren. So bleiben die Aromastoffe und damit der Charakter des Biers erhalten», erklärt der Experte und hat auf die Frage, was denn mit dem entzogenen Alkohol passiert, eine überraschende Antwort: Dieser werde für die Heizung des Sudhauses genutzt. 2020 ­seien so rund 910 000 Liter Heizöl eingespart worden. Das alkoholfreie Bier ist nun bereit für die Lagerkeller (4), wo es zwei bis drei Wochen bleibt. Jetzt wird es gefiltert (5), noch einmal in einem Drucktank ­zwischengelagert (6) und schliesslich in die Abfüllanlage (7) geleitet. Was hier in ­Dosen und Flaschen gefüllt wird, sieht wie

«Früher trank es nur, wer noch fahren musste.» Rüdiger Galm Leiter Produktentwicklung Feldschlösschen Getränke AG

Bier aus und schmeckt auch so. Dies zeigt eine Verkostung am Ende der Führung. Rüdiger Galm hat seine Krea­ tionen auf einem Tisch um sich ­geschart und kredenzt sie den Gästen in kleinen Bechern. Es gibt erfrischende Mischgetränke aus alkoholfreiem Weizenbier mit Apfel- oder Zitronenaroma. Da ist das hopfenbetonte und bernsteinfarbene «Brooklyn Special Effects». Auch das Apéro­ getränk «Eve Litchi» ist nun in einer alkoholfreien Variante erhältlich. «Diese Fülle an alkoholfreien Bierspezialitäten wäre vor Jahren noch undenk­ bar gewesen», betont Galm. Sein Schmunzeln verrät, dass er weitere Tüfteleien kaum ­erwarten kann. MM

Als Leiter der Produktentwicklung kennt Rüdiger Galm alle Geheimnisse, die in den Rezepturen für die trendigen, bierhaltigen Getränke aus dem Hause Feldschlösschen stecken – ob mit oder ohne Alkohol.

A LKO H O LF R E I E N E U H E IT E N 202 1 Schmackhafte, naürliche und durstlöschende Drinks aus der FeldschlösschenBrauerei als Alternative zu herkömmlichen Erfrischungsgetränken

Eve Litchi 0.0 %, alkoholfrei, 4 × 27,5 cl Fr. 9.95

Brooklyn Special Effects, alkoholfrei*, 4 × 33 cl Fr. 9.95

Feldschlösschen Apfel 0.0 %, alkoholfrei*, 6 × 50 cl Fr. 10.50

Feldschlösschen ­Zitrone 0.0  %, alkoholfrei*, 6 × 50 cl Fr. 10.50

* in grösseren Filialen


48 | 12.4.2021 | MIGROLINO

VOM FELD INS FRISCHEREGAL Die knackigen, schmackhaften Salatbowls von Migrolino sind im Aargau verwurzelt, in Handarbeit produziert und gemäss Genuss- und Ernährungstrends garniert. Text: Petra Koci  Bilder: Gerry Nitsch

1

2

3

4


MIGROLINO | 12.4.2021 | 49

D

er Traktor fährt führer­ los übers Feld, rollt im Schritttempo auf der präparierten Fahr­ spur zwischen den Pflanzen­ reihen vorwärts. So kann der Fahrer hinten auf die Plattform aufspringen und seinen Kolle­ gen helfen. Zusammen legen sie ­zügig Salatsetzlinge in Schienen. Diese führen die Jungpflanzen in gleichmässigem Abstand in den Boden. Es ist Salatpflanzzeit bei der Frey Gemüse AG: Im aargauischen Suhrental werden Eis­ berg, Minilattich, Frisée, Lollo, Endivien, Batavia und weitere Blattsalate in die Erde gesetzt. Daniel Frey führt den Betrieb in der dritten Generation. Vor 25 Jahren hat der Gemüse­ produzent begonnen, Salate zu ­portionieren und zu veredeln. Mit den küchenfertigen Einzel­ schalen begeistert er viele ­Kundinnen und Kunden. Auch Migrolino setzt auf die frischen Bowls, wenn immer möglich mit Suisse-Garantie-Salat und -Gemüse aus dem Mittelland. Innovative Rezepturen entwickelt Migrolino teilweise ­selbständig im Soulfoodtrailer, ihrem Food-Kompetenzzent­ rum. Andere Rezepturen ­erprobt sie ­gemeinsam mit der Frey Gemüse AG. «Ich erinnere mich an Workshops, da haben wir aus 20, 30 Komponenten kreative Salate kombiniert und getestet», erklärt Daniel Frey. Berücksichtigt werden dabei verschiedene Trends, von vegan über proteinreich zu regional,

1 Ankunft der Jungpflanzen auf der Anbaufläche 2 Mittels einer Schiene werden die Setzlinge in den Boden gepflanzt. 3 Im Frühling schützt eine Plane den Salat vor Kälte und Nässe. Die Bodenfolie dient dem Schutz vor Schädlingen und Unkraut. 4 Die Salatbowls werden jeweils täglich frisch zubereitet und an die Migrolino geliefert.

«Wir ernten taufrisch, und die Kühlkette, von der Produktion bis ins Regal, bleibt lückenlos.» Daniel Frey Gemüseproduzent aus Kirchleerau AG

mediterran oder asiatisch. «Ganz so einfach, wie wenn man sich zu Hause einen Salat zubereitet, ist es eben nicht», meint der 53-Jährige. «Konsistenz, Halt­ barkeit, Logistik, Verpackung, Kühlkette – das alles muss mit­ einbezogen werden.» Kühlkette garantiert Frische

Für garantierte Frische werden die Salatköpfe jeweils am Morgen taufrisch geerntet und vom Feld gleich in den Kühlraum der Frey Gemüse AG gebracht. Bei kalten vier Grad kühlt auch der Kern ab. So wird Fäulnis abgehalten, die Blätter werden nicht lampig, son­ dern bleiben frisch und knackig. Verarbeitet werden die Salate nebenan, in der zwölf Grad küh­ len Halle, selbstverständlich un­ ter höchsten Hygienestandards. Die Herstellung der FrischeBowls ist Handarbeit: Mitarbei­ tende schälen Rüebli, entkernen Peperoni, schneiden Salatköpfe. Rüstabfälle landen im Kompost­ kanal, das vorbereitete Gemüse im Eiswasserbecken. «So bleiben Knackigkeit und Farbe erhalten», erklärt Produktionsleiter Mario Schröder.

Mit einem grossen Sieb hebt eine Mitarbeiterin die Blätter vorsichtig aus dem Wasserbecken und befördert sie zum Trocknen in eine Zentrifuge. An mehreren Stationen wird portioniert und zusammengestellt. Zuerst kommen Blattsalate in die Schale, danach weitere Zutaten – je nach Sorte Bowl. An jeder Station überprüfen die Mitarbeitenden nochmals, ob alle Blätter frisch und richtig geschnitten sind und sortieren allenfalls aus. Die fertigen Salate – verpackt sind sie in plastikreduzierte Kraftpapierschalen mit RPETDeckel – werden wieder auf vier Grad gekühlt. Insgesamt sind 60 Mitarbeitende mit der Produktion beschäftigt. Pünktlich um 17 Uhr werden alle Bestellungen per Lkw ins Migrolino-Frischelogistikcenter in Otelfingen geliefert. Der Weg ist kurz – und die Ware bleibt gekühlt. Bereits am nächsten Tag frühmorgens sind die frisch produzierten Salatbowls in allen Migrolino-Shops in der ganzen Schweiz verfügbar. Im Aargau, auf dem neu be­ pflanzten Feld, kommt derweil wieder der Traktor zum Einsatz. Der Jungsalat will mit Nährstof­ fen versorgt werden. Ein Gross­ teil davon kommt vom Kompost, zusammengesetzt aus Rüstabfällen, selbstproduziertem Stroh und Holzschnitzeln aus dem ­eigenen Wald. So schliesst sich der Kreislauf. MM

In den Migrolino-Shops erhältlich:

Ceasar Bowl, 175 g Fr. 6.95

Bowl Chicken Caprese, 160 g Fr. 6.95

Bowl Tuna Salad, 180 g Fr. 6.95

Farm to Fork innert kürzester Zeit Bis 13 Uhr beim Produzenten bestellt, am nächsten Tag bis spätestens 6 Uhr morgens in den Migrolino-Shops ­angeliefert und im Kühlregal bereit­ gestellt. Innert 24 Stunden, an sechs Tagen in der Woche bietet Migrolino der Kundschaft einzigartigen Frische­ genuss – vom Feld bis zur Gabel.

Vegi Bowl, 200 g Fr. 5.95


always & Tampax Aktion 13. 4. – 26. 4. 2021

Weitere Infos unter always-testwochen.de

. r e h c i s h Fühl dic schwäche

en s a l B i e b h Auc

Ab 2 Stück

20% Gesamtes always & Tampax Sortiment (ohne Mehrfachpackungen), 20% günstiger

Solange Vorrat. Bei allen Angeboten sind bereits reduzierte Artikel ausgenommen.


MEINE MIGROS | 12.4.2021 | 51

–13,2 %

Die Migros senkt bei weiteren beliebten Produkten die Preise dauerhaft. Diese Woche werden diverse Eistee- und Schorle-Sorten der Marke Aproz günstiger.

Potz Allzwecktücher, 64 Stück Fr. 2.95 bisher 3.40

SPEZIALITÄT AUS DEM JURA Der feine Halbhartkäse aus Rohmilch wird auf der Girolle zu zarten ­Rosetten «gedreht». So machten es die Mönche im Kloster Bellelay im Berner Jura schon vor Hunderten von Jahren. Die leicht im Mund schmelzenden Rosetten sind die Krönung jeder Käseplatte.

–7,4 % Milette Baby Shampoo, 300 ml Fr. 2.50 bisher 2.70

PREISSTURZ Aproz Thé Grüntee-Minze, 50 l Fr. 1.15 bisher 1.40

Tête de Moine Rosetten, 120 g Fr. 5.– bisher 5.60

Aproz Thé Grüntee-Granatapfel, 50 cl Fr. 1.15 bisher 1.40 Aproz Weisstee Pfirsich-Aloe Vera, 50 cl Fr. 1.15 bisher 1.40 Aproz Schorle Pink Grapefruit, 50 cl Fr. 1.25 bisher 1.40 Aproz Schorle Passionsfrucht, 50 cl Fr. 1.25 bisher 1.40 Aproz Schorle Orange Mango, 50 cl Fr. 1.25 bisher 1.40 Aproz Schorle Apfel-Himbeer-Rhabarber, 50 cl Fr. 1.25 bisher 1.50

Bilder: Giulia Marthaler, zVg

TIG FR IS C H & G Ü N S

Mozzarella Sticks Alfredo, 4 x 30 g Fr. 1.85 bisher 1.95

Giandor Kugeln, 250 g Fr. 5.80 bisher 6.20 Noir Special Dunkle ­Schokolade, 250 g Fr. 5.80 bisher 6.20 Milch Extra Kugeln, 250 g Fr. 5.80 bisher 6.20

Äpfel Golden: Golden Delicious sind ein Alleskönner. Süss und kochfest eignen sie sich hervor­ ragend zum Kuchenbacken. Doch auch zwischendurch zum Znüni oder Zvieri passt der ­Klassiker unter den Apfelsorten mit knackigem Fruchtfleisch gut. 1 kg Fr. 3.20 bisher 3.30


52 | 12.4.2021 | MEINE MIGROS

FRISCH UND MUNTER UNTERWEGS Nachdem sie lange still vor sich hingelitten haben, getrauen sich Frauen heute eher über die natürlichste Sache der Welt zu sprechen. Laut Frauenärztin Regula Widmer ermöglicht dies auch eine positivere Einstellung zur Menstruation. Text: Andrea Söldi

Always Slipeinlage Normal, 56 Stück Fr. 2.60* statt 3.25

Always Ultra Binde Normal Plus, 24 Stück Fr. 3.15* statt 3.95

Molfina Slipeinlage Bodyform Air 46 Stück Fr. 1.30* statt 1.65


MEINE MIGROS | 12.4.2021 | 53

* 20 %

auf das ganze Damenhygiene- und ­Blasenschwächesortiment (ohne Mehrfachpackungen und Servicebeutel) beim Kauf ab 2 Stück,

Monatsblutung wird sichtbar

gültig vom 13. bis 26.4.

Wenn Frauen ihre Tage haben, stecken sie verstohlen ein Tam­ pon in die Hosentasche und ­verschwinden auf der Toilette. Können sie wegen der Krämpfe nicht arbeiten, schieben sie eine Darmgrippe vor. Und ein kleines Missgeschick wie ein roter Fleck am Gesäss ist den meisten über­ aus peinlich. Über Menstruation zu sprechen ist auch im Jahr 2021 noch ungewöhnlich – trotz di­ver­ ser feministischer A ­ ktionen, die der Monatsblutung das Tabu ­nehmen sollen. Aufsehen erregt hat etwa die Amerikanerin Kiran Gandhi, die bei einem Marathon 2015 das Blut die Beine hinunterlaufen liess. Und auch das Bild von sechs Spanierinnen in weis­ sen Shorts mit rot durchtränktem Schritt ging um die Welt.

«Die männer­ geprägte ­Gesellschaft muss endlich anerkennen, dass Frauen nicht immer gleich leistungsfähig sind.»

Frauen stellen Forderungen

Gynäkologin

Selenacare Menstruationsunterwäsche, Grösse M, 1 Stück Fr. 19.90* statt 24.90

Bild: Getty Images

Regula Widmer (64)

«Langsam kommt Bewegung in die Sache», sagt Regina Widmer, Frauenärztin mit Zusatzaus­ bildungen in Phytotherapie, ­Sexologie und Akupunktur. Die Gynäkologin der Solothurner ­Gemeinschaftspraxis Runa freut sich, wenn Frauen die Abschaf­ fung der Mehrwertsteuer auf ­Hygieneartikel fordern oder dass sie bei Mens-Beschwerden krankgeschrieben werden oder zu H ­ ause arbeiten können. «Die männergeprägte Gesellschaft muss endlich anerkennen, dass

Selenacare Binde Grösse 3+, 1 Stück Fr. 7.80 statt 9.80

Frauen einen Zyklus haben und nicht immer gleich leistungsfähig sind», findet die Ärztin. Es sei wichtig, dass Frauen, die starke Schmerzen haben, ernst genom­ men und unterstützt werden.

Mit dem Zyklus leben

Eine Enttabuisierung könne aber auch dazu beitragen, dass Frauen zu einem positiveren Umgang mit ihrer Menstruation finden, ist die 64-Jährige überzeugt. «Die Periode gehört zum Frausein.» Vielen helfe es, wenn sie sich an diesen Tagen etwas zurückziehen und sich Sorge tragen können – etwa eine warme Bettflasche auf den Bauch legen sowie krampf­ lösende pflanzliche Tropfen und Tees zu sich nehmen.

Sich mit der intimen Zone befassen

In Widmers Praxis hängt seit ­vielen Jahren eine Art Girlande mit bunten Menstruationstassen, die sie ihren Patientinnen emp­ fiehlt. Die Silikonbecher, die in die Vagina eingeführt werden, sind in den vergangenen Jahren populär geworden. Viele Frauen schätzen sie, weil sie damit Abfall vermeiden können. Zudem trock­ ne die Vagina weniger aus als mit Tampons, sagt Widmer. Gut sei auch, dass sich Frauen beim Ein­ führen im Intimbereich anfassen müssen. «Frauen sollten ihre ­Geschlechtsorgane gut kennen und sich mit ihnen beschäftigen. Das fördert das sexuelle Selbst­ bewusstsein.» MM

Me Luna Menstruationstasse S, 1 Stück Fr. 15.80 statt 19.80

Für die Intimpflege Eine natürliche Intimpflege ist wichtig, um Scheiden- oder Vaginalinfektionen vorzubeugen. Denn: Ein saures Milieu mit dem optimalen pHWert minimiert die Möglichkeit von Infektionen. Vaginalgels mit Milchsäure können helfen, das natürliche Milieu wiederherzustellen und aufrechtzuerhalten. • Unterstützen Sie Ihren Körper, den optimalen pH-Wert im Intimbereich wiederher­ zustellen. • Tragen Sie Unterwäsche, die bei 60 Grad gewaschen werden kann. • Wechseln Sie Handtücher und Waschlappen häufig, und waschen Sie diese ebenfalls bei 60 Grad. • Bevorzugen Sie ­Binden und Slipeinlagen aus natürlichen Materialien. • Wischen Sie auf der Toilette von vorne nach hinten. • Verzichten Sie auf ­Vaginalduschen.

Gynofit Milchsäure Vaginal-Gel, 6 Stück Fr. 15.80 statt 19.80­


13.4. – 26.4.2021

Hält dich trocken. Der Schutz von TENA.

Jetzt testen!

KOSTENLOSE-PROBE eines Blasenschwäche-Produktes von TENA unter www.tena.ch/frauen oder 0840 22 02 22* *CHF 0.08 / Min., Mobilfunkpreise können abweichen.

Ab 2 Stück

20% Alle TENA Produkte z.B. TENA Discreet Extra, 10 Stück 4.30 statt 5.40

Solange Vorrat. Bei allen Angeboten sind bereits reduzierte Artikel ausgenommen.

TENA, eine Marke von Essity

Aktion


Aktion

für eine intakte Intim fl or a

13. 4. – 26. 4. 2021

Ab 2 Stück

20% Gesamtes Gynofit Sortiment ab 2 Stk., 20% günstiger, gültig bis 26.4.2021

Solange Vorrat. Bei allen Angeboten sind bereits reduzierte Artikel ausgenommen. Ins_gynofit_209x141_migros_20-prozent_d-f-i_3.20_4Produkte.indd 1

Coronavirus

03.03.21 10:09

Danke, dass Sie weiterhin Abstand halten. ichtig. Bitte bleiben Sie vors n wir die Krise. er st ei m am ns ei em G bag-coronavirus.ch

SwissCovid App Download


2103068 DAMART SUISSE - 313832 - Annonce Presse MIGROS MAGAZIN CHD - livraison le 01/04 - parution le 12/04

ECHTES LEDER JETZT EXTRA GÜNSTIG! 2 Modelle, 3 Farben!

Designer & Hersteller seit 1953

statt

Fr. 59.90

GRATIS

29. NUR

LIEFERUNG

EINFACHER 90 &UMTAUSCH

Obermaterial Spalt-

3641

LEDER

Innensohle

Mokassins Beige

LEDER

Diese Mokassins und Spangenschuhe aus Spaltleder garantieren einzigartigen Gehkomfort! Durch die dekorativen Ausschnitte, Kontrastnähte und den Mix aus glattem, schimmerndem und geflochtenem Leder sind sie ausserdem ein echter Blickfang. Obermaterial aus beschichtetem Rindsspaltleder. Leder-Innensohle auf Luftkissen mit Fussgewölbestütze. Rutschfeste Elastomer-Laufsohle. 4-cm-Keilsabsatz für einen moosweichen und ermüdungsfreien Gang.

SPANGENSCHUHE Marine: 11982.008 Fuchsia: 11982.033 Beige: 11982.021

MOKASSINS Marine: 11984.005 Fuchsia: 11984.029 Beige: 11984.017

36, 37, 38, 39, 40, 41

36, 37, 38, 39, 40, 41

69.90

29.90

59.90

Spangenschuhe Marine

29.90

Nutzen Sie dieses Kennenlern-Angebot mit Ihrem VORTEILSCODE 18062 Mokassins Fuchsia

• Per Telefon unter 0848 000 874 • Online auf www.damart.ch • Per Fax an 071

274 68 63

AM BESTEN GLEICH BESTELLEN! WICHTIG: Bitte vollständig ausfüllen, sonst kann Ihre Bestellung nicht bearbeitet werden.

Kunden-Nr.: (falls vorhanden) (1)

Frau

Herr

(1)

Vorteilscode:

18062

JA,

ich nutze dieses Angebot und bekomme erhalte die Schuhe zum Schnäppchenpreis von je NUR FR. 29.90 + den Damart-Katalog GRATIS nach Hause geliefert. FARBE

Name

BESTELLNR.

GRÖSSE

EINZELPREIS

MENGE

Vorname

Strasse+Hausnr.

+ den Damart-Katalog

PLZ Ort Damart Swiss AG ist Mitglied im HANDELSVERBAND.swiss. Mit diesem Gütesiegel verpflichten wir uns, den Ehrenkodex einzuhalten und jeden Artikel sorgfältig zu prüfen. Sollte ein Modell Ihren Erwartungen nicht entsprechen, dann können Sie es innert 14 Tagen in einwandfreiem und ungetragenem Zustand umtauschen oder zurücksenden.

Bitte senden an:

- Postfach - 9029 St. Gallen

GESAMT

29.90 29.90 29.90 29.90

Bitte ankreuzen und in Grossbuchstaben schreiben.

Dieses Angebot gilt nur, solange der Vorrat reicht, bis 31.08.2021.

GRATIS-LIEFERUNG

Fr. 6.95

Kauf auf Rechnung Gesamt: Sie können Ihre Bestellung online oder per Telefon mit Bankkarte bezahlen.

GRATIS

Fr.

0.-


MEINE MIGROS | 12.4.2021 | 57

OHNE IRRITATIONEN DURCH DEN TAG Aktion 20 %

e gesamt auf das iment rt aha!-So l pri

bis 19. A

7:15 Uhr

12:45 Uhr Abwasch Das Spülmittel kommt ohne Farbstoffe und ohne Parfüm aus. Das Konzentrat ist äusserst ergiebig: Nur wenige Tropfen genügen für den Abwasch. Manella Ultra Sensitive aha!, 500 ml Fr. 3.10

Hautpflege Die Tagescreme regeneriert und unterstützt die natürliche Schutzbarriere der Haut. Zoé Ultra Sensitive Tagescreme, 50 ml Fr. 12.95

14:25 Uhr Joggen Dank ihres hochwirksamen und ausgewogenen Filtersystems schützt diese Gesichtscreme von Sun Look empfindliche Haut, die zu sonnenbedingten Reizungen neigt. Sun Look Ultra Sensitive Face Cream SF 50, 50 ml Fr. 9.20

16:20 Uhr Haare waschen

6:45 Uhr Morgentoilette

Bild: Getty Images

Die alkoholfreien Feuchttücher haben einen hautfreundlichen pH-Wert und enthalten eine sanfte Aloe-Vera-Pflegelotion. Feuchttücher Sensitive aha!, 50 Stück Fr. 2.80

18:15 Uhr Wäsche machen Die Hautverträglichkeit dieses Waschmittels mit naturbasierter Seife wurde auf sensibler Haut getestet und bestätigt. Es eignet sich sowohl für Buntes als auch für Weiss- und Feinwäsche. M-Plus Universalwaschmittel aha!, 1,5 l Fr. 13.50

DAS AHA!-SORTIMENT

Diese Schweizer Haarpflege mit Herzund Baumwollsamen reinigt besonders mild und ist pH-hautneutral. Das Shampoo eignet sich für die Anwendung bei einer sensiblen und zu Reizungen ­neigenden Kopfhaut. Belherbal Sensitive Shampoo, 250 ml Fr. 3.95

Das aha!-Sortiment ist besonders geeignet für Personen mit Allergien und Intoleranzen. Neben einem grossen und vielfältigen ­ gluten- und laktosefreien Lebensmittelsortiment zählen auch Reinigungs-, Hygiene- und Kosmetikartikel dazu, die sich besonders für sensible, zu Allergien neigende Haut eignen. Die Produkte werden vom aha! Allergiezentrum Schweiz empfohlen. Sie sind durch die unabhängige Zertifizierungsstelle Service Allergie Suisse SA geprüft und kontrolliert.


58 | 12.4.2021 | SEHSCHWÄCHE BEI KINDERN

Braucht unser Kind eine Brille?

Text: Elena Wermelinger

Was sind die typischen An­ zeichen einer Seh­schwäche bei Kleinkindern?

Wenn Sie beim Kleinkind ein Schielen nach dem sechsten Lebensmonat ­beobachten, ist das ein ­Anzeichen für eine Ab­ weichung von der normalen Entwicklung der ­Augen. Weitere Hinweise können zum Beispiel das häufige Reiben der Augen, vermehrtes Blinzeln oder eine ausgeprägte Licht­ empfindlichkeit sein. Auch eine Schiefhaltung des ­ Kopfs oder das Zu­kneifen ­eines Auges kann auf eine Sehschwäche ­hindeuten.

Wie erkennt man Seh­ schwäche beim Schulkind?

Wenn das Kind zum Beispiel sehr nahe an den ­F­ern­seher heranrückt oder oft beide Augen zu­ sammenkneift, um an die Wandtafel oder den Fern­ sehbildschirm ­sehen zu ­können, sind das ­Anzeichen für eine Kurzsichtigkeit. Auch Konzen­trations­ probleme, häufige Kopf­ schmerzen (vor allem nach Anstrengung oder g­ egen den Abend) und ein rasches Ermüden beim ­Lesen und Schreiben können für eine Schwachsich­tigkeit spre­ chen. Und wenn das Kind

über ein zeitweiliges Dop­ pelt- oder Verschwommen­ sehen klagt, sollte e­ benfalls eine Abklärung der Augen stattfinden. Wie behandelt man eine Sehschwäche?

Kurzsichtigkeit, Weitsich­ tigkeit oder Hornhaut­ verkrümmung behandelt man mit einer Brille. Wenn die Sehschwäche einseitig durch ein (sichtbares oder unsicht­bares) Schielen ­verursacht wurde, kann ­beispielsweise durch eine ­Abdecktherapie des guten Auges das schwächere ­trainiert werden.

Mehr zum Thema Sehschwäche auf migros-impuls.ch/sehschwaeche iMpuls ist die Gesundheits­initiative der Migros.

Bilder: Getty Images, zVg

Häufiges Blinzeln oder rasches Ermüden beim Lesen – das können Anzeichen dafür sein, dass ein Kind schlecht sieht. Wie wird eine Sehschwäche behandelt, und was können Eltern tun, um die Sehkraft zu fördern?


Warum früh zu reagieren wichtig ist Beobachten Sie Ihr Kind und lassen Sie es bei Auffällig­ keiten von einer Orthoptistin oder einem Orthoptisten ­abklären. Wird ein Sehfehler nicht rechtzeitig erkannt und be­ handelt, kann schlimmsten­ falls eine Sehschwäche ­entstehen, die nicht mehr ­behandelt werden kann. Auch die Fähigkeit, dreidi­ mensional zu sehen, kann verloren gehen. Solche Seh­ störungen können später die Berufswahl beeinträchtigen.

Bei einseitigen Sehschwä­ chen zeigen sich oft keine Alarmzeichen. Ein kleinwink­ liges Schielen beispielsweise kann ein Laie kaum erkennen, deshalb heisst es auch so. Beim Schielen benutzt das Kind nur eines seiner beiden Augen aktiv. Die Sehschärfe am schielenden Auge kann sich dadurch nicht ent­ wickeln, und es entsteht eine Sehschwäche. Die ­Gefahr ist gross, dass diese Art von Sehschwäche erst spät ­entdeckt wird.

Schütze die Welt, in die unsere Kinder geboren werden.

Elena Wermelinger, Dipl. Orthoptistin HF, Medbase Kriens ­Mattenhof

oder -störung im Kleinkindalter entdeckt und erfolgreich therapiert wird. Können Eltern die Sehkraft beim Kind fördern?

Was tun, wenn man ­erkennt, dass das Kind schielt?

Das Schielen sollte bei ­einem Augenarzt mit einer Orthoptistin oder einem ­Orthoptisten gut abgeklärt werden. Diese Fachleute sind spezialisiert auf die ­Diagnose und Therapie von Schielerkrankungen, Sehschwächen, Augenzittern und Augenbewegungsstörungen. Je nach Schielform wird dann die richtige Therapie angeboten. Kann sich eine Sehschwäche eigentlich «auswachsen»?

Teilweise, aber nur mit der richtigen Behandlung. Die Sehfähigkeit entwickelt sich von Geburt an bis etwa zum zwölften Lebensjahr. Wichtig ist, dass eine Sehschwäche

Ja, indem sie das Kind ­immer wieder motivieren, im Freien zu spielen. Denn zu wenig Tageslicht oder stundenlanges Starren auf Bildschirme kann eine ­Kurzsichtigkeit fördern und verstärken. Auch eine gesunde, vitaminreiche ­­ Ernährung mit Gemüse tut den Augen gut. Zudem sollten die Eltern ihr Kind bei einer verordneten ­Therapie motivieren und ­unterstützen. Wie kann man einer Sehschwäche vorbeugen?

Das Wichtigste ist, die ­Sehschwäche frühzeitig zu erkennen. Auch wenn ein Sehfehler bei anderen Familienmitgliedern bekannt ist, sollte präventiv eine Untersuchung bei ­einem Orthoptisten oder ­einer Augenärztin gemacht werden. MM

Gemeinsam für ein gesundes Klima.

W

Anzeige

SEHSCHWÄCHE BEI KINDERN | 12.4.2021 | 59


PUBLIREPORTAGE

lieferdienstes wird geschätzt: So kann der Zmittag gemütlich und zuverlässig zur gewohnten Zeit genossen werden. Eine rundum gelungene Aktion: «Sie dörfed gern wiederemal cho!», so der einstimmige Tenor.

Die Tage werden wieder länger, die Sonne scheint, die ersten Blumen spriessen: Der Frühling ist da. Allerdings ist noch längst nicht alles wieder so, wie wir es wünschen würden. Gerade für ältere Menschen kann die Coronasituation zu schmerzhaften Einbussen in der Lebensqualität führen. Eine gute Mahlzeit ist in dieser Situation Seelennahrung. Wer schätzt es nicht, zu einer feinen, mit Liebe angerichteten Mahlzeit eingeladen zu werden? Dass das auch zuhause geht, beweist Menu Casa: Der moderne Mahlzeitendienst liefert eine Vielzahl von Menüs zum einfachen Aufwärmen nach Hause. Kurt Aeschbacher wollte im spontanen, persönlichen Gespräch mit MenuCasa-Kundinnen und -Kunden erfahren, ob dieser Service die Erwartungen erfüllt. Als Kurier lieferte er eine Reihe von Bestellungen selber aus. Erfreulicherweise waren die Reaktionen durchwegs positiv: «Manchmal habe ich fast Mühe zu entscheiden, was ich heute will», schmunzelt ein zufriedener Kunde über die Qual der Wahl. Eine andere Kundin weiss vor allem den reduzierten Aufwand zu schätzen: «Es ist wirklich eine Entlastung!». Auch die Pünktlichkeit des Menü-

Die Besuche sind als Video auf der Facebook-Seite von Menu Casa aufgeschalten. Markenbotschafter Kurt Aeschbacher Für TV-Legende Kurt Aeschbacher (72) steht der Mensch im Vordergrund. Seit seinem Rückzug aus der TV-Welt liegen ihm vor allem ältere Personen am Herzen. Er sieht besonders bei der Ernährung grossen Nachholbedarf.

Aeschbi‘s Osterüberraschung Vom Zmorge bis zum Znacht Und so funktionierts: Auf der Webseite oder der Speisekarte täglich aus 160 Artikeln und 40 Menüs die Lieblingsmahlzeit auswählen und bequem online bestellen. Die Mahlzeit wird bis an die Tür geliefert, ansprechend fixfertig auf einem Teller angerichtet. Das Essen kann im Backofen oder in der Mikrowelle aufgewärmt und zuhause genos-

Gutschein CHF 20.–* Code: FRUEHLING2021

Einlösen auf www.menu-casa.ch *Gutschein gültig bei der Erstbestellung ab einem Bestellwert von CHF 50.–. Pro Person und Bestellung nur ein Gutschein einlösbar und nicht kumulierbar. Gültig bis 31. Mai 2021.

Kurz vor Ostern liess es sich TV-Legende und Menu CasaBotschafter Kurt Aeschbacher nicht nehmen, einige der Mahlzeiten persönlich auszuliefern. sen werden. Bei Bestellungen ab 50 Franken ist die Lieferung gratis. Die Mahlzeiten sind übrigens alle in der Schweiz hergestellt und 5 Tage im Kühlschrank haltbar. Interessiert am Menülieferservice von Menu Casa? Kontaktieren Sie uns noch heute für eine Degustation oder einfach, um mehr zu erfahren: www.menu-casa.ch


FINANZEN | 12.4.2021 | 61 Contentpartnerschaft

Bild: zVg

Gold hat an Glanz verloren

Thomas Pentsy ist Marktanalyst bei der ­Migros Bank.

Nicht alle Anlageklassen haben auf die Fortschritte bei der Bewältigung der Coronapandemie und den sich aufhellenden Wirtschaftsausblick positiv reagiert. So hat Gold als sicherer Anlagehafen im Gegensatz zu Industriemetallen an Glanz verloren. Das spiegelt sich in der Nachfrage aus dem Investmentbereich. Nach dem Durch­bruch bei den Impfstoffen verzeichneten börsengehandelte Gold-Fonds (Gold-ETF) von November 2020 bis Februar 2021 in drei der vier Monate einen Abfluss. Allein im Februar flossen 4,6 Milliarden US-Dollar ab. Obwohl die Corona-Restriktionen die Wirtschaft weiter belasten, hält die ultralockere Geldpolitik der Noten­ ban­­ken im Verbund mit immensen Fiskalpaketen die Weltkonjunktur

auf dem Erholungspfad. Im Zuge ­weiterer Impffortschritte und nach­ lassender Restriktionen dürfte vorab in den USA das riesige staat­liche Kon­junkturpaket der Wirtschaft f­ rischen Schwung verleihen. In Erwartung ­einer kräftigen Wirtschaftsbelebung haben die Renditen langfristiger Anleihen daher angezogen, besonders in den Vereinigten Staaten. Kombiniert mit dem wieder festeren Dollar setzt dies dem Goldpreis zu. Wir erwarten keinen längerfristig destabilisierenden Inflationsschub und damit verbunden keine Trendwende hin zu stark steigenden Zinsen. Etwas höhere Realzinsen werden das Aufwärtspotenzial von Gold zwar einschränken. Angesichts hoher Staatsverschuldungen haben Zentralbanken

aber keine Eile, die Zinsen anzuheben. Sie behalten ihren expansiven Kurs voraussichtlich bei, bis die Covid-19-­ Pandemie fest unter Kontrolle ist. Der Dollar-Gegenwind wird angesichts des grossen US-Haus­haltsund Leistungsbilanz-Defizits nicht wesentlich stärker werden. Und ab der zweiten Jahreshälfte dürfte eine steigende Nachfrage aus der Schmuck­ industrie den Goldpreis stützen. Da wir der Preiskorrektur und ­unserem angepassten Basisszenario für zehnjährige US-Staatsanleihen Rechnung tragen, nehmen wir unsere Goldprognose jedoch leicht zurück. Wir sehen Gold in einer Konsoli­ dierungsphase und erwarten auf die Sicht von 12 Monaten einen Unzenpreis von 1750 Dollar. MM

Anzeige

20

%

TT A B RA V G Ü LT IG

B IS 2 O M 12 .

5. APR

IL 2 0 2

1

60 Tabletten CHF

CHF

23.60

STATT CHF 29.50

z.B. Floradix Eisen + Vitamine 500 ml

31.90

STATT CHF 39.90

Schluss mit Schlapp 20% Rabatt auf alle Floradix Produkte

Gezielte Magnesium-Zufuhr Mit Magnesium Vital Nutrilong rund um die Uhr gut mit Magnesium versorgt

Dr. Dünner AG, 6405 Immensee

Verfora AG, 1752 Villars-sur-Glâne

Dies sind Nahrungsergänzungsmittel. Keine Kumulation mit anderen Rabatten.

achillea.ch dropa.ch

APOTHEKEN UND DROGERIEN


62 | 12.4.2021 | MIGROS AARE

La Grenouille – Theater im Zentrum Eine erlebnisreiche Theaterinszenierung kann für Jung oder Alt der Anstoss sein, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Kultur könnte zum Umgang mit einer Krise viel beitragen, findet Charlotte Huldi, die künstlerische Leiterin des Theaterzentrums La Grenouille. Text: Noè Jeanne Freiburghaus

A

uch dank der Unter­ stützung des Kultur­ prozents Migros Aare konnten in der Vergan­ genheit Tausende von Kindern und Jugendlichen Inszenierungen des «Théâtre de la Grenouille» ­besuchen. Vor einem Jahr hat es sich mit dem Verein «à propos» zu einem Theater­zentrum für junges Publikum in Biel zusam­ mengetan. Gemeinsam wollen sie auch künftig ­eigene Stücke produzieren, die im Seeland und schweizweit auf Tournee gezeigt werden können. Zudem stehen ganzjährig Gastspiele auf dem Programm, und Projekte zur ­Kulturvermittlung können ­ausgebaut werden.

«Es macht uns Freude, grosse Fragen des Lebens lustvoll zu inszenieren.» Charlotte Huldi Künstlerische Leiterin «La Grenouille»

Das ganze Programm wird auf Deutsch und auf Französisch ­aufgeführt. Einige auch mehr­ sprachig: In den Vorstellungen «Sternenstaub» wird neben Bi­ lingue noch Englisch und in einer Fantasiesprache gesprochen. So wird ausser zum Theater auch der ­Zugang zu Sprachen vermit­ telt. Kinder lernen zudem Mi­ mik, Gesten und Emotionen zu deuten, um andere zu verstehen. Geschichten aus dem Leben

Die Produktionen von «La Gre­ nouille» richten sich an Alters­ gruppen bis 13 Jahre. Auch Eltern können aus den Vorstellungen ­etwas mitnehmen: Der künstleri­ schen Leiterin Charlotte Huldi ist

es wichtig, die ganze Palette des Menschseins und des Ver­haltens in einer Gesellschaft zu themati­ sieren. «Es macht uns viel Freude, die grossen Fragen des Lebens lustvoll zu inszenieren, um Jung und Alt zum Nachdenken und Diskutieren anzuregen.» Eine Eigenproduktion im ­Theater benötigt eineinhalb Jahre Vorlaufzeit. Das ist nicht wirklich kompatibel mit der aktuellen ­Situation. «Umgekehrt könnte Kultur gerade auch für den ­Umgang mit einer Krise viel ­bei­tragen», sagt Charlotte Huldi. ­Geschichten stehen oft stellver­ tretend für etwas, oder Kinder ­realisieren, dass auch andere das Gleiche fühlen wie sie. «Wir zei­


12.4.2021 | 63

os

r ig re M Aa

TIPP DER WOCHE

Geranien Solange die Theater wegen der Coronavirus-Pandemie geschlossen bleiben müssen, gibts einige der Vorstellungen von «La Grenouille» mittels Livestream aufgezeichnet, als Film oder exklusiv für Schulklassen.

Mit diesem Blumentopf kann man nur gewinnen. Selbst wer keinen grünen Daumen hat, schafft es, die äusserst pflegeleichte Pflanze zum Blühen zu bringen. Vom 13. bis 26. April gibt es 37 Prozent ­Rabatt auf Geranien «Aus der Region. Für die ­Region.» im 10,5-cm-Topf. Fr. 1.85 statt 2.95 Erhältlich in den «Do it + Garden»-Filialen.

Käsermeister Michael Jaun mit zwei Wasserbüffeln.

gen ein Stück, in dem ein Mäd­ chen mit einem Wirbelsturm konfrontiert wird. Es versteht nicht, was passiert, ist durchein­ ander und unsicher. Es ist inspi­ rierend, dem Kind zuzuschauen, wie es stark bleibt und trotz ­Störfaktoren weitermacht.» Gemeinsam in die Zukunft

Selbst während des Lockdowns war und ist «La Grenouille» aktiv. Per Livestream oder in geschlos­ senen Vorstellungen für Schul­ klassen können die jungen Leute Theaterkultur geniessen. Und «La Genouille» steht in den Startlöchern, um auch auf der grossen Bühne weiterzumachen. «Um dem jungen Publikum ­einen Zugang zu dieser Kunst­ form zu vermitteln, ist es wich­ tig, dass es regelmässig Vor­ stellungen besuchen kann. Wir haben unsere Ressourcen im neuen Theaterzentrum für ­junges Publikum gebündelt, um dies möglich zu machen», sagt Charlotte Huldi. MM

Büffelmozzarella aus Marbach Seit 1996 halten einige Bauern im Schangnau Wasserbüffel. Aus der Milch produziert die Familie Jaun in der Bergkäserei Marbach Büffelmozzarella. Text: Christian Bärtschi  Bild: Michèle Büschi

B

Bilder: zVg

Informationen zur Premiere der Neu­ produktion «Was das Nashorn sah, als es a­uf die andere Seite des Zauns schaute» (ab 9 Jahren) und zur Durchführung der Vorstellungen auf: lagrenouille.ch

Aus der Region: «Schangnauer Büffel-Mozzarella» 125 g Fr. 3.95

üffelmilch ist gesund; sie enthält mehr Eisen, Fett, Kalzium und Vitamin A als Kuhmilch. Doch ­Büffelmilch ist rar; Wasserbüffel geben dreimal weniger Milch als Kühe. 1999 produzierte die Käser­ familie Jaun aus Marbach den ersten Schweizer Büffelmozzarella namens «Schangnauer BüffelMozzarella». Heute sind die Büf­ felprodukte des Käsermeisters Michael Jaun weitum beliebt. Die Zahl der Wasserbüffel im Schang­

nau ist auf über 150 Tiere gestie­ gen. Die Bergkäserei Marbach führt ein breites Mozzarella­ sortiment aus reiner Büffelmilch: Der Frischkäse wird in den ­Migros-Supermärkten als her­ kömmliche 125-Gramm-Kugel und als Mozzarelline, also als ­Kügelchen, verkauft. Jeweils von März bis August sind an den be­ dienten K ­ äsetheken der Migros Aare auch Mozzarella, Grill- und Salatkäse und auch Burrata aus Kuhmilch erhältlich. MM


Neue Ideen für Barbecue-Fans.

30%

c

3.60

Grill mi Spare Ribs

3.50

Grill mi Beef Brisket

vorgegart, Schweiz, per 100 g, nur in grösseren Filialen erhältlich

vorgegart, Schweiz, per 100 g, nur in grösseren Filialen erhältlich

Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. Angebote gelten nur vom 13.4. bis 19.4.2021, solange Vorrat.

5.30

Peperoni rot

4.30

Bratkäse Burger Provençale

Spanien/Niederlande, per kg

Schweiz, 2 x 100 g

c

4.30

TerraSuisse Rindshohrückensteak

3.40

Grill mi Pulled Beef

statt 6.20

per 100 g

vorgegart, Schweiz, per 100 g, nur in grösseren Filialen erhältlich

Genossenschaft Migros Aare


Fragen zu einem Produkt? Video doch einfach an.

Jetzt gibts Onlineshopping und persönliche Beratung in einem : Per Live -Video direkt in die Filiale. Probieren Sie’s aus – auf allen Migros-Fachmärkten online.


M E D IT M , S IN E D N U . S E 450 BIK . T K C E D T N E T L E W IE D D IN K DEIN

Finde dein Bike in der grössten Bike-Auswahl der Schweiz. Feldstrasse 30, 3073 Muri bei Bern – Direkt bei der Autobahnausfahrt Muri Trafo Baden, Brown Boveri Platz 1, 5400 Baden bikeworld.ch


W ieder ein s t i e g P fleg e HF ! melden Jetzt an tiegpflege.ch s iederein www.w

Neuer Kurs ab 25. Mai 2021

Holen Sie sich in unserem neuen Kurs das Rüstzeug für den Wiedereinstieg. 15 Präsenztage + 30 Tage angeleitetes Selbststudium = 100 % bereit für den Wiedereinstieg! Dank Kantons- und Bundesförderung zum attraktiven Spezialpreis. «Dank PACH erhalten ich und meine Pflegeeltern Hilfe, wenn es nicht rund läuft»

Geborgen aufwachsen.

Spendenkonto: 30-25931-7 IBAN: CH95 0900 0000 3002 5931 7 oder unter www.pa-ch.ch/spenden

Krankenpflege SBK Inserat_AG-Version.indd 1

100% Genuss – nur 3 Zutaten. 13. 04. – 19. 04. 2021

4er-Pack

20% 3.00 statt 3.80

Solange Vorrat. Bei allen Angeboten sind bereits reduzierte Artikel ausgenommen.

Alle Emmi Jogurtpur 4 × 150 g, z.B. Erdbeer

06.04.2021 16:53:03


68 | 12.4.2021 | RÄTSEL

Migros-Geschenkkarten zu gewinnen! Lösen Sie das Kreuzworträtsel und gewinnen Sie eine von 2 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken. Für die grüne Zusatzlösung winken 2 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 50 Franken.

HSTE ÖC

Z

U

-

FR

IT

DEN

KUN

HE

Grösste Auswahl – bester Service

H

SCHWEIZER TREPPENLIFT-PIONIER

IE DE

N

Rigert AG 6403 Küssnacht a/R T 041 854 20 10 www.rigert.ch

03_RIGERT_Inserat_MM_41x61_Zeitung.indd 28.04.20 1 14:21

So nehmen Sie teil: Hauptpreis (oranges Lösungswort) Tel.: 0901 000 841 (Fr. 1.–/Anruf ) SMS: Senden Sie MMD1, gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an 3113 (Fr. 1.–/SMS). Bsp.: MMD1 STEMPEL Hans Muster, Musterweg 22, 8000 Musterdorf Internet: www.migmag.ch/raetsel (kostenlos) Zusatzpreis (grünes Wort) Tel.: 0901 000 845 (Fr. 1.–/Anruf) SMS: Senden Sie MMD5, gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an 3113 (Fr. 1.–/SMS). Bsp.: MMD5 WINTER Hans Muster, Musterweg 22, 8000 Musterdorf Internet: www.migmag.ch/raetsel (kostenlos) Teilnahmeschluss: Sonntag, 18.4.2021, 24 Uhr Gewinner Nr. 13 Hauptpreis: Karl Betschart, Baar ZG; Heidi Stampanoni, Steinhausen ZG Zusatzpreis: Philipp Grangaro, Zürich; Margot Buri, Brislach BL Teilnahmebedingungen Gewinnspiele: Teilnahmeberechtigt sind alle Personen mit Wohnsitz in der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein, welche das 18. Altersjahr vollendet haben. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind die Mitarbeitenden des Gewinnspielveranstalters sowie Gewinnspielvereine, automatisierte Dienste und weitere professionalisierte/gewerbliche Teilnehmende. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.

Sudoku 2 × 100 Franken zu gewinnen

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts. So nehmen Sie teil: Tel.: 0901 000 844 (Fr. 1.–/Anruf) SMS: Senden Sie MMD4, gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an 3113 (Fr. 1.–/SMS). Bsp.: MMD4 123. Hans Muster, Musterweg 22, 8000 Musterdorf Internet: www.migmag.ch/sudoku (kostenlos) Teilnahmeschluss: Sonntag, 18.4.2021, 24 Uhr


RÄTSEL | 12.4.2021 | 69

Gewinnen Sie eine von 4 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 4×

Quiz

Paroli

2 × 100 Franken zu gewinnen

2 × 100 gewinnen Füllen Sie dieFranken zehn Wörter inzu das Rätselgitter ein. Füllen Sie Sie die zehn Wörter das Rätselgitter Tragen diesich zehn Wörter in das Rätselgitter Die Lösung ergibt aus in den Buchstaben inein. den Feldern 1-5.ein. Die ergibt sich aus den Buchstaben den Feldern 1-5. DasLösung Lösungswort ergibt sich ausinden Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. Was muss man manchmal aufziehen? K manche Segel

D andere Saiten

M einige Seiten

Man kann kämpfen wie ein … O Bäcker

I

E Berserker

Besetzer

Was ist eine Attitüde? S Bogenbrücke

N Haltung

R Hormon

A Gemeinde

1 1

S Privatbesitz

Mit was wird im Neuen Testament in einem Gleichnis das Reich Gottes verglichen? I

M Senfkorn

Rosenblüte

D Zuckerschote

In welchem Schweizer Hafen steht seit 1894 ein Leuchtturm? P Thun

E Zürich

A Genf

1

2

N Meermappen 3

4

5

3 2

7

Lösungswort

So nehmen Sie teil:

2 2

3 3

4 4

5 5

Tel.: 0901 000 843 (Fr. 1.–/Anruf ) SMS: Senden Sie MMD3, gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an 3113 (Fr. 1.–/SMS). Bsp.: MMD3 HOTEL. Hans Muster, Musterweg 22, 8000 Musterdorf Internet: www.migmag.ch/paroli (kostenlos) Teilnahmeschluss: Sonntag, 18.4.2021, 24 Uhr Teilnahmebedingungen: auf der ersten Rätselseite

Sudoku Lösung Nr. 14

Was

migusto.ch

5

So nehmen Sie teil:

Bimaru Lösung Nr. 14

koche ich heute?

5

E

Tel.: 0901 000 842 (Fr. 1.–/Anruf ) SMS: Senden Sie MMD2, gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an 3113 (Fr. 1.–/SMS). Bsp.: MMD2 ATEMZUG. Hans Muster, Musterweg 22, 8000 Musterdorf Internet: www.migmag.ch/quiz (kostenlos) Teilnahmeschluss: Sonntag, 18.4.2021, 24 Uhr Teilnahmebedingungen: auf der ersten Rätselseite

Kreuzworträtsel Lösung Nr. 14

E 1 4

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.

T Wasserpläne 6

2 3

Bimaru

Wie nennt man Ozeankarten? L Übersegler

4 1

Lösung: Lösung:

Wem gehört die Insel Ufenau im Zürichsee? K Kloster

ALLERLE I ABR I NNEN ANF L EHEN BE I LE I BE BORUSS I A B E QU EME N BOTSUANA E I E RMA N N D E Z I MA L E O LF HA RN M EI SI KE A E E RG EN L LI A CH SU R EM SZENER I E SENFGLAS TRENNUNG T E ENAGER UML A U F E N URKANTON V I RULENT

R U N D D O K T A C O U N Z Paroli

R O U T I Lösung Nr. 14 N E N START

D I V E R S E S

E L A S S I N G A T M A S S E S S E R N E T Quiz A Lösung Nr. 14 G E QUADRAT

Sudoku Gewinner Nr. 13

Paroli Gewinner Nr. 13

Quiz Gewinner Nr. 13

Gilbert Metzger-Walther, Bubendorf BL; Françoise Béné, Grand-Lancy GE

Franziska HofmannAeschbacher, Wädenswil ZH; Helene Lüthi, Thun BE

Fredy Hubacher, Wanzwil BE; Ines Schmid, Wettingen AG


70 | 12.4.2021 | MEINE WELT

«Ich bin ein Sneakers-Junkie» Ihre Stimme kennen viele. Jahrelang stand Rita Roof auf der Bühne, als Backgroundsängerin bei Dodo, Lo & Leduc oder Steffe la Cheffe. Jetzt tritt sie mit ihrem ersten Soloalbum in den Vordergrund. Text: Rahel Schmucki  Bilder: Désirée Good


2

1

Name: Rita Roof (39) Wohnort: Zürich Das läuft bei mir: «Ich bin in Guatemala geboren und in den USA aufgewachsen. Seit ich elf Jahre alt bin, lebe ich in der Schweiz. Ich spreche also Spanisch, Englisch und Deutsch. Mit meinem 14-jährigen Sohn lebe ich in Zürich. Seit ich mich erinnern kann, habe ich immer gern gesungen und bin auch bereits in der Schule aufgetreten. Nach meiner KV-Lehre habe ich angefangen, als Backgroundsängerin bei mehreren Schweizer ­Musikerinnen und Musikern zu singen. Ich stand mit Lo & Leduc, Dodo, Dabu Fantastic, Nemo oder Steff la Cheffe auf der Bühne. Vor fünf Jahren habe ich begonnen,­eigene Lieder zu schreiben, und am 16. April kommt mein erstes Album ‹Stimm i mir› heraus.»

MEINE WELT | 12.4.2021 | 71

4

5

3

1 Mein Studio «Seit zwei Jahren singe ich in meinem Gesangsraum in Zürich Alt­stetten. Hier habe ich mein Album auf­genommen und gebe Gesangsunterricht. Es ist aber nur ein Provisorium. Im untersten Stock des Gebäudes haben wir gerade eine Baustelle, denn da e ­ ntsteht mein neues Studio.» 2 Meine Mama «Es gibt niemanden, der mich so gut versteht wie meine ­Mutter. Sie ist ­meine beste Freundin.»

Mein Lieblingsprodukt «Ich koche gern ­thailändisches Essen, und dafür brauche ich oft Kokosmilch.»

3 Mein Team «Dodo und Jegi kenne ich aus meiner Zeit als Backgroundsängerin. Die beiden sind mein Produzententeam und feilen mit mir stundenlang an der Musik und an den Texten..» 4 Meine Schuhe «Ich bin ein absoluter Sneakers-Junkie, ich habe knapp 20 Paar im Schrank. Das sind viel ­weniger, als ich gerne hätte. Hohe

6

Schuhe ziehe ich nur an, wenn ich muss. Zum ­Beispiel auf dem roten Teppich.» 5 Mein Glücksbringer «Die Kette hat mir meine Grossmutter zum 18. Geburtstag geschenkt. Seither habe ich sie fast nie abgelegt. Die sieben Ringe stehen für ein langes Leben, für gute ­Freunde, Gesundheit, Reichtum, Liebe, Frieden und Glück.» 6 Mein Lieblingsbuch «Ich lese viele ­Bücher auf meinem E-Book. Immer auf Englisch, weil das meine Muttersprache ist. Das Letzte, das mich so richtig rein­ gezogen hat, war ‹Ich weiss, warum der gefangene Vogel singt› von Maya ­Angelou.»  MM


Feelgood auch für die Natur. Mehr Bio-Früchte und -Gemüse denn je.


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Migros-Magazin-15-2021-d-AA by Migros-Genossenschafts-Bund - Issuu