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Migros magazin 07 2015 d aa

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Ausgabe Aare, AZA 1953 Sion Response Zentral, Psdg DP AG, Ent. bez.A 44631

NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 www.migrosmagazin.ch

MODELLEISENBAHN I 30

Die Rhätische Bahn in der Stube 44 SEITEN REISE EXTRA

Die besten Tipps für Wasserratten

Lawine überlebt Bild: Samuel Trümpy

Mirko Schadegg wurde unter den Schneemassen begraben. Heute steht der Snowboarder wieder auf dem Brett. Nicht alle Schneesportler haben so viel Glück. I 12 Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch Anzeige

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DIESE WOCHE 4 |

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INHALT

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NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 | MIGROS-MAGAZIN |

EDITORIAL Andrej Abplanalp, Leiter Produktion

Bodycheck am Familientisch An unserem Familientisch wird meist über Sport gesprochen. Zurzeit fast nur über Eishockey. «Wieso … dürfen die einander müpfen?», fragt der jüngere Sohn. «Das darf man im Hockey», antwortet der ältere. Ich nicke und hole mir noch mehr Kartoffelstock. Klar, darf man das. Und wenn der eigene Goalie angegriffen wird, dann krachts ... Aber lassen wir das. Meine Frau hats nicht leicht mit uns drei Männern. Manchmal probiert sie, das Thema zu wechseln. Vergebens.

22 | MENSCHEN Youtube wird zehn Jahre alt. Wir gratulieren der erfolgreichsten Videoplattform und präsentieren ein paar Schweizer Klickstars.

Kürzlich jedoch hat sie uns erstaunt. Als wir wieder mal über die Lakers, die Lions und die Tigers parlierten, mischte sie sich in die Diskussion ein. «In meinem Lieb­ lingsfilm gehts übrigens auch um Eishockey.» Die Buben schauten sie mit offenem Mund an, und ich runzelte die Stirn. «Bodycheck mit Rob Lowe», sagte sie und lächelte.

Eine nähere Betrachtung von Youtube lohnt sich hingegen definitiv. Das amerikanische Videoportal ist eine Erfolgsgeschichte. Vor zehn Jahren gegründet, hat es heute weltweit eine Milliarde Nutzer und bietet Millionen von Videos an. Gratis und mit einem Klick erreichbar. Vom Rezept für einen Schoggikuchen über Reiseberichte bis hin zu Musikvideos ist bei Youtube alles zu finden. Und wer seine Clips veröffentlicht, kann damit sogar Geld verdienen. Wie Julia Graf, Benoît Moreillon oder Romano Fischer (Seite 22).

andrej.abplanalp@migrosmedien.ch

86 | LEBEN Die angehende Polymechanikerin Andrea Bombasei hat drei Wochen in einem fremden Lehrbetrieb geschnuppert.

MIGROS-WOCHE 6 | Aktuelles

MENSCHEN

12 | Reportage Lawinen fordern in der Schweiz jedes Jahr zahlreiche Todesopfer. Zwei Überlebende berichten. 21 | Auf ein Wort 22 | Youtube Eine Milliarde User in 61 Ländern: Youtube feiert Erfolge auf allen Kanälen. 30 | Porträt Im Bann der Bahn: Bernhard Tarnutzer hat die Rhätische Bahn originalgetreu nachgebaut. Sie ist in Bergün zu sehen. 32 | Interview Aviatikjournalist Kurt Hofmann über schwachsinnige Securitykontrollen, enge Kabinen und billige Flugtickets.

AKTUELL

36 | Mehr Platz für Küken in Ungarn

39 | Engagement in der Modebranche/ Preisbarometer

SCHAUFENSTER 42 | 45 | 46 | 49 | 51 | 52 | 63 | 65 | 69 |

Asiatische Nudelparade Liebesgrüsse aus der Schoggibox Neue Kräutertees von Klostergarten Fruchtige Bio-Joghurts von Naturel Kulinarische Herzensbotschaften Kleine Deos, grosse Wirkung Sags mit einer roten Rose! Potz Blitz, alles sauber! Süsse Käfer für kleine Mädchen

SAISONKÜCHE

70 | Sigi Michel Der Kulttrompeter kocht Fleischvögel.

IHRE REGION

77 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

83 | Schreibschwäche bei Jugendlichen

Bilder: Keystone, Matthieu Spohn, Jorma Müller,, zVg; Illustration: Supertotto/2 agenten

Später habe ich den Film gegoogelt und in voller Länge (1 Stunde, 49 Minuten und 52 Sekunden) auf Youtube ge­ funden. Und, Sie wissen es sicher schon, natürlich auch gleich an­ geschaut. Und mit jeder Minute wurde mir klarer, warum dies der Lieblingsfilm meiner Frau ist. Die Faszination für den Eishockeysport ist Rob Lowe in «Bodycheck». Der Film es definitiv nicht. kam 1986 in die Kinos.


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DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 7, 9. FEBRUAR 2015

INHALT | 5

.ch

■ Rega-Notarzt im Videointerview Ivo Breitenmoser ist stellvertretender Chefarzt der Schweizer Rettungsflugwacht. Im Videointerview erklärt der langjährige Notarzt der Rega, wie Einsätze ablaufen und an welche er sich besonders schmerzlich erinnert.

70 | SAISONKÜCHE Trompeten-Sigi besitzt 160 Instrumente. Auf allen kann er mindestens eine Melodie spielen. Fürs Migros-Magazin bläst er für ein Mal in der Küche den Marsch.

85 | Migros-Bank: Der tiefe Fall des Euro. 86 | Lehrlinge Austauschprogramme für Studenten sind bekannt ‒ für Lehrlinge jedoch kaum. Wir stellen ein paar Beispiele vor. 93 | Digital: Lumia 535 oder Nexus 6? 94 | Auto: Mitsubishi Outlander PHEV 4 x 4.

RUBRIKEN

9| 97 | 99 | 101 | 108 |

Forum/Leserbriefe Bitte melde dich Glücksgriff Rätsel und Spiele/Impressum Cumulus

■ Ihre Modelleisenbahn Schicken Sie uns ein Bild Ihrer Modelleisenbahn ‒ wir zeigen es auf Migrosmagazin.ch.

■ Test: Microsoft Lumia 535 Onlineredaktor Reto Vogt hat Microsofts erstes Smartphone Lumia 535 getestet. Das Ergebnis sehen Sie im Testvideo. ■ Zehn Jahre Youtube Die Migros-Magazin-Redaktion zeigt ihre Lieblingsvideos der letzten zehn Jahre. Welches ist Ihr Favorit? Verraten Sie es uns!

■ Lernende in der Migros Michael Brecht, Leiter Berufsbildung, erläutert innovative Ausbildungskonzepte. ■ Rechtschreibeschwäche Wie wichtig ist Ihnen persönlich die Rechtschreibung noch? Stimmen Sie ab. ■ Musicaltickets gewinnen Wir verlosen 2 x 2 Tickets für «Shrek – das Musical»!

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus

MEINE WELT

Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08. redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch * Normaltarif

110 | Spitzencurlerin Binia Feltscher Die Flimser Weltmeisterin über Familie, Häkelmützen und ihre Titelverteidigung.

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MIGROS-WOCHE 6 |

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AKTUELLES

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NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 | MIGROS-MAGAZIN |

ZAHL DER WOCHE

386 700

So viele Menschen haben im vergangenen Jahr einen Kurs oder Lehrgang der Klubschule Migros besucht. Die KursHitparade wird von Deutsch angeführt, auf den Plätzen zwei und drei folgen Englisch und Kochen. FRISCH IN DER MIGROS

Fasnachtslieblinge

Sie gehören zur Fasnacht wie Guggenmusik, bunte Luftschlangen und Konfetti: Die hauchdünnen, gewellten, goldgelben und knusprigen Fasnachtschüechli hinterlassen zwar Puderzuckerkrümel, sind aber unwiderstehlich. Denn wie die beliebten Pommes-Chips birgt auch das narrische Gebäck bei Gross und Klein enormes Suchtpotenzial. Und: Gemäss des letzten «Kassensturz»-Tests gehören die Fasnachtschüechli der Migros definitiv zu den besten.

REGION AARE

Kalte Getränke ‒ coole Preise

Ausgezeichnet: Regisseurin Jacqueline Zünd und ihr Produzent Stefan Jung.

Die Zürcher Regisseurin Jacqueline Zünd gewinnt den fünften CH-Dokfilm-Wettbewerb des Migros-Kulturprozents. Das Thema des Wettbewerbs lautete diesmal Raum. In ihrem Filmprojekt «2,8 Tage» will Zünd das Schicksal von Scheidungskindern zeigen: Wie erleben sie es, wenn Vater und Mutter plötzlich an verschiedenen Orten leben? Es geht im geplanten Film also um räumliche Trennung, aber auch um seelische Distanz. Das Projekt wird nun von der SRG SSR und dem Förderfonds «Engagement

Migros» vollumfänglich finanziert. Der CH-Dokfilm-Wettbewerb fördert die Vielfalt des Dokumentarfilms in der Schweiz. Dank dieses Wettbewerbs sind schon verschiedene interessante Filme entstanden. «Service inbegriffe» etwa, eine Reise durch die Schweizer Beizenlandschaft. Oder «Zum Beispiel Suberg», das Porträt einer typischen Schlafgemeinde. www.kultur prozent.ch

Bilder: Patrik Kummer, zVg

Trinken müssen wir alle. Aber geht das auch günstiger? Ja. Vom 16. bis zum 21. Februar gibts in den Migros-Restaurants und -Take Away wieder Getränkekarten für 20 Franken. Eine Karte berechtigt zum Bezug von zehn kalten Getränken nach Wahl in den Gastronomiebetrieben der Migros Aare. Energy-Drinks, Süssgetränke, Mineralwasser oder Délifit-Smoothies: Mit der Getränkekarte kostet jedes Getränk nur zwei Franken. Die Ersparnis pro Getränk liegt bei bis zu 50 Prozent auf den Originalpreis. Vormerken: Die Getränkekarte gibt es nur nächste Woche und nur solange Vorrat. Die Karte ist übrigens fünf Jahre gültig.

Startschuss für Dokumentarfilm


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MIGROS-WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 7, 9. FEBRUAR 2015

AKTUELLES | 7

Süsses Wiedersehen

Lange hatte die Zürcherin Tatianna Dietz ihre Jugendfreundin aus den Augen verloren. Dank eines Wettbewerbs von Chocolat Frey konnten sich die beiden in Brasilien endlich wiedersehen.

T

atianna Dietz (40) lebt seit 20 Jah­ ren in der Schweiz, heute als Pflegeassistentin im Zürcher Oberland. Aufgewachsen ist sie hin­ gegen in der brasilianischen Region Rio Grande do Sul. Dort hatte Tatianna eine Schulkollegin namens Rosana, mit der sie alle Geheimnisse teilte. «Wir gingen zusammen in den Ausgang, erzählten uns von unserem Liebeskummer, und als ich einmal Krach mit meinen Eltern hatte, bin ich sogar für längere Zeit bei Rosana eingezogen.»

Zuerst fehlten Zeit und Geld für die Reise nach Brasilien Als Erwachsene verloren sich die beiden zeitweise aus den Augen, nachdem Tatianna Dietz mit 20 Jahren in die Schweiz ausgewandert war. Zuerst konnte sie sich eine Ferienreise nach Brasilien schlicht nicht leisten, später fehlte ihr die Zeit dafür, weil sie nun in ihrer neuen Heimat eine Familie hatte. Eine Verlosung von Chocolat Frey machte kürzlich ein Wiedersehen möglich: Tatianna Dietz gewann einen Reisegutschein im Wert von 10 000 Franken. Sie nutzte diesen Gewinn, um eine Reise nach Rio Grande do Sul zu unternehmen. Als sie am Flughafen nach all den Jahren Rosana umarmte, war die

Endlich wieder vereint: Tatianna Dietz (links) und ihre Jugendfreundin Rosana.

Freundschaft sofort wieder lebendig. «Es war, als sei der Kontakt nie abgebro­ chen», meint Dietz. Als Gastgeschenk hatte sie eine süsse Überraschung im Gepäck – viele Tafeln ihrer liebsten Frey­Schokolade der Sorte Giandor.

Mädchen und Buben schnuppern Golfluft

Insgesamt 2000 Schülerinnen und Schüler waren letztes Jahr an der Aktion «Let’s Play Golf» beteiligt.

Noch bis am 7. März können sich Schülerinnen und Schüler im Alter von 9 bis 13 Jahren für «Let’s Play Golf 2015» anmelden. Bei einer Verlosung werden 100 Schulklassen aus der Deutschschweiz und der Romandie bestimmt, die einen Ausflug zu einem der acht Golfparks der Migros gewinnen. Die Klassen lernen den Golfsport kennen und tragen am Ende ein kleines Turnier aus. Die beste Klasse pro Golfpark gewinnt einen Tagesausflug an einen spannenden Ort der jeweiligen Region. Mit «Let’s Play Golf» trägt die Migros dazu bei, aus Golf einen Breitensport zu machen. Anmeldung unter: www.golfparks.ch


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FORUM

MIGROS-MAGAZIN | NR. 7, 9. FEBRUAR 2015

LESERBRIEFE | 9

MM 6: «Babywunsch on the rocks», Artikel über Social Freezing

«Und wie werden sich die Kinder fühlen?»  Beschäftigt sich angesichts der scheinbaren Begeisterung über Social Freezing jemand mit der Frage, wie sich die Kinder fühlen werden, die so im Labor produziert worden sind? Was hat das für Folgen auf ihre Psyche? Davon ist in den Berichten zum Social Freezing herzlich wenig zu lesen. Und wie stellen sich überhaupt die Männer zum Social Freezing? Ganz am Rande kann man sich beim Social Freezing auch jede Menge an kriminellen Möglichkeiten vorstellen. Iris Erdenbrink-Fricke, 6074 Giswil OW

 Ist eine Frau mit 30 «noch nicht be­ reit, Kinder zu haben», wird sie es wohl

auch mit 50 noch nicht sein. Wer über­ legt sich aber, was es bedeutet, im Pen­ sionsalter dann pubertierende Jugend­ liche am Tisch zu haben? Silvia Kraus-Billeter, 8702 Zollikon ZH

MM 6: «Die Angst vor leeren Betten», Artikel über die Reaktionen der Schweizer Tourismusorte nach dem Fall des Euro-Mindestkurses

«Im Zillertal sind wir herzlich willkommen»  Zu diesem Artikel kann ich nur lachen: Die Schweizer Tourismusorte haben es einfach noch nicht begriffen: Ich habe Anfang Januar gleichzeitig im Wallis, in

Graubünden und im Zillertal je zwei Anfragen gemacht. Ich habe für Ende Februar eine Ferienwohnung oder ein Hotel für zwei Personen mit zwei Hunden gesucht. Aus dem Zillertal kam innert vier Stunden von beiden an­ gefragten Betrieben eine Offerte. Aus Graubünden kam bis dato keine Ant­ wort. Das Wallis reagierte nach sieben Tagen: «Leider dürfen Sie bei uns nur mit einem Hund kommen.» Und da reden wir von Angst wegen des Euros? Nun werden wir unsere Skiferien im Zillertal verbringen, wo zwei Personen und zwei Hunde herzlich willkommen sind. Matthias Steudler, per E-Mail

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben. Anzeige

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ONLINE 10 |

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MIX

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NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 | MIGROS-MAGAZIN |

GARTENBLOG Die Blaumeise ist verrückt nach Mehlwürmern.

«Bunte Vogelwelt» Die Bilder von Migrosmagazin.ch-Userin «Die Wühlmaus» zeigen Meisen, die sich in ihrem Garten sehr wohlfühlen. Derzeit sind sie ganz verrückt nach Mehlwürmern und gehackten Nüssen.

Urs Schaffner: Sehr schöne Bilder von der Vogelwelt in deinem Garten! Und endlich der Beweis dafür, dass sich Kohlmeisen – entgegen der landläufigen Meinung – nicht nur von Kohl ernähren. Die Wühlmaus: … und die Blaumeisen schlucken auch nicht Hochprozentiges! Michèle Keller: Ich habe gerade deine Fotos respektive deine winterlichen Gartenbesucher bewundert. Wieder einmal so tolle Aufnahmen, vielen Dank! Wünsche dir viel Spass bei der Beobachtung deiner gefiederten Freunde. Anzeige

oekom Rating 2015:

Die Migros ist die nachhaltigste Detailhändlerin der Welt.


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ONLINE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 7, 9. FEBRUAR 2015

MIX | 11

A. Sturzenegger: Wirklich eine wunderbare Geschichte, die das Leben schrieb. Schön, dass sie ein Happy End hat. Es kommt eben doch alles, wie es muss.

MAMMA MIA!

WÖCHENTLICHE UMFRAGE

Welche Regel soll für den Gebrauch von Mobiltelefonen an der Schule gelten? in %

«Es ist nur eine Phase» Marisa Flores: Da kann ich mich nur anschliessen! So viele verschiedene Vögel besuchen meinen Garten nicht. Wahrscheinlich merken sie, dass du es besonders gut mit ihnen meinst.

MADELEINE SCHADEGG

«Vater gesucht, Bruder gefunden» Erika Huber: Eine emotionale Geschichte. Es ist toll, dass Madeleine ihren Halbbruder gefunden und somit auch viel über ihren Vater erfahren hat. Ich gönne es ihr von ganzem Herzen.

Eva isst fast alles – solange es rund und farblos ist. Das bringt User auf gute Ideen.

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Im Unterricht ausschalten, in den Pausen nicht weiter einschränken.

K.S.: Kichererbsen würden auch ins Farb- und Formschema passen. Und geschälte Äpfel könnte man mit dem Bütschgientferner rund machen.

40

Handys gehören generell verboten. Sie lenken nur ab.

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Mamma Mia!: Wenn man bei den Fischstäbli die Panade abkratzt und das Filet dann mit einem Guetsli-Förmchen aussticht, geht das auch durch die Qualitätskontrolle. Sara Schlau: Smarties sind zwar bunt, aber immerhin rund. Deswegen aber nicht gesünder.

3

So weit wie möglich in den Unterricht integrieren. Überhaupt nicht einschränken, sie gehören heute zum Alltag.

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Warum wird die Rechtschreibung von Maturanden immer schlechter?

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Versprochen ist versprochen:

Wir unternehmen Jahr für Jahr mehr für die Generation von morgen. Nachhaltiges Handeln hat bei der Migros eine lange Tradition. Das bestätigt nun auch die unabhängige Rating-Agentur oekom research. In ihrem weltweiten Vergleich der Detailhändler belegen wir den 1. Platz. Dieser Erfolg ist ein weiterer Ansporn, uns auch in Zukunft mit konkreten Massnahmen für die nächste Generation einzusetzen.

Mehr auf generation-m.ch


MENSCHEN 12 |

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REPORTAGE

Schockierende Zahlen: In den Schweizer Bergen werden jährlich rund zwei Dutzend Menschen von Lawinen getötet.

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NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 | MIGROS-MAGAZIN |


MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 7, 9. FEBRUAR 2015

REPORTAGE | 13

Dem weissen Tod entronnen

Allein in der letzten Januarwoche sind in der Schweiz neun Menschen in einer Lawine ums Leben gekommen. Laurent Schillinger und Mirko Schadegg hingegen hatten Glück: Die beiden erfahrenen Wintersportler konnten sich dank Airbag retten.

S

ieht er Schnee, kann formel erklären müsste. Wie so oft war der Vater er seine Leidenschaft für den Winzweier Buben allein untertersport nicht verstecken. wegs. Danach stieg er rund Das Gemüt von Laurent 400 Meter zum HoldenSchillinger hellt sich auf, horn hoch, das sich im Grenzgebiet zwischen den sobald er das Skigebiet von Kantonen Bern und Waadt Les Diablerets oberhalb seines Wohnorts Aigle VD befindet. «Den Hang bin ich bestimmt schon gegen erreicht. Dabei hätte der 40 Mal hinuntergefahren. 41-jährige Franzose allen Aber dieses Mal löste ich Grund, ängstlich zu werden. Denn genau an dieser nach der zweiten Kurve Stelle spielte sich unlängst neben der Piste eine Lawine aus. Ich dachte mir, ein dramatisches Ereignis jetzt muss ich sterben.» ab. Die schwarze Schlinge um seinen Arm sowie die Schillinger trug einen Lawinenairbag, den er von vielen blauen Flecken Laurent Schillinger zeugen noch heute davon. seiner Frau, seinen Eltern und seinem Bruder vor Am Morgen des 14. Dezember 2014 reiste der Physik- und sieben Jahren zu Weihnachten geschenkt Mathematiklehrer mit seinem Auto auf bekommen hatte. Er zog – wie bei einem den Col du Pillon und stieg dort in die Fallschirm – sofort am Notfallgerät und Seilbahn, die zum Freeride-Paradies wurde trotzdem tief in die SchneeGlacier 3000 führt. Der Tag war grau, die massen gedrückt. Lawinenausbildner Sichtverhältnisse gut. «Um mich auf- gehen davon aus, dass der Airbag von zuwärmen, machte ich auf meinen Ski 100 tödlich endenden Unfällen weniger zwei kleine Abfahrten», erzählt Schil- als zehn verhindern kann. «Die Lawine linger nüchtern – als ob er eine Physik- schüttelte mich durch. So fühlt sich wohl

«Den Hang bin ich schon 40 Mal hinunter­ gefahren.»

Bilder: Bruce Tremper, Mathieu Rod

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MENSCHEN 14 |

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REPORTAGE

der Schleudergang in einer Wasch­ maschine an. Ich habe nur noch Schwarz gesehen, dann Weiss, und ich wusste nicht mehr, was oben und unten war.» Nach einem mehrere Hundert Meter tiefen Fall schaute der Kopf des Skifah­ rers aus dem Schnee. Schillinger ver­ suchte als Erstes, die Beweglichkeit von Finger und Körper zu testen. Er war seit­ wärts im Schnee gefangen, der schnell sehr hart wurde. Trotzdem schaffte es der Franzose irgendwie, auf seinem Mobiltelefon die Rega­App auszulösen. Schon eine halbe Stunde später flog ihn ein Helikopter der Schweizerischen Ret­ tungsflugwacht ins Inselspital nach Bern, wo man neben diversen Prellungen einen gebrochenen Ellenbogen, einen verdrehten Vorderarm sowie ein ver­ drehtes Handgelenk diagnostizierte.

Trotz Topvorbereitung ‒ ein Restrisiko bleibt immer «Dass ich noch am Leben bin, ist pures Glück.» Sein Handy war aufgeladen, der Empfang in den Bergen war gut, und er konnte die Rega­App ohne Kennwort aktivieren. Schillinger hatte Lawinen­ kurse besucht und mehrere Alpinismus­ wochen für Schüler organisiert. Der Variantenfahrer wusste also, wie er sich ausrüsten und verhalten musste. Und doch machte der Lehrer, der in seiner Freizeit in der Rockband Climax am Schlagzeug spielt, einen Fehler: «Ich hatte mir zwar das Lawinenbulletin angeschaut; das Risiko war mässig. Aber ich hätte wissen müssen, dass es nach 30 Zentimeter Neuschnee und Föhn gefährlich werden kann.»

«Dass ich noch am Leben bin, ist pures Glück.»

Laurent Schillinger

Jedes Jahr sterben in den Schweizer Alpen rund zwei Dutzend Menschen in Lawinen. Besonders heikel ist die Zeit von Ende Dezember bis Ende Februar. Die meisten Opfer sind Tourengänger. Hinzu kommen etwas weniger als halb so viele Variantenfahrer. Martin Heggli vom WSL­Institut für Schnee­ und La­ winenforschung (SLF) sagt: «Wer sich abseitsderPistebewegt,istselbstverant­ wortlich. Wenn man die Verhältnisse richtig einschätzt, ist es möglich, auch in einem solchen Fall sicher unterwegs zu sein. Nur nimmt einem niemand die

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ZAHLEN

150 000

Menschen sind im winterlichen Gebirge jährlich abseits der gesicherten Pisten und Wege unterwegs.

2000

Personen sind in der Schweiz in den vergangenen zehn Jahren von einer Lawine erfasst worden.

90%

Prozent aller Skifahrerlawinen werden von Menschen ausgelöst.

70

Meter breit und 200 Meter lang ist die typische Skifahrerlawine.

25

Lawinenunfälle enden pro Jahr im Schnitt tödlich.

19

Tote sind im Winter 2014/2015 zu beklagen (Stand: 4. 2. 15).

NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 | MIGROS-MAGAZIN |


MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 |

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REPORTAGE | 15

NEUE HILFSMITTEL Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS): Die Überlebenschance Verschütteter sinkt bereits nach 15 Minuten drastisch. Das LVS hilft, Lawinenopfer anzupeilen. Lawinensonde: Sie dient der Feinortung des Opfers. Mit der Sonde, die bis zu vier Meter lang ist, lässt sich die Lage und die exakte Verschüt­ tungstiefe feststellen. Lawinenschaufel: Zusammen mit LSV und Sonde gehört die Schaufel zur Mindestausstattung, die Tourenfahrer dabei haben sollten. Rega-App: Bis anhin wurden damit über 1000 Alarmierungen aus­ gelöst. Über 900 000 Personen haben die App aufs Mobiltelefon heruntergeladen. White Risk App: Die App des SLF ist für alle, die sich abseits der gesicherten Pisten aufhalten. Sie informiert über die Schnee­ und Lawinensituation.

Bild oben: Mirko Schadegg vor dem Schafrügg, wo er fast ums Leben kam. Bild links: Der 42-Jährige bei seiner Leidenschaft, dem Freeriden. Bild rechts: So sah es im März 2012 am Hang aus, nachdem Schadegg von seinen Freunden aus der Lawine gerettet worden war.

Bilder: Samuel Trümpy, Foto Homberger, zVg

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Avalung-Schnorchel: Das System von Black Diamond ermöglicht dank seines Mundstücks das Atmen unter dem Schnee.

Lawinenairbag: Er soll die Überlebenschance erhöhen. Kritisiert wird aber, dass man sich da­ mit in falscher Sicherheit wiegt. Der Airbag kostet mindestens 500 Franken.


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 |

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REPORTAGE | 17

Er mags extrem: Laurent Schillinger ist ein begeisterter und erfahrener Wintersportler.

Bilder: Mathieu Rod, zVg

Bei der Talstation von Glacier 3000: Trotz seiner Verletzungen durch das Lawinenunglück will Laurent Schillinger zurück auf die Ski.

richtige Entscheidung ab – es sei denn, man schliesst sich einem Bergführer an.» In diesem Winter sind bis Redak­ tionsschluss 19 Personen von einer Lawine getötet worden. Besonders viele tödliche Unfälle gibt es laut dem SLF im Wallis und in Graubünden, weil dort der Schneedeckenaufbau meist weniger mächtig ist als am Alpennord­ hang. Die Folge: Die Basisschicht der Schneedecke ist unstabil. Noch immer muss Laurent Schillinger täglich Übungen machen und in die

Physiotherapie gehen, um die Beweg­ lichkeit des Ellenbogens zu verbessern. Zwischen Mitternacht und vier Uhr mor­ gens schläft er schlecht. Und doch fühlt er sich hin und her gerissen, weil er zwar wieder in den Schnee, aber auch die ge­ teilte Meinung seiner Frau respektieren möchte. «Ich werde wieder Ski fahren, wenn die Ärzte und mein Herz Ja sagen. Das kann in zwei Wochen, zwei Monaten oder im nächsten Winter der Fall sein. Aber etwas ist eigenartig: Wenn ich einen Helikopter höre, muss ich weinen.»

So gut, wie Schillinger die Abfahrt vom Holdenhorn kennt, ist Mirko Schadegg (42) mit dem knapp 2400 Meter hohen Schafrügg oberhalb von Arosa GR ver­ traut. Die Bergflanke sieht von der Sit­Hütte oberhalb der Weisshorn­ Mittelstation harmlos und nicht beson­ ders steil aus. Schadegg, der in Stäfa am Zürichsee aufgewachsen ist und seit 22 Jahren in Arosa lebt, fuhr bis März 2012 rund 30 Mal mit seinem Snowboard von seinem Hausberg hinunter. «Er sieht klein und ungefährlich aus. Doch


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MENSCHEN

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REPORTAGE | 19

das kann trügen.» Vor bald drei Jahren nahm Schad­ egg frühmorgens mit einem Dreierteam den Aufstieg zum Schafrügg erneut in Angriff. Das SLF stufte die Lawinengefahr an jenem schicksalshaften Morgen als «mässig» ein. Der Schnee war schwer und mehlig. «Für die letz­ ten Meter bis zum Gipfel brauchten wir viel mehr Zeit als erwartet und kamen erst vor zwölf Uhr auf der Höhe an», erinnert Mirko Schadegg sich Schadegg. Nach zwei Kurven legte der Snowboarder bei einem Felsen im tief ver­ schneiten Hang einen Sicherheitsstopp ein. Plötzlich löste sich die Schnee­ masse. «Alles war wie in Zeitlupe. Ich überlegte lange, ob ich den Airbag ziehen sollte, weil ich keine Lust hatte, ihn wie­ der zusammenzupacken.» Schadegg zog den Airbag. Es war, als ob sich unter ihm ein Schlauchboot öffnen würde. Er hatte Angst. «Man fühlt sich so klein und ist den Kräften des Schnees, der sich wie Beton anfühlte, total ausgeliefert. Ich konnte keinen Arm mehr bewegen.» Schadegg hatte Glück, weil seine Freunde ihn rasch aus den weissen Mas­ sen befreien konnten. Dank des Airbags war sein Kopf über dem Schnee, verletzt wurde er nicht. «Als erfahrener Free­ rider ist mir das Ereignis trotzdem enorm eingefahren. Heute habe ich viel mehr Respekt. Wenn ich mit dem Fuss im Schnee einbreche, kommen die Erlebnisse wieder hoch.» Den einzigen Vorwurf, den er sich macht: Im März sollte man bereits um elf Uhr wieder zurück sein. Er hätte den Gipfelaufstieg zum Schafrügg abbrechen müssen. Seither war der Gründer des ersten Snowparks in Arosa und der Sit­Hütte, wo er im Winter täglich arbeitet, 15 Mal auf seinem Berg. Immer dabei hat er den Airbag, der ihm das Leben gerettet hat. «Am Anfang war das wie ein zweites Le­ ben. Der Airbag täuscht aber eine falsche Sicherheit vor. Im Zweifelsfall sollte man einen Gipfel streichen und nicht meinen, man könne mit dem Airbag einfach los­ fahren. Es ist absolut nicht cool, in eine Lawine zu kommen.» Nach der Winter­ saison wird Schadegg wie jedes Jahr im .ch Sommer eine Pause mit Surfen im Scannen Sie den Atlantik oder im Indischen Ozean ein­ QR-Code und legen. «Deshalb habe ich wahrschein­ hören Sie Rega-Arzt lich noch keine Familie», sagt er und Ivo Breitenmoser lacht herzhaft. Texte: Reto E. Wild im Videointerview.

Bild: Samuel Trümpy

«Der Airbag täuscht eine falsche Sicherheit vor.»

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 |

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AUF EIN WORT | 21

FRAU DER WOCHE

Die Berg-Sängerin

Mit vollem Einsatz: Neuenburger Polizei-Aspiranten beim Training.

MEHR FRAUEN BEI DER POLIZEI

«Psychologie und Recht sind wichtiger geworden»

Es gibt immer mehr Polizistinnen. In der Neuenburger Polizeischule startete 2015 erstmals ein Jahrgang mit weiblicher Mehrheit. Aspirantin Nathalie Singy über ihre ersten Erfahrungen.

Bilder: Jean Christophe Bott/Keystone, Rex/Dukas, Kiyoshi Ota/Bloomberg /Getty Images

Nathalie Singy, weshalb möchten Sie Polizistin werden? Mich reizt die Abwechs­ lung, die breite Palette an Aufgaben im Polizei­ dienst. Und ich möchte abends sagen können, dass ich für die Gesell­ schaft etwas Nützliches getan habe.

aber, dass man uns in der Ausbildung darauf vorbe­ reitet, den bestmöglichen Dienst für die Allgemein­ heit zu leisten, ohne uns dabei in Gefahr zu bringen.

War es schwierig, sich gegen die anderen Bewerber durchzusetzen? Gab es für Frauen besondere AnfordeNathalie Singy rungen? (26) absolviert In meinem Fall schaffte es Wie sind Sie auf den Beruf seit einem Monat die Polizeiaufmerksam geworden? einer von sechs Bewer­ Ich hatte den Polizeiberuf schule Erap in bern. Nach der ersten Prü­ fung, einem Diktat, gab es schon seit der Matur im Colombier NE. ein Sportprogramm – dies Kopf, habe auch regel­ mässig Ausschreibungen, Anforde­ war der einzige Teil, wo die Punkt­ rungen und Ausbildungsstandorte verteilung für Frauen angepasst studiert. Verschiedene Kontakte mit wurde. Danach folgten weitere Auf­ Polizistinnen und Polizisten haben gaben; so wurde etwa das Verhalten das Interesse weiter gesteigert. Wich­ in bestimmten Situationen getestet. tig war sicher auch mein Kampfsport­ lehrer, der hauptberuflich Polizist In Ihrem Jahrgang sind Frauen an der in Payerne VD ist. Er nahm uns mehr­ Neuenburger Polizeischule erstmals mit mals auf Streife mit und demons­ zehn zu neun in der Mehrheit. Macht es trierte, welche Techniken und Hand­ das einfacher oder schwieriger? griffe nützlich sein können. Die meisten Lernprogramme absol­ vieren wir gemeinsam mit den Juras­ Die Aggressionen gegenüber der Polizei siern – wegen dieser sechs Männer haben zugenommen. Warum wollen Sie steht es wieder 10 zu 15. Zum Glück sich diesen Job antun? bilden sich bei uns Gruppen über die Natürlich sind solche Aggressionen Geschlechtergrenze hinweg. Aber nicht gerade die beste Werbung, den sicher hilft es, sich auch mit Frauen Polizeiberuf zu ergreifen. Ich denke austauschen zu können.

Haben Sie eine Erklärung dafür, weshalb die Zahl der Frauen im Polizeidienst in letzter Zeit zugenommen hat? Im Neuenburger Korps machen die Frauen trotz dieser generellen Zunah­ me nur knapp 16 Prozent aus, und auf Offiziersstufe fehlen sie noch völlig. Das grössere Interesse von Frauen hängt sicherlich mit einem veränder­ ten Image der Polizei zusammen: Es geht nicht mehr allein darum, Aggres­ sionen zu begegnen; intern erhalten gerade Psychologie oder rechtliche Aspekte immer mehr Gewicht. Und in der Öffentlichkeit wird dies auch zunehmend wahrgenommen. Sehen Sie Vorteile darin, dass die Polizei weiblicher wird? Vielleicht ermöglichen es gewisse weibliche kommunikative Fähig­ keiten tatsächlich, besser auf ver­ schiedenste Situationen zu reagieren. Vielleicht handelt es sich aber auch nur um ein Klischee, dass Frauen hier einen Vorsprung haben. In welchem Bereich möchten Sie nach der Ausbildung tätig sein? Mein Favorit wäre die Kriminal­ polizei. Aber ich will die Ausbildung offen angehen, mit Kontakten zu allen Ressorts. Interview: Reto Meisser www.erap.ch

Anni-Frid Lyngstad (69) schrieb nicht nur Popgeschichte mit Abba, sie ist auch ein grosser Fan des Zermatter Hausbergs. «Das Matter­ horn hat mich geheilt und mir meinen grossen Schmerz über den Verlust meines Mannes im Jahr 1999 genommen», sagte sie in der «Bild am Sonntag». Auch deshalb hat die Norwegerin zu Ehren der Erstbesteigung des Matterhorns vor 150 Jahren zusammen mit dem Walliser Sänger Dan Daniell den Song «1865» aufgenommen.

MANN DER WOCHE

Der Robo-Banker

Beginnt in Japan gerade die Zukunft der Bankbranche? Erstmals setzt eine Grossbank in Tokio einen huma­ noiden Roboter ein, um Kunden in der Schalterhalle zu empfangen und ihr Anliegen abzuklären. Nao ist 58 Zentimeter gross, 5,4 Kilo schwer und spricht 19 Sprachen. Er ist mit Kameras, Mikrofonen und 25 beweglichen Gelenken ausgestattet, um den Kunden zum richtigen Schalter zu weisen. Wenn die Probe­ phase gut läuft, wird Nao fester Mitarbeiter.


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YOUTUBE

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NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 | MIGROS-MAGAZIN |

Happy Birthday, Youtube! Explodierende Nutzerzahlen, grosse Werbedeals: Die Videoplattform Youtube hat in zehn Jahren geschafft, wovon TV-Stationen nur träumen können. Ein Geburiständli. Texte: Silja Kornacher, Illustrationen: 2agenten/Totto Renna

Das allererste Youtube-Video heisst «Me at the zoo» und zeigt Jawed Karim, einen der drei Gründer, im Zoo von San Diego. Das Youtube-Video mit den meisten Daumen nach unten (über vier Millionen «Dislikes») ist Justin Biebers «Baby».

Der Schwede Felix Kjellberg alias PewDiePie ist der bestbezahlte Youtuber: Er soll rund 3,5 Millionen Franken jährlich dafür bekommen, dass ihm Leute beim Computerspielen zusehen.

Youtube gibt es in 61 Ländern und in 61 Sprachen. Nach Google und Facebook ist Youtube die meistbesuchte Site weltweit.


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 7, 9. FEBRUAR 2015

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YOUTUBE | 23

Im sogenannten YoutubePartnerprogramm sind über eine Million Videokünstler aktiv, die mit ihren Videos Geld verdienen.

Das Content-ID-System von Youtube prüft täglich Videomaterial mit einer Gesamtspieldauer von 400 Jahren auf Urheberrechtsverstösse.

2006 wurde Youtube von Google für umgerechnet 2,1 Milliarden Franken aufgekauft.

Youtube verzeichnet jeden Monat eine Milliarde Nutzer.

100 Stunden Videomaterial wird pro Minute auf Youtube hochgeladen. Das weltweit am meisten geschaute Video ist Psys «Gangnam Style» mit 2,2 Milliarden Views. Für diese Zahl musste extra ein neuer Zähler programmiert werden.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 |

Youtube Swiss made

Sie filmen sich beim Plaudern über Games, Schminke und Erziehung ‒ und brechen damit Klickrekorde: drei Schweizer Stars auf Youtube. Julia Graf Kanal: juliagraf Abonnenten: 740 300 Die Berner Oberländerin ist Anfang 30 und bestreitet mit YoutubeVideos ihren Lebensunterhalt. Ihr Kanal «Julia Graf» dreht sich rund um Make-up, Schönheit und Lifestyle: Sie filmt sie sich selbst beim Schminken, gibt Styling- und Ernährungstipps oder nimmt ihre Zuschauer mit auf Sonntagsspaziergänge. Die ehemalige Studentin der Politikwissenschaften hat einen kanadischen Pass. Das ist wohl auch ihr Erfolgsgeheimnis: In ihren Videos spricht sie akzentfreies Englisch und erreicht damit User auf der ganzen Welt. Die meisten Fans kommen aus Deutschland, Brasilien und Kanada. Julias beliebtestes Video heisst «Perfect Arches», hat fast sieben Millionen Klicks und zeigt, wie man perfekte Augenbrauen hinbekommt.

Bilder: Screenshot Youtube

Ideen sammeln, Trends verfolgen, filmen, schneiden: Youtube ist harte Arbeit. Mindestens ein rund 15-minütiges Video lädt Julia Graf pro Woche hoch. Die wirklich aufwendigen Filme, zum Beispiel ein sogenanntes Halloween-Schmink-Tutorial, kosten sie schon mal zwei bis drei Arbeitstage.

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Benoît Moreillon Kanal: Diabl0x9 Abonnenten: 1,67 Millionen Der 21-jährige Walliser hat mit seinem Youtube-Kanal eine riesige Fangemeinde. Und das dank seines Hobbys, des Gamens: Während Benoît Videospiele testet, gibt er seine Bewertungen und Erklärungen ab. Mittlerweile kann er von dieser Tätigkeit leben: «Dank der 15-Sekunden-Werbespots vor den Videos, die wahrscheinlich jeden Zuschauer nerven, verdiene ich auch ein bisschen Geld.» 2012 hat er sogar die Schule abgebrochen, um sich ganz dem Gamen zu widmen. Der junge Welsche ist ein Autodidakt: Das Technische hat er sich selbst beigebracht. Besonders in Frankreich wird Benoît Moreillon mittlerweile oft auf der Strasse angesprochen und um Autogramme gebeten. «Das geht sogar schon so weit, dass die Leute mich an meiner Stimme erkennen!»

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Einzelzimmerzuschlag 145.– Fakultatives Ausflugspaket mit 3 Ausflügen (muss im Voraus gebucht werden) 135.– Annullierungskosten- und Assistance Versicherung 49.–

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Daten 2015 Sonntag – Freitag 1: 15.03.–20.03. 2: 22.03.–27.03. 3: 29.03.–03.04. 4: 05.04.–10.04. 5: 26.04.–01.05.

Im Land der Trulli

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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 |

Kathrin Buholzer Kanal: Elternplanet Abonnenten: rund 16 000 Die 42-jährige Journalistin, Lehrerin und Elterntrainerin aus Münsingen BE hat zwei Töchter (12 und 11) und bezeichnet sich selbst als Internet-Nanny. Ihr Blog Elternplanet hat 24 500 Facebook-Fans, und auch ihr Youtube-Kanal läuft rund. Kathrin Buholzers Erfolgsrezept: Ihre Erziehungstipps kommen weder mit erhobenem Zeigefinger daher, noch sind sie hoch psychologisch. Lieber plaudert sie ganz alltäglich über imaginäre Freunde der Kinder, Skischule oder Streit zwischen Geschwistern. «Viele Eltern sind froh, wenn sie meine Tipps nicht nur schriftlich, sondern auch in Videoform anschauen können», sagt Buholzer. Und das auch mal in der Mittagspause oder abends, wenn die Kinder schlafen. Für ihre deutschen User macht sie auch Videos in Hochdeutsch.

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Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Sein Video «Ausrutscher von Baby Elefant Omysha – Zoo Zürich» erreichte auf Youtube 5,7 Millionen Klicks und ging um die ganze Welt. Heute verdient sich der 18-jährige Maturand Romano Fischer aus Stans NW damit ein ordentliches Sackgeld.

«Glücksfall»: Omysha rutscht aus, Romano hält drauf. Romano Fischer, wie kam es dazu, dass Sie im August das Elefantenbaby filmten?

Ich war mit meinen Eltern seit Langem wieder im Zoo Zürich. Da ich Architekt werden will, interessierte mich vor allem die neue Elefantenhalle. Meine Mutter meinte, ich solle mal mit der Fotokamera das süsse kleine Elefantenbaby filmen. Also hielt ich drauf. Dann passierte es: Der junge Elefant rutschte aus, sofort eilten ihm die anderen Elefanten zu Hilfe und richteten ihn wieder auf.

Die Leute vor Ort waren alle total erstaunt und haben die Reaktion der Elefanten bewundert. Es war eindrücklich, so nah bei den Tieren zu sein. Wann hatten Sie die Idee, das Video auf Youtube zu stellen?

Ich habe vorher noch nie ein Video auf Youtube hochgeladen, aber bei diesem hier dachte ich mir: Das könnte sich lohnen. Schliesslich zeigt es, dass Tiere in brenzligen Situationen genauso hilfsbereit reagieren wie wir Menschen. Und dann?

Lange stagnierte das Video auf 300 Klicks. Einige Wochen später wurde es auf der Site von «20 Minuten» eingebettet. Plötzlich schnellten die Klicks hoch. Sie bekamen von Youtube-Partnern Anfragen für die Vermarktung. Wie lief das ab?

Ich war ziemlich überrumpelt und wuss-

te nicht, wie die Vermarktung überhaupt funktioniert und wie vertrauenswürdig das ist. Ich hatte auch Angst, dass ich die Rechte verliere. Dann habe ich einfach aus dem Bauch heraus einer Firma zugesagt. Ich hatte damals ein mulmiges Gefühl. Jetzt bin ich aber zufrieden. Was genau macht diese Firma für Sie?

Sie verkauft Videolizenzen an andere Anbieter und schaltet Werbung vor mein Video. Ich erhalte von beidem 50 Prozent der Einnahmen. Über welchen Betrag sprechen wir hier?

Im Internet steht, dass man mit einem viralen Video zwischen 1000 und 10 000 Franken verdienen kann. Ich liege etwa dazwischen. Der grösste Hype ist jetzt zwar vorbei, aber es läuft immer noch. Ich blicke da auch nicht ganz durch. Wo wird Ihr Video überall angeschaut?

Meine Youtube-Statistik verrät mir, dass das Video bis zu den Fidschi-Inseln gesehen wird. Das alles ist ja nicht wirklich wahrnehmbar, weil es im Internet stattfindet. Aber es ist schon speziell. Es freut mich natürlich extrem. Ich kann das Geld gut gebrauchen, ich spare es für mein Architekturstudium. Laden Sie wieder mal ein Video auf Youtube?

Ich denke nicht. Das Elefantenvideo bleibt eine einmalige Sache. Es war einfach ein riesiger Zufall.

Lesen Sie zum Thema Youtube auch Nerd’s Words auf Seite 93.


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PORTRÄT

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NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 | MIGROS-MAGAZIN |

Und täglich lockt die Bahn Fast jeden Tag baut Bernhard Tarnutzer an seinem Lebenswerk. Seine Modellanlage breitet sich im Bahnmuseum Albula in Bergün GR aus.

Z

uerst schaute sich Bernhard Tarnutzer (67) die Welt an, und seit 26 Jahren baut er sich eine – zumindest einen Teil davon. Im Prättigau aufgewachsen, arbeitete er für den Club Med als Animateur in Afrika, Zentralund Südamerika, in der Karibik. Als er vom Ausland zurückkehrte und oberhalb von Nyon an den Genfersee zog,besuchte Tarnutzer das Verkehrshaus in Luzern, und es war um ihn geschehen. Er erinnerte sich an die Wesa-Modelleisenbahn seiner Jugend, die er und seine vier Brüder vom Vater zu Weihnachten geschenkt bekommen hatten.

Im Haus ob Nyon wurde die Modellanlage immer grösser Von Wehmut beseelt, wollte er diesen Kindheitstraum nochmals leben: Der Single begann, in seinem Haus ein detailgetreues Modell der Rhätischen Bahn mit Gebäuden, Viadukten und Tunnels im Stil der 50er- bis 70er-Jahre zu erschaffen. Zuerst stand die Anlage des ehemals selbständigen Marketingmanns mit Spur 0m im Massstab 1:45 im Keller, nachher im Estrich und schliesslich im ganzen Haus. «Am Schluss bin ich fast nicht mehr aus dem Haus gekommen, weil ich den gesamten Wohnbereich mit meiner Anlage verbaut hatte», erinnert sich Tarnutzer, der im Gespräch immer wieder französische Wortfetzen verwendet. Tarnutzer ist ein Detailbesessener, der manchmal stundenlang bastelt, bis ihm ein Modellhaus oder -baum aus Holz und Moos gefällt. Kleinste Minischindeln eines Modellhausdachs stellte er beispielsweise aus gebeiztem Karton her. «Diese Herausforderung, nach einer Lösung zu suchen, interessiert mich. Jedes Mal, wenn ich einen Weg gefunden habe, bin ich stolz, egal, ob es sich um ein Gebäude oder um ein Viadukt im Kleinformat handelt.» Die Rhätische Bahn, wie sie in die Täler gebaut

wurde, fasziniere ihn, sei eine Ingenieurleistung: «Jeder Tunneleingang ist für mich wie ein Schloss, absolute Kunst. Das soll man an meiner Modellanlage ablesen können.» Wie viele Kilometer Schiene sein Lebenswerk inzwischen umfasst, spielt für ihn keine Rolle. «Wichtig ist, dass die Leute begeistert sind. Die Anlage repräsentiert die Zeit meiner Jugend.» 90 Prozent der Geleise sind genagelt, Marke Eigenbau. Seit 2012 steht die originalgetreue Welt der Rhätischen Bahn im Bahnmuseum Albula in Bergün GR. Tarnutzer erzählt: «Ich wurde pensioniert und dachte, ich ziehe zur schönen Engadiner Sonne. Dabei wollte ich meine Anlage erst verschenken. Doch dann hörte ich

«Ich diskutiere mit Bahnfans aus der ganzen Welt.» vom Museum, man wolle mir einen Raum geben. Da konnte ich weiter basteln.» Seither fährt der Modellbauer jeden Nachmittag ausser montags, wenn das Museum geschlossen ist, von seiner Wohnung oberhalb von Samedan nach Bergün, selbst an Weihnachten. Und die Museumsbesucher können ihm bei seiner Arbeit über die Schultern schauen. Er teile seine Kenntnisse gern, diskutiere manchmal mit Modelleisenbahnfans aus der ganzen Welt. Gerade die ältere Generation zeige sich immer sehr interessiert. «Aber wenn etwas entsteht, bin ich komplett absorbé und denke an nichts anderes. Es ist wie Meditation», sagt er und fügt an: «Vielleicht denken die Leute, der spinnt. Das ist mir aber ziemlich egal. Manchmal ist es gut, wenn man spinnt.»

Dem Original zum Verwechseln ähnlich: Bernhard Tarnutzer ist ein Meister der Details. Das zeigt sich an Häusern und Viadukten.


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 |

Schweizweit gibt es gewiss grössere Anlagen. Aber keine repräsentiert diesen Teil der Bahnschweiz so genau. «Das ist keine Massenproduktion. Mein Werk ist Teil des Museums und keine Show. Die Besucher sind von der Natürlichkeit und der Realitätsnähe beeindruckt», sagt Tarnutzer. Demnächst will er den Teil um Preda ausbauen – beim Stulser Tobel en miniature mit dem Viadukt arbeite er am Dekor. «Ich schreibe keine Pläne, setze mir Ziele ohne Zeit.»

Heute verdrängen Spielkonsolen die Hobby-Modellbauer In seiner Kindheit hätten viele Mitschüler zu Hause eine Anlage gehabt. Die Schüler fuhren mit der Bahn in die Schule, nicht jede Familie besass ein Auto. Die Eisenbahn spielte im Alltag eine wichtige

Rolle, auch die Modellbauindustrie, die heute mehr und mehr von Computern und Spielkonsolen verdrängt wird. Das mag als Erklärung dienen, weshalb so viele seiner Generation begeisterte Modellbauer sind. Tarnutzer aber liebt nicht nur die Welt der Mini-Eisenbahn. Er ist auch ein Fan der Heimat der Rhätischen Bahn: «Ich war in meiner Club-Med-Karriere immer unterwegs. Heute sagt mir das Reisen nichts mehr. Ich wohne im Engadin und benötige deshalb keine Ferien mehr. Hier habe ich la belle vie.» Und dazu gehört, dass er im Winter morgens Ski fährt und im Sommer im Golfclub – bei einem Handicap von 20 – anzutreffen ist. Eine Familie hat er nicht, weil er das mit seinem damaligen Beruf als Animateur nicht vereinbaren konnte. Die

Angestellten waren gehalten, sich einzig um die Kunden zu kümmern. Dass die Rhätische Bahn nicht seine letzte Leidenschaft sein könnte, schliesst er nicht aus. «Vielleicht schmeisse ich eines Tages alles hin und mache etwas Neues.» Text: Reto E. Wild Bilder: Nicola Pitaro

www.bahnmuseum-albula.ch

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PORTRÄT

Immer nachmittags werkelt Bernhard Tarnutzer an seiner Bahn, morgens ist er beim Golfen oder Skifahren.


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INTERVIEW

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NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 | MIGROS-MAGAZIN |

«Die Flüssigkeitsregel ist Schwachsinn»

Wer heute noch Spass am Fliegen hat, sitzt vermutlich in der Business Class – wie der österreichische Aviatikjournalist Kurt Hofmann meistens. Ein Gespräch über eng bestuhlte Kabinen, sinnlose Sicherheitskontrollen und selbst fliegende Flugzeuge.

Kurt Hofmann, wie oft fliegen Sie pro Jahr?

2014 waren es 116 Flüge, im Schnitt sind es zwischen 100 und 130. Auf wie viele Flüge kommen Sie insgesamt?

2391. Der längste dauerte 18 Stunden und 10 Minuten von New York nach Singapur, der kürzeste zweieinhalb Minuten zwischen zwei schottischen Inseln. Fliegen Sie immer noch gern?

Durchaus. Aber wenn es viele Flüge hintereinander sind, werde auch ich müde. Bestimmt meist Business Class?

Meist, ja.

Deshalb macht es Ihnen nach wie vor Spass.

Genau. Für zwei Tage nach Tokio in der Economy, das würde ich nie machen. Für Economy-Passagiere ist das Fliegen nur noch mühsam, oder?

Es gibt schon Unterschiede. Im neuen A350 von Qatar Airways ist die Economy Class erträglich. Bei einer B777 der United Airlines hinten ist sie unerträglich. Und es gibt viele Fluglinien, die extrem eng bestuhlt sind. Aber auch den Business-Class-Passagieren bleibt das Rundherum nicht erspart: Massenabfertigung am Flughafen, Securityschlangen, Verspätungen … Es ist schlimmer geworden, stimmts?

Viele Airlines, gerade in den USA, haben fusioniert und sich gesundgeschrumpft. Sie haben eine neue Kostenstruktur, neue Produkte, eine neue Business Class wie American Airlines. Die finanzstärksten Fluglinien sind etwa Copa aus Panama, LAN aus Chile, Avianca aus Kolumbien und Lufthansa. Derweil kämpfen viele europäische Airlines mit Gewerkschaften, hohen Ticketsteuern und Nachtflugverboten. Fast überall arbeitet das Personal mehr als früher, zum Teil für weniger Geld. Und die Flugzeuge sind effizienter geworden, die Treibstoffkosten also gesunken. Hat sich der günstige Ölpreis ausgewirkt?

Das wird erst 2015 passieren. Wenn überhaupt. 2014 gab es allerdings auch so viele Tote bei Flugunfällen wie lange nicht mehr. Zufall?

Ja. Zwar starben mit 970 Menschen viermal mehr als 2013, aber das Fliegen insgesamt ist nicht riskanter geworden. Und ist weiterhin viel sicherer als der Strassenverkehr. Es fliegen halt auch viel mehr Leute als früher. Entsprechend sind mehr Flugzeuge unterwegs. Überfordert das den Luftraum und die Luftfahrtkontrollen?

Ganz klar. Was mir am meisten auf die Nerven geht, sind die Wartezeiten bei der Security. Und wenn es Verspätungen gibt, über die nicht gut informiert wird.

Mancherorts, ja. Die Lufträume von Abu Dhabi und Dubai zum Beispiel sind zu voll. Auch der Atatürk-Flughafen in Istanbul ist überfordert – der Preis des Erfolgs von Turkish Airlines. In China, Indien und Lateinamerika ist die Infrastruktur häufig überlastet.

Trotzdem hatte die Flugbranche 2014 finanziell ein exzellentes Jahr.

Wo ist MH370, die Maschine der Malaysian Airlines, die seit März 2014 verschwunden ist?

Ja, und 3,3 Milliarden Passagiere.

Generell scheinen Airlines wieder profitabler als auch schon. Wie ist das gelungen?

Die liegt wohl irgendwo auf dem Meeresgrund. Aber es gibt ja auch viele andere Spekulationen. Ich vermute, dass es Leute gibt, die viel mehr wissen, als

«Fast überall arbeitet das Personal mehr als früher, zum Teil für weniger Geld.»

öffentlich gesagt wird. Vielleicht ist ja einer der Piloten durchgedreht. Es kommt immer wieder mal vor, dass ein Pilot mit einem ganzen Flugzeug Suizid begeht. Was ist Ihre Lieblingsverschwörungstheorie zum Verschwinden des Flugzeugs?

Dass die Maschine irgendwo gelandet und im Urwald versteckt ist, damit man später damit Anschläge à la 9/11 begehen kann. Egal, wie die Geschichte ausgeht: MH370 ist schon jetzt eines der grössten Mysterien der Luftfahrtsgeschichte. Wie sinnvoll ist es, Dutzende von Millionen Dollar für diese Suche auszugeben? Und wer zahlt das eigentlich?

Ich finde es sinnvoll. Es liegt im Interesse aller herauszufinden, was wirklich passiert ist; der Airline, des Herstellers, der Angehörigen und auch aller Menschen, die häufig fliegen. Es wird wohl vorerst bis Mai weitergesucht. Zahlen tun die beteiligten Länder: China, Malaysia, Australien. Und natürlich die Versicherungen. Die Allianz hat den Flieger schon bezahlt. Welches ist der beste Flughafen der Welt?

Ich habe mehrere Favoriten: Zürich, München und Singapur. Zürich wegen des zentralen Sicherheitsbereichs, der guten Anbindung mit der Bahn, der kurzen Wege, der Effizienz. Wo würden Sie Basel und Genf einordnen?

Basel kenne ich zu wenig. Zu Zeiten von Moritz Suter war ich öfters dort, das waren lustige Abende, an denen viel Champagner geflossen ist. Damals war die Regionalluftfahrt hochprofitabel, was sie heute nicht mehr ist. Genf ist in Ordnung, allerdings kann die Sicherheitskontrolle manchmal schlampig und langsam sein.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 |

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INTERVIEW | 33

Kurt Hofmann mit einem Erinnerungsst端ck aus der guten alten Zeit der Schweizer Luftfahrt.


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INTERVIEW

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NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 | MIGROS-MAGAZIN |

Flugexperte und Journalist

Welches ist der schlimmste Flughafen?

Guarulhos in São Paolo, Brasilien. Da funktioniert vieles einfach nicht. Eines der schlimmsten Erlebnisse hatte ich mal in Delhi, Indien – da standen die Passagiere stundenlang bei der Sicherheitskontrolle und verpassten reihenweise ihre Flieger. Aber Delhi hat jetzt einen wesentlich besseren Flughafen.

Kaum einer weiss mehr über das Flugbusiness als der öster­ reichische Aviatikjournalist Kurt Hofmann (49). Seit bald 20 Jahren beschäftigt er sich mit nichts anderem und publiziert regelmässig in deutschsprachigen Tageszeitungen und Fachzeit­ schriften, so auch in der «NZZ» und der «Handelszeitung». Hofmann lebt in Schörfling am Attersee in der Nähe von Salzburg, hat eine Partnerin und ist Vater einer 14­jährigen Tochter. Alle drei sind «reiseverrückt».

In Zürich scheint mir die Security besonders effizient.

Ja, die machen das nicht schlecht.

Warum können andere das nicht auch?

So was kostet Geld. Und die zuständigen Sicherheitsbehörden müssen Hand für eine effiziente Lösung bieten. In Zürich ist die Kantonspolizei zuständig. Das ist aber überall anders. Und manchmal verhindert die Behördenbürokratie gute Lösungen. Der Flughafen möchte vielleicht, kann aber nicht.

Hofmanns Tipp für günstige Flugtickets: dienstagabends online buchen.

Eigentlich ist fliegen ja viel zu billig. Wird sich daran je wieder was ändern?

Bringt die Security überhaupt das, was sie soll? Letzthin sind mehrfach Leute mit Waffen problemlos durch Kontrollen gekommen.

Schwarze Schafe gibt es überall. Dennoch scheint sie mir sinnvoll. In den 70er-Jahren, als es noch keine systematischen Kontrollen gab, wurden ständig Flugzeuge entführt. Einige Kontrollen finde ich aber durchaus fragwürdig.

Die Airlines versuchen schon seit einiger Zeit, die Tarife wieder zu erhöhen. Doch solange es so grosse Überkapazitäten gibt, wird das nicht gelingen. Und inzwischen hat sich eine Passagierschicht entwickelt, die einfach nicht fliegt, wenn man mehr verlangt.

Wann endlich fällt die Flüssigkeitsregel?

Wo kauft man Tickets am günstigsten?

Die zum Beispiel, genau. Die ist nun wirklich Schwachsinn. Eigentlich wollte man sie schon letztes Jahr abgeschafft haben. Aber sie wird uns in Europa wohl noch eine Weile erhalten bleiben, obwohl das Fliegen damit kein bisschen sicherer wird. In anderen Teilen der Welt interessiert man sich überhaupt nicht für Flüssigkeiten. Und nach der Security kann man die Wasserflaschen eh wieder kaufen. Oft einfach teurer.

Auf Online-Portalen wie Check Felix oder flüge.de. Besonders günstige Tickets findet man online jeweils am Dienstagabend. Stimmt es, dass Online-Buchungssysteme User erkennen und den Preis erhöhen, wenn man später nochmals «vorbeischaut»?

Migrosmagazin.ch

Technisch ist das möglich, und es kommt wohl auch vor. Aber es ist unklar, wer es tut und wer nicht. Bei United Airlines kann man jetzt neu den Preis für 24 Stunden fixieren. Wenn man einen günstigen Flug entdeckt, zahlt man eine Gebühr, damit der Preis gleich bleibt, bis man dann definitiv bucht. Solche Spielereien wird es immer mehr geben.

LESEN SIE ONLINE

Was tun, wenn man neben einer derart fülligen Person sitzt, dass der eigene Platz beeinträchtigt wird?

Wie hoch ist das Risiko, während des Flugs einem Terroranschlag zum Opfer zu fallen?

Das Terrorrisiko ist sehr klein. Aber die Wahrscheinlichkeit ist höher, als mit dem Flugzeug abzustürzen.

Gibt es Plätze an Bord, die bei einem Absturz sicherer sind als andere?

Kommt drauf an, wie man am Boden aufschlägt. Etwas sicherer sind die Plätze über den Flügeln. Dort ist die Maschine stabiler und wackelt weniger, was für Leute mit empfindlichem Magen gut ist. Haben Sie je eine heikle Situation erlebt?

Nie. Zwei medizinische Notfälle und den einen oder anderen Durchstart.

Flugbusiness Kurt Hofmann über die besten Airlines, das Ende des Check­in­Schalters und den neuen Berliner Flughafen.

Versuchen, einen anderen Platz zu ergattern. Am besten geht man zu einer Flugbegleiterin und erklärt freundlich und charmant die Situation. Wenn die Maschine ausgebucht ist, hat man Pech.

Was machen eigentlich die Piloten, während die Maschine per Autopilot fliegt?

www.hofmann-aviation.com

Alles mögliche. Plaudern, essen, lesen, Computer schreiben, abwechselnd schlafen, Flugbegleiterinnen bezirzen (lacht). Und sie überwachen natürlich den Funkverkehr und die Systeme. Könnte die Maschine auch selbständig starten und landen?

Landen ja, starten noch nicht, das ist mechanisch komplexer. Autos, die allein fahren, sind in Sicht. Wird es auch solche Flugzeuge geben?

Im Passagierverkehr ist das derzeit undenkbar. Aber bei Frachtmaschinen wird diskutiert, künftig nur noch einen Piloten einzusetzen, zur Überwachung der Maschine. Noch ist es aber nicht so weit. Wie sieht die Zukunft des Fliegens aus? In zehn Jahren? In 50?

50 sind reine Spekulation. Vielleicht gibt es mal wieder ein Überschallflugzeug wie die «Concorde». Sicherlich wird es neue Antriebssysteme geben. In zehn Jahren hingegen werden die Flugzeuge sehr viel effizienter und umweltschonender sein. Und es werden noch mehr Leute fliegen. Die Fliegerei bleibt also eine Zukunftsbranche. Aber die Tonangeber sitzen schon heute im Nahen Osten und in Asien. Bis in 10, 15 Jahren könnte Afrika noch dazukommen, dort tut sich derzeit viel, etwa in Äthiopien oder Angola. Interview: Ralf Kaminski Bilder: Samuel Trümpy

Weitere Geschichten rund ums Reisen finden Sie diese Woche im beigelegten Reise-Extra.


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TIERWOHL

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NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 | MIGROS-MAGAZIN |

Mehr Platz für Küken

Die Migros führt die Schweizer Tierwohlstandards auch bei ihren ausländischen Produzenten ein. Der Schweizer Tierschutz nahm einen Pouletmastbetrieb in Ungarn unter die Lupe.

Ambitioniertes Versprechen Die Migros verpflich­ tet sich, im Rahmen ihres Nachhaltigkeits­ programms Genera­ tion M das ganze Sortiment an tieri­ schen Produkten aus dem Ausland bis 2020 auf die Schwei­ zer Tierwohlstan­ dards umzustellen. Bereits heute bietet die Detailhändlerin Kaninchen- und Trutenfleisch aus Ungarn an, das nach den Anforderungen der Schweizer Tier­ schutzverordnung produziert wird. Als Nächstes stehen die Verbesserung der Haltungsbedin­ gungen von Legehennen aus dem EU­Raum sowie von Wasserbüffeln aus Italien an. Diese lie­ fern die Milch für die Herstellung von Moz­ zarella. Ein weitereres Projekt ist die Suche nach ausländischen Partnern für die Pferdefleischproduktion.

Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros.

I

n der nordöstlichen Grossen Tief­ ebene Ungarns, unweit der ukraini­ schen Grenze, passiert momentan etwas, das für den Schweizer Detail­ handel Pioniercharakter hat: Die Migros hat in den letzten zwei Jahren in enger Zusammenarbeit mit ihrem ungarischen Lieferanten Master Good eine Pouletmast aufgebaut, die den Anforderungen der Schweizer Tier­ schutzverordnung entspricht. Der Schweizer Tierschutz (STS) begutach­ tet periodisch den Prozess vor Ort – so wie an diesen Tagen im Januar 2015. Mit einer Fotokamera und einem Lasermessgerät ausgerüstet, betreten Mira Gelehrter und Milena Burri den Stall. Die Tierärztin und die Biologin arbeiten als Kontrolleure für Tier­

Die Fussballen der Tiere werden geprüft und fotografiert.

haltung, Tiertransporte und Schlach­ tung beim STS. Burri misst mit dem Lasermessgerät den Stall genau aus. Der Grund? In den umgebauten Ställen wurde die sogenannte Besatzdichte geändert: Dies bedeutet konkret, dass sich in den Ställen nun weniger Tiere befinden, sodass den 19 Tage alten Küken mehr Platz zur Verfügung steht. «Jedes Tier hat jetzt 30 bis 40 Prozent mehr Fläche», sagt Remo Ackermann, Fachspezialist für nachhaltige Tier­ produktion beim Migros­Genossen­ schafts­Bund. Insgesamt wurden in Ungarn 38 Ställe umgebaut. Dazu gehören neue Fenster, die Tageslicht in die Ställe

bringen. Eine weitere Massnahme zur Verbesserung des Tierwohls ist die Dunkelphase von durchgehend acht Stunden. Im EU­Raum liegt der Stan­ dard bei zwei mal vier Stunden – «so kommen die Tiere natürlich nie zur Ruhe», sagt Mira Gelehrter. «Nun bin ich gespannt auf die Fussgesundheit.»

Die Tiere sind spielfreudig und neugierig Milena Burri nimmt behutsam nach­ einander einige Tiere in beide Hände und hält sie hoch. Gelehrter betastet die Fussballen der Küken und foto­ grafiert diese. «Der erste Eindruck ist gut», hält die Tierärztin fest. «Ent­ scheidend ist vor allem der Boden respektive die Qualität der Einstreu.» Diese besteht aus extra fein gemah­ lenem Stroh: Hier gibt es kein gehäck­ seltes Stroh mit Kanten, an denen sich die Tiere verletzen könnten. Zudem besitzt sie eine hohe Saugfähigkeit. «Die Einstreu muss unbedingt trocken sein», hält Gelehrter fest. Feuchtigkeit führt zu Fussballengeschwüren. «Hier ist der Zustand der Einstreu gut, sie ist trocken», resümiert Gelehrter. Bewegt sich die Besuchergruppe durch den Stall, weichen die Tiere ohne Hektik zur Seite. Bleibt man stehen, nähern sie sich nach einer gewissen Zeit langsam. «Die Tiere machen einen guten Allgemeineindruck», sagt Ge­ lehrter. Was heisst das konkret? «Sie sind spielfreudig und neugierig. Und da, schauen Sie, diese kämpfen mit­ einander.» Ist das ein gutes Zeichen? «Natürlich, es geht um die Rangord­ nung. Sie zeigen so ein artgerechtes Verhalten», meint die Tierärztin be­ stimmt. «Kranke Tiere messen sich nicht miteinander.» Was denken die ungarischen Produ­ zenten über die Massnahmen zur Verbesserung des Tierwohls? Laszlo Barany, Besitzer von Master Good: «Unser Familienbetrieb ist über 100 Jahre alt. Wenn wir in dieser Zeit eines gelernt haben, so Folgendes: Was gut

«Ein wertvoller Beitrag zur Verbesserung des Tierwohls.» STS-Gutachterin Mira Gelehrter


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AKTUELL

MIGROS-MAGAZIN | NR. 7, 9. FEBRUAR 2015

TIERWOHL | 37

«Eine echte Herausforderung»

Bernhard Kammer, Nachhaltigkeits­ experte beim MGB Bernhard Kammer, gibt es Missstände bei der Pouletmasthaltung in Europa?

Das grundsätzliche Problem ist, dass es im EU-Raum für viele Nutztiere keine einheitlichen Haltungsstandards gibt. Mastpoulets etwa werden auf engstem Raum gehalten, was in der Schweiz verboten ist. Zudem verbringen die Tiere ihr ganzes Leben unter Kunstlicht. Bei diesen Missständen schaut die Migros nicht weg. Ab Ende März 2015 werden im Sortiment der Migros die ersten Pouletfleischprodukte zu finden sein, die in Ungarn und Deutschland nach den Schweizer Tierwohlstandards produziert worden sind. Welche waren die grössten Herausforde­ rungen für die Migros?

ist für die Tiere, ist auch gut für uns.» Remo Ackermann ergänzt: «Mittlerweile führen die Massnahmen zu gesünderen Tieren und damit auch zu einer besseren Mastleistung.» Dies haben sowohl der Produzent wie auch die Stallmitarbeiter realisiert. Die Mitarbeiter des ungarischen Produzenten wurden intensiv geschult: von den Tierbetreuern in den Ställen bis zu denjenigen, die für Auflad, Transport und Schlachtung der Tiere verantwortlich sind, die nach rund 40 Tagen erfolgt. Auch diese für das Tierwohl eminent wichtigen Punkte haben Gelehrter und Burri inspiziert. Können die beiden STS-Begutachterinnen bereits ein erstes Fazit ziehen? «Positiv aufgefallen ist mir vor allem der sorgfältige Umgang mit den Tieren beim Auflad für den Transport zum Schlachthof», sagt Milena Burri. «Dies entspricht unseren Vorstellungen.» Was bilanziert Mira Gelehrter? «Was wir bisher gesehen haben, ist ein wertvoller

Beitrag zur Verbesserung des Tierwohls im Ausland.» Eines fehlt nach Meinung der beiden STS-Begutachter: der sogenannte Aussenklimabereich, ein überdachter Wintergarten, der den Tieren Sonne, natürliches Klima und frische Luft bietet. In der Schweiz ist der Wintergarten zwar nicht gesetzliche Pflicht, aber Standard in der Geflügelhaltung. «Wir haben mittlerweile gemeinsam mit unserem ungarischen Produzenten acht Ställe mit Wintergärten ausgerüstet. Dabei handelt es sich um Prototypen», bestätigt Remo Ackermann. Ein Grund: In Ostungarn gibt es heisse Sommer und kalte Winter: «Hier müssen unsere ungarischen Partner zuerst die nötigen Erfahrungen sammeln, zu welchem Zeitpunkt und ab welchem Alter die Tiere in den Wintergarten können.» Ziel sei es, in Zukunft noch mehr Ställe mit Wintergärten auszurüsten. Texte: Christoph Petermann Bilder: Jorma Müller

Rückzugs­ möglichkeit für die Küken: Erhöhte Sitz­ gelegenheiten bedeuten weniger Stress für die Tiere.

Es war schwierig, im Ausland Produzenten zu finden, die sich von unserer Philosophie zur Verbesserung des Tierwohls begeistern liessen. Nur gemeinsam können wir die nötigen Anpassungen vornehmen. Beim Pouletfleisch etwa stellt die Migros jetzt schrittweise ihr gesamtes Sortiment um: vom Frische- bis zum Tiefkühlbereich. Das ist eine echte Herausforderung. Wieso importiert die Migros überhaupt Pouletfleisch?

Um die Nachfrage abdecken zu können, kommen wir um den Import nicht herum. Der Anteil liegt momentan bei 20 Prozent. Auch dieser wird in Zukunft den hohen Schweizer Tierwohlstandards entsprechen.


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Neuheit 2015


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AKTUELL

MIGROS-MAGAZIN | NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 |

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MODE | 39

DREI FRAGEN

«Die Hürden für Modedesigner sind hoch»

Für Hedy Graber, Leiterin Kultur und Soziales, ist Mode mehr als nur Glanz und Glamour.

D

er Förderfonds «Engagement Migros» unterstützt auch ein­ heimische Modedesigner. Hedy Graber, Leiterin Kultur und Soziales beim Migros­Genossenschafts­Bund, erklärt Sinn und Zweck dieses Engagements. Hedy Graber, die Modebranche hat einen eher glamourösen Charakter. Warum braucht sie die Unterstützung von Engagement Migros?

Ein bisschen Glamour gehört in der Mode dazu. Aber der Schein trügt: Die Hürden für Modedesigner sind hoch, um im Business Fuss zu fassen. Bis eine Kol­ lektion an einer Modeschau gezeigt wer­ den kann, investiert der Designer in der Regel etwa 50 000 Franken. Hier setzt zum Beispiel die von uns unterstützte Modeplattform «Mode Suisse» an, die zwei Mal jährlich in Zürich und Genf stattfindet. Konkret erhalten einheimi­ sche Designer die Chance, ihre Entwürfe nationalen wie internationalen Ein­ käufern und den Medien zu zeigen. Kommen Kollektionen von Schweizer Desig­ nern hierzulande überhaupt in die Läden?

Es gibt Erfolgsgeschichten: Globus zum Beispiel experimentiert mit seinem «Schweizer Modecorner»: In speziellen Etagenabschnitten wird regelmässig ausschliesslich einheimische Designer­ mode verkauft. Und das preisgekrönte Schweizer Designerduo Sabine Por­ tenier und Evelyne Roth entwirft und produziert im eigenen Atelier in der Region Thun. Zudem bieten sie anderen einheimischen Designern an, ihre Klei­ der zu produzieren.

einheimische Modelabels vergleichs­ weise erschwinglich. Der Männermode­ designer Julian Zigerli zum Beispiel kann mit seiner neuen Kollektion «All Time Favorite» Kunden gewinnen, die sich normalerweise keine Designermode leisten können. Auch bei Schweizer Labels wie Marc Stone, Niria Frey oder Claudia Zuber können tolle Kleider zu moderaten Preisen erworben werden. Interview: Christoph Petermann

Ist solche Mode für den Durchschnitts­ konsumenten erschwinglich?

Hochwertige Schweizer Mode kostet und kann nicht mit Preisen ab Stange konkurrieren. Trotzdem sind viele

In Ergänzung zum Migros-Kulturprozent unterstützt der Förderfonds «Engagement Migros» Projekte in den Bereichen Kultur, Nachhaltigkeit, Wirtschaft und Sport.

PREISBAROMETER Aktuelle Preisänderungen Die Migros gibt Vorteile im Einkauf, die sich aufgrund des starken Frankens ergeben, an ihre Kundinnen und Kunden weiter. Dies führt nun erneut zu Preisabschlägen bei diversen Artikeln. Ausgewählte Beispiele Coca-Cola Dose 33 cl Heinz Tomaten Ketchup 342 g Philadelphia Nature 200 g Wasa Original 205 g Tetley English Breakfast 25 Drawstring Beutel Boursin Kräuter 150 g M-Budget Pflanzenöl 1 l M-Budget Energy Drink 25 cl Alnatura Hafer Drink Calcium 1 l M-Classic Kopfsalat 200 g * in Franken

Preis alt* 0.80 1.65 2.60 1.90 3.30 3.65 2.95 0.60 2.30 3.90

Preis neu* 0.70 1.45 2.30 1.70 2.95 3.25 2.50 0.50 2.00 3.70

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SCHAUFENSTER 42 |

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ASIATISCHE KÜCHE

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NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 | MIGROS-MAGAZIN |

Nudeln am laufenden Band

Asiatische Nudeln werden aus verschiedenen Grundzutaten wie Reismehl, Mungobohnen oder Weizenmehl hergestellt. Nicht weniger vielfältig ist deren Verwendung: Man geniesst sie in Salaten, Suppen oder Wokgerichten, gedämpft, gekocht, gebraten oder frittiert. Yaki Udon mit Tofu und Gemüse Hauptgericht für 4 Personen ZUTATEN 300 g Udon-Nudeln Salz 6 Blatt Nori-Algen-Snack 1 EL geröstete Sesamsamen 250 g Rüebli 250 g Lauch 400 g Tofu nature 1 Bund Frühlingszwiebeln 100 g Shiitakepilze 2 EL Öl zum Braten 1 dl Sojasauce 3 EL Mirin Seasoning 2 EL Sesamöl

2. Rüebli und Lauch längs halbieren, leicht schräg in dünne Scheiben schneiden. Tofu in Würfel à ca. 2 cm und Zwiebelgrün in Ringe schneiden. Zwiebel grob hacken. Stiele der Pilze entfernen, Shiitake halbieren. Öl in einer weiten beschichteten Bratpfanne oder im Wok erhitzen. Zwiebel, Rüebli und Lauch darin anbraten. Tofu beigeben und bei grosser Hitze kurz mitbraten. Hitze reduzieren. Nudeln beigeben und kurz mitbraten. Mit Sojasauce, Mirin und Sesamöl abschmecken. Zwiebelgrün beigeben und mischen. Yaki Udon anrichten und mit Nori-Sesam-Mischung bestreuen.

Wok, ∅ 24 cm, Fr. 9.80 Schüsseln, verschiedene Designs, Fr. 4.50 Tischset Bambus, 4 Stück, Fr. 6.90 Alle Artikel solange Vorrat

TIPP Statt Udon-Nudeln können Nestnudeln verwendet werden. Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten Rezept

Pro Person ca. 30 g Eiweiss, 22 g Fett, 72 g Kohlenhydrate, 2550 kJ/610 kcal

Bilder und Styling: Claudia Linsi

ZUBEREITUNG 1. Nudeln in reichlich Salzwasser ca. 6 Minuten bissfest kochen, abgiessen, kalt abspülen und abtropfen lassen. Nori-Algen fein hacken und mit Sesam mischen.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 |

ASIATISCHE KÜCHE | 43

2

1 Mie-Nudeln

2 Udon-Nudeln

werden aus Hartweizen hergestellt und sind vor allem als Suppeneinlage sehr beliebt. Man lässt sie dazu einfach ein paar Minuten lang mitkochen. Chop Stick Mie Noodles, 250 g, Fr. 1.90* statt 2.40

aus Weizenmehl bieten sich für die Zubereitung von Suppen, Salaten oder Rührgebratenem an. In Japan verspeist man sie im Sommer kalt und im Winter warm. Saitaku Udon Noodles, 300 g, Fr. 3.35* statt 4.20

1

In grösseren Filialen

4

3

6

4 Vermicelli

3 Reisnudeln

bestehen aus Reismehl und empfehlen sich aufgrund ihrer Breite für Bratgerichte. Das bekannteste davon ist Pad Thai. Thai Kitchen Rice Noodles, 250 g, Fr. 2.70

7

5

5 Rice Vermicelli

sind ein Reismehlprodukt, das für Salate, Suppen und Wokgerichte verwendet wird. Rice Vermicelli passen gut zu scharfen Saucen. Chop Stick Rice Vermicelli (Miehoen), 250 g, Fr. 2.45* statt 3.10

6 Chinesische Nudeln

sind Teigwaren aus Weizenmehl, die sich ausgezeichnet braten lassen und daher meistens für klassische asiatische Wokgerichte zum Einsatz kommen. Chop Stick Chinese Noodles, 340 g, Fr. 2.30* statt 2.90

sind Glasnudeln aus Erb­ sen und Mungobohnen. Sie finden bevorzugt in Salaten und Suppen Verwendung und schmecken auch frittiert. Chop Stick Vermicelli, 100 g, Fr. 1.25* statt 1.60

7 Nestnudeln

sind das thailändische Pendant zu den chinesischen Nudeln (Nr. 6): Auch sie werden aus Weizenmehl produziert und eignen sich hervor­ ragend für Brat­ und Wokgerichte. Thai Kitchen Nest Noodles, 450 g, Fr. 4.10 In grösseren Filialen

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1. Tag / Zürich – Antalya: Flug nach Antalya, wo Sie von der Reiseleitung empfangen werden. Transfer zum Hotel. 2. Tag / Antalya – Myra – Mugla: Fahrt entlang der Türkischen Riviera. Dieser wilde Küstenabschnitt besteht aus dichten Pinienwäldern, verträumten Buchten, hübschen Dörfern und im Hintergrund erhebt sich das mächtige Taurusgebirge. Im antiken Myra sehen Sie die aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. stammenden Felsgräber und das römische Theater. Anschliessend besuchen Sie die Nikolauskirche, wo der heilige Nikolaus begraben ist. 3. Tag / Mugla – Kusadasi: Am Vormittag laden wir Sie zu einer Schifffahrt zum Iztuzu Strand ein, denn nur über das Wasser ist diese traumhafte Bucht erreichbar. Geniessen Sie eine Badepause, bevor am Nachmittag die Reise mit dem Bus entlang der Küste nach Kusadasi weiterführt, wo Sie die nächsten zwei Nächte in einem Erstklasshotel verbringen. 4. Tag / Ephesus: Mit Ephesus besuchen Sie eine der grössten griechisch-römischen Ausgrabungsstätten der Welt. Nur wenige Orte gestatten einen so lebendigen Einblick in die Lebensweise der Antike wie Ephesus. Theater, luxuriöse Bäder und eine Bibliothek zeugen vom Wohlstand, den die Siedlung 1000 Jahre lang genoss. Besonders eindrucksvoll ist das gigantische Theater. 5. Tag / Kusadasi – Pamukkale: Sie verlassen die Küste und gelangen durch das fruchtbare Mäandertal nach Pamukkale in Hochanatolien. Die schneeweissen Kalksinterterrassen von Pamukkale sind von weit her sichtbar und durch das Herabfliessen des warmen Thermalwassers entstanden. Das bekannteste Naturwunder der Türkei ist ein Weltkulturerbe der UNESCO. Übernachtung in einem Thermalhotel mit Möglichkeit das herrliche Thermalwasser während einem Bad zu geniessen. 6. Tag / Pamukkale – Hierapolis – Antalya: Am Vormittag besuchen Sie Hierapolis. Diese antike, römische Stadt entstand vor über 2000 Jahren gleich neben den Thermalquellen, die schon

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zu dieser Zeit viele Menschen anzogen. Fahrt durch abwechslungsreiche Landschaft an die Küste nach Antalya. 7. Tag / Antalya & Karpuzkaldran Wasserfall: Heute besuchen Sie Antalya, eine der schönsten Städte der türkischen Riviera, mit ihrem malerischen Hafen, dem mächtigen Festungstor sowie dem bunten Basar. Zeit für einen Einkaufsbummel. Krönender Abschluss ist der Besuch des Karpuzkaldran Wasserfalls. 8. Tag / Antalya – Zürich: Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Zürich oder Transfer in Ihr Verlängerungshotel in Belek.

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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 |

Auf Amors Pfaden

Mit ihrer knackigen Schale und cremigen Füllung versprechen die Adoro-Kugeln besondere Verwöhnmomente. Genau das Richtige für den Valentinstag.

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iebesbotschaften am Valentinstag lassen verliebte Herzen noch höher schlagen. Wer seine Zuneigung mit einer erlesenen Süssigkeit betonen möchte, verschenkt die cremig-zarten Adoro-Pralinés von Frey. Zumal die Kugeln aus feiner Milchschokolade bereits stilvoll verpackt sind: in einer 300-Gramm-Schachtel im Kissenformat, die sich besonders gut als

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KLOSTERGARTEN

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NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 | MIGROS-MAGAZIN |

Geschenk der Natur

Seit Jahrhunderten ist Kräutertee ein Inbegriff für unser Wohl­ befinden. Passionierte Teetrinker schätzen das Heissgetränk besonders, wenn es mit naturbelassenen Kräutern aufgebrüht wird. Wie die beiden neuen Sorten der Marke Klostergarten.

Alchemilla

Frauenmantel In der Pflanzenkunde zählt man den Frauenmantel zu den Rosengewächsen. Der deutsche Name bezieht sich auf die Ähnlichkeit der gefältelten Blätter mit mittelalterlichen Mariendarstellungen.

Salvia

Salbei

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Bild: Veronika Studer ; Illustrationen: Mira Gisler

Seine Popularität verdankt der Salbei dem hohen Anteil ätherischer Öle. Für die Teezubereitung können sowohl frische als auch getrocknete Blätter verwendet werden.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 |

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KLOSTERGARTEN | 47

N

ichts geht über eine Tasse Tee, wenn man Entspannung sucht. Sich hinsetzen und geniessen, innehalten und den Moment leben. Das erdet, beruhigt die Nerven und schenkt Kraft, steigert das Wohl­ befinden. Bio steht für strengste Mass­ nahmen beim Rohstoffanbau. Oberste Priorität haben der schonende Umgang mit der Natur, die Naturbelas­ senheit der Rohstoffe und Produkte sowie das Tierwohl.

Petroselinum crispum

Petersilie Für die entspannende Teepause eignen sich die neuen Bio­Kräutertees der Marke Klostergarten. Sie sind hoch­ wertige Mischungen aus Schweizer Bio­Alpenkräutern und Bio­Bach­ blütenextrakten – ein Novum im Schweizer Detailhandel. Die Sorte Balance schmeckt mild und fein­ würzig, während die Sorte Power ein eher kräftiges Aroma entfaltet, auch weil sie zusätzlich Bio­Aroniabeeren enthält. Bei den Bachblüten handelt es sich um spezielle Pflanzenextrakte, deren Herstellung auf den Erkenntnissen des Briten Edward Bach (1886–1936) beruht. Sie sind daher auch nach ihm benannt. CS

Das Aroma der Petersilie ist wohlbekannt. Es steckt in den ätherischen Ölen des Küchenkrauts. Für die Teezubereitung finden auch die Wurzeln Verwendung.

Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. Bio leistet einen wertvollen Beitrag dazu.

Plantago lanceolata

Spitzwegerich Der Spitzwegerich ist auf Wiesen beheimatet. Zur Her­ stellung von Teeaufgüssen werden die Blätter oder das ganze Kraut gesammelt und getrocknet.

Sowohl die Kräuter als auch die Bach­ blütenextrakte stammen aus bio­ logischem Anbau in der Schweiz.

Bio Klostergarten Original Bachblüten Tee Power, 15 Beutel, Fr. 5.20


Cornwall Südengland Auf den Spuren Rosamunde Pilchers. Sagenumwobene mystische Orte und wildromantische Küsten. Malerische Dörfer und liebliche Landschaften.

8 Tage ab Fr. 1'115.– 1. Tag Schweiz – Reims Abwechslungsreiche Fahrt durch das Elsass in die Champagne. 2. Tag Reims – Windsor – Newbury Von Calais aus bringt Sie ein Fährschiff über den Ärmelkanal nach Dover. In Windsor, das sich im Kern noch heute im malerischen mittelalterlichen Kleid zeigt, machen Sie Halt. Die kleine Stadt wird von seinem Schloss beherrscht, das seit über 900 Jahren als Sommerresidenz der königlichen Familie dient. 3. Tag Newbury – Stonehenge – Exeter – Dartmoor – Plymouth Fahrt durch Wiltshire nach Stonehenge. Sie besuchen die weltberühmten Steinkreise. Nach einer abwechslungsreichen Fahrt durch die sanfte Hügellandschaft von Somerset und Devon gelangen Sie nach Exeter, dessen Altstadt von der mächtigen Kathedrale beherrscht wird. Am Nachmittag durchqueren Sie den Dartmoor-Nationalpark, einen legendenumwobenen, geschichtsträchtigen Landstrich und erreichen dann Plymouth. 4. Tag Cornwall – Land's End (fakultativ) Dank seiner bizarren Naturschönheiten und romantischen Fischerdörfer, der zahlreichen Mythen und Folklore ist Cornwall eines der beliebtesten Feriengebiete Grossbritanniens. Während der abwechslungsreichen Fahrt machen Sie Halt bei der Gezeiteninsel St. Michael's Mount und besuchen dann Land's End, den westlichsten Punkt des englischen Festlands, wo die bizarren Granitfelsen der 60 Meter hohen Steilküste ins tosende Meer abstürzen. Am Nachmittag fahren Sie weiter nach St. Ives mit seinem malerischen Hafen und den charmanten Gässchen.

Reisedaten 2015 16. – 23. Mai 27. Mai – 03. Juni 06. – 13. Juni 17. – 24. Juni 24. Juni – 01. Juli 08. – 15. Juli 29. Juli – 05. August 08. – 15. August 15. – 22. August 22. – 29. August 29. Aug. – 05. Sept.

Fr. 1’115.– Fr. 1’115.– Fr. 1’135.– Fr. 1’115.– Fr. 1’115.– Fr. 1’115.– Fr. 1’115.– Fr. 1’135.– Fr. 1’135.– Fr. 1’115.– Fr. 1’115.–

Abfahrtsorte Zürich, Bern, Olten, Luzern, Basel

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8-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar

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7 Übernachtungen in guten Mittelklassehotels in Zimmern mit Bad oder Dusche/WC

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Fährüberfahrten Calais – Dover und zurück mit modernen Fährschiffen

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Halbpension während der ganzen Reise

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Besichtigung von Clovelly

7. Tag Reading – Reims Durch die Grafschaft Kent erreichen Sie wiederum Dover, von wo Sie ein Fährschiff zurück auf das europäische Festland bringt.

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Besichtigung von Stonehenge

8. Tag Reims – Schweiz Über Nancy und die Vogesen kehren Sie in die Schweiz zurück.

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Annullationsschutz Fr. 32.–

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Ganztägiger Ausflug durch Cornwall und nach Land’s End Fr. 48.–

5. Tag Plymouth – Mount Edgcumbe Sie unternehmen einen Bootsausflug, der Sie durch die Hafenanlagen und dann zum alten Herrensitz der Earls of Mount Edgcumbe führt. Das Herrenhaus liegt in einem farbenprächtigen Park. 6. Tag Plymouth – Tintagel – Clovelly – Reading Am Vormittag besuchen Sie Tintagel, bekannt durch die Sagen um König Artus und den Gral. Es ist wohl das berühmteste Dorf in Cornwall. Gegen Mittag treffen Sie dann in Clovelly ein. Das gesamte Fischerdorf ist unter Denkmalschutz gestellt und liegt auf einem steilen Kamm, der fast senkrecht ins Meer abfällt. Am Nachmittag Weiterreise durch Devon nach Reading.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 |

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NATUREL | 49

Weniger ist mehr

J

oghurt, Frucht, Zucker. Mehr braucht es nicht für das cremige Bio-Joghurt der Marke Naturel. Dass alle drei Zutaten aus biologischer Quelle stammen und keine Zusatzstoffe wie Stabilisatoren oder künstliche Aromen darin enthalten sind, versteht sich von selbst. Dass das Bio steht für strengste Massnahmen beim Rohstoffanbau. Oberste Priorität haben der schonende Umgang mit der Natur, die Naturbelassenheit der Rohstoffe und Produkte sowie das Tierwohl.

Joghurt in der Schweiz produziert wird und die Milch dafür ebenfalls, sind weitere Pluspunkte. Neu im Sortiment ist das Joghurt mit Aprikose. Wie bei allen Joghurts von Naturel beträgt auch hier der Fruchtanteil mindestens 13 Prozent. AB

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 |

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FOOD | 51

GUT & GÜNSTIG

Käse-Quiche Hauptgericht für 4 Personen und ca. Fr. 11.– ■ Backofen auf 220 °C vorheizen. Einen Kuchenteig à 270 g in eine Kuchenform (à 24 cm ∅) legen. Überstehende Teigreste abschneiden. Teigboden mit 1 EL Senf bestreichen. ■ 80 g Bratspeck in einer beschichteten Bratpfanne leicht anbraten. Speck aus der Pfanne heben. ■ 2 grosse Eier mit 150 g Halbrahm verquirlen. Mit einer Prise Salz, 1 TL grob gemahlenem Pfeffer und 1/4 TL Paprika würzen. Blättchen von einem Zweig Thymian unterrühren. ■ Bratspeck auf dem Kuchenteig verteilen. 300 g geriebenen Käse (Emmentaler, Gruyère) gleichmässig darübergeben. Eier-Rahm-Guss in die Form giessen. ■ Ca. 25 Minuten backen. Wenn die Quiche zu stark bräunt, mit Alufolie abdecken. TIPP Dazu passt ein Nüsslisalat.

Für die Käse-Quiche benötigt man neben Eierguss und geriebenem Käse natürlich einen Kuchenteig.

Fruchtig und erfrischend Warum nicht den Geschmack von Erdbeeren mit dem Aroma feiner Minze zu einer neuen Teekreation kombinieren? Tee trinkende Migros-Kunden fanden die Idee sehr gut und stimmten auf Migipedia für die Umsetzung. Jetzt ist das Heissgetränk erhältlich – und schickt sich an, auch als Kaltgetränk zu punkten. Zum Beispiel in einem erfrischenden Cocktail: Tiefgefrorene Erdbeeren auftauen und mit etwas Zucker und Zitronenmelisse pürieren, mit kaltem Tee aufgiessen, Eiswürfel dazugeben, und fertig ist ein fruchtiger alkoholfreier Drink, der auch Kindern mundet. Tea Time Fantastic Strawberry-Mint, 40 g, Fr. 2.80 In grösseren Filialen

60 Liebesgrüsse zum Valentinstag

Herzensbotschaft zum Vernaschen Das würzige Lebkuchenherz mit Haselnussfüllung bringt die Botschaft auf den Punkt: «Friends forever», «Thank you» oder «Love you» verkündet es dem oder der Beschenkten. Obendrein hat es auf der Verpackung ein Textfeld für einen persönlichen Gruss. Die süsse Aufmerksamkeit lässt sich zu vielen Anlässen verschenken, besonders gut natürlich zum Valentinstag. Lebkuchenherz, 90 g, Fr. 1.90

In der eleganten Geschenkpackung reihen sich 60 Schoggitäfelchen in fünf Geschmacksrichtungen aneinander. Mit den kreativen Herzsujets sind sie ein passender Valentinsgruss. Wer Zartbitterund Vollmilchschokolade in ihrer klassischen Variante oder mit weiteren Zutaten liebt, wird entzückt sein. Dolfin Love Napolitains, assortiert, 270 g, Fr. 12.50 In grösseren Filialen

Dünn geschnitten und erst noch bio Für Apérohäppchen oder ein Sandwich sind allzu dicke Toastscheiben nicht jedermanns Gusto. Eine extradünne Alternative bietet jetzt das neue Pain carré – mit altbewährter Toastrezeptur, jedoch in Bio-Qualität. Es ist als helle oder dunkle Variante erhältlich. Bio Pain carré, dunkel, 280 g, Fr. 1.90


SCHAUFENSTER 52 |

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REXONA

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NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 | MIGROS-MAGAZIN |

Die Kleinen ganz gross

Die Rexona-compressed-Deos versprühen dank des optimierten Sprühkopfs gleich viel Wirkstoff mit nur halb so viel Treibgas. Und sie halten genauso lang wie ein grosser Deospray.

Vier Frauentypen, eine Gemeinsamkeit: das Rexona compressed Deo.

Die Exotische

Die Natürliche

Die Sportliche

Neu: Rexona Deo Aero compressed Tropical, 75 ml, Fr. 4.–

Neu: Rexona Deo Aero compressed Shower Clean (ohne Aluminiumsalze) 75 ml, Fr. 4.–

Neu: Rexona Deo Aero compressed Shower Fresh, 75 ml, Fr. 4.–


MARKTFRISCH

KEN. STARKER FRAN E. BOT STARKE ANGE

M-TIPP Scharf auf Huhn sind alle bei feinen Pouletschenkeln mit Chili und Salbei. Das Rezept finden Sie auf www.saison.ch/de/ m-tipp und alle Zutaten frisch in Ihrer Migros.

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Berliner im 6er-Pack 420 g

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Optigal Pouletschenkel Schweiz, 4 Stück, per kg, z.B. Nature

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1.80 statt 2.25

Raccard Tradition Block oder 10er-Scheiben per 100 g, z.B. Maxi-Block

Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 10.2. BIS 16.2.2015, SOLANGE VORRAT

30%

3.40 statt 4.90

Äpfel Jazz süss-säuerlich Schweiz, per kg


WILLKOMMEN IM FRISCH 30%

2.55 statt 3.70

2.30 statt 2.90

M-Classic Gewürzschinken Schweiz, per 100 g

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1.30 statt 1.90

Avocados Chile/Spanien, pro Stück

30%

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Kartoffeln festkochend «Aus der Region.», Beutel à 2,5 kg

Fasnachtschüechli 6 Stück, 216 g, 20% günstiger

2.30 statt 3.10

4.80

3.60 statt 4.80

1.95 statt 2.60

Blumenkohl Italien/Spanien, per kg, 25% günstiger

Blutorangen Italien, Netz à 2 kg, 25% günstiger

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. Genossenschaft Migros Aare ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 10.2. BIS 16.2.2015, SOLANGE VORRAT

Osterchüechli 4 Stück, 300 g

Mango Peru/Brasilien, pro Stück, 25% günstiger


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Grande Caffè Macchiato, Cappuccino oder Zero im 3er-Pack 20% günstiger, z.B. Cappuccino, 3 x 210 ml

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Valflora Vollmilch 12 x 1 Liter

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Fondue Swiss-Style Moitié-Moitié 2 x 800 g oder Mini Fondue Moitié-Moitié 2 x 200 g 20% günstiger, z.B. Swiss-Style Moitié-Moitié, 2 x 800 g

3.10 statt 3.65

Optigal Poulet-Minifilet Schweiz, per 100 g

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3.50 statt 5.–

Rindsplätzli à la minute, TerraSuisse per 100 g

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Berner Alpkäse «Aus der Region.», per 100 g

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Kalbsbratwurst im Duo-Pack, TerraSuisse Schweiz, 2 x 2 Stück, 560 g

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Atlantik Rauchlachs* Zucht aus Norwegen, 330 g

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Nierstück Rippli geräuchert, TerraSuisse per 100 g


NOCH MEHR SPARMÖ 13.90

Festliches Cymbidiumgesteck pro Gesteck

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Tulpen verschiedene Farben, Bund à 20 Stück, 20% günstiger

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Gesamtes Vital Balance Katzenfutter-Sortiment 20% günstiger, z.B. Trockenfutter Adult Huhn, 1,5 kg

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Rosen, Fairtrade verschiedene Farben, Stiellänge 50 cm, Bund à 15 Stück

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8.25 statt 11.85

Don Pollo Truten Crispy paniert tiefgekühlt, 1 kg

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Alle Knorr Bouillons 20% günstiger, z.B. Gemüsebouillon, 109 g

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M-Classic Sonnenblumenöl 1 Liter beim Kauf ab 2 Flaschen, jede 1.95 günstiger

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Frey Branches Classic im 50er-Pack, UTZ 50 x 27 g

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9.– statt 12.90

M-Classic Tortellini oder Ravioli im 3er-Pack z.B. Ravioli Käse/Pesto, 3 x 250 g


GLICHKEITEN. 50%

5.75 statt 11.50

M-Classic Orangensaft im 10er-Pack 10 x 1 Liter

40%

17.10 statt 28.50

33%

1.90 statt 2.85

Agnesi Spaghetti, Pennette oder Cravattine 50% mehr Inhalt, 500 g + 250 g, z.B. Cravattine, 750 g

2.40 statt 2.90

33%

4.– statt 6.–

Alle Vittel Mineralwasser im 6er-Pack oder 8er-Pack z.B. 6 x 1,5 Liter

4.50 statt 5.30

Caruso Oro Bohnen oder gemahlen im 3er-Pack, Alle Agnesi Saucen UTZ beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.50 günstiger, z.B. Bohnen, 3 x 500 g z.B. Basilico, 400 g

Alle Ferrero Pralinen 15% günstiger, z.B. Mon Chéri, 168 g

3.50 statt 4.40

2.50 statt 3.10

Alle M-Classic Tortilla Chips oder Corn Strips im Duo-Pack 20% günstiger, z.B. Tortilla Chips BBQ, 2 x 200 g

6.10 statt 8.20

Sun Queen Cashewkerne im Duo-Pack 2 x 200 g, 25% günstiger

Alle ChocMidor Biscuits beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger, z.B. Carré, 100 g


DAS GROSSE . N E G Ü N G R E V SPAR 24.90

Diverse Comfortschuhe erhältlich in diversen Varianten, z.B. Damen Comfortslipper, weiss, Gr. 36–41, gültig bis 23.2.2015

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Alle Hygo Reinigungsmittel beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.60 günstiger, z.B. Maximum Stick Lavender, 60 g, gültig bis 23.2.2015

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M-Classic Haushaltpapier, FSC 1 Maxirolle, 20% günstiger, gültig bis 23.2.2015

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Alle DIM Feinstrumpfwaren oder Damen und Herren Wäsche z.B. Bügel-BH B-Cup fit, gültig bis 23.2.2015

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Elan Waschmittel z.B. Spring Time, 2 x 2 Liter, gültig bis 16.2.2015

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Hakle Toilettenpapier in Mehrfachpackungen z.B. Quilts, FSC, 24 Rollen, gültig bis 23.2.2015

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 10.2. BIS 16.2.2015, SOLANGE VORRAT

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Baby und Kinder Bekleidung mit Schellenursli und Flurina, Bio Cotton z.B. Mädchen Sweatjacke pink, Gr. 68–128, gültig bis 23.2.2015

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Exelia Weichspüler z.B. Peach, 1,5 Liter, gültig bis 23.2.2015

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Alle L’Oréal Körper- und Gesichtspflegeprodukte Men Expert, Colorationen und Elnett (ohne Mehrfachpackungen), 20% günstiger, z.B. Age Perfect Intensivpflege, 50 ml, gültig bis 23.2.2015


WEITERE ANGEBOTE. FRÜCHTE & GEMÜSE Nüsslisalat, Bio, Schweiz, per 100 g 2.85 statt 4.75 40% Äpfel Jazz süss-säuerlich, Schweiz, per kg 3.40 statt 4.90 30% Blumenkohl, Italien/Spanien, per kg 2.30 statt 3.10 25% Datteltomaten, Bio, Spanien, Schale à 250 g 1.60 statt 2.20 25% Endivien Lavata, Italien, abgepackt, per kg 5.40 Kartoffeln festkochend, «Aus der Region.», Beutel à 2,5 kg 2.65 statt 3.80 30% Karotten, «Aus der Region.», Beutel à 1 kg 2.30 Avocados, Chile/Spanien, pro Stück 1.30 statt 1.90 30% Mango, Peru/Brasilien, pro Stück 1.95 statt 2.60 25% Blutorangen, Italien, Netz à 2 kg 3.60 statt 4.80 25%

Für Ihren Einkauf hier ausschneiden.

FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL Wienerli, Bio, Speckwürfeli, Bio, oder Walliser Nierstück getrocknet, Bio, z.B. Wienerli, Schweiz, 2 x 2 Stück, 200 g 3.10 statt 3.90 20% * Kalbsbratwurst im Duo-Pack, TerraSuisse, Schweiz, 2 x 2 Stück, 560 g 6.– statt 10.– 40% M-Classic Gewürzschinken, Schweiz, per 100 g 2.55 statt 3.70 30% Optigal Pouletschenkel, Schweiz, z.B. Nature, 4 Stück, per kg 9.– statt 13.– 30% Cervelas im Duo-Pack, «Aus der Region.», 2 x 200 g 3.50 statt 4.40 20% Nierstück Rippli geräuchert, TerraSuisse, per 100 g 2.– statt 3.– 33% Valentins-Platte geschnitten, Schweiz, per 100 g 5.50 statt 6.90 20% Rindsplätzli à la minute, TerraSuisse, per 100 g 3.50 statt 5.– 30% Rindsgeschnetzeltes, TerraSuisse, per 100 g 2.80 statt 3.50 20% Schweinsbraten/-plätzli Hals, TerraSuisse, per 100 g 1.55 statt 1.95 20% Tessiner Cordon bleu, Schweiz, per 100 g 2.60 statt 3.30 20% Rindshacksteak, Bio, Schweiz, 230 g 4.75 statt 5.95 20% Optigal Poulet-Minifilet, Schweiz, per 100 g 3.10 statt 3.65 Kabeljaurückenfilet, MSC, Nordostatlantik/Wildfang, per 100 g 2.90 statt 4.20 30% Atlantik Rauchlachs, Zucht aus Norwegen, 330 g 11.80 statt 19.80 40% *

BROT UND MILCHPRODUKTE Alle Bio Frischbrote –.40 günstiger, z.B. Sonnenkranz, 360 g 2.50 statt 2.90 Valflora Vollmilch 12 x 1 Liter 10.90 statt 15.60 30% Alle Bio Joghurt (ohne Schafmilchjoghurt), z.B. Apfel/Birne, 180 g –.60 statt –.75 20% Fondue Swiss-Style Moitié-Moitié, 2 x 800 g oder Mini-Fondue Moitié-Moitié 2 x 200 g, z.B. Swiss-Style Moitié-Moitié, 2 x 800 g 22.40 statt 28.– 20% Raccard Tradition Block oder 10er-Scheiben, per 100 g, z.B. Maxi-Block 1.80 statt 2.25 20% Le Gruyère, Bio, per 100 g 1.80 statt 2.25 20% Käse in Bedienung: Alpenkräuterkäse, Bio, Schweiz, per 100 g 2.40 statt 2.85 Berner Alpkäse, «Aus der Region.», per 100 g 2.10 statt 2.60 Emmentaler, Bio, per 100 g 1.60 statt 2.– 20% Savogniner Bergkäse, Bio, per 100 g 2.10 statt 2.65 20% Grande Caffè Macchiato, Cappuccino oder Zero im 3er-Pack, z.B. Cappuccino, 3 x 210 ml 3.60 statt 4.50 20%

BLUMEN & PFLANZEN Rosen, Fairtrade, verschiedene Farben, Stiellänge 50 cm, Bund à 15 Stück 14.90 Tulpen, verschiedene Farben, Bund à 20 Stück 11.50 statt 14.50 20% Festliches Cymbidiumgesteck, pro Gesteck 13.90 Phalaenopsis 3 Rispen dekoriert, im Übertopf, pro Pflanze 23.90 statt 34.90 30% Azalea, im 14-cm-Topf, pro Pflanze 13.50 statt 15.90 Narzissen Tête-à-Tête, im 10-cm-Topf, «Aus der Region.», pro Pflanze 3.10 statt 3.90 20% Primeli, im 9-cm-Topf, «Aus der Region.», pro Pflanze 1.30 statt 1.90 30%

WEITERE LEBENSMITTEL Frey Branches Classic im 50er-Pack, UTZ, 50 x 27 g 10.30 statt 20.75 50% Alle Ferrero Pralinen, z.B. Mon Chéri, 168 g 4.50 statt 5.30 15% Frey Tafelschokoladen Milch extra-fein in 12er-Kartonbox, UTZ, 12 x 100 g 13.60 statt 22.80 40% Alle Migros-Bio Tafelschokoladen, Pralinen, Branches, Bonbons oder Gummibärli, z.B. Tafelschokolade Crémant, Fairtrade, 100 g 1.50 statt 1.80 15% Alle Migros-Bio Biscuits, z.B. Dinkelgebäck Rosinen, 260 g 2.75 statt 3.45 20%

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. **Gültig bis 23.2.

Alle ChocMidor Biscuits, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger, z.B. Carré, 100 g 2.50 statt 3.10 Kakaogetränk, Migros-Bio, Fairtrade, 500 g 6.05 statt 7.60 20% Caruso Oro Bohnen oder gemahlen im 3er-Pack, UTZ, z.B. Bohnen, 3 x 500 g 17.10 statt 28.50 40% Alle Bio Klostergarten Original Bachblütentees, mit Schweizer Alpenkräutern, z.B. Power, 15 Beutel 4.15 statt 5.20 20% *,** Alle Bio Yogi Tees, beim Kauf ab 2 Packungen, jede 1.– günstiger, z.B. Ingwer Zitrone, 17 Beutel 4.– statt 5.– Bio Kürbis-, Sonnenblumenkerne und Kernen-Nuss-Mix, z.B. Kürbiskerne, 400 g 4.95 statt 6.20 20% Sun Queen Cashewkerne im Duo-Pack, 2 x 200 g 6.10 statt 8.20 25% Stalden Creme im Duo-Pack, Vanille oder Chocolat, z.B. Chocolat, 2 x 470 g 7.60 statt 9.60 20% Happy Hour Apéro-Rollen in Grosspackung, tiefgekühlt, 840 g 6.75 statt 9.70 30% Alle Bio Tiefkühl-Produkte, z.B. Crevetten gekocht, geschält, 400 g 12.40 statt 15.50 20% Don Pollo Truten Crispy paniert, tiefgekühlt, 1 kg 8.25 statt 11.85 30% M-Classic Orangensaft im 10er-Pack, 10 x 1 Liter 5.75 statt 11.50 50% Alle Vittel Mineralwasser im 6er-Pack oder 8er-Pack, z.B. 6 x 1,5 Liter 4.– statt 6.– 33% Alle Mister Rice Produkte, z.B. Wild Rice Mix, 1 kg 3.60 statt 4.50 20% Alle Migros-Bio Trockenreis, z.B. Vollreis Natura, 1 kg 2.60 statt 3.30 20% Alle Migros-Bio Mifloc oder Rösti, z.B. Rösti, 500 g 2.– statt 2.55 20% Alle Migros-Bio Getreidekörner, Hülsenfrüchte oder Quinoa, z.B. Quinoa weiss, 400 g 4.45 statt 5.60 20% Alle Agnesi Saucen, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.50 günstiger, z.B. Basilico, 400 g 2.40 statt 2.90 Agnesi Spaghetti, Pennette oder Cravattine, 50% mehr Inhalt, 500 g + 250 g, z.B. Cravattine, 750 g 1.90 statt 2.85 33% M-Classic Sonnenblumenöl 1 Liter, beim Kauf ab 2 Flaschen, jede 1.95 günstiger 1.95 statt 3.90 50% Alle Migros-Bio Essige, Öle oder Oliven, z.B. Apfelessig, 500 ml 1.75 statt 2.20 20% Alle Migros-Bio Senf, Mayonnaise, Tartare oder Ketchup, z.B. Mayonnaise, 265 g 1.75 statt 2.20 20% Alle Migros-Bio Gewürze, z.B. Herbamare Original, 250 g 3.40 statt 4.30 20% Alle Knorr Bouillons, z.B. Gemüsebouillon, 109 g 3.25 statt 4.10 20%

Genossenschaft Migros Aare

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 10.2. BIS 16.2.2015, SOLANGE VORRAT

M-Classic weisse oder grüne Spargeln im Glas im 4er-Pack, z.B. grüne Spargeln, 4 x 100 g 6.– statt 7.60 20% Alle Migros-Bio Konserven oder Fertiggerichte, z.B. Apfelmus, 445 g 1.35 statt 1.70 20% Gesamtes Chop Stick, Saitaku, Kikkoman und Nissin Sortiment, z.B. Chop Stick Crevettenchips, 75 g 1.25 statt 1.60 20% Migros-Bio Erdnüsse oder Migros-Bio Nussmischungen gesalzen, z.B. Erdnüsse, 250 g 1.35 statt 1.70 20% Alle M-Classic Tortilla Chips oder Corn Strips im Duo-Pack, z.B. Tortilla Chips BBQ, 2 x 200 g 3.50 statt 4.40 20% Berliner im 6er-Pack, 420 g 3.90 statt 5.85 6 für 4 Fasnachtschüechli, 6 Stück, 216 g 2.30 statt 2.90 20% Alle gekühlten Bio und M-Classic Sauer- oder Rotkraute, z.B. M-Classic Sauerkraut gekocht, 500 g 2.05 statt 2.60 20% M-Classic Tortellini oder Ravioli im 3er-Pack, z.B. Ravioli Käse/ Pesto, 3 x 250 g 9.– statt 12.90 30% Asia Snackplatte, 640 g 11.90 statt 14.90 20% Pizza Spinat im Duo-Pack, Bio, 2 x 400 g 11.40 statt 15.20 25% Osterchüechli, 4 Stück, 300 g 4.80 Eier, Bio, «Aus der Region.», 10 Stück à 53 g+ 6.– statt 7.60 20%

NEAR-/NON-FOOD L’Oréal Paris Elseve oder Studio Line im Duo-Pack, z.B. Energie Shampoo, 2 x 250 ml 8.05 statt 9.50 15% ** Meridol Zahnpasta Sanftes 20x Weiss, 75 ml 5.40 NEU ** Diverse Rexona oder Nivea Duschen und Deodorants in Mehrfachpackungen, z.B. Nivea Cremedusche Cashmere Moments im 3er-Pack, 3 x 250 ml 7.20 statt 9.– 20% ** Gesamtes Bio Cotton Damen und Herren Sortiment (ohne Herren Tagwäsche), z.B. Herren Pyjama gestreift, Gr. S–XL 31.80 statt 39.80 20% ** Alle Pial Reinigungsmittel, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes 1.– günstiger, z.B. Tapino Teppichschaum, 500 ml 3.40 statt 4.40 ** M-Classic Reinigungstücher im Duo-Pack, z.B. Feuchtreinigungstücher, 2 x 15 Stück 5.80 statt 7.30 20% ** Alle Potz Reinigungsmittel im Duo-Pack 1.50 günstiger, z.B. Badreiniger, Flasche und Nachfüllbeutel, 2 x 500 ml 5.90 statt 7.40 ** Alle Migros Plus Reinigungsmittel im Duo-Pack, z.B. Cremereiniger, 2 x 500 ml 5.25 statt 7.– 25% ** Microfaser Universaltücher, 6 Stück 12.–


SAUBERMACHER AUFGEPASST: DER FRÜHLING KOMMT.

5.25 statt 7.–

Alle Migros Plus Reinigungsmittel im Duo-Pack 25% günstiger, z.B. Cremereiniger, 2 x 500 ml, gültig bis 23.2.2015

3.30 statt 3.90

Alle Hygo Reinigungsmittel beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.60 günstiger, z.B. Hygo Maximum Power Gel, 750 ml

4.60 statt 5.60

Alle Pial Reinigungsmittel beim Kauf ab 2 Produkten, jedes 1.– günstiger, z.B. Pial Parkett Pflege, 1 Liter

6.95 statt 8.70

Miobrill Reinigungsschwämme Cellulose Universal 3 x 2 Stück, 20% günstiger

6.90

12.–

Microfaser Universaltücher 6 Stück

9.80

Microfaser Bodenreinigungsgerät 3-teilig

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 10.2. BIS 23.2.2015, SOLANGE VORRAT

Körbchen mit 24 Wäscheklammern 1 Stück


SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 |

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REXONA | 61

H

albe Grösse, gleiche Leistung – Rexona hat die herkömmlichen Sprühdosen von 150 ml in kleinere Behälter komprimiert. Die neuen 75-mlCompressed-Sprays halten aber genauso lange und bieten denselben Schutz wie ihre grösseren Vorgänger. Wie funktioniert das? Dank viel Entwicklungsarbeit konnte der Sprühkopf so optimiert werden, dass die gleiche Wirkstoffmenge mit halb so viel Treibgas herausgesprüht wird. Text: Heidi Bacchilega

Der Umwelt zuliebe

Durch die Veränderung des Sprühkopfs benötigen die neuen Compressed-Deosprays nur noch 50% der bisherigen Treibgasmenge.

Bild: Markus Bertschi; Styling: Esther Egli

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Die Edle Neu: Rexona Deo Aero compressed Invisible Diamond, 75 ml, Fr. 4.–

Eingespart

Das in der Produktionskette eingesparte CO2 entspricht einer Autofahrt 100-mal um die Erde.

Anders genutzt

Aus den 31 Tonnen Verpackungsaluminium, die eingespart werden, könnte man 5500 Velos herstellen.

Passt überall rein

Mit nur 75 ml Volumen passt der handliche Deospray in jede Handtasche. Er darf sogar im Handgepäck mitfliegen.


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Der neue Zahnfleischschutz für natürlich weisse Zähne.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 |

SCHAUFENSTER

Rosen verzaubern Wer seine Liebe am Valentinstag mit einer Blume ausdrücken möchte, greift zur Königin der Blumen – zur roten Rose.

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FAIRTRADE-ROSEN | 63

S

ags mit Blumen», am Valentinstag am besten mit Rosen. Eine alte Volksweisheit, die auch heute noch gilt. Rund zehn Mal so viele Rosen wie an einem normalen Arbeitstag verkauft die Migros am Tag der Liebe. 95 bis 98 Prozent der von der Migros verkauften Rosen stammen aus Betrieben, die Fairtrade-zertifiziert sind. Fürs kleinere Budget bieten sich die kleinköpfigen Rosen an, die vorwiegend aus verschiedenen Regionen Afrikas kommen. Die edleren grossköpfigen Rosen sind aufgrund Das Fairtrade-Gütesiegel steht für fair gehandelte Produkte. Es ermöglicht Kleinbauernfamilien sowie Arbeiterinnen und Arbeitern in Entwicklungs- und Schwellenländern bessere Lebensbedingungen. Weitere Infos: www.migros.ch/maxhavelaar

der Dauer ihrer Aufzucht im Verkaufspreis etwas teurer. Dank der Direktimporte kann die Migros für die Fairtrade-Rosen eine Haltbarkeit von mindestens fünf Tagen garantieren. Neben dem Kauf unterstützen Sie direkt Pflückerinnen und Pflücker der Herstellerbetriebe.

Bild: Getty Images

Text: Heidi Bacchilega

Ein Klassiker, der Freude macht: die rote Rose.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 |

SCHAUFENSTER

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MIGROS PLUS & POTZ | 65

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Potz oder Migros Plus? Das ist hier die Frage. Beide Marken haben ihre Vorzüge, und die eine ist so gut wie die andere. Nur eben anders.

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Bild: Marvin Zilm; Styling: Esther Egli

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Gut geplant ist halb geputzt: Nur ein Zimmer am Tag reinigen bringt Zeit zum Erholen.


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MIGROS PLUS & POTZ

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NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 | MIGROS-MAGAZIN |

TIPP 1

Streifenfreie Fensterscheiben Zu viel Sonnenschein beim Fensterputzen ist nicht ideal, weil das Wasser auf den Scheiben schnell trocknet und Striemen entstehen. Deshalb: Scheiben zunächst mit lauwarmem Wasser und Abzieher säubern. Wo jetzt noch Streifen zu sehen sind, mit Glasreiniger und Zeitungs­ papier nachreinigen. Damit ist streifen­ und fusselfreier Glanz garantiert. Aber Achtung: Wegen der Drucker­ schwärze dürfen helle Fensterrahmen nicht mit Zeitungs­ papier in Kontakt kommen!

Entfernt hartnäckigen Schmutz wie Seifenreste und Kalk: Potz Badreiniger, 500 ml, Fr. 3.90 Entfernt schonend Seifenreste und Kalkflecken: Migros Plus Badreiniger, 750 ml, Fr. 4.30, Nachfüllbeutel Fr. 3.85 Gegen hartnäckigen Schmutz und Fett: Potz Glasreiniger, 500 ml, Fr. 3.90 Reinigt mit natürlichem Spiritus: Migros Plus Glasreiniger, 750 ml, Fr. 4.30, Nachfüllbeutel Fr. 3.85

TIPP 2

Duftend sauberes Bad Für das Reinigen von Bad und WC sollten stets gleichfarbige Putzlappen verwendet werden, damit diese nur für diesen Zweck zum Einsatz kommen und keine Keimverschleppung statt­ findet. Danach Lappen bei 90 oC waschen. Auch Duschvorhänge werden schnell schmutzig. Um Zeit zu sparen und die Frequenz der Reinigung in der Waschmaschine zu minimieren, kann man die Vorhänge wöchentlich mit Badreiniger ein­ sprühen. Diesen kurz einwirken lassen und mit lauwarmem Wasser aus der Duschbrause abspülen.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 |

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MIGROS PLUS & POTZ | 67

TIPP 4

Blitzblanke Pfanne Löst Fett und Schmutz: Migros Plus Allzweckreiniger, 1 l, Fr. 3.05

Stark verschmutzte Pfannen werden sauber, wenn man darin heisses Wasser mit einem Schuss Essig­ reiniger 30 Minuten lang einwirken lässt. Achtung: Waschlauge nur erwärmen und nicht aufkochen, da sonst ätzende Dämpfe entstehen.

Dank Quick-DryFormel ohne Trockenreiben wirksam: Potz 1 for all, 1 l, Fr. 3.90 TIPP 3

Spuren ade Wer nach der Bodenreinigung mit Allzweckreiniger und einem Mob immer noch Spuren lesen kann, wird Gummiabrieb von Schuhsohlen wie folgt los: einige Tropfen Lösungsmittel pur auf ein weiches Tuch geben und mit kreisenden Bewegungen reinigen.

Sofortentkalker für Beläge auf Oberflächen und in Haushaltsgeräten: Potz Entkalker, 1 l, Fr. 4.90 Wirkt gezielt gegen Kalk, Seifenreste und Wasserflecken: Potz Xpert Multi-Calc-Gel*, 750 ml, Fr. 4.90

Beseitigt Wasserflecken und unangenehme Gerüche: Migros Plus Apfelessigreiniger, 1 l, Fr. 3.40 Nachfüllbeutel Fr. 3.10

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TIPP 5

Bilder: Marvin Zilm

Kalkfreie Zone Nicht alle Ecken im Haus sind mit Lappen mühelos erreichbar. Doch gerade diese wollen und müssen geputzt werden, damit kein Schimmel oder Kalkablagerungen entstehen. Mit einer kleinen Bürste erreicht man so gut wie jede Stelle. Entkalker auf­ tragen, kurz einwirken lassen, schrubben und mit lauwarmem Wasser abspülen.

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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 |

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SAISONKÜCHE 70 |

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SIGI MICHEL

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NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 | MIGROS-MAGAZIN |

Hatten beim gemeinsamen Kochen viel zu lachen: Trompeten-Sigi und «Saisonküche»Köchin Anja Steiner. 1. Die Rindsplätzli für die Fleischvögel lässt man sich vom Metzger dünn schneiden. 2. Kalbsbrät wird mit Petersilie und Knoblauch gemischt. 3. Auf den Speck kommen Rüebli und Gewürzgurken. 4. In einem gusseisernen Topf schmoren die Fleischvögel am besten. 1

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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 7, 9. FEBRUAR 2015

SIGI MICHEL | 71

Trompetensolo in der Küche

Wo er auftaucht, sorgt Trompeten-Sigi für gute Stimmung. Wenn er mit dem Migros-Magazin kocht, fangen selbst die Fleischvögel an zu singen.

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nzählige Sackmesser, Trompeten, Nähmaschinen, Ski, Fernseher, Bilder, Radios: Im Haus von Sigi Michel, besser bekannt als TrompetenSigi, gibt es nichts, was es nicht gibt. Gäste werden durch eine museumsreife Ausstellung geschleust. Und der Weg in die Küche des 400 Jahre alten Gebäudes in Langwiesen ZH ist lang. Will man das Phänomen TrompetenSigi begreifen, kommt man um ein Wort nicht herum: Multitalent. Aktenordner dokumentieren seine Erfolge als Boxer und Hochspringer. Doch weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist der 68-Jährige als lustiger Trompeter und treuer Anhänger der Schweizer FussballNati. Und durch seine vielen Auftritte im Fernsehen. «Guck mal», sagt der Hausherr und zeigt auf ein Bild mit ihm und Karl-Heinz Rummenigge, dem ehemaligen deutschen Nationalspieler und heutigen Vorstandsvorsitzenden der FC Bayern München AG.

Die ganze Wand neben der Treppe ist ein einziges Fotoalbum. Und auf jedem Bild: Sigi mit Prominenz. «Die habe ich alle getroffen», erklärt er stolz. Und weil er zu jedem Exponat auch eine Geschichte parat hat, könnte man tagelang durch das Haus spazieren und würde immer wieder etwas Neues über das Leben des Vielbegabten erfahren. «Saisonküche»-Köchin Anja Steiner kommt kaum aus dem Staunen heraus. Sie hat fast vergessen, dass sie eigentlich gekommen ist, um mit Trompeten-Sigi Fleischvögel zu kochen. Insgesamt drei Küchen gibt es in dem Haus. «Die am besten ausgestattete ist leider zu klein für mehrere Personen», entschuldigt sich der Gastgeber fast für das Ausweichen in Küche Nummer 3. Und gesteht bei dieser Gelegenheit, dass er selbst nicht allzu oft den Kochlöffel schwingt. «Aber ich möchte kochen lernen und werde einen Kurs besuchen», beteuert Sigi Michel.

AUFGETISCHT

Sigi Michel, Trompeter und Entertainer

Hopp Schwiiz: Trompeten-Sigi bläst für die Schweizer Fussballer zum Angriff.

Das Üben war nicht gerade seine Lieblingsbeschäftigung als Jugendlicher, doch dafür schaffte Sigi Michel (68) vieles auf Anhieb. Dass er als Boxer und Hochspringer Trainingspläne ignorierte und Übungsstunden schwänzte, trieb so manchen Trainer schier zur Verzweiflung. Trotzdem wurde er im Boxen Juniorenmeister und zwei Mal sogar Schweizer Mannschaftsmeister. Dann wurde ihm das Trompetenspielen aber wichtiger. Mitte der 80erJahre trompetete er in Barcelona erstmals bei einem Fussball-Länderspiel der Schweizer Nationalmannschaft, wurde Edelfan und Maskottchen des Teams und trat auch anderweitig als Entertainer ins Rampenlicht. So war Sigi Michel zwei Mal Wettkönig in der TV-Sendung «Wetten, dass …?».

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Bild: rdb

Was haben Sie immer auf Vorrat? Teigwaren, Ravioli, Fertigrösti.

Genuss. Aber ich gestehe: Ich esse lieber.

Wie oft kochen Sie? Alle zwei Wochen ein Mal.

Was würden Sie nie essen? Alles, was ich nicht gern habe: Fischköpfe, Innereien, Sauer- und Rotkraut.

Kochen ist für Sie … … nötig zum Überleben, aber auch ein

Mit wem würden Sie gern essen gehen? Mit der Carlo-Brunner-Band.


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 |

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SIGI MICHEL | 73

Schnell für die Fleischvögel Zwiebel hacken und Gewürzgurken schneiden, das kann er jedenfalls schon. Immerhin gelangt er so schneller ans Ziel, denn das Essen ist eine echte Leidenschaft von ihm. Wie eigentlich alles, was er macht. Er kniet sich rein. Oder besser: Er scheint alles zu können, denn das Üben ist nicht sein Ding: «Ich lerne nicht gern. Wenn es nach 15 Minuten nicht geht, hör ich auf.» 160 Instrumente habe er im Haus, «und auf jedem kann ich zumindest eine Melodie spielen». Die 16 Zimmer sind ausstaffiert mit Gegenständen aller Art – eine Mischung aus Flohmarkt und Museum. «Das alles habe ich gesammelt, gehört aber meiner Freundin. Auch das Haus, in dem ich ein lebenslanges Wohnrecht habe», erklärt Sigi Michel die speziellen Besitzverhält­ nisse: «Weil sie mir so viel gegeben hat, gebe ich ihr etwas zurück.» So habe er es ihr zu verdanken, dass er vor einigen Jahren nicht zum Alkoholiker wurde.

Trotz trauriger Kindheit ein Mann mit kindlichem Humor Viel durchgemacht hat Sigi Michel als Kind. Man hatte ihn seiner Mutter weg­ genommen, als er noch ein Baby war. Im Tessin war er eines von 20 Verding­ kindern, deren genaues Geburtsdatum nur geraten werden konnte. 68 ist denn auch sein geschätztes Alter. Sein Faible für die Musik entdeckte Michel bei der Jungwacht, seine Liebe zur Trompete bei einem Fasnachtsver­ ein. Apropos Musizieren: Während der Musikus die Fleischplätzchen füllt und zu Fleischvögeln aufrollt, lässt er seine Zunge rollen und haucht den Vögeln pfeifend Leben ein. Köchin Anja Steiner schaut amüsiert zu: «So musikalische Fleischvögel hab ich noch nie kennen­ gelernt.» Beide lachen herzhaft. Jetzt dürfen die Vögel erst einmal schmoren. Die Zeit, bis sie fertig sind, vergeht wie im Flug. Kein Wunder bei all den Dingen, die man in diesem Haus entdeckt: bunt lackierte Transistorradios, ein Velo mit Harley­Davidson­Rädern, den Hand­ karren eines Hausierers und, und, und … Kaum steht das Essen auf dem Tisch, greift Trompeten­Sigi entschlossen zu seinem Instrument. Inspiriert durch die verführerischen Düfte und die bevor­ stehenden Gaumenfreude, intoniert er ein Solo für Fleischvögel. Nur diesmal lässt er sie nicht singen, sondern bläst ihnen den Marsch. Text: Claudia Schmidt Bilder: Jorma Müller

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Rindfleischvögel aus dem Schmortopf ZUTATEN 1 Knoblauchzehe 1 Bund Petersilie 200 g Kalbsbrät Salz Pfeffer 2 Stück Essiggurken 2 Rüebli 1 Zwiebel 4 grosse Rindsplätzli à ca. 110 g, vom Metzger dünn geschnitten 16 Tranchen Speck, z. B. Kräuterspeck 4 Zahnstocher 3 EL Bratbutter 2 EL Tomatenpüree 1 dl Rotwein 3 dl gebundene Bratensauce 2 Lorbeerblätter

ZUBEREITUNG 1. Knoblauch und Petersilie fein hacken. Mit Kalbs­ brät mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Gurken und die Hälfte eines Rüeblis in feine Stäbchen schneiden. Restliche Rüebli und Zwiebel in Stücke schneiden. 2. Rindsplätzli mit je 4 Specktranchen belegen. Rüebli­ und Gurkenstäbchen darauf verteilen. Je ca. 2 EL Brät auf das Gemüse geben. Fleisch satt einrollen. Mit Zahnstocher fixieren. 3. Fleischvögel in Butter bei mittlerer Hitze rundum gut anbraten. Herausheben. Restliche Rüebli und Zwiebel im Bratsatz andünsten. Tomatenpüree kurz mitdünsten. Rotwein und Bratensauce dazu­ giessen. Fleischvögel und Lorbeerblätter beigeben. Zugedeckt bei kleiner Hitze ca. 40 Minuten schmoren. Dazu passt Kartoffelstock.

Hauptgericht für 4 Personen Zubereitungszeit: ca 30 Minuten + ca. 40 Minuten schmoren Pro Person ca. 34 g Eiweiss 31 g Fett 6 g Kohlenhydrate 1850 kJ/440 kcal

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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 7, 9. FEBRUAR 2015

MIGROS AARE | 77

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Neugierige aufgepasst! Heute schon testen, was morgen im Laden steht? Der Try Store im «Shoppyland» in Schönbühl und später im «Westside» in Bern-Brünnen macht es mögllich.

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ald eröffnet das «Shoppyland» in Schönbühl den ersten Try Store in der Region. Dort können regis­ trierte Mitglieder gratis ausprobieren, was die Zukunft bringt. Präsentiert wer­ den Produktneuheiten von führenden nationalen und internationalen Herstel­ lern aus dem Kosmetik­ und Lebens­ mittelbereich. Kunden vom «Shoppy­ land» und später vom «Westside» kön­ nen so alle zwei Tage aus einer Auswahl zwei Produkte aussuchen und gratis mitnehmen.

iPads statt Einkaufswagen, Showroom statt Regale Mit einem gewohnten Einkauf hat der Besuch im Try Store wenig gemein: Ein­ kaufswagen, Kassen und Regale sucht man vergeblich. Dafür wird auf neue Technologien gesetzt. Kernstück ist eine App, die Produktneuheiten empfiehlt. Mitglieder des Try Stores, auch Try­ storistas genannt, können über iPads Testprodukte auswählen und gratis ab­ holen. Je nachdem, wie häufig sie den Laden besuchen und wie aktiv sie Pro­ dukte wählen, bewerten und weiter­ empfehlen, erhalten die Trystoristas

Im Try Store können registrierte Mitglieder einen Monat lang Neuheiten entdecken und alle zwei Tage neue Produkte gratis mit nach Hause nehmen.

Einkaufstaschen in verschiedenen Far­ ben. Interessierte registrieren sich gra­ tis per App auf den iPads im Laden. Ein­ zige Bedingung: Man muss mindestens 18 Jahre alt sein. Mit dem Try­Store­Konzept, das 2011 im Glattzentrum Wallisellen startete, wurde ein weltweit einmaliges Format

geschaffen. Das «Shoppyland» und das «Westside» blicken in die Zukunft und bieten ihren Kunden ein neues Einkaufs­ erlebnis im Zeichen von Innovation und Spiel. Text: Andrea Bauer Try Store im «Shoppyland»: 17. Februar bis 17. März, Try Store im «Westside»: 10. April bis 9. Mai.


IHRE REGION 78 |

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MIGROS AARE

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NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 | MIGROS-MAGAZIN |

Kleines grünes Wunder Da steckt viel Migros drin: VOI, der kleine grüne Bruder der grossen orangen Schwester, stellt sich vor.

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n verschiedenen Orten – insbe­ sondere in Dörfern, Wohnquar­ tieren und Aussenbezirken – ent­ standen in den letzten Jahren freund­ liche kleine Läden in grünem Design. Dies war für viele der Beginn eines neuen familiären Einkaufserlebnisses in nächster Nähe mit gewohnten Migros­Produkten und ­Preisen. Denn jeder VOI ist ein Migros­Partner mit einer idealen Kombination aus Migros­

Sortiment sowie regionalen Spezialitä­ ten, Marken­ und Kiosk­Artikeln.

Bequem einkaufen in der Nachbarschaft Die VOI­Filialen bieten ihrer Kund­ schaft eine praktische Einkaufsmöglich­ keit für den täglichen Bedarf. Frische Lebensmittel, alles fürs Kochen und Ba­ cken, Getränke, Haushaltwaren, Hygie­ neartikel, Tierfutter und sogar druck­

frische Tageszeitungen sind bei VOI im Angebot. Einzelne Filialen können ihren Kunden auch Postdienstleistungen zur Verfügung stellen. Auf alle Migros­ Artikel gibt es Cumulus­Punkte und in den Regalen warten attraktive Aktionen und Lieblingsprodukte. VOI Migros­ Partner befinden sich an idealer Lage, wo sie bequem erreichbar sind. Die freundlichen Läden werden von selb­ ständigen Geschäftsleitenden betrie­

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS AARE, 3321 Schönbühl, Tel. 058 565 84 01.


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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 |

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MIGROS AARE | 79

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ben, die lokal verwurzelt sind, ihre Kundschaft genau kennen und das Sortiment ihren Wünschen entsprechend zusammenstellen.

VOI wächst über die Migros Aare hinaus VOI Migros-Partner ist ein KleinladenKonzept, das von der Migros Aare entwickelt wurde. Die VOI-Filialen in der Region haben sich sehr schnell zu neuen Lieblingen der Kunden entwickelt und sie ergänzen nicht nur das Netz der Migros-Supermärkte, sondern erobern mit ihrem Charme und Angebot auch neue Gebiete und Herzen. Auch die Genossenschaften Migros Luzern und Zürich haben den freundlichen Kleinladen für sich entdeckt und betreiben mittlerweile ebenfalls erfolgreich mehrere VOI Migros-Partner. Text: Sarah Baur E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch

Jede Menge Skivergnügen am Grand Prix Migros in Adelboden am 1. März (oben). Skispass für die ganze Familie an den Famigros Ski Days an der Lenk am 14. Februar und in Meiringen-Hasliberg am 22. März (kleines Bild).

Auf die Piste und los!

Zwei Skievents kommen in die Region: Am Grand Prix Migros fahren die Kids ihr erstes Rennen mit Weltcupstimmung, mit der gesamten Familie starten sie am Famigros Ski Day.

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uropas grösstes Skirennen für Jugendliche zwischen 8 und 16 Jahren bietet für jeden Skifahrer ein unvergessliches Erlebnis auf der Piste. Am 1. März weht für Mädchen und Knaben mit Jahrgang 1999 bis 2007 in Adelboden ein Hauch Weltcup. Gestartet wird in separaten Kategorien, eine Skiclubzugehörigkeit ist nicht notwendig. Die ganz Kleinen mit Jahrgang 2008 und 2009 messen sich beim Minirace. Ganz nach dem Motto «mehr als ein Skirennen» wird den Teilnehmern auch neben dem Rennen jede Menge geboten. Da die Teilnehmerzahl beschränkt ist, empfiehlt es sich, sich frühzeitig online anzumelden.

gemeinsam ein Plauschrennen. Im Ziel wird jedem Kind eine Medaille umgehängt. Gestartet wird gemeinsam in Dreier- bis Fünferteams – die Uhr stoppt, wenn das letzte Familienmitglied über die Ziellinie gefahren ist. Im Startgeld von 110 Franken enthalten sind fünf Tageskarten, ein warmes Mittagessen sowie ein Überraschungsgeschenk und auch noch Spiel und Unterhaltung im Village. Famigros-Mitglieder profitieren von 25 Franken Rabatt, sie zahlen nur 85 Franken. Auch bei den Famigros Ski Days ist die Teilnehmeranzahl beschränkt, deshalb sollten sich Interessierte schnell anmelden. Text: Jacqueline Mendl

Gross und Klein nimmt an den Rennen der Famigros Ski Days teil

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Berghilfe-Projekt Nr.9508: Alphornwerkstatt bringt Leben ins Dorf.

Mit Unterstützung der Schweizer Berghilfe konnte Heinz Tschiemer im alten Dorfladen seiner Heimatgemeinde Habkern im Berner Oberland eine Alphornwerkstatt einrichten. Der neue Handwerksbetrieb hält das Zentrum lebendig, zieht neue Besucher an und schafft wichtige Arbeitsplätze im kleinen Bergdorf. Denn vom Holz bis zum fertigen Instrument kommt alles von hier. Mit einer Spende an die Schweizer Berghilfe können auch Sie helfen, die Zukunft der Menschen in den Berggebieten zu sichern. www.berghilfe.ch, Spenden-Postkonto 80-32443-2


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 7, 9. FEBRUAR 2015

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Nicht sattelfest: Schreibfehler sind bei jungen Menschen eher die Regel als die Ausnahme.

WILDS WELT

Auf nach Graz in die steirische Toskana!

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

Zu viele Schreibfehler

Die Sorge um die Schreibkompetenz der Maturanden und Studenten ist kein neues Thema. Und genauso wenig Grund zur Panik.

Bilder: Getty Images, Reto E. Wild

N

ämlich schreibt man nicht mit h, das weiss jedes Kind. Könnte man meinen. Gemäss Schweizer Prü­ fungsexperten und Universitätsprofes­ soren haben die Schüler jedoch ein­ fachste Rechtschreibregeln spätestens bis zur Matur wieder vergessen. Bereits im 17. Jahrhundert befürchte­ ten Gelehrte den Untergang der deut­ schen Sprache, und seither ruft alle paar Jahre wieder jemand die orthografische Endzeit aus. Dabei geht vergessen, dass bisher keine Studie den Sprachzerfall belegen konnte. Auch Christa Dürscheid, Professorin für Linguistik an der Universität Zürich, sieht keinen Anlass zur Sorge: «Es gab schon immer Schüler, die in der Recht­ schreibung stark waren und andere, die schwach waren.» Neu ist, dass man der digitalen Kommunikation die Schuld dafür gibt. Dass Whatsapp und Co. die Fähigkeit, richtig zu schreiben, beein­ trächtigen, dafür fanden auch Dürscheid und ihre Kollegen keine Beweise. Nicht abstreiten lässt sich, dass beim Schreiben auf dem Handy häufig Fehler passieren. Man schreibt von unterwegs, ist unkonzentriert oder geht nebenbei

noch anderen Tätigkeiten nach. «Man darf Schülern aber zutrauen, dass sie zwischen einer Alltagssituation und einer Schulsituation unterscheiden kön­ nen», so Dürscheid. Auf die Frage, was das beste Mittel gegen eine schlechte Rechtschreibung sei, hat sie eine ein­ fache Antwort: Grammatikunterricht. Den jüngsten Schülern sollte man die Freude am Schreiben nicht gleich ver­ derben, indem man sie ständig auf Rechtschreibfehler hinweist. Doch sehr bald sollten sie die Regeln der Gramma­ tik lernen und dieses Wissen bis ans En­ de der Schulzeit vertiefen. Die korrekte Rechtschreibung sei nämlich nach wie vor eine Visitenkarte. «Rasch neigt man dazu, bei einer Person mit mangelhafter Rechtschreibung auf die Intelligenz zu schliessen.» Text: Nathalie Bursac www.migrosmagazin.ch

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 |

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MIGROS-BANK-RATGEBER

Der tiefe Fall des Euro Was ist nur los mit den Währungen: Können Sie erklären, weshalb die Kurse dermassen verrückt spielen?

Februar

Starke Währung

Schweizer Franken

0% Yuan (China)

Yen (Japan)

– 5%

–10%

Wertentwicklung in % im Vergleich zum $

Euro

Schwache Währung

–15%

Jan. 2014

Daten: Bloomberg

Albert Steck, Markt- und Produktanalyse Migros Bank

Was wir derzeit erleben, ist ein welt­ weiter Abwertungswettlauf. Zuvorderst agiert die Europäische Zentralbank (EZB) mit dem angekündigten Kauf von Staatsanleihen. Sie hat damit die Tal­ fahrt des Euro nochmals beschleunigt (siehe Grafik). Mit ihrer Abwertungs­ politik ist die EZB nicht allein: Japan hat bereits vor zwei Jahren begonnen, den Yen gezielt zu schwächen. Unter dem Namen Abenomics wurde auch dort die Notenpresse angeworfen. Beide Regionen verfolgen das gleiche Ziel: Die lahmende Wirtschaft soll konkurrenzfähiger werden. Dank der schwachen Währung werden Produkte aus diesen Ländern günstiger. Zum Nachteil der übrigen Handelspartner: Deren Exportgüter werden im Vergleich teurer. Das bekommt die Schweizer Wirtschaft jetzt zu spüren. Doch was bringt uns ein starker Fran­ ken überhaupt? Sollte die Schweiz nicht besser dem Abwärtstrend des Euro folgen? Die beste Antwort liefert aus meiner Sicht ein Zitat des Ökonomen John Maynard Keynes. Er hielt vor beinahe 100 Jahren fest: «Es gibt kein feineres und kein zuverlässigeres Mittel, um die bestehenden Grundlagen einer Gesellschaft umzustürzen, als durch die Zerrüttung seiner Währung.» Die Aus­ sage hat für mich nichts an Gültigkeit verloren. Mir ist kein Land bekannt,

Die neue Unabhängigkeit des Frankens

Feb.

März

April

Mai

Juni

Juli

Aug.

Sept.

Okt.

Nov.

Dez.

Jan. 2015

Der Euro ist im Vergleich zum Dollar massiv gesunken. Der Franken dagegen hat sich nach dem Ende des Mindestkurses sprunghaft aufgewertet. Der chinesische Yuan wiederum verläuft bislang parallel zum Dollar.

das seinen Wohlstand einer schwachen Währung verdankt.

Lässt sich die Abwertungsspirale rechtzeitig stoppen? Auch der Euro war anfänglich auf Stabi­ lität ausgelegt. Neben dem Dollar sollte er zu einer globalen Leitwährung aufstei­ gen. Dieses Ziel ist in weite Ferne gerückt. Schon jetzt hat die Abwertungspolitik der EZB viel Vertrauen zerstört. Mehr und mehr Europäer beginnen, ihr Geld in andere Währungen umzutauschen. Wobei die bisher zuverlässigste Käuferin von Euros – die Schweizerische Natio­ nalbank – inzwischen ausgestiegen ist. Überdies könnte der Abwertungs­ wettlauf ausser Kontrolle geraten.

Ungewiss ist zum Beispiel die Reaktion von China: Lässt das Land den Yuan ebenfalls fallen, wenn sich dort das Wachstum zu rasch abkühlt? Dadurch würde Europa mit noch günstigeren Wa­ ren aus China überschwemmt. Und die deflationäre Tendenz, welche die EZB bekämpfen wollte, nähme sogar noch zu. Auf dem internationalen Parkett sind die Verfechter einer stabilen Währung zurzeit in der Minderzahl. Zum Leidwe­ sen der Schweiz. Doch der Beweis, dass die Abwertungspolitik auf Dauer funk­ tioniert, muss noch erbracht werden. Jetzt aktuell auf blog.migrosbank.ch: – Bleibt der Franken so stark? – 50 Tipps für Ihre Steuern

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Bild: Lee Jakob

Gut gebrüllt, Löwe! ■ Material: Schminkfarbe ■ Und so gehts: Sich selbst ein anderes Gesicht verleihen ‒ mit Schminke kein Prob­ lem. Fragen Sie Ihre Kinder nach ihrer Lieblings­ figur oder ihrem Lieblingstier und tragen Sie die Farben entsprechend auf. Vorlagen und Schminkanleitungen finden Sie haufenweise im Internet. Erkennen sich die Kleinen im Spiegel noch? Wie brüllt nun der Löwe?

Und wie tanzt die Prinzessin durch den Raum? Tipp: Wenn das Gesicht zuerst mit Fettcreme eingerieben wird, lässt sich die Schminke nachher besser entfernen. Und: Auf dem Rücken liegend können Kinder ihren Kopf besser stillhalten als im Sitzen. Sabine Mandel: «365 Alltage mit Kindern», Werd Verlag, bei www.exlibris.ch für Fr. 32.–

Beim Schminken kennt die Fantasie keine Grenzen: Beliebt sind Tiergesichter.


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LEHRLINGE

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NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 | MIGROS-MAGAZIN |

Wenn Lehrlinge fremdgehen

Noch während der Lehre Berufserfahrung in anderen Betrieben zu sammeln, ist wertvoll. Und ganz einfach – sogar im Ausland. Wir stellen verschiedene Austauschprogramme vor.

E

ine grosse Ehre widerfährt zurzeit dem Schweizer Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann, hofieren ihn doch US-Handelsministerin Penny Pritzker ebenso wie US-Arbeitsminister Thomas Perez oder Jeffrey Zients, höchster Wirtschaftsberater von Präsident Barack Obama. Die USA wollen von der Schweiz lernen, wie das duale Schweizer Berufsbildungsmodell funktioniert. «Die Schweiz und die USA

«Die Programme sind zu wenig bekannt.» Marianne Dobler-Müller, Initiantin von Visite

streben ein Abkommen zur Zusammenarbeit bei der Berufsbildung an», sagt Bundesrat Schneider-Ammann. Als Möglichkeit dieser Zusammenarbeit sieht der Magistrat zum Beispiel den Austausch von Lernenden.

Viele würden gern Erfahrung in einem anderen Betrieb sammeln Denn was bei Studenten oder auch bei Gymnasiasten alltäglich ist – sprich ein Austauschjahr in einer anderen Gegend der Welt –, ist für Absolventen einer Berufslehre noch die grosse Ausnahme. Und dies, obwohl es seit Jahren etliche Programme gibt, die den Austausch mit einem anderen Betrieb arrangieren. «Es fehlt schon am Wissen, dass solche Programme überhaupt existieren», erklärt Marianne Dobler-Müller (55), Initiantin und Organisatorin des Programms Visite – Lernende besuchen Lernende (siehe Interview S. 91). Viele wissen gar nicht, dass sie während der Lehre praktische Einblicke

Austauschprogramme Ch Go: Schweizerisches Kompetenzzentrum für Austausch und Mobilität der Stiftung für eidgenössische Zusammenarbeit. Beantwortet Fragen rund um den Austausch sowohl innerhalb der Schweiz als auch in Europa. www.ch-go.ch Visite: Austauschprogramm «Visite − Lernende besuchen Lernende», organisiert von Rotary Schweiz-Liechtenstein. Visite hilft bei der Suche des Ausbildungsbetriebs, organisiert Gastfamilien und beantwortet Versicherungsfragen. www.visite.ch Xchange: Im Rahmen von Xchange können Lehrlinge vier Wochen ihrer betrieblichen Ausbildung in einer Firma eines anderen Landes innerhalb des Grossraums Bodensee absolvieren. Hilft bei der Suche nach einer geeigneten Firma, bei der Organisation und bei der Finanzierung. www.xchange-info.net Echanges: Informationssite zum Thema Schüler- und Jugendaustausch, auch für Auslandpraktika. www.echanges.ch Berufsberatung: Links zum Thema Austausch von der Berufsberatung: www.berufsberatung.ch/dyn/1448.aspx Berufsorganisationen: Verschiedene Berufsorganisationen wie «pharmaSuisse» oder die Fleischwirtschaft, aber auch Grossbetriebe wie die Schweizer Post ermöglichen ihren Lernenden oder jungen Mitarbeitenden, nach der Lehre Praktika in anderen Sprachregionen zu absolvieren.

in einen fremden Betrieb im In- oder Ausland gewinnen könnten. Das bestätigt eine aktuelle Studie des Kaufmännischen Verbands Schweiz (KFMV) in Zusammenarbeit mit der ch-Stiftung für eidgenössische Zusammenarbeit. Dazu befragten sie knapp 3000 Lehrabgänger, die im Sommer 2014 die KV-Lehre abgeschlossen haben. Das Ergebnis ist ernüchternd: 70 Prozent der Lernenden hätten gern Praxiserfahrung im Ausland oder in einer anderen Sprachregion der Schweiz gesammelt. Realisiert haben dieses Vorhaben aber nur rund drei Prozent der KV-Stifte.

Nur gut ein Prozent aller Stifte absolviert einen Austausch Über alle Berufe betrachtet, sieht das Resultat noch schlechter aus: «Nur gerade 300 bis maximal 1200 Austausche finden pro Jahr statt», erklärt Daniel Arber, Leiter Bereich Dienstleistungen bei der ch-Stiftung. Das sind gerade mal gut ein Prozent der Schweizer Stifte, die das Angebot nutzen – obwohl fast die Hälfte der Lehrbetriebe einen solchen temporären Arbeitsplatzwechsel befürwortet und auch Hand dazu bietet. Das geht dem KFMV zu wenig weit. Dazu Michael Kraft, zuständig für Jugendpolitik und -beratung: «Der Verband will in diesem Zusammenhang insbesondere den Informationsfluss zu den Lernenden und auch den Lehrbetrieben verbessern.» Im Vorteil sind in dieser Beziehung Absolventen einer Berufsmittelschule. Ihnen wird das Programm oftmals von der Schule aus nahegelegt. Eine, die 2014 einen Austausch realisiert hat, ist die Architekturzeichnerin Larissa Schläpfer (19) aus Brüttisellen ZH. Sie verbrachte vier Wochen in einem Berliner Architekturbüro. «Das war


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 |

Ein Spickzettel für die Blutabnahme: Die Tessinerin Shana Todisco arbeitete vier Wochen in einer Arztpraxis in Rüti ZH.

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«Ich musste mich sprachlich organisieren» «Ich habe viele neue berufliche Einblicke erhalten», sagt Shana Todisco (20) aus Agno TI. Die an­ gehende medizini­ sche Praxisassisten­ tin (MPA) arbeitete während des zweiten Lehrjahrs im Rahmen eines Visite­ Austauschs vier Wochen in einer Arzt­ praxis in Rüti ZH. Ein Hindernis waren die deutschen Fach­ ausdrücke. «Ich fertigte mir eine Liste mit Wörtern und Redewendungen an. Die hatte ich stets bei mir. So konnte ich spicken, was ich zum Beispiel einem Pati­ enten bei der Blutab­ nahme sagen muss.» Der Gastarzt habe jeweils in mehreren Sprachen gespro­ chen, um sowohl von ihr als auch vom Pati­ enten verstanden zu werden. «Doch das erzeugte ein sprach­ liches Durcheinander in meinem Kopf.» Vermutlich habe es deshalb teilweise länger gedauert, bis die anvertraute Arbeit erledigt war. «Ich lernte die kultu­ rellen Unterschiede kennen und konnte dadurch meine Sozialkompetenz ver­ bessern», so Shana Todisco. Und durch den Austausch entstanden auch Freundschaften: «Ich habe regelmässig mit einer Mitarbeite­ rin aus Rüti Kontakt. Wir helfen uns gegenseitig und geben uns Tipps.»


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LEHRLINGE

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«Viele Kollegen waren neidisch, weil sie diese Möglichkeit nicht hatten.» Larissa Schläpfer (19), Architekturzeichnerin

so etwas wie eine Belohnung für gute Leistungen», erzählt sie, die momentan im vierten Lehrjahr ist. Denn das war bei ihrem Lehrbetrieb die Voraussetzung für den Austausch: Die Leistungen im Betrieb sowie in der Schule mussten stimmen. «Viele von meiner Berufs­ schule waren neidisch, weil sie diese Möglichkeit nicht hatten.»

Der Arbeitsplatztausch hat sie selbständiger gemacht Schläpfer empfiehlt jedem Lernenden, einen Arbeitsplatztausch zu machen, wenn es sich ergibt: «Ich konnte sehr

viele Erfahrungen sammeln und wurde in der kurzen Zeit deutlich selbstän­ diger», bilanziert sie. «Auch ist es sicher nicht schlecht für die Bewerbungs­ mappe.» Etwas, das auch Alain Neher, Programmleiter des Austausch­ programms «Leonardo da Vinci» der ch­Stiftung, so sieht: «In vielen Gesprä­ chen mit Firmen und Organisationen hat sich gezeigt, dass die Mehrsprachigkeit eine der wichtigsten Voraussetzungen im globalisierten Arbeitsumfeld darstellt. Lehrabsolventen mit guten Fremdspra­ chenkenntnissen haben einen Vorteil auf dem Arbeitsmarkt.»

Dieser Ansicht ist auch der 19­jährige Sandro Tiago Carlao aus Orselina TI. Der Informatiker absolvierte deshalb während seiner Lehrzeit gleich zwei Austausche; den letzten 2014 bei der ETH in Zürich: «Für mich als Tessiner ist es wichtig, mit meinem Deutsch auf der Höhe zu sein und auch Berufs­ kontakte in einem anderen Landesteil zu haben.» Sein Ziel ist es, an der Berner Fachhochschule zu studieren «und viel­ leicht sogar etwas davon zu verstehen», meint er lachend. Texte und Interview: Thomas Vogel Bilder: René Ruis, Matthieu Spohn

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 |

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«Es hat mega Spass gemacht» «Ich könnte mir heute vorstellen, in der Westschweiz zu arbeiten», sagt Andrea Bombasei (19) aus dem zürche­ rischen Gossau. «Das hätte ich vor dem Austausch nie in Betracht gezogen.» Die Polymechani­ kerin im dritten Lehr­ jahr hat drei Wochen in einer Spritzgussfir­ ma in Domdidier FR verbracht. Wochen, die ihren Horizont so erweitert haben, dass sie sich überlegt, nach der Lehre zu der Firma zurückzukeh­ ren. «Es hat mir mega Spass gemacht», schwärmt sie. Dabei spricht sie sowohl das Arbeiten mit an­ deren Menschen, mit anderen Mentali­ täten und in einem anderen Umfeld an. «In der Westschweiz ist alles etwas lege­ rer», lacht sie. Auch würden die Welschen offener auf andere Menschen zugehen.

War drei Wochen zu Besuch in einem Westschweizer Betrieb: Polymechanikerin Andrea Bombasei aus Gossau ZH.

Auch wenn Andrea Bombasei in einem klassischen Männerberuf tätig und bereits mit einer guten Portion Selbstbewusstsein gesegnet ist, wurde sie durch den Austausch dennoch selbständiger. «Man muss sich durch­ setzen – und das unter Umständen in einer fremden Spra­ che.» Sprachbarrie­ ren habe es aber kei­ ne gegeben ‒ auch wenn die erste Woche mehr ein Zu­ hören war.


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 |

INTERVIEW

«Vier bis sechs Wochen Austausch sind ideal»

Zusammen mit fünf anderen Rotariern hat Marianne Dobler-Müller vor 16 Jahren das Programm «Visite – Lernende besuchen Lernende» ins Leben gerufen. Inzwischen hat die Zürcherin aus Riedikon rund 600 Lehrlingen einen befristeten Tauscharbeitsplatz in der Schweiz, Deutschland oder Österreich vermittelt. Marianne DoblerMüller (55) ist Mitinitiantin und Geschäftsleiterin der Organisation Visite.

Marianne Dobler-Müller, was bringt den Lernenden ein Austausch in einen anderen Betrieb?

Die Lernenden sind nach einem solchen Austausch selbstbewusster und reifer. Sie können danach meist offener kommunizieren. Und vor allem stellen wir fest, dass es für Austauschlernende einfacher ist, nach der Lehre eine Stelle zu finden. Wie lange dauert ein solcher Austausch idealerweise?

Wir fingen 1998 mit zwei Wochen an und haben die Dauer kontinuierlich verlängert. Heute sind es mindestens drei Wochen, es kann aber auf bis zu drei Monate verlängert werden. Ideal sind vier bis sechs Wochen. Gibt es eine optimale Jahreszeit?

Ein Austausch ist grundsätzlich immer möglich – ausser während der Sommerferien. Denn da haben viele Betriebe entweder Ferien oder einen dezimierten Personalbestand. Das macht es etwas schwierig für einen Austauschlehrling. Gehen die Lernenden am fremden Ort in die Berufsschule?

Wenn die Berufsschule im Blockunter­ richt stattfindet, nicht. Ansonsten besu­ chen sie ganz normal die Berufsschule.

Das ist auch jeweils problemlos möglich und klappt sehr gut. Auch im Ausland?

Wir machen den Austausch nur in Län­ dern mit dem dualen Bildungssystem, wie die Schweiz eines hat. In diesen Fällen ist der Besuch der Berufsschule auch im Ausland problemlos möglich. Was uns aber auffällt: Die Berufsschule ist bei uns in der Schweiz meist an­ spruchsvoller als im Ausland. Das Austauschprogramm Visite wird durch die Rotary-Clubs organisiert. Ist das eine Art elitärer Geheimbund?

(lacht). Wo denken Sie hin! Rotarier sind Menschen, die sich sozial engagieren wollen und aus den verschiedensten Berufsgattungen kommen. Wir haben Ärzte ebenso wie Zimmermänner, Schlosser oder Anwälte. Es ist sogar verpönt, aus der Klubmitgliedschaft Profit zu schlagen. Dieses Engagement kostet Zeit. Welche witzige Anekdote ist Ihnen geblieben?

Wir hatten einen Metallbauer, der un­ bedingt ins Ausland wollte, sich aber dann doch nicht so richtig getraute. Also vermittelten wir ihm einen Austausch im Fürstentum Liechtenstein. So waren alle happy. Mit welchen Problemen wurden Sie konfrontiert?

Das Problem ist manchmal der Lernen­ de selber. Wenn er oder sie zum Beispiel mit falschen Vorstellungen in den Austausch geht, zu wenig offen für Neues und der Meinung ist, es müsse überall so laufen, wie zu Hause im eigenen Lehrbetrieb.

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Den eigenen Horizont erweitern «Gerade wenn man noch sehr jung ist und sich noch nicht so getraut, für längere Zeit weit von zu Hause fortzugehen, bekommt man mit einem Aus­ tausch einen ersten realen Eindruck von der grossen weiten Welt. Ich bin dankbar, dass ich dadurch Sicherheit in den italienischen Fachaus­ drücken gewonnen habe und jetzt besser mit unseren italienisch sprechenden Patienten kommunizieren kann.» Rahel Zehnder (23), Oberflachs AG, im 3. Lehrjahr als Medizinische Praxisassistentin, als Austausch im Regionalspital Lugano TI «Ich bin froh, dass ich diesen Schritt gewagt habe. Ich kann einen Austausch allen emp­ fehlen. Mir persönlich hat es einen Eindruck in die rationelle Arbeitsweise ver­ schafft. Ich konnte vieles begreifen, weil ich es mit eigenen Augen gesehen habe und deshalb nun auch verstehe, wie etwas gemacht werden muss.» Sina Rötheli (18), Horgen ZH, im 3. Lehrjahr als Bekleidungsgestalterin, als Austausch bei Schöffel Sportbekleidung in Deutschland «Beruflich habe ich viel über die Montage aus­ wärts gelernt und auch über die Unterschiede zwischen meinem und dem Beruf der Metallbauer. Persönlich hat es mein Selbst­ bewusstsein gestärkt, sodass ich mich jetzt auch wohler fühle unter Fremden.» Patrick Flückiger (19), Wermatswil ZH, im 4. Lehrjahr als Polymechaniker, als Austausch bei Metallbau Carsten Weigt in Ostdeutschland

www.migrosmagazin.ch

LESEN SIE ONLINE Das macht die Migros In der Genossenschaft Migros Ost­ schweiz wechseln Lernende zum Beispiel vom Land in die Stadt und umgekehrt. Das Interview mit Michael Brecht, Leiter Berufsbildung, und weitere Infos.


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Istrische Halbinsel 1. Tag: Schweiz–Istrien. Fahrt nach Umag an der Istrischen Riviera. 2. Tag: Istrische Riviera mit Porec und Rovinj. Die Küste der Adriatischen Halbinsel wird Sie begeistern. Wir bewundern die Baudenkmäler in der Altstadt von Porec. Rovinj ist die «italienischste Stadt Kroatiens». In der auf einem Hügel liegenden malerischen Altstadt reihen sich Kunstgalerien und Boutiquen aneinander. 3. Tag: Bezauberndes Istrien und Motovun. Heute besuchen wir das bezaubernde Hinterland der Adria-Halbinsel Istriens. Wir besichtigen das traumhaft gelegene Groznjan und Motovun, das schönste mittelalterliche Städtchen Istriens. Anschliessend Degustation in einer lokalen Weinkellerei mit kleinem Imbiss. 4. Tag: Fakultativer Ausflug Brioni-Inseln und Pula. Ausflug in die Römerstadt Pula mit ihrem beeindruckenden Amphitheater und zu den Inseln im Nationalpark Brioni. Stadtrundgang in Pula und anschliessend Schiffahrt zur Inselwelt von Brioni. Mit der Inselbahn gewinnen wir Eindrücke der reichen Pflanzen- und Tierwelt des Nationalparks. Ebenfalls sehenswert sind die Ausgrabungen und Überreste aus der römischen und byzantinischen Epoche sowie die Villen des ehemaligen Staatschefs Tito. 5. Tag: Opatija-Riviera. Fahrt nach Opatija. Hier erleben wir das Flair der «Belle Epoque» im Adriatischen Nizza bei einer Stadtführung. Anschliessend fahren wir entlang der Opatija-Riviera in den kleinen Ort Moscenice. Ortsführung durch den hiesigen Bürgermeister, zu der auch ein Besuch im istrischen Museum sowie eine Schnapsprobe in der alten Olivenölmühle gehören. 6. Tag: Istrien–Rückreise in die Schweiz. (Ausflüge der Reisen mit Spardaten in abgeänderter Reihenfolge)

ab Fr.

575.–

Ihr Reiseprogramm

Katalog- SofortPro Person in Fr. Preis Preis* 6 Tage inkl. Halbpension 975.– 875.– Spardaten in Komfortklasse 575.– Reduktion Reise 1, 2, 8 und 9 – 80.– Daten 2015 Königsklasse So – Fr Frühling Herbst 1: 22.03.–27.03. 4: 06.09.–11.09. 2: 06.04.–11.04. Mo–Sa 5: 13.09.–18.09. 3: 10.05.–15.05. 6: 20.09.–25.09.** 7: 27.09.–02.10.** 8: 04.10.–09.10. 9: 11.10.–16.10. ** mit Hotel Melia Coral

Spardaten Komfortklasse So – Fr Frühling Herbst 10: 12.04.–17.04. 13: 13.09.–18.09. 11: 26.04.–01.05. 14: 20.09.–25.09.** 12: 17.05.–22.05. 15: 04.10.–09.10.** ** mit Hotel Sol Garden Istra

Unsere Leistungen - Luxusbus – Spardaten im Komfortklasse-Bus Unterkunft Königsklasse im Erstklasshotel Sol Umag, Spardaten im guten Mittelklasshotel Sipar, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – 5 x Halbpension, davon 1 x istrischer Abend mit lokalen Spezialitäten im Hotel – Weindegustation mit Imbiss (3. Tag) Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Pula und Brioni am 4. Tag) Stadtführung mit dem Bürgermeister in Moscenice Eintritt istrisches Museum und Olivenölmühle Nicht inbegriffen Einzelzimmerzuschlag: 0.– – Spardaten (kein Einzelzuschlag!) 85.– – Königsklasse 75.– Fakultativer Ausflug Pula und Brioni 20.– Annullationsschutz

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InternetKönigsklasse Buchungscode Spardaten

8 Tage gem. Programm 1415.– Spardaten in Komfortklasse Zuschlag Reise 8–10

1275.– 995.– 70.–

Traumküste Dalmatiens

6 Tage

Ihr Reiseprogramm

Katalog- SofortPreis Preis*

kisum hisum

Daten 2015 Königsklasse Sa – Sa

1. Tag: Schweiz-Villach od. Kranjska Gora. Fahrt via Innsbruck nach Villach oder Kranjska Gora. 2. Tag: Villach/Kranjska-Gora-Plitvice. Fahrt über Bled, am Fuss der Julischen Alpen und Ljubljana in den Nationalpark Plitice. 3. Tag: Nationalpark Plitvicer-Seen– Makarska-Riviera. Besichtigung des Nationalparks der Plitvicer Seen zu Fuss mit dem Schiff und mit der Parkbahn. Nachmittags Weiterfahrt an die Makarska-Riviera, wo wir drei Nächte wohnen werden. 4. Tag: Makarska-Riviera, Ausflug Dubrovnik. Panoramafahrt entlang der Küstenstrasse nach Dubrovnik, «Die Perle der Adria». Geführte Besichtigung. Gegen Abend Rückfahrt zum Hotel. 5. Tag: Makarska-Riviera, fakultative Panorama-Bootsfahrt. Die Makarska-Riviera ist einer der schönsten Küstenabschnitte der Adria, mit zahllosen vorgelagerten Inseln. Tag zur freien Verfügung oder Teilnahme an einer Panoramafahrt mit dem Schiff bis ins Küstenstädtchen Makarska mit lokaler Reiseleitung. 6. Tag: Makarska-Riviera-Split-Vodice. Das Stadtbild von Split wird vom gewaltigen Palast des römischen Kaisers Diokletian am Meeresufer beherrscht. Altstadtbummel. Ein weiterer Höhepunkt ist das Städtchen Trogir. Anschliessend Fahrt zu den Krka-Wasserfällen. Übernachtung in Vodice. 7. Tag: Vodice-Zadar-Opatija. Weiterfahrt nach Zadar und kleiner Stadtspaziergang durch die ehemalige Hauptstadt Dalmatiens. Anschliessend Panoramafahrt nach Opatija. Abendspaziergang und Übernachtung. 8. Tag: Opatija – Rückreise in die Schweiz.

Frühling 1: 04 04.–11.04. 2: 11.04.–18.04. 3: 18.04.–25.04. 4: 25.04.–02 05. 5: 02.05.–09.05. 6: 09.05.–16.05. 7: 16.05.–23 05.

Herbst 8: 05.09.–12.09. 9: 12.09.–19.09. 10: 19.09.–26.09. 11: 26.09.–03.10. 12: 03.10.–10.10. 13: 10.10.–17.10.

Spardaten in Komfortklasse Fr – Fr Frühling 14: 17.04.–24.04. 15: 01.05.–08.05. 16: 15.05.–22.05. Unsere Leistungen

Herbst 17: 11.09.–18.09. 18: 25.09.–02.10. 19: 09.10.–16.10.

- Luxusbus – Spardaten im Komfortklasse-Bus Unterkunft in guten Mittelklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – 6 x Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet), davon 1 x Abendessen im Restaurant (2. Tag) und 1 x Abschiedsabendessen mit lokalen Spezialitäten im Hotel (7. Tag) – 1 x Frühstücksbuffet (5. Tag) Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Panorama-Bootsfahrt am 5. Tag) Nicht inbegriffen Zuschlag Doppelzimmer Meerseite 35.– (nur Makarska-Riviera) Einzelzimmerzuschlag 235.– Fakultative Panorama-Bootsfahrt 39.– Annullationsschutz 20.–

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InternetKönigsklasse Buchungscode Spardaten

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*SOFORT-PREISE ca. 50 % der Plätze buchbar bis max. 1 Monat vor Abreise. Bei starker Nachfrage: Verkauf zum KATALOG-PREIS.

Gültig für beide Reisen Abfahrtsorte: Auftragspauschale: Weitere Leistungen:

Burgdorf p, Basel, Aarau, Baden-Rütihof p, Zürich-Flughafen p, Winterthur, Wil p Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt bei Buchung über www.twerenbold.ch Audio-System auf Rundgängen, Erfahrener Reisechauffeur, lokale Deutsch sprechende Reiseleitung auf allen Ausflügen

Jetzt buchen: 056 484 84 84 oder www.twerenbold.ch

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 |

Smarter Entscheid

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DIGITAL | 93

NERD’S WORDS

Muss ein Smartphone 600 Franken kosten? Oder genügt es, dafür eine Hunderternote auszugeben? Kommt auf Ihren Hunger an.

mit Reto Vogt

Grosses Kino

LUMIA 535

NEXUS 6

Plus: Preis, Dual-SIM, Gewicht, Navigation Grösse: 5 Zoll Preis: Fr. 129.‒ Wo: Melectronics.ch

Plus: Apps, Display, Kamera, Ausstattung Grösse: 6 Zoll Preis: ab Fr. 599.‒ Wo: Digitec.ch

B

.ch

Scannen Sie den QR-Code und sehen Sie im Testvideo, wie sich das günstige Lumia 535 im Alltag bewährt.

ratwurst oder Chateaubriand? Je nachdem. Klar ist nur: Gutes muss nicht immer teuer sein. Das gilt auch für das Smartphone Lumia 535 von Microsoft, das fast fünf Mal güns­ tiger ist als Googles Nexus 6. Wo Microsoft spart: Statt einer Alu­ miniumverschalung gibts nur eine Plastikhülle, die sich immerhin aus­ wechseln lässt. Weiter ist das Display nicht hochauflösend, und die Kamera schwächelt bei schlechtem Licht. Nicht zuletzt hält der schwache Akku höchs­ tens neun Stunden durch. Und sonst? Telefonieren, Musik hören, Nachrichten verschicken, mailen, Zeitung lesen und ab und zu ein Spielchen zur Unterhal­ tung – alles kein Problem. Beim teureren Google Nexus 6 geht das selbstverständlich auch, nur einiges schneller. Seine hervorragende Aus­ stattung ist optimal auf das neuste Android­Betriebssystem Lollipop ab­ gestimmt. Trotz seines riesigen

6­Zoll­Bildschirms wiegt es gerade mal 184 Gramm, sodass auch normalgrosse Hände gut damit klarkommen. Das kleinere Lumia 535 lässt sich sogar einhändig bedienen. Gewöhnungs­ bedürftig ist bei seiner Steuerung sicher das Betriebssystem Windows Phone 8.1: Die farbigen Kacheln auf dem Bildschirm aktualisieren sich im Gegensatz zu den statischen Apps des Google Nexus 6 automatisch. Sie zeigen anstehende Termine, neue Nachrichten oder ver­ passte Anrufe. Praktisch! Ebenfalls mit an Bord ist kostenloses Word, Excel und PowerPoint sowie Kar­ ten von über 100 Ländern, die herunter­ geladen und so im Ausland zu Fuss oder im Auto gratis genutzt werden können. Nachteil: Die Anzahl Apps, die sich zusätzlich herunterladen lässt, ist deut­ lich in der Unterzahl. Fazit: Hohe Qualität hat nach wie vor seinen Preis. Aber eine Bratwurst stillt den Hunger allemal. Text: Reto Vogt

Die verpasste TV-Sendung von gestern Abend nachholen, nochmals ein schönes Tor der Schweizer Nati geniessen, die Auftritte der Schmirinskis Revue passieren lassen oder die neusten Rihanna-Hits hören? Kein Problem. Von alledem gibts ein Video ‒ nur einen Mausklick entfernt. Doch was heute wie selbstverständlich funktioniert, ist noch gar nicht lange möglich. Die Videoplattform Youtube wird am 14. Februar zehn junge Jahre alt. Höchste Zeit, diese Errungenschaft gebührend zu würdigen! Fast vergessen sind mittlerweile Debatten zum Thema Urheberrecht, die noch vor nicht allzu langer Zeit geführt wurden. Youtube hat den Spiess geschickt umgedreht: Dank hoher Zugriffszahlen haben viele Künstler erkannt, dass Videos in erster Linie keine Gesetze verletzen, sondern Marketing für ihre Arbeit sind. Ausserdem lässt Youtube seine Nutzer – zwar nicht wie üblich in Form von Tantiemen, aber über eingeblendete Werbung – mitverdienen. Voraussetzung dafür ist lediglich ein eigener, offizieller Kanal. Letztlich profitieren nicht nur gestandene Künstler, sondern auch junge, unbekannte Talente. Das berühmteste heisst Justin Bieber, der als 13-Jähriger Coverversionen bekannter Songs auf Youtube veröffentlicht hat. Seine Videos wurden millionenfach geklickt, geliked, empfohlen – bis Bieber im Jahr 2008 von einem Musikmanager entdeckt wurde. Seither war er drei Mal auf Welttournee, hat zahlreiche Preise eingeheimst ‒ und ist steinreich.

Diskutieren Sie mit

Was ist Ihr Lieblingsvideo auf Youtube? www.migrosmagazin.ch/nerdswords


LEBEN 94 |

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AUTO

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NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 | MIGROS-MAGAZIN |

Elektrisch auf allen vieren

Als erster Plug-in-Hybrid im 4x4-SUV-Kleid sorgt der Mitsubishi Outlander PHEV für Schlagzeilen. Familie Steiner hat das teilektrische Auto getestet.

F

ür zwei bis drei Franken 100 Kilometer weit fahren? Beim Mitsubishi Outlander PHEV 4 x 4 hat das nichts mit sinkenden Spritpreisen zu tun. «Ich staune, dass ich meine 40 Kilometer zur Arbeit und zurück voll elektrisch schaffe – wohlgemerkt über den Albis», betont Patrick Steiner (39) aus Thalwil ZH, der den Plug-in-Hybrid mit seiner Frau Nicole (38) sowie mit Klara (5) und Mathis (3) eine Woche lang testet. Deshalb gehört dem Plug-in-Hybrid laut Experten die Zukunft: Kurzstrecken fährt man elektrisch, kann aber doch auf Reisen gehen. Mit vollem Akku kommt man laut Mitsubishi 52 Kilometer weit, im Test waren es 30 bis 47 Kilometer, «je nachdem, ob man Klimaanlage oder Heizung nutzt», sagt Ingenieur Patrick Steiner. Kosten (im Niedertarif) je 100 E-Kilometer: keine drei Franken! Sobald der Akku leer ist, schaltet sich wie bei einem normalen Hybrid der Benzinmotor zu. «Die Übergänge bemerkt man ausser auf dem informativen Display nicht», lobt Nicole Steiner, schränkt aber ein: «Uns enttäuscht, dass wir auf Langstrecken trotz der aufwendigen Technik zusätzlich zum Strom fünf Liter

brauchen, selbst wenn das an sich gut ist.» Ohnehin fährt Familie Steiner lieber elektrisch. «Angenehm leise – man gewöhnt sich sofort daran», so Patrick Steiner: «Beschleunigt man jedoch im Benzinbetrieb kräftig, wirkt er durch den stufenlosen Automaten eher träge und teils auch laut.» Insgesamt gefällt der Kompakt-SUV. «Hochwertig gemacht, bis auf das umständliche Navi einfach bedienbar, komfortabel gefedert», resümiert Nicole Steiner: «Unsere Klara hat die elektrische Heckklappe fasziniert, Mathis das Keyless-System zum Öffnen und Starten mit Schlüssel in der Tasche – und die Aussenspiegel, die sich beim Parkieren ein- respektive ausklappen. Er sagt, das Auto winke mit den Ohren.» Fazit nach 550 Testkilometern: «Für Technik und Ausstattung ist der Preis fair», urteilt Nicole Steiner, «allerdings für eine Familie hoch.» Ihr Mann fügt an: «Zwar wird die Technik noch vorangehen, aber fortschrittlich, zukunftsweisend und alltagstauglich ist dieser Plug-in-Hybrid bereits heute.» Texte: Timothy Pfannkuchen Bilder: Mirko Ries

STECKBRIEF

CO₂-RICHTWERTE

Mitsubishi Outlander PHEV 4 x 4

Mitsubishi Outlander PHEV 4x4

Antrieb: Plug-in-Hybrid (2,0-Liter-R4Benziner und 2 E-Motoren), 203 PS, stufenloser Automat, Allrad. Fahrleistungen: 0–100 km/h in 11,0 s, Spitze 170 km/h. Abmessungen: L/B/H 4,66 /1,80 /1,68 m, Laderaum 463 bis 1740 l, Gewicht 1885 kg. Verbrauch: 1,9 l + 13,4 kWh/100 km = 44 g/km CO2-Ausstoss (Normwerte), Energieeffizienz A. Preis: ab 49 999 Franken (Basis-Outlander: 2.0, 150 PS, 4 x 2, ab 27 999 Franken).

Günstiger Treibstoff vom Kabel: 100 E-Kilometer für keine drei Franken.

Dieses Jahr dürfen Neuwagen in der Schweiz im Schnitt nur noch 130 g/km CO2 ausstossen, bis 2021 nur noch 95 g/km. Der Testwagen liegt mit 44 g/km bereits sehr weit unter dem Zielwert für 2015 und obendrein auch schon heute ganz deutlich unter dem gewünschten Niveau für das Jahr 2021.


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 |

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AUTO | 95

DIE AUTO-TEST-FAMILIE

Abgasfreier Ausflug (von links): Klara, Patrick, Mathis und Nicole Steiner mit dem Mitsubishi Outlander Plug-in-Hybrid in Oberrieden am Zürichsee.

Testen Sie eine Woche lang gratis den neuen Citroën C4 Cactus Das Migros-Magazin sucht eine Testfamilie für den neuen Citroën C4 Cactus. Bewerben Sie sich bis spätestens So., 15.2.2015, auf www.migrosmagazin.ch – und fahren Sie von Mo., 2., bis Mo., 9.3.2015, diesen ungewöhnlich gestylten und sehr praktischen Kompakten. Sie sind eine mindestens dreiköpfige Familie und bereit, im Migros-Magazin zu erscheinen. Wir wählen die Familie aus. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

STECKBRIEF

Citroën C4 Cactus 1.6 BlueHDi

Antrieb: 1,6-Liter-R4-Turbodiesel, 100 PS, 254 Nm bei 1750/min, 5-Gang-Getriebe, Frontantrieb. Fahrleistungen: 0–100 km/h in 10,7 s, Spitze 184 km/h. Abmessungen: L/B/H 4,16 /1,73/ 1,49 m, Laderaum 358 bis 1170 l, Gewicht 1130 kg. Verbrauch: 3,4 l/100 km = 89 g/km CO2-Ausstoss (Normwerte), Energieeffizienz A. Preis: ab 23 150 Franken (Basis-Cactus: 1.2, 75 PS, 4 x 2, ab 18 400 Franken).

EXPERTE

170 160 150 140

Ökostrom für grüne Fahrt

161 155 151 144 137

130

130

120 110 100

44 g/km

90 80 2010 2011 2012 2013 2014 2015

Kurt Egli, Umweltberater

Elektrisch zur Arbeit fahren und nachts an der Steckdose günstig die Akkus aufladen – das könnte zum Ökotrend werden. Aber Achtung: Wer nicht aufpasst und sich nicht um Stromeinkauf kümmert, fährt unter Umständen klimaschädlicher als im modernen Auto mit Verbrennungsmotor. Denn vielerorts wird Stromkunden vor allem nachts ein «dreckiger» Mix aus Atom- und ausländischem Kohlestrom geliefert. Daher muss gelten: Wer Elektrooder Plug-in-Hybrid fährt, kauft Ökostrom. Die Ökostromvignette gibt es zu einem Jahrestarif ab 100 Franken. www.oekostromvignette.ch


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Ein Spray, das bei Akne Wunder wirkt Natürliche und einfache Hilfe bei Kälteempfindlichkeit und Menstruationsbeschwerden Sexualität: Die jahrhundertealte absolute Waffe gegen Impotenz oder mangelnde Libido So überwinden Sie Ihre Schlafstörungen… Das Rezept für ein aphrodisierendes Getränk Eine wirkungsvolle Alternative zur Bekämpfung von Arthrose, Arthritis und Rheuma Ein Anti-Cellulite-Bad mit hautverjüngender Wirkung Wirken Sie einer Übersäuerung Ihres Körpers entgegen, die ebenso gefährlich ist wie der übermäßige Konsum von Alkohol oder Nikotin Die ultimative Hilfe gegen einen Kater Bringen Sie Ihr Immunsystem auf Hochtouren und geben Sie dem Schnupfen keine Chance Ingwer-Rezepte für Ihre Hausapotheke. In dem Buch „Ingwer, der in Vergessenheit geratene Schatz“, entdecken Sie Dutzende Heilmittel und Rezepte (wieder), mit denen sich dank der außergewöhnlichen Wirkung von Ingwer zahllose gesundheitliche Probleme lindern und heilen lassen. Und was das Beste ist: Ingwer finden Sie in jedem Supermarkt. Er ist günstig, wirkungsvoll und frei von Nebenwirkungen. Ist es da erstaunlich, dass Ihr Apotheker Ihnen bislang noch nichts davon erzählt hat?

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Aktivdienstler gesucht  Gesucht wird: Sappeur KP 7 von 1939 bis 1945, Ostschweiz/Mittelland …, 1935 bis 1950. Besitze noch einige Fotos vom Aktivdienst zwischen 1939 und 1945, vermutlich von der Sapp KP 7, die unter anderem auch die 650-Jahr-Feier in

Schwyz 1941 auf die Beine stellten. Auch vom Brückenbau in der Lindt-Ebene, östlich von Ziegelbrücke, sind noch Bilder vorhanden. Wer war dabei und kann sich erinnern? Eugen Hungerbühler E-Mail: hb9koq@bluewin ch

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 7, 9. FEBRUAR 2015

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Haltet den Burgerdieb!

Das Migros-Magazin verlost Fanartikel und Kinotickets für «Spongebob Schwammkopf 3D».

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iratenalarm in Bikini Bottom! Die Heimat von Spongebob Schwammkopf, dem berühmten, Burger bratenden Schwamm im Res­ taurant Die Krosse Krabbe, wird vom Piraten Burger Beard (gesprochen von Antonio Banderas) bedroht. Denn der Fiesling hat es sich in den Kopf gesetzt, die besten Burgerrezepte der Welt zu stehlen, in einem magischen Buch zu sammeln und damit die Weltherrschaft an sich zu reissen. Nur noch ein Rezept fehlt ihm für seinen Plan: das Ge­ heimrezept des Krabbenburgers, der Spezialität der «Krossen Krabbe».

Der Schwamm und seine Freunde werden zu Superhelden Das kann Spongebob natürlich nicht auf sich sitzen lassen, und er beschliesst, Burger Beard als Superheld entgegen­ zutreten.Gemeinsam mit seinem besten

Freund Patrick Star, seinem Nachbarn Thaddäus Tentakel, seinem Chef Mr. Krabs und seiner Freundin Sandy Cheeks begibt sich Spongebob auf das grösste Abenteuer seines Lebens: Er verlässt den Ozean und will dem Piraten an Land das Handwerk legen. Ob es wohl eine gute Idee ist, dass sich auch Plankton, der Besitzer des Restaurants Abfalleimer und erbitterter Erzfeind von Mr. Krabs, dem Team der Superhelden anschliesst? Immerhin ist Plankton selbst scharf auf das Geheimrezept … Ab Donnerstag, den 12.Februar, startet «Spongebob Schwammkopf 3D» in den Schweizer Kinos. Kleine und grosse Fans der Nickelodeon­Fernseh­ serie «Spongebob Schwammkopf» dürfen sich auf viel Action, Spannung und natürlich jede Menge Spass und Slapstick freuen. Da sind Bauchschmer­ zen vor Lachen vorprogrammiert.

Wettbewerbsfrage: Wie heisst der fiese Pirat im Film «Spongebob Schwammkopf 3D»?  Teilnahme per Telefon: Wählen Sie 0901 560 039 (1 Fr./Anruf ab Festnetz) und nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse  Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GEWINNEN, dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: GEWINNEN, Lösungswort, Beat Beispiel, Beispielstrasse 1, 9999 Exempelstadt  Online: Gratis auf www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff  Per Postkarte: Senden Sie eine Postkarte (A-Post) mit Ihrem Lösungswort und Ihrer Adresse an Migros-Magazin, «Spongebob», Postfach, 8099 Zürich  Einsendeschluss: So., 15. 2. 2015. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Die Mitarbeitenden der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Preise, die nicht bis spätestens drei Monate nach Ziehung durch den Gewinner/die Gewinnerin bezogen werden, verfallen ersatzlos.


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RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 7, 9. FEBRUAR 2015

UNTERHALTUNG | 101

KREUZWORTRÄTSEL: GESAMTWERT 750 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken!

ZUSÄTZLICH: Eine von 5Migros-Geschenkkarten im Wert von je 50 Franken für das blau eingefärbte Feld! Telefon Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD5 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 15.2.2015, 24 Uhr

Treppenlifte & Aufzüge HOMELIFT Suter GmbH CH-6055 Alpnach Dorf

Tel. 041 671 00 88 www.HOMELIFT.ch

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 15.2.2015, 24 Uhr Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der MigrosMedien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.

Treppenlifte

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Auflösung Nr. 6: DRAHTSEIL Gewinner Nr. 5: Andrea Leutwiler, Aarau; Christian Holzer, Hendschiken AG; Ernst Weder, Oberriet SG; Clemens Stoob, Zürich; Margrit Kneubühler, Ebikon LU Gewinner «Zusatz» Nr. 5: Stefan Weber, Schaffhausen; Fernanda Dängeli, Schüpfheim LU; Margret Schlegel, Münsingen BE; William Jenzer, Bützberg BE; Therese Hofmann, Thayngen SH


«Wenn der Wind mir kräftig um die Ohren bläst, fühle ich mich so richtig lebendig. Vielleicht verhilft er auch Ihnen zu neuer Lebensenergie?»

SPINAS CIVIL VOICES

Ein Tipp von Susi P., taubblind

Wir Blinden helfen gerne, wenn wir können. Bitte helfen Sie uns auch. www.szb.ch Spenden: PK 90-1170-7

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RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 |

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UNTERHALTUNG | 103

QUIZ: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Welche Pflanze stellt eine wertvolle Farbe dar? L

Edelweiss

K Immergrün

M Sonnenblume

So nehmen Sie teil

2. Wie heisst ein Seebad an der belgischen Nordseeküste?

5. Wie nennt man einen in Grossbritannien beliebten festlichen Kopfschmuck?

Telefon Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 VORRUNDE Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

Z

Teilnahmeschluss: Sonntag, 15.2.2015, 24 Uhr

I

Ostmitte

A Ostanfang

E

Ostende

U Mähre

E

Taube

G Rothorn

R Weisshorn

3. Welches Tier steht für Urkunden aus der päpstlichen Kanzlei? H Bulle 4. Welches Horn liegt bei Arosa? T

Schwarzhorn Terminator

E

Fascinator

H Headinator

Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der MigrosMedien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.

6. Wie hiessen Rebellen in der norwegischen Bürgerkriegszeit? I

Fichtentritte

R Birkebeiner

E

Buchenfüssler

I

Steuerung

T

Nase

7. Was bedeutet die Computertaste «Strg»? N Zeichenkette

A Funktion

8. Wo am menschlichen Körper ist der Darwin-Höcker? S Fuss

N Ohr

Auflösung Nr. 6: DREHBUCH Gewinner Nr. 5: Lia Schwarz, Lyss BE; Trudi Kreis, Ermatingen TG; Bruno Hollenstein, Hittnau ZH

Lösungswort: 1

2

3

4

5

6

7

8

PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

E

1 3

4 5 2

A BWE R T E N AEOL I SCH GRUENTEE HESS I SCH KAP I EREN L I N I EREN MA E H E R I N NEPALESE NOTSTAND T E RM I N A L

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 MOTEL Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 15.2.2015, 24 Uhr

1

2

3

4

5

Auflösung Nr. 6: LEGAT Gewinner Nr. 5: Susy Hürlimann, Walchwil ZG; Mathias Kaspar, Gränichen AG; Vincenc Dolenc, Hitzkirch LU

Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.


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Unvergessliche Kreuzfahrt von Venedig nach Dubai

!

Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt des Orients und lassen Sie sich an Bord der MSC Musica nach allen Regeln der Kunst verwöhnen. Erleben Sie ein Märchen aus 1001 Nacht und lernen Sie einige der interessantesten Orte der Welt kennen. Die Fahrt durch den Suezkanal bringt Sie vom Mittelmeer ins Rote Meer, wo Sie das Königreich Jordanien besuchen. Weitere Stationen sind das faszinierende Sultanat Oman und das Emirat Fujairah. Zum krönenden Abschluss entdecken Sie die Weltstadt Dubai mit der atemberaubenden Skyline. Ein eindrückliches Erlebnis und ein Feuerwerk an Höhepunkten erwartet Sie.

Ein einmaliges Erlebnis vom 22.11. bis 12.12.2015 22.11.15: Schweiz – Venedig (Italien). Kurz nach Mitternacht Abfahrt mit dem Extrabus nach Venedig. Einschiffung, und gegen Abend sticht die MSC Musica in See. 23.11.15: Bari (Italien). Bummeln Sie durch die engen, verwinkelten Gassen der bezaubernden Altstadt von Bari, der Hauptstadt Apuliens. 24.11.15: Auf See durchs Mittelmeer. 25.11.15: Piräus/Athen (Griechenland). Ein Muss ist heute der Besuch der Akropolis, sie ist das weithin sichtbare Wahrzeichen von Athen. 26.11.15: Kreta (Griechenland). Auf Kreta bietet sich Ihnen eine Fülle von interessanten Ausflügen. Grandiose Landschaften, verträumte Buchten und kleine Dörfer prägen das Bild. 27.11.15: Rhodos (Griechenland). Rhodos gilt als die Sonneninsel im Mittelmeer. Entdecken Sie die schöne Altstadt oder buchen Sie einen Ausflug nach Lindos mit der mächtigen Akropolis. 28.11.15: Erholung auf See. 29.11.15: Ashdod (Israel). Wir empfehlen Ihnen, einen Landausflug nach Bethlehem und Jerusalem zu buchen. 30.11.15: Port Said (Ägypten). Verpassen Sie auf keinen Fall den ganztägigen Ausflug zu den weltberühmten Pyramiden. 1.12.15: Durchquerung des Suez-Kanals.

2.12.15: Aqaba (Jordanien). Nehmen Sie heute am fakultativen Ausflug nach Petra teil. Diese in roten Stein gehauene Stadt der Antike gilt als einzigartiges Kulturdenkmal. 3.-6.12.15: Vier erholsame Tage auf See. 7.12.15: Salalah (Oman). Herrliche Landschaften und viele Sehenswürdigkeiten aus der grossartigen Vergangenheit des Landes erwarten Sie. 8.12.15: Erholung auf See. 9.12.15: Muscat (Oman). In Muscat werden Sie sich wie in einem Märchen aus 1001 Nacht fühlen. Sehenswert sind das prächtige Old Muscat sowie der malerische Mutrah Souk, der wohl schönste orientalische Basar des Landes. 10.12.15: Fujairah (VAE). Fujairah, das jüngste Emirat ist idealer Ausgangspunkt für die Erkundung der Ostküste. 11.12.15: Dubai (VAE). Dubai gilt als eine der faszinierendsten Städte der Welt und ist vor allem bekannt für spektakuläre Bauprojekte wie Wolkenkratzer, Einkaufszentren und künstlich angelegte Inseln. Übernachtung an Bord 12.12.15: Dubai – Schweiz. Nach dem Frühstück erfolgt die Ausschiffung. Transfer zum Flughafen für den Rückflug mit Emirates in die Schweiz. Ankunft in Zürich am Abend.

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Die MSC Musica Elegantes, modernes Kreuzfahrt-Schiff + Baujahr: 2006 + geschmackvolles Design + 13 Passagier-Decks mit 1275 komfortablen Kabinen + 4 Restaurants und mehrere Bars + Grosszügiger und moderner Fitness- und Wellnessbereich + Sauna und Dampfbäder + Joggingbahn + 2 Schwimmbäder und 4 Jacuzzi + Theater und Casino + Duty-Free-Shops + Stilvolles Ambiente ohne Kleiderzwang

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RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 |

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UNTERHALTUNG | 105

BIMARU

BRÜCKEN

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brü2 3 3 2 1 cken und Verbindungen mit mehr 3 als 2 Linien sind nicht erlaubt. 3 www.raetsel.ch/bruecken

5 1 1

6

1 1 2

3

Auflösung Nr. 6:

1 0

1

7 1

1

4

2

4

1

3

1

5

2

1

2

1

7

1

2

2

2 1 3 4

3 4

3 3

1

1 3 2

4 4

Auflösung Nr. 6: 3

6

5

1

3

2

7

6

4 2

3

3

2

2

2 3

2 3

3 3

3

3 2 1

2

3

1

3 2 4

4 2

3 3 3 2

5 3 3 1

KINDEREGGE

FEHLER SUCHEN

R ätsels pas s

Finde die zehn Unterschiede!

FORMENRÄTSEL

Hilf Nina, das Formen-Sudoku zu lösen. Jede Form darf in das Sudoku-Gitter nur so eingezeichnet werden, dass in jeder Zeile (horizontal), in jeder Spalte (vertikal) und in jedem dick umrandeten Quadrat jede Form nur einmal vorkommt. Viel Spass beim Rätseln!

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3.10

Rindsfleischvogel Solothurn, Schweins-Hackbratenfüllung, Schweiz, per 100 g

3.10 3.10

Rindsfleischvogel Wallis, Schweins-Hackbratenfüllung mit Kräuter, Schweiz, per 100 g

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Rindsfleischvogel Tessin, Schweins-Hackbratenfüllung mit getrockneten Tomaten, Oregano, Paprika Schweiz, per 100 g

Genossenschaft Migros Aare ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 10.2. BIS 23.2.2015, SOLANGE VORRAT

Rindsfleischvogel Aargau, Hackbratenfüllung mit Gemüsewürfel, Schweiz, per 100 g


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RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 |

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UNTERHALTUNG | 107

SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 8 3 9 6 4 8 9 1 5 6 2

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in

7 2 7

6 4

3 9

5 jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts. 6 8 Auflösung Nr. 6: 578 nehmen Sie teil 9 1 So Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) 3 4 5 7 2 3

SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 15.2.2015, 24 Uhr

2 4 5 8 7 3 1 9 6

7 1 8 2 6 9 3 5 4

3 6 9 4 1 5 2 8 7

9 5 3 6 8 2 7 4 1

1 7 2 5 3 4 8 6 9

4 8 6 1 9 7 5 2 3

8 3 1 9 5 6 4 7 2

5 9 4 7 2 1 6 3 8

Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.

6 2 7 3 4 8 9 1 5

Gewinner Nr. 5: Alice Fässler, Bronschhofen SG; Roland Sahli, Massongex VS; Albert Girard, Glovelier JU; Susanne Löw, Gossau ZH; Gion Peder Steier, Cunter GR

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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 569 115 Ex. (WEMF 2014) Leserschaft: 2 373 000 (WEMF, MACH Basic 2014-2) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch

Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Publizistische Leitung: Monica Glisenti Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion: Andrej Abplanalp (Leitung), Bettina Langenbach (Chefin vom Dienst), Gerda Portner (Produzentin), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (Leitung), Almut Berger, Andrea Freiermuth, Yvette Hettinger, Ralf Kaminski, Silja Kornacher (Volontärin), Monica Müller, Daniel Schifferle (Verantwortlicher Leben), Reto E. Wild

Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (Leitung), Jean-Sébastien Clément, Anna Meister, Sabine Müller, Christoph Petermann, Thomas Tobler, Michael West

Lithografie: Reto Mainetti (Leitung), Manuela Seelhofer, Max Sommer

Ressort Shopping & Food: Larisa Matkovic-Kilibarda (Leitung a. i.), Stefan Kummer (Produktionsleiter), Robert Rossmanith (Produktion), Heidi Bacchilega, Dora Horvath, Sonja Leissing, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, Anna-Katharina Ris, Claudia Schmidt, Jacqueline Vinzelberg, Anette Wolffram

Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Krüger, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

Layout: Bruno Boll (Creative Director), Doris Oberneder (Art Director), Werner Gämperli, Nicole Gut, Gabriela Masciadri, Pablo Tys, Tatiana Vergara

Prepress: Liliane Bolliger, Marcel Gerber

Online: Reto Meisser, Reto Vogt

Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Zollinger (Leitung), Larisa Matkovic-Kilibarda, Rea Tschumi

Michael Glarner, Christine Kummer, Janine Meyer, Jasmine Steinmann

Verlag: Rolf Hauser (Leitung), Alexa Julier, Laila Müller-Boonya, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71

Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Tabea Burri, Aisha Kaufmann, Theresa Wuitz

Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler

Anzeigen: Thomas Brügger (Leitung), Gian Berger, Yves Golaz, Andreas Hess, Hans Reusser, Angela Scasascia anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

Honorarwesen: Verena Hochstrasser

Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco,

Lesermarkt: Carina Schmidt (Leitung), Marianne Hermann

Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Druck: DZB Druckzentrum Bern AG


PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN. ROB SPENCE TOURT MIT DER NEUEN BÜHNENSHOW «ECHT STARK» Rob Spence stemmt sich in seinem neuen Bühnenprogramm «Echt stark» mit gewaltiger Kraft gegen den digitalen «Fortschritts-Tsunami». Der gebürtige Australier weiss dabei nicht nur Stand-up mit Pantomimenkunst zu verbinden, sondern auch das Zwerchfell zu strapazieren.

Tickets und Infos www.robspence.ch

Termin: 13. März bis 19. Dezember 2015, div. Orte Preis: Fr. 32.– bis Fr. 48.– statt Fr. 40.– bis Fr. 60.–, je nach Kategorie Informationen und Buchung: www.cumulus-ticketshop.ch

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«FADEGRAD»: 15 JAHRE COMEDY-DUO MESSER&GABEL Das Comedy-Duo Messer&Gabel präsentiert mit «fadegrad» bereits das vierte Bühnenprogramm. Dieses Mal landen die beiden beliebten Appenzeller Köbi & Jock auf dem Camping Paradiso im Süden. Entspannen Sie sich, wenn das Duo in den Ferien zur Hochform aufläuft.

Termin: 11. März bis 28. April 2015 / 20. Oktober bis 24. November 2015, div. Orte Preis: Fr. 28.– bis Fr. 44.– statt Fr. 35.– bis Fr. 55.– Informationen und Buchung: www.cumulus-ticketshop.ch

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CHAOSTHEATER OROPAX – DAS «CHAOS ROYAL» IST ENTFESSELT! Die Show «Chaos Royal» ist eine unter Hochdruck stehende Champagnerflasche mit geheimen Inhaltsstoffen. Und nur die edelsten Zutaten der Sinnlosigkeit sprudeln aus den beiden Chaos-Brüdern. Gut geschüttelt werden sämtliche Lachmuskeln massiert.

Termin: 11. Februar bis 12. Dezember 2015, div. Orte Preis: Fr. 32.– bis Fr. 48.– statt Fr. 40.– bis Fr. 60.– Informationen und Buchung: www.cumulus-ticketshop.ch

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BEATLES-MUSICAL

APASSIONATA

HEISSE ZEITEN

Beim Beatles-Musical «all you need is love» wird die Geschichte der Beatles auf Deutsch erzählt, nachgespielt oder moderiert zur Original-Band aus Las Vegas. Dazu gibt es immer wieder exklusives Videomaterial und über 30 originalgetreue Songs der offiziellen Beatles Band. Das Musical hält auf seiner Tour in Chur, Gossau, Interlaken, Basel, Bern, Emmenbrücke, Amriswil, Biel, Zürich und Winterthur.

Apassionata gastiert mit dem Programm «Die goldene Spur» in der St. Jakobshalle Basel. Über 40 Hengste und mehr als 90 Mitwirkende sorgen mit einem Feuerwerk an Emotionen, mitreissender Musik und spektakulären Acts für ein aussergewöhnliches Erlebnis für die ganze Familie. Freuen Sie sich auf eine abenteuerliche und geheimnisvolle Pferdeshow.

Im komödiantischen und musikalischen Theaterstück «Heisse Zeiten – Die Wechseljahre-Revue» treffen vier Damen in den Wechseljahren aufeinander. Mit bekannten Pop- und Rocksongs, aber auch Schnulzen und Klassikern der Discowelle und Jazzstandards rocken die «vier Ladies im Hormonrausch» zusammen mit einer Liveband das Haus.

Termin: 9. bis 26. April 2015, div. Orte Preis: Fr. 56.– bis Fr. 140.– statt Fr. 70.– bis Fr. 175.–, je nach Kategorie Informationen und Buchung: www.cumulus-ticketshop.ch

Termin: 21. und 22. März 2015, Basel Preis: Fr. 56.– bis Fr. 96.– statt Fr. 70.– bis Fr. 120.–, je nach Kategorie Informationen und Buchung: www.cumulus-ticketshop.ch

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Termin: 14. bis 19. April 2015, Bern / 21. April bis 3. Mai 2015, Zürich Preis: Fr. 47.20 bis Fr. 71.20 statt Fr. 59.– bis Fr. 89.–, je nach Kategorie Informationen und Buchung: www.cumulus-ticketshop.ch

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Hinweis: Laden Sie Ihre Tickets direkt auf Ihre Cumulus-Karte. So entfallen die Versandgebühren und Sie profitieren vom günstigsten Ticket überhaupt. Pro Cumulus-Karte steht eine begrenzte

Anzahl Tickets zur Verfügung. Mehrfachbestellungen werden ohne Rücksprache storniert. Weitere Events zum Vorzugspreis: www.cumulus-ticketshop.ch

BEI FRAGEN RUND UM CUMULUS: CUMULUS-INFOLINE 0848 85 0848


MEINE WELT 110 |

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BINIA FELTSCHER

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NR. 7, 9. FEBRUAR 2015 | MIGROS-MAGAZIN |

«Ich mag weder Kälte noch Hallen»

Erst WM-, dann EM-Gold: 2014 war für Binia Feltscher, Skip des Curling-Teams Flims, ein Superjahr. An den Schweizer Meisterschaften am Wochenende will die zweifache Mutter das Ticket für Sapporo holen, um dort ihren WM-Titel zu verteidigen. Damit das klappt, trägt sie bei jedem Spiel die gleichen Socken.

Name: Binia Feltscher-Beeli (36) Sternzeichen: Waage Wohnort: Flims GR

Raviuls da Trin, Birnenravioli, eine Spe­ zialität meiner Schwiegermutter. Aus­ schlafen. Und im Sommer Gärtnern. Was ich nicht mag:

Heute Kanada, morgen Japan: Die Zeit­ verschiebung macht mir zu schaffen. Kälte mag ich ebenfalls nicht. Und Hallen schon gar nicht – etwas seltsam für eine Curlerin, ich weiss. Was ich an mir mag:

Warum leben Sie in Flims?

Ich bin eine Ureingesessene wie auch mein Mann Reto (36), der aus Trin, einem Dorf nach Flims, stammt. Mein Vater und meine Schwester wohnen gleich nebenan, das macht es sehr viel einfacher, Spitzensport und Familie unter einen Hut zu bringen. Beruf und Lebenslauf:

Skip des Curlingteams Flims und Fami­ lienfrau. Nach der Lehre zur Vermes­ sungszeichnerin bin ich über ein Prakti­ kum und Zusatzausbildungen in der Marketingbranche gelandet. Heute bin ich zu 100 Prozent Familienfrau – wenn ich nicht gerade auf dem Eis stehe. Zum Curling bin ich mit elf Jahren via meinen Vater Gaudenz Beeli gekommen. Meine grössten sportlichen Erfolge:

WM­Gold in Kanada, dann EM­Gold in der Schweiz – 2014 war der Hammer! Damit sind wir erst das fünfte Team, das im gleichen Jahr beide Titel geholt hat. Weitere Highlights waren Silber an den Olympischen Winterspielen 2006 und an den EM 2004 und 2005. An den Schweizer Meisterschaften dieses Wochenende in Schaffhausen wird sich nun weisen, ob wir im März unseren WM­Titel in Sapporo verteidigen dürfen. Was ich mag:

Sport im Allgemeinen, aber möglichst im Freien: Skifahren, Bergsteigen, Wandern.

Ich lass mich nicht runterziehen, wenns mal schiefläuft: Mit etwas Galgenhumor lässt sich (fast) alles überstehen. Was ich an mir nicht mag:

Ich habe überhaupt kein Sprachtalent: Wer ein Interview auf Englisch will, wende sich bitte an meine Teamkolle­ ginnen. Mein Vorbild:

Anette Norberg, ehemaliger Skip der Schweden und zweifache Olympia­ siegerin. Sie und ihr Team haben uns zwei Mal an einer EM und ein Mal an Olympia geschlagen. Ähnlich wie ich wusste sie immer irgendwie, Familie und Sport unter einen Hut zu bringen.

MEIN TRAINING

«Da das Team Flims über die ganze Schweiz verteilt lebt, alle einen Job und/oder Familie haben, trainieren wir meist einzeln, das ist am effizientesten. Das klappt aber nur so gut, weil wir alle sehr selbstkritisch sind.»

Mein Traum:

Als Juniorin war mein grösster Traum, Schweizer Meisterin zu werden. Heute bin ich so weit, dass ein Turnier auch mal voll in die Hose gehen darf – die gute Laune lässt sich unser Team dadurch nicht (mehr) verderben. Mein Beinahe-Rücktritt:

Nach einer verpatzten EM 2011 habe ich den Mädels gesagt, es wäre Zeit für mich zurückzutreten. Als sie keinen Ersatz­ Skip fanden und versprachen, alles ein bisschen «gmüatlicher» angehen zu wollen, war ich geblieben. Mein Rück­ tritt vom Rücktritt hat mir schlussend­ lich WM­ und EM­Gold beschert. So viel zu «gmüatlicher!». Text: Almut Berger Bilder: Samuel Trümpy

MEINE WM-TROPHÄE

«Der Kanton Graubünden hat allen Teammitgliedern zum WM-Titel ein Steinbockgehörn geschenkt. Ich stamme aus einer Jägerfamilie, kenne das also. Witzigerweise haben aber auch die anderen ihren Bock zu Hause an die Wand gehängt.»


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MEINE WELT

MIGROS­MAGAZIN | NR. 7, 9. FEBRUAR 2015

BINIA FELTSCHER | 111 MEIN FLUCHTORT

«Auf unserem Maiensäss ob Flims ticken die Uhren einiges langsamer. Bevor Cla in den Kindergarten gekommen ist, haben wir oft das halbe Jahr hier oben verbracht.»

MEINE MITBRINGSEL

«Ich muss den Kindern von den Turnieren immer etwas mitbringen. Da mir vor Ort meist keine Zeit zum Shoppen bleibt, habe ich zu Hause einen Notvorrat: für Mea Puppenhausmöbel und für Cla ein weiteres Teil für seine Lego­Feuerwehrstation.»

MEINE DREI WIRBELWINDE

«Tochter Mea (3), Sohn Cla (5) und Foxterrier Iera geben gern Gas. Bin ich unterwegs, übernehmen auch Retos Eltern viel: Als Werkmeister von Flims ist mein Mann wegen der Schneeräumung oft nicht so flexibel.»

MEIN GLÜCKS­ BRINGER

MEIN ZEIT­ VERTREIB

«Rund um die Tur­ niere ist häufig Warten angesagt: Häkeln ist da ein gäbiger Zeitvertreib. Ich häkle ausschliess­ lich Kappen. Meine Freunde sagen im­ mer, ich soll ein Label gründen. ‹Biniamade› gibts aber nur von mir geschenkt.»

MEIN LIEBLINGS­ PRODUKT

«Die Honigbutter der Migros ist äusserst effizient: Man muss das Brötli nur ein Mal streichen.»

«Ich bin nicht aber­ gläubisch. Doch solange wir gewin­ nen, bestreite ich ein Turnier jeweils in den gleichen Socken. Am WM­Final in Kanada hatte ich sie im Hotel vergessen, worauf mir eine Kollegin ein Paar lei­ hen musste. Wir sind trotzdem Welt­ meister geworden.»


Rund 10’000 Produkte, selber hergestellt.

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Was uns am Herzen liegt, das machen wir selber. Zum Beispiel unser Bifidus Joghurt, das wir in einem unserer eigenen Schweizer Betriebe herstellen. ––––––––––––––––––––––––––––––––––––

Mehr auf: www.vonuns-vonhier.ch


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Migros magazin 07 2015 d aa by Migros-Genossenschafts-Bund - Issuu