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Migros magazin 02 2016 d ne

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Ausgabe Neuenburg-Freiburg, AZA 2074 Marin

MM02, 11.1.2016 | www.migrosmagazin.ch

Ildikó von Kürthy

Über die Sucht, Männern zu gefallen. Seite 22

Bild: François Wavre/lundi13.ch

Spitzensportlerin

Timea Bacsinszky hat sich freigekämpft – im Tennis und im Leben. Seite 14

Adressänderungen bitte der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst, Tel: 058 574 83 37, an den Nachmittagen von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr, oder per Mail: registre.mnf@gmnefr.migros.ch


Wir sind überwältigt von der enormen Beteiligung an unserer Spendenaktion und bedanken uns von ganzem Herzen für Ihr Engagement. Die Gesamtspendensumme von 6’120’000 Schweizer Franken fliesst in Projekte zugunsten bedürftiger Kinder in der Schweiz. Eine Aktion der Migros für:


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I Editorial

Garantierte Spassbremse Ich staune immer wieder: Woran liegts? Weshalb haben viele Arbeitnehmer ein absolutes Desinteresse an ihrer eigenen sozialen Absicherung? Diskutiert man mit Freunden, gibt es keine schlimmeren Stich­ worte als «Pensionskasse», «3. Säule» oder «Nettoverzinsung». Werfen Sie bei der nächs­ ten Party mal den Satz in die Runde: «Ich hab den Deckungsbeitrag der Pensionskassen verglichen. Da gibts grosse Unterschiede!» Die Gesichtszüge der Gesprächspartner wer­ den versteinern, einer schaut auf die Uhr, der Nächste wirft einen Blick an die Decke, der Letzte macht sich auf die Suche nach der Toilette. Sie sind die Spassbremse, auf sicher.

Bild: Christian Kerber

Dabei geht es beim Thema Pensionskasse für die meisten um den grössten Teil des Vermögens, das sie je haben werden. Wer sich mit 50 nicht das erste Mal mit seiner sozialen Absicherung befasst, ist entweder ignorant oder ungeschickt. Am ehesten wohl beides. Ab 50 werden die Weichen gestellt, ob Mann oder Frau einmal 4250 Franken im Monat beziehen wird oder 5150. Ob in den nächsten Jahren 15 Prozent weniger Steuern anfallen oder nicht. Viele können Stunden damit verbringen herauszufinden, wo sie irgendwo einen Liter Cola 15 Rappen billiger erhalten, lassen aber die grossen Möglichkeiten, wirk­ lich zu sparen, aussen vor. Schade. Haben Sie Ihre Finanzsituation schon mal mit jeman­ dem besprochen? Es lohnt sich. Ich muss an dieser Stelle unserem «Geld-Onkel» Albert Steck mal ein grosses Kompliment aussprechen. Er schafft es im­ mer wieder, komplexe Finanz­ zusammenhänge anschaulich auf den Punkt zu bringen. Dies attestieren ihm sowohl seine Leserinnen und Leser als auch die Kollegen auf der Redaktion. Zugegeben, gerade die sozialen Absicherungs­ instrumente wie in dieser Aus­ gabe auf Seite 73 machen es ihm nicht leicht. Sie sind ziemlich komplex, eben auch für uns Laien. Aber vor der Ernte steht halt immer die Büez – wer sparen will, der lerne und entscheide. Hans Schneeberger, Chefredaktor hans.schneeberger@migrosmedien.ch

Menschen

22

6 Vermisste Personen Mehr als 1000 im Jahr 2015.

Andreas Brunner von der Kapo St. Gallen erklärt, wann jemand als vermisst gilt. 8 Multikulti ist klasse

Rassismus gibts hier nicht. 21 Kinder aus 16 Nationen besuchen im Schulhaus Hessgut in Köniz BE die 6. Klasse. 14 Nicht um jeden Preis Platz 11 der Weltrangliste.

Doch Tennisspielerin Timea Bacsinszky schätzt auch das Leben neben dem Tennis. 21 Bänz Friedli 22 Interview

IldikÓ von Kürthy im Selbstversuch. Die deutsche Bestsellerautorin versuchte sich als Botox-Blondine mit Traumfigur.

Migros-Welt 34 Was kostet die Welt? Produkte zu erschwinglichen Preisen und für alle Lebenslagen gibts von M-Budget und in den Migros-Fachmärkten. 37 Saisonküche Feines aus dem Fleischwolf. Gerichte mit Hackfleisch gehören zu den beliebtesten Schweizer Alltagsgerichten. 52 Hackordnung Wissenswertes zu den diversen Hackfleischsorten. 55 Wunschgewicht

Mit Figure Control abnehmen. 56 Mega-Jackpot

Ganz ganz viele weitere glückliche Gewinner.

61 Neues aus der Region Aktionen, Reportagen, News aus Ihrer Genossenschaft

Leben 67 Alltagsknigge Darf man sich im Ausverkauf um Stücke reissen? Manchmal ist Loslassen wirklich besser. 71 Beauty

Fit statt fett nach dem Fest. 73 Migros-Bank-Ratgeber Kapitalbezug oder Rente? Der Bund will den Kapitalbezug einschränken. Was hätte das für Konsequenzen? 74 Kinder Die 14-jährige Dorothéa zog

vor zwei Jahren mit ihrer Familie von Appenzell nach San Cristobal in Mexiko. 77 Glücksgriff 79 Rätsel/Impressum 84 Cumulus 86 Meine Welt Der Zürcher Schauspieler Alireza Bayram spielt in der US-Serie «Homeland» eine tragende Rolle.

M-Infoline: Tel. 0800 84 0848 oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08. redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch * Normaltarif


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Menschen MM2

Darauf freuen wir uns Lauberhornrennen Diese Woche

rasen die schnellsten Skirennfahrer und -fahrerinnen der Welt in Wengen BE die Hügel hinunter.

Internationaler Tag der italienischen Küche Am 17. Januar zelebrieren wir Pasta,

Wein und jede Menge Italianità.

Unnützes Wissen

Mein Bild der Woche «Rettungswesten – zu einem grossen Peace-Zeichen zusammen-

Bilder: Getty Images, Giorgos Moutafis/Reuters, Daniel Ammann

Ständerätin im Kanton Aargau.

Hörprobe

Entschuldigen Sie, was hören Sie gerade? Carlos Manau (19), Sprachschüler aus Barcelona:

a) «Hot N*gga» von Bobby Shmurda b) «Eine kleine Nachtmusik» von Mozart c) «Hello» von Adele

Auflösung: a) Dieser Beat macht mich einfach glücklich.

Pascale Bruderer Wyss (38) ist

gelegt von Freiwilligen der Organisationen Greenpeace und Ärzte ohne Grenzen. Das Symbolbild aus den Bergen der griechischen Insel Lesbos erinnert uns zu Jahresbeginn an das Schicksal von über einer Million Menschen, die 2015 in Europa vor Krieg und Elend Zuflucht gesucht haben. Nur wenige Tage nach der Aufnahme dieses Bilds ertranken erneut rund 40 Flüchtlinge in der Ägäis; sie hatten sich via Türkei nach Europa aufgemacht. Zum Verhängnis geworden sind ihnen nicht funktionsfähige Rettungsboote und billige Rettungswesten. Eine Tragödie, die das Friedenszeichen auf Lesbos zu einem eindringlichen Aufruf werden lässt.»

Aus dem Leben der Insekten 1000 Glühwürm­ chen leuchten

so hell wie eine Kerze.

Wenn eine Blattschneider­ ameisenkönigin keine Kinder bekommen kann, lässt sie sich umschulen und wird Arbeiterin. Fruchtfliegen­ männchen

werden dünner, wenn sie bei der Paarung keine Konkurrenz haben. Wespen haben

wie Menschen charakteristische Gesichtszüge. Quelle: Neon/Stern


6 | MM02, 11.1.2016 | MENSCHEN

Was halten Sie von Menschen, die einfach verschwinden? Migrosmagazin.ch

Umfrage Vergangene Woche haben wir gefragt:

Vermisste

Hunderte von Menschen suchen Angehörige Im vergangenen Jahr wurden allein beim Schweizerischen Roten Kreuz 1882 Personen als vermisst gemeldet. Auch eine Folge der Flüchtlingswelle: Die meisten der Gesuchten sind irgendwo auf ihrem beschwerlichen Weg nach Europa verschollen. Text: Anne-Sophie Keller

In welchem Bereich leisten Sie Freiwilligen­ arbeit oder könnten Sie sich eine solche am ehesten vorstellen? 31% Verbände, die meine speziellen Inter­ essen vertreten 24% Sportvereine oder Organisationen zur Kontaktpflege 20% Gruppen mit karitativen Absichten 13% etwas anderes 12% keine

Vermisste in Zahlen

170

47

Prozent der bei Fedpol 2014 gemeldeten Ver­ missten konnten aus­ findig gemacht werden.

2002

wurde der internatio­ nale Tag der vermissten Kinder in Europa eingeführt. Er findet am 25. Mai statt. Quelle: Fedpol

Projekt «Trace the Face»: SRK-Mitabeiterin Nicole Windlin hilft, vermisste Angehörige aufzuspüren.

T

rauriger Rekord: Der Suchdienst des Schweize­ rischen Roten Kreuzes (SRK) hat 2015 deutlich mehr Fälle bearbeitet als in der Vergangenheit. Insgesamt 1882 Menschen wurden von An­ gehörigen als vermisst gemeldet; in früheren Jahren waren es jeweils rund 200. Hauptverantwortlich für den Anstieg sei die Flüchtlings­ krise, sagt SRK­Mitabeiterin Nicole Windlin gegenüber der «NZZ am Sonntag». Rund zwei Drittel der Anfragen stammten von Menschen auf der Flucht. In Wind­

lins Berner Büro haben während der vergangenen 12 Monate Men­ schen aus 66 Nationen angeklopft. Um die Vermissten zu finden, arbeitet das SRK eng mit inter­ nationalen Organisationen wie dem IKRK und lokalen Netzwerken zusammen. Helfen kann auch das Projekt «Trace the Face»: Auf der gleichnamigen Website veröffent­ lichen Personen, die jemanden vermissen, Fotos von sich selbst – in der Hoffnung, dass die Gesuch­ ten sie erkennen und kontaktieren. Das SRK betreut zudem auch Schweizerinnen und Schweizer, die

eine ihnen nahestehende Person aus den Augen verloren haben. Mehrere hundert Menschen verschwinden Jahr für Jahr; exakte Zahlen existieren nicht. Oft enden diese Geschichten mit einem Happy End: Der ausge­ büxte Teenager kehrt am nächsten Morgen zurück – alles nur ein Missverständnis. 2015 konnte das SRK in 150 Fällen den Verbleib einer vermissten Person klären. In einigen Fällen blieb aber nur die traurige Aufgabe, Angehörige über den Tod der vermissten Person zu informieren. MM

Bilder: Ruben Ung/SRK, zVg

Nachforschungsgesu­ che bearbeitete das Bundesamt für Polizei (Fedpol) 2014. Dort spürt eine Abteilung Personen nach, die sich ins Ausland abgesetzt und alle Kontakte abge­ brochen haben.


MENSCHEN | MM02, 11.1.2016 | 7

Andreas Brunner

«Wir sehen es nicht gern, wenn Angehörige die Bilder der Vermissten auf Facebook posten» Andreas Brunner, wann gilt eine Person als vermisst? Die Kantonspolizei St. Gallen hat im vergangenen Jahr 335 Personen als vermisst registriert. Der Begriff ist aber rechtlich nicht definiert. Ein typischer Fall ist der Mann, der am Samstag wandern geht und nicht mehr heimkehrt. Aufgrund bestimm­ ter Gefahren ist davon auszugehen, dass ihm etwas passiert ist – er gilt also tatsächlich als vermisst. Wenn es aber bloss einen Streit gab und einer geht, ohne dem anderen etwas zu sagen, gilt er nicht als vermisst – dann ist er einfach davongelaufen. Eine handlungsfähige Person ist keinem Rechenschaft schuldig. Wann reagieren Sie sofort? Das kommt auf die Umstände an. Es kann einen Tag dauern oder eine Woche, bis wir reagieren. Wenn etwa eine Person Medikamente benötigt, ist ihre Gesundheit oder gar ihr Leben gefährdet; da intervenieren wir rasch. Auch bei vermissten Klein­ kindern müssen wir sofort tätig werden. Dass man die Polizei erst nach 24 Stunden einschalten kann, ist ein Irrglaube. Welche Kriterien gelten bei davon­ gelaufenen Jugendlichen? Es gibt vermisste, entlaufene oder entwichene Personen. Jugendliche, die von zu Hause abhauen, gelten als entlaufen. Jugendliche, die einen zugewiesenen Aufenthaltsort wie ein Heim oder eine Pflegefamilie haben, gelten als entwichen. 2015 hatten wir 199 vermisste, 109 entlaufene und 27 entwichene Personen. Warum verschwinden Menschen? Bei Jugendlichen sind es in der Regel Konflikte zu Hause, in der Schule oder in der Lehre. Im besten Fall kommen sie von allein zurück. Bei erwachsenen Personen sind die Ur­ sachen vielfältiger: Sie beabsichtigen, unterzutauchen, oder planen, sich das Leben zu nehmen. Sie verun­ fallen, verschwinden in den Bergen oder werden Opfer einer Straftat.

Wie viele Personen konnte die Polizei wiederfinden? Im Kanton St. Gallen konnten wir im vergangenen Jahr alle 335 Vermissten bis auf drei Personen ausfindig machen. Die meisten Fälle lösen sich innerhalb der ersten Stunden auf. Welche Rolle spielen Medien und Social Media bei der Suche? Wir sehen es nicht gern, wenn An­ gehörige die Bilder der vermissten Personen auf Facebook posten. Wir haben unsere Mittel und Wege, um nach Jugendlichen zu suchen. Wenn Eltern die Medien mit Bildern bedienen, üben sie einen so grossen Druck auf die Jugendlichen aus, dass diese panisch reagieren könnten. Nämlich wie? Es ist zu befürchten, dass sie sich dann erst recht nicht mehr getrauen, sich zu melden. Zudem könnten Jugendliche später bei der Lehr­ stellensuche Probleme bekommen, wenn man weiss, dass sie mal Ärger verursacht haben. Die jungen Men­ schen werden auf eine Weise geoutet, die nicht verantwortbar ist. Das ver­ stehen die Eltern manchmal nicht. Darum sind wir mit dem Gang an die Öffentlichkeit sehr vorsichtig. Bei Hinweisen darauf, dass eine Person verunfallt oder gefährdet ist, sieht das etwas anders aus: Bei Bergunfällen beispielsweise können uns soziale Medien oder Bergportale sehr helfen. Ist es in Zeiten der totalen Ver­ netzung und Überwachung nicht schwieriger, zu verschwinden? Nicht unbedingt. Gerade Leute, die ein neues Leben anfangen möchten, sind manchmal nicht auffindbar. Und wenn wir sie dann doch finden, haben wir nicht das Recht, der Familie den Aufenthaltsort ohne Bewilligung des Vermissten mitzu­ teilen. In solchen Fällen können wir lediglich sagen, dass die Person wohl­ auf sei. Das mag hart sein, aber wenn man sich eine Frau vorstellt, die vor ihrem gewalttätigen Mann flieht, ist das durchaus sinnvoll. MM

Andreas Brunner (57) koordiniert bei

der Kantonspolizei St. Gallen die Vermisstenfälle.

Strassenumfrage

Was wäre für Sie ein Grund, abzuhauen?

Philippe Weber (24), Student aus Aarau AG: «Ein schwerer Schicksals­

schlag vielleicht. Oder eine rapide Verschlechterung der wirtschaft­ lichen Situation. Neu anfangen würde ich in Spanien oder in den USA.»

Samirah Hakimifard (32), Kommunikationsallrounderin aus Bachenbülach ZH: «Wenn mir hier

die Decke auf den Kopf fallen würde, könnte ich mir eine Flucht nach Asien vorstellen.»

Sean Blem (47), Künstler aus Zürich und Johannesburg: «Die

Möglichkeit, irgendwo auf der Welt zu arbeiten und zu leben – ein Privileg, das nicht allen vergönnt ist. Wer es hat, sollte es nutzen.»


8 | MM02, 11.1.2016 | MENSCHEN

1 Juan (12) ist Kolumbianer und

in Spanien aufgewachsen. Seit vier Jahren lebt er in der Schweiz. Er will Profifussballer werden.

2 Janis (13) hat eine thailändische Mutter. Er spielt elektrische Gitarre, ist ein Autofan und will Automechaniker werden. Mit seiner Mutter spricht er Thai.

3 Rosalinda (11) kommt aus Ghana. Sie ist am liebsten mit Kolleginnen unterwegs und schwimmt gern. Zu Hause spricht sie ghanaischen Dialekt.

2

3

1 4

4 Derya (12) ist türkische Kurdin. Sie liebt es zu zeichnen und geht gern zur Schule. Daheim spricht sie Türkisch; mit ihrem verstorbenen Vater hat sie Kurdisch gesprochen. 5 6

5 Klaire (12) ist Philippina. Sie zeichnet oft und surft gern im Internet.

6 Frieden (12) stammt aus dem Kongo. Er ist im STB-Leicht-

athletikklub und hat beim Kids Cup mitgemacht. Zu Hause spricht er Französisch.

7 Moira (11) hat eine italienische

Mutter. Sie besucht die Pfadi und macht Leichtathletik – im Sprint ist sie die Schnellste der Klasse. Seit fünf Jahren besucht sie den Schulsportkurs.

8 Anna (11) ist Österreicherin und bis vor vier Jahren in Italien aufgewachsen. Sie spielt Gitarre, ist Pfadfinderin, lernt Chinesisch und will Anwältin werden.

Multikulturelle Klassen

21 Kinder, 16 Nationen

Multikulti macht Schule: Wenn die 6a zum Unterricht erscheint, trifft sich die halbe Welt. Die stark durchmischte Klasse im Hessgut in Köniz harmoniert – auch wenn es im Alltag immer wieder sprachliche Hürden zu überwinden gilt. Text: Claudia Langenegger

Bild: Beat Schweizer


MENSCHEN | MM02, 11.1.2016 | 9

Ein bunt gemischter Haufen: die HessgutKlasse 6a (drei Schüler sind nicht abgebildet).

9

9 Jessica (12) stammt aus Sri Lanka. Sie zeichnet gern und spielt oft draussen mit ihren Kolleginnen. Zu Hause spricht sie Tamil.

10

10 Kazim (12) hat türkische

12 8

11

14

Eltern. Er spielt am liebsten Computergames und Fussball mit Kollegen. Daheim spricht er Türkisch.

13

11 Pirusshan (12) ist aus Sri Lanka. Er mag alle Schulfächer. In der Freizeit spielt er Fussball mit Kollegen und lernt viel: Er will mal das KV besuchen. Daheim spricht er Tamil.

15 7 16

12 Meret (12) hat einen Deutschschweizer Vater und eine Westschweizer Mutter; beide Eltern haben deutsche Wurzeln. Meret spielt klassische Gitarre an der Musikschule Köniz. Daheim spricht sie Französisch.

13 Glenn (11) hat eine kamerunische Mutter, mit welcher er sich auf Französisch unterhält. Er spielt Fussball beim FC Weissenstein.

14 Davis (12) hat eine chinesische Mutter. Er spielt in seiner Freizeit oft Fussball und schwimmt gern.

Maria (11) stammt aus

Gian (12) ist zu einem Viertel Italiener. Er ist Pfadfinder und spielt Unihockey und Waldhorn, ein Blechblasinstrument.

Angola. Sie spielt gern mit kleinen Kindern, verbringt viel Zeit mit ihren Kolleginnen und mag Musik. Zu Hause spricht sie Portugiesisch und Französisch.

15 Mira (12) hat italienische

Wurzeln. Sie spielt Theater, ist Pfadi-Mitglied und macht gern Sport.

16 Seraina (12) ist Schweizerin.

Sie treibt gern Sport, ist bei den Pfadfindern und spielt seit vier Jahren Geige.


e weis wahl mit flug a k c ü R lenci a V b a Puccinis «Tosca»

Opernhaus «Palau des les Arts Reina Sofía» in Valencia

Altstadt Valencias

Musikreise: Turin-Toulouse-Bilbao-Valencia

Operngenuss im Süden Europas Unser Musikprogramm Teatro Regio Torino «Tosca» Oper von Giacomo Puccini (alle Kunden erhalten Kategorie 1)

Théâtre du Capitole, Toulouse «Les Fêtes Vénitiennes» Barockoper/Ballett von André Campra ABAO-OLBE Oper Bilbao «Manon Lescaut» Oper von Giacomo Puccini Palau de les Arts Reina Sofía, Valencia «Aida» Oper von Giuseppe Verdi

Teatro Regio Turin

Ihre Hotels Wir logieren drei Nächte in Turin, zwei Nächte in Toulouse, drei Nächte in Bilbao und zwei Nächte in Valencia in ausgewählten Erstklasshotels. Alle Hotels verfügen über modernen Komfort (Bad oder Dusche/WC, Sat.-TV, Telefon).

Ihr Reiseprogramm 1. Tag, Fr 19. Februar: Schweiz–Mailand– Turin. Fahrt via Gotthard nach Mailand. Hier haben wir freie Zeit um den Mailänder Dom zu besichtigen. Abends Ankunft in Turin. 2. Tag, Sa 20. Februar: Turin. Die erste Hauptstadt Italiens ist aufgrund der ansässigen Automobilindustrie wie Fiat und Lancia als Industriestadt bekannt. Doch die Stadt bietet so viel mehr. Elegante Palazzi und prachtvolle Schlösser, Reste aus der Antike und zeitgenössische Kunst erwarten uns hier. Wir geniessen mit der Oper Tosca unseren ersten musikalischen Leckerbissen. 3. Tag, So 21. Februar: Fakultativer Ausflug Piemont mit Asti inkl. Mittagessen. Heute unternehmen wir einen Ausflug ins Piemont. Es ist ein endloses, weinbewachsenes Hügelmeer. Wir geniessen ein feines Mittagessen und besuchen die Stadt Asti sowie eine Weinkellerei und degustieren die Weine, die hier gekeltert werden. (muss bei der Buchung reserviert werden) 4. Tag, Mo 22. Februar: Turin–Toulouse. Wir fahren durch den Fréjus-Tunnel und weiter über Grenoble, Nîmes, Montpellier und Narbonne nach Toulouse. 5. Tag, Di 23. Februar: Toulouse, fakultativer Ausflug Airbus-Werke. Auf einer Stadtführung erleben wir die interessante Geschichte der Stadt Toulouse und ihre historischen Sehenswürdigkeiten. Seit dem Mittelalter zählt Toulouse zu den grossen künstlerischen Zentren Frankreichs. Am Nachmittag besuchen wir fakultativ die Airbus-Werke. Auf einer geführten Besichtigung durch die Airbus-Werke erfahren wir Interessantes zum Thema der Luftfahrt. (Anmeldung bei Buchung erforderlich, Teilnehmerzahl ist limitiert). Wir erleben mit Les Fêtes Vénitiennes einen weiteren musikalischen Höhepunkt.

6. Tag, Mi 24. Februar: Toulouse–Biarritz– Bilbao. Weiterreise nach Biarritz. Von hier bieten sich herrliche Ausblicke auf die Silberküste. Zeit zur individuellen Verfügung. Anschliessend fahren wir weiter nach Bilbao. 7. Tag, Do 25. Februar: Ausflug Rioja-Gebiet. Unser Ausflug bringt uns in das Rioja Alavesa-Gebiet, das Weinanbaugebiet des Baskenlandes. Wir unternehmen eine Panoramafahrt über die Weinstrasse und gelangen nach Laguardia, zur Hauptstadt der Weinregion. Wir verkosten die Tropfen der Region und geniessen ein Mittagessen auf einem Weingut. 8. Tag, Fr 26. Februar: Bilbao. Den heutigen Tag widmen wir Bilbao mit seiner 700-jährigen Altstadt und bedeutenden Werken moderner Architektur. Nach einer Stadtführung besichtigen wir das Guggenheim Museum mit Audioguides. Heute sehen wir die Oper Manon Lescaut. 9. Tag, Sa 27. Februar: Bilbao–Zaragoza– Valencia. Weiterreise über Zaragoza nach Valencia. 10. Tag, So 28. Februar: Valencia. Wir entdecken den historischen Kern Valencias mit kundiger Führung und besichtigen die Seidenbörse. Sie gilt als eines der bedeutendsten Gebäude der profanen Gotik in Europa. Wir sehen ausserdem die Stadt der Künste und der Wissenschaften (Ciudad de las Artes y las Ciencias), die vom international renommierten, aus Valencia stammenden Architekten Santiago Calatrava entworfen wurde. Nachmittag zur freien Verfügung. Zum Abschluss unserer Reise erleben wir Aida im sensationellen Opernhaus. Danach Tapas-Abendessen im Hotel. 11. Tag, Mo 29. Februar: Valencia – Rückflug nach Zürich. Gegen Mittag Transfer zum Flughafen Valencia und Rückflug mit Swiss nach Zürich. Anschliessend Rücktransfer zur Ihrem Einsteigeort. Programmänderungen vorbehalten.

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Fahrt im Königsklasse-Luxusbus Rückflug mit Swiss Valencia–Zürich in Economy-Klasse Unterkunft in Erstklasshotels Mahlzeiten: – 10 x Frühstücksbuffet, 1 x Mittagessen, 8 x Abendessen Musikprogramm Karten Kat. 3 (Turin Kat. 1) Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflüge) Audio-System auf Rundgängen Erfahrener Reisechauffeur

Nicht inbegriffen ■

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Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch Abfahrtsorte 06:10 Wil •, 06:30 Burgdorf •, 06:35 Winterthur, 06:45 Basel, 07:00 Zürich-Flughafen •, 07:20 Aarau, 08:00 Baden-Rütihof •, 08:50 Arth-Goldau (nur Einstieg)

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MENSCHEN | MM02, 11.1.2016 | 11

MultikultiKlassen: Chancen und Risiken

Migrosmagazin.ch

E

s macht unglaublich Spass mit dieser Klasse», sagt Maria Vogt. Die 31-jährige Liechtensteinerin unterrichtet seit etwas mehr als einem Jahr im Schulhaus Hessgut in der Berner Vorortsgemeinde Köniz. Die 21-köpfige Klasse 6a vereint 16 Nationen aus aller Welt – vier Kontinente sind vertreten: Asien, Afrika, Südamerika und natürlich Europa. «So viele Länder in einer Klasse, das ist spannend», sagt Moira (11). «Jeder bringt etwas Spezielles mit», findet Seraina (12): Bei dieser multikulturellen Mischung sind etwa Geburtstagsfeste immer wieder etwas Besonderes. «Wir haben schon chinesisch und afrikanisch gegessen», schwärmt Mira (12), die neben Moira und Seraina sitzt. Die drei Freundinnen gehören zu den wenigen, die auch daheim Schweizerdeutsch sprechen. Die meisten ihrer «Gspänli» haben Wurzeln fernab in der weiten Welt: Sri Lanka, Philippinen, Vietnam, Thailand, China, Ghana, Kongo, Angola, Kamerun, Eritrea, Kolumbien, Türkei, Bosnien. Am Berner Schulhaus Hessgut Liebefeld gibt es 420 Kinder in vier Kindergärten, 4 Basisstufen und 14 Schulklassen. Die Schülerinnen und Schüler sprechen insgesamt 42 verschiedene Muttersprachen. 50 bis 70 Prozent der Kinder sprechen zu Hause eine bis zwei Fremdsprachen. Einige sind eingebürgert. Das heisst aber nicht, dass sie so gut Deutsch sprechen wie Kinder mit deutscher oder berndeutscher Muttersprache. Ein starkes Wir-Gefühl

«Es ist lustig mit so vielen Nationen. Die Freundschaften sind sehr gut in dieser Klasse», sagt Rosalinda (11), deren Eltern aus Ghana stammen. Jessica (12), ein dunkelhäutiges Mädchen aus Sri Lanka mit fröhlichem Blick und rabenschwarzen Haaren, findet: «Ich bin gerne in dieser Klasse, wir unternehmen viel zusammen, alle kommen gut miteinander aus. Und man hilft einan-

der.» Pirusshan (12) bestätigt: «Alle sind da, wenn ich Hilfe brauche.» Auch der Lehrerin fällt immer wieder die grosse Hilfsbereitschaft der Kinder auf: «Die Kinder haben ein sehr hohes soziales Niveau, sie schauen gut zueinander», sagt Maria Vogt. Dass ein schwächeres Kind von den anderen gequält oder schikaniert wird, gibt es in ihrer Klasse nicht. «Das erstaunt selbst mich», sagt sie. Abiel, ein 13-jähriger Junge aus Eritrea, hat eine starke Sehbehinderung. «Mit dem rechten Auge sehe ich gar nichts, mit dem linken nur schlecht», erklärt er. Er ist darauf angewiesen, dass die Lehrer sein Handicap im Schulalltag berücksichtigen. Wenn die Kinder unterwegs sind, hat er kaum Orientierung und braucht Begleitung. «Ab und zu vergesse ich das», sagt Maria Vogt. Dann seien die Mitschüler aber gleich zur Stelle. «In solchen Fällen fragen sie mich sofort: ‹Und Abiel? Was soll er machen?›» Deutsch-Nachilfe gefragt

«Ich finde diese gemischte Klasse ganz normal», sagt Maria (11), deren Eltern aus Angola stammen. Sie spricht zu Hause Portugiesisch und Französisch. Entsprechend schwierig ist es für sie, sich in der deutschen Sprache auszudrücken. Gemeinsam mit mehreren Klassenkameraden besucht sie darum jeweils mittwochs eine Nachhilfelektion bei Frau Nyffenegger. «Sie hilft in Mathe und Deutsch», erklärt Rosalinda, eine gross gewachsene Ghanaerin. Frau Nyffenegger gibt sogenannten DaZ-Unterricht – Deutsch als Zweitsprache. Jeden Dienstag erteilt sie drei Lektionen in der Klasse. Im Hessgut gibt es drei spezielle DaZ-Klassen für Schülerinnen und Schüler, deren Deutschkenntnisse für den Unterricht noch nicht genügen. Die Philippina Klaire und der Kolumbianer Juan sind als Letzte aus den DaZ-Kursen zur 6a gestossen. Während Juan schnell und gut auf Hochdeutsch drauflosredet, wagt

die scheue Klaire kaum etwas zu sagen. «Es gibt Schüler, die häufig nachfragen müssen, auch wenn ich es sehr langsam auf Hochdeutsch erklärt habe», sagt Maria Vogt. Das schulische Niveau ist sehr durchmischt. In der 6a gibt es aber auch Schüler, die es problemlos ans Gymnasium schaffen werden. Eines der Kinder ist mit einem IQ von 130 sogar hochbegabt; es könnte Förderlektionen besuchen, will jedoch in der Klasse bleiben. Das hat mit der Unterrichtsform zu tun: «Ich lasse die Schüler oft in Gruppen und selbständig arbeiten», erklärt Maria Vogt. So kann sie die unterschiedlichen Niveaus in einer Lektion berücksichtigen. «Im Fach Mathematik habe ich mindestens drei verschiedene Stufen. Das ist bei der heutigen Art des Unterrichtens möglich. Würde ich nur Frontalunterricht geben, ginge das nicht.» Die Lehrerin hat einen Text mit Aufgaben verteilt; an der Wandtafel steht, wie die Schüler vorgehen müssen. Sie beginnen mit NNM (Natur–Mensch–Mitwelt), Deutsch oder Mathematik und erarbeiten den Stoff eigenständig. Die Herausforderung bei dieser Art des Unterrichts: Die Lehrkraft muss mehr Stoff vorbereiten. Das stört Vogt nicht: «Ich halte es für die richtige Unterrichtsform.» Elterngespräche mit Übersetzer

Ihre Eltern hätten keine Angst, dass ihre Sprösslinge wegen der grossen Durchmischung der schulischen Niveaus zu kurz kämen, sagen die Kinder. Maria Vogt hingegen bekundet Mühe mit den Erwartungen mancher Eltern. «In vielen Ländern kann man es nur zu etwas bringen, wenn man studiert. Ich merke, dass einige Eltern dem durchlässigen Bildungssystem in der Schweiz nicht trauen – sie glauben, dass nur die Universität zählt.» Für diese Eltern stelle es ein Problem dar, wenn ihr Nachwuchs es nicht ins Gymnasium schaffe. «Gewisse Kinder erfüllen diese Erwartungen nicht, auch wenn sie sich noch so anstrengen. Das schmerzt», so die

Schulleiter Martin Bertschi

«Wir haben keine Kulturen, sondern Menschen» Martin Bertschi, wie hat sich das Phänomen Multikulti im Hessgut entwickelt? In den 70ern waren die Klassen noch mehrheitlich schweizerisch mit ein bis drei fremdsprachigen Kindern, meist aus Italien oder Spanien. In den 80ern und 90ern stieg der Anteil bis auf 70 Prozent. Heute kommen viele aus dem Balkan, Asien, Nordafrika. Wie lautet Ihr Rezept für ein konfliktfreies Miteinander? Wir haben keine Kulturen, sondern Menschen. Die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Kultur wird nicht zelebriert. Wie integrieren Sie in Köniz fremdsprachige Kinder? Auf Kindergarten- und Basisstufe erhalten die Kinder Unterstützung in Deutsch-als-Zweitsprache-Kursen (DaZ). Auch Kinder im Schulalter besuchen 24 bis 36 Wochen lang DaZ-Kurse, bevor sie in eine Regelklasse integriert werden. Das Konzept erlaubt altersdurchmischtes Lernen mit Klassen- und Teilpensenlehrkraft sowie Heilpädagogin. Und ab dem 5. Schuljahr bieten wir neu Lernateliers an. Ziel ist es, das selbstverantwortliche Lernen und die Chancengleichheit zu fördern. Wie laufen Elterngespräche ab? Bei wichtigen Gesprächen ziehen wir Dolmetscher bei. Die Kosten fürs Erstgespräch trägt die Schule, danach zahlt die Gemeinde. Ist das Hessgut also teurer als andere Schulen? Wir haben mehr Förderlektionen und höhere Übersetzungskosten – 65 Franken plus Spesen; das müssen wir anderswo einsparen. Bei wichtigen Elterngesprächen zu Laufbahnentscheiden oder speziellen Massnahmen lohnen sich die Ausgaben jedoch.


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Lehrerin. Aus sprachlichen Gründen sind auch Elterngespräche immer wieder schwierig. «Oft brauche ich einen Übersetzer», sagt Maria Vogt. Schnell mal zu Hause anrufen, etwas melden, etwas nachfragen – das funktioniert bei etlichen Familien nicht. Vielen 6a-Schülern fällt gar nicht mehr auf, wie durchmischt ihre Klasse ist. Die Kinder haben gerade die Schultheateraufführung einer Klasse aus einer Nachbargemeinde besucht – und gestaunt: «In dieser Klasse gibt es kaum Kinder mit anderer Hautfarbe», stellt Moira fest. Auch den übrigen Kindern sind die vielen weissen Gesichter aufgefallen. «In der ganzen Schule gibts nur drei andere Hautfarben», sagt Frieden (12), ein Kongolese. «Und das auch nur, wenn man mit dem Wort ‹schwarz› sehr grosszügig umgeht.» Frieden spricht zu Hause Französisch. Im Kindergarten konnte er noch gar kein Wort Deutsch sprechen. Meret (12) war damals seine Übersetzerin. Sie ist bilingue, ihre Mutter stammt aus der Romandie. «Bei uns ist es noch nie passiert, dass je-

mand die Heimat eines anderen beleidigt hat», sagt sie. «Rassismus gibt es bei uns nicht – ein Rassist würde es in unserer Klasse gar nicht aushalten.» Natürlich kommt es auch in der 6a zu Streitigkeiten, aber nie drehen sie sich um die Herkunft. Spott kommt zwar vor, doch das sind harmlose Sprüche unter Kindern – ob sie nun die Nasenform, die Haarfarbe, die Körpergrösse oder eben die Hautfarbe betreffen. Auch die religiöse Zugehörigkeit ist kein Thema. Das Konfliktpotenzial ist ohnehin relativ gering: Die meisten Kinder sind Christen, hinzu kommen ein Hindu, drei Muslime und zwei Buddhisten. «Multikulti ist cool»

Als es um zehn Uhr zur grossen Pause klingelt, stürmen alle aus dem Zimmer und schlüpfen in ihre Jacken. Die Mädchen gehen in Grüppchen spazieren und schwatzen, die meisten Buben spielen Fussball. Leicht verschwitzt sitzen sie eine halbe Stunde später wieder an ihren Pulten. Auch nach der Pause drehen sich ihre Gespräche um Fuss-

ball. Einer der Besten ist der Kolumbianer Juan (12). «Ich trainiere dreimal pro Woche beim FC Köniz, und am Wochenende spiele ich an Turnieren», sagt der Real-Madrid-Fan in schnellem und klarem Hochdeutsch. Später will Juan natürlich Fussballer werden. Auch die Österreicherin Anna (11) äussert sich in Hochdeutsch: «Ich bin froh, in dieser Klasse zu sein. Sie hat mich verändert, ich bin lebhafter und nicht mehr so streberhaft.» Anna möchte Anwältin werden. Zum Wochenabschluss setzen sich die Kinder im Kreis zusammen. Jeder kann sagen, was ihm in dieser Woche besonders gut gefallen hat und was nicht. Die einen fanden das Rugbyspiel im Schulsport toll, die anderen gar nicht. Die einen mochten den DaZ-Unterricht, die anderen weniger. In einem Punkt aber sind sich alle einig: Multikulti, das ist cool. «Es ist ein Gewinn, von so vielen Nationen etwas zu lernen», sagt Gian. Und Meret fügt an: «Manchmal prahle ich sogar ein bisschen mit unserer Multikulti-Klasse.» Zu Recht: Die Vielfalt in der 6a ist etwas Besonderes. MM

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Sport-Highlights und Prognosen für 2016

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Timea Bacsinszky

«Timi» ist flügge geworden

Timea Bacsinszky blickt auf ihr bestes Jahr zurück. Am Australian Open in Melbourne will die Top-Tennisspielerin aus Lausanne nun an die Erfolgsserie anknüpfen. Aber nicht um jeden Preis: Der verbissene Ehrgeiz ist Vergangenheit. Text: Reto E. Wild

S

ie habe den schönsten Beruf der Welt, sagt Tennisspielerin Timea Bacsins­ zky (26). «Es ist der Hammer, ich bin topmotiviert.» Auch privat ist sie glücklich: Vor fast zwei Jahren hat sie mit ihrem Berner Freund Andreas (30) eine kleine Wohnung im Zentrum von Lausanne bezogen. Kürzlich war sie mit ihm fünf Tage lang in Budapest. Da ihre Eltern aus Ungarn stammen und sie fliessend Ungarisch spricht, war sie für ihren Freund die beste Stadt­ führerin. Zudem kannte sie Budapest bereits von Tennisturnieren. Sportlich ist die Tennisspielerin in Best­ form: Bereits 2014 siegte Bacsinszky gegen Marija Scharapowa, derzeit Nummer 4 der Weltrangliste. Im vergangenen Jahr zog sie erstmals in die Top Ten der Weltrangliste ein. Sie gewann 2015 zwei WTA­Turniere in Mexiko; am French Open in Paris stiess sie ins Halbfinale vor und in Wimbledon ins Viertelfinale. Rund 3,5 Millionen Franken Preisgeld hat sie in ihrer über zehnjährigen Tenniskarriere erspielt. Eine E-Mail brachte den Ball ins Rollen

Die Erfolge der vergangenen zwei Jahre sind umso bemerkenswerter, als Timea Bacsins­ zky eigentlich mit dem Tennis abgeschlossen hatte. Am 21. Mai 2013 erhielt sie jedoch eine E­Mail: French­Open­Veranstalter fragten sie überraschend an, ob sie am Turnier teilnehmen wolle. Die junge Frau hatte gerade ein Praktikum im Fünfsternehotel Chalet Royalp in Villars­sur­Ollon VD begonnen, konnte dem Angebot dann aber nicht widerstehen. Beim Karriereneustart geholfen haben ihr zwei Dinge: Einerseits blicke sie als «grund­ sätzlich positiver Mensch» gern vorwärts, andererseits war da ihr neuer Trainer, der Franzose Dimitri Zavialoff, der schon Stan Wawrinka in die Top Ten geführt hatte.

Bild: François Wavre

Mit der Westschweizerin schaffte er das glei­ che Kunststück innerhalb von zwei Jahren; als er Timea Bacsinszky übernahm, belegte sie noch Position 285 auf der Weltrangliste. Ein Akt der Befreiung

Unter die Zeit, als sie noch von ihrem Vater trainiert wurde, hat die Tennisspielerin indes einen Schlussstrich gezogen: Igor Bacsinsky wollte sie zu einem Star heran­ züchten und zwang sie schon im Alter von drei Jahren zum Tennisspielen. Sie hat ihre schwierige Kindheit deshalb auch schon als «Hölle» bezeichnet. Sie sei nur deshalb nicht den Drogen verfallen, weil sie stets die Hoff­ nung auf bessere Zeiten gehabt habe. «Über die Beziehung zu meinem Vater wurde schon so viel geredet und geschrieben. Ich möchte lieber über andere Themen spre­ chen. Er gehört nicht mehr in mein Leben.» Anders als ihre geschiedene Mutter Suzan­ ne: Sie wohnt in Belmont­sur­Lausanne und zählt zu ihren engsten Bezugspersonen. Ein erstes Comeback hatte Timea Bac­ sinsky bereits 2011, nach einer Fussverlet­ zung. Schon damals sei die Zeit reif gewesen für eine neue «Timi», wie ihre Freunde sie nennen. Sie hat sich auf ihrem linken Unterarm eine Schwalbe stechen lassen – ein Symbol für Frühling, Aufbruch und Freiheit. Und auf ihrem rechten Fuss steht «dietro le nuvole c’è sempre un cielo blu»: Hinter den Wolken gibt es immer einen blauen Himmel. Dafür hat sie die italienische Sprache gewählt, «weil sie schöner klingt». Erlernt hat sie sie, als sie mit Doppelpart­ nerin Tathiana Garbin um die Welt reiste. Überhaupt hat Timea Bacsinszky ein Faible für Sprachen: Neben Ungarisch und Italienisch spricht sie bereits seit dem Kin­ dergarten Französisch, ausserdem Deutsch, weil ihr Onkel in Nürnberg lebt. Englisch und Spanisch hat sie auf ihren Turnierreisen

gelernt. Und inzwischen kennt sie sich auch mit «Schwizerdütsch» aus, schliesslich spricht ihr Freund Berndeutsch. Zurzeit befindet sich Timea Bacsinszky im Aufbautraining. Der Heilungsprozess nach einem Innenbandanriss am linken Knie, den sie sich im Oktober zugezogen hat, verläuft gut. Nach der Rehabilitation konnte sie im vergangenen Monat wieder erste Bäl­ le schlagen. Und mit dem Australian Open in Melbourne steht ab 18. Januar ein erster Saisonhöhepunkt an. Weltklasse – nicht nur auf dem Tenniscourt

Aktuell belegt sie Platz 11 der Weltrangliste. Sie setze sich für dieses Jahr jedoch kein sportliches Ziel, das habe sie in ihrer Karrie­ re noch nie getan, sagt sie. Sie werde nicht noch härter trainieren, um sich in den Top Ten zu etablieren. Wichtiger sei es, konstan­ ter zu werden. Timea Bacsinzky möchte ganz einfach jeden Tag das Beste geben – auf und neben dem Tennisplatz. «Schliesslich gibt es noch andere Dinge im Leben als Tennisspielen.» Ebenso Weltklasse wie ihr Schlag mit dem Rack soll etwa ihr Tiramisu sein, und auch beim Super­Nintendo­Spiel schneide sie nicht schlecht ab. Möchte sie ihre Tenniskenntnisse einmal ihren eigenen Kindern weitergeben? «Sollte ich Kinder haben, werde ich ihnen die Frei­ heit lassen, den Sport zu wählen, der ihnen gefällt. Wenn sie keinen Sport treiben möch­ ten, ist das zwar schade, aber dann machen sie einfach das, was sie wirklich lieben.» Ihr eigener Grundsatz soll auch für den poten­ ziellen Nachwuchs gelten: «Ich lebe mein Leben für mich und nicht für die anderen.» Timea Bacsinszky ist seit Kurzem in den sozialen Medien aktiv. Instagram: @timea.official; Twitter: @TimeaOfficial; Facebook: TimeaOfficialPage

Lesen Sie auch: «Papa ist der Boss», Seite 17


MENSCHEN | MM02, 11.1.2016 | 15

«Es gibt noch andere Dinge als Tennisspielen»: Seit sie sich vom Leistungszwang befreit hat, läuft es rund für Timea Bacsinszky – auf und neben dem Tenniscourt.


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MENSCHEN | MM02, 11.1.2016 | 17

Vater-Tochter-Beziehungen im Sport

«Papa ist der Boss» sollte. Seit 2003 ist Hofmann Patty Schnyders Ehemann. Den Kontakt zu den Eltern hat sie abgebrochen.

Iris und Willy Schnyder bei einem Turnier ihrer Tochter Patty 1989. Belinda Bencic (r.) posiert 2012 mit Vater Ivan, Mutter Dana und Bruder Brian fürs Migros-Magazin. An der Karriere der Tennisspielerin Belinda Bencic (18) arbeitet Ivan Bencic schon seit Ende der 90er. Schon mit zwei Jahren hielt Belinda erstmals einen Tennisschläger in der Hand: Auf dem Garagenvorplatz zog ihr Vater jeweils ein Netz auf. Noch heute ist er ihr Coach.

Patty Schnyder (36) zählte zu den

Schweizer Tennisassen. Ihr Vater Willy investierte nach eigenen Angaben im ersten Profijahr seiner Tochter über 100 000 Franken. Zum Bruch kam es 1999, als sie sich für Rainer Harnecker und dessen dubiose Methoden entschied. Ihr Vater engagierte den Privatdetektiv Rainer Hofmann, der Harneckers Machenschaften aufdecken und die Tochter zur Vernunft bringen

Jelena DokiĆ und ihr Vater Damir während einer Matchpause 1999. Die «skurrilste Vater-TochterBeziehung im Tennis» nennt Tennisnet.com das Verhältnis zwischen Jelena Dokić (32) und Damir Dokić, einem Ex-Boxer. Jelena galt als neues Wunderkind. 2003 trennte sie sich vom Vater. Laut Medienberichten soll sie ihm eine Million Dollar gezahlt haben, um von ihm

in Ruhe gelassen zu werden. Inzwischen haben sie sich versöhnt.

Lara Gut und Vater Pauli an einer Medienkonferenz 2009. Der Vater der Skirennfahrerin Lara Gut (24), Pauli Gut, ist Teammanager und Haupttrainer zugleich. «Papa ist der Boss!», liess sich Lara schon vor Jahren im «Blick» zitieren. Lara Gut gehört offiziell zum Kader von Swiss-Ski; das Sommertraining bestreitet sie privat, betreut von einem durch Sponsoring finanzierten Trainerstab. MM

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4. Tag, Freitag 29. April 2016 – San Gimignano– Siena – Chianciano Terme Das fantastische San Gimignano, das «Manhattan der Toskana», erwartet uns heute Vormittag mit seiner vollen Pracht. Der Nachmittag führt uns nach Siena, das gotische Pendant zu Florenz, das mit gut erhaltenen Palästen, Kirchen und mittelalterlichen Mauern besticht. Durch wunderschöne Landschaften fahren wir nach Chianciano Terme, unserem Übernachtungsort für die nächsten 3 Nächte. 5. Tag, Samstag 30. April 2016 – Unterwegs im historischen Dampfzug Heute erwartet uns der grosse Höhepunkt unserer Reisen. Mit dem historischen Dampfzug, dem legendären „Treno di Natura“ geht es auf stillgelegten Strecken durch das wunderschöne Orcia-Tal und das herrliche Crete Senesi. Unterwegs halten wir für kulinarische und kulturelle Höhepunkte – lehnen Sie sich zurück und geniessen Sie dieses herrliche Erlebnis!

6. Tag, Sonntag 1. Mai 2016 - Montepulciano– Val di Chiana Beim Besuch auf einem bekannten Weingut in Montepulciano erfahren wir viel Wissenswertes rund um die Spitzenweine, welche wir selbstverständlich auch degustieren werden. In Pienza, die Stadt aus der Papst Pius II einst eine Idealstadt machen wolle, laden wir Sie zu einer toskanischen Brotzeit ein ehe wir den Tag im geschichtsträchtigen Kurort Bagno Vignoni beschliessen. 7. Tag, Montag 2. Mai 2016 – Heimreise Nach dem Frühstück treten wir mit vielen unvergesslichen Eindrücken die Heimreise in Richtung Schweiz an

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MENSCHEN | MM02, 11.1.2016 | 21

S Bänz Friedli

Schokolade für Linus

Bänz Friedli (50)

verhält sich vorbildlich.

«Sie sind schuld, dass ich überhaupt Jour­ nalist wurde!», ruft der junge Mann aus, und er ist nicht zu bremsen in seiner Begeiste­ rung darüber, sein Vorbild leibhaftig vor sich zu haben: mich. Ich weiss nicht, wie es Ihnen geht, aber ich werde ein bisschen verlegen, wenn man mir den Schmus bringt. Daher versuche ich, das Thema zu wechseln …

Krimiautor. Da bin ich mir ziemlich sicher. (Und daheim wird sich meine Ahnung in Ge­ wissheit wandeln: Rasch ins Medienarchiv ein­ geloggt, et voilà: «Das Ausland beginnt für mich dort, wo die Leute aufhören, Schutzhelme zu tragen», lautet der erste Satz. Autor: Reichlin, Linus.) Ich versuchs nochmals: «Könnte es sein, dass Sie sich täuschen?» – «Niemals!»

Vergeblich. Der Mitarbeiter einer lokalen Fernsehstation, in deren winziges Dachkam­ merstudio ich eingeladen wurde, frohlockt schon wieder: «Als Bub wartete ich jeden Donnerstag sehnlichst auf ‹Facts›!» Hoppla, geht mir durch den Kopf, da erinnert sich einer daran, dass ich mal fürs Nachrichten­ magazin «Facts» schrieb. «Ich war sooo Fan!», fährt er fort. «Und die eine Kolumne, in der Sie geschrieben haben …» Kolumne? Ich schrieb keine Kolumnen in «Facts», denke ich. Und sage: «Sind Sie sicher, dass …» Doch er sprudelt weiter: «Diese eine Kolum­ ne, wissen Sie noch? In der Sie schrieben, alle Schweizer hätten immer einen Velohelm auf, ich hab mich kaputtgelacht …» Und kugelt sich noch heute. «Sind Sie sicher?», hebe ich noch mal an, aber er lässt sich nicht beirren: «Doch, doch, die war von Ihnen!»

Ich lasse es dabei bewenden, und mir fällt eine Geschichte ein. Als Peach Weber mal eine Bar besucht habe, sei der Beizer aus dem Häuschen geraten: «Dass ich Sie mal in meinem Lokal haben darf! Was für ein Geschenk!» Er geht nach oben, kommt mit einem Stapel CDs zurück, samt schwarzem Filzstift, sogar mit einigen Kassetten, und will sie signiert haben – lauter Werke von Peter Reber. Und was tut Peach Weber, weil er halt ein cooler Hund und ein lieber Kerl ist und die Illusion des Mannes nicht zerstören will? Er unterschreibt jedes einzelne Stück freundlich lächelnd mit: Peter Reber.

Vage erinnere ich mich, den Text auch ge­ lesen zu haben, 15 Jahre muss es her sein, und er war wirklich saulustig. Aber er war nicht von mir. Sondern von Linus Reichlin, dem heutigen

So will denn auch ich den jungen Fernseh­ mann im Glauben lassen, sein publizis­ tisches Idol vor sich zu haben. (Und seine Bewunderung schmeichelt mir ja doch, obgleich ich der Falsche bin.) Aber den Reichlin muss ich jetzt ausfindig machen. Er lebe in Berlin, hab ich gehört. Muss ihm eine Tafel Schokolade schicken, glaubs. Die schulde ich ihm irgendwie. MM

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22 | MM02, 11.1.2016 | MENSCHEN

Ildikó von Kürthy

«Zum Glück haben auch Männer manchmal Verstand» Blond, schlank, faltenlos. Ein Männertraum? In ihrem neuen Buch «Neuland» beschreibt die deutsche Autorin Ildikó von Kürthy, was man als wandelndes Klischee so alles erlebt. Ein Gespräch über Schönheitswahn und weibliche Unzufriedenheit. Text: Andrea Freiermuth Bilder: Christian Kerber


MENSCHEN | MM02, 11.1.2016 | 23

Selbsterfahrung: ein Jahr ohne Kohlenhydrate und Alkohol, daf체r mit Botox und blonder M채hne.


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MENSCHEN | MM02, 11.1.2016 | 25

Ildikó von Kürthy, Sie haben einen netten Mann, zwei gesunde Kinder, und Ihre Bücher sind Bestseller. Den­ noch fehlt Ihnen offenbar etwas Wichtiges für ein zufrie­ denes Leben – eine schlanke Linie und blonde, lange Haare. Zunächst: Mein Mann ist nicht nett, und ich wollte nie eine Blondine sein. Aber Teil meines Selbsterfahrungsjahrs war es, einmal so klischeehaft schön wie möglich zu sein und herauszufinden, ob das glücklicher macht. Für Ihren Selbstversuch haben Sie in den vergangenen zwölf Monaten das ganze Programm absolviert: Blondierung, Haar­ verlängerung, Diäten, Botox, Hyaluron und Abfrieren von Fettpolstern – nur den Chirur­ gen liessen Sie nicht ran. Es war ein Martyrium. Ich musste erst meine Haare wachsen lassen und durfte sie nicht mehr färben. So sah ich zeitweise aus wie das Langhaar-Meerschweinchen eines kriminellen Hobbyzüchters. Beim ersten Bleichen wurden meine Haare orange, und dann kamen die Extensions nicht, weil die Post streikte. Beim Schulfest trug ich einen Turban, weil sich meine Söhne geschämt haben. Sie meinten, sie würden gemobbt mit so einer Mutter. Auch beim Spritzen lief es nicht rund: So hatte ich zunächst ein blaues Auge und dann eine blaue Lippe.

Ungeschminkt: Ildikó von Kürthy erlaubte dem Fotografen ein Bild ohne Make-up.

Was für Signale denn? Man sah mir an, wie dringend diese Frau gefallen will. Und was sie dafür alles in Kauf nimmt. Wenn mir Geld runtergefallen ist, musste ich fremde Leute bitten, es für mich aufzuheben. Lange Fingernägel sind eine enorme Behinderung. Und dann konnte ich nicht mal mehr böse gucken.

Rechtzeitig zum Deutschen Filmpreis waren Sie dann aber wiederhergestellt oder, besser gesagt, Sie sahen wie eine klassische blonde Schönheit aus. Wie fühlte sich das an? Es war ganz anders, als ich mir das vorgestellt hatte. Ich dachte: Schönsein muss schön sein. Das stimmt aber nicht. Zumindest nicht, wenn man ganz anders ist, als man aussieht.

Gab es auch Momente, in denen Sie Ihre Schönheit geniessen konnten? Selten. Es war ja nicht meine Schönheit. Ich stieg ins Flugzeug, und der Pilot winkte mir zu. Ich dachte, ich sehe nicht recht! In meinem ganzen Leben hat mir kein Mann zugewinkt. Ich hab das allerdings bisher auch nicht vermisst. Als eher unauffällige Frau mit braunen, meist kurzen Haaren habe ich eine eher kleine Zielgruppe. Das reicht mir.

Sie haben sich von sich selber entfremdet? Ich habe mich nicht wiedererkannt und hatte Heimweh nach mir selbst. Ich sendete Signale aus, die ich nicht aussenden wollte. Das war mir manchmal richtig peinlich.

Das heisst, Sie haben mit der Schönheit abgeschlossen? Ich kann nicht ausschliessen, dass ich nochmals Experimente mache. Dieses gemachte Gesicht hatte durchaus seinen Reiz. Ich sah deutlich jünger aus. Gleichzeitig habe ich mich so geschämt

für Komplimente: «Wow, du siehst zehn Jahre jünger aus.» «Vorher sahst du aus wie deine eigene Mutter.» «Du bist ein ganz anderer Mensch.» Da dachte ich mir: Was sagen die in einem Monat, wenn ich wieder pummelig und brünett bin?

50 aussehen wie mit 40, sieht man als ungemachte 40-Jährige ziemlich alt aus. Das auszuhalten, braucht schon viel Selbstbewusstsein. Das ist wie mit den Fotos in den Zeitschriften: Die werden alle bearbeitet. Eigentlich müsste ich konsequenterweise sagen: Zeigt mich doch so, wie ich bin! Aber neben den künstlichen Schönheiten würde ich wie eine alte Regentonne aussehen.

Angeblich stehen Männer auf Blondinen, weil die eine hellere Haut haben – und das ein ver­ meintliches Indiz für Gesund­ heit und Fruchtbarkeit ist. Zum Glück haben auch Männer manchmal etwas Verstand. Aber man darf die Urinstinkte nicht unterschätzen. Frauen sind davor nicht gefeit: So wie sich Männer von Anzeichen von Fruchtbarkeit betören lassen, lassen sich Frauen zuweilen von Versorgungs­ aspekten und Statussymbolen beeindrucken.

Ist das der Grund, warum Sie für unser Shooting auf einem Styling bestanden haben? Ja. Ich bin eine Niete am Pinsel. Da verlasse ich mich lieber auf Experten – man kommt sonst so steinzeitlich daher. Das ist, wie wenn alle ein Feuerzeug haben, und selber versucht man, das Feuer noch mit Holz und Zunder zu entfachen.

Sie schreiben: «Frauen wollen gar nicht in erster Linie für die Männer blond und schlank sein, sondern für andere Frauen.» Alle behaupten, dass sie für sich selber schön sein wollen. Das stimmt natürlich nicht. Aussehen ist keine Privatsache, und Botox ist asozial. Wenn alle mit

Das heisst, wenn alle Botox spritzen, muss man mitziehen? Die Sehgewohnheiten verändern sich – sich dem zu entziehen ist sehr schwer. Mittlerweile finde ich künstliche Titten fast schöner als echte. Das ist wie mit den UGG-Boots. Das sind eigentlich die scheusslichsten Schuhe über-


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Zugfahrt Lissabon-Porto grössten und berühmtesten Klöster von Portugal – das Mosteiro de Alcobaça. Am späten Nachmittag erreichen Sie die Hauptstadt Portugals. 4. Tag: Lissabon Heute unternehmen Sie eine Tour durch das politische und kulturelle Zentrum Portugals. Entdecken Sie alte Stadtteile von Lissabon – Bairro Alto und Alfama – und die eindrückliche Festungsanlage St. George. In Chiado geniessen Sie einen Kaffee in einer altmodischen Cafeteria, gegründet 1905 und eine der letzten seiner Art. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. 5. Tag: Lissabon – Sintra – Lissabon Der heutige Ausflug führt Sie an pittoresken Dörfern entlang ins Sintragebirge mit seiner bezaubernden Landschaft. Hoch auf dem Hügel trohnt der Stadtpalast, welcher ein absoluter Blickfang ist und das Wahrzeichen der Stadt darstellt. Danach machen Sie einen Abstecher zum westlichsten Punkt des europäischen Festlands nach Cabo de Roca. Zurück in Lissabon geniessen Sie am Abend in einem Restaurant der Stadt ein Abendessen mit Fado Musik.

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6. Tag: Lissabon – Porto Heute fahren Sie per Zug zurück nach Porto. Während der ca. 3 stündigen Zugfahrt können Sie die vorbeirauschende Natur bewundern. Zurück in Porto unternehmen Sie einen Stadtrundgang und besichtigen eine Portweinkellerei mit anschliessender Degustation. 7. Tag: Freier Tag oder fakultativer Tagesausflug Douro Tal Diesen Tag können Sie ganz nach Ihren Wünschen gestalten oder am fakultativen Tagesausflug ins Douro Tal teilnehmen. Der Ausflug führt Sie entlang der regionalen Weinbergen zu einem Weingut, wo Sie eine kleine Führung erhalten, inklusive Degustation. Anschliessend geniessen Sie eine Bootsfahrt auf dem Fluss Douro und besuchen den Mateus Palast aus dem 18. Jahrhundert. Dieser Ausflug muss spätestens 4 Wochen vor Abreise gebucht werden (Mindestteilnehmerzahl 10 Personen). 8. Tag: Porto – Zürich Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Zürich.

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MENSCHEN | MM02, 11.1.2016 | 27

haupt. Ich hab die aber so oft ge­ sehen, dass ich inzwischen schon denke: Sieht irgendwie ganz okay aus. Das, was man oft sieht und einem als schön verkauft wird, findet man irgendwann schön. Und schon ist der Druck da, ei­ nem Schönheitsideal entspre­ chen zu wollen. Sie sagen heute also nicht: Nie mehr Botox! Nein, das kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Ich bin von Frauen mit Idealmassen im Gesicht umgeben. Aber natürlich hoffe ich, dass ich mit Verstand älter werde und mit den Zeichen der Zeit leben lerne. Wie schafft man das? Indem man das Hirn einschaltet und mal die Problemzonen im Kopf bekämpft anstatt immer nur die am Arsch. Man sollte das Alter als Entwicklung betrach­ ten, in der man etwas hinter sich lassen muss, aber auch darf. Wir müssen nicht mehr ständig den Bauch einziehen und uns in die Jeans unserer Tochter zwängen! Jetzt geht es um anderes: klüger, weiser, gelassener werden. Es gibt ein paar schöne Zeilen von Hermann Hesse: «Wie jede Blüte welkt und jede Jugend dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe, blüht jede Weisheit auch und jede Tugend zu ihrer Zeit.» Haben Sie deshalb während Ihres Selbsterfahrungsjahrs auch ein Schweigekloster und ein Sterbehospiz besucht? Ich hatte eine Sehnsucht, ohne genau zu wissen, wonach. Das haben viele Frauen in meinem Alter: Die Kinder sind aus dem Haus, die Beziehung läuft, im Job ist man etabliert. Da stellte sich so ein zäher Missmut mit der Zufriedenheit ein. Frauen sind nie zufrieden. Warum eigentlich? Männer haben eine grössere Duldungsspanne. Es kommt nicht selten vor, dass Frauen sich scheiden lassen, während Männer denken: Es läuft eigent­ lich alles recht gut. Das ist quasi genetisch. So wie Frauen mehr reden als Männer und sich mehr Gedanken machen – über ihren Partner und über sich selbst.

Frauen denken gemäss einer britischen Studie 36 Mal am Tag schlecht über ihr Aussehen. Ich möchte gar nicht wissen, wie oft sie zudem negativ über ihren Charakter, ihre Mutterrolle oder ihr Unperfektsein in Sachen Küche und Karriere nachden­ ken! Mit Sicherheit ist Aussehen ein grosser Unzufriedenheits­ faktor. Das gilt auch für jüngere Frauen, die im Vergleich zur alternden Frau eigentlich viel weniger Grund dazu haben. Das hat einen direkten Einfluss auf den Selbstwert – vor allem weil angeblich Dreiviertel der Frauen ihr Selbstbewusstsein über ihr Aussehen definieren. Das Aussehen ist der erste Eindruck. Daran lässt sich nicht rütteln. Und Schönheit ist ein Skandal. Es ist schreiend un­ gerecht, wie ungleich Menschen behandelt werden, je nachdem, wie sie aussehen. Aber so ist es. Keiner kann sich dem Reiz der Schönheit entziehen. Vor Fernsehauftritten sind Sie noch immer extrem nervös. Sie sollten doch vor Selbstbewusstsein strotzen - mit 6 Millionen verkauften Büchern. Das ist naiv und klingt so, als ob man keine Sorgen mehr hätte, nur weil man Erfolg hat. Als hätte man keine Verdauung mehr und würde nie mehr rülpsen, bloss weil man auf Platz eins der Bestsellerliste steht. All das merzt doch die eigenen Schwächen und Ängste nicht aus. Wie überwinden Sie Ihre Angst? Gar nicht. Ich habe Angst und tu es trotzdem. Ich halte mich an ein Zitat von Stendhal: «Wer zittert, langweilt sich nicht.» Es lohnt sich immer wieder, Angst zu überwinden, um sich lebendig zu fühlen. Dieses mangelnde Selbstvertrauen haben Männer weniger. Man kann das auch dramatische Selbstüberschätzung nennen. Ich wundere mich manchmal schon, woher Männer dieses zum Teil unbegründete Selbstbewusstsein nehmen.

Warum ist es aus Ihrer Sicht für Frauen nicht möglich, Selbstbewusstsein aus einem dicken Portemonnaie und einem spannenden Beruf zu ziehen? Es ist nicht unmöglich. Wir haben nur wenig Übung darin. Und es ist ein langer Weg, sich von traditionellen Rollenbildern zu befreien. Das merke ich an mir selbst ständig. Ich habe ein Faible für erfolgreiche Männer und werde immer noch hellhö­ rig, wenn einer zu Hause bleibt und sagt: «Ich mach die Kinder, und meine Frau verdient das Geld.» Das finde ich eigentlich super, aber gleichzeitig denke ich: Nicht so leicht, dann auch noch männlich zu bleiben. Sie erwirtschaften vermutlich ein Mehrfaches als Ihr Mann. Finden Sie ihn noch sexy? Mein Mann hat das sehr gut hingekriegt. Er holt die Kinder fast jeden Tag von der Schule ab und ist trotzdem ein sehr cooler Typ. Er sitzt mit ihnen im Sandkasten und ist trotzdem kein Schwächling. Ich bin wahnsinnig dankbar für diesen Glücksfall. Dazu kommt: Ich bin ja nicht nur erfolgreich, sondern auch fürchterlich anstrengend – selbstbezogen und ichvergnügt. Hand aufs Herz: Sie spielen auch gern mit dem Klischee der unzufriedenen, neurotischen und unsicheren Frau. Klischees haben ja an sich, dass sie sehr oft stimmen. In meinen Romanen ist natürlich einiges übertrieben und erfunden. Aber im Kern jedes Buchs steckt vieles von mir selber. Ich bin, emotional gesehen, eine Nacktschnecke: viel zu empfindlich und sofort bis in die Steinzeit beleidigt. Sie könnten sich auch auf Vorbilder konzentrieren und über starke Frauen schreiben. Meine Heldinnen sind stark und selbstbewusst. Aber nicht ständig. Wer ist das schon? Ich jedenfalls nicht. Klar, könnte ich auch über Männer oder Meerschweinchen schreiben. Aber mir sind Frauen näher, die mit sich hadern, die Schwächen haben, über sich lachen und noch mit 60 über eine Fettab­ saugung nachdenken. MM

Zur Person

Mit Chick-Lit zur Bestsellerautorin Überflüssige Pfunde, wider­ spenstige Haare und amouröse Verwirrungen: Mit diesen Themen hat sich lldikó von Kürthy (47) zur Bestseller­ autorin geschrieben. Die Bücher der Hamburger Journalistin haben sich über 6 Millionen Mal verkauft und wurden in rund 21 Sprachen übersetzt. Ihr erster Roman «Mondscheintarif» (1999) wurde 2001 unter der Regie von Ralf Huettner für das Kino verfilmt. Ihr neuster Titel «Neuland» ist ein Selbstversuch in Selbsterfahrung. Die Autorin macht Diäten, besucht ein Schweigekloster und versucht sich mit Yoga und Pilates. Ildikó von Kürthy ist mit dem Journalisten Sven Michaelsen verheiratet. 2006 brachte sie ihren Sohn Gábor zur Welt. 2010 folgte Leonard.


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Zitat der Woche

«Sport schafft Freundschaften, die oft ein ganzes Leben lang halten.» Bundespräsident Johann Schneider-Ammann an der Eröffnungsfeier des Jugendskilagers 2016 am 3. Januar. Die Migros sorgt als Hauptsponsorin dafür, dass 600 Jugendliche aus der ganzen Schweiz eine Woche im Schnee verbringen können.

Bilder: Flurin Bergamin/Swiss-Ski, Benedict Johnson/Candoco Dance Company

Tanzfestival Steps

Wie schwerelos wirken die Mitglieder der Candoco Dance Company, die am Tanzfestival Steps auftreten wird.

Es wirkt, als würden die drei Tänzer das Gesetz der Schwerkraft überwinden. Auch der Roll­ stuhl scheint abzuheben. Die Candoco Dance Com­ pany aus England ist eine von insgesamt elf Formationen aus aller Welt, die am grossen Tanzfestival Steps teil­ nehmen. Der Anlass des Migros­Kultur­ prozents geht vom 7. April bis 1. Mai an 36 Schweizer Orten über die Bühne. In insgesamt 90 Vorstel­ lungen ist zeit­ genössischer Tanz in all sei­ nen Facetten zu erleben. Ab sofort läuft der Vorverkauf: www.steps.ch www. starticket.ch


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das Arabische Meer. Der Suezkanal verbindet dies dann wieder mit dem Mittelmeer. Nach 106 eindrucksvollen Tagen erreichen Sie schlussendlich wieder Italien. Ende einer herrlichen Kreuzfahrt rund um die Welt.

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MIGROS-WELT | MM02, 11.1.2016 | 31

Freude über das Ergebnis: (v. l.) Hugo Fasel, Direktor Caritas; Robert Schmuki, Direktor Pro Juventute; Migros-Chef Herbert Bolliger; Daniel Frei, Zentralsekretär Winterhilfe; Hansueli Siber, Marketingchef Migros; Andreas Kressler, Direktor Heks. Migros-Spendenaktion Der Erlös der Weihnachtsaktion hat alle Erwartungen übertroffen:

Über fünf Millionen Franken haben die Kundinnen und Kunden für Kinder in der Schweiz gespendet, die von Armut und Ausgrenzung betroffen sind. Die Migros hat diesen Betrag um eine weitere Million erhöht. So gehen nun insgesamt 6 120 000 Franken zu gleichen Teilen an Caritas, Heks, Pro Juventute und Winterhilfe, die das Geld für ausgewählte Hilfs­ projekte einsetzen werden. Migros­Chef Herbert Bolliger sprach von einem «extrem starken Zeichen der Solidarität» und bedankte sich bei allen Spenderinnen und Spendern.

Hilfswerke

Bilder: Daniel Grieser, PD

«Danke für die Grosszügigkeit gegenüber bedürftigen Kindern in der Schweiz.»

«Wir danken den Spende­ rinnen und Spendern für ihre Grosszügigkeit gegen­ über bedürftigen Kindern in der Schweiz. Das Geld werden wir für diverse Projekte einsetzen, um gezielt Unterstützung zu leisten und Not zu lindern.» Hugo Fasel, Direktor Caritas Schweiz

«Dass die Winterhilfe Partnerin der Migros­Weih­ nachtsaktion war, freut uns sehr. Noch mehr freuen wir uns über die vielen Men­ schen, die ein Schoggiherz gekauft und Kinder in Not in der Schweiz unterstützt haben. Danke!» Daniel Frei, Zentralsekretär Winterhilfe Schweiz

«Wir freuen uns über das Engagement der Migros für benachteiligte Kinder in der Schweiz. Es ist wich­ tig, dass Unternehmen ihre gesellschaftliche Ver­ antwortung wahrnehmen und sich gegen Armut und Ausgrenzung einsetzen.» Andreas Kressler, Direktor Heks

«Diese Solidarität berührt mich sehr. Dank der Unter­ stützung ist es uns möglich, das Notfalltelefon für Kin­ der, das Angebot an Ferien für ärmere Familien und die Beratung von Eltern in schwierigen Situationen deutlich zu verstärken.» Robert Schmuki, Direktor Pro Juventute

Wie gespendet wurde

Vom 28. Oktober bis zum 31. Dezem­ ber beteiligten sich Migros­Kunden auf verschiedene Arten an der Spen­ denaktion. Neben dem Kauf von Schokoladenher­ zen, der knapp 90 Prozent der Spendensumme ausmacht, haben viele Personen eine der zusätz­ lichen Spenden­ möglichkeiten genutzt. Für rund 448 000 Franken lösten Kunden Spendencoupons aus dem Cumulus­ Versand ein. Auch per SMS, Post­ und Banküber­ weisungen sowie via Download des Weihnachtssongs wurde grosszügig gespendet.


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Kroatien entdecken im Frühjahr

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Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Istrien. 2. Tag: Istrische Riviera mit Porec und Rovinj. Wir bewundern die Baudenkmäler in der Altstadt von Porec. Danach geht unser Ausflug weiter nach Rovinj, in die «italienischste Stadt» Kroatiens. 3. Tag: Bezauberndes Istrien und Motovun. Heute besuchen wir das bezaubernde Hinterland der Adria-Halbinsel Istriens. Wir besichtigen das traumhaft gelegene Groznjan und Motovun, das schönste mittelalterliche Städtchen Istriens. Anschliessend Degustation in einer lokalen Weinkellerei mit kleinem Imbiss. 4. Tag: Fakultativer Ausflug Brioni-Inseln und Pula. Ausflug in die Römerstadt Pula mit ihrem beeindruckenden Amphitheater und zu den Inseln im Nationalpark Brioni. Stadtrundgang in Pula und anschliessend Schiffahrt zur Inselwelt von Brioni. Mit der Inselbahn gewinnen wir Eindrücke der reichen Pflanzen- und Tierwelt des Nationalparks. Ebenfalls sehenswert sind die Ausgrabungen und Überreste aus der römischen und byzantinischen Epoche sowie die Villen des ehemaligen Staatschefs Tito. 5. Tag: Opatija-Riviera. Fahrt nach Opatija. Hier erleben wir das Flair der «Belle Epoque» im Adriatischen Nizza bei einer Stadtführung. Anschliessend fahren wir entlang der Opatija-Riviera in den kleinen Ort Moscenice. Ortsführung durch den hiesigen Bürgermeister, zu der auch ein Besuch im istrischen Museum sowie eine Schnapsprobe in der alten Olivenölmühle gehören. 6. Tag: Istrien–Rückreise in die Schweiz. (Ausflüge der Reisen mit Spardaten in abgeänderter Reihenfolge)

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Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Villach, bzw. Spardaten Kranjska Gora. 2. Tag: Villach/Kranjska Gora–Plitvice. Fahrt über Bled, am Fuss der Julischen Alpen und Ljubljana in den Nationalpark Plitice. 3. Tag: Nationalpark Plitvicer-Seen– Makarska-Riviera. Besichtigung des Nationalparks der Plitvicer Seen zu Fuss, mit dem Schiff und mit der Parkbahn. Nachmittags Weiterfahrt an die Makarska-Riviera, wo wir drei Nächte wohnen werden. 4. Tag: Makarska-Riviera, Ausflug Dubrovnik. Panoramafahrt entlang der Küstenstrasse nach Dubrovnik, «Die Perle der Adria». Geführte Besichtigung. Gegen Abend Rückfahrt zum Hotel. 5. Tag: Makarska-Riviera, fakultative Panorama-Bootsfahrt. Die Makarska-Riviera ist einer der schönsten Küstenabschnitte der Adria, mit zahllosen vorgelagerten Inseln. Tag zur freien Verfügung oder Teilnahme an einer Panoramafahrt mit dem Schiff bis ins Küstenstädtchen Makarska mit lokaler Reiseleitung. 6. Tag: Makarska-Riviera–Split–Vodice. Das Stadtbild von Split wird vom gewaltigen Palast des römischen Kaisers Diokletian am Meeresufer beherrscht. Nach Altstadtbummel Weiterfahrt nach Trogir. Danach gehen wir zu den Krka Wasserfällen. Übernachtung in Vodice. 7. Tag: Vodice–Zadar–Opatija. Weiterfahrt nach Zadar und kleiner Stadtspaziergang durch die ehemalige Hauptstadt Dalmatiens. Anschliessend Panoramafahrt nach Opatija. Abendspaziergang und Übernachtung. 8. Tag: Opatija–Rückreise in die Schweiz.

8 Tage ab Fr.

895.–

Katalog- SofortPro Person in Fr. Preis Preis* 8 Tage gem. Programm 1440.– 1295.– Spardaten in Komfortklasse Reise 2, 6, 9, 12, 16, 19, 22 895.– Zuschlag Reise 15, 17–18 80.– Reduktion Reise 1, 3–5, 21, 23 –70.– Reisedaten 2016 (Sa – Sa) 1: 19.03.–26.03. 13: 14.05.–21.05. 2: 25.03.–01.04. Fr–Fr 14: 21.05.–28.05. 3: 26.03.–02.04. 15: 03.09.–10.09. 4: 02.04.–09.04. 16: 09.09.–16.09. Fr–Fr 5: 09.04.–16.04. 17: 10.09.–17.09. 6: 15.04.–22.04. Fr–Fr 18: 17.09.–24.09. 7: 16.04.–23.04. 19: 23.09.–30.09. Fr–Fr 8: 23.04.–30.04. 20: 24.09.–01.10. 9: 29.04.–06.05. Fr–Fr 21: 01.10.–08.10. 10: 30.04.–07.05. 22: 07.10.–14.10. Fr–Fr 11: 07.05.–14.05. 23: 08.10.–15.10. 12: 13.05.–20.05. Fr–Fr Unsere Leistungen Fahrt mit Königsklasse-Luxusbus – Spardaten mit Komfortklasse-Bus Unterkunft in guten Mittelklasshotels Mahlzeiten: – 6 x Halbpension, davon 1 Abendessen im Restaurant (2. Tag) und 1 Abschiedsabendessen mit lokalen Spezialitäten im Hotel (7. Tag) – 1 x Frühstücksbuffet (5. Tag) Ausflüge und Besichtigungen gemäss Programm (ausg. fak. Panorama-Bootsfahrt, 5. Tag) Deutschsprechende lokale Reiseleitung vom 3. bis 7. Tag (5. Tag fak.) Audio-System auf Rundgängen Erfahrener Reisechauffeur

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MIGROS-WELT | MM02, 11.1.2016 | 33

Nachruf

Abschied von Albin Heimann 1979 beendete Albin Heimann seine politische Karriere als Ständerat. Im Dezember 2015 ist das langjährige Mitglied der Verwaltungsdelegation des Migros-Genossenschafts-Bundes im 102. Lebensjahr gestorben.

A

uch politische Karrieren haben ihre Halbwertszeit. Und in der herrschenden medialen Dauererregung geht es immer weniger lang, bis Politiker in Vergessenheit geraten. Wenn ihre Amtszeit mehr als 30 Jahre zurückliegt, erinnern sich nur noch wenige an sie und die Umstände ihrer Tätigkeit. Das ist verständlich, sagt aber nichts über ihre Arbeit aus. Albin Heimann, der kurz vor Weihnachten im 102. Lebensjahr gestorben ist, schloss seine politische Laufbahn 1979 ab, nach insgesamt mehr als 30 Jahren in der Politik. 1942 wurde der Sohn eines Webermeisters erstmals in den Zürcher Kantonsrat gewählt, dem er ab 1952 für mehr als zehn Jahre angehörte, zuletzt als Präsident. Sieg in einer denkwürdigen Wahl

Heimanns politische Heimat war der Landesring der Unabhängigen (LdU), dem er auch über seine berufliche Tätigkeit

Albin Heimann als Zürcher Ständerat des Landesrings – ein Amt, das er bis 1979 innehatte.

als langjähriges Mitglied der Verwaltungsdelegation des Migros-GenossenschaftsBun- des und später auch als Präsident der Migros Bank verbunden war. Als geborener Unternehmer hatte Heimann in

Nachhaltigkeit

Seiner Zeit voraus

Im Ständerat profilierte sich Albin Heimann als Verfechter einer entschieden liberal ausgerichteten Wirtschaftspolitik. Er kämpfte gegen überbordende staatliche Regulierungen und stand stets auf der Seite der Ver-

nunft, auch wenn dieser Haltung Paragrafen entgegenstanden. Und er scheute sich nicht, klare Worte zu wählen, wenn ihm etwas wichtig war, auch gegenüber der eigenen Partei. Seine Vorschläge für eine grundlegende Reform der Landwirtschaftspolitik etwa, die er unter dem Titel «Wirtschaften statt subventionieren» in einem Buch zusammenfasste, stiessen nicht nur bei Vertretern des Bauernstandes auf Ablehnung. Heimanns Charakterisierung der Schweizer Subventionspolitik als «Sowjetsystem» wurde mit Entsetzen quittiert, auch wenn einzelne seiner Vorschläge, viel später, tatsächlich umgesetzt wurden. Seiner Zeit voraus war Albin Heimann auch, als er in den 70er-Jahren als Präsident von Migrol einen Versuch zum Vertrieb von bleifreiem Benzin lancierte – ohne Erfolg, der Kraftstoff fand schlicht keine Käufer. Dieser Nachruf von Thomas Ribi erschien am 31. 12. 2015 in der NZZ online.

Neue Rezeptur

Mehrweg ist der Ausweg Sie sind praktisch und langlebig: Die Migros führt Kunststoff-Tragtaschen und Einkaufstrolleys in den verschiedensten Designs und Grössen. Da die Mehrweg-Kunststofftaschen nicht nässeempfindlich sind, können sie viele Dutzend Mal verwendet werden und schneiden – so genutzt – ökologisch sogar besser ab als eine Papiertasche. «Wer etwas für die Umwelt tun möchte, der macht seine grossen Einkäufe mit Mehrwegtaschen und verzichtet auf die Raschelsäckli an der Kasse», sagt Christine Wiederkehr-Luther, Leiterin Umwelt beim Migros-Genossenschafts-Bund. Diese Woche gibt es das ganze Einkaufstaschen- und -trolleysortiment übrigens 30 Prozent günstiger.

den 40er-Jahren die Immobilienfirma Prohaus gegründet und zu einem international tätigen Unternehmen gemacht. Für den Landesring stieg er 1967 auch in den Kampf um einen Ständeratssitz und gewann ihn in einer denkwürdigen Wahl. Nach dem Rücktritt des Sozialdemokraten Eduard Zellweger war damals ein Sitz frei geworden. Doch der Wahlkampf konzentrierte sich so stark auf die beiden neuen Kandidaten, den nachmaligen freisinnigen Bundesrat Fritz Honegger und Albin Heimann, dass der bisherige und an sich unbestrittene BGB-Ständerat Rudolf Meier darob schlicht vergessen ging und nicht wiedergewählt wurde.

Weniger Zucker im Müesli

Wer die poppigen Migros-Mehrwegtaschen verwendet, tut der Umwelt Gutes.

Die Migros hat den Zuckergehalt im Farmer-Croc-Schokoladenmüesli verringert: um 3 Gramm pro 100 Gramm. Einzelnen Käufern schmeckt das Produkt nun weniger gut, weil das Müesli etwas härter ist. Die Migros arbeitet daran, trotz geringerem Zuckergehalt die bisherige Konsistenz wiederherzustellen. Im Rahmen ihres Nachhaltigkeitsprogramms Generation M hat die Migros versprochen, bis 2019 über 150 Produkte mit weniger Zucker, Salz und Fett und dafür mehr Nahrungsfasern herzustellen. Das Beispiel des Schokoladenmüeslis zeigt, dass dies oft mit Herausforderungen verbunden ist. Dennoch wird das Versprechen Schritt für Schritt erfüllt: Bereits bei rund 100 Produkten wurden die Rezepturen verändert.

Eines von vielen Migros-Produkten mit weniger Zucker: das Famer-CrocSchokoladenmüesli.


34 | MM02, 11.1.2016 | MIGROS-WELT

Kohlenhydrate, die jeden Hunger stillen: M-Budget Penne, 1 kg Fr. –.85

Weil das Lernen Energie braucht: M-Budget Energy Drink, 25 cl Fr. –.45

Low Budget

Was kostet die Welt?

Es werde Licht beim nächtlichen Lernen: Leseleuchte Joe, Höhe 165 cm Fr. 29.90 Bei Micasa

Für Texte, die man sich merken muss: M-Budget Textmarker, 4 Stück Fr. 1.95

Zeit ist Geld: Wecker Fr. 19.80 Bei Melectronics

Bild: Stocksy

Viele junge Leute machen es vor: Weil das kleine Budget für Partys und die nächsten Ferien reichen muss, wird lieber im Alltag gespart. Die Migros und ihre Fachmärkte bieten ein breites Sortiment preiswerter Lebensmittel, aber auch Möbel, Accessoires und Kleider zu erschwinglichen Preisen an. Etwa das Leibgericht in vielen Studenten-WGs: Teigwaren in allen Variationen. Oder ein Energy Drink, der nach durchzechter Nacht die nötige Energie fürs Lernen liefert. Einfach gut und günstig muss es sein.


MIGROS-WELT | MM02, 11.1.2016 | 35

Für Gäste, die spontan über Nacht bleiben: Bettwäschegarnitur, 160 × 210 cm Fr. 29.80 Bei Micasa

Mais, Meersalz und sonst nichts: Alnatura Maiswaffeln, 110 g Fr. –.90

Für eine süsse Pause: M-Budget Japonais, 115 g Fr. 1.90

Zum Sitzen, Chillen oder Schlafen: Bettsofa Filli, 109 × 190 cm Fr. 299.– Bei Micasa


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Ihr Reiseprogramm: 1. Tag, Freitag 29. April 2016 – Anreise Fahrt im komfortablen Extrabus ins Ziller-/ Inntal, wo wir im Hotel mit dem Nachtessen bereits erwartet werden. 2. Tag, Samstag 30. April 2016 – Goldschaubergwerk & Zillertaler Trachtenwelt Freuen Sie sich auf einen wunderbaren Tag im schönen Zillertal, dem wohl schönsten Tal der Alpen. Wir besuchen das bekannte Zillertaler Goldschaubergwerk mit dem Tierpark und der Käserei. Später laden wir Sie in der Zillertaler Trachtenwelt zu einem besonderen Shopping-Erlebnis und schenken den Damen ein Dirndl und den Herren eine Lederhose. 3. Tag, Sonntag 1. Mai 2016 – Gauderfest Das Gauderfest ist das grösste Trachtenfest des Alpenraumes und begeistert mit dem legendären Trachtentenumzug, erstklassiger musikalischer Unterhaltung, sportlichen Bewerben, einem Bauern- und Handwerkermarkt und vielem mehr. Freuen Sie sich auf

einen stimmungsvollen Tag in guter Gesellschaft und auf ein tolles Unterhaltungsprogramm. 4. Tag, Montag 2. Mai 2016 – Heimreise Nach dem Frühstück treten wir die Heimreise an.

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Ihr Reiseprogramm: 1. Tag, Sonntag 10. April 2016 – Anreise nach Leifers Fahrt im komfortablen Extrabus nach Leifers im Südtirol. Hier werden wir von der Küche unseres beliebten Hotels mit einem feinen Nachtessen begrüsst.

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2. Tag, Montag 11. April 2016 – Meran, Schloss Rametz & Galaabend mit Vincent & Fernando Die„Stadt unter den Lauben“, Meran, erwartet uns zu einem schönen Stadtrundgang. werden. Danach steht eine Weinprobe im zauberhaften Schloss Rametz auf dem Programm. Freuen Sie sich am Abend auf ein feines Nachtessen und danach auf ein Exklusivkonzert von Vincent & Fernando. Die beiden sympathischen Grand Prix der Volksmusik Sieger aus dem Südtirol werden Sie mit schönen Liedern bezaubern. 3. Tag, Dienstag 12. April 2016 – Apfelblüte & Gardasee Frühling im Südtirol – ein Traum in weiss. Auf den Bergen liegt noch Schnee und in den Tälern blühen tausende von Apfelbäume. Geniessen Sie diesen einmaligen Anblick auf unserer Fahrt Richtung Gardasee. In Riva del Garda erwartet uns eine herrliche Schifffahrt von Riva del Garda nach Limone. Lassen Sie sich die Frühlingsluft um die Nase wehen und bestaunen Sie die schönen Uferlandschaften. 4. Tag, Mittwoch 13. April 2016 – Heimreise Nach dem Frühstück treten wir mit vielen unvergesslichen Eindrücken im Gepäck die Heimreise an.

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MIGROS-WELT | MM02, 11.1.2016 | 37

Saisonküche

Komplett durchgedreht

Das Hacken mit dem Messer war aufwendig. Was für eine Erleichterung, als der Fleischwolf die Arbeit übernahm und man das kalte Fleisch nur noch durchdrehen musste. Der Name Hackfleisch ist geblieben. Und auch die vielen Arten der raschen Zubereitung. Text: Claudia Schmidt Bilder und Styling: Claudia Linsi Rezepte: Annina Ciocco

Aufwand ca. 80 Minuten

Herausnehmen und sammeln!

Für 4 Personen

Noch mehr Rezepte Viel Aroma: Würzige Zwiebeln gefüllt mit gehacktem Rindfleisch und Dörrtomaten.

Die Saisonküche gibt es auch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.– Saison.ch/abo


38 | MM02, 11.1.2016 | MIGROS-WELT

Poulet-Chili

Blattsalat mit Lammhackbällchen

Hackfleisch-Zwiebeln

Aufwand 45 Minuten Für 4 Personen

Aufwand 20 Minuten Aufwand 80 Minuten

Für 4 Personen

Für 4 Personen

Hauptgericht 1–2 rote Chilischoten 2 Zwiebeln 1 EL HOLL-Rapsöl 1 Knoblauchzehe 500 g Poulethackfleisch Salz 2 EL Tomatenpüree 1 Dose gehackte geschälte Tomaten à 400 g 1 Dose Maiskörner à 140 g, abgetropft 1 Dose weisse Bohnen à 325 g ½ Bund glattblättrige Petersilie Zubereitung

1. Chilischoten längs halbieren und ent­ kernen. In dünne Streifen schneiden. Zwiebeln fein hacken und im Öl anbraten. Knoblauch dazupressen. Die Hälfte der Chilistreifen mit dem Fleisch beigeben. Unter gelegentlichem Rühren kurz an­ braten. Mit Salz würzen. 2. Tomatenpüree dazumischen. Tomaten beigeben und unter gelegentlichem Rühren bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen. Mais und Bohnen zum Chili geben und ca. 5 Minuten mitkochen. Mit Salz und restlichem Chili abschmecken. Petersilie hacken und daruntermischen. Zubereitungszeit ca. 20 Minuten

Pro Person ca. 35 g Eiweiss, 12 g Fett, 33 g Kohlenhydrate, 1550 kJ/370 kcal

Hauptgericht

4 1 EL 6 EL 2 EL 1 EL 1 EL ½

100 g 100 g 200 g 1 TL 2 EL 200 g

Scheiben Brot vom Vortag à ca. 20 g Butter Sonnenblumenöl Weissweinessig grobkörniger Senf flüssiger Honig Zitrone Salz, Pfeffer weisse Champignons Kalbsbrät Lammhackfleisch milder Senf HOLL-Rapsöl Salatblätter, z. B. Zuckerhut, Lattich

Zubereitung

1. Brot entrinden und in Würfel schneiden. In Butter rösten. Sonnenblumenöl, Essig, grobkörnigen Senf und Honig mischen. Et­ was Zitronenschale dazureiben. Zitrone aus­ pressen und die Hälfte des Safts beigeben. Vinaigrette mit Salz und Pfeffer würzen. Champignons je nach Grösse vierteln oder halbieren. Mit Zitronensaft beträufeln. 2. Brät, Hackfleisch und milden Senf mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Masse zu Kugeln à ca. 2,5 cm Ø formen. Im Öl bei kleiner bis mittlerer Hitze rundum ca. 8 Minuten braten. Champignons beige­ ben und kurz mitbraten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Lammhackbällchen, Cham­ pignons und Brotwürfel auf Salatblättern anrichten. Mit der Vinaigrette servieren. Zubereitungszeit ca. 45 Minuten

Pro Person ca. 14 g Eiweiss, 40 g Fett, 13 g Kohlenhydrate, 1950 kJ/470 kcal

Hauptgericht

8 2 dl 60 g ¼ Bund 200 g 1

Zwiebeln à ca. 100 g Süssmost Dörrtomaten Oregano Rindshackfleisch Knoblauchzehe Salz, Pfeffer

Zubereitung

1. Backofen auf 180 °C vorheizen. Zwiebeln halbieren. Mit der Schnittfläche nach oben in eine ofenfeste Form legen. Mit Süssmost umgiessen. Zwiebeln in der Ofenmitte ca. 50 Minuten backen. Herausnehmen. 2. Inzwischen Dörrtomaten und Oregano fein hacken und zum Fleisch geben. Knob­ lauch dazupressen und mit Salz und Pfeffer würzen. Das Innere der Zwiebeln mit einem Löffel aus den Zwiebelhälften herauslösen und fein hacken. Unter die Fleischmasse mischen. Zwiebelhälften damit füllen. In der Ofenmitte ca. 20 Minuten fertig backen. Dazu passen Teigwaren mit Tomatensauce. Zubereitungszeit ca. 80 Minuten

Pro Person ca. 14 g Eiweiss, 8 g Fett, 19 g Kohlenhydrate, 850 kJ/200 kcal


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Kindersocken im 5er-Pack erhältlich in Schwarz, Blau oder Pink und diversen Grössen, z.B. pink, Gr. 27–30


FRÜCHTE & GEMÜSE Clementinen, Spanien, Netz à 2 kg 2.90 statt 4.40 33% M-Classic Kopfsalat, 20% mehr Inhalt, 240 g 3.90 Anna’s Best Mischsalat, Beutel à 250 g 1.90 statt 2.40 20% Gurken, Spanien, pro Stück –.60 statt –.90 33% Broccoli, Italien/Spanien, per kg 2.20 statt 3.30 33% Knollensellerie, Schweiz, per kg 2.90 statt 4.20 30% Champignons weiss, Schweiz, Schale à 500 g 3.90 Bio Äpfel Topaz, süss-säuerlich, Schweiz, abgepackt, per kg 4.45 statt 6.50 30% Litschis, Mauritius/Südafrika/ Madagaskar, Schale à 500 g 3.40 statt 4.90 30% Mangos, Peru, Schale à 2 Stück 2.95 statt 5.20 40% Grapefruits rot, Spanien, in Selbstbedienung, per kg 1.95 statt 3.50 40%

FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL Optigal-Geflügel-Lyoner im Duo-Pack oder -GeflügelChorizo 136 g, z.B. GeflügelLyoner im Duo-Pack, Schweiz, per 100 g 1.05 statt 1.50 30% Minipic im 3er-Pack, Schweiz, 3 x 90 g 6.90 statt 9.90 30% Alle Rapelli Salami geschnitten oder am Stück, z.B. Classic geschnitten, Schweiz, 155 g 4.90 statt 7.05 30% M-Classic Pouletschnitzel, produziert nach Schweizer Tierschutzverordnung, Deutschland/ Ungarn, per 100 g 1.50 statt 1.90 20% Del Maître Hinterschinken Prestige «Je t’aime», Schweiz, geschnitten, per 100 g 3.10 statt 3.90 20% TerraSuisse Schweinsnierstück geräuchert, Packung à ca. 700 g, per 100 g 1.95 statt 3.30 40% Freiburger Saucisson, Schweiz, per 100 g 1.80 statt 2.25 20% TerraSuisse Grenadin vom Kalb, in Selbstbedienung, per 100 g 5.55 statt 7.95 30% * Lammnierstück, Import, in Selbstbedienung, per 100 g 4.30 statt 5.40 20% Pferde-Entrecôte, Import, in Selbstbedienung, per 100 g 3.45 statt 4.95 30% Siedfleisch, Schweiz, in Selbstbedienung, per 100 g 1.60 statt 2.35 30% M-Classic Schweinsgeschnetzeltes, Schweiz, in Selbstbedienung, per 100 g 1.40 statt 2.35 40% Güggeli, nature oder Paprika, Schweiz, z.B. nature, per 100 g 1.05 statt 1.35 20%

Poulet-Miccata, Brasilien, Packung à 12 x 50 g 10.– statt 14.90 30% ASC Pangasiusfilet, Zucht aus Vietnam, per 100 g 1.80 statt 2.60 30% MSC Jakobsmuscheln, Kanada, Packung à ca. 170 g, per 100 g 4.60 statt 5.80 20% Regenbogenforellenfilets, Italien, Zucht, Packung à ca. 170 g, per 100 g 2.45 statt 3.10 20% Austern Marennes-Oléron Nr. 3, Label Rouge, frisch, Frankreich, Packung à 12 Stück 16.80 statt 21.– 20% Bio Crevetten Tail-on gekocht, aus Zucht, Ecuador, Packung à ca. 280 g, per 100 g 3.85 statt 5.50 30% M-Classic Forellenfilet geräuchert, ASC, im 3er-Pack, Zucht aus Dänemark, 3 x 125 g 7.40 statt 11.10 33%

BROT UND MILCHPRODUKTE Sandwiches und Mini-Sandwiches, z.B. Beutel à 4 Stück 1.60 statt 2.– 20% Buttergipfel Frischback, Packung à 2 x 210 g 4.50 statt 6.– 25% Valflora Vollrahm UHT im DuoPack, 2 x 500 ml 5.20 statt 6.50 20% Alle Bifidus Joghurt, z.B. Erdbeere, 150 g –.65 statt –.85 20% Gesamtes Léger Sortiment, z.B. Halbfettbutter, 200 g 3.– 20x 20x PUNKTE ** Gruyère rezent, per 100 g 1.45 statt 1.85 20% Frischfondue Moitié-Moitié im Duo-Pack, 2 x 400 g 13.10 statt 16.40 20% Mini Babybel, Netzli à 15 x 22 g 5.60 statt 7.– 20% Alle Flan in Packung à 6 x 125 g, Schweiz, –.50 günstiger, z.B. Chocolat 2.50 statt 3.– Käsemischung für Kuchen, Schweiz, Packung à 2 x 250 g 7.– statt 8.80 20%

BLUMEN & PFLANZEN M-Classic Tulpen, erhältlich in diversen Farben, Bund à 20 Stück 11.70 statt 13.80 15% Phalaenopsis im Duo-Pack, im 12-cm-Topf 19.90 statt 33.80 40% Fairtrade Hochlandrosen, Bund à 9 Stück 13.50 statt 16.90

WEITERE LEBENSMITTEL Kinder Bueno im 10er-Pack, 10 x 2 Stück, 430 g 6.30 statt 7.– 10%

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. **Gültig bis 25.1. Genossenschaft Migros Neuenburg/Freiburg ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 12.1. BIS 18.1.2016, SOLANGE VORRAT

Bio Pasta im 3er-Pack, z.B. Agnolotti all’arrabbiata, 3 x 250 g 11.70 statt 14.70 20% M-Classic Lasagne im 3er-Pack, 3 x 400 g 8.80 statt 12.60 30% Cornatur im Duo-Pack, z.B. Quorn Schnitzel Mozzarella, 2 x 240 g 9.70 statt 13.– 25% Schweizer Eier, Freilandhaltung, 9 Stück à 53 g+ 4.50 statt 5.40 15% Crèmeschnitten, Packung à 5 Stück, 390 g 3.75 statt 4.70 20%

NEAR-/NON-FOOD Gesamtes Asco HundefutterSortiment, z.B. Sensitive, 4 kg 5.90 statt 11.80 50% Gesamtes Best Friend TierzubehörSortiment, z.B. Kurzhaar-Fellmäuse, Packung à 3 Stück 1.95 statt 2.45 20% Gesamtes Essence Ultîme oder Gliss Kur Sortiment, ab 2 Stück (ohne Minis, Gliss Kur Soforthilfe Intensivkur und Mehrfachpackungen) 20% ** Elseve Haarpflege im Duo-Pack, z.B. Color-Vive Shampoo, 2 x 250 ml 6.70 statt 7.90 15% ** Gesamtes Labello Sortiment, z.B. Classic, 2 Stück 2.55 statt 3.20 20% ** Diverse Seifen im Duo-Pack, z.B. I am Pflegeseife Atlantic, 2 x 300 ml 5.10 statt 6.40 20% ** Molfina-Slipeinlagen, -Binden oder -Tampons im 3er-Pack, z.B. Slipeinlagen Bodyform Air, 3 x 36 Stück 3.10 statt 3.90 20% ** Linsoft oder Kleenex Taschensowie Kosmetiktücher in Mehrfach- oder Sonderpackungen, z.B. Linsoft Classic Taschentücher, FSC, 56 x 10 Stück 3.65 statt 5.50 33% ** Ellen Amber Damen-Top im Duo-Pack, erhältlich in Weiss, Hellrosa oder Schwarz und diversen Grössen, z.B. weiss, Gr. S 14.90 ** Ellen Amber Damen-Slip Mini im 3er-Pack, erhältlich in diversen Farben und Grössen, z.B. hellgrau, Gr. S 9.90 ** Ellen Amber Damen-Sneakersocken im 10er-Pack, erhältlich in Weiss oder Schwarz und diversen Grössen, z.B. weiss, Gr. 35–38 14.90 ** Alle Pampers Windeln (ohne Megapack), gilt für 3 Produkte mit identischem Preis, z.B. Baby-Dry 4, Maxi, 3 x 44 Stück 33.60 statt 50.40 3 für 2 Alle Total Waschmittel, z.B. Liquid, 2 Liter 7.95 statt 15.90 50% Yvette Feinwaschmittel im Nachfüllbeutel im Duo-Pack, z.B. Care, 2 x 2 Liter 17.80 statt 22.40 20% ** Twist Haushaltpapier in Mehrfachpackung, FSC, Classic oder Magic, z.B. Classic, 16 Rollen 7.55 statt 12.60 40% **

Für Ihren Einkauf hier ausschneiden.

WEITERE ANGEBOTE.

Frey Tafelschokoladen à 100 g im 4er- oder 6er-Pack, UTZ, 4er-Pack (Les Délices Crème à l’Orange), 6er-Pack (Noxana oder Crémant 55%), z.B. Les Délices Crème à l’Orange im 4er-Pack 6.10 statt 8.80 30% Bonherba Halsbonbons zuckerfrei im Beutel im Duo-Pack, Zitronenmelisse, Kräuter oder Kräuter gefüllt, z.B. Kräuter, 2 x 150 g 6.50 statt 8.20 20% M-Classic Magdalenas Marmor oder Citron im 3er-Pack, z.B. Marmor, 3 x 225 g 4.20 statt 6.30 33% Alle Blévita Biscuits, z.B. Haselnuss, 248 g 2.90 statt 4.20 30% Alle Instant Kakao- oder Malzgetränke, z.B. Banago, Fairtrade, Beutel, 600 g 6.30 statt 7.90 20% Alle Messmer Tees im Beutel, z.B. Marokkanischer Masir, 20 Beutel 2.30 statt 2.90 20% Nutella im 1-kg-Glas 5.60 Gesamtes Kellogg’s Sortiment, z.B. Choco Tresor, 600 g 5.10 statt 6.40 20% Finizza Pizza Prosciutto, Mozzarella oder Tonno im 3er-Pack, tiefgekühlt, z.B. Mozzarella, 3 x 330 g 5.85 statt 11.70 50% Gesamtes M-Classic oder Denny’s Kartoffel-Sortiment, tiefgekühlt, z.B. M-Classic Ofen Frites, 500 g 2.05 statt 2.60 20% Pelican Fischstäbchen Hoki im 3er-Pack, MSC, tiefgekühlt, 3 x 450 g 8.80 statt 13.20 33% Alle Pepsi oder Schwip Schwap im 6er-Pack, 6 x 1.5 Liter, z.B. Pepsi Regular 5.50 statt 11.– 50% M-Classic Apfelsaft im 10er-Pack, 10 x 1 Liter 7.20 statt 12.– 40% Evian im 6er-Pack, 6 x 1.5 Liter 3.95 statt 5.70 30% Alle Agnesi Saucen, ab 2 Stück, jedes –.50 günstiger, z.B. Sugo al Basilico, 400 g 2.40 statt 2.90 Alle Longobardi Geschälte oder Gehackte Tomaten, z.B. Pomodori pelati Triturati, 280 g –.80 statt 1.– 20% Alle Agnesi Teigwaren, ab 2 Stück 40% Thomy-Mayonnaise, -Thomynaise oder -Senf mild im Duo-Pack, z.B. Mayonnaise à la française, 2 x 265 g 4.– statt 5.– 20% Alle Condy-Essiggemüse oder -Antipasti, ab 2 Stück 30% Alle Knorr Bouillons, ab 2 Stück, jedes 1.– günstiger, z.B. Gemüse, 109 g 3.10 statt 4.10 Malbuner Fleischkäse im 6er-Pack, z.B. Delikatess, 6 x 115 g 5.90 statt 9.– 33% Zweifel Chips 170 g, 280 g oder 300 g, 1.– günstiger, z.B. Paprika, 280 g 4.70 statt 5.70 Pom-Bär im Duo-Pack, z.B. Original, 2 x 100 g 3.50 statt 4.40 20% Minitörtli im 4er-Pack, z.B. ChocTörtli, 4 x 75 g 3.60 statt 4.80 25% Fasnachtschüechli gross (ohne Chiacchiere und Riccioline), 216 g 2.30 statt 2.90 20%


12. BIS 25. JANUAR GESAMTES LÉGER SORTIMENT

x 0 2 PUNKTE


52 | MM02, 11.1.2016 | MIGROS-WELT

Wissenswertes

Hintergrund

Rund ums Hackfleisch Hygiene Durch das Zerkleinern werden die Zellstruktu­ ren des Fleischs zerstört und die Oberfläche ver­ grössert. Eine perfekte Angriffsfläche für Bakte­ rien. Deshalb darf Hack­ fleisch nur am Tag der Verarbeitung offen an der Fleischtheke ver­ kauft werden und sollte auch am gleichen Tag verwendet werden.

Mehr Rezepte unter Saison.ch

Hackordnung Ob Ghacktes mit Hörnli oder Hackfleischbällchen – Gerichte mit Hackfleisch gehören zu den beliebtesten Alltagsgerichten. Neben den Klassikern Rind und Schwein ist Lammfleisch immer beliebter.

Kalb** Nur mageres Kalbfleisch wird für Gehacktes verwendet, deshalb hat es weniger Kalorien als Schweinsgehacktes. Verwendung findet es auch gemischt mit Rind­ und Schweinefleisch.

Kühlen

Sommers wie winters giIt: Die Kühlkette nie unterbrechen. Das heisst: zum Einkauf am besten eine Kühltasche mitnehmen und das Fleisch daheim sofort in den Kühlschrank legen. Sie können frisches Hackfleisch auch ein­ frieren. Es hält sich tiefgekühlt zwei bis drei Monate. Nach dem Auftauen ebenso rasch verwenden wie Frischfleisch. Schutzatmosphäre

Vielfach wird Hack­ fleisch angeboten, das unter Schutz­ atmosphäre verpackt wurde. Durch Zugabe von Sauerstoff ist es länger haltbar als sol­ ches im Offenverkauf.

Lamm* In der orientalischen Küche war Lammhackfleisch schon immer beliebt und findet auch hier­ zulande immer mehr Anhänger, die sich an Kibbeh, Köfte und Co. versuchen. Es hat meist einen Fettgehalt um 20 Prozent.

Huhn*** Hackfleisch vom Huhn ist eine gute Alternative für alle, die weniger rotes Fleisch essen wollen. Mit einem Fettgehalt von weniger als 25 Prozent ist es magerer als Schweinshackfleisch.

Hackfleisch ist unkom­ pliziert: Da die Muskel­ fasern des Fleischs zerkleinert sind, gart es schnell. Es lässt sich mit vielen Gewürzen kom­ binieren. Beim Anbraten sollten immer nur kleine Portionen in die Brat­ pfanne gegeben wer­ den. Sonst tritt viel Flüssigkeit aus, und das Fleisch wird nicht gebra­ ten, sondern gekocht. In Zusammenarbeit mit www.saison.ch

Schwein

Rind

Hackfleisch vom Schwein ist mit Abstand das fettreichste, aber gerade deshalb auch sehr aroma­ tisch und saftig. Es darf bis zu 35 Prozent Fett enthalten. Es wird gern mit anderen Hackfleisch­ sorten gemischt.

Mit einem Fettgehalt zwischen 16 und 20 Prozent (in der Migros) ist es magerer als Schweinsghacktes, kann dadurch aber auch schneller austrocknen. Rindsgehacktes ist vor allem für Burger beliebt. * im Delikatessgeschäft erhältlich ** regional in der Migros erhältlich *** in grösseren Filialen

Bild: Claudia Linsi

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Reisedaten 2016 10.06. – 24.06.16 06.07. – 20.07.16 31.07. – 14.08.16 Preise pro Person Fr. Kat. Kabinentyp Katalogpreis Aktionspreis I1 Innenkabine Bella 3420.– 2250.– I2 Innenkabine Fantastica 3610.– 2350.– B1 Balkonkabine Bella 4530.– 3190.– B2 Balkonkabine Fantastica 4770.– 3390.– Unsere Leistungen: Flüge in Economy Class ZürichHamburg-Zürich / Transfers in Hamburg / Kreuzfahrt mit Vollpension an Bord / Kapitänsempfang, Galadinner, Bordveranstaltungen / Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung Wählen Sie Ihre Ausflüge: Ausflugspaket mit 6 Ausflügen (Buchungen bis 31.01.16) 500.– Ausflugspaket mit 6 Ausflügen (Buchungen bis 01.02. bis 31.03.16) 540.– Das Ausflugspaket kann nur im Voraus gebucht werden Reisedaten 2016 Saison 1: 30.04. – 07.05.16, 07.05. – 14.05.16, 21.05. – 28.05.16° Saison 2: 04.06. – 11.06.16 Saison 3: 18.06. – 25.06.16, 13.08. – 20.08.16, 27.08. – 03.09.16 Saison 4: 02.07. – 09.07.16, 16.07. – 23.07.16, 30.07. – 06.08.16° °Leicht geänderte Reihenfolge. Helsinki anstatt Stockholm. Preise pro Person Kat. Kabinentyp I1 Innen Bella I2 Innen Fantastica O2 Aussen Fantastica B1 Balkon Bella B2 Balkon Fantastica

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56 | MM02, 11.1.2016 | MIGROS-WELT

Die Gewinner: 1 Heinz W., Kloten ZH, Fr. 1013.80 2 Corinne C., La Fer­ riere BE, Fr. 2562.90 3 Annaliese W., Thônex GE, Fr. 3249.20 4 Martin K., Flumser­ berg SG, Fr. 17 328.60 5 Magbule A., Köniz BE, Fr. 50 000.– 6 Melanie B., Zürich ZH, Fr. 1845.20 7 Vreni H., Zürich ZH, Fr. 1139.20 8 Heidi A., Uster ZH, Fr. 22 537.80 9 Romeo O., Nieder­ lenz AG, Fr. 50 000.– 10 Xenja B., Olten SO, Fr. 4839.80 11 Vreni Z., Murten FR, Fr. 1262.00 12 Antoine M., Genf, Fr. 50 000.– 13 Claudia A., Le Lignon GE, Fr. 1002.30 14 Suzanne F., Opfi­ kon ZH, Fr. 2033.20 15 Sylvette E., Ittigen BE, Fr. 1027.50 16 Vanessa B., Bernex GE, Fr. 3718.30 17 Giosué P., Lau­ sanne VD, Fr. 6589.20 18 Sonja M., Dintikon AG, Fr. 1009.80 19 Drago B., Kriens LU, Fr. 50 000.– 20 Christele N., Che­ seaux VD, Fr. 1043.50 21 Martha F., Oberriet SG, Fr. 34 582.30 22 Sebastian S., St. Gallen, Fr. 1003.70 23 Jennifer G., Land­ quart GR, Fr. 1045.70 24 Viviane P., Yver­ don VD, Fr. 12 259.20 25 Thilde I., St. Gallen SG, Fr. 1253.10 26 Philippe S., Altdorf UR, Fr. 5429.80 27 Constantin K., Dübendorf ZH, Fr. 8764.80 28 Ilir H., Gais AR, Fr. 50 000.– 29 Luana T., Lyss BE, Fr. 6289.40 30 Yvonne H., Sem­ pach LU, Fr. 9677.20 31 Silvia O., Uetliburg SG, Fr. 10 932.80 32 René F., Fontnas SG, Fr. 1000.40

Claudia S. (20)

Studentin aus Cugnasco TI gewann Fr. 50 000.– «Das war das erste Gewinnspiel, bei dem ich mitgemacht habe.

Ich war völlig überrascht und habe gleich meine Mutter angerufen. Den Gewinn teile ich mit meiner Familie und gönne mir eine schöne Reise.»

Mega Jackpot

Glück gehabt!

Acht Wochen lang war jeder Migros-Kassenbon Geld wert. Beim Mega-Jackpot-Gewinnspiel 2015 wurde insgesamt über eine Million Franken ausgeschüttet, die sich 64 Gewinner teilten.


MIGROS-WELT | MM02, 11.1.2016 | 57

Stefan (20) und Vreni M. (60)

Mechaniker und Verkäuferin aus Egerkingen SO gewannen Fr. 50 000.– «Wir konnten unser Glück kaum fassen.

Nun kann ich mir einen lang gehegten Wunsch erfüllen: eine neue Polstergruppe. Auch Stefan will sich neue Möbelstücke kaufen.»

Yedah A., (42)

Sekretärin aus Yverdon VD gewann Fr. 14 752.80 «‹Gewonnen!›, rief ich laut meinem Vater zu.

Bilder: Christian Schnur

Ich konnte es nicht glauben, als ich den Code auf dem Smartphone eingegeben hatte. Ich werde mir einen neuen Computer kaufen, ein Natel für meinen Mann und einen Gefrierschrank für die Familie.»

33 Lea T., Grafstal ZH, Fr. 37 291.30 34 Fanny R., Martigny VS, Fr. 5392.– 35 Gerhard B., Zufi­ kon AG, Fr. 50 000.– 36 Romina C., Bon­ stetten ZH, Fr. 4294.20 37 Luzia J., Hittnau ZH, Fr. 1128.10 38 Katya G., Froide­ ville VD, Fr. 9861.– 39 Manuela R., Bern, Fr. 21 329.20 40 Basha F., Wohlen AG, Fr. 3301.80 41 Walter H., Wangen ZH, Fr. 17 138.10 42 Kathrin Z., Langen­ dorf SO, Fr. 10 329.90 43 Nicolas S., Biel BE, Fr. 50 000.– 44 Doris H., Wallisel­ len ZH, Fr. 28 610.90 45 Joseph H., Baar ZG, Fr. 1453.90 46 Petra K., Ebnat­ Kappel SG, Fr. 2983.40 47 Myriam H., Gam­ pel VS, Fr. 50 000.– 48 Marinette D., Saubraz VD, Fr. 1023.40 49 Shena S., Uster ZH, Fr. 35 823.20 50 Stefanie W., Gerla­ fingen SO, Fr. 1059.50 51 Markus B., Thun BE, Fr. 21 429.20 52 Nili A., Zunzgen BL, Fr. 1783.40 53 Oliver B., Bellevue GE, Fr. 1783.40 54 Claudia S., Cug­ nasco TI, Fr. 50 000.– 55 Ruth B., Bern, Fr. 1674.20 56 Therese C., Neu­ enhof AG, Fr. 11 056.70 57 Daniela K., Zürich ZH, Fr. 42 832.10 58 Beatrice H., Zürich ZH, Fr. 15 628.30 59 Deidre B. A., Zürich, Fr. 2329.10 60 Moniks B., Ettiswil LU, Fr. 1108.20 61 Yédah A., Yverdon VD, Fr. 14 752.80 62 Monika S., Therwil BL, Fr. 4725.30 63 Stefan M., Egerkin­ gen SO, Fr. 50 000.– 64 Ramiro A. V., Lie­ befeld BE, Fr. 39 282.20


Wandererlebnisse zu Frühlingspreisen!

4 Tage

Hans Wiesner Geschäftsleiter Wandern macht frisch, ist erholsam und aktiviert unsere Sinne. Beim Wandern erleben Sie Naturschönheiten hautnah und können dabei interessante Freundschaften schliessen – sogar fürs Leben. Keine andere Reiseart bietet diese ideale Kombination. Im kommenden Jahr bieten wir Ihnen äusserst attraktive Wanderreisen zu noch attraktiveren Preisen! Gewandert wird je nach Reise 2 bis 3 Stunden pro Tag. So bleibt genug Zeit für eigene Interessen oder mal das Erkunden eines Städtchens auf eigene Faust mit netten Reisegefährten. Buchen Sie jetzt und wandern Sie schon bald mit uns in den sonnigen Frühling.

Hans Wiesner IMBACH Reisen AG

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Fr. 535.–

Cannobio – Lago Maggiore

1. Tag: Schweiz–Cannobio. Bahnreise nach Locarno. Fahrt mit öffentlichem Bus via Brissago nach Cannobio. Erkundungsrundgang. 2. Tag: Cannero–Riviera. Von Cannobio aus wandern wir aussichtsreich nach Cannero, einem ehemaligen Fischerdorf mit hübscher Uferpromenade. 3. Tag: Der «Balkon des Lago Maggiore». Auf dieser interessanten Rundwanderung kommen wir an den ursprünglichen, nördlichen Fraktionen von Cannobio vorbei. Im Kastanienwald geniessen wir typische regionale Spezialitäten. 4. Tag Rückreise. Besuch des lebendigen Sonntagsmarktes. Am Nachmittag Bootsfahrt nach Locarno und Rückreise im 1.-Klass-Panoramawagen. Unterkunft Sie wohnen im Hotel Il Portico*** an der Seepromena de von Cannobio. Das Hotel verfügt über einen schönen, ruhigen Garten und eine grosse Terrasse. Wanderungen Wanderungen zwischen 2 und 3½ Stunden auf wenig begangenen idyllischen Wanderwegen. Das ist inbegriffen • Bahnfahrt 1. Klasse nach Locarno und zurück • Busfahrt Locarno–Cannobio • Schifffahrt Cannobio–Locarno • 3 Übernachtungen im Hotel Portico*** • Halbpension + 2 typische Mittagessen • Trinkgelder in Hotel & Restaurants • IMBACH-Reiseleitung und Wanderführung Wanderung über dem Lago Maggiore

Reisedaten 2016 (jeweils Do – So) 1) 24.03. – 27.03. 6) 23.06. – 26.06. 2) 07.04. – 10.04. 7) 08.09. – 11.09. 3) 21.04. – 24.04. 8) 22.09. – 25.09. 4) 28.04. – 01.05. 9) 13.10. – 16.10. 5) 09.06. – 12.06. Preis pro Person im Doppelzimmer - Zuschlag Einzelzimmer - Zuschlag ohne Halbtax-Abonnement - Reduktion mit GA 2. Klasse

560.– 70.– 60.– – 30.–

Internet-Buchungscode: wacann

8 Tage

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Fr. 865.– Wanderfrühling

auf Mallorca

1. Tag: Hinflug Zürich–Palma de Mallorca. Nach Ankunft Transfer zum Hotel an der Ostküste der Insel. 2. – 7. Tag: Wandern und Erholen Beispiele aus dem Wanderangebot: Soller: Wir wandern durch Orangenplantagen und Olivenhaine zu einem alten Gutshof. Begleitet von einer herrlichen Aussicht aufs Meer erreichen wir den Hafen von Soller. Ermita Betlem: Wir spazieren dem Meer entlang und zweigen ab zur Einsiedelei Betlem mit ihrer bekannten Quelle. Mit herrlichem Meerblick wandern wir hinunter zur Bucht von Alcudia. Cap Salinas: Herrliche Küstenwanderung den Steinund Sandstränden entlang vom Leuchtturm Cabo Salinas bis zum Hafen von Colonia Sant Jordi. Cala Figuera-Cala Mondrago: Wanderung zum pittoresken Fischerhafen Cala Figuera. Weiter über Fahrwege ins Naturschutzgebiet Cala Mondragó. An der Algarve


7 Tage

8 Tage

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rrabatt Frühbucheeduktion R 25 Franken g bis h c bei Bu un 31. Januar!

Idyllische Bucht auf Elba

La Victoria: Bergtour zum Gipfel der Halbinsel Alcúdia. Herrliche Ausblicke über die ganze Nordküste. Viele Wildziegen begleiten uns auf der abwechslungsreichen Wanderung. 3 Wanderungen sind inbegriffen – weitere Wanderungen sind vor Ort buchbar. 8. Tag: Rückflug Palma de Mallorca–Zürich Rückflug mit Air Berlin oder Edelweiss nach Zürich. Unterkunft Das von Universal Reisen gut geführte Hotel Perla ***+ liegt direkt am Sandstrand von S‘Illot und verfügt über Bar, Restaurant und ein Hallenbad. Geschmackvoll eingerichtete Zimmer mit seitlicher Meersicht. Wanderungen Unterschiedlich anspruchsvolle Wanderungen zwischen 2 und 4 Std. Wählen Sie vor Ort Ihr Anforderungsprofil. Das ist inbegriffen • Flug inkl. Taxen und Gebühren • Unterkunft im Hotel Perla***+ inkl. Halbpension • 3 Wanderausflüge mit Begleitbus • Lokale Reiseleitung und Wanderführung

Fr. 1145.–

Algarve – unberührte Westküste

1. Tag: Hinflug Zürich–Faro. Transfer zum Hotel. 2. Tag: Ursprüngliches Hinterland. Das Dörfchen Bensafrim ist Ausgangspunkt unserer heutigen Wanderung. Diese führt uns durch Pinien- und Eukalyptuswälder nach Pincho. 3. Tag: Stadtbesichtigung von Lagos. Heute erkunden wir zu Fuss die Jahrhunderte alte Hafenstadt Lagos. Sie war Ausgangshafen der ersten portugiesischen Entdeckungsfahrten. Nachmittag zur freien Verfügung. 4. Tag: Praia da Luz. Hoch über den Wassern des Atlantiks wandern wir dem Klippenpfad entlang. Dieser führt uns zum Küstendorf Praia da Luz. 5. Tag: Cabo de São Vicente. Auf dem Küstenpfad erstaunen uns die von tosenden Atlantikwellen geformten Felsen. In der Ferne erblicken wir schon bald den Leuchtturm von Cabo de São Vicente. Im Fischerdorf Sagres geniessen wir unser Mittagessen. 6. Tag: Tag zur freien Verfügung. Entdecken Sie die Algarve mit einer schönen Strandwanderung oder einer Bootsfahrt. 7. Tag: Von Aljezur zur Praia da Amoreira. Heute wandern wir durch ein wild bewachsenes Dünengebiet bis zur weiten Praia da Amoreira. 8. Tag: Rückflug Faro–Zürich. Unterkunft Wir wohnen im Hotel Tivoli**** in Lagos. Es verfügt über Restaurant, Bar, Schwimmbad, Wellnessbereich und komfortable Zimmer. Wanderungen Leichte Wanderungen zwischen 1,5 und 3 Stunden. Wenige kurze Aufstiege und Abstiege. Das ist inbegriffen • Flug Zürich – Faro inkl. Taxen und Gebühren • 7 Nächte im Hotel Tivoli**** inkl. Halbpension • Wanderungen mit Begleitbus • Ausflüge, Eintritte und Besichtigungen • IMBACH-Reiseleitung und Wanderführung

Reisedaten 2016 (jeweils So – So) 1) 20.03. – 27.03. 5) 17.04. – 24.04. 2) 27.03. – 03.04. 6) 24.04. – 01.05. 7) 01.05. – 08.05. 3) 03.04. – 10.04. 4) 10.04. – 17.04. 8) 08.05. – 15.05.

Reisedaten 2016 (jeweils Do–Do) 1) 07.04. – 14.04. 5) 05.05. – 12.05. 2) 14.04. – 21.04. 6) 29.09. – 06.10. 3) 21.04. – 28.04. 7) 06.10. – 13.10. 4) 28.04. – 05.05. 8) 13.10. – 20.10.

Preis pro Person im Doppelzimmer - Zuschlag Reisen 2 bis 5 - Zuschlag Reisen 6 und 8 - Zuschlag DZ zur Alleinbenützung

Preis pro Person im Doppelzimmer - Zuschlag Reisen 1, 2 und 5 - Zuschlag Reisen 6 und 8 - Zuschlag DZ zur Alleinbenützung

Internet-Buchungscode: wamalx

890.– 50.– 100.– 140.–

Internet-Buchungscode: waalgs

1170.– 40.– 80.– 180.–

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Fr. 965.– Elba – die Perle

im tyrrhenischen Meer

1. Tag: Schweiz–Elba. Anreise im modernen Reisebus. 2. Tag: Wanderung Capoliveri. Rundwanderung mit wunderbaren Ausblicken über die buchtenreiche Insel. 3. Tag: Rio nell’Elba. Wir wandern zu einem idyllisch gelegenen Bergdorf. Nach einem typischen Mittagessen Besuch des Bergarbeiter-Museums. 4. Tag: Monte Capo Stella. Ein Rundweg im Naturschutzgebiet zeigt uns die ganze Wildheit und Schönheit Elbas. Badegelegenheit am Strand von Marina di Campo. 5. Tag: Napoleon. Heute wandern wir durch sanfte, grüne Höhenzüge zur ehemaligen Sommerresidenz von Napoleon Bonaparte. Am Nachmittag besichtigen wir in Portoferraio die Stadtvilla von Napoleon. 6. Tag: Capo d’Arco. Eine eindrückliche Küstenwanderung führt uns in einen reizvollen Hafenort zum Cappuccino. 7. Tag: Rückfahrt in die Schweiz. Unterkunft Das familiäre Hotel Mare*** liegt direkt am Meer in einer Bucht mit einem malerischen Hafen. Das Hotel hat einen Garten mit Schwimmbad und ist bekannt für seine gute italienische Küche. Wanderungen Wanderungen zwischen 2 und 3,5 Stunden auf teilweise steinigen Küstenpfaden, einige kurze Auf- und Abstiege. Das ist inbegriffen • Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus • Fährüberfahrt Piombino – Portoferraio • 6 Nächte im Hotel Mare*** • Halbpension plus 2 Mittagessen + 1 Picknick • Wanderungen mit Begleitbus • Alle Wanderungen, Eintritte und Besichtigungen • IMBACH-Reiseleitung und Wanderführung Reisedaten 2016 (jeweils So – Sa) 1) 24.04. – 30.04. 6) 29.05. – 04.06. 2) 01.05. – 07.05. 7) 11.09. – 17.09. 3) 08.05. – 14.05. 8) 18.09. – 24.09. 4) 15.05. – 21.05. 9) 02.10. – 08.10. 5) 22.05. – 28.05. Preis pro Person im Doppelzimmer - Zuschlag Reise 5 - Zuschlag Reisen 2 bis 4, 8 und 9 - Zuschlag DZ zur Alleinbenützung

990.– 60.– 100.– 140.–

Internet-Buchungscode: waelba Internet-Buchungsrabatt Zu den Arrangementpreisen verrechnen wir eine Auftragspauschale von 20 Franken/p.P. Diese entfällt bei Buchung auf www.imbach.ch.

Küste auf Mallorca

Wandern weltweit

Buchen Sie jetzt: 041 418 00 00 oder auf www.imbach.ch

Imbach Reisen AG | Zürichstrasse 5 | 6000 Luzern 6 | info@imbach.ch


60 | MM02, 11.1.2016 | MIGROS-WELT

Ihre Region

Neues aus der Genossenschaft Migros Neuenburg-Freiburg

Ernährung

«Der Kursinhalt ist abwechslungsreich und interessant.» Die Klubschule Migros bietet eine Ausbildung zum ErnährungsCoach mit Diploma an. Sabine Burri Igwe, die Leiterin des Bereichs Bewegung & Gesundheit, erklärt, worum es geht. Text: Maude Righi

Bilder: Pierre-William Henry/LDD

Sabine Burri Igwe, an wen richtet sich die Ausbildung? An alle, die sich für das Thema Ernährung interessieren: Eltern, Hobbysportler, Mitarbeiter der Gesundheitsbranche und von Kin­ derkrippen, Drogisten oder Köche. Vorkenntnisse sind nicht erforder­ lich. Man muss lediglich Motivation und Zeit zum Lernen mitbringen. Die Ausbildung dauert 136 Stunden, ver­ teilt auf sechs Monate, und verlangt ebenso viel Eigenarbeit. Was sind die Ziele? Die Ausbildung ermöglicht es, die Ernährung von gesunden Personen zu analysieren und sie entsprechend ihres Alters und ihrer individuellen Situation zu optimieren. Wenn sie

das Diploma in der Tasche haben, können die Teilnehmer Menschen in ihrem Umfeld oder ihre Kunden zu gesunder Ernährung beraten oder das Gelernte einfach für sich selbst im Alltag umsetzen. Welche Themen werden behandelt? Die Ausbildung besteht aus sechs Modulen, von den Grundlagen über tiefgreifendes Wissen in den Be­ reichen Ernährung und Beratung, Anatomie und nachhaltige Entwick­ lung bis zum Zusammenhang zwischen Ernährung und Psyche. Was lernt man konkret? Zum Beispiel, die Etiketten auf Lebensmitteln richtig zu lesen, das Verhältnis zwischen Zucker und Fett

zu analysieren oder zu bestimmen, ob ein als gesund beworbenes Produkt tatsächlich hält, was es verspricht. Während der Ausbildung lernen die Teilnehmer, ein ausgewogenes Menü zusammenzustellen und dabei ein vorgegebenes Budget einzuhalten, und sie erfahren, wie man Lebens­ mittel richtig zubereitet und auf­ bewahrt. Heute sind nachhaltige Produkte wichtig für viele Konsumenten. Kommt dieses Thema auch vor? Ja, auch Fragen zum Thema Umweltschutz werden behandelt. Lokal oder saisonal konsumieren, bevorzugt Gütesiegel wählen, die die Produzenten schützen und unter­ stützen. Zu Beginn der Ausbildung


MIGROS-WELT | MM02, 11.1.2016 | 61

Sabine Burri Igwe, Leiterin des Bereichs Bewe­ gung & Gesund­ heit, im Gespräch mit einem Kurs­ teilnehmer.

Gastronomie

Feine Produkte Ausgewogene Ernährung ist auch unterwegs

oder im Restaurant möglich. Die Gesund­ heit und das Wohlbefin­ den ihrer Kunden liegen der Migros am Herzen. Daher hat sie in Zusam­ menarbeit mit Ernäh­ rungsfachleuten die Reihe Délifit entwickelt. Salate, Birchermüesli, Sandwiches, Frucht­ säfte, aber auch warme Gerichte und Früh­ stücksangebote: Das Sortiment der Take­ aways und Restaurants der Migros ist sehr abwechslungsreich.

Porträt

Eine sportliche Feinschmeckerin Sabine Burri Igwe leitet den Bereich Bewegung & Gesundheit der Klub­

schule Migros und be­ schreibt sich als Trend­ scout, der ständig nach neuen Kursen Ausschau hält. Die Ausbildung zum Ernährungscoach ist ein perfektes Beispiel, denn das Thema Ernährung ist brandaktuell. Achtet sie selbst auch auf gesunde Ernährung? «Ich bin eine echte Feinschmeckerin! Ich verzichte auf nichts,

aber ich versuche, ausge­ wogen zu essen.» Und sie treibt Sport, denn der ist für sie wesentlich für das körperliche und geistige Wohlbefinden. Schwim­ men, Fitness, Laufen, Velo. Sabine Burri passt ihr Sportprogramm immer an ihr Essverhalten an. «An den Festtagen habe ich es mir gut gehen lassen, aber ich bin regelmässig laufen gegangen, um die Kalorien wieder zu verbrennen», verrät sie zum Schluss.

notieren die Teilnehmer ausserdem ihre Essgewohnheiten und passen ihre Ernährung gegebenenfalls an. Der Inhalt ist abwechslungsreich und sehr interessant. Was sind Ihrer Meinung nach die Highlights dieser Ausbildung? Die Vielfalt der behandelten Themen. Die Module werden von Ernährungsberaterinnen, Psychologen, Biologen und einem Sportcoach geleitet. Deren Erfahrungen und Kompetenzen sind für die Teilnehmer eine echte Bereicherung. Wer im Anschluss nicht unbedingt als Ernährungscoach tätig sein möchte, kann die Ausbildung ohne den Teilbereich «Beratung» und ohne Prüfungen und Diploma absolvieren. MM

Die Délifit­Produkte sind gesund und schmackhaft und werden gemäss den Empfehlungen der Schweizer Lebensmit­ telpyramide hergestellt. Sie sind nährstoffreich und enthalten möglichst naturbelassene Zutaten sowie frisches Obst und Gemüse. Für das Brot wird Vollkornmehl verwendet, der Fett­ und Zuckergehalt in den Lebensmitteln ist reduziert, und das verwendete Raps­ und Olivenöl ist von bester Qualität. Für Genuss ganz ohne schlechtes Gewissen! Weitere Infos auf www.delifit.ch


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MIGROS-WELT | MM02, 11.1.2016 | 65

Theater

Der Weg bis zur Venus Im Theater Casino in Le Locle wird am Freitag, den 15. Januar, das Stück «La Vénus

à la fourrure» (Venus im Pelz) aufgeführt, das bei der Verleihung des Theaterpreises Molière 2015 in den Kategorien «Bestes Stück» und «Beste Schauspielerin» gleich zweifach ausgezeichnet wurde. Die von der Belgierin Marie Gillain gespielte

Wanda möchte unbedingt die Rolle der Venus ergattern, stösst jedoch aufgrund ihrer billigen und vulgären Erscheinung auf die Skepsis des Regisseurs. Aber sie ist zu allem bereit, um ihn zu überzeugen. Bis sie schliesslich zur Venus wird.

Die preisgekrönte Darstellerin Marie Gillain als Wanda.

Infos und Reservierungen auf: www.grange-casino.ch

Sobald der Frühling naht, bringen Tulpen Farbe in die Gärten.

Die passende Verpflegung beim Shopping. Marin Centre

Für die kleine Pause Mit bequemen Möbeln und einer

Bilder: Pierre-William Henry, Fabienne Rappeneau, Shutterstock

schönen Holzstruktur lädt die Bar Otium die Kunden des Marin Centre zu einer Pause ein. Kebab-Bretzel oder Burger, ApéroPlatte oder süsse Bretzeln und Waffeln versprechen Genuss. Auf der grossen Getränkekarte findet

Frühlingsbotschafterin Mit ihren Farben verschönert die Tulpe alle Blumensträusse. Die aus

Zentralasien stammende Blume gibt es in 125 Arten und mittlerweile mehr als 5600 Varianten. Dank dieser Vielfalt ist die Tulpe die perfekte Wahl für alle Anlässe und Stimmungen. Damit ein Strauss Tulpen frisch bleibt, sollten die Stiele senkrecht und nicht schräg abgeschnitten werden. Dazu so viele Blätter wie möglich entfernen und die Vase nur bis zur Hälfte mit Wasser füllen – und es täglich wechseln. Nach einigen Tagen die Stiele erneut abschneiden. So stehen die Chancen gut, lange Freude am Strauss zu haben.

man die unverzichtbaren Klassiker, aber auch Cocktails mit oder ohne Alkohol, sodass für jeden Geschmack etwas dabei sein dürfte. Einem Blue Lagoon oder einem Virgin Mojito kann man schliesslich nur schwer widerstehen.


Cornwall Südengland Auf den Spuren Rosamunde Pilchers. Sagenumwobene mystische Orte und wildromantische Küsten. Malerische Dörfer und liebliche Landschaften.

8 Tage ab Fr. 1’145.– 1. Tag Schweiz – Reims Abwechslungsreiche Fahrt durch das Elsass in die Champagne. 2. Tag Reims – Windsor – Newbury Von Calais aus bringt Sie ein Fährschiff über den Ärmelkanal nach Dover. In Windsor, das sich im Kern noch heute im malerischen mittelalterlichen Kleid zeigt, machen Sie Halt. Die kleine Stadt wird von seinem Schloss beherrscht, das seit über 900 Jahren als Sommerresidenz der königlichen Familie dient. 3. Tag Newbury – Stonehenge – Exeter – Dartmoor – Plymouth Fahrt durch Wiltshire nach Stonehenge. Sie besuchen die weltberühmten Steinkreise. Nach einer abwechslungsreichen Fahrt durch die sanfte Hügellandschaft von Somerset und Devon gelangen Sie nach Exeter, dessen Altstadt von der mächtigen Kathedrale beherrscht wird. Am Nachmittag durchqueren Sie den Dartmoor-Nationalpark, einen legendenumwobenen, geschichtsträchtigen Landstrich und erreichen dann Plymouth. 4. Tag Cornwall – Land's End (fakultativ) Dank seiner bizarren Naturschönheiten und romantischen Fischerdörfer, der zahlreichen Mythen und Folklore ist Cornwall eines der beliebtesten Feriengebiete Grossbritanniens. Während der abwechslungsreichen Fahrt machen Sie Halt bei der Gezeiteninsel St. Michael's Mount und besuchen dann Land's End, den westlichsten Punkt des englischen Festlands, wo die bizarren Granitfelsen der 60 Meter hohen Steilküste ins tosende Meer abstürzen. Am Nachmittag fahren Sie weiter nach St. Ives mit seinem malerischen Hafen und den charmanten Gässchen. 5. Tag Plymouth – Mount Edgcumbe Sie unternehmen einen Bootsausflug, der Sie durch die Hafenanlagen und dann zum alten Herrensitz der Earls of Mount Edgcumbe führt. Das Herrenhaus liegt in einem farbenprächtigen Park. 6. Tag Plymouth – Tintagel – Clovelly – Reading Am Vormittag besuchen Sie Tintagel, bekannt durch die Sagen um König Artus und den Gral. Es ist wohl das berühmteste Dorf in Cornwall. Gegen Mittag treffen Sie dann in Clovelly ein. Das gesamte Fischerdorf ist unter Denkmalschutz gestellt und liegt auf einem steilen Kamm, der fast senkrecht ins Meer abfällt. Am Nachmittag Weiterreise durch Devon nach Reading. 7. Tag Reading – Reims Durch die Grafschaft Kent erreichen Sie wiederum Dover, von wo Sie ein Fährschiff zurück auf das europäische Festland bringt. 8. Tag Reims – Schweiz Über Nancy und die Vogesen kehren Sie in die Schweiz zurück.

Reisedaten 2016 18. – 25. Mai 28. Mai – 04. Juni 08. – 15. Juni 18. – 25. Juni 13. – 20. Juli 03. – 10. August 13. – 20. August 20. – 27. August 27. Aug. – 03. Sept.

Fr. 1’145.– Fr. 1’165.– Fr. 1’145.– Fr. 1’165.– Fr. 1’145.– Fr. 1’145.– Fr. 1’165.– Fr. 1’165.– Fr. 1’165.–

Abfahrtsorte Zürich, Bern, Olten, Luzern, Basel

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8-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar 7 Übernachtungen in guten Mittelklassehotels in Zimmern mit Bad oder Dusche/WC Fährüberfahrten Calais – Dover und zurück mit modernen Fährschiffen Halbpension während der ganzen Reise Besichtigung von Clovelly Bootsausflug zum Herrensitz von Mount Edgcumbe inklusive Eintritt Besichtigung von Stonehenge

Nicht inbegriffen: ✘ Annullationsschutz Fr. 32.– ✘ Einzelzimmerzuschlag Fr. 360.– ✘ Ganztägiger Ausflug durch Cornwall und nach Land’s End Fr. 48.–

Fremdwährungen Euro und Englisches Pfund

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Leben MM2

Familienumfrage Wussten Sie schon immer, dass Sie mal Kinder möchten? 1 Ja, das war für mich schon immer klar 58% 2 Mein Kinderwunsch war nie riesig; ich liess es auf mich zukommen 20% 3 Ich wollte eigentlich nie Kinder. Aber manchmal kommt es anders, als man denkt 14% 4 Ich konnte es mir schon immer gut vorstellen, aber ich liess mir Optionen offen 8%

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Knigge reloaded

«Gibt es eine Etikette für den Ausverkauf?» Stürzen auch Sie sich ellbögelnd ins Ausverkaufsgetümmel?

Richtig oder falsch? Wer jetzt Schweizer Chicorée isst, ernährt sich saisonal.

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Illustrationen: Andreas Klammt, Alice Kolb; Bild: Stefan Sulzer

Richtig! Chicorée wächst in der Schweiz im Freiland von November bis April. Nichtsaisonales Obst und Gemüse wird dagegen entweder im geheizten Gewächs­ haus angebaut oder von weit her in die Schweiz transportiert. Vor allem eingeflogene Lebensmittel belasten die Umwelt stark, da beim Transport viele klimaschädliche Treib­ hausgase freigesetzt werden. Die Saison­ tabelle des WWF (bit.ly/wwfgemuese) gibt Auskunft über die üblichen Ernte­ und Lagerzeiten für Schweizer Gemüse und Früchte.

Philipp Tingler (44) ist Autor

und Philosoph und schreibt hier jede Woche über Phänomene des modernen Benehmens.

Ja. Auch wenn es zugeht wie bei «American Gladiators», ist der Ausverkauf keine benimmfreie Zone; es handelt sich sogar um ein Faux­pas­Hochrisikogebiet wie etwa die Flugzeugkabine. Die wichtigsten Regeln: Das Körperkontaktverbot in der Öffentlich­ keit gilt auch hier. Sie sollten niemals reissen, zerren, drängeln. Es gehört sich des Weiteren nicht, das letzte reduzierte Set Bett­ wäsche unter einem Stapel Handtücher zu verstecken, weil man vielleicht später wiederkommen und es kaufen will. Feilschen dagegen ist möglich und nicht unmanierlich – gerade bei grösse­ ren Einzelstücken wie Möbeln. Ansonsten gilt: Lernen Sie loszu­ lassen. Im wörtlichen Sinn. Wenn zum Beispiel jemand am ande­ ren Ende der heruntergesetzten Handtasche zieht. Denken Sie daran, wie viele Taschen Sie schon besitzen. Und: Der Preisnach­ lass sollte nie Ihre Hauptmotivation für den Kauf sein.

Darum gilt:

Beim Einkaufen auf die Herkunftsangaben auf der Verpackung achten und Gemüse und Früchte dann kaufen, wenn sie Saison haben.

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1. Tag, Freitag – Anreise Fahrt im komfortablen Extrabus an die Versiliaküste, wo wir im Hotel mit dem Nachtessen erwartet werden.

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2. Tag, Samstag – Cinque Terre Die kleinen Ortschaften des Unesco-Weltkulturerbe Cinque Terre kleben wie Schwalbennester an den Felsen. Eine Panoramafahrt bringt uns nach Manarola. Entlang der Via dell’Amore spazieren wir nach Riomaggiore. Mit der Bahn geht es nach Monterosso – Postkartenidylle pur! Eine Schifffahrt mit atemberaubender Aussicht bringt uns von Portovenere nach La Spezia. Nachtessen im Hotel.

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2. Tag, Samstag – Venedig Eine herrliche Bootsfahrt bringt uns direkt an den Markusplatz im Herzen von Venedig. Hier erwartet uns eine tolle Stadtführung. Nachmittags bleibt genügend Zeit für eigene Entdeckungstouren. 3. Tag, Sonntag – Murano & Burano Heute schauen wir auf der Insel Murano einem Glasbläser über die Schultern und bewundern die bunten Häuser sowie die weltberühmten Spitzenstickereien in Burano. Nachmittags Freizeit in Venedig. 4. Tag, Montag – Heimreise Heute treten wir die Heimreise an.

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3. Tag, Sonntag – Rapallo & Portofino Heute fahren wir nach Rapallo mit seiner gepflegten Palmenpromenade. Von hier aus unternehmen wir eine fantastische Schifffahrt nach Portofino, dem Badeort der Schönen und Reichen. Zeit zum Flanieren, Staunen & Geniessen. Rückfahrt und Nachtessen im Hotel

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✓ Schifffahrt auf der Moldau mit Nachtessen und Musik ✓ Stadtführung in Prag & Eintritt Prager Burg ✓ Eigene Schweizer Reiseleitung

Ihr Reiseprogramm: 1. Tag, Freitag – Anreise Fahrt im komfortablen Extrabus nach Prag. Nachtessen im Hotel. 2. Tag, Samstag – Stadtführung, Prager Ostermärkte & Bierkeller Gleich nach dem Frühstück entdecken wir bei einer tollen Stadtführung die Höhepunkte der „goldenen Stadt“. Am Nachmittag bleibt Ihnen genügend Zeit die schöne Altstadt und den Prager Ostermarkt zu erkunden. Abends laden wir Sie in der Innenstadt zu einem traditionellen Nachtessen mit lokalen Spezialitäten, feinem Bier und Musik! 3. Tag, Sonntag– Prag & Schifffahrt auf der Moldau Der heutige Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Besuchen Sie die Prager Burg (Eintritt inkludiert), die zu den spektakulärsten der Welt gehört. Am Abend laden wir Sie zu einer zauberhaften Schifffahrt auf der Moldau inkl. feinem Nachtessen und Musik. 4. Tag, Montag – Heimreise Nach dem Frühstück treten wir die Heimreise an.

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Ihr Reisedatum: Reisehit 115 25. - 28. März 2016

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Organisation und Durchführung: Holiday Partner, Altendorf


LEBEN | MM02, 11.1.2016 | 71

Montag

1

Ausreichend Flüssigkeit ist wichtig, um den Stoffwechsel anzukurbeln und den Körper zu reinigen. Heute richtet sich die Konzentration darauf, drei Liter zu trinken. Gar nicht so einfach. Ideal sind Tee und Wasser. Um übrigens zu prüfen, ob man genug getrunken hat, kneift man mit dem Daumen eine Hautfalte am Hand­ gelenk zusammen und lässt sie los: Die Hautfalte sollte sich sofort zurückbilden.

2

Dienstag

Halten Sie sich eine Stun­ de lang an der frischen Luft auf. Egal, ob Sie durch die Stadt spazieren oder über die Hügel auf dem Land wandern: Bewegung kurbelt die Verdauung an.

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3

Mittwoch Der Winter ist eine Stresszeit für die Haut: Beheizte Räume und Kälte entziehen ihr Feuchtigkeit und Nährstoffe. Verwöhnen Sie Ihre beanspruchte Haut jetzt mit einer besonders pflegenden, nährenden Gesichtsmaske.

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Fit ins junge Jahr

4

Donnerstag

Die Festtage haben ihre Spuren hinterlassen – Zeit, sich wieder in Form zu bringen. Tipps für jeden Tag. Text: Martina Bortolani

Koriander, Knoblauch und Kurkuma sind bewährte Helfer,

wenn es darum geht, den Stoff­ wechsel auf Touren zu bringen. Bauen Sie heute die drei «K» kon­ sequent in den Speiseplan ein.

Illustrationen: Corina Vögele

W

enn die genuss­ vollen Feiertage vorbei und die schwelgerischen Festmenüs verdaut sind, ist es an der Zeit, eine Erholungs­ phase einzuschalten. Im Januar heisst es daher, den Stoffwech­ sel wieder anzukurbeln und Körper und Geist in Balance zu

bringen. Viele nutzen die Zeit für eine persönliche Fastenkur. An allen Tagen gilt auf dem Speiseplan die ZAK-Regel: Zucker, Alkohol, Kaffee sind gestrichen. Und auch der Körper bekommt seine Extra­ portion Zuwendung – wir haben ein einwöchiges Programm zusammengestellt.

Freitag

5

Legen Sie heute einen 20­minütigen Mittagsschlaf ein. Und halten Sie möglichst täglich an diesem Ritual fest. Regel­ mässige Mittagsschläfchen schenken neue Energie, die man Ihnen ansieht.

Sonntag Heute ist Tag der intensiven Körperpflege – vom Zeh bis zum Scheitel. Gönnen Sie sich eine Pediküre, rasieren Sie sich wieder mal ausgiebig, umhüllen Sie sich mit einer Lotion. Gerade im Winter neigen viele dazu, diese Dinge zu vernachlässigen.

7

Samstag

6

Digital Detox heisst das

Zauberwort: Handy, Tablet und Co. sind tabu. Der Ver­ zicht auf die elektronischen Reize bringt Sie – hoffentlich – innerlich zum Strahlen.

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LEBEN | MM02, 11.1.2016 | 73

Migros-Bank-Ratgeber

Der Bund will den Kapitalbezug bei der Pensionierung einschränken. Das würde vor allem sozial schlechter gestellte Menschen treffen. Die Wahl «Kapital oder Rente» gehört zu den wichtigsten Entschei­ dungen im Leben. Für die meisten Leute ist die Rente in der zweiten Säule die eindeutig bessere Wahl. Der Grund ist die hohe Lebenserwartung: Ein Neurentner kann mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent davon ausgehen, dass er das 87. Altersjahr erreichen wird. Bei den Frauen sind es sogar 90 Jahre. Wer gute Chancen auf ein hohes Alter hat, profitiert mit der Rentenlösung. Das verdeutlicht die Grafik mit der Modellrechnung: Bei einem Kapital von 500 000 Franken bringt die Rente für einen 95-Jährigen bereits einen Gewinn von 300 000 Franken. Bei einer tiefen Lebenserwartung ist es genau umgekehrt: Ein Todesfall im Alter von 70 Jahren führt zu einem Vorteil von 300 000 Franken, wenn der Pensionierte den Kapitalbezug gewählt hat – dagegen ist dieses Geld im Fall einer Rente für die Nachkommen verloren. Eine Witwe oder ein Witwer erhält immerhin eine Hinterbliebenenrente, die in der Regel 60 Prozent der Altersrente erreicht.

Albert Steck ist verantwortlich für Markt- und Produktanalyse bei der Migros Bank.

Damit wird deutlich, dass die vom Bundesrat geplante Beschränkung des Kapitalbezugs primär diejenigen benachteiligt, die nach der Pensionierung nicht mehr lange leben. Und das sind tendenziell Leute mit einem geringen Einkommen. Gemäss einer

N

Bei langer Lebenserwartung lohnt sich eine Rente Die Lebenserwartung entscheidet, ob Kapitalbezug oder Rente die bessere Lösung ist. Modellrechnung für eine ledige Person mit einem Pensionskassenvermögen von 500 000 Franken. 400 000 300 000 200 000

Vorteil Rentenbezug

100000 0 –100 000

70

75

80

85

90

95

Vorteil Kapitalbezug

–200 000 –300 000 –400 000

Auswertung des Bundes sterben Personen mit dem tiefsten Schulabschluss im Schnitt sieben Jahre früher als solche mit einer hohen Bildung. Kommt hinzu: Betroffen vom geplanten Bezugsverbot wäre nur der sogenannte obligatorische Teil bis zu einem Jahreslohn von 84 600 Franken. Wer mehr verdient, kann sich weiterhin einen Teil seines Vermögens auszahlen lassen. Auch für den Kauf von Wohneigentum soll der Kapitalbezug erlaubt bleiben. Doch wer ein kleines Budget hat, ist hier ebenfalls benachteiligt.

Noch ist die Einschränkung des Kapitalbezugs nicht definitiv. Die Plattform Blog.migrosbank.ch zeigt konkret, wie der Plan des Bundesrats aussieht. Zudem kann man im Blog seine Meinung äussern. Denn zur Debatte steht auch die grundsätzliche Frage, wie stark der Staat in die Eigentumsrechte eingreifen soll. Vergessen wir nicht: Das Kapital in der zweiten Säule gehört den Versicherten. Die Wahlfreiheit sollte deshalb nur in wirklich schwerwiegenden Fällen beschnitten werden. MM

Mamma mia

Was zählt

Neulich habe ich Ihnen erzählt, wie sich meine Erstklässlerin mit den Ziffern abmüht. «Miini Zahle sind vill schöner als diini», sagte eine Mitschülerin und malte hinreissende Achten. Ida staunte. «Weisch, ich üebe scho sit em Chindsgi mit miim Papi schriibe ...» Auweia! Bei uns gabs weder Arbeitsblätter noch Rätselblöcke. Ich könnte trotzig behaupten, wir hätten uns bewusst dagegen entschie-

den. Und dass sich all jene, die Achten mit ihren Kindern geübt haben, schämen sollen. Einfach so der Lehrerin die Arbeit abzunehmen ... Alles viel banaler: Wir haben das verpennt. Vielleicht gibt es auch wich­ tigere Lernziele. Hierzu ein Vergleich: Unsere Kinder sind wie kleine Fische. Wenn sie eingeschult werden, verlassen sie den Teich und paddeln in den See. Dort gibt es Strömun-

gen, Untiefen und fremde Kreaturen. Gut, wenn sich die Neuankömmlinge dennoch Kopf voran in die Wellen stürzen. Wenn die sie Neugier vorantreibt und sie auch dann ausdauernd weiterschwimmen, wenn das Wasser rau wird. Die Jungfische sollten sich dabei immer vor spitzen Zähnen hüten ... Es stimmt, ein schulreifes Fischlein muss einiges können. Schönschrift ist eher sekundär. MM

Bettina Leinenbach (39)

ist Journalistin und zweifache Mutter.


74 | MM02, 11.1.2016 | LEBEN

Ausgewandert

Von Appenzell nach Mexiko Dorothéas Vater arbeitet für ein Hilfswerk der westschweizeri­ schen protestan­ tischen Kirchen. Vor zwei Jahren ist er mit seinen beiden Töchtern nach Chiapas in Mexiko ausgewan­ dert. Verschiedene Länder standen zur Auswahl, doch Dorothéa und ihre 18­jährige Schwes­ ter Carolina woll­ ten unbedingt nach Südamerika, weil ihre verstor­ bene Mutter kolumbianische Wurzeln hatte. Nun leben sie in San Cristobal. Die Stadt ist viel kleiner als Mexiko­ Stadt, hat aber einen grossen Park, den Touristen aus aller Welt be­ suchen. Die Men­ schen in Mexiko seien sehr freund­ lich, findet Doro­ théa. Sie mag ihre Gastfreundschaft und das exotische, vielseitige Essen.

Dorothéa (14, links),

ihr Vater und ihre Schwester lieben Mexiko.

Kinder

«Die Menschen hier sind viel cooler als in der Schweiz» Mehrere Länder standen fürs Auswandern zur Wahl. Dorothéas Familie hat sich für Mexiko entschieden. Zum Glück, sagt die 14-Jährige. Text: Pierre Léderrey Illustration: Olaf Hajek

«In meiner ersten Schule hier hatte ich es noch schwer, denn mein Spanisch war noch nicht so gut. Aber ich bin optimistisch geblieben und habe Fortschritte gemacht. Jetzt bin ich in einer neuen Schule, in der 3. Klasse der Secundaria, und alles läuft viel besser. Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen würde, aber sogar Mathematik

gefällt mir sehr gut. In der Schweiz war das für mich wie Chinesisch! In Mexiko habe ich schon ein paar Orte besucht, vor allem im Bundesstaat Chiapas, in dem wir leben. Mir hat es vor allem die etwas mysteriöse Stadt Palenque angetan. Dort gibt es beeindru­ ckende Tempel der Maya: Deren Kultur finde ich total spannend.

Die Menschen hier sind wirklich viel cooler als in der Schweiz. Wenn sie sagen «Ich komme in zehn Minu­ ten», kann man mit einer guten hal­ ben Stunde rechnen. Daran habe ich mich schon total gewöhnt. Einer der besten Orte in meiner neuen Heimat ist der Strand. Hierhin reise ich gerne mit meiner grossen Schwester Carolina.» MM


LEBEN | MM02, 11.1.2016 | 75

Fragen und gewinnen! Schreibt uns. Für jede publizierte Frage gibt es einen 20-FrankenGutschein. Noé (7)

In deiner Frage ist schon die halbe Antwort drin. Ein Gipfel kann Verschiedenes sein. Am liebs­ ten mag ich es, wenn er als Gipfeli neben meinem Kaffee in Erschei­ nung tritt. Man versteht unter Gipfel auch die Spitze eines Bergs. Wenn man sie nach langem Wan­ dern endlich erreicht, ist man so was von froh, ja: auf dem Gipfel des Glücks. Manche Leute rufen «Das ist doch der Gipfel!», wenn sie etwas daneben finden. Der Klima­ gipfel ist kein Berg, aber er hat auch

mit dem Höchsten zu tun: Wenn sich hohe «Tiere» wegen eines wich­ tigen Themas treffen, spricht man von einem Gipfeltreffen. So haben sich die Präsidenten vieler Länder vor Kurzem zum Klimagipfel in Paris versammelt. Dort haben sie gemeinsam Ver­ änderungen beschlossen, die gut sein sollen für das Klima auf der Welt: etwa für die Luft, die unsere Erde umhüllt. Wir Menschen verdrecken sie zu stark mit Ab­

gasen von Autos, Flugzeugen und Fabriken. Die Präsidenten, die am Klimagipfel waren, haben versprochen, dem Klima mehr Sorge zu tragen. Das ist, hier liegst du richtig, ein riesengrosser Berg von Arbeit. Bis du gross bist, ist er hoffentlich erledigt. Wenn nicht, wäre das echt der Gipfel. MM

Gabriela Bonin (48) beantwortet

Kinderfragen.

Diese Frage hat Noé (7) aus Birmenstorf AG gestellt. Hast du auch eine Frage? Dann sende ein Mail an Kinderfragen@migrosmedien.ch.

KNACK ST DU DEN CODE ?

Hugo hat acht Wörter, die sich um den Jahreswechsel drehen, in einem nach Buchstabensalat versteckt. Die Begriffe können horizontal (von links sich und stehen s rückwärt oder unten) nach oben (von rechts), vertikal dir Hugo hatihe. Fülle schon angestrichen. ersten Den eiden. Zahlenre überschn auch eineBegriff t sich teck m Feld vers jede In hl sowo ihe enre Zahl die leeren Felder so aus, dass die uch es Vers : Tipp eht. aufg ikal vert auch horizontal als iplizieren! mit addieren, subtrahieren oder mult

Rätse lspa ss FÄHRTENSUCHER

4

Wer ging hier durch den Schnee? Ordne den Lilibiggs jeweils den richtigen Buchstaben zu.

36

12

6

1

A

2

2

3

3

324

9

4

8

4

4

2

B Lösung:

3

C

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Lösung: 1 = C, 2 = A, 3 = B


LEBEN | MM02, 11.1.2016 | 77

Zu gewinnen

Wettbewerb

60 exklusive Premiere-Tickets inklusive Brunch am Sonntagmorgen.

Mitmachen und gewinnen! Das Migros-Magazin und 20th Century Fox verlosen 60 exklusive Premieretickets für «Alvin und die Chipmunks» inklusive Brunch am Sonntagmorgen, 24. Januar 2016, im «Arena Cinemas» in Zürich. Der Brunch beginnt ab 9.30 Uhr, der Filmstart ist um 10.15 Uhr. Filmsprache ist Deutsch. Zu gewinnen gibt es 15 Familientickets (für zwei Erwachsene und zwei Kinder).

Sie singen und tanzen um die Wettte: Wenn Alvin und seine Chipmunks loslegen, gibt es kein Halten mehr.

Wettbewerbsfrage: Beantworten Sie folgende Frage: Wie heisst Samanthas Sohn? So machen Sie mit: Per Telefon: Wählen Sie 0901 560 039 (1 Fr./Anruf)

Glücksgriff

© 2016 Fox/Regency. Alvin and the Chipmunks, The Chipettes and Characters ™ & © 2016 Bagdasarian Prod, LLC.

Chip, Chip, hurra! Willkommen zum Kinospass mit den Streifenhörnchen Alvin, Simon und Theodore! Das Migros-Magazin und 20th Century Fox verlosen 60 exklusive Premieretickets zu «Alvin und die Chipmunks: Road Chip».

S

ie sind putzig, pelzig und handlich klein, die Streifenhörnchen Alvin, Simon und Theodore. Dass sie sprechen und singen können, nebst dem, dass sie Chaos stiften, macht sie bei den Kindern beliebt. In «Alvin und die Chipmunks: Road Chip» erobern sie zum vierten Mal die Leinwand – und die Herzen des Kinopublikums. Seit acht Jahren piesacken die drei Streifenhörnchen ihren Ziehvater Dave (Jason Lee), doch der hat nun eine neue Freundin. Es ist die ebenso attraktive wie liebenswerte Ärztin Samantha (Kimberly Williams-Paisley). Doch damit nicht genug: Dave scheint seiner Angebeteten bei einem romanti-

schen Aufenthalt in Miami einen Heiratsantrag machen zu wollen. Um alldem die Krone aufzusetzen, hat Samantha leider auch noch einen äusserst ätzenden Sohn namens Miles (Josh Green). Der macht vom ersten Treffen an keinen Hehl daraus, dass er die Streifenhörnchen für die Pest hält. Daher verwundert es wenig, dass Miles den lustigen Nagern gehörig auf die Nüsse geht und sie ihn so schnell wie möglich loswerden wollen. Denn wenn Dave Samantha heiraten würde, dann wäre Miles ja ihr Stiefbruder. Dann würden sie bei Dave wohl nur noch die zweite oder gar dritte Geige spielen. Eine Katastrophe, die es mit allen Mitteln zu verhindern gilt!

Die Zeit drängt. Bis zu Daves geplantem Heiratsantrag im sonnigen Florida sind es nur noch drei Tage. Also machen sich die drei Hörnchen zu einem verwegenen Abenteuertrip quer durchs Land auf, um Dave von seinem Vorhaben abzubringen. Wenn Alvin erst einmal sein tierisches Charisma ins Spiel und Simon seine kleinen grauen Zellen auf Touren bringt, kann auch Theodore sie nicht mehr bremsen. Dann ist das totale Chaos vorprogrammiert. Bevor Dave auch nur einmal Alvinnnnnnnnnn! rufen kann, nimmt das Schicksal seinen turbulenten Lauf … MM «Alvin und die Chipmunks: Road Chip»: Ab 28. 1. im Kino und auf www.alvinmovies.ch

und nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GEWINNEN, dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Per Postkarte: Senden Sie eine Postkarte (A-Post) mit Ihrem Lösungswort und Ihrer Adresse an MigrosMagazin, «Alvin», Postfach, 8099 Zürich Online: Gratis unter www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff Einsendeschluss: 17.1.2016. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Die Mitarbeitenden der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Mehrfachteilnahmen sind nicht erlaubt und werden vom Wettbewerb ausgeschlossen. Preise, die nicht bis spätestens drei Monate nach Ziehung durch den Gewinner bezogen werden, verfallen ersatzlos.


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Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Chianciano Terme. Hinfahrt via Gotthard und Tessin zu unserem Übernachtungsort in Chianciano Terme. 2. Tag: Chianciano Terme–Amalfiküste– Maiori. Fahrt vorbei an Rom zum Golf von Neapel und auf die Halbinsel Sorrent. Am späteren Nachmittag geniessen wir die Fahrt entlang der Amalfiküste, einer der landschaftlich schönsten Küstenstrassen der Welt. 3. Tag: Maiori–Matera–Torre Canne. Wir erreichen über Potenza die malerisch über einer tiefen Felsschlucht gelegene Stadt Matera. Das Bild von Matera wird geprägt von der Unterstadt Sassi, deren Behausungen und Kirchen in den Fels geschlagen wurden. Geführte Stadtbesichtigung. Abends Ankunft in unserem Hotel bei Torre Canne, wo wir die nächsten drei Nächte wohnen. 4. Tag: Torre Canne, Ausflug Ostuni– Alberobello–Castellana-Grotten. Fahrt ins mittelalterliche Städtchen Ostuni, das auf drei Hügeln in der Nähe der Adriaküste liegt. Weiterfahrt ins Gebiet der «Trulli». Die eigenartigen, weiss gekalkten Steinhäuser mit ihren kegelförmigen Dächern sind hier überall zu sehen. Danach besuchen wir die Märchenwelt der Tropfsteinhöhlen von Castellana. Am Abend erwartet uns eine typische apulische Masseria mit einem feinen Abendessen. 5. Tag: Torre Canne, fak. Ausflug Lecce– Salentinische Halbinsel. Lecce ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und wird wegen ihrer Architektur gern als das «Florenz des Barocks» bezeichnet. Geführter Stadtrundgang. Die Salentinische Halbinsel setzt die landschaftlichen Akzente des heutigen Tages.

Fahrt bis zum «Stiefelabsatz» und Rückfahrt über Otranto mit Besichtigung der Altstadt und der Kathedrale mit dem berühmten Bodenmosaik. 6. Tag: Torre Canne–Castel del Monte– Trani–Vieste. Geführte Besichtigung des im frühgotischen Stil erbauten achteckigen Stauferschlosses Castel del Monte (1240 n. Chr.). Danach Weiterfahrt ins Städtchen Trani mit der schönen romanischen Kirche S. Nicola Pellegrino. Anschliessend fahren wir entlang der wild zerklüfteten Küste mit ihren reizvollen Buchten und malerischen Fischerorten zu unserem Übernachtungsort Vieste auf der Gargano-Halbinsel. 7. Tag: Vieste, Ausflug Gargano-Rundfahrt. Das Garganomassiv ist eine der hinreissendsten Landschaften Italiens. Der weite Horizont, die tiefen und geheimnisvollen Wälder und die zerklüftete und einsame Küste bilden eine einzigartige Kulisse. Rundfahrt. Wir besuchen zudem Monte Sant’Angelo. Der Erzengel Michael erschien der Legende nach hier in einer Grotte. 8. Tag: Vieste–Pesaro. Heute nehmen wir den nördlichen Teil der Halbinsel Gargano in Angriff. Fahrt entlang der Küste via Pescara und Ancona zu unserem letzten Übernachtungsort. 9. Tag: Pesaro–Schweiz. Fahrt via Bologna, Piacenza, Mailand, Tessin zu den Einsteigeorten.

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Nicht inbegriffen ■

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Gewinner Nr. 53: Anton Zurfluh, Erstfeld UR; Uschy Zwicky-Kienast, Romanshorn TG; Ruth Coray, Widnau SG; Jeannette Kohler, Wasterkingen ZH; Heidi Grisch, Bottmingen BL Gewinner «Zusatz» Nr. 53: Albert Amacher, Spiez BE; Anna Siegenthaler, Zuchwil SO; Rosmarie Kuratle, Uzwil SG; Marie-Theres Höhener, Morgarten ZG; Ferdinand Machen, Bolligen BE


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LEBEN | MM02, 11.1.2016 | 81

Quiz

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Wenn jemand ein dickes Fell hat, hat er auch eine …? B Elefantenhaut

R Froschhaut

H Schlangenhaut

2. Wie nennt man ein festes Budget? U Etüde

O Eklat

E

Etat

F

Eiweiss

3. Was ist der höchste Bestandteil einer Kartoffel? R Wasser

C Fett

So nehmen Sie teil

4. Weinfelden liegt am nächsten zu …? N Winterthur

K St. Gallen

G Konstanz

T

S

Tel. Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD2, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 TASTSINN Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 17.1.2016, 24 Uhr

5. Wo entspringt der Fluss Tessin? A Umbrailpass

Nufenenpass

San-Bernardino-Pass

6. Welche dieser Sprachen ist die vokalreichste? T

Englisch

O Italienisch

G Deutsch

7. Woher stammt der Ausdruck «Hänseln»? E

Hans

U Hanse

A Hass

8. Wie viel Kies, Sand und Steine werden jährlich auf dem Zürichsee transportiert? T

ca. 30 t

N ca. 3000 t

R ca. 300’000 t

Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

Auflösung Nr. 1: DOKUMENT

Gewinner Nr. 53: Mireille Simmendinger, Reinach BL; Ruth Berchtold, Adligenswil LU; Markus Bernhardsgrütter, Bütschwil SG

Lösungswort: 1

2

3

4

5

6

7

8

Paroli

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

E

5 4 1

3

Auflösung Nr. 1: TENOR Gewinner Nr. 53: Margrit Eberhart, Amriswil TG; Monia Beutler, Habstetten BE; Arlette Gähler, Mettendorf TG

2

ABPERLEN BRAT L I NG ERRETTER GERUESTE H OME B A S E MA T T I O L I RE I SEBUS S E EME I L E SPUERBAR ST E I NBAU

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Lösungswort: 1

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ABNEHMEN! Neueste Erkenntnisse: die negativen Kalorien Jetzt können Sie abnehmen, selbst wenn Sie gerne viel essen...

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19 Nahrungsmittel, die schlank machen

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rnährungsspezialisten haben entdeckt, dass gewisse Nahrungsmittel schlank machen. Es handelt sich dabei um Nahrungsmittel mit negativen Kalorien. Je mehr Sie davon essen, umso mehr nehmen Sie ab! Frage: Wie ist es möglich, dass gewisse Nahrungsmittel eine Gewichtsabnahme ermöglichen? Antwort: Neueste Untersuchungen ergaben, dass 19 besonders gesunde und nahrhafte Nahrungsmittel mehr Kalorien verbrennen, als sie Ihrem Organismus zuführen. Je mehr Sie davon essen, umso mehr Fett wird verbrannt. Frage: Wie ist dieses Phänomen zu erklären? Antwort: Die fettabbauende Wirkung dieser Nahrungsmittel wird offensichtlich, wenn man weiss, wie Fett im Organismus gespeichert wird. Bei der Geburt besitzen wir eine bestimmte Anzahl von Zellen, die Fett in sich aufnehmen. Und diese Zellen vermehren sich mit zunehmendem Gewicht. Mit der Zeit verlangsamt sich der Stoffwechsel und ermöglicht es den Kohlehydraten, sich in Fett umzuwandeln und dieses Fett zu speichern. Sie nehmen nur ab, wenn Ihr Organismus dieses Fett abbaut. Hierfür gibt es drei verschiedene Methoden: Sie verzichten auf fetthaltige Nahrung (Diät) – Sie treiben intensiv Gymnastik – oder Sie nehmen Nahrungsmittel mit negativen Kalorien zu sich. Letztere Methode ist natürlich bei weitem die Einfachste, denn sie fordert weder Anstrengungen noch Entbehrungen. Frage: Wieviele Kilos kann ich damit pro Woche verlieren? Antwort: Bei weniger als 10 kg Übergewicht verlieren Sie durchschnittlich 2,5 bis 3 kg in der ersten Woche und im Durchschnitt

1,5 bis 2 kg in den folgenden Wochen. Bei mehr als 10 kg Übergewicht nehmen Sie noch schneller ab. Mehrere Personen, die mehr als 20 kg Übergewicht hatten, nahmen in der ersten Woche bis zu 6 kg ab! Frage: Muss ich eine Art Diät oder Kur machen? Antwort: Sie brauchen weder Diät zu halten noch Ihre Lebensweise zu ändern. Sie dürfen Teigwaren, Gerichte mit Saucen, Butter, Kuchen usw. essen – alles was Ihr Herz begehrt. Sie müssen einfach einige Nahrungsmittel mit negativen Kalorien Ihrer üblichen Ernährung hinzufügen... und Sie werden feststellen, wie Fettpölsterchen und Übergewicht verschwinden. Frage: Wieviele dieser Nahrungsmittel muss ich meiner Ernährung hinzufügen? Antwort: Es genügt, wenn sie einen Viertel Ihrer Ernährung ausmachen. Sie können diesen Anteil natürlich auch erhöhen, denn je mehr Nahrungsmittel mit negativen Kalorien Sie zu sich nehmen, umso schneller nehmen Sie ab. Frage: Einmal mein Idealgewicht erreicht, kann ich dieses auch halten? Antwort: Um Ihr Idealgewicht halten zu können, reicht es aus, wenn Sie auch weiterhin Ihrer üblichen Ernährung einige dieser Nahrungsmittel hinzufügen. Frage: Was sind das für Nahrungsmittel und wo sind sie erhältlich? Antwort: Es handelt sich dabei um 19 natürliche Produkte. Obst- und Gemüsearten, die überall erhältlich sind. Frage: Gibt es Beweise von Personen, die solche Nahrungsmittel ausprobiert und festgestellt haben, dass sie tatsächlich abgenommen haben? Antwort: Alle, die ihrer üblichen Ernährung Nahrungsmittel mit negativen Kalorien hinzugefügt haben, nahmen ab. Frage: Ich habe irgendwo gelesen, dass diese Nahrungsmittel auch gesundheitsfördernd sein sollen. Stimmt das? Antwort: Ja. Nahrungsmittel mit negativen Kalorien führen auch zu einer Sen-

kung des Cholesterinspiegels... was Ihrer Gesundheit natürlich zuträglich ist. Frage: Ich habe bereits alles versucht um abzunehmen, aber nichts hat geholfen. Warum sollte es diesmal anders sein? Antwort: Weil die Nahrungsmittel mit negativen Kalorien einen natürlichen Prozess auslösen: sie verbrennen mehr Kalorien als sie zuführen. Es gibt keinen Grund, weshalb diese Methode bei Ihnen nicht klappen sollte.

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Sie haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Idealfigur zurück zu gewinnen und Ihr Leben von Grund auf zu ändern, und dies ohne Diät halten zu müssen. Alle Personen, die die Methode der negativen Kalorien ausprobiert haben, nahmen ab. Wir haben einen Test mit 20 Personen durchgeführt. Alle, ohne Ausnahme, haben genau die Kilos verloren, die sie verlieren wollten. Das ist der Beweis, dass die negativen Kalorien tatsächlich eine Gewichtsabnahme ermöglichen. Sie können ebenfalls dieselben Resultate erzielen. Weshalb nicht gleich selber ausprobieren? Sie werden überrascht sein!

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Hier die Beweise für die Wirksamkeit der Nahrungsmittel mit negativen Kalorien:

Um Ihr persönliches Exemplar von dem Buch«Nahrungsmittel,dieschlankmachen» zu erhalten, senden Sie einfach noch heute untenstehenden Bestellschein an:

Ich hatte schon alles versucht. «Mein Leben lang habe ich unter Fettleibigkeit gelitten. Nachdem ich vergeblich verschiedenste Methoden ausprobiert hatte, habe ich nun 16 kg abgenommen. Das habe ich allein den Nahrungsmitteln mit negativen Kalorien zu verdanken. Ich fühle mich wie neugeboren!» Claudia S.

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Ich dachte ich würde mein Leben lang übergewichtig bleiben. «Ich träumte oft davon, schlank zu sein, doch was ich auch ausprobierte - ich nahm einfach nicht ab. Bis ich die negativen Kalorien entdeckte. In nur 2 Wochen habe ich 11 kg abgenommen! » Marthe S. Lesen Sie bitte folgendes, wenn Sie beschlossen haben, mein Angebot nicht anzunehmen: Die erfolgreiche Zauberformel heisst - negative Kalorien! Der Erfolg liegt darin, dass keine Entbehrungen gemacht werden müssen. Dank den negativen Kalorien ist das nun möglich, denn Sie werden abnehmen - und dies mit Genuss! Je mehr Sie davon essen, umso mehr nehmen Sie ab. Kennen Sie einen einfacheren Weg, um sein Idealgewicht zu erreichen? Sie können essen, was Sie wollen und wann Sie es wollen. Sie dürfen nur nicht vergessen, dass mindestens 1/4 von dem, was Sie zu sich nehmen, aus Nahrungsmitteln mit negativen Kalorien bestehen muss.

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Bestellschein JA, ich habe die Vorteile, die mir das Buch «Nahrungsmittel, die schlank machen» bringen, zur Kenntnis genommen: 1. Ich kann in der ersten Woche mindestens 2,5 Kilo abnehmen. 2. Ich kann in den folgenden Wochen weiterhin mindestens 1,5 Kilo abnehmen und erreiche schrittweise mein Idealgewicht. 3. Ich muss keine Diät halten. JA, ich möchte abnehmen. Deshalb bestelle ich gegen Rechnung (zahlbar innert 10 Tagen) plus Versand Fr. 6.90 wie folgt: (Anzahl eintragen) ........... Buch „Nahrungsmittel die schlank machen“ Art. Nr. 1063 Fr. 49.80

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LEBEN | MM02, 11.1.2016 | 83

Sudoku

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3x3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den gelben Feldern von links nach rechts.

2

5 2 9 8 1

6 2 9 4 5

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9 8 3 4 5

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Auflösung Nr. 1: 198

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1 9 8 5 3 4 2 7 6

7 8 1 9 3

5 2 3 7 8 6 1 9 4

7 6 4 2 9 1 3 5 8

4 5 2 1 7 3 8 6 9

3 8 7 9 6 5 4 2 1

9 1 6 8 4 2 7 3 5

2 4 9 3 5 8 6 1 7

8 7 1 6 2 9 5 4 3

6 3 5 4 1 7 9 8 2

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Gewinner Nr. 53: Elisabeth Rüfenacht, Mattstetten BE; Josiane Elzingre, Bevaix NE; Martin von Ballmoos, Thun BE; Rosmarie Flörchinger, Schleitheim SH; Urs Wernli, Rombach AG

9

Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

Bimaru

Brücken

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Brücken dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln 3 2 2 1 miteinander verbunden 2 2 sein. Verboten: Kreuzun2 1 3 gen, diagonale Brücken 3 3 1 und mehr als zwei Linien.

1 8 0 3 3 1

Auflösung Nr. 1:

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Auflösung Nr. 1: 3

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Impressum MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 567 892 Ex. (WEMF 2015) Leserschaft: 2 375 000 (WEMF, MACH Basic 2015-2) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion/Ressort Leben: Remo Leupin (Leitung), Robert Rossmanith (Chef vom Dienst), Sabine Müller (Produzentin), Gerda Portner (Produzentin), Ursula Trümpy (Produzentin), Daniel Schifferle (Verantwortlicher Leben), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Menschen: Sabine Lüthi (Leitung), Andrea Freiermuth, Yvette Hettinger, Ralf Kaminski, Anne-Sophie Keller (Volontärin), Monica Müller, Reto E. Wild Migros-Welt: Daniel Sidler (Leitung / stv. Chefredaktor)

Ressort M-Aktuell: Jean-Sébastien Clément, Anna Meister, Christoph Petermann, Thomas Tobler, Michael West Ressort Shopping & Food: Eveline Zollinger (Leitung a. i.), Heidi Bacchilega, Dora Horvath, Sonja Leissing, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, Anna-Katharina Ris, Claudia Schmidt, Jacqueline Vinzelberg, Anette Wolffram

Lithografie: Reto Mainetti (Leitung), Manuela Seelhofer, Max Sommer

Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Böttcher, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Zollinger (Leitung), Rea Tschumi

Layout: Doris Oberneder (Creative Director), Werner Gämperli, Nicole Gut, Gabriela Masciadri, Pablo Tys, Tatiana Vergara Prepress: Liliane Bolliger, Ruedi Bolliger

Anzeigen: Thomas Brügger (Leitung), Gian Berger, Yves Golaz, Andreas Hess, Hans Reusser, Angela Online: Scasascia Almut Berger, Reto Meisser, Reto Vogt anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Sekretariat: Fax: 058 577 13 72 Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Innendienst: Nicole Thalmann Honorarwesen: Verena Hochstrasser

Verlag: Rolf Hauser (Leitung), Nathalie Deutsch, Laila Müller Boonya, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel.: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71

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Druck: DZB Druckzentrum Bern AG


PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN.

SCHLITTELPLAUSCH IN DEN HEUBERGEN

50%

bis zu

VORTEIL

In den Fideriser Heubergen kommen alle auf ihre Kosten: Geniessen Sie ein gluschtiges Käsefondue in der traumhaften Winterlandschaft, bevor Sie auf dem erlebnisreichen Schlittelweg ins Tal sausen. Die Strecke führt vom Start auf 2000 Metern Höhe über zwölf Kilometer und etwa 1100 Höhenmeter ins Tal nach Fideris. Für dieses lustige Erlebnis sind Sie rund eine Stunde unterwegs. Aktionsdauer: bis 31. Januar 2016 Profitieren: Sie erhalten bis zu 50% Ermässigung auf – die Zugfahrt nach Jenaz und zurück – den Shuttle-Bus Jenaz – Fideris und zurück

– den Shuttle-Bus in die Heuberge – die Schlittenmiete: einmalige Schlittenfahrt oder Tagesschlittenpass. Preis: Beispiele pro Person in der 2. Klasse (einmalige Schlittenfahrt) Kombi-Angebot

1/2

ab Basel SBB

Fr. 53.60

1/1 Fr. 88.00

ab Bern

Fr. 60.60

Fr. 102.00

ab Luzern

Fr. 44.00

Fr. 69.00

ab Zürich HB

Fr. 40.00

Fr. 61.00

mit GA: Fr. 19.– Einmalige Schlittenfahrt (ohne ÖV) Erwachsene

Fr. 19.00

Kinder 6 – 15.99 Jahre Tagesschlittenpass (ohne ÖV)

Fr. 16.00

Erwachsene

Fr. 28.60

Kinder 6 – 15.99 Jahre

Fr. 22.00

Rundungsdifferenzen möglich.

Hinweis: Das Angebot ist nur online buchbar. Weitere Informationen und Buchung: www.migros.ch/cumulus/heuberge


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4000

PUNKTE

BEI FRAGEN RUND UM CUMULUS: CUMULUS-INFOLINE 0848 85 0848


86 | MM02, 11.1.2016 | LEBEN

1

Meine Welt

«Die Weiten des Alls faszinieren mich»

Als Bub wollte Alireza Bayram (31) Astronom oder Schauspieler werden. Entschieden hat die Mathematik, mit der er sich schwertat. Als Schauspieler hat der Schweizer mit iranischen Wurzeln in der US-Serie «Homeland» mitgespielt. Jetzt macht er eine Regie-Ausbildung. Text: Laila Schläfli Bilder: Paolo Dutto


LEBEN | MM02, 11.1.2016 | 87

1 Meine Leidenschaft «Die unendlichen Weiten des Alls faszinieren mich. Früher wollte ich entweder Astronom oder Schauspieler werden. Aber ich bin schlecht in Mathe – also besuche ich nun halt regelmässig die Sternwarte.» 2 Mein Arbeitsort «Das ist meine Probebühne an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), wo ich mich fürs ‹Homeland›-Casting vorbereitet habe.» 3 Mein Zuhause «Ich bin viel unterwegs. 2

Der Bahnhof Hardbrücke ist jeweils der Ort, wo ich ankomme in Zürich. Wenn ich daheim bin, dann meist nur zum

3

Name: Alireza Bayram (31) Sternzeichen: Zwilling Beruf und Lebenslauf:

Mein Lieblingsprodukt

«Den Max-HavelaarHonig gibts vor allem zum Brunch. Und im Tee, wenn ich krank bin.»

Als ich zwei Jahre alt war, wanderte meine Familie von Teheran nach Oberengstringen ZH aus. Durch meine Zwillingsschwester kam ich in den Jugendtheaterclub; bald gab es die ersten professionellen Rollenangebote. Ich spielte u.a.

4 5

6

in «Parvaneh», einem Oscarnominierten Kurzfilm, sowie die Hauptrolle im Hamburger «Tatort» und eine Nebenrolle im «Bestatter». Soeben war ich in der 5. Staffel der US-Serie «Homeland» in einer tragenden Rolle zu sehen (Bild). Vor einem Jahr habe ich mein Regiestudium an der Zürcher Hochschule der Künste begonnen.

Schlafen. Mein Leben spielt sich zwischen Basel, Bern, Zürich, Berlin, Hamburg, Leipzig, München und Wien ab.» 4 Mein Fluchtort «An der ZHdK sind bis

zu 5000 Leute, da ziehe ich mich gern mal zurück und setze mich auf die Rampe.»

Bild: Stephan Rabold/Showtime

7

5 Meine Freunde «Sie sind Rückendeckung und Unterstützung. Wir treffen uns gern im ‹Les Halles› im Zürcher Kreis 5.» 6 Mein Erinnerungsstück «Die Taschenuhr ist ein Erbstück meines Grossvaters. Es ist eine Erinnerung an ihn und an meine Wurzeln im Iran.» 7 Mein Tick «Meine Leidenschaft

sind Vinylplatten. Dabei geht es um ein Lebensgefühl: Platten abzuspielen ist ein Prozess und lässt mich Musik bewusster geniessen.» MM


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