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Migros magazin 08 2015 d bl

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Ausgabe Basel, AZA 4002 Basel. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

NR. 8, 16. FEBRUAR 2015 www.migrosmagazin.ch

FAMILIEN-ABSTIMMUNG I 22

Steuerfreie Zulagen f端r Kinder? RAT DER RELIGIONEN I 32

Schweizer Muslime sind gut integriert JOGGEN I 78

Bild: Daniel Winkler

So laufen Sie besser und mit Spass!

Einsamer Poet

F端r seine Kreativit辰t braucht Slam-Poet Laurin Buser die Einsamkeit. Wenn er nicht gerade mit Worten um sich wirft, spielt der Basler Schach oder kocht f端r Freunde. I 94

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DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 16. FEBRUAR 2015

INHALT | 5

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Rettet Gold und Familie! Ist es Ihnen auch schon aufgefallen? Volksinitiativen schmücken sich je länger, je mehr mit subjektiven Zu­ sätzen. Jede Initiative wird mit einem Slogan verkauft. Sei es die Goldinitiative («Rettet unser Schweizer Gold!»), sei es die Initiative gegen die «Masseneinwande­ rung», sei es die Ferieninitiative («Sechs Wochen Ferien für alle!»). Das Begehren 1:12 war eines «für gerechte Löhne», für die Einschränkung des Zweitwohnungsbaus wurde mit «Schluss mit uferlosem Bau» geworben. Die Politiker haben das Marketing entdeckt. Sie wissen, dass die Abstimmenden wenig Zeit haben, sich zu infomieren. Die Abstimmungsinhalte müssen deshalb auf den Punkt gebracht werden. Ob der dann stimmt oder nicht, ist sekundär. Wie die Goldinitiative das «Schweizer Gold» hätte «retten» sollen (und warum überhaupt?) – keiner weiss es so genau. Ob der Bau von Zweitwohnungen wirklich «uferlos» war – wer entscheidet das? «Eigene vier Wände dank Bausparen» versprach vor drei Jahren ein Komitee – wie wenn dank der Initiative alle Schweizer ihr Häuschen auf sicher gehabt hätten. Am 8.März stimmen wir über das nächste Volksbegeh­ ren mit sattem Slogan ab: «Familien stärken! Steuerfreie Kinder­ und Ausbildungszulagen». Klar, wer ist schon ge­ gen Familien? Wer möchte nicht die Idee der Familie, den Bodensatz unserer Gesellschaft, hoch und heilig halten? Dass es dann, wenn man die Unterlagen liest, durchaus das eine oder andere Gegenargument einzubringen gäbe, fällt vielen nicht auf. Wer liest schon das Kleingedruckte … Für das Migros-Magazin haben CVP­Präsident Christophe Darbellay und SP­Präsident Christian Levrat die Argumente pro und kontra aufgelistet (Seite 22).

MIGROS-WOCHE 7 | Aktuelles

MENSCHEN

12 | Porträt «Die grössten Schweizer Talente» startet in eine neue Runde. Wir stellen fünf Kandidaten vor. 21 | Auf ein Wort 22 | Abstimmung Die Familien-Initiative spaltet die politischen Geister. Die schlagendsten Pro- und Kontra-Argumente. 25 | «Fifty Shades of Grey» Wird Sadomaso mit der Verfilmung des Bestsellers salonfähig? Ein Kinobesuch. 32 | Interview Hisham Maizar, Präsident des Rats der Religionen und gläubiger Muslim, über die wachsende Angst vor dem Islam.

AKTUELL

37 | Preissenkungen/Preisbarometer

SCHAUFENSTER 39 | 53 | 54 | 57 | 59 | 61 |

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IHRE REGION

65 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

71 | Gemeinsam essen macht glücklich 72 | Familie Was tun, wenn das Kind krank wird? 75 | In Form Stressabbau durch bewusstes Atmen.

12 | MENSCHEN Klingt wie Michael Jackson: Flavio Rizzello will das grösste Schweizer Talent werden. 77 | Digital: Was kann Windows 10? 78 | In Form: Neue Tools fürs Lauftraining.

MEINE WELT

94 | Slam-Poet Laurin Buser Der Basler über Inspiration, gutes Essen und präzis abgekaute Fingernägel.

RUBRIKEN 9| 82 | 84 | 92 |

Forum/Leserbriefe Leserreise Rätsel/Impressum Cumulus

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch

Bild: Salvatore Vinci

Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus

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MIGROS-WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 16. FEBRUAR 2015

AKTUELLES | 7

ZAHL DER WOCHE

92

So viele Produkte umfasst das aha!-Sortiment der Migros neu. Dieses Label kennzeichnet Artikel, die besonders für unter Allergien oder Intoleranzen leidende Personen geeignet sind. Bis Ende 2016 will die Migros das Angebot um 30 Prozent vergrössern. Mit dem aktuellen Ausbau von 84 auf 92 Produkte, 80 Lebensmittel und 12 Kosmetika, sind fast 10 Prozent davon bereits geschafft.

Es ist angerichtet: Schülerinnen probieren unbekannte Speisen.

Aus fremden Tellern essen Mit «conTAKT-spuren.ch» bietet das Migros-Kulturprozent ein OnlineLehrmittel zum Thema Migration an. Dieses wurde jetzt um ein Kapitel über Esskulturen erweitert.

V

on der Pizzeria über den indischen Take-away bis zum Burgerladen: Fremde Speisen gehören in der Schweiz zum Alltag. Daher ist das Essen ein passender Inhalt des neusten Lehrangebots auf der Plattform conTAKT-spuren.ch. «Der Austausch zwischen verschiedenen Kulturen funktioniert am leichtesten über den Magen», sagt Projektleiterin Luzia Kurmann vom Migros-Kulturprozent. Mit Lektionen zum eigenen Essverhalten oder dem Probieren von unbekann-

ten Gerichten werden die Schüler direkt und spielerisch ins Thema Migration eingeführt. «Migrationsspuren auf dem Teller» heisst das neue Kapitel dementsprechend. Die Jugendlichen sollen damit ihre eigene Esskultur entdecken, mit Klassenkameraden darüber sprechen und so auch Neues kennenlernen.

Mehr Infos: www.conTAKT-spuren.ch

REGION BASEL

Bilder: StockFood, zVg

Kultur vergünstigt

Es lohnt sich, Mitglied der Migros Basel zu sein – dessen sind sich die Genossenschafterinnen und Genossenschafter bewusst, die laufend von vergünstigten Eintritten für kulturelle Anlässe profitieren. Die Tickets, so ist es jeweils im Migros-Magazin zu lesen, sind «an den üblichen Migros-Vorverkaufsstellen» erhältlich. Doch wer steht eigentlich hinter diesem Vorverkauf? Wie sehen die Damen aus, bei denen all die vergünstigten Billette zu ergattern sind? Das Migros-Magazin beleuchtet die Vorverkaufsstelle im «Claramarkt» – nächste Woche auf den Regionalseiten.

FRISCH IN DER MIGROS

Leichte Knolle

Fenchel schätzt man wegen seines anisartigen und süsslichen Geschmacks und seiner Heilkräfte. Noch heute wird er Babys bei Blähungen verabreicht. Es lohnt sich aber auch sonst, die Knolle vermehrt zu essen, hat sie doch wenige Kalorien, dafür aber viele Ballaststoffe. Fenchel lässt sich zudem herrlich mit gedünstetem Fisch kombinieren. Wer ihn lieber roh mag, kann ihn in dünne Scheiben schneiden und mit Blattsalat servieren. So schmeckt er bestimmt auch Gemüseverächtern.


AKTION


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FORUM

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 16. FEBRUAR 2015

LESERBRIEFE | 9

MM 8: «Dem weissen Tod entronnen», Reportage über Menschen, die eine Schneelawine überlebt haben

«Freeriden stört Ruhe der Wildtiere»  In Ihrem Bericht vermisse ich eindeutige Hinweise darauf, dass Freeriden sehr oft in Gebieten ausgeübt wird, in denen unsere wild lebenden Tiere in ihrem Überlebenskampf Ruhe bräuchten. Jede unbedachte (verantwortungslose) Störung kann für diese Tiere tödlich sein. Roman Ricklin, 8717 Benken

 Wie weit sind wir schon, wenn einer, der selbst eine Lawine auslöst, auf dem Titelbild erscheint! Es reicht nicht, dass solche Menschen weder die Natur noch die

Rückzugsmöglicheiten der Tiere im Winter respektieren. Nein – andere, wie die Rega, müssen auch noch ihr Leben aufs Spiel setzen, um solche Menschen zu bergen. Dafür habe ich kein Verständnis.

in der Gewissheit, dass im Ernstfall eine gute Seele das eigene Leben aufs Spiel setzt, um den Unvernünftigen aus seiner Lage zu befreien. Die Rettungskosten sollten daher genügend hoch ausfallen.

 Wer eine Risikosportart ausübt, muss damit rechnen, dass es irgendwann hart auf hart kommt. Ich habe daher wenig Verständnis dafür, wenn sich Menschen trotzdem dieser Gefahr aussetzen,

 Ich finde es mutig von Mirko Schadegg und Laurent Schillinger, dass sie ihre Geschichte teilen, sodass wir alle davon lernen können. Ein Lob an die beiden Herren.

Helga Pfammatter Kaiser 8173 Neerach

Marlies Frischknecht, Online-Kommentar

Frank Putman, Online-Kommentar

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.

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MIX | 11

noch oberflächlich behandelt. Sprachen sind mit lexikalischem Wissen verbunden, weniger mit Logik. Da hilft nur eines: Repetie­ ren. Aber das hat leider einen geringen Spassfaktor. Nicht ver­ gessen darf man jedoch, dass die Lehrer von Schulreformen und Eltern oft so aufgerieben werden, dass sie resignieren.

SCHREIBSCHWÄCHE

«Maturanden machen zu viele Schreibfehler» Die Sorge um die Schreibkompetenz der Maturanden und Studenten ist kein neues Thema. Und genauso wenig Grund zur Panik. Oder doch? Das sagen die Nutzerinnen und Nutzer von Migrosmagazin.ch:

Susi Senti: Das hat mit der Dia­ lektwelle zu tun, aber auch mit Lesefaulheit. Wer gute Literatur liest, gewöhnt sich von selbst an eine korrekte Rechtschreibung. Marianne Huber: Warum kann die deutsche Schrift nicht wie die englische und französische klein geschrieben werden? Ida Erdenbrink-Fricke: Recht­ schreibung, Grammatik und Syn­ tax werden im Unterricht nur

Alexandra Dünki: Rechtschrei­ bung lernt man nicht nur in der Schule, sondern auch beim Lesen. Wer viel liest, erkennt, wie Wör­ ter geschrieben sind, und lernt fachlich sowie stilistisch dazu. Sich schriftlich auszudrücken ist etwas sehr Schönes, braucht aber Übung. Viel lesen fördert Konzentration und Allgemein­ bildung. Susy Böni-Suter: Heute lernen die Kinder in der Schule nicht mehr die richtige Lautlehre. Jeder Buchstabe hat seinen eigenen Laut, und in Kombinationen können sich diese Laute ändern. Ich persönlich habe viele Schüler in der Nachhilfe, und wenn die Lautlehre richtig sitzt, machen sie deutlich weniger Orthografie­ fehler. Kürzlich hatte ich einen Schüler mit Diktatnoten von 3,5. Nach einer Stunde Nachhilfe schrieb er zwei Mal die Note 6.

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Die Schule drückt sich um ihren Auftrag. Rechtschreibung ist unvermindert wichtig.

25

Sie wird weniger gepflegt, weil es im Lehrplan heute einfach Wichtigeres gibt.

13

Durch die Rechtschreibreform ist es fast unmöglich, alles korrekt zu schreiben.

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Verständlichkeit genügt. Kreativität und Ausdruck sind wichtiger.

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MENSCHEN 12 |

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PORTRÄT

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NR. 8, 16. FEBRUAR 2015 | MIGROS-MAGAZIN |

Bühne frei!

Am 21. Februar startet im Schweizer Fernsehen die dritte Staffel von «Die grössten Schweizer Talente». Über 100 Kandidaten hoffen auf den Sieg. Fürs Migros-Magazin haben sich 5 schon mal ins Zeug gelegt. Ob sie auch die Jury um Christa Rigozzi und Sven Epiney überzeugen können? Texte: Silja Kornacher, Bilder: Salvatore Vinci

Kleiner Soulman ganz gross Noch keine einzige Minute Gesangsunterricht hatte Flavio Rizzello (10) aus Thalwil ZH bisher. Und das ist auch nicht nötig: Flavio singt wie ein Profi. Die dreiköpfige britische Soulpopband «Stooshe» hat es ihm dabei besonders angetan. Auf der Talentbühne performt Flavio deren Song «Black Heart». Juror Sven Epiney ist vom Kleinen begeistert und fühlt sich sofort an den jungen Michael Jackson zu «Jackson Five»-Zeiten

erinnert. «Das höre ich oft», sagt Flavio cool. «Viele sagen, ich hätte für einen Weissen einen ungewöhnlichen Soul in der Stimme.» Eigentlich lässt sich Flavio Rizzello nicht gerne mit anderen Sängern vergleichen, aber ein Superstar wie Michael Jackson schmeichelt ihm schon. «Hauptsache, nicht Justin Bieber, den mag ich gar nicht», sagt er. Mit seinen zehn Jahren weiss Flavio jetzt schon ganz genau, was er will:

«Die ‹grössten Schweizer Talente› gewinnen!» Seine Mitschüler haben ihn darin bestärkt, sich bei der Sendung anzumelden, Schwester Simona (14) hat fleissig mit ihm geübt. An Selbstbewusstsein mangelt es Flavio Rizzello nicht. «Ich weiss, dass ich eine kräftige Stimme habe und singen kann.» Gesangserfahrung gesammelt hat Flavio nur auf Poolpartys in den Rimini-Ferien. Damals aber noch weniger professionell als heute, findet

der Schüler: «Da habe ich nur irgendwelche Töne rausgelassen.» In der SRF-Show steht er zum ersten Mal auf einer grossen Bühne. Vor Auftritten sei er schon aufgeregt, aber beim Singen lege sich die Nervosität sehr schnell. Dabei hilft Flavio auch der kleine Plüschhund Robby, seit Geburt sein Glücksbringer. «Robby lenkt mich ab. Mit ihm kommt es immer gut.»


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 16. FEBRUAR 2015 |

MENSCHEN PORTRÄT | 13

Jackie Chan lässt grüssen Er gilt als grosses Schweizer Kampfsporttalent, ist sogar mehrfacher Schweizer Meister und im Nationalkader: Trotzdem ist Jehmsei Keo (27) hier­ zulande relativ unbekannt. Der Aargauer aus Brugg betreibt die Randsportart Wushu. Dabei handelt es sich um eine chinesische Kampfkunst, den meisten geläufig aus Filmen wie «Matrix» oder «Kill Bill». Keo hat sich für die Kategorie «Form» entschieden. Bei Turnieren tritt er allein auf eine Fläche und zeigt Elemente der traditionellen Kriegskunst, meist mit Säbel oder Stock bewaffnet. «Die Bewegungen sollen möglichst geschmeidig und spektakulär aussehen und dabei den Kampf­ charakter betonen», erklärt er. In «Die grössten Schweizer Talente» tritt Jehmsei Keo mit seiner vierköpfigen Crew Swiss Wushu an. Und das ganz atypisch in Hemd und Fliege. «Wir wollen ein breiteres Publikum ansprechen und nicht nur die Chinesenschiene fahren.» Keo ist Marketingprofi durch und durch. Sein Ziel für die Show ist, Wushu bekannter zu machen. Und auch beruflich ist er Ver­ markter: Er absolviert gerade ein einjähriges Marketingpraktikum bei einer Kleinanzeigenplattform. Seine Begeisterung für Wushu hat der Schauspieler Jackie Chan ausgelöst: «So klischeehaft das klingt ‒ als Asiate kommt man früher oder später mit seinen Filmen in Berührung.» Der Sohn zweier Kambodschaner war fasziniert von diesem Sport, fing als 14­Jähriger mit dem Training an, mindestens fünf Mal pro Woche. Die Doppelbelastung von Sport und Beruf ist auch heute nicht zu unterschätzen. Teilweise steht Jehmsei Keo bis zu zwei Mal täglich in der Halle in Unter­ entfelden. Keos nächstes Ziel: die Qualifikation für die WM in Indonesien im November. Dort will er eine Platzierung in der vor­ deren Hälfte erreichen. Die ersten Plätze werden sowieso immer von asiatischen Profis belegt.


oekom Rating 2015: Die Migros ist die nachhaltigste Detailh채ndlerin der Welt.

Versprochen ist versprochen: Die Migros Restaurants und Migros Take Aways bieten nur noch Schweizer Rinds-, Kalbs-, Schweine- und Pouletfleisch an. Da freut sich Joshua: Wie wir ihm versprochen haben, bieten wir seit 1. Januar in allen Migros Restaurants und Migros Take Aways nur noch Rinds-, Kalbs-, Schweine- und Pouletfleisch aus der Schweiz an. Mit dieser Massnahme und zahlreichen weiteren verbindlichen Versprechen engagieren wir uns f체r die Generation von morgen.


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 16. FEBRUAR 2015 |

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PORTRÄT | 15

Tanz durch die Lüfte Eine getanzte Modeschau, die sie als KV-Lehrtochter gesehen hatte, war für sie Liebe auf den ersten Blick: Seither haben Tanz und Akrobatik Natalia Macauley (31) nicht mehr losgelassen. Obwohl sie angeblich «zwei linke Füsse» habe, hat die gebürtige Russin eine Tanzausbildung in Zürich gemacht. Bei einem Besuch im Cirque du Soleil entdeckte sie dann ihr Element, die Luftartistik. In der Luft liebt sie das Gefühl der Grenzenlosigkeit: «Man fühlt sich so frei und ist sein eigener Meister.» Auch das Risiko reizt sie: Ein falscher Schritt, eine falsche Bewegung, und man kann abstürzen. Natalia Macauley übt mindestens eine neue Nummer

pro Jahr ein. Und dabei lässt sie sich immer wieder etwas Neues einfallen: Poledance an der Strassenlaterne, Akrobatik an einem Kran, eine Choreografie auf einem fahrenden Klavier. In «Die grössten Schweizer Talente» zeigt sie ihre neuste Nummer «The Bubble», bei der sie sich in einer transparenten Kugel bewegt, die an der Decke hängt.

andere junge Tänzer und Akrobaten sein. Gerade hat sie in Zollikerberg ZH ihre erste Akrobatikschule eröffnet. Zusammen mit ihrer Mutter, einer Klavierlehrerin, macht sie mit Kindern musikalische und artistische Früherziehung. «Ich liebe die Bühne, aber jetzt bin ich an einen Punkt gekommen, an dem ich mein Können weitergeben will.»

Natalia Macauley ist ständig unterwegs. Sie trainiert in Deutschland und tritt auf der ganzen Welt in Shows oder an Messen auf. Ihre Engagements reichen bis Dubai und Indien. Sie will vor allem ein Vorbild für

2011 machte sie schon einmal in der SRF-Show mit, jetzt will sie es nochmals versuchen. Ihre Schützlinge von der Tanzschule sind schuld: «Sie haben mich bestürmt, mich erneut anzumelden.»


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Ihr Reiseprogramm

1. Tag: Schweiz–Dessau. 2. Tag: Dessau–Danzig. Vorbei an Berlin und bei Stettin über die polnische Grenze und durch Nordwestpolen erreichen wir die alte Hansestadt Danzig. 3. Tag: Danzig–Marienburg–Masurische Seenplatte. Die Altstadt von Danzig ist geprägt von Cafés, Geschäften, alten Kornspeichern und Lagerhäu-

sern. Markant ist der älteste hölzerne Kran Europas. Geführte Stadtbesichtigung. Weiterfahrt zur Marienburg, einer der schönsten Profanbauten des Mittelalters. Abends Ankunft in der Masurischen Seenplatte. 4. Tag: Ausflug Masurische Seenplatte. Grüne Wälder, blaue Seen und unendlich scheinende Weiten – die Masurische Seenplatte ist ein Land von unglaublicher Schönheit. Ganztägige Besichtigung mit Schifffahrt, Besichtigung der Wolfsschanze und des heiteren Jesuitenklosters Swieta Lipka. 5. Tag: Masurische Seenplatte–Riga. Fahrt in die lettische Hauptstadt Riga. 6. Tag: Riga–Tallinn. Die in hellen Farben gehaltenen Kaufmannshäuser in der Altstadt von Riga sowie die erhaltenen Festungsanlagen zeugen vom ehemaligen Reichtum. Interessante Besichtigung der lettischen Hauptstadt. Am Nachmittag Fahrt entlang der Küstenbucht, über die Grenze nach Estland und via Pärnu zur estnischen Hauptstadt Tallinn. 7. Tag: Tallinn. Tallinn bezaubert durch seine wie gemalt wirkenden Häuser. In der fast vollständig erhaltenen mittelalterlichen Altstadt zählt man fast 4500 Baudenkmäler. Kirchen, Handels- und Bürgerhäuser sowie Gassen mit Kopfsteinpflaster prägen das Bild. Geführter Altstadtrundgang und Nachmittag zur freien Verfügung. 8. Tag: Tallinn–St. Petersburg. Weiterreise nach St. Petersburg, auch «Venedig des Ostens» genannt. 9. Tag: St. Petersburg, fak. Ausflug Puschkin. Die ehemalige Hauptstadt des zaristischen Russlands wurde nach ehrgeizigen Plänen von Peter dem Grossen erbaut. Auf der Stadtführung sehen wir die Admiralität, den Panzerkreuzer Aurora, den Newski Prospekt u.v.m. Am Nachmittag fakultativer Ausflug nach Puschkin, der luxuriösen Sommerresidenz von Katharina I.

Besichtigung, u.a. mit dem zum Jubiläumsjahr 2003 restaurierten, berühmten Bernsteinzimmer. (Dieses fakultative Programm muss bei der Buchung reserviert werden.) Abendessen mit Folkloredarbietung in lokalem Restaurant. 10. Tag: St. Petersburg, St. Peter-undPaul-Festung, fak. Ausflug Peterhof. Besuch der St. Peter-und-Paul-Festung, die auf einer kleinen Insel inmitten der Newa liegt. In der St. Peter-und-Paul-Kathedrale sind die meisten der russischen Herrscher, von Katharina der Grossen bis zu Alexander III begraben. Freier Nachmittag oder fak. Ausflug Peterhof mit Besuch der phantastischen Gartenanlagen. Am Abend fak. Ballettanlass (ca. € 60.-) Anmeldung vor Ort, Änderungen vorbehalten. 11. Tag: St. Petersburg–Helsinki – Einschiffung. Fahrt nach Helsinki. Einschiffung auf ein modernes Schiff von Finnlines. Übernachtung an Bord. 12. Tag: Auf See–Travemünde–Celle. Erholsamer Tag auf See. Ankunft in Travemünde und Fahrt nach Celle. 13. Tag: Celle–Rückfahrt Schweiz.

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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 16. FEBRUAR 2015 |

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PORTRÄT | 17

Bild: Regina Hügli/13 Photo

Tollpatschiger Nerd In Österreich wird er bereits als der neue Emil Steinberger gehandelt: Comedian Marc Haller (27) alias «Erwin aus der Schweiz» kam 2012 bis ins Finale der ORF-Castingshow «Die grosse Comedy-Chance». Der etwas verklemmte Erwin (kleines Bild) trägt einen zu grossen Tschopen, Nerd-

brille und Hochwasserhosen. Er zaubert mehr so aus Ungeschicklichkheit: Einmal zieht er ein Glas Orangensaft aus dem Ärmel, im nächsten Moment explodiert es in seiner Tasche. Der Zürcher will aber nicht nur lustig sein: «Mein Ziel ist es, auf der Bühne

Emotionen zu kreieren, die Leute auf eine Reise mitzunehmen. Wenn sie lachen, ist das auch ok.» Bereits mit 14 Jahren besuchte er die Zauberschule in Zürich, später die ScuolaTeatro Dimitri in Verscio TI. Zudem studierte er Schauspiel in New York und am Konservatorium Wien, wo er heute auch

lebt. Letztes Jahr konnte Marc Haller auch in der Schweiz erste Erfolge verzeichnen: Er gewann den «Swiss Talent Award 2014» und ist nun in den nächsten zwei Jahren mit «Das Zelt» unterwegs. Tourdaten unter www.marchaller.ch


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 16. FEBRUAR 2015 |

PORTRÄT | 19

Was machen eigentlich …

Herzen im Gleichtakt Sie haben schon in den Windeln vor der Stereoanlage getanzt, jetzt erobern sie die Bühnen: Gessica Paradiso (19) und Romano Solano (20) aus Solothurn. Mit vier Jahren fingen sie in der Babygruppe der Tanzschule an. Bald waren sie die Hauptfiguren der Tanzgruppe. Und vor acht Jahren starteten sie als Duo. «Wir haben gemerkt, wie gut wir harmonieren», sagt Romano. Seither sind die beiden unzertrennlich: Sie fahren zusammen in die Ferien, trainieren bis zu vier Mal pro Woche, erzählen sich alles. «Wir sind einfach

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ein eingespieltes Team», sagt Gessica. Unterstützt werden die beiden von ihrer Tanzlehrerin Licia Piscopo. Sie erkannte vor 15 Jahren das Talent der beiden Tänzer. Gessica Paradiso und Romano Solano sind Vize-Schweizer-Meister in der Kategorie «Jazz Duo» und holten an der WM 2013 in Polen mit dem 15. Rang die beste Schweizer Platzierung. Ihr Tanzstil nennt sich Modern Jazz und enthält Elemente des Balletts. Auf der Bühne sind sie das leidenschaftliche Paar, abseits

sind sie eher wie Geschwister. «Wir haben es einfach immer witzig.» Für Romano Solano ist der grösste Lohn, wenn seine Mutter oder seine Schwester bei ihrem Auftritt Tränen in den Augen haben. «Das ist unsere Motivation: Wir wollen die Leute berühren», sagt er. Hauptberuflich zu tanzen, können sich die beiden aber nicht vorstellen. Gessica macht gerade die Lehre im Detailhandel, Romano arbeitet als Einkäufer in der Medizinaltechnikbranche. «Unser Traum ist es, durch unsere Auftritte die Welt zu bereisen», sagt Gessica.

Maya Wirz (52): Die singende Busfahrerin aus dem Baselbiet hat 2011 die erste Staffel der «grössten Schweizer Talente» gewonnen. Dieses Jahr bewarb sie sich mit einem Song für den Eurovision Song Contest in Wien, die Wahl fiel nicht auf sie. Doch sie lässt sich nicht unterkriegen: «Meine Reise auf den Bühnen dieser Welt und im Studio geht weiter», schreibt sie auf ihrer Homepage. Neben einer neuen Frisur hat Maya Wirz auch ein neues Album, das im Frühling 2015 erscheinen wird.

Eliane Müller (24): Sie gewann mit ihren ruhigen Songs am Piano 2012 die zweite Ausgabe der SRF-Show. Inzwischen hat sie bereits ihr drittes Album veröffentlicht, das im Januar Goldstatus erreichte. Ab März geht sie mit dem Programm «Bright Lights» auf Tournee, dazu ist sie aktuell für den Swiss Music Award in der Kategorie «Best Female Solo Act» nominiert. «Die grössten Schweizer Talente» läuft ab dem 21. Februar immer am Samstag- und Mittwochabend auf SRF 1. Live-Halbfinale: 28. März und 4. April; Live-Finale: 11. April

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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 16. FEBRUAR 2015 |

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AUF EIN WORT | 21

FRAU DER WOCHE

Unerreicht In der Partyszene wird vor allem getrunken. Wer dazu noch Drogen konsumiert, setzt sich einem höheren gesundheitlichen Risiko aus.

SCHWEIZER NACHTLEBEN

«Alkohol bleibt die Partydroge Nummer eins»

Lieber Wodka als Crystal Meth: In der Freizeit werden vor allem die altbekannten Drogen konsumiert. Suchtexperte Alexander Bücheli über die Details einer neuen Studie. Pausen beim Trinken einzulegen. So kann man besser abschätzen, ob man noch was verträgt.

Alexander Bücheli, Sie sind Mitautor der Studie. Diese beweist: In einer Partynacht wird ganz schön konsumiert.

Schon, allerdings lassen diese Zahlen keine Rückschlüsse auf das Nachtleben an sich zu. Die rund 2500 Befragten waren schon mit unse­ ren präventiven Mass­ nahmen in Kontakt, repräsentieren also nur einen kleinen Teil der Partygänger.

Welche Folgen können härtere Drogen haben?

Alexander Bücheli (39) ist Projektmitarbeiter bei Safer Nightlife Schweiz.

Bilder: Getty Images, Dan Cermak, Alexander Jaquemet

Welches Ergebnis hat Sie überrascht?

Interessant ist, dass die altbekann­ ten Drogen weiterhin am häufigs­ ten konsumiert werden. Alkohol ist und bleibt aber die Partydroge Nummer eins. Die Freizeitdrogen­ konsumenten experimentieren nicht mit verschiedenen Substan­ zen. An Neuem, wie etwa Crystal Meth, sind sie selten interessiert. Was raten Sie im Umgang mit Alkohol?

Es sollte nie so viel getrunken wer­ den, dass man sich nicht mehr im Griff hat. Man sollte immer vorher etwas essen und nach jedem Glas Alkohol ein Glas Wasser trinken. Zudem empfiehlt sich, einstündige

Innerhalb einer Nacht treten relativ selten akute Vergiftungen auf. Was jedoch oft passiert: Je­ mand hat einen schlech­ ten Trip, eine psychische Überforderung wegen der Reizüberflutung durch Musik und viele Menschen.

Was hilft bei solchen schlechten Trips?

Meist ein ruhiges Gespräch. Die Person muss an etwas anderes den­ ken. Sie sollte aus der Masse und der Musik begleitet werden. So kann sich der Trip im Lauf der Zeit wieder normalisieren. Ich möchte festhalten: Es gibt keinen Drogen­ konsum ohne Risiko. Besonders Clubs und Festivals sind aufgrund der Reizvielfalt die falschen Orte für Drogenexperimente. Zwei Drittel der Befragten gaben an, in einer Nacht mindestens zwei Drogen zu konsumieren. Grund zur Besorgnis?

Jeder Mischkonsum bedeutet ein

höheres Risiko. Die Statistik zeigt aber: Seit 2008 hat der Misch­ konsum um rund 20 Prozent ab­ genommen. Das ist die Bestätigung, dass Prävention und Risiko­ sensibilisierung wichtig sind und auch wirken.

An einem der wichtigsten Nach­ wuchswettbewerbe der Welt ist sie eine der Besten: Balletttänzerin Lou Spichtig (17) hat am inter­ nationalen Tanzanlass «Prix de Lausanne» den Publikumspreis gewonnen und wurde zudem zur besten Schweizerin gekürt. Schon früher hat die Ballettstudentin bedeutende Preise ertanzt. Das Migros­Magazin hat das Ausnahmetalent vor zwei Wochen porträtiert – nachzulesen unter www.migrosmagazin.ch.

MANN DER WOCHE

Unermüdlich

Hat sich der Drogenhandel in den letzten Jahren verändert?

Ja, die Leute decken sich heute vor allem im Voraus und durch private Kontakte ein. Vor 15 Jahren wurde im Umfeld von Clubs noch deutlich mehr gedealt. Und der Konsum?

Hierzulande wird der Konsum il­ legaler Substanzen als relativ stabil eingeschätzt. In den 90er­Jahren war Ecstasy beliebt, dann kam Cannabis, dann Kokain. Momentan ist Kokain im Nachtleben eher rückläufig. Dafür hat der Ecstasy­ konsum leicht zugenommen. Wie reagieren die Clubs?

Sie suchen den Austausch und arbeiten stärker mit Nightlife­ Präventionsangeboten zusammen. Infomaterial liegt auf, und das Per­ sonal wird geschult; in einem guten Club sollte zum Beispiel jeder gratis ein Glas Wasser erhalten. Interview: Silja Kornacher

Erst der Ehrendoktor an der Uni Bern, dann der Swiss Award: Nun wird Aids­Spezialist Ruedi Lüthy pünktlich zu seinem 74. Geburtstag am Mittwoch mit dem Doron Preis 2015 geehrt. Die Stiftung würdigt seit 30 Jahren ausserordentliche Leistungen in den Bereichen Kultur, Gemeinwohl und Wissenschaft und möchte den emeritierten Professor für seinen unermüdlichen Einsatz für Aids­Kranke in Sim­ babwe auszeichnen. Ein würdiges Geburtstagsgeschenk.


MENSCHEN 22 |

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ABSTIMMUNG

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NR. 8, 16. FEBRUAR 2015 | MIGROS-MAGAZIN |

Mehr Geld für Familien? Deshalb ist Christophe Darbellay dafür:

K

inder kosten. Um den Mittelstand zu entlasten, hat die CVP die Volks­ initiative «Familien stärken! Steuerfreie Kinder­ und Aus­ bildungszulagen» im Wahljahr 2011 lanciert. Am 8. März stimmt das Volk darüber ab. Anfangs war die CVP allein auf weiter Flur. SP, FDP, GLP, BDP und die Grünen sprachen sich gegen ihre Initiative aus. Auch die SVP, die dann jedoch eine Kehrtwende vollzogen hat. Das Nein im Parlament war aus Ärger über die CVP­Basis er­ folgt, die 2013 die Nein­Parole zur SVP­Familieninitiative ge­ fasst hatte. Nun unterstützt die SVP­Mutterpartei das An­ liegen, dass Kinderzulagen nicht mehr als Einkommen versteuert werden müssen.

1. Das Geld gehört den Familien, nicht dem Staat! Ein Kind kostet im Schnitt 1000 Franken im Monat. Um die Kauf­ kraftminderung zu kompensieren, bezahlen Arbeitgeber jähr­ lich Familienzulagen in Höhe von fünf Milliarden Franken. Eine Milliarde sackt der Staat wieder ein. Das ist widersinnig. 2. Familienzulagen sind keine Lohnerhöhung! Heute werden Familienzulagen wie eine Lohnerhöhung behandelt, die nur auf Elternschaft beruht. Dadurch rutschen die Familien in eine höhere Steuerprogression. Sie zahlen also mehr Steuern, nur weil sie Kinder haben. 3. Alle Familien profitieren! Von der Steuerbefreiung profitieren alle Familien, die Zulagen bekommen und Steuern zahlen. Familien mit tiefen Einkommen profi­ tieren doppelt: Sie bezahlen weniger Steuern und erhalten leichteren Zugang zu Stipendien, Prämienverbilligungen und tieferen Kita­Tarifen. 4. Kaufkraft stärken! Insbesondere in dieser wirtschaft­ lich schwierigen Zeit mit dem starken Franken sind die Familien auf Zulagen angewiesen. Dank höherem Budget kurbeln sie auch die Wirtschaft an.

Umfrage sagt 52 Prozent Ja-Stimmen voraus Gemäss der ersten SRG­Trend­ umfrage des GfS­Forschungs­ instituts geniesst die CVP­ Initiative mit 52­Prozent Ja­ Stimmen breite Sympathien in der Bevölkerung. Laut den Forschern, die vom 19. bis 24. Januar 1200 Personen befragt haben, tendieren nebst der CVP­Basis auch die Wähler der SP, der GPS und der SVP mehrheitlich zu einem Ja. Kritischer eingestellt seien FDP­Sympathisanten. Der Mittelstand drohe aus­ zubluten, sagt CVP­Präsident Christophe Darbellay. Dabei sei er das Fundament unserer Gesellschaft, das es zu stärken gelte. Die Familienzulagen dienten auch dazu, die Kauf­ kraft zu stärken. SP­Präsident Christian Levrat kontert, nach dem Frankenschock könnten wir uns solche Steuerausfälle nicht mehr leisten. Im Übrigen nütze die Initiative jenen, die es nicht nötig hätten. Texte: Monica Müller

5. Für den Mittelstand: Studien zeigen, dass der Mittelstand, das Fundament unserer Gesellschaft, enormen Belastungen ausgesetzt ist und auszubluten droht. Wir stärken ihn mit unserer Initiative. 6. Pro Kind eine Zulage. Dies gilt unabhängig von der wirt­ schaftlichen Situation der Familie. Nur sechs Prozent der Kin­ der leben in Familien mit hohen Einkommen. Die Entlastung durch die Initiative setzt vor allem bei tiefen und mittleren Ein­ kommen und damit bei jenen an, die eine Entlastung benötigen. 7. Kein Wahlkampf auf dem Buckel der Familien! Die lin­ ken Parteien haben die Steuerbefreiung der Familienzulagen in den letzten Jahren immer unterstützt. Im Wahljahr zeigt sich, dass dies bloss Lippenbekenntnisse waren. 8. «Jetzt sind die Familien dran», versprach Alt­Bundesrat Merz 2008 nach gewonnener Abstimmung zur letzten Unter­ nehmenssteuerreform. Sie kostete sieben Mal mehr als die Fa­ milieninitiative. Schon steht die nächste Reform der Unterneh­ menssteuer an. Wir wollen zuerst das Versprechen einlösen. 9. Ein halbes Prozent für die Familien! Gemessen am Jah­ resgesamtbudget von Bund, Kantonen und Gemeinden von 200 Milliarden Franken läge der Ausfall bei 0,5 Prozent. Einer von 200 Franken käme den Familien zugute – das ist nicht zu viel. Christophe Darbellay, Nationalrat und Präsident CVP Schweiz

10. Renten sichern: Familienzulagen sind eine Investition in die Zukunft. Und solche sollen steuerfrei sein. Die Kinder von heute zahlen morgen unsere AHV und gestalten die Schweiz.


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 16. FEBRUAR 2015 |

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ABSTIMMUNG | 23

Mit der Initiative für steuerfreie Kinder- und Ausbildungszulagen will die CVP die Familien stärken. Die Gegner sprechen von Steuergeschenken für Wohlhabende. Das Stimmvolk entscheidet am 8. März. Darum stimmt Christian Levrat dagegen:

ZAHLEN

1. Die Initiative nützt jenen, die es nicht nötig haben: Eine wohlhabende Familie kann dank dem Steuergeschenk der CVP eine Woche in die Skiferien fahren, eine alleinerziehende Mutter kann sich knapp einen Nachmittag im Zoo leisten.

942 Franken kostet ein Kind pro Monat. Auf

2. Die Hälfte der Familien zahlt heute schon keine Bundessteuer, weil ihr Einkommen zu tief ist. Wer null Steuern bezahlt, kann auch null Abzüge machen. Wer nicht zur reicheren Hälfte der Schweiz gehört, spart überhaupt nichts bei der Bundessteuer.

754 Franken

3. Ein Millionärskind kostet nicht zehn Mal mehr als ein Mittelstandskind. Warum soll die Millionärsfamilie dann zehn Mal mehr profitieren? Eine faire Lösung wären Gutschriften nach dem Motto «eine Gutschrift für jedes Kind» – unabhängig von Einkommen und Familienstand der Eltern.

607 Franken

belaufen sich die Kosten pro Kind bei zwei Kindern.

betragen sie bei drei Kindern.

1201 Franken monatlich geben Alleinerziehende für ein Kind aus.

4. Die Initiative reisst ein Loch von einer Milliarde Franken in die Kassen von Bund, Kantonen und Gemeinden. Um das zu füllen, gibt es zwei Varianten: Steuererhöhungen oder Sparprogramme. Das Steuergeschenk wird so zum Bumerang.

691 Franken

im Monat kostet ein Kind unter elf Jahren durchschnittlich.

5. Nach dem Frankenschock können wir uns keine Steuerausfälle leisten. Dem Kanton Bern würden 88 Millionen Franken pro Jahr fehlen, dem Kanton St. Gallen 51 Millionen und dem Kanton Zürich sogar 115 Millionen.

1005 Franken

6. Familien sind von Sparmassnahmen besonders betroffen, wenn Kantone und Gemeinden wegen der Initiative Ausgaben kürzen müssen: Prämienverbilligungen, Kinder­ krippen, Spitex oder Schulen fallen dem Rotstift oft als Erstes zum Opfer.

geben Eltern für ein Kind von 12 bis 18 Jahren im Monat durchschnittlich aus.

180 000 Franken

Bilder: Gaetan Bally/Keystone, Gonzalo Garcia/EQ Images

7. Familien mit Kindern werden heute schon mit rund zehn Milliarden Franken gezielt unterstützt. Familien­ zulagen, Mutterschaftsentschädigung, Prämienverbilligungen oder Kita­Subventionen nützen jenen Familien, die es nötig haben. Die CVP greift zur Giesskanne.

kostet ein Kind hochgerechnet bis zum 18. Lebensjahr.

8. Familienzulagen werden vom Arbeitgeber bezahlt und sind deshalb Teil des Einkommens. Es ist also nichts als logisch, dass sie auch so besteuert werden.

Quelle: Bundesamt für Statistik, 2009 bis 2011.

9. Die Initiative schafft ein neues Schlupfloch, denn die Höhe der Kinderzulagen ist nach oben offen. Findige Arbeit­ geber könnten die steuerpflichtigen Löhne runter­ und die steuerfreien Kinderzulagen raufschrauben. Die Folge wären Löcher bei Steuern und AHV­Beiträgen.

Migrosmagazin.ch

10. Wer Familien fördern will, muss mehr tun als Steuergeschenke verteilen. Flächendeckende und bezahl­ bare Kitas und Tagesschulen, gleiche Löhne für Frauen und Männer oder ein Elternurlaub, den Mütter und Väter beziehen können – das ist echte Familienförderung.

LESEN SIE ONLINE

Christian Levrat, Ständerat und Präsident SP Schweiz

Je älter, je teurer Ab wann wird das Kind teurer, und und was kostet wie viel? Die Details.


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 16. FEBRUAR 2015 |

Sex im Graubereich Jetzt gibt es «Fifty Shades of Grey» auch als Film. Wir waren mit Fans im Kino.

Bilder: Universal Pictures

S

chlägt er sie so richtig hart? Flüs­ tert sie wieder dauernd lustvoll «Bitte!»? Sind die Sadomaso­ szenen (SM) detailliert zu sehen? Selten ist eine Romanverfilmung mit so vielen Fragen und so viel Spannung erwartet worden wie «Fifty Shades of Grey». Ganze 70 Millionen Mal ist das Buch bisher über den Ladentisch gegangen. Seit ein paar Tagen strömen seine Lese­ rinnen (und Leser!) in die Kinos, um zu sehen, wie der schwerreiche Unter­ nehmer und SM­Fan Christian Grey und die naive Studentin Anastasia Steele zusammenfinden und ihre pikanten Sexspiele praktizieren. Die jedoch kom­ men leider zu kurz, finden einige. «Etwas gar romantisch» sei der Film insgesamt, sagt Tijana Nikolic (28) und

rümpft die Nase. Die Journalistin und Verkäuferin aus Solothurn kennt sich in der SM­Szene privat gut aus und hat die Story aus Neugier gelesen. Sie fand es spannend, dass sich ein Buch mit dem

deckt sich mit der Ansicht eines ver­ sierten «Dom», der Fessel­ und SM­Spiele seit über 25 Jahren praktiziert (siehe Interview Seite 31). Immerhin, so räumen beide Szenenkenner ein, habe

«Der Film ist etwas gar romantisch.» Thema befasste. Allerdings sagt sie: «Anastasia Steele lässt sich nur aus Verliebtheit auf die Spiele von Christian Grey ein.» Das sei ungesund und nicht die Regel. «In der Realität wollen es beide Partner gleichermassen.» Das

Tijana Nikolic

das Buch einen Tabubereich etwas salonfähiger gemacht: «Es hat das The­ ma an die Öffentlichkeit gebracht. Plötzlich konnte man mit Kollegen da­ rüber sprechen.» Sogar ihre Mutter habe das Buch gelesen, sagt Nikolic, und

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Anastasia Steele (Dakota Johnson) kann dem super­ reichen Schönling Christian Grey (Jamie Dornan) nicht widerstehen …


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REPORTAGE

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... muss aber bald realisieren, dass dessen sexuelle Neigungen etwas ungewöhnlich sind.

Der Kassenschlager Mehr als 70 Millionen Mal haben sich die Bücher der Romantrilogie von E. L. James (51) verkauft. Die Autorin veröffentlichte 2009 auf Fanwebseiten Teile von «Fifty Shades of Grey» als Weiterführung zur «Twilight»-Vampirstory. Protagonisten waren zu Beginn Edward Cullen und Bella Swan, die Hauptfiguren von Stephenie Meyers «Twilight»-Saga. 2011 überarbeitete sie die Story, änderte die Namen in Christian Grey und Anastasia Steele, veröffentlichte sie als E-Book und später als Taschenbuch. Die Kritiker waren wenig begeistert, was die vorab weibliche Leserschaft jedoch nicht weiter störte. Die Verfilmung der Fortsetzungsbände «Fifty Shades Darker» und «Fifty Shades Freed» ist bereits geplant.

Die Nebenwirkungen Der Film startete weltweit zum Valentinstag, dem Tag der Verliebten. Offensichtlich ist der Verleih der Ansicht, das Sexleben der Bevölkerung benötige dringend etwas mehr Aufregung. Dasselbe dachte sich wohl der Betreiber des Damson Dene Hotel nördlich von Liverpool in England. Statt einer Bibel in der Schublade des Nachttischchens findet der Gast ein Exemplar von «Fifty Shades of Grey». Die britische Baumarktkette B&Q stockte derweil die Vorräte an Kabelbindern, Seilen und Klebebändern auf. Sie rechnet nach dem Filmstart mit einer stark erhöhten Nachfrage. Solche Überlegungen stellen sich in Malaysia nicht – dort hat die Zensurbehörde den Film rundweg verboten: zu pornografisch. Was angesichts der relativ harmlosen Erotik mehr über die Zensoren aussagt als über den Film. «Fifty Shades of Grey» läuft derzeit im Kino

anschliessend mit der Tochter ein biss­ chen gefachsimpelt. Diese Art von Gesprächen und diver­ se Artikel haben auch Marcel Gerber (59) auf die Geschichte aufmerksam ge­ macht. «Man hat natürlich schon vorher etwas über Fesselspiele und Auspeit­ schen gehört», sagt er, «aber so explizit wie im Buch hatte ich das noch nie gelesen.» Der Typograf aus Urdorf ZH findet den Aufbau des Films gut, bedau­ ert aber, dass die Sexszenen nicht detail­ getreu umgesetzt sind: «Jedes Mal, wenn ein wenig Spannung aufkommen könnte, folgt ein Schnitt.» Anders als Tijana Nikolic hat ihm jedoch gefallen,

offen für Neues: «Im Film war nichts, das ich nicht ausprobieren würde», sagt sie. Die vierfache Mutter war aber schon immer experimentierfreudig und be­ zeichnet sich als sexuell offen. So schnell kann sie also nichts schockieren – ausser vielleicht sie selbst: «Mein Interesse für das Buch hat mich schon überrascht», sagt sie la­ chend. Für sie hat sich mit der Lektüre eine neue Welt erschlossen, doch sie glaubt: «Es gibt schon viele Menschen, die SM in einer zarten Variante aus­ leben.» In den softeren Filmszenen mit Anastasia kann sich Simonet sogar wiedererkennen. Und ihr gefällt der mal

«Die brutale, dominierende Seite von Christian ist nicht so meins.» Marcel Gerber

dass der Film romantischer ist als das Buch. Nach der Lektüre von zwei der drei Bände hatte Gerber denn auch vorerst genug – vor allem auch genug Ge­ sprächsstoff: «Meine Frau und die beiden erwachsenen Töchter haben die Romane ebenfalls gelesen, und wir haben uns angeregt darüber unter­ halten.» Augen verbinden, Eiswürfel auf die Haut geben, Spiegelei auf dem Bauch braten – das kennt er schon. Jetzt könnte er sich vorstellen, das eine oder andere neu gesehene auszuprobieren; allerdings nichts, das mit Peitschen oder Schmer­ zen zu tun hat. «Die brutale, dominie­ rende Seite von Christian ist nicht so meins», sagt Gerber. Auch Yvonne Simonet (50) aus Lau­ pen ZH ist seit «Fifty Shades of Grey»

zärtliche, mal dominante Christian im Film ausgesprochen gut.

Es fliessen zwar Körpersäfte, aber meist sind das nur Tränen Tatsächlich ist nicht nur der hartgesot­ tene Unternehmer im Film romantischer und unsicherer als im Buch. Der ganze Streifen ist eine weichgespülte Version des Romans. Die Peitsche streichelt mehr als sie schlägt, es wird viel geküsst und sinniert. Körpersäfte, die fliessen, sind in erster Linie Tränen, dies dafür literweise. Alle drei Bücherleser räumen jedoch ein: Am Romanzenelement der Geschichte liegt es vermutlich, dass das Buch eine so enorme Leserschaft gefun­ den hat – besonders unter den Frauen. Immerhin: Marcel Gerber kennt auch einige Männer, die es gelesen haben.


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Bilder: Intertopics/DDP Images, Universal/XPOSUREPHOTOS.COM

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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 16. FEBRUAR 2015 |

Egal, wie der Film bei den Romanfans ankommt, klar ist jetzt schon: Teil zwei und drei werden ebenfalls verfilmt. Allein der Schlusssatz aus dem Mund von Christian Grey schreit nach einer Fortsetzung: «I’m fifty shades of fucked up» – auf Deutsch in etwa: «Ich bin fünfzigfach kaputt.» Diese Aussage ist für Szenekennerin Tijana Nikolic ein einziges Ärgernis, denn darin schwingt mit: Christian Grey liebt Sadomaso­ spiele nur, weil er psychisch krank ist. Die SM­Szene werde damit am Ende eben doch wieder in die Ecke des Ab­ normalen gestellt, sagt Nikolic. Auch Marcel Gerber findet das scha­ de, nachdem doch in seinem Umfeld

plötzlich alle ungeniert darüber zu diskutieren begonnen haben: «Man ist ja richtig ausgeschlossen, wenn man das Buch nicht gelesen hat.» Ob er sich die

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REPORTAGE | 29

mit seiner Frau, Nikolic mit ihrer Mut­ ter und Yvonne Simonet mit einem «sehr guten» Freund. «Ich werde ihn beobachten und versuchen heraus­

«Im Film war nichts, das ich nicht ausprobieren würde.» Yvonne Simonet

Filmfortsetzungen anschauen wird, weiss Gerber indes ebenso wenig wie Simonet und Nikolic. Alle drei werden sich jedoch den ers­ ten Teil noch einmal anschauen: Gerber

zufinden, wie er zum Thema steht», sagt sie mit einem erwartungsfrohen Lächeln. Texte: Yvette Hettinger, Ralf Kaminski Bilder: Yvette Hettinger

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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 16. FEBRUAR 2015 |

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REPORTAGE | 31

Sadomaso ist immer auch ein Rollenspiel: Geronimo im venezianischen Kostüm.

Geronimo*, was halten Sie von der Geschichte um Christian Grey und Anastasia Steele?

Ich habe das Buch nicht komplett gelesen, es war mir schlicht zu lang­ weilig. Mit BDSM (Bondage and Discipline, Dominance and Submission, Sadism and Masochism, Anm. d. Red.) hat es aber nur am Rande zu tun. Zentral ist die klassische Klischee­Story: hübsche, mittellose, jungfräuliche Studentin ver­ liebt sich in superreichen, mächtigen, erfahrenen Schönling, der normaler­ weise unerreichbar wäre. Die Geschich­ te ist in erster Linie eine Romanze, wie man sie an jedem Bahnhofskiosk findet, ein Märchen. Als Kick kommen dann ein paar BDSM­Szenen hinzu. Sind die wenigstens halbwegs realistisch?

BDSM ist eine sehr individuelle Sache, jeder hat davon eine andere Auffassung. Auch so was wie im Buch ist durchaus vorstellbar. Oft wird diese Art von Sexualität jedoch sehr viel subtiler ausgelebt und braucht enormes Einfüh­ lungsvermögen. Und die Geschichte drum herum im Buch ist reine Fantasie. Im Buch besteht ein enormes Machtgefälle zwischen ihm und ihr. Ist das üblich?

Meiner Meinung nach sollte das in der Realität nicht so sein. BDSM ist ein Spiel von Macht und Ohnmacht, aber eben nur ein Spiel – zwischen zwei Personen, die ein einvernehmliches Interesse daran haben. Dieses Machtspiel geht im Buch auch im Alltag weiter. Kann es das geben?

Es gibt nichts, was es nicht gibt, aber als ideal empfinde ich das nicht. Ich halte es sogar für sehr wichtig, dass das Spiel ein klares Ende hat. Problematisch finde ich im Buch, dass Christian Grey ganz klar die Notlage seiner Geliebten ausnützt. Sie würde von sich aus wohl kaum BDSM­Spiele machen wollen und tut das nur, weil es der einzige Weg ist, damit er sich auf sie einlässt. Einver­ nehmlichkeit sieht für mich anders aus.

Bild: Holger Salach

Und der Vertrag der beiden?

Das gibt es, aber so was habe ich nie gebraucht. Wichtig ist, dass man vorher ganz klar die Tabus abklärt. Wo sind die Grenzen, was geht nicht – physisch und psychisch! Das ist nicht immer ganz ein­ fach, weil manche Leute es schlicht gar nicht wissen. Als Aktiver trägt man die Verantwortung und ist gefordert, das herauszuspüren. Es geht um Grenz­ erfahrungen, man will die Grenzen erforschen und höchstens anritzen, aber lieber nicht überschreiten. Es braucht

«In der Szene wird das Buch eher belächelt»

Hat die Sadomasowelt in «Fifty Shades of Grey» irgendetwas mit der Realität zu tun? Szenekenner Geronimo (55) über Klischees, Grenzen und Doppelmoral. unbedingt ein Codewort, mit dem das Spiel sofort beendet werden kann. Dass Grey nicht offen zu seinen Vorlieben stehen kann, scheint aber recht realistisch.

Klar (lacht). Wenn man bedenkt, was für einen Medienzirkus nur schon die Nacktselfies von Geri Müller ausgelöst haben … Man stelle sich einen Bundes­ rat oder CEO vor, der zugibt, dass er BDSM­Spiele mag. Bei der Doppelmoral unserer Gesellschaft ist die Zurück­ haltung doch sehr nachvollziehbar. Was hält man in der Szene vom Buch?

Zum Teil wird es schon eher belächelt.

Ihr Fazit zur Story?

Ich gönne der Schriftstellerin ihren grossen Erfolg. Und Hut ab vor dem cleveren Marketing: Es ist alles drin, was in der heutigen Zeit im Mainstream funktioniert. Auch das Merchandising ist beeindruckend: In jedem Sexshop findet man mittlerweile «Fifty Sha­ des»­Produkte, die sich offensichtlich hervorragend verkaufen. Positiv am ganzen Rummel könnte sein, dass jene Leute, die schon lange solche geheimen Fantasien in sich tragen, den Mut finden, ihre eigenen Wünsche zu erforschen. *Name der Redaktion bekannt

.ch

Scannen Sie den QR-Code und lesen Sie, was der Dom Geronimo über die BDSM-Welt sagt. Zusätzlich gibt es ein Glossar.


MENSCHEN 32 |

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INTERVIEW

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NR. 8, 16. FEBRUAR 2015 | MIGROS-MAGAZIN |

«Respekt und Achtung sind entscheidend»

Hisham Maizar ist Präsident des Schweizerischen Rats der Religionen. Wie beurteilt der gläubige Muslim die zunehmenden Ängste gegenüber dem Islam? Ein Gespräch über Integration, Mohammed-Karikaturen und Extremismus. Hisham Maizar, was dachten Sie, als Sie vom Anschlag auf das Pariser Satiremagazin «Charlie Hebdo» hörten?

Mich hat die Wut gepackt. Ich fragte mich, warum schon wieder Muslime zur Waffe greifen und Unschuldige töten mussten – und erneut wegen Satire­ zeichnungen. Man könnte doch auch mit Worten argumentieren. Wenn man Menschen tötet, rehabilitiert man den Propheten nicht. Alles, was die Atten­ täter erreichen, ist das Image der Musli­ me als «Achse des Bösen» zu verstär­ ken, das Bild des Islam als blutrünstige Religion zu bestätigen. Es ist traurig. Was halten Sie von Mohammed-Karikaturen?

Ich finde sie problematisch. Diffamie­ rende Karikaturen sind für gläubige Muslime halt tatsächlich eine rote Linie. Der Islam verbietet das Abbild von Mo­ hammed; der Prophet gilt als unantast­ bar. Ich bin sehr dafür, dass wir die Pro­ bleme rund um den Islam diskutieren, aber eine Vorabbeleidigung seiner Leit­ figur ist dafür keine besonnene Grund­ lage. Das löst negative Gefühle aus. Mir hat gefallen, wie Res Strehle, Chef­ redaktor des «Tages­Anzeigers», argu­ mentiert hat. Er betonte, dass Freiheit auch mit Verantwortung einhergeht. Und dass seine Zeitung die Karikaturen nicht zeigt, weil er sie nicht gut und vor allem nicht konstruktiv findet. Das ist sehr verantwortungsvoll. Kurz und gut: Mohammed-Karikaturen gehen auch für Sie nicht.

Nein. Weil sie nicht das erreichen, was eine Karikatur auslösen soll. Eigentlich soll sie zum Nachdenken anregen. Statt­ dessen löst sie negative Emotionen aus.

Gibt es in der muslimischen Welt nicht auch Menschen, die das entspannter sehen?

Natürlich gibt es viele nichtreligiöse

Muslime oder solche, die nur von der Herkunft her Muslime sind. Aber die religiösen werden immer negative Gefühle haben. Liegt das auch daran, dass – anders als das Christentum – der Islam nie mit einer Phase der Aufklärung konfrontiert wurde?

Aber Sie sind sich auch bewusst, wie lange dieser Prozess in Europa gedauert hat, oder? Die entspannten Reaktionen auf religiöse Satire stehen am Ende dieser Entwicklung, nicht am Anfang.

Ist denn eine Entwicklung Richtung Aufklärung im Islam denkbar?

Ja, aber nicht mit Karikaturen, sondern mit Argumenten. Aufgeklärte Strömun­ gen gibt es ja auch schon seit Anfang des letzten Jahrhunderts, aber sie haben es nicht leicht. Sie dürfen nicht vergessen, dass die islamische Welt im Grunde seit 100 Jahren in Aufruhr ist, seit dem Untergang des Osmanischen Reichs. Seither gibt es den Laizismus (weltanschauliche Richtung, welche die radikale Trennung von Kirche und Staat fordert, Anm. d. Red.) in der Türkei und eine Art Säkularismus in den übrigen islami­ schen Staaten. Daneben gibt es aber auch stockkonservative Richtungen, teils wie in Saudi­Arabien an der Macht, teils rumorend in der Bevölkerung. Ich glaube aber, dass es grosses Potenzial für Logik und Verstand gibt. Hoffen Sie darauf?

Absolut. Der Islam hat in früheren Zeiten bewiesen, dass er nicht rückständig sein muss. Er hat sich in vielen Kultur­ staaten ausgebreitet und dort tolerant geherrscht. Heute jedoch gibt es kaum ein muslimisches Land, wo keine Unruhe herrscht. Und ein Stück weit verhindert das auch eine kluge, kühle Auseinander­ setzung mit der Religion.

Diplomat des Glaubens Hisham Maizar (73) ist seit 2014 Präsident des Rats der Religio­ nen. Dieser wurde 2006 gegründet und setzt sich aus Vertre­ tern der christlichen Kirchen, des Israeliti­ schen Gemeinde­ bundes sowie islami­ scher Organisationen der Schweiz zusam­ men. Maizar, aufge­ wachsen in der Alt­ stadt von Jerusalem, amtet auch als Präsi­ dent der Föderation Islamischer Dach­ organisationen der Schweiz. Bis zu seiner Pensionierung war er Arzt. Der Witwer lebt in St. Gallen, hat zwei Söhne und eine Tochter. Seine Frau war katholisch und stammte aus dem Zillertal. www.councilof religions.ch

Belastet Sie das negative Image des Islam?

Sehr. Umso wichtiger ist es, dass wir daran arbeiten. Um etwas zu erreichen, muss man das aber behutsam tun. Res­ pekt und Achtung sind entscheidend. Und da sind weder Kalaschnikows noch Mohammed­Karikaturen hilfreich. Sie sind Präsident des Rats der Religionen, von dem man in der Öffentlichkeit in letzter Zeit kaum etwas hört. Wieso nicht?

Es gibt den Rat ja erst seit 2006. Und wir treffen uns nur vier Mal im Jahr, weil wir alle auch viele andere Verpflichtungen haben. So kam es immer wieder vor, dass ein Vertreter an mehreren Sitzungen nicht teilnehmen konnte. Und wir äussern uns nur öffentlich, wenn wir einen einstimmigen Beschluss fassen können. Seit ich die Präsidentschaft übernommen habe, liegt der Fokus unserer Treffen auf Internem. Immerhin haben wir nun auch Frauen aus jeder Religionsgemeinschaft in einem Beirat. Dabei gäbe es doch eigentlich sehr viel zu kommentieren, nicht?

Allerdings. Dieses Jahr werden wir uns auch wieder stärker einbringen. Der Rat möchte den interreligiösen Frieden im Land bewahren. Und die einzelnen Ge­ meinschaften haben sich ja bisher auch zu wichtigen Ereignissen geäussert, sei es zur Knabenbeschneidung, Christen­ verfolgung, zu den Angriffen des IS oder eben zum Attentat auf «Charlie Hebdo». Hinter den meisten Terrorakten der letzten Jahre stecken Muslime. Warum ist gerade der Islam so gewalttätig?

Seit es Religionen auf der Welt gibt, gibt es keinen Frieden unter ihnen. In allen drei monotheistischen Religionen finden sich Aufrufe zu Gewalt, in der Tora ebenso wie im Alten Testament. Nur wenn die Religionen Richtung


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 16. FEBRUAR 2015 |

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Hisham Maizar ist überzeugt, dass Mohammed-Karikaturen bei gläubigen Muslimen nur negative Emotionen auslösen.

INTERVIEW


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 16. FEBRUAR 2015 |

Philosophie und freiheitlicheres Denken schwenken, wird es friedlicher. Hinter den Terrorakten stehen radikale Extre­ misten. Und die entwickeln sich aus der Unzufriedenheit. Vielleicht leben sie in Slums oder werden unterdrückt. Das ist der Nährboden für die Radikalisierung.

Hier nicht viel. Das Volk hat entschie­ den, und dieser Entscheid wird respek­ tiert. Andernorts hingegen hinterliess es grösseren Schaden. Besonders bei den perspektivelosen Jugendlichen in Ländern wie Ägypten oder Pakistan entstand der Eindruck, die Schweiz sei ein islamfeindliches Land. Die fragen sich: Warum hassen uns diese Leute? Auch so was ist ein Nährboden für Ra­ dikalisierung.

So ist es. Islam ist nur der Vorwand. Wenn die Menschen in jenen Ländern Chancen auf ein gutes Leben erhalten, würde sich das Problem rascher lösen.

Können Sie die Ängste der Schweizer vor dem Islam nachvollziehen?

Wenn ich nachfrage, ob sie den Islam kennen, heisst es «nein». Und wenn ich Hilfe anbiete, um Ängste abzubauen, heisst es «ihr habt euren Gott, und wir haben unseren». Die Konsequenz: Geier kreisen, in Form von Politikern, und sie nützen diese Ängste aus. Wie derzeit die Pegida in Deutschland.

Wie beurteilen Sie die Situation der Muslime in der Schweiz?

Kompliziert. Sie sind in über 300 Ver­ einen und Organisationen verteilt, kleine und grosse, für Frauen und Kin­ der, Schiiten und Sunniten – alle etwas anders fokussiert, weil alle mit anderen Hintergründen hierhergekommen sind. Es würde sehr helfen, wenn sich alle auf eine gemeinsame Basis stellen könnten, eine gemeinsame ethische Grundlage aus dem Islam entwickeln würden. Aber noch spielt das ethnische Denken eine zu grosse Rolle. Jede Volksgruppe, jede Nation hat ihre eigene Moschee, ihren eigenen Verein. Ideal wäre eine grosse Moschee für alle, transparent, offen.

Aber ist es nicht auch verständlich, dass es nach all den vielen Terroranschlägen Ängste vor dem Islam gibt?

Ganz sicher. Was die Menschen hören und sehen, prägt sie. Aber ist es nicht auch interessant, dass der Nomaden­ stamm der Sarazenen schon um das Jahr 1000 in der Schweiz war? Almagell bei­ spielsweise ist ein arabischer Name. Es gibt also eine lange Tradition des Islam in der Schweiz. Im Grunde sind die über 300 000 Muslime in der Schweiz eine Minderheit wie die Rätoromanen, und es stellt sich die Frage, wie sich diese Minderheit integrieren lässt.

Fühlen sich die Muslime hier wohl? Integriert?

Was müssen Schweizer Muslime tun, um auf breitere Anerkennung zu stossen?

Die gut integrierten und moderaten Muslime müssten offener und offensiver auftreten, damit die Schweizer merken, wie viele es von ihnen gibt. Und dass es keinen Grund gibt, sich zu fürchten. Die Schweiz scheint aber eine erstaunlich erfolgreiche Integration zu betreiben mit über 98 Prozent. Wie kommt das?

Die ist tatsächlich gut, gerade auch verglichen mit England und Frankreich. Dort leben Muslime aus Ländern, die kulturell weiter entfernt sind als jene, die in der Schweiz wohnen. Ausserdem gibt es ganze Stadtviertel, wo nur Iraner oder Pakistani leben, eigentliche Ghet­ tos. In Frankreich gibt es gar slumähn­ liche Gebiete. Dort wächst eine ganze

INTERVIEW | 35

Was hat das Verbot bei den Muslimen ausgelöst?

Die Lösung besteht also darin, mehr Menschen in der muslimischen Welt zu Entwicklung und Wohlstand zu verhelfen.

Laut einem aktuellen Bericht des Bundesrats sind über 98 Prozent aller Muslime gut integriert. Die Radikalen machen nur etwas mehr als 1 Prozent aus. 50 bis 58 Prozent der Schweizer jedoch mögen den Islam und die Musli­ me nicht, wie eine Bertelsmann­Studie kürzlich ergeben hat. Das ist die Realität.

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Für Hisham Maizar sind Muslime in der Schweiz eine Minderheit wie die Rätoromanen.

«Seit es Religionen gibt, gibt es keinen Frieden unter ihnen.»

Generation von Jugendlichen heran, die keinerlei Zukunftsperspektiven haben. All diese Fehler hat die Schweiz vermie­ den. Die Verteilung und Mischung der Muslime über das Land war exzellent. Und trotzdem gibt es diese Ängste vor den Muslimen. Eine Folge davon war das Minarettverbot. Was halten Sie davon?

Das war primär eine politische Angele­ genheit. Die Initianten haben Minarette als Symbole der Macht angesehen und wollten dem einen Riegel schieben. Als ob es in jeder Moschee eine extremisti­ sche Koranschule gäbe. Aber es ist schon so: Wenn in Afghanistan ein Taliban hustet, dann muss ich eine Erklärung abgeben, warum er das tut und dass ich mich davon distanziere.

Sie sind 73 Jahre alt. Wie lange möchten Sie noch arbeiten?

Als Arzt habe ich mich Ende 2010 pen­ sionieren lassen. Auf dem Gebiet des interreligiösen Dialogs möchte ich aber weiterarbeiten, solange ich es geistig und körperlich schaffe. Sie haben drei Kinder. Was würden Sie sagen, wenn etwa ihre Tochter Atheistin wäre?

Ich würde es akzeptieren. Und ich würde mich freuen, mit ihr darüber zu disku­ tieren. Vielleicht könnte sie mich ja überzeugen, auch Atheist zu werden (lacht). Meine Kinder sind mit einem muslimischen Vater und einer sehr ka­ tholischen Mutter aufgewachsen. Sie respektieren beide Religionen und sa­ gen, sie hätten ihren Weg zu Gott gefun­ den. Sie sind das beste Beispiel für reli­ giösen Frieden. Interview: Reto E. Wild, Ralf Kaminski Bilder: Samuel Trümpy


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1. Tag, Montag 18. Mai 2015 – Anreise nach Genua Fahrt im komfortablen Extrabus nach Genua. Hier bleibt genügend Zeit, die tolle Altstadt der grössten Hafenstadt Italiens zu erkunden. Am Abend legt unsere Fähre Richtung Sardinien ab. Übernachtung an Bord.

wir zeigen Ihnen den wunderschönen Südwesten der Insel (fakultativ & gratis). Im Südwesten erwarten Sie mächtige Dünen und kristallklares Wasser an der Costa del Sud und natürlich Nora, die älteste Stadt der Insel mit seinen beeindruckenden Bauten. Übernachtung in Cagliari.

2. Tag, Dienstag 19. Mai 2015 – Porto Torres – Costa Smeralda – Orosei Entlang der Küste erreichen wir das Juwel Castelsardo, ein wunderschönes Örtchen, das spektakulär über dem Meer thront. Danach erwartet uns die fantastische Costa Smeralda, eine der bekanntesten und modischsten Küsten der Welt. Atemberaubende Felsformationen, zuckerweisse Traumstrände und ein Hauch von Luxus in den Küstenorten werden Sie begeistern. Übernachtung in Orosei.

5. Tag, Freitag 22. Mai 2015 - Cagliari – Alghero Entlang der schönen Westküste erreichen wir die Halbinsel Sinis mit der beeindruckenden Ausgrabungsstätte der Hafenstadt Tharros. Später verkosten wir im hübschen Örtchen Bosa den typisch sardischen Likör Malvasia ehe wir entlang der Küste Alghero erreichen.

3. Tag, Mittwoch 20. Mai 2015 – Orosei – Cagliari Heute erwarten uns auf der kurvenreichen Strecke durch das fantastische GennargentuGebirge atemberaubende Ausblicke. Später begeben wir uns in der herrlichen Altstadt von Cagliari auf eine Reise durch die wunderbare Geschichte der grössten Stadt Sardiniens. Übernachtung in Cagliari.

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4. Tag, Donnerstag 21. Mai 2015 – Traumhafter Südwesten Heute können Sie entweder ausspannen und Cagliari auf eigene Faust entdecken oder

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Tel. 0848Paris00 77 88 - Louvre

6. Tag, Samstag 23. Mai 2015 – Alghero & Grotta die Nettuno Bei einem gemütlichen Rundgang in Alghero fühlen Sie sich heute morgen in die spanische Vorherrschaft zurückversetzt. Am Nachmittag laden wir Sie zum Abschluss zu einer tollen Schifffahrt zur bekannten Tropfsteinhöhle Grotta die Nettuno ein. Am Abend Einschiffung auf die Fähre nach Genua. Übernachtung an Bord. 7. Tag, Sonntag 24. Mai 2015 – Heimreise Am Morgen erreichen wir Genua, von wo aus wir die Heimreise antreten. Weiteres Reisedatum: Reisehit 209 b: 21. - 27. September 2015

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AKTUELL

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 16. FEBRUAR 2015 |

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PREISBAROMETER | 37

Verhandlung zahlt sich aus Die Migros senkt die Preise von Procter & Gamble-Produkten.

D

er Preisabschlag gilt für die gesamten Sortimente verschiedener Marken von Procter & Gamble. Günstiger werden etwa Gillette-, Pampers-, Kukident-, Head & Shoulders- sowie Always- und TampaxProdukte. Die Preissenkungen betragen im Schnitt 12,5 Prozent. Sie sind das

Resultat intensiver Verhandlungen zwischen der Migros und dem Lieferanten: Procter & Gamble berechnet nun auf Grund des gesunkenen Eurokurses tiefere Preise für die Migros, die diesen Preisvorteil sofort und vollumfänglich an ihre Kundinnen und Kunden weitergibt. «Das Entgegenkommen von

Procter & Gamble hat eine Signalwirkung für alle anderen Lieferanten internationaler Markenprodukte. Von ihnen fordern wir, die Währungsvorteile ebenfalls an uns und damit an die Kunden weiterzugeben», sagt Migros-Marketingchef Hansueli Siber. Text: Michael West

PREISBAROMETER Aktuelle Preisänderungen Preisabschläge von Artikeln des Herstellers Procter & Gamble in der Migros: Ausgewählte Beispiele Always Ultra Binden Normal Plus, 14 St. Always Discreet Binden Long, 10 St. Always Slipeinlagen Normal, 52 St. Gillette Venus Rasierer, 1 St. Gillette Rasiergel für empfindliche Haut, 200 ml Gillette Satin Care Rasiergel Empfindliche Haut, 200 ml Gillette Mach3 Turbo Rasierer, 1 St. Head & Shoulders Classic Clean Shampoo XXL, 500 ml Head & Shoulders for Men Shampoo, 300 ml Head & Shoulders Tonic Anti-Haarverlust, 125 ml Kukident Super Haft-Creme extra stark, 47 g Pampers Easy up XL 6, 16+kg, 38 St. Pampers Feuchttücher Sensitive, 56 St. Pampers Baby Dry Maxi plus 4+, 9–20 kg, 41 St. Tampax Compak Tampons Regular, 20 St. Tampax Tampons Super, 30 St.

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1.90 2.20 4.50 2.60 1.90 2.80 3.20

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Weitere Preisabschläge Alle Coca-Cola-Flaschen à 1 l Alle Coca-Cola-Flaschen à 1,5 l Nutella im Glas, 630 g Kinder Riegel, 210 g Yupi Sour Glowworms, 175 g Bananen Chiquita, per kg Bananen Bio Max Havelaar, per kg * in Franken


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Bauchschmerzen nach dem Essen Die Milch irrtümlich unter Verdacht

Bauchweh, Blähungen, Durchfall und Völlegefühl können auf eine Nahrungsmittelunverträglichkeit hinweisen. Oft wird vorschnell vermutet, dass Milchprodukte die Beschwerden auslösen. Die tatsächliche Diagnose ist dann oft überraschend. und nach mit möglichst wenig verarbeiteten Lebensmitteln an und beobachtet, in welchen Mengen sie diese verträgt. Nach einigen Wochen ernährt Anna sich gesund und abwechslungsreich und freut sich über ihre nun wieder normal funktionierende Verdauung. Sie hat sich auch angewöhnt, die Zutatenlisten auf Fertigprodukten zu lesen. Enthalten sie Fruchtzucker, verzichtet sie auf den Kauf.

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Kaum hat Anna gegessen, fühlt sie sich wie aufgeblasen. Es gluckert im Darm, der Bauch krampft sich schmerzhaft zusammen. Eine Freundin vermutet eine Laktoseintoleranz und rät ihr, auf Milch zu verzichten. Endlich konsultiert sie den Arzt. Nach sorgfältigen Abklärungen steht die Diagnose: Nicht der Milchzucker ist das Problem, sondern ein übermässiger Konsum von Fruchtzucker, auch Fruktose genannt. Anna wundert sich: «Fruchtzucker? Früchte sind doch so gesund!» Es liegt nicht am Obst Fruktose kommt natürlicherweise in Früchten, Gemüse und Honig vor. Zwei Fruchtportionen oder ein wenig Honig auf dem Brot und drei Gemüseportionen täglich sind nicht das Problem. Problematisch sind vielmehr industriell verarbeitete Lebensmittel wie Ketchup, Getreideriegel oder Limonade sowie viele als «zuckerfrei» deklarierte Produkte, die viel Fruktose enthalten können. Wer wie Anna täglich Fruchtsäfte und Smoothies konsumiert, zuckerreduzierte Milchprodukte isst und Light-Limonade trinkt, nimmt grosse Mengen Fruchtzucker zu sich, ohne es zu bemerken. Manche können aber den Fruchtzucker nicht gut verdauen. Dann wird er im Darm nur teilweise oder gar nicht

verwertet und gelangt in den Dickdarm, wo es zu den beschriebenen Beschwerden kommt. Wie viel Fruchtzucker Anna verträgt, ist abhängig von der verzehrten Menge und ihrer individuellen Toleranzgrenze. <wm>10CFXKsQ7CMAwE0C9ydGefE0NG1K3qUHXPgpj5_wnBxvC2t-8zG34e23Ft5yQoWYxQ5cybN4mzMFoNTTjhYN7Z5Yzo9fdNGgxgfY_BjVjsJprXYkZ7P18fFVRGrnIAAAA=</wm>

«Beim Verdacht auf eine Nahrungsmittelunverträglichkeit sollten Sie nicht auf eigene Faust Obst, Milch oder Getreide vom Speiseplan streichen, sondern den Arzt oder eine Ernährungsfachperson mit FH- oder HF-Abschluss aufsuchen.»

? Haben Sie Fragen? Maria Caputo ist dipl. Ernährungsberaterin HF mit eigener Praxis in Bern. Ihre Fragen zu Unverträglichkeiten beantwortet sie gerne am 04. März 2015 von 9 –16 Uhr unter 031 901 08 20 oder bis 06. März per E-Mail (caputo.maria04@gmail.com). www.ernaehrungspraxis-caputo.ch

Maria Caputo, dipl. Ernährungsberaterin HF Ernährung schrittweise anpassen Gemeinsam mit einer Ernährungsberaterin geht Anna das Problem an: In einer ersten Phase lässt sie die fruchtzuckerhaltigen Fertigprodukte und Getränke weg und reduziert dadurch die Fruktosemenge deutlich. Die Beschwerden lassen fühlbar nach. Dann passt sie den Speiseplan nach

Wissenswertes Mehr Informationen zu Unverträglichkeiten unter www.swissmilk.ch/irrtum


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 16. FEBRUAR 2015

SCHAUFENSTER BIO-GEMÜSE & BIO-FRÜCHTE | 39

Mit Bio durchs Jahr

Bilder und Styling: Veronika Studer

Wer mit saisonalen Bioprodukten aus der Schweiz kocht, tut sich und der Umwelt Gutes. Jeder Monat bringt neue Früchte- und Gemüsesorten hervor.


SCHAUFENSTER 40 |

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BIO-GEMÜSE & BIO-FRÜCHTE

H

eute steht das ganze Jahr über ein reichhaltiges Angebot an Früchten und Gemüse zur Ver­ fügung. Importprodukte machen es möglich. Jedoch geht mit der Vielfalt auch eine gewisse Orientierungs­ losigkeit einher. Viele Kunden wissen nicht mehr, was wann aktuell Saison hat. Wer vor allem ökologisch sinnvoll einkaufen will, legt Wert auf Bio und Saisonalität. Er bevorzugt nachhaltig kultivierte Produkte aus dem Inland, die möglichst erntefrisch in den Verkauf gelangen. Und mit Rücksicht auf die Umwelt entscheidet er sich für Obst und Gemüse, das auf kurzen Wegen angeliefert wurde. Bei Biofrüchten wie Bananen oder Zitrusfrüchten, die aus klimatischen Gründen nicht in der Schweiz an­

Biobauern arbeiten im Einklang mit der Natur. Ihre Produkte sind natur­ belassen, von hoher Qualität und nach strengen Richtlinien produziert.

gebaut werden können, bietet die Migros auch importierte Ware an. Dies gilt ebenso für Beeren oder Steinfrüchte, wenn der Bedarf durch die Inlandproduktion nicht gedeckt ist. Das betreffende Sortiment dafür stammt dann jeweils aus dem direkt an die Schweiz grenzenden Ausland. Neben dem Aspekt der Qualität und Nachhaltigkeit ist ein auf Saiso­ nalität ausgerichteter Speiseplan auch kulinarisch sehr attraktiv. Denn ausgereifte Früchte und erntefrisches Gemüse sind besonders geschmacks­ intensiv und aromatisch. Wer das Jahr über nur mit Importprodukten kocht, ohne auf die Saisonalität zu achten, scheut womöglich den Mehraufwand für Planung und Einkauf. Aus diesem Grund greift die Migros ihren Kunden mit einem Biogemüsekalender im Kreditkartenformat unter die Arme. Er ist ab dem 16. Februar erhältlich und wird gratis verteilt. Text: Dora Horvath

Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. Bio leistet einen wertvollen Beitrag dazu.

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NR. 8, 16. FEBRUAR 2015 | MIGROS-MAGAZIN |

Rüebli-Sellerie-Tätschli Hauptgericht für 4 Personen ZUTATEN 300 g Rüebli, gerüstet gewogen 300 g Sellerie, gerüstet gewogen 1 Ei 100 g Magerquark 3 EL Mehl ca. 2 TL Salz, Pfeffer 3 EL Bratbutter oder Öl ZUBEREITUNG Rüebli und Sellerie an der Röstiraffel reiben. Beides mit Ei, Quark und Mehl mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Öl in einer Pfanne erhitzen. Pro Tätschli 2 EL Masse in die Pfanne geben. Bei mittlerer Hitze ca. 4 Minuten braten. Sorgfältig wenden und ca. 3 Minuten fertig braten. Mit Salat servieren. Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten Pro Person ca. 8 g Eiweiss, 10 g Fett, 13 g Kohlenhydrate, 700 kJ/170 kcal


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 16. FEBRUAR 2015 |

SCHAUFENSTER

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BIO-GEMÜSE & BIO-FRÜCHTE | 41

Bio-Äpfel Neben den drei Hauptsorten Gala, Braeburn und Topaz führt die Migros weitere Schweizer Bio-Apfel-Sorten, die jeweils saisonal erhältlich sind. Typische Biosorten gibt es unter der Artikelbezeichnung Bio-Saisonapfel. Das Sortiment wechselt alle vier bis sechs Wochen.

Apfel-Tarte-Tatin Dessert für 4 Personen, für 1 Kuchenblech à 20 cm ∅ ZUTATEN 180 g Blätterteig 400 g süssliche Äpfel, z. B. Ariwa oder Dalinette 60 g Zucker 40 g Butter 7 EL Apfelsaft

ZUBEREITUNG 1. Teig zu einer Rondelle à ca. 24 cm auswallen. Mit einer Gabel dicht einstechen. Im Kühlschrank kühl stellen. 2. Backofen auf 180 °C vorheizen. Äpfel vierteln, Kerngehäuse entfernen und in Schnitze schneiden. Zucker in einer Pfanne goldgelb caramelisieren.

Butter und Apfelsaft beigeben und schmelzen lassen. Äpfel beigeben und gut mischen, etwas abkühlen lassen. Äpfel mit Sauce auf das Blech schichten. Teig darauflegen, den Rand entlang in die Form drücken. In der Ofenmitte ca. 35 Minuten backen. Herausnehmen und sofort stürzen. Warm oder kalt servieren. Dazu passt Vanilleglace.

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten + ca. 35 Minuten backen Pro Person ca. 3 g Eiweiss, 21 g Fett, 45 g Kohlenhydrate, 1600 kJ/380 kcal Rezepte


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 16. FEBRUAR 2015 |

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BIO-GEMÜSE & BIO-FRÜCHTE | 43

Der Kalender für Schweizer Biogemüse und -früchte

Die Migros bietet nebst Importprodukten eine Vielzahl an Gemüse- und Früchtesorten aus inländischer Produktion an. Wer auf Saisonalität achtet, kann seinen ökologischen Fussabdruck verbessern. Bio-Gemüse Inland

Jan.

Feb.

März

April

Mai

Juni

Bio-Chicorée Bio-Kopfsalat Bio-Endivien Lavata Bio-Nüsslisalat Bio-Rucola Bio-Eisbergsalat Bio-Spinat Bio-Zuckerhut Bio-Cherrytomaten Bio-Rispentomaten Bio-Gurken Bio-Auberginen Bio-Zucchetti Bio-Kürbis geschnitten Bio-Bohnen Bio-Zuckermais Bio-Kartoffeln mehligkochend Bio-Kartoffeln festkochend Bio-Frühkartoffeln Bio-Kartoffeln Raclette Bio-Rüebli Bio-Knollensellerie Bio-Fenchel Bio-Lauch grün Bio-Blumenkohl Bio-Rotkabis Bio-Chinakohl Bio-Knoblauch Bio-Zwiebeln Bio-Suppengemüse

Bio-Obst Inland

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Bilder: Getty Images

Bio-Äpfel Bio-Birnen Bio-Aprikosen Bio-Erdbeeren ab 350 g Das Angebot kann je nach Artikel, Region und Filialgrösse teilweise stark abweichen.

Juli

Aug.

Sep.

Okt.

Nov.

Dez.


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WEITERE ANGEBOTE. M-Classic Cervelas, Schweiz, 1 Paar, 200 g 1.50 statt 1.95 20% Lachsfilet mit oder ohne Haut, Bio, z.B. Lachsfilet ohne Haut, Zucht aus Norwegen, per 100 g 3.80 statt 5.50 30%* Limonen Rauchlachs, Bio, Zucht aus Irland, 20x per 100 g 8.90 NEU *, ** Alle Sushi Artikel, z.B. Sushi Bio, Lachs Zucht aus Irland/ Crevetten Zucht aus Costa Rica, 130 g 9.50 statt 11.90 20% *

BROT UND MILCHPRODUKTE

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Tischleuchte DINA II** Glas satiniert, Nickel matt, Höhe 17,5 cm, inkl. Touchfunktion on/off und LED-Leuchtmittel

FRÜCHTE & GEMÜSE

M-Classic Eisbergsalat, 350 g 2.60 statt 3.25 20% Broccoli, Italien/Spanien, per kg 1.95 statt 3.30 40% Kartoffeln festkochend, Bio, Schweiz, Beutel à 1 kg 1.95 statt 2.90 30% Ananas, Costa Rica/Ghana, pro Stück 2.70 statt 3.40 20% Papayas, Brasilien, pro Stück 2.30 statt 3.30 30% Orangen Tarocco, Italien, Netz à 2 kg 3.20 statt 4.60 30% Kiwi, Bio, Schweiz, per kg 4.60 statt 6.90 33% Spargeln weiss, Peru, Bund à 1 kg 6.80 statt 8.50 20% Birnen Gute Luise, Schweiz, per kg 2.70 statt 3.70 25%

Für Ihren Einkauf hier ausschneiden.

FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL

Rindshackfleisch, Bio, Schweiz, per 100 g 1.50 statt 2.20 30% M-Classic Trutenbrust hauchdünn geschnitten oder Trutenmöckli im Duo-Pack, z.B. Trutenbrust hauchdünn geschnitten, Brasilien/Frankreich, 2 x 144 g 4.90 statt 7.– 30% Saucisson Tradition, TerraSuisse, per 100 g 1.25 statt 1.80 30% Salami, Bio, oder RindfleischMöckli, Bio, z.B. Salami, Bio, Italien, per 100 g 4.15 statt 5.20 20% Optigal Poulet ganz, 2 Stück, Schweiz, per kg 5.70 statt 9.50 40% Optigal Pouletgeschnetzeltes im 3er-Pack, Schweiz, 3 x 222 g 14.65 statt 22.– 33% Atlantik Rauchlachs, Zucht aus Norwegen, 330 g 11.80 statt 19.80 40% Rindsentrecôte, Schweizer WeideBeef, «Aus der Region.», per 100 g 5.90 statt 7.40 20% Tessinerbraten mit Speck, Schweiz, per 100 g 1.45 statt 2.90 50%

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

Alle lang haltbaren Bio Brote, z.B. Roggenvollkornbrot, 20x 500 g 3.40 20x PUNKTE Die Butter, Mödeli à 250 g, –.20 günstiger 2.85 statt 3.05 Migros-Bio Bratbutter, 250 g 5.50 statt 6.90 20% Vollmilch UHT, Bio, 4 x 1 Liter 6.10 statt 7.20 15% M-Classic Joghurt Mokka oder Schokolade, z.B. Mokka, 6 x 125 g 2.20 NEU *, ** 20x Emmentaler mild, ca. 450 g, per 100 g –.90 statt 1.55 40% Bündner Bergkäse rezent, Bio, per 100 g 1.80 statt 2.30 20% Le Gruyère Surchoix, per 100 g 1.60 statt 2.– 20% Reibkäse Emmentaler/Le Gruyère im Duo-Pack, 2 x 120 g 3.80 statt 4.80 20%

BLUMEN & PFLANZEN

Tulpen, verschiedene Farben, Bund à 10 Stück 5.90 statt 6.90 Rosen-Freesien-Strauss Fiona, pro Strauss 12.90 Primula im 4er-Set, im 9-cm-Topf, pro Set 4.50 statt 7.60 40%

WEITERE LEBENSMITTEL

Alle Mars, Snickers oder Twix Riegel im 12er-Pack, 10 Stück + 2 gratis, z.B. Snickers, 12 x 50 g 4.55 statt 5.50 15% Torino Blond, 4 x 34 g 20x 3.50 NEU ** Alle Frey Tafelschokoladen à 100 g im 6er-Pack, UTZ, Milch-Nuss oder Noir 72%, z.B. Milch-Nuss, 6 x 100 g 7.10 statt 10.20 30% Alle Créa d’Or Biscuits, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.60 günstiger, z.B. Bretzeli, 100 g 1.75 statt 2.35 Alle Migros-Bio, Fairtrade, Kaffees, z.B. gemahlen, 500 g 7.35 statt 9.20 20% Alle Migros-Bio Konfitüren oder Honige, z.B. Heidelbeerkonfitüre, 350 g 2.35 statt 2.95 20% * Gesamtes Farmer Sortiment, z.B. Getreideriegel Choc Apfel, 290 g 3.60 statt 4.50 20% Alle Migros-Bio Reiswaffeln, z.B. Schokolade, 3 x 40 g 2.60 statt 3.30 20% *

Alle Migros-Bio Trockenfrüchte oder Nüsse, beim Kauf ab 2 Stück, jedes –.50 günstiger, z.B. Mangoschnitze, 100 g 2.70 statt 3.20 M-Classic Pizza Margherita im 3er-Pack, tiefgekühlt, 3 x 380 g 4.65 statt 9.30 50% Alle Pelican Filets Gourmet, MSC, tiefgekühlt, z.B. à la Provençale, 400 g 5.75 statt 7.20 20% Alle M-Classic Glace-Dosen à 2000 ml, z.B. Vanille 4.70 statt 5.90 20% Alle Pepsi oder Schwip Schwap im 6er-Pack, 6 x 1,5 Liter, z.B. Pepsi Max 5.50 statt 11.– 50% Alle Migros-Bio Getränke, z.B. Ice Tea Alpenkräuter, 1 Liter 1.25 statt 1.60 20% Original Rösti im 3er-Pack, 3 x 500 g 4.30 statt 6.15 30% Alle M-Classic Teigwaren, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.50 günstiger, z.B. Hörnli gross, 500 g 1.– statt 1.50 Alle Migros-Bio Teigwaren, Pastasaucen oder Tomatenkonserven, z.B. Salsa Basilikum, 420 g 2.55 statt 3.20 20% Alle Monini Olivenöle oder Vinaigretten, z.B. Olio Extra Vergine, 1 Liter 11.10 statt 13.90 20% Migros-Bio Sonnenblumenöl oder Rapsöl, z.B. Rapsöl, 50 cl 6.90 Migros-Bio French Dressing, 450 ml 2.85 statt 3.60 20% Gesamtes Condy Essiggemüseoder Antipasti-Sortiment, z.B. Gewürzgurken, 270 g 1.50 statt 1.90 20% Alle ungekühlten Saucen Hollandaise, z.B. Sauce Hollandaise, 250 ml 2.30 statt 2.90 20% Migros-Bio Suppen oder Bouillons, z.B. Gemüsebouillon, 180 g 2.80 statt 3.55 20% M-Classic Thon in Öl oder Wasser im 8er-Pack, z.B. Thon in Öl, 8 x 155 g 11.40 statt 15.20 25% Thai Kitchen, Jaipur oder Al Fez, z.B. Thai Kitchen Kokos-Milch, 250 ml 2.– statt 2.50 20% Alle Sun Queen Premium Nuts, Nüsse oder Nussmischungen, gesalzen, z.B. Nussmischung, 170 g 3.65 statt 4.60 20% Migros-Bio Chips, 140 g, z.B. Nature 2.10 statt 2.65 20% Dinkelhaferbiskuit gefüllt mit Schokolade, 189 g 20x 3.60 NEU *, ** Frischbiscuits Vogelnestli, Haselnussmakronen oder Spitzbuben im Duo-Pack, z.B. HaselnussMakronen, 414 g 4.40 statt 6.60 33% Alle Cremeschnitten, z.B. M-Classic, 2 x 110 g 2.30 statt 2.90 20% Anna’s Best Sandwich 20x Lachs, 155 g 5.40 NEU *, ** Alle Bio Frischsäfte, z.B. Orangensaft, 75 cl 2.80 statt 3.55 20% Anna’s Best Gnocchi im Duo-Pack oder Fettuccine im 3er-Pack, z.B. Gnocchi im Duo-Pack, 2 x 500 g 5.60 statt 7.– 20% Bio Pasta im 3er-Pack oder Bio Sugo Pomodoro im Duo-Pack, z.B. Agnolotti arrabbiata im 3er-Pack, 3 x 250 g 11.70 statt 14.70 20%

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Selina Multipacks Schalen oder Beutel à 12 x 100 g, Catsticks à 5 x 36 g oder Milch à 3 x 200 ml, z.B. Geflügel, Schalen, 12 x 100 g 6.70 statt 8.40 20% Matzinger Nutri Soft Rind Trockenfutter, 3 kg 11.70 20x NEU ** Asco Senior Sensitive Lamm Trockenfutter, 4 kg 20x 11.80 NEU *, ** Matzinger Dental Mini20x Snack, 110 g 2.50 NEU ** Happy Bird Wintervogelfutter, z.B. Sonnenblumen20x kernen, 1 kg 4.50 NEU *, ** Best Friend Katzenspiel20x stab 5.– NEU ** Best Friend Springball für 20x den Hund 6.50 NEU ** Covergirl Outlast Illumina all-day Lipcolor, z.B. Beaming 720, 20x 2,3 ml 17.90 NEU ** Diverse Garnier Produkte, z.B. Mizellen-Reinigungs20x tücher, 25 Stück 5.50 NEU ** Gesamtes pH Balance Sortiment (ohne Mehrfachpackungen), z.B. Körperlotion, 400 ml 5.85 statt 6.90 15% ** Candida Zahnpflege-Kaugummis, Eucamenthol oder Lemon-Mint, im Beutel, z.B. Eucamenthol, 20x 46 g 3.20 NEU *, ** Alle Listerine Mundspülungen in Mehrfachpackungen, z.B. Zahnund Zahnfleischschutz im Duo-Pack, 2 x 500 ml 10.40 statt 13.– 20% ** Axe Dusch- oder Deo-Produkte in Mehrfachpackungen, z.B. Deo Aerosol Africa im Duo-Pack, 2 x 150 ml 8.30 statt 10.40 20% ** Kids Cremebad Schleck20x maul, 500 ml 4.90 NEU *, ** Kleenex Kosmetik- und Taschentücher in Mehrfachpackungen, z.B. Balsam Taschentücherbox im 3er-Pack, 3 x 60 Stück 7.65 statt 9.60 20% ** Gesamtes Pedic Sortiment (ohne Mehrfachpackungen und Bellena), z.B. Intensivpflege, 75 ml 5.50 statt 6.50 15% ** Diverse Damen Socken im 3erPack, z.B. Bambus-Socken uni, Gr. 35–38/39–42 9.90 ** Diverse Herren Socken im 3erPack, z.B. Socken uni, Gr. 39–42/ 43–46 9.90 ** Herren Tagwäsche von Sloggi, John Adams und Nick Tyler, z.B. Herren Short, Gr. S–XL 10.35 statt 14.80 30% Alle Milette Windeln inkl. Pants (ohne Stabwindeln), z.B. Milette Maxi 4+, 46 Stück 7.95 statt 15.95 50% Total Waschmittel, z.B. Color, 2 Liter 7.95 statt 15.90 50% Yvette Feinwaschmittel im DuoPack, z.B. Fibre Fresh, 2 x 2 Liter 17.80 statt 22.40 20% ** Créateur d’Ambiance Duftkerze Macaron Blanc, 20x 1 Stück 5.80 NEU *, ** Kuhn Rikon Dampfkochtopf 3,5 Liter oder 5 Liter, z.B. Duromatic Dampfkochtopf, 5 Liter 72.50 statt 145.– 50% ** Alle WasseraufbereitungsProdukte (ohne Fachmarktsortiment), z.B. Cucina & Tavola Duomax, 3 Kartuschen 11.55 statt 16.50 30% **


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 16. FEBRUAR 2015 |

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FOOD | 53

GUT & GÜNSTIG

Quark-Rosinenbrötchen Für 12 Stück und circa Fr. 3.50 ■ Backofen auf 180 °C vorheizen. 2 EL Butter in einer Pfanne schmelzen. Leicht abkühlen lassen. 250 g Magerquark, 1 Ei und 1 TL Salz mit der Butter verrühren. ■ 250 g Weissmehl mit einem Päckchen Backpulver mischen. Mehl und Quarkmasse mit dem Handmixer zu einem glatten Teig verkneten. ■ Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche mit 80 g Rosinen verkneten und zu einer Kugel formen. Zugedeckt 15 Minuten ruhen lassen. Teig zu einer Rolle formen. In 12 Scheiben schneiden und zu runden Brötchen formen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Brötchen mit einem Tuch zudecken und 10 Minuten ruhen lassen. Mit 2 EL Vollrahm bestreichen. ■ Brötchen ca. 25 Minuten goldbraun backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Weissmehl, Quark und Sultaninen sind die Hauptzutaten für die feinen Quarkbrötchen.

Glutenfreie Mischung Das Bio-Früchtemüesli enthält glutenfreien Hafer und weitere Zutaten wie Sultaninen, Maisflocken, Feigenund Apfelstückchen. Mit Milch oder Joghurt und frischen Früchten schmeckt es besonders gut. Das Müesli ist aha!zertifiziert (glutenfrei und ohne Weizen). Alle Zutaten stammen aus biologischer Landwirtschaft. Bio aha! Früchtemüesli, glutenfrei, ohne Weizen, 500 g, Fr. 5.60

Bio-Rauchlachs trifft Limone Lachs ist in vielen Variationen ein Hit, besonders auf dem Apérobuffet. Die saftigen Zitronenschalen verleihen dem neuen Bio-Limonen-Rauchlachs eine besonders erfrischende Note. Er kann einfach und schnell direkt aus der Packung serviert werden und macht nicht nur auf frischem Buttertoast Lust auf mehr. Bio Limonen-Rauchlachs, 100 g, Fr. 8.90 In grösseren Filialen

Geschmack mit Kunden neu abgestimmt Von Teatime gibt es das kultige Teegetränk Chai Latte jetzt mit einer neuen Rezeptur. Migipedia-Nutzer hatten vorab die Möglichkeit, es zu testen, bevor die endgültige Mischung feststand. Ein Hauch von Zimt verleiht dem Gewürztee seine beliebte exotische Note. Das Instantpulver wird einfach in heissem Wasser oder heisser Milch aufgelöst. Der Chai schmeckt übrigens auch kalt. Tea Time Chai Latte, 8 Beutel, 128 g, Fr. 4.10 In grösseren Filialen

Das Original ist zurück Viele kleine und grosse Fans des Schoggi-Malzgetränks haben nach Ablösung durch Chocomalt Crunchy die alte Rezeptur vermisst. Nun ist das Original wieder zurück im Verkaufsregal und obendrein im 1-Kilo-Beutel (statt 600 g). Lilibiggs Chocomalt, 1 kg, Fr. 6.90


SCHAUFENSTER 54 |

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ASIATISCHE KÜCHE

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NR. 8, 16. FEBRUAR 2015 | MIGROS-MAGAZIN |

Frische Gewürzwelt Gewürze sind Teil des kulinarischen Lebens und in Asiens Küche unentbehrlich. Frisch verwendet, verbreiten sie mehr Aroma.

Tom­Kha­Gai­ Suppe Vorspeise für 4 Personen ZUTATEN 1 Asia Kit (Thai Mix*) 5 dl Kokosmilch 3 dl Wasser 4 EL Fischsauce 2 EL Limettensaft 2 TL Rohzucker 400 g Pouletbrüstchen ½ Bund Koriander 1 Limette * in grösseren Filialen

Zitronengras, Galgant und Kaffirlimettenblätter sind Würzzutaten und werden nicht mitge­ gessen. Man fischt sie mit einem Schaumlöffel aus der Suppe.

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten Pro Person ca. 25 g Eiweiss, 25 g Fett, 13 g Kohlenhydrate, 1550 kJ/370 kcal Rezept

Bilder und Styling: Claudia Linsi

ZUBEREITUNG Aus dem Asia Kit 2 Stängel Zitronengras längs halbieren. Galgant in Scheiben schneiden. 2 Chilis längs halbieren und ent­ kernen. Zitronengras, Galgant und Chili mit Kaffirlimettenblättern, Kokosmilch und Wasser aufko­ chen. 5 Minuten köcheln lassen. Inzwischen Gemüse aus dem Kit (Okra, grüne Auberginen, Maiskölbchen) in mundgerechte Stücke schneiden. Erbsen­ auberginen von den Rispen lösen. Suppe mit Fischsauce, Limetten­ saft und Zucker abschmecken. Gemüse beigeben und 5 Minuten weiterköcheln lassen. Inzwischen Pouletbrüstchen in mundgerechte Würfel schneiden. In die Suppe geben und bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten gar ziehen lassen. Koriander grob hacken. Limette in Schnitze schneiden. Suppe anrichten. Mit Koriander bestreuen. Limettenschnitze dazuservieren.


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 16. FEBRUAR 2015 |

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ASIATISCHE KÜCHE | 55

Thai-Auberginen

Vielfältig in Formen und Farben. Die kleineren Sorten weisen meist eine dickere Schale auf. Auberginen werden ungeschält verwendet.

Koriander

Das kräftige, zitronenähnliche Aroma wird sowohl für gesalzene als auch süsse Gerichte verwendet. Das frische Kraut gibt man vielen Gerichten vor dem Servieren grosszügig bei.

Thai-Basilikum

Ist etwas süsser als der uns bekannte und hat je nach Sorte ein anisähnliches Aroma. Er wird meist über fertige Gerichte gestreut oder nur kurz mitgekocht.

Zitronengras

Verleiht asiatischen Gerichten einen zitronig-frischen Geschmack. Wird den Gerichten halbiert und leicht gequetscht beigemengt.

Galgant

Kaffirlimettenblätter

Die Blätter duften nach Zitrone und verleihen Huhn- und Fischgerichten sowie Currys, Suppen und Salaten einen charakteristischen Geschmack.

Optigal PouletGeschnetzeltes, 100 g, Fr. 3.30

Kokosmilch, 500 ml, Fr. 3.10* statt 3.90 * 20% auf Thai Kitchen vom 17. bis 23. 2.

Coco Water Pur, 33 cl, Fr. 1.95 In grösseren Filialen

Mit dem Ingwer verwandt, hat die Galgantwurzel ein scharfes, zitronensaures Aroma. Galgant wird in den Gerichten mitgekocht, aber nicht mitgegessen.

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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 16. FEBRUAR 2015 |

Schonend zu den Zähnen M it den beiden Sorten Eucamenthol und Lemon-Mint lanciert die Zahnpflegelinie Candida zwei neue Dentalkaugummis. Sie enthalten weder Aspartam noch Zucker. Stattdessen sind sie mit Xylit gesüsst. Bei mindestens 20-minütigem Kauen neutralisieren sie die Säuren im Mund und tragen damit zum Schutz der Zähne bei. Darüber hinaus sorgen die beiden Kaugummis für einen frischen Atem. An der Kassenzone sind sie im Blister erhältlich, den Beutel findet man bei den Mundpflegeprodukten. Die Zahnpflegekaugummis werden von der Chocolat Frey AG hergestellt, dem einzigen Kaugummiproduzenten in der Schweiz.

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CANDIDA | 57

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Mit jeder körperlichen Bewegung beanspruchen wir ein oder mehrere Gelenke. Bei stetiger Überbeanspruchung, Fehlbelastung und mit zunehmendem Alter können Abnutzungserscheinungen auftreten und die Gelenkbeweglichkeit wird eingeschränkt. Insbesondere Sportler und Menschen im fortgeschrittenen Alter sollten daher auf den Erhalt ihrer Gelenkbeweglichkeit achten. Axamine Mobility® Brausetabletten* mit 600 mg Glucosamin und 450 mg Chondroitinsulfat, Vitamin C und E, Zink, Selen, Kupfer und Mangan.

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Glucosamin und Chondroitinsulfat sind wichtige Bestandteile des Bindegewebes, der Bänder und Gelenkknorpel. Eine genügende Versorgung kann dem Erhalt der Gelenkbeweglichkeit dienen. Die ergänzenden Vitalstoffe tragen zu folgendem bei: einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Knorpel, Knochen und Haut; Erhaltung normaler Knochen, Haare, Nägel und Haut; Erhaltung von normalem Bindegewebe; einem normalen Energiestoffwechsel und Säure-Basen-Stoffwechsel; die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. www.axanova.ch

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 16. FEBRUAR 2015 |

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Die schnell einzie­ hende Körperlotion ist neu im handlichen 400­ml­Spender erhältlich. Sie beugt Hautreizungen vor und kann dank den sanften Wirkstoffen täglich eingesetzt werden.

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Spröde und trockene Lippen werden durch die pflanzlichen Öle intensiv gepflegt. Vitamin E und Panthenol bewahren die natürliche Feuchtigkeit und beugen dem Austrocknen vor. TIPP Bürsten Sie Ihre Lippen sanft mit einer Zahnbürste, und tragen Sie danach den Balsam auf. Macht weiche Lippen.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 16. FEBRUAR 2015 |

Ein Duft, der anregen soll

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NONFOOD | 61

RAPPENSPALTE

Mit NewYorker Style up haben Parfümeure ein Eau de Toilette kreiert, das zu Kreativität und selbstbewusstem Auftreten anregen soll. Der Markenduft ist eine Mischung aus Apfel-Mojito, Bergamotte und Basilikum und wird durch maskuline Akkorde, wie Lavendel und Hölzer, unterstützt. Ein Hauch von Veilchenblättern, Patchouli und sanftem Bernstein rundet die männliche Duftnote ab. New Yorker Style up Men, Eau de Toilette, 30 ml, Fr. 16.80

Die Langenthalerin Tama Vakeesan (26) moderiert seit 2013 für den Jugendsender Joiz. Damit machte die gelernte Bankkauffrau ihre Leidenschaft zum Beruf. Wie verdienten Sie Ihr erstes Geld?

Volumen und Halt fürs Haar

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Die Kombination aus einer nährenden Milch und vier wertvollen Ölen aus Argan, Macadamia, Mandel und Rose verschönert das Hautbild sichtbar. Die Ölmilch zieht schnell ein, fettet nicht und klebt nicht. Garnier Body Öl-Milch, 250 ml, Fr. 5.90

Mit dem Frühlingsputz im Schulhaus. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Die Fotoalben aus meiner Kindheit. Wofür geben Sie gern viel Geld aus?

Für Erlebnisse – Konzerte, Ferien, Ausflüge oder ein gutes Essen mit Freunden.

Welche waren Ihre teuersten Ferien?

Meine Sommerferien 2014 in Kanada. Was ausser Geld befindet sich in Ihrem Portemonnaie?

Das GA, der Führerausweis und meine Bankkarten. Haben Sie einen Spartipp für unsere Leser?

Trinken Sie Hahnenwasser, und schauen Sie beim Einkaufen in die unteren Regale.

Wofür würden Sie die letzten 100 Franken ausgeben?

Macht das Blond intensiver Claudia Schiffer ist eine Vorzeigefrau für schönes blondes Haar. Das Know-how des Topmodels ist in die Entwicklung der neuen Linie Essence Ultîme Blonde Deluxe Shampoo und Spülung mit eingeflossen. Sie enthält Citrus-Extrakt, pflegende Öle und Farbpigmente, die das Blond von natürlichem und coloriertem Haar intensivieren. Essence Ultîme Citrus + Oil Blonde Deluxe Shampoo, 250 ml, Fr. 6.90

Für die Zutaten für ein Festessen mit meiner Familie. Welche Sportart oder Kultursparte sollte mit mehr Geld unterstützt werden?

Die Tanzrichtungen Hip-Hop und Streetdance. Was kann man für Geld nicht kaufen?

Gelassenheit, Träume, Charme, Liebe und vieles mehr. Mit welcher bekannten Persönlichkeit würden Sie gern auf Shoppingtour gehen?

Mit der englischen Sängerin M.I.A. Wo kauft sie bloss ihre verrückten Outfits? Interview: Yannick Dolman


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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 16. FEBRUAR 2015

MIGROS BASEL | 65

Soul-Blues im Volkshaus Im vergangenen Jahr wurde John Németh in den USA als bester männlicher Soul-Blues-Künstler ausgezeichnet. Am 6. März präsentiert er seinen Mix aus traditionellem Chicaco-Blues und altehrwürdigem Soul. Satte Bläsersätze, knackige Rhythmen und virtuose MundharmonikaSolis werden kaum jemanden auf dem Stuhl sitzen lassen.

BASEL

Datum: Freitag, 6. März Ort: Volkshaus Basel Zeit: 20.15 Uhr Eintritt: CHF 59.- (Sitzplatz), CHF 39.- (Stehplatz) Vergünstigung: Genossenschafter erhalten eine Vergünstigung von 10 Franken pro Ticket an allem M-Vorverkaufsstellen. Infos: www.bluesnow.ch

Eliane startet durch

Mit melancholischen Songs singt sich Eliane seit drei Jahren in die Herzen der Schweizer. Am 13. März tritt die Luzernerin im Stadtcasino Basel auf.

Eliane Müller ist aktuell auf Tournee mit ihrem neuen Album «Bright Lights».

E

liane Müller ist gerade einmal 21 Jahre alt, als sie 2012 als singendes Mädchen am Flügel die Fernsehshow «Das grösste Schweizer Talent» gewinnt. Für die Luzernerin beginnt mit diesem Sieg ein neues Leben. Während sich ihre Auftritte bisher vor allem auf Hochzeiten konzentrierten, liegen ihr nun Schweizweit die Fans zu Füssen. Dennoch konzentriert sich Eliane erst einmal auf ihr Studium der Kommunikations-Wissenschaften.

Erst nach dessen Abschluss beginnt sie, sich voll und ganz auf die Musik zu konzentrieren. Drei Alben und unzählige Konzerte später gilt sie noch immer als Stern am Schweizer Pop-Himmel. Unterdessen ist die heute 24-jährige eine gestandene Sängerin, die aktuell mit ihrem neuen Album «Bright Lights» bereits auf ihrer vierten Tournee quer durch die Schweiz reist. Gemeinsam mit ihrer sechsköpfigen Band präsentiert sie neue und alte Songs mit

gewohnt gefühlvoller Stimme. Wer sich nach einem verträumten Musik-Abend sehnt: Am 13. März ist Eliane im Stadtcasino Basel zu sehen und zu hören. Mitglieder der Genossenschaft Basel erhalten für das Konzert von Eliane am 13. März eine Vergünstigung von 10 Franken pro Ticket an allen M-Vorverkaufsstellen. Text: Janine Wagner

www.topact.ch


IHRE REGION 66 |

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MIGROS BASEL

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NR. 8, 16. FEBRUAR 2015 | MIGROS-MAGAZIN |

Auf einen Latte Macchiato im Migros Drachen Basel: Selina Meyer ist seit der Diagnose Laktoseintoleranz auf laktosefreie Milch angewiesen.

Genuss trotz Allergie

Knapp zwei Millionen Schweizerinnen und Schweizer reagieren allergisch auf bestimmte Lebensmittel. Ihnen bieten die Restaurants und Take-aways der Migros Basel eine vielfältige Auswahl an Produkten mit dem Allergie-Gütesiegel.

W

er kauft eigentlich Brot ohne Weizen? Wer isst Birchermüesli ohne Milchzucker oder Schokoladenkuchen ohne Nüsse? Es sind Menschen mit Allergien und Intoleranzen, die auf spezielle Nahrungsmittel angewiesen sind. Rund 200 000 Schweizerinnen und Schweizer haben eine diagnostizierte Lebensmittelallergie. Rund 80’000 leiden unter Zöliakie (Gluten-Unverträglichkeit) und 1,6 Millionen vertragen keine Laktose. So auch Selina Meyer, Praktikantin in der Betriebszentrale der Migros Basel. Seit einem halben Jahr darf sie aus gesundheitlichen Gründen keine Milchprodukte

mehr zu sich nehmen und bis heute ist es ihr unangenehm, darüber zu sprechen. «Ich will nicht, dass jemand von mir denkt, ich hätte ein gestörtes Essverhalten», erzählt die 20-Jährige. Beispiele für sogenannte «Lifestyle-Allergiker», die nur um Gewicht zu verlieren auf gewisse Lebensmittel verzichten, gibt es genug. Selina Meyer kann diesen Trend nicht nachvollziehen. Zu gerne würde sie essen, worauf sie gerade Lust hat.

Nie wieder Croissants, nie wieder Käsefondue Dass mit ihrem Körper etwas nicht stimmt, bemerkte Selina erstmals wäh-

rend eines Sprachaufenthaltes in Frankreich. Immer wieder litt sie unter Bauchkrämpfen und Übelkeit. Eine ärztliche Abklärung ergab, dass Selinas Darm den mit der Nahrung aufgenommenen Milchzucker nicht verdauen kann, weil ihm das Verdauungsenzym Laktase fehlt. Fortan war für Selina Schluss mit leckeren Croissants, französischem Weichkäse und heisser Schokolade. «Zum Glück gibt es heute zahlreiche laktosefreie Lebensmittel auf dem Markt», berichtet sie. «So muss ich auf Rahm, Butter oder Joghurt nicht verzichten». Schwieriger wird’s, wenn sie auswärts isst, denn Laktose ist nicht nur


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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 16. FEBRUAR 2015 |

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MIGROS BASEL | 67

In eigener Sache Adieu. Zwei Jahre lang habe ich, Janine Wagner, für die Regionalseiten von Basel im Migros Magazin geschrieben. Auf unzähligen Reisen durfte ich wunderbare Menschen und Produktionsbetriebe besuchen und mich mit Leckereien aus dem Migros-Sortiment verwöhnen lassen: Exotische Früchte, Würstli aus der Region, aromatische Tomaten, Schokolade und immer wieder Käse in allen Variationen. Es war herrlich! Dennoch ist für mich nun die Zeit zum Weiterziehen gekommen. Ich bedanke mich bei Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, für Ihr Interesse. Bleiben Sie gesund und «gfrässig»!

Angebote für Allergiker bei der Migros Basel

Grüezi. Ab März werde ich, Moritz Weisskopf, für die Basler Regionalseiten des Migros Magazins schreiben. Vor rund acht Jahren sammelte ich als Praktikant in der Kommunikationsabteilung der Migros Basel meine ersten Arbeitserfahrungen. Danach zog es mich ans Theater Basel. Als waschechtes «Migros-Kind» war eine Rückkehr an meine alte Wirkungsstätte allerdings nur eine Frage der Zeit. Der Zeitpunkt ist nun gekommen. Ich freue mich in Zukunft für Sie, liebe Leserinnen und Leser, in die Welt der Migros einzutauchen und von Menschen, Geschichten, Produkten und Veranstaltungen in der Region zu berichten. Bis bald!

Zahlreiche aha!-Produkte gibt es bei Gourmessa im Drachencenter Basel und im Migros Restaurant Dreispitz. Zudem bietet jede Gourmessa einen Info-Point, an dem sich die Kundinnen und Kunden an einem Touchscreen selbständig über die Inhaltsstoffe, die Nährwerte und die Allergene sämtlicher Produkte informieren können.

Das Angebot an aha!-Produkten wird laufend erweitert Doch auch wenn Selina Meyer fortan auf Schweizer Käsespezialitäten verzichten muss: Sie kann gut mit der Unverträglichkeit leben. Schwieriger ist es für die Menschen, die von einer Allergie betroffen sind. Bei ihnen können bereits kleinste Mengen von allergieauslösenden Lebensmitteln schwere Reaktionen hervorrufen. Allergikerinnen und Allergiker müssen daher ganz genau wissen, was sie essen. Sie sind auf eine absolut zuverlässige Deklaration der Zutaten von vorverpackten Lebensmitteln angewiesen. Ebenso wichtig sind verlässliche Informationen über offen verkaufte

Text: Janine Wagner

Im Drachen­ center in Basel gibt es für Allergiker eine Theke mit Spezialproduk­ ten: Diese ent­ halten keine Laktose, Nüsse, kein Weizen und Gluten.

Bilder: Janine Wagner/Nadine Kleiber

in Milchprodukten enthalten, sondern zum Beispiel auch in Bouillon oder Wurstwaren. Für den Notfall hat sie Tabletten in der Handtasche, die in ihrem Magen das fehlende Enzym ersetzen. «Funktioniert aber nicht bei Käsefondue», schmunzelt die junge Frau, «ich hab’s kürzlich ausprobiert. War eine schmerzhafte Erfahrung.»

Lebensmittel und über Gerichte in Restaurants. Für die Migros Basel Grund genug, die Mitarbeitenden im Umgang mit Nahrungsmittelallergien und die Inhalte der angebotenen Lebensmittel zu schulen. In den Restaurants und Take Aways der Region gibt es überdies bereits seit längerem speziell mit dem aha!-Logo gekennzeichnete Allergiker-Produkte. Das Angebot wird laufend erweitert: Neben Kaffee mit laktosefreier Milch finden Betroffene diverse Brötchen, Sandwiches, Salatsaucen, Cakes und auch warme Gerichte wie Schweinegeschnetzeltes oder Pilzrisotto. Die Gourmessa im Drachencenter in Basel bietet gar eine separate Theke an, die ausschliesslich Produkte für Kunden mit Allergien verkauft. Dort holt sich auch Selina Meyer am Morgen hin und wieder einen laktosefreien Latte Macchiato. «Als Ersatz für meine geliebte heisse Schoggi», zwinkert sie und macht sich gut gelaunt auf den Weg zur Arbeit.

Moritz Weisskopf tritt ab März die Nachfolge von Janine Wagner an. Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS BASEL, 4002 Basel, Tel. 058 575 55 44. E-Mail: mitglieder.reg@migrosbasel.ch


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 16. FEBRUAR 2015

MIX | 71

WILDS WELT

Die «coolste» Stadt der USA ist Washington, D.C.

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

Lernen, wie man gesund isst: Das passiert am Familientisch ganz automatisch.

Familientisch tut gut

Gemeinsam speisen statt einsam essen: Ein Familienmahl in der Woche hält Kinder schlank und glücklich. Das zeigt eine neue Studie aus den USA.

Bilder: Getty Images, Reto E. Wild

O

b Kinder mit der Familie oder allein essen, hat einen entscheidenden Einfluss auf ihr späteres Gewicht. Dies belegt eine neue amerikanische Studie, die zehn Jahre lang 2287 Heranwachsende begleitete. Dabei stellten die Forscher der Universität Minnesota und der Columbia-Universität New York fest, dass 60 Prozent jener Jugendlichen, die nie zusammen mit der Familie gegessen hatten, später übergewichtig oder sogar fettleibig wurden. «Eltern haben eine wichtige Vorbildfunktion und sind in der Verantwortung, ein gesundes Essverhalten vorzuleben», sagt Gabi Fontana (46), diplomierte Ernährungsberaterin HF und Präsidentin des Schweizerischen Verbands der Ernährungsberater/innen (SVDE). «Kinder sind eher gewillt, Salat und Gemüse zu essen, wenn die Eltern wiederholt mit Freude Salat und Gemüse geniessen.» Steht eine ausgewogene Mahlzeit auf dem Tisch, so essen Kinder nicht nur gesünder, sie bleiben auch länger satt. «Kinder, die sich selber verpflegen müssen, greifen eher nicht nach Salat, sie öffnen eine Packung Chips oder wärmen eine Pizza in der Mikrowelle», sagt Gabi

Fontana. So kommt es, dass Kinder, die allein essen, häufiger und unkontrollierter konsumieren, weil sie Nahrungsmittel wählen, die nicht lange sättigen. Nicht vergessen gehen darf der emotionale Wert des gemeinsamen Essens. «Kinder haben nach der Schule viel zu erzählen, der Familientisch hat also auch eine starke soziale Komponente.» Doch nicht immer ist es im Berufsalltag möglich, dass die ganze Familie zusammenkommt. «Ein Essen bei den Grosseltern oder am Mittags- oder Quartiertisch haben einen ebenso positiven Effekt», sagt Gabi Fontana. So müsse das Kind nicht allein sein und habe dank eines gesunden Mittagessens genug Energie, um am Nachmittag fit und leistungsfähig dem Unterricht zu folgen. Text: Nathalie Bursac´

www.migrosmagazin.ch

STIMMEN SIE ONLINE AB Essen Sie mindestens ein Mal täglich als Familie, oder teilen Sie den Esstisch nur noch unregelmässig?

Das Wirtschaftsmagazin «Forbes» adelt die amerikanische Hauptstadt Washington, D.C., als «coolste» Stadt der USA, Lonely Planet zählt sie zu den «Top 10 Städten 2015». ■ Familienfreundlich: Auf www. washington.org sind 100 kostenlose Aktivitäten aufgeführt, die man in der Stadt mit Kindern unternehmen kann. Dazu gehören der Besuch des Zoos sowie diverser Museen und Monumente. Washington ist die Stadt mit den besten kostenlosen Museen. Tipp: 4 km langer Spaziergang auf der National Mall vom Capitol bis zum Lincoln Me-

morial. Besuche im National Air & Space Museum oder Newseum (Bild). ■ Transport: Capital Bikeshare bietet 2500 Velos an 300 Orten. Die ersten 30 Minuten sind gratis. Die Metrorail führt neu zu Tysons Corner (Shopping). Shopping-Alternative: CityCenter. ■ Restaurants: Washington zählt über 2000 Restaurants. Allein im Zeitraum von 2012 bis 2014 sind rund 200 neue dazugekommen. Tipp: Rural Society (argentinisches Steakhouse) oder Fine Dining im Charlie Palmer Steak beim Capitol. Dort verkehren auch Politiker. ■ Gut zu wissen: Mit Amtrak dauert die Zugfahrt von Manhattan nach Washington 2 Stunden und 53 Minuten. Am Wochenende sind die Hotelpreise tiefer, weil unter der Woche Politiker die Zimmer füllen. Washington ist nach New York die wichtigste US-Theaterstadt.


LEBEN 72 |

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FAMILIE

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Kranke Kinder, gestresste Eltern

Für berufstätige Eltern ist es jedes Mal ein Eiertanz, wenn ihre Kinder krank werden. Wer kümmert sich um die Kleinen, wenn sie arbeiten gehen? Wie lange können sie freinehmen? Und wer bezahlt? Ein Hausbesuch bei Familie Longhitano.

M

anchmal braucht es nicht viel, um einen geregelten Morgen­ ablauf auf den Kopf zu stellen. Passieren kann es an einem gewöhn­ lichen Februarmorgen in Luterbach SO. Draussen bläst der Wind Schneeflocken um die Häuser, drinnen wirbeln Ales­ sandro (11) und Riccardo (6) um den Frühstückstisch. So, wie sie das jeden Morgen tun. Doch etwas ist an diesem Tag anders: Die jüngste der Familie, die einjährige Cristina, hat Fieber. «Cristina ist in einem Alter, in dem sie oft nicht ganz fit ist», sagt Mutter Antonietta Longhitano (38). Was nun? Beide Eltern werden auf der Arbeit erwartet, in die Kindertagesstätte kann man kranke Kinder auch nicht bringen, und auf die Schnelle lässt sich niemand auftreiben, der sich um Cristina kümmert. Bereits nach der Geburt ihres Ältesten beschlossen Antonietta und ihr Ehe­ mann Fabio (41), weiterhin ihren Berufen nachzugehen. Sie als diplomierte Akti­ vierungsfachfrau, die 60 Prozent als Teamleiterin in einem Heim für betagte Menschen arbeitet. Er vollzeit als Res­ sortleiter bei einer Autovertretung. Beide sagen, ihre Arbeitgeber seien verständnisvoll, wenn mal einer von ihnen zu spät zur Arbeit komme oder mittags länger Pause mache, um daheim nach dem Antonietta Rechten zu sehen. Longhitano Allerdings, wie das so ist mit drei Kindern: Eines sei immer wie­ der mal krank, und wenn es hart auf hart komme, stecken sich die drei unterein­ ander an – was Familie Longhitano definitiv vor Probleme stellt. «Wir haben eine Verantwortung gegenüber

Das ist die Rechtslage Arbeitnehmer/innen mit Familienpflichten haben das Recht auf drei freie Tage, um daheim ihr krankes Kind zu pflegen (Arbeits­ gesetz Art. 36 Abs. 3). Dabei darf der Arbeit­ geber am ersten Tag ein Arztzeugnis verlangen. Die drei Tage gelten pro Krankheitsfall und Kind. In schwerwie­ genden Fällen dürfen Eltern gemäss Art. 324a OR der Arbeit länger fernbleiben. Auch wenn im Gesetz nicht festgeschrie­ ben, ist es gängige Praxis, dass während dieser Abwesenheit der Lohn fort­ gezahlt wird und die nicht geleisteten Stunden weder nach­ geholt noch kompen­ siert werden müssen.

unseren Arbeitgebern», sagt Fabio Longhitano. Seine Frau ergänzt: «Und wir haben uns dafür entschieden, dass wir beide hochprozentig arbeiten wol­ len. Auch, weil wir unsere Arbeit gerne machen.»

Wer kein soziales Netzwerk hat, stösst rasch an Grenzen Lucrezia Meier­Schatz weiss um die schwierige Situation. Die CVP­Natio­ nalrätin und Geschäftsführerin von Pro Familia, dem Dachverband der schwei­ zerischen Familienorganisationen sagt: «Es ist nicht einfach, die Doppelrolle als erwerbstätige Eltern zu erfüllen. Eltern müssen die ökonomische Sicherheit ihrer Familien absichern und gleich­ zeitig die erzieherischen und betreuen­ den Aufgaben wahrnehmen.» In sol­ chen Situationen ist es am naheliegend­ sten, dass Eltern auf ein gutes Netzwerk von Vertrauenspersonen zurückgreifen. Falls dieses nicht vorhanden sei, müsse man wohl oder übel eines aufbauen, da nach wie vor viel zu wenige andere insti­ tutionelle Optionen vorhanden seien, so Meier­Schatz. Im Fall der Familie Lon­ ghitano ist dieses Netzwerk nur bedingt vorhanden. Früher sprang hie und da die Nachbarin ein, doch diese ist nun weg­ gezogen. Und so bleibt nur die Oma, die aber auch nicht immer abkömmlich ist. Drei Tage stehen gemäss Schweizer Gesetz jedem Arbeitnehmer zu, zu Hause zu seinen kranken Kindern zu schauen. Diese drei Tage gelten pro Krankheitsfall. Im Gesetz steht auch, dass der Arbeitgeber in solchen Fällen das Recht hat, bereits am ersten Tag ein Arztzeugnis zu verlangen. «Dabei möchte ich ein Kind, das leicht Fieber hat, nicht gleich am ersten Tag zum Arzt bringen. Lieber lasse ich es im Bett, damit es vielleicht schon einen oder zwei

NR. 8, 16. FEBRUAR 2015 | MIGROS-MAGAZIN |


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 16. FEBRUAR 2015 |

Wenn die kleine Cristina fiebert, springt das Rote Kreuz ein. Von links: Betreuerin Martha Nydegger mit Riccardo, Cristina und Alessandro Longhitano.

Tage später wieder fit ist», sagt Antonietta Longhitano zu dieser Regelung. Gemäss Pro-Familia-Vertreterin MeierSchatz geht es auch anders: «Wir stellen zunehmend fest, dass viele Arbeitgeber das Zeugnis nicht gleich am ersten Tag verlangen, sondern erst einmal die drei Tage abwarten.» Auch wenn theoretisch beide diese drei Tage zugute hätten und die beiden sich in der Kinderbetreuung abwechseln könnten, kommt es häufig vor, dass Fabio und Antonietta Longhitano arbeiten gehen. «Ich bin zwar flexibel und kann im Notfall eine Stunde später zur Arbeit gehen, aber allzu sehr will ich das auch nicht auf den Schultern meiner Mitarbeiter austragen», sagt Antonietta. Freizunehmen und Ferientage zu beziehen, ist für die dreifache Mutter nur im Notfall eine Option. «Wenn ich Ferien nehme, fehlen mir diese Tage während der Schulferien. Stunden nachzuholen, ist genauso schwierig.» Vor einigen Jahren stiess die Familie auf das Angebot «Kinderbetreuung zu Hause» des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK). Diese Organisation ermöglicht es berufstätigen Eltern, unbesorgt zur Arbeit zu gehen, während sich eine ausgebildete Kinderbetreuerin daheim um das erkrankte Kind kümmert. Die Kosten dafür orientieren sich am Einkommen der Familie. Seit die Longhitanos dieses Angebot kennen, ist der Betreuungsdienst des Schweizerischen Roten Kreuzes an einem Februarmorgen wie diesem die erste Wahl. «Notfalls schickt das Rote Kreuz innerhalb weniger Stunden eine Betreuerin zu uns nach Hause», so Antonietta Longhitano.

Den Kindern Geborgenheit schenken und sie ablenken Eine dieser Frauen ist Martha Nydegger (62). Die gelernte Sozialpädagogin und Mutter von vier erwachsenen Töchtern ist eine von 20 Kinderbetreuerinnen, die im Kanton Solothurn für das Schweizerische Rote Kreuz solche Einsätze zu Hause machen. Bereits zwei Mal hat sie bei den Longhitanos auf die Kinder aufgepasst. «Wenn Kinder krank sind, verlangen sie natürlich nach der Mama oder dem Papa», sagt sie. Umso mehr versucht sie deshalb, dem Kind Geborgenheit zu schenken und es abzulenken. Sie weiss aus eigener Erfahrung, dass Fieber, Erbrechen oder Durchfall meistens schon nach wenigen Tagen durchgestanden ist. «Dann ist die Welt wieder in Ordnung», sagt sie und holt aus ihrer Tasche die Pingu-Bücher, an die sich

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FAMILIE | 73

Das macht das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) Die Idee zu «Kinderbetreuung zu Hause» entstand vor 30 Jahren in der Westschweiz und fand 1994 den Weg in die Deutschschweiz. Aktuell verrichtet das SRK diesen Dienst in 18 Kantonen. Das Angebot richtet sich an Eltern, die kurzfristig und vorübergehend eine Betreuung für ihre Kinder brauchen. Die Kosten orientieren sich am jeweiligen Familieneinkommen. Infos: www.redcross.ch oder Tel. 031 960 75 75

Riccardo und Alessandro noch gut vom letzten Mal erinnern können. Lucrezia Meier-Schatz begrüsst Angebote wie dieses. «Gleichzeitig tut es mir leid, sagen zu müssen, dass Eltern diesbezüglich mehrheitlich auf sich allein gestellt sind.» Pro Familia arbeitet daran, dass sich das ändert, und führt mit KMUs Gespräche über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. MeierSchatz weiss auch von Gemeinden, die Angebote und Hilfestellungen für Eltern aufbauen. Von Tagesmüttern sei die Rede und von Senioren, die quasi als Ersatzgrosseltern miteinbezogen werden sollen. Dennoch sieht Meier-Schatz den grössten Handlungsbedarf in der Beziehung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber: «Wir müssen die Arbeitgeber stärker für die besonderen Bedürfnisse von Erwerbstätigen mit Betreuungsaufgaben sensibilisieren, damit sie diesen Angestellten mehr Verständnis entgegenbringen.» Es braucht auf beiden Seiten eine positive Einstellung, man muss sich flexibel zeigen und Optionen gemeinsam ausarbeiten, sagt Lucrezia Meier-Schatz. Denn so lange zu wenig institutionelle Angebote auf dem Markt seien, so lange obliege es den Arbeitgebern, gemeinsam mit den Angestellten Lösungen zum Wohl des Kindes zu finden. Text: Nathalie Bursac´ Bild: Marco Zanoni

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4 Ă&#x153;bernachtungen auf der Sorrentinischen Halbinsel Die traumhafte AmalfikĂźste Fakultativ: Tagesausflug auf die Insel Capri

Ihr Reiseprogramm

1. Tag: Schweizâ&#x20AC;&#x201C;Perugia. Hinfahrt via Gotthard nach Perugia. 2. Tag: Assisi und Perugia. Assisi, einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte Italiens, ist die Stadt des heiligen Franziskus. Zahlreiche Legenden zeugen vom Wirken des GrĂźnders des Franziskanerordens. Danach Besuch von Perugia, der charmanten, mittelalterlichen Stadt. Mit ihren zahlreichen Kirchen und Galerien war sie jahrhundertelang ein Opfer

innerer und äusserer Konflikte. Sie ist die Hauptstadt Umbriens und liegt malerisch auf einem HĂźgel Ăźber dem Tal des Tibers. 3. Tag: Perugiaâ&#x20AC;&#x201C;Neapelâ&#x20AC;&#x201C;Maiori. Neapel, die Hauptstadt Kampaniens, ist ein Erlebnis der besonderen Art. Unter dem unverwechselbaren Profil des Vesuv erleben wir bei einer StadtfĂźhrung die wichtigsten SehenswĂźrdigkeiten wie das Castel Nuovo, den Palazzo Reale und die berĂźhmte Altstadt ÂŤSpacca NapoliÂť. Am Abend Ankunft in unserem Hotel an der AmalfikĂźste, dem wohl schĂśnsten KĂźstenstreifen Europas, wo wir die nächsten vier Nächte wohnen werden. 4. Tag: Maiori, fakultativer Ausflug Insel Capri. Capri, die weltberĂźhmte, viel besungene Insel â&#x20AC;&#x201C; die ÂŤPerle des Golfes von NeapelÂť â&#x20AC;&#x201C; erwartet uns heute. Ă&#x153;berfahrt mit dem Schiff. Unsere Reiseleitung bringt uns die SchĂśnheiten der Insel näher. Viele Maler, Dichter, Musiker und Schauspieler wurden von diesem Kleinod im Mittelmeer angezogen. Auch Sie werden begeistert sein. Nebst der Besichtigung von Capri und Anacapri haben wir genĂźgend freie Zeit fĂźr Entdeckungen auf eigene Faust. 5. Tag: Maiori, Ausflug AmalfikĂźste â&#x20AC;&#x201C; Sorrentinische Halbinsel. Ein ganztägiger Ausflug entlang der schĂśnsten KĂźste Italiens wird Sie bezaubern. In unzähligen Windungen fĂźhrt die Strasse entlang der oft steil abfallenden AmalfikĂźste Ăźber hohe BrĂźcken, vorbei an Felsen mit bizarren Formen und tiefen Schluchten. Nebst einigen Fotohalten schalten wir einen längeren Aufenthalt in Sorrento und Amalfi ein. 6. Tag: Maiori, Ausflug Pompeji und Vesuv. Die einst wohlhabende und bei einem Vesuvausbruch verschĂźttete Stadt Pompeji gibt uns ein hervorragendes Zeugnis der Lebensweise

Unsere Leistungen â&#x2013;

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in der Antike. Interessante gefĂźhrte Besichtigung. Anschliessend Fahrt zum Vesuv. Der 1277 Meter hohe, noch tätige Vulkan bestimmt das Landschaftsbild der Region Neapel. Die verwitterten Lavaschichten auf den unteren Hängen sind fruchtbar und tragen Obstbaumpflanzungen und Weingärten. Die Aussicht vom Gipfel reicht â&#x20AC;&#x201C; bei klarem Wetter â&#x20AC;&#x201C; Ăźber Neapel und seinen Golf mit den Inseln bis zur Halbinsel von Sorrent. 7. Tag: AmalfikĂźsteâ&#x20AC;&#x201C;Montecassinoâ&#x20AC;&#x201C; Chianciano Terme. Montecassino, eines der bedeutendsten KlĂśster der Christenzeit, liegt an traumhafter Aussichtslage. Die MĂśnche galten als die grossen Meister von Europa in den KĂźnsten der Miniaturmalerei, des Mosaiklegens und der Freskenmalerei. Am Abend Ankunft in Chianciano Terme in der SĂźdtoscana. 8. Tag: Chianciano Termeâ&#x20AC;&#x201C;Schweiz. RĂźckfahrt zu den Einsteigeorten.

Ihre Hotels Vier Ă&#x153;bernachtungen in Maiori im guten Mittelklasshotel San Pietro T-U U U+ (off. Kat.****). Alle Zimmer verfĂźgen Ăźber Bad oder Dusche/ WC, Sat.-TV, Minibar, Direktwahltelefon, Safe, Klimaanlage und Haartrockner. Im Haus befinden sich zudem ein Restaurant, eine Bar, ein Lift und ein Unterhaltungsraum mit Fernseher und ein Schwimmbad. Hin- und RĂźckreise Auf der Hinfahrt Ăźbernachten wir zwei Nächte in Perugia und auf der RĂźckfahrt eine Nacht in Chianciano Terme jeweils in Mittelklasshotels.

Herbst 6: 05.09.â&#x20AC;&#x201C;12.09. 7: 12.09.â&#x20AC;&#x201C;19.09. 8: 19.09.â&#x20AC;&#x201C;26.09. 9: 26.09.â&#x20AC;&#x201C;03.10. 10: 03.10.â&#x20AC;&#x201C;10.10.

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Fahrt mit modernem Komfortklasse-Bus Unterkunft in Mittel- und guten Mittelklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC 7 x Halbpension (Abendessen und FrĂźhstĂźcksbuffet) Alle aufgefĂźhrten AusflĂźge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Insel Capri am 4. Tag) GefĂźhrte Besichtigungen in Assisi, Perugia, Neapel und Pompeji Eintritt Stadtruine Pompeji Erfahrener Reisechauffeur

Nicht inbegriffen â&#x2013;

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Einzelzimmerzuschlag Fakultativer Ausflug Insel Capri Annullationsschutz

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Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.â&#x20AC;&#x201C; pro Person entfällt fĂźr Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung Ăźber www.twerenbold.ch Abfahrtsorte 05:15 Wil p 05:30 Burgdorf p 05:40 Winterthur 05:45 Basel 06:00 ZĂźrich-Flughafen p 06:20 Aarau 07:00 Baden-RĂźtihof p 07:50 Arth-Goldau

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 16. FEBRUAR 2015 |

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IN FORM | 75

Atemübungen Atemtherapeutin Agathe Löliger Ursenbacher empfiehlt bei Stress, angespannten Nerven und negativen Gefühlen folgende einfachen Atemübungen:

Brustraum öffnen und tief durchatmen ‒ das hilft gegen Verspannung bei der Arbeit am Computer.

Legen Sie die Hände auf den Bauch und lassen den Atem mit einem feinen «F» ausströmen. Beugen Sie sich sitzend nach vorne und stützen dabei die Ellenbogen vor den Knien ab. Legen Sie die Hände wie Schalen über die Augen. Nun atmen Sie mit einem im Rachen entspringenden «CH» aus.

Dureschnuufe!

Nervös, unruhig, gereizt? Mit bewusstem Atmen lässt sich das angespannte Nervensystem wieder beruhigen.

Bild: Getty Images

F

ür Atemtherapeutin Agathe Löliger Ursenbacher (52) vom Ateminstitut Schweiz in Bern ist klar: «Bei Stress, Anspannung oder Ärger sollte man immer zuerst drei Mal tief durch­ atmen, bevor man auf etwas reagiert.» So kann der Körper Spannung abbauen, und der aufgestaute Ärger kann sich bereits etwas verflüchtigen. Denn nach Stressbelastungen ist es wichtig, das aufgeputschte sympathi­ sche Nervensystem wieder herunter­ zufahren. Dies kann man zum Beispiel mit körperlicher Bewegung erreichen, aber eben auch mit bewusstem Schnau­ fen. Atmen wir nämlich ruhiger, verringern sich in der Folge nicht nur Pulsschlag, Blutdruck und Muskel­ spannung; auch die Ausschüttung von Stresshormonen normalisiert sich wieder. Als ideal erweist sich in einer Stress­ situation auch das Atmen durch die Nase. Dabei schwingt das Zwerchfell mit, so Löliger. Und ganz abgesehen

davon befeuchtet und erwärmt die Nase die Einatemluft. «Gerade bei Stress droht die psychogene Hyperventilation, bei der meist mit Mundatmung zu schnell und zu tief geatmet wird», erklärt Thomas Rothe, Chefarzt Innere Medizin und Pneumologie an der Zürcher Höhenklinik Davos. Die Nase bietet dem Atem einen viel grösseren Widerstand als die offene Mundhöhle. «Das verlangsamt die Atmung und reduziert damit das Risiko der Hyper­ ventilation.»

Ein Baby atmet mit dem ganzen Körper Das führt zu Entspannung und Ruhe. «Durch tiefe und bewusst wahrgenom­ mene Atemzüge entsteht auch mehr Weite im Bauch­ und Brustbereich», ergänzt Löliger Ursenbacher. So können sich die Muskeln wieder lockern und Spannungen werden abgebaut. Sie emp­ fiehlt deshalb, auch am Computer regel­ mässig bewusst ein­ und auszuatmen,

da man bei der Arbeit am Computer automatisch in sich zusammensinkt. Die ehemalige Hebamme ist über­ zeugt, dass unterdrückte Gefühle oder ständige Sorgen und Stress zu einer flachen Atmung und zu körperlichen Beschwerden führen. Babys atmen frei und entspannt, die Atembewegung ist am ganzen Körper sichtbar. Bei Erwach­ senen ist oftmals nur noch der obere Teil des Brustraums bewegt. «Ist unsere Atmung flach und eingeengt, steht das nicht nur unserer seelischen Entspan­ nung im Weg. Da die Körperzellen nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden, fühlen wir uns auch müde und unwohl.» Es gibt also gute Gründe, dem Atem im Alltag mehr Aufmerksamkeit zu wid­ men. Die Berner Atemtherapeutin rät vor allem, sich erst einmal des eigenen Atems bewusst zu werden. «Dann können wir ihn auch erfahren und zu unserer eigenen Unterstützung nutzen.» Text: Thomas Vogel

Nehmen Sie im Sitzen den Kontakt mit dem Boden wahr, während Sie die Füsse über den Boden gleiten lassen. Lassen Sie dabei Ihren Atem frei fliessen. Streichen Sie im Sitzen die Oberschenkel mit leichtem Druck aus. Nehmen Sie einen guten Sitz oder Stand ein. Beim Einatmen durch die Nase die Zunge Richtung Gaumen legen. Beim Ausatmen ‒ ebenfalls durch die Nase ‒ legt sich die Zunge wieder zurück. Entdecken Sie Ihren eigenen Atemrhythmus. Nützliche Links: sbam.ch atem-schweiz.ch Die Krankenkasse zahlt teilweise Atemtherapien bei Zusatz Alternativmedizin.


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 16. FEBRUAR 2015 |

Grosser Fensterputz

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DIGITAL | 77

NERD’S WORDS

Microsofts neues Betriebssystem Windows 10 erscheint voraussichtlich diesen Herbst und ist für bestehende Nutzer gratis.

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Scannen Sie den QR-Code und lesen Sie die Geschichte von Windows bis zu seinen Anfängen.

as aktuelle Betriebssystem von Microsoft heisst Windows 8.1 und ist ziemlich undurchsichtig. Prak­ tisch niemand hat verstanden, was der Sinn hinter der farbigen Kachelober­ fläche ist und wie sie sich effizient bedienen lässt. Deshalb kommen jetzt die Fensterputzer, um wieder für mehr Durchblick zu sorgen. Weil diese aber nur sauber machen können, wird Windows 10 – Microsoft überspringt Versionsnummer 9 – keine Revolution, sondern lediglich ein Mix aus seinen Vorgängern: Das beliebte Startmenü kehrt zurück und kann mit den erwähnten Kacheln bestückt wer­ den. Jeder Computer mit Windows 10 soll automatisch erkennen, ob Tastatur respektive Maus oder ein berührungs­ empfindlicher Bildschirm angeschlos­ sen ist. Je nachdem verändert sich die

Bildschirmanzeige, was die Bedienung bestimmt erleichtert. Ergänzend will Microsoft die Steuerung per Sprach­ befehle und Fingergesten einbauen. Die dritte und letzte grosse Neuerung von Windows 10 ist das «Action Cen­ ter». Dort sammelt Microsoft alle Benachrichtigungen wie Systemmit­ teilungen, Updates oder neue E­Mails und zeigt sie chronologisch sortiert an. Solche Funktionen kennt man heute vor allem von Smartphones. Das ist kein Zufall: Windows 10 funktioniert glei­ chermassen auf Computern, Tablets und Handys. Wer heute bereits auf einem der drei Gerätetypen mit einem modernen Microsoft­Betriebssystem arbeitet, kann sich die neuste Version im ersten Jahr nach der Veröffentlichung kosten­ los installieren. Diese wird für Herbst 2015 erwartet. Texte: Reto Vogt

Die zwei wichtigsten Neuerungen bei Windows 10: links das neue Startmenü, rechts das Action Center.

APP DER WOCHE

Handy-Kamera übersetzt Speisekarten Ist das Fleisch oder Fisch? An manchen Urlaubsorten ist es nicht immer einfach, die Speisekarte zu verstehen. Dabei hilft die Gratis-App «Google Übersetzer» für Android und iPhones: Wer sie startet, hält die Kamera über den Text, und schon erscheint auf dem Display die Übersetzung ins Englische. Alternativ dazu lassen sich Wörter oder ganze Sätze eintippen und neu sogar einsprechen. Für Android-Nutzer besteht ausserdem die praktische Möglichkeit, Sprachpakete herunterzuladen und den Übersetzungsdienst ohne Internetverbindung zu nutzen. So wissen Sie nicht nur, was Sie bestellen sollen, sondern sparen überdies auch teure Roaming-Gebühren.

mit Reto Vogt

Gewusst wie? Google liefert nicht nur erstaunlich gute Linksammlungen, sondern beantwortet Ihre Fragen direkt nach der Eingabe. Wenn Sie zum Beispiel «5 Meilen in km» eintippen, zeigt das Display umgehend die richtige Antwort: 8,04672 Kilometer. Bei einer sinngemässen Eingabe spuckt Google aus, dass «Squirrel» auf Deutsch Eichhörnchen heisst und dass zehn Schweizer Franken aktuell 9,44 Euro wert sind. Aber das ist noch nicht alles: Google hilft Ihnen unter www.google.ch/flights neu, den günstigsten Flug nach London zu finden. Mit der Suche «Define: Vulkan» erfahren Sie ausserdem, was dieses und andere eingegebene Wörter bedeuten und wo diese herkommen. Wünschen Sie eine Wetterprognose für einen beliebigen Ort dieser Welt, geben Sie zum Beispiel «Vorhersage Genf» ein. Doch nicht nur Google beantwortet Ihre Fragen: Ab nächster Woche erhalten Sie auch hier an dieser Stelle nützliche Antworten. Nach genau 75 Wochen endet die Nerd’s-Words-Kolumne und wird durch einen Technikratgeber ersetzt: Brauchen Sie Hilfe beim Einrichten eines neuen Notebooks? Will die Installation von Windows nicht klappen? Möchten Sie wissen, wie Sie Ihre Fotos vom iPhone auf den Computer kopieren können? Oder soll in Ihrem Haushalt endlich W-Lan eingerichtet werden? Kein Problem! Schreiben Sie mir schon heute eine E-Mail an unten stehende Adresse, und vielleicht wird Ihre Frage bereits nächste Woche im Migros-Magazin beantwortet.

Stellen Sie Ihre Frage

Wo drückt der Technikschuh? Stellen Sie Ihre Frage an: reto.vogt@migrosmedien.ch


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NR. 8, 16. FEBRUAR 2015 | MIGROS-MAGAZIN |

Neue Techniken fürs Lauftraining

Tools wie der Online-Trainingsplan Runningcoach.ch, GPS-Uhren oder die App Runtastic geben Trainingsmethoden zusätzliche Möglichkeiten – egal, ob man Jogginganfänger ist oder von den Olympischen Spielen träumt.

Das Migros-Magazin verlost für die beliebtesten Läufe jeweils 25 Startplätze: Luzerner Stadtlauf Sa., 25. April 2015 (Rundkurs ab 1,5 km) Grand Prix von Bern Sa., 9. Mai 2015 (16 km oder kürzer) Auffahrtslauf St. Gallen Do., 14. Mai 2015 (10 oder 21 km, auch Schülerstrecken) Winterthur Marathon So., 31. Mai 2015 (auch Halbmarathon oder kürzer möglich) Schweizer Frauenlauf Bern So., 14. Juni 2015 (5 oder 10 km, 15 km Walking) Swissalpine Marathon Davos Sa., 25. Juli 2015 (30-Jahr-Jubiläum, Strecken von 10 bis 76 km)

Migrosmagazin.ch

GEWINNEN Startplätze zu verlosen Auf www. migrosmagazin.ch/ glücksgriff

J

ogger von heute haben es gut: Es gibt unzählige Möglichkeiten, sich einen virtuellen Coach zu leisten, der massgeschneiderte Trainings liefert. Nehmen wir mal an, ein Hobbyläufer möchte am 9. Mai 2015 am Grand Prix von Bern die «schönsten 10 Meilen der Welt» unter 80 Minuten laufen, weiss aber nicht, wie schnell er trainieren soll. Dann hilft der Online-Trainingsplan von Runningcoach.ch weiter. Dahinter stehen die einstigen Spitzensportler Markus Ryffel, Viktor Röthlin und Christian Belz. Die App dazu und der Newsletter, der alle zwei Wochen verschickt wird und rund 37 000 Abonnenten zählt, sind gratis. Wer massgeschneiderte Trainingspläne will, bezahlt für drei Monate mindestens 70 Franken. Entscheidet man sich dafür, lohnt es sich, in eine GPS-Uhr zu investieren. Mit Geräten von Garmin, Polar, Suunto oder TomTom lässt sich das Lauftraining hochladen und auswerten.

Trotz modernster Technik – laufen muss man noch selber Valentin Belz (39), verantwortlich für das Online-Trainingssystem von Runningcoach.ch, Bruder von Christian und mit einer Halbmarathon-Bestzeit von 1:10:52 selbst ein schneller Läufer, sagt: «Ich empfehle eine Uhr mit einem GPS-Sender im Gehäuse, der mir zeigt, wie schnell, wie viele Kilometer, wo und zu welchem Puls ich unterwegs bin.» Nur: Die Auswahl an Uhren ist riesig. Valentin Belz vergleicht: «Ambitionierte Läufer sind eher mit Uhren unterwegs, wer laufen geht, nur um sich fit zu halten, greift zum Handy.» Für welchen Weg auch immer man sich entscheidet: Laufen muss man, trotz modernster Technik, noch immer selbst. Und wer die scheinbar einfache Sportart von Grund auf erlernen oder sich verbessern will, bucht einen Laufkurs – beispielsweise von Ryffel Running. Text: Reto E. Wild

www.ryffelrunning.ch

Laufen ist auch im Winter ein Hochgenuss.

Bild: Getty Images

Startplätze für Frühjahrsläufe zu gewinnen


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 16. FEBRUAR 2015 |

Uhren, die Ihnen auf die Sprünge helfen

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Apps für Ihr Training

Die TomTom Runner Cardio (319 Franken) ist eine GPS-Laufuhr mit eingebautem Herzfrequenzmesser. Vorteil: misst den Puls am Handgelenk (kein Brustgurt nötig).

Die Polar M400 (249.90 Franken) ist eine Sportuhr mit GPS für Anfänger und Fortgeschrittene.

Eine «Running App» gibt es von Nike+ (gratis). Sie speichert Strecke, Tempo, Zeit und Kalorienverbrauch – und man kann mit anderen Nutzern Fotos teilen.

Valentin Belz (39) ist selbst ein schneller Läufer.

Die Polar V800 (569.90 Franken) ist ebenfalls mit GPS ausgestattet und für ambitionierte Läufer, die gern eine modische Uhr tragen. Vorteil: integrierter Schrittzähler für den Alltag.

Der Garmin Forerunner 620 (439 Franken) richtet sich an Läufer, die mehrmals wöchentlich trainieren und an einem Wettkampf teilnehmen. Vorteile: Die Laufuhr ist leicht, man kann festlegen, was angezeigt wird (nur Uhrzeit, Rundenzeit, Höhenmeter oder alles zusammen sowie viele weitere Optionen).

Apps wie Runtastic (gratis, Pro-Version 5 Franken) oder SmartRunner (gratis, Pro-Version 1 Franken) lassen sich auf das Mobiltelefon herunterladen. So ist es das Handy und nicht die Uhr, die das Training aufzeichnet.

Ebenfalls eine kostenlose App ist die Strava GPS Laufen & Radfahren. Mit ihr sieht man beispielsweise, wie der schnellste aktive Schweizer Marathonläufer Christian Kreienbühl trainiert. Der Profi lädt seine Trainings täglich hoch. Oder man kann im Gelände frei wählbare Abschnitte besonders schnell laufen und sich so mit anderen Läufern messen.


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Auf der schönen blauen Donau Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Passau. Anreise nach Passau mit modernem Komfort-Reisebus. Einschiffung und um 17.30 Uhr heisst es «Leinen los». Ihr Hotelschiff fährt stromabwärts Richtung Melk. 2. Tag: Melk–Wien. Am Vormittag Ankunft im Städtchen Melk. Das auf einem steilen Bergrücken hoch über der Donau liegende Benediktinerstift besuchen Sie auf einem Ausflug (*). Geniessen Sie am Nachmittag die Flussfahrt mit einem herrlichen Ausblick auf die lieblichen Weinberge der Wachau. Abends Ankunft in Wien. Nach dem Abendessen steht eine Fahrt zum Heurigen (Fr. 35.–) oder ein Klassisches Konzert (Fr. 75.–) auf dem Programm. 3. Tag: Wien. Entdecken Sie Wien auf einer Stadtrundfahrt (*). Nachmittags Ausflug ins Burgenland mit Weindegustation und Rundgang in Rust am Neusiedlersee (Fr. 45.–). Abends Weiterfahrt Richtung Budapest. 4. Tag: Budapest. Vormittags Ankunft in der Hauptstadt Ungarns, auch «Königin der Donau» genannt. Budapest ist eine der schönsten Städte Europas und entstand 1873 aus Buda und Pest. Nachmittags Ausflug in die nahe gelegene Apajpuszta auf eine typische ungarische Czarda (*). Abends steht der Ausflug Budapest by night auf dem Programm (Fr. 25.–).

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5. Tag: Budapest–Esztergom. Das malerische Budapest, eine Stadt voller Lebensfreude erleben Sie auf

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einer Rundfahrt (*). Am Nachmittag können Sie am fakultativen Ausflug zum «Donauknie» in Esztergom teilnehmen (Fr. 45.–). Das Wahrzeichen Esztergoms ist die grösste Basilika des Landes. 6. Tag: Bratislava. Morgens Ankunft in Bratislava, der Hauptstadt der noch relativ jungen Republik Slowakei. Entdecken Sie die im Jahr 907 erstmals erwähnte Stadt mit ihrer interessanten, von vielen verschiedenen Kulturen geprägten malerischen Altstadt auf einer Führung (*). 7. Tag: Dürnstein. Am Vormittag erreichen Sie Dürnstein, auch «Perle der Wachau» genannt. Dieser zauberhafte, von einer Mauer umgebene Ort liegt inmitten von Weinbergen der Wachau. Entdecken Sie die Schönheiten des Städtchens auf einem Rundgang mit anschliessender Weindegustation (*). Am Mittag Weiterfahrt Richtung Passau. 8. Tag: Passau–Schweiz. Nach dem Frühstück beginnt die Ausschiffung. Rückreise mit modernem Komfort-Reisebus zu Ihren Einstiegsorten. (*) Ausflüge des Ausflugspakets. Passau Do

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NR. 8, 16. FEBRUAR 2015 | MIGROS-MAGAZIN |

Inseln wie Juwelen

Griechenland – das heisst Ferien für alle! Die einen freuen sich auf Sonne, griechisches Essen und süsses Nichtstun am Strand, die anderen auf Kulturschätze und abwechslungsreiche Landschaftsbilder. 227 der über 6000 Inseln Griechenlands sind bewohnt – und die schönsten davon haben wir für Sie ausgesucht. Profitieren Sie als Leser des Migros-Magazins von fünf Prozent Rabatt auf die vier 2 ausgewählten Angebote. 4 3

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1 Inselkombination Mykonos - Santorini

2 Badeferien auf Korfu

3 Inselkombination Mykonos - Paros

4 Badeferien auf Zakynthos

Geniessen Sie mit dem romanti­ schen Santorini und dem trendigen Mykonos eine Inselkombination mit viel Charme und Stil. Santorini gilt mit seinen weissen Häusern und blauen Kirchenkuppeln als fotogenste Insel der Kykladen. Mykonos überzeugt durch seine Gastfreundschaft und die roman­ tischen Gassen, Boutiquen und Galerien.

Korfu beeindruckt mit seiner land­ schaftlichen Vielfalt: Pinienwälder und Berglandschaften wechseln sich mit traumhaften Badebuchten ab. Korfu ist bei Badeferiengästen und Wanderern ein beliebtes Fe­ rienziel. In der Hauptstadt herrscht tagsüber reges Treiben, doch in den Dörfern im Inselinnern geniessen Sie eine fantastische Ruhe.

Geniessen Sie nach dem trendigen Mykonos ein paar ruhige und er­ holsame Tage auf dem gemütlichen Paros. Entspannen Sie auf Myko­ nos am Meer, oder verbringen Sie den Tag mit Shopping im schmu­ cken Mykonos­Stadt. Auf Paros entdecken Sie die griechische Lebensart. Malerische Dörfer, schöne Wanderwege und mehr als 30 Strände bieten eine willkom­ mene Abwechslung zwischen Aktivferien und Entspannung.

Zakynthos ist bekannt für die un­ zähligen Buchten mit zauberhaften Sandstränden. Die üppige Vegeta­ tion hat Zakynthos den Beinamen «Die Bewaldete» eingebracht. Freuen Sie sich auf wildroman­ tische Landschaften, Olivenhaine, Wälder, traditionelle Bergdörfer und atemberaubende Naturschön­ heiten.

Angebot: www.migros-ferien.ch/rund reisen.page Reisedaten: 22. 5.–16. 10. 2015 Preis: ab Fr. 1497.– pro Person inkl. Flug, 3*-Hotels, Frühstück, Transfers, z. B. am 22. 5. 2015

Korfu-Angebote: www.migros-ferien. ch/d-23 Reisedaten: 2. 6.–20. 10. 2015 Preis: 1 Woche ab Fr. 540.– pro Person mit Flug, im Hotel Century Resort**** inkl. Frühstück, z. B. am 30. 6. 2015. Mehr Infos: www.migros-ferien.ch/h-10261

Angebot: www.migros-ferien.ch/rund reisen.page Reisedaten: 2. 6.–20. 10. 2015 Preis: ab Fr. 1439.– pro Person inkl. Flug, 3–4*-Hotels, Frühstück, Transfers, z. B. am 2. 6. 2015

Mykonos bietet Strand und Shoppingtouren.

Santorini ist die fotogenste Insel der Kykladen.

Angebote: www.migros-ferien.ch/d-43 Reisedaten: 2. 6.–20. 10. 2015 Preis: 1 Woche ab Fr. 592.– pro Person inkl. Flug, im Hotel Villa Christina***, z. B. am 18. 8. 2015. Mehr Infos: www.migros-ferien.ch/h-1384

Zakynthos ist für wildromantische Landschaften bekannt.

Korfu hat traumhafte Badebuchten. Kontaktangaben: Preisstand: 30. 1. 15. Weitere Infos und Angebote online unter www.migros-ferien.ch


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LESERREISE GRIECHISCHE INSELN | 83

Santorini mit seinen pittoresken weissblauen Häusern.

Unser Tipp!

Entdecken Sie gleich zwei typisch griechische Inseln während Ihrer nächsten Ferien. Die Kykladen eignen sich durch die Nähe der In­ seln hervorragend, um Ihre Griechenlandferien noch abwechslungs­ reicher zu gestalten. Mykonos, Santorini und Paros haben alle ihren ganz eigenen Charakter und können bei Migros Ferien während einer Inselkombination erkundet werden.

oder per Telefon 088 88 88 12. Bitte geben Sie bei der Buchung den Rabattcode MMAG08 an.


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UNTERHALTUNG

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KREUZWORTRÄTSEL: GESAMTWERT 1250 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 10Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken!

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RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 16. FEBRUAR 2015

UNTERHALTUNG | 85

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht. Teilnahmeschluss: Sonntag, 22.2.2015, 24 Uhr

ZUSÄTZLICH: Eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 50 Franken für das blau eingefärbte Feld! Telefon Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD5 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 22.2.2015, 24 Uhr

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CH-9620 Lichtensteig Tel. 071 987 66 80

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Auflösung Nr. 7:

Treppenlifte & Aufzüge HOMELIFT Suter GmbH CH-6055 Alpnach Dorf

Tel. 041 671 00 88 www.HOMELIFT.ch

Gewinner Nr. 6: Andreas Kappeler, Lyss BE; Rolf Krämer, Dällikon ZH; Margaretha Wagner, Luzern; Jean-Marion Weyeneth, Dietikon ZH; Käthi Flüeli, Derendingen SO Gewinner «Zusatz» Nr. 6: Letizia Pomes, Lausen BL; Marius Pally, Wilen SZ; Christine Schindler, Thunstetten BE; Agnes Schmid, Mümliswil SO; Heidi Lutz, Kloten ZH

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Schottland mit Military Tattoo

6 Tage ab

Fr. 1498.–

16.08. – 21.08.2015

pro Person

inkl. Halbpension

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Fr. 10.– pro Person

1. Tag: Busfahrt ab Ihrem gewählten Einstiegsort nach Rotterdamm/Zeebrügge zu Ihrer Fähre. Geniessen Sie die Annehmlichkeiten und das vielfältige abendliche Unterhaltungsprogramm an Bord. 2. Tag: Am Morgen erreichen Sie den Hafen von Hull. Nach einem ausgiebigen Frühstück an Bord starten Sie Ihre Reise in Richtung Schottland. Am frühen Abend erreichen Sie die schottische Hauptstadt und beziehen Ihr Hotel im Raum Edinburgh. 3. Tag: Heute Morgen erwartet Sie ein deutschsprachiger Guide zu einer ausgiebigen Stadtführung durch Schottlands Hauptstadt. Am Nachmittag lohnt sich die Besichtigung des Palastes oder Sie schlendern einfach durch die gemütliche Gassen und kehren in einem der vielen einladenden Pubs ein. Nach dem Abendessen im Hotel erwartet Sie das Highlight in Edinburgh: das Military Tattoo. Wenn das Wetter es zulässt, findet nach den Vorstellungen ein Feuerwerk statt.

4. Tag: Ein weiterer Höhepunkt Ihrer Reise ist der Ausflug nach Mittelschottland. Zuerst erreichen Sie über Stirling die kleine Stadt Crieff, wo 1755 die Glenturret Whisky Distillery bzw. inzwischen Famous Grouse gegründet wurde. Westlich des Loch Earn erstreckt sich Glen Ogle, ein Tal, das Queen Victoria als eines der wildesten und schönsten beschrieb. Entlang des Loch Tay gelangen Sie nun nach Perth, Schottlands ehemaliger Hauptstadt. 5. Tag: Gut gestärkt verlassen Sie Ihr Hotel und begeben sich in die mittelalterliche Stadt York mit ihrem gewaltigen Münster und der gut erhaltenen Stadtmauer. Ihre Fähre verlässt das englische Festland gegen Abend. Übernachtung an Bord. 6. Tag: Mit vielen unvergesslichen Erinnerungen treten Sie nach dem Ausschiffen die Heimreise zu Ihrem ausgewählten Ausstiegsort an.

Reisedaten und Preis pro Person in Fr.

Nicht inbegriffen

16.08.– 21.08.2015

• Zuschlag Kabine aussen Fähre • persönliche Ausgaben während der Reise • Annullations- und SOS-Versicherung • Zuschlag Doppelkabine aussen Fr. 40.– • Zuschlag Einzelkabine aussen Fr. 170.– • Auftragspauschale Fr. 20.–

Katalogpreis

Doppelzimmer Einzelzimmer

1765.– 2142.–

Im Preis dabei • Busfahrt im bequemen Comfort-Bus • 3 Übernachtung im Hotel Mercure Barony Castle inkl. Frühstück • Fährüberfahrt Rotterdam – Hull • Innenkabinen auf der Fähre inkl. Frühstück • Statdtführung Edinburgh • Military Tattoo Tickets • Eintritt Endigburgh Castle/Horyrood Palace • Stadtführung York • Eintritt Glenturret-Destillerie Crieff • Eintritt Scotch Whisky Heritage Centre

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Einstiegsorte Pfäffikon SZ, Zürich Flughafen, Wil SG, Aarau, Luzern, diga möbel Galgenen p, diga möbel Rickenbach p

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UNTERHALTUNG | 87

PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken!

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 MOTEL Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

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N

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3 2 5

AL I TAL I A ANDUDE LN ANRA I NER E I NTR I TT I NVENTAR MA U R E R I N P A LME T T E REN I TENT TRENT I NO Z UWE N D E N

Teilnahmeschluss: Sonntag, 22.2.2015, 24 Uhr 1

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4

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Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.

Auflösung Nr. 7: MIETE Gewinner Nr. 6: Agnes Fallegger, Bottmingen BL; Christine Grau, Basel; Arthur Ritzmann, Zwingen BL

Auflösung Nr. 4: Mineralwasser

KINDEREGGE

R ätsels pas s Eine Fliege fliegt haarschar f an einem Spinnennetz vorbei. Da ruf t die Spinne verärgert: «Warte nur, morgen kriege ich dich!» Lacht die Fliege: «Denkste, ich bin eine Eintag sfliege!» d n in ihren Betten un Nina und Hugo liege n en «W sagt Hugo: unterhalten sich. Da r weckt, kommen wi Tobi uns nicht bald Schule.» noch zu spät in die

T I E R S P UR E N IM S C HN E E Nina hat Spuren im Schnee gefunden. Welches Tier hat welchen Abdruck hinterlassen?

c

b d a

1

2

e

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f

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Lösung: 1a = Kuh, 2d =Reh, 3f = Hund, 4e = Katze, 5c = Wildschwein, 6b = Krähe

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Panacée Grand Hotel Römerbad, Schlossplatz 1 D-79410 Badenweiler, Tel. +49 (0)7632 700 www.hotel-roemerbad.de, www.dvaree.com

ONLINE MAGAZIN

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UNTERHALTUNG | 89

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SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 9

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3 5 7

6 4

6 1 3

3 9 1 4

8 9

6 7

2

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 22.2.2015, 24 Uhr

8

Auflösung Nr. 7: 835 1 5 6 7 2 3 9 8 4

2 3 4 9 8 6 1 5 7

8 9 7 5 1 4 3 6 2

4 1 8 2 5 7 6 3 9

9 7 3 1 6 8 2 4 5

6 2 5 3 4 9 7 1 8

5 6 2 4 9 1 8 7 3

3 4 1 8 7 2 5 9 6

7 8 9 6 3 5 4 2 1

06010010678

Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.

Gewinner Nr. 6: Pascale Lang, Biel BE; Käthy Kormann, Bern; Susanne Annen, Rotkreuz ZG; Eveline Frey, Zürich; Marie-Jo Piatti, Grand-Lancy GE

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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 569 115 Ex. (WEMF 2014) Leserschaft: 2 373 000 (WEMF, MACH Basic 2014-2) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch

Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Publizistische Leitung: Monica Glisenti Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion: Andrej Abplanalp (Leitung), Bettina Langenbach (Chefin vom Dienst), Gerda Portner (Produzentin), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (Leitung), Almut Berger, Andrea Freiermuth, Yvette Hettinger, Ralf Kaminski, Silja Kornacher (Volontärin), Monica Müller, Daniel Schifferle (Verantwortlicher Leben), Reto E. Wild

Exklusive Schweizer Premiere! Erleben Sie am 22. März grosses Familienkino mit ÖKK.

Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (Leitung), Jean-Sébastien Clément, Anna Meister, Sabine Müller, Christoph Petermann, Thomas Tobler, Michael West

Lithografie: Reto Mainetti (Leitung), Manuela Seelhofer, Max Sommer

Ressort Shopping & Food: Larisa Matkovic-Kilibarda (Leitung a. i.), Stefan Kummer (Produktionsleiter), Robert Rossmanith (Produktion), Heidi Bacchilega, Dora Horvath, Sonja Leissing, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, Anna-Katharina Ris, Claudia Schmidt, Jacqueline Vinzelberg, Anette Wolffram

Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Krüger, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

Layout: Bruno Boll (Creative Director), Doris Oberneder (Art Director), Werner Gämperli, Nicole Gut, Gabriela Masciadri, Pablo Tys, Tatiana Vergara

Prepress: Liliane Bolliger, Marcel Gerber

Online: Reto Meisser, Reto Vogt

Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Zollinger (Leitung), Larisa Matkovic-Kilibarda, Rea Tschumi

Michael Glarner, Christine Kummer, Janine Meyer, Jasmine Steinmann

Verlag: Rolf Hauser (Leitung), Alexa Julier, Laila Müller-Boonya, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71

Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Tabea Burri, Aisha Kaufmann, Theresa Wuitz

Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler

Anzeigen: Thomas Brügger (Leitung), Gian Berger, Yves Golaz, Andreas Hess, Hans Reusser, Angela Scasascia anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

Honorarwesen: Verena Hochstrasser

Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco,

Lesermarkt: Carina Schmidt (Leitung), Marianne Hermann

Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Druck: DZZ Druckzentrum Zürich AG


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Bukarest–Sulina–Schwarzes Meer–Wilkowo–Bukarest 1. Zürich–Bukarest Flug nach Bukarest mit Swiss. Transfer zum Viersterne-Hotel und Übernachtung. 2. Bukarest–Fetesti Stadtrundfahrt. Busfahrt nach Fetesti. Einschiffung und «Leinen los» ca. 20.00 Uhr. 3. Sfântu Gheorghe Fahrt durchs Donaudelta ans Schwarze Meer. Am Nachmittag Ausflug mit Ruderbooten* auf den Nebenarmen der Donau. 4. Meile 35–Sulina Ankunft «Meile 35». In Ausflugsbooten* in die Donau-Seitenarme. In Sulina Bademöglichkeit oder Stadtrundgang* mit Leuchtturm und Kathedrale. 5. Sulina–Tulcea Bademöglichkeit.* Rückfahrt nach Tulcea. Besuch des Donaudelta-Museums und Fahrt mit Katamaran am Saunsee.* Abends Folkloreshow an Bord. 6. Tulcea–Wilkowo Fahrt zum ukrainischen Donaudelta. Stadtrundgang* durch Wilkowo mit Bootsausflug zum Kilometer 0 im atemberaubenden Naturparadies. 7. Wilkowo–Izmail Fahrt nach Izmail. Stadtrundfahrt* mit Besuch der Pokrovski Kathedrale. 8. Izmail–Fetesti Donaufahrt. Busausflug* entlang des spektakulären Donau-Schwarzmeerkanals nach Constanza. Stadtrundfahrt und Museumsbesuch. Freie Zeit in Mamaia.

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9. Bukarest–Zürich Ausschiffung,Transfer und Rückflug mit Swiss. Individuelle Heimreise. Variante B: Anreise samstags via Bukarest nach Fetesti zum Schiff. Hotelübernachtung inkl. Stadtrundfahrt Bukarest am Ende der Reise. Rückflug sonntags nach Zürich. * im Ausflugspaket (8 Ausflüge Fr. 230.–) enthalten, vorab buchbar | Programmänderungen vorbehalten Schweizer Bürger benötigen einen Reisepass, der noch mind. 3 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein muss. MS Dnieper Princessbbb Gemütliches Mittelklasse-Schiff für 260 Gäste. Alle Aussenkabinen mit grossen Fenstern zum Öffnen (Unterdeck mit nicht zu öffnenden Bullaugen) sind zweckmässig eingerichtet und haben DU/WC, Klimaanlage/Heizung, Radio/ Musikkanal. Die Junior Suiten sind geräumiger. Bordausstattung: 2 Panorama-Restaurants, Lounge, Salon, Bars, Bordshop, Coiffeur, Sonnendeck mit Tischen, Stühlen und Liegen, Aussenpromenade, Bordarzt. Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt)

Abreisedaten 2015 Freitag bis Samstag, Variante A 12.06. 10.07. 24.07. 07.08. 21.08. 04.09. 03.07. 17.07. 31.07. 14.08. 28.08. 11.09. Samstag bis Sonntag, Variante B 09.05. 30.05. 20.06. 11.07. 01.08. 22.08. 12.09. 16.05. 06.06. 27.06. 18.07. 08.08. 29.08. 23.05. 13.06. 04.07. 25.07. 15.08. 05.09. Unsere Leistungen: Kreuzfahrt mit Vollpension an Bord, Flug mit Swiss Zürich–Bukarest–Zürich, Hotelübernachtung Bukarest inkl. Stadtrundfahrt, Deutschsprachige Bordreiseleitung, alle Hafentaxen und Gebühren, Audio-Set bei allen Ausflügen. Nicht inbegriffen: An-/Rückreise zum/vom Flughafen Zürich, Versicherungen, Getränke, Trinkgelder (Empfehlung € 5–7 p.P./Tag), Ausflüge, Treibstoffzuschläge vorbehalten, Auftragspauschale Fr. 35.– pro Auftrag (entfällt bei Buchung über www.thurgautravel.ch). Preise pro Person in Fr. 2-Bett Unterdeck 2-Bett Hauptdeck 2-Bett Mitteldeck 2-Bett Oberdeck 2-Bett Junior Suite Mitteldeck 2-Bett Junior Suite Oberdeck Einzelkabine Mittel-/Oberdeck Annullations- und Extrarückreiseversicherung

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TANGO PASIÓN MIT NEUER SHOW

STEPHAN EICHER UND DIE AUTOMATEN

Im Herbst kommen die schönsten Melodien von Peter, Sue & Marc im Musical «Io Senza Te» zurück auf die Bühne.

Tango Pasión bedeutet Leidenschaft pur: Erleben Sie im Theater 11 über 20 Tänzer, Sänger und Musiker in der neuen Show «Sinfonia de Tango».

Stephan Eicher und die Automaten ist eine Art One-Man-Show, in der er seine Faszination für automatisch erzeugte Melodien ausdrückt.

Termin: 10. September bis 1. November 2015, Zürich Preis: Fr. 47.20 bis Fr. 95.20 statt Fr. 59.– bis Fr. 119.–, je nach Kategorie Profitieren: Geben Sie im CumulusTicketshop Ihre Cumulus-Nummer ein. Laden Sie Ihre Tickets auf Ihre Cumulus-Karte. So entfallen die Versandgebühren. Hinweis: Pro Cumulus-Karte gibt es maximal sechs Tickets. Mehrfachbestellungen werden ohne Rücksprache storniert. Tickets solange Vorrat reicht. Informationen und Buchung: www.cumulus-ticketshop.ch

20%

VORTEIL

Termin: 18. und 19. März 2015, Zürich Preis: Fr. 41.25 bis Fr. 74.25 statt Fr. 55.– bis Fr. 99.–, je nach Kategorie Profitieren: Geben Sie im CumulusTicketshop Ihre Cumulus-Nummer ein. Laden Sie Ihre Tickets auf Ihre Cumulus-Karte. So entfallen die Versandgebühren. Hinweis: Pro Cumulus-Karte gibt es maximal sechs Tickets. Mehrfachbestellungen werden ohne Rücksprache storniert. Tickets solange Vorrat reicht. Informationen und Buchung: www.cumulus-ticketshop.ch

25%

VORTEIL

Termin: 13. bis 19. Mai 2015, diverse Orte Preis: Fr. 32.– bis Fr. 88.– statt Fr. 40.– bis Fr. 110.–, je nach Ort und Kategorie Profitieren: Geben Sie im CumulusTicketshop Ihre Cumulus-Nummer ein. Laden Sie Ihre Tickets auf Ihre Cumulus-Karte. So entfallen die Versandgebühren. Hinweis: Pro Cumulus-Karte gibt es maximal sechs Tickets. Mehrfachbestellungen werden ohne Rücksprache storniert. Tickets solange Vorrat reicht. Informationen und Buchung: www.cumulus-ticketshop.ch

20%

VORTEIL

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MEINE WELT 94 |

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LAURIN BUSER

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NR. 8, 16. FEBRUAR 2015 | MIGROS­MAGAZIN |

«Für Inspiration braucht man ein Mass an Alleinsein» Slam-Poet Laurin Buser steht gerade mit seinem dritten Soloprogramm im Basler Tabourettli auf der Bühne. Privat kocht er wie ein Profi, hört französische Chansons oder hängt mit seinen Mitbewohnern beim Schachspielen ab.

Wieso leben Sie in Basel?

Dass ich ehrlich, selbstreflektiert und manchmal ein Tagträumer bin.

In Hamburg oder auf den Bahamas. Hamburg, weil ich den Vibe dieser Stadt einfach liebe. Für Auftritte allein bin ich schon rund sechs Mal pro Jahr dort. Das ist mein zweites Daheim. Bahamas, weil dort das Wetter immer geil ist.

Ich kaue Fingernägel. Und das wirklich präzis. Ich habe meine Nägel noch nie geschnitten. Sie sehen immer perfekt gefeilt aus.

Wo würden Sie gern leben?

Beruf und Lebenslauf:

Aufgewachsen in Arlesheim BL. In den Jahren 2007 und 2008 wurde ich U20-Poetry-Slam-Schweizer-Meister, 2010 gewann ich die deutschsprachige U20-Meisterschaft. Seit meinem Schulabschluss vor vier Jahren bin ich selbständig als Slam-Poet und Musiker tätig. Vor einem Jahr habe ich mein erstes Hip-Hop-Album «Nachtaktiv EP» veröffentlicht, momentan stehe ich mit meinem dritten Soloprogramm «Elektrisch» auf der Bühne. Mein Ziel:

MEIN SOUND

«Es geht nichts über französische Chan­ sons wie ‹La Bohè­ me› von Charles Aznavour. Bei solchen Songs geht es zu 100 Prozent um Gefühl. Ich liebe die Inbrunst, mit der die Künstler auf der Bühne performen.»

Im Suchmodus zu bleiben. Ich will mich nie auf mich selbst festlegen und mich permanent weiterentwickeln. Was ich mag:

Kochen, Kaffee, Gespräche, auf der Bühne stehen, hohe Räume und Geschwindigkeit. Letzteres in Bezug aufs Arbeiten. Was ich nicht mag:

Zu viel Koriander, zu breit geschnittene Hosen, Fernsehen, Neid.

Was ich an mir nicht mag:

Genau das Gleiche wie das, was ich an mir mag. Mein Tick:

Meine schlechteste Eigenschaft:

Meine Aufmerksamkeitsspanne ziemlich kurz.

ist

Mein bester Entscheid:

Dass ich 2007 an meinen ersten PoetrySlam nach Kreuzlingen TG gefahren bin. Ich bin froh, dass ich damals den Mut hatte, das einfach auszuprobieren. Mein schlechtester Entscheid:

Letzthin bin ich aus meinem Atelier in den Schnee hinausgegangen, um ein Selfie zu schiessen. Da merkte ich, dass ich mich ausgeschlossen hatte, der Kaffee auf dem Herd stand und mein Handyakku leer war. Zum Glück konnte ich mit einem anderen Telefon meinen Vater erreichen, der mit mir das Atelier teilt. Er hat meine Mutter angerufen, die kam dann mit dem Taxi angefahren. Es war schon alles voller Rauch. Meine Spezialität:

Türkischer Feigen-Zwiebeln-Eintopf mit Lamm. Es gibt nichts Verbindenderes als gutes Essen. Text: Silja Kornacher Bilder: Daniel Winkler

www.laurinbuser.ch

MEIN BÜHNEN­ PROGRAMM

«In meinem Solopro­ gramm ‹Elektrisch› geht es um das digitale Zeit­ alter und die Informa­ tionsgesellschaft. Mein musikalischer Sidekick auf der Bühne ist mein Kumpel Jonas Darvas.»

Bild: Janick Zebrowski

Name: Laurin Buser (23) Sternzeichen: Jungfrau Wohnort: Basel

Was ich an mir mag:

So hart das klingt: Weil ich es noch nicht geschafft habe wegzugehen. Ich mag den dörflichen Charakter von Basel, man kennt sich hier, man verliert sich hier nicht in der Anonymität.


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MEINE WELT

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 16. FEBRUAR 2015 |

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LAURIN BUSER | 95

MEINE LEIDENSCHAFT

«Ich liebe es, für Freunde zu kochen. Es ist für mich eine Mischung aus einfachem Handwerk und Kreativität. In unserer Küche steht übrigens auch die Dusche. Es gibt keinen Duft, der mehr nach zu Hause riecht als Head and Shoulders, vermischt mit angedünsteten Zwiebeln.»

MEIN LIEBLINGSCAFÉ

«Das Caffè Fortuna ist bei mir direkt um die Ecke. Dort arbeiten super liebe Menschen. Ich halte dort oft Besprechungen ab oder lese Zeitung.»

MEIN LIEBLINGSPRODUKT

«Die Zitronen-Wasserglace von Migros Budget ist einfach ein Klassiker, der immer geht.»

MEINE LEKTÜRE

MEINE KÜNSTLER-WG

«Mein Mitbewohner Janick Zebrowski (links) ist Fotograf und Breakdancer, Mischa Nüesch ist Soundproduzent. Wir alle sind leidenschaftliche Schachspieler. Dazu hören wir klassische Musik, damit es sich wie Hochkultur anfühlt. Sie trainieren ihr Hirn, ich meinen Bizeps.»

MEINE STADTOASE

«Das Bruderholz ist zu Fuss bequem erreichbar. Für Inspiration braucht es ein gewisses Mass an Alleinsein. Ich habe auch meine Abschlussarbeit über ‹Einsamkeit› geschrieben und ging eine Woche allein in den Wald. Ich bin fast durchgedreht, das war zu viel des Guten.»

«‹Die Brüder Karamasow› hat mich das letzte halbe Jahr begleitet. Ein Buch über eine längere Zeit zu lesen, ist wie eine Serie zu gucken, nur intensiver. Man fühlt sich mit den Charakteren verbunden.»


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C HE O W R E T S H C Ä N B A : IN IHRER MIGROS Vom 23. Februar bis 15. März 2015 in Ihrer Migros mit der Cumulus-MasterCard bezahlen und doppelte Cumulus-Punkte kassieren. Mehr: www.cumulus-mastercard.ch/cashless 2 x Punkte erhalten Sie in allen Migros-Filialen, Migros-Fachmärkten (SportXX, Do it + Garden, melectronics, Micasa) und deren Online-Shops, Migros-Restaurants und Migros Take Aways. Zum Punkten genügt das Bezahlen mit der Cumulus-MasterCard und das Vorzeigen des Cumulus-Strichcodes auf der Karte.


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Migros magazin 08 2015 d bl by Migros-Genossenschafts-Bund - Issuu