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Migros magazin 01 2016 d bl

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Ausgabe Basel, AZA 4002 Basel. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

MM01, 4.1.2016 | www.migrosmagazin.ch

Jetzt gewinnen! Ein Wochenende im Waldhotel National Arosa. Seite 69

Ehrenamtliche Arbeit

Bitte zum Tanz: Freiwillige Helfer wie Toni Vlcek halten das Land in Schwung. Seite 6

Felix Weber: Wie der neue Suva-Chef uns vor Unf채llen sch체tzen will.

Bild: Christian Schnur

Seite 20

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MM01, 4.1.2016 | 3

E Editorial

Freiwillige vor!

Es gibt ja dieses Bonmot: Wenn drei Schwei­ zer irgendwo zusammentreffen, dann gründen sie als Erstes einen Verein. Das hatte vielleicht früher was, heute ist es definitiv nicht mehr so. Es wird immer schwieriger, junge Leute davon zu überzeugen, in einen Verein einzutreten, Verantwortung zu übernehmen, mitzuhelfen. Die Gesellschaft wird immer individualisti­ scher, gemeinsames Tun und Erleben unwich­ tiger: «Schachclub? Wie bitte?» «Turnverein? No way!»

Und sogar wenn man noch in einem Verein Mitglied ist, so fehlt meist die Bereitschaft mitzuarbeiten. Ich kann mich hier nicht aus­ nehmen. Ich habe mich immer geweigert, in unserem Fussballclub den Aktuar zu geben … Und damit bin ich beileibe nicht allein: Seit 2000 hat die Zahl der Menschen, die in irgend­ einer Art Freiwilligenarbeit leisten, um fast ein Fünftel abgenommen.

Bild: Daniel Winkler

In einem Fussballclub mag das noch nicht wirklich ein gesellschaftliches Problem bilden. Doch Freiwilligenarbeit geht viel wei­ ter: ältere Menschen betreuen, fremde Kinder hüten, sich in Parteien oder in Organisationen einbringen – ohne all diese «Dienstleistungen» ist eine Gesellschaft nur schwer überlebens­ fähig. Berechnet man den Wert dieser frei­ willig geleisteten Arbeit, kommt man auf eine Summe von 41 Milliarden Franken pro Jahr. Das sind etwa 7 Prozent des Bruttoinland­ produkts – oder ein Vierzehntel aller Leistungen, die in der Schweiz erarbeitet werden. Eine unglaubliche Summe. Aber es geht nicht nur um Geld. Dienst an anderen kann schlicht glücklich machen. Esther Schönmann kann das bestäti­ gen. Die 72­Jährige leistet seit Jahren unentgeltliche Einsätze in der Gassechuchi Langenthal BE. Max Wälchli wiederum hat schon an Hunderten von Sport­ anlässen mitgeholfen. Sie beide ziehen eine innere Befriedigung aus dieser Arbeit, die sie trägt, die sie ausfüllt. Menschen wie sie sind die wahren Stützen unserer Gesellschaft. Hans Schneeberger, Chefredaktor hans.schneeberger@migrosmedien.ch

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Menschen

Leben

6 Freiwilligenarbeit Ohne sie geht nichts im Land. Aber immer weniger Menschen sind bereit, sich ehrenamtlich zu engagieren.

59 Alltagsknigge Pünktlich zur Party – oder lieber etwas später? Philipp Tingler erklärt, was sich für welchen Anlass gehört.

14 Infografik Frauen pflegen, Männer helfen in Vereinen mit.

61 Ernährung

19 Bänz Friedli

Keine Angst vor freien Radikalen: Pflanzliche Lebensmittel enthalten viele schützende Antioxidantien.

20 Interview: Felix Weber

62 Auto-Test

Der neue Suva-Chef über Unfallprävention, Versicherungsbetrug und die eigene Risikobereitschaft.

Nicht nur als Transporter gut: Familie Stöcklin testet den VW Caddy, einen praktischen Hochdachkombi.

Migros-Welt

65 Kinder

34 Saisonküche Dunkle Triebe, bittere Blätter: Wissenswertes rund um den Chicorée und viele Rezepte. 50 Alles wird besser

Diese praktischen Dinge können helfen, gute Vorsätze auch zu realisieren. 53 Neues aus der Region Aktionen, Reportagen und Neuigkeiten aus Ihrer Migros-Genossenschaft

In der Schweiz eine Topfpflanze, in seiner tropischen Heimat ein meterhoher Busch: der Weihnachtsstern. 67 Aufruf an Kinder

Schickt uns eure Fragen. Gabriela Bonin wird sie beantworten. 69 Glücksgriff 71 Rätsel/Impressum 76 Cumulus 78 Meine Welt

Schnulzensänger Dagobert.

M-Infoline: Tel. 0800 84 0848 oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08. redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch * Normaltarif


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Darauf freuen wir uns 100 Jahre Kunstmuseum Winterthur Vom 6. Januar bis zum 24. April sind Zeichnungen

aus der Sammlung von Delacroix bis Giacometti zu sehen. Heilige Drei Könige Am

Dreikönigsfest vom 6. Januar in Altendorf SZ tauchen am Abend Fasnachtsfiguren im Dorf auf.

Unnützes Wissen

Wilde Welt Wer in der italie­ nischen Stadt Eboli nahe Napoli beim Küssen im Auto erwischt wird, zahlt 500 Euro Strafe. Mein Bild der Woche «Ein Mann läuft allein an einem Ort, der nicht für Fussgänger

Bettina Oberli (43) ist Autorin

und Regisseurin von erfolgreichen Filmen wie «Die Herbstzeitlosen», «Tannöd» und «Lovely Louise».

gedacht ist. Pfeile zeigen ihm die Richtung an. Wo geht er hin? Die Frage nach dem Wohin beschäftigt uns auch in diesen Tagen, im noch frischen, unbeschrie­ benen Jahr. Alles scheint möglich, die Pfeile zeigen in verschiedene Richtungen. Das ist schön, aber auch unübersichtlich. Wir sind umgeben von Bedrohungen, Krisen, Umweltproblemen. Welche Richtung sollen wir also nehmen? Die spani­ sche Stadt Oviedo hat einen Weg vorgegeben: Wegen starker Luftverschmut­ zung wurde der Verkehr in Stadtnähe eingeschränkt. Ein erster Schritt ins neue Jahr, für das handeln statt reden sicher schon mal ein guter Vorsatz ist.»

Hörprobe

Dimitrij Itten (33), Eventmanager aus St. Gallen:

a) «Gold» von John Stewart b) «Gold» von Chet Faker c) «Gold» von Prince

Auflösung: b) Der Song inspiriert mich beim Organisieren des nächsten Design­ und Vintagemarkts.

Bilder: Eloy Alonso / Reuters, Daniel Ammann

Entschuldigen Sie, was hören Sie gerade?

In Weissruss­ land sind Kauf und Verkauf von Echthaar verboten. Peruaner essen pro Jahr 65 Mil­ lionen Meer­ schweinchen. Das Penisfest «Kanamara Mat­ suri» wird jährlich im April in der japanischen Stadt Kawasaki gefeiert. Grosse Phalli werden durch die Strassen getragen. Damit die Milch nicht sauer wird, legte man

in Russland früher einen Frosch hinein. Dessen Hautsekret hilft gegen Bakterien. Quelle: Neon/Stern


6 | MM01, 4.1.2016 | MENSCHEN

Freiwilligenarbeit

Ohne sie läuft nichts im Land Die Freiwilligenarbeit hat ein Nachwuchsproblem: Die Zahl der ehrenamtlich Tätigen nimmt seit Jahren ab. Dabei kann das Engagement für andere glücklich machen, wie unsere Reportage zeigt. Text: Reto E. Wild, Yvette Hettinger

Zahlen und Fakten

665

Millionen Stunden Freiwilligenarbeit wurden 2013 in der Schweiz geleistet. Im Gesundheits- und Sozialwesen fielen in der gleichen Zeit 853 Millionen bezahlte Arbeitsstunden an.

41

Milliarden Franken – von so viel Wert war die im Jahr 2013 geleistete Freiwilligenarbeit in der Schweiz.

0,5

Arbeitstage pro Woche wenden freiwillig Arbeitende auf. Rund 2,7 Millionen Schweizer tun das regelmässig. Quelle: Bundesamt für Statistik

Bilder: Daniel Ammann

S

eniorenbetreuung, Vereinstätigkeit, politische Fronarbeit, karitative Einsätze: Rund 41 Mil­ liarden Franken würde die Arbeit kosten, die Schweizer und Schweizerinnen im Jahr 2013 freiwillig und unentgeltlich geleistet haben. Jeder Dritte engagiert sich in seiner Freizeit auf diese Weise: Männer vor allem im sogenannten institutio­ nalisierten Rahmen, also in Organisationen und Clubs, Frauen eher mit informellen Tätigkeiten – sie hüten fremde Kinder oder pflegen ausser Haus andere Menschen (siehe Infografik, Seite 14). Von beiden gibt es immer weniger. «Frauen wie Männer sind heute stark in Beruf und Familie eingespannt», erklärt Markus Freitag (46) die Gründe. Freitag ist Professor für Politikwissenschaft an der Uni Bern und hat am Freiwilligen­Monitor Schweiz mitgearbeitet, der im Februar erscheint. Erste Ergebnisse zeigen: Es ist schwierig geworden, Freiwillige für fixe und länger­ fristige Verpflichtungen zu finden. Besonders Junge sind eher zu haben, wenn das Engagement befristet ist. Und erst recht, wenn sie etwas lernen können oder der Einsatz gut für den Lebenslauf ist. Gesund und zufrieden dank Engagement

Hoffnung gibts dank neuer Modelle: «Zeitgutschriften etwa, die man später einlösen kann, sind im Aufwind», sagt Freitag. Er setzt auch darauf, dass dank schu­ lischer oder elterlicher Erziehung vermehrt der Wunsch entsteht, Gutes zu tun. Tatsächlich geben heute sieben von zehn Freiwilligen als Motivation an, dass sie einfach helfen wollen. Sie bekommen auch etwas zurück: Laut einer Studie der Uni Zürich sind freiwillig Engagierte zufriedener und fühlen sich gesünder als Leute, die es nicht tun.

Esther Schönmann hilft mit ihrer «Gassechuchi» Leuten, die auf der Schattenseite des Lebens stehen.


MENSCHEN | MM01, 4.1.2016 | 7

Migros-Kulturprozent

Seminare für Freiwilligenarbeit Vor 59 Jahren von Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler

erschaffen, unterstützt das Kulturprozent nicht nur Kulturelles, sondern auch soziale Projekte. «Vitamin B» beispiels­ weise hilft Vereinen und deren Vorständen. Hedy Graber, Leiterin Direktion Kultur und Soziales beim Migros­

Genossenschafts­Bund, erklärt: «In den vergan­ genen 15 Jahren haben über 5000 Teilnehmende rund 200 Seminare und 60 Vorabendveran­ staltungen besucht. 5000 Vereinsvorstände haben bei ‹Vitamin B› Rat geholt.» Damit habe «Vitamin B» massgeblich zur Professionalisierung der Vereinsarbeit in der Schweiz beigetragen und sich als die Fachstelle für Vorstandsarbeit etabliert. Gemäss dem Freiwilligen­Monitor (das Kulturprozent ist Partnerin) engagiert sich ein Viertel der Bevölke­ rung über 15 Jahren wöchentlich vier Stunden für Vereins­ und Organisations­ strukturen. Ein weiteres Beispiel für das Engagement

des Migros­Kulturpro­ zents in der Freiwilligen­ arbeit ist der Schulwett­ bewerb «x­hoch­herz». Er wird seit 2006 jährlich ausgeschrieben. In­ zwischen haben sich mehr als 47 000 Schüler mit dem Thema «sich für andere engagieren» auseinandergesetzt.


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MENSCHEN | MM01, 4.1.2016 | 9

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Esther Schönmann

Eine «Heldin des Alltags» wider Willen Vor dem Waaghüsli in Langenthal BE haben sich rund drei Dutzend Menschen eingefunden. Viele von ihnen sind Alkoholiker, Asylsuchende, Randständige. Mittendrin steht Esther Schönmann (72). Jeden Mittwoch verteilt ihr Verein Gassechuchi Langenthal Esswaren an Leute, die sich auf der Schattenseite des Lebens befinden. «Esther ist die liebste Frau der Welt», sagt eine gut 40-jährige Drogensüchtige, überreicht ihr Orchideen aus Plastik und küsst sie auf die Wange. Ein Mann fragt Schönmann, ob sie zwei alte TV-Bildschirme brauchen könne, und im Waaghüsli bereiten Freiwillige auf engstem Raum Gemüse, Früchte, Brot, Süsswaren und Konserven vor, die sie von Grossverteilern, privaten Spendern und der Lebensmittelhilfe «Tischlein deck dich» erhalten haben. Punkt 15 Uhr – wie jeden Mittwoch seit 2009 – ruft die von SRF 1 gewählte «Heldin des Alltags» die Namen der Randständigen auf. Einer nach dem andern kommt zur Essensausgabe. «Ich weiss nicht, woher ich diese Kraft nehme. Wahrscheinlich ist das Ganze vom Himmel gesteuert und irgendwie zu meiner Lebensaufgabe geworden», sagt Schön-mann. Sie wirkt gelassen, obwohl sie an chronischen Schmerzen in den Beinen leidet. Den Titel «Heldin des Alltags» hält sie für übertrieben. «Wenn nur jeder jedem helfen würde, wäre die Welt in Ordnung.» Ihr steht ein Team von rund einem halben Dutzend Personen zur Seite. Die Aufgabe gebe ihr eine tiefe Befriedigung, auch dank der leuchtenden Augen der Randständigen. «Ihr Dank kommt von Herzen.» Dafür investiert die 72-Jährige rund 20 Stunden pro Woche. Sie und ihr Team verteilen nicht nur Essen. Sie flicken auch Hosen, organisieren Kleider, helfen beim Zügeln. Schönmann, Mutter von drei erwachsenen Kindern, ist in Bonstetten ZH aufgewachsen und machte familiäre Erfahrungen mit der Drogensucht. «Das hat mich geprägt.» Trotz Haushalt, Garten, einer kranken Tochter und Hund führt Schönmann auch noch ein Hilfswerk in Senegal. Das wird nicht immer so weitergehen können. «Für unsere Gassechuchi fehlt eine Nachfolge. Das Team macht weiter, so lange es geht. Aber vielleicht müssen wir eines Tages alles aufgeben.»

1 2

1 Die Randständigen

sind dankbar, dass Esther Schönmann und ihr Team jeden Mittwoch in Langenthal BE Lebensmittel verteilen. 2 Im Waaghüsli werden

die Lebensmittel zwischengelagert. 3 Esther Schönmann ruft

aus, wer an der Reihe ist.

4 Gemüse, Brot, Süsswaren: Hier erhält jeder etwas. 3

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MENSCHEN | MM01, 4.1.2016 | 11

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1 Max Wälchli (sitzend) beim Weitsprung

an den Schweizer Leichtathletik-Meisterschaften in der Halle in St. Gallen. Er selbst ist früher 6,40 Meter gesprungen. 2 Der einstige Informatiker ist vielseitig

einsetzbar. An diversen sportlichen Anlässen trifft der «Volunteer» des Jahres 2012 regelmässig auf andere Helfer, die er inzwischen zu seinen Freunden zählt.

1

Max Wälchli

1250 Stunden für den Sport auf Achse Max Wälchli (63) aus Wolfhausen ZH stellt sich seit seiner frühzeitigen Pen­ sionierung vor drei Jahren ganz in den Dienst des Sports. Letztes Jahr war er ins­ gesamt 1250 Stunden als Helfer im Einsatz, wie der einstige Informatiker stolz von seiner Excel­Tabelle abliest. Höhepunkt in seiner Freiwilligenkarriere war für ihn die Leichtathletik­EM 2014 in Zürich. «Eine Heim­EM erlebt man nur einmal. Für mich als ehemaligen Leichtathleten und Trainer war der Sportanlass ein Muss.» Der Zürcher Oberländer sagt von sich, dass er als Rentner nicht allein daheim «hocken» und nur Däumchen drehen wollte. Er beabsichtigte, etwas zu tun, das ihm Spass mache und das sinnvoll sei. «Dank meines Engagements lerne ich immer wieder neue Menschen kennen.» So habe

er Freunde aus dem süddeutschen Raum und praktisch allen Regionen der Schweiz gewonnen, die er an den diversen Sport­ anlässen treffe: am Badminton Swiss Open in Basel, am Beachvolleyballturnier von Gstaad BE, an der Triathlon­EM in Genf oder an Weltklasse Zürich, um nur ein paar Anlässe im vergangenen Jahr zu erwähnen. Schon als 16­Jähriger hat der einstige Zehnkämpfer beim Turnverein Satus Dürnten geamtet. Nun könne er als Pen­ sionär dem Sport etwas zurückgeben und zur Schaffung der Infrastrukturen beitra­ gen, von der er als aktiver Athlet profitiert habe. Nie aushelfen würde Wälchli an einem Fussballanlass. Er schaue sich die Sportart zwar am TV an. «Aber wenn ich damit rechnen muss, dass ich eins auf den Grind bekomme oder mit einer Petarde beworfen

werde, ist das für mich ein No­Go.» Im Sommer reist Wälchli von Sportveranstal­ tung zu Sportveranstaltung, im Winter sitzt er vor dem Computer und bringt sein Reiheneinfamilienhaus und den Garten in Ordnung. Die Freiwilligenarbeit geht ganz schön ins Geld. So reist er im eigenen Auto zu den Anlässen. Die Fahrtspesen werden von den Organisatoren nur selten vergütet. Manchmal, wie etwa am Ski­Weltcup­Finale auf der Lenzerheide GR, musste er sogar die Übernachtung im Zivilschutzkeller unddas Essen selbst berappen. «Über den Daumen gepeilt lege ich jährlich 1000 bis 1500 Franken zusätzlich aus», sagt Wälchli. «Wenn ich jedoch ein anderes Hobby hätte wie den Golfsport, würde allein der Mit­ gliederbeitrag höher ausfallen.»

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12 | MM01, 4.1.2016 | MENSCHEN

Antonin Vlcek

Toni, der Chef auf dem Tanzparkett Donnerstagnachmittag, «Thé Dansant» im Alterszentrum Brühlgut in Winterthur ZH. Seit einer Stunde holt Antonin «Toni» Vlcek (70) Damen auf die Tanzfläche, schiebt sie galant zu Walzer oder Polka übers Parkett und begleitet sie wieder an ihren Tisch. Vlcek ist freiwilliger Mitarbeiter des Alters­ zentrums. «Musik, Gesang, Tanz, das ist meine Passion», sagt er, und seine stahlblauen Augen funkeln. Den einstigen Balletttänzer sieht man ihm immer noch an: der Rücken gerade, die Bewegungen geschmeidig. Der ausgebildete Maschinenschlosser kam als 26-Jähriger aus der tschechischen Stadt Zlín in die Schweiz. Hier gab er 25 Jahre lang am Feierabend mit seiner Frau Vlasta Tanzunterricht. «Es war die schönste Zeit unseres Lebens», sagt er. Dass er mit seinen 70 Kreuzen wieder seine Begeisterung fürs Tanzen weiter­ geben dürfe, sei toll: «Wenn ich nur einem einzigen Menschen Freude bereiten kann, ist das Grund genug zum Weitermachen.» Etwa 40 Senioren haben sich zum Tanzen eingefunden. Herren im Anzug, Frauen mit Foulards, die äl­ teste von ihnen ist über 100 Jahre alt. Neben den Tischen sind Rollatoren parkiert, es gibt Mineralwasser mit oder ohne – und lupfige Musik vom Alleinunterhalter «Stritti». Einen wie Toni Vlcek müsste man klonen können, findet Christina Spiri (55): «Ich könnte ihn mehrfach einsetzen.» Spiri ist zuständig für die freiwilligen Mitarbeitenden des Alterszentrums und engagierte Vlcek vor drei Jahren als Besucher für eine Tschechisch sprechende Bewohnerin. Inzwischen besucht er regelmässig einzelne Senioren. Nicht immer herrscht die beschwingte Fröhlich­ keit vom Tanznachmittag. Mancher vertraute Mensch wird dement oder stirbt. «Traurige Schicksale belasten mich hie und da», sagt Vlcek. Nach an­ derthalb Stunden Tanz und Auflocke­ rungsübungen setzt er sich mit dem Nachmittagsteam zu einem Zvieri in die Cafeteria. Er fühle sich uralt, sagt er lächelnd, «aber total glücklich».

1

1 Toni Vlcek und Esther Assenmacher von der Tanzschule Winterthur animieren die Senioren zu leichter Gymnastik. 2 Gelernt ist gelernt: Der Tänzer

ist auch ein Charmeur.

3 Das Lächeln ist nicht aufge-

setzt: Der 70-Jährige macht den Mitmenschen gern eine Freude.

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% 0 –2

Lukas Keller

Hunderte Stunden im Dienst der Gemeinde In Endingen AG ist Lukas Keller (56) fast im ganzen Dorf bekannt: als Geschäftsführer der lokalen Keller Hoch- und Tiefbau AG sowie als Gemeindepräsident. Selber in der Surbtaler Gemeinde aufgewachsen, lenkt er den Familienbetrieb in der dritten Generation. Ab 1998 war er CVP-Gemeinderat, seit 2007 ist er Gemeindeammann. Schon als Jugendlicher fragte ihn die Mittepartei an, ob er in einer Kommission arbeiten möchte. «Man rutscht in diese Funktionen rein. Ich hatte immer Freude, neben dem Beruf zusätzlich Verantwortung zu übernehmen, denn ich arbeite gern mit Leuten zusammen und gestalte mit.» Eigentlich wollte er damals aber gar nicht für den fünfköpfigen Gemeinderat kandidieren. Doch als vor 17 Jahren im ersten Wahlgang niemand gewählt wurde, habe er «in einem schwachen Moment Ja gesagt» und sich aufstellen lassen. Er sei kein Mensch, der Erbsen zähle, sagt er auf die Frage, wie viele Stunden er für die Ge-

meinde aufwende. Ein Freund in der Nachbarsgemeinde habe die Zeit addiert und sei auf gegen 800 Stunden pro Jahr gekommen. «Das dürfte auch mein Aufwand sein.» Dafür entschädigt ihn die Gemeinde jährlich mit 27 000 Franken. Der Aufwand für die Arbeit im Dienst der Öffentlichkeit ist hoch. Keller beschäftigt in seinem Bauunternehmen 20 Angestellte, ist verheiratet und Vater zweier Töchter und eines Sohns. Diese dreifache Belastung könne er nur bewältigen, weil er tolle Mitarbeiter und einen Stellvertreter habe, der das Tagesgeschäft leite. «Und Sie brauchen eine Familie, die das mitträgt.» Ohne deren Rückhalt würde er das Amt nicht ausüben können. Keller ist sich bewusst, dass Menschen wie er in der Schweiz immer seltener werden. Er erklärt sich dies mit zeitlichen Ressourcen und dem Trend zum Individualismus. Viele Leute hätten zudem Angst, das Amt nicht zu schaffen. «Doch das ist unbegründet.» MM

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14 | MM01, 4.1.2016 | MENSCHEN

Freiwilligenarbeit

Frauen pflegen – Männer wirken im Verein Unentgeltlich Bedürftigen helfen, Kinder betreuen, Junioren trainieren: Schweizer tun es nicht mehr so oft wie auch schon. Am fleissigsten sind die Älteren, Junge engagieren sich online. Text: Yvette Hettinger

Infografik: Daniel Röttele

26% 24% 22% 20% 18% 18,6% 16% 14% 12% 10%

Rückgang bei den Freiwilligen

Personen leisteten im Jahr 2013 informelle Freiwilligenarbeit. Das heisst, sie betreuten z. B. fremde Kinder oder pflegten Verwandte. In diesem Bereich engagierten sich mehr Frauen als Männer. Anteil der Bevölkerung* nach Geschlecht:

Anteil der Bevölkerung*, der Freiwilligenarbeit leistet, Jahr 2013:

23,2% 13,8%

informelle Freiwilligenarbeit

8%

institutionalisierte Freiwilligenarbeit

6%

2% 2000

2004

2007

2010

2013

Anteil der Bevölkerung*, der Freiwilligenarbeit leistet, unterteilt nach Alter (2013):

Alter 15–24 25–39 40–54 55–63/64 64/65–74 75+

10,3%

Die Jungen sind im Schnitt weniger engagiert

4%

0%

1,3 Mio.

20%

17% 18,8% 23,5%

28,4% 14,7%

Neue Erhebungsmethode ab 2010

Neues Betätigungsfeld für Junge: Freiwilligenarbeit im Internet

Das sind die Motive

Anteil der Bevölkerung, der online Freiwilligenarbeit leistet (die fünf häufigsten Tätigkeiten), Jahr 2013:

Anteil der Freiwilligen, die folgende Gründe** für ihr Engagement angeben (2014): Mit anderen etwas bewegen

Facebook-Gruppe bewirtschaften

8,2%

Vereinshomepage bewirtschaften

7,6%

Forenbeitrag/Blog verfassen Beratung/Expertise anbieten Infodokument verfassen

* Wohnbevölkerung ab 15 Jahren ** die fünf häufigsten Gründe

6,2% 5% 4,6%

74%

51% Anderen Menschen helfen

68%

Kenntnisse/Erfahrungen erweitern 54% 40% Sich weiterentwickeln 42% 30% Das Netzwerk pflegen 37%

50%

79%


MENSCHEN | MM01, 4.1.2016 | 15

1,4 Mio.

Anteil der Bevölkerung* nach Geschlecht:

Personen leisteten 2013 institutionalisierte Freiwilligenarbeit. Das heisst, sie engagierten sich z. B. in Sportvereinen, in sozialen Organisationen oder bei Parteien.

17,9% 22,2%

In diesen Vereinen sind die meisten Freiwilligen zu finden Anteil der Bevölkerung*, der in einem der folgenden Vereine Freiwilligenarbeit leistet (die fünf meistgenannten Vereine), Jahr 2013: Sportvereine Kulturelle Vereine Sozial-karitative Organisationen Kirchliche Institutionen Interessenvereinigung

4,4%

9,1%

3,9%

4,8%

3,8%

2,5%

3,3%

2,1%

2,6%

3,5%

Die Zentralschweizer sind sehr engagiert Anteil der Bevölkerung*, der Freiwilligenarbeit leistet, nach Grossregionen (2013): informelle Freiwilligenarbeit ■ 12%–16% ■ 16,1%–20% ■ 20,1%–24% 17,8 19,3

Alter 15–24 25–39 40–54 55–63/64 64/65–74 75+

18,8% 18,3%

20,4

24,1% 22,7% 20,7%

21,1

21,3

13,8

14,3

14,5

23,2

12,6

FIN

N

Anteil der Befragten, die mindestens einmal im Monat innerhalb einer Vereinigung Freiwilligenarbeit geleistet haben (institutionalisierte Freiwilligenarbeit), Jahr 2012:

EST

IS DK

IRL GB

S

PL

D CZ

Niederlande Deutschland

Anteil Freiwilliger an der Bevölkerung im Jahr 2012 (Rang 1 = P höchster Anteil): Rang 1–6 Rang 7–12 Rang 13– 18 Rang 19–24 Daten nicht erhoben

RUS

NL B

Schweiz

24,1

9,6%

Internationaler Vergleich Quellen: BfS, Freiwilligen-Monitor Schweiz, European Social Survey

20,9

institutionalisierte Freiwilligenarbeit ■ 12%–16% ■ 16,1%–20% ■ 20,1%–24% 23,3 19 ■ >24%

CH

SK H

SLO E

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landschaftlich schönsten Strecken der Insel. Auf kurvigen Strassen geht es bis auf 1100m in die Berge. Spektakulär ist dann die Abfahrt zurück auf Meereshöhe - Serpentinen mit schönen Ausblicken auf die Berge und das Meer bringen uns nach Tortoli. Über Muravera erreichen wir am Abend den Raum Cagliari. 4. Tag – Erholung oder Cagliari Heute haben Sie die Wahl zwischen Erholung am schönen Strand oder auf eine interessante Stadttour durch das quirlige, altehrwürdige Cagliari (fakultativ und inbegriffen). Für diejenigen, die das Stadterlebnis vorziehen, warten Monumente, die eine tausend jährige Geschichte von Invasoren und verschiedenen Kulturen erzählen. Nach der interessanten Stadtführung bleibt genügend Zeit für eigene Entdeckungstouren. 5. Tag – Cagliari – Tharros -Alghero Aus dem flachen Süden fahren wir heute an die schöne Westküste Sardiniens. Wir besuchen auf der Halbinsel Sinis die beeindrucken-

de Ausgrabungsstätte der Hafenstadt Tharros. Später verkosten wir in Bosa, ein kleines Handwerks- und Weinstädtchen, den typisch sardischen Likör Malvasia ehe wir entlang der Küste Alghero erreichen. 6. Tag – Alghero & Schifffahrt Bei einem gemütlichen Rundgang in Alghero fühlen Sie sich heute morgen in die spanische Vorherrschaft zurückversetzt. Am Nachmittag laden wir Sie zum Abschluss zu einer tollen Schifffahrt entlang der Küste ein. Bei ruhiger See wird die berühmte Grotta di Nettuno angefahren. Am Abend Einschiffung auf die Fähre nach Genua. Übernachtung an Bord. 7. Tag – Heimreise Am Morgen erreichen wir Genua, von wo aus wir die Heimreise antreten.

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MENSCHEN | MM01, 4.1.2016 | 19

D Bänz Friedli

Die unverblümte Wahrheit

Bänz Friedli (50) kommt zu einer späten Einsicht.

Darf man einer Floristin Blumen schenken? Die Frage stellte sich mir, als ich einst, ehe ich meine Frau kennenlernte, in eine Blumen­ frau vernarrt war. Wie hätte ich ihre Auf­ merksamkeit wecken, ihr meine Verehrung erweisen sollen? Und eigentlich war es ja gar keine Frage, denn eine rote Rose konnte es nicht sein: Einer Floristin, das war klar, schenkt man keine Blumen – die hat sie ja den ganzen Tag um sich herum.

entschuldigte, weil wir mit unseren Kleinen wegen jedes Pfnüsels hochbesorgt und zu Unzeiten angerannt kämen, erwiderte er: «Sie glauben gar nicht, wie oft ich nachts mit unseren Kindern in die Notfallabteilung gerast bin! Wegen Nichtigkeiten.» Weil man als Vater ganz Vater und überhaupt nicht mehr Arzt sei. Er, der es von Berufs wegen besser gewusst hätte, hyperte privat wie alle anderen jungen Eltern auch.

«Hättest du es doch getan!», platzt die Fach­ frau heraus, der ich Jahrzehnte später vom damaligen Dilemma erzähle. Sie führt einen Blumenladen; ich habe sie an einem Fest kennengelernt. «Die hätte sich bestimmt gefreut!», bekräftigt sie. Ungläubig hake ich nach. Und sie erklärt mir, dass eine Frau, die immerzu mit Blumen arbeitet und Blumen demnach mag, auch gern mal welche bekäme. Täglich habe sie kaufwillige verliebte Spunde und charmante Seniorinnen in ihrem Ge­ schäft, täglich müsse sie mehrfach erleben, wie anderen die Geste des Blumenschenkens widerfahre – nur ihr nie.

Tröstlich ist das. Und es leuchtet irgendwie ein. Mir hat mein Vater, wiewohl Deutsch­ lehrer, ja auch beim Frühstück rasch «Nathan der Weise» zusammengefasst, weil ich die Hausaufgaben verschlampt und das Buch nicht gelesen hatte, was er als Lehrer ver­ urteilt hätte. Endlich begreife ich, dass eine Blumenfrau als Privatfrau schlicht Frau und durchaus empfänglich für Blumen ist, beson­ ders für die Botschaft, die sie vermitteln – besser gesagt: vermittelt hätten. Eine arge Unterlassung wars damals, die Blumenfrau nicht mit Blumen zu hofieren.

Das hat was. Es hiesse: Doch, doch, man soll einem Buchhändler Bücher schenken, eine Fleischfachfrau mit Räucherwurst beglücken, einen Vinothekar mit einer guten Flasche Wein. Denn privat sind diese Men­ schen offenbar ganz privat. Sogar für Ärzte gilt das. Als ich mich mal beim Kinderarzt

«Ist es dir denn passiert?», frage ich nun die Floristin, die mich aufgeklärt hat. «Mein Liebster? Schenkt mir jede Woche Blumen», gibt sie zur Antwort, und dieser Liebste sitzt neben ihr. Doch mir fällt sogleich eine neue Hürde ein: die Konkur­ renz. «Wo kauft er sie denn?», erkundige ich mich. – «Bei mir, dänk!» MM

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Felix Weber

«Wir wollen sensibilisieren, nicht Polizei spielen» Felix Weber ist verantwortlich für knapp zwei Millionen Berufsunfallversicherte in der Schweiz. Der neue Suva-Chef über Unfallverhütung, Versicherungsbetrug und sein eigenes Risikoverhalten. Text: Reto E. Wild, Ralf Kaminski Bilder: Daniel Winkler


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Der Mann für alle SuvaFälle: Dank seiner Branchenkenntnisse hat es Felix Weber zum CEO des grössten Unfallversicherers gebracht.


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Felix Weber, wie hat sich Ihr Risiko­ verhalten verändert, seit Sie für die Suva arbeiten? Es ist noch konsequenter geworden. Wissen Sie, wenn ich in Luzern unterwegs bin, erkennen mich mindestens 1500 Suva-Mitarbeitende, da kann ich mir nichts erlauben ( lacht). Aber schon während meiner Zeit bei der Zurich trug ich beim Skifahren einen Helm, weil ich den Sinn dahinter verstand. Auch als Mittelstürmer beim FC Emmenbrücke schützte ich mich so gut wie möglich. Und als ich 2009 bei der Suva anfing, bekam ich als Eintrittsgeschenk gleich mal eine Leiter aus Leichtmetall für mein Zuhause – damit ich beim Auswechseln einer Glühbirne nicht auf einen wackligen Stuhl steigen musste. Gibt es denn noch Risiken, die Sie in der Freizeit auf sich nehmen? Ja, klar. Wir sind eine Skifahrerfamilie und waren im vergangenen Jahr zwei Wochen auf der Bettmeralp VS und in Samnaun GR –

Felix Weber gibt die Richtung vor: «Wir haben unser Ziel erreicht – und doch dürfen wir nicht nachlassen.»

natürlich auf Schweizer Skiern mit eingestellter Bindung und Helm. Trotzdem: Beim Skifahren kann immer etwas passieren. Die Freizeit ist gefährlicher geworden. Allein auf der Skipiste verunglücken jedes Jahr über 29 000 Menschen. Wie können Sie da gegensteuern? Wir können und wollen nichts verbieten. Aber mit unseren Kampagnen versuchen

wir aufzuzeigen, wie man sich sinnvoll schützen kann. Das ist durchaus eine Erfolgsstory: Heute sind Sie ein Exot, wenn Sie beim Velo- oder Skifahren keinen Helm tragen. Als ich jung war, fuhr auch ich noch mit der Roger-Staub-Mütze Ski. Heute sind Helme fast schon zum Modegegenstand geworden und nicht mehr wegzudenken. Wir haben unser Ziel erreicht – und doch dürfen wir nicht nachlassen.

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Und diesen Wandel verdanken wir der Suva? Ja, auch. Wir haben dazu beigetragen, dass das Bewusstsein der Freizeitsportler sich verändert hat. Dabei konzentrieren wir uns in den Kampagnen auf die Sport­ arten, die am meisten Unfälle verursachen: Fussball beispielsweise sorgt für 44 000 Ver­ letzte pro Jahr. Welches sind Ihre wichtigsten Kanäle, um die Leute zu erreichen? Wir platzieren unsere Botschaften häufig über die Firmen oder die Sportorganisa­ tionen. So sind wir beispielsweise eine Partnerschaft mit dem Schweizerischen Fussballverband eingegangen, um den Fairnessgedanken zu fördern – die fairste Fussballmannschaft zeichnen wir aus. Es gibt Kino­ und TV­Spots, aber wir lancieren auch Apps, die etwa den Brems­ weg beim Skifahren veranschaulichen. Wir wollen die Menschen sensibilisieren, nicht Polizei spielen.

Welche generellen Tendenzen gibt es bei den Unfällen? Die Zahl der Berufsunfälle ist über die Jahre stets zurückgegangen, die der Freizeit­ unfälle gestiegen. Die Quote der Berufs­ krankheiten ist stabil. Dank des medizi­ nischen Fortschritts überleben heute mehr Menschen auch schwere Unfälle, entspre­ chend aufwendiger ist die Rehabilitation. Aber danach können auch mehr Patienten an den Arbeitsplatz zurückkehren. Die Zahl der Fälle, in denen eine Suva­Rente gesprochen wurde, ist innert zehn Jahren von 3300 auf jährlich 1700 gesunken. Weiter zurückgehen dürfte sie nicht mehr, weil sich nie ganz ausschliessen lässt, dass jemand vom Baugerüst fällt oder dass Ski­ fahrer kollidieren. Bis 2020 will die Suva 250 tödliche Berufsunfälle verhindern. Wie? Einerseits mittels Kampagnen, die Arbeit­ nehmer und Arbeitgeber sensibilisieren sollen. Andererseits durch die Definition der

lebenswichtigen Regeln in verschiedenen Branchen. Ausserdem haben wir eine Sicherheitscharta lanciert, die bereits über 1000 Unternehmen unterschrieben haben. Es genügt nämlich nicht, die lebenswich­ tigen Regeln zu kennen – entscheidend ist, dass man sie auch anwendet. Mit ihrer Unterschrift unter die Sicherheitscharta legitimieren Arbeitgeber ihre Mitarbeiten­ den, bei Gefahr Stopp sagen zu können, etwa wenn ein Geländer am Arbeitsplatz nicht vorschriftsgemäss installiert ist. Wir können nicht jede Baustelle und jeden Arbeitsplatz in der Schweiz während 24 Stunden überwachen; die Mitarbeiten­ den selbst müssen darauf vertrauen können, dass der Arbeitgeber sie in einer solchen Situation unterstützt – selbst unter dem Druck, einen Auftrag bis zu einem gewissen Zeitpunkt abschliessen zu müssen. Noch immer verunfallen pro Jahr 180 000 Suva-Versicherte bei der Arbeit, beispielsweise Bau- oder Forstarbeiter –

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eine enorme Zahl. Wo lauern die grössten Gefahren? Irgendwo liegt zum Beispiel ein Hindernis im Weg, wie wir das in unserer Kampagne «stolpern.ch» aufzeigen. Jährlich erleiden über 42 000 Suva-Versicherte einen Stolperoder Sturzunfall bei der Arbeit, 55 000 in der Freizeit. Alle Unfallversicherer zusammen verzeichnen 175 000 Fälle. Früher ereigneten sich jedoch noch viel mehr Unfälle – unsere Präventionsmassnahmen zeigen also Wirkung. Ausserdem hat sich die Zahl der Einwohner und der Beschäftigten stets erhöht, also bedeuten jährlich insgesamt 460 000 bei der Suva gemeldete Unfälle eigentlich eine Stabilisierung. Die Kosten im Gesundheitsbereich steigen von Jahr zu Jahr. Wie kann die Suva dieser Entwicklung entgegenwirken? Das ist nicht leicht; der medizinische Fortschritt wirkt sich auch bei uns aus. Wir achten aber vermehrt darauf, dass nur berechtigte Leistungen in Rechnung gestellt werden. In diesem Bereich haben wir grosse Fortschritte erzielt. Nur: Die Zahl neuer Verdachtsfälle beim Versicherungsmissbrauch ist von 261 im Jahr 2010 auf 343 im Jahr 2014 gestiegen. Vor knapp zehn Jahren hat die Suva damit angefangen, mögliche Betrugsfälle systematisch zu untersuchen. Dafür haben wir heute ein Team von 13 Mitarbeitenden. Das heisst nun nicht, dass sich hinter jedem Busch Detektive verstecken, die die Versicherten beobachten. Die allermeisten Versicherten verhalten sich vorbildlich, aber es gibt ein paar schwarze Schafe. Und gegen diese ist mit Vehemenz vorzugehen, weil sie sich letztlich auch zu Lasten der übrigen Versicherten bereichern.

Wie viele sind es denn? Ich gehe davon aus, dass es 350 bis 400 Verdachtsfälle im Jahr 2015 waren. Grund für den Anstieg sind verstärkte Untersuchungen in der Romandie und im Tessin, wo wir bis anhin nicht so stark aufgestellt waren. Wie kommen Sie den Betrügern auf die Schliche? Wir haben verschiedene Quellen: den lieben Nachbarn, Haftplichtversicherungen, unsere eigenen Mitarbeitenden oder das Internet, zum Beispiel die persönlichen FacebookEinträge der Verunfallten. Unsere Leute haben viel Erfahrung und ein gutes Gespür für mögliche Betrugsfälle. Besteht ein dringender Verdacht auf schweren Betrug, ordnen wir sogar Videoüberwachung an oder arbeiten mit Detektiven zusammen. Das kommt aber nur sehr selten vor. Letztlich ist die Diagnose, ob jemand krank ist oder nicht, eine Gratwanderung. Es gibt Opfer, die nicht verstehen, dass die Suva sie für gesund hält. Wie können Sie Fehlurteile ausschliessen? Fehlurteile sind nie unmöglich, auch wenn wir mit unseren Spezialisten die einzelnen Fälle genau prüfen. Sind die Versicherten anderer Meinung, steht ihnen der Rechtsweg offen. Unser Grundsatz ist klar: Jeder soll das erhalten, was ihm zusteht – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Sie haben sich Ihr ganzes Berufsleben lang mit Versicherungen beschäftigt: Für viele ist das eine wenig aufregende Materie. Ich habe regelmässig neue Aufgaben übernommen, deshalb ist die Arbeit interessant geblieben. Nach dem Studium war ich zunächst im Aussendienst tätig und beschäftigte mich mit Vertriebsthemen, danach mit

Marketingfragen, dann mit einem Krankenversicherer, der die Themen ganz anders gewichtet. Und seit 2009 bin ich bei der Suva zuständig für das Schadenmanagement, die Suva-Kliniken und die Militärversicherung. Es ist aber nicht so, dass ich diese Karriere schon im Gymnasium geplant hätte – es hat sich so ergeben. Sie sind vom Bundesrat in Ihre neue Position gewählt worden. Wie läuft das ab? Die Findungskommission des Suva-Verwaltungsrats besorgt die Kandidatenwahl, und der Verwaltungsrat empfiehlt schliesslich dem Bundesrat einen Kandidaten zur Wahl. Wieso hiess dieser Kandidat Felix Weber? Weil er in der Auswahl die Findungskommission am meisten überzeugt hat – mit dem Wissen über die private Versicherung und die Krankenversicherung und mit der Suva-Erfahrung. Und hoffentlich auch mit seiner Persönlichkeit (schmunzelt). MM

Zur Person

Suva-Chef und Experte in Versicherungsfragen Felix Weber (50) ist seit 1. Januar Vorsitzen-

der der Geschäftsleitung der Suva. Nach dem Ökonomiestudium an der Universität St. Gallen arbeitete er unter anderem bei der Zurich und der Kranken- und Unfallversicherung Concordia. Seit 2009 ist er bei der Suva am Hauptsitz in Luzern Leiter des Departements Versicherungsleistungen und Rehabilitation. Bei der Suva ist jeder zweite Arbeitnehmer gegen die Folgen von Unfall und Berufskrankheit versichert. Felix Weber lebt mit seiner Familie in Emmenbrücke LU.

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Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Hinflug Zürich–Málaga – Fahrt nach Tarifa–Tanger. Individuelle Anreise zum Flughafen Zürich und Flug mit Swiss nach Málaga. Begrüssung an Bord der Twerenbold-Königsklasse und Fahrt über Marbella nach Tarifa. Nachmittags Schiffspassage nach Tanger in Marokko. 2. Tag: Tanger–Meknès–Volubilis–Fès. Fahrt von der Küste nach Meknès. In der altem Residenzstadt sehen wir das Tor Bab El Mansour, den Platz El Hedim und das Mausoleum von Moulay Ismaïl (von aussen). Nachmittags Besuch der antiken Römerstadt Volubilis mit seinen schönen Mosaiken. Weiterfahrt nach Fès und Bezug unsers Hotels für zwei Nächte. 3. Tag: Fès. Die älteste marokkanische Königsstadt steht seit 1976 unter dem Patronat der Unesco. Die labyrinthartige Altstadt (Fes-el-Bali) bezaubert ihre Besucher mit engen Gassen und farbenprächtigen Souks. Weiter sehen wir u.a. die Koranschule, das Haupttor des Königspalasts und das Altstadt-Panorama bei den Meriniden-Gräbern. Abendessen in lokalem Restaurant. 4. Tag: Fès–Midelt–Erfoud, fakultativer Ausflug Merzouga. Panoramafahrt über das Mittlere und Hohe Atlasgebirge. Tagesziel ist der Marktort Erfoud, dem Tor zur Sahara. Fakultativer Ausflug im Geländewagen zum Sonnenuntergang bei der Oase Merzouga, am Rand der Wüste (muss bei der Buchung reserviert werden). 5. Tag: Erfoud–Tinerhir–Ouarzazate. Ein Höhepunkt ist die Fahrt über Tinejdad und durch das Tal der 1000 Kasbahs. Sehenswert ist auch unser Abstecher in die canyonartige

Todra-Schlucht. Durch das Dadès Tal erreichen wir Ouarzazate. 6. Tag: Ouarzazate–Marrakech. Am Morgen Besuch der Kashbahstadt Ait Ben Haddou, Drehort und Kulisse zahlreicher Hollywoodfilme. Über den Tizi-n-Tichka-Pass erreichen wir Marrakech. Die Königsstadt liegt in der fruchtbaren Houz-Ebene, am Rand eines grossen Palmenhains und vor der Bergkulisse des Hohen Atlas. 7. Tag: Marrakech. Marrakech ist für sich eine Reise wert und bietet grossartiges orientalisches Flair. Wir sehen u.a. die Koutoubia Moschee (von aussen), den Bahia Palast, die Saadier Gräber und natürlich den Platz Djemma El Fna mit dem riesigen Markt. 8. Tag: Marrakech–Casablanca–Rabat. Fahrt Richtung Casablanca mit seiner riesigen Moschee Hassan II (Aussenbesichtigung) sowie dem Mohammed V Platz. In der Hauptund Königsstadt Rabat spazieren wir durch die Kasbah Oudaya und sehen das Mausoleums Mohammed V. 9. Tag: Rabat–Tanger–Tarifa–Marbella. Fahrt nach Tanger und Einschiffung nach Tarifa. Tagesziel ist Marbella an der Costa del Sol. 10. Tag: Marbella–Ronda–Granada. Die «Weisse Stadt» Ronda liegt am Rande einer tiefen Schlucht. Individueller Spaziergang durch die schöne Altstadt. Tagesziel ist Granada, ehem. Hauptstadt des maurischen Andalusien. Besuch der weltberühmten Alhambra und Spaziergang durch die Generalife-Gärten. 11. Tag: Granada–Málaga – Rückflug nach Zürich. Fahrt nach Málaga und Heimflug mit Swiss nach Zürich.

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Herbst 7: 29.09.–09.10. 8: 06.10.–16.10. 9: 13.10.–23.10. 10: 20.10.–30.10. 11: 27.10.–06.11.

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Nicht inbegriffen ■

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Einzelzimmerzuschlag Fakultativer Ausflug Merzouga (muss im Voraus gebucht werden) Annullierungskosten- und Assistance-Versicherung Auftragspauschale (entfällt bei Online-Buchung)

255.– 30.– 79.– 20.–

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Raffiniertes Duo: Max Frommeld und Arno Mathies haben einen faltbaren Schlitten entwickelt.

Musik

Bild: Guillaume Mégevand

Das Wunderkind aus Singapur Die erfolgreiche Pianistin Rahel Senn wurde 2012 als erste und bisher einzige Schweizerin zur Young Steinway Artist ernannt und hat als Solokünstlerin drei Studioalben mit Eigenkompositionen veröffentlicht. Am 23. Januar kommt die 28-Jährige mit ihrem Klavierprojekt «Opus Z», in dem sie das klassische

Klavier mit elektronischen Klängen kombiniert, ins Fauteuil Theater. Wir verlosen 5 x 2 Tickets. Teilnahme: E-Mail mit Betreff «Opus Z», vollständigem Namen und Adresse bis spätestens 11. Januar an Verlosung@migrosbasel.ch Mehr von der Region Basel: ab Seite 53

Auf diese Idee muss man erst kommen: Der Schweizer Designer Arno Mathies und sein deutscher Kollege Max Frommeld haben einen Faltschlitten entwickelt, der beim Reisen Platz spart. Der Förderfonds Engagement Migros unterstützte das Projekt mit seinem Creative Hub, einer Plattform für Schweizer Design. Den Schlitten Maarno aus Eschenholz und Kunststoff produziert nun die Thurgauer Firma 3R. Das Entwicklerduo bekam dafür in Frankreich einen Designpreis. www.creativehub.ch


Frühling in Istrien

Frühling im charmanten Istrien. Malerische Landschaften und romantische Städtchen. 1. Tag Schweiz – Novigrad Über die Gotthardroute führt Sie die Reise ins Tessin und weiter nach Mailand. Sie passieren Bergamo und Brescia und fahren entlang der Po-Ebene, vorbei am Südufer des Gardasees, nach Verona. Über Padua erreichen Sie bei Venedig die Küste der Adria. Vorbei an Triest, einem der bedeutendsten Häfen Italiens, und durch ein kurzes Stück Slowenien erreichen Sie Istrien, die grösste Halbinsel der nördlichen Adria, wo Sie in Novigrad die nächsten Tage verbringen werden.

3. Tag Ausflug Motovun und Opatija

Am Vormittag führt Sie die Fahrt ins Innere der Halbinsel. Im nördlichen Teil von Istrien liegt das wahrscheinlich bekannteste und attraktivste istrische mittelalterliche Städtchen Motovun. Der Motovuner Wald, der sich entlang des Flusstals der Mirna erstreckt, ist bekannt für das Vorkommen der Trüffel, dem unterirdischen Pilz, dem aphrodisische Eigenschaften nachgesagt werden. Nach diesem interessanten Aufenthalt fahren Sie an die Kvarner Bucht, nach Opatija. Dank dem milden 2. Tag Aufenthalt Novigrad Klima während der WintermonaGeniessen Sie den heutigen Tag te verbrachten schon die österund entspannen Sie sich in die- reichischen Adligen die kalte ser milden, mediterranen UmJahreszeit in dieser milden Gegebung. Das alte Städtchen gend. Selbst Kaiser Franz Josef Novigrad, das immer noch von liess sich hier eine Villa bauen. der ursprünglichen Stadtmauer Noch heute säumen Luxushotels umge- ben wird, liegt liegt ge und von Parks und Gärten umrade mal einen 10-minütigen gebene Villen die Küste. Im VerSpaziergang von Ihrem Hotel laufe des Nachmittags kehren entfernt. Sie dann auf einer Panorama-

5 Tage ab Fr. 299.–

fahrt entlang der istrischen Ostküste wieder in Ihr Hotel zurück.

4. Tag Ausflug Pula und Rovinj (fakultativ) Heute fahren Sie zuerst nach Pula, der grössten Stadt Istriens am Südzipfel der Halbinsel. Die Arena in Pula zählt zu den sechs grössten erhaltenen römischen Amphitheatern der Welt. Heute können hier 5000 Zuschauer Freilichtkonzerte und im Sommer das Opernfestival geniessen. Nach diesem interessanten und abwechslungsreichen Besuch fahren Sie nach Rovinj an der Westküste Istriens. Das Städtchen gehört mit zu den schönsten Orten der gesamten Adria und ist sicher eines der meist fotografierten.

5. Tag Istrien – Schweiz Nach dem Frühstück fahren Sie über Venedig und Verona nach Mailand und kehren über die Gotthardroute wieder in die Schweiz zurück.

Reisedaten 2016 02. – 06. März 08. – 12. März 14. – 18. März 20. – 24. März 24. – 28. März 30.03. – 03. April 04. – 08. April 11. – 15. April 17. – 21. April

Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

299.– 299.– 319.– 319.– 329.– 329.– 339.– 339.– 339.–

Das ist alles dabei...

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5-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar 4 Übernachtungen in gutem Mittelklassehotel Halbpension im Hotel Ausflug nach Motovun und Opatija

Nicht inbegriffen: ✘ Annullationsschutz Fr. 24.– ✘ EZ-Zuschlag Fr. 90.– ✘ Fakultativer GanztagesAusflug nach Pula und Rovinj Fr. 48.–

Abfahrtsorte Bern, Olten, Basel, Zürich, Luzern

Traumküsten Dalmatiens Atemberaubende Küstenlandschaften. Mittelalterliche Städtchen und malerische Seen.

1. Tag Schweiz – Portoroz Abwechslungsreiche Reise durch Oberitalien nach Portoroz. 2. Tag Portoroz – Brela Sie folgen heute der Küste der Adria und haben immer wieder wunderschöne Ausblicke auf die der Küste vorgelagerten Inseln Krk, Rab und Pag. Vorbei an Zadar gelangen Sie an die bekannte Makarska-Riviera, wo Sie die nächsten vier Nächte wohnen. 3. Tag Ausflug Dubrovnik Eine Panoramafahrt entlang der einmaligen Küste und vorbei an den malerischen Bacinska-Seen und dem fruchtbaren Flussdelta der Neretva führt Sie nach Dubrovnik, von dem schon George Bernard Shaw vom «Paradies auf Erden» schwärmte. Die malerische Altstadt, die von gewaltigen Festungsmauern umgeben wird, zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Nebst einer geführten Besichtigung bleibt Ihnen auch genügend Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu entdecken. Im Verlaufe des Nachmittags kehren Sie dann wieder in Ihr Hotel in Brela zurück.

4. Tag Aufenthalt Makarska Riviera – Bootsausflug zur Insel Brac Geniessen Sie den heutigen Tag in dieser einmaligen Küstenlandschaft. Sie haben die Möglichkeit, an einer Bootsfahrt zur Insel Brac teilzunehmen. 5. Tag Ausflug Trogir – Split (fakultativ) Der heutige Ausflug führt Sie zunächst nach Trogir. Mit einem vollständig erhaltenen mittelalterlichen Altstadtkern können verschiedene Städte in Dalmatien aufwarten, doch kaum einer ist so beeindruckend wie der von Trogir. Nach diesem schönen Aufenthalt fahren Sie nach Split, der nach Zagreb grössten Stadt Kroatiens und zugleich die wirtschaftliche und kulturelle Metropole Dalmatiens. Auf einer geführten Besichtigung lernen Sie die äusserst sehenswerte Altstadt, die sich in und um den ehemaligen Diokletianpalast gebildet hat, näher kennen. Am Nachmittag fahren Sie der Küste entlang wieder Richtung Süden. Vorbei am ehemaligen Seeräubernest Omis, das

8 Tage ab Fr. 875.–

von den Ruinen der ehemaligen Festung Fortica überragt wird, kehren Sie ins Hotel in Brela zurück.

6. Tag Brela – Plitvicer Seen Sie verlassen heute die Küste und fahren zu den Plitvicer Seen, einem der schönsten Naturschauspiele im Südosten Europas. Auf knapp 8 Kilometern reihen sich nicht weniger als 16 verschieden grosse Seen wie Perlen aneinander. Die Seen leuchten in kräftigem Grün und sind stellenweise glasklar. 7. Tag Plitvicer Seen – Slowenien – Osttirol Über Karlovac und Zagreb erreichen Sie Ljubljana, zwischen dem Flüsschen Ljubljanica und dem Burgberg, mit seinen herrlichen Barockhäusern, den vielen Strassencafés und schicken Läden. Am Nachmittag Weiterfahrt durch den KarawankenTunnel nach Österreich. Entlang der Drau erreichen Sie zur letzten Übernachtung das Osttirol. 8. Tag Osttirol – Schweiz Durch das Pustertal und über den Brennerpass führt Sie die Heimreise zurück in die Schweiz.

Reisedaten 2016 24.04. – 01. Mai 07. – 14. Mai 15. – 22. Mai 21. – 28. Mai 18. – 25. Sept. 25.09. – 02. Okt. 02. – 09. Oktober 09. – 16. Oktober

Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

875.– 895.– 895.– 895.– 915.– 895.– 875.– 875.–

Das ist alles dabei...

✘ ✘ ✘ ✘ ✘

8-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar 7 Übernachtungen mit Halbpension in guten Mittelklassehotels Ausflug nach Dubrovnik Bootsausflug zur Insel Brac Besichtigung der Plitvicer Seen, inklusive Bootsfahrt

Nicht inbegriffen: ✘ Annullationsschutz Fr. 32.– ✘ EZ-Zuschlag Fr. 190.– ✘ Ganztagesausflug Trogir und Split Fr. 38.–

Abfahrtsorte Bern, Basel, Olten, Zürich, Luzern


MIGROS-WELT | MM01, 4.1.2016 | 31

M-Budget

Mehr Kaugummis zum selben Preis Die Migros erhöht die Anzahl der M-Budget-Kaugummis Spearmint und Menthol extra stark in der Verpackung – ohne Auswirkungen auf den Verkaufspreis. Mit dieser Anpassung gibt das Unternehmen Einsparungen bei der Rohstoffbeschaffung an die Kunden weiter.

Rückruf

Zwei BoschSchwingschleifer Indischer Trommelwirbel Die Trommel gehört nicht zum typischen Instrument eines

klassischen Sinfonieorchesters. Schon gar keine indischen Kesseltrommeln – Tabla genannt. Umso spezieller ist das Gastspiel des Symphony Orchestra of India während der dritten Tournee der Migros-Kulturprozent-Classics. Vom 19. bis 22. Januar gastieren die Sinfoniker aus Mumbai in Zürich, Genf und St. Gallen. Als Solist mit dabei ist Zakir Hussain (Bild), der in Indien als bester Tablaspieler der Gegenwart verehrt wird. Daten: Zürich, Tonhalle, Dienstag, 19. Januar, 19.30 Uhr. Genf, Victoria Hall, Donnerstag, 21. Januar, 20 Uhr. St. Gallen, Tonhalle, Freitag, 22. Januar, 19.30 Uhr. Informationen und Tickets: Migros-kulturprozent-classics.ch

Preisbarometer

Aktuelle Preisänderungen Die Migros senkt die Preise bei ver-

schiedenen Artikeln. Günstiger wird zum Beispiel der Salad Shaker von M-Budget. Weniger bezahlen Migros-Kunden auch für die Candida-Protect-Professional-Zahnpasta und für die Kleenex-Original-Kosmetiktücher.

Ausgewählte Beispiele

Preis alt*

Preis neu*

in %

Kleenex Original Kosmetiktücher im Duo-Pack, 2 x 88 Tücher

4.75

4.40

–7,3

Candida Protect Professional Zahnpasta, 75 ml

5.40

4.90

–9,2

M-Budget Salad Shaker, 120 g

2.70

2.00

–25,9

* in Franken

Die Firma Bosch AG ruft aus Sicherheitsgründen Schwingschleifer zurück, die vom Juni bis August 2007 hergestellt

wurden. Von diesem Rückruf sind auch die Gerätetypen PSS 200A und PSS 250AE betroffen, die Do it + Garden im Sortiment hatte.

Bei einer begrenzten Anzahl der Geräte kann durch einen Materialfehler am Lüftungsrad das Gehäuse brechen. Deshalb besteht Verletzungsgefahr, und es kann im äussersten Fall zu einem Stromschlag kommen. Die Geräte dürfen daher ab sofort nicht mehr benutzt oder weitergegeben werden. Auf www.sandercare.com können Besitzer von Bosch-Schwingschleifern überprüfen, ob ihr Gerät betroffen ist. Über die kostenlose Servicenummer 00800 83 64 67 04 können sie mit dem Hersteller Kontakt aufnehmen. Die Firma Bosch AG wird die betroffenen Schwingschleifer kostenlos gegen neue Geräte austauschen.


Auf dem Velo entlang Europas schönsten Flüssen Klassisch oder mit E-Bike

Tagesetappen wählbar:

Velowandern gemütlich Velofahren sportlich

Auf der Seine

mit der Excellence Royal

8 Tage ab Fr.

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Paris. Fahrt mit dem Komfortklasse-Bus nach Paris. 2. Tag: Paris. Beide Gruppen: Geführte Velo-Stadtrundfahrt entlang der Seine quer durch Paris. Nachmittag zur freien Verfügung. (Velostrecke ca. 20 km) 3. Tag: Lisors–Lyons-la-Forêt–Les Andelys. Unsere Veloetappe führt uns ab Lisors durch jahrhundertealten Buchenwald ins Städtchen Lyonsla-Forêt mit seinen liebevoll gepflegten Fachwerkhäusern. Weiterfahrt mit dem Velo via Vascoeuil nach Charleval. Gemütlich: (Velostrecke ca. 30 km), Sportlich:Lisors–Charleval–Les Andelys. (Velostrecke ca. 60 km) 4. Tag: Honfleur–Authou–Caudebec-en-Caux. Busfahrt nach Honfleur an der Blumenküste und Zeit zur freien Verfügung. Gemütlich: Velofahrt durch das Vallée de la Risle nach Caudebec-en-Caux. (Velostrecke ca. 45 km) Sportlich: Velofahrt durch das Vallée de la Veronne und das Vallée de la Risle nach Caudebec-en-Caux. (Velostrecke ca. 75 km) 5. Tag: Caudebec-en-Caux–Étretat–Rouen (velofreier Tag). Beide Gruppen: Ausflug ins Seebad Étretat mit den hoch aufragenden Kreideklippen. Am Nachmittag gemütliche Fahrt auf der Excellence Royal. 6. Tag: Rouen. Geführte Stadtbesichtigung in Rouen. Nachmittags fahren wir mit dem Bus zur Abtei Jumièges. Velofahrt entlang der Seine und der Route des Fruits. Gemütlich: (Velostrecke ca. 35 km), Sportlich: (Velostrecke ca. 55 km) 7. Tag: Vernon–Giverny–Gisors–Mantes-la-Jolie. Gemütlich: Velofahrt nach Giverny und individuelle Besichtigung der Monet Gärten. Weiterfahrt mit den Velos via Gasny nach Gisors. (Velostrecke ca. 40 km) Sportlich: Velofahrt via Gasny und Gisors nach Magny-en-Vexin. (Velostrecke ca. 60 km) 8. Tag: Paris–Schweiz. Ausschiffung und Rückfahrt mit dem Bus zu den Einsteigeorten. Internet Buchungscode: iafsein

Gültig für alle Reisen

Auftragspauschale: Abfahrtsorte und Abfahrtszeiten: Nicht inbegriffen: Mietvelos (nicht inbegriffen):

2

ca. 20–50 km ca. 65–85 km

2035.–

Reisedaten 2015 (So – So) 1: 05.06.–12.06. 2: 26.06.–03.07. 3: 31.07.–07.08. 4: 04.09.–11.09. Pro Person in Fr.

Katalog- SofortPreis Preis*

2-Bett-Kabine, Hauptdeck 2260 2-Bett-Kabine, Mitteldeck 2595 2-Bett-Kabine, Oberdeck 2705

2035 2335 2435

Zuschläge Alleinbenutzung Kabine Hauptdeck Alleinbenutzung Kabine Mittel- und Oberdeck

0 795

Unsere Leistungen ■

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Komfortklasse-Bus mit Veloanhänger Schifffahrt in der gebuchten Kabine Mahlzeiten: – Halbpension an Bord – 4 x Mittagessen (3 x an Bord, 1 x in einem lokalen Restaurant) – 2 x Picknick-Lunch unterwegs Alle Velo- und Touristikausflüge gemäss Programm Twerenbold Veloshirt Erfahrene Veloreiseleitung und Reisechauffeur

Auf der Donau

mit der Excellence Melodia Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Passau. Busfahrt nach Passau. Einschiffung. 2. Tag: Melk–Dürnstein (Wachau). Am Vormittag erreichen wir Melk. Nach einer Besichtigung des Klosters treten wir in die Pedale und fahren durch die Wachau. In Dürnstein Wiedereinschiffung. Abends Fahrt zum Heurigen oder ein Klassisches Konzert (fakultativ). (Velostrecke ca. 30 km) 3. Tag: Wien. Wien steckt voller Charme und lässt sich bestens mit dem Velo und einem kundigen, einheimischen Führer entdecken. Nachmittags Rundgang in Rust und Weindegustation (fakultativ). Abends Weiterfahrt Richtung Budapest. (Velostrecke ca. 15 km) 4. Tag: Budapest (velofreier Tag). Vormittags Ankunft in Budapest. Prachtvolle Bauwerke prägen das unverwechselbare Stadtbild. Nachmittags Ausflug auf eine typische ungarische Czarda (fakultativ). Abends Stadtrundfahrt by night (fakultativ). 5. Tag: Budapest–Szentendre–Visegrad (Donauknie). Das Donauknie ist sicherlich eine der reizvollsten Landschaften Ungarns. Die Künstlerstadt Szentendre mit dem barocken Stadtkern lädt zum Verweilen ein. Das Wahrzeichen Esztergoms ist die grösste Basilika des Landes. (Velostrecke ca. 45 km) 6. Tag: Bratislava (Donauauen). Morgens Ankunft in Bratislava. Praktisch vor den Toren der Stadt befindet sich der Nationalpark Donauauen, welchen wir heute mit dem Velo durchqueren. Rundgang Bratislava. (Velostrecke ca. 40 km) 7. Tag: Dürnstein. Heute lernen wir mit dem Velo die liebliche Donaulandschaft bei Krems kennen. Am Mittag Weiterfahrt auf der Excellence Melodia in Richtung Passau. (Velostrecke ca. 25 km) 8. Tag: Passau–Schweiz. Rückreise in die Schweiz. (Bei dieser Reise nur gemütliche Variante.)

Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt bei Buchung über www.twerenbold.ch 08.00 Baden-Rütihof p. Weitere Abfahrtsorte- und Zeiten unter dem entsprechenden Internet-Buchungscode auf www.twerenbold.ch oder im Detailprogramm. Persönliche Auslagen, Getränke, Trinkgelder, Fak. Ausflüge, Versicherungen. Auf allen Reisen können Tourenvelos «Damen und Herren» und Elektrovelos «Flyer und Stöckli» gemietet werden. Kosten = Tourenvelo Fr. 20.– pro Tag / Elektrovelo «Flyer» Fr. 30.– resp. «Stöckli» Fr. 35.- pro Tag

Internet Buchungscode: iafdona

Verlangen Sie die Detailprogramme!


Vorteile Velo-Flussreise

✔ ✔ ✔ ✔

Ausgewählte Velo-Traumetappen Das Hotelzimmer reist mit Wohnen auf den erstklassigen Excellence Schiffen Bus-Service während der ganzen Reise Auf unseren Reisen gilt die Twerenbold-Formel: Veloreisen klassisch oder mit E-Bike, Tagesetappen wählbar gemütlich oder sportlich Variante Velowandern – gemütlich: Diese Touren sind leicht. Es besteht jederzeit die Möglichkeit ein Teilstück im Begleitbus zurückzulegen. Variante Velofahren – sportlich: Diese Touren sind mittelschwer, Erfahrung mit Velotouren oder regelmässiges Training wird vorausgesetzt. Es besteht jederzeit die Möglichkeit eine leichtere Velowanderetappe einzuschalten oder ein Teilstück im Bus zurückzulegen. Die Velowege sind grösstenteils asphaltiert, führen teilweise aber auch über Naturstrassen.

8 Tage ab Fr.

1735.–

Reisedaten 2016 (Sa – Sa) 1: 07.05.–14.05. 2: 02.07.–09.07. 3: 03.09.–10.09. * Einschiffung in Grein Pro Person in Fr. Hauptdeck Standard Doppel Deluxe 2-Bett Mitteldeck Standard Doppel Deluxe 2-Bett Oberdeck Standard Doppel Deluxe 2-Bett

KatalogPreis

SofortPreis*

1930 2105

1735 1895

2150 2440

1935 2195

2550 2705

2295 2435

Zuschläge Alleinbenutzung Standard Hauptdeck Alleinbenutzung Standard Mittel-/Oberdeck Alleinbenutzung Deluxe Unsere Leistungen ■

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Komfortklasse-Bus mit Veloanhänger Schifffahrt in der gebuchten Kabine Vollpension an Bord z.T. Picknick-Lunch Alle Velo- und Touristikausflüge gemäss Programm Twerenbold Veloshirt Erfahrene Veloreiseleitung und Reisechauffeur

0 455 795

Auf Rhein, Main & Mosel

mit der Excellence Allegra

7 Tage ab Fr.

1580.–

Ihr Reiseprogramm

Reisedaten 2016

1. Tag: Schweiz–Würzburg. Beide Gruppen: Anreise mit dem Bus nach Würzburg und Stadtrundgang. 2. Tag: Würzburg–Gemünden–Wertheim. Gemütlich: Heute starten wir unsere Velofahrt entlang dem Main. Vorbei an der fränkischen Saale geht es weiter bis nach Gemünden. Busfahrt via Lohr am Main nach Karlstadt zur Wiedereinschiffung. (Velostrecke ca. 45 km) Sportlich: Heute starten wir unsere Velofahrt entlang dem Main. Vorbei an der fränkischen Saale geht es weiter via Gemünden bis nach Lohr am Main. Busfahrt nach Karlstadt zur Wiedereinschiffung. (Velostrecke ca. 60 km) 3. Tag: Wertheim–Freudenberg. Beide Gruppen: Etappenstart ist Wertheim. Entlang dem Main schlängelt sich unser Veloweg von Wertheim bis nach Freudenberg. (Velostrecke ca. 25 km) 4. Tag: Rüdesheim–Boppard–Koblenz. Gemütlich: Auf unserer heutigen Velo-Etappe entdecken wir das romantische Mittelrheintal. Vorbei an Schloss Reichenstein erreichen wir Bacharach. Wir passieren die sagenumwobene Loreley. Bald gelangen wir nach Boppard. (Velostrecke ca. 45 km) Sportlich: Auf unserer heutigen Velo-Etappe entdecken wir das romantische Mittelrheintal. Vorbei an Schloss Reichenstein erreichen wir Bacharach. Wir passieren die sagenumwobene Loreley. Tagesziel ist Koblenz. (Velostrecke ca. 65 km) 5. Tag: Koblenz–Treis-Karden–Cochem. Gemütlich: Wir verlassen das Deutsche Eck. Abstecher zur Burg Eltz, eine der schönsten und besterhaltenen Burgen Deutschlands. Anschliessend radeln wir bis nach Treis-Karden. Busfahrt nach Cochem. (Velostrecke ca. 40 km) Sportlich: Wir verlassen das Deutsche Eck. Abstecher zur Burg Eltz, eine der schönsten und besterhaltenen Burgen Deutschlands. Anschliessend radeln wir via Treis-Kardenbis nach Cochem. (Velostrecke ca. 50 km) 6. Tag: Zell an der Mosel–Bernkastel-Kues. Beide Gruppen: Der heutige Tag bringt uns ins romantische Traben-Trarbach. Unser Radtag endet in Bernkastel-Kues. (Velostrecke ca. 40 km) 7. Tag: Trier–Schweiz. Beide Gruppen: Stadtbesichtigung Trier und Rückfahrt via Basel in die Schweiz. Internet Buchungscode: iafmose

1: 13.08.–19.08. Sa–Fr 2: 04.09.–10.09. So–Sa Pro Person in Fr. Hauptdeck Standard Doppel Deluxe 2-Bett Mitteldeck Standard Doppel Deluxe 2-Bett Oberdeck Standard Doppel Deluxe 2-Bett

Katalog- SofortPreis Preis* 1755 1980

1580 1780

2045 2315

1840 2080

2270 2535

2040 2280

Zuschläge Alleinbenutzung Standard Hauptdeck 0 Alleinbenutzung Standard Mittel-/Oberdeck 325 Alleinbenutzung Deluxe 655 Unsere Leistungen ■

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Komfortklasse-Bus mit Veloanhänger Schifffahrt in der gebuchten Kabine Vollpension an Bord z.T. Picknick-Lunch Alle Velo- und Touristikausflüge gemäss Programm Twerenbold Veloshirt Erfahrene Veloreiseleitung und Reisechauffeur

*SOFORT-PREISE ca. 50 % der Plätze buchbar bis max. 1 Monat vor Abreise. Bei starker Nachfrage: Verkauf zum KATALOG-PREIS.

Jetzt buchen & informieren

www.twerenbold.ch

oder 056 484 84 84

Twerenbold Reisen AG · Im Steiacher 1 · CH-5406 Baden-Rütihof 3


34 | MM01, 4.1.2016 | MIGROS-WELT

Saisonküche

Herber Geselle

Süss, sauer, salzig – und bitter. Geht es um den guten Geschmack, fällt bitter als Geschmacksrichtung oft unter den Tisch. Zu Unrecht, denn Bitteres wie der Chicorée harmoniert sehr gut mit anderen Geschmacksrichtungen. Text: Claudia Schmidt

Bilder: Christine Benz Rezepte: Margaretha Junker

Budget niedrig Herausnehmen und sammeln!

für 4 Personen

Gluschtiger Klassiker: Chicorée wird mit Speck umwickelt gebraten und mit Nüsslisalat serviert.

Jetzt neu am Kiosk Die Saisonküche gibt es auch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.– Saison.ch/abo


N E H C O W R E H C KRA

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Avocados Chile/Spanien, pro Stück

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ASC Crevetten Tail-on gekocht Zucht aus Vietnam, per 100 g

Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 5.1. BIS 11.1.2016, SOLANGE VORRAT

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M-Classic Rindshackfleisch Schweiz, per kg


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Lauch grün, «Aus der Region.» per kg, 25% günstiger

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Rispentomaten Spanien, per kg

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2.90 statt 4.90 Blutorangen Italien, Netz à 2 kg

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1.40 statt 2.20

2.95 statt 3.70

Schweizer Eier aus Freilandhaltung, 6 Stück à 70 g+, 20% günstiger

1.80 statt 2.40

Karotten Schweiz, Beutel à 1 kg

Eichblattsalat grün oder rot Frankreich, pro Stück, 25% günstiger

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3.60 statt 4.45

Clementinen Spanien, Kistli à 2.3 kg, 25% günstiger

Genossenschaft Migros Basel ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 5.1. BIS 11.1.2016, SOLANGE VORRAT

Fürstenschinken hergestellt in Liechtenstein mit Fleisch aus der Schweiz, per 100 g


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M-Classic Gewürzschinken Schweiz, per 100 g

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Rindsplätzli à la minute, «Aus der Region.» Schweizer Weide-Beef, per 100 g, 25% günstiger

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M-Classic Trutenschnitzel Import, per 100 g, 20% günstiger

St. Galler Olma-Bratwurst im Duo-Pack 2 x 2 Stück, 640 g

5.90 statt 8.–

Bio Rauchlachs Zucht aus Schottland, 100 g, 25% günstiger

3.85 statt 4.85

Gesamtes Gusto del sol Charcuterie-Sortiment 20% günstiger, z.B. Serrano Rohschinken, Spanien, per 100 g

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5.40 statt 8.10

Rapelli Salametti Schweiz, 3 x 70 g

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Optigal Pouletschenkel nature oder gewürzt, 4 Stück Schweiz, z.B. nature, per kg


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3.90 statt 4.90

Alle Äpfel im Offenverkauf Schweiz, per kg, 20% günstiger, z.B. Braeburn

1.25 statt 1.60

Appenzeller Classic per 100 g, 20% günstiger

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Valflora Saucenhalbrahm, Saurer Halbrahm oder M-Dessert 20% günstiger, z.B. Saucenhalbrahm, 180 ml

Anna’s Best oder Bio Randen gedämpft ganz 20% günstiger, z.B. Bio Randen gedämpft, per kg

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Reibkäse Emmentaler/Le Gruyère im Duo-Pack 2 x 120 g, 20% günstiger

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Alle Passion Joghurt 180 g 20% günstiger, z.B. Stracciatella

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J. Bank’s Frühlingsrollen mit Gemüse oder Poulet im Duo-Pack tiefgekühlt, z.B. Frühlingsrollen mit Poulet, 2 x 6 Stück

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Anna’s Best Pizza im Duo- oder 3er-Pack z.B. Lunga Prosciutto, 3 x 205 g

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9.10 statt 13.05

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14.90 statt 19.90

M-Classic Tortelloni im Duo-Pack, 2 x 500 g z.B. mit Fleischfüllung

Alle M-Classic Tulpen erhältlich in diversen Farben, Bund à 10 Stück

Don Pollo Poulet Délice tiefgekühlt, 1 kg

Fairtrade Rosen erhältlich in diversen Farben, Stiellänge 60 cm, Bund à 7 Stück, 25% günstiger

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Pelican Pangasiusfilets, ASC tiefgekühlt, 1 kg


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1.20 statt 1.50

Alle M-Classic Teigwaren jedes –.30 günstiger, z.B. Hörnli gross, 500 g

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Alle M-Classic Salatsaucen fixfertig

ab 2 Stück

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Gesamtes Subito Sortiment

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5.65 statt 8.50

Alle UTZ Kaffees à 1 kg z.B. Boncampo Bohnen

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4.05 statt 8.10

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Longobardi Sugo al Basilico im 3er-Pack 3 x 700 g, 20% günstiger

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Don Pablo Olivenöl in 2-Liter-Flasche

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 5.1. BIS 11.1.2016, SOLANGE VORRAT

Alle Ice Tea PET im 6er-Pack, 6 x 1.5 Liter z.B. Zitrone

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Aquella im 6er-Pack, 6 x 1.5 Liter z.B. grün


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5.90 statt 8.85

Extra Konfitüren im 3er-Pack Erdbeer oder Aprikose, Erdbeer und Himbeer, z.B. Erdbeer, 3 x 500 g

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9.60 statt 14.40

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11.– statt 22.25

Frey Tafelschokoladen à 400 g im 3er-Pack, UTZ z.B. Crémant, 3 x 400 g

Frey Branches im 50er-Pack, UTZ Classic, Eimalzin oder Bicolor, z.B. Classic, 50 x 27 g

1.40 statt 1.90

3.65 statt 4.60

ab 2 Packungen

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Alle Farmer Getreidestängel

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Selina Katzenfutter in Mehrfachpackungen Beutel 24 x 100 g, Schalen 16 x 100 g, Sticks 5 x 36 g, Milch 3 x 200 ml, 20% günstiger, z.B. Poulet im Beutel, 24 x 100 g

Alle Biscuits-Rollen (ohne Alnatura), –.50 günstiger, z.B. Rädli Gebäck, 210 g

Schümli 290 g oder Choco-Schümli 350 g 20% günstiger, z.B. Choco-Schümli, 350 g

3.40 statt 4.30

Sun Queen-Nussmischung oder -Cranberries im Duo-Pack 20% günstiger, z.B. Cranberries, 2 x 150 g


VOM SPARSCHWEI 22.20 statt 27.80

Elan Waschmittel im Nachfüllbeutel im Duo-Pack 20% günstiger, z.B. Flower Moments, 2 x 2 Liter, gültig bis 18.1.2016

9.45 statt 11.85

Elmex Zahnpasta im 3er-Pack Kariesschutz oder Sensitive Plus, 20% günstiger, z.B. Kariesschutz, 3 x 75 ml, gültig bis 18.1.2016

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23.10 statt 46.30

Elan Power Fresh in Sonderpackung Active oder Color Powder, 7.5 kg, z.B. Active, gültig bis 18.1.2016

10.40 statt 13.–

Exelia Weichspüler im Duo-Pack 20% günstiger, z.B. Florence, 2 x 1.5 Liter, gültig bis 18.1.2016

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 5.1. BIS 11.1.2016, SOLANGE VORRAT

12.90

Ellen Amber Strumpfhosen 20 Denier im 10er-Pack erhältlich in Schwarz oder Oyster und diversen Grössen, z.B. Oyster, Gr. M, gültig bis 18.1.2016

19.90

John Adams Herren-Shorts im 5er-Pack erhältlich in diversen Farben und Grössen, z.B. blau, Gr. M, gültig bis 18.1.2016

5.90

Comfort Thermosohle grau im Duo-Pack erhältlich in diversen Grössen, z.B. Gr. 36/37, gültig bis 18.1.2016


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FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL St. Galler Olma-Bratwurst im Duo-Pack, 2 x 2 Stück, 640 g 6.– statt 12.– 50% M-Classic Gewürzschinken, Schweiz, per 100 g 2.50 statt 3.60 30% Gesamtes Gusto del sol Charcuterie-Sortiment, z.B. Serrano Rohschinken, Spanien, per 100 g 3.85 statt 4.85 20% M-Classic Rindshackfleisch, Schweiz, per kg 9.– statt 18.– 50% Optigal Pouletschenkel nature oder gewürzt, 4 Stück, Schweiz, z.B. nature, per kg 9.– statt 13.– 30% ASC Crevetten Tail-on gekocht, Zucht aus Vietnam, per 100 g 3.40 statt 5.70 40% Fürstenschinken, hergestellt in Liechtenstein mit Fleisch aus der Schweiz, per 100 g 3.60 statt 4.45 Rapelli Salametti, Schweiz, 3 x 70 g 5.40 statt 8.10 33% M-Classic Trutenschnitzel, Import, per 100 g 1.65 statt 2.10 20% Bio Rauchlachs, Zucht aus Schottland, 100 g 5.90 statt 8.– 25% Rindsplätzli à la minute, «Aus der Region.», Schweizer Weide-Beef, per 100 g 3.90 statt 5.20 25%

BROT UND MILCHPRODUKTE Valflora Saucenhalbrahm, Saurer Halbrahm oder M-Dessert, z.B. Saucenhalbrahm, 180 ml 1.35 statt 1.70 20% Alle Passion Joghurt 180 g, z.B. Stracciatella –.70 statt –.90 20% Emmentaler mild, per 100 g 1.05 statt 1.55 30% Appenzeller Classic, per 100 g 1.25 statt 1.60 20% Reibkäse Emmentaler/Le Gruyère im Duo-Pack, 2 x 120 g 3.80 statt 4.80 20%

BLUMEN & PFLANZEN Fairtrade Rosen, erhältlich in diversen Farben, Stiellänge 60 cm, Bund à 7 Stück 14.90 statt 19.90 25% Alle M-Classic Tulpen, erhältlich in diversen Farben, Bund à 10 Stück 5.90 statt 6.90 Grünpflanzen, im 24-cm-Topf, z.B. Drachenbaum, pro Pflanze 19.90

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MIGROS-WELT | MM01, 4.1.2016 | 47

Gebratener SpeckChicorée mit Salat

Curry-Poulet mit Chicorée

Chicorée-Avocado-Salat mit Crevetten Budget mittel

Budget niedrig

für 4 Personen

für 4 Personen

Budget gehoben für 4 Personen Zutaten

8 1,5 dl 3 EL

2 EL 1 EL 16 2 EL 150 g

kleine Chicorée Apfelwein Sonnenblumenöl Salz Baumnusskerne Honig Tranchen Bauern- oder Kräuterspeck Öl zum Braten Nüsslisalat

Zubereitung

1. Stielansatz des Chicorées abschneiden. Apfelwein in einer weiten Pfanne auf­ kochen. Chicorée darin zugedeckt ca. 5 Minuten dämpfen. Herausheben. Fond des Chicorées mit dem Öl zu einer Sauce rühren. Mit Salz abschmecken. Beiseitestellen. 2. Nüsse grob hacken. In einer Bratpfanne ohne Fett leicht rösten. Honig darüber­ träufeln. Auskühlen lassen. 3. Chicorée mit je zwei Specktranchen um­ wickeln. In einer beschichteten Bratpfanne in Öl rundum 4–6 Minuten braten. Nüssli­ salat mit beiseitegestellter Sauce mischen und mit Chicorée anrichten. Mit Nüssen bestreuen. Zubereitungszeit ca. 20 Minuten

Pro Person ca. 9 g Eiweiss, 21 g Fett, 8 g Kohlenhydrate, 1050 kJ/250 kcal

Zutaten 800 g Pouletteile

4 2 cm 3 EL 4 250 g 8 ½ Bund

Knoblauchzehen frischer Ingwer rote Currypaste Chicoreés Kürbis, z. B. Muskat Mini-Maiskolben Koriander oder Petersilie

Zubereitung

1. Backofen auf 180 °C vorheizen. Poulet kalt abspülen und trocken tupfen. In eine Schüs­ sel geben. Knoblauchzehen halbieren, Ingwer in feine Scheiben schneiden, zum Poulet geben. Alles mit ⅔ der Currypaste gut mischen. Poulet in eine ofenfeste Form verteilen, im Ofen ca. 40 Minuten braten.

Zutaten

1 2 EL 2 EL 2 EL

500 g 2 12 2 EL

Baby-Ananas Hot Ketchup Essig, z. B. Apfelessig Sonnenblumenöl Salz Cayennepfeffer, granuliert Chicorée Avocados Crevetten Tail-On, roh Öl zum Braten

Zubereitung

1. Ananas schälen und die Augen entfernen. Ananas samt Strunk in Würfelchen schnei­ den. Ketchup, Essig und Öl zu einer Sauce rühren. Ananaswürfel beigeben, Sauce mit Salz und Cayennepfeffer würzen.

2. Stielansatz vom Chicorée abschneiden. Chicorée halbieren. Kürbis in mundgerechte Stücke schneiden. Beide Gemüse und Mais mit restlicher Currypaste mischen. Nach ca. 20 Minuten der Garzeit das Gemüse zum Poulet geben. Alles im Ofen ca. 20 Minuten fertig garen. Kräuter darüberzupfen. Dazu passt Reis.

2. Stielansatz vom Chicorée abschneiden. Von einem Chicorée die Blätter ablösen und auf eine Platte legen. Restlicher Chicorée in Stücke à 1 cm schneiden. Avocados halbie­ ren, Steine entfernen und Fruchtfleisch würfeln. Chicorée und Avocados sorgfältig mit der Sauce mischen. Auf den Chicoréeblättern anrichten.

Zubereitungszeit ca. 15 Minuten + ca. 40 Minuten backen

3. Crevetten im Öl rundum 2–3 Minuten braten. Mit Salz würzen und auf dem Salat verteilen. Sofort servieren.

Pro Person ca. 40 g Eiweiss, 16 g Fett, 14 g Kohlenhydrate, 1550 kJ/370 kcal

Zubereitungszeit ca. 25 Minuten

Pro Person ca. 17 g Eiweiss, 32 g Fett, 10 g Kohlenhydrate, 1650 kJ/400 kcal


48 | MM01, 4.1.2016 | MIGROS-WELT

Wissenswertes

Mehr Rezepte unter Saison.ch

Dunkle Triebe Nur wenn es ganz dunkel ist, gibt sie ihr Bestes ab: Aus der Zichorienwurzel treiben dann die blassgelben, zarten Blätter des Chicorées aus, die uns so wunderbar als Wintergemüse schmecken.

Hintergrund

Rund um den Chicorée Chicorée wächst das ganze Jahr, da er un­ abhängig von Wind und Wetter in geschützten Hallen angebaut wird. Doch traditionell kommt der Chicorée von November bis Mai auf den Markt, wenn andere Gemüsesorten nicht mehr frisch geerntet werden können. Chicorée mag es kühl und dunkel. Deshalb bewahrt man ihn im Kühlschrank auf. Lässt man ihn auf dem Küchentisch liegen, färben sich die blassen Blätter schnell grün und werden bitter. Auch für die Lagerung im Kühl­ schrank gilt: Nach spätestens vier Tagen sollte der Chicorée verspeist werden. Bitter ist nicht jedermanns Sache. Wer Chicorée milder mag, kann ihn für ein paar Minuten in lauwarmes Wasser legen. Auch das Entfernen des Strunks mildert den herben Geschmack. Dazu halbiert man den Chicorée und schneidet den keilförmigen Strunk aus den beiden Hälften heraus. In Zusammenarbeit mit www.saison.ch

1

23

1 Im Herbst werden

die Chicorée­ wurzeln im Freien geerntet, anschliessend gekappt und ins Dunkle gebracht. 2 Bei niedrigen

Temperaturen und einer hohen Luft­ feuchtigkeit treibt der Chicorée aus. 3 Nach circa vier

Wochen ist der Chicorée erntereif.

Das Zichoriengewächs wurde über

viele Jahrhunderte nur wegen seiner Wurzeln angebaut. Die wurden geröstet und gemahlen als Malzkaffee getrunken. Erst als Bauern im 19. Jahrhundert Wur­ zeln im Boden liessen und die feinen Knospen entdeckten, die aus dem Boden ragten, begann ein findiger Belgier damit zu experimentieren. Er entdeckte, dass die neuen Sprossen der Pflanze beson­ ders zart und mild werden, wenn er sie

im Dunkeln treiben liess. Nach über 100 Jahren Züchtung werden heute im Handel Chicoréesorten angeboten, die deutlich weniger Bitterstoffe enthalten. Dabei ist bitter gesund: Der Geschmacks­ sinn gibt bei bitter Signale ans Gehirn ab, die zu einer verstärkten Produktion von Verdauungssäften führen. Der Ballast­ stoff Inulin – typisch für die Korbblütler, zu denen der Chicorée gehört – wirkt sich ebenfalls positiv auf die Verdauung aus.


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was Zeit zur freien Verfügung geht es mit dem Bus zurück ins Hotel, wo uns ein feines Trentiner Nachtessen bei Kerzenschein und Musik erwartet. 3. Tag, Montag – kulinarische Perlen des Trentinos Unser erstes Etappenziel ist heute das zauberhafte Nontal, wo wir eine typische Trentiner Käserei besichtigen. Hier wird der bekannte und vielfach ausgezeichnete Trentingrana produziert, den wir natürlich auch verkosten werden. Danach unternehmen wir einen kurzen Spaziergang durch einen wunderschönen Park zum Wallfahrtsort San Romedio, bekannt durch seine besonders sehenswerte Kirche. Am Nachmittag besuchen wir eine typische Trentiner Weinkellerei, wo wir wiederum viel Wissenswertes erfahren und uns von der Qualität der Erzeugnisse überzeugen werden. Nachtessen im Hotel.

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MIGROS-WELT | MM01, 4.1.2016 | 53

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Das Kinder-Charivari läutet die Basler Fasnacht ein und bringt das Publikum bestimmt auch dieses Jahr wieder zum Lachen. Fasnacht

Muss die Fasnacht dieses Jahr ausfallen? Das Kinder-Charivari widmet sich in diesem Jahr Giovanni Bianchi, einem Basler Marronimann, und dessen Sohn. Das Stück, das am 23. Januar Premiere feiert, wird von jungen Fasnächtlern einstudiert und auf der kleinen Bühne im Theater Basel aufgeführt. Text: Jessica Manurung

A

n der Basler Vorfasnachtsveranstaltung führt der Nachwuchs erneut ein unterhaltsames Theaterstück auf. Wie jedes Jahr steht ein lustiges Thema für Gross und Klein im Mittelpunkt der Show, die von erfahrenen Cliquen und Guggen bestärkt wird. Gemeinsam begeistern sie das Publikum mit musikalischer Finesse und schauspielerischem Talent. Nebst traditionellen Fasnachtsklängen bietet das Kinder-Charivari auch ausgefallene Überraschungen wie modernen Rap- oder Tanzeinlagen. Die Darbietungen werden in eine unterhaltsame Geschichte eingebunden, die dieses Jahr vom Marroni-

mann Giovanni Bianchi und seinem Sohn Basileo handelt. Die Handlung dürfte den einen oder anderen Eltern und Jugendlichen bekannt vorkommen: Vater und Sohn sind sich nämlich nicht ganz einig, was Basileos Zukunft betrifft. Der junge Basileo will den Marronistand seines Vaters nicht übernehmen, sondern lieber studieren. Dies ist überhaupt nicht im Sinne des Vaters: Der Italiener lebt ganz nach dem Motto: «Geld isch e nit e so e wichtige.» Darüber hinaus möchte der Junge ausgerechnet in der Marroni-Hauptsaison Fasnacht feiern! Der «Luusbueb» übt auf den Marronitöpfen trommeln und nimmt die Arbeit nicht wirklich

ernst. Dies führt zu einer vertrackten Situation. Denn der arme Vater ist auf die Unterstützung seines Sohns dringend angewiesen. Werden die beiden das Problem gemeinsam lösen, oder wird die Fasnacht dieses Jahr ausfallen? Ab dem 23. Januar können die Zuschauer es im Theater Basel herausfinden. Tickets sind an den Vorverkaufsstellen MParc Dreispitz und Claramarkt und an der Kasse im Theater Basel erhältlich. Wer den Familienpass mitbringt, profitiert von einem Spezialpreis: 12 Franken statt 15 Franken. S het solangs het! MM Weitere Infos und Spieldaten: www.kindercharivari.ch


54 | MM01, 4.1.2016 | MIGROS-WELT

Mehr Wissen Das funktionelle Training kommt ursprünglich aus der Physiotherapie und dem Hochleistungssport und fand erst in den vergangenen Jahren den Weg in die Fitnessstudios.

Fitness

Ran an die Vorsätze

Pünktlich zum Jahresbeginn bietet das Migros-Fitnesscenter Frenkendorf mit einem neuen Gerät und einer Abo-Aktion die Möglichkeit, motiviert und gesund ins neue Jahr zu starten. Text und Bilder: Moritz Weisskopf

W

ie war das noch gleich? Ich will im nächsten Jahr mehr Sport treiben? Jetzt, in der ersten Woche im neuen Jahr, erinnern wir uns wieder an unsere Vorsätze, und der eine oder andere wagt sich ins Fitnesscenter. «Wir verdanken den guten Neujahrs­ vorsätzen viele neue Abonnenten. Allein im Januar und Februar werden rund 25 Prozent aller Abos abgeschlossen», bestätigt Marc Helminiak, Leiter Trainingsfläche im Migros­Fitnesspark. Viele Neukunden gehen ein bisschen übereifrig an die Sache und trainieren zu oft und zu lange. «So ver­ liert man schnell die Lust am Training», weiss Helminiak, der seine Kunden nach über 15 Jahren Berufserfahrung bestens kennt. Im besten Fall geht man zwei bis drei Mal pro Woche für jeweils circa eine Stunde ins Fitnesscenter – ab zwei Trainings kann Muskulatur aufgebaut werden. Wer es nur ein Mal schafft, kann seine Fitness immer­ hin halten. Zudem sollte man den Muskeln Zeit zur Erholung geben. Rund 48 Stunden dauert diese bei totaler Erschöpfung. Weniger ist also auch beim Fitnesstraining manchmal mehr. Für Anfänger, Hochleistungssportler oder Rentner

Seit vergangenem Sommer verfügen die Fitnessparks Heuwaage und Frenkendorf über ein neues Schmuckstück: den Queenax. Dabei handelt es sich um ein System, das funktionelles Training mit über 300 ver­

schiedenen Übungen in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen ermöglicht – so viele, dass selbst Marc Helminiak noch nicht alle ausgeführt hat. Doch was genau ist funktionelles Trai­ ning? «Das funktionelle Training kon­ zentriert sich auf die Bewegungen und somit auf ganze Muskelketten statt nur auf einzelne Muskeln», erklärt Helminiak. Es steht somit im Gegensatz zum traditio­ nellen Krafttraining, bei dem Muskeln oft isoliert mit Übungen an geführten Geräten trainiert werden. Funktionelles Training besteht häufig aus Übungen, bei denen man mit dem eigenen Körpergewicht als Wider­ stand arbeitet und Kraft, Schnellkraft, Balance, Stabilität, Flexibilität und Aus­ dauer verbessert. «Funktionell» ist ein anderes Wort für «zweckmässig». Was aber als zweckmässig gilt, hängt von der jeweiligen Person ab. So bewegt sich ein Büromitarbeiter anders als ein Fussballspieler. Da das funktionelle Training zum Ziel hat, auf die Ausübung alltäglicher Bewegungen oder sportartspezi­ fisch optimal vorzubereiten, können Perso­ nen aller Altersklassen und sämtlicher Leis­ tungsniveaus davon profitieren. So hilft zum Beispiel die Steigerung der Rumpfstabilität, Rückenschmerzen vorzubeugen, und die Verbesserung von Balance und Stabilisation dient der Sturzprävention im höheren Alter. Das ideale Training also, um die Vorsätze im neuen Jahr aktiv in die Tat umzusetzen. MM Informationen: www.migrosfitnesscenter.ch


MIGROS-WELT | MM01, 4.1.2016 | 55

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Marc Helminiak (oben), Leiter Trainingsfläche im Fitnesspark Heu­ waage, kennt alle Vorteile des funktionellen Trainings. Anstelle einzelner Muskeln werden beim funktionellen Training ganze Muskelketten trainiert. Am so genannten Queenax (r.) sind über 300 Übungen in sämtlichen Schwierigkeits­ stufen möglich.


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D Mamma mia

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Wie wichtig ist Ihnen Pünktlichkeit bei Ver­ abredungen?

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Knigge reloaded

Was bedeutet «So um sieben Uhr» als Zeitangabe auf einer Einladung?

Die Ziffer 8 kommt harmlos daher, dabei ist sie ein hinterhäl­ tiges Ding. Das war mir entfallen, aber seit Ida die Schulbank drückt, ist die Erin­ nerung zurück. Das Kind beginnt mit einem Kreislein. «An der Kreuzung bitte etwas langsamer werden – und dann die Richtung wechseln», sage ich noch. Doch Ida fräst geradeaus weiter. Der Schreib­ prozess wird zur Ach­ terbahnfahrt. Und unser Radiergummi­ abrieb ist gigantisch.

Illustrationen: Andreas Klammt, Alice Kolb; Bild: Stefan Sulzer

Hände, die bisher nur geknetet und geschnipselt haben, lernen, normierte Ziffern und Buchsta­ ben zu produzieren. Schreibenlernen ist komplex: flüssige Be­ wegungen ausführen, dabei Druck dosieren. Idas Freund strengte sich neulich so an, dass sein Bleistift (knack!) in zwei Teile zerbrach.

Philipp Tingler (44) ist Autor

und Philosoph und schreibt hier jede Woche über Phänomene des modernen Benehmens.

«Leider sind die Zeitangaben bei Einladungen, seien sie schriftlich oder mündlich, nicht immer präzise. Grundsätzlich unterscheiden sich Pünktlichkeitspflichten nach den jeweiligen Anlässen: Bei einer Party ohne (gesetztes) Essen sollte man innerhalb einer halben Stunde nach der offiziellen Anfangszeit auftauchen. Bei einem gesetzten Abendessen gibt es weniger Spielraum: Hier sind 15 Minuten Verspätung das Maximum. Dieser Logik zufolge würde also «Essen so um sieben Uhr» bedeuten: Man ist weder um 18.45 noch um 19.15 Uhr da, sondern um Punkt 19 Uhr. Ich persönlich würde da aber noch 10 Minuten Polster anhängen. Jeder, der schon mal ein Abendessen für Gäste vorbereitet hat, wird dafür dankbar sein. Und für Gastgeber gilt übrigens: Es ist unschicklich, für 19 Uhr zum Essen einzuladen und dann so kurz vor 21 Uhr den ersten Gang aufzutischen.»

Die 3 ist übrigens auch so eine doofe Zahl. Bitte nicht mit dem E verwechseln, sonst wird Mathe zu Deutsch! «Obwohl man ja auch einen Spiegel an das Uufzgiblatt halten könnte, damit es wieder stimmt», findet mein Kind. Bettina Leinenbach (39)

ist Journalistin und zweifache Mutter.


LEBEN | MM01, 4.1.2016 | 61

So is(s)t die Jugend

W Der gute Vorsatz

Wer kennt es nicht? «Im neuen Jahr fange ich an!» Jetzt befinden wir uns wieder in der Zeit, in der es darum geht, all die guten Vorsätze und grossen Ansagen umzusetzen. Meist steht aber nicht viel Durchhaltever­ mögen hinter den Ver­ suchen, abzunehmen oder sich wieder gesünder zu ernähren.

Ernährung

Bunt ist gesund

Die meisten Leute lassen sich viel zu wenig Zeit, um ihre Ziele zu erreichen, das ist das Problem. Sie versuchen, möglichst viel in kurzer Zeit abzunehmen, oder stellen die Ernährung so auf den Kopf, dass sie den Durchblick verlieren.

Wer beim Essen von Obst und Gemüse auf Vielfalt achtet, nimmt natürliche Antioxidantien auf und schützt sich gegen freie Radikale. Text: David Fäh

Z

uerst zu den «Bösewichten», den freien Radi­ kalen. Diese hochreaktiven und dadurch aggressiven Teilchen werden mit vorzeitiger Alterung und verschiedenen Krank­ heiten, etwa Krebs, in Verbindung gebracht. Sie entstehen täglich in unserem Körper, zum Beispiel wenn wir Sonnenlicht, Nikotin oder Stress ausgesetzt sind. Aber unser Körper wird auch dann tagtäg­ lich mit freien Radikalen

Hier schreiben die Vivai­Experten über Ernährungsfragen. Dieses Mal der Ernäh­ rungswissenschaftler David Fäh.

Bild: Getty Images

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Das Nachhaltigkeits­ magazin der Migros.

konfrontiert, wenn wir gesund leben. Sie ent­ stehen als Nebenprodukt im normalen körpereige­ nen Stoffwechsel, wenn die Zellen Energie gewin­ nen. Zum Glück werden sie grösstenteils gleich wieder von körpereigenen Enzymen abgefangen. Freie Radikale sind übri­ gens nicht nur schädlich. Sie helfen bei der Abwehr von Bakterien und Viren. Es kommt auf die Menge an: ein bisschen ist gut, zu viel ist schädlich. Abwechslung schützt

Schutz gegen freie Radi­ kale bieten die Antioxi­ dantien. Sie schaffen es, die Teilchen einzufangen und unschädlich zu machen. Antioxidantien kommen in unzähligen Nahrungsmitteln vor und heissen Betacarotin, Vitamin C und E, Selen und bioaktive Substan­ zen. Letztere färben die Tomaten rot, machen Chilis scharf, führen beim Zwiebelschneiden

zu tränenden Augen und verursachen den typischen Kohlgeruch. Wissenschaftler sind sich einig: Wenn wir uns abwechslungsreich ernähren, nehmen wir automatisch genügend Antioxidantien zu uns. Dennoch boomt das Geschäft mit antioxidativ wirksamen Pillen und Pülverchen. Ihr Nutzen ist jedoch nicht belegt. Schlimmstenfalls scha­ den sie sogar. Eine Aus­ wertung verschiedener Studien, die in der Fach­ zeitschrift «Journal of the American Medical Association» erschienen ist, kam zum Ergebnis: Studienteilnehmer, die zusätzlich Vitamin A und E oder Betacarotin einnahmen, hatten eine höhere Sterblichkeitsrate als solche, die auf Supple­ mente verzichteten. Wer den körpereigenen Schutzsystemen unter die Arme greifen will, isst also lieber frisches Gemüse und Obst als Pillen. MM

Tipps

Gut versorgt mit natürlichen Antioxidantien Essen Sie pflanzliche

Lebensmittel in mög­ lichst verschiedenen Farben: orange Karot­ ten, gelbe Äpfel, grünen Salat, violetten Rotkohl und weissen Chicorée. Würzen Sie oft mit Knoblauch, Zwiebeln und frischen Kräutern. Bevorzugen Sie saiso­ nales, ausgereiftes Gemüse und Obst. Die meisten Schutz­ stoffe werden am Ende der Reifezeit gebildet. Wer vegetarisch isst, nimmt pro Tag 3 bis 4 Gramm bioaktive Substanzen auf, mit gemischter Kost sind es nur rund 1,5 Gramm. Essen Sie die Schale oder äussere Blätter von Gemüse und Früchten mit, sie enthalten meist besonders viele bioaktive Substanzen.

Das Stichwort ist Geduld. Wer es schafft, seine Gewohnheiten langsam, aber konstant umzustellen, wird langfristig mehr Erfolg haben. Bei mir hats zuerst mal bei der Umstellung des Früh­ stücks angefangen. Ein Schritt nach dem an­ dern, und schon bald werden aus schlechten Gewohnheiten gute. Es passiert jedem einmal, dass eine Mahlzeit oder ein Trai­ ning nicht nach Plan verläuft; das heisst aber nicht, dass man gleich aufgeben muss.

Andrej Bärtschi

arbeitet als Fitnessinstruktor in Burgdorf BE


62 | MM01, 4.1.2016 | LEBEN

Der Fond «Ich finde toll, dass wir hinten dunkle Scheiben zum Schutz vor der Sonne und viel Platz haben. Als Mamis Göttibub mitkam, sassen wir in drei Kindersitzen nebeneinander – das hat super geklappt.» Gian Stöcklin (10)

Auto

«Wie für uns geschaffen» Hochdachkombis wie der VW Caddy sind praxisorientierte Familienmobile. Wie sich der frisch erneuerte Bestseller im Alltag macht, hat Familie Stöcklin aus Ettingen BL getestet. Text: Timothy Pfannkuchen

K

Bilder: René Ruis

einer liebt sie, aber jeder schätzt sie: Hochdachkombis sind im Prinzip «nur» die zivilisierten Brüder von Kleinlieferwagen. Neuerdings emanzipieren sich Citroën Berlingo, Renault Kangoo und Co. aber und bieten mit Assistenz- und Multimediasystemen mehr Komfort, ohne an praktischer Geräumigkeit einzubüssen. Zum Beispiel der erneuerte Bestseller der Klasse: der VW Caddy. «Unsere Lebensweise ist ökologisch. Deshalb nutzen wir unser Auto wenig – aber gerade mit zwei Kindern gehts nicht immer ohne. Unser Renault Modus ist zehn Jahre alt. Also wollten wir mal einen Hochdachkombi ausprobieren», verrät uns Martina Stöcklin (41) aus Ettingen BL. In Sachen Raumangebot scheint der VW Caddy ein Volltreffer zu sein. Mischa Stöcklin (43), wie seine Gattin DiplomPhysiotherapeut, sagt: «Für unsere Bedürfnisse ist er ideal. Den längeren Caddy Maxi bräuchten wir so wenig wie den optionalen 4x4-Antrieb, aber ein Siebenplätzer wäre toll.» Martina Stöcklin ergänzt: «Obwohl mit 4,41 Metern länger als unser Auto, bleibt er wendig und lässt sich – auch dank Rückfahrkamera – leicht rangieren.» Geht es um den Antrieb, hält Martina Stöcklin fest: «Der sehr sanft schaltende Automat hat uns überzeugt, und genug Kraft hat er auch. Man hört deutlich, dass es ein Diesel ist, aber das wirkt nie störend. Im Testschnitt 5,5 Liter Verbrauch – das ist sehr sparsam bei diesem Raumangebot. Da kann man ohne schlechtes Gewissen auch mal allein Auto fahren.» Da die Familie auch vom Komfort überzeugt ist, folgt unsere Endfrage: Könnte die Familie sich vorstellen, den VW Caddy zu kaufen? «Absolut», betont Mischa Stöcklin: «Der Preis ist zwar nicht sensationell tief, aber für die Ausstattung korrekt. Der Wagen ist wirklich wie für uns geschaffen. Die Kinder hoffen schon ganz, ganz fest, dass wir ihn kaufen.» MM

CO2-Grenzwert 2015: 130 g/km

Das Cockpit «Die Einrichtung ist sachlich, aber qualitativ sehr gut. Praktisch sind die Bedienelemente am Lenkrad. Auch dass ich als recht kleiner Mensch den Sitz hoch genug einstellen kann, ist sehr nützlich.» Martina Stöcklin


LEBEN | MM01, 4.1.2016 | 63

Der Laderaum «Mensch, bietet der Platz! Da drin könnte man übernachten. Bei derart viel Gepäckraum müsste ich vor Ferienfahrten nicht mehr erst alles hin und her schichten, bis es passt.» Mischa Stöcklin

Haben im VW Caddy unter anderem einen Geburtstagsausflug für den Jüngsten unternommen: Martina und Mischa Stöcklin mit Gian (rechts) und Maurice.

Steckbrief

VW Caddy 2.0 TDI BlueMotion Technology DSG Antrieb: 2.0-R4-Turbodiesel, 102 PS, 250 Nm ab 1300/min, 6-Gang-Doppel-

kupplungsautomat, Frontantrieb Fahrwerte: 0–100 km/h in 13,0 s, Spitze 170 km/h Gewicht: 1492 kg Laderaum: 750–3030 Liter Umwelt: Normverbrauch 5,0 l/100 km = 130 g/km CO2, Energie B Listenpreis: ab 25 950 Franken (Basis: 1.2 TSI, 84 PS, ab 19 240 Franken)

Die Türen «Mami und Papi finden die Schiebetüren super, weil wir hinten leichter ein- und aussteigen können, wenn die Parklücke eng ist. Für uns Kinder sind sie aber schwer zu bewegen.» Maurice Stöcklin (8)


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LEBEN | MM01, 4.1.2016 | 65

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Ein Stern im Topf

Die farbigen Pflanzenteile bilden nicht etwa die Blüte, sondern es sind die sogenannten Hochblätter. Dazwischen sind die gelben kleinen Blüten gut versteckt. Vorsicht: Der Saft in den Stängeln ist leicht giftig. Er sollte nicht mit der Haut oder der Mundhöhle in Kontakt geraten.

Rot, weiss oder rosa – den Weihnachtsstern gibts in verschiedenen Farben. Die Pflanze verdankt ihren Namen einer Legende um das Jesuskind. Text: Patricia Brambilla Illustrationen: bunterhund.ch

Der Weihnachtsstern wächst in den tropischen Regionen von Südamerika, Afrika und Asien in der freien Natur. Dort kann er bis zu vier Meter hoch werden!

Poinsettie ist ein anderer Name für den Weihnachtsstern. Er stammt von Joel Poinsett, der im 19. Jahrhundert als erster Botschafter der USA nach Mexiko entsandt wurde. Er war ein leidenschaftlicher Pflanzenfan und brachte den Weihnachtsstern mit nach Nordamerika. Bestimmt ist dir auch schon aufgefallen, dass im Winter viele dieser Topfpflanzen

herumstehen – auf den Fenstersimsen bei den Leuten zu Hause, auf Restauranttischen und in den Läden: Es sind Weihnachtssterne. Die meisten haben zuoberst knallrote Blätter, aber es gibt auch solche mit rosafarbener oder weisser Krone. In warmen Ländern wächst diese Pflanze draussen, und zwar oft als hoher

Strauch. Zu den roten Blättern des Weihnachtssterns gibt es folgende Legende: In Mexiko, der Heimat des Weihnachtssterns, ging eines Tages ein kleines Mädchen, Pepita, zur Christmesse in die Kirche. Es hatte den Kopf gesenkt und einen traurigen Ausdruck in den Augen. Denn im Gegensatz zu den anderen Kindern hatte es kein Geschenk, das es dem Jesuskind in die Krippe legen konnte. Ein alter Mann sah Pepitas Tränen

und sagte: «Mein Kind, selbst das bescheidenste Geschenk macht Freude, wenn es mit Liebe geschenkt wird.» Da hatte Pepita eine Idee und lief eilig davon. Sie pflückte einen Arm voll grüner Blätter von einem unscheinbaren Strauch, der am Wegesrand wuchs, und ging damit in die Kirche zurück. Als sie den Strauss in die Krippe legte, wurden die Blätter plötzlich rot. Darum nennt man diese Pflanze Weihnachtsstern. MM


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ramafenster der Nordkaphalle geniessen wir einen Blick auf das Nördliche Eismeer. 9. Tag: Nordkap–Lappland–Saariselkä. Wir verlassen die Nordkapinsel. Im Freilichtmuseum von Karasjok gewinnen wir interessante Einblicke in die Kultur und Lebensweise der Samen. In den Weiten von Finnisch-Lappland liegt der Inarisee, der «Heiligen See der Lappen». Tagesziel ist Saariselkä. 10. Tag: Saariselkä–Oulu. Wieder überqueren wir den Polarkreis und erreichen über Rovaniemi Oulu, die «weisse Stadt des Nordens». 11. Tag: Oulu–Helsinki. Impressionen in Blau und Grün begleiten uns auf der Fahrt durch die mittelfinnische Seenplatte nach Helsinki. 12. Tag: Helsinki – Einschiffung. Interessante Stadtbesichtigung Helsinki. Wir sehen u.a. das Stadthaus, die Uspenski-Kathedrale, den Senatsplatz (Gebäude von aussen) u.v.m. Freier Nachmittag. Abends Einschiffung ein modernes Fährschiff der Finnlines. Übernachtung an Bord. 13. Tag: Auf See. Ankunft in Travemünde–Hamburg. Auf See. Abends Ankunft in Travemünde und Fahrt nach Hamburg. 14. Tag: Hamburg–Schweiz. Rückfahrt via Karlsruhe zu den Einsteigeorten.

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LEBEN | MM01, 4.1.2016 | 67

Mitmachen, fragen – und gewinnen! Schickt dem Migros-Magazin eure Kinderfragen*!

Levana (7)

Genau! Warum sollen hier nicht auch mal andere Kinder eine Frage stellen? Es gibt bestimmt ganz viele Jungs, Mädchen oder Teenies, die ihren Eltern Löcher in den Bauch fragen. Soll ich dir was verraten: Viele Mamis und Papis wissen nicht, wie sie denen das alles erklären sollen. Da schnappt ihr Begriffe auf, über die wir Grossen locker daherreden, dabei verstehen auch wir ihre Bedeutung nicht immer so ganz. Was heisst «merkeln»? Was ist ein Vlogger, was ist

Nia, Nato, NSA? Klar, wir können das für euch googeln. Aber wie erklären wir es so, dass auch ein Primarschüler etwas damit anfangen kann? Als meine Mutter ein Kind war, liess man sie bei grossen Fragen abblitzen und sagte: «Dafür bist du noch zu klein.» Stimmt gar nicht: Niemand ist zu klein, um etwas zu verstehen – es braucht einfach jemanden, der es so erklärt, dass man es versteht. Fragen stellen ist super: Wer fragt, der denkt. Wer eine Antwort be-

kommt, kann besser denken. So wird die Gedankenwelt farbiger und weiter. Darum, liebe Kids: Schickt uns eure Fragen! Es gibt keine dummen Fragen. Höchstens dumme Antworten (aber die würde mir der Chef dann eh rausstreichen).

Gabriela Bonin (48) beantwortet

*Sendet uns Begriffe, die ihr nicht versteht, an Kinderfragen@migrosmedien.ch. Für jede abgedruckte Frage gibt es einen MigrosGutschein im Wert von Fr. 20.–. Es können leider nicht alle Fragen beantwortet werden.

Kinderfragen.

HUGOS WORTSUCHSPIEL

O S I L V E S T E R

S I F N U E N R U E

R U T S C H E N J W

A G D V P L G U A R

K J A N U A R P H E

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Lösung:

WER FINDET DEN SCHNEEMANN?

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Lösungen: Rakete, Silvester, Rutschen, Januar, Vorsatz, Feiern, Neujahr, Feuerwerk

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Hugo hat acht Wörter, die sich um den Jahreswechsel drehen, in einem nach Buchstabensalat versteckt. Die Begriffe können horizontal (von links rechts), vertikal (von oben nach unten) oder rückwärts stehen und sich auch überschneiden. Den ersten Begriff hat dir Hugo schon angestrichen.

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LEBEN | MM01, 4.1.2016 | 69

Zu gewinnen Familienwochenende im Gesamtwert von 3000 Franken im ViersterneSuperior-Hotel.

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Mitmachen und gewinnen Das Migros-Magazin und Oral-B verlosen ein Wochenende für zwei Erwachsene und zwei Kinder im Waldhotel National Arosa einschliesslich zwei Übernachtungen, Halbpension sowie ein Family Package von Oral-B mit intelligenten 3-D-Zahnbürsten der neusten Generation. Der Gesamtwert des Preises beträgt 3000 Franken. Wettbewerbsfrage:

Beantworten Sie folgende Frage: Durch welche Technologie lässt sich die Zahnbürste von Oral-B mit der Zahnpflege-App synchronisieren? So machen Sie mit: Per Telefon: Wählen Sie 0901 560 039 (1 Fr./Anruf)

Zum Preis gehören ein Aufenthalt im Waldhotel National Arosa sowie ein Familienset 3-D-Zahnbürsten von Oral-B, die mit dem Handy kommunizieren.

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Auszeit im Märchenland Gewinnen Sie ein luxuriöses Wochenende in den Bergen: Das Migros-Magazin und Oral-B verlosen ein Familienwochenende im noblen Waldhotel National Arosa.

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rosa ist der richtige Ort, um Alltagssorgen weit unter sich im Tal zurückzulassen. Besonders luxuriös übernachtet es sich im Viersterne-SuperiorHotel Waldhotel National Arosa. Hier können sich die Gäste im grosszügigen Wellnessbereich oder in hauseigenen Restaurants verwöhnen lassen; das mit 16 Gault-Millau-Punkten ausgezeichnete «Kachelofa-Stübli» ist eines davon. Die Umgebung eignet sich für viele Wintersportaktivitäten. So finden sich für Langläufer in der Nähe etwa Loipen in einer Gesamtlänge von 30 Kilometern.

In der Bilderbuchlandschaft lassen sich aber auch Skitouren, Schneeschuhwanderungen oder romantische Pferdekutschenfahrten unternehmen. Das Migros-Magazin und Oral-B laden eine Familie für ein Wochenende in das Hotel ein. Im Preis inbegriffen sind zwei Übernachtungen, Halbpension sowie ein Familienset mit Oral-B-Zahnbürsten der neuesten Generation. Zahnbürste im Austausch mit dem Smartphone

Diese elektrischen Zahnbürsten mit der neusten 3-D-Technologie haben einen rotierenden und vibrierenden Bürstenkopf. Die

Borsten erreichen alle wichtigen Bereiche von Zahn und Zahnfleisch. So lässt sich effizient und sanft Plaque entfernen. Die intelligenten Zahnbürsten aus der Smart-Series-Reihe sind sogar in der Lage, mit dem Smartphone zu kommunizieren. Sie lassen sich via Bluetooth mit der Zahnpflege-App von Oral-B synchronisieren. In Echtzeit tauschen sie sich mit dem Handy aus und leiten den Nutzer zu einer möglichst schonenden Putztechnik an. Wer die Tipps der smarten Zahnbürste regelmässig befolgt, kann dem nächsten Termin bei der Dentalhygiene gelassen entgegensehen. MM

und nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie eine SMS mit dem Text GEWINNEN, dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Per Postkarte: Senden Sie eine Postkarte (A-Post) mit dem Lösungswort und Ihrer Adresse an MigrosMagazin, «Oral B», Postfach, 8099 Zürich. Online: www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff Einsendeschluss: 10. 1. 2016. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Mehrfachteilnahmen sind nicht erlaubt und werden vom Wettbewerb ausgeschlossen. Preise, die nicht bis spätestens drei Monate nach Ziehung durch den Gewinner bezogen werden, verfallen ersatzlos.


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Tag 6 Bratislava. Altstadtführung* in Bratislava, der Hauptstadt der Slowakei, deren Geschichte und Gegenwart von Kelten, Römern, Deutschen, Magyaren, Juden und Slowaken geprägt wurde. Tag 7 Dürnstein. Dürnstein liegt inmitten von Weinbergen der Wachau. Rundgang* im Städtchen. Die Wachau sonnt sich in einem besonders milden Klima und heisst zu Recht Marillen- und Weinland. Mittags Weiterfahrt Richtung Passau. Tag 8 Passau–Schweiz. Am Morgen erreichen Sie Passau. Nach dem Frühstück Busrückreise zu Ihrem Abreiseort. * Ausflugspaket. Das Ausflugspaket kann nur im Voraus gebucht werden. Sie sparen mindestens 20%. Buchung einzelner Ausflüge an Bord möglich.

Tag 5 Budapest–Esztergom. Das malerische Budapest erleben Sie vormittags auf einer Rundfahrt*. Sie besichtigen prachtvolle Bauwerke. Am Nachmittag Ausflug zum Donauknie (Fr. 45). Der Bus bringt Sie nach Esztergom zu einem Aussichtspunkt – ein herrlicher Blick auf das Donauknie erwartet Sie wie auch die Basilika von Esztergom. Excellence Melodia**** Auf diesem elegant-luxuriösen Flussschiff erwartet Sie ein erholsames und besonders ruhiges Reisevergnügen dank innovativer Schiffstechnologie. Geräumige Decks, gute Küche im behaglichen Panoramarestaurant, Lounge mit Bar, Vinothek, Cigar-Lounge und der Wellnessbereich mit Whirlpool und Sauna bieten Ihnen alles für Ihr Wohlbefinden. Die grosszügigen Kabinen Standard 12 m² mit Sofabett und Deluxe 15 m² (mit trennbarem Doppelbett ) bieten viel Komfort. Mittel- und Oberdeck-Kabinen sind mit französischem Balkon ausgestattet, die Kabinen auf dem Hauptdeck mit nicht zu öffnendem Fenster. Alle Kabinen mit WC/Dusche, Klimaanlage, Föhn, Safe, Minibar, Stromanschluss 220 V. +

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Auflösung Nr. 53: CHAMPAGNER Gewinner Nr. 52: Annemarie Martin, Langenthal BE; Kurt Ith, Zürich; Kurt Urben, Wallbach AG; Maria Ackermann, Mels SG; Karin Meyer, Brugg AG; Martha Künzli, Uetendorf BE; Kurt Silvestri, Steffisburg BE; Annelies Theiler, Kriens LU; Dieter Bucher, Zuchwil SO; Alfred Zbinden, Kirchenthurnen BE Gewinner «Zusatz» Nr. 52: Jeannette Iff, Rüfenacht BE; Stefan Marzohl, Schwerzenbach ZH; Hans Koolen, Walterswil SO; Ursula Tellenbach, Aeschi BE; Yvonne Künzler, Widnau SG


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Ihr Reiseprogramm:

n Das grosse Pfingstfest der Zillertaler Musikanten n Bauernhofmuseum Kramsach – vom harten Leben in den Alpen n Glasbläserei Kisslinger – von der Kunst des Glasblasen n Urchiger Zillertalabend mit Hausmannskost und Live-Musik n Wunderschöner Achensee im Frühlingskleid

1. Tag, Freitag 13. Mai 2016 – Anreise Fahrt im komfortablen Extrabus ins schöne Zillertal, wo wir im Hotel mit einem feinen Nachtessen erwartet werden.

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2. Tag, Samstag 14. Mai 2016 – Bauernhofmuseum & Glasbläserei Rattenberg Heute morgen fahren wir nach Kramsach zum bekannten Bauernhofmuseum. In einer idyllischen Naturlandschaft wurden Höfe aus ganz Tirol wieder aufgebaut und dienen als Zeitzeugen des schönen Landes. Natürlich können Sie die Höfe auch von innen besichtigen und gewinnen so einen Eindruck vom harten Leben aus früheren Tagen in den Bergen. Später geht es weiter nach Rattenberg, der kleinsten Stadt Österreichs, die auch heute noch als Zentrum der Glasbläserei bekannt ist. Erleben Sie bei einer tollen Führung in der Glasbläserei Kisslinger den Weg des Glases vom glühend heißen Ofen bis hin zum fertigen Glas. Eine einzigartige Gelegenheit den Glasbläsern-, Schleifern-, Graveuren- und Malern bei ihrer kreativen Arbeit zuzuschauen. Am Abend erwartet Sie ein gemütlicher Zillertaler-Abend mit Live-Musik und Hausmannskost!

3. Tag, Sonntag 15. Mai 2016 – Achensee & Zillertaler Musikanten Den heutigen Tag gehen wir gemütlich an. Nach einem reichhaltigen Frühstück unternehmen wir eine wunderschöne Rundfahrt durch die Tiroler Bergwelt, die uns bis nach Pertisau am Achensee bringt. Der smaragdgrüne See gehört zu den schönsten Europas und begeisterte früher Österreichs Kaiser und heute Gäste aus aller Welt! Geniessen Sie den See, den verträumten Ort Pertisau und freuen Sie sich auf eine gemütliche Schifffahrt entlang der idyllischen Uferlandschaften! Zurück im Hotel bleibt genügend Zeit, uns mit einem feinen Nachtessen für den grossen Höhepunkt dieser Reise zu stärken. Um 20.00 Uhr erwarten uns dann in Mayrhofen ein stimmungsvolles Konzert mit den besten Zillertaler Musikanten. Freuen Sie sich auf die Ursprung Buam, die Zellberg Buam und auf die Mayrhofner. 4. Tag, Montag 16. Mai 2016 – Heimfahrt Nach dem Frühstück treten wir mit vielen unvergesslichen Eindrücken im Gepäck die Heimreise an.

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LEBEN | MM01, 4.1.2016 | 73

Quiz

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. An was für einem Faden hängt sprichwörtlich manchmal das Leben? D seidenen

N stählernen

M roten

2. Wenn jemand schnell rennt, nimmt er die Beine unter die …? O Arme

U Füsse

E

Achseln

S

Affekt

3. Wie werden belanglose Informationen bezeichnet? L

Muzak

K Trivia

So nehmen Sie teil

4. Durch welchen Kanton führt keine Autobahn? O GL

S

ZG

R 1981

Tel. Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD2, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 TASTSINN Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 10.1.2016, 24 Uhr

S

Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

U AR

5. Welcher geometrische Körper hat nicht 12 Kanten? N Würfel

M Tetraeder

B Oktaeder

6. Woher stammt das Gericht «Fliegender Jakob»? E

Schweden

U Deutschland

A Dänemark

7. Wann erfolgte die erste Volkszählung in der Schweiz? N 1850

I

1934

8. Wer ist der Namensgeber der Bezeichnung «Morbus Mohl»? M Mediziner

T

TV-Moderator

Schriftsteller

Lösungswort: 1

2

3

Gewinner Nr. 51: 4

5

6

7

8

Astrid Müller, Kottwil LU; Vreni Lüdi, Thun BE; Stefanie Ruffatto, Wetzikon ZH

Auflösung Nr. 53: ANFAENGE

Paroli

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5. 5

R

1 4

2

Auflösung Nr. 53: SUITE Gewinner Nr. 52:

Beatrice Uhlmann, Allschwil BL; Susanne Zürcher, Winterthur ZH; Iris Gilgen, Münchenbuchsee BE

3

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Lösungswort: 1

2

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LEBEN | MM01, 4.1.2016 | 75

Sudoku

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3x3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den gelben Feldern von links nach rechts.

9 5 4

5

6

3

2

1

5

6

9

4

4

2 6

8

7

1

5

9

Auflösung Nr. 53: 612

6 1

5 3

2 3 9 1 7 5 4 6 8

4

6 8 7 9 4 2 5 1 3

4 5 1 3 8 6 7 9 2

1 4 8 7 6 3 2 5 9

7 2 6 5 1 9 8 3 4

5 9 3 8 2 4 1 7 6

3 1 5 4 9 8 6 2 7

8 7 2 6 3 1 9 4 5

9 6 4 2 5 7 3 8 1

So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4, gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 123 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 10.1.2016, 24 Uhr

7 Gewinner Nr. 52:

Maja Siffert, Uhwiesen ZH; Silvia Degen, Basel; Peter Senn, Kriens LU; Martina Baumann, Dietwil AG; Catherine Pilet, Pully VD

8

Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

Bimaru

Brücken

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Brücken dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln 3 5 1 3 miteinander verbunden 1 2 sein. Verboten: Kreuzun2 3 gen, diagonale Brücken 2 und mehr als zwei Linien.

1 1 3 0 2 4

Auflösung Nr. 53:

4

5

2 2

2

1 5

0

3

0

2

1

3

0

5

3

1

3 1 3

1 3

1

4

2

2 3 2

2

3 2 5

4

3 2

3 3 2 1

3 4 2

Auflösung Nr. 53: 2

4

4

8

2

5

4

3

2

2

1 2

3 2 5 3 3

2 5

5 3 3 3 3

2 3 2 1 3

2 1

2

1 3 3 2

Impressum MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 567 892 Ex. (WEMF 2015) Leserschaft: 2 375 000 (WEMF, MACH Basic 2015-2) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger

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78 | MM01, 4.1.2016 | LEBEN

1 2

Meine Welt

«Fast mein ganzer Besitz passt in einen Koffer» Der Aargauer Dagobert macht Schlagermusik für Hipster, liebt Haargel über alles und vermarktet sich in Berlin erfolgreich als männliches Pendant von Heidi. Text: Andrea Freiermuth Bilder: Anne Schönharting


LEBEN | MM01, 4.1.2016 | 79

1 Mein Proberaum «Im Keller der

legendären Kim Bar in Berlin Mitte probe ich mit meiner Band. Barbesitzer und Bandmitglied in Personalunion ist Philipp Bellinger (40).»

4

2 Mein Style «Meine Schwägerin

Sabina Jäger aus Basel schneidert mir meine Kleider auf den Leib. Meinen Stil habe ich also ganz ihr zu verdanken.» 3 Mein Zuhause «Ich bin ständig unter-

3

wegs und hatte noch nie eine eigene Wohnung. Ich komme bei Freunden oder im Hotel unter. Fast mein ganzer Besitz passt in einen Koffer.»

5

Name: Lukas Jäger (33) aka

Dagobert

Sternzeichen: Löwe Beruf und Lebenslauf: Ich wuchs in Waltenschwil AG auf und besuchte

die Kantonsschule in Aarau. Nach der Matura lebte ich im Proberaum von Freunden und spielte auf deren Instrumenten rum. Ich gewann mit fünf selbst geschriebenen Liedern einen Förderpreis des Aargauer Kuratoriums, verprasste fast das ganze Geld in Berlin und verschwand dann für fünf Jahre in eine Hütte in den Bergen, um zu komponieren. 2009 kehrte ich nach Berlin zurück, wo ich vom deutschen Feuilleton entdeckt wurde. Inzwischen habe ich schon mein zweites Album veröffentlicht, und meine YoutubeClips haben mehr als eine Viertelmillion Klicks.

6 7

4 Mein Instrument «An diesem Kinderkeyboard sind alle meine Lieder entstanden. Ein anderes Instrument beherrsche ich nicht.» 5 Mein Ding «Ich habe Naturlocken. Wenn ich mehr sein will als bloss eine Frisur, brauche ich viel Pomade. Diese hier wirkt wie Kleber.» 6 Mein Name «Ohne den Leuchtkasten

Mein Lieblingsprodukt «Ich bin Veganer und habe mich auch schon wochenlang ausschliesslich von Reis ernährt, als das Geld sehr knapp war.»

habe ich noch nie ein Konzert gegeben. Mein Künstlername ist inspiriert von Dagobert Duck. Wir haben etwas gemeinsam: Wir geben alles für unsere Leidenschaft – bei ihm ist es das Geld, bei mir die Musik.»

7 Meine Lieblingslocation «Das ‹Ballhaus Berlin› hat noch immer den 20er-Jahre-Stil und sogar Tischtelefone, mit denen man die Gäste anrufen kann. Demnächst werde ich hier auftreten.»


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