Ich bin ein Zahlenmensch, und das liegt in der Familie: Schon mein Vater war Finanzchef einer Firma. So manchen Abend wälzte er Bilanzbücher, um sie zu analysieren oder Fehler in der Buchhaltung zu suchen. Als Kind dachte ich: spannender Job! Heute bin ich Finanzchefin der Migros Gruppe. Zahlen zu prüfen, macht aber nur einen kleinen Teil meiner Arbeit aus. Mir ist wichtig, dass die Migros finanziell stark aufgestellt ist, damit wir hochwertige Produkte zu fairen Preisen anbieten können. Mein Team und ich haben intensive Wochen hinter uns. Wir werteten aus, wie sich alle Bereiche der Migros im Jahr 2025 finanziell entwickelten. Unser Fazit: Die Migros ist gestärkt aus der Transformation hervorgegangen und finanziell kerngesund (ab Seite 10). Besonders freue ich mich, dass alle Bereiche zum Gewinn beigetragen haben – vom Supermarkt über die Bank bis zum Gesundheitsbereich.
Jetzt kann ich mich ganz dem aktuellen Geschäftsjahr widmen. So viel sei verraten: Die Migros ist auch 2026 auf einem guten Kurs.
Isabelle Zimmermann Finanzchefin Migros-Gruppe
Apropos Finanzbegriffe
Was ist das EBIT?
Das Wort steht für «Earnings Before Interest and Taxes», auf Deutsch: Ergebnis vor Zinsen und Steuern. Das EBIT zeigt auf, was ein Unternehmen durch seine normale Geschäftstätigkeit verdient hat.
Was ist der Reingewinn?
Das ist der Gewinn, der übrig bleibt, wenn alle Kosten, Zinsen und Steuern abgezogen sind.
Was ist der Gruppenumsatz?
Das ist die Summe aller Verkäufe von Produkten und Dienstleistungen einer Unternehmensgruppe an ihre Kunden.
Spargel-Flammkuchen
Dieser frische Flammkuchen bringt Frühlingsstimmung in deine Küche. Mit grünen Spargeln, Zwiebelringen, Speck und Crème fraîche ist er einfach zuzubereiten und leicht im Geschmack.
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Bio Spargel grün
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Aktion: 33 % Rabatt, vom 26. März bis 1. April
Wettbewerb
Ein Hoch auf Freiwillige!
Freiwillige leisten Grosses für die Gemeinschaft. Doch wie tut man ihnen selbst Gutes? Das Migros-Kulturprozent sucht Ideen von Vereinen und Organisationen, die Freiwillige stärken und entlasten. Die 15 besten Projekte werden mit bis zu 30 000 Franken gefördert.
Hier gehts zum Ideenwettbewerb: → engagement.migros.ch/ ideenwettbewerb
Mit dieser Aktion und vielen anderen Engagements setzt sich die Migros-Gruppe für eine lebenswerte Schweiz ein.
Zahl der Woche
Kurz und gut
Tassen Kaffee trinken Schweizerinnen und Schweizer durchschnittlich pro Kopf und Jahr. Damit zählt die Schweiz laut dem Verband Cafetier Suisse zur Weltspitze beim Kaffeetrinken.
Migros Bio Crema gemahlener Kaffee
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Aktion: 20 %, auf alle Migros Bio Kaffees Bohnen, gemahlen und Instant, ab 2 Stück, vom 26. März bis 1. April
Blévita Mini TomateBasilikum
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Trend
Lego boomt bei Frauen
Die bunten Klötzchen aus Dänemark begeistern nicht nur Kinder und Männer, sondern auch immer mehr Frauen. Auf galaxus.ch machen sie inzwischen fast die Hälfte der Lego-Kundschaft aus. Besonders beliebt ist bei Frauen die Lego-Botanical-Reihe, dank der sich vom Kaktus bis zur Orchidee jede erdenkliche Pflanze nachbauen lässt. → galaxus.ch
Die süss-säuerliche Tomate ergänzt den leicht pfeffrig-süssen Basilikum perfekt –zuerst fand man das im Mittelmeerraum heraus. Heute ist das Duo von unseren Tellern nicht mehr wegzudenken. Kein Wunder sind die Blévita Tomate-Basilikum so beliebt. Jetzt gibts die Cracker auch in der Minivariante. Perfekt zu mediterranen Dips.
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Das ist es: Eine neue Variante veganes Geschnetzeltes
Das kann es: Dank des würzigen Paprikageschmacks ist das Geschnetzelte subito zubereitet.
Das ist das Beste daran: Die V-Love-Pieces lassen sich vielseitig zubereiten: als Spiessli vom Grill, als Topping auf dem Caesar Salad, zur Nudelsuppe oder als Geschnetzeltes im Stroganoff.
V-Love
Migros-Gruppe
Das Migros-Jahr 2025 in Zahlen
Die Migros-Gruppe geht gestärkt aus ihrer Transformation hervor. Das Supermarktgeschäft entwickelte sich solide, der Non-Food-Bereich wuchs kräftig.
Text: Jörg Marquardt
31,9 Mrd.
Franken erreichte der Gruppenumsatz, der aber noch Anteile verkaufter Unternehmen enthält.
Für den Vergleich mit dem Vorjahr ist der Umsatz in den verbleibenden Geschäftsfeldern massgeblich: Dieser stieg auf 29,4 Mrd. Franken (+1,1 Prozent).
Noch mehr Zahlen zum Geschäftsjahr 2025 der Migros:
3292
Lernende in über 55 Berufen beschäftigt die Migros-Gruppe – und 91 689 Mitarbeitende. Die Migros ist die grösste private Arbeitgeberin und Ausbildnerin der Schweiz. Aktuell gibt es über 1000 offene Stellen.
1,7 Mrd.
Franken Umsatz erzielten die Gesundheitsdienstleistungen der Migros. Das ist ein Anstieg von 4,7 Prozent.
50 000
neue Kundinnen und Kunden hat die Migros Bank gewonnen. Der Jahresgewinn lag mit 276,2 Mio. Franken leicht tiefer (−2,1 Prozent), dies vor allem wegen tieferer Leitzinsen.
Migros-Gruppe
1133 Mio.
Franken beträgt der Gruppengewinn –deutlich höher als im Vorjahr (419 Mio. Franken). Darin enthalten sind auch Sondereffekte aus Unternehmensverkäufen.
1,5 Mrd.
Franken investierte die Migros in den Werkplatz Schweiz, unter anderem in Filialen, in die Logistik von Digitec Galaxus und Denner sowie in die Produktion der Migros Industrie.
18,5 Mrd.
Franken beträgt das Eigenkapital der Handels und Industriegeschäfte der Migros per Ende 2025 – 80,6 Prozent der Bilanzsumme (Vorjahr: 78,7 Prozent). Damit ist die Migros ein finanziell kerngesundes Unternehmen.
13,6 %
betrug das Umsatzwachstum im Non-FoodRetail und erreichte 3,5 Mrd. Franken. Haupttreiber war der Onlinehändler Digitec Galaxus, der seine Position als Schweizer Marktführer ausbaute.
138 Mio.
Franken hat das Migros-Engagement für die Förderung von Projekten in den Bereichen Kultur, Gesellschaft, Bildung, Freizeit und Wirtschaft ausgegeben.
8500
Kilometer legte der Merci-Bus auf seiner Tour durch die Schweiz zurück (im Bild auf dem Furkapass). Der historische Verkaufswagen war eine der beliebtesten Aktionen zum 100 Jahr Jubiläum der Migros.
«Der grosse Umbau ist erfolgreich abgeschlossen»
Mario Irminger, Präsident der Generaldirektion des Migros-GenossenschaftsBundes, ordnet die Migros-Zahlen ein.
Beim Blick aufs Geschäftsjahr 2025: Womit sind Sie besonders zufrieden? Im Supermarktgeschäft sind wir gut unterwegs. Wir haben die Preise für unsere Kundinnen und Kunden spürbar gesenkt, trotzdem ist der Umsatz sehr solide. Mit zahlreichen neuen Filialen sind wir jetzt noch näher bei den Menschen. Besondere Freude bereitet das kräftige Wachstum von Digitec Galaxus und Medbase.
Und wo muss die Migros besser werden? Unsere neue Vision gibt hier die Richtung vor. Sie steht unter dem Titel «Eine lebenswerte Schweiz für alle» und basiert auf drei Punkten: Topleistung in jedem Geschäftsfeld, ein starkes gesellschaftliches Engagement und die Beteiligung der MigrosGemeinschaft am wirtschaftlichen Erfolg. Dafür setzen sich unsere fast 100 000 Mitarbeitenden Tag für Tag ein.
Wie weit ist die Migros mit dem Umbau? Der grosse Umbau ist erfolgreich abgeschlossen. Jetzt gehören Unternehmen zur Migros-Gruppe, die zur Strategie passen und erfolgreich sind. Das ermöglicht es, unsere Stärken gezielt auszuspielen und den Schweizerinnen und Schweizern in allen Lebensbereichen einen echten Mehrwert zu bieten.
Mario Irminger, Präsident der Generaldirektion
Leben mit 100
In der Schweiz leben rund 2200 Hundertjährige – Tendenz steigend.
Wie geht es Menschen in diesem Alter, und was brauchen sie, um gut zu leben?
Eine Studie und persönliche Begegnungen geben Einblicke.
Text: Karen Schärer und Patricia Brambilla
Ein hundertster Geburtstag sorgt in der Schweiz noch für Aufsehen; derzeit gibt es etwa 2200 Hundertjährige im Land. Ihre Zahl steigt stetig, und die Prognose lautet: Bis die Hälfte aller Personen, die seit der Jahrtausendwende in der Schweiz geboren wurden, dürften ein dreistelliges Alter erreichen.
Doch was brauchen 100-Jährige? Welche Herausforderungen bringt das hohe Alter?
Erste Antworten liefert die landesweite Studie Swiss 100, an der Psychologin Daniela Jopp von der Universität Lausanne seit fünf Jahren arbeitet. Zusammen mit einem interdisziplinären Team untersucht sie spezifische Merkmale und Bedürfnisse der Hundertjährigen. «Neue Generationen von Hundertjährigen sind fitter als vorherige Generationen», sagt Jopp. «Trotzdem haben viele Gesundheitsprobleme und brauchen Unterstützung.»
Ziele für die nahe Zukunft
Mehr als die Hälfte (51 Prozent) lebt im eigenen Daheim, 60 Prozent sogar allein. «Sie empfinden es als schwierig, dass für die Pflege zu Hause jeden Tag jemand anderes auf der Matte steht.» Personelle Konstanz ist also ein Thema, das beim Ausbau solcher Dienstleistungen zu beachten ist. Über 90 Prozent der über 400 Befragten sind zufrieden mit ihrem Leben, sie sind aktiv und haben weiterhin Ziele. Etwa den Schulabschluss der Urenkelin zu erleben, Gymnastik zu machen oder Freundinnen zu treffen. In manchen Ländern gelten Menschen hohen Alters als Hüter der Tradition, als weise, geschätzte «Elders». Anders in der Schweiz, wo Altersbilder eher negativ sind. Daniela Jopp gibt zu bedenken: «Diese Menschen haben der Schweiz zu Wohlstand verholfen. Heute sind sie vielleicht langsamer, haben aber aufgrund ihrer Erfahrung viel zu sagen, das uns bereichern kann.» Möglichkeiten zur sozialen Interaktion fehlen manchen der Hundertjährigen. Von einem Austausch über Generationen hinweg könnten aber alle profitieren.
«Diese Menschen haben aufgrund ihrer Erfahrung viel zu sagen, das uns bereichern kann.»
Daniela Jopp, Psychologin an der Universität Lausanne
Keine Spur von Einsamkeit
Elfriede Bachmann wurde 1922 in Basel geboren. Sie pflegt heute noch rege ihre Freundschaften.
Ein Summen, und das Gartentor lässt sich aufschieben. Elfriede Bachmann, sorgfältig frisiert im gelb-blauen Trainingsanzug, steht mit den Händen an den Rollatorgriffen in der Tür ihres Häusleins in einem Vorort von Basel. Gerade erst hat die 103-Jährige einen Besuch verabschiedet, später bringt eine Kollegin Einkäufe vorbei – und als das Telefonklingeln unser Gespräch am Stubentisch unterbricht, lacht sie und sagt: «Ich sage es ja: Ich bin überhaupt nicht einsam.»
Ihr Netzwerk hat sie über Jahrzehnte aufgebaut und gepflegt. Sie engagierte sich in der Frauenriege, lud mit ihrem Mann zu Gartenfesten. Sie ist den Kindern der Nachbarn eine zusätzliche Oma, verschenkt Trauben aus dem Garten. Wenn sie die 150 Meter von ihrem Daheim zum Denner geht, ergibt sich häufig ein Schwatz. «Mich sieht man nie mit einem Lätsch.» Sie rät: «Man soll zufrieden sein mit dem, was man hat. In der Schweiz ist der Neid grösser als die Zufriedenheit.»
Spindeldürr, aber zäh
Ihre Erfahrungen prägen ihren Blick auf die Gesellschaft. Sie sagt: «Heute gibt es in der Schweiz keine armen Leute. Es gibt unzufriedene und faule Leute.» Als Kind im Basler Quartier St. Johann hatte sie häufig nicht genug zu essen. «Ich war als Mädchen spindeldürr, aber zäh.» Nach der Schulzeit fand sie kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs keine Lehrstelle, aber Arbeit beim Pharmakonzern Sandoz.
Fortsetzung auf Seite 15
Fotos: Jos Schmid
AKTUELL
sieht man nie mit einem
«Mich
Lätsch»: Elfriede Bachmann (103) in ihrem Zuhause in der Nähe von Basel. Alter
Zwischen Alpen & Adria
Natur, Kultur & Genuss zwischen Bergen und Meer
Naturparadies Slowenien
LEISTUNGEN - ALLES SCHON DABEI!
✓ Fahrt im im komfortablen Extrabus
✓ 2 Übernachtungen im HIT Hotel ****, Kranjska Gora
✓ 1 Übernachtung im Radisson Blu Plaza Hotel ****, Ljubljana
✓ 5 x Frühstück in den Hotels ✓ 4 x Abendessen im Hotel
✓ 1x Oberkrainer Abend bei Avsenik mit 3 Gang Menü und Musik
✓ Ausflug Triglav Nationalpark mit Bohinj Tal & Eintritt Savica Wasserfall
✓ Geführter Rundgang in Bled ✓ Interessante Stadtführung in Ljubljana
6 Reisetage, inkl. Halbpension ab nur Fr.1269.-
Reisehit 95 im DZ, Abreise 9.5.
✓ Eintritt & Besichtigung Adelsberger Grotten ✓ Ausflug Slowenische Küste mit Portoroz, Piran & Koper ✓ Weinverkostung in Koper ✓ Eigene Schweizer Reiseleitung
Ihr tolles Reiseprogramm:
1. Tag – Fahrt im komfortablen Extrabus nach Kranjska Gora, idyllisch gelegen in den Julischen Alpen. Bezug unseres 4-Sterne-Hotels und genussvolles Nachtessen im Hotelrestaurant.
2. Tag – Natur pur im Triglav Nationalpark: Über das Savica-Tal zum smaragdgrünen Bohinj See, Sloweniens grösstem Gletschersee. Spaziergang zum eindrucksvollen Savica-Wasserfall. Am Abend stimmungsvolles Nachtessen mit Livemusik im bekannten Avsenik-Gasthaus.
3. Tag – Besuch des märchenhaften Bleder Sees mit Führung im charmanten Bled. Weiter nach Ljubljana: barocke Pracht, mediterranes Flair und lebendige Altstadt bei einer spannenden Stadtführung. Übernachtung in Ljubljana.
4. Tag – Faszinierende Einblicke in die weltberühmten Adelsberger Grotten mit spektakulären Tropfsteinformationen. Anschliessend Weiterfahrt an die sonnige slowenische Küste.
5. Tag – Küstenzauber pur: Portoroz, das elegante See bad, das malerische Piran und das lebendige Koper be geistern mit mediterranem Flair. Krönender Abschluss mit Weinverkostung beim lokalen Winzer.
6. Tag – Rückreise voller unvergesslicher Eindrücke.
Wählen Sie Ihr Reisedatum 9. - 14. Mai 2026 * 17. - 22. Oktober 2026
* Spardatum ohne Zuschlag
Preis pro Person im Doppelzimmer in 4-Sterne-Hotels Fr. 1269.-
Nicht inbegriffen/zusätzlich wählbar: Einzelzimmerzuschlag Fr. 299.Saisonzuschlag Abreise 17.10.: Fr. 60.Buchungsgebühr: Fr. 24.- pro Person (entfällt bei Online-Buchung)
✓ Fahrt im komfortablen Extrabus ✓ 2 Übernachtungen im guten Mittelklassehotel im Raum Salzburg ✓ 1 Übernachtung im guten Mittelklassehotel im Raum Klagenfurt
✓ 1 Übernachtung im guten Mittelklassehotel im Raum Graz
✓ 2 Übernachtungen im guten Mittelklassehotel im Raum Wien
7 Reisetage, inkl. Halbpension ab nur Fr.1339.-
Reisehit 59 im Doppelzimmer
✓ 6 x Frühstück und 5 x Nachtessen im Hotel ✓ 1 x Heurigen Abend mit Essen, ¼ l Wein und Musik ✓ Interessante Stadtrundfahrten in Graz & Wien ✓ Geführter Stadtspaziergang in Salzburg inkl. Eintritt Geburtshaus von Mozart ✓ Führung und Verkostung in einer Hofkäserei im Salzburgerland ✓ Tolle Schifffahrt auf dem Wörthersee ✓ Führung durch das Piber Lipizzane gestüt ✓ Besuch Kürbiskern-Presse mit Kürbiskernölverkostung ✓ Romantische Schifffahrt auf dem Neusiedlersee ✓ Eigene Schweizer Reiseleitung
Ihr tolles Reiseprogramm:
1. Tag – Fahrt im im komfortablen Extrabus in den Raum Salzburg. Bezug unseres Hotels und gemeinsames Nachtessen.
2. Tag – Salzburg begeistert mit barocker Pracht und einzigartigem Charme. Geführter Rundgang durch die wunderschöne Altstadt und Besuch des berühmten Mozart-Geburtshauses. Zeit zur freien Verfügung und Nachtessen im Hotel.
3. Tag – Durch das idyllische Salzburgerland zu einer traditionellen Hofkäserei mit spannender Führung und Degustation. Weiter ins Kärntner Seenland mit Schifffahrt auf dem Wörthersee – ein echtes Postkartenmotiv. Übernachtung im Raum Klagenfurt.
4. Tag – Besuch des Lipizzanergestüts Piber mit Einblick in die Welt der edlen Pferde. Anschliessend Führung und Verkostung rund um das steirische «grüne Gold», das Kürbiskernöl. Nachtessen im Raum Graz.
5. Tag – Stadtführung in Graz mit seiner UNESCO-geschützten Altstadt. Weiter ins Burgenland zur idyllischen Schifffahrt auf dem Neusiedlersee. Fahrt in den Raum Wien zur Übernachtung.
Wählen Sie Ihr Reisedatum 7. - 13. Juni 2026 6. - 12. September 2026
Preis pro Person im Doppelzimmer in guten Mittelklassehotels Fr. 1339.-
Nicht inbegriffen/zusätzlich wählbar: Einzelzimmerzuschlag Fr. 249.Buchungsgebühr: Fr. 24.- pro Person (entfällt bei Online-Buchung)
Sie wählen Ihren Bus-Einsteigeort: Aarau, Basel, Bern, Bellinzona, Luzern, Pfäffikon SZ, Thun, St. Gallen, Sargans, Winterthur, Zürich
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Kranjska Gora Koper
Begunje Bled
Bohinj See/ Triglav Nationalpark
Lipica
Portoroz/Piran
Ljubljana
Adelsberger Grotten
6. Tag – Entdeckung der Kaiserstadt Wien mit Stadtführung und Besuch von Schloss Schönbrunn (Aussenbesichtigung möglich). Zeit zur freien Verfügung in der Innenstadt. Am Abend geselliger Heurigenabend mit Wein, Musik und regionalen Spezialitäten.
7. Tag – Heimreise nach erlebnisreichen Tagen.
Fortsetzung von Seite 13
Mit 20 heiratete sie, mit 30 kam das ersehnte Kind. Dazwischen konnte das Paar das Haus kaufen. Sämtliche Arbeiten daran übernahm ihr Mann, ein Spenglerinstallateur, aus Geldgründen selbst. «Ich war seine Handlangerin.» Mit der Zeit lag finanziell mehr drin. Nach der Pensionierung ihres Mannes kam eine Zeit des Entdeckens. Das Paar besuchte etwa den Sohn, der damals schon in den USA lebte, und reiste drei Monate lang mit einem Büssli durchs Land. «Zwei Jahre zuvor hatte ich in der Klubschule Migros einen Englischkurs gemacht. Damit kamen wir durch», sagt Elfriede Bachmann.
Seit dem Tod ihres Mannes vor elf Jahren – nach 73 Jahren Ehe – lebt sie allein. Jemand kommt zum Staubsaugen, jemand hilft ihr beim Duschen, und dreimal die Woche bekommt sie eine Mahlzeit. Mit dem Sohn ist sie jeden zweiten Tag via Skype in Kontakt. Er schickt ihr per Mail Fotos, auf Netflix schaut sie Tierdokus, auf SRF die «Arena». Sie sagt: «Viele nehmen mich aufgrund meines Alters nicht ernst. Ich bin aber nicht senil. Ich höre gut, sehe gut, bin nur nicht mehr flink zu Fuss.»
Wanderausstellung
Die Wanderausstellung «Welcome to your future: Hundertjährige der Schweiz» präsentiert Lebensgeschichten in 28 persönlichen Porträts sowie Erkenntnisse aus der Studie Swiss 100. Bis 12. April gastiert die Ausstellung in der Wasserkirche in Zürich, danach an weiteren Orten.
Daten und Infos: → migmag.ch/swiss100
«Immer etwas zu tun, ist wichtig»: Jean-Jacques Sollberger (103) in seinem Haus im Waadtland.
Gepflegt, aktiv, neugierig
Jean-Jacques Sollberger lebt allein in seinem Haus in Blonay VD. Umgeben von zahlreichen Sammlungen schreibt er weiter an seiner Lebenschronik.
«Mir geht es gut, aber ich würde gern meine Beine von früher zurückhaben, um den Wiener Walzer mit meiner Frau tanzen zu können.» Jean-Jacques Sollberger, 103 Jahre alt, gepflegt gekleidet mit einem LacosteCardigan über einem Hemd, lebt sichtlich auf, je mehr er in seine Erinnerungen eintaucht. Sollberger war kaufmännischer Angestellter in einer Eisenwarenhandlung und ging mit einem ausgeprägten Sinn für Ordnung und Liebe zum Detail durchs Leben.
Die Tage sind klar strukturiert
Jean-Jacques Sollberger wurde 1922 in Montreux VD geboren und lebte in etlichen Städten, darunter Luzern, wo er 1944 die Frau traf, die später seine Ehefrau wurde. 1976 kehrte er nach Montreux zurück, um das Geschäft seiner Eltern zu übernehmen.
Seine Tage in seinem Haus in Blonay verlaufen in einem klaren Rhythmus: aufstehen um 8 Uhr, Körperpflege, Frühstück. Danach ruht er sich in seinem Sessel aus, wenn er nicht gerade in seinem Garten beschäftigt ist. «Im Sommer mähe ich noch den Rasen, und im Winter reche ich die Blätter zusammen. Ich ruhe mich viel aus, anstatt zu arbeiten …»
Das Schwierigste? Die Mahlzeiten, die er oft allein einnimmt. «Ich picknicke, wenn ich Hunger habe», sagt er und erinnert sich an
Köstlichkeiten wie gefüllten Kohl oder Rindsfilet-Medaillons, die seine 2022 verstorbene Frau jeweils zubereitet hat. Er hat zwei Töchter, die sich um ihn kümmern, vier Enkelkinder und zwei Urenkelinnen. Doch die Tage vergehen still in dieser grossen Villa, in der die Schränke voller Erinnerungen sind. «Als ich klein war, waren wir arm. Ich lief das ganze Jahr über in kurzen Hosen herum und probierte meine erste Banane als Neunjähriger. Sie kostete 20 Rappen, den Preis von einem Kilo Zucker! Wir hatten keine Spielsachen. Ich hatte Spass daran, Briefmarken aus den Abfalleimern der Post zu fischen», erzählt er und zeigt sich erstaunt über «die Menge an Waren, die man heute in den Geschäften findet».
Das Geheimnis seiner Langlebigkeit? «Hier oben», sagt er und zeigt auf seinen Kopf, «muss man immer etwas zu tun haben. Neugierig bleiben. Mein letzter Wunsch ist es, drei Monate lang auf einer Kreuzfahrt um die Welt zu reisen.» Bis dahin schaltet er jeden Abend um 19.30 Uhr die Fernsehnachrichten ein, schaut sich gern einen Western an, wenn einer läuft, und setzt sich dann an seine schwarze Vintage-Schreibmaschine, um seine Lebenschronik weiterzuführen. Begonnen hat er sie 1991, und sie ist noch nicht fertig.
Osterdesserts: das süsse FINALE
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Zeitumstellung
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Sommerzeit ohne Stress
Die Zeitumstellung lässt Nachtmenschen leiden. Wie die innere Uhr uns alle beeinflusst und wie wir daran drehen können.
Text: Michael West
In der Nacht auf den 29. März werden die Uhren eine Stunde vorgestellt. Was macht das mit uns?
Weil wir morgens eine Stunde früher aufstehen müssen, leiden wir dann unter einem Minijetlag. Der Biorhythmus kommt mehr oder weniger stark aus dem Takt. Das zeigt sich besonders verschärft, wenn am Montag die Arbeitswoche losgeht: Viele sind dann gereizt, müde und unkonzentriert. Im Strassenverkehr ist besondere Vorsicht geboten. Fest steht aber auch, dass die Umstellung nicht alle gleich hart trifft: Morgenmenschen stecken sie relativ leicht weg. Für Nachtmenschen ist sie eine besondere Qual. Sie tun sich dann noch schwerer, aus den Federn zu kommen.
Des einen Freud, des anderen Leid: die Zeitumstellung
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Warum gibt es überhaupt Morgen- und Nachtmenschen?
«Jeder Mensch hat eine innere Uhr», erklärt Neurobiologe David Colameo von der Universität Zürich. «Sie bestimmt über einen Zeitraum von ungefähr 24 Stunden, wann wir wach werden, wann die Leistungskraft den Höhepunkt erreicht und wann wir reif fürs Bett sind.» Dahinter steht ein Taktgeber im Gehirn, der viele biologische Prozesse steuert, etwa die Produktion von Proteinen und die Ausschüttung von Hormonen. So bringt uns zum Beispiel das Stresshormon Cortisol am Morgen auf Trab, und das Schlafhormon Melatonin lässt uns in der Nacht zur Ruhe kommen.
Die innere Uhr tickt aber nicht bei allen gleich: Die Lerchen unter den Menschen kommen schon frühmorgens auf Trab, die Nachteulen dagegen erst gegen Mittag. Die Mehrheit der Bevölkerung befindet sich laut Colameo irgendwo zwischen diesen beiden Extremen.
Wird die innere Uhr vererbt?
«Ja, sie ist in der DNA jedes Menschen verankert», bestätigt der Wissenschaftler. «Das zeigt sich im Alltag auch darin, dass es in manchen Familien gehäuft Morgen oder Nachtmenschen gibt. Zusätzlich wird die innere Uhr auch vom Lebensstil beeinflusst.» Wenn man weit in die Menschheitsgeschichte zurückblickt, so macht es Sinn, dass es Lerchen und Nachteulen gibt: Eine Gruppe von Jägern und Sammlern hatte im Überlebenskampf einen entscheidenden Vorteil, wenn nicht alle Mitglieder gleichzeitig schliefen.
Wie kommt man morgens schneller auf Trab, und wie hält man länger durch?
«Die innere Uhr lässt sich vor allem mithilfe von Licht ein Stück weit verstellen», erklärt Colameo. «Das gelingt am besten am Morgen und am Abend.» Um nach dem Aufstehen schneller auf Touren zu kommen, sollten sich Nachtmenschen also möglichst früh und ausgiebig dem Tageslicht aussetzen. Im Winter kann ein Lichtwecker helfen. Umgekehrt
Zeitumstellung
«Unsere Arbeitswelt ist stark auf Morgenmenschen ausgerichtet.»
David Colameo, Neurobiologe
Safarikur Südafrika
können Lerchen Abendsonne tanken und auch mit künstlichem Licht etwas länger auf Trab bleiben.
Licht kann auch unerwünschte Wirkungen haben: Wer nachts zur Ruhe kommen möchte, darf nicht endlos ins Handy, den Computer oder den Fernseher starren. Der Widerschein der Bildschirme simuliert dem Hirn Tageslicht und verzögert so die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin.
Wie sollten sich Nachteulen am Wochenende verhalten?
Die Versuchung ist dann gross, der inneren Uhr zu gehorchen und möglichst lange zu schlafen. Doch als Nachteule sollte man nicht zu stark vom Rhythmus der Werktage abweichen. Sonst fühlt man sich an jedem Montagmorgen so erledigt, als habe man einen heftigen Jetlag.
Welchen Einfluss haben Mahlzeiten auf den individuellen Rhythmus?
Essen lässt den Zucker und Nährstoffspiegel im Blut kurzzeitig ansteigen und gibt uns so vorübergehend einen Energieschub. Nachteulen sollten also unter der Woche nicht auf den letzten Drücker aufstehen, sondern genug Zeit für ein Frühstück einplanen, dann kommen sie besser auf Touren. Wenn das nicht geht, sollte man mindestens ein grosses Glas Wasser trinken, denn das bringt den Stoffwechsel in Schwung. Lerchen im typischen Nachmittagstief können sich mit einem leichten Snack etwas mehr Energie geben. Schwere Mahlzeiten am Abend machen hingegen zusätzlich müde.
Woher kommt das Vorurteil, dass Nachtmenschen faul sind?
«Die Schweiz war lange eine Agrargesellschaft, in der kein Weg am frühen Aufstehen vorbeiführte», sagt der Neurobiologe. «Das prägt den Rhythmus unserer Arbeitswelt bis heute. Sie ist noch immer stark auf Frühmenschen ausgerichtet.» Den Eulen wird so aber unrecht getan: Sie kommen zwar später auf Touren, sind aber noch leistungsfähig, wenn andere längst Feierabend machen.
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Wenn es um das Färben der Haare geht –sei es, um graue Haare zu kaschieren oder sich selbst eine intensive neue Haarfarbe zu ermöglichen – dann ist die Angst vor Haarschäden ein häufiger Grund, warum viele Personen zögern. Diese Sorge stellt oft die grösste Hürde dar und hindert viele daran, den Schritt zu wagen und sich die Haare selbst zu färben. Der Wunsch nach gesundem, glänzendem Haar bleibt häufig im Konflikt mit der Angst, durch das Colorieren Haarschäden zu verursachen.
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Nach dem Färbeprozess wird das Haar durch die pflegende Bonding Haar-Maske regeneriert, wobei neue Mikroverbindungen entstehen, die das Haar stärken. Das Resultat bietet eine 100% Grauhaarabdeckung mit einem intensiven Farbergebnis. Für jeden Farbwunsch steht die passende Nuance zur Auswahl.
Finanzen
Frage
Unsicherheiten an der Börse:
Warum soll ich trotzdem investieren?
Tereza Kaurinovic
Kundenberaterin der Migros Bank und Expertin für Anlagethemen
Antwort
Turbulenzen gehören zum Börsenalltag. Anfang März rutschte der Swiss Market Index (SMI) wegen des IranKriegs deutlich ab, um bis zu drei Prozent an einem Tag. An den Folgetagen erholte sich der SMI wieder, er bleibt aber unter Druck. Solche Schwankungen sollten niemanden davon abhalten, in Aktien zu investieren. Drei Gründe, warum sich der Börseneinstieg in jedem Fall lohnt.
1. Langfristig höhere Renditen Wichtig ist, sein Geld langfristig anzulegen. Wer mindestens zehn Jahre investiert, gibt seinem Kapital genügend Zeit, um Rückschläge zu überstehen und an Wachstumsphasen teilzuhaben. Zudem steigen die Renditechancen, weil die erzielten Erträge über die Jahre wieder angelegt werden und neue Erträge erzeugen (Zinseszinseffekt). Über die vergangenen 50 Jahre betrug die
durchschnittliche jährliche Rendite des Schweizer Aktienmarkts etwa 7,8 Prozent (inkl. Dividenden). Wer monatlich 50 Franken investiert, hätte in zehn Jahren 9046 Franken Guthaben aufgebaut – ein Wertzuwachs von 3046 Franken. Auf einem Sparkonto mit einem durchschnittlichen Zins von 0,12 Prozent hätte dieselbe Geldanlage nur einen Wertzuwachs von 36 Franken erzielt.
2. Über der Inflation
Viele Schweizerinnen und Schweizer parkieren ihr Geld auf dem Sparkonto. Dort, so der Glaube, ist es sicher. Tatsächlich verliert ihr Vermögen immer mehr an Kaufkraft, weil die Teuerung die Zinsen mehr als auffrisst. Wer langfristig in Aktien investiert, kann die Kaufkraft seines Vermögens erhalten oder sogar steigern. Um Verlustrisiken zu minimieren, sollte das Geld auf verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Obligationen, Immobilien oder Edelmetalle verteilt werden. Für den Einstieg sind Fonds gut geeignet, da sie Klumpenrisiken reduzieren und breit diversifiziert sind. Vorsichtige Anlegerinnen und Anleger wählen am besten einen konservativen Fonds mit niedrigem Aktienanteil, zum Beispiel von 25 Prozent.
3. Der richtige Moment? Jetzt! Einige Menschen zögern den Aktienkauf hinaus, weil sie auf den perfekten Zeitpunkt warten, sprich: wenn die Aktien ihren Tiefststand erreicht haben und am günstigsten sind. Dies lässt sich aber schwer vorhersehen. Besser wäre es, über einen längeren Zeitraum stets den gleichen Betrag anzulegen –zum Beispiel über einen Fondssparplan. So kauft man bei tiefen Kursen mehr und bei hohen Kursen weniger ein. Dadurch wird der Einstandspreis geglättet.
Dieser Effekt ist als Durchschnittskosteneffekt bekannt. Er reduziert das Risiko eines schlechten Timings und baut psychologische Hürden ab. Dadurch fördert er einen stetigen Vermögensaufbau über einen längeren Zeitraum.
In einen Fondssparplan investieren
Weitere Informationen zum Fondssparplan der Migros Bank und den Prognoserechner findest du hier:
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Wann friert die Migros Fleisch ein?
Wenn Fleischprodukte das Verbrauchsdatum erreicht haben, aber noch bedenkenlos geniessbar sind, werden sie neu eingefroren. So wird die Haltbarkeit verlängert. Qualität und Sicherheit der Produkte bleiben gewährleistet. Damit schlägt die Migros zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie rettet Lebensmittel, und die Kunden profitieren von Produkten zu attraktiven Preisen.
Wie wird die Lebensmittelsicherheit sichergestellt?
Durch das Einfrieren werden biologische und chemische Prozesse, die zum Verderb der Ware führen können, gestoppt oder stark verzögert. Die Haltbarkeit wird so verlängert, ohne dass die Qualität des Produkts beeinträchtigt wird. Die eingefrorenen Produkte werden mit einer gut sichtbaren, grünen Etikette versehen. Sie informiert über das genaue Einfrierdatum und das neue Mindesthaltbarkeitsdatum, das anzeigt, wie lang man das Produkt zu Hause im Gefrierer lassen kann. Zudem enthält sie einen Hinweis zur korrekten Handhabung nach dem Auftauen.
Neu in der Migros-Tiefkühltruhe: Fleisch zum halben Preis
Waste
Warum friert die Migros jetzt Fleisch ein?
Neu friert die Migros Fleisch ein, kurz bevor es das Verbrauchsdatum erreicht. Ein Win-win-Geschäft: Kunden zahlen nur die Hälfte, Food Waste wird vermieden.
Wo finde ich das eingefrorene Fleisch?
Die Produkte liegen im Tiefkühlbereich, in der Truhe mit den Aktionen. Ein Plakat auf der Truhe weist auf die Produkte hin. Ab März wird das Angebot laufend in der ganzen Schweiz eingeführt.
Wie viel günstiger wird das Fleisch verkauft?
Die Preise werden um 50 Prozent reduziert. Die Produkte sind mit einem orangefarbenen Aktionskleber gekennzeichnet.
Worauf muss ich beim Auftauen achten?
Das Fleisch muss im Kühlschrank aufgetaut werden, am besten über Nacht, da es an der Kälte etwas mehr Zeit braucht. Das Fleisch nach dem Auftauen sofort verwenden und nicht mehr einfrieren.
Gibt es Fleisch, das nicht eingefroren werden kann?
Ja, zum Beispiel Fleisch mit Knochen oder Innereien, Fisch, Meeresfrüchte und Charcuterie-Artikel wie Aufschnitt oder Trockenfleisch können nicht eingefroren werden. Einiges davon kommt am gleichen Abend in ein Überraschungspäckli von «Too Good To Go» oder wird stark vergünstigt an MitarbeItende abgegeben. Was nicht verteilt werden kann, wird zu Biogas verarbeitet.
Text: Nina Huber Foto: Jorma Mueller
Ostermenü
GaumenfreudeAugenschmausund
Ein Fest der Aromen
Mit dem Frühling ziehen frische Düfte ins Land – sie verleihen unserem Ostermenü das gewisse Etwas.
Text: Claudia Schmidt
Rezepte und Fotos: Migusto
ErdbeerSpargel-Salat
Vorspeise für 4 Personen
Salat
600 g grüne Spargeln
2 EL Olivenöl
½ TL Salz
30 g Mandelstifte
250 g Erdbeeren
½ rote Zwiebel
45 g Parmesan oder Sbrinz
Vinaigrette
6 EL Olivenöl
4 EL Aceto balsamico
2 TL flüssiger Honig oder Agavendicksaft
Salz, Pfeffer
1. Spargeln wenn nötig im unteren Drittel schälen. Enden frisch anschneiden. Sehr dicke Stangen der Länge nach halbieren. Spargeln in Stücke à ca. 6 cm schneiden.
2. Spargeln in einer Bratpfanne bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten im Öl braten, bis sie weich sind, aber noch Biss haben. Mit Salz würzen und leicht auskühlen lassen.
3. Inzwischen Mandelstifte in einer Bratpfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze rösten, bis sie hellbraun sind.
4. Erdbeeren vierteln. Zwiebel in dünne Scheiben schneiden. Käse in dünne Scheiben schneiden oder hobeln.
5. Für die Vinaigrette Öl, Balsamico und Honig verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
6. Spargeln, Mandelstifte, Erdbeeren, Zwiebel und Käsespäne mischen und mit der Vinaigrette beträufeln.
Ostermenü
Eine Sinfonie Geschmäckerder
Forellentatar mit Schnittlauch
Geräucherte Forelle, Schalotte, Mayonnaise, Crème fraîche und Meerrettich zu einem Tatar mischen – und mit Schnittlauch garniert als Vorspeise anrichten.
Panierte Kräuterseitlinge
Kräuterseitlinge panieren, braten und mit Dip auf Salat servieren –eine aromatische Vorspeise, die vorzüglich mundet.
Fortsetzung von Seite 25
Ostermenü
Rhabarberkompott und Holundermousse
Ein Dessert Aufblühenzum
Eine Mousse mit Holundersirup auf einem mit Orangensaft gekochten Rhabarberkompott – ein Dessert, das wunderbar zum Frühling passt.
Lammracks mit Kräuterkruste Da läuft Gourmets das Wasser im Mund zusammen: Mit der Kräuterkruste aus Petersilie, Thymian, Rosmarin und Curry wird das marinierte Lammrack zum Hit. Selbstversuch der Redaktorin auf Seite 27
Hier kannst du die Mi gusto- App herunterladen.
Ostermenü
Mein erstes Lammrack –Mission possible
Fleischstücke mit Knochen? Bisher ein Tabu für unsere Autorin. Zu Ostern wagt sie sich erstmals an ein Lammrack – mit überraschendem Erfolg.
Die Kräuterkruste rutscht immer wieder runter – fein wirds trotzdem.
Kochen mit Knochen – das war für mich bisher immer eine Herausforderung. Obwohl ich Fleisch esse, hatte ich Hemmungen, mit Knochenstücken zu arbeiten. Aber man soll sich ja herausfordern, und so fand ich jetzt, mit 36 Jahren, sei es an der Zeit, zum ersten Mal ein Lammrack zu kochen und zu essen. Ich suche mir ein Rezept von Migusto heraus –eines mit Kräuterkruste, denn das beeindruckt mich immer. Schnell merke ich, dass das Rezept keine grosse Sache ist. Ich habe schon Soufflés, Filet Wellington oder Zimtschnecken zubereitet; das Lammrack sollte ich also meistern können. Zubereitungszeit: 30 Minuten, den Rest erledigt der Backofen.
Ein erwachsener Einkauf
Das Fleisch würzen, mit grobkörnigem Senf marinieren – und dann ab in den Ofen
Beim Einkaufen fühle ich mich erwachsener als sonst, als ich zum Lammrack greife. Beim Auspacken ein flaues Gefühl im Magen, aber ich bin auf einer Mission. Das Fleisch mit grobkörnigem Senf marinieren, würzen und kurz auf allen Seiten anbraten. Der Geruch: schnittig, mit Senfnoten und leichter Schärfe. Dann ab in den Ofen, 40 Minuten oder bis die Kerntemperatur 50–55 °C beträgt. Kein Fleischthermometer? Gut, dann nach Zeit gehen.
Ich sehe dunkelrosa
Während der Ofen niedergart, brate ich Knoblauch und Lauch und gebe beides dazu. Die Kräuterkruste mische ich – salzig, kräuterig, perfekt. Beim Aufbringen rutscht sie immer wieder herunter. Vielleicht hätte ein zweites Ei geholfen. Die Grillfunktion sorgt für kross gebräunte Spitzen. Dann der grosse Moment: Das Messer gleitet durch das Fleisch. Dunkelrosa, saftig, perfekt. Der Geschmack? Kräuterig, salzig, ein Umami-Spektakel. Mit jedem Bissen fühle ich mich erwachsener.
Text: Dinah Leuenberger Fotos: Paolo Dutto
Tadaa! Das Lammrack mit Kräuterkruste ist gelungen, die Köchin glücklich.
O s terhäsli aus Mürbeteig
Ostern wird
süss!
Das Ostermenü steht, die Eier sind bemalt und die Schoggihasen versteckt. Jetzt fehlt nur noch ein Dessert –vielleicht auch gleich zwei oder drei!
Text: Edita Dizdar
Rezepte und
Fotos:
Migusto
(4), Adobe Stock
Ostern
Osterhasen-Guetzli
Ergibt 16 Stück
240 g Margarine
160 g Zucker
2 Beutel Vanillezucker
2 Eigelb
360 g Mehl
2 Msp. Backpulver
2 frische Eiweiss
400 g Puderzucker einige Tropfen Lebensmittelfarbe
1. Margarine, Zucker und Vanillezucker mit dem Handrührgerät schaumig rühren. Eigelb beigeben, weiterrühren. Mehl und Backpulver mischen, dazusieben. Teig rasch zusammenfügen. Mindestens 30 Minuten kühl stellen.
2. Teig zwischen Backpapier ca. 8 mm dick auswallen. Guetzli ausstechen und mit etwas Abstand auf ein Backpapier legen. 15 Minuten kühl stellen.
3. Ofen auf 190 °C Unter-/Oberhitze vorheizen. Guetzli ca. 12 Minuten in der Ofenmitte backen. Auf dem Blech auskühlen lassen.
4. Eiweiss schaumig schlagen. Puderzucker portionenweise unterrühren, bis eine dicke Masse entsteht.
5. Masse dritteln. 2 Portionen mit Lebensmittelfarbe einfärben. Falls nötig, mit einigen Tropfen Wasser verdünnen, damit sich die Glasur mit einem Pinsel auftragen lässt. Weisse Glasur in einen kleinen Spritzsack füllen. Farbige Glasuren mit Pinsel auf die Guetzli streichen. Glasur antrocknen lassen. Guetzli mit weisser Glasur verzieren. Guetzli trocknen lassen. Vorsicht: Das Gebäck ist mürbe und zerbrechlich.
GENUSS
Carac Carac-Törtchen sind eine traditionelle Westschweizer Patisserie. Das einfache Rezept beinhaltet Varianten mit Orangen- und Kaffeearoma.
Pastiera napoletana
Das Gebäck aus süssem Mürbeteig und Ricotta-ReisFüllung wird in Neapel traditionell an Ostern serviert.
OstereiliCheesecake Halbierte Schokoladeneier geben in diesem Rezept dem Cheesecake mit Erdbeercreme optisch und geschmacklich eine besondere Note.
Bauli Colomba Mini
30 GENUSS
Aufgedeckt
u Tisch mit … Marco Kunz
sich gern Zeit zum Kochen – keine einfache Sache mit vier Kindern zu Hause.
Text: Jörg Marquardt
teln, spielen und arbeiten wir. Ein Lied von meinem neuen Album ist auch eine Hommage an die Küche als Lebensmittelpunkt.
Wie sieht der Kochalltag in der Grossfamilie aus?
Bei uns gibts zwei warme Mahlzeiten am Tag. Beim Kochen muss alles schnell gehen,
vor allem mittags. Mehr als eine halbe Stunde liegt nicht drin. Die beiden älteren Kids wollen oft mitkochen, was es nicht einfacher macht. Ich will das natürlich nicht abklemmen, aber am liebsten koche ich allein. Meine Frau kriegt das Kochen mit Kindern besser hin.
Wie teilen Sie sich das Kochen auf?
Das Ziel ist 50/50. Zurzeit kocht meine Frau etwas öfter, weil sie wegen Mutterschutz mehr daheim ist.
Wo kaufen Sie Lebensmittel ein?
Das meiste online, weil es zurzeit «gäbig» ist. Mit dem Velo hätten wir auch Mühe, die Menge an Lebensmitteln zu transportieren. Das Gemüse lassen wir uns von einem lokalen Biobauern anliefern.
Was darf im Kühlschrank nicht fehlen?
Anke und Speckwürfeli! Damit können wir unseren Kindern auch unliebsames Gemüse wie Bohnen schmackhaft machen.
Wie gern kochen Sie?
Ich liebe es, wenn ich mir Zeit dafür nehmen kann, etwa für eine BramataPolenta, die lange gerührt werden muss. Das Handwerkliche am Kochen fasziniert mich. Das sagt aber nichts über meine Kochkünste aus (lacht).
Nach Rezept oder freihändig?
Lieber freihändig. Bei Rezepten neige ich zu Pedanterie: Ist das jetzt eine Messerspitze?
Singen Sie beim Kochen?
Manchmal schon. Generell habe ich beim Kochen aber gern meine Ruhe. Nebenbei Podcasts hören geht gar nicht.
Was kochen Sie, wenns schnell gehen muss?
Spiegelei mit Rahmspinat.
Mit welchem Gericht machen Sie zu Hause alle glücklich?
Fajitas! Da entscheidet jeder selbst, was drin sein soll.
Bei welchem Kindheitsgericht wird Ihnen noch heute warm ums Herz?
Die Griesspfluten mit Zwetschgenkompott von meiner Mutter. Die sollte ich auch mal machen!
Welche Lebensmittel haben Sie gar nicht gern?
Aufgedeckt
«Beim Kochen habe ich gern meine Ruhe. Nebenbei Podcasts hören geht gar nicht.»
Ich esse eigentlich alles, verzichte aber aus ideologischen Gründen auf Stopfleber oder Thunfisch.
Was kochen Sie, wenn Sie zum Znacht einladen?
Etwas Unkompliziertes. Ein feines Fondue geht immer.
Wie viel Wert legen Sie beim Essen auf Optik?
Im Restaurant schätze ich schön angerichtetes Essen. Ich selbst bin dafür völlig unbegabt. Ein Rahmhäubli auf der Glace ist das Höchste der Gefühle.
Ihr liebstes Schweizer Gericht?
Alles mit Käse. Neu habe ich das Walliser Gericht Cholera für mich entdeckt: ein Kuchen aus Lauch, Kartoffeln, Walliser Bergkäse und Äpfeln.
Seit kurzem sind Sie auf Tour. Werden Sie dann zum Fast-Food-Junkie?
Im Gegenteil, ich esse nur leichtes, vegetarisches Essen, sonst fühle ich mich träge. Leider beschränkt sich das Veggie Angebot in manchen Clubs auf Tortellini oder Spaghetti mit Tomatensauce. Dann frage ich mich schon: Wo bleibt da die Kochehre?
Essen Sie vor oder nach dem Konzert? Immer zwei Stunden vorher. Spätes Essen soll ja dick machen. Dann bräuchte ich irgendwann eine neue Konzerthose.
Womit belohnen Sie sich zwischendurch?
Marco Kunz
alias Kunz (40) aus Mauensee LU ist einer der bekanntesten Mundartsänger der Schweiz. Zunächst machte er eine Maurerlehre, bevor er 2014 mit seinem Debütalbum durchstartete. Eben ist sein siebtes Studioalbum «Stadt Land Fluss Poet» erschienen. Kunz ist verheiratet und hat vier Kinder im Alter von 6 und 4 Jahren sowie 6 Monaten (Zwillinge).
Mit viel Schoggi, leider. Ich bin zuckersüchtig. Was hilft, ist dunkle Schoggi –davon werde ich schnell satt.
Was ist Ihr Mitternachtssnack?
Nach 20 Uhr gibts bei mir nur noch Wasser oder Tee. Seit die Kinder da sind, bleibt weniger Zeit für Sport
Wie sind Sie, wenn Sie hungrig sind? Entspannter als früher. Durch das Intervallfasten habe ich gelernt, mein Hungergefühl zu kontrollieren. Schlechte Laune bekomme ich nur, wenn ich vor einem dampfenden Teller warten muss, weil noch jemand am Tisch fehlt.
Mit welcher berühmten Person würden Sie gern essen gehen?
Gern wieder einmal mit Büne Huber von Patent Ochsner. Er schenkt dem Essen auch so viel Beachtung wie ich.
Reise zum Reis
Reis ist ein vielseitiges Grundnahrungsmittel mit einer beeindruckenden Vielfalt an Sorten, Formen und Farben. Ein kleiner Ausflug in die Welt des beliebten Korns.
Text: Edita Dizdar
Welcher Reis sich wofür eignet
Langkorn
Eine der beliebtesten Langkornreis-Sorten ist Basmati. Er hat ein leicht nussiges Aroma, bleibt schön körnig und passt gut zu Currys, Pfannengerichten, Fleisch, Fisch und Gemüse. Jasminreis wird auch Thai- oder Parfümreis genannt.
Sein Geschmack ist aromatisch und leicht blumig, weswegen er prima mit Thai-Currys, Wokgerichten, Bowls oder gebratenem Reis harmoniert.
Rundkornreis
Die Körner von Rundkornreis sind deutlich kürzer als bei den anderen Sorten. Dieser Reis klebt beim Kochen zusammen und ist ideal für die Zubereitung von Milchreis.
Mittelkorn- oder Halbrundkornreis
Traditionelle Gerichte wie Risotto, Paella oder Sushi gelingen be sonders gut mit
Mittelkorn- oder Halbrundkornreis. Die enthaltene Stärke lässt die Körner zusammenkleben, was für die richtige Konsistenz sorgt. Roter und schwarzer Reis
Roter und schwarzer Reis sind Vollkornsorten mit einer nussigen Note. Die Farbe der schwarzen Variante verändert sich beim Kochen in ein tiefes Violett. Diese Sorten brauchen etwas länger, bis sie gar sind. Zum Zug kommen sie, wenn man den Geschmack mag und optisch einen Hingucker will. Wildreis
Wildreis ist eigentlich kein Reis, gehört aber ebenfalls zur Gattung der Süssgräser. Die braunen Körner werden gern mit Langkornreis vermischt und als Mix verkauft.
Wie wird Reis verarbeitet?
Bei Vollkornreis bleibt das Silberhäutchen, also die dünne Schicht um das Korn, erhalten. Der Reis enthält alle Vitamine, Mineralstoffe, Fettsäuren und Ballaststoffe, die das Korn zu bieten hat.
Im Parboiled-Reis werden die Nährstoffe durch Dampfdruck ins Innere des Reiskorns verlagert, ehe das Häutchen entfernt wird.
Weisser Reis wurde von Silberhäutchen und Keimlingen befreit, sodass nur der stärkehaltige Kern übrig bleibt.
WeisserLangkornreis
Darf ich gekochten Reis wieder aufwärmen?
Ja. Wichtig ist aber, dass du die Reisreste rasch im Kühlschrank abkühlen und nicht lange bei Zimmertemperatur herumstehen lässt. Wärmst du ihn auf, solltest du das bei mindestens 65 Grad tun. Der Grund ist, dass sich im lauwarmen Reis Bakterien entwickeln können, die potenziell Erbrechen und Durchfall auslösen.
Welche Sorten kann man im Reiskocher zubereiten?
Ideal ist die Zubereitung von Langkornreis (Basmatioder Jasminreis), Mittelkornreis (zum Beispiel Sushireis) und ParboiledReis. Auch Vollkorn und Wildreis gelingen, brauchen aber länger. Weniger gut eignet sich Risottoreis, da er gerührt werden muss, um die cremige Konsistenz zu erhalten.
Welchen Reis sollte ich waschen?
Vollkorn, Sushi, Basmati und Jasminreis sollte man vor dem Kochen gründlich waschen, um überschüssige Stärke zu entfernen. Das Ziel ist, dass die Körner später weniger aneinanderkleben. Risottoreis hingegen sollte man nicht waschen, da die Stärke für die gewünschte Konsistenz wichtig ist.
Wo wächst Reis?
Reis stammt ursprünglich aus Asien und wird heute in vielen tropischen und subtropischen Regionen angebaut, darunter China, Indonesien (Bild), Indien, Nigeria, USA, Italien und Spanien. Auch in der Schweiz, etwa im Tessin und im Seeland, wird Reis kultiviert.
Wie rette ich versalzenen Reis? Gib ihn in ein feines Sieb und spüle ihn vorsichtig mit heissem Wasser ab. Anschliessend gut abtropfen lassen. Du kannst eine gleich grosse Portion ungesalzenen Reis kochen und zum versalzenen Reis dazugeben. Das verdünnt den Salzgehalt. 15 000
Der Reis ist verkocht, was nun?
Sehr feuchten Reis kannst du in ein Sieb geben, damit überschüssiges Wasser abläuft. Lass ihn anschliessend kurz an der Luft trocknen. Breite den Reis auf einem Backblech aus und stelle ihn für einige Minuten bei 100 Grad in den Ofen.
Tonnen Reis verarbeitet die Migros pro Jahr 1957 kaufte Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler die Reismühle in Taverne TI, die seit 1905 in Betrieb ist. Heute werden hier auf den vollautomatischen Anlagen pro Jahr 15 000 Tonnen Reis aus Asien, Nord- und Südamerika und Europa verarbeitet. Die Mühle lagert zudem rund 6000 Tonnen Reis als Notvorrat für den Bund, weshalb sie auch «Reiskammer der Schweiz» genannt wird.
Tipps zum Aufwärmen, Kochen, Waschen
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MEINE REGION
Mehr als ein
Einkaufscenter
Das Manoir ist seit 45 Jahren eine wichtige Adresse in Martigny.
Wahlliste für die Urabstimmung
Der Genossenschaftsrat der Migros Wallis bestätigte an seiner Sitzung vom 25. Februar 2026 in Martigny die Anzahl von 8 Verwaltungsmitgliedern der Walliser Genossenschaft für die nächste Amtszeit von 2 Jahren. Die folgende Wahlliste für die Urabstimmung 2026 mit Kandidatinnen und Kandidaten für die Verwaltung wurde ebenfalls genehmigt:
• Andreas S. Biner, 3920 Zermatt
• Christine Clausen, 3995 Ernen
Das 1981 eröffnete Manoir in Martigny ist beliebt fürs Shopping – und als Ort der Begegnung. Vom 23. bis 28. März feiert es sein 45. Jubiläum, ganz unter dem Motto der 80er-Jahre.
Seit 1981 ist das Manoir in Martigny ein Treffpunkt für viele Menschen. Im Lauf der Jahre hat es sich weiterentwickelt, ohne seinen Charme zu verlieren. Heute bietet es auf 5500 Quadratmetern einen weitläufigen Supermarkt, Fachgeschäfte, ein Restaurant mit Terrasse und Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Ein lebendiger Ort für die Region, an dem eingekauft, gebummelt und sich ausgetauscht wird.
Discokugeln und Neonfarben Vom 23. bis 28. März feiert das Manoir sein Jubiläum unter dem Motto «80er-Jahre». Discokugeln und leuchtende Neonfarben prägen die Festlichkeiten. Auf dem Programm stehen Make-up-Workshops, temporäre Neon-Tattoos und ein Backworkshop, bei dem Gross und Klein Caracs verzieren können. Auch Naschkatzen kommen auf ihre Kosten: ein Raclette am Freitag, die Verkostung einer vom Migros-Catering zubereiteten Schwarzwäldertorte und ein spezi-
elles Jubiläumsmenü, das die ganze Woche über im Restaurant angeboten wird. Musikfans können bei einem 80er-Quiz und einem Gewinnspiel mitmachen. Die Kundschaft profitiert von exklusiven Angeboten im Einkaufscenter Manoir wie 10-fachen CumulusPunkten ohne Bon und Sonderaktionen in den Geschäften des Centers.
«Das Manoir soll weiterhin ein Ort sein, an dem man sich wohlfühlt und vertraute Gesichter Geborgenheit vermitteln», sagt Filialleiter Raphaël Vouillamoz. Er betont die Bedeutung der Mitarbeitenden, deren Fachwissen und Freundlichkeit das Einkaufen besonders machen, und hofft, dass das Manoir auch für zukünftige Generationen ein Ort der Begegnung bleibt, der unvergessliche Erlebnisse schafft.
Das Mandat von Andreas Biner als Präsident der Verwaltung wurde einstimmig für die Jahre 2026 bis 2028 erneuert.
Zudem beschloss der Genossenschaftsrat, im gleichen Zeitraum wieder die Dienstleistungen von Ernst & Young als Revisionsstelle der Migros Wallis in Anspruch zu nehmen.
Migros Wallis
Martigny
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«Aus der Region.» Eglifilet 200 g, in Selbstbedienung, (100 g = 4.95) 20%
Alle «Aus der Region.» Sirupe z. B. Himbeer, 500 ml, 5.92 statt 7.40, (100 ml = 1.18) 20%
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«Aus der Region.» Lachsforellenfilet per 100 g, in Bedienung 20%
statt 4.30
2.50
«Aus der Region.» Kräuter-Rahm-Mutschli 1/1, 1/2, ou 1/4, les 100 g 20%
statt 3.15
«Aus der Region.» Walliser Raclettekäse, AOP 1/1, 1/2, Block oder Scheiben, z. B. 1/1, per 100 g, 2.15 statt 2.70 20% statt 4.50
4.50 Sérac de vache «De la région.» 220 g (100 g = 2.05)
«Aus der Region.» Ziger artisanal 220 g, (100 g = 1.64) 20%
Genossenschaft Migros Wallis Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. Angebote gelten vom 26.3. bis 1.4.2026, solange Vorrat. Mg Wal 36 Kbisf
Kid’z Land: ein Ort für unvergessliche Momente mit Familie und Freunden
MEINE REGION
Migros Wallis
«Les escargots n’ont pas d’histoires»: eine lustige und poetische Show für Gross und Klein
Eiersuche, Kinderschminken, Seifenblasen, Shows: die grosse Osterfeier im Park Signal de Bougy.
Am Sonntag, 5. April, findet im Freizeitpark Signal de Bougy eine grosse Osterfeier statt. Gross und Klein können sich auf kreative Aktivitäten und viele Überraschungen in idyllischer Natur freuen.
Das Highlight des Tages wird die Ostereiersuche im wunderschönen Park. Dabei kann man auch an der Verlosung teilnehmen, um einen Familientag im Signal de Bougy zu gewinnen. Bei den Bastelworkshops kommt dann die Kreativität zum Zug. Und Kids, die sich schon immer mal in eine märchenhafte Gestalt verwandeln wollten, finden bei den Make up Workshops ihr Glück.
Auch die lustige und berührende Show «Les escargots n’ont pas d’histoires» wird das junge Publikum in ihren Bann ziehen. Dank riesiger Seifenblasen wird zudem den ganzen Tag ein Hauch von Poesie in der Luft liegen, und Künstlerinnen und Künstler formen fantastische Ballonskulpturen, um die Kinder zum Staunen zu bringen. Zack, das Maskottchen von Signal de Bougy, ist natürlich auch immer dabei. Seine Lieblingsbeschäftigungen mit den Kindern: Umarmungen, Fotos und Lachanfälle! Die Besucherinnen und Besucher können sich also auf einen perfekten Ostertag voller unvergesslicher Momente freuen.
• Ostereiersuche –ab 10 Uhr, gratis, keine Anmeldung erforderlich
• Bastelworkshops –verschiedene Zeitfenster zwischen 10 und 15 Uhr, Anmeldung über den Onlineticketshop
• Make-up-Workshops –mehrere Zeitfenster zwischen 12.30 und 16.30 Uhr, Anmeldung über den Onlineticketshop
• Show «Les escargots n’ont pas d’histoires» – zwei Vorstellungen, jeweils um 11 und 14 Uhr, Anmeldung über den Onlineticketshop
• Ballonskulpturen – von 12 bis 17 Uhr, durchgehend, ohne Anmeldung
• Riesenseifenblasen – vier 30minütige Shows um 12 Uhr, 13 Uhr, 14 Uhr und 15 Uhr, keine Anmeldung erforderlich
• Maskottchen Zack – den ganzen Tag über lustige Auftritte
Kommende Veranstaltungen für Familien
• 26. April: Brunch im Signal de Bougy
• Osterferien: Workshops Petit Fermier (Anmeldung erforderlich)
• Vom 1. Mai bis 30. August: Ausstellung zum Thema Piraten (anstelle der Ausstellung Insectopia)
Für weitere Informationen und Reservierungen: → signaldebougy.ch, info@signaldebougy.ch
Ostern von SÉLECTION
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Sélection Wildlachs Chum, MSC Import, 100 g, in Selbstbedienung 20%
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Sélection Burrata 125 g (100 g = 2.62) 20%
statt 4.10
Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. Angebote gelten vom 26.3. bis 1.4.2026, solange Vorrat.
5.20 statt 6.50
Sélection Prosciutto, IP-SUISSE 120 g (100 g = 4.33), in Selbstbedienung 20%
5.20 statt 6.50
Sélection Raviolone Ricotta & Tartufo 250 g (100 g = 2.08) 20%
Sélection Crème Brûlée 2 x 100 g (100 g = 1.30) 20%
2.60 statt 3.25
Genossenschaft Migros Wallis
FRUCHTIGE Köstlichkeiten
6.40
Spanien, Kistli, 1 kg 20%
statt 8.–Erdbeeren
3.95 Biscuit-Tortenboden
370 g (100 g = 1.07)
Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. Angebote gelten vom 26.3. bis 1.4.2026, solange Vorrat.
3.95
statt 5.–
Spanien, Schale, 250 g (100 g = 1.58) 21%
Migros Bio Heidelbeeren
Migros Bio Joghurts Nature (ohne aha! und Joghurt nach griechischer Art), 500 g, 180 g und 1 kg, z.B. 500 g, 1.04 statt 1.30, (100 g = 0.21) 20%
5.–
Migros Bio Erdbeeren
Spanien/Italien, Schale, 400 g (100 g = 1.25)
5.95
Extra Himbeeren
Spanien, Schale, 250 g (100 g = 2.38)
Genossenschaft Migros Wallis
24.3.–6.4.2026
auf alles &
Neumember
* 15% auf alles für mypfister Member und Neumember. Gültig vom 24.3. bis 6.4.2026. Nicht kumulierbar mit anderen Vergünstigungen, nicht gültig für die Marken Artemide, Big Green Egg, Biohort, brühl, Glatz, HAY, Intertime, Jan Kath, Leolux, one, Schaffner, Schlossberg, Talenti, TEAM 7, T-young by Talenti, WILLISAU, Zumsteg und den Stuhl WILA NFT Limited Edition, 220.873.5, sowie für Online-Only-Artikel, Mobitare, Services, Geschenkgutscheine und bereits erteilte Aufträge. Inkl. 2% mypfister Member Bonus.
«Wir haben ein sehr hochwertiges ÖV-System»: Christa Hostettler.
Öffentlicher Verkehr
Frau Hostettler, ist unser ÖV zu teuer?
Christa Hostettler steuert eines der komplexesten Systeme der Schweiz: Seit 2024 leitet sie das Bundesamt für Verkehr (BAV). Schon heute plant sie, wie wir in 20 Jahren pendeln und reisen.
Text: Christian Dorer Fotos: Beat Schweizer
Öffentlicher Verkehr
«Entscheidend ist, dass der Fahrplan für die Reisenden funktioniert.»
Christa Hostettler, BAV-Direktorin
Christa Hostettler, wie gut funktioniert der öffentliche Verkehr in der Schweiz? Im Vergleich zum Ausland funktioniert er sehr gut. Aber: Wir dürfen uns nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Die Erwartungen steigen ständig, und das System wird immer komplexer.
Trotzdem hört man viel Kritik: zu teuer, zu spät, zu voll. Sind wir ein verwöhntes ÖV-Land?
Wir haben ein sehr hochwertiges System. Und ja, das hat seinen Preis. Deshalb ist es richtig, dass die Erwartungen hoch sind. Entscheidend ist, dass der öffentliche Verkehr langfristig bezahlbar bleibt und zuverlässig funktioniert.
Und wenn Sie zum Beispiel mit dem Zug unterwegs sind und etwas sehen, das nicht rundläuft: Juckt es Sie da in den Fingern einzugreifen?
Nein, das wäre nicht meine Rolle. Wenn ich unterwegs bin, bin ich Passagierin. Aber ich helfe natürlich anderen Passagieren, wenn es nötig ist.
Wo erleben Sie Frustmomente im ÖV?
Zum Glück selten. Den grössten Handlungsbedarf sehe ich bei der Kundeninformation im Störungsfall. Oft funktioniert die Grundinformation, aber der entscheidende Schritt fehlt: Was bedeutet die Störung konkret für meine Reise? Muss ich umsteigen? Gibt es Alternativen?
Kurz nach Ihrem Amtsantritt wurde bekannt, dass Bahnprojekte bis zu 14 Milliarden Franken teurer werden könnten als geplant. Wie konnte das passieren?
was rundherum zusätzlich nötig ist: Abstellanlagen, Überholgleise, Anpassungen im Netz. Das summiert sich.
Aber mal ehrlich, hätten die Profis das nicht sehen müssen?
Bevölkerung und Politik möchten, dass das Angebot rasch wächst. Weil die Erwartungen hoch sind, besteht die Gefahr, dass man zu optimistisch plant. Gegenüber der letzten Planung mussten viele Annahmen korrigiert werden. Das führt dazu, dass die Ausbaupläne gekürzt werden müssen. Gleichzeitig müssen wir auch schauen, was wirklich notwendig ist und was vielleicht einfacher geht.
Heisst das, man hat zu oft die Premiumlösung gewählt?
Teilweise ja. Künftig müssen wir konsequenter prüfen, welcher Standard wirklich nötig ist. Ein Beispiel: Man will einen Perron etwas verlängern. Doch dadurch muss er nach heutiger Vorschrift gleichzeitig auch verbreitert werden, was alles viel teurer macht.
Sie sind in einer Männerdomäne tätig. Mussten Sie sich mehr beweisen?
Das ist für mich schwierig zu beurteilen, ich kenne nichts anderes. Der ÖV ist tatsächlich immer noch eine Männerdomäne, auch wenn es sich nun langsam ändert. Beim BAV arbeiten heute fast 30 Prozent Frauen.
Als BAV-Direktorin müssen Sie viele Interessen unter einen Hut bringen: Regionen, Bahnen, Politik. Wie gelingt das?
Es ist ein Zusammenspiel vieler Akteure. Wichtig ist, dass wir immer gemeinsam und vom Angebot her denken. Gute Infrastruktur allein genügt nicht. Entscheidend ist, dass der Fahrplan für die Reisenden funktioniert.
Man hat weniger bei den Kosten falsch gerechnet als bei der Umsetzbarkeit und damit beim Gesamtumfang der Projekte. Das heisst, man hat zwar definiert, was man ausbauen will, aber unterschätzt, Fortsetzung auf Seite 45
Städte
Böhmische Perlen mit Prag
Von der polnischen Ostsee ins böhmische Budweis
Im Herzen Osteuropas
7 Tage ab CHF Busreise
Im Königsklasse-Luxusbus entdecken wir auf einer Rundreise einige der schönsten Ecken Böhmens
Eine Reise voller Charme und Geschichte: Sie beginnt im bezaubernden Budweis mit seinen prunkvollen Bürgerhäusern und führt weiter ins nahegelegene Krumau* mit seinen Unesco-geschützten Gassen. Durch die idyllischen Teichlandschaften von Třeboň erreichen wir das prachtvolle Schloss Konopiště. In Prag erleben wir die Goldene Stadt bei einer Stadtrundfahrt und am Abend auf einer Moldauschifffahrt. Fakultativ lockt ein Ausflug in die historische Silberstadt Kutná Hora* mit dem beeindruckenden St.-Barbara-Dom. Den Abschluss bildet die traditionsreiche Bierstadt Pilsen, wo wir die Reise bei einem böhmischen Nachtessen ausklingen lassen.
• Reise im Königsklasse-Luxusbus mit viel Beinfreiheit & 3er-Bestuhlung
• Übernachtung in guten Mittelklasshotels in Budweis, Prag, Pilsen •6 x Frühstücksbuffet, 4 x Abendessen (davon 1 x auf dem Moldauschiff und 1 x im lokalen Restaurant )
Pro Person in CHF
Katalogpreis Sofortpreis
7 Tage im DZ 1520 1370
Doppel zur Alleinbenutzung
280 25 Zuschläge
Ausflug Krumau
Ausflug Kutná Hora 59
12 Tage ab CHF Busreise
Wir entdecken im KönigsklasseLuxusbus Polens kulturelle Schätze und die Natur der Hohen Tatra.
Hansestädte und Masuren: In Danzig bummeln wir durch die historische Altstadt der Hafenstadt und geniessen ein traditionelles Abendessen*. Wir besichtigen in Marienburg den gewaltigen Profanbau des Deutschen Ordens. Die Masurische Seenplatte verzaubert mit Seen, Wäldern und Storchennestern. Ein Orgelkonzert im Kloster Swieta Lipka und eine Stakbootfahrt bilden weitere Höhepunkte. In Warschau entdecken wir die Unesco-Altstadt, Krakau beeindruckt mit Wawel-Kathedrale und Marienkirche. Das Salzbergwerk* begeistert uns tief unter der Erde. Den Abschluss bildet die Bergwelt der Hohen Tatra und eine Flossfahrt im Pieniny-Nationalpark.
• Reise im Königsklasse-Luxusbus mit viel Beinfreiheit & 3er-Bestuhlung
• Übernachtung in Mittel- bis Erstklassklasshotels in Dessau, Danzig, Sensburg, Warschau, Krakau, Hohe Tatra, Budweis •11 x Frühstücksbuffet, 9 x Abendessen
Pro Person in CHF Katalogpreis Sofortpreis 12 Tage im DZ 2885 2595
Zuschläge
Einzelzimmer 570
Abendessen in Danzig 49
Salzbergwerk Wieliczka 69
Reduktion
Reise 3 – 100
Buchungscode: kprag
Buchungscode: koste
* Wahlweise fak. Ausflug oder Hotel geniessen. Abfahrtsorte: Wil, Burgdorf, Winterthur, Zürich-Flughafen, Aarau, Baden-Rütihof, Basel, Arlesheim, Buchrain. Nicht inbegriffen: Annullationsschutz- & Assistance-Versicherung, Sitzplatzzuschläge (Reihe 1-3), Auftragspauschale von CHF 25 (entfällt bei Onlinebuchung). Katalogpreis: Gültig bei starker Nachfrage (ab 50% Belegung) und 1 Monat vor Abreise. Es gelten die ARV von Twerenbold Reisen AG.
84 84
Reisekultur, die inspiriert
Fortsetzung von Seite 43
Christa Hostettler auf ihrem Hausberg Weissenstein
Öffentlicher Verkehr
Das Schweizer ÖV-System ist in den vergangenen Jahren massiv gewachsen: neue Bahnhöfe, mehr Züge, engere Takte. Wie lange können wir uns das noch leisten?
Heute fliessen drei Viertel der Mittel für die Infrastruktur in den Unterhalt und die Modernisierung des bestehenden Bahnnetzes. Das hat oberste Priorität, das ist gesetzlich klar geregelt. Und der Bedarf hierfür steigt. Wir können uns nicht alle neuen Projekte leisten, die auf dem Tisch liegen. Deshalb müssen wir Prioritäten setzen und zuerst die wichtigsten realisieren.
Deutschland kämpft mit einem maroden Bahnnetz. Wie stellen Sie sicher, dass uns das in der Schweiz nicht passiert? Die Situation ist nicht vergleichbar. In der Schweiz ist die Bahninfrastruktur in der alleinigen Zuständigkeit des Bundes, und wir haben einen guten Überblick. Wir müssen aber fortlaufend in den Erhalt und
Christa Hostettler arbeitete nach dem Studium als Chef-Juristin der Stadt Bern, als Anwältin und in der Geschäftsleitung der Postauto AG. Seit 2024 führt Hostettler das Bundesamt für Verkehr (BAV) mit 350 Mitarbeitenden. Sie ist für die Finanzierung und den Ausbau des öffentlichen Verkehrs zuständig. Sie wohnt mit ihrem Partner und ihrer Tochter in Solothurn.
die Modernisierung des bestehenden Netzes investieren. Unterhalt ist vielleicht unspektakulär, aber ohne ihn nützt kein Prestigeprojekt etwas.
Ein Projekt, das realisiert werden soll, ist der Viertelstundentakt zwischen Zürich und Bern. Braucht es das wirklich?
Die Nachfrage auf dieser Achse ist sehr hoch, die Züge sind heute schon voll. Der Viertelstundentakt hat seine Berechtigung. In einem nächsten Schritt wird mit dem Brüttenertunnel das Angebot in die Ostschweiz ausgebaut. Vorwärts gehen muss es auch in der Westschweiz und auf der Achse Zürich–Luzern. In den nächsten 20 Jahren braucht es dafür Investitionen.
Die Schweiz hat eines der besten ÖV- Systeme der Welt. Gibt es Länder, die uns trotzdem etwas vormachen?
Japan beeindruckt mich immer wieder. Dort funktioniert vieles auf den Millimeter genau, die Disziplin der Fahrgäste beim Ein- und Aussteigen ist enorm. Gleichzeitig ist unser System anders. Wir müssen Japan nicht kopieren, aber genau hinschauen, wo wir etwas übernehmen können.
Was wird sich für die Reisenden in den nächsten 20 Jahren verändern?
Vieles wird im Hintergrund passieren: mehr Digitalisierung, mehr Automatisierung.
Für die Reisenden zählt am Ende vor allem, dass die Nutzung einfacher wird, insbesondere auch bei den Tarifen und Tickets.
Was ist mit selbstfahrenden
Autos: Werden sie zur Konkurrenz für die Bahn?
Ich sehe sie als Ergänzung. Die Bahn ist auf stark belasteten Achsen kaum zu schlagen. Aber in ländlichen Regionen können automatisierte Angebote Lücken schliessen. Dort, wo ein dichter Takt schlicht nicht realistisch ist.
Wenn Sie mal nicht an Züge und Fahrpläne denken – wie tanken Sie auf?
Mit Zeit mit meiner Familie, mit Kochen und Sport. Ab und zu gehe ich an ein Spiel von YB. Oder ich geniesse hier auf dem Weissenstein die Aussicht. Wenn unten Nebel liegt und oben die Sonne scheint, ist das besonders schön.
Spielen
Spielend durchs Leben
Das Spielen begleitet die Menschheit seit jeher. Warum ist es für Kinder so bedeutend, wie bereichert es Erwachsene – und welches Brettspiel ist das älteste?
Text: Barbara Scherer
1
Antike Würfelspiele
Zu den ältesten Brettspielen der Welt zählen «Senet» aus der Zeit der ägyptischen Pharaonen und das «Königliche Spiel» von Ur aus dem antiken Mesopotamien. Beides sind Würfelspiele für zwei Personen.
2
Schweizer «Nationalsport»
Jassen gilt in der Schweiz als Nationalspiel: Geschätzte drei Millionen Personen jassen regelmässig. Wahrscheinlich brachten Schweizer Söldner den Jass aus Holland ins Land, denn die Begriffe «Jass» und
Spielen
Kinder spielen «Eile mit Weile».
«Nell» stammen aus der niederländischen Sprache. Die ältesten bekannten Jasskarten der Deutschschweiz entstanden um 1500. Damals trugen die Karten die Farben Schellen, Hüte, Schilten und Federn. Rosen und Eicheln wurden erst zu einem späteren Zeitpunkt eingeführt.
3
Weltspieltag am 11. Juni
Am 11. Juni ist Weltspieltag. Er wurde 1999 von der International Toy Library Association ins Leben gerufen. Seit 2024 ist er ein offizieller Gedenktag. Die Uno Kinderrechtskonvention erinnert damit an das Recht jedes Kindes auf Spiel, Freizeit und Erholung.
4
Professionelle Gamer
Geld verdienen lässt sich mit vielen Spielen. Bekannt sind Schach, Poker und Jassturniere, es gibt aber auch grosse Wettkämpfe für Sammelkartenspiele wie «Pokémon» oder «Magic: The Gathering». Beim ESport spielt man professionell Computer oder Videospiele. Die sogenannten Pro Gamer verdienen damit Geld und nehmen an Wettkämpfen teil. Das Strategiespiel «League of Legends» gilt als eines der weltweit bekanntesten und zuschauerstärksten ESport Games.
5
Beliebte Spiele
«Scrabble» und «Monopoly» gehören neben Schach zu den beliebtesten und meistverkauften Brettspielen. Bei den Videogames ist «Minecraft» Spitzenreiter mit etwa 350 Millionen Verkäufen pro Jahr weltweit. Auf dem zweiten Platz folgt «Grand Theft Auto V» mit rund 220 Millionen.
6
Spielsucht
Rund 300 000 Personen in der Schweiz weisen gemäss Sucht Schweiz ein problematisches Geldspielverhalten auf. 2024 wurden 18 216 Personen neu von Spielbanken gesperrt.
7
Monsterhype
2016 sorgte das Handyspiel «Pokémon Go» für einen globalen Hype. Kinder und Erwachsene strömten überall ins Freie, um mit ihren Handys die virtuellen Monster zu jagen. Die Kombination aus realer Umgebung und digitaler Spielwelt, sogenannte Augmented Reality, veränderte damals die mobile GamingBranche.
«Spielen begleitet uns ein ganzes Leben»
Spielzeugforscher Volker Mehringer erklärt, warum wir spielen und was ein gutes Spielzeug ausmacht.
Volker Mehringer, warum spielen wir? Weil es uns Spass macht. Der Spieltrieb ist sicherlich auch angeboren. Kinder entwickeln beim Spielen motorische und soziale Fähigkeiten und lernen, ihre Gefühle zu kontrollieren. Das Spielen bereitet uns auch auf das Leben in der Gesellschaft vor.
Brauchen Kinder dafür Spielzeug? Die längste Zeit der Menschheitsgeschichte waren Spielwaren, die man kauft, ein Luxusprodukt. Die meisten Spielzeuge waren deshalb selbst gemacht aus Alltagsmaterialien. Alltagsgegenstände bieten auch heute noch tolle Spielmöglichkeiten. Eine gewisse Auswahl und Vielfalt an Spielzeugen kann Spieltätigkeiten fördern.
Müssen Spielsachen einen pädagogischen Wert haben? Eigentlich kann fast jedes Spielzeug einen pädagogischen Wert haben, weil es potenziell die Entwicklung des Kindes fördert. Zu offensichtlich als pädagogisch wertvoll etikettierte Spielsachen schrecken Kinder hingegen oft ab.
Fortsetzung auf Seite 49
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Fortsetzung von Seite 47
Was, wenn Kinder mit einer Spielzeugwaffe spielen?
Haben Eltern Bedenken, sollten sie das mit ihrem Kind direkt besprechen und die Kinder ihre Perspektive einbringen lassen. Manchmal lösen sich die Bedenken der Eltern dadurch von selbst auf.
Was macht ein gutes Spielzeug aus?
Spielwaren können nur dann Gutes bewirken, wenn auch damit gespielt wird – so einfach ist das. Natürlich gibt es auch objektive Bewertungskriterien, es sollte beispielsweise zur Altersstufe passen, sicher sein und das Preis-Leistungs-Verhältnis sollte stimmen.
Immer mehr Erwachsene spielen –profitieren wir also auch später im Leben noch von Spielzeug? Absolut. Es ist eine schöne Entwicklung, dass Spielen im höheren Alter salonfähig wird. Spielen ist nicht altersabhängig, es
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begleitet uns ein ganzes Leben. Wir können zum Beispiel beim Spielen Spass haben, neue Kraft tanken und uns miteinander vernetzen. Im hohen Alter können Spielsachen und Brettspiele auch helfen, schwindende Fähigkeiten zu trainieren und zu erhalten.
Volker Mehringer ist Pädagoge für Kindheit und Jugend an der Universität Augsburg (D). Der zweifache Vater forscht schwerpunktmässig zu Spielzeug und Spiel.
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ORIGINAL BACH® -BLÜTENMISCHUNG
Die frisch gewaschene Wäsche müffelt, und ein kritischer Blick zeigt: In der Gummidichtung haben sich glibbrige Ablagerungen gesammelt. Am besten lässt du es gar nicht so weit kommen. Wir haben uns von Experten des Schweizer Waschmaschinenherstellers Schulthess erklären lassen, wie Waschmaschinenpflege geht.
1
Schublade reinigen
In der Waschmittelschublade sammeln sich Ablagerungen, Feuchtigkeit und Produktreste, die schlechte Gerüche verursachen. Um dies zu vermeiden, sollte die Schublade einmal wöchentlich herausgenommen und mit Schwamm und Wasser gereinigt werden. Für schwer erreichbare Ecken eignet sich eine kleine Bürste. Ein Bad in einer Mischung aus einem Liter Wasser und 200 Millilitern Putzessig sorgt für eine noch gründlichere Reinigung. Danach mit Wasser nachspülen und vollständig trocknen lassen.
2Dichtung kontrollieren
Die Gummidichtung rund um die Waschtrommel ist anfällig für Schmutz und Feuchtigkeit. Besonders den unteren Bereich, in dem sich Wasser sammelt, sollte man nach jedem Waschgang mit einem trockenen Tuch ausreiben. Das verhindert die Bildung von Schimmel. Eine Mischung aus einem halben Liter Wasser und 15 Millilitern Zitronensäure reduziert Kalk und Gerüche und sorgt für noch mehr Sauberkeit. Einen Lappen in die Flüssigkeit tunken und damit die Gummidichtung abwischen. Nachtrocknen nicht vergessen.
5 Tipps für eine saubere Waschmaschine
Bei der Waschmaschine gibts diverse Stellen, die anfällig für Schmutz und Feuchtigkeit sind. Willst du frische Wäsche, gilt es, sie im Auge zu behalten.
3
Klammerfalle herausnehmen Die Klammerfalle befindet sich hinter einer Klappe im unteren
Bereich der Maschine. Hier sammeln sich Wasser, Fremdkörper und grober Schmutz. Eine regelmässige Kontrolle und Reinigung – etwa vor Ferienabwesenheiten – ist sinnvoll. Dazu das Wasser ablassen und die Falle
herausnehmen. Das verhindert Geruchsbildung und abgestandenes Wasser.
4
Hygieneboost einschalten Niedrige Waschtemperaturen sparen Energie, lassen aber Keime und fettige Rückstände überleben, die sich in Trommel, Leitungen und Schläuchen ablagern. Einmal monatlich sollte deshalb ein 60–95 GradWaschgang ohne Wäsche durchgeführt werden, um Ablagerungen und Bakterien zu entfernen. Die Wirkung lässt sich durch 50 g Natron im Waschmittelfach verstärken, da es entkalkend wirkt und Gerüche neutralisiert. Alternativ kommt ein Waschmaschinenreiniger aus dem Handel zum Einsatz.
5
Richtig trocknen lassen Feuchtigkeit muss entweichen, um Schimmel und Bakterienbildung zu verhindern. Nach dem Waschen sollten Tür und Waschmittelschublade immer einen Spalt offen bleiben.
Text: Edita Dizdar
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Madame Bluescht –durchs Apfel -
blütenland TG
Zwischen Ende März und Anfang Mai hüllen sich die Obstbäume in ihr leuchtendes Blütenkleid: Aprikose, Kirsche, Zwetschge, Apfel, Birne. Das Schauspiel ist von kurzer Dauer, so haben die Obstbauregionen News-Ticker und Blütentelefone lanciert, um die Ausflügler an die schönsten Punkte zu lotsen. Auf der dazugehörenden, rund dreistündigen Wanderung passiert man zwischen Sulgen und Amriswil hübsche Dörfer sowie den markanten Kirchturm von Sommeri.
Der Andelfinger Schlosspark ist ein romantischer Landschaftsgarten, der mit verschlungenen Wegen, Brücken, einem Pavillon, einer Rebenlaube und einem Buchs- und Eibenwäldchen beeindruckt. Zu den Highlights gehören der Schlosshof mit Kübelpflanzen, die Gärtnerei mit Kräutern und Schnittblumen.
Tipp: Entdecke die Thurauen, eine der grössten Auenlandschaften der Schweiz, mit beeindruckender Flora und Fauna. → andelfingen.ch → naturzentrum-thurauen.ch
Ausflüge
Ausflüge zum Aufblühen
Der Frühling ist da, es spriesst, blüht und gedeiht. Sieben Tagestrips an Orte, wo sich Narzissen, Tulpen und Rosen besonders prächtig entfalten.
Text: Silvia Schütz
Ausflüge
Narzissenblüte in den Merian Gärten BL
Der Irisgarten des Château de Vullierens VD
Die auf einer Anhöhe über Morges gelegenen Schlossgärten in Vullierens sind Oasen, die einen Besuch wert sind. Von Mai bis Mitte Juni machen rund 50 000 blühende Iris die grossen Gärten zu einem Blumenmeer; rund 400 verschiedene Arten sind zu sehen.
Tipp: Im Café entspannen Gäste im Schatten der Birken. Weinverkostungen des Schlosses und Führungen durch die Gärten werden auf Reservierung organisiert.
→ chateauvullierens.ch
Apfelblütenland Thurgau: Bluescht, so weit das Auge reicht
Die Merian Gärten in Münchenstein BL begeistern mit ihrer Pflanzenvielfalt. Im Frühling blühen die Narzissen ab Mitte März bis in den April hinein in leuchtendem Gelb und Weiss. Neben den Narzissen bietet der botanische Garten am Stadtrand von Basel eine Vielzahl anderer Blumen wie Tulpen, Rosen und Stauden, die das ganze Jahr farbenfrohe Akzente setzen. Der Garten ist frei zugänglich und ein beliebter Ort für Spaziergänge und Picknicks.
Buchtipp
Tipp: Im Frühjahr gibt es Nachwuchs bei den Schafen, Hühnern und Kaninchen. Zusätzlich zum Spielplatz ein Highlight für Kinder.
→ meriangaerten.ch
Im Reich der Kamelien TI
Auf der Gambarogno-Seite des Lago Maggiore, vis à vis von Locarno und Ascona, liegt ein prachtvoller botanischer Garten, in dem im März und April Kamelien und Magnolien blühen. Die Stiftung «Parco botanico del Gambarogno» pflegt auf über 17 000 Quadratmetern Tausende farbenprächtige Pflanzen. Zu sehen sind 950 Arten Kamelien, 350 Magnolien, Azaleen, Pfingstrosen und Rhododendren, umgeben von Efeu, Kiefern und seltenen Nadelbäumen. Gärtner Otto Eisenhut baute den Park ab 1955 auf; die Stiftung sichert sein Werk langfristig. Besuchende benötigen etwa eine Stunde für den Rundgang. Eintritt 8 Franken, ab 15 Jahren.
Tipp: Noch mehr Kamelien finden Fans in Locarno, dem grössten Kamelienpark Europas. Hier blühen ab März 1000 verschiedene Kamelien.
→ parcobotanicogambarogno.ch
→ camellia.ch
«Gartenführer Schweiz», Sarah Fasolin, AT-Verlag, die 330 schönsten Gärten und Parks der Schweiz mit Bildern, Fr. 33.60 bei exlibris.ch
Alle Mini Salatsossä Gekühlt, z. B. Mini Salatsossä Italienisch, 500 ml, 4.55 statt 6.50 (100 ml = 0.91). 30%
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Fortsetzung von Seite 53
Tulpenfest in Morges VD
Tulpen, so weit das Auge reicht! Im Parc de l’Indépendance direkt am Seeufer in Morges findet jährlich von Ende März bis in den Mai hinein das Tulpenfest statt. Zu bestaunen sind mehr als 300 Sorten, insgesamt rund 120 000 Tulpen, alle in schön angelegten Beeten. Die Lage am Genfersee, der Blick auf die Alpen und die beeindruckenden, alten Bäume im öffentlich zugänglichen Park runden das Erlebnis ab.
Tipp: Gleich ein Wochenende planen und noch einen Spaziergang durch die ins UnescoWelterbe aufgenommenen Weingärten des Lavaux anhängen.
→ morges-tourisme.ch
Tulpen in allen Farben und Formen: Der Blütenzauber ist in Morges am Ufer des Genfersees zu bestaunen.
Lara Gut-Behrami
Olympic Gold Medalist, 48x World Cup Winner, 2x World Champion
BREAK RECORDS
+ KOFFEIN
+ L-CITRULLIN / 1000 mg
+ BETAIN / 500 mg
Rosenpracht beim Schloss Wildegg AG
Der Garten des Schloss Wildegg diente früher der adligen Familie Effinger als Lust- und Nutzgarten. Heute zieht er Rosenliebhaber an: Viele historische Rosen mit Rosenbögen sowie englische Rosen und Edelrosen zieren den Garten aus der Zeit um 1830, in dessen Mitte sich ein Seerosenteich befindet. Besonders in der Hauptblütezeit im Juni ist der kostenlos zugängliche Garten eine Pracht.
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Tipp: Der Kanton Aargau ist mit über 20 Burgen und Schlössern bekannt als der «Schloss-Kanton» der Schweiz. Ein Besuch der Bauten lohnt sich.
→ aargautourismus.ch
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Gestreifter Gartengräber
Im Frühling ist der Dachs wieder unterwegs. Wie er lebt und was zu tun ist, wenn er den Garten umgräbt.
Text: Barbara Scherer
Wer ist der Dachs?
In der Schweiz lebt der Europäische Dachs. Er ist ein Raubtier aus der Familie der Marder – gut erkennbar an seiner schwarzweissen Zeichnung auf dem Kopf und dem grauen Rücken. Dachse sind 70 bis 90 Zentimeter lang und wiegen im Schnitt rund 12 Kilogramm. Weibchen sind kleiner und schmaler als die Männchen. Die Lebenserwartung liegt durchschnittlich bei drei bis vier Jahren.
Was frisst er?
Der Dachs ist ein Allesfresser. Am liebsten mag er Regenwürmer. Aber auch Beeren, Pilze, Insekten und Mäuse gehören zu seinem Speiseplan.
Allerdings ist er kein Jäger: «Er stöbert rum und frisst, was ihm vor die Schnauze kommt», erklärt Claudia Kistler, Biologin bei der Forschungs- und Beratungsgesellschaft Swild. Kistler und Madeleine Geiger sind Co-Autorinnen des Buchs «Der Dachs» (ab 13. April, zum Beispiel bei exlibris.ch).
Wie lebt der Dachs?
Dachse sind soziale Tiere und leben in Clans in einem Bau. Dieser kann über mehrere Jahrzehnte bewohnt sein und wird ständig ausgebaut. Alte Dachsbauten können sich über mehrere Hundert Meter erstrecken und gehen bis zu zwei Meter unter die Erde. Die Tiere sind nachtaktiv. «Im Winter halten Dachse zudem Winterruhe, das heisst, sie verbringen die meiste Zeit im Bau», erklärt Madeleine Geiger.
Wildtiere
Wildtiere
Wie pflanzt sich der Dachs fort?
Der Dachs paart sich von Frühling bis Herbst. Innerhalb des Clans gibts ein dominantes Paar. Manchmal darf nur dieses sich fortpflanzen, jedoch nicht immer. «Das Paar ist aber nicht unbedingt treu», sagt Claudia Kistler. Nach der Paarung tritt eine Keimruhe ein, bei der sich die befruchtete Eizelle nicht weiterentwickelt. Erst nach der Winterruhe beginnt die 45-tägige Tragezeit. So kommen alle Dachsbabys im Frühling zur Welt. Ein Wurf umfasst bis zu fünf Jungtiere. Sie können von mehreren Männchen stammen. Sie werden fünf bis sechs Wochen gesäugt und sind mit einem Jahr geschlechtsreif.
Ein Dachs gräbt meinen Garten um, was kann ich tun?
Am besten ist ein Zaun. Allerdings können Dachse sich darunter durchgraben. «Dachse können aber auch nützlich sein, weil sie Schädlinge fressen», sagt Madeleine Geiger. Meist hält sich der Dachs nur wenige Wochen in einem Garten auf. Legt er einen Bau an, muss der Wildhüter oder Jagdaufseher informiert werden. Es ist nicht erlaubt, selbst Hand anzulegen. Wie alle Wildtiere sollte auch der Dachs nicht gefüttert werden, da das weitere Tiere anzieht und zur Übertragung von Krankheiten führen kann.
In Fabeln heisst der Dachs Grimbart und ist nachdenklich und ruhig. Passt das? «Nein, gar nicht», sagt Claudia Kistler. Der Dachs ist trotz seiner etwas plumpen Erscheinung sehr wendig und schnell. Wenn er gefangen wird, kann der Dachs zudem sehr aggressiv reagieren und beissen. «Er kann stur wirken – will er irgendwo durch, dann geht er dort durch, egal, was ihm im Weg ist», erklärt Madeleine Geiger.
Wo lebt er?
Die Tiere sind in der ganzen Schweiz verbreitet. Sie leben vorwiegend im Flachland, sind aber bis über 2000 m ü. M. anzutreffen. Dachsbauten finden sich oft im Wald. Im Siedlungsgebiet fühlt er sich vor allem in Parks und Gärten wohl.
Wer sind seine Feinde?
Die grösste Gefahr für den Dachs stellen der Strassenverkehr und die Jagd dar. «Für die Jungtiere können alle Beutegreifer gefährlich sein, die grösser sind als sie», so Madeleine Geiger. Gerade während des ersten Lebensjahres sterben besonders viele Jungtiere an Krankheiten oder Unterernährung.
Schöner Wohnen auch auf dem WC
WC ersetzen war gestern, clevere Eigentümer revidieren ihre Spülkästen und WC-Schüsseln mit dieser umweltfreundlichen Methode. Für die Migros-Kundschaft gibts Rabatt.
Eine WC-Spülung, die nicht richtig funktioniert, ist ärgerlich und kann unangenehme Folgen haben, insbesondere wenn der Druck nicht ausreicht, um den Inhalt vollständig wegzuspülen. In solchen Momenten neigt man dazu, die gesamte Toilette auszutauschen, was nicht nur teuer, sondern oft unnötig und nebenbei stark umweltbelastend ist. Hinter diesem ärgerlichen Problem stecken nur Kalkablagerungen und andere Verschmutzungen, die mit der richtigen Methode mühelos entfernt werden können.
Spült Ihr WC richtig?
Dauert der Spülvorgang länger als vier Sekunden und wird nicht alles bis ganz nach
vorn gespült, ist die Spülung zu schwach. Man muss mehrfach spülen, und der Aufwand, die Toilette sauber zu halten, wächst.
Rundum-Revision von den Profis Abhilfe schafft ein zweistündiger Service von den Profis von RESTCLEAN, bei dem der Kalk im ganzen Spülsystem chemisch aufgeweicht und mechanisch mit Baumnussschalen-Granulat abgetragen wird. RESTCLEAN revidiert stets Spülkasten und WC-Schüssel –inklusive der Funktionsteile, die im Spülkasten verbaut sind und somit kaum erreichbar sind. Nur so kann gewährleistet werden, dass die WC-Anlage wieder funktioniert und kräftig spült wie am ersten Tag.
Damit es immer gut läuft, sollte man dem WC ab und zu einen Service gönnen.
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Preisübersicht
• Fr. 295.– WC und Spülkasten vor der Wand
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• Fr. 375.– WC mit Duschfunktion und Spülkasten (Closomat, Aquaclean, LaPreva etc.)
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afrikanisches Steppenpferd
Apostel der Grönländer
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das Unsterbliche
Wintersportort im Kt. GR
Effet, Drehimpuls
Märchenwesen
feine Hautöffnung schweiz. Wurstspezialität
breiförmige Speisen
kristalliner Schiefer
4
Betonungszeichen
indonesische Insel
schweiz.: Anzahlung Stil, Weise
venezianischer Maler
englisch: nach, zu
Klagelied
2
Rückstände
feierliches Gelübde
Ort im unteren Wiggertal (LU)
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Gartenfrucht
Bischof (Abk.)
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Predigtbuch Stadtteil von Zürich
Wildhund
Comicstrip
Nebenfluss der Loire
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Kraftfahrzeug (Kw.)
Autor von ‘Der Name der Rose’ †
Platinmetall
Pep, Schwung
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Erdachsenpunkt
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tiefes Leid
angetrunken reden
Koffein im Tee (ugs.)
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ein Planet
männlicher Verwandter
englisch: Ende
grosses Gefäss mit Henkel Festumzüge
Klettertier, Primat
gleichsam
zweistellige Zahl
französisch: kurz
Initialen Eastwoods
Form des Ausdrucks
schweiz. Bahngesellschaft
frz.schweiz. Architekt
Bestandteil arabischer Namen
japan. Verwaltungsbezirk Mass des elektr. Widerstands
griech. Muse der Geschichte persönliches Fürwort (4. Fall)
eigentlicher Name Defoes
Richtschnur
kurz für: bevor
Teilnahmebedingungen Gewinnspiele: Teilnahmeberechtigt sind alle Personen mit Wohnsitz in der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein, die das 18. Altersjahr vollendet haben. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind die Mitarbeitenden des Gewinnspielveranstalters sowie Gewinnspielvereine, automatisierte Dienste und weitere professionalisierte/gewerbliche Teilnehmende. Gewinner/-innen werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht. Seit September 2023 ist die kostenlose Teilnahme an Verlosungen ausschliesslich online möglich.
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Ermittle für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Für das Lösungswort der Reihe nach in die Lösungsfelder eintragen. www.migmag.ch/quiz
Berater Wo muss man in der Schweiz obligatorisch versichert sein?
S Krankenkasse A Hausratversicherung D Lebensversicherung
Das Asperger-Syndrom ist eine Variante des …?
G Nihilismus H Bruxismus P Autismus
Was will der kleine grüne Drache Grisu werden?
B Koch A Feuerwehrmann T Taucher
Die Lehre von den Krankheiten des alternden Menschen bezeichnet man als …?
R Geriatrie N Hämatologie V Pathologie
Welcher Vogel ist gemäss Sage aus seiner eigenen Asche wiederauferstanden?
E Harpyie L Gryff G Phönix
Wie viele Tonnen Gold hat die Schweizer Nationalbank seit dem Jahr 2000 verkauft?
M ca. 360 Tonnen E ca. 1550 Tonnen S ca. 3550 Tonnen
Aus was besteht die japanische Paste Miso hauptsächlich?
L Sojabohnen A Kichererbsen R Honig
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Fülle die leeren Felder mit den Zahlen 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts. www.migmag.ch/sudoku
Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.
Paroli
2 × 100 Franken zu gewinnen
Trage die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5. www.migmag.ch/paroli
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Rätsel online lösen & kostenlos teilnehmen: www.migmag.ch Teilnahmeschluss ist der Dienstag, 31.3.2026, um 24 Uhr. Die Teilnahmebedingungen findest du auf der ersten Rätselseite. Lösungen & Gewinner früherer Ausgaben: www.migmag.ch/raetsel