Ausgabe Luzern, AZA 1953 Sion Response Zentral
MM08, 22. 2.2016 | www.migrosmagazin.ch
Zu gewinnen
Hündin Indira öffnet die Herzen der Häftlinge Seite 14
10 Museumspässe
Anders reisen: Abenteuer Iran
für die ganze Familie Seite 87
Seite 74
Bild: Thomas Senf/Visual Impact
Extrembergsteigen
Stürmt von Gipfel zu Gipfel: Daniel Arnold Seite 8 Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 041 - 455 70 38, E-mail: genossenschaftsregister@migrosluzern.ch
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MM08, 22.2.2016 | 3
E Editorial
Berührende Bilder
Es wäre einfach – und ist doch so schwierig: Man drückt auf den Auslöser, der Verschluss geht auf, durch die Linse wird ein Bild auf genommen – fertig. Jeden Tag entstehen im Tausendstelsekundentakt irgendwo auf der Welt Fotos. Allein auf Facebook werden jeden Tag 1,8 Milliarden Bilder hochgeladen. Und doch fliessen fast alle diese Bilder in einem ewigen Strom an uns vorbei. Wenige bleiben haften, noch weniger berühren uns wirklich. Und dann gibt es diese kurzen Momente, dieses Innehalten, wenn man es wieder spürt: das Gefühl, wenn ein Bild etwas auslöst, sich in die Erinnerung eingräbt. Ein Mensch, der sich allein auf einem rie sigen Platz vor einen Panzer stellt, ein nack tes vietnamesisches Für ihre Bildserie im Mädchen, das schrei MM erhielt Mara Truog end die Strasse ent den Swiss Press Award. langrennt. Es gibt auch stille, persönliche Momente: das eigene Kind, das erstmals in die Kamera strahlt, die Freude in den Augen der Schwester, die ihr erstes Skirennen gewonnen hat. Es sind diese intensiven Bilder, auf die jeder Fotograf, ob Profi oder nicht, hinarbeitet.
Bild: Samuel Zuder/Laif/Keystone
Es freut mich, dass dies einer Fotografin im MigrosMagazin besonders gut gelungen ist: Mara Truog hat den Swiss Press Award in der Kategorie «Porträt» gewonnen. Sie hat für uns die 101jährige Claire ParkesBärfuss porträtiert, die als junge Frau nach Eng land auswanderte und mit 99 Jahren wieder zurückfand. Eine zweite schöne Nachricht: Aus dem Adventskalen der 2015 sind 12 000 Franken an Spenden zusammengekommen, die wir der Winterhilfe, Heks, Caritas und Pro Juventute überwei sen werden. Herzlichen Dank! Hans Schneeeberger, Chefredaktor hans.schneeberger@migrosmedien.ch
Menschen 6 Marihuana-Experiment Basel, Bern, Genf und Zürich wollen den kontrollierten Cannabis-Verkauf erlauben 8 Duell der Speedkletterer
Der Alpinist Dani Arnold hat Ueli Steck überrundet: eine Gegenüberstellung von Newcomer und Altmeister 13 Bänz Friedli
74
14 Der Hund als Therapeut
Die Berner Sennenhündin Indira «arbeitet» im Gefängnis – und bringt den Insassen erfolgreich Empathie bei 18 «Dr. House» ganz real Wie ein Kriminalist spürt der Mediziner Jürgen Schäfer seltene und unerkannte Krankheiten auf: ein Interview
Migros-Welt 28 Unterwegs mit der Herde Rund 50 Wanderhirten gibt es
noch in der Schweiz. Schüler haben einen davon begleitet 30 Volksläufe
Bald fällt der Startschuss zu einer grossen Volkslaufserie, lanciert von SportXX 37 Sun Queen: Ananas 41 M-Classic: Pastetli
61 Frey: Crunchy Clouds 63 L’Oréal: Diva-Look 64 Alles für den Wellnesstag
67 Neues aus der Region Aktionen, Reportagen und Neuigkeiten aus Ihrer Migros-Genossenschaft
Leben 73 Alltagsknigge
Schlange stehen: Was gilt als unmanierlich? 74 Reisen
Islamische Republik Iran: Entdeckungen jenseits von Khamenei, Kopftuch und Klischeevorstellungen 81 Bank
Die Börse spielt verrückt – ein Werk von «Psychopathen»?
43 Saisonküche Die Ananas bringt eine Portion Exotik in die hiesigen Küchen
82 Beauty
55 Mangos
84 Kinder 87 Glücksgriff 88 Rätsel/Impressum 92 Cumulus
56 Cordon bleu: 9 Varianten 58 Nachhaltige Fischerei
94 Meine Welt
Ein Nachhaltigkeitsprojekt der Migros-Industrie unterstützt Mangoproduzenten in Ghana
Exfoliant, Primer und Co.: das kleine Schönheits-Abc
Exmodel Patricia Schmid
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Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Istrien. 2. Tag: Istrische Riviera mit Porec und Rovinj. Wir bewundern die Baudenkmäler in der Altstadt von Porec. Danach geht unser Ausflug weiter nach Rovinj, in die «italienischste Stadt» Kroatiens. 3. Tag: Bezauberndes Istrien und Motovun. Heute besuchen wir das bezaubernde Hinterland der Adria-Halbinsel Istriens. Wir besichtigen das traumhaft gelegene Groznjan und Motovun, das schönste mittelalterliche Städtchen Istriens. Anschliessend Degustation in einer lokalen Weinkellerei mit kleinem Imbiss. 4. Tag: Fakultativer Ausflug Brioni-Inseln und Pula. Ausflug in die Römerstadt Pula mit ihrem beeindruckenden Amphitheater und zu den Inseln im Nationalpark Brioni. Stadtrundgang in Pula und anschliessend Schiffahrt zur Inselwelt von Brioni. Mit der Inselbahn gewinnen wir Eindrücke der reichen Pflanzen- und Tierwelt des Nationalparks. Ebenfalls sehenswert sind die Ausgrabungen und Überreste aus der römischen und byzantinischen Epoche sowie die Villen des ehemaligen Staatschefs Tito. 5. Tag: Opatija-Riviera. Fahrt nach Opatija. Hier erleben wir das Flair der «Belle Epoque» im Adriatischen Nizza bei einer Stadtführung. Anschliessend fahren wir entlang der Opatija-Riviera in den kleinen Ort Moscenice. Ortsführung durch den hiesigen Bürgermeister, zu der auch ein Besuch im istrischen Museum sowie eine Schnapsprobe in der alten Olivenölmühle gehören. 6. Tag: Istrien–Rückreise in die Schweiz. (Ausflüge der Reisen mit Spardaten in abgeänderter Reihenfolge)
6 Tage inkl. Halbpension 920.– Spardaten in Komfortklasse Reise 12–17 Reduktion Reise 2, 10–11 27.03.–01.04. 03.04.–08.04. 17.04.–22.04. 24.04.–29.04. 08.05.–13.05. 04.09.–09.09. 11.09.–16.09. 18.09.–23.09. 25.09.–30.09. 02.10.–07.10. 09.10.–14.10.
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1. Tag: Schweiz–Villach, bzw. Spardaten Kranjska Gora. 2. Tag: Villach/Kranjska Gora–Plitvice. Fahrt über Bled, am Fuss der Julischen Alpen und Ljubljana in den Nationalpark Plitice. 3. Tag: Nationalpark Plitvicer-Seen– Makarska-Riviera. Besichtigung des Nationalparks der Plitvicer Seen zu Fuss, mit dem Schiff und mit der Parkbahn. Nachmittags Weiterfahrt an die Makarska-Riviera, wo wir drei Nächte wohnen werden. 4. Tag: Makarska-Riviera, Ausflug Dubrovnik. Panoramafahrt entlang der Küstenstrasse nach Dubrovnik, «Die Perle der Adria». Geführte Besichtigung. Gegen Abend Rückfahrt zum Hotel. 5. Tag: Makarska-Riviera, fakultative Panorama-Bootsfahrt. Die Makarska-Riviera ist einer der schönsten Küstenabschnitte der Adria, mit zahllosen vorgelagerten Inseln. Tag zur freien Verfügung oder Teilnahme an einer Panoramafahrt mit dem Schiff bis ins Küstenstädtchen Makarska mit lokaler Reiseleitung. 6. Tag: Makarska-Riviera–Split–Vodice. Das Stadtbild von Split wird vom gewaltigen Palast des römischen Kaisers Diokletian am Meeresufer beherrscht. Nach Altstadtbummel Weiterfahrt nach Trogir. Danach gehen wir zu den Krka Wasserfällen. Übernachtung in Vodice. 7. Tag: Vodice–Zadar–Opatija. Weiterfahrt nach Zadar und kleiner Stadtspaziergang durch die ehemalige Hauptstadt Dalmatiens. Anschliessend Panoramafahrt nach Opatija. Abendspaziergang und Übernachtung. 8. Tag: Opatija–Rückreise in die Schweiz.
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Menschen MM08
Darauf freuen wir uns Vinyl & Fotografie: Vom 27. 2. bis 16. 5. zeigt das Fotomuseum
Winterthur Fotokunst im Schallplattenformat – mit Ikonen wie Grace Jones oder David Bowie. And the Oscar goes to … Am 28. Februar findet die 88. Oscar-Verleihung statt. Schafft es Leonardo DiCaprio diesmal?
Unnützes Wissen
Wohl bekomms! So viele Brot sorten wie in Deutschland gibt es nirgendwo sonst in Europa: Es sind über 300.
Mein Bild der Woche «Es kann zu wenig Schnee haben, aber auch zu viel. So musste
Pascale Bruderer Wyss (38) ist ehe-
malige Nationalratspräsidentin und seit 2011 Ständerätin im Kanton Aargau.
in Crans-Montana nach der Alpinen Kombination auch die Abfahrt der Frauen abgesagt werden. Wie bereits Anfang Jahr in Adelboden linderte dann aber ein Slalomrennen die Enttäuschung und sorgte dafür, dass die Bilder der Schweizer Bergwelt doch noch in alle Welt hinausgetragen wurden. Ein kleiner Trost für die Pistenverantwortlichen, die zuvor tagelang alles gegeben hatten, um die Durchführung der schnellen Disziplinen zu ermöglichen. Immerhin: doch noch ein Rennen. Das haben die OK-Leute mehr als verdient – und auch die tausend Freiwilligen, die an solchen Wochenenden topmotiviert im Einsatz stehen.»
Zu ihrem eigenen Schutz ist es der japanischen Kaiserfamilie verboten, den nicht ganz ungefährlichen Kugelfisch zu essen. Auf der Website Cheddarvision.tv kann man einem Cheddar zusehen, wie er reift. Die offiziell beste
Pizza Margherita
der Welt backt ein Australier. Leseprobe
Entschuldigung, was lesen Sie gerade?
a) «Unter dem Stern des Bösen» von Gabriel García Márquez b) «Der Verdacht» von Friedrich Dürrenmatt c) «Stiller» von Max Frisch
Antwort a): Weil ich mich für andere Kulturen interessiere.
Bilder: Getty Images (2), Daniel Ammann
Cornelia Knutti (25), Pflegefachfrau in Ausbildung, St. Gallen
Tomaten warnen
sich gegenseitig vor Insektenangriffen, indem sie flüchtige chemische Stoffe freisetzen. Diese wiederum regen die Tomaten in der Umgebung zur Produktion von Abwehrstoffen an. Quelle: Neon/Stern
6 | MM08, 22.2.2016 | MENSCHEN
Wie schädlich ist CannabisKonsum? Migmag.ch/ umfrage
Umfrage Letzte Woche fragten wir unsere Leser:
Fahren Sie nur mit Helm Ski, Rad oder Skates? denn kluge Köpfe schützen sich. 19% Das kommt auf die Situation an. Im Alltag (etwa auf dem Velo im Verkehr) auch mal ohne. 11% Nein, vorsichtig sein bringt bedeutend mehr.
Zahlen und Fakten
400
Inhaltsstoffe hat Cannabis. Der wichtigste psychoaktive Stoff heisst Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC).
500 000
Cannabiskonsumenten gibt es in der Schweiz. In dieser Zahl sind auch jene berücksichtigt, die in den letzten zwölf Monaten nur ein Mal geraucht haben.
200Mio.
Franken bezahlen die Schweizer Behörden jährlich für die Verfolgung Cannabis-bezogener Delikte. Quelle: Sucht Schweiz, Buch «Der Cannabis-Irrsinn».
Joints drehen ohne Sorgen. Der Cannabis-Verkauf soll in den nächsten Jahren legalisiert werden. Sandro Cattacin
Städte wagen den CannabisTest
Basel, Bern, Genf und Zürich wollen den Kauf von Cannabis kontrolliert und selektiv freigeben. Drogenexperte Sandro Cattacin über Chancen und Risiken dieses Experiments. Text: Reto E. Wild
Sandro Cattacin, in vier Städten sollen insgesamt 2000 Personen Cannabis legal konsumieren dürfen. Wann ist es so weit? Frühestens im nächsten Jahr. Die Städte werden vermutlich noch in diesem Jahr ein Gesuch beim Bundesamt für Gesundheit stellen. Darin fordern sie, während drei bis vier Jahren eine neue Regulierung zu testen. Die Genfer Regierung wird darüber allerdings erst diesen Frühling entscheiden.
wir viel Erfahrung mit der Pro hibition von Cannabis. Wir wissen, dass diese viel sicherheitspoli tischen Leerlauf und hohe Kosten produziert. Mit diesem Vorstoss wollen die Städte nun quasi ein Experiment wagen: Es soll mög lich sein, kontrolliert und straf frei Cannabis zu konsumieren. So könnten wir den Schwarzmarkt austrocknen, der in der Schweiz eine halbe Milliarde Franken pro Jahr umsetzt.
Was genau ist geplant? Es soll getestet werden, was pas siert, wenn Menschen legal Zugang zu Cannabis haben. Bisher haben
Gibt es dabei Vorbilder? Nein. Holland mit den legalen Can nabisshops ist ein irreführendes Modell, denn der Handel ausser
halb der Läden und die Produktion bleiben verboten. In Barcelona gibt es zwar Cannabisclubs, zu denen nur Mitglieder Zutritt haben. Diese Lokale haben allerdings durch ihre Attraktivität den Konsum angeregt und infolgedessen mehr Lärm in der Nachbarschaft verursacht. Auch Colorado in den USA zeigt mit der totalen Liberalisierung von Cannabis, wie man es besser nicht macht, da diese Massnahme zu einem erhöhten Konsum geführt hat. Immerhin: Es kam nur zu einer Verlagerung von Alkohol zu Canna bis, was wiederum zu einem star ken Rückgang an Gewalttaten und Verkehrsunfällen führte.
Bilder: iStockphoto, François Wavre/lundi13
70% Ja, immer –
MENSCHEN | MM08, 22.2.2016 | 7
Das klingt vielversprechend. Aber auch diesen Weg sollte die Schweiz nicht gehen. Wir möchten den Menschen einen regulierten Zugang zu Cannabis ermöglichen. Wie bei einem guten Glas Wein sollten sie lernen, qualitativ guten Hanf auszuwählen. Und sie sollten wissen, unter welchen Bedin gungen der Konsum schädlich ist. Menschen, die psychische oder andere Probleme haben, sollten keinen Zugang erhalten, hier unter scheidet sich die geplante Regu lierung vom Umgang mit Alkohol. Wer soll denn Zugang erhalten? Vieles ist offen. Ich könnte mir vor stellen, dass sich Interessierte an melden und im Losverfahren aus gewählt werden. Es sind noch viele Details zu klären. Zum Beispiel: Muss, wer am Cannabisprojekt teil nimmt, den Führerschein abgeben?
Wer bezahlt den Versuch? Die Konsumenten selbst. Auf dem Schwarzmarkt kostet Cannabis etwa 10 Franken pro Gramm. Das ist vermutlich auch der Preis beim regulierten Zugang. Die begleiten de wissenschaftliche Studie sollte jedoch von der öffentlichen Hand finanziert werden. Sie sind Co-Autor der kürzlich publizierten Studie «Sind Drogen gefährlich?», Ihre Antwort? Das hängt davon ab, von wem, in welcher Kombination und unter welchen Umständen sie konsu miert werden. Nicht der Einzelkonsum, sondern der Polykonsum ist normal. In der Schweiz trinken und rauchen viele und nehmen dazu Medikamente ein. Unsere Ge setzgebung ist auf den Konsum ein zelner Substanzen ausgerichtet, die Realität ist jedoch viel komplexer.
Schon Paracelsus hat gesagt, es komme auf die Menge an. Genau deshalb kann man die Frage nach der Gefährlichkeit nicht so einfach beantworten. Ein Glas Wein pro Tag ist in Ordnung. Und eine einzelne Zigarette stimuliert die Neuronen im Kopf. Tatsache ist, dass Drogenkonsum guttun kann. Schädlich wird es erst, wenn Menschen mit Problemen Drogen konsumieren oder die Drogen selbst zum Problem werden. Der Gesetzgeber sollte daher ein Regu lierungsmodell entwickeln, das auf den Problemkonsum ausgerichtet ist. Dann könnte man dort mit the rapeutischen und präventiven Massnahmen gegensteuern. In diesem Bereich geschieht momen tan noch nichts. Man jagt Leute, die keine Probleme haben, statt problematische Abhängigkeiten zu verhindern. MM
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Sandro Cattacin (52) ist Soziolo
gieprofessor in Genf und desig niertes Mitglied der neuen Eid genössischen Kommission für Suchtfragen. Er ist CoAutor der Studie «Sind Drogen gefährlich?».
8 | MM08, 22.2.2016 | MENSCHEN
Speedklettern
Gefährliches Duell am Berg
Seit seiner Erstürmung der Eigernordwand in Rekordzeit zählt Dani Arnold zu den besten Speedkletterern der Schweiz. Der 31-Jährige hat sich Altmeister Ueli Steck dicht an die Fersen geheftet – eine Rivalität, die einige Risiken birgt. Text: Andrea Freiermuth
Der Newcomer schlägt Profi Steck am Eiger
Der Clip dauert 7½ Minuten und läuft an der «European Outdoor Film Tour». Sie ist ein Fixpunkt im Kalender von Outdoorfans. Das Festival zieht jeweils Anfang Jahr durch verschiedene europäische Städte und zeigt Kurzfilme diverser Extremsportarten. Einer der beiden Hauptsponsoren ist das Schweizer Label mit dem prähistorischen Elefanten im Logo, bei dem auch Arnold unter Vertrag steht. In seinem Videoporträt spurtet Arnold durch die Vertikale. Über Felsnadeln, Schneefelder und Eiszapfen. Mit scheinbarer Mühelosigkeit, so wie andere eine Leiter erklimmen. Er erzählt vom Eiger, dem Berg, der ihn 2011 ins Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit katapultierte: «Ich habe niemanden über diese Idee informiert.
Ich ging einfach zum Eiger, kletterte los – und 2 Stunden 28 Minuten später war ich auf dem Gipfel.» Damit war Arnold gute 20 Minuten schneller als Ueli Steck (39), der als einer der ersten Bergsteiger aufs Tempo setzte. Der Berner hatte den Eiger drei Jahre zuvor gestürmt. Das Schweizer Fernsehen widmete Steck in der Folge eine ganze «DOK»Sendung, in der man sah, wie er sich auf das Rennen am Berg vorbereitete. Leistungsmessung in Magglingen, verkabelt mit allerlei Geräten, dazu Trainingsplan, Ernährungsplan, Erholungsplan. Der perfekt organisierte Profi geschlagen vom Jung spund, der nach eigenen Angaben im Training höchstens mal Langlaufski fährt, dabei keine Pulsuhr trägt und sich seine Kondition im Brotjob als Bergführer holt. Nach seinem Gipfelsturm schrieb Arnold eine SMS an Steck, der damals gerade auf einem Achttausender im Himalaya war: «Ich fand es fair, Ueli das persönlich mitzuteilen.» Steck habe zurückgeschrieben und gratuliert. Der Schnellere ist der Bessere. Könnte man meinen. Die Sache war aber längst nicht so klar: Bei Arnolds Aufstieg war der 30 Meter lange Hinterstoisser-Quergang nicht frei kletterbar. Darum hielt sich der Newcomer dort an einem alten Fixseil fest. Zudem munkelte man, er habe die Zeit nicht an derselben Stelle zu messen begonnen. In einem Interview in der «NZZ» sagte Steck später: «Man kann die Rekorde gar nicht vergleichen. Ich habe alles gespurt und bin frei geklettert. Dani hatte bei seiner Begehung eine gute Spur.» Arnold suchte das Gespräch mit seinem einstigen Vorbild, traf sich mit ihm in einem Café in Interlaken: «Wir haben uns leider nicht gefunden, eine ernüchternde Erfahrung.» Seither sei er Steck wiederholt an Sponsorenanlässen begegnet, über die Differenzen gesprochen hätten sie nie mehr.
Im Frühling 2015 knöpfte er Steck am Matterhorn zehn Minuten ab. Im November holte sich Steck den Eiger zurück, indem er Arnolds Zeit um sechs Minuten unterbot. Und das, obwohl der Berner 2011 in einem Interview mit der «Schweizer Illustrierten» sagte: «Speedbegehungen werde ich keine mehr machen, sie reizen mich nicht mehr. Wenn man das Risiko ständig steigert, kommt man irgendwann nicht mehr nach Hause.» Spektakel fürs Publikum und die Sponsoren
Beim Publikum sind solche Duelle beliebt. Man erinnere sich an Ferdy Kübler und Hugo Koblet, die Mitte des letzten Jahrhunderts eine Radsporteuphorie in der Schweiz auslösten. Als Kontrahenten waren sie perfekt, weil sie so unterschiedlich waren. Selbst bei grossen Anstrengungen und Strapazen wirkte Koblet im Gegensatz zu seinem Rivalen Kübler stets locker und elegant. Den Rücktritt bewältigte Kämpfer Kübler dann aber doch besser als der Pedaleur du Charme. Koblet verschuldete sich, trennte sich nach zahlreichen Affären von seiner Frau und starb 1964 bei einem Autounfall. Man vermutet, dass es Suizid war. Gern hätte das Schweizer Fernsehen im vergangenen Jahr eine Sendung über Steck und Arnold realisiert. Der Arbeitstitel: «Das Duell am Eiger». Doch die beiden Bergsteiger boykottierten das Projekt. «Wir treten nie zeitgleich gegeneinander an. Darum kann man Alpinismus nicht als Wettkampf darstellen», sagt Steck. Auch wenn es für Laien vielleicht so aussehen würde. Und Arnold meint: «Für die Zuschauer wäre so ein Duell natürlich spannend. Aber da gibt es sicher einige, die bloss darauf warten, bis einer von uns abstürzt.» Gern schwärmen Alpinisten von der Faszination der Berge. Steile Wände, magische Gipfel, archaische Natur. Auch vom Kampf gegen sich selbst wird gern erzählt. Wie man sich fokussiert, die Angst über-
Bilder: Photopress/Mammut, Visual Impact/Thomas Senf, Keystone
D
ani Arnold (31) sitzt im schwarzen Anzug und weissen Hemd an einem festlich gedeckten Tisch, unter freiem Himmel, mitten auf einem Schneefeld. Er lehnt sich zurück und erzählt auf Hochdeutsch mit kernigem Schweizer Akzent von seiner letzten Klettertour, von der Schmidroute in der Matterhorn-Nordwand. Geübte Kletterer benötigen dafür einen Tag, Arnold so lange, wie man braucht, um ein 4-Gang-Menü zu geniessen: 1 Stunde und 46 Minuten. Die Suppe wird aufgetragen. Schnitt. Ein Foto von Dani als Primarschüler, im Klettergeschirr, von der Wohnzimmerdecke baumelnd. Bilder einer Kindheit im Kanton Uri, in Biel am Kinzigpass, auf 1700 Meter über Meer, mit dem Schächental nur durch eine Seilbahn verbunden: «Bei uns oben war es echt nicht möglich, Fussball zu spielen, weil da alles schräg war. Eine Mannschaft musste immer bergwärts spielen. Ja, also somit hat das einfach keinen Wert gehabt.» Lacher im Publikum. «Darum bin ich zum Bergsteigen gekommen.»
MENSCHEN | MM08, 22.2.2016 | 9
Der Herausforderer: Dani Arnold (Bild r.) stieg 2011 mit der Erst端rmung des Eigers in die Topliste der hiesigen Kletterer auf. Die Extrembergsteiger足 legende: Ueli Steck geh旦rt seit Jahren zu den besten Solo足 kletterern der Welt.
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MENSCHEN | MM08, 22.2.2016 | 11
windet, ungeahnte Kräfte mobilisiert. Trotzdem: Ein Wettkampf war das Berg steigen schon immer. Ein Spiel mit dem Tod sowieso. Früher ging es darum, welche Nation zuerst auf dem Gipfel war. Heute jagen sich die Athleten gegenseitig die Re korde ab: am besten im Alleingang und ohne technische Hilfs und Sicherungsmittel. Extrembergsteiger stehen unter dem Druck, regelmässig mit einer Story für Aufsehen zu sorgen. Nur so bleiben sie für Sponsoren interessant. Dabei sind es nicht so sehr die schwierigen Routen, die die guten Geschichten machen. Denn irgendeine Nordwand im Himalaya oder in den Anden sagt der breiten Masse nichts. Bei Speedbegehungen von bekannten Gipfeln hingegen horchen alle auf: 1 Stunde 46 Minuten am Matterhorn. Jeder weiss: 46 Minuten sind schneller als 56. Wird sich Ueli Steck den Rekord am Horu zurückholen? «Mein Plan ist es nicht. Das Matterhorn ist technisch relativ einfach, da kann es gut sein, dass irgendein Ausdauer athlet die Zeit von Dani locker toppt. Aber ich
Die Rekordaufstiege auf Matterhorn und Eiger im Video:
Migmag.ch/arnold
Dani Arnold bleibt noch eine Herausforderung, um Ueli Steck zu überflügeln: die Bezwingung der Nordwand der Grandes Jorasses (Mont-Blanc-Massiv).
sage niemals nie.» Und will es Arnold am Eiger nochmals wissen? «Ich weiss nicht, ob mich das nochmals reizen könnte. Ich weiss es wirklich nicht», sagt er. Im Moment fehle ihm dazu die Fitness, selbst wenn in der Wand Traumverhältnisse herrschen würden. Eiger hin oder her: Arnold bleibe noch eine andere Ikone, um Steck zu überflügeln, heisst es in der Szene – die Nordwand der Grandes Jorasses, ein mehrgipfliger Berg im MontBlancMassiv. Sie zählte bis 1935 ne
ben Eiger und Matterhorn zu den «letzten drei Problemen der Alpen». Steck bewältigte die Wand 2008 in 2 Stunden und 21 Minuten. Ob Arnold einen Angriff plant, ist ihm nicht zu entlocken. Er kündigt seine Speedpro jekte nie an. Lieber überrascht er alle. MM TV-Hinweis: Am 24. 2. um 23.05 Uhr strahlt das Schweizer Fernsehen SRF 2 im Rahmen der Sendung «Winter Challenge» einen Beitrag über Dani Arnold aus. Im Fokus steht der Versuch, die Route «Deep Blue Sea» in der Eigernordwand zu klettern.
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Unterwegs im Bernina Express
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ALLES SCHON DABEI: ✓ Fahrt im komfortablen Extrabus in die Region des Lago die Comos ✓ 3 Übernachtungen im guten Mittelklassehotel ✓ 3 x Frühstück im Hotel ✓ 3 x Nachtessen im Hotel ✓ Interessante Stadtführung in Como ✓ Schifffahrt auf dem Lago di Como & Villa Olmo ✓ Mini-Kreuzfahrt auf dem Lago d’Iseo ✓ 2 Gang-Mittagessen mit Aperitif und 3 Weinsorten im Agriturismo ✓ Fahrt im Bernina Express Panoramawagen: Tirano – St. Moritz, 2. Klasse ✓ Eigene Schweizer Reiseleitung Ihr Reiseprogramm:
Villa Olmo
Bernina Express
1. Tag, Sonntag –Anreise Fahrt mit dem komfortablen Extrabus in unser Hotel in der Region des wunderschönen Lago di Como, unserem idealen Ausgangspunkt für diese Reise. Nachtessen im Hotel. 2. Tag, Montag – Schifffahrt und Villenromantik am Lago di Como Heute morgen zeigen wir Ihnen Como, das Juwel am südlichen Ende des Lago di Como. Der schöne Hafen voller luxuriöser Jachten und die gemütliche Altstadt, deren enge Gassen gespickt sind mit Spezialitätenläden und Boutiquen, werden Sie begeistern. Später unternehmen wir eine tolle Schifffahrt und erhaschen herrliche Blicke auf die schönsten Villen und Paläste mit ihren bezaubernden Gartenanlagen. Danach unternehmen wir einen gemütlichen Spaziergang bei dem wir die schöne Parkanlage der bekannten Villa Olmo besuchen. Nachtessen im Hotel. 3. Tag, Dienstag – Verträumter Lago d’Iseo & der Wein Heute zeigen wir Ihnen den verträumten Lago d’Iseo, der vom Massentourismus total verschont wurde und daher noch viel von seiner ursprüngli-
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chen Schönheit bewahren konnte. Bei einer herrlichen Schifffahrt werden wir die schönen Uferlandschaften, die malerischen Fischerdörfchen und die drei Inseln des Sees aus der Nähe bewundern. Später halten wir für Sie einen weiteren Höhepunkt bereit. Wir fahren zu einem typischen italienischen Agriturismo, eine Art Bauernhof. Freuen Sie sich auf einen schönen Nachmittag in herrlicher Umgebung und auf ein Spezialitäten-Mittagessen mit Köstlichkeiten aus der Region. Natürlich wird dazu Wein aus dem Franciacorta Gebiet gereicht.Am Abend Rückfahrt ins Hotel und Nachtessen. 4. Tag, Mittwoch – Bernina Express & Heimreise Nach einem frühen Frühstück fahren wir nach Tirano. Hier erwartet uns der abschliessende Höhepunkt unserer tollen Reise: die Fahrt mit dem legendären Bernina Express nach St. Moritz. Freuen Sie sich auf die wohl spektakulärste und schönste Bahnstrecke der Welt! Die Strecke beeindruckt jeden Reisenden mit unzähligen Brücken und Tunnels, diversen Kehrschleifen und schwindelerregend hohen Viadukten. Von Ihrem komfortablen Panoramawagen aus geniessen Sie einen fantastischen Ausblick auf ursprüngliche Gebirgsgipfel, mächtige Gletscher und malerische Landschaften! Von St. Moritz aus treten wir mit dem Bus die Heimreise an.
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MENSCHEN | MM08, 22.2.2016 | 13
E Bänz Friedli
Barbie heiratet eine Frau
Erhalten Sie auch Pushmitteilungen? Diese Neuigkeiten, die plötzlich auf dem Handy aufscheinen: «Raketentest in Nord korea», «Lara Gut gewinnt SuperG», «Die Schweiz hat ein neues GlamourTraumpaar» und andere Breaking News mehr. Meist erfährt man dann, was man schon wusste (dass Kim Jongun von Sinnen ist) oder nicht wissen wollte (dass es sich bei dem angeblichen Traumpaar um einen DJ namens Antoine handelt und ein dünnes Model namens … Habs vergessen. Egal.)
Bänz Friedli (50) wünscht sich eine Puppe.
Auch mir schickt ein Newsportal solche Eilmeldungen, und weil ich nicht weiss, wie die Funktion sich ausschalten lässt, blinkte unlängst auf meinem Hosensacktelefon auf: «Barbie neu auch mit Speck auf den Rippen: Mattel lanciert die Puppe in vier verschie denen Körpermodellen.» Schon wollte Kollege Martin einen «NullRelevanzAward» verleihen, weil er die Mitteilung für unbe deutend hielt. Aber wenn Barbie nicht mehr nur ein hageres Püppchen ist, unfähig, auf eigenen Beinen zu stehen, sondern neuer dings auch etwas kleiner gewachsen und etwas fülliger – im Jargon «petite» und «curvy» –, und das nach sage und schreibe 57 Jahren, dann, Martin, ist das verdammt noch mal die Nachricht des Monats! Für unsere Tochter, die mir mittlerweile über den Kopf gewachsen ist (auch dafür gibts ein neues Modell: «tall»), kommt die Neue
rung zu spät, aber ich freue mich für alle künftigen Eltern und deren Kinder, die nun mit wirklichkeitsnäheren Puppen spielen dürfen. Endlich verkörpert Barbie kein krankhaft rankes Schönheitsideal mehr. Nun fordere ich nur noch den Ken mit Bierbauch, Gleichberechtigung muss sein. Fast gleichzeitig hat der Spielzeugriese übrigens die «Abby Wambach Special Edition» lanciert: ein Bäbi, der USFuss ballerin Abby Wambach nachempfunden. Kurzhaarig, stämmig und – man sieht es ihr nicht an, aber in Amerika weiss es jedes Kind – lesbisch. Frau Wambach hat mehr Länderspieltore erzielt als Pelé, Maradona und Gerd Müller zusammen; sie ist Olympia siegerin, Weltmeisterin, Vorbild ... nun also auch als Barbie. Es gab schon einige solcher «Celebrity Dolls»: Barbies, die wie die Countrysängerin Faith Hill aussahen (nicht schwierig, denn Hill sieht selbst wie eine Barbie aus), wie Marilyn Monroe oder Scarlett O’Hara aus «Vom Winde verweht». Aber eine Fussballerin, die mit einer Frau verheiratet ist? Das gabs noch nie! Ob die Puppe hierzulande überhaupt erhältlich ist? In den USA ist sie der Renner, bei uns aber dürfte sie kaum interessieren. Wobei – ich wünsche sie mir, glaub ich, zum Geburtstag. Wambachs Trikot hab ich schon, Rückennummer 20. MM
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14 | MM08, 22.2.2016 | MENSCHEN
Tiergestützte Therapie
Rückfallquote sinkt markant In den USA existieren viele Prison Based Animal Programs (PAP), zum Beispiel das Projekt «POOCH» in Oregon. Seit 1993 sollen die männlichen Insassen der Jugendstrafanstalt Mac Laren Tierheim hunden gewaltfrei und mithilfe von positiver Unterstützung Ge horsam beibringen und sie so zu gut verträg lichen Familienhunden erziehen. Sozialarbeiterin Kate Davis wertete in einer Studie aus, was die Jugendlichen dabei ge lernt hatten: «Geduld» lautete die häufigste Nennung, gefolgt von «Empathie», «Ärger management» und «Selbstdisziplin». Laut diversen Studien ist die Rückfallquote von PAPTeilnehmern gegenüber anderen Straftätern um etwa die Hälfte gesunken. In der Schweiz bietet die Justizvollzugsanstalt Lenzburg derzeit als einzige geschlossene Vollzugsanstalt die tier gestützte Therapie mit Hunden im Sicherheits vollzug an. Die Strafan stalt Saxerriet in St. Gal len arbeitet im halboffe nen Vollzug mit Eseln. Diese Therapie eignet sich für Strafgefangene, die keine Allergie haben und vor allem nicht übermässig aggressiv und gewalttätig sind: Der Schutz von Tier und Therapeut hat oberste Priorität. Theres GermannTillmann/ Andrea Stamm Näf/Lily Merk lin: «Tiergestützte Interven tionen – Der multiprofessio nelle Ansatz», Huber 2014, bei Ex Libris für Fr. 44.70
Beschäftigen sich die Inhaftierten mit der Sennenhündin Indira, werden sie ruhiger und kapseln sich weniger ab.
MENSCHEN | MM08, 22.2.2016 | 15
Reportage
Indira weckt die sanfte Seite der Häftlinge
Theres Germann und ihre Berner Sennenhündin Indira arbeiten regelmässig im Gefängnis Lenzburg. Hundetherapie ist im hiesigen Strafvollzug noch selten, aber erfolgreich: Die Tiere schaffen es oft besser als Menschen, den Inhaftierten Einfühlungsvermögen beizubringen. Text: Claudia Weiss
M
it einem metallischen Klicken fällt die Sicherheitstür ins Schloss. Theres Germann und ihre fünfjährige Berner Sennen hündin Indira stehen im Gefängnishof des Sicherheitstrakts im Zentralgefängnis Lenz burg AG. Neben ihr wartet der Gefangene, Benno Müller heisst er für uns, beaufsichtigt von einem Vollzugsbeamten, der die Stunde mit wachsamen Augen verfolgen wird. Theres Germann (59), kurze dunkle Haare und klare Stimme, trägt eine Plastikkiste zum Tisch unter den Sonnen schirmen. Darin bewahrt die Fachfrau für tiergestützte Therapie, Pädagogik und Beratung (ESAAT, European Society for Animal Assisted Therapy) Hundeleckerli auf, einen grossen Wassernapf, Fliegen klatschen, eine Decke und Hundespiel sachen – alle Gegenstände wurden streng kontrolliert. Damit wird der Strafgefangene in der nächsten Stunde arbeiten. Das Wohl des Tieres hat oberste Priorität
Benno Müller ist der erste Hochsicher heitshäftling hierzulande, der nicht nur eine tiergestützte Therapie erhält, sondern be reits zum zweiten Mal mithilft, einen Thera piebegleithund auszubilden. Nach der Be grüssung und kurzer Absprache mit Theres Germann geht er zur Mitte des Spazierhofs. Ringsum ragen hohe Gitter auf, dahinter noch höhere Betonwände, in einer Ecke plätschert Wasser in einen kleinen Teich. Breitbeinig steht der Gefangene da, konzen triert sich, dann hält er eine Fliegenklatsche
Bilder: Daniel Auf der Mauer
hüfthoch neben sich und macht das Hand zeichen. Indira gehorcht sofort und trabt gemächlich auf ihn zu, ohne zu zögern berührt sie mit der Schnauze die Klatsche. Perfekt gemacht, zum Lob reicht ihr der junge Mann ein Leckerli. Kontakt zum Hund bricht die Isolation auf
Die stattliche Hundedame wirkt entspannt, sie fühlt sich wohl – ein zentraler Punkt für Therapeutin Germann: «Das Hundewohl hat immer oberste Priorität», sagt sie, da ist sie absolut strikt. Zeigt der Hund das ge ringste Anzeichen von Unwohlsein, ist das für sie ein Grund, eine Therapiestunde zu unterbrechen oder bei eindeutigen Stress signalen abzubrechen. Benno Müller hat in den drei Jahren nie den geringsten Anlass gegeben. Im Gegenteil: Wenn er mit dem Hund arbeitet, ist er ein anderer Mensch, munterer, konzentrierter und vor allem überraschend rücksichtsvoll. Das ist nicht selbstverständlich: Benno Müller, heute 24 Jahre alt, hatte seine Impulse nicht immer im Griff. Als 13Jäh riger hat er ein Mädchen umgebracht, nur wenig älter als er. «Seither», sagt er leise, «vergeht kein Tag, an dem ich nicht wünsch te, ich könnte das ungeschehen machen.» Seit seiner Tat lebt Müller in Gefangen schaft, zuerst im Jugendstrafvollzug, seit vier Jahren lautet seine Adresse «SITRAK 2», Sicherheitstrakt II in der Justizvollzugsanstalt Lenzburg. Direkten Kontakt zu anderen Gefangenen hat er nur in einer kleinen Gruppe, Besuch
empfängt er bloss hinter Sicherheitsglas. Wer so lange isoliert und ohne soziale Kontakte im Gefängnis lebt, verkümmert. «Prisonisierung» nennt das die forensische Psychiaterin Bernadette Roos. «Gefangene haben nach jahrelanger Haft ein unglaub liches Manko an geistiger Anregung, an Wärme und Körperkontakt. Dadurch werden viele antriebslos, und psychische Erkrankungen verstärken sich.» Wenn Roos die Gefangenen im Sicher heitstrakt besuchte, sah sie manchmal Theres Germann und ihre Hunde bei der Arbeit im Normalvollzug. Sofort dachte sie: «Das wäre auch etwas für den Sicher heitstrakt. Hunde sehen nicht die Tat, für sie zählt nur, wie ein Mensch im Moment mit ihnen umgeht.» Die Argumente für die tiergestützte The rapie (TGT) sind überzeugend. «Tiere gehen vorurteilslos auf die Gefangenen zu, melden ihnen aber schonungslos zurück, wenn sie sich unpassend verhalten», erklärte Theres Germann, als sie Gefängnisdirektor Marcel Ruf vor fünf Jahren erstmals ihre Idee für das Gefängnisprojekt vorstellte. TGT, sagte sie, könne bewirken, dass Straftäter, die unfähig sind, ihre Impulse gegenüber Mit menschen zu kontrollieren oder sich einzu fühlen, das mit einem Hund problemlos ler nen und am Ende sogar auf ihre Beziehung zu Menschen übertragen können. «Ihre Argumente leuchteten mir sofort ein», sagt Ruf heute. Er ist gern für Neue rungen zu haben, wenn sie die Bedingungen in seinem Gefängnis verbessern. «Eine
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MENSCHEN | MM08, 22.2.2016 | 17
wichtige Aufgabe des Freiheitsentzugs ist die Resozialisierung der Straftäter», sagt der Gefängnisdirektor. Er gab sein Okay, zuerst für den Normalvollzug, dann, vor drei Jahren, auch für den Sicherheits- und Hochsicherheitstrakt. In den USA und Grossbritannien gibt es ähnliche Programme, in der Schweiz ist Lenzburg die einzige Strafanstalt, die das im Sicherheitstrakt anbietet. «Die hundegestützte Therapie zeigt bei einigen Strafgefangenen eine erstaunliche Wirkung. Sie werden viel ruhiger, und zugleich kapseln sie sich weniger ab», sagt Ruf. «Dieser positive Effekt ist noch zwei Tage danach spürbar.» Das beobachtet auch Bruno Graber, Leiter Zentralgefängnis. Obwohl der Aufwand gross ist, weil bei einer Therapiestunde ein bis drei Vollzugsbeamte dabei sein müssen, steht er voll dahinter: «Die Gefangenen sind danach spürbar weniger aggressiv, das erhöht die Chancen, sie eines Tages wieder in die Gesellschaft einzugliedern.» Bei Benno Müller ist die Wirkung gut spürbar. Die Jahre im Strafvollzug haben auch ihm nicht gutgetan, abgelöscht schleppte er sich durch gleich-
förmige Tage. Seit er vor drei Jahren erstmals an der tiergestützten Therapie teilnehmen durfte, hat er 20 Kilogramm abgenommen, er ist motiviert und verbessert laufend seine sozialen Kompetenzen. «Ich freue mich immer extrem auf die Stunde mit Indira», sagt er. Häftling hilft bei der Ausbildung
Während Benno Müller mit Theres Germann die nächste Übung bespricht, liegt seine Hand auf Indiras Rücken, sanft krault er ihren kräftigen Hals. Er hat gelernt, wie er sich der Hundedame seitwärts nähern muss, um sie nicht zu erschrecken, und er merkt, wenn sie Rückzug benötigt. In seinem blauen «Hundeheft» skizziert der Häftling sorgfältig die Übungen, die er nächstes Mal durchführen möchte. Noch mehr Verantwortung hat er, seit er zusätzlich zur Therapie an einem anderen Tag einen neuen Hund zum Therapiebegleithund ausbildet. «Herr Müller lernt, sich in Geduld zu üben», sagt Theres Germann nach zwei Probestunden. Er muss sich auf einen neuen Hundecharakter einlassen und sich Mühe geben, das Vertrauen der dreijährigen Hündin zu ge-
Theres Germann mit Indira: Seit fünf Jahren arbeitet die Fachfrau für tiergestützte Therapie mit ihren Hunden im Zentralgefängnis Lenzburg.
winnen. Nur so besteht sie nach einem Jahr die Prüfung. «Benno Müller hat grosse Fortschritte gemacht», sagt Theres Germann. Nach einer ruhigen Kraulrunde auf der Decke ist die Stunde beendet. Müller führt Indira noch einmal zum Wasser-
napf, dann umarmt er sie zum Abschied. Es fällt ihm sichtlich schwer, sich von der Hündin zu trennen. Dann nimmt Germann die Leine und marschiert mit Indira zum Ausgang. Mit einem metallischen Klicken fällt die Tür hinter ihr ins Schloss. MM
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18 | MM08, 22.2.2016 | MENSCHEN
Jürgen Schäfer
«Der Tod ist für mich ein ernst zu nehmender Gegner» Allein in der Schweiz leiden rund 500 000 Menschen an einer seltenen Krankheit. Die Ursache dafür ist oft banal, bisweilen komplex und manchmal auch mysteriös. Ein Fall für Professor Jürgen Schäfer, den deutschen «Dr. House». Text: Reto E. Wild
Bilder: Alex Kraus
MENSCHEN | MM08, 22.2.2016 | 19
Jürgen Schäfer: «Ich bin fachlich nicht so gut wie Dr. House, dafür menschlich weniger schwierig.»
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MENSCHEN | MM08, 22.2.2016 | 21
Jürgen Schäfer, Sie sind international bekannt als der deutsche «Dr. House». Ehrt oder stört Sie dieser Vergleich? Wenn er auf meine Kompetenz anspielt, würde es mich ehren. Ich bin fachlich zwar bei Weitem nicht so gut wie Dr. House, aber dafür menschlich deutlich weniger schwierig. Sie lassen Sequenzen aus der TV-Serie im Hörsaal abspielen. Sind Sie ein Fan von «Dr. House»? Meine Frau Isabel ist Internistin, und wir haben uns die Serie regelmässig angeschaut. Nach der Sendung diskutierten wir immer, was Fakt und was Fiktion ist. Obwohl wir beide erfahrene Ärzte sind, mussten wir dazu manchmal dicke Lehrbücher wälzen. Fast alle Medizinstudenten kennen die Serie, und manche haben mich an der Uniklinik jeweils am nächsten Tag gefragt, ob die Fälle wahr sein könnten. So entstand die Idee, die Serie in meine Vorlesungen reinzupacken. Eine Journalistin von «Focus Online» hat bei ihren Recherchen zu «Dr. House» davon erfahren. Nach der Veröffentlichung ihres Artikels kamen fast mehr Reporter als Studenten in meine Seminare. Was war die Folge? Anfangs gingen bei uns täglich ein bis zwei Anfragen von Patienten mit seltenen Krankheiten ein, nach dem Artikel waren es plötzlich bis zu 20. Ich ging zur Geschäftsführung der Klinik und sagte, ich könne den Ansturm so nicht mehr bewältigen. Diese hat sich dann dankenswerterweise für ein kleines Zentrum mit personeller Verstärkung entschieden, um der Flut wenigstens ein bisschen Herr zu werden. Unser Team besteht heute unter anderem aus zehn erfahrenen Ärzten aus allen Bereichen der Medizin, einer extrem engagierten Sekretärin, zwei IT-Experten und einem Forschungslabor, um die ungewöhnlichsten Fälle aufzuklären. Wie viele Anfragen erhalten Sie heute? In den vergangenen zwei Jahren erreichten uns weit über 4000 Anfragen. Deshalb haben wir so extrem lange Wartezeiten. Marburg allein kriegt nicht ganz Deutschland gesund. Da sind auch die Gesundheitspolitik und andere Standorte gefordert, damit man sich flächendeckend um die Leute kümmern kann. Man sollte nicht vergessen: Wir sind nicht besser als andere, wir sind nur ganz normale Klinikärzte. Jetzt untertreiben Sie aber. Nein, ganz bestimmt nicht. Anders ist nur die Zusammensetzung unseres Teams mit dem Forschungslabor und den Besprechungen. Wir haben nun mal den Luxus, dass wir eine forschungsaktive Universitätsklinik sind. Und mit dieser Struktur haben wir
Jürgen Schäfer: «Belastend ist, dass Tausende von Menschen auf Hilfe warten müssen.»
enorme Möglichkeiten und können teilweise ganz neue Krankheiten entdecken. Welches sind die seltensten Krankheiten, mit denen Sie es zu tun hatten? Das Friedman-Goodman-Syndrom zum Beispiel. Davon gibt es nur 18 beschriebene Fälle weltweit. Wir haben es bei einer jungen Frau diagnostiziert, die extrem untergewichtig und am ganzen Körper mit Sommersprossen übersät ist und Schwimmhäutchen an den Händen hat. Fatalerweise wurde bei ihr über Jahre hinweg die Diagnose «Anorexia nervosa», also Magersucht, gestellt. Was ist das Problem bei dieser Krankheit? Nun, die Ursache für diese Erkrankung ist noch völlig unbekannt und wird von uns gerade erforscht. Wir haben einige potenzielle Ursachen im Visier. Ob diese aber tatsächlich infrage kommen, können wir erst nach
Zur Person
Krankheitsermittler Jürgen Schäfer (59) ist Internist, Endo krinologe, Intensivmediziner und Herzspezialist. Er ist Gründungsdirektor des Zentrums für unerkannte und seltene Erkrankungen an der privatisierten Uni versitätsklinik Marburg nördlich von Frankfurt am Main.
2008 begann Jürgen Schäfer, seinen Studenten an ausgewählten Beispielen der USFernsehserie «Dr. House» schwierige medizinische Fälle zu erklären. 2010 erhielt er den Lehrpreis der deutschen Universi tätsmediziner, 2013 wurde er zum Arzt des Jahres gewählt. Der deutsche «Dr. House» lebt in Marburg, ist mit der Gastroentero login Isabel RestrepoSchäfer verheiratet und hat zwei Kinder.
Abschluss umfassender Studien sagen. Letztlich ist das Syndrom aber ein Gendefekt und hat mit der ursprünglich diagnostizierten Anorexia nervosa nichts zu tun. Sie sind Gründer und Leiter des Zentrums für unerkannte und seltene Erkrankungen. Wie ist das, wenn man immer wieder mit neuen mysteriösen Krankheiten konfrontiert wird? Schon vor dem Studium war klar, dass ich kranken Menschen begegnen würde. Für sie habe ich die Ausbildung gemacht, das ist keine Belastung. Belastend jedoch finde ich, dass Tausende auf Hilfe warten, wir viele Überstunden leisten müssen und die Flut von Anfragen trotzdem nicht in den Griff kriegen. Ich verstehe nicht, dass wir für diese Menschen nicht mehr Anlaufzentren anbieten. Eine Krankheit gilt als selten, wenn sie bei 2000 Personen nur ein Mal vorkommt. Es gibt bis jetzt etwa 8000 davon. Kennen Sie alle? Kein Mensch kennt alle. Aber dafür gibt es heute Unterstützung durch den Computer. Unser Informatiker ist in der Lage, seltene Symptome über eine Suchmaschine einzugeben und so die Krankheit zu eruieren. Medizin ist wie ein Kriminalfall. Nur sucht ein Kommissar Blutspuren, und wir suchen Spuren im Blut. Welche Eigenschaften braucht es dafür? Neugierde und Interesse sind sehr wichtige Triebfedern. Aber auch Ehrgeiz, ein bisschen Verbissenheit und ein kriminalistisches Gespür. Hätten Sie auch Kriminologe werden können? Das glaube ich nicht. Wenn aus der Medizin nichts geworden wäre, hätte ich nicht viel Alternativen gehabt. Dann hätte ich am ehesten doch reich heiraten müssen.
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Tag 6 Bratislava. Altstadtführung* in Bratislava, der Hauptstadt der Slowakei, deren Geschichte und Gegenwart von Kelten, Römern, Deutschen, Magyaren, Juden und Slowaken geprägt wurde. Tag 7 Dürnstein. Dürnstein liegt inmitten von Weinbergen der Wachau. Rundgang* im Städtchen. Die Wachau sonnt sich in einem besonders milden Klima und heisst zu Recht Marillen- und Weinland. Mittags Weiterfahrt Richtung Passau. Tag 8 Passau–Schweiz. Am Morgen erreichen Sie Passau. Nach dem Frühstück Busrückreise zu Ihrem Abreiseort. * Ausflugspaket. Das Ausflugspaket kann nur im Voraus gebucht werden. Sie sparen mindestens 20%. Buchung einzelner Ausflüge an Bord möglich.
Tag 5 Budapest–Esztergom. Das malerische Budapest erleben Sie vormittags auf einer Rundfahrt*. Sie besichtigen prachtvolle Bauwerke. Am Nachmittag Ausflug zum Donauknie (Fr. 45). Der Bus bringt Sie nach Esztergom zu einem Aussichtspunkt – ein herrlicher Blick auf das Donauknie erwartet Sie wie auch die Basilika von Esztergom. Excellence Melodia**** Auf diesem elegant-luxuriösen Flussschiff erwartet Sie ein erholsames und besonders ruhiges Reisevergnügen dank innovativer Schiffstechnologie. Geräumige Decks, gute Küche im behaglichen Panoramarestaurant, Lounge mit Bar, Vinothek, Cigar-Lounge und der Wellnessbereich mit Whirlpool und Sauna bieten Ihnen alles für Ihr Wohlbefinden. Die grosszügigen Kabinen Standard 12 m² mit Sofabett und Deluxe 15 m² (mit trennbarem Doppelbett ) bieten viel Komfort. Mittel- und Oberdeck-Kabinen sind mit französischem Balkon ausgestattet, die Kabinen auf dem Hauptdeck mit nicht zu öffnendem Fenster. Alle Kabinen mit WC/Dusche, Klimaanlage, Föhn, Safe, Minibar, Stromanschluss 220 V. +
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MENSCHEN | MM08, 22.2.2016 | 23
Die optimale Vorbereitung auf den Arztbesuch Migmag.ch/ schaefer
Wie kann man das Risiko seltener Erkrankungen minimieren? Meist gar nicht. 80 Prozent aller Fälle sind angeboren. Da bleibt einem nichts anderes übrig, als frühzeitig zum Arzt zu gehen. Kann man irgendwie vorbeugen? Unter Umständen kann man den Verlauf günstig beeinflussen. Darum ist es auch so wichtig, die Krankheiten zu kennen. Wenn man zum Beispiel weiss, dass man einen Alpha-1-Antitrypsin-Mangel hat – eine seltene Störung, die sowohl die Lunge als auch die Leber schädigen kann–, dann sollte man auf gar keinen Fall rauchen und auch die Leber nicht unnötig mit Alkohol belasten. Interessant ist, dass diese Krankheiten banale Ursachen haben können, wie Sie in Ihrem Buch schreiben. Etwa eine Zahnwurzel oder eine bleibelastete Badewanne. Ja, dazu gehört auch Borreliose. Häufig wird eben nicht an einen Zeckenstich gedacht, weil dieser oft mehrere Wochen zurückliegt. Da fällt einem viel eher das schlechte Essen vom Vortag ein. Wie gehen Sie damit um, dass es Fälle gibt, auf die Sie keine Antwort haben? Das passiert oft genug. In ungefähr zwei Dritteln der Fälle finden wir eine belastbare Diagnose. Die führt dann zwar nicht unbedingt zur Heilung, aber wir wissen wenigstens, was es ist. Bei gut einem Drittel finden aber auch wir nichts, obwohl wir uns sehr viel Mühe geben. Dann legen wir das Krankendossier in die «Kiste ohne plausible Lösung» und schauen, ob die Fachliteratur ein halbes Jahr später neue Erkenntnisse hat. Denn der Wissensgewinn in der Medizin ist enorm. Da kann sich in wenigen Monaten viel ändern. Wie belastend ist es, wenn Sie Dossiers in diese Kiste legen müssen? Unser Anspruch ist, dass wir jedem helfen können – obschon wir wissen, dass das eigentlich unmöglich ist. Insofern belastet das schon. Wir sind jedoch keine Zauberer und kennen die Grenzen der Medizin und auch unserer Fähigkeiten. Ich hätte aber nicht damit gerechnet, dass es Tausende verzweifelter Menschen mit ungeklärten Krankheiten gibt. Da muss sich etwas tun, und das ist vor allem ein gesundheitspolitisches Problem. Viele suchen im Internet nach einer Erklärung. Wie ratsam ist das? Menschen, die das Glas immer halb leer sehen, denken bei einem starken Schluckauf schnell, sie hätten einen Tumor. Das kann extrem belasten. Diejenigen, die das Glas eher halb voll sehen, sagen sich: Was es nicht alles gibt, das könnte sogar ein Hirntumor
sein. Gut, dass ich den nicht habe … Generell bin ich ein Verfechter des Internets. Die moderne Informationstechnologie ist die grösste Chance, die wir haben, um unsere Computersysteme besser zu nutzen. Die Medizin ist ähnlich wie ein Transatlantikflug: Wir brauchen Unterstützung durch Hightech, um die Komplexität der entsprechenden Erkrankungen zu erfassen. Welche Rolle wird «Dr. Google» in 20 Jahren spielen? Die Medizin in 20 Jahren wird eine andere sein als heute. Es werden expertenunterstützte Systeme mit einem Labor verknüpft sein, wo man die Beschwerden der Patienten direkt in ein Analysesystem eingeben kann. Labor und Bildgebung werden eine ausführliche, auf Datenträgern gespeicherte Krankengeschichte ergänzen und durch Analysesysteme zu einer belastbaren Diagnose zusammenführen. Der Computer wird die moderne Medizin in 20 Jahren ähnlich revolutionieren wie das Navi vor ein paar Jahren die Fahrt im Auto. Zum Beispiel? Meine Vision ist, dass man in 20 Jahren beispielsweise zum Einkaufen in die Migros geht und dort am Eingang noch schnell nach einem Pieks mit der Nadel einen Tropfen Blut analysiert oder in eine künstliche Nase pustet, um herauszufinden, ob man eine ernste Erkrankung hat. Beim Rausgehen erfährt man dann gleich an der Kasse, wie es um einen bestellt ist, ob Cholesterin-, Blutzucker- und Harnsäurespiegel stimmen, die Leber- und Nierenwerte in Ordnung sind, und ob sich die Lebensmittel im Einkaufswagen mit den aktuellen Laborwerten vertragen. Aber auch, ob man jetzt dringend zum Arzt gehen soll, wird man durch solche Laborautomaten rasch erfahren, die aus
27. Februar
Tag der seltenen Krankheiten Rund 350 000 Kinder und Jugendliche
in der Schweiz leiden an den Folgen einer seltenen Krankheit. Der Umgang damit ist für die ganze Familie schwierig. Deshalb finden zum Tag der seltenen Krankheiten am 27. Februar diverse Veranstaltungen für betroffene Familien statt. So lädt der Förderverein für Kinder mit seltenen Krankheiten (KMSK) zum KMSK CharityEvent nach Volketswil ZH ein (10.30 Uhr). An der Universität Zürich veranstaltet «ProRaris», Allianz seltener Krankheiten Schweiz, ab 9.30 Uhr eine Tagung mit Fokus auf Politik und Fachwissen. Kmsk.ch
einem einzigen Tropfen Blut Hunderte von Werten bestimmen können. In der Schweiz steigen die Krankenkassenprämien Jahr für Jahr, das Gesundheitssystem wird immer teurer. Sehen Sie einen Ausweg aus dieser Entwicklung? Man sollte die Medizin nicht nur als Kostenfaktor sehen, sondern als Chance, gesund alt zu werden. Heute haben wir an jeder Ecke Notfallhelikopter, in Zürich eine der besten Kardiologien, Onkologien und zahlreiche weitere Schwerpunkte in ganz Europa. Gerade in der Schweiz sollte jedermann klar sein, dass die moderne Medizin und die innovative Pharmaforschung einen Wachstumsmarkt darstellen, der auch eine Vielzahl hochqualifizierter Arbeitskräfte sichert. Jeder braucht irgendwann die Medizin. Die Frage stellt sich nicht ob, sondern wann. Krankheiten gehören zum Leben, und herumzugeizen rächt sich irgendwann. Dieser fürchterliche Slogan «Geiz ist geil» kostet in der Medizin Menschenleben und gehört verboten. Letztlich ist es aber eine gesellschaftspolitische Frage, was uns ein optimales Gesundheitssystem wert ist. Läuft man mit Ihrem Wissen nicht Gefahr, jedes Boboli am eigenen Körper als gefährliche Krankheit zu bewerten? Ach Gott, als junger Medizinstudent war das viel eher der Fall. Im fortgeschrittenen Alter sieht man vieles gelassener. Die Krankheiten haben ja auch keinen Respekt davor, ob man Medizin studiert hat oder nicht ( lacht). Falls was wäre, würde ich mich auch nicht selbst behandeln, sondern zu meiner Frau oder einem Berufskollegen gehen. Was machen Sie, um gesund zu bleiben? Zu wenig. Ich würde wohl besser jeden Tag früher aus der Klinik gehen, mir weniger den Kopf über ungelöste Krankheitsfälle zerbrechen und mehr Sport treiben. Wie ist Ihr Verhältnis zum Tod? Ich habe Respekt vor ihm. Er kommt halt irgendwann, manchmal als Feind, manchmal als Erlöser, aber immer unumkehrbar. Der Tod macht klar, wie vergänglich alles Leben ist. Und wie wichtig es ist, sein Leben auch wirklich zu leben. Beruflich sehe ich den Tod durchaus als ernst zu nehmenden Gegner. Letztlich sind auch wir Ärzte nur kleine Zahnräder in einem grossen Getriebe – und froh, wenn wir mit unserer Arbeit das Leben der Patienten verlängern und die Leiden lindern können. Das macht für mich die Medizin mit zum schönsten und erfüllendsten Beruf. MM Jürgen Schäfer: «Der Krankheitsermittler – Wie wir Patienten mit mysteriösen Krankheiten helfen», Droemer Verlag, 2015, Ex Libris, Fr. 22.30 Kontakt für seltene Krankheiten in der Schweiz: Proraris.ch
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Migros-Welt MM08
Zahl der Woche
1004006
1 004 006 Nutzer haben in den ersten zwei Wochen nach der Neugestaltung die Website Migros.ch besucht. Das ist ein Zuwachs von über 26 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Paradiesvogel und kluger Kopf: Die britische Sängerin Kyla La Grange tritt am 15. April am Festival «m4music» auf.
Fundgrubenverkauf
Alles muss raus Noch bis 12. März finden Schnäppchenjäger in den SportXX-Filialen der Migros Luzern im MParc Ebikon, im Einkaufscenter Zugerland und im Einkaufscenter Länderpark tolle Artikel der laufenden Saison zu Liquidationspreisen respektive mindestens 50 Prozent Rabatt. Darunter sind viele
Eigen- und Fremdmarkenprodukte wie Sportkleider, Winterkleider und alle Arten von Turn- und Wanderschuhen. Informationen zum aktuellen Sortiment und zu Aktionen auf Sportxx.ch Mehr von der Migros Luzern ab Seite 67
Musikfestival
In der Riege der britischen Popstars zählt Kyla La Grange zu den klügsten Köpfen: Die 29-Jährige hat an der Eliteuni Oxford Philosophie studiert. Bei «m4music», dem Popmusikfestival des Migros-Kulturprozents, wird ihr Auftritt am 15. April zu den Glanzpunkten zählen. Die Londonerin, die Wurzeln in Südafrika und Zimbabwe hat, ist enorm wandlungsfähig: Sie wechselt zwischen verträumtem Folk und düsteren elektronischen Klängen, tritt als einfache Sängerin und als schillernder Paradiesvogel auf. Ab sofort gibt es Tickets für das vielfältige Festival vom 14. bis 16. April in Zürich. M4music.ch
Frühling in Istrien
Frühling im charmanten Istrien. Malerische Landschaften und romantische Städtchen. 1. Tag Schweiz – Novigrad Über die Gotthardroute führt Sie die Reise ins Tessin und weiter nach Mailand. Sie passieren Bergamo und Brescia und fahren entlang der Po-Ebene, vorbei am Südufer des Gardasees, nach Verona. Über Padua erreichen Sie bei Venedig die Küste der Adria. Vorbei an Triest, einem der bedeutendsten Häfen Italiens, und durch ein kurzes Stück Slowenien erreichen Sie Istrien, die grösste Halbinsel der nördlichen Adria, wo Sie in Novigrad die nächsten Tage verbringen werden.
3. Tag Ausflug Motovun und Opatija
Am Vormittag führt Sie die Fahrt ins Innere der Halbinsel. Im nördlichen Teil von Istrien liegt das wahrscheinlich bekannteste und attraktivste istrische mittelalterliche Städtchen Motovun. Der Motovuner Wald, der sich entlang des Flusstals der Mirna erstreckt, ist bekannt für das Vorkommen der Trüffel, dem unterirdischen Pilz, dem aphrodisische Eigenschaften nachgesagt werden. Nach diesem interessanten Aufenthalt fahren Sie an die Kvarner Bucht, nach Opatija. Dank dem milden 2. Tag Aufenthalt Novigrad Klima während der WintermonaGeniessen Sie den heutigen Tag te verbrachten schon die österund entspannen Sie sich in die- reichischen Adligen die kalte ser milden, mediterranen UmJahreszeit in dieser milden Gegebung. Das alte Städtchen gend. Selbst Kaiser Franz Josef Novigrad, das immer noch von liess sich hier eine Villa bauen. der ursprünglichen Stadtmauer Noch heute säumen Luxushotels umge- ben wird, liegt liegt ge und von Parks und Gärten umrade mal einen 10-minütigen gebene Villen die Küste. Im VerSpaziergang von Ihrem Hotel laufe des Nachmittags kehren entfernt. Sie dann auf einer Panorama-
5 Tage ab Fr. 299.–
fahrt entlang der istrischen Ostküste wieder in Ihr Hotel zurück.
4. Tag Ausflug Pula und Rovinj (fakultativ) Heute fahren Sie zuerst nach Pula, der grössten Stadt Istriens am Südzipfel der Halbinsel. Die Arena in Pula zählt zu den sechs grössten erhaltenen römischen Amphitheatern der Welt. Heute können hier 5000 Zuschauer Freilichtkonzerte und im Sommer das Opernfestival geniessen. Nach diesem interessanten und abwechslungsreichen Besuch fahren Sie nach Rovinj an der Westküste Istriens. Das Städtchen gehört mit zu den schönsten Orten der gesamten Adria und ist sicher eines der meist fotografierten.
5. Tag Istrien – Schweiz Nach dem Frühstück fahren Sie über Venedig und Verona nach Mailand und kehren über die Gotthardroute wieder in die Schweiz zurück.
Reisedaten 2016 02. – 06. März 08. – 12. März 14. – 18. März 20. – 24. März 24. – 28. März 30.03. – 03. April 04. – 08. April 11. – 15. April 17. – 21. April
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299.– 299.– 319.– 319.– 329.– 329.– 339.– 339.– 339.–
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Nicht inbegriffen: ✘ Annullationsschutz Fr. 24.– ✘ EZ-Zuschlag Fr. 90.– ✘ Fakultativer GanztagesAusflug nach Pula und Rovinj Fr. 48.–
Abfahrtsorte Bern, Olten, Basel, Zürich, Luzern
Traumküsten Dalmatiens Atemberaubende Küstenlandschaften. Mittelalterliche Städtchen und malerische Seen.
1. Tag Schweiz – Portoroz Abwechslungsreiche Reise durch Oberitalien nach Portoroz. 2. Tag Portoroz – Brela Sie folgen heute der Küste der Adria und haben immer wieder wunderschöne Ausblicke auf die der Küste vorgelagerten Inseln Krk, Rab und Pag. Vorbei an Zadar gelangen Sie an die bekannte Makarska-Riviera, wo Sie die nächsten vier Nächte wohnen. 3. Tag Ausflug Dubrovnik Eine Panoramafahrt entlang der einmaligen Küste und vorbei an den malerischen Bacinska-Seen und dem fruchtbaren Flussdelta der Neretva führt Sie nach Dubrovnik, von dem schon George Bernard Shaw vom «Paradies auf Erden» schwärmte. Die malerische Altstadt, die von gewaltigen Festungsmauern umgeben wird, zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Nebst einer geführten Besichtigung bleibt Ihnen auch genügend Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu entdecken. Im Verlaufe des Nachmittags kehren Sie dann wieder in Ihr Hotel in Brela zurück.
4. Tag Aufenthalt Makarska Riviera – Bootsausflug zur Insel Brac Geniessen Sie den heutigen Tag in dieser einmaligen Küstenlandschaft. Sie haben die Möglichkeit, an einer Bootsfahrt zur Insel Brac teilzunehmen. 5. Tag Ausflug Trogir – Split (fakultativ) Der heutige Ausflug führt Sie zunächst nach Trogir. Mit einem vollständig erhaltenen mittelalterlichen Altstadtkern können verschiedene Städte in Dalmatien aufwarten, doch kaum einer ist so beeindruckend wie der von Trogir. Nach diesem schönen Aufenthalt fahren Sie nach Split, der nach Zagreb grössten Stadt Kroatiens und zugleich die wirtschaftliche und kulturelle Metropole Dalmatiens. Auf einer geführten Besichtigung lernen Sie die äusserst sehenswerte Altstadt, die sich in und um den ehemaligen Diokletianpalast gebildet hat, näher kennen. Am Nachmittag fahren Sie der Küste entlang wieder Richtung Süden. Vorbei am ehemaligen Seeräubernest Omis, das
8 Tage ab Fr. 875.–
von den Ruinen der ehemaligen Festung Fortica überragt wird, kehren Sie ins Hotel in Brela zurück.
6. Tag Brela – Plitvicer Seen Sie verlassen heute die Küste und fahren zu den Plitvicer Seen, einem der schönsten Naturschauspiele im Südosten Europas. Auf knapp 8 Kilometern reihen sich nicht weniger als 16 verschieden grosse Seen wie Perlen aneinander. Die Seen leuchten in kräftigem Grün und sind stellenweise glasklar. 7. Tag Plitvicer Seen – Slowenien – Osttirol Über Karlovac und Zagreb erreichen Sie Ljubljana, zwischen dem Flüsschen Ljubljanica und dem Burgberg, mit seinen herrlichen Barockhäusern, den vielen Strassencafés und schicken Läden. Am Nachmittag Weiterfahrt durch den KarawankenTunnel nach Österreich. Entlang der Drau erreichen Sie zur letzten Übernachtung das Osttirol. 8. Tag Osttirol – Schweiz Durch das Pustertal und über den Brennerpass führt Sie die Heimreise zurück in die Schweiz.
Reisedaten 2016 24.04. – 01. Mai 15. – 22. Mai 21. – 28. Mai 18. – 25. Sept. 25.09. – 02. Okt. 02. – 09. Oktober 09. – 16. Oktober
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875.– 895.– 895.– 915.– 895.– 875.– 875.–
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8-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar 7 Übernachtungen mit Halbpension in guten Mittelklassehotels Ausflug nach Dubrovnik Bootsausflug zur Insel Brac Besichtigung der Plitvicer Seen, inklusive Bootsfahrt
Nicht inbegriffen: ✘ Annullationsschutz Fr. 32.– ✘ EZ-Zuschlag Fr. 190.– ✘ Ganztagesausflug Trogir und Split Fr. 38.–
Abfahrtsorte Bern, Basel, Olten, Zürich, Luzern
MIGROS-WELT | MM08, 22.2.2016 | 27
Tanzfestival Steps Vom
7. April bis 1. Mai ver wandelt das Festival Steps die ganze Schweiz in eine Bühne für zeitgenössischen Tanz. Wem dieses Genre etwas fremd ist, besucht am besten eine Vorstellung der Sao Paulo Dance Com pany. Denn die brasilia nische Formation zeigt Tanz in seiner puren Schönheit, als Mischung aus Sinnlichkeit und technischer Perfektion. Die mitreissenden Bewegungskünstler treten unter anderem in Zürich, Winterthur und Biel auf.
Rückrufe
Babysocken mit Plüschkopf Die Migros ruft die bunt geringelten Babysocken mit dem aufgenähten Plüschköpfchen aus Sicherheitsgründen zurück.
Da sich das Plüsch element, das eine Rassel enthält, leicht lösen kann, besteht die Gefahr, dass Babys das Plüschköpfchen samt Rassel verschlucken und daran ersticken. Die Babysocken (ArtikelNr. 8922.163) gibt es in drei Farb varianten. Die Migros empfiehlt, das Plüsch element zu entfernen oder die Socken gegen Rückerstattung des Verkaufspreises von Fr. 6.90 in eine Filiale zurückzubringen.
Kalbsbratwurst mit aha!-Label
Bild: Paul Wolkovier
Eine interne Prüfung der Migros hat ergeben, dass in der aha!-Kalbsbratwurst Milcheiweiss enthalten sein kann.
Da der Verzehr dieser Wurst für Personen mit Milcheiweissallergie ein Gesundheitsrisiko darstellt, ruft die Migros das Produkt zurück. Für alle anderen Personen – auch für solche mit LaktoseIntoleranz – besteht keine Gefahr. Die Kunden können das Produkt gegen Rückerstattung des Verkaufspreises zurückbringen. (Artikel Nr. 2301.103. 520.10, Verbrauchsdatum 1. Januar oder später)
Alle Infos zum Festival programm auf Steps.ch
Twin-Kaffeemaschine
Heiss begehrt
Noch bis 29. Februar läuft in der Migros eine Aktion zur neuen Kaffeemaschine Twin. Wer drei Packun gen TwinKapseln kauft, kann die Kaffee maschine für Fr. 9.90 statt Fr. 69.– erwerben. Wegen der grossen Nachfrage sind die Maschinen bereits in mehreren Filialen nicht mehr verfügbar. Sie können auch nicht kurzfristig nachgeliefert werden. Kunden erhalten deshalb einen Gutschein. Damit kann bis Ende März in allen MelectronicsFilialen eine Kaffeemaschine zu einem reduzierten Preis gekauft werden.
Preisbarometer
Aktuelle Preisänderungen
Die Migros senkt die Preise bei verschiedenen
Shampoos und Spülungen der Marken L’Oréal Elsève und Syoss. Ausgewählte Beispiele
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L’Oréal Elsève ColorVive Spülung, 200 ml
3.95
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Syoss Volume Lift Shampoo, 500 ml
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Syoss Men Power & Strength Shampoo, 500 ml
6.10
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Syoss Keratin Shampoo, 500 ml
6.10
4.85
–20,5
Syoss Volume Lift Spülung, 500 ml
6.10
4.85
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Syoss Moisture Intensive Care Spülung, 500 ml
6.10
4.85
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* in Franken
28 | MM08, 22.2.2016 | MIGROS-WELT
Micarna
Zu Besuch beim Wanderhirten
Rund 50 Schafhirten ziehen jedes Jahr durch die Schweiz – Winter für Winter und bei jedem Wetter. Die Micarna setzt sich für den Erhalt dieser Herden ein und arbeitet dafür mit zwei Oberstufenklassen zusammen. Ihnen hat Hirte Michael Cadenazzi erzählt, was er mit seinen Schafen tagein, tagaus erlebt. Text: Daniel Schriber
Bilder: Paolo Dutto
Michael Cadenazzi hatte den Schülern viel zu erzählen: über sich, seine Herde und ihre gemeinsame Reise.
N
ach einer 30-minütigen Wanderung durch das Luzerner Hinterland ist es so weit. Zuerst ist nur das Blöken der Schafe und vereinzelt das Bellen von Hunden zu hören. Doch dann, nach einem kurzen Waldweg, sind sie endlich zu sehen: der Hirte, seine drei Hunde, zwei Esel – und rund 550 Schafe. «Ich hätte nicht gedacht, dass es so viele sind», sagt die 13-jährige Lea und begutachtet die Herde staunend. Lea und ihre Gspänli aus der Oberstufenklasse Meisterschwanden AG sind an diesem bitterkalten, aber schönen Wintertag auf
den Littauerberg im Kanton Luzern gefahren, um Michael Cadenazzis Wanderherde zu besuchen. Cadenazzi ist einer von rund 50 verbliebenen Schafhirten in der Schweiz. Winter für Winter zieht der 45-Jährige durchs Land – bei Schnee, Regen, Eis und Kälte. Und das seit bald 15 Jahren. Es ist ein harter Job, ein einsamer auch. Trotzdem sagt er: «Ich liebe das Leben in der Natur.» Es ist ein Leben, von dem viele Schweizer wohl gar nicht wissen, dass es noch existiert. Die Micarna will das ändern. Mit ihrem Nachhaltigkeitsprogramm setzt sich die Migros-Tochter für den Erhalt der Wander-
herden in der Schweiz ein. «Leider ist die Zahl der Herden stark rückläufig», sagt Roland Pfister, Leiter Unternehmenskommunikation beim M-Industriebetrieb. Dies unter anderem aufgrund der immer dichter werdenden Besiedlung. «Uns ist es wichtig, dass diese naturnahe und tiergerechte Schafhaltung auch in Zukunft ihre Daseins berechtigung hat», erklärt Pfister. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt das Unternehmen dort an, wo heute die Weichen für die Zukunft gestellt werden: in der Schule. Zwei Schulen mit insgesamt 70 Schülerinnen und Schülern haben in den vergange-
MIGROSWELT | MM08, 22.2.2016 | 29
Das sagen die Schüler
«So viele Schafe auf einem Haufen!» Siro (14), Sarmenstorf AG
«Ich habe für unser Schulprojekt eine Bildergeschichte erarbeitet, die vom Leben eines Wander hirten und von einem Wolfsangriff handelt. Von Michael Cadenazzi habe ich heute erfahren, dass seine Herde bis jetzt von solchen Attacken verschont geblieben ist. Zum Glück.» Lea (13), Sarmenstorf AG
«In meinem Projekt beschreibe ich einen typischen Tag im Leben eines Schafs. Dieser besteht haupt sächlich aus Fressen – aber natürlich nicht nur. Damit die Ge schichte möglichst realistisch wird, habe ich heute die Gelegenheit genutzt, um den Wanderhirten mit Fragen zu löchern.» Lian (13), Meister schwanden AG
«Film und Fotografie sind meine Leiden schaft. Für mein Schulprojekt habe ich eine Fotodrohne über die Schafe fliegen lassen. Die Aufnahmen will ich später zu einem Dokufilm zusammenschneiden. Aus dieser Perspektive hat der Hirte die Herde bestimmt noch nie gesehen.» Vanessa (12), Sarmenstorf AG
nen Monaten am Pilotprojekt teilgenommen. Zu Beginn wurden die Klassen während eines halbtägigen Workshops von Fachleuten der Micarna, des Schweizer Schafzuchtverbandes und von IP-Suisse über das Thema Wanderherden informiert. Kreativität stand im Mittelpunkt
Anschliessend erarbeiteten die Schüler eigene Projekte zum Thema. Dabei waren der Fantasie kaum Grenzen gesetzt: Eine Gruppe widmete sich etwa einem Filmprojekt, andere Schüler bastelten ein lebensgrosses Schaf aus Holz und Gips oder komponierten ein Lied
über ein Schaf. «Die Schüler setzten sich in kreativer Weise mit einem sinnvollen und wichtigen Thema auseinander», sagt Klassenlehrer Tobias Ruch. Als Höhepunkt folgte der Besuch beim Wanderhirten Michael Cadenazzi und bei seiner Herde. «Dieser Erlebnistag wird meinen Schülern noch lange in Erinnerung bleiben», ist der Klassenlehrer überzeugt. Das hofft auch Hirte Michael Cadenazzi: «Es ist ein gutes Gefühl, der nächsten Generation etwas über meinen Beruf und die Schafe mitgeben zu können.» Über einen Beruf, den es hoffentlich noch lange geben wird. MM
«Bevor wir das Thema in der Schule behan delt haben, wusste ich nicht, dass es in der Schweiz Wander hirten wie Michael Cadenazzi gibt. Es war spannend, den Hirten und seine Schafe persönlich zu besuchen. Ich selber könnte mir ein solches Leben aber nicht vorstellen.» Lia (13), Bettwil AG
«Als wir heute hier ankamen, sahen wir endlich live, was wir bisher nur aus dem Unterricht kannten: so viele Schafe auf einem Haufen! Vielleicht singt Michael Cadenazzi ja in Zukunft das Lied, das ich gemeinsam mit drei Kolleginnen zum Thema Wander herden geschrieben habe.»
30 | MM08, 22.2.2016 | MIGROS-WELT
Attraktive Preise
Die SportXXLaufserie
«Mehr laufen, mehr profitieren»: So lautet
das Motto der ersten nationalen Laufserie, die SportXX für Kinder, Hobbyläufer und Leistungssportler lanciert. Bei der Teilnahme am ersten Wettkampf gibt es für die Läufer eine Sammelkarte inklusive eines ersten Laufpunkts und einen 20-FrankenGutschein von SportXX.
Für jede weitere Teilnahme an einem der neun Läufe gibt es einen Sammelpunkt sowie einen weiteren SportXXBon im Wert von 20 Franken. Die Laufpunkte berechtigen ab dem zweiten Lauf zu noch mehr Gutscheinen wie zum Beispiel einem Gratiseintritt in einen Migros-Fitnesspark oder einer Massage, einem Abo des «running. COACH» sowie einer Teilnahme an einem Laufkurs der Markus Ryffel’s GmbH. Insgesamt können fünf Punkte eingelöst werden. Der letzte Termin für den Bezug ist der 15. Oktober Details zur Premiere und sämtliche Läufe auf Sportxx.ch/laufserie
Wir verlosen je 25 Startplätze für Frühlingsläufe. Anmeldeschluss: 28. Februar Migrosmagazin.ch/ gluecksgriff
Volksläufe
Premiere und Gratisstarts
Am 19. März fällt mit dem Kerzerslauf der Startschuss zur ersten schweizweiten Laufserie von SportXX. Neun Läufe führen durch schöne Schweizer Städte und idyllische Landschaften. Kinder starten an über 20 Wettkämpfen gratis. Teilnehmen lohnt sich. Wer öfter startet, profitiert. Texte: Reto E. Wild
Bilder: Andy Mettler/swiss-image.ch, zVg
Die 9 Läufe der Serie finden hier statt: • 19. März Kerzerslauf (5 bis 15 km) • 23./24. April 20 km de Lausanne (10 bis 20 km) • 30. April Luzerner Stadtlauf (1,5 bis 5,6 km) • 5. Mai Auffahrtslauf St. Gallen (10 bis 21,1 km) • 21./22. Mai Stralugano (10 bis 21,1 km) • 12. Juni Schweizer Frauenlauf Bern (5 bis 10 km) • 17. September Greifenseelauf (5,5 bis 21,1 km) • 2. Oktober Murtenlauf (8,7 bis 17,2 km) • 15. Oktober Hallwilerseelauf (10 bis 21,1 km)
Wettbewerb
MIGROS-WELT | MM08, 22.2.2016 | 31
F
ast pünktlich zum Frühlingsanfang fällt am 19. März im freiburgischen Kerzers der Startschuss zum traditionellen Kerzerslauf. Für viele Läufer ist das ein erster Konditionstest nach vielen Trainings in Tights, mit Handschuhen, Mützen und Laufacken an dunklen Wintertagen. Am Kerzerslauf des Jahrgangs 2016 ist vieles anders. Die wichtigste Neuerung: Der Wettkampf gehört zu einer neuen, von SportXX lancierten Laufserie, die aus neun Wettkämpfen besteht. Und erstmals ist die Anreise zum grössten Gemüsegarten der Schweiz mit den öffentlichen Verkehrsmitteln kostenlos – ohne Startgelderhöhung. Schweizweit bietet das sonst nur der Frauenlauf in Bern an. Bernhard Schwab (64), Geschäftsfüh-
rer OK Kerzerslauf, der seit der ersten Austragung 1979 dabei ist, sagt: «Uns kostet diese Initiative eine Stange Geld. Aber wir möchten den Teilnehmenden nach 37 Jahren ein Geschenk machen.» Die 15 Kilometer lange Originalstrecke gehört zu den idyllischsten der Schweiz, führt sie doch durch Wald, über Wiesen und durch den paradiesischen Naturpark am Niederried-Stauseee. Die Migros übernimmt das Startgeld für die Kinder
Kerzers, das sich zwischen Aare und Murtensee an der Sprachgrenze zum Welschland befindet, hält für dieses Jahr eine weitere Neuerung bereit: Für Kinder der Jahrgänge 2003 bis 2010 übernimmt die Migros das Startgeld. Dies ist ein Engagement im
Rahmen von Generation M, dem Nachhaltigkeitsprogramm der Migros (Details auf Seite 33). «Dass Kinder gratis starten können, ist eine super Sache», freut sich Schwab. Immer wieder hätte er von Familien gehört, dass Startgelder für alle Familienmitglieder doch ins Geld gehen. So werde der Sport auch in der Breite gefördert. Martin Koch, Leiter Sponsoring beim Migros-Genossenschafts-Bund, sagt zum Engagement: «Die Gratisteilnahme für Kinder ist ein Meilenstein in der Schweizer Sport- und Bewegungsförderung. Damit setzen wir uns für Familien ein und möchten Kindern die Freude an der Bewegung vermitteln.» Die Läuferinnen und Läufer müssen sich allerdings sputen: Anmeldeschluss für den Kerzerslauf ist am 22. Februar.
Am Luzerner Stadtlauf, der am 30. April stattfindet, gehen Schülerinnen und Schüler dieses Jahr gratis an den Start.
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Wir versprechen Natasha, dass bis Ende 2019 über 70 000 Kinder gratis bei einem Volkslauf mitmachen können.
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Achtung, fertig, los! Jetzt starten Kinder an Volksläufen in der ganzen Schweiz gratis. Denn mit dem Nachhaltigkeitsprogramm Generation M setzt sich die Migros für die Gesundheit der Bevölkerung ein und unterstützt daher eine der beliebtesten Sportarten der Schweiz: den Laufsport. Finde jetzt einen Lauf in Deiner Nähe und melde Dich gratis an: generation-m.ch/gratisstart
MIGROS-WELT | MM08, 22.2.2016 | 33
Der Kerzerslauf ist bekannt für die landschaftlich besonders schöne Strecke. Er bildet. den Auftakt der SportXX-Laufserie.
Nachmeldungen sind bis zum 15. März per Post (Einzahlungsschein) oder online möglich. Zum NachhaltigkeitsEngagement der Migros passt übrigens, dass der Anlass laut Schwab seit 2001 der einzige Lauf der Schweiz ist, der ISO-20121-zertifiziert ist. Konkret: Die Organisatoren haben ein Abfallkonzept mit regionalen Abfuhrspezialisten entwickelt. Am Lauf werden Alu, Pet-Flaschen, grüner Abfall und Restmüll getrennt; die Migros stellt passende Eimer zur Verfügung. Die Läufer würden sich vorbildlich verhalten und den «Güder», so Schwab, sauber trennen. Der Aufwand ist enrom, denn zusätzlich wird eine Nachkontrolle durchgeführt, damit die verschiedenen Materialien wirklich korrekt getrennt sind. Der Wettkampf in der Westschweiz bildet den Auftakt zur neuen SportXX-Laufserie, die insgesamt neun Veranstaltungen umfasst. Einen Monat später steht mit den 20 Kilometern von Lausanne der nächste Lauf dieser Serie an. Und am 30. April geht es durch die Altstadtgassen zur 39. Austragung des Luzerner Stadtlaufs. Andreas Grüter (32), Geschäftsleiter des Vereins Luzerner Stadtlauf, erklärt: «Bei uns gehen erstmals alle Schülerinnen und Schüler gratis an den Start, weil die Migros mit dem Engagement für die Generation M das Startgeld übernimmt.»
Grüter ist überzeugt, dass diese Initiative einen posi tiven Einfluss auf die Jugend förderung hat und Kinder sich so noch mehr bewegen. Er rechnet mit einer Gruppendynamik, die auch Sportmuffel an den Start bringt. «Wir sind gespannt, wie sich das auf die Zahl der Teilnehmer auswirkt.» Damit meint der Stadtluzerner nicht nur die Gratisstarts für die jüngsten Sportler. Denn bei sämtlichen Teilnahmen an den Läufen der Serie erhalten alle Sportler zusätzlich eine Sammelkarte mit einem Laufpunkt und einem 20-Franken-Gutschein von SportXX. Beim zweiten Start motiviert ein Gratiseintritt in einen Migros-Fitnesspark. Gerade ambitionierte Läufer wissen, wie wichtig neben den Trainings erholungsfördernde Massnahmen wie Saunagänge oder Sprudelbäder sind. Öfter starten und mehrfach von Gutscheinen profitieren
Wer zum dritten Mal startet, wird mit einem Silber-Abonnement des «running.COACH» belohnt. Das ist ein OnlineTrainingsplan, hinter dem so bekannte Langstreckenläufer wie Markus Ryffel (der Olympia-Silbermedaillengewinner über 5000 Meter von 1984), Marathonrekordhalter Viktor Röthlin und Christian Belz (Rekordhalter über 3000 und 10 000 Meter) stehen. Mit dem Plan können Läufer Statisti-
ken auswerten und Trainingsdaten von Uhren wie Garmin, Polar oder Suunto hochladen. Sie erhalten Tipps von den Profis und können die Trainingseinheiten planen und mithilfe einer Smartphone-App aufzeichnen. Bei der vierten Teilnahme an der SportXX-Laufserie gibts eine Sportmassage in einem der Migros-Fitnessparks, und bei der fünften profitiert man von einem kostenlosen Laufkurs der Markus Ryffel’s GmbH. Kurz: Wer öfter startet, profitiert mehrfach. Nach Kerzers, Lausanne und Luzern geht die Reise weiter zum Auffahrtslauf in St. Gallen, gefolgt von Lugano, dem Frauenlauf Bern und dem Greifenseelauf. Die Serie wird schliesslich mit den traditionellen Herbstwettkämpfen Murtenund Hallwilerseelauf abgeschlossen (Daten im Kästchen auf Seite 30). Die neun Läufe berücksichtigen drei Sprachregionen, führen über ländliche Gebiete und durch Schweizer Städte. Und sie gehören zu den attraktivsten und bekanntesten Laufwettbewerben in unserem Land. Hobbyläufer, Leistungssportler und Kinder können sich darauf freuen, Nordic Walker ebenso, weil die meisten Anlässe auch eine eigene Kategorie in dieser Disziplin anbieten. «Diese Laufserie», sagt Bernhard Schwab vom Kerzerslauf, «ist eine wunderbare Idee. Sie ist schön in der ganzen Schweiz verteilt. Wir sind froh, dabei zu sein.» MM
Ziel: 70 000
Kinder starten gratis! Die Migros engagiert sich seit Jahren für die Gesundheit der Schweizer Bevölkerung. Dazu gehört, dass sie die grössten und populärs ten Volksläufe finanziell unterstützt. Generation M, das Nachhaltigkeits programm der Migros, setzt sich nun zum Ziel, dass bis Ende 2019 über 70 000 Kinder kostenlos an über 20 Lauf veranstaltungen in der Schweiz starten. Auf Generation-m.ch/ gratisstart sind alle Infos
zur Anmeldung sowie eine Liste aller Wett kämpfe wie des Aargauer Volkslaufs, des Winter thurer Marathons, des Hellebardenlaufs, des Basler Stadtlaufs oder des Zürcher Silvesterlaufs mit Freistarts für Kinder aufgeführt. Anmeldungen für die Gratisstarts sind nur online möglich. (Vorsicht: Anmeldefristen einhalten, sonst zahlt man Nachmeldegebühren).
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Vielfalt, die in aller Munde ist: Das neue Twin Kapselsortiment
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MIGROS-WELT | MM08, 22.2.2016 | 35
Preisbarometer
Aktuelle Preisänderungen Rund 15 000 Tonnen Halbrohreis werden jedes Jahr im M-Industriebetrieb Riseria Taverne AG
im Tessin veredelt und anschliessend in den Migros-Filialen verkauft. Dieser Reis stammt aus verschiedenen Anbaugebieten auf der ganzen Welt: aus Indien, Thailand, Nord- und Südamerika, aus Italien und der Schweiz. Entsprechend unterschiedlich können die Preise der verschiedenen Reissorten ausfallen.
Bild: zVg
Günstiger wird bei der Migros
der Basmatireis aus Indien, dessen Preis sich in den vergangenen Jahren durch schwache Ernten
und den Anbau von anderen Reissorten erhöht hatte. 2015 war hingegen ein gutes Erntejahr, die Preise konnten sich erholen. Auch beim M-Classic-Reis aus Italien hat sich die Lage am Markt etwas entspannt. Unter anderem deshalb, weil im Vergleich zu den Vorjahren wieder mehr Reis angebaut wurde. Die Migros kann nun bei diesen Reissorten ihre Einsparungen an die Kunden weitergeben. Beim Bioreis sorgt die weiterhin steigende Nachfrage jedoch für höhere Preise. Deshalb werden der thailändische Jasminreis und der Biolangkornreis in der Migros teurer.
Umgeben von Reis: Bauer einer thailändischen Migros-Kooperative. Ausgewählte Beispiele
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Bio Max Havelaar Basmati Reis, 1 kg
5.90
5.50
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Mister Rice Carolina parboiled, 1 kg
4.30
3.90
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M-Classic Risotto Baldo, 1 kg
2.60
2.40
–7,7
M-Classic Ribe Risotto parboiled, 1 kg
2.90
2.75
–5,2
Bio Mister Rice Jasmin, 1 kg
3.60
3.80
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Bio Langkornreis parboiled, 1 kg
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MIGROS-WELT | MM08, 22.2.2016 | 37
Sun Queen
So fruchtig und süss Die Ananasscheiben von Sun Queen aus der Dose überraschen mit einem intensiven Aroma. Die Früchte werden jeweils vollreif geerntet und im eigenen Saft eingelegt, der seinerseits vielseitig verwendet werden kann. In einem fruchtig-süssen Ananas-Tiramisù zum Beispiel schmeckt er genauso gut wie in einem exotischen Ananas-Chutney. Wer mag, kann den Saft aber auch zu einem erfrischenden Mixgetränk verarbeiten. Die Ananasscheiben enthalten weder Konservierungsmittel noch sonstige Zusatzstoffe.
Sun Queen Ananasscheiben, 490 g Fr. 2.75
Sun Queen Ananasscheiben, 149 g Fr. 1.05
Ananas-Tiramisù Bild und Styling: Veronika Studer
Für 4 Gläser à ca. 2 dl
Für die Creme 40 g Zucker, 10 g Vanillezucker und 2 Eigelbe schaumig schlagen. Mit 250 g verrührtem Mascarpone mischen. 2 Eiweisse steif schlagen und unterheben. 8 Löffelbiskuits mit 1,5 dl Ananas- und
2 EL Limettensaft tränken. 8 Ananasscheiben vierteln und abwechselnd mit Biskuits und Creme in Gläser schichten. Mit Kakaopulver bestreuen. Vor dem Servieren 2 Stunden kühl stellen.
Rezept Saison.ch
Meeresrauschen an der Nord- und Ostsee
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Inselreich Dänemark DIE HÖHEPUNKTE IHRER REISE ✔ Flug mit Swiss und Reise mit Twerenbold-Bus ✔ Gärten, Schlösser, Küstenland und Kopenhagen ✔ Fakultativ: Schloss Frederiksborg
Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Hinflug Zürich–Hamburg–Fredericia. Flug mit Swiss Zürich–Hamburg. Begrüssung an Bord der Twerenbold-Königsklasse. Durch Nordfriesland erreichen wir Dänemark. Geführter Wattenmeer-Naturspaziergang. Übernachtung in Fredericia. 2. Tag: Fredericia–Nordseepanorama–Hurup. Küstenfahrt nach Bovbjerg. Spaziergang zum historischen Leuchtturm. Im «Kystcentret» Thyborøn sehen wir u.a. die russische Zarenfregatte Alexander Newsky und in der Rettungsstation Thyborøn erfahren wir Spannendes aus 150 Jahren Seenotrettung. Fischbuffet in den «Fiskehallen Thyborøn». Tagesziel ist Hurup. 3. Tag: Hurup–Insel Mors–Odense. Im «Jesperhus», Skandinaviens grösstem Blumenpark, bewundern wir Blumen, exotische Vögel und schöne Gärten. Weiter südlich Besuch der alten Königsburg Koldinghus. Fahrt über den «Kleinen Belt auf die Insel Fünen und weiter nach Odense. 4. Tag: Odense–Kopenhagen. Über die atemberaubende Brückenkonstruktion des Grossen Belt erreichen wir die Insel Seeland. Wir sehen u.a. das Gartenparadies «Birkegaards Haver», die längste Baumallee Europas und «Sagnlandet», wo 10 000 Jahre dänischer Geschichte lebendig werden. Typisch dänisches Abendessen, bevor wir Kopenhagen erreichen. 5. Tag: Kopenhagen und fak. Frederiksborg. Stadtbesichtigung Kopenhagen, u.a. mit Schloss Christiansborg (dänisches Parlament), der kleinen Meerjungfrau, dem alten Hafen «Nyhavn » und der Fussgängerzone «Strøget» sowie dem Königsschloss Amalienborg (Aussenbesichtigungen). Freier Nachmittag oder fak. Ausflug zum Wasserschloss Frederiksborg mit dänischem Abendessen. 6. Tag: Kopenhagen–Gavnø–Hamburg. Auf der Insel Gavnø Besuch des gleichnamigen Rokokoschlosses und Park. Schiffspassage Rødby–Puttgarden. Abends Ankunft in Hamburg. 7. Tag: Hamburg – Rückflug nach Zürich. Stadtbesichtigung Hamburg. Nachmittags freie Zeit und Abends Rückflug mit Swiss nach Zürich.
7 Tage ab Fr.
1795.–
Pro Person in Fr.
Katalog- SofortPreis Preis*
7 Tage gemäss Programm 1995.–
1795.–
Reisedaten 2016 (Sa – Fr)
Unsere Leistungen ■
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Direktflug mit Swiss in Economy-Klasse Alle Flugnebenkosten (Wert Fr. 157) Fahrt mit Königsklasse-Luxusbus ab/bis Hamburg Unterkunft in guten Mittel- und Erstklasshotels Mahlzeiten: – 5 x Halbpension, davon 2 x Abendessen in typischen Restaurants (2. und 4. Tag) – 1 x Frühstücksbuffet (5. Tag) Ausflüge, Schiffspassagen und Besichtigungen gemäss Programm (ausg. fak. Schloss Frederiksborg inkl. Abendessen, 5. Tag) Eintritte: Blumengärten Jesperhus und Birkegaards Haver, Burg Koldinghus und Schloss Gavnø, Freilichtmuseum Sagnlandet Deutschsprechende lokale Reiseleitung am 5. und 7. Tag Audio-System auf Rundgängen Erfahrener Reisechauffeur ab/bis Hamburg
Nicht inbegriffen ■
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DIE HÖHEPUNKTE IHRER REISE ✔ Flug mit Swiss und Reise mit Twerenbold-Bus ✔ Bilderbuch-Schweden in Trosa und Mariefred ✔ Städteperlen Hamburg, Stockholm und Lübeck
Ihr Reiseprogramm
1: 11.06.–17.06. 2: 18.06.–24.06. 3: 25.06.–01.07. 4: 02.07.–08.07. ■
Südschweden und Stockholm
Einzelzimmerzuschlag Fak. Ausflug Frederiksborg inkl. Abendessen Annullierungskosten- und Assistance-Versicherung Auftragspauschale (entfällt bei Online-Buchung)
170.– 65.–
7 Tage ab Fr.
Pro Person in Fr.
20.–
Katalog- SofortPreis Preis*
7 Tage gemäss Programm 1885.– Reduktion Reise 3–5
1695.– – 50.–
Reisedaten 2016 (So – Sa)
1. Tag: Hinflug Zürich–Hamburg – Travemünde. Flug mit Swiss Zürich–Hamburg. Begrüssung im Twerenbold-Königsklasse-Bus. Stadtund Hafenrundfahrt Hamburg. Fahrt nach Travemünde und Einschiffung auf ein Schiff der TT-Line. Übernachtung an Bord. 2. Tag: Trelleborg–Nyköping. Ausschiffung in Trelleborg. Über den Göta Kanal, das «Blaue Band Schwedens», erreichen wir Nyköping. 3. Tag: Ausflug Stockholm. Fahrt nach Stockholm. Stadtführung mit u.a. dem Stadshuset, der Riddarholm Kirche und natürlich Gamla Stan, der Altstadt mit dem königlichen Schloss (Aussenbesichtigungen). Zeit zur freien Verfügung. 4. Tag: Ausflug Sörmland. Altstadtrundgang Nyköping. Fahrt ins hübsche Trosa, wo viele Episoden der TV-Serie von Inga Lindström gedreht wurden. Nachmittags Besuch von Schloss Gripsholm. 5. Tag: Nyköping–Göteborg–Einschiffung. Fahrt in die Hafenstadt Göteborg. Zeit zur freien Verfügung. Abends Einschiffung auf ein StenaSchiff. Übernachtung an Bord. 6. Tag: Ankunft Kiel – Lübeck. Ausschiffung in Kiel und Fahrt nach Lübeck, «Königin der Hansestädte» und Unesco-Weltkulturerbe. Geführte Besichtigung. 7. Tag: Lübeck–Hamburg – Rückflug nach Zürich. Fahrt nach Hamburg und Rückflug mit Swiss nach Zürich.
1: 10.07.–16.07. 2: 17.07.–23.07. 3: 24.07.–30.07. 4: 31.07.–06.08. 5: 07.08.–13.08. Unsere Leistungen ■
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Programmänderung Reise 2: Besichtigung Lübeck am 1. Tag, Stadtbesichtigung / Hafenrundfahrt Hamburg am 7. Tag. Übernachtung vom 6.–7. Tag in Hamburg statt in Lübeck.
Direktflug mit Swiss in Economy-Klasse Alle Flugnebenkosten (Wert Fr. 158) Mahlzeiten: – 3 x Halbpension in den Hotels – 1 x Frühstücksbuffet im Hotel (3. Tag) – 2 x Schiffspassagen mit Frühstück Schiffspassagen Travemünde–Trelleborg und Göteborg–Kiel (je 1 Nacht), Innenkabine (Göteborg–Kiel mit Betten übereinander) Ausflüge und Besichtigungen gemäss Programm Eintritt Schloss Gripsholm Deutschsprechende lokale Reiseleitung am 1., 3., 4. und 6. Tag Audio-System auf Rundgängen Erfahrener Reisechauffeur ab/bis Hamburg
Nicht inbegriffen ■
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79.–
1645.–
Einzelzimmerzuschlag Kabinenzuschläge: – Doppelkabine innen, (Betten nebeneinander) – Doppelkabine aussen – Einzelkabine innen Annullierungskosten- und Assistance Versicherung Auftragspauschale (entfällt bei Online-Buchung)
Internet-Buchungscode
155.– 15.– 40.– 100.–
79.– 20.– ksuha
*SOFORT-PREISE ca. 50 % der Plätze buchbar bis max. 1 Monat vor Abreise. Bei starker Nachfrage: Verkauf zum KATALOG-PREIS.
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MIGROS-WELT | MM08, 22.2.2016 | 41
M-Classic Pastetenfüllung Kalbfleisch, 415 g Fr. 5.40
Die Pastetenfüllung von M-Classic enthält ausschliesslich Schweizer Fleisch.
M-Classic
Bild und Styling: Ruth Küng
Pastetli: Klassiker neu mit Kalbfleisch Gefüllte Chügeli-Pastetli haben einen festen Platz in der Schweizer Küche und sind schnell und einfach zubereitet. Neu gibt es die cremige Pastetenfüllung von M-Classic mit Schweizer Kalbfleisch. Die kleinen Stückchen werden mit Champignons und Brätkügelchen in einer schmackhaften Sauce vorgekocht. Traditionell serviert man dazu Erbsli und Rüebli. Ebenfalls beliebt ist Reis, damit keine Füllung auf dem Teller verloren geht.
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MIGROS-WELT | MM08, 22.2.2016 | 43
Saisonküche
Geliebte Exotin
Erst kam sie aus der Dose auf den Tisch, heute möchte man nicht mehr auf die frische Frucht verzichten: Der Hauch Exotik, den die Ananas versprüht, ist höchst willkommen – ob in der Vorspeise, im Haupt gericht oder im Dessert.
Herausnehmen und sammeln!
Text: Claudia Schmidt Bilder: Christine Benz Rezepte: Annina Ciocco
Ideal als Dessert für 6 Personen
Mit Ananas wird aus dem französischen Klassiker Tarte Tatin ein fruchtig-spritziges Vergnügen.
Noch mehr Rezepte Die Saisonküche gibt es auch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.– Saison.ch/abo
44 | MM08, 22.2.2016 | MIGROS-WELT
Sauerkrautsalat mit Ananas
Schweinsplätzli mit Ananas-Chutney
Ananas-Tarte-Tatin Ideal als Dessert für 6 Personen
Ideal als Vorspeise
Ideal als Hauptgericht
für 4 Personen Zutaten 80 g Haselnüsse 600 g rohes Sauerkraut 1 kleine Ananas à ca. 1 kg 6 EL Sonnenblumenöl 2 EL Weissweinessig 2 EL grobkörniger Senf 2 EL Joghurt nature Salz, Pfeffer 20 g Sprossen für die Garnitur, z. B. Alfa-Alfa Zubereitung
für 4 Personen Zutaten ½ Ananas, ca. 600 g 1 Zwiebel 1 Peperoncino 4 EL HOLL-Rapsöl 2 Prisen Kardamompulver 1 TL Apfelessig Salz Zucker nach Belieben 8 Schweinsplätzli Nierstück à ca. 60 g Pfeffer Zubereitung
Zutaten
1
40 g 150 g 15 g 1 TL
kleine Ananas à ca. 1 kg Butter für das Blech Zucker Blätterteig Kokosnussschnitze Puderzucker
Zubereitung
1. Backofen auf 200 °C vorheizen. Ananas vierteln, Strunk entfernen. Ananas in Scheiben à ca. 2 mm schneiden. Blech ausbuttern und mit Zucker bestreuen. Ananas übereinanderlappend in der Form auslegen. Teig rund auswallen, auf die Ananas legen, Rand etwas andrücken und Teig mit einer Gabel einstechen.
Haselnüsse grob hacken, in einer Bratpfanne rösten, bis sie leicht Farbe annehmen. Sauerkraut in ein Sieb geben, mit kaltem Wasser abspülen und gut abtropfen lassen. Ananas schälen, längs vierteln, Strunk entfernen. Ananas in mundgerechte Stücke schneiden. Öl, Essig, Senf und Joghurt zu einer Sauce verrühren. Sauerkraut, Ananas und Sauce mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Haselnüsse über den Salat streuen. Mit Sprossen servieren.
1. Ananas schälen, längs halbieren, Strunk entfernen. Ananas in Stücke à ca. 5 mm schneiden. Zwiebel und Peperoncino hacken. Die Hälfte des Öls erhitzen. Zwiebel und Peperoncino kurz dünsten. Ananas beigeben. Wenn nötig, wenig Wasser zugeben. Unter gelegentlichem Rühren bei kleiner bis mittlerer Hitze ca. 30 Minuten köcheln lassen. Pfanne vom Herd ziehen. Mit Kardamom und Essig würzen, mit Salz abschmecken. Bei einer sauren Ananas nach Belieben Zucker zugeben. Auskühlen lassen.
Zubereitungszeit ca. 20 Minuten
2. Plätzli mit Salz und Pfeffer rundum würzen. Im restlichen Öl bei mittlerer bis grosser Hitze beidseitig ca. 6 Minuten braten. Plätzli mit Ananas-Chutney servieren.
Tipp Bei einer wässerigen Ananas, weniger Ananas verwenden, sodass nicht zu viel Flüssigkeit entsteht und der Zucker caramelisieren kann.
Tipp Dazu passt Reis oder Blattsalat.
Zubereitungszeit ca. 25 Minuten + ca. 50 Minuten backen
Pro Person ca. 6 g Eiweiss, 27 g Fett, 17 g Kohlenhydrate, 1450 kJ/340 kcal
Zubereitungszeit ca. 30 Minuten + 30 Minuten köcheln
+ auskühlen lassen
Pro Person ca. 27 g Eiweiss, 12 g Fett, 11 g Kohlenhydrate, 1100 kJ/260 kcal
2. Tarte in der untersten Rille ca. 50 Minuten backen. Herausnehmen, kurz stehen lassen und vorsichtig auf eine Platte stürzen. Mit dem Sparschäler Späne von den Kokosnussschnitzen hobeln. Ananas-Tarte damit bestreuen, mit Puderzucker bestreuen. Lauwarm oder kalt servieren.
Pro Person ca. 2 g Eiweiss, 9 g Fett, 26 g Kohlenhydrate, 800 kJ/190 kcal
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9.– statt 18.–
Hackfleisch gemischt Schweizer Fleisch, per kg
40%
1.15 statt 1.95
TerraSuisse Schweinskoteletts vom Hals «Aus der Region.» aus der Zentralschweiz, per 100 g
NOCH MEHR SPARMÖ 3.90 statt 4.90
Reibkäse Emmentaler/Le Gruyère im Duo-Pack 2 x 120 g, 20% günstiger
2.60 statt 3.30
M-Classic Joghurt 6 x 180 g 20% günstiger, z.B. Apfel-Mango/Erdbeere/ Heidelbeere
20x PUNKTE
3.25
Gesamtes Ostereiersortiment z.B. Schweizer Ostereier aus Freilandhaltung, 4 Stück à 53 g+
1.20 statt 1.55
Emmentaler mild per 100 g, 20% günstiger
4.50 statt 6.–
Alle Frischback-Gipfel im Duo-Pack gekühlt, 25% günstiger, z.B. M-Classic Buttergipfel, 420 g
40%
12.90 statt 21.60
Armando de Angelis Tortellini Schale à 1 kg, z.B. Prosciutto crudo
ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 23.2. BIS 29.2.2016, SOLANGE VORRAT
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Alle J.Bank’s-Snacks oder -Frühlingsrollen tiefgekühlt, z.B. Frühlingsrollen mit Gemüse, 6 Stück
50%
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M-Classic Pouletschenkel Schweiz, tiefgekühlt, 2 kg
ab 2 Stück
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M-Classic Sonnenblumenöl 1 Liter, z.B. 2 Stück zu Fr. 4.65 statt 7.80
GLICHKEITEN. 7.80 statt 9.80
Alle Crème d’or Dosen 750 ml oder 1000 ml 20% günstiger, z.B. Caramel Classic, 1000 ml
20%
8.60 statt 10.80
Alle Frey Schokoladen-Eili im 500-g-Beutel, UTZ z.B. Freylini und Giandor assortiert
4.90 statt 6.30
Sun Queen Ananas Scheiben im 6er-Pack 6 x 140 g, 20% günstiger
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11.40 statt 15.20
M-Classic Thon im 8er-Pack in Öl oder in Wasser, z.B. in Öl, 8 x 155 g
40%
4.50 statt 7.50
Alle Kult Ice Tea im 10er-Pack, 10 x 1 Liter, UTZ z.B. Zitrone
30%
15.75 statt 22.50
Frey Tafelschokoladen à 100 g im 10er-Pack, UTZ Giandor, Milch/Nuss oder Tourist, z.B. Giandor, 10 x 100 g
33%
12.30 statt 18.40
Boncampo Kaffee Bohnen oder gemahlen im 4er-Pack, UTZ z.B. Bohnen, 4 x 500 g
50%
5.50 statt 11.–
Alle Pepsi oder Schwip Schwap im 6er-Pack, 6 x 1.5 Liter z.B. Pepsi Max
DAS GROSSE . N E G Ü N G R E V SPAR ab 3 Stück
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Gesamtes Tangan Sortiment Gültig bis 7.3.2016
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Yvette Feinwaschmittel im Duo-Pack 20% günstiger, z.B. Color, 2 x 2 Liter, gültig bis 7.3.2016
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Linsoft- oder Kleenex-Taschen- sowie -Kosmetiktücher in Mehrfach- oder Sonderpackungen z.B. Linsoft Classic Taschentücher, FSC, 56 x 10 Stück, gültig bis 7.3.2016
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Gesamtes Cucina & Tavola Küchen- oder Tischtextil-Sortiment z.B. Küchentuch Frottee im Duo-Pack, grün, gültig bis 7.3.2016
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WEITERE ANGEBOTE. FRÜCHTE & GEMÜSE Mango, Peru, pro Stück 1.65 statt 2.50 33% Karotten, Schweiz, Beutel à 1 kg 1.15 statt 1.95 40% M-Classic Eisbergsalat, 350 g 2.70 statt 3.40 20% Anna’s Best Randensalat roh, 2 x 300 g 2.30 statt 4.60 50% Zuckerhut «Aus der Region.», per kg 2.45 statt 3.50 30% Äpfel Braeburn I «Aus der Region.», süss-säuerlich, per kg 2.40 statt 3.50 30% Bio Blondorangen, aus Spanien, per kg 2.40 statt 3.20 25% Bio Patatli Neue Ernte, aus Ägypten, Schale à 500 g 1.95 statt 2.95 33% Chicorée, aus der Schweiz, Beutel à 500 g 1.95 statt 2.45 Spargeln grün, aus Mexiko, Bund à 1 kg 6.60 statt 8.80 25% Granatäpfel, aus Israel, pro Stück 1.70 statt 2.20 Datteln Medjool, aus Israel, per 100 g 1.40 statt 1.90 25% Nüsslisalat «Aus der Region.», Schale, per 100 g 1.80 statt 2.50 25% Blutorangen, aus Italien, Netz à 2 kg 2.90 statt 4.60 33% Blumenkohl, aus Italien/Spanien, per kg 2.20 statt 3.20 30%
Für Ihren Einkauf hier ausschneiden.
FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL M-Classic Schweinswürstli im 3er-Pack, Schweiz, 3 x 2 Paar, 600 g 5.90 statt 11.85 50% Ofenschinken, Schweiz, per 100 g 2.55 statt 3.70 30% Bündnerfleisch hauchdünn geschnitten, Schweiz, 97 g 6.85 statt 8.60 20% Optigal Poulet ganz, 2 Stück, Schweiz, per kg 6.60 statt 9.50 30% TerraSuisse Schweinsnierstück «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, per 100 g 2.90 statt 3.75 TerraSuisse Schweinskoteletts «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, per 100 g 1.65 statt 2.15 TerraSuisse Schweinskoteletts vom Hals «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, per 100 g 1.15 statt 1.95 40% TerraSuisse Schweinshohrückensteak «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, per 100 g 1.80 statt 2.60 30% In Selbstbedienung TerraSuisse Schweinsbraten vom Hals «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, per 100 g 1.25 statt 2.15 40% TerraSuisse Rindssaftplätzli, Schweizer Fleisch, per 100 g 3.40 statt 4.60 25%
TerraSuisse Rindfleisch geschnetzelt «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, per 100 g 2.85 statt 3.80 25% TerraSuisse Kalbsbrät «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, per 100 g 1.45 statt 1.90 In Selbstbedienung TerraSuisse Delikatess-Fleischkäse hauchdünn, Schweizer Fleisch, Schale, per 100 g 1.60 statt 2.– Rindsentrecôte, aus Uruguay, per 100 g 4.60 statt 7.10 33% Nur in Bedienung Pouletflügeli «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, per 100 g 1.05 statt 1.35 In Selbstbedienung Hackfleisch gemischt, Schweizer Fleisch, per kg 9.– statt 18.– 50% Engelbergerwurst «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, Stück à 130 g 4.– statt 5.– Citterio Irresistibili im Duo-Pack, aus Italien, 2 x 80 g 6.60 statt 8.30 Napf-Bärlauchbratwurst «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, 2 Stück, 260 g 3.80 statt 5.10 25% TerraSuisse Schweins-Cordonbleu vom Stotzen «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, per 100 g 1.85 statt 3.10 40% Kaninchenschenkel, aus Ungarn, per 100 g 2.80 statt 3.50 In Selbstbedienung Bio Lachsfilet mit oder ohne Haut, z.B. mit Haut, Zucht aus Norwegen, per 100 g 3.25 statt 4.70 30% Erhältlich in Filialen mit Frischfisch-Verkauf ASC Pangasiusknusperli, Zucht aus Vietnam, 700 g 9.60 statt 13.85 30%
BROT UND MILCHPRODUKTE TerraSuisse Happy Bread dunkel, 350 g 1.90 statt 2.40 M-Classic Joghurt 6 x 180 g, z.B. Apfel-Mango/Erdbeere/ Heidelbeere 2.60 statt 3.30 20% M-Classic Dessert-Cremen im 6er-Pack, 6 x 125 g, z.B. Chocolat 1.90 statt 2.40 20% Emmentaler mild, per 100 g 1.20 statt 1.55 20% Raccard Tradition Block oder Scheiben im 10er-Pack, per 100 g, z.B. Maxi-Block 1.75 statt 2.20 20% Reibkäse Emmentaler/ Le Gruyère im Duo-Pack, 2 x 120 g 3.90 statt 4.90 20% Dallenwiler Käse «Aus der Region.», per 100 g 1.80 statt 2.25
BLUMEN & PFLANZEN
Azalee Christine, pro Topf 7.70 statt 12.90 40%
WEITERE LEBENSMITTEL Frey Tafelschokoladen à 100 g im 10er-Pack, UTZ, Giandor, Milch/ Nuss oder Tourist, z.B. Giandor, 10 x 100 g 15.75 statt 22.50 30% Frey Branches Classic im 30er-Pack mit Leiterlispiel, UTZ, 30 x 27 g 10.– 20x 20x PUNKTE Alle Frey Schokoladen-Eili im 500-g-Beutel, UTZ, z.B. Freylini und Giandor, assortiert 8.60 statt 10.80 20% Frey Adoro Eili, UTZ, 20x z.B. Box, 178 g 7.40 NEU ** Soft Cake-Orange oder -Himbeer im 3er-Pack, z.B. Orange, 3 x 150 g 3.20 statt 4.80 3 für 2 Alle Créa d’Or Biscuits, ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger, z.B. Bretzeli, 100 g 1.95 statt 2.55 Boncampo Kaffee Bohnen oder gemahlen im 4er-Pack, UTZ, z.B. Bohnen, 4 x 500 g 12.30 statt 18.40 33% Messmer Tee Matcha oder Kanadischer Maple, UTZ, Packung à 20 Beutel 20x 2.90 NEU ** Nutella im 1-kg-Glas 5.60 Alle Spezialmehle, z.B. TerraSuisse Zopfmehl, 1 kg 1.90 statt 2.40 20% M-Classic Pizza Margherita im 3er-Pack, tiefgekühlt, 3 x 275 g 3.50 statt 7.05 50% Alle J.Bank’s-Snacks oder -Frühlingsrollen, tiefgekühlt, z.B. Frühlingsrollen mit Gemüse, 6 Stück 4.45 statt 6.40 30% Pelican Pangasiusfilet in Zitronenpanade, ASC, tiefgekühlt, 3 x 300 g 10.70 statt 15.30 30% M-Classic Pouletschenkel, Schweiz, tiefgekühlt, 2 kg 7.65 statt 15.30 50% Alle Crème d’or Dosen 750 ml oder 1000 ml, z.B. Caramel Classic, 1000 ml 7.80 statt 9.80 Alle Pepsi oder Schwip Schwap im 6er-Pack, 6 x 1.5 Liter, z.B. Pepsi Max 5.50 statt 11.– 50% San Pellegrino im 6er-Pack, 6 x 1.5 Liter oder 6 x 50 cl, z.B. 6 x 1.5 Liter 3.80 statt 5.70 33% Alle Kult Ice Tea im 10er-Pack, 10 x 1 Liter, UTZ, z.B. Zitrone 4.50 statt 7.50 40% M-Classic Sonnenblumenöl, ab 2 Stück, 1 Liter, z.B. 2 Stück 4.65 statt 7.80 40% Monini Monello Olivenöl, 75 cl 11.60 statt 14.50 20% Sun Queen Ananas-Scheiben im 6er-Pack, 6 x 140 g 4.90 statt 6.30 20% M-Classic Thon im 8er-Pack, in Öl oder in Wasser, z.B. in Öl, 8 x 155 g 11.40 statt 15.20 25% Gran Pavesi im Duo-Pack oder in Grosspackung, z.B. Sfoglie Salz, 2 x 190 g 4.60 statt 5.80 20%
M-Classic Tulpen, Bund à 30 Stück, erhältlich in diversen Farben, z.B. gelb 11.90 statt 19.90 40% Rosen-Freesien-Strauss Fiona, pro Strauss 12.90
*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. **Gültig bis 7.3. Genossenschaft Migros Luzern ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 23.2. BIS 29.2.2016, SOLANGE VORRAT
Alle Frischback-Gipfel im Duo-Pack, gekühlt, z.B. M-Classic Buttergipfel, 420 g 4.50 statt 6.– 25% Frischbiscuits Vogelnestli, Haselnussmakronen oder Spitzbuben im Duo-Pack, z.B. Spitzbuben, 2 x 207 g 3.80 statt 5.80 33% Gesamte Erdbeerpatisserie, z.B. Erdbeer-Schnitte, 2 x 190 g 5.50 statt 6.90 20% Armando de Angelis Tortellini, Schale à 1 kg, z.B. Prosciutto crudo 12.90 statt 21.60 40% Anna’s Best Asia Snacks im Duo-Pack, z.B. Dim Sum, 2 x 200 g 8.80 statt 11.– 20% Cornatur im Duo-Pack, z.B. Quorn Zitronen-Pfefferschnitzel, 2 x 220 g 8.80 statt 11.– 20% Gesamtes Ostereiersortiment, z.B. Schweizer Ostereier aus Freilandhaltung, 4 Stück 20x à 53 g+ 3.25 20x PUNKTE Alle Grande Caffè, z.B. Macchiato, 210 ml 1.20 statt 1.50 20% Knöpfli im Duo-Pack, 2 x 500 g 4.40 statt 6.40 30% M-Classic Cappelletti Funghi im 3er-Pack, 3 x 250 g 9.– statt 12.90 30% Generoso Cake, 380 g 4.– statt 5.– Tiroler Cake, 340 g 3.– statt 3.80
NEAR-/NON-FOOD Gesamtes Gourmet NassfutterSortiment, ab 2 Packungen 20% Elsève Haarpflege im Duo-Pack, z.B. Color-Vive Shampoo, 2 x 250 ml 6.30 statt 7.90 20% ** Gesamtes L’Oréal Sortiment (ohne Mehrfachpackungen, Dekorativkosmetik oder Reisegrössen), ab 2 Stück 20% ** Gesamtes pH Balance Sortiment (ohne Mehrfachpackungen), z.B. Duschcreme, 250 ml 3.55 statt 4.20 15% ** Gesamtes Axanova- oder Axamine-Sortiment, z.B. Axanova Power Patch, 7 Stück 11.80 statt 14.80 20% ** Ellen Amber Bambus-Damensocken im 3er-Pack, erhältlich in diversen Farben und Grössen, z.B. grau, Gr. 35–38 9.90 John Adams Herren BusinessSocken im 5er-Pack, erhältlich in Schwarz, Marine, Anthrazit und diversen Grössen, z.B. marine, Gr. 43–46 12.90 ** Kleiderbügel schwarz im 12er-Pack 5.– ** Kuhn Rikon Duromatic Ergo Powersteamer, 3.5 Liter oder 5 Liter, z.B. 5 Liter, pro Stück 72.50 statt 145.– 50% ** Gesamtes Cucina & Tavola-, M-Classic-, Brita-, BWT- oder SodaStream-WasseraufbereitungsSortiment, z.B. SodaStream PET-Flasche, weiss 6.85 statt 9.80 30% **
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MIGROS-WELT | MM08, 22.2.2016 | 53
Wissenswertes
Hintergrund
Rund um die Ananas Saison
Da die Ananas in tro pischen Regionen rund um den Erdball wächst, kann man die Exotin das ganze Jahr über frisch geniessen. Ein grosses Angebot an importier ten Ananas gibt es bei uns meist im Winter – ideal, denn Früchte aus hiesigem Anbau sind dann rar. Ein Schlankmacher?
Die Ananas enthält reichlich Enzyme. Die sollen sich auch positiv auf die Fettverbrennung im menschlichen Körper auswirken. Der wissen schaftliche Beweis dafür fehlt aber. Wahrschein licher ist, dass die Enzy me bereits im Magen abgebaut werden und so gar nicht erst dazu kommen, Fett aus der Nahrung abzubauen. Das passiert nämlich erst im Darm.
Illustration: plantillustrations.org
Das Bitter-Enzym
Ein Enzym der Ananas hat es in sich: das Bro melin. Es sorgt dafür, dass Milch und Quark speisen mit frischer Ananas bitter werden. Wer unbedingt Ananas im Joghurt haben will, sollte die Fruchtstücke kurz blanchieren. Das Bromelin ist nämlich nicht hitzebeständig und wird beim Kochen zerstört. Unproblema tisch ist es, wenn man ein paar Ananasstücke ins Joghurt gibt und es sofort isst. Denn das Enzym benötigt ein wenig Zeit, um das Milcheiweiss ausein anderzubauen. In Zusammenarbeit mit Saison.ch
Mehr Rezepte auf Saison.ch
Die Fruchtkönigin Auf ihrem Kopf thront eine imposante stachelige Krone, doch auch ihre Süsse und ihr saftiges Fleisch machen die Ananas zur Königin der Früchte. Dabei ist sie, botanisch gesehen, gar keine richtige Frucht.
Viele kleine Beeren
Die Ananas wird als Frucht wahrgenommen. Botanisch betrachtet, ist sie aber ein Fruchtverband von vielen kleinen Beeren. In der Mitte des Fruchtfleisches befindet sich die faserige Achse. Um sie zu entfernen, viertelt man die Ananas, nachdem man den Blätterschopf entfernt hat. So lässt sich der faserige Strunk leicht wegschneiden.
Viele kleine Saugschuppen
Die tropische Frucht gehört zur botanischen Familie der Bromelien – auch Ananasgewächse genannt. Typisch für sie ist der weissgräu liche Belag auf den Blättern. Dabei handelt es sich um winzige Saug schuppen, mit denen die Pflanze Wasser und Nährstoffe direkt aufnehmen kann.
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MIGROS-WELT | MM08, 22.2.2016 | 55
Kleinbauern in Ghana lernen den Reifegrad der Mangos richtig einzuschätzen. M-Classic Mangoschnitze getrocknet, 200 g Fr. 4.10 Nachhaltigkeit
Mangobauern profitieren Das Migros-Industrie-Unternehmen Delica unterstützt Mangoproduzenten in Ghana. Dank der gezielten Förderung steigern Bauern die Qualität der Früchte und damit auch ihr Einkommen. Text: Anna-Katharina Ris
G
Bilder: Nicole Moret
etrocknete Mangoschnitze schmecken nicht nur als Snack, sie verleihen auch Schmorgerichten eine süsse, fruchtige Note. Die Trockenfrüchte aus der Migros stammen unter anderem aus Ghana, wo sie vornehmlich von Kleinbauern produziert werden. Die Erntezeit zwischen Juni und August ist mit rund acht Wochen relativ kurz. Es ist für die Bauern deshalb eine grosse Herausforderung, die fragilen Früchte im gewünschten hochwertigen Zustand in der Trocknungsfabrik abzuliefern. Das Migros-Industrie-Unternehmen Delica setzt sich deshalb mit einem eigens initiierten Nachhaltigkeitsprojekt für die Produzenten ein. In Zusammenarbeit mit dem Unternehmen, das die Mangos nach der Ernte verarbeitet und trocknet,
schulen lokale Agronomen die Bauern in diversen Belangen. Knackpunkt bei der Mangoernte ist die Menge an Früchten, die innert kurzer Zeit anfällt. Während die Bauern in den ersten Tagen eher zu wenig und zum Teil noch unreife Früchte anliefern, herrscht in den wenigen Wochen der Hochsaison oft ein Überangebot an reifen Früchten. Gegen Ende der Ernte sind dann viele Mangos bereits überreif und können nicht mehr verarbeitet werden. Abhilfe schafft das Prinzip der selektiven Ernte, das die Bauern dank entsprechender Schulung durch Fachkräfte in der Praxis anwenden. Sie haben gelernt zu erkennen, wann die Mangos optimal reif sind, und pflücken nur ebensolche, dafür in mehreren, zeitlich versetzten Durchgängen. «Dank dieser einfachen Massnahme konnten
die Bauern das Erntefenster um vier auf zwölf Wochen verlängern und damit die Qualität der Früchte steigern», sagt Nicole Moret, Fachspezialistin Nachhaltigkeit bei Delica. Ein weiterer wichtiger Faktor für tadellose Früchte ist die Schädlingsbekämpfung, wobei das Hauptaugenmerk der Fruchtfliege gilt. Befallene Früchte müssen sofort entfernt werden, damit keine weiteren Fliegen angelockt werden. Darüber hinaus werden Fliegenfallen aufgestellt. Höhere Erträge durch professionelle Baumpflege
Ein für die Ertragssteigerung ebenso bedeutender Aspekt ist die Pflege des Baumbestands. Die Bauern lernen, wie man die grossen, teils alten Mangobäume fachgerecht zurückschneidet. Eine höchst vorteilhafte Massnahme, denn zum einen sind
kleinere, kompakte Bäume einfacher zu bewirtschaften, zum anderen werden sie durch die Verjüngung robuster und fruchtbarer. Dank der Platzersparnis kann die Plantage ausserdem mit jungen Bäumen aufgeforstet werden. Das Projekt in Ghana ist noch lange nicht abgeschlossen, weitere langfristige Massnahmen sind im Gang. Unter anderem testen Experten neue Mangosorten, die zu einem versetzten Zeitpunkt Früchte tragen. Delica finanziert das Projekt massgeblich mit und informiert sich regelmässig vor Ort über die Fortschritte. Das Projekt trägt zum übergeordneten Ziel der Migros bei, sich für die Umwelt und Mitmenschen verantwortungsvoll einzusetzen und Produktionsabläufe sowie soziale Rahmenbedingungen nachhaltiger zu gestalten. MM
56 | MM08, 22.2.2016 | MIGROS-WELT
9 ×Cordon bleu
Die schmackhafte Qual der Wahl
Knusprig, würzig, zart und saftig Im Migros-Sortiment finden sich Cordons bleus aller Art, die nur noch in der Pfanne oder im Ofen gebacken werden müssen. Neu ist die Variante mit Pouletfleisch.
Das Mini aus Poulet Das Cordon bleu im Kleinformat vom Poulet mit Käse und Kochschinken eignet sich auch prima als Snack für zwischendurch. Es lohnt sich aber, alle drei Portionen auf einmal zu backen. Denn oft steigert sich der Appetit beim Essen, oder er meldet sich später noch einmal.
Fleischsortiment
Text: Claudia Schmidt
Bilder: Ruth Küng
Styling: Feride Dogum
Don Pollo Mini Poulet Cordon bleu, 3 Stück, 180 g Fr. 4.60
Das kleine Appenzeller Rezenter Appenzeller Käse und herzhafte Mostmöckli verleihen dem Mini-Cordon-bleu aus Schweinefleisch eine individuelle Geschmacksnote. Für schnelle Mahlzeiten wie ein Schnitzelbrot ist das kleine gefüllte Fleischplätzli eine gute Empfehlung.
M Classic Mini Cordon bleu Appenzell, Schweiz, per 100 g aktueller Tagespreis
Der saftige Klassiker Wer das klassische Cordon bleu bevorzugt, wählt die M-ClassicVariante aus saftigem Schweinehals, würzigem Käse und delikatem Kochschinken aus Schweizer Produktion. Klassisch, nämlich stattlich, ist hier auch das Format, sodass der Appetit gern grösser ausfallen darf.
M-Classic Cordon bleu, Schweinefleisch, Schweiz, per 100 g aktueller Tagespreis
Das Italienische Für Freunde des italienischen Geschmacks ist das Cordon bleu Caprese vermutlich der Favorit, denn es überrascht mit einer typisch mediterranen Füllung aus getrockneten Tomaten und Mozzarella. Ein kleiner gemischter Salat ist die perfekte Beilage.
M Classic Mini Cordon bleu Caprese, Schweiz, per 100 g aktueller Tagespreis
Ein Cordon bleu selber zu machen, ist aufwendig: Die Fleischplätzli flach klopfen, den Käse und den Schinken vorbereiten, das Fleisch um die Füllung gut andrücken und in Mehl, Ei und Paniermehl wenden – nicht gerade wenig Arbeit für eine Mahlzeit. Die pfannen- beziehungsweise ofenfertigen Cordon-bleu-Varianten aus dem Migros-Sortiment, die in der gesamten Schweiz erhältlich sind, machen die Zubereitung daheim zum Kinderspiel. Und weil insgesamt neun Sorten zur Auswahl stehen, bekommt auch jeder sein Lieblings-Cordon-bleu. Alle Sorten Cordon bleu sind in grösseren Filialen erhältlich.
MIGROS-WELT | MM08, 22.2.2016 | 57
Das Natürliche Das Cordon bleu aus Pouletfleisch in Naturform, also von der Brust, punktet mit klassischer Füllung aus Käse und Kochschinken sowie mit einem hohen Eiweissgehalt. Eine gute Alternative für Cordonbleu-Fans, die fettarmes Fleisch bevorzugen.
Don Pollo Poulet Cordon bleu Naturform, per kg Fr. 21.90
Das leichte Schweizer Das Schweizer Pouletfleisch für das Cordon bleu in klassischer Variante stammt wie alle Produkte der Marke Optigal aus tiergerechter Haltung. Das Delice ist mit feinem Schmelzkäse gefüllt.
Optigal Poulet Delice, Schweiz, 2 Stück, 125 g Fr. 5.90
Das Exotische Schweinsplätzli, Käse, Kochschinken und Ananas bringen Abwechslung in die Cordon-bleu-Landschaft. M Classic Dank des Miniformats kann man Mini Cordon bleu mehrere Sorten, zum Beispiel Hawaii, Hawaii, Schweiz, Caprese und Appenzell, miteinander per 100 g kombinieren und so ein kleines aktueller Tagespreis Cordon-bleu-Fest feiern.
Das Neue Schweizer Pouletfleisch, gefüllt mit Käse und Kochschinken, ist der Newcomer im Cordonbleu-Sortiment. Die fettarmen und eiweissreichen Plätzli sind vor allem bei Kindern beliebt.
Optigal Poulet Cordon bleu, 2 Stück, per 100 g Fr. 3.45
Das Original
Cordon bleu mit Pommes frites und Salat – fertig ist das Fleischglück!
Schweizer Schweinefleisch in TerraSuisse-Qualität, feinwürziger Käse und saftiger TerraSuisse Cordon bleu, Kochschinken aus Schweizer Schweinefleisch, Produktion sind die bewähr4 Stück, per 100 g ten Zutaten, aus dem das typische Cordon bleu Aktion 40 % auf aktuellen Tagespreis bis 29. 2. gemacht ist.
58 | MM08, 22.2.2016 | MIGROS-WELT
Fischerei
Zum Wohl der Meeresbewohner Die Migros verkauft fast nur noch Fische aus nachhaltigem Wildfang oder verantwortungsvoller Zucht. WWF-Meeresexpertin Mariann Breu erklärt den positiven Effekt für die Umwelt. Text: Michael West
Migros Bio steht für eine naturnahe, nach haltige Fischzucht, die von unabhängigen Stellen kontrolliert und zertifiziert wird.
MSC steht für eine zertifizierte, nach haltige Fischerei. Die Fische und Meeres früchte stammen immer aus Wildfang.
ASC steht für eine zertifizierte, verant wortungsvolle Zucht, die ökologische und soziale Richtlinien befolgen muss.
Ein Teil von
Bild: Christian Schnur
Mariann Breu, gibt es Meeresbewohner, um die Sie sich besonders Sorgen machen? Mir kommen hier bestimmte Tiefseefische in den Sinn, die besonders unter der Überfischung leiden. Ich denke etwa an den Granatbarsch, der unter anderem im Nord ostatlantik lebt, oder den neuseeländischen St. Petersfisch. Diese Tiere haben nur in langen Abständen Nachwuchs. Wenn ihre Bestände einmal geschrumpft sind, braucht es viel Zeit, bis sie sich erholen. Seit Jahren prangern Umweltorgani sationen die Überfischung der Meere an. Zeichnet sich denn endlich eine Verbesserung ab? Es gibt in Europa positive Entwicklungen. So verlangt die EU inzwischen von Fischerei betrieben einen Managementplan, der einer Überfischung vorbeugen soll. International ist die Situation in den Meeren allerdings noch immer prekär. Die Ernährungs und Landwirtschaftsorganisation der Uno hat 2014 festgehalten, dass 29 Prozent der Fischbestände überfischt und 61 Prozent bis ans biologische Limit genutzt sind. Die Migros will bis 2020 nur noch Fische mit nachhaltiger Herkunft anbieten. Ein grosser Teil des Sortiments ist bereits umgestellt. Wie bewerten Sie diese Anstrengungen? Das ist positiv. Wir begrüssen es vor allem, dass die Migros viele Produkte anbietet, die das MSC, ASC oder BioGütesiegel tragen,
die also aus nachhaltigem Wildfang oder aus umweltgerechter Zucht stammen. Die Migros ist zwar die grösste Fisch verkäuferin im Land, im internationalen Vergleich aber ein eher kleiner Anbieter. Kann die Schweizer Detailhändlerin etwas zum Wohl der Meere bewirken? Natürlich. Die Migros und ihre Kunden können zwar nicht im Alleingang die Fische retten, aber dennoch etwas bewegen. Was die Migros tut, hat eine Vorbildwirkung – und zwar über die Landesgrenzen hinaus. Es gibt mittlerweile weltweit fast 300 Fischereien, die von der Organisation Marine Stewardship Council das MSC Gütesiegel bekommen haben. Kann man sicher sein, dass alle diese Betriebe schonenden Fischfang betreiben? Ja, das MSCProgramm ist sehr transparent. Unabhängige Zertifizierungsstellen über prüfen die Fischereien. Es gibt zu jedem Betrieb einen jährlichen Auditbericht, der öffentlich gemacht wird. Die Kontrolleure nehmen Stichproben, und manche Fischer boote sind heute zur Überprüfung mit Kameras bestückt. Könnte es die Fischbestände in den Meeren entlasten, wenn die Konsumenten mehr Zuchtfische essen würden? So einfach ist das nicht. Denn konventionelle Züchter verfütterten an ihre Tiere häufig Fischmehl, das aus Wildfang stammt. So
Mariann Breu, Meeresexpertin beim WWF, isst Fisch nur, wenn sie weiss, woher er kommt.
MIGROS-WELT| MM08, 22.2.2016 | 59
ASC Pangasiusfilet, per 100 g* aktueller Tagespreis
MSC Goldbuttfilet, per 100 g* aktueller Tagespreis
Fischerspiel
Sind Sie ein Angeltalent? In ausgewählten Migros-Filialen findet vom 4. bis 26. März
jeweils am Freitag und Samstag ein lustiger Wettbewerb statt: Beim Fischerspiel können kleine und grosse Angler ihr Talent unter Beweis stellen. Jeder Teilnehmer bekommt einen Preis fürs Mitmachen. Wer erfolgreich angelt, wird mit einem Zusatzpreis belohnt. Aber keine Angst vor zappelnden Fischen
oder einem unverhofften Vollbad: Die Beute ist aus Holz, «schwimmt» auf trockenem Grund und wird mit einer Magnetangel gefischt. Damit Sie keinen Termin in Ihrer Nähe verpassen:
Bio Dorade Royale, per 100 g* aktueller Tagespreis
MSC Kabeljaufilet, per 100 g* aktueller Tagespreis * in grösseren Filialen
4. und 5. März: MMM Wynecenter, MMM Dreispitz, MMM Porte de Nyon, MMM Crissier 11. und 12. März: MM Frauenfeld, MMM San Antonino, MMM Glis Simplon
Center Supermarché
wurden die Fischbestände in den Meeren indirekt doch wieder belastet. Empfehlenswert sind jedoch Zuchtfische mit Biooder ASC-Gütesiegel. Denn sie wurden umweltgerecht gehalten und gefüttert. In biologischen Zuchten dienen zum Beispiel Resten aus der Speisefischindustrie als Nahrung.
18. und 19. März: MM Altstetten, MMM Bülach Süd, MMM Zugerland Stein-
Essen Sie selber Fisch? Ja, ich geniesse ab und zu ein Fischgericht – aber nur, wenn ich die Herkunft der Fische kenne. Das lässt sich in der Schweiz immer leicht feststellen; im Ausland ist es manchmal schwierig. MM
Conthey
hausen, MMM Rheinpark
25. und 26. März: MMM Forum des Alpes
Alle Infos und Termine auf Migros.ch/fisch
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MIGROS-WELT | MM08, 22.2.2016 | 61
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Süsse Wolken am Snackhimmel Nüsse und Schokolade – das war schon immer eine gute Liaison. Für alle, die es besonders nussig mögen, gibt es jetzt die Crunchy Clouds von Frey. Das sind süsse Schäfchenwolken aus Milchschokolade mit ganzen Haselnüssen oder Mandelsplittern sowie – als Variante – aus dunkler Schokolade mit ganzen gesalzenen Pistazien. Speziell an den Chrunchy Clouds sind ihr ausser gewöhnlich hoher Nussanteil (40 Prozent). Ein knackiger Genuss mit schokoladigem Plus in einem Beutel, der sich bequem wiederverschliessen lässt.
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Bild: Lucas Peters; Styling: Katja Rey
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Nüsse, Schokolade und sonst nichts. Der neue Schoggi-Snack von Frey ist so einfach wie natürlich.
Die M-Industrie stellt viele Migros-Produkte her. Dazu gehören auch die Crunchy Clouds von Frey.
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Die tragische Liebesgeschichte der schönen, schwindsüchtigen «Kameliendame» rührt seit 150 Jahren die Herzen. Ein absolutes Meisterwerk Verdis, das mit seinen wunderschönen Melodien, bezaubernden Arien und überwältigende Chorpassagen zu den schönsten Opern der Welt zählt.
Mailand
1. Tag, Donnerstag 30. Juni 2016 – Mailand & Anreise Fahrt im komfortablen Extrabus nach Mailand, der ersten Etappe unserer 3-Städtereise. Hier bleibt Ihnen genügend Zeit, die italienische Wirtschaftsmetropole mit allen Sinnen zu erleben. Geniessen Sie ein feines Mittagessen in einem der vielen feinen Restaurants, besuchen Sie den berühmten Dom oder flanieren Sie durch das elegante Modeviertel mit seinen unzähligen Einkaufsmöglichkeiten. Am späten Nachmittag Weiterfahrt in die Gegend von Vicenza, wo uns der Hotelier bereits mit einem feinen Nachtessen erwartet. 2. Tag, Freitag 1. Juli 2016 – Venedig Nach dem Frühstück fahren wir durch schöne Landschaften zum Bootsanlegerplatz Tronchetto, von wo uns eine herrliche Bootsfahrt direkt ins Herzen der Stadt Venedig bringt. Kaum von Bord stehen wir schon auf der berühmtesten Piazza der Welt, dem Markusplatz. Bei einer tollen Stadtführung werden uns dann gleich anschliessend die Höhepunkte der auf 118 kleinen Inseln erbauten und von 100 Kanälen durchzogenen Stadt der Superlative gezeigt. Der Nachmittag steht Ihnen dann zur freien Verfügung. Zeit zum
Staunen, Geniessen und Einkaufen. Am frühen Abend Rückfahrt per Boot und Bus ins Hotel, wo wir mit einem feinen Nachtessen erwartet werden. 3. Tag, Samstag 2. Juli 2016 - Freizeit, Verona & Oper Den heutigen Tag gehen wir gemütlich an. Schlafen Sie etwas länger oder erkunden Sie die wunderschöne Stadt Vicenza auf eigene Faust. Am Mittag fahren wir nach Verona – die Stadt von Romeo und Julia erwartet uns mit seiner vollen Pracht. Die weiten Plätze der Altstadt, die prachtvollen Renaissance-Paläste, die romanischen und gotischen Kirchen sowie natürlich die Arena di Verona, das fantastische römische Amphitheater aus dem 1. Jahrhundert, werden Sie begeistern. Hier auf der schönsten Freiluftbühne der Welt erwartet uns am Abend die fantastische Oper La Traviata von Giuseppe Verdi. Freuen Sie sich auf ein unvergessliches Erlebnis. 4. Tag, Sonntag 3. Juli 2016 – Heimreise Nach dem Frühstück treten wir mit vielen unvergesslichen Eindrücken die Heimreise in Richtung Schweiz an!
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MIGROS-WELT | MM08, 22.2.2016 | 63
L’Oréal Paris
Schminktipp
Ein Look für den grossen Auftritt
Der glamouröse Augenaufschlag
Träumen Sie auch manchmal davon, alle Blicke auf sich zu ziehen und über den roten Teppich zu laufen wie ein Star? Dank einer einfachen Schminktechnik kann sich jede Frau den Red-Carpet-Look aneignen. Dazu braucht es eine Lidschattenpalette mit Silbertönen für schimmernde Augen, einen leuchtend roten Lippenstift für den perfekten Kussmund und ein raffiniertes Mascara mit blauschwarzen Nuancen für dichter und länger wirkende Wimpern. Wie es gemacht wird, sehen Sie rechts.
1 Auf dem beweglichen Lid und im Augeninnen winkel den hellsten Silberton der Lidschatten palette (4) auftragen.
Bild: Juventino Mateo; Hair make Up: Valérie Reding
2 Mit dem mittleren Grauton (4) werden Lidfalte sowie unterer Wimpernkranz definiert. Das äussere Drittel des Auges wird zusätzlich mit der dunkelsten Farbe der Palette betont.
1 L’Oréal Paris Lippenstift Color Riche No. 330, Coco Rico* Fr. 21.90 2 L’Oréal Paris False Lash Superstar Red Carpet* Fr. 21.90 3 L’Oréal Paris Superliner Superstar* Fr. 19.90 4 L’Oréal Paris Color Riche Eyes Quads S11* Fr. 21.90 * in grösseren Filialen
4
1
2
3
3 Mit einem Pinsel wird der Super Liner Superstar (3) dicht am Wimpernansatz aufge tragen, um die Wimpern optisch zu verdichten. Der Primer der False Lash Superstar Red Carpet Mascara (2) schenkt den Wimpern Volumen, während der vinylschwarze Topcoat die Wimpern verlängert.
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Meine kleine Wellnessoase
Energie tanken Hier läutet das Telefon, dort muss ein E-Mail beantwortet werden, und für das Abendessen ist auch noch gar nichts eingekauft. Wieder so ein Stresstag! Ein Verwöhnprogramm, das dem Körper neue Energie schenkt, ist jetzt genau das Richtige. Um das Badezimmer in eine kleine, aber feine Wellnessoase zu verwandeln, braucht es nur wenig: Duftkerzen, Rosenblätter, einen flauschigen Bademantel und Entspannungsmusik. Dazu Gesichtsmasken sowie Körperöle und -peelings. Und viel Zeit für sich. Fruchtiger Duft belebt die Sinne: Duftkerze Flavor, Orange Fr. 4.70 In der Micasa
Lädt zum Kuscheln ein: Ellen Amber Morgenmantel, lachs, S–XL* Fr. 49.80
Fürs Mischen der selbst gemachten Gesichtsmaske: Schüssel Enea, Edelstahl, Höhe 7 cm, Ø 20 cm* Fr. 5.20
Macht müde Füsse wieder munter: Fussroller Holz Fr. 19.90 In der Micasa
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Stützt den Kopf beim Entspannungsbad: Alano BadewanneKissen, Sisal Fr. 17.90 Bild: Stocksy
In der Micasa
MIGROS-WELT | MM08, 22.2.2016 | 65
Reduziert die Faltentiefe und schützt die zarte Augenpartie: Zoé Lift Eye Cream, 15 ml* Fr. 20.60
Wirkt sichtbar den Zeichen der Hautalterung entgegen: Zoé Effect Booster Serum, 30 ml Fr. 26.50
Unterstützt den Stoffwechsel: Kneipp, Basen-Balance Kräutertee, 20 Teebeutel* Fr. 4.80
Bewährtes Hausmittel gegen trockene Haut und sprödes Haar: Avocado aktueller Tagespreis
Wer Naturkosmetik für seine Haut selbst herstellen möchte, mischt hochwertigen Honig mit Quark. Bio Blütenhonig, 250 g Fr. 3.50 * in grösseren Filialen
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Den ersten Blätterteig aufs Backblech legen. Die Birnenweggen-Füllung darauf verteilen. Kleingeschnittenes Marzipan darüber verteilen. Den zweiten Blätterteig auflegen. Ein Glas kopfüber in die Mitte stellen. Mit einem Messer 16 gleichmässige Streifen schneiden. Jeden Streifen 3 x drehen. Den Teig mit einem Ei bestreichen und im vorgeheizten Backofen bei 170 Grad (Umluft) etwa 40 Minuten backen.
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MIGROS-WELT | MM08, 22.2.2016 | 67
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Klubschultipp
Sprachkurse leiten, das wärs! La table, der Tisch,
la chaise, der Stuhl: Wesentlich mehr als der Grundwortschatz blieb vom Unterricht aber oft nicht hängen. Pauken war Methode,
Frische Freude im Urnertor: Ramona Furrer, Fachleiterin Früchte/Gemüse (rechts) und ihre Stellvertreterin Priska Gisler mit Filialleiter Antonio Guglielmo im neu gestalteten Früchte- und Gemüsebereich. Neugestaltung
Frisch, frischer, Urnertor! In der Migros Urnertor wurde die Frische- und Foodabteilung vergrössert und neu gestaltet. So befinden sich im Sortiment der Filiale 300 zusätzliche Produkte. Text und Bild: Rahel Kissel
S
eit Anfang Februar ist der Migros-Supermarkt im Einkaufscenter Urnertor in Bürglen grösser und neu gestaltet. «Wir konnten eine zusätzliche Fläche übernehmen und so die Früchte- und Gemüseabteilung markant erweitern», freut sich Filialleiter Antonio Guglielmo. Auch für die Präsentation weiterer Sortimente entstand mehr Platz, so für Brot/Backwaren und Produkte für den Sofortkonsum, aber auch die Kolonialprodukte.
«Zudem haben wir die beliebten Bioprodukte der Marke Alnatura eingeführt», erklärt der Filialleiter. Insgesamt stehen den Urnertor-Kunden 300 zusätzliche Artikel zur Auswahl. 10 Prozent Rabatt und Kuchen
Die Flächenerweiterung wird gebührend gefeiert. Am Donnerstag, 25., und Freitag, 26. Februar, profitieren die Urnertor-Kunden von 10 Prozent Rabatt auf das ganze Sortiment. Am Samstag, 27. Feb-
ruar, bekommen die ersten 2000 Kunden einen feinen UristierSchokoladekuchen geschenkt. Während der drei Eröffnungstage findet das beliebte Tresorspiel statt: Mit dem richtigen Schlüssel gewinnen die Urnertor-Kunden attraktive Preise. Unter anderem gibt es an den drei Tagen je eine Migros-Geschenkkarte im Wert von 500 Franken zu gewinnen. Es besteht auch die Möglichkeit, verschiedene Alnatura-Produkte zu degustieren. MM
mit Betonung auf «war». Sprachunter richt darf Freude ma chen; er soll das sogar ausdrücklich. Nur dann trauen wir uns später, das Gelernte anzuwenden. Von der Klubschule Migros ausgebildete Sprach kursleitende vermit teln Sprachkenntnisse anregend und struktu rieren Inhalte logisch, sodass es den Lernen den Freude bereitet. Motivierende Kursleitende dürfen auf
treue Teilnehmende zählen. Die Angebote «Ausbildung für Aus bildende» der Klub schule Migros vermit teln diese Kompeten zen. Der Kurs «Ein stieg in den Sprach unterricht» kann der Anfang dafür sein. Einstieg in den Sprachunterricht: Luzern, 16. August. Info: Klubschule.ch, Suchbegriff «Ausbildung»
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Unter dem Titel «Andiamo» zeigen die acht Diplomandinnen ihre Abschlussarbeiten. In den Arbeiten haben sich die Teilnehmerinnen einer bevorzugten Technik und einem Thema gewidmet.
Migros-Kulturprozent
Künstlerische Vielfalt Die Abschlussklasse des Lehrgangs Gestalten & Ausbilden der Klubschule Migros Luzern zeigt im Forum Zugerland ihre Arbeiten. Text: Eva D’Andrea
U
nter dem Titel «Andiamo» stellt die Abschlussklasse des Lehrgangs Gestalten & Ausbilden der Klubschule Migros Luzern ihre Diplom arbeiten im Forum Zugerland, dem Kulturraum der Migros Luzern im Einkaufscenter Zugerland, aus. Sechs Semester lang haben sich die acht Teil nehmerinnen intensiv mit verschiedenen Gestaltungs techniken auseinandergesetzt. Ob Malerei, Steinhauen oder Keramik, die Kursteilnehme
rinnen konnten sich vertieft mit der jeweiligen Materie befassen und eigneten sich die wichtigsten technischen und gestalterischen Grundlagen an. Die Vielfalt der Ausbildung spiegelt sich in den individuellen Abschlussarbeiten. Jede Teilnehmerin konnte ihr bevor zugtes Material wählen und wid mete sich künstlerisch einem Thema. Neben dem Gestalten beschäftigte sich der Lehrgang auch mit dem Ausbilden. Der Diplomabschluss mit SVEB I (eidgenössisches Zertifikat als
Erwachsenenbildner) ermög licht den Absolventinnen, ihr Wissen und Können professio nell weiterzugeben. Das Forum Zugerland zeigt vom 26. Februar bis 12. März die Diplomarbeiten. Kunst im Alltag
Das Forum Zugerland ist der Kulturraum des MigrosKultur prozents der Genossenschaft Migros Luzern. Er bietet etab lierten Künstlerinnen und Künstlern und Nachwuchstalen ten aus der Zentralschweiz die Möglichkeit, sich der Öffentlich
keit vorzustellen. Die rund zehn Ausstellungen jährlich bieten einen Überblick über die Vielfalt der Kunstszene der Zentral schweiz: von Zeichnungen, Aquarellen über Fotografie und Grafik bis hin zu Skulpturen. Die Lage im Einkaufscenter Zugerland ermöglicht jedem einen einfachen und spontanen Zugang. Der Ausstellungsraum befindet sich in der oberen Verkaufsebene des Einkaufs centers. MM Infos: Klubschule.ch/luzern Ekz-zugerland.ch/forum
MIGROS-WELT | MM08, 22.2.2016 | 69
Neu! Lehrgang Eventmanager Nur in Luzern
Mittendrin statt nur dabei: Eventmanager
Lehrgang Eventmanager
Wann und wo?
Aufsteller vom Dienst
Die Ausstellung ist öffentlich und kann vom 26. Februar bis 12. März im
Text: Stefan Scherrer
Termine
Forum Zugerland, Steinhausen, besucht werden.
Der Ausstellungsraum ist Montag bis
Donnerstag und Samstag von 10 bis 17 Uhr und Freitag von 10 bis 20 Uhr geöffnet.
Niemand trägt mehr verschiedene Hüte gleichzeitig als der Eventmanager. Ein neuer Lehrgang an der Klubschule Migros Luzern vermittelt die Grundlagen.
W
er sitzt wo? Die Eventmanagerin weiss es. Wer kümmert sich um den Abbau, und wo gehören die Abfälle hin? Die Eventmanagerin hat das längst organisiert: Die Band verdurstet nicht, der Blumenschmuck macht Freude, in der Kasse ist genügend Wechselgeld, die Facebook-Seite ist aktuell und, und, und ... Sie sind einfach Gold wert, die «Tätschmeister vom Dienst»: Eventmanager. «Kaum ein Beruf vereint so vielfältige Aufgaben», sagt Melanie Henseler von der Klubschule Migros Luzern. Sie hat einen Lehrgang konzipiert, der eine Lücke end-
lich ausfüllt. Warum nicht von der Pike auf erlernen, was den Tag X ausmacht und auf Anhieb klappen muss? Ein Job für ausgesprochene Allrounder
Hochzeiten planen, Festivals bewerben, Firmenanlässe kalkulieren, mit Künstlern verhandeln, Personal führen, Abläufe lenken und Veranstaltungen dokumentieren – Eventmanager ist ein Beruf für umsichtige Allrounder, die Details akribisch pflegen. Klingt wie die Quadratur des Kreises. «Stimmt», bestätigt Melanie Henseler. Aber niemand kann alles. Das sieht auch sie so. Umso wichti-
ger sei es, dass sich Eventmanager auf ein möglichst dichtes Netzwerk von kompetenten Helfern und Dienstleistern stützen können. Melanie Henseler organisiert deshalb für diesen Lehrgang Führungen und Besuche bei bewährten Unternehmen aus der Gastronomie, bei Veranstaltungstechnikern und bei weiteren Dienstleistern: «Wenn man sich bereits persönlich kennt, öffnet sich manche Tür später viel leichter.» MM Neuer Kurs: Eventmanager Start: Luzern, 16. April Informationen zu Kursinhalten, Kurszeiten und Kursorten: Tel. 041 418 66 66 oder Klubschule.ch
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Doctor Eyepoint im Herti Einkaufszenter in Zug und im Pfister-Center Suhr besticht durch ein äusserst innovatives Geschäftsmodell
Der Optiker mit nur zwei Preisen
Im Frühling 2014 eröffnete Doctor Eyepoint im PfisterCenter in Suhr die erste Filiale. Im Juni 2015 im Herti Einkaufszenter in Zug die zweite. Verblüffend ist das Geschäftsmodell des Optikers mit nur zwei Preisen: Einstärkenbrillen kosten 399 Franken, Mehrstärkenbrillen (Gleitsichtgläser) kosten 799 Franken. In diesem Preis mit dabei ist eine Basisuntersuchung durch den Augenarzt und die komplette Brille. «Wir sind sehr zufrieden, wie Doctor Eyepoint gestartet ist», sagen Matthias Brozek und Dietmar Thumm. Der CEO und der medizinische Leiter haben ein Flair für Zahlen: Am 12.12.13 gründeten die beiden in Luzern die Doctor EyepointAG.Am 14.03.14 eröffneten sie ihre erste Filiale. Inzwischen betreiben die beiden eine zweite Filiale in Zug. Da kommt die Zahl zwei ins Spiel: Zwei Filialen, zwei Geschäftsführer – zwei Preise. Entweder stehen am Schluss 399 Franken auf dem Kassenzettel, wenn es eine «Einstärkenbrille» tut, oder 799 Franken, wenn es Gleitsichtgläser benötigt – dabei handelt es sich um die komplette Brille inklusive Basisuntersuchung durch den Augenarzt. Erster Optiker mit Augenarzt Das Preismodell ist aber nicht die einzige Besonderheit von Doctor Eyepoint: Es
ist der erste Optiker mit Augenarzt. Dr. med. Dietmar Thumm, Facharzt FMH für Augenkrankheiten erkennt beispielsweise den grünen Star auf Anhieb, wie er sagt. «Bei jedem fünften Kunden erkennen wir eine Augenerkrankung. Je früher eine Erkrankung erkannt wird, desto grösser die Heilungschancen», schildert Thumm. Doctor Eyepoint arbeitet mit Augenarztpraxen der Region zusammen. Im Bedarfsfall wird der Kunde dort zeitgerecht und kompetent weiterbetreut. Der günstige Preis und die ärztliche Basiskontrolle verfolgt ein Ziel: «Wir wollen die Hemmschwelle senken, sich die Augen ärztlich untersuchen zu lassen», bringt es Dr. med. Dietmar Thumm auf den Punkt. CEO Matthias Brozek Die Idee zu diesem aussergewöhnlichen Geschäftsmodell stammt von Matthias Brozek. Der ehemalige CEO und VR-Präsident von McOptik hat vor ein paar Jahren bei einem Besuch in Finnland fasziniert gesehen, wie dort Augenmedizin und Augenoptik unter einem Dach vereint sind. Doctor Eyepoint AG ist nun das visionäre Ergebnis seiner Finnlandreise und 16 Jahren Führungstätigkeit in der Augenoptik-Branche. Bleibt die Frage, wie es Doctor Eyepoint schafft, derart tiefe Preise anzubieten? «Einerseits, weil wir keine teuren
CEO Matthias Brozek (links) und Dr. med. Dietmar Thumm Markenbrillen verkaufen, und trotzdem die neusten Trends wie aktuell Holzbrillen und Gläser von einem weltweit führenden Glashersteller im Angebot haben», erklärt Matthias Brozek, «und andererseits benötigt unser Geschäft nicht viel Platz, muss nicht zwingend an der Bahnhofstrasse oder in der Altstadt stehen und wir haben kein Lagerrisiko, weil unser Fassungslieferant alle drei Monate alles, was sich nicht dreht, durch neue trendige Kollektionen ersetzt.» Keine Abstriche macht der Optiker bei der Qualität. Denn bei Doctor Eyepoint gilt: Ohne wenn. Ohne aber.
Kontakt: Doctor Eyepoint im Herti Einkaufszenter 6300 Zug Telefon 041 220 01 03 zug@doctoreyepoint.ch
Doctor Eyepoint im Pfister-Center 5034 Suhr Telefon 062 842 39 59 suhr@doctoreyepoint.ch
Das Engagement unseres Medienpartners macht dieses Inserat möglich.
Berghilfe-Projekt Nr.2369: Solaranlage bringt Licht auf die Alp
Mit der Unterstützung der Schweizer Berghilfe konnte auf der Alp Gre in Obersaxen im Kanton Graubünden eine kleine Solaranlage installiert werden. Jetzt kommt der Strom auch auf 2154 Meter über Meer aus der Steckdose, und Mirja Kauer und Lorenz Casanova müssen abends nicht mehr mit der Stirnlampe kochen. Eine kleine Veränderung, die eine grosse Erleichterung im strengen Älpleralltag bringt. Mit einer Spende an die Schweizer Berghilfe können auch Sie helfen, die Zukunft der Menschen in den Berggebieten zu sichern. www.berghilfe.ch, Spenden-Postkonto 80-32443-2
Leben MM08
61% Familienumfrage Was halten Sie von der Abschaffung der Schnüerlischrift? Es ist höchste Zeit. Die Schnüerlischrift benutzt sowieso niemand mehr. 61% Ich finde es schade. Eine weitere Tradition stirbt aus. 39%
Knigge reloaded
Sind Sie ein Drängler oder Schlangen sprenger? Migmag.ch/knigge
Wie steht man richtig Schlange?
In Zusammenarbeit mit
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Megakrank
Kennen Sie den Männerschnupfen? Daran leidet jetzt die Hälfte der Bevölkerung. Wir Frauen pflegen hingebungsvoll, kochen Tee und schütteln Kissen auf.
Illustration: Andreas Klammt; Bild: Stefan Sulzer
Ich verrate Ihnen ein Geheimnis: Mamischnupfen sind noch schlimmer. Wir basteln gern am Mythos der stahlharten Mutter, die sich schwer gezeichnet um alles kümmert. Glatt gelogen! Geht es bei mir los, rufe ich Herrn Leinenbach an. «38,4 Grad! Wahnsinn, oder?» Meine Kinder werden auch gebrieft: «Da Mami heute megakrank ist, gibts Büchsenravioli.»
Philipp Tingler (44) ist Autor
und Philosoph und schreibt hier jede Woche über Phänomene des modernen Benehmens.
«Das In-der-Schlange-Stehen ist ein wichtiges Zivilisationsritual des spätmodernen Menschen. Es ist zugleich, wegen der potenziellen Konfliktträchtigkeit der Situation, ein Prüfstein für die Manieren. So ist es etwa unmanierlich, wenn Leute in der Schlange eine Riesendistanz zu ihren Vorderleuten lassen, weil das die Reihe unübersichtlich macht. Mindestens genauso unangenehm freilich sind jene Individuen, die hinter einem in der Schlange stehen und dabei so nah aufrücken, dass man buchstäblich ihren Atem im Nacken spürt (oder noch schlimmer: ihren Husten). Unmanierlich sind ebenfalls die sogenannten Schlangensprenger, die regelmässig den Aufrückvorgang verpassen, weil sie zum Beispiel auf ihr Handy starren. Also versuchen Sie bitte kein Multitasking. Es ist ohnehin erwiesen, dass das ein Mythos ist. Egal, welchem Geschlecht Sie sich zugehörig fühlen.»
Dann bringe ich Herrn Leinenbach auf den neuesten Fieberkurvenstand. Und huste. Er sagt, er versuche, früher heimzukommen. Ich weiss, er denkt, dass es nicht so schlimm ist. Womit er recht hat. Darum gehts auch nicht. Aber Männerbobos und Mamiwehwehchen ermöglichen es den Eltern, eine Auszeit zu nehmen, kurz im Fokus zu stehen, sich umsorgt und verhätschelt zu fühlen. Eine gute Sache. Bettina Leinenbach (39) ist Journalistin und
zweifache Mutter.
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Maryam (Mitte) und ihre Zwillingsschwestern Saba (l.) und Sofi in der Familienwohnung im Norden Teherans.
Acht-Millionen-Metropole Teheran: Die täglichen Staus prägen das Bild der iranischen Hauptstadt. Reisen
Im Reich der Ayatollahs
Graue Bärte, religiöser Fundamentalismus: Das vom Iran gezeichnete Bild wird der Realität kaum gerecht. Reisende treffen hier auf offene Menschen und die Zeugen einer sorgsam gepflegten Hochkultur. Text: Ralf Kaminski
Bild: Christian Aslund/Getty Images
D
Bilder: Ralf Kaminski, Soheil Sarmedi
icht gedrängt flanieren junge, modisch gekleidete Frauen durch die Gänge der «M-Zone» und beäugen das reichhaltige Angebot der lokalen Modedesignerszene. Es gibt Häppchen, im Hintergrund läuft Popmusik, ein paar Leute sitzen an der Bar und trinken Kaffee oder frisch gepressten Saft. New York? Paris? Schanghai? Falsch: Teheran, Hauptstadt der Islamischen Republik Iran. Mitten im Getümmel befinden sich Maryam (17), ihre Zwillingsschwestern Saba und Sofi (16) und der gemeinsame Freund Amir (23). Die Töchter eines wohlhabenden iranischen Industriellen sind hier, um das Angebot zu begutachten und ihre Mutter zu unterstützen, die seit einigen Jahren gemeinsam mit einer Freundin Kleidung für die moderne iranische Frau entwirft. Der regelmässig stattfindende Mode-Event ist eine ideale Gelegenheit, die von teheranischen Frauen praktizierte Kunst des Gerade-nochKopftuch-Tragens zu bewundern: Ausserhalb der eigenen vier Wände
ist das Kopftuch zwar Pflicht, viele nutzen es aber als Modeaccessoire und tragen es so weit hinten, dass es noch knapp hält und das Haar erst recht zur Geltung bringt. «Nobody cares», sagt Maryam. Sie und ihre Schwestern haben sich ihre Kopfbedeckung erst montiert, als sie die heimische Wohnung im Norden von Teheran verlassen haben. Verbote, die kaum einer beachtet
Und sie sind ebenso trendy gekleidet wie ihr Freund Amir, der sie mit seinem SUV durch das konstante Verkehrschaos der Hauptstadt chauffiert. Sie alle sind in Teheran aufgewachsen, als Kinder gut situierter Eltern, denen es nie schwerfiel, die vielen Regeln und Verbote der Islamischen Republik zu umgehen. Amir war sechs Jahre lang in London und hat dort Modedesign studiert. Seit ein paar Monaten ist er zurück und will am liebsten sofort wieder weg: «Ich finde es schrecklich hier, die Menschen haben keine Ahnung von der Welt und müssen mit all diesen Unfreiheiten leben.»
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Sobald er ein neues Studentenvisum hat, will er zurück nach London, dort seinen Master machen und einen Job finden. Auch die drei Schwestern wissen, wie es im Westen zugeht. Sie waren schon oft auf Reisen und sind online mit der Welt verbunden. Die vielen vom Regime zensierten Websites lassen sich mittels Tricks auch im Iran problemlos abrufen. «Wir leben ganz gut hier», finden sie. Dennoch planen alle drei, nach der Schule in Europa zu studieren. Saba und Sofi zieht es nach Genf. Und für Maryam ist klar: Sie will in Europa bleiben. Ihr Vater, der im Direktorium einer weit verzweigten ImportExport-Firma sitzt, unterstützt ihre Pläne. Aber er lässt seine Töchter nur zu dritt um die Häuser ziehen – und wird immer ein bisschen nervös, wenn Amir dabei ist. Denn offiziell dürfen unverheiratete Frauen und Männer nicht zusammen unterwegs sein. «Ich sage immer, sie sollen sich doch zu Hause treffen. Aber ab und zu wollen sie eben doch raus», sagt er seufzend. Bisher ist noch nie etwas
passiert, theoretisch könnte es jedoch Kontrollen der Religionshüter geben. Und Ärger. Pedram (26) hat das am eigenen Leib erlebt. Der ITStudent aus Shiraz war vor ein paar Jahren wie schon so oft an einer privaten Feier. Partys, Tanzen und Alkohol sind streng verboten. «Alle waren schon ziemlich betrunken, als plötzlich die Musik aufhörte und Uniformierte auftauchten. Wir rannten in alle Richtungen davon.» Pedram gelang die Flucht, aber einige seiner Freunde landeten für fünf Tage im Gefängnis. «Die Eltern kamen, alle mussten unterschreiben, dass sie es nie wieder tun werden.» Er lacht. «Haben sie brav gemacht – und es trotzdem wieder getan.» In 99 von 100 Fällen passiere ja nichts. Khomeinis strenger Blick
Die Regeln der Islamischen Republik Iran sind streng, die Strafen drakonisch. Überall begegnet man den Bildern der Ayatollahs, fast immer im Doppel: der 1989 verstorbene Revolutionsführer Khomeini und sein 76-jähriger Nachfolger
Chamenei. Während Letzterer meist wie ein gütiger Grossvater milde lächelnd aufs Volk schaut, hat Khomeini stets einen strengen Blick – gleichsam als ewige Mahnung, bloss nicht gegen die vielen Gebote zu verstossen. Aber alle Iraner, mit denen man spricht, sind sich einig: Verhaltensregeln
Gelockerte Normen Im Iran gilt offiziell die Scharia, die dem Alltag viele religiöse Verhaltensregeln auferlegt. Theoretisch. Praktisch merkt man davon nicht allzu viel. Alle Frauen müssen ein Kopftuch tragen, aber es darf recht weit zurückrutschen, ohne dass jemand daran Anstoss nimmt. Auch die Arme und Beine müssen bei Frauen bedeckt sein. Männer müssen lange Hosen tragen; T-Shirts sind kein Problem. Kontakte zwischen unverheirateten Männern und Frauen sind untersagt, in den grossen Städten stört sich jedoch niemand daran.
In den vergangenen Jahren hat sich viel verändert. Sozialleben und Alltag sind liberaler geworden; man kann weitgehend tun und lassen, was man will, solange man offiziell den Schein wahrt. Politische oder mediale Kritik in der Öffentlichkeit hingegen bleibt ein grosses Risiko. Kaum jemand will sich deshalb mit Namen zitieren lassen. Trotzdem hoffen alle, dass der Atomvertrag zwischen dem Iran und den Westmächten eine Entspannung bringt – und die darbende Wirtschaft des Landes wieder beleben wird. Denn für die gut ausgebildeten jungen Iranerinnen und Iraner ist es schwierig, attraktive Jobs zu bekommen. Auf einen Aufschwung hofft nicht zuletzt auch die Tourismusbranche. Zu den Höhepunkten jeder Iran-Reise gehören die Ruinen von Persepolis, etwa eine Stunde von Shiraz entfernt. Die Stadt, 520 v. Chr. von Dareios I. gegründet, war das Herz des Perserreichs, das sich auf dem Zenit seiner Macht im Westen bis Libyen und zum Balkan und im Osten bis Indien und China erstreckte. Ausser-
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Reisetipps
Unterwegs im Iran Reisezeit und Anreise
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1 Die Felsengräber der persischen
Könige nahe Persepolis
Visum
Schweizerinnen und Schweizer brauchen für den Iran ein Visum. Dafür muss man auch seine Fingerabdrücke abliefern. In jedem Kan ton ist eine bestimmte Polizeistelle zuständig, im Kanton Zürich zum Beispiel die Kantons polizei in Winterthur.
2 Relief in Persepolis, vor 2500
Jahren Zentrum des Perserreichs 3 Die 81-jährige Bündnerin Trudi
Falamaki lebt seit 1969 in Teheran. 4 Mohsen Hajisaeid, Vizepräsident
des iranischen Reiseleiter-Verbands 5 Allgegenwärtig: die Ayatollahs
Die Sommer sind heiss, die Winter kalt, die beste Reisezeit ist daher Früh ling oder Herbst. Diverse Airlines bieten Flüge ab 500 Franken, Direkt verbindungen ab der Schweiz gibt es jedoch nicht. Individualtouristen können das Land bei guter Vorbereitung pro blemlos bereisen.
5
Hotels
gewöhnlich war dabei die reli giöse und kulturelle Toleranz: Die Perser zwangen ihren Unter tanen weder ihre Religion noch ihre Sitten auf, solange sie ihnen regelmässig Tribut zollten. Die gut erhaltenen Fresken in Persepolis zeigen denn auch zahlreiche Vertreter des Viel völkerreichs, wie sie mit diver sen Gaben aus ihrer Heimat zum König kamen, um ihm die Ehre zu erweisen. Die Pracht hielt jedoch nur 200 Jahre: 330 v. Chr. eroberte Alexander der Grosse die Stadt, raubte ihre Reich tümer und brannte sie ab. Persepolis ist einer der weni gen verbliebenen Zeugen jener alten Hochkultur, auf die die Iraner heute noch stolz sind. Es ist auch der Ort, wo man die meisten Touristen trifft – ob wohl es verglichen mit den Be suchern von antiken Stätten in Griechenland oder Italien noch nicht viele sind. Dabei lässt sich das Land auch als Individual tourist problemlos bereisen: Ein grosser Teil der Leute spricht Englisch, und in den Städten ist vieles auch in englischer Spra che beschriftet.
«Seit 2014 haben wir spürbar mehr Gäste im Land», sagt Mohsen Hajisaeid (34), Vizeprä sident des iranischen Reiseleiter Verbands. Ihm ist es gelungen, die Konferenz des Weltverbands der Reiseleiter (WFTGA) im Januar 2017 nach Teheran zu holen. «Wir haben Singapur ausgestochen», erklärt er stolz. Er interpretiert die Wahl als Anerkennung, dass Iran ein auf strebendes, sicheres Reiseland ist – nur müssen das auch die Touristen noch mitbekommen. «Wann immer in der Region etwas Negatives passiert – der Krieg gegen den IS, Anschläge in Afghanistan –, bekommen wir das zu spüren, obwohl wir gar nicht betroffen sind.» 1001 Nacht in Isfahan
Hajisaeid ist sich bewusst, dass der Iran im Ausland ein eher negatives Image als gefährliches Land voller religiöser Funda mentalisten hat. Tatsächlich sei es aber nicht nur sehr sicher und gut organisiert, auch die Reli gion habe im Alltag der grossen Mehrheit keine besondere Bedeutung. «Wir müssen daran
arbeiten, dieses Image zu ver bessern», sagt er. Die grosse WFTGAKonferenz 2017 soll dazu beitragen. Allerdings fehlt es im Land auch an einer touristischen Infrastruktur, räumt er unum wunden ein. «In Isfahan haben wir nur gerade zwei Fünfsterne hotels, und die sind schon jetzt dauernd ausgebucht.» Auch wir bekommen nur noch mit Glück unsere Zimmer im «Abbasi»: Die ehemalige Kara wanserei wurde vor 50 Jahren zu einem Luxushotel umgebaut, dessen orientalische Schönheit Assoziationen mit 1001 Nacht weckt. In die damalige Zeit zu rückversetzt fühlt man sich auch an einigen anderen Orten in Isfahan. Herzstück ist der Naqshe Jahan («Abbild der Welt»), ein riesiger Platz im Stadtzentrum, der 1590 unter Schah Abbas I. erbaut wurde und heute zum UnescoWeltkultur erbe zählt. Einen Besuch wert sind auch der Palast und die zwei Moscheen am Rande des Platzes. In den Arkaden rund um die fast neun Hektar grosse Fläche befinden sich zahllose Touris
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LEBEN | MM08, 22.2.2016 | 79
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Viele Ausländer verliessen damals das Land, auch ihr älterer Sohn, der seit 1983 in Italien lebt. «Aber zu Hause war ich ja frei. Wir haben nicht aufgegeben, alles Schlimme geht mal vorbei. Und harte Zeiten formen einen, machen einen stärker.» In der Schweiz war Trudi Falamaki Lehrerin, im Iran war
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sie im Sekretariat eines Transportunternehmens tätig, wo sie selbst heute noch Teilzeit arbeitet. Daneben ist sie leidenschaftliche Flötistin und begleitet mit ihrer Gruppe gelegentlich Gottesdienste an Ostern oder Weihnachten, obwohl sie bei der Hochzeit zum Islam konvertieren musste. Die Schweiz besucht sie regelmässig, hier lebt noch immer eine Schwester. Dann isst sie gerne «Schwiinigs», insbesondere Würste, die sie im Iran nicht bekommt. Aber eine Rückkehr für immer ist kein Thema. «In den vergangenen Jahren hat sich vieles verbessert und gelockert, und mit dem neuen Atomvertrag besteht nun Hoffnung auf eine weitere Öffnung und auf wirtschaftlichen Aufschwung. Ich habe meine Familie, meine Arbeit und meine Freunde hier – der Iran ist mein Zuhause.» MM Diese Reise wurde organisiert und unterstützt durch den Iran-Spezialisten Riahi Travel, Zürich, Riahi-travel.ch; Reiseleiterkonferenz: Wftga2017.ir
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LEBEN | MM08, 22.2.2016 | 81
Migros-Bank-Ratgeber
An der Börse seien «Psychopathen» am Werk, lautet eine populäre Ansicht. Die Realität sieht anders aus.
Wichtig ist dabei folgende Präzisie rung: Was an der Börse geschieht, spiegelt sich nicht zeitgleich in den Konjunkturdaten, sondern meist mit einem Abstand von sechs bis zwölf Monaten. Anders formuliert: Der
Albert Steck ist verantwortlich für Markt- und Produktanalyse bei der Migros Bank.
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■ Schweizer Börse ■ BIP-Wachstum der Schweiz
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Zwar gibt es an der Börse temporäre Phasen mit übertriebener Euphorie oder Panik, verursacht durch den Herdentrieb der Anleger. Sie sind je doch klar die Ausnahme. In der Regel sind die Kursbewegungen der Aktien märkte erstaunlich präzise Signale für den effektiven Verlauf der Kon junktur. Das verdeutlicht die Grafik zur Entwicklung der Schweizer Börse und zum Bruttoinlandprodukt (BIP) seit dem Jahr 2000. Die Kurven verlaufen über weite Strecken ziemlich parallel. Vor allem an den Wendepunkten – und diese sind von besonderer Bedeutung – sind die Übereinstimmungen offensichtlich.
Auffallende Parallelen zwischen Börse und Realwirtschaft
200
Die jüngsten Turbulenzen an den Aktienmärkten haben viele in ihrem Vorurteil bestätigt: «Typisch Börse – diese spielt mal wieder verrückt.» Und vom ehemaligen deutschen Bundeskanzler Helmut Schmidt ist der Satz überliefert: «Die Aktien börsen werden im Wesentlichen von Psychopathen bevölkert.» Solche Aussagen verkaufen sich gut. Nur entsprechen sie nicht der Realität.
Veränderungen an der Schweizer Börse (linke Skala) und beim Bruttoinlandprodukt (rechte Skala) seit 2000. Die Börsenkurse als vorauseilender Konjunkturindikator sind in der Grafik zeitlich um sechs Monate nach hinten versetzt dargestellt.
Börsenverlauf nimmt die Verände rungen beim BIPWachstum etwa ein halbes bis ein ganzes Jahr vorweg. In der Grafik ist dies illustriert durch die hellere, um sechs Monate nach hinten versetzte Kurve. Einschätzungen zur Entwicklung der Wirtschaft sind per Definition mit einer grossen Unsicherheit behaftet. Auch andere Frühindika toren wie etwa die Auftragseingänge der Unternehmen senden von Zeit zu Zeit irreführende Signale aus. Aber deshalb ist ihr Verhalten noch lange nicht «psychopathisch».
Börsenaltmeister André Kostolany verglich die Beziehung von Kon junktur und Börse einst mit dem Bild vom Herrchen und seinem Hund beim Spaziergang. Der Hund läuft neugierig voraus. Manchmal nimmt er dabei die falsche Richtung und kommt dann schnell zurückgerannt. Mehrheitlich jedoch wählt der Hund instinktsicher den richtigen Weg – selbst wenn sein Herrchen noch gar nicht entschieden hat, wohin es eigentlich gehen will. MM Auf Blog.migrosbank.ch finden Sie weitere Informationen zur Korrelation von Börse und Konjunktur.
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02.07., 09.07., 16.07., 23.07., 24.09., 01.10., 08.10., 15.10., 22.10.
28.05., 11.06., 18.06., 25.06., 03.09., 10.09., 17.09. Reduktion
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82 | MM08, 22.2.2016 | LEBEN
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LEBEN | MM08, 22.2.2016 | 83
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Als natürlicher Bestandteil des Bindegewebes besitzt sie die Eigenschaft, grosse Mengen an Wasser zu binden. Die Haut erscheint dadurch praller und fester.
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84 | MM08, 22.2.2016 | LEBEN
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Lustige Möwe Die Lachmöwen segeln fröhlich durch die Luft und scheinen auch gern zu lachen. In der Schweiz sind die meisten von ihnen nur Wintergäste. Text: Yvette Hettinger
Illustration: bunterhund.ch
Die grössten Feinde der Möwen
Der Mensch meint es zwar gut, wenn er Möwen füttert, aber er kann ihnen damit scha den. Wenn die Vögel falsche Nahrung be kommen, können sie krank oder zu dick wer den. An vielen Orten ist deshalb das Füttern verboten. Auch in der freien Natur leben die Möwen gefährlich. Bei diesen Tieren stehen sie auf dem Speiseplan:
Die Lachmöwen wechseln zweimal pro Jahr das Aussehen. Im Winter tragen sie ihr sogenanntes Schlichtkleid.
Habicht
Wanderfalke
Fuchs
Marder
«Krrjäh, haha, querr kjweru».
Wenn du am See bist und solche Ge räusche hörst, schau mal in die Luft. Dort, über deinem Kopf, kreisen sicher Lachmöwen. Wahrscheinlich haben sie ihren Namen tatsächlich wegen des Geräusches, das sie machen: Es klingt ein wenig wie ein heiseres Lachen. Man erkennt diese Vögel aber auch am Aussehen. Im
Moment haben sie Flecken an den hellen Köpfchen und eher dunkle Flügel. Ende Februar beginnen die Lachmöwen, ihr Federkleid zu wech seln. Danach ist ihr Kopf schoko ladenbraun, und der restliche Körper hell. Die flinken Luftakrobaten leben in der Schweiz vor allem im nörd lichen Flachland und sind hier die häufigste Möwenart. In der kalten
Jahreszeit gibt es in der Schweiz etwa 50 000 von ihnen. Die meisten sind allerdings Wintergäste und fliegen im März oder April nach Nord und Ost europa. Im Dezember kommen sie wieder zurück, um hier den Winter zu verbringen. Nur etwa 1000 bis 2000 Möwen bleiben das ganze Jahr hier, um zu brüten. Sie leben von Fischen, Würmern, Insekten und Larven. MM
LEBEN | MM08, 22.2.2016 | 85
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Ein Bundesrat regiert und verwaltet unser Land. Diese an spruchsvolle Arbeit macht er nicht allein. Derzeit wird die Schweiz von zwei Bundesrätinnen und fünf Bundesräten regiert: Diese sieben Mitglieder ergeben zusammen den Bundesrat. Sie sorgen etwa dafür, dass wir hier sicher leben können und mit anderen Ländern Freund schaften pflegen. Weisst du, warum es sieben sind und nicht einer al lein? So wird verhindert, dass sich irgendwann ein schlechter Mensch
allein zum Herrscher des Landes aufspielt und Schlimmes anrichtet. Die sieben Bundesräte sind so zusammengestellt, dass sie sehr unterschiedlich denken. Zugleich müssen sie gemeinsam gute Ideen entwickeln. So finden sie meist zu besseren Lösungen als einer allein. Damit sie aber auch zu siebt keinen Unsinn anstellen können, werden sie von weiteren Gruppen kontrol liert, die heissen «Staatsgewalten». Und über all dem steht das Volk:
Alle erwachsenen Schweizer dür fen gemeinsam entscheiden, wie der Bundesrat regieren soll. Bald stimmen wir zum Beispiel darüber ab, ob alle Menschen im Land gleich behandelt werden sollen. Der Bundesrat kann noch so gut sein, wenn wir falsch entscheiden, gibt es keinen, der uns korrigiert. Darum sollten wir ihn unter stützen. Wir prüfen seine Ent scheidungen und denken sorgfältig nach, bevor wir abstimmen. MM
Gabriela Bonin (48) beantwortet
Kinderfragen.
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Reiseprogramm Variante Velowandern – gemütlich 1. Tag, Sa 4. Juni: Schweiz–Avignon. Fahrt nach Avignon zur Einschiffung. 2. Tag, So 5. Juni: Viviers–Taulignan–La Garde Adhémar. Von Viviers aus fahren wir mit dem Bus nach Taulignan. Start unserer ersten Veloetappe nach La Garde Adhémar, das hoch auf einem Felsen über dem Rhône-Tal thront. Verlad der Velos und Rückfahrt mit dem Bus zum Schiff. Am späteren Nachmittag heisst es Leinen los und wir geniessen die herrliche Flusslandschaft vom Schiff aus. (Velostrecke ca. 25 km) 3. Tag, Mo 6. Juni: Tain l´Hermitage–Le Pouzin. Heute entdecken wir einen Teil der ViaRhôna. Auf 815 Kilometern folgt der Radweg dem Verlauf der Rhône bis ins Rhône-Delta am Mittelmeer. Wir folgen dem Teilstück von Tain l´Hermitage nach Le Pouzin. Am Nachmittag gemütliche Flussfahrt nach Châteauneuf-du-Pape. (Velostrecke ca. 45 km) 4. Tag, Di 7. Juni: Séguret–Avignon. Am Morgen durchqueren wir mit dem Velo die Provence bis zum berühmten Weinort Châteauneuf-du-Pape. Mittagessen an Bord. Am Nachmittag fahren wir mit der Excellence Rhône nach Avignon. Geführte Stadtbesichtigung in der charmanten Altstadt. (Velostrecke ca. 40 km) 5. Tag, Mi 8. Juni: Uzès–Pont du Gard–Avignon. Mit dem Bus fahren wir in das historische Städtchen Uzès. Von hier aus starten wir unsere Velotour und gelangen schon bald zum Pont du Gard, dem wohl bedeutendsten Aquädukt aus der Römerzeit. Weiterfahrt mit den Velos zurück nach Avignon. (Velostrecke ca. 40 km) 6. Tag, Do 9. Juni: Cavaillon–Arles. Individuelle Aussenbesichtigung der idyllisch in Lavendelfelder eingebetteten Abtei Sénanque. Über Gordes fahren wir nach Cavaillon, dem Ausgangspunkt unserer heutigen Veloetappe. Laven-
delfelder, Olivenbäume, Weinreben, Zypressen und charmante Städtchen wie St. Rémy-de-Provence säumen unseren Weg nach Arles. (Velostrecke ca. 60 km) 7. Tag, Fr 10. Juni: Arles–Velotag Camargue. Am Morgen Stadtrundgang in Arles. Nebst der römischen Arena ist Arles auch berühmt als Wirkungsstätte des Malers Vincent van Gogh. Anschliessend durchqueren wir mit dem Velo die Camargue. Eine unermessliche Weite und Sumpf- und Teichgebiete mit einer aussergewöhnlichen Tierwelt erwarten uns. Picknick-Lunch unterwegs. (Velostrecke ca. 50 km) 8. Tag, Sa 11. Juni: Avignon–Schweiz. Ausschiffung in Avignon und Rückfahrt mit dem Bus in die Schweiz zu den Einsteigeorten.
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1. Tag, Sa 4. Juni: Schweiz–Avignon. Gemäss Variante Velowandern – gemütlich. 2. Tag, So 5. Juni: Taulignan–Viviers. Velostrecke ca. 45 km: Taulignan–La Garde Adhémar–Pierrelatte–Viviers. 3. Tag, Mo 6. Juni: Tain l´Hermitage–Viviers. Velostrecke ca. 100 km: Tain l´Hermitage–Larnage– ViaRhôna–Viviers. 4. Tag, Di 7. Juni: Séguret–Avignon. Gemäss Variante Velowandern – gemütlich. 5. Tag, Mi 8. Juni: Uzès–Pont du Gard–Avignon. Velostrecke ca. 65 km: Uzès–Avignon. 6. Tag, Do 9. Juni: Gordes–Arles. Individuelle Aussenbesichtigung der Abtei Sénanque. Velostrecke ca. 80 km: Gordes–St. Rémy-deProvence–Arles. 7. Tag, Fr 10. Juni: Arles–Velotag Camargue. Stadtrundgang in Arles. Velostrecke ca. 80 km: Arles–Salin de Giraud. 8. Tag, Sa 11. Juni: Avignon–Schweiz. Gemäss Variante Velowandern – gemütlich.
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LEBEN | MM08, 22.2.2016 | 87
Wettbewerb
Mitmachen – und gewinnen Das Migros-Magazin und die Stiftung Schweizer Museumspass verlosen 10 Museumspässe für Familien (2 Erwachsene inklusive Kinder bis 16) im Wert von je 288 Franken. Der Museumspass ermöglicht freien Eintritt in rund 500 Museen in der ganzen Schweiz.
Zehn Museumspässe Das Naturama in Aarau: Auch hier gilt der beliebte Museumspass.
für die ganze Familie zu gewinnen!
Glücksgriff
Ein Jahr lang staunen Das Migros-Magazin und die Stiftung Schweizer Museumspass verlosen zehn Museumspässe für die ganze Familie. Mit einem Pass hat man ein Jahr lang unbeschränkt Zutritt zu rund 500 Museen in der ganzen Schweiz.
D
er Museumspass feiert sein 20-jähriges Bestehen. Mittlerweile sind in der Schweiz über 1,6 Millionen Museumspässe im Umlauf. Im Jubiläumsjahr hat sich die Trägerstiftung des Museumspasses etwas Besonderes einfallen lassen – den «Sammel(s)pass». Seit Februar liegt dieser spezielle Pass in über 240 teilnehmenden Museen auf. Dort können Sammlerinnen und Sammler ihr Album abstempeln lassen. Nach zehn Eintritten ist das Sammelziel erreicht, und der Pass kann eingesandt werden. Die Absender bekommen postwendend einen Sofortpreis nach Hause geschickt. Zusätzlich nehmen sie automatisch an der grossen Hauptverlosung mit weiteren attraktiven Preisen teil.
Jährlich zählen die Schweizer Museen über 13,8 Millionen Eintritte. Das ist beeindruckend. Jeder Zweite in der Schweiz geht jedes Jahr in mindestens ein Museum. Die hiesige Museums landschaft ist mit über 1146 ver schiedenen Museen weltweit eine der vielfältigsten überhaupt. Spannende Erlebniswelten
So zeigen Museen von Skeletten der Dinosaurier über alte und neue Lokomotiven und Ritterrüstungen in Burgtürmen bis zur klassischen Kunst Tausende von interessanten Exponaten in all ihren Facetten. Im Trend liegen spannende Erlebniswelten. Spielerisch lässt sich erforschen, wie wir vor einigen hundert Jahren gelebt und gearbeitet haben. Oder wie gross die Dinosaurier in einem Land
vor unserer Zeit wirklich waren. Welche Flugzeuge gab es gestern, und wie fliegen wir morgen? Auch viele Schlösser und Burgen sind mit dem Museumspass zugänglich. Wunderschöne Tierwelten in freier Natur gibt es in den Wildpärken zu geniessen. Sorgfältig inszenierte Kunstvermittlung entführt in faszinierende Themenwelten. Viele Museen bieten auch abwechslungsreiche Programme zum Mitmachen an: An Workshops, in offenen Ateliers, in Labors oder an Themennachmittagen können Gross und Klein aktiv werden und neue Eindrücke gewinnen. MM Wissenswertes zum Sammel(s)pass im Jubiläumsjahr: 20jahre.museumspass.ch Weitere Infos: museumspass.ch
Wettbewerbsfrage: Seit wie vielen Jahren gibt es den Schweizer Museumspass? So machen Sie mit Per Telefon: Wählen Sie 0901 560 039
(1 Fr./Anruf) und nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GEWINNEN, dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Per Postkarte: Senden Sie eine Postkarte (A-Post) mit Ihrem Lösungswort und Ihrer Adresse an MigrosMagazin, «Museumspass», Postfach, 8099 Zürich. Online: Gratis auf Migrosmagazin.ch/ gluecksgriff Einsendeschluss: 28. 2. 2016. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Die Mitarbeitenden der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Mehrfachteilnahmen sind nicht erlaubt und werden vom Wettbewerb ausgeschlossen. Preise, die nicht bis spätestens drei Monate nach Ziehung durch den Gewinner bezogen werden, verfallen ersatzlos.
88 | MM08, 22.2.2016 | LEBEN
Kreuzworträtsel
Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken!
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LEBEN | MM08, 22.2.2016 | 89
Quiz
Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Wenn jemand eine dicke Lippe riskiert, ist er …? T
Lehrer
F
vorlaut
W Schönheitschirurg
2. Wenn man etwas verwirft, schickt man es …? E
geradeaus
R bachab
A bergauf
3. Wie wird die mathematische Funktion Fakultät beschrieben? I
Ausrufezeichen
M Fragezeichen
T
Doppelpunkt
So nehmen Sie teil
4. In welchem Bezirk befindet sich der Malcantone? A Bellinzona
T
Lugano
Tel. Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD2, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 TASTSINN Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 28.2.2016, 24 Uhr
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5. Nach welchem Wissenschaftler ist eine Programmiersprache benannt? U Bruce Clarion
R Max Perl
E
Blaise Pascal
6. Wie nennt man gegerbte, noch nicht zu Pelz verarbeitete Tierfelle? M Petzen
U Rauchwaren
D Fäller
7. Wie viel m Sturmholz hinterliess 1999 der Orkan Lothar in der Schweiz? 3
E
ca. 260 000
A ca. 750 000
S
ca. 13 800 000
N Spinnenart
G Armierungsgitter
8. Was ist ein Geisternetz? E
Fischfanggerät
Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite
Lösungswort: 1
2
3
4
5
6
7
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Gewinner Nr. 5: Martin Zundel, Ostermundigen BE; Samir Chaudhuri, Maur ZH; Karl Leutwyler-Kallen, Schöftland AG
Auflösung Nr. 6: LEHRLING
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Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.
S
3
5 1 2
Auflösung Nr. 7: ATOLL Gewinner Nr. 6: Alfred Ilg, Spreitenbach AG; Klara Eckert, Pfungen ZH; Anna Dobler, Glarus
4
E I SCAFES FELSGRAT F I LMR I S S FRASCAT I I SRAEL I N MA D R I G A L ME S S BU CH SAATZE I T SATZBAL L VERBLE I B Lösungswort: 1
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3 Tage Frühlingserwachen im Hotel Ritter****
FRÜHLINGSTAGE IN BADENWEILER
Geniessen Sie in Badenweiler die ersten Tage in der Natur. Starten Sie bei uns in die Wander- und Velosaison, tanken Sie Sonne und gute Laune. Jetzt auch sehr schön: Ausflüge in den Schwarzwald und das Elsass, Wandern in den Reben oder ein Spaziergang durch Badenweilers Kurpark, einer der baumartenreichsten Deutschlands. Und sollte das Wetter doch einmal Kapriolen schlagen: einfach in der Cassiopeia Therme abtauchen, Thermal- und Saunabaden oder sich mit einer Wellnessanwendung verwöhnen lassen. Angebote siehe www.badenweiler.de Tipp: Feriengäste erhalten eine Konus-Gästekarte. Mit dieser können Sie in der ganzen Region gratis Bus und Bahn fahren!
Mal kurz reinschnuppern: z. B. Weekend-Relax ab 218 € zzgl. Kurtaxe • 2 Ü/F z. B. im Hotel*** • täglich Cassiopeia Therme: 1 x inkl. Saunalandschaft, Rasulbad, Sand-Lichtbad, Aroma-Öl-Massage, 1 x inkl. Römisch-Irisches Bad und Seifenbürstenmassage Badenweiler Thermen und Touristik GmbH Kaiserstr. 5 • D-79410 Badenweiler Tourist-Info: Tel. +49 (0)7632 799 300 touristik@badenweiler.de www.badenweiler.de
Grosser ThermalWellnessbereich
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Hotel Ritter GmbH & Co. KG • Friedrichstr. 2 D-79410 Badenweiler • www.hotelritter.de
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Winter-Spezial „4 für 3“ (buchbar bis Mitte März 2016)
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Das sportlich-kulinarische Wellnesshotel • 2 ÜF/HP 225 € • 7 ÜF/HP 535 € Inklusive: Wahl-HP, Weinbegleitung, Gourmet-Menü, Thermeneintritt. Preise pro Person, zzgl. Kurtaxe
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LEBEN | MM08, 22.2.2016 | 91
Sudoku
Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3x3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den gelben Feldern von links nach rechts.
6
5
3 2 6
1 2 7
6 4
7
8 9 5 1
Auflösung Nr. 7: 495
4 7 5 9
6 2 8 7 4 3 5 9 1
1 3 5
2 7 6
8
5 4 7 9 1 2 8 3 6
1 3 9 6 8 5 2 4 7
7 1 3 4 2 8 9 6 5
2 8 5 1 9 6 4 7 3
9 6 4 5 3 7 1 2 8
8 7 2 3 5 9 6 1 4
4 9 6 8 7 1 3 5 2
3 5 1 2 6 4 7 8 9
So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD4, gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 123 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 28.2.2016, 24 Uhr
Gewinner Nr. 6: Rosina Käser, Sulgen TG; Marie-Claire Grand, Marchissy VD; Doris Yazbeck, Bern; Hans Purtschert, Richenthal LU; Marianne Schori, Messen SO
2
Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite
Bimaru
Brücken
Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.
Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Brücken dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln 1 2 3 2 miteinander verbunden 2 3 2 sein. Verboten: Kreuzungen, diagonale Brücken 3 3 4 3 1 und mehr als zwei Linien.
4 3 2 2 0 3
Auflösung Nr. 6
2
1 1
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1 3 1
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1
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0
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3 3
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8 4
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2 3
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3 3 1
4 3
Auflösung Nr. 6: 3 2
3 2
3 3 2
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5 2
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1 3
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Impressum MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer, Wochenblatt des sozialen Kapitals, Organ des Migros-Genossenschafts-Bundes, Migrosmagazin.ch Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 567 892 Ex. (WEMF 2015) Leserschaft: 2 375 000 (WEMF, MACH Basic 2015-2) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger
Publizistische Leitung: Monica Glisenti Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion/Ressort Leben: Remo Leupin (Leitung), Robert Rossmanith (Chef vom Dienst), Sabine Müller (Produzentin), Gerda Portner (Produzentin), Ursula Trümpy (Produzentin), Daniel Schifferle (Verantwortlicher Leben), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Menschen: Sabine Lüthi (Leitung), Andrea Freiermuth, Yvette Hettinger, Ralf Kaminski, Anne-Sophie Keller (Volontärin), Monica Müller, Reto E. Wild Online: Reto Vogt (Leitung), Almut Berger, Reto Meisser
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Prepress: Liliane Bolliger, Ruedi Bolliger
Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Böttcher, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis
Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Zollinger (Leitung), Rea Tschumi
Lithografie: Reto Mainetti (Leitung), Manuela Seelhofer, Max Sommer Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Verena Hochstrasser
Verlag: Layout: Doris Oberneder (Creative Director), Rolf Hauser (Leitung), Laetitia Buntschu Signer (Art Director), Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Werner Gämperli, Nicole Gut, Tel.: 058 577 13 70, Gabriela Masciadri, Pablo Tys, Tatiana Vergara Fax: 058 577 13 71
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94 | MM08, 22.2.2016 | LEBEN
Meine Welt
«Die Modelwelt war eine gute Lebensschule»
Patricia Schmid zählte zu den erfolgreichsten Models der Schweiz Heute ist sie Mutter, backt Brot, tanzt für ihren Sohn zu Bob-MarleySongs und geniesst das Familienleben. Nur noch ein paar High Heels und Schmuck-Accessoires erinnern an die Welt des Glamours.
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Text: Laila Schläfli Bilder: Daniel Winkler
Mein MigrosLieblingsprodukt
«Ich koche und backe generell gern. Etwa ein Mal pro Woche backe ich Dinkelbrot mit Chia- und Leinsamen sowie mit Sesam. Wir sind quasi eine Superfood-Family.»
1
LEBEN | MM08, 22.2.2016 | 95
1 Mein Lieblingsort «Ich liebe die Natur. Am Zürichsee ist es ruhig; es hat hier selten viele Menschen. Als ich schwanger war, kam ich oft zum Meditieren hierher.» 2 Mein Zuhause «Seit vergangenem September wohne ich mit meinem Mann Gian Tumasch Appenzeller (31) zusammen. Zuvor hatten wir zusammen fünf Wohnorte.» 3 Mein Brillenprojekt «Mit VIU zusammen eine Brillenkollek-
tion zu designen, war ein unglaublich spannendes Erlebnis für mich.»
3
Name: Patricia Schmid (31) Sternzeichen: Wassermann Biografie und Lebenslauf: «Ich wuchs in Rothrist AG auf. Nach dem KV mit Berufsmatura
Bild: Getty Images
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begann ich mit dem Modeln. In Paris hatte ich den Durchbruch, erschien in der «Vogue» und lief für Designer wie Marc Jacobs und Jean Paul Gaultier. Mit 25 legte ich eine zweijährige Pause ein, besuchte die Lee-Strasberg-Schauspielschule und bildete mich in Lichtbahnenheilung, Health Coach und Bachblüten weiter. Eine Zeit lang war ich als Medium tätig. Die Modelwelt war eine gute Lebensschule, aber jetzt bin ich Mutter – und das möchte ich wirklich sein. Es ist spannend zu schauen, wie Gion Luis wächst. Und ich freue mich, wenn er dann mal durchschläft.» 5
6
4 Meine Schuhsammlung «Ich hatte sicher mal 100 Paar Schuhe
daheim. Viele habe ich inzwischen weitergegeben oder verkauft.» 5 Meine Mutterrolle
«In diesem Babywagen lag schon ich. An die neue Mutterrolle gewöhne ich mich allmählich. Vor allem beim Stillen ausser Haus habe ich noch Mühe.»
Bild: Getty Images
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6 Meine Musik «Wir hören Schallplatten, die haben mehr Vibes, aktuell viel Reggae. Auch Gion Luis liebt Reggae: Wenn er schreit, lassen wir Bob Marley laufen und tanzen mit ihm dazu. Das beruhigt ihn.» 7 Meine Schatulle
«Ich habe so gern Schmuck. Es gibt einem so ein Frauen- und Prinzessinnengefühl. Diese Schatulle gefällt mir, weil sie edel aussieht.»
Foto: saison.ch
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Don Pollo Poulet-Cordon-bleu Naturform hergestellt in der Schweiz mit Fleisch aus Brasilien, per kg