Skip to main content

Migros magazin 11 2015 d vs

Page 1

Ausgabe Wallis, AZA 1920 Martigny

Anzeige

DIE HASENFREUNDE.


IN NUR 3 SCHRITTEN ZU IHREM PLÜSCHHASEN.

1

In der Mitte beigelegtes Sammelheft entnehmen und den Talon abtrennen.

2

Talon mit 18 Stickern vervollständigen – Sticker sind in allen Migros-Filialen erhältlich.

3

Den vollständigen Talon gegen einen Gratis-Plüschhasen in Ihrer Migros-Filiale eintauschen.

Pro Fr. 20.– Einkauf erhalten Sie in jeder Migros-Filiale an der Kasse einen Sticker, max. 10 Sticker pro Einkauf. Kleben Sie diesen bitte jeweils in das Sammelheft. Bringen Sie Ihr Sammelheft mit den eingeklebten 18 Stickern beim nächsten Einkauf mit und tauschen Sie es in Ihrer Migros-Filiale gegen einen der 3 verschiedenen GratisPlüschhasen ein. Sammeln können Sie bis zum 6.4.2015. Ihren Plüschhasen erhalten Sie bis zum 13.4.2015. Solange der Vorrat reicht. Weitere Informationen unter www.migros.ch/hasenfreunde


Ausgabe Wallis, AZA 1920 Martigny

MM11, 9. M채rz 2015 | www.migrosmagazin.ch

Familie Kimura hat ihre Gegner im Visier. Seite 20

Bild: Daniel Winkler

Am Pilatus wird aufger체stet. Seite 14 R체ben: Leckerbissen aus der Tiefe. Seite 51 Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 027 - 720 42 59


ALLES FÜR DIE OST 50%

2.15 statt 4.30

Rapelli Vatertags-Salami, Stück Schweiz, per 100 g

4.55

Mifloc Kartoffelstock in Mehrfachpackung 5 x 95 g

3.60 statt 4.50

Alle Frey Eili im 165-g-Beutel, UTZ 20% günstiger, z.B. Eili Pralinor assortiert

33%

6.20 statt 9.30

ChocMidor Rocher oder Carré im 3er-Pack z.B. Carré, 3 x 100 g

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. Genossenschaft Migros Wallis ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 10.3. BIS 16.3.2015, SOLANGE VORRAT

7.80 statt 9.80

Alle Schwedentorten (Stück und ganz) 20% günstiger, z.B. Himbeer, 500 g


ERSTIMMUNG. 40%

7.20

4.20 statt 7.05

Spargeln grün Mexiko, Bund à 1 kg

Cervelas im 3er-Pack, TerraSuisse 3 x 2 Stück, 600 g

33%

1.50 statt 2.25

M-Classic Hörnli gross, Spiralen oder Penne 50% mehr Inhalt, 500 g + 250 g, z.B. Hörnli gross, 750 g

12.70 statt 15.90

Basler Leckerli 1,5 kg, 20% günstiger

5.60 statt 7.–

Anna’s Best Nüsslisalat im Duo-Pack 2 x 100 g, 20% günstiger

30%

1.95 statt 2.80

Pangasiusfilets, ASC* Zucht aus Vietnam, per 100 g

2.50

Kartoffeln festkochend «Aus der Region.», Tragtasche à 2,5 kg


6 | MM11, 9. MÄRZ 2015

28

E Editorial

So viele Ideen, so wenig Platz!

Es ist immer das Gleiche: So viele Ideen, so wenig Platz. In der heutigen Aus­ gabe finden Sie, liebe Leserin, lieber Leser, eine der inte­ ressantesten Geschichten – leider nicht. Das Porträt über den jungen Benjamin Lutzke, der am Zürcher Hauptbahn­ hof vom Fleck weg für die Hauptrolle im Schweizer Jugenddrama «Chrieg» angeworben wurde, lesen Sie «nur» auf unserer Website www.migrosmagazin.ch. Es ist einfach so: Oft entpuppt sich eine kleine Recherche als wunderschöner Schwan, sprich als absolut lesenswer­ te Geschichte, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten. Und da uns manchmal der Platz fehlt, weichen wir aufs Netz aus. Also: Es lohnt sich, jede Woche online bei uns reinzuschauen.

Zu einem anderen Thema. Einem, mit dem sich viele nicht beschäftigen mögen – und so viel Geld wegwerfen. Pensionskassen interessieren viele Men­ schen erst, wenn sie in Rente gehen. Dabei weist jede Infobroschüre darauf hin, dass man sich spätestens mit 50 zum ersten Mal in Sachen Pensionskasse beraten lassen soll­ te. Wer das nicht tut, zahlt zu viel Steuern, vergibt sich Investitionsmöglichkeiten, kurz: verschenkt viel Geld.

Hat seinen Platz im MigrosMagazin online gefunden: Benjamin Lutzke (Bild oben).

92

Erste Hürde in Sachen Pensionskasse: Viele wissen nicht, wie sie den Vorsorgeausweis, der in diesen Tagen wieder millionenfach verschickt wird, interpretieren müssen. Migros­Bank­ Experte Albert Steck hilft Ihnen auf Seite 84 auf die Sprünge. Er sagt, wo die wichtigsten Informationen zu finden sind und was sie bedeuten. Hans Schneeberger, Chefredaktor hans.schneeberger@migrosmedien.ch

Anzeige

Einfach sprudeln statt schwer schleppen!

Unser Hahnenwasser – frisch gesprudelt U SodaStream gibts in Ihrer Migros


MM11, 9. MÄRZ 2015 | 7

14

Menschen 10 Diese Woche

Tatort Hanfplantage: Soll Cannabis legalisiert werden? 14 Reportage

67 Drei Fragen an die russische Violinistin Patricia Kopatchinskaja. 69 Pflege für zarte Babyhaut 70 Der Frühlingsputz steht an

Pilatus: Mit einer Mega-Gondel gegen den Frankenschock.

73 Neues aus Ihrer Region

20 Porträt

Leben

Familie Kimura-Bosshard ist vom Kendovirus befallen.

82 Zootierärztin

23 Bänz Friedli 24 Porträt

Bilder: Gian-Marco Castelberg, Basil Stücheli, Gabi Vogt, Andrea Badrutt, Walter Zoo; Illustration: Supertotto/2Agenten

Was macht das Schwulenpaar aus dem Film «Der Kreis» heute?

«Kaufen oder warten? Kaufen! Bei diesen Rabatten müssen Sie zuschlagen.»

49

28 Porträt «Bühnenschreck» Dominic Deville mit neuem Programm.

87 Familie 89 Digital 91 Beauty

30 Interview Anlagestratege Gérard Piasko über die aktuellen Chancen für die Schweizer Wirtschaft.

92 Kinder

Migros-Welt 44 Allerlei ums Osterei 49 Schoggihase ohne Laktose 51 Saisonküche Feine Rezepte mit Pastinaken und Petersilienwurzeln.

30

84 Migros-Bank-Ratgeber Wie interpretiert man seinen Vorsorgeausweis? Die Tipps.

63 Ice Tea ohne Zucker 64 Joghurts mit Bifidus 66 Die Blonde von Frey

Sophie zeigt uns ihr Hobby Synchronschwimmen. 95 Gesundheit Der Frühling naht: Laufschuhe binden und losrennen! 96 Bitte melde dich 99 Glücksgriff 101 Rätsel/Impressum 106 Cumulus 108 Meine Welt

Der Luzerner Haris Dubica dreht Musikvideos und ist auf dem Balkan bereits ein Star.

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus

89

82

Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08. redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch

Anzeige

<wm>10CAsNsjY0MDA20zU3t7QwMwUAykzzCw8AAAA=</wm>

<wm>10CFXKIQ4DMQwEwBc5WmftJK5hFRYdOJWHVMX9PzpdWcGwWSu94Oc5j9c8UwE26T1G8_SoxUwzWNzIBGEV6g-EE2Mo_76YdSWw7yOgwDZCvIrr7jXK9_25AMWB5jdyAAAA</wm>


TISCHEN SIE FREUDE AUF.

–––––––––––––––––––––––––––––––––––– Mandelmuffins mit Konfifüllung Ergibt 8 Stück à 6 cm Ø

––––––––––––––––––––––––––––––––––––

–.85 statt 1.10

2.30

Alle Feinkristallzucker 1 kg (ohne Aarberg Zucker), 20% günstiger, z.B. Cristal Feinkristallzucker

Extra Konfitüre Erdbeer/Rhabarber 500 g

2.55 statt 3.20

3.60

M-Classic Haselnüsse gemahlen, Mandeln gemahlen, Mandeln gestiftet und Mandelscheiben 20% günstiger, z.B. Mandeln gemahlen, 200 g

Schweizer Eier, Freilandhaltung 6 x 53 g+

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 10.3. BIS 16.3.2015, SOLANGE VORRAT

Zutaten: 60 g Butter, 60 g Zucker, 1 Ei, 70 g Mehl, ½ TL Backpulver, 75 g gemahlene Mandeln, ½ Zitrone, 8 EL Erdbeer-RhabarberKonfitüre à 10 g, 100 g Puderzucker, Zuckereier oder Mandeln zum Garnieren Zubereitung: Backofen auf 200 °C vorheizen. Für die Muffins Butter und Zucker mit dem Handrührgerät zu einer hellen Masse rühren. Ei beifügen und 2–3 Minuten zu einer schaumigen Masse rühren. Mehl, Backpulver und gemahlene Mandeln darunterrühren. Zitronenschale fein dazureiben. Die Hälfte der Masse in Muffinförmchen füllen. Je 1 EL Konfitüre in die Mitte der Masse geben. Restliche Masse darauf verteilen. Im unteren Ofendrittel ca. 25 Minuten backen. Für die Glasur Zitrone auspressen. 1–2 EL Saft mit dem Puderzucker zu einer dickflüssigen Glasur rühren. Muffins damit bestreichen. Mit Zuckereiern oder Mandeln verzieren. Zubereitungszeit ca. 20 Minuten + ca. 25 Minuten backen

Pro Stück ca. 2 g Eiweiss, 7 g Fett, 33 g Kohlenhydrate, 1000 kJ/210 kcal


Menschen MM11, 9. März 2015

Darauf freuen wir uns Giardina

Die grösste Schweizer Garten­ show findet vom 11. bis 15. März statt. Inspirationen dazu unter www.migrosmagazin.ch/garten Offene Hotelzimmer Am 15. März lassen über 100 Ho­ tels hinter ihre Kulissen blicken. www.pleasedisturb.ch

Und Ihr Ruck­ sack? Senden Sie uns das Bild Ihres Lieblings­ exemplars! Migrosmagazin.ch

Unnützes Wissen Mein Bild der Woche «Wir alle haben das Bedürfnis, immer mehr in unser Leben zu

Regula Bührer Fecker (36) ist

Mitinhaberin der Werbeagentur Rod Kommunika­ tion und bald zweifache Mutter.

packen: Beruf, Familie, Freunde, Hobby, Fitness, Besorgungen. Die Langeweile dazwischen wollen wir tunlichst vermeiden. Für so einen Alltag muss man ge­ rüstet sein. Sieht es darum in unserem Land immer mehr so aus, als wären alle auf einer Extremexpedition? Vollgeladene Rucksäcke an Hipstern, Rentnern, Müttern, Studenten oder Bürolisten sind aus dem Schweizer Alltag nicht mehr wegzudenken. Ich gestehe: Auch ich komme nicht mehr ohne aus. Aber da bald Frühlingsanfang und damit Entschlackungszeit angesagt ist, nehme ich mir vor, weniger reinzupacken. In meinen Rucksack. Und ins Leben. Machen Sie mit?»

Leseprobe

Entschuldigung, was lesen Sie da?

a) «Die Leiden des jungen Werther» von Johann Wolfgang von Goethe b) «Je vais bien, ne t’en fais pas» von Olivier Adam c) «Psycho» von Robert Bloch Auflösung: b) «Weil es eine interessante Geschichte ist und ich wieder ins Französisch reinkommen will.»

Bilder: iStockphoto, Keystone, zVg

Eugen Albisser (47) Journalist aus Freiburg

Essen Bei Geräuschen, die wir als ange­ nehm empfinden, schmeckt Essen besser. Bei Lärm nehmen wir es als weniger salzig und weniger süss wahr. Länder mit hohem durch­ schnittlichen Schokoladen­ konsum erhalten mehr Nobelpreise. Hummer galt bis ins 19. Jahrhundert als Arme­Leute­ Essen. In einigen amerikanischen Kolonien war es deshalb verboten, ihn in Gefäng­ nissen mehr als ein Mal wöchent­ lich zu servieren. Quelle: Neon/Stern


10 | MM11, 9. MÄRZ 2015 | MENSCHEN

Soll der Cannabis­ konsum legali­ siert werden? Migrosmagazin.ch

Diese Woche

Illegale Hanfplantagen: Es geht um viel Geld Die Meldungen über Hanfanbauer, die der Polizei ins Netz gehen, häufen sich. Mehrere 100 Anlagen werden jedes Jahr entdeckt. Ob die vollständige Legalisierung von Cannabis etwas daran ändern würde, ist umstritten. Text: Yvette Hettinger

Cannabiskonsum

30%

der Schweizer Wohn­ bevölkerung über 15 Jahren haben schon mindestens ein Mal Cannabis konsumiert.

6,2%

der Deutschschweizer haben 2012 mindestens ein Mal Cannabis konsu­ miert. Bei den Romands waren es 7,3 Prozent, bei den Tessinern 3,8.

67,4% aller Verzeigungen wegen illegalen Betäubungsmittel­ konsums seit 2009 haben Hanfprodukte betroffen. Letzte Woche: Braucht

es Babyklappen? 58%: Sicher. Soll man Neugeborene sterben lassen? 35%: Traurig, aber nötig: Keine Mutter nutzt dies leichtfertig. 6%: Frühe ärztliche Betreuung würde sie erübrigen. 1%: Nein, das verleitet, Verantwortung abzuschieben.

Im März 2013 hob die St. Galler Kantonspolizei diese Indoor-Hanfanlage in Balgach SG aus.

E

ine kleine Hanfzucht in der Wohnung eines Baselbieter Polizistenpaares, eine Rie­ senanlage in einer Gewer­ besiedlung in Bülach ZH, eineinhalb Kilo Marihuana in Schaffhausen: Praktisch im Wochentakt meldet die Polizei im Moment die Auf­ deckung von illegalen Indoorhanf­ plantagen und deren Produkten. Ende Februar wurde die St. Gal­ ler Polizei zu einer Schiesserei in Altstätten SG gerufen. Es gab zwei Schwerverletzte und zwei Ver­ haftete – auch hier ging es um Hanf.

Der Zürcher Rechtsanwalt Oliver Jucker, der Klienten illegaler Hanfanlagen vertritt, kann sich vorstellen, dass Kriminaltouristen die Plantage überfallen haben. In der Schweiz wird immer bru­ taler um Hanfanlagen gekämpft, wie Eugen Rentsch (57) von der St. Galler Kantonspolizei bestätigt. Als Leiter der Abteilung Betäu­ bungsmitteldelikte war er beim Einsatz in Altstätten dabei. Er kann die Entwicklung im Hanfhandel be­ sonders genau beobachten: In kei­ nem anderen Kanton ist die Anzahl

aufgeflogener Anlagen so steil ange­ stiegen wie im Kanton St. Gallen. Seit Herbst 2013 werden Erwach­ sene für Cannabiskonsum nur noch gebüsst und nicht mehr angezeigt. Und im Parlament wird über den kassenpflichtigen Einsatz von Cannabis bei bestimmten Krankheiten debattiert. Ob die Ent­ kriminalisierung von Cannabis zu weniger illegalen Anlagen führen würde, bezweifelt Eugen Rentsch. Er weiss aber, wie man den Tätern auf die Spur kommt (siehe Interview nächste Seite). MM


MENSCHEN | MM11, 9. MÄRZ 2015 | 11

Strassenumfrage

Experteninterview

«Polizisten wissen, dass jede Anlage früher oder später auffliegt» Eugen Rentsch, letztes Jahr wurden im Kanton St. Gallen 70 Hanfplanta­ gen ausgehoben. Im Jahr zuvor waren es nur 19. Was ist passiert? Das Qualitätsbewusstsein in der Can­ nabisproduktion ist gewachsen. Mit dem Outdooranbau landet man heute keinen grossen Coup mehr. Indoor­ anlagen liefern bessere Produkte und sind ergiebiger. Sie rentieren also mehr. So wurden in den letzten Jahren praktisch alle Zuchten nach drinnen gezügelt. Vermutlich wird auch gesamthaft mehr Cannabis angebaut. Wo wird das Cannabis konsumiert? Ein grosser Teil in der Schweiz, aber einiges wird auch über die Grenze geschmuggelt. Und warum ist gerade Ihr Kanton so ein Eldorado für Hanfanbauer? Die Grenznähe könnte eine Rolle spielen, denn das Cannabis wird gern nach Deutschland und Österreich verkauft, das wissen wir von unseren ausländischen Kollegen. Und uns sind letztes Jahr gleich mehrere Gruppen ins Netz gegangen, die jeweils verschiedene Anlagen besassen. Mit welcher Strafe müssen Hanf­ bauern rechnen? Je nach Vorstrafen sowie Grösse der Plantage und Höhe des Umsatzes zwei bis drei Jahre Gefängnis.

Bilder: Kapo St Gallen, zVg

Wer sind die Betreiber? Man kann sie grob in zwei Gruppen unterteilen: jene, die selber kiffen und neben dem Eigenbedarf noch ein bisschen etwas für Freunde anbauen, und solche, die bis zu 100 000 Fran­ ken in eine Anlage investieren und damit auch gutes Geld machen. 500 Pflanzen werfen gut 100 000 Fran­ ken im Jahr ab. Ist das dann ein Fulltime­Job, oder ar­ beiten die Betreiber noch nebenher? Ich sags mal so: Wenn sie nicht Hanf züchten würden, hätten sie wohl kei­ nen Job. Sobald die Anlage mal steht, läuft vieles vollautomatisch: Bewässe­ rung, Beleuchtung, Düngung.

Und dann gibt es Polizisten wie Ihre Berufskollegen aus Baselland, die damit schnelles Geld machen wollten. Für so etwas habe ich überhaupt kein Verständnis. Die beiden haben auch nicht sehr weit gedacht. Sie wissen ja, wie ermittelt wird und dass jede Indooranlage irgendwann auffliegt. Wie finden Sie die Plantagen? Oft rufen uns Nachbarn der Betreiber an und sagen, es rieche süsslich im Haus. Abgedunkelte Fenster und ungewöhnlich hohe Stromrechnun­ gen sind auch verdächtig. Denn die Pflanzen müssen im Dunkeln stehen und künstlich beleuchtet werden. Oft führen uns auch Kiffer, die uns ins Netz gegangen sind, zu ihren Lieferanten. Die Anlage in Altstätten haben Sie entdeckt, weil Sie von den Betreibern zu einer Schiesserei gerufen wurden. Genau. In der ganzen Schweiz gibt es eben nicht nur Gruppen, die mit wenig Aufwand viel Geld machen wollen, sondern auch jene, die das Gras abholen möchten, ohne dafür zu arbei­ ten. Beides sind kriminelle Banden – oft aus dem Balkan – und im Kampf um die Plantagen wird immer mehr Gewalt eingesetzt.

Soll Cannabis legalisiert werden?

Eugen Rentsch (57) leitet die

Abteilung Betäubungsmitteldelikte bei der St. Galler Kantonspolizei.

Carlo Esposito (77), Rentner, Zürich: «Ich bin gegen die Legalisie-

rung. Cannabis ist eine Einstiegsdroge. Hat man damit angefangen, probiert man vielleicht auch Härteres.»

Ruth Ofenloch (25), Buchhalterin, Baden AG: «Die Legalisierung wäre

gut, weil es dann mehr staatliche Kontrolle gäbe. Heute weiss man nicht, was beigemischt wird. Man hört von Rattengift und Ähnlichem.»

Wie werden die Anlagen vor solchen Überfällen geschützt? Da gibt es Türen, die unter Strom stehen, vergitterte Fenster oder Sprayanlagen, die Reizstoffe auf die Einbrecher versprühen. Gäbe es weniger Kriminalität im Hanfanbau, wenn der Cannabis­ konsum legal wäre? Das glaube ich nicht, denn das sind zwei verschiedene Dinge. Für den legalen medizinischen Einsatz, der gerade diskutiert wird, müssten lizenzierte, kontrollierte Zuchten angelegt werden. Dagegen gibt es wirklich nichts einzuwenden. Den illegalen Handel würde das aber nicht tangieren, solange damit so viel Geld zu machen ist.

Markus Allenspach (30), Maurer, Glarus: «Ich rauche das Zeugs nicht,

bin aber eher für die Legalisierung. Damit liesse sich der Schwarzmarkt unterbinden und der Staat könnte erst noch Steuern einziehen.»


12 | MM11, 9. MÄRZ 2015 | MENSCHEN

Leserforum MM10: Diese Woche «Das Babyfenster ist nicht die einzige Lösung»

«Gut, gibt es diese Babyfenster» Viel wichtiger als die Verbindung des Kindes zu seinen leiblichen Eltern ist für das Kind, dass es in einer guten Familie in Geborgen­ heit und Liebe aufwachsen und vor allem leben kann. Denn wer kann sicher sagen, ob die 14 Kin­ der, die bisher in die Babyfenster gelegt worden sind, auch ohne diese Einrichtungen überlebt hätten? Gut, gibt es die Babyfens­ ter. Doch die Babyfenster schlies­ sen die vertrauliche oder ano­ nyme Geburt nicht aus. Eine ver­ trauliche Geburt ist auch eine gute Sache. Aber eine verzweifel­ te Frau, die ungewollt schwanger ist und von deren Schwanger­ schaft niemand erfahren darf, möchte ihren Namen unter Um­ ständen nicht im Spital hinter­ lassen. Für solche Fälle braucht es weiterhin die Babyfenster. Flora Mey, Online-Kommentar Die erste Babyklappe in der Schweiz wurde 2001, vor der Abstimmung über die Fristen­ regelung durch den Anti­Ab­ treibungsverein «Für Mutter und Kind» (SHMK) eröffnet und als Alternative zur Abtreibung propagiert. Das war nichts als

ein Werbegag: Keine ungewollt schwangere Frau überlegt sich, ob sie das Kind lieber austragen und in die Klappe legen oder die Schwangerschaft abbrechen soll. Heute will die SHMK damit Kindsaussetzungen und ­tötungen verhindern. Aber de­ ren Zahl ist weder in der Schweiz noch in Deutschland infolge der Einrichtung von Babyklappen zurückgegangen. Anne-Marie Rey, Schwangerschaftsabbruch-Infostelle, 3052 Zollikofen

MM10: Kinderseite

Haben Sie gewusst, warum dieser Strauch Zaubernuss heisst? Dessen Kapselfrüchte öffnen sich bei Samenreife explosionsartig und schleudern die Samen bis zu 10 Meter weit. Das kann man erleben, wenn man eine Kapsel zum Trocknen legt. Irgendwann gibt es einen Knall. Das ist der Zauber der Zaubernussgewächse. Christoph Wicki, per E-Mail

MM10: Knigge reloaded «Können

Parfüms belästigend wirken?»

«Da bleibt nur noch die Flucht» Sie sprechen mir aus der Seele! Die Krönung ist, beim Kinobe­ such eine parfümierte Dame vor sich und einen Herrn hinter sich zu haben, der meint, er müsse sei­ ne Schuhe ausziehen, damit sein persönliches Parfüm verströmt – da bleibt nur noch die Flucht. Jacqueline Kwiatkowski, per E-Mail

MM10: Meine Welt mit Marco Rima «Eigentlich ist Christina der Mann bei uns»

MM10: Interview mit Peter

Auf dem Schlüsselanhänger, den der Komiker Marco Rima von sei­ ner Mutter erhalten hat, ist nicht der Heilige Antonius, sondern der Heilige Christophorus. Lilly Hofstetter, 8880 Walenstadt

Wer Facebook und Twitter nicht für die eigene Präsenz nutzt, hat etwas grundlegend nicht verstan­ den und sollte sich nicht anmas­ sen, über andere zu urteilen. Pascal Wedam, Online-Kommentar

Schneider «Nur wer sich selbst liebt, kann auch andere lieben»

Anzeige

Sharm el-Sheikh Djerba

terteil weiter. u n i M Last n Kursvo ben de

Wir ge

Gran Canaria

1 Woche im IFA Interclub Atlantic HHHi inkl. all inclusive, z.B. am 16.3.15

ab CHF

499.–

Phuket

1 Woche im Khao Lak Merlin Beach Resort HHHH inkl. Frühstück, z.B. am 6.4.15

ab CHF

949.–

1 Woche im Hilton Fayrouz Resort HHHH inkl. Frühstück, z.B. am 24.3.15

1 Woche im Iberostar Mehari HHH inkl. all inclusive, z.B. am 30.3.15

ab CHF

ab CHF

349.–

399.–

Teneriffa

1 Woche im Barcelo Varadero HHH inkl. Frühstück, z.B. am 23.3.15

ab CHF

429.–

Hotel und Flug ab Zürich Jeweils am Di.

Hotel und Flug ab Zürich, Genf und Basel. Jeweils am Mo., Mi., Sa., So.

Hotel und Flug ab Zürich und Basel Jeweils am Mo., Mi., Fr., Sa.

HM K SSH HILFAY 0103 www.hotelplan.ch/h-95

HM K DJE IBEMEH 0103 www.hotelplan.ch/h-3962

HM K TFS VARADE 1701 www.hotelplan.ch/h-3653

Malediven

Cancun

1 Woche im Fihalhohi Island Resort HHH inkl. Halbpension, z.B. am 17.4.15

ab CHF

1299.–

2 Wochen im El Tukan HHH ohne Mahlzeiten, z.B. am 21.3.15

ab CHF

1499.–

Punta Cana

2 Wochen im Grand Bahia Principe Punta Cana HHHH inkl. all inclusive, z.B. am 25.3.15

ab CHF

1999.–

Hotel und Flug ab Zürich und Basel Jeweils am Mo., Mi., Sa., So.

Hotel und Flug ab Zürich via Singapur Jeweils am Mo.

Hotel und Flug ab Zürich via Muscat Jeweils am Fr.

Hotel und Flug ab Zürich via Düsseldorf. Jeweils am Sa.

Hotel und Flug ab Zürich direkt Jeweils am Mi.

HM K LPA IFAINT 1412 www.hotelplan.ch/h-5177

HM K IKHA KHAMER 0507 www.hotelplan.ch/h-38556

HM K MLE FIHALH 0115 www.hotelplan.ch/h-1779

HM K CUN ELTUKA 0217 www.hotelplan.ch/h-252670

HM K PUJ BAHPRI 0121 www.hotelplan.ch/h-246060

Preise in CHF pro Person bei 2 Personen im Doppelzimmer inkl. Flughafen-/Sicherheitstaxen und aktueller Treibstoffzuschläge. Inbegriffen: Hin- & Rückflug in Economy-Class, Transfers, Übernachtung und Mahlzeiten gemäss Angebot, telefonische Betreuung. Nicht inbegriffen: Kombi-Versicherungspaket CHF 33 bis CHF 98, evtl. Bearbeitungsgebühren Ihrer Buchungsstelle, Ägypten-Visum CHF 40, Touristenkarte Dominikanische Republik USD 10. Vor Ort zu bezahlen: Ausreisetaxe Dominikanische Republik USD 25, Ausreisetaxe Tunesien TND 30. Die Platzzahl ist beschränkt. Es gelten die Allgemeinen Vertrags-/Reisebedingungen der MTCH AG. Preisstand 5.3.15.

Jetzt buchen! 0848 82 11 11, www.hotelplan.ch oder im Reisebüro.

Folgen Sie uns:


14 | MM11, 9. MÄRZ 2015 | MENSCHEN

Reportage

Der Drache auf dem Dach von Luzern Der starke Franken bringt die Schweizer Tourismusbranche enorm unter Druck. Aufgeben ist keine Option. Im Gegenteil: Auf dem Pilatus etwa, dem Wahrzeichen der Innerschweiz, geht man in die Offensive und investiert 18 Millionen Franken in eine neue Luftseilbahn. «Dragon Ride» heisst die Fahrt mit dem futuristischen Gefährt. Am 1. April 2015 gehts los. Texte: Reto E. Wild

Bilder: Nicola Pitaro


MENSCHEN | MM11, 9. MÄRZ 2015 | 15

Die spektakulärsten Bergbahn-Rekorde der Schweiz. Migrosmagazin.ch

E

r ist das Wahrzeichen der Zentralschweiz und mit jährlich 660 000 Gästen einer der landesweit beliebtesten Ausflugsberge: der Pilatus vor den Toren der Stadt Luzern. Auf dem 2132 Meter hohen Gipfel arbeitet und über­ nachtet eine Arbeitergemein­ schaft, die seit bald einem halben Jahr zusammengewachsen ist. Sie ist damit beschäftigt, bei Wind und Wetter zwischen Fräkmünt­ egg und Pilatus Kulm eine neue, rund 18 Millionen Franken teure Luftseilbahn zu installieren. Diese fährt ab April 2015 und gibt einen beeindruckenden Ausblick auf das Mittelland mit dem Vier­ waldstättersee und die Felsfor­ mationen rund um den Pilatus frei. Die bisherigen Seilbahnkabi­ nen sind über 30 Jahre alt.

Symbolisch für das ungebrochene Schweizer Selbstbewusstsein: Die neue futuristische Luftseilbahn auf den Pilatus, den Innerschweizer Berg der Berge.

Per Helikopter zum Arbeitsort Zeitweise arbeiten bis zu 20 Leu­ te auf dem Pilatus. Einer von ihnen ist Christian Müller (48), seit 2004 eigentlich Fahrdienst­ leiter bei der Pilatus­Bahnen AG und in dieser Funktion als Wagenführer auf der nur zur warmen Jahreszeit betriebenen Strecke Alpnachstad–Pilatus Kulm eingeteilt. Sie gilt als steilste Zahnradbahn der Welt. Viele Besucher reisen auf der einen Seite des Bergs mit der roten Zahnradbahn hoch und auf der anderen mit der Seilbahn hinunter. Nun beschäftigt sich Müller in seinem Arbeitsalltag mit Schneeräumen. Der Wind sorgte für bis zu drei Meter hohe Verwehungen der weissen Pracht. «Weil die Seilbahn während der Installation mehrere Wochen nicht fuhr, mussten wir mit Heli­


16 | MM11, 9. MÄRZ 2015 | MENSCHEN

Bild oben: Zur Fräkmüntegg reist man nach wie vor mit einer Gondelbahn ab Kriens LU. Grosses Bild rechts: Seit wenigen Tagen können die Arbeiter mit der Seilbahn zum Pilatus hochfahren. Kleines Bild rechts: Petr Vitek bringt ein Gebäck mit Eigelb zum Glänzen. Bild unten links: Thomas Lerner kümmert sich um die Stromversorgung.

koptern zu unserem Arbeitsort hochgeflogen werden», sagt Müller. An einem Freitag hätten er und seine Arbeitskollegen ins Tal transportiert werden sollen. Doch wegen Wind und Nebels wurde es Dienstag, bis er sein Zuhause in Emmenbrücke LU wiedersah. «Das war eine lange Zeit hier oben. Wir haben sie mit Arbeiten, Schlafen, Essen, Diskutieren und Fernsehschauen überbrückt.» Über­ nachtet hat er wie alle anderen Arbeiter im Drei­Sterne­Hotel Bellevue, das diesen Winter wegen der Seilbahnarbeiten für Tou­ risten geschlossen blieb. In einer Nacht funk­ tionierten weder Heizung noch Internet; der Strom war ausgefallen. Doch von solchen Ereignissen lässt sich Müller nicht aus der

Ruhe bringen. Manchmal fräst er mit seiner Maschine stundenlang den Schnee weg, und nach einer niederschlagsreichen Nacht kön­ nen sämtliche Spuren seiner Arbeit am nächs­ ten Morgen verwischt sein. Trotzdem liebt er seinen Beruf. «Er ist sehr abwechslungs­ reich.» Müller kümmert sich zusätzlich um den Service der Schneefräsmaschinen und der Abwasserpumpen auf dem Berg. Auch für Sandra Bergmann (28) ist der Pilatus Arbeitsort, das «Bellevue» Schlaf­ zimmer. Die ausgebildete Hotelfachfrau aus Dresden ist die rechte Hand des Restaurant­ leiters und hilft, wo sie kann. «Die Leute, die hier oben arbeiten, kommen zu mir, wenn sie ein Zimmer, ein Mittag­ oder Abendessen

benötigen.» Sie schaut in den Lagerräumen des Hotels nach dem Rechten, kassiert das Geld für die Mahlzeiten, füllt das Buffet im «Bellevue» auf, reinigt die Tische. Die Atmosphäre im Winter, wenn die Sonne scheint und das Mittelland unter dem Hochnebel versinkt, ist einmalig. Während der Vorbereitungsphase für die neue Seilbahn hatten die Arbeiter fast nur Bergdohlen als Gesellschaft. Bergmann arbei­ tet fünf Tage hintereinander auf dem Gipfel. «Es ist entspannend und recht gemütlich. Wir schauen, dass die Handwerker zufrieden sind. Ich finde es sensationell, in den Pausen auf der Terrasse im Stuhl zu liegen. Ich kann die Aussicht und die Sonne ganz für mich


MENSCHEN | MM11, 9. MÄRZ 2015 | 17

Bild oben rechts: Bis zu drei Meter hoch waren die Schneeverwehungen, die Christian Müller wegfräst. Bilder links, unten und rechts: Bei der Seilbahninstallation ist immer wieder das Know-how der Firma Garaventa gefragt.

allein geniessen.» Obwohl der Wintertouris­ mus auf dem Luzerner Hausberg wegen der Seilbahnschliessung dieses Jahr praktisch ausbleibt, kommt es für Bergmann trotzdem immer wieder zu überraschenden Begegnun­ gen. Einmal nahm ein Schneeschuhwanderer den beschwerlichen Weg von Alpnachstad durch den Tiefschnee hoch zum Pilatus auf sich und flog danach mit dem Paraglider ins Tal. Ein anderer Abenteurer wanderte von der Krienser Seite, die gefährliche Felspassa­ gen aufweist, mit drei Huskys auf den Gipfel. Ebenfalls aus Deutschland stammt Tho­ mas Lerner (34). Er beschäftigt sich in einem Zweierteam mit der Grundstromversorgung und arbeitet von Montag bis Freitag als

Elektroinstallateur auf dem Pilatus. «Die Stimmung ist manchmal ein wenig gedrückt, weil man nicht täglich zu seinen Liebsten nach Hause kann. Aber die Aussicht und die gute Verpflegung machen alles wett.» Lerner ist Wochenaufenthalter in der Schweiz und fährt jedes Wochenende zu Freundin und Kind nach Erfurt – wenn das Wetter es zu­ lässt. Wie Müller verbrachte auch Lerner ein unfreiwilliges Wochenende auf dem Berg. Nationalbank-Entscheid: «Hiobsbotschaft» Die Arbeiten auf dem Pilatus finden zu einem für die Schweizer Seilbahnen besonders schwierigen Zeitpunkt statt. Als «Hiobs­ botschaft» bezeichnet Ueli Stückelberger,

Direktor des Verbands der Seilbahnen Schweiz (SBS), den Entscheid der National­ bank, den Euro­Mindestkurs aufzuheben. «Falls sich der Franken nicht rasch wieder abschwächt, wird dies in der Bergbahnbran­ che mit den Tausenden von Arbeitsplätzen in Randregionen Spuren hinterlassen.» Tatsa­ che ist, dass den Seilbahnen der Start ins neue Jahr gründlich missraten ist. Bei Saisonhalbzeit per Ende Januar 2015 mussten sie bei den Gästen schweizweit ein Minus von gut 15 und einen Umsatzrückgang von rund 6 Prozent hinnehmen. Schuld daran ist allerdings nicht der schwache Euro, son­ dern der späte Schnee. Die Branche steht vor der Herausforderung, Schweizer Gäste zu


18 | MM11, 9. MÄRZ 2015 | MENSCHEN

Die Geschichte der Schweizer Seilbahnen ist rund 150 Jahre alt. Die wichtigsten Ereignisse im Überblick.

Hotelfachfrau Sandra Bergmann: «Die Arbeiter kommen zu mir, wenn sie ein Zimmer, ein Mittag- oder Abendessen benötigen.»

1866 Die schweizweit erste Personenseilbahn wurde in Schaffhausen am linken Rheinufer gebaut. Sie war gut 100 Meter lang und mit vier Tragseilen (Handkurbel) für zwei Personen angelegt.

1908 Am 27. Juli schlägt die Geburtsstunde der ersten Personenluftseilbahn für den öffentlichen Verkehr: In Grindelwald BE wurde eine neuartige Schwebebahn auf das Wetterhorn eröffnet. Der Betrieb musste 1914 als Folge des Ersten Weltkriegs eingestellt werden.

1935 Am 20. Juli wird in der Ostschweiz die Luftseilbahn von der Schwägalp zum Säntis eingeweiht. Die Fahrbahnlänge betrug 2210 Meter und die Höhendifferenz 1113 Meter. Damit hatte die Säntisbahn auf 2484 Metern die damals höchstgelegene Bergstation der Schweiz.

motivieren, gerade in dieser für die Berg­ regionen schwierigen Situation Ferien oder Ausflüge im eigenen Land zu verbringen. Die Pilatus­Bahnen AG lebt zu 50 Prozent von Einheimischen. Was also hat sie unter­ nommen, um mehr Gäste anzulocken? Zwi­ schen Fräkmüntegg und Pilatus Kulm kommt ab April neu berg­ und talwärts je eine Kabine mit einer Kapazität von 55 Personen zum Ein­ satz. Panorama­Sitzplätze im vorderen und hinteren Bereich der leuchtend roten Kabine verleihen dem Passagier das Gefühl, in einem

1939 bescherte die schweizerische Landesausstellung Zürich eine einmalige Attraktion: eine Luftseilbahn mit Gondeln quer über den Zürichsee, von Zürich-Wollishofen bis nach Riesbach. Die Anlage wurde nach der «Landi» 1940 wieder abgebrochen.

Helikoptercockpit zu sitzen und über Wiesen und Felsen zu schweben. Ein verlängerter Ge­ hängearm und die aerodynamische Kabinen­ form machen die Seilbahn windresistenter. So muss der Betrieb am windigen Pilatus we­ niger oft eingestellt werden, was für steigende Umsätze sorgen soll. Die neue Seilbahn legt die rund 700 Höhenmeter zum Gipfel in gut vier Minuten zurück. «Dragon Ride» nennt sich die Fahrt in den Kabinen mit dem fast schon futuristisch anmutenden Design, weil in den Sagen der Pilatus als Sitz der Drachen gilt. Für die chinesischen Gäste, die auf Platz zwei rangieren, passt das Symbol des Dra­ chens ebenso. Zur Fräkmüntegg fährt man weiterhin in rund 20 Minuten mit der bald 20­jährigen Gondelbahn ab Kriens. Bereits von 2009 bis 2011 hat die Pilatus­Bahnen AG 32 Millionen Franken in das historische Berghotel Pilatus­Kulm, eine wettergeschütz­ te Panoramagalerie, das Selbstbedienungs­ restaurant im «Bellevue» sowie ein neues Restaurant auf der Fräkmüntegg investiert. Der Tscheche Petr Vitek (31) arbeitet das zweite Jahr als Koch für die Pilatus­Bahnen. Während sein Arbeitsalltag im Sommer hektisch ist, kocht er im Winter «nur» für die Arbeiter. Am Montag erfolgt jeweils die Lieferung der Frischwaren. «Hier oben sind wir ein eingespieltes Team. Die Stimmung ist gut», sagt der Koch. Er lebt seit sieben Jahren in der Schweiz. Die Liebe zum Snow­ boarden brachte ihn in die Alpen. Am 1. April löst sich die Gemeinschaft auf dem Pilatus auf. Dann fällt der Startschuss für die Sommersaison, und die meisten Arbeiter gehen im Flachland wieder ihren anderen Tätigkeiten nach. MM

Bilder: schaffhausen-foto-archiv.ch, wikipedia, Eidgenössisches Archiv für Denkmalpflege (EAD): Sammlung Photoglob, Keystone, Seilbahn-nostalgie.ch, Weisse Arena Gruppe, Zermattbahnen AG, Andrea Badrutt, zVg

Meilensteine


MENSCHEN | MM11, 9. MÄRZ 2015 | 19

1950 Am 6. Mai wird die Schweiz mit einem völlig neuen Seilbahntyp überrascht: Die erste Gondelbahn nahm in Crans sur Sierre VS ihren Betrieb auf. Die Kabinen hatten Platz für vier Personen, die Bahn hat eine Gesamtlänge von 3165 Metern.

1968 wird die längste Personenluftseilbahn in der Schweiz gebaut – von Laax GR zum Crap Sogn Gion (4167 Meter in einer Sektion). Bei dieser durch die Firmen Von Roll, Habegger und Bell erstellten Pendelbahn kommen erstmals Kabinen für 125 Personen zum Einsatz.

1979 wird ein neuer Höhenrekord aufgestellt: Am 23. Dezember fährt die Klein-Matterhorn-Bahn oberhalb von Zermatt VS bis auf 3820 m ü. M. Die zwei Kabinen für je 125 Personen legen auf ihrer Strecke von 3778 Metern einen Höhenunterschied von 891 Meter zurück.

1995 wird in Samnaun GR

eine Luftseilbahn mit den schweizweit grössten Kabinen (doppelstöckig) eröffnet – für je 180 Personen.

2005 Im Juli gibt es in Sattel am Hochstuckli SZ eine Weltpremiere: die erste Gondelbahn mit rotierenden Kabinen. Gebaut hat die Anlage die Firma Garaventa aus Goldau SZ.

Anzeige

2 0 % R a b at t FÜR GESUNDE, STARKE ZÄHNE

FÜR DiE PEDiKÜRE ZU HAUSE

Karies-Intensivschutz mit Aminfluorid: Elmex Gelée

Seidig weiche Füsse im Handumdrehen: Scholl Velvet Smooth Express Pedi

25 g CHF 9.40 statt CHF 11.80

CHF 39.90 statt CHF 49.90

20% GABA Schweiz AG, 4106 Therwil

Ersatzrollen CHF 19.90 statt CHF 24.90

20%

Reckitt Benckiser (Switzerland) AG, 8304 Wallisellen

Gültig bis 22.3. 2015 Lesen Sie die Packungsbeilage. Keine Kumulation mit anderen Rabatten. www.achillea.ch www.dropa.ch www.impulsdrogerie.ch

Apoth e ke n u n d droge ri e n


20 | MM11, 9. MÄRZ 2015 | MENSCHEN

Porträt

Eine schlagkräftige Familie Ein Kampfsport aus Japan brachte die Schweizerin Daniela Bosshard und den Brasilianer Oscar Kimura zusammen. Mittlerweile hat das Kendovirus auch ihre drei Kinder infiziert. Text: Almut Berger

Keiner zu klein, ein Kendokämpfer zu sein: Yuya eifert seiner Schwester Thais nach.

Der Rumpfpanzer ist aus Bambus, auf dem Lendenschutz ist der Name des Kämpfers, hier Oscar Kimura, vermerkt.

Männer und Frauen, Meitli und Buben trainieren meist gemeinsam: Tadeu (links) und Thais in Aktion.

M

ami, Mami, ich bi en Kendoka!» Yuya (2½) schnappt sich das Schwert von Daniela Kimura-Bosshard (40) und rennt mit Gebrüll zu seinen Geschwistern: Thais (10) bindet gerade das Kopftuch von Tadeu (9) fest, bevor sich dieser seinen Kopfschutz überstülpt. Am anderen Ende des Dojos in Zürich-Wiedikon treibt der Vater der drei Kinder, Oscar Kimura (37), seinen Schwiegervater Hansruedi Bosshard (66) mit präzis gesetzten Schwerthieben in die Ecke. Schrille Schreie begleiten seine Attacke – Familie Kimura-Bosshard aus Greifensee ZH trainiert. Kendo, der «Weg des Schwertes», ist ein japanischer Kampfsport mit Wurzeln bei den Samurai. «Mit dem Kiai, dem Schrei, wird der Gegner eingeschüchtert und gleichzeitig eine innere Spannung aufgebaut», sagt Daniela Kimura, während sie ihrem Jüngsten das Schwert mit ein paar Blévita abluchst. Eine Rüstung sorgt dafür, dass die Schläge mit dem Shinai, dem Übungsschwert aus Bambuslamellen, keine blauen Flecken hinterlassen. Diese besteht aus Helm, Rumpfpanzer, Handschuhen und Lendenschutz. Persönlichkeit und Erfahrung siegen über Kraft

Obwohl die Kämpfe martialisch wirken, sind Verletzungen selten. «Anders als beim Judo oder Jiu-Jitsu kennt Kendo keinen direkten Körperkontakt, keine Würfe und damit auch keine kaputten Bänder», sagt Hansruedi Bosshard, nachdem er mit einer Verbeugung den Kampf mit seinem Schwiegersohn beendet hat. Was zählt, seien weniger Jugend und Kraft als vielmehr Persönlichkeit, Erfahrung und moralische Stärke. Das mache Kendo auch für «so alte Knochen» wie ihn attraktiv. Der Pensionierte schmunzelt. «Und natürlich die Tatsache, dass die Kämpfer in ihren Rüstungen fast schon magisch aussehen». Dieser Magie sind weltweit rund 8 Millionen Kämpfer verfallen, 500 davon in der Schweiz. Familie Kimura-Bosshard gehört hierzulande zu den erfolgreichsten. Wie erfolgreich? Oscar Kimura wirft seiner Frau einen hilfesuchenden Blick zu. «Du bist siebenfache Schweizer Meisterin im Einzel und, glaubs, zehnfache Schweizer Meisterin im Team. Dann warst du an der Europameisterschaft ein Mal Erste und vier Mal Dritte im Team, oder?» Daniela Kimura überlegt. «Und du warst an der EM ein Mal Dritter im Einzel und zwei Mal Dritter im Team. Dann bist

Bilder: Daniel Winkler

du achtfacher Schweizer Meister im Einzel und zehnfacher Schweizer Meister im Team. Und du, Papa, hast an den Schweizer Meisterschaften, glaubs, drei Mal Gold im Team, vier Mal Silber im Einzel und drei Mal Bronze im Einzel gewonnen, stimmts?» Hansruedi Bosshard zuckt mit den Schultern. Dass Thais und Tadeu an der Schweizer Meisterschaft im vergangenen November je eine Bronzemedaille in der Kategorie U12 abgestaubt haben, da sind sich dann aber alle sicher. Erstes Date an japanischer Sportuni

Daniela und Oscar Kimura hatten sich vor 17 Jahren während eines Auslandjahrs an einer Sportuni in Japan kennen- und lieben gelernt. Sie studierte in Zürich Japanologie, er in seiner brasilianischen Heimatstadt São Bernardo do Campo Maschinenbau. Besagte Sportuni hatten beide gewählt wegen – Kendo! 2002 folgte der frischgebackene Maschineningenieur seiner Daniela in die Schweiz. «Es herrschte gerade Rezession», erinnert er sich, «weshalb ich erst einmal nur einen Job als Sushikoch fand.» Nicht etwa wegen seiner Kochkünste, sondern wegen seines asiatischen Looks, den er – wie auch den Nachnamen – seinen japanischen Grosseltern verdankt. Heute arbeitet Oscar als Projektmanager bei einem international tätigen Kompressorenhersteller in Winterthur ZH, während Daniela Kimura einen 50-Prozent-Job bei Zürich Tourismus innehat. Was sagen Thais’ und Tadeus Schulgschpänli zum schlagkräftigen Hobby? Tadeu kichert. «Die meisten meinen, wir machen Karate oder KungFu.» «Oder wir kämpfen wie Tom Cruise in ‹The Last Samurai›», ergänzt Thais. Oscar Kimura, der auch als Trainer amtet, nickt: Der Film habe die Anmeldungen schlagartig ansteigen lassen. Viele würden den Bettel aber rasch wieder hinwerfen. «Kendo heisst nämlich vor allem erst mal Abläufe üben.» «Üben ist langweilig, Kämpfen ist viel cooler», sagt Tadeu. «Beim Kämpfen kann man selber aussuchen, wie man schlägt», sagt Thais. «Man kann dem Gegner Angst machen», sagt Tadeu. «Und laut schreien», sagt Thais. «Aber nicht, weil es wehtut, wir tragen ja unsere Rüstung», sagt Tadeu. «Wenns wehtut, dann nur, weil ihr mir schon wieder auf die blutten Füsse gegumpt seid», sagt Daniela Kimura. «Mami, Mami, ich will es Blévita», sagt Yuya. MM


MENSCHEN | MM11, 9. MÄRZ 2015 | 21

Oscar Kimura Bereitet gern Sushi und Sashimi zu – fast so gern, wie er sie isst.

Yuya Kimura Möchte immer und überall mit dabei sein. Liebt Blévita.

Hansruedi Bosshard

Liebt Fotografie, Innen­ dekoration und Kochen – Hauptsache, kreativ.

Thais Kimura Mag Werken, Ferien und Cordons bleus. Schwimmt und singt gern.

Daniela KimuraBosshard

Streift am liebsten mit den Kindern durch die Natur.

Tadeu Kimura Liest und zeichnet am liebsten Mangas, spielt Fussball und Klavier.

Begrüssung, Kampf, Abschied: Kendo-Rituale im Video. Migrosmagazin.ch


Familienferien in Davos Entdecken Sie gemeinsam mit Ihren Kindern die schöne sommerlich grüne Berglandschaft mit Ihren Seen und der vielfältigen Natur. Inbegriffene Leistungen 5 Übernachtungen im DZ Komfort Kinder bis 15 Jahre im Zusatzbett im Zimmer der Eltern gratis Ab 2 Erwachsenen und mind. 2 Kindern (max. 4 im Familienhotel/max. 3 im Alpine Hotel) auch im eigenen Zimmer gratis Reichhaltiges Frühstücksbuffet Täglich Abendessen Benützung der Bergbahnen Benützung von Hallenbad und Sauna Weitere Angebote für Arosa und Wengen finden Sie auf www.sunstar.ch.

R BI S K IND E R E A 15 J H S GR ATI

Preise | pro Erwachsener/Aufenthalt Alpine Hotel | Anreise Sonntag 04.10. – 10.10.2015 30.05. – 25.06.2015 16.08. – 03.10.2015 26.06. – 15.08.2015

CHF

715.–

CHF

815.–

CHF

865.–

Familienhotel | Anreise Sonntag 13.09. – 19.09.2015 30.05. – 25.06.2015 16.08. – 12.09.2015 26.06. – 15.08.2015

CHF

585.–

CHF

685.–

CHF

735.–

Buchung | Tel. +41 (0)81 836 12 12 davos@sunstar.ch www.sunstar.ch

ONLINE MAGAZIN Die interaktive und multimediale Plattform mit spannenden Inhalten aus dem Migros-Magazin. Schauen Sie vorbei: www.migrosmagazin.ch.

www.migrosmagazin.ch

WINTERFERIENTIPPSGRAUBÜNDEN PURE ALPINE SWISSNESS

Graubünden Ski & GenuSS

•

SKIFAHREN

IM ENGADIN NACH LUST & LAUNE Genussvolles Entspannen im Hotel Palü, grossartiges Skivergnügen auf perfekten Pisten, Schnee und Sonnenschein.

21.03. – 01.04. oder 05.04. – 10.04.15: ab CHF 651.- statt CHF 723.- pro Pers.

Unsere Leistungen: • 3 Übernachtungen mit Halbpension • Reichhaltiges Frühstücksbuffet • 2 Tage Skipass für das ganze Oberengadin • Wellness und Fitness 3 Nächte ab CHF 525.– pro Person Buchbar vom 8. März bis 6. April 2015. Hotel Restaurant Palü · 7504 Pontresina Tel. +41 81 838 95 95 · www.palue.ch

3 Nächte täglich buchbar • 2-Tages Skipass Kulinarische Erlebnisse: 2 Abendessen im Rahmen der Halbpension Bündner Spezialitätenmenü am 2. Abend 1 Flasche Wein aus der Bündner Herrschaft

11.04. – 03.05.15: ab CHF 537.50 statt CHF 597.- pro Pers. Duty Free

SILVRETTA HOTEL & SPA****

CH-7563 Samnaun · Engadin · T: +41 (0)81 861 95 00 info@hotel-silvretta.ch · www.hotel-silvretta.ch

TOPANGEBOT

Goodwill

Ihre Spende gibt wertvolles Wissen weiter.

ab 8. März 2015

3 Nächte ab Fr. 390.– 7 Nächte ab Fr. 840.– ★ ★ ★ HOTEL am See Oase der Erholung

CH-7077 VALBELLA-LENZERHEIDE

Tel. 081 385 02 02 www.waldhausvalbella.ch info@waldhausvalbella.ch

pro Person inkl. Halbpension

Tageskarte Fr. 45.– statt Fr. 69.–!

Freie Benützung Hallenbad, Wellness und SPA. Nähe Loipen und Bergbahnen.

POWDER DAYS

2 ÜN inkl. Frühstück, 1 x 4-Gang-Dinner, 1 x Käse-Fondue-Dinner, 2-Tage-Skipass, ab CHF 266.00/Person. Optional: Freeride-Kurs zum Spezialpreis! Geschenk mit Code: MW14 CH-7504 Pontresina, Tel. +41 (0)81 839 39 00, berghaus@diavolezza.ch, www.diavolezza.ch

Spenden Sie 25 Franken: SMS an 488 mit Text HEKS SPENDE 25, danke.


MENSCHEN | MM11, 9. MÄRZ 2015 | 23

O Bänz Friedli

Die orange Krawatte

Offenbar hatte er in Zürich zu tun. Die haben ja alle immer furchtbar viel zu tun, unsere Volksvertreter. Zum Wohle des Landes! Jedenfalls sitzt er, der Parteipräsident, dessen Namen ich nicht erwähnen werde, mir im Intercity Richtung Brig schräg vis-à-vis und hantiert die ganze Zeit an seinem Handy.

Aufgeräumt wirkt er, nestelt zwischendurch mit der einen Hand an seiner Krawatte, die in der Parteifarbe Orange gehalten ist, und mit der anderen … blättert er nicht in Akten, nein: Er twittert. Und twittert. Tippt selig lächelnd Kürzestmitteilung um Kürzestmitteilung ins Smartphone, geradezu verzückt ob der eigenen Tweets … Als «eine Heirat von Karpfen und Chüngel» bezeichnet er das Zusammengehen von Freisinn und Sozialdemokraten, im Französischen offenbar ein geflügeltes Wort für eine unpassende Paarung: «Le mariage entre le @PLR_Suisse et le @PS Suisse contre #initiativefamille du @CVP_PDC est celui de la carpe et du lapin.» Auf den ist er besonders stolz, er ruft gleich seine Frau an, liest ihr den Gag vor … Und ruft sie nur Minuten später abermals an, er habe schon drei Retweets, sprich: Sein Spruch finde im World Wide Web Anklang.

Bänz Friedli (49)

über twitternde Politiker.

Gewiss ist der umtriebige Christ aus dem Wallis nicht der einzige Politiker, der dauernd Schlagworte zum Tagesgeschehen und launige Parolen in die Welt hinausschickt. (Eine Nationalrätin aus Winterthur erlitt ja gar ein Burn-out, weil sie sich in den Social Media beim Kommunizieren mit ihrer geneigten Anhängerschaft, Follower genannt, derart verausgabt hatte – wie sie uns via Facebook wissen liess.) Aber unser Monsieur

le président ist ein besonders Eifriger. Mal zeigt er uns ein Bild vom Wochenendausflug mit dem Sohn (Seht her, welch toller Papi ich bin!), mal bemerkt er indigniert zu einer Karikatur des Wochenblatts «L’Hebdo», die einige welsche Parlamentarier wenig vorteilhaft zeigt: «Sind wir denn wirklich so hässlich?» Sie! Der gute Mann twittert sogar aus der Session hinaus. Letzte Woche gab er den Beleidigten, weil die Mehrheit des Rates den vom Volk beschlossenen Zweitwohnungsstopp nicht gar so arg verwässern wollte wie seine Partei. «Bouquet final sur #Weber: @NordmannRoger le socialiste qui remercie solennellement UDC et PLR de les avoir rejoints #surréaliste», ärgerte er sich über den Schulterschluss von SP und SVP, den er «surreal» nannte, dabei war er genau das Gegenteil: realpolitisch. Und vernünftig. Im Intercity startet er kurz vor Thun einen Anruf: «Oui, allô? Ist da die Herberge …?» Und nennt den Namen eines noblen Restaurants. Er hätte gern zwei Plätze für heut Abend reserviert. «Was, ausgebucht?» Pikiert wiederholt er, jede Silbe betonend, seinen Namen: «Dar-bel-lay am Apparat, vous savez!» Und es ist ein «vous savez» mit Ausrufezeichen, eines, das wie eine Drohung klingt: «Wissen Sie eigentlich nicht, wer ich bin?!» Dann wendet er sich wieder seinen Tweets zu, und ich frage mich halt, ob das Verfassen digitaler Bonmots wirklich die vordringliche Aufgabe eines Politikers sei. Wie er das Abschneiden seiner Familien­ initiative am Wochenende kommentiert hat? Wir können es zweifellos auf Twitter nachlesen. Wenn wir wollen. MM

Anzeige

BLEIBEN SIE MOBIL! MIT UNS. Die HERAG AG, ein Schweizer Familienunternehmen, verhilft seinen Kunden seit 30 Jahren zu mehr Unabhängigkeit, Sicherheit und Komfort. Mit perfektem Service.

HERAG AG, Treppenlifte Tramstrasse 46, 8707 Uetikon am See info@herag.ch, www.herag.ch 8707 Uetikon: 044 920 05 04 Senden Sie mir ihre Gratisinformationen Name Vorname

Sitzlifte.

Strasse

Plattformlifte.

PLZ/Ort

Hebebühnen.

Telefon


24 | MM11, 9. MÄRZ 2015 | MENSCHEN

Schweizer Filmpreis

«Der Kreis» vs. «Chrieg» «Der Kreis» ist beim Schweizer Filmpreis gleich fünf Mal nominiert, ebenso wie das Jugenddrama «Chrieg» mit Hauptdarsteller Benjamin Lutzke. Der 18-Jährige wurde von Regisseur Simon Jaquemet am Zürcher Hauptbahnhof entdeckt und setzte sich gegen 1000 Bewerber durch. Lesen Sie das aussergewöhnliche Porträt auf Migrosmagazin.ch. Die Preisverleihung findet am 13. März in Genf statt. Umfragen

Mehrheiten für Homo-Ehe Die Schweizer Bevölkerung spricht sich klar dafür aus, homosexuellen Paaren die Heirat zu erlauben: Das MeinungsforschungsInstitut Léger befragte 1010 Personen, davon waren 54 Prozent dafür. Sogar 71 Prozent von 1000 Befragten sprachen sich in einer Umfrage des Forschungsinstituts GFS Zürich für die HomoEhe aus. Die politische Gesinnung spielt dabei eine geringe Rolle. Selbst SVP-Anhänger sind zu 60 Prozent dafür. Auch die nationalrätliche Rechtskommission unterstützte am 21. Februar mit 12:9 Stimmen einen Vorstoss der GLP, die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare und die eingetragene Partnerschaft für heterosexuelle Paare zu öffnen.

Porträt

Verliebt seit 58 Jahren

Ernst Ostertag und Röbi Rapp sind wohl das bekannteste Schwulenpaar der Schweiz. Seit ihre Geschichte in «Der Kreis» verfilmt wurde, sind die beiden älteren Herren auch in New York und Kiew gefragte Leute. Text: Ralf Kaminski


MENSCHEN | MM11, 9. MÄRZ 2015 | 25

Gewinnen Sie eine von 20 DVDs von «Der Kreis»! Migrosmagazin.ch/ gluecksgriff

Grosses Bild links: Ernst Ostertag (2. v. l.) und Röbi Rapp (2. v. r.) mit ihren Darstellern Matthias Hungerbühler (links) und Sven Schelker. Kleine Bilder: Die heterosexuellen Schauspieler (unten) spielen Rapp und Ostertag, wie sie in den 60er-Jahren aussahen (oben).

Bilder: Aliocha Merker/Contrast Film

S

teter Tropfen höhlt den Stein. Diese Strategie habe in der Schweiz funktio­ niert, sagt Ernst Ostertag (85), und sie werde es auch andernorts, wo die Gesellschaft noch nicht so weit sei. Als er seinen Partner Röbi Rapp (84) vor 58 Jahren an den geheimen Veranstaltungen der Zürcher Schwulenorganisation «Der Kreis» kennen­ lernte, mussten sie ihre Liebe im Verborgenen leben. Letzten November gab der Schweizer Generalkonsul in New York ihnen und ihrem Film zu Ehren einen Empfang in seiner Residenz. «Es waren sicher 100 Leute dort, Journalisten und Politiker», erzählt Röbi Rapp. Alle waren sie gekommen, um jene zwei Männer zu treffen, deren Geschichte Stefan Haupt in seinem Film «Der Kreis» so ein­ drücklich und bewegend verfilmt hat. «Noch vor zehn Jahren wäre ein solcher Empfang

unvorstellbar gewesen», sagt Ostertag. Genauso wenig hätten die beiden sich je träumen lassen, in einem Kino am Sunset Boulevard in Hollywood gefeiert zu werden, wo der Film ein paar Tage später gezeigt wurde. Die Schweiz hatte ihn ins Rennen um einen Oscar für den besten fremdsprachigen Film geschickt. Entspre­ chend intensiv war die Promotion in den USA. Auch bei den Golden Globes stand «Der Kreis» auf der Liste – am Ende schaffte er es bei beiden nicht in die Endrunde, «aber dass er überhaupt so weit gekommen ist, hätten wir niemals zu hoffen gewagt», sagt Ostertag. Doch es ist ihm wichtig zu betonen, dass es nicht um sie als Paar geht. «Es geht um die Sache.» Um das Ringen für gleiche Rechte. Vor allem wollten Ostertag und Rapp dem «Kreis» ein Denkmal setzen. Jener Vereini­

gung, die Schwule aus ganz Europa und sogar Übersee in die Schweiz lockte. Nachdem die Eidgenossenschaft 1942 das Strafrecht revidiert und nebenbei die Homosexualität entkriminalisiert hatte, war sie eine einsame liberale Insel im ansonsten schwulenfeind­ lichen Europa. Von 1943 bis 1967 erreichte «Der Kreis» mit seiner gleichnamigen Zeitschrift bis zu 2000 Abonnenten, rund ein Drittel ausserhalb der Schweiz. In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg war es weltweit das einzige Homosexuellenmagazin, das zudem zweisprachig und ab 1952 gar drei­ sprachig herauskam. Stefan Haupts Film erzählt vom Höhe­ punkt und Niedergang dieser Organisation, die vom Zürcher Schauspieler Karl Meier unter dem Pseudoynm Rolf geleitet wurde. Im «Kreis» hat auch die Liebesgeschichte des Lehrers Ernst Ostertag und des Schauspielers und Sängers Röbi Rapp begonnen. Der Film zeigt, wie schwierig es in den 50er­ und 60er­Jahren war, schwul zu sein. Welche Versteckspiele nötig waren, um gesellschaft­ lich nicht geächtet zu werden. Wie die Zür­ cher Behörden nach einigen Morden in der Schwulenszene die Schrauben anzogen und so den «Kreis» in den Untergang trieben. Grosses Interesse in Kiew – und ein Brandsatz «Das Tauwetter begann zwischen 1968 und 1973», sagt Ernst Ostertag. «Seither geht es

stetig vorwärts.» Ostertag und Rapp sind Akti­ visten der ersten Stunde und kämpften über Jahrzehnte für mehr Rechte für Schwule und Lesben. Ganz zufrieden sind sie noch nicht. «Dass es Einzelpersonen erlaubt ist, Kinder zu adoptieren, nicht jedoch einem Paar in ein­ getragener Partnerschaft, ist absurd.» Zudem brauche es bessere Antidiskriminierungs­ massnahmen in der Wirtschaft. Hingegen hal­ ten sie es nicht für nötig, die Ehe für Schwule und Lesben zu öffnen. «Das ist doch eine längst überholte Institution», sagt Ostertag. «Gescheiter würde man die Partnerschaft für Heteros öffnen und der Ehe gleichstellen!» Beide sind sich auch durchaus bewusst, dass die erkämpften Fortschritte nicht für alle Ewigkeit garantiert sind. «Wenn die Zeiten wieder schlechter werden und die Gesell­ schaft erneut nach Sündenböcken sucht, kann es auch für uns wieder schwieriger werden.» Auf ihren Reisen zu Filmfestivals in Europa besuchten sie neben Deutschland und Italien auch die Ukraine. «Dort leben Schwule und Lesben heute noch so, wie der Film es zeigt», sagt Rapp. Umso grösser war der Andrang in Kiew. «Vom Teenager bis zum Greis am Stock


EINE BLONDE VERFÜHRUNG.

20x PUNKTE

NZEN A G MIT NDELN. MA

3.95

Frey Suprême Blond Amandes*, 180 g Ebenfalls erhältlich: Frey Blond, 100 g, Fr. 2.10

Unsere Blond-Schokolade gibt es jetzt in 2 Sorten: als Klassiker und neu als Suprême Blond Amandes, mit karamellisiertem Mandelkrokant und ganzen Mandeln (27% Mandelanteil). *Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 10.3. BIS 23.3.2015, SOLANGE VORRAT


Anzeige

MENSCHEN | MM11, 9. MÄRZ 2015 | 27

kam alles», sagt Ostertag. «Und die Fragen nach Ende des Films wollten nicht aufhören.» Um Mitternacht sassen noch immer viele im Saal, als zwei Redaktoren einer ukrainischen Schwulenzeitschrift um ein Interview baten. «Erst nach ein Uhr kamen wir ins Hotel», sagt Rapp und lacht. Noch am selben Tag attackierten vermummten Schwulenhasser die Kinobesucher während einer anderen Vorstellung des Festivals – sie warfen einen Brandsatz. Die Zuschauer konnten sich retten, aber das Kino brannte total aus. «Schlimm», sagt Ostertag. «Aber auch eine Chance, denn in solchen Situationen fühlt sich die Gesellschaft schuldig, und die Gelegenheit ist da, um öffentlich klare Forderungen an die Verantwortlichen zu stellen. So haben wir das früher oft gemacht.» Und eben: Steter Tropfen höhlt den Stein.

alles für ihre Gesundheit.

Erste Hilfe bei Verletzungen und Erkrankungen

amavita – Sich einfach besser fühlen.

Seit zwölf Jahren eine Beziehung zu dritt Privat sind die beiden auch nach so langer Zeit noch sehr glücklich, behaupten sogar, niemals einen richtigen Krach gehabt zu haben. Ihr Geheimnis: «Es hilft, wenn man Interessen teilt oder sich neue gemeinsame schafft. Und man sollte den anderen nicht verändern wollen, sondern ihm im Gegenteil Raum geben, sich so zu entwickeln, wie es ihm entspricht.» Zudem haben die beiden immer eine offene Beziehung geführt, sich gegenseitig also «aussereheliche» Affären erlaubt und einander auch davon erzählt. Oft führte das zu langjährigen Freundschaften, kaum zu Eifersucht, nie zu einer Krise.

Und seit inzwischen zwölf Jahren leben sie ihre Beziehung zu dritt – mit einem Mann, der halb so alt ist wie sie. Giovanni Lanni (41) ist Logistiker, ein Schweizer mit italienischen Wurzeln aus dem Kanton Glarus. «Er hat uns zwei Jahre lang verfolgt, ohne dass wir es bemerkt haben», erzählt Rapp. Immer wieder sei er an Veranstaltungen aufgetaucht, habe sich aber nicht getraut, sie anzusprechen. Lanni hat sein Leben lang Beziehungen mit deutlich älteren Männern gesucht. «Wir wussten nicht, dass es eindeutig Seniorenliebende gibt, bis wir ihn kennengelernt haben», sagt Ostertag. Er wohnt nicht in ihrer Wohnung im Zürcher Seefeld, verbringt aber das Wochenende meist dort; sie telefonieren täglich, gehen auch immer gemeinsam auf Reisen. Und der Sex ist, hohes Alter hin oder her, auch immer noch rege und gut. Dennoch liegt ein Schatten über dem Glück. Röbi Rapp kämpft schon seit einiger Zeit mit Herzproblemen und überlebte im Herbst 2013 nur knapp einen Herzinfarkt, der ihn auf Kreta beim Schwimmen ereilte. «Eine Frau zog mich aus dem Wasser, sonst wärs das wohl gewesen.» Die beiden haben zwar schon vor Jahrzehnten zum Buddhismus gefunden, meditieren regelmässig und strahlen eine gewisse Gelassenheit aus. Aber die Vorstellung, ohne den jahrzehntelangen Partner weitermachen zu müssen, löst bei beiden Ängste aus. «Angesichts von Röbis Gesundheit musste ich mich in letzter Zeit vermehrt mit diesem Gedanken auseinandersetzen», sagt Ostertag. «Obwohl, man kann ja nie wissen, vielleicht trifft es auch mich zuerst.» Eines sei klar, ohne Röbi wäre es in jedem Fall sehr, sehr schwierig. «Dennoch», und da ist er wieder ganz Buddhist, «es würde irgendwie weitergehen. Letztlich gibt es nur eine Konstante im Leben: die Veränderung.» MM «Der Kreis» erscheint am 12. März auf DVD. Links: schwulengeschichte.ch, derkreis-film.ch

% 0 –2

Der Monats-Hit mit 20% Rabatt ist erhältlich in über 155 Amavita Apotheken.

Flector eP TiSSugEL® Kleben statt Schmieren. Kühlt nicht, wärmt nicht… wirkt!

10 Pflaster**

cHF 28.70* statt CHF 35.85

iBSA institut Biochimique SA * Aktion gültig bis 31. 3. 2015. Preisänderungen vorbehalten. ** Lesen Sie die Packungsbeilage und lassen Sie sich von einer Fachperson beraten.


28 | MM11, 9. MÄRZ 2015 | MENSCHEN

Porträt

Das Schreckgespenst Mit seinem neuen Programm «Bühnenschreck!» will Kabarettist Dominic Deville die Kleinkunstszene aufmischen. So, wie man es von ihm kennt: laut, brachial, mit spitzen Pointen. Text: Andreas Bättig

Bild: Basil Stücheli

D

ominic Deville (39) macht gern Sachen kaputt. Aber nicht nur. Manchmal trifft es nicht ganz absichtlich auch ein bisschen ihn selber. «Wenn ich auf der Bühne stehe, will ich radikal sein und ausbrechen», sagt der gebürtige Münchner. Wie radikal Deville sein kann, durften letztes Jahr die Mitglieder eines Frauenvereins erfahren. Deville trat mit seinem damaligen Bühnenprogramm «Kinderschreck!» auf, in dem er aus seinen Erfahrungen als Kindergärtner erzählte. Der Saal war voll, die Stimmung gut. Dann holte Deville eine Kettensäge hervor, um mit ihr aus einem riesigen Stück Papier einen Scherenschnitt auszufräsen. Eine DominicDeville-Version eines Scherenschnitts eben: gefährlich, laut, verrückt. Die Nummer lief gut. Bis sich Deville mit der Motorsäge ins Bein schnitt. Eine Blutlache bildete sich auf dem Bühnenboden. Der verletzte Künstler musste mit einem Krankenwagen ins Spital gebracht werden. Deville hatte Glück im Unglück: Er zog sich nur eine Fleischwunde zu. Das Bein war noch dran. Das meint Deville mit radikal. Er sucht immer den Punkt, an dem eine Performance auch furchtbar schiefgehen kann. «Ich will die Zuschauer im Ungewissen lassen. Sie sollen sich fragen: Spielt er das jetzt? Oder hat der sich jetzt tatsächlich ins Bein gesägt?»

dass er auf der Bühne Bier trinkt. «Das ist in der Kleinstkunstszene ein No-Go.» Hinter der Bühne werde dann aber ordentlich gebechert. Solche Mätzchen will Deville in «Bühnenschreck!» mit spitzen Pointen auf die Schippe nehmen. Ihm gehe es nicht darum, die Kleinkunstszene schlechtzumachen. «Ich habe ihr sehr viel zu verdanken, gleichzeitig fühle ich mich dieser Szene einfach nicht zugehörig. Dieser Umstand birgt viel Humor.» Philosophischen Tiefgang strebe er dabei auf der Bühne nicht an. «Du gehst ins Theater rein. Bam! Kriegst paar a d Schnorre, gehst dann wieder heim», fasst Deville das Publikumserlebnis an seinen Shows zusammen. Diese «Immer-mitten-in-die-Fresserein-Attitüde» kennt man von Deville nicht erst seit seiner Zeit als Theaterschreck. Als Schlagzeuger der Luzerner Punkband Failed Teachers sind seine Bühneneskapaden nicht weniger martialisch. Von der Zerstörung des Schlagzeugs bis zur rabenschwarzen Beleidigung des Publikums – auch hier sucht er die Konfrontation. «Es geht immer um ‹Wir hier oben gegen euch da unten, und jetzt schauen wir mal, wo das hinführt›», sagt Deville. Der einzige Massstab, an dem er sich bei solchen Auftritten orientiert, sei er selber. «Ich frage mich: Was würde ich gut finden? Es gab schon Shows, da wollte ich dem Publikum zudienen. Die haben nicht funktioniert.»

Im Visier: Die Kleinkunstszene

Jugend in Punkszene verbracht

Auch in seinem neuen Programm behält er diese Unberechenbarkeit bei. «Es wird laut und wild werden», verrät er. In «Bühnenschreck!» verarbeitet und parodiert Deville das, was er in den letzten zwei Jahren mit seinem alten Programm «Kinderschreck!» in der Schweizer Kleinkunstszene so alles erlebt hat. «Diese Szene ist in der Schweiz grösser, als der Name vermuten lässt. Und sie nimmt sich sehr ernst – manchmal zu ernst.» So sei es zum Beispiel nicht immer goutiert worden,

Dieses Vertrauen in sich selber hat Deville auch seinen Eltern zu verdanken. «Bei uns sind viele Künstler ein und aus gegangen. Ich wurde immer ermutigt, mein Ding durchzuziehen.» Auch in der Punkszene, wo er seine Jugend verbrachte, herrsche eine solche Do-it-yourself-Mentalität. Das habe er immer gemocht. «Wenn ein Projekt nicht funktioniert, machst du halt das nächste. Irgendwer wird sich dann schon dafür interessieren.»

Blickt man auf Devilles bisheriges Leben zurück, hat er diese Philosophie ziemlich konsequent umgesetzt. Mal hat er Kartenund Brettspiele erfunden, mal wahnwitzige Shows wie das «Vinyl-Horoskop» kreiert, bei dem er aus Schallplatten die Zukunft der Zuschauer heraushört. Zwischendurch arbeitete er immer wieder als Kindergärtner – und das sehr gern. «Kinder in diesem Alter haben noch nicht die komischen Ansichten der Erwachsenen übernommen: dieses Strebertum, dass alles irgendwohin führen muss. Sie sind einfach Kinder. Sie sollen für sich entdecken, was ihnen liegt und was nicht.» Ganz für die eigenen Kinder da

Zurzeit kümmert sich Dominic Deville zusammen mit seiner Freundin Simone aber nur um seine eigenen Kinder Rocko (4) und Nico (2) und führt in Zürich ein mehr oder weniger ruhiges Familienleben. «Zürich ist einer der wenigen Orte in der Schweiz, wo ich es aushalte», sagt Deville. Er brauche dieses Städtische, wo immer etwas los sei. Sich zurückzulehnen, falle ihm schwer. «Wenn ich länger abseits auf dem Land bin, fängt es in mir an zu kribbeln.» Aus seinem Mund klingt das wie eine Drohung. Denn wenn es in Dominic Deville anfängt zu kribbeln, dann sollte das Publikum gedanklich schon mal die Fäuste zur Doppeldeckung vor den Kopf nehmen. Dann gibt es sicher bald wieder ordentlich aufs Maul. MM

Auf Tournee Dominic Deville (39) ist mit seinem neuen

Programm «Bühnenschreck!» unterwegs.

Tourdaten: 11. bis 15. März Theater am

Hechtplatz in Zürich; 18. März Casinotheater in Winterthur ZH. www.dominicdeville.ch


MENSCHEN | MM11, 9. MÄRZ 2015 | 29

Schauen Sie sich Devilles Sketch zur Wohnungs­ suche an!

Migrosmagazin.ch

Macht gern Kleinholz aus allem – und aus sich selber: der ehemalige Punk, Entertainer und zweifache Vater Dominic Deville.


30 | MM11, 9. MÄRZ 2015 | MENSCHEN

Interview

«Bei diesen Rabatten müssen Sie zuschlagen» Der Frankenschock verunsichert die Schweiz. Warum Sie als Konsument jetzt zuschlagen sollten und wie Sie Ihr Geld am besten anlegen, erklärt Gérard Piasko, Anlagechef der Vermögensverwaltung bei der Deutschen Bank in der Schweiz. Text: Philipp Löpfe Bilder: Dan Cermak


MENSCHEN | MM11, 9. MÄRZ 2015 | 31

Die Schweizer Wirtschaft müsse noch effizienter werden, fordert Chefökonom Gérard Piasko.


Diese Woche bei Charles Vögele:

Wir feiern und Sie profitieren

50% AUF DIE 2. HOSE Gültig von 09.03.2015 bis 21.03.2015 bzw. solange der Vorrat reicht. Gilt nur auf reguläre Artikel. Der Rabatt wird vom günstigsten Artikel abgezogen. Nicht kombinierbar mit anderen Aktionen/Rabatten. Ausgenommen Multipacks.

Zum 60-Jahr-Jubiläum verlost Charles Vögele alle 6 Wochen 60 Kreuzfahrten. (5 Verlosungen von März bis September 2015). Teilnahmekarten in den Filialen erhältlich.


MENSCHEN | MM11, 9. MÄRZ 2015 | 33

Gérard Piasko, Griechenland ist fürs Erste gerettet. Ist nun alles paletti? Es scheint, dass ein pragmatischer Kompro­ miss erzielt worden ist, der die Finanzmärkte beruhigen kann. Die zweite Version des grie­ chischen Dramas hat aber nie die Dimension des ersten von 2011 erreicht. Damals lagen griechische Anleihen in den Portfolios des europäischen Privatsektors. Deshalb gab es grosse Verluste an vielen europäischen Aktienmärkten, vor allem bei Bankaktien. Heute sind es vor allem die europäischen Ins­ titutionen und der Internationale Währungs­ fonds, denen Griechenland Geld schuldet. Das Risiko liegt also nicht mehr bei den Banken, sondern beim Steuerzahler? Richtig. Wichtiger aber ist, dass damit die Ansteckungsgefahr für andere Länder deut­ lich gebremst ist. 2011 stiegen auch die Zinsen von italienischen und spanischen Staats­ anleihen. Heute sind sie so billig wie noch nie. Trotzdem: Wäre ein Ende mit Schrecken, ein Austritt von Griechenland aus der Eurozone, nicht sinnvoller gewesen? Niemand kann Griechenland zwingen, aus der Eurozone auszutreten, und die Griechen wollen dabeibleiben. Daher kommt es bisher nicht zu einer solchen Diskussion. Wieso gibt man den schwächeren Volkswirtschaften nicht wieder eigene Währungen? Man möchte in Europa eine gemeinsame Geldpolitik machen, daher führte man die Gemeinschaftswährung ein. Die Wirtschafts­ politik ist jedoch weiter uneinheitlich – nicht zuletzt, weil die europäischen Volkswirtschaf­ ten sehr unterschiedlich ausgerichtet sind. Deutschland ist traditionell ein Exportland, in Italien und Spanien ist die Binnenwirt­ schaft wichtiger. Das alles unter einen Hut zu bringen, ist nur schwer möglich. Warum also nicht die Einheitswährung in einen Nord- und einen Südeuro aufteilen? Das würde nur weitere Probleme bringen. Wer gehört zu welchem Euro? Was sollen die Kriterien sein, und wer soll diese überprüfen? Durch die Aufhebung der Untergrenze zum Euro ist der Schweizer Franken schlagartig um rund 20 Prozent teurer geworden. Wie soll die Wirtschaft das verkraften? Erstens hat sich der Franken inzwischen vom Tiefstand wieder etwa um die Hälfte abge­ schwächt. Zweitens unternimmt die Schwei­ zer Wirtschaft Anstrengungen, um diesen Schock aufzufangen. Wir müssen noch effizi­ enter werden – die Pharma­ und die Uhren­ industrie machen vor, dass dies möglich ist. An den Aktienbörsen sind die damaligen Verluste inzwischen wieder aufgeholt worden. Ist das nicht etwas gar optimistisch?

Piasko sieht Anzeichen, dass es mit der Wirtschaft in Europa wieder aufwärtsgehen könnte. Nicht unbedingt. Nochmals: Zuerst haben die Märkte übertrieben, aber jetzt ist der Franken nicht mehr 20, sondern nur noch 10 Prozent teurer als beim Euro­Tiefstand im Januar. Zudem haben beispielsweise die Uhren­ hersteller die Preise im Ausland sofort erhöht und so einen Ausgleich geschaffen. Dank ihrer starken Marktstellung und der Qualität ihrer Produkte können sie sich das leisten. Die Schweiz hat in der Vergangenheit wieder­ holt Phasen eines starken Frankens erlebt. Sagen Sie das einem Hotelier oder einem Maschinenhersteller. Beide warnen vor grossen Arbeitsplatzverlusten. Tourismus und Maschinenindustrie leiden sicher sehr viel mehr als Uhren und Pharma. Es gibt auch einen grossen Unterschied zwischen dem Schweizer Aktienmarkt und der gesamten Volkswirtschaft – Letztere wird

Zur Person Gérard Piasko (56) ist Chief Investment Officer (CIO) des Wealth Managements

bei der Deutschen Bank in der Schweiz. Er hat in Zürich, Berkeley und New York Betriebswirtschaft und Recht studiert und war später CIO von Sal. Oppenheim Schweiz und bei der Bank Julius Bär. Piasko ist verheiratet und hat eine Tochter.

härter getroffen. Das können wir am PMI ablesen, dem Index der Industrieeinkäufer. Das ist ein guter Wirtschaftsindikator, der sich deutlich abgeschwächt hat. Der Euro ist günstig, Dollar und Franken sind teuer. Was sind die Folgen für die reale Wirtschaft? Die Schweizer Wirtschaft erhält derzeit weniger Unterstützung von ihrer Währung als zum Beispiel die Eurozone. Diese hat nun also bessere Wachstumsaussichten als wir. Weil aber die Eurozone gleichzeitig auch unser wichtigster Exportmarkt ist, profitieren wir langfristig indirekt ebenfalls. Die umstrittene Politik des billigen Geldes der Europäischen Zentralbank (EZB) zahlt sich somit aus? Geldpolitik ist nur eine Massnahme, um die Wirtschaft zu stimulieren. Wenn die Finan­ zierung über sinkende langfristige Zinsen günstiger wird, ziehen Kreditwachstum, Investitionen und Konsum oft wieder an. Erste Anzeichen deuten darauf hin, dass dies auch in Europa zu wirken beginnt. Also ein Erfolg für die EZB? Es ist eine der wenigen Massnahmen, die der EZB noch zur Verfügung stehen. Aber Geld­ politik allein kann es nicht richten. Jetzt müssen auch Infrastrukturinvestitionen getätigt werden, welche die Produktivität der Wirtschaft erhöhen. Genau das betont auch EZB­Präsident Mario Draghi immer wieder.


jetzt neu.

neu

neu

10.90

Feldschlösschen Alkoholfrei 10 x 33 cl

9.90

Feldschlösschen Alkoholfrei 6 x 50 cl

Feldschlösschen verbindet die Schweiz Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. angebot gilt nur vom 10.03. bis 23.03.2015, solange vorrat

Feldschlösschen Alkoholfrei gibts in Ihrer Migros.


MENSCHEN | MM11, 9. MÄRZ 2015 | 35

Europa müsste also die Gelegenheit beim Schopf packen und mit dem billigen Geld investieren? Ja, und auch in der Schweiz. Hier fahren wir beispielsweise immer noch auf Autobahnen mit zwei Spuren. Und oft ist eine wegen Bauarbeiten gesperrt. Wir kommen nicht vor­ wärts, und das ist nicht effizient. Das gilt nicht nur für Autobahnen, sondern auch für andere Bereiche des Verkehrs und der Wirtschaft. Billiges Geld für die Wirtschaft in Ehren, aber was ist mit den Sparern? Wie sollen die Pensionskassen die Renten finanzieren, wenn die Zinsen bei Null liegen – oder gar im negativen Bereich? Es gibt leider immer Gewinner und Verlierer, das gilt auch bei tiefen Zinsen. Derzeit profi­ tiert, wer Geld borgen will, während die Sparer leiden. Dafür sind Aktien interessant. Was kann man tun, wenn man Geld nicht ausgeben, sondern anlegen will? Im aktuellen Umfeld muss man seine Inves­ titionen breiter streuen. Mit Obligationen allein ist kein Blumentopf zu gewinnen. Aber das ist nicht neu, die Renditen der Obligatio­ nen fallen seit Jahren. Deshalb muss man in andere Anlageklassen diversifizieren, bei­ spielsweise in Aktien mit guten Dividenden. Auch Immobilien sind gefragt. Steuern wir nicht geradewegs auf eine weitere Immo­ bilien­ und Aktienblase zu? Langfristig sind Blasenbildungen immer möglich, derzeit sind wir aber noch nicht so weit. Und auch mit Obligationen kann man Geld verlieren. Derzeit sind die Renditen bei Immobilien­ und Aktienanlagen attraktiv. Aber es herrscht auch Angst vor einer Defla­ tion. Zu Recht? Gefährlich wird eine Deflation dann, wenn die

Konsumenten beginnen, mit sinkenden Preisen zu rechnen, und sich deshalb beim Konsum zurückhalten.

Ja. Nicht nur der deutsche Aktienmarkt boomt, die Kurse steigen auch in Italien und Spanien.

Wenn ich ein Auto kaufen möchte, soll ich es jetzt tun oder noch ein halbes Jahr warten? Unbedingt jetzt kaufen. Bei diesen Spezial­ rabatten müssen Sie zuschlagen.

Der Übergang von billigem Geld zu einem ausgewachsenen Währungskrieg ist fliessend. Wird es nicht brenzlig, wenn alle das Geld verbilligen? Es ist unmöglich, dass alle Währungen gleich­ zeitig günstig sind. Jetzt ist der Euro billig und der Dollar teuer. Vor eineinhalb Jahren war es umgekehrt.

Woher wissen Sie das so genau? Es gibt einen verlässlichen Indikator, der darauf hinweist, ob sich die Deflation in den Köpfen der Menschen festgesetzt hat oder nicht: der Index der Konsumentenstimmung. Wenn er über mehrere Monate fällt, dann droht Gefahr. Das trifft heute jedoch nicht zu – weder in der Schweiz noch in Europa. Wir haben nicht diese gefährliche Art von Deflation, die es historisch schon gegeben hat. Billiger Euro, billiges Öl. Was kann den euro­ päischen Aufschwung noch verhindern? In der Tat: Der sinkende Ölpreis wird den Konsum beflügeln. Das gilt für Europa weniger als für die USA, weil der Benzinpreis hierzulande einen hohen Steueranteil auf­ weist. Aber trotzdem wird die Konsumenten­ stimmung inzwischen sogar in den südeuro­ päischen Ländern besser.

Angenommen, die wirtschaftliche Situation in Europa verbessert sich tatsächlich. Reicht das, um den Zerfall des politischen Kitts zu kompensieren? Der Trend, dass grosse, traditionelle Parteien in Schwierigkeiten geraten, ist nicht zu über­ sehen. Der Grund ist klar: Die Arbeitslosigkeit ist in der Eurozone mit über elf Prozent nach wie vor viel zu hoch. Wenn die traditionellen Parteien das nicht in den Griff bekommen, werden die Protestparteien – ob rechts oder links – wohl weiteren Zulauf erhalten.

Profitieren vom billigen Euro nicht primär die eh schon exportorientierten Deutschen? Das stimmt zwar, ist aber etwas übertrieben. Die verschuldeten Südländer profitieren ebenfalls von den tiefen Zinsen. Und wenn dank des billigen Euros mehr Amerikaner und Asiaten nach Europa kommen, dann kurbelt dieser zusätzliche Tourismus die Binnen­ wirtschaft an. Das schafft Arbeitsplätze und setzt eine positive Rückkoppelung in Gang.

Vor einem Jahr war die Situation ähnlich: Ein Aufschwung der europäischen Wirtschaft schien möglich – dann kam im Sommer der grosse Rückschlag. Warum soll es dieses Jahr besser werden? Zwei Dinge haben letztes Jahr die europäische Konjunktur gebremst: Die von der EU be­ schlossenen Sanktionen gegen Russland und der immer teurer werdende Euro. Die Sank­ tionen bestehen immer noch, aber der Euro ist gegenüber dem Dollar 20 Prozent billiger ge­ worden. Das, zusammen mit den tiefen Zinsen und dem gefallenen Ölpreis, wird der europäi­ schen Wirtschaft in diesem Jahr helfen. MM

Haben also die boomenden Aktienmärkte allen Unkenrufen zum Trotz recht?

Wer verstehen will, wie man den Vorsorgeausweis der Pensionskasse liest, erfährt alle Details auf Seite 84.

Anzeige

10 ×

=

ex

<wm>10CAsNsjY0MDQx0TU2N7Q0NwMAdS2AHQ8AAAA=</wm>

<wm>10CFXKqw6DQBAF0C-azb3z2O0wkuAIguDXNNX9f9UUhzju7HtFw23djms7i6C72GCOXpHa3FnMaJEsqJqCsbDrC2mWjy_ugwbM_xGoqE120SHg7ET7vj8_suJ-sHIAAAA=</wm>

F L OR A L P P U N K T E A K T ION Z U OST ER N: Sammeln Sie jetzt 10 Punkte von FLORALP-Verpackungen und wir schenken Ihnen einen Hasen aus 200 g feinster Vorzugsbutter für Ihr Osterzmorge. Informationen unter www.floralp.ch / Infoline 031 359 57 00. Bestellungen senden an: FLORALP, Postfach, 3024 Bern. Teilnahmeschluss 25. März 2015. Nur solange Vorrat.

FLORALP gibts in Ihrer Migros

kl

us

iv


AKTION 2.55 statt 3.20

2.– statt 2.55

Power Shampoo (ohne Mehrfachpackungen), 250 ml, 20% günstiger

1.75 statt 2.20

Pflegedusche 2 in 1 Energy (ohne Mehrfachpackungen), 250 ml, 20% günstiger

2.45 statt 3.10

Deo Spray Dry Formula (ohne Mehrfachpackungen), 150 ml, 20% günstiger

Shaving Cream (ohne Mehrfachpackungen), 125 ml, 20% günstiger

2.55 statt 3.20

3.95 statt 4.95

Deo Spray Classic Protection (ohne Mehrfachpackung), 150 ml, 20% günstiger

7.– statt 8.80

Hydra Cream Sensitive (ohne Mehrfachpackungen), 75 ml, 20% günstiger

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 10.3. BIS 23.3.2015, SOLANGE VORRAT

Shave System (ohne Mehrfachpackungen), 1 Stück, 20% günstiger

3.65 statt 4.60

After Shave Lotion (ohne Mehrfachpackungen), 125 ml, 20% günstiger


NIVEAMEN.CH

AKTION NEU

ES BEGINNT MIT DIR *Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

5.50 statt 6.90

NIVEA MEN Deo Cool Kick Roll-on Duo-Pack, 2 x 50 ml

7.20 statt 9.00

*NIVEA MEN Pflegedusche Active Clean Trio-Pack, 3 x 250 ml

3 für 2

7.90 statt 11.85 NIVEA MEN Shampoo Strong Power Trio-Pack, 3 x 250 ml

AUF ALLE NIVEA MEN DEO, NIVEA MEN DOUCHE, NIVEA MEN HAIRCARE & STYLING PRODUKTE IN MEHRFACHPACKUNG ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 10.3. BIS 23.3.2015, SOLANGE VORRAT

Nivea gibts in Ihrer Migros

AKTION 9.45 statt 18.90

HYDRO 5 Power Select Ultimate Black Edition Apparat mit 1 Klinge

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. AUF WILKINSON HYDRO POWER SELECT ULTIMATE BLACK EDITION APPARAT ANGEBOT GILT NUR VOM 10.03. BIS 23.03.2015, SOLANGE VORRAT

www.wilkinson-sword.ch

Wilkinson gibts in Ihrer Migros


Geberit AquaClean Das WC, das Sie mit Wasser reinigt.

Gewinnen Sie Wohlbefinden. Erleben Sie mit dem Bestseller Geberit AquaClean 8000plus ein wohltuendes Gefühl von Frische und Sauberkeit. Das WC mit Duschfunktion reinigt den Po auf Knopfdruck sanft mit einem warmen Wasserstrahl, Geruchsabsaugung und Warmluftföhn inklusive. Profitieren Sie jetzt zusätzlich vom attraktiven Swiss Package! Weitere Infos unter → www.geberit-aquaclean.ch

Jetzt Wettbewerbstalon ausfüllen und einsenden oder online teilnehmen und gewinnen:

¨ JA, ich will neues Wohlbefinden gewinnen und nehme am Wettbewerb teil. ¨ JA, ich interessiere mich für Geberit AquaClean und möchte weitere Informationen erhalten. ¨ JA, ich interessiere mich für Geberit AquaClean und wünsche eine Beratung.

Name:

Vorname:

Strasse/Nr.:

PLZ/Ort:

E-Mail:

Telefon:

• Teilnahme per Post: Geberit Vertriebs AG, Privatkunden Services, Schachenstrasse 77, 8645 Jona • Teilnahme per Internet: www.geberit-aquaclean.ch/wettbewerb

WIMM15DCH

¨ Herr ¨ Frau

Teilnahmeschluss ist der 31. Juli 2015. Teilnehmen können alle volljährigen Personen, unabhängig von einem Kauf der Produkte, ausser den Mitarbeiter/innen von Geberit und der mit der Durchführung des Wettbewerbs beauftragten Unternehmen. Die Teilnehmer erklären sich damit einverstanden, dass die Daten für den Zweck des Wettbewerbs von Geberit elektronisch gespeichert werden. Aus den registrierten Eingängen erfolgt die Ziehung des Gewinners durch eine neutrale Person. Pro Haushalt wird nur eine Teilnahme berücksichtigt. Mehrfachteilnahmen erhöhen die Gewinnchance nicht. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der oder die Gewinner/in wird schriftlich oder telefonisch benachrichtigt. Der Rechtsweg und eine Barauszahlung des Gewinns sind ausgeschlossen.


Migros-Welt MM11, 9. März 2015

Zitat der Woche

«Robbie Williams wird auch in der Schweiz für Café Royal werben.» Walter Huber, Chef der M-Industrie, im Interview mit der «SonntagsZeitung» vom 1. März.

Senden Sie uns ein Video oder ein Bild von Ihrem Lieblingsprodukt!

Bilder: Mirko Ries, Gian-Marco Castelberg

Ida Putzi (98) aus Solothurn – der grosse HC-Davos-Fan liebt Mon-Chéri-Pralinés.

Migrosmagazin.ch

Eingekauft*

«Obwohl ich bald 100 Jahre alt bin, wohne ich noch in meiner eigenen Wohnung und gehe selb­ ständig ein­ kaufen. Mein Geheimrezept? Vielleicht Mon Chéri – da kann ich nicht widerstehen. Am liebsten geniesse ich die Pralinés vor dem TV, während der HC Davos spielt. Als Bündnerin bin ich noch heute ein grosser Fan des Vereins. Und wenn die Mannschaft siegt, gönne ich mir auch mal zwei oder drei Pralinés.» *In der Migros-Filiale Wengistrasse Solothurn.


40 | MM11, 9. MÄRZ 2015 | MIGROS-WELT

Zahl der Woche

26,6 Millionen Die Hotelplan-Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2013/2014 einen Umsatz von 1,32 Milliarden Franken und liegt damit um 17 Prozent über dem Vorjahr. Der Gewinn konnte von 3,6 auf 26,6 Millionen Franken gesteigert werden – das beste Ergebnis seit 2006/2007.

Siegerprojekt: Jugendliche aus Lausanne lernen, gesunde Snacks zuzubereiten. Jugendarbeit

Kebab+ Award für Jugendtreff Kebab+ unterstützt Projekte, die Jugendliche für eine gesunde Ernährung und Lebensweise sensibilisieren. Ein Mal im Jahr zeichnet das Migros-Kulturprozent die besten davon aus. Der Kebab+ Award 2015 geht an das Projekt

«Au SainFood» des Jugendzentrums Bossons-Plaine du Loup in Lausanne. Acht engagierte Jugendliche haben sich zum Ziel gesetzt, ihren Kolleginnen und Kollegen im Quartierzentrum wöchentlich schmackhafte und gesunde Snacks anzubieten. Nun gibts im Jugendtreff frisch zubereitete Gerichte wie zum Beispiel Frühlingsrollen. Für dieses Engagement erhielten die Jugendlichen vergangene Woche den Hauptpreis von 1000 Franken. Mehr Infos zum Siegerprojekt und zu Kebab+: www.kebabplus.ch

Nachhaltiger Lachs Die Migros erweitert ihr Fischangebot aus nachhaltigen Quellen. Das Unter-

nehmen verkauft zwei Lachsprodukte aus der Tiefkühlabteilung neu unter dem ASC-Label – ohne dafür die Preise zu erhöhen. ASC steht für Aquaculture Stewardship Council, eine gemeinnützige Organisation, die sich für eine verantwortungsEin Teil von volle Zucht von Fischen und Meeresfrüchten einsetzt. Heute stammen bereits 98 Prozent aller in der Migros verkauften Fische aus nachhaltigen Quellen. Bis 2020 will die Migros ihr gesamtes Fisch- und Meeresfrüchtesortiment aus nachhaltiger Produktion beziehen.

Konsumententagung

Freiheit oder Erziehung? Das Thema könnte nicht aktueller sein: Die diesjährige Konsumententagung der Migros widmet sich der Frage «Wahlfreiheit stärken oder Konsumenten erziehen?». Nahmhafte Referentinnen und Referenten wie zum Beispiel Markus Ritter, Präsident des Schweizer Bauernverbands, oder Regula Rytz, Co-Präsidentin der Grünen Schweiz, beleuchten zwei Volksinitiativen: Während die Initiative für

Ernährungssicherheit die heimische Landwirtschaft stärker schützen will, verlangt die Fair-Food-Initiative, dass die hohen Schweizer Standards auch für Importprodukte gelten. Weitere Aktualität erhält das Thema durch die Aufhebung der Euro-Untergrenze. Die Tagung findet am 9. April ab 13.45 Uhr im Lake Side Zürich statt. Programm und Anmeldung unter Migros-Wirtschaftspolitik@mgb.ch

Eine der Referentinnen: Nationalrätin Regula Rytz.


Unterirdisch gut sind Pastinaken und Petersilienwurzeln. Die Rüben aus der Familie der Doldenblütler sind gerade in den kargen Wintermonaten eine aromatische Bereicherung auf dem Esstisch. Für eine einfache Rolle als Beilage sind sie fast zu schade. Wir zeigen Ihnen einfache Rezepte.

Anzeige

MIGROS-WELT | MM11, 9. MÄRZ 2015 | 41

ei mer. k r ü T m den So hafte

hts für g i l h g Traue m i -H Türkei Unser

kei Südtür ab e 1 Woch

1.– CHkFl. Flu4g,8Hotel & in

Istanbul

2 Nächte im Hotel Avicenna inkl. Frühstück, z.B. am 19.6.15

< 1 g Fett 12 g Kohlenhydrate 2,13 g Ballaststoffe

ab CHF

ca. 60 kcal pro 100 g

HHHH

327.–

Bilder: Norwegian Seafood Council, Claudia Linsi, Lukas Lehmann/Keystone, zVg

Anders als die Peter­ silienwurzel hat die Pastinake einen dickeren Wurzelkopf.

ab CHF

HP B AYT DIABEA 0245 www.hotelplan.ch/h-40031

Südtürkei/Belek

Dalaman/Fethiye

539.–

1 Woche im Orka Sunlife Resort & Spa HHHHH inkl. all inclusive, z.B. am 12.6.15

ab CHF

560.–

Hotel und Flug ab Zürich, Basel und Genf. Jeweils am Mi., Do., Fr., Sa.

Hotel und Flug ab Zürich Jeweils am Fr.

HP B AYT FEBRES 5304 www.hotelplan.ch/h-23596

HP B DLM ORKSUN 0122 www.hotelplan.ch/h-296517

Südtürkei/Side

Dalaman/Marmaris

ab CHF

565.–

1 Woche im Green Nature Resort & Spa HHHHH inkl. all inclusive, z.B. am 19.6.15

ab CHF

577.–

Hotel und Flug ab Zürich, Basel und Genf. Jeweils am Mi., Do., Fr., Sa.

Hotel und Flug ab Zürich Jeweils am Fr.

HP B AYT SEAPLA 0267 www.hotelplan.ch/h-284863

HP B DLM GRENAT 0110 www.hotelplan.ch/h-4395

Preise in CHF pro Person bei 2 Personen im Doppelzimmer inkl. Flughafen-/Sicherheitstaxen und aktuelle Treibstoffzuschläge. Inbegriffen: Hin- & Rückflug in Economy-Class, Transfers (nur bei Badeferien Angeboten), Übernachtung und Mahlzeiten gemäss Angebot, telefonische Betreuung. Nicht inbegriffen: Kombi-Versicherungspaket CHF 33 bis CHF 98, evtl. Bearbeitungsgebühren Ihrer Buchungsstelle. Die Platzzahl ist beschränkt. Es gelten die Allgemeinen Vertrags-/Reisebedingungen der MTCH AG. Preisstand 3.3.15.

Buchen Sie jetzt!

Tel. 0848 82 11 11/www.hotelplan.ch

Rezepte ab Seite 51

481.–

HP E IST AVICEA 0205 www.hotelplan.ch/h-8354

1 Woche im Sea Planet Resort & Spa HHHHi inkl. all inclusive, z.B. am 7.5.15

An ihrer Form erkennt man sie

1 Woche im Diamond Beach & Spa Hotel HHHH inkl. all inclusive, z.B. am 30.4.15

Hotel und Flug ab Zürich, Basel und Genf. Jeweils am Mi., Do., Fr., Sa.

ab CHF

Die Pastinake zeich­ net sich durch einen süsslichen Ge­ schmack aus. Dieser entsteht, wenn die kegelförmigen Wur­ zeln auf dem Acker Frost bekommen. Die Süsse und gute Bekömmlichkeit ma­ chen sie in der Baby­ ernährung beliebt.

Südtürkei/Side

Hotel und Flug ab Zürich Jeweils täglich

1 Woche im Vera Verde Resort HHHHi inkl. all inclusive, z.B. am 9.4.15

Süss durch Frost

rs Transfe

Mo–Fr 8–18 Uhr/Sa 9–12 Uhr. In jeder Hotelplan- und TravelhouseFiliale sowie in den Globus Reisen Lounges und in jedem Reisebüro.


42 | MM11, 9. MÄRZ 2015 | MIGROS-WELT

Preisbarometer

Aktuelle Preisänderungen Die Migros senkt die Preise von Spielwaren. Dank eines

Verhandlungserfolgs mit den Markenlieferanten Lego, Playmobil und Ravensburger erhält die Migros günstigere Einkaufskonditionen und gibt diese vollumfänglich an ihre Kunden weiter. Das Lego-, Playmobil- und Ravensburger-Sortiment wird damit um durchschnittlich 10 Prozent günstiger.

Ausgewählte Beispiele

Preis alt*

Preis neu*

in %

Lego City Baustellentruck

26.80

22.80

–14,9

Lego Duplo Mein erster Zoo

34.80

29.80

–14,4

Lego Friends Heartlake Luftballon

39.80

34.80

–12,6

Lego Star Wars Senate Commando Troopers

22.80

19.80

–13,2

Playmobil Streichelzoo

42.80

34.80

–18,7

Playmobil Superset Piratenfestung

34.80

29.80

–14,4

Playmobil Ladetraktor

21.80

18.80

–13,8

Playmobil Gemüsestand

28.80

24.80

–13,9

Ravensburger Memory Schweiz

22.80

19.80

–13,2

Ravensburger Puzzle 500 Teile

16.80

14.80

–11,9

Ravensburger Familienkartenspiele, sortiert

18.80

16.80

–10,6

Kikkoman Sojasauce, 150 ml

3.30

2.90

–12,1

Kikkoman Sojasauce süss, 250 ml

5.90

4.90

–16,9

Kellogg’s Chocos, 600 g

5.45

5.00

–8,3

Kellogg’s Frosties, 600 g

5.50

5.00

–9,1

Kellogg’s Tresor Choco Nougat, 600 g

6.80

6.40

–5,9

Brita Maxtra Wasserfilterkartuschen, 3 St.

22.50

19.80

–12,0

C&T Wasserfilterkartuschen Duomax, 3 St.

16.50

14.80

–10,3

4.30

4.10

–4,7

Weitere Preisabschläge

Bio Herbamare Original, 250 g * in Franken

Anzeige

40% GÜNSTIGER

40%

7.80 statt 13.–

Optigal Pouletschenkel 4 Stück Schweiz, per kg, z.B. nature

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 10.3. BIS 16.3.2015, SOLANGE VORRAT


MIGROS-WELT | MM11, 9. MÄRZ 2015 | 43

Frage der Woche

«Beutet die Migros Reisbauern aus, um den Preis von M-Budget-Reis tief zu halten?» Der Verkaufspreis von M-Budget-Reis geht nicht zu Lasten der Bauern. Die tiefen Preise von M-Budget-Produkten haben andere Gründe: Die Verpackungen aller M-Budget-Artikel haben ein bewusst schlichtes Design, und sie weisen immer das gleiche Logo auf. So kann die Migros zum Beispiel die Lohnkosten von Designern und Fotografen einsparen. Hinzu kommt, dass Produkte der M-Budget-Linie oft nur in grossen

Packungen angeboten werden. Solche Grosspackungen lassen sich im Vergleich zu kleinen Packungen leichter bündeln und daher auch mit weniger Aufwand lagern und transportieren. Damit werden die logistischen Abläufe vereinfacht, was ebenfalls Kosten senkt. Bei vielen M-Budget-Produkten sind die Rezepturen zudem anders als bei Standardprodukten, die Qualität ist jedoch einwandfrei.

Anzeige

20% RABATT AUF ALLE ICE TEA ARTIKEL

4.9 statt 3 0 27.9

0

che hluss agt as versc E A Tr mit Reiss T E e IC tasch Innen x 16 cm 5 4 x 40

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 09.03. BIS 15.03.2015, SOLANGE VORRAT

Haben Sie eine Frage? Kontaktieren Sie uns! M-Infoline, der Kundendienst der Migros, erreichbar unter 0848 84 0848 oder www.migros.ch/ kundendienst

Telefonisch erreichbar Montag bis Freitag: 8.00–17.00 Uhr, 8 Rp./Min.* Samstag: 8.30–12.30 Uhr, 4 Rp./Min.* * Bei Anrufen aus Mobilfunknetzen fallen unterschiedliche Gebühren an.


44 | MM11, 9. MÄRZ 2015 | MIGROS-WELT

Ostern

Ostern ohne gefärbte Eier? Undenkbar. Wer mit Stil tütschen will, färbt die Eier mit Naturfarben. Die Tipps und Tricks.

Am Osterfest sind sie die Stars im Nest

Eierfarben Stick & Paint Fr. 4.20

Tipp Zwiebelschalen

von roten Zwiebeln ergeben ein elegantes Rot.

1

2

3

4

Samtbordüren selbstklebend, 3 Stück assortiert, diverse Sujets Fr. 5.60

Bilder: Christine Benz; Styling: Monika Hansen

Stickerset, 2 Sujets Fr. 2.30


MIGROS-WELT | MM11, 9. MÄRZ 2015 | 45

Gewusst wie

Tipp Saubere Eier

Farbige Klebebänder (Washi­Tapes), 15 mm x 10 mm, diverse Sujets Stück Fr. 2.50

Färben mit Naturfarben

Reiben Sie die Eier vor dem Färben mit Essig­ wasser ab, um Schmutz zu entfernen.

Basisrezept Gemüse

Das Gemüse in 2 Liter Wasser 30 bis 40 Minuten aufochen. Die Eier 10 Minuten lang mitkochen.

1 Zwiebelsud

Rund 500 g rote Zwiebelschalen verwenden. Frühlingsbänder, diverse Designs erhältlich Fr. 3.90

4 Randenwasser

Farbsud mit klein geschnittenen Randen (120 g) aufochen. Sie können auch Randensaft nehmen und die bereits gekoch­ ten Eier im kalten Saft 10 Minuten drehen.

8 Rotkraut

Etwa 300 g gehobeltes Rotkraut aufochen. Basisrezept Gewürze

5

6

7

8 Mit Gemüse und Gewürzen lassen sich die Eier auf natürliche Weise färben.

Gewürze oder Pulver in 2 Liter Wasser auf­ lösen, kurz aufochen. Die Eier 10 Minuten lang mitkochen.

2 Currypulver

Je nach Farbintensität etwa drei Esslöffel Currypulver ins Wasser geben.

Bio Max Havelaar Kurkuma gemahlen Fr. 1.35

3 Paprika Tipp Kurkuma

gibt den Eiern ein helles Gelb. Reiben Sie das gefärbte Ei mit wenig Öl ein. Das verleiht ihm Glanz. Geschenkband dekoriert, diverse Designs erhältlich Fr. 5.90

Zwei bis drei Esslöffel Paprikapulver reichen bereits für eine kräftige Farbe.

5 + 7 Waldbee-

ren- oder Matetee

Je 3 Beutel Waldbee­ ren­ oder Matetee in Wasser aufochen.

6 Kurkuma Lesen Sie weiter auf Seite 47

Schon zwei Esslöffel Kurkuma verleihen den Eiern einen warmen Pastellton.


Die schöne blaue Donau mit MS Antonio Belluccibbbbb

Es het so langs he t

Rabatt* bis Fr. 40 0.– *Abhäng ig vo Saison, W n Auslastung, echselku rs

1 Passau–Wien–Budapest–Passau

2 Passau–Donaudelta–Passau

8 Tage ab Fr. 1390.–

15 Tage ab Fr. 2390.–

(Rabatt Fr. 200.– abgezogen, Hauptdeck hinten)

(Rabatt Fr. 400.– abgezogen, Hauptdeck hinten)

Abreisedaten 2015 Es het solangs het Rabatt 29.05.* 10.07.* 21.08.* 09.10.* 13.06. 200 31.07.* 22.08. 200 14.11.* 19.06.* 15.08. 200 11.09.* 21.11.* * Gleiche Reise mit MS Thurgau Ultra

Abreisedaten 2015 Es het solangs het Rabatt 15.05.* 20.06. 400 17.07.* 07.08.* 16.10.* 30.05. 400 26.06.* 18.07. 400 28.08.* 30.10.* 05.06.* 04.07. 400 01.08. 400 18.09.* * Gleiche Reise mit MS Thurgau Ultra

1. Tag Schweiz–Passau Busfahrt nach Passau. 18.00 Uhr «Leinen los!». 2. Tag Wien Stadtrundfahrt* inkl. Stephansdom und Hofburg. 3. Tag Ordas/Südungarn Puszta-Rundfahrt* mit ungarischer Reiterkunst. 4. Tag Budapest Stadtrundfahrt* mit imposanten Bauwerken. «Budapest bei Nacht» (fak.). 5. Tag Budapest–Donauknie Besichtigung der Staatsoper und Markthalle (fak.). Busausflug* «Donauknie» nach Esztergom. 6. Tag Bratislava–Wien Altstadtrundgang* und Fahrt zur Burg. Transfer (nur an Bord buchbar) zum Prater (fak.). 7. Tag Weissenkirchen/Wachau Busfahrt* zum Benediktinerkloster in Melk. 8. Tag Passau–Schweiz Ausschiffung und Busrückfahrt.

1. Tag Schweiz–Passau Busfahrt nach Passau. 17.00 Uhr «Leinen los!». 2. Tag Wien Stadtrundfahrt* 3. Tag Ordas/Südungarn Puszta-Rundfahrt* 4. Tag Belgrad

* im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar | Fak. Ausflüge nur an Bord buchbar | Programmänderungen vorbehalten Reederei: feenstra

Rundfahrt * mit Festung Kalemegdan und Nationalmuseum. 5. Tag Eisernes Tor/Kataraktenstrecke Flusstag 6. Tag Bukarest Stadtrundfahrt* 7. Tag Tulcea/ Donaudelta Bootsrundfahrt.* Ausflug Schwarzes Meer/Constanta (fak., Fr. 55.–, vorab buchbar). 8. Tag Rousse Stadtrundfahrt/-gang.* 9. Tag Eisernes Tor/ Kataraktenstrecke Flusstag 10. Tag Novi Sad Stadtrundfahrt/-gang* mit Wehranlage Petrovaradin. 11. Tag Mohács Ausflug* nach Pécs. 12. Tag Budapest Stadtrundfahrt.* 13. Tag Bratislava Rundgang* Burgareal und Altstadt. 14. Tag Weissenkirchen/Wachau Busfahrt* zum Stift Melk (UNESCO-Weltkulturerbe), Weinprobe. 15. Tag Passau–Schweiz Ausschiffung und Busrückfahrt.

2-Bettkabine Mittel- und Oberdeck mit französischem Balkon

Budapest

• Luxusschiff zum Superpreis • Pulsierende Städte • Faszinierende Wachau MS Antonio Belluccibbbbb Luxusschiff mit 69 Kabinen und einer Suite (32 m²) für 141 Gäste. Alle Kabinen mit TV, DU/WC, Telefon, Safe, Föhn und individuell regulierbarer Klimaanlage. Kabinen auf dem MD/OD (15 m²) mit franz. Balkon, auf dem HD (13 m²) mit kleinen, nicht zu öffnenden Fenstern. Bordausstattung: Shop, Restaurant, Panorama-Salon, Bar, Sauna, Fitness und Sonnendeck mit Whirlpool. Lift von MD bis OD. Gratis WLAN. Nichtraucherschiff (Rauchen auf Sonnendeck erlaubt). Preise p.P. in Fr. (vor Rabattabzug) 2-Bettkabine HD hinten 2-Bettkabine HD 2-Bettkabine MD hinten mit franz. Balkon 2-Bettkabine MD mit franz. Balkon 2-Bettkabine OD hinten mit franz. Balkon 2-Bettkabine OD mit franz. Balkon 2-Bett Suite OD mit franz. Balkon Zuschlag zur Alleinbenutzung HD Zuschlag zur Alleinbenutzung MD Zuschlag zur Alleinbenutzung OD* Ausflugspaket (6/11 Ausflüge) Annullations-/Extrarückreisevers.

1 1590 1690 1890 1990 2090 2190 2790 590 890 990 230 59

2 2790 2990 3790 3990 4140 4290 5190 990 1690 1890 390 79

Inkl. Kreuzfahrt in gebuchter Kategorie, Vollpension, Bustransfers, alle Gebühren. Weitere Details unter www.thurgautravel.ch

Schweizweit grösste Auswahl an Donauschiffen! MSThurgau Ultrabbbbb+ 8/15Tage ab Fr. 990/1790 MS Select Explorerbbbb 8/15Tage ab Fr. 990/2290 MS Flamencobbbb 8/15Tage ab Fr. 990/2490 HD,VP, An-/Rückreise,Taxen, Rabatt abgezogen, Details siehe Internet oder Katalog bestellen.

Online navigieren

www.thurgautravel.ch

Buchen oder Prospekt verlangen

Gratis-Nr. 0800 626 550 Rathausstrasse 5, 8570 Weinfelden, Tel. 071 626 55 00, info@thurgautravel.ch

Aussergewöhnliche Reisen zu moderaten Preisen


MIGROS-WELT | MM11, 9. MÄRZ 2015 | 47

Basismaterial und Dekoration

Allerlei rund ums Ei

Eierfarben, 5 Farben und Becher Fr. 4.90 Schweizer Eier Bodenhaltung*, 10 Stück à 53 g+, garantiert weiss, mit Färbetabletten Fr. 4.90

Silikon-Eierbecher, 4 Stück Fr. 5.90

Schweizer Ostereier Freilandhaltung*, 6 Stück à 47 g+ Fr. 4.50

Stickers / Etiketten aus Kraftpapier, 2 Sujets Fr. 2.20

Osterdekorationsset Fr. 6.50

Tipp Die bunten Hasen-Eierwärmer können auch als reine Dekoration für Tisch oder Osternest verwendet werden.

Eierwärmer Hasenköpfe in diversen Farben Stück Fr. 1.90

Holzstempelset Abc inklusive Stempelkissen Fr. 5.90

Eierformer in diversen Sujets Fr. 3.90

* in grösseren Filialen

Eierfarben Stick & Paint Fr. 4.20

Eierbecher mit Löffel Fr. 4.90


KARTE STATT CASH: EINFACH BEQUEMER UND SCHNELLER

2x PUNKTE

Vom 23. Februar bis 15. M채rz 2015 in Ihrer Migros mit der Cumulus-MasterCard bezahlen und doppelte Cumulus-Punkte kassieren. Mehr: www.cumulus-mastercard.ch/cashless 2 x Punkte erhalten Sie in allen Migros-Filialen, Migros-Fachm채rkten (SportXX, Do it + Garden, melectronics, Micasa) und deren Online-Shops, Migros-Restaurants und Migros Take Aways. Zum Punkten gen체gt das Bezahlen mit der Cumulus-MasterCard und das Vorzeigen des Cumulus-Strichcodes auf der Karte.


MIGROS-WELT | MM11, 9. MÄRZ 2015 | 49

aha!

Schoggihase ohne Laktose Wer unter einer Laktoseintoleranz leidet, muss auf viele Lebensmittel verzichten. Milch, Joghurt, Butter oder Milchschokolade haben keinen Platz auf dem Speiseplan. Ausser man greift auf laktosefreie Speziallebensmittel zurück. Ihr bestehendes Sortiment, das jetzt schon 66 Artikel umfasst, ergänzt die Migros neu um den laktosefreien Schoggiosterhasen von aha!.

Bild: Yves Roth; Styling: Karin Aregger

Dank aha! können sich auch Naschkatzen mit einer Milchzuckerunverträglichkeit auf süsse Ostern freuen.

aha! Hase aus Milchschokolade, laktosefrei, 120 g Fr. 6.30

Empfohlen durch Recommandé par Raccomandato da Service Allergie

Das Gütesiegel von aha! kennzeichnet Produkte, die auch bei einer Allergie oder Intoleranz besonders verträglich sind. www.migros.ch/aha


JETZT NEU.

20x PUNKTE

Ladies, wir haben die Deos geschrumpft. Die neuen

Deosprays

3.75

NEU

Rexona Deo Cotton, Aerosol 75 ml

4.00

Rexona Deo verschiedene Sorten Aerosol 75 ml

www.compresseddeodorants.ch

NEU

HÄLT GENAUSO LANGE MIT WENIGER VERPACKUNG gleiche Anwendung

gleiche Leistung

weniger Treibgas

IN BESONDEREN SITUATIONEN BRAUCHST DU EIN BEDINGUNGSLOS STARKES DEO

NEU

7.20

Rexona Deo Maximum Protection * Stress Control Creme, 45 ml

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

AUF ALLE REXONA PRODUKTE, ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 10.3. BIS 23.03.2015, SOLANGE VORRAT

Rexona gibts in Ihrer Migros und bei LeShop.ch


MIGROS-WELT | MM11, 9. MÄRZ 2015 | 51

Saisonküche

Stars aus der Unterwelt

Raus aus dem Dunkeln, rein ins Rampenlicht: Wir zeigen drei feine Rezepte für Pastinaken und Petersilienwurzeln, welche die speziellen Rüben für einmal in den Mittelpunkt rücken. Bilder und Styling: Claudia Linsi

Herausnehmen und sammeln!

Text: Claudia Schmidt

Pastinaken und Petersilienwurzeln: mit etwas Kräuter­ quark eine voll­ wertige Mahlzeit.

Zeitaufwand 55 Minuten Hauptgericht für 4 Personen


52 | MM11, 9. MÄRZ 2015 | MIGROS-WELT

Pastinakensalat mit Äpfeln Petersilienwurzeln und und Makrele Pastinaken vom Blech

Petersilienwurzelsuppe mit Würstchen

ca. 25 Minuten

ca. 55 Minuten

ca. 70 Minuten

Hauptgericht

Hauptgericht

Hauptgericht

Zutaten für 4 Personen 600 g Pastinaken ½ Zitrone 200 g säuerliche Äpfel, z. B. Braeburn 20 g frischer Ingwer 1 dl Rapsöl 5 EL Apfelessig Salz, Pfeffer 20 g Sprossen, z. B. Green Power 4 geräucherte Makrelen à 70 g

Zutaten für 4 Personen 800 g Pastinaken 600 g Petersilienwurzeln 8 Knoblauchzehen 4 EL Olivenöl 2 EL flüssiger Honig Salz, Pfeffer 1 Bund Schnittlauch 300 g Rahmquark

Zubereitung

1. Pastinaken und Petersilienwurzeln schälen. Je nach Grösse längs halbieren oder vierteln und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Backofen auf 180 °C vorheizen. Knoblauchzehen schälen, längs halbieren und zu den Pastinaken und Petersilien­ wurzeln geben. Öl und Honig dazumischen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Pastinaken schälen und an der Röstiraffel in eine Schüssel reiben. Zitrone auspressen. Zitronensaft zu den Pastinaken geben. Äpfel halbieren, Kerngehäuse entfernen. Apfelhälften an der Röstiraffel zu den Pastinaken reiben und sofort mischen. Ingwer fein dazureiben. Öl und Essig dazumischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Green Power bestreuen. Mit geräucherten Makrelen servieren. Zubereitungszeit ca. 25 Minuten

Pro Person ca. 17 g Eiweiss, 32 g Fett, 11 g Kohlenhydrate, 1700 kJ/400 kcal

Zubereitung

2. Pastinaken und Petersilienwurzeln in der Ofenmitte ca. 40 Minuten bissfest garen. Inzwischen Schnittlauch fein schneiden und mit dem Rahmquark mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit den Pastinaken und Petersilienwurzeln servieren. Zubereitungszeit ca. 55 Minuten

Pro Person ca. 12 g Eiweiss, 19 g Fett, 20 g Kohlenhydrate, 1300 kJ/300 kcal

Zutaten für 4 Personen 600 g Petersilienwurzeln 200 g Kartoffeln

1 2 EL 1 TL 1,2 l 2,5 dl

Zwiebel Olivenöl scharfes Paprika Gemüsebouillon Halbrahm Salz 8 Schweinscipolata ½ Bund Petersilie

Zubereitung

1. Petersilienwurzeln und Kartoffeln schälen und in Stücke schneiden. Zwiebel hacken. In der Hälfte des Öls dünsten. Mit Paprika würzen. Petersilienwurzel­ und Kartoffel­ stücke beigeben. Kurz mitdünsten. Bouillon dazugeben. Bei kleiner Hitze ca. 40 Minuten weich köcheln lassen. Mit dem Stabmixer fein pürieren. Rahm dazugeben. Mit Salz abschmecken. 2. Würstchen im restlichen Öl rundum ca. 4 Minuten braten. Petersilie hacken. Suppe mit dem Stabmixer aufschäumen. Anrichten und mit Petersilie garnieren. Mit den Würstchen servieren. Zubereitungszeit ca. 70 Minuten

Pro Person ca. 14 g Eiweiss, 36 g Fett, 17 g Kohlenhydrate, 1900 kJ/450 kcal


MARKTFRISCH

KEN. STARKER FRAN E. BOT STARKE ANGE

M-TIPP Das einfachste Rezept für den grössten Genuss: Fotzelschnitten mit gerösteten Haferflocken und Erdbeeren. Das Rezept finden Sie auf www.saison.ch/ de/m-tipp und alle Zutaten frisch in Ihrer Migros.

40%

10.80 statt 18.–

M-Classic Rindshackfleisch Schweiz, per kg

40%

1.95 statt 3.50

Erdbeeren Spanien, Schale à 500 g

40%

1.95 statt 3.30 Blumenkohl Italien/Spanien, per kg

Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 10.3. BIS 16.3.2015, SOLANGE VORRAT

50%

5.– statt 10.– Frühlingskorb Eva pro Korb


FRISCH, FRISCHER, MA 30%

3.25 statt 4.70

1.75 statt 2.20

Zucchini Spanien, per kg

Raccard Tradition Block oder Scheiben im 10er-Pack per 100 g, 20% günstiger, z.B. Maxi-Block

30%

2.50 statt 3.60

Mandarinen Nadorcott, lose Spanien, per kg

25%

7.20 statt 9.70 Spargeln grün Mexiko, Bund à 1 kg

2.25 statt 3.–

Bananen, Bio, Fairtrade Peru, per kg, 25% günstiger

30%

2.40 statt 3.50

Äpfel Golden, «Aus der Region.» per kg

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. Genossenschaft Migros Wallis ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 10.3. BIS 16.3.2015, SOLANGE VORRAT

3.50 statt 3.90

Alle Pain Création Brote (ohne Kleinbrote in Selbstwahl), –.40 günstiger, z.B. Le Baluchon hell, 340 g

20%

5.50 statt 6.90 Frangipane 420 g


RKTFRISCH. 3.90 statt 4.80

Cantadou Frischkäse im Duo-Pack 2 x 125 g, –.90 günstiger, z.B. Kräuter

2.30 statt 2.90

Alfredo Mozzarella im Duo-Pack 2 x 150 g, 20% günstiger

30%

5.15 statt 7.40

Rindsentrecote Schweiz, per 100 g

30%

12.40 statt 15.60

9.90 statt 15.–

Forellenfilet geräuchert, Bio* Zucht aus Dänemark, 3 x 100 g

30%

1.50 statt 2.15

5.40 statt 8.–

20x

30%

Schweinskoteletts Schweiz, per 100 g

PUNKTE

Valflora M-Drink UHT 12 x 1 Liter, 20% günstiger

33%

3.30

Gesamtes Ostereier-Sortiment (ohne M-Budget und Offeneier), z.B. Schweizer Ostereier aus Freilandhaltung, 4 x 50 g+

Hinterschinken Maxi im Duo-Pack, TerraSuisse Schweiz, 2 x 192 g

6.70 statt 9.60

Tradition Saucisson und Kabiswurst Schweiz, pro Netz


NOCH MEHR SPARMÖ 11.– statt 13.80

Anna’s Best Pizza im Duo-Pack 20% günstiger, z.B. Funghi, 2 x 395 g

2.90 statt 3.90

Narzissen im 10-cm-Topf, pro Pflanze, 25% günstiger

11.50 statt 13.80

Tulpen Ton in Ton verschiedene Farben, Bund à 20 Stück

11.70 statt 14.70

Anna’s Best Fiori im Duo-Pack oder Anna’s Best Ravioli Tomaten-Mozzarella im 3er-Pack 20% günstiger, z.B. Ravioli Tomaten-Mozzarella, 3 x 250 g

30%

1.20 statt 1.50

Alle Bon Chef Beutelsaucen beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.30 günstiger, z.B. Bratensauce, 30 g

50%

14.25 statt 20.40

7.05 statt 14.10

7.10 statt 8.90

2.30 statt 2.90

Pelican Atlantische Lachsfilets im 3er-Pack, ASC tiefgekühlt, 3 x 250 g

Alle Frühlingsblumenzwiebeln 20% günstiger, z.B. Maiglöckchen

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 10.3. BIS 16.3.2015, SOLANGE VORRAT

Don Pollo Poulet-Nuggets tiefgekühlt, 1 kg

Alle TerraSuisse Teigwaren 20% günstiger, z.B. Urdinkelhörnli, 500 g


GLICHKEITEN. 2.65 statt 3.35

Rapsöl, TerraSuisse 50 cl, 20% günstiger

6 für 4

5.20 statt 7.80

Alle Kult Ice Tea PET im 6er-Pack, 6 x 1 Liter z.B. Zitrone

50%

2.85 statt 5.70

Aproz oder Aproz Plus im 6er-Pack, 6 x 1,5 Liter und 6 x 1 Liter z.B. Aproz Classic, 6 x 1,5 Liter

2.15 statt 2.70

Alle M-Classic, Bio Chüechli oder Strudel tiefgekühlt, 20% günstiger, z.B. M-Classic Chäs-Chüechli, 4 Stück

30%

6.– statt 8.65

M-Classic Mini Windy’s Classic 400 g oder Apfelküchlein 500 g tiefgekühlt, z.B. Apfelküchlein

4.70 statt 5.70

Zweifel Chips 170 g, 280 g oder 300 g 1.– günstiger, z.B. Paprika, 280 g

6.30 statt 7.–

Diverse Ferrero Kinder Schokoladenartikel in Gross- oder Mehrfachpackungen (ohne Molkereiprodukte aus dem Kühlregal), z.B. Bueno, 10 Stück, 430 g

5.60

Nutella im 1-kg-Glas

50%

5.90 statt 11.80

Gesamtes Asco Hundefutter-Sortiment z.B. Adult Sensitive, 4 kg


DAS GROSSE . N E G Ü N G R E V SPAR 33%

5.90 statt 8.85

Tangan Frischhalte- und Aluminiumfolie im 3er-Pack z.B. N°11 Frischhalte- und Mikrowellen-Folie, 3 x 36 m x 29 cm, gültig bis 23.3.2015

69.–

Dreirad Be fun Confort gültig bis 23.3.2015

30%

48.90 statt 69.90

Gesamtes Reisegepäck z.B. Titan Merik, 54 cm, bordeaux, gültig bis 23.3.2015

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. SOLANGE VORRAT

50%

6.40 statt 12.80

Alle Cucina & Tavola Trinkglas-Serien (ohne Glasgeschirr), z.B. Superiore Bianco im 3er-Pack, 3 x 32,5 cl, gültig bis 23.3.2015

50%

4.90 statt 9.80

Alle Cucina & Tavola Essgeschirrserien aus Porzellan oder Glas z.B. Melody Porzellan-Teller flach, Ø 30 cm, pro Stück, gültig bis 23.3.2015

49.–

Chicco Reisebett Good Night Graphite gültig bis 23.3.2015

50%

2.40 statt 4.80

Alle Cucina & Tavola Essbesteck-Serien z.B. Creazione Esslöffel, pro Stück, gültig bis 23.3.2015

50%

24.10 statt 48.20

Total Waschmittel Classic oder Color im XXL-Sparpack 7,5 kg gültig bis 23.3.2015

9.50 statt 11.90

Alle Frottierwaren 20% günstiger, z.B. Handtuch Neva, hellgrün, 100% Bio-Baumwolle, 50 x 100 cm, gültig bis 23.3.2015


Don Pollo Poulet-Nuggets, tiefgekühlt, 1 kg 7.05 statt 14.10 50%

WEITERE ANGEBOTE. FRÜCHTE & GEMÜSE Blumenkohl, Italien/Spanien, per kg 1.95 statt 3.30 40% Erdbeeren, Spanien, Schale à 500 g 1.95 statt 3.50 40% Anna’s Best Nüsslisalat im DuoPack, 2 x 100 g 5.60 statt 7.– 20% Kartoffeln festkochend, «Aus der Region.», Tragtasche à 2,5 kg 2.50 Zucchetti, Spanien, per kg 3.25 statt 4.70 30% Spargeln grün, Mexiko, Bund à 1 kg 7.20 statt 9.70 25% Äpfel Golden, «Aus der Region.», per kg 2.40 statt 3.50 30% Bananen, Bio, Fairtrade, Peru, per kg 2.25 statt 3.– 25% Mandarinen Nadorcott lose, Spanien, per kg 2.50 statt 3.60 30%

FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL M-Classic Rindshackfleisch, Schweiz, per kg 10.80 statt 18.– 40%

M-Classic Mini Windy’s Classic 400 g oder Apfelküchlein 500 g, tiefgekühlt, z.B. Apfelküchlein 6.– statt 8.65 30%

Raccard Tradition Block oder Scheiben im 10er-Pack, z.B. MaxiBlock, per 100 g 1.75 statt 2.20 20% Alfredo Mozzarella im Duo-Pack, 2 x 150 g 2.30 statt 2.90 20% Cantadou Frischkäse im Duo-Pack, 2 x 125 g, –.90 günstiger, z.B. Kräuter 3.90 statt 4.80

BLUMEN & PFLANZEN Tulpen Ton in Ton, verschiedene Farben, Bund à 20 Stück 11.50 statt 13.80 Narzissen, im 10-cm-Topf, pro Pflanze 2.90 statt 3.90 25% Frühlingskorb Eva, pro Korb 5.– statt 10.– 50% Alle Frühlingsblumenzwiebeln, z.B. Maiglöckchen 7.10 statt 8.90 20%

WEITERE LEBENSMITTEL Frangipane, 420 g 5.50 statt 6.90 20%

Rapelli Vatertags-Salami, Stück, Schweiz, per 100 g 2.15 statt 4.30 50%

Diverse Ferrero Kinder Schokoladenartikel in Gross- oder Mehrfachpackungen (ohne Molkereiprodukte aus dem Kühlregal), z.B. Bueno, 10 Stück, 430 g 6.30 statt 7.–

Optigal Pouletschenkel, 4 Stück, Schweiz, z.B. nature, per kg 7.80 statt 13.– 40%

Frey Suprême Tafelschokolade Blond Amandes, UTZ, 180 g 20x 3.95 NEU **

Hinterschinken Maxi im Duo-Pack, TerraSuisse, Schweiz, 2 x 192 g 5.40 statt 8.– 30%

Frey Metall-Ei gefüllt mit Schokoladen-Eili, UTZ, z.B. Metall-Ei Torrone, 264 g 20x 12.80 20x PUNKTE

Cervelas im 3er-Pack, TerraSuisse, 3 x 2 Stück, 600 g 4.20 statt 7.05 40%

Tradition Saucisson und Kabiswurst, Schweiz, pro Netz 6.70 statt 9.60 30% Rindsentrecote, Schweiz, per 100 g 5.15 statt 7.40 30% Schweinskoteletts, Schweiz, per 100 g 1.50 statt 2.15 30% Pangasiusfilets, ASC, Zucht aus Vietnam, per 100 g 1.95 statt 2.80 30% * Forellenfilet geräuchert, Bio, Zucht aus Dänemark, 3 x 100 g 9.90 statt 15.– 33% * Für Ihren Einkauf hier ausschneiden.

Gesamtes Sélection Sortiment, z.B. Pure Rooibos Honey Glace, 450 ml 5.50 statt 6.90 20% **

BROT UND MILCHPRODUKTE Alle Pain Création Brote (ohne Kleinbrote in Selbstwahl), –.40 günstiger, z.B. Le Baluchon hell, 340 g 3.50 statt 3.90 Valflora M-Drink UHT, 12 x 1 Liter 12.40 statt 15.60 20% Bifidus Joghurt, 4 x 150 g, z.B. Erdbeere 2.70 statt 3.40 20%

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

Alle Frey Eili im 165-g-Beutel, UTZ, z.B. Eili Pralinor, assortiert 3.60 statt 4.50 20% ChocMidor Rocher oder Carré im 3er-Pack, z.B. Carré, 3 x 100 g 6.20 statt 9.30 33% Nutella im 1-kg-Glas 5.60 Gesamtes aha! Sortiment, z.B. Farmer Crunchy Corn Flakes, 156 g 3.60 20x PUNKTE

20x

M-Classic Haselnüsse gemahlen, Mandeln gemahlen, Mandeln gestiftet und Mandelscheiben, z.B. Mandeln gemahlen, 200 g 2.55 statt 3.20 20% Alle Feinkristallzucker 1 kg (ohne Aarberg Zucker), z.B. Cristal Feinkristallzucker –.85 statt 1.10 20% Alle M-Classic, Bio Chüechli oder Strudel, tiefgekühlt, z.B. M-Classic Chäs-Chüechli, 4 Stück 2.15 statt 2.70 20% Pelican Atlantische Lachsfilets im 3er-Pack, ASC, tiefgekühlt, 3 x 250 g 14.25 statt 20.40 30%

**Gültig bis 23.3.

Alle Limonada, z.B. Lemon & Lime, 1 Liter 1.90 NEU *,**

Feldschlösschen Bier, 10 x 33 cl, 6 x 50 cl oder 50 cl, alkoholfrei, z.B. 10 x 33 cl 10.90 NEU ** 20x Aproz oder Aproz Plus im 6erPack, 6 x 1,5 Liter und 6 x 1 Liter, z.B. Aproz Classic, 6 x 1,5 Liter 2.85 statt 5.70 50% Kult Ice Tea Zitrone unsweetened, 50 cl 1.– NEU *,**

20x

Kult Ice Tea Minze & Holunderblüte, 50 cl 1.10 NEU *,**

20x

Gesamtes Asco HundefutterSortiment, z.B. Adult Sensitive, 4 kg 5.90 statt 11.80 50% I am men Produkte (ohne Mehrfachpackungen), z.B. After Shave Lotion, 125 ml 3.65 statt 4.60 20% ** Rexona Deo Maximum Protection Stress Control, 45 ml 7.20 NEU **

20x

Rexona Women Compressed Deos, z.B. Cotton ultra dry, 75 ml 3.75 NEU **

20x

Nivea Pflegedusche Sport for Men im 3er-Pack, 3 x 250 ml 7.20 statt 9.– 20% ** Always Discreet Hygieneeinlagen, z.B. small, 20 Stück 20x 6.50 NEU ** Actilife Gute-Nacht-Tropfen, 100 ml 5.40 NEU *,**

20x

Alle Kult Ice Tea PET im 6er-Pack, 6 x 1 Liter, z.B. Zitrone 5.20 statt 7.80 6 für 4

Freizeitschuhe für die ganze Familie, erhältlich in diversen Farben, z.B. Damen Freizeitschuh, schwarz, Gr. 36 29.90 **

Gesamtes Sortiment der Marke Bischofszell, z.B. Butterrösti, 400 g 2.05 statt 2.60 20%

Chicco Reisebett Good Night Graphite 49.– **

Mifloc Kartoffelstock in Mehrfachpackung, 5 x 95 g 4.55

Mädchen Jeans-Overall, Gr. 98–128 29.– NEU *,**

20x

Dreirad Be fun Confort 69.– **

M-Classic Hörnli gross, Spiralen oder Penne, 50% mehr Inhalt, 500 g + 250 g, z.B. Hörnli gross, 750 g 1.50 statt 2.25 33%

Diverse Baby und Kinder Strumpfwaren, z.B. Socken im 5er-Pack, Gr. 27–30/39–42 8.90 **

Alle TerraSuisse Teigwaren, z.B. Urdinkelhörnli, 500 g 2.30 statt 2.90 20%

Total Waschmittel Classic oder Color im XXL-Sparpack, 7,5 kg 24.10 statt 48.20 50% **

Rapsöl, TerraSuisse, 50 cl 2.65 statt 3.35 20%

Total Waschmittel im Duo-Pack, z.B. Liquid, 2 x 2 Liter 25.40 statt 31.80 20% **

Alle Bon Chef Beutelsaucen, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.30 günstiger, z.B. Bratensauce, 30 g 1.20 statt 1.50 Zweifel Chips 170 g, 280 g oder 300 g 1.– günstiger, z.B. Paprika, 280 g 4.70 statt 5.70 Basler Leckerli, 1,5 kg 12.70 statt 15.90 20% Alle Schwedentorten (Stück und ganz), z.B. Himbeer, 500 g 7.80 statt 9.80 20% Anna’s Best Gemüsespätzli, in neuer Qualität, 500 g 3.90 NEU *,**

20x

Anna’s Best Spätzli fini, in neuer Qualität, 500 g 3.– NEU *,**

20x

Anna’s Best Sugo Pomodoro, Bio, 200 ml 2.90 NEU *,**

20x

Anna’s Best Fiori im Duo-Pack oder Anna’s Best Ravioli TomatenMozzarella im 3er-Pack, z.B. Ravioli Tomaten-Mozzarella, 3 x 250 g 11.70 statt 14.70 20% Anna’s Best Pizza im Duo-Pack, z.B. Funghi, 2 x 395 g 11.– statt 13.80 20% Gesamtes Ostereier-Sortiment (ohne M-Budget und Offeneier), z.B. Schweizer Ostereier aus Freilandhaltung, 4 x 50 g+ 20x 3.30 20x PUNKTE

Genossenschaft Migros Wallis

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 10.3. BIS 16.3.2015, SOLANGE VORRAT

20x

NEAR-/NON-FOOD

Alle Stewi Wäscheständer, z.B. Libelle, blau, pro Stück 89.60 statt 128.– 30% ** Tangan Frischhalte- und Aluminiumfolie im 3er-Pack, z.B. N° 11 Frischhalte- und Mikrowellen-Folie, 3 x 36 m x 29 cm 5.90 statt 8.85 33% ** Alle Cucina & Tavola EssgeschirrSerien aus Porzellan oder Glas, z.B. Melody Porzellan-Teller flach, Ø 30 cm, pro Stück 4.90 statt 9.80 50% ** Alle Cucina & Tavola TrinkglasSerien (ohne Glasgeschirr), z.B. Superiore Bianco im 3er-Pack, 3 x 32,5 cl 6.40 statt 12.80 50% ** Alle Cucina & Tavola EssbesteckSerien, z.B. Creazione Esslöffel, pro Stück 2.40 statt 4.80 50% ** Küchentücher im 4er-Pack, erhältlich in verschiedenen Farben, z.B. Küchentücher, Plain, türkis, 50 x 70 cm 9.80 ** Taschenschirm, erhältlich in verschiedenen Designs 7.90 statt 14.80 45% ** Gesamtes Reisegepäck-Sortiment, z.B. Titan Merik, 54 cm, blau 48.90 statt 69.90 30% ** Alle Frottierwaren, z.B. Handtuch Neva, hellgrün, 100% Bio-Baumwolle, 50 x 100 cm 9.50 statt 11.90 20% **


NEU IN IHRER MIGROS. NEU

NEU

3.90

3.–

Anna’s Best Gemüsespätzli in neuer Qualität 500 g

NEU

2.90

Anna’s Best Sugo Pomodoro, Bio 200 ml

NEU

1.10

Kult Ice Tea Minze & Holunderblüte 50 cl

Anna’s Best Spätzli fini in neuer Qualität, 500 g

NEU

1.90

Alle Limonada z.B. Lemon & Lime, 1 Liter

NEU

1.–

Kult Ice Tea Zitrone unsweetened 50 cl

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 10.3. BIS 23.3.2015, SOLANGE VORRAT

NEU

5.40

Actilife Gute-Nacht-Tropfen 100 ml

NEU

29.–

Mädchen Jeans-Overall Gr. 98–128


MIGROS­WELT | MM11, 9. MÄRZ 2015 | 61

Tipps

Rosmarin und Rahm sind ideale Begleiter Lagerung Für Pastinaken wie für Petersilienwurzeln gilt: kühl lagern. Sie verlieren sonst Feuchtigkeit und werden weich und schrumpelig. Das Gemüsefach im Kühl­ schrank ist ideal, um die beiden Rübensorten aufzubewahren. Gut eignen sich auch Kisten mit Sand im Freien. Bedeckt bleiben die Wurzeln lange frisch. Saison

Die grosse Stunde der Pastinaken und Peter­ silienwurzeln schlägt im Oktober, wenn sich die Saison der meisten Gemüsesorten dem Ende entgegenneigt. Bis in den März können Sie Pastinaken genies­ sen. Frost auf dem Feld schadet den Rüben nicht, sie werden dadurch lediglich süsser.

Küchenlexikon

Mehr Rezepte unter www.saison.ch

Kräftig bis süss Oft finden Pastinaken und Petersilienwurzeln nur als Beilage oder als Aromaspender für Suppen und Eintöpfe Verwendung. Dabei haben die Rüben durchaus das Zeug zum Hauptgericht.

Pastinaken waren – bevor die Kartoffel ihren Siegeszug antrat – auch in der Schweiz ein Grund­ nahrungsmittel. Dann gerieten sie in Vergessenheit. In den letzten Jahren haben sie ein regelrechtes Comeback gefeiert. Zu Recht. Man geht davon aus, dass sich die Pastinake aus Kreuzungen von Rüebli und Petersilienwurzeln entwickelt hat. Sie ist im Vergleich zum Rüebli süsser, lässt sich aber wie dieses vielfältig zubereiten. Ihr süsser Geschmack macht sie besonders bei Kindern beliebt. Die Petersilien­ wurzel hat sich

Gewürze

dank ihres kräftigen Geschmacks einen festen Platz als Sup­ penzutat gesichert. Was die wenigsten wissen: Das aroma­ tische Wurzelgemüse brilliert auch solo in Cremesuppen und überzeugt als Ofen­ gemüse, ganz ähnlich wie Rüebli, aber mit viel mehr Geschmack.

Pastinaken und Peter­ silienwurzeln gehören botanisch zu den Doldenblütlern, die besonders durch ihren aromatischen Geschmack bestechen. Dazu passen kräftige Kräuter wie Rosmarin und Thymian sowie Gewürze wie Kreuz­ kümmel oder Koriander.

In Zusammenarbeit mit

Jetzt an Ihrem Kiosk Fr. 4.90 im Einzelverkauf oder unter www.saison.ch im Jahres­ abonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.–

Auf den ersten Blick ähneln sich Pastinake und Petersilienwurzel. Dabei gibt es einfache Unter­ schiede: Pastinaken sind in der Regel dicker, die Petersilienwurzel hingegen wächst eher in die Länge. Besonders kleine Exemplare können allerdings auch recht ähnlich aussehen. Unverwechsel­ Pastinaken und Petersilienwurzeln sind in grösseren Migros­Filialen erhältlich.

bar hingegen ist der Ansatz des Grüns: Der ist bei der Pastinake stark nach innen gewölbt, ragt bei der Petersilienwurzel aber deutlich heraus. Zudem ist die Pastinake meist weicher, wenn man sie drückt oder schneidet. Die Petersilienwurzel bietet dem Messer mehr Widerstand.


www.twerenbold.ch – Reiseart:

R A P S GEBOTe AN

Italienische Klassiker Twerenbold-Ferienmesse Do–Sa, 19.–21.03.15, 08:30–16:30 Uhr bei uns im modernen Reiseterminal in Baden-Rütihof Profitieren Sie von attraktiven Sonderangeboten, einem unterhaltsamen Rahmenprogramm sowie: ■ 5% Messe-Rabatt ■ 10% Messe-Sonderangebote ■ Reisevorträge & Multivisions-Show ■ Gratis-Bus zur Ferienmesse*

n b uc h e Sofor t 0% un d 1 ! s par en

*online buchen unter www.twerenbold.ch

Cinque Terre und Toscana

5 Tage ab Fr.

525.–

Gardasee–Valpolicella

6 Tage ab Fr.

595.–

✔ Gutes Mittelklasshotel Grand Hotel Forte dei Marmi ✔ Malerische Dörfer der Cinque Terre, Lucca und Schiefer Turm in Pisa ✔ Fakultativ: Imposante Marmorbrüche von Carrara

✔ Südliche Gardasee-Rundfahrt ✔ Verona und Valpolicella ✔ Panoramafahrt in die Brenta Dolomiten

Ihr Reiseprogramm

Ihr Reiseprogramm

1. Tag: Schweiz–Forte dei Marmi. 2. Tag: Mit der Bahn erreichen wir die malerischen Dörfer der Cinque Terre und spazieren entlang der «Via dell’Amore» von Manarola nach Riomaggiore. 3. Tag: Fakultative Fahrt in die weltbekannten Marmorsteinbrüche von Carrara. Besichtigung und Speckverkostung. Am Nachmittag Besichtigung der mittelalterlichen Stadt Sarzana. 4. Tag: Heute erwarten uns die von Wallanlagen umgebene Stadt Lucca und der Schiefe Turm in Pisa. 5. Tag: Forte dei Marmi–Schweiz. Pro Person in Fr. Katalog-Preis Sofort-Preis* 5 Tage inkl. Halbpension 605.– 545.– Reduktion Reise 1+5 – 20.– Daten 2015 Sonntag – Donnerstag Frühling Herbst 1: 19.04.–23.04. 3: 13.09.–17.09. 2: 10.05.–14.05. 4: 27.09.–01.10. 5: 04.10.–08.10. Internet Buchungscode: hcinq

1. Tag: Schweiz–Gardasee. 2. Tag: Fahrt nach Riva del Garda. Panoramafahrt zu den Dolomiten und Besichtigung von Molveno und Trient. 3. Tag: Südliche Gardasee-Rundfahrt. Den heutigen Tagesausflug widmen wir dem einzigartigen Lago di Garda. 4. Tag: Fakultativer Ausflug nach Venedig. Die Stadt der Gondeln, Kanäle und Brücken erwartet uns heute. 5. Tag: Geführte Stadtbesichtigung in Verona und Ausflug ins Valpolicella. 6. Tag: Gardasee–Schweiz. Pro Person in Fr. Katalog-Preis Sofort-Preis* 6 Tage inkl. Halbpension 660.– 595.– Daten 2015 Sonntag – Freitag Frühling Herbst 1: 29.03.–03.04. 3: 20.09.–25.09. 2: 19.04.–24.04. 4: 04.10.–09.10.

Amalfi–Capri–Sorrento

8 Tage ab Fr.

✔ 4 Übernachtungen auf der Sorrentinischen Halbinsel ✔ Traumhafte Amalfiküste ✔ Fakultativ: Tagesausflug auf die Insel Capri

795.–

Internet Buchungscode: hgard

Apulien und Amalfi ✔ «Trulli» in Alberobello und Castel del Monte ✔ Die Stadt Matera mit ihren Sassi ✔ Amalfiküste und Gargano-Halbinsel

9 Tage ab Fr.

995.–

Ihr Reiseprogramm

Ihr Reiseprogramm

1. Tag: Schweiz – Perugia. 2. Tag: Besuch des Wallfahrtsort Assisi und der mittelalterlichen Stadt Perugia. 3. Tag: Weiterreise nach Neapel. Stadtbesichtigung, Abends Ankunft an der Amalfiküste. 4. Tag: Fakultativer Ausflug mit dem Schiff auf die weltberühmte Insel Capri. 5. Tag: Tagesausflug entlang der Amalfiküste mit Besuch von Sorrento und Amalfi. 6. Tag: Besichtigung der Stadtruine Pompeij und Fahrt zum Vulkan Vesuv. 7. Tag: Individueller Aufenthalt im Kloster Montecassino, am Abend erreichen wir Chianciano Terme. 8. Tag: Chianciano Terme – Schweiz.

1. Tag: Schweiz–Chianciano Terme. 2. Tag: Weiterfahrt zur Halbinsel Sorrent und Fahrt entlang der Amalfiküste. 3. Tag: Geführte Stadtbesichtigung von Matera und Weiterfahrt nach Torre Canne, wo wir die nächsten drei Nächte wohnen. 4. Tag: Geführter Tagesausflug nach Ostuni und Alberobello und Besichtigung der Tropfsteinhöhlen von Castellana. 5. Tag: Fakultativer Ausflug Lecce und Salentinische Halbinsel. 6. Tag: Heute erwarten uns das Stauferschloss Castel del Monte und das Städtchen Trani. Fahrt entlang der wild zerklüfteten Küste bis nach Vieste. 7. Tag: Rundfahrt auf der Gargano-Halbinsel. 8. Tag: Ausflug zum nördlichen Teil der Gargano-Halbinsel und Weiterfahrt bis nach Pesaro. 9. Tag: Pesaro–Schweiz. Pro Person in Fr. Katalog-Preis Sofort-Preis* 9 Tage inkl. Halbpension 1110.– 995.– Daten 2015 Samstag – Sonntag Frühling Herbst 1: 11.04.–19.04. 4: 05.09.–13.09 2: 25.04.–03.05. 5: 12.09.–20.09. 3: 02.05.–10.05. Internet Buchungscode: hapul

Pro Person in Fr. 8 Tage inkl. Halbpension Reduktion Reise 9 Daten 2015 Samstag – Samstag Frühling 1: 18.04.–25.04. 3: 02.05.–09.05. 2: 25.04.–02.05. 4: 09.05.–16.05.

Katalog-Preis 975.–

Sofort-Preis* 875.– – 80.–

Herbst 5: 05.09.–12.09. 8: 26.09.–03.10. 6: 12.09.–19.09. 9: 03.10.–10.10. 7: 19.09.–26.09. Internet Buchungscode: hamal

*SOFORT-PREISE ca. 50 % der Plätze buchbar bis max. 1 Monat vor Abreise. Bei starker Nachfrage: Verkauf zum KATALOG-PREIS.

Gültig für alle Reisen

Reisekomfort: Abfahrtsorte:

Nicht inbegriffen: Auftragspauschale:

Busreise im modernen Komfortklasse-Bus Wil p, Burgdorf p, Winterthur, Zürich-Flughafen p, Aarau, Baden-Rütihof p, Basel, Arth Goldau (bei Reise Gardasee-Valpolicella nur Einstieg möglich) Zuschläge für Einzelzimmer, Fakultative Ausflüge, Annulationsschutz Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt bei Buchung über www.twerenbold.ch

Jetzt buchen: 056 484 84 84 oder www.twerenbold.ch

Twerenbold Reisen AG · Im Steiacher 1 · 5406 Baden


MIGROS-WELT | MM11, 9. MÄRZ 2015 | 63

Kult Ice Tea

Ganz ohne Zucker Für alle, denen Eistee oft zu süss ist, gibt es den Migros-Kult-Ice-Tea nun ohne Zucker. Der Kult Ice Tea unsweetened Zitrone ist ein frischer Aufguss aus Schwarztee, Hagebutten, Hibiskusblüten und Zitronengeschmack. In der 50-cl-PET-Flasche passt der Eistee in jede Tasche. Tipp: Am besten wird der ungesüsste Zitroneneistee nur leicht gekühlt und nicht eiskalt getrunken.

+ Kräuter und Wasser: Kult Ice Tea unsweetened Zitrone, 50 cl Fr. 1.–

Bild: Yves Roth; Styling und Illustration: Mira Gisler

20-fache Cumulus-Punkte vom 10. bis 23. März In grösseren Filialen

Die M-Industrie stellt viele Migros-Produkte her. Dazu gehört auch der Kult Ice Tea.


64 | MM11, 9. MÄRZ 2015 | MIGROS-WELT

Bifidus-Joghurt

Das kleine Cremige mit dem gewissen Etwas Fit und munter in den Frühling: Die probiotischen Bifidus-Joghurts sind mit Bifidus-Bakterien angereichert. Diese winzigen Nützlinge tragen zu unserem Wohlbefinden bei.

Zutaten für 4 Becher 3 Passionsfrüchte 1 ½ EL Zucker 2 EL Wasser 1 Mango 600 g Bifidus-Joghurt Mango 250 g Magerquark 40 g 5-Korn-Flocken 1 TL flüssiger Blütenhonig

Zubereitung

Passionsfrüchte halbieren, Frucht­ fleisch herauskratzen. Mit Zucker und Wasser ca. 5 Minuten köcheln lassen. ⅔ der Sauce durch ein Sieb streichen, zurück zum Rest geben. Abkühlen lassen. Fruchtfleisch der Mango vom Stein und in Würfelchen schneiden. Mit der Passionsfruchtsauce mari­ nieren. Joghurt mit Quark mischen. Flocken in einer Bratpfanne anrösten.

Mit Honig beträufeln, leicht carameli­ sieren lassen. Flocken abkühlen lassen. Joghurtcreme, Mangowürfelchen und Flocken abwechslungsweise in hohe Gläser schichten. Zubereitungszeit ca. 20 Minuten

Pro Becher ca. 16 g Eiweiss, 5 g Fett, 54 g Kohlenhydrate, 1400 kJ/340 kcal

Bild und Styling: Giulia Marthaler

Mango-Schichtmüesli mit Passionsfrucht


MIGROS-WELT | MM11, 9. MÄRZ 2015 | 65

Gut zu wissen

Bifidus – kleine Nützlinge

Bifidus Joghurt Erdbeere*, 150 g Fr. –.85

Sei es Joggen, Nordic Walking oder Yoga – ein aktiver Start in den Frühling tut Körper und Geist gut. Als Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung leisten die Bifidus-Joghurts einen zusätzlichen Beitrag zum Wohlbefinden. Die probiotischen Bifidus-Bakterien tragen zum natürlichen Gleichgewicht der Darmflora bei und unterstützen die Verdauung. Dies fördert die Vitalität und die innere Balance. Die Joghurts überzeugen durch ihre milde Cremigkeit und die vielen Fruchtstücke.

Bifidus Joghurt Cerealien, 150 g Fr. –.85

Bifidus Joghurt Mokka, 150 g Fr. –.85

Bifidus Crunchy Joghurt Classic, 175 g Fr. 1.95

Welcher Unterschied besteht zu einem normalen Joghurt?

Bifidus-Joghurts enthalten spezielle Joghurtkulturen, die Bifidus-Bakterien. Was sind Bifidus-Bakterien?

Bifidus-Bakterien sind Nützlinge, die in unserer Darmflora vorkommen. Was ist speziell an Bifidus-Bakterien?

Anders als normale Milchsäurebakterien sind die probiotischen Bifidus-Bakterien widerstandsfähiger gegenüber den Säuren und Gallensalzen des Verdauungstrakts. Ein Grossteil der Bifidus-Bakterien, die man mit einem Bifidus-Joghurt zu sich nimmt, erreicht daher die unteren Darmabschnitte in lebendem Zustand. Dort können die Winzlinge ihre positive Wirkung entfalten. So profitiert man am besten

Wer regelmässig – am besten täglich – ein Bifidus-Joghurt geniesst, stellt sicher, dass die probiotischen Bakterien laufend in grosser Zahl und in lebender Form in den Darmtrakt gelangen. Die Joghurts liefern zudem Kalzium und hochwertiges Eiweiss. Rezept

www.saison.ch

Bifidus Joghurt Classic*, 150 g Fr. –.65

Bifidus Joghurt Mango*, 150 g Fr. –.85

Bifidus Joghurt Vanille, 150 g Fr. –.85

Aktion * 20% auf die BifidusJoghurts Erdbeere, Mango und Classic sortenrein, 4 x 150 g, vom 10. bis 16. 3.

Die M-Industrie stellt viele Migros-Produkte her. Dazu gehören auch Bifidus-Joghurts.


66 | MM11, 9. MÄRZ 2015 | MIGROS-WELT

Suprême Blond Amandes

Blonder Leckerbissen Blond ist die vierte Schokoladensorte aus dem Hause Chocolat Frey. Blond wird auf Basis von weisser Schokolade, also mit einem hohen Anteil an Kakaobutter und ohne Kakaopulver, hergestellt. Die Rezeptur wird zusätzlich mit Caramelzucker verfeinert. Erhältlich ist diese Sorte in zwei Varianten, pur als 100-Gramm-Tafel und neu als Suprême Blond Amandes mit ganzen Mandeln und caramelisiertem Mandelkrokant. Nicht nur Liebhaber von Nussschokolade werden diese 180-Gramm-Tafel Biss für Biss geniessen: Ihr Mandelanteil beträgt 27 Prozent.

Frey Blond, 100 g Fr. 2.10

Frey Suprême Blond Amandes, 180 g Fr. 3.95 20-fache CumulusPunkte vom 10. bis 23. 3.

Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu gehören auch die Schokoladen von Frey.

Bild: Raphael Zubler; Styling: Katja Rey

Neues Geschmacks­ erlebnis: blonde Schokolade, ganze Mandeln und caramelisiertes Mandelkrokant.


MIGROS-WELT | MM11, 9. MÄRZ 2015 | 67

Drei Fragen an

Patricia Kopatchinskaja

Zeitreise

Bilder: Bildarchiv Migros Genossenschafts-Bund, Marco Borggreve

Migros im Kleinformat Es ist kaum zu glauben, aber dieses Bild zeigt einen Migros-Laden. Es wurde 1935 in einer Stadtberner Filiale aufgenommen. Die grossen Supermärkte mit Selbstbedienung lagen noch in weiter Ferne: Die Kundinnen und Kunden griffen damals nicht selber ins Verkaufsregal, stattdessen wurden sie über eine Theke hinweg bedient. Die Läden waren oft klein und eng, die Gestelle aus Brettern zusammengezimmert. Aber Mütter und Kinder kamen dennoch in Scharen, denn die Produkte waren gut und viel günstiger als bei der Konkurrenz. An 100 festen Standorten verkaufte die Migros damals ihre Waren, hinzu kamen 45 rollende Läden in umgebauten Lastwagen. Noch bis ins Jahr 1948 dauerte die Zeit der bedienten Läden; dann eröffnete die Migros an der Seidengasse in Zürich den ersten Selbstbedienungsladen der Schweiz und revolutionierte damit ein weiteres Mal den Schweizer Detailhandel. MM

Sie komponierte zuerst, bevor sie als 19-Jährige die Geige für sich entdeckte: Patricia Kopatchinskaja ist eine ungewöhnliche Musikerin. Um geerdet zu sein, spielt sie gern barfuss. Die Violinistin wurde 1977 in Moldawien geboren, kam 1989 mit ihren Eltern – gefeierte Musiker der damaligen Sowjetunion – nach Wien. Die Familie hauste anfangs in einem Keller und kämpfte ums Überleben. Diese Erfahrung prägte Patricia Kopatchinskaja. In Wien lernt sie Deutsch und muss sich entscheiden, die Sprache entweder ohne Akzent oder fast ohne Akzent zu sprechen. Bewusst wählt sie den Akzent mit dem rollenden R, weil sie ihre Fremdheit, die sie immer noch fühlt, nicht verleugnen möchte. Heute lebt Patricia Kopatchinskaja mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Bern. Im März tourt sie mit dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra durch die Schweiz. Patricia Kopatchinskaja, wie inspirieren Sie sich? Man kann sich nicht selber inspirieren, sondern die Inspiration kommt, oder sie kommt nicht – der Geist weht bekanntlich dort, wo er will. Im Übrigen hängt es an den Werken und an den Mitmusikern. Gute Werke haben die Eigenschaft zu inspirieren, und mit guten Mitmusikern wird man besser. Was bedeutet es für Sie, mit dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra zu spielen? Ich spiele zum ersten Mal mit diesem Orchester. Es ist ein Weltklasseorchester. Mit Sakari Oramo, dem Dirigenten, habe ich

zu meiner ganz besonderen Freude schon öfter gespielt. Er ist selber ein ausgezeichneter Violinist und könnte jederzeit meine Geige nehmen und das Konzert spielen. Das finde ich bemerkenswert. Heute ist er einer der besten Dirigenten überhaupt. Dabei hat er überhaupt keine Starallüren und liebt die Musik aufrichtig. Die Konzerte dieser Tournee sind an vier Abenden hintereinander, das ist sicher anstrengend. Das Tschaikowsky-Konzert ist tatsächlich anstrengend, aber es bleibt ein Leckerbissen für uns Geiger. Man hat immer noch ab und zu Lust auf diese bittersüsse Melancholie und dieses fröhliche, fingerbrechende Virtuosentum. Für mich ist es ein reines Vergnügen, auf Tournee durch die Schweiz zu reisen. Nach dem Konzert kann ich gleich nach Hause fahren und meine Tochter am nächsten Morgen in die Schule begleiten. Während ich oft unendlich lange weg sein muss von meiner Familie – in Japan, Australien oder Amerika –, sind diese Konzerte so etwas wie komfortable Hauskonzerte in den schönsten Schweizer Konzerthäusern. Interview: Sabine Müller

Konzerttermine 19. 3. Genf, 20. 3. Zürich, 21. 3. Bern, 22. 3. St. Gallen

www.migros-kulturprozentclassics.ch


MAX

Zauberhafter Lago Maggiore & die legendäre Centovalli-Bahn mit Besuch der Expo in Mailand!

4 Reisetage ab sensationellen

Fr.

550.-

REISEHIT 215 a&b

ALLES SCHON DABEI:

✓ Fahrt im komfortablen Extrabus an den Lago Maggiore und zurück ✓ 3 Übernachtungen im guten Mittelklassehotel ✓ 3 x ausgiebiges Frühstücksbuffet ✓ 3 x Nachtessen im Rahmen der Halbpension ✓ Idyllische Schifffahrt zu den Borromäischen Inseln ✓ Eintritt Isola Bella und Isola Madre ✓ Tageseintritt für die Expo 2015 in Mailand ✓ Bahnfahrt Stresa-Domodossola ✓ Fahrt mit der legendären Centovalli-Bahn von Domodossola nach Locarno ✓ Eigene Schweizer Reiseleitung

ailand für die Expo in M Inkl. Tageskarte ) (Weltausstellung der ahrt, Fahrt mit d Inkl. tolle Schifff r! eh m und vielem Centovalli-Bahn

Wählen Si Wähl Sie Ihr Ih RReisedatum: i d t Reise 215 a: 20.-23. Juni 2015 Reise 215 b: 12.-15. September 2015

Ihr tolles Reiseprogramm: 1. Tag, Samstag – Anreise Fahrt in die Region von Stresa am schönen Lago Maggiore wo uns der Hotelier bereits mit dem Nachtessen erwartet.

Fahrt durch «die 100 Täler»

2. Tag, Sonntag – Lago Maggiore, Isla Bella & Isla Madre Heute erwartet uns der Lago Maggiore mit seiner vollen Pracht – eine idyllische Schifffahrt bringt uns zur Isola Bella. Freuen Sie sich auf den königlichen Palazzo Borromeo und auf italienische Gartenbaukunst vom Feinsten. Später verzaubert uns die Isola Madre mit ihrem botanischen Garten und teils exotischen Pflanzenarten. Nachtessen im Hotel. 3. Tag, Montag – Expo Milano 2015 Der Besuch einer Weltausstellung ist ein einmaliges Erlebnis. Die Expo findet nur alle 5 Jahre statt und derart nah noch viel seltener. Im Norden von Mailand erwartet uns auf einem riesigen Gelände eine Ausstellung der Superlative. Unter dem Thema «Den Plane-

ten ernähren, Energie für das Leben» werden in den Pavillons innovative Ideen und zukunftsweisende Entwicklungen aus über 140 Ländern präsentiert. Begeben Sie sich auf eine Weltreise im Kleinformat und freuen Sie sich auf einen eindrücklichen Tag. Am Abend Rückfahrt ins Hotel und Nachtessen. 4. Tag, Dienstag – Centovallibahn, Locarno & Heimfahrt Heute morgen geht es per Zug zuerst von Stresa nach Domodossola, wo uns die legendäre Centovalli-Bahn zu einer fantastischen Panoramafahrt erwartet. Die Fahrt führt uns durch die malerischen «hundert Täler» und das italienische Valle Vigezzo nach Locarno. Freuen Sie sich auf ein unvergessliches Bilderbucherlebnis der Extraklasse mit tiefen Schluchten, gewagten Brücken, tosenden Wasserfällen, bunten Wiesen und herrlichen Kastanienwäldern. Von Locarno aus treten wir mit dem Bus die Heimreise an.

Mailand

Limitierte Plätze! Sofort buchen & profitieren!

Tel. 0848 00 77 88

ITALIEN

Mailand

Unser Aktionspreis für Sie: Preis pro Person im Doppelzimmer

In guten Mittelklassehotels: Normalpreis Fr. 650.Aktionspreis Fr. 550.Nicht inbegriffen/zusätzlich wählbar: Buchungsgebühr: Fr. 20.- (pro Person) Einzelzimmerzuschlag: Fr. 105.Sie wählen Ihren Bus-Einsteigeort: Aarau, Basel, Bern, Luzern, Pfäffikon SZ, Sargans, St. Gallen, Thun, Winterthur oder Zürich

Noch mehr sparen - bis 100% REKA-Checks!

Holiday Partner, 8952 Schlieren Ihr Spezialist für Gesellschaftsreisen!

www.car-tours.ch


MIGROS-WELT | MM11, 9. MÄRZ 2015 | 69

Milette Baby Care

Für Minis und Mamis Die zarte Babyhaut braucht besondere Pflege, weil sie rund drei Mal dünner als die unsere und somit anfälliger ist. Die umfassende, milde Babypflege-Linie von Milette ist speziell auf die Bedürfnisse der empfindlichen Babyhaut abgestimmt und reicht vom Babyöl bis zur Sonnencreme. Die Produkte enthalten weder Parabene noch Farbstoffe. Für das Wohlbefinden der werdenden Mama sorgt die Mama-Linie von Milette.

Mit Sheabutter und Sesamöl: Milette Mama Bodybutter, 250 ml Fr. 9.30

Mit Zinkoxid und Kamille: Milette Baby Puder, 100 g Fr. 1.95

Beugt Schwangerschaftsstreifen vor: Milette Mama Massageöl, 150 ml Fr. 7.10

Bild: Christian Dietrich; Styling: Mirjam Käser

Extra mild: Milette Baby Shampoo, 300 ml Fr. 2.70

Mit Avocado-Öl und Sheabutter: Milette Baby Gesichts- & Körpercreme, 100 ml Fr. 3.45

Mit Zinkoxid und Panthenol, parfümfrei: Milette Baby Po-Creme, 150 ml Fr. 5.40

Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu gehört auch die Baby Care von Milette.


70 | MM11, 9. MÄRZ 2015 | MIGROS-WELT

Für den Blumenschmuck: Vase Aquarium Fr. 27.90 Bei Micasa

Frühlingsputz

Mit Elan ins Frühjahr Man nehme vier Stunden Zeit, kräftige, wo möglich umweltbewusste Putzmittel, Eimer, Schrubber und Lappen, würze das Ganze mit etwas eigener Power, und los gehts. Für einen effizienten Frühlingsputz braucht es im Vorfeld einige Überlegungen: Putzt man Zimmer um Zimmer oder die Fenster erst zuletzt? Wann staubt man ab, und wann reinigt man die Böden? Kurze Pausen dürfen natürlich nicht fehlen. Und zur Belohnung passt ein duftender Strauss Tulpen perfekt. Dieser bringt auch optisch Frühlingsstimmung ins Wohnzimmer.

Der Aufputzer: Miobrill Kehrgarnitur Fr. 6.90 In grösseren Filialen

Reinigt intensiv: Migros Plus Putzstein Fr. 7.80

Für den Durchblick: Migros Plus Glasreiniger Fr. 4.30

Bilder: KEYSTONE/PHOTOALTO/Odilon Dimier

Duftende Belohnung: Tulpen Ton in Ton, Bund à 10 Stück Fr. 6.90


MIGROS-WELT | MM11, 9. MÄRZ 2015 | 71

Für Härtefälle: Miobrill Schrubber Fr. 7.20 In grösseren Filialen

Zwei für alle Fälle: Miobrill MicrofaserReinigungstücher, 2 Stück Fr. 9.–

Glanz und Gloria: Potz Allzweckreiniger, 1 Liter Fr. 3.90

Gegen Kalkrückstände: Sofort-Kalkentferner Potz Calc, 1 Liter Fr. 4.90

Testsieger bei «Kassensturz»: Pflegecreme von Kiwi, schwarz (auch dunkelbraun und farblos erhältlich) Fr. 2.90 In grösseren Filialen


E T O B E G N A M M M E IV S U L K X E ANGEBOTE SIND: DIE BETROFFENEN FILIALEN FÜR DIESE TIGNY MANOIR – M CENTRAL MONTHEY E – FORUM DES ALPES CONTHEY – MAR OPOL MÉTR SIMPLON CENTER GLIS – SION

50% N UR IN DE N D IN S TE ANGEBO NDEN 5 MMM G FOL E ÄRKTE SUPERM ICH: ERHÄLTL

50%

50%

0.90 statt 1.80

2.– statt 4.–

Schweinsbratwurst Schale von etwa 1 kg, Schweiz, per 100 g

Lachsfilet ohne Haut Norwegen, 100 g Nur in den bedienten Fischabteilungen

50%

50%

50%

3.70 statt 7.40

2.40 statt 4.80

7.45 statt 14.90

Anna’s Best Orangensaft 2 Liter

Berliner 4 Stück

Genossenschaft Migros Wallis ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 10.3. BIS 16.3.2015, SOLANGE VORRAT

Strauss surprise ”midi„ NL


MIGROS-WELT | MM11, 9. MÄRZ 2015 | 73

Wettbewerb

Ein Skirennen in einer traumhaften Kulisse Das Skitouren-Rennen Patrouille des Aiguilles Rouges ist ein sportlicher Wettbewerb im oberen Val d’Hérens. Am 21. und 22. März werden die Hochgebirgs-

Die Aussicht auf die Alpen, hier die Dent Blanche und das Matterhorn, ist umwerfend.

sportler in Zweierteams die Strecke von Arolla nach Evolène zurücklegen. Zuschauerinnen und Zuschauer sind willkommen, die Sportler beim Start in Arolle,

auf dem Parcours bei Arpilles oder Chemeuille sowie im Ziel auf dem Platz vor der Kirche in Evolène anzufeuern und zu unterstützen. Weitere Informationen (in französischer Sprache) auf aiguilles-rouges.ch

«Forum des Alpes»

Ein neues Modehaus Schild eröffnet das erste Modehaus im Wallis. Zur Feier dieses Anlasses

finden im «Forum des Alpes» in Châteauneuf-Conthey ein Casting sowie verschiedene Aktionen und Animationen statt.

Zur Eröffnung

10 % Rabatt und Modelcasting An den Eröffnungstagen vom Donnerstag, 12. März, bis Samstag, 14. März, pro-

fitieren Kundinnen und Kunden von 10 % Rabatt. Am 12. März findet ab 17 Uhr zusätzlich ein Modelcasting statt, bei dem das Walliser SchildFotomodel gewählt wird. Dazu gibt es einen feinen Apéro und weitere Highlights. Steckbrief Die Schild-Gruppe ist in der ganzen

Schweiz vertreten und betreibt gegen 55 Modehäuser, vier Outlets und 24 Markenshops. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Luzern beschäftigt 770 Mitarbeitende.

W

er Wert auf seine äussere Erscheinung und damit auf die Kleidung legt, dem kann die Auswahl an Modegeschäften nie gross genug sein. Erfreulich also, wenn ein neues Geschäft öffnet. Kürzlich wurden im Zentralwallis gleich mehrere Kleidershops eröffnet, die im Kanton bisher noch nicht vertreten waren: Camaïeu, Du Pareil au même und Zara. Alle drei liessen sich im «Forum des Alpes» nieder. Das Shoppingcenter bietet damit nicht nur die grösste Anzahl an Shops und Services im Wallis an, sondern zeichnet sich ebenfalls dadurch aus, ein vielfältiges und neuartiges Angebot unter einem Dach zu vereinen. Referenz für Damen und Herren Am Donnerstag, 12. März wird im «Forum des

Alpes» in Conthey das erste Schild-Modehaus im Wallis eröffnet. Das Bekleidungshaus der gehobenen Mitte bietet ein attraktives Portfolio an renommierten Marken an. Die SchildMitarbeitenden punkten durch ihre hervorragende, fachkompetente Beratung und ihren persönlichen Service. Der Shop präsentiert sich auf ungefähr 750 Quadratmetern und überzeugt durch modernes Mobiliar kombiniert mit VintageMöbeln. In sogenannten Relax-Zonen können sich Kundinnen und Kunden in Ruhe beraten lassen und ein Cüpli oder einen Espresso geniessen. Bei der Gestaltung der Umkleidekabinen wurde besonders auf die Privatsphäre und das Wohlbefinden der Kunden geachtet. MM

Sponsoring by

Spargeln

Vorpremiere im Frühling Nun ist es wieder soweit. Das Wetter

wird milder und die ersten Spargeln strecken ihre Spitzen aus dem Boden. Als ideale Zutat für eine frische und zarte Vorspeise, als Salat, als Beilage oder um ein Gericht zu verfeinern, bereichern sie jedes Frühlingsmenü. Während wir auf die schönen Walliserinnen warten, die schon bald in den Filialen erhältlich sein werden, spielen Spargeln aus Peru die Vorpremiere. Diese werden in einem körnigen Boden produziert, der perfekt auf ihre Kultivierung abgestimmt ist. Per Schiff kommen sie zu uns und geben uns einen Vorgeschmack auf die heimischen Spargeln.

Leicht und lecker: Spargeln kündigen den Frühling an.


74 | MM11, 9. MÄRZ 2015 | MIGROS-WELT

Didier Défago ist Pate des Famigros Ski Day in Morgins. Didier Défago

«Ich verbringe so viel Zeit wie möglich mit meinen Kindern» Die Konkurrenz ist gross und die Leute scheinen sich vom Pistensport abzuwenden. Ist Skifahren noch eine Freizeitbeschäftigung für Familien? Ja, denn es ist gut, an der frischen Luft zu sein, Sport zu treiben und neue Skigebiete kennenzulernen. Allerdings ist es ein ziemlich teurer Sport. Jede Initiative ist willkommen, die ermöglicht, Skifahren zu vergünstigen. Wird noch so Ski gefahren, wie zur Zeit, als Sie angefangen haben? Das Material hat sich stark verbessert, die Qualität der Pisten ist höher und es gibt Kunstschnee. Auch sind andere Gleitsportarten aufgetaucht. Wie geben Sie als Vater Ihren Kindern diese Leidenschaft weiter? Trotz meinen Terminen versuche ich, soviel Zeit wie möglich mit meinen Kindern zu verbringen. So kann ich sie auf spielerische Art ermutigen, Skifahren und Sport allgemein zu lernen. Sponsoring by

Famigros Ski Day

Skitag für Familien mit Ehrengast Der Famigros Ski Day in Morgins am Sonntag, 29. März, ist ein besonderer Tag für alle. Das Programm bietet ein Plauschrennen, Geschenke, Überraschungen und Didier Défago als Ehrengast. Text: Estelle Dorsaz

L

Bilder: Sandra Blaser, Gérard Berthoud

aut einer Studie des Bundesamtes für Sport steht Skifahren auf dem vierten Platz der am meisten praktizierten Sportarten der Schweizer. Das erstaunt nicht, wenn man die Qualität der Skigebiete und der alpinen Landschaft des Landes kennt. Doch manchmal fallen die hohen Preise der Tageskarten für Haushalte mit Kindern ins Gewicht. Aus diesem Grund hat sich Famigros mit Swiss-Ski für ein Konzept für Familienskitage zu attraktiven Preisen zusammengetan. In der Anmeldung ist für jeden eine Tageskarte, eine Mahl-

zeit mit Getränk, ein Überraschungsgeschenk, Spiele sowie ein Startplatz für ein Skirennen enthalten. Alles zusammen kostet 110 Franken für die ganze Familie, für Famigros-Mitglieder nur 85 Franken. Die Platzzahl ist beschränkt, eine frühzeitige Anmeldung wird empfohlen! Ein Tag voller Spass und Überraschungen

Im Wallis findet der Famigros Ski Day am Sonntag, 29. März, in Morgins statt. Eine gute Gelegenheit, diesen charmanten Walliser Skiort inmitten des internationalen Skigebiets der Portes du Soleil

kennenzulernen, oder den Ehrengast zu treffen: Abfahrts-Olympiasieger Didier Défago aus Morgins. Das Tagesprogramm beginnt zwischen 8 und 10 Uhr mit der Startnummern-Ausgabe an der Talstation des Sessellifts la Foilleuse. Die Rennfahrer für einen Tag fahren ein Plauschrennen in Teams von drei bis fünf Personen. Die Zeit läuft, sobald das erste Teammitglied die Startlinie überfährt und wird gestoppt, sobald die letzte Person die Ziellinie passiert hat. Unten angekommen, erhält jedes Kind eine Medaille und kann sich anschliessend in einem Spielbereich vergnügen.


MIGROS-WELT | MM11, 9. MÄRZ 2015 | 75

Klubschule Migros

Der Frühling naht Egal wie kühl und grau es draussen noch sein mag – fünf neue Klubschul-Kurse zeigen, wie man sich den Frühling beizeiten nach Hause holen kann. Text: Denise Jeitziner

Der Famigros Ski Day wird zahlreiche Kinderaugen zum Strahlen bringen.

N

ach den zwitschernden Vögeln am frühen Morgen sind es zarte Pflänzchen, die den Lenz als erste verkünden. Mit einem bunten Strauss kann man es den blühenden Frühlingsboten daheim gleichtun. Schnittblumen in eine Vase stellen – das kann allerdings jeder. Der Kurs «Floristiktrend Frühling/Deko für zu Hause» zeigt, wie man Frühlingsblumen anders in Szene setzen kann.

Bilder: Migros Datenbank, Tim Reckmann/pixelio.de, Helene Souza/pixelio.de

Dekorative Tulpen an der Zwiebel, Frühlingssträusse mit Holz

Nach dem Rennen werden die Resultate verkündet; diePreise werden von Didier Défago überreicht. Zudem wird eine Familie ausgelost, die eine Abfahrt mit dem Skirennfahrer bestreiten darf. Teilnehmende, deren Abenteuerlust dann noch nicht gestillt ist, können in einer Animation die Piste hinunter rasen: mit der X Speed Ski Tour, einer kostenlosen Einführung ins Geschwindigkeitsskifahren durch Xavier Rousseau, dem Weltrekordhalter im Geschwindigkeitsskifahren auf dem Monoski. MM Anmeldung: famigros-ski-day.ch oder beim Tourismusbüro Morgins unter 024 477 23 61

Tulpen beispielsweise sind originell, wenn sie nicht geschnitten sind, sondern noch an ihrer Zwiebel hängen. Die Kursleiterin erklärt, welche Sorten es gibt, was beim Dekorieren mit Tulpen beachtet werden muss und wie in Kombination mit Zweigen dekorative, lang haltbare Arrangements entstehen. Vorkenntisse für diesen Vormittagskurs am 21. März sind nicht nötig. Dasselbe gilt für den Tagesworkshop «Frühlingsfloristik», in dem die Kursteilnehmenden ein Frühlingsgesteck oder einen Frühlingsstrauss mit Holz kreieren können. Darin lernen sie, wie Schnittblumen richtig gerüstet und gepflegt werden. Der Workshop findet auf Anfrage statt. Der dritte Floristikkurs konzentriert sich ganz auf Ostern. Am Kursabend vom 23. März wird mit Ästen, Eierschalen und weiteren Elementen eine Osterdeko gebastelt. Der «Floristiktrend Ostern» ist für alle, die Freude an Pflanzen und am Dekorieren haben. Frühlingshafte Gerichte Den Lenz auf den Tisch holt der Kurs «Frühlingserwachen – Spargel trifft auf Bärlauch». In diesem Kochkurs werden aus

Eben noch ein herkömmlicher Strauss und gleich Teil einer originellen Deko: Blumen lassen sich auf ungewohnte Weise kombinieren. typischen Frühjahrslebensmitteln geschmackvolle Gerichte zubereitet. Und weil das Auge nach dem Winter besonders aufmerksam mitisst, wird viel Wert auf das Anrichten und Servieren der Speisen gelegt. Der Kochkurs «Spargel trifft auf Bärlauch» dauert zwei Abende und startet am 28. April. Im zweiten Kochkurs steht das Lamm im Zentrum – für viele das Fleisch für besondere Anlässe. Umso mehr lohnen sich für Lammfleischfans die Profitipps aus dem Kurs «Kochen – Köstliches vom Lamm». Ein gelungenes Fleischgericht beginnt bereits beim Einkauf. Zudem lernen die Teilnehmenden, wie Lamm zubereitet werden muss, damit es saftig bleibt und wie ein

grosses Stück wie ein Gigot fachgerecht zerlegt wird. Gleich mehrere Lammgerichte sind Teil des Halbtages-Kurses. Der nächste Kurs ist in Planung, das Datum gibt es auf Anfrage. Auch kleine Köchinnen und Köche werden angesprochen. In der «Kreativküche» vom 22. April lernen Kinder ab 7 Jahren, einfache Gerichte zuzubereiten, die fantasievoll, gesund, lecker und frühlingshaft sind. MM Infos zu den Frühlings- und Osterkursen unter Tel. 027 720 66 50, eclub.brig@migrosvs.ch oder auf www.klubschule.ch


Treuekarte Ausgabe 2014

/10000

n Restaurants in allen unsere ln Profitieren Sie kte zu samme die Kundenpun und Take Aways

! e i S n e r e i Profit An der Kasse zu verlangen vom 02.03 bis zum 14.03.2015

Treuekarte Ihre Treue wird belohnt Sobald Ihre Karte mit 10 Punkten ausgefüllt ist entweder im Restaurant oder Take Away, erhalten Sie beim nächsten Einkauf den entsprechenden Rabatt.

Jede Woche von Montag bis Freitag, bieten Ihnen die Restaurants von Migros Wallis, ein köstliches Menu für nur

9.90

Hit Teller

Seehechtfilet “Provenzalische Art”

Reis

Angebot gültig: Mo–Fr, 9.3.–13.3.2015

Genossenschaft Migros Wallis


n i l le. l Schokoclha, ru stikal-ede

zartbitter-liebli rt und einfach-raffinie

u In spir iert z hten? neuen Geric k üche Jetzt Sa ison : a bon n ieren r u n r 1 Ja h r fü CH F 39.–!

Bestellen Sie Ihr Abo: per Coupon, telefonisch unter 0848 877 833 oder auf www.saison.ch/inspiration

Ja, ich wünsche Inspiration im Abo und bestelle 12 Ausgaben der Saisonküche für nur CHF 39.– (statt CHF 58.80*).

80054458

Vorname

Name

Strasse, Nr.

PLZ, Ort

Telefon

E-Mail

Coupon einsenden an: Saisonküche, Abonnenten-Service, Postfach, 4800 Zofingen Preise 2014, Änderungen vorbehalten. Lieferung ins Ausland zzgl. Portokosten. Die Daten dürfen für Marketingzwecke benutzt werden.

* im Einzelverkauf


. N E K N A R F R E K R A ST . E T O B E G N A E . K T F A R H R A E T U S SENKEN VIELE PREISE DA WIR

TYPISCH MIGROS – wir lassen Sie bei zahlreichen Markenartikeln von Währungsvorteilen profitieren und reduzieren viele Preise dauerhaft. Angebote gelten ab 8.3.2015.


HIER PROFITIEREN SIE VON WÄHRUNGSVORTEILEN: Alter Preis in Fr.

Neuer Preis in Fr.

PreisReduktion in %

26.80 34.80 39.80 6.90 22.80

22.80 29.80 34.80 5.90 19.80

–14.9% –14.4% –12.6% –14.5% –13.2%

Ausgewählte Beispiele der Marke Playmobil: Playmobil Streichelzoo 42.80 Playmobil Superset Piratenfestung 34.80 Playmobil Ladetraktor 21.80 Playmobil Gemüsestand 28.80

34.80 29.80 18.80 24.80

–18.7% –14.4% –13.8% –13.9%

Ausgewählte Beispiele der Marke Ravensburger: Ravensburger Memor y Schweiz 22.80 Ravensburger Puzzle 500 Teile, sortiert 16.80 Ravensburger Familienkartenspiele, sortiert 18.80

19.80 14.80 16.80

–13.2% –11.9% –10.6%

Ausgewählte Beispiele der Marke Lego: Lego City Baustellentruck Lego Duplo Mein erster Zoo Lego Friends Heartlake Luftballon Lego Creator Blauer Rennwagen Lego Star Wars Senate Commando Troopers™


10. BIS 16. MÄRZ GESAMTES AHA! SORTIMENT durch p Empfohlen Recommandé par Raccomandato da Service Allergie

20x PUNKTE

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.


Leben

MM11, 9. März 2015

Familienumfrage

In Zusammenarbeit mit

92 Prozent der Familien finden es wichtig, dass beim Essen alle gemeinsam an einem Tisch sitzen.

Knigge reloaded

Darf man über die neuen Brüste reden?

«Ist plastische Chirurgie ein Thema für Small Talk?»

Diskutieren Sie mit: Migrosmagazin.ch

Richtig oder falsch?

Wer die Raum­ temperatur um 1 Grad senkt, spart 6 Prozent seiner Heizkosten.

Illustrationen: Andreas Klammt, Muxxi/die Illustratoren, Bild: Stefan Sulzer

Richtig! Hohe

Philipp Tingler (44) ist Autor

und Philosoph und schreibt hier jede Woche über Phänomene des modernen Benehmens.

«Die Soziologin Eva Illouz vertritt die Ansicht, in der Moderne habe das Visuelle das Wort abgelöst: In den populärkulturell dominanten Formen der Romantik stehe nun der Körper im Vordergrund. «Wie Waren ausgestellt werden, so geschieht dies analog mit der Sexiness des Körpers», sagt Illouz. Dazu gehört, dass es zur Norm wurde, den Körper zu optimieren, etwa durch plastische Chirurgie. Aussehen wird nicht mehr als Schicksal akzeptiert; immer mehr Menschen unterziehen sich Eingriffen, und bei einigen sieht man es, meist bei den weniger gelungenen Fällen. Dies ist bereits ein Hinweis darauf, dass es ein Tabu bleibt, jemanden im Small Talk zum Beispiel auf seine (oder ihre) neue Nase anzusprechen, selbst wenn man diese gelungen findet. Die neue Nase von nicht anwesenden dritten Personen hingegen ist jederzeit ein legitimes Small­Talk­Thema.»

Raumtempera­ turen verbrauchen unnötig Energie und verursachen höhere Heiz­ kosten. Optimal für Wohn­ und Arbeitszimmer ist eine Temperatur von 20 Grad, im Schlafzimmer genügen 16 bis 18 Grad. Nachts und in selten ge­ nutzten Räumen können gar nur 15 bis 16 Grad herr­ schen. Auch bei einer Abwesenheit von einigen Tagen lohnt es sich daher, die Heizung runterzudrehen! Darum gilt: Lie­

ber einen Pullover anziehen als über­ mässig heizen.

In Zusammenarbeit mit Pusch – Stiftung praktischer Umwelt­ schutz Schweiz


LEBEN | MM11, 9. MÄRZ 2015 | 82

Zootierärztin

Flint muss zum Zahnarzt Ein Tierpfleger stellt im Walter Zoo bei einer Monameerkatze eine geschwollene Oberlippe fest. Beide Eckzähne sind abgebrochen. Text: Karin Federer

Bilder: Walter Zoo

Oben: Flint (links) mit seiner Partnerin Nanga. Rechts: Karin Federer (Mitte) und ein Team des Tierspitals Zürich behandeln Flint.

G

Karin Federer (29) ist Tierärztin und berichtet regelmässig aus dem Walter Zoo in Gossau SG.

esunde Zähne sind für das Wohl­ befinden von Mensch und Tier elementar. Darum bin ich immer hellhörig, wenn ein Pfleger von Problemen im Maulbereich eines unserer Tiere berichtet. Bei Flint, dem Monameer­ katzen­Mann im Walter Zoo, ist einem Tierpfleger eine geschwollene Oberlippe auf­ gefallen. Gemeinsam beobachten wir Flint in seiner Anlage und versuchen – zunächst erfolglos –, die Ursache für die Schwellung zu finden. Plötzlich lässt sich Flint auf einem Ast nieder und beginnt zu gähnen. Da er­ hasche ich einen Blick in sein Maul, und mir wird klar, wo das Problem liegt: Die oberen Eckzähne sind beide abgebrochen. Ein ungewöhnlicher Befund. Zum Fressen braucht Flint seine Eckzähne nicht, denn er ernährt sich überwiegend von Pflanzen. Die grossen Zähne dienen den Männchen zum gegenseitigen Imponieren. Da Flint bei uns im Zoo aber keine Kon­ kurrenten hat, kann er gut ohne sie leben. Die geschwollenen Lippen führen jedoch sicherlich zu Schmerzen beim Fressen. Darum muss ich mir das genauer ansehen. Das ist aber einfacher gesagt als getan. Denn Flint ist sehr scheu, und seine Anlage

ist zu hoch und zu verwinkelt, um ihn mittels Blasrohr zu betäuben. Wir geben Flint deshalb einige Wochen Zeit, um sich an eine Transportkiste zu gewöhnen. Dann ist es so weit: Wir können ihn mit der Kiste einfangen und ihn in der Tierärztestation des Walter Zoos untersuchen. Ein Zahnärzteteam aus dem Tierspital Zürich ist zur Unterstützung vor Ort. Ist Flint vielleicht beim Spielen gestürzt?

Noch in der Kiste erhält Flint eine Narkose­ spritze und wird nach kurzer Zeit schläfrig. Dann legen wir ihn behutsam auf den Behandlungstisch. Flints Gesundheitszustand ist tadellos. Einzig die abgebrochenen Eckzähne sind uns ein Rätsel. Vielleicht ist er beim Spielen gestürzt? Aufgrund ihres schlechten Zustands muss der Tierzahnarzt die beiden Eckzähne entfernen. Beim Ton des Bohrers kommen in mir Erinnerungen an frühere Zahnarztbesuche auf. Flint bekommt davon aber nichts mit – er schläft. Der Eingriff verläuft problemlos. Drei Stunden später ist Flint bereits wieder in der Anlage bei seiner Partnerin. Sie hängt sehr an ihm. Ich bin erleichtert, dass alles gut gelaufen ist. MM

Tipps

Zahnpflege 1. Bei Haustieren regelmässig die Zähne überprüfen. Ältere Tiere haben häufig Zahnstein. 2. Gute Balance zwischen Trockenund Nassfutter finden. Hunden auch mal einen Knochen verfüttern. 3. Zähne regelmässig vom Tierarzt kontrollieren lassen – spätestens dann, wenn das Zahnfleisch entzündet ist oder beim Fressen Probleme auftreten.


C

HU

EG

RS

Rexona Deo Duo z.B. Cobalt, Rexona men Roll-on Duo 2 x 50 ml

G

4.95 statt 5.90

MEH

Rexona Deo Duo z.B. Cobalt, Rexona men Spray Duo 2 x 150 ml

SENSE™ ON I T

UN

6.35 statt 7.50

MO

AKTION

TZ

BEI MEHR B

EW

6.80 statt 8.50

* Rexona Deo Duo z.B. Cobalt, Rexona men Stick Duo 2 x 50 ml

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

AUF ALLE REXONA PRODUKTE IN DUOPACKUNG, ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 10.03. BIS 23.03.2015, SOLANGE VORRAT

Rexona gibts in Ihrer Migros und bei LeShop.ch

TRAUMKREUZFAHRT RUND UM WESTEUROPA!

Sie wollen dem Alltag entfliehen und sich an einem der schönsten Fleckchen der Erde eine kleine Auszeit nehmen? Dann empfehlen wir Ihnen eine Kreuzfahrt an die zauberhaftesten Küsten Westeuropas. Ob Sie Natur, Kultur oder einfach nur Entspannung möchten: eine Kreuzfahrt entlang den malerischen Küsten Westeuropas verspricht ein Feuerwerk an Vielfalt, schönen Erlebnissen und gleichzeitig eine Oase der Ruhe zu werden! Sofort buchen und vom exklusiven Aktionspreis profitieren.

995.Ihr Traumschiff Costa Pacifica****

herpreise Einmalige Frühbuc 03.15! bei Buchung bis 31.

Exklusive Aktionspreise

Reisedatum und Programm 07.09.2015 bis 18.09.2015

Kategorie bei 2 Personen

Mo. 07.09.15 Flug mit Easyjet ab Basel oder Germanwings ab Zürich nach Hamburg. Transfer nach Kiel. Di. 08.09.15 Erholung auf See Mi. 09.09.15 Amsterdam, Holland Do. 10.09.15 Dover/London, England Fr. 11.09.15 Cherbourg, Frankreich Sa. 12.09.15 Erholung auf See So. 13.09.15 Vigo, Spanien Mo. 14.09.15 Lissabon, Portugal Di. 15.09.15 Cadiz, Spanien Mi. 16.09.15 Malaga, Spanien Do. 17.09.15 Erholung auf See Fr. 18.09.15 Savona, Italien, Ausschiffen und Rückfahrt in die Schweiz

Alle Preise pro Person in Fr.

Frühbucherpreis bis 31.03.15 IC Innen Classic 995.– IP Innen Premium 1095.– EC Aussen Classic 1245.– EP Aussen Premium 1345.– BC Balkon Classic 1695.– BP Balkon Premium 1845.– Extra All Inclusive Getränkepaket Fr. 32.– pro Person/Nacht Zuschlag für Flug ab Zürich: Fr. 60.– pro Person

Normalpreis ab 01.04.15 1095.– 1195.– 1345.– 1445.– 1795.– 1945.–

Aktionspreis 12 Reisetage inkl. Vollpension An- und Rückreise ab nur CHF

Die Costa Pacifica - Ihr Erstklass-Schiff Amsterdam

Topmodern und stilvoll präsentiert sich die Costa Pacifica. Baujahr 2009, 5 Restaurants, 13 Bars, 4 Swimmingpools (2 mit ausfahrbarem Dach), 5 Whirlpools, grosser Wellnessbereich auf zwei Ebenen mit Fitnesscenter, Joggingpfad, Theater, Kasino, Diskothek, Internet-Café, OpenAir-Kino und Shopping-Center gehören zur Ausstattung. Die 1'504 Kabinen verfügen über Dusche/WC, Fön, Safe, Klimaanlage, TV/Radio, Video und Minibar, teilweise Balkon. Die Costa Pacifica ist 290 m lang, 36 m breit und hat 114'500 BRZ. So viel ist inbegriffen: • Linienflug mit Easyjet ab Basel oder Germanwings ab Zürich nach Hamburg • Transfer von Hamburg nach Kiel • ErlebnisKreuzfahrt • deutschsprachige Bordhostess • Vollpension an Bord, bis zu 6 Mahlzeiten täglich • Teilnahme an allen Bordaktivitäten • Flughafen-/ Hafentaxen • Fahrt im Extrabus Savona-Schweiz. Nicht inbegriffen: • Getränke und persönliche Auslagen • fakultative Landausflüge • oblig. Serviceentgelt (€ 8,50 pro Person/Nacht, wird an Bord belastet) • Annullationskostenversicherung • Reservationsgebühr Fr. 15.- pro Person.

sofort online oder telefonisch buchen!

Glattalstrasse 232 • 8153 Rümlang

onlinetours.ch Tel. 044 552 07 07 info@onlinetours.ch


84 | MM11, 9. MÄRZ 2015 | LEBEN

Migros-Bank-Ratgeber

Kennen Sie eigentlich

Der grösste Teil unseres Vermögens steckt in der Pensionskasse. Es lohnt sich deshalb, wenn Sie über hilft Ihnen, das wichtige Dokument zu verstehen.

A

lle Angestellten erhalten jeweils im Frühling ihren Vorsorgeausweis. Doch ver­ stauen viele das Papier un­ gelesen in der Schublade, wohl weil es schwierig ist, bei dieser Menge an Zahlen durchzublicken. Ein Fehler! Bei der Pensionskasse geht es um sehr viel Geld. Sie sollten daher wissen, wie hoch Ihr Vermögen ist und welche Rente Sie dereinst erwarten dürfen. Wir zeigen Ihnen deshalb, was die Zah­ len auf Ihrem Ausweis bedeuten. Dabei beschränken wir uns bewusst auf die zentralen Eckdaten. Der Brutto-Jahreslohn umfasst den 13. Monatslohn, Überstun­ den und Zulagen. Prüfen Sie, ob diese Bestandteile berücksichtigt sind. 1

1

Für die Pensionskasse relevant ist der BVG-Lohn (die Abkür­ zung steht für berufliches Vorsorge­ gesetz). Den BVG­Lohn erhalten Sie, wenn Sie vom Jahreslohn den so­ genannten Koordinationsabzug von 24 675 Franken abziehen. Dieser Betrag entspricht 7/8 der maximalen AHV­Rente von 28200 Franken. Der Koordinationsabzug kommt zur Anwendung, weil ein Teil der Alters­ rente durch die AHV abgedeckt ist. Der maximale BVG­Lohn beträgt 59 925 Franken. Beim Lohnanteil, der darüber liegt, muss sich die Pensions­ kasse nicht an den vom BVG vorgege­ benen Mindestzinssatz und Umwand­ lungssatz (siehe Punkt 7) halten. Somit kann die Verzinsung tiefer aus­ fallen. 2

2

3 4 5 6 7

5

3

5

8 8

Das Sparkapital umfasst alle vom Arbeitnehmer und Arbeitgeber einbezahlten Beiträge inklusive Zin­ sen. Dieses Guthaben kann man zusätzlich in einen obligatorischen und einen überobligatorischen Teil aufgliedern. Der erste Teil basiert auf den Beiträgen im Rahmen des BVG­Obligatoriums bis zum maxi­ malen BVG­Lohn. Dagegen fliessen die Beiträge aus dem Lohn oberhalb von 59 925 Franken in den überobligato­


LEBEN | MM11, 9. MÄRZ 2015 | 85

Ihr Altersguthaben?

Ihren Vorsorgeausweis Bescheid wissen. Gerade in diesen turbulenten Zeiten. Unsere Anleitung

rischen Topf, der je nach Pensions­ kasse eine geringere Rendite als vom BVG vorgeschrieben aufweist. Der jährliche Sparbeitrag ist ab­ 4 hängig vom Alter des Arbeitneh­ mers: Ab 25 Jahren beträgt er 7 Prozent des versicherten Lohns, ab 35 sind es 10 Prozent, ab 45 Jahren steigt der Beitrag auf 15 Prozent und ab 55 auf 18 Prozent. Davon muss der Arbeitgeber mindestens die Hälfte übernehmen. Etliche Firmen bezahlen aber freiwillig mehr. Der Risikobeitrag unterscheidet sich je nach Pensionskasse. In der Regel beträgt er etwa 3 Prozent des Lohns. Aus diesem Beitrag wird eine allfällige Invalidenrente sowie im To­ desfall eine Ehegattenrente oder Wai­ senrente finanziert. 5

Das voraussichtliche 6 Altersguthaben bei der Pensio­ nierung entspricht einer hypothe­ tischen Hochrechnung inklusive Zins. Dabei wird angenommen, dass der aktuelle Lohn konstant bleibt. In unse­ rem Beispiel entspricht die Verzinsung dem aktuellen BVG­Mindestzinssatz

von 1,75 Prozent. Manche Pensionskas­ sen rechnen hier mit einem höheren Zinssatz, was einen erheblichen Unter­ schied ausmachen kann: Bei 3 Prozent würde das Altersguthaben um rund 50 000 Franken höher ausfallen.

Tipps zur Vorsorge

Milliardentopf

Zur Berechnung der voraussichtlichen Altersrente multi­ pliziert man das Altersguthaben mit dem sogenannten Umwandlungssatz. Im Beispiel haben wir den aktuellen BVG­Satz von 6,8 Prozent verwendet. Mit einem Umwandlungssatz von 6 Prozent, welcher der Bundesrat für die Rentenreform 2020 vorschlägt, würde die Altersrente auf 18 100 Fran­ ken sinken. Für das überobligatorische Sparkapital verwenden die meisten Pensionskassen heute Umwandlungs­ sätze, die tiefer sind als 6,8 Prozent. 7

Zu den wichtigsten weiteren An­ gaben auf dem Vorsorgeausweis gehört der erlaubte Vorbezug für den Kauf von Wohneigentum. Von Bedeu­ tung ist zudem der maximale Betrag für einen freiwilligen Einkauf in die Pensionskasse. Ein solcher Einkauf er­ höht die Altersrente und lässt sich vom steuerbaren Einkommen abziehen. 8

Albert Steck

ist verantwortlich für Markt- und Produktanalyse bei der Migros Bank.

In der beruflichen Vorsorge wurde hierzulande ein Vermögen von rund 800 Milliarden Franken angespart. Doch die Vorsorge steht unter Druck: Die Lebenserwartung steigt, während aufgrund der rekordtiefen Zinsen die Erträge sinken. Viele fragen sich, ob bei ihnen eine Vorsorgelücke besteht. Sie finden unter Blog.migrosbank.ch eine Richtschnur, um Ihre persönliche Situation einzuschätzen, Zudem finden Sie Tipps zum Steuernsparen und zur Vorsorgelücke bei Teilzeitarbeit. Aktuell auf Blog.migrosbank.ch: Hilfreiche Tipps zur beruflichen Vorsorge.

Anzeige

Von Mai – Oktober 2015 findet in Mailand die Weltausstellung «EXPO Milano 2015» statt. Rund um das Motto «Feed the Planet, Energy for Life» dreht sich alles um die Ernährung auf unserem Planeten.

E

015 2 o n a l i XPO M essin .

PO mT ltage i sflug zur EX h ü f l h Wo esau ve Tag inklusi

te im 3 Näch no ab elfi D l e t o H

CHF

349.–

PO tritt EX inkl. Ein ugfahrt Z d un

Hotel Delfino HHH

Beliebtes und gepflegtes Mittelklassehotel. In der Nähe der Seepromenade. 3 Nächte ab CHF 349.–, z.B. am 7.5.15. www.hotelplan.ch/h-1901531

Hotel Parco Paradiso

HHHH

Schöne Hotel-Residenz an herrlicher Aussichtslage, oberhalb Lugano. 3 Nächte ab CHF 449.–, z.B. am 11.10.15. www.hotelplan.ch/h-1901532

Wissenswertes

Hotel Delfino: Anreise täglich Hotel Parco Paradiso: Anreise sonntags EXPO Eintritt: Immer am 2. Reisetag

Inbegriffen

3 Übernachtungen inkl. Frühstück, ein 4-Gang-Abendessen pro Aufenthalt, Zugfahrt in 2. Klasse Lugano–Messebahnhof Rho Fiera Milano–Lugano, Tages-Eintrittskarte für EXPO Milano 2015. Parco Paradiso: Parkplatz im Hotel.

Nicht inbegriffen

Anreise nach Lugano, höhere Zimmerkategorie, Zusatznächte, Zugfahrt 1. Klasse Lugano–Milano (auf Anfrage zubuchbar). Kurtaxen gem. Ortstarif (vor Ort zahlbar). Delfino: Parkplatz im Hotel.

Es gelten die Allgemeinen Vertragsund Reisebedingungen der MTCH AG. Limitierte Plätze. Preisstand 3.3.15.

Buchen Sie jetzt! Tel. 0848 82 11 11 www.hotelplan.ch

In jeder Hotelplan- und TravelhouseFiliale sowie in den Globus Reisen Lounges und in jedem Reisebüro.


20% GÜNSTIGER 2.05 statt 2.60

Bischofszell Butterrösti 400 g, 20% günstiger

2.45 statt 3.10

Bischofszell Ravioli Napoli* 430 g, 20% günstiger

3.80 statt 4.80

Bischofszell Rindsragoût* 420 g, 20% günstiger

3.– statt 3.80

Bischofszell Appenzeller Rösti* 400 g, 20% günstiger

3.10 statt 3.90

2.30 statt 2.90

Bischofszell Rhabarberkompott* 310 g, 20% günstiger

2.– statt 2.50

Bischofszell Tortellini Verdure* 430 g, 20% günstiger

Bischofszell Apfelmus Jonagold* 300 g, 20% günstiger

2.30 statt 2.90

2.30 statt 2.90

Bischofszell Gemüsesuppe* 410 g, 20% günstiger

Aktion auf das gesamte Sortiment der Marke Bischofszell. *Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. * ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 10.3. BIS 16.3.2015, SOLANGE VORRAT

Bischofszell Tomatensuppe* 420 g, 20% günstiger


LEBEN | MM11, 9. MÄRZ 2015 | 87

U Mamma mia

Papierkrieg

Mehr Spass statt Stress – die Tipps.

Unser Znacht läuft immer ähnlich ab: Sobald das Essen begonnen hat, wird unsere Kleinste unruhig. Sie rutscht nach links, nach rechts. Here we go! Vierjährige haben wenig Platz im Bauch. Es ist wie beim Gotthardtunnel: Wo Autos reinfahren, müssen Autos herauskommen. Eva weiss das. Deswegen flitzt sie ins Bad und kräht kurz darauf «Bisi-Gaggi!».

Migrosmagazin.ch

Fussballtraining, Nachhilfeunterricht, Gesangsstunden und Musikunterricht: Die Freizeit vieler Kinder ist oft ausgebucht. Familie

Keine Zeit für Freunde Das Gschpänli spontan zum Spielen treffen? Das ist heutzutage selbst für Kinder immer schwieriger. Denn auch ihr Terminkalender ist oft randvoll. Text: Priska Plump

Bilder: Getty Images (2), Keystone (2)

Montag: Mathe-Nachhilfe Dienstag: Klavierunterricht Mittwoch: Fussball Donnerstag: Kinderchor Freitag: Fussball Das ist der Wochenplan von Jan (8). Wie vielen anderen Kindern steht dem Buben nach der Schule ein strenges Programm bevor. Heutzutage wollen Eltern ihren Nachwuchs so früh wie möglich auf den Leistungsdruck der Gesellschaft vorbereiten. Deshalb schicken sie ihn in Kurse und Förderprogramme. Das geht so weit, dass Jan frühzeitig mit seinen Gschpänli zum Spielen abmachen muss. Denn auch deren Alltag ist oft ausgebucht, und es ist kaum mehr möglich, spontan Freunde zu treffen. «Die durchgeplanten Tagesstrukturen

sind bedenklich. Wenn Kinder ihre Freunde kaum mehr sehen, geraten sie in soziale Isolation, was sich auch negativ auf das Selbstwertgefühl auswirkt», sagt Thomas Baumann (63), medizinischer Leiter des Schul- und Therapiezentrums ZKSK und Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin in Solothurn. «Immer mehr Eltern stellen hohe Ansprüche an die Kinder und versuchen, mit Kursen das Maximum aus ihnen herauszuquetschen. Das kann sie in ihrer Entwicklung hindern.» Es ist deshalb wichtig, die Aktivitäten individuell anzupassen. Hat das Kind schulisch starke Schwächen, können diese mit Nachhilfeunterricht ausgeglichen werden. Dennoch sollten Eltern ihre Sprösslinge nicht einengen und ihnen genügend Freiraum und Zeit mit

Freunden lassen. «Kinder profitieren am meisten von Gleichaltrigen», erklärt der Facharzt. Es ist demnach förderlich, sie zu unterstützen, wenn sie mit Freunden abmachen möchten. Die Energie und Begeisterung der Kleinen sollte nicht durch Druck und Stress ersetzt werden. Thomas Baumann: «Mit Spass fördern statt überfordern!» Der Experte rät, sich in die Kinder hineinzuversetzen: Würde mir Fussball zwei Mal pro Woche Freude machen? Falls nicht, lässt man es lieber. Auch sollten Eltern mit den Kindern sprechen, um das richtige Mass zwischen fixem Programm und Freizeit zu finden. Schliesslich profitiert die ganze Familie von einem stressfreien und harmonischen Miteinander. MM

Am Tisch bricht ein Machtkampf aus. Ich nenne ihn liebevoll den «Papierkrieg». Die Frage aller Fragen: 1-lagiges Bündner Fleisch oder 3-lagiges WCPapier? Oder: Wer darf weiteressen, und wer muss ins Bad? Ich beisse besonders tief ins Brot und kaue total angestrengt. Wie blöd, dass Papis auch Tricks kennen. Neulich riss Herr Leinenbach Ida genau in diesem Moment ihr Brot aus der Hand, um mehr Nutella draufzuschmieren. Botschaft: Ich bin beschäftigt! Letztens stritten wir zu lange. Eva kam mit hinuntergelassenen Hosen zum Essplatz herangehüpft. Sie hielt uns die Papierschlange hin und guckte so vorwurfsvoll, wie nur Vierjährige gucken können.

Bettina Leinenbach (38) ist

Journalistin und zweifache Mutter.


Moldau und Elbe mit MSThurgau Florentinabbbk und entlang der Ufer mit demVelo

Es het so langs he t

Rabatt Fr. 100.–* *Abh

ängig vo Saison, W n Auslastung, echselku rs

Prag–Litomerice–Roudnice–Prag

7Tage ab Fr. 890.–

• Moldau und Elbe • Goldene Stadt Prag • Historisches Melnik

(Rabatt Fr. 100.– abgezogen, Hauptdeck hinten)

1. Schweiz–Prag Busfahrt (ab Zürich Sihlquai um 08.15 Uhr, St.Margrethen um 09.45 Uhr) nach München und Mittagessen (auf eigene Kosten). Weiterfahrt nach Prag. Ankunft um ca. 19.00 Uhr. Einschiffung. 2. Prag–Kralupy (ca. 30 km) Erkunden Sie das rechte Moldauufer, die Prager Altstadt und das Judenviertel (fak.). Rückkehr zum Schiff, Ausgabe der Velos und Start der Velotour entlang der Moldau nach Klecanky und weiter zum Tagesziel Kralupy. Ankunft des Schiffes gegen 17.00 Uhr. 3. Kralupy–Nelahozeves–Melnik–Litomerice

(ca. 26 km) Velofahrt nach Nelahozeves. Besuch des Geburtshauses von Antonin Dvorak und des Schlosses Nelahozeves (fak.). Fahrt per Velo nach Melnik. Gegen 14.00 Uhr Rückkehr zum Schiff und Schifffahrt nach Litomerice. 4. Litomerice Tag zur freien Verfügung. Geführter Rundgang (fak.). Veloausflug (ca.5 km) zur Gedenkstätte Terezin/Theresienstadt.

5. Litomerice–Roudnice–Mlcechvosty (ca. 45 km) Schifffahrt nach Roudnice. Velotour nach Melnik. Stadtrundgang (fak.). Fahrt per Velo weiter nach Mlcechvosty. 6. Mlcechvosty–Prag Schifffahrt nach Prag. Ankunft um 12.30 Uhr. Rest des Tages zur freien Verfügung. 7. Prag–Schweiz Ausschiffung und Rückfahrt via München (fak. Mittagessen). Ankunft St. Margrethen um ca. 17.30 Uhr, Zürich um ca. 19.00 Uhr. Individuelle Heimreise. MS Thurgau Florentinabbbk Komfortables Schiff der gehobenen Mittelklasse für 88 Gäste. Sämtliche Kabinen wurden im burmesischen Teakholzstil renoviert und sind mit Dusche/WC, Föhn, Klimaanlage und TV ausgestattet. Die Kabinen auf dem Oberdeck haben französische Balkone. Bordausstattung: Restaurant mit Bar, Lounge, Panoramasalon, Sonnendeck mit Liegen. Gratis WLAN. Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt).

Abreisedaten 2015 Es het solangs het Rabatt 11.06.–17.06. 100 09.07.–15.07. 100 06.08.–12.08. 100 25.06.–01.07. 100 23.07.–29.07. 100 20.08.–26.08. 100 Preise pro Person in Fr. (vor Rabattabzug) 2-Bettkabine Hauptdeck hinten/vorne 990 2-Bettkabine Hauptdeck 1090 1-Bettkabine Hauptdeck 1290 2-Bettkabine Oberdeck mit franz. Balkon 1290 1-Bettkabine Oberdeck mit franz. Balkon 1490 Zuschlag Alleinbenutzung Hauptdeck 390 Zuschlag Alleinbenutzung Oberdeck 590 Miete 7-Gang-Unisexvelo 80 Miete Elektrovelo* 185 Flug ohne Transfer in Prag auf Anfrage Annullations-/Extrarückreiseversicherung 49 *gegen Voranmeldung, begrenzte Anzahl Vollpension, Bustransfer, Info-Material, ohne Velomiete Weitere Reisen per Schiff und Velo

8 Tage ab Fr. 1190.– mit MS Fluvius*** Brügge–Antwerpen–Amsterdam 8 Tage ab Fr. 940.– mit MS Serena*** Amsterdam–InselTexel–Amsterdam 8 Tage ab Fr. 1090.– mit MS Patria*** BadWimpfen–Heidelberg–Koblenz

8 Tage ab Fr. 990.– mit MS Normandie*** Passau–Wien–Passau 8 Tage ab Fr. 1190.– mit MS Princess*** Stralsund–Stettin–Berlin 2-Bettkabine Oberdeck

Online navigieren

www.thurgautravel.ch

MS Thurgau Florentinabbb+

8 Tage ab Fr. 1590.– mit MS Classic Lady*** Warschau–Masuren–Warschau

Verlangen Sie Jeannine Büsser

Gratis-Nr. 0800 626 550 Rathausstrasse 5, 8570 Weinfelden, Tel. 071 626 55 00, info@thurgautravel.ch

REISEGARANTIE

Aussergewöhnliche Reisen zu moderaten Preisen


Sicher im Web: Tipps zum Verhalten von Kindern im Internet. Migrosmagazin.ch

Vor allem Mädchen geben bei Younow viel zu viel von sich preis.

Ihre Frage? E-Mail genügt!

reto.vogt@ migrosmedien.ch

Ratgeber

Fotos kopieren «Wie kopiere ich Fotos, die mir per WhatsApp zugeschickt wurden oder die ich mit dem iPhone gemacht habe, auf den PC?» Martha Arnold

Digital

Blick ins Kinderzimmer Die Plattform Younow ist bei Kindern und Jugendlichen sehr beliebt, bei unvorsichtiger Nutzung aber brandgefährlich. Eltern müssen ihrem Nachwuchs helfen, sich zu schützen. Text: Reto Vogt

Illustration: Supertotto/2Agenten

K

omplimente hat jeder gern: «Du bist so hübsch, deine Augen sind wun­ derschön.» Sätze wie diese sind für viele Menschen der Anreiz, die neue Internetplattform Younow zu nutzen. So holen sie sich Selbstvertrauen und peppen ihr Ansehen unter Freunden auf. Vor allem junge Menschen zei­ gen bei Younow.com live im Inter­ net, wie sie im Bett liegen, am Schreibtisch sitzen oder das Znüni essen. Und erklären dabei ihr Leben. Sie erzählen von der Schule, von Hobbys oder vom Streit mit ihrem Schatz. Mit jeder Sendeminute kommen weitere Zuschauer hinzu, manchmal sind es über 800. Sie müssen sich weder regist­ rieren, noch ihr Alter angeben. Wers tut, bleibt trotzdem anonym und kann die Sender der Kids abonnieren oder ihr «Fan» werden. Je mehr Fans, desto besser. Schliesslich nimmt die Attraktivität durch eine bessere Platzierung

am Bildschirm zu, was noch mehr Zuschauer und Fans anzieht. Aus­ serdem können sich Jugendliche direkt miteinander vergleichen. Die Anzahl Fans als neue Währung auf dem Pausenplatz. In ihren Sendungen beantworten vor allem Mädchen, aber auch Bu­ ben Fragen, die Zuschauer auf ihrer Tastatur eintippen. «Wie alt bist du?», «Wo wohnst du?», «Wie heisst du richtig?» oder «Machst du eine Lehre?» Auf den ersten Blick ist das harmlos – doch das täuscht. Schliesslich weiss niemand, wer sich hinter den Pseudonymen verbirgt oder was diese mit den per­ sönlichen Informationen vorhaben. Bereits wenige Angaben genügen, um mit Google und Facebook die genaue Wohnadresse der Kamera­ kinder herauszufinden, sie persön­ lich zu kontaktieren oder schlimms­ tenfalls gar zu besuchen. Nebst Komplimenten und Fragen zur eigenen Person erhalten Kinder und Jugendliche nicht selten auch

direkte Aufforderungen: «Küss deine Freundin!» oder «Zeig mir den BH!». Denn wie praktisch auf jeder Plattform, die hauptsächlich von jungen Menschen genutzt wird, tummeln sich auch bei Younow Pädophile, die Unschuldige gefährden und missbrauchen. Dialog mit Kindern enorm wichtig

Ausprobieren, sich präsentieren, Grenzen ausloten: Für Teenager ist Younow reizvoll. Das ist nach­ vollziehbar und verständlich. Aber Eltern sind für deren Schutz verantwortlich und müssen ihnen mögliche Gefahren aufzeigen. Dialogbereitschaft und ernsthaf­ tes Interesse sind dafür der bessere Weg als ein Verbot. Denn Younow ist unter einer Prämisse ungefähr­ lich: Wer es nutzt, muss die anony­ men Kontakte genau gleich behan­ deln wie fremde Menschen im echten Leben – und keine persön­ lichen Informationen verraten oder nackte Haut zeigen. MM

Alle geknipsten Bilder landen in der App Fotos. Für Bilder, die Sie per WhatsApp erhalten, öffnen Sie die Nachrich­ ten­App und tippen auf Einstellungen. Dort ak­ tivieren Sie «Empfange­ nes sichern». Um sämt­ liche Bilder schnell vom iPhone auf den Compu­ ter zu kopieren, verbinden Sie die Geräte per USB-Kabel. Anschlies­ send öffnen Sie den Windows Explorer und doppelklicken auf das iPhone, das unter «Geräte und Laufwer­ ke» angezeigt wird. Im Unterordner DCIM be­ finden sich alle Fotos, die Sie per «kopieren und einfügen» in einem beliebigen Verzeichnis auf dem PC ablegen. Alternativ eignet sich die 3 Franken teure App PhotoSync: Sie überträgt Fotos draht­ los auf PC und Mac, Telefone und Tablets. Voraussetzung: Auf allen Geräten muss das gleichnamige Hilfspro­ gramm installiert sein.

Reto Vogt (30),

Onlineredaktor Migros-Magazin @revogt


multiVit

Sticks hochdosiert mit Fruchtpulver 13 Vitamine, 10 Mineralstoffe und Fruchtpulver Axamine Vitality multiVit Sticks enthalten hochdosierte Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente in Kombination mit Fruchtpulver aus Banane, Ananas, Passionsfrucht, Aprikose und Pfirsich. Mit organischem Magnesium, Calcium, Zink, Kupfer und Mangan.

Die tägliche Einnahme eines Sticks trägt zu folgendem bei: • • • • • •

Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung einer normalen Funktion des Nerven- und Immunsystems einem normalen Energiestoffwechsel normale psychische Funktion normale Herzfunktion Erhaltung normaler Haut, Schleimhäute, Haare, Nägel, Knochen und Zähne sowie Sehkraft • Erhaltung einer normalen Muskelfunktion

Gabriela Zalanda schreit vor Freude über ihren täglichen Vitaminschub.

nur 1 Stick täglich!

www.axanova.ch

Axamine gibts in Ihrer Migros

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen

30% GÜNSTIGER

30%

89.60 89 60 stattt 128.00

30%

138.660 statt 198.00 138

Lady Compact Wäscheschirm 50 m Geschlossen nur 175 cm lang, teleskopartig ausziehbares Kompaktrohr, Leinenschutz dank Aluminium-Seilklappen, bequemes Öffnen mittels Seilzug auf Handhöhe, Bedienungshöhe einstellbar

Libelle Wäschetrock kner 20 m Trockenlänge (10 0 Leinen à 1 1,5 5 m) m), stufenlose Höhenverstellung von 110 –175 cm, zum schmalen Stab zusammenklappbar, auch als Sonnendach einsetzbar

3 0%

62.30 62 330 statt 89.00

Combi Maxi Wäschetrockn ner 14,4 m Aufhängelänge auf 8 Trockenstäben, ausziehbarr von 90 –160 cm, auf Rollen

swiss

made

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

AUF ALLE STEWI-PRODUKTE, ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 10. 3. BIS 23. 3. 2015, SOLANGE VORRAT

Stewi gibts in Ihrer Migros


LEBEN | MM11, 9. MÄRZ 2015 | 91

Produktetipp

Cornelia Schürch und ihr Team haben den Wirkstoff in der Schneealge entdeckt. Beauty

Wie eine Schneealge die Haut verjüngt

Eincremen unter der Dusche Ist die Luft trocken, freut sich die Haut besonders über Unterstützung ih­ res Feuchtigkeits­ haushalts. Doch was tun, wenn man nie Zeit findet, um den Körper ausgiebig einzu­ cremen? Die Lösung bieten In-ShowerBodylotions, die schon unter der Dusche zum Ein­ satz kommen. Die Anwendung ist ganz einfach: auf­ tragen, abspülen, sich abtrocknen und mit samtig weicher Haut in die Kleider schlüp­ fen. Praktisch!

Die Schneealge fällt während eines halben Jahres in eine Art Winterschlaf. Die Pflanze ist darum ein höchst interessantes Objekt für die Anti-Aging-Forschung. Text: Martina Bortolani

Bilder: PD

E

s ist ein sonderbares Phänomen, dem alpine Wanderer oberhalb der Baumgrenze häufig be­ gegnen: Über Gletscherzungen und Schneedecken legt sich im Frühjahr oft eine rote, weitflächige Schicht. Was im ersten Moment wie Blut von Wildtieren aussieht, ist die Struktur einer Pflanze, der Schnee­ alge. Von den rund 350 Arten ist in den Schweizer Bergen die Chlamy­ domonas nivalis am häufigsten vertreten. Sie ist ein «schlaues» Gewächs. Nur ganz wenige Pflan­ zenarten können unter der Schnee­ decke überleben: tiefe Tempera­ turen, wenig Nährstoffe und eine starke UV­Einstrahlung. Die

Schneealge fällt dann in eine Art Winterschlaf und schützt sich mit spezifischen Substanzen. Schlüssel zur ewigen Jugend?

Diese «Dornröschenschlaf­Taktik» fasziniert die Anti­Aging­For­ schung, denn sie könnte ein Schlüs­ sel zur ewigen Jugend sein. Auf diesem Gebiet sind Schweizer Wis­ senschaftler allen anderen voraus. «Wir züchten die Schneealgen in einem umweltschonenden System und initiieren den Winterschlaf, indem wir ihr die Nährstoffe entziehen», sagt Cornelia Schürch, Leiterin Forschung und Entwick­ lung bei Mibelle Group Biochemis­ try, einem Forschungs­ und Ent­

wicklungsunternehmen in Buchs AG. Die Schutzsubstanzen der Pflanze werden isoliert und in der Kosmetik eingesetzt, um dort ebenfalls einen Nährstoffmangel zu simulieren. Mit Erfolg: Wie klinische Studien zeigen, verbessern die Schneealgenwirkstoffe die Hautstruktur: Diese wirkt verjüngt, gestrafft und erhält ihre Elastizität zurück. Kein Wunder, interessieren sich Kosmetikkonzerne weltweit für die Forschungsergebnisse aus dem Aargau. Cornelia Schürch und ihr Team haben für die Entwicklung dieses Schneealgen­ pulvers zudem die Branchen­ auszeichnung «European Cosmetics Innovation Prize» erhalten. MM

I am Shower Body Milk Fr. 4.90

In Zusammenarbeit mit


92 | MM11, 9. MÄRZ 2015 | LEBEN

«Ich heisse Sofie und bin zehn Jahre alt. Ich wohne in Zürich. Mein Hobby ist das Synchron­ schwimmen. Ich trai­ niere vier Mal pro Woche bei den Limmatnixen. Wegen der Trainings kann ich nicht mehr viel abma­ chen, aber das stört mich überhaupt nicht. Meine Freundin hat auch so viel zu tun wie ich. Ich finde es nur komisch, wenn ich am Abend erst vom Training heimkomme, wenn es schon dunkel ist. Das mag ich nicht so.»

Kinder

Sofie, die Badenixe

Die zehnjährige Sofie ist Synchronschwimmerin bei den Zürcher Limmatnixen. Damit sie im Wasser eine gute Figur abgibt, muss sie viel trainieren. Text: Andrea Fischer Schulthess Bilder: Gabi Vogt

Mein Hobby Der Sport

Synchronschwim­ men heisst auch Kunst­ schwimmen. Bei diesem Schwimmstil wird meist in der Gruppe zu Musik geschwommen. Unter Swim.ch findest du viele Informationen rund um das Schwim­ men im Allgemeinen. In der Rubrik Infocenter erfährst du, wo der nächstgelegene Syn­ chronschwimmclub ist.

«Als Anfängerin oder Anfänger solltest du nicht älter als zehn Jahre sein, 25 Meter am Stück schwimmen und einen Gegenstand aus rund zwei Meter Tiefe heraufholen können. Zudem solltest du Spass an Ballett und Bewegung haben und bereit sein, viel zu trainieren. Auch solltest du gern eng in einer Gruppe zusammenarbeiten.»

www.swim.ch

Der Club

Die Limmatnixen bil­ den Synchronschwim­ merinnen und ­schwim­ mer auf allen Teststufen (1 bis 12) aus. Sie sind seit über 39 Jahren der führende Klub der Schweiz. www.limmat­nixen.ch

«Eigentlich wollte ich ein­ fach schwimmen, aber dann hat mir meine Mutter Filme der berühmten Syn­ chronschwimmerin Esther Williams gezeigt. Jetzt bin ich seit anderthalb Jahren bei den Limmatnixen. Beim ersten Mal mussten wir vor allem vorschwim­ men. Dann wurden wir in Kategorien eingeteilt.»

«Fürs Synchronschwimmen muss man sehr viel trainieren. Wenn man das nicht tut, sitzt man bei Auführun­ gen und Turnieren nur auf der Ersatzbank. Das will ich nicht. Damit wir immer fit sind und auch die Luft lang anhalten können, trainieren wir viel mit dem Springseil. Das Schwierige am Synchronschwimmen ist nicht nur das mit dem Atmen, sondern auch, dass immer alle alles gleichzeitig tun müssen. Wenn eine von uns einen Fehler macht, müssen also alle zusammen wieder von vorn anfangen.»


LEBEN | MM11, 9. MÄRZ 2015 | 93

Das Wort tönt wie Hardcore, also wie etwas, das man hart und heftig betreibt, zum Beispiel krasse Punkmusik. Dieses «Hardcore»-Wort haben amerikanische Marketingleute mit dem Wort «normal» verbunden. Aus der Mischung haben sie das neue Kunstwort gebastelt: Normcore. Es steht für einen Modetrend. Dieser zeigt, dass viele modisch interessierte Leute keine Lust mehr haben, sich ständig aussergewöhnlich zu stylen. Sie sind müde, mit der immer schneller wechselnden Mode zu gehen. Es strengt sie zu sehr an, allen Hypes hinterherzueifern. Darum kleiden sie sich so banal wie möglich – ganz heftig normal. Bloss nicht auffallen! Mit alltäglichen T-Shirts, Kaputzenpullis und Jeans tragen sie einen Stil, der keiner ist. Die

Luana (9)

Rä tselsp ass WAS IST HIER FAUL?

Eine Frau sitzt im Hotelzimmer und liest. Da klopft es und ein fremder Mann tritt ein. «Oh, entschuldigen Sie, ich habe mich geirrt. Ich wollte in mein eigenes Zimmer», sagt er und verlässt das Zimmer wieder. Die Frau geht sofort zum Telefon und meldet den Vorfall der Rezeption. Wenig später wird der Hoteldieb gefasst. Warum war er der Frau verdächtig?

Welches Label ist angesagt? Egal! Welchem Trend muss ich hinterherrennen? Mir doch gleich! Die Normcorer nehmen sich die Freiheit der Form. Sie haben für eine Weile gar keine Form. So ähnlich wie eine verpuppte Raupe. Diese Trendpause gibt ihnen die Chance, sich selbst besser wahrzunehmen und dabei ihren ganz eigenen, «echten» Stil zu finden. Wenn dir das gelingt, hebst du irgendwann ab – als selbstsicherer Schmetterling. MM

Gabriela Bonin (47) beantwortet

die Fragen ihrer Töchter (14, 9, 6).

SELTSAME LÖWENROSE Wer erfindet eigentlich Blumennamen? Das müssen lustige Trolle sein, die sich Blumennamen ausdenken. Schon mal gehört – «stechender Hohlzahn» oder «kleinköpfiger Pippau»? Gibt es alles. Tobi hat euch die bekannteren Frühlingsblumen rausgesucht. Er hat deren Namen auseinandergeschnipselt. Findest du die richtigen Paare?

1. Kuh- ________________ 5. Oster- _______________

Entdecke die fantastische Welt der Lilibiggs

2. Schnee- ______________ 6. Gänse- _______________ 3. Pfingst- ______________ 7. Löwen- ______________ 4. Palm- _______________ 8. Schlüssel- ____________ Lösung: 1. Kuhschelle, 2. Schneeglöckchen, 3. Pfingstrose, 4. Palmkätzchen, 5. Osterglocke, 6. Gänseblümchen, 7. Löwenzahn, 8. Schlüsselblume

www.lilibiggs.ch

Lösung: Der Mann wollte in sein eigenes Zimmer, hat aber angeklopft – beim eigenen Zimmer würde man doch nicht anklopfen!

Hier erwarten dich: • lustige Spiele • tolle Basteltipps & Malvorlagen • spannende Geschichten und vieles mehr ...

26-jährige New Yorkerin Emily Segal hat geholfen, den Begriff zu formen. Sie vermittelt damit aber eine Botschaft, die über die Wahl der Kleider hinausgeht: Normcore soll uns vom ständigen Druck der Markenwelt eine Auszeit gönnen.


© Santi Rodríguez - Fotolia

Gardasee - Venedig - Verona Das milde Klima des Gardasees gestattet das Gedeihen einer üppigen, mediterranen Vegetation. Lassen Sie sich von der wunderbaren, farbenprächtigen Naturlandschaft und den Gegensätzen von hohen Bergen, klarem Wasser und schmucken Dörfern verzaubern. 1. Tag, Schweiz - Sirmione: Fahrt über den Brennerpass via Bozen nach Sirmione am Gardasee. 2. Tag, Ausflug Sirmione - Riva Schifffahrt: Sirmione übt eine Faszination aus, die am Gardasee einmalig ist. Spazieren Sie durch das Scaliger Castell hinein in die Altstadt. Weiterfahrt via Malcesine nach Riva. Hier spüren Sie eine angenehme Mischung aus italienischer Leichtigkeit und Tiroler Bodenständigkeit. Zum Abschluss des Tages fahren Sie eine Strecke mit dem Schiff südwärts und anschliessend mit dem Car zurück nach Sirmione. 3. Tag, Ausflug Venedig: Märchenhaft schön, zwischen Himmel und Wasser, so empfängt Venedig seine Besucher. Nach der Vaporettofahrt legen Sie am Markusplatz an und unternehmen einen geführten Stadtrundgang. Romantische Wasserstrassen, faszinierende Plätze und enge Gassen verzaubern alle Besucher. Rückreise am späteren Nachmittag. 4. Tag, Ausflug Verona: Die Stadt Verona zählt mit ihren zahlreichen Kunstschätzen und -denkmälern zu den schönsten und interessantesten Städten Oberitaliens. Nach einem geführten Stadtrundgang bleibt Ihnen genügend freie Zeit, um durch die Gassen der schönen Altstadt zu flanieren. 5. Tag, Sirmione - Rückkehr: Heimreise über Mailand in die Schweiz.

Südtirol - Dolomiten

Wer Südtirol hört, denkt an üppige Wein- und Obstplantagen, blühende Almen und dunkle Nadelwälder. Als eindrucksvolle Hochgebirgsregion kennt man die Dolomiten mit ihren schroffen Abbrüchen aus Kalk- und Dolomitgestein. Aber auch die lebPREIS PRO PERSON haften Städtchen wie Meran und Doppelzimmer CHF 655.- Bozen prägen diese Region. Einzelzimmer CHF 760.1. Tag, Schweiz - St. Christina: Fahrt Annullationskosten-/ über den Brennerpass ins Südtirol SOS-Versicherung CHF 25.nach St. Christina. Option 2. Tag, Ausflug in die Dolomiten: Doppelsitz zur Auf dem Programm stehen die Alleinbenützung CHF 100.- eindrücklichen Dolomiten. Steile Windungen, malerische Seen und grossartige Schluchten prägen die herrliche Rundfahrt. Über den Pordoi- und Falzaregopass gelangen Sie nach Cortina d'Ampezzo. LEISTUNGEN Weiterfahrt dem Misurinasee ent● Reise in luxuriösem 5-Sterne-Car lang durch das Brunecktal zurück ● 4 Übernachtungen mit Frühnach St. Christina. stücksbuffet 3. Tag, Ausflug Bozen - Meran: ● 4 Abendessen Bozen ist jene Stadt des Südtirols, ● Schifffahrt auf dem Gardasee in der das Zusammentreffen medi● Stadtrundgang in Venedig und terraner und alpiner Lebensart am intensivsten spürbar ist. WeiterVerona fahrt nach Meran, dem Zentrum ● Besichtigungen gem. Programm des Südtirols. Die mittelalterliche Kulisse der Altstadt, die ländliche HOTEL Umgebung und die KuratmosphäHotel du Parc, Colombare di Sirmione re setzen hier die Akzente. (off. Kat. ****) 4. Tag, Ausflug Karerpass - SeiserGutes Hotel mit Restaurant, Bar und alm: Sie fahren durch die EggenSchwimmbad. schlucht und erklimmen über Lage: am Hafen von Colombare, ca. zahlreiche Kurven den Karerpass. Weiterfahrt nach Seis, von wo 500 Meter vom Ortszentrum. Sie mit der Seilbahn auf die Seiseralm gelangen. Rückfahrt nach EINSTEIGEORTE St. Christina mit Halt in Kastelruth. Route A 5. Tag, St. Christina - Rückkehr: Kallnach*, Biel, Bern, Olten, Basel, Heimreise via Flüela-Pass - Davos. Zürich * Route B Kallnach*, Bern, Olten, Basel, Zürich *, St. Gallen

REISEDATEN - 5 TAGE 1. 14. - 18. Juni 2. 20. - 24. Juni 3. 30. Aug. - 03. Sept. 4. 06. - 10. September 5. 13. - 17. September

*Parkmöglichkeiten

EINSTEIGEORTE Route A Kallnach*, Biel, Bern, Olten, Basel, Zürich * Route B Kallnach*, Bern, Olten, Basel, Zürich *

REISEDATEN - 5 TAGE 1. 12. - 16. April 2. 19. - 23. April 3. 26. - 30. April 4. 03. - 07. Mai

B A B A

PREIS PRO PERSON Standard Doppelzimmer Einzelzimmer Doppelzimmer zur Alleinbenützung Komfort Doppelzimmer Doppelzimmer zur Alleinbenützung Annullationskosten-/ SOS-Versicherung Option Doppelsitz zur Alleinbenützung

A B B A B

CHF CHF

645.715.-

CHF

780.-

CHF

680.-

CHF

815.-

CHF

25.-

CHF

100.-

LEISTUNGEN Reise in luxuriösem 5-Sterne-Car ● 4 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet ● 4 Abendessen ● Seilbahnfahrt auf die Seiseralm ● Besichtigungen gem. Programm ●

HOTEL Hotel Carmen, St. Christina (off. Kat. ***) Gutes Hotel mit Bar, Schwimmbad, Sauna, Solarium und Whirlpool. Lage: zentral, am Südhang von St. Christina.

*Parkmöglichkeiten

RESERVATIONEN: 032 391 0 222

Ernst Marti AG, 3283 Kallnach, marti@marti.ch

Doppelsitz zur Alleinbenützung

Die Preise gelten bei Buchung über www.marti.ch. Andere Buchungsstellen erheben in der Regel eine Auftragspauschale. Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertragsbedingungen der Ernst Marti AG.

Weitereeisen ve R attrakti n Sie in e d n fi log m Kata unsere reisen 2015 d n Ru


LEBEN | MM11, 9. MÄRZ 2015 | 95

Tipps

Das hilft Ihnen auf die Sprünge

Haben Sie eine Frage?

Turnschuhe binden und dem Frühling entgegenjoggen.

Kontaktieren Sie uns per E-Mail unter gesundheit@ migrosmedien.ch Gesundheit

Fit in den Frühling Endlich – die ersten warmen Sonnenstrahlen locken vor die Haustür. Also schnüren Sie Ihre Laufschuhe und tanken Sie frische Luft! Text: Theresa Schwarz

R

egelmässige Bewegung fördert Gesundheit und Fitness. Das Risiko für Herz-KreislaufErkrankungen wird verringert, der Bewegungsapparat gekräftigt und das Immunsystem gestärkt. Durch den hohen Energieverbrauch bei der Bewegung fällt es zudem leichter, Figur und Körpergewicht im Griff zu halten – gleichzeitig werden auch Geist und Seele positiv beeinflusst. Was, wie oft, wie viel

Bild: Fotolia

Theresa Schwarz Sportwissenschaftlerin, Leistungsdiagnostik, Medbase Zürich

Die Leistungsfähigkeit unseres Körpers lässt sich durch die konditionellen Fähigkeiten Ausdauer, Kraft, Koordination, Beweglichkeit und Schnelligkeit beschreiben. Diese sollten, mit Ausnahme der Schnelligkeit, regelmässig trainiert werden. Als wöchentlicher Minimalwert wird ein Umfang von 2½ Stunden moderater oder 1¼ Stunden intensiver Aktivität empfohlen. Vorschlag für ein Wochenprogramm: — Drei Mal pro Woche 20 bis 60 Minuten Ausdauertraining (z. B. Nordic Walking, Schneeschuhlaufen, Skitouren, Inlineskating, Joggen, Schwimmen, Velofahren). Davon ein Mal pro Woche etwas intensiver.

— Zwei Mal pro Woche 20 bis 30 Minuten Krafttraining (Gerätetraining, Kräftigungsübungen mit dem eigenen Körpergewicht, Stabilisationsübungen, Pilates). — Zur Verbesserung der Beweglichkeit eignet sich Gymnastik, Stretching oder Yoga. Schritt für Schritt zum Erfolg

Nach langer sportlicher Pause sollten Umfang und Intensität der Trainingseinheiten langsam gesteigert werden. Ist Ihre Zielsetzung eine Stunde am Stück Joggen, beginnen Sie an drei Tagen pro Woche während einer Stunde abwechselnd mit fünf Minuten Joggen und fünf Minuten Gehen. Zur Steigerung werden die Joggingblöcke wöchentlich um fünf Minuten verlängert, das Gehen bleibt bei je fünf Minuten und die Gesamtdauer bei rund einer Stunde. Als gutes Mass für moderates Training gilt, leicht ins Schwitzen zu kommen und ein Gespräch führen zu können. Nutzen Sie den frischen Wind des Frühlings und legen Sie los! MM Kontakte: Sportamt, z. B. Stadt Zürich (www.sport.zh.ch), Klubschule Migros (www.klubschule.ch), Migros Fitnesspark (www.fitnesspark.ch), Medbase Gesundheitszentren für Sportmedizin, Leistungsdiagnostik und Sportphysiotherapie (www.medbase.ch)

Planen Sie fixe Wochentage für Ihr Training ein. Wählen Sie Sportarten, die Ihnen Spass machen. Verabreden Sie sich mit dem Partner, Freunden oder Arbeitskollegen zum Sport. Lassen Sie sich in der Gruppe motivieren. Auf den Sportämtern diverser Städte finden Sie Adressen von Sportvereinen, -treffs oder -veranstaltungen. Probieren Sie eine neue Sportart aus. Viele Sportmöglichkeiten und Bewegungsangebote finden Sie z. B. im Kursangebot der Klubschule Migros. Bleiben Sie spontan! Stellen Sie die Laufschuhe gleich neben die Tür und nutzen Sie die Gunst des Augenblicks für eine Laufrunde. Trainieren Sie in einem Fitnessstudio nahe Ihrem Arbeitsort und nutzen Sie zum Aufbau und zur Umsetzung Ihres Trainings die Beratung und Betreuung durch ausgebildete Fitnessinstruktoren. In Zusammenarbeit mit


96 | MM11, 9. MÄRZ 2015 | LEBEN

Bitte melde dich

Wer sucht, der findet An alle Migros-Wägeler: Meldet euch für ein Buch! Gesucht werden: Verkaufswägeler und Kunden, ganze Schweiz, von 1925 bis 2015.

Yvonne und Tamara, wo seid ihr? Gesucht werden: Yvonne Hollenstein und Tamara Klaedtke,

Kurs 5 der ehemaligen «Berufsschule für Gesundheitsund Krankenpflege Stiftung Diakoniewerk Neumünster» in Zollikerberg ZH, für unser Klassentreffen im Herbst. E-Mail: antjebachmann@hotmail.com

Für ein Buchprojekt mit dem Titel «Mythos Verkaufswagen. Die Verkaufswagen der Migros – ein Stück Schweizer Geschichte» suchen wir Fotos, Bilder, Dokumente aller Art wie Fahrpläne, Aktionslisten usw., aber auch Geschichten und Episoden, Erlebnisse von Kunden und ehemaligen Mitarbeitern, Heiteres und Besinnliches. Zur Veröffentlichung geeignete Fotos werden eingescannt und wieder zurückgeschickt. Markus Herzog, E-Mail: herzog-markus@bluewin.ch

Anzeige

AKTION

12.80

Frey Metall-Ei gefüllt mit Schokoladen-Eili, UTZ z.B. Metall-Ei Extra, 264 g

12.80

Frey Metall-Ei gefüllt mit Schokoladen-Eili, UTZ z.B. Metall-Ei Pralinor, 264 g

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 10.3. BIS 16.3.2015, SOLANGE VORRAT

20x PUNKTE

12.80

Frey Metall-Ei gefüllt mit Schokoladen-Eili, UTZ z.B. Metall-Ei Torrone, 264 g


LEBEN | MM11, 9. MÄRZ 2015 | 97

Gesucht wird: Bauernfamilie in Kirchberg BE, Sommer 1945 oder 1946.

Gesucht wird: Walter Bucher, 1. OS Willisau Stadt LU, 1976.

Peter Felden wurde 1939 in Wien geboren. Er erinnert sich, dass er als Bub nach Kriegsende im Sommer 1945 oder 1946 bei einer jungen Bauernfamilie in Kirchberg sein durfte. Zum ersten Mal im Leben habe er Milch getrunken. Er sei ganz abgemagert gewesen und vermutet, dass ihm die erholsame Zeit und das gute Essen bei der lieben Gastfamilie das Leben gerettet haben. Nun möchte er wissen, ob es Nachfahren gibt, und diesen danke sagen für die Zeit in der Schweiz. Leider kann er sich nicht genau an den Namen der Familie erinnern, er denkt, sie habe Dättwyler/Dettwyler oder ähnlich geheissen. Wer kennt diese Familie oder deren Nachkommen? Gerne leite ich Mitteilungen an Peter Felden weiter, der heute in Deutschland lebt.

Walter war mit uns 1976 in der 1. OS Willisau Stadt, leider haben wir ihn aus den Augen verloren. Da das nächste Klassentreffen ansteht, suchen wir ihn dringend. Wer ihn kennt oder weiss, wohin er gezogen ist, soll sich bitte melden.

Vera Scheidegger, E-Mail: vera@moser.ch

E-Mail: anschal@gmx.ch So einfach geht die Onlinesuche:

Geben Sie Ihre Annonce ein. Innerhalb weniger Tage wird jeder Eintrag im Internet veröffentlicht. Ein attraktives Bild und die Angabe der E-Mail-Adresse steigern die Erfolgschancen. Und mit etwas Glück erscheint Ihre Annonce zusätzlich in der gedruckten Ausgabe. www.migrosmagazin.ch/meldedich

Anzeige

20% GÜNSTIGER

2.70 statt 3.40

Bifidus Joghurt 4 x 150 g 20% günstiger, z.B. Erdbeere

2.70 statt 3.40

Bifidus Joghurt 4 x 150 g 20% günstiger, z.B. Mango

ALLE BIFIDUS JOGHURT 4 × 150 G, SORTENREIN, 20% GÜNSTIGER ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 10.3. BIS 16.3.2015, SOLANGE VORRAT

2.05 statt 2.60

Bifidus Joghurt 4 x 150 g 20% günstiger, z.B. Classic


Flussreise Selection Reisebüro Mittelthurgau

Fr. 500.– günstiger pro Person

Infante Don Henrique

8 Tage ab Fr.

2195.–

inkl. Vollpension, Flug, Ausflüge Reisedaten 2015 04.05.–11.05.15 01.06.–08.06.15 08.06.–15.06.15 17.08.–24.08.15 Preise pro Person

Fr.

Kabinentyp Katalogpreis Sofortpreis 2-Bett-Kabine Hauptdeck 2695.– 2195.– 2-Bett-Kabine Mitteldeck 2895.– 2395.– 2-Bett-Kabine Oberdeck 3050.– 2550.– Einzelkabine Hauptdeck 4050.– 3550.– Einzelkabine Mitteldeck 4250.– 3750.– Einzelkabine Oberdeck 4450.– 3950.– Sofort-Buchungspreis – Jetzt buchen! Zuschläge Ausflug Salamanca

Flussfahrt durch das Douro-Tal in Portugal 2. Tag: Porto. Am Morgen Stadtrundfahrt (*) durch das im Jahr 2001 zur Kulturhauptstadt Europas erkorene Porto. Weiterfahrt nach Vila Nova de Gaia, dem Zentrum des Portweins. Sie haben die Möglichkeit, den köstlichen Wein zu degustieren. 3. Tag: Porto–Guimarães–Régua. Ausflug in die «Geburtsstadt Portugals» (*). Hier nahm der Staat Portugal vor rund 1000 Jahren seinen Anfang. 2012 war Guimarães Kulturhauptstadt Europas. Geniessen Sie die Fahrt durch das herrliche, sonnendurchflutete Dourotal. Ihr Flussschiff passiert die Schleuse von Carrapatelo, welche mit 36 Metern Fallhöhe die höchste ihrer Art in Europa ist. 4. Tag: Régua–Barca d’Alva. Morgens Ausflug (*) zum Mateus Palast, der noch immer die Etiketten der Bocksbeutelflaschen des Mateus-Rosé, des meistverkauften Weines der Welt, schmückt. Nachmittags Weiterfahrt nach Barca d’Alva.

Jetzt bestellen: «Katalog Aktionen – Preissturz 2015» AKTIONEN

& KREUZFAHRTEN FLUSSREISEN 2015

ACHTUNG PREISSTU RZ Taufrische in und Infos – Aktionen Newsletter unserem ieren auf h jetzt abonn

5 interessante Ausflüge inbegriffen Mittelthurgau Reiseleitung von A–Z Guimarães – Wiege Portugals Berühmte Weinanbaugebiete

manca. Das Mittagessen nehmen Sie im Zentrum von Salamanca ein. 6. Tag: Vega de Terrón–Ferradosa–Pinhão. Fahrt durch die sonnenverwöhnte «Região do Vinho de Porto». Der heutige Ausflug (*) führt Sie in das idyllische São Salvador do Mundo, das sich inmitten der terrassenförmig angelegten Weinanbaugebiete des Rio Torto befindet. Wiedereinschiffung in Pinhão, bekannt für seine «Azulejos», den bemalten Keramikkacheln. 7. Tag: Pinhão–Porto. Nach dem Frühstück Ausflug (*) in die alte Bischofsstadt Lamego. Geniessen Sie am Nachmittag zum letzten Mal die aussergewöhnliche Landschaft des Dourotals und die beeindruckenden Schleusenanlagen. 8. Tag: Porto–Zürich. Nach dem Frühstück Ausschiffung und Rückflug in die Schweiz. Vila Real la

Tue

Porto

5. Tag: Vega de Terrón–(Salamanca). Möglichkeit für einen fakultativen Ganztagesausflug (Fr. 75.–) in die altberühmte spanische Universitätsstadt Sala-

Régua

Ferradosa

Barca d‘Alva Vega de Terrón

Die MS Infante Don Henrique**** verfügt über klimatisierte Kabinen (alles Aussenkabinen) mit 2 unteren Betten, Dusche/WC, Föhn, TV, Safe und einem grossen Panoramafenster. Elegant ausgestattet sind die Gesellschaftsräume wie der Salon mit Bar, Bibliothek und Restaurant. Eingangshalle mit Rezeption. Im grosszügigen Restaurant erwartet Sie jeden Morgen ein Frühstücksbuffet. Mittags und abends werden Sie von der Küchenbrigade mit mehrgängigen Menüs verwöhnt. Auf dem grossen Sonnendeck stehen Liegestühle zur Verfügung. Die Decks sind zusätzlich mit einem Lift verbunden. Willkommen an Bord!

ittelthurgau.c

www.m

071 626 85 85 Oder online

rgau.ch www.mittelthu

Gratis-Buchungstelefon

Nicht inbegriffen • Auftragspauschale pro Person Fr. 20.– (entfällt bei Buchung über www.mittelthurgau.ch) • Persönliche Auslagen und Getränke • Trinkgelder • Kombinierte Annullationskosten- und Extrarückreiseversicherung (auf Anfrage) Schweizer Bürger benötigen eine gültige Identitätskarte oder einen gültigen Reisepass.

P O R T U G A L

profitieren reinschauen & Jetzt buchen

• Linienflug mit TAP Air Portugal ab/bis Zürich nach Porto • Flughafentaxen ca. Fr. 168.– (Stand 11/14) • Transfers • Schifffahrt in der gebuchten Kabine • Vollpension an Bord • Gebühren, Hafentaxen • Alle mit (*) gekennzeichneten Ausflüge • Willkommenscocktail, Kapitänsdinner • Deutschsprechende Bordreiseleitung • Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung

Reiseformalitäten, Wissenswertes

Pinhão Douro

Unsere Leistungen

Online buchen

0800 86 26 85 · www.mittelthurgau.ch

Reisebüro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten AG · Oberfeldstr. 19 · 8570 Weinfelden · Tel. 071 626 85 85 · info@mittelthurgau.ch

Internet Buchungscode

www.mittelthurgau.ch

finpor1

2181

1. Tag: Zürich–Porto. Linienflug von Zürich nach Porto. Anschliessend Transfer zu Ihrem Schiff. Einschiffung und Welcomedrink.

ega

Ihr Reiseprogramm

Tâm

Neuheit 2015

75.–


LEBEN | MM11, 9. MÄRZ 2015 | 99

Wettbewerb

Mitmachen und gewinnen! Das Migros-Magazin und Micro Mobility verlosen unter allen Leserinnen und Lesern drei Micro Scooter-Sets für die ganze Familie, bestehend aus je einem Micro Luggage, einem Micro Scooter White, einem Stuntscooter Mx Trixx, einem Maxi Micro und einem Micro G-Bike (oder individuell anpassbar). Diese Sets haben einen Wert von je 1000 Franken. Teilnahme per Telefon: Wählen Sie 0901 560 039 (1 Fr./Anruf ab Festnetz) und nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse.

Wettbewerbsfrage Wie heisst der Koffer von Micro Mobility? Glücksgriff

Unterwegs mit Micro Das Migros-Magazin verlost zusammen mit Micro Mobility drei Micro-Scooter-Sets mit Koffern, Scootern und Laufrädern für die ganze Familie.

O

b Handgepäckstück, Kickboard oder Laufrad: Micro Mobility bietet der ganzen Familie etwas. Wenn der Vater auf Ge­ schäftsreise geht, ist er mit dem Micro Luggage bestens bedient. Das ist Kickboard, Koffer und Trol­ ley in einem. Damit kann man zum Gate oder zur Sicherheitskontrolle fahren und spart Zeit. Das Micro Luggage ist als Handgepäck im Flugzeug zugelassen und hat ein Fassungsvermögen von 26 Litern. Erwachsene, die gerne mit dem Scooter unterwegs sind, wählen

den Micro Scooter White. Dank grosser Rollen ist er geeignet, längere Strecken schnell zu über­ winden. Wenn den Jugendlichen der Weg zur Schule oder zum Lehr­ betrieb zu langweilig ist, sollten sie den Stuntscooter Mx Trixx aus­ probieren. Mit diesem Modell kann man nicht nur fahren, auch Sprünge sind möglich. Für Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren ist das Maxi Micro geeignet. Das Kickboard gibt es in verschiedenen Farben, dazu sind auch farbige Hel­ me erhältlich, die für die Sicherheit

Ihres Kindes sorgen. Ein Laufrad unterstützt Kinder ab zwei Jahren dabei, ihr Gleichgewicht zu trai­ nieren, und bereitet sie aufs Fahrradfahren vor. Dank seines Gewichts von 3,2 Kilogramm kann das sogenannte Micro G­Bike einfach getragen oder im Kinder­ wagen verstaut werden. Auch das Laufrad ist in mehreren Farben erhältlich, Lenker und Sattel sind höhenverstellbar. Das verloste Set kann individuell an die Gewinnerfamilie angepasst werden. Der Gesamtwert des Preises beträgt 1000 Franken. MM

Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GEWINNEN, dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: GEWINNEN Lösungswort Beat Beispiel Musterstrasse 1 9999 Exempelstadt Online: Gratis auf www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff Per Postkarte: Senden Sie eine Postkarte (A-Post) mit Ihrem Lösungswort und Ihrer Adresse an MigrosMagazin, «Micro», Postfach, 8099 Zürich Einsendeschluss: Sonntag, 15. 3. 2015. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Die Mitarbeitenden der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Preise, die nicht bis spätestens drei Monate nach Ziehung durch den Gewinner/die Gewinnerin bezogen werden, verfallen ersatzlos.


Gesundheit Das neue Buch von Jean Blair: „Abnehmen, so wie die Promis es tun…“ Garantiert 5 kg pro Woche! Das neue Buch von Jean Blair zeigt Ihnen wie das geht. Mehr Informa�onen:

swissprice.ch

043 / 888 9731

Nature

KKL Luzern

Sonntag, 15. März 2015, 11.00 Uhr

IMPLANTATE, ZAHNBEHANDLUNGEN ZAHNERSATZ in Ihrer Nähe, besser und günstiger als bei dentesana? UNMÖGLICH! Gratis-Unterlagen: www.dentesana.ch WIR 0844 802 310 · hd@dentesana.ch

BEATOCELLO

<wm>10CAsNsjY0MDS21DW3sDSwNAEAaN_NQQ8AAAA=</wm>

<wm>10CFXKIQ7DQAxE0RN5NeN1YruG1bIoIApfUhX3_qhJWcGXPnjbVkvDr-fYz3EUwZ7ikUgr9rUhWKZt6VFUpIL2oFkCofHHxczZgXkboQpyXmMu6tOh7fN6fwEcpirgcQAAAA==</wm>

spielt

Dr. Beat Richner <wm>10CAsNsjY0MDQx0TU2N7E0NwUA_YxXsw8AAAA=</wm>

<wm>10CFXKIQ7DMAwF0BM58re_m2SGVVg0MJWHTMO7P1o7VvDYmzOj6N8-nsd4JRSkeGWvkdZ6gTPRo0RHqhlNEY_z0Dd4u30hK1x1XUfUxLhAoYm25S3K9_35Acr1z05yAAAA</wm>

informiert

über die Kinderspitäler Kantha Bopha in Kambodscha mit kurzen Einblendungen von Filmemacher Georges Gachot Eintritt frei. Kollekte zu Gunsten Kantha Bopha, PC 80-60699-1 www.beat-richner.ch / www.facebook.com / dr.beat.richner

Gewerbe

Ferien

Ausbildung

www.friedwald.ch

ITALIENISCH in Florenz

2 Wochen Sprachkurs in kleiner Gruppe inkl. Unterbringung in Einzelzimmer Euro 529.–

Baum als letzteRuhestätte 70 Anlagen in der Schweiz

Scuola Toscana - via de’ Benci 23 - 50122 Firenze Tel. ⁄ Fax 0039 055 244 583 www.scuola-toscana.ch

052 / 741 42 12

Spendenkonto PC 60-19191-7

kuSchelAngeBoTe AuF AnFRAge

Ferien am Achensee

FAMILIENHIT - 3 Nächte - All Inklusive

ab Euro

867,-

für 2 Erw. & 1 Kind bis 6 Jahre

Tel.: +43 5243 / 52 10 www.buchau.com

SonnenSki und WellneSS

3 Tage innerhalb So. - do. ab € 303,- (SFR. 326,-) pro Pers. mit ¾ Verwöhnpension · NEU Saunawelt ALPENGLÜHEN buchbar vom 15.03. bis 09.04.2015 Zubuchbar z.B. „die kraft der Alpen“ (Verwöhnzeit 60 Min.)€ 64,(SFR 69,-) · Kleinwalsertal / Vorarlberg · Tel. +43 5517 5185 www.wellnesshotel-walserhof.com SDS 012048

www.fastenopfer.ch bef Pro

Mi.

18

de

18

45, 1

Uhr

im

e 1 lesh z 20 4144 Ar r ä .M 9| se

tras

cks

e Birs

SPINAS CIVIL VOICES

ei en b ahr

r

alle

ge F

ra r Ga

KYBURZ-PLUS und KYBURZ-CLASSIC • Umweltschonende Elektrofahrzeuge bis 30 km/h • Entwickelt und hergestellt in der Schweiz • Auch ohne Führerschein

Mit verschiedensten Angeboten schaffen wir Perspektiven für Menschen, die seit langem keine Stelle mehr haben. Danke, dass Sie uns dabei unterstützen.

Bitte senden Sie Gratisprospekte an

Strasse / Nr.:

KYBURZ Switzerland AG Shedweg 2-8 CH 8427 Freienstein

Postleitzahl / Ort:

Tel:

Name / Vorname:

Telefon:

Langzeitarbeitslosigkeit mu ss verschwinden.

md

044 865 63 63

www.kyburz-switzerland.ch

www.sah-schweiz.ch PC-Konto 30-241785-6

Arbeit und Integration


LEBEN | MM11, 9. MÄRZ 2015 | 101

Kreuzworträtsel

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken!

Gesamtwert 750 Franken!

oder eine von 5 MigrosGeschenkkarten im Wert von je 50 Franken für das grün eingefärbte Feld! Tel. Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD5, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 15.3.2015, 24 Uhr

Treppenlifte

CH-9620 Lichtensteig Tel. 071 987 66 80

www.hoegglift.ch

So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD1, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER. Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 15.3.2015, 24 Uhr Teilnahmebedingungen: Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.

Auflösung Nr. 10: RUNDFAHRT

Treppenlifte

CH-9620 Lichtensteig Tel. 071 987 66 80

www.hoegglift.ch

Gewinner Nr. 9: Vreni Zürcher, Hausen ZH; Elsbeth Buchmann, Wilchingen SH; Monika Jetter, Ebnat-Kappel SG; Hansulrich Baumgartner, Trub BE; Carola Von Schoultz, Zürich Gewinner «Zusatz» Nr. 9: Werner Gmünder-Hutter, Appenzell; Verena Landert, Netstal GL; Maya Alt, Winterthur ZH; Annemarie Müller, Wolfenschiessen NW; Walter Hegi, Wynau BE


LEICHTER x 0 2 FRUCHTGENUSS. PUNKTE

D CHEN . S I R ERF UCHTIG FR

1.90

Limonada Lemon & Lime 1 Liter MEHR FRUCHT. WENIGER KALORIEN. Freuen Sie sich auf Limonada – die erfrischende Kombination aus Fruchtsaft und natürlichem Mineralwasser mit 30% weniger Kalorien als herkömmliche Limonaden. Die drei neuen Sorten Lemon & Lime, Orange & Cactus Pear und Pink Grapefruit & Cranberry finden Sie ab sofort in der 1-Liter-Flasche in Ihrer Migros. Lemon & Lime gibt es auch in der 0,4-Liter-Flasche. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 10.3. BIS 23.3.2015, SOLANGE VORRAT


LEBEN | MM11, 9. MÄRZ 2015 | 103

Quiz

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Wie heissen die Schokoladengeschosse eines Komponisten? Z

Strausseneier

N Bachblüten

B Mozartkugeln

2. Welches Tier wird auch Galgenvogel genannt? U Geier

E

Rabe

A Habicht

3. Was ist die Grundlage der Fotzelschnitte? T

Teigwaren

G Brot

R Kartoffeln

So nehmen Sie teil

4. Wann rief die WHO erstmals den Welt-Aids-Tag aus? T

1975

Z

1981

N Projektionsapparat

Tel. Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD2, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 TASTSINN Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 15.3.2015, 24 Uhr

T

Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

A 1988

5. Wo fand die «Tauwetter-Periode» statt? T

Neuseeland

H Grönland

B Sowjetunion

6. Bei welcher Sportart spielen Blocker gegen Jammer? U Roller Derby

E

Baseball

I

Boingball

7. Was ist ein Bioskop? E

Chemiker

A Mikroskop

8. Welcher See wird als Rheinquelle angesehen? G Lai da Tuma

R Lai Zoppa

Lai Leg

Lösungswort: 1

2

3

4

5

6

7

8

Gewinner Nr. 9: Rita Huhn, Stetten AG; Marianne Jorns, Rüedisbach BE; Kurt Dolder, St. Gallen

Auflösung Nr. 10: ALPKAESE

Paroli

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5. 1 5 4

T Auflösung Nr. 10: ZONEN Gewinner Nr. 9: Margrit Eberhart, Amriswil TG; Irené Banz, Menzingen ZG; Sonja Lampart, Hohenrain LU

3

2

AB L I E GE N AB S T R ACT A L T E R T UM AM I C I T I A E HR E NR A T GL E I S S EN T ANGE NT E T E E S T UB E V I GNE T T E ZW I R B E L N 1

2

3

4

So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 OSTEN Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 15.3.2015, 24 Uhr Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

5


GUtSchein 20% Gültig auf Schmuck & Uhren vom 9. bis 30. März

Unsere Filialen finden Sie unter

carat-schmuck-uhren.ch nicht kumulierbar mit andern Rabatten

Unterstützen sie Kinder Und JUgendliche in KUba! Die Schweizer Hilfsorganisation Zunzún unterstützt benachteiligte Kinder und Jugendliche aus Rand- und Risikogruppen. Mittels Sport, künstlerischen Aktivitäten oder Workshops werden Wege zur Problemlösung erlernt und moralische Werte vermittelt. Helfen Sie mit, Kubas Kindern eine Zukunft zu geben. Besten Dank! spendenkonto: zunzún – schweizer entwicklungsprojekte in Kuba, zürich bank: swiss Post – PostFinance, nordring 8, ch-3030 bern iban für überweisungen in chF: ch65 0900 0000 8560 0932 9 Weitere infos auf www.zunzun.ch

«Wenn der Wind mir kräftig um die Ohren bläst, fühle ich mich so richtig lebendig. Vielleicht verhilft er auch Ihnen zu neuer Lebensenergie?»

SPINAS CIVIL VOICES

Ein Tipp von Susi P., taubblind

Wir Blinden helfen gerne, wenn wir können. Bitte helfen Sie uns auch. www.szb.ch Spenden: PK 90-1170-7


LEBEN | MM11, 9. MÄRZ 2015 | 105

Sudoku

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3x3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den gelben Feldern von links nach rechts.

8

6 9

7

6

5

2 3 5

2 1 6 9 1

2 5 4 1

6

4

2 7 9 8

1

2

Auflösung Nr. 10: 625 9 6 4 2 5 7 1 3 8

9 8

3 5 8 9 1 6 7 2 4

2 1 7 4 3 8 6 9 5

1 3 6 5 7 2 8 4 9

4 9 2 8 6 1 3 5 7

7 8 5 3 4 9 2 1 6

6 4 9 7 2 3 5 8 1

5 7 3 1 8 4 9 6 2

8 2 1 6 9 5 4 7 3

So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4, gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 123 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 15.3.2015, 24 Uhr

Gewinner Nr. 9: Albert Fischer, Wädenswil ZH; Luisella Lerch, Lyss BE; René Girard, Pully VD; Roger Oesterlé, Meyrin GE; Yvette Martin, La Chaux-de-Fonds NE

5

Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

Bimaru

Brücken

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Brücken dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln 3 5 5 2 1 miteinander verbunden 1 3 sein. Verboten: Kreuzun2 gen, diagonale Brücken 6 4 3 1 und mehr als zwei Linien.

1 0 3 3 3 3

Auflösung Nr. 10:

2

4

3 1

1

1 4

3

0

1

4

0

3

0

2

3

3

5

2 1

3

2

3

5

Auflösung Nr. 10: 2

1 2

6 2

3 4

2 1

2 3

5 2

5

3 2

6

1

3

3

3

2 1

4

2 5 2 2 3

3

2

4

1

4

3

1 3

2 2 2

4 3

3

3 4 3 2

3 3 2 3 3

Impressum MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 569 115 Ex. (WEMF 2014) Leserschaft: 2 373 000 (WEMF, MACH Basic 2014-2) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion/Ressort Leben: Andrej Abplanalp (Leitung), Bettina Langenbach (Chefin vom Dienst), Gerda Portner (Produzentin), Daniel Schifferle (Verantwortlicher Leben), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Menschen: Sabine Lüthi (Leitung), Andrea Freiermuth, Yvette Hettinger, Ralf Kaminski, Anne-Sophie Keller (Volontärin), Monica Müller, Reto E. Wild Migros-Welt: Ressort M-Aktuell: Daniel Sidler (Leitung), Jean-Sébastien Clément, Anna Meister, Sabine Müller, Christoph Petermann, Thomas Tobler, Michael West

Ressort Shopping & Food: Larisa Matkovic-Kilibarda (Leitung a. i.), Stefan Kummer (Produktionsleiter), Robert Rossmanith (Produktion), Heidi Bacchilega, Dora Horvath, Sonja Leissing, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, AnnaKatharina Ris, Claudia Schmidt, Jacqueline Vinzelberg, Anette Wolffram Layout: Bruno Boll (Creative Director), Doris Oberneder (Art Director), Werner Gämperli, Nicole Gut, Gabriela Masciadri, Pablo Tys, Tatiana Vergara Lithografie: Reto Mainetti (Leitung), Manuela Seelhofer, Max Sommer Prepress: Liliane Bolliger, Marcel Gerber

Anzeigen: Thomas Brügger (Leitung), Gian Berger, Yves Golaz, Andreas Hess, Hans Reusser, Angela Scasascia Online: Almut Berger, Reto Meisser, Reto Vogt anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Sekretariat: Fax: 058 577 13 72 Stefanie Zweifel (Leitung), Innendienst: Nicole Thalmann Imelda Catovic Simone, (Leitung), Verena De Franco, Nicolette Trindler Michael Glarner, Christine Kummer, Honorarwesen: Janine Meyer, Jasmine Steinmann Verena Hochstrasser Lesermarkt: Carina Schmidt Kommunikation & (Leitung), Marianne Hermann Medien-Koordination: Media-Services: Patrick Rohner Eveline Zollinger (Leitung), Larisa (Leitung), Tabea Burri, Aisha Matkovic-Kilibarda, Rea Tschumi Kaufmann, Theresa Wuitz Verlag: Rolf Hauser (Leitung), Alexa Julier, Laila Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere Müller-Boonya, Margrit von Holzen abo@migrosmagazin.ch verlag@migrosmagazin.ch Tel.: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71 Tel.: 058 577 13 00, Fax: 058 577 13 01

Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Krüger, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

Druck: DZB Druckzentrum Bern AG


PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN. DAS ZELT BRINGT DIE STARS VOR DIE HAUSTÜRE

Von Comedy über Musik bis Artistik: Seit über zehn Jahren bringt DAS ZELT – Chapiteau PostFinance das «Who is Who» der Schweizer Showszene an die schönsten Plätze in der ganzen Schweiz. Dieses Jahr mit Philipp Fankhauser, Lapsus, Comedy Club 15 und vielen mehr.

20%

Termin: bis 31. Dezember 2015, div. Orte Preis: Fr. 20.– bis Fr. 79.20 statt Fr. 25.– bis Fr. 99.–, je nach Vorstellung und Kategorie Informationen und Buchung: www.cumulus-ticketshop.ch

VORTEIL

BSC YOUNG BOYS

CINDERELLA

Besuchen Sie alle Heimspiele der gelb-schwarzen Kicker im Stade de Suisse in Bern zum Vorzugspreis.

Das weltberühmte Stadtballet Kiew präsentiert zur Musik von P. Tschaikowsky und S. Prokofjew «Cinderella».

Termin: alle Heimspiele der Rückrunde 2014/2015, Bern Preis: Fr. 28.– bis Fr. 36.– statt Fr. 35.– bis Fr. 45.–, je nach Kategorie Informationen und Buchung: www.cumulus-ticketshop.ch

Termin: 28. / 29. / 31. März und 1. April 2015, diverse Orte Preis: Fr. 24.50 bis Fr. 49.– statt Fr. 35.– bis Fr. 70.–, je nach Ort und Kategorie Informationen und Buchung: www.cumulus-ticketshop.ch

20%

VORTEIL

30%

VORTEIL


JETZT PROFITIEREN UNTER: www.cumulus-ticketshop.ch

in Zusammenarbeit mit:

ABBA THE SHOW

HORST LICHTER

YAKARI LIVE

Mit der Tribute-Show «Abba The Show» lebt das Pop-Phänomen ABBA auch 30 Jahre nach Auflösung des legendären Quartetts auf der Bühne weiter. Die Show gibt allen Fans die Gelegenheit, Hits wie Waterloo, SOS, Mamma Mia, Money Money Money oder Dancing Queen noch einmal live zu erleben – ganz so, als stünden ABBA selbst auf der Bühne.

«Herzenssache» heisst Horst Lichters viertes Bühnenprogramm. Humorvoll, aber auch sentimental, erzählt er von seinen Anfängen als Koch und von schwierigen Zeiten. So nachdenklich aber auch lustig es in seinen Geschichten auch zugehen mag – eines darf auf der Bühne natürlich nicht fehlen: Eine Küche und viele leckere Rezepte.

Das Familien-Musical «Yakari live» erzählt eine spannende, lustige und berührende Geschichte über Mut, Respekt und Freundschaft. Freuen Sie sich auf die spannenden Abenteuer des jungen Sioux-Helden und seiner Freunde. Ein Erlebnis zum Staunen, Lachen und Mitmachen! Auf alle, die verkleidet ins Theater 11 Zürich kommen, wartet eine kleine Überraschung.

Termin: 25. März 2015, Zürich Preis: Fr. 47.20 bis Fr. 82.40 statt Fr. 59.– bis Fr. 103.–, je nach Kategorie Informationen und Buchung: www.cumulus-ticketshop.ch

Termin: 17. April, Zürich / 18. April, Basel / 19. April 2015, Thun Preis: Fr. 40.– bis Fr. 68.– statt Fr. 50.– bis 85.–, je nach Ort und Kategorie Informationen und Buchung: www.cumulus-ticketshop.ch

20%

20%

VORTEIL

VORTEIL

Termin: 18. bis 21. August 2015, Zürich Preis: Fr. 39.20 bis Fr. 55.20 statt Fr. 49.– bis Fr. 69.–, je nach Kategorie Informationen und Buchung: www.cumulus-ticketshop.ch

20%

VORTEIL

SICHERN SIE SICH JETZT IHR TICKET Profitieren: Tickets erhalten Sie unter www.cumulus-ticketshop.ch (solange der Vorrat reicht). Bitte geben Sie bei der Bestellung Ihre Cumulus-Nummer ein.

Hinweis: Laden Sie Ihre Tickets direkt auf Ihre Cumulus-Karte. So entfällt die Servicegebühr und Sie profitieren vom günstigsten Ticket überhaupt. Pro Cumulus-Karte steht eine begrenzte

Anzahl Tickets zur Verfügung. Mehrfachbestellungen werden ohne Rücksprache storniert. Weitere Events zum Vorzugspreis: www.cumulus-ticketshop.ch

BEI FRAGEN RUND UM CUMULUS: CUMULUS-INFOLINE 0848 85 0848


108 | MM11, 9. MÄRZ 2015 | LEBEN

Hier gehts zu den Nominierten für den Best Swiss Video Clip. Migrosmagazin.ch

1 2

Meine Welt

«Ich bin wohl der grösste Promotor der Schweiz»

Haris Dubica ist am M4Music-Festival für das Beste Video nominiert. Auf dem Balkan ist der Luzerner Regisseur mit bosnischen Wurzeln längst ein Star – und macht dort fleissig Werbung für die Schweiz. Text: Andrea Freiermuth Bilder: Herbert Zimmermann, Safer Hadzimusic


LEBEN | MM11, 9. MÄRZ 2015 | 109

1 Meine Leidenschaft «Dieser Dreh fand in Sarajevo statt. Eines meiner Lieblingsmotive ist aber die Schweiz. Dafür müsste sich Schweiz Tourismus eigentlich bei mir bedanken. Denn auf Youtube haben meine Clips bis jetzt mehr als 150 Millionen Klicks erzielt. Damit bin ich wohl der grösste Schweiz-Promotor, der für seine Arbeit kein Geld verlangt.» 2 Meine Sammlung «Ich besitze über 100 Fussballtrikots. Viele davon habe ich noch nie getragen. Fussball ist einfach die schönste Nebensache der Welt.» 3 Mein Stolz «Mein Vater glaubte nicht, 3

dass man von Kreativität leben kann. Seit man mich auf dem Balkan aus den Magazinen kennt, sieht er das anders.»

4

Bilder: Safet Hadzimusic (2)

Name: Haris Dubica (32) Sternzeichen: Steinbock Beruf und Lebenslauf: Ich bin in

Luzern geboren und habe eine Bürolehre abgeschlossen. Heute wohne ich in Emmenbrücke LU und arbeite als Regisseur von Videoclips. Das Handwerk habe ich mir selbst beigebracht. Der Durchbruch gelang mir 2009 mit einem Clip für den bosnischen Sänger Dino Merlin. Mein Ziel: In Zukunft möchte ich nicht nur Videoclips drehen, sondern auch Spielfilme. Ich habe bereits ein Projekt in der Pipeline. Es soll eine moderne Romeo-und-JuliaGeschichte werden – eine Komödie über die Liebe zwischen einem Bosnier und einer Schweizerin.

5 6

4 Meine Liebste «Meine Frau Narcisa (27) habe ich vor sieben Jahren im Fussballstadion kennengelernt. Sie stammt ursprünglich auch aus Bosnien, ist aber in Deutschland aufgewachsen. Bald werden wir Eltern. Wir freuen uns riesig.» Mein Lieblingsprodukt

«Da muss ich nicht lange überlegen: Der ‹Best Swiss Video Clip›-Award, der im Rahmen des Popmusikfestivals M4Music des Migros-Kulturprozents verliehen wurde und bei mir zu Hause an der Wand hängt.»

5 Mein Arbeitsplatz «Wenn ich nicht

gerade auf dem Set bin, sitze ich in einem Schneideraum von Soundville in Luzern. Das ist das Filmstudio meines Mentors René Zingg, von dem ich immer mal wieder einen guten Tipp erhalte.» 6 Meine Hoffnung «2014 gewann ich

den Publikumspreis für das beste Schweizer Musikvideo. In diesem Jahr bin ich mit ‹Du bisch willkomme› für Effe erneut nominiert. Im Clip geht es um Integration und darum, dass die Schweiz alle ihre Bürger braucht. Am 26. März hoffe ich auf den Jurypreis, nehme aber gern auch nochmals den Publikumspreis.»


20% AUF ALLE SÉLECTION PRODUKTE.

5.50 statt 6.90

Gesamtes Sélection Sortiment 20% günstiger, z.B. Pure Rooibos Honey Glace, 450 ml, gültig bis 23.3.2015

Viele dieser Angebote auch nach Hause geliefert durch LeShop.ch Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 10.3. BIS 23.3.2015, SOLANGE VORRAT


SUNNY, FUNNY UND LUCKY WARTEN DARAUF, VON IHNEN ABGEHOLT ZU WERDEN! Sun

ny

Funn

Sunny, der bezaubernde Optimist. Egal, was passiert – Sunny sieht immer die positiven Seiten des Lebens und steckt mit seinem Optimismus alle an!

y

Luck

Funny, der charmante Spassvogel. Funny ist für jeden Spass zu haben. Mit seinem Witz bringt er einen immer wieder zum Schmunzeln und verbreitet bei allen gute Laune.

y

Lucky, der unwiderstehliche Glückspilz. Das Glück ist Luckys stetiger Begleiter – er schenkt es gerne weiter, denn wer braucht nicht ein Stück vom Glück im Leben?

JETZT MITMACHEN UND GEWINNEN! Machen Sie jetzt ein Hasenfoto und gewinnen Sie wöchentlich Fr. 1500.– oder den Hauptpreis im Wert von Fr. 6000.–.

SO NEHMEN SIE TEIL: FOTOGRAFIEREN SIE SICH SELBST.

MIT DE M AS EN KLEINE N PLÜSCHH

MIT DEM GROSS EN PLÜSCHHASE N

MIT EIN EM UNSE RE R SCHOGGI-H AS EN

ALS HA SE

LADEN SIE DIESES FOTO AUF INSTAGRAM, TWITTER ODER FACEBOOK UNTER DEM HASHTAG # HASENFREUNDE HOCH. Teilnahmebedingungen und weitere Infos unter www.migros.ch/hasenfreunde


D N U N L E M M A S R E K STIC PLÜSCHHASE . N E T L A H R E S I T A R G

lten Sie So erha

chhasen Ihren Plüs

jeder ten Sie in Sticker, Einkauf erhal Pro Fr. 20.– le an der Kasse einen n Sie Migros-Filia er pro Einkauf. Klebeelheft. max. 10 Stickjeweils in das Samm diesen bitte

Nur für kurze Zeit: 10.3.– 6.4.2015.* *Pro Fr. 20.– Einkaufswert gibt es vom 10.3. bis zum 6.4.2015 in allen MigrosFilialen oder bei LeShop einen Sticker (max. 10 Sticker pro Einkauf, solange Vorrat). Das volle Sammelheft mit 18 Stickern kann bis zum 13.4.2015 in allen Migros-Filialen gegen einen Gratis-Plüschhasen eingetauscht werden. Angebot nur solange Vorrat. Weitere Infos auf www.migros.ch/hasenfreunde

6.4.2015. Sie bis zum bis zum können Sie Sammeln hhasen erhalten t reicht. der Vorra Ihren Plüsc . Solange 13.4.2015

klebten den einge tauelheft mit uf mit und Ihr Samm Bringen Sie beim nächsten Einka le gegen einen 18 Stickern in Ihrer Migros-Filiaschhasen ein. es Gratis-Plü schen Sie hiedenen der 3 versc

DIE HASEN-FREUND

E.

seite der Rück ationen auf enfreunde Weitere Inform .migros.ch/has damit e www viel Freud und unter chen Ihnen Wir wüns Ostern! und frohe

––––––––––––––––––––––––––––––––––––

Die Plüschhasen Sunny, Funny und Lucky warten auf Sie! ––––––––––––––––––––––––––––––––––––


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Migros magazin 11 2015 d vs by Migros-Genossenschafts-Bund - Issuu