Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631
NR. 2 | 9. JANUAR 2012
www.migrosmagazin.ch
MIGROSMAGAZIN.CH | 8
Neue Funktionen und mehr Inhalt ZWILAG WÜRENLINGEN | 22
Wo der Atommüll landet WALTER A. MÜLLER | 30
Rückblick auf 28 Jahre Zweierleier OUTDOOR | 78
Bild: René Ruis
Winterwandern hoch über Davos
Tra-tra-trallala
Noe, Laura, Mutter Nadine – alle lieben den Kasperli. Was den Lausbub der Nation so faszinierend macht. | 10 Adressänderungen am Postschalter oder dem regionalen Mitgliederdienst melden: Tel. 058 565 84 01, E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch
DIeSe WOche 2 |
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INhALT
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NR. 2, 9. JANUAR 2012 | MIGROS-MAGAZIN |
eDITORIAL Sarah Ettlinger-Ryser, Leiterin New Media (links), Sandra Marino, Projektleiterin Migros
Liebe Leserinnen, liebe User Stolz verkünden wir Ihnen an dieser Stelle, dass die neue Website des Migros-Magazins am 9. Januar online geht. Auf www.migrosmagazin.ch finden Sie neu nicht nur sämtliche Artikel des Migros-Magazins, wir ergänzen diese passend mit Online-Specials, Bildergalerien und Videobeiträgen. Somit garantieren wir Ihnen spannenden Mehrwert, der das Surfen auf der neuen Plattform zum Erlebnis macht. Machen Sie mit! Sie können sich aktiv an der inhaltlichen Gestaltung unserer Website beteiligen: Bringen Sie Ihr Wissen und Ihre Meinung durch einen Kommentar ein, favorisieren Sie Ihre Lieblingsartikel und schreiben Sie Ihre eigenen Rezepte sowie Reiseberichte. Ihre Interaktion sorgt für eine stets aktualisierte Startseite, und Ihre Beiträge stehen auf Lassen Sie sich auf Augenhöhe mit den Migros-Magazin-Inhalten.
www.migrosmagazin.ch inspirieren!
Klicken Sie sich spielend durch die Navigation und entscheiden Sie dabei, ob Sie in den meistgelesenen, meistfavorisierten oder neusten Artikeln surfen oder ob Sie unseren Empfehlungen folgen möchten. Finden Sie auf der Karte alle Artikel aus Ihrer Region, oder verfolgen Sie die spannendsten Beiträge, indem Sie das öffentliche Profil Ihres Lieblingsautors/ Lieblingsautorin durchstöbern. Mehr Details zum neuen Online-Auftritt des Migros-Magazins finden Sie auf Seite 8 – noch besser: Lassen Sie sich direkt auf www.migrosmagazin.ch inspirieren und gestalten Sie Ihr Migros-Magazin online mit! Wir wünschen Ihnen ein interessantes, kreatives und gluschtiges Lesejahr mit Ihrem Migros-Magazin und Migros-Magazin online. Sarah Ettlinger-Ryser
Sandra Marino
sarah.ettlinger@migrosmedien.ch
sandra.marino@mgb.ch
M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif
38 | SAISONKÜCHE Jungkoch Ralph Schelling zaubert einen mexikanischen PouletAvocado-Salat. Gelernt hat er das bei den Besten.
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Herausgeberin der Cumulus-MasterCard ist die GE Money Bank AG.
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DIESE WOCHE
MIGROS-MAGAZIN | NR. 2, 9. JANUAR 2012 |
INHALT | 3
OUTDOOR | 78 Schlitteln am «Zauberberg»: Auf den Spuren von Thomas Mann in Davos.
30 | INTERVIEW
MIGROS-WOCHE
30 | Interview Walter Andreas Müller
FORUM
SAISONKÜCHE
Bilder: Victoria Loesch, Philipp Dubs, Nik Hunger, Siggi Bucher
4 | Aktuelles
8 | Migrosmagazin.ch Migros-Magazin online wartet mit vielen Neuerungen auf.
MENSCHEN
10 | Reportage In den Kinderzimmern ist der Kasperli der Renner. Auch wenn seit 35 Jahren kein neues Stück mehr erschienen ist. 19 | Auf ein Wort 21 | Kolumne: Der Hausmann 22 | Reportage Im aargauischen Würenlingen lagert der Atomabfall der ganzen Schweiz. Auf jeden Fall, bis ein definitives Lager gebaut worden ist. 29 | Bild der Woche
38 | Poulet-Avocado-Salat Jungkoch Ralph Schelling 44 | Fond – die gute Grundlage Selbstgemachte Geflügel- oder Gemüsefonds verfeinern jedes Gericht.
SCHAUFENSTER
43 | Für kleine Gourmets 63 | Balsam für die Hände
IHRE REGION
65 | Neues aus Ihrer Genossenschaft
LEBEN
71 | Mix 78 | Outdoor Winterwanderung in Davos.
85 | In Form Tipps gegen trockene Haut im Winter. 89 | Auto Endlich wieder ein echter Volkswagen? Der VW Up im Test.
MEINE WELT
102 | Kathrin Sprecher Die Bündnerin ist die Superköchin unter den Landfrauen. Sie gewann bei «SF bi de Lüt – Landfrauenküche».
RUBRIKEN
6 | Forum: Leserbriefe 93 | Glücksgriff 95 | Rätsel & Spiele 99 | Impressum 100 | Cumulus
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Walter Andreas Müller über das Ende von «Zweierleier», die Arbeit mit Birgit Steinegger und seinen Rolls-Royce.
MIGROS-WOCHE 4 |
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AKTUELLES
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NR. 2, 9. JANUAR 2012 | MIGROS-MAGAZIN |
NEWS
Bonbons für Veganer
Das wird Vegetarier und Veganer freuen: Ab sofort gibt es in der Migros SmamsKaubonbons ohne tierische Gelatine! Die Fruchtkaubonbons schmecken nach Himbeere, Orange, Zitrone und Ananas. Einfach auf das Vegan-Logo auf der Verpackung achten. Die 200-GrammPackung gibts für 2.90 Franken. In grösseren MigrosFilialen erhältlich.
FRISCH IN DER MIGROS
Sonne im Winter
REGION BASEL
Oper für Kinder ab sechs Jahren Das «luki*ju theater luzern» erzählt am Sonntag, 22. Januar, im «gare des enfants» in Basel die Geschichte von Hänsel und Gretel als Oper. «Hänsel und Gretel», eine Schweizer Erstaufführung, eignet sich gut als erstes Opernerlebnis. Das junge Publikum kann mitverfolgen, wie Musik, Gesang, Text und Schauspiel zu einer dichten Erzählweise finden. Nebst den beiden Schauspielern und der Sängerin sind die Musiker mit
Harfe, Cello, Marimbaphon und weiterem Schlagwerk ein hör- und sichtbares Ereignis. Dieses Musiktheater entsteht in Koproduktion mit dem Migros-Kulturprozent, dem Theater Tuchlaube Aarau und dem Kleintheater Luzern. Mehr zu dieser Produktion nächste Woche auf den Regionalseiten, www.migrosbasel.ch sowie www.garedunord.ch/garedesenfants
Mit Orangen holen Sie sich die Sonne ins Haus. Die fruchtige Süsse, die spritzige Säure und die warme Farbe bringen Körper und Seele in Schwung. In der Migros bekommen Sie neben Blondorangen auch Blutorangen, die sich durch ihr rotes Fruchtfleisch auszeichnen. Blutorangen wachsen hauptsächlich in trockenen Gebieten mit hohen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht.
MIGROS-WOCHE
MIGROS-MAGAZIN | NR. 2, 9. JANUAR 2012 |
AKTUELLES | 5
Ohne Umwege zur Tankstelle
Ab sofort gibt es von Migrol eine App für das iPhone: Sie zeigt den Weg zur nächsten Zapfsäule und verhilft zu Rabatten.
Nutzer der neuen Migrol-App kommen günstig zu Treibstoff und Heizöl.
B
ewegt sich der Zeiger der Benzinuhr langsam in Richtung null? Müsste das Auto dringend gewaschen werden? In solchen Fällen hilft die neue iPhone-Applikation des MigrosTochterunternehmens Migrol. Die App lotst den Autofahrer ohne Umwege zu den nächsten Migrol-Zapfsäulen und informiert ihn zudem darüber, ob die Tankstelle mit einer Autowaschanlage, einem Shop oder einer Werkstatt kombiniert ist und welche Aktionen gerade vor Ort laufen. Die vielfältige Applikation, die ab sofort gratis im App Store erhältlich ist, hilft auf verschiedene Arten beim Sparen: App-Nutzer können zum Beispiel
mit einem einfachen Game virtuelle Coupons gewinnen und damit Treibstoff und Heizöl günstiger beziehen. Neben Autofahrern profitieren auch Hausbesitzer. Sie verpassen nie mehr den besten Zeitpunkt für den Kauf von Heizöl. Die Entwicklung des Heizölpreises lässt sich mithilfe der App verfolgen. Wer will, kann einen Alarm programmieren, der ausgelöst wird, sobald ein bestimmter Preis erreicht ist. Sogar eine automatische Bestellfunktion ist in die Applikation integriert: Auf Wunsch wird eine Heizöllieferung bestellt, sobald der Preis den Vorstellungen des App-Nutzers entspricht. Text: Michael West
Reisen für Verliebte
Bilder: Volff/Fotolia, Getty Images
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Partner schenken einander zum Valentinstag am 14. Februar oft Blumen und Pralinen. Wie wärs zur Abwechslung mal mit einer Reise? Hotelplan, Travelhouse und Globus Reisen bieten zum Valentinstag 2012 eine ganze Reihe von romantischen Kurztrips an. Im Angebot ist zum Beispiel ein Aufenthalt in einem stilvollen Hotel im Pariser Quartier Latin. Wer lieber im Inland bleibt, verbringt den Valentinstag in einem gemütlichen Engadiner Hotel. www.hotelplan.ch www.globusreisen.ch
Hotelplan machts möglich: am Valentinstag nach Paris reisen.
FORUM 6 |
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LESERBRIEFE
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MM 1: «Der Kampf gegen Pfunde und schräge Blicke», Artikel über die Diskriminierung von Dicken
«Ich bin von BMI 39 auf 23 runtergekommen»
Das Thema Übergewicht hat die Leserinnen und Leser mobilisiert. Zahlreiche Lebensgeschichten haben das Migros-Magazin erreicht. Wie jene von Beatrice Wirtner. ■ Müssen Dicke in Flugzeugen zwei Sitze bezahlen, ist das keine «Diskriminierung», sondern vernünftig und gerecht: Ich muss mit meinen 75 Kilo Körpergewicht für jedes Kilo Mehrgepäck teuer bezahlen, und der 130-Kilo-Mann soll zu meinen Lasten gratis einen Teil meines Sitzes beanspruchen dürfen? Wo ist da die Logik? Heiner Müller, per Mail ■ Ich glaube sehr gern, dass es eine genetische Disposition für Adipositas gibt, jedoch ärgert es mich, dass dies als Ausrede für jeden Gegenreiz benutzt wird. Und ja, ich finde auch, dass Übergewichtige mehr Prämien zahlen sollten, ebenso wie Raucher. Ich selbst würde in null Komma nichts sehr viele Kilos ansetzen, wenn ich meine Ernährung nicht bereits in jüngeren Jahren umgestellt hätte. Bewusst widersetze ich mich heute noch den täglichen Versuchungen. Übergewicht zieht viele Folgekrankheiten nach sich, man denke nur an Diabetes oder koronare Herzkrankheiten. Es ist nicht ganz fair, als gesund lebender Mensch und mit bewusstem Verzicht auf gewisse «Gefahrenquellen» stetig höhere Prämien entgelten zu müssen.
Melanie Rupf, 7222 Mittellunden
■ Leider wurden die fünf Porträtierten sehr einseitig ausgesucht. Drei haben sich einer Magenband- oder einer Magenbypass-Operation unterzogen. Und gemäss Kollege Horber sei die Operation die einzig mögliche Form der Therapie gegen Übergewicht bei Patientinnen und Patienten mit einem BMI über 30! Ich, als Hausärztin und selber einmal von BMI 39 geplagt, kann der Aussage wirklich nur widersprechen, dass man durch Ernährungsumstellung nur gerade mal sieben bis zehn Prozent des Ausgangsge-
wichts reduzieren und sein Gewicht durch Ernährungs- und Lebensumstellung nicht halten könne. Ich bin von BMI 39 auf aktuell 23 runtergekommen und kann mein Gewicht auch erfolgreich halten. Es gibt neben Operationen halt auch noch Alternativen, die ich eigentlich von einem tollen Magazin wie Ihrem erwartet hätte: Sie haben sicherlich schon von Metabolic Balance gehört? Ebenfalls werden die Weight Watchers mit keinem Wort erwähnt. Auch steht nicht, dass gerade Magenbypass-Operationen für die Betreffenden mit lebenslanger ärztlicher Kontrolle einhergehen und ein erhöhtes Risiko für Osteoporose und Mangelernährungen aufweisen. Dr. Beatrice Wirtner, 8805 Richterswil
■ Es gibt auch einen sozialen und ethischen Aspekt von Übergewicht: Millionen von Menschen in den Drittweltländern leiden Hunger. Das sollte doch zu denken geben. Betreffend Diskriminierung kann ich nur sagen: Auch ich fühle mich als schlanker Mensch diskriminiert, wenn ich im Flugzeug zwischen zwei Übergewichtigen eingequetscht bin. Und wenn ich mir dumme Sprüche gefallen lassen muss, wenn ich meinen Einkaufswagen voller Obst und Gemüse an der Kasse des Supermarktes bezahle, fühle ich mich auch nicht gerade unterstützt. Barbara Wicki, per Mail
Nr. 2, 9. JaNuar 2012 | MIGROS-MAGAZIN |
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FORUM
MIGROS-MAGAZIN | NR. 2, 9. JANUAR 2012 |
LESERBRIEFE | 7
■ Mit 195 Kilogramm macht man keinen Sport mehr – das ist verhängnisvoll. Denn Bewegungsmangel ist gefährlicher als zu viele Kilos auf den Rippen. Darum müssen sich Übergewichtige unbedingt regelmässig bewegen, um gesund zu bleiben. Trainierte Personen mit Übergewicht sind gesünder als unfitte Schlanke. Wasserfitness ist das ideale Sportangebot. Warum? Beim Aquatraining bewegen sich Übergewichtige frei und schwerelos. Im Wasser ist alles möglich: Jogging, Walking, Krafttraining ganz unabhängig vom Bauchumfang. Und in Aqua-Gym-light-Kursen sind Übergewichtige unter sich und geschützt vor dummen Sprüchen und schrägen Blicken. Matthias Brunner, 3018 Bern
Ärztin Beatrice Wirtner kann das Gewicht gut halten.
■ Mit grossem Interesse habe ich Ihren Beitrag gelesen. Meine Frau und ich sind seit 20 Jahren auf dem Gebiet Ernährung und Gesundheit tätig, wobei das Thema Übergewicht einen besonderen Stellenwert hat, da auch ich betroffen war. Grundsätzlich geht es hier nicht darum, ob etwas schön ist oder man Übergewichtige mag oder nicht. Es geht um die Gesundheit und die damit verbundenen Kosten für die Allgemeinheit. Es ist erwiesen, dass übermässiges «Bauchfett» zu massiv erhöhtem Risiko beiträgt, an Diabetes zu erkranken. Manche Wissenschaftler sprechen
sogar von einer Garantie, dass so etwas eintritt. Von Bluthochdruck, Herzinfarkt oder Gelenkbelastungen ganz zu schweigen. Aber kein Problem – wozu gibt es Medikamente? Mehr Bewegung und bessere Aufklärung ist der Schlüssel und das muss bei den Kindern anfangen. Harry Heddergott, 9430 St. Margrethen
■ Gegen Übergewicht gibt es ein einfaches Rezept. Streichen Sie Eier, Milch und Milchprodukte sowie Fleisch und Fisch von Ihrem Speiseplan. Dies bringt auch viele weitere gesundheitliche Vorteile mit sich und verringert das Risiko von zahlreichen Erkrankungen. Verzichten muss man dabei auf so gut wie nichts, Alternativen gibt es in vielfältigster Art und Weise. Philip Hochuli, 8406 Winterthur
«Ich finde, dass Übergewichtige mehr Prämie bezahlen sollten, ebenso wie Raucher.» Melanie Rupf, 7222 Mittellunden
Bild: Jorma Müller
Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und E-Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per E-Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.
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NR. 2, 9. JANUAR 2012 | MIGROS-MAGAZIN |
Klick für Klick ins neue
Mit dem neuen Migros-Magazin online verwandeln sich die User selber in autoren.
A
m 9. Januar 2012 erscheint die Website des Migros-Magazins in neuem Gewand. Zugleich stehen den Besuchern erweiterte Aktivitäten offen: Unter anderem können Leser ihre eigenen Reise- und Ausflugstipps oder Rezeptvorschläge erstellen oder die Artikel der Redaktion kommentieren. Ebenso bequem finden die Nutzer die Lieblingsbeiträge ihrer Bekannten; sie können die eigenen Favoriten kennzeichnen und mit Freunden auf Facebook oder Twitter teilen. Abgesehen vom zeitgemäss gestalteten Design besticht migrosmagazin.ch durch eine übersichtliche Navigation mit folgenden Schwerpunkten: Porträts von Menschen, Alltags- und Kochtipps, Neuigkeiten von der Migros und Gewinn- oder Rabattmöglichkeiten. Ein kurzer Film erleichtert den Einstieg in die neue Online-Welt. Selbst regelmässige Besucher der Internetseite treffen bei jedem Besuch auf neue Themen und wählen zur Orientierung nach Belieben zwischen der Bild-, Listen- oder Kartenansicht. Von einigen Neuerungen profitieren Sie, sobald Sie sich auf der Internetseite registriert haben. Dies lohnt sich auch aus anderen Gründen: Dank der Anmeldung nutzen Sie zudem weitere attraktive Angebote von Migros, M-Cumulus und LeShop.ch.
Verfassen Sie eigene Artikel
Speziell im Bereich «Reisen» oder unter der Rubrik «Kochen» können Sie Inhalte selber erstellen und Ausflugstipps oder Rezepte nach der Freischaltung durch die Redaktion mit Freunden teilen. Die Artikel erscheinen gleichberechtigt neben denen der Redaktion.
Ihre Meinung zählt
Neu können die Artikel des Migros-Magazins auf der Internetseite einfach kommentiert werden.
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FORUM
MIGROS-MAGAZIN | NR. 2, 9. JANUAR 2012 |
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Migros-Magazin online Also ab ins Netz zum Surfen, Kommentieren und Bewerten!
Auch für unterwegs
Soziale Netzwerke
Seit kurzem ist das Migros-Magazin auch auf Facebook und auf Twitter aktiv. Neben den Infos zu neuen Artikeln kann man etwa auf Facebook wöchentlich an einer Umfrage teilnehmen. Diese Woche geht es darum, ob Sie beim Skifahren auf Ökologie achten. www.facebook.com/migrosmagazin http://twitter.com/migrosmagazin
Natürlich lassen sich alle Inhalte der neuen Website nicht nur über eine Arbeitsstation, sondern auch über Smartphones, iPads oder andere Tablets bequem ansteuern.
Die Online-Extras
Einige Artikel des Migros-Magazins werden im Internet mit zusätzlichen Informationen, Tipps, Bild- oder Videospecials ergänzt. Diese Woche liefert die Website Bilder zu allen bekannten Rollen des Interviewten Walter Andreas Müller oder weiteren Entdeckungen zu literarisch bekannten Orten in den Schweizer Alpen im Rahmen des Outdoor-Berichts.
Bild: iStockphoto
Vereinfachter Einstieg
Eine kurze Filmanleitung erklärt den Besuchern die neuen Möglichkeiten und die wichtigsten Schritte auf der Internetplattform.
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reportage
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Nr. 2, 9. JaNuar 2012 | migros-magazin |
De Chasperli isch da
Seit 45 Jahren begeistert Lausbub Kasperli die Schweizer mit seinen Abenteuern und frechen Sprüchen. Ein Ende ist nicht in Sicht. Doch neue Kasperli-Versionen machen dem alten Schlingel das Publikum streitig.
A
bgegriffen, geklebt, wieder gerissen. Schon die Plattenhülle erzählt eine Geschichte. Sie steht in Rahel Kobelts (26) Wohnzimmer in Luzern. Die Hülle ist in fröhlichen, mittlerweile verblassten Farben gehalten. «Kasperlitheater Nr.1», steht darauf geschrieben. «S Häxegärtli» und «De verzaubered Schpiegelweiher». Es sind Rahel Kobelts liebste Abenteuer mit dem Kasperli. Sie sind unzertrennlich verknüpft mit den Erinnerungen an ihre Kindheit. Vor 20 Jahren hat Kobelt die Platte in die Hände bekommen. Bereits gebraucht und zerkratzt von zwei ihrer Geschwister, die zehn Jahre älter sind. «Gemeinsam mit meiner jüngeren Schwester habe ich die Platten rauf und runter gehört», erinnert sie sich und lächelt verträumt. «Wir kannten die Geschichten auswendig, Wort für Wort.» Darunter waren auch
Fantasiewörter, die entstanden, weil der Tonabnehmer das Gesprochene verzerrte, wenn er über die Kratzer holperte. Jahre später hat sich Rahel Kobelt ein paar der Geschichten auf CD nachgekauft, weil einige ihrer Platten unterdessen verschollen waren. Plötzlich waren alle Wörter klar vernehmbar. «Gewisse Passagen verstand ich erst richtig, als ich sie ab CD hörte», sagt sie.
Kasperli wurde bis heute rund drei millionen mal verkauft Mit Kobelt erinnern sich Hunderttausende andere. Denn seit 1967 das erste Kasperlitheater-Hörspiel auf den Markt kam, ist der zipfelbemützte Lausbub nicht mehr aus Deutschschweizer Kinderzimmern wegzudenken. Bis 1976 erschienen 20 Platten mit insgesamt 40 Geschichten. Alle geschrieben und ge-
«Ich und meine jüngere Schwester haben die Platten rauf und runter gehört.»
sprochen vom beliebten Volksschauspieler Jörg Schneider (76), der seither erfolglos dagegen ankämpft, andauernd als «Kasperli» angesprochen zu werden. Auch Ines Torelli und Paul Bühlmann waren stimmlich in jeder Geschichte vertreten. Die Kinder, die damals ihre frisch gepressten Kasperlistücke hörten, sind heute teilweise Eltern oder gar Grosseltern. Die Welt ist anders geworden. Die Möglichkeiten, Kinder zu unterhalten oder unterhalten zu lassen, sind beinahe unbeschränkt. Doch Kasperli trotzte nicht nur allen Bösewichten und jeglicher Autorität, sondern auch dem Lauf der Zeit. Insgesamt wurden laut Wladek Glowacz von der Tudor Recording AG, die den Kasperli heute verlegt, rund drei Millionen der Platten, Kassetten und CDs verkauft. Noch heute sind es jährlich 65 000 Einheiten, obwohl es seit gut 35 Jahren keine neuen Stücke mehr gibt.
Die stücke sind für viele eltern eine zeitmaschine
Als Kind erbte Rahel Kobelt die zerkratzten Kasperliplatten von ihren Geschwistern. Als Erwachsene kaufte sie sich die CDs und verstand zum ersten Mal alles.
In Murten tobt Noe (8) mit einem Freund über die Wiese vor dem Haus. Seine Schwester Laura (12) kommt von der Schule heim. Die Kinder sind vor kurzem einer intensiven Kasperli-Phase entwachsen. Er spiele jetzt lieber mit Lego, sagt Noe schüchtern. Und Laura steht auf Musik von den Black Eyed Peas. Die Kasperli-Geschichten seien immer noch gut, beteuert sie. «Aber für die Kleinen.» Das sieht Mutter Nadine Barcos (38) anders. Sie ist eine von unzähligen Müttern und Vätern, für die es keine Qual war, tagein, tagaus den Kasperli zu hören. Im Gegenteil. Einst selbst ein Kind, das nicht von den Kasperli-Stücken lassen konnte, war Barcos «fifi-fädi-fudi-frööli», als auch ihre Kinder vom Virus befallen wurden. «Ich fühlte mich auf einen Schlag in die Fantasiewelten von damals zurückversetzt. Ich sah das ‹Häxegärtli›, den singenden Eiszapfen oder Kasperli, wie er etwa auf einem Delfin nach Afrika reitet, in denselben Bildern vor mir wie schon
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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 2, 9. JaNuar 2012 |
MENSchEN
RepORTAGe | 11
Familienunterhaltung: Wenn Noe und Laura Kasperli-Stücke hörten, setzte sich auch Nadine Barcos dazu und schwelgte in Erinnerungen.
Auf Ihr Wohl. Und das der Tiere.
Auf den Bauernhöfen, welche die TerraSuisse Wiesenmilch liefern, haben die Kühe das ganze Jahr über Auslauf und werden überwiegend mit frischem Gras und nahrhaftem Heu vom eigenen Hof gefüttert. Dadurch geniessen sie ein längeres Leben und ihre Milch verfügt über einen hohen Ernährungswert mit einer besonders günstigen Zusammensetzung von Fettsäuren. Weitere Infos unter www.migros.ch/terrasuisse
Bestes vom Schweizer Bauernhof.
MENSCHEN
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REPORTAGE | 13
als Kind», erzählt sie schwelgend. So sass nicht nur das Geschwisterpaar Noe und Laura auf dem Boden im Kinderzimmer, um den Kasperli zu hören, sondern auch Mutter Nadine. Entsprechend traurig sei sie gewesen, als sich bei ihren Kindern ein Ende dieser Phase abzuzeichnen begann.
Begonnen hat alles im Migros-Park in Rüschlikon Die Geschichte des Kasperli, wie man ihn noch heute hört, beginnt Anfang der 1960er-Jahre im «Park im Grüene» in Rüschlikon. Zwei junge Schauspieler, Jörg Schneider und Ines Torelli, hatten das dortige Kasperli-Puppentheater übernommen. Aufgeführt wurden Kasperli-Stücke des Puppenspielers Adalbert Klingler, der den Park seit der Eröffnung 1947 bespielt hatte. Schneider und Torelli waren mit ihren Aufführungen so beliebt, dass der Direktor von Ex Libris, Franz Lamprecht, an sie herantrat und fragte, ob man nicht ein paar der Stücke auf Platte herausgeben könnte. Schneiders Reaktion: «Das ist eine liebe Anfrage, aber eine dumme Idee.» Er klärte Lamprecht auf: Die Stücke seien für das Puppenspiel und nicht fürs reine Hörspiel konzipiert. Wenn schon, dann müsste man komplett neue Stücke schreiben. «Können Sie das?», fragte Lamprecht. «Ich kann es versuchen», antwortete Schneider. In den folgenden
Bild: Globi Verlag, Imprint der Orell Füssli AG, Zürich
Weitere Geschichten mit Ausdauer Auch Globi hat Schnauf: Seit 1970 wurden rund 2,5 Millionen Hörspiele verkauft. Mit Büchern und Merchandising-Produkten konnten rund zehn Millionen Produkte abgesetzt werden. Entscheidender Unterschied gegenüber dem Kasperli: Laufend erscheinen neue Produkte. Dasselbe bei der Serie Die drei ???. 1979 in den USA erstmals erschienen, feiern die TeenieDetektive bis heute ihre grössten Hörspielerfolge in deutscher Sprache. Die Sprecher, Oliver Rohrbeck, Jens Wawrczeck und Andreas Fröhlich, füllen bei Auftritten ganze Hallen. Über 40 Millionen Tonträger wurden bis heute verkauft. Genauere Zahlen gibt der Europa-Verlag nicht bekannt. Auch nicht für die Klassiker TKKG und Fünf Freunde.
Turnt seit 1932 durch die Fantasie der Schweizer Kinder: Globi.
Wanderferien am Rande Europas
at t ng s r ab u h c u b .– F r üh r Fr. 50 a u n a J . bis 31
Algarve
Hotel mit Blick über den Atlantik Köstliche einheimische Fischspezialitäten ■ Der südwestlichste Punkt des europäischen Festlandes
■ ■
Geniessen Sie die salzige Meeresbrise und das milde Klima an der bezaubernden Atlantikküste. Mit IMBACH entdecken Sie auch unberührte Küstenabschnitte und das ursprüngliche Hinterland. Reiseprogramm 1. Tag: Hinflug Zürich–Faro Linienflug mit TAP Portugal. 2. Tag: Küstenwanderung Wanderung auf schönem Weg entlang der bizarren Felsformationen. Mittagessen in einem gemütlichen Fischerbeizli. Im Dörfchen Carvoeiro haben wir Zeit zur freien Verfügung. Wanderzeit ca. 2½ Std. 3. Tag: Serra de Monchique Fahrt auf die fruchtbare Serra de Monchique. Wir erwandern Terrassenkulturen, Macchia und Eukalyptuswälder und ersteigen einen schönen Aussichtspunkt. Unterwegs gemeinsames Picknick. Wanderzeit ca. 4½ Std. 4. Tag: Silves Im Hinterland beginnen wir eine Wanderung über sanfte Hügel durch den Frucht- und Gemüsegarten der Algarve nach Silves. Nach dem Mittagessen Möglichkeit für einen Bummel durch die ehemalige Hauptstadt der maurischen Provinz Algarve. Wanderzeit ca. 3½ Std. 5. Tag: Cabo de São Vicente Wanderung zum Cabo de São Vicente, dem südwestlichsten Punkt des europäischen Festlandes mit herrlichem Ausblick auf den Atlantik. Danach kurze Fahrt nach Sagres, wo wir ein typisch portugiesisches Mittagessen geniessen. Am Nachmittag individueller Spaziergang durch die lebendigen Gassen von Lagos. Wanderzeit ca. 3 Std. 6. Tag: Serra de Caldeirão Fahrt zur Kirche São Lourenço und weiter zum Städtchen Loulé. Besuch des lebendigen Wochenmarktes. In der nahen Serra de Caldeirão wandern wir heute durch Stein- und Korkeichenwälder. Picknick bei einer alten Windmühle. Weiterfahrt mit dem Bus nach Alte und Zeit, das schmucke Dorf zu besichtigen. Wanderzeit ca. 3 Std. 7. Tag: Praia do Castelo Vom Hotel aus wandern wir durch ausgewaschene Canyons und entlang von Klippen zu einer idyllischen Badebucht. Je nach Wunsch kann zu Fuss oder mit dem Bus nach Albufeira zurückgekehrt werden. Wanderzeit ca. 2½ Std. 8. Tag Rückflug Faro–Zürich Wanderreisen mit freien Plätzen: 11.2. – 18.2. Teneriffa 11.2. – 18.2. Marrakech – Essaouira 18.2. – 25.2. La Gomera 03.3. – 18.3. Costa Rica 11.3. – 18.3. La Palma
8 Tage ab Fr. inklusive Halbpension
1450.–
Daten und Preise Samstag–Samstag 11.02.–18.02.12 17.03.–24.03.12 24.03.–31.03.12 31.03.–07.04.12 07.04.–14.04.12 14.04.–21.04.12 21.04.–28.04.12 28.04.–05.05.12 15.09.–22.09.12 22.09.–29.09.12 29.09.–06.10.12 06.10.–13.10.12 13.10.–20.10.12
Fr. Garantiert Garantiert Garantiert Garantiert Garantiert Garantiert Garantiert Garantiert Garantiert Garantiert Garantiert Garantiert Garantiert
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1. Tag: Zürich–St. Petersburg. Flug von Zürich nach St. Petersburg. Transfer zur Schiffsanlegestelle und Einschiffung. 2. Tag: St. Petersburg. Heute werden Sie eine der schönsten Städte der Welt entdekken, das «Venedig des Nordens». Die Stadt liegt im Mündungsdelta der Newa im Finnischen Meerbusen auf rund 100 Inseln. Lassen Sie sich während der Stadtrundfahrt bezaubern (*). 3. Tag: St. Petersburg. Besuch des weltberühmten Eremitage-Museums, das neben dem Louvre in Paris, der Nationalgalerie, dem Britischen Museum in London und dem Metropolitan Museum of Art in New York eines der grössten der Welt ist (*). 4. Tag: Mandrogi. Entspannen Sie sich und geniessen Sie die Fahrt durch die herrlichen Gewässer und Flusslandschaften. Auf der 74 km langen Newa gelangen Sie zu Europas grösstem See, dem Ladogasee inmitten der herrlichen Seenlandschaft von Karelien. Am
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«Grünen Anleger» des Künstlerdorfes Mandrogi an der Swir macht Ihr Schiff fest (*). 5. Tag: Kishi. Inmitten der unermesslichen Wasserfläche des Onegasees erhebt sich plötzlich, wie eine Fata Morgana, eine kleine Insel mit einer märchenhaften Holzkirche – die sagenumwobene Insel Kishi. Entdecken Sie dieses Kulturgut von Weltrang auf einem Rundgang (*). 6. Tag: Gorizy. Ihr Schiff passiert den Weissen See und erreicht heute das Dorf Gorizy – Ausgangspunkt für einen Ausflug zum 10 km entfernten Kirillow-Belozerskij-Kloster, welches im Jahr 1397 von Mönch Kyrill gegründet wurde. Rundgang (*). 7. Tag: Jaroslawl. Sie erreichen Jaroslawl, das zu den Städten des «Goldenen Rings» gehört, die ihre Blütezeit im 18. Jh. erlebte. Hier erreicht die Wolga eine Breite von 800 m. Auf einer Stadtrundfahrt (*) durch die alte Kaufmannsstadt besichtigen Sie u.a. das Spassky Kloster und die Prophet-Elias-Kirche. 8. Tag: Uglitsch. Über den gewaltigen Rybinsker Stausee geht die Fahrt auf der Wolga
bis nach Uglitsch. Die von Sagen und Legenden umwobene Stadt liegt eingebettet in dem Grün seiner Parks und Gärten am Ufer der Wolga. Sie besichtigen den «Uglitscher Kreml» sowie Dimitri‘s Blutskirche (*) und erleben die älteste und geschichtlich bedeutendste Stadt an der Wolga. 9. Tag: Moskau. Fahrt durch den MoskauWolga-Kanal in Richtung Russlands Hauptstadt Moskau. Auf einer Stadtrundfahrt (*) am Nachmittag erleben Sie das beeindruckende Moskau mit dem Roten Platz, der Basilius-Kathedrale und dem grössten Kaufhaus GUM. 10. Tag: Moskau. Der Besuch des Kreml mit 20 Festungstürmen und der MariaHimmelfahrtskathedrale, der Machtmetropole Russlands, gehört einfach in jedes Ausflugsprogramm (*). 11. Tag: Moskau–Zürich. Ausschiffung und Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Zürich-Kloten.
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MeNScheN
MIGROS-MAGAZIN | Nr. 2, 9. JaNuar 2012 |
zehn Jahren schrieb er die 40 Geschichten. Von Anfang an hätten sie eingeschlagen «wie ne Bombe», sagt Schneider. Zwischenzeitlich wurde ihnen ein Mangel an pädagogischem oder gesellschaftspolitischem Wert attestiert, verbale und physische Grobheit moniert und das «Negermeitli Susu» im Stück «De Schorsch Gaggo reist uf Afrika» als rassistisch identifiziert. Der Kasperli aber blieb beliebt. Denn der Kasperli ist ein zeitloses Phänomen. Das zeigen nicht nur die nach wie vor fulminanten Verkaufszahlen, das beweist etwa auch der Zürcher In-Schuppen «Hive», wo junge Leute der Clubgeneration sich sporadisch treffen, um anstelle harter Elektrobeats dem Lausbuben mit der «Zürischnurre» zu lauschen. Daneben gibt es kreative Menschen, die den Kasperli und dessen Geschichten als Nährboden verstehen, aus dem Neues erwächst. So geschehen ist es beispielsweise vor anderthalb Jahren an der Zürcher Hochschule der Künste, als der Solothurner Gesangsstudent Achim Glatz (24) mit
einer Studienkollegin das gemeinsame Bachelor-Projekt «Oha lätz!» präsentierte. Im Stile von Jörg Schneiders Geschichten schrieben sie ein neues Kasperli-Abenteuer, ergänzt mit fünfstimmigen A-capella-Songs. Die Musik komponiert und arrangiert hat der Luzerner Musiker Lorenz Ulrich (28). Das Spiel ist modern inszeniert. In dem einen Lied passiert dem Kasperli, was in den Originalgeschichten undenkbar wäre: Er verliebt sich. «Wir haben uns vorgängig gefragt, ob man das mit dem Kasperli machen darf», so Glatz. Man habe jedoch entschieden, dass es durchaus möglich sei, mit dem Kasperli auch ganz neue Sachen anzustellen, ohne gleich Missbrauch am Original zu begehen, sagt Ulrich. Das Bachelor-Projekt wurde mit einer Sechs bewertet. Der Kasperli, egal ob im Original oder für die Moderne adaptiert, ist ein Erfolgsgarant. Die gleiche Erfahrung hat der bekannte Basler Schauspieler und Stimmenimitator David Bröckelmann (39) gemacht. Spätestens vor zwei Jahren, als er
«Wir haben uns schon gefragt, ob man das mit dem Kasperli machen darf.»
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Nr. 2, 9. JaNuar 2012 | MIGROS-MAGAZIN |
«Als Kind habe ich Kasperli theater geliebt, heute erzähle ich sie selbst.»
Der Basler Schauspieler David Bröckelmann begeistert das Schweizer Publikum mit seiner Kasperli-Version. Anzeige
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in der TV-Sendung Giacobbo/Müller sein «Fussballmärchen» einem Massenpublikum präsentierte und dieses damit begeisterte, bekam auch er seinen Kasperli-Stempel ab. Das «Fussballmärchen» war ein kurzes Kasperli-Stück, in dem Bröckelmann die üblichen Figuren durch allerlei Prominenz ersetzte und diese gehörig durch den «Gaggo» zog. Seither bekommt man von Bröckelmann garantiert ein Kasperli-Stück zu hören, wo auch immer er mit seinem Programm auftritt. Doch das, was man heute schon fast von Bröckelmann erwartet, kostete ihn zu Beginn Überwindung: der Griff nach der Monumentalfigur Kasperli. «Als Kind habe ich Kasperlitheater geliebt. Heute erzähle ich sie selbst», sagt er. Davor habe er gehörigen Respekt gehabt. Doch auch für ihn hat sich der Griff nach dem Kasperli gelohnt. Das Publikum ist begeistert. Sowohl Bröckelmann als auch Glatz und Ulrich verstehen ihre modernen Interpretationen nicht zuletzt als Hommage an das Original und helfen damit, den Kasperli-Mythos auch in der kurzlebigen medialen Neuzeit zu bewahren. Doch solange die Geschichten und die Begeisterung fast automatisch von einer Generation an die nächste übergeben werden, ist er gar nicht gefährdet. So ist Trauer verfehlt, wenn der Kasperli sagt: «Biereschnitz und Haselnuss, für hüt isch us und schlussdibuss.» Denn morgen kommt er wieder. Bild: rDB/Christian Lanz
MeNScheN
MIGROS-MAGAZIN | Nr. 2, 9. JaNuar 2012 |
Text: Beat Matter Bilder: René Ruis
Vom «Anneli» bis zum «Schellen-Ursli»: Wertvolle Hörbuchklassiker in Dialekt für Kinder.
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RepORTAGe | 17
«Kasperli bekäme heute wohl Ritalin»
Volksschauspieler Jörg Schneider (76) hat alle 40 KasperliGeschichten geschrieben und dem Lausbuben seine Stimme geliehen. Jörg Schneider, Ihr Kasperli ist seit 44 Jahren ein Grosserfolg. Überrascht Sie das?
Das hätte ich mir nie träumen lassen. Es ist ein ausserordentlicher Erfolg, der mich stolz macht.
Ja. Und das ärgert mich. Ich möchte als Jörg Schneider nicht auf den Kasperli reduziert werden. Vor allem aber möchte ich nicht persönlich als Kasperli gelten. Denn das bin ich nicht.
Wie schreibt man Geschichten für die Ewigkeit?
Werden Sie auf offener Strasse als Kasperli angesprochen?
Es gibt kein Rezept dafür. Zeitlosigkeit lässt sich nicht planen. Deshalb bin ich ja auch so überrascht, dass der Kasperli Generationen überdauert. Wie sind Sie auf Kasperlis haarsträubende Abenteuer und die Fülle an verspielten Ausdrücken gekommen?
Ich hatte einfach eine kindliche Fantasie. Und habe sie heute noch. Immer, wenn mir eine neue Idee – ein Spruch oder eine Figur – in den Sinn kam, habe ich sie notiert. Bei den späteren Geschichten stellte sich jeweils die Frage, ob ich einen Namen oder einen Spruch nicht bereits verwendet hatte. Von 1967 bis 1976 sind Ihre 40 Kasperli-Stücke erschienen, danach war Schluss. Weshalb?
Ganz einfach: Ich dachte, 40 Stücke seien genug. Und: Mir kam langsam nichts Neues mehr in den Sinn. Das ist 35 Jahre her. Trotzdem sind Sie noch heute «der Kasperli».
Es kommt vor, dass ich beispielsweise von Grossmüttern mit Enkeln an der Hand angesprochen werde, wenn ich in der Migros einkaufe. Die erklären den Kleinen dann: «Lueg, das isch jetz de Chasperli.» Die Kinder verstehen jeweils die Welt nicht mehr. Denn dieser alte Mann hat nichts mit dem Kasperli aus ihrer Fantasiewelt zu tun.
Jörg Schneider
Der Kasperli hat ein freches Mundwerk und stets einen Knüppel zur Hand. Weshalb nimmt ihm das niemand übel?
Der Kasperli ist sicher kein Musterknabe. Er handelt aber immer in der Absicht, etwas Gutes zu erreichen. Das macht ihn doch sympathisch. Was, denken Sie, würde mit Ihrem Kasperli geschehen, wäre er heute ein realer Junge?
Er bekäme wahrscheinlich Ritalin und würde therapiert. www.joergschneider.ch, www.oha-lätz.ch, www.david-bröckelmann.ch
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MENSCHEN
MIGROS-MAGAZIN | NR. 2, 9. JANUAR 2012 |
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AUF EIN WORT | 19
ERSTE SCHWEIZER SCHLITTELSCHULE
«Die Schule soll helfen, Unfälle zu vermeiden»
Rund 10 000 Personen verunfallen in der Schweiz jedes Jahr beim Schlitteln – eine Schlittelschule soll diese Zahl senken helfen. Christoph Estermann, weshalb hat es trotz steigender Unfallzahlen bisher keine Schlittelschulen in der Schweiz gegeben?
Christoph Estermann (29) ist Leiter Schneesport bei Grindelwald Sports AG.
Das liegt wohl an dem weit verbreiteten Glauben, Schlitteln und Rodeln sei etwas, was man einfach so könne. Erst recht als Schweizer. Wir haben auch schon einige bissige Kommentare zu hören bekommen, etwa der, eine Rodelschule sei schlicht Volksverblödung. Man hat das Gefühl, so was brauche es doch nicht. Und doch eröffnen Sie jetzt eine Schule.
Laut unserem Rettungsdienst erfolgt rund ein Viertel seiner Einsätze wegen Schlittlern. Die Schule soll dazu beitragen, Unfälle zu vermeiden. Zudem haben wir in letzter Zeit von Firmen öfters gehört, dass sie bei Ausflügen auf das Rodeln verzichten, weil es zu gefährlich sei. Es ist eben nicht so einfach, einen Rodel zu kontrollieren. In Tirol gibt es übrigens schon länger eine solche Schule; die ist mittlerweile gut etabliert. Dennoch dürfte es nicht leicht sein, Kunden zu finden, weil ja eben jeder glaubt, er könne auch ohne Unterricht schlitteln.
Bilder: FotoliaXIV, Ennio Leanza/Keystone, Seegerpress
Es ist ein Pilotprojekt, und wir wissen natürlich noch nicht, wie sich die Nachfrage entwickelt. Der erste Kurs findet
MANN DER WOCHE
Schweizer Volkssport: Schlitteln macht Spass, doch viele unterschätzen die Risiken.
statt, sobald wir ein paar konkrete Anmeldungen haben. Es gab immerhin schon einige Anfragen. Vermutlich wird es aber etwas dauern, bis die Schule in Schwung kommt. Unsere Schneesportlehrer werden derzeit vom lokalen Rodelklub technisch geschult. Wen sehen Sie als Zielpublikum?
Unerfahrene und Anfänger.
Welchen Schlitten empfehlen Sie?
Die Leihschlitten sind heute ja meist Rodel; die sind ideal und können auch gut mit dem Lenkriemen gesteuert werden. Warum hat die Zahl der Schlittelunfälle in den letzten Jahren so stark zugenommen?
Was lernt man konkret in der Rodelschule?
In erster Linie, wie man die Rodel kontrollieren kann, also Kurven fahren und bremsen. Das fängt an beim richtigen Schuhwerk und bei der Kleidung; in unseren Kursen ist es obligatorisch, einen Schneesporthelm zu tragen. Es gibt viele Zusammenstösse auf der Bahn, da wollen wir dazu sensibilisieren, Abstände besser einzuhalten und die eigene Geschwindigkeit besser einschätzen zu lernen. Was kann man tun, wenn der Schlitten zu schnell wird und wegen Eis kein Bremsen oder Lenken möglich ist?
Soll man zu zweit auf den Schlitten?
Man sieht es oft, aber es ist für die Kontrolle eher hinderlich.
Mit Wanderschuhen mit Profil kann man auch dann bremsen. Allenfalls brauchts noch Spikes darunter, dann gehts auch, wenn es eisig ist. Und bei blankem Eis sollte die Bahn eh gesperrt sein.
Es schlitteln viel mehr Leute als früher – und teilweise mit sehr schnellen Geräten, die sie nicht im Griff haben. Rodeln ist ausserdem billiger als Skifahren. Es ist im Moment echt im Trend.
Interview: Ralf Kaminski Mehr zum Thema Schlitteln ab Seite 78
Hätten Sie Christoph Estermann von Grindelwald Sports gerne eine Frage zu den Gefahren des Schlittelns gestellt? Ab Montag, 16. Januar, können Sie bei unseren wochenaktuellen Interviews online mitmachen. Sie finden jeweils montags ab 12 Uhr unter www. migrosmagazin.ch das wochenaktuelle Thema. Wir wählen zwei Fragen unserer Leserinnen und Leser aus, die am darauffolgenden Montag im Migros-Magazin beantwortet werden. Gehen Sie online und machen Sie mit!
FRAU DER WOCHE
Antwort nach 30 Jahren
Devisenwechsel mit Folgen
Anfang der 80er-Jahre warf Werner Kühnis als Jungwachtleiter eine Flaschenpost in den Rhein – letzte Woche erhielt der 48-jährige Oberrieter Antwort. Eine Südafrikanerin hatte die Flasche am Strand von Kapstadt gefunden. Allerdings verstand sie kein Deutsch und wandte sich an eine deutschstämmige Freundin, die dann zurückschrieb. Kühnis staunte nicht schlecht, er hatte die Flaschenpost längst vergessen. Aber er freut sich über den neuen Kontakt nach Südafrika.
«Meine Frau ist eine starke Persönlichkeit, sagen wir es so.» Diesen Satz äusserte NationalbankPräsident Philipp Hildebrand letzte Woche bei einer Medienkonferenz zu den heiklen Dollargeschäften seiner Gattin Kashya Hildebrand rund um die Devisenintervention der Nationalbank am 6. September. Tatsächlich hält die Transaktion der 50-jährigen Galeristin die ganze Schweiz in Atem. Insidergeschäft? Zufall? Fortsetzung wahrscheinlich.
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MeNScheN
MIGROS-MAGAZIN | Nr. 2, 9. JaNuar 2012 |
KOLuMNe | 21
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DeR hAuSMANN
Alpenglühen Bänz Friedli ist suboptimal gestartet.
Das Jahr hat schlecht begonnen, leider! In unserer Migros wurde das HeidiAprikosenjoghurt aus dem Sortiment genommen. Mein Joghurt! Noch hab ich mich nicht getraut, in grösseren Filialen nachzuschauen. Zu marternd der Gedanke, mein Heidi könnte ganz gestrichen worden sein. Und dann war da noch der Lichtkünstler. Er verfolgt mich. Das begann so: Wir wollten an einem wunderschönen Sommerabend in einer Berghütte übernachten. Erreichten nach achtstündigem Aufstieg die Hütte, genossen in der schwindenden Abendsonne die Ruhe und… Ra-ta-ra-ta-ta-tata-ta… – Helikopterdröhnen! Der Heli lud vor der Hütte einen riesigen Packen Material ab: Kameras, Scheinwerfer, Generatoren… Dreimal kam er zurück, vier-, fünf-, sechsmal, und immer dieser ohrenbetäubende Lärm! Beim letzten Anflug landete der Heli, es entstiegen drei Damen in Highheels samt einem dieser läppischen Paris-Hilton-Schosshündchen (Typus umgebaute Katze) und stöckelten in die SAC-Hütte. Offenbar Frau und Töchter des Lichtkünstlers, erfuhren wir dann beim Abendessen, wo der «Artist» ungefragt Autogrammkarten verteilte. So nennt er sich: Light Artist. Er heisst Gerry Hofstetter, und korrekt müsste das nicht -künstler heissen, sondern Marketingschlaumeier. Künstler haben immer neue Ideen, er aber hatte eine einzige und vermarktet die nun bis zum Gehtnichtmehr. An jenem Sommerabend ruinierte er
die Bergesruh, indem er das neue Logo einer Milchvermarktungsfirma an Hütten- und Bergwände projizierte. Das ist sein Trick: Projektionen an ausgefallenen Orten. Vor ihm sind weder das Châteu de Chillon noch das Bundeshaus sicher. Je ausgefallener der Ort, desto teurer kommts. Deshalb lässt er sich sponsern. Familienspaziergang im Spätherbst – der Light Artist projiziert gerade den Coca-Cola-Schriftzug ans Landesmuseum.
Und nun Neujahr in Wengen – der Light Artist projiziert ein Schweizerkreuz an die Jungfrau! Zum 100-JahreJubliäum der Jungfraubahn, lese ich anderntags im «Berner Oberländer»,
biwakiere der «Lichtkünstler» auf dem Gletscher und beleuchte während einer Woche die Nordwand. Wiederum: Materialschlacht, Lärm. Vierundzwanzigmal muss der Heli ausrücken, um tonnenschwere Baucontainer ins verschneite Weiss zu transportieren. Der Kerosinverschleiss ist enorm. Ist das am Ende derselbe Light Artist, der sich gern als Retter der Eisbären und Mahner wider den Klimawandel gibt? Er ists. Die Rechnung zahlt diesmal ein Pharmakonzern, und als Anna Luna und ich am Abend unseren Schlitten durch den Wald ziehen, erblicken wir den Schriftzug immer wieder riesengross an der Bergwand: Bayer®. Und wir hatten ein paar Tage die hehre Bergwelt geniessen wollen…
Dann ereilt mich noch die Nachricht, im Oberaargau habe jemand seine Tochter Ryhanna getauft. Wer weiss, wie sehr es mich irritiert, wenn Kinder nach Stars benamst werden – Lionel Münger, Shakira Affentranger –, und wer meine Ypsilonallergie kennt, ahnt, wie hart die Kombination mich traf. Ich möchte den Eltern nicht zu nahe treten, aber: Wenn Gott gnädig ist, rufen die Huttwiler das Kind später mal «Hanneli».
«Möge man sie ‹Hanneli› rufen.»
Und an den Lichtkünstler ergeht ein Hinweis: Im Februar sind wir in Laax. Könnten Sie, lieber schlauer medienwirksamer und sich selbst eins a vermarktender Gerry H., dann bitte von einer Beleuchtung des Crap Sogn Gion absehen? Merci.
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MENSCHEN 22 |
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REPORTAGE
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Die lange Suche nach einem Endlager Standortgebiete für schwachund mittelaktive Abfälle Südranden (SH)
Standortgebiete für hochaktive Abfälle
Zürich Nordost (ZH, TG) Jura Ost (AG)
Lägern Nord (ZH, AG)
Jura Südfuss (SO, AG)
Wellenberg (NW, OW)
Im Fokus: die Regionen Jura und Zürich-Schaffhausen.
Die erste Etappe ist abgschlossen
Der Sachplan zum Bau von Tiefenlagern für schwach- und mittelaktive sowie hochradioaktive Abfälle steht. Diese können sich an zwei verschiedenen Standorten befinden. Führung und Koordination liegen beim Bundesamt für Energie (BFE), Kontrollbehörde ist das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI). Die Nagra sagt, wo man aus technischer Sicht bauen könnte, ohne Rücksicht auf politische und sozialökonomische Aspekte oder Landesgrenzen. Am 1. Dezember 2011 hat der der Bundesrat bestimmt, dass alle sechs vorgeschlagenen Regionen im Auswahlverfahren bleiben. Damit ist Etappe 1 beendet.
Nun sind die Gemeinden gefordert
Von nun an reden die betroffenen Gebiete mit. Jeder Standort hat bereits 2011 eine Regionalkonferenz gegründet mit 80 bis 100 Teilnehmern aus Politik, Gemeinde und Bevölkerung. Sie werden das weitere Auswahlverfahren kritisch begleiten und die Interessen der Region vertreten, haben als Laien aber nichts in Bezug auf die Sicherheit eines Standortes zu sagen. Sie sind aufgefordert, in der Diskussion um den Standort und den Bau der Infrastruktur an
der Oberfläche, also von Zufahrtsstrassen und Empfangsgebäuden, aktiv mitzuwirken. 190 Schweizer und 13 deutsche Gemeinden nehmen daran teil. Einzig der Wellenberg im Kanton Nidwalden hat noch nicht über eine Partizipation entschieden. Am 20. Januar gibt die Nagra erste Vorschläge zu möglichen Standorten für die Oberflächenanlagen bekannt. Diese werden in den nächsten vier Jahren gemeinsam mit den Regionalkonferenzen diskutiert, die am besten beurteilen können, wo eine Anlage ins Ortsbild passen würde. Gleichzeitig führt das BFE sozioökonomisch-ökologische Studien durch, die die Konsequenzen des Endlagers aufzeigen, zum Beispiel für Tourismus, Mineralquellen, Umwelt, Bodenpreise. Diese Studie wird wichtig sein, wenn es um die Ausgleichszahlungen geht. Oberste Priorität im ganzen Verfahren hat der Sicherheitsaspekt. Bleiben am Ende zwei Standorte mit gleicher Sicherheitsqualität im Rennen und hätte einer davon die grösseren wirtschaftlichen Nachteile, wird der andere gewählt. Bleiben zwei Standorte übrig und einer davon bietet zwar die höhere Sicherheit, hätte aber auch die grösseren wirtschaftlichen Nachteile, wird er dennoch gewählt. Kompensiert würde dies mit höheren Abgeltungszahlungen.
NR. 2, 9. JANUAR 2012 | MIGROS-MAGAZIN |
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MeNScheN
MIGROS-MAGAZIN | Nr. 2, 9. JaNuar 2012 |
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Heisses Depot
Er hat einen der schwierigsten Jobs der Schweiz: Walter Heep ist Chef des Zwischenlagers für Atomabfälle in Würenlingen. Bis ein Endlager gefunden und gebaut ist, wacht der Deutsche über die gefährliche Ware.
Walter Heep, Geschäftsführer des Zwischenlagers für Atomabfälle in Würenlingen, demonstriert es: Die Abfälle im CastorBehälter geben starke Wärme ab. Und das noch jahrelang.
ie Kontrollschleuse zu. Das regt keinen der 4200 spricht deutsch: «Bitte Einwohner auf. «Es gibt keiFüsse positionieren.» nen Grund», sagt GemeindeDie Anweisungen sind prä- präsident André Zoppi. «Das zise: «Bitte umdrehen.» Zwilag wird sicher betrieben Dann folgt die Entwarnung: und pflegt eine offene Infor«Vielen Dank, keine Konta- mationspolitik. Die Bewohminierung, bitte durchge- ner werden regelmässig über hen.» Ziel erreicht. Der alles unterrichtet, was hier Besuch im Zwischenlager für passiert.» Dem Ja der WüAtomabfälle, kurz Zwilag, in renlinger 1989 waren zwar Würenlingen AG hat keine lange Diskussionen vorausgegangen. «Die politische Spuren hinterlassen. Wohl aber 40 Jahre zivile Lobbyarbeit hat sich jedoch Nutzung von Kernenergie. gelohnt», sagt Zoppi. «Sie ist Seit dem Bau des Zwilag vor zehn Jahren geht der gesamte radioaktive Abfall nach Würenlingen. Hier wird er aufbereitet und verpackt, um irgendwann in einem Tiefenlager vergraben zu werden. Wo das sein wird, ist noch offen. In Betracht kommen fünf Gebiete in der Nordostschweiz und die Region Wellenberg NW. Sondierbohrungen wurden bis jetzt erst an einem Ort durchgeführt: André Zoppi ist Gemeindepräsident von in Benken ZH. Würenlingen. Seine Gemeinde erhält eine Dennoch ist die finanzielle Entschädigung für das Zwilag. Aufregung überall gross, der Widerstand zum Teil vehement. die Grundlage dafür, dass das Obwohl der Bundesrat kürz- Zwilag bei der Bevölkerung lich entschieden hat, die Su- gut akzeptiert ist.» Etwa che nach dem besten Stand- 1 050 000 Franken Abgeltung ort betreffe weiterhin die ge- plus 90 000 Franken Steuern nannten sechs Regionen. In bekommt die Gemeinde jährSchweden wollen etliche Ge- lich von der Zwilag. Die vier meinden Endlagerstandort Nachbargemeiden erhalten werden. Denn nicht nur der zusammen 600 000 Franken. Ort, der das Rennen macht, Der Standort Würenlingen bekommt eine Abfindung, liegt strategisch günstig. Es sondern alle, die sich bewor- sind keine zehn Kilometer bis ben haben. zu den AKW Beznau und In der Schweiz kann ein Leibstadt und nur knapp Endlager frühestens in 20 30 Kilometer bis Gösgen. Die Jahren in Betrieb genommen Produktion von Atomstrom werden, schätzen Experten. ist ein Wirtschaftsfaktor. Und nur, wenn Evaluations- Rund 600 Menschen finden verfahren und Bau ohne grös- in den zwei benachbarten sere Verzögerungen über die AKW Arbeit, im Zwilag selbst Bühne gehen. Bis dahin bleibt sind es 63. «Dazu ist das der Abfall in Würenlingen. Zwilag Auftraggeber für das Und täglich kommt neuer da- örtliche Gewerbe und die
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Schwachradioaktive Abfälle, zum Beispiel Werkzeug, das in AKW verwendet wurde, können relativ einfach gereinigt werden: mit Wasser, durch Schrubben oder Abschleifen der obersten Schicht.
Gastronomie», sagt Gemeindepräsident Zoppi. Der Bau hat 500 Millionen Franken gekostet. Finanziert wurde er von den Besitzern, den Schweizer Atomkraftwerken. Das Zwilag tut sein Bestes. Auch in Sachen Imagepflege. Besuchergruppen sind willkommen. Dauer der Führung: zwei Stunden, Kosten: keine.
Voranmeldung ist zwingend, und ohne gültiges Identitätsdokument gelangt man nicht einmal bis zum Parkplatz. «Sicherheit hat bei uns absolute Priorität», erklärt Walter Heep, Geschäftsführer des Zwilag. Damit meint er Schutz vor Werkspionage, Sabotageakten und natürlich vor Strahlung: «Alles ist auf
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dem Vermeidungsprinzip aufgebaut. Jeglicher Kontakt zwischen Menschen und Gegenständen ist auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.» Besucher bekommen weisse Mantelschürzen, Häubchen und Schuhüberzieher. Auf dem Rundgang ist die gelbe Bodenmarkierung millimetergenau zu respektieren, Unfug zu unterlassen. «Jeder Mitarbeiter wird radiologisch überwacht», sagt Walter Heep, «die Strahlenbelastung jeden Tag akribisch protokolliert.» Die Werte sind minimal. Eine Gefahrenzulage ist somit unnötig. Auch einer Gesinnungsprüfung werden die Angestellten nicht unterzogen. «Ich weiss nicht, ob wir AKW-Gegner in der Belegschaft haben», sagt Heep, «ein Hinderungsgrund wäre
es nicht. Im Gegenteil: Dann könnten sie sich persönlich davon überzeugen, wie seriös wir arbeiten». Besuchergruppen aller Couleurs besichtigten das Zwilag, sagt Heep, und alle würden anerkennen, dass nach bestem Wissen und Gewissen gearbeitet werde. «Das ist für mich ein wichtiger Erfolg.» Das Zwilag erinnert an Geheimlabors in James-BondFilmen: lange, leere Gänge, Roboterfahrzeuge, Präzisionsmaschinen hinter Glaswänden. Klinische Sauberkeit, trockene Luft, es riecht nach nichts. Mit einem ausgeklügelten Farbkonzept an den Wänden wurden die Hallen auf freundlich getrimmt, farblich harmonierend mit den omnipräsenten gelben 200-Liter-Fässern. Inhalt: leicht- bis mittelradioaktives
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reportage
Material. «Putzlappen oder Handschuhe», erklärt Walter Heep. «Oder Baumaterial, Werkzeuge und Ähnliches, das in einem AKW verwendet wurde und damit theoretisch kontaminiert sein könnte.» Auch Abfälle aus Forschung und Medizin, zum Beispiel ausgediente Röntgengeräte oder Feuermelder, werden in Würenlingen entsorgungsfertig gemacht. Wie viele Fässer täglich angeliefert werden, will Heep nicht sagen. Dafür erklärt er umso ausführlicher, was damit passiert: Ein Teil wird in der
Konditionierungsanlage mit Wasser oder durch Abschleifen gereinigt, zerkleinert, verfestigt und verpackt. Ein weiterer Teil geht in die Plasmaanlage. Das ist ein Hochleistungsbrenner, der das Material thermisch zersetzt und schmelzt. Radioaktivität lässt sich nicht verbrennen, aber das Volumen des Abfalls kann man drastisch reduzieren. Kühle Schauer stellen sich ein beim Blick durchs Fenster auf die «heisse Zelle»: Unter Tonnen von Stahl lagern verpackte mittelaktive Abfälle.
Transporte ins Zwilag werden aus Sicherheitsgründen geheim gehalten.
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Der Raum, versichert Walter Heep, überstehe Flugzeugabstürze, Erdbeben und Überschwemmungen. Viele Meter und etliche leere Korridore weiter stehen die heiligen Hallen, das Kernstück des Zwilag. 68 Meter lang, 41 Meter breit und 18 Meter hoch. Hier lagern die Behälter, die der Volksmund unter dem englischen Markennamen Castor, Kurzwort für «cask for storage and transport of radioactive material», kennt. Besucher dürfen nur durch ein Fenster von oben einen Blick in diese Kammer werfen, die eines der tödlichsten Materialien birgt, die es auf Erden gibt: hochradioaktive abgebrannte Brennelemente aus Atomreaktoren, verpackt in 34 Castor-Behälter. Jeder sechs Meter hoch, aus Schmiedestahl, etwa 125
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Tonnen schwer. Transporte ins Zwilag werden auf Anweisung des Bundesamtes für Energie geheim gehalten. In Deutschland und Frankreich versuchen regelmässig Tausende von Menschen, CastorTransporte ins deutsche Endlager Gorleben zu verhindern. 2004 starb der 21-jährige Aktivist Sébastien Briant auf den Gleisen.
eintrittskontrolle wie in einem agentenfilm Der Sicherheitscheck der Behälteranlage ist filmreif: Geschäftsführer Heep muss seine Hand an einen Venenscanner halten. «Die Iris verändert sich je nach Tagesform; Fingerabdrücke kann man manipulieren. Die Venenbahnen aber sind immer gleich.» Er hat einen Geigenzähler dabei; der Ausschlag
Sicherheit wird gross geschrieben: Der Scanner prüft die Venen in der Hand von Geschäftsführer Walter Heep (links). Besucher dürfen nur durch ein Fenster in die Halle mit den Castor-Behältern schauen.
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Lange Zerfallszeit Der Zerfall von Radioaktivität lässt sich nicht beeinflussen oder beschleunigen. Schwach- und mittelradioaktiver Abfall ist nach 30 000 Jahren noch etwa gleich giftig wie Granit, der von Natur aus Radioaktivität enthält. Da der Abfall im Gegensatz zum Stein aber nicht natürlichen Ursprungs ist, darf er nicht in den Lebensraum gelangen, um die in der Natur vorkommende Radioaktivtät nicht zusätzlich zu erhöhen. Dewegen geht man von einer Lagerzeit von 100 000 Jahren aus. Hochaktive Abfälle müssen eine Million Jahre lang sicher gelagert werden, also ungefähr gleich lang, wie es Menschen
ist minimal, «jeder Pilot bekommt mehr Strahlung», so Heep. In der Kathedrale steht auch der rote Behälter, der vor 20 Jahren als Erster weltweit mit Atomabfall gefüllt wurde. Seine Oberfläche ist kalt. Andere kann man kaum berühren, so stark strahlt die Rest-
hitze durch die Stahlhülle. Selbst Greenpeace attestiert den Zwilag-Betreibern im internationalen Vergleich eine gute Qualität. «Allerdings kann man als Atomkraftgegner über das Zwilag nicht glücklich sein», sagt Stefan Füglister, Atomexper-
gibt. Zum Vergleich: Der Neandertaler starb erst vor 30 000 Jahren aus. Radioaktivität nimmt exponentiell ab. Das heisst, am Anfang ganz schnell, dann nur noch sehr langsam. Nach 1000 Jahren ist noch ein Prozent der eingelagerten Radioaktivität vorhanden. Die wäre immer noch tödlich, würde sie auf einen Schlag freigesetzt. Dafür gibt es jedoch kein mögliches Szenario. Atomkraftwerke und das Zwilag haben ein kleines, aber aktives Restrisiko. Bei einem Tiefenlager ist das Restrisiko passiv, da es sich tief unter der Erde in dichten Gesteinsarten befindet.
te im Auftrag von Greenpeace Schweiz. «Aber wo Atomstrom produziert wird, werden radiokative Abfälle mitproduziert. Daraus ergibt sich zwangsläufig die Notwendigkeit der Zwischenlagerung zur Abkühlung.» Noch hat das Zwilag reichlich Platz.
Der vom Parlament im Herbst 2011 beschlossene Ausstieg aus der Atomenergie bedeutet nur, dass irgendwann kein zusätzlicher Atomabfall hinzukommt. Er mindert aber nicht den Berg, auf dem wir sitzen. Text: Ruth Brüderlin Bilder: Daniel Kellenberger
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Mutprobe in Afghanistan
Bilder: aref Yaqubi/aFP Image Forum, Tanja Demarmels/Ex-Press
Indiana Jones hätte seine Freude an dieser Hängebrücke. und zweifellos gibt es in der afghanischen Provinz Daykundi auch noch das eine oder andere spannende archäologische artefakt zu entdecken. ansonsten ist die Provinz in der region vor allem für ihre qualitativ hochwertigen
Mandeln bekannt. Bleibt zu hoffen, dass der Fahrer des Kleinbusses sein Gefährt auch ohne die Hilfe von Professor Jones unbeschadet auf die andere Seite dieser abenteuerlichen Konstruktion aus Holz und Seilen gebracht hat. aber vielleicht ist die Brücke ja stabiler, als sie aussieht.
frage der woche
zitat der woche
Wie kamen die Kölner zu ihrem Eau de Cologne?
«Für die Arbeits zufriedenheit ist es sehr wichtig, dass nicht alles von oben diktiert wird.»
Köln war zu Beginn des 18. Jahrhunderts eine äusserst schmutzige Stadt. Abfall wurde auf die Strassen geschüttet, Pferdemist bedeckte die Plätze. 1714 trat der gebürtige Italiener Johann Maria Farina ins Parfümgeschäft seines Bruders ein. Er entwickelte aus Ölen von Zitrone, Orange, Bergamotte, Mandarine, Limette, Zeder und Grapefruit sowie Kräutern ein Duftwasser, «das mich an einen italienischen Frühlingsmorgen erinnert, an Bergnarzissen, Orangenblüten kurz nach dem Regen. Es erfrischt mich, stärkt meine Sinne und Phantasie». Die Komposition aus dem stinkenden Köln war begehrt und bald als «Eau de Cologne de Jean Marie Farina» bekannt.
Dies sei für das berufliche Glück noch entscheidender als das Einkommen, sagte der Zürcher Volkswirtschaftsprofessor und Glücksforscher bruno s. frey (70) der «Berner Zeitung». Ein angestellter müsse die Möglichkeit haben, selber Entscheide zu fällen. und je besser die ausbildung, desto höher die Chance, einen Beruf mit Gestaltungsmöglichkeiten zu finden. Frey warnt zudem davor, mit der Ehe zu hohe Glückserwartungen zu verbinden, und empfiehlt, mehr persönliche Gespräche zu führen, statt vor dem TV zu sitzen. Vor allem aber: «Glück lässt sich nicht erzwingen. Wer versucht, Glück zu erhaschen, der findet es nicht.»
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WALTER ANDREAS MÜLLER
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Verwandlungskünstler Walter Andreas Müller: Parodiert er Personen wie die ehemaligen Bundesräte Christoph Blocher, Kurt Furgler, Moritz Leuenberger oder
«Die Schweizer Satire ist sowieso viel zu zahm»
28 Jahre lang parodierten Walter Andreas Müller und Birgit Steinegger Prominente. Nun wird «Zweierleier», die älteste Satiresendung im Schweizer Radio, eingestellt. Das Ende seiner Show ist aber nicht das Ende des Walter Andreas Müller. Der Zürcher wird weiter sticheln. Seine Agenda ist randvoll.
Walter Andreas Müller, Mitte Januar wird die Radiosatiresendung «Zweierleier» abgesetzt. Welche Gefühle löst das bei Ihnen aus?
Eine gewisse Wehmut kommt auf. Birgit Steinegger und ich haben diese Sendung unglaublich gerne gemacht. Wir haben uns jedes Mal auf den Produktionstag im Studio gefreut. Nun sind wir natürlich traurig über das Ende. Wie lief so ein Produktionstag ab?
Wir trafen uns alle 14 Tage um 13.30 Uhr, arbeiteten um 14 Uhr das Manuskript durch und gingen danach zur Produktion ins Studio. Je nach Anzahl der Figuren, die wir spielten, dauerten die Aufnahmen bis zu drei Stunden. In den 28 Jahren wurde es zur Tradition, dass wir abwechselnd einen exklusiven Kuchen aus renommierten Confiserien in Bern und Zürich mitbrachten. Den genehmig-
ten wir uns jeweils als Auftakt – gemeinsam mit dem Redaktor, dem Regisseur und dem Techniker.
mochte, behauptet, es sei bestimmt Alkohol drin. So blieb mehr für mich übrig…
Kristallisierte sich über die Jahre ein kulinarischer Favorit heraus?
«Zweierleier» lief 672-mal über den Äther. An welche Sendung erinnern Sie sich besonders?
Nein, wir mögen die Vielfalt. Allerdings konnte ich Birgit mit einer Schwedentorte mit diesem grünen Marzipanüberzug jeweils auf die Palme bringen. Sie hat schwedische Wurzeln, und es gab endlose Diskussionen darüber, wie eine perfekte Schwedentorte zu sein habe. Ausserdem hat sie Panik vor Alkohol im Kuchen. Einmal brachte ich Tiramisu von Sprüngli mit. Da hat es wenig Schnaps drin. Sie behauptete, wegen des Desserts sei sie angesäuselt gewesen und habe ihre Rolle kaum mehr sprechen können. Ich habe sie gerne damit geneckt und bei Kuchen, den ich besonders
Es gab viele Höhepunkte. Einer war sicher das von Lorenz Keiser geschriebene Stück zum Thema Ausverkauf: Eine Kundin nervt einen Verkäufer so lange mit Fragen, bis er zusammenbricht. Lorenz Keiser hat die Nummer sogar in eines seiner Bühnenprogramme aufgenommen.
Sie haben immer wieder Politiker aufs Korn genommen. Gab es Klagen?
Die Ombudsstelle musste sich ab und zu mit einer Beschwerde beschäftigen. Die Klagen kamen allerdings meist wegen religiöser Themen. Als ich den damals
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Flavio Cotti, ist die Mimik perfekt, Tonlage und Dialekt passen haargenau. Selbst die Körperhaltung ist vom Original kaum zu unterscheiden.
kranken Papst Johannes Paul II. nachahmte (Müller spricht plötzlich mit zittriger Stimme und polnischem Akzent), löste das negative Reaktionen aus.
Stärke bei «Zweierleier». Wir konnten alle Beteiligten in einem Sketch meist auf Anhieb spielen.
Liessen Sie die Beiträge rechtlich prüfen?
Nur kein Spiegel! Ich kann mir nicht zuschauen und sehe mich übrigens auch nicht gerne im Fernsehen. Ich studiere die Person, die ich parodieren will, sehr genau. Dazu schaue ich mir möglichst viel Filmmaterial an. Politsendungen wie «Arena» sind hervorragend geeignet.
Nein, nein, das wäre ja Zensur! Ich habe auch die ehemaligen Bundesräte Blocher oder Leuenberger nicht gefragt, ob ich sie parodieren dürfe. Es ist das Recht der politischen Satire, das zu tun. Im Vergleich zum Ausland sind wir sowieso viel zu zahm. Die SVP beschwerte sich mal beim Fernsehen, wir würden Ueli Maurer zu negativ darstellen. Dabei ist es eine Ehre, parodiert zu werden. Bei farblosen Politikern geht das nämlich nicht. Das ist momentan mein Problem: Didier Burkhalter, Johann SchneiderAmmann oder Alain Berset haben keine markanten Eigenschaften, an denen das Publikum sie gleich erkennen würde. Mir fehlen Charakterköpfe wie Furgler, Cotti, Leuenberger oder Blocher. Für mein Repertoire wäre es besser, wenn man Bruno Zuppiger oder Hansjörg Walter in den Bundesrat gewählt hätte. Während Sie hier mit uns reden, schlüpfen Sie in Sekundenbruchteilen in die Rolle der Person, von der sie gerade sprechen: verblüffend.
Dieses Talent teile ich mit Birgit! Wir sind beide Vollblutschauspieler und verleiben uns die Figuren quasi ein. Das ist der Unterschied zu reinen Stimmenimitatoren – und das war auch unsere
Üben Sie zu Hause vor dem Spiegel?
Verstehen Sie sich mit Ihrer Bühnenpartnerin Birgit Steinegger auch privat?
Sie wurde im Lauf der Jahre meine beste Freundin, ein unwahrscheinlich wichtiger Mensch in meinem Leben, zu dem ich grenzenloses Vertrauen habe. Wir sind zusammengewachsen, verstehen uns nonverbal. Ich weiss genau, wie sie reagiert – und umgekehrt. Wir sind fast wie siamesische Zwillinge, ein Team im besten Sinn des Wortes. Umso bedauernswerter, dass Birgit Steinegger für dieses Interview abgesagt hat.
«Mir fehlen Charakterköpfe wie Furgler, Cotti oder Blocher.»
schauspieler, Moderator und Parodist
Walter andreas Müller (66) wurde bekannt durch die Sitcom «Fascht e Familie», die TV-Sendung «Classe politique» und die älteste radiosatiresendung «Zweierleier». Bereits von 1966 bis 1969 war er an deutschen Bühnen engagiert. Bei radio DrS 1 arbeitet der ausgebildete Schauspieler und Verlagskaufmann seit 1975, heute vor allem am Montagabend in der Sendung «Wunschkonzert». Der Schauspieler und Parodist spielt nach wie vor an diversen Schweizer Theatern. Er lebt zusammen mit seinem Partner im Zürcher Oberland.
Birgit gibt nicht gerne Interviews! Sie meint, sie könne das nicht, hat eine richtige Phobie davor. Und weil sie einen harten Kopf hat, lässt sie sich schwer von etwas abbringen, wovon sie überzeugt ist. Das muss man halt einfach akzeptieren. Welche Akteure aus der Politik hat sie besonders gerne karikiert?
Ich finde, Birgit ist hervorragend als Micheline Calmy-Rey, Doris Leuthard oder Eveline Widmer-Schlumpf. Sie hat da momentan mehr Auswahl als ich. Was passiert, wenn Sie mit Ihren «Opfern» zusammentreffen?
Grundsätzlich haben wir zu unseren Figuren einen guten Kontakt und bekommen positive Reaktionen. Wir zielen ja möglichst nicht unter die Gürtellinie. Altbundesrat Leuenberger sagte mir einmal, seit ich ihn parodiere, sage
Tunesien
Entdeckungsreise in eine faszinierende Welt verschiedenster Kulturen und Landschaften.
4. Tag Gabes – Matmata – Douz – Tozeur Sie verlassen Gabes, «das Tor des Südens» und fahren nach Matmata, den für seine Höhlenwohnungen bekannten Ort in 2. Tag Auf See – Tunis – den Dahar-Bergen. Danach fahHammamet ren Sie an den Rand der Sahara, Heute geniessen Sie das Bordlenach Douz. Hier hat auch der ben auf Ihrem Schiff. Am NachKamelhandel noch eine grössere mittags legt Ihr Schiff im Hafen Bedeutung. Ihre Reise führt Sie von Tunis an. Nach der Ausschifnun über den Chott El Jerid, fung fahren Sie nach Hammaden grössten Salzsee Tunesiens. met, dessen Medina malerisch Mitten in diesen Salzseen liegt auf einer weit ins Meer hinausTozeur. Die Provinzhauptstadt springenden Felszunge liegt. besteht aus der eigentlichen 3. Tag Hammamet – Sousse – Stadt und der grossen Oase mit Gabes über 400'000 Dattelpalmen. Entlang der Küste des Mittel5. Tag Tozeur – Kairouan meers erreichen Sie Sousse, die Über Gafsa, einer ausgedehn«Königin des Sahel», deren ten Gebirgsoase erreichen Sie Medina zu den bedeutendsten Kairouan, nach Mekka, Medina Zeugnissen arabischer Baukunst und Jerusalem die vierte heilige in Tunesien gehört. Danach fahStadt des Islam. Die Medina geren Sie ins Landesinnere, zum hört mit ihren Sakralbauten zu römischen Amphitheater von El den schönsten SehenswürdigkeiDjem, einem der bedeutendsten ten des Magreb. Kulturdenkmäler des Landes. 6. Tag Kairouan – Tunis – Über Sfax, der zweitgrössten Gammarth Stadt des Landes und Hauptort der tunesischen Olivenölproduk- Über Thuburbo Majus, der fünftion erreichen Sie Gabes. ten grossen römischen Ruinen1. Tag Schweiz – Genua Ihre Reise führt Sie über Mailand nach Genua, wo Sie Ihre Kabinen auf einem modernen Fährschiff beziehen.
8 Tage Fr. 1'035.–
stadt Tunesiens gelangen Sie nach Tunis, der Hauptstadt der Tunesischen Republik. Die Stadt liegt zwischen den Hügelzügen des Belvedere im Norden und des Sidi Bel Hassen im Süden. Der Stadt vorgelagert liegt der See von Tunis, der durch einen schmalen Kanal mit dem Meer verbunden ist. Das Stadtbild ist geprägt vom starken Kontrast zwischen der orientalischen Altstadt und der europäisch anmutenden Neustadt.
7. Tag Sidi Bou Said – Einschiffung Am Vormittag besuchen Sie das malerische andalusische Dorf Sidi Bou Said. Seine Bekanntheit verdankt das Dorf den drei jungen Malern Paul Klee, August Macke und Louis Moillet. Am Nachmittag fahren Sie vorbei an den Ruinen von Karthago, der einst berühmtesten Stadt Nordafrikas, zum Hafen von Tunis. 8. Tag Genua – Schweiz Nach der Ausschiffung in Genua am frühen Nachmittag direkte Heimfahrt in die Schweiz, wo Sie am späteren Abend eintreffen.
Reisedaten 2012 17. – 24. März
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Halbpension während der ganzen Reise
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Durchgehende Reiseleitung während dem Aufenthalt in Tunesien
Nicht inbegriffen:
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Annullationsschutz Fr. 32.– Einzelzimmerzuschlag Fr. 190.– (ausgenommen Fährüberfahrten)
Abfahrtsorte Bern, Olten, Zürich, Luzern, Basel
Marokko
Traumreise in die faszinierende Welt aus 1001 Nacht. Die Königsstädte und der grosse Süden. 1. Tag Schweiz – Montpellier Sie reisen durch das französische Rhônetal nach Montpellier. 2. Tag Montpellier – Barcelona – Einschiffung Weiterreise nach Barcelona und am Mittag Einschiffung auf einem modernen Fährschiff für die Überfahrt nach Afrika. 3. Tag Auf See – Ankunft in Tanger Erholsamer Tag auf See. Die Route führt vorbei an Mallorca und Menorca und durch die Strasse von Gibraltar nach Tanger an der Nordküste Afrikas. 4. Tag Tanger – Meknes – Fes Fahrt nach Moulay Idriss, dem wichtigsten Wallfahrtsort Marokkos, wo in einem imposanten Grabdenkmal der Gründer der ersten marokkanischen Dynastie begraben liegt. Über Meknes, einer der vier Königsstädte Marokkos, erreichen Sie Fes. 5. Tag Fes Der Almoraviden-Herrscher Youssef Ben Tachfine prägt das Bild der Stadt. Diese Epoche ist noch heute allgegenwärtig,
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ben. Fast ununterbrochen findet ein Markttreiben statt und in keiner anderen Stadt geht es so malerisch und faszinierend zu. Im Verlaufe des Nachmittags Weiterreise nach Casablanca, 6. Tag Fes – Midelt – der wirtschaftlichen Metropole Errachidia – Erfoud Marokkos, die bei uns hauptDurch das Mittlere Atlas-Gebirge sächlich dank dem gleichnamigeht es über Midelt und über gen Film beaknnt ist. den Hohen Atlas in die Schluchten des Ziz und nach Errachidia. 10. Tag Casablanca – Rabat – Tanger 7. Tag Erfoud – Tinghier – Nach kurzer Fahrt erreichen Sie Querzazate Rabat, die Hauptstadt des KöAuf der Strasse der Kasbahs, den nigreichs Marokko. Nach einer von Berbern erbauten OasenStadtbesichtigung fahren Sie siedlungen, gelangen Sie über entlang der Atlantikküste nach Tinghier ins Tal des Dra und am Tanger, wo Sie wiederum Ihre Abend nach Quarzazate. Kabinen auf dem Fährschiff be8. Tag Querzazate – Marrakech ziehen. Sie überqueren auf dem Tichka11. Tag Auf See Pass den Hohen Atlas. Von hier Wieder ein ganzer Tag für die bieten sich wunderschöne AusErholung auf See. blicke über weite Teile Marokkos. Danach erreichen Sie Marra- 12. Tag Barcelona – Orange kech. Am Abend erwartet Sie ein Nach der Ausschiffung in Barcetypisch marokkanisches Abend- lona Weiterreise nach Orange. essen mit Folklore. 13. Tag Orange – Schweiz denn die historischen Bauten der Stadt, wie der Königspalast und die Koranuniversität, haben von der Schönheit früherer Jahre nichts verloren.
9. Tag Marrakech – Casablanca Sie folgen der Rhone flussaufTypischer als hier in Marrakech wärts und gelangen über Lyon kann man Marokko nicht erleund Genf wieder in die Schweiz.
Reisedaten 2012 17. – 29. März 08. – 20. Oktober
Das ist alles dabei...
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13-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar 7 Übernachtungen in Viersternehotels in Zimmern mit Bad/Dusche/WC in Marokko mit Halbpension 3 Übernachtungen an Bord einer modernen Fähre in Doppelkabinen innen mit Dusche/WC, inkl. 3 x Frühstück und je 2 x Mittag- + Nachtessen 2 Übernachtungen mit Halbpension in Mittelklassehotels in Frankreich Deutschsprachige Reiseleitung in Marokko
Nicht inbegriffen: Annullationsschutz Fr. 36.–
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Abfahrtsorte Zürich, Luzern, Aarau, Olten, Basel, Bern
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er nicht mehr so oft «äh». Als ich Christoph Blocher am Sechseläuten traf, meinte er, er fände es «cheibe luschtig»; dieses Jahr sei er gleich «zu zweit» am Umzug. Ich glaube, er hat begriffen, dass ich indirekt Werbung für ihn mache. Wie wichtig ist Politik für Sie privat?
Als Bürger gehe ich möglichst einen Mittelweg.
Welche Partei steht Ihnen am nächsten?
Ich bin ein Mitte-links-Mensch und picke mir die Rosinen aus den Parteiprogrammen. Das trifft auf alle Parteien zu. Parteimässig lege ich mich bewusst nicht fest.
Bild: SF/Heinz Stucki
MENSCHEN
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Von Altbundesrat Samuel Schmid (Bild), über Bünzli Adam Chifler bis TVWahrsager Mike Shiva: Auf migrosmagazin.ch zeigen wir Ihnen Bilder der schönsten Parodien von Walter Andreas Müller.
Eine breite Öffentlichkeit kennt Sie aus der TV-Soap «Fascht e Familie». Sie treten aber auch in Theaterstücken auf. Welche Bühne gefällt Ihnen besser?
Live-Autritte! Auf der Bühne zu stehen und den Atem der Zuschauer zu spüren, ist für mich am schönsten. Hier habe ich sofort ein Echo auf meine Arbeit. Anzeige
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Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Lens. Fahrt via Selestat, Ste-Marie-aux-Mines, Nancy, Reims nach Lens. 2. Tag: Lens–Birmingham. Nach dem Frßhstßck erreichen wir schon bald die Kanalkßste bei Calais. Fährßberfahrt nach Grossbritannien. Auf englischem Boden angekommen setzen wir unsere Fahrt fort. Die Reise fßhrt uns quer durch England, ßber London und Northampton nach Birmingham. 3. Tag: Birmingham–Holyhead–Dublin. Wir verlassen Birmingham und erreichen bei Holyhead das Meer. Am Nachmittag ßberqueren wir im modernen Fährschiff die Irische See. Ankunft in Dublin am frßhen Abend. 4. Tag: Dublin–Galway. Stadtrundfahrt in Dublin. Wir sehen u.a. das General Post Office, die O’Connell Street, das Custom House am Liffeyfluss, Phoenix Park sowie die berßhmten farbigen Tßren der irischen Hauptstadt. Interessant ist die Besichtigung der St. Patrick’s Kathedrale mit ihrem prachtvollen Kirchenschiff und den reich verzierten Fenstern. Anschliessend verlassen wir Dublin und fahren Richtung Westen nach Galway. Unterwegs besichtigen wir Clonmacnoise. Das Kloster war in seiner wechselhaften
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-Luxusbus – Spardatum im Komfortklasse-Bus Unterkunft in guten Mittel- und Erstklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC 10 x Halbpension (Abendessen und FrĂźhstĂźcksbuffet) Tagespassagen mit renommierten Fährgesellschaften: Dover–Calais–Dover (Ă„rmelkanal) sowie Holyhead–Dublin und Rosslare–Fishguard (Irische See) Alle aufgefĂźhrten AusflĂźge (ausg. fak. Ausflug Connemara am 5. Tag) Besichtigungen und Eintritte: St. Patrick’s Kathedrale Dublin, Kloster Clonmacnoise, Mukross House, Blarney Castle, JamesonDistillerie GefĂźhrte Stadtbesichtigungen in Dublin Lokale, Deutsch sprechende Reiseleitung in Irland vom 4.-8. Tag (5. Tag fak.), ausgenommen Reisen 5–7, begleitet durch Arno TrĂźmner Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Einzelzimmerzuschlag 295.– Fakultativer Ausflug Connemara 55.– Annullationsschutz 25.– Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt fĂźr Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung Ăźber www.twerenbold.ch Abfahrtsorte 06:15 Wil 06:30 Burgdorf 06:40 Winterthur 07:00 ZĂźrich-Flughafen 07:20 Aarau 08:00 Baden-RĂźtihof 09:00 Basel â–
Von Irlands Hauptstadt Dublin nach Tralee ■Karstlandschaft Burren und Cliffs of Moher ■Rundfahrt Ring of Kerry ■Fakultativ: Ausflug Connemara Geschichte immer wieder Ziel von Angriffen. Am Abend erreichen wir Galway. 5. Tag: Galway, fakultativer Ausflug Connemara. Heute entdecken wir die wildromantischen Landschaften von Connemara, wo die Einwohner immer noch Gälisch sprechen. Charakteristisch sind die von Steinmauern durchzogenen Landschaften und reetgedeckten Hßtten. Unterwegs besichtigen wir u.a. die Kylemore Abtei, das einzige noch bestehende Benediktinerinnen-Kloster Irlands. 6. Tag: Galway–Cliffs of Moher–Tralee. Heute fahren wir durch das Burren Gebiet zu den Cliffs of Moher. Burren heisst riesiger Stein, was die eindrucksvolle, karge Region ziemlich treffend beschreibt. Schloss- und Burgruinen sowie prähistorische Stätten prägen die Landschaft. Wir halten bei den Cliffs of Moher. Die majestätischsten Klippen Irlands steigen vom Atlantischen Ozean 215 m auf und erstrecken sich auf einer Länge von mehr als 7 km. Mit Wetterglßck sehen wir die Aran Inseln und die Connemara-Berge. Weiterfahrt ßber Limerick und Adare, das mit seinen reetgedeckten Häusern als schÜnstes Dorf Irlands bezeichnet wird. Abends Ankunft in Tralee. 7. Tag: Tralee, Ausflug Ring of Kerry. Die Panoramafahrt um den Ring of Kerry ist ein grossartiger HÜhepunkt unserer Irlandreise. Sie fßhrt uns zum kleinen Ferienort Killorglin, entlang der Kßste, durch Waterville und Sneem und weiter durch den landschaftlich reizvollen Killarney Nationalpark, der mit seinen Bergen, Seen, Flßssen und Farnwäldern ein Paradies fßr Wanderer und Naturliebhaber ist. Bei Killarney besuchen wir Muckross House, ein typisches Herrenhaus, in dem KÜnigin Victoria von England zwei Nächte verbrachte. 8. Tag: Tralee–Midleton–Wexford. Wir reisen durch die Grafschaft Cork. Unterwegs Besuch von Blarney Castle, einer Festung aus dem 15. Jh und in Midleton werden wir zu einer Whiskey-Degustation empfangen. Tagesziel ist Wexford. 9. Tag: Wexford–Rosslare– Fishguard–Reading. Ab Rosslare ßberqueren wir die Irische See mit einem modernen Fährschiff. Ankunft im Hafen von Fishguard und Weiterfahrt durch Sßd-
11 Tage inkl. Halbpension 2050.– 1845.– Spardatum in Komfortklasse Reise 5 1575.– Reduktion Reise 7–9 – 100.– Daten 2012 Donnerstag–Sonntag 1: 07.06.–17.06. 6: 19.07.–29.07. 2: 14.06.–24.06. 7: 02.08.–12.08. 3: 21.06.–01.07. 8: 09.08.–19.08. 4: 28.06.–08.07. 9: 16.08.–26.08. 5: 05.07.–15.07. Unsere Leistungen â–
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Auf der atlantischen Insel Irland hat sich im Laufe der Jahrmillionen eine einzigartige Mischung von Bergen, Torfmooren, Seen und FlĂźssen geformt. Auf dieser Reise entdecken Sie mit uns die HĂśhepunkte der grĂźnen Insel Irland, von der Metropole Dublin zu den landschaftlichen SchĂśnheiten auf der Connemara-Halbinsel und am Ring von Kerry.
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wales, Cardiff, Bristol nach Reading, westlich von London. 10. Tag: Reading–Dover–Calais–Reims. Wir fahren zum Hafen von Dover am Ă„rmelkanal. Auf der Passage geniessen wir einen letzten Ausblick auf die weissen Klippen von Dover. In Frankreich Weiterreise zu unserem Ăœbernachtungsort Reims. 11. Tag: Reims–Schweiz. Nach dem FrĂźhstĂźck RĂźckfahrt via Metz, Strassburg und Ăźber den GrenzĂźbergang Basel zu den Einsteigeorten in der Schweiz.
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MENSCHEN
MIGROS-MAGAZIN | Nr. 2, 9. JaNuar 2012 |
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WALTER ANDREAS MÜLLER | 35 Walter Andreas Müller im Radiostudio: Das neue Jahr beginnt für ihn mit vier Live-Auftritten in Wädenswil, bei denen er die Höhepunkte zu «Zweierleier» zum Besten gibt.
Sie sind im AHV-Alter, machen aber keine Anstalten, kürzerzutreten. Weshalb?
Es gelingt mir einfach nicht (lacht). Aus Begeisterung für Ihre Arbeit?
Ja – und weil immer wieder Anfragen für neue Projekte kommen. Beispielsweise?
Mitte Januar haben wir vier Auftritte mit einem «Best of» zu «Zweierleier» im Theater Ticino in Wädenswil. Leider waren wir zu spät dran, um eine ganze Tournee organisieren zu können. Bis Anfang September spiele ich in «Der eingebildete Kranke» von Molière im Schloss Hagenwil bei Amriswil, dann folgt das Musical «Bibi Balu» im BernhardTheater Zürich. Dort spiele ich wie einst Ruedi Walter rund 15 Rollen. Dazwischen muss ich Texte für eine neue Globi-CD schreiben, und ich moderiere weiterhin montags das Wunschkonzert auf DRS 1. 2011 spielten Sie mit «Tyfelstei» und der schwarzen Komödie «Himmelfahrtskommando» gleich in zwei Filmen. Sind Sie auf den Geschmack dieses Genres gekommen?
Das Drehen hat mir riesigen Spass gemacht. Und ich wünsche mir, dass weitere interessante Projekte in dieser Richtung folgen.
Als Schauspieler leben Sie immer mit einer Ungewissheit.
Das gehört zum Beruf. Ich litt lange unter Existenzangst und begann darum schon in jungen Jahren als Sprecher beim Radio. Wenn das Theater nicht gut lief, arbeitete ich mehr fürs Radio und umgekehrt. Das funktionierte super. Ist diese alte Existenzangst mit ein Grund für Ihren vollen Terminkalender?
Ein bisschen vielleicht noch immer. Und einmal mehr der Spass an der Arbeit: Nach 28 Jahren «Zweierleier», 40 Jahren Bühne und 35 Jahren Radio habe ich noch immer Lampenfieber, Emotionen und Freude wie am ersten Tag. Ihre Existenzängste waren unbegründet. Heute fahren Sie einen Rolls-Royce.
Das war immer mein Traum. Ich habe einen alten 1978er Silver Shadow II. Er sieht blendend aus und hat weniger gekostet als mein Mittelklassewagen. Wie reagieren die Leute, wenn Sie damit herumkurven?
Darum fahre ich nur nach Mitternacht! Nein, im Ernst, ich erlebe beides: neidische Blicke, aber auch Passanten, die den Daumen hochhalten, wenn ich vorbeigleite. Sie wohnen in einem Erdhaus. Wie passt ein Bau ohne Ecken und Kanten zu Ihnen?
Ich bin im Sternzeichen Jungfrau geboren und versuche wohl deshalb, stets einen Konsens zu finden. Harmonie ist mir auch bei Produktionen wichtig. Das zeigt sich letztlich in meinem Haus, in dessen runden Wänden ich mich geborgen fühle.
Zu diesem Wunsch nach Harmonie passt, dass Sie seit 24 Jahren mit dem gleichen Partner liiert sind. Warum haben Sie früher nie über Ihren Freund gesprochen?
Ich hielt mich vor allem zum Schutz meines Partners zurück. Es hätte für ihn berufliche Nachteile gehabt. In meinem Beruf ist Homosexualität zwar kein Thema mehr, trotzdem wollte ich es nicht an die grosse Glocke hängen. Ich bin nicht der Typ, der seine Hochzeit in den Medien zelebriert. Ich rede lieber über meinen Beruf als über mein Privatleben. Interview: Reto E. Wild und Ruth Brüderlin Bilder: Nik Hunger
Die 672. und letzte Folge «Zweierleier» gibts am Samstag, 14. Januar 2012, um 13 Uhr auf DRS 1. Am 18. Januar, ab 20.05 Uhr, strahlt DRS 1 eine Live-Sendung mit «Zweierleier»-Höhepunkten aus.
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Prag–Obere Moldau, Grosse und Kleine Elbe Reiseprogramm 1. Tag Schweiz – Prag Busfahrt ab Zürich HB oder St. Margrethen nach Prag. Einschiffung. 2. Tag Prag – Melnik – Leitmeritz Fa hr t auf der Moldau. Ausflug* Melnik mit Schlossbesichtigung und Weinkostprobe. Weiterfahrt auf der Grossen Elbe. Abendrundgang* Leitmeritz. 3. Tag Leitmeritz – Melnik Panoramafahrt durch die «Böhmische Pforte». Abstecher zum Wasserund Badeparadies Pistany. Ausflug* Burg Kokorin. 4 Tag Melnik – Podebrady Fahrt auf der Kleinen Elbe nach Nymburk. Ausflug* Kutna Hora, UNESCOWe l t k u l t u r e r b e s t a d t m i t S i l b e r t r a d i t i o n . Abendspaziergang Podebrady. 5. Tag Podebrady – Melnik Fahrt nach Brandys. Ausflug* Nelahozeves mit Schloss Nelahozeves und Geburtshaus von Antonin Dvorak. 6. Tag Melnik – Prag Schifffahrt nach Prag. Rundfahrt* mit historischer Strassenbahn und Spaziergang zum Altstädter Ring. Freie Zeit. Ausflug zur Krizik Fontäne mit Lichtspiel (fak.). 7. Tag Prag – Obere Moldau – Prag Fahrt auf der Oberen Moldau bis Davle. Panoramaausflug* mit Raddampfer nach Trebnice. Busfahrt entlang der Oberen Moldau. Stadtrundfahrt* Prag mit Burg. 8. Tag Prag – Schweiz Ausschiffung. Rückfahrt per Bus nach St. Margrethen oder Zürich. * im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar. Fakultativer Ausflug ist nur an Bord buchbar. Programmänderungen vorbehalten.
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SAISONKÜCHE 38 |
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RALPH SCHELLING
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NR. 2, 9. JANUAR 2012 | MIGROS-MAGAZIN |
So kocht ein Spitzenkoch daheim
Ferran Adrià, Heston Blumenthal, Andreas Caminada: Jungkoch Ralph Schelling hat bei den berühmtesten Köchen der Welt gelernt. Für das Migros-Magazin bereitet er zu Hause einen mexikanisch inspirierten Poulet-Avocado-Salat zu.
L
ässig in Jeans und Hemd öffnet uns Ralph Schelling die Tür im elterlichen Haus in Flawil SG. Ein wenig müde ist er noch, war er doch am Tag zuvor noch mit Kollegen in Kopenhagen. Privat und doch auch wieder beruflich: Er war im zurzeit angesagtesten europäischen Restaurant, dem «Noma» von René Redzepi. Doch Müdigkeit macht dem Jungkoch nichts aus, kochen kann er zu jeder Tages- und Nachtzeit. Die Köchin, die uns normalerweise begleitet, ist diesmal nicht dabei. Das hat einen Grund: Schelling hat seit Beginn des neuen Jahres eine eigene Rubrik in der «Saisonküche» und kennt die speziellen Anforderungen, die das Redaktionsteam an Rezepte stellt. Einen frischen Salat mit feinem Poulet und cremiger Avocado bereitet er zu. Einfach, aber raffiniert. Die Küche seiner Mutter ist modern eingerichtet. Eine Pfanne allerdings hebt sich vom Rest ab. «Die habe ich aus dem Restaurant mitgebracht», gibt der 24-Jährige zu. Er kocht gern mit seinem eigenen
Frischer Salat, zartes Koriandergrün, scharfe Chilischoten, reife Avocados und Limettensaft machen aus den Pouletbrüstchen ein exklusives Alltagsessen. Die Pouletbrüstchen karamellisiert Ralph Schelling mit einem Hauch Puderzucker. Crème fraîche und Sesamöl sind die Basis für die raffinierte Salsa.
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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 2, 9. JaNuar 2012 |
saisonküche
RALph ScheLLING | 39
ALLeS Neu, fRAu KuNOvITS? christine kunovits, chefredaktorin «saisonküche»
christine kunovits, die saisonküche hat ein Redesign gemacht. Warum?
Es war an der Zeit. Wir haben festgestellt, dass die Konkurrenz anfing, uns zu kopieren. Was uns grundsätzlich schmeichelt. Denn man kopiert nur, was gut ist. Gleichzeitig wars fürs uns der Ansporn, weiter zu gehen, Neues auszuprobieren. Was sind die wichtigsten Änderungen?
Die offensichtlichste ist sicherlich das etwas kleinere Format: Wir haben dem Magazin in der Höhe knapp zwei Zentimeter abgeschnitten. Das gibt ihm einen zeitgemässeren Charakter, zudem passt es besser in die Handtasche. Ändert sich auch inhaltlich etwas?
Selbstverständlich. Wir drucken künftig in jeder Ausgabe Rezeptbewertungen von Leserinnen oder Lesern, die Rezepte der aktuellen Ausgabe testen. Wir wollen wissen, wie das, was wir kreieren, unseren «Kunden» schmeckt. Grosse Freude habe ich ausserdem an unserer Rubrik «Alltagsküche». Ab sofort entwickelt das Kochtalent Ralph Schelling diese Gerichte. Der 24-Jährige hat bei grossen Meistern des Herdes im In- und Ausland gelernt. Neu führen wir eine Rubrik zum Thema Würzen ein. Ziel ist es hier, den Leserinnen und Lesern zu zeigen, wie man bekannte Gewürze überraschend einsetzt. Und was ist mit Lesestoff – haben sie den abgeschafft?
Nein, sicherlich nicht, wir wissen aus der Marktforschung, dass SaisonkücheLeserinnen und -Leser unsere Reisereportagen sehr schätzen und mit unseren Tipps die Städte besuchen. Darum bleibt diese Rubrik erhalten. Neu ist das Tischgespräch, bei dem wir jeweils mit einer bekannten Persönlichkeit in einem Restaurant ihrer Wahl essen gehen und uns dort mit ihr übers Essen und das Leben unterhalten.
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SAISONKÜCHE
MIGROS-MAGAZIN | NR. 2, 9. JANUAR 2012 |
Material, da kennt er die Besonderheiten und kann sich ganz auf das Zusammenspiel von Aromen konzentrieren. Wie ein Who’s who: Angefangen hat alles in Petermanns Kunststuben in Küsnacht ZH. Später durfte er in die Küche des «El Bulli» von Molekularkoch Ferran Adrià schnuppern, dann ging es zu Heston Blumenthal nach Grossbritannien und in den «Hangar 7» nach Salzburg. Seine letzte Station war bei Andreas Caminada auf Schloss Schauenstein in Graubünden. Der Einfluss blieb nicht ohne Folgen: Mit nur 21 Jahren gewann Schelling den prestigeträchtigen «Swiss Culinary Cup».
Mit Leidenschaft und viel Spass beim Kochen Schelling plaudert beim Kochen, als sei das Kochen komplett nebensächlich, dabei entgeht ihm kein Detail. Daran erkennt man den leidenschaftlichen Profi. Die Pouletbrüstchen brutzeln in der Pfanne und nehmen einen goldenen Karamellton an. Ratzfatz sind die Kerne aus den Avocados herausgelöst. Ralph Schelling zaubert eine Tüte süss-scharfer Tortillachips hervor. «Die packe ich gerne auf den Weg zur Party ein», sagt er mit einem spitzbübischen Grinsen. Aber heute kommen die Chips auf den Esstisch: «Das passt toll zum PouletAvocado-Salat», befindet Schelling. Ganz spielerisch bedient sich der talentierte Koch der Küchen der Welt, kombiniert Aromen und fügt alles zu pfiffigen Gerichten zusammen. Für seine Kochinspirationen ist ihm kein Weg zu weit: Sogar in Tokio hat er sich die Tricks der Köche abgeschaut. Schöne Erinnerungen hat er an Spanien, wo er morgens nach dem Ausgang warme Churros, eine Art länglicher Krapfen, genossen hat. Wie viele Menschen verknüpft Schelling kulinarische Eindrücke mit besonderen Erlebnissen. Zwischen Beruf und Hobby trennt er dabei schon lange nicht mehr. Denn Kochen ist für ihn mehr als ein Hobby und mehr als ein Beruf: eine Berufung eben. Text: Claudia Schmidt Bilder: Ruth Küng, Victoria Loesch
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RALPH SCHELLING | 41
Poulet-Avocado-Salat mit Koriandersauce ZUTATEN 4 kleine Pouletbrüstchen à ca. 120 g Salz, Pfeffer 1 TL Puderzucker 2 EL Sonnenblumenöl 1 1⁄2 Limetten 3 Avocados 200 g Crème fraîche 2 EL Sesamöl 2 Chilischoten Salz 1 Bund Koriander 150 g Blattsalat HAUPTGERICHT FÜR 4 PERSONEN Zubereitung ca. 25 Minuten Pro Person ca. 31 g Eiweiss, 75 g Fett, 6 g Kohlenhydrate, 3400 kJ/820 kcal
ZUBEREITUNG Pouletbrüstchen mit Salz und Pfeffer würzen. Mit Puderzucker bestäuben. In Öl rundum ca. 10 Minuten lang durchbraten. Eine halbe Limette auspressen. Die restliche Limette in Schnitze schneiden. Avocados halbieren, Kerne entfernen und das Fruchtfleisch mit einem Löffel in kleinen Stücken aus der Schale lösen. Mit wenig Limettensaft beträufeln. Die Hälfte der Avocadostücke mit Crème fraîche und Sesamöl mischen. Chilischoten entkernen, hacken und zur Sauce geben. Mit Salz und Limettensaft abschmecken. Avocadocreme auf Salat anrichten. Pouletbrüstchen tranchieren. Mit der restlichen Avocado darauf anrichten. Korianderblättchen von den Zweigen zupfen und darüberstreuen. Mit Limettenschnitzen garnieren.
Tortillachips passen perfekt zur säuerlich-scharfen Salsa. Avocado bringt Milde ins Spiel der Aromen.
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SCHAUFENSTER
MIGROS-MAGAZIN | NR. 2, 9. JANUAR 2012 |
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MIX FOOD | 43
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Zitronenkuchen Ergibt ca. 10–12 Stück ■ 250 g Butter mit 200 g Zucker und 1⁄2 TL Vanillepaste cremig rühren. Zirka Fr. 3.85 ■ Ingesamt 4 Eier einzeln unter die Butter-Zucker-Masse rühren. Zirka Fr. 2.65 ■ Saft einer Zitrone und die fein geriebene Schale von 2 Zitronen beigeben. 280 g Mehl, 50 g gemahlene Mandeln, 1⁄2 Teelöffel Backpulver und 1⁄2 TL Salz unterrühren. Zirka Fr. 2.55 ■ In eine gebutterte Cakeform geben und im vorgeheizten Ofen bei 180˚C während ca. 40–45 Minuten backen. Eventuell schon nach 35 Minuten mit Holzstäbchen in den Kuchen stechen. Wenn beim Herausziehen kein Teig mehr am Holzstäbchen klebt, ist der Kuchen fertig. Nach ein paar Minuten aus der Form nehmen und auskühlen lassen. ■ Für die Glasur den Saft einer Zitrone mit 100–150 g Puderzucker verrühren. Je nach Grösse der Zitrone braucht man unterschiedlich viel Puderzucker. Den Kuchen damit glasieren. Zirka Fr. 0.50
Fruchtig-frischer Kuchen aus Mehl, Eiern und Zitronen
Das mögen Kinder
Für zwischendurch Die Maiswaffeln von Lilibiggs sind kindgerecht in Portionen verpackt und ideal zum Mitnehmen im Znünitäschli. Und weil sie aus natürlichen Zutaten wie Mais und Meersalz hergestellt sind, mögen auch Erwachsene diesen luftig-leichten Kindersnack sehr. Lilibiggs Maiswaffeln, 4 x 32,5 g, Fr. 1.75
Für Mädchen und Jungs Irgendwie liegt es doch in den Genen: Rosa Delphine sind für Mädchen, hellblaue Roboter für Jungs. Ansonsten ist der Inhalt der Kinderbonbons von Larry's identisch. Das Himbeerzältli ist mit Vitamic C angereichert und wird ohne Zucker hergestellt. Larry's Delphin, Larry's Roboter, 2 x 40 g, Fr. 3.90* * In grösseren Filialen.
Streich-Fest Den frischen Geschmack von Philadelphia mag man sowieso. Nun gibts den cremigen Streichkäse auch mit einer Honignote. Damit lockt man selbst notorische Langschläfer schnell an den Frühstückstisch. Philadelphia Honig, 200 g, Fr. 2.90*
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KÜCHENKUNDE 44 |
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FOND
K
eine Frage – wenn es schnell gehen soll, leistet ein Bouillonwürfel, Gemüseinstantpulver oder fixfertig gekaufter Kalbsfond gute Dienste. Fertige Extrakte geben vielen Speisen wie Risotto, Suppen oder Saucen die besondere Würze. Justus Liebig, Chemiker und Erfinder des Fleischextraktes im Jahre 1852, sei Dank. Aber wenn wir uns in der Küche von der besten Seite zeigen wollen, kann ein Instantfleischwürfel niemals eine selbstgemachte Bouillon oder einen kräftigen Fond ersetzen.
FoodRedaktorin Sonja Leissing
Bilder: Stock Food
Suppenhühner und frisches Gemüse vertragen sich bestens Alle, die in den letzten Wochen an einer hartnäckigen Grippe gelitten und sich mit einem Hühnersüppchen aufgepäppelt haben, wissen, wie köstlich und vor allem stärkend eine selbstgemachte Brühe sein kann. Bouillon oder Brühe nennt man einen Sud aus Wasser und Zutaten wie Gemüse, Fleisch, Fisch, Poulet und Knochen. Damit eine Bouillon besonders aromatisch wird, sollten Sie die geputzten Beilagen ins kalte Wasser geben und erst am Ende der Kochzeit salzen. Ausserdem raten Kochexperten, die Bouillon nicht sprudelnd zu kochen, sondern nur gerade auf den Siedepunkt zu erhitzen, und dies ohne Deckel. Egal ob Geflügel, Wild, Fisch, Lamm oder Rindfleisch – alle Zutaten bieten eine wunderbare Grundlage für Saucen. Ein Fond entsteht, wenn verschiedene Zutaten mit Flüssigkeit gekocht werden.
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Ihnen nun aber im Detail alle Fonds und deren Zubereitung zu erklären, wäre viel zu kompliziert. Ich beschränke mich auf die wichtigsten Punkte. Für einen guten Fond sind frische, erstklassige Produkte Voraussetzung. Man unterscheidet zwischen hellen und dunklen Fonds mit blanchierten, kräftig gerösteten oder gedünsteten Zutaten. Ein dunkler Fond wird immer mit gerösteten Knochen und Gemüse hergestellt. Darum gilt für alle dunklen Fonds: Je besser die Knochen (Kalbsfüsse) zerkleinert sind, desto besser lassen sich die Stücke anrösten. So bekommt der Fond seine Farbe und ein tolles Aroma.
Von geronnenem Eiweiss und Klärfleisch Für klare Suppen ist das «Klären» ein wichtiger Arbeitsschritt. Die Trübstoffe, die sich durch geronnenes Eiweiss an der Oberfläche bilden, sollten Sie mit einer Kelle abschöpfen und die Bouillon durch ein Passiertuch giessen. Hier noch ein Tipp: Wenn die Bouillon trüb ist und Sie eine Consommé zubereiten wollen, geben Sie etwas rohes Hackfleisch (Klärfleisch) und ein leicht schaumig geschlagenes Eiweiss in die kalte Suppe und kochen diese langsam auf. Das Eiweiss zusammen mit dem Klärfleisch bindet die Trübstoffe an sich, und die Consommé wird klar. Fond lässt sich in Eiswürfelformen auf Vorrat einfrieren. So sind Sie gegen die nächste Erkältung gewappnet.
NR. 2, 9. JANUAR 2012 | MIGROS-MAGAZIN |
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Alle M-Classic Kleinbrote abgepackt –.40 günstiger
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Schlossbrot, Stück à 500 g 2.– statt 2.50
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MIGROS-MAGAZIN | NR. 2, 9. JANUAR 2012 |
KÜCHENKUNDE
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FOND | 61
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Geflügel- oder Gemüsefonds sind die Grundlagen jeder guten Küche. Warum also nicht mal einen grossen Topf davon selbst herstellen?
Tipp: Für eine Gemüsebouillon z.B. Rüebli, Lauch, Zwiebeln, Wirz waschen und klein schneiden. Das Suppengemüse mit wenig Öl in einem breiten Topf dünsten. Mit Wasser auffüllen, kurz aufkochen lassen und Trübstoffe abschäumen. Etwa 1 1⁄2 Stunden lang knapp unter dem Siedepunkt ziehen lassen. Abschmecken. Vorsichtig durch ein Passiertuch giessen.
2. Fleisch Tipp: Für einen Fleischfond eignen sich Knochen und Knorpelgewebe (Kalbsfüsse), Rindsknochen oder Rindshaxen sehr gut. Auch Fleischparüren – das sind Fleischabfälle wie Sehnen, Haut und Fett – sind für Fonds bestens geeignet.
3. Fisch Tipp: Für einen weniger intensiven Fischfond können Sie alle Zutaten roh in kaltem Wasser aufsetzen, aufkochen, abschäumen und rund 30 Minuten lang am Siedepunkt halten. In ein Passiertuch giessen. Mit angedünsteten Zutaten bekommt der Fischfond deutlich mehr Geschmack.
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MIGROS-MAGAZIN | NR. 2, 9. JANUAR 2012 |
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Der Berner Maler und Zeichner Heinrich Louis Ney (58) hat sich autodidaktisch eine einzigartige Technik der zeichnerischen Verdichtung erarbeitet. Neys Bilder sind in namhaften privaten und institutionellen Sammlungen vertreten.
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Heinrich Louis Ney, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Mit einem Finderlohn von 50 Rappen für eine gefundene Uhr: In Interlaken, beim Spazieren mit meinem Vater, half ich einer betagten Dame, ihre verlorene goldene Uhr im hohen Gras zu finden. Und ich wurde fündig. Wofür würden Sie nie Geld ausgeben?
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Für einen Flug auf den Mond. Diese Reise wäre mir definitiv zu lang. Zudem leide ich an Flugangst. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?
Mit 18 Jahren habe ich mich selber porträtiert. Dieses Bild gebe ich nicht her. Was gibt es kostenlos in Ihrer Stadt?
In Bern am «Zibelemärit» bekomme ich von einer herzlichen Bäuerin immer einen Zwiebelring geschenkt. Wo trifft man Sie abends?
In Bern in der Brasserie Pyrénées; nach Betriebsschluss auch in der KreissaalBar. In Zürich im «Odéon» oder in der Splendid-Bar. Und wo garantiert nicht?
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Sind Sie gerne prominent?
Nur, wenn es mir langweilig ist. Interview: Eugen Baumgartner
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IHRE REGION
MIGROS-MAGAZIN | NR. 2, 9. JANUAR 2012 |
MIGROS BASEL | 65
NEWS
Blaggedde! Blaggedde! Die Plakette des Basler Künstlers und Larvenmachers Roger Sigrist ist sowohl schön gelungen wie auch sehr symbolisch: Ein Junteressli zieht an einem Reissverschluss und hält so Gross- und Kleinbasel und im übertragenen Sinne auch die Basler Fasnacht zusammen. «S glemmt» heisst das Sujet treffend. Fasnächtlerinnen und Fasnächtler erleben dieses Motto jeweils am Cortège, die restliche Bevölkerung aber auch in Wirtschaft und Politik. Auf der Plakette marschieren zwei Guggenmusiker, ein Tambour, ein Pfeifer, ein Major, ein Waggis und eine Chaise. Die Plaket-
ten gibt es in Kupfer für Fr. 8.-, in Silber für neu Fr. 16.-, in Gold für Fr. 45.- und als Bijou für Fr. 100.-.
Rund um die Welt
Zahlreiche Hits von Polo Hofer begleiten die Geschichten im Mundart-Musical «Alperose».
H
err und Frau Schweizer sind reiselustig. Genau dieser Lust wird «Alperose – das Musical» gerecht. Dessen Geschichten rund um d’Wäut sind eingebettet in eine neue, filmstudioartige Kulisse, die verschiedene Bars und ein Restaurant rund um das Bühnenbild mit einschliesst. Sowohl Produzent Walter Hitz wie auch Daniel Greber, der Berner Veranstalter und Initiant, sind erfolg-
reiche Musical-Macher. Die Stories des Musicals handeln vom Heimkehren nach langen Reisen sowie von der wiederkehrenden Sehnsucht, aus dem Alltag auszubrechen und erneut auf eine Reise um den Globus zu starten. «Alperose» ist eine Mischung aus Kulissen und Erlebniswelten, wozu das ferne Eiland genauso zählt wie die Berge und das trendige Grossstadtviertel. Die Wiener Bühnen- und
Kostümdesignerin Conny Kraus baute eigens dafür eine Südseeinsel, einen Bergsee mit Alpenpanorama, ein kleines China Town und viele weitere Impressionen klassischer Destinationen. «Kiosk», «Lotti», «Giggerig» und «Alperose» sind nur einige von Polo Hofers Liedern, welche die Kurzgeschichten im Musical untermalen. Hofer selber wird jedoch nicht auf der Bühne stehen. Kulinarisch wird das Publikum mit Köstlichkeiten aus aller Welt verwöhnt. Von Häppchen für jedes Budget bis hin zum Gourmet-Menü wird im voll dekorierten Bernexpo Musical Theater in Bern alles geboten. Text: Priska M. Thomas Braun
Weitere Informationen
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Gute Aussichten: Polo Hofer mit den Darstellerinnen Eveline Suter (links) und Rahel Fischer, die im Musical «Alperose» ab dem 17. Februar im Bernexpo Musical Theater 4.1 in Bern auf der Bühne stehen. Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS BASEL, 4002 Basel, Tel. 058 575 55 44. E-Mail: Mitglieder.reg@migrosbasel.ch
Als Presenting-Sponsorin verlost die Migros 15 x 2 Freikarten der 1. Kategorie für die Vorstellung von Donnerstag, 23. Februar. Postkarte mit Name und Adresse an: Migros Basel, PR + Kultur, Stichwort «Alperose», Postfach, 4002 Basel. Die Glücklichen werden schriftlich benachrichtigt (keine weitere Korrespondenz).
IHRE REGION 66 |
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MIGROS BASEL
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Migros-Vorverkauf
Lyrikfestival
■ In Basel: Info-Schalter Migros Claramarkt, 1. Stock; Kundendienst MParc Dreispitz, 1. Stock ■ In Füllinsdorf: Kundendienst Migros Schönthal ■ In Allschwil: Kundendienst Migros Paradies
Freitag, 27. bis Sonntag, 29. Januar, Literaturhaus Basel, Barfüssergasse 3 Das Festival wurde im Jahr 2001 von Matthyas Jenny gegründet. Seit 2009 liegt der Schwerpunkt der Veranstaltungen im und um das Literaturhaus Basel. Das Festival zeichnet sich dadurch aus, dass Basler Lyrikerinnen und Lyriker Gäste aus dem In- und Ausland einladen, deren Werke vorstellen und Einblick in das aktuelle deutschsprachige Lyrik-
Genossenschafterinnen und Genossenschafter erhalten einzelne Veranstaltungen vergünstigt. Erkundigen Sie sich vor Ort. Tickets können auch mit Kreditkarten bezahlt werden. Weitere Infos unter: www.migrosbasel.ch
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schaffen bieten. Am Festival dabei: Rapper Greis (Bild). Zur Programmgruppe gehören zur Zeit Urs Allemann, Rudolf Bussmann, Ingrid Fichtner, Wolfram Malte Fues, Peter Gisi, Rolf Herrmann und Kathy Zarnegin. Tickets: www.literaturhaus-basel.ch; www.ticketino.com oder beim Kulturhaus Bider&Tanner, 061 206 99 96, sowie ticket@biderundtanner.ch und an allen anderen Ticketino-Vorverkaufsstellen.
Regionale Randen
In Buus spannen drei Bauernfamilien zusammen, wenn es um rote Rüben geht.
N
och hängen die grauen Wolken tief über dem Baselbiet und dem Fricktal. Ein steifer Wind fegt um den Brunnhof in Buus. Obwohl es dafür eigentlich zu warm ist, liegt Schnee in der Luft. Beinahe unmöglich, sich derzeit Buus im Sommer vorzustellen. Und doch zeichnet sich das Dorf am Ende des Talkessels durch sein mildes Klima aus, das dem Anbau von Obst und Reben förderlich ist. Mit 888 Hektaren Fläche ist Buus die drittgrösste Gemeinde im Bezirk Sissach. Zu den knapp 1000 Einwohnerinnen und Einwohnern zählen über 20 Bauernfamilien, die im und um das Dorf noch vollumfänglich von der Landwirtschaft leben. Dazu gehören auch Beat und Sabine Kaufmann vom Brunnhof, Marisa und Andreas Leuenberger vom Hof Leimen sowie Renate und Fritz Schweizer vom Hardhof. Gemeinsam bauen die drei Familien in einem Umkreis von drei Kilometern jährlich rund 75 Tonnen Randen an. Diese werden von der Firma Pfaff AG in Allschwil für die Migros Basel gewaschen, gedämpft und verpackt. Die Konsumentinnen und Konsumenten erkennen die gedämpften Randen aus Buus an dem sonnigen blau-gelben Logo, das alle Produkte kennzeichnet, die in der Region, für die Region angebaut werden.
Von links: Fritz Schweizer, Beat Kaufmann und Andreas Leuenberger auf dem
«Wichtig ist, dass die Randen sofort nach der Ernte zwischen Mitte September und Mitte Oktober gerüstet und frostsicher aufbewahrt werden», erklärt Beat Kaufmann.
Freude an der Arbeit und an der Geselligkeit Beim Einbringen und Rüsten sind alle drei Bauernfamilien auf die Unterstützung von Bekannten und Verwandten sowie von Pensionierten aus dem Dorf angewiesen, die aus Freude an der Arbeit und an der Geselligkeit sowie aus Engagement für die Bauernbetriebe mithelfen. «Wenn wir unseren Helferinnen und Helfern einen marktüblichen Stundenlohn bezahlen müssten, könnten wir es uns nicht leisten, Randen anzubauen», bringt es Fritz Schweizer auf den Punkt. Auf seinem Hof treiben die roten
Rüben seit 40 bis 50 Jahren ihre tiefen Wurzeln in die Erde. Auch die Familie Leuenberger baut bereits in der zweiten Generation Randen an. Trotz dieser langen Tradition ist die Rote Bete, wie die Randen in Deutschland genannt werden, für alle drei Buusner Bauernbetriebe bloss eines von mehreren Standbeinen. Je nach Hof halten die Bauern auch Mutterkühe und Kälber, betreiben Milchwirtschaft, Wein-, Acker- und Obstbau. Die ernährungsbewussten Kundinnen und Kunden, die ihre Wintersalate regelmässig mit Randen anreichern, tun sich und der Umwelt gleich mehrfach Gutes. Erstens gelten Randen als sehr gesund. Sie sind ein allgemein stärkendes, appetitanregendes und die Gallensekretion förderndes Gemüse. Ihr hoher Eisengehalt unterstützt die Blutbildung. Ferner sollen Randen das Fett im Blut flüssiger
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Migros-Magazin | Nr. 2, 9. JaNuar 2012 |
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Migros basel | 67
Musical «Grease» Bis Sonntag, 15. Januar, nachmittags und/oder abends, je nach Wochentag, Musical Theater, Basel Preise: Fr. 50.- bis 145.-(Erwachsene), Fr. 25.bis 72.50.- (Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre), je nach Kategorie und Wochentag. Im Migros-Vorverkauf gibt es eine Reduktion von 20 Prozent pro Karte. reguläre Karten unter Ticket-Hotline: 0900 800 800 (Fr. 1.19/Min., Festnetztarif) www.topact.ch und www.ticketcorner.ch
Urs Wüthrich aus Thürnen ist Präsident der Genossenschaft der bäuerlichen Gemüseproduzenten.
Regional verwurzelt Brunnhof in Buus.
Kühl lagern die Randen, bevor sie von Buus in die Verarbeitung nach Allschwil transportiert werden.
machen, Verkalkung vorbeugen und die Wände der Blutgefässe festigen sowie das Immunsystem anregen.
Kurze Transportwege und feine Küche Ein weiterer Vorteil von regionalem Gemüse sind die kurzen Transportwege und der kontrollierte Anbau. Nicht zuletzt betont Fritz Schweizer den wirtschaftlichen Nutzen: «Für die Bauern und für das Kleingewerbe wichtig sind die Einnahmen, die durch die Vermarktung ihrer Produkte in der Region bleiben. Damit können die Bauernfamilien leben und in ihre Betriebe investieren. Dies schafft wiederum Arbeitsplätze in der Region. Der Kreis schliesst sich», begründet er seine Sicht der Dinge, die er mit seinen beiden Kollegen und einem stetig wachsenden Teil der Kundschaft teilt. Text und Bilder: Priska M. Thomas Braun
Tipp der Woche
Derzeit offeriert die Migros Basel gedämpfte Randen aus der regionalen bäuerlichen Produktion. Diese Produkte sind mit dem Label «Aus der Region. Für die Region.» gekennzeichnet.
Die bäuerlichen Gemüseproduzenten sind gut organisiert.
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eit über fünfzig Jahren existiert die Genossenschaft bäuerlicher Gemüseproduzenten der Region Basel als Vermittlungsplattform für Landwirte. Das Gemüse bezieht diese von rund zwei Dutzend regionalen Bauernbetrieben. Früher war dies Aufgabe des Kantons Baselland. Hauptabnehmer der Ware ist die Migros Basel mit zwei Dritteln der jährlichen Produktion. Anfang Saison handelt die Migros Basel die Mengen jeweils mit der Genossenschaft bäuerlicher Gemüseproduzenten vertraglich aus. Anschliessend braucht es tägliche Anpassungen, um auf Schwankungen zu reagieren. Dies garantiert den Bauern den Absatz ihrer Agrarprodukte. Gleichzeitig ermöglicht es der Migros Basel, topfrische Ware anzubieten. Historisch interessant ist, dass dieses Geschäft seinen Anfang zwischen den beiden Weltkriegen nahm. Zu einer Zeit, als die Posamenterei (Seiden-
bandweberei in Heimarbeit) im Baselbiet an Bedeutung verlor. Damals förderte der Kanton bei den regionalen Bauernbetrieben, die bis dahin hauptsächlich Selbstversorger waren, den Anbau von Gemüse für den Markt. Seit zehn Jahren präsidiert Urs Wüthrich aus Thürnen die bäuerlichen Gemüseproduzenten. Konsumentinnen und Konsumenten setzen ihre Prioritäten bei den Lebensmitteln vermehrt auf Frische und Herkunft. Auch die Art und Weise, wie die Produkte angebaut, verarbeitet und transportiert werden, interessiert je länger je mehr. So verkauft auch die Migros Basel laufend mehr Agrarprodukten aus der Region. Wintergemüse wie Randen und Zwiebeln zum Beispiel bezieht sie seit jeher von den bäuerlichen Gemüseproduzenten. Dazu kommt während der warmen Jahreszeit die ganze Vielfalt saisonaler, einheimischer Früchte und Gemüse. Text: Priska M. Thomas Braun
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LEBEN
MIGROS-MAGAZIN | NR. 2, 9. JANUAR 2012 |
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IT’S A WILD WORLD
Das ganze Waadtland zum halben Preis
Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild Waadtland Tourismus hat mit seinen Partnern ein Sonderangebot kreiert: Wer zwei Nächte in der Schweizer Gourmethochburg verbringt (im Gault Millau 2012 figuriert die Rekordzahl von 100 waadtländischen Restaurants!), zahlt nur den halben Preis. Das 2-für-1Angebot ist bis 9. April 2012 gültig. Eine Liste von Hotels findet sich im Internet unter www.genferseegebiet.ch ■ Touristisch lässt sich der Kanton Waadt in drei Gebiete unterteilen: in die Genferseeregion mit ihren Städten, in die ländliche Gegend zwischen dem Lac Léman und dem Südufer des Neuenburgersees und in den Waadtländer Jura. Am wenigsten bekannt ist Letzterer, der sich rund zehn Kilometer nordwestlich von Yverdon ausbreitet: Besonders beeindruckend ist das rund 1600 Meter hohe Hochplateau des Chasserons, das bei klarem Wetter eine atemberaubende Rundsicht auf das Nebelmeer, die Walliser Alpen und sogar bis zum Säntis bietet. Der Chasseron und sein Pierre de la Paix gelten als Kraftorte.
Bild: Stefan Schuetz/Getty Images
■ Unterhalb des Chasserons befindet
sich das weisse Chalet des Wellnesshotels Revital. Auf der Sonnenterrasse mit dem Weiler Les Rasses, unweit der Grenze zu Frankreich, lassen sich bei exquisiter vegetarischer Küche, Massagen und Kosmetikbehandlungen die Batterien aufladen. Die gerade bei Frauen beliebten Wellnesswochen beginnen am Sonntagabend. Anfang Mai gibt es eine spezielle Verwöhnwoche nur für Männer.
Weisser Spass mit grünem Gewissen
Skispass muss die Umwelt nicht belasten. Im Rahmen einer Kampagne geben junge Wintersportfans ökologische Tipps.
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eine Frage: Skifahren und Snowboarden bringen jede Menge Spass mit sich – aber auch Umweltbelastungen. Die Autofahrten ins Skigebiet, die Gondelbahnen und Schneekanonen sowie die Produktion der Kleider, Ski und Snowboards brauchen Energie und verursachen CO2-Emissionen. Dass es ganz einfach ist, den Wintersport zu geniessen und gleichzeitig etwas für den Klimaschutz zu tun, wollen junge Ski- und Snowboardbegeisterte zusammen mit dem Berner Oberländer Profi-Snowboarder Reto Kestenholz zeigen. Im Rahmen der Kampagne «Ride Greener» (www.ridegreener.com) geben sie praktische Tipps für nachhaltiges Verhalten rund um das Pistenvergnügen: ■ Wintersportler, die mit dem Zug oder Postauto statt mit dem Auto ins Skigebiet reisen, verringern das Verkehrsaufkommen. Ansonsten verbessern Fahrgemeinschaften die Ökobilanz. ■ Wer sich direkt im Ferienort verpflegt, kauft nicht nur frische Lebensmittel,
sondern unterstützt auch die Bauern vor Ort. ■ Es gibt tolle Ausrüstung wie Jacken, Rucksäcke, Boards oder Ski aus recycelten Materialien zu kaufen. Hier gilt: Ökologisch nachhaltig ist oft nicht teurer als herkömmlich produziert. Tipp: Verwenden Sie für Ihr Board und Ihre Ski umweltfreundliches Wachs. ■ Alte Snowboards gehören nicht zwangsläufig in den Müll, sondern können zu Splitboards umgebaut werden. Damit lassen sich tolle Touren machen. ■ Sie wollen hoch hinaus? Sicher ist Heliskiing in Alaska unvergesslich. Aber mit den Ski auf den Berg zu gehen, ist nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch ein intensives Erlebnis. Informieren Sie sich vorher über die Wildruhezonen, um die Wildtiere nicht zu stören: www.respektiere-deine-grenzen.ch Text: Sandra Kohler
www.facebook.com/MigrosMagazin Umfrage: Wie umweltfreundlich verhalten Sie sich beim Skifahren?
Wer mit dem Zug ins Skigebiet fährt, schont die Umwelt und seine Nerven.
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5 fragen an … ... Rolf Hanimann (57), Präsident der Vereinigung Schweizer Kantonstierärzte und Leiter des Amts für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit des Kantons Graubünden
«Jeder Hund ist gefährlich»
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Nur knapp hat eine 42-Jährige die Beissattacken ihrer Bulldoggen überlebt. Dabei schätzte die Züchterin die beiden Tiere als ungefährlich ein. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft («TagesAnzeiger», 9.12.2011).
In Wil wurde eine Frau von ihren eigenen Hunden lebensgefährlich verletzt. Wie oft kommt so etwas vor, Rolf Hanimann?
Solche Fälle sind krass und bleiben Einzelfälle. Bei uns in Graubünden sind 2011 fast 160 Vorfälle mit bissigen Hunden gemeldet worden. Auch bei uns zeigte sich im Laufe der Verfahren, dass zehn von ihnen ein so grosses Gefahrenpotenzial aufwiesen, dass wir sie einschläfern lassen mussten. Die Zahlen für die gesamte Schweiz sind schwer zusammenzufassen. Jeder Kanton legt in der Einschätzung der Gefährlichkeit eines Tiers andere Beurteilungskriterien zugrunde.
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Wie gehen Sie nach einer Meldung vor?
Wir versuchen, die Vorgänge zu eruieren, und gewichten die Fakten: In welcher Situation hat der Hund gebissen, wie schwerwiegend sind die Verletzungen? Wie verhält sich das Tier generell? Wie ist das Verhältnis zwischen Halter und Hund? Ein voreilig gefällter Entscheid könnte verheerend sein: Einerseits müssen wir die Gesellschaft vor gefährlichen Hunden schützen, anderseits soll kein Tier zu Unrecht eingeschläfert werden. Das ist eine Gratwanderung.
3
Welche Hunderassen sind besonders gefährlich?
Meiner Meinung nach gibt es ganz wenige Hunderassen, die von Natur aus so
aggressiv sind, dass man sie als gefährlich einstufen müsste. Grundsätzlich kann jeder Hund, unabhängig von der Rasse, gefährlich werden. Ich bin auch schon von einem Pudel gebissen worden. Hunde werden gefährlich in unbefugten Händen.
4
Also sind die Halter schuld?
In den meisten Fällen ist das so. Entweder, weil die Person nicht weiss, wie man mit einem Hund richtig umgeht und was seine Bedürfnisse sind, oder weil sie sich einen besonders scharfen, einen «Kampfhund» heranzüchten will.
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Mit welchen Konsequenzen haben Hundebesitzer zu rechnen?
Die Massnahmen sind vielfältig und sollten individuell angewendet werden. Sie reichen von der Leinenpflicht über die Hundehalterausbildung bis zum Hundehalteverbot. Bei Kampfhunden, die sich Halter typischerweise anschaffen, um sie zu scharfen Tieren zu erziehen, könnte ein Rassenverbot als letzte Konsequenz sinnvoll sein. Interview: Evelin Hartmann
Den ganzen «Tages-Anzeiger»-Artikel lesen Sie auf www.migrosmagazin.ch
Mein garten
Alles zu seiner Zeit Gartenexpertin Haia Müller liebt es saisonal.
Kaum sind die Christbäume entsorgt, die letzten Tannennadeln eingesaugt, bricht der Frühling aus. Jedenfalls in den Blumenabteilungen der Läden. Da blühen Tulpen und Primeln um die Wette, als ob der Winter vorbei wäre. Nun hat man uns ja längst eingetrichtert, dass wir uns in der Küche saisonal verhalten sollen, dass wir Erdbeeren und Spargel im Frühling, Äpfel und Nüsslisalat im Winter essen sollen. Bei den
Blumen hingegen hält sich niemand an diese sinnvolle Selbstbeschränkung. Das erinnert mich an eine Diskussion, die ich mit einer Floristin führte, die sich auf Bonsais spezialisiert hatte. Ich sagte, mit den Zwergwüchsigen könne ich wenig anfangen, mir sei eine dermassen vergewaltigte Natur nicht sympathisch. Ui, da hatte ich in ein Wespennest gestochen! Von Naturgewalten und Wildverbiss malträtierte Krüppelbäum-
chen gebe es in der Natur zu Hauf, argumentierte sie. Viel schlimmer fände sie, dass heute Blumen künstlich auf jeden beliebigen Zeitpunkt hin gezogen würden. Ich musste zugeben, dass sie wohl recht hatte. Deshalb lasse ich die Tulpen und Primeln vorderhand stehen und schneide mir lieber ein paar Zweige von Blütensträuchern. Nach ein paar Tagen in der Wohnung blühen sie von ganz allein auf.
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MIGROS-MAGAZIN | NR. 2, 9. JANUAR 2012 |
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STARK & SCHÖN
Wissen macht sexy
Plumpe Sprüche sind so was von 2011. Jetzt punkten Männer bei ihrer Traumfrau mit Wissen. Je aktueller die Themen, desto erfolgreicher die Partnersuche.
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Bild: Plainpicture, Illustration: Rebekka Heeb
ieso ein Kennenlerngespräch nicht mit «Haben Sie gewusst, dass Friedrich der Grosse heuer 300 Jahre alt geworden wäre» beginnen? Nun ja, dagegen ist nichts einzuwenden. Wenn das Gegenüber aber mit einem mitleidigen Kopfschütteln mangelndes Interesse an preussischer Geschichte signalisiert, sollten Sie sich so schnell wie möglich leichteren Themen zuwenden. Etwa dem amerikanischen Komiker Oliver Hardy. Der Dick aus «Dick und Doof» hätte dieses Jahr den 120. Geburtstag gefeiert. Ihre Begleitung wird beeindruckt sein, wenn sie erfährt, dass Stan Laurel, also der Doofe, eigentlich der Kopf des Duos war, der Dicke dafür die Sportskanone: Als bester Golfspieler Hollywoods dominierte Oliver Hardy die Meisterschaften der lokalen Golfklubs. Die London Times schrieb in ihrem Nachruf auf Hardy: «Er war gross und fett und sein Handicap war 10.»
Man muss es nicht nur da haben, sondern auch da: Etwas Köpfchen zu den Muskeln kann nicht schaden.
Doch auch ein wenig Biologiestudium ist keine verlorene Liebesmüh. Wer weiss: Plötzlich steht die Biologin Ihrer Träume vor Ihnen. Und dann sollte man wissen, dass der Hirschkäfer Insekt und die Erdkröte Lurch des Jahres ist. Zudem ist 2012 ein Schaltjahr – und gemäss Maya-Kalender das letzte Jahr überhaupt. Doch mit Verschwörungstheorien sollte man Frauen gegenüber
sparsam sein. Und auch wenn die Mayas recht behalten sollten – an unserem Vorsatz für 2012 ändert sich nichts: Fleissig Wissen verbreiten, damit man wenigstens zu zweit untergeht. Text: Andrej Abplanalp
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Ab die Post mit altem Elektroschrott
Schritt 17: Investieren Sie in Ihr Starpotenzial
Viele Menschen nutzen die ersten Wochen des neuen Jahres, um zu Hause wieder mal gründlich auszumisten. Dazu gehört auch das Entsorgen von Elektroschrott wie Handys oder Stereoanlagen. Die darf man grundsätzlich zwar zur Verkaufsstelle zurückbringen, aber seit kurzem nimmt auch die Post alte Geräte entgegen. Diese werden zerlegt, seltene Metalle und andere wertvollen Stoffe soweit möglich rezykliert und Sondermüll fachgerecht entsorgt. Das schont Natur und Umwelt. Mehr zum Thema unter www.wwf.ch/licht oder als App im iTunes AppStore oder Android Market.
Überzeugen Sie sich und andere durch schöne Porträtfotos. Sie unterstreichen Ihre Persönlichkeit und runden Ihr professionelles Auftreten im Berufsalltag ab. Erinnern Sie sich an unsere letzte Übung? Um sich Ihrer Vorzüge bewusst zu werden, sollten Sie gelungene Aufnahmen von sich ansehen. Vielleicht ist Ihnen dabei aufgefallen, dass es gar nicht so viele gute Fotos von Ihnen gibt. Das sollten Sie ändern! Suchen Sie sich einen Fotografen, der Sie ins rechte Licht setzt. Sie kennen keinen? Versuchen Sie sich daran zu erinnern, auf wessen Schreibtisch Sie ein schönes Foto gesehen haben, zum Beispiel bei einem Kollegen. Sprechen Sie ihn darauf an und lassen
Sie sich den Fotografen empfehlen, am besten mit dem Kompliment: «Ich finde, das ist ein besonders gelungenes Foto von dir/Ihnen.» So schlagen Sie gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe: Sie signalisieren jemandem Ihr Interesse, machen ein Kompliment – und bekommen den Tipp, den Sie brauchen. Wenn Sie schliesslich beim Fotografen Ihrer Wahl angekommen sind, sollten Sie sich an unsere Übung mit dem «magischen Moment» erinnern. Durchleben Sie einen solchen Augenblick nochmals: Strahlen Sie. Man wird es Ihnen garantiert ansehen, und es wird eine tolle Aufnahme werden. In Zusammenarbeit mit www.focus.de
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leben
Migros-Magazin | Nr. 2, 9. JaNuar 2012 |
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neues voM zoo-doktor
Xamburu muss genäht werden «
Zolli-Tierarzt Stefan Hoby (36) berichtet jede Woche aus dem Basler Zoo.
Der Schreck sitzt tief. Die Tierpflegerin, die für das Antilopenhaus zuständig ist, hat uns informiert, dass sich der zweijährige Giraffenbulle Xamburu am Auge verletzt hat. Eine Untersuchung schafft Klarheit: Xamburu hat einen grossen Riss im rechten Augenoberlid! Giraffen sind ausgesprochene Augentiere. Ihr Sehsinn ist besonders gut entwickelt, und eine Sehbehinderung ist für eine Giraffe ein grosses Handicap. Die Zeit drängt, da ein chirurgischer Eingriff nur innerhalb weniger Stunden erfolgversprechend ist. Vergeht zu viel Zeit, besteht die Gefahr, dass das Augenlid wegen mangelhafter Durchblutung teilweise abstirbt. Auf der anderen Seite ist das Narkoserisiko bei Giraffen hoch (siehe MM 49/2011) und bei Xamburu noch höher, da zum Fasten keine Zeit bleibt. Dies würde wenigstens die Gefahr einer Pansenblähung und einer damit zusammenhängenden eingeschränkten Atemfunktion etwas vermindern. Jetzt ist Teamwork nach folgendem bewährtem Zolli-Prinzip angesagt: Als Erstes isolieren wir die Giraffe in einer Box mit rutschfestem Boden. Danach
Augenlid gerissen: Bevor das Oberlid genäht werden kann (oben), muss Xamburu in der Box betäubt werden.
folgt die Verabreichung des Betäubungsmittels per Narkosegewehr, da die Haut für die Verwendung des Blasrohrs erfahrungsgemäss zu dick ist. Sobald die Wirkung des Narkosemittels einsetzt, schieben wir eine speziell gefertigte Holzwand ein, die es uns erleichtert, das Tier kontrolliert niederzulegen. Das Vernähen des Augenlids dauert schliesslich nur 22 Minuten, aber meine Nerven liegen blank: Xamburu hat wiederkehrende Atemstillstände, die ich erst in den
gefällt Mir Stefan Gerber (18), Koch, 3. Lehrjahr, Gurten ‒ Park im Grünen, Restaurant Bel Etage, Migros Aare
«Von meiner Lieblingsserie verpasse ich keine Folge» 3 1 Bilder: Torben Weber/Zoo Basel
Welches Musikstück holt Sie aus der Krise?
Peinlich, aber wahr: Momentan ist «Someone Like You» von Adele mein absoluter Favorit.
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Welches Internet-Radio ist Ihr Geheimtipp?
Wenn ich im Internet Radio höre, gehe ich am liebsten auf energy.ch. Dort gibt es eine riesige Auswahl an verschiedenen Energy-Sendern, die ich besonders mag.
Erinnern Sie sich noch an den allerersten Kinofilm, den Sie gesehen haben?
Ich glaube, es war «Tarzan».
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Welcher Film rührt Sie zu Tränen?
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Meine Lieblingsfernsehserie ist...
Ich weine nie bei Filmen. Aber als ich zum ersten Mal «König der Löwen» sah und die Szene, wo der Vater stirbt, da kamen mir schon ein paar Tränen. ...«How I Met Your Mother». Ich verpasse keine Folge.
Griff bekomme, als ich das Gegenmittel verabreiche. Doch der Eingriff hat sich gelohnt: Xamburu dankt es uns, indem er die zweiwöchige Nachbehandlung mit Augensalbe geduldig über sich ergehen lässt. Das hat natürlich auch mit dem Fingerspitzengefühl unserer Tierpfleger zu tun. Dank des geglückten Eingriffs schaut uns Xamburu weiterhin mit seinen grossen, dunklen Augen mit den langen Wimpern an. Dieser sanftmütige Blick, einfach fesselnd!
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Meine Lieblingsapp ist...
...der «Whats app Messenger».
Haben Sie sich schon online verliebt?
Niemals. Ich bevorzuge definitiv persönliche Begegnungen.
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Mit welchem Game haben Sie bis jetzt am meisten Zeit verbracht?
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Meine Lieblingswebsite ist...
FIFA 12 – damit zocke ich täglich etwa eine Stunde lang auf der Xbox 360. ...Facebook. Alle meine Freunde sind bei Facebook angemeldet, und ich kann mich dort mit ihnen unterhalten, wenn ich am Wochenende arbeite und sie nicht treffen kann.
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Was machen Sie abends als Letztes?
Mit meinem besten Kollegen telefonieren.
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schauPlatz Viele Schweizer Orte und Regionen waren Bühne oder Inspiration für berühmte Filme, Bücher und Musikstücke. Einige dieser Schauplätze stellt das MigrosMagazin vor. DIESEN MONAT Buch: «Der Zauberberg» Schauplatz: Davos Genre: Roman Autor: Thomas Mann Erscheinungsjahr: 1924 Verlag: S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main Seiten: 1001
Auf dem letzten Stück des Wegs zum Hotel Schatzalp wirds steil. Eine Stunde dauert der Aufstieg, schneller geht die Rückkehr ins
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Schlitteln am Zauberberg
Eine Winterwanderung von Davos zur Schatzalp hinauf und per Schlitten zurück ins Tal: Auch so kann man Weltliteratur erleben. Auf den Spuren von Thomas Manns Roman «Der Zauberberg».
Tal. Und dank dem Schlitten machts auch doppelt Spass.
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Herrlich, der Blick über die Dächer von Davos, auf die Bergspitze des 2560 Meter hohen Jakobshorns.
Karte WSGrafik
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ie Säule war ziemlich hoch gestiegen, sie stand mehrere Zehntelstriche über der Grenze normaler Blutwärme, Hans Castorp hatte 37.6.» Der Befund zwingt die Hauptfigur in Thomas Manns Roman «Der Zauberberg» zu einem Sanatoriumsaufenthalt in Davos. Dort besucht der 24-jährige Castorp seinen Vetter Joachim. An sich will er nur drei Wochen lang im berühmten Bündner Kurort bleiben – daraus werden sieben Jahre. Das 1000-Seiten-Werk von Thomas Mann sei schon eine Herausforderung, selbst für den geübten Leser, schrieb ein Literaturkritiker. Wenn schon das Buch etwas anstrengend zu lesen ist, haben wir uns gedacht, machen wir einen Ausflug mit der Familie: Innerhalb einer Stunde wollen Barbara (40), Rona (11), Nalani (6) und ich auf dem ThomasMann-Weg vom Waldhotel in Davos Platz zur Schatzalp hochwandern – und dann per Schlitten hinunterfahren. Unser Startort, das heutige Waldhotel, war einst ein Sanatorium, wo Thomas Manns Frau Katia 1912 zur Kur weilte. Mann stattete seiner Frau damals einen dreiwöchigen Besuch ab – und so entstand
die Idee zum Buch. Hier, am Hang zur Schatzalp, unternimmt auch Hans Castorp viele Spaziergänge. «Der Weg führte steiler nach rechts hin, den dünn bewaldeten Hang hinan.» In diesem lichten Wald mit seinen verschneiten Nadelbäumen sind nun auch wir unterwegs. Gemütlich stapfen wir aufwärts und kreuzen bald ein kleines Fahrsträsschen – hier führte einst die Bobbahn durch. Castorps Vetter erwähnt sie einmal: «Am allerhöchsten liegt das Sanatorium Schatzalp. Die müssen im Winter ihre Leichen per Bobschlitten herunterbefördern.»
Der Wald ist für seine zutraulichen Eichhörnchen bekannt Wir passieren Schautafeln mit Zitaten aus «Der Zauberberg», während die Sonne der Winterluft einheizt und dem Schnee auf den Lärchen zusetzt – oder wie es Mann beschrieb: «Der Schnee schmolz gewaltig... sackte zusammen... schien sich in die Erde zu verkriechen. Ein Sickern, Sintern und Rieseln war überall, ein Tropfen und Stürzen im Walde.» Immer wieder halten wir Ausschau nach den zutraulichen Eichhörn-
Wandern und Schlitteln am Zauberberg Davos Dorf
Schatzalp
DAVOS
Davos Platz
■ An-/Rückreise: Mit der Bahn via Landquart nach Davos ■ Wanderung: Auf dem ThomasMann-Weg vom Waldhotel Davos bis zur Bergstation Schatzalp ■ Dauer: ca. 1 Stunde ■ Höhenmeter: 260 Meter ■ Schlitteln: Von der Berg- bis zur Talstation Schatzalp-Bahn ■ Dauer: ca. 20 Minuten
■ Anforderungen: Keine speziellen Anforderungen; die Strecke eignet sich auch gut für Kleinkinder ■ Ausrüstung: Warme Kleidung, Mütze, Handschuhe, gute warme Schuhe ■ Schlittenmiete: Am Kiosk bei der Bergstation der Schatzalp-Bahn können Schlitten gemietet werden (Gruppen bitte voranmelden), Preis: Fr. 10.– pro Schlitten ■ Informationen und Unterkunft: www.davos.ch, www.schatzalp.ch
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chen, für die dieser Wald bekannt ist. Sie lassen sich von Hand füttern – leider kriegen wir heute aber keines zu Gesicht. Wir blicken hinüber zum Dischmaund Sertigtal, bestaunen das Tinzenhorn und sehen die kleinen schwarzen Punkte, die sich am Jakobshorn die Hänge hinunterschwingen. «Die gehobene Gesellschaft, die kommt doch nun mal erst im Winter, und die müssten Sie sehen. Zum Kugeln, wenn die Kerls so Sprünge machen auf ihren Fussbrettern.» Skifahren war zu Thomas Manns Zeiten noch etwas Aussergewöhnliches. Der erste Bügelskilift der Welt wurde erst 1934 gebaut – in Davos, am Fusse des Jakobshorns.
davos war nicht erfreut über die todesatmosphäre im buch Nach einer guten Stunde erreichen wir die Schatzalp. Das Hotel Schatzalp, früher ein Luxussanatorium, und das Waldhotel unten in Davos beanspruchen beide, der eigentliche Handlungsort des Buches zu sein. Von der Sonnenterrasse des Hotels, wo damals die Lungenkranken ihre täglichen Luftbäder nahmen, blicken wir auf die Flachdächer der unter uns liegenden Alpenstadt. «Von
einem Dorf konnte übrigens nicht gut die Rede sein. Der Kurort hatte es aufgezehrt, indem er sich immerfort gegen den Taleingang hin ausdehnte.» Obwohl «Der Zauberberg» den Namen Davos in die Welt hinaustrug, war der Kurort gar nicht glücklich über die Todesatmosphäre, die Mann um Davos herum aufgebaut hatte. Ausführlich beschrieb er die Ausschweifungen und die morbide Lebenslust der Kranken «hier oben». In Manns Davos ist die Moral des Flachlandes sozusagen aufgehoben. Das gesunde und gesittete Leben findet in einer anderen Welt statt – im Unterland. «...und Frau Stöhr konnte auf die – im Tiefland übrigens verlobte – junge Dame zeigen... bekleidet nur mit einem Pelz, unter dem sie nichts weiter als eine Reformhose getragen haben sollte.» Als auch der dortige Arzt bei Castorp Fieber, eben 37.6 Grad, und einen Lungenschaden feststellt, verschiebt dieser seine Abreise und bleibt schliesslich sieben Jahre. Ein Schreien, ein Kreischen – dann Gelächter. Wir haben die Kurve verfehlt und sind mit unserem Schlitten in die Schneemauer gekracht. Der Schlittelweg, der hinunter nach Davos Platz
Anstrengend ist der Weg abseits des Pfades durch den tiefen Schnee. Nalani (6) und Rona (11) halten Ausschau nach Eichhörnchen.
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führt, ist aber grösstenteils harmlos und garantiert eine genussvolle Abfahrt. Auch Castorp begegnet auf seinen Spaziergängen Schlittlern: «...den Fussgängern aber stolperten die Rodelfahrer an die Beine, Herren und Damen, welche, zurückgelehnt, die Füsse voran, unter Warnungsrufen, deren Ton davon zeugte, wie sehr durchdrungen sie von der Wichtigkeit ihres Unternehmens waren, auf ihren Kinderschlitten schlingernd die Abhänge hinunterfegten, um, unten angekommen, ihr Modespielzeug am Seile wieder bergan zu ziehen.» Bei uns geht es leider nicht noch mal bergan. Wir geben unser «Modespielzeug» an der Talstation der Schatzalpbahn ab und machen uns auf den Weg hinunter ins Flachland, das Hans Castorp, je länger er sich «hier oben» aufhielt, «fast sonderbar und verkehrt erschien». Text: Üsé Meyer Bilder: Philipp Dubs
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Wen juckts?
Im Winter hat trockene und gerötete Haut wieder Hochsaison. Weshalb das so ist und was man dagegen tun kann, erklärt Christoph Brand, Chefdermatologe am Kantonsspital Luzern.
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rinnen trockene Heizungsluft, draussen klirrende Kälte – kein Wunder, dass die empfindliche Gesichtshaut dabei aus dem Gleichgewicht gerät. Die Folge: Schuppenbildung und Rötungen. «In der Kälte wird die Haut schlechter durchblutet und erhält in der Folge weniger Sauerstoff und Nährstoffe», erklärt Christoph Brand, Chefarzt am Zentrum für Dermatologie und Allergologie des Kantonsspitals Luzern (KSL). «Darunter leitet der Selbstschutz der Haut.»
Warmduscher haben eine ausgeglichenere Haut
Bild: Kimmo Metsaranta/Getty Images
Zusätzlich sorgt die kalte Winterluft sowohl in geheizten Räumen wie auch draussen für ein trockenes Klima. Die Haut versucht, diese Trockenheit auszugleichen, indem sie mehr Feuchtigkeit an die Oberfläche bringt. Die Folge: Sie trocknet schneller aus. Und damit nicht genug. Die Talgdrüsen produzieren wegen der verminderten Durchblutung weniger Fett, das sich in der Kälte erst noch schlechter auf der Haut verteilt. Kein Wunder, haben Hautärzte in dieser Zeit
Draussen beissend kalt, drinnen warm und trocken: Im Winter braucht unsere Haut besonderen Schutz.
Hochkonjunktur. «Vor allem Patienten mit Hautkrankheiten wie einer Ekzemveranlagung oder ältere Menschen haben in der trockenen Jahreszeit Probleme», erklärt Dermatologe Brand. Richtige Pflege sei daher wichtig. Dazu empfiehlt der Fachmann regelmässiges Eincremen, unter anderem mit harnstoffhaltigen Salben. Ausserdem sollte man zu pH-neutralen Seifenprodukten greifen und nur kurz, vor allem aber nicht zu heiss duschen. Für das Gesicht gilt: Seifen oder Tonic-Produkte sind tabu, sie trocknen
Das ideale Raumklima Nicht nur die Haut leidet unter trockener Luft in überheizten räumen, auch eine trockene und verklebte Nase ist ein typisches Winterübel. «Trockene Luft macht Schleimhäute empfindlicher und beeinträchtigt die reinigungsfunktion der Nasen- und rachenschleimhäute», sagt Peter Schmid-Grendelmeier, leitender arzt der allergiestation des universitätsspitals Zürich. Die atemwege verlieren dadurch ihre schützende Hülle und sind Bakterienund Virenangriffen hilflos ausgeliefert. «Die ideale Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen liegt zwischen 40 und 60 Prozent», betont Baubiologe Christian Kaiser von der Schweizerischen Interessengemeinschaft Baubiologie (SIB). Dies kombiniert mit einer raumtemperatur von 20 bis 21 Grad im Wohnzimmer und 18 Grad im Schlafzimmer. Tabu ist Dauerlüften mit gekippten Fenstern. Dadurch verpufft extrem viel Heizenergie und Luftfeuchtigkeit. «Sinnvoller ist es, zwei- bis dreimal täglich für fünf bis zehn Minuten die Fenster zu öffnen.» Wem die Trockenheit im Haus nicht zusagt, kann ab 30 Prozent oder weniger Luftfeuchtigkeit mit einem Luftbefeuchter abhilfe schaffen. Doch aufgepasst: Ist die Luftfeuchtigkeit zu hoch – über 65 Prozent –, vermehren sich Schimmelpilze, Milben, aber auch Bakterien. und ein kratziger Hals oder eine verstopfte Nase kann auch ein Zeichen für Staub oder eine Belastung mit Milben sein, deshalb immer zuerst die Feuchtigkeit messen.
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Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Region Lens. Fahrt via Baccarat, Nancy und Reims in die Region Lens. Zwischenßbernachtung. 2. Tag: Lens–Taunton. Ab Calais Fährßberfahrt nach Grossbritannien. Auf englischem Boden angekommen, setzen wir unsere Fahrt fort und erreichen ßber Maidstone, Reading und Bristol das Städtchen Taunton, Ausgangsort unserer ersten Entdeckungsetappe in den Sßden Englands. 3. Tag: Taunton–Plymouth. Den heutigen Tag widmen wir dem kleinsten Nationalpark von England, dem Exmoor Nationalpark sowie der Atlantikkßste. Saftige Wiesen in kleinen Tälern wechseln ab mit Heideund Grasmoore, die bis an die dramatische Kßste heranreichen. Sehenswert ist der roman # " & #"
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tische Kßstenort Clovelly, wo heute noch Gßter mit Holzschlitten und Packeseln durch die engen Gassen transportiert werden. Weiter sßdlich liegt Tintagel. Im Tintagel Castle, welches auf der Steilklippe ßber dem Meer thront, hat – der Legende nach – KÜnig Artus gelebt. Abends Ankunft in unserem Hotel in Plymouth. 4. Tag: Plymouth, fakultativer Ausflug Nationalpark Dartmoor–Exeter. Der Nationalpark von Dartmoor gilt als das letzte Stßck Wildnis Sßdenglands. In einer hßgeligen Landschaft befinden sich malerische DÜrfer mit typisch englischen Strohdachhäusern. Anderswo grasen Schafherden und wilde Dartmoor-Ponys zwischen prähistorischen Steinkreisen. Unsere Dartmoor-Rundfahrt fßhrt via Tavistock nach Widecombe-in-the-Moor, dem idyllischen und wohl meist besuchten Ort der Region. Am Nachmittag besichtigen wir das Städtchen Exeter mit seiner grossartigen Kathedrale. 5. Tag: Plymouth, Ausflug Land’s End und St. Ives. Ziel unseres heutigen Ausfluges ist Land’s End, der sßdwestlichste Zipfel Englands. An der wilden Kßste mit ihren steil abfallenden Klippen brechen sich die Wellen des Atlantiks und bieten ein grandioses Naturschauspiel. In dieser Region spielen auch zahlreiche Geschichten der Bestsellerautorin Rosamunde Pilcher. Am Nachmittag erreichen wir den Kßnstlerort St. Ives mit der bekannten Tate Gallery (individueller Besuch). Wir geniessen einen Bummel durch die blumengeschmßckten Gassen, zur Kirche und dem Fischerhafen. 6. Tag: Plymouth, Ausflug Paignton– Dartmouth im Dampfzug. Fahrt nach Paignton. Hier besteigen wir den Dampfzug der Paignton & Dartmouth Steam Railway, der uns entlang der Kßste in die historische Hafenstadt Dartmouth fßhrt, deren enge, pittoreske Gassen oft als Filmkulisse dienen. Individueller Aufenthalt. Am Nachmittag Besuch im Kßstenstädtchen Torquay und freier Aufenthalt. Unternehmen Sie einen Spaziergang zum romantischen Hafen oder besuchen
9: 30.06.–07.07. 10: 07.07.–14.07. 11: 14.07.–21.07. 12: 21.07.–28.07. 13: 28.07.–04.08. 14: 04.08.–11.08. 15: 11.08.–18.08.
Sie im Torre Abbey das Museum, das an die berĂźhmte Romanautorin Agatha Christie erinnert, die in der Stadt geboren wurde (fakultativ). 7. Tag: Plymouth–Dover–Region Calais. Wir verlassen Cornwall und fahren Ăźber Bristol zum Ă„rmelkanal. Mit der Fähre verlassen wir England und erreichen bei Calais den Kontinent. Ăœbernachtung in der Region Calais. 8. Tag: Region Calais–Schweiz. RĂźckreise via Reims und Strassburg zu den Einsteigeorten.
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Wir wohnen vier Nächte im zentral gelegenen guten Mittelklasshotel Holiday Inn Plymouth T-� � �+ (off. Kat. ****) oder in unmittelbarer Nähe, im guten Mittelklasshotel Copthorne Hotel Plymouth T-� � �+ (off. Kat. ****). Alle Zimmer sind mit Bad oder Dusche/ WC, TV, Direktwahltelefon, Tee- und Kaffeekocher und Haartrockner ausgestattet. Ausserdem verfßgen die Hotels ßber Restaurant und Bars. Im Holiday Inn Plymouth gibt es ausserdem ein Wellness Center mit Fitnessraum, Hallenbad, Dampfbad und Sauna. Hin- und Rßckreise: Wir ßbernachten je eine Nacht in guten Mittelklasshotels in Lens, Taunton und in der Region Calais. Hinweis: In Grossbritannien ist aufgrund der Bausubstanz mit uneinheitlichen ZimmergrÜssen und Einrichtungen zu rechnen. Die Hotel- und Servicequalität weicht von der kontinental-europäischen Norm ab.
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die Haut aus. «Zum Waschen des Ge sichts genügt lauwarmes Wasser», sagt Christoph Brand. Allenfalls könnten geschminkte Frauen sich mit einer Tagescreme abschminken; das habe den Vorteil, dass die Rückfettung in klusive sei, so der Experte.
spezielle Hautfunktionsanalyse ist oft nicht nötig
Bild: Getty Images
leben
Migros-Magazin | NR. 2, 9. JANUAR 2012 |
Dabei wissen viele gar nicht, welche Pflege ihre Haut braucht, das heisst: Haut und Hautpflege sind selten indi viduell aufeinander abgestimmt. Das zeigt eine Studie der Universität Ham burg, Fachbereich Kosmetik und Kör perpflege, mit 1397 Frauen. «Wichtig ist», so Brand, «bei sehr trockener Haut eher zu fettigen Salben zu greifen und bei weniger trockener Haut eher Cremes oder herkömmliche Body lotion zu verwenden.» Bei Allergikern sei es wichtig, dass sie Pflegeprodukte ohne Duftstoffe einsetzten. Eine spezielle Hautfunktionsanalyse mit massgeschneiderten Pflegeemp
fehlungen, wie sie immer wieder be worben werden, erachtet er als nicht notwendig. Bei Problemen mit trocke ner Haut kann man sich in einer Apo theke beraten lassen. «Falls dies nicht hilft und dann Ekzeme und Juckreiz dazukommen, würde ich zuerst den Hausarzt kontaktieren», erklärt Brand. Erst wenn dieser eine Hautkrankheit feststelle, sei in der Regel die Über weisung an einen Dermatologen ange bracht. Für den Hautarzt sind aber auch individuelle Vorlieben entschei dend. Doch nicht nur die Gesichtshaut wird im Winter stark beansprucht. Auch die Hände trocknen schnell aus. «Für ihre Pflege sind vor allem fett reiche Cremes zu empfehlen», rät der Luzerner Hautarzt. Wichtig bei der Wahl der Wintercreme sind Feucht haltefaktoren wie Glycerin. Denn es bringt nichts, der Haut Feuchtigkeit zuführen zu wollen, wenn diese sie nicht speichern kann. Text: Thomas Vogel
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in ForM | 87
Regelmässiges Eincremen ist im Winter ein Muss.
Tipps für die Hautpflege im Winter ■ Nicht zu lange und nicht zu
heiss duschen. ■ pH-neutrale Seifen verwenden. ■ Regelmässig eincremen, am besten bei noch feuchter Haut nach dem Duschen. ■ Für die Nacht eignen sich sogenannte Wasser-in-ÖlCremes. ■ Einen guten Hautschutz wie Handschuhe tragen.
■ Räume nicht zu stark beheizen, 19 bis 20 Grad reichen völlig.
■ Auch im Winter den Sonnenschutz nicht vergessen.
■ Genug trinken, damit die Haut-
zellen ausreichend mit Flüssigkeit versorgt werden. ■ Lippenbalsam ist sinnvoll. Wegen der Gefahr einer Allergieentwicklung keine Produkte mit Perubalsam verwenden.
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Migros-Magazin | NR. 2, 9. JANUAR 2012 |
Das Zeug zum Volkshelden
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Vier Fragen an
Mit dem Up will VW endlich wieder mal einen echten Volkswagen anbieten. Schon eine kurze Probefahrt macht klar: Der wendige Kleinstwagen hat das Zeug zum Verkaufsrenner.
Domenico Gaito (50), Markenchef VW PW, Amag-Gruppe
«Nächstes Jahr kommt der E-Up» Was tut VW zur CO2-Reduktion, Domenico Gaito?
Nachhaltigkeit ist bei VW mehr als edle Absicht: Sie ist konkretes Ziel. Die Initiative «Think Blue» ist ein Aufruf zu nachhaltigem Handeln. Und mit unseren Autos setzen wir Massstäbe für die Zukunft, etwa mit den «BlueMotion Technologies»: Schon heute hat VW 74 Modelle mit weniger als 130 g/km CO2-Ausstoss im Programm.
Der VW Up überzeugt in den Sparten Technik und Design. Grossen Menschen dürfte das Cockpit des 3,54 Meter kurzen Stadtflohs aber klein vorkommen.
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lein, aber oho! Nach Hits wie Tiguan und Touran und Ausflügen in die Luxusliga setzt VW jetzt bei Kleinstwagen auf die bewährte Strategie. Endlich – denn der pfiffige Lupo hatte eine Lücke hinterlassen, die der glücklose Nachfolger Fox nie füllen konnte. Nun ersetzt ihn, zunächst als Dreitürer (siehe Interview), der Up. Schon das clevere, für VW-Massstäbe gar richtig freche Design gefällt. Doch beim Einstieg erntet die Sitzposition Kritik: Wer lange Beine hat, muss auf bequemen Sesseln lange nach der passenden Einstellung suchen. Dafür fällt die Bedienung simpel aus. Qualitativ zeigt VW, wo es langgeht: Manches Mittelklasseauto wirkt lieblos gemacht, verglichen mit diesem 3,54 Meter kurzen Stadtfloh. Dass der Platz im Fond etwas knapp ausfällt, liegt in der Natur der Fahrzeugklasse. Nicht selbstverständlich für einen Kleinstwagen ist das exzellente Fahrwerk: Hier setzt der Up Massstäbe. Er ist verblüffend bequem und doch enorm wendig und handlich. Motorenseitig
gibt es zum Start den neuen 1,0-LiterDreizylinderbenziner mit 60 oder 75 PS. Klingt karg, reicht jedoch, um das 950 Kilo leichte Mobil flott zu bewegen, denn der quicklebendige Motor dreht willig und läuft recht ruhig. Nur bei Vollgas knurrt er im typischen Dreizylinderton. Die Durstmenge reicht laut VW je nach Modell von 4,2 bis 4,7 l/100 km (97 bis 108 g/km CO2-Ausstoss), was im Alltag Werte von unter fünf bis rund sechs Liter erwarten lässt. Bleibt die Preisfrage. Der Up reiht sich in diesem Punkt im oberen Mittelfeld der Liga ein: Es gibt ihn ab 15 750 Franken. Lobenswerterweise sind das elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) und das in dieser Klasse neue Notbremssystem (bis 30 km/h autonome Vollbremsung bei Crashgefahr) immer schon mit dabei. Text: Timothy Pfannkuchen
Den Touareg gibt es als Hybridwagen. Folgen weitere Hybrid- oder E-Autos?
Ja, der Jetta Hybrid und der E-Up sollen 2013 auf den Markt kommen, ebenso der Golf Blue-e-Motion. Zudem ist da noch der XL1, der nur 0,9 l/100km braucht: ein Prototyp erst, der aber die Innovationskraft des VW-Konzerns unterstreicht. Warum sollte ich den Up kaufen?
Der Up zeigt, dass Sicherheit, Dynamik, Komfort und Qualität in einem kleinen Auto vereinbar sind. Wir sind überzeugt, dass sich der Up mit seinem sympathischen Auftritt und den effizienten Motoren grosser Beliebtheit erfreuen wird. Kommen weitere Up-Versionen?
Ja, der Up ist Teil einer neuen Modellfamilie mit vielen Möglichkeiten. Dieses Jahr folgen Fünftürer und Erdgasantrieb, 2013 eine Cross-Variante und Elektroantrieb.
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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 2, 9. JaNuar 2012 |
BITTE MELDE DICH
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Wen besuchte Pater Adelhelm? ■ Wer erkennt seine Gross- oder Ur-
grosseltern? Vorne in der Bildmitte sitzt Pater Adelhelm Odermatt (aufgewachsen im Hinterbach in Ennetmoos). Das Foto wurde vor 1908 geknipst, als Pater Adelhelm, Gründer des Klosters Engelberg in Oregon (USA), seine Verwandten in Nidwalden besuchte. Ich freue mich auf jeden Anruf.
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avos Klosters gilt als Wiege des Schweizer Wintersports. Auch heute noch grenzt der Ort an unberührte Seitentäler, in denen sich Winterwanderungen unternehmen lassen. In sechs Skigebieten kommen Carver wie auch klassische Skifahrer auf ihre Kosten. Snowboarder und Freeskier finden in dem alpinen Freizeitparadies eine grosse Vielfalt an Pipes, Parks und Partys. Davos ist auch ein empfehlens-
wertes Reiseziel für Schlittelfans, und der Ort verfügt über die grösste Natureisbahn Europas. Das Migros-Magazin verlost jeweils zwei Übernachtungen in vier Hotels: im Sheraton Davos Waldhuus, im Turmhotel Victoria, im Sunstar Parkhotel Davos sowie im Kinderhotel Muchetta. Machen Sie mit und gewinnen Sie erholsame Kurzferien in der Höhe. Text: Michael West
■ Turmhotel Victoria **** 2 Übernachtungen für 2 Personen inklusive Frühstück www.victoria-davos.ch ■ Sunstar Parkhotel Davos **** 2 Übernachtungen für zwei Personen inklusive Frühstück www.sunstar.ch/davos ■ Kinderhotel Muchetta 2 Übernachtungen für 2 Erwachsene und 1 Kind inklusive Frühstück www.kinderhotel.ch Teilnahme per Telefon: rufen Sie 0901 591 912 (1 Franken pro anruf aus dem Festnetz) an und nennen Sie Ihren Namen und Ihre adresse Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GLÜCK und Ihrer adresse an die Nummer 920 (1 Franken pro SMS). Via Internet: www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff Mit Postkarte: Migros-Magazin, «Hotel», Postfach, 8099 Zürich Einsendeschluss: 15. Januar 2012
In der Region Davos lässt sich der graue Winter im Unterland leicht vergessen.
Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, und der rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.
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* Leicht abgeändertes Programm. Details auf Anfrage erhältlich
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Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Avignon–Arles. Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus bis Avignon und Einschiffung auf Ihr schwimmendes Hotelschiff «MS Excellence Rhône». Willkommenscocktail mit Begrüssung an Bord. Um 18 Uhr heisst es «Leinen Los». Beginn einer traumhaften Flussfahrt Richtung Arles. 2. Tag: Arles–Port St. Louis–Arles. Heute steht ein Ausflug in die Camargue und St. Marie de la Mer (*) auf dem Programm. Eine unermessliche Weite – das Meer, die Sümpfe und Teiche mit einer aussergewöhnlichen Tierwelt. Nachmittags fakultativer Ausflug nach Marseille, der zweitgrössten Stadt Frankreichs (CHF 35.–). 3. Tag: Arles–Avignon. Morgens bieten wir Ihnen einen Stadtrundgang in Arles (*) an. Nebst der römischen Arena ist Arles auch berühmt als Wirkungsstätte des Malers Vincent Van Gogh. Nachmittags besteht die Möglichkeit, die
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Lyon – Hauptstadt der Gastronomie
6. Tag: Lyon. Sie entdecken während einer Stadtbesichtigung (*) die drittgrösste Stadt Frankreichs, welche am Zusammenfluss von Rhône und Saône liegt. Die ehemalige Hauptstadt Galliens besitzt beeindruckende römische Ruinen, eine Renaissance-Altstadt und ein lebhaftes Zentrum. 7. Tag: Mâcon–(Cluny)–Tournus–Chalon-surSaône. Unternehmen Sie einen Ausflug (*) zu den Burgen, Schlössern und Klöstern im Südburgund mit Weindegustation. Das Burgund war auch die Wiege der zwei grössten klösterlichen Reformbewegungen des Mittelalters mit Cluny. Ein einziger Glockenturm, elegant und mächtig zugleich, ragt hoch in den Himmel und zeugt eindrucksvoll vom Glanz der von der grössten, einflussreichsten und angesehensten Abtei des Mittelalters ausging. 8. Tag: Chalon-sur-Saône–Schweiz. Nach dem Frühstück beginnt die Ausschiffung. Rückreise mit modernem Komfort-Reisebus in die Schweiz zu Ihren Einstiegsorten.
Ihre Reiseroute
Ihr Flussschiff Das Flussschiff «MS Excellence Rhône****+» lässt keine Wünsche offen. Auf dem Mittel- und Oberdeck 16m2 grosse Kabinen mit bis zum Boden reichenden Panoramafenstern zum Öffnen (frz. Balkon), grossflächige Fenster (nicht zu öffnen) in den komfortablen 12m2 grossen Hauptdeck-Kabinen. Alle Kabinen sind ausgestattet mit Dusche/WC, Föhn, Klimaanlage, SAT-TV, Minibar, Safe, Telefon. Die eleganten Räumlichkeiten an Bord sorgen dafür, dass Sie sich sehr wohlfühlen werden. Grosszügiges Foyer mit Rezeption, Reiseleiter-Desk, NichtraucherRestaurant und Aussichtslounge am Bug mit Bar. Excellence-Flusskreuzfahrten – Auftakt für Flusserlebnisse der Extraklasse! Willkommen an Bord!
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1915.– 1945.– 2085.– 2255.– 1825.–
* 3-Bett-Kabine wird mit Zusatzbett ausgestattet (Basis 2-Bett-Kabine)
Lavendelfelder der Provonce
Schönheiten der Provence während eines Ausflugs zu erkunden (CHF 35.–). Erleben Sie das Spiel der Farben: der gelbe Gins-ter, die roten Mohnblumen und die herrlich duftenden Lavendelfelder haben schon zahlreiche Maler und Schriftsteller inspiriert. 4. Tag: Avignon–Viviers. Dank seiner berühmten Brücke, damals die einzige Möglichkeit zur Überquerung der Rhône im südlichen Rhônetal, ist Avignon seit dem 12. Jh. ein wichtiges Handelszentrum. Nach dem Frühstück Besichtigung des Papst-Palastes, eine wahre Zitadel-le erbaut auf einem Felsvorsprung und umgeben von einem Festungswall (*). 5. Tag: Viviers–Lyon. Heute bietet sich die Möglichkeit, die Schluchten der Ardèche zu besichtigen (*). Entdecken Sie diese unvergleichlich schöne Landschaft mit den felsigen Steilhängen, den Basaltschichten und dem tiefblauen Fluss. Lassen Sie sich nachmittags an Bord von der vorüberziehenden Landschaft verzaubern.
Chalon-sur-Saône Tournus Mâcon
Sofortpreis 1245.– 1520.– 1605.–
Zuschläge Abreisen 05.05., 19.05., 02.06., 16.06., 05.09., 22.09. Ausflugspaket mit 6 Ausflügen Ausflug Schönheiten der Provence Ausflug Marseilles 2-Bett-Kabine zur Alleinbenützung Mittel-/Oberdeck Königsklasse-Luxusbus Aktivprogramm Wandern Aktivprogramm Velo
55.– 198.– 35.– 35.– 795.– 195.– 330.– 585.–
Reduktion Abreise 07.04.
–75.–
Unsere Leistungen ■
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Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus Schifffahrt in der gebuchten Kabine Vollpension an Bord, Willkommenscocktail, Kapitänsdinner Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung
Nicht inbegriffen ■
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Auftragspauschale pro Person Fr. 20.–, bei Buchung über www.mittelthurgau.ch Reduktion von Fr. 20.– pro Person Persönliche Auslagen, Getränke, Trinkgelder und Ausflüge Annullationskostenversicherung auf Anfrage Sitzplatz-Reservation Car 1.–3. Reihe
Abfahrtsorte 06:15, Wil , 09:00, Burgdorf , 06:40, Winterthur, Rosenberg, 07:00, Zürich-Flughafen, Reisebusterminal , 07:20, Aarau SBB, 08:00, Baden-Rütihof , 06:45, Basel SBB, 11:45 Genf-Flughafen* * Nur Ausstieg möglich
Internet Buchungscode
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Katalogpreis 3-Bett-Kab., Mitteldeck* 1435.– 2-Bett-Kab., Hauptdeck hinten 1790.– 2-Bett-Kab., Hauptdeck 1890.– 2-Bett-Kab. mit frz. Balkon, Mitteldeck 2250.– 2-Bett-Kab. mit frz. Balkon, Oberdeck hinten 2290.– 2-Bett-Kab. mit frz. Balkon, Oberdeck 2450.– 2-Bett-Mini-Suite mit Privatbalkon, Oberdeck 2650.– Kabine zur Alleinbenützung, Hauptdeck 2150.–
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rätsel & spiele
MIGROS-MAGAZIN | Nr. 2, 9. JaNuar 2012 |
uNTeRhALTuNG | 95
KREUZWORTRÄTSEL: GESAMTWERT 750 FRANKEN
ZUSÄTZLICH: 5× eine Migros-Geschenkkarte im Wert von je 50 Franken für das blau eingefärbte Feld!
Gewinnen Sie 5× eine MigrosGeschenkkarte im Wert von je 100 Franken!
Teilnahmeschluss: Sonntag, 15.1.2012, 24 Uhr
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Telefon Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz). SMS Senden Sie MMD5 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel-Zusatz, Postfach, 8074 Zürich
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CH-9620 Lichtensteig Tel. 071 987 66 80
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Und so nehmen Sie teil
Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz). SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 15.1.2012, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.
Auflösung Nr. 1: MOTORRAD Gewinner Nr. 52: Beatrice Nett, Schiers GR; Pius Joller, Anglikon AG; Marius Aerni, Hägendorf SO; Sepp Bacher, Engelberg OW; Ernst Heller, Aesch BL; Christine Hänni, Münsingen BE; Manuela Spaar-Schmid, Goldau SZ; Hansjörg Sigrist, Weinfelden TG; Sylvia Zollinger, Kreuzlingen TG; Vreni Egglof, Rüti ZH Gewinner «Zusatz» Nr. 52: Carolina Arnold, Immensee SZ; Evelyne Junker, Thun BE; Hildegard Ruh, Greifensee ZH; Marianne Hotz, Bern; Catherine Kuratli, Riehen BS
rätsel & spiele 96 2 |
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UnterhaltUng
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Nr. 2, 9. JaNuar 2012 | Migros-Magazin |
QUIZ: GESAMTWERT 300 FRANKEN
Gewinnen Sie 3 × eine Migros-Geschenkkarte im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Seit welcher Zeit ist die Schweiz besiedelt? T
Jungsteinzeit
R Bronzezeit
B Altsteinzeit
2. Wie heisst die grösste Insel im Bodensee? E
Liebesinsel
O Reichenau
A Mainau
3. Wie viele Schweizer Berge sind höher als 2000 Meter? D ca. 2000
U ca. 3350
L
ca. 4550
4. «Wer hat an der Uhr gedreht?» ist das Abspann-Lied der Trickfilmserie …? M Bugs Bunny
A Schweinchen Dick
I
Pink Panther
5. Welche Stadt kommt im Titel des neusten Romans von Umberto Eco vor? L
Prag
U Rom
K Wien
Teilnahmeschluss: Sonntag, 15.1.2012, 24 Uhr
6. In welcher Sportart existiert ein Trick namens «E.T.»? R Skicross
L
BMX
T
Snowboard
D Kreuzring
E
Ehering
N Harz-Gebiet
R Flandern
7. Wie nennt man den Amtsring des Papstes? O Fischerring 8. Wo liegt der «Kyffhäuser»? E
Amsterdam
2
3
4
5
6
7
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Auflösung Nr. 1: MOSCHEEN Gewinner Nr. 51: Serge Bogni, Bern; Ruth Ossola, Spiez BE; Salome Ritz, Neftenbach ZH
Lösungswort: 1
Und so nehmen Sie teil
Telefon Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz). SMS Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel
8
PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN
Gewinnen Sie 3 × eine Migros-Geschenkkarte im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Raster ein. Der Lösungscode ergibt sich aus den orangen Feldern von links unten nach rechts oben. Die Lösung ist eine Buchstabenfolge, die kein Wort ergibt.
E
B EW I E S E N CHAUSSEE DEPESCHE E MM E N T A L ESST I SCH GRASHA LM KL I SCHEE M I TH I LFE S C H I MM E L TEUFELE I
Auflösung Nr. 1: AAAII Gewinner Nr. 52: Martin Feurer, Wildhaus SG; Robert Althaus, Oberdorf BL; Heidi Baumann, Glattbrugg ZH
Und so nehmen Sie teil
Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz). SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 15.1.2012, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.
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rätsel & spiele
Migros-Magazin | Nr. 2, 9. JaNuar 2012 |
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UnterhaltUng | 97
BIMARU
BRÜCKEN
Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch
Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brü1 4 2 3 cken und Verbindungen mit mehr 1 2 als 2 Linien sind nicht erlaubt. www.raetsel.ch/bruecken
4 1 1
5
2 3 3
2
Auflösung Nr. 1:
2
3
1 1 2 3
1
3
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5
1
1
2
0
3
4
KINDEREGGE
1 3
4
4
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2 4
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1 3
2 3 3
3 2 3
3 1 3 6
1 2
3 Auflösung Nr. 1:
1
1
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6
6
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6
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3
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2
4 2
3 2 2 3 3
4 1 1
4 1 3 4 2
1 2
3 2 3 3 2
HUGOS AUFRÄUMSPIEL
RÄTSELSPASS
«Herrje!», ruft Nina, als sie einen Blick durch die Türspalte in Hugos Zimmer wirft. «Hier war ja wieder mal Eugen Unordnung zu Besuch!», rollt sie die Augen. Hilfst du Hugo, sein Zimmer aufzuräumen? Es hat 10 Sachen, die nicht in sein Zimmer gehören. Findest du sie?
Nina, Hugo und Tobi haben ein paar Schneemänner gebaut. Findest du heraus, welcher Schneemann welchen Beruf hat? Die richtigen Buchstaben ergeben ein Lösungswort.
R Clown T Zauberer O Tigerdompteur
E Gärtner U Apotheker Ä Koch F Metzger U Elektriker E Holzfäller
L Buchhalter B Kellner I Buschauffeur 1
2
3
Lösung: KÄLTE
K Skilehrer S Rennfahrer N Schweisser
4
5
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Im Luxusschiff auf dem Douro, der «Mosel Portugals»
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200.– bis 700.–
*abhängig von Auslastung und Wechs W elk.
Mit MS Douro Queen/Cruiser durch das Tal des Portweins Im April 2011 gönnte ich mir zum ersten Mal die Douro Flusskreuzfahrt. Ich bedaure es sehr, dass ich diese spektakuläre Reise nicht schon früher gemacht habe. Es ist eine Reise wie entlang der Loreleystrecke. Eine Schifffahrt durchs Gebirge mit Schleusen bis 39 m Hubhöhe, den höchsten in ganz Europa. Die erste Etappe ab Porto führt durch bewaldete Bergflanken. Die zweite Etappe ist landschaftlich sehr abwechslungsreich. Nicht nur deshalb hat die UNESCO das Gebiet zum Weltkulturerbe erkoren. Auch die Kultur kommt nicht zu kurz. Last but not least sind auch die Schiffe mit ihrer portugiesischen Crew einzigartig. Meine gute Erfahrung motivierte mich, für die Saison 2012 unsere Kontingente zu erhöhen, um noch mehr Kunden die Möglichkeit zu bieten, das einmalig schöne Dourotal kennen zu lernen. Kommen Sie mit, auch Sie werden begeistert sein! Hans Kaufmann, Flusskreuzfahrtenpionier aus Leidenschaft Reiseprogramm MS Douro Queen 1. Tag Schweiz – Porto – Vila Nova de Gaia Flug mit TAP von Zürich nach Porto. Einschiffung. 2. Tag Vila Nova de Gaia – Régua – Pinhão Ausflug* zum Mateus-Palast mit schönem Park. 3. Tag Pinhão – Vega de Terrón Portweindegustation in der Quinta da Foz, Captains-Dinner. 4. Tag Vega de Terrón – Barca d’Alva Tagesausflug* nach Salamanca (Spanien) mit Mittagessen und Flamenco-Show. 5. Tag Barca d’Alva – Pinhão Am Morgen Ausflug* nach Figueira de Castelo Rodrigo (Festung). 6. Tag Pinhão – Régua – Bitetos Ausflug* nach Lamego zur Wallfahrtsstätte «Nossa Senhora dos Remédios». 7. Tag Bitetos – Porto – Vila Nova de Gaia Stadtrundfahrt* Porto mit Besuch eines Weinkellers. Ausflug Guimrães (an Bord buchbar). 8. Tag Vila Nova de Gaia – Porto – Schweiz Ausschiffung und Rückflug nach Zürich mit TAP. * im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar. Programmänderungen vorbehalten.
Salamanca
MS Douro Queen****+ / MS Douro Cruiser****+ Die Komfortklasse-Schiffe bieten auf vier Passagierdecks in 65 Kabinen max. 130 Passagieren Platz. Die Kabinen verfügen auf dem Hauptdeck über Panoramafenster und auf dem Oberdeck über eigene begehbare Balkone. Alle Kabinen liegen aussen, sind ca. 15 m² gross (inkl. Balkonfläche auf dem Oberdeck) und mit Dusche/WC, Föhn, Safe, Musikkanal, Sat-TV und individuell regulierbarer Klimaanlage/Heizung ausgestattet. Die Kabinen bieten entweder ein Doppel- oder zwei Einzelbetten. Im stilvollen Restaurant werden internationale Köstlichkeiten in einer Sitzung serviert. Zur Bordeinrichtung gehören Foyer mit Rezeption, Panoramasalon mit Bar und Tanzfläche sowie Bordshop. Das grosse Sonnendeck ist ausgestattet mit Liegen, Stühlen und Tischen und Pool. Lift und Treppenlift sind vorhanden. Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt).
Rathausstrasse 5, 8570 Weinfelden Tel. 071 626 55 00, info@thurgautravel.ch
(Rabatt von Fr. 700.– bereits abgezogen) Es het solangs het
Abreisedaten 2012 RABATT MS Douro Queen MS Douro Cruiser 12.05. 200 * 15.09. 200 31.03. 700 28.07. 500 09.06. 200 * 22.09. 200 07.04. 600 04.08. 500 16.06. 200 * 29.09. 200 23.06. 200 11.08. 500 23.06. 200 * 13.10. 300 30.06. 500 • 18.08 500 25.08. 200 20.10. 300 07.07. 500 01.09. 200 27.10. 400 14.07. 500 21.07. 500 08.09. 200 * nur noch wenige Kabinen frei • Flüge ab Genf möglich
Unsere Leistungen • Kreuzfahrt mit Vollpension an Bord • Linienflüge Zürich – Porto – Zürich mit TAP (Basis G/L/W-Klasse), höhere Klasse gegen Zuschlag (auch ab/bis Genf möglich) • Transfer Flughafen – Schiff – Flughafen • Bordreiseleitung (deutsch) • Ausflugsbegleitung (deutsch) • Schleusen- und Hafengebühren
Nicht inbegriffen: Versicherungen, Ausflüge, Getränke, Trinkgelder(Empfehlung der Reederei: 10.– € p.P./Tag), Auftragspauschale Fr. 35.– pro Auftrag (entfällt bei Buchung über www.thurgautravel.ch).
Reiseprogramm MS Douro Cruiser Leicht geändertes Programm (auf Anfrage).
Preise p.P. in Fr. (vor Rabattabzug) 2-Bettkabine Hauptdeck 2-Bettkabine Oberdeck Zuschlag 2-Bettkabine Alleinbenutzung Hauptdeck Oberdeck Ausflugspaket (5 Ausflüge) Annullations- und Extrarückreisevers.
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rätsel & spiele
Migros-Magazin | Nr. 2, 9. JaNuar 2012 |
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UnterhaltUng | 99
SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN
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Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.
3
6 1 Auflösung Nr. 1: 826 Und so nehmen Sie teil 3 2 6 3 5 2 4 9 1 8 7 Gewinner Nr. 52: Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz). 4 7 8 5 1 3 6 2 9 6 7 Madeleine BaumSMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen 1 9 2 6 8 7 4 5 3 und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans 9 2 1 7 3 5 8 6 4 gartner, Givrins VD; 1 4 Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen 3 5 5 4 7 8 2 6 3 9 1 Claudia Portmann, 8 6 3 1 9 4 5 7 2 Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich 2 8 4 9 6 1 7 3 5 St. Erhard LU; 8 9 7 1 9 3 5 8 2 4 6 Anja Waber, Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel 3 5 6 4 7 2 9 1 8 Kleingurmels FR; 2 6 8 4 Aldo Manzetti, Teilnahmeschluss: Sonntag, 15.1.2012, 24 Uhr 2 6 5 4 Basel; Armin Gugerli, Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. 8 9 7 Emmenbrücke LU Keine Barauszahlung. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Anzeige
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Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch Publizistische Leitung: Monica Glisenti Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Schmid (Leitung), rea Tschumi Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Can (jjc)
Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj) Produzent: andrej abplanalp (aa) Korrektorat: Heinz Stocker Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), almut Berger (aLB), ruth Brüderlin (brü), Nathalie Bursac´ (nb, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), ralf Kaminski (rK), Daniel Schifferle (dse, verantw. Leben), reto E. Wild (rw) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Jean-Sébastien Clément (jsc), Béatrice Eigenmann (be), andreas Dürrenberger (DÜ), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.)
Hurghada
1 Woche
CHF 495
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Ab Zürich nach Hurghada mit Hello statt CHF 795 am Sa. 14., 21.1.*, 4.*, 11., 18.2.12 * Zuschlag CHF 150 Jungle Resort & Aqua Park B B B B i, Hurghada, Doppel mit all inclusive
Kenya
1 Woche
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Ab Zürich nach Mombasa mit Edelweiss Air am So. 5., 12., 19.2.12 Papillon Lagoon Reef B B B, Südküste, Doppel Standard mit all inclusive
Thailand
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Malediven Ab Zürich nach Male mit Edelweiss Air am Mo./Fr. 30.1., 6., 13.*, 17.*, 20.*, 24.2.12* Club Faru B B i, Nord Male Atoll, Doppel mit all inclusive
Layout: Daniel Eggspühler (art Director), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: rené Feller, Martin Frank, reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis
Geschäftsbereich Verlag: Patrick Wehrli (Leitung), verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 70 Fax: 058 577 13 71 Lesermarkt: alexander Oeschger (Leitung) Anzeigen: Thomas Brügger (Leitung a.i.) Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung)
Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Doris Fischer Honorarwesen: Nadja Thoma
CHFstatt1595 CHF 2443 * Zuschlag CHF 200
1 Woche
HM K MLE FARU 0102
New Media: Sarah Ettlinger (Leitung), reto Meisser, Nicole Demarmels, Pascal Ochsenbein
Verl.-Woche CHF 400
1 Woche
HM K IKHA KHAMER 0507
Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Can (jjc, Leitung), Gerda Portner (GP), Heidi Bacchilega (HB), anna Bürgin (aB), Dora Horvath (DH), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Claudia Schmidt (CS), Jacqueline Vinzelberg (JV), anette Wolffram (a.W.)
CHFstatt1195 CHF 2443
CHFstatt1895 CHF 2529 Verl.-Woche CHF 900 * Zuschlag CHF 100
Media-Services: Patrick rohner (Leitung) anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino aG, Bern Tamedia aG, Zürich ringier Print aG, adligenswil
PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN.
Alpamare: Spass und Erh
Das Alpamare in Pfäffikon SZ ist der grösste überdachte Wasserpark in Europa. Seit über 30 Jahren bietet es das ganze Jahr Spass, Action und Erholung. Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter: das Alpamare im schwyzerischen Pfäffikon ist immer einen Besuch wert. Im attraktiv gestalteten Aussenbereich befindet sich die Alpa-Therme. Hier kann man sich im warmen Wasser erholen und die Massagedüsen, Sprudelliegen, Unterwassermusik und Wasserfallgrotte geniessen. Die je nach Saison zwischen 28 und 32 Grad warme Sole-Therme bietet besonders
bei eisiger Kälte ein ganz spezielles Erlebnis. Umgeben von glitzerndem Eis und Schnee ist das wärmende Wasser Entspannung pur. Einzigartige Wasserrutschbahnen Wer den Adrenalinkick sucht, kommt auf den zehn einzigartigen Wasserrutschbahnen auf seine Kosten. Und ein weiteres Highlight: das Wellenbad, das jede halbe Stunde mit bis zu einem Meter hohen Wellen aufwartet. Sportangebot für Landratten Bewegen kann man sich alternativ oder ergänzend auch im hauseigenen Fitness-
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FÜR FRAGEN RUND UM CUMULUS: CUMULUS-INFOLINE: 0848 85 0848
MEINE WELT 102 |
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KATHRIN SPRECHER
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Nr. 2, 9. JaNuar 2012 | MIGROS-MAGAZIN |
«Dirty Dancing habe ich sicher schon 50-mal gesehen»
Kathrin Sprecher hat mit sechs Deutschschweizer Landfrauen um die Wette gekocht – und gewonnen: Seit die Dreharbeiten zur fünften Ausgabe von «SF bi de Lüt – Landfrauenküche» vorbei sind, hat die Superlandfrau endlich wieder Zeit für ihre Familie und ihr gemütliches Bündner Heimetli.
Name: Kathrin Sprecher (36) Sternzeichen: Widder Wohnort: Langwies Gr
Warum leben Sie in Langwies? Mein Mann ist hier aufgewachsen und hat den Bauernhof seiner Eltern über nommen. Ich schätze es sehr, dass wir etwas ausserhalb des Dorfes wohnen; es ist ruhig, und die Kinder haben viel Platz. Wo würden Sie gerne leben? Mir gefällt es hier sehr. Ich war noch nie weit weg in den Ferien, daher zieht es mich auch nicht in die grosse weite Welt. Ich mag die kleinen Dörfer, wo alle an packen und eine Gemeinschaft bilden. Beruf und Lebenslauf: Bäuerin, Mutter, Hausfrau, Metzgerin. Verheiratet mit Peter (40), drei Kinder: Esther (13), Priska (12) und Jann (9). Aufgewachsen auf einem Bauernhof in Schiers, später Kochlehre. Mit 22 habe ich geheiratet und wurde Bäuerin. Mein Lebensmotto: Gehe jeden Tag mit einer grossen Por tion Gottvertrauen ans Leben heran! Was ich mag: Geselligkeit, Ehrlichkeit, Ordnung und den Winter – das ist eine ruhige Zeit für die Bauern, weil der grösste Teil der Arbeit unter dem Schnee liegt. Was ich nicht mag: Grosse Menschenmassen, Schnee auf der Strasse, Meeresfrüchte, Streit und meinen Kindern bei den Mathematik Hausaufgaben helfen. Was ich an mir mag: Ich bin ein Organisationstalent, und es braucht viel, um mich aus der Ruhe zu bringen. Was ich an mir nicht mag: Manchmal fehlt mir ein wenig das Selbstvertrauen – aber das kann man ja zum Glück lernen. Mein Lieblingsessen: Die mit Käse überbackenen Pazöggel meiner Mutter. Mein Lieblingsfilm: «Dirty Dancing» habe ich mit 15 Jahren zum ersten Mal und bis heute sicher schon 50mal gesehen. Text: Nathalie Bursac´ Bilder: Christian Benedikt
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MEINE WELT
MIGROS-MAGAZIN | NR. 2, 9. JANUAR 2012 |
KATHRIN SPRECHER | 103
Mein Zuhause
«Unser Haus wurde 1994 errichtet. Vom Wohnzimmer aus haben wir eine wunderschöne Aussicht. Auf dem gleichen Grundstück wohnen auch die Schwiegermutter und mein Schwager mit seiner Familie.»
Mein Hobby
«Erst seit vier Jahren spiele ich Klarinette. Es ist ein schwieriges Instrument. Aber mir fehlt momentan die Disziplin, um regelmässig zu üben. Mit meinem Sohn Jann (9) übe ich hie und da, aber er ist auf seinem Schwiizerörgeli viel besser als ich.»
Mein Arbeitsort
«Ich arbeite ungefähr die Hälfte der Woche in der hauseigenen Metzgerei, je nach Saison auch spätabends. Mein Mann ist für das Grobe zuständig und ich für die Feinarbeit.»
Mein Liebster
«Meinen Mann Peter (40) zu heiraten und mit ihm eine Familie zu gründen, war mein bester Entscheid. Ich wollte eigentlich nie Bäuerin werden, aber jetzt würde ich mein Leben nicht mehr eintauschen wollen.»
Mein Ding
«Ich wollte schon lange eine eigene Tracht kaufen. Vor fünf Jahren habe ich mir dann endlich eine geleistet. Es dauert jeweils 20 Minuten, bis ich sie angezogen habe, und sie ist ziemlich schwer. Ich trage sie an den Dorffesten oder wenn Gemeindewahlen anstehen.»
Mein Produkt
«Ich liebe Süsses, vor allem Schokolade. Müsli ist unser Familienfrühstück; ich greife meistens zum Farmer-CrocMüsli mit Schoggistückchen.»
Mein Sieg
«Es hat viel Mut gekostet, mich für die ‹Landfrauenküche› anzumelden. Aber es war eine tolle Erfahrung, auch wenn ich einige Wochenenden von Zuhause weg war. Mit dem Sieg hätte ich niemals gerechnet.»
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