Ausgabe Ostschweiz, AZA 1953 Sion Response Zentral, Psdg DP AG, Ent.bez.A 44631
NR. 4, 19. JANUAR 2015 www.migrosmagazin.ch
Geld trifft Herz
Das Engagement von Mäzenin Marlies Kornfeld reicht weit über das reine Geldspenden hinaus. Die Berner Kunstsammlerin setzt sich in Nepal für soziale Projekte ein. I 10
«ZUHÖRER STUDIO» I 18
Sorgen? Thomas Bisig ist ganz Ohr TERRORISMUS, EBOLA I 24
Fürchten wir uns vor dem Falschen? FAMILIE I 85
Bild: Marco Zanoni
Streiten die Eltern, leiden Kinder mit
Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 0041(0)71 – 493 24 51, E-Mail: mireg@gmos.ch Anzeige
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DIESE WOCHE 4 |
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INHALT
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NR. 4, 19. JANUAR 2015 | MIGROS-MAGAZIN |
EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor
Ängste sind oft nicht real Terroristenhatz in Paris – und die Weltöffentlichkeit ist live dabei. Ausser beim Marathonattentat in Boston wurde noch nie ein Schreckensereignis global so intensiv auf allen Kanälen verfolgt wie die Jagd der französischen Polizei auf die Mörder der Journalisten von «Charlie Hebdo». Was sich dem entsetzten Publikum bot, war die Verdichtung aller öffentlichen Albträume. Todes schüsse ungefiltert, die Bedrohung war fast körperlich spürbar.
Angst hat etwas Irrationales: Die Gefahr, an Ebola zu sterben, ist dramatisch viel kleiner als an einer normalen Grippe. «Wir haben häufiger Angst vor Unsicherheiten als vor realen Gefahren, die konkret vor uns stehen», sagt Renn. Was wir einordnen können, ist greif und verarbeit bar. Nicht umgehen können wir mit Bedrohungen, die man extrapolieren kann. Wenn man eine tödliche Gefahr immer weiter hochrechnet, wird sie in der Theorie irgendwann die gesamte Menschheit auslöschen. Schon das allein zeigt, wie absurd gewisse Ängste (und Rechenmodelle) sind.
78 | LEBEN Das UnescoBiosphärenreservat Grand Cul-de-Sac Marin auf Guadeloupe ist ein Traum für Schnorchler. Was die Insel sonst noch zu bieten hat.
MIGROS-WOCHE 6 | Aktuelles
MENSCHEN
hans.schneeberger@migrosmedien.ch
10 | Mäzeninnen Sie spenden Geld und packen bei ihren Projekten persönlich mit an: moderne Mäzeninnen im Porträt. 17 | Auf ein Wort 18 | Porträt Hat immer ein offenes Ohr für seine Mitmenschen: Thomas Bisig ist Zuhörer. 21 | Porträt Wie Nathalie Himmelrich mit dem Tod einer ihrer Zwillingstöchter umgeht und wo andere betroffene Eltern Hilfe finden.
24 | Interview Fürchten wir uns vor den falschen Dingen? Risikoforscher Ortwin Renn über reale und irreale Gefahren. 29 | Kolumne: Der Hausmann.
AKTUELL
30 | In der Lehre bei Chocolat Frey Raffael Wirth wird in Buchs AG zum Lebensmitteltechnologen ausgebildet. 33 | Die Migros-Gruppe steigert Umsatz
SCHAUFENSTER
35 | 50 Jahre alt, doch süss wie eh und je Wie der Schoggiriegel Risoletto entsteht, und wie man damit feine Muffins backt.
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Bilder: Reuters, Paolo Dutto, Andreas Eggenberger, Tina Steinauer, Getty Images, iStockphoto
Doch ist die Gefahr auch real? Steht bald vor jeder Tür ein ver mummter Dschihadist mit um geschnalltem Sprengsatz? Terror, Ebola, Vogelgrippe – diesen Themen Schreckgespenst Terrorismus. gehören die Schlagzeilen, die grossen Bilder. Sie erschrecken, schüren Zukunftsängste. Zu Unrecht. Wir haben vor den falschen Dingen Angst, sagt Risikoforscher Ortwin Renn im Interview auf Seite 24. Und nennt ein Beispiel: Von 100 000 Schweizern würden 26 000 Personen irgendwann an Krebs erkranken. 9500 Fälle sind im Schnitt auf ungesunde Ernährung zurückzuführen, gerade mal 20 auf Pestizide. Aber ängstigen wir uns vor ungesunder Ernäh rung oder vor Pestiziden im Essen? Eben.
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DIESE WOCHE
MIGROS-MAGAZIN | NR. 4, 19. JANUAR 2015
INHALT | 5
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62 | SAISONKÜCHE Für Andrea Werth, die frischgebackene Jungköchin des Jahres, ist die perfekte Präsentation ihres Schoggiparfaits das A und O. 21 | MENSCHEN Können wieder lachen: Nathalie Himmelrich und Chris Young mit ihrer lebenden Zwillingstochter Ananda Mae.
41 | 43 | 45 | 46 | 59 | 61 |
Endlich bleiben Guetsli länger frisch Feine Pasta ohne Gluten Essig made in Switzerland Fruchtige Küsse, exotische Suppen Von wohlig warm bis super heiss Balsam für trockene Haut
SAISONKÜCHE
62 | Andrea Werth
IHRE REGION
69 | Neues aus Ihrer Genossenschaft
LEBEN
77 | Das eigene Kind wird oft überschätzt 78 | Reisen: Guadeloupe
85 | Familie Streit unter Eltern setzt Kindern zu. 88 | Digital: Sichere Passwörter. 89 | Zoodoktor: Nashorn-Untersuch.
MEINE WELT
102 | FDP-Nationalrat Andrea Caroni Der Ostschweizer über sein politisches Feuer, Fantasywelten und seinen Traum von einem Match gegen Roger Federer.
RUBRIKEN
8 | Forum/Leserbriefe 93 | Glücksgriff 94 | Rätsel und Spiele/Impressum 100 | Cumulus
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■ Reisetipps für Guadeloupe Passende Flugverbindungen, schöne Hotels, gute Restaurants und die wichtigsten Warnungen. ■ Positive Streitkultur Lösungsorientiert lassen sich Meinungsverschiedenheiten am besten beilegen. Die Tipps. ■ Kinotickets zu gewinnen Wir verlosen 10 x 2 Kinotickets für «The Imitation Game».
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AKTUELLES
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WETTBEWERB
FRISCH IN DER MIGROS
Kinder und Jugendliche als Erfinder
Jahressieg für Champignons
Frisches saisonal und abwechslungsreich einzukaufen und zu kochen, kann im Winter ganz schön mühsam sein, ist die dunkle Jahreszeit doch bei Köchen als «harte Kohl- und Rübenzeit» bekannt. Dabei vergisst man, dass der Champignon das ganze Jahr Saison hat. Er gedeiht unabhängig von Wind und Wetter in klimatisierten Hallen. Der Pilz versorgt uns im Winter mit Provitamin D, das der Körper in der sonnenarmen Zeit gut gebrauchen kann. Rezepte: www.saison.ch
Noch bis am 31. Januar 2015 können sich 8- bis 20-Jährige für den Wettbewerb Bugnplay.ch des MigrosKultur prozents anmelden. Die Teilnehmer drehen zum Beispiel Trickfilme, entwickeln
Computerspiele, bauen Roboter oder Klangmaschinen. Sie spielen mit den Möglichkeiten der neuen Medien, hantieren aber auch mit Schraubenzieher, Laubsäge und Lötkolben. Mit anderen Worten: Beim Wettbewerb geht es um den Brückenschlag zwischen der realen und der virtuellen Welt. Welch originelle Werke dabei schon entstanden sind, zeigt die Website zum Wettbwerb.
Alle Infos zum Wettbewerb unter www.bugnplay.ch
MicarnaChef gewinnt SwissAward
REGION OSTSCHWEIZ
Für das Lehrlingsprogramm Mazubi erhielt Micarna-Chef Albert Baumann den SwissAward in der Kategorie Wirtschaft. Mazubi ist ein virtuelles Unternehmen innerhalb des MIndustriebetriebs Micarna. Geführt wird es ausschliesslich von Lernenden, die sich um die Geschäftsstrategie kümmern und vom Einkauf über die Produktion bis zum Verkauf alle Geschäftsbereiche leiten. Das 2008 gegründete Projekt soll die Jugendlichen auf die berufliche Zukunft vorbereiten und ihnen zeigen, wie ein Unternehmen heute funktioniert. «Wir wollen die Lernenden möglichst früh mit dem Unternehmertum vertraut machen», sagt der frisch gekürte Preisträger Albert Baumann. Mit dem SwissAward werden jedes Jahr sechs Persönlichkeiten aus Politik, Kultur, Wirtschaft, Unterhaltung, Sport und Gesellschaft ausgezeichnet. Wer gewinnt, entscheidet das Fernsehpublikum.
In Zusammenarbeit mit dem Migros-Kulturprozent führt das Sportamt Thurgau am 9. und 10. Mai in Buchs SG ein Impuls weekend für Zukunftsmacher/innen in Sportvereinen durch. Das Weiterbildungsangebot richtet sich an Jugendliche, die bereits in einem Vorstand mitarbeiten oder dies gerne tun möchten. Besprochen werden die Themen Aktuelle Herausforderungen im Verein, Kommunikation und Vereinsarbeit aktiv gestalten. Bis am 31. Januar kann man sich auf www.impulsweekend.ch anmelden.
Jugendliche im Verein
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MIGROS-MAGAZIN | NR. 4, 19. JANUAR 2015
MIGROS-WOCHE AKTUELLES | 7
ZAHL DER WOCHE
1 000 000 So viele Überraschungspakete wird die Migros an Kundinnen und Kunden verteilen, die eine Sammelkarte mit 20 Stickern füllen. Die Sammelaktion läuft noch bis am 9. Februar. Die Schachteln werden im Migros-Verteilbetrieb Neuendorf SO von 60 Mitarbeitenden gefüllt. Insgesamt enthalten die Pakete rund 8,5 Millionen von der M-Industrie in der Schweiz hergestellte Lebensmittel, Reinigungs- und Pflegeartikel. Sehen Sie einen Film über die Produktion der Päckli: www.migrosmagazin.ch
Not in der Schweiz lindern 2,4 Millionen Franken hat die Migros-Weihnachtsaktion eingebracht. Von den Spenden profitieren Bedürftige in der Schweiz.
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ür ein Mal standen sie im Mittelpunkt: Erwachsene und Kinder, die mitten in der reichen Schweiz unter Mangel leiden – zum Beispiel Familien, die sich keine Ferien leisten können, oder Menschen, die kein Geld für ein richtiges Bett haben. Die Hilfswerke Caritas, Heks, Pro Juventute und Winterhilfe unterstützen solche Bedürftige mit gezielten Projekten. Mit ihrer Weihnachtsaktion sammelte die Migros
Bilder: Keystone, Mirco Rederlechner, Daniel Grieser, zVg
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Freuen sich über den Erfolg der Spendenaktion (von links): Hugo Fasel, Direktor Caritas Schweiz, Ueli Locher, Direktor Heks, MigrosChef Herbert Bolliger, Robert Schmuki, Direktor Pro Juventute, und Daniel Frei, Geschäftsleiter Winterhilfe.
Spenden für solche Projekte; bis Ende Dezember kamen so 1 033 922 Franken zusammen. Diesen Betrag hat die Migros auf eine Summe von 2,4 Millionen Franken aufgestockt, die zu gleichen Teilen an die vier Hilfswerke verteilt wird. Für die Weihnachtsaktion hatten 23 Schweizer Stars das Lied «Ensemble» eingespielt, das einen Schweizer Hitparaden-Rekord aufgestellt hat: In nur fünf Wochen erreichte es mit über 61 500
Downloads den Doppelplatin-Status. Das Herunterladen des Songs war eine von verschiedenen Möglichkeiten, sich an der Weihnachtsaktion zu beteiligen. Hinzu kam unter anderem der Kauf von Spendencoupons in den Migros-Filialen oder auch die Ersteigerung von persönlichen Gegenständen der Stars. Am begehrtesten war ein Saxofon von Pepe Lienhard, das für 2900 Franken den Besitzer wechselte.
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NR. 4, 19. JANUAR 2015 | MIGROS-MAGAZIN |
Rundreisen mit dem Bahnspezialisten E xklusiv
Transsibirische Eisenbahn Eines der letzten grossen Bahnabenteuer – von Europa über Sibirien durch Wüste Gobi nach China! Für unsere Gäste chartern wir zwei moderne Erstklasse-Schlafwagen, die mit den regulären Transsib-Zügen fahren. Die Reise bietet hohen Erlebnisgehalt, Originalität und guten Komfort. Moskau – Peking: 06.06. / 11.07. / 22.08.2015 Peking – Moskau: 07.06. / 23.08.2015 19 Tage, ab CHF 8’090.– Tibet – Rundreise mit Lhasa-Bahn Kein Land ist dem Himmel so nah wie das geheimnisvolle Tibet. Über Lanzhou nach Xining und mit der Bahn nach Lhasa. Die Tibet-Rundreise ab Lhasa führt mit dem Bus zum Basislager am Fusse des Mt. Everest über Gyantse und Shigatse. Rückreise über Xian (Terrakotta Armee) und Shanghai. 13.05. – 30.05.2015 02.09. – 19.09.2015 18 Tage, ab CHF 7’150.– Südschweden zum «Midsommar»-Fest Erleben Sie das Fest der Sonnenwende «Mittsommar» mit viel Musik und Tanz und bereisen Sie die weiten Waldund Seenlandschaften Südschwedens mit der Bahn. Sie besuchen lebhafte Städte und eine Fahrt auf dem Götakanal runden diese abwechslungsreiche Bahnrundreise ab (kein Flug). 11.06. – 22.06.2015 12 Tage, ab CHF 5’420.– Tenda-Bahn – Côte d’Azur – Provence Abwechslungsreiche Rundreise durch grossartige Landschaften bis ans Mittelmeer. Erleben Sie spektakuläre Fahrten mit der Tenda- und der Pinienzapfenbahn, die Uferpromenade in Nizza, die malerische Haute Provence sowie die feine piemontesische Küche. Diverse Abreisen 17.04. / 24.04. / 29.05. / 12.06. / 18.09.2015 4 Tage, ab CHF 930.–
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Sarah Stucki erlitt bei einem Autounfall ein Schädel-Hirn-Trauma. MM3: «Mein Handicap sieht mir niemand an»: Artikel über Sarah Stucki
«Man denkt zu oft daran, was nicht mehr geht» Vielen Dank für den Artikel über Sarah Stucki. Sie spricht mir aus dem Herzen. Ich bin selbst von einer «unsichtbaren Behin derung» betroffen, seit ich vor sechs Jahren mit 34 einen Schlag anfall erlitt. Der Alltag ist oft schwer, da andere nicht nachvoll ziehen können, dass man ein geschränkt ist. Aber man lernt, damit umzugehen – und wie es am Schluss des Artikels so schön geschrieben steht über Sarah: «Eigentlich geht ganz viel!» Und das stimmt. Leider neigt man als betroffene Person allzu oft dazu, daran zu denken, was nicht mehr geht, anstatt positiv anzuerken nen, was noch geht. Danke dafür, liebe Sarah. Tanja Durrer, per E-Mail
MM 3: «Es geht leichter», PR-Artikel
«Danke für dieses tolle Rezept»
Ich möchte mich für das tolle Rezept mit den LégerProdukten in der Ausgabe Nr. 3 bedanken.
Habe es sofort ausprobiert, und es war sehr schmackhaft. Es wäre toll, wenn weiterhin solche Re zepte publiziert würden, viel leicht auch mit der Aufforderung an die Leserschaft, eigens kreierte Rezepte einzusenden. Brigitta Rufer, 4414 Füllinsdorf
MM 3: «Anders, na und?», Titelthema
«Das hilft, Vorurteile abzubauen»
Was für ein berührender Be richt, was für ein tapferer Junge! Die Idee mit dem Buch finde ich ausgezeichnet, hilft es doch ers tens Eloy und zweitens anderen Betroffenen und deren Angehöri gen, besser mit ihrem Schicksal umzugehen. Zudem hilft es, Vor urteile gegenüber etwas «ande ren» Mitmenschen abzubauen. Eloy und seiner Familie wünsche ich für die Zukunft weiterhin alles Liebe und Gute, viel Kraft und vor allem viele liebe, wohlgesinnte Mitmenschen ohne Vorurteile! Andrea Mordasini, 3014 Bern
Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.
FORUM
LESERBRIEFE/ONLINE | 9 USER-KOMMENTARE
Das pflanzliche Rezept bei verstopfter Nase. Sinupret® Dragées befreien.
«Veganer sind genauso offen» fest, dass sich Omnivore von strikten Veganern vor den Kopf gestossen fühlen. So erreichen wir nichts oder gar das Gegenteil. Darum ein Kompliment an Hild mann, dass er nicht die Moral keule schwingt. André Järmann: Das Interview mit Attila Hildmann stimmte mich als Veganer traurig. Es er weckt für mich den Eindruck, als sei das Gespräch lediglich insze niert worden, um Veganern eins auszuwischen. Attila Hildmann ist Autor mehrerer veganer Kochbücher. Das Interview mit ihm löste kontroverse Diskussionen auf Migrosmagazin.ch aus.
Susanne Vögtlin: Ich habe das In terview mit Attila Hildmann auch als «Fleischesserin» nicht in den falschen Hals gekriegt.Im Gegen teil finde ich seine Einstellung richtig, extreme Einstellungen zu verurteilen. Nach dem Lesen des Gesprächs habe ich gleich ein veganes Rezept ausprobiert. Es hat sehr gut geschmeckt, und ich werde es bestimmt wiederholen. Veganica S.: Attila Hildmann achtet alle Menschen, ob Fleisch esser, Vegetarier oder Veganer gleichermassen. Ich kenne den Veganismus nun schon seit ca. 6 Jahren und stelle immer wieder
Amina Vega: Vegan lebende Men schen sind genauso offen, bunt und tolerant oder engstirnig wie alle anderen Menschen auch. At tila hat sich in gewissem Rahmen um die vegane Sache verdient gemacht, aber Kritik an seinem Gehabe ist durchaus berechtigt. Giovanna R.: Ich bin Attila Hild mann dankbar, dass er das Buch «Vegan for Fit» rausgebracht hat. Erstens habe ich abgenommen, zweitens sehr fein gegessen und drittens wurde mir endlich klar, was wir mit den armen Tierchen eigentlich anstellen. Seither bin ich Veganerin geblieben und habe den Schritt nie bereut. Charlotte Lee: Die Rezepte sind fein, und danach gekochte Ge richte sehen toll aus.
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MÄZENINNEN
Schweizer Macherinnen
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NR. 4, 19. JANUAR 2015 | MIGROS-MAGAZIN |
Sie sind mehr als nur edle Spenderinnen: Die Mäzeninnen von heute treiben ihre Projekte mit persönlichem Einsatz voran. Wie die Berner Kunstsammlerin Marlies Kornfeld. Sie hat ein Hilfswerk ins Leben gerufen und in Nepal eine Schule mit Wohnheim aufgebaut.
Ein Herz für nepalesische Schulkinder: Marlies Kornfeld.
MENSCHEN
MIGROS-MAGAZIN | NR. 4, 19. JANUAR 2015
MÄZENINNEN | 11
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«Etwas bewegen zu können, macht mich glücklich.» Marlies Kornfeld
in roter Stuhl steht im Lift, an den Wänden hängen farbige Hand abdrucke und ein gemalter Pferde kopf. «Hier waren meine Enkel am Werk», schmunzelt Marlies Kornfeld (75). Ihr helles modernes Haus am Egel see in Bern mutet an wie eine bewohnte Galerie: Bilder und Skulpturen auf Schritt und Tritt, sorgfältig arrangiert. In einem Stuhl sitzt «Caroline», eine lebensgrosse Figur der Schweizer Künstlerin Eva Aeppli. Marlies Kornfeld drapiert die Puppe liebevoll neu. «Als ich sie vor Jahren in Zürich gekauft habe, schnallte ich sie auf dem Beifahrersitz an und fuhr so mit ihr nach Bern. Schade eigentlich, dass ich nicht in eine Ver kehrskontrolle geraten bin.» Eine Prise Verrücktheit hat sich die kultivierte Bernerin bewahrt. Ebenso ihren «Sturkopf», ihre direkte Art, ihre Entscheidungsfreude. Die Liebe zur Kunst begleitet sie seit ihrer Kindheit, schon der Vater war ein begeisterter Kunstsammler. Hegte er Zweifel, ob er ein Bild kaufen sollte oder nicht, lud er einen Kunsthistoriker zum Abendessen ins stattliche Landgut in Bolligen BE ein. «Das waren Sternstunden», erinnert sich Marlies Kornfeld. Zum Studium der Kunstgeschichte ist es da nur ein kleiner Schritt. Später wechselt sie an die Han delsschule, lernt Steno in drei Sprachen, besteht das EnglischZertifikat Profi ciency. Dann kommt eine neue Liebe: der international bekannte Galerist und Kunsthändler Eberhard W. Kornfeld (heute 92). Die beiden heiraten, bekom men drei Kinder, gehen bei namhaften Künstlern ein und aus. Bei Small Talks mit Cüpli verschwindet sie schnell – viel lieber ist ihr der Austausch mit jungen Künstlern, die sie noch immer gern unterstützt. 1993 trennt sich das Paar.
Das Bild, das ihr Leben verändert hatte, entstand in ihrem Kopf
Bild: Eleanor Bentall
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Heute hat Marlies Kornfeld vier Enkel und viele Kunstwerke, dabei sammelt sie eher nebenbei. Doch das Bild, das ihr Leben verändert hat, hängt an keiner Wand. Es entsteht 1981 im Kopf, als sie mit einer Freundin nach Indien ins Tibe tan Children’s Village reist und dort die Not der tibetischen Flüchtlingskinder sieht. «Man muss etwas machen», denkt sie – und macht. Sie aktiviert ihr Netzwerk, gründet mit vier Frauen und zwei Männern den Verein Tibetfreunde, übernimmt das Präsidium, organisiert Patenschaften, sammelt Geld, spendet selber. Immer wieder fliegt sie nach Indien, schläft ge legentlich auf dem nackten Holzboden,
bei 35 Grad, die Moskitos schwirren ihr um die Ohren. «Ich bin da reingeschlit tert, es war ein einziges Learning by doing», schaut sie zurück. 1995 ist sie in Nepal unterwegs, im ersten Durchgangsland für tibetische Flüchtlinge. Und merkt: Hier herrscht eine noch grössere Not. Ein zweites Bild prägt sich ihr ein: bildhübsche, ernste Kinder, die geduldig in einer endlosen Schlange stehen. «Sie warten auf einen Schulplatz», wird ihr beschieden. Da kauft sie ein grosses Stück Land an bester Lage oberhalb von Nepals Haupt stadt Kathmandu und lässt eine Schule mit Wohnheim bauen: Das Bright Horizon Children’s Home garantiert 180 nepalesischen Mädchen und Buben zwischen fünf und 18 Jahren aus ärmsten Verhältnissen sowie 70 externen Schü lern aus dem Dorf ein sicheres Zuhause und eine solide Schulbildung. Sie, die Ästhetin, sorgt persönlich dafür, dass es ein schönes Gebäude wird. «Wieso brauchen arme Kinder ein schö nes Haus?», fragen die Landesminister prompt. «Wieso sollen arme Kinder kein schönes Haus brauchen?», fragt Korn feld zurück. Jahr für Jahr reist sie nach Nepal, ein Mal, zwei Mal, drei Mal. Und in Bern sucht sie unermüdlich Paten, die das Schulgeld für ein Kind übernehmen. Warum tut sie das? Was bringt es ihr? Sie lacht. «In erster Linie viel Arbeit.» Es sei vergleichbar mit dem Muttersein: «Man kümmert sich einfach, wenn es nötig ist», sagt sie, die ab dem vierten Lebensjahr ohne Mutter aufgewachsen ist und das Gefühl des Umsorgtwerdens nur von der Grossmutter kennt. Zu sehen, wie diese Kinder sich entwickeln, wie sie eine Perspektive erhalten, «macht mich glücklich. Etwas bewegen zu können, bereitet mir eine physische Freude. Ich weiss, dass ich da privilegiert bin.» Damit spielt sie auf das Geld ihres Vaters an, das sie in den Bau von Child ren’s Home gesteckt hat. Marlies Korn feld ist eine moderne Mäzenin, wobei sie sich selbst nie so nennen würde. «Ich habe einfach immer gemacht.»
Weibliches Mäzenatentum hat eine lange Tradition Kein Widerspruch für Elisa Bortoluzzi Dubach (56). Die CoAutorin hat für ihr Buch «Mäzeninnen: Denken − Handeln − Bewegen» Marlies Kornfeld und 19 weitere Mäzeninnen porträtiert (siehe Seite 15). «Heutige Mäzeninnen sind Macherinnen», sagt sie. «Bei den Re cherchen sind wir auf Frauen gestossen, die Projekte im sozialen Bereich mit persönlichem Einsatz voranbringen.»
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MÄZENINNEN
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Bewegte Frauen
In ihrem Buch «Mäzeninnen: Denken ‒ Handeln ‒ Bewegen» beleuchten Elisa Bortoluzzi Dubach und Hansrudolf Frey das Leben und Wirken von 20 engagierten Geldgeberinnen. Eine Auswahl. Hortense Anda-Bührle, Zürich
(gestorben 16. Mai 2014) 1 Die Tochter des Grossindustriellen Emil Georg Bührle steigt nach dem frühen Tod des Vaters 1956 als 30-Jährige in den Verwaltungsrat des Familienunternehmens ein. 1960 macht die Konzernchefin zusammen mit ihrer Mutter Charlotte Bührle-Schalk und Bruder Dieter Bührle den grössten Teil der immensen Kunstsammlung ihres Vaters im Museum der Stiftung Sammlung E.G. Bührle öffentlich. Die Stifterfamilie trägt seither die Kosten für Pflege und Ausstellung. In Erinnerung an ihren Mann, den 1976 verstorbenen, berühmten ungarischen Pianisten Géza Anda, rief Hortense Anda-Bührle die Géza-Anda-Stiftung zur Förderung des Pianistennachwuchses ins Leben.
Marlies Kornfeld mit Kunstwerken in ihrer bewohnten Galerie in Bern.
Texte und Interview: Franziska Hidber
www.bright-horizon.ch
Elisa Bortoluzzi Dubach, Hansrudolf Frey: «Mäzeninnen: Denken ‒ Handeln ‒ Bewegen», Haupt Verlag, bei Ex Libris für Fr. 39.20
www.buehrle.ch, www.geza-anda.ch
Gisela Kutter, Basel
Bilder: Marco Zanoni, Ursula Markus, zVg, Keystone (3), Marc Waymel, André Springer, PD
Hierzulande haben Mäzeninnen eine lange Tradition: Ohne Anna Seiler, die 1354 ihre Stiftung lancierte, wäre zum Beispiel die Universitätsklinik am Berner Inselspital nicht entstanden. Und Anna Seiler hat immer mehr Nachahmerinnen: Im letzten Jahrzehnt wurden 43 Prozent aller Stiftungen in der Schweiz von Frauen gegründet. Für Elisa Bortoluzzi Dubach steht das Mäzenatentum heute an der Schwelle einer neuen Zeit, in der Frauen und Männer gemeinsam grosse Projekte realisieren – wie Bill und Melinda Gates. Auch für Marlies Kornfeld könnte eine neue Zeit anbrechen. Sie denkt öfter darüber nach, ihre Aufgabe weiterzugeben. «Ich bin nicht mehr die Jüngste», bemerkt sie und sieht dabei mit ihren bald 75 Jahren unverschämt jung und sportlich aus. Gut möglich, dass sie als grosszügiges «Nani» bereits ihre Grosskinder inspiriert hat. Denn als sie dem ältesten Enkel vor drei Jahren «einen rechten Batzen» schenkte, überwies dieser die Hälfte an ein Hilfswerk. «Das hat mich so berührt.»
2 Als die Stadt Basel 1998 dringend ein neues Schauspielhaus braucht, geht die ausgebildete Modedesignerin diskret bei vermögenden Frauen auf Spendensammlung – über 20 Millionen Franken kommen zusammen. Die Mäzeninnen bleiben auf eigenen Wunsch hin bis heute anonym, nur das Gesicht von Gisela Kutter ist bekannt. Die Wahlbaslerin aus Süddeutschland wird durch diese Aktion Gründerin und Präsidentin der Stiftung Schauspielhaus Ladies First, die 2003 aufgelöst wird. 2000 erhält Gisela Kutter in Dänemark den Preis der europäischen Kulturstiftung «Pro Europa».
Janine Aebi-Müller, Bern
3 Ihr Vater Maurice E. Müller, Pionier der Osteosynthese und Hüftprothese, war der Visionär und Gründer des Zentrums Paul Klee. Gemeinsam mit ihm hat Janine Aebi-Müller das Kindermuseum Creaviva ins Leben gerufen. Die Physiotherapeutin und Kunstpädagogin präsidiert auch dessen Trägerstiftung, die «Fondation Musée des Enfants auprès du Centre Paul Klee». Zudem ist sie
Vizepräsidentin der Maurice E. and Martha Müller Foundation, der das Gebäude Zentrum Paul Klee samt Umgebung gehört, und Stiftungsrätin der Stiftung Zentrum Paul Klee. Nach dem Tod ihrer Eltern gründete sie die Tharice Foundation zur Förderung und Unterstützung von Musik und ästhetischer Bildung. www.creaviva-zpk.org, www.tharicevirtuosi.ch
Renata Babini Cattaneo-Premoli, Lugano TI
4 Die Norditalienerin und Wahltessinerin ist Gründerin der Fondazione Uriele mit Sitz in Lugano. Diese errichtete zunächst ein Spital mit 50 Akutbetten im Dschungel von Bula im Norden des heutigen Kongos. Später realisiert die Stiftung eine Grundschule für 170 Kinder, eine angegliederte Schneiderei, die jährlich 30 Schneiderinnen ausbildet, sowie eine Buschschreinerei, wo Männer ins Schreinerhandwerk eingeführt werden − alles nach dem Prinzip Hilfe zur Selbsthilfe. Babini Cattaneo-Premoli ist mindestens zweimal jährlich vor Ort.
www.fondazioneuriele.ch
Alicia Soiron, Basel
5 Die Architektin und Kunsthistorikerin zählte zu den treibenden Kräften hinter dem Basler Kulturzentrum Unternehmen Mitte und dem Quartierzentrum Gundeldingerfeld auf der ehemaligen Industriebrache der Sulzer-Burckhardt AG. Neben vielseitigen anderen Mandaten ist die zweifache Mutter und sechsfache Grossmutter heute vor allem in der gemeinnützigen Ackermannshof AG engagiert. Der historische, subtil renovierte Basler Gebäudekomplex ist ein Kreativort und vereint Kunst, Musik, Architektur, Wissenschaft, Philosophie und Gastronomie und fördert den Austausch zwischen Kultur und Wirtschaft. Alicia Soiron und ihr Ehemann, Topmanager Rolf Soiron, wurden 2011 für ihr kulturpolitisches Engagement mit dem Basler Stern geehrt.
www.ackermannshof.ch
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MENSCHEN
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MÄZENINNEN | 13
Hilde Schwab, Genf
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6 1970 zieht die Aargauer Kauffrau und Kongressorganisatorin nach Genf. Zuerst arbeitet sie für Klaus Schwab, dann heiratet sie ihn, wird Mutter von zwei Kindern. Lebenswerk des Ehepaars ist das World Economic Forum (WEF) in Davos. 1998 lancieren Hilde und Klaus Schwab die Schwab Foundation for Social Entrepreneurship und bauen ein weltumspannendes Netzwerk auf. Ziel: das soziale Unternehmertum fördern. Als Vorsitzende der Stiftung organisiert Hilde Schwab unter anderem den Preis «Social Entrepreneur of the Year».
www.schwabfound.org
Mirjam Staub-Bisang, Zürich
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7 2009 wird die Vermögensverwalterin und ausgebildete Rechtsanwältin vom World Economic Forum zum «Young Global Leader» ernannt. Kurz darauf stellt sie die Stiftung MBA for Women Foundation auf die Beine. Die dreifache Mutter hat selbst erlebt, wie ein Master of Business Administration (MBA) der renommierten Business-School Insead (ursprünglich für Institut Européen d’Administration des Affaires) Türen öffnen kann. Die Stiftung gewährt jungen Frauen Stipendien und/oder ein Darlehen für ein MBA-Studium an der Insead oder einer vergleichbaren Schule.
www.mbaforwomen.org
Carolina Müller-Möhl, Zürich
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8 Die Unternehmerin und Politologin hat über zwölf Mandate als Verwaltungs-, Stiftungs- und Beirätin inne, zum Beispiel bei der «NZZ» oder der Bertelsmann Stiftung. Vor bald drei Jahren lancierte die Mutter eines Sohns die Müller-Möhl Foundation, der sie als Präsidentin vorsteht. Die Stiftung versteht sich als Plattform für gelebtes, engagiertes und liberales Bürgertum. Sie fokussiert auf Bildung, Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie Standortförderung Schweiz. In diesen Bereichen ist die Stiftung nicht nur fördernd, sondern auch operativ tätig.
www.mm-foundation.org
Podiumsdiskussion: «Weibliches Mäzenatentum als Chance für die Zivilgesellschaft», mit den Autoren Elisa Bortoluzzi Dubach und Hansrudolf Frey sowie Mäzenin Marlies Kornfeld und Andrea Bignasca, Mittwoch, 28. Januar, 19 Uhr, im Literaturhaus Basel, www.literaturhaus-basel.ch
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MENSCHEN
MIGROS-MAGAZIN | NR. 4, 19. JANUAR 2015 |
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MÄZENINNEN | 15
«Wenn Frauen sehen, dass etwas getan werden muss, dann tun sie es» Elisa Bortoluzzi Dubach hat als Co-Buchautorin 20 moderne Mäzeninnen porträtiert. Im Interview spricht sie über Klischees, Warnungen im Vorfeld und Dankesbriefe von Männern. Elisa Bortoluzzi Dubach, Mäzeninnen sind ältere Damen, die aus lauter Langeweile ihr Geld in kulturelle oder soziale Projekte stecken. Was ist dran an diesem Klischee?
(lacht) Das Vorurteil hält sich hartnäckig. Glauben Sie mir, mein Co-Autor Hansrudolf Frey und ich haben keine einzige gelangweilte Dame angetroffen, sondern mutige Macherinnen, die mit Herzblut Menschen und Projekte unterstützen. Dafür investieren sie Geld, vor allem aber ihr kostbarstes Gut: ihre Zeit. Mäzeninnen sind heute auch Werteträgerinnen, die eine Idee mit ihrem Namen in die Öffentlichkeit tragen. Das geht nur mit einem persönlichen Engagement. Was sich positiv auf das Image auswirkt.
Auch das ist ein Klischee. Nur deshalb Gutes zu tun, um den eigenen Ruf aufzuwerten, gelingt in der Regel nicht. Die Realität sieht anders aus: Wenn Frauen sehen, dass etwas getan werden muss, dann tun sie es. Oft sind es Mäzeninnen, die eine Initiative anstossen oder in der Startphase ein Projekt auf eigenes Risiko schultern. Dazu braucht es Mut und einen langen Atem – etwas, das öffentliche Institutionen oder Sponsoren überfordert oder abschreckt.
Elisa Bortoluzzi Dubach (56) ist Stiftungsund Kommunikationsberaterin sowie Co-Autorin des Buchs «Mäzeninnen: Denken – Handeln – Bewegen».
Sind Frauen anders wohltätig als Männer?
Philanthropie bleibt Philanthropie.
Sachlich gesehen ist das bei Männern und Frauen dasselbe. Doch der Zugang ist ein anderer: Frauen unterstützen zum Beispiel viel öfter Institutionen, mit denen sie in irgendeiner Weise schon länger zusammenarbeiten. Die Empathie spielt dabei eine entscheidende Rolle. Und dann soll das Projekt nachhaltig sein, wirksam und schnell umzusetzen. Wenn ihre Unterstützung gefragt ist, reagieren Frauen spontan, jedoch nicht risikoreicher als Männer. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen zudem, dass Frauen ihr selbst erwirtschaftetes Kapital grosszügiger einsetzen als Personen mit ererbten oder angeheirateten Vermögen. Woher kommt diese Kultur des Gebens: Ist sie angeboren oder anerzogen?
Meiner Ansicht nach ist sie anerzogen. Vor allem die Frauen in der eigenen Familie haben die Mäzeninnen sehr geprägt. Das lernen wir aus den verschiedenen Biografien. Viele wurden von ihrer Grossmutter inspiriert, wie die Schriftstellerin Susanna Tamaro. Weshalb haben Sie sich ausschliesslich mit Mäzeninnen befasst?
Weil darüber bisher kaum geforscht wurde. Dabei haben Mäzeninnen schon seit jeher wichtige gesellschaftliche
Aufgaben wahrgenommen und so die Gesellschaft geprägt – lange bevor sie in der Politik oder der Wirtschaft mitreden durften. Ein gutes Beispiel sind die drei Vischer-Schwestern: Sie gründeten die Stiftung Kinderspital Basel, mit deren Geldern die erste Kinderklinik der Schweiz gebaut und 1862 eingeweiht wurde. Das Gebäude galt als Vorbild und Musterbau für ein Kinderspital. Ihnen wurde im Vorfeld vehement vom Buchprojekt abgeraten.
(lacht) In der Tat. «Das schaffst du nie!», prophezeite man mir von allen Seiten. Ich würde keinen Termin von den Mäzeninnen erhalten, und falls doch, würden Heerscharen von PRManagern und Anwälten den Text nach eigenem Gusto umschreiben. Von wegen! Alle Mäzeninnen haben sich persönlich und sehr sorgfältig um ihre Porträts gekümmert. Ihre Arbeit am Buch dauerte vier Jahre. Hat sich der Aufwand gelohnt?
Oh ja. Wir erhalten wunderbare Reaktionen, von Frauen und noch mehr von Männern.Darunter sind viele erfreuliche Briefe. Darin bedanken sich speziell die Männer für die Ermutigungen und Inspirationen, die sie durch das Buch bekommen haben.
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Auf Sardinien stehen die berühmte Küstenregion der Costa Smeralda, ein Abstecher in die Meeresgrotte am Capo Caccia sowie die Hafenstadt Alghero auf dem Programm. Die Schönheiten Korsikas werden uns verzaubern. Wir besuchen die stolze Hafenstadt Bonifacio, Calvi mit seiner Zitadelle sowie die faszinierende Calanche.
Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Genua – Einschiffung. Hinfahrt via Gotthard, Tessin und Mailand nach Genua. Zeit zur freien Verfügung, um die schöne Hafenstadt mit edlen Prachtstrassen individuell zu entdecken. Anschliessend Einschiffung und Überfahrt nach Porto Torres.
2. Tag: Ankunft in Porto Torres – Ausflug Neptunsgrotte–Alghero. Am Morgen Ankunft in Porto Torres. Wir unternehmen von Alghero aus eine Bootsfahrt zum Capo Caccia und besuchen die faszinierenden Tropfsteinhöhlen der Neptunsgrotte, eine der schönsten und grössten Meeresgrotten. Nachmittag zur freien Verfügung um unseren Ferienort Alghero kennenzulernen. Alghero ist von einer Stadtmauer mit mehreren Türmen umgeben. Gegen Abend Zimmerbezug in unserem Hotel, wo wir die nächsten drei Nächte wohnen werden. 3. Tag: Alghero, Ausflug Costa Smeralda und Castelsardo. Heute steht ein Tagesausflug an die berühmte Costa Smeralda auf unserem Programm. Skurrile Felsen, weisse Strände und ein Hauch von Luxus in den Küstenorten sind bezeichnend für diesen Küstenstrich. Über das Landesinnere erreichen wir Castelsardo, einen Hafenort an schönster Lage. Nach einem erlebnisreichen Tag kehren wir zurück nach Alghero. 4. Tag: Alghero, fakultativer Ausflug Bosa– Nuraghe Santu Antine. Ein atemberaubendes Erlebnis ist die Fahrt auf der einsamen, 45 km langen Küstenstrasse von Alghero nach Bosa. Für viele ist Bosa mit dem landschaftsbeherrschenden Castello dei Malaspina die schönste Stadt Sardiniens. Stadtbesichtigung mit anschliessendem typisch sardischen Mittagessen und Weinverkostung. Danach besichtigen wir die bekannte Nuraghe Santu Antine im Hinterland. Die aus tonnenschweren Steinblöcken errichteten Megalithbauten der Nuragher gibt es nur auf Sardinien. 5. Tag: Alghero–Bonifacio–Ajaccio. Wir reisen via Sassari, der Küste entlang nach Santa Teresa Gallura. Von dort bringt uns die Fähre in nur einer Stunde in das 12 Kilometer entfernte Bonifacio, auf Korsika. Die stolze Hafenstadt thront hoch über einer 1,5 km langen fjordähnlichen Bucht auf einer schmalen Halbinsel aus weissem Kalk. Freie Zeit, um die mittelalterliche Altstadt zu besichtigen. Im Anschluss Weiterfahrt und gegen Abend Ankunft in Ajaccio, der Hauptstadt der Insel. 6. Tag: Ajaccio–Calanche–Calvi. Ajaccio ist die Geburtsstadt von Napoleon Bonaparte. Die Stadt liegt an einer wundervollen Bucht, die von Bergen umgeben ist. Geführter Stadtrundgang. Danach geht es weiter der
Küste entlang in eine Märchenwelt aus Stein. Les Calanches, das sind bizarre Felsformationen, monströse Gebilde roten Porphyrgesteins in einer Landschaft mit Flüssen und grünen Weiden. Anschliessend fahren wir weiter nach Calvi, im Norden der Insel. 7. Tag: Calvi–Balagne–Bastia – Einschiffung. Im 15. Jahrhundert errichteten die Genuesen in Calvi, auf einem Felsvorsprung oberhalb des Hafens, eine Zitadelle. Von dort aus hat man eine hervorragende Aussicht auf das Mittelmeer, das Hinterland und die Küste. Geführte Besichtigung. Danach widmen wir uns ganz der Region Balagne, einem fruchtbaren Gebiet zwischen Küste und Bergland. Wir besuchen die sehenswerten Orte Sant’Antonino und Corbara. Anschliessend Einschiffung in Bastia. 8. Tag: Ankunft in Marseille/Toulon–Schweiz. Fahrt über Orange und Genf zurück zu den Einsteigeorten. Schiffspassagen
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Katalog- SofortPro Person in Fr. Preis Preis* 8 Tage gem. Programm 1720.– 1545.– Spardaten in Komfortklasse Reise 4, 6, 7, 12 und 16 1195.– Reduktion Reise 1–3 und 17 – 50.– Daten 2015 Samstag – Samstag 1: 21.03.–28.03. 10: 30.05.–06.06. 2: 28.03.–04.04. 11: 06.06.–13.06. 3: 04.04.–11.04. 12: 05.09.–12.09. 4: 11.04.–18.04. 13: 12.09.–19.09. 5: 18.04.–25.04. 14: 19.09.–26.09. 6: 25.04.–02.05. 15: 26.09.–03.10. 7: 09.05.–16.05. 16: 03.10.–10.10. 8: 16.05.–23.05. 17: 10.10.–17.10. 9: 23.05.–30.05. Unsere Leistungen - Luxusbus – Spardaten im Komfortklasse-Bus Unterkunft in Mittel- und guten Mittelklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – 5 x Halbpension in den Hotels (Abendessen und Frühstücksbuffet) – 2 x Fährüberfahrten ohne Mahlzeiten Mini-Kreuzfahrt Genua–Porto Torres und Bastia–Marseille/Toulon mit je 1 Übernachtung, Basis Doppelkabine innen Schiffs-Tagespassage Santa Teresa Gallura– Bonifacio Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Bosa und Nuraghe Santu Antine am 4. Tag) Bootsfahrt & Eintritt Neptunsgrotte Lokale, Deutsch sprechende Reiseleitung am 2., 3., 6. und 7. Tag Audio-System auf Rundgängen Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen 180.– Einzelzimmerzuschlag (Hotels) Kabinenzuschläge (Fähre): 30.– – Doppelkabine aussen 85.– – Einzelkabine innen Fakultativer Ausflug Bosa 79.– und Nuraghe Santu Antine 20.– Annullationsschutz Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch Abfahrtsorte 06:15 Wil p, 06:30 Burgdorf p 06:40 Winterthur, 06:45 Basel 07:00 Zürich-Flughafen p 07:20 Aarau, 08:00 Baden-Rütihof p 08:50 Arth-Goldau (nur Einstieg) ■
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Genua–Porto Torres mit Tirrenia und Bastia– Marseille/Toulon mit Corsica Ferries oder gleichwertig (je eine Nacht).
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MENSCHEN
MIGROS-MAGAZIN | NR. 4, 19. JANUAR 2015 |
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AUF EIN WORT | 17
FRAU DER WOCHE
Sinnvoller Versuch
Das Urkilogramm besteht aus einer Platin-IridiumLegierung und wird in geschützter Atmosphäre nahe Paris aufbewahrt.
SCHWEIZ REDET MIT
«Das Kilogramm hat ein gewichtiges Problem»
Ein Kilo ist ein Kilo ist ein Kilo: Mit Philippe Richard ist die Schweiz wieder im «Internationalen Büro für Mass und Gewicht» vertreten. Dort setzt er sich dafür ein, dass das so bleibt. Philippe Richard, seit Kurzem vertreten Sie die Schweiz im Internationalen Büro für Mass und Gewicht. Was ist Ihre Funktion?
Heutzutage ist vor allem eine widerspruchsfreie Messgenauigkeit gefor dert. Das Kilogramm hat diesbezüglich ein ge wichtiges Problem.
Das Büro ist eine Art «Verwaltungsrat» der internationalen Organi Warum hat das Kilogramm sation des Metervertra ein Problem? ges. 17 Staaten, darunter Es definiert sich nach die Schweiz, haben die Philippe Richard dem Urkilogramm, das sen Vertrag im Jahr 1875 (49) ist stellvertre- in der Nähe von Paris unterzeichnet. Ziel des tender Direktor des gelagert wird. Konkret Vertrags ist und war, ein Eidgenössischen handelt es sich dabei um international gültiges Instituts für Meeinen Zylinder aus einer PlatinIridiumLegie Einheitensystem zu trologie (Metas). rung. Damit ist das Kilo schaffen. Im Verwal tungsrat erarbeiten wir die Stra gramm die einzige Basiseinheit, die tegie, das Budget und das Arbeits sich noch immer nach einem Ob jekt definiert. programm des Büros. Warum ist es so wichtig, dass die Schweiz vertreten ist?
Bilder: PD, Keystone (2)
Wir möchten ein wichtiger Player auf der internationalen Stufe sein und die Metrologie beeinflussen. Aber ein Kilo ist ein Kilo, und eine Stunde hat 60 Minuten. Da gibt es doch gar nichts zu feilen.
Das stimmt nicht ganz. Entspre chend dem wissenschaftlichtech nischen Fortschritt müssen die Einheiten immer wieder den neuen Anforderungen angepasst werden.
Warum stellt das ein Problem dar?
Als Objekt ist das Referenzmass nur lokal verfügbar. Zwar besitzen in zwischen viele Staaten eine Kopie des Urkilogramms, aber im Idealfall müsste es jedem Präzisionslabor zugänglich sein, damit es dort als Referenz dienen kann. Zudem kann sich die Masse des Urkilogramms mit der Zeit ändern, etwa durch Oxidation. Wir wissen nicht, wie viel diese Abweichung beträgt, weil das Urkilogramm ein Kilogramm per Definition ist.
Warum ist es überhaupt wichtig, das Kilogramm so genau zu definieren?
Wenn Sie einen Kuchen backen oder im Laden ein Kilogramm Mehl kaufen, spielt etwas mehr oder we niger keine Rolle. Aber in Labors, in denen mit Nanogramm hantiert wird, ist es wichtig, dass sich alle auf die exakt identische Einheit be ziehen können. Zudem werden wei tere Masseinheiten vom Kilogramm abgeleitet, etwa das Ampere. Das hat zur Folge, dass sich auch die Einheit für den elektrischen Strom verändert, wenn das Kilogramm nicht konstant ist. Verändert sich das Kilogramm, könnte das Ihre Stromrechnung beeinflussen. Ein paar Nanogramm mehr oder weniger stören im Alltag nicht. Ganz im Gegensatz zu exotischen Masseinheiten wie Feet oder Fahrenheit, wie sie etwa in den USA verwendet werden.
Auch in den USA gelten Meter und Grad Celsius als offizielle Massein heiten. Dass das Gros der Bevölke rung dort noch immer in Feet und Fahrenheit rechnet, ist historisch bedingt und letztlich nichts anders als Gewohnheit. Auch bei uns gibt es solche veralteten Einheiten, die sich hartnäckig halten – etwa PS anstelle von Kilowatt. Interview: Andrea Freiermuth
Endlich länger schlafen: Auf Anstoss der Berner Regierungsrätin Barbara Egger (58) will der Kanton Bern ein Pilotprojekt starten, in dem der Unterricht an verschiedenen Gym nasien später als bisher beginnt. Darin sieht die Verkehrsdirektorin eine Möglichkeit, den öffentlichen Verkehr zu Spitzenzeiten zu entlas ten. Der spätere Schulbeginn hat aber noch einen anderen Vorteil: Studien weisen darauf hin, dass Ju gendliche um 8 Uhr morgens noch nicht wirklich aufnahmefähig sind.
MANN DER WOCHE
Mutiger Entscheid
Neue Geldpolitik: Nationalbankchef Thomas Jordan (51) hat am vergangenen Donnerstag den Euro Mindestkurs von 1.20 Franken überraschend aufgehoben. Künftig will er den Schweizer Franken mittels Negativzinsen auf Kurs halten. Ob dies tatsächlich gelingt, steht in den Sternen. Falls nicht, werden Schweizer Exportwirtschaft und Tourismus leiden, während sich Herr und Frau Schweizer wahrscheinlich über günstige Ferien im Ausland freuen.
MENSCHEN 18 |
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PORTRÄT
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NR. 4, 19. JANUAR 2015 | MIGROS-MAGAZIN |
Der Zuhörer
Thomas Bisig programmierte früher Algorithmen für den Währungshandel. Heute hört er Menschen zu.
Z
wei Stühle, ein Tabourettli und ein Schild mit der Aufschrift «Möch test Du etwas erzählen? Ich höre Dir zu.» – mit diesen Requisiten hat sich Thomas Bisig (32) auf dem weitläufigen Platz vor dem Opernhaus in Zürich posi tioniert. Er sucht keinen Blickkontakt mit den Fussgängern, sondern starrt teilnahmslos ins Leere. Viele Passanten verlangsamen ihr Tempo. Lesen erst das Schild, schauen sich den Mann mit Rossschwanz und Dreitagebart an und gehen dann weiter. Manche zücken das Handy und machen ein Foto. Kommen Paare daher, zupft der eine den anderen oft am Ärmel und sagt: «Schau mal der!», «Da könntest du reden!» oder «Willst du dich nicht hin setzen?» Thomas Bisig verzieht derweil keine Miene. Es ist Samstagnachmittag. Die Sonne scheint zwar, aber es bläst ein heftiger Wind. So vergehen zehn Minuten, 20 Minuten. Dann ist da plötzlich dieser Mann mit dicker Daunenjacke. Er muss schon früher vorbeigekommen sein, denn aus dem Blickwinkel, den er beim zielstrebigen Näherkommen hat, kann er das Schild gar nicht lesen. Er setzt sich auf den freien Stuhl und meint: «Ich möchte dir ein Gedicht vom ‹Tell› auf sagen.» Das habe ihm seine Urgross mutter, an die er sich so gern erinnere, beigebracht. Thomas Bisig erwacht aus seiner Starre. Er wendet sich seinem Gegenüber zu, stellt sich vor, lächelt, nickt aufmunternd und hört sich Schillers «Tell» an. So schnell wie der Mann mit dem Gedicht aufgetaucht ist, verschwindet er wieder.
In einer Welt voller Zahlen fehlten ihm die Menschen Bis vor anderthalb Jahren hat Thomas Bisig, der über einen ETHAbschluss in Theoretischer Physik verfügt, Algo rithmen für den Währungshandel pro grammiert. Seine Welt war voller Zah len, Formeln und Kurven. Er mochte seine Arbeit, aber etwas fehlte ihm: «Ich war von Anzügen umgeben, nicht von Menschen.» Im Herbst 2013 kündigte er den gut bezahlten Job, gründete sein
«Zuhörer Studio» und zog wieder in eine Wohngemeinschaft, um Kosten zu reduzieren.
Achtsam zuhören, ohne zu werten ‒ das ist die Herausforderung Seinen Lebensunterhalt verdient Tho mas Bisig mit gelegentlichen Stell vertretungen als Sek und Gymnasial lehrer und mit Spenden. Er erhält sie von Menschen, die sein offenes Ohr nach einem ersten Kennenlernen ein weiteres Mal in Anspruch nehmen – und sich dafür revanchieren wollen. Eine weitere Einnahmequelle sind Kurse in Acht samkeit und Kommunikation, die Bisig ebenfalls auf Spendenbasis für Private und Schulen anbietet. Einzig Unter
«Oft geht es ums Thema Loslassen.» nehmen stellt er seine Dienstleistung in Rechnung. Achtsamkeitstrainings gelten in der Geschäftswelt inzwischen als Psychowaffe gegen Stresserscheinungen und Burnout. Auf das Thema Achtsamkeit ist Thomas Bisig, der sich selbst bisher nie ausgebrannt gefühlt hat, über den Buddhismus gekommen. Den Moment möglichst bewusst wahrzunehmen, die eigenen Gefühle und Bedürfnisse anzuerkennen und immer wieder zurück in den Moment zu kommen, darum geht es bei der Achtsamkeit. In diesem Sinne will Thomas Bisig auch möglichst achtsam zuhören – stets aufmerksam und ohne zu bewerten, was sein Gegen über ihm erzählt. Während er sitzt und wartet, bis sich ein weiterer Passant zu ihm setzt, übt sich Bisig selber in Achtsamkeit. Dies erklärt mitunter seine starre Mimik. Er meditiert und konzentriert sich dabei beispielsweise auf die bewusste Wahr nehmung von Körper oder Atem. So wird ihm nie langweilig.
Vor dem Opernhaus geht ein Paar am Zuhörer vorbei, beide um die 50, in eine Diskussion vertieft. Der Mann gestiku liert heftig, die Frau schüttelt den Kopf. Dann nimmt er Bisig und sein Schild wahr, will seine Partnerin zum Absitzen bewegen – und setzt sich schliesslich selber auf den freien Stuhl: «Ich liebe diese Frau. Aber sie versteht mich ein fach nicht. Sie will Leidenschaft, ich will Liebe.» Die Frau hat sich inzwischen ein paar Meter weiter auf eine Bank gesetzt und beginnt ein Gespräch mit einem Fremden. Ihr Begleiter erhebt sich, meint zum Zuhörer: «Schau. Kaum bin ich weg, bandelt sie mit einem anderen an.» Dann ziehen die beiden auch schon wieder weiter – gemeinsam.
Immer ein offenes Ohr für Menschen und ihre Sorgen: Thomas Bisig auf dem Zürcher Sechseläutenplatz.
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MENSCHEN
MIGROS-MAGAZIN | NR. 4, 19. JANUAR 2015 |
«Viele Geschichten, die mir anvertraut werden, handeln von Beziehungs problemen, oft geht es dabei ums Los lassen», erzählt Thomas Bisig. Auch Stress und fehlende Anerkennung seien immer wieder ein Thema. Menschen mit Migrationshintergrund würden über proportional häufig auf sein Angebot einsteigen. «Viele sagen, sie hätten in der Schweiz keine Freunde und fühlten sich einsam.»Das Schlimmste, was ihm bisher zu Ohren gekommen ist, sind sexuelle Übergriffe. «Belastet hat mich das nicht, aber ich habe der Frau trotz dem empfohlen, sich professionelle Hilfe zu suchen.» Zuhören allein reiche für die Bewältigung eines solchen Traumas nicht. Die Motivation für das
Zuhören ist für Bisig – neben seinem Interesse am Menschen – die Freude, die er empfindet, wenn er etwas Gutes tun kann: «Es macht mich glücklich, Men schen in ihrer Reflexion zu unterstützen und sie in ihrer persönlichen Entwick lung zu begleiten, indem ich ihnen ein offenes Ohr schenke.» Zudem seien die Begegnungen durchaus auch für ihn inspirierend.
Unvoreingenommener Zugang statt «Gschpürsch mi»-Groove Derzeit bildet sich Bisig im Institut für Integrative Gestalttherapie in Zürich weiter. Ein anerkanntes Diplom wird er dort nie machen können, weil ihm das Psychologiestudium als Basis fehlt.
Überhaupt: Hätte Bisig Psychologie statt Physik studiert und sich anschliessend auf Therapie weitergebildet, wäre er für das Zuhören besser entlöhnt. Die Erzäh lenden würden ihm zugewiesen, und er könnte seine Leistungen über die Kran kenkasse abrechnen. Mit seiner Ausbildung hadert Tho mas Bisig indes nicht. «Ich habe einen anderen Zugang zu den Menschen als ein Psychologe, da ich ursprünglich aus der rationalen Welt komme. Das macht mich unvoreingenommen.» Und wer weiss – vielleicht hätte er ja mit einem Psychologiestudium auch eine zu hohe Dosis «Gschpürsch mi?» abbekommen. Text: Andrea Freiermuth Bild: Gian Marco Castelberg
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PORTRÄT
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MENSCHEN
MIGROS-MAGAZIN | NR. 4, 19. JANUAR 2015 |
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PORTRÄT | 21
Nathalie Himmelrich und Chris Young kurz nach der Geburt ihrer Zwillingstöchter.
Zwischen Freude und Trauer
In der 19. Schwangerschaftswoche erfährt Nathalie Himmelrich, dass einer ihrer eineiigen Zwillinge nicht überleben wird. Um ihre eigene Trauer zu verarbeiten und anderen betroffenen Eltern zu helfen, hat die Zürcherin ein Buch verfasst.
Bild: Casandra Anguita-Deep/Heartfelt
A
mya Mirica, unser Baby, lag aufgebahrt im Krankenhaus in Sydney in einer Wiege, als würde sie schlafen», erinnert sich Nathalie Himmelrich (45) an jene schreckliche Zeit vor drei Jahren. Es war der Tag, an dem sie und ihr Partner Chris Young (50) Abschied nehmen mussten von einer ihrer beiden Zwillingstöchter. Gerade einmal drei Tage alt war Amya Mirica, als ihre Eltern sich dafür entschieden, den lebensverlängernden Massnahmen und damit ihrem Leiden ein Ende zu setzen. Das Ärzteteam stellte die Beatmungsmaschine ab und die künstliche Ernährung ein. Und Amya Mirica ging so schnell, wie sie gekommen war. «Ich stand unter Schock», sagt die inzwischen in die Schweiz zurückgekehrte Mutter von Ananda Mae, dem überlebenden Zwilling, in ihrem Wohnzimmer mit Blick auf den Zürichsee heute. Und zwar von dem Moment an, als ihr der Kinderarzt in Sydney in der 19. Schwangerschaftswoche eröffnet
hatte, dass die eine ihrer beiden Zwillingstöchter am Potter-Syndrom leide, einer Fehlentwicklung der Nieren. «Wir sollten uns mit palliativer Pflege auseinandersetzen, da unsere Tochter mit den nicht funktionstüchtigen Nieren nicht überlebensfähig sei. Wir könnten sie auch abtreiben, riet uns der Arzt.» Die Fassungslosigkeit steht Nathalie Himmelrich noch heute, drei Jahre später, ins Gesicht geschrieben. Die Worte waren für die werdenden Eltern wie ein Schlag ins Gesicht.
Über die Vorfreude legte sich die Trauer wie ein schwarzes Tuch Dabei war für das Paar seinerzeit ein Traum wahr geworden. Dank künstlicher Befruchtung war Himmelrich mit 42 gleich beim ersten Versuch schwanger geworden. Und das erst noch mit eineiigen Zwillingen. Aber nach gut vier Monaten die Hiobsbotschaft: Nur das eine Kind würde
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INTERVIEW
«Jeder Mensch trauert anders» Anna Margareta Neff Seitz ist Co-Leiterin der Fachstelle Fehlgeburt und perinataler Kindstod. Anna Margareta Neff Seitz, ein Kind zu ver lieren ist wohl das Schlimmste, was Eltern passieren kann.
Absolut. Zum Schmerz und zur Trauer kommt hinzu, dass wir den Verlust eines früh verstorbenen Kindes nicht mit unserem Gerechtigkeitsgefühl zusam menbringen. Warum stirbt gerade dieses Kind, das noch so viel Leben vor sich gehabt hätte? Mit dem Tod eines Kindes bricht für die Eltern eine Welt zusammen.
Dies plus alle Visionen und Zukunfts vorstellungen, die sie für ihr Kind hatten. Oft stehen die Eltern unter Schock und empfinden eine grosse Leere. Mütter sagen vielfach, es fühle sich an, als sei ein Teil von ihnen weggeschnitten worden. Was empfehlen Sie betroffenen Eltern?
Wir schauen, was sie mit ihrem verstor benen Kind noch verwirklichen können. Indem sie ihm zum Beispiel einen Namen geben, es gemeinsam waschen, ihm ein Kleidchen anziehen, es mit nach Hause nehmen, wo es für eine Zeit in der vorbereiteten Wiege sein darf. Viele Eltern lassen ihr totes Kind fotografieren oder machen Fussabdrücke. Hilft das?
Erinnerungen zu schaffen und Fotos immer wieder anzuschauen, kann wert voll sein. Es ist das, was Eltern bleibt. Tangiert ein Kindstod auch die Partner schaft?
Jeder Mensch trauert anders. Frauen möchten tendenziell darüber reden, Männer gehen oft schneller wieder arbeiten. Wichtig ist, sich bewusst zu werden, dass die unterschiedlichen Wege nichts darüber aussagen, wie sehr ein Partner das Kind geliebt hat. Lässt sich der Trauerprozess beschleunigen?
Nein. Trauern braucht seine Zeit. Den Tod zu akzeptieren, zu integrieren und sich als Eltern neu zu orientieren, auch.
«Nach dem Verlust sind Ak zeptanz und Ver ständ nis für einander das Wich tigste.»
leben. Für die Eltern brach eine Welt zusammen. Sie wechselten den Arzt. Und über ihre grosse Vorfreude auf die Elternschaft legte sich die Trauer wie ein schwarzes Tuch. Da sie ihre Töchter nicht mehr Zwilling A und B nennen wollten, schlug Chris vor, für beide je eine Engelskarte zu ziehen. Das kranke Baby erhielt den Namen Hope, Hoff nung, ihre gesunde Schwester den Namen Passion, Leidenschaft. Von nun an prägte die Angst, ihre Hope zu ver lieren, die Schwangerschaft genauso wie die Freude auf das werdende Leben. Als die beiden Schwestern Anfang September 2011 in der 35. Schwanger schaftswoche mit Kaiserschnitt zur Welt gebracht wurden – das Fruchtwasser für die kleine Hope war zu knapp ge worden –, «war das der schönste Tag meines Lebens», strahlt Nathalie Himmelrich. In der neonatalen Inten sivstation wurden die beiden Frühchen, nun mit den Namen Amya Mirica und Ananda Mae, intensiv betreut. Als in der zweiten Nacht die Lunge von Amya Mirica kollabierte, alarmierten die Ärzte die Eltern. Gegen Mittag war klar: Das Leiden von Amya sollte nicht verlängert werden. «Es war eine Frage der Zeit», so die Mutter, «sie hat uns gezeigt, dass sie bereit war zu gehen.» Der Abschied war herzzerreissend. «Heartbreaking», sagt Nathalie Him melrich, die immer wieder ins Englische zurückfällt, wenn ihr, die 15 Jahre lang im Ausland gelebt hat, die Worte in ihrer Muttersprache Schweizerdeutsch feh len. Zur Freude übers Muttersein von Ananda Mae gesellte sich die Trauer über den Verlust und den Tod von Amya Mi rica. Sie begann, sich die Wut und die Trauer und das Unverständnis in einem Blog von der Leber zu schreiben und das in Worte zu fassen, was sie sprachlos ge macht hatte. Immer mehr Leute lasen mit. Und fanden schliesslich: Schreib ein Buch! So wie euch ergeht es vielen.
Die Paarbeziehung wurde auf eine harte Probe gestellt Zwei Jahre nach der Geburt fing Nathalie Himmelrich damit an. Ende September 2014 ist das Buch – zunächst nur in Eng lisch – erschienen: «Grieving Parents: Surviving Loss as a Couple». Zu Deutsch: wie Eltern den Verlust eines Kindes überleben. «Ich hab das Buch als Mutter und als psychologische Beraterin geschrieben.» Im Ratgeberteil bleibt sie sehr nah dran am eigenen Erleben, am Kämpfen, SichvorwärtsTasten aus der Gefühl losigkeit, Lustlosigkeit und Freudlosig
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keit heraus zurück in eine neue Nor malität. Die Beziehung zu Chris wurde auf den Kopf gestellt, da beide unter schiedlich trauerten. Ihr Weltbild, dass guten Menschen gute Dinge wider fahren, ebenso. Nathalie Himmelrich war während Monaten des Lebens müde. «Ich war hässiger als sonst, ungehal tener, weniger gelassen, weniger gedul dig – und dachte oft: An Chris’ Stelle hätte ich schon längst aufgegeben mit mir.» Die beiden schafften den Turna round als Paar. «Trauer macht einen stärker», sagt sie heute. Doch in den ers ten schlimmen Monaten wusste sie nur: «Ich hab eine Aufgabe mit Ananda Mae, die übers Muttersein hinausgeht. Ich muss das durchstehen. Nur hatte ich keine Ahnung, wie.»
In fünf Schritten den Verlust in die Realität integrieren Und so nahm sie Schritt für Schritt, interviewte 19 andere Eltern, die eben falls früh ein Kind verloren hatten. Fragte sie danach, was ihnen am meisten gehol fen hatte beim Verarbeiten. Und erarbei tete fünf Stufen, die trauernde Eltern durchschreiten: 1. Zulassen, 2. Bewusst werden, 3. Anerkennen, 4. Sich neu ein stellen und anpassen, 5. Integrieren. Denn man muss lernen, mit der Trauer und der neuen Realität umzugehen, bis man sich mehr und mehr auf die neue Situation einstellt und sie ins Leben integriert. Mit diesen fünf Schritten arbeitet sie selber auch heute in ihrer therapeutischen Arbeit als psycho logische Beraterin. «Nach dem Verlust sind in der Paarbeziehung Akzeptanz und Verständnis füreinander das wich tigste», erklärt sie. Unterdessen ist Ananda Mae aus dem Mittagsschlaf erwacht und düst voll Freude in die Arme der Mama. Nathalie Himmelrich hat ihre Situation als Mut ter einer lebenden und einer toten Zwil lingstochter in ihr Leben integriert. Auch wenn es noch immer schwierig ist, Eltern mit eineiigen Zwillingen zu be gegnen. «Das könnten doch auch wir sein!», schiesst es ihr dann durch den Kopf. «Aber ich will nicht auf das fokus sieren, was nicht ist, sondern dankbar sein dafür, was ist», sagt sie und umarmt ihre Kleine freudestrahlend. Text: Daniela Schwegler Bild: Tina Steinauer
Fachstelle Fehlgeburt und perinataler Kindstod, www.fpk.ch Selbsthilfevereinigung Regenbogen, www.verein-regenbogen.ch
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Die Autorin Nathalie Himmelrich (45) ist Primar lehrerin und studierte in Sydney Ange wandte Psycho therapie. Seit einigen Jahren wohnt die Expatriate wieder am Zürichsee und arbeitet vor allem als Paarberaterin und Trauerexpertin. Ihr Buch «Grieving Parents: Surviving Loss as a Couple», in dem sie die Trauer über den frühen Tod ihrer Zwillings tochter Amya Mirica verarbeitet hat, soll im Frühling auch auf Deutsch erscheinen. Nathalie Himmelrich schreibt auch regelmässig Blogs – einen aus der Pers pektive ihrer zweiten lebenden Zwillings tochter Ananda Mae und einen über die Verarbeitung ihrer Trauer und ihren Weg als Elternpaar und junge Familie in ein neues Leben. www.nathalie himmelrich.com www.trauerndeeltern. net
Migrosmagazin.ch
LESEN SIE ONLINE Trauern im Web Menschen verarbeiten den Tod ihrer LIebsten unterschiedlich. Wir zeigen weitere Beispiele von WebTagebüchern.
Chris Young, Ananda Mae und Nathalie Himmelrich freuen sich, einander zu haben.
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INTERVIEW
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Extremismus ist laut Renn die konkretere Gefahr als Ebola: Doch habe das Volk nach dem Attentat in Paris klar signalisiert, dass es vor diesem Virus nicht kapituliere.
Bild: AurĂŠlien Morissard/Citizenside/AFP
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«Leute, die keine Angst haben, leben nicht lange» Angst ist nichts Schlechtes. Doch neigen wir dazu, uns vor dem Falschen zu fürchten, sagt Risikoforscher Ortwin Renn. Nicht Ebola oder Migration sollten uns Sorgen machen, sondern der Klimawandel und politischer Extremismus.
der anderen Seite mögen wir diese Storys halt auch am meisten. Wer liest schon einen Artikel mit der Schlagzeile «60 Jahre sichere Lebensmittel bei Migros»? «Neuer Keim in Schweizer Milch ent deckt» hingegen zieht. Wir haben in unserem Alltag ein so hohes Sicher heitsniveau erreicht, dass wir das mit gesteigertem Interesse an Gefahren kompensieren.
Ortwin Renn, wir werden immer älter, leben immer gesünder und komfortabler – und haben immer mehr Angst vor allem Mögli chen, das uns diesen herrlichen Luxus madig machen könnte. Warum ist dies so?
Es gibt immer weniger direkt wahr nehmbare Gefahren, dafür immer mehr vage Bedrohungen, die wir mit unseren Sinnesorganen nicht erkennen können und für die uns die persönliche Erfah rung fehlt. Hat es BSE im Fleisch, elek tromagnetische Strahlungen in der Luft, Herbizide im Wasser? Wir können das selbst nicht nachprüfen, sondern sind auf Informationen Dritter angewiesen. Nur: Wem vertrauen wir? Der eine sagt dies, der andere jenes. Das alles führt zu einer grossen Verunsicherung – wir haben den Massstab verloren, um beur teilen zu können, was wirklich gefähr lich ist und was nicht. Macht uns das ängstlicher als früher?
Wir haben häufiger Angst vor Unsicher heiten als vor Gefahren, die konkret vor uns stehen. Und diese Unsicherheiten haben zugenommen. Angst zu haben ist evolutionär gesehen ein Erfolgsrezept. Grundsätzlich also keine schlechte Sache, oder?
Richtig. Leute, die keine Angst haben, leben nicht lange. Aber dieser Mecha nismus entstand in einer Zeit, in der wir mit ganz anderen Gefahren konfrontiert waren. Angst ist lebenswichtig, aber wovor wir Angst haben, ist oft den rea len Bedrohungen nicht angemessen. In Ihrem neuen Buch schreiben Sie, dass wir dazu neigen, uns vor dem Falschen zu fürch ten. Wovor sollten wir weniger Angst haben?
Wir sind sehr ängstlich gegenüber allem, was unseren Nahrungsmitteln oder Konsumgütern künstlich hinzugefügt wird, Pestizide zum Beispiel. Von 100 000 Schweizern bekommen etwa 26 000 Krebs – ungesunde Ernährung ist für 9500 Fälle verantwortlich, Pesti
Wie stark stehen kommerzielle Interessen hinter dem Schüren von Ängsten?
Mann mit Hang zum Risiko Ortwin Renn (63) ist Professor für Umwelt- und Techniksoziologie sowie Direktor des Zentrums für Interdiziplinäre Risiko- und Innovationsforschung an der Universität Stuttgart. Der Deutsche hat in den frühen 90er-Jahren auch schon an der ETH Zürich gelehrt. Renn ist verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und lebt in Weil zwischen Stuttgart und Tübingen. Ortwin Renn: «Das Risikoparadox. Warum wir uns vor dem Falschen fürchten», S. Fischer Verlag 2014. Fr. 18.30 bei Ex Libris.
zidrückstände für maximal 20. Sie sind also nicht ungefährlich, aber vergleichs weise wenig relevant. Zwei Drittel aller vorzeitigen Todesfälle lassen sich auf vier Faktoren zurückführen: Rauchen, zu viel Alkohol, ungesunde Ernährung und mangelnde Bewegung. Statt diese Risiko faktoren zu reduzieren, fürchten wir uns lie ber vor Ebola. Weshalb?
Ebola können wir nicht aus eigener Erfahrung einschätzen. Und obwohl viel mehr Menschen der gewöhnlichen Grippe zum Opfer fallen, machen uns die Vogelgrippe oder Ebola mehr Angst. Die normale Grippe glauben wir, im Griff zu haben. Hinzu kommen Grup pen, die solche Unsicherheiten ausnüt zen, um ihr eigenes Süppchen zu ko chen. Es hilft auch nicht, dass wir über die Massenmedien zeitgleich alles er fahren, was auf der Welt passiert. Jede Stunde bekommen wir eine neue Kata strophe plastisch vor Augen geführt, von deren Existenz wir früher gar nichts oder nur viel später erfahren hätten. So ent steht der Eindruck, wir wären nur so von Katastrophen und Risiken umzingelt. Wie stark sind sensationslüsterne Medien mitschuldig, dass wir uns vor wenig relevan ten Gefahren übertrieben fürchten?
Sicherlich sind sie Mitverursacher. Auf
Das spielt sicher mit. Von Ängsten leben ganze Branchen, nicht zuletzt die Ver sicherungen. Besonders problematisch finde ich gewisse Lebensmittelfirmen, die den Konsumenten mit der linken Hand Dickmacher verkaufen und mit der rechten Diätprogramme. Fürchten sollten wir uns vor allem vor syste mischen Risiken, sagen Sie. Was muss man sich darunter vorstellen?
Das sind Risiken, die sich schleichend aufbauen, unser Leben aber dramatisch aus der Bahn werfen können, wenn sie dann zuschlagen. Ein Beispiel ist die Finanzkrise, die von ein paar Banken in den USA ausging und rasch den ganzen Globus erfasste – mit Folgen für alle, nicht nur Banker und Börsianer. Syste mische Risiken nehmen auch deshalb zu, weil fast alle Lebensbereiche miteinan der vernetzt sind, was unsere Verletzt lichkeit erhöht. Wenn in A was passiert, sind schnell auch B, C und D betroffen. Haben Sie weitere Beispiele?
Seit etwa 1950 greifen wir in einer Wei se in die Natur ein, die globale Folgen hat: Überfischung, Süsswassermangel, Klimawandel. All diese Dinge sind nicht so sehr ein Problem für die Natur an sich, die passt sich an – ob wir als Spezies das auch schaffen, ist eine andere Frage. Die grosse Herausforderung ist, dass wir reagieren müssen, bevor wir die Folgen dieser Entwicklungen so richtig spüren,
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INTERVIEW
denn wenn sie einmal da sind, ist es oft schon zu spät. Solches vorausschauen de Handeln jedoch fällt uns sehr schwer. Ein weiteres Beispiel sind die Folgen der Modernisierung: Es gibt zwar unendlich viele Sinnangebote, aber kaum welche, die überzeugen. Zunehmende soziale Ungleichheit und Werteverunsiche rungen führen zu grossen Frustrationen, bis hin zu Aggressionen, Fundamen talismus und Terrorismus. Und die Angst vor Terrorismus scheint nicht unberechtigt. Terrorexperten sagen, es sei nicht die Frage, ob, sondern wann der nächste Anschlag kommt – das klingt nach systemischem Risiko.
Das ist so: Systemische Risiken sind glo bal, sie können jeden treffen und einen Dominoeffekt von negativen Reaktionen auslösen. Das trifft auch auf den Terro rismus zu: Er ist wie ein Virus, der sich in die Köpfe der dafür anfälligen Grup pen einnistet und sich immer mehr aus breitet. Was aber die Ereignisse in Frank reich vorletzte Woche gezeigt haben, war die Widerstandskraft der Bevölkerung. Sie hat nach dem Anschlag klar signa lisiert, dass sie sich von diesem Virus nicht unterkriegen lässt. Ähnliches ha ben wir nach dem Anschlag in Norwegen 2011 erlebt. Das zeigt: Wir sind nicht machtlos gegen systemische Risiken. In Deutschland demonstrieren seit einigen Wochen Tausende gegen die «Islamisierung des Abendlandes». Sie fühlen sich nach dem Attentat in Paris bestätigt, dass der Islam gefährlich ist. Zu Recht?
migrosmagazin.ch
ONLINE Wovor haben Sie Angst? Wir zeigen, vor was die Menschen am häufigsten Angst haben. Und wovor fürchten Sie sich am meisten? Stimmen Sie ab.
Natürlich nicht. In jeder Zeit haben De magogen Religion oder kulturspezifische Überzeugungen missbraucht, um eigene Machtinteressen zu begründen, die Überlegenheit der eigenen Kultur oder Rasse herauszustreichen und dafür Rückhalt bei Sympathisanten zu finden. Wäre es nicht der Islam, würden sie auf andere weltanschauliche Sinnmuster setzen. Der Altar der Überzeugungen und Glaubensinhalte bleibt niemals leer. Sinnfindung gehört zu den Grundbe dürfnissen des Menschen. Aber man kann damit auch Schindluder treiben. Und was soll man von den Pegida-Demonstrationen halten?
Globalisierung und Pluralisierung über fordern die Menschen häufig. Auf der ei nen Seite gibt es angesichts der Gräuel taten in den Herkunftsländern ein hohes Mass an Mitgefühl mit den Opfern, auf der anderen Seite steht das Misstrauen, dass neben den Opfern auch Täter kom men, welche die Wertordnung in
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Deutschland untergraben wollen. Diese Angst kann neue Diskriminierungen von Muslimen auslösen, die wiederum deren Radikalisierung Vorschub leisten könn ten. So schaukelt sich dieses systemische Risiko hoch, bis es zu gewaltsamen Aus einandersetzungen kommt. Die Angst und die Folgen daraus erhöhen also das Risiko, dass tatsächlich etwas passiert?
Genau. Was aber gerade in Frankreich zu beobachten war, gibt Anlass zur Hoffnung: Millionen von Menschen haben für Solidarität mit der freiheit lichen und toleranten Grundordnung demonstriert, und Vertreter aller Reli gionen haben sich die Hand gereicht.
«Terrorismus ist wie ein Virus, der sich in die Köpfe der dafür anfälligen Gruppen einnistet und sich ausbreitet.» Warum ängstigen uns die meisten anderen systemischen Risiken zu wenig?
Intuitiv sehen wir einen Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung nur bei örtlicher oder zeitlicher Nähe: Da draussen steht ein Handymast, ich habe Kopfschmerzen, das müssen die Strah len sein. Bei systemischen Risiken sind Ursache und Wirkung oft weit verstreut: Ich fahre jetzt hier Auto, in der Antark tis schmilzt später ein Gletscher. Man weiss zwar irgendwie schon, dass es da Zusammenhänge gibt, aber es besitzt keine unmittelbare Handlungsrelevanz. Erschwerend kommt hinzu, dass der Gletscher nur dann nicht schmelzen würde, wenn neben mir noch Millionen andere ihr Verhalten ändern würden. Es fällt dann leicht zu denken: Tun die eh nicht, also muss ich auch nicht. Es ist ja auch schwierig, wirklich wirksam etwas dagegen zu tun.
Es braucht kollektives Handeln. Nur werden wir dann auch schnell mit Stim men konfrontiert, die finden: Ach, das Risiko ist doch völlig übertrieben, es ist gar nicht nötig etwas zu tun. Wenn sol che Stimmen überdies von Parteien ge stützt werden, wird es ganz schwierig, gesellschaftlich genügend Akzeptanz für das nötige Handeln zu finden. Gibt es Beispiele, wo die Welt ein systemisches Risiko in den Griff bekommen hat?
Bei der Finanzkrise hat man es versucht,
NR. 4, 19. JANUAR 2015 | MIGROS-MAGAZIN |
wie erfolgreich wird sich erst noch zei gen müssen. Eine klare Erfolgsgeschich te ist der Bann von FCKW im Kampf gegen das Ozonloch. Und bei der Atom energie sind wir in Deutschland und der Schweiz auf dem richtigen Weg. Es ist sinnvoll, Energie mit Systemen zu erzeu gen, die weniger katastrophenträchtig sind als Kernkraftwerke. Alle wesentlichen Entwicklungen auf dem Globus laufen in die falsche Richtung, heisst es im Vorwort Ihres Buchs in Bezug auf Klima und Nachhaltigkeit. Das klingt düster.
Das hat der Herausgeber geschrieben, ich bin nicht ganz so pessimistisch. Wenn man allzu düster malt, löst das eher Resignation aus. Doch das wäre falsch: Man kann nämlich sehr wohl etwas gegen systemische Risiken unter nehmen. Die Welt hat sich nicht von alleine in vielen Bereichen zum Positiven entwickelt. Den meisten Menschen geht es besser als vor 20 Jahren, geschweige denn vor 50 Jahren. Und das dank dem beherzten Handeln von Individuen, gesellschaftlichen Gruppen und auch Nationen. Der erfolgreiche Kampf gegen das Ozonloch zeigt: Wenn man etwas tut, funktioniert das auch. Wichtig aber ist, sich dabei auf die realen Bedrohun gen zu konzentrieren und sich nicht von Scheinrisiken ablenken zu lassen. Es liegt an jedem Einzelnen, sich zu engagieren, schreiben Sie im Buch. Was genau sollte der Einzelne tun?
Mit seinem Konsumverhalten kann man einiges beeinflussen. Da ist ja auch gera de die Migros vorbildlich. Sie bietet zer tifizierte Lebensmittel, von denen man weiss, dass ökologische und soziale Leit planken eingehalten werden. Man sollte keine Billigkleidung kaufen – die kann nur durch Ausbeutung so billig angebo ten werden. Und sie hält eh nicht lange. Will man systemische Risiken reduzie ren, muss man als Kollektivbürger han deln, das braucht deutlich mehr. Letzt lich muss man in unserem Teil der Welt für mehr sozialen Ausgleich und soziale Sicherheit auf ein bisschen persönlichen Wohlstand verzichten. Das lohnt sich, weil die Lebensqualität in ungleichen Gesellschaften für alle sinkt. Was tun Sie selbst im Alltag?
Ich bemühe mich. Aber wie so viele, flie ge auch ich zu oft. Und man sieht mir an, dass ich gerne esse. Ich laufe also nicht immer voran, sondern schleppe mich manchmal auch hinterher. Interview: Ralf Kaminski Bild: Peter Granser
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MIGROS-MAGAZIN | NR. 4, 19. JANUAR 2015 |
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KOLUMNE | 29
DER HAUSMANN
Es war einmal Bänz Friedli beantwortet späte Leserinnen post.
Von postalischen Schreiben, die etwas später ankommen, hÜrt man ja immer wieder. Bestimmt haben Sie auch schon Schlagzeilen gelesen wie: Re kord! Brief von Flensburg nach England brauchte 62 Jahre. Und die Bestäti gung, dass die Akademie der Kßnste einen gewissen Adolf Hitler aufnehmen wolle, abgeschickt am 2. Oktober 1907 in Wien, war 107 Jahre lang verschollen, ehe sie vor einigen Wochen an der Hum boldstrasse 31 in Linz zugestellt wurde – wo mittlerweile ein Herr Ölmez wohnt, der sich wunderte. Amßsiert nimmt man von solch einer Geschichte Kennt nis und weiss doch nie recht, ob es sich um eine moderne Legende handelt. Und nun erhalte ich eine Zuschrift zur allerersten Kolumne, die ich hier vor beinahe zehn Jahren schrieb. Ob es stimme, fragt Rosemarie aus Bern – und wir wollen ja nicht das Klischee von den langsamen Bundesstädtern bemßhen, aber vielleicht hat es ja was? –, item, fragt also diese Rosemarie aus Bern mit reichlicher Verspätung, ob es stimme, was ich anno 2005 behauptet hätte: dass in den Achtzigerjahren alternative Män ner das Hodenbaden gepflegt hätten. Am liebsten wßrde ich mich ja ‚Haus frau› nennen, schrieb ich seinerzeit, denn Hausmann klingt mir zu sehr nach roter Brille mit runden Gläsern, nach gestreifter Latzhose, Birken stÜcken, Liegefahrrad und ‚Isch guet,
Hat sich seither etwas getan ‌? hei mir drßber gredt›. Nach Achtziger jahre, halt. Räucherstäbchen und so. Und nach Hodenbaden. Es gab damals tatsächlich Männer, die trafen sich in Männergruppen, um gemeinsam ihre Hodensäcke in warmem Wasser zu baden. Die ideale Temperatur fßr die Samenproduktion, liest man auf ein schlägigen Websites, liegt nämlich zwei Grad unter der KÜrpertemperatur. Durch regelmässiges Hodenbaden erhofften diese Softies sich nun Unfruchtbarkeit. Im Fachjargon hiess das: die thermische Verhßtung. Und weil die gar nichts ver hßtete, haben sie heute alle Familie. Das erste Mail kam noch gleichen tags, aus Basel: Eine solch primitive Kolumne steht Ihrer Zeitung nicht gut an! Die letzte Meldung zu besagter
Kolumne brauchte etwas länger. Ich bin auch aus dieser Generation, schrieb Rosemarie vor wenigen Tagen, habe aber nie davon gehÜrt. Und da ich Ihnen fast alles glaube, geriet ich in eine Dis kussion mit einem Bekannten. Nein, so was habe es nie gegeben, meinte der. Das sei eine Erfindung von Bänz Friedli. Doch, doch, dem Friedli kann frau alles glauben. Es gab das Hodenbaden tat sächlich. Diese Männer setzten sich auf einen eigens konstruierten Stuhl, in des sen Sitzfläche ein Becken mit Wasser eingelassen war, samt Tauchsieder, und badeten darin ihre ‌ eben, Dings. Scheints hats sogar funktioniert. Und vielleicht tat ich den Heissbadern ja un recht, schliesslich missfiel ihnen, dass Verhßtung meist Frauensache ist, und sie wollten etwas fßr wahre Gleichstel lung tun. Durchaus seriÜs, ßbrigens: Vor Beginn ihres Experiments, 1984 wars, liessen sie ihre Fruchtbarkeit am Uni spital testen, danach analysierten sie ihre Spermien regelmässig unterm Mikroskop. Aus heutiger Sicht lässt sich das leicht verspotten. Aber seien wir ehrlich: Hat sich punkto Gleichstellung inzwischen wirklich etwas getan? Kaum. Sonst kÜnnte einer wie ich, der im Haus halt auch mal etwas macht, wohl nicht mehr damit in der Zeitung rumbluffen. Ich kann nur hoffen, liebe Rosemarie, Sie haben mit Ihrem Bekannten ge wettet?
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Raffael Wirth ist einer von zehn Frey-Lernenden im Bereich Lebensmitteltechnologie.
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Tüftler in der Schokoladenfabrik Er interessiert sich für Ernährung und programmiert Apps in der Freizeit. Beides kommt Raffael Wirth in seiner Lehre bei Chocolat Frey als Lebensmitteltechnologe zugute.
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er süsse Duft von Schokolade liegt in der Luft, doch Raffael Wirth (18) nimmt ihn auf dem Weg zur Arbeit nicht mehr wahr. Der angehende Lebensmitteltechnologe steht im dritten und damit letzten Lehrjahr seiner Ausbildung beim M-Industriebetrieb Chocolat Frey in Buchs AG. Erst als er die Produktionshalle betritt und die Intensität des Kakaogeruchs zunimmt, zeigt sich ein Lächeln auf seinem Gesicht. Zu seiner Verantwortung gehört das Einrichten der Maschinen, mit denen heute der bekannte Schokoriegel Risoletto produziert wird. Als Erstes schaltet Raffael Wirth die Temperiermaschine an. «Es braucht Zeit, bis sie auf die gewünschte Betriebstemperatur kommt», sagt der gross gewachsene Lernende. Je nach Rezeptur und Schokoladentyp muss er die Temperatur anpassen. «Sie ist wichtig für die Konsistenz der Schokolade, die ja nicht gleich beim ersten Anfassen schmelzen soll.» Jede Rezeptur hat ein anderes Schmelzverhalten.
Jahreszeiten bestimmen die Programmierung Die Grundeinstellungen für die jeweiligen Produkte sind in Ordnern notiert. Die Feinjustierung muss er dagegen jedes Mal individuell vornehmen. Zum Beispiel ist die Temperatureinstellung abhängig von der Jahreszeit. Wenn im Sommer die Sonne durch die Fenster scheint, braucht es andere Anpassungen als an kalten Wintertagen. Gerade dieses
Tüfteln gefällt dem 18-Jährigen besonders. Er ist von der «Intelligenz der Maschinen» fasziniert. Die mit Sensoren und Luftdruckdüsen ausgerüsteten Apparate führen gewisse Produktionsschritte wie das Aussortieren von schräg zum Produktionsfluss laufender Riegel eigenständig aus. Alles geht blitzschnell. Pro Minute werden Mengen von 600 bis 700 Stück verpackt. «Das Spannendste an meiner Arbeit finde ich die Bedienung und Programmierung der Maschinen», sagt der junge Mann, dessen Vater Informatiker ist. Raffael selber programmiert in seiner Freizeit Apps für Smartphones. «Dieses technische Verständnis hilft mir hier bei meiner täglichen Arbeit.»
Lieber Lebensmitteltechnologe als Architekt Von Kindsbeinen an hat sich Raffael Wirth zudem für Ernährung interessiert: «Ich habe mich immer gefragt: Was ist da drin? Was essen wir?» Für ihn ist Schokolade ein «ehrliches» Lebensmittel, das sich insbesondere aus Kakao, Fett, Milch und Zucker zusammensetzt. «Schokolade braucht keine künstlichen Aroma- oder Konservierungsstoffe wie viele andere Süssigkeiten, die es heute zu kaufen gibt.» Bei seiner Berufswahl stand der junge Mann, der in seiner Freizeit gern fotografiert und Hip-Hop tanzt, vor der Entscheidung, Architekt oder Lebensmitteltechnologe zu werden. Er hat sich für letzteren Beruf entschieden, weil die
Weiterbildungsmöglichkeiten vielfältiger sind und mehr handwerkliche Fähigkeiten nötig sind. Im kommenden Sommer werden diese und auch seine theoretischen Kenntnisse bei der Abschlussprüfung gefragt sein. Raffael Wirth blickt dem finalen Test zuversichtlich entgegen. «Ich habe in den letzten drei Jahren sehr viel gelernt. Als ich bei Chocolat Frey anfing, wusste ich knapp, was ein Küchenmixer ist.» Heute kann er beim sogenannten Extruder, einem Fördergerät, das dickflüssige Massen gleichmässig aus einer Öffnung herauspresst, das Füllvolumen einstellen, damit am Schluss das Endgewicht des Riegels stimmt. Nebst regelmässigen Geschmacksproben nimmt der Lernende so auch immer wieder Gewichtskontrollen der vorbeirasenden Risolettos vor. «Wenn der Schokoladenüberzug auf die typischen Caramelstangen des Risolettos fliesst, lässt sich diese Menge kaum steuern», sagt Raffael Wirth. Damit der Schokoladenüberzug immer gleich dick bleibt, wird die «überschüssige Schokolade» von einer Luftdüse weggeblasen und tropft durch ein Gitter, wo sie aufgefangen und unmittelbar wiederverwertet wird. Die Risolettos sausen am Lernenden vorbei – die Programmierung stimmt, alles läuft nach Plan. Und auch der vertraute Schokoladenduft hält sich noch immer in der Luft der Produktionshalle. Text: Marc Bodmer Bilder: Christian Schnur
IN KÜRZE
Schokolade und Kaugummis Die Chocolat Frey AG stellt Schokoladenprodukte und Kaugummi her und ist seit 1950 ein Industrieunternehmen der Migros. Ihr Hauptsitz befindet sich in Buchs AG. Mit einem Marktanteil von 35 Prozent im Schweizer Einzelhandel ist die Chocolat Frey AG seit Jahren ununterbrochen die Nummer eins im Schweizer Schokoladenmarkt. Das Unternehmen beschäftigt rund 900 Mitarbeiter, und die Produkte der Chocolat Frey werden heute in über 50 Länder auf fünf Kontinenten vertrieben.
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Hans-Ruedi Christen, Chef der Chocolat Frey AG
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«Die Lernenden sollen mitdenken» Hans-Ruedi Christen, was leistet die Chocolat Frey AG für den Ausbildungsplatz Schweiz? Die Ausbildung von Fachkräften gehört zu unserem Nachhaltigkeitsverständnis. Junge Leute, sowohl mit guten wie mit schwächeren schulischen Leistungen, sollen eine Chance haben, sich mit einer Berufslehre später im Arbeitsmarkt behaupten zu können. Daher werden bei der Chocolat Frey AG und der Delica AG über 60 junge Leute in 11 verschiedenen Berufen ausgebildet. Aus welchen Gründen soll ein Jugendlicher bei der Chocolat Frey AG eine Ausbildung absolvieren? Wir führen zum Beispiel eine Einführungswoche mit allen neuen Lernenden durch. Dort wird das Unternehmen vorgestellt und die Integration gefördert. Weiter bieten wir interne und externe Schulungen an, und unsere Auszubildenden erhalten auch Zeit zum Lernen während der Arbeit. Es ist uns wichtig, die Lernenden zum Mitdenken anzuregen und sie in Projekte einzubinden, damit Eigenverantwortung und Teamfähigkeit zum Tragen kommen. Welche Aufstiegsmöglichkeiten bietet die Frey ihren Lernenden nach der Grundausbildung? Unsere Nachwuchsförderung beginnt bereits während der Lehrzeit. Lernenden mit guten Leistungen bieten wir für mindestens ein Jahr nach der Lehre einen Arbeitsplatz an, geben ihnen die Chance, ihr Wissen zu vertiefen und ihre persönlichen Karriereziele anzugehen. Diese individuellen Ziele werden durch Vorgesetzte und unsere Personalentwicklung gefördert.
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1 Einem zähen Wasserfall gleich tropft das aus der Kocherei noch warme Caramel für die Risolettos auf eine Walze. 2 Die Reis-Crispies sind auf dem Schokoladenriegel. Noch aber fehlt der zweite Schokoladenüberzug. 3 Die mit Schokolade überzogenen Risolettos rasen zur Verpackungsmaschine. 4 Raffael Wirth füllt die weissen Reis-Crispies in die Produktionsmaschine.
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NR. 4, 19. JANUAR 2015 | MIGROS-MAGAZIN |
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GESCHÄFTSJAHR 2014 | 33
Migros-Gruppe mit starkem Wachstum Die Migros-Gruppe erzielte 2014 einen Jahresumsatz von 27,3 Milliarden Franken. Das Online-Geschäft hat dabei erstmals über eine Milliarde Franken ausgemacht.
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ie Migros-Gruppe blickt auf ein erfolgreiches letztes Jahr zurück. Insgesamt wurden 341,5 Millionen Kassenbons gedruckt, das sind 1,3 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. «Trotz starker Konkurrenz und einem immer noch wachsenden Einkaufstourismus haben letztes Jahr noch mehr Kunden der Migros das Vertrauen geschenkt», sagt Migros-Chef Herbert Bolliger. Erwähnenswert ist auch das ausgeprägte Wachstum im Online-Bereich. Die Migros ist dort unbestrittene Markt-
führerin und baute diese Position 2014 weiter aus. Im Vergleich zu 2013 legte der Umsatz um 16,6 Prozent zu und betrug mit rund 1,1 Milliarden Franken erstmals mehr als eine Milliarde. Erfreulich entwickeln sich auch die nachhaltigen und regionalen Produkte der MigrosGruppe. Hier durchbrach der Umsatz zum ersten Mal die Drei-Milliarden-Franken-Marke und stieg auf insgesamt 3,3 Milliarden. Im Super- und Verbrauchermarkt konnte der Umsatz um 1,6 Prozent gesteigert und somit Marktanteil dazugewonnen werden.
Online-Bestellungen wuchsen 2014 stark. Der Online-Supermarkt LeShop etwa verkaufte Waren für 165 Millionen Franken.
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Ehrensache: Risoletto pr채sentiert sich in jeder Situation von seiner Schokoladenseite.
Treuer Begleiter Ob auf der Schulreise, in der Rekrutenschule, im Skilager oder beim Wandern: Risoletto ist seit Generationen mit von der Partie. Bei so viel Emotionen wundert es nicht, dass der Riegel Kultstatus geniesst. Text: Dora Horvath
Bilder: Yves Roth
Styling: Marlise Isler
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NR. 4, 19. JANUAR 2015 | MIGROS-MAGAZIN |
SERIE
DIE RISOLETTO-FAMILIE
Von uns. Von hier. Teil 2
Für jeden etwas dabei
Vom Kultabwaschmittel über den Schokoriegel bis zum bekannten Eistee. Diese Woche: Risoletto
Ein Risoletto kommt selten allein. Das Kultprodukt ist in mehreren Formaten und Variationen in ausgewählten Filialen erhältlich.
Eine kleine Belohnung für jeden Wochentag: Risoletto Classic 100 kcal, 7 Riegel, 154 g, Fr. 3.50 Auf Vorrat oder zum Teilen: Risoletto Classic, 5 Riegel, 210 g, Fr. 4.50
IN ZAHLEN
Klassisches Schoggi-Format: Risoletto Tafel, 100 g, Fr. 2.10
53
Prozent beträgt der Caramelanteil beim Risoletto Classic.
11,25
Für Liebhaber von weisser Schokolade: Risoletto Blanco Minis, 210 g, Fr. 3.50
Zentimeter misst die Caramelstange, das Herzstück im Risoletto Classic 42 g.
13 440
Für kleine Gelüste: Risoletto Classic Minis, 210 g, Fr. 3.50
Risoletto-Riegel werden bei voller Produktion in einer Stunde hergestellt.
40
Knabberspass direkt aus der Tüte: Risolettini, 250 g, Fr. 3.90
Prozent beträgt der Milchschokoladeanteil in der Rezeptur für Risoletto Classic.
F Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu gehört auch Risoletto.
ast 50 Jahre hat Risoletto schon auf dem Buckel, und immer noch ist der Schokoriegel so beliebt wie eh und je. Für viele, die mit der Migros gross geworden sind, ist er ein Stück Kindheit. Die Migros führt Risoletto bereits seit 1967, nachdem der Name als Marke 1966 registriert worden war. Das Markenzeichen des Risoletto ist der Puffreis, der so schön knuspert, wenn man in den Mantel aus Schoko
Nur an der Kassenzone erhältlich: Risoletto Classic, 42 g, Fr. 1.20
lade beisst. Der Reis stammt aus dem Piemont und wird in der Riseria Taverne im Tessin verarbeitet. Ein weiteres Alleinstellungsmerk mal der Rezeptur ist das Caramel, das im Risoletto Classic 42 g in Form einer über zehn Zentimeter langen Stange enthalten ist. Allen RisolettoProduk ten gemeinsam ist das markante Design der Verpackung, auf der es gleichsam rote und blaue Reiskörner regnet.
Bilder: Christian Schnur
Eisgekühlt: Risoletto Classic ice, 8 x65 ml, Fr. 8.40
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MIGROS-MAGAZIN | NR. 4, 19. JANUAR 2015 |
Die Caramelstangen werden erst mit Milchschokolade 端berzogen, dann mit Reis-Crispies bestreut und anschliessend noch einmal mit Schokolade 端bergossen. Die Fabrikationsanlage kann pro Stunde 13 440 Riegel produzieren.
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Muffin mit Risoletto Ergibt 8 Stück
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ZUTATEN 2 Vanilleschoten 5 Eier 150 g Butter 120 g Zucker 100 g gemahlene Mandeln 100 g Mehl ½ Beutel Backpulver, ca. 7 g 8 Muffin-Kartonbackförmchen 8 Riegel Risoletto Classic Minis ZUBEREITUNG Backofen auf 180 °C vorheizen. Vanilleschoten längs halbieren, Mark herauskratzen. Eier trennen. Eigelbe, Butter, Zucker und Vanille mark mit einem Handrührgerät schaumig schlagen. Eiweisse steif schlagen. Mandeln, Mehl und Backpulver mischen. Abwechselnd mit dem Eischnee unter die EigelbButterZuckerMasse heben. Teig in die Förmchen verteilen. In die Mitte je ein MiniRisoletto einstecken. Muffins ca. 25 Minuten backen. Herausnehmen und auskühlen lassen. TIPP Nach Belieben mit Risolettini garnieren.
Rezept
Attraktiv fürs Auge und für den Geschmack: In jedem Muffin steckt ebenfalls ein Riegel Risoletto Classic Mini.
Bild: Veronika Studer
Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten + ca. 25 Minuten backen Pro Stück ca. 10 g Eiweiss, 28 g Fett, 38 g Kohlenhydrate, 1850 kJ/445 kcal
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ditekult und die kunstvolle Bildhauerkunst erlangte die antike Stadt Aphrodisias in römischer Zeit grosse Bedeutung. Marmor wurde von hier nicht nur exportiert, sondern auch an Ort und Stelle bearbeitet. Sie bewundern u.a. das imposante Stadion – eines der grössten und besterhaltenen Stadien Kleinasiens – sowie den Aphroditetempel, das Odeon und die Thermenanlage. Weiterfahrt nach Pamukkale/Hierapolis und Übernachtung. 5. Tag / Hierapolis – Kusadasi: Die antike, römische Stadt Hierapolis entstand vor über 2000 Jahren gleich neben den Thermalquellen, die schon zu dieser Zeit viele Menschen anzogen. Hier befinden sich die Fundamente des mächtigen Apollontempels aus dem III. Jh. n. Chr. sowie das mayestätische römische Theater. Anschliessend Fahrt durch abwechslungsreiche Landschaft an die Küste nach Kusadasi. Unterwegs Besuch einer Teppichknüpferei. Übernachtung in Kusadasi. 6. Tag / Ephesus: Mit Ephesus besuchen Sie eine der grössten griechisch-römischen Ausgrabungsstätten der Welt. Nur wenige Orte gestatten einen so lebendigen Einblick in die Lebensweise der Antike wie Ephesus. Theater, luxuriöse Bäder und eine Bibliothek zeugen vom Wohlstand, den die Siedlung 1000 Jahre lang genoss. Besonders eindrucksvoll ist das Theater, das einst 25‘000 Menschen fasste. Anschliessend besichtigen Sie die Basilika des heiligen Johannes – ein bedeutendes byzantinisches Bauwerk. Übernachtung in Kusadasi. 7. Tag / Izmir: Zum Abschluss Ihrer Reise entdecken Sie die drittgrösste Stadt der Türkei. Izmir liegt am gleichnamigen Golf an der Ägäis. Der grösste Exporthafen des Landes bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die Sie während der Stadtrundfahrt kennenlernen. Besichtigung der Kadife Kale und Agora. Übernachtungen in Izmir. 8. Tag / Rückflug Izmir – Zürich: Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Zürich.
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Für jeden etwas dabei: Diverse Sorten zählt das Frischbiskuit-Sortiment, darunter Vogelnestli, Amaretti und Spitzbuben.
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Die Migros-Frischbiskuits bleiben nun länger frisch, dank einer wiederverschliessbaren Verpackung mit Aufreisslasche.
Bild: iClaudia Linsi
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amstagnachmittag bei ihr zu Hause: Es klingelt, zwei Freun dinnen stehen vor der Tür. Für die eine macht sie einen Cappuccino, für die andere einen Café Latte. Für sich selber giesst sie einen Tee auf. Auch geknabbert wird anspruchsvoll: Denn so verschie den, wie die drei Freundinnen sind, so verschieden sind ihre Geschmäcker. Die eine liebt es, in ein luftiges Amaretti zu beissen, die andere knab bert gern an einem Spitzbuben. Und sie selbst gönnt sich ein Vogelnestli, das sie an anno dazumal erinnert, als sie noch
mit ihrer Grossmutter gebacken hat. Eines haben die drei Freundinnen wie auch die Frischbiskuits gemein: Sie mögen es natürlich und verzichten auf Konservierungsstoffe. Und dank der neuen Verpackung mit wiederver schliessbarer Aufreisslasche wissen sie: Die Guetsli sind auch morgen noch so knusprig und frisch wie heute. AB Die M-Industrie stellt viele Migros-Produkte her. Dazu zählen auch die Frischbiskuits.
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und trotzdem solls schmecken – dieser Spagat ist zuweilen nicht ganz einfach. Die aha!-zertifizierten Teigwaren von Anna’s Best sind glutenfrei, ohne Weizen
sowie laktosefrei. Statt Weizen werden Reis- und Tapiokamehl verwendet. Mit ihrem festen Biss und ihrer cremigen Füllung aus Spinat und Ricotta, Mozzarella und getrockneten Tomaten oder Rind schmecken sie auch den Nichtallergikern am Tisch. Die frische Pasta lässt man in nicht mehr kochendem, leicht gesalzenem Wasser rund 1½ Minuten ziehen. NO Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. aha! leistet dazu einen wertvollen Beitrag.
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MIGROS-MAGAZIN | NR. 4, 19. JANUAR 2015 |
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oder kocht Gemüse ein. Ein paar Tropfen im Kochwasser von Gemüse wie Rotkraut bewahren die Farbe. Der CondyKräuteressig ist ein Schweizer durch und durch. Er stammt aus Chez leBart NE, wo schon seit 1938 hochwertiger Essig hergestellt wird. Alle Zutaten einschliesslich Basilikum, Lorbeer, Petersilie und Bär lauch werden in der Schweiz angebaut und verleihen dem Kräuteressig sein charakte ristisches Bouquet.
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Mit jeder körperlichen Bewegung beanspruchen wir ein oder mehrere Gelenke. Bei stetiger Überbeanspruchung, Fehlbelastung und mit zunehmendem Alter können Abnutzungserscheinungen auftreten und die Gelenkbeweglichkeit wird eingeschränkt. Insbesondere Sportler und Menschen im fortgeschrittenen Alter sollten daher auf den Erhalt ihrer Gelenkbeweglichkeit achten. Axamine Mobility® Brausetabletten* mit 600 mg Glucosamin und 450 mg Chondroitinsulfat, Vitamin C und E, Zink, Selen, Kupfer und Mangan.
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SCHAUFENSTER
MIGROS-MAGAZIN | NR. 4, 19. JANUAR 2015 |
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Polentaküchlein mit Orangen Dessert für 4–6 Personen und circa Fr. 7.– ■ Eine Cakeform mit Klarsichtfolie auslegen. Je 5,5 dl Wasser und Milch sowie 1/2 TL Salz und 3 EL Zucker aufkochen. 300 g Zwei-Minuten-Polenta beigeben. 2–3 Minuten köcheln lassen. Etwas abkühlen lassen, dann 1 Ei darunterrühren. Polenta in Form füllen. Zugedeckt 4 Stunden kühlen. ■ 2 Orangen schälen, dabei auch das Weisse entfernen. Früchte in ca. 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. 1 Mango schälen, Fruchtfleisch in Würfeln vom Stein schneiden. Mit 2 TL flüssigem Honig und 2 TL Zitronensaft mischen. Auf die Orangenscheiben geben. ■ Polenta in 1 cm dicke Scheiben schneiden. 40 g Butter in einer beschichteten Bratpfanne erhitzen. Polenta darin beidseitig goldbraun braten. ■ Polentaküchlein mit den Früchten auf Tellern anrichten. Küchlein mit Puderzucker bestäuben.
Die Polenta für die Küchlein ist schnell gemacht. Dazu gibt es einen Fruchtsalat aus Orangen und Mango.
Erdbeerküsse Sie sind weich, an der Oberfläche bezuckert und schmecken fruchtig-cremig nach Erdbeere. Die kleinen Schaumküsse sind ein kleiner Liebesgruss, nicht nur zum Valentinstag. Heuer feiern sie ihr 20-Jahre-Jubiläum: So lange sind sie schon in der Migros erhältlich. Yupi Kiss Schaumerdbeeren, 175 g, Fr. 1.90
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Alle Cucina & Tavola Isolierkrüge und Espressomaker z.B. Bialetti Espressomaker Alu Silber für 6 Tassen, gültig bis 2.2.2015
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Alle Klostergarten Tees in Beuteln beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.40 günstiger, z.B. Fenchel, Bio, 20 Beutel
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Gesamtes Cesar Hundefutter-Sortiment 20% günstiger, z.B. Landküche, Mini Filets, 4 x 150 g
DAS GROSSE . N E G Ü N G R E V SPAR 6.20 statt 7.80
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Soft Toilettenpapier in Mehrfachpackungen, FSC z.B. Comfort, 32 Rollen, gültig bis 2.2.2015
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Primella Watteprodukte im Duo-Pack 20% günstiger, z.B. Watterondellen, 2 x 80 Stück
Herren Short im 3er-Pack erhältlich in verschiedenen Farben, z.B. Blau, Gr. S–XL
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I am oder Fanjo Duschen in Mehrfachpackungen Alle BH’s im Damensortiment 20% günstiger, z.B. I am Shower Milk & Honey (ohne Sloggi, Classics by Triumph und MEY), im 3er-Pack, 3 x 250 ml 5.– günstiger, z.B. Ellen Amber Schalen-BH, rot
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Diverse Damen Ellen Amber Lifestyle Slips in Mehrfachpackungen z.B. Slip Mini im 3er-Pack, 3 Stück
WEITERE ANGEBOTE. FRÜCHTE & GEMÜSE Datteltomaten, Italien/Spanien, Schale à 500 g 2.20 statt 4.40 50% Orangen Tarocco, Italien, Netz à 2 kg 3.30 statt 5.50 40% Anna’s Best Monatssalat, 200 g 3.– statt 3.75 20% Peperoni gemischt, Herkunft siehe Verpackung, per kg 3.60 statt 5.20 30% Kartoffeln Raclette, Bio, aus der Schweiz, Beutel à 1 kg 2.80 Fenchel, Italien, per kg 2.80 statt 3.90 Alle Äpfel im Offenverkauf, Schweiz, z.B. Apfel Gala, per kg 2.80 statt 3.50 20% Mandarinen Tacle, aus Italien, per kg 4.20
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FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL Hinterschinken im Duo-Pack, TerraSuisse, per 100 g 1.95 statt 2.80 30% Saucisson Tradition, TerraSuisse, oder Saucisson de Vully, z.B. Saucisson Tradition, TerraSuisse, per 100 g 1.05 statt 1.80 40% Rapelli Salami Chips, 20x Schweiz, 60 g 3.90 NEU *,** Minipic im 3er-Pack, Schweiz, 3 x 90 g 6.70 statt 9.60 30% Optigal Poulet ganz, Schweiz, z.B. Nature, 2 Stück, per kg 6.60 statt 9.50 30% M-Classic Schweinsgeschnetzeltes, Schweiz, per 100 g 1.45 statt 2.45 40% Alle MSC Muscheln, z.B. Muscheln mit Gemüse, Wildfang aus dem Nordostatlantik, 750 g 7.70 statt 11.– 30% * Olmabratwurst, Schweiz, 2 x 160 g 4.50 statt 5.70 20% M-Classic Aufschnitt, Schweiz, per 100 g 1.40 statt 1.75 20% Knacker im Trio-Pack, «Aus der Region.», 480 g 7.– statt 10.50 3 für 2 Beretta Salami, Italien, per 100 g 3.75 statt 4.70 20% Rohschinken-Anschnitte im Duo-Pack, Schweiz, per 100 g 2.90 statt 4.15 30% Rinds-Voressen, Schweiz, per 100 g 1.95 statt 2.60 25% Schweinsplätzli vom Stotzen, Schweiz, per 100 g 1.80 statt 2.40 20% Poulet-Minifilets, Schweiz, per 100 g 2.90 statt 3.65 20% Lachsfilet ohne Haut, Zucht aus Norwegen, per 100 g 2.85 statt 4.10 30%
BROT UND MILCHPRODUKTE Bifidus Drink im 8er-Pack, 8 x 100 ml, z.B. Multivitamin 5.20 statt 6.55 20% Alle Passion Joghurt 180 g, z.B. Waldbeeren –.70 statt –.90 20%
Fondue Swiss-Style Moitié-Moitié oder Tradition im Duo-Pack, 2 x 800 g, z.B. Moitié-Moitié 22.40 statt 28.– 20% Appenzeller Surchoix, per 100 g 1.45 statt 1.85 20% Leerdammer Scheiben im DuoPack, 2 x 200 g 5.80 statt 7.30 20% Léger Proteinbrot, 320 g 20x 3.20 NEU *,** Pain Carré hell oder dunkel, Bio, z.B. dunkel, 280 g 1.90 20x NEU *,** Alle M-Classic Früchtequark, z.B. Himbeer, 125 g –.45 statt –.60 St. Galler Klosterkäse, «Aus der Region.», per 100 g 1.75 statt 2.20
BLUMEN & PFLANZEN Tulpen, verschiedene Farben, Bund à 20 Stück 8.70 statt 14.50 40% Orchideen im Übertopf, pro Pflanze 19.90 Rosenzauber, Fairtrade, pro Bund 13.50 statt 19.50 Azalea Christine, in verschiedenen Farben, im 12-cm-Übertopf, pro Pflanze 9.90 statt 12.90 Frühlingsprimel, «Aus der Region.», in verschiedenen Farben, im 9-cm-Topf, pro Topf 1.50 statt 1.90
WEITERE LEBENSMITTEL Diverse Ferrero Kinder Schokoladenartikel in Gross- und Mehrfachpackungen (ohne Molkereiprodukte aus dem Kühlregal), z.B. Kinder Riegel, 18 Riegel 4.40 statt 4.65 Alle Frey Schokoladen-Kugeln im 750-g-Beutel, UTZ, Milch extra, Giandor oder assortiert, z.B. assortiert 10.60 statt 17.70 40% Alle M-Classic Tafelschokoladen à 100 g im 6er-Pack, UTZ, Chocolata oder Bona-Splitter, z.B. BonaSplitter, 6 x 100 g 4.55 statt 5.70 20% Noisette Butter-Haselnuss-Gebäck oder Marie Croccant im 3er-Pack (sortenrein), z.B. Noisette ButterHaselnuss-Gebäck, 3 x 245 g 6.95 statt 8.70 20% Alle Blévita Stangen, 4er- und 6er-Portionen sowie Minis, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger, z.B. Sesam, 295 g 2.70 statt 3.30 Nescafé Gold de Luxe und Gold Finesse, z.B. Gold de Luxe, 20x 180 g 10.60 NEU ** Alle Klostergarten Tees in Beuteln, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.40 günstiger, z.B. Fenchel, Bio, 20 Beutel 1.15 statt 1.55 Nutella im 1-kg-Glas 6.– Gesamtes Actilife Sortiment, z.B. Crunchy Mix Plus, 600 g 4.55 statt 5.70 20%
*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. **Gültig bis 2.2.
M-Classic Studentenfutter im 3er-Pack, 3 x 250 g 6.60 statt 8.25 20% Alle Backmischungen und Dessertpulver (ohne Alnatura), z.B. Brownies, 490 g 4.25 statt 6.10 30% Buon Gusto Lasagne Verdi oder Bolognese im Duo-Pack, tiefgekühlt, z.B. Bolognese, 2 x 600 g 5.20 statt 10.40 50% Pelican Pangasiusfilets, ASC, tiefgekühlt, 1 kg 9.80 statt 14.– 30% Don Pollo Poulet Crispy paniert, tiefgekühlt, 1,4 kg 12.– statt 17.20 30% Alle Coca-Cola in Packungen à 6 x 1,5 Liter, z.B. Classic 9.90 statt 13.20 25% Mister Rice Jasmin, Bio, + 30% mehr Inhalt, 1,3 kg 3.60 statt 4.60 20% Longobardi Cherry-Tomaten, 20x 240 g 1.50 NEU *,** Alle Tradition Teigwaren, beim Kauf ab 2 Packungen, jede 1.– günstiger, z.B. Tagliatelle, 500 g 2.95 statt 3.95 Condy Kräuteressig, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes 1.– günstiger, 750 ml 1.20 statt 2.20 Heinz Ketchup 50% weniger 20x Zucker, 500 ml 4.50 NEU ** Polli Olive nere, Olive a rondelle oder Olivensnack, z.B. Olive 20x nere, 80 g 1.80 NEU *,** Alle Thomy Flüssigsaucen im Duo-Pack, z.B. Sauce Hollandaise, 2 x 250 ml 5.60 statt 7.– 20% Alle Bon Chef Bouillonwürfel im Duo-Pack, z.B. Gemüsebouillon, 2 x 120 g 4.80 statt 6.– 20% Subito Risotto Tomaten, Steinpilz oder Milanese im 3er-Pack, z.B. Risotto Milanese, 3 x 250 g 5.40 statt 8.10 33% Alle Gran Pavesi, Olivia & Marino oder Roberto Apéro-Gebäcke, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.50 günstiger, z.B. Gran Pavesi, gesalzen, 250 g 2.60 statt 3.10 Alle Frischback-Gipfeli gekühlt im Duo-Pack, z.B. M-Classic Buttergipfel, 2 x 210 g 4.50 statt 6.– 25% Tiroler-, Financier- oder Abricotcake, z.B. Financiercake, 330 g 2.55 statt 3.20 20% Nussrollen, Birnweggli oder Bio Birnweggli, z.B. Birnweggli, 3 Stück, 225 g 2.30 statt 2.90 20% Anna’s Best Spätzli im 3er-Pack, 3 x 500 g 6.70 statt 8.40 20% Anna’s Best Karotten-MangoSuppe mit Croûtons, 300 ml 20x 3.90 NEU *,** Anna’s Best Flammkuchen im Duo-Pack, z.B. 2 x 350 g 8.30 statt 10.40 20% Schweizer Eier aus Freilandhaltung, 9 Stück à 53 g+ 4.50 statt 5.40 15% Alle Frifrench Salatsaucen, 25 cl, 50 cl und 1 Liter, z.B. Frifrench French, 50 cl 4.05 statt 5.10 20% Berliner 6 Stück, 420 g 3.90 statt 5.85 33% Alle Schwedentorten ganz oder 2er-Stück, z.B. Himbeer-Schwedentorte, 500 g 7.80 statt 9.80 20%
Genossenschaft Migros Ostschweiz
ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 20.1. BIS 26.1.2015, SOLANGE VORRAT
NEAR-/NON-FOOD Gesamtes Cesar HundefutterSortiment, z.B. Landküche, Mini Filets, 4 x 150 g 3.60 statt 4.55 20% L’Oréal Paris Mascaras und Eyeliners, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes 4.– günstiger, z.B. False Lash Butterfly Black, 7 ml 17.90 statt 21.90 ** Alle I am Professional Haarprodukte (ohne Mehrfachpackungen), z.B. Color Shampoo, 250 ml 20x 3.05 NEU ** I am und Belherbal Haarprodukte in Mehrfachpackungen, z.B. Belherbal Anti-Fett Shampoo im 3er-Pack, 3 x 250 ml 7.70 statt 11.55 33% ** Fanjo Duschschaum Tamarillo Lychee oder Duschpeeling Cranberry Acai Berry, Limited Edition, z.B. Duschschaum Tamarillo 20x Lychee, 150 ml 3.50 NEU *,** Alle Bäder (ohne Axanova und Mehrfachpackungen), z.B. Herbs Eukalyptus-Bad, 400 ml 4.70 statt 5.90 20% ** I am oder Fanjo Duschen in Mehrfachpackungen, z.B. I am Shower Milk & Honey im 3er-Pack, 3 x 250 ml 5.25 statt 6.60 20% ** Esthetic, ph Balance, Nivea oder I am Seifen im Duo-Pack, z.B. I am Seife Milch & Honig, Nachfüllbeutel, 2 x 500 ml 5.75 statt 7.20 20% ** Primella Watteprodukte im Duo-Pack, z.B. Watterondellen, 2 x 80 Stück 3.– statt 3.80 20% ** Alle BH’s im Damensortiment (ohne Sloggi, Classics by Triumph und MEY), 5.– günstiger, z.B. Ellen Amber Schalen-BH, rot 14.80 statt 19.80 ** Damen Ellen Amber Elegance Slip Midi und Mini im 3er-Pack, erhältlich in verschiedenen Farben, z.B. Slip Midi, Gr. S–XL 12.90 ** Diverse Damen Ellen Amber Lifestyle Slips in Mehrfachpackungen, z.B. Slip Mini im 3er-Pack, 3 Stück 9.90 ** Herren Short im 3er-Pack, erhältlich in verschiedenen Farben, z.B. Blau, Gr. S–XL 14.90 ** Herren Shorty, z.B. Shorty gestreift, Gr. S–XL 14.90 ** Mädchen Leggings, erhältlich in verschiedenen Farben, z.B. Leggings pflaume, Gr. 86–164 19.60 statt 29.40 3 für 2 ** Total Waschhilfsmittel und Wasserenthärter im Duo-Pack oder in Sparpackung, z.B. Waschmittel Oxi Booster Color, 1,5 kg 14.50 statt 20.85 30% ** Elan Waschmittel und Exelia Weichspüler, z.B. Exelia Orchid, 1,5 Liter 3.25 statt 6.50 50% Soft Toilettenpapier in Mehrfachpackungen, FSC, z.B. Comfort, 32 Rollen 13.20 statt 18.90 30% ** Soft Feuchtes Toilettenpapier im 3er-Pack, z.B. Sensitive, 3 x 50 Stück 6.20 statt 7.80 20% ** Migros Fresh Orange Blossom Duftzerstäuber-Nachfüller, 20x 30 ml 4.90 NEU *,** Alle Cucina & Tavola Isolierkrüge und Espressomaker, z.B. Bialetti Espressomaker Alu Silber für 6 Tassen 14.90 statt 29.80 50% **
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Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 20.1. BIS 2.2.2015, SOLANGE VORRAT
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Anna’s Best Karotten-Mango-Suppe mit Croûtons 300 ml
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SCHAUFENSTER
MIGROS-MAGAZIN | NR. 4, 19. JANUAR 2015 |
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NONFOOD | 59
RAPPENSPALTE
Das perfekte Outfit für kleine Jungs und Mädchen. Die neuen Freizeitensembles sind bequem und angenehm zu tragen und in vielen verschiedenen Farben erhältlich. Die Jacke ist bei 40 Grad waschbar, die Hose bei 60 Grad. Baby-Jogginganzug, Grössen 62–98, Fr. 14.90
Bild: Zoo Zürich
Zweiteiler für Knirpse
Alex Rübel (59) ist seit 1991 Direktor des Zoos Zürich. In dieser Zeit wurden zahlreiche Projekte wie die Masoala-Halle oder der Elefantenpark verwirklicht. Wie verdienten Sie Ihr erstes Geld?
Für zwei Franken habe ich jeweils den Rasen meiner Nachbarin gemäht. Was geben Sie auch für sehr viel Geld nicht her?
Ein Bild von Gottfried Keller, das ich geerbt habe. Wofür geben Sie gern viel Geld aus?
Für schöne, alte und interessante Bücher. Welche waren Ihre teuersten Ferien?
Unverzichtbares Accessoire Spendet Feuchtigkeit Gerade im Winter trocknet die Haut schnell aus. Die leichte Körperlotion von pH Balance enthält Wirkstoffe wie Dexpanthenol und Bisabolol, die intensiv Feuchtigkeit spenden und die Haut vor dem Austrocknen schützen. Sie bewahrt die natürliche Hautbalance und wirkt hautberuhigend. Vitamin E schützt vor schädlichen Umwelteinflüssen. Die Körperlotion gibts neu im 400-ml-Gebinde, passend für die ganze Familie. pH Balance Leichte Körperlotion, 400 ml, Fr. 6.90
Portemonnaies sollen nicht nur praktisch sein, sondern auch stylish aussehen. Die Lederkollektion der Migros erfüllt diese Ansprüche mit modernem Design wie Nieten und hochwertiger Verarbeitung. Das Portemonnaie
bietet viel Platz für Karten, und das Münzfach ist mit einem Reissverschluss getrennt. Vor dem Verschenken eine Münze einfüllen, das soll Geldsegen bringen. Damen-Portemonnaie mit Nieten, Fr. 39.80
Eine Reise zu den Büffeln und Elefanten ins Okavangodelta in Botswana. Haben Sie einen Spartipp für unsere Leser?
Elektronische Geräte statt auf Stand-by gleich ganz ausschalten und anstelle von herkömmlichen Glühbirnen LEDLampen verwenden. Ebenfalls gesund – sowohl fürs Portemonnaie als auch für den Menschen – ist es, die Wohnung nur auf 20 Grad zu heizen. Wofür gäben Sie die letzten 100 Franken aus?
Für ein gutes paar Schuhe, mit dem ich auch nach einigen Jahren noch die frische Bergluft beim Wandern geniessen kann.
Verführerisch in die Nacht Rote Versuchung: Das Damen-Nachthemd mit V-Ausschnitt hat verstellbare Träger und ist körpernah geschnitten. Es besteht aus 95 Prozent Viscose und 5 Prozent Elasthan. Das Material kann bei 30 Grad gewaschen werden, sollte aber nicht in den Tumbler. Nightdress, Grössen S–XL, Fr. 29.80
Was kann man für Geld nicht kaufen?
Gute Freunde, auf die man sich verlassen kann. Mit wem gingen Sie gern auf Shoppingtour?
Mit Mona Vetsch, denn die geht auch nicht gern shoppen. So landet man hoffentlich bald im Café. Interview: Yannick Dolman
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Sommer-Hit Norwegen
Ihr Reiseprogramm
Ihr Reiseprogramm
1. Tag: Schweiz–Hannover. 2. Tag: Hannover–Grosser Belt–Kopenhagen. 3. Tag: Kopenhagen–Øresund–Fredrikstad. Stadtrundfahrt Kopenhagen. Über die Øresund-Brücke erreichen wir Schweden und später Norwegen. 4. Tag: Fredrikstad–Lillehammer–Vinstra. Reise entlang dem Mjosasee, zur Olympiastadt Lillehammer. Abends Ankunft in Vinstra. 5. Tag: Vinstra–Trondheim. Entlang dem Rondane Nationalpark und über das Dovrefjell kommen wir zur Universitätsstadt Trondheim. Stadtbesichtigung. 6. Tag: Küstenfahrt Hurtigruten–Molde. An Bord eines Hurtigrutenschiffes befahren wir eine Teilstrecke der «schönsten Seereise der Welt», von Trondheim nach Molde. (Reise 4: Hurtigrutenfahrt bis Alesund) 7. Tag: Molde–Geiranger–Skei. Über den Langfjord und die berühmten Trollstigen fahren wir zum Geirangerfjord (Unesco Weltnaturerbe). Entlang dem JostedalsbreenNationalpark erreichen wir Skei. 8. Tag: Skei–Bergen. Panoramafahrt nach Lavik und Überquerung des Sognefjords, mit über 1300 m tiefster Fjord der Welt. Der Wohlstand der alten Hansestadt Bergen zeigt sich in den gut erhaltenen Holzhäusern im Stadtteil Bryggen. Geführte Stadtbesichtigung. 9. Tag: Bergen–Oslo (fak. Bergenbahn). Busfahrt oder fak. Bahnfahrt mit der Bergenbahn nach Geilo. Am Abend Ankunft auf dem Holmenkollen vor Oslo (Reservation der fak. Bahnfahrt bei Buchung nötig). 10. Tag: Oslo – Einschiffung. Stadtbesichtigung von Oslo. Danach Einschiffung Color Line. 11. Tag: Ankunft Kiel–Fulda. 12. Tag: Fulda–Schweiz. Rückfahrt zu den Einsteigeorten.
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Katalog- SofortPro Person in Fr. Preis Preis* 12 Tage gem. Programm 2775.– 2495.– Spardatum in Komfortklasse 2045.– Reduktion Reise 7–8 – 120.– Daten 2015 Samstag – Mittwoch 1: 06.06.–17.06. 5: 18.07.–29.07 2: 21.06.–02.07. So-Do 6: 25.07.–05.08. 3: 27.06.–08.07. 7: 08.08.–19.08. 4: 11.07.–22.07. 8: 15.08.–26.08. Unsere Leistungen - Luxusbus – Spardatum im Komfortklasse-Bus Unterkunft in guten Mittel- und Erstklasshotels Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – 8 x Halbpension in den Hotels – 3 x Frühstücksbuffet (6. und 8. Tag sowie Passage Color Line) Color Line Oslo–Kiel (1 Nacht), Basis Doppelkabine innen, Dusche/WC Schifffahrt mit Hurtigruten Trondheim–Molde Alle lokalen Fährenpassagen in Norwegen Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Fahrt mit der Bergenbahn am 9. Tag) Geführte Stadtrundfahrten in Kopenhagen, Bergen und Oslo Audio-System auf Rundgängen Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen 485.– Einzelzimmerzuschlag (Hotels) Kabinenzuschläge (Fähre): 35.– – Doppelkabine aussen 98.– – Einzelkabine innen 88.– Fakultative Fahrt Bergenbahn 25.– Annullationsschutz Abfahrtsorte 06:15 Wil p, 06:30 Burgdorf p, 06:40 Winterthur, 07:00 Zürich-Flughafen p, 07:20 Aarau, 08:00 Baden-Rütihof p, 09:00 Basel ■
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Königsklasse InternetBuchungscode Spardaten
Beide Reisen: Auftragspauschale: *Sofort-Preise:
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5: 04.07.–11.07. 6: 11.07.–18.07. 7: 18.07.–25.07.
Unsere Leistungen
1. Tag: Hinflug Zürich–Hamburg–Kiel. Direktflug Zürich–Hamburg mit Swiss. Begrüssung an Bord unseres Twerenbold-Busses und Fahrt nach Kiel. Einschiffung auf Color Line und und Übernachtung an Bord. 2. Tag: Oslo– Gjövik. Ankunft Oslo und Stadtbesichtigung. Fahrt nach Gjövik am Mjösasee. 3. Tag: Gjövik–Geiranger. Aufenthalt im Olympiaort Lillehammer. Danach Panoramafahrt entlang dem Rondane Nationalpark nach Dombås. Unterwegs sehen wir typische Stabskirchen, durchqueren das Raumatal und erreichen über die faszinierenden Trollstigen den Unesco-Fjord Geirager. 4. Tag: Geirangerfjord, Grosse Fjord- & Gletscherfahrt. Am Vormittag fak. Geiranger-Schifffahrt. Weiterreise mit toller Aussicht auf den «Fjord der Fjorde» und vorbei am Jostedalsbreen-Nationalpark in die Region des Sognefjords (fak. Schiffahrt muss bei der Buchung reserviert werden). 5. Tag: Hafslo–Bergen. Wir überqueren den Sognefjord. In Vik Besuch der idyllisch gelegenen Hopperstad-Stabkirche. Am Nachmittag Ankunft in Bergen. Besichtigung der alten Hansestadt. 6. Tag: Bergen–Einschiffung. Freier Vormittag. Gegen Mittag Einschiffung auf die moderne Fjord Line. Rest des Tages und Übernachtung an Bord. 7. Tag: Hirtshals–Hamburg. Frühmorgens Ankunft in Hirtshals. Fahrt durch Jütland und über die dänisch-deutsche Grenze nach Hamburg. 8. Tag: Hamburg–Rückflug nach Zürich. Interessante Besichtigung der Hansestadt Hamburg. Danach Rückflug mit Swiss nach Zürich.
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Fahrt mit modernem Komfortklasse-Bus ab/bis Hamburg Stadtbesichtigung Hamburg und Abreisetransfer 8. Tag mit lokalem Komfortklassebus und lokaler Deutsch sprechender Reiseleitung Linienflug mit Swiss Zürich-Hamburg-Zürich in Economy-Klasse 1 x 23 kg Freigepäck Aktuelle Treibstoffzuschläge sowie Flughafenund Sicherheitstaxen Unterkunft in Mittelklass- und guten Mittelklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – 4 x Halbpension in den Hotels (Abendessen und Frühstücksbuffet) – 1 x Frühstücksbuffet (5. Tag) – 2 x Schiffspassage mit Frühstück (1. + 6. Tag) Minikreuzfahrten mit Passagen Kiel–Oslo und Bergen–Hirtshals (je 1 Nacht), Basis Doppelkabine innen, Dusche/WC Schiffspassagen in Norwegen gemäss Programm Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen Stadtbesichtigungen in Oslo, Bergen und Hamburg Erfahrener Reisechauffeur ab/bis Hamburg
Nicht inbegriffen ■
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Einzelzimmerzuschlag (Hotels) Kabinenzuschläge (Fähre): – Doppelkabine aussen – Einzelkabine innen Fak. Schifffahrt Geirangerfjord (muss im Voraus gebucht werden) Annullierungskosten- und Assistance-Versicherung
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275.– 40.– 175.– 30.– 79.–
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ie grossen Temperaturunterschiede zwischen drinnen und draussen machen trockener Haut im Winter zu schaffen. Umso wichtiger ist es, die richtige Pflege zu verwenden, um sie nicht noch mehr zu irritieren. Zoé Ultra Sensitive beruhigt und schützt sie. Die unparfümierten Pflegeprodukte mit Sheabutter enthalten keine Konservierungs- und Farbstoffe und sind auch für Allergikerinnen geeignet. Das aha!-
Gütesiegel bürgt dafür. Die Rezepturen wurden dem neusten Forschungsstand angepasst. Hervorzuheben ist der Wirkstoff Delisens. Dieser stärkt die natürliche Barrierefunktion, wodurch die Haut signifikant mehr Feuchtigkeit speichern kann. Für Frauen mit empfindlicher Haut ab circa 40 stehen drei Anti-Falten-Produkte bereit. Diese enthalten nebst Delisens zusätzlich den Anti-Aging-Wirkstoff Chronoline. DH
Die M-Industrie stellt viele Migros-Produkte her. Dazu gehört auch die Pflegelinie Zoé Ultra Sensitive.
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Andrea Werth ist frisch ausgezeichnete Jungköchin des Jahres. Für das Migros-Magazin kreierte sie ein raffiniertes Schoggimousse, das nicht nur den Gaumen erfreut, sondern auch optisch beeindruckt.
H
at man in der Patisserie gearbeitet, hantiert man viel genauer», sagt Andrea Werth mit dem Selbst bewusstsein einer – im wahrsten Sinne des Wortes – ausgezeichneten Köchin. Mit ruhiger Hand wiegt sie ab, erhitzt behutsam den Rahm und lässt gefühlvoll die Schokolade schmelzen, während sie zwischendurch fingerfertig und elegant eine Orange filettiert. Die Auszeichnung «Jungköchin des Jahres» resultiert aus ihrem Triumph beim Wettbewerb «marmite youngster selection». Dort hatte Andrea Werth die Jury mit einem innovativen Rezept für ein Dessert überzeugt. Und auch für das MigrosMagazin hat sie sich eine besondere Nachspeise ausgedacht: ein Schokoladenparfait mit Orangensalat. Doch jetzt, da es zur Sache geht, kommt noch ein Schokoladenrahm dazu, und kleine Schoggitäfelchen mit Goldstaub … Die Jungköchin ist kaum zu bremsen. Ihre Arbeit in der Restaurantküche
bezeichnet sie als spannende Spielwiese. «Wobei mir das Anrichten besonders viel Spass macht», sagt die 22Jährige und wendet sich sogleich wieder ihrem Teller zu. Ursprünglich hat sie Köchin gelernt, während viele Patissiers eine Konditorlehre machen. Andrea Werth nutzte die Gunst der Stunde, als ihr die Stelle im Gourmetrestaurant Lampart’s in Hägendorf SO angeboten wurde. Es war für sie der Türöffner für eine Karriere als Patissière. Die wie kleine filigrane Kunstwerke anmutenden Köstlichkeiten auf Andrea Werths «Spielwiese» entstehen nach mehreren Kriterien. So sollen sich die Aromen der unterschiedlichen Zutaten gegenseitig ergänzen und natürlich auch perfekt harmonieren. Und für den Gast darf auch ein wenig Überraschung dabei sein, findet Andrea Werth: «Es müssen nicht immer Früchte sein. Ich habe auch schon ein Dessert mit Äpfeln, Stangen sellerie und Haselnüssen zubereitet.
AUFGETISCHT
Andrea Werth, Köchin Als Kind gab es für Andrea Werth (22) aus Bonaduz GR nichts Schöneres, als mit ihrer Mutter und Grossmutter in der Küche zu stehen. Konsequenterweise folgte auf die Schule eine Kochlehre, die sie im Romantikhotel Chesa Grischuna in Klosters absolvierte. Ihren Erfolg beim Nachwuchswettbewerb der Fachzeitschrift «Marmite» verdankt sie vor allem ihrer Leidenschaft für Nachspeisen und ihrem Pioniergeist. So stammt die Inspiration zu ihrem Sieger dessert von einer Reise in die Wachau, die sie an der Seite ihres Chefs unternahm. Als die Bündnerin aus Österreich heimkehrte, hatte sie nicht nur viele neue Produkte im Gepäck, sondern eben auch die zündende Idee für das Erfolgsrezept.
Was haben Sie immer auf Vorrat? Käse, Weichkäse, Kaffee, Butter und Brot. Wie oft kochen Sie pro Woche? Ein bis zwei Mal. Kochen ist für Sie … … etwas, das mich glücklich macht. Was würden Sie nie essen? Alles, was unappetitlich aussieht. Mit wem würden Sie gern essen gehen? Mit meiner Grossmutter, die leider vor zehn Jahren gestorben ist.
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1. Die Schokolade sollte grob gehackt sein. Es gibt sie auch als fertige Stückchen.
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2. Die Schokolade wird im Rahm geschmolzen. 3. Andrea Werth füllt die Parfaitmasse in Dessertringe, die sie untenherum mit Pergamentpapier umwickelt hat. So fliesst nichts heraus. 4. Die Orangenfilets löst man mit einem scharfen Messer entlang der Häutchen heraus.
Das Anrichten der Desserts macht Andrea Werth besonders viel Spass.
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Momentan arbeite ich sogar mit verschiedenen Fruchtessigsorten.» Wie für ihren Wettbewerbsbeitrag mit dem Titel «Reise durch die Wachau», den sie mit Aprikosenessig veredelte. Das Siegerdessert war bis zur Perfektion durchkomponiert und mehrfach geübt, sodass die Schöpferin nach eigenem Bekunden fast ein wenig enttäuscht war, «weil der Wettbewerb so schnell vorbei war».
«Ein Dessert darf nicht zu süss sein. Auch Schoggi nicht» Auf die Frage, welche süsse Kreation sie persönlich favorisiere, hat die Dessertkünstlerin eine klare Antwort: «Ein Dessert darf nicht zu süss sein. Auch Schoggi nicht. Da bevorzuge ich die dunklen, herberen Sorten.» Dass die Arbeitstage in der Gastronomie lang sind, ist kein Geheimnis. 14 bis 15 Stunden sind keine Seltenheit. Wie schafft man es da, immer wieder kreativ zu sein, neue Ideen zu entwickeln und obendrein noch zu entspannen? «Für ein regelmässiges Hobby habe ich keine Zeit», erklärt Andrea Werth. Und wenn sich doch mal ein Zeitfenster zur freien Verfügung auftut? «Dann geniesse ich es, mir auf dem Sofa aus Kochbüchern neue Inspirationen zu holen.» So ist das eben, wenn man für den Beruf brennt. Da kreisen dann auch in der Freizeit die Gedanken um die Berufung.
Beim Anrichten der Teller neue Wege gehen und überraschen Andrea Werth nimmt den Spritzbeutel und gibt kleine Tupfen von einem Schokoladenrahm auf das Parfait. Wenn sie für Gäste anrichtet, muss das schnell, aber präzise gehen. Die marinierten Orangenfilets halbiert sie und stellt sie aufrecht auf den Teller. Ihr Chef, ZweiSterne-Koch Reto Lampart, schaut ihr dabei über die Schulter: «Wir machen hier keine 08/15-Teller mit dem immergleichen Arrangement. Man muss sich schon etwas ausdenken», sagt er. Auch das ist etwas, was die Jungköchin an ihre nächste Arbeitsstelle mitnehmen wird. Ein Ortswechsel könnte bereits im Februar stattfinden. Sehr zum Leidwesen des Chefs. «Es ist immer das Gleiche», seufzt Reto Lampart, «sobald sie viel gelernt haben, ziehen sie weiter.» Aber auch davon lebt die Gastronomie und entwickelt sich weiter. Denn ihr berufliches Endziel hat Andrea Werth noch lange nicht im Blick. Kleiner Trost für den Sternekoch: In dem Business läuft man sich immer wieder über den Weg. Text: Claudia Schmidt Bilder: Andreas Eggenberger
Geeistes Schokoladenmousse mit Gewürzorangen ZUTATEN 150 g Zartbitterschokolade 3 dl Vollrahm 30 g Butter 4 Eigelb 30 g Honig 5 Orangen 1 kleine Zimtstange 1 kleiner Sternanis 1 Nelke 2 Kardamom aus dem Delikatessgeschäft 1 TL Zucker
ZUBEREITUNG 1. Form mit Klarsichtfolie auslegen. Schokolade grob hacken. Die Hälfte des Rahms aufkochen. Über die Schokolade giessen. Butter beigeben. Glatt rühren. Eigelb und Honig in eine Schüssel geben. Über einem heissen Wasserbad schaumig schlagen. Schüssel vom Wasserbad nehmen. Schokoladenmasse unterrühren. Masse kalt schlagen. Restlichen Rahm steif schlagen. Sorgfältig unter die Schokoladenmasse heben. In die vorbereitete Form füllen. Zugedeckt ca. 6 Stunden tiefkühlen. 2. Von 3 Orangen oben und unten den Deckel abschneiden. Orangen samt weisser Haut schälen. Orangenfilets mit einem scharfen Messer aus den Trennhäuten herauslösen. Restliche Orangen auspressen. Orangensaft mit Gewürzen und Zucker aufkochen. Pfanne vom Herd nehmen. Sud 15 Minuten ziehen lassen, erneut aufkochen. Gewürze entfernen. Orangenfilets beigeben und auskühlen lassen. Mit geeistem Schokoladenmousse servieren.
Dessert für 6 Personen Für 1 Parfait- oder Cakeform à ca. 7 dl Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten + ca. 6 Stunden tiefkühlen Pro Person ca. 3 g Eiweiss 18 g Fett 13 g Kohlenhydrate 1000 kJ/230 kcal
TIPP Andrea Werth serviert das Dessert mit Haselnusscrunch, Orangenzesten und Schokoladenrahm.
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OSTSCHWEIZ
Raum für Bewegung
Mit den Projekten «MidnightSports» und «OpenSunday» bringt die Stiftung IdéeSport für Kinder und Jugendliche in Bewegung.
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inder haben viel Energie und bewegen sich gerne – nur haben sie nicht immer die Möglichkeit dazu. Unter der Woche gehört Bewegung bei vielen zum Tagesablauf, sei es auf dem Schulweg oder in den obligatorischen Turnstunden. Statistiken zeigen aber, dass gerade am Wochenende die Bewegungsaktivität von Kindern abnimmt. Hier setzt die Stiftung IdéeSport mit dem Projekt «OpenSunday» an: Sie öffnet im Winterhalbjahr am Sonntagnachmittag Turnhallen für Kinder im Primarschulalter. Im Wirtschaftsgebiet der Migros Ostschweiz gibt es inzwischen rund zehn solche «OpenSundays» – und sie werden fleissig genutzt. «Die Kinder schätzen das freie Spiel, das trotzdem betreut ist», sagt Marina Bellini vom IdéeSport-Regionalbüro in St. Gallen. Eine weitere Stärke von «OpenSunday»: Das wöchentliche Angebot ist kostenlos und man muss sich nicht anmelden.
Am Samstagabend in die Turnhalle Nicht nur Primarschüler, auch Jugendliche wollen Raum, um sich zu bewegen. Oftmals kommt es aber zu Konflikten, wenn sie sich auf öffentlichen Plätzen
Haben Spass am Sport: Kinder am «OpenSunday» Rorschacherberg.
treffen. Das Projekt «MidnightSports» bietet Jugendlichen Raum, sich zu treffen, sich auszutoben, zu sein. Die Veranstaltungen finden im Winterhalbjahr wöchentlich am Samstagabend zwischen 21 Uhr und Mitternacht statt und werden von einem Team aus Jugendlichen und Erwachsenen gemeinsam organisiert, durchgeführt und betreut. In den offenen Turnhallen sorgt meist ein DJ für gute Stimmung, man kann zusammen spielen oder einfach gemeinsam Zeit verbringen. Mittlerweile existieren in der Ostschweiz 15 «MidnightSports». «Der Fokus liegt klar auf Spass und Spiel ohne Leistungserwartung», sagt Marina Bellini. «Dieses offene Angebot schätzen Jugendliche sehr,
denn mit 14 bis 16 Jahren sind sie oft zu jung, um andere Ausgangsangebote zu nutzen.» Das Migros-Kulturprozent unterstützt die Stiftung IdéeSport dabei, in Zusammenarbeit mit Gemeinden und Institutionen vor Ort neue «OpenSundays» und «MidnightSports» aufzubauen. So sind im Herbst die «MidnightSports» Egnach TG und Obertoggenburg in Nesslau SG gestartet und seit Januar hat auch St. Gallen Ost ein «MidnightSports»-Angebot. Text: Natalie Brägger
Mehr Infos zu «OpenSunday» und «MidnightSports» auf: www.ideesport.ch
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MIGROS OSTSCHWEIZ
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Edler Käse aus Ausserrhoden Als Tochter der Mifroma SA veredelt die Dörig Käsehandel AG mit Hauptsitz in Urnäsch AR Käse. Obwohl sie seit sieben Jahren zur Migros-Industrie gehört, erinnert sie noch an einen Familienbetrieb.
N
och keine Woche ist es her, seit das Schellen und Zauren der Silvesterchläuse in Urnäsch verstummt ist. Hier im Appenzeller Hinterland feiert man aus Tradition am 13. Januar zum zweiten Mal Silvester. Den Traditionsreichtum des Orts spürt man auch bei der Dörig Käsehandel AG. Diese veredelt eine reiche Palette verschiedener Käse aus dem Appenzellerland, darunter solche, die schon seit über 700 Jahren nach streng behütetem Rezept hergestellt werden.
Jährlich 3000 Tonnen Käse veredelt Von verschiedenen Produzenten kommen die Käselaibe nach Urnäsch, wo sie gelagert, mit Käseschmiere behandelt und ausgereift werden. Seit das Unternehmen 2008 von der Mifroma SA übernommen wurde, ist es ein Betrieb der Migros-Industrie. Obwohl, ein Industriebetrieb, wie man ihn sich gemeinhin vorstellt, ist die Dörig AG nicht. Der Hauptsitz in Urnäsch fügt sich nahtlos in die Umgebung ein. Wenig lässt darauf schliessen, dass sich darin ein Betrieb der Migros-Industrie verbirgt, der neben dem Schweizer
Markt auch Abnehmer in Deutschland, Frankreich und den USA beliefert. Schon gar nicht einer, der hier in Urnäsch sowie an den Standorten in Wittenbach und Appenzell jährlich fast 3000 Tonnen Käse veredelt, gleichzeitig lagern jeweils 100 000 Laibe an den drei Standorten. Vielmehr würde man sich vorstellen, dass dort, im beschaulichen 2000-SeelenDorf, noch heute eine Familie wie vor 70 Jahren geschäftet. Tatsächlich steckt gemäss Geschäftsleiter Urs Dörig gegenwärtig noch viel Familienbetrieb in der Dörig Käsehandel AG: «Vieles läuft heute genau gleich wie in früheren Jahren, als der Betrieb noch im privaten Besitz meiner Familie war. Keine Selbstverständlichkeit, hat sich doch das Umsatzvolumen in den sieben Jahren seit der Übernahme mehr als verdreifacht. Wir alle ziehen am gleichen Strang, nur deshalb haben wir Erfolg und verzeichnen extrem wenig Personalfluktuation.»
Auf die Stärken konzentriert Früher war das Dörigsche Unternehmen noch breiter aufgestellt. «Als meine Eltern es
Auch bei der Käseveredelung ist Qualitätskontrolle wichtig: Urs Dörig,
Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS OSTSCHWEIZ, 9201 Gossau, Tel. 071 493 24 51.
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MIGROS-MAGAZIN | NR. 4, 19. JANUAR 2015 |
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100 000 Käselaibe werden bei Dörig ein- bis dreimal pro Woche mit dem Käseschmierroboter behandelt (links). Appenzeller Käse, nur echt mit dem Käsepass-Stempel (oben).
1943 kauften, gehörten auch ein Landwirtschafts- und Schweinemastbetrieb sowie das Restaurant Kreuz gleich nebenan dazu. Obendrein handelten sie mit landwirtschaftlichen Gütern. Dementsprechend haben sie 365 Tage im Jahr unermüdlich gearbeitet», erzählt Urs Dörig. Vor 36 Jahren übernahmen dann er und sein Bruder den elterlichen Betrieb sowie das Restaurant. Noch heute kann man im mittlerweile verpachteten «Urnäscher Kreuz» nicht nur gutbürgerlich, sondern auch gehoben speisen, wie Dörig schwärmt. Die Dörig Käsehandel AG konzentriert sich derweilen rein auf die Veredelung von
einer grossen Bandbreite unterschiedlicher Appenzeller Käse und weiterer regionalen Spezialitäten. Darunter finden sich Sorten von der Urnäscher Käserei, die sich gleich am Ortseingang befindet. So ist des Chefs liebster Käse dann auch einer aus seinem Heimatdorf: «Der Urnäscher Bergkäse mit einer Note, die mich an Barrique erinnert, passt mir.» Migros-Kunden können sich davon selbst überzeugen. Neben dem Urnäscher Bergkäse finden sie auch Säntis Bergkäse Natur und Kümmel sowie Schwägalpkäse in den Ostschweizer Migros-Regalen – alle «Aus der Region. Für die Region.». Text und Bilder: Nico Canori
«Von uns. Von hier.»: über die Dörig Käsehandel AG Die Kampagne «Von uns. Von hier.» rückt die Eigenindustrie der Migros ins Scheinwerferlicht: 18 Unternehmen im Inland und drei im Ausland, die zusammen mehr als 10 000 Produkte herstellen und über 11 000 Personen einen Arbeitsplatz bieten – auch in der Ostschweiz. Die Dörig Käsehandel AG ist ein wichtiges Mitglied dieser Migros-Industrie. An ihren Standorten in Urnäsch, Wittenbach und Appenzell beschäftigt Dörig 14 Mitarbeitende und veredelt jährlich fast 3000 Tonnen Käse. Die Dörig Käsehandel AG wurde 1943 gegründet und gehört seit 2008 zur Migros.
Geschäftsleiter (rechts), mit seinem Stellvertreter Daniel Näf. E-Mail: mireg@gmos.ch
www.doerig-kaesehandel.ch
Was uns am Herzen liegt, das machen wir selber. Die Migros-Industrie stellt rund 10 000 Produkte her.
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Am Grand Prix Migros flitzen auch die Kleinsten durch Tore.
Neu sorgen Solarleuchten für Licht auf dem Parkplatz in Bischofszell.
Ski-Nachwuchs aufgepasst
Bald fällt der Startschuss für die ersten Ostschweizer Rennen des Grand Prix Migros.
D
ie Ostschweizer Termine des Grand Prix Migros stehen unmittelbar bevor. Bei Europas grösstem Skirennen für Kinder und Jugendliche kommen Ski-Talente genauso auf ihre Kosten wie solche, die erstmals Rennluft schnuppern wollen. Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 16 Jahren können sich in der Ostschweiz am 7. Februar in Obersaxen, am 8. März in Wildhaus und am 15. März auf der Lenzerheide messen. Alle drei
Grand-Prix-Migros-Veranstaltungen sind mehr als ein Skirennen: Den Teilnehmenden wird rund um die Rennen jede Menge geboten. Unter anderem können sich die Kids in Wildhaus als Skispringer versuchen. Text: Nico Canori
Sponsoring by Grand Prix Migros, 7.2. Obersaxen, 8.3. Wildhaus, 15.3. Lenzerheide, weitere Informationen und Anmeldung: www.gp-migros.ch
Parkplatzbeleuchtung mit Solarstrom Auf dem Parkplatz nördlich der Espenstrasse bei der im Frühling 2014 eröffneten Migros Bischofszell hat die Migros Ostschweiz erstmals Solarleuchten installiert, da der Parkplatz keine Zuleitung von elektrischem Strom hat. Damit wird der Parkplatz völlig ohne Anschluss an das Stromnetz beleuchtet. Die beiden von der Firma Savenergy Consulting GmbH gelieferten Solarleuchten produzieren den Strom, den sie verbrauchen, selber und speichern diesen in zyklenfesten Gel-Batterien im Kandelaber ab. Pro Leuchte illuminieren 24 LED-Lampen den Parkplatz ab der Dämmerung für ein sicheres Parkieren.
Ferien für die ganze Familie Glücklich: Gewinnerin Shania Eisenhut (unten rechts) mit ihrer Familie bei der Preisübergabe in der Migros Wattwil.
An den Dezember-Sonntagsverkäufen der Ostschweizer Migros-Supermärkte konnten die Kunden eine Schätzfrage beantworten und dabei fünf Übernachtungen im 4-SterneHotel Waldhof in Davos gewinnen. Den Hauptpreis durfte Shania Eisenhut (unten rechts im Bild) aus Wattwil entgegennehmen. Sie kam mit ihrer Mutter und den vier Geschwistern zur Preisübergabe in die Migros Wattwil.
Glücksfee Noelle Urscheler, Lernende Kauffrau Marketing (links), und Benjamin Hanselmann, Bereichsleiter Food der Migros Wattwil, überreichten den wertvollen Gutschein. Nicht nur die Gewinnerin, auch zwei ihrer Schwestern haben am Wettbewerb teilgenommen – gewonnen hat schliesslich die Jüngste. Allerdings freuen sich auch alle anderen über den Sieg, denn nach Davos gehts mit der ganzen Familie.
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Strassburg–Wien 04.04.–13.04.15 • 13.10.–22.10.15 Wien–Strassburg 04.10.–13.10.15 Donaudelta 29.05.–12.06.15 • 30.08.–13.09.15 • 20.09.–04.10.15
Blaue Donau
01.05.–08.05.15 • 08.05.–15.05.15 • 26.06.–03.07.15 16.08.–23.08.15 • 23.08.–30.08.15 • 13.09.–20.09.15 Preise pro Person
Fr.
Kabinentyp
Katalogpreis Sofortpreis*
Strassburg–Wien v.v.
Exklusives Leistungspaket • Kabinen mit frz. Balkonen • Ruhiges Schiff dank Twincruiser-Technik • Mittelthurgau-Reiseleitung
Ihr Reiseprogramm – Blaue Donau
2895.–
2295.–
3195.–
2595.–
Standard Doppelkabine, Hauptdeck Deluxe 2-Bett-Kabine, Hauptdeck Deluxe 2-Bett-Kabine, frz. Balkon, Mitteldeck Deluxe 2-Bett-Kabine, Oberdeck, Oberdeck
3245.– 3545.–
2395.– 2695.–
4445.–
3595.–
4845.–
3995.–
Standard Doppelkabine, Hauptdeck Deluxe 2-Bett-Kabine, Hauptdeck Deluxe 2-Bett-Kabine, frz. Balkon, Mitteldeck Deluxe 2-Bett-Kabine, frz. Balkon, Oberdeck
1855.– 1995.–
1355.– 1495.–
2295.–
1795.–
2495.–
1995.–
Blaue Donau
Kein Zuschlag für Alleinreisende Standard Kabine Sofort-Buchungspreis – beschränkte Verfügbarkeit
2. Tag: Melk–Wien. Besichtigung Benediktinerstift (*). Abends steht eine Fahrt zum Heurigen (Fr. 35.–) oder ein Klassisches Konzert (Fr. 75.–) auf dem Programm.
Zuschläge Ausflugspaket Strassburg–Wien Ausflugspaket Wien–Strassburg Ausflugspaket Donaudelta Ausflugspaket Donau Fakultative Ausflüge (gemäss Beschreibung)
3. Tag: Wien. Stadtrundfahrt (*). Nachmittags Ausflug ins Burgenland mit Weindegustation und Rundgang in Rust am Neusiedlersee (Fr. 45.–). 4. Tag: Budapest. Nachmittags Ausflug in die nahe gelegene Apazpuszta (*). Abends steht ein Ausflug Budapest by night auf dem Programm (Fr. 25.–).
238.– 211.– 425.– 225.–
Unsere Leistungen • An- und Rückreise mit Komfort-Reisebus • Schifffahrt in der gebuchten Kabine • Vollpension an Bord, Gebühren, Hafentaxen • Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung
5. Tag: Budapest–Esztergom. Das malerische Budapest erleben Sie auf einer Rundfahrt (*). Am Nachmittag fakultativer Ausflug zum «Donauknie» in Eztergom (Fr. 45.–).
Nicht inbegriffen
6. Tag: Bratislava. Stadtführung (*) in der im Jahr 907 erstmals erwähnten Stadt mit ihrer interessanten, von vielen verschiedenen Kulturen geprägten Altstadt.
• Auftragspauschale pro Person Fr. 20.– (entfällt bei Buchung über www.mittelthurgau.ch) • Persönliche Auslagen, Getränke und Trinkgelder • Kombinierte Annullationskosten- und Extrarückreiseversicherung auf Anfrage
7. Tag: Dürnstein. Entdecken Sie die Schönheiten des Städtchens auf einem Rundgang mit anschliessender Weindegustation (*).
Abfahrtsorte
8. Tag: Passau–Schweiz. Rückreise mit modernem Komfort-Reisebus in die Schweiz zu Ihren Einstiegsorten. (*) Ausflüge des Ausflugspakets.
MS Melodia****+ Auf diesem elegant-luxuriösen Flussschiff erwartet Sie ein erholsames und besonders ruhiges Reisevergnügen dank innovativer Schiffstechnologie. Geräumige Decks, gute Küche im behaglichen Panoramarestaurant, Lounge mit Bar, Vinothek, Cigar-Lounge und der Wellnessbereich mit Whirlpool und Sauna bieten Ihnen alles für Ihr Wohlbefinden. Die grosszügigen Kabinen Standard 12 m² mit Sofabett und Deluxe 15 m² (mit trennbarem Doppelbett ) bieten viel Komfort.Mittel- und Oberdeck-Kabinen sind mit französischem Balkon ausgestattet, die Kabinen auf dem Hauptdeck mit nicht zu öffnendem Fenster. Alle Kabinen mit WC/Dusche, Klimaanlage, Föhn, Safe, Minibar, Stromanschluss 220 V.
0800 86 26 85
1755.– 1995.–
Donaudelta
1. Tag: Schweiz–Passau. Anreise nach Passau mit modernem Komfort-Reisebus und Einschiffung. Um 17.30 Uhr heisst es «Leinen los».
Gratis-Buchungstelefon
2355.– 2595.–
Reisebüro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten AG Oberfeldstr. 19 · 8570 Weinfelden Tel. 071 626 85 85 · info@mittelthurgau.ch
Strassburg Donaudelta
Burgdorf Basel SBB Aarau SBB Baden-Rütihof Zürich-Flughafen Winterthur, Wiesendangen SBB Wil
Donau
06:30 09:00 07:20 08:00 07:00
06:30 06:45 07:20 08:00 08:30
05:30 05:45 06:20 07:00 07:30
06:40 06:15
08:55 09:15
07:55 08:15
Internet Buchungscode
www.mittelthurgau.ch Rhein&Main: fmestr2/fmelin1 Donaudelta: fmepas2 www.mittelthurgau.ch Donau: fmepas1 www.mittelthurgau.ch
2200
Bis Fr. 850.– Rabatt pro Person
Standard Doppelkabine, Hauptdeck Deluxe 2-Bett-Kabine, Hauptdeck Deluxe 2-Bett-Kabine, frz. Balkon, Mitteldeck Deluxe 2-Bett-Kabine, frz. Balkon, Oberdeck
Das absolute Reiseerlebnis im Fernreisebus mit Panorama-Glasdach
Klassisches Griechenland Grandiose Natur und interessante Kultur. Einmalige Fahrt durch die schönsten Gegenden des klassischen Griechenlands.
10 Tage ab Fr. 1’095.– 1. Tag Schweiz – Riccione Fahrt durch die Po-Ebene an die beliebte Küste der Adria. 2. Tag Riccione – Gradara – Ancona Nach einem Besuch im hoch über der Adriaküste gelegenen Städtchen Gradara Fahrt zur Einschiffung nach Ancona. 3. Tag Igoumenitsa – Katara-Pass – Meteora-Klöster Am Morgen erreicht Ihr Schiff die Nordküste Griechenlands. Sie fahren über Ioannina nach Kalambaka. Schon von weitem erblicken Sie die bizarren Felsformationen auf denen die weltberühmten Meteora-Klöster wie Schwalbennester thronen.
Reisedaten 2015 09. – 18. April
Fr. 1’095.–
30. April – 09. Mai
Fr. 1’125.–
17. – 26. September Fr. 1’125.– 01. – 10. Oktober
Fr. 1’125.–
15. – 24. Oktober
Fr. 1’095.–
Abfahrtsorte
4. Tag Kalambaka – Delphi – Korinth Durch die Thessalische Ebene und über Lamia erreichen Sie Delphi, einen der bedeutendsten Orte des klassischen Griechenlands. Sie lernen viel über die Bedeutung des Orakels bei den alten Griechen. Danach führt die Weiterreise über Nafpaktos in die Umgebung von Korinth.
Bern, Olten, Zürich, Luzern, Basel
5. Tag Kanal von Korinth und Loutraki Gemütlicher Tag mit kurzem Ausflug zum Kanal von Korinth, einem Meisterwerk der Technik, und zum bekannten Ferienort Loutraki.
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10-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar
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Schiffspassagen Ancona – Igoumenitsa / Patras – Ancona in Doppelkabinen innen mit Dusche/WC
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7 Übernachtungen in sehr guten Mittelklassehotel in Zimmern mit Bad oder Dusche/WC, Farb-TV
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Halbpension in den Hotels
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Geführte Besichtigungen in Olympia und Delphi
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Ganztägiger Ausflug nach Athen inklusive Führung und Eintritt in die Akropolis
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Besichtigung eines Meteora-Klosters
6. Tag Ausflug Athen Ganztägiger Ausflug nach Athen. Während der Stadtrundfahrt besuchen Sie die interessantesten und bedeutendsten Sehenswürdigkeiten wie die Akropolis, das Wahrzeichen der Stadt, den Präsidentenpalast, sowie das alte Olympiastadion. Die Mittagszeit verbringen Sie in der Plaka, der Altstadt Athens mit ihren vielen gemütlichen Restaurants. 7. Tag Argolisrundfahrt (fakultativ) Heute besuchen Sie die Argolis, eine der bedeutensten Kulturlandschaften Griechenlands. Nach einem Aufenthalt in Mykene fahren Sie über Argos nach Nafplion, einem der malerischsten Hafenstädtchen. Sie besuchen darauf das Theater von Epidauros, das berühmt ist durch seine vorzügliche Erhaltung und seine aussergewöhnlich gute Akustik. Danach Rückfahrt ins Hotel auf einer grandiosen Panoramastrasse. 8. Tag Korinth – Olympia – Patras Am Morgen fahren Sie durch Arkadien, ein gebirgiges Hochland im Zentrum der Halbinsel Peloponnes, und gelangen so in das antike Olympia, ein grosses panhellenisches Heiligtum, der Ursprung der Olympischen Spiele. Über Pyrgos erreichen Sie am Nachmittag Patras. 9. Tag Auf See – Ancona – Riccione Heute bleibt Ihnen der fast ganze Tag um die Annehmlichkeiten des Bordlebens zu geniessen, während Ihr Schiff Kurs auf Ancona nimmt. Nach der Ausschiffung kurze Fahrt zur Übernachtung in Riccione. 10. Tag Riccione – Schweiz Fahrt durch die Po-Ebene und über Mailand zurück in die Schweiz.
Schaffhauserstrasse 44, 8152 Glattbrugg www.bossartreisen.ch
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Das ist alles dabei...
Deutschsprachige Reiseleitung in Griechenland
Nicht inbegriffen:
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Annullationsschutz Fr. 34.–
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Zuschlag Aussenkabine Fr. 80.–
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Ganztägige Argolisrundfahrt inkl. Eintritt in Mykene und Epidaurus Fr. 48.–
Einzelzimmerzuschlag Fr. 180.– (ausgenommen Fährüberfahrten)
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LEBEN
MIGROS-MAGAZIN | NR. 4, 19. JANUAR 2015
MIX | 77
Mein kleiner King
80 Prozent der Eltern schätzen ihr Kind intelligenter, schöner und besser ein, als es ist. Das kann dem Kind Mut machen. Oder Angst.
N
Bilder: Getty Images, Reto E. Wild
ur weil Sie glauben, Ihr Kind sei aussergewöhnlich, heisst das nicht, dass es das wirklich ist. Das ist in etwa die Kurzfassung einer holländischen Studie, die für Aufregung in Elternkreisen sorgt. Demnach überschätzen rund 80 Prozent der Eltern ihre Sprösslinge – Väter mehr als Mütter. «Und das ist gar nicht so falsch», erklärt Erziehungswissenschaftler Georg Stöckli (64), Leiter Forschungsstelle Kind und Schule am Institut für Erzie-
hungswissenschaft der Universität Zürich. Für die Studie wurden 1700 Eltern in Holland und Amerika befragt. Fragen wie «Ist Ihr Kind spezieller als andere?» oder «Glauben Sie, dass Ihr Kind schlauer ist als andere?» belegen die Fehleinschätzungen der Eltern. Die Elternbeurteilung verglichen die Forscher mit dem tatsächlichen IQ des Kindes. Wen wunderts, dass Wunsch und Wirklichkeit meist nicht übereinstimmte? «Es ist die Aufgabe der Eltern, ihre Kinder bis zu einem gewissen Grad zu überschätzen», erklärt Georg Stöckli. Das sei evolutionstechnisch bedingt. «Mit leichter Überschätzung können Eltern ihren Kindern einen Vorteil in der Welt verschaffen und sie zu selbstbewussten Menschen erziehen.» Wichtig sei aber, das richtige Mass der Überschätzung. Sind die Erwartungen zu hoch, kann das Kind diese unmöglich erfüllen, und das führt zu Versagensängsten. Stöcklis Studien zeigen auch: «Kinder, die sich selber leicht überschätzen, haben weniger Prüfungsangst, entsprechend versagen sie auch weniger.» Probleme gibt es bei hartnäckiger Überschätzung: «Diese Eltern tendieren dazu, den Unterricht als schlecht abzuqualifizieren», so Stöckli. Das ist für das Kind dauerhaft eher belastend als hilfreich. Für den Fachmann ist daher klar: «Eltern müssen Rückmeldungen aus der Schule ernst nehmen und diese auch mit den eigenen Vorstellungen abgleichen.» Text: Thomas Vogel
www.migrosmagazin.ch
Elterliche Überschätzung verleiht dem Kind Flügel. Oder schürt die Angst zu versagen.
STIMMEN SIE ONLINE AB Ehrgeiz oder Selbstüberschätzung? Weshalb überschätzen Eltern ihre Kinder? Stimmen Sie ab, Ihre Meinung interessiert.
WILDS WELT
Kinderfreundlich überwintern in Sagres
Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild Um den portugiesischen Ort Sagres, den westlichsten Punkt Festlandeuropas, zeigt sich die Landschaft der Algarve von ihrer schönsten Seite. Selbst in diesen Wintertagen ist es dort regelmässig gut 15 Grad warm.
■ Ein paar Fahrminuten von Sagres ent-
fernt, breitet sich über einem 900 Meter langen Strand die Anlage des Martinhal Beach Resort & Hotel mit 45 Villen, 132 Häusern und 37 Hotelzimmern auf 40 Hektar aus – bei 3 Restaurants (super Frühstücksbuffet!). Mit Pools, einem Service für Babys und 5 Kinderclubs (der Kids Club ist bis zum 26. 3. 15 kostenlos) ist das Fünf-Sterne-Familienresort das beste Europas. Nirgendwo sind Kinder in einem Einzelhotel so willkommen. Hausherr ist der Zürcher Roman Stern, der mit seiner Frau Chitra und den vier Kindern im Resort lebt. ■ Ausflugtipps: Traumküste an den Stränden wie Amado, Cordoama oder Castelejo. Spektakulärer Sonnenuntergang am Cabo de São Vicente (wenige Fahrminuten vom Martinhal entfernt). Altstadt von Lagos oder Felsklippenlandschaft an der Ponte da Piedade. Bilder dieser Attraktionen auf www. migrosmagazin.ch/wildswelt. ■ Gut zu wissen: Anreise, Flug bis Lissabon, 3-stündige Fahrt im Mietwagen. Im Winter Fitnesswoche für Mutter und Kind oder Wander- und Bikewoche. Preise ab 92 € pro Person/Nacht inkl. Halbpension, Kinderbett kostenlos.
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NR. 4, 19. JANUAR 2015 | MIGROS-MAGAZIN |
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MIGROS-MAGAZIN | NR. 4, 19. JANUAR 2015
REISEN | 79 1. Die malerische Bucht von Terre-de-Haut auf Les Saintes gilt bei den Einheimischen als die drittschönste der Welt. 2. Grasende Kühe finden sich fast überall auf Grande Terre. Aber meist einzeln und nicht in Herden wie in der Schweiz. 3. Eine Marktfrau in der Hauptstadt Pointe-à-Pitre. 4. Die Fischerei ist ein wichtiger Wirtschaftszweig.
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5. Strände und Palmen gibt es fast überall an der Küste. 6. Das Naturschutzgebiet Grand Cul-de-Sac Marin: Ein Paradies für Schnorchler. 7. Eine Wasserschildkröte in der Bucht von Malendure, an der Westküste von Basse Terre.
Bild: Alex Zeni
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Zu Gast bei den Meeresschildkröten
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8. Eine wacklige Hängebrücke in den Baumkronen des Tierparks Parc des Mamelles im Regenwald von Basse Terre.
Ein Vulkan, Regenwald, lebendige Unterwasser-Reservate und rassiges Essen: Auf der Insel Guadeloupe kommen nicht nur Sonnenanbeter, sondern auch Naturliebhaber auf ihre Kosten.
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U
Dem Traum vom eigenen Hotel folgte erst mal harte Arbeit Alex und Véronique Zeni kamen 2005 ferienhalber nach Guadeloupe, um genau in jenem Gebiet zu tauchen, wo sie heute leben. Im Hinterkopf trugen sie den Gedanken, sich nach einem Alterswohnsitz umzusehen – in warmen Gefilden, weil sie beide jahrelang in Asien lebten, wo sie sich 1991 auch kennengelernt hatten. «Wir stiessen dann hier auf eine heruntergekommene Hotelanlage, die zum Verkauf stand, und entschieden ziemlich spontan, sie zu übernehmen und selbst ein Hotel zu eröffnen», sagt Globetrotter Zeni, der einst in Lausanne die Hotelfachschule absolviert hat und
Seine Leidenschaft ist das Tauchen: Der Schweizer Alex Zeni führt auf Guadeloupe ein kleines Hotel.
Raubtiere wie diesen Jaguar findet man auf Guadeloupe nur im Tierpark.
Sainte Rose
Guadeloupe besteht aus einer Gruppe von neun Inseln der Kleinen Antillen in der Karibik. Es gehört zu Frankreich und ist Teil der Europäischen Union.
Grande-Terre Pointe-à-Pitre
GUADELOUPE
Le Gosier Basse-Terre Bouillante Forêt DépartementaloDominale
Gouadeloupe KUBA
Terre-de-Haut JAMAIKA
DOMINIKANISCHE REPUBLIK
Les Saintes 5 km
VENEZUELA KOLUMBIEN
seither fast ohne Unterbruch in der Reisebranche gearbeitet hat, meist im IT-Bereich. «Der Anfang war hart: Wir schufteten rund um die Uhr, dennoch schmolzen unsere finanziellen Reserven dahin.» Daneben kümmerten sie sich auch noch um ihre zwei Kinder, Simon (19) und Valentine (16). Nach einem Jahr hatten sie erstmals das Gefühl, dass ihr Hotel eine Chance hat. Immer wieder kämpften sie mit der Infrastruktur, die manchmal auch wegen eines Streiks lahmlag. Mittlerweile jedoch haben sie einen Wassertank und einen Generator installiert, und die Chalets am steilen Berg oberhalb von Bouillante haben sich etabliert. «Wir haben viele Stammgäste, die hierherkommen, um zu tauchen oder im Nationalpark zu wandern.» Der gewaltige Regenwald von Basse Terre, der vom 1467 Meter hohen Vulkan La Soufrière dominiert wird, befindet sich ganz in der Nähe und ist von unzähligen Wanderwegen durchzogen. Zu den Höhepunkten gehören die Wasserfälle, darunter die 110 Meter hohen Chutes du Carbet.
Karte: Migrosmedien/gm
nbeeindruckt von der Aufmerksamkeit der drei Schnorchler, sitzt die Wasserschildkröte am Meeresgrund und grast. Begleitet wird sie von zwei Putzerfischen, die eifrig an ihrem Panzer nagen. Als sie sich gemächlich vom Boden löst, bewegen sich die Putzerfische unter sie, derweil sie anmutig an die Oberfläche steigt, um Luft zu holen – keine zwei Meter entfernt von Alex Zeni und seinen Gästen. Zeni (50) kennt die Bucht von Malendure an der Westküste von Basse Terre fast so gut wie sein Wohnzimmer. Der Schweizer aus Lausanne führt mit seiner französischen Frau Véronique (52) seit 2006 in der Nähe das kleine Hotel Chalets Sous-le-Vent – die beiden leidenschaftlichen Taucher sind, so oft sie können, im Unterwasserreservat Jacques Cousteau unterwegs, zu dem auch die Bucht mit den Meeresschildkröten gehört. An jenem Morgen entdecken die Schnorchler sicher ein gutes Dutzend innert einer Stunde. «Die Leute kommen von weit her, um hier zu tauchen und zu schnorcheln», sagt Alex Zeni. «In den 80er- und 90er-Jahren konnte man froh sein, wenn man pro Tag eine Meeresschildkröte zu sehen bekam, die Schutzbemühungen seither haben also viel bewirkt.» Auch er tut seinen Teil: «Drei Mal im Jahr machen wir eine Meeresputzete – zu Beginn holten wir dabei Autobatterien und verrostete Kühlschränke aus dem Wasser, mittlerweile ist aber auch hier das Umweltbewusstsein gestiegen.» Das Hauptproblem heute ist der Plastikmüll, der am Land rumliegt und vom Wind ins Wasser geweht wird. Beim Schnorchelgang hat er prompt einen Plastiksack eingesammelt. «Die Schildkröten verwechseln die Säcke mit Quallen, neben dem Gras ihre zweite Nahrungsquelle. Meist sterben sie daran.»
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lichpikante Fisch, Fleisch und Ge müsegerichte. Fast in jedem Lokal gibt es eine andere schmackhafte Version der Accras zur Vorspeise, kleine Krapfen aus Fisch oder Gemüse. Sehr typisch ist auch Colombo, eine mehr oder weniger scharfe Sauce aus Kümmel, Pfeffer, Koriander, Curry, Piment und Ingwer.
Für die Bewohner ist es ein grosser Vorteil, zur EU zu gehören
Flanieren in den bunten Gässchen von Terre-de-Haut.
Generell sind die neun Inseln des franzö sischen Überseegebiets Guadeloupe eher etwas für Geniesser und Natur freunde. Die Optionen fürs Partyleben sind begrenzt, lediglich in den Touris tengebieten gibt es ein paar Casinos und Bars. Für Alkoholnachschub ist dennoch gesorgt, denn auf Grande Terre, der zweiten der beiden Hauptinseln, domi nieren weite Zuckerrohrfelder die Land schaft. Daraus entstehen tonnenweise Zucker und hektoliterweise Rum.
Die Inselwirtschaft wurde auf Sklavenarbeit gebaut Der Rum wird in allen Variationen stets zu den Mahlzeiten gereicht – kein Lunch oder Dinner ohne einen Tipunch oder Planteur zum Apéro. Letzterer ist eine verführerisch süsse Mischung aus weis sem Rum und mehreren Fruchtsäften, von der man sehr schnell betrunken wird, wenn man nicht aufpasst. Überhaupt, das Essen. Es gehört zu den grossen Attraktionen auf Guade loupe, allerdings auch wegen der beweg ten Geschichte der Insel, die zu einem
vielfältigen Gemisch an Ethnien und ku linarischen Traditionen geführt hat. Die Ureinwohner wurden ab 600 nach Christus von den Kariben ausgerottet oder vertrieben. Diese tauften das Land Karukera – Insel der schönen Wasser. Der erste Europäer auf dem Eiland war Christoph Kolumbus höchstselbst, der sie auf seiner zweiten Reise am 4. No vember 1493 entdeckte und nach dem spanischen Wallfahrtsort Nuestra Seño ra de Guadalupe neu benannte. 1635 kolonialisierten die Franzosen die Insel. Sie errichteten gewaltige Zuckerrohr und Kaffeeplantagen; als Arbeiter hol ten sie Sklaven aus Afrika, die sich für die weissen Herren zu Tode schufteten. Die Sklavenwirtschaft dauerte bis 1848, deshalb hat die grosse Mehrheit der heutigen Bewohner afrikanische Wurzeln, inzwischen längst und vielfach vermischt mit weissen, karibischen und indischen Einflüssen. Dieser Bevölke rungsmix führt zu ebenso vielfältigen kulturellen Traditionen, etwa der kreo lischen Küche. Eine Fülle von Gewürzen aus Afrika und Asien sorgt für köst
Die Inselhistorie hat aber nicht nur positive Nachwirkungen. Bis heute kann es Spannungen geben im Verhältnis zwi schen Schwarz und Weiss, und es sind noch immer eher die Weissen, die wirt schaftlich den Ton angeben und Guade loupe von Frankreich aus regieren. Zudem leiden die 400 000 Inselbewoh ner unter einer relativ hohen Arbeits losigkeit von 22 Prozent; gleichzeitig ist das Alltagsleben auf der Insel für die Einheimischen eher teuer, weil fast alle Waren importiert werden müssen. 2009 führte diese Mélange zu einem 44 Tage dauernden Generalstreik, der die Insel praktisch lahmlegte und auch den Tou rismus aus der Bahn warf. Seither kommen weniger Gäste als auch schon, gerade aus der Schweiz, stellt Bruno Gargar (53) fest. Der Kreole zeigt ausländischen Gästen seit 26 Jah ren als Reiseführer seine Heimat – zuvor hat er viele Jahre in Süddeutschland gelebt, was seinem Deutsch einen char manten schwäbischen Twist gibt. Gar gars Vorfahren kamen schon 1745 aus Afrika auf die Insel. Seine Urgrossmut ter war noch Sklavin, er selbst hat schwarze, weisse und karibische Wur zeln. «Auf Guadeloupe lebt man sehr gut», findet Gargar. Und wer sich an strenge und etwas erreichen wolle, schaffe das auch, egal, welche ethnische Herkunft er habe. Zudem sieht er es als grossen Vorteil, Teil der Europäischen Union zu sein. «Das eröffnet uns mehr Möglichkeiten als anderen Bewohnern der Karibik.» Seine 20jährige Tochter etwa studiert in Paris, wie so viele an dere junge Leute auch. «So schön die Inseln sind, den Jungen bieten sich hier nicht so viele Perspek tiven», sagt Danielle Popote (63), eine Schweizerin aus Neuenburg, die seit 30 Jahren als Touristenbetreuerin auf Gua deloupe lebt, dort einen Einheimischen geheiratet und zwei Söhne grossgezogen hat. Einer lebt heute in Berlin, der andere in Neuenburg. Sie erzählt von den wilden 80erJahren, als eine Unabhängigkeits bewegung auf Guadeloupe sogar Bom benanschläge verübte, um ihre Forde rungen durchzusetzen – letztlich
«So schön die Inseln sind, den Jungen bieten sie nicht so viele Perspektiven.» Danielle Popote
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MIGROS-MAGAZIN | NR. 4, 19. JANUAR 2015 |
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REISEN
Guadeloupe – Le Diwali Das kleine charmante Bijou-Hotel Le Diwali liegt direkt am Ende des schönen Sandstrands von SainteAnne, ca. 2 km vom Zentrum entfernt. Optimal für Gäste, die ein familiäres Hotel direkt am Strand suchen – ideal zum Entspannen und Schnorcheln.
Rum und Gewürze gehören zu den wichtigsten Erzeugnissen der Inselgruppe.
Ein Hauch von New Orleans: Solche Häuser finden sich vor allem in der Altstadt von Pointe-à-Pitre.
erfolglos. «Ich habe zwei Wohnungen deswegen verloren und wäre beim zweiten Mal fast gegangen.» Schliesslich jedoch blieb sie und hat das nie bereut. Heute lebt sie mit neun Katzen und einem Hund in einem schönen Haus in den grünen Hügeln über Le Gosier, einer der Touristenhochburgen auf Grande Terre. Und obwohl sie gern auf Besuch in die alte Heimat geht, kann sie sich eine feste Rückkehr nicht vorstellen. Dafür geniesst sie das Leben auf der Karibikinsel viel zu sehr.
Traumhafte Strände und hübsche Altstadtgässchen Nur schon die Strände! Man hat eine Auswahl wie aus dem Ferienkatalog: schwarzer Sand, weisser Sand, brauner Sand in allen Schattierungen. Wers richtig ruhig mag, verbringt ein paar Tage auf Les Saintes, einem Inselgrüppchen südlich von Basse Terre. Dort leben nur knapp 3000 Menschen. In den Gässchen des hügeligen Hauptorts Terre-de-Haut lässt sich nicht nur gemütlich flanieren und abends das Rumangebot durchdegustieren, man hat auch immer wieder neue prächtige Blicke auf die Bucht, welche die Einheimischen stolz als «die drittschönste der Welt» bezeichnen. Fast schon einen Hauch von New Orleans schliesslich findet man in der Altstadt von Pointe-à-Pitre, der Hauptstadt von Guadeloupe. Links und rechts von den engen Strässchen stehen Häuser in buntem Kolonialstil mit Veranden und Balkons, allerdings viele etwas heruntergekommen. Würde man hier Geld in die Hand nehmen, entstünde ein French Quarter fast wie in New Orleans.
Aber auch so kann man durch Läden und Lokale ziehen, den Fischern auf dem Markt beim Filetieren ihrer Beute zusehen oder mit bunt gekleideten Marktfrauen über Gewürzpreise feilschen. Uns zieht es wieder ans Wasser. Die Lagune vor Sainte-Rose im Nordosten von Basse-Terre gehört zum Grand Culde-Sac Marin, einem streng geschützten Unesco-Biosphärenreservat, das vom längsten Korallenriff der Kleinen Antillen begrenzt wird. Aus dem flachen, türkisfarbenen Wasser wachsen Mangroven, in deren Wurzeln sich ganze Barracuda-Familien tummeln und in dessen Wipfeln Dutzende Pelikane und Fischreiher nisten. Von einem Boot springen wir mit Maske und Schnorchel mitten hinein in die Unterwasserwelt, schwimmen um ein gesunkenes Fischerboot, das sich in ein muschelbewachsenes Riff verwandelt hat, beobachten bunte Fischschwärme und geniessen das erfrischende Nass in der tropischen Hitze. Am Schluss dann ein Glas Planteur, was will man mehr? Text: Ralf Kaminski Bilder: Paolo Dutto
Diese Reportage wurde unterstützt vom Fremdenverkehrsbüro Guadeloupe und Air France www.lesilesdeguadeloupe.com
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LESEN SIE ONLINE Tipps zur besten Reisezeit, zu Flugverbindungen, schönen Unterkünften und guten Restaurants. Sowie ein paar Warnungen.
Reisedaten: Das Hotel Le Diwali ist ganzjährig geöffnet Anreise: Täglich, individuell Preis: Ab Fr. 86.– bis Fr. 136.– z. B. Ankunft am 1. 6. 15: Fr. 86.– pro Person/Nacht im Doppelzimmer je nach Ankunftsdatum: Mindestaufenthalt 3 bzw. 4 Nächte; Kinder: Festpreise lm Preis inbegriffen: 1 Übernachtung im Doppelzimmer inkl. Frühstück Nicht inbegriffen: Anreise ab/bis Schweiz Touristentaxe gemäss Ortstarif Kombi-Versicherungspaket Evtl. Bearbeitungsgebühren lhrer Buchungsstelle Auskünfte, Katalog Ferne Traumstrände und Reservationen: Hotelplan Direktverkauf Sägereistrasse 20 8152 Glattbrugg Tel. 0848 82 11 11 www.hotelplan.ch
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Côte d'Azur Reisen Sie an die französische Riviera und erleben Sie die faszinierenden, mondänen Seebäder Nizza und Cannes sowie das Fürstentum Monaco und das pulsierende Montecarlo. Aber auch die landschaftlichen Schönheiten dieses fast 240 Kilometer langen Küstenstriches mit seiner weltbekannten Corniche d’Or werden Sie begeistern. 1. Tag, Schweiz - Cannes: Fahrt vom Einsteigeort via Aosta – Savona nach Cannes. 2. Tag, Ausflug Nizza: Geführte Besichtigung von Nizza. Die wunderschöne Lage an der Engelbucht, das äusserst milde Klima und die zahlreichen Kunstschätze machen die mondäne Stadt zu einem besonders beliebten Reiseziel. Schlendern Sie anschliessend der palmengeschmückten «Promenade des Anglais» entlang und bewundern Sie das legendäre Negresco, ein fast unwirkliches Hotel mit Zuckerbäckerfassade und Türstehern in Operettenkostümen. Am frühen Nachmittag gelangen Sie zurück nach Cannes. 3. Tag, Ausflug St. Tropez - Port Grimaud: Das ehemalige Fischerdorf St. Tropez wurde in den 50erJahren zum beliebten Künstlerort der Geld- und Filmschickeria. Weiterfahrt nach Port Grimaud, einem in einer Bucht liegende, malerische Ferienort. Am Nachmittag gelangen Sie nach St. Raphael und folgen anschliessend der fantastischen, bauxitroten «Corniche d’Or». Lassen Sie sich von den wilden Felsen und den tiefblauen Meeresbuchten verzaubern. 4. Tag, Ausflug Monaco - Montecarlo: Über die Grande Corniche, eine imposante Küstenstrasse mit herrlichem Ausblick auf das Meer, gelangen Sie nach Monaco. Möglichkeit zur Besichtigung des fürstlichen Schlosses, der Kathedrale und dem Ozeanografischen Museum. Weiterfahrt nach Montecarlo, wo der Prunkbau des legendären Grand Casino nicht zu übersehen ist. 5. Tag, Cannes - Rückkehr: Heimreise via das Rhonetal in die Schweiz.
Gardasee - Venedig - Verona REISEDATEN - 5 TAGE 1. 05. - 09. April 2. 19. - 23. April 3. 26. - 30. April 4. 03. - 07. Mai PREIS PRO PERSON Doppelzimmer Einzelzimmer Annullationskosten-/ SOS-Versicherung Option Doppelsitz zur Alleinbenützung
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Das milde Klima des Gardasees gestattet das Gedeihen einer üppigen, mediterranen Vegetation. Lassen Sie sich von der wunderbaren, farbenprächtigen Naturlandschaft und den Gegensätzen von hohen Bergen, klarem Wasser und schmucken Dörfern verzaubern.
1. Tag, Schweiz - Sirmione: Fahrt vom Einsteigeort via Innsbruck CHF 25.- Brennerpass - Bozen - Trento nach Sirmione am Gardasee. 2. Tag, Ausflug Sirmione - Riva Schifffahrt: Sirmione übt eine FasziCHF 100.- nation aus, die am Gardasee einmalig ist. Spazieren Sie durch das Scaliger Castell hinein in die Altstadt mit ihren malerischen Gassen und beobachten Sie in einem Restaurants das bunte Treiben. LEISTUNGEN Weiterfahrt via Malcesine nach ● Reise in luxuriösem 5-Sterne-Car Riva. Das charmante Städtchen ist ● 4 Übernachtungen mit Frühvon mächtigen Bergen umgeben stücksbuffet und Sie spüren eine angenehme ● 4 Abendessen Mischung aus italienischer Leich● Stadtrundfahrt/-gang in Nizza tigkeit und Tiroler Bodenständig● Besichtigungen gemäss Prokeit. Zum Abschluss dieses herrlichen Tages fahren Sie eine Strecke gramm mit dem Schiff südwärts und anschliessend mit dem Car zurück HOTEL nach Sirmione. Hotel Novotel, Cannes 3. Tag, Ausflug Venedig: Märchen(off. Kat. ****) haft schön, zwischen Himmel und Sehr gutes Hotel mit Restaurant, Bar Wasser, so empfängt Venedig seiund Wellnessbereich. ne Besucher. Nach der VaporettoLage: ca. 10 Gehminuten vom Stadt- fahrt legen Sie am Markusplatz an zentrum und vom Meer entfernt. und unternehmen einen geführten Stadtrundgang. Romantische EINSTEIGEORTE Wasserstrassen, faszinierende Plätze und enge Gassen verzauZürich *, Basel, Kallnach*, Olten, bern alle Besucher. Rückreise am Biel, Bern späteren Nachmittag. *Parkmöglichkeiten 4. Tag, Ausflug Verona: Die Stadt Verona zählt mit ihren zahlreichen Kunstschätzen und -denkmälern zu den schönsten und interessantesten Städten Oberitaliens. Nach einem geführten Stadtrundgang bleibt Ihnen genügend freie Zeit, um durch die Gassen der schönen Altstadt zu flanieren. Besuchen Sie den berühmten Balkon von «Romeo und Julia» oder das gut erhaltene Amphitheater. 5. Tag, Sirmione - Rückkehr: Heimreise über Mailand in die Schweiz.
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Doppelsitz zur Alleinbenützung
Die Preise gelten bei Buchung über www.marti.ch. Andere Buchungsstellen erheben in der Regel eine Auftragspauschale. Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertragsbedingungen der Ernst Marti AG.
REISEDATEN - 5 TAGE 1. 12. - 16. April 2. 19. - 23. April 3. 26. - 30. April 4. 03. - 07. Mai PREIS PRO PERSON Doppelzimmer Einzelzimmer Annullationskosten-/ SOS-Versicherung Option Doppelsitz zur Alleinbenützung
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LEBEN
MIGROS-MAGAZIN | NR. 4, 19. JANUAR 2015 |
Streiten sie wegen mir?
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Konflikte zwischen Mami und Papi können Kinder erschüttern. Eltern sollten sie daher einbeziehen und ihnen zeigen, wie ein Streit positiv gelöst wird.
Bekommt das Kind einen Streit mit, ist es wichtig, mit ihm über die Situation zu sprechen.
Bild: Getty Images
E
s ist schnell passiert: Reto sagt seiner Frau, sie solle die sechs jährige Tochter nicht immer so bemuttern. Melanie wirft ihrem Mann daraufhin vor, dass er keine Ahnung habe, wie gefährlich der Schulweg für die Kleine sei. Die Stimmung ist ge hässig, bald schon arten die Vorwürfe in ein genervtes Hickhack aus. Beide sind gestresst, sie muss Überstunden ma chen, er hat einen neuen Chef, mit dem
er nicht zugange kommt. Als Selina plötzlich vor ihnen steht, sagt Mutter Melanie: «Wir sollten das ein andermal besprechen.» «Meinungsverschiedenheiten ge hören zu Beziehungen», sagt Britta Behrends (41), Psychotherapeutin mit Praxis in Luzern. «Die Frage ist aber: Wie streitet man, und wie löst man einen Streit, wenn Kinder diesen mitbekom men?» In einer positiven Streitkultur
anerkennt man die unterschiedliche Meinung des anderen, und beide Seiten versuchen, einen Konsens zu finden. Von solchen Situationen können Kinder durchaus etwas lernen.
Kinder haben besonders feine Antennen für Aggressionen Destruktive Konflikte, die mit verbalen Aggressionen oder sogar körperlicher Gewalt einhergehen, beeinträchtigen
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hingegen die emotionale Sicherheit von Kindern. «Das kann sie richtiggehend verunsichern und erschüttern.» Denn Kinder haben feine Antennen: Sie neh men auch passive Aggressionen wahr, die mit ablehnender Körperhaltung oder mit schweigendem Rückzug ausgedrückt werden. Besonders ungünstig ist es, wenn sich die Eltern in Anwesenheit des Nachwuchses über das Kind selbst oder über Erziehungsfragen streiten. «Das ist eine Belastung für die Kleinen. Sie geraten so in einen Loyalitätskonflikt oder fühlen sich schuldig an der Aus einandersetzung», sagt Britta Behrends. «Und sie fragen sich dann schnell: Was habe ich falsch gemacht?»
Konflikte der Eltern können für das Kind sehr schwierig sein
Bild: iStockphoto
LEBEN
MIGROS-MAGAZIN | NR. 4, 19. JANUAR 2015 |
Wenn sich Eltern in Erziehungsfragen grundsätzlich uneinig sind, ist es wich tig, dass sie sich in Abwesenheit der Kinder austauschen und versuchen, die unterschiedliche Meinung des andern zu akzeptieren. Oft hilft dabei, dass man sich über die Gemeinsamkeiten bewusst wird. «Auch wenn der Erziehungsstil anders ist, steckt meist die gleiche Ab sicht dahinter: Beide wollen die best mögliche Entwicklung für das Kind.» Bekommt es einen heftigen Streit mit, ist es wichtig, im Nachhinein auf das Kind einzugehen und mit ihm über die Situation und Auflösung zu sprechen, um ihm Zuversicht und Sicherheit zu vermitteln. «Man muss das Kind ernst
nehmen und anerkennen, dass Konflikte der Eltern für den Nachwuchs schwierig sein können.» So alltäglich Streitereien sind, noch alltäglicher sollte das Positive hervor gehoben werden. «Es hilft sehr, wenn man Rituale pflegt, wie beispielsweise die regelmässige Gutenachtgeschichte, den gemeinsamen Tagesrückblick oder auch Spielabende.» Sie vermitteln Zuverlässigkeit und emotionale Nähe. Besonders wichtig ist, sich nach einem Streit zu versöhnen. Kinder lernen so, dass sich angespannte Situationen wieder lösen lassen. Am besten wirkt aber Prävention – wenn Eltern ihre Partnerschaft gut pflegen und zu ihrem Wohlbefinden schauen. Text: Claudia Langenegger
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Die Kinder schützen Wenn ein Kind in den Streit platzt: Erklären Sie, was los ist. Dass man sich zum Beispiel gerade uneinig ist. Ermöglichen Sie Ihrem Kind, etwas zu tun, was ihm guttut und es positiv ablenkt. Es soll nicht Teil des Streits werden. Während des Streits: Versuchen Sie, sich zu beruhigen. Sprechen Sie von sich selbst, beschreiben Sie, was genau sie stört oder belastet. Erklären Sie, was Sie empfinden und wieso Sie traurig, enttäuscht, verärgert oder besorgt sind. Vermeiden Sie Verallgemeinerungen, ver ächtliche oder provozierende Aussagen, und hören Sie aktiv zu. Zeigen Sie Verständnis für die andere Sichtweise. Kochen die Emotionen zu heiss: Die Diskussion auf einen späteren Zeitpunkt verschieben ‒ wenn man wieder ruhig miteinander reden kann. Nach dem Streit: Vermitteln Sie Ihrem Kind Sicherheit und äussern Sie Zuversicht. Findet sich für einen Konflikt keine direkte Lösung, vermitteln Sie Ihrem Nachwuchs die Zuversicht, dass Sie beide sich bemühen, eine Lösung zu finden. Manchmal braucht das Zeit.
Eine positive Streitkultur ist lernbar Lösungsorientiert lassen sich Meinungs verschiedenheiten am besten beilegen. Die nützlichsten Tipps auf einen Blick.
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0000 ist null und nix
NR. 4, 19. JANUAR 2015 | MIGROS-MAGAZIN |
NERD’S WORDS
Viele User nutzen zu simple Passwörter für Facebook oder Online banking. So bilden Sie komplexere Codes und merken sie sich.
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Scannen Sie den QR-Code und testen Sie ihre Passwörter. Plus: Wichtige Infos zu «KeePass».
er Name der Freundin, Geburts tage in der Familie oder simple Zahlenkombinationen wie 1234 oder 0000 gehören zu den am häufig sten genutzten Passwörtern weltweit. Mit Hilfe von Facebook und anderen sozialen Netzwerken ist es für Cyberkri minelle ein Leichtes, an diese Informa tionen zu kommen und EMailKonten oder andere Onlinedienste zu knacken. Zu einem starken Passwort gehören Gross und Kleinbuchstaben, Zahlen sowie Sonderzeichen. Aber wie merkt man sich eine sichere Kombination, ohne sie aufzuschreiben? Durch einen Satz, bei dem die Anfangsbuchstaben das Passwort bilden: Zum Dessert esse ich gerne 3 Kugeln Schoggi-Glace ergibt ZDeig3KS-G. Laut einer Prüfung wür de es 58 Jahre dauern, bis es geknackt ist.
Aber es genügt nicht, nur ein sicheres Passwort zu verwenden. Viele Schwei zerinnen und Schweizer nutzen bei allen ihren Onlinediensten denselben Zugang. Das ist fatal: Ist der Schlüssel einmal in fremden Händen, bietet er Zugang zur ganzen Wohnung, nicht nur ins Esszim mer. Deshalb ist es empfehlenswert, sich mehrere Merksätze einzuprägen, die sich stark voneinander unterscheiden. Zur Verwaltung eignet sich das Gratisprogramm KeePass, das es für PCs, Macs und Smartphones gibt. Dort lassen sich Passwörter mit der sicheren AES256Verschlüsselung abspeichern. Der Zugang zum Programm ist mit einem separaten Code geschützt. In den Ein stellungen lässt sich festlegen, dass eine dreimalige Falscheingabe zur Löschung aller Daten führt. Texte: Reto Vogt
Wirklich sichere Passwörter bestehen aus einer Kombination von Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen.
APP DER WOCHE
Bild: Fotolia
«Gröibschi» oder «Bütschgi»? «Zeig mir, wie du sprichst, und ich sag dir, wo du herkommst.» Nach diesem Prinzip funktioniert die kostenlose VoiceÄpp für Android und iPhone – ein Projekt des Schweizerischen Nationalfonds und der Universität Zürich. In der Rubrik «Min Dialäkt» müssen 15 Wörter im eigenen Dialekt ins Handy gesprochen werden, darunter Ihr Begriff für das Kerngehäuse eines Apfels, für Augen oder für Donnerstag. Nach Abgleich mit einer Internetdatenbank zeigt die App auf einer Landeskarte, wo sie Ihren Dialekt einordnet. Zudem wird analysiert, wie schnell Sie sprechen, und wie hoch Ihre Stimme ist. Es ist der erste Versuch von Spracherkennung in Schweizer Mundart.
mit Reto Vogt
Social Neidia Das Internet bewegt sich. Und ist laut! Ohne Videos geht gar nichts mehr. Zu dieser Erkenntnis kommt man spätestens, wenn ein ursprünglich auf Textnachrichten basierender Dienst auch noch das Gefühl hat, einen Upload für Bewegtbilder einführen zu müssen. Ein kurzer Blick zurück: Twitter wurde im Jahr 2006 gegründet und erlaubte zunächst nur, 140 Buchstaben einzutippen. Fünf Jahre später ermöglichte der Dienst, Bilder direkt hochzuladen. Schon damals war die Twittergemeinde hin und her gerissen: Ist das wirklich nötig? Das lenkt doch nur vom Wesentlichen ab. Der Ärger wuchs, als Twitter später eine Vorschau geposteter Fotos anzeigte und sein Layout veränderte. Und jetzt kommt auch noch die Speichermöglichkeit für Videos hinzu … Muss das wirklich sein, frage ich mich? Warum wollen sich die grossen Plattformen im Netz immer ähnlicher werden, statt sich auf ihre Kernkompetenzen zu fokussieren und ein Alleinstellungsmerkmal zu bieten? Die Antwort ist schnell gefunden: wirtschaftliche Gründe. Keine Plattform gönnt der anderen ihre User, sondern will alle bei sich vereinen. In einer perfekten Welt würde sich YouTube auf Videos konzentrieren, Facebook auf Freunde und Twitter auf Nachrichten. Die Nutzer würden sich die Netzwerke aussuchen, die ihren Zwecken am besten dienen, und die anderen ignorieren. In dieser Welt ist es aber so, dass alle Social-Media-Kanäle alles bieten – nur leider nichts richtig.
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MIGROS-MAGAZIN | NR. 4, 19. JANUAR 2015 |
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ZOO
Mit vereinten Kräften wird Ellora in Brustlage gerollt.
Voller Einsatz für die Grossmutter
Panzernashorn Ellora beim tierärztlichen Untersuch: Für die minutiös geplante Aktion im Basler Zolli kommt ein zehnköpfiges Team zum Einsatz.
«
Bilder: Zoo Basel
Zolli-Tierarzt Stefan Hoby (38) berichtet regelmässig aus dem Zoo Basel.
Etwas behäbig kommt das Indische Panzernashorn Ellora (32) daher. Gründe dafür gibt es genug: Ellora ist nicht mehr die Jüngste, und ihr Sohn Kiran (1), bereits ihr achtes Kalb, fordert täglich seinen Tribut. Die fürsorgliche (Gross)mutter hat zudem eine Infektion an der linken Schulter und ein Sohlen geschwür am linken Hinterfuss, das trotz natürlichem Bodengrund der neu en Nashornanlage und diverser Behand lungsversuche nicht verschwunden ist. Ich entschliesse mich zu einer Unter suchung in Vollnarkose, um Elloras Gebrechen besser beurteilen zu können. Ich möchte dem Tier danach eine mass geschneiderte Therapie bieten. Um das Komplikationsrisiko zu vermindern, beschränke ich die Narkose auf eine Stunde. Die akribische Vorbereitung und ein eingespieltes Team, bestehend aus
vier Tierärzten, vier Tierpflegern, einer Kuratorin und einer Tierarztgehilfin, sind der Schlüssel zum Gelingen. Nur wenn das Material im Nashornstall griffbereit und die Aufgaben klar verteilt sind, sind wir schnell.
Nach Einsetzen der Narkose rollt Ellora unglücklich in Rückenlage Ein kritischer Moment ist das Trennen von Mutter und Sohn: Ellora geht nach dem Einsetzen der Narkosewirkung ruckartig zu Boden und rollt dabei unglücklich in Rückenlage – mit allen Vieren in der Luft! Nun muss Roland Schweizer, der Nashornchefpfleger, Kiran aus dem Stall treiben, damit wir uns Ellora gefahrlos nähern können. Zum Glück verläuft alles planmässig, und nach wenigen Minuten «rollen» wir die 1900 Kilogramm schwere Ellora mit
vereinten Kräften in Brustlage zurück. Diese Position erlaubt eine bessere Belüftung der Lunge, und wir können Ellora zusätzlich mit reinem Sauerstoff versorgen und mit der Narkoseüber wachung beginnen. Jetzt machen wir Röntgenaufnahmen der beiden Hinterfüsse und nehmen am Ohr Blutproben. Tierärztin Renate Vögtli, die sich auf bildgebende Ver fahren spezialisiert hat, widmet sich mit dem Ultraschallgerät währenddessen der linken Schulter. Eine Röntgen aufnahme derselben misslingt, die Kör permasse ist schlicht zu dick. Nach 62 Minuten ist der Stall geräumt, und Ellora steht nach den Narkosegegen mitteln schon ziemlich sicher auf den Beinen. Ich bin froh, dass es so gut gelaufen ist. Jetzt setze ich mich an die Auswertung der Resultate.
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Wandererlebnisse zu Frühlingspreisen!
4 Tage
Hans Wiesner Geschäftsleiter Wandern lüftet den Kopf und öffnet die Augen für die Natur, bietet die Möglichkeit zu guten Gesprächen, ist gesund und erholsam – keine andere Sportart bietet diese Kombination. IMBACH-Reisen bietet Wandererlebnisse in den schönsten Regionen Europas. Gewandert wird übrigens nicht in Zweierkolonne und je nach Reise 2-3 Stunden pro Tag. Der Reiseablauf ermöglicht Freiraum für Abkürzungen, Zusatzschlaufen und eigene Unternehmungen.
ab Fr. 550.–
Cannobio – Lago Maggiore
1. Tag: Schweiz–Cannobio. Bahnreise nach Locarno. Fahrt mit öffentlichem Bus via Brissago nach Cannobio. Erkundungsrundgang. 2. Tag: Cannero–Riviera. Von Cannobio aus wandern wir aussichtsreich nach Cannero, einem ehemaligen Fischerdorf mit hübscher Uferpromenade. 3. Tag: Der «Balkon des Lago Maggiore». Auf dieser interessanten Rundwanderung kommen wir an den ursprünglichen, nördlichen Fraktionen von Cannobio vorbei. Im Kastanienwald geniessen wir typische regionale Spezialitäten. Wanderzeit ca. 3½ Stunden. 4. Tag Rückreise. Besuch des lebendigen Sonntagsmarktes. Am Nachmittag Bootsfahrt nach Locarno und Rückreise im Panoramawagen.
Wir haben vier attraktive Angebote mit garantierten Reisedaten zusammengestellt, die wir dieses Jahr zu besonders günstigen Preisen anbieten können.
Unterkunft Sie wohnen im Hotel Il Portico*** an der Seepromena de von Cannobio. Das Hotel verfügt über einen schönen, ruhigen Garten und eine grosse Terrasse.
Wandern Sie mit uns in den Frühling!
Wanderungen Wanderungen zwischen 2 und 3,5 Stunden auf bequemen, teilweise steinigen Wanderwegen.
Hans Wiesner
Das ist inbegriffen • Bahnfahrt 1. Klasse nach Locarno und zurück • Busfahrt Locarno–Cannobio • Schifffahrt Cannobio–Locarno • 3 Übernachtungen im Hotel Portico*** • Halbpension +1 typisches Mittagessen • Trinkgelder in Hotel & Restaurants • IMBACH-Reiseleitung und Wanderführung Wanderung über dem Lago Maggiore
Reisedaten 2015 (jeweils Do – So) 1) 19.03. – 22.03. 6) 18.06. – 21.06. 2) 26.03. – 29.03. 7) 25.06. – 28.06. 3) 09.04. – 12.04. 8) 02.07. – 05.07. 4) 16.04. – 19.04. 9) 08.10. – 11.10. 5) 23.04. – 26.04. 10) 15.10. – 18.10. Preis pro Person im Doppelzimmer Einzelzimmerzuschlag Zuschlag ohne Halbtax-Abonnement Reduktion mit GA 2. Klasse
575.– 75.– 65.– – 30.–
Internet-Buchungscode: wacann
8 Tage
Wanderfrühling ab Fr. 725.–
auf Mallorca
1. Tag: Hinflug Zürich–Palma de Mallorca. Linienflug mit Air Berlin. Transfer zum Hotel an der Ostküste der Insel. 2. – 7. Tag: Wandern und Erholen Beispiele aus dem Wanderangebot: Es Barranc: Entlang von einem Stausees zum Coll de l’Ofre (875m). Abstieg durch die Schlucht von Biniaraix vorbei an uralten Olivenplantagen ins Orangental Sòller. Ermita Betlem: Wir spazieren dem Meer entlang und zweigen ab zur Einsiedelei Betlem mit ihrer bekannten Quelle. Mit herrlichem Meerblick wandern wir hinunter zur Bucht von Alcudia. Cap Salinas: Herrliche Küstenwanderung den Steinund Sandstränden entlang vom Leuchtturm Cabo Salinas bis zum Hafen von Colonia Sant Jordi. Cala Figuera-Cala Mondrago: Wanderung zum pittoresken Fischerhafen Cala Figuera. Weiter über FahrweAn der Algarve
7 Tage
8 Tage
.– ab Fr. 1165
Algarve – unberührte Westküste
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Reduktion 25 Franken g bis bei Buchun a 31. Janu r!
Idyllische Bucht auf Elba
ge ins Naturschutzgebiet Cala Mondragó. La Victoria: Bergtour zum Gipfel der Halbinsel Alcúdia. Herrliche Ausblicke über die ganze Nordküste. Viele Wildziegen begleiten uns auf der abwechslungsreichen Wanderung. 3 Wanderungen sind inbegriffen – weitere Wanderungen sind vor Ort buchbar. 8. Tag: Rückflug Palma de Mallorca–Zürich Rückflug mit Air Berlin nach Zürich. Unterkunft Das von Universal Reisen gut geführte Hotel Perla ***+ liegt direkt am Sandstrand von S‘Illot und verfügt über Bar, Restaurant und ein Hallenbad. Geschmackvoll eingerichtete Zimmer mit seitlicher Meersicht. Wanderungen Unterschiedlich anspruchsvolle Wanderungen zwischen 2 und 5 Std. Wählen Sie vor Ort Ihr Anforderungsprofil. Das ist inbegriffen • Flug inkl. Taxen und Gebühren • Unterkunft im Hotel Perla***+ inkl. Halbpension • 3 Wanderausflüge mit Begleitbus • Lokale Reiseleitung und Wanderführung
1. Tag: Hinflug Zürich–Faro. Nonstop-Flug mit Air Berlin nach Faro. Transfer zum Hotel in Lagos. 2.Tag: Praia da Luz. Hoch über der Brandung des Atlantiks wandern wir dem Klippenpfad entlang. Dieser führt uns bis zum Küstendorf Praia da Luz. 3.Tag: Stadtbesichtigung von Lagos. Heute erkunden wir zu Fuss die alte Hafenstadt Lagos. Sie war Ausgangspunkt der ersten portugiesischen Entdecker. Nachmittag zur freien Verfügung. 4.Tag: Mato nacional – Carrapateira. Das noch ursprüngliche Dörfchen Barão de São João ist Ausgangspunkt unserer heutigen Wanderung durch durch Portugals einzigen Nationalwald. 5.Tag: Tag zur freien Verfügung. Entdecken Sie die Algarve mit einer Boots- oder Bahnfahrt oder auf einer ausgedehnten Strandwanderung. 7.Tag: Cabo de São Vicente. Auf dem Küstenpfad begleiten uns die vom Meer geformten Felsformationen. Schon bald erblicken wir unser heutiges Ziel: den Leuchtturm von Cabo de São Vicente. Im Fischerdorf Sagres geniessen wir ein herrliches Mittagessen. 6. Tag: Von Aljezur zur Praia da Amoreira. Wir wandern durch eine Heidelandschaft. Durch eine bewachsene Dünenlandschaft gelangen wir zur weiten Praia da Amoreira. 8. Tag: Rückflug Faro – Zürich. Unterkunft Wir wohnen im Hotel Tivoli**** in Lagos. Es verfügt über Restaurant, Bar, Schwimmbad, Wellnessbereich und komfortable Zimmer. Wanderungen Leichte Wanderungen zwischen 1,5 und 3 Stunden. Wenige kurze Aufstiege und Abstiege. Das ist inbegriffen • Flug inkl. Taxen und Gebühren • 7 Nächte im Hotel Tivoli**** inkl. Halbpension • Wanderungen mit Begleitbus • Ausflüge, Eintritte und Besichtigungen • IMBACH-Reiseleitung und Wanderführung
Reisedaten 2015 (jeweils So – So) 1) 22.03. – 29.03. 4) 12.04. – 19.04 2) 29.03. – 05.04. 5) 19.04. – 26.04 6) 26.04. – 03.05 3) 05.04. – 12.04.
Reisedaten 2015 (jeweils Do–Do) 1) 09.04. – 16.04. 5) 07.05. – 14.05. 2) 16.04. – 23.04. 6) 01.10. – 08.10. 3) 23.04. – 30.04. 7) 08.10. – 15.10. 4) 30.04. – 07.05.
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1190.– 60.– 100.– 200.–
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Fr. 965.– Elba – die Perle
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1. Tag: Schweiz–Elba. Anreise im modernen Reisebus. 2. Tag: Wanderung Capoliveri. Rundwanderung mit wunderbaren Ausblicken über die buchtenreiche Insel. 3. Tag: Rio nell’Elba. Wir wandern zu einem idyllisch gelegenen Bergdorf. Nach einem typischen Mittagessen Besuch des Bergarbeiter-Museums. 4. Tag: Monte Capo Stella. Ein Rundweg im Naturschutzgebiet zeigt uns die ganze Wildheit und Schönheit Elbas. Badegelegenheit am Strand von Marina di Campo. 5. Tag: Napoleon. Heute wandern wir durch sanfte, grüne Höhenzüge zur ehemaligen Sommerresidenz von Napoleon Bonaparte. Am Nachmittag besichtigen wir in Portoferraio die Stadtvilla von Napoleon. 6. Tag: Capo d’Arco. Eine eindrückliche Küstenwanderung führt uns in einen reizvollen Hafenort zum Cappuccino. 7. Tag: Rückfahrt in die Schweiz. Unterkunft Das familiäre Hotel Mare*** liegt direkt am Meer in einer Bucht mit einem malerischen Hafen. Das Hotel hat einen Garten mit Schwimmbad und ist bekannt für seine gute italienische Küche. Wanderungen Wanderungen zwischen 2 und 3,5 Stunden auf teilweise steinigen Küstenpfaden, einige kurze Auf- und Abstiege. Das ist inbegriffen • Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus • Fährüberfahrt Piombino – Portoferraio • 6 Nächte im Hotel Mare*** • Halbpension plus 1 Mittagessen • Wanderungen mit Begleitbus • Alle Wanderungen, Eintritte und Besichtigungen • IMBACH-Reiseleitung und Wanderführung Reisedaten 2015 (jeweils So – Sa) 1) 03.05. – 09.05. 5) 31.05. – 06.06. 2) 10.05. – 16.05. 6) 13.09. – 19.09. 3) 17.05. – 23.05. 7) 27.09. – 03.10. 4) 24.05. – 30.05. 8) 04.10. – 10.10. Preis pro Person im Doppelzimmer - Zuschlag Reisen 2 und 5 - Zuschlag Reisen 3, 4 und 6 bis 8 - Zuschlag DZ zur Alleinbenützung
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- Wunderschöner Achensee im Frühlingskleid
✓ 1 x gemütlicher Zillertalabend mit Live Musik und Hausmannskost ✓ Eintritt und Führung Bauernhofmuseum Kramsach ✓ Besuch in Rattenberg ✓ Eintritt und Führung Kisslinger Glasbläserei ✓ Romantische Schifffahrt auf dem Achensee ✓ Eintritt/reservierte Plätze für das Konzert der Zillertaler Musikanten am 24.5.2015 in der Erlebnissennerei Mayrhofen
Schifffahrt auf dem Achensee Ihr Reiseprogramm: 1. Tag, Freitag 22. Mai 2015 – Anreise Fahrt im komfortablen Extrabus ins schöne Zillertal, wo wir im Hotel mit einem feinen Nachtessen erwartet werden. 2. Tag, Samstag 23. Mai 2015 – Bauernhofmuseum & Glasbläserei Rattenberg Heute morgen fahren wir nach Kramsach zum bekannten Bauernhofmuseum. In einer idyllischen Naturlandschaft wurden Höfe aus ganz Tirol wieder aufgebaut und dienen als Zeitzeugen des schönen Landes. Natürlich können Sie die Höfe auch von innen besichtigen und gewinnen so einen Eindruck vom harten Leben aus früheren Tagen in den Bergen. Später geht es weiter nach Rattenberg, der kleinsten Stadt Österreichs, die auch heute noch als Zentrum der
Die Kunst des Glasblasens
Bauernhofmuseum Kramsach
✓ Eigene Schweizer Reiseleitung während der ganzen Reise
Unsere Aktionspreise für Sie: Glasbläserei bekannt ist. Erleben Sie bei einer tollen Führung in der Glasbläserei Kisslinger den Weg des Glases vom glühend heißen Ofen bis hin zum fertigen Glas. Eine einzigartige Gelegenheit den Glasbläsern-, Schleifern-, Graveuren- und Malern bei ihrer kreativen Arbeit zuzuschauen. Am Abend erwartet Sie ein gemütlicher Zillertaler-Abend mit LiveMusik und Hausmannskost! 3. Tag, Sonntag 24. Mai 2014 – Achensee & Zillertaler Musikanten Den heutigen Tag gehen wir gemütlich an. Nach einem reichhaltigen Frühstück unternehmen wir eine wunderschöne Rundfahrt durch die Tiroler Bergwelt, die uns bis nach Pertisau am Achensee bringt. Der smaragdgrüne See gehört zu den schönsten Europas und begeisterte
früher Österreichs Kaiser und heute Gäste aus aller Welt! Geniessen Sie den See, den verträumten Ort Pertisau und freuen Sie sich auf eine gemütliche Schifffahrt entlang der idyllischen Uferlandschaften! Zurück im Hotel bleibt genügend Zeit, uns mit einem feinen Nachtessen für den grossen Höhepunkt dieser Reise zu stärken. Um 20.00 Uhr erwarten uns dann in Mayrhofen ein stimmungsvolles Konzert mit den besten Zillertaler Musikanten. Freuen Sie sich auf die Ursprung Buam, die Zellberg Buam und auf die Mayrhofner. 4. Tag, Montag 25. Mai 2015 – Heimfahrt Nach dem Frühstück treten wir mit vielen unvergesslichen Eindrücken im Gepäck die Heimreise an.
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im Gasthof Fr. 495.- / 645.im 3-Sterne-Hotel Fr. 545.- / 695.im 4-Sterne-Hotel Fr. 595.- / 745.Nicht inbegriffen/zusätzlich wählbar: Einzelzimmerzuschlag nur Fr. 80.Buchungsgebühr: Fr. 20.- pro Person Sie wählen Ihren Bus-Einsteigeort: Aarau, Basel, Bern, Luzern, Diepoldsau, Pfäffikon SZ, Sargans, St. Gallen, Thun, Wil SG, Winterthur oder Zürich Noch mehr sparen bis 100% REKA-Checks! Veranstalter: Holiday Partner, 8952 Schlieren Ihr Spezialist für volkstümliche Gesellschaftsreisen!
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N
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NR. 4, 19. JANUAR 2015 | MIGROS-MAGAZIN |
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MIGROS-MAGAZIN | NR. 4, 19. JANUAR 2015
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So nehmen Sie teil
Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht. Teilnahmeschluss: Sonntag, 25.1.2015, 24 Uhr
ZUSÄTZLICH: Eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 50 Franken für das blau eingefärbte Feld! Telefon Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD5 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 25.1.2015, 24 Uhr
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Wilde Gebirgslandschaften, endlose Wüsten, grüne Oasen, traumhafte Strände, imposante Forts und orientalische Paläste machen Oman zu einem der abwechslungsreichsten Reiseziele auf der arabischen Halbinsel. Trotz Ölreichtum und Modernisierung ist der alte Orient noch lebendig. Die Menschen leben nach althergebrachten Traditionen, sind gleichzeitig aber sehr weltoffen und empfangen uns mit herzlicher Gastfreundschaft. Die Metropole Dubai mit ihren vielen spektakulären Bauwerken und den Luxushotels an den Traumstränden erwartet uns zum Abschluss der Reise. Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Hinflug Zürich–Muscat. Linienflug mit Swiss via Dubai nach Muscat. Nach Ankunft Transfer zum Hotel. 2. Tag: Muscat. Bootsfahrt mit Delphin-Beobachtungen entlang der Küste (fak., Anmeldung bei der Buchung notwendig). Am späteren Vormittag Besuch der Grossen Moschee, des Bait Al-Baranda-Museum und Spaziergang im Hafenviertel Muttrah mit Fischmarkt und farbenprächtigem, mittelalterlichen Souk.
Katalog- SofortPro Person in Fr. Preis Preis* 12 Tage gem. Programm 4175.– 3965.– Reduktion Reise 2 und 3 –70.– Daten 2015 Samstag – Mittwoch 3: 21.03.–01.04. 1: 28.02.–11.03. 2: 07.03.–18.03. Unsere Leistungen Linienflug mit Swiss Zürich-Muscat/DubaiZürich in Economy-Klasse Aktuelle Treibstoffzuschläge sowie Flughafen- und Sicherheitstaxen 1 x 23 kg Freigepäck 11 Übernachtungen in Mittelklass- und Erstklasshotels und einem komfortablen Wüstencamp, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – 10 x Frühstück – 1 x Zimmersnack (1. Tag) – 3 x Picknick-Lunch (3., 6. und 8. Tag) – 4 x Mittagessen (4., 5., 7. und 9. Tag) – 10 x Abendessen, wovon 1 x Abendessen an Bord einer Dhow (10. Tag) Rundreise gemäss Programm in klimatisiertem Reisebus Alle Ausflüge, Besichtigungen und Eintritte gemäss Programm Visagebühren Lokale, deutsch sprechende Reiseleitung Informationsabend vor der Reise ■
Arabien – wie aus 1001 Nacht
Wüstenwunder Oman und Dubai Die Höhepunkte Ihrer Reise
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3. Tag: Muscat, Ausflug Batinah-Ebene. Fahrt nach Barka mit Besuch des traditionellen Fisch- und Gemüsemarktes. Wir sehen auch die mächtige Festung von Nakhl, von wo wir ein grossartiges Panorama auf die umliegende Landschaft geniessen. Weiterfahrt zu den heissen Quellen. 4. Tag: Muscat–Sur–Ras al Hadd. Südwärts, entlang der beeindruckenden Küstenstrasse, erreichen wir Sur. Unterwegs Stopp beim Kalksteinkrater Bimah mit seinem blaugrünen Kratersee. Besuch einer Dhow-Werft und Weitefahrt nach Ras al Hadd. Abendausflug nach Ras al Jinz. Mit etwas Glück beobachten wir die Meeresschildkröten bei der Eiablage am Strand. 5. Tag: Ras al Hadd–Wahiba Sands. Fahrt in die Wüste Wahiba Sands vorbei an typischen Dörfern, bevor wir Al Washil, das Tor zur Wahiba-Wüste, erreichen. Von hier aus Fahrt im Geländewagen zum Wüstencamp. 6. Tag: Wahiba Sands–Nizwa. Wir verlassen die Wüste und fahren zum historischen Palast von Jabrin. In der Nähe liegt auch Bahla, das grösste Lehmfort Omans (Unesco-Weltkulturerbe). Ein weiterer Höhepunkt ist der Wochenmarkt von Sinaw. 7. Tag: Nizwa. Besichtigung des Fort von Nizwa sowie des farbenfrohen Souks, der bekannt ist für seine handgefertigten Krummdolche und Silberschmuck. Fahrt nach Al Hamra. Der Ortskern besteht aus mehrstöckigen, dunkelroten Lehmziegelhäusern. 8. Tag: Nizwa–Al Ain. Heute verlassen wir Oman und fahren über die Grenze in die Vereinigten Arabischen Emirate, in die Oase Al Ain. 9. Tag: Al Ain–Dubai. Kurze Besichtigung in Al Ain und Weiterfahrt nach Dubai. Nachmittags entdecken wir den traditionellen Teil von Dubai auf einer Stadtrundfahrt. Wir bestaunen Alt und Neu, von der eleganten Moschee bis zum architektonischen Wunderturm. Per Wassertaxi geht es über den Dubai Creek zum exotischen Gewürzmarkt und dem einmalig-glitzernden Gold-Souk. 10. Tag: Dubai. Im modernen Teil von Dubai sehen wir die Dubai Marina, ein exklusives Wohn-, Freizeit- und Geschäftsviertel, bevor wir die weltweit grösste künstliche Insel, «The Palm Jumeirah», errei-
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chen. Weiterfahrt zum höchsten Gebäude der Welt, dem 828 Meter hohen Burj Khalifa. Auf dem Areal ist auch das zweitgrösste Einkaufszentrum der Welt zu finden. Individueller Besuch des Einkaufszentrums. Möglichkeit, mit dem Lift zur Aussichtsplattform im 124. Stock des Burj Khalifa zu fahren, was mit einem grossartigen Panorama über Stadt, Meer und Wüste belohnt wird (fak., Anmeldung bei der Buchung notwendig). Den Abend verbringen wir auf einer Dhow, einem traditionellen arabischen Holzschiff. Wir segeln im Mondlicht entlang des Dubai Creek und geniessen ein Abendessen an Bord. 11. Tag: Dubai. Letzter Reisetag zur freien Verfügung. Wir geniessen die Annehmlichkeiten unseres Hotels oder tätigen letzte Einkäufe in einem der vielen Einkaufszentren. 12. Tag: Rückflug Dubai–Zürich. Kurz nach Mitternacht Transfer zum Flughafen. Linienflug mit Swiss nach Zürich. Am frühen Morgen Ankunft in Zürich. Individuelle Heimreise.
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Mit versierter Twerenbold-Reiseleitung kompetent begleitet – vom ersten bis zum letzten Reisetag Nicht inbegriffen Einzelzimmerzuschlag 995.– Zuschlag Business-Klasse ab 3640.– Fakultative Ausflüge (müssen im Voraus reserviert werden) – Bootsfahrt mit Delphinbeobachtung 60.– – Burj Khalifa 50.– Zuschlag Kleingruppe 15–20 Pers. 120.– Annullierungskosten- und Assistance-Versicherung 98.– Persönliche Auslagen und Trinkgelder Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch Einreisebestimmungen Schweizer BürgerInnen benötigen einen Reisepass, welcher noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist, sowie je ein Visum für die Vereinigten Arabischen Emirate und für Oman. Beide Visa werden vor Ort bei der Einreise ausgestellt. ■
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Ihre Hotels Auf dieser Reise haben wir für Sie folgende oder gleichwertige Hotels reserviert: Hotel Nächte Shangri-La Al Waha, Muscat 3 Turtle Beach Resort, Ras al Hadd 1 Arabian Oryx Camp, Wahiba Sands 1 Golden Tulip, Nizwa 2 Al Ain Rotana, Al Ain 1 Asiana Hotel, Dubai 3
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RÄTSEL & SPIELE
MIGROS-MAGAZIN | NR. 4, 19. JANUAR 2015 |
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Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.
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DRUECKEN EHESTAND FELLACHE FR I TEUSE HAUSARZT PFAELZER PRAESENS RANGEHEN SHANGHA I ZUKAUFEN
Teilnahmeschluss: Sonntag, 25.1.2015, 24 Uhr 1
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4
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Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.
Auflösung Nr. 3: OSTEN Gewinner Nr. 2: Agnes Zurmühle, Emmenbrücke LU; Hedy Fuchs, Oberarth SZ; Béatrice Zust, Luzern
Auflösung Nr. 4: Mineralwasser
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ALLES BEGRIFFEN?
Rä tsels pass Bankischen einem zw d ie ch rs ber Unte Der Bankräu r? Was ist der a st ll a b ss lleinem Fu » Der Fussba räuber und ich schiesse! r e d o r, » e t! h h sagt: «Geld schiesse nic her, oder ich ld e G « t: g sa star
«Seraina, wie viel ist sie ben mal sechs?», fragt die Lehre rin. Seraina: «Keine Ahnung , die Batterie in meinem Taschenrechn er ist leer!»
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Hugo hat sich ein kleines Spiel einfallen lassen. Er hat im nebenstehenden Buchstabensalat diverse Begriffe rund um das Badezimmer versteckt. Findest du alle zehn Wörter? Sie können waagrecht (von links nach rechts) und senkrecht (von oben nach unten) versteckt sein. Kreise sie ein.
B S A O A U
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N Q E
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Z W A S S
A
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A D Ä A G H A
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Kroatien - Montenegro
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Termin: So. 12. bis Mo. 20. April 2015 1. Tg. Schweiz - Jesolo, Übernachtung 2. Tg. Kvarner Bucht - Zadar - Sibenik 3. Tg. Split - Makarska Riviera Biokovogebirge - Dubrovnik 4. Tg. Dubrovnik, Stadtführung - Budva 5. Tg. Cetinje - Blick über die Bucht von Kotor - Bergdorf Njegusi - Budva 6. Tg. Naturpark Biogradska Gora mit Gletscherseen, Kloster Ostrog 7. Tg. Nationalpark Skadarsko, Bootsfahrt Skutarie See - Ulcinj - Sveti Stefan 8. Tg. Altstadt Kotor - Perast - Bucht von Kotor - Split Einschiffung am Abend 9. Tg. Ausschiffung in Ancona - Schweiz Kosten: Im DZ mit HP ab Fr. 1249.- (%) Inkl.: Königs-Bus (2+1), alle Ausflüge, Führungen, Aussenkabine Split – Ancona, gute 4* Hotels, EZZ Fr. 195. 4*-Hotels, 195.-
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RÄTSEL & SPIELE
MIGROS-MAGAZIN | NR. 4, 19. JANUAR 2015 |
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SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN
Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in
7 5 6 8 4 jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts. 6 9 Auflösung Nr. 3: 586 So nehmen Sie teil 1 5 2 Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) 2 3 5 7 1 9 6 4 8 Gewinner Nr. 2: 5 8 1 SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen 84 71 69 35 28 46 53 17 92 Evelyn Wüthrich, und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans 1 2 7 9 5 8 4 6 3 Zollbrück BE; Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen 1 9 5 4 6 3 2 1 8 7 Roland Rimaz, Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich 3 6 8 4 7 1 2 9 5 6 8 3 1 9 5 7 2 4 Corminboeuf FR; 7 6 4 Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel 5 9 1 2 4 7 8 3 6 Eugen Wiprächtiger, 7 4 2 8 6 3 9 5 1 Teilnahmeschluss: Sonntag, 25.1.2015, 24 Uhr Luzern; 8 2 7 Lilly Schwarz, Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 3 9 Hausen AG; Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Roger Berset, Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden 7 4 8 2 3 schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht. Romont FR 06010010674
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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 569 115 Ex. (WEMF 2014) Leserschaft: 2 373 000 (WEMF, MACH Basic 2014-2) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch
Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Publizistische Leitung: Monica Glisenti Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion: Andrej Abplanalp (Leitung), Bettina Langenbach (Chefin vom Dienst), Gerda Portner (Produzentin), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (Leitung), Almut Berger, Andrea Freiermuth, Yvette Hettinger, Ralf Kaminski, Silja Kornacher (Volontärin), Monica Müller, Daniel Schifferle (Verantwortlicher Leben), Reto E. Wild
Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (Leitung), Jean-Sébastien Clément, Andreas Dürrenberger, Béatrice Eigenmann, Anna Meister, Christoph Petermann, Michael West
Lithografie: Reto Mainetti (Leitung), Manuela Seelhofer, Max Sommer
Ressort Shopping & Food: Larisa Matkovic-Kilibarda (Leitung a. i.), Stefan Kummer (Produktionsleiter), Robert Rossmanith (Produktion), Heidi Bacchilega, Dora Horvath, Sonja Leissing, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, Anna-Katharina Ris, Claudia Schmidt, Jacqueline Vinzelberg, Anette Wolffram
Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Krüger, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis
Layout: Bruno Boll (Creative Director), Doris Oberneder (Art Director), Werner Gämperli, Nicole Gut, Gabriela Masciadri, Pablo Tys, Tatiana Vergara
Prepress: Liliane Bolliger, Marcel Gerber
Online: Reto Meisser, Reto Vogt
Strasse PLZ/Ort Telefon
Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Zollinger (Leitung), Larisa Matkovic-Kilibarda, Rea Tschumi
Michael Glarner, Christine Kummer, Janine Meyer, Jasmine Steinmann
Verlag: Rolf Hauser (Leitung), Alexa Julier, Laila Müller-Boonya, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71
Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Tabea Burri, Aisha Kaufmann, Theresa Wuitz
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MEINE WELT 102 |
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ANDREA CARONI
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NR. 4, 19. JANUAR 2015 | MIGROS-MAGAZIN |
«Ich schaue jeweils drei Serien gleichzeitig» Leidenschaft ist das, was FDP-Nationalrat Andrea Caroni antreibt ‒ ob in der Politik, bei Gesellschaftsspielen oder im Tennis. Ein grosser Traum ist dem Ostschweizer Rechtsanwalt bisher jedoch verwehrt geblieben: ein Mal mit Roger Federer ein paar Bälle zu wechseln.
Name: Andrea Caroni (34) Sternzeichen: Widder. «Aber es gibt vermutlich niemanden, dem sein Sternzeichen egaler ist als mir.» Wohnort: Herisau AR
damaligen Bundesrat HansRudolf Merz, bevor ich 2010 für ein Master studium in Politik und Wirtschafts wissenschaften nach Harvard ging. Im Dezember 2011 wurde ich 31jährig in den Nationalrat gewählt.
Wieso leben Sie in Herisau?
Ein Motto habe ich nicht, aber eine Grundhaltung: optimistisch und neu gierig sein. Ich finde fast alles spannend.
Wo würden Sie gern leben?
Abgesehen von Ausserrhoden? Die schönste Schweizer Stadt ist Zürich: Sie hat die perfekte Grösse – alles ist zu Fuss erreichbar –, es ist viel los, und man hat eine fantastische Aussicht über den See mit den Alpen im Hinter grund. Seit Studienbeginn habe ich darum noch ein Zimmer in Zürich. Während der Session übernachte ich oft dort. Beruf und Lebenslauf:
Aufgewachsen bin ich in Grub AR, wo ich mit 19 Jahren der FDP beitrat. Mein JusStudium absolvierte ich in Zürich und Genf. Mit 24 wurde ich in den Gemeinderat Grub gewählt, mit 27 Jah ren erlangte ich das Anwaltspatent, gründete die Jungpartei der FDP AR. Danach arbeitete ich drei Jahre als persönlicher Mitarbeiter für den
Was ich nicht mag:
Drei Dinge: IT, die nicht funktioniert, Schleicher auf der Strasse – beides Dinge, die meinen Fluss behindern – und ein unaufhörlich schrill schrei endes Baby tief in der Nacht. Letzteres kommt zum Glück kaum mehr vor. Meine schlechteste Eigenschaft:
Ich habe manchmal eine tiefe Frus trationstoleranz. In manchen Situa tionen fehlt mir die nötige Gelassen heit und Geduld. Laut werde ich aber nur in kleinen Kreisen und in Ausnahmefällen.
MEINE LEIDENSCHAFT
«… ist Politik. Erstens liebe ich das Diskutieren an sich und argumentiere gern. Das ist wie ein geistiger Sport. Die zweite Faszination gilt dem Inhalt: In mir brennt ein starkes liberales Feuer, mit dem ich unsere Gemeinschaft mitgestalten will.»
Meine Sucht:
Ich schaue jeweils drei Serien gleich zeitig: eine mit meiner Freundin, eine lockere unterwegs im Zug und eine seriöse spätabends, wenn alle im Bett sind. Serien sind eine Art Belohnung für mich. Die Beste überhaupt ist wahr scheinlich «Breaking Bad». Meine Vorbilder:
HansRudolf Merz ist mein politisches Vorbild, Oscar Peterson mein Jazz vorbild. Und aus «Herr der Ringe» bewundere ich Aragon für seinen Mut sowie Gandalf für seine unendliche Weisheit. Text: Laila Schläfli Bilder: Daniel Ammann
MEINE SPIELE Bild: Keystone
Warum jemand in Ausserrhoden leben will, muss ich hoffentlich nicht er klären. Warum aber Herisau? Erstens bietet Herisau als grösster Ort in Ausserrhoden sehr viel, zweitens gab es hier das vielfältigste Wohnangebot, und drittens ist dies der geografische Kompromiss zwischen meiner Freun din und mir.
Mein Lebensmotto:
«Ich liebe Gesellschaftsspiele generell, wie Siedler oder Carcassonne. Jassen ist auch toll und ergibt sich oft bei Treffen mit Freunden. Die Karten, die ich in der Hand halte, mit meinem Bild auf der Rück seite, waren Werbegeschenke für den Wahlkampf.»
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MEINE WELT
MIGROS-MAGAZIN | NR. 4, 19. JANUAR 2015
ANDREA CARONI | 103
MEIN SPORT
«Seit ich zehn bin, spiele ich Tennis. Früher habe ich auch regelmässig getanzt, doch da meine Freundin lieber Tennis spielt, ist dies nun unser gemeinsamer Sport. In der Session spiele ich im TC Nationalrat, wo ich Captain bin. Zudem bin ich ein absoluter Roger-Federer-Fan. Am liebsten sehe ich ihn live. Auch sonst verfolge ich seine Matches, wenn es irgendwie geht. Während Sitzungen laufen die dann im Hintergrund. Mein bisher unerfüllter Traum: ein paar Bälle gegen Roger Federer.»
MEINE FANTASYWELT
«Ich bin Fantasyfan und sammle Spiele, Bücher, Filme, sogar Plüschtiere ‒ Drachino war ein Geschenk an meine bald einjährige Tochter Fiona zu ihrer Geburt. Er bewacht sie. An Fantasy gefallen mir die idealisierten Welten mit allmächtigen Magiern, fantastischen Fabelwesen und heldenhaften Figuren.»
MEINE REISEFÜHRER
«An all diesen Orten war ich schon. Meine beste Reise waren die sieben Wochen durch Russland, Asien und die USA mit meiner Freundin im Jahr 2011: Zuerst fuhren wir mit der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau nach Peking, dann flogen wir von Schanghai nach Los Angeles und anschliessend nach Alaska.»
MEIN ARBEITSKOLLEGE
«Das Klischee des Anwalts ist das des bierernsten Paragrafenverwalters. Dominik ist das pure Gegenteil. Zudem ist er höchst kollegial, humorvoll und ein schlechterer Minigolfspieler als ich. All das schätze ich an ihm.»
MEIN LIEBLINGSPRODUKT
«Der M-BudgetDrink Sugarfree ist ein kühler, frischer Energieschub und ein Aufsteller für kleine Durchhänger während des Tages.»
MEIN KRAFTORT
«Das Heilbad Unterrechstein in Grub ist ein Ort der Harmonie, ein Kokon von warmem Wasser, gepaart mit guter Aussicht. Schon als Kind habe ich hier gebadet.»
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