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M:ART 4/2026

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Schutzgebühr € 3,00

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m-art-magazin.de

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Ausgabe 4.2026

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Sep., Okt., Nov.

Blick auf . Bayern . Baden-Württemberg . NRW . Sachsen . Thüringen

Cristina de Middel, „Hierve el Agua are petrified waterfalls and sulfuric spring source located in the state of Oaxaca. Despite the growing affluence of tourists, it remains a sacred place for natives. Mexico“, 2019, © Cristina de Middel/Magnum Photos, zu sehen im Kunstmuseum Wolfsburg, 19.9.26-17.1.27

Kunsthalle Düsseldorf Georg Schneider: Haus u r 2026 Gemäldegalerie Alte Meister, Dresden Correggio. Berührend menschlich Projektraum am Rathaus Burghausen Claire Angelini ∙ Frauenterritorien Kunstgalerie im Kulturzentrum Waitzinger Keller, Miesbach Karl Witti – Sehnsucht nach Arkadien Kunstverein Coburg Des Kaisers neue Kleider – Jahresausstellung 2026 Seidlvilla, München Mary Kim und Min Shin – re-Place Kunsthaus Meyenburg, Nordhausen EXPRESSIVE ÜBERRASCHUNGEN Atelier Beylich, Tübingen-Hirschau Udo Beylich – Malerei


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Inhalt Rubriken

Editorial 5 Messetermine 12 Impressum 107

Blick auf …

Uwe Gillig

9

David Gerd Eger

27

Aarau 5 Aschersleben 5 Bad Arolsen 5 Basel 6 Braunschweig 6 Bregenz 6 Darmstadt 6 Eggelsberg 6 Frankfurt am Main 7 Halle (Saale) 7 Hanau 8 Hannover 8 Koblenz 8 Luzern 9 Lübeck 9 Neu-Isenburg 9 Quedlinburg 9 Rostock 9 Saalfelden 10 Salzburg 10 Wittlich 11 Wolfsburg 11 Zürich 11

München

Galerien, Kunsträume und Museen Susanne Beurer

38

Gabriele Winter-Bermel 45

Salomé Herbst

54

Udo Beylich 87

Richard Paul Lohse 92

Albrecht Tübke 101

L. A. Coosemans 106

Bayern

13

Aschaffenburg 33 Augsburg 33 Bad Neualbenreuth 33 Bamberg 34 Berg-Leoni 34 Bernried 34 Burgau 35 Burghausen 35 Cadolzburg 37 Cham 38 Coburg 38 Dachau 39 Deggendorf 42 Dießen am Ammersee 43 Erlangen 45 Freising 45 Friedberg 48 Fürstenfeldbruck 48 Fürth 48 Füssen 49 Gaißach 49 Garmisch-Partenkirchen 49 Gempfing 50 Germering 50 Gessertshausen 50 Gilching 51 Gräfelfing 51 Großkarolinenfeld 51 Gröbenzell 51 Grünwald bei München 52 Herrsching 52 Hersbruck 52 Hohenberg an der Eger 53 Iphofen 53 Ismaning 53 Johannesberg 53 Kallmünz 54 Kaufbeuren 54 Kempten 54 Landsberg am Lech 54 Landshut 55 Lenggries 55 Lindau 56 Ludwigsstadt 56 Manching 56 Marktheidenfeld 57 Marktoberdorf 57 Memmingen 57 Miesbach 57 Miltenberg 58 Mittenwald 59 Münsing 59 Murnau am Staffelsee 59 Neuburg an der Donau 60 Neuburg am Inn 60 Neumarkt i.d.OPf. 60 Neu-Ulm 61 Nürnberg 61 Oberammergau 64 Oberstdorf 65 Passau 65 Penzberg 66 Pfaffenhofen a.d. Ilm 66

( 4 ) M:ART Ausstellungsanzeiger 4.2026

Pfarrkirchen 66 Polling 66 Prien a. Chiemsee 67 Pullach 68 Regensburg 68 Rettenberg 70 Rosenheim 71 Rothenburg o.d.T. 71 Schwandorf 72 Seeon 72 Selb 72 Sindelsdorf 73 Sommerhausen 73 Sonthofen 73 Straubing 73 Tegernsee 74 Triftern 74 Tutzing 76 Walderbach 76 Wasserburg a. Bodensee 76 Weiden 77 Weilheim i.OB 77 Würzburg 77 Würzburg/Randersacker 79

Baden-Württemberg

Aalen 80 Bietigheim-Bissingen 80 Burgrieden-Rot 80 Crailsheim 80 Ehingen 80 Engen 81 Esslingen am Neckar 81 Gundelsheim a. Neckar 82 Haigerloch 82 Heidelberg 82 Heidenheim 82 Heilbronn 83 Isny 83 Karlsruhe 83 Konstanz 84 Kornwestheim 84 Laupheim 84 Mannheim 84 Marbach 84 Neuenstadt am Kocher 85 Offenburg 85 Ostfildern 86 Pforzheim 86 Pforzheim-Neulingen 86 Ravensburg 87 Riegel am Kaiserstuhl 87 Singen 87 Tübingen 87 Tübingen-Hirschau 87 Ulm 88 Villingen-Schwenningen 88 Waiblingen 89 Waldenbuch 89 Wangen im Allgäu 89 Weingarten 90 Wertheim 90

Nordrhein-Westfalen

Bottrop 92 Düsseldorf 92 Essen 93 Hagen 93 Herford 94 Kleve 95 Köln 95 Leverkusen 95 Mülheim an der Ruhr 95 Münster 95 Oberhausen 96 Remagen 96 Wuppertal 96

Sachsen

Bautzen 97 Chemnitz 97 Döbeln 98 Dresden 98 Görlitz 100 Herrnhut 100 Leipzig 100 Zittau 101

Thüringen

Altenburg 102 Erfurt 102 Erfurt-Molsdorf 105 Gotha 105 Greiz 105 Jena 105 Nordhausen 105 Weimar 106


Editorial

Den Blickwinkel verändern Der Herbst klopft an, ein Rekordsommer neigt sich dem Ende zu. Mit Superlativen, die eher Last waren als Freude: neue Ultra­ höchsttemperaturen, allerniedrigste Wasserstände, Waldbrände un­ geahnten Ausmaßes … Haben Sie sich wenigstens im Urlaub etwas von der Weltlage erholen können, die Nachrichten stumm geschal­ tet und Entspannung gefunden in neuer Umgebung? Oft hilft ja ein Tapetenwechsel und der nötige Ab­ stand zum Alltag, die Dinge etwas gelassener zu sehen und den Blickwinkel zu verändern. Wie es sich anfühlen könnte, mal ganz anders an die Kunst ranzugehen, ist aktuell in der Galerie Waidspeicher in Erfurt zu sehen. In der Ausstellung „Why so serious?“ hebt die Künstlergruppe die üblichen Verbotshinweise auf und fordert die Besucher*innen auf, die aus­ gestellten Kunstwerke zu berühren, in die Hand zu Drei oder vier Balken? Der nehmen oder auszuprobieren. Mit Humor und Iro­ Blickwinkel ist entscheidend. Foto: Petra Kohler nie werden dabei allzu traditionelle Vorstellungen von Kunst als Teil einer unantastbaren Hochkultur in Frage gestellt (s. S. 105). „Expressive Überraschungen“ verspricht das Kunsthaus Meyenburg in Nordhausen (s. S. 105) und begibt sich auf die Suche nach dem „Expressiven“ in der Kunst – mit Gegenüberstellungen von Wer­ ken bedeutender Vertreter des Expressionismus aus vielen Ländern Europas mit Arbeiten anderer Kunststile und unterschiedlichsten expressiven Stilmitteln. Den Herbst und die Kunst feiern die Münchner Galerien gemein­ sam mit zahlreichen Partner- Institutionen beim 38. Open Art Munich Gallery Weekend vom 16. bis 18. Oktober (s. S. 108). Feiern Sie mit und lassen Sie sich ein auf neue Sichtweisen und überraschende künstlerische Herangehensweisen mit unserer M:ART-­Herbstausgabe als Anregung für Ihren nächsten Ausflug in die Kunst. Petra Kohler

Blick auf Aarau

Aargauer Kunsthaus

Aargauerplatz, CH-5001 Aarau, aargauerkunsthaus.ch, Di-So 10-17 Uhr, Do 10-20 Uhr Verwandtschaften. Sammlung 26, bis 8.11.26

Aschersleben

Grafikstiftung Neo Rauch

Wilhelmstr. 21-23, 06449 Aschersleben, Tel. 03473-9149344 grafikstiftungneorauch.de, Mrz.-Okt.: Mi-So 11-17 Uhr, Nov.-Feb.: Mi-So 10-16 Uhr Feine Herrschaft – JONATHAN MEESE & NEO RAUCH, bis 25.4.27

Bad Arolsen

Museum Bad Arolsen

Ausstellungen im Schloss, Schlossstr. 27, 34454 Bad Arolsen, Tel. 05691-625734 info@museum-bad-arolsen.de, Mi-Sa 14:30-17 Uhr, So 11-17 Uhr „… da ist alles drin, lauter Farben“ – Der Malerpoet Otto Heinrich Kühner 12.9.-15.11.26 Die Arbeiten Otto Heinrich Kühners (1921 – 1996) sind untrennbar mit seinem schriftstellerischen Werk und jenem seiner Frau Christine Brückner verbunden. Kühners Bilder erschienen auf Covern von Brückners Romanen, in Erinnerung an gemeinsame „erfahrene und erwanderte“ Erlebnisse und als Visualisierung und Illustration der Texte Brückners. Zu einer Serie von Bildern inspirierte ihn sein letzter Roman „Mein Eulenspiegel“ (1991), in welchem der Titelheld den Weltuntergang vorantreibt. Die Ausstellung in den Räumen im Schloss zeigt das Museum Bad Arolsen in Kooperation mit dem Freundeskreis Brückner-Kühner. Otto Heinrich Kühner, o. T. (Selbstbildnis), undatiert, Stiftung Brückner-Kühner Foto: Frank Hellwig

M:ART ( 5 )


Blick auf ... Basel

Museum Tinguely

Paul Sacher-Anlage 1, CH-4058 Basel, Tel. 0041-(0)61-6819320, www.tinguely.ch Di-So 11-18 Uhr, Do 11-21 Uhr, Mo geschlossen Labouring Bodies, bis 8.11.26

Braunschweig

Atelier Gürtler

Freytagstr. 2, 38104 Braunschweig, Tel. 0531-338505, www.dietrich-guertler.de Besuch nach Absprache per E-Mail: dietrich-guertler@web.de oder per Phone Dietrich Gürtler – Malerei 35 Einzelausstellungen, viele Gruppenausstellungen in Deutschland, England, Spanien, Frankreich Mitglied im Kulturverein „Royal Cornwall Polytechnic Society” in Falmouth Diverse Preise, u. a. 3. Preis, Lesser-Ury-Kunstpreis, Künstlergilde Esslingen/ Baden-Württemberg Gürtlers Ölbilder auf Leinwand sind von starker Farbigkeit geprägt. Der Maler ist mit 60 Werken in der Künstlerdatenbank und dem Nachlassarchiv Niedersachsen vertreten.

Dietrich Gürtler, „Leben in den Felsen“, 1989, Öl auf Leinwand, 50 x 65 cm Copyright beim Künstler

Bregenz

Kunsthaus Bregenz

Karl-Tizian-Platz, A-6900 Bregenz, Tel. 0043-(0)5574-48594433 kassa@kunsthaus-bregenz.at, www.kunsthaus-bregenz.at Di-So 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr Cyprien Gaillard. When you expect flutes, it‘s whistles, bis 4.10.26

Darmstadt

Mathildenhöhe Darmstadt

Ausstellungsgebäude, Sabaisplatz, 64287 Darmstadt Tel. 06151-132808, mathildenhoehe@darmstadt.de, www.mathildenhoehe.de Di-So 11-18 Uhr A Step Ahead, bis 31.1.27

Eggelsberg

Haus Rauhberg

Gundertshausen 14, A-5142 Eggelsberg, www.artasyl.at, Fr-So 14-19 Uhr Christiane Pott-Schlager – Fragmente einer Sichtbarkeit, 17.-25.10.26 Vernissage: Fr 16.10.26, 19 Uhr Die Ausstellung hinterfragt, was wir wirklich sehen und was wir glauben zu sehen. Ausgangspunkt aller Werke ist die Zeichnung: mal als feine Spur, mal als räumliche Setzung, meist mit gestischen, wilden Strichlagen. Figurative und gegenständliche Motive aus gesellschaftlichen Beobachtungen werden zu Alltagsabsurditäten und leisen Irritationen. Neue plastische Zeichnungen treffen auf experimentelle Spraytechniken und eröffnen Bildräume zwischen Präzision und Kontrollverlust. Die Werke fragen nach Wahrnehmung, Wirklichkeit und den Bildern, die wir voneinander und von uns selbst entwerfen. Manches ist offensichtlich, aber die ganze Wahrheit hängt selten an der Wand. www.artasyl.at

Christiane Pott, „Sonne oder Regen“, 2026, 90 x 60 cm, Acryl auf Leinwand

( 6 ) M:ART Ausstellungsanzeiger 4.2026


Blick auf ... Frankfurt am Main

Archäologisches Museum Frankfurt

Karmelitergasse 1, 60311 Frankfurt a.M, Tel. 069-212-35896 info.archaeolmus@stadt-frankfurt.de, www.archaeologisches-museum-frankfurt.de Di, Do-So 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr Die Bronzeschönheit aus Kladina – Das älteste Bieropfer in Mitteleuropa, 5.10.26-31.1.27 Die Situla von Kladina in Ostböhmen zählt zu den bedeutendsten archäologischen Entdeckungen der vergangenen Jahre. Das rund 60 Zentimeter hohe Bronzegefäß aus dem 11.–10. Jahrhundert v. Chr. wurde 2017 gefunden. Analysen der erhaltenen Rückstände zeigen, dass es einst ein bierähnliches Getränk oder einen Hirsebrei mit Kräutern enthielt. Der Fund eröffnet seltene Einblicke in Ernährungs-, Fest- und Ritualkultur vor über 3000 Jahren. Zugleich belegt die Situla die außergewöhnliche Handwerkskunst ihrer Hersteller und die Bedeutung gemeinschaftlicher Zeremonien am Übergang von der Bronze- zur Eisenzeit. Heiliger Mormont – Rätselhafte Fundstätte der Kelten, 1.12.26-4.4.27 Vor 20 Jahren entdeckten Schweizer Archäologen auf dem Mormont, einem markanten Kalksteinhügel in der Westschweiz, eine europaweit einzigartige Fundstätte der Kelten. Seit 2006 wurden dort Hunderte Gruben mit außergewöhnlichen Deponierungen freigelegt: Keramik, Werkzeuge sowie menschliche Skelettteile wurden zwischen 110 und 80 v. Chr. niedergelegt, zerstört oder bewusst arrangiert. Die Ausstellung präsentiert erstmals außerhalb des französischen Sprachraums die Ergebnisse von mehr als zehn Jahren Ausgrabungen und fast 20 Jahren Forschung und geht der Frage nach, welche Bedeutung dieser rätselhafte Ort einst hatte.

Kopie der Situla aus Kladina, angefertigt von Pavel Rajnoch Foto: Barbora Wellens, Ostböh­ misches Museum in Pardubice

Grube 292 auf dem Mormont mit Menschen- und Kuhschädel Foto: C. Cantin, Archeodunum SA

Galerie Rothamel

Reuterweg 71, 60323 Frankfurt a.M., Tel. 0177-5998445, galerie@rothamel.de www.rothamel.de, Do-Fr 13-18 Uhr, Sa 12-16 Uhr Thitz – Utopia to be Continued, bis 26.9.26 Die Vedute gehört zu den wichtigen Genres der bildenden Kunst. Zu ihren namhaften Meistern zählen Merian, Canaletto, Belotto, Guardi, Monet und Hopper. Jeder dieser großen Maler und Grafiker hat seinen eigenen Zugang zu dem spannenden Thema der Stadtlandschaft gefunden. Thitz bringt eine neue Dimension ins Spiel, die Utopie. Franziska Maderthaner, 2.10.-21.11.26 Eröffnung: Fr 2.10.26, 18:30 Uhr mit der Künstlerin Franziska Maderthaner verwebt gegenständliche mit abstrakter Malerei. Sie beherrscht ihr Medium virtuos. Gern und kenntnisreich verwendet sie in ihren Gemälden Zitate aus der Kunstgeschichte. Umgekehrt behandelt sie zeitgenössische Themen mit barocker Opulenz und rokokohafter Raffinesse.

Halle (Saale)

KUNSTHALLE “Talstrasse“

Kunstverein ”Talstrasse” e.V., Talstr. 23, 06120 Halle (Saale), Tel. 0345-5507510 info@kunstverein-talstrasse.de, www.kunstverein-talstrasse.de, Instagram: @kunsthalletalstrasse, Mi, Fr 13-17 Uhr, Do 13-19 Uhr, Sa, So und Feiertage 11-17 Uhr ZAUNKÖNIG – Gudrun Petersdorff und Annette Schröter, bis 15.11.26 Die Ausstellung mit Gudrun Petersdorff und Annette Schröter widmet sich dem Garten als vielschichtigem Kultur- und Lebensraum. Beide Künstlerinnen verbindet ihre künstlerische Prägung in Leipzig sowie das Interesse an Landschaften, die durch menschliches Handeln entstanden sind und sich über Generationen hinweg verändert haben. Ihre Arbeiten erkunden den Garten als kulturellen Raum, als historisches Dokument und als Spiegel individueller wie kollektiver Wünsche. Zaunkönig lädt dazu ein, vertraute Orte neu zu betrachten und hinter den scheinbar alltäglichen Gartenlandschaften Geschichten, Sehnsüchte und kulturelle Prägungen zu entdecken, die sie hervorgebracht haben. Begleitend dazu die Kabinettausstellung: Claudia Berg mit „Zeit in der Landschaft“.

Annette Schröter, „Mann im Baum 7“, 2025, Papierschnitt 92 x 72 cm, gerahmt, Foto: Christoph Busse, © VG BildKunst, Bonn 2026

Gudrun Petersdorff, „Spaziergang im Park, Schwetzingen“, 2011 Öl auf Leinwand, 120 x 200 cm, Foto: Christoph Sandig © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

M:ART ( 7 )


Blick auf ... Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)

Friedemann-Bach-Platz 5, 06108 Halle (Saale), Tel. 0345-212590 www.kunstmuseum-moritzburg.de, Mo, Di, Do-So und Feiertag 10-18 Uhr Edmund Kesting. Avantgardist, bis 25.10.26 Die erste Retrospektive über das faszinierende Werk Edmund Kestings (1892–1970) liefert eine längst fällige und umfassende Entdeckung dieses außergewöhnlichen Künstlers der Moderne in Deutschland. Zwischen 1914 und 1970 hat Kesting sich als Künstler immer wieder neu erfunden und war in allen seinen Werkphasen ein Avantgardist. Ab 1933 als „entartet“ diffamiert, war Kesting nach 1945 in der SBZ/DDR erneut nicht anerkannt. Seine Arbeiten wurden bis an sein Lebensende immer wieder bei den großen, wichtigen Ausstellungen, z. B. in Dresden, abgelehnt. Die umfassende Retrospektive zeigt nun etwa 240 Werke aus mehr als 40 Sammlungen aus Deutschland, Belgien, Österreich und der Schweiz.

Edmund Kesting, „Bildbauwerk in Kreuzform“, 1928, Collage, Pappe, Karton, farbige, zum Teil strukturierte Papiere, Metall, montiert, farbig gefasst, montiert auf Pappe, Privatsammlung, Foto: Andreas Kämper, © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Hanau

Deutsches Goldschmiedehaus Hanau

Altstädter Markt 6, 63450 Hanau, Tel. 06181-256556 info@gfg-hanau.de, www.goldschmiedehaus.com, Di-So 11-17 Uhr Paul Derrez. Celebrating Life, bis 20.11.26 Wie Schmuck und Objekte zu Botschaftern von Identität und gesellschaftlichen Themen werden können, zeigt das vielschichtige Werk von Paul Derrez (*1950 in Sittard, NL). Das Deutsche Goldschmiedehaus Hanau widmet dem Niederländer eine Ausstellung, die sein Œuvre aus Schmuck, Silbergerät und Objekten in seiner ganzen Bandbreite zeigt. Charakteristisch für Derrez’ Arbeiten sind reduzierte Formen, die Kombination edler wie unedler Materialien und symbolische Verweise. Sie stehen für das Feiern von Lebensfreude und thematisieren immer wieder Protest, Empathie und Queerness. Am Freitag. Vivi Touloumidi, 1.11.26-11.4.27 Die Ausstellung zur 11. Hanauer Stadtgoldschmiedin Vivi Touloumidi (*1977 in Athen, GR) präsentiert erstmals in Deutschland einen umfassenden Werküberblick. Mit ihren Arbeiten befragt Touloumidi, wie Schmuck Botschaften transportieren oder Diskurse auslösen kann. Sie hinterfragt, wie Schmuck als politisches Symbol gesellschaftliche Gruppen formt und wann er stigmatisiert oder Widerstand ausdrückt. Touloumidi verbindet in ihrer Arbeitsweise Kunst, Aktivismus und Poetik miteinander.

Vivi Touloumidi, Brosche „Vom Abzeichen zum Auszeichnen“ 2020-2022, Aluminium, Edelstahl, Foto: Vivi Touloumidi

Paul Derrez, Halsschmuck „rainbow chain“, 2021, Acryl, Foto: Paul Derrez

Hannover

Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur & Zeichenkunst

Georgengarten, 30167 Hannover, Tel. 0511-16999911, www.karikatur-museum.de Di-So und Feiertage 11-17 Uhr, beim „Feierabend im BUSCH“ Do bis 20 Uhr ACH WAS. 103 Jahre Loriot, bis 14.3.27 Im 103. Geburtsjahr Loriots zeigt das Museum eine hochkomische und zugleich tiefsinnige Ausstellung über Leben und Werk des radikalen Humorrevoluzzers. Die Schau präsentiert bekannte und unbekannte Werke, Zeichnungen, Objekte, Plakate, Fotos und Filmausschnitte aus dem facettenreichen Schaffen des Spaßperfektionisten Loriot.

Koblenz

Mittelrhein-Museum

Zentralplatz 1, 56068 Koblenz, Tel. 0261-1292520, mittelrhein-museum.de Di-So 10- 18 Uhr Koblenz wird modern. Die Kunst der 1920er Jahre, bis 6.9.26 Die Schrecken des Krieges. Francisco de Goya (1746 – 1828), bis 11.10.26 Markus Matthias Krüger. Weit draußen, 25.9.26-28.2.27 ( 8 ) M:ART Ausstellungsanzeiger 4.2026


Blick auf ... Luzern

Kunstmuseum Luzern

Europaplatz 1, CH-6002 Luzern, Tel. 0041-(0)41-2267800, info@kunstmuseumluzern.ch www.kunstmuseumluzern.ch, Di-So und Feiertage 11-18 Uhr, Mi 11-19 Uhr Shirana Shahbazi. All at Once. An Interplay with Li Tavor, bis 18.10.26

Lübeck

St. Annen-Museum

St.-Annen-Str. 15, 23552 Lübeck, www.buddenbrookhaus.de, Di-So 10-17 Uhr Family Affairs. 125 Jahre Buddenbrooks, 30.10.26-6.6.27 Eine Ausstellung des Buddenbrookhauses. Heinrich-und-Thomas-Mann-Zentrums. Zum 125-jährigen Jubiläum von Thomas Manns „Buddenbrooks. Verfall einer Familie“ schlägt das Lübecker Buddenbrookhaus eine Brücke in die Gegenwart und fragt nach der Aktualität des Jahrhundertromans: Was hält Familien zusammen und woran zerbrechen sie?

Neu-Isenburg

Stadtgalerie

Schulgasse 1, 63263 Neu-Isenburg, Tel. 06102-747415 hugenottenhalle.de/weitere_kulturorte/stadtgalerie/ Mo, Di, Do 8-16 Uhr, Mi 9-18 Uhr, Fr 7-13 Uhr, jeden 1. und 3. Sa 8:30-12 Uhr Stadt.Mensch.Bild – Fotografien und Skizzen. 1999-2026 – Uwe Gillig, Thomas Blankenhorn, Alexander Jungmann, Leo Postl, Ardavan Safari, bis 21.2.27 Unter dem Titel „365 Tage für meine Stadt“ porträtierte Uwe Gillig 1999 täglich einen Menschen aus Neu-Isenburg – unabhängig von Geschlecht, Alter, Beruf oder Herkunft. Zu sehen sind das Skizzenbuch, das entstandene Polaroid-Projekt sowie Collagen und Zeichnungen. Unter dem Jahresmotto „Diverscity“ führt die Ausstellung diese Idee mit Arbeiten früherer Stadtfotografen bis in die Gegenwart fort. Die vom Forum zur Förderung von Kunst und Kultur (FFK) ausgewählten Fotografen setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte – von Menschen mit Verantwortung über das Vereinsleben als Rückgrat der Stadt bis zur Dokumentation des 325-jährigen Stadtjubi­ läums. Die fünf Künstler haben Menschen in Neu-Isenburg Sichtbarkeit verliehen. Sie zeigen Mitmenschlichkeit, Verantwortung und eine vielfältige Stadtgesellschaft – ganz im Sinne von „Diverscity“. Uwe Gillig, Selbstporträt Mischtechnik auf Papier 20,5 x 26 cm, 1999, © Uwe Gillig

Quedlinburg

Museum Lyonel Feininger

Welterbestadt Quedlinburg, Schlossberg 11, 06484 Quedlinburg www.museum-feininger.de, Mi-Mo 10-18 Uhr FRAUEN sind! Grita Götze · Kerstin Grimm · Kat Menschik · Luise Neupert · Tanja Pohl bis 11.1.27 Was sind Frauen? Schön, bunt, mysteriös, fesselnd, schnittig? Sind sie Körper und Blick, Erinnerung und Haltung, Rolle und Gegenentwurf? Oder liegt ihre Kraft gerade darin, dass sie sich jeder endgültigen Beschreibung entziehen? Die Ausstellung stellt diese Frage mit großer Leichtigkeit und zugleich mit Nachdruck. Sie zeigt ausschließlich Werke von Künstlerinnen, die Frauen darstellen: Frauenfiguren, Frauenkörper, Frauenbilder, innere Zustände und äußere Rollen. So entsteht ein lebendiger Dialog darüber, wie Frauen gesehen werden — und wie Künstlerinnen Frauen sehen, deuten, erfinden und behaupten. Alle fünf Künstlerinnen verbindet ihre Herkunft aus der ehemaligen DDR beziehungsweise ihre ostdeutsche Prägung.

Grita Götze, „Vor dem Gewitter“, 2026, Deckelvase, Engobemalerei, Privatsammlung, Foto: Klaus E. Göltz, © VG Bild-Kunst, Bonn 2026 (l.); Kat Menschik, „Das Kind“, 2024, Digitaldruck, aus: Maxim Leo, Der Junge aus West-Berlin, Galiani Verlag Berlin (M.); Kerstin Grimm, „Kinderspiele: Komet am Morgenhimmel“, 2011–12, Zeichnungscollage auf Papier, Galerie Michael Haas, Berlin, Foto: Jens Kunath (r.)

Rostock

Kunsthalle Rostock

Hamburger Str. 40, 18069 Rostock, www.kunsthallerostock.de, Di-So 11-18 Uhr Olaf Heine – Human Conditions, bis 6.9.26 M:ART ( 9 )


Blick auf ... Saalfelden

Kunsthaus Nexus

Kunsthalle, Am Postplatz 1, A-5760 Saalfelden, Tel. 0043-(0)6582-75999 kunsthausnexus.com, Do-Sa 17-20 Uhr Jens Rausch: Durchforstete Wirklichkeit, 21.11.26-21.2.27

Salzburg

Berchtoldvilla Salzburg

Erdgeschoß der Berchtoldvilla, Josef-Preis-Allee 12, A- 5020 Salzburg, www.artasyl.at Di-Do 13-17 Uhr, Fr 10-12 und 13-16 Uhr, Sa 13-16 Uhr, Feiertage geschlossen CHRISTIANE POTT-SCHLAGER – Full Circle Moment, 5.9.-15.10.26 Vernissage: Fr 4.9.26, 19 Uhr In „Full Circle Moment“ erschafft die Künstlerin einen künstlichen Naturraum zwischen Verführung und Irritation. Großformatige Leinwände in leuchtendem Neonpink und raumgreifenden Zeichnungen aus PLA verwandeln den Ausstellungsraum in ein übersteigertes „Pink Paradise“, das ins Unwirkliche kippt und Fragen nach Kontrolle, Veränderung und Gefährdung natürlicher Systeme stellt. Mit der Verwendung von PLA-Bioplastik als zeichnerischem Material betritt die Künstlerin Neuland innerhalb der zeitgenössischen Kunstpraxis. Im Zentrum steht der Nahblick auf die Natur, Blätter, Blüten und organische Strukturen, also ein Rückgriff auf frühere Werke jetzt in übergreifenden Medien. www.artasyl.at

Christiane Pott-Schlager, Aus der Serie Pink Paradise: „Lilie“, 2025, 150 x 130 cm, Acryl, © Christiane Pott

DomQuartier Salzburg

Residenzplatz 1, A-5020 Salzburg, Tel. 0043-(0)662-80422109, www.domquartier.at Täglich außer Di 10-17 Uhr, letzter Einlass 16 Uhr Stephan Balkenhol. Là ci darem la mano …, bis 5.10.26 Prunkräume LebensKunst. 800 Jahre Franz von Assisi, bis 2.11.26 Nordoratorium Das Rupertuskreuz. Eine Ikone mittelalterlicher Schatzkunst, ab 6.12.26 Nordoratorium

Fotohof

Inge-Morath-Platz 2, A-5020 Salzburg, Tel. 0043-(0)662-849296 fotohof@fotohof.at, www.fotohof.at, Di-Fr 15-19 Uhr, Sa 11-15 Uhr Mafalda Rakoš – „It’s Yours, It’s Mine“, bis 24.9.26 Im Fokus der über lange Zeiträume realisierten künstlerischen Projekte von Mafalda Rakoš stehen Fragen, die sich aus einem gleichermaßen fotografisch dokumentierenden wie anthropologisch forschenden Blick auf die Welt ergeben. Im Dialog mit ihren Protagonistinnen und Co-Autorinnen überwindet sie die literarische, wissenschaftliche und künstlerische Tradition der Ich-Erzählung. In sich entfaltenden kollaborativen Prozessen lässt sie Elemente aus Dokumentation, Kunsttherapie, Performance und anthropologischer Forschung mit dem Ziel aufeinandertreffen, etwas nicht Greifbares – die Gedanken und Gefühle von Menschen – vor dem Hintergrund größerer systemischer, ökonomischer oder historischer Zusammenhänge ins (erweiterte) Bild zu setzen.

Madita Janß & Mafalda Rakoš „Sister“, 2025, Digital Print, 70 x 90 cm

( 10 ) M:ART Ausstellungsanzeiger 4.2026


Blick auf ... Fotohof

Inge-Morath-Platz 2, A-5020 Salzburg, Tel. 0043-(0)662-849296 fotohof@fotohof.at, www.fotohof.at, Di-Fr 15-19 Uhr, Sa 11-15 Uhr Margot Wallard – „Oran“, 2.10.-26.11.26 Als Enkelin einer „Pied-Noir“ (Bezeichnung der französischen Bevölkerung in Algerien während der gewaltvollen französischen Kolonialherrschaft 1830–1962) entdeckt die Fotografin Margot Wallard bei ihren Besuchen im algerischen Oran die Stadt mit ihrer Kamera. Im Zuge ihrer biografischen Spurensuche trifft sie auf eine neue Generation: präsent, komplex und selbstbestimmt. Dabei entstehen Porträtserien rund um das Bonbon Café, sie fotografiert Straßenszenen, urbane Vegetation und auch die noch immer unübersehbaren Spuren kolonialer Vergangenheit im Stadtbild. Sie verwebt eigene Fotografien mit dem Bildarchiv ihrer Großmutter und mit Portraits, die sie von ihrer Großmutter in ihren letzten Lebensjahren in Frankreich aufgenommen hat. FOTOHOF>STUDIO: „Salon der Fotografie: Nicéphore Niépce zu Ehren“ 2.10.-26.11.26

Margot Wallard, from the series: „Oran“ 2018-2022, Archival Pigment Print

Salzburger Künstlerhaus

Hellbrunnerstr. 3, A-5020 Salzburg, salzburger-kunstverein.at Di-So 12-19 Uhr, Eintritt frei Kateryna Lysovenko. Creation, Catastrophe, Creation, Again and Again, bis 29.11.26 Ryan Gander, bis 20.9.26

Wittlich

Städtische Galerie im Alten Rathaus

Neustr. 2, 54516 Wittlich, Tel. 06571-14660, info@kulturamt.wittlich.de, www.wittlich.de Mühlen im Liesertal. Eine Kultur- und Handwerksgeschichte, bis 30.10.26

Wolfsburg

Kunstmuseum Wolfsburg

Hollerplatz 1, 38440 Wolfsburg, Tel. 05361-26690, www.kunstmuseum.de Di-Fr 10-18 Uhr, Sa, So 11-18 Uhr Tell Me Where Home Is, 19.9.26-17.1.27 Was verstehen Menschen heute unter Heimat? Existiert der umstrittene Heimat­ begriff noch in der Einzahl oder hat „Heimat“ als Ort ausgedient? Das Kunstmuseum Wolfsburg widmet sich in der Ausstellung „Tell Me Where Home Is“ den dringlichen Fragen nach Heimaten, Migration und Zugehörigkeit. Denn auch unseren globalisierten Gesellschaften wohnt eine Sehnsucht nach „Heimat“ inne – obwohl, oder gerade weil Migrationsbewegungen und ständiger Wandel zur Normalität geworden sind. Rund 160 Werke zeitgenössischer Künstler*innen untersuchen, wie sich Menschen in dieser bewegten Welt beheimaten können. Eine Publikation zur Ausstellung ist erhältlich unter: kunstmuseum.ticketfritz.de

Cristina de Middel, „Hierve el Agua are petrified waterfalls and sulfuric spring source located in the state of Oaxaca. Despite the growing affluence of tourists, it remains a sacred place for natives. Mexico“ 2019 © Cristina de Middel / Magnum Photos

Coco Olakunle, „Hibo & Hani from Somalia“, Kakuma, Kenya, 2018, Courtesy die Künstlerin, © Coco Olakunle

Zürich

Schweizerisches Nationalmuseum – Landesmuseum Zürich

Museumstr. 2, CH-8001 Zürich, Tel. 0041-(0)44-2186511, info@nationalmuseum.ch www.landesmuseum.ch, Di-So 10-17 Uhr, Do 10-19 Uhr Grafik. Visuelle Gestaltung im Alltag, bis 4.4.27 Bankenland Schweiz, bis 8.11.26 Wir und der Krieg, bis 17.1.27 M:ART ( 11 )


Blick auf ... Messetermine

Berlin POSITIONS BERLIN ART FAIR, 10.-13.9.26

Flughafen Tempelhof, Hangar 5+7, Tempelhofer Damm 45, 12101 Berlin Tel. 030-74073788, info@positions.de https://positions.de Fr 14- 20 Uhr, Sa 11-19 Uhr, So 11-18 Uhr, Eröffnung: Do 10.9.26, 18-21 Uhr Mit einer überwältigenden Resonanz im letzten Jahr mit über 30.000 Besucher:innen, ist die POSITIONS Berlin Art Fair ein relevanter Eckpfeiler der deutschen Kunstszene zu Beginn der Herbstsaison. Die ausgewählten Galerien haben die Möglichkeit, ihre künstlerischen Programme und Positionen im Rahmen der Berlin Art Week einem breiten internationalen Fachpublikum zu präsentieren.

ART WEEK, 9.-13.9.26

Kulturprojekte Berlin GmbH, Klosterstr. 68, 10179 Berlin Tel. 030-24749-700, kontakt@berlinartweek.de berlinartweek.de Standorte, Programm und Öffnungszeiten siehe Website Die Berlin Art Week ist der größte Zusammenschluss der zeitgenössischen Kunstszene Berlins – und der Auftakt in die Kunstherbstsaison für Berliner*innen und internationales Publikum mit Sonderausstellungen, Performances, Filmvorführungen und Talks in der ganzen Stadt. Entdecken, erleben und diskutieren Sie zeitgenössische Kunst in Berlin.

Frankfurt am Main Discovery Art Fair, 29.10.-1.11.26

Messe Frankfurt, Halle 1.2 (Eingang City), Ludwig-Erhard-Anlage 1 60327 Frankfurt am Main, Tel. 0337-48212199, info@discoveryartfair.com discoveryartfair.com Fr-Sa 11-20 Uhr, So 11-18 Uhr Besucher*innen haben die Möglichkeit, in entspannter, kommunikativer Atmosphäre in den Dialog mit internationalen Kunstschaffenden zu treten und originale Kunst für die eigenen vier Wände zu erwerben. Temporäre oder Pop-upGalerien, Produzentengalerien und die Künstler*innen bieten eine vielfältige Auswahl.

Hamburg AFFORDABLE ART FAIR, 5.-8.11.26

Messehallen / Marktstr., Messeplatz 1, 20357 Hamburg Tel. 040-533070510, anfragen@affordableartfair.de affordableartfair.com Do 12-22 Uhr, Fr 12-20 Uhr, Sa 11-20 Uhr, So 11-18 Uhr Erschwingliche Kunst von 85 lokalen, nationalen und internationalen Galerien auf dem Hamburger Messegelände. Die Ausstellung will junge Kunsttalente fördern und den Kunststandort Hamburg als lebendigen Ort für junge Kunst stärken.

Köln Art Cologne, 5.-8.11.26

Koelnmesse GmbH, Messeplatz 1, 50679 Köln, Tel. 0221-5212020 Eingang Süd bzw. Eingang über das Parkdeck der Halle www.artcologne.de Öffnungszeiten siehe Website Als internationale Kunstmesse setzt die ART COLOGNE Maßstäbe im Kunstmarkt und bietet eine einzigartige Plattform für den Austausch zwischen Kunstschaffenden und Investoren mit hochwertigen Kunstwerken, spannenden Sonderausstellungen und exklusiven Vernissagen in einer inspirierenden Atmosphäre.

München ARTMUC 2025, 23.-25.10.26

ARTMUC Kunstmesse, MTC Locations, Ingolstädter Str. 45-47, 80807 München www.artmuc.info Fr 18:30-21:30 Uhr, Sa 11-19 Uhr, So 11-18 Uhr Die ARTMUC fokussiert eine deutliche Steigerung der Sichtbarkeit von Künstler*innen und deren Förderung sowie der Außenwahrnehmung Münchens als Kunst- und Kulturstadt. Die Idee der ARTMUC wächst weiter und will zukünftig auf dem jungen und dynamischen Kunstmarkt noch fokussierter neue, außergewöhnliche Trends aufzeigen und setzen sowie jungen Künstler*innen den Zugang zu einem breiteren Publikum ermöglichen.

HIGHLIGHTS – INTERNATIONALE KUNSTMESSE, 15.-18.10.26

In der Residenz München, Residenzstr. 1, 80333 München, Tel. 089-23241350 info@munichhighlights.com munichhighlights.com Öffnungszeiten siehe Website Jedes Jahr im Oktober präsentieren auf der Boutiquemesse internationale Aussteller*innen Meisterwerke von höchster Qualität. Als eine der führenden Kunstmessen im deutschsprachigen Raum liegt die Stärke der „Munich HIGHLIGHTS“ in der Konzentration auf das Top-Segment. Im Herzen Münchens, im historischen Ambiente der Residenz, erleben Besucher*innen in salonartiger Atmosphäre lebendige Kunstgeschichte.

( 12 ) M:ART Ausstellungsanzeiger 4/2026 4.2026

M:ART ( 12 )


München Alte Pinakothek

Barer Str. 27, 80333 München, Tel. 089-23805216, www.pinakothek.de tägl. außer Mo 10-18 Uhr, Di, Mi 10-20:30 Uhr Wie Bilder erzählen: Storytelling von Albrecht Altdorfer bis Peter Paul Rubens verlängert bis 13.9.26 Von Turner bis van Gogh – Meisterwerke der Neuen Pinakothek in der Alten Pinakothek, bis 31.12.26 Menschenbilder – Porträt- und Genrefotografien aus der Sammlung Dietmar Siegert, 13.10.26-31.1.27 (Neue Pinakothek in der Alten Pinakothek) Liaisons Françaises – Französische Malerei in Bayern. Von Claude Lorrain bis François Boucher, 26.11.26-4.4.27 Das Schlaraffenland von Pieter Bruegel d. Ä. und seine Erwerbsgeschichte – Ein Beispiel Jüdischen Mäzenatentums zu Beginn des 20. Jahrhunderts, 29.9.26-31.1.27

Archäologische Staatssammlung

Lerchenfeldstr. 2, 80538 München, Tel. 089-1259969143, www.archaeologie.bayern Di-Sa 10-17 Uhr, So 10-19 Uhr, Mo geschlossen Stonehenge. Uralte Geheimnisse, neue Entdeckungen, 18.9.26-29.8.27

Archiv Geiger

Muttenthalerstr. 26, 81477 München, Tel. 089-72779653, www.archiv-geiger.de In den ehemaligen Atelierräumen in München-Solln betreut das Archiv Geiger das künstlerische Werk von Rupprecht Geiger. Mo 10-14 Uhr, Morgen Rot, ohne Anmeldung, feiertags geschlossen Di 17-20 Uhr, Abend Rot, ohne Anmeldung, feiertags geschlossen So 13.9.26, 10-17 Uhr: ganztägige Archivöffnung zum Tag des offenen Denkmals mit kostenlosen Kurzführungen um 11/13/15 Uhr Sa 10.10.26, 14 Uhr: Familienführung, Erwachsene und Kinder erkunden das Archiv Geiger parallel (nur mit Familienpass!) Di 13.10.26, 18:30 Uhr: Collageworkshop mit Kathrin Hering Sa 17.10. 26 - März 27: Kunst im Dialog IV – Rupprecht Geiger und Angela Stauber. Farb-Stimmung Sa 17.10.26, 14-18 Uhr: Kinderprogramm zur Langen Nacht der Münchner Museen. Zwischen 14 und 16 Uhr können die jungen Gäste das Archiv Geiger auf eigene Faust erkunden. Zu jeder vollen Stunde gibt es Kurzführungen für Kinder (14/15/16/17 Uhr, ohne Anmeldung). Die Kinder begeben sich bei einem spielerischen Rundgang auf Entdeckungsreise nach Vorlieben, Arbeitsweisen und Ideen Rupprecht Geigers. Sie lösen so manche Fragestellung, lassen sich in Farbwelten entführen und verarbeiten anschließend ihre Gedanken in einem kreativen Praxisteil. Letzter Einlass: 17:30 Uhr Sa 17.10.26, 18-22 Uhr: Lange Nacht der Münchner Museen. Die Türen des Archiv Geiger stehen für Erwachsene offen, zur vollen Stunde werden Kurzführungen angeboten (18/19/20/21/Uhr, ohne Anmeldung). Entdecken Sie Schaffen und Werk Rupprecht Geigers am authentischen Entstehungsort, dem ehemaligen Atelier des Künstlers und tauchen Sie in die Welt der Farbe ROT ein. Letzter Einlass: 21:30 Uhr Sa 24.10.26, 18:30: WS V - Experimentelle Druckwerkstatt mit Miriam Mo 2.11.26, 10-15 Uhr: Farbtankstelle. RÄUME aus Farbe – Natur- und NEON-Schaukästen. Herbstferienprogramm für Kinder (6-10 Jahre) Di 17.11.26, 18:30 Uhr: WS V – Experimentelle Druckwerkstatt mit Miriam So 29.11.26, 10-17 Uhr: Tag der offenen Tür mit Führungen um 11/13/15 Uhr und WeihnachtsWerkstatt: Baumschmuck aus Papier in Knallfarben, für Kinder und Jugendliche (ca. 6-13 Jahre) um 13 und 15 Uhr

Archiv Geiger, Foto: Oliver Heissner

Art Affair

Hackenstr. 5, 80331 München, Tel. 089-76753546, muenchen@art-affair.net www.art-affair.net, Di 11-18 Uhr, Mi-Fr 11-19 Uhr, Sa 11-18 Uhr Alex Bär, Aniko Boda, Benjamin Burkard, Ralf Koenemann, Jiny Lan, Raphael Rack und Willi Siber: Künstler der Galerie, 4.9.-18.9.26 Dieter Nuhr und Jiny Lan: Fragmente der Erinnerung, 29.9.-31.10.26 Midissage: Fr 16.10.26, ab 18 Uhr Markus Lüpertz: Das Rheingold 7.11.-4.12.26, Vernissage: Sa 7.11.26, ab 18 Uhr

Artothek & Bildersaal

Ein Kunstraum der Stadt München, Burgstr. 4, 80331 München, Tel. 089-233-21630 artothek.kulturreferat@muenchen.de, www.artothek-muenchen.de, Mi 14-19 Uhr, Do 13-18 Uhr, Fr 14-18 Uhr, Sa (5.9. & 7.11.) 9:30-16 Uhr, an Feiertagen geschlossen Neuankäufe 2025, bis 17.10.26 Midissage: Do 24.9.26, 19-22 Uhr Lange Nacht der Münchner Museen: Sa 17.10.26, 18-01 Uhr Carolina Camilla Kreusch, 13.11.26-29.1.27, Eröffnung: Do 12.11.26, 19-22 Uhr

Atelier Zierput

Kurfürstenstr. 19, 80799 München, www.art-jr.de, Do 18-21 Uhr, Fr 14-20 Uhr, Sa 11-18 Uhr, So 12-16 Uhr Farben. Formen. Und das Spiel dazwischen.15.-18.10.26, Eröffnung: Do 15.10.26, 18 Uhr Abstrakte, farbenfrohe Bilder, die Lebensfreude und Bewegung ausdrücken. Nur in einem Stil zu malen, ist mir zu langweilig, meine Ideen und Neugierde können sich nicht auf eine Schublade einigen. M:ART ( 13 )


München Bayerische Staatsbibliothek

Ludwigstr. 16, 80539 München, Tel 089-28638-2115 www.bsb-muenchen.de/StabiLiebling, Eintritt frei StabiLiebling: Ein Spitzenstück. Zwei Tage. Ganz nah. 16./17.9. * 14./15.10. * 11./12.11., 10-19 Uhr Kurzpräsentation jeweils um 11/13/17 Uhr Unter dem Motto „StabiLiebling“ öffnet die Bayerische Staatsbibliothek ihre Tresore und präsentiert in ihrer Schatzkammer jeden Monat an zwei Tagen ein Spitzenstück aus den Sammlungen. Die Bibliothek bewahrt neben erlesenen Handschriften, seltene Landkarten, Notensammlungen und Millionen historischer Fotos, spektakuläre Künstlerbücher, Asiatika und Orientalia von Weltrang und vieles mehr … Am 16. und 17. September präsentieren wir die Tegernseer Haggada. Die hebräische Handschrift aus dem 15. Jahrhundert ist ein besonders wertvolles und zugleich ungewöhnliches Exemplar einer Haggada, einer Sammlung von Liedern und Gebeten für das jüdische Pessachfest. Am 14. und 15. Oktober zeigen wir auf vielfachen Wunsch erneut die Große Welle, das ikonische Werk von Katsushika Hokusai, gemeinsam mit zwei berühmten Ansichten des Berges Fuji. Die Schedelsche Weltchronik, die am 11. und 12. November zu sehen ist, bietet einen Blick auf das Weltbild Ende des 15. Jahrhunderts. Die zahlreichen Illustrationen von Ereignissen, historischen Persönlichkeiten und Städten machen die Chronik zu einem Meisterwerk der frühen Buchkunst. Lassen Sie sich begeistern von jahrhundertealten Kulturschätzen im Original – hinter Glas, aber doch ganz nah: Es erwartet Sie ein besonderer Kunstgenuss und Wissenswertes rund um unseren „StabiLiebling“.

StabiLiebling © BSB München

Bayerisches Nationalmuseum

Prinzregentenstr. 3, 80538 München, www.bayerisches-nationalmuseum.de Di-So 10-17 Uhr, Do 10-20 Uhr Intervention: Kuckuckseier. Neue Kunst trifft alte Kunst, bis 15.11.26 Zeitgenössische Kunst verwandelt das Museum in einen besonderen Schau- und Denkraum. 25 vor allem in Bayern beheimatete Künstlerinnen und Künstler der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft präsentieren Positionen von Skulptur bis Videokunst und treten unter dem Motto „Kuckuckseier“ in einen spannungsreichen Dialog mit den historischen Sammlungen des Bayerischen Nationalmuseums. Als bewusst gesetzte Interventionen eröffnen ihre Werke neue Perspektiven und schlagen Brücken zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Nachdenklich, tiefgründig oder humorvoll schärfen sie den Blick auf den Menschen und die Kraft der Kunst. Studioausstellung: Liminal Spaces. Hinterglasmalerei von Fride Wirtl-Walser 24.9.26-17.1.27 Liminal Spaces sind menschenleere, zeitentrückte Übergangsräume zwischen Vergangenheit und Zukunft. Im Werk von Fride Wirtl-Walser (geb. 1932) prägen sie als rätselhafte Zwischenwelten ihr künstlerisches Schaffen. Die in Oberbayern lebende Künstlerin zählt zu den bedeutendsten Vertreterinnen der zeitgenössischen Hinterglasmalerei. Deren besondere Verbindung von Präzision, Licht und Raumtiefe verleiht ihren Bildern eine eindringliche, surreale Wirkung. Aus ihrer Schenkung an das Bayerische Nationalmuseum von 2025 werden 38 Werke gezeigt, die zu einer faszinierenden visuellen Entdeckungsreise einladen.

Susanne Thiemann, „Blanche“, 2019/20 Foto: BNM, Bastian Krack

( 14 ) M:ART Ausstellungsanzeiger 4.2026

Fride Wirtl-Walser, „Zwei Augen (Detail)“, 2013 Foto: BNM, Bastian Krack


München BELLEPARAIS

Schellingstr. 54, 80799 München, Tel. 0176-96346584 info@belleparais.com, www.belleparais.com, Mi-Fr 15-18 Uhr, Sa 12-15 Uhr u.n.V. Yvonne Wahl – „Orbit“, 17.9.-3.10.26 Eröffnung: Do 17.9.26, ab 19 Uhr in Anwesenheit der Künstlerin Finissage: Sa 3.10.26 Silent Exhibition, 13.8.-14.9.26, geöffnet nur n.V. Secret Place Exhibition, 11.-12.9.26, Berlin Während der Art Week Berlin, nur mit Einladung und Anmeldung, Ortsbekanntgabe nach bestätigter Anmeldung Mit „Orbit“ bezeichnet man die Umlaufbahn eines planetaren Objekts. Als medizinischer Fachbegriff beschreibt er die Augenhöhle. Im Orbit finden Vorgänge aus endloser, geregelter und ungeregelter, Bewegung statt. Die Ausstellung „Orbit“ beginnt als „Silent Exhibition“, ausgerichtet auf die Ansicht durchs Fenster von BELLEPARAIS. Sie erweitert sich über eine „Secret Exhibition“ während der Art Week in Berlin und eröffnet neu konzipiert in BELLEPARAIS in Anwesenheit von Yvonne Wahl. Alle Werke sind verkäuflich und sofort abholbar, worauf die Künstlerin ad hoc reagiert. Ihre Ausstellung ist eine Hommage an die Kostbarkeit des Moments, des Sehens, an die Zeit und den Raum.

Yvonne Wahl, „Passat / El Perro“, 2004/2026, Fine Art Print

Bürgerinitiative „Mehr Platz zum Leben“/Kunstforum HMP

Temporäre Kunst im öffentlichen Raum der Bürgerinitiative „Mehr Platz zum Leben“ Hans-Mielich-Platz, 81543 München, Tel. 0175-8008806, www.mehrplatzzumleben.de Seit 2007 betreibt die Bürgerinitiative „Mehr Platz zum Leben“ das „Kunstforum HMP“, Kunst von Bürger*innen für Bürger*innen. Aktuell ausgestellt: „Der Burger“, Plastik von Jakob Wanninger www.jakob-wanninger.de/skulpturen-plastiken Zwischennutzung Hebenstreitstraße 2 12.9.26, ab 16 Uhr: Tag der offenen Tür. Die Freizeitoase als Abenteuerspielplatz! 16:30 Uhr: „Zwischen Sehnsucht und Revolution“, Tangoshow & Tango zum Mitmachen mit dem Gitarrenduo Par Intervalles. Highlight: sozialer KunstWorkshop unter Leitung der Präsidentin des Zentralverbandes der Berufsvereinigung der Bildenden Künstler Österreichs, bei dem Bürger*innen ihr künstlerisches Potential erforschen können. 21.9.26, 15 Uhr: Einladung zum Weltfriedenstag. Ein Bild für den Frieden – gezeichnet von vielen Händen. Offene Zeichenaktion mit Sabine M. Paul. Mosaik-Buffet: Groß und Klein können mit der Künstlerin Uta Becker tolle Mosaike gestalten, z.B. Windlichter und Fensterbilder. Gern könnt Ihr dazu schöne Gläser und/oder CDs mitbringen. 21.9./28.9. & Okt./Nov. jeden Mo, 19:30-21:45 Uhr: Gemeinsames Singen. Eine Feuerschale sorgt für ein gemütliches Ambiente. Lasst uns Gedichte und Lieder aus vielen Kulturen und Sprachen singen. Jede*r kann mitmachen. Kreativmeile am Halt 58 30.8. & 12.9.26, 15-18 Uhr: Rap & Graffiti Workshop. 5 Elements e.V. vermitteln Jugendlichen verschiedene Techniken zur Gestaltung der Kreativmeile & Rapper Achim Waseem leitet die Rap Workshops. Die Bürgerinitiative Mehr Platz zum Leben setzt sich seit 2014 für die ehemalige Bushaltestelle 58 ein und hat dort einen kreativen Treffpunkt geschaffen. Mit vielen Aktionen und Veranstaltungen setzen wir uns für Vielfalt und gegenseitige Toleranz ein. Der „Halt 58“ ist mit der U1/U2 Kolumbusplatz Ausgang Plattnerstraße gut zu erreichen. 7.11.26, 14 Uhr: Gedenken an die Reichspogromnacht, Einladung zur Kranzniederlegung Treffpunkt: 81545 München, Straßenkreuzung Hochleite, über der Klause & Isenschmidstraße, vor der Grünfläche.

Die Naturinstallation „Mellonia“ wurde unter Leitung der Künstlerin Rikki Reinwein mit Schüler*innen der Ichoschule und interessierten Bürgern erstellt. Mellonia ist die Göttin der Bienen und der Fruchtbarkeit. Projekt im Rahmen des landesweiten kulturellen Bildungsprojektes des STADTKULTUR Netzwerks Bayerischer Städte e.V.

M:ART ( 15 )


München DG Kunstraum Diskurs Gegenwart

Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst e.V., Finkenstr. 4, 80333 München Tel. 089-282548, info@dg-kunstraum.de, www.dg-kunstraum.de, Di-Fr 12-18 Uhr Doppelpass VIII – Erdanziehung, 18.9.-12.11.26 Eröffnung: Do 17.9.26, 18.30 Uhr im Digital Art Space; um 19:30 Uhr im DG Kunstraum Die Erdanziehung hält uns auf der Erde – und doch sind wir Teil eines größeren Kosmos. Diesen Zusammenhang zu deuten und begreifbar zu machen, versucht der Mensch seit jeher. Lukas Kindermann und Judith Neunhaeuserer verhandeln die Schwerkraft als physikalische wie poetische Kraft und nutzen unser Sonnensystem dabei als künstlerisches Experimentierfeld. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Digital Art Space. SPUR, 20.11.26-28.1.27, Eröffnung: Do 19.11.26, 18 Uhr

Deutsches Museum

Museumsinsel 1, 80306 München, Tel. 089-2179333, www.deutsches-museum.de Tägl. 9-17 Uhr, Einlass in das Museum bis 16:30 Uhr Technik und Naturwissenschaften. 28 Dauerausstellungen

Galerie Anaïs

Sedanstr. 22, 81667 München, Tel. 089-4801020, info@anais-galerie.de www.anais-galerie.de, Di-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-13 Uhr Maria Maier – „Bis jetzt“, 18.9.-24.10.26, Eröffnung: Do 17.9.26, 18-21 Uhr Malerei, Fotografie Heike Pillemann – „Frischer Blick“, 13.11.-19.12.26, Eröffnung: Do 12.11.26, 18-21 Uhr Malerei, Zeichnung, hinter Glas

Galerie an der Pinakothek der Moderne – Barbara Ruetz

Gabelsbergerstr. 7, 80333 München, Tel. 089-288077-43 office@galerie-ruetz.de, www.galerie-ruetz.de, Instagram: @galerie_ruetz Mo nach Vereinbarung, Di-Sa 12-18 Uhr, So 12-18 Uhr (nur Besichtigung) u.n.V. Stefan Gross & Jürgen Jansen – In Full Bloom, 18.9.-8.11.26 Eröffnung: Do 17.9.26, 19 Uhr „In Full Bloom“ bringt mit Jürgen Jansen und Stefan Gross zwei Positionen zusammen, die Malerei als offenes, materielles Ereignis begreifen. Jansens variantenreiche „Tafelbilder“ entstehen aus Schichtung, Staffelung und kontrolliertem Zufall: Ölfarbe und Harz verbinden, überlagern und trennen sich auf Holztafeln, bis aus Fluss, Verdichtung und Transparenz jene intensive Leuchtkraft hervorgeht, die seine Arbeiten prägt. Gross erweitert die Malerei hingegen in den Raum. Mit seinem seit 2006 entwickelten Material „Oil Plastic“ – einer Verbindung aus industriellem Kunststoff und Ölfarbe – schafft er leuchtende, reliefartige Bildkörper zwischen Malerei und Skulptur. Seine üppigen „Flower Bonanzas“ übersetzen florale Formen in eine verführerische, zugleich ambivalente Bildsprache, in der Natur, Künstlichkeit, Konsum und Transformation ineinandergreifen. So begegnen sich zwei künstlerische Verfahren, die Farbe nicht nur zeigen, sondern als lebendigen Prozess erfahrbar machen.

Stefan Gross, „Big Flowers“, 2023 Mixed Media, 170 x 100 x 100 cm

Jürgen Jansen, „Don't mess things up“, 2024 Öl und Harze auf Holz, 200 x 170 x 5 cm

Anze ige

AT E L I E R P R O J E K T Künstler*innen unterrichten

Zeichnen Malerei Bildhauerei Kinderkurse, Sommerakademie, Kreativtraining u. v. m. rs e! la uf en d ne ue Ku www.atelierprojekt.de | Landwehrstr. 39 Rgb. | 089 596638 ( 16 ) M:ART Ausstellungsanzeiger 4.2026


München Galerie Andreas Binder

Knöbelstr. 27, 80538 München, Tel. 089-21939250 info@andreasbinder.de, www.galerieandreasbinder.de Mo-Fr 11-18 Uhr, Sa 11-15 Uhr New Standards, 18.9.-7.11.26, Eröffnung: Do 17.9.26 Die Galerie Andreas Binder präsentiert mit „New Standards“ die elfte Einzelausstellung von Julio Rondo.

Galerie arToxin Donhärl & Düren GbR

Kirchenstr. 23, 81675 München, info@artoxin.de, wwww.artoxin.de, Mi-Sa 13-18 Uhr Liquid Memories 9.10.-19.11.26, Eröffnung: Do 8.10.26, 18-21 Uhr Der Werkzyklus LIQUID MEMORIES beschäftigt sich mit Erinnerung als einem offenen und wandelbaren Prozess. Ausgangspunkt der Serie sind persönliche Fotografien.

Galerie Bezirk Oberbayern

Prinzregentenstr. 14, 80538 München, Tel. 089-2198-39999 galerie@bezirk-oberbayern.de, www.bezirk-oberbayern.de/Galerie Mo-Fr 10-19 Uhr, Feiertag geschlossen, Eintritt frei Katharina Schellenberger und Ruby Jurkeit: „Gedanken-Brüche“, 30.9.-2.12.26 Vernissage: Mi 30.9.26, 18 Uhr, mit Übersetzung in die Deutsche Gebärdensprache 9.10.26, 15-17:30 Uhr: Kreativ-Workshop 20.10.26, 18:30-19:15 Uhr: Führung in leicht verständlicher Sprache 13.11.26, 18-19:30 Uhr: Tastführung mit Übersetzung in die Deutsche Gebärdensprache 18.11.26, 18-19 Uhr: Führung in Deutscher Gebärdensprache mit Übersetzung in die Lautsprache 27.11.26, 18-19 Uhr: Adventssingen für alle mit der Volksmusikpflege des Bezirks Oberbayern Ruby Jurkeit und Katharina Schellenberger machen mit Keramiken, Scherben, Projektionen und Malerei die Fragilität menschlicher Identitäten sichtbar. „Gedanken-Brüche“ zeigt ein Ich, das immer wieder auseinanderfällt und sich neu zusammensetzt. Zwischen Selbstreflexion, Intuition, Traumwelten und kollektiver Erfahrung erzählen die Arbeiten der beiden Künstlerinnen Geschichten zu Demenz, Adoleszenz und unvorhergesehenen Wendungen im kreativen Schaffensprozess. Die Ausstellung schafft einen Raum, in dem Unsicherheit, Humor, Verlust und Nähe gleichzeitig existieren dürfen.

Katharina Schellenberger, „Nr. 647“, 2026, Mischtechnik auf Leinwand, 200 x 135 cm © VG Bild-Kunst, Bonn, Foto: Katharina Schellenberger

Ruby Jurkeit, „Das tragbare Gedächtnis“, 2024, Porzellan mit Cyanotypie-Druck, 44 x 58 x 20 cm, Foto: Jeremias Hassos

Galerie Café Käthe

Gebsattelstr. 34, 81541 München, Tel. 0179-7805363 cafekaethe@gmx.de, Do-So 10-18 Uhr Nikola Schmidt: „Fragmente“, 12.9.-31.10.26 Eröffnung: Sa 12.9.26, 16 Uhr Nikola Schmidt spielt in abstrakten Bildern und gedruckten Bild-Fragmenten mit Materialien, Formaten und Techniken. Sie integriert den Blick auf Details in ihr Werk und schafft dadurch neue Bildeindrücke. In dieser Ausstellung können Sie in die Welt der Wahrnehmung eintauchen: Das Ganze ist bekanntlich mehr als die Summe seiner Teile – der Teil eines Ganzen ist jedoch gleichzeitig ein Ganzes für sich. Ein Bild kann Viele sein. Mit ihrem eigenen Gespür für Form, Farbe und Perspektiven untersucht die Künstlerin ihre gemalten Bilder und kombiniert daraus Fragmente zu Bildserien.

Nikola Schmidt, „Mai-Grün“, Acryl und Wasserfarbe auf Karton, 60 x 110 cm

M:ART ( 17 )


München Galerie Carol Johnssen

Königinstr. 27, 80539 München, Tel. 0172-8973110, johnssen@artcarol.de www.artcarol.de, Di-Fr 13-18 Uhr, Sa nach Vereinbarung DING YI SHEN FAN QIN YIFENG, 15.9.-9.10.26 Eröffnung: Di 15.9.26, 18:30 Uhr Art from China Exstitute PHILIPP GOLDBACH, 16.10.-18.12.26 Eröffnung: Fr 16.10.26, 18 Uhr Buchpräsentation mit Ausstellung

Galerie Drächslhaus

Drächslstr. 6, 81541 München (Tram 15/25, Haltestelle Regerplatz) Brigitte Fischer-Laskowski, Tel. 0171-3766954, brigitte.fischer.L@t-online.de www.galeriedraechslhaus.jimdo.com, Mi-Fr 17-19 Uhr, Sa 11-13 Uhr u.n.V. Young-ja Zimmermann und Hyosook Moon – Malerei und Skulpturen 18.9.-9.10.26, Eröffnung: Fr 18.9.26, 19:30 Uhr

Galerie Fenna Wehlau

Amalienstr. 24, 80333 München, Tel. 089-28724485, info@galerie-wehlau.de www.galerie-wehlau.de, Di-Fr 13-18 Uhr VER:WANDLUNGEN, 18.9.-30.10. 26, Eröffnung: Do 17.9.26, 19 Uhr Vernissage mit Künstlergespräch OPEN ART GALLERY WEEKEND Reception mit den Künstlern Freitag, 16. Oktober, 18-21 Uhr Open House zu Highlights & Lange Nacht der Museen Samstag, 17. Oktober, 11-01 Uhr Sonntag, 18. Oktober, 11-18 Uhr In „Ver:Wandlungen“ treten die Zeichnerin Christine Brunella und der Bildhauer Stephan Wurmer in einen faszinierenden Dialog. Beide Positionen widmen sich den elementaren Prozessen der Natur.

Galerie Filser & Gräf

Galeriestr. 6, 80539 München, Tel. 089-25544477, www.filserundgraef.de Di-Fr 13-18 Uhr, Sa 13-17 Uhr u.n.V. Theatre of Life – Jimmy Vuong und Lilidelacrows – in Kooperation mit Tartch Gallery (Taiwan), bis 7.10.26 Mit Jimmy Vuong (*1995 München) und Lilidelacrows (*1984, Taipeh, Taiwan) treffen zwei Künstler aufeinander, deren Werke trotz unterschiedlicher Bildsprachen viele gemeinsame Fragen stellen. Das Leben erscheint hier als Bühne, auf der Begegnungen, Rollen, Erinnerungen und zwischenmenschliche Beziehungen sichtbar werden. Es ist die erste Ausstellung von Lilidelacrows in Deutschland. Logbuch – Christa Filser, 17.10.-28.11.26 Eröffnung: Fr 16.10.26, 18-21 Uhr im Rahmen des OPEN ART Gallery Weekend Ein Logbuch und ein Tagebuch haben mehr gemeinsam, als man denkt: Beide halten fest, was erlebt wurde – in knappen Einträgen, die von Reisen oder Begegnungen erzählen. Christa Filsers Bilder funktionieren ähnlich. Jedes Werk ist ein Eintrag: eine kleine Geschichte, eine Begegnung, komprimiert in eine Szene, erzählt durch Figuren, die in Rüstungen und Kostümen aus Ornament und Mechanik auftreten, oftmals in kindlicher Stille – und mit ihnen Landschaften, die keiner Geografie angehören. Es wird eine umfassende Monografie zu Christa Filsers Werk erscheinen.

Lilidelacrows, „The nearest park No. 6“ 2026, 63 x 53 cm

Christa Filser, „Der Blumenpflücker“, 2025, Acryl auf Papier 50 x 65 cm

Anze ige

( 18 ) M:ART Ausstellungsanzeiger 4.2026


München galerieGEDOKmuc

Schleißheimer Str. 61, 80797 München, Tel. 089-24290715, mail@gedok-muc.de www.gedok-muc.de, Instagram: @gedokmuenchen, Di-Fr 15-18 Uhr außer Feiertag Ausstellung der Angewandten Kunst: welcome – neue Mitglieder stellen sich vor, 4.9.-2.10.26, Eröffnung Do 3.9.26, 19 Uhr Ausstellungen der Bildenden Kunst: welcome II – neue Mitglieder stellen sich vor, 6.11.-29.11.26, Eröffnung Do 5.11.26 Interdisziplinäre Ausstellungen: KOL / LABOR / ATORIUM, 9.10.-1.11.26 Demokratische Prozesse mit Kunst erfahrbar machen.16./18.10.26, 10-17 Uhr, 17.10.26 12-1:00 Uhr Lange Nacht der Museen, 17.10.26 Wir laden Besucher*innen ein, bei unserem interdisziplinären „Labor“ mitzuwirken oder Fragen zu künstlerischem Arbeiten zu stellen. Die Teilnahme ist fast barrierefrei und ohne Altersbeschränkung. Kuratorin: Veronika Dräxler Jahresgaben, 30.11.-22.12.26, Eröffnung: Do 3.12.26, 19 Uhr

Galerie Handwerk

Max-Joseph-Str. 4, 80333 München, Tel. 089-5119-296 galerie@hwk-muenchen.de, www.hwk-muenchen.de/galerie Di, Mi, Fr 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr, Sa 10-13 Uhr ALLES ROSA – Von Rosé zu Pink und Fuchsia, bis 19.9.26 Die Farbe Rosa vermittelt in ihren unterschiedlichen Nuancen eine leichte und positive Anmutung, die in der Sommerausstellung aufgegriffen wird. Unterschiedlichste aktuelle Arbeiten aus den Bereichen Glas, Keramik, Metall, Schmuck, Holz, Papier, Stein und Kunststoff werden von über 58 internationalen Ausstellern präsentiert. Dabei stehen die verschiedenen Farbabstufungen und die Wirkung in den jeweiligen Materialien in Kombination mit handwerklichen und künstlerischen Techniken und Gestaltungen im Mittelpunkt. Auch die Wechselwirkung mit anderen Farben wird beleuchtet. Tradition und Variation, 2.10.-7.11.26, Eröffnung: Do 1.10.26, 18:30 Uhr Die angewandten Künste stehen in einer langen Tradition, die durch Material, Technik, Funktion und Ästhetik bestimmt ist. Die Tradition wird permanent in die Gegenwart hinein weitergeführt im Sinne einer Auseinandersetzung mit historischen Vorbildern und der Geschichte des Gewerks. Die Ausstellung möchte zeigen, wie lebendig, spannend und aufregend diese Beschäftigung sein kann und wie intensiv die Auseinandersetzung der KünstlerInnen mit der Geschichte ihrer Gewerke ist. Daraus entstehen faszinierende Dialoge, eine spielerische Sicht auf die Vergangenheit, die mit zeitgenössischen Inhalten belegt wird. Diese sind oftmals kritisch und widmen sich sozialen, politischen und umweltschutzorientierten Aspekten.

Doerte Dietrich, Brosche, Kunststoff

Pernille Braun, Glas

Galerie im Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung

Alexandrastr. 4, 80538 München, www.geodaten.bayern.de, Mo-Do 9-16 Uhr, Fr 9-14 Uhr Jahresausstellung der Geselligen Vereinigung bildender Künstler Münchens: „Digital und vermessen“, bis 25.9.26 Der Titel dieser Ausstellung spielt bewusst auf mehreren Ebenen: „Digital“ im Sinne des zählbaren, algorithmischen und technischen sowie „Vermessen“ im doppeldeutigen Spannungsfeld zwischen Messen, Kontrolle, Datenerfassung und Vermessenheit, Hybris, Größenwahn. 42 Mitglieder der GVbK e.V. (gegr. 1875) präsentieren Werke zwischen wissenschaftlicher Genauigkeit und poetischer Entgrenzung, zwischen digitaler Rationalität und körperlicher Erfahrung. Sie zeigen, dass neben allen Zahlen und Daten auch etwas anderes bleibt: Das Unmessbare, das Gefühl, Erinnerung, Schweigen – das Menschliche. Es ist ein Appell an die Kunst! www.gesellige-kuenstler-muenchen.de

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München Galerie im Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Alexandrastr. 4, 80538 München, www.geodaten.bayern.de Mo-Do 9-16 Uhr, Fr 9-14 Uhr Stefanie von Quast, Jutta Körner, Judith Reiter: „wesentlich“, 7.10.26-22.1.27 Vernissage: Do 8.10.26, 19 Uhr Die Galerie im LDBV präsentiert vom 7. Oktober 2026 bis 22. Januar 2027 die Ausstellung „wesentlich“ mit Werken von Stefanie von Quast, Jutta Körner und Judith Reiter. Drei künstlerische Positionen verbinden sich zu einer gemeinsamen Auseinandersetzung mit dem Menschen, der Wahrnehmung und der Konzentration auf das Wesentliche. Malerei, Skulptur und Objektkunst eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf zwischenmenschliche Beziehungen, atmosphärische Alltagsszenen sowie die Kraft von Reduktion, Stille und Form. Die Ausstellung lädt dazu ein, innezuhalten und den Blick auf das Wesentliche zu richten.

Stefanie von Quast, „Solidarität“ und „BlickNachInnen“

Jutta Körner, „El toro – el tercero“, Bronze

Judith Reiter, „Unter dem Radar”, 2025

Galerie Michael Heufelder

Gabelsbergerstr. 83, 80333 München, Tel. 089-54320920, mail@galerie-heufelder.de www.galerie-heufelder.de, Mi-Fr 14-19 Uhr, Sa 12-16 Uhr u.n.V. Ludwig Arnold – Heimspiel, Sep./Okt. Thomas Kohl – Landschaften, Nov./Dez.

Galerie Renate Bender

Türkenstr. 11, 80333 München, Tel. 089-30728107, office@galerie-bender.de www.galerie-bender.de, Mi-Fr 13-17 Uhr, Sa 12-16 Uhr Gallery Artists II. Three-dimensionality, 11.9.-10.10.26 Eröffnung: Fr 11.9.26, 18-20 Uhr Harald Pompl, Till Augustin, Alfred Haberpointner, Siegfried Kreitner, Pfeifer & Kreutzer, Horst Linn, Regine Schumann, Marco Stanke, Heiner Thiel, Peter Weber, Ludwig Wilding OVERSEAS. Eight American Artists, 16.10.-19.12.26 Eröffnung: Fr 16.10.26, 18-21 Uhr Wir nehmen das Gallery Weekend zum Anlass, die vielseitigen künstlerischen Ansätze unserer amerikanischen KünstlerInnen zu zeigen, die sich im Randbereich der Minimal Art und der Monochromie bewegen.

Galerie Rüdiger Schöttle

Amalienstr. 41, 80799 München, Tel. 089-333686, info@galerie-schoettle.de galerie-schoettle.de, Di-Fr 11-18 Uhr, Sa 12-16 Uhr Slawomir Elsner. From the field, through the hand, into the vase, 18.9.-24.10.26 Eröffnung: Do 17.9.26, 18-21 Uhr Where is the sky? 18.9.-24.10.26, Eröffnung: Do 17.9.26, 18-21 Uhr GRS präsentiert die Ausstellung „Where is the sky?“ mit Werken von Elger Esser, Annabell Häfner, Goshka Macuga, Maximilian Rödel, Anri Sala, Florian Süssmayr, Thu-Van Tran und Chen Wei.

Galerie Wittenbrink

Türkenstr. 16, 80333 München, Tel. 089-2605580, info@galeriewittenbrink.de www.galeriewittenbrink.de, Di-Sa 11-18 Uhr Family Affairs, 4.9.-10.10.26, Eröffnung: Do 3.9.26, 18 Uhr Aylin Langreuter beschäftigt sich mit der visuellen Repräsentation von Familie. In einem Mix & Match aus Installation und Foto zeigt sie, wie Dinge und Personen interagieren und wie sie als ein lebendendes System funktionieren.

Geranienhaus im Nymphenburger Schlosspark

Schloss Nymphenburg, 80638 München, Eingang neben Schlosscafé im Palmenhaus, info@asteingrueber.com, www.asteingrueber.com, Fr-Di 13-18 Uhr u.n.V. „HEIMAT“ – Malerei und Zeichnung von ASTRID STEINGRÜBER, 3.-8.9.26 Vernissage: Do 3.9.26, 19 Uhr Die Künstlerin arbeitet mit kräftigen Acryl- und Ölfarben sowie reduzierten Tuscheund Pastellzeichnungen. Ihre Landschaften sind keine Abbilder realer Orte, sondern Verdichtungen von Licht, Stimmung und Erinnerung – zwischen impressionistischer Leichtigkeit und expressiver Abstraktion entsteht ein persönliches Bild von Zugehörigkeit.

Astrid Steingrüber, „Fairy Tale Pink“ 2026, Acryl auf Leinwand

Astrid Steingrüber, „Fields of Gold“, 2026, Öl-Tempera auf Leinwand

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München Geranienhaus im Nymphenburger Schlosspark

Schloss Nymphenburg, 80638 München, info@ingrid-walter-ammon.de eva-radek@t-online.de, täglich 11-18 Uhr FORM und FARBE, 17.-22.9.26, 11-18 Uhr Ingrid Walter-Ammon (Malerei) und Eva Radek (Keramik) erwarten ihre Fans und Besucher mit einer neuen, sehr lebendigen und der Zeit angepassten Ausstellung im Geranienhaus im Nymphenburger Schlosspark: „FORM und FARBE“. Vom 17. bis 22. September von 11-18 Uhr sind beide Künstlerinnen anwesend und gerne bereit für Fachgespräche. Die Darstellungen von Menschen und der Natur sind voller Vielfalt und Farbe. Ihre nachempfundenen und natürlichen Darstellungen machen Freude und sind ein Erlebnis für die Seele. Sie machen neugierig und lassen das Besondere und neue Ideen in locker dargestellten Objekten und Bildern in großer Vielfalt entdecken.

Ingrid Walter-Ammon, „Auf der Durchreise“, Aquarell und Tusche auf Papier

Eva Radek, „Die Sitzende“, Bronzeguss

Glyptothek

Königsplatz 3, 80333 München, www.antike-am-koenigsplatz.mwn.de Di-So 10-17 Uhr, Do 10-20 Uhr Ständige Sammlung – Meisterwerke antiker Bildhauerkunst Die Glyptothek ist nicht nur Münchens ältestes öffentliches Museum, sondern auch das einzige Museum auf der Welt, das ausschließlich der antiken Skulptur gewidmet ist.

Gudrun Spielvogel, Galerie & Edition

Maximilianstr. 45, 80538 München, Tel. 089-21869700, www.spielvogel-galerie.de Mi-Fr 14-18 Uhr, Sa 11-14 Uhr YeunHi Kim: Tracing Light – Malerei, 19.9.-28.11.26 Kunstkabinett, Alramstr. 19: Oskar Holweck – Pionier der Papierkunst. Relief- u. Tuschearbeiten, 26.9.-30.12.26 Besuch nach Terminvereinbarung SHOWROOM Alramstr. 25: Lienhard von Monkiewitsch – Zum 85. Geburtstag, bis 30.9.26 Malerei und Bildobjekte, Besuch nach Terminvereinbarung

Hansa-Haus

KKV Hansa München, Brienner Str. 39, 80333 München, kkv-muenchen.de Tel. 0172-2786955, m.teutsch@gmx.de, Mo-Sa 9-20 Uhr Michael Teutsch: Remembering Alexander – Erinnerung an Alexander, 9.10.-9.11.26 Vernissage: Fr 9.10.26, 18 Uhr, Finissage: Mo 9.11.26, 18 Uhr Nach wilden Jahren in Berlin, wo ich eine Band gründete und als DJ die Kids anheizte, siedelte ich nach München, wo ich meine Karriere als DOP (Director of Photography) begann. Jahre als Kamera-Assistent beim renommierten Kameramann Jürgen Grundmann und vertiefende Arbeiten bei internationalen DOPs (Licht-setzende Kameramänner) schafften mir die Basis für anspruchsvolle Arbeiten. Ich war auch dokumentarisch unterwegs und drehte Kino-Spielfilme, Fernsehspiele und Serien. Nach meiner aktiven Kameraarbeit realisierte ich als Autor, Regisseur und Kameramann eigene Dokumentarfilme, die weltweit aufgeführt und mit zahlreichen Preisen honoriert wurden. Fotoarbeiten, zumeist in S/W, bilden mein derzeitiges Schaffen.

Foto: Michael Teutsch

M:ART ( 21 )


München Hansa-Haus

KKV Hansa München, Brienner Str. 39, 80333 München, kkv-muenchen.de Kuratorin: heckelelena@yahoo.de, Tel. 01577-1188168 Mo-Sa 9-20 Uhr, Eintritt frei Zeit und Gesellschaft – Gemeinschaftsausstellung, 12.11.-31.12.26 Vernissage: Do 12.11.26, ab 18 Uhr Zeit verbindet Menschen und schafft Begegnung. Die von Elena Heckel kuratierte Ausstellung zeigt Werke aus dem Bilderjam München-Milbertshofen, Arbeiten von Bernd Engelhardt (Künstlerraum Westerham) sowie Beiträge weiterer beteiligter und neu hinzukommender Künstlerinnen und Künstler. Zur Vernissage präsentiert der Verein Miride eine Tanzperformance. Musikalisch begleitet Mango Mindset (Cataldo Mocciaro & Friends) den Abend; anschließend sind alle Gäste eingeladen, gemeinsam ein Kunstwerk entstehen zu lassen.

Bernd Engelhardt, „Schwebende Begegnungen“, 2026, Acryl auf Leinwand 80 x 80 cm, © Bernd Engelhardt

„Schätze“, 2024, Acrylstifte auf Papier, 50 x 70 cm © Bilderjam & Elena Heckel

Haus der Kunst

Prinzregentenstr. 1, 80538 München, Tel. 089-21127113, mail@hausderkunst.de www.hausderkunst.de. Mo, Mi, Fr, Sa, So 10-20 Uhr, Do 10-22 Uhr Steina: Playback, bis 7.12.26, Nordgalerie Tomás Saraceno in collaboration. Verwobene Welten, bis 7.2.27 Maria VMier. I follow the wind through the stone, bis 7.2.27 Tao Schirrmachers Sammlung. Eisbach Treasures, bis 7.2.27

Haus der Kunst

Prinzregentenstr. 1, 80538 München, Künstler*innenverbund im Haus der Kunst www.kuenstler*innenverbund-hausderkunst.de, Tel. 089-222655 buero@kuenstlerverbund-hausderkunst.de, Mi-Mo 10-20 Uhr, Di geschlossen MEMORY GAP – Potentiale archivalischer Praxen in der Gegenwartskunst, 5.-19.9.26 Eröffnung: Fr 4.9.26, 18 Uhr, mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache Symposium zur Ausstellung PASSING TO THE FUTURE, 12.9.26, 13 Uhr, Auditorium im Haus der Kunst, Eintritt frei Archive adressieren die Zukunft. Sie sind gesellschaftliches Gedächtnis, das die längste Zeit verschlossen und im Verborgenen bleibt. Die Ausstellung MEMORY GAP befragt die Auseinandersetzung mit archivischen Strategien und Methoden in künstlerischen Prozessen. Die ausgestellten Werke der 17 Künstler*innen aus fünf Kontinenten dekonstruieren etablierte Ordnungssysteme und recherchieren deren Botschaften. Sie identifizieren und durchleuchten missing links, erstellen neue Bedeutungszusammenhänge und entwickeln eigene historische wie biografische Erinnerungsmodelle. Künstler*innen: Zanny Begg & Oliver Ressler, Hsiao-Shu Chen, Anna Maria Eichlinger, Nicole Frenzel, Friederike & Uwe, Nausikaa Hacker, Regina Hellwig-Schmid, Sanja Iveković, Atelier Jacobi, Béla Juttner, Zanele Muholi, Paula Pongratz, Walter Seidl, Joachim Seinfeld, Katrin Winkler. Kuratiert von Petra Gerschner Infos zu Performances, Ausstellungsführungen und Symposium unter www.kuenstler*innenverbund-hausderkunst.de; www.instagram.com/ kuenstlerverbund_hausderkunst

Sanja Iveković, aus dem Video „Personal Cuts“, 1982, © Kontakt Sammlung, Wien

Katrin Winkler, „you cannot trust the colors“, 2021 Zwei-Kanal-Videoinstallation, Videostill © Katrin Winkler

Jüdisches Museum München

Sankt-Jakobs-Platz 16, 80331 München, Tel. 089-23396096 juedisches.museum@muenchen.de, www.juedisches-museum.de, Di-So 10-18 Uhr YALLA. Arabisch-Jüdische Berührungen, bis 28.2.27 Eine Ausstellung des Jüdischen Museums Hohenems in Kooperation mit dem Jüdischen Museum München

Kunstforum Arabellapark

Stadtbibliothek Bogenhausen, Rosenkavalierplatz 16, 81925 München Di-Fr 10-19 Uhr, Sa 10-15 Uhr Gegensätze und Gemeinsamkeiten, bis 2.10.26 Gemeinschaftsausstellung von Alfred Welz, Manuela Clarin, Manuela Franz, Marta Fischer, Petra Herrmann und Richard Schleich ( 22 ) M:ART Ausstellungsanzeiger 4.2026


München Kunsthalle München

Theatinerstr. 8, 80333 München, Tel. 089-224412, kontakt@kunsthalle-muc.de www.kunsthalle-muc.de, tägl. 10-20 Uhr HAAR – MACHT – LUST, bis 4.10.26 BARCELONA MODERNA. Von Gaudí bis Picasso, 23.10.26-21.2.27

Kunstraum in der Au

Edlingerstr. 18, 81543 München, Tel. 0172-8229666, info@kunstraum-au.de www.kunstraum-au.de, Do-Sa 16-19 Uhr Mane Hellenthal – Unbeständiger Ausblick, 19.9.-5.11.26 Vernissage: Fr 18.9.26, 18-20 Uhr Die renommierte und vielfach ausgezeichnete Künstlerin Mane Hellenthal zeigt in ihrer zweiten Ausstellung im Kunstraum in der Au ihre faszinierenden, rätselhaften Landschaftsdarstellungen. In ihren malerischen Darstellungen von Natur, insbesondere von Bergen, entstehen filigrane Bildstrukturen in vibrierender Farbigkeit. Das Farbkonzept ergibt sich bei jedem Bild aus Farberinnerungen an besondere erlebte autobiografische Ereignisse. Durch die koloristische Verfremdung löst sich die Malerei von der fotografischen Vorlage und bekommt einen surrealen Aspekt. Majestätische Berglandschaften changieren zwischen monumentaler Beständigkeit und zerbrechlicher Fragilität. In weiteren Bildern lässt Mane Hellenthal durch eine Marmoriertechnik in organisch wirkenden Zufallsstrukturen fiktive Landschaften und Bergwelten entstehen, in denen am Abgrund stehende Figuren oder Architekturen auftauchen. Darüber hinaus sind in dieser Ausstellung Fotoübermalungen zu sehen sowie auf wenige Farbfelder reduzierte Drucke.

Mane Hellentahl, „1-Berg Nr.30“, 2019, 120 x 90 cm, Acryl auf Leinwand, © Mane Hellenthal

Kunstraum München

Holzstr. 10, 80469 München, Tel. 089-54379900, info@kunstraum-muenchen.de www.kunstraum-muenchen.de, Mi-So 14-19 Uhr Carsten Fock. Fault Lines, 17.9.-1.11.26, Eröfnung: Mi 16.9.26, 19 Uhr Carsten Focks künstlerische Arbeit bewegt sich im Spannungsfeld von Landschaft, Malereigeschichte und deutsch-deutscher Nachkriegsgeschichte. Eva Raschpichler. Achterncrush, 12.11.-23.12.26, Eröffnung: Mi 11.11.26, 19 Uhr Seit 2016 betreibt Eva Raschpichler eine persönlich geprägte Forschung, die dem Werk des Münchner Filmemachers, Schriftstellers, Dramatikers und bildenden Künstlers Herbert Achternbusch (1938–2022) nachspürt. An ze ige

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München Lothringer13 Halle

Ein Kunstraum der Stadt München, Lothringer Str. 13, 81667 München Tel. 089-4486961, Halle für internationale Gegenwartskunst, Di-So 11-19 Uhr TIME SHELTER, 25.9.-13.12.26

Lothringer13 Florida

Ein Kunstraum der Stadt München, Lothringer Str. 13, Tel. 089-2323-7947 Öffnungszeiten variabel, unter info@lothringer13florida.org abrufbar Friction, bis 6.9.26 FLORIDA KOMITEE SALON MAUDIT*E TUNAY Ö, 12.9.26 Double Release des Florida Magazin #11 & Bookrelease von Önder. Neben den Printausgaben des Magazins und des Buches gibt es zur Feier Musik, Drinks und Snacks. „QUEER:RAUM“ mit open call, 6.-9.11.26 Eine Ausstellung zum Thema „Queer History Erasure“, die sich mit dem künstlerischen Umgang mit queerer Erinnerung, Unsichtbarmachung und Wiederaneignung von Geschichte auseinandersetzt. Mit rund 13 Künstler*innen aus Fotografie, Installation, Illustration bis zu Performance und digitalen Medien. Fifty cent, 10.-30.11.26 Ausstellung & Publikationsprojekt mit Hanne Kaunick. Der neu gegründete Verlag für Künstler*innenbücher fiftycents fokussiert sich auf die Überschneidungen zwischen künstlerischer Praxis, Schreiben und Publizieren.

Lyrik Kabinett München

Amalienstr. 83a, 80799 München, www.buchkunst-muenchen.de Fr 18-21 Uhr, Sa 12-18 Uhr, So 12-17 Uhr buchkunsttage – Neue Buchkunst und Druckgrafik, 13.-15.11.26 Vernissage: Fr 13.11.26, 18 Uhr 8. Verkaufsausstellung für Zeitgenössische Buchkunst und Originalgrafik 17 Buchkünstler*innen zeigen ihre aktuellen Arbeiten und sind selbst anwesend. Ein Künstlerbuch ist ein Kunstwerk mit vielen Dimensionen, die sich erst bei näherer Betrachtung erschließen. Meist können solche Werke nur hinter Glas gezeigt werden. Bei den „buchkunsttagen“ besteht die seltene Möglichkeit, die Bücher und Originalgrafiken aus der Nähe zu sehen, zu fühlen und als Gesamtwerk mit allen Sinnen zu erleben. Lassen Sie sich überraschen von der großen gestalterischen Vielfalt von Künstlerbüchern! Es gibt Bücher in Kleinstauflagen oder als Unikate. Außerdem werden Mappenwerke, grafische Einzelblätter, Papierobjekte, Originaldrucke im Postkartenformat und viel mehr Gedrucktes gezeigt.

Annegret Frauenlob / Ruud Huymans: „¡chin chin con cada letra!”, ein mexikanisch inspiriertes Abecedario

Annette Vogel: „bestandsaufnahme” – mit Texten aus Inger Christensen „alfabet”, Bleisatz / Handpressendruck

Magda Bittner-Simmet Stiftung

Schwedenstr. 54, 80805 München, info@mbs-stiftung.de, www.mbs-stiftung.de Besuch nach Anmeldung: info@mbs-stiftung.de Florian Clemens Meier – Objekte, 12.-26.10.26 Stipendiat des MBS SommerAteliers in Kooperation mit dem Akademieverein München Karin Schneider-Henn – Fotografie im Dialog mit Magda Bittner-Simmet, bis 18.10.26 Karin Schneider-Henn zeigt in der Magda Bittner-Simmet Stiftung Fotografien, die sich motivisch und inhaltlich auf das Werk der Stifterin beziehen. Es entsteht ein bildhafter Dialog zwischen den Künstlerinnen, der sich auf den ähnlichen „Blick“ fokussiert, der beide Frauen verbindet – auch wenn sie unterschiedlichen Zeitepochen angehören. Im Vordergrund der Ausstellung stehen Reiseeindrücke, Portraits und Landschaften, von der einen Künstlerin gemalt, von der anderen fotografiert. Dass die Bildsprache der Fotografie sowohl malerische als auch erzählende Aspekte in sich vereint, bestimmte die Berufswahl von Karin Schneider-Henn, die sich seit 1968 verstärkt der künstlerischen Fotografie widmet.

Karin Schneider-Henn, „Jonathan“, 2025 © Karin Schneider-Henn

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Magda Bittner-Simmet, „Porträt des Schauspielers Robert Roeschke“, 1963, © Magda Bittner-Simmet Stiftung


München MaximiliansForum. Passage für interdisziplinäre Kunst

Ein Kunstraum der Stadt München, Unterführung Maximilianstr./Altstadtring 80333 München, www.maximiliansforum.de, ständig einsehbar Jens Kabisch: „Imaginäre Freunde“, bis 27.9.26 Vincent Mitzev und Valio Tchenkov: „Aufbau Umbau Abbau Aufbau …“ 8.10.–29.11.26, Eröffnung: Mi 7.10.26

Museum Mineralogia München

Mineralogische Staatssammlung München, Theresienstr. 41, 80333 München Tel. 089-2180 4312, msm.snsb.de, Di-Fr 12-16 Uhr, Sa/So/Feiertage 13-17 Uhr Mineral Evolutions, bis 31.1.27

Museum Brandhorst

Theresienstr. 35 a, 80333 München, www.museum-brandhorst.de tägl. außer Mo 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr Long Story Short. Eine Kunstgeschichte aus der Sammlung Brandhorst von den 1960er Jahren bis zur Gegenwart, bis 31.1.27 Confrontations. Gegenüberstellungen aus der Sammlung, bis 27.9.26 In My Head – Künstlerische Positionen Der Gegenwart, 30.10.26-30.5.27

Museum Fünf Kontinente

Maximilianstr. 42, 80538 München Tel. 089-210136100, www.museum-fuenf-kontinente.de Di-So 9:30-17:30 Uhr, 3. Oktober geöffnet, 1. November geschlossen Krishna. Religion, Kunst und Popkultur, bis 8.11.26 Krishna ist eine der beliebtesten und vielgestaltigsten Gottheiten des Hinduismus. Seit Jahrhunderten inspiriert er Menschen weltweit: als Held, Liebhaber und Lehrer. Die Ausstellung beschäftigt sich mit der ikonografischen, regionalen und medialen Vielfalt seiner Darstellungen. Aus­gangspunkt ist Krishnas Lebensgeschichte, deren wichtigste Episoden anschaulich erzählt werden. Daran anschließend richtet sich der Blick auf die religiöse Praxis – von der alltäglichen Verehrung bis hin zu großen Festen. Den Abschluss bildet die Auseinandersetzung mit Krishna in der globalen Popkultur. Durch die Gegenüberstellung von Objekten werden sowohl Kontinuitäten als auch Veränderungen im religiösen und kulturellen Verständnis Krishnas sichtbar. Einige Werke werden erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

„Flöte spielender Krishna“, Nordindien, 20. Jh., Marmor, Metall, 88,5 x 45 x 17,5 cm, © Museum Fünf Kontinente Foto: Nicolai Kästner

Museum Villa Stuck

Prinzregentenstr. 60, 81675 München, Tel. 089-233524812, www.villastuck.de Di, Do-So 11-18 Uhr, Mi 11-20 Uhr, erster Freitag im Monat 11-22 Uhr Museum Villa Stuck Die umfassende technische Sanierung des Museums Villa Stuck ist seit Mai 2026 abgeschlossen. Gebäudetechnik und Fassaden wurden erneuert, Bauskulpturen restauriert und die Historischen Räume neu ausgestattet; sie präsentieren sich mit neuer Hängung und neuen Werken. Ein barrierefreier Zugang über die Ismaninger Straße wurde geschaffen, der Künstlergarten vollständig restauriert und neu bepflanzt sowie das Museumsfoyer neu gestaltet. Mit der „Stuckkantine“ wurde zudem die neue Museumsgastronomie eröffnet, ergänzt durch einen Vortragsraum im Untergeschoss. Sonderausstellungen: No Single View. Ilit Azoulay, bis 18.10.26 Zehn Leben. Delschad Numan Khorschid und Jan-Hendrik Pelz, bis 8.11.26 Feld. Philipp Messner (in Kooperation mit der Rathausgalerie), bis 20.9.26 Damenportrait à la japonaise. Franz von Stuck, bis 20.9.26 MATER. Gonzalo Borondo, 29.10.26-28.3.27

Museum Villa Stuck, 2025, Foto: Jann Averwerser

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München Münchner Stadtmuseum

St.-Jakobs-Platz 1, 80331 München, Tel. 089-233722370 www.muenchner-stadtmuseum.de, Di-So 11-19 Uhr, Eintritt frei What the City. Perspektiven unserer Stadt, bis 18.4.27 In zehn Kapiteln behandelt die Interimsausstellung „What the City“ verschiedene Aspekte und Wahrnehmungen der Stadt: Ist München wirklich die Kunst- und Kulturmetropole als die es bekannt ist? Wie verhält es sich beispielsweise mit Zuschreibungen, München sei reich und traditionsbewusst? Wie lebenswert ist die Stadt für Menschen, die von Armut betroffen sind? Wie führt die queere Community den Kampf um Gleichberechtigung, und wie prägen die antirassistischen Bewegungen die Identität der Stadtgesellschaft? Und wie steht es eigentlich um das Münchner Nachtleben? Dies sind nur einige der Fragen, denen die Ausstellung nachspürt. Es werden historische Verbindungslinien aufgegriffen sowie Perspektiven und Erfahrungen von Münchner*innen vergegenwärtigt.

Das Repräsentationsdirndl der langjährigen Leiterin des Fremdenverkehrsamtes Gabriele Weishäupl, Dirndlkleid aus Damast, Viskose und Samt, um 1990, © Münchner Stadtmuseum

Rainer Viertlböck, Durchgang zur Theresienwiese, Fotografie, 2023, Münchner Stadtmuseum, © Rainer Viertlböck

Neue Ziegelei

Ruth-Drexel-Str. 34, 81927 München, Besuch der Ausstellung zu den regulären Öffnungszeiten der Neuen Ziegelei (www.neueziegelei.de) TIRAMI_SU, 16.10.26-16.4.27, Vernissage: Fr 16.10.26, ab 19 Uhr mit einer Performance von Maria Maschenka „Improesie“ Finissage: Fr 16.4.27, ab 19 Uhr mit musikalischer Umrahmung Eine Ausstellung der Gruppe BoArt in der Neuen Ziegelei TIRAMI_SU („zieh mich hoch“) – inspiriert vom gleichnamigen Dessert – steht für Vielschichtigkeit und das Zusammenspiel unterschiedlicher künstlerischer Positionen: eigenständig und doch als Ganzes wirkend. Die bewusste Trennung in TIRAMI_SU hebt die Bedeutung hervor: „TIRA MI“ steht für Bewegung und Herausforderung, „SU“ für Aufbruch, Leichtigkeit und Transformation. Der Unterstrich schafft Raum für neue Gedanken. Die Ausstellung möchte anregen, aufrütteln und neue Perspektiven eröffnen – ganz im Sinne von „zieh mich hoch“. Zur Eröffnung der Vernissage präsentiert Maria Maschenka „Impropoesie“. BoArt sind: Michael Holzinger, Christian Keller, Elke Reis, Gertrud Ritz, Evi Schneider, Maria Vinuesa, Polly Werner.

Orangerie im Englischen Garten

Englischer Garten 1a, 80538 München, Nähe Parkplatz Chinesischer Turm glassjam.art, Di-Fr 16-20 Uhr, Sa/So 13-19 Uhr Glassjam, 17.-26.9.26, Eröffnung: Do 17.9.26, 19 Uhr „glassjam“ ist ein offenes Kollektiv von acht jungen, internationalen Künstler*innen, die der Werkstoff Glas verbindet.

KURZ NOTIERT

ORANGERIE, Englischer Garten 1a, 80538 München Die „Orangerie“ im Englischen Garten in München ist eine Einrichtung der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen und kann ganzjährig für Kunstausstellungen gemietet werden. Information und Reservierung bei der Verwaltung des Englischen Gartens München, Tel. 089-3866639-0, gvenglischergarten@bsv.bayern.de, www.schloesser.bayern.de/deutsch/raeume/ objekte/mu_e_ora.htm

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München Orangerie im Englischen Garten

Englischer Garten 1a, 80538 München, Nähe Parkplatz Chinesischer Turm Fr-So 12-21 Uhr, Tel. 0176-73001933, david.gerd.eger@gmx.de Instagram: david_gerd_eger David Gerd Eger: Zwischen meinen Ohren – Malerei · Objekt · Skulptur 30.10.-1.11.26, Vernissage: Do 29.10.26, 18:30 Uhr Einführung: Sonja Allgeier (Künstlerin) Die Ausstellung zeigt Arbeiten aus meinen ungegenständlichen und figürlichen Serien der vergangenen Jahre. Zwischen meinen Ohren – herrscht ein geordnetes Chaos aus Liebe, Freiheit und Kunst. Dieses „Innere Universum“ bildet den Ausgangspunkt meiner Arbeiten und lädt dazu ein, eigene Assoziationen und Perspektiven zu entdecken.

David Gerd Eger, ohne Titel, Foto: David Gerd Eger (Hintergrund mit KI erstellt)

Pinakothek der Moderne

Kunstareal, Barer Str. 40, 80333 München, Tel. 089-238050 www.pinakothek-der-moderne.de, Di-So 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr Convivium. Nahrungssysteme am Limit, bis 18.10.26 FADED FUTURE – TAIWAN. FOTOGRAFIEN VON MICHAEL NISCHKE, bis 30.9.26 Between & Beyond. Zwischenräume und Übergänge. Kunst und Raum seit 1960 bis 29.8.27 GEORG BASELITZ (1938–2026) – Werke der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen bis 8.11.26 (Neupräsentation Saal 28) CAN YOU IMAGINE? | PART II & III – DIE SAMMLUNG MODERNE KUNST 9.10.26-31.12.29 Die Nacht berührt die Erde – Fritz Winters Kosmos der 1930er Und 1940er Jahre 9.10.26-21.2.27

PING RODACH contemporary

Schellingstr. 25, 80799 München, Tel. 0172-865 2970, info@johannesrodach.de pingrodach.com, Mi-Fr 14-19 Uhr, Sa 12-16 Uhr Herlinde Koelbl: IN REIH UND GLIED – eine Lektüre. 16.9.-11.10.26 Die Ausstellung folgt keiner Chronologie und keinem Projekt. Sie versteht Herlinde Koelbls Werk als eine fortwährende Haltung des Wahrnehmens, deren Bedeutung sich erst in der Betrachtung erschließt. ANDREAS ZAGLER & RAMIRO OLLER – vis-à-vis, 16.10.-22.11.26 Zeit wird zu Farbe. Linie wird zu Körper. Andreas Zagler (Förderkoje Art Cologne 2026) und Ramiro Oller (Liste Art Fair Basel 2026) entwickeln Werke, die weniger etwas darstellen als Wahrnehmung auslösen. Schichtung, Schnitt und Transformation machen das Bild zum Prozess und den Raum zum Gegenüber. „vis-à-vis“ beschreibt nicht nur die Begegnung zweier Künstler. Der Titel bezeichnet den Moment, in dem Werk und Betrachtende einander gegenübertreten – und Bedeutung entsteht. Yoshiyuki Miura, 16.10.-22.11.26 Projektraum KUNZT66 (Türkenstr. 66) Als ruhigen Resonanzraum zu vis-à-vis zeigt unser Projektraum KUNZT66 eine Einzelausstellung des japanischen Bildhauers Yoshiyuki Miura. Skulpturen von großer Präzision. Kraft und Gegenkraft. Spannung und Ruhe. Ein fragiles Gleichgewicht.

Herlinde Koelbl, „Feine Leute“, 1992 © Herlinde Koelbl

Andreas Zagler, „FO70 (Eine Regenwolke)“, 2025 42 x 34 cm, Öl auf Leinwand

M:ART ( 27 )


München Public Art München Passage

Marienplatz 1 (Ecke Kaufingerstraße / Weinstraße), Kulturreferat der Landeshauptstadt München, Abteilung 1, Burgstr. 4, 80331 München Tel. 089-233-26087, publicart@muenchen.de, www.publicartmuenchen.de Christine Sun Kim und Thomas Mader: ABC (Always Be Communicating), bis 31.12.26 Bis 31. Dezember ist die Videoinstallation „ABC (Always Be Communicating)“ von Christine Sun Kim und Thomas Mader zu sehen. In der Public Art München Passage am Marienplatz werden auf elf Monitoren in historischen Vitrinen abstrakte Animationen zur kulturellen Entwicklung der Amerikanischen Gebärdensprache (ASL) gezeigt. Viele sind sich nicht bewusst, dass jedes Land eine eigene Gebärdensprache hat, die sich durch physische Barrieren und kleine Gemeinschaften ähnlich wie gesprochene Sprachen entwickelt. Für „ABC (Always Be Communicating)“ visualisieren Kim und Mader die sprachliche Wandlung von 26 heute verwendeten Gebärden, eine für jeden Buchstaben des Alphabets. Die Videoarbeiten sind in einer täglich wechselnden Ansicht zu sehen. Weitere Informationen: Kulturreferat der Landeshauptstadt München; publicartmuenchen.de; @publicartmuc

„ABC (Always Be Communicating)“, 2026 © Christine Sun Kim & Thomas Mader

Rathausgalerie

Ein Kunstraum der Stadt München, Marienplatz, 80331 München Tel. 089-23328408, rathausgalerie-muenchen.de, Di-So 11-19 Uhr, Eintritt frei ORTSWECHSEL: 2026 ist die Rathausgalerie in anderen Kunsträumen zu Gast. Alle Infos bei den Ausstellungen und Events unter rathausgalerie-muenchen.de. Philipp Messner – FELD, bis 20.9.26 Rathausgalerie GO – zu Gast in der Villa Stuck Die Rathausgalerie München präsentiert diese Einzelausstellung Philipp Messners in Kooperation mit dem Museum Villa Stuck, Prinzregentenstr. 60, 81675 München. Kuratiert von Nina Oswald.

Raum für Fotografie

Lindwurmstr. 88, 80337 München, www.raumfuerfotografie.de Besuch der Ausstellung nach Anmeldung unter: 0173-8618851oder info@sonjaallgaier.com Vesta Magdalena – REW / OVR, 7.-30.9.26 Matinée: So 6.9.26, 11 Uhr, die Künstlerin ist anwesend. Mi 30.9.26, 18 Uhr: Lesung mit Thomas-Johanna Hauck, „ICH KANN LÄCHELN WIE EIN FUCHS“, erschienen im Verlag Bibliothek der Provinz. Mit KI die eigene Biographie umschreiben. Per Knopfdruck am Handy, beinahe beiläufig und weitgehend automatisiert, verändert Vesta Magdalena einen fundamentalen Parameter ihrer Geschichte: das Geschlecht. Alles andere bleibt gleich. Nichts ist echt in diesem Fotoalbum, und alles ist echt. Denn erstmals entsprechen die festgehaltenen Kindheitserinnerungen ihrer tatsächlichen Geschlechtsidentität. „REW / OVR“ ist eine intime Reise in die eigene Vergangenheit und eine nachträgliche Selbstzeugung. Die Künstlerin betritt das Archiv ihrer Kindheit und beansprucht das Recht, dessen Bilder neu zu autorisieren. Zugleich verhandelt die Arbeit die gesellschaftlichen Zuschreibungen von Geschlecht und legt offen, wie künstliche Intelligenz Weiblichkeit erkennt, konstruiert und reproduziert.

Vesta Magdalena, „REW / OVR“, Fotografie, 2026

( 28 ) M:ART Ausstellungsanzeiger 4.2026


München Sammlung Schack

Prinzregentenstr. 9, 80538 München, Tel. 089-23805224 www.schack-galerie.de, Mi-So 10-18 Uhr, jeder 1. und 3. Mi im Monat 10-20 Uhr Sammlung des Grafen Adolf Friedrich von Schack Hauptwerke von Moritz von Schwind, Anselm Feuerbach und Arnold Böcklin

Schloss Blutenburg – Schatzkammer

Internationale Jugendbibliothek, Seldweg 15, 81247 München Mo-Fr 10-16 Uhr, Sa/So 14-17 Uhr, an Feiertagen geschlossen Crazy Machines!? Fahrzeuge, Roboter und andere geniale Erfindungen, bis 31.10.26

Schloss Blutenburg – Wehrgang, Galerie und Lesesaal Internationale Jugendbibliothek, Seldweg 15, 81247 München Mo-Fr 10-16 Uhr, Sa/So 14-17 Uhr, an Feiertagen geschlossen Der Fluss in aktuellen Bilderbüchern aus aller Welt, bis 6.9.26

SeelenArt Galerie

Theresienstr. 51, 80333 München, Tel. 089-39292637 oder 0174-1525625 ulrike.ostermayer@kbo.de, www.seelenart-galerie.de, Di-Do 14-18 Uhr Find Your True Colors, 24.9.-21.10.26 Vernissage: Do 24.9.26, 19 Uhr Ausstellungsbegleitende, interaktive Workshops: Mi 14.10.26, 17-19 Uhr: „Farbbegegnung – vom Ich zum Wir“, Sigrid Wagner und Beate Dietzsch Do 15.10.26, 17-19 Uhr: „Spiel mit Formen und Farben“, Kerstin Schröder, Helena Koveko und Haena Jung Anlässlich der Initiative der Europäischen Föderation für Kunsttherapie (EFAT) wird das fünfte Jahr in Folge „Day of Art Therapy in Europe“ (DATE) gefeiert. Der Tag wurde 2022 von EFAT ins Leben gerufen, um auf das besondere Potential der Kunsttherapie als Therapieform aufmerksam zu machen. Dem diesjährigen Motto „Find Your True Colors“ schließen sich auch 14 Kunsttherapeut*innen des kbo-Isar-Amper-Klinikums Region München an und zeigen in einer gemeinsamen Ausstellung ihre künstlerischen Werke. „Find Your True Colors“ unterstützt die Sichtbarkeit der Kunsttherapie als Profession im Bereich der psychischen Gesundheit und verweist auf die vielfältige Beziehung zwischen Kunst und Kunsttherapie.

„ohne Titel“, Acryl

SeelenArt Galerie

Theresienstr. 51, 80333 München, Tel. 089-39292637 oder 0174-1525625 ulrike.ostermayer@kbo.de, www.seelenart-galerie.de, Di-Do 14-18 Uhr Mark Steffen Weber, 3.11.26-28.1.27 Vernissage: Di 3.11.26, 18 Uhr Die Ausstellung zeigt eindrucksvolle, intensive Werke der Malerei. In einer vielschichtigen Gestaltungsweise wird die beeindruckende Formensprache des Künstlers sichtbar. Mit unterschiedlichen Techniken hat Mark Steffen Weber, frei von akademischer Prägung, eine intensive Schaffenskraft entwickelt. Die Authentizität seiner Werke lädt den Betrachter zu einem spannenden Dialog ein. Kunst im Dialog: Do 3.12.26, 14-17 Uhr, ein ausstellungsbegleitender, interaktiver Workshop mit Mariia Schnetzler

Mark Steffen Weber, „Zusammenstehen“, Acryl, Kreide auf Leinwand, 50 x 40 cm

M:ART ( 29 )


München Staatliche Antikensammlungen

Königsplatz 1, 80333 München, www.antike-am-koenigsplatz.mwn.de Di-So 10-17 Uhr, Mi 10-20 Uhr SAMMELN MIT STIL. Caroline Murat, Ludwig I. und die Antike, bis 17.1.27

Seidlvilla

Nikolaiplatz 1b, 80802 München, Tel. 089-333139, info@seidlvilla.de, www.seidlvilla.de tägl. 12-19 Uhr, außer 3.10.26 und 24./25.10.26, Eintritt frei Bitte beachten Sie, dass die Seidlvilla kein ausschließlicher Ausstellungsort ist. Erkundigen Sie sich ggf. vor einem Besuch, ob die Räume zugänglich sind. Kontakt unter: info@seidlvilla.de oder telefonisch 089-333139 re-Place – Mary Kim und Min Shin, 1.10.-13.11.26 Vernissage: Do 1.10.26, 19 Uhr „re-Place“ knüpft an das seit 2023 in der EAREAR-Wohnung entwickelte Ausstellungsprojekt an und überträgt dessen Spuren, Materialien und Funktionen in einen neuen Kontext. Mary Kim und Min Shin untersuchen, wie Orte durch Wiederholung und Neuanordnung ihre Bedeutung wandeln. Während Kim mit modularen Einheiten und deren geometrischer Anordnung arbeitet, um einen eigenständigen Raum zu schaffen, verwandelt Shin Fragmente des ehemaligen Wohnraums in neue räumliche Konstellationen. Die Ausstellung begreift den Raum als einen fortlaufenden Prozess des Dekonstruierens und Neuzusammensetzens. re-Place verwandelt den Raum selbst in einen Ort der Erinnerung und des Wandels.

re-Place, © Mary Kim und Min Shin

Seidlvilla

Nikolaiplatz 1b, 80802 München, Tel. 089-333139, info@seidlvilla.de, www.seidlvilla.de tägl. 12-19 Uhr, 28./29.11.26 geschlossen, Eintritt frei Bitte beachten Sie, dass die Seidlvilla kein ausschließlicher Ausstellungsort ist. Erkundigen Sie sich ggf. vor einem Besuch, ob die Räume zugänglich sind. Kontakt unter: info@seidlvilla.de oder telefonisch 089-333139

Bewegung &Stagnation Die Münchner Arbeiterbewegung zwischen Repression, Putsch und Inflation 1923-26

Bewegung & Stagnation – Die Münchner Arbeiterbewegung zwischen Repression, Putsch und Inflation 1923-26, 19.11.-18.12.26 Vernissage: Do 19.11.26, 19 Uhr Das „Archiv der Münchner Arbeiterbewegung e. V.“ präsentiert seine neue Ausstellung unter dem Titel „Bewegung & Stagnation – Die Münchner Arbeiterbewegung zwischen Repression, Putsch und Inflation 1923-26“. Der Blick reicht vom „Krisenjahr“ 1923 mit seinen vielfältigen Bedrohungen für die Republik bis zur scheinbaren Stabilisierung der Verhältnisse in der Zeit danach. Die permanenten Auseinandersetzungen zwischen den republikfeindlichen Eliten und der in die Defensive geratenen Arbeiterbewegung bilden den roten Faden der Darstellung. Führung zur Ausstellung: Sa 21.11.26, 15 Uhr

© Staatsarchiv Bamberg

Abonnement 4 Ausgaben für 16,80 Euro bequem nach Hause geliefert mail@m-art-magazin.de

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München Staatliches Museum Ägyptischer Kunst

Gabelsbergerstr. 35, 80333 München, Tel. 089-28927630 info@smaek.de, www.smaek.de, Mi-So 10-18 Uhr, Di 10-20 Uhr, Mo geschlossen Ägypten: Geschichte und Modernität – Fotografien von Alfred Seiland 26.10.26-4.4.27 Wie begegnen sich mehr als 5.000 Jahre Geschichte und die Gegenwart eines modernen Landes? Welche Rolle spielen antike Orte und Monumente im Alltag einer Gesellschaft, die sich stetig verändert? Mit „Ägypten: Geschichte und Modernität“ präsentiert das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst eine neue fotografische Arbeit des österreichischen Fotografen Alfred Seiland, die eigens für diese Ausstellung entstanden ist. Rund 100 Fotografien aus unterschiedlichen Teilen Ägyptens eröffnen einen ungewöhnlichen Blick auf ein Land, dessen Vergangenheit bis heute den öffentlichen Raum und das Leben seiner Menschen prägt.

Feuerwerk vor den großen Pyramiden, © Alfred Seiland

Städtische Galerie im Lenbachhaus

Luisenstr. 33, 80333 München, Tel. 089-23332000, lenbachhaus@muenchen.de www.lenbachhaus.de, Di-So 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr, Mo geschlossen Der Kunstbau ist 2026 aufgrund von Sanierungsmaßnahmen geschlossen. Ein Ferngespräch. Szenen aus der Weimarer Republik, bis 27.9.26

Studio Gabi Green – Schmuck und Anderes

Gollierstr. 17, 80339 München, Tel. 089-54030254, gab32lou@gmx.de www.gabi-green.de, Mi-Fr 14-17:30 Uhr, Sa 11-13 Uhr u.n.V. Gabriele Boulanger: Einmal Winnetou sein – Malerei und Objekte, 10.10.-14.11.26 Eröffnung: Fr 9.10.26, 18 Uhr durch Kurator Lev Mordechai Thoma Einmal Winnetou sein – für einen Augenblick die Welt mit anderen Augen sehen, die vertrauten Pfade verlassen und dem Unscheinbaren folgen. In ihrer neuen Ausstellung versammelt Gabriele Boulanger Bilder und Objekte, die von einer besonderen Art des Sehens erzählen: aufmerksam, verspielt und voller leiser Widerstände gegen das Offensichtliche. Zwischen Fundstück und Fantasie, Maskierung und Verwandlung entstehen poetische Räume, in denen Hasen, Blumen, Fragmente und sonderbare Gestalten ihre eigenen Geschichten flüstern. Boulanger richtet den Blick auf das Übersehene, auf das Zarte, Schräge und Zufällige. So wird die Ausstellung zu einer Einladung, die Welt noch einmal neu zu entdecken – staunend, suchend und vielleicht für einen Moment: mit den Augen Winnetous. Dazu Schmuck von Gabi Green.

„Bremer Stadtmusikanten“, 2018

„Summer walk undercover“, 2026

Walter Storms Galerie

Ismaninger Str. 51, 81675 München, Tel. 089-27370162 mail@storms-galerie.de, www.storms-galerie.de, nur nach Vereinbarung Opening Moves, bis 22.9.26 In unserer Bogenhausener Galerie zeigen wir von Frühling bis Sommer die Gruppen­ausstellung OPENING MOVES mit Arbeiten von Gerold Miller, Turi Simeti, Ulrich Erben, Dadamaino, Peter Krauskopf, Otto Piene und Márton Nemes. M:ART ( 31 )


München Zentralinstitut für Kunstgeschichte

Katharina-von-Bora-Str. 10, 80333 München, Tel. 089-28927556, info@zikg.eu www.zikg.eu, Mo-Fr 10-20 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen geschlossen Eintritt frei UNBEKLEIDET/AUSGEZOGEN – Der Akt in der kunsthistorischen Forschung bis 2.10.26 Seit den Anfängen der Kunstgeschichte zählt der Akt zu ihren zentralen, zugleich aber umstrittenen Forschungsgegenständen. An der Darstellung des unbekleideten menschlichen Körpers erprobte die Disziplin ihre Methoden, Deutungsansätze und Grenzen über Epochen und Medien hinweg. Die Ausstellung im ZI beleuchtet diese Forschungsgeschichte und fragt zugleich nach der aktuellen Brisanz des Aktes. In 13 Kapiteln spannt sie den Bogen von Johann Joachim Winckelmann bis zu feministischen, queeren und postkolonialen Perspektiven. Vor dem Hintergrund heutiger Debatten um Körperbilder und Sensibilitäten zeigt sie den Akt als historisch wandelbaren Schauplatz gesellschaftlicher Aushandlungen.

Michelangelo, „David“, 1501-1504 (Fotografie mit Retuschen), Foto: Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Photothek/Bildarchiv Bruckmann

Zentralinstitut für Kunstgeschichte

Katharina-von-Bora-Str. 10, 80333 München, Tel. 089-28927556, info@zikg.eu www.zikg.eu, Mo-Fr 10-20 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen geschlossen Eintritt frei Mein Eigen, mein Schatz. Kunst in illustrierten Sammlungskatalogen 1487–1800 12.11.26-2.4.27 Die Geschichte des Kunstsammelns veränderte sich grundlegend, als die ersten illustrierten Sammlungskataloge im Druck erschienen: Diese dienten nicht nur dem Prestige der Besitzer, sie verbreiteten in ganz Europa die Kenntnis von Kunstobjekten und trugen zu deren Erforschung, ästhetischer Bewertung und Kanonisierung bei. Nicht zuletzt beeinflussten die Kataloge den Kunstmarkt. Untersucht wird erstmals über alle Kunstgattungen hinweg die Genese dieser heute so selbstverständlichen Publikationsform in Europa von den Anfängen der kirchlichen Heiltumsbücher bis zum Katalog des neuen Musée des monumens français in Paris aus dem Jahr 1800. Deutlich wird nicht nur, dass von Anfang an bürgerliche Sammlungskataloge mit den fürstlichen konkurrierten, sondern etwa auch, welche zentrale Rolle Frauen als Druckgrafikerinnen bei diesen Projekten spielten.

Franz Ertringe, Sammlungsansicht, in: Claude du Molinet, Le Cabinet de la Bibliothèque de Sainte Geneviève, Paris 1692, Taf. 7, Getty Research Institute, public domain

Mediadaten sensit-communication.de/m-art-mediadaten

( 32 ) M:ART Ausstellungsanzeiger 4.2026


Bayern Aschaffenburg

Christian Schad Museum

Pfaffengasse 26, 63739 Aschaffenburg, www.museen-aschaffenburg.de Di 10-20 Uhr. Mi-So/Feiertage 10-18 Uhr A European collection. Meisterwerke aus dem Khanenko Museum in Kyjiw, bis 10.2.27

KirchnerHAUS Museum Aschaffenburg

Ludwigstr. 19, 63739 Aschaffenburg, Tel. 06021-5809250 info@kirchnerhaus.de, www.kirchnerhaus.de, Di-Sa 14-17 Uhr, So 11-17 Uhr EXPRESSIONISMUS IN DAVOS: Ernst Ludwig Kirchner und Philipp Bauknecht 12.9.26-10.1.27 1919 begegneten sich Ernst Ludwig Kirchner und Philipp Bauknecht erstmals in Davos. Beide Künstler zogen aus gesundheitlichen Gründen in die Schweizer Alpen. Sie traten in einen künstlerischen Austausch und schätzten die Arbeiten des jeweils anderen. Beide malten expressionistisch: kräftige Farben, vereinfachte Formen – doch ihre Werke könnten kaum unterschiedlicher sein. Kirchners Arbeiten strahlen kantige Dynamik und existenzielle Spannung aus, Bauknechts Bilder dagegen ruhige, farbpoetische Harmonie. Die Ausstellung zeigt, wie derselbe Ausdruckswille zu völlig verschiedenen Bildwelten führen kann.

Ernst Ludwig Kirchner, „Stafelalp im Nebel“ 1918, Öl auf Leinwand, Museen der Stadt Aschaffenburg, © Foto: Museen der Stadt Aschaffenburg

Philipp Bauknecht, „Waldarbeiter“, 1926 Öl auf Leinwand, Courtesy Galerie Iris Wazzau, © Foto: Galerie Iris Wazzau

Kunsthalle Jesuitenkirche

Pfaffengasse 26, 63739 Aschaffenburg, Zugang Arkadenhof, Tel. 06021-38674500 www.museen-aschaffenburg.de, Di 10-20 Uhr, Mi-So, Feiertage 10-18 Uhr Glashaus, bis 31.12.26 Vertraute Gesten – Werke aus der Sammlung Jaegers, bis 25.10.26

Augsburg

augsburg contemporary

Bergstr. 11, 86199 Augsburg, Tel. 08251-871630, info@augsburg-contemporary.de www.augsburg-contemporary.de, Fr, Sa 14-17 Uhr Jaee Tee, 27.9.-31.10.26 Eröffnung: So 27.9.26, 11-16 Uhr Jaee Tee ist eine in Kuala Lumpur lebende malaysische Künstlerin. Ihre semi-abstrakte Kunst spiegelt ausgewählte internationale Einflüsse wider. Kerstin Skringer, 8.11.-12.12.26 Eröffnung: So 8.11.26, 11-16 Uhr Ihre Malerei greift Motive auf, die in ihrer Umgebung durch Spiegelungen und Durchblicke durch zum Teil semitransparente Flächen entstehen.

Jüdisches Museum Augsburg Schwaben

Standort Ehemalige Synagoge Kriegshaber, Ulmer Str. 228, 86156 Augsburg Tel. 0821-513658, jmaugsburg.de, Do-So 14-18 Uhr FRIEDEN, bis 13.9.26

Bad Neualbenreuth

BADEHAUS MAIERSREUTH e.V. – KUNSTPROJEKT BADEHAUS

Maiersreuth 10, 95698 Bad Neualbenreuth, www.badehaus-maiersreuth.de Sa/So 11-17 Uhr DORMITORIUM – Aktionsraum Schlaf, 13.9.-25.10.26 Eröffnung: Sa 12.9.26, 15 Uhr mit Virgile Novarina, „Rêve quantique“ Mit „DORMITORIUM – Aktionsraum Schlaf“ widmet BADEHAUS MAIERSREUTH e.V. seine Jahresausstellung 2026 dem Schlaf als künstlerischem, sozialem und existenziellem Erfahrungsraum. Die international agierenden Künstler*innen Elena Carr (D), Anne Glassner (A), Peter Kees (D), San Keller (CH), Christine Nikol (D), Virgile Novarina mit Walid Breidi und dem Kollektiv LaboFactory (F), Susanne Neumann (D) und Axel T Schmidt (Kuratorium) erkunden in Performance, Installation, Foto- und Videografie sowie Malerei jenes Drittel unseres Lebens, das sich Kontrolle, Beschleunigung und digitaler Dauerverfügbarkeit weitgehend entzieht. Das Projekt wurde durch den BBK Bayern beauftragt im Rahmen des Programms „Verbindungslinien“ aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst.

Anne Glassner, „Lost Limits“, Fundacio Mies van der Rohe, 2025, Foto: Christian Prinz

Virgile Novarina, „Rêve quantique, le jour où j’ai imaginé l’océan“, 2023, Foto: Bernard Bousquet

M:ART ( 33 )


Bayern Bamberg

Historisches Museum Bamberg

Alte Hofhaltung, Domplatz 7, 96049 Bamberg, Tel. 0951-1140 museum.bamberg.de, Di-So und Feiertag 10-17 Uhr Feuer. Farbe. Licht | Emaillewelten von Nora Kovats, bis 1.11.26 Die künstlerische Technik des Emaillierens verbindet Glas und Metall: Spezielle Glaspulver werden bei hohen Temperaturen auf Metall gebrannt und erzeugen leuchtende, farbintensive Oberflächen. Die Intervention „Feuer. Farbe. Licht. | Emaillewelten von Nora Kovats“ lädt dazu ein, dieses faszinierende Material und seine gestalterischen Möglichkeiten zu entdecken.

Internationales Künstlerhaus Villa Concordia

Concordiastr. 28, 96049 Bamberg, Tel. 0951-955010, kontakt@villa-concordia.de www.villa-concordia.de, Mo-Do 8-12 und 13-15 Uhr, Fr 8-13 Uhr, Sa, So 11-16 Uhr LUCA-MARIA HIEN: TRACES – ERÖFFNUNG, bis 13.9.26 Luca-Maria Hien zeigt Arbeiten, die auf seiner Reise durch den südlichen Kaukasus entstanden und ihn zu aktuellen Werken im Bamberger Atelier inspirierten. Stipendium 2026/27: JOHANNA EHMKE, 25.9.-25.10.26 Eröffnung: Do 24.9.26, ab 19 Uhr Johanna Ehmke ist aktuell vom Freistaat Bayern mit dem Villa Concordia-Stipendium ausgezeichnet und arbeitet von Bamberg aus: villa-concordia.de/kuenstler.

Berg-Leoni

Bootshaus

MVHS Haus Buchenried, Assenbucher Str. 45, 82335 Berg-Leoni Kontakt: Tel. 0176-78752266, penelope.richardson@gmail.com www.peneloperichardson.com, www.masako-ohta.de Lost Songs, 13.9.26 Verschwundene Kultur wird durch kollektives Schaffen erfahrbar – Musik, Performance, Bild und Text. Penelope Richardson und Masako Ohta nehmen Sie mit auf eine visuelle und musikalische Reise in die Geschichten von fünf Frauen über Zeiten und Kulturen hinweg – an einem besonderen Ort am Starnberger See. Mit Maya Yamao, ShamisenSpielerin und Stipendiatin der Villa Waldberta von Juli bis Sept 2026. Partner: Münchner Volkshochschule; Villa Waldberta; Streitfeld; Landeshauptstadt München So 13.9.26: drei Aufführungen, 12:30 Uhr; 15:30 Uhr; 17:30 Uhr, Tickets direkt bei der Künstlerin buchbar

Foto: © Pinakothek der Moderne (mit dem indischen Harmonium)

Penelope Richardson, Performance mit Bild „Blue Yonder“, Foto: © Penelope Richardson

Bernried

Buchheim Museum der Phantasie

Am Hirschgarten 1, 82347 Bernried am Starnberger See Tel. 08158-9970-50, www.buchheimmuseum.de Di-So und Feiertage April-Oktober 10-18 Uhr, November-März 10-17 Uhr 25 Jahre Buchheim Museum der Phantasie – Rückschau und Ausblick zum Jubiläum, bis 11.10.26 Aufruhr der Farben. Karl Schmidt-Rottluff und das Erbe der „Brücke“ bis 15.11.26 Es hat sich selbst aus mir gemalt. Joachim Ringelnatz als Maler, bis 4.10.26

Schloss Höhenried

82347 Bernried am Starnberger See, Atelier Stidl, Tel. 08654-479165 www.kunsthandwerk-art.com Kunstmesse „KreARTiv, Forum für zeitgenössische KUNST und HANDWERK“ präsentiert 60 Künstler*innen, 19.-20.9.26, 10-18 Uhr Am 3. Septemberwochenende wird Schloss Höhenried zum 38. Mal Treffpunkt für Kunstliebhaber. Unter dem Motto „Kunst kaufen aus Künstlerhand“ präsentieren ca. 60 Künstler und Kunsthandwerker*innen mit einem hohen Niveau handwerklichen Könnens und künstlerischer Eigenständigkeit ihre neuesten Werke: Holz-, Textil-, Glas-, Papier- und Metallkunst, Schmuck, Keramik, Leder, Skulpturen, Objekte, Malerei und Porzellan. In der galerieähnlichen Ausstellung mit Messecharakter wird informiert, anprobiert, vorgeführt und eingekauft. Im Mittelpunkt steht das Unikat.

Ausstellung KreARTiv – Schloss Höhenried

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Thomas Messingschlager (Effeltrich) Raku, Keramik


Bayern Burgau

Generationenpark

Brementalstr. 20, 89331 Burgau Burgauer Kunstpfad Im Generationenpark können Kinder und Erwachsene ihr Können in einem Niedrigseilgarten unter Beweis stellen. Hier verläuft auch der Burgauer Kunstpfad, ein „Mitmachweg“ mit verschiedenen Stationen. Start und Ende des Mitmachweges bei der Autobahnunterführung in der Brementalstraße und beim Generationenpark.

Burghausen

Haus der Fotografie

Dr. Robert-Gerlich-Museum, Burg 1, 84489 Burghausen, Tel. 08677-887411 hausderfotografie@burghausen.de, www.kunst.burghausen.de/gagernsteidle Mo-So, Feiertag 10-18 Uhr Verena von Gagern-Steidle ∙ Archiv der Lichtung, bis 8.11.26 So 20.9.26, 11 Uhr: Literarische Betrachtung mit einer Lesung von Verena von Gagern-Steidle zu einer ihrer Werkserien Fotografisch/ökologische Betrachtungen durch die Fenster des Lebens auf einem „Einödhof“ in Niederbayern. Verena von Gagern-Steidle entnimmt aus ihrem Archiv Werkserien aus über 30 Jahren zum Thema Lichtung.

Installation: Kulturgeschichte des Waldes 2001

Liebenweinturm – Künstlergruppe DIE BURG

Burg 18, 84489 Burghausen, Tel. 08677-911134, www.kuenstlergruppe-dieburg.de Mi 18-20 Uhr, Fr 16-18 Uhr, Sa 14-18 Uhr, So 10-12 und 14-18 Uhr Großer Abschluss der „verbINNdungen“-Reihe, 18.9.-31.10.26 Vernissage: Fr 18.9.26, 19 Uhr Bereits im letzten Herbst hat die Künstlergruppe „DIE BURG“ mit der gemeinsamen Ausstellung „INN-Grenzen I“ einen Beitrag zu der übergreifenden Ausstellungsreihe „verbINNdungen“ präsentiert, der in vielfältiger Weise das Thema der Grenzen in der historischen Inn-Salzach-Region künstlerisch präsentiert hat. Für den Abschluss dieser umfassenden Reihe, die an viele Orten im alten „Inn-Bayern“ präsentiert wurde, hat sich die Künstlergruppe dieses Mal Besonderheiten ausgedacht. Zum einen werden gerade Künstlerinnen und Künstler zur Ausstellung eingeladen, die einen direkten österreichischen Hintergrund aufweisen, sowie die Künstlervereinigung „Radierwerkstatt“ aus Altötting, um hier den Kontakt zum Inn herzustellen. Zusätzlich wird während der Ausstellung vom 18.9.26 bis zum 31.10.26 zur Mitte hin eine Überarbeitung und Neugestaltung der Werke hin zu neuen Impulsen angestrebt: ein Remix. Damit soll eine Diskussion auch zum Überdenken der Grenzen und der gegenseitigen Beziehungen angestoßen werden.

Mediadaten sensit-communication.de/m-art-mediadaten

M:ART ( 35 )


Bayern Liebenweinturm – Künstlergruppe DIE BURG

Burg 18, 84489 Burghausen, Tel. 08677-911134, www.kuenstlergruppe-dieburg.de Mi 18-20 Uhr, Fr 16-18 Uhr, Sa 14-18 Uhr, So 10-12 und 14-18 Uhr Jahresausstellung der Künstlergruppe DIE BURG, 20.11.-13.12.26 Vernissage: Fr 20.11.26, 19 Uhr Nach mehreren themenorientierten Ausstellungen im Rahmen des grenzübergreifenden Projekts „ INN Grenzen“ schließt die Künstlergruppe das Jahr mit einer Ausstellung, die das Unterschiedliche, die vielen Facetten einer Gruppe in den Vordergrund stellt. Das Individuelle, Persönliche, die Charaktere und die Temperamente der ausstellenden Mitglieder fügen sich zu einem großen Potpourri, das die Individualität in der bunten Vielfalt erklingen lässt.

Projektraum am Rathaus Burghausen

Stadtplatz 112, 84489 Burghausen, Tel. 08677-887411 hausderfotografie@burghausen.de, www.kunst.burghausen.de Mo-Do 8-17 Uhr, Freitag 8-12 Uhr, zusätzlich 17.-18.9.26 Sa/So 10-18 Uhr Claire Angelini ∙ Frauenterritorien, 17.9.-8.11.26 16.10.26, 20 Uhr: Langfilm-Vorführung mit Künstlergespräch, Ankersaal Burghausen Die bildende Künstlerin und Filmemacherin Claire Angelini widmet sich seit mehr als 25 Jahren der Fotografie, dem Film, der Installation und der Zeichnung. Ihr Fokus liegt auf der Auseinandersetzung mit Geschichte und der Hinterfragung, was dabei verschwiegen, bedeckt, versteckt oder verdrängt wird. Geschichten, in denen sie auf das Schicksal oder den Lebensweg von Frauen trifft – oftmals in Archiven gefunden – geht sie intensiv nach. In den zwei Kurzfilmen „Du, der“ und „Segeln und halten“ stellt sie ein kollektives Frauenporträt des 20. Jahrhunderts einem Frauenporträt des 21. Jahrhunderts gegenüber. Der im Kino zu sehende Langfilm „Jeanne is acting up“ beleuchtet das Leben der Bauerntochter Jeanne Barret, die in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts als Mann verkleidet als erste bekannte Frau mit der berühmten Bougainville-Expedition die Welt umsegelte und inmitten einer von Männern dominierten Gesellschaft wissenschaftlich als Botanikerin tätig war.

Filmstill aus „Jeanne is acting up“ © Claire Angelini

KURZ NOTIERT

Haus der Bayerischen Geschichte | Regensburg: BAYERNAUSSTELLUNG 2026 „Brennpunkt Bayern. Hitler und der Kampf um die Demokratie“, bis 7.8.27 Wirtschaftliche Krisen und politische Gewalt bedrohen in den frühen 1920er Jahren die Weimarer Republik. Zum Brennpunkt wird Bayern. Hier erringen die Nationalsozialisten erste Erfolge, scheitern aber im November 1923 mit einem Putschversuch. Im Hochverratsprozess lässt die bayerische Justiz die Rädelsführer glimpflich davonkommen. Die Bayernausstellung 2026 im Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg zeigt den Kampf um die Demokratie Anfang der 1920er Jahre und wie sich darin der 1913 nach Bayern übersiedelte Hitler von der Zuschauer- in die Statisten- und schließlich in die Hauptrolle drängt. Die Bayernausstellung wird in Kooperation mit dem Haus der Geschichte und dem Museum Niederösterreich präsentiert. Haus der Bayerischen Geschichte, Donaumarkt 1, 93047 Regensburg Tel. 0941-598510, www.hdbg.de, Di-So 9-18 Uhr, Mo geschlossen (außer Feiertag)

( 36 ) M:ART Ausstellungsanzeiger 4.2026


Bayern Studienkirche St. Josef

Kanzelmüllerstr. 90a, 84489 Burghausen, Tel. 08677-887411 hausderfotografie@burghausen.de, www.kunst.burghausen.de/keats Mi-Fr 14-18 Uhr, Sa, So, Feiertag 10-18 Uhr, Ferienzeiten Mo-So 10-18 Uhr JONATHON KEATS ∙ ECOLOGIES OF TIME, bis 18.10.26 Der experimentelle Philosoph, Künstler und Autor Jonathon Keats installiert für die an der Salzach gelegene Studienkirche St. Josef eine neuartige Uhr und einen Kalender, die den Fluss der Zeit mit dem Fluss des Flusses, der Salzach, synchronisieren. Seit dem Mittelalter befinden sich Uhren an den Kirchen, die dem gemeinschaftlichen Leben Struktur und Rhythmus verleihen. Jedoch ist die von mechanischen oder elektronischen Uhren gemessene Zeit nicht universell. Vielmehr wurde, lange bevor das Pendel entdeckt wurde, die Zeit anhand der Zyklen der Natur bestimmt. Die natürliche Zeit, im Wachstum der Bäume und der Flüsse abzulesen, ist bis heute bedeutsam – vielleicht mehr denn je. Einer Menschheit, die sich mit Natur synchronisiert, könnte es möglich sein im Einklang und in Verbundenheit mit der Umwelt zu leben.

© Nixdorf Fotografie

Werkstatt der Kunst + Architektur Akademie für Klima, Umwelt, Soziales, Ökonomie

Kloster Raitenhaslach, Raitenhaslach 9, 84489 Burghausen, markus@heinsdorff.de hausderfotografie@burghausen.de, www.kunst.burghausen.de/akademie Sa/So 13-18 Uhr Futures Literacy, Klima und Design, bis 27.9.26 Das transdisziplinäre Projekt „Climate-Adapted Architectural Heritage“ beschäftigt sich mit der Frage, wie Architektur auf den Klimawandel reagieren kann. Im Mittelpunkt steht der Austausch zwischen Wissenschaft, Kunst und Baukultur. Dabei geht es darum, was wir von traditionellen und an das lokale Klima angepassten Bauweisen lernen können, um bestehende Wohngebäude nachhaltiger, komfortabler und zugleich kulturell sensibel weiterzuentwickeln. Internationale Kooperationen, eine Wanderausstellung, ein Katalog und begleitende Diskussionen sowie künstlerische Arbeiten/Installationen zum Thema ergänzen das Projekt.

© Markus Heinsdorff

Cadolzburg

Burg Cadolzburg

Marktplatz/Pisendelplatz/Vorburg, 90556 Cadolzburg, Tel. 09103-509-0 www.cadolzburg.de, 14-20 Uhr Cadolzburger Adventsmarkt mit Kunsthandwerk, 28.-29.11.26 Vor über 70 Jahren wurde der erste Adventsmarkt in Cadolzburg veranstaltet. Viele Traditionen von damals blieben bis in die heutige Zeit erhalten. So hat sich der Cadolzburger Adventsmarkt zu einem wahren Publikumsmagneten in der Region entwickelt. Das stimmungsvolle, historische Ambiente auf dem Marktplatz und der Kunsthandwerkermarkt im romantischen Burghof ziehen die Besucher in Scharen an. An den vielen Buden und Ständen duftet es nach Lebkuchen, Glühwein und Bratwürsten. Am Abend erstrahlt der Markt im Schein von tausend roten Lichtern.

M:ART ( 37 )


Bayern Cham

Museum SPUR Cham

Schützenstr. 7, 93413 Cham, Tel. 09971-78218, www.cham.de Mi, Sa, So und Feiertag 14-17 Uhr (nicht 1.11., 24./25./31.12.) Heimrad Prem. Malerei 1957-1977, bis 6.1.27 KoOpf Kunstnacht 25.09.2026 um 19 Uhr, Vortrag Dr. Bärbel Kleindorfer-Marx „Das Malspiel der Gruppe SPUR“ Die Ausstellung im Museum SPUR Cham zeigt Werke des in Roding geborenen Künstlers Heimrad Prem (1934–1978), Mitglied der Gruppe SPUR. Im ehemaligen „Armenhaus“ präsentiert das von Stadt Cham und Landkreis Cham getragene Museum seit 1991 Malerei, Plastik und Arbeiten auf Papier der Gruppe SPUR. Heimrad Prem studierte ab 1952 Malerei und Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste in München. Ab 1956 schloss sich ein Studium der Malerei an der Hochschule der Künste Berlin bei Ernst Schumacher an. Nach seiner Rückkehr nach München gründete Prem gemeinsam mit Lothar Fischer, Helmut Sturm und HP Zimmer die Gruppe SPUR (1957–1965), die wesentlich zur Kunst der BRD nach 1945 beitrug. 1964 war er Teilnehmer der documenta in Kassel. Die Ausstellung zeigt Arbeiten Prems aus verschiedenen Werkphasen von 1957 bis 1977.

Heimrad Prem, Ohne Titel (Mutter und Kind), 1976, Öl auf Leinwand 60 x 50 cm, Foto: B. Kleindorfer-Marx

Coburg

Galerie Späth

Wiesenstr. 22, 96450 Coburg, Tel. 09561-247688, www.galerie-spaeth.com Di-Sa 10-13 Uhr, Di-Fr 14-18 Uhr Peter Wever – Hey Schatz, 15.9.-10.10.26 Vernissage: Fr 11.9.26, 19:30 Uhr, Restaurant Goldenes Kreuz, Herrengasse 1

Kunstsammlungen der Veste Coburg

Veste Coburg, 96450 Coburg, Tel. 09561-8790 www.kunstsammlungen-coburg.de, täglich 10-17 Uhr Coburg – Gotha – 1826. Ein Herzog. Zwei Residenzen, bis 20.9.26 Von Hofköchen und Zuckerwerk – Pop-up-Ausstellung im Münzmeisterhaus bis 20.9.26

Kunstverein Coburg

Park 4a, Zufahrt und Parken über Leopoldstr., 96450 Coburg Tel. 09561-25808, www.kunstverein-coburg.de Do, Fr 15-18 Uhr, Sa 14-17 Uhr, So, Feiertag 10-17 Uhr Maschinenraum – Debütantenpreis der Sparkasse Coburg-Lichtenfels Susanne Beurer, Charly-Ann Cobdak, Nina Heinlein, 13.9.-4.10.26 Anlässlich des 200. Jubiläums des Hauses Sachsen-Coburg und Gotha und des 175. Jahrestags der ersten – von Prinz Albert organisierten – Weltausstellung in London verwandelt sich der Kunstverein Coburg in einen Maschinenraum. Die Low Tech Instruments der kinetischen Künstlerin Charly-Ann Cobdak erzählen menschliche und tierische Geschichten. Alle Apparate sind beweglich, einer ist sogar zum Streicheln gedacht – wie Tiere, die die Bildhauerin Susanne Beurer humorvoll gleich einer royalen Ahnengalerie präsentiert. Nina Heinleins überlebensgroße Stoffskulpturen entstehen mittels einer Nähmaschine, mit der sie bewusst eine Brücke zur Industriellen Revolution Großbritanniens schlägt.

Susanne Beurer, „Golden Tapir Girl“, Bronze 65 x 45 x 50 cm, 2017, © Foto: Susanne Beurer

( 38 ) M:ART Ausstellungsanzeiger 4.2026

Charly-Ann Cobdak, „Die Sommerfrische XXL – eine kognitive Dissonanzmaschine“, ca. 170 x 240 x 95 cm 2019, © Foto: Charly-Ann Cobdak


Bayern Kunstverein Coburg

Park 4a, Zufahrt und Parken über Leopoldstr., 96450 Coburg Tel. 09561-25808, www.kunstverein-coburg.de Do, Fr 15-18 Uhr, Sa 14-17 Uhr, So, Feiertag 10-17 Uhr Des Kaisers neue Kleider – Jahresausstellung 2026, 8.11.-13.12.26 Die traditionelle Jahresausstellung steht ebenfalls im Zeichen des 200. Jubiläums von Sachsen-Coburg und Gotha. Das Thema „Des Kaisers neue Kleider“ blickt auf Geschichte und Geschichten, Mode als Ausdruck und Bestandteil der menschlichen Gesellschaft, der Persönlichkeit und Identitätsfindung, aber auch des Hochmuts und Sozialneids. Und am Ende entlarvt alles die Wahrheit eines Kindes und jeder steht nackt da. Zur Mode gehört aber auch die Bedeutung für die Kulturgeschichte und die Offenheit, das Schöne zu genießen. – Eine schöne Kleidung kann zum persönlichen Wohlbefinden beitragen. Neue Kleider haben nicht nur für den Kaiser viele Facetten.

Heiko Elias Friedrich, „10000 Liter für eine Hose“, Rohrelemente, Holzplatte, diverse vernähte Textilien, Wolle, 135 x 30 x 45 cm, 2026, © Heiko Elias Friedrich (l.); Heinz Stoewer, „tattoed_emperor“, Öl auf Baumwolle, 40 x 40 cm, 2026, © Heinz Stoewer (r.)

Dachau

Atelier/Galerie Gabriele Steinlechner

Am Sandberg 6, 85221 Dachau, Tel. 0151-15235124 Instagram: SteinlechnerARTdesign, Öffnungszeiten nach tel. Vereinbarung 18.9.26: Lange Nacht der offenen Türen in Dachau, geöffnet von 18-22 Uhr „Farbaspekte“ mit Bildern von Gabriele Steinlechner

Gabriele Steinlechner, „toskanische Impressionen“

Gabriele Steinlechner, „Farbaspekte“

Bezirksmuseum Dachau

Augsburger Str. 3, 85221 Dachau, www.dachauer-galerien-museen.de Di-Fr 11-17 Uhr, Sa, So, Feiertag 13-17 Uhr SINNE – Zur Kulturgeschichte unserer Wahrnehmung, bis 28.2.27 Unsere Sinne sind das Tor zur Welt. Durch Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Tasten erschließen wir uns unsere Umwelt und orientieren uns im Alltag. Die Ausstellung lädt ein, die eigene Wahrnehmung neu zu entdecken. Anschauliche Modelle vermitteln grundlegende Einblicke in die Funktionsweise unserer Sinnesorgane. Historische Objekte zeigen, wie sich das Verständnis der Sinne und ihre Bedeutung im Lauf der Zeit verändert haben. Auch aktuelle Fragestellungen aus der Forschung zur Unterstützung oder zum Ersatz menschlicher Sinnesleistungen werden aufgegriffen. Interaktive Sta­tio­nen bieten die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden, die eigenen Sinne zu erproben und ihnen auf spielerische Weise nachzuspüren. Eine Ausstellung der Reihe „Mit allen Sinnen“ aus Anlass des 30-jährigen Bestehens der Arbeitsgemeinschaft „Landpartie – Museen rund um München“

Parfümzerstäuber, um 1910, Werkstatt Emile Gallé Sammlung Meininghaus

M:ART ( 39 )


Bayern Dachauer Forum

Ludwig-Ganghofer-Str. 4, 85221 Dachau, Tel. 08131-996880, www.dachauer-forum.de Museum miteinander für Kulturdolmetscher*innen: Natur im Bild – zeitgenössische Kunst und Spaziergang entlang des Künstlerwegs, 30.9.26, 15:30-17:30 Uhr Was hat die Künstler*innen schon vor 100 Jahren so an Dachau interessiert? Zu Beginn schauen wir zwei Bilder in der Gemäldegalerie an und spazieren dann gemeinsam entlang des Künstlerwegs durch die Altstadt und an der Amper. Dabei sprechen wir über die Geschichten hinter den Bildern und Maler*innen und was wir in der Natur entdecken.

Dachauer Wasserturm

Schlossstr. 7A, 85221 Dachau, Förderverein Dachauer Wasserturm e.V. dachauerwasserturm@gmail.de, www.dachauerwasserturm.de, täglich 19-22 Uhr Zaki Rahimi – „Face It. Fell It. Draw It“, 10.-18.10.26 Vernissage: Sa 10.10.26, 19 Uhr Malerei, Zeichnungen „Face It. Feel It. Draw It.“ ist ein Blick in meine Innenwelt. In meinen Werken tanzt die Linie. Sie zittert, fließt, wirbelt, getrieben von Emotionen, Erinnerungen und innerer Unruhe. Ich arbeite mit Scribble-Linien, weil sie ungefiltert sind, roh, ehrlich, spontan. Jede Linie, jedes scheinbar chaotische Gewirr ist bewusst gesetzt eine emotionale Spur, die das Wesen der porträtierten Personen einfängt. Jede Bewegung ist ein Gefühl, jeder Strich eine Stimmung. Was auf dem Papier entsteht, ist keine glatte Perfektion, sondern ein Echo meines Inneren.

Zaki Rahimi, „Fracture“

Zaki Rahimi, „The Gentel Giant“

Dachauer Wasserturm

Schlossstr. 7A, 85221 Dachau, Förderverein Dachauer Wasserturm e.V. dachauerwasserturm@gmail.de, www.dachauerwasserturm.de Fr 15-18 Uhr, Sa/So/Feiertage 14-18 Uhr Künstlergruppe Kairos, 17.9.-4.10.26, Vernissage: Do 17.9.26, 19 Uhr Malerei und Graphik Fr 18.9.26, 14-23 Uhr, Lange Nacht der offenen Türen in Dachau Die Ausstellung Kairos (Griechisch für „Zeit“ oder „richtiger Zeitpunkt“) zeigt Bilder der in München lebenden Künstlerinnen Dola v. Collas. (*1963 München), Lisa Held (*1972 Bozen), Sabine Kretzschmar (*1943 Klagenfurt) und Iman Mahmud (*Bagdad). Ebenfalls zu sehen sind Werke von Otmar Lederer (*1926 München, † 2018 ebd.).

Sabine Kretzschmar, „ALLES GUT“ Öl auf Leinwand, 2018, 110 x 110 cm Foto: Kretzschmar

KURZ NOTIERT

Iman Mahmud, „WUNDERLAMPE BRAUN“ Öl auf Leinwand, 2018, 150 x 120 cm Foto: Mahmud

Tag des offenen Denkmals 2026, 13.9.26 Am 13. September laden wieder tausende historische Bauwerke in ganz Deutschland zum Besuch ein. Jedes Jahr brechen beim größten Kulturevent Deutschlands mehrere Millionen Besucher zu Streifzügen durch die Vergangenheit auf. 2026 wird Bamberg für einen Tag zur „Denkmalhauptstadt“. Gemeinsam mit der fränkischen Stadt richtet die Deutsche Stiftung Denkmalschutz die bundesweite Eröffnungsfeier für den Tag des offenen Denkmals® auf dem Maximiliansplatz aus. Die Bamberger Altstadt wurde 1993 auf die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen, zählt zu den größten Flächendenkmalen Deutschlands und ist ein authentisches Zeugnis einer auf frühmittelalterlicher Grundstruktur entwickelten mitteleuropäischen Stadt. www.denkmalschutz.de/denkmale-erleben/tag-des-offenen-denkmals/tag-desoffenen-denkmals-2026.html#bundesweite-eroeffnung-2026 ( 40 ) M:ART Ausstellungsanzeiger 4.2026


Bayern Dachauer Wasserturm

Schlossstr. 7A, 85221 Dachau, Förderverein Dachauer Wasserturm e.V. dachauerwasserturm@gmail.de, www.dachauerwasserturm.de Lange Nacht der offenen Türen in Dachau, Fr 18.9.26, 19-24 Uhr Ateliers, Galerien, Museen und Werkstätten in Dachau laden ein! Die Stadt wird für einen Abend ab 19 Uhr bis Mitternacht 24 Uhr zur Kunststadt. Die Arbeits- und Wirkungsstätten von Dachauer Künstlern und denen, die Kunst der Öffentlichkeit näherbringen – Museen und Galerien – öffnen ihre Türen und zeigen das breite Spektrum ihres Schaffens. Zu den ca. 30 teilnehmenden Stätten weist ein ausführlicher Flyer mit einem Stadtplan den Flanierenden den Weg zu einem Rundgang durch die „Szene“ bis spät in die Nacht. Der Veranstalter, der Förderverein Dachauer Wasserturm e.V., hat an diesem Abend selbstverständlich auch seine Pforten geöffnet und zeigt eine Ausstellung der Künstlergruppe „Kairos“. Näheres auch auf der Homepage des Dachauer Wasserturms unter: www.dachauerwasserturm.de/ueberuns/projekte/lange-nacht-der-offenentueren Bild: spec. studio GmbH

Dachauer Wasserturm

Schlossstr. 7A, 85221 Dachau, Förderverein Dachauer Wasserturm e.V. dachauerwasserturm@gmail.de, www.dachauerwasserturm.de Mo-Fr 14-19 Uhr, Sa/So 12-19 Uhr Jelena Kolesnichenko: „Kunst im Wandel“, 23.10.-1.11.26 Vernissage: Do 22.10.26, 18 Uhr Ölmalerei, Zeichnung, Fotografie Die Kunst als Spiegel unserer Seele ist in Zeiten schneller Veränderungen in ständiger Suche nach etwas Neuem, Interessantem und Geheimnisvollem – nach etwas Inspirierendem als Anstoß, neue Werke zu schaffen.

Dachauer Wasserturm

Schlossstr. 7A, 85221 Dachau, Förderverein Dachauer Wasserturm e.V. dachauerwasserturm@gmail.de, www.dachauerwasserturm.de Sa/So/Feiertage 14-18 Uhr Bilder suchen Wände, 13.-29.11.26, Vernissage: Fr 13.11.26, 19 Uhr Kunst aus Dachauer Archiven und Sammlungen In dieser Ausstellung wird ein breiter Querschnitt Dachauer, aber auch überregionaler Kunst vom 19. bis ins 21. Jahrhundert gezeigt. Im 19. und 20. Jahrhundert machten sich verstorbene Künstler wie Carl Thiemann, Walter Klemm, Paula Wimmer oder Richard Graef einen Namen. Auch die aktuelle Dachauer Kunstszene kommt nicht zu kurz. Auf den drei Ausstellungsebenen des Dachauer Wasserturms werden an die 100 Kunstwerke gezeigt. Mit dem Kauf eines Kunstwerks unterstützen Sie zugleich den Förderverein Dachauer Wasserturm e.V. Der Erlös der Ausstellung fließt vollständig in die kulturelle Arbeit des Vereins und trägt dazu bei, den Wasserturm als lebendigen Ort für Kunst und Kultur zu erhalten.

Gebhard Schmidl, „DACHAU ANSICHT/OBERSTADT, UNTERSTADT“, (19)90, Acryl, 48 x 69 cm Foto: Josef Lochner

Richard Graef, „OHNE TITEL“, Tuschezeichnung laviert, 27,5 x 34,5 cm, Foto: Josef Lochner

Galerie der KVD

Konrad-Adenauer-Str. 20, 85221 Dachau, kavaude.de, Do-Sa 16-19 Uhr, So 14-18 Uhr Anna Kroschewski, Weiran Wang – Evolution nach innen, 11.9.-4.10.26 Eröffnung: Do 10.9.26, 19:30 Uhr Im Zentrum der Ausstellung stehen künstlerische Positionen, die persönliche Entwicklung, emotionale Wandlung und Bewusstseinsprozesse erfahrbar machen.

Abonnement 4 Ausgaben für 16,80 Euro bequem nach Hause geliefert mail@m-art-magazin.de M:ART ( 41 )


Bayern Gemäldegalerie Dachau

Konrad-Adenauer-Str. 3, 85221 Dachau, www.dachauer-galerien-museen.de Di-Fr 11-17 Uhr, Sa, So, Feiertag 13-17 Uhr Kunst braucht Luft! Die Künstlergruppe Scholle zwischen See und Moor 16.9.26-14.2.27 Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wenden sich die Mitglieder der Künstlergruppe „Die Scholle“ gegen die akademische Enge und suchen nach Orten, wo ihre Kunst atmen kann. In Dachau und dem umliegenden Moor und in Holzhausen am Ammersee finden Künstler wie Leo Putz, Max Feldbauer und Fritz Erler neue Motive und prägen mit ihren frischen Farben und freieren Kompositionen die bayerische Moderne wesentlich mit. Über die Blütezeit der „Scholle“ hinaus richtet die Ausstellung den Blick auf die unterschiedlichen Wege ihrer Mitglieder nach deren Auflösung. So entsteht ein vielschichtiges Bild einer Künstlergeneration, deren Arbeiten auch die Spannungen und Umbrüche der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts widerspiegeln. Eine Ausstellung in Kooperation mit der JES-Kulturstiftung Holzhausen am Ammersee Ansichten & Aussichten. Zeitgenössische Reaktionen auf die Werke der Künstlerkolonie Dachau, 23.10.26-4.4.27 Was passiert, wenn 25 Künstler:innen einen frischen Blick auf die Dauerausstellung der Gemäldegalerie werfen? In einer Kooperation zeigen Mitglieder der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft und der Künstlervereinigung Dachau Arbeiten, die auf die teils über 150 Jahre alten Gemälde und Skulpturen reagieren. Adolf Höfer (1869 – 1927), „Dame beim Ruderboot“, um 1910 Privatbesitz, © JES Kulturstiftung

KA7 – Galerie Lochner

Konrad-Adenauer-Str. 7, 85221 Dachau, Tel. 08131-667818 info@galerielochner.de www.galerielochner.de Do 16-19 Uhr, Sa 12-15 Uhr, So 14-17 Uhr Günter Grass, bis 27.9.26 Norbert Tadeusz, bis 7.2.27

Deggendorf

Handwerksmuseum Deggendorf

Maria-Ward-Platz 1, 94469 Deggendorf, Tel. 0991-29605299 museen@deggendorf.de, handwerksmuseum.deggendorf.de Di-Sa 10-16 Uhr, So und Feiertag 10-17 Uhr Lothar Blitz | Lyrische Signaturen in Keramik, 6.10.26-17.1.27 Eröffnung: So 4.10.26, 11 Uhr Zwischen Mensch, Natur und Kosmos entfaltet Lothar Blitz einen vielschichtigen künstlerischen Dialog. Seine keramischen Skulpturen und Objekte greifen Themen wie Gemeinschaft, Aufbruch, Orientierung und Wandel auf und verbinden handwerkliche Präzision mit poetischer Bildsprache. Inspiriert von den Strukturen des Mikrokosmos ebenso wie von den Weiten des Universums entstehen Arbeiten, die zum Innehalten einladen und neue Perspektiven auf unsere Welt eröffnen.

Lothar Blitz

Kapuzinerstadl Deggendorf

Maria-Ward-Platz 10, 94469 Deggendorf, Tel. 0991-4083, Eintritt frei Robert Weber und Freunde, 4.9.-13.9.26, Di-So 13-18 Uhr Vernissage: Do 3.9.26, 19 Uhr Es ist wieder soweit! „Robert Weber und Freunde“ kehrt in den Kapuzinerstadl zurück. Künstlerinnen und Künstler präsentieren Acrylbilder, Skulpturen, Fotografien und eine Videopräsentation. Interaktive Führungen und kreative Nachmittage laden Besucher ein, selbst aktiv zu werden. Highlight: eine geheime Installation von Robert Weber zum Thema „Kunst mit Verantwortung“. WASSER mit allen Sinnen, 4.-9.10.26, Mo-Fr 13-18 Uhr, Sa/So 11-18 Uhr Vernissage: Sa 3.10.26, 18 Uhr Die Ölgemälde von Wolfgang Nikolaus laden den Betrachter zu einem Gang durch die Welt des Wassers ein, die nur mit allen Sinnen vollends wahrnehmbar ist. Damit will der Künstler zum Miterleben durch Betrachten, Verweilen und Nachdenken anregen.

( 42 ) M:ART Ausstellungsanzeiger 4.2026


Bayern Stadtgalerie im Stadtmuseum

Östlicher Stadtgraben 28, 94469 Deggendorf, Tel. 0991-2960-5299 museen@deggendorf.de, stadtmuseum.deggendorf.de Di-Sa 10-16 Uhr, So und Feiertag 10-17 Uhr PUSTEBLUME?! Art by Angela M. Flaig, 19.9.26-21.2.27 Eröffnung: Fr 18.9.26, 19 Uhr Angela M. Flaig erschafft aus selbst gesammelten Pflanzensamen fragile Bilder, Objekte und Installationen von stiller Intensität. In klaren geometrischen Formen entfaltet sich die unendliche Vielfalt der Natur: Jedes Samenkorn bleibt einzigartig, jedes Werk ein Gleichgewicht aus Ordnung und Zufall. Zwischen meditativer Ruhe und poetischer Leichtigkeit öffnen ihre Arbeiten den Blick auf die Schönheit, Vergänglichkeit und den Reichtum des Lebendigen.

Angela M. Flaig

Dießen am Ammersee

Arbeitsgemeinschaft Dießener Kunst / Pavillon am See

86911 Dießen am Ammersee, Tel. 08807-8400, www.diessener-kunst.de täglich 12-18 Uhr, Eintritt frei, barrierefrei Der Pavillon am See ist das Forum der Dießener Künstler und Kunsthandwerker, die Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft des Dießener Kunsthandwerks sind. In einer ständigen Ausstellung werden dort die neuesten Werke der Dießener Ateliers und Werkstätten präsentiert. Sonderausstellung „Dießener Originale“, bis 13.9.26 Weihnachtsausstellung, Ende Nov.-Dez. 26

Atelier Inge Frank

Herrnstr. 6, 86911 Dießen am Ammersee, Tel. 0171-6378983, info@ingefrank.de www.ingefrank.de, www.instagram.com/inge.frank/ open doors immer Fr/Sa/So 13-17 Uhr Retrospektive / Bilderausstellung: 10 Jahre Atelier Inge Frank Bildende Künstlerin

Galerie im Fritz-Winter-Atelier

https://fritz-winter-atelier.de, galerie@fritz-winter-atelier.de Fritz Winters Todestag jährt sich zum 50. Mal. Aus diesem Anlass finden mehrere sehr interessante Ausstellungen statt, die das Lebenswerk des Künstlers präsentieren und die wir Ihnen an dieser Stelle empfehlen möchten: Bürgerverein Hansaviertel Berlin: „Fritz Winter. Das Gleichgewicht der Kräfte“. bis 13.9.26 Stiftung Domnick, Nürtingen: „1947 – Neubeginn in der Kunst.“, bis 6.9.26 Fritz-Winter-Stiftung München: „Die Nacht berührt die Erde.“, 9.10.26-21.2.27 Städtische Galerie "Fähre", Bad Saulgau: Schwebendes Schwarz, fliegendes Rot, neues Orange – Werke von Fritz Winter und neue Positionen: Dahl. Hocke. Grosse 11.10.26-31.1.27 Unsere Galerie ist wegen externer Ausstellungsrealisierungen geschlossen.

„Zwei Figurationen“, 1953, Öl auf Leinwand, 135 x 145 cm, WV 1380

M:ART ( 43 )


Bayern Kunstfenster Dießen

Hofmark 13, 86911 Dießen am Ammersee, Tel. 08807-948088 gensbaur@t-online.de, www.gensbaur.de, Eintritt frei Adebar, Herrenstraße 6 / Kunstfenster, Hofmark 13 / Psychosomatische Klinik Kloster Dießen, Klosterhof 20 Martin Gensbaur – ET IN ARCADIA EGO, 16.10.-13.11.26 Die dreiteilige Schau beginnt bei Adebar nahe dem Rathaus. Der Weg führt über die Hofmark, vorbei am Kunstfenster, wo der Maler Martin Gensbaur seine Werkstatt hat, zur Klinik im ehemaligen Kloster Dießen neben dem Marienmünster. Zur Ausstellung ist eine Ausgabe der Schriftenreihe DAS KUNSTFENSTER mit Malerei von Martin Gensbaur und Fotografie von Lorenzo Grifantini und Txema Salvans erschienen. Autoren des Hefts sind der Herausgeber Martin Gensbaur, der Kunsthistoriker Christian Burchard und der Psychotherapeut und Publizist Bert te Wildt (ISBN 978-3-9823039-6-3).

Martin Gensbaur, „Et in Arcadia ego“, Öl/Lwd., 80 x 80 cm, 2025 © Foto Martin Gensbaur/VG Bild-Kunst, Bonn

Kulturforum Blaues Haus

Prinz-Ludwig-Str. 23, 86911 Dießen am Ammersee www.kuenstler-stammtisch-raisting.de, tägl. 11-19 Uhr Jahresausstellung des KSR, 19.-27.9.26 Vernissage: Sa 19.9.26, 19 Uhr mit „Veranda“, Livegesang Finissage: Sa 26.9.26, 19 Uhr mit Versteigerung und Lifemusik Sehenswert und faszinierend ist die vielfältige Kunst der Raistinger Künstler­gruppe „KSR“. Hier geht es um Objekte, plastisches Gestalten, Fotografie, Skulpturen, Zeichnungen und Malerei in den unterschiedlichsten Materialien und Techniken. In dieser Vielfalt liegt eine ganz eigene Dynamik, die Kunstinteressierte einlädt, den Kunstschaffenden auf die Spur zu kommen. Dabei sind ureigene Visionen mit fundierten Kenntnissen und Sinn für den Einsatz von Farben nicht simpel abgebildet, geknipst, gemalt oder geformt worden, sondern da ist es gelungen, in tiefere Schichten vorzudringen und dabei dem Publikum noch Freiraum für eigene Gedanken zu lassen. In diesem Zusammenhang ist ein Selbstversuch, diesen Freiraum zu nutzen, auf jeden Fall lohnend.

Kulturforum Blaues Haus

Prinz-Ludwig-Str. 23, 86911 Dießen am Ammersee Kunstformat e.V., www.das-kleine-format.de 12. Produzentenausstellung: DAS KLEINE FORMAT, 9.-25.10.26 Eröffnung: Fr 9.10.26, 20 Uhr, Einlass 19 Uhr 40 regionale und überregionale Künstler laden ein ihre unterschiedlichen Bilder und Skulpturen kennenzulernen, die eines gemeinsam haben: Ein kleines Format, in großer bildnerischer Qualität! Mit Installationen! Publikumsprämierung und Ankauf eines Werkes durch die Gemeinde Dießen ( 44 ) M:ART Ausstellungsanzeiger 4.2026


Bayern Erlangen

Kunstpalais

Marktplatz 1, 91054 Erlangen, Tel. 09131-862735 und -862533, info@kunstpalais.de www.kunstpalais.de, Di-So 10-18 Uhr, erster Do im Monat bis 20 Uhr Eva Nüßlein. Dreck unter den Nägeln, bis 27.9.26 Cyrill Lachauer. The Sunset Route, bis 27.9.26 Lion Bischof, Felix Burger und Otakar Skala. Circus Burger & Skala, 28.11.26-21.2.27 Mit ihrem Projekt „Circus Burger & Skala“ begeben sich die Künstler Lion Bischof, Felix Burger und Otakar Skala seit 2023 auf eine biografische Spurensuche in Oberbayern und Tschechien. Im Zentrum ihrer Performances, Filme und Installationen steht der von großer Empathie und Humor geprägte Austausch zwischen Burger und Skala. Zwei ganz unterschiedliche Männer: der eine homosexuell, der andere straight lebend, der eine dörflich, der andere städtisch aufgewachsen. Gemeinsam entwickeln sie einen künstlerischen Dialog, der Geschlechterstereotype hinterfragt, Rollenzuweisungen und Privilegien reflektiert und biografische Hürden in den Blick nimmt. Zeitgleich zeigt das Kunstpalais in „Fischers Fang. Die große Buchkunst-Schenkung“ eine vielseitige Auswahl von Künstler*innenbüchern aus der Sammlung Karl-Manfred Fischer. Fischers Fang. Die große Buchkunst-Schenkung, 28.11.26-21.2.27 Vernissage: Fr 27.11.26, 19 Uhr

Lion Bischof, Felix Burger und Otakar Skala, „Circus Burger & Skala“, 2023

Stadtmuseum Erlangen

Martin-Luther-Platz 9, 91054 Erlangen, Tel. 09131-862408 www.stadtmuseum-erlangen.de, Di-Fr 9-17 Uhr, Do 9-20 Uhr, Sa, So 11-17 Uhr Was gibt’s denn da zu lachen? Die komische Kunst des Walter Moers, bis 13.9.26 Die große Werkschau im Stadtmuseum Erlangen ist eine Kooperation mit dem 22. Internationalen Comic-Salon Erlangen und der LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen. Sie präsentiert neben Hunderten Tuschezeichnungen, Ölgemälden, Modellen und Puppen erstmals auch Originale aus Moers’ neuestem Bestseller, der Geschichte des Gallertprinzen „Qwert“.

Freising

Altes Gefängnis Freising

Brennergasse 1, 85354 Freising, Do, Fr 15-20 Uhr, Sa, So 11-20 Uhr Lebensfreude und Leichtigkeit, 3.-13.9.26 Vernissage: Do 3.9.26, 18:30 Uhr Unter dem Motto „Lebensfreude und Leichtigkeit“ präsentiert die Künstlerinnenvereinigung „Die Feder & Friends“, gegründet von Evelyn Jungnick-Endl und Gabriele Winter-Bermel, in ihrer aktuellen Ausstellung fünf weitere Künstlerinnen: Angelika Reiner, Monika Schmeizl, Verena Endl, Iris König-Decker und Gabi Sonntag. Mit dem Leitgedanken „Positive Art“ möchten die Beteiligten Besucherinnen und Besucher einladen, die Bandbreite ihres künstlerischen Ausdrucks zu entdecken. Gezeigt wird eine vielseitige Auswahl an Werken in unterschiedlichen Techniken – von Malerei und Druckgrafik bis hin zu Skulpturen und Installationen. Alle sieben Ausstellerinnen bringen ihre ganz eigene Handschrift ein: individuelle Farbwelten, charakteristische Formen sowie die Freude am kreativen Experimentieren spiegeln sich in ihren Arbeiten der vergangenen Jahre wider. Eine farbenprächtige und inspirierende Ausstellung erwartet all jene, die sich für künstlerische Prozesse und Ausdrucksformen begeistern.

Monika Schmeizl

Gabriele Winter-Bermel

M:ART ( 45 )


Bayern Altes Gefängnis Freising

Brennergasse 1, 85354 Freising, Kulturverein Modern Studio Freising e. V. Tel. 08161-63619 oder 08165-8533, Fr 11-19 Uhr, Fr 2.10.26, 11-23 Uhr, Sa/So 11-19 Uhr u.n.V. Bilder für die Demokratie, 18.9.-4.10.26 Eröffnung: Do 17.9.26, 19 Uhr Berührende Bilder aus prominenten Graphic Novels erinnern an das Scheitern staatlicher Verantwortung und das Versagen von Mitmenschlichkeit. Indirekt verweisen sie auf die Gefährdung unseres Schutzraums Demokratie durch autokratische Bestrebungen heute. Dass Erhalt und Stärkung der Demokratie die ständige Aufgabe jedes Einzelnen ist, aber nur im Zusammenschluss aller gelingen kann, zeigen zwei in die Ausstellung integrierte Projekte von Schülerinnen und Schülern des Oscar-Maria-Graf-Gymnasiums Neufahrn unter der Leiterin Daria Lepkova: die Groß-Collage „Gesichter der Demokratie – Das Freisinger Puzzle der Vielfalt“ und die Installation „Das geöffnete Tor – Weg zur Freiheit“. Sie öffnen den Blick für eine positive Zukunft unserer Demokratie.

Brandenburger Tor, Installation der 8. Klassen des Oscar-Maria-Graf Gymnasiums Neufahrn unter der Leitung von Daria Lepkova

Bianca Schaalburg, „Der Duft der Kiefern. Meine Familie und ihre Geheimnisse“, avant-verlag 2021

Altes Gefängnis Freising

Brennergasse 1, 85354 Freising, info@altesgefaengnisfreising.de www.altesgefaengnisfreising.de, Öffnungszeiten s. Website Jahresausstellung Freisinger Mohr, 6.-19.10.26 Kreativer Kreis Allershausen, 20.-26.10.26 Beatrix Atzinger: Schmuck & Design, 27.10.-2.11.26

Diözesanmuseum Freising

Domberg 21, 85354 Freising, Tel. 089-213774240 www.dimu-freising.de, Di-So 9-17 Uhr Ein Leben ins Farben – Die Malerin Ruth Kohler, bis 27.9.26 Gemeinsam mit der Malerin Ruth Kohler feiert das Diözesanmuseum in dieser Ausstellung die Kraft der Farbe. „Farbe ist mein Leben“, sagt die Künstlerin. Nicht der Gegenstand, sondern die Farbe selbst steht seit Jahren im Zentrum ihrer Malerei – als Ausdruck von Kraft, Zartheit, Hoffnung, aber auch Angst und Trauer. S.O.S. – Save our souls – Gerettete Kunst aus den italienischen Marken 20.10.26-28.3.27 Am 24. Oktober 2016 kam es in Mittelitalien zu einem schweren Erdbeben, das rund 300 Menschen das Leben kostete. Aus den hunderten zerstörten Kirchen wurden in den letzten Jahren systematisch Kunstwerke gerettet, zentral geborgen und mit EU- und Staatsgeldern restauriert. Eine Auswahl der kostbarsten Werke aus Spätgotik und Renaissance wird im Diözesanmuseum Freising ausgestellt werden. Diese unschätzbaren Meisterwerke und ihre abenteuerliche Geschichte konfrontieren uns mit der Frage: Wir retten Kunst – rettet uns die Kunst?

galerie13

Fritz Dettenhofer, Dr.-Karl-Schuster-Str.15, 85354 Freising, Tel. 08161-147813 galerie-13@t-online.de, www.galerie13.net Di-Fr 14-18:30 Uhr, Do 14-20:30 Uhr, Sa 10-13 Uhr u.n.V. Reinhard Wöllmer – Papierobjekte und Stahlskulpturen, 22.9.-7.11.26 Eröffnung: Sa 19.9.26, 16 Uhr In konsequenter künstlerischer Auseinandersetzung hat Reinhard Wöllmer zu einem unverwechselbaren Ausdruck gefunden. Das vielschichtige, beachtenswerte Œuvre umfasst Arbeiten im Spannungsfeld von strenger Konstruktion und spielerischer Poesie.

Reinhard Wöllmer, „Struktur radial“, Ø 44 x 5 cm, 2024

( 46 ) M:ART Ausstellungsanzeiger 4.2026


Bayern galerie13

Fritz Dettenhofer, Dr.-Karl-Schuster-Str.15, 85354 Freising, Tel. 08161-147813 galerie-13@t-online.de, www.galerie13.net Di-Fr 14-18:30 Uhr, Do 14-20:30 Uhr, Sa 10-13 Uhr u.n.V. papan – Ich glaube nicht an Wunder, aber ich erlebe täglich welche!, 6.10.- 21.11.26 Eröffnung: Sa 3.10.26, 16 Uhr Die Ausstellung findet in den Studioräumen der Galerie statt. papan traute seinen Augen nicht, als er 1941 in Rahlstedt geboren wurde. Er träumte davon, ein einflussreicher Künstler zu werden, wurde aber erstmal Buchhändler und zeichnete als Autodidakt Cartoons, die er dem „Stern“ und der „Zeit“ vorlegte. Für ein Spätwerk war es noch zu früh. So begann er sich für das Verborgene seiner Mitmenschen zu interessieren. Es interessierte ihn das Vertraute aus einer anderen Perspektive und die Details, die andere vielleicht übersehen. Bis jetzt zeichnete er 18321 Cartoons, von denen Sie hier einige in der Galerie sehen.

papan, „Besser Tuba als Trübsal blasen" Aquarell und Tusche auf Papier 20,6 x 12,5 cm

galerie13

Fritz Dettenhofer, Dr.-Karl-Schuster-Str.15, 85354 Freising, Tel. 08161-147813 galerie-13@t-online.de, www.galerie13.net Di-Fr 14-18:30 Uhr, Do 14-20:30 Uhr, Sa 10-13 Uhr u.n.V. Petra Moßhammer – Gelichter und Lichtgestalten, 17.11.-19.12.26 Eröffnung: Sa 14.11.26, 16 Uhr Petra Moßhammer baut Dinge und Menschen vor sich auf und schickt sie durch ihre Augen über ihre Finger mit Pastellkreiden aufs Papier. Dort fangen Gelichter und Lichtgestalten an zu flüstern, zu raunen und zu zwitschern und senden ihre Kreidegesänge in die Seelen der Betrachtenden.

Petra Moßhammer, „Zum Schauen bestellt“, Pastell auf Bütten, 79 x 106,5 cm, 2024

Schafhof – Europäisches Kunstforum Oberbayern

Am Schafhof 1, 85354 Freising, Tel. 08161-146231, www.schafhof-kunstforum.de Mrz.-Okt.: Mi-Sa 14-19 Uhr, So/Feiertage 10-19 Uhr Nov.-Feb.: Mi-Sa 14-18 Uhr, So/Feiertage 10-18 Uhr SpielRäume – Remix 6, bis 6.9.26 Thematisch wird die 3. Tandemausstellung mit dem Jahresthema 2026 „Spiel und Zufall“ verknüpft. Der Ausstellungstitel bezieht sich auf die Arbeit von Judit Lilla Molnar (Ungarn) und Lina Zylla (Oberbayern) mit Räumen und psychologischen Themen. Artists in Motion, 19.9.-29.11.26 Der Verein Artists in Motion (AiM) fördert Kunst und Kultur durch das Organisieren eines transeuropäischen Raums für die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Künstlern und Künstlerinnen aller Disziplinen. Im Schafhof zeigen Kunstschaffende aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien und Schottland speziell zum Jahresthema „Spiel und Zufall“ ausgesuchte bzw. geschaffene Kunstwerke. Von Malerei und Druckgrafik über Fotografie, Video, Skulptur, interaktive Installationen bis zur Konzeptkunst. Maotik: ZufallsBlüten, 19.9.-29.11.26 Die in der Ausstellung "ZufallsBlüten" gezeigte Arbeit Bloom ist eine interaktive Installation, die auf die Bewegungen und Gesten des Publikums reagiert. Mithilfe von Lidar-Technologie erzeugt das Publikum blühende digitale Blumen, die eine Klangkomposition erzeugen, die sich je nach Benutzeraktion verändert. M:ART ( 47 )


Bayern Friedberg

Museum im Wittelsbacher Schloss

Schlossstr. 21, 86316 Friedberg, Tel. 0821-6002681 museum@friedberg.de, www.museum-friedberg.de, Di-So 10-17 Uhr In glanzvoller Präsentation warten neben der Schloss- und Stadtgeschichte die prachtvollen Friedberger Uhren auf die Besucher. Zu den weiteren Abteilungen des Museums zählen Friedberger Fayencen sowie die Archäologie mit wichtigen, überregionalen Fundkomplexen. Präsentiert wird ferner moderne Friedberger Kunst, darunter eindrucksvolle Grafiken von Fritz Schwimbeck (1889-1977) sowie Münzen von Reinhart Heinsdorff (1923-2002), dem Gestalter des deutschen Eurocent. Mitmachstationen und Medienangebote – sowie das Museumscafé mit herrlicher Außenterrasse – machen den Besuch zu einem Erlebnis für alle Sinne. Das Museum bietet ein vielfältiges Programm für Groß und Klein mit Führungen, Workshops und Turmbesichtigungen.

Modell des Friedberger Schlosses, Foto: Norbert Liesz

Fürstenfeldbruck

Kulturwerkstatt HAUS 10

Fürstenfeld 10 b, 82256 Fürstenfeldbruck, www.kulturwerkstatthaus10.de Fr 16-18 Uhr, Sa, So und feiertags 10-18 Uhr Re-connecting, 12.-27.9.26 Eröffnung: Fr 11.9.26, 19:30 Uhr Ausstellung der Klasse Fotografie und Identität der Hochschule München Ping Pong – par deux, 10.-25.10.26 Eröffung: Fr 9.10.26, 19:30 Uhr Mitgliederausstellung der Künstlervereinigung Fürstenfeldbruck e.V. Preisträgerausstellung, 7.-22.11.26 Eröffnung: Fr 6.11.26, 19:30 Uhr Ausstellung der Preisträger 2025 des Landkreises Fürstenfelbruck Gerlinde Miesenböck und Florian Schwab BETWIXT, 28.11.-13.12.26 Eröffnung: Fr 27.11.26, 19:30 Uhr Theresia Hefele, Anna Kiiskinen, Mollu Heino, Anne Pincus Durch Malerei, Installation und experimentelle fotografische Techniken werden überlagerte Schichten erforscht und Fragen nach dem gestellt, was verborgen bleibt.

Betwixt, Foto Mollu Heino, Theresia Hefele, Anna Kiiskinen, Anne Pincus, © die Künstlerinnen

Fürth

Jüdisches Museum Franken

Königstr. 89, 90762 Fürth, Tel. 0911-9509880, info@juedisches-museum.org www.juedisches-museum.org, Di-So 10-17 Uhr Sehen und gesehen werden, 27.11.26-28.3.27

kunst galerie fürth – Städtische Galerie

Königsplatz 1, 90762 Fürth, Tel. 0911-974-1690, galeie@fuert.de https://kunstgalerie.fuerth.de, Mi-Sa 13-18 Uhr, So/Feiertag 11-17 Uhr Lukas Pürmayr, 19.9.-8.11.26 Fürther Gesellschaft der Kunstfreunde, 28.11.-20.12.26

Südstadtpark Fürth

Fronmüllerstraße, 90763 Fürth, www.fuerth.de Fotokunstausstellung „Demenz neu sehen“, 12.-31.10.26 Die Openair-Fotoausstellung zeigt Menschen mit Demenz und ihre Familien – nah, ehrlich und jenseits gängiger Klischees. Die Fotografien laden dazu ein, genauer hinzuschauen. Auf das Leben mit Demenz, auf das, was sich verändert und auf das, was bleibt. Sie zeigen Verletzlichkeit und Stärke, Abschied und Nähe, Alltag und Würde. Die Ausstellung "Demenz neu sehen" bringt das Thema bewusst auf öffentliche Plätze. Hierhin, wo Menschen sich begegnen, wo Fragen entstehen und Gespräche beginnen. www.desideria.org/fotoausstellung/demenzneusehen/openair ( 48 ) M:ART Ausstellungsanzeiger 4.2026


Bayern Füssen

Museum der Stadt Füssen

Barockkloster St. Mang, Lechhalde 3, 87629 Füssen, Tel. 08362-903143 www.stadt-fuessen.de, Di-So 10-17 Uhr Alois Vogler. Ein Geschenk für Füssen, bis 8.11.26 Alois Vogler (1934–2022) prägte mit seiner Kunst nachhaltig die Stadt Füssen. Nach einer Lehre als Holzbildhauer, einer ersten Anstellung in Starnberg und einem Studium der bildenden Kunst in München kehrte er in seine Heimat zurück. Als Bildhauer und Zeichner arbeitete er vor allem in Bronze, Stein und Holz. Sein Fokus lag auf der menschlichen Figur, dem Porträt sowie christlichen Motiven.

Gaißach

FORUM LIN

Erlenstr. 5, 83674 Gaißach, www.e-lin.de, e.hundbiss@wiegerling.com So 13:30-16 Uhr, Eintritt frei „Wenn der Tag bricht …“ Georg Demmel bei e.lin, bis 6.12.26 Letztes Jahr wurden dem Großneffen des Königsdorfer Künstlers Georg Demmel über 100 bisher nicht bekannte Werke aus der Sammlung Pittroff und Schönwetter angeboten. Diese Werke werden nun zusammen mit anderen selten veröffentlichten Arbeiten in einer groß angelegten Schau im Künstleratelier Wiegerling – im Kontext mit dessen eigenem künstlerischen Schaffen – ausgestellt. Ein Glücksfall: Erwin Wiegerling war immer ein begeisterter Anhänger des „Hoicher“ Malers, wie er genannt wird, und e.lins Atelier bietet beiden Künstlern einen Rahmen, wie es schöner und besser nicht geht.

Georg Demmel, „Wenn der Tag bricht …“, 1964

e.Lin, „Eingericht“, 2003

Werkstätten Wiegerling/IM FLEZ

Erlenstr. 12, 83674 Gaißach, e.hundbiss@wiegerling.com, www.evaraiserjohanson.de Geöffnet jeden 1. Sonntag im Monat 14-17 Uhr sowie nach Vereinbarung 1.11.26, 6.12.26; zusätzlich 13.12.26, 3.1.27, 7.2.27, 7.3.27 Stefan Hundbiß und Christine Zellner IM DIALOG mit Eva Raiser-Johanson 4.10.26-1.3.27, Vernissage: So 4.10.26, 14-17 Uhr Finissage: 1. Sonntag im März 2027 Eva Raiser-Johanson tritt mit ihren unterschiedlichen künstlerischen Herangehensweisen in den Dialog. Sie stellt das textile Medium in den Fokus, wobei sie gebrauchte Stoffe, die Geschichten in sich tragen und Erinnerungen wecken, als gemeinsames kulturelles Gedächtnis, begreift. Sie thematisiert Bereiche des persönlichen und gesellschaftlichen Lebens, die teilweise im Kontrast zur behaglichen, mit Hand gearbeiteten textilen Ausführung stehen. Stefan Hundbiß reagiert darauf mit Flechtarbeiten aus verschiedenen Materialien, Christine Zellner webt Radierungen ein.

Eva Raiser-Johanson, „Ella“, 2025

Garmisch-Partenkirchen

Kurhaus Garmisch-Partenkirchen

Fürstenstr. 14, 82467 Garmisch-Partenkirchen, Do-So 14-18 Uhr DER GROSSE WURF, bis 13.9.26 Gruppenausstellung 2026 des Künstlerbunds Garmisch-Partenkirchen e.V.

Museum Aschenbrenner

Loisachstr. 44, 82467 Garmisch-Partenkirchen, Tel. 08821-7303105 mail@museum-aschenbrenner.de, www.museum-aschenbrenner.de Di-So/Feiertage 11–17 Uhr Auf zwei Stockwerken sind auf ca. 300 m² die Puppen- und die Porzellansammlung untergebracht. Ein moderner Neubau beherbergt die Krippenausstellung und bietet Raum für Veranstaltungen und Sonderausstellungen. Die Keramischen Werkstätten Wilhelm Kagel – Garmisch-Partenkirchen (1906-1988), ab Herbst 26 M:ART ( 49 )


Bayern Museum Werdenfels

Ludwigstr. 47, 82467 Garmisch-Partenkirchen, Tel. 08821-751713 Museum-Werdenfels@lra-gap.de, www.museum-werdenfels.de, Di-So 10-17 Uhr Vergessene Künstlerinnen – Hermine Biedermann-Arendts, Anna von Schubert, Gusti Knight-Stinnes, bis 14.2.27 Die Ausstellung zeigt Werke von drei Malerinnen, die einige Jahre oder Jahrzehnte in Garmisch-Partenkirchen lebten. Sie stammen aus drei Generationen, hatten völlig verschiedene Lebensläufe und Kunstauffassungen – aber auch Gemeinsamkeiten. Hermine Biedermann-Arendts (1855-1916) malte Tierbilder im Stil der Münchner Schule, verkaufte ihre Bilder erfolgreich und gründete eine private Malschule für Frauen. Anna von Schubert (1884-1964) studierte an der Damenakademie in München und in Ateliers in Paris, lebte lange Zeit in Afrika und Ostasien, entwickelte dort ihren eigenen reduzierten Stil und hatte erst im Alter Erfolge. Gusti Knight-Stinnes (1912-1978) lernte zuerst Bildhauerei, fand in England zur Malerei und schuf ihre eindrucksvollen surrealistischen Gemälde in der Stille der hiesigen Bergwelt. Alle drei widmeten sich mit großer Begabung, Konzentration und Energie der Malerei und schufen beeindruckende Werke. Dennoch hatten sie es als Frauen im patriarchalisch geprägten Kunstbetrieb ihrer Zeit schwer und gerieten nach ihrem Tod völlig in Vergessenheit. Diese Ausstellung ist eine Wiederentdeckung – von faszinierenden Gemälden und Zeichnungen und Lebensläufen.

Anna von Schubert, „Porträt“, 1933 © Museum Werdenfels

Gusti Knight-Stinnes, „Mondgestein“, Öl auf Malplatte, 1972, © Museum Werdenfels

Gempfing

Pfarrhof Gempfing

Burgheimer Str. 2, 86641 Gempfing, www.gempfingerpfarrhof.de, So 14-17 Uhr HEINRICH KIRCHNER UND SCHÜLER, bis 3.10.26 Heinrich Kirchner (1902–1984) zählt zu den bedeutendsten deutschen Bildhauern. An der Münchner Akademie der Bildenden Künste, seiner eigenen Ausbildungsstätte, leitete er ab 1932 die Werkstätte für Bronzeguss, bevor er 1952 zum Professor berufen wurde. Auch nach seinem Abschied aus der Akademie blieb er seinen Schülern eng verbunden. In einer umfassenden Ausstellung werden nun im Pfarrhof Gempfing Arbeiten des Lehrers gemeinsam mit Werken seiner Schüler gezeigt.

Germering

Galerie Frey

Otto-Wagner-Str. 14, 82110 Germering, info@galerie-frey.de, www.galerie-frey.de Di, Do 15-18 Uhr, jeden 1. Sa im Monat 11-14 Uhr u.n.V. Tobias Mayerhofer – Tiefes Land, 8.9.-31.10.26 ​Eröffnung: Sa 12.9.26, 11 Uhr

Gessertshausen

Museum Oberschönenfeld

Oberschönenfeld 4, 86459 Gessertshausen, Tel. 08238-3001-0 mos@bezirk-schwaben.de, www.mos.bezirk-schwaben.de Di-So, Feiertage 10-17 Uhr Mehr als Umtata. Blasmusik in Schwaben, bis 11.10.26 (Volkskundemuseum) Die Ausstellung beleuchtet die Vielfalt der Blasmusik in Schwaben und die Musikvereine als Säulen des ländlichen Kulturlebens. Die Welt im Spiel. Brettspiele aus 200 Jahren, 15.11.26-31.1.27 (Volkskundemuseum) Die Ausstellung präsentiert historische Gesellschaftsspiele, Raritäten und bis heute aufgelegte Longseller. Jakob Zimmermann: Glaube, Liebe, Hoffnung – Die Wolpertinger-Installation 27.9.-29.11.26 Der Kunstpreisträger des Bezirks Schwaben 2025 zeigt in einer begehbaren Installation sein neuestes Projekt: Gemälde, Skulpturen und ein Irrgarten laden zu Entdeckungen ein.

© Museum Oberschönenfeld, Foto: Mira Hoerter

( 50 ) M:ART Ausstellungsanzeiger 4.2026

Jakob Zimmermann, „Paradies“ Foto: Jakob Zimmermann


Bayern Gilching

SchichtWerk

Brucker Str. 11, 82205 Gilching, www.schichtwerk-gilching.de Öffnungszeiten siehe Website Zu Tisch bei den Römern – Geschichte zum Anbeißen, bis 15.9.26 Finissage: So 13.9.26, 14-17 Uhr, Tag des Offenen Denkmals: Finissage mit allerlei Köstlichkeiten aus dem Römischen Reich zum Probieren. Wie schmeckte eigentlich das Leben im Römischen Reich? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Sonderausstellung „Zu Tisch bei den Römern“ im Museum SchichtWerk. Die Ausstellung ermöglicht Einblicke in die Ess- und Trinkkultur der Antike.

Gräfelfing

Kunstkreis Gräfelfing e.V.

Volksschule Lochham, Adalbert-Stifter-Platz 1, 82166 Gräfelfing www.kunstkreis-graefelfing. de, Do-So 15-18 Uhr

WWW.KUNSTKREIS-GRAEFELFING.DE

KUNST IM ALTEN SCHWIMMBAD

POOL POSITIONS – KUNST IM ALTEN SCHWIMMBAD, 8.10.-1.11.26 Vernissage: Do 8.10.26, 18 Uhr Das ortsbezogene Kunstprojekt POOL POSITIONS verwandelt die ehemalige Badeanstalt im Oktober zum Kunstraum. Thema ist das Schwimmbad als sozialer Ort, den es neu zu entdecken gilt. Die Arbeiten der 30 Künstlerinnen und Künstler greifen diesen Gedanken auf – mit einer besonderen Installation im Wasser, einer interaktiv entstandenen fotografische Serie, Videos in Nischen und Nebenräumen, Fotografie, Malerei, Druckgrafik, Skulptur und Objekten. So werden Wände, Duschräume, Spinde, Umkleidekabinen, Treppen und Flure des Ortes für die Besuchenden als neue Erlebnisräume erfahrbar. Rahmenprogramm, Teilnehmende und Aktuelles: www.kunstkreis-graefelfing.de

POOL POSITIONS Großkarolinenfeld

Karolinenkirche

Karolinenplatz 1, 83109 Großkarolinenfeld, Tel. 08031-2228400 www.servus-segen.de/Kraftfelder Kraftfelder und Lebenslinien – Werke von Peter Tomschiczek, 2.10.-22.11.26

Gröbenzell

Galerie im Bürgerhaus Gröbenzell

Rathausstr. 1, 82194 Gröbenzell, Tel. 08142-505-240, kultur@groebenzell.de Do 14-18 Uhr, Fr 10-12 Uhr und 14-18 Uhr, Sa/So 11-18 Uhr Führung: So 11:30 Uhr, Eintritt frei Astrid Trost – ALL PLACES ARE TEMPORARY PLACES, 12.-20.9.26 Eröffnung: Fr 11.9.26, 19 Uhr, Finissage: So 20.9.26, 16-18 Uhr Die Gemälde von Astrid Trost bewegen sich zwischen Gegenwart und Erinnerung. Innenräume, Gegenstände und Figuren erscheinen als Träger emotionaler Erfahrungen und verweisen auf Geschichten, die nur fragmentarisch sichtbar werden. Im Mittelpunkt stehen Momente der Ambivalenz: Nähe und Distanz, Vertrautheit und Fremdheit, Anwesenheit und Verlust. Ausgehend von realen Beobachtungen entwickelt Trost Bildräume, in denen das Unsichtbare ebenso bedeutsam wird wie das Sichtbare. Ihre Malerei interessiert sich für die Spuren menschlicher Existenz – für das, was Räume bewahren, auch wenn Menschen längst gegangen sind. So entstehen atmosphärisch dichte Bilder, die weniger Antworten geben als Fragen stellen und den Betrachtenden Raum für eigene Erinnerungen und Deutungen eröffnen.

Astrid Trost „Beichtgespräch“ 2024, Foto: © Astrid Trost

M:ART ( 51 )


Bayern Galerie im Bürgerhaus Gröbenzell

Rathausstr. 1, 82914 Gröbenzell, www.eva-radek.de, www.ingrid-walter-ammon.de Do-Sa 11-18 Uhr, die Künstlerinnen sind anwesend FORM trifft FARBE, 12.-29.11.26 Eine Ausstellung mit FORM von Eva Radek trifft FARBE von Ingrid Walter-Ammon. Beide Künstlerinnen sind immer gern im Bürgerhaus präsent und zeigen ihre neuen Kreationen. Die Formen von Eva Radek sind ausgesprochen natürlich und zeigen Tiere sehr einfühlsam. Dazu kommen ihre neuen abstrakten Dar­stellungen, die das Auge der Besucher*innen herausfordern. Ingrid Walter-Ammon kommt mit neuen Bildern auch im Großformat, mit einem sehr lebendigen, farblich abgestimmten und harmonischen Ausdruck. Die Vielfalt lässt die Besucher*innen immer Neues entdecken und ihr eigenes Ich wiederfinden. Neue Techniken und Aquarelle im Kleinformat machen viel Freude. Die Künstlerinnen freuen sich auf ein Wiedersehen mit hoffentlich vielen interessierten Besucher*innen und sind gerne bereit zu ausführlichen Gesprächen über ihre Kunstwerke.

Eva Radek, „BULLISCH“, Keramik , Rakubrand, 40 x 20 x 24 cm

Ingrid Walter-Ammon, „Gebündelte Ideen im Atelier“, Acryl-Mischtechnik und Tusche, auf Leinwand 120 x 80 cm

Grünwald bei München

Burg Grünwald

Zeillerstr. 3, 82031 Grünwald bei München, Tel. 089-6413218 www.archaeologie.bayern, Mi-So 10-17 Uhr Führungen jeden zweiten Sonntag im Monat um 14 Uhr, ohne Anmeldung Karl Valentin und die alten Rittersleut, bis 15.11.26 Eine gemeinsame Ausstellung des Forums Humor und komische Kunst e.V. und der Archäologischen Staatssammlung. STONEHENGE. Uralte Geheimnisse, neue Entdeckungen, 18.9.26-29.8.27

Herrsching

Kulturverein Herrsching e.V.

Scheuermannstr. 3, 82211 Herrsching am Ammersee, Tel. 0179-9548820 ausstellung@kulturverein-herrsching.de, www.kulturverein-herrsching.de Mo-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So 11-18 Uhr, Gruppenführungen (bis 20 Personen) auf Anfrage Entdeckungen – Unbekannte Werke von Franz von Lenbach, 18.10.-8.11.26 Eröffnung: Sa 17.10.26, 11 Uhr Sa, 24.10.26, 17 Uhr: Lesung, Reinhold Neven Du Mont, Enkel von Franz von Lenbach, liest die Erzählung „Es lebe die Kunst“. So 25.10./1.11./8.11.26, 11 Uhr: öffentliche Führung (Anm. erforderlich) Mi 21.10./28.10./4.11.26, 18 Uhr: Art After Work (Anm. erforderlich) Porträtspezialist und Münchner Malerfürst des 19. Jahrhunderts: Franz von Lenbach im Selfie-Zeitalter. Anlässlich des 190. Geburtstages von Franz Seraph von Lenbach sind im 1888 erbauten Kurparkschlösschen Herrsching auf drei Etagen über 40 Originale aus Privatbesitz zu sehen. Eine einzigartige Möglichkeit, sowohl bisher wenig beachtete Skizzen und innige Familienporträts als auch bekannte Werke des Malers zu entdecken. Lenbach wird in dieser Präsentation nicht nur als gefeierter Porträtist seiner Epoche gezeigt. Sie macht auch den freien, experimentierfreudigen Künstler, den aufmerksamen Beobachter, den technologieoffenen Zeitgenossen, den vielseitigen Maler und den zugewandten Familienmenschen sichtbar. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Franz von Lenbach, „Gabriele mit Holzpferdchen“ Öl auf Leinwand, 1901, aus Privatbesitz © Martin Plüddermann 2026

Hersbruck

Stadthaus Hersbruck

Schlossplatz 4a, 91217 Hersbruck, Veranstalter: ARTWERK ruth_wittmann@web.de, Tel. 09151-6670, Sa 11-19 Uhr, So 10-18 Uhr Hersbrucker Kunstmarkt 26, 14.-15.11.26 26 Künstler und Künstlerinnen aus den verschiedensten Bereichen der Bildenden Kunst laden zum Kunstmarkt ins Stadthaus Hersbruck ein. ( 52 ) M:ART Ausstellungsanzeiger 4.2026


Bayern Hohenberg an der Eger

Porzellanikon Hohenberg an der Eger

Schirndinger Str. 48, 95691 Hohenberg a.d. Eger, www.porzellanikon.org Di-So und Feiertage 10-17 Uhr Die neue Dramaturgie des Essens: Gestaltung jenseits des Tellers, bis 10.1.27 Wie könnte unsere Tisch- und Esskultur in Zukunft aussehen? Studierende der Fachrichtungen Design und Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein in Krefeld und Mönchengladbach haben gemeinsam mit einem Sternekoch traditionelle Tischrituale neu und zukunftsorientiert gedacht. Entstanden sind Arbeiten, die Tisch und Nahrung zu einem dynamischen Zusammenspiel arrangieren und die das Essen als ein inklusives und gemeinschaftliches Erlebnis inszenieren. Erleben Sie Gestaltung, die über den Tellerrand hinausgeht!

Iphofen

Knauf-Museum Iphofen

Knauf Gips KG, Am Marktplatz, 97343 Iphofen, Tel. 09323-31-528 knauf-museum@knauf.de, www.knauf-museum.de, Di-Sa 10-17 Uhr, So 11-17 Uhr TRAG MICH! – Handtaschen aus 100 Jahren, bis 8.11.26 Noch bis zum 8. November 2026 zeigt das Knauf-Museum im unterfränkischen Iphofen die Sonderausstellung „TRAG MICH! – Handtaschen aus 100 Jahren“. Handtaschen sind seit über 100 Jahren ein unverzichtbares Accessoire der Frauen und neben ihrer Funktionalität ein Zeichen für die stilistisch kulturelle Entwicklung der jeweiligen Dekade. Ihre Geschichte spiegelt nicht nur modische Trends wider, sondern reflektiert auch gesellschaftliche Veränderungen und die wechselnden Rollen der Frauen im sozialen Leben. Mit der Jahrtausendwende erhielten zahlreiche Klassiker neue Aufmerksamkeit und werden seither in limitieren Sondereditionen als exklusive Handtaschen angeboten. Heute sind Handtaschen mehr als nur ein praktisches Accessoire: Sie sind Ausdruck von Persönlichkeit, Handwerk und Innovation.

Twiggy Bag, 1967, Mattel, Kunststoff, Foto: Benedikt Feser, Knauf-Museum Iphofen

Flapper-Tasche mit Perlenbesatz, 1920 Jahre, Silber, Glasperlen, Foto: Benedikt Feser, Knauf-Museum Iphofen

Ismaning

Kallmann-Museum

Schloßstr. 3b, 85737 Ismaning, Tel. 089-9612948, info@kallmann-museum.de www.kallmann-museum.de, Di-So 13-17 Uhr Die Wirklichkeit der Farbe – Malerei und Reflexion, bis 4.10.26 Die Werke der Ausstellung thematisieren, wie Farbe als künstlerisches Material eingesetzt und wahrgenommen wird und beschäftigen sich dabei auch mit dem Verhältnis von Bild und Wirklichkeit. Friedrich G. Scheuer – Eine Ausstellung zum 90. Geburtstag, bis 4.10.26

Johannesberg

Galerie Metzger

Hauptstr. 18, 63867 Johannesberg, Tel. 0496021-460224, info@galerie-metzger.de www.galerie-metzger.de, Mi 14:30-19 Uhr, Sa 14:30-18 Uhr, So 11-17 Uhr Liebeserklärung – 30 Jahre Galerie Metzger, 11.10.-1.11.26 Eröffnung: So 11.10.26, 11 Uhr mit Emmanuel Alexia, Peter Callas, Dinosaur Teabowl, John Dix, Pascal Geoffroy, Makoto Kaneshige, Tamon Kaneshige, Uwe Löllmann, Iris Schöne, Aaron Scythe, Jeff Shapiro und weiteren M:ART ( 53 )


Bayern Kallmünz

KUNSTRAUM Atelier Wigg

Bertholzhofener Schlösschen, Ludwig Bäuml, Vilsgasse 24, 93183 Kallmünz Tel. 0170-2853115, info@kunstraum-atelier-wigg.de, kunstraum-atelier-wigg.de Sa, So 14-17 Uhr u.n.V. „.von Distelstechern, Mondscheiben und Satelliten ...“ – Wigg Bäuml, 10.-22.11.26 Eröffnung: So 25.10.26, 14 Uhr Zum Abschluss des 10-jährigen Jubiläums – KUNSTRAUM Atelier Wigg – zeigt Wigg Bäuml Papierobjekte, Hinterglasbilder und ein Objekt im öffentlichen Raum in der Vilsgasse 24 im Inneren Markt Kallmünz. Die Ausstellung verbindet Fundstücke, Erinnerungen und Bildwelten zu einer poetischen Spurensuche. Zwischen regionalen Begriffen, alltäglichen Objekten und zeitgenössischen Assoziationen entstehen Arbeiten, die Vergangenheit und Gegenwart, Natur und Technik miteinander ins Gespräch bringen. Die Ausstellung lädt dazu ein, Bekanntes neu zu entdecken und Unbekanntem mit Neugier zu begegnen. „Distelstecher“ ist eine Hommage an den Großvater „Fritz Becknzacherl“ in Waldthurn/Opf.

Fotos: Ludwig Bäuml

Kaufbeuren

Kunstgewölbe Sparkasse Allgäu

Ludwigstr. 26, 87600 Kaufbeuren, www.kaufbeurerkuenstlerstiftung.de Mo, Di, Mi 9-16:30 Uhr, Do 9-17 Uhr, Fr 9-16 Uhr, Sa 10-13 Uhr GERHARD RIBKA – „Warte auf mich mit vier geteilten Leben” verlängert bis 19.9.26 Eine Ausstellung der Kaufbeurer Künstler Stiftung mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Allgäu

Kempten

Hofgartensaal der Residenz Kempten

Residenzplatz 4-6, 87439 Kempten, Tel. 0831-27046 kontakt@kunstinschwaben.de, www.kunstinschwaben.de, Di-So 12-18 Uhr Jahresausstellung des BBK Allgäu/Schwaben-Süd, 26.9.-11.10.26 Eröffnung: Fr 25.9.26, 18 Uhr Neben einer Sonderschau der Kollegen-Preisträgerin Andrea Reiners zeigt die Ausstellung einen Überblick über das aktuelle Kunstschaffen von Künstlerinnen und Künstlern im südlichen Schwaben. Zu sehen ist ein breites Spektrum von Werken aus den Bereichen Malerei, Grafik, Fotografie, Plastik und Objektkunst. Zur Kunstnacht am 26.9.26 entsteht eine temporäre Installation.

Landsberg am Lech

Regionalverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Oberbayern-West e.V.

Säulenhalle, Schlossergasse 381, 86899 Landsberg am Lech www.rbk-oberbayern.org, info@rbk-oberbayern.org, Di-Fr 16-20 Uhr, Sa, So 14-20 Uhr 38. Jahresausstellung, 20.9.-4.10.26 Vernissage: Sa 19.9.26, 18 Uhr Die 38. Jahresausstellung des Regionalverbands Bildender Künstlerinnen und Künstler Oberbayern-West zeigt aktuelle Arbeiten seiner Mitglieder aus Malerei, Fotografie, Bildhauerei und weiteren künstlerischen Disziplinen. Die Ausstellung eröffnet einen Einblick in die Vielfalt individueller künstlerischer Positionen. Im Mittelpunkt stehen Werke mit eigener Handschrift und inhaltlicher Tiefe, die Fragen stellen, Beobachtungen verdichten oder gesellschaftliche Entwicklungen reflektieren. Sie lädt dazu ein, aktuelle Kunst aus der Region zu entdecken und mit den Künstlerinnen und Künstlern ins Gespräch zu kommen.

Salomé Herbst, „Was wäre, wenn“ 2026, Öl und Acryl auf Leinwand 130 x 100 cm

( 54 ) M:ART Ausstellungsanzeiger 4.2026


Bayern Landshut

Heiliggeistkirche

Heiliggeistgasse 394 und Skulpturengarten im Stadtpark, 84028 Landshut https://heiliggeistkirche-landshut.de/ausstellungen/slavko-oblak-natur-kunst-werk Di-So 10-17 Uhr, Eintritt frei Slavko Oblak. Natur Kunst Werk, bis 14.2.27

Kunstverein Landshut

Herrngasse 375, 84028 Landshut, www.kunstverein-landshut.de Do-So 14-17 Uhr Peter Nikolaus Heikenwälder – Malerei, 12.9.-4.10.26 Eröffnung: Fr 11.9.26, 19:30 Uhr im Rahmen des 21. Landshuter Kunstwochenendes Ulrike Donié, Sabine Effinger – Malerei, Installation, 17.10.-8.11.26 Eröffnung: Fr 16.10.26, 19:30 Uhr 56. Jahresausstellung in der Großen Rathausgalerie, 28.11.-20.12.26 Eröffnung: Fr 27.11.26, 19 Uhr

Peter Nikolaus Heikenwälder, „time for flowers V“, 2025, Öl auf Leinwand, 60 x 50 cm

Ulrike Donié, Objekte, Mixed Media

Große Rathausgalerie

Altstadt 315, 84028 Landshut, Tel. 0871-881616, https://landshut.de Do/Fr, 14-17 Uhr, Sa/So, 11-17 Uhr AFLAN GASIMOV. Illegal. Stationen einer Ankunft. Malerei – Zeichnung – Keramik 11.9.-11.10.26 Jahresausstellung des Kunstvereins Landshut, 28.11.-20.12.26

Rathausfoyer

Altstadt 315, 84028 Landshut, https://landshut.de Begleitausstellung zum Haferlmarkt, 3.-13.9.26 Di-Do 13-17 Uhr, Fr-So 11-17 Bauherrenpreis der Stadt Landshut, 24.10.-1.11.26 Sa/So 13-17 Uhr, Mo-Do 14-17 Uhr

Rochuskapelle

Bauhofstr. 3d, 84028 Landshut, Mo-Sa 14-17 Uhr Linie – Lücke – Knoten, 11.9.-24.10.26 Bilder von Christine Rieck-Sonntag, Drahtskulpturen von Renate Haimerl Brosch

Röcklturm

Isarpromenade 2, 84028 Landshut, https://landshut.de, Do-So 13-17 Uhr und zusätzlich immer bei Biergartenbetrieb vor dem Röcklturm PETER S. PFITZNER – Die Andere Seite, 11.9.-4.10.26

Lenggries

Ehem. Prinz-Heinrich-Kaserne Lenggries

Gebirgsjägerstr. 15, 83661 Lenggries, www.kv-lenggries.de Mo-Fr 14-18 Uhr, Sa, So 10-18Uhr, Lange Nacht der Kunst: 26.9.26 Kunstwochen Lenggries – „Zwischen Welten“, 11.9.-4.10.26 Vernissage: Fr 11.9.26, 19 Uhr Zwischen Welten – wandern die Künstlerinnen und Künstler in der diesjährigen Ausstellung. Zu sehen sind: Skulpturen, Installationen, Performances, Malerei und Fotografie. Gastkünstler: Aravani Art Project, Jessica Iwansson, Katharina Lehmann, Ekatarina Zacharova, Agnes Fürst, Markus Elsner, Michael Glatzel, Matthias Wohlgenannt plus Mitglieder der Künstlervereinigung Lenggries e.V.

Gabriele Pöhlmann

M:ART ( 55 )


Bayern Lindau

Cavazzen Museum

Marktplatz 6, 88131 Lindau, museum@lindau.de www.kultur.lindau.de Picasso.Handmade: Lindau zeigt Arbeiten von Pablo Picasso im neuen Cavazzen Museum, bis 1.11.26 Mit „Picasso.Handmade“ kehren im Jahr 2026 die großen Sonderausstellungen der klassischen Moderne eindrucksvoll in das wiedereröffnete Cavazzen Museum im Herzen der Lindauer Insel zurück. Von Mai bis November widmet sich Lindau einem der einflussreichsten Künstler der Moderne – und zeigt Pablo Picasso ganz nah und unmittelbar. Rund 90 Werke – seltene Zeichnungen und Keramiken eröffnen einen neuen Blick auf das Werk des Künstlers und knüpfen zugleich an eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte an: Seit 2011 haben rund eine Million begeisterte Besucherinnen und Besucher die Lindauer Kunstausstellungen erlebt. Blick in die Ausstellung Picasso.Handmade – Zeichnungen und Keramiken, die bis 1. November im Cavazzen Museum Lindau zu sehen ist. Im Bild: Die Fotografie David Douglas Duncan, Pablo Picasso als Spanier, 1957 © Succession Picasso, Paris / VG Bild-Kunst, Bonn 2026. Foto: Christian Flemming

Kunstforum Hundertwasser in Lindau

Maximilianstr. 52, 88131 Lindau, museum@lindau.de www.kultur.lindau.de, täglich 10-18 Uhr Die Kunst der Vielfalt – Geheimnisse der Originalgrafik, bis 10.1.27 Wer 2026 die Bodenseeinsel Lindau besucht, kann im einzigartigen Kunstforum in die Bildwelten von Friedensreich Hundertwasser eintauchen, im neu eröffneten Cavazzen Museum auf Zeitreise gehen oder in der bemerkenswerten Sonderausstellung Picasso.Handmade Zeichnungen und Keramiken des Meisters der Moderne entdecken. Nur wenige Schritte vom Seehafen entfernt begeistert das einzigartige Kunstforum Hundertwasser mit jährlich wechselnden Ausstellungen zur Kunst des Ausnahmekünstlers Friedensreich Hundertwasser. Nach dem großen Erfolg im Eröffnungsjahr zeigt die aktuelle Ausstellung „Kunst der Vielfalt“ nun rund 80 Originalgrafiken des Künstlers – dazu Druckstöcke, Andrucke und Werkzeuge – Exponate, die der Öffentlichkeit so bislang nie präsentiert wurden.

Hundertwasser, 696A YELLOW LAST WILL, © 2026 Gruener Janura AG, GlarusCH

Ludwigsstadt

Deutsches Schiefertafelmuseum Ludwigsstadt

Lauensteiner Str. 44, 96337 Ludwigsstadt, Tel. 09263-974541 www.schiefertafelmuseum.de, Di-So 13-17 Uhr Schiefertafelproduktion – vom einfachen Hausgewerbe bis zur modernen industriellen Fertigung

Manching

kelten römer museum manching

Im Erlet 2, 85077 Manching, Tel. 08459-323730, info@museum-manching.de www.museum-manching.de, Mi-Fr 9:30-16 Uhr, Sa, So und Feiertage 10-17 Uhr vierSCHICHTIG. Kunst und Archäologie, bis 29.11.26 Das kelten römer museum präsentiert aktuelle Kunstwerke, die mit ganz unterschiedlichen Materialien und Techniken die faszinierende Wissenschaft der Archäologie aufgreifen. Beteiligt sind vier Künstlerinnen und Künstler aus der Region, die zumeist selbst in der Archäologie tätig sind bzw. waren. ( 56 ) M:ART Ausstellungsanzeiger 4.2026


Bayern Marktheidenfeld

Franck-Haus

Untertorstr. 6, 97828 Marktheidenfeld, Tel. 09391-81785 www.stadt-marktheidenfeld.de, Mi-Sa 14-18 Uhr, So und Feiertag 10-18 Uhr, Eintritt frei DIE LYRIK DER FORMEN, bis 6.9.26

Marktoberdorf

Künstlerhaus Marktoberdorf, Museum für zeitgenössische Kunst

Kemptener Str. 5, 87616 Marktoberdorf, Tel. 08342-918337 info@kuenstlerhausmarktoberdorf.de, www.kuenstlerhaus-marktoberdorf.de Di-Fr 15-18 Uhr, Sa, So 14-18 Uhr 48. Ostallgäuer Kunstausstellung 2026, 29.10.26-10.1.27 Die jährlich stattfindende Kunstausstellung der Stadt Marktoberdorf genießt nicht nur regional einen besonderen Stellenwert und hohes Ansehen. Künstlerinnen und Künstler aus Bayerisch Schwaben erhalten die Möglichkeit, sich einem größeren Publikum in einem musealen Rahmen vorzustellen. Eine besondere Rolle spielt die Auseinandersetzung mit der einzigartigen Architektur des Künstlerhauses. Im Zusammenspiel mit dem Gebäude entfaltet Kunst eine sehr individuelle, ortsspezifische, manchmal überraschende Intensität und bildet ganz neue, ungewohnte Spannungsfelder. Für diese namhafte und bedeutende Auswahl an zeitgenössischer bildender Kunst wurden auch in diesem Jahr von einer hochkarätig besetzten Jury drei Kunstpreise ausgelobt: Der Johann-Georg-Fischer-Kunstpreis der Stadt Marktoberdorf (3.000 Euro), der Sonderpreis der Franz Schmid Stiftung (2.500 Euro) sowie der Familie Paul Breitkopf-Preis (2.000 Euro).

Michael Of, „Lust auf Grün: Gurkenglas“, Foto: Michael Of (Ausstellung 2025)

Memmingen

MEWO Kunsthalle

Bahnhofstr. 1, 87700 Memmingen, Tel. 08331-850-1440 info@mewo-kunsthalle.de, www.mewo-kunsthalle.de, Di-So, Feirtage 11-17 Uhr Jochen Mühlenbrink: Doch, bis 1.11.26 Zuhause – Eine interaktive Familienausstellung, bis 25.4.27

Miesbach

Kunstgalerie im Kulturzentrum Waitzinger Keller Miesbach

Schlierseer Str. 16, 83714 Miesbach, Tel. 08025-7000-0 info@waitzinger-keller.de, www.waitzinger-keller.de Mo-Fr 9-13 Uhr, Do 14-16 Uhr und bei Saalveranstaltungen, Eintritt frei Karl Witti – Sehnsucht nach Arkadien, 2.10.-30.10.26 Karl Witti (1947-2022) war ein bedeutender Zeichner, Kunst- und Theatermaler. In Miesbach aufgewachsen, studierte er von '67 bis '72 an der Akademie der Bildenden Künste in München. Eine beamtete Stellung als Zeichenlehrer an der Holzbildhauerschule in Oberammergau quittierte er schon bald, um freischaffend zu arbeiten. Im Brotberuf wirkte er als Theatermaler, u. a. für das Residenztheater München und die Passionsspiele in Oberammergau. Karl Wittis Bilder kombinieren virtuose Naturstudien mit Zukunftsvisionen von einem postindustriellen Arkadien im Kontext von Naturzerstörung und Klimawandel. Ein Hauptmotiv ist die Rückeroberung der technischen Zivilisation durch die sanfte und lautlose Kraft der Vegetation.

Karl Witti, „Herr Kafka und ich auf der Reise durch das neue Land der Apachen“

M:ART ( 57 )


Bayern Kunstgalerie im Kulturzentrum Waitzinger Keller Miesbach

Schlierseer Str. 16, 83714 Miesbach, Tel. 08025-7000-0 info@waitzinger-keller.de, www.waitzinger-keller.de Mo-Fr 9-13 Uhr, Do 14-16 Uhr und bei Saalveranstaltungen, Eintritt frei 120 Jahre Museum Miesbach – Erlesenes, 13.11.-30.12.26 Wie feiert ein Museum, das keine festen Ausstellungsräume hat? Das Heimatmuseum Miesbach wurde 1906 von Bürgern gegründet und 1926 von der Stadt Miesbach übernommen. Stets waren es bemerkenswerte Menschen, die dem Museum Leben einhauchten und die Geschicke Miesbachs durch Jahrzehnte prägten. In der Ausstellung „Erlesenes“ präsentiert Kurator Alexander Langheiter eine Fülle an Porträts aus dem Bestand, die eine spannende Zeitreise durch die wechselvolle Geschichte bieten – wie die Maxlrainer Grafen, die Familie Waitzinger, die Väter der weltweit Ersten Stromübertragung. Lyrikerin Isabella Heller hat sich von zwölf Exponaten aus dem Depot literarisch inspirieren lassen: Ihre Texte fegen den sprichwörtlichen Staub der Geschichte weg, um die Lust auf eine Auseinandersetzung mit der Geschichte von Miesbach neu zu entfachen.

Raimund Jäger, „Das Barlamend“, 1910

Rathaus der Stadt Miesbach

Rathausplatz 1, 83714 Miesbach, Tel. 08025-283-0, heimatmuseum@miesbach.de Mo 9-12 Uhr und 14-16 Uhr, Di 9-12 Uhr und 14-16 Uhr sowie 17-19 Uhr, Do 9-12 Uhr und 15-18 Uhr, Fr 9-12 Uhr, Sa 9-11 Uhr Eine Miesbacher Wunderkammer, 5.-30.10.26 Wunderkammern sind die Vorläufer der heutigen Museen – in ihnen wurde Erlesenes, Wundersames und Kurioses ausgestellt. Ein Ort zum Wundern und Staunen! Das Konzept einer Wunderkammer entstand bereits im Spätmittelalter und ist der Vorläufer der heutigen Museen. Auch das Heimatmuseum Miesbach hat seinen Vorläufer in einer Art Wunderkammer: Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts wurden im Rathaus besondere Exponate gesammelt und auf Wunsch gezeigt – als bedeutendstes Stück etwa die „Gotzinger Trommel“. Diese Sammlung war der Grundstock des 1906 eröffneten Museums. In der Ausstellung wird mit kuriosen Gegenständen aus dem reichen Bestand eine Wunderkammer gestaltet. Dazu sehen Sie spektakuläre Leihgaben von Privat, etwa ein Stück des Leichenhemdes von König Ludwig II. Infos zu Führungen und Sonderevents unter www.miesbach.de

Gotzinger Trommel

Miltenberg

Museum Stadt Miltenberg

Hauptstr. 169-175, 63897 Miltenberg, Tel. 09371-668504 museum-miltenberg.de, bis 31. Okt.: Di-So 11-16 Uhr, ab 1. Nov.: Mi- So 11-16 Uhr Ursula Jüngst. Auf der Suche nach dem Horizont, bis 14.1.27 Museen Stadt + Burg Miltenberg ( 58 ) M:ART Ausstellungsanzeiger 4.2026


Bayern Mittenwald

Geigenbaumuseum Mittenwald

Ballenhausgasse 3, 82481 Mittenwald, Tel. 08823-2511 www.geigenbaumuseum-mittenwald.de Di-So 10-17 Uhr (Hauptsaison), 11-16 Uhr (Nebensaison), Mo geschlossen Kuratorenführungen finden jeden ersten Sonntag im Monat um 14:30 Uhr statt. Sonderausstellung „Der Stein, der brennt und heilt. Ölschieferbergbau im Karwendel“, bis 6.1.27 Kämpfende Riesen, brennende Steine und Dinosaurier im Karwendel! Die Schau präsentiert erstmals die faszinierende Geschichte des Ölschieferbergbaus vom sagenhaften Ursprung des Gesteins über die spektakuläre geologische Entstehung bis hin zum heutigen Abbau des Ölschiefers. Zu sehen sind bspw. versteinerte Fische und ein Stolleneingang. Eindrucksvoll ist die sinnliche Inszenierung: Klänge aus dem Stollen verweisen auf den Bergbau, der eigentümliche Geruch des Steinöls liegt in der Luft und ist an der Riechstation besonders stark und eine haptische Station zum Erspüren des Gewichts verweist auf die geologisch spannende Zusammensetzung des leichten Gesteins.

Stollenmundloch in der Ausstellung. Foto: Geigenbaumuseum

Münsing

Praxis Hausärzte

Degerndorferstr. 2, 82541 Münsing, Tel. 08177-9985795 (Künstlerin) petra@artepetra.net, artepetra.net, Mo-Fr 8-12 Uhr, Mo-Do 15:30-18 Uhr Fotokunst „WASSER“, bis 28.2.27 Ein Lebensquell mit tausend Gesichtern: BLAUES GOLD. Es perlttropftquilltrauschtplätschertfließtströmtbrandetflutetdampftklirrtglitzert. WASSER kann reinigen, inspirieren, motivieren, trösten, Seele streicheln, Kraft geben und sogar heilen. Und WASSER erzählt Geschichten. Spiegelungen kreieren scheinbar grafische Tableaus. Eis verwandelt sich in Juwelen. Und WASSER hinterlässt Spuren – in und außerhalb von uns. Es kann unsere Emotionen beeinflussen und ganze Landschaften umgestalten.

Petra Bauer-Wolfram, „Blaue Stunde"

Petra Bauer-Wolfram, „Eisjuwelen"

Murnau am Staffelsee

Kunstverein Murnau e.V.

Galerie am Gabriele-Münter-Pöatz, Burggraben 4, 82418 Murnau mail@kunstverein-murnau.de, www.kunstverein-murnau.de Mi-Fr 14:30-17 Uhr, Sa 11-14 Uhr Irmgard Lange Redinger – Sandkunst, bis 5.9.26 Ludmilla Stepánek – Malerei, 11.9.-26.9.26 Sabine Felmeier-Langer, Objektkunst-Fotografie, Okt. 26 Murnauer Miteinander: Kinder malen ihre Eindrücke nach dem Besuch eines Theaterstücks, 27.-30.10.26 Leonore Maria Pflanzer – Malerei, 6.-28.11.26

Münter-Haus

Kottmüllerallee 6, 82418 Murnau am Staffelsee www.muenter-stiftung.de, tägl. außer Mo 14-17 Uhr Zu Gast bei Gabriele Münter – 32 Gemälde und Fotografien Franz Marc, Alexej von Jawlensky, Marianne von Werefkin, August Macke und Arnold Schönberg – sie alle kamen zu Gabriele Münter zu Besuch nach Murnau. Das hübsche blau-weiße Haus an der Kottmüllerallee mit Blick auf den Zwiebelturm der Kirche und das Schloss hat Kunstgeschichte geschrieben. Das Münter-Haus ist vom 17. November bis 1. Dezember 2026 wegen Vorbereitungen für die kommende Ausstellung geschlossen. M:ART ( 59 )


Bayern Schloßmuseum Murnau

Schloßhof 2-5, 82418 Murnau am Staffelsee, Tel. 08841-476207 schlossmuseum@murnau.de, www.schlossmuseum-murnau.de Di-So 10-17 Uhr, Mo geschlossen, an Feiertagen geöffnet Die fabelhaften Alben des Alfred Mayer – Freund und Mäzen des Blauen Reiter bis 8.11.26 Alfred Mayer war als Kunstschriftsteller, Theaterkritiker und Sammler eng vernetzt mit den Künstlern des Blauen Reiter. In seinen Gästebüchern verewigten sich Kulturschaffende der Theater- und Literaturszene. Im Kinder-Gästebuch von Mayers Tochter gaben sich die Künstler besondere Mühe: Eintragungen u. a. von Marianne von Werefkin, Georg Schrimpf und Helmuth Macke nehmen Bezug auf die Erlebniswelt des Kindes. Um diese Alben herum zeigt das Schloßmuseum Murnau nun eine Ausstellung über den Sammler und Mäzen. Bereichert um verdichtende Leihgaben, rückt die Sonderausstellung einen faszinierenden Menschen ins Rampenlicht, der der Forschung bislang weitgehend verborgen geblieben ist.

Alexej von Jawlensky, „Spanisches Mädchen“ 1912, Öl auf Karton, Privatsammlung Fotograf: Wynrich Zlomke

Paul Klee, „Stillleben mit Distelblüte“, 1919, 104, Öl auf Karton, Privatsammlung

Neuburg an der Donau

Residenzschloss

86633 Neuburg a. d. Donau, Tel. 0171-8155855, isabel.patel@gmx.de www.mutzumhut.de, Fr 17-21 Uhr, Sa 10-20 Uhr, So 10-19 Uhr 27. Mut zum Hut, 11.-13.9.26 Sa 12.9.26, 15 Uhr: Große Modenschau So 13.9.26, 14 Uhr: Große Modenschau Ein inspirierendes Wochenende voller außergewöhnlicher Mode, traumhaftem Schmuck und faszinierenden Hüten. Unter dem diesjährigen Motto „Farbe bekennen“ erwarten die Besucher*innen kreative Kollektionen, einzigartige Designs und viele besondere Entdeckungen.

Neuburg am Inn

Landkreisgalerie Schloss Neuburg am Inn Am Burgberg 5, 94127 Neuburg am Inn www.landkreis-passau.de, Di-So 11-17 Uhr The Spirit of Nature, 6.9.-8.11.26 Eröffnung: So 6.9.26, 11 Uhr

Neumarkt i.d.OPf.

Kunstkreis Jura

Foyer Reitstadel und Festsäle der Residenz Residenzplatz 3 und 7, 92318 Neumarkt i.d.OPf., Tel. 09181-460469 www.kunstkreis-jura.de, Mi-So 14-17 Uhr, Eintritt frei Ausstellung der Mitglieder 2026 – Malerei, Grafik, Zeichnung, Skulptur 24.10.-22.11.26, Eröffnung: Fr 23.10.26, 19 Uhr Die Mitgliederausstellung des Kunstkreises Jura ist jedes Jahr ein Höhepunkt im Kunstkalender der Region. Sie zeigt die beeindruckende Vielfalt kreativer Ausdrucksformen unserer Mitglieder und lädt ein, die lokale Kunstszene aus nächster Nähe zu erleben. Ob Malerei, Grafik, Zeichnung oder Skulptur – die Ausstellung vereint unterschiedlichste künstlerische Handschriften und Perspektiven. Jedes Werk erzählt von einer ganz persönlichen Sicht auf die Welt und spiegelt die Vielfalt an Ideen, Stilen und Emotionen wider, die unseren Kunstkreis prägen. Während der Vernissage wird traditionell die/der Atelierförderpreisträger/-in durch eine externe Jury bekannt gegeben. In diesem Jahr stammt die Jahresgabe vom Preisträger 2025, Objektkünstler Stefan Stock. Sie kann auch von Gästen erworben werden.

Stefan Stock, Quelle: Teresa Wiechova

( 60 ) M:ART Ausstellungsanzeiger 4.2026

„Jahresgabe 2026“, Foto: Stefan Stock


Bayern Museum Lothar Fischer

Weiherstr. 7 a, 92318 Neumarkt i.d.OPf., Tel. 09181-510348 www.museum-lothar-fischer.de, Mi-Fr 14-17 Uhr, Sa, So 11-17 Uhr Veronika Hilger. Lothar-Fischer-Preis 2025, bis 11.10.26 Der Lothar-Fischer-Preis 2025 ging an die 1981 in Prien am Chiemsee geborene Künstlerin Veronika Hilger, die in München lebt und arbeitet. In den letzten Jahren erweiterte sie ihr malerisches Schaffen um plastische Arbeiten, die durch ihre organische Form und eine ganz eigene Farbigkeit bestechen. Stets treten die vielgestaltigen, glasierten Keramiken in einen spannungsreichen Dialog mit den oftmals surreal wirkenden Malereien. Sockel, Farbauftrag, Raum und Betrachtende sind dabei immer als Einheit zu begreifen. Veronika Hilgers Ausstellung mit rund 50 Arbeiten liefert einen nachhaltigen Beitrag zur zeitgenössischen bildnerischen Kunst.

Blick in die Ausstellung im Museum Lothar Fischer, Foto: Andreas Pauly

Neu-Ulm

Edwin Scharff Museum

Kunstmuseum & Kindermuseum Neu-Ulm, Petrusplatz 4, 89231 Neu-Ulm Tel. 0731-70502555, www.edwinscharffmuseum.de Di-Mi 13-17 Uhr, Do-Fr 13-18 Uhr, Sa, So, Feiertag 10-18 Uhr ERNST BARLACH. FACETTEN DER LIEBE, bis 4.10.26 Das Thema Liebe beschäftigte den Bildhauer, Zeichner und Autor Ernst Barlach (1870-1938) sein Leben lang intensiv – privat wie auch in seinen plastischen und grafischen Werken. Für ihn war die Liebe als grundlegende menschliche Emotion weit mehr als die Beziehung eines konventionellen Paares, wie das Edwin Scharff Museum in einer neuen Sonderausstellung zeigt.

Nürnberg

Akademie Galerie Nürnberg

Hauptmarkt 29, 90403 Nürnberg, Tel. 0911-9404 234 galerie@adbk-nuernberg.de, http://schmuckundgeraet.de/info Mi 19-22 Uhr, Do-Sa 14-19 Uhr, So 11-19 Uhr Die Klasse Schmuck und Gerät stellt aus (AdBK Nürnberg), 11.-15.11.26 Eröffnung: Mi 11.11.26, 19 Uhr Der Krug. Die Tischdecke. Der Stock. Alle drei Objekte können als handlungs- und körperbezogene bzw. handlungs -und körperweisende Objekte eingesetzt und gelesen werden. Die Klasse für Klasse für Schmuck und Gerät der AdBK Nürnberg setzt sich mit der Möglichkeit dieser tragenden Rolle der jeweiligen Objekte auseinander. Jedes der Objekte kann eine spezifische Handlung (Handlungsablauf), eine spezifische Haltung oder Begegnung hervorrufen und somit im Umgang, dem Gebrauch und in der Begegnung damit eine tragende Rolle einnehmen.

Ateliertage für angewandte Kunst Nürnberg

mail@einblick-in-progress.info, www.einblick-in-progress.info Instagram: einblick_in_progress, Fr/Sa 11-19 Uhr, So 11-17 Uhr EINBLICK IN PROGRESS 2026, 13.-15.11.26 Die „Ateliertage für angewandte Kunst Nürnberg“ finden in diesem Jahr zum 21. Mal statt und werden mit dem Titel „Einblick – in progress“ unter neuer Organisation weitergeführt. Im Rahmen dieser dezentralen Veranstaltung öffnen die Teilnehmenden an über 20 Standorten ihre eigenen Ateliers, präsentieren aktuelle Arbeiten und erweitern das Programm mit geladenen Gastkünstler*innen. Der Fokus liegt auf herausragender handwerklicher und künstlerischer Qualität sowie auf einer Vielfalt an Arbeiten aus der angewandten Kunstszene und deren freiem, experimentellem Umgang. Gezeigt werden Exponate aus den Bereichen Schmuck und Gerät, Keramik, Glas, Textil und Metall.

Markus Marschmann, „Cerebral N°72“, Studioglas, 2024, Foto: Markus Marschmann

Sabine Steinhäusler, „Metamorphose“, Brosche, Silber, Perlmutt, 2026, Foto: Paul Müller

M:ART ( 61 )


Bayern Germanisches Nationalmuseum

Kartäusergasse 1, 90402 Nürnberg, Tel. 0911-13310, info@gnm.de, www.gnm.de Di, Do-So 10-18 Uhr, Mi 10-20:30 Uhr BEHAIM-GLOBUS im GNM ist UNESCO-WELTERBE! GENIE, IDOL, STAR. Verehrung im 19. Jahrhundert, bis 6.9.26 BODY. ASPEKTE DES KÖRPERLICHEN. Werke aus der Stiftung Spengler 15.10.26-11.4.27 Die Ausstellung führt in die Blütezeit der Genie-Verehrung und in die Anfangsphase des modernen Starkults zwischen dem Ende des 18. Jahrhunderts bis um 1910.

Kunsthalle Nürnberg im KunstKulturQuartier

Lorenzer Str. 32, 90402 Nürnberg, Tel. 0911-2312853 kunsthalle@stadt.nuernberg.de, www.kunsthalle.nuernberg.de Di, Do-So 11-18 Uhr, Mi 11-20 Uhr ibid. 30 Positionen aktueller Malerei, bis 4.10.26 Andreas Oehlert. Paper Moon, 31.10.26-14.2.27 Mit der Einzelausstellung Paper Moon von Andreas Oehlert präsentiert die Kunsthalle Nürnberg einen der bedeutendsten Künstler der Region, dessen Arbeiten durch inhaltliche Präzision und hoch ästhetische Formensprache überzeugen. Ob Zeichnungen, Fotoarbeiten, Installationen oder Skulpturen, stets eröffnen seine Werke überraschende Perspektiven und verwandeln den Raum in ein Erlebnis zwischen Realität und Imagination. Die Ausstellung Paper Moon ist eine Einladung an Andreas Oehlert, neue Arbeiten zu schaffen und installativ mit den Räumen der Kunsthalle Nürnberg umzugehen. Neben einer Auswahl seiner über Jahre entstandenen außerordentlichen Aquarelle wird der Künstler speziell für diesen Anlass zahlreiche neue Werke entwickeln.

Andreas Oehlert, „Für D. (9)“, 2025 Aquarell auf Papier, 74 x 54 cm

Andreas Oehlert, „Für D. (5)“, 2025 Aquarell auf Papier, 74 x 54 cm, © VG BildKunst, Bonn 2026; Fotos: Annette Kradisch

Kunsthaus im KunstKulturQuartier

Königstr. 93, 90402 Nürnberg, Tel. 0911-23114678 kunsthaus@stadt.nuernberg.de, www.kunstkulturquartier.de/kunsthaus Di, Do-So 11-18 Uhr, Mi 11-20 Uhr, Mo geschlossen Kunstpreis der Nürnberger Nachrichten 2026, bis 6.9.26 Jamel Shabazz – New York Moves, 24.10.26-17.1.27 Eröffnung: Fr 23.10.26, 19 Uhr Eine Kooperation mit dem Museum für Photographie Braunschweig. Die Fotografien von Jamel Shabazz richten ihren Blick auf Menschen aus Communities of Color in New York City. Mit kraftvollen und zugleich sensiblen Porträts dokumentiert Shabazz unterschiedliche Aspekte ihrer Lebensrealitäten und sozialen Zusammenhänge. Seine Fotografien strahlen hohe Empathie und Nähe aus. Sie überraschen mit außergewöhnlichen Bildmomenten im Stadtraum und zeigen, wie wichtig diese öffentlichen Orte für die von ihm vorgestellten Personen sind. Shabazz’ Arbeiten zeugen von einer tiefen Wertschätzung gegenüber seinen Protagonist*innen. In Verbindung mit Jugendund Musikbewegungen wie Hip-Hop, Tanzformen wie Breakdance sowie modischen Ausdrucksformen in der Streetwear- und Graffitiszene haben sie nachhaltige kulturelle Kontexte geschaffen und entscheidend geprägt. Shabazz’ Fotografien sind oftmals der Ursprung heutiger Streetwear Mode.

Jamel Shabazz, „Fly Girl“, Brownsville, Brooklyn, NYC 1980, © Jamel Shabazz, courtesy Galerie Bene Taschen, Cologne

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Bayern Kunstvilla im KunstKulturQuartier

Blumenstr. 17, 90402 Nürnberg, Tel. 0911-23115893 kunstvilla@stadt.nuernberg.de, www.kunstvilla.org Di, Do-So 11-18 Uhr, Mi 11-20 Uhr, Mi 18-20 Uhr Eintritt frei, Mo geschlossen Charakterköpfe – Colditz | Gerling | Güdü | Kim | Knaupp | Sampil | Vornberger bis 18.10.26 Den Kopf frei oder einen eigenen Kopf haben, den Kopf verlieren, etwas aus dem Kopf wissen – unzählig sind die Redewendungen rund um den menschlichen Kopf. Die Gruppenausstellung „Charakterköpfe“ widmet sich einem der ältesten und zugleich wandelbarsten Motive der Kunst. Während das klassische Porträt an Ähnlichkeit und Repräsentation gebunden ist, stellt sich heute – im Zeitalter von Selfies und pluralen Identitäten – die Frage nach dem Individuum auf neue Weise. Christine Colditz, Christoph Gerling, Fatma Güdü, Sejin Kim, Werner Knaupp, Dashdemed Sampil und Franz Vornberger nutzen das Motiv des Kopfes, um Formfindung, Existenzfragen, Schönheitsideale und Gender-Aspekte zu reflektieren.

Franz Vornberger, „Engel“, 2008 Sammlung Kunstvilla Foto: Kunstvilla/Annette Kradisch

Kunstraum Sterngasse

Hintere Sterngasse 25/27, 90402 Nürnberg, Tel. 0911-224149 www.kunstraum-sterngasse.de Kunstautomat Sterngasse 52. Staffel, bis 2.12.26 Kunst im Format einer Zigarettenschachtel Beteiligte Künstler: Anna Bien, Lore Barthel, Katja Wunderling, Thao Lam, EvaMaria Wawatscheck, Maria Hößle-Stix, Birgit Bossert, Christof Zirkelbach, Pablo Lira-Olmo, Winfried Baumann

Museen der Stadt Nürnberg

Hirschelgasse 9-11, 90403 Nürnberg, Tel. 0911-231-5421 museen@stadt.nuernberg.de, museen.nuernberg.de

Albrecht-Dürer-Haus

Albrecht-Dürer-Str. 39, 90403 Nürnberg, Tel. 0911-231-2568 albrecht-duerer-haus.de, Di-So 10-18 Uhr Original Dürer! Briefe aus Venedig – Featuring Bogi Nagy, bis 4.10.26 Original Dürer! Die Eisenradierungen, 16.10.26-14.2.27 In der Reihe „Original Dürer!“ kommen Besucherinnen und Besucher mehrmals im Jahr in den Genuss originaler Druckgrafik des großen Nürnberger Meisters. Aus den Beständen der Grafischen Sammlung sind im Grafischen Kabinett des Albrecht-Dürer-Hauses diesmal alle sechs Eisenradierungen Albrecht Dürers zu sehen: Diese zwischen 1515 und 1518 entstandenen Radierversuche unterscheiden sich durch ihren experimentellen Charakter deutlich von Dürers Kupferstichen – mit freier Hand und ornamentaler Strichführung schuf er expressive und ungewohnte Bilder. Seine Radierungen gelten als frühe autonome Beispiele des damals neuen Ätzverfahrens in der Tiefdrucktechnik. Die vergleichsweise niedrigen Auflagen machen Dürers Radierungen heute zu wahren Raritäten.

Grafische Sammlung der Stadt Nürnberg

Dokuzentrum Reichsparteitagsgelände

Bayernstr. 110, 90478 Nürnberg, Tel. 0911-231-7538 dokuzentrum-nuernberg.de, Mo-Fr 9-18 Uhr, Sa und So 10-18 Uhr Nürnberg und die Reichsparteitage, bis 3.11.26 Die neue Dauerausstellung im Probebetrieb

M:ART ( 63 )


Bayern Memorium Nürnberger Prozesse / Cube 600

Bärenschanzstr. 72, 90429 Nürnberg, Tel. 0911-231-28614, memorium-nuernberg.de November bis März: Mi-Mo 10-18 Uhr, April bis Oktober: Mo, Mi, Do, Fr 9-18 Uhr, Sa und So 10-18 Uhr Der Volksgerichtshof 1934-1945. Terror durch „Recht“, bis 27.9.26 Ort: Cube 600, Fürther Str. 104, 90429 Nürnberg, direkt gegenüber dem Memorium

Museum Industriekultur und Schulmuseum

Äußere Sulzbacher Str. 62, 90491 Nürnberg Tel. 0911-231-3875, museum-industriekultur.de Das Museum Industriekultur ist umbaubedingt voraussichtlich bis Sommer 2027 geschlossen.

Spielzeugmuseum

Karlstr. 13-15, 90403 Nürnberg, Tel. 0911-231-3164 spielzeugmuseum-nuernberg.de, Di-Fr 10-17 Uhr, Sa und So 10-18 Uhr Games-Geschichte(n). Vom Gesellschaftsspiel zum Computerspiel (und zurück) verlängert bis 21.1.27 Ausstellung des Deutschen Spielearchivs Nürnberg in Kooperation mit der Universität zu Köln Die Ausstellung greift die großen Erzählungen der Games-Geschichte auf, die von rasantem technischen Fortschritt handeln und die Erfolgsstory einer globalen Industrie nachzeichnen. Sie beleuchtet außerdem Irr- und Umwege, Hybride und Missing Links sowie Parallelen zu anderen Mediengeschichten. Ebenso vermittelt sie einen spannenden Einblick in die Forschungsarbeit der Game Studies. Zu sehen sind unter anderem Objekte aus dem Kosmos von „Tetris“ und „Super Mario“, die überraschend analog und physisch sind. Im Mittelpunkt stehen dabei Wechselspiele zwischen Computer- und Gesellschaftsspielen: Figuren, Themen, technische Materialitäten, aber auch Motivik und Geschlechterbilder in Spielen. So wird deutlich: Jede Perspektive erzählt andere Geschichten des (Computer-)Spiels.

Institut für Medienkultur und Theater der Universität zu Köln

Stadtmuseum im Fembo-Haus

Burgstr. 15, 90403 Nürnberg, Tel. 0911-231-2595, stadtmuseum-fembohaus.de Di-Fr 10-17 Uhr, Sa und So 10-18 Uhr Und wenn alles besser wäre … Eine Geschichte der Nürnberger Utopien, bis 18.10.26

Oberammergau

Oberammergau Museum

Dorfstr. 8, 82487 Oberammergau, Tel. 08822-32440 museum@gemeinde-oberammergau.de, www.oberammergaumuseum.de Di-So 10-17 Uhr, an gesetzlichen Feiertagen auch Mo geöffnet Die verschlungenen Wege des Glücks – Melchior Schedler (*1936 in Oberammergau) Bühnenbildner, Autor und Maler, bis 13.9.26 Melchior Schedler wurde 1936 in Oberammergau geboren. Er war national und international als Bühnenbildner und Ausstellungsgestalter tätig, zudem als Theaterkritiker und Autor von Bühnenstücken und Hörspielen – 1987 kürte der SR „Cordoba oder die Kunst des Badens“ zum Hörspiel des Jahrzehnts. Seit seinem 60. Lebensjahr erschafft er farbintensive, ausdrucksstarke Ölbilder und Materialcollagen in surrealistischer Manier. In diesen finden sich häufig dicht verwobene Zitate aus Kunst, Literatur, Geschichte und Politik, die sich zu figürlichen Neuschöpfungen formieren. Anlässlich seines 90. Geburtstags gibt das Oberammergau Museum einen Einblick in das kreative Werk eines scharfsinnigen und kritisch hinterfragenden, jedoch auch stets poetischen Denkers.

Melchior Schedler, „Die verschlungenen Wege der Erinnerung, Die verschlungenen Wege des Glücks oder Das letzte Schiff geht um 10 Uhr“, Triptychon, 2008, Öl auf Leinwand 92 x 102 cm, Oberammergau Museum

( 64 ) M:ART Ausstellungsanzeiger 4.2026


Bayern Oberstdorf

Galerie Oberstdorf im Trettachhäusl

Oststr. 39, neben der Nebelhornbahn, 87561 Oberstdorf www.galerie-oberstdorf.de, Instagram: galerieoberstdorf GEN Z meets GEN Alpha, bis 6.9.26, tägl. 14-18 Uhr Junge Künstler ab 14 J. aus dem Allgäu und Dornbirn, im Gymnasium Dornbirn: 14.-28.9.26 „eigenwillig zart“ – Gabriele Renz, Gabriele Rehling, Malerei und Fotografie 10.-24.10.26, tägl. 14-18 Uhr 10 Jahre Galerie Oberstdorf – wo Kunst und Mensch sich begegnen, 19.9.-4.10.26 tägl. 13-17 Uhr, Jubiläumsfest: 19.-20.9.26 mit zwei Bands. Malerei, Skulptur und Glaskunst von Magdalena Nothaft, Lucie Albrecht, Jürgen Welker und Gregor Doc Davids Die Galerie Oberstdorf feiert ihr 10-jähriges Bestehen im denkmalgeschützten Trettachhäusl, idyllisch gelegen direkt neben der Nebelhornbahn. Seit einem Jahrzehnt steht sie für Kunst, die überrascht, inspiriert und nachhaltig überzeugt. In besonderer Atmosphäre begegnen sich hier Künstlerinnen, Künstler und Besucher auf Augenhöhe. Die Galerie ist mehr als ein Ausstellungsort – sie ist ein lebendiger Raum für Austausch, Dialog und Begegnung. Kunst wird hier zur verbindenden Kraft, die Menschlichkeit sichtbar macht und neue Perspektiven eröffnet. Ein Ort, an dem Kreativität Brücken baut und Gemeinschaft entsteht.

Galerie Oberstdorf neben der Nebelhornbahn, Foto: Magdalena Nothaft

Passau

Galerie Eva Priller

Kleine Messergasse 1/Höllgasse, 94032 Passau, Tel. 0160-5764313 e.priller@aol.com, www.roterwolfimnebel.wordpress.com, Do 15-18 Uhr Heinroth, Priller, Thuringer, 2.9.-2.10.26, Eröffnung: Mi 2.9.26, 14 Uhr Malerei, Collage, Fotomontage; zusätzliche Öffnungszeiten: Mi, Do 14-18 Uhr BEATRICE Pohlus – Spiegelungen, 3.-31.10.26 Malerei Rut Kohn – „Narben“, 5.-26.11.26, Eröffnung: Do 5.11.26, 15 Uhr Buntstift auf Sperrholz

Museum Moderner Kunst Wörlen

Bräugasse 17, 94032 Passau, Tel. 0851-3838790, info@mmk-passau.de www.mmk-passau.de, Di-So 10-18 Uhr Zu schön, um wahr zu sein! Kitsch und Pop aus der Sammlung Klewan, bis 18.10.26 Kitsch gehört zu den umstrittensten Begriffen der Kunstgeschichte. Kaum ein Wort wird so häufig verwendet – und zugleich so selten genau erklärt. Was für die einen rührend und schön ist, wirkt auf andere übertrieben, sentimental oder banal. Die von Dr. Marion Bornscheuer kuratierte Ausstellung geht anhand von fast 200 Exponaten der Frage nach, warum bestimmte Bilder starke Gefühle auslösen und weshalb gerade diese Emotionalität oft als „Kitsch“ bezeichnet wird. Ausgangspunkt ist die renommierte Sammlung Klewan, die sich seit vielen Jahren mit Motiven der Alltagskultur und populären Bildformen beschäftigt. Ein Teil der Ausstellung führt in die Bildwelt des 19. Jahrhunderts, als Bilder vor allem für Wohnzimmer oder öffentliche Räume entstanden und gesellschaftliche Werte vermitteln sollten. Die Ausstellung verfolgt diese Bildkultur bis ins 20. Jahrhundert und zur Pop Art. Künstler wie Christian Ludwig Attersee greifen Elemente des Kitsches bewusst auf und machen die Grenze zwischen Kitsch und Kunst selbst zum Thema. Schätze entdecken – Werke aus der Sammlung (Dauerausstellung) Neue Schätze – Schenkungen im Fokus, bis 1.11.26 Best of: 40 Jahre ZF Kulturstiftung, 31.10.26-24.1.27

Ernst Bosch, „Waldnymphe und Rabe“ um 1890, Öl auf Leinwand, © Sammlung Klewan

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Bayern Penzberg

Museum Penzberg – Sammlung Campendonk

Am Museum 1, 82377 Penzberg, Tel. 08856-813480 museum@penzberg.de, www.museum-penzberg.de Mi-So 10-17 Uhr, Begleitprogramm siehe Homepage Das Ende als Anfang. Bernd & Hilla Becher im Dialog mit Penzberg, bis 18.10.26 Ein Moment, der alles veränderte: Die Schließung des Bergwerks am 30. September 1966 löste in Penzberg einen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und städtebaulichen Wandel aus. Oberflächlich gibt es heute nur wenige Hinweise auf die Bergbau-Vergangenheit. Bernd und Hilla Becher (1931–2007, 1934–2015) machten eben diese Industrielandschaften, verschwindende Orte, zu ihrem Lebensthema. Mit präzisem Blick und unverwechselbarer Bildsprache schufen sie ein fotografisches Gedächtnis der Industriezeit. Im Museum Penzberg – Sammlung Campendonk begegnen ihre Arbeiten nun einer Stadt, deren Geschichte selbst untrennbar mit dem Bergbau verbunden ist.

Bernd und Hilla Becher, Förderturm Bergwerk Zolder, Belgien, B1991/285 1991 © Estate Bernd & Hilla Becher represented by Max Becher

Bernd und Hilla Becher, Zeche Rosenblumendelle, Mülheim Ruhrgebiet, D 1966, Stiftung Ann und Jürgen Wilde, Bayerische Staatsgemäldesammlungen © Estate Bernd & Hilla Becher represented by Max Becher

Pfaffenhofen a.d. Ilm

Galerie kuk44

Auenstr. 44, 85276 Pfaffenhofen a.d. Ilm, Tel. 08441-4007699 www.galeriekuk44.de, Di, Sa 10-13 Uhr, Do, Fr 15-18 Uhr u.n.V. Zukunft braucht Herkunft – Duo-Ausstellung mit Bettina Kiebler und Karolin Schumann, bis 19.9.26

Pfarrkirchen

Altes Rathaus

Stadtplatz 1, 84347 Pfarrkirchen, www.pfarrkirchen.de, www.bbk-niederbayern.de Do-So, Feiertag 15-18 Uhr, Eintritt frei Jahresausstellung 2026: 30 x 30 x 30, 12.9.-25.10.26 Künstler des BBK Niederbayern (s. Anzeige S. 3)

Hans-Reiffenstuel-Haus

St.-Rémy-Platz 1, 84347 Pfarrkirchen, www.pfarrkirchen.de Do-So, Feiertage 15-18 Uhr, Eintritt frei Renate Selmayr & Thomas Bindl – Resonanzen, 28.11.26-6.1.27 Malerei – Druckgrafik – Objekte (s. Anzeige S. 3)

Polling

Dream House Polling

Georg-Rückert-Str. 1, 82398 Polling, Tel. 0881-417718 www.regenbogenstadl.de, Sa 15-18 Uhr, So 13-19:30 Uhr Stiftung Klang.Licht.Raum – Dream House Polling Das „Dream House Polling“ öffnet immer samstags von 15.00 bis 18.00 Uhr mit „Raga Sundara in Imagic Light II“ sowie sonntags von 13.00 bis 19.30 Uhr mit dem „Well-Tuned Piano in The Magenta Lights“ von La Monte Young. Lichtskulpturen von Marian Zazeela begleiten sowohl „Raga Sundara in Imagic Light II“ als auch „Well-Tuned Piano in The Magenta Lights“.

Marian Zazeela, „The Magenta Lights“

( 66 ) M:ART Ausstellungsanzeiger 4.2026


Bayern STOA169

Kirchplatz 2, 82398 Polling, Tel. 08802-9018091, stoa169.com, frei zugänglich jeden 1. Sonntag im Monat öffentliche Führung um 11 Uhr Säulenhalle Offene Säulenhalle, gestaltet von Künstler*innen aller Kontinente.

Prien a. Chiemsee

Galerie im Alten Rathaus

Alte Rathausstr. 22, 83209 Prien a. Chiemsee, Tel. 08051-92928 www.galerie-prien.de, Mi-So 13-17 Uhr Künstlerlandschaft Chiemsee ´26 mit Studioausstellung Willee WTH Regensburger 31.10.26-24.1.27 Die Künstlerlandschaft Chiemsee zählt seit vielen Jahren zu den festen Größen im regionalen Ausstellungskalender. Auch 2026 präsentiert die traditionsreiche Werkschau in der Galerie im Alten Rathaus Prien die Vielfalt der zeitgenössischen Kunst im Chiemgau. Über 60 Künstlerinnen und Künstler zeigen Malerei, Druckgrafik, Fotografie und Skulptur. Unterschiedliche Handschriften und Generationen treten dabei in einen spannenden Dialog und spiegeln die große Bandbreite der regionalen Kunstszene wider. Die Studioausstellung ist in diesem Jahr dem Chiemgauer Künstler Willee WTH Regensburger gewidmet. Der 1954 bei Bad Aibling geborene Künstler lebt seit 2001 in Grabenstätt und arbeitet seit 1977 als freischaffender Maler, Bildhauer, Performer und Aktionist. Mit monumentalen Bildformaten sowie Werkserien zu Mythen, Religion und dem Menschen hat er sich weit über die Region hinaus einen Namen gemacht. Seine Arbeiten waren in zahlreichen Galerien, Kunstvereinen und Museen im In- und Ausland zu sehen.

© Willee Regensburger

Museum Prien (mit Hist. Galerie der Chiemseemaler)

Valdagno-Platz 2 (am Marktplatz), 83209 Prien, Tel. 08051-92710 und -60612 (Verwaltung), kunstsammlung@prien.de, www.prien.de, Di-So 13-17 Uhr Das Museum ist vom 26. Oktober bis zum 26. November geschlossen. DER ANDERE RUDOLF SIECK (1877 - 1957) – Unbekannte und frühe Arbeiten bis 25.10.26 Am 18. April 2027 jährt sich der Geburtstag des großen südostbayerischen Malers und Graphikers Rudolf Sieck zum 150. Mal, sein Todestag, am 5. Juli 1957, zum 70. Mal. Das Museum Prien zeigt aus diesem Anlass bereits in diesem Jahr aus dem Nachlass des Künstlers frühe Arbeiten der Jahre 1900 bis 1920, die zum großen Teil noch nie öffentlich zu sehen waren und die Anfänge und Blütezeit seiner Kunst illustrieren. Gezeigt werden in der Verkaufsausstellung Studien und Arbeiten aus seiner Rosenheimer und Samerberger Zeit sowie Bilder, die ab 1913 in seiner Villa in Pinswang bei Prien entstanden. Parallel dazu sind in einer Studioausstellung erstmals Arbeiten seiner Tochter Ingrid Sieck (1907 - 1966) zu sehen. ALLES GEDRUCKT – Druckgraphik von Rudolf Sieck (1877 - 1957), 27.11.26-10.1.27

Rudolf Sieck, 1877 - 1957, „Des Knaben Berglied“, Mischtechnik auf Papier, um 1910

Ingrid Sieck, 1907 - 1966, „Aus einem Märchen“, Mischtechnik auf Papier, um 1940

KURZ NOTIERT

KUNSTZEIT IN PRIEN, bis 13.9.26 Noch bis 13. September 2026 verwandelt sich Prien am Chiemsee in eine lebendige Bühne für zeitgenössische Kunst. Die „Kunstzeit in Prien“ lädt ein, Kunst im gesamten Ortsgebiet zu entdecken – in Galerien, Ateliers, im öffentlichen Raum sowie in Geschäften und besonderen Ausstellungsorten. www.tourismus.prien.de/kunsttage

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Bayern Pullach

Bürgerhaus Pullach

Heilmannstr. 2, 82049 Pullach, tägl. 10-18 Uhr, Eintritt frei Künstlerkreis Münchner Süden zu Gast im Bürgerhaus Pullach, 26.9.-10.10.26 Vernissage: Sa 26.9.26, 11 Uhr (Matinee) Finissage: Sa 10.10.26, 18-20 Uhr (mit Verleihung des Publikumspreises) Bereits zum 28. Mal stellt der Künstlerkreis Münchner Süden im Bürgerhaus Pullach seine neuesten Werke aus. Die Besucher erwartet ein breites Spektrum von Malerei, Fotografie bis Bildhauerei und Objektkunst. So unterschiedlich Biografie und künstlerischer Werdegang der Künstlerinnen und Künstler sind, so vielgestaltig zeigen sich auch ihre Stil- und Ausdrucksmittel und die angewandten Techniken. Am Ende der Jahresausstellung wird wieder der Publikumspreis vergeben – gestiftet von der Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg. Zur Abgabe der Stimmen sind die Besucherinnen und Besucher herzlich eingeladen.

Gabriele Rodler, „Wüstenlandschaft“

Regensburg

Schiffahrts-Museum Regensburg e.V.

Marc-Aurel-Ufer 1, 93047 Regensburg, www.donau-schiffahrtsmuseum-regensburg.de 1. Apr.-31.Okt.: Mi-So 10-17 Uhr, 3.10.26 10-17 Uhr Donau-Schiffahrts-Museum Das DONAU-SCHIFFAHRTS-MUSEUM befindet sich an Bord zweier historischer Donauschiffe: dem Radzugdampfer RUTHOF/ÉRSEK­CSANÁD (Baujahr 1922/23) und dem Motorzugschlepper FREUDENAU (Baujahr 1942). An Bord der Museumsschiffe sind viele Originalräume erhalten und für Besucher zugänglich. Ein Teil dieser Räume ist leider nicht barrierefrei. Beide Schiffe wurden vom Arbeitskreis in mühevoller und jahrelanger Arbeit renoviert und werden laufend ertüchtigt. Der Arbeitskreis betreibt zudem das BRÜCKTURM-MUSEUM und den SCHIFFSDURCHZUG. Ein Blick über die Stadt und die Donau nach Stadtamhof sollte nicht fehlen. Brückturm-Museum, Apr.-Okt. täglich 10-18 Uhr Schiffsdurchzug, Besichtigung nur nach Voranmeldung, geöffnet am Tag des offenen Denkmals im September

Galerie Erdel – Schaulager

Am Schallern 4, 93047 Regensburg, Tel. 0941-702194 www.erdel.de, Mi-Fr 11-17 Uhr, Sa 11-15 Uhr u.n.V. ANIMA/L, 26.9.-7.11.26 Eröffnung: Sa 26.9.26, 18 Uhr Warum tauchen Tiere eigentlich so oft in der Kunst auf? Die Antwort ist: Weil sie Geschichten erzählen. Tiere stehen als Symbol für Status, für seelische Zustände des Menschen. Tiere verkörpern das Schweben zwischen Traum und Realität, stehen für spirituelle Reinheit, aber auch für das Abgründige im Menschen. Spannend, wie der Maler Zhao Bin aus China den Pandabären als alter ego benutzt. Überwältigend Barbara Muhrs Triptychon „The law of the jungle“. Faszinierend Wolfgang Domröses Bilderwelten aus Fischen, Schildkröten, Reptilien und Fabelwesen. Fantasievoll Katharina Claudia Dobners Symbiose von Tier und Mensch. Eine Ausstellung mit starken Bildern, die berühren, die vielleicht auch verstören, die einen in jedem Fall in Staunen versetzen. Eine Einladung, die höchst individuelle Bildsprache von vier herausragenden Künstlerinnen und Künstlern kennenzulernen, vielleicht auch eine Entdeckungsreise ins eigene Denken und Fühlen.

Barbara Muhr, „The law of the jungle“, 2020

( 68 ) M:ART Ausstellungsanzeiger 4.2026


Bayern Galerie Isabelle Lesmeister

Untere Bachgasse 7, 93047 Regensburg, Tel. 0163-6988682 www.galerie-lesmeister.de, Di-Fr 11-13 Uhr und 14-18 Uhr, Sa 11-16 Uhr Birgit Nadrau und Norihiko Terayama – PINK SILENCE, 26.9.-21.11.26 Vernissage: Fr 25.9.26, ab 19 Uhr Mit Birgit Nadrau und Norihiko Terayama treffen zwei künstlerische Positionen aufeinander, die von Konzentration und Wiederholung geprägt sind. In langsamen, präzisen Prozessen wird Zeit zum sichtbaren Bestandteil ihrer Arbeiten. Nadrau verbindet Malerei mit Blattaluminium und schafft Bildräume zwischen Naturbeobachtung und spiritueller Erfahrung. Terayama entwickelt reliefartige Werke aus tausenden farbigen Tropfen, die einzeln befestigt werden und rhythmische Oberflächen entstehen lassen. Beide verbindet eine meditative Auffassung von Kunst. Die Farbe Rosa bildet dabei den gemeinsamen Resonanzraum als atmosphärisches Feld zwischen Körperlichkeit und Transzendenz, zwischen Stille und Energie. PINK SILENCE versteht sich als Einladung, Bilder nicht nur zu betrachten, sondern ihnen Zeit zu geben.

Birgit Nadrau, „o.T. (Äste)“, 2025, Acryl und Blattaluminium auf Leinwand, 40 x 40 cm

Norihiko Terayama, „Dots/Pink Gradation P1“, 2024, Acryltinte auf Wasserbasis, Insektennadeln auf Holz, 34,5 x 34,5 x 8,5 cm

Historisches Museum

Dachauplatz 2-4, 93047 Regensburg, Tel. 0941-507-2448, museen@regensburg.de www.regensburg.de/museen/die-museen/historisches-museum, Di-So 10-16 Uhr Ad Astra. 50 Jahre Verein der Freunde der Sternwarte Regensburg e.V. bis 11.9.26 Das Historische Museum lädt in Kooperation mit den Freunden der Sternwarte und der Professur für Wissenschaftsgeschichte an der Universität Regensburg dazu ein, die Geschichte der Astronomie in Regensburg neu zu entdecken. Die Ausstellung ist bis zum 11. September 2026 zu sehen. Der Besuch der Ausstellung ist im regulären Eintritt inbegriffen. Studioausstellung „Krieger und Christ“, bis 7.2.27 Die Studioausstellung im Historischen Museum Regensburg zeigt erstmals eines der neu entdeckten Gräber aus den jüngsten Ausgrabungen im großen römischen Gräberfeld der Stadt. Neben einer authentischen Rekonstruktion und der Präsentation der reichen Grabbeigaben, vermittelt die Ausstellung zudem die archäologischen und historischen Hintergründe des Fundes.

Kunst- und Gewerbeverein Regensburg e.V.

Ludwigstr. 6, 93047 Regensburg, Tel. 0941-58160 www.kunst-und-gewerbeverein.de, Di-So 12-18 Uhr 100 Jahre Jahresschau, 19.9.-25.10.26 Eröffnung: Fr 18.9.26, 19 Uhr Mit dem Gründungsjahr 1838 gehört der Kunst- und Gewerbeverein Regensburg e.V. mit zu den ältesten Kunstvereinen in ganz Deutschland. Seit 1926 gibt es die „Jahresschau“, ein Ausstellungsformat, das allen Künstler*innen und Kunsthandwerker*innen mit Bezug zu Niederbayern und der Oberpfalz offensteht. Ein unverzichtbares und attraktives Schaufenster für Künstler*innen und Kunstliebhaber*innen bis heute. Diese 100-jährige Tradition, herausragend im bundesweiten Vergleich, diese Kontinuität im wilden Wandel der Zeiten wird in einer kuratierten Sonderausstellung reflektiert. 100 Jahre – 100 Bilder: Angefangen von Lina Ammer 1926 bis hin zur letzten Kunstpreisträgerin Anja Bader 2025. Die 30 Arbeiten, geschaffen von einer Künstlerin oder einem Künstler unter 40 Jahren, die seit 1996 mit einem Nachwuchspreis gewürdigt worden sind, werden erstmals gemeinsam ausgestellt. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. Führungen und Kunstgespräche jeden Sonntag ab 14 Uhr.

M:ART ( 69 )


Bayern Kunst- und Gewerbeverein Regensburg e.V.

Ludwigstr. 6, 93047 Regensburg, Tel. 0941-58160 www.kunst-und-gewerbeverein.de, Di-So 12-18 Uhr Über die Zeit erhaben: Metallkunst der Werkstätte Weichmann in Regensburg 21.11.-20.12.26, Eröffnung: Fr 20.11.26, 19 Uhr In vielen Familien, in und an Häusern, in Gärten und nicht zuletzt im „Café Weichmanns“ in der Gesandtenstraße in Regensburg sind die kunsthandwerklichen Kostbarkeiten der Werkstätte Franz und Rudolf Weichmann aus fast 100 Jahren heute noch zu bestaunen. Ihre Arbeiten stehen für Modernität und Sachlichkeit; nie in einem Stil festgefahren, folgte man seit den frühen 1920er Jahren stets nur anspruchsvollen Tendenzen seiner Zeit. Vater und Sohn Weichmann ist es gelungen, die dingliche Schönheit in die bürgerlichen Haushalte ihrer Heimatstadt und darüber hinaus zu tragen, stilistisch auf der jeweiligen Höhe ihrer Zeit, dabei heute zeitlos wirkend und stets formal stimmig. Die Werkstätte Weichmann existierte bis 2013. Ihre Metallkunst wird erstmals in einer Gesamtschau gezeigt und in einem Katalog dokumentiert.

Foto: Helga Weichmann-Schaum

Kunstforum Ostdeutsche Galerie

Dr.-Johann-Maier-Str. 5, 93049 Regensburg, Tel. 0941-297140 info@kog-regensburg.de, www.kunstforum.net, Di-So 10-17 Uhr, Do 10-20 Uhr Gert & Uwe Tobias – Lovis-Corinth-Preis 2026, bis 27.9.26 Die farbenprächtigen Leinwände, Collagen, Schreibmaschinenzeichnungen und Objekte von Gert & Uwe Tobias entführen in eine inspirierende Fantasiewelt von bestechender Ästhetik. Das Markenzeichen des Künstlerduos sind spektakuläre Farbholzschnitte. Die jahrhundertealte Technik entwickelten die Künstler innovativ weiter: Ihre Motive setzen sie aus großflächig gedruckten Elementen zusammen. Gert & Uwe Tobias haben das Museumsfoyer für die Ausstellung gestaltet und in ein Gesamtkunstwerk rund um den eigens für die Ausstellung entworfenen Einladungsholzschnitt verwandelt.

REGENSBURGER GALERIENABEND 2026

Verschiedene Stationen in und um die Regensburger Altstadt www.regensburger-galerien.de Regensburger Galerienabend 2026, Sa 26.9.26, 18-23 Uhr Am 26. September ist es so weit: Der Regensburger Galerienabend lädt Kunstinteressierte wieder zu einem besonderen Rundgang durch die Altstadt ein. 15 Galerien, Kunstvereine und Ausstellungsräume öffnen ihre Türen und zeigen die Vielfalt und Lebendigkeit der Regensburger Kunstszene. Das Beste daran: Der Eintritt ist frei. Also: Augen auf, Stadtkarte schnappen, durch die Altstadt schlendern und sich von der Kunst leiten lassen. Mit dabei sind: Galerie Art Affair, Galerie Claus, Galerie Erdel Schaulager, Galerie Isabelle Lesmeister, Galerie Konstantin b., Galerie St. Klara, Gallery Panta Rhei, Kunstraum Sigismundkapelle, Kunstkontor Westnerwacht, Kunst- und Gewerbeverein, KunstvereinGRAZ, Neuer Kunstverein, Schmuckgalerie Hannah Rembeck, Stadtkunst sowie die Stadelgalerie Künstlerhaus Andreasstadel.

Rettenberg

InspirationsRAUM irmgARTweber

Amthausstr. 10, 87549 Rettenberg, Tel. 0152-26488362 IrmgARTweber@t-online.de, Instagram: @irmgARTweber, tägl. 11-16 Uhr POTENZIAL=LAIZNETOP, 20.-22.11.26, Eröffnung: Fr 20.11.26, 11 Uhr POTENZIAL mit seiner Urkraft gibt neue Klarheit und Gelegenheit im JETZT zu verweilen. Bilder die Spuren von Geschichten zeigen und visionär ewig sind. ( 70 ) M:ART Ausstellungsanzeiger 4.2026


Bayern Rosenheim

Städtische Galerie Rosenheim

Max-Bram-Platz 2, 83022 Rosenheim, Tel. 08031-3651447 galerie@rosenheim.de, www.galerie.rosenheim.de Instragram: staedtische.galerie.rosenheim, Facebook: StaedtischeGalerieRosenheim, Öffnungszeiten s. www.galerie.rosenheim.de PETER CASAGRANDE – RETROSPEKTIVE 1965 - 2026, 25.9.-8.11.26 (s. Anzeige unten)

Rothenburg o.d.T.

Rathausgewölbe Rothenburg o.d.T.

Marktplatz 1, 91541 Rothenburg o.d.T., Mo-Fr 13-17 Uhr, Sa, So 11-17 Uhr, Eintritt frei Jahresausstellung Kunstkreis Rothenburg e.V.: „Im Auge des Betrachters“, 12.9.-4.10.26, Eröffnung: Fr. 11.9.26, 19 Uhr, Musik: CrossOver Die Jahresausstellung des Kunstkreises Rothenburg ob der Tauber e.V. zeigt mit Bildern in Aquarell, Acryl, Graphiken, Skulpturen, Objekten und Keramiken einen repräsentativen Querschnitt des umfangreichen Schaffens der aktiven Mitglieder. Die Künstler arbeiten individuell und vielseitig, benutzen herkömmliche Techniken und vertrauen neuen Medien, schaffen somit inspirierende Kunst. Alle Exponate sind käuflich zu erwerben.

An ze ige

M:ART ( 71 )


Bayern Schwandorf

Stadtmuseum Schwandorf

Rathausstr. 1, 92421 Schwandorf, Tel. 09431-41553, stadtmuseum@schwandorf.de www.schwandorf.de, Mi, Fr und So 14-17 Uhr, Do 12-18 Uhr Alles für die Katz – Jäger auf leisen Pfoten, bis 13.9.26 Eine Sonderschau von Expo-Fauna – Dieter Luksch

Seeon

Kloster Seeon, Kultur- und Bildungszentrum des Bezirks Oberbayern Klosterweg 1, 83370 Seeon, Tel. 08624-8970, www.kloster-seeon.de Tägl. 10-12:30 Uhr und 13:30-17 Uhr, Eintritt frei Es geht um die Kinder. Walter Trier, der Illustrator von Erich Kästners Kinderbüchern, bis 11.10.26 Im Mesnerhaus (Klosterweg 15)

Selb

Porzellanikon Selb

Werner-Schürer-Platz 1, 95100 Selb, Tel. 09287-918000 selb@porzellanikon.org, www.porzellanikon.org, Di-So, Feiertage 10-17 Uhr TATORT Porzellan(ikon). Ein Krimi in Selb, bis 4.10.26 Willkommen zur dunklen Seite des „weißen Goldes“! Zum 600. Jubiläum der Stadt Selb, der Weltstadt des Porzellans, erwartet Sie überraschenderweise ein Blick in eine Schattenwelt hinter der glanzvollen und unschuldigen Fassade von Porzellan und Keramik. Hier geht es um Verbrechen, Spionage und Betrug mit dem „weißen Gold“! Im Porzellanikon hat sich außerdem eine rätselhafte Tragödie abgespielt, bei deren Aufdeckung die Öffentlichkeit um Unterstützung gebeten wird. Treffen Sie auf zahlreiche Verdächtige, werden Sie selbst zum Ermittler und erfahren Sie Spannendes über spektakuläre Kriminalfälle rund um Porzellan und Keramik!

Porzellanikon Selb

Werner-Schürer-Platz 1, 95100 Selb, Tel. 09287-918000 selb@porzellanikon.org, www.porzellanikon.org, Di-So, Feiertage 10-17 Uhr FRITZ KLEE – Ein Selber wider Willen? bis 15.11.26 Erleben Sie zum 600. Stadtjubiläum der Stadt Selb eine Sonderausstellung zu Fritz Klee – einem der bedeutendsten Gestalter der Stadt der letzten 100 Jahre. Ursprünglich widerwillig aus München gekommen, blieb der Architekt, Grafiker und Kunstgewerbler Klee als Schulleiter ab 1908 für drei Jahrzehnte in Selb. Er hinterließ ikonische Bauwerke wie die Fachschule, den Bahnhof und das Rosenthal Casino sowie auch vielfältige Porzellanobjekte und kolorierte Zeichnungen. Entdecken Sie das Werk eines Mannes, der Selb ungewollt zu seiner Lebensaufgabe machte – und es für immer veränderte!

( 72 ) M:ART Ausstellungsanzeiger 4.2026


Bayern Sindelsdorf

RAUMdurchKUNST

Hauptstr. 28, 82404 Sindelsdorf, info@raumdurchkunst.com www.raumdurchkunst.de, Mi, Fr, Sa 13-18 Uhr, Do 14-21 Uhr, So 14-18 Uhr u.n.V. Dauerausstellungen: Manfred Dangl – Bildhauerei Uta Schnuppe Strack – Malerei

Sommerhausen

Haus der Architektur

Katharinengasse 13/15, 97286 Sommerhausen, Tel. 01573-6907979 info@fherrmann207.de, www.fherrmann207.de, Mo-Fr 9-17 Uhr, Sa und So 14-17 Uhr FRITZ HERRMANN – ALT UND NEU, 26.9.-18.10.26 Vernissage: Fr 25.9.26, 18 Uhr, Einführung Dr. Harald Knobling Im Kulturherbst wird das Haus der Architektur dank seiner Galerie zu einem Haus der Kunst. Beide, Haus und Galerie, sind in besonderer Weise durch die Verwendung von altem und neuem Material verbunden. Diese Entsprechung findet sich in den Skulpturen Fritz Herrmanns wieder, beispielsweise in der Kontrastierung von altem und neuem Holz. Eine Arbeitsweise, die er auch für seine Zeichnungen auf gebrauchtem und ungebrauchtem Papier anwendet – ausschließlich neu sind lediglich die Leinwände seiner teils großformatigen Ölbilder. Die Formen sind streng, die Farben lebhaft, sodass die Ausstellung die Verbindung von Architektur und Kunst zwischen den Zeitpolen Alt und Neu zu einem starken Erlebnis macht.

Fritz Herrmann, „Werden, Sein und Bleiben“, 2026, Öl auf Leinwand 100 x 150 cm, Foto: Thomas Jörn

Sonthofen

Stadthausgalerie

Marktstr. 12, 87527 Sonthofen, Tel. 08321-8001428 stadthausgalerie@sonthofen.de, www.stadthausgalerie.de, Mi-So 14-17 Uhr Viel Kunst. Wenig Kohle, bis 17.10.26 (s. Anzeige S. 75)

Straubing

Heinz Schießl

Unterm Rain 24, 94315 Straubing, Tel. 09421-22827, kunst@heinz-schiessl.de www.heinz-schiessl.de, www.fronfesten.de Die Malerei zur Äquivalenz Malerei ist ideologisch verbohrt, der Widerspruch anstrengend und Vergangenheit im Spektakel. Sie ist in meinem Leben das Interessanteste und in Individuen und Selbstbildnis vergangen, eigentlich ist sie eine Forschende. Ich werde Maler sein, Materie gestalten, in ihrer Masse zupackend im Überblick „Gleichheit“ des einzigen Problems „Mensch“ der Erde nennen. Es ist nicht die Welt allein zu überleben, Himmel und Erde zu bestehen. Es sind vier Elemente der Malerei in diesem Bild „A“ getan, dabei folge in dem Grundsatz A1---A2--- sowie der Linie der „Geraden“ ansteuernde Koordinaten im Sinn und Sinnbild menschlicher Betrachtung, dem Geschehen nach übergreifen Weite zur Antimaterie, eine Linie ist, aber auch innehaltend an Fähigkeiten zu bauen um der Kunst Willens. Es ist diese gestaltende Linie in Figur Mensch und Individuen, dem Selbstporträts nach, somit ist die „zweite Linie“ formgebend an Koordinaten auch die „Erste“ (siehe vier Elemente). Die Malerei zur Äquivalenz.

Heinz Schießl, „A“

M:ART ( 73 )


Bayern Tegernsee

Altes Schalthaus

Hochfeldstr. 3, 83684 Tegernsee, www.tegernseer-kunstausstellung.de täglich 14-18 Uhr, Eintritt frei 76. TEGERNSEER KUNSTAUSSTELLUNG, 19.9.-4.10.26 Seit ihrer Gründung präsentiert die beliebte Kunstausstellung Arbeiten renommierter Künstlerinnen und Künstler aus dem Tegernseer Tal und wird jährlich durch ausgewählte Gastkünstler aus Nah und Fern bereichert. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Malerei und Skulptur, ergänzt durch Grafik und Fotografie. In diesem Jahr sind unter anderem die vielfach ausgezeichneten Objekte von ERNST GAMPERL zu sehen. Nach der erfolgreichen Präsentation junger Positionen im vergangenen Jahr wird die Einbindung des künstlerischen Nachwuchses fortgeführt. Ein besonderer Reiz der Ausstellung ist die tägliche Betreuung durch wechselnde teilnehmende Künstlerinnen und Künstler, die persönliche Gespräche über Werke und Arbeitsweisen ermöglicht. Besuchen Sie die diesjährige TEGERNSEER KUNSTAUSSTELLUNG und entdecken Sie eine Ausstellung mit regionaler Strahlkraft und vielfältigen künstlerischen Positionen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

76.TEGERNSEER KUNSTAUSSTELLUNG KÜNSTLER AUS DEM TEGERNSEER TAL

V.l.n.r.: Ursula-Maren Fitz, „UNIVERSUM IV“, Kristall und farbiger Zapfen; Hans Weidinger, „Stadel bei Warngau“, Acryl; Hilo Fuchs, „Ohne Titel“, Steinzeug; Uwe Göbel, „Floral“, Fotografie

Gut Kaltenbrunn

Rinderstall und Tenne, Kaltenbrunn 1, 83703 Gmund am Tegernsee www.art-tegernsee.com, Do-So 11-19 Uhr ART & DESIGN Tegernsee, 1.-4.10.26 Preview: Mi 30.9.26 Vom 1. bis 4. Oktober 2026 findet auf Gut Kaltenbrunn in Gmund am Tegernsee die fünfte Ausgabe der ART & DESIGN Tegernsee statt. Bereits am 30. September 2026 eröffnet eine exklusive Preview die Messe. Die ART & DESIGN Tegernsee hat sich in den vergangenen Jahren als bedeutende Plattform für hochwertige zeitgenössische Kunst und Design im Süden Deutschlands etabliert. Mit ihrer einzigartigen Kombination aus exklusivem Ausstellerkreis, anspruchsvoller Präsentation und außergewöhnlichem Veranstaltungsort bietet die ART & DESIGN Tegernsee auch 2026 einen inspirierenden Treffpunkt für Galerien, Sammler und Kunstinteressierte.

Dr. Christine Otsver, Günderin und Veranstalterin der Messe, Foto: Thomas Plettenberg

© Jonas Komorek

Triftern

Haus für zeitgenössische Kunst – Alte Post Triftern

Graf-Lenberger-Str.13, 84371 Triftern, www.kuk-triftern.de Sa, So und Feiertag 14-18 Uhr, Führungen jeden Sonntag um 14 Uhr, Eintritt frei Infos finden Sie auf der Homepage www.kuk-triftern.de Frauen! 20.9.-1.11.26, Vernissage: Sa 19.9.26, 19 Uhr Die Ausstellung zeigt 36 Frauenfiguren gestaltet von 11 Bildhauerinnen. Ingrid Baumgärtner, Triftern – Marguerita Blume-Cardenas, Pankow – Marianne Dietz, Berlin – Sylvia Hagen, Seelow – Monika Jung, Simbach am Inn – Susanne Knorr, Reims – Rachel Kohn, Berlin – Franziska Lankes, Hebertsfelden – Emerita Pansowová, Wandlitz – Martina Salzberg, Burghausen – Susanne Wagner, Simbach am Inn

Ingrid Baumgärtner

Marguerite Blume-Cardenas

( 74 ) M:ART Ausstellungsanzeiger 4.2026

Monika Jung


M:ART ( 75 )

Brigitta Maria Lankowitz „Winterhirsch


Bayern Tutzing

Akademie für Politische Bildung

Buchensee 1, 82327 Tutzing, Tel. 08158-2560, www.apb-tutzing.de, Mo-Fr 8-17 Uhr FREIHEIT – Malerei, Zeichnung, Fotografie, visuelle und konzeptionelle Arbeiten bis Mai 27 GEDOK-Künstlerinnen in der Akademie für Politische Bildung Tutzing: Adidal AbouChamat, Manuela Braunmüller, Julia Doll, Krisztina Dózsa-Farkas, Cornelia Hesse, Claude Jones, Trisha Kanellopoulos, Ayako Koike, Rosa Maria Krinner, Hertha Miessner, Lena Nikcevic, Carmen Nöhbauer, Christiane Pott, Ulrike Prusseit, Katharina Schellenberger, Sandra Singh, Julia Smirnova, Ursula Steglich-Schaupp, Andrea Unterstraßer, Nina Zeilhofer. Kuratorin: Katharina Schellenberger

Julia Doll, „VacArch/Kol/14/R4/1“ aus Werkreihe „Vakuum (Archiv 2000-2020), 2025“, Acryl auf Baumwollgewebe in Vakuumbeutel (PE, PET), 130 x 90 cm © STUDIO DOLL

Claude Jones, „Captive audience“, 2025, Acryl, Bleistift, Collage auf Leinwand, 99 x 69 cm © Claude Jones

Walderbach

Kreismuseum Walderbach

Kirchstr. 5, 93194 Walderbach, Tel. 09971-78218, kreismuseum@lra.landkreis-cham.de www.kreismuseum-walderbach.de, Mi, Sa, So und Feiertag 14-17 Uhr Was wir sammeln, bis 31.10.26 Die Ausstellung „Was wir sammeln“ im ehemaligen Zisterzienserkloster rückt ausgewählte Objekte der volkskundlichen Sammlung des Landkreises Cham in ein neues Licht. In den barocken Räumen werden unterschiedliche Facetten der regionalen Alltags- und Kulturgeschichte sichtbar. Gezeigt werden überraschende Funde aus der jüngsten Sanierungsphase, darunter Gegenstände aus der Zeit der Zisterziensermönche, Gemälde, Erinnerungsstücke aus der agrarisch geprägten Lebenswelt sowie kuriose Sammlerstücke. Zudem sind Beispiele der „Volkskunst“ von Oskar von Zaborsky und aus der Sammlung des Chamer Möbelfabrikanten Schoyerer zu sehen. Weitere Themen sind Kolonialwarenläden und Aspekte der Zeitgeschichte.

Schupftabakglas, Ende „Volkskunst“ trifft Stucksaal, Foto: Tilmann Grimm 19. Jhd., Foto: Tilmann Grimm

Wasserburg am Bodensee

Skulpturenausstellung

88142 Wasserburg (Bodensee), www.wasserburg-bodensee.de Wasserburg am Bodensee lädt ein, Skulpturen im öffentlichen Raum zu entdecken. Werke von Stephan Guber, Sibylle Schindler und Faxe Müller prägen verschiedene Orte auf der Halbinsel und eröffnen neue Blickwinkel auf vertraute Plätze. Was die drei Künstler verbindet: die Auseinandersetzung mit menschlicher Erfahrung, Wahrnehmung und Bewegung. Ein Spaziergang durch Wasserburg wird so zur Begegnung mit zeitgenössischer Skulptur.

Faxe M. Müller

Sibylle Schindler

( 76 ) M:ART Ausstellungsanzeiger 4.2026

Stephan Guber


Bayern Kunst im Bahnhof

Kunstverein Wasserburg am Bodensee e.V., Bahnhofstr. 18, 88142 Wasserburg (Bodensee), www.ku-ba.org, Kunst zum Anschauen und Mitmachen, kleiner Kunstladen geöffnet parallel zu den laufenden Ausstellungen Fr/Sa/So 15-18 Uhr Bothner, Knapp – Malerei, Skulptur, bis 13.9.26 13. Mitgliederausstellung: (K)ein Raum für Kunst, 18.9.-25.10.26

Weiden

Internationales Keramik-Museum

Zweigmuseum der Neuen Sammlung – The Design Museum München Luitpoldstr. 25, 92637 Weiden, Tel. 0961-814242, www.ikmweiden.de Di-So und Feiertage 11-17 Uhr, Mo geschlossen Helmut Menzel. rougher than rough, bis 27.9.26 Moderne im Rückblick – Keramik aus der ersten Ausstellung der Neuen Sammlung 1926, verlängert bis 27 Wie lebendig Keramikgeschichte sein kann, zeigt das Internationale Keramik-Museum Weiden im Herbst mit drei Blickrichtungen. Noch bis 27. September ist Helmut Menzels „rougher than rough“ zu sehen: kantige, kräftige Gefäße, die sich zwischen Gebrauch und Skulptur bewegen. Außerdem wird die Ausstellung „Moderne im Rückblick“ bis 2027 verlängert. Sie zeigt Keramik aus der ersten Ausstellung der Neuen Sammlung von 1926 und macht deutlich, wie früh modernes Formdenken in der Keramik einsetzt. Ab Oktober folgt eine neue Sonderausstellung mit junger Keramik aus der Region.

Ausstellungsansicht „Moderne im Rückblick“ © Lina Sommer

Weilheim i.OB

Kunstforum Weilheim

in Hofheim, Neu-Egling, Pähl, Peißenberg, Wessobrun, Weilheim www.kunstforum-weilheim.de Weilheimer Ateliertage, 19.-20.9.26 Man begegnet Kunst in Museen, Galerien, Ausstellungen. In Weilheim sogar „outdoor“, als Skulpturenweg im urbanen Raum und im Bürgerpark „In der Au“. Etwas ganz Besonderes freilich ist die Möglichkeit, Künstlerinnen und Künstler in ihren Ateliers zu besuchen. Mit ihnen dort zu sein, wo die Ideen realisiert und zu Gemälden, Plastiken, Skulpturen, Fotoarbeiten und Installationen werden.

Würzburg

KUNSTGALERIE TERESITA SEIB

Neubaustr. 22, 97070 Würzburg, Tel. 0931-32094703, info@kunstgalerie-seib.de www.kunstgalerie-seib.de, Di-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-16 Uhr u.n.V., Eintritt frei „Blaues Lächeln“ – Anita Tschirwitz, 6.9.-4.10.26 Vernissage: So 6.9.26, 15 Uhr Blaues Lächeln: So heißt ein Gedicht von Anita Tschirwitz, die neben ihrer künstlerischen Tätigkeit die Würzburger Zeitschrift Ariel-ART mitherausgab. Dynamisch unterwegs zwischen Kunst, Musik und Lyrik, nahm die experimentierfreudige Künstlerin 2016 den PEMA-Kunstpreis Bayreuth entgegen. Mal minimalistisch und zeichenhaft, mal abstrakt oder auch figürlich, erforschte sie Zeichnung, Copy Art und Fotografie, Malerei, Performance, Objekt und Collage mit nimmermüder Neugier. Tschirwtz’ Kunst überrascht durch große Unkonventionalität, etwa dann, wenn auf dem Lochpapier von Bananenkartons grafische Welten entstehen, ein Schnürsenkel (fehlendes Leerzeichen) auf dem Kopierer landet oder ein Dixi-Klo zum türkisfarbenen Pool mutiert. Erleben Sie Ihr blaues Wunder im Würzburger Herbst!

„Blaue Stunde“, © Anita Tschirwitz

M:ART ( 77 )


Bayern KUNSTGALERIE TERESITA SEIB

Neubaustr. 22, 97070 Würzburg, Tel. 0931-32094703, info@kunstgalerie-seib.de www.kunstgalerie-seib.de, Di-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-16 Uhr u.n.V., Eintritt frei „Es war einmal – zwischen Traum und Wirklichkeit“ – Álvaro Fernández Sáez 9.10.-8.11.26, Vernissage: Fr 9.10.26, 18 Uhr Álvaro Fernández Sáez stammt aus Spanien und hat in Würzburg seine zweite Hemat gefunden. Geprägt von seinem Studium an der Kunsthochschule Madrid und von Reisen durch Europa und Asien, verdichten sich in seinen Werken Eindrücke unterschiedlicher Kulturen zu einer eigenen, vielschichtigen Bildsprache. Seine langjährige Tätigkeit als Restaurator von Fresken und antiken Gemälden hat seinen Blick geschärft – für das Zarte, das Vergängliche, das Verborgene. In jedem seiner Werke offenbart sich eine tiefe Hingabe zum Detail, eine feine Sensibilität für Licht und Farbe und ein intuitives Gespür für die Seele der Materialien. Ob beachtenswerte Portraits, geheimnisvolle Stadtlandschaften, traumhafte Naturansichten oder fein komponierte Stillleben – А́lvaro verwandelt Beobachtung in Emotion.

„Schau nicht zurück“, © Álvaro Fernándes Sáez

KUNSTGALERIE TERESITA SEIB

Neubaustr. 22, 97070 Würzburg, Tel. 0931-32094703, info@kunstgalerie-seib.de www.kunstgalerie-seib.de, Di-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-16 Uhr u.n.V., Eintritt frei Auf das Leben – Walter Steinbeck, 15.11.26-10.1.27 Vernissage: So 15.11.26, 15 Uhr Seit den 80er Jahren ist er als Produktdesigner tätig. Er schuf viele Figuren wie Elefant Oli, Maus Karlchen oder die Schnecke Antonella, mit denen ganze Generationen groß geworden sind. Im Jahr 2020 kam dann die Acrylmalerei auf Leinwand dazu. Liebe, Humor und ein positives Lebensgefühl zeichnen die Gemälde aus. Die Kunst von Walter Steinbeck ist bunt und fröhlich. Seit 2020 widmet sich der Autodidakt der freien Malerei, ohne Vorgaben von Auftraggebern oder kommerziellen Zwang. Seine immer noch sprudelnde Kreativität bringt Walter Steinbeck bevorzugt mit Acrylfarben auf Leinwand zum Ausdruck. Immer wieder Motive in seinen Werke: die Vögel, die sich wie ein roter Faden durch seine künstlerische Arbeit ziehen. Aber auch Blumen und Herzen sind zu Steinbeck-Emblemen geworden. So finden die Themen Liebe und Freundschaft in nahezu allen Steinbeck-Bildern ihren Niederschlag.

„Lucky Dog 09“, © Walter Steinbeck

Kunstverein Würzburg e. V. – Galerieschiff ARTE NOAH

Oskar-Laredo-Platz 1, 97080 Würzburg, kontakt@kunstverein-wuerzburg.de www.kunstverein-wuerzburg.de, Do-Sa und Feiertag 15-18 Uhr, So 12-18 Uhr, 2026 ARTIST IN RESIDENCE: Simon Fischer – Tauschprojekt, bis 4.9.26 Fr 4.9.26, 17 Uhr: Abschlusspräsentation Lina Schobel und Paul Reßl. Das ist Wasser, 16.9.-18.10.26 Vernissage: Mi 16.9.26, 19 Uhr Alex Woyde und Felix Reinecker. Interior Diffusion, 28.10.-29.11.26 Vernissage: Mi 28.10.26, 19 Uhr ( 78 ) M:ART Ausstellungsanzeiger 4.2026


Bayern Museum im Kulturspeicher (MiK) Würzburg

Oskar-Laredo-Platz 1, 97080 Würzburg, Tel. 0931-32225-0 museum.kulturspeicher@stadt.wuerzburg.de, www.kulturspeicher.de Di 13-18 Uhr, Mi-So 11-18 Uhr, am dritten Do im Monat bis 21 Uhr Sammlung Peter C. Ruppert – Konkrete Kunst in Europa nach 1945 Die Neupräsentation (Teil 2): Das Relief. Tiefendimension & Sinnlichkeit seit Juni 26 Im zweiten Teil, der unter dem Motto „Das Relief. Tiefendimension & Sinnlichkeit“ steht, werden in einem Ausstellungsraum ausschließlich Kunstwerke der Sammlung hinsichtlich der spannungsreichen Thematik des Reliefs präsentiert – eine per se mehrdeutige Gattung, die sich als Hybrid zwischen Malerei und Skulptur jenseits traditioneller Sehund Betrachtungsgewohnheiten bewegt. In zwei- und dreidimensionaler Gestaltungsweise löst sich das Relief aus der Fläche und bleibt ihr gleichzeitig verhaftet. Carl Grossberg. Sachlich – Magisch – Visionär, 26.9.26-17.1.27 Carl Grossberg (1894–1940) gehört zu den bekanntesten Vertretern der Neuen Sachlichkeit. In den großen Überblicksausstellungen zur Malerei der Weimarer Republik und der Neuen Sachlichkeit der letzten Jahrzehnte waren seine klar konstruierten, menschenleeren Stadt- und Dorfansichten ebenso wie seine Gemälde von Maschinen und Industrieanlagen präsent. In einer umfassenden Einzelausstellung jedoch wurde sein Werk zuletzt 1995, vor mehr als 30 Jahren, präsentiert.

Spitäle an der Alten Mainbrücke

Zeller Str. 1, 97082 Würzburg, Tel. 0931-44119, www.vku-kunst.de Während der Ausstellungsperioden: Täglich außer Mo 11-18 Uhr, Eintritt frei Hilde Würtheim, Eugen Wilhelm, Gertrud Fiala: „Von Menschen-, Tier- und Bilderwelten“, bis 13.9.26 Bei Gertrud Fiala stehen Skizze und Konstruktion im Mittelpunkt, während Eugen Wilhelm aus Ton lebendige Tierdarstellungen schafft, die Stärke und Ruhe vermitteln und Hilde Würtheim ihre Figuren zu etwas Besonderem mit eigener Aura überhöht. Veit Relin (1926 – 2013): „Kunst und so, pi-pa-po“ – Theaterleben zwischen Naschmarkt und Torturm, 19.9.-4.10.26, Eröffnung: Fr 18.9.26, 19 Uhr Veit Relin prägte von 1976 bis 2013 als Theatermacher das Torturmtheater in Sommerhausen und machte es zu einer bundesweit bekannten Institution. Zu seinem 100. Geburtstag widmet sich eine Ausstellung seinem Werk. „Entwürfe für Würzburg“, 8.10.-18.10.26, Eröffnung: Mi 7.10.26, 19 Uhr Studierende des Fachbereichs Architektur der THWS zeigen Visionen für besondere Orte der Stadt. Peter Wolf: „Traumwelten – Phantastischer Realismus“, 31.10.-22.11.26 Eröffnung: Fr 30.10.26, 19 Uhr Peter Wolf erschafft Kunstwerke, die über das hinausgehen, was das bloße Auge sehen kann.

Gertrud Fiala, „Die Kirche bleibt im Dorf“ Foto: Gertrud Fiala

Wolfgang Fischer, „Vom Haus zur Stadt“, Foto: Wolfgang Fischer

Würzburg/Randersacker

Atelier & Galerie Andi Schmitt

Maingasse 16A, 97236 Randersacker, Tel. 0179-6891805 www.andischmitt.de Besichtigung nach Vereinbarung Malerei von Andi Schmitt

Andi Schmitt, „Zwielicht“, Öl auf Holz

M:ART ( 79 )


Baden-Württemberg Aalen

Galerie im Rathaus Aalen

Marktplatz 30, 73430 Aalen, www.aalen-kultur.de Mo-Do, So/Feiertage 14-16 Uhr, Sa 11-13 Uhr, Eintritt frei Wie ist doch alles weit ins Bild gerückt – Anja Harms und Eberhard Müller-Fries. Buchskulpturen und Künstlerbücher, 25.9.-15.11.26 Anja Harms und Eberhard Müller-Fries verbindet eine kontinuierliche künstlerische Zusammenarbeit, in der sich Buchkunst und Skulptur zu einer eigenständigen Formen­sprache verschränken. Ausgehend von literarischen Texten entstehen Werke, die das Buch als plastisches, räumliches und sinnlich erfahrbares Objekt begreifen. Gedichte und poetische Fragmente werden geschnitten, geschichtet, verbrannt, gesetzt. So entstehen Buchobjekte und Rauminstallationen, die sich an der Grenze zwischen Lesbarkeit und Skulptur bewegen. Sie fordern eine veränderte Wahrnehmung: Das Buch wird zum architektonischen Gebilde, der Text zur plastischen Struktur. Dabei bleibt die Sprache stets präsent – als Spur, als Rhythmus im Material. Der Titel ist ein Zitat aus einem Gedicht von Rilke – anlässlich seines 100. Todestages werden einige Arbeiten zu Texten von Rilke in dieser Ausstellung präsentiert.

„Flügelnacht“, Copyright Müller-Fries + Harms

Gruppe Künstlerbücher, „Aus dem Meer – Celan“, Copyright Müller-Fries + Harms

Bietigheim-Bissingen

Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen

Hauptstr. 60-64, 74321 Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142-74483 galerie.bietigheim-bissingen.de, Mi-Fr 14-18 Uhr, Sa, So, Feiertage 11-18 Uhr Spielwiese Kunst, bis 11.10.26 Studioausstellung: Bernhard Obst – The sky is open, bis 6.1.27

Burgrieden-Rot

Museum Villa Rot

Schlossweg 2, 88483 Burgrieden-Rot, Tel. 07392-8335 info@villa-rot.de, www.villa-rot.de, Do-Sa 14-17 Uhr, So und Feiertag 11-17 Uhr Verbindungen – Franz Bernhard, Barbara Klemm, Fritz Klemm, Voré, bis 20.9.26 11. Roter Kunstsalon, 1.-4.10.26 (s. Anzeige S. 81)

Crailsheim

Stadtmuseum Crailsheim

Spitalstr. 2, 74564 Crailsheim, Tel. 07951-4033720, www.museum-crailsheim.de Mi 9-19 Uhr, Sa 14-18 Uhr, So und Feiertag 11-18 Uhr Gustav Schleicher (1887 – 1973) – Künstler-Architekt, bis 13.9.26

Ehingen

Städtische Galerie Ehingen

Tränkberg 9, 89584 Ehingen (Donau), Tel. 07391-503505 www.galerie-ehingen.de, Mi, Sa, So 14-17 Uhr Claudia Kraml, Moritz Dümmel – „Daneben oder anderswo“, 20.9.-22.11.26 Claudia Kraml verfügt über die magische Gabe, Ton zu beseelen. Ihre keramischen MenschTierwesen berühren unser Gemüt so tief wie die Kuscheltiere unserer Kindheit oder der Blick eines geliebten Haustieres. Ihre aquarellig blühenden Farbtöne und die lebendig vibrierenden Oberflächen unterstreichen den anmutigen, durchaus auch frechen Charme und die verletzliche Zartheit dieser Wesen. Moritz Dümmel, 1999 geboren, hat mit zielgerichteter Energie bereits einen eindrucksvollen Werkfundus geschaffen und einige wichtige Preise erhalten. Sein zentrales Motiv ist die „Tür“ als vieldeutige Metapher des Übergangs, des Öffnens und des Verschließens. In großformatigen Zeichnungen, Objekten und Installationen entfaltet er das breite Spektrum seines Könnens und setzt sich besonders mit dem Verhältnis von Bildfläche und realem Raum auseinander.

Claudia Kraml, „Inside I’m wild“, 2026

( 80 ) M:ART Ausstellungsanzeiger 4.2026

Moritz Dümmel, „o.T. (Nr.3)“, 2023


Baden-Württemberg Engen

Städtisches Museum Engen + Galerie

Klostergasse 19, 78234 Engen, Tel. 07733-501400, museum@engen.de www.museum-engen.de, Di-Fr 14-17 Uhr, Sa, So 11-18 Uhr Lorenz Helfer / Vivian Kahra – Nachts im Garten, bis 13.9.26 Barbara Ehrmann – Meeresgrund lauschen _ water spirits, 19.9.-27.11.26

Esslingen am Neckar

pictum pinxi – Atelier Birgit Kulessa

Roßmarkt 18, 73728 Esslingen, birgit.kulessa@pictum.pinxi.de, www.pictumpinxi.de Mai bis Ende Oktober: Mi 14-18 Uhr, Do 11:30-14 Uhr, Sa 11-16 Uhr Im neu eröffneten Atelier werden naturalistische Ölmalereien von Birgit Kulessa in thematisch wechselnden Ausstellungen gezeigt.

„Blumen und Orangen“, Ölfarbe auf Holz, 118 x 98 cm, 2023

„Party“, Ölfarbe auf Leinwand 80 x 100 cm, 2020

Villa Merkel – Galerie der Stadt Esslingen am Neckar

Pulverwiesen 25, 73726 Esslingen am Neckar, Tel. 0711-35122669 villa-merkel@esslingen.de, Di, Mi, Sa, So, Feiertage 11-18 Uhr, Do, Fr 12-20 Uhr Julia Steiner: RAUM HALTEN. HOLDING SPACE, bis 4.10.26 Olaf Holzapfel x Raul Walch: Ideale Formen und roher Stoff, bis 4.10.26 Meisterschüler:innen im Weißenhof-Programm der Bildenden Kunst der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, bis 22.11.26 Eröffnung: Do 22.10.26, 19 Uhr

An ze ige

11. Roter Kunstsalon ¬ 01— 04/10/26

w w w.villa-rot.de D-88483 Burgrieden - Rot

augsburg contemporary Augsburg Art Affair OHG Regensburg Kunsthaus ARTES Hannover/ Berlin Galerie Benden & Ackermann Düsseldorf Bluerider ART Taipeh/ Shanghai/ London Galerie Claeys Freiburg Galerie FENNA WEHLAU München GALERIE ARTPARK Karlsruhe Galerie Kristine Hamann Wismar Kunstraum Leitershofen Stadtbergen Galerie Reinhold Maas Reutlingen SMUDAJESCHECK MÜNCHEN München Steinberger Galerien / Am Gondelhafen Langenargen

M:ART ( 81 )


Baden-Württemberg Gundelsheim am Neckar

Siebenbürgisches Museum

Schloss Horneck 1, 74831 Gundelsheim, Tel. 06269-90621 www.siebenbuergisches-museum.de, Di-So, Feiertag 11-17 Uhr „Siebenbürgen und die See“. Das Meer als Motiv siebenbürgischer Künstlerinnen und Künstler, bis 28.2.27 Siebenbürgen ist bekanntlich ein Binnenland ohne Zugang zum Meer. Dennoch ist die See ein beliebtes Motiv im Werk siebenbürgischer Künstlerinnen und Künstler. Küstenlandschaften, mal sonnig, mal stürmisch, sind dabei ebenso zu entdecken wie Hafenszenen, die einerseits idyllische Fischerorte, andererseits Industriehäfen als Symbole des Fortschritts und der Arbeitswelt zeigen. Boote werden zum Motiv heiteren Urlaubsvergnügens, aber auch zum Sinnbild des „Aufbruchs zu neuen Ufern“, wie der Künstler Kaspar Lukas Teutsch eines seiner Werke betitelte. Die Ausstellung lädt zum „Eintauchen“ in vielfältige Meeresdarstellungen vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart ein.

Ludwig Hesshaimer: „Lacroma“, 1935, Farbstiftzeichnung, Siebenbürgisches Museum, Depositum Nachlass L. Hesshaimer. Foto: © Siebenbürgisches Museum/Markus Lörz

Haigerloch

Städtisches Kunstmuseum Karl Hurm

Pfluggasse 8 (beim Atomkeller), 72401 Haigerloch, Tel. 07474-69727, www.karlhurm.de Sep.: Mo-So/Feiertag 10-12 Uhr, 14-17 Uhr, Okt./Nov.: Sa/So/Feiertag 10-12 Uhr, 14-17 Uhr u.n.V. Karl Hurm – Späte Meisterwerke, verlängert bis 26.3.27 Ölbilder, Material-Collagen, Stelen, Zeichnungen.

Heidelberg

Skulpturenpark Heidelberg

Schlierbacher Landstr. 200A, 69118 Heidelberg, www.skulpturenpark-heidelberg.de William Kentridge – Skulpturen, bis 30.10.26 Der Skulpturenpark Heidelberg präsentiert eine Ausstellung mit sieben großformatigen Skulpturen des südafrikanischen Künstlers William Kentridge auf dem Gelände der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg im Dialog mit der Dauerausstellung des Skulpturenparks. Gezeigt werden zwei farbig gefasste Skulpturen aus Aluminium und Stahl der Serie Paper Procession (2023) sowie fünf Bronzeplastiken der Serie Glyph (20218 - 2024). Die Werke entwickeln sich aus Kentridges zeichnerischer Praxis und übersetzen Bewegung, Silhouette und Fragment in den Raum. Seine plastischen Arbeiten stehen in enger Verbindung zu Zeichnung, Film, Theater und Musik und eröffnen neue Perspektiven auf Form, Wahrnehmung und Erinnerung.

Heidenheim

KUNSTMUSEUM HEIDENHEIM

Marienstr. 4, 89518 Heidenheim, Tel. 07321-3274810, kunstmuseum@heidenheim.de www.kunstmuseum-heidenheim.de, Di, Do-So und Feiertage 11-17 Uhr, Mi 13-19 Uhr Martin Bruno Schmid: Umbau – Einbau – Rückbau (repeat!), 20.9.26-17.1.27 Bohren, ausschneiden, perforieren und schleifen: In seiner Kunst beschäftigt sich der Stuttgarter Künstler unter anderem mit der Frage, welche ästhetischen Potenziale sich finden lassen, wenn man etwas entfernt. Im Kunstmuseum Heidenheim zeigt er eine Auswahl seiner Arbeiten und entwickelt ein neues Projekt, bei dem er Arbeiten aus der Picassosammlung des Ausstellungshauses als Leerstellen direkt in die Stellwände schneidet. Die ganze Zeit, bis 4.10.26 GOAL – Fußballplakate im Wandel der Zeit, bis 4.10.26

Martin Bruno Schmid: „Driller“, 2025, Bohrschrauber* in Wand, © Martin Bruno Schmid & VG Bild-Kunst, Bonn 2026, Foto: Frank Kleinbach

( 82 ) M:ART Ausstellungsanzeiger 4.2026


Baden-Württemberg Heilbronn

Kunsthalle Vogelmann

Allee 28, 74072 Heilbronn, Tel. 07131-564420, museen-hn@heilbronn.de museen.heilbronn.de/kunsthalle-vogelmann, Do 11-19 Uhr, Di-So, Feiertag 11-17 Uhr Rodney Smith – Die Alchemie des Lichts, 26.9.26-24.1.27

Isny

Atelier im Hinterhaus Isny

Marktplatz 13, 88316 Isny, troellernelo@gmail.com, www.nelo-art.de Mi, Do, Fr 14-18 Uhr Wurzeln und Geflechte, 5.9.-30.10.26 Vernissage: Sa 5.9.26, 19 Uhr Aus der Kollaboration mit der collaeb-Gruppe der Zürcher Hochschule der Künste, DKV – Departement Kulturanalysen und Vermittlung, Forschung Art Education entstand eine Gemeinschaftsausstellung von zwölf Künstlerinnen und Künstlern aus Deutschland, Frankreich und Südafrika, die sich mit dem Jahresthema Wurzeln und Geflechte auseinandergesetzt haben. Zusammengeführt wird die Ausstellung von nelo. Tröller. Die Vernissage ist am 5.9.26 um 19 Uhr im Atelier im Hinterhaus Isny. Parallel ist ab 22.10.26 die ClubCollega regional-weltweit Collagen Ausstellung zu sehen.

nelo Tröller, „Au milieu“, 2026 Foto transformiert

Städtische Galerie im Schloss Isny

Schloss 1, 88316 Isny im Allgäu, kultur@isny-marketing.de, www.schloss-isny.de Mo, Do, Fr 14-18 Uhr, Sa, So 10-17 Uhr No Name Design, bis 9.11.26 Die Ausstellung ist eine Liebeserklärung an die unscheinbaren Dinge, die uns im Alltag begleiten. „No Name Design“ ist Hommage und zugleich Eldorado für Liebhaber von Fundstücken, die weder blenden noch verführen wollen, sondern einfach da sind und einen aufmerksamen Beobachter wie Franco Clivio (*1942) brauchen. Seine Leidenschaft gilt dem Banalen, dem scheinbar Ungestalteten. Er spürt die hohe gestalterische Qualität auf und sucht nach dem Ungewöhnlichen im Gewöhnlichen. Präsentiert werden rund 1000 zumeist kleine Objekte – gemeinsamer Nenner ist immer die raffinierte gestalterische Qualität, die weniger auf der guten Form denn vielmehr auf einer Besonderheit von Funktion, Material und Konstruktion beruht.

Foto: © Franco Clivio

Karlsruhe

Kunstmuseum Karlsruhe

Lorenzstr. 27, 76135 Karlsruhe, Tel. 0721-1334401 www.kunstmuseum-karlsruhe.de, Mi-Fr 10-18 Uhr, Sa, So 11-18 Uhr Expressiv! Grafik von Dürer bis Schlichter, bis 4.10.26 Die Ausstellung beleuchtet zentrale Bestände aus neuen Perspektiven und zeigt in thematischen Räumen, wie Künstler*innen seit Jahrhunderten die innere Gefühlswelt sichtbar machen. Von Albrecht Dürer über Rembrandt bis zu Rudolf Schlichter und Rosemarie Trockel entfaltet sich ein breites Spektrum künstlerischer Strategien, in rund 250 Aquarellen, Zeichnungen und Druckgrafiken aus dem 15. bis 21. Jahrhundert. M:ART ( 83 )


Baden-Württemberg ZKM | Karlsruhe

ZKM | Zentrum für Kunst und Medien, Lorenzstr. 19, 76135 Karlsruhe Tel. 0721-81000, info@zkm.de, www.zkm.de, Mi-Fr 10-18 Uhr, Sa, So 11-18 Uhr Der Fernseher als Galerie. Das Archiv Gerry Schum und Ursula Wevers, bis 10.1.27 Silver Egg. Die Sinnlichkeit der Medienkunst, bis 21.2.27

Konstanz

Rosgartenmuseum

Rosgartenstr. 3-5, 78462, Tel. 07531-9002913, www.rosgartenmuseum.de Di-Fr 10-18 Uhr, Sa, So, Feiertag 10-17 Uhr Die Mosbruggers. Eine Künstlerfamilie am Bodensee, bis 10.1.27 Das Rosgartenmuseum Konstanz widmet der Künstlerfamilie Mosbrugger eine umfassende Werkschau und eröffnet zugleich einen lebendigen Blick auf das Konstanz des 19. Jahrhunderts.

Kornwestheim

Museum im Kleihues-Bau

Stuttgarter Str. 93, 70806 Kornwestheim, Tel. 07154-2027401 museen@kornwestheim.de, www.museen-kornwestheim.de, Fr-So 11-18 Uhr Stadt Land Sehnsucht – Idyllische Ansichten in Kunst und Alltagskultur aus dem Südwesten, bis 26.9.27 Reiner Michelfelder – ars dynografia. Experimentelle Fotografie der 1960er und 1970er Jahre, bis 4.4.27

Laupheim

Museum zur Geschichte von Christen und Juden

Schloss Großlaupheim, Claus-Graf-Stauffenberg-Str. 15, 88471 Laupheim Tel. 07392-96800-0, museum@laupheim.de, www.museum-laupheim.de Instagram: @laupheimmuseum, Di-So, Feiertage 13-17 Uhr Sonderausstellung „Laupheim im Herzen. Das Fotoarchiv von Theo Miller“, bis 25.10.26 Der 1926 in Laupheim geborene Theo Miller fotografierte sein Leben lang leidenschaftlich. Immer im Fokus, immer im Herzen: seine Heimatstadt. Über Jahrzehnte legte er ein einzigartiges Fotoarchiv zur jüngeren Geschichte Laupheims an, auch durch Sammeln oder Abfotografieren anderer Bilder. Dieses Jahr wäre Theo Miller 100 geworden, ein schöner Anlass, ihm und seinen Fotos eine Sonderausstellung zu widmen. Die ausgewählten Fotos zeigen Laupheims Stadtentwicklung, seine Originale, Wirtschaften und allerhand Kuriositäten.

Theo Miller, „Nothelfer“, um 1980

Theo Miller, „Maria Kasper“, 1994

Mannheim

Kunsthalle Mannheim

Friedrichsplatz 4, 68165 Mannheim, Tel. 0621-2936423, www.kuma.art Di, Do-So, Feiertage 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr, erster Mi im Monat 10-22 Uhr Alexander Tillegreen: Stücke für Werke, bis 10.1.27 RADIKAL. REAL. Nouveau Réalisme und die Kunst der 1960er Jahre, bis 11.10.26 Von Dürer bis Piranesi. Druckgrafik aus der Mannheimer Sammlung Anton von Klein (1746 – 1810), bis 8.11.26

Marbach

Literaturmuseum der Moderne

Schillerhöhe 8-10, 71672 Marbach, Tel. 07144-848601, museum@dla-marbach.de www.dla-marbach.de, Di–So 10–17 Uhr, Mo geschlossen Und dann und wann ein weißer Elefant. Rilkes Welten, bis 19.1.27 Rainer Maria Rilke zählt national wie international zu den bedeutendsten deutschsprachigen Autoren. Das Jahr 2026 steht im Zeichen Rilkes – eingerahmt von seinem 150. Geburtstag am 4. Dezember 2025 und seinem 100. Todestag am 29. Dezember 2026. Das Deutsche Literaturarchiv sammelt seit seiner Gründung 1955 Materialien Rilkes, seit der Übernahme des Rilke-Archivs Gernsbach (2022) verfügt es über eine der weltweit größten Rilke-Sammlungen. Rund 300 Exponate – Manuskripte, Briefe, Bücher, Bilder und Objekte – machen auf rund 800 m² den „ganzen“ Rilke in seinen verschiedenen Handlungsrollen und sozialen Bezügen sichtbar. Die Ausstellung zeigt Rilke als Autor, Netzwerker, Reisenden und Künstler in seinen vielfältigen Beziehungen und Rollen. Die Ausstellung wird gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung.

Fotos: DLA Marbach (Anja Bleeser)

( 84 ) M:ART Ausstellungsanzeiger 4.2026


Baden-Württemberg Neuenstadt am Kocher

Museum im Schafstall

Cleversulzbacher Str. 10, 74196 Neuenstadt a. K., Tel. 07139-3924 www.museum-im-schafstall.de, Mi 10-17 Uhr, Do-Sa 14-18 Uhr, So 10-17 Uhr More than Street Art, 24.10.26-31.1.27 Den öffentlichen Raum mit anderen Augen zu sehen – dazu lädt die Ausstellung „More than Street Art“ ein. Hochkarätige internationale und prominente regionale Künstlerinnen und Künstler präsentieren Graffiti, 3D-Kunst, Street Art und Kunst im öffentlichen Raum in ihrer ganzen Vielfalt. Material und Techniken variieren, ebenso Themen, Perspektiven und Farbigkeit. Besonderes Highlight: Motive aus Neuenstadt am Kocher werden in neuer künstlerischer Form interpretiert. So entsteht ein spannender Dialog zwischen urbaner Kunst und lokaler Identität. An der Ausstellung wirken mit: Lucas Amaral, Nadja Bleistein, Josef Eberlein, Bernd Eisold, Barbara Engelhard, Brian Esch, Bernhard Fellmann, Klaus Haas, Susanne von Janda, Sabine Kleingütl, Lutz Krutein, Kamil Kuzko, Roger Libesch, Natalis Lorenz, Sylvie Ludwig, Gerhard Mayer, Marion Ruthardt, Apostolos Simeonakis, Rommel Sosa, Christian Vittinghoff und Ralf Vogt. Dazu bringt Norbert Polkehn mit seinen Fotografien die Straßensituationen ins Museum.

„Parkgelegenheit“, Fotografie von Norbert Polkehn

„Im Gedenken“, Fotografie von Norbert Polkehn

Offenburg

Museum im Ritterhaus

Ritterstr. 10, 77652 Offenburg, Tel. 0781-822577 museum@offenburg.de, www.museum-offenburg.de Di-So 10-17 Uhr, 1. Do im Monat 10-22 Uhr GLAUBE zuhause & unterwegs, bis 10.1.27

An ze ige

M:ART ( 85 )


Baden-Württemberg Städtische Galerie Offenburg

Amand-Goegg-Str. 2, Kulturforum, 77654 Offenburg, Tel. 0781-822040 galerie@offenburg.de, www.galerie-offenburg.de, Mi-Fr 14-18 Uhr, Sa, So 11-17 Uhr MIND THE GAP: Malerei, Skulptur und Fotografie, bis 18.10.26 Constanze Vogt, 7.11.26-9.4.27

Ostfildern

Städtische Galerie Ostfildern

Gerhard-Koch-Str. 1, 73760 Ostfildern, Tel. 0711-3404103, www.ostfildern.de Di, Do 15-19 Uhr, Sa 10-12 Uhr, So 15-18 Uhr Noemi Strittmatter – Sweetspot, bis 6.10.26 Sweetspot bezeichnet einen optimalen Punkt, an dem eine maximale Wirkung entfaltet wird. Dieser flüchtige Augenblick wird zum konzeptuellen Ausgangspunkt und dient Noemi Strittmatter als Anlass für ihre malerischen Untersuchungen.

Pforzheim

Schmuckmuseum Pforzheim

Jahnstr. 42, 75173 Pforzheim, Tel. 07231-392126, schmuckmuseum@pforzheim.de www.schmuckmuseum.de, Di-So, Feiertag 10-17 Uhr (außer Hl. Abend und Silvester) Silver Lining – 21. Silbertriennale International im Dialog mit Highlights des Schmuckmuseums aus Silber und Diamanten, bis 6.1.27 Ob Schalen oder eine Teekanne, Vasen oder eine Laterne – die Bandbreite an Objekten der 21. Silbertriennale International ist groß. Es sind ausgefallene Silberobjekte zu sehen, die in ihrer Gestaltung und Fertigung von künstlerischer Raffinesse und handwerklicher Präzision zeugen. Das Schmuckmuseum Pforzheim zeigt die ausgewählten Arbeiten dieses Wettbewerbs, den die Gesellschaft für Goldschmiedekunst und das Deutsche Goldschmiedehaus Hanau ausrichten. Im Dialog sind Highlights des Schmuckmuseums aus Silber und Diamanten und aus der ethnografischen Sammlung sowie Interventionen mit historischen Kollektionen von Grossé Sterling zu sehen. Darüber hinaus wird angewandte Kunst aus Mode und Fotografie an der Schnittstelle zur bildenden Kunst gezeigt – „Randnotizen“ von Monika Markert und Silke Helmerdig. Uli Aigner ist mit einer Installation aus ihrem Projekt ONE MILLION vertreten.

Traine de Corsage Alphonse Auger, Paris, um 1890 Leihgabe von Wartski in London, Foto: Wartski

Pforzheim-Neulingen

Kunstverein Künstlergilde Buslat e.V.

Katharinentaler Hofgut 1, 75177 Pforzheim-Neulingen, Tel. 0176-92210244 www.kuenstlergilde-buslat.de, Fr 14-18 Uhr, Sa/So 11-16 Uhr Kunstwettbewerb/Kunstpreis METAMORPHOSE, 18.10.-15.11.26 Vernissage mit Preisverleihung: So 18.10.26 Die Ausstellung zeigt den Blick auf eine facettenreiche und spannende Kunstszene in Baden-Württemberg mit Werken der dreißig jurierten Kunstschaffenden der Sparten „Malerei/Zeichnung/Druckgrafik“ und „Skulptur/Objekt“. Die beiden Preisträger werden im Rahmen der Vernissage am 18.10.26 gewürdigt.

Foto: Hartmut Häcker

( 86 ) M:ART Ausstellungsanzeiger 4.2026


Baden-Württemberg Ravensburg

Kunstmuseum Ravensburg

Burgstr. 9, 88212 Ravensburg, Tel. 0751-822685, www.kunstmuseum-ravensburg.de Di 14-18 Uhr, Mi-So 11-18 Uhr, Do 11-19 Uhr, Mo geschlossen, außer feiertags JANET CARDIFF. THE FORTY PART MOTET, bis 15.11.26 Die Sound-Installation „The Forty Part Motet“ (2001) von Janet Cardiff bietet ein einzigartiges räumliches Klangerlebnis. Ausgangspunkt bildet das RenaissanceStück „Spem in Alium“ (um 1570) von Thomas Tallis. Cardiff zeichnete die Stimmen der Sänger:innen getrennt auf und lässt jede Stimme über einen der vierzig im Oval angeordneten Lautsprecher erklingen. ZEITFRAGEN. SAMMLUNG TRIFFT GEGENWART, bis 15.11.26 Die Ausstellung bringt ausgewählte expressionistische Werke der Sammlung Selinka mit Gegenwartskunst in einen Dialog und lädt dazu ein, Sammlungsthemen aus neuen Perspektiven zu betrachten, gängige Narrative zu hinterfragen und aktuelle Diskurse in den Blick zu nehmen.

Janet Cardiff, „The Forty Part Motet“, 2001, Ausstellungsansicht Fondation d‘entreprise Hermès, Tokyo, 2009, © Janet Cardiff, Foto: Atsushi Nakamichi/Nacasa & Partners Inc.

Małgorzata Mirga-Tas, „Romani Kali Daj“, 2024, Privatsammlung, Courtesy Małgorzata Mirga-Tas und Karma International, Zürich, © Małgorzata Mirga-Tas, Foto: Bartek Solik

Riegel am Kaiserstuhl

Kunsthalle Messmer

Grossherzog-Leopold-Platz 1, 79359 Riegel a.K., Tel. 07642-9201620 info@kunsthallemessmer.de, www.kunsthallemessmer.de, Di-So 10-17 Uhr Hermann Hesse – Bereit zum Aufbruch, bis 11.10.26

Singen

Kunstmuseum Singen

Ekkehardstr. 10, 78224 Singen, Tel. 07731-85271, www.kunstmuseum-singen.de Di-Fr 14-18 Uhr, Sa, So 11-17 Uhr, Mo geschlossen, Feiertag wie jeweiliger Wochentag Zusammenspiel. Die Höri-Künstler, bis 20.9.26

Tübingen

Kunsthalle Tübingen

Philosophenweg 76, 72076 Tübingen, Tel. 07071-96910 www.kunsthalle-tuebingen.de, Di-So 11-18 Uhr, Do bis 19 Uhr Lars Eidinger. Present Perfect. Im Dialog mit der Sammlung, 10.10.26-28.2.27 Vernissage: Fr 9.10.26, 19 Uhr

Tübingen-Hirschau

Atelier Beylich

Hakenweg 42, 72070 Tübingen-Hirschau, www.galeriebeylich.de Beiträge auf der Internetseite der KünstlerGilde: www.kuenstlergilde.eu Besuch nach vorheriger Absprache per E-Mail: eru.beylich@t-online.de Udo Beylich – Malerei

Udo Beylich, „Celery impossible: By decree the President has cancelled the laws of nature“ 2026, Acryl auf Leinwand, 100 x 100 cm

M:ART ( 87 )


Baden-Württemberg Ulm

Kunsthalle Weishaupt

Hans-und-Sophie-Scholl-Platz 1, 89073 Ulm, Tel. 0731-1614360 info@kunsthalle-weishaupt.de, www.kunsthalle-weishaupt.de, Di-So 11-17 Uhr Fabelhaft! Der Löwenmensch und seine Nachfahren, bis 4.10.26 Das Museum Ulm ist mit dem ca. 40.000 Jahre alten Löwenmenschen aus dem UNESCO-Welterbe zu Gast in der kunsthalle weishaupt. Wenn Farben Formen finden. Werke aus der Sammlung Weishaupt, bis 8.11.26 Wie wird aus Farbe Form? Wann beginnt eine Fläche zu atmen, eine Linie zu schwingen, ein Raster lebendig zu werden? Die Ausstellung mit Werken aus der Sammlung Siegfried und Jutta Weishaupt widmet sich dem faszinierenden Zusammenspiel von Farbe, Form und Raum und zeigt, wie aus Klarheit und Reduktion überraschende Dynamik entsteht. Gezeigt werden u. A. Arbeiten von Josef Albers, Max Bill, Geneviève Claisse, Ulrich Erben, Karl Gerstner, Georg Karl Pfahler, Frank Stella, Victor Vasarely. almir mavignier. demokratie der punkte, 21.11.26-20.6.27 Gemälde, Grafiken und Plakatentwürfe geben Einblick in das vielseitige Schaffen des Künstlers, Plakatgestalters und ehemaligen Schülers der Hochschule für Gestaltung Ulm Almir Mavignier.

Georg-Karl Pfahler, „DA-RB/1, 1967/68“, Acryl auf Leinwand, 201 x 180 cm, © VG Bild-Kunst, Bonn 2026, Foto: Daniel Scheffold

Löwenmensch (Büste), Museum Ulm Foto: Oleg Kuchar

Haus der Stadtgeschichte – Museum „Die Einsteins“

Weinhof 19, 89073 Ulm, Tel. 0731-1614273, www.einsteins.museum Di-Fr 11-17 Uhr, Do bis 19 Uhr, Sa, So, Feiertage 11-18 Uhr Die Einsteins – Museum einer Ulmer Familie, Dauerausstellung

Stadthaus Ulm

Münsterplatz 50, 89073 Ulm, Tel. 0731-1617700, stadthaus@ulm.de www.stadthaus.ulm.de, Mo-Mi, Do 10-20 Uhr, Fr, Sa 10-18 Uhr Richard Sharums Amerika-Trilogie, bis 20.9.26

Villingen-Schwenningen

Städtische Galerie

Friedrich-Ebert-Str. 35, 78054 Villingen-Schwenningen galerie.villingen-schwenningen.de, Mi-So 13-18 Uhr Echoes of Power – Selbstbild, Erinnerung, Selbstentwurf, 24.10.26-24.1.27 „Echoes of Power“ bietet einen umfassenden Einblick in das Werk der bosnischen Künstlerin Šejla Kamerić. Kamerić nimmt bewusst eine weibliche Perspektive ein und beschäftigt sich gezielt mit weiblichen Erfahrungen. Die Ausstellung untersucht, wie persönliche Biografien, geschlechtliche Machtverhältnisse und Konfliktmomente durch gesellschaftliche Strukturen miteinander verflochten sind. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum Gesellschaften trotz jahrhundertelanger Erfahrungen mit Gewalt, Ausgrenzung und Ungleichheit oft daran scheitern, Veränderungen zu vollziehen. In Kamerićs Arbeiten wird deutlich, wie sich solche Strukturen in Wahrnehmungsmustern und Praktiken einschreiben. Themen wie Krieg, Migration und Zugehörigkeit verbinden sich dabei mit persönlichen Geschichten. Die Ausstellung versteht Kunst als einen Ort, an dem die noch nicht eingelösten Potenziale der Wirklichkeit vergegenwärtigt werden.

Šejla Kameric, „Liberty“, 2015, Foto: Hadiye Cangökçe

( 88 ) M:ART Ausstellungsanzeiger 4.2026


Baden-Württemberg Waiblingen

Galerie Stiehl

Eva Mayr-Stihl Platz 1, 71332 Waiblingen, www.galerie-stihl-waiblingen.de Di-So 11-18 Uhr, Do 11-20 Uhr, auch an Feiertagen Angela Glajcar. Not a cruise, a crossing, bis 18.10.26 Die Galerie Stihl Waiblingen präsentiert erstmals in Deutschland eine monografische Ausstellung der international renommierten Künstlerin Angela Glajcar. Anhand von zwölf Werkgruppen eröffnet sich ein umfassendes Panorama ihres künstlerischen Schaffens, das Papier als skulpturales Material neu definiert.

Waldenbuch

MUSEUM RITTER

Sammlung Marli Hoppe-Ritter, Alfred-Ritter-Str. 27, 71111 Waldenbuch Tel. 07157-535110, www.museum-ritter.de, Di-So und Feiertage 11-18 Uhr Zwischen Ordnung und Leben. Konstruktive Kunst heute, 25.10.26-18.4.27 Wie zeigt sich die konstruktive Kunst heute? Welche Ideen entstehen aus klaren Ordnungsstrukturen und wie werden sie künstlerisch umgesetzt? Die Ausstellung gibt anhand von acht Positionen einen exemplarischen Einblick in aktuelle Entwicklungen. Neben Malereien und Zeichnungen sind zahlreiche Plastiken, Assemblagen und Objekte wie auch einige Installationen zu sehen, die eigens für die Schau konzi­piert wurden. Ein geometrisches Formenvokabular und ein planvolles Vorgehen werden in diesen Werken nicht als rein formalistische oder starre Systeme verstanden, sondern als offenes Feld für die Entfaltung neuer künstlerischer Konzepte. Im Mittelpunt stehen Fragen nach Phänomenen des Alltags sowie die Beziehung zur Lebens­wirklichkeit, zu ihren sozialen Strukturen und individuellen Erfahrungsräumen. Mit Werken von Nándor Angstenberger, Doris Erbacher, Clare Goodwin, Erika Hock, Peter K. Koch, Mona Radziabari, Nicola Stäglich und Amalia Valdés

Nándor Angstenberger, „Aurora“, 2023 (Detail), © VG Bild-Kunst, Bonn 2026 Foto: Nándor Angstenberger

Amalia Valdés, „Autobahn“, 2023 © Künstlerin, Foto: Pablo Hassman

Wangen im Allgäu

Städtische Galerie In der Badstube

Lange Gasse 9, 88239 Wangen im Allgäu, Tel. 07522-74240 kulturamt@wangen.de, www.wangen.de Di-Fr, So und Feiertage 14-17 Uhr, Sa 11-17 Uhr Liegt das Gute doch so nah – KUNST AUS VORARLBERG, bis 6.9.26 Beteiligte Künstler: Ilse Aberer, Maria Anwander, Linus Barta, Gottfried Bechtold, Hugo Ender, FLATZ, Lorenz Helfer, Edmund Kalb, Michaela Kessler, Walter Khüny, Miriam Prantl, Gernot Riedmann, Sarah Schlatter, Erich Smodics, Klara Vith, Rudolf Wacker, Uta Belina Waeger, Albrecht Zauner

Treppenhausgalerie KuK e.V.

Seestr. 13, 88239 Wangen im Allgäu, www.skulpturenweg.info Fr, Sa, So, Feiertag 14-17 Uhr Linien – Flächen – Farben, 27.9.-8.11.26 Vernissage: So 27.9.26, 11 Uhr Der Titel zieht sich wie ein roter Faden durch diese Ausstellung. Urs Stallbaumer glänzt durch seine Vielfältigkeit, verschiedene Techniken und farbintensive Variationen. Bilder, Grafiken und besonders faszinieren den Betrachter Skulpturen aus Holz. Alexandra Gebhards Bilder sind empfindsame Wahrnehmungen von fast unsichtbaren, gewöhnlichen Details aus Alltag und Natur. Die entwickelten Abstraktionen werden nun zum Spiel von Dichte und Transparenz. Linie und Fläche malen und verwerfen Öffnung und Geschlossenheit. In den Ölkreidebildern versucht Frieder Bärenweiler seine Wunschvorstellungen und innere Gefühlswelten miteinander zu verbinden und in Einklang zu bringen. Dabei entstehen „Schöne Welten“, in denen Tier und Mensch, Mann/Frau gleichwertig nebeneinander und füreinander leben.

Alexandra Gebhard, „Ruhe nach dem Sturm“, Acryl, Sand auf Leinwand 100 x 100 cm

Urs Stallbaumer, „Skulptur bunt“

Frieder Bärenweiler, „Maybe at the end it‘s only love“, Ölmalkreide

M:ART ( 89 )


Baden-Württemberg Weingarten

KUNST im pavillon

PAVILLON am schlössle, Scherzachstr. 1, 88250 Weingarten, Tel. 0751-405128 Mi-So 14-17 Uhr, weitere Informationen: www.stadt-weingarten.de/pavillon und www.fs-art.de herman de vries „from nature“ in Kooperation mit FS.ART, Bodensee, 26.9.-22.11.26 Vernissage: Fr 25.9.26, 19 Uhr Der 95-jährige Konzeptkünstler herman de vries zählt zu den prägenden europäischen Stimmen einer Kunst, die Natur nicht als Motiv, sondern als Gegenüber und Erfahrungsraum begreift. Aus der ZERO-Bewegung hervorgegangen und Mitbegründer der niederländischen group nul, verbindet er seit 1975 Kunst, Natur, Wissenschaft und Philosophie. Im Rahmen von KUNST im pavillon zeigt die Ausstellung „from nature“ Arbeiten, die den unmittelbaren Bezug zur Natur sichtbar machen. Ein eigens für Oberschwaben und die Bodenseeregion ausgewähltes Werk setzt dabei einen besonderen regionalen Akzent.

Foto: FS.ART, Bodensee

Wertheim

ART-isotope • Galerie Schöber

Neues Archiv, Burg Wertheim, Schlossgasse 11, 97877 Wertheim Tel. 0172-2328866, mail@art-isotope.de, ART-isotope.de Do 14:30-19:30 Uhr, Fr-So 11-13:30 und 14:30-17 Uhr ENTSPRUNGEN – Neuinterpretationen von Bibelillustrationen, bis 27.9.26 23 künstlerische Positionen, Collage, Druckgrafik, Fotografie, KI, Malerei, Skulptur „ENTSPRUNGEN – Neuinterpretationen von Bibelillustrationen“ versammelt zeitgenössische künstlerische Positionen, die drei ikonische Bibelmotive – den Turmbau zu Babel, Judith und Holofernes sowie Noahs Arche – neu lesen. Ausgehend von historischen Illustrationen entstehen Werke, die Fragen nach Kommunikation, Macht, Verantwortung und Hoffnung in den Kontext unserer Gegenwart stellen. Die Ausstellung lädt dazu ein, biblische Erzählungen als Spiegel aktueller gesellschaftlicher, politischer und persönlicher Herausforderungen neu zu bewerten. Kleingruppen/Führungen nach Absprache

Welf Schiefer, „Judith und Holofernes“, 2026, Mischtechnik auf Papier, 55 x 77 cm

GLASMUSEUM WERTHEIM

Mühlenstr. 24, 97877 Wertheim, Tel. 09342-6866, info@glasmuseum-wertheim.de www.glasmuseum-wertheim.de, Di-So 13-17 Uhr, Glasbläser ab 14 Uhr Glasfestival Wertheim, 18.-20.9.26 Arkadensaal, Rathausinnenhof, Glasmuseum Wertheim e.V. Das Glasmuseum Wertheim feiert im Jahr 2026 sein 50-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass zeigt das Museum die Sonderausstellung „Glas * Leidenschaft * Leben“, die einen eindrucksvollen Einblick in die Entwicklung und Vielfalt des Hauses seit seiner Gründung gewährt. Sie vereint ausgewählte Exponate aus der Sammlung des Museums, außergewöhnliche Studioglas-Objekte sowie besondere Einzelstücke, die die Geschichte des Glasmuseums und seine Sammlungsarbeit widerspiegeln. Ergänzt wird die Präsentation durch Fotografien, die wichtige Meilensteine und prägende Ereignisse aus fünf Jahrzehnten Museumsarbeit dokumentieren.

( 90 ) M:ART Ausstellungsanzeiger 4.2026


Baden-Württemberg Grafschaftsmuseum Wertheim

Rathausgasse 7, 10, 97877 Wertheim, www.grafschaftsmuseum.de Di-Fr 10-12 und 14:30-16:30 Uhr, Sa 14:30-16:30 Uhr, So, Feiertage 14-17 Uhr Angebandelt – Ein Date mit der Schürze, bis 8.11.26 Früher aus dem alltäglichen Leben nicht wegzudenken hat die Schürze heutzutage einen etwas schwereren Stand. Und doch: Weg vom Fenster ist sie noch lange nicht. Ein Blick in Werkstätten, Restaurants oder auf Jahrmärkte zeigt: Die Schürze ist keineswegs zum Relikt geworden. Die Sonderausstellung, die von Studierenden der Vergleichenden Kulturwissenschaft der Universität Regensburg unter der Leitung von Dr. Esther Gajek konzipiert wurde, beleuchtet die Geschichte und Bedeutung der Schürze und geht auch auf die Veränderungen über die Jahre ein. Um einen lokalen Bezug ergänzt wird die Ausstellung mit Objekten aus dem Bestand des Grafschaftsmuseums. Begleitprogramm und Aktionen werden auf der Homepage bekanntgegeben.

Blick in die Ausstellung „Angebandelt – Ein Date mit der Schürze“, Bild: Grafschaftsmuseum

Schlösschen im Hofgarten

Würzburger Str. 30, 97877 Wertheim, www.schloesschen-wertheim.de Sommersaison (bis 1.11.26): Di-Sa 14-17 Uhr, So/Feiertage 12-18 Uhr Wintersaison (6.11.26-31.1.27): Fr-Sa 14-17 Uhr, So/Feiertage 12-18 Uhr Raffiniert arrangiert – Stillleben im Dialog, bis 18.10.26 In der Sonderausstellung steht das Stillleben als Kunstgattung im Mittelpunkt. Angeregt durch Dialog-Texte können die Besucher mit jedem Gemälde in eine persönliche Verbindung treten. Die Ausstellung richtet sich nicht nur an Kunstversierte, sondern auch an Kunstneulinge und Familien. Präsentiert werden Stillleben aus der Stiftungssammlung des Schlösschens von Künstlern der Berliner Secession sowie von sieben zeitgenössischen Künstlern und Künstlerinnen der Frankfurter Künstlergesellschaft (Claus Delvaux, Joerg Eyfferth, INK Sonntag-Ramirez Ponce, Yuriy Ivashkevich, Anna Schamschula, Nicolas Vassiliev, Andreas Wald). Ausstellung der Stiftungssammlung: Kunst geht neue Wege – Die Berliner Secession, 20.11.26-31.1.27 Ab Freitag, den 20. November ist dann wieder die komplette Stiftungssammlung mit Werken der Berliner Secession zu sehen.

Maria Slavona, „Stillleben vor rotem Hintergrund“, 1911, Öl auf Leinwand, Schlösschen im Hofgarten, Bild: Schlösschen im Hofgarten

Mediadaten sensit-communication.de/m-art-mediadaten

M:ART ( 91 )


Nordrhein-Westfalen Bottrop

Josef Albers Museum Quadrat Bottrop

Anni-Albers-Platz 1, 46236 Bottrop, Tel. 02041-372030 www.quadrat-bottrop.de, Mi-So 11-17 Uhr, Do 11-19 Uhr Richard Paul Lohse, bis 11.10.26 Als Highlight im 50. Jubiläumsjahr 2026 präsentiert das Josef Albers Museum Quadrat Bottrop eine umfassende Einzelausstellung des Malers, Grafikers und Theoretikers Richard Paul Lohse (1902 – 1988). Im Jahr 1976 war ihm die erste Einzelausstellung im frisch eröffneten „Quadrat“ gewidmet und sein Werk „Drei horizontale Teilungen“ (1949/72) stellte den ersten Ankauf des Bottroper Museums und damit den Grundstein der Kunstsammlung „jenseits von Josef Albers“ dar. Bei der aktuellen Ausstellung handelt es sich um die erste große Retrospektive von Lohse, einem der Hauptvertreter*innen der konstruktiv-konkreten Kunst, seit mehr als 20 Jahren. Sie erzählt eine wesentliche Episode der Bottroper Museumsgeschichte und verhandelt aktuelle Fragen nach gesellschaftlichen Utopien und sozialer Gleichheit. Mit Werken von: Josef Albers, Günter Fruhtrunk, Rupprecht Geiger, Camille Graeser, Gotthard Graubner, Donald Judd, Verena Loewensberg, François Morellet, Jan Schoonhoven, Günther Uecker, Victor Vasarely. 50 Jahre Quadrat, bis 8.11.26 Was als Bildungszentrum für die Stadtgesellschaft Bottrops begann, hat sich über die Jahrzehnte zu einem Museum mit internationaler Strahlkraft gewandelt. Longing for Trust / Über das Vertrauen in der Kunst, 8.11.26-7.3.27 Vertrauen wirkt als unsichtbare und verbindende Kraft in persönlichen Beziehungen ebenso wie in gesamtgesellschaftlichen Kontexten. Die Ausstellung widmet sich der Untersuchung dieses fragilen Phänomens durch die Perspektive der bildenden Kunst.

Richard Paul Lohse, „Drei horizontale Teilungen“, 1949/72, Öl auf Leinwand, Josef Albers Museum Quadrat Bottrop, Foto: Philipp Ottendörfer © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Düsseldorf

KIT – Kunst im Tunnel

Mannesmannufer 1b, 40213 Düsseldorf, Tel. 0211-54237750 www.kunst-im-tunnel.de, Di-So, Feiertag 11-18 Uhr 5 Jahre AURA, 28.11.26-7.3.27 Sichtbar werden bildet den zentralen Ausgangspunkt dieser Ausstellung, die anlässlich des fünfjährigen Bestehens des AURA Kunstraums jene Künstler*innen in den Fokus rückt, die den Raum seit seiner Gründung maßgeblich prägten. In Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Bildhauerei, Skulptur und Video werden Fragestellungen nach Identität, gesellschaftlicher Prägung sowie formalen und konzeptuellen Erweiterungen des malerischen Mediums verhandelt. Die Ausstellung versteht sich damit als ein konzentrierter Einblick in das aktuelle Düsseldorfer Kunstgeschehen und zugleich als ein Plädoyer für den Wert künstlerischer Selbstorganisation.

AURA Kunstraum, 2025.

( 92 ) M:ART Ausstellungsanzeiger 4.2026


Nordrhein-Westfalen Kunsthalle Düsseldorf

Grabbeplatz 4, 40213 Düsseldorf, Tel. 0211-54237710 www.kunsthalle-duesseldorf.de, Di-So, Feiertag 11-18 Uhr Gregor Schneider: Haus u r 2026, 17.10.26-17.1.27 Die Kunsthalle Düsseldorf zeigt mit „Haus u r 2026“ eine umfassende Ausstellung des international renommierten Künstlers Gregor Schneider. Im Zentrum steht sein seit den 1980er-Jahren fortgeführter Werkkomplex „Haus u r“, der zu den einflussreichsten raumbezogenen Arbeiten der Gegenwartskunst zählt. Zum 40-jährigen Bestehen von „Haus u r“ entsteht in der Kunsthalle Düsseldorf eine räumliche Erfahrung, in der sich Architektur, Skulptur, Fotografie und Video zu einem dichten Gesamtgefüge verbinden. Das zentrale Medium von Schneiders künstlerischer Praxis ist der Bau von Räumen innerhalb bestehender Räume. Ausgehend von scheinbarer Normalität und Vertrautheit schafft er Situationen, die zugleich vertraut und beunruhigend wirken.

Foto: Gregor Schneider, © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Schloss Benrath Naturkundemuseum

Benrather Schloßallee 100-106, 40597 Düsseldorf Mo, Di 11-17 Uhr, Fr 14-17 Uhr, Sa, So 11-18 Uhr Mikroplastik im Rhein. Die große Reise des kleinen Plastiks, bis Ende 27 Die Sonderausstellung im Rahmen des niederländisch-deutschen Interregio-Projekts „Der Rhein verbindet“ (2022-2026) zeigt, wie Alltagsgegenstände zu Mikroplastik zerfallen und über Abflüsse und Regenwasser in Gewässer bis in den Rhein gelangen.

Schloss Benrath Museum für Gartenkunst

Benrather Schloßallee 100-106, 40597 Düsseldorf Mo, Di 11-17 Uhr, Fr 14-17 Uhr, Sa, So 11-18 Uhr Eva Rubinstein. Proof of Life, 4.9.-29.11.26, Eröffnung: Mi 2.9.26, 19 Uhr Die eindringlichen Schwarzweiß-Fotografien von Eva Rubinstein erzählen von der Poesie des Alltags und erforschen innere Emotionen durch die Wahrnehmung der äußeren Welt. Die 92-jährige polnisch-amerikanische Künstlerin hält in ihren Bildern die Schönheit und Melancholie des Daseins fest und lässt gewöhnliche Momente in besonderem Licht erscheinen.

Essen

Museum Folkwang Essen

Museumsplatz 1, 45128 Essen, Tel. 0201-8845000, info@museum-folkwang.essen.de www.museum-folkwang.de, Di, Mi, Sa, So und Feiertage 10-18 Uhr, Do, Fr 10-20 Uhr ICH, GUSTAVE COURBET. Maler und Rebell, bis 8.11.26

Hagen

Emil Schumacher Museum

Museumsplatz 1, 58095 Hagen, Tel. 02331-2073138, www.esmh.de, Di-So 12-18 Uhr Emil Schumacher – Indemini. Der Erde näher als den Sternen, 13.9.-6.12.26 Mit Indemini widmet das Emil Schumacher Museum seinem Namensgeber erstmals seit fünf Jahren wieder eine große Ausstellung. Ausgangspunkt ist die Neuerwerbung des monumentalen Gemäldes „Indemini“ (1972), das über Jahrzehnte als Dauerleihgabe im Saarlandmuseum zu sehen war und nun dauerhaft für die Hagener Sammlung gesichert werden konnte. Ausgehend von diesem Schlüsselwerk zeichnet die Ausstellung Schumachers einzigartigen Umgang mit Material nach. Jute, Farbe und Teer werden zu Trägern seiner archaischen Bildsprache, in der das Material selbst zum Akteur wird. Im indirekten Dialog mit Benedikt Hipp begegnen sich zwei Künstler unterschiedlicher Generationen, die aus ihrer je eigenen Erfahrung heraus überraschend verwandte Fragen behandeln.

Emil Schumacher, „Indemini“, 1974 Acryl und Asphalt auf Rupfen 289,5 x 195,5 cm, Emil Schumacher Museum, Hagen, Foto: Ketterer Kunst © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

M:ART ( 93 )


Nordrhein-Westfalen Emil Schumacher Museum

Museumsplatz 1, 58095 Hagen, Tel. 02331-2073138, www.esmh.de, Di-So 12-18 Uhr Benedikt Hipp – Songs from the Orbs, 13.9.26-17.1.27 Mit „Songs from the Orbs“ präsentiert das Emil Schumacher Museum eine eigens für Hagen entwickelte Einzelausstellung von Benedikt Hipp (*1977). In Malerei und keramischen Holzbrandarbeiten erforscht der Künstler die schöpferischen Möglichkeiten von Abstraktion und Material. Seine Keramiken entstehen in Prozessen, in denen Ton, Feuer, Asche und Zeit zu aktiven Mitgestaltern werden. Im Ton sucht Hipp zugleich den fernen Ursprung der Materie – ein Gedanke, der seinem Werk eine poetische Dimension verleiht. Die Werkschau bezieht die Architektur des Museums ebenso ein wie die unmittelbare Nachbarschaft der Ausstellungen beider Künstler. So entsteht ein überraschender Dialog zweier Künstlergenerationen, die trotz mehr als sechs Jahrzehnten Abstand verwandte Fragen an Material, Form und Bild sowie nicht zuletzt Abstraktion stellen.

Benedikt Hipp, „Songs from the Orbs“, 2021–2025, Keramik, wilder Ton, Hochtemperatur-Holzbrand, Ascheanflug, Mikrometeorit, Video loop, 1300 °C/65 h, 80 x 157 x 70 cm, Courtesy: Galerie Kadel Willborn, Düsseldorf, mit freundlicher Unterstützung der Deutschen Akademie Villa Massimo, Rom, Foto: Max Reitmeier © Benedikt Hipp

Emil Schumacher Museum

Museumsplatz 1, 58095 Hagen, Tel. 02331-2073138, www.esmh.de, Di-So 12-18 Uhr Emilio Vedova – Mehr als Bewegung um ihrer selbst willen, bis 1.11.26 Emilio Vedova (1919–2006) zählt zu den bedeutendsten Vertretern der europäischen Nachkriegskunst. Die Ausstellung konzentriert sich auf die Jahre 1963 bis 1965, als während seines Berliner Aufenthalts Werke von außergewöhnlicher politischer und künstlerischer Dringlichkeit entstanden. Im Mittelpunkt stehen rund 30 Arbeiten, darunter die berühmten Plurimi, mit denen Vedova die Malerei in den Raum erweiterte und Bewegung zum Ausdruck historischer Erfahrung machte. Zugleich beleuchtet die Ausstellung die enge persönliche und künstlerische Verbundenheit zwischen Vedova und Emil Schumacher. Die Ausstellung ist eine Kooperation des Kunsthauses Dahlem mit dem Museum Lothar Fischer und dem Emil Schumacher Museum, unterstützt von der Fondazione Emilio e Annabianca Vedova in Venedig.

Emilio Vedova, (Berlin 1920 – DADA), 1964, Papier, Pastell, Tinte und Metallklammern auf Papier, 23,5 x 22 cm, Fondazione Emilio e Annabianca Vedova, Venedig, Foto: Vittorio Pavan, Venedig © Fondazione Emilio e Annabianca Vedova, Venedig

Herford

Marta Herford

Goebenstr. 2-10, 32052 Herford, Tel. 05221-9944300, marta-herford.de Di-So und Feiertage 11-18 Uhr, Mi 11-20 Uhr Mindset Los Angeles – Frank Gehry und die Cool School, bis 10.1.27 Das Denken und Bauen des Architekten Frank Gehry ist maßgeblich mit dem Einfluss von Los Angeles und der dortigen Kunstszene verbunden. Die umfassende Ausstellung widmet sich Gehrys früher künstlerischer Prägung, die zu seinem revolutionären Ansatz führte, Architektur neu zu denken. Die Schau im Marta Herford, einer einzigartigen Bauskulptur von Frank Gehry, versammelt diese Impulse und eröffnet Verbindungen zu ikonischen Werken der amerikanischen Nachkriegskunst sowie der folgenden Generationen aus diesem Kontext. Erstmalig wird mit dieser Ausstellung der künstlerische Einfluss von Frank Gehry thematisiert. ( 94 ) M:ART Ausstellungsanzeiger 4.2026


Nordrhein-Westfalen Kleve

Museum Kurhaus Kleve – Ewald Mataré-Sammlung

Tiergartenstr. 41, 47533 Kleve, Tel. 02821-75010, www.mkk.art, Di-So 11-17 Uhr Eberhard Havekost: Benutzeroberflächen. Arbeiten 1994-2019, bis 18.10.26

Köln

Kollwitz Museum Köln

Neumarkt 18-24, 50667 Köln, Tel. 0221-2272899 museum@kollwitz.de, www.kollwitz.de Di-So, Feiertage 11-18 Uhr, jeden 1. Do im Monat 11-21 Uhr KOLLWITZ Ausgewählt. Die persönlichen Best-of der Künstlerin, bis 15.11.26 24 Zeichnungen, reproduziert als hochwertige Lichtdrucke, veröffentlicht in einer Mappe und in drei Auflagen erschienen, um der großen Nachfrage eines breiten Publikums gerecht zu werden: 1920 publizierte Käthe Kollwitz die sogenannte Richter-Mappe – eine Edition, die sich heute wie ein persönliches „Best of“ ihres bisherigen Schaffens lesen lässt. Diese von der Künstlerin selbst getroffene Auswahl stellt das Kollwitz Museum Köln nun in den Mittelpunkt seiner neuen Ausstellung.

Käthe Kollwitz in der Preußischen Akademie der Künste, Berlin 1927, Fotograf unbek. Reproabzug, Nachlass Kollwitz, Kollwitz Museum Köln, Archiv, Inv.-Nr. F 01.e-01.

Leverkusen

Museum Morsbroich

Gustav-Heinemann-Str. 80, 51377 Leverkusen, Tel. 0214-4064500 info@morsbroich.de, www.museum-morsbroich.de, Di-So 11-17 Uhr Renate Behla – Die Ergänzerin. Zeichnungen und Objekte, 20.9.26-7.2.27

Mülheim an der Ruhr

Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

Synagogenplatz 1, 45468 Mülheim an der Ruhr, Tel. 0208-4554171 kultur.muelheim-ruhr.de, Di-So 11-18 Uhr Rebekka Benzenberg, bis 13.9.26 Gute Nacht. Märchen · Mythen · Geister · Phantasmen, bis 8.11.26 Im Garten der Kunst: Marc, Macke, Heckel, Jawlensky, bis 7.2.27

Münster

Kunsthaus Kannen Museum für Outsider Art und zeitgenössische Kunst

Alexianerweg 9, 48163 Münster, Tel. 02501-96620560 kunsthaus-kannen@alexianer.de, www.kunsthaus-kannen.de Di-So, Feiertage 13-17 Uhr, Führungen n. V. Mo-Fr 9-17 Uhr, Eintritt frei 28. Jahres- und Verkaufsausstellung 2026 im Kunsthauses Kannen, Münster 25.10.26-31.1.27 Bereits seit 1996 zeigt die Jahres- und Verkaufsausstellung aktuelle Kunst von Menschen mit Behinderungen. Es werden hier sowohl Werke aus dem Atelier des Kunsthauses sowie von Gastkünstler*innen aus dem In- und Ausland präsentiert. Die Besuchenden erwartet eine vielfältige Auswahl an zeitgenössischer Kunst: farbige Malerei, Aquarelle, Zeichnungen, Keramik und Objekte aus unterschiedlichen Materialien. Viele der Bilder und Objekte sind käuflich zu erwerben.

Bild: Sabine Tollkühn-Klein

M:ART ( 95 )


Nordrhein-Westfalen Kunstmuseum Pablo Picasso

Picassoplatz 1, 48143 Münster, Tel. 0251-4144710 info@picassomuseum.de, Di-So 10-18 Uhr GIACOMETTI, PICASSO, MASSON, DUBUFFET – GRENZGÄNGER DER PARISER MODERNE. DIE SAMMLUNG KLEWAN, bis 25.10.26 In der Ausstellung treffen große Werkkonvolute von Alberto Giacometti, Pablo Picasso, André Masson und Jean Dubuffet auf ausgesuchte Werke bedeutender Surrealisten. Dabei beleuchtet die Schau das Schaffen von Grenzgängern der Kunst der französischen Moderne, die die ästhetischen Konventionen ihrer Zeit sprengten.

Oberhausen

LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen

Konrad-Adenauer-Allee 46, 46049 Oberhausen, www.ludwiggalerie.de, Di-So 11-18 Uhr Pustekuchen, Schabernack und Plutimikation – Astrid Lindgrens Welt in Bildern 20.9.26-17.1.27 Auf ins Abenteuer mit Pippi, Michel und Lotta Die Bilder unserer Kindheit erzählen von Mut, Freiheit und unvergesslichen Abenteuern. Erstmals rückt eine Ausstellung die Illustrator*innen in den Mittelpunkt, die Astrid Lindgrens Figuren seit Generationen ein Gesicht geben. Eine Entdeckungsreise für alle, die mit Pippi, Michel und Ronja groß geworden sind und die sie gerade erst kennenlernen. Mehr als 300 Originale der bedeutendsten Lindgren-Illustrator*innen zeigen, wie die Charaktere ihre unverwechselbare Erscheinung erhielten. Kunstvolle Zeichnungen, Aquarelle und Collagen, Leihgaben aus Schweden und Estland sowie Puppen des Düsseldorfer Marionetten-Theaters laden dazu ein, in die Bilderwelten der beliebten Kinderbuchautorin einzutauchen.

Björn Berg, „Michel aus Lönneberga“, 1963, © Bildmarkana Berg © Björn Berg/Verlag Friedrich Oetinger GmbH/ Michel aus Lönneberga TM and © The Astrid Lindgren Company

Katrin Engelking, „Pippi Langstrumpf“, 2020 © Katrin Engelking/Verlag Friedrich Oetinger GmbH/Pippi Langstrumpf TM and © The Astrid Lindgren Company

Remagen

Arp Museum Bahnhof Rolandseck

Hans-Arp-Allee 1, 53424 Remagen, Tel. 02228-942516, arpmuseum.org, Di-So 11-18 Uhr Zu den Sternen! Weltraum und Weltflucht seit der Moderne, bis 10.1.27 Seit jeher dient der Weltraum als mächtige Projektionsfläche für Sehnsüchte und Utopien. Apokalyptisches Erwachen und exzentrischer Grenzverlust werden mit rund 100 Werken von der Moderne bis zur Gegenwart beleuchtet – u. a. mit Yael Bartana, Max Ernst, El Lissitzky, Katharina Sieverding, Sophie Taeuber-Arp und Emma Talbot.

Wuppertal

Von der Heydt-Museum Wuppertal

Turmhof 8, 42103 Wuppertal, Tel. 0202-563-6231 von-der-heydt-museum@stadt.wuppertal.de, www.von-der-heydt-museum.de Di-So 11-18 Uhr, Do 11-20 Uhr Schön & Streng. Die Macht des Ornaments, 11.10.26-14.2.27 Ornamente prägen unsere Wahrnehmung in vielen Lebensbereichen – auch in der Kunst. Die Ausstellung „Schön & Streng“ lädt ein zu einer lustvollen Entdeckungsreise in die Welt der Muster und Rapporte. Gleichzeitig analysiert sie deren Funktion und Bedeutung, von der Klassischen Moderne bis heute. In der Interieurmalerei von Henri Matisse, Édouard Vuillard oder auch Hans Purrmann vermitteln üppig bunte und frei gestaltete Tapeten, Stoffe und Teppiche ein positives Lebensgefühl. Auch abstrakte Bildkonzepte entstehen aus der Auseinandersetzung mit dem Ornament. Von hier aus schlägt die Ausstellung den Bogen zur aktuellen Malerei und Installationskunst von u. a. Thomas Bayrle, Philip Taaffe, Susan Hefuna. Museum A bis Z. Von Anfang bis Zukunft, bis 10.1.27 Zeiten und Räume. Klassiker der Sammlung, bis Mai 27

August Macke, „Stillleben mit Apfelschale und japanischem Fächer“, 191, Kunst­ museum Bonn © Reni Hansen, Artothek

Philip Taaffe, „Cairene Window II“, 2008, Jablonka Collection © Philip Taaffe

( 96 ) M:ART Ausstellungsanzeiger 4.2026


Sachsen Bautzen

Museum Bautzen – Muzej Budyšin

Kornmarkt 1, 02625 Bautzen, Tel. 03591-534933, museum@bautzen.de www.museum-bautzen.de, Di-So 10-17 Uhr, ab 1. Oktober bis 18 Uhr Stadt · Region · Kunst — Geschichten erleben im Museum Bautzen Als größtes Museum der Oberlausitz beherbergt das Museum Bautzen zahlreiche Exponate, welche faszinierende und spannende Geschichten über die Region und die 1000-jährige Stadt erzählen. Ein herausragendes Ausstellungstück ist eine Taschenuhr von A. Lange & Söhne, die im Jahr 1900 anlässlich der Pariser Weltausstellung gefertigt wurde. Das Tourbillon 41.000 – auch bekannt als „Jahrhunderttourbillon“ – zählt als Meisterwerk sächsischer Uhrmacherkunst zu den wertvollsten Taschenuhren der Welt. Vor allem aber ist es ein stummer Zeuge für die wechselhafte Ge­schichte des Museums Bautzen sowie der bewegten Historie des 20. Jahrhunderts – geprägt von Wohlstand und Verlust, Krieg und Neuanfang. Sonderausstellungen im Herbst: Wald, Wolf, Wildnis, ab 9.10.26 Freie Gruppe Oberlausitz, ab 7.11.26

Eric Schimschar © Lange Uhren GmbH

Chemnitz

Industriemuseum Chemnitz

Zwickauer Str. 119, 09112 Chemnitz, Tel. 0371-3676140 chemnitz@saechsisches-industriemuseum.de, Di-Fr 9-17 Uhr, Sa, So, Feiertag 10-17 Uhr Made in Germany – Industrie und Zwangsarbeit im Nationalsozialismus, bis 11.4.27

Kunstsammlungen am Theaterplatz

Theaterplatz 1, 09111 Chemnitz, Tel. 0371-4884424 www.kunstsammlungenchemnitz.de, ab 1. Juni 26: Di-So, Feiertag 11-18 Uhr Allegorien des Lebens. Ursula Mattheuer-Neustädt und Wolfgang Mattheuer 3.10.26-11.4.27 Mit der Ausstellung „Allegorien des Lebens. Ursula Mattheuer-Neustädt und Wolfgang Mattheuer“ widmen die Kunstsammlungen am Theaterplatz den beiden Künstlerpersönlichkeiten eine gemeinsame Ausstellung. Erstmals werden ihre Werke als Dialog über Allegorie, Mythos und die Bildsprache der DDR erschlossen. Im Mittelpunkt stehen ihre Auseinandersetzungen mit literarischen Stoffen, Mythen und Allegorien. Anhand von Gemälden, Zeichnungen und Druckgrafiken zeigt die Ausstellung, wie beide Künstler existenzielle Fragen nach Freiheit, Individuum und gesellschaftlicher Verantwortung verhandelten – und warum ihre Werke bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren haben.

Ursula Mattheuer-Neustädt, „Hof in Reichenbach“ (Detail), 1950, Credit und Foto: Ursula Mattheuer-Neustädt und Wolfgang Mattheuer Stiftung © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Wolfgang Mattheuer, „Hemd im Wind II“ (Detail), 1991, Kunstsammlungen Chemnitz, Foto: Kunstsammlungen Chemnitz/Jürgen Seidel © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Museum Gunzenhauser

Stollberger Str. 2, 09112 Chemnitz, Tel. 0371-4887024 www.kunstsammlungen-chemnitz.de, Mi-So, Feiertag 11-18 Uhr Mahlzeit! Serving Gender, bis 1.11.26 Mit der dreiteiligen Ausstellungsreihe „Mahlzeit!“ widmet sich das Museum dem Thema Essen in der Kunst. Der zweite Teil der Reihe „Serving Gender“ thematisiert die vielschichtigen Zusammenhänge von Geschlechterrollen und Essen aus feministischer Perspektive. M:ART ( 97 )


Sachsen Wasserschloß Klaffenbach

Wasserschloßweg 6, 09123 Chemnitz, Tel. 0371-266350 wasserschloss@c3-chemnitz.de, www.wasserschloss-klaffenbach.de Di-So 12-17 Uhr, Fr-So und Feiertage 11-17 Uhr UNIKATE 9, bis 25.10.26 Die Ausstellung zeigt im historischen Wasserschloß Klaffenbach bei Chemnitz die Abschlussarbeiten der Werkstudenten zum „Gestalter im Handwerk“.

Döbeln

Stadtmuseum/Kleine Galerie

Obermarkt 1, 04720 Döbeln, Tel. 03431-579138, www.doebeln.de Di 10-18 Uhr, Mi, Do 10-16 Uhr, Fr 9-12 Uhr, Sa 14-17 Uhr DICKICHT – EGBERT KASPER, Grafik und FRANK SCHAUSEIL – Skulptur, bis 19.9.26 TORSTEN UESCHNER – Malerei, bis 26.9.26 Torsten Ueschner, 1966 in Sonneberg geboren, lebt und arbeitet in Döbeln. Seit 1994 zeigt der freischaffende Maler regelmäßig aktuelle Werke in der Kleinen Galerie des Stadtmuseums im Rathausturm Döbeln. Anlässlich seines 60. Geburtstages stellt Torsten Ueschner vornehmlich Arbeiten der letzten zehn Jahre in der Kleinen Galerie des Stadtmuseums Döbeln aus. Seine verdichteten, pastos gemalten Bilder verraten zwar nicht den langwierigen Prozess ihrer Entstehung. Jedoch strahlen diese Werke nicht nur Kraft, sondern auch eine ungewöhnlich vitale Farbigkeit aus. JUNGE KUNST VON HIER – Gemalt, Gesprayt, Gedruckt, 9.10.26-20.2.27 Vernissage: Fr 9.10.26, 19:30 Uhr „Junge Kunst von hier“ präsentiert eine Auswahl aktueller Arbeiten junger Künstlerinnen und Künstler aus Döbeln und der Region. Die Ausstellung vereint unterschiedliche künstlerische Positionen, Materialien und Techniken, von Malerei auf Leinwand über Zeichnungen auf Papier und Arbeiten aus Ton bis hin zu Linoldrucken und Graffiti. Die gezeigten künstlerischen Arbeiten bewegen sich zwischen abstrahierten Körperdarstellungen, realistischen Tierzeichnungen sowie experimentellen Form- und Farbkompositionen. Mit ihrer Vielfalt an Ausdrucksformen setzt die Ausstellung einen Impuls zur Förderung zeitgenössischer Kunst in Döbeln.

Junge Kunst von Hier 9. Okt Ausstellung in der Kleinen Galerie des Stadtmuseums im Rathaus Döbeln

2026 20. feb 2027

GEMALT GESPRAYT GEdruckt

Torsten Ueschner, 2020, Öl auf Leinwand, 40 x 40 cm

Dresden

Deutsches Hygiene-Museum

Lingnerplatz 1, 01069 Dresden, Tel. 0351-4846400, service@dhmd.de www.dhmd.de, Di-So 10-17 Uhr, Mo/1. Jan./24./25. Dez. geschlossen Museum vom Menschen Im Deutschen Hygiene-Museum Dresden steht die Faszination für den Menschen und seinen Körper im Mittelpunkt. Wie funktionieren wir und wie interagieren wir mit unserer Umwelt? In mehreren Themenräumen vermittelt die Dauerausstellung auf einem abwechslungsreichen Parcours, was Menschsein ausmacht – mit Medienstationen, interaktiven Elementen und zahlreichen Exponaten, darunter auch die weltberühmte „Gläserne Frau“. Eine spannende Reise zum Körper und zum eigenen Ich auf rund 2.500 Quadratmetern: Entdeckertouren, Spiele und Experimente stellen sicher, dass der Museumsbesuch für die ganze Familie ein unvergessliches Erlebnis mit Aha-Effekt wird. Gemeinsam lernen macht richtig Spaß! Aktuelle Sonderausstellungen: Wie geht‘s? | Die Ausstellung über mentale Gesundheit, bis 4.4.27 Große Gefühle | Eine Mitmach-Ausstellung für Kinder und alle anderen, bis 6.12.26 Di-Fr 12-17 Uhr, Sa & So, Feiertage 10-17 Uhr

Foto: Isabel Noack

( 98 ) M:ART Ausstellungsanzeiger 4.2026


Sachsen Gemäldegalerie Alte Meister

Zwinger, Theaterplatz 1, 01067 Dresden https://gemaeldegalerie.skd.museum/ausstellungen/correggio-beruehrend-menschlich täglich 10-17 Uhr, Mo geschlossen Correggio. Berührend menschlich, 19.9.26-10.1.27 Antonio Allegri, genannt Correggio (um 1489–1534), zählt zu den originellsten Künstlern der italienischen Renaissance. Mit seiner unverwechselbaren Bildsprache, dem meisterhaften Einsatz von Licht und Schatten sowie der außergewöhnlichen Ausdruckskraft seiner Figuren beeinflusste er Künstler von Parmigianino bis Peter Paul Rubens. Nach der vierjährigen Restaurierung der „Madonna des heiligen Sebastian“ präsentiert die Gemäldegalerie Alte Meister die weltweit erste Retrospektive zu Correggios Gesamtwerk außerhalb Italiens. Spitzenwerke aus Dresden, etwa Correggios legendäre Heilige Nacht, treffen auf herausragende Leihgaben aus dem Louvre, dem Prado, den Uffizien oder der National Gallery London und machen die Ausstellung zu einem außergewöhnlichen Kunsterlebnis.

Correggio, „Die Heilige Nacht“, um 1528/30, © Gemäldegalerie Alte Meister Staatliche Kunstsammlungen Dresden Foto: Elke Estel, Hans-Peter Klut

Kügelgenhaus – Museum der Dresdner Romantik

Hauptstr. 13 (2. OG), 01097 Dresden, Tel. 0351-8044760 romy.donath@museen-dresden.de, www.kuegelen-museum.de www.museen-dresden.de, Mi-Fr 10-17 Uhr, Sa, So 12-17 Uhr Wo Schatten wohnen. E. T. A. Hoffmann, Carl Maria von Weber und das Dunkle in der Romantik, bis 6.9.26

Museum für Völkerkunde Dresden

Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Japanisches Palais, Palaisplatz 11 01097 Dresden, Tel. 0351-8144841, voelkerkunde.dresden@skd.museum www.skd.museum, Di-So 10-17 Uhr Dialog unter Gästen – Das Damaskuszimmer in Dresden lädt ein! Dauerpräsentation

Stadtmuseum Dresden

Wilsdruffer Str. 2 (Eingang Landhausstr.), 01067 Dresden, Tel. 0351-4887302 sekretariat@museen-dresden.de, www.stadtmuseum-dresden.de www.museen-dresden.de, Di-So 10-18 Uhr Platte Ost/West. Wohnen und Bauen in Großtafelbauweise, bis 29.11.26 Das Bauen mit vorgefertigten Tafeln – heute allgemein Plattenbau genannt – hat nicht nur die DDR stark geprägt. Aber auch in Westdeutschland gab und gibt es zahlreiche Bauten. Unzählige Wohnungen entstanden vor allem in den 1960er bis 1980er Jahren in dieser Bauweise. Doch warum baute man so? Was waren die Vorteile, was die Nachteile? Was machte das Wohnen in der Platte aus? Heute brauchen wir wieder dringend viele neue Wohnungen. Es wird auf modulares, serielles Bauen gesetzt. Hat die Platte also eine Zukunft? Die Ausstellung stellt die unterschiedlichen Etappen des Platten-Wohnungsbaus auf vielfältige Weise vor: Von zeitgenössischen Modellen, Fotos, Entwürfen und eine künstlerische Rauminstallation über spielerische Zugänge und Interviews bis zum digitalen Tetris-Plattenbau-­Spiel reicht die Bandbreite der Exponate. Vorgestellt werden die verschiedenen Phasen von 1945 bis heute – und wir wagen einen Blick in die Zukunft.

Hamburg-Horn, Montagebau in der Legienstraße, November 1961 Fotograf: Hermann Tiede, Museum der Arbeit Hamburg, SAGA GWG

Dresden-Mockritz, Altersheim Olga Körner, um 1974 Fotograf: Erich Höhne, © Deutsche Fotothek, Stadtmuseum Dresden

Städtische Galerie Dresden – Kunstsammlung

Wilsdruffer Str. 2 (Eingang Landhausstr.), 01067 Dresden, Tel. 0351-4887301 www.galerie-dresden.de, www-museen-dresden.de, Di-So 10-18 Uhr Otto Altenkirch. Landschaft – Alla Prima, bis 27.9.26 M:ART ( 99 )


Sachsen Görlitz

Schlesisches Museum zu Görlitz

Schönhof, Brüderstr. 8, 02826 Görlitz, Tel. 03581-87910 www.schlesisches-museum.de, Di-Do 10-17 Uhr, Fr-So 10-18 Uhr „Wir sind SCHÖNHOF!“ Jubiläumsausstellung, bis 14.2.27

Herrnhut

Völkerkundemuseum Herrnhut

Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Goethestr. 1, 02747 Herrnhut Tel. 0351-49144261, www.skd.museum, Fr-So, Feiertage 9-16 Uhr Um mit der baulichen und gestalterischen Umsetzung der neuen Ausstellungskonzeption fortfahren zu können, ist die Dauerausstellung des Museums momentan geschlossen. Sonderpräsentation: Geister und Geistlichkeit: Medizin und Herrnhuter Mission in Nicaragua, bis 31.10.26

Leipzig

ARS AVANTI Kunstraum

Alte Handelsschule, Gießerstr. 75, 04229 Leipzig, Tel. 0341-2123877 info@arsavanti.de, www.arsavanti.de, Mo-Do 9-12 Uhr, Fr, Sa 15-18 Uhr u.n.V. The Empty Moment Festival – Arina Heinze / Malerei, bis 11.9.26 Goldfischglastheorien – Silke Bachmann, Louise Bauer, Susu Gorth, Florian Haller, Hanne Kroll, Kerstin Skringer / Malerei, Installation, 20.9.-4.10.26 Eröffnung: Sa 19.9.26, 19 Uhr XXV. Offene Ateliers Leipzig – Bildende Künstler*innen in ganz Leipzig, 27.9.26 11-18 Uhr, alle Teilnehmer*innen und Standorte unter: www.offene-ateliers.de OXYDATION – Ingrid Sperrle, Drucke, 10.10.-23.10.26, Eröffnung: Fr 9.10.26, 19 Uhr „vollendet-unvollendet“ – Jiang Bian-Harbort, Sebastian Harbort, 31.10.-14.11.26 Eröffnung: Fr 30.10.26, 19 Uhr

Deutsches Buch- und Schriftmuseum

Deutscher Platz 1, 04103 Leipzig, Tel. 0341-2271440, dbsm-info@dnb.de www.dnb.de/dbsm, Di-So, Feiertage 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr, Eintritt frei Waffe Buchumschlag! Foto, Cover und Propaganda in den 1930er Jahren, bis 20.9.26 Was das Schaufenster für den Laden, ist das Cover für das Buch. Ob Bild, Schrift, Farbgestaltung oder Haptik: Der Umschlag macht auf den Inhalt eines Buches neugierig, ohne zu viel zu verraten. Die Ausstellung widmet sich mit Blick auf die 1930er Jahre exemplarisch der Frage, wie sich in gesellschaftspolitisch aufgeheizten Zeiten auf den Covern von Büchern politische Diskurse und ideologische Kämpfe widerspiegeln. Anhand von rund 100 Beispielen präsentiert die Ausstellung exemplarisch die Experimentierfreude bei der Covergestaltung und bettet die Bild-Schrift-Programme in buchhandelsgeschichtliche und technische Kontexte ein.

G2 Kunsthalle

G2 Schaulager #44, Dittrichring 13, 04109 Leipzig, Tel. 0341-35573793 info@g2-leipzig.de, www.g2-leipzig.de, Mi 15-20 Uhr, Fr-So 12-17 Uhr PUBLIC AND BEYOND JUDGMENT – Jeanette Mundt, bis 4.10.26 SEIFEN, IN BLÜTE – Maja Behrmann, 4.9.-6.12.26 Eröffnung: Do 3.9.26, 17-20 Uhr Aus Skulpturen, Malerei, Textilien und Grafiken entwickelt Maja Behrmann eine raumgreifende Inszenierung, welche die Architektur aufgreift, strukturiert und unterschiedliche Perspektiven auf ihr Werk eröffnet.

Galerie im Neuen Augusteum

Augustusplatz 10, 04109 Leipzig, Tel. 0341-9730170, kustodie@uni-leipzig.de www.kustodie.uni-leipzig.de, Di-Fr 14-18 Uhr, Sa 11-14 Uhr Queere Kunst in der DDR? Biografien zwischen Underground und Propaganda 16.10.26-6.2.27, Vernissage: Do 15.10.26, 19 Uhr Toni Ebel, Andreas Fux, Harry Hachmeister, Jochen Hass, Dorothea von Philipsborn, Erika Stürmer-Alex, Rita „Tommy“ Thomas, Jürgen Wittdorf, Egon Wrobel. Das Projekt ist eine Initiative von KVOST – Kunstverein Ost e.V. – in Zusammenarbeit mit der Kustodie der Universität Leipzig. Die Ausstellung beleuchtet Künstler*innen-Positionen aus der DDR und lädt dazu ein, Kunst aus der DDR neu zu lesen. Anhand der wechselhaften Biografien von neun Künstler*innen und ihrer Werke – darunter Gemälde, Skulpturen, Keramiken und Fotografien – zeigt die Ausstellung, wie unterschiedlich die Kunstschaffenden mit den politischen und gesellschaftlichen Bedingungen ihrer Zeit umgingen. Inwiefern beeinflusste die sexuelle Orientierung ihre künstlerische Praxis und ihre berufliche Entwicklung?

Andreas Fux. Handelszentrum Friedrichstraße, Berlin, 1985, Fotografie. Courtesy: Andreas Fux und KVOST, Berlin

( 100 ) M:ART Ausstellungsanzeiger 4.2026


Sachsen GALERIE FÜR ZEITGENÖSSISCHE KUNST

Karl–Tauchnitz-Str. 9-11, 04107 Leipzig, Tel. 0341-140810, office@gfzk.de https://gfzk.de, Di-Fr 14-19 Uhr, Sa-So, Feiertage 12-18 Uhr It’s not about nothing. Episode 2, bis 18.10.26 Mit Arbeiten von Maryam Jafri und Pınar Öğrenci/Nuri Musluoğlu sowie Diplompräsentationen von Merlin Rainer und Pooya Sedighi Mournani

GRASSI Museum für Angewandte Kunst

Johannisplatz 5-11, 04103 Leipzig, Tel. 0341-2229100, grassimuseum@leipzig.de www.grassimak.de, Di, Do-So und Feiertag 10-18 Uhr, Mi 12-20 Uhr Soul Objects, bis 27.9.26 Die Ausstellung zeigt erstmalig im deutschsprachigen Raum die Bandbreite der Angewandten Kunst aus einer lateinamerikanischen Perspektive.

GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig

Johannisplatz 5-11, 04103 Leipzig, Tel. 0341-97 31-900 mvl-grassimuseum@skd.museum, www.leipzig-grassi.de, www.skd.museum Di-So 10-17 Uhr Das Museum beherbergt eine der größten ethnologischen Sammlungen in Deutschland und ist weiter in Bewegung: Mit Ausstellungen und Programmen setzt sich das Museum mit der Geschichte seiner Sammlungen und ihrer aktuellen Relevanz auseinander.

Kunsthalle der Sparkasse Leipzig

Otto-Schill-Str. 4a, 04109 Leipzig, Tel. 0341-9861660 kunsthalle@sparkasse-leipzig.de, www.kunsthalle-sparkasse.de Mi 13-18 Uhr und nach Vereinbarung Im Angesicht der Zeiten / Facing the Times, bis 16.12.26 Mit der Ausstellung „Im Angesicht der Zeiten“ eröffnete die Kunsthalle der Sparkasse Leipzig wieder. Die Schau nimmt die Darstellung der menschlichen Figur in der Leipziger Kunst seit den 1950er Jahren in den Blick. Gezeigt werden über 60 Werke aus der Kunstsammlung der Sparkasse Leipzig, darunter Malerei, Grafik, Fotografie und Skulptur. Vereint durch das Figurenmotiv offenbaren sie den stilistischen und motivischen Reichtum der Kunst aus Leipzig. Die aktuelle Klasse für Malerei und Grafik von Prof. Ivana de Vivanco der HGB Leipzig interveniert zudem in die Ausstellungsräume. Mit Werken von: Gerhard Altenbourg, Viktoria Binschtok, Mona Broschár. Alba D’Urbano, Hartwig Ebersbach, Sighard Gille, Harry Hachmeister, Bernhard Heisig, Katharina Immekus, Edgar Leciejewski, Wolfgang Mattheuer, Ursula Mattheuer-Neustädt, Bea Meyer, Käte Müller, Gudrun Petersdorff, Ulf Puder, Arno Rink, Kristina Schuldt, Otto Bernd Steffen, Edith Tar, Albrecht Tübke, Angelika Tübke, Werner Tübke, Doris Ziegler u. a. Kuratorin: Olga Vostretsova

Käte Müller, „Hinter den Kulissen“, 1999 © Kunstsammlung der Sparkasse Leipzig

Albrecht Tübke, „Citizens (TSF 07)“, 2004 © A. Tübke., Kunstsammlung der Sparkasse Leipzig

Museum der bildenden Künste Leipzig

Katharinenstr. 10, 04109 Leipzig, Tel. 0341-216990, mdbk@leipzig.de, mdbk.de Mo geschlossen, Di, Do-So, Feiertage 10-18 Uhr, Mi 12-20 Uhr Bilderkosmos #3 – Leipzig im Dialog, bis 25.4.27 Die Ausstellung zeigt medienübergreifend moderne und zeitgenössische Kunst.

Museum für Druckkunst

Nonnenstr. 38, 04229 Leipzig, Tel. 0341-2316224, www.druckkunst-museum.de Mi-Fr 10-17 Uhr, Sa+So 11-17 Uhr Gabriela Jolowicz. Pool and Prime, 12.9.26-14.2.27, Eröffnung: Fr 11.9.26, 19 Uhr Mit „Pool and Prime“ präsentiert das Museum für Druckkunst Leipzig großformatige Holzschnitte der Berliner Künstlerin Gabriela Jolowicz. Die Absolventin der HGB gehört heute zu den wichtigsten Stimmen des zeitgenössischen Holzschnitts in Deutschland. Ihre detailreichen Schwarz-Weiß-Arbeiten verwandeln Szenen des Alltags in vielschichtige Bildwelten und zeigen mit feiner Ironie, wie aktuell die traditionelle Technik des Holzschnitts sein kann. Ein zentrales Element der Ausstellung ist ihr imposantes Holzschnitt-Panorama, das für das Museum für Druckkunst um einen Leipzig-Bezug ergänzt wurde. 39. Leipziger Grafikbörse, 14.11.26-17.1.27, Eröffnung: Fr 13.11.26, 19 Uhr

Zittau

Kulturhistorisches Museum Franziskanerkloster

Klosterstr. 3, 02763 Zittau, Tel. 03583-554790, www.museum-zittau.de, Di-So 10-17 Uhr Wanderausstellung „Spurensuche. Jüdische Geschichte in der Oberlausitz“ des Förderkreises Görlitzer Synagoge e.V., 19.9.-18.10.26 Kabinettausstellung: Synagoge und Trauerhalle. Untergegangene Orte jüdischer Kultur in Zittau ,19.9.26-30.4.27 Staatsgeheimnis! Die Zittwerke. Ein Rüstungskonzern im Nationalsozialismus 14.11.26-30.5.27 M:ART ( 101 )


Thüringen Altenburg

Lindenau-Museum im Prinzenpalais

Schloss 2, 04600 Altenburg, Tel. 03447-8955410, info@altenburger-museen.de www.lindenau-museum.de, Di-So und feiertags 11-17 Uhr Lindenau-Förderpreis 2026, 8.9.-1.11.26, Eröffnung: So 6.9.26, 15 Uhr Was bewegt junge Künstlerinnen und Künstler heute? Mit welchen Themen beschäftigen sie sich in ihrer künstlerischen Praxis? Antworten darauf gibt der Lindenau-Förderpreis, der im Herbst 2026 zum dritten Mal vom Lindenau-Museum Altenburg vergeben wird.

Lindenau-Museum „Kunstgasse 1“ (Interim)

Kunstgasse 1, 04600 Altenbrug, Tel. 03447-8955430, info@altenburger-museen.de www.lindenau-museum.de, Di-So, Feiertage 12-18 Uhr Oh, wie schön! – Frisch restaurierte Werke aus den Altenburger Museen, bis 18.10.26 Faszination Etrusker – Provenienzforschung in der archäologischen Sammlung des Lindenau-Museums Altenburg, 23.10.26-24.1.27, Eröffnung: Do 22.10.26, 18 Uhr

Schlossmuseum im Residenzschloss Altenburg

Schloss 2-4, 04600 Altenburg, Tel. 03447-512712, info@residenzschloss-altenburg.de www.residenzschloss-altenburg.de, Di-So, Feiertage 10-17 Uhr Koffer, Kutschen und Kartons – 200 Jahre Ankommen in Altenburg, bis 27.9.26

Erfurt

Angermuseum Erfurt

Anger 18, 99084 Erfurt, Tel. 0361-6551651 www.angermuseum.de, Di-So, Feiertage 10-18 Uhr Nur Mut! Eva Bruszis. Wege und Welten einer Künstlerin, bis 10.1.27 Das Angermuseum Erfurt widmet der Künstlerin Eva Bruszis (*1944) anlässlich ihres 80. Geburtstags eine erste umfassende Retrospektive. Sie zeigt das facettenreiche Schaffen der in Erfurt lebenden Künstlerin und verortet es in der ostdeutschen Kunstgeschichte seit den 1960er Jahren über die Wendezeit bis heute. Zu sehen sind Zeichnungen, Grafiken und skulpturale Werke. Im Zentrum steht Bruszis‘ Arbeit an der Druckerpresse und die Frage, wie sie die Möglichkeiten und Herausforderungen der Drucktechniken künstlerisch nutzte. Im Spannungsfeld von eigener künstlerischer Praxis, Lehrtätigkeiten und Care-Aufgaben als Mutter wird das beeindruckende Œuvre einer Frau sichtbar, die auch in Krisenzeiten aus ihrer künstlerischen Arbeit immer wieder neue Kraft und Mut schöpfte. „ohne Titel“, Besitz Eva Bruszis, Foto: © Stadtverwaltung Erfurt / D. Urban

artthuer – Kunstmesse Thüringen

Verband Bildender Künstler Thüringen e.V. in Kooperation mit MESSE ERFURT GmbH Gothaer Str. 34, 99094 Erfurt, info@kunstmesse-thueringen.de www.kunstmesse-thueringen.de, Fr-So 10-18 Uhr artthuer – 15. Kunstmesse Thüringen mit Haus.Bau.Ambiente. 6.-8.11.26 Die artthuer ist das wichtigste Podium für zeitgenössische Bildende Kunst in Thüringen und spiegelt die Thüringer Kunstlandschaft wider. Als Produzentenmesse bietet sie die Chance, mit Künstler:innen ins Gespräch zu kommen und direkt am Messestand Kunst zu kaufen. Es werden Kunstwerke aus den Bereichen Malerei, Skulptur, Zeichnung, Grafik, Fotografie, Video, Schmuck und Objekte aus Keramik, Glas, Holz, Metall, Textil gezeigt. Sonderflächen und Gemeinschaftspräsentationen sowie Informationsstände für Thüringer Kultureinrichtungen, Kunstvereine und Galerien runden das Gesamtbild ab. Besondere Höhepunkte des Rahmenprogramms sind Kunstaktionen, Performances, Führungen, die Vergabe des SV Kunstpreises und des Publikumspreises.

Rückblick artthuer 2024, Foto © VBKTh | V. Hielscher

( 102 ) M:ART Ausstellungsanzeiger 4.2026


Thüringen Galerie + Projektraum | Kunsthaus Erfurt

Michaelisstr. 34, 99084 Erfurt, Tel. 0361-5402437 info@kunsthaus-erfurt.de, www.kunsthaus-erfurt.de, Di-Fr 12-18 Uhr u.n.V. Aus Leben Kunst machen – Künstlerinnengruppe Erfurt/ EXTERRA XX bis 2.10.26 Monika Andres, Tely Büchner, Elke Carl, Monique Förster, Gabriele Göbel, Ina Heyner, Verena Kyselka, Bettina Neumann, Ingrid Plöttner, Marlies Schmidt, Gabriele Stötzer, Harriet Wollert u. a. Die künstlerischen Arbeiten und das Archivmaterial der Künstlerinnengruppe (1984-1994) werden erstmals in Erfurt umfangreich präsentiert. Den unmittelbaren Ausgangspunkt bildet die künstlerische Produktion mit ihrer speziellen Ikonographie. Ihr Schaffen vereinte Super-8-Filme, Performances, Texte, ModeObjekt-Shows, Manifeste, experimentelle Musik und Grafik. Die existenzielle Dringlichkeit der Kunstausübung, wie sie die Künstlerinnengruppe verfolgte, ist bis heute hochaktuell. Ihre künstlerischen Äußerungen zeugen von einer medialen Courage und einem angstfreien Agieren, das seinesgleichen sucht.

Künstlerinnengruppe Erfurt am Kunsthof Lietzen, 1989, Foto: Claudia Bogenhardt

Galerie + Projektraum | Kunsthaus Erfurt

Michaelisstr. 34, 99084 Erfurt, Tel. 0361-5402437 info@kunsthaus-erfurt.de, www.kunsthaus-erfurt.de, Di-Fr 12-18 Uhr u.n.V. EM DASH (AT) – Thomas Prochnow, 6.11.26-29.1.27 Eröffnung: Fr 6.11.26, 20 Uhr Thomas Prochnow ist ein bildender Künstler, dessen Praxis an der Schnittstelle von räumlicher Intervention, Skulptur und Objektkunst angesiedelt ist. In seinen Arbeiten untersucht er die Beziehung zwischen Raum, Wahrnehmung und abstrakter Form. Der Raum fungiert dabei nicht als neutraler Hintergrund, sondern als zentrales künstlerisches Material. Durch minimale, präzise Eingriffe – Linien, Flächen, geometrische Formen oder installative Setzungen – erzeugt Prochnow gezielte Irritationen, die gewohnte Wahrnehmungsmuster verschieben und den Raum neu erfahrbar machen.

Thomas Prochnow, „Nullowitsch“, 2019, Rauminstallation, selbstklebende Folie auf Dispersionsfarbe, Holz verschraubt, Lack, Ausstellungsansicht Galerie | Kunsthaus Erfurt Foto: Christian Rothe

Galerie Haus Zum Bunten Löwen

Galerie, Krämerbrücke 4, 99084 Erfurt, Tel. 0361-6422564 info@vbkth.de, www.kuenstler-thueringen.de Di-Fr 12-18 Uhr, Sa 10-16 Uhr Nina Lundström – Zeichnung, Installation, Fotografie, bis 26.9.26 Anne Heilmann – Collage, Texte, Zeichnung, 28.9.-24.10.26 Sarah Spitzer – Druckgrafik, Fotografie, 26.10.-20.11.26 Weihnachtsausstellung der Mitglieder – Auf die Spitze getrieben, 23.11.-30.12.26

1.2027 erscheint Anfang Dezember, Redaktionsschluss ist am 23. Oktober. M:ART ( 103 )


Thüringen Galerie Rothamel

Kleine Arche 1A, 99084 Erfurt, Tel. 0361-5623396, galerie@rothamel.de www.rothamel.de, Mo-Fr 10-14 Uhr sowie nach Vereinbarung Nguyen Xuan Huy – Mission Phoenix, bis 14.11.26 Die Werke von Nguyen Xuan Huy bauen Brücken aus den 21. Jahrhundert zu den Schätzen unserer Kunstgeschichte. Sie reagieren auf die visuellen Muster der Gegenwart, greifen aktuelle Sachverhalte auf und besitzen zugleich die Meisterschaft und thematische Dichte der klassischen europäischen Malerei. Dem Erzählerischen kommt in der europäischen Kunst traditionell große Bedeutung zu. Die Avantgarde hinterlässt in der Geschichte der Malerei eine narrative Durststrecke von 120 Jahren Dauer. Nguyens Kunst nimmt den verlorenen Faden wieder auf und formuliert eindringliche Parabeln von außerordentlicher Tiefe und Komplexität.

„Mission Phoenix“, 2025, oil on canvas, 270 x 414 cm

Galerie Waidspeicher / Kunstmuseen Erfurt

Michaelisstr. 10, 99084 Erfurt, Tel. 0361-6551610 www.galerie-waidspeicher.de, Di-So, Feiertage 11-18 Uhr Why so serious?, bis 14.3.27 Die Ausstellung Why so serious? verzichtet auf die üblichen Verbotshinweise in Galerie- und Museumsräumen und bittet stattdessen, die ausgestellten Kunstwerke zu berühren, in die Hand zu nehmen oder auszuprobieren. Ob Hüpfburg, Schießbude, Tischtennisplatte oder Videospiel, Humor und Ironie dienen als Strategien, um allzu traditionelle Vorstellungen von Kunst als Teil einer unantastbaren Hochkultur in Frage zu stellen. Ganz konkret werden durch anti-elitäre und institutionskritische Positionen zeitgenössischer Künstler*innen aus ganz Deutschland Kunstbetrieb und Kunstmarkt spielerisch auf den Prüfstand gestellt. Eine Gruppenausstellung mit Benedikt Braun, Cem A., Jonas Hohnke, Josephine Schulz, Ben Thiele

Jonas Hohnke, „White cube II“, 2020, Hüpfburg (Sonderanfertigung), Ansicht: Kunsthalle Wilhelmshaven (2023), © Jonas Hohnke, VG Bild-Kunst, Bonn

Kunsthalle Erfurt

im Haus zum Roten Ochsen, Fischmarkt 7, 99084 Erfurt Tel. 0361-6555660, www.kunstmuseen.erfurt.de Di-So, Feiertage 11-18 Uhr, Do 11-22 Uhr Colours & Values. 12+ Positionen des MalerinnenNetzWerks, bis 1.11.26 Das MalerinnenNetzWerk (MNW) ist ein Zusammenschluss von Künstlerinnen aus Berlin und Leipzig. Es versteht sich als Plattform für zeitgenössische Malerei mit dem Ziel, die Sichtbarkeit von Künstlerinnen durch gemeinsame Ausstellungen zu stärken sowie Austausch und Vernetzung zu fördern. Stefan Schwarzer. Kaleidoskopia, 4.9.-1.11.26 Eine Ausstellung des Erfurter Kunstvereins im Renaissance-Saal der Kunsthalle

Stadtmuseum Erfurt

Johannesstr. 169, 99084 Erfurt, Tel. 0361-6555644, stadtmuseum@erfurt.de www.geschichtsmuseen.erfurt.de, Di-So 10-18 Uhr Blumen als Erbe – Arbeiten von Katrin Benary, bis 31.3.27 Der Rebstockpokal – Ein europaweit einmaliges Artefakt aus dem Mittelalter bis 27.9.26 Das vergessene Parlament. 175 Jahre Erfurter Unionsparlament 1850, bis 31.12.26 ( 104 ) M:ART Ausstellungsanzeiger 4.2026


Thüringen Erfurt-Molsdorf

Schlossmuseum Molsdorf

Schlossplatz 6, 99094 Erfurt-Molsdorf, Tel. 036202-90505 www.kunstmuseen.erfurt.de, Di-So, Feiertage 10-18 Uhr Katharina Sieg. Schnabelnasen Himbeergrün, bis 25.10.26 Die Ausstellung lädt ein, in die wunderbare Welt der Kinderbuchillustration einzutauchen – zwischen schillernden Figuren, verwunschenen Landschaften und feinem Humor. Mit einer Mischung aus analogen und digitalen Techniken verleiht Katharina Sieg Worten ein Gewand und öffnet Türen in farbenreiche Bildwelten.

Gotha

Friedenstein Stiftung, Herzogliches Museum Gotha

Schlossplatz 2, 99867 Gotha, Tel. 03621-82340, www.rembrandt1632.de www.friedenstein.de, Sonderöffnungszeiten für die Rembrandt-Ausstellung im Herzoglichen Museum: Di-Do 10-17 Uhr, Fr-So 10-18 Uhr „Rembrandt 1632. Entstehung einer Marke“, 5.9.-6.12.26 Er ist einer der meisterforschten Künstler des 17. Jahrhunderts: Rembrandt Harmensz. van Rijn. Dennoch bleiben manche Aspekte seines Schaffens im Dunkeln. Das betrifft auch die Zeit um 1632. Vom 5.9.-6.12.26 befasst sich die große Sonderausstellung in Gotha mit dem wohl prägendsten Jahr im Leben des berühmten holländischen Künstlers. Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit Hessen Kassel Heritage und stellt zentrale Werke des Jahres 1632 in ihren künstlerischen und historischen Kontext. Sie zeigt Originale, Varianten und Werkstatt­ arbeiten im direkten Vergleich und macht stilistische Entwicklungen und Produktionsweisen sichtbar. Internationale Leihgaben und Werke aus der Gothaer Sammlung zeigen Rembrandt in einem neuen Licht – und als das, was er schon immer war: ein großer Meister der Porträtmalerei.

Rembrandt Harmensz. van Rijn, „Bildnis eines federschneidenden Mannes (1632)“, © Gemäldegalerie Alte Meister, Hessen Kassel Heritage

Greiz

Staatliche Bücher- und Kupferstichsammlung Greiz, SATIRICUM Sommerpalais, Fürstlich Greizer Park, 07973 Greiz, Tel. 03661-70580 info@sommerpalais-greiz.de, www.sommerpalais-greiz.de Apr.-Okt.: Mi-So 11-17 Uhr, Nov.-Mrz.: Mi-So 11-16 Uhr Jankofsky. Einer von uns, bis 1.11.26

Jena

Kunstsammlung Jena

Markt 7, 07743 Jena, Tel. 03641-49826 www.kunstsammlung-jena.de, Di-So 10-17 Uhr Zohar Fraiman – Malerei, bis 20.9.26

Nordhausen

Kunsthaus Meyenburg

Alexander-Puschkin-Str. 31, 99734 Nordhausen, Tel. 03631-881091 kunsthaus@nordhausen.de, www.kunsthaus.nordhausen.de, Di-So 10-17 Uhr EXPRESSIVE ÜBERRASCHUNGEN, 12.9.-26-5.1.27 Mit Werken von Alexander Archipenko, Ernst Barlach, Erich Heckel, Alfred Kubin, Otto Mueller, Edvard Munch, Karl Schmidt-Rottluff, Egon Schiele u. v. a. Laut. Gefühlvoll. Anders. Expressionismus! Die Ausstellung begibt sich auf die Suche nach dem „Expressiven“ in der Kunst. Präsentiert werden Werke von bedeutenden Vertretern des Expressionismus aus vielen Ländern Europas. Dem gegenübergestellt werden Arbeiten von Künstlern anderer Kunststile, die unterschiedlichste expressive Stilmittel verwenden, um ebenfalls eine ausdrucksstarke Bildstimmung zu erzeugen. 150 Kunstwerke der Malerei, Grafik und Plastik zeigen traumverlorene Landschaften mit kühnen Farbsetzungen, faszinierende Flora und Fauna sowie Figuratives – vom emotionalen Porträt bis zum expressiven weiblichen Akt. Das Kunsthaus Meyenburg lädt dazu ein, die einzigartige Ausdruckskraft von Kunst zu entdecken und expressive Überraschungen zu erleben.

Moise Kisling, „Landschaft“

Ernst Barlach, „Dieses Glas dem guten Geist …“

M:ART ( 105 )


Thüringen Weimar

Galerie Profil Weimar

Geleitstr. 11, 99423 Weimar, Tel. 03643-499801, 0178-7905276 www.galerie-profil .de, www.facebook.com/galerieprofil, www.instagram.com/ galerie_profil_weimar, www.linkedin.com/in, Mi-Fr 12-18, Sa 10-16 u.n.V. Lezzueck A. Coosemans – Fragile Paradise, bis 2.10.26 Die Malerei von Lezzueck A. Coosemans widmet sich dem sensiblen Verhältnis zwischen Mensch, Natur und Tierwelt. Seine Werke machen die Schönheit und Verletzlichkeit unseres Planeten sichtbar und laden dazu ein, Verantwortung, Respekt und Achtsamkeit neu zu betrachten. Mit intensiver Farbigkeit und einer unverwechselbaren Bildsprache erschafft der Künstler eindringliche Kompositionen, in denen Tiere als stille Botschafter von Hoffnung, Warnung und Harmonie erscheinen. Inspiriert von seiner südamerikanischen Herkunft verbindet Coosemans traditionelle Maltechniken mit einer zeitgenössischen ökologischen Aussage. Seine Gemälde erzählen nicht von Untergang, sondern von der Möglichkeit eines bewussteren Zusammenlebens — als Zeichen der Hoffnung für Natur, Mensch und alle Lebewesen.

Serie Hoffnungsgabe, „Tiere des Waldes II“, 2026 Öl auf Reinleinen, 100 x 100 cm

Serie Lichtblick, „Tiger im Dschungel“, 2026 Öl auf Reinleinen, 100 x 100 cm

Klassik Stiftung Weimar

Stadtschloss Weimar, Burgplatz 4, 99423 Weimar, Tel. 03643-545400 Weimar bekommt sein Stadtschloss zurück: Wiedereröffnung des Ostflügels, 2.-4.10.26 Nach langjähriger Sanierung öffnet das Stadtschloss Weimar wieder. Feiern Sie mit beim kostenfreien Eröffnungswochenende vom 2. bis 4. Oktober 2026. Mit Speis, Trank, Vermittlungsangeboten, Kinderprogramm, Konzerten und vielem mehr ist für jede*n etwas geboten. Im Mittelpunkt steht die neue Dauerausstellung „Weimarer Klassik“ in den historischen Räumen der Beletage. Sie beleuchtet die Geschichte des Schlosses während der namensgebenden Epoche, über das Dritte Reich und die DDR, neu – mit spektakulären Kunstobjekten, Möbeln und Gemälden. Das Schloss selbst wird dabei zum wichtigsten Exponat. Das ganze Programm finden Sie unter: www.klassik-stiftung.de/schlosseroeffnung

Stadtschloss, Foto: Thomas Müller

Gentzsches Treppenhaus, Foto: Gordon Welters

Museum Neues Weimar

Jorge-Semprún-Platz 5, 99423 Weimar, Mo, Mi-Fr 11-17 Uhr, Sa, So 10-18 Uhr Bauhaus und Politik, bis 4.1.27

Schiller-Museum

Schillerstr. 12, 99423 Weimar, Tel. 03643-545400 klassik-stiftung.de/faust, Di-So 9:30-16 Uhr, Mo geschlossen Faust. Eine Ausstellung – Entdecken Sie Goethes literarisches Universum bis 1.11.27

KURZ NOTIERT

GENIUS LOCI WEIMAR 2026 – DEMOKRATIE UND GESELLSCHAFT Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt wird als gesetzt, als stabil und gesichert verstanden. Doch die letzten Jahre haben uns eine andere Realität näher gebracht: Demokratie ist offensichtlich kein fester Zustand, sondern ein fortlaufender Aushandlungsprozess. Mit dem Thema „Demokratie und Gesellschaft“ widmet sich Genius Loci Weimar 2026 genau diesen Spannungen. Historische Orte der Stadt werden zu Projektionsflächen für künstlerische Perspektiven auf politische Prozesse, gesellschaftlichen Wandel und die Frage, wie Gemeinschaft heute gestaltet wird. Im Rahmen des internationalen Wettbewerbs waren Künstler*innen eingeladen, diese Orte neu zu interpretieren. Gesucht wurden audiovisuelle Arbeiten, die sich mit dem „Genius Loci“, dem Geist des Ortes, auseinandersetzen und ihn in eine zeitgenössische Bildsprache übersetzen. Ausgewählte Projekte werden im September 2026 im Rahmen des Festivals als großformatige Fassadenprojektionen präsentiert. www.genius-loci-weimar.org/de/festival-26.html ( 106 ) M:ART Ausstellungsanzeiger 4.2026


An ze ige

Impressum M:ART Ausstellungsanzeiger 26. Jahrgang Nr. 4.2026, Sep., Okt., Nov. Herausgeberin Petra Kohler Sensit Communication GmbH Gerhardstr. 12 81543 München Tel. 089-40906191 m-art-magazin.de mail@m-art-magazin.de Akquise und Buchungen Gudrun Stachowitz, Tel. 089-44141729 Freie Mitarbeit Jürgen Bartz, Gudrun Stachowitz, Barbara Westernach Grafik, Produktion und Verwaltung Sensit Communication GmbH Druck Aumüller Druck GmbH & Co. KG Weidener Str. 2, 93057 Regensburg aumueller-druck.de Versand Bavaria Dirketmarketing & Full-Service GmbH Industriestr. 1, 82140 Olching bavaria-direktmarketing.de

Mediadaten und Anzeigenpreise m-art-magazin.de Premiumeinträge Ein bis zwei Bilder und 700 Zeichen Begleittext inkl. Galerien, Museen, Institutionen, Vereine: 84,– Euro, zzgl. der gesetzlichen MwSt. Künstler*innen: 75,– Euro, zzgl. der gesetzlichen MwSt. Erscheinungsweise (unter Vorbehalt) März, Juni, September, Dezember Abonnement (4 Ausgaben) 16,80 Euro (D) inkl. der gesetzlichen MwSt. und Porto M:ART übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit der kostenlosen Termineinträge. Das Editorial gibt die Meinung der Verfasserin wieder. Von M:ART gestaltete Anzeigen sind urheberrechtlich geschützt. Für die Richtigkeit der Angaben übernehmen wir keine Haftung. Bei kostenlosen Termineinträgen behalten wir uns Kürzungen und eine redaktionelle Auswahl vor.

1.2027 erscheint Anfang Dezember, Redaktionsschluss ist am 23. Oktober M:ART ( 107 )


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