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Migros-Magazin-01-2019-d-LU

Page 1

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Endlich fit: Wie Sie gute Vorsätze auch wirklich umsetzen Seite 61

MM1, 31.12.2018 migrosmagazin.ch

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Michael Elsener bringt die Satire zurĂźck in die Stube Bild: Michael Sieber

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Migusto: Koreanisch S. 33 | Januar-Agenda S. 30 | Marina Carobbios Welt S. 78


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MM1, 31.12.2018  7

A

Neujahrsbotschaft

Liebe Kundinnen und Kunden, liebe Genossenschafterinnen und Genossenschafter

Am letzten Tag des Jahres fragen sich viele von uns, ob und wie sich die Welt im nächsten Jahr verändern werde. Anhaltende Wirtschaftskrisen auch im nahen europäischen Ausland, Terror­ anschläge, ungelöste Migrationsfragen und die ­rasant fortschrei­ tende Digitalisierung erzeugen nicht nur Ängste und Unsicher­ heit, sondern den Wunsch nach schnellen Lösungen und end­gül­tigen Wahrheiten. Die enorme Geschwindigkeit, mit der sich unser Alltag verändert, wirkt sich auch auf das Zusammenleben von Nationen, Staaten und Menschen aus: Vielerorts ringt man sich nur noch ungern gemeinsam zu Lösungen durch und blockiert sich lieber gegenseitig. Anstelle der Suche nach dem ­Gemeinsamen wird das Trennende betont. Was diese Entwicklung mit sich bringt, zeigen die aktuelle Weltpolitik ebenso wie die zunehmend ­gehässigen Kommentare in den sozialen Medien. Allzu oft geht vergessen, dass die wachsende Komplexität unseres Lebens ein Bekenntnis zum Miteinander statt zum Nebeneinander bedingt. Als Gottlieb Duttweiler 1941 den Grundstein für die heutige Migros legte, indem er die damalige Aktiengesellschaft in eine Genossenschaft umwandelte und die Anteile an seine Kunden verschenkte, bekannte er sich zum Miteinander. Integration statt Abgrenzung, so lautete seine Devise. Er begriff die Kunden nicht nur als Konsumenten, sondern als Bürger und Menschen mit ihren sozialen, kulturellen und gesellschaftlichen Wünschen und Bedürfnissen, die es ernst zu nehmen galt. Aus seinen Ge­ danken und 15 Thesen entstand schliesslich die «Idee Migros»: der kompromiss­lose Einsatz für die Bedürfnisse der Konsumen­ ten und ein breites freiwilliges Engagement für den Zusam­ menhalt in der Gesellschaft. Diese Idee wird heute vielleicht nicht mehr so stark wahrgenommen wie zur Gründerzeit, aber sie hat nichts von ihrer Strahlkraft verloren.

Bild: Véronique Hoegger

Für die Migros stellt sich deshalb nicht die Frage, ob sie ihren Grund­sätzen treu bleiben kann, sondern wie sie es kann und was sie tun muss, um weiterhin erfolgreich zu bleiben. Denn der zunehmende Wettbewerb mit internationalen Anbietern, neue Technologien und die ständige Veränderung von Nach­ frage und Angebot verlangen auch von der Migros, noch schnel­ ler und effizienter zu produ­zieren, zu verteilen und zu verkaufen. Das kann die Migros nur, wenn sie sich aufmacht und in wach­

sender Dynamik die geeigneten Voraus­setzungen schafft, um Ihnen laufend weitere i­ nnovative Produkte und Services mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis anzubieten. In der ­Migros wird sich daher in den kommenden Jahren einiges ver­ ändern und bewegen, aber nie soll leichtfertig gefährdet werden, was bereits erreicht wurde: der Zusammenhalt vieler verschie­ dener Menschen, Kulturen und Regionen durch die verbindende genossenschaftliche «Idee Migros», die uns stark gemacht hat. Eine wirtschaftlich gesunde und erfolgreiche Migros muss auch in Zukunft in der Lage sein, ihre grosse Verantwortung für die Mitarbeitenden, die Gesellschaft und die Umwelt un­ eingeschränkt wahrzunehmen. Aktuelle Zahlen und Resultate bestärken uns dabei: 2018 hat die Migros über 122,4 Millionen Franken allein in Bildung, Kultur und Freizeit investiert und damit Tausenden von Menschen in unserem Land einen Zugang zu Aus- und Weiterbildung, zu kulturellen, sozialen und sport­ lichen Aktivitäten ermöglicht. Im gleichen Jahr wurde die ­Migros als Unternehmen mit dem schweizweit besten Ruf ausgezeichnet und zur weltweit nachhaltigsten Detail­händlerin gekürt. Diese Auszeichnungen, liebe Kundin­ nen und K ­ unden, verdanken wir auch Ihnen: dem Vertrauen, das Sie uns und ­unseren mehr als 100 000 Mit­ arbeitenden jeden Tag von Neuem entgegenbringen. In diesem Sinne danke ich Ihnen für Ihre Treue und Ihre fortwährende Loyalität und wün­ sche Ihnen und Ihren Liebsten von Herzen ein frohes neues Jahr. Möge es Ihnen sowohl grossartige Momente des Glücks als auch viele kleine Freuden im Alltag bescheren. Ihr Fabrice Zumbrunnen Präsident der Generaldirektion des Migros-Genossenschafts-Bundes

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Darauf freuen wir uns Fabelhaft Am 1. Januar erzählen ­Fabelwesen und Tiere wie Drache, Hirsch und Kuh im Landesmu­seum in Zürich ihre Geschichten. Für Kinder ab 5 Jahren. Den Nagel auf den Kopf getroffen In Winterthur findet am 5. Januar ein Rundgang durch die Nagelfabrik statt. Ein Erlebnis für Auge und Ohr.

Unnützes Wissen

Gebäude und ihre Eigenarten Die Fassade der Hamburger Elbphilharmonie ­besteht aus rund 1100 Glasscheiben.

Bilder: iStock, Urs Flüeler/Keystone, Herbert Zimmermann

Bild der Woche Mit Weihnachten bringen wir allerhand Tiere in Verbindung: die Schafe, die mit ihren Hirten das Jesuskind an der Krippe besuchten; den Esel, der den Samichlaus zu den Kindern nach Hause begleitet; die Rentiere, die den Schlitten des Weihnachtsmanns ziehen. Aber Bären? Die kamen bis jetzt nicht vor zu Weihnachten. Das ändert nun der Syrische Braunbär namens Takis, der im Tierpark Goldau SZ daheim ist. Für ihn gab es am 24. Dezember eine Weihnachtsüberraschung: Seinen Festschmaus durfte er von einem Tannenbaum abknabbern. Fast sieht es aus, als würde er das Bäumchen fällen ...

zweipunktnull

Entschuldigung, wie digital sind Sie? Valentina Conte (17) Detailhandelsangestellte, Küssnacht am Rigi So informiere ich mich «Mit Social Media» Dafür bin ich zu alt «Ich nutze kein einziges Game. Es interessiert mich nicht.» Da bin ich analog «Zahlungen erledige ich nicht im ­Onlinebanking.»

Liebste App: Instagram

Die Gepäckförderanlage des Flughafens Frankfurt/Main hat eine Gesamtlänge von 81 Kilometern. In das Empire State Building schlagen im Durchschnitt 23 Blitze pro Jahr ein. Der Eiffelturm in Paris sollte ursprünglich 20 Jahre nach seiner Eröffnung abgerissen und verkauft werden. Die Präsidentensuite im Berliner Hotel Adlon verfügt über einen Panic-Room, eine Art hochsicheren Zufluchtsraum. Quellen: Neon, bild.de


10  MM1, 31.12.2018 | MENSCHEN

Silvester bei Ueli Maurer

Illustration: illumüller

Wie der neue Bundespräsident wohl das frische Jahr einläutet? Nicht, dass wir wüssten, dass Blochers mit im Fonduepfännli rühren und Tochter Sidonia das Neujahrskonzert geigt. Aber nach der satirischen Weihnachts-Homestory bei der ­Juso-­Präsidentin Tamara Funiciello ist zum Silvester nun ein Blick ins Maurersche Wohnzimmer angesagt.

Carte blanche Der Illustrator Daniel Müller (­Illumüller) ­zeichnet ­festfreudige Promis Teil 5


MENSCHEN | MM1, 31.12.2018  11


12  MM1, 31.12.2018 | MENSCHEN

Perfekt fürs Studentenbudget Annick von Ziegler (20), Hotelfachschülerin «Ich besuche in Lausanne die Hotel­ fachschule. Die ersten sechs Monate wohnten wir in der Schule. Jetzt absol­ viere ich ein Praktikum in Basel. Natür­ lich habe ich WG-Zimmer angeschaut, die waren mir aber alle viel zu teuer. Meine Eltern schlugen vor, auf der Site von Projekt Interim etwas zu suchen. Ich hatte Glück, denn diese Wohnung mitten in Basel ist perfekt: Sie passt zu meinem Studentenbudget und ist genau für die Dauer meines Prakti­ kums befristet. Sie ist auch wesentlich grösser als die WG-Zimmer, die ich ge­ sehen habe. Und ich optimiere zusätz­ lich, denn ein Zimmer habe ich an eine Studentin untervermietet. Vielleicht ist es ein bisschen stressig, beim Einzug schon das Auszugsdatum zu kennen. Aber ich muss ja sowieso wieder aus Basel weg. Ich glaube, man wohnt anders, wenn die Wohnung befristet ist. Aber ich richte sehr gern ein, da­ rum habe ich die Wände gestrichen und es mir gemütlich gemacht. Ein Vorteil: Ich darf so viele Löcher in die Wände bohren, wie ich will, denn der alte Wohnblock wird nächstes Jahr abgerissen. Aber ich muss auch selbst anpacken, wenn etwas kaputtgeht. Die Rollläden etwa sind inzwischen fast alle mit Klebeband fixiert. Aber es ist ja nur noch für zwei Monate so. Danach suche ich mit drei Freunden eine Wohnung in Lausanne, am liebsten bis zum Ende des Studiums. Sie darf also wieder befristet sein.»

Weitere Zwischennutzer auf den Seiten 15 und 17.


MENSCHEN | MM1, 31.12.2018  13

Immobilien

Zwischenwohnen

Wer eine neue Wohnung oder ein neues Ladenlokal sucht, ist oft mit hohen Kosten konfrontiert. Abhilfe schafft die Firma Projekt Interim: Sie vermittelt freie Räume an Zwischennutzer – zu einmalig günstigen Konditionen. Text: Dinah Leuenberger  Bilder: Franziska Frutiger

Ü

ber sieben Millionen Qua­ dratmeter leere Wohnun­ gen, Villen, Büros, Ateliers und Geschäfte: Die Schweiz ist sozusagen voll von leeren Räumen. Gleich­zeitig sind Tausende auf der Suche nach einer neuen Bleibe, einer neuen Ladenfläche oder dem per­ fekten Büro. Für die flexiblen unter ihnen hat Projekt Interim eine Lö­ sung. Die Zürcher Firma vermittelt Räume zur Zwischennutzung und macht damit Leerstände allen zugäng­ lich. So etwa das erste Zürcher Alu­ gebäude, ein altes Wasserreservoir oder ein ehemaliger Firmenhauptsitz. Weil die Räume nur für eine befristete Zeit zur Verfügung stehen – beispiels­ weise vor einer Renovation – , liegt die Miete zwischen 10 und 40 Prozent des üblichen Marktpreises. Wer sind die Zwischenmieter? «Eine befristete Lösung kann in jeder Lebenslage passend sein», sagt Lukas Amacher, einer der Gründungs­partner von Projekt Interim. Vom Studenten bis zur Seniorin, vom kleinen Restau­ rant bis zur neugegründeten Firma: In den zwischengenutzten Immobi­ lien käme alles zusammen. Der ge­ meinsame Nenner sei die Flexibilität.

Sie sorge auch dafür, dass sich schnell ein Austausch einstellt. «Der Netz­ werkgedanke ist uns wichtig. Wir ach­ ten darauf, dass wir bei grösseren Ob­ jekten eine gute Mischung hinbekom­ men», sagt der 30-Jährige. So kommen die Zwischennutzer in Kontakt mit einem bunten Mix von Menschen aus anderen Branchen und Lebenslagen. Neues erschaffen

Zwischennutzung über Projekt Inte­ rim ist nicht komplett anders als her­ kömmliches Mieten. Im Finden und beim Service liegt der Unterschied: ­Interessenten finden die Ausschrei­ bungen für die Räume nur über den Interims-Newsletter. Und Zwischen­ nutzer müssen wissen: «Aufgrund der tiefen Preise ist auch unser Service-­Level niedrig. Wir rücken nicht für jede kaputte Glühbirne aus. Man bekommt, wofür man bezahlt», sagt Lukas Amacher. Auch Ladenflächen sind im An­ gebot. «Wir wollen, dass Neues er­ schaffen wird. Dank des geringeren Risikos können Start­-up-Unterneh­ merinnen und -Unternehmer in einer Zwischennutzung vieles aus­ probieren.» Im Alugebäude im Zür­

cher Seefeld etwa sind momentan 40 Start-ups und Kleinfirmen tem­ porär untergebracht. Amacher: «Das generiert eine Wahnsinnsstimmung.» 2013 gründete er mit dem Architek­ ten Lorenzo Kettmeir und dem Anwalt Raffael Büchi Projekt Interim. Ama­ cher ist Musiker und kam auf der Suche nach einem Raum für seine Band auf die Idee, mit leeren Räumen ins Geschäft zu kommen. Inzwischen sind in Zürich, Bern und Basel über 130 Zwischennutzungsprojekte reali­ siert, mit teilweise über 100 Zwischen­ nutzern in unterschiedlichen Gebäu­ den. «Als Immobilieneigentümer macht man damit keinen Gewinn», sagt Amacher. Das sei juristisch auch gar nicht erlaubt. Man decke mit der Gebrauchsleihe lediglich die Heiz- und Unterhaltskosten, die ja auch leere Gebäude verursachten. Für Projekt Interim ist jedes Ge­ bäude einzigartig. «Das alte Wasser­ reservoir in Zürich Wipkingen hatte grossen Charme. Die Zwischennutzer organisierten dort Konzerte und Kulturveranstaltungen.» Am meisten gefragt sind aber Wohnungen. MM Info: projekt-interim.ch


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MENSCHEN | MM1, 31.12.2018  15

«Das einzig Negative an unserer Zwischennutzung ist, dass wir hier wieder rausmüssen.» Nikolas Kerl (35), Zwischennutzer

Nikolas Kerl, Unternehmer

Temporär mutig «Ich führe einen Online-Shop für Küchenund Essutensilien. Mit zwei Kolleginnen, die einen Shop für Kunstprints aufgebaut haben, hatte ich die Idee, in der Weihnachtszeit wegen der Kundennähe einen Pop-up-Store zu eröffnen. Sie kannten Projekt Interim; schnell fanden wir das Lokal am Zürcher Löwenplatz. Wir schlossen uns mit einem weiteren Geschäft zusammen und bewarben uns um den Raum – so entstand der Concept Store «Zuhause bis 2018»* mit Kunstprints, Küchenutensilien und Vintage-Möbeln. Einmalige Chance: Unter normalen Umständen wäre es niemals möglich, an dieser Lage eine Ladenfläche für Haushaltsprodukte zu mieten. Wir bezahlen weit weniger als üblich und teilen uns Risiko und Verantwortung, dadurch wurden wir mutiger. Natürlich waren es nicht nur zweieinhalb Jahre Judihui. So ein Projekt generiert Reibereien. Aber wir konnten enorm voneinander lernen. Nächsten Monat schliesst der Store, weil das Haus renoviert wird. Das ist auch tatsächlich das einzig Negative: dass wir hier rausmüssen. Wir würden es alle sofort wieder tun!» *«Slow Goods» von Nikolas Kerl (im Bild), «We show off» von Andrea Forgacs und Jovana Hitz und «Bliss» von Robert Lenz und Thomas Beyeler führten zusammen den Concept Store «Zuhause bis 2018», der Ende Dezember, seine Türen schliesst.


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Tag 1 Zürich > St. Petersburg Flug nach St. Petersburg. Transfer zur Alexander Borodin. Tag 2 St. Petersburg Sie entdecken St. Petersburg auf einer Stadtrundfahrt*. Anschliessend Besichtigung der Parkanlage Peterhof (fakultativ). Tag 3 St. Petersburg Heute besuchen Sie das Eremitage-Museum*. Erleben Sie ausserdem den Katharinenpalast mit dem berühmten Bernsteinzimmer (fakultativ). Tag 4 Mandrogi In Mandrogi erleben Sie das etwas andere Russland – bodenständig und traditionell. Erleben Sie Musik der Region und kosten Sie einen Schaschlikspiess*. Tag 5 Kishi Inmitten des Onegasees liegt die kleine Insel Kishi mit ihrer märchenhaften Holzkirche. Rundgang*. Tag 6 Gorizy Ausflug zum 10 km entfernten Kirillow-Belozerskij-Kloster*. Im Jahr 1397 vom Mönch Kirill gegründet, war es lange Zeit ein wichtiges religiöses Machtzentrum. Tag 7 Jaroslawl Die alte Kaufmannsstadt gehört zu den bedeutendsten Städten rund um Moskau, dem Goldenen Ring. Stadtrundfahrt* in der alten Kaufmannsstadt Jaroslawl.

Tag 8 Uglitsch Ihr Schiff erreicht einen der ältesten und bedeutensten Orte an der Wolga. Sie besuchen die Erlöserkathedrale und den Kreml von Uglitsch*. Tag 9 Moskau Stadtrundfahrt* in der russischen Hauptstadt. Abendausflug in die Moskauer Metro (fakultativ). Tag 10 Moskau Heute besuchen Sie den Moskauer Kreml*. Tag 11 Moskau > Zürich Transfer und Rückflug nach Zürich. Route 2 Moskau – St. Petersburg Reise in umgekehrter Richtung. Detailprogramm auf Anfrage. * Ausflugspaket inklusive

Die Alexander Borodin***+ wurde 1977 gebaut und 2005 renoviert. Die max. Passagieranzahl liegt bei 224 Gästen und 80 Besatzungsmitgliedern. Das Schiff hat 1 Restaurant, 2 Bars, Souvenir-Shop, Konferenzsaal, Wäscheservice, Lift und Bordarzt. Alle Kabinen liegen aussen und verfügen über zu öffnende Panoramafenster (ausser Kabinen 200 und 201 die über nicht zu öffnende Panoramafenster verfügen). Die Kabinen sind mit individuell regulierbarer Klimaanlage/Heizung, Dusche/WC, Safe, Bordradio und Wandschrank ausgestattet.

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MENSCHEN | MM1, 31.12.2018  17

«Eine Aussicht aus dem 17. Stock hat man definitiv nicht in jedem Büro. Und das für 260 Franken im Monat.» Beatrice Kaufmann (43), Zwischennutzerin

Beatrice Kaufmann, Illustratorin und Grafikerin

Das Arbeiten im Büro testen «Ich wohne direkt ­neben dem Hochhaus Omu 93, dem 72 Meter hohen ehemaligen Swisscom-­Turm in Bern. Lange war das ein düsterer Block, weil er leerstand. Seit dort Büros zur Zwischennutzung angeboten werden, leuchten abends die Fenster. Das finde ich schön. Ich arbeitete viel von zu Hause aus, weil ich Kinder habe. Aber das war immer etwas ungünstig. Als ich erfuhr, dass in den 17 Stockwerken neue Büros zwischengenutzt werden können, meldete ich mich sofort. Vom heimischen Keller in den 16. Stock – keine schlechte Entwicklung. Und erst noch zu diesem Preis: 260 Franken für das Büro mit allem Drum und Dran. Das ist für mich die ideale Gelegenheit, zu testen, ob für mich diese Art des Arbeitens funktioniert. Ich finde es spannend, dass so viele kreative Leute zusammenkommen; mit meinen Nachbarn tausche ich mich aus und trinke auch mal Kaffee mit ihnen. Das schätze ich. Und weil die Liftfahrt in den 16. Stock eine Weile dauert, hat man Zeit für kurze Gespräche mit neuen Menschen. Oben angekommen, geniesse ich jeden Morgen die Aussicht – die hat man definitiv nicht in jedem Büro. Ob ich mich am Ende des Projekts wieder im heimischen Keller einrichten kann?»


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Ihr Reiseprogramm: 1. Tag – Anreise in die Südtoskana Fahrt im komfortablen Extrabus in die Südtoskana, wo wir in unserem Hotel mit dem Nachtessen erwartet werden. 2. Tag – Elba Durch schöne Landschaften fahren wir nach Piombino, wo uns unser Fährschiff für die kurze Überfahrt nach Elba erwartet. Bei einer beeindruckenden Insel-Rundfahrt zeigen wir Ihnen dann die Vielfältigkeit des kleinen Juwels im Mittelmeer. Erfahren Sie dabei allerlei aus der bewegten Geschichte und freuen Sie sich auf ein wunderschönes Naturparadies mit farbenprächtigen Blumen und Pflanzen, glasklarem Wasser, bizarren Felsenklippen und wildromantischen Buchten. Am Abend Fährüberfahrt zurück aufs Festland und Rückfahrt ins Hotel. 3. Tag – Albaner Berge & Frascati Auf unserem Weg Richtung Golf von Gaeta passieren wir die Albaner Berge. Die südöstlich von Rom gelegene Gegend ist bekannt für ihren Wein (Frascati) und dient vielen Römern als Naherholungsgebiet. In Frascati bietet sich uns ein atemberaubender Blick auf Rom. In einer

typischen Cantina werden wir hier zu einem feinen Mittagessen erwartet. Danach Weiterfahrt zum Golf von Gaeta, unserem idealen Ausgangsort für die nächsten Tage. 4. Tag – Capri Halten Sie Ihren Fotoapparat bereit – mit Capri erwartet uns heute eine der schönsten Inseln der Welt! Schon die Einfahrt mit dem Schiff in den Hafen mit den pittoresken, bunten Häusern wird Sie begeistern. Wir beobachten das mondäne Leben auf der weltberühmten Piazzetta, spazieren zu den wunderschönen Augustus Gärten (Eintritt inkludiert) und geniessen die traumhafte Aussicht auf die Faraglioni-Felsen – fantastisch! Am späten Nachmittag Rückfahrt mit dem Schiff nach Neapel und von da mit dem Bus ins Hotel. 5. Tag - Ischia Nach dem Frühstück fahren wir zum Hafen von Pozzuoli, von wo aus wir mit dem Schiff auf Ischia übersetzen. Bei einer herrlichen Panoramafahrt lernen wir dann die dritte Inselperle unserer Reise kennen. Hinter bizarren Steilküsten und kleinen Sandbuchten tauchen Weingärten und kleine Dörfer mit ineinander verschachtelten Häusern auf.

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MENSCHEN | MM1, 31.12.2018  19

Bänz Friedli

Die kleinen Dinge Unterwegs im Osten Deutschlands. Laut ­Kalender war Hochsommer, doch es regnete seit Tagen, und das nasskalte Grau passte zur Tristesse der Umgebung. Ein Schriftzug an farbloser Fassade kündet von versunkener Zeit: «Film-Palast». Die Lettern prangen seit 1957, Filme aber werden längst keine mehr gezeigt. «DDR-Museum», verrät stattdessen eine Blache, notdürftig ans Geländer gezurrt, und das Museum ist mehr Sammelsurium denn Ausstellungsraum. Lauter ­Alltagsgegenstände sind zu sehen, Limo­ nade­flaschen, Sportabzeichen, Handmixer, wild durcheinander. Dazu, aus Zeiten, als die Versorgungslage wieder mal prekär war, das Schild «Heute keine Ware».

Bild: Vera Hartmann

Bänz Friedli (53) plädiert für das Erinnern.

Stell dir vor, man hätte dir von heute auf morgen gesagt, alles, was dein Leben aus­gemacht habe, sei wertlos geworden: Plüschtiere, Kassettenrecorder, Gutenachtgeschichten, der Sportverein deiner Jugend, dein B ­ etrieb, samt Kinderkrippe. So muss es für ­die Menschen in der DDR ­gewesen sein, vor bald 30 Jahren. Selbst­ verständliches, Geläu­figes, Liebgewonne­nes – plötzlich weg. Das Gleiche wird dir in ähnlicher Form neu verkauft, bloss nicht mehr in der Sowjetunion hergestellt, sondern made in USA. Die Firma, ohne Krippe, gehört nun neuen Investoren. Warum hatte ich mir das in den Jahren ­ seit 1989 nie überlegt? Wie die Leute all der kleinen Dinge beraubt worden waren.

Der ­Zufall wollte, dass ich gerade «Beste ­Absichten» las, den Roman über eine Rockband aus der DDR, die nach der Wende ­auseinanderbricht. Und natürlich war das kein Zufall: ­­Der Band hatte in einer Buchhandlung in Neubrandenburg prominent ausgelegen, er musste mir ins Auge springen. Der Autor, Thomas Brussig, wertet nicht, er erzählt e­ infach nur: vom verrückten Umbruch, vom völlig neuen Leben nach dem Mauerfall, das manche überrumpelte, andere beflügelte. Als im Herbst dann «Gundermann» ins Kino kam, glaubte ich zunächst, der Film sei erfunden. Aber nein, den singenden ­Baggerführer aus Hoyerswerda hatte es wirklich gegeben. Wie kommt es bloss, dass ich von all den DDR-Abtrünnigen – Wolf Biermann, Bettina Wegner, Stephan Krawczyk – noch LPs besitze, von Gerhard Gundermann aber, der geblieben war, nie gehört habe? Es ist an der Zeit, den Alltag in der DDR in Er­innerung zu rufen. Wir wissen viel zu wenig. Man versprach diesen Menschen «blühende Landschaften» und liess sie dann allein mit ihrer Geschichte, ihren Ängsten, ihrer Frustration. Das bedeutet nicht, dass ich die fremdenfeindlichen Aufmärsche in Deutschlands Osten gutheisse. Wir müssen nur anerkennen, dass es diese Zeit überhaupt gegeben hat und dass die Erinnerung dieser Menschen nicht wertlos ist. Denn stell dir vor, man hätte dir von heute auf morgen gesagt … MM

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20  MM1, 31.12.2018 | MENSCHEN Michael Elsener

«Eine Demokratie braucht Satire, die an die Grenzen geht» Am 20. Januar startet Michael Elseners neue satirische Polit-Show «Late Update» im Schweizer Fernsehen. Der Comedian über die grossen Fussstapfen von «Giacobbo/Müller», Promiparodien, schnelle Deutsche – und seinen Wunsch fürs 2019. Interview: Sabine Lüthi, Ralf Kaminski Bilder: Michael Sieber


MENSCHEN | MM1, 31.12.2018  21

Schaut (noch) zuversichtlich ins neue Jahr: Politsatiriker Michael Elsener


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MENSCHEN | MM1, 31.12.2018  23

Michael Elsener, wie feiern Sie Silvester? Ich trete an einem Firmenfest auf, das auch ein Geburtstagsfest ist. Eigentlich wollte ich mir den Abend freihalten, liess mich aber überreden. Danach wird mit Freunden ge­feiert. Wir haben schon einen Plan: den Auftritt einer befreundeten Truppe crashen. Wenn Sie Teil einer Tischbombe wären, als was kämen Sie raus? Tischbombentauglich ist nur meine Frisur. Ich käme wohl als gut gemeinter R ­ atschlag raus: Feiern Sie Silvester mit dem Genfer Stadtrat, bei dem gibts Champagner bis 6 Uhr morgens.

«Grundsätzlich gibt es für mich keine Tabus oder Denkverbote.» Politisch werden Sie ab Januar auch im Schweizer Fernsehen. Sie treten mit «Late Update» in die Fussstapfen von ­«Giacobbo/Müller». Was erwartet das Publikum? Zuerst mal: Ich freue mich sehr auf die ­Sendung. Darin fliesst alles zusammen, was ich in den letzten Jahren gemacht habe: meine Arbeit als Comedian, als Host einer Talkshow, mein Politikwissenschafts-­ studium und Journalismus. Das fühlt sich erfüllend an. Die Zuschauer erwartet eine Show, die Aktualitäten politsatirisch aufarbeitet. Mein Ziel ist es, lustvoll über ­politische Inhalte zu reden. Etwas genauer, bitte. Zuerst kommentiere ich die Aktualität, dann ordne ich sie mit Comedy-Freunden wie Renato Kaiser, Matto Kämpf oder Patti Basler ein. Ich talke mit einem prominenten Gast und tauche schliesslich etwas tiefer in ein Thema ein, das nicht voll aktuell ist. Für all das kann ich mit einem wunderbaren Team zusammenarbeiten. Wie viel Zeit vergeht, bis ein Sketch steht? Zu viel! Immer mehr als erwartet. Es lässt sich nicht genau kalkulieren, wie lange ich an etwas arbeite, vieles läuft auch ­parallel. Der eigentliche Denkprozess ­passiert nicht am Pult, sondern beim Joggen oder wenn ich mit Freunden abends am ­Kochen bin. Und manchmal werfen wir alles über den Haufen und fangen wieder von vorne an. Als Satiriker beziehen Sie ja politisch meist klar Position. Das Wichtigste ist, authentisch zu bleiben. Ich reihe Argument an Argument, damit man mir folgen kann. Aber klar, Objektivität gibt es nicht.

Aber Sie sind tendenziell eher links-liberal. Ich denke nicht in diesem Rechts-LinksSchema, das hat sich überholt. Ich sehe mich als progressiven Menschen, der gern diskutiert und neue Lösungen ausprobiert, statt immer wieder dieselben Fehler zu machen. Die SVP dürfte sich aber über keines Ihrer Youtube-Erklärvideos gefreut haben. Mag sein, aber grundsätzlich gibt es für mich keine Tabus oder Denkverbote. Ist der ­Klimaschutz nun ein rechtes oder ein linkes Thema? Egal, denn wir fahren unsere Erde gerade mit 180 gegen die Wand. Macht das SRF ­irgendwelche Auflagen? Nein. Aber bestimmt wird es Leute geben, die sich melden, weil sie etwas gestört hat. Ein Witz ist halt per se nicht neutral. Er zielt klar auf eine Institution oder eine Person und ist böse und wahr. Das ist es, was ihn gut macht. Und eine Demokratie braucht Satire über Politik und Gesellschaft, die an die Grenzen geht. Nach «Giacobbo/Müller» treten Sie in grosse Fussstapfen. Spüren Sie Erfolgsdruck? Man sagt, es seien grosse Fussstapfen, vor ­allem die von Mike Müller. Ich hab den Job ja bekommen, weil das SRF nur noch Geld für einen hatte. Und ich eingewilligt habe, meinen Kaffee in der Thermoskanne selbst mitzubringen. Aber ja, es gibt Leute, die mir suggerieren, dass ich Druck spüren sollte. Das klingt, als würden Sie keinen spüren. Kreativität und Druck sind nicht kompatibel. Für eine Satireshow gibt es keine Ausbildung. Ich lerne während des Machens – ­zusammen mit dem Publikum. Wir haben eine Vision, aber wir werden erst nach und nach merken, was funktioniert. Und klar, vor der ersten Sendung werde ich nervös sein. Etwa so wie Guy Parmelin, bevor er die VBS-­Pendenzenliste an Viola Amherd übergibt. Viel Zeit bleibt Ihnen nicht. Nach elf ­Sendungen ist erst mal Schluss. Ja, dann ist Dominic Deville dran, gefolgt von der Sommerpause. Danach sehen wir weiter. Im Mai gehe ich für vier Monate nach Berlin. Sie treten auch in Deutschland auf. Ist das ein härteres Pflaster? Humor ist stark mit der jeweiligen Kultur verbunden, deshalb habe ich in Deutschland ein komplett anderes Programm – sogar mehrere: Hamburg etwa braucht ein anderes als München. Denn der Hamburger hat im Alltag bereits viel Ironie und Sarkasmus. Das Bühnenprogramm darf dort härter sein. Haben Sie ein konkretes Beispiel? In München bringe ich eine Nummer zur

Sterbehilfe erst im zweiten Teil des Programms. In Berlin, wo die Leute schwarzen Humor gewohnt sind, bringe ich sie bereits relativ früh. Damit signalisiere ich: Hey, ich bin einer von euch. Wie unterscheiden sich das deutsche und das Schweizer Publikum? Es ist ein Klischee, aber die Deutschen sind tatsächlich schneller. Die einzige Nummer, die ich in beiden Ländern spiele, geht in der Schweiz viereinhalb Minuten, in Deutschland bin ich in drei Minuten fertig. Sie sprechen schneller? Ja. Und nach einer Pointe lachen die ­Deutschen und sind sofort für die nächste parat. In der Schweiz lacht das Publikum auch, tauscht sich dann aber zum Beispiel mit einem Blick kurz aus: «Gell, das war jetzt lustig.» Das braucht Zeit. Welche Eigenschaften zeichnen Sie als Satiriker aus? Ich sehe mich als herausfordernden ­Kollegen meines Publikums. Kabarett mit Zeigefinger, wie ich es häufig in Deutschland antreffe, mag ich nicht. Es gibt Themen, bei denen ich nicht gleich weiss, was ich über sie denken soll. Das sage ich so auch und ­halte dies für die sympathischere Art, als besserwisserisch aufzutreten. Sind politische Late-Night-Talker wie John Oliver oder Bill Maher aus den USA für Sie Inspirationsquellen? Ja, sehr: John Oliver, Jon Stewart, aber auch Samantha Bee, die einzige Frau, die eine Late-­Night-Show macht. Ich wurde schon früh angefixt. Einer unserer Nachbarn hatte eine Satellitenschüssel, mit der er US-­ Sendungen empfangen konnte. Ein Technik-

«Meine Eltern sagten, es sei zwar schön, dass ich unsere Verwandten parodiere, aber ich solle doch bitte warten, bis sie gegangen seien.» freak aus der Nachbarschaft zapfte die ­Leitung an, dann schauten wir David Letterman. Zu Beginn verstand ich zwar kaum ein Wort, dennoch fand ich es faszinierend. Gibt es einen Schweizer Comedian, den Sie nie verpassen? Viele! Die Schweizer Cabaret-Szene ist eine der buntesten und inspirierendsten, die es gibt. Mir fallen spontan das Duo Lunatic, Hazel Brugger, Renato Kaiser, Gabriel Vetter


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MENSCHEN | MM1, 31.12.2018  25

Zur Person

Der Politsatiriker oder Starbugs Comedy ein, die diese Vielfalt wunderbar widerspiegeln. Sind darunter auch Neider, die Ihnen den Zuschlag für die neue Sonntagabend­ sendung nicht gönnen? Ich glaube nicht – man gönnt sich in der Comedy-Szene gegenseitig, wenn es dem anderen gut läuft. Das ist schön. Wir sind eine kleine Comedy-Family. Ein weiteres Markenzeichen sind Ihre Imitationen von Prominenten. Wie haben Sie rausgefunden, dass Ihnen das liegt? Schon als Kind. Immer wenn mich jemand nervte, fing ich an, ihn zu parodieren. Das war eine Art Ventil. Meine Eltern sagten jeweils, es sei zwar schön, dass ich unsere Verwandten parodiere, aber ich solle doch bitte warten, bis sie gegangen seien. Als Nächstes kamen Lehrer und Professoren.

Michael Elsener (33) wuchs in Hünenberg ZG auf und studierte Politikwissenschaften. Ab 20. Januar tritt der Comedian mit seiner News-Satire-Show «Late Update» an elf Sonntagabenden im Schweizer Fernsehen auf. Er erhält den Sendeplatz von Giacobbo und Müller um 21.40 Uhr, die vor zwei Jahren aufhörten. Elsener lebt in Zürich und in einer WG in Zug. Er hat mehrere Kabarettpreise ­erhalten. Seine letzten Programme ­heissen «Stimmbruch» und «Mediengeil».

Erhalten Sie Feedback von den Parodierten? Die häufigste Reaktion ist ein Mail oder ein Whatsapp mit der Meldung, dass die Person meine Parodie amüsant gefunden hat. Ab und zu geben sie mir sogar Tipps: «Ich sage im Fall häufig diese beiden Wörter.» Manchmal erhalte ich noch vor einem Auftritt ein Mail von einem Politiker, der wissen will, ob ich Witze über ihn plane. Zuerst dachte ich, das sei eine Art Zensurversuch, irgendwann be-

Sie sind sehr zurückhaltend, was Ihr Privatleben betrifft. Warum? Auf der Bühne erhalte ich genug Aufmerksamkeit, das reicht mir völlig. Verlasse ich sie wieder, bin ich Privatmann. Ich brauche nicht noch mehr Öffentlichkeit oder gar Homestorys in Illustrierten. Von Ihnen gibts also keine Homestory? Doch, eine – aber à la ­Elsener. Nachdem ich der Redaktion von «Glanz & Gloria» drei Mal abgesagt hatte, lud ich sie schliesslich «zu mir» ein. Ich legte auf einem Trottoir in Zug einen Teppich aus, positionierte einen grossen Müllcontainer, spannte eine Wäscheleine, stellte ein Tischli mit Sesseli auf. «Chömed ine!», sagte ich, als sie ankamen. Diese vier Gesichter werde ich wohl nie ­vergessen. Doch die «Homestory» wurde ausgestrahlt, mit einem Augenzwinkern.

Was nervt Sie denn so generell? Wenn etwas immer gleich abläuft, stachelt mich das an, es zu parodieren. Ich finde ­Routine einschläfernd und versuche, sie zu umgehen. Ich fände es auch seltsam, wenn ich jeden Tag an der gleichen Tisch­ ecke frühstücken würde. Bei mir entstehen ­Gewohnheiten gar nicht erst. An einem Abend putze ich meine Zähne am Spül­ becken, am nächsten beim Terrassenfenster. Lassen sich gewisse Leute einfacher ­imitieren als andere? Ja, einige springen mich regelrecht an. ­ Roger Federer, zum Beispiel. Wir spielten wieder mal Beachvolleyball mit Freunden und waren am Verlieren, da imitierte ich ­Federer, um die Gegner zu verwirren. Die lachten zwar immer mehr, verloren ­haben wir aber trotzdem. Es ist schwierig, im Voraus zu sagen, welche Figur gut funk­ tioniert. Johann Schneider-Ammann habe ich kurz nach seiner Wahl in den Bundesrat zu ­parodieren begonnen. Aber die Leute lachten nicht – jedenfalls nicht wegen der Parodie. Dann flimmerte seine Rede zum «Tag der Kranken» über den Bildschirm, und ich machte daraus meine eigene Version. Die Leute lachten sich schlapp. Erst ab ­­­ diesem Zeitpunkt wussten nämlich alle, wie Schneider-Ammann spricht. Vorher hatten die Leute das schlicht nicht wahrgenommen.

liche Gastfreundschaft. So freun­deten wir uns in der Wüste mit zwei Einheimischen an und reisten schliesslich in ihrem orangen VW-Bus durch kleinste Dörfer.

griff ich: Sie hoffen, dass ich sie parodiere. Es bestätigt ihnen, dass sie wichtig sind. Wie siehts mit negativen Reaktionen aus? Ich parodiere so, dass ich den Leuten auch anschliessend noch in die Augen schauen kann. Ich bin nie persönlich verletzend. Und ich werde damit höchstens aufhören, falls mal jemand in der Migros mit dem Trennstab auf mich losgeht. Sonst nicht. Was machen Sie sonst so im Leben? Ich spiele gern Beachvolleyball, möglichst in der Nähe des Zugersees, damit ich gleich reinhüpfen kann. Wasser finde ich ein ­unglaublich faszinierendes Element. Im Sommer brauche ich zum Glücklichsein nur ein Holzfloss und den See. Vielleicht noch einen Grill irgendwo. Reisen finde ich auch immer erhellend. Ich war zum Beispiel in Bolivien, Myanmar oder dieses Jahr im Iran. Wie reisten Sie durch den Iran? Ich war mit einem sehr guten Freund unterwegs, mit dem ich Politikwissenschaften studiert hatte. Damals erstellten wir eine Liste mit Ländern, die in der Öffentlichkeit ein schlechtes Image haben. Genau diese wollten wir kennenlernen. Während der vier Wochen im Iran erlebten wir eine unglaub­

Nennen Sie uns bitte drei Dinge, die Ihnen von 2018 in Erinnerung bleiben werden. Traurig gestimmt hat mich, dass Johann Schneider-Ammann und seine Kollegen es erlauben wollten, Waffen in Bürgerkriegsländer zu exportieren. Das ist ethisch doch sehr fragwürdig. Man dürfe sie exportieren, wenn man sie nicht brauche, liess er verlauten. Na, grossartig! Das ist etwa so, wie wenn ich meinem Göttimeitli sage: «Da hast du ­Zuckerwatte. Aber ja nicht essen, nur anschauen!» Und dann der Fall Maudet. Dieser Mann hat einiges auf dem Kerbholz. Es ­würde mich nicht überraschen, wenn er auch noch ein Konto bei der Raiffeisenbank hätte. Überhaupt, die Skandale bei Unternehmen wie Raiffeisenbank oder Postauto: Was kommt als Nächstes? Kokain im Aromat? Etwas Positives gab es auch? Ist etwas Positives passiert? Die schönen Dinge finde ich im Kleinen. Im Dezember haben Freunde und ich gemeinsam Weihnachtsguetsli gebacken. Daraus wurde ein Tag mit lockerem Geplauder, Mehl in der Luft, Teig im Mund … so was macht Freude. Was wünschen Sie sich für 2019? Dass die anderen Parteien es auch mal fertigbringen, Initiativen zu lancieren, die unseren öffentlichen Betrieb so lange beschäftigen wie die Selbstbestimmungsinitiative der SVP. Warum schafft das sonst niemand? Und für Sie selbst? Ach, das ist zu egozentristisch. Aber gut: Ich wünsche mir und dem Team, dass wir mit unserem neuen Spielplatz «Late Update» einen easy Start haben. MM


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18.08. – 07.09.2019 GRÖNLAND & ISLAND

Isafjordur

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Paamiut

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Qaqortoq Ketchikan (Alaska) Vancouver (1 Nacht)

Kushiro Kyoto Tokyo (2 Nächte) (3 Nächte) Yokohama Hakone (1 Nacht in Ryokan)

(Nr. 39) Westerdam 5*

Akureyri Eskifjordur

Reykjavik Tórshavn Lerwick

Nanortalik Invergordon

22.11. – 08.12.2019 SÜDOSTASIEN ENTDECKEN

Da Nang Laem Chabang

Edinburgh

(Nr. 94) Rotterdam 5*

Nha Trang Phu My Sihanoukville Singapur

Amsterdam

Mendoza

Hong Kong

Vinh Ha Long

Ko Samui

28.11. – 19.12.2019 AM ENDE DER WELT

(Nr. 92) Westerdam 5*

Buenos Aires Santiago de Chile Montevideo San Antonio Puerto Montt Punta Arenas Puerto Chacabuco Sarmiento Kanal Port Stanley Magellanstrasse Cockburn Kanal Kap Hoorn Beagle Kanal Ushuaia Glacier Alley

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Migros-Welt 10:55 Uhr In der Filiale am Limmatplatz nimmt Tsering Shinjatsang einen Dreikönigskuchen aus dem Ofen. Die junge Frau arbeitet für eine von landesweit 130 Hausbäckereien, die in die Supermärkte integriert sind. Eine halbe Million Dreikönigskuchen entstehen in der Migros.

Bild: Nik Hunger

Migros-Moment in Zürich


28  MM1, 31.12.2018 | MIGROS-WELT

Schicken Sie uns Ihr Migros-Bild und gewinnen Sie ­einen Einkaufsgutschein im Wert von 50 Franken. Wenn auf Ihrem Foto ein Migros-Zusammenhang zu erkennen ist, sind Sie dabei. Hochladen: www. migmag.ch/blickfang

Migros Luzern

Blickfang

Körbchenblick

Richtig entrümpeln

Lis Hunkeler von der Klubschule kennt die bewährtesten Techniken des Ausmistens: «Natürlich ist es nicht immer einfach, sich von persönlichen Dingen zu trennen, doch es kann richtig befreiend sein – besonders wenn man es zu Beginn des Jahres tut.» Die Entrümpelungs­expertin ist im Januar in der Klubschule Migros Luzern an­zutreffen, wo sie ihre Ordnungsstrategien verrät: unterhaltsam, inspirierend und mit einer gros­sen Portion Motivation. Samstag, 19. Januar, 9.10–13.00 Uhr, Klubschule ­Luzern, Preis: Fr. 80.– klubschule.ch, Suchwort: Entrümpeln Tel. 041 418 66 66 Mehr von der Migros Luzern ab Seite 51

«Samuel spielte in der Babywippe, bis er unzufrieden wurde und weinte. Irgendwie landete das Migros-Körbchen über seinem Kopf, und das Weinen hörte augen­ blicklich auf. Er schaute konzentriert durch die Ritzen und war sehr zufrieden.» Heidi Niedermann, Herisau AR

Preisbarometer

Aktuelle Preisänderungen Schlechte Fangerträge bei Tintenfischen haben zu höheren Rohwarenpreisen geführt. Deshalb muss die Migros die Preise verschiedener Costa-Produkte er­höhen. ­Gleiches gilt für die Kosmetik- und Taschentücher der Marken Linsoft, Kleenex und Tempo: Der Preis des Grundrohstoffs Zellstoff für die Herstellung von Taschenund Kosmetiktüchern ist seit Ende 2017 massiv angestiegen und hat sich auf hohem Niveau festgesetzt. Eine Entspannung ist zurzeit nicht in Sicht.

Ausgewählte Produkte

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Costa Meeresfrüchtemischung, gekocht, tiefgekühlt, 500 g

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10.50

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Linsoft Classic Taschentücher, 30 × 10 Stück

2.95

3.15

6,8

Linsoft Kosmetiktücher Box, 150 Stück

1.90

2.00

5,3

Linsoft Kosmetiktücher Box Recycling, 100 Stück

1.80

1.90

5,6

Kleenex Balsam Taschentücher, 24 × 9 Stück

5.80

6.15

6,0

Tempo sanft und frei Taschentücher, 10 × 9 Stück

3.60

3.75

4,2

* in Franken

Bilder: Markus Bertschi, zVg (6)

Das ist doch ein wirklich ­guter Vorsatz: Ausmisten im neuen Jahr. Egal, ob im Schlafzimmer, in der Küche oder im Keller: Entrümpeln ist Balsam für die Seele und eine Wohltat für das Lebensgefühl in den eigenen vier Wänden. Mit dem schlichten Fazit: Weniger Unordnung, weniger Stress.


MIGROS-WELT | MM1, 31.12.2018  29

Abstimmung

Kunden bestimmen das Taschen-Outfit Weil die Migros den Leuten ­gehört, herrscht auf Migipedia die Macht der Kundenmeinung. Dies gilt auch beim Design der nächsten Mehrwegtragtaschen. In der Vergangenheit haben die Sujets der Taschen immer wieder dazu beigetragen, dass sie nicht nur ein praktischer Alltagsgegenstand waren, sondern zu einem kultigen Accessoire wurden. Ein schönes Beispiel ist die Fototasche, die eine Collage von Fotos von M ­ igros-Kunden mit ­ihrem Lieblingsprodukt zeigt. An diese Tradition möchte die Migros anknüpfen und hat ­verschiedene Grafikschulen angefragt, ob sie im Rahmen eines Wettbewerbs Designs zum

Ausgezeichnet

Thema «Die Migros gehört den Leuten» erstellen möchten. Die Lernenden der Schule für ­Ge­staltung Bern und Biel haben schliesslich viele hervorragende Vorschläge eingereicht. Eine Jury, bestehend aus Lehrpersonen und Experten der ­Migros, hat eine Vorauswahl getroffen und bringt nun die vier am besten bewerteten Sujets zur Abstimmung auf Migipedia. In den ersten drei Januar-Wochen können die Kunden mitbestimmen, welche der vier Taschen im Sommer 2019 in den Filialen erhältlich sein wird. Mehr Infos und Abstimmung auf migipedia.migros.ch/de/polls

Zitat der Woche

Preis für Fleischverpackung Das Biofrischfleisch der ­Migros hat in diesem Jahr eine neue Verpackung ­bekommen. Diese enthält 70 Prozent weniger Kunststoff als ihre Vorgängerin, kann einfacher recycelt werden und ist deshalb nun mit dem European Carton Excellence Award 2018 in der Kategorie «Save the Planet» ausgezeichnet ­worden. Statt auf eine PET-­ Schale setzt der Migros-­ Fleischverarbeiter Micarna

bei der preisgekrönten ­Verpackung auf einen FSC-zertifizierten Karton, auf dem das Fleischstück mit einer Folie überzogen und vakuumiert wird. Für die Entsorgung lassen sich Karton und Folie für die Abfallsammlung leicht voneinander trennen. Der M-Industriebetrieb Micarna ist das erste Schweizer Unternehmen, das dieses Verpackungsverfahren erfolgreich umgesetzt hat.

«Innovationen entstehen nur durch harte Arbeit. Sie bestehen zu 1 Prozent aus Inspiration und zu 99 Prozent aus Transpiration.» Felix Brunner, Unternehmensleiter der Migros-Innovationsschmiede Sparrow Ventures, in einem internen Podiumsgespräch

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30  MM1, 31.12.2018 | MIGROS-WELT

Agenda

Raus aus dem Januarloch Skiplausch, witziges Musical oder gemütliche Tischrunde – diese Angebote der Migros bringen Spass ins kalte Frühjahr. Text: Michael West

Gesundes Ventil Die Klubschule Migros bietet an vielen Standorten Kurse im Fitnessboxen an: Teilnehmerinnen und ­Teilnehmer können bei diesem Training die Wut auf den tristen Januar rauslassen und Prügel austeilen, ohne jemandem wehzutun. Die Schläge treffen einen Boxsack oder sogenannte Boxpratzen, also kleine Polster an den Händen eines Partners. Schmerzhafte Treffer gibt es in diesem Sport nicht – trotzdem ­steigert er Kraft und Schnelligkeit.

Gemeinsam am Tisch Weil ein gemeinsames Essen besser schmeckt, hat das Migros-Kulturprozent 2010 für Seniorinnen ­ und Senioren die Tavolata-Tischrunden ins Leben ­gerufen. Im ganzen Land sind rund 420 Gruppen entstanden, die sich regelmässig treffen. Die Mitglieder ­laden s­ ich gegenseitig ein, kochen füreinander und ­versammeln sich zum «Zmittag». Nichts vertreibt ­ die ­Januar-Schwermut zuverlässiger als ein warmes ­Gericht in geselliger Runde.

Bilder: Alphafoto (2), Matthias Willi, Daniel Winkler, zVg (4)

Spass im Schnee Die «Famigros Ski Days» bringen Mitglieder des ­ Migros-Familienclubs günstig auf die Skipiste. Für ­ ­nur 85 Franken können sich Eltern und Kinder ­ einen ­Tag lang im Schnee austoben. Inbegriffen s­ ind ­ unter anderem Tageskarten, ein Plauschrennen, ­ das Mittagessen und Medaillen für alle Mädchen ­ und B ­ uben. Allein im Januar finden an verschiedenen Schweizer Wintersportorten sechs der Skitage statt.


MIGROS-WELT | MM1, 31.12.2018  31

Klassik aus Fernost Die chinesische Peking-Oper-Sängerin Wenqing Lian ­wurde 1993 mit dem Kinoepos «Farewell My Concubine» auch im Westen bekannt. Sie spielte darin eine tugend­ hafte Ehefrau, die vielen Versuchungen widersteht. Jetzt ist der Star live im Rahmen der Konzertreihe Migros-Kulturprozent-Classics zu erleben: Am 25., 26. und 27. Januar tritt sie in der Victoria Hall in Genf, in der Tonhalle Maag in ­Zürich und im KKL Luzern zusammen mit dem Guangzhou Symphony Orchestra auf und trägt Stücke vor, die vom Film inspiriert sind.

Singende Verkäuferinnen: Fabienne Louves, Gigi Moto und Sandra Studer als «Supermarkt Ladys».

Infos zu den Veranstaltungen auf

www.migmag.ch/ januar

Doppeltalent: Sängerin und Schauspielerin ­Wenqing Lian tritt an den Migros-Kultur­ prozent-Classics auf.

Musical zum Mitbestimmen In der witzigen Show «Supermarkt Ladys» singen und tanzen Sandra Studer, Fabienne Louves und Gigi Moto in den Rollen von rebellischen Verkäuferinnen. Die drei Frauen wollen die Macht in ihrem Supermarkt an sich reissen und den fiesen Chef absetzen. Das Besondere am Musical: Das Publikum kann mitbestimmen, welche Richtung die Geschichte nimmt. «Supermarkt Ladys» ­ ist zurzeit in «Das Zelt» auf Schweizer Tournee; im Januar gastiert ­ die Show in Zug. Die Migros ist Hauptsponsorin.

Filme am Laufmeter Vom 24. bis 31. Januar finden die Solothurner Filmtage statt, das wichtigste Festival für neue Schweizer Filme. Das Migros-Kulturprozent unterstützt den Anlass und ist gleich mit acht einheimischen Produktionen vertreten, die es mitfinanziert hat. Dazu gehört etwa «Sohn meines V ­ aters», der mit Spannung erwartete neue Film mit Dani Levy. Eine Tragikomödie um amou­ röse Verstrickungen und um die Konkurrenz zwischen einem jüdischen Psychiater und seinem ­erwachsenen Sohn.

Läuft an den Solothurner Filmtagen: die herz­er­wärmende Tragikomödie «Sohn meines Vaters» mit Dani Levi und Sibylle ­Canonica (links im Bild).


Übergewicht? Diabetes? Bluthochdruck? Cholesterin? Stress? Darmprobleme?

Gesundheit <wm>10CAsNsjY0MLQw0DU0MrS0sAQAvv_x7Q8AAAA=</wm>

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Sie möchten Ihre Gesundheit stärken und bis ins hohe Alter erhalten? Mit gezielter Ernährungs- und Stoffwechseltherapie gewinnen Sie spürbar mehr Vitalität und Wohlbefinden. Wir zeigen Ihnen neue Wege. Aktive Massnahmen gegen chronische Erkrankungen sind ein wichtiger Bestandteil. Dazu hilft unsere erfolgreiche 25-jährige Erfahrung.

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Ich interessiere mich für eine Intensiv-Kur(s)woche Sa. 05.01. – Fr. 11.01.2019 Sa. 12.01. – Fr. 18.01.2019 Sa. 19.01. – Fr. 25.01.2019 Sa. 26.01. – Fr. 01.02.2019 Wunschtermin

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Ein gut funktionierender Stoffwechsel ist die Grundlage für körperliches und seelisches Wohlbefinden. Umgekehrt gilt: Jede Krankheit hat ihre Ursache in einer Störung des Stoffwechsels. Im Problemfall werden Substanzen nicht mehr abgebaut und ausgeschieden. Wenn sie sich anreichern, können sie den Körper sogar vergiften. Die Symptome sind vielfältig: Schlafstörungen, zu hohe Zucker-, Fett- und Leberwerte, Verdauungsprobleme, Müdigkeit, Erschöpfung oder rheumatische Beschwerden. Im Fachkurhaus Seeblick nehmen wir uns daher viel Zeit für Sie und Ihre offenen Fragen.

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Dr. med. Padia Rasch Leitende Ärztin Fachkurhaus Seeblick

«Erfolglos habe ich mich von Diät zu Diät gehungert» Jene Aussage stammt von vielen Hilfesuchenden. Sie beschreibt den so genannten Jo-Jo-Effekt: Die störende, schnelle Gewichtszunahme nach einer Reduktionsdiät kann jede Motivation lähmen. Dagegen wird Ihnen während einer Intensiv-Kur(s)woche gezeigt, wie Sie dank der EPD®Ernährungstherapie diesen Teufelskreis beenden.

«Nach der Entgiftung meines Körpers fühle ich mich befreit und fit» Seraina Hoffmann: «Um nach einem schweren Hexenschuss körperlich zu regenerieren, wollte ich Gewicht reduzieren. Bereits in der ersten Woche im Fachkurhaus Seeblick habe ich mit dem EPD®-Ernährungsprogramm – ohne Hungergefühl – 3,5 Kilogramm abgenommen. Durch die Entgiftung meines Körpers bin ich auch andere Altlasten losgeworden. Jetzt fühle ich mich richtig fit, meine Haut ist frischer, ich schlafe ruhiger und bin motiviert, mich mehr zu bewegen.»

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as Fachkurhaus in Berlingen ist ein spezialisierter Erholungsort für komplementäre Medizin. Als Schwerpunkte wirken Ernährungs- und Stoffwechseltherapie. Die ganzheitliche Philosophie, moderne Behandlungs- und Schulungsmethoden sowie die idyllische Lage am Bodensee bieten perfekte Voraussetzungen für einen nachhaltigen Therapieerfolg. Ob bei Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck, hohem Cholesterin, Darmproblemen oder Stress – seit mehr als 25 Jahren profitieren Menschen mit den unterschiedlichsten Problemen von IntensivKur(s)wochen im „Seeblick“.

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MIGROS-WELT | MM1, 31.12.2018  33

Resteessen deluxe Migusto

Nach den durchgetakteten Mahlzeiten der Festtage darf ein Gericht improvisierter sein. Wir zeigen Schritt für Schritt, wie ein koreanisches Resteessen mit Ei gelingt. Text: Andrea Pistorius, Claudia Schmidt Bilder: Martina Meier Rezept: Andrea Pistorius

STEP-BY-STEP ZUM KOCH-PROFI WERDEN! Tolle Kochvideos auf migusto.ch Das Kochmagazin der Migros Für Clubmitglieder gratis per Post. Jetzt anmelden: migusto.ch

Kreativität ist angesagt: Fehlt ein Gemüse, darf es durch ein vorrätiges ersetzt werden.


34  MM1, 31.12.2018 | MIGROS-WELT Step-by-step

Bibimbap (koreanisches Reisgericht)    1

Reis unter fliessendem kaltem Wasser ­abspülen. Mit Wasser aufkochen, 1 Minute ­kochen lassen. Hitze auf das Minimum reduzieren. Reis zugedeckt ca. 20 Minuten gar ziehen lassen, dabei nicht mehr rühren. Pfanne vom Herd ziehen. Reis mit einer Gabel auflockern.

4

Etwas Öl in einer Bratpfanne erhitzen. ­Gemüse, Pilze und Sprossen nacheinander kurz anbraten. Dabei immer ein wenig Sauce und gehackten Knoblauch mitbraten. Beiseitestellen. Fleisch samt Marinade ca. 3 Minuten kräftig ­braten. Alle Zutaten warm halten.

2

Für die Sauce Sesamsamen leicht rösten. Knoblauch pressen, mit Sesamsamen und den restlichen Zutaten mischen. Rindsschnitzel in Streifen schneiden. Mit 2 EL Sauce und Maisstärke gut mischen.

5

Eier im restlichen Öl zu Spiegeleiern braten. Reis in Schälchen verteilen. Alle Zutaten darauf verteilen.

3

Knoblauch fein hacken. Gurke längs halbieren, Kerne entfernen. Gurke und Karotte in Streifen schneiden. Chinakohl in Streifen, Frühlingszwiebeln in Ringe und Pilze in Scheiben schneiden.


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1.– Kartoffeln festkochend Herkunft siehe Verpackung, Beutel, 1 kg


MIGROS-WELT | MM1, 31.12.2018  47

Profi-Tipp

Es gibt, was es hat Zutaten für 4 Personen 300 g Jasminreis 6 dl kaltes Wasser 400 g Rindsschnitzel zum Kurzbraten 1 EL Maisstärke 2 Knoblauchzehen ½ Gurke 1 Karotte 250 g Chinakohl 3 Frühlingszwiebeln 150 g Shiitakepilze 5 EL HOLL-Rapsöl 100 g Mungobohnensprossen 4 Eier

Andrea Pistorius, Rezeptautorin

Bibimbap-Sauce: 2 EL Sesamsamen 2 Knoblauchzehen 2 EL Sesamöl 2 EL Sriracha-Sauce 1 EL Reisessig 1 EL Zucker 6 EL Sojasauce

Ich liebe Resteessen, denn nichts fordert die Kreativität in der Küche so heraus, wie aus Resten ein neues Gericht zu zaubern. Bibimbap ist eine ­koreanische Variante davon. Anstelle von Rindsplätzli verwende ich gern Hackfleisch, oder gekochtes Poulet vom Vortag, das ich zerzupfe. Karotten, Peperoni, Zwiebel, Lauch oder Kabis – fast alles eignet sich für dieses Gericht. Einzig wichtig sind die Zutaten für die Sauce. Die dürften Liebhaber der asiatischen Küche bereits daheim vorrätig haben. Falls nicht, so lohnt es sich alleweil, sie zu besorgen. Wer es vegetarisch mag, lässt das Fleisch einfach weg – und wer noch Nudeln vom Vortag hat, ersetzt damit den Reis. Auf alle Fälle: Auch wenn es ein Resteessen ist, es schmeckt so gut, dass es für meine Familie immer ein Festessen ist. MM

TIPP: Dazu passt Kimchi, koreanisch eingelegter Kohl, oder eingelegtes Gemüse.

Viele weitere Asiatische Rezepte jetzt auf

migusto.ch Kimchi (Grundrezept): migusto.ch/kimchi Nasi Goreng: migusto.ch/nasigoreng Vietnamesische Nudelsuppe mit Rind (Pho Bo): migusto.ch/phobo


48  MM1, 31.12.2018 | MIGROS-WELT Dies & das

Zeit zum Ausruhen

Nach dem Weihnachtstrubel und der Silvesterparty sehnt sich mancher nach ein paar ruhigen und gemütlichen Stunden. Die Migros bietet die richtige Ausstattung dafür.

Durch sein klares Design und die ­praktische Grösse passt der Kaminofen in fast jeden Raum. Er eignet sich für den 24-Stunden-Betrieb und kann mit Scheitholz oder Holzbriketts ­befeuert werden. Kaminofen Mono Fr. 899.– Im Do it + Garden

P TIP Auf das richtige Holz kommt es an

Laubholz eignet sich besser fürs Kaminfeuer als Nadelholz. Fichte und Kiefer brennen zwar rasch an, sind aber auch schneller verbrannt, und ihre Harze können Tür und Ofenrohr zusätzlich verschmutzen.

Die Kaffee- und Espresso­ tassen im Café-Royal-­Design, wohl­bekannt aus dem ­Migros-­Restaurant, gibt es nun auch zu kaufen. Café Royal Lungo, 2 Tassen (200 ml) Fr. 24.90 Online erhältlich auf cafe-royal.com

Klein, aber oho: Der «smarte» Lautsprecher liefert raumfüllenden ­Stereoklang und lässt sich am Gerät oder via App mit Smartphone und Tablet bedienen. Bose Home Speaker 500, grau oder schwarz, Fr. 549.– Im Melectronics sowie online auf melectronics.ch

Bilder: iStock, zVg (8)

Warme Füsse und Kuschelfeeling sind mit den flauschigen Finken garantiert. Lilly Lane, Kuschel-Finken* Gr. 37/38, 39/40, 41/42 Fr. 12.80


MIGROS-WELT | MM1, 31.12.2018  49

Anis, Nelke und Kardamom verleihen dem Tee ein fein­würziges ­Aroma mit der typischen Chai-Note. Bio Yogi Tea Sweet Chai, 17 Teebeutel à 2 g Fr. 4.75

Die Weste aus Fellimitat ist kuschelig und zeitlos schick. Dank des klassischen Schnitts und der neutralen Farbe lässt sie sich vielseitig kombinieren. Heidi.com Weste aus Fellimitat*, Gr. S/M, L/XL Fr. 69.–

Wenn das Windlicht brennt, v­ erströmt es einen angenehm ­frischen Duft von Baumwolle. ­Dekorativ ist es obendrein und zaubert mit Kerzenschein ­Romantik ins Heim. Ipuro Duftkerze, 8 × 8 × 8,3 cm Fr. 6.90

Der Pyjama aus weicher B ­ aumwolle in Bioqualität ist angenehm zu tragen und absolut t­ agestauglich in den eigenen vier Wänden. Damen Pyjama in Biobaumwolle mit Oberteil in Weiss oder Rosa* Gr. S–XL Fr. 34.80

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MIGROS-WELT | MM1, 31.12.2018  51

Video «Den Bäckern über die Schultern geschaut.»

Produkt der Woche

König für einen Tag

Zu sehen auf ­ igrosluzern.ch m

Zum Dreikönigstag bietet die Migros Luzern feine Dreikönigskuchen an. Das traditionelle Hefegebäck mit Sultaninen gibt es auch Nature oder mit Schokolade. Bei grösseren Filialen mit eigener Bäckerei werden die Kuchen direkt vor Ort frisch hergestellt. Zudem ist in allen Filialen der Genossenschaft Migros Luzern eine Frischbackvariante erhältlich.

Ihre Region Neues aus der Genossenschaft Migros Luzern

Nachhaltigkeit

Salat von hier das ganze Jahr

Patrick Forster, Geschäftsleiter der Forster Salatgarten AG, liefert der Migros ­Luzern das ganze Jahr über Salat aus ­einheimischen Hydrokulturen.

Salat aus Hydrokulturen hört sich für manch einen futuristisch an. Dahinter steckt eine umweltschonende und innovative Methode der Salatpflanzung – selbst im Winter. Text: Caroline Ritz  Bild: Michèle Büschi

P

atrick Forster produziert in Oftringen BE auf 1,7 Hektaren jährlich 2,2 Millionen Salatköpfe. Im traditionellen Anbau wäre der Flächenbedarf dafür etwa acht Mal so gross. Gleichzeitig reduziert sich beim Salat aus Hydrokulturen der Wasserbedarf um 70 Prozent. «Es gibt zurzeit wohl keine Anbau­ form, die Ressourcen mehr schont als die Hydrokultur – es ist eine rundum nachhaltige Produk­tions­ strategie», sagt der 38-jährige Salatproduzent. Der Migros war es wichtig, dass die Zusammenarbeit mit der Fors­

ter Salatgarten AG auf einer fossil­ freien Produktion basiert. Im Sommer ist dies kein Problem, dann sind die Temperaturen hoch genug, und die Salate sonnen sich unter den grossflächigen Glas­ scheiben des Gewächshauses. Im Winter muss das Gewächshaus aber beheizt werden, damit die Salate wachsen und gedeihen kön­ nen. Der gelernte Gemüsebauer hat dieses Problem clever gelöst: «Für die Beheizung meiner Salathalle nutze ich die Abwärme der nahegelegenen Kehrichtverbrennungsanlage», sagt Patrick Forster und betont: «Wir produzieren hier

deshalb vollständig CO2-neutral.» Bei der Hydroproduktion wachsen die Salate nicht in der Erde, son­ dern eben im Wasser. Der grosse Vorteil dabei ist: Im Wasser kön­ nen die benötigten Nähr­stoffe viel exakter auf die Pflanze abgestimmt werden. Die Salate der Forster Salat­ garten AG sind als Kopfsalat grün und Triosalat – eine Kombination von Lollo grün mit Eichblatt rot und grün – das ganze Jahr über bei der Migros Luzern erhältlich. Der Triosalat wird mitsamt den Wurzeln verkauft. So bleibt er auch länger frisch. MM


52  MM1, 31.12.2018 | MIGROS-WELT Gesundheit

Öffnungszeiten

in der Woche mit Neujahr Montag, 31. Dezember bis 16 Uhr Schwyz Mythen-Center Weggis Migros-Partner Alle übrigen Filialen sind bis 17 Uhr geöffnet.

Klarheit in Sachen Ernährung Die diplomierte Ernährungsberaterin HF Claudia Müller räumt mit Mythen rund ums Essen auf und erklärt, was wirklich stimmt und was wir ein für allemal vergessen können. Text: Jacqueline Achermann

Dienstag, 1. Januar Engelberg 10 bis 18 Uhr Alle übrigen Filialen sind geschlossen. Mittwoch, 2. Januar 7.30 bis 17 Uhr Adligenswil Migros-­ Partner 7.30 bis 16 Uhr Neuenkirch Migros-­ Partner Geschlossen: Beromünster VOI Sempach-Stadt VOI Stans Migros-Partner Luzern Wesemlin Migros-Partner

Alle übrigen Filialen sind geöffnet mit normalen Ladenöffnungszeiten M Daily und M Bahnhof Luzern Montag, 31.12. 6 bis 22 Uhr Dienstag, 1.1. 7 bis 22 Uhr Mittwoch, 2.1. 6 bis 22 Uhr Bitte beachten Sie die Plakatierung in Ihrer Migros-Filiale oder unsere Homepage migrosluzern.ch

Claudia Müller (34) arbeitet als Produktmanagerin Gesundheit bei der Klubschule und leitet Fitnesskurse. Sie isst am liebsten «Züri Gschnätzlets» mit Rösti.

Brot macht dick

1

Ob etwas dick macht oder nicht, hängt immer von der verzehrten Menge ab. Somit macht Brot per se nicht einfach dick. Wird es aber zu grosszügig und mit kalorienreichem Belag gegessen, kann es eine Gewichtszunahme begünstigen.

Bier nach dem Sport ist gesund

Bier kann als isotonisches Ge­ tränk betrachtet werden und da­ bei helfen, Elektrolyte und Flüs­ sigkeit wieder auszugleichen. Für alkoholhaltiges Bier gilt dies nur bedingt. Der Alkohol hat eine eher nachteilige Wirkung auf die Regeneration und die Rehydrierung nach dem Sport.

2

Aufs Abendessen verzichten hilft beim Abnehmen. Allgemein können längere «Nüchternphasen» das Abneh­

men unterstützen, weil die Fett­ verbrennung besser in Gang kommt. Verzichtet man aufs Abendessen, werden die Glyko­ genspeicher (Speicher für Zucker und Kohlenhydrate) auf die Nacht hin nicht weiter gefüllt. Dadurch kann die Fettverbren­ nung früher einsetzen und im Schlaf länger anhalten. Ein Abend­spaziergang hat eine ähn­ liche Wirkung.

3

Schnaps bringt die Verdauung in Schwung

Leider ein Wunschdenken, um den Konsum ohne schlechtes Gewissen zu rechtfertigen. Hochprozentiger Alkohol ver­ langsamt die Verdauung sogar. Dennoch vermittelt Alkohol ein wohliges Gefühl, da er die Blut­ gefässe erweitert und die Muskelzellen entspannt. Dies beeinflusst auch die Magen­ muskulatur und reduziert ein eventuelles Völlegefühl.

4

Honig ist gesünder als Zucker Vom Kaloriengehalt her schnei­ den der «natürliche» Honig und der «künstliche» Zucker etwa gleich ab. Auch für die Zähne sind beide gleich schädlich. Dem Honig sagt man eine antibakte­ rielle und entzündungshem­ mende Wirkung nach. Letztlich ist es reine Geschmackssache, ob man Zucker oder Honig ver­ wendet, beides sollte mit Mass genossen werden.

5

Bauchfett ist schädlicher als Hüftspeck

Das stimmt. Das sogenannte Viszeralfett (Bauchfett) sendet bedeutend mehr Entzündungs­ botenstoffe aus als andere Fett­ zellen. Dadurch werden vor allem Krankheiten wie Diabetes mellitus, Herz-Kreislauf-Krank­ heiten und Bluthochdruck begünstigt.

6


MIGROS-WELT | MM1, 31.12.2018  53

Verlosung Je 2 × 2 KonzertTickets zu gewinnen: migrosluzern.ch

Das Mariinsky Orchestra mit dem Stardirigenten Valery Gergiev in Aktion Migros-Kulturprozent-Classics

Hochkarätiger Jahresauftakt im KKL Klassik-Fans aufgepasst: Im Januar stehen im KKL Luzern gleich zwei ­herausragende Konzertereignisse auf dem Programm: Das Migros-­ Kulturprozent präsentiert das russische Mariinsky Orchestra und das Guangzhou Symphony Orchestra aus Südchina.

Je mehr Wasser man trinkt, desto besser

Dörrfrüchte helfen gegen Verstopfung

Klubschule Luzern

Der Flüssigkeitsbedarf hängt von zahlreichen Faktoren ab: Grösse, Gewicht, sportliche Aktivität, Wetter etc. Als all­ gemeiner Richtwert gilt: Ein Erwachsener sollte mindestens zwei Liter Flüssigkeit am Tag trinken.

Aufgrund ihres hohen Nah­ rungsfasergehalts können Dörr­ früchte wie Pflaumen oder Feigen gegen Verstopfung hilf­ reich sein. Je nach Art der Nah­ rungsfasern muss zwingend genügend Flüssigkeit zugeführt werden, da sie sonst die Verstop­ fung verstärken können.

• Immun-Fitness: Die Krux mit dem Zucker • Immun-Fitness: Die Kraftwerke der Zelle • Ernährungsmythen im Check • ErnährungsCoach mit Diploma • Ernährung im ersten Lebensjahr Kochkurse • Low carb – einfach und schnell • Geniessen trotz Diabetes • Vegetarische Küche

7 Bild: Valentin Baranovsky

Schlafmangel fördert Gewichtszunahme

Es gibt Studien, die zeigen, dass Schlafmangel den Appetit steigert. Ausserdem wird ­ver­mutet, dass Schlafmangel biochemische Reaktionen ­auslöst, die den Stoffwechsel des Körpers bremsen. Schlaf­ mangel ist aber oft auch eine ­Begleiterscheinung von Stress, wodurch vermehrt Cortisol ­ausgeschüttet wird. Dieses Stresshormon hat Einfluss auf das Körpergewicht.

8

9

Ananas macht schlank

Diese Aussage gründet auf dem in der Ananas enthaltenen Enzym Bromelin, das die Fett­ verbrennung ankurbeln soll. Allerdings wird dieses Enzym während des Verdauungsprozes­ ses ausgeschaltet und kann des­ halb im Fettgewebe gar keine Wirkung mehr entfalten. Trotz­ dem bietet die Ananas sehr positive Aspekte in Form von Nahrungsfasern, Vitaminen und Mineralstoffen.

10

Ernährungskurse

Weitere Angebote: klubschule.ch, Tel. 041 418 66 66

Grosse Orchester, grosse Solisten, grosse Entdeckungen – kleine Preise – so lautet das Motto der Migros-Kulturprozent-Classics. Am 9. Januar gastiert das Mariinsky Orchestra mit dem weltbekannten Dirigenten Valery Gergiev im KKL. Das renommierte Ensemble des ­Mariinsky Theaters St. Petersburg bringt Kompositionen von Peter Tschaikowski aus der Oper «Jolanthe» und der 5. Sinfonie zu Gehör. Der zweite Streich folgt sogleich am 27. Januar mit dem Auftritt des Guangzhou Symphony Orchestra, dem prominente Vertreter der klas­ sischen Musik wie der Komponist ­Krzysztof Penderecki den «besten Klang aller chinesischen ­Orchester» attestieren. Im Rampenlicht steht die die aus dem Film «Farewell My Concubine» bekannte Peking-­OperSängerin Lian Wenqing, die in ihrer Heimat als Superstar gefeiert wird. Auch Dirigent und Komponist Tan Dun ist kein Unbekannter, hat er doch unter anderem mit seiner ­Musik zum Welterfolg des Films «Crouching Tiger, Hidden Dragon» beigetragen. Zum besonderen Profil des Orchesters gehört auch die kontinuierliche Zusammenarbeit mit den wichtigsten Ballettkompanien der Welt (Bolschoi, Pariser Oper, Royal Ballet). Programm und Tickets: migros-kulturprozent-classics.ch


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• Kreuzfahrt mit Vollpension an Bord • Flüge mit Swiss Zürich–Kopenhagen–Zürich • Transfers gemäss Programm • *Premium All Inclusive - Grosse Auswahl an alkoholischen und nichtalkoholischen Markengetränken (bis zu USD 15 pro Glas) - Crew-Trinkgelder und Trinkgelder für alle All-Inklusiv-Leistungen an Bord - Diverse Kaffeespezialitäten in allen Restaurants an Bord während den Mahlzeiten - 1 Flasche Wasser pro Tag und Person - 60 Minuten Gratis-Internet pro Person • Stadtrundfahrt in Kopenhagen (ab 10 Gästen) Nicht inbegriffen • Landausflüge während der Kreuzfahrt • Auftragspauschale pro Person Fr. 20.– (entfällt bei Buchung über www.mittelthurgau.ch) • Kombinierte Annullationskosten- und Extrarückreiseversicherung Was Sie noch wissen müssen Schweizer Bürger benötigen einen Reisepass, der mind. 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Landgang in St. Petersburg nur bei Ausflugsteilnahme oder mit russischem Einzelvisum möglich. Mehr zu Ihrem Schiff

An Bord der Norwegian Getaway**** erwartet Sie viel Auswahl in punkto Kabinenkategorien, Restaurants und Freizeitaktivitäten. Vom aktiven Sportprogramm bis zum entspannten Relaxen am Pool und vom erholsamen Wellness-Paket bis zum glitzernden Showprogramm. An Bord befinden sich mehrere Pools und Whirlpools sowie ein Spa- und Fitnesscenter. Alle Kabinen haben ein eigenes Bad mit Dusche und WC, individuell regulierbarer Klimaanlage, TV, Safe, Telefon, Minibar und Föhn.

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Leben MM1

Umfrage

Nehmen Sie an den Festtagen zu? Ein paar Pölsterchen mehr sind es ­manchmal schon – aber d ­ ie sind schnell wieder weg.

35 %

Mit ein wenig Dis­ ziplin kann ich das ganz gut verhindern.

Monica Müller (44) hat zwei B ­ uben, einen Mann, einen Job, einen Haushalt. Mal wäre sie gern mehr Leitwölfin, mal mehr Gandhi.

Dinner for one

33 %

Der Kleine (3) ist normalerweise hoch motiviert. Er schlendert nie, er rennt. Und er freut sich ständig unbändig. Dann hüpft er an Ort und Stelle und schreit: «Jupiii!» Holen wir ihn von der Kita ab, macht er beides. Doch diesmal schaut er nur grimmig vom Dinosaurier­ buch hoch. Meine Umarmung verschmäht er. In der Garderobe weigert er sich, die Schuhe anzuziehen. Draussen will er nicht in den blöden Bus einsteigen. Also spazieren wir halt nach Hause. Das heisst, er sitzt auf meinen Schultern und grummelt vor sich hin. Im Garten des Nachbarn entdeckt er einen Kindergrill. Nun schluchzt er, weil er nicht einmal einen Grill besitzt. Als die Pasta bereitsteht, packt er seinen Teller und stapft damit in sein Zimmer. Missmutig raunt er: «Ich will meine Ruhe.» – Und jetzt?

Ich muss Köstlichkei­ ten nur anschauen – und schon nehme ich zu. Es ist jedes Jahr ein Kampf!

24 % Nein. Ich kann essen, was ich will: Ich nehme kein Gramm zu.

8 %

1   Das Bedürfnis nach Ruhe ist mir sehr vertraut – ich lasse ihn machen. 2   Ich räume das Tischchen in seinem Zimmer frei und verspreche ihm, nächstes

Jahr beim Christkindli ein gutes Wort in Sachen Kindergrill einzulegen. 3   Ich fordere ihn ultimativ auf, sich zu uns an den Familientisch zu setzen.

1781 Abstimmende famigros.ch Eine Umfrage von

Antwort 1: Es gibt sie, diese Tage. Ich bin zwar überrascht, dass der Kleine sein Bedürfnis nach Ruhe ­artikuliert – normalerweise ist er im Element, wenn das Leben tobt. Aber schlechte Laune dürfen alle haben, auch die Kleinsten und Herzigsten unter uns.

Illustration: Lisa Rock; Bild: René Ruis

1, 2 oder 3?


58  MM1, 31.12.2018 | LEBEN Operation Seidenstrasse

Gedanken zur Halbzeit Auf der Hälfte ihrer Tour nach China verabschiedet sich Andrea Freiermuth von den Lesern des Migros-Magazins. Für die E-Bikerin ist klar: Ihre Reise wird sie verändern. Wie, erfährt man auf ihrem Blog. Text und Bilder: Andrea Freiermuth

Oben: Selfie in Turk­menistan Links: Ali und Hadi, zwei ­Wächter einer ­Karawanserei, liessen Andrea Freiermuth in ­ihrer Stube übernachten und ersparten ihr so das Campieren in der kalten Nacht.

Operation Seidenstrasse – Abschied Andrea Freiermuth fährt mit dem E-Bike nach China. Diesmal zieht sie Bilanz und sagt «Auf Wiedersehen!».

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anchmal kann ich es selber kaum glauben, dass ich es wirklich getan habe. Dass ich meinen Job gekündigt habe und aufgebrochen bin, auf eine E-Bike-Fahrt von der Schweiz nach China. Bereut habe ich es noch nie, aber es fühlt sich zuweilen surreal an, wenn ich mit meinem Flyer durch exotische Gegenden radle. Im Iran waren es die verschleierten Frauen und die arabischen Schriftzeichen, die mich daran erinnerten, dass man als Schweizer normalerweise nur mit dem Flugzeug hierher kommt. Und als ich in Turkmenistan während 500 Kilometern durch die Wüste strampelte, stellte ich mir vor, wie das aus der Vogelperspektive aussehen muss – und sah mich als klitzekleines Pünktchen, das durch ein riesiges Meer von Gelb kriecht. Reisen ändert die Sichtweise

Ich befinde mich in der Halbzeit ­meines ­Sabbaticals und weiss schon jetzt: Dieses Jahr wird mich verän-

dern. Vor der Abreise hatte ich grosse Angst, vor dem Unbekannten und vor meiner Verletzlichkeit als Frau ­allein auf dem Fahrrad. Heute bin ich überzeugt: Der Mensch ist grundsätzlich gut. Ich empfehle ­allen, einmal in den Kosovo, die Türkei oder in den Iran zu reisen – nicht als Pauschaltourist, sondern indivi­ duell. Die Gastfreundschaft, die man dort erlebt, ist überwältigend. Vor der Abreise hatte ich auch ­grossen Respekt vor den vielen ­Unwägbarkeiten, die ich unterwegs erwartete: So rechnete ich damit, technische Schwierigkeiten mit dem E-Bike zu bekommen, wegen fehlender Visa an der Weiterreise gehindert zu werden oder meine Route ändern zu müssen. Die meisten Sorgen waren umsonst. Tatsächlich hatte ich ein Ärgernis mit der Agentur, die ich beauftragt hatte, mir das Iran-Visum zu besorgen. Aber das meiste lief bisher gut. Klar: Dass mir meine Reisepartnerinnen für den Iran kurzfristig absagten, hat mich enttäuscht. Rückblickend erwies sich dies jedoch als Glücksfall:


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Ohne ihre Absage hätte ich Sina nie getroffen. Mit dem 25-jährigen Iraner durch seine Heimat zu radeln, war ein absolutes Highlight. Ich habe gelernt, dass man beim Reisen die Dinge nehmen muss, wie sie kommen. Sich im Vorfeld zu viele Sorgen zu machen, bringt nichts. Prob­leme kann man lösen, wenn sie da sind. Eigentlich gibt es gar keine Probleme, nur Herausforderungen. Die nächste grosse Challenge liegt rund 300 Kilometer vor mir, zwischen Usbekistan und Tadschikistan, genauer zwischen Samarkand und Duschanbe. Dort befindet sich der letzte Pass, den ich vor der Winterpause noch zu bezwingen habe. Er liegt auf 2700 Metern Höhe, und möglicherweise liegt dort bereits zu viel Schnee für eine Passage mit dem E-Bike. Dann muss ich die Route entlang der afghanischen Grenze nehmen. Sie liegt südlicher und ist etwas

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flacher, aber auch länger. Und etwas unsicherer, was die Unterkünfte ­angeht: Ein Grossteil der Strecke liegt in Usbekistan, wo nur lizensierte ­Hotels ausländische Touristen aufnehmen dürfen. Und zum Campen ist es inzwischen wirklich zu kalt. Die tieferen Temperaturen, denen ich jetzt ausgesetzt bin, schmälern übrigens auch die Leistungsfähigkeit meiner Batterien. Bislang haben sie mich – allen Unkenrufen zum Trotz – noch nie im Stich gelassen. Wie werde ich nach Duschanbe kommen? Reichen die Akkus? Was erlebe ich in der Winter­pause in Schanghai, wo ich einen Sprachkurs besuchen will? Werde ich auch in der ­Taklamakan-Wüste immer rechtzeitig eine Steckdose finden? Wers wissen möchte, ist eingeladen, auf meinem Online-Reiseblog mitzulesen. MM

Ausreichend Trinken Jede sportliche Aktivität sollte mit einem ausgeglichenen ­Flüssigkeitshaushalt begonnen werden. Das bedeutet, wer viel Sport treibt oder körperlich schwerer Arbeit nachgeht, sollte jederzeit ausreichend mit Flüssigkeit versorgt sein. T ­ rinken nur kurz vor, während oder nach dem Sport reicht nicht aus. Eine ­regelmässige ­Flüssigkeitszufuhr ist n ­ ötig, um ohne Einbusse Leistung zu erbringen. Isostar unterstützte Andrea Freiermuths Abenteuer. Isostar-­ Produkte sind in ­grösseren Migros-­ Filialen erhältlich.

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limiye Moschee und der Besuch von zwei alten Karawansereien aus dem 17. Jahrhundert erfüllen einen spannenden Ausflugstag. Sie haben die Möglichkeit landestypische Produkte wie Schmuck und Souvenirs einzukaufen. 5. Tag / Kyrenia: Der heutige Ausflug führt Sie zu dem mittelalterlichen Gebirgskastell St. Hilarion. Ein „Muss“ für jeden Besucher. An atemberaubender Lage, auf einem steilen Kalkfelsen gelegen, werden Sie hier mit dem wohl schönsten Ausblick Zyperns beschenkt. Anschliessend lassen Sie sich von den majestätischen Ruinen der Abtei Bellapais – ein wahres Meisterwerk gotischer Baukunst – in den Bann ziehen. Dieses Juwel, harmonisch eingebettet in Olivenhainen, bietet ein grandioses Erlebnis für Herz und Augen. Fahrt zum Hafen und Besichtigung der eindrucksvollen Festung. Am Ende des Tages Einkaufsmöglichkeit für Lederwaren. 6. Tag / Tag zur freien Verfügung: Geniessen Sie einen Tag am Strand oder reservieren Sie weitere fakultative Ausflüge bei Ihrem Reiseleiter. 7. Tag / Fakultativer Ausflug Paphos: Geniessen Sie einen freien Tag am Strand oder nehmen Sie am fak. Ausflug nach Paphos teil. In Paphos – dem Geburtsort der Aphrodite – beeindrucken kulturhistorische Höhepunkte. In römischer Zeit war Paphos die Hauptstadt von Zypern. Aus dieser Zeit stammen die Ruinen der Palastanlagen mit seinen Königsgräbern und wunderbaren Mosaiken – Zeugen des einstigen Reichtums. Der Distrikt von Paphos hat so viele geschichtsträchtige Orte, dass UNESCO den Ort und seine gesamte Umgebung auf die Liste der Weltkultur-

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Bellapais – ein Meisterwerk gotischer Baukunst erben setzte. Anschliessend freie Zeit am malerischen Hafen. Am späten Nachmittag Rückfahrt nach Kyrenia. Diesen Ausflug können Sie direkt vor Ort bei Ihrer Reiseleitung buchen (79 Euro pro Pers. inkl. Mittagessen mit landestypischen Spezialitäten / gültiger Reisepass nötig). 8. Tag / Rückreise: Transfer zum Flughafen von Nikosia und Rückflug nach Zürich (kurze Zwischenlandung ohne Umsteigen). Änderungen der Reihenfolge der Ausflüge vorbehalten.

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Gesundheit

Sportlich ins neue Jahr Der Vorsatz «Mehr Bewegung» ist schnell gefasst. Aber wenn es um die Umsetzung geht, hapert es manchmal ... Mit den richtigen Kniffen gelingt der Start in ein aktives Jahr garantiert. Text: Franziska Zehnder

Tipps

So bleiben Sie dran • Sofort starten – nichts aufschieben, keine Ausreden! • Trainingseinheiten fix einplanen; sie sollen Routine werden. • Mittagspause für den Sport nutzen, Fitnesscenter wählen, das auf dem Arbeitsweg liegt. • Wer für ein Abo oder einen Kurs bezahlt, zieht das Training eher durch. • «2 in 1»-Trick: Lieblings­ sendung im Fernsehen vom Hometrainer aus anschauen. • Zwischenziele setzen, sodass sich rasch ein Erfolgsgefühl einstellt. • Training langsam steigern: erst die ­Dauer erhöhen, dann die Intensität. • Moderates, aber regel­ mässiges Training bringt mehr, als sich ab und zu auszupowern. • Fehlt regelmässiges Krafttraining, kann man mit fünf- bis zehn­ minütigen Übungen täglich viel erreichen. • Anfänger und Wieder­ einsteiger über 35 ­sollten vorgängig einen medizinischen Vorsor­ gecheck vornehmen lassen. Jetzt auf iMpuls

Ein Vorsatz – ein neues Leben

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Hauptsache: Spass! Andernfalls ­versandet der Vorsatz, s­ ich mehr zu bewegen. Am besten wählt man also eine ­Sportart, die ­einem gefällt. Es muss nicht immer dieselbe sein: Ob L ­ anglaufen, eine Ballsportart, Wassergymnastik oder Walzertanz – Ausprobieren und ­Abwechslung sind ausdrücklich erlaubt!

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Zweitens gilt: sachte beginnen. Denn ­zunächst geht es vor allem darum, ein gutes Körper­gefühl ­ zu entwickeln, den Körper zu spüren, auf ihn zu hören und die Bewegungen richtig auszuführen. ­Sehnen, Bänder und Muskeln sowie das Herz-Kreislauf-System brauchen Zeit, um sich anzupassen.

Definieren Sie ein persönliches Ziel. Es soll realistisch, klar und messbar sein. Zum Beispiel: wieder in die alte Lieblingshose passen, den Blutzucker senken, beim Treppensteigen weniger ausser Atem kommen oder – irgendwann sogar – einen Halbmarathon laufen. Legen Sie konkret fest, wie Sie das Ziel erreichen wollen, und räumen Sie sich Zeit dafür frei. Eine regelmässige Erinnerung, etwa die Trainingstasche im Flur oder der Merkzettel am Kühlschrank, kann ebenso helfen wie eine Verabredung mit jemandem, der das gleiche Ziel verfolgt.

Der häufigste Fehler,

Bilder: zVg (2)

Franziska Zehn­ der, Leiterin Leistungsdiagnostik, Sport- und Bewegungswissenschaftlerin MAS, Ernährung und Gesundheit, Medbase Zürich In Zusammenarbeit mit

den Anfänger und Wieder­ einsteiger begehen, ist, sich zu viel abzuverlangen. Eine Belastung ist angemessen, ­ wenn man sich beim Joggen zum Beispiel noch mühelos unterhalten kann. Sport in Gruppen wirkt oft sehr moti­ vierend. Er kann aber auch dazu führen, dass man sich ­ unter Druck setzt und dem ­Körper mehr abverlangt, als ­ ihm guttut. Für den einen ist Joggen das Höchste, andere belasten damit ihre Gelenke übermässig – dann sind Velo­ fahren, Rudern, Schwimmen und (Nordic-)Walken bessere Alternativen.

Bewusst ­planen  ... ... sollte man auch die Er­ holung nach dem Training. Dazu gehört etwa genügend Schlaf. Dann darf man wieder Couch-Potato sein – bis zur nächsten Trainingseinheit.  MM

Heimtraining

Das Fitnessstudio im Wohnzimmer Training zu Hause macht Spass und ist sehr effektiv – wenn man es richtig anstellt. Der Fitnessexperte José Caride weiss, was man dabei beachten sollte. Interview: Susanne Schmid Lopardo

Was braucht es für das Training daheim? Nicht viel. Ein freier Platz, sechs ­­ bis acht Quadratmeter Fläche und zwei Meter Abstand zur Decke ­reichen. ­Das wäre ideal. Man kann ­ mit dem ­eigenen Körpergewicht schon sehr gut arbeiten. Hinzu ­kommen ein paar Gewichte von zwei bis drei Kilo, wenn man das Training etwas steigern möchte. Auch eine Matte ist nützlich, vor allem wenn man im Garten oder auf dem Balkon Yoga machen will. Und dann braucht es natürlich etwas Disziplin. Was sollte man beachten? Grundsätzlich gilt: Je einfacher die Übungen, desto besser. So können sich weniger Fehler einschleichen. Und: keine Alibiübungen machen, sondern intensiv trainieren. Das heisst? Dass man bei einem Ausdauertraining ins Schwitzen kommt und den Puls hochjagt. Bewegung mit dem Springseil zum Beispiel ist ein gutes Kardiotraining. Sicher kommt es auch darauf an, was man zu Hause trainieren will: Macht man eher ein Kardiotraining oder arbeitet man lieber an Beweglichkeit und Kraft, mit Yoga oder ­Bodyforming etwa? Für wen eignet sich das Training zu Hause? Eigentlich für alle. Auf der sicheren Seite ist man jedoch, wenn man das Training schon einmal mit einem Fitnessexperten gemacht hat. Dann weiss man, worauf man achten muss. Es eignet sich auch für Leute, die ­bereits eine Fitnesskarte haben und in den Ferien trainieren wollen oder es aus Zeitgründen nicht ins Training im Fitnesszentrum schaffen.

Wie lange und wie oft sollte man trainieren, damit es etwas bringt? Gut sind 20 bis 30 Minuten, zwei bis drei Mal in der Woche. Damit kann man die Fitness erhalten und verbessern – ganz nach dem Motto: Hauptsache, der Mensch bewegt sich. Etwas tun ist besser als gar nichts tun. Und wenn ich dann doch lieber auf dem Sofa sitzen bleibe – welchen Tipp haben Sie für mich, um mich zu motivieren? Verteilen Sie Stützzettel in der Wohnung. Kleben Sie eine Post-it-Notiz an den Kühlschrank, die Sie daran erinnert, dass Sie trainieren sollen. Tragen Sie sich in der Agenda einen ­fixen ­Termin ein: «Training zu ­Hause». Vielleicht hilft es auch, ein Foto von sich an den Kühlschrank zu kleben. Durchzuhalten und sich ­ zu motivieren, sind sicher die g­ rössten Herausforderungen beim Training daheim. Fitnessvideos mit Anleitungen für das Training zu Hause: migros-fitness.ch/de/angebot/fitness-at-home

José Caride Ausbilder und Kursleiter Fitnesssparks Zürich


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Stadt, Land, Stutz

Was ich gelernt habe

Illustration: Rinah Lang

Jetzt, wo der Prosecco kalt gestellt ist und die «Happy New Year»-Girlande an der Wohnzimmerwand hängt, habe ich Zeit. Für eine ­Inventur. Viele blicken an Silvester ja nach vorn oder zurück. Wie war das vergan­gene Jahr? Was sind die Ziele für das folgende? Ich blicke auf den Stand jetzt und ziehe Bilanz: Was habe ich bis heute im Leben gelernt?

Lisa Stutz (25) sucht die Balance zwischen urban und ländlich. Und pickt von beidem das Beste heraus.

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Ich weiss, dass man am Buffet nicht auf ­seinen Bauch hören sollte. Sonst aber viel öfter. Ich weiss, dass es in Mathe auf den ­Lehrer ankommt und dass man an einem eingewachsenen Zehennagel nicht selber ­herumdoktern soll. Wenn man eine wütende WhatsApp-Nachricht verschicken will, sollte man sie zwar schreiben, aber erst nach ein paar Stunden abschicken. Ich weiss, dass man sie dann meistens nicht abschickt. Ich weiss, dass unsere Gedanken unser tägliches Glück oder Unglück bestimmen. Dagegen, dass

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21/12/2018

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­ nsere Liebsten krank werden oder sterben, u können wir nichts tun. Ich weiss, dass Leopardenmuster einfach nie aus der Mode ­kommen. Und dass die Männer das überhaupt nicht verstehen. Und dass sie das auch nicht müssen, wenn sie sonst das meiste verstehen. Ich weiss, dass man jeden Tag etwas tun soll, das einem ein gutes Gefühl gibt. Und wenn ­ es nur darin besteht, endlich die Dusche zu putzen. Ich weiss, dass Humor hilft. Dass es sich lohnt, in ein gutes Augenabschmink­mittel zu investieren. Ich weiss, dass man nach ­Mitternacht keine heiklen Punkte mehr ansprechen und die gerissene Strumpfhose nicht per­sönlich nehmen soll. Ich weiss, dass man auch mal die Fünf gerade sein lassen muss ­ und in einem unbedachtsamen Moment viel kaputtmachen kann. Ich weiss, dass die Liebe immer stärker ist. Und vor allem weiss ich, dass der, der alles weiss, gar nichts weiss. MM


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Migros Bank

«Die Schweizer Wirtschaft steht solide da»

Die Mietpreise stabil, die Zinsen leicht steigend, die Altersvorsorge aber eine Baustelle: Der Chefökonom der Migros Bank, Christoph Sax, wagt eine Prognose für den Konjunkturverlauf. Interview: Kian Ramezani Bild: Nik Hunger

Christoph Sax, die Migros Bank hat als erste Schweizer Grossbank die Boni für die Mitarbeiter abgeschafft. Wie hat die Belegschaft reagiert? Ziemlich gelassen, obwohl das für ­ die meisten überraschend kam. ­ Aber da gleichzeitig die Fixlöhne angehoben werden, findet keine Leistungskürzung statt. Hohe Boni schaffen Fehlanreize und können für die langfristige Entwicklung ­ des Unternehmens schädlich sein, wenn die Mitarbeiter zu sehr auf ­ die ­Erreichung ihrer persönlichen Leistungsziele fokussieren. Apropos Gelassenheit: Handelsstreit, Brexit, «Gilets Jaunes» – 2018 fehlte es nicht an Drama und Krisen. Täuscht der Eindruck, oder lässt das die Märkte zunehmend kalt? Lange sah es danach aus, aber in den vergangenen Wochen ist die Stimmung gekippt, obwohl die Weltwirtschaft sich robust ent­wickelt. Kommt es nächstes Jahr zum lange erwarteten Börsencrash? Ein wenig Luft ist ja schon draussen, und darum glauben wir nicht an ­ den grossen Crash 2019. Die Konjunkturrisiken sind jedoch gestiegen. Sollte es zum Beispiel zu weiteren Eskala­tionen im Handelskonflikt zwischen den USA und China kommen, sind erneute Rücksetzer nicht auszuschliessen. Man erwartet, dass die Zentralbanken ihre lockere Geldpolitik beenden und die Zinsen erhöhen werden ...

Das ist richtig, wobei US-Notenbankchef Jerome Powell hat durchblicken lassen, dass er nicht mehr viele Er­ höhungen für nötig hält. Unser Zins­ zy­klus hinkt dem der USA ohnehin weit hinterher. Zudem müssen die Leitzinsen der Schweizerischen Nationalbank (SNB) tiefer sein als in der Euro­zone, sonst wird der Franken zu stark. Die SNB muss also bei einer Leit­zins­erhöhung auf die Europäische Zen­tralbank warten. Und die hat klar signalisiert, dass sie die Zinsen frühestens im Herbst 2019 erhöhen wird. Was heisst das für Mieter? Auch der Referenzzinssatz wird ­ aus den genannten Gründen stabil

Zur Person Christoph Sax (42) ist promovierter Volkswirt und seit Februar 2017 Chefökonom der Migros Bank. ­Zuvor war er als Ökonom beim Staatssekretariat für Wirtschaft und in der Finanzbranche tätig. Die Migros Bank wurde vor ­ 60 Jahren von Gottlieb Duttweiler gegründet. Heute zählt sie mit ­ 44 Milliarden Franken Bilanzsumme zu den zehn grössten Schweizer Banken. Im Hypothekarbereich rangiert sie unter den grössten fünf. Sie ist im Zinsgeschäft und im Anlagebereich aktiv und führt eins der umfassendsten Schweizer ­Angebote für Nachhaltigkeitsfonds.

­ leiben. Die Mietpreise für beste­ b hende Objekte werden sich nächstes Jahr deshalb nicht gross ändern. In neuen Objekten an dezentraler Lage hingegen werden sie sinken, weil ­ dort zu viel gebaut worden ist und ­ die Leerstände weiter zunehmen. Und was bedeutet es für die ­Hauseigentümer? Festhypotheken mit langer Laufzeit werden 2019 etwas teurer, aber nicht erheblich. Auch Libor-Hypotheken bleiben sehr attraktiv. Die Nachfrage nach Wohneigentum wird dadurch stabil bleiben, und das Preisniveau ebenso. Ich sehe in diesem Segment am ­wenigsten Risiken. Die Banken sind heute sehr vorsichtig bei der ­Vergabe von Hypotheken und wenden ­einen kalkulatorischen Zins ­von 4,5 bis 5 Prozent an. Wer sich e­ inen solchen Zinssatz nicht leisten kann, erhält keine Finanzierung. Sind Zinsen von bis zu 8 Prozent wie Ende der 1980er-Jahre noch vorstellbar? Das ist die grosse Frage. Die globalen Schulden notieren auf Rekordstand, und diese Schulden können nie ­zurückgezahlt werden. Sollte es ­wieder zu einem solchen Zinsniveau kommen, wird es richtig ungemütlich: Es würde zu einer globalen ­Finanzkrise führen. Ich halte Zinsen von acht Prozent allerdings für kein realistisches Szenario, weil die Glo­ balisierung inflationshemmend wirkt. Die Zinsen werden aber steigen, und das müssen sie auch.

«Die Vorsorge über die dritte Säule wird immer wichtiger», sagt Christoph Sax.


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Man muss heute mehr zur Seite ­legen, über welche Kanäle auch ­immer. ­­Wir leben länger und beziehen ­deshalb ­länger Rente, haben jedoch eine schlechtere Verzinsung. Mit der alternden Bevölkerung ist auch ein chronisch unterfinanzier­ tes ­Gesundheitswesen verbunden. Ein sehr schwieriges Dossier, an dem sich mancher Bundesrat die Zähne ausgebissen hat. Der Reformstau ­ ist hoch. Das System enthält kaum Sparanreize. Wir geben immer mehr vom Lohn für die Gesundheit aus – ein Trend, der seit 20 Jahren anhält. Was passiert, wenn wir nichts tun? Privathaushalte werden stärker belastet, aber auch die Staatsausgaben: höhere Beiträge an Spitäler, Prämienverbilligungen und Finanzierung von Langzeitpflege. Besonders bei Letzterer beginnt die demo­grafische Entwicklung zu wirken. Gibt es auch Lichtblicke in der Schweizer Volkswirtschaft? Auf alle Fälle. Wir haben den Frankenschock gut verdaut und an Wettbewerbsfähigkeit gewonnen. Die Schweizer Wirtschaft steht solide da, auch wenn sich das Umfeld verschlechtert. Das Problem ist aber, dass wir seit der Finanzkrise mehrheitlich in die Breite gewachsen sind. Die Wirtschaftsleistung ist zwar ­gestiegen, aber hauptsächlich, weil wir mehr Arbeitnehmer haben. Das ist vor allem auf die Zuwanderung ­zurückzuführen. Pro Kopf gerechnet, hat sich da nicht so viel getan.

Warum? Um Fehlanreize im Finanzsystem ­­­ zu beseitigen. Das Tiefzinsumfeld fördert Fehlinvestitionen und die Blasenbildung bei Aktien. Ausserdem belastet es die Vorsorgewerke, weil die tiefen Zinsen die Anlageerträge schmälern. Das zweite Problem ist demografischer Art: Die Gesellschaft altert, wir leben immer länger, und die ­bestehenden Renten sind langfristig nicht finanzierbar. Kommende Generationen müssen mit Kürzungen rechnen. Umso wichtiger wird die

private Vorsorge über die dritte S­äule. Bislang galt: Staatliche und beruf­ liche Vorsorge zusammen reichen. Dieses Prinzip ist gefährdet. Bei der AHV wird uns die geplante Reform noch mal Luft für vier weitere Jahre geben, mehr aber nicht. Auch bei der beruflichen Vorsorge gibt es Handlungsbedarf. Es wird darauf hinauslaufen, dass man die Beiträge erhöhen muss, vermutlich sowohl auf Arbeitnehmer- als auch Arbeitgeberseite.

Und woran liegt das? Viele Branchen in der Schweiz ­werden indirekt oder direkt vom Staat geschützt. In diesen über­ regulierten Sektoren verzeichnen ­ wir kaum Produktivitätswachstum. Hier müssten wir liberalisieren. ­ Die Industrie bildet eine Ausnahme, sie ist produktiver geworden. Wie gut ist die Schweiz für die ­Digitalisierung aufgestellt? Ich denke, wir sind nicht ganz so ­modern, wie wir meinen. Eine ­Kollegin in Schanghai, mit der ich mehrere Referate gehalten habe, ­ sagt klar, ­China sei viel weiter. Ein Beispiel: ­In fast jeder Strassen­ küche kann ­man kontaktlos bezahlen. Ich finde, wir sollten uns auf die Chancen f­ reuen, die die Digitalisierung mit sich bringt. MM


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P Gips

G Grips

2. Wenn jemand unschuldig ist, hat er eine reine … T Hose

E

L

Jacke

Weste

3. Wem gab der Granatapfel den Namen? A Schmuckstein

I

R Holzart

Erdmaus

4. Wo befindet sich das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM)? N Spiez

S

T

Thun

Biel

3 × 100 Franken zu gewinnen So nehmen Sie teil: Tel.: 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf) SMS: Senden Sie MMD2, gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS), Bsp.: MMD2 TASTSINN. Hans Muster, Musterweg 22, 8000 Musterdorf Postkarte: (A-Post): Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet: migrosmagazin.ch/ wettbewerbe Teilnahmeschluss: Sonntag, 6.1.2019, 24 Uhr Teilnahmebedingungen: auf der ersten Rätselseite

5. Wie heisst einer der Winkel im astronomischen Koordinatensystem? T Azimut

A Binäre

L

Azidose

E

Pilze

6. Wer verursacht sogenannte Foxfire? O Meteoriten

H Kohlestaub

Auflösung Nr. 52:

7. Wem ist in einem Moskauer U-Bahnhof ein Denkmal gewidmet? N Wolf

I

T

Hund

Katze

8. Welche Gemeinde weigerte sich 1942, die Sommerzeit einzuführen? E

S

Burgdorf

G Willisau

Geltwil

Lösungswort : 1

2

3

4

5

6

7

8

Paroli

EISBLUME Gewinner Nr. 51: Erika Weibel, Flawil SG; Oliver Flumm, Windisch AG; Christa Meli, Gossau SG

3 × 100 Franken zu gewinnen

Tragen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5:

So nehmen Sie teil: Tel.: 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf) SMS: Senden Sie MMD3, gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS), Bsp.: MMD3 OSTEN. Hans Muster, Musterweg 22, 8000 Musterdorf Postkarte: (A-Post): Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet: migrosmagazin.ch/ wettbewerbe Teilnahmeschluss: Sonntag, 6.1.2019, 24 Uhr Teilnahmebedingungen: auf der ersten Rätselseite

Lösungswort : 1

2

3

4

5

Auflösung Nr. 52: GEIGE

Gewinner Nr. 51: Robert Meier-Freiburghaus, Lengnau BE; Walter Müller, Allenwinden ZG; Margrit Wieduwilt, Wetzikon ZH


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Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Brücken dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Verboten: Kreuzungen, diagonale Brücken und 4 5 4 4 3 mehr als zwei Linien

3 Auflösung Nr. 52:

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2 Auflösung Nr. 52:

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Impressum MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer, Wochenblatt des sozialen Kapitals, Organ des­Migros-Genossenschafts-Bundes, Migrosmagazin.ch Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 558 711 Ex. (WEMF 2018) Leserschaft: 2 371 000 (WEMF, MACH Basic 2018-2)

Adresse Redaktion und Business Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12 Kontakt: www.migmag.ch/leser Herausgeber Migros-Genossenschafts-Bund

Publizistische Gesamtleitung Sarah Kreienbühl

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Meine Welt

«Bei uns wurde am Tisch politisiert»

Marina Carobbio, Nationalratspräsidentin, liest viel und mehrsprachig. Die Debatten im Nationalrat leitet sie auf Italienisch. In ihrem Amtsjahr ist der Feministin ein Thema besonders wichtig: Frauenförderung in der Politik. Die Mutter zweier Kinder mag Polenta, Katzen und die Berge. Text: Sabine Lüthi Bilder: Claudia Bader

Mein Lieblingsprodukt «Diese alte Sorte Tessiner Polenta finde ich toll, ich mag lokale Produkte. Polenta ist einfach zu kochen und lässt sich bestens kombinieren.»


LEBEN | MM1, 31.12.2018  79

1 Mein Zuhause «1994 kauften wir dieses Haus in Lumino an der Grenze zu Graubünden. Wir haben eine Fotovoltaik­an­lage und eine Zentralheizung mit Holz – dank meinem Mann. Er ist Ingenieur.» 2 Meine Katzen «Manghita (3) haben wir adoptiert. Sie war in demselben Ferienheim wie unser Kater Ter (3) untergebracht. Aber niemand hatte sie abgeholt.»

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3 Meine Arbeit «Wegen meines Amts als Präsidentin des Nationalrates pausiere ich als Hausärztin. Hier plaudere ich mit meinen Kollegen Daniele Tönz (links) und Renzo Rigotti. Wir planen ein

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Name Marina Carobbio Guscetti (52) Sternzeichen Zwillinge Wohnort Lumino TI Lebenslauf «Ich wurde in Bellinzona geboren und wuchs in Lumino TI auf. In Basel habe ich Medizin studiert. Seit 1999 bin ich in der Gemeinschaftspraxis in Roveredo GR tätig. Mit 24 Jahren wurde ich in den Tes­ siner Grossrat gewählt. Seit 2007 politisiere ich im Nationalrat und seit 2008 bin ich Vizepräsidentin der SP. Mein Vater Werner, ein Tessiner Polit-­ Urgestein, sass im Nationalrat, als ich noch ein Mädchen war. Bei uns wurde am Küchentisch über Politik gestritten. Mein Mann Marco (60) ist Ingenieur bei den SBB; wir haben zwei Kinder, Matteo (22) und Laura (14). Als Präsidentin des National­rats liegt mir die Förderung der Frauen in der Politik am Herzen.» 4

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neues Gesundheitszentrum mit Ärzten, Spitex und eigenem Krankenwagen.» 4 Mein Hobby «Ich bin eine passionierte Wanderin. Wandern ist für mich Fitness, Entspannung und Ansporn zum Denken. Meine Freundin, die Zürcher Regierungsrätin Jacqueline Fehr, begleitet mich oft. Mein Lieblingsberg ist der Pizzo di Claro.»

Bild: Anthon Anex/Keystone

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5 Meine Lektüre «Ich lese viel: Dacia Maraini, Sergio Devecchi, Chimamanda Ngozi Adichie – auf Italienisch, Französisch, Deutsch oder Englisch, aber immer auf Papier. Da ich die Debatten im Nationalrat auf Italienisch leite, habe ich ein Vademecum mit den wichtigsten Begriffen für die Ratsmitglieder zusammenstellen lassen.» 6 Mein Velo «Zum 50. habe ich von meiner Familie ein neues, solides Velo erhalten. Ein E-Bike brauche ich nicht.»  MM


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