Bruno Maria Bradt, „Zwölf“, 225 cm hoch, 105 cm breit, zu sehen in der Kongresshalle in Nürnberg, 25.6.-19.7.26
Deutsches Hygiene-Museum, Dresden
Wie geht‘s? Die Ausstellung über mentale Gesundheit
Kunstsammlung Jena
Zohar Fraiman – Malerei
Emil Schumacher Museum, Hagen
Emilio Vedova – Mehr als Bewegung um ihrer selbst willen
Galerie Ohnesorge, Bremen
Markus Lüpertz: „Ein gemaltes Bild ist angehaltene Zeit“, KUNST im pavillon, Weingarten
Die Klasse Anselm Reyle: Promising Land Unseen
Mathildenhöhe Darmstadt
A Step Ahead
Galerie Drächslhaus, München
Mit Pinsel und Stift – Erna Leiß
StadtHausGalerie Sonthofen
Street. Life. – Flüchtig gesehen, dauerhaft erzählt
Martel Schwichtenberg 6
F. Aschka & L. Kopp
Moroff
Willee
Benjamin
Klaus Fritze
Kleine Fluchten
Foto: pixabay/RosZie
Was ist das Schönste am Sommer? Der Geruch von frisch gemähtem Gras, ein Sprung ins kühle Nass eines Sees, Bahnen ziehen im Freibad? Spätabends noch draußen sitzen in der lauen Sommernacht mit einem schönen Getränk? In Italien nennt man es Dolce Vita. Wann haben Sie das letzte Mal blaugemacht? Pflichtvergessen das Leben genossen? Unter dem Titel „Vier machen Blau“ könnte man eine seichte Sommerkomödie erwarten. Doch dahinter stecken vier künstlerische Schwergewichte: Feininger, Jawlensky, Kandinsky und Klee, die sich 1924 zur Künstlergruppe „Die Blaue Vier“ zusammenschlossen. Das Museum Lyonel Feininger zeigt bis 13. Juli die unterschiedlichen Handschriften und die Energie ihres Austauschs (S. 7). Machen Sie blau und einen Ausflug nach Quedlinburg! Oder nehmen Sie ein Farbbad in den vielen Werkstätten und Ateliers, die in diesem Kunstsommer wieder ihre Türen öffnen, zum Beispiel in München (S. 14, S. 22/23, S. 26), Gauting (S. 43/45) oder Isen (S. 48).
Danach vielleicht ein gutes Buch lesen im Schatten eines Baumes? Warum uns manche Bücher besonders ansprechen, könnte am Cover liegen. Das Deutsche Buch- und Schriftenmuseum in Leipzig geht in der Ausstellung „Waffe Buchumschlag“ (S. 94) ausgehend von den 1930er Jahren der Frage nach, ob Buchtitel politische Diskurse und ideologische Kämpfe widerspiegeln. Während viele den Sommer genießen, steigt die Zahl derer, die mit psychischen Herausforderungen kämpfen. Etwa jeder vierte Mensch erkrankt im Lauf seines Lebens psychisch. Eine Ausstellung im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden beleuchtet die Hintergründe zur mentalen Gesundheit mit künstlerischen, medialen und interaktiven Zugängen (S. 93) und verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit den persönlichen Perspektiven von Betroffenen. In unserer M:ART-Sommerausgabe finden Sie noch viele weitere, spannende Themen und Denkanstöße. Lassen Sie sich darauf ein und genießen Sie den Sommer in vollen Zügen!
Petra Kohler
Blick auf ...
Aarau
Aargauer Kunsthaus
Aargauerplatz, CH-5001 Aarau, aargauerkunsthaus.ch, Di-So 10-17 Uhr, Do 10-20 Uhr
Mario Sala – Sammlung im Fokus, bis 21.6.26
Sammlung 26 – Kunst aus der Schweiz, bis 5.7.26
Bad Arolsen
Museum Bad Arolsen
Schreibersches Haus, Schlossstr. 24, 34454 Bad Arolsen, Tel. 05691-625734 www.museum-bad-arolsen.de, 13.6. (Offene Gärten), 27.6., 11./25.7., 1./15./29.8., 13.9. (Tag des offenen Denkmals), 26.9. jeweils 14:30-17 Uhr.
Der Kindermaler Hermann Kaulbach. Kabinettausstellung, bis 26.9.26 Das Kindergenre wurde von Hermann Kaulbach (1846 – 1909) kongenial auf die Leinwand respektive aufs Papier gebracht. Der Sohn des Historienmalers Wilhelm von Kaulbach kam am 26. Juli 1846 in München zur Welt. In den abschließenden zwei Jahrzehnten seines Lebens bildeten unzählige Kinderbilder einen Schwerpunkt seines Schaffens. Darüber hinaus schuf Kaulbach feinsinnige Zeichnungen, Studien und opulente Gemälde im Historienstil. Aus dem Nachlass einer Urenkelin gingen dem Museum Bad Arolsen im vergangenen Jahr sieben Arbeiten zu. Diese ergänzen den Bestand um interessante Facetten und werden in der Kabinettausstellung erstmals gezeigt.
Hermann Kaulbach „Italienisches Bauernmädchen“ o. J., Foto: Museum Bad Arolsen
Basel
Museum Tinguely
Paul Sacher-Anlage 1, CH-4058 Basel, Tel. 0041-(0)61-6819320, www.tinguely.ch
Di-So 11-18 Uhr, Do 11-21 Uhr, Mo geschlossen Angelica Mesiti – Reverb, bis 30.8.26
Berlin
Neue Nationalgalerie
Potsdamer Str. 50, 10785 Berlin, www.smb.museum Di, Mi, Fr-So 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr, Mo geschlossen Brancusi, bis 9.8.26
Die Ausstellung „A Step Ahead / Einen Schritt voraus“ auf der Mathildenhöhe Darmstadt nimmt das Jubiläum der ersten Ausstellung von 1901 der Künstlerkolonie Darmstadt zum Anlass, historische und zeitgenössische Positionen aus Design, Architektur und Kunst in Beziehung zu setzen. Im historischen Ausstellungsgebäude entfalten sich in vier Hallen thematische Räume, in denen originale Werke auf aktuelle Ansätze treffen. Ausgangspunkt ist der ganzheitliche Gestaltungsanspruch der Künstlerkolonie, der bis heute nachwirkt. Im Rahmen des World Design CapitalFestivals im RheinMain-Gebiet macht die Ausstellung sichtbar, wie Gestaltung gesellschaftlichen Wandel mitprägen kann.
Festspiel vor dem Ernst Ludwig-Haus zur Eröffnung der Ausstellung „Ein Dokument Deutscher Kunst“, 1901, Foto: Institut Mathildenhöhe / Städtische Kunstsammlung Darmstadt
Frankfurt am Main
Galerie Rothamel
Mathildenhöhe Darmstadt, Welterbefest
Foto: Marcus Kaufhold
Reuterweg 71, 60323 Frankfurt am Main, Tel. 0177-5998445 galerie@rothamel.de, www.rothamel.de Do-Fr 13-18 Uhr, Sa 12-16 Uhr
Am Weg – Hans Christian Schink, bis 7.8.26
Städel Museum
Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt am Main, Tel. 069-605098200 www.staedelmuseum.de, Di-So 10-18 Uhr, Do 10-21 Uhr Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat, bis 5.7.26
Weltkulturen Museum
Schaumainkai 29, 60594 Frankfurt am Main, Tel. 069-21231510
weltkulturen.museum@stadt-frankfurt.de, www.weltkulturenmuseum.de Mi 11-20 Uhr, Do-So 11-18 Uhr SHEROES. Comic Art from Africa, bis 30.8.26
Die Ausstellung gibt einen Einblick in die vielfältige Comicszene Afrikas. Das Wort „Sheroes“ setzt sich zusammen aus dem englischen she für sie und heroes für Held:innen. Halle (Saale)
KUNSTHALLE “Talstrasse“
Kunstverein ”Talstrasse” e.V., Talstr. 23, 06120 Halle (Saale) Tel. 0345-5507510, info@kunstverein-talstrasse.de www.kunstverein-talstrasse.de, Instagram: @kunsthalletalstrasse Mi, Fr 13-17 Uhr, Do 13-19 Uhr, Sa, So und Feiertage 11-17 Uhr Traum und Trauma. Expressionismus in Kunst und Film, bis 9.8.26
Die Ausstellung beleuchtet die Zerrissenheit einer Epoche, die von gesellschaftlichen Krisen und Umbrüchen ihrer Zeit geprägt war. Der Expressionismus als kulturrevolutionäre Bewegung wollte Kunst und Leben vereinen, die Trennung der Künste aufheben und das Ideal des Gesamtkunstwerks verwirklichen. In einer gemeinsamen Präsentation von Kunst und Film zeigt die Ausstellung, wie tief der frühe deutsche Film von der expressionistischen Geisteshaltung durchdrungen war. Entlang zentraler Themen wie Aufbruch und Bruch, Traum und Trauma sowie Form und Deformation werden die künstlerischen Fragestellungen gegenübergestellt. Die Ausstellung in der Kunsthalle “Talstrasse“ ist in einer Kooperation mit dem Institut für Kulturaustausch in Tübingen entstanden.
Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)
Friedemann-Bach-Platz 5, 06108 Halle (Saale), Tel. 0345-212590 www.kunstmuseum-moritzburg.de, Mo, Di, Do-So und Feiertag 10-18 Uhr Wilhelm Lehmbruck. Ewig menschlich, bis 28.6.26
Wie Schmuck und Objekte zu Botschaftern von Identität und gesellschaftlichen Themen werden können, zeigt das vielschichtige Werk von Paul Derrez (*1950). Das Deutsche Goldschmiedehaus Hanau widmet dem Niederländer eine umfassende Ausstellung, die sein Œuvre aus Schmuck, Silbergerät und Objekten in seiner ganzen Bandbreite zeigt. Charakteristisch für Derrez‘ Arbeiten sind reduzierte Formen, die Kombination edler wie unedler Materialien und symbolische Verweise. Sie stehen für das Feiern von Lebensfreude und Identität, sie thematisieren immer wieder Protest, Solidarität und Empathie.
Friedrich Becker Preis 2026, bis 18.10.26
Der Friedrich Becker Preis versammelt Arbeiten, in denen sich handwerkliche Präzision und Raffinesse ebenso zeigen wie gestalterische Ausdruckskraft. Sie stehen für einen lebendigen Dialog zwischen Handwerk, Gestaltung und Kunst – ein Spannungsfeld, das fasziniert und neue Perspektiven eröffnet. Gewinnerin des zehnten Friedrich Becker Preises ist Veronika Fabian aus Ungarn. Sie wurde ausgewählt aus 49 internationalen Wettbewerbsteilnehmer*innen, deren Arbeiten einen Überblick der Schmucktendenzen aus aller Welt zeigen.
Martel Schwichtenberg, „Frauenkopf“, um 1920
Fritz Lang, „Metropolis“, 1927, Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung
Veronika Fabian, Halsschmuck, „Spring ring XXXL / Clasp me firmly, hold me tight“, 2023, Messing, Stahl. Gelötete, planierte, gepresste Ketten, 25,5 x 55 x 4 cm, Foto: Veronika Fabian
Paul Derrez, Halsschmuck, „rainbow chain“, 2021, Acryl, Foto: Paul Derrez
Neu-Isenburg Stadtgalerie
Schulgasse 1, 63263 Neu-Isenburg, Tel. 06102-747415 Mo, Di, Do 8-16 Uhr, Mi 9-18 Uhr, Fr 7-13 Uhr, jeden 1. und 3. Sa 8:30-12 Uhr Wiltrud Mohilo – Tag und Nacht – Leuchtbilder und Anderes, bis 4.7.26
Vier machen Blau | Feininger · Jawlensky · Kandinsky · Klee, bis 13.7.26
Diese Ausstellung führt in das geistige Netzwerk Feiningers. 1924 schloss er sich mit Wassily Kandinsky, Paul Klee und Alexej von Jawlensky zur Künstlergruppe „Die Blaue Vier“ zusammen – angestoßen und unermüdlich vertreten von Galka E. Scheyer. Sie war ihre Vermittlerin, ihre Motorin, ihre Stimme in den USA. Ohne sie wäre die Gruppe nicht zum transatlantischen Projekt geworden. Kandinsky ließ Farben klingen. Klee führte Linien wie stille Gedichte. Jawlensky malte Köpfe, die eher innere Landschaften sind. Feininger suchte Klarheit, Licht und Ordnung in der Geometrie. Die Ausstellung zeigt die unterschiedlichen Handschriften und die Energie ihres Austauschs. Für Feininger wurde diese Gruppe Fenster und Resonanzraum zugleich: Hier konnte er über Grenzen hinweg wirken, sich messen, wachsen, gehört werden. Und Galka Scheyer gab dieser Vision ein Zuhause – in Ausstellungen, Vorträgen und in ihrem unerschütterlichen Glauben, dass Kunst dort wirken muss, wo Menschen bereit sind, sich berühren zu lassen.
Paul Klee, „Das kranke Herz“, 1939, Farbpaste auf Karton auf Holzsieb, 40,6 x 53,9 cm Sammlung Fels, Foto: Roman März
Rostock
Kunsthalle Rostock
Hamburger Str. 40, 18069 Rostock, www.kunsthallerostock.de, Di-So 11-18 Uhr Olaf Heine – Human Conditions, bis 6.9.26
Mit „Still Performing“ zeigt der FOTOHOF künstlerische Positionen, die Performance und Fotografie miteinander kombinieren. Im Zentrum stehen inszenierte Arbeiten, die das fotografische Bild als Bühne verstehen. Hier zeigt sich die Fotografie jedoch nicht nur als statisches Abbild, sondern als Teil performativer Strategien, in der Zuschreibungen und Machtverhältnisse aktiv sichtbar gemacht werden. Vor diesem Hintergrund befassen sich die Arbeiten von Florian Aschka & Larissa Kopp, Andy Kassier und Milena Wojhan auf subversive Weise mit institutionellen und diskursiven Räume. Sie hinterfragen tradierte Narrative und Rollen innerhalb einer Mehrheitsgesellschaft sowie die Auswirkungen digitaler Medien auf unsere Selbstbilder.
Mafalda Rakoš, 7.8.-24.9.26
Eröffnung: Do 6.8.26, 19 Uhr
Florian Aschka & Larissa Kopp, o.T. aus der Serie „Queer Revolutionaries…?“, 2017, C-Print, 63,5 x 46,5 cm
FOTOHOF>STUDIO: Wolf Suschitzky Fotopreis 2025, 12.6.-30.7.26
Neben den Gewinnern Andrej Polukord (AT) und Jeremy Chih-Hao Chuang (UK) zeigt die Ausstellung je weitere 4 Fotograf*innen aus Großbritannien und Österreich, die von der Jury nominiert wurden. Aus Großbritannien Benjamin Jones, Chidinma Nnorom, Maria Quigley und Natalie Maximova; aus Österreich Anna Jocham, Eva Maria Ocherbauer, Hessam Samavatian und Nora Obergeschwandner. Thema des aktuellen Preises waren die ersten Worte des Shakespeare-Zitates „All the World‘s a stage and all the men and women merely players …“. Er wurde von einer Jury aus Österreich und UK vergeben, der Anne McNeill (Impressions Gallery), Duncan Forbes (Victoria & Albert Museum), Erwin Polanc (Fotograf), James Hyman (Centre for British Photography), Magdalena Vuković (Photoinstitut Bonartes), Maria Venzl (Universität Linz), Peter Schreiner (FOTOHOF) und Adam Suschitzky angehörten.
Krypta und Vorplatz der St. Erhard Kirche
Jeremy Chih-Hao Chuang, „Ephemeral Intimacy-Sitting in the closet“
Die Künstler*innen Monika Hartl/Skulptur und Louis Celia Zippo/Fotografie treten in der Krypta und Marianne Ewaldt/Labyrinth im Außenbereich der Erhardkirche in Salzburg in den künstlerischen Dialog.
In der weiteren Begegnung der Bildenden Kunst mit Gesang und Tanz, Neuer und Alter Musik, Performance, Lesung und künstlerischen Interaktionen verbinden sich die Ausführenden mit ihrem Publikum.
Täglich vom 6. Juni (Vernissage) bis zum 14. Juni jeweils um 18 Uhr werden Studierende der Universität Mozarteum Salzburg/Institut für Neue Musik und Orff-Institut in der Krypta und im Labyrinth vor der Kirche zu erleben sein. Choreografie: Ruth Burmann, Leitung: Prof.in em. Angelika Luz
Di, Do/Fr 14-18 Uhr, Mi 14-19 Uhr, Sa 11-15 Uhr, Sonn- und Feiertage geschlossen
Fritz Rücker: How to blame a habit, 7.8.-19.9.26
Fritz Rücker ist als Ausstellungsgestalter, Künstler und Möbelbauer bekannt. Die umfangreiche Personale in der Stadtgalerie Lehen verweist auf das Moment der Kommunikation in seinem Werk. Rücker entwirft mit gebauten, begehbaren Objekten Inseln, die unterschiedlich performativ bespielt werden und gleichzeitig mit dem Vokabular von Architekturen interagieren. Die Ausstellung umkreist Fragen nach Autorschaft und Ego-Position des Künstlers.
Ulrike Lienbacher: Farben und Worte, Gesichter und Tiere, 25.6.-16.8.26
Ulrike Lienbacher, deren Werk sich aus Zeichnungen, Objekten, Installationen, Fotografie und Video aufbaut und sich inhaltlich mit dem Regime von Regeln, Anforderungen und Einschränkungen beschäftigt, setzt sich in ihren neuen Arbeiten mit dem Farbregelwerk von Abraham Gottlob Werner und Patrick Syme auseinander. „Was mich interessiert, ist die Annäherung, das Ungefähre, das nicht ganz Präzise, auch das Ungenaue, das Unscharfe, ein Spielraum, der einem bleibt – in einer Zeit der Passwörter und Formulare, unerbittlich was kleinste Fehler angeht – Null und Eins, entweder / oder – häufig auch als fragwürdiges Prinzip der öffentlichen Debattenkultur.“
Schaffhausen Museum zu Allerheiligen
Klosterstr. 16, CH-8200 Schaffhausen, Tel. 0041-(0)52-6330777 www.allerheiligen.ch, Di-So 11-17 Uhr Hoffnung als Krücke, bis 6.9.26 Neupräsentation Sammlung Gegenwartskunst
Tulln
Egon Schiele Museum
Donaulände 28, A-3430 Tulln/Donau, Tel. 0043-(0)2272-64570 info@schielemuseum.at, www.schielemuseum.at/de Di-So/Feiertage 10-17 Uhr, Montag (außer Feiertag) geschlossen Egon Schiele und Oskar Kokoschka. Rivalen, bis 1.11.26
Vaduz
Kunstmuseum Liechtenstein mit Hilti Art Foundation
Abstract – In Focus: Carmen Herrera, Wassily Kandinsky, Mark Rothko, bis 17.5.27 Im Zentrum der Ausstellung mit rund 60 Werken stehen drei bedeutende Neuerwerbungen von Carmen Herrera, Wassily Kandinsky und Mark Rothko. Umringt von weiteren Gemälden und Skulpturen der eigenen Sammlung veranschaulichen sie drei unterschiedliche Spielarten der Abstraktion – das Lösen vom Gegenstand, die geometrische Konstruktion und die Farbfeldmalerei.
Ulrike Lienbacher, Filmstill aus dem Film: „Hände, Gesichter, Tiere“, 2026 Foto: Ulrike Lienbacher
Völklingen
Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Rathausstr. 75-79, 66333 Völklingen, Tel. 06898-9100100 mail@voelklinger-huette.org, www.voelklinger-huette.org, tägl. ab 10 Uhr X-RAY – Die Macht des Röntgenblicks, bis 16.8.26 Gebläse- und Verdichterhalle Weltkulturerbe Völklinger Hütte X-RAY ist die erste Ausstellung überhaupt, die sich umfassend der Revolution der Röntgenstrahlen und den zahlreichen kulturellen Aspekten des Röntgenblicks widmet. Auf der Basis des weiten Spektrums der Röntgentechnik beleuchtet die Schau insbesondere die kreativen Wechselwirkungen in Kunst und Kulturgeschichte, Politik, Literatur und Architektur, Musik, Mode und Kino. Die Ausstellungslandschaft vereint eine Röntgen-Kapelle von Wim Delvoye ebenso wie ein transparentes Backstein-Labyrinth von Cris Bierrenbach, einen Catwalk der Röntgen-Mode und ein Kino für X-RAY-Filme. In 18 Kapiteln entfaltet sich ein höchst welthaltiges Panorama der Moderne und Gegenwart. X-RAY macht das Unsichtbare sichtbar und Kunst und Wissenschaft zum Erlebnis.
Richard Prince, bis 16.8.26 OTTO MEETS ALBERTINA, 3.6.26-10.1.27
Kunsthalle Wien Karlsplatz
Treitlstr. 2, A-1040 Wien, www.kunsthallewien.at, Di-So 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr Lebt und arbeitet in Wien – Contemporary Art from Vienna, bis 26.10.26 Präsentiert wird die umfangreichste Übersicht über die Wiener Szene der Gegenwartskunst seit über einem Jahrzehnt mit über 130 Kunstwerke von 56 in Wien lebenden und arbeitenden Künstler*innen, darunter Malerei, Skulptur, Installation, Zeichnung, Fotografie, Performance, Ton, Film und Video.
Winterthur Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz»
Haldenstr. 95, CH-8400 Winterthur, Tel. 0041-(0)58-4667740, www.roemerholz.ch Di-So 10-17 Uhr, Mi 10-20 Uhr Rückkehr der Meisterwerke, seit 9.5.26
Wittlich
Städtische Galerie im Alten Rathaus Neustr. 2, 54516 Wittlich, Tel. 06571-14660, info@kulturamt.wittlich.de, www.wittlich.de Mühlen im Liesertal. Eine Kultur- und Handwerksgeschichte, bis 30.10.26
Wolfsburg Kunstmuseum Wolfsburg Hollerplatz 1, 38440 Wolfsburg, Tel. 05361-26690, www.kunstmuseum.de Di-Fr 10-18 Uhr, Sa, So 11-18 Uhr
Julian Charrière. Midnight Zone, bis 12.7.26
Zug
Kunsthaus Zug
Zuger Kunstgesellschaft, Dorfstr. 27, CH-6301 Zug, Tel. 0041-(0)417253344 info@kunsthauszug.ch, kunsthauszug.ch/de, Di-Fr 12-18 Uhr, Sa, So 10-17 Uhr
Ilya & Emilia Kabakov: The Tennis Game. Im Dialog mit Boris Groys, bis 28.6.26
Liste ist die führende internationale Kunstmesse für aktuelle Positionen und Perspektiven in der zeitgenössischen Kunst. Jedes Jahr präsentiert sie ein sorgfältig kuratiertes Programm aus aufstrebenden und etablierten Galerien, die Künstler*innen zeigen, die den gegenwärtigen Diskurs formen und gewohnte Strukturen, wie wir Kunst sehen und verstehen, herausfordern. Die Messe richtet sich an ein breites internationales Publikum und bietet einen lebendigen Raum für Begegnung, Entdeckung und kritischen Austausch. Das Begleitprogramm eröffnet vielfältige Interaktionsebenen: Podiumsdiskussionen, Performances, Künstler*innen-Gespräche, Buchpräsentationen und Workshops laden dazu ein, die Messeerfahrung zu vertiefen und in den Dialog zu treten.
photo basel, 16.-21.6.26
Volkshaus Basel, Rebgasse 12-14, CH-4058 Basel
Di-Sa 12-20 Uhr, So 12-18 Uhr www.photo-basel.com
Die photo basel versteht sich als Plattform, auf der internationale Galerien ihre renommierten und auch aufstrebenden Künstler*innen zeigen. Messebesucher*innen sollen einen möglichst akkuraten Einblick des (Foto-)Kunstmarktes erhalten, in dem sich die Balance der zeitgenössischen Positionen mit den historischen Positionen die Waage halten. Ein zentraler Punkt (neben dem reinen Erwerben von Kunst), soll die Vermittlung und der Dialog sein – Sammler*innen sollen sich mit den verschiedenen Playern des Marktes austauschen können.
Mi-Fr 10-20 Uhr, Sa 11-19 Uhr, So 11-18 Uhr www.voltaartfairs.com
Die VOLTA Basel ist eine renommierte Kunstmesse für neue und aufstrebende Kunst. Zahlreiche internationale Werke von Galerien aus fast 20 Ländern werden präsentiert. Das Angebot umfasst Bilder, Malereien, Zeichnungen, fotografische Arbeiten, Skulpturen, Papierarbeiten, eklektische und dynamische Präsentationen und vieles mehr. Die VOLTA Messe Basel ist eine Plattform für junge Galerien und deren Künstler.
Die Messe in Basel führt die internationale Kunstwelt zusammen. Hier präsentieren über 250 führende Galerien über 4.000 Künstler*innen aus fünf Kontinenten. Zeitgleich finden zahlreiche qualitativ hochwertige Ausstellungen in und um Basel herum statt und lassen so eine regionale Kunstwoche entstehen.
Die erste Kunstmesse, die in einem Kunstwerk stattfindet. Das Grand Casino war schon immer eine der Kronjuwelen entlang der belgischen Küste und das Prunkstück des mondänen Knokke, strategisch günstig am Deich gelegen, mit weitem Meerblick. Die KNOKKE ART FAIR ist eine völlig unabhängige Messe, die sich auf Qualität konzentriert. Vor der Eröffnung der Messe wird eine unabhängige Inspektion durchgeführt. Die Organisation möchte den Besuchern dank einer sorgfältigen Auswahl einen Einblick in die aktuelle internationale Kunstlandschaft bieten.
Kopenhagen
CHART 2026, 27.-30.8.26
Kunsthal Charlottenborg, Kongens Nytorv 1, DK-1050 Copenhagen Fr 11-19 Uhr, Sa 11-18 Uhr, So 11-17 Uhr chartartfair.com
CHART 2026 bringt Kunstsammler, Kunstexperten und Kunstliebhaber zusammen. Mit Präsentationen führender Galerien aus den nordischen Ländern bietet die Messe einen umfassenden Einblick in die Vielfalt der künstlerischen Praktiken und die Gemeinsamkeiten, die die zeitgenössische Kunst in der Region heute prägen. Das öffentliche Rahmenprogramm präsentiert eine breite Auswahl an Vorträgen, Performances, Musik, Filmvorführungen und Projekten außerhalb des Ausstellungsgeländes. CHART möchte die Kunst über Charlottenborg hinaus in den umliegenden öffentlichen Raum einbeziehen und die Kunst in die Stadt bringen, um das Publikum dort zu erreichen, wo es sich ohnehin aufhält.
Die Enter Art Fair ist Skandinaviens größte internationale Kunstmesse und ein Knotenpunkt für kreativen und wirtschaftlichen Austausch. Die viertägige Veranstaltung findet jährlich in Kopenhagen statt und präsentiert die besten Werke zeitgenössischer Kunst von 96 der weltweit führenden Galerien und ihren Künstlern.
München
Alte Pinakothek
Barer Str. 27, 80333 München, Tel. 089-23805216, www.pinakothek.de
tägl. außer Mo 10-18 Uhr, Di, Mi 10-20:30 Uhr
Von Turner bis van Gogh – Meisterwerke der Neuen Pinakothek in der Alten Pinakothek, bis 31.12.26
Wie Bilder erzählen: Storytelling von Albrecht Altdorfer bis Peter Paul Rubens bis 5.7.26
In den ehemaligen Atelierräumen in München-Solln betreut das Archiv Geiger das künstlerische Werk von Rupprecht Geiger.
Mo 10-14 Uhr, Morgen Rot, ohne Anmeldung, feiertags geschlossen
Di 17-20 Uhr, Abend Rot, ohne Anmeldung, feiertags geschlossen Colour Crush. Gruppenausstellung, Kunsthalle Nürnberg, bis 7.6.26
Rupprecht Geiger. Farbe – Licht – Energie, Einzelausstellung zu Rupprecht Geiger im Emil Schumacher Museum, Hagen, bis 9.8.26
Di 9.6.26, 18:30 Uhr, Workshop V – Experimentelle Druckwerkstatt
Sa 13.6.26, 11-19 Uhr, Teilnahme am KIKS-Festival, Programm: Offene StempelWerkstatt für Kinder in der Abteilung BilderLust, ACHTUNG: Veranstaltungsort Alte Kongresshalle, Theresienhöhe
Sa 13.6.26, 10 Uhr, Radtour zu den Werken im öffentlichen Raum München
Sa 13.6./So 14.6.26, 14-19 Uhr, Tage der offenen Ateliers Solln, Führung durch die Archivräume jeweils um 15 Uhr
Sa 18.7.26, 11 Uhr, Öffentliche Führung
Mo 3.8.26, 10-15 Uhr, NEON gedruckt! Kunst- und Style-Werkstatt. Sommerferienprogramm für Kinder
Di 4.8.26, 10-15 Uhr, Ich seh ROT! Foto- und Collagewerkstatt. Sommerferienprogramm für Kinder
Mi 5.8.26, 10-15 Uhr, Die Sonne einfangen. NEON-Pigment- und Malwerkstatt. Sommerferienprogramm für Kinder
Weitere Termine und Informationen unter www.archiv-geiger.de. Alle Veranstaltungen mit Anmeldung über die Online-Buchung.
Die Autoren Galerie 1 zeigt seit 1977 jährlich acht Ausstellungen zeitgenössischer Kunst in Verbindung mit Autorenlesungen. Die Träger des Auges, bis 24.6.26
Archiv Geiger, Pigmentworkshop für Kinder, 2018
Archiv Geiger, WVG 222, Geist und Materie 3, 2003/2004 Foto: Oliver Heissner,
Tamara Ralis, „DIE TRÄGER DES AUGES“, 2021, Mischtechnik, Plexi-Glas-Kasten, 50 x 50 cm
BlackBox und BlackBox FirstFloor der Alexander Tutsek-Stiftung Georg-Muche-Str. 4, 80807 München, Tel. 089-55273060 www.atstiftung.de, So-Do und feiertags 12-18 Uhr Future Horizons. Glas in der zeitgenössischen Kunst, bis 19.7.26
Die Alexander Tutsek-Stiftung feiert mit dieser Ausstellung ihr 25-jähriges Bestehen und zeigt eindrucksvolle Skulpturen und Installationen von rund 50 internationalen Künstler*innen. „Future Horizons“ ist eine Feier der Fülle und Diversität, eine Manifestation von Vorstellungskraft und Erfindungsreichtum. Allen Werken gemeinsam ist ein in der Kunst eher selten verwendetes Material: Glas. Es entfaltet seine spezifische Wirkung durch Licht und Farbe, durch Haptik und technische Raffinesse, eine erzählerische Qualität und seine emotionale Aura. Die präsentierten Exponate, die zur Sammlung der Stiftung gehören, führen die aufregenden künstlerischen Praktiken des Arbeitens mit Glas vor Augen – ob formgeschmolzen, geblasen, geschliffen, ungeschliffen, freigeformt oder sandgestrahlt. Zu sehen sind u. a. Arbeiten von Monica Bonvicini, Mark Bradford, Erwin Eisch, Mona Hatoum, Alicja Kwade und Ann Wolff.
„Borsa“,
Bürgerinitiative „Mehr Platz zum Leben“/Kunstforum HMP
Temporäre Kunst im öffentlichen Raum der Bürgerinitiative „Mehr Platz zum Leben“ Hans-Mielich-Platz, 81543 München, Tel. 0175-8008806, www.mehrplatzzumleben.de Seit 2007 betreibt die Bürgerinitiative „Mehr Platz zum Leben“ das „Kunstforum HMP“, Kunst von Bürger*innen für Bürger*innen.
Aktuell ausgestellt: „Der Burger“, Plastik von Jakob Wanninger. Durch die Bronze möchte der Künstler die Themen Konsum, Überfluss und damit die ökologische Verantwortung ansprechen. www.jakob-wanninger.de/skulpturen-plastiken Zwischennutzung Hebenstreitstraße 2
Jeden Montag 19:30-21:45 Uhr, gemeinsames Singen – Chanten in der weißen Jurte. Eine Feuerschale sorgt für ein gemütliches Ambiente. Lasst uns Gedichte und Lieder aus vielen Kulturen und Sprachen singen. Jede*r kann mitmachen. Bitte kontaktiert: we.are.circling@gmx.de, dann kommen Interessierte in die Telegram-Gruppe. 8./11.6.26, 16:30-19:30 Uhr, im Zeichen des Rechts auf Spiele gibt es ein Mosaiksteine-Buffet mit Uta Becker. Groß und Klein können Sonnenfänger, Windlichter und Fensterbilder gestalten. Gern könnt Ihr dazu schöne Gläser oder aussortierte CDs mitbringen. Selbst was mitzubringen ist aber keine Pflicht! „Halt 58“ Kolumbusplatz/Plattnerstraße 13.6.26, 14:30 Uhr, Einladung zur Mitmachinstallation
Die Naturinstallation „Mellonia“ wird unter Leitung der Künstlerin Rikki Reinwein aufgestellt. Mellonia ist die Göttin der Bienen und der Fruchtbarkeit. Das Projekt findet im Rahmen des landesweiten kulturellen Bildungsprojektes des STADTKULTUR Netzwerk Bayerischer Städte e.V. statt. Kreativmeile am Halt 58 13.6./30.8.26, 15-18 Uhr, Rap & Graffiti Workshop 5 Elements e.V. vermitteln Jugendlichen verschiedene Techniken zur Gestaltung der Kreativmeile & Rapper Achim Waseem leitet die Rap Workshops. Die Bürgerinitiative „Mehr Platz zum Leben“ setzt sich seit 2014 für die ehemalige Bushaltestelle 58 ein und hat dort einen kreativen Treffpunkt geschaffen. Mit vielen Aktionen und Veranstaltungen setzen wir uns für Vielfalt und gegenseitige Toleranz ein. Der „Halt 58“ ist mit der U1/U2 Kolumbusplatz Ausgang Plattnerstraße gut zu erreichen.
Zum ersten bundesweiten Selbsthilfetag wurde am Halt 58 eine Mitmachinstallation geschaffen, die sich zum Blühturm entwickeln wird.
4.2026
erscheint Anfang September, Redaktionsschluss ist am 24. Juli.
Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst e.V., Finkenstr. 4, 80333 München
Tel. 089-282548, info@dg-kunstraum.de, www.dg-kunstraum.de, Di-Fr 12-18 Uhr Fast eine Tonne. Atemraum, 19.6.-13.8.26, Eröffnung: Do 18.6.26
Die Gruppenausstellung erforscht das Atmen als Ursprung und Grenze des Daseins durch künstlerische Setzungen. Jedes Einatmen ist ein Beginn, jedes Ausatmen ein Loslassen. Zeitgenössische Künstler*innen aus Bayern machen diesen unsichtbaren Prozess auf unterschiedliche Weise erfahrbar.
Deutsches Museum
Museumsinsel 1, 80306 München, Tel. 089-2179333, www.deutsches-museum.de Tägl. 9-17 Uhr, Einlass in das Museum bis 16:30 Uhr Technik und Naturwissenschaften. 28 Dauerausstellungen
Domagk Ateliers
Städtisches Atelierhaus am Domagkpark, Margarete-Schütte-Lihotzky-Str. 30 80807 München, Tram 28: Domagkstraße, U-Bahn U6: Alte Heide Bus 50: Gertrud-Grunow-Straße, www.domagkateliers.com. www.domagkateliers.art Fr 18:30-22 Uhr, Sa/So 14-20 Uhr, Musikprogramm ab 18:30 -1 Uhr Offene Ateliertage, 12.-14.6.26 Von 12. bis 14. Juni 2026 öffnet das städtische Atelierhaus seine Türen und lädt ein, Kunst direkt am Entstehungsort zu erleben. Besucher*innen können durch die Ateliers schlendern, aktuelle Arbeiten entdecken und mit den Kunstschaffenden ins Gespräch kommen. In der halle50, dem KunstKiosk und dem Kuchencontainer werden interessante Ausstellungen zu sehen sein. Ergänzt wird das Programm durch Live-Musik auf zwei Bühnen, Malaktionen, Performances, Kinderworkshops und kostenlose Führungen sowie kulinarischen Angebote vor Ort. Eintritt ist frei.
Bei den Ateliertagen im städtischen Atelierhaus am Domagkpark steht ein Container gefüllt mit süßen Köstlichkeiten. Durch das gemeinsame Gestalten von Kuchen entsteht eine soziale Skulptur, die das Bedürfnis nach Teilhabe und Gemeinschaft in den Vordergrund stellt. Angebote, sich mit squash cakes und Bienenstichen anzufreunden, Walnüsse zu knacken und sie in ein großes Puzzle einzufügen, stellen den gemeinsamen Genuss in den Vordergrund. Der Container zeigt Ansichten eines Geburtstagskuchens in Bildern und Fotografien von Betty Bienenstich, Heinrich Ordner.
Giorgio Andreotta Calò: Das Projekt deboleFORTE und die Insel Sant‘ Andrea in Venedig, bis 19.7.26
Die Ausstellung schlägt eine Brücke nach Sant’ Andrea – heute ein fragiles Ökosystem und Laboratorium für Kunst, Ökologie und kulturelle Erneuerung – sowie zur Gruppenausstellung „Shifting Waters“, mit der ERES an der Biennale Arte 2026 in Venedig teilnimmt, wo zeitgleich zwei weitere Werke von Giorgio Andreotta Calò zu sehen sind.
FLORIDA Lothringer13
Ein Kunstraum der Stadt München, Lothringer Str. 13, Tel. 089-4486961
Galerie an der Pinakothek der Moderne – Barbara Ruetz
Gabelsbergerstr. 7, 80333 München, Tel. 089-288077-43 office@galerie-ruetz.de, www.galerie-ruetz.de, Instagram: @galerie_ruetz Mo nach Vereinbarung, Di-Sa 12-18 Uhr, So 12-18 Uhr (nur Besichtigung) u.n.V. Jürgen Durner (Malerei) & Rosali Schweizer (Installation), 26.6.-9.8.26
Eröffnung: Do 25.6.26, 19 Uhr
Licht, Spiegelung, Transparenz – zwei Positionen im Dialog: Rosali Schweizer und Jürgen Durner ab 25. Juni 2026 in der Galerie an der Pinakothek der Moderne –Barbara Ruetz. Schweizers raumgreifende Installation „diversity“ aus Acrylglas und Stahl verwandelt Licht in ein schwebendes Farbspiel leuchtender Schatten und farbiger Reflexionen. Durners farbintensive Ölgemälde zeigen nächtliche Stadtansichten, in denen sich Spiegelungen in Glasflächen zu vielschichtigen, oszillierenden Bildwelten verdichten. Beide Künstler erkunden die Durchlässigkeit von Oberflächen und das poetische Zusammenspiel von Licht, Farbe und Raum.
Group Show: 35 Years of Galerie Andreas Binder, 11.6.-31.7.26
Eröffnung: Mi 10.6.26, 18 Uhr
Anlässlich des 35-jährigen Bestehens der Galerie Andreas Binder blicken wir mit großer Freude und Dankbarkeit auf eine langjährige, kontinuierliche Arbeit im Dialog mit Künstlerinnen und Künstlern sowie unserem Publikum zurück. Die Ausstellung würdigt diesen Weg mit einer Auswahl bedeutender Positionen, die die Entwicklung und das Profil der Galerie über die Jahre geprägt haben, und setzt zugleich einen Ausblick auf zukünftige Projekte und Perspektiven.
Galerie Bezirk Oberbayern
Prinzregentenstr. 14, 80538 München, Tel. 089-2198-39999 galerie@bezirk-oberbayern.de, www.bezirk-oberbayern.de/Galerie Mo-Fr 10-19 Uhr, Feiertag geschlossen, Eintritt frei Susu Gorth und Tansu Gül: „Weg und Wandlung“, bis 28.6.26 19.6.26, 18-19:30 Uhr: Tastführung mit Ruth Lobenhofer Susu Gorth und Tansu Gül arbeiten mit sehr unterschiedlichen Formen und Materialien. Während Susu Gorth mit großformatigen Installationen aus textilen und recycelten Materialien raumgreifende Situationen schafft, entstehen bei Tansu Gül dynamische Miniaturen auf Papier. Gerade in diesen Gegensätzen entfaltet sich eine besondere Spannung – und eine überraschend stimmige, organische Einheit. Als Bildhauerin verarbeitet Susu Gorth ausrangierte Materialien wie Textilien, Matratzen und Teile weggeworfener Möbel. Mithilfe von Upcycling verwandelt sie diese in großformatige Softskulpturen. Dichte Geflechte aus Stoff und Schaumstoff verleihen ihren Arbeiten eine starke räumliche Präsenz. Tansu Güls Werk ist geprägt von der Auseinandersetzung mit Identität und persönlichem Ausdruck. Sie zeigt kleinformatige serielle Malereien auf Papier, ergänzt durch größere Formate.
Blick in die Galerie Bezirk Oberbayern mit Arbeiten von Susu Gorth (rechte Seite) und Tansu Gül
Jürgen Durner, „Brave New World“, 2025 Öl auf Leinwand, 110 x 170 cm
Rosali Schweizer, „diversity“, 2022, Acrylglas, Stahl ø 200 cm, H 300 cm
München
Galerie Bezirk Oberbayern
Prinzregentenstr. 14, 80538 München, Tel. 089-2198-39999 galerie@bezirk-oberbayern.de, www.bezirk-oberbayern.de/Galerie Mo-Fr 10-19 Uhr, Feiertag geschlossen, Eintritt frei Oberbayerischer Kunstförderpreis SeelenART 2026 – Preisträgerausstellung 8.7.-2.9.26, Vernissage: Mi 8.7.26, 18 Uhr 24.7.26, 15-17:30 Uhr: Kreativ-Workshop Kunst∙begegnungen Anmeldung über galerie@bezirk-oberbayern.de, Zugang barrierefrei, Ausstellungstext in Leichter Sprache und in Braille-Schrift Die Ausstellung in der Galerie Bezirk Oberbayern versammelt die Werke der ersten 16 Preisträgerinnen und Preisträger des Kunstförderpreises SeelenART. In Malerei, Grafik und Objektkunst eröffnet sie eindrucksvolle, sehr persönliche Bildwelten. Sie zeigt Werke zwischen Fantasie und Abgründigkeit, Leichtigkeit und Schmerz, die berühren, irritieren und neue Perspektiven auf das Menschsein eröffnen. Der oberbayerische Kunstförderpreis SeelenART wird im zweijährigen Turnus vom kbo-Sozialpsychiatrischen Zentrum gGmbH in Kooperation mit dem Bezirk Oberbayern vergeben. Er stärkt künstlerische Ausdrucksformen im Kontext seelischer Gesundheit und fördert die Teilhabe am kulturellen Leben.
Johanna Bauer – white blue yellow green red, bis 14.6.26 Der programmatische Titel der Ausstellung verweist auf die Thematik der Bilder. Formen und Farben positionieren sich und gehen Beziehungen ein. Sie sind Ausdruck der erfahrenen Wirklichkeit und des Umgangs der Künstlerin mit ihr. Ein Gefühl, ganz leicht oben und tiefer Schmerz unten. Johanna Bauer ordnet die Verhältnisse neu mit künstlerischen Mitteln, sucht nach Stimmigkeit und Ausgewogenheit. Sie lässt den Betrachter Leichtigkeit spüren und die Freude an der künstlerischen Freiheit.
Galerie Carol Johnssen
Königinstr. 27, 80539 München, Tel. 0172-8973110
johnssen@artcarol.de, www.artcarol.de Di-Fr 13-18 Uhr, Sa nach Vereinbarung
Johanna Bauer, „white blue yellow green red 3“ 180 x 140 cm, Öl auf Leinwand
Sándror Bortnyik (Ungarn), Alexander Djikia (Georgien), Ryszard Winiarski (Polen) and others, bis 25.7.26
Sándor Bortnyik (July 3, 1893 – December 31, 1976) was a Hungarian painter and graphic designer. His work was greatly influenced by Cubism, Expressionism and Constructivism. Alexander Djikia (born 1963 in Georgien) is a renowned architect and artist, famous for his paradoxical, ironical, philosophical graphics created with the superb control of line. Ryszard Winiarski (born 1936 in Ukraine) was a Polish painter and set designer best known for his monochromatic abstract geometric compositions and spatial forms.
Sonja Weingärtner, „Unerwarteter Besuch“, 2023 Gouache, Tusche, Aquarell, Stifte auf Büttenpapier 43 x 53 cm, Foto: Sonja Weingärtner
Roland Moroff,
2023, Keramik, gebrannter Ton 57 x 28 x 15 cm, Foto: Roland Moroff
Auswahlausstellung für den Förderpreis des BBK München und Oberbayern INVISIBLE CITIES, 7.7.26-6.9.26, Eröffnung: Di 7.7.26, 18-22 Uhr, Eintritt frei INVISIBLE CITIES setzt sich mit dem Verhältnis zwischen virtuellen Räumen und physischer Architektur auseinander.
Galerie Drächslhaus
Drächslstr. 6, 81541 München (Tram 15/25, Haltestelle Regerplatz)
Die Künstlerin arbeitet sowohl gegenständlich als auch abstrakt, häufig in Reihen und Variationen, wobei das Zeichnen nicht nur zur Ideenfindung für die Malerei dient, sondern eine eigene Ausdrucksform darstellt. Die Themen sind oft dem Alltag entnommen, mitunter auch auf humorvolle Art umgesetzt. Es finden sich aber auch Beziehungen zu anderen Künsten wie Literatur und Ballett.
Galerie Drächslhaus
Drächslstr. 6, 81541 München (Tram 15/25, Haltestelle Regerplatz)
Materialbilder, Mixed Media und Grafik von Josef Klingshirn im Dialog mit afrikanischen Kunst- und Gebrauchsobjekten Josef Klingshirns Bilder sind der Versuch einer künstlerischen Umsetzung und Visualisierung der Magie und der Kraftfelder, die afrikanische Masken, Skulpturen und rituelle Gebrauchsgegenstände umgeben. Viele afrikanische Kunstobjekte haben eine starke Ausstrahlung, sie vermitteln dem Betrachter eine gefühlte Ahnung von Mythos, Energie und Zauber. Durch die Gegenüberstellung seiner Bilder und afrikanischer Kunst entsteht ein interessantes Vis-à-Vis zwischen der Sehweise eines Europäers und afrikanischer Kultur. Während seiner Reisen durch viele west-, zentral- und ostafrikanische Länder hatte er manchmal das Glück, zeremonielle Maskentänze, Totenrituale und das Wirken von Feticheuren beobachten zu können. Diese faszinierenden Eindrücke haben Josef Klingshirns Arbeiten stark beeinflusst.
„Erdgeflüster“, 2024, Acrylfarben, Pflanzenfasern, 50 x 150 cm
Utopien der Natur • verflochtene Zeiten, Armin Mühsam, Roger Rigorth, Eberhard Ross, bis 30.7.26
Die Ausstellung versammelt drei künstlerische Positionen, die das Verhältnis von Mensch und Natur neu vermessen. Armin Mühsam, Roger Rigorth und Eberhard Ross verflechten dabei Licht, Raum und Materie auf ihre je eigene Art und Weise, sie finden Ausdrucksformen, die sich gegenseitig ergänzen und erweitern.
Erna Leiß, „Der Tisch der Zeichnerin“ 2026, Acryl auf Leinwand 100 x 80 cm
Erna Leiß, „Stege ins Moor“, 2026 Tusche auf Papier, 40 x 40 cm
Alle Informationen zum Ausstellungsprogramm finden Sie auf filserundgraef.de
Forensic Logic, bis 25.6.26
Die Galerie Filser & Gräf zeigt in Zusammenarbeit mit Mara Projects die Ausstellung „Forensic Logic“ mit Arbeiten von Blerta Hashani, Nona Inescu und Tabata von der Locht Die drei Künstlerinnen beschäftigen sich mit dem, was fehlt, entnommen wurde oder zerstört ist. Dieses „Fehlen“ verstehen sie als Ausgangspunkt ihrer Arbeit. Dabei geht es nicht nur um Spuren dessen, was einmal da war, sondern auch darum, wie sich Dinge verändern und in neue Formen übergehen. Jimmy Vuong und Lilidelacrows ChungLi Li in Kooperation mit der Tartch Gallery (Taiwan), 3.7.-7.10.26 Eröffnung: Fr 3.7.26, 18 Uhr
galerieGEDOKmuc
Blerta Hashani, „Hënë e diell në Shkëmbim“, 2022, Ölfarbe auf Holztafel, auf Jute geklebt, 40 x 40 cm
Ausstellung der Bildenden Kunst: Sichtbar.Verknüpft.Frei – 100 Jahre Gedok, bis 28.6.26
Finissage: So 28.6.26, 17 Uhr mit einer Listening Session von Claudia Stamatelatos keine Anmeldung erforderlich Fünf GEDOK-Künstlerinnen aus ganz Deutschland positionieren sich zum Status
Quo der Frau in Gesellschaft und Kunst: Adidal Abou-Chamat, Evelyn Hriberšek, Nina Radelfahr, Katharina Schellenberger, Claudia Stamatelatos Ausstellung der Angewandten Kunst: „Die Vollkommenheit in der Entwicklung – 100 Jahre GEDOK AK“, 11.-31.7.26
Eröffnung: Fr 10.7.26, 18 Uhr Mit Kunsthandwerkerinnen der GEDOKmuc Schaufensterausstellung während der Sommerpause (ohne Raumzutritt): 1.8.-1.9.26
Aggression – Gegen die Spirale der Gewalt, bis 27.6.26 Mit Werken von Claudio Abate, Joseph Beuys, Christian Boltanski, James Brown, Tony Cragg, Jack Goldstein, Jannis Kounellis, Robert Longo, Olaf Metzel, Robert Motherwell, Mimmo Paladino, Bernardi Roig, Sean Scully, Ernesto Tatafiore, Andy Warhol
4.2026
erscheint Anfang September Redaktionsschluss ist am 24. Juli.
Galerie im Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Alexandrastr. 4, 80538 München, www.geodaten.bayern.de
Mo-Do 9-16 Uhr, Fr 9-14 Uhr
Jahresausstellung der Geselligen Vereinigung bildender Künstler Münchens: „Digital und vermessen“, 1.6.-25.9.26
Vernissage: Do 11.6.26, 18-21 Uhr
Der Titel dieser Ausstellung spielt bewusst auf mehreren Ebenen: „Digital“ im Sinne des zählbaren, algorithmischen und technischen sowie „Vermessen“ im doppeldeutigen Spannungsfeld zwischen Messen, Kontrolle, Datenerfassung und Vermessenheit, Hybris, Größenwahn. 42 Mitglieder der GVbK e.V. (gegr. 1875) präsentieren Werke zwischen wissenschaftlicher Genauigkeit und poetischer Entgrenzung, zwischen digitaler Rationalität und körperlicher Erfahrung. Sie zeigen, dass neben allen Zahlen und Daten auch etwas anderes bleibt: Das Unmessbare, das Gefühl, Erinnerung, Schweigen – das Menschliche. Es ist ein Appell an die Kunst! www.gesellige-kuenstler-muenchen.de
Galerie im Raum
Herzog-Rudolf-Str. 9, 80539 München, Tel. 089-2283591, imraum@gmx.de Di-Fr 15-18 Uhr, Sa 12-17 Uhr Strandgut, 18.7.-8.8.26, Eröffnung: Do 18.7.26, 18 Uhr Holzcollagen und Boote, eine Ausstellung von Peter Steen
Galerie Jordanow
Zieblandstr. 19, 80799 München, Tel. 0160-5535795, jordanow@galerie-jordanow.de www.galerie-jordanow.de, Besuche nach Vereinbarung KEIYONA. BIENEFELD, bis 13.6.26 Beide Künstlerinnen, die Bildhauerin Keiyona und die Malerin Biene Feld, verbindet, dass ihre Arbeiten in enger Verbindung zur Natur stehen.
Galerie Renate Bender
Türkenstr. 11, 80333 München, Tel. 089-30728107, office@galerie-bender.de www.galerie-bender.de, Mi-Fr 13-17 Uhr, Sa 12-16 Uhr „... über die Jahre ...“ – Inge Dick zum 85. Geburtstag, bis 13.6.26 Retrospektive Ausstellung der „Grande Dame der österreichischen Fotografie“ Gallery Artists I, 19.6.-1.8.26, Eröffnung: Fr 19.6.26, 18-20 Uhr
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Entdecken Sie Bildhauerei und Malerei auf neue Weise.
Ein Besuch des Atelierhauses und Skulpturengartens ist jederzeit nach Vereinbarung möglich. Ich freue mich auf Sie!
Cyril Mariaux: „Melodie“ – Illustrationen, bis 6.6.26
Thierry Harpes – Visual Artist, 11.6.-18.7.26
Wolfgang Müller-Jakob: „Vor Ort“ – Bilder von Orten und Menschen, 23.7.-12.9.26
Schmuck: Reichhaltiges Angebot an Unikaten und Kleinserien von verschiedenen Goldschmiedinnen und Goldschmieden
Mitten in Schwabing, nahe der Münchner Freiheit, lohnt stets ein Bummel durch die Galerieräume. Das Angebot an individuellem hochwertig handwerklich gefertigten Schmuck wird ergänzt durch wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Weitere Informationen über die Galerie und zu den jeweils aktuellen Ausstellungen finden Sie auf der Website: www.scheytt-muenchen.de
Wolfgang Müller-Jakob, „Kreuzung“, 60 x 50 cm Acryl auf Leinwand (Ausschnitt)
Galeriewagen am Festplatz im Neuhofener Park
Höhe Zechstr., im Rahmen der Stadtteilwoche Sendling-Obersendling www.stadtteilwochen-muenchen.de, Mo-Fr 16-19 Uhr, Sa, So 12-19 Uhr, Eintritt frei „Retrospektiven“ – Ernst Echtler und Saskia Gasteiger, 11.-17.6.26 Die beiden Künstler zeigen in ihrer gemeinsamen Retrospektive Zeichnungen, Illustrationen und Aquarelle über drei Jahrzehnte.
Geranienhaus im Nymphenburger Schlosspark Schloss Nymphenburg, 80638 München, www.abstrakte-kunst.de kroker-lueck@web.de, Sa, So ab 11:30 Uhr, Fr, Mo, Di ab 14 Uhr Malerei von Christina Kroker-Lück – „Miteinander Verbunden“, 11.-16.6.26 Vernissage: Do 11.6.26, 18:30 Uhr Wo Begegnung geschieht, entsteht Schwingung. Ein Blick, ein Moment – Resonanz entsteht. Begegnung verändert: leise oder kraftvoll, flüchtig oder nachhaltig. Sie öffnet Räume für Gefühl und Verbindung. So wächst aus dem Augenblick Verbundenheit –und die Möglichkeit, sich im Gegenüber neu zu entdecken.
Stefanie Rau (RAUART) – die freischaffende Künstlerin und Diplom-Kunsttherapeutin aus dem Raum Günzburg präsentiert in einer Soloausstellung Werke aus ihren Serien „Circles“, „About the Moon and Nature“ sowie ausgewählte Rostobjekte. Großformatige Leinwände überzeugen durch intensive Strahlkraft, vielschichtige Strukturen und eine moderne Kombination von Acrylfarbe, Pigmenten und Eisenoxid. Ihre künstlerische Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von freier Kunst, Psychologie und innerer Entwicklungsarbeit. Sie übersetzt emotionale Prozesse, innere Spannungsfelder und seelische Wandlungsphasen in abstrakte Bildsprache. Farbe, Struktur und Material werden dabei zu Trägern innerer Zustände – jenseits von Sprache, direkt erfahrbar auf Leinwand. Ihre Werke laden zur Selbstbegegnung ein, eröffnen Räume für Reflexion, Resonanz und emotionale Berührung.
Haus der Kunst
Prinzregentenstr. 1, 80538 München, Tel. 089-21127113, mail@hausderkunst.de www.hausderkunst.de, Mo, Mi, Fr, Sa, So 10-20 Uhr, Do 10-22 Uhr
Freitag 12.06.26 bis Sonntag 14.06.26 auf Schloss Blutenburg Obermenzing
Sa.+ So.11 –18 Uhr Ausstellung
mitELSTNER Susanne, Schmuck
FRANZKE Gisela, Malerei
HARTMANN Uli, Malerei
KURZ Stefan, Klavier „Querbeet“ 15.15-16Uhr
LAMBERT Herta, Keramik
OSCITY Martin, Malerei
STELLMACH Peter,Malerei
Sonntag 11 –20 Uhr Ausstellung
mitAMBRUSCH Christine
BÖHM Lydia
DÓZSA-FARKAS Krisztina
FISCHER Hannah
LEHNE Manuela
LINDQVIST Hélène
MOSENTHIN Christoph
MÜLLER Alzbeta
PIELENZ Jutta
RADEK Eva
STROUKEN Birte
WALTER-AMMON Ingrid
Kunstwerke der Serie CIRCLES von Stefanie Rau Foto: Pia Wittenborn Fotografie
Künstlerin Stefanie Rau im Gespräch mit Gästen der Ausstellung, Foto: Pia Wittenborn Fotografie
München
Kunstarkaden
Ein Kunstraum der Stadt München, Laboratorium zeitgenössischer Kunst Sparkassenstr. 3, 80331 München, Tel. 089-23323784, kunstarkaden@muenchen.de www.muenchen.de/kulturreferat, Di-Sa 13-19 Uhr, Eintritt frei Balkonirrfahrt, 1.-31.7.26, Eröffnung: Di 30.6.26, 19 Uhr Künstlerinnen: Pablo Vasquez Moraga, Bingxu Ren, Motong Huang, Lina Augustin
Kunstforum Arabellapark
Stadtbibliothek Bogenhausen, Rosenkavalierplatz 16, 81925 München
Gegensätze und Gemeinsamkeiten, 10.7.-2.10.26
Vernissage: Fr 10.7.26, 19:30 Uhr, mit Musik Gemeinschaftsausstellung von Alfred Welz, Manuela Clarin, Manuela Franz, Marta Fischer, Petra Herrmann und Richard Schleich
Kunstfoyer der Lebensversicherung von 1871 a. G. München
Anne-Marie Stöhr zeigt eine Reihe von Werken aus den Jahren 2020-2026. Die Künstlerin arbeitet in einer Bildsprache mit direkter Präsenz durch dynamische Pinselführungen und einem farbgewaltigen Kolorit. Der Titel spielt auf das inhärent Positive des künstlerischen Schaffens an. Anne-Marie Stöhr, eine viersprachige Künstlerin mit einem kulturellen Hintergrund in Frankreich, Schweden und Deutschland und drei Muttersprachen, betrachtet die Malerei als ihre fünfte Sprache. Sie wurde in allen drei Ländern ausgebildet und hat dort ihr Kunststudium absolviert. Nach siebzehn Jahren in Kalifornien kehrte sie 2019 nach Europa zurück.
Kunstraum München
„Look out the Window, I Can see his Light”, 2020, Tusche und Acryl auf Leinwand, Acryl auf Stein, 200 x 170 cm
Bei ihrer Archiv- und Stadtforschung untersucht Mio Okido die deutsche und Münchner NS-Geschichte aus der Perspektive einer Künstlerin aus Japan – einem ehemaligen Verbündeten des NS-Regimes.
Wir zeigen eine große Auswahl an neuen Bildern und Objekten. Wir laden Sie herzlich ein, unsere „offenen Ateliers“ in Forstenried, Solln und Pullach –Künstlerkreis Münchner Süden am 13. und 14. Juni 2026, jeweils 14-19 Uhr, zu besuchen.
NS-Dokumentationszentrum München in Kooperation mit Lothringer 13 Halle Malakademie München
Arnulfstr. 166, 80634 München, mehr Infos und das aktuelle Programm unter: www.malakademie-muenchen.de Kunst im Turm
Die Malakademie mit ihrem Kreativprogramm befindet sich im Kirchturm von St. Clemens in Neuhausen. Es gibt Kurse in den Kategorien: Malen, Zeichnen, Modellieren mit Ton, Collage, Drucktechnik, Cyanotypie, offene Malgruppe, Wortbilder, Pop-Art, BiografieWerkstatt, Kunst und Spiritualität sowie Jahreskurse. Zusätzlich finden in regelmäßigen Abständen Ausstellungen von Teilnehmer*innen und Schnupperstunden für Interessierte statt. Alle Angebote sind für Einsteiger*innen und Fortgeschrittene. Wir haben ein- und mehrteilige Kurse tagsüber, abends und am Wochenende. Rentner*innen mit kleiner Rente zahlen nur die Hälfte.
Aus dem Collagekurs Totentanz und Mummenschanz, geleitet von der Künstlerin Gabriele Boulanger
Aus dem Kurs BiografieWerkstatt, geleitet von der Künstlerin
Sabine Lemke
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München
MaximiliansForum. Passage für interdisziplinäre Kunst
Ein Kunstraum der Stadt München, Unterführung Maximilianstr./Altstadtring 80333 München, www.maximiliansforum.de, ständig einsehbar
Sichtbar. Verknüpft. Frei. – 100 Jahre GEDOK, bis 11.6.26 Jens Kabisch, 25.6.-27.9.26, Eröffnung: Mi 24.6.26, 19 Uhr
Museum Brandhorst
Theresienstr. 35 a, 80333 München, www.museum-brandhorst.de tägl. außer Mo 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr
Long Story Short. Eine Kunstgeschichte aus der Sammlung Brandhorst von den 1960er Jahren bis zur Gegenwart, bis 31.1.27
Confrontations. Gegenüberstellungen aus der Sammlung, bis 27.9.26
Krishna – Religion, Kunst und Popkultur, bis 8.11.26
Museum Villa Stuck
Prinzregentenstr. 60, 81675 München, Tel. 089-233524812, www.villastuck.de Di, Do-So 11-18 Uhr, Mi 11-20 Uhr, erster Freitag im Monat 11-22 Uhr
Museum Villa Stuck
Die umfassende technische Sanierung des Museum Villa Stuck ist abgeschlossen. Gebäudetechnik und Fassaden wurden erneuert, Bauskulpturen restauriert und die Historischen Räume neu ausgestattet; sie präsentieren sich mit neuer Hängung und neuen Werken. Ein barrierefreier Zugang über die Ismaninger Straße wurde geschaffen, der Künstlergarten vollständig restauriert und neu bepflanzt sowie das Museumsfoyer neu gestaltet. Mit der „Stuckkantine“ wurde zudem die neue Museumsgastronomie eröffnet, ergänzt durch einen Vortragsraum im Untergeschoss. Sonderausstellungen:
No Single View. Ilit Azoulay, bis 18.10.26
Zehn Leben. Delschad Numan Khorschid und Jan-Hendrik Pelz, bis 8.11.26 Feld. Philipp Messner (in Kooperation mit der Rathausgalerie), bis 20.9.26 Damenportrait à la japonaise. Franz von Stuck, bis 20.9.26
Münchner Stadtmuseum
St.-Jakobs-Platz 1, 80331 München, Tel. 089-233722370 www.muenchner-stadtmuseum.de, Di-So 11-19 Uhr, Eintritt frei What the City. Perspektiven unserer Stadt, bis Mitte 2027 In zehn Kapiteln behandelt die Interimsausstellung „What the City“ verschiedene Aspekte und Wahrnehmungen der Stadt: Ist München wirklich die Kunst- und Kulturmetropole als die es bekannt ist? Wie verhält es sich beispielsweise mit Zuschreibungen, München sei reich und traditionsbewusst? Wie lebenswert ist die Stadt für Menschen, die von Armut betroffen sind? Wie führt die queere Community den Kampf um Gleichberechtigung, und wie prägen die antirassistischen Bewegungen die Identität der Stadtgesellschaft? Und wie steht es eigentlich um das Münchner Nachtleben?
Dies sind nur einige der Fragen, denen die Ausstellung nachspürt. Es werden historische Verbindungslinien aufgegriffen sowie Perspektiven und Erfahrungen von Münchner*innen vergegenwärtigt.
Ludlstr. 9 und 11 / Senftenauerstr. 5, 80689 München
Sa 20.6.26, 11-19 Uhr und So 21.6.26, 12-18 Uhr
Am 20. und 21. Juni öffnen die Künstler*innen der Ateliers in der Ludlstraße und Senftenauerstraße ihre Türen für die Öffentlichkeit und zeigen ihre Arbeiten: Christine Ambrusch, Stefan Dangl, Krisztina Dózsa-Farkas, Iris Ermlich, Karin Fröhlich, Stefanie Gerstmayr, Hyojoo Jang, Freya Junker, Nadja Krommer, Godwin Namanyabyoona, Manuel Rumpf, Sabine Scholz-Günther, Aleschija Seibt
ANETTE OLBRICH: Ordnungsgeflechte – Installation, Tapp.Rasuren, Grafik 15.-19.7.26, Vernissage: Mi 15.7.26, 19 Uhr, open end Was bedeuten Ordnung, Macht, Verflechtung? Hinter ornamentaler Schönheit verstecken sich Arbeit, Pflichtbewusstsein, schwarze Pädagogik. Hier geht es um Blendwerk der Schönheit, hin zu meist vergessenen psychologisch manifestierten Erfahrungswelten.
Englischer Garten 1a, 80538 München, Parkplatz und Busstopp Chinesischer Turm www.carmennoehbauer.de, Mo-Fr 13-19 Uhr, Sa, So 14-19 Uhr
May you see. 22.7.-2.8.26
Vernissage: Mi 22.7.26, 18 Uhr
Mit „May you see“ regt Carmen Nöhbauer an, parallel zu ihrer künstlerischen Vorgehensweise Offenheit, Freiheit, Intuition und Sensitivität in der Rezeption ihrer Malerei und Zeichnungen walten zu lassen. Rhythmische Atemlinien, architektonische und organische Strukturen ordnen sich zu atmenden fragilen Bildräumen. Die Ausdehnung von Raum und Zeit wird spürbar, Präsenz erlebbar. Sichtbar öffnen sich Lichträume, Natureindrücke, Architekturen, Körperliches, Schönheit und Freude. „May you see“.
„Lightroom 2“, 2025, Acryl, Tuschestift, Tape, Leinwand, 1,25 x 0,65 m
Orangerie im Englischen Garten
Englischer Garten 1a, 80538 München, Parkplatz und Bushaltestelle Chinesischer Turm Tel. 0171-7398133 bzw. 0152-26645010, www.werkstatt-galerie-muenchen.de Malerei und Schmuck – Elena Schwaiger & Cornelia Trebbin, 19.-23.8.26 täglich 14-20 Uhr, Vernissage: Do 20.8.26, 18 Uhr
Malerei und Zeichnung: zwei künstlerische Handschriften, zwei Perspektiven – mal ähnlich, dann wieder weit voneinander entfernt. Menschen, Paare, Berge, Natur –Anmutungen, Stillleben, kraftvolle Farben und Kontraste. Alles ist möglich und sichtbar. Dazu Schmuck und manches mehr …
Pinakothek der Moderne
Kunstareal, Barer Str. 40, 80333 München, Tel. 089-238050 www.pinakothek-der-moderne.de, Di-So 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr Convivium. Nahrungssysteme am Limit, bis 18.10.26
Die Ausstellung präsentiert Beispiele dafür, wie unsere Lebensmittel heute produziert und vertrieben werden. Ziel der Ausstellung ist es, die räumlichen und technischen Grundlagen unserer Nahrungsproduktion sichtbar zu machen – und zu zeigen, welche Herausforderungen und Chancen sich daraus für die Zukunft ergeben.
Rathausgalerie
Ein Kunstraum der Stadt München, Marienplatz, 80331 München Tel. 089-23328408, rathausgalerie-muenchen.de, Di-So 11-19 Uhr, Eintritt frei
ORTSWECHSEL: 2026 ist die Rathausgalerie in anderen Kunsträumen zu Gast. Alle Infos bei den Ausstellungen und Events unter rathausgalerie-muenchen.de.
Philipp Messner – FELD, bis 20.9.26
Rathausgalerie GO – zu Gast in der Villa Stuck
Carmen Nöhbauer, „Tag- und Nachtgleiche“, 2024 Acryl, Tusche, Tape, Buntstift, MDF Platte 60 x 45 x 3 cm
Public Art München Focus Year, bis Dezember 26 Stadtraum München
Das Focus Year zeigt Kunstprojekte im öffentlichen Raum, so facettenreich wie die Münchner Stadtlandschaft selbst. Sie handeln von verborgenen Wasserkreisläufen der Isar, von Bäumen als Träger von Geschichten, von Formen selbstbestimmten Erinnerns an rassistische und antisemitische Gewalt, von Freibädern als Schauplätze gesellschaftlicher Konflikte, von Aktivismus im Fußball oder von Gebärdensprache in historischen Kontexten. Mit Arbeiten von: Cana Bilir-Meier, Sofia Dona, Christiane Huber, Marjetica Potrč & OOZE, Christine Sun Kim & Thomas Mader, Feda Wardak. Die Public Art Excursions laden zudem zu Performances durch den Stadtraum ein. Mit: Sandra Chatterjee, Judith Egger, Lea Geerkens, Francesco Giordano/Anian Halder, Bülent Kullukcu /Anton Kaun, Stefanie Zoche/ Claus Biegert. Weitere Informationen: Kulturreferat der Landeshauptstadt München; publicartmuenchen.de; @publicartmuc
Besuch der Ausstellung nach Anmeldung unter: 0173-8618851oder info@sonjaallgaier.com
Sarah Blümel, 6.-31.7.26
Matinée: So 5.7.26, 11 Uhr, die Künstlerin ist anwesend. Die Serie „Proxy“ untersucht das Verhältnis von Mensch und Objekt, wobei Alltagsgegenstände als Stellvertreter fungieren und indirekte Porträts erzeugen. Vorgefunden oder inszeniert, zeigen sie Spuren menschlicher Existenz und werden zu autonomen Zeichen. Der Titel verweist auf eine verborgene Instanz, einen heimlichen Akteur, der hinter den Dingen wirkt und die Grenze zwischen Fiktion und Wirklichkeit verschiebt.
Sammlung Schack
Gespräch mit Fotohistoriker Benjamin Ochse (Berlin) Fr 17.7.26, 17 Uhr
Prinzregentenstr. 9, 80538 München, Tel. 089-23805224 www.schack-galerie.de, Mi-So 10-18 Uhr, jeder 1. und 3. Mi im Monat 10-20 Uhr
Sammlung des Grafen Adolf Friedrich von Schack Hauptwerke von Moritz von Schwind, Anselm Feuerbach und Arnold Böcklin
Schloss Blutenburg
Internationale Jugendbibliothek, Seldweg 15, 81247 München Mo-Fr 10-16 Uhr, Sa, So 14-17 Uhr, an Feiertagen geschlossen Crazy Machines!? Fahrzeuge, Roboter und andere geniale Erfindungen bis 31.10.26
Sarah Blümel, „Proxy“, Fotografie, 2026
München
Schloss Blutenburg – Wehrgang, Galerie und Lesesaal Internationale Jugendbibliothek, Seldweg 15, 81247 München
Mo-Fr 10-16 Uhr, Sa, So 14-17 Uhr, an Feiertagen geschlossen
Am großen Strom – Der Fluss in aktuellen Bilderbüchern aus aller Welt, bis 6.9.26 „Am großen Strom“, das ist das große Thema der neuen Illustrationsausstellung in der Wehrgang-Galerie der Internationalen Jugendbibliothek für Kinder wie Erwachsene, zu erleben in der Blutenburg, das als gotisches Wasserschloss, von der Würm umspült, für das Thema geradezu prädestiniert ist.
SeelenArt Galerie
Theresienstr. 51, 80333 München, Tel. 089-39292637 oder 0174-1525625 ulrike.ostermayer@kbo.de, www.seelenart-galerie.de, Di-Do 14-18 Uhr Im August ist die Galerie geschlossen.
Corinne Haberl: „Färkeerte Wällten“– Hinterglasmalerei, bis 11.9.26
Kunstsalon: Do 25.6.26, 19 Uhr, die Künstlerin liest aus ihren skurrilen Texten. Auf lustige, skurrile Weise macht die Künstlerin Widersprüche und Diskrepanzen des alltäglichen Lebens sichtbar. Die aufwändige, komplexe und vielschichtige Technik ihrer Malerei präsentiert die facetten- und detailreiche Vielschichtigkeit des Lebens. Mit einer Lesung von skurrilen Texten ergänzt die Künstlerin ihr Werk.
Seidlvilla
Nikolaiplatz 1b, 80802 München, Tel. 089-333139, info@seidlvilla.de, www.seidlvilla.de tägl. 12-19 Uhr, Eintritt frei Bitte beachten Sie, dass die Seidlvilla kein ausschließlicher Ausstellungsort ist. Erkundigen Sie sich ggf. vor einem Besuch, ob die Räume zugänglich sind. Kontakt unter: info@seidlvilla.de oder telefonisch 089-333139
KAITO … der übers Meer fliegt, bis 5.6.26
Claudia Bormanns Landschaftsbilder, Heike Pillemanns Bildzeichnungen mit silhouettenhaften Wesen und allegorischen Andeutungen, Stefanie Ullmanns schnell und spontan entstandene Aquarelle gemeinsam mit Reinhard Berndt Video-Installation „Fünf Tibeter“: Alle gezeigten Arbeiten verbindet ein meditativ und offen angelegter Entstehungsprozess. Assoziationen zu Begriffen etwa wie: Weite, Licht, Raum, Wasser, Spiegelung und Fluss führten zum Titel der Ausstellung, einem japanischen Ausdruck, der sinnbildlich für eine freie Bewegung steht.
Bitte beachten Sie, dass die Seidlvilla kein ausschließlicher Ausstellungsort ist. Erkundigen Sie sich ggf. vor einem Besuch, ob die Räume zugänglich sind. Kontakt unter: info@seidlvilla.de oder telefonisch 089-333139
Blickdicht – Malerei und Fotografie von Anna Kiiskinen, Anne Pincus und Chris Tomas, 18.6.-31.7.26
Vernissage: Do 18.6.26, 19 Uhr, die Eröffnungsrede hält Uta Christmann Führung durch die Ausstellung: So 5.7.26, 15 Uhr
Der Weg in diese Bilder ist versperrt. Dunkelheit, Hecken, Astwerk, Vorhänge und Nebelschwaden verbergen etwas, was wir nicht sehen sollen. Das Blickdichte teilt unsere Welt in ein Hier und Dort, ein Innen und Außen, ein Bekannt und Unbekannt. Was könnte „dahinter“ sein? Blickdichtes fordert uns heraus, das Unsichtbare als Teil unserer Welt zu begreifen. Die bewusst reduzierten, zurückhaltenden, kontemplativen Bilder von Anna Kiiskinen, Anne Pincus und Chris Tomas laden Betrachtende ein, das, was sich dem Blick entzieht, mit eigenen Inhalten zu füllen.
Vernissage: Do 11.6.26, 18-21 Uhr, performative Laudatio von Schauspielerin
Verena Rendtorff und Sounddesigner Finn Desler
In der Ausstellung „ECHO“ begegnen sich zwei künstlerische Positionen in einem dialogischen Spiel aus Resonanz und Reaktion. Liz Walinski und Berit Opelt treten in einen kreativen Austausch, bei dem jede auf ein Werk der anderen mit einem eigenen künstlerischen Beitrag antwortet. Diese Wechselwirkung entfaltet sich wie ein Echo, das sich durch den gesamten Ausstellungsraum zieht – mal leise und subtil, mal laut und konfrontativ. Das Projekt wird vom Kulturreferat der Stadt München im Rahmen der Stadtteilwoche gefördert.
Sa13.6.26, 18-20 Uhr, Musikalisches Echo des Vokalensemble Ayres and Graces So 14.6.26, 14-8 Uhr, Klangperformance Echo von Lore Galitz
Sa 27.6.26, 18-21 Uhr, Echo-Talk Liz Walinski, Berit Opelt und Gäste So 28.6.26, 11-13 Uhr, Finissage Weitere Öffnungszeiten siehe www.stadtteilwochen-muenchen.de
Staatliches Museum Ägyptischer Kunst Gabelsbergerstr. 35, 80333 München, Tel. 089-28927630 info@smaek.de, www.smaek.de, Mi-So 10-18 Uhr, Di 10-20 Uhr, Mo geschlossen Sonderausstellung
Kindheit am Nil – Aufwachsen im Alten Ägypten, bis 21.6.26
Städtisches Atelierhaus am Domagkpark, halle50 Margarete-Schütte-Lihotzky-Str. 3, 80807 München
Offene Ateliertage, 12.-14.6.26
Städtisches Atelierhaus Baumstraße Baumstr. 8b / Klenzestr. 85, 80469 München
Offene Atliertage, 11.-12.7.26, 15-20 Uhr
ECHO – Liz Walinski und Berit Opelt
München
Städtische Galerie im Lenbachhaus
Luisenstr. 33, 80333 München, Tel. 089-23332000, lenbachhaus@muenchen.de www.lenbachhaus.de, Di-So 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr, Mo geschlossen
Der Kunstbau ist 2026 aufgrund von Sanierungsmaßnahmen geschlossen. Shifting the silence. Die Stille verschieben, bis Sommer 2027 Franz Wanner. Eingestellte Gegenwarten, bis 19.7.26
Ein Ferngespräch. Szenen aus der Weimarer Republik, bis 27.9.26
Studio Gabi Green – Schmuck und Anderes
Gollierstr. 17, 80339 München, Tel. 089-54030254
Mi-Fr 14-17:30 Uhr, Sa 11-13 Uhr u.n.V.
Florian Nöthe und Werner Widmer: ORDNUNGSHALBER, bis 14.6.26
Installationen und Objekte
In ihrer ersten gemeinsamen Ausstellung treffen die präzisen, strukturellen Kompositionen von Werner Widmer (St. Gallen/Athen) auf experimentell-konzeptuelle Interventionen von Florian Nöthe (München). Beide Künstler untersuchen das Verhältnis von System und Zufall, von Regel und Abweichung. Während Widmer Ordnung als ästhetisches Prinzip manifestiert und den Moment sucht, in dem Muster entstehen und zerfallen, versteht Nöthe Ordnung als gesellschaftliches Konstrukt. Aus dieser spannungsvollen Begegnung entsteht ein dialogisches Feld zwischen Klarheit und Störung – eine Einladung, die eigene Wahrnehmung von Struktur, Kontrolle und Freiheit neu zu erleben und Ordnung nicht als Zwang, sondern als poetischen Akt zu verstehen.
Florian Nöthe, „forever christmas“, 2024 | Werner Widmer, „Killing me sweetly“, 2019
Walter Storms Galerie Ismaninger Str. 51, 81675 München, Tel. 089-27370162 mail@storms-galerie.de, www.storms-galerie.de, nur nach Vereinbarung Opening Moves, bis 22.8.26
Zentralinstitut für Kunstgeschichte Katharina-von-Bora-Str. 10, 80333 München, Tel. 089-28927556, info@zikg.eu www.zikg.eu, Mo-Fr 10-20 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen geschlossen, Eintritt frei
UNBEKLEIDET/AUSGEZOGEN – Der Akt in der kunsthistorischen Forschung, bis 2.10.26
Seit den Anfängen der Kunstgeschichte zählt der Akt zu ihren zentralen, zugleich aber umstrittenen Forschungsgegenständen. An der Darstellung des unbekleideten menschlichen Körpers erprobte die Disziplin ihre Methoden, Deutungsansätze und Grenzen über Epochen und Medien hinweg.
Die Ausstellung im ZI beleuchtet diese Forschungsgeschichte und fragt zugleich nach der aktuellen Brisanz des Aktes. In 13 Kapiteln spannt sie den Bogen von Johann Joachim Winckelmann bis zu feministischen, queeren und postkolonialen Perspektiven. Vor dem Hintergrund heutiger Debatten um Körperbilder und Sensibilitäten zeigt sie den Akt als historisch wandelbaren Schauplatz gesellschaftlicher Aushandlungen.
Michelangelo, „David“, 1501-1504 (Fotografie mit Retuschen), Foto: Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Photothek/Bildarchiv Bruckmann
Zeughausstr. 18, 92224 Amberg, Tel. 09621-101284, stadtmuseum@amberg.de www.stadtmuseum-amberg.de, Di-Fr 11-16 Uhr, Sa, So 11-17 Uhr, Eintritt frei Im Stadtmuseum Amberg gibt es Kunst, Geschichte und Kultur vergangener Jahre, die angeschlossene Stadtgalerie zeigt zeitgenössische Bildende Kunst.
Köpfe, Zeiten, Geschichte(n).
Michael Mathias Prechtl zum 100. Geburtstag, bis 10.1.27 Neben Leihgaben aus Privatsammlungen werden Arbeiten aus dem Nachlass des Künstlers gezeigt, welche die Stadt Amberg im Herbst 2025 erwerben konnte und seit längerem nicht öffentlich zu sehen waren. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm begleitet die Ausstellung. Aktuelle Infos gibt es immer auf www.stadtmuseum-amberg.de
Ansbach mondo galerie im „Haus für Kunst“ Platenstr. 4, 91522 Ansbach. Tel. 01575-1861920, info@mondo-atelier.de www.mondo-atelier.de, Instagram: schindlerannelies, Mi, Sa, So 14-17 Uhr u.n.V. Das Runde ganze, 3.-26.7.26, Vernissage: Fr 3.7.26, 19 Uhr Puppentanz, 31.7.-30.8.26
Aschaffenburg KirchnerHAUS Museum Aschaffenburg Ludwigstr. 19, 63739 Aschaffenburg, Tel. 06021-5809250 info@kirchnerhaus.de, www.kirchnerhaus.de, Di-Sa 14-17 Uhr, So 11-17 Uhr „Ernst Ludwig Kirchner Reloaded“ – Gunter-Ullrich-Preis für Kunstpädagogik 2026. 3.7.-16.8.26
Das KirchnerHAUS Museum Aschaffenburg zeigt die besten Arbeiten des von der Gunter Ullrich Stiftung Aschaffenburg ausgelobten Gunter-Ullrich-Preises für Kunstpädagogik 2026. Unter dem Motto „Ernst Ludwig Kirchner Reloaded“ setzten sich Schüler*innen und ihre Lehrkräfte kreativ mit Leben und Werk des berühmtesten Sohnes der Stadt auseinander. Die Ausstellung zeigt frische Perspektiven auf Kirchner – ergänzt durch Arbeiten des Kulturpreisträgers der Stadt Aschaffenburg Gunter Ullrich, der selbst zeitlebens mit dessen Kunst im Dialog stand.
Barbara Herold / Florian Huth – Organic Feeling Terrain, 7.6.-11.7.26 Eröffnung: So 7.6.26, 11 Uhr
Jüdisches Museum Augsburg Schwaben Standort Ehemalige Synagoge Kriegshaber, Ulmer Str. 228, 86156 Augsburg Tel. 0821-513658, jmaugsburg.de, Do-So 14-18 Uhr FRIEDEN, bis 13.9.26
Bamberg
Internationales Künstlerhaus Villa Concordia Concordiastr. 28, 96049 Bamberg, Tel. 0951-955010, kontakt@villa-concordia.de www.villa-concordia.de, Mo-Do 8-12 und 13-15 Uhr, Fr 8-13 Uhr, Sa, So 11-16 Uhr Monkey Business – Tapisserien von BEATE PASSOW, bis 14.6.26
Neue Residenz Bamberg
Schloss- und Gartenverwaltung Bamberg, Domplatz 8, 96049 Bamberg Tel. 0951-51939-0 oder -114, sgvbamberg@bsv.bayern.de April bis 3. Oktober: täglich 9-18 Uhr, 4. Oktober bis März: täglich 10-16 Uhr Höfische Begegnungen | Die Sammlung Ludwig zu Gast in der Neuen Residenz Bamberg, bis 21.6.26 Bernau am Chiemsee NO-ROOM_LINE-ON & PopUP – Galerie MarahART
Bahnhofstr. 13 (Büro), 83233 Bernau, Tel. 0172-4864956 kunst@galeriemarah.art, www.galeriemarah.art, Instagram: @galeriemarahart NEU im OnlineShop: Werke aus ARTdate von Eva Dahn Rubin, Michaela Dreier, Sophie Englmaier, Nicola Heim, Christian Hiemenz, Sophia Kirst, Willee Regensburger Elisabeth Seidel, Moni Stein und Gastkünstlerin aus Wien: Daniela Luschin
Bernried
Buchheim Museum
Moni Stein in ARTBREIT in Markt Breit und im SulpturenGarten in Bernau
Eva Dahn Rubin ebenfalls im SkulpturenGarten
Willee Regensburger im HERKULESSAAL in der Schlossökonomie in Grabenstätt
Sophia Kirst in der Galerie Dürve in den Nederlanden
Nicola Heim und Daniela Luschin in der Gallery of Things in Berlin
Michaela Dreier in DREI FRAUEN AUF
DEM WEG in der AnnaKirche in Erding
Moni Stein, „Die Bewundernswerte“
Am Hirschgarten 1, 82347 Bernried am Starnberger See www.buchheimmuseum.de, Di-So und Feiertage April-Oktober 10-18 Uhr 25 Jahre Buchheim Museum der Phantasie – Rückschau und Ausblick zum Jubiläum, bis 11.10.26
Aufruhr der Farben. Karl Schmidt-Rottluff und das Erbe der „Brücke“, bis 15.11.26 Es hat sich selbst aus mir gemalt. Joachim Ringelnatz als Maler, 25.7.-4.10.26
Burghausen
Haus der Fotografie
Dr. Robert-Gerlich-Museum, Burg 1, 84489 Burghausen, Tel. 08677-887411 hausderfotografie@burghausen.de, www.kunst.burghausen.de Mo-So, Feiertag 10-18 Uhr
Verena von Gagern-Steidle ∙ L = LICHTUNG , Ordner I - IV im Bildarchiv 19902024 zu „Feld, Wald und Wiese“, 18.7.-8.11.26
Eröffnung: Sa 18.7.26, 19 Uhr Fotografisch/ökologische Betrachtungen durch die Fenster des Lebens auf einem „Einödhof“ in Niederbayern.
„Baumdraht“, s/w Barytpapier 2011
Liebenweinturm – Künstlergruppe DIE BURG
Burg 18, 84489 Burghausen, Tel. 08677-911134, www.kuenstlergruppe-dieburg.de Mi 18-20 Uhr, Fr 16-18 Uhr, Sa 14-18 Uhr, So 10-12 und 14-18 Uhr
Johann Löffelmann sen. und Johann Löffelmann jun., 12.6.-5.7.26
Vernissage: Fr 12.6.26, 19 Uhr
Vater und Sohn, deren Kunst persönliches Miteinander und künstlerische Vielfalt verbindet. Beide zeigen in der gemeinsamen Ausstellung eigene und gemeinsam geschaffene Werke, die Bezug auf den kreativen Dialog zwischen den Generationen erahnen und zugleich die künstlerische Vielfalt entdecken lassen. Mit unterschiedlichen künstlerischen Handschriften und Inspirationen entstehen Ölgemälde, die mit vielfältigen Farbkontrasten und einer anspruchsvollen Farbkomposition beeindrucken. Die beiderseitige Ausrichtung an der Intention, die Farben zur Geltung zu bringen, bringt eine vielschichtige Struktur hervor. Hierdurch entstehende Ölgemälde weisen somit die unterschiedlichsten Elemente in den Bereichen Ruhe, Tiefe, Bewegung und dynamische Atmosphäre auf. In gleicher Weise gewinnt der Werkstoff Holz eine große Bedeutung, um als natürlicher Werkstoff in die künstlerische Formensprache einzufließen. An den Samstagen und Sonntagen ist Johann Löffelmann sen. mit Orgelmusik und für Kunstgespräche anwesend.
Liebenweinturm – Künstlergruppe DIE BURG Burg 18, 84489 Burghausen, Tel. 08677-911134, www.kuenstlergruppe-dieburg.de Mi 18-20 Uhr, Fr 16-18 Uhr, Sa 14-18 Uhr, So 10-12 und 14-18 Uhr Angelika Oedingen – Die unsichtbare Wand, 17.7.-9.8.26 Vernissage: Fr 17.7.26, 19 Uhr
Die Ausstellung „Die unsichtbare Wand“ spiegelt die Arbeit von Angelika Oedingen, die sich nach ihrem Studium der Malerei und Grafik als Bühnenbildnerin beim Theater und als Szenenbildnerin bei Film- und Fernsehproduktionen mit der Umsetzung von Realität in den künstlichen Raum beschäftigte, nun in ihren Bildern wider. Das Interieur ist das zentrale Sujet ihrer derzeitigen Arbeit. Die gemalten Räume sind leer, menschenleer und geordnet. Lediglich einige Versatzstücke, vergleichbar einem Stillleben, geben ihnen ihre Bedeutung und werden so zur Projektionsfläche. Die immanent menschliche Präsenz belebt die verlassene Szenerie, die gleichzeitig deskriptiv und autonom auftritt. Was sehen wir wirklich und was meinen wir zu sehen, weil wir es vermeintlich bereits wissen? Dem Betrachter bietet sich die Möglichkeit, scheinbar Vertrautes mit ganz neuen Augen zu sehen. Die bühnenhaften Räume sind im „Jetzt“ verortet. Die Bildorte werden zum Spiegelbild und so zur Reflexion der äußeren Realität.
„Orange Weiß“
„Saliers“
Angelika Oedingen
Bayern
Studienkirche St. Josef
Kanzelmüllerstr. 90a, 84489 Burghausen, Tel. 08677-887411 hausderfotografie@burghausen.de, www.kunst.burghausen.de/wimmer Mi-Fr 14-18 Uhr, Sa, So, Feiertag 10-18 Uhr, Ferienzeiten Mo-So 10-18 Uhr HANS WIMMER – Volumen ist alles, bis 28.6.26 Hans Wimmer (1907-1992) stand in der Tradition der figürlichen Bildhauerei der ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts und prägte in dieser Zeit als Vertreter der sog. Münchner Bildhauerschule maßgeblich die Entwicklung der Plastik in Deutschland. Über die menschliche Figur, Tiere, Portraits und Großplastiken bearbeitete er die für ihn zentralen Themen: Gestalt und Form der Figur, Funktion der Bewegung sowie Kubus und Raum. Zu Letzteren schrieb Wimmer als damaliger Professor an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg und documenta I-Teilnehmer: „Geh nicht vom Kontur aus, sondern vom Volumen. Übe und pflege deine Vorstellung vom Volumen. Zieh den Kontur nur zu Rate um das Volumen zu kontrollieren.“
Studienkirche St. Josef
Kanzelmüllerstr. 90a, 84489 Burghausen, Tel. 08677-887411 hausderfotografie@burghausen.de, www.kunst.burghausen.de/keats Mi-Fr 14-18 Uhr, Sa, So, Feiertag 10-18 Uhr, Ferienzeiten Mo-So 10-18 Uhr JONATHON KEATS ∙ ECOLOGIES OF TIME, 2.8.-18.10.26 Eröffnung: So 2.8.26, 11 Uhr
Der experimentelle Philosoph, Künstler und Autor Jonathon Keats installiert für die an der Salzach gelegene Studienkirche St. Josef eine neuartige Uhr und einen Kalender, die den Fluss der Zeit mit dem Fluss des Flusses, der Salzach, synchronisieren. Seit dem Mittelalter befinden sich Uhren an den Kirchen, die dem gemeinschaftlichen Leben Struktur und Rhythmus verleihen. Jedoch ist die von mechanischen oder elektronischen Uhren gemessene Zeit nicht universell. Vielmehr wurde, lange bevor das Pendel entdeckt wurde, die Zeit anhand der Zyklen der Natur bestimmt. Die natürliche Zeit, im Wachstum der Bäume und der Flüsse abzulesen, ist bis heute bedeutsam – vielleicht mehr denn je. Einer Menschheit, die sich mit Natur synchronisiert, könnte es möglich sein im Einklang und Verbundenheit mit der Umwelt zu leben.
ARKTIS – LANDSCHAFT IM WANDEL ∙ Markus Heinsdorff, bis 28.6.26
Cadolzburg Historisches Museum Cadolzburg Pisendelplatz 1, 90556 Cadolzburg, Tel. 09103-7886, www.museum-cadolzburg.de Mi-So 14-17 Uhr, Burgerlebnismuseums (in der Burg): April bis September: Di-So 9-18 Uhr, Oktober bis März: Di-So 10-16 Uhr
SIEH EINMAL, HIER STEHT ER, PFUI, DER STRUWWELPETER!, bis 30.8.26
Propsteistr. 46, 93413 Cham, Tel. 09971-8579420, www.cham.de Mi-So und Feiertage 14-17 Uhr, Do 14-19 Uhr u.n.V. Johannes Felder – Jess Walter, bis 21.6.26 Während die Malerei von Johannes Felder (*1984 Nürnberg) durch feinsinnige Farbnuancen eine kontemplative Bildatmosphäre schafft, beeindruckt die Bildsprache von Jess Walter (*1959 Ornbau) durch kraftvolle Linien und lebendige Farbräume.
Roland Boden – „Festkörperbetrachtung“, 28.6.-9.8.26 Eröffnung: Sa 27.6.26, 19 Uhr Museumspädagogisches Programm für Schulklassen: 1.-30.7.26 Stellvertretend für den von globalen Krisen geprägten Wandel der westlichen Gesellschaft inszeniert Roland Boden in seinen Malereien vielschichtig gestaffelte, klar konstruierte Räume von berührender Präsenz und stiller Melancholie.
auf Leinwand
Coburg
Kunstsammlungen der Veste Coburg
Veste Coburg, 96450 Coburg, Tel. 09561-8790 www.kunstsammlungen-coburg.de, täglich 10-17 Uhr Coburg – Gotha – 1826. Ein Herzog. Zwei Residenzen., bis 20.9.26
Kunstverein Coburg
Park 4a, Zufahrt und Parken über Leopoldstr., 96450 Coburg Tel. 09561-25808, www.kunstverein-coburg.de Do, Fr 15-18 Uhr, Sa 14-17 Uhr, So, Feiertag 10-17 Uhr Sommerakademie Coburg 2026, bis 26.7.26
Der Kunstverein präsentiert in Zusammenarbeit mit der VHS Coburg die traditionelle Ausstellung der Kunstwerke der Teilnehmer der Sommerakademie des vergangenen Jahres aus Nah und Fern, in Malerei, Aquarell, Zeichnung, Fotografie, Urban Street Art, Skulptur, Keramik, Objekt, Textil und Installation. Die Workshops der aktuellen Sommerakademie 2026 laufen noch bis Juli. Nehmen Sie sich eine Auszeit in unserer besonderen Atmosphäre mit Kunst und netten Menschen und melden Sie sich an unter: www.sommerakademie-coburg.de. Beim nächsten Mal sind dann Sie in der Ausstellung dabei.
Am Nachmittag der Finissage öffnet der Kunstverein zum ersten Mal sein Jazzcafé mit der schwungvollen Band latinresidenz.
Roland Boden, „Das Rauschen in der Toten Leitung“, 2018 130 x 160 cm, Öl
Bayern
Kunstverein Coburg
Park 4a, Zufahrt und Parken über Leopoldstr., 96450 Coburg
Tel. 09561-25808, www.kunstverein-coburg.de
Do, Fr 15-18 Uhr, Sa 14-17 Uhr, So, Feiertag 10-17 Uhr Nebensonnen – Simone Hamann und Ulla Reiter, bis 26.7.26 Malerei, Skulptur, Zeichnung
Die konkrete Malerin Simone Hamann und die Bildhauerin Ulla Reiter schließen sich zusammen und loten die Grenzbereiche ihres Materials aus, ohne offensichtliche Bedeutungen. Ihr Material transportiert Farbe und Form sowie Gedanken, Gefühle und Gemeinsamkeiten. Wolken, Punkte und Linien stehen gefährlichen Wesen gegenüber. Die Künstlerinnen zeigen widersprüchlich anmutende Formen ohne Symbolik im Raum, der in seiner Gesamtheit dennoch gewisse Geschichten erzählt, die das Widersprüchliche des Lebens betonen. Aber auch die Leinwand und der Stoff, aus dem Bilder entstehen, sind nicht, was sie scheinen. Überzeugen Sie sich selbst!
Acryl
Kunstverein Coburg
Park 4a, Zufahrt und Parken über Leopoldstr., 96450 Coburg Tel. 09561-25808, www.kunstverein-coburg.de Do, Fr 15-18 Uhr, Sa 14-17 Uhr, So, Feiertag 10-17 Uhr
Junge Architektur-Visionen, bis 26.7.26
Passend zum futuristischen Gebäude des Kunstvereins Coburg präsentieren Schülerinnen der elften Klassen des Eichendorff-Gymnasiums Bamberg in der Ausstellung Modelle, Zeichnungen und Computeranimationen ihrer Visionen einer Architektur der Zukunft. Wie können Gebäude ansprechender gestaltet werden, so dass man sich darin wohlfühlt? Wie lassen sich Bauen und Umweltschutz miteinander in Einklang bringen? Welchen Stellenwert hat ein stylisches Aussehen eines Hauses? Welchen praktischen Nutzen sollte eine Architektur haben? Das Projekt entstand im Kunstunterricht bei Eva Fauth.
Augsburger Str. 3, 85221 Dachau, www.dachauer-galerien-museen.de
Di-Fr 11-17 Uhr, Sa, So, Feiertag 13-17 Uhr
SINNE – Zur Kulturgeschichte unserer Wahrnehmung, bis 28.2.27
Unsere Sinne sind das Tor zur Welt. Durch Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Tasten erschließen wir uns unsere Umwelt und orientieren uns im Alltag. Die Ausstellung lädt ein, die eigene Wahrnehmung neu zu entdecken. Anschauliche Modelle vermitteln grundlegende Einblicke in die Funktionsweise unserer Sinnesorgane. Historische Objekte zeigen, wie sich das Verständnis der Sinne und ihre Bedeutung im Lauf der Zeit verändert haben. Auch aktuelle Fragestellungen aus der Forschung zur Unterstützung oder zum Ersatz menschlicher Sinnesleistungen werden aufgegriffen. Interaktive Stationen bieten die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden, die eigenen Sinne zu erproben und ihnen auf spielerische Weise nachzuspüren.
Dachauer Wasserturm
Eine Ausstellung der Reihe „Mit allen Sinnen“ aus Anlass des 30-jährigen Bestehens der Arbeitsgemeinschaft „Landpartie – Museen rund um München“
Parfumzerstäuber, um 1910, Werkstatt Emile Gallé, Sammlung Meininghaus
Das Sitzen ist für uns Menschen eine Haltung, die gleichermaßen als angenehm entspannend und konzentriert arbeitend empfunden werden kann. In dieser Ambivalenz wird die Schulzeit überwiegend sitzend verbracht, bis hin zum „Sitzenbleiben“ müssen. Von je einem typisch sachlichen Schulstuhl ausgehend, haben die zwölf Schülerinnen des Kunst Leistungskurses in Teamarbeit sechs künstlerische Stuhlobjekte geschaffen, die das Prinzip „Schule“ ungewöhnlich interpretieren und verfremden. Die Objekte sind humorvoll, irritierend, verspielt und satirisch. Dem Betrachter wird eine seltsame Welt des Sitzens offenbart.
Galerie der KVD
Konrad-Adenauer-Str. 20, 85221 Dachau, kavaude.de, Do-Sa 16-19 Uhr, So 14-18 Uhr Wien – Hin und weg und a Reparaturseidl, bis 21.6.26
Die unterschiedlichen autobiographischen Lichtblicke der drei Künstler aus Wien werden in der Ausstellung ineinander verwoben. Die persönlichen Reflexionen werden zu einer Art multimedialem Mosaik komponiert.
Oliver Hein – Solstice, 10.7.-2.8.26, Eröffnung: Do 9.7.26, 19:30 Uhr
Tag- und Nachtgleiche. Farbe, Linie, Licht, Form entstehen, fließen, wabern, lösen sich auf: Licht und Dunkel halten sich im labilen Gleichgewicht, im Auge des Sturms bleibt die Zeit stehen. Projektionen, Lichtobjekte und kinetische Installationen in steter Veränderung.
Anna Kroschewski, Weiran Wang – Evolution nach innen, 11.9.-4.10.26
Eröffnung: Do 10.9.26, 19:30 Uhr
Im Zentrum der Ausstellung stehen künstlerische Positionen, die persönliche Entwicklung, emotionale Wandlung und Bewusstseinsprozesse erfahrbar machen.
Kunst aus der Oberstufe
Kunst aus der Oberstufe
Gemäldegalerie Dachau
Konrad-Adenauer-Str. 3, 85221 Dachau, www.dachauer-galerien-museen.de Di-Fr 11-17 Uhr, Sa, So, Feiertag 13-17 Uhr
Löcher und andere Fallen. Arbeiten von Judith Egger und Oliver Westerbarkey bis 16.8.26
Judith Egger und Oliver Westerbarkey setzen sich in ihrer Kunst auf spielerische Weise mit den unzähligen Erscheinungsformen der Natur auseinander. In ihrer ersten gemeinsamen Ausstellung widmen sie sich dem unter der Erde Verborgenen. Judith Egger geht in Skulpturen, Zeichnungen, Fotoinstallationen und Videos der Frage nach, was das ständige Werden und Vergehen in der Natur antreibt. Oliver Westerbarkeys großformatige, aus Naturmaterialien zusammengesetzte Dioramen täuschen Natürlichkeit glaubhaft echt vor und stellen so die Frage nach der Grenze zwischen Natur und Kunst. Die Ausstellung lädt ein, sich mit unserer Wahrnehmung auseinanderzusetzen, denn nicht alles, was wir sehen, ist so wie es scheint. Harmlose Löcher können auch Fallen sein, in die man unvermutet hineintappt.
Eine Ausstellung der Reihe „Mit allen Sinnen“ aus Anlass des 30-jährigen Bestehens der Arbeitsgemeinschaft „Landpartie – Museen rund um München“
KA7 – Galerie Lochner, Dachau
Konrad-Adenauer-Str. 7, 85221 Dachau, Tel. 08131-667818, info@galerielochner.de www.galerielochner.de, Do 16-19 Uhr, Sa 12-15 Uhr, So 14-17 Uhr Günter Grass, bis 27.9.26
Nach zwei Praktika als Steinmetz studierte Günter Wilhelm Grass (1927-2015) an der Kunstakademie Düsseldorf von 1948 bis 1952 bei Sepp Mages und Otto Pankok Grafik und Bildhauerei. 1953 wird er Schüler des Bildhauers Karl Hartung an der Hochschule für Bildende Künste Berlin. Das Studium schließt er 1956 formell als Meisterschüler Hartungs ab. 1959 erscheint sein Roman „Die Blechtrommel“, damit gelingt Günter Grass der nationale und internationale Durchbruch als Schriftsteller. 1999 wurde ihm für sein Lebenswerk der Nobelpreis für Literatur verliehen. Grass illustrierte viele seiner Gedichte, wie „Ausgefragt“, „Mariazuehren“, „Mit Sophie in die Pilze gegangen“ oder „Ach Butt, dein Märchen geht böse aus“, mit Radierungen oder Lithografien. Es entstanden auch Mappenwerke, wie „Vatertag“ mit 22 Lithografien, oder „Calcutta“ mit 6 Radierungen. Neben Druckgrafiken sind in der Ausstellung in der Galerie KA7 Zeichnungen, Aquarelle und Skulpturen des Multitalents Günter Grass zu sehen. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit der Günter und Ute Grass Stiftung.
Deggendorf Handwerksmuseum Deggendorf Maria-Ward-Platz 1, 94469 Deggendorf, Tel. 0991-29605299 museen@deggendorf.de, handwerksmuseum.deggendorf.de Di-Sa 10-16 Uhr, So und Feiertag 10-17 Uhr Landschaffen und Leibesflucht – Malerei und Glasobjekte von G. Jo. Hruschka, bis 7.6.26 G. Jo. Hruschka beschäftigt sich in den letzten Jahren intensiv mit Malerei, bevorzugt Acryl auf Leinwand. Dieser Prozess führt weg vom Gegenständlichen, hin zur informellen Malerei – „Landschaffen“ nennt er diese Serie. Anders bei den Papierarbeiten: Kleinformatige Tusche- und Aquarellzeichnungen, die immer an Figuren oder Figurenpaare erinnern – „Leibesflucht“ nennt er diese Arbeiten. Glasobjekte, Installationen und kleine Glasmalereien fügen sich nahtlos in diese Thematik.
Oliver Westerbarkey (*1969), „Wildfalle Hard Edge“, 2026
Stadtgalerie im Stadtmuseum Östlicher Stadtgraben 28, 94469 Deggendorf, Tel. 0991-2960-5299 museen@deggendorf.de, stadtmuseum.deggendorf.de Di-Sa 10-16 Uhr, So und Feiertag 10-17 Uhr Große Ostbayerische Kunstausstellung, 27.6.-6.9.26 Eröffnung: Fr 26.6.26, 19 Uhr im Kapuzinerstadl Deggendorf In der Stadtgalerie im Stadtmuseum und im Handwerksmuseum Deggendorf Bereits zum siebten Mal präsentieren sich die Mitglieder aus dem Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Niederbayern/Oberpfalz e.V. auf der „Großen Ostbayerischen Kunstausstellung“ in Deggendorf. Die Ausstellung bietet einen Überblick über das zeitgenössische Kunstschaffen in Ostbayern.
der Großen Ostbayerischen
Dießen am Ammersee
Arbeitsgemeinschaft Diessener Kunst / Pavillon am See 86911 Diessen am Ammersee, Tel. 08807-8400, www.diessener-kunst.de täglich 12-18 Uhr, Eintritt frei, barrierefrei
Der Pavillon am See ist das Forum der Diessener Künstler und Kunsthandwerker, die Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft des Diessener Kunsthandwerks sind. In einer ständigen Ausstellung werden dort die neuesten Werke der Diessener Ateliers und Werkstätten präsentiert.
Prinz-Ludwig-Str. 23, 86911 Dießen am Ammersee mail@kallikaba.de, www.kallikaba.de, täglich 12-17 Uhr Von Linien und Flügeln, 14.-21.6.26
Kalligrafische Werke von Kathrin Balling und Rost-Vögel von Hans Aumann Kunstfenster Dießen Hofmark 13, 86911 Dießen am Ammersee, Tel. 08807-948088 kunstfensster@gmail.com, www.gensbaur.de, Eintritt frei Gensbaur übt Mozart, 7.6.26 Malerei von Martin Gensbaur So 7.6.26, ab 15 Uhr, Ausstellung und Tag der offenen Tür
Stellwerk Diessen
Seestr. 5, 86911 Diessen, Veranstalter: KunstFormat eV Eine Handvoll Diessen, 4./5.7. und 11./12.7.26, 14-18 Uhr Eröffnung: Fr 3.7.26, 19 Uhr, mit Sandra Perzul, 1. Bürgermeisterin 16. Sonderausstellung im Stellwerk Diessen, Ausstellung zum 700-jährigen Ortsjubiläum Eine Handvoll zeitgenössischer Künstler*innen und Kunsthandwerker*innen stellen im historischen Stellwerk des Künstlerorts anlässlich der 700-Jahr-Feier aus.
Teilnehmende: Christoph Franke – Fotografie, Annunciata Foresti – Malerei, Loesche Keramik, Ulrike Umlauf-Orrom – Glas, Matthias Rodach – Bildhauerei
Zu dieser jurierten Ausstellung haben Kunstschaffende aus ganz Bayern Werke aus sämtlichen Bereichen der bildenden Kunst eingereicht. Die Exponate laden dazu ein, die Wechselwirkungen von Farben zu erkunden und zu hinterfragen. Denn auch gesellschaftliche und politische Themen werden durch kreative Farbkompositionen aufgegriffen und fordern zum Dialog heraus. Zur Ausstellung erscheint ein hochwertiger Katalog.
Eine hintergründige Ausstellung mit 22 Künstler*innen des Kunstverein Erlangen
Kunstpalais
Marktplatz 1, 91054 Erlangen, Tel. 09131-862735 und -862533, info@kunstpalais.de www.kunstpalais.de, Di-So 10-18 Uhr, erster Do im Monat bis 20 Uhr Christoph Niemann. Auf den Punkt, bis 7.6.26
Eva Nüßlein. Dreck unter den Nägeln, 20.6.-27.9.26
Ein Stern spuckt Sterne, vier Menschen tanzen im Feuer und eine Figur verschwindet unter einem Trampolin: Die Kunst von Eva Nüßlein (*1991 in Bamberg) erzählt Geschichten – nicht in langen komplizierten Sätzen, sondern in Momentaufnahmen. Ihre Malerei ist unmittelbar und plakativ. Große Formate, pastoser Farbauftrag, starke Farben und Kontraste. Sterne, Tränen, Blitze, Totenköpfe – wiederkehrende Zeichen, die sich einprägen und universell lesbar sind. Sie erzählen von Euphorie, Unsicherheit, Glamour und Verletzlichkeit. Geprägt von Punk und Subkultur, besitzen ihre Arbeiten die Energie eines Konzerts. So entsteht Malerei wie ein gutes Album: emotional, laut und offen.
„Zum Stiefmütterchen lege ich mich unter euer Trampolin und gräme mich“ 2025, Foto: Steve Braun
Kunstmuseum Erlangen
Nürnberger Str. 9, 91052 Erlangen, Tel. 09131-204155 oder 09131-861054 freundeskreis.kunstmuseum.er@t-online.de Di, Mi, Fr, Sa 11-15 Uhr, Do 11-19 Uhr, So 11-16 Uhr Silent Comics – Wie man ohne Worte viel sagen kann, 4.6.-5.7.26 Im Rahmen des 22. Internationalen Comic-Salons Erlangen finden im Kunstmuseum Erlangen zwei Ausstellungen statt. Die eine zeigt "Silent Comics" und thematisiert solche Comics, die als reine Bildergeschichten auf Worteverzichten und die Zeichnung allein zum Träger der Narration werden lassen. Isabel Kreitz – Der Stift ist mein sechster Finger, 4.6.-5.7.26
Diese Ausstellung präsentiert das Werk von Isabel Kreitz, einer der bekanntesten deutschen Comiczeichnerinnen und Illustratorinnen.
Eva Nüßlein, „Maybe twice in a lifetime“, 2024 Foto: Steve Braun
Eva Nüßlein,
Stadtmuseum Erlangen
Martin-Luther-Platz 9, 91054 Erlangen, Tel. 09131-862408 stadtmuseum@stadt.erlangen.de, www.stadtmuseum-erlangen.de Di-Fr 9-17 Uhr, Do 9-20 Uhr, Sa, So 11-17 Uhr
Was gibt’s denn da zu lachen? Die komische Kunst des Walter Moers, bis 13.9.26 Die große Werkschau im Stadtmuseum Erlangen ist eine Kooperation mit dem 22. Internationalen Comic-Salon Erlangen und der LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen. Sie präsentiert neben Hunderten Tuschezeichnungen, Ölgemälden, Modellen und Puppen erstmals auch Originale aus Moers’ neuestem Bestseller, der Geschichte des Gallertprinzen „Qwert“.
Ulrike Bürklin schafft ihre Werke aus schwerem Aquarellpapier in einem direkten Dialog mit Wasser und dem Material selbst. Immer wieder geht es um das Wechselspiel zwischen dem, was sie geplant hat, und dem, was im Moment entsteht. Ihre Arbeiten dokumentieren die ständige Balance zwischen Kontrolle und Geschehenlassen. Die Poesie der dreidimensionalen Bewegung, die jedes Werk zu einer Skulptur des Augenblicks macht, weckt die Neugier. Sie lässt den Betrachter der Ausstellung immer wieder neue Perspektiven entdecken.
Die Objekte der neuinszenierten Schausammlung decken fast zwei Jahrtausende ab: von frühchristlichen Werken bis hin zu zeitgenössischen Positionen des 21. Jahrhunderts. Der Rundgang ist nicht kunsthistorisch chronologisch aufgebaut, sondern folgt einem kulturhistorisch-anthropologischen Konzept. Im Mittelpunkt stehen dabei die großen Fragen des Lebens, die jeden Menschen betreffen und in den Religionen verhandelt werden: die Fragen nach dem Woher und Wohin, nach Sinn und Ziel, nach ethischen Prinzipien, nach Orientierung und Lebensentwürfen. galerie13
Fritz Dettenhofer, Dr.-Karl-Schuster-Str.15, 85354 Freising, Tel. 08161-147813 galerie-13@t-online.de, www.galerie13.net
Di-Fr 14-18:30 Uhr, Do 14-20:30 Uhr, Sa 10-13 Uhr u.n.V. Manfred Jaletzky – Lithographie und Skulptur, bis 13.6.26
Maja Vogl Richard Vogl – Zwiefacher, 23.6.-1.8.26
Eröffnung: Sa 20.6.26, 16 Uhr
Das in Bernhardswald lebende Künstlerpaar Maja Vogl und Richard Vogl zeigt in der galerie 13 textile Webarbeiten aus Seide bzw. Zeichnung, Grafik und Malerei.
Vogl, „Zwei
handgewebte
Richard Vogl, „Wolkenbetrachterin“ Ölpastell auf Karton, 30,5 x 22,5 cm, 2024
Ulrike Bürklin, Aquarellpapier,
cm, 2025
Maja
Tücher“,
Seide, 200 x 60 cm, 2025, Foto: Eva Jünger
Schafhof – Europäisches Kunstforum Oberbayern
Am Schafhof 1, 85354 Freising, Tel. 08161-146231, www.schafhof-kunstforum.de Di-Sa 14-19 Uhr, So und Feiertag 10-19 Uhr
SpielRäume – Remix 6, 3.7.-6.9.26
Thematisch wird die 3. Tandemausstellung mit dem Jahresthema 2026 „Spiel und Zufall“ verknüpft. Der Ausstellungstitel bezieht sich auf die Arbeit von Judit Lilla Molnar (Ungarn) und Lina Zylla (Oberbayern) mit Räumen und psychologischen Themen. Friedberg Museum im Wittelsbacher Schloss
Schlossstr. 21, 86316 Friedberg, Tel. 0821-6002681 museum@friedberg.de, www.museum-friedberg.de, Di-So 10-17 Uhr Mitmachstationen und Medienangebote – sowie das Museumscafé mit herrlicher Außenterrasse – machen den Besuch zu einem Erlebnis für alle Sinne. Neben der Schloss- und Stadtgeschichte warten die prachtvollen Friedberger Uhren auf die Besucher. Zu den weiteren Glanzpunkten des Museums zählen die Abteilungen der Friedberger Fayencen sowie der Archäologie mit wichtigen, überregionalen Fundkomplexen. Präsentiert wird ferner moderne Friedberger Kunst, darunter eindrucksvolle Grafiken von Fritz Schwimbeck (1889-1977) sowie Münzen von Reinhart Heinsdorff (1923-2002), dem Gestalter des deutschen Eurocent. Das Museum bietet ein vielfältiges Programm für Groß und Klein mit Führungen, Workshops und Turmbesichtigungen.
Fürstenfeldbruck
Kulturwerkstatt HAUS 10
Fürstenfeld 10 b, 82256 Fürstenfeldbruck, www.kulturwerkstatthaus10.de Fr 16-18 Uhr, Sa, So und feiertags 10-18 Uhr
Postdialog, 6.-28.6.26
Eröffnung: Fr 5.6.26, 19:30 Uhr
Die Künstler*innen-Gruppen „Check your Letterbox“ und „Schachtelprojekt“ zeigen gemeinschaftlich erstellte und aufeinander bezogene Arbeiten, deren zentraler Austauschweg die Post ist.
Changing Perspectives, Sa 27.6.26, 20:30 Uhr
Art-Performance zur Brucker Kulturnacht mit Licht, Tanz und Klang kuratiert von Celia Mendoza
Goldrausch/Rauschgold, 11.-26.7.26
Eröffnung: Fr 10.7.26, 19:30 Uhr
Mitglieder der NEUEN GRUPPE München stellen aus – auf der Suche: „Man schätzt den Staub – leicht übergoldet – weit mehr als Gold leicht überstaubt.“
Goldrauschvariationen – eine Befragung – eine Enthüllung., So 19.7.26, 12-18 Uhr In Zusammenarbeit mit Susanne Graue und Wolf Heider-Sawall
Alexander Nüßlein, „Enttarnung“, 2026
Schachtelprojekt, „Fassen wir uns an den Händen“
Kunsthaus im Museum Fürstenfeldbruck Fürstenfeld 6, 82256 Fürstenfeldbruck, Tel. 08141-611313 museum@fuerstenfeldbruck.de, www.museumffb.de Di-Sa 13-17 Uhr, So und Feiertag 11-17 Uhr, Gruppen nach Vereinbarung
Und die Blumen riechen trotzdem – Renate Gier und Giulia Zabarella, bis 5.7.26
Zwei zeitgenössische künstlerische Positionen treten in einen Dialog und fragen nach der Komplexität unseres Daseins: Was tragen wir in uns, als Einzelne und als Gemeinschaft? Welche Geschichten prägen die Räume, in denen wir leben?
Modell des Friedberger Schlosses, Foto: Norbert Liesz
„Wenn der Tag bricht …“ Georg Demmel bei e.lin, bis 6.12.26 Garmisch-Partenkirchen Museum Werdenfels Ludwigstr. 47, 82467 Garmisch-Partenkirchen www.museum-werdenfels.de, Di-So 10-17 Uhr Vergessene Künstlerinnen – Hermine Biedermann-Arendts, Anna von Schubert, Gusti Knight-Stinnes, 19.6.-8.11.26
Die Ausstellung zeigt Werke von drei Malerinnen, die einige Jahre oder Jahrzehnte in Garmisch-Partenkirchen lebten. Sie stammen aus drei Generationen, hatten völlig verschiedene Lebensläufe und Kunstauffassungen – aber auch Gemeinsamkeiten. Hermine Biedermann-Arendts (1855-1916) malte Tierbilder im Stil der Münchner Schule, verkaufte ihre Bilder erfolgreich und gründete eine private Malschule für Frauen. Anna von Schubert (1884-1964) studierte an der Damenakademie in München und in Ateliers in Paris, lebte lange Zeit in Afrika und Ostasien, entwickelte dort ihren eigenen reduzierten Stil und hatte erst im Alter Erfolge. Gusti Knight-Stinnes (1912-1978) lernte zuerst Bildhauerei, fand in England zur Malerei und schuf ihre eindrucksvollen surrealistischen Gemälde in der Stille der hiesigen Bergwelt. Alle drei widmeten sich mit Begabung, Konzentration und großer Ernsthaftigkeit der Malerei und schufen beeindruckende Werke. Dennoch fanden sie im Kunstbetrieb ihrer Zeit wenig Aufmerksamkeit und gerieten nach ihrem Tod völlig in Vergessenheit. Diese Ausstellung ist eine Wiederentdeckung – von faszinierenden Gemälden und Zeichnungen und Lebensläufen.
Anna von Schubert, „Portrait eines Schauspielers der Peking Oper“, Öl und Bleistift auf Malplatte, 1929
Gauting
Reismühle Gauting
Gusti Knight-Stinnes, „Mondgestein“ Öl auf Malplatte, 1972
Atelier Reismühle 1, 82131 Gauting, www.reismuehle.eu Fr 15-20 Uhr, Sa 12-20 Uhr, So 11-18 Uhr
Ateliertage in der Reismühle Gauting: 23 Künstlerinnen und Künstler, 3 Häuser, 3 Tage Kunst, 10.-12.7.26
Musik am Samstag ab 19:30 Uhr mit „Banda Ramua – Blasorchester in internationaler Straßenmusik-Tradition“
Gastkünstler: Groxi – Bildhauer und Maler, Holz Skulpturen – im Innenhof und in der Bootswerkstatt
Die Künstlergemeinschaft in der idyllisch gelegenen Reismühle Gauting lädt wieder herzlich ein zu den Ateliertagen, einem Wochenende voller Kunst, Begegnung und Inspiration. Rund 30 Künstler*innen erschaffen an diesem kreativen Ort Bilder, Skulpturen, Fotokunst, Installationen, Keramik und Schmuckobjekte. Wie schon die Jahre zuvor öffnen auch in diesem Jahr die Kunstschaffenden am 2. Juli-Wochenende ihre Ateliers, freuen sich auf viele Besucher*innen, anregende Gespräche und darauf, ihre neuesten Werke zu präsentieren. Bereichert werden die Ateliertage diesmal von Neuzugang Dr. Karin Hutflötz in Haus A, Philosophin und Künstlerin, sowie von Gastkünstler Groxi, einem Gautinger Urgestein, der u. a. seine prägnanten Holzskulpturen im Innenhof präsentiert. Ein Live-Konzert der Band „Banda Ramua – Blasorchester in internationaler Straßenmusik-Tradition“ am Samstag ab 19:30 Uhr sowie Catering im Innenhof runden das Kunstwochenende ab.
Karin Hutfloetz, „Serielle Gesten“, Foto: K. Hutfloetz
Michaela Geissler„Stelenpaar in Erdtönen“ H 180 cm, Keramik
Pfarrhof Gempfing Burgheimer Str. 2, 86641 Gempfing, www.gempfingerpfarrhof.de, So 14-17 Uhr
HEINRICH KIRCHNER UND SCHÜLER, 6.6.-3.10.26
Vernissage: Sa 6.6.26, 11 Uhr, Einführung: Gottfried Stritar und Jürgen Hochmuth Musikalische Umrahmung: Caspar Geer-Quartett (Jazz) u.a. Heinrich Kirchner (1902–1984) zählt zu den bedeutendsten deutschen Bildhauern. An der Münchner Akademie der Bildenden Künste, seiner eigenen Ausbildungsstätte, leitete er ab 1932 die Werkstätte für Bronzeguss, bevor er 1952 zum Professor berufen wurde. Auch nach seinem Abschied aus der Akademie blieb er seinen Schülern eng verbunden. In einer umfassenden Ausstellung werden nun im Pfarrhof Gempfing Arbeiten des Lehrers gemeinsam mit Werken seiner Schüler gezeigt:
Wolfgang Altmann · Burkard Backe · Franz Berchtold · Peter Bornemann · Luis Camnitzer · Eva Feilmeier · Lothar Fischer · Paul Fuchs · Kraft Geer · Herbert Gerhardt · Ingrid und Michael Glüder · Hans Haas · Waltraud Henneböle · Arnold Ulrich Hertel · Jürgen Hochmuth · Regine Kagel-Gilder · Elfriede Kaiser · Irmhild Keller · Christiane von Kessel · Katharina KlampfleuthnerKirchner · Hannelore Kohlhäufl · Annerose Korn · Dieter Kunerth · Eva Maria Lankes · Gerhard Lutz · Rolf Märkl · Liesel und Johannes Metten · Gerhard D. Neumann · Slavko Oblak · Uta Oppacher · Margarethe Parth · Siegfried Parth · Gisa Prokop · Rudi Pütz · Elke Reuter · Doris Schmidt-Anglhuber · Hilde Seyboth · Egon Stöckle · Helga und Georg Schweizer · Dietrich Veitinger · Max Walter · Franz Weickmann · Reiner Wertheimer · Gast: Michael Nogler
Sonderausstellung Schloss Herrenchiemsee: Könnt Ihr noch? – Kunst und Demokratie, Königsklasse, bis 18.10.26
Die Ausstellung knüpft an die positive Resonanz von 2025 an und rückt die drängendsten Fragen unserer Zeit erneut in den Fokus: die Grundwerte unserer Demokratie. Werke von Künstler*innen wie Pablo Picasso, Max Beckmann, Rosemarie Trockel, Joseph Beuys, Maria Lassnig, Gerhard Richter oder Andy Warhol spannen einen Bogen von der Klassischen Moderne bis in die Gegenwart und treten in einen eindrucksvollen Dialog mit der außergewöhnlichen Architektur des Schlosses, das 2025 zum UNESCO Welterbe ernannt wurde.
Der Titel der Ausstellung „Könnt ihr noch?“ zitiert die Tech-Rap-Formation Deichkind und fordert uns dazu auf, die Werte der Demokratie auch in Zeiten wachsender, gesellschaftlicher Spannungen zu stärken. Schloss- und Gartenverwaltung Herrenchiemsee, 83209 Herrenchiemsee Tel. 08051-6887-900, www.herrenchiemsee.de, täglich 9-18 Uhr
Germering
Alte Kaserne (WiFO)
Otto-Wagner-Str.81, 82110 Germering, Eingang über die Autobahnbrücke täglich außer Mo 14-19 Uhr
Germeringer Werktage und Große Kunstausstellung, 26.6.-5.7.26
Von der rohen Form zum Kunstwerk – in der alten Kaserne in Germering können Sie die Arbeit von Holz- und Steinbildhauer:innen live erleben. Gleichzeitig findet auf 280 Quadratmetern die große Kunstausstellung statt. Unter dem Motto „DAZWISCHEN“ präsentieren der Kunstkreis Germering, die Malschule Germering und die Teilnehmer*innen der Werktage Skulpturen, Bilder und Grafiken.
Di, Do 15-18 Uhr, jeden 1. Sa im Monat 11-14 Uhr u.n.V.
Jeanne Dees: Clear & Friendly, bis 4.7.26
Finissage: Sa 4.7.26, 11 Uhr
In ihren Arbeiten steht das Verhältnis und die Wirkung der Farben zueinander im Vordergrund. Die malerischen Flächen und zeichnerischen Linien, die Jeanne Dees in einem Bildraum in Beziehung setzt, zeigen eine eigene Formensprache. In ihre Kompositionen fließen Erlebtes, Gedanken und Gefühle mit ein, sie bleiben jedoch ungegenständlich. Die besondere Farbharmonie verleiht ihren Bildern einen speziellen Charakter. Ihre Bilder wirken klar und heiter.
Gessertshausen
Kunstforum Oberschönenfeld
Oberschönenfeld 4, 86459 Gessertshausen, Tel. 08238-3001-0 kunstforum.bezirk-schwaben.de, Di-So und Feiertage 10-17 Uhr Reise-Notizen von Brigitte Heintze, bis 14.6.26
Der Landkreis Augsburg zu Gast im Kunstforum Oberschönenfeld
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Ateliertage in der Reismühle Gauting vom 10.-12. Juli 2026 Alle Infos unter www.reismuehle.eu Öffnungszeiten: Fr 15 - 20 / Sa 12 - 20 / So 11 - 18 3 Häuser, 3 Tage Kunst Claudia Artopé – the ability to fly Die neuen Arbeiten von Claudia Artopé sind vielschichtige Farbräume voll sinnlicher Heiterkeit. Ein Wechselspiel aus Form, Farbe und Bewegung. Die Lust am Zufall und der Flug ins Ungewisse – dynamisch, bewegt und voller Licht. www.claudia-artope.de
Museum Oberschönenfeld
Oberschönenfeld 4, 86459 Gessertshausen, Tel. 08238-30010 mos@bezirk-schwaben.de, www.mos.bezirk-schwaben.de Di-So, Feiertage 10-17 Uhr Mehr als Umtata. Blasmusik in Schwaben, bis 11.10.26 (Volkskundemuseum) Mit fast 40.000 Musikerinnen und Musikern in 640 Musikvereinen ist BayerischSchwaben Blasmusik-Land. Die Ausstellung geht der Frage nach, wie es zu dieser einzigartigen Vielfalt gekommen ist und beleuchtet die Musikvereine als zentrale Säulen des Kulturlebens im ländlichen Raum. Faszination Keramik. Gefäß, Skulptur, Installation, 26.6.-6.9.26 (Kunstforum)
Die Ausstellung zeigt die große Vielfalt keramischer Kunst und lässt dabei die Grenzen zwischen bildender Kunst, Kunsthandwerk und Design fließend werden. Zu sehen sind Werke von Barbara Butz, Jochen Rüth, Georg Kleber, Nikolaus Faßlrinner, Ingeborg Prein, Christiane Wilhelm, Otto Scherer und Stefan Wehmeier.
Gilching
Rathaus Gilching
Rathausplatz 1, 82205 Gilching, www.gilching.de Mo-Fr 8-12 Uhr, zusätzlich Di 13:30-15 Uhr, Do 13:30-18 Uhr Monika Jasmine & Janine May – Kontraste Verbindungen, bis 12.6.26 Beide Künstlerinnen präsentieren ihre Werke, die durch Farbe, Form und individuelle Arbeitsweisen geprägt sind.
Claudia Kramer & Susanne Stütz, 18.6.-30.7.26
Wir alle sind Zeug*innen – Menschen im Klimawandel, 3.-15.8.26
SchichtWerk
Brucker Str. 11, 82205 Gilching, www.schichtwerk-gilching.de Öffnungszeiten siehe Website
Zu Tisch bei den Römern – Geschichte zum Anbeißen, bis 15.9.26
Finissage: So 13.9.26, 14-17 Uhr, Tag des Offenen Denkmals: Finissage mit allerlei Köstlichkeiten aus dem Römischen Reich zum Probieren. Wie schmeckte eigentlich das Leben im Römischen Reich? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Sonderausstellung „Zu Tisch bei den Römern“ im Museum SchichtWerk. Die Ausstellung ermöglicht Einblicke in die Ess- und Trinkkultur der Antike.
Grabenstätt
Herkulessaal, Schlossökonomie Grabenstätt
Schlossstr. 17, 83355 Grabenstätt am Chiemsee, Tel. 08661-983624 oder Tel. 0162-3223885, www.art-sale.gallery, Mo-Sa 9-12 Uhr, Mo-So 14-16 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung
Gemälde von Willee WTH Regensburger, 20.6.-5.7.26
Vernissage: Fr. 19.6.26, 18:30 Uhr Künstlergespräche: jeden Sonntag 15 Uhr Regensburger interpretiert den Mythos und Weg des griechischen Helden Herakles in großformatigen Enkaustik- und Ölbildern. Diese paraphrasieren die großen Tapisserien im Münchener Herkulessaal und der Bayerischen Nationalgalerie und verwandeln die Schlossökonomie in einen temporären Herkulessaal. Die Verblendung und die Taten des Herkules in den zwölf Sternbildern und seine Apotheose in den Götterhimmel. Vertretung: www.galeriemarah.art
KURZ NOTIERT
Bayerische Landesausstellung „Musik in Bayern“ in Freyung, bis 8.11.26 2026 wird Freyung zum Zentrum bayerischer Musikkultur! Unter dem Motto „So klingt Bayern“ gibt es jeden Tag Konzerte, Performances oder Events in Wirtshäusern, auf Marktplätzen, in Kirchen oder auf Waldlichtungen. Es wird gerockt und gejamt, gejodelt und geswingt, getanzt und gesungen. Die ganze Region wird zur Bühne. TonYversum, Schulgasse 18, 94078 Freyung, info@musikin.bayern, Mo-Fr 9-17 Uhr Sa/So/Feiertage 9-18 Uhr
Herakles ringt mit dem Flussgott Acheloos um Deianeira
Herakles kämpft mit der kyrineischen Hindin
Großkarolinenfeld
Karolinenkirche
Karolinenplatz 1, 83109 Großkarolinenfeld, www.servus-segen.de/goldregen Öffnungszeiten und ausführliches Begleitprogramm mit Jazz-Konzert, Gesprächsrunde, Poetry-Nacht unter: www.servus-segen.de/goldregen Goldregen später – Patricia Lincke Ulrike Prusseit Gabi Weinkauf, 12.6.-2.8.26
Eröffnung: Fr 12.6.26, 19 Uhr, Einführung von Katja Sebald, Kunstwissenschaftlerin und Pfarrer Dr. Richard Graupner; Musik: Masako Ohta (Pianistin, Klang-Performerin, Komponistin) und Matthias Lindermayr (Trompete)
Finissage mit Künstlerinnenführung: So 2.8.26, 15-18 Uhr
Die Künstlerinnen der GEDOKmuc und GEDOK Franken zeigen in ihrer gemeinsam für die Kunststation Karolinenkirche konzipierten Ausstellung Arbeiten aus dem Bereich der Malerei, Collage, Objekt, Installation und Video. Der Titel der Ausstellung „Goldregen später“ verweist auf die prekäre Situation weiblicher Kunstschaffender, die sich im Spannungsfeld zwischen Familie, Beruf und Kunst befinden und dadurch später in die künstlerische Professionalität gelangen. Kunst als Arbeit – Kunst ist Arbeit. Beauftragung durch BBK Verbindungslinien.
Serie Curly Dreams, Silikonwebungen geschichtet, auf MDF 45 x 65 cm (Detail), 2026
Grünwald bei München
Burg Grünwald Zeillerstr. 3, 82031 Grünwald bei München, Tel. 089-6413218 www.archaeologie.bayern, Mi-So 10-17 Uhr Führungen jeden zweiten Sonntag im Monat um 14 Uhr, ohne Anmeldung Karl Valentin und die alten Rittersleut, bis 15.11.26 Eine gemeinsame Ausstellung des Forums Humor und komische Kunst e.V. und der Archäologischen Staatssammlung.
Hohenberg an der Eger Porzellanikon Hohenberg an der Eger
Schirndinger Str. 48, 95691 Hohenberg a.d. Eger, www.porzellanikon.org
Di-So und Feiertage 10-17 Uhr
Die neue Dramaturgie des Essens: Gestaltung jenseits des Tellers, bis 10.1.27 Wie könnte unsere Tisch- und Esskultur in Zukunft aussehen? Studierende der Fachrichtungen Design und Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein in Krefeld und Mönchengladbach haben gemeinsam mit einem Sternekoch traditionelle Tischrituale neu und zukunftsorientiert gedacht. Entstanden sind Arbeiten, die Tisch und Nahrung zu einem dynamischen Zusammenspiel arrangieren und die das Essen als ein inklusives und gemeinschaftliches Erlebnis inszenieren. Erleben Sie Gestaltung, die über den Tellerrand hinausgeht!
Hauzenberg
Kunstprojekte Sigrun C. M. Leyerseder Grubweg 3, 94051 Hauzenberg, Tel. 08586-979805, info@kunstleyerseder.de www.kunstleyerseder.de, Termin n. Vereinbarung (auch abends und Wochenende) Look at me!, August 2026
Ulrike Prusseit, „Portrait Nr. 5“ Collage, Öl auf Leinwand 50 x 33 cm, 2024
Viktor Tertychniy: Die Farben meiner Seele, bis 24.9.26
Iphofen
Knauf-Museum Iphofen
Knauf Gips KG, Am Marktplatz, 97343 Iphofen, Tel. 09323-31-528 knauf-museum@knauf.de, www.knauf-museum.de, Di-Sa 10-17 Uhr, So 11-17 Uhr
TRAG MICH! – Handtaschen aus 100 Jahren, bis 8.11.26
Seit 22. März zeigt das Knauf-Museum im unterfränkischen Iphofen die Sonderausstellung „TRAG MICH! – Handtaschen aus 100 Jahren“. Handtaschen sind seit über 100 Jahren ein unverzichtbares Accessoire der Frauen und neben ihrer Funktionalität ein Zeichen für die stilistisch kulturelle Entwicklung der jeweiligen Dekade. Ihre Geschichte spiegelt nicht nur modische Trends wider, sondern reflektiert auch gesellschaftliche Veränderungen und die wechselnden Rollen der Frauen im sozialen Leben. Mit der Jahrtausendwende erhielten zahlreiche Klassiker neue Aufmerksamkeit und werden seither in limitieren Sondereditionen als exklusive Handtaschen angeboten. Heute sind Handtaschen mehr als nur ein praktisches Accessoire: Sie sind Ausdruck von Persönlichkeit, Handwerk und Innovation.
11 Jahre IOA – Offene Ateliers im Isental 13 Künstler*innen öffnen ihre Ateliers, 11.-12.7.26 Im süd-östlichen Landkreis Erding können Sie am 11. und 12. Juli, jeweils von 13 bis 19 Uhr, 13 Künstler*innen in 9 Ateliers in 5 Orten besuchen. Gezeigt wird ein breites und vielseitiges Spektrum an Kunstformen – von Malerei, Zeichnung, Collage und Druckkunst bis hin zu Bildhauerei, Installationen, Objekte und Videokunst. Die Künstler*innen laden zu Austausch, Inspiration und persönlichen Begegnungen in ihre Wirkungsstätten ein. Mit dabei sind: Peter Breth & Hannelore Stephani, Jutta Ille, Guido Neumann, Uschi Strick, Eva Sárosi & Maria Weber, Martina Schneider-Hartmann, Wiebke Kleinschmidt & Albin Zauner. Neue Aussteller sind Anton, Christian und Quirin Empl und als Gast wurde Kunst AG Dorfen eingeladen. Mehr Infos unter www.isentalateliers.de
Grüntegernbach
Loipfing
Ismaning Kallmann-Museum
Schloßstr. 3b, 85737 Ismaning, Tel. 089-9612948 info@kallmann-museum.de, www.kallmann-museum.de, Di-So 13-17 Uhr Eduardo Palomares – Meer im Stein, bis 26.7.26 Galerie Im Schlosspavillon
In seiner Ausstellung „Meer im Stein“ folgt Eduardo Palomares in raumgreifenden Installationen der vielschichtigen Beziehung des Menschen zum Salz und erforscht dessen sinnliche Qualitäten.
Bertholzhofener Schlösschen, Ludwig Bäuml, Vilsgasse 24, 93183 Kallmünz
Tel. 0170-2853115, kunstraum-atelier-wigg.de, Sa, So 14-17 Uhr u.n.V.
„finito-non finito…“ – Wigg Bäuml, bis 14.6.26
Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des KUNSTRAUM Atelier Wigg wird der Kunstraum zum Ausstellungsort und zum Atelier. Gezeigt werden im Kunstraum neue Hinterglasbilder und Arbeiten auf Papier. Der Kunstraum wird in der zweiten Ebene gleichzeitig als Atelier genutzt. Fertiges und Unfertiges halten sich die Waage.
Karlsfeld
GalerieKunstwerkstatt
Open-Air-Ausstellung: Nordostufer des Karlsfelder Sees, Zufahrt über den Parkplatz Hochstraße, www.kunstkreis-karlsfeld.de
SEH am SEE, 18.7.26, 11-22 Uhr, 19.7.26, 9-17 Uhr
Eröffnung: Sa 18.7.26, 11 Uhr
Etwa zwanzig internationale Künstlerinnen und Künstler sind an der Open-AirAusstellung im Erholungsgebiet des Karlsfelder Sees beteiligt. An 2 Tagen können interessierte Besucher die vielfältigen Objekte, Installationen, hängende, schwimmende und über die Wiese verteilte Kunstwerke bewundern und mit den Künstlern zwanglos ins Gespräch kommen. Veranstalter der Freiluft-Ausstellung, die zum ersten Mal vor 40 Jahren stattfand, ist der Kunstkreis Karlsfeld e.V.
Foto: Liz Schinzler
Kaufbeuren
Kunstgewölbe Sparkasse Allgäu
Ludwigstr. 26, 87600 Kaufbeuren, www.kaufbeurerkuenstlerstiftung.de Geöffnet vom 20.6.-1.8.26: Mo, Di, Mi 9-16:30 Uhr, Do 9-17 Uhr, Fr 9-16 Uhr, Sa 10-13 Uhr Eine Ausstellung der Kaufbeurer Künstler Stiftung mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Allgäu
GERHARD RIBKA – „Warte auf mich mit vier geteilten Leben”, 20.6.-1.8.26
Eröffnung: Fr 19.6.26, 18 Uhr
In den in der Ausstellung gezeigten Werken setzt sich Gerhard Ribka mit dem Traumerleben als Erkenntnisquelle auseinander. Malerei, Graphik und Skulptur werden dabei zu Erfahrungsräumen, in denen die Mechanismen des Traums die Mittel künstlerischer Darstellung erweitern. Textfragmente treten als flüchtige Miniaturen hinzu und verdichten die Arbeiten zu einem Gefüge paralleler Spuren, in dem Erinnerung und Erfindung ihre klare Trennung verlieren – ein Verweilen im Dazwischen, in dem sich Bedeutung fortwährend neu bildet.
Gerhard Ribka, „Überfahrt”, 2025, Mischtechnik auf Leinwand, 38 x 46 cm
Kunsthaus Kaufbeuren
Spitaltor 2, 87600 Kaufbeuren, Tel. 08341-8644, mail@kunsthaus-kaufbeuren.de www.kunsthaus-kaufbeuren.de, Mi-Fr 11-17 Uhr, Sa/So, 11-18 Uhr long time no see , bis 21.6.26
Zum 30-jährigen Bestehen des Kunsthauses Kaufbeuren haben Kulturschaffende aus dem Allgäu sechs Künstler*innen vorgeschlagen, die ebenfalls mit dem Allgäu verbunden sind: Maximilian Gutmair, Sebastian Mayrhofer, Nicola Reiter, Johannes Vogl, Ulrich Vogl und Sonja Wahler
Klingenberg am Main
Galerie Löw Haus
Kunstraum in Churfranken e.V., Hauptstr. 29, 63911 Klingenberg am Main Tel. 0151-21324309, www.kunstraum-churfranken.de, Sa/So 14-18 Uhr
Frankfurter Künstlergesellschaft, 6.6.-2.8.26, Vernissage: Sa 6.6.26, 19 Uhr Forschen – Verwerfen – Finden
Fotoclub Miltenberg, 8.8.-4.10.26, Vernissage: Sa 8.8.26, 19 Uhr
Miltenberger Räume
Kochel am See
Franz Marc Museum
Franz Marc Park 8-10, 82431 Kochel am See, Tel. 08851-924880 www.franz-marc-museum.de, Di-So, Feiertage 10-18 Uhr
Fantasie & Form. Adolf Erbslöhs Weg in die Moderne, bis 26.7.26
Adolf Erbslöh (1881-1947) zählt zu den stillen, aber prägenden Künstlern der Moderne. Mit seinem Essay „Phantasie und Form“ formulierte er eine eigene Kunsttheorie, die Fantasie nicht als Gegensatz zur Ordnung, sondern als deren Ursprung versteht. Die Ausstellung folgt diesem Gedanken und lädt dazu ein, die unverwechselbare Bildsprache des Künstlers neu zu endecken.
Hidden Championnes – Unsichtbare Frauen, bis 2.8.26
Kapellengang
Kennen Sie Barbara Strozzi? Flora Tristan? Marie Colinet? Vermutlich nicht. Zu entdecken sind in dieser Ausstellung historische Frauen – von der Komponistin bis zur Chirurgin – in gemalten Portraits, die vermeintlich ebenso historisch sind. Doch weit gefehlt! Von diesen Frauen sind keine Porträts überliefert. Die Künstlerin Roxana Panetta schließt diese Lücke und gibt den unsichtbar gebliebenen Frauen als eindrucksvollen Persönlichkeiten ein Gesicht und damit einen Platz in unserem visuellen Gedächtnis.
Fürstliche Hochzeiten – Netzwerke für die Zukunft, bis 2.8.26
Anhand zahlreicher prächtiger Fürstenhochzeiten des 15. Jahrhunderts werden langjährige Eheplanungen und die Ausstattung der Bräute mit Mitgift, Wittum und Morgengabe ebenso vorgestellt wie die Feste selbst, bei denen die Frauen zentrale Aufgaben wahrnahmen und wirksam agierten. Zur Sonderausstellung ist auf der Burg Trausnitz ein vielfältiges Begleitprogramm für Erwachsene und Kinder geboten. Infos unter: www.burg-trausnitz.de
Kunstverein Landshut
Wittelsbacher Turm, Burg Trausnitz, Foto: Helmlechner
Picasso.Handmade: Lindau zeigt Arbeiten von Pablo Picasso im neuen Cavazzen Museum, bis 1.11.26
Mit „Picasso.Handmade“ kehren im Jahr 2026 die großen Sonderausstellungen der klassischen Moderne eindrucksvoll in das wiedereröffnete Cavazzen Museum im Herzen der Lindauer Insel zurück. Von Mai bis November widmet sich Lindau einem der einflussreichsten Künstler der Moderne – und zeigt Pablo Picasso ganz nah und unmittelbar. Rund 90 Werke – seltene Zeichnungen und Keramiken eröffnen einen neuen Blick auf das Werk des Künstlers und knüpfen zugleich an eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte an: Seit 2011 haben rund eine Million begeisterte Besucherinnen und Besucher die Lindauer Kunstausstellungen erlebt.
Die Kunst der Vielfalt – Geheimnisse der Originalgrafik, bis 10.1.27
Mit der Ausstellung „Hundertwasser – Die Kunst der Vielfalt“ geht das Kunstforum Hundertwasser nach einem überaus erfolgreichen Eröffnungsjahr in seine zweite Saison. Die eindrucksvolle Präsentation von Hundertwassers Originalgrafik ist bis zum 10. Januar 2027 auf der Lindauer Insel zu sehen und zeigt auf einmalige Art und Weise, wie Hundertwasser die Kunst der Grafik revolutionierte. Dabei ermöglichen noch nie gezeigte Druckstöcke und Werkzeuge sowie ein exklusiv produzierter Film einen Einblick in die Arbeitsweise des Künstlers.
Die Ausstellung im Kunstforum ist in Kooperation mit der Hundertwasser Gemeinnützigen Privatstiftung in Wien entstanden.
Schiefertafelproduktion – vom einfachen Hausgewerbe bis zur modernen industriellen Fertigung
Manching kelten römer museum manching Im Erlet 2, 85077 Manching, Tel. 08459-323730, info@museum-manching.de www.museum-manching.de, Mi-Fr 9:30-16 Uhr, Sa, So und Feiertage 10-17 Uhr Kelten Römer Fest Manching, 4.-5.7.26 Schwerter, Schmiede, schnelle Pferde! Haben Sie Lust auf eine Zeitreise mit der ganzen Familie? Möchten Sie dabei in die Welt der Kelten und Römer eintauchen? Dann bietet das kelten römer museum manching ein besonderes Erlebnis: Zu seinem 20. Geburtstag findet rund um das Museum ein großes Fest mit 100 Akteuren statt. Kleine und große Gäste dürfen sich auf historische Darstellungsgruppen mit spektakulären Vorführungen sowie spannende Mitmach- und Informationsangebote freuen. Im Kelten- und Römerlager präsentieren Handwerkerinnen und Handwerker ihr Geschick: vom schweißtreibenden Schmieden und Salzsieden über filigrane Töpferkunst bis hin zum Weben prächtiger Gewänder. Mutige Reiterkrieger und hochgerüstete Legionäre stellen Kämpfe zu Pferd und mit der Schildkröte nach. Die Schiffshalle bietet ein stimmungsvolles Ambiente für Konzerte mit antiken Instrumenten, und im Foyer geben Archäologinnen und Archäologen Einblicke in ihre faszinierende Arbeit. Für »lukullische Gaumenfreuden« wird in Festzelt und Biergarten ebenfalls gesorgt.
Im Erlet 2, 85077 Manching, Tel. 08459-323730, info@museum-manching.de www.museum-manching.de, Mi-Fr 9:30-16 Uhr, Sa, So und Feiertage 10-17 Uhr vierSCHICHTIG. Kunst und Archäologie, bis 29.11.26 Das kelten römer museum präsentiert aktuelle Kunstwerke, die mit ganz unterschiedlichen Materialien und Techniken die faszinierende Wissenschaft der Archäologie aufgreifen. Beteiligt sind vier Künstlerinnen und Künstler aus der Region, die zumeist selbst in der Archäologie tätig sind bzw. waren. Karin Lenk Aguerrebere erschafft abstrakte Skulpturen aus organischen Materialien, die vielschichtige Hinweise auf die Archäologie ihrer alten Heimat Mexiko enthalten. Claus-Michael Hüssen zeichnet mit Tusche und Aquarellfarben feinste Miniaturen. Seine Männchen agieren in einer nicht realen Umwelt mit konkreten und teils auch unbeabsichtigten Bezügen zur Archäologie. Die Konzeptkunst von Thomas Neumaier konfrontiert die Betrachter mit dem Absurden unserer Gesellschaft und hinterfragt unsere Wahrnehmung von Geschichte. Alexander John interpretiert in seinen grafischen Arbeiten und minimalistischen Holzplastiken die archaische Formensprache vergangener Kulturen neu und verbindet so moderne Kunst mit archäologischer Spurensuche.
Untertorstr. 6, 97828 Marktheidenfeld, Tel. 09391-81785 www.stadt-marktheidenfeld.de, Mi-Sa 14-18 Uhr, So und Feiertag 10-18 Uhr, Eintritt frei TRIO 13, bis 5.7.26
DIE LYRIK DER FORMEN, 11.7.-6.9.26
Eröffnung: Fr 10.7.26, 19 Uhr
Marktoberdorf
Künstlerhaus Marktoberdorf, Museum für zeitgenössische Kunst Kemptener Str. 5, 87616 Marktoberdorf, Tel. 08342-918337 info@kuenstlerhausmarktoberdorf.de, www.kuenstlerhaus-marktoberdorf.de Di-Fr 15-18 Uhr, Sa, So 14-18 Uhr
25 JAHRE KÜNSTLERHAUS – ein Ort für Kunst, Begegnung und neue Perspektiven bis 7.6.26
Seit einem Vierteljahrhundert ist das Künstlerhaus Marktoberdorf ein Ort für zeitgenössische Kunst, Austausch und neue Perspektiven. Ausstellungen, Führungen, Workshops und künstlerische Aktionen laden dazu ein, zurückzublicken – und zugleich weiterzudenken.
Künstlerinnen und Künstler des BBK Allgäu/Schwaben-Süd zeigen großformatige Bilder, Wandobjekte, Plastiken und Raumobjekte im barocken Kreuzherrnsaal.
Miesbach
Kunstgalerie im Kulturzentrum Waitzinger Keller Miesbach Schlierseer Str. 16, 83714 Miesbach, Tel. 08025-7000-0 info@waitzinger-keller.de, www.waitzinger-keller.de Mo-Fr 9-13 Uhr, Do 14-16 Uhr und bei Saalveranstaltungen, Eintritt frei Stephan Mundi – Jenseits des Augenblicks, bis 19.6.26 Kraftvolle Farben, markante Linien und vielschichtige Bildflächen prägen die Werke von Stephan Mundi. Die offene, intensive Bildsprache des Künstlers verbindet abstrakten Expressionismus mit surrealen Einflüssen und eröffnet spannungsreiche Bildwelten. Eine Besonderheit sind Arbeiten mit Augmented Reality (AR). Mit Smartphone oder Tablet lassen sich ausgewählte Werke digital erweitern: Formen und Ebenen geraten in Bewegung, Stimmungen verändern sich. Die Bilder bleiben nicht statisch, sondern führen den Bildgedanken zwischen Stillstand und Bewegung fort.
Mittenwald Geigenbaumuseum Mittenwald Ballenhausgasse 3, 82481 Mittenwald, Tel. 08823-2511 www.geigenbaumuseum-mittenwald.de Di-So 10-17 Uhr (Hauptsaison), 11-16 Uhr (Nebensaison), Mo geschlossen Kuratorenführungen finden jeden ersten Sonntag im Monat um 14:30 Uhr statt. Sonderausstellung „Der Stein, der brennt und heilt. Ölschieferbergbau im Karwendel“, bis 6.1.27
Kämpfende Riesen, brennende Steine und Dinosaurier im Karwendel! Die Schau präsentiert erstmals die faszinierende Geschichte des Ölschieferbergbaus vom sagenhaften Ursprung des Gesteins über die spektakuläre geologische Entstehung bis hin zum heutigen Abbau des Ölschiefers. Zu sehen sind bspw. versteinerte Fische und ein Stolleneingang. Eindrucksvoll ist die sinnliche Inszenierung: Klänge aus dem Stollen verweisen auf den Bergbau, der eigentümliche Geruch des Steinöls liegt in der Luft und ist an der Riechstation besonders stark und eine haptische Station zum Erspüren des Gewichts verweist auf die geologisch spannende Zusammensetzung des leichten Gesteins.
Großformatige und zusammengesetzte Werke mit Naturmotiven und organischer Bildsprache, inspiriert von Bibelversen. Charakteristisch sind Strukturen aus echten Blüten und Gräsern sowie die Verwendung gebrauchter Leinwände anderer Künstler.
Stollenmundloch in der Ausstellung. Foto: Geigenbaumuseum
„Der Himmel auf Erden“ – Roswitha Tafertshofer & Barbara Hauer, 5.-27.6.26
STELLAGE und MALEREI
Annette Gruber – Malerei, 3.-18.7.26
Münter-Haus
Kottmüllerallee 6, 82418 Murnau am Staffelsee www.muenter-stiftung.de, tägl. außer Mo 14-17 Uhr Zu Gast bei Gabriele Münter – 32 Gemälde und Fotografien Franz Marc, Alexej von Jawlensky, Marianne von Werefkin, August Macke und Arnold Schönberg – sie alle kamen zu Gabriele Münter zu Besuch nach Murnau. Das hübsche blau-weiße Haus an der Kottmüllerallee mit Blick auf den Zwiebelturm der Kirche und das Schloss hat Kunstgeschichte geschrieben.
Schloßmuseum Murnau
Schloßhof 2-5, 82418 Murnau am Staffelsee, Tel. 08841-476207 schlossmuseum@murnau.de, www.schlossmuseum-murnau.de Di-So 10-17 Uhr, Mo geschlossen, Mai-Sep.: Sa/So bis 18 Uhr; an Feiertagen geöffnet
Die fabelhaften Alben des Alfred Mayer – Freund und Mäzen des Blauen Reiter bis 8.11.26
Alfred Mayer war als Kunstschriftsteller, Theaterkritiker und Sammler eng vernetzt mit den Künstlern des Blauen Reiter. In seinen Gästebüchern verewigten sich Kulturschaffende der Theater- und Literaturszene. Im Kinder-Gästebuch von Mayers Tochter gaben sich die Künstler besondere Mühe: Eintragungen u. a. von Marianne von Werefkin, Georg Schrimpf und Helmuth Macke nehmen Bezug auf die Erlebniswelt des Kindes. Um diese Alben herum zeigt das Schloßmuseum Murnau nun eine Ausstellung über den Sammler und Mäzen. Bereichert um verdichtende Leihgaben rückt die Sonderausstellung einen faszinierenden Menschen ins Rampenlicht, der der Forschung bislang weitgehend verborgen geblieben ist.
Alexej von Jawlensky, „Kopfporträt“, 1912, Aquarell auf Papier, Eintrag in Alfred Mayers Gästebuch I, S. 116, Schloßmuseum Murnau, Fotograf: N. Steglich, Starnberg
Neumarkt i.d.OPf.
Marianne von Werefkin, „Kartenspieler“, 1930, Gouache, Eintrag in Eva Mayers Künstleralbum, S. 53, Schloßmuseum Murnau, Fotograf: N. Steglich, Starnberg
KUNSTKREIS JURA NEUMARKT e.V. Foyer Reitstadel, Residenzplatz 3, 92318 Neumarkt i.d.OPf. Tel. 09181-460469, www.kunstkreis-jura.de, Mi-So 14-17 Uhr, Eintritt frei IMAGINE.PEACE – Malerei, Skulptur,Fotografie, Installation, 11.-26.6.26, Eröffnung: Mi 10.6.26, 19 Uhr Frieden braucht Ausdruck – und Kunst gibt ihm eine Stimme! Die Ausstellung Imagine.Peace vereint Werke regionaler Künstler*Innen, die sich in Malerei, Grafik, Zeichnung, Skulptur, Fotografie und Installation mit dem Thema Frieden auseinandersetzen und auf die politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit reagieren. Ihre Werke rufen auf zu Dialog, Empathie und Solidarität – gegen Krieg und für eine gerechte und friedliche Weltgemeinschaft. Den Auftakt bildete eine interaktive textile Kunstaktion auf dem Residenzplatz während der Kulturnacht in Neumarkt, bei der unterschiedlichste Menschen gemeinsam ein Zeichen für Frieden setzten. Kunst kann keine Kriege beenden – aber sie kann Herzen öffnen, Fragen stellen und Hoffnung nähren. Diese Ausstellung lädt ein, über Verantwortung, Haltung und Menschlichkeit nachzudenken.
Foto: Teresa Wiechova, interaktive textile Kunstaktion, Residenzplatz während der Kulturnacht in NM
Museum Lothar Fischer Weiherstr. 7 a, 92318 Neumarkt i.d.OPf., Tel. 09181-510348 www.museum-lothar-fischer.de, Mi-Fr 14-17 Uhr, Sa, So 11-17 Uhr
Emilio Vedova – Mehr als Bewegung um ihrer selbst willen, bis 14.6.26
Der Lothar-Fischer-Preis 2025 ging an die 1981 in Prien am Chiemsee geborene Künstlerin Veronika Hilger, die in München lebt und arbeitet. In den letzten Jahren erweiterte sie ihr malerisches Schaffen um plastische Arbeiten, die durch ihre organische Form und eine ganz eigene Farbigkeit bestechen. Stets treten die vielgestaltigen, glasierten Keramiken in einen spannungsreichen Dialog mit den oftmals surreal wirkenden Malereien. Sockel, Farbauftrag, Raum und Betrachtende sind dabei immer als Einheit zu begreifen. Veronika Hilgers Ausstellung mit rund 30 Arbeiten wird sicherlich einen nachhaltigen Beitrag zur zeitgenössischen bildnerischen Kunst liefern.
Neu-Ulm
Edwin Scharff Museum Kunstmuseum & Kindermuseum Neu-Ulm, Petrusplatz 4, 89231 Neu-Ulm Tel. 0731-70502555, www.edwinscharffmuseum.de Di-Mi 13-17 Uhr, Do-Fr 13-18 Uhr, Sa, So, Feiertag 10-18 Uhr ERNST BARLACH. FACETTEN DER LIEBE, bis 4.10.26
Das Thema Liebe beschäftigte den Bildhauer, Zeichner und Autor Ernst Barlach (1870-1938) sein Leben lang intensiv – privat wie auch in seinen plastischen und grafischen Werken. Für ihn war die Liebe als grundlegende menschliche Emotion weit mehr als die Beziehung eines konventionellen Paares, wie das Edwin Scharff Museum in einer neuen Sonderausstellung zeigt.
Ways of Light – Licht und Schatten optischer Technologien, bis 8.11.26
Optische Technologien prägen nicht nur unsere Technik, sondern auch gesellschaftliche Strukturen und politische Entscheidungen. Dabei werfen sie ethische Fragen auf: Wer profitiert von den neuen Entwicklungen? Wie setzt man sie ein? Die Ausstellung beleuchtet diese Themen und regt Besucherinnen und Besucher an, über Chancen, Risiken und Zukunftsszenarien nachzudenken.
fotoszene nürnberg e.V.* – forum freier fotografen im Atelier- und Galeriehaus Defet, Gustav-Adolf-Str. 33, 90439 Nürnberg vorstand@die-fotoszene.de, www.die-fotoszene.de, Sa, So 14-17 Uhr CYANOTYPIE – BRUNO WEISS, bis 7.6.26 Die Cyanotypie, auch bekannt als Blaudruck, ist eine der ältesten und einfachsten monochromen Fototechniken. Bruno Weiß entdeckte diese mehr als 150 Jahre alte Methode während der Corona-Zeit, als das normale Arbeiten als Fotograf extrem schwierig war. So entstanden Bilder in typischem Cyan-Blau.
Galeriehaus Nord e.V. Wurzelbauerstr. 29, 90409 Nürnberg, Tel. 0911-553387 info@galeriehaus-nuernberg-nord.de, www.galeriehaus-nuernberg-nord.de Di-Mi 13-16 Uhr, Do-Fr 11-13 Uhr, So 11-16 Uhr u.n.V. Julia Hofer und Leonora Prugger – sedimental, bis 12.6.26
Germanisches Nationalmuseum
Kartäusergasse 1, 90402 Nürnberg, Tel. 0911-13310, info@gnm.de, www.gnm.de Di, Do-So 10-18 Uhr, Mi 10-20:30 Uhr BEHAIM-GLOBUS im GNM ist UNESCO-WELTERBE! GENIE, IDOL, STAR. Verehrung im 19. Jahrhundert, bis 6.9.26
Die Ausstellung führt in die Blütezeit der Genie-Verehrung und in die Anfangsphase des modernen Starkults zwischen dem Ende des 18. Jahrhunderts bis um 1910. Lang ist die Liste der in dieser Zeit Verehrten aus Vergangenheit und Gegenwart: Shakespeare, Dürer, Friedrich der Große, Napoleon, Goethe, Schiller, Königin Luise, Bismarck, Beethoven, Humboldt, Paganini, Liszt, Schumann, Wagner…
Die Macht der Zeit – Über Würde, Vergänglichkeit und Freiheit. Künstlerische Positionen im Diskurs. 25.6.-19.7.26
Vernissage: Do 25.6.26, 18:30 Uhr
In ihren Werken erzählen neun Künstler*innen von Werden und Vergehen, von Zerfall, Würde und der Schönheit des jeweiligen Augenblicks. Es geht um Akzeptanz, Toleranz und die Liebe zum Menschen. Um Freiheit, Gleichheit und die Fragilität aller scheinbaren Gewissheiten. Flankiert wird die Ausstellung von Bildungsangeboten, Führungen, Künstlergesprächen, Buchvorstellungen, Musik und Performances sowie einem Zeitzeugen-Gespräch mit der Medienwerkstatt Franken.
Kunsthalle Nürnberg im KunstKulturQuartier Lorenzer Str. 32, 90402 Nürnberg, Tel. 0911-2312853 kunsthalle@stadt.nuernberg.de, www.kunsthalle.nuernberg.de Di, Do-So 11-18 Uhr, Mi 11-20 Uhr
Ibid. 30 Positionen aktueller Malerei, 4.7.-4.10.26 Gemeinsam mit dem Institut für moderne Kunst Nürnberg und dem Kunstverein Nürnberg — Albrecht Dürer Gesellschaft zeigt die Kunsthalle Nürnberg 30 internationale malerische Positionen in einer groß angelegten Ausstellung. Der Titel „ibid“ –lateinisch für „ebenda" – verweist dabei auf einen gemeinsamen Ausgangspunkt: die jeweils fünf Monate, die die beteiligten Künstler*innen im Rahmen des MarianneDefet-Malerei-Stipendiums in den vergangenen 15 Jahren in Nürnberg verbrachten. Die 30 Künstler*innen – u. a. Fabian Treiber, Henriette Grahnert, Vivian Greven, Toulu Hassani, Takeshi Makeshima, Monika Michalko, Robert Seidel – präsentieren eine vielfältige Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Malerei, von prozessorientierten und experimentellen Ansätzen über raumbezogene Malerei-Installationen, von performativen und kollaborativen Praktiken bis zu gattungsübergreifenden Strategien. Colour Crush, bis 7.6.26
Kunsthaus im KunstKulturQuartier Königstr. 93, 90402 Nürnberg, Tel. 0911-23114678 kunsthaus@stadt.nuernberg.de, www.kunstkulturquartier.de/kunsthaus Di, Do-So 11-18 Uhr, Mi 11-20 Uhr, Mo geschlossen Kunstpreis der Nürnberger Nachrichten 2026, 2.7.-6.9.26 Der Kunstpreis der Nürnberger Nachrichten findet dieses Jahr zum 34. Mal statt, ein Beleg für seine beeindruckende Kontinuität und Relevanz. Der Preis richtet sich an Kunstschaffende, die aus der Region Nürnberg stammen oder hier leben und arbeiten. Ausgelobt wird er in den Bereichen Malerei, Skulptur, Originalgrafik und künstlerische Gold- und Silberschmiedearbeiten. Er gehört zu den höchstdotierten Auszeichnungen für bildende Kunst in Deutschland.
Bruno Maria Bradt, „Zwölf“
Philipp Wieder, „Natura Morta“
Kunstvilla im KunstKulturQuartier Blumenstr. 17, 90402 Nürnberg, Tel. 0911-23115893 kunstvilla@stadt.nuernberg.de, www.kunstvilla.org Di, Do-So 11-18 Uhr, Mi 11-20 Uhr, Mi 18-20 Uhr Eintritt frei, Mo geschlossen Constantin von Mitschke-Collande – Ein Künstlerleben zwischen Dresden und Nürnberg, bis 28.6.26
Mit rund 100 Werken von Constantin von Mitschke-Collande (1884 – 1956) feiert die Kunstvilla die Wiederentdeckung eines Künstlers, dessen Leben von Brüchen, Neuanfängen und stilistischen Wechseln gekennzeichnet ist. Mitschke-Collande gehörte in Dresden zu den Gründern der Künstlervereinigung „Gruppe 1919“. Nach dem Zweiten Weltkrieg fand der Künstler in Nürnberg eine neue Heimat und wirkte dort bis zu seinem Tod 1956. heizhaus – zwischen utopie und irgendwas, 25.7.-18.10.26
In der Reihe ihrer Ausstellungen mit Nürnberger Künstlergruppen stellt die Kunstvilla das heizhaus und zahlreiche seiner Akteure vor. Die Präsentation überschreitet dabei gängige Ausstellungsformate und wird als experimentelles Projekt mit einem Fokus auf kollektive, nachhaltige und partizipative Kunstformen konzipiert.
Hintere Sterngasse 25/27, 90402 Nürnberg, Tel. 0911-224149 www.kunstraum-sterngasse.de Kunstautomat Sterngasse – 51.Staffel, bis 2.8.26 Kunst im Format einer Zigarettenschachtel
Die beteiligten Künstler: Anna Bien, Sabine Sachs, Sabine Schuster, Doris Kabutke, Katja Thienel, Christine Regenberg, Franz Janetzko, Gerhard Steinle, Martin Mittmann, Winfried Baumann
Albrecht-Dürer-Str. 39, 90403 Nürnberg, Tel. 0911-231-2568 albrecht-duerer-haus.de, Di-Fr 10-17 Uhr, Sa und So 10-18 Uhr
Mit Dürer im Herzen. Die niederländische Reise von Michael Mathias Prechtl bis 28.6.26
Original Dürer! Briefe aus Venedig – Featuring Bogi Nagy | Präsentation, 10.7.-4.10.26
Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände Bayernstr. 110, 90478 Nürnberg, Tel. 0911-231-7538 dokuzentrum-nuernberg.de, Mo-Fr 9-18 Uhr, Sa und So 10-18 Uhr Nürnberg und die Reichsparteitage
Die neue Dauerausstellung im Probebetrieb
Memorium Nürnberger Prozesse / Cube 600 Bärenschanzstr. 72, 90429 Nürnberg, Tel. 0911-231-28614, memorium-nuernberg.de November bis März: Mi-Mo 10-18 Uhr, April bis Oktober: Mo, Mi, Do, Fr 9-18 Uhr, Sa und So 10-18 Uhr
Der Volksgerichtshof 1934-1945. Terror durch „Recht“, bis 27.9.26
Ort: Cube 600, Fürther Str. 104, 90429 Nürnberg, direkt gegenüber dem Memorium
Museum Industriekultur und Schulmuseum Äußere Sulzbacher Str. 62, 90491 Nürnberg Tel. 0911-231-3875, museum-industriekultur.de Das Museum Industriekultur ist umbaubedingt voraussichtlich bis Frühjahr 2027 geschlossen.
Im Rahmen des Internationalen Comic-Salons Erlangen wird zum 22. Mal der Max und Moritz-Preis verliehen, die wichtigste Auszeichnung für grafische Literatur und Comic-Kunst im deutschsprachigen Raum. 25 Titel wurden durch die Jury nominiert, sieben von acht Preisträger*innen werden erst am 5. Juni 2026 im Rahmen der Max und Moritz-Gala bekannt gegeben. Der Sonderpreis für ein herausragendes Lebenswerk steht bereits jetzt fest: Mit Posy Simmonds wird die Grande Dame der britischen Comicszene und eine der modernsten und raffiniertesten zeitgenössischen Comicautorinnen mit dem Preis für ein herausragendes Lebenswerk ausgezeichnet.
Museum Tucherschloss und Hirsvogelsaal Hirschelgasse 9-11, 90403 Nürnberg, Tel. 0911-231-5421, museum-tucherschloss.de Mo 10-15 Uhr, Do 13-17 Uhr, So 10-17 Uhr
AZZURRO. Skulpturen von Claudia Endres, bis 2.8.26
Zum 70. Geburtstag widmet das Museum Tucherschloss der Bildhauerin Claudia Endres eine große Einzelausstellung mit 26 Arbeiten auf dem musealen Freigelände. Die Künstlerin hat sich ganz dem Werkstoff Stein verschrieben. Ihre Arbeitsweise ist aufwändig und bedarf einer großen körperlichen Kraftanstrengung: Mit einem Kernbohrgerät höhlt sie monolithische Steinrohlinge aus und öffnet so Einblicke in deren Inneres. Einzelne Bohrlöcher füllt Claudia Endres mit den entstandenen Steinstäben oder befestigt diese in Reihung auf den Außenseiten der Skulpturen. Zusätzlich akzentuiert sie deren Oberflächen, indem sie sie partiell glattpoliert oder graviert. Mit ihren blauen „Kernbohr-Skulpturen“ hat sie einen Stil entwickelt, der ihr ein Alleinstellungsmerkmal auf dem deutschen Kunstmarkt sichert.
Spielzeugmuseum
Karlstr. 13-15, 90403 Nürnberg, Tel. 0911-231-3164 spielzeugmuseum-nuernberg.de, Di-Fr 10-17 Uhr, Sa und So 10-18 Uhr Games-Geschichte(n). Vom Gesellschaftsspiel zum Computerspiel (und zurück) bis 13.9.26
Ausstellung des Deutschen Spielearchivs Nürnberg in Kooperation mit der Universität zu Köln
Stadtmuseum im Fembo-Haus
Burgstr. 15, 90403 Nürnberg, Tel. 0911-231-2595, stadtmuseum-fembohaus.de Di-Fr 10-17 Uhr, Sa und So 10-18 Uhr
Und wenn alles besser wäre … Eine Geschichte der Nürnberger Utopien, 19.6.-18.10.26 Nürnberger Utopien wurden im Laufe der fast tausendjährigen Stadtgeschichte in allen möglichen Bereichen gesponnen, geplant und teils sogar umgesetzt. Nürnbergerinnen und Nürnberger haben über Jahrhunderte hinweg eine „ideale Stadt“ erträumt und erdacht. Sie sind dabei ins Grenzenlose vorgestoßen, haben die umgebende Natur miteinbezogen und ganz konkrete technische Innovationen entwickelt. Nürnberg war sowohl Ort des paradiesischen Überflusses als auch Schauplatz rückwärtsgewandter nationalvölkischer Ideologien. Die Ausstellung wirft einen Blick auf interessante Zukunftsvisionen und bedenkenswerte Gedankenspiele und vereint dazu eine reiche Vielfalt an Exponaten wie Architekturmodelle, Plakate, technische Gerätschaften, Gesellschaftsspiele, Grafiken, Gemälde und Skulpturen.
KunstKulturQuartier, Glasbau, Lorenzer Str. 30, 90402 Nürnberg kuenstlerhaus@stadt.nuernberg.de, www.kunstkulturquartier.de/kuenstlerhaus Öffnungszeiten und weitere Infos unter: www.werkbund-werkstatt.de/aktuelles ZEICHNEN, FLÄCHE & FARBE sowie KÖRPER & RAUM
Dorfstr. 8, 82487 Oberammergau, Tel. 08822-32440 museum@gemeinde-oberammergau.de, www.oberammergaumuseum.de Di-So 10-17 Uhr, an gesetzlichen Feiertagen auch Mo geöffnet Die verschlungenen Wege des Glücks – Melchior Schedler (*1936 in Oberammergau) Bühnenbildner, Autor und Maler, bis 13.9.26
Melchior Schedler wurde 1936 in Oberammergau geboren. Er war national und international als Bühnenbildner und Ausstellungsgestalter tätig, zudem als Theaterkritiker und Autor von Bühnenstücken und Hörspielen – 1987 kürte der SR „Cordoba oder die Kunst des Badens“ zum Hörspiel des Jahrzehnts. Seit seinem 60. Lebensjahr erschafft er farbintensive, ausdrucksstarke Ölbilder und Materialcollagen in surrealistischer Manier. In diesen finden sich häufig dicht verwobene Zitate aus Kunst, Literatur, Geschichte und Politik, die sich zu figürlichen Neuschöpfungen formieren. Anlässlich seines 90. Geburtstags gibt das Oberammergau Museum einen Einblick in das kreative Werk eines scharfsinnigen und kritisch hinterfragenden, jedoch auch stets poetischen Denkers.
Melchior Schedler, „Die verschlungenen Wege der Erinnerung, Die verschlungenen Wege des Glücks oder Das letzte Schiff geht um 10 Uhr“, Triptychon, 2008, Öl auf Leinwand 92 x 102 cm, Oberammergau Museum Anzeige
Oberstdorf
Galerie Oberstdorf im Trettachhäusl
Oststr. 39, neben der Nebelhornbahn, 87561 Oberstdorf www.galerie-oberstdorf.de, www.sunshine-art.de, Instagram: galerieoberstdorf, friedhelhirtz, kunst und rahmenstudio mayr, nothaftmagdalena1610 tägl. 14-18 Uhr
GEN Z meets GEN Alpha, 22.8.-6.9.26
Junge Kunst aus dem Kleinwalsertal und Allgäu Ausstellung Malerei, Fotografie, Illustration, Digital Vom Wasser getragen – vom Licht berührt, 11.-26.7.26
Lucky Lucie Albrecht – Malerei und Objekt, www.lucie-albrecht-art.de Sommer_Sonnen_tage, 1.-16.8.26
Zuckerschnecke.at alias Andrea Kainz, Malerei, Fotografie, Objekte www.zuckerschnecke-art.com
Ottobeuren
Museum für zeitgenössische Kunst – Diether Kunerth Marktplatz 14 a, 87724 Ottobeuren, Tel. 08332-7969890, www.mzk-diku.de bis 31.3.26: Do, Fr 11-16 Uhr, Sa, So 12-17 Uhr ab 1.4.26: Di-Fr 11-16 Uhr, Sa, So 12-17 Uhr
WITCHES AND BITCHES – Ausstellung zum zehnjährigen Jubiläum des MalerinnenNetzWerk Berlin-Leipzig, bis 4.10.26 „Hexe“ und „Bitch“ sind Begriffe, die historisch und gegenwärtig weibliche Eigenständigkeit markieren – einst existenziell verfolgt, heute oft sprachlich abgewertet. Die Ausstellung greift diese kulturellen Zuschreibungen auf, ohne sie einheitlich zu bebildern. Vielmehr wird die Vielfalt zeitgenössischer malerischer Positionen innerhalb eines gemeinsamen strukturellen Zusammenhangs sichtbar.
Passau
Museum Moderner Kunst Wörlen
Bräugasse 17, 94032 Passau, Tel. 0851-3838790, info@mmk-passau.de www.mmk-passau.de, Di-So 10-18 Uhr Schätze entdecken. Werke aus der Sammlung
Dauerausstellung
UN:REAL – LENA SCHABUS, bis 7.6.26
Lena Schabus (*Passau 1990 – lebt und arbeitet in Regensburg) zeigt im MMK Passau rund 60 fotografische Bild-Kompositionen, die sie aus vielen Einzelaufnahmen zu homogenen großformatigen Bildwelten zusammensetzt. In dieser Vermischung aus Realität und digitaler Fiktion entstehen spektakuläre urbane und industrielle Landschaften, die auf den ersten Blick plausibel wirken, bei näherer Betrachtung aber feine Brüche offenbaren. Die Arbeiten loten das Spannungsfeld von Vertrautem und Unwirklichem aus und fordern den Blick heraus.
Penzberg Museum Penzberg – Sammlung Campendonk Am Museum 1, 82377 Penzberg, Tel. 08856-813480 museum@penzberg.de, www.museum-penzberg.de Mi-So 10-17 Uhr, Öffentliche Führungen: So 11 Uhr Campendonk malt Blau, bis 28.6.26 Blau ist die Farbe des Himmels, der Sehnsucht und für Heinrich Campendonk der Bewegung nach innen in die Tiefe. Seit 11. April 2026 zeigt das Museum Penzberg eine Ausstellung rund um Campendonks Blau: In die Ferne ziehende Gänse, auf dem Wasser schaukelnde Boote, blaue Figuren, in die Höhe wachsende Pflanzen, Ölgemälde, Hinterglasbilder und selten bzw. noch nie gezeigte Arbeiten auf Papier – zu sehen sind Werke aus der eigenen Sammlung.
Pfaffenhofen a.d. Ilm
Galerie kuk44
Auenstr. 44, 85276 Pfaffenhofen a.d. Ilm, Tel. 08441-4007699 www.galeriekuk44.de, Di, Sa 10-13 Uhr, Do, Fr 15-18 Uhr u.n.V. Zukunft braucht Herkunft – Duo-Ausstellung mit Bettina Kiebler und Karolin Schumann, 14.6.-19.9.26
Vernissage: So 14.6.26, 16 Uhr
Künstlerinnengespräch: Sa 4.7.26, 11 Uhr
Zwei Positionen im Dialog: Digitale, KI-gestützte Porträts treffen auf abstrakte Malerei. Im Fokus steht der Mensch – zwischen Erinnerung und Projektion. Ausgangspunkt jeder Arbeit ist ein gemeinsamer Begriff wie Sehnsucht oder Aufbruch. Daraus entstehen Werkpaare, die sich erst im Zusammenspiel erschließen: Porträt und Malerei spiegeln einander, verdichten Emotion, Geschichte und Gegenwart. Die Ausstellung versteht Zukunft nicht als Bruch, sondern als Transformation – als Weiterdenken dessen, was bereits da ist. Ein spannender Resonanzraum zwischen analoger Herkunft und digitaler Gegenwart.
Bettina Kiebler, KI-gestütztes Porträt, entwickelt im künstlerischen Dialog mit der Maschine; Karolin Schuhmann, Analoge Malerei, als körperliche Antwort auf das digitale Porträt Foto: Bettina Kiebler
Städtische Galerie im Haus der Begegnung
Hauptplatz 47, 85276 Pfaffenhofen a. d. Ilm, Tel. 08441-78148 www.pfaffenhofen.de/staedtische-galerie Mo-Do 13:30-17 Uhr, Di, Fr 9-12 Uhr, Sa, So und Feiertage 11-17 Uhr
Robert Andreas Drude – Übermalungen, 14.6.-12.7.26 Fotogehgrafie – Ausstellung der eingereichten Bilder, 18.7.-2.8.26
ALTO HIEN: DIESSEITS & JENSEITS, bis 28.6.26 (s. auch Anzeige Seite 3)
Alto Hien, „DIESSEITS & JENSEITS“ 2024, Öl/Hartfaser, 100 x 70 cm
Innenstadt Pfarrkirchen, Veranstalter: Stadt Pfarrkirchen, 84347 Pfarrkirchen www.pfarrkirchen.de 22. Kunst- und Museumsnacht, Sa 25.7.26, 18-1 Uhr (s. Anzeige Seite 3)
Polling
Dream House Polling
Georg-Rückert-Str. 1, 82398 Polling, Tel. 0881-417718 www.regenbogenstadl.de, Mai bis Okt. Sa 15-18 Uhr, So 13-19:30 Uhr Stiftung Klang.Licht.Raum – Dream House Polling
Von Mai bis Oktober öffnet das Dream House Polling immer samstags von 15.00 bis 18.00 Uhr mit Raga Sundara in Imagic Light II sowie sonntags von 13.00 bis 19.30 Uhr mit dem Well-Tuned Piano in The Magenta Lights von La Monte Young. Lichtskulpturen von Marian Zazeela begleiten sowohl Raga Sundara in Imagic Light II als auch Well-Tuned Piano in The Magenta Lights.
4 Ausgaben für 16,80 Euro bequem nach Hause mail@m-art-magazin.de
Marian Zazeela, „The Magenta Lights“
Prien a. Chiemsee
Galerie im Alten Rathaus
Alte Rathausstr. 22, 83209 Prien a. Chiemsee, Tel. 08051-92928 www.galerie-prien.de, Mi-So 13-17 Uhr
INNEN AUSSEN II – Franz Xaver Angerer, bis 21.6.26
Das Werk von Franz Xaver Angerer entsteht aus dem Material und aus der Erfahrung von Landschaft, Zeit und Prozess. Schichtung und Verdichtung, geologische Formationen und innere Zustände bilden eine gemeinsame Grundlage. Wissen wird Form, Form wird Erinnerung. Angerer arbeitet zwischen Skulptur, Relief, Raumarbeit und Grafik. Holz ist sein zentrales Medium – schwer, widerständig, von Zeit durchzogen. Oft schwarz gebrannt, wird es mehr als Werkstoff: Träger von Erinnerung, Verdichtung und existenzieller Erfahrung. Aus der Massivität des Materials entwickelt Angerer Strukturen von überraschender Leichtigkeit. Hauchdünne Lamellen greifen tief in den Raum, getragen von Maß, Rhythmus und Balance. Skulpturen, Raumbilder, Collagen, Aquadrucke, Holzschnitte und Fotografien entfalten sich im Spannungsfeld von Schwere und Leichtigkeit, von Stabilität und Fragilität, vom Werden und Vergehen in der Endlichkeit des Seins. INNEN AUSSEN II beschreibt ein fortwährendes Wechselspiel. Wahrnehmung und Erfahrung, Öffnung und Verdichtung bedingen einander. Raum wird nicht festgelegt, sondern im Sehen erfahrbar. Die Arbeiten verlangen Bewegung: Umkreisen, Annähern, Verweilen: Zwischen Innen und Außen entsteht ein Raum, der sich immer wieder neu bildet.
Alte Rathausstr. 22, 83209 Prien a. Chiemsee, Tel. 08051-92928 www.galerie-prien.de, Mi-So 13-17 Uhr
NILS-UDO – ART IN NATURE, 11.7.-4.10.26
NILS-UDO begann seine Karriere als Maler, bevor er 1972 – von einem Tag auf den anderen – die Malerei aufgab, um fortan ausschließlich in und mit der Natur zu arbeiten. Er pachtete Ländereien von Bauern seiner Umgebung und realisierte dort seine ersten großen Pflanzungen. Als europäischer Pionier der „Art in Nature“-Bewegung hat er seither weltweit Installationen in rund 40 Ländern geschaffen. Unter ausschließlicher Verwendung von Naturmaterialien – diese Reinheit bildet das Herz seiner Arbeit – lehnt er den Begriff Land Art für sein Werk ab: „Mein Kunstwerk ist die Natur“. In einem zweiten Schritt entstehen nach der Arbeit in der Natur seine großformatigen Fotografien. Seit Jahren ist auch die Malerei wieder Teil seines Schaffens: Ein Naturerlebnis führt entweder zu einer Installation im Außenraum oder zu einem Gemälde im Atelier. Beide Disziplinen – die Arbeit in der Natur und die Malerei im Atelier – sind letztlich zwei Seiten derselben Medaille: Natur.
Swinging Prien 2026 – Music & Food Festival, 3.-5.7.26
Jedes Jahr Anfang Juli verwandelt sich der Priener Ortskern in einen lebhaften Schauplatz. An verschiedensten Ecken können Besucher des Festivals den Sound von Soul-, Blues-, Rock- und Jazzbands belauschen. Die einheimische Gastronomie versorgt die Besucher aus Food-Trucks und Marktständen. Das Festival endet mit dem beliebten Radkriterium mit Frühschoppen. Der Eintritt an allen drei Tagen ist frei. Veranstalter: Markt Prien am Chiemsee, www.tourismus.prien.de/swinging-prien/
in Kordellava, Blütenblätter
Museum Prien (mit Hist. Galerie der Chiemseemaler) Valdagno-Platz 2 (am Marktplatz), 83209 Prien, Tel. 08051-92710 und -60612 (Verwaltung), kunstsammlung@prien.de, www.prien.de
Das Museum ist bis 25. Oktober täglich außer Mo von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Starke Frauen – Bilder von Hermine Tomanek (1923-1995), Skulpturen von Marianne Lüdicke (1919-2012), bis 5.7.26
Hermine Tomanek und Marianne Lüdicke zählen, jeweils auf ihre eigene Weise, zu den großen weiblichen Talenten der Künstlerlandschaft Chiemsee. Von beiden Künstlerinnen besitzt die Marktgemeinde Prien die künstlerischen Nachlässe. Erstmals nach langer Zeit wird nun ein Querschnitt durch das Werk der introvertierten und bescheidenen Graphikerin und Malerin mit den Skulpturen der deutschlandweit bekannten Bildhauerin, die beide zu Lebzeiten befreundet waren, zusammengeführt.
Der andere Rudolf Sieck (1877-1957) – Unbekannte frühe Arbeiten, ab 24.7.26
Links: Hermine Tomanek (1923-1995), „Akrobaten in Prien“, Öl auf Papier 1961, Kunstsammlung Markt Prien/ Museum Prien; rechts: Marianne Lüdicke (1919-2012), „Harlekin“, Zementguss 1954, Kunstsammlung Markt Prien/ Museum Prien
Regensburg
Galerie Isabelle Lesmeister
Untere Bachgasse 7, 93047 Regensburg, Tel. 0163-6988682 www.galerie-lesmeister.de, Di-Fr 11-13 Uhr und 14-18 Uhr, Sa 11-16 Uhr u.n.V. Beatrice Pediconi – The pine appears to listen, the fir to wait, bis 13.6.26 Mit „The pine appears to listen, the fir to wait“ zeigt die Galerie Isabelle Lesmeister die erste Einzelausstellung der italienischen Künstlerin Beatrice Pediconi (*1972 in Rom, Italien). Die Künstlerin widmet sich den poetischen Möglichkeiten von Licht, Zeit und Material. Wasser dient ihr dabei als zentrales Medium, um subtile, schwebende Bildräume zu erzeugen, die von Vergänglichkeit, Fragilität und Übergangszuständen erzählen. Durch das bewusste Verändern von Materialien und Prozessen erforscht Pediconi experimentell neue visuelle Möglichkeiten. In ihren jüngsten Arbeiten überträgt sie feine Emulsionsfilamente von Polaroids auf farbig pigmentierte Leinwände und Papier. Die minimalistischen, organischen Formen verweisen auf florale Motive und fungieren als poetische Zeugnisse von Verlust, Erneuerung und Hoffnung.
Gert & Uwe Tobias – Lovis-Corinth-Preis 2026, bis 27.9.26
Die farbenprächtigen Leinwände, Collagen, Schreibmaschinenzeichnungen und Objekte von Gert & Uwe Tobias entführen in eine inspirierende Fantasiewelt von bestechender Ästhetik. Das Markenzeichen des Künstlerduos sind spektakuläre Farbholzschnitte. Die jahrhundertealte Technik entwickelten die Künstler innovativ weiter: Ihre Motive setzen sie aus großflächig gedruckten Elementen zusammen. Das Museumsfoyer haben Gert & Uwe Tobias für die Ausstellung gestaltet und in ein Gesamtkunstwerk rund um den eigens für die Ausstellung entworfenen Einladungsholzschnitt verwandelt.
Städtische Galerie im Leeren Beutel Bertoldstr. 9, 93047 Regensburg, Tel. 0941-50794114 www.regensburg.de/kultur, Di-So 10-16 Uhr Frictions on Landscape, 20.6.-29.8.26
Die vom Kunstverein Rosenheim kuratierte Ausstellung KUNST AKTUELL ist eine der umfangreichsten Übersichtsschauen zeitgenössischer Kunst in Bayern. Sie präsentiert ein breites Spektrum und eine hohe Qualität sowohl etablierter künstlerischer Positionen wie auch junger qualifizierter Neuentdeckungen. Die Ausstellung findet traditionell in der Städtischen Galerie Rosenheim statt.
Lokschuppen
Rathausstr. 24, 83022 Rosenheim, Tel. 08031-365-9036 lokschuppen@vkr-rosenheim.de, www.lokschuppen.de, täglich 10-17 Uhr Römer – Gesichter eines Weltreiches, bis 1.8.27 1228 faszinierende Objekte laden zum Staunen ein – von spektakulären Schatzfunden bis hin zu Dingen des täglichen Lebens. Der wahre Schatz aber liegt in ihren Geschichten über Begegnung, Wandel und Verschmelzung. Wer genau hinsieht, erkennt: Die Spuren der Vergangenheit führen direkt ins Heute.
BIG PROMISES. Handgemalte Filmplakate aus Ghana, 28.6.-9.8.26
Visuelle Kommunikation aus Westafrika: Handgemalte Filmplakate warben in Ghana bis in die 2010er Jahre für Kinovorführungen regionaler Filme und internationaler Blockbuster. Die zentralen Filminhalte wurden in den Plakaten meist übersteigert visualisiert. In drastischen Bildern verbanden die lokalen Plakatmaler regionale Mythen, Vorstellungen von Magie und christliche Motive mit der Werbesprache aus Hollywood, Bollywood und Hongkong. Eine Reduktion der Plakate auf Horror und Exotismus greift jedoch zu kurz. Die Ausstellung präsentiert die Plakate eingebettet in ihren Entstehungskontext als Ausdruck einer eigenständigen, lokal verankerten Populärkultur und zugleich als Produkt einer globalisierten Welt. Über 100 Werke aus einer privaten Rosenheimer Sammlung werden gezeigt.
Europäisches Museum für Modernes Glas Rosenau 10, 96472 Rödental, Tel. 09561-879-0 oder 09563-1606 glasmuseum.kunstsammlungen-coburg.de, täglich 10-13 Uhr und 13:30-17 Uhr DER GESTALTER HANS THEO BAUMANN (1924-2016): Am Anfang war das Glas bis 8.11.26
Ruhpolding
Galerie Kaysser
Andrea Kaysser, Hauptstr. 28, 83324 Ruhpolding, mobil 0170-4204108
Andrea.Kaysser@Galerie-Kaysser.de, www.Galerie-Kaysser.de, Sa 9:30-12:30 Uhr u.n.V. Natur im Blick, 6.6.-30.8.26
Eröffnung: Sa 6.6.26,10-13 Uhr
Ölgemälde zum Thema Flora und Fauna von Julia Belot, Schwarz-Weiß-Fotografien von Bergen, Tieren und Menschen im Allgäu von Christian Heumader
Schwabach
Kunstraum der Stadtkirche St. Martin
Martin-Luther-Platz 2, 91126 Schwabach, Veranstalter: Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Schwabach-St. Martin in Zusammenarbeit mit dem Künstlerbund Schwabach, täglich 9-18 Uhr, Eintritt frei, barrierefrei
Renate Gehrcke: „Hinter den Dingen“, bis 7.6.26
Renate Gehrcke, bekannt durch ihre großen Zeichnungen zu den Themen Tanz und Bewegung, zeigt in dieser Ausstellung farbgewaltige Leinwandbilder und Installationen, die – vom Gegenstand losgelöst – umso mehr ahnen lassen, was sich hinter der sichtbaren Oberfläche verbirgt. Diese eher abstrakten Gemälde berühren durch die tiefe Innerlichkeit und Dynamik, die in allem Leben verborgen ist und die Renate Gehrcke mit ihrer kraftvollen Malweise sichtbar macht.
Städtische Galerie Schwabach
Königsplatz 29a, 91126 Schwabach
Do-Fr 11-18 Uhr, Sa 10-13 Uhr, So, Feiertage 13-16 Uhr, Eintritt frei Patrizia Casagrande, bis 28.6.26
Schwandorf
Kebbel Villa | Oberpfälzer Künstlerhaus
Fronberger Str. 31, 92421 Schwandorf, Tel. 09431-9716 opf.kuenstlerhaus@schwandorf.de, www.kebbelvilla.de Di, Mi, Do 13-17 Uhr, So 11:30-17 Uhr u.n.V., Eintritt frei
Sarah Bogner: Bildertiere
Isabelle Heske & René Radomsky: Heikle Angelegenheiten, Darling!, 12.7.-23.8.26
Eröffnung: So 12.7.26, 11 Uhr
Sarah Bogner (*1980 München, lebt in Wien) entwickelt Malerei, in der Pferdemotive als Ausgangspunkte komplexer Bildstrukturen dienen. Figurative und abstrakte Elemente überlagern sich und untersuchen Beziehungen von Form, Farbe und Raum. Im Zentrum der Ausstellung steht ein großformatiges Werk, das eigens für das Erdgeschoss der Kebbel Villa entstand. Die Duo-Ausstellung mit Isabelle Heske (*1990 Düsseldorf, lebt in Berlin) und René Radomsky (*1989 Nürnberg, wo er lebt) vereint zwei in der Malerei verankerte Positionen, die Materialität und Oberfläche erforschen – von textilen Bildträgern bis zu prozesshaften Einschreibungen aus der Praxis des Tätowierens.
Rathausstr. 1, 92421 Schwandorf, Tel. 09431-41553, stadtmuseum@schwandorf.de www.schwandorf.de/Kultur-Tourismus/Stadtmuseum/ Mi, Fr und So 14-17 Uhr, Do 12-18 Uhr
Alles für die Katz – Jäger auf leisen Pfoten, bis 13.9.26
Echt tierisch: Im Stadtmuseum Schwandorf dreht sich in der aktuellen Sonderschau alles um die Katze, eines der spannendsten Wildtiere weltweit und das beliebteste Haustier Deutschlands.
Wild oder zahm: Katzen gehören zur Familie Felidae und sind auf allen Kontinenten außer der Antarktis verbreitet. Sie passten sich mit unterschiedlichen Überlebensstrategien an die jeweiligen Lebensbedingungen an. Verschiedenste Exponate und Präparate stellen die Kulturgeschichte der Hauskatze sowie die vielfältigen Katzenarten vor, zusammengestellt von Expo-Fauna Dieter Luksch.
Und es gibt wieder wilde Katzenarten, wie die im 19. Jh. in Deutschland ausgerotteten und in Bayern erneut angesiedelten Luchse und Wildkatzen. Letzteren ist eine interessante Zusatzausstellung im NaturInfoZentrum gewidmet, konzipiert vom Bund Naturschutz in Bayern.
Seeon Kloster Seeon, Kultur- und Bildungszentrum des Bezirks Oberbayern Klosterweg 1, 83370 Seeon, Tel. 08624-8970, www.kloster-seeon.de Tägl. 10-12:30 und 13:30-17 Uhr, Eintritt frei Es geht um die Kinder. Walter Trier, der Illustrator von Erich Kästners Kinderbüchern, bis 11.10.26, im Mesnerhaus (Klosterweg 15) Mit „Emil und die Detektive“ gestaltete Walter Trier den berühmtesten Buchumschlag der Kinderliteratur. Seine kühnen, leuchtend gelben Raumgründe sind sein Markenzeichen geworden und haben ebenso wie seine liebevoll-frechen Figuren zum Welterfolg von Erich Kästners Kinderbüchern beigetragen. Walter Trier hat den mit Humor und Moral erzählten Geschichten Erich Kästners einen zeitlos modernen, humoristischen Anstrich gegeben. Sein farbenfroher, komischer, erzählerischer Zeichenstil erfreut bis heute Generationen von Kindern. Für viele Illustratorinnen und Illustratoren ist und bleibt er ein großes Vorbild. Die Wanderausstellung der Internationalen Jugendbibliothek München im Mesnerhaus von Kloster Seeon widmet sich den Illustrationen Walter Triers zu Erich Kästners Kinderbüchern, zeigt aber auch den Künstler und Menschen Walter Trier, der hinter den frech-fröhlichen Bildern stand.
Titelillustrationen zu „Emil und die Detektive“ und „Till Eulenspiegel“, Bild: Walter Trier
Seeshaupt
Kunsthandwerkermarkt
Gemeinde Seeshaupt, Tel. 08801-9071-12, www.seeshaupt.de Sa 12-21 Uhr, So 10-18 Uhr, Eintritt frei 34. Kunsthandwerkermarkt, 25.-26.7.26 Viele Aussteller sind jedes Jahr am letzten Juliwochenende beim beliebten Kunsthandwerkermarkt in Seeshaupt zu Besuch. Ausgewählte Künstler und Kunsthandwerker zeigen viel Schönes, Brauchbares und Dekoratives an Erzeugnissen aus Glas, Keramik und Holz wie Schmuck. Im Festzelt, auf dem Parkplatz vor der Schule an der Penzberger Straße, wird zudem ein bunt gemischtes Programm an Livemusik für jeden Geschmack angeboten.
4.2026
erscheint Anfang September, Redaktionsschluss ist am 24. Juli.
Schneeleopard-Präparat, Foto: Dieter Luksch
Wildkatze, Foto: Christoph Bosch, Bund Naturschutz
Selb Porzellanikon Selb
Werner-Schürer-Platz 1, 95100 Selb, Tel. 09287-918000 selb@porzellanikon.org, www.porzellanikon.org, Di-So, Feiertage 10-17 Uhr TATORT Porzellan(ikon). Ein Krimi in Selb, bis 4.10.26 Willkommen zur dunklen Seite des „weißen Goldes“! Zum 600. Jubiläum der Stadt Selb, der Weltstadt des Porzellans, erwartet Sie überraschenderweise ein Blick in eine Schattenwelt hinter der glanzvollen und unschuldigen Fassade von Porzellan und Keramik. Hier geht es um Verbrechen, Spionage und Betrug mit dem „weißen Gold“! Im Porzellanikon hat sich außerdem eine rätselhafte Tragödie abgespielt, bei deren Aufdeckung die Öffentlichkeit um Unterstützung gebeten wird. Treffen Sie auf zahlreiche Verdächtige, werden Sie selbst zum Ermittler und erfahren Spannendes über spektakuläre Kriminalfälle rund um Porzellan und Keramik!
Porzellanikon Selb
Werner-Schürer-Platz 1, 95100 Selb, Tel. 09287-918000 selb@porzellanikon.org, www.porzellanikon.org, Di-So, Feiertage 10-17 Uhr FRITZ KLEE – Ein Selber wider Willen? bis 15.11.26 Erleben Sie zum 600. Stadtjubiläum der Stadt Selb eine Sonderausstellung zu Fritz Klee – einem der bedeutendsten Gestalter der Stadt der letzten 100 Jahre. Ursprünglich widerwillig aus München gekommen, blieb der Architekt, Grafiker und Kunstgewerbler Klee als Schulleiter ab 1908 für drei Jahrzehnte in Selb. Er hinterließ ikonische Bauwerke wie die Fachschule, den Bahnhof und das Rosenthal Casino sowie auch vielfältige Porzellanobjekte und kolorierte Zeichnungen. Entdecken Sie das Werk eines Mannes, der Selb ungewollt zu seiner Lebensaufgabe machte – und es für immer veränderte!
Sindelsdorf RAUMdurchKUNST
Hauptstr. 28, 82404 Sindelsdorf, info@raumdurchkunst.com www.raumdurchkunst.de, Mi, Fr, Sa 13-18 Uhr, Do 14-21 Uhr, So 14-18 Uhr u.n.V.
PROJECT 2052: Der forensische Blick auf die digitale Seele, Jun.-Aug. 26 Was bleibt von unserer Identität, wenn wir vollständig digitalisiert sind? An der Schnittstelle von klassischer Acrylmalerei und algorithmischer Dekonstruktion zeigt Dr. Nadine Gillmaier „Phygitale Forensik“: Großformatige Werke, die die Erosion des Menschlichen im KI-Zeitalter sezieren. Erleben Sie eine fesselnde Werkschau über die Reibung zwischen Materie und Daten, eine Suche nach jener Resonanz, die sich nicht quantifizieren lässt. Tauchen Sie ein in ein künstlerisches Laboratorium zwischen Vision und Vergänglichkeit. Bitte Kopfhörer mitbringen.
Straubing
Heinz Schießl
Unterm Rain 24, 94315 Straubing, Tel. 09421-22827, kunst@heinz-schiessl.de www.heinz-schiessl.de, www.fronfesten.de Manifest eines Malers „Hängen wir die 68 Selbstporträts von Heinz Schießl auf die eine Seite der Wand und die Bilder von Gerhard Richter auf die andere Seite gegenüber.” Heute, 36 Jahre später, zeige ich das Bild „Utopia“, gemalt einige Tage nach Rückkehr nach Aachen. Es ist ein symbolischer Spaltkeil und Bildteil 280 x 200 cm und führt in gegenseitiger Erfolgssituation zur Entwicklung der neuen Kunst „Äquivalenz“ einerseits und G. Richter andererseits. In einen Erfahrungsschatz, nämlich der Linie aus einer Antimaterie im Ergebnis einer analytischen Folge freier Gestalten A1 – A2 usw., formgebend passend wie gewürfelt auf kleine Fläche, eigen wie ihre Energie zur Linie der Kunst gewinnend immer, mit ihrem zweiten Gesicht erreicht sie eine Stufe neben G. R. und werde nicht loslassen am Plateau zu spazieren, wo Hunde sich ins Maul beißen und vom Teufel getragen, um in der Welt sich zu verfangen, wer 2025 ist so erfahren genug, da gibt es keinen Mann und keine Frau, es ist verzweifelter Hohn in der Politik.
Kunst im Weytterturm
In der Bürg 34, 94315 Straubing, Tel. 09421-61475, www.weytterturm.de Sa, So, Feiertage 14-17 Uhr Wilhelm Holderied – HINTERLEGT IN ZEIT-ZONEN, bis 7.6.26 Kulturpreisträger/in der Dr. Franz und Astrid Ritter-Stiftung, 27.6.-2.8.26 Eröffnung: Fr 26.6.26, 19 Uhr 147. Halbjahresausstellung der GBK-Straubing, 9.-17.8.26 Eröffnung: Sa 8.8.26, 16 Uhr, Rittersaal, Herzogsschloß, Schloßplatz 2 Künstlerfreundschaften VI: „zwiespännig“, 19.9.-25.10.26 Eröffnung: Fr 18.9.26, 19 Uhr
Tegernsee
Olaf Gulbransson Museum Kurgarten 5, 83684 Tegernsee, Tel. 8022-3338, info.ogm@pinakothek.de www.olaf-gulbransson-museum.de, Di-So 10-17 Uhr ZERO – Eine internationale Künstlerbewegung 1957-1966, bis 6.9.26 Werke ausgewählter ZERO-Künstlerinnen und -Künstler mit Leihgaben aus Privatsammlungen, der ZERO foundation Düsseldorf und der MACK FOUNDATION.
Nadine Gillmaier, „ELARA“, 2025 Acryl auf Leinwand, 70 x 80 cm
Nadine Gillmaier, „ELIAS VORTEX“, 2025 Acryl auf Leinwand, 60 x 80 cm
Heinz Schießl, „Utopia“
Tutzing Akademie für Politische Bildung
Buchensee 1, 82327 Tutzing, Tel. 08158-2560
www.apb-tutzing.de, Mo-Fr 8-17 Uhr
FREIHEIT – Malerei, Zeichnung, Fotografie, visuelle und konzeptionelle Arbeiten bis Mai 2027
GEDOK-Künstlerinnen in der Akademie für Politische Bildung Tutzing: Adidal AbouChamat, Manuela Braunmüller, Julia Doll, Krisztina Dózsa-Farkas, Cornelia Hesse, Claude Jones, Trisha Kanellopoulos, Ayako Koike, Rosa Maria Krinner, Hertha Miessner, Lena Nikcevic, Carmen Nöhbauer, Christiane Pott, Ulrike Prusseit, Katharina Schellenberger, Sandra Singh, Julia Smirnova, Ursula Steglich-Schaupp, Andrea Unterstraßer, Nina Zeilhofer
Kuratorin: Katharina Schellenberger
Unterföhring
Bürgerhaus – Unterföhring
Münchner Str. 65, 85774 Unterföhring, www.artwork-sl.com, www.liscoart.de Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa 10-14 Uhr, Eintritt frei Form & Farbe – Zwei Positionen, 12.6.-30.7.26
Eröffnung: Fr 12.6.26, 19 Uhr
Zwei Künstlerinnen – zwei Handschriften: Elisabeth Cockcroft zeigt abstrakte Malerei, die durch kräftige Farben, Komposition und Struktur beeindruckt. Ihre Arbeiten öffnen Raum für Assoziationen und wirken durch ihre emotionale Tiefe. Elke Schäffer-Lürssen widmet sich in ihren realistischen Werken der Schönheit der Natur. Ergänzt wird ihre Präsentation durch die neue Serie „Seerosen“, in der Licht, Farbe und Wasser eine poetische Verbindung eingehen.
Abstraktion trifft auf Gegenständlichkeit, Farbe auf Form, Emotion auf Stille – eine Ausstellung, die Kontraste sichtbar macht und gleichzeitig harmonisch verbindet.
Mo-Fr 9-21:30 Uhr, Sa 9-18 Uhr, Eintritt frei Minimalismus, bis 19.6.26
Der Fotoclub Lichtwerk präsentiert seine Werke. Minimalismus in der Fotografie ist ein Stil, der Einfachheit und Klarheit betont, indem unnötige Elemente aus dem Bild entfernt werden. Er fordert den Fotografen heraus, das Wesentliche zu erkennen und unnötige Ablenkungen zu eliminieren, um die Essenz des Motivs einzufangen.
Musik begleitet uns im Leben. Jeder Mensch besitzt seinen eigenen Klang – eine individuelle Melodie, die ihn durch das Leben trägt. Die Ausstellung von Uta Schütze macht die Verbindung von Klang und Bild sichtbar und lädt dazu ein, Malerei als Resonanzraum für musikalische Empfindungen zu erleben.
88142 Wasserburg (Bodensee), www.wasserburg-bodensee.de Wasserburg am Bodensee lädt ein, Skulpturen im öffentlichen Raum zu entdecken. Werke von Stephan Guber, Sibylle Schindler und Faxe Müller prägen verschiedene Orte auf der Halbinsel und eröffnen neue Blickwinkel auf vertraute Plätze. Was die drei Künstler verbindet: die Auseinandersetzung mit menschlicher Erfahrung, Wahrnehmung und Bewegung. Ein Spaziergang durch Wasserburg wird so zur Begegnung mit zeitgenössischer Skulptur.
Wasserburg am Inn Museum Wasserburg
Stadt Wasserburg a. Inn, Herrengasse 15, 83512 Wasserburg am Inn Tel. 08071-925290, www.wasserburg.de/museum, www.ak68.org
Di-So 13-17 Uhr fragement51_cxc, 25.7.-23.8.26
Vernissage: Sa 25.7.26, 17 Uhr, im Rathaus
So 9.8.26, 15 Uhr, Performance von Lore Galitz: „Des Drachen Rückkehr“ So 16.8.26, 15 Uhr, Lesung von Alexander Gerald Wagner: „Stimmen im Gewebe“, So 23.8.26, 13-17 Uhr, Finissage
Berit Opelt, Liz Walinski, Lore Galitz, Andrea Unterstraßer, Karin Horemans, Andreas Schmidt, Fred Krüger, Rainer Kaiser, Furio Torracchi und Anni Rieck realisieren im Rahmen von „CulturalxCollabs – Weaving the Future“ des Museums für Islamische Kunst zu Berlin ein eigenständiges Ausstellungsprojekt. Initiiert von Berit Opelt, nimmt das Projekt seinen Ausgangspunkt im Teppichfragment Nr. 51. Unter dem Titel fragment51_cxc wird die Ausstellung als Teil der Großen Kunstausstellung AK68 im Museum Wasserburg präsentiert. Ausführliche Informationen auf Instagram: @fragement51_cxc und @culturalxcollabs
Foto: Rainer Kaiser
Skulpturenweg
83512 Wasserburg am Inn, www.wasserburg.de Kunst am Wegesrand
Der Hochwasserdamm am Inn bietet eine faszinierende Kulisse zur Präsentation von raumgreifenden Kunstobjekten. Der Spazierende folgt, vom Brucktor aus, dem Inn um die Stadt – etwa 1,5 km weit. Künstler*innen des hiesigen "Arbeitskreis 68" stellen dort über 30 ihrer Werke aus.
Faxe M. Müller
Sibylle Schindler
Stephan Guber
Bayern
Weiden Internationales Keramik-Museum
Zweigmuseum der Neuen Sammlung – The Design Museum München Luitpoldstr. 25, 92637 Weiden, Tel. 0961-814242, www.ikmweiden.de Di-So und Feiertage 11-17 Uhr, Mo geschlossen Helmut Menzel. rougher than rough, 5.7.-27.9.26
Vom 5. Juli bis 27. September zeigt das Internationale Keramik-Museum Weiden neue Keramiken von Helmut Menzel. Der Berliner Keramiker arbeitet mit Porzellan, Farbe und Muster und entwickelt Gefäße und Objekte, die Gebrauchsnähe und künstlerische Setzung miteinander verbinden. Unter dem Titel rougher than rough rückt die Ausstellung eine Praxis in den Blick, in der Oberfläche, Rhythmus und Form aus dem direkten Umgang mit dem Material entstehen. Menzels Keramiken wirken spielerisch und präzise zugleich: als Becher, Vasen, Platten oder Schüsseln, die benutzt werden können und doch weit über ihre Funktion hinausweisen.
Seine Kunst beschäftigt sich mit der Fotografie und der Inszenierung des unbekleideten Menschen. In der Ausstellung „Figurative Impulse“ zeigt er seine von der Dada-Bewegung inspirierten Arbeiten.
THORSTEN FUHRMANN, Huglfing
In der Ausstellung zeigt Fuhrmann Bücher, Collagen, Copy-Art, Fotografien aus verschiedenen Serien, wie „Ich war's nicht“, „nameless performance“ und „Überlagerungen“.
CHRISTIAN S. BOLLEY, Weilheim
Die figurative Darstellung in diversen Techniken ist ein wichtiges Ausdrucksmittel, ob in Collagen, Zeichnungen mit Buntstiften auf Papier oder Arbeiten in Acryl auf Leinwand. Ein weiteres Ausdrucksmittel ist Digital-Art; die per Photoshop am Computer entsteht.
Andrea Seifert ist eine autodidaktische Künstlerin mit einer tiefen Leidenschaft für die Malerei. Ihre künstlerische Entwicklung wurde durch kontinuierliche Weiterbildungen im Bereich Kunst sowie Seminaren an Fachakademien und bei namhaften Kunstdozenten bereichert.
Ihre Arbeiten bewegen sich in einem breiten Spektrum – von klassischer Malerei bis hin zu experimentellen Strukturbildern. Dabei steht für sie der kreative Prozess im Vordergrund, stets offen für neue Techniken, Materialien und Ausdrucksformen. Sie war jahrelang als Projektleitung im Bereich Erwachsenenbildung mit Schwerpunkt Malerei tätig, mit zahlreichen Projekten, Ausstellungen und Workshops. Anmeldung zur Vernissage über die Homepage. Der Eintritt sowohl zur Vernissage und allgemein zur Ausstellung ist immer kostenlos.
Andrea Seifert, „Tanz der Lava”, 2019, Collage, Acrylmalerei, 90 x 90 cm
Spitäle an der Alten Mainbrücke
Zeller Str. 1, 97082 Würzburg, Tel. 0931-44119, www.spitaele.de
Während der Ausstellungsperioden: Täglich außer Mo 11-18 Uhr, Eintritt frei Tracing Shadows – Dafna Rehavia & David Hanauer, bis 21.6.26 „Tracing Shadows“ basiert auf der Überzeugung, dass Kunst und Poesie heilende Wirkung haben – für Künstler, für Gemeinschaften, für Orte.
Die Ausstellung, für diesen Ort und diesen Moment geschaffen, bringt Stimmen, Erinnerungen und Emotionen aus Vergangenheit und Gegenwart ans Licht. Sie bildet die Brücke zwischen persönlicher Erinnerung und kollektiver Wahrnehmung, schafft Raum für Empathie und Reflexion.
Zeitgleich findet eine Ausstellung im Johanna Stahl Zentrum/Shalom Europa statt. Eine Handvoll Kunst – Zwischen Konstruktion und Imagination
Matthias Engert, Kristin Finsterbusch, Kurt Grimm, Jürgen Hochmuth & Barbara Schwämmle, 27.6.-19.7.26
Eröffnung: Sa 27.6.26, 19 Uhr
Künstlerische Idee und Methode der 2009 gegründeten Künstlergruppe ist es, die individuelle ästhetische Praxis ihrer Künstlerinnen und Künstler inhaltlich aufeinander zu beziehen, sich gegenseitig anzuregen und zu ergänzen.
Jedes Mitglied der Gruppe entwickelt seit vielen Jahren ein originäres Werk. Getragen wird die Gemeinsamkeit von einem verwandten Verständnis der Ideen und der Gestaltungsprinzipien. Die Hand ist das Werkzeug des Geistes.
SOMMER – VKU Sommerausstellung, 25.7.-16.8.26
Eröffnung: Fr 24.7.26, 19 Uhr
Künstlerinnen und Künstler der VKU zeigen aktuelle Arbeiten aller Kunstrichtungen: Malerei, Grafik, Fotografie, Skulptur, Objekt und Installation.
Marktplatz 30, 73430 Aalen, www.aalen-kultur.de, Mo-Mi 8:30-17 Uhr, Do 8:30-18 Uhr Fr 8:30-12 und 14-17 Uhr, Sa 10-13 Uhr, So, Feiertage 14-17 Uhr, Eintritt frei Rudolf Haegele (1926-1998). Einfügung in die Zeit, bis 5.7.26
Bietigheim-Bissingen Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstr. 60-64, 74321 Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142-74483 galerie.bietigheim-bissingen.de, Mi-Fr 14-18 Uhr, Sa, So, Feiertage 11-18 Uhr Unglaublich! Zeitgenössische Kunst in den Sphären der Religion, bis 21.6.26 Studioausstellung: Bernhard Obst – The sky is open, bis 6.1.27
Burgrieden-Rot Museum Villa Rot Schlossweg 2, 88483 Burgrieden-Rot, Tel. 07392-8335 info@villa-rot.de, www.villa-rot.de, Do-Sa 14-17 Uhr, So und Feiertag 11-17 Uhr
Verbindungen – Franz Bernhard, Barbara Klemm, Fritz Klemm, Voré, 21.6.-20.9.26 Als künstlerische Wahlverwandtschaft lässt sich die Beziehung zwischen dem Maler und Zeichner Fritz Klemm und seinen ehemaligen Schülern an der Karlsruher Akademie, den Bildhauern Franz Bernhard und Voré, beschreiben. Klemm (1902–1990) wurde zunächst mit Caparol-Bildern und Interieurmotiven bekannt; sein zeichnerisches Spätwerk ist von stiller Eindringlichkeit geprägt. Franz Bernhard (1934–2013) arbeitete mit hölzernen Fundstücken und konzentrierte sich auf das menschliche Fragment als anthropomorphes Zeichen. Auch Voré (geb. 1941), der zudem als Installations- und Medienkünstler tätig ist, stellt die menschliche Figur ins Zentrum; seine Arbeiten aus hautfarbenem Sandstein wirken zugleich wie Körperteile und architektonische Formen. Barbara Klemm (geb. 1939) arbeitete viele Jahre als Fotografin für die Frankfurter Allgemeine Zeitung und wurde mit ihren Reportagefotos international bekannt.
Spitalstr. 2, 74564 Crailsheim, Tel. 07951-4033720, www.museum-crailsheim.de Mi 9-19 Uhr, Sa 14-18 Uhr, Sonn- und Feiertag 11-18 Uhr In zwei Häusern und der Kapelle des ehemaligen Heilig-Geist-Spitals befindet sich heute das Stadtmuseum. Die um einen Hof gruppierten Gebäude wurden in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts erbaut. Gustav Schleicher (1887 – 1973) – Künstler-Architekt, 10.7.-13.9.26 Aquarelle und Gemälde – vom Spätimpressionismus bis zu expressiven und abstrakten Kompositionen – weisen den Stuttgarter Architekten Gustav Schleicher als vielseitigen Künstler aus. Er war u. a. Gaststudent an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Dennoch ist es sein Schicksal, dass man sich an ihn nur im Zusammenhang mit seinem berühmten Künstler-Freundeskreis – darunter Willi Baumeister, Oskar Schlemmer, Otto Mayer-Amden und Ida Kerkovius erinnert. Leihgaben aus einer Stuttgarter Privatsammlung ermöglichen einen Blick auf das vergessene künstlerische Werk des Architekten, der mit einem Aufbauplan den Grundstein für den Wiederaufbau Crailsheims legte. Die Malerei betrieb er zeitlebens privat.
Eberdingen-Nussdorf
KUNSTWERK Sammlung Klein
Siemensstr. 40, 71735 Eberdingen-Nussdorf, Tel. 07042-3769566 kunstwerk@sammlung-klein.de, www.sammlung-klein.de Fr, So 13-17 Uhr „Den (Augen)Blick sehen!“, bis 31.7.26
Ehingen
Städtische Galerie Ehingen
Tränkberg 9, 89584 Ehingen (Donau), Tel. 07391-503505 www.galerie-ehingen.de, Mi, Sa, So 14-17 Uhr
Sammlung Ewald Schrade – „Ohne Kunst geht es nicht“, bis 14.6.26 Benjamin Seyfang – Zeitreisen, 28.6.-6.9.26
In faszinierenden Fotografien wird die Aura längst verlassener Hotels, Paläste, Kirchen, Industrieanlagen lebendig. Auf Touren durch seine schwäbische Heimat und die halbe Welt erforscht Benjamin Seyfang die reichhaltige Ästhetik des Verfalls, zeigt die Natur als surreale Künstlerin bei der Einverleibung von Automobilen und anderen technischen Relikten und die melancholischen Spuren menschlichen Lebens in ehemaligen Wohnräumen. Selten erleben wir Vergänglichkeit so berührend schön.
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Franz Bernhard Barbara Klemm Fritz Klemm Voré
Verbindungen ¬
Benjamin Seyfang, 2017
Engen
Städtisches Museum Engen + Galerie
Klostergasse 19, 78234 Engen, Tel. 07733-501400, museum@engen.de www.museum-engen.de, Di-Fr 14-17 Uhr, Sa, So 11-18 Uhr
Michael Marcel Fuchs: Grenzräume, bis 14.6.26
Eine eindringliche Bildwelt des Unterwegsseins entfaltet sich zwischen Aufbruch und Ankommen, in der sich die flüchtigen „Nicht-Orte“ unserer mobilen Gegenwart in poetische, vielschichtige Malerei verwandeln.
Esslingen am Neckar
Villa Merkel – Galerie der Stadt Esslingen am Neckar
Pulverwiesen 25, 73726 Esslingen am Neckar, Tel. 0711-35122669 villa-merkel@esslingen.de, Di, Mi, Sa, So, Feiertage 11-18 Uhr, Do, Fr 12-20 Uhr
Ivana de Vivanco: Wie klingt das Weinen einer Schlange? bis 7.6.26
Anti Heroes – Jakob Collection x Grischa Hyazinth Kaczmarek, bis 7.6.26
Julia Steiner, 10.7.-4.10.26, Eröffnung: Do 9.7.26, 19 Uhr
Oaf Holzapfel x Raul Walch, 10.7.-4.10.26, Eröffnung: Do 9.7.26, 19 Uhr
Gundelsheim am Neckar Siebenbürgisches Museum
Schloss Horneck 1, 74831 Gundelsheim, Tel. 06269-90621 www.siebenbuergisches-museum.de, Di-So, Feiertag 11-17 Uhr „Siebenbürgen und die See“. Das Meer als Motiv siebenbürgischer Künstlerinnen und Künstler, 10.7.26-28.2.27
Siebenbürgen ist bekanntlich ein Binnenland ohne Zugang zum Meer. Dennoch ist das Motiv des Meeres immer wieder Gegenstand im Werk siebenbürgischer Künstlerinnen und Künstlern. Mit dem gesellschaftlichen und insbesondere politischen Wandel, wandelte sich auch sozusagen der Sehnsuchtsort „Meer“ und bildet somit einen Indikator für das Zeitgeschehen. Ab den 1950er Jahren werden Meeresdarstellungen bspw. zu einem Ausdruck neu gewonnener Freiheit, aber auch zur Projektionsfläche von Ängsten und Sehnsüchten, in der neuen, bundesdeutschen Lebensrealität.
Entdecken Sie Karl Hurms (1930-2019) eindrucksvolles Spätwerk. Die Sonderausstellung veranschaulicht, mit welch ungebrochener Schaffensfreude der Künstler bis zu seinem Lebensende tätig war. Im Mittelpunkt stehen Werke aus seinem letzten Lebensjahrzehnt mit Schwerpunkt auf ergreifenden „dunklen“ Bildern und originellen Materialcollagen. Das Museum zeigt eine retrospektive Auswahl des umfangreichen Œuvres mit rund 300 Öl- und Materialbildern sowie Zeichnungen und Stelen, die von einer großen Kreativität zeugen. Ein Filmporträt ergänzt die Ausstellung.
Ikonen der Mode – Fotografien von Regina Reland, bis 19.7.26 LandART Installation, bis 19.7.26
Innenhof des Kurpfälzischen Museums
Skulpturenpark Heidelberg
Schlierbacher Landstr. 200A, 69118 Heidelberg, www.skulpturenpark-heidelberg.de William Kentridge – Skulpturen, bis 30.10.26
Der Skulpturenpark Heidelberg präsentiert im Sommer 2026 eine Ausstellung mit sieben großformatigen Skulpturen des südafrikanischen Künstlers William Kentridge auf dem Gelände der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg im Dialog mit der Dauerausstellung des Skulpturenparks. Gezeigt werden zwei farbig gefasste Skulpturen aus Aluminium und Stahl der Serie Paper Procession (2023) sowie fünf Bronzeplastiken der Serie Glyph (20218 - 2024). Die Werke entwickeln sich aus Kentridges zeichnerischer Praxis und übersetzen Bewegung, Silhouette und Fragment in den Raum. Seine plastischen Arbeiten stehen in enger Verbindung zu Zeichnung, Film, Theater und Musik und eröffnen neue Perspektiven auf Form, Wahrnehmung und Erinnerung.
Marienstr. 4, 89518 Heidenheim, Tel. 07321-3274810, kunstmuseum@heidenheim.de www.kunstmuseum-heidenheim.de, Di, Do-So und Feiertage 11-17 Uhr, Mi 13-19 Uhr
Die ganze Zeit, 13.6.-4.10.26
Kuratiert von Anna Borgman und Sophia Pompéry
Mit dem Phänomen Zeit im 19. und 21. Jahrhundert setzen sich zehn zeitgenössische Künstler:innen im Schloss Britz auseinander. Eng verzahnt sind dabei die Bezüge zwischen einem Früher und dem Heute. Die Werke behandeln die Themen Zeit, Macht und Kontrolle, sowohl auf gesellschaftlicher als auch auf körperlicher und individueller Ebene. Eine Reihe der ausgestellten Arbeiten beschäftigt sich skulptural und grafisch mit der Weltpolitik, etwa wie die Welt 1884 in Zeitzonen eingeteilt wurde. Eine andere Gruppe behandelt Themen wie die Konditionierung des Körpers, Selbstbeherrschung und strenge Erziehung in der Kindheit.
Heilbronn
Kunsthalle Vogelmann
ZOHAR FRAIMAN – Travelling without moving, bis 26.7.26
GOAL – Fußballplakate im Wandel der Zeit, 13.6.-4.10.26
Rodney Smith – Die Alchemie Des Lichts, 26.9.26-24.1.27
Museum im Deutschhof
Deutschhofstr. 6, 74072 Heilbronn, Tel. 07131-562295, museen-hn@heilbronn.de museen.heilbronn.de/museum-im-deutschhof, Di 10-19 Uhr, Mi-So, Feiertag 10-17 Uhr Zukunft trifft Vergangenheit – KI und Archäologie, bis 28.6.26
Die Seherin von Prevorst – Eine Frau wird zum Mythos, bis 12.7.26
Isny Städtische Galerie im Schloss Isny Schloss 1, 88316 Isny im Allgäu, kultur@isny-marketing.de, www.schloss-isny.de Mo, Do, Fr 14-18 Uhr, Sa, So 10-17 Uhr No Name Design, 28.6.-9.11.26
Die Ausstellung ist eine Liebeserklärung an die unscheinbaren Dinge, die uns im Alltag begleiten. „No Name Design“ ist Hommage und zugleich Eldorado für Liebhaber von Fundstücken, die weder blenden noch verführen wollen, sondern einfach da sind und einen aufmerksamen Beobachter wie Franco Clivio (*1942) brauchen. Seine Leidenschaft gilt dem Banalen, dem scheinbar Ungestalteten. Er spürt die hohe gestalterische Qualität auf und sucht nach dem Ungewöhnlichen im Gewöhnlichen. Präsentiert werden rund 1000 zumeist kleine Objekte – gemeinsamer Nenner ist immer die raffinierte gestalterische Qualität, die weniger auf der guten Form denn vielmehr auf einer Besonderheit von Funktion, Material und Konstruktion beruht.
Karlsruhe
Kunstmuseum Karlsruhe
Lorenzstr. 27, 76135 Karlsruhe, Tel. 0721-1334401 www.kunstmuseum-karlsruhe.de, Mi-Fr 10-18 Uhr, Sa, So 11-18 Uhr Expressiv! Grafik von Dürer bis Schlichter, bis 4.10.26 Im Ausstellungssommer 2026 legt das Kunstmuseum Karlsruhe den Fokus auf die Schätze der eigenen Sammlung und lädt dazu ein, Bekanntes neu zu sehen und Unbekanntes zu entdecken. Die Ausstellung beleuchtet zentrale Bestände aus neuen Perspektiven und zeigt in thematischen Räumen, wie Künstlerinnen und Künstler seit Jahrhunderten die innere Gefühlswelt sichtbar machen. Von Albrecht Dürer über Rembrandt bis zu Rudolf Schlichter und Rosemarie Trockel entfaltet sich ein breites Spektrum künstlerischer Strategien. In rund 250 Aquarellen, Zeichnungen und Druckgrafiken aus dem 15. bis 21. Jahrhundert präsentiert das Kunstmuseum Karlsruhe facettenreiche Annäherungen an menschliche Emotionen.
Rembrandt Harmensz. van Rijn, „Selbstbildnis mit gerunzelter Stirn“, 1630, Kunstmuseum Karlsruhe
Rosgartenstr. 3-5, 78462, Tel. 07531-9002913, www.rosgartenmuseum.de Di-Fr 10-18 Uhr, Sa, So, Feiertag 10-17 Uhr
Die Mosbruggers. Eine Künstlerfamilie am Bodensee, bis 10.1.27
Die Ausstellung im Rosgartenmuseum zeigt in bedeutenden Leihgaben und aus der großen eigenen Sammlung das weitgespannte Schaffen der bemerkenswerten Künstlerfamilie Mosbrugger und ihres Umfeldes: So entsteht das faszinierende Bild einer Epoche, die von Stillstand, rückwärtsgewandter Romantik, europäischer Neuorientierung der Kunst und von revolutionären politischen Aufbrüchen gleichermaßen geprägt war.
Stuttgarter Str. 93, 70806 Kornwestheim, Tel. 07154-2027401 museen@kornwestheim.de, www.museen-kornwestheim.de, Fr-So 11-18 Uhr Marion Eichmann – The Paper Code, bis 5.7.26 Stadt Land Sehnsucht – Idyllische Ansichten in Kunst und Alltagskultur aus dem Südwesten, bis 26.9.27
Laupheim
Museum zur Geschichte von Christen und Juden Schloss Großlaupheim, Claus-Graf-Stauffenberg-Str. 15, 88471 Laupheim Tel. 07392-96800-0, museum@laupheim.de, www.museum-laupheim.de Instagram: @laupheimmuseum, Di-So, Feiertage 13-17 Uhr Sonderausstellung „Laupheim im Herzen. Das Fotoarchiv von Theo Miller“, bis 25.10.26 Der 1926 in Laupheim geborene Theo Miller fotografierte sein Leben lang leidenschaftlich. Immer im Fokus, immer im Herzen: seine Heimatstadt. Über Jahrzehnte legte er ein einzigartiges Fotoarchiv zur jüngeren Geschichte Laupheims an, auch durch Sammeln oder Abfotografieren anderer Bilder. Dieses Jahr wäre Theo Miller 100 geworden, ein schöner Anlass, ihm und seinen Fotos eine Sonderausstellung zu widmen. Die ausgewählten Fotos zeigen Laupheims Stadtentwicklung, seine Originale, Wirtschaften und allerhand Kuriositäten.
Leibertingen-Thalheim
Galerie Werner Wohlhüter Kreuzstr. 12, 88637 Leibertingen-Thalheim, Tel. 07575-1370 mail@galerie-wohlhueter.de, www.galerie-wohlhueter.de Fr 13-18 Uhr, Sa, So 11-16 Uhr u.n.V.
Ben Willikens – KONTRASTRÄUME, bis 14.6.26
Die Ausstellung zeigt Raumentwürfe von Ben Willikens, die Zustände von Raum ausloten und Gegensätze freilegen: Auflösung und Verdichtung, Ordnung und Zerfall, Nähe und Entrückung. Willikens, 1939 in Leipzig geboren, zählt zu den bedeutenden Vertretern der zeitgenössischen deutschen Malerei, war Rektor der Münchner Kunstakademie und lebt und arbeitet in Baden-Württemberg. Seine streng komponierten, oft menschenleeren Raumdarstellungen werfen existenzielle Fragen des Menschseins auf. Im Zentrum steht die These vom „Menschen als Insasse seiner Welt“, sichtbar in anonymen Erinnerungsräumen, in denen der Mensch fehlt, seine Existenz jedoch spürbar bleibt. KONTRASTRÄUME vereint zentrale Werkgruppen und neue Arbeiten und spannt einen weiten Bogen über die Vielfalt seines Œuvres.
Dr. Isabel Skokan
Ben Willikens, „Raum 1774, 1775, 1776“, 2023, Acryl auf Leinwand, 3-teilig, 250 x 450 cm
Jahnstr. 42, 75173 Pforzheim, Tel. 07231-392126, schmuckmuseum@pforzheim.de www.schmuckmuseum.de, Di-So, Feiertag 10-17 Uhr (außer Hl. Abend und Silvester) 21. Silbertriennale International – im Dialog mit Highlights des Schmuckmuseums aus Silber und Diamanten, bis 17.1.27
Ravensburg
Kunstmuseum Ravensburg
Burgstr. 9, 88212 Ravensburg, Tel. 0751-822685, www.kunstmuseum-ravensburg.de Di 14-18 Uhr, Mi-So 11-18 Uhr, Do 11-19 Uhr, Mo geschlossen, außer feiertags IT‘S ALL ABOUT TIME, bis 19.7.26
Mit der Ausstellung widmet die Kunsthalle Messmer dem Dichter und Nobelpreisträger Hermann Hesse eine außergewöhnliche Ausstellung und zeigt ihn von einer überraschenden Seite: als Maler. Der meistgelesene deutschsprachige Autor des 20. Jh., bekannt durch Werke wie Der Steppenwolf oder Siddhartha, nutzte die Malerei als kreativen Gegenpol zum Schreiben und als Mittel, persönliche Eindrücke zu verarbeiten. Rund 130 Aquarelle, Zeichnungen, Manuskripte, Briefe, Erstausgaben und Fotografien lassen Hesses bildnerisches und literarisches Schaffen in einen lebendigen Dialog treten. Seine leuchtenden Bilder, geprägt von der Tessiner Landschaft, erzählen von Aufbruch, innerer Suche, Naturverbundenheit und dem Wunsch nach einem Leben im Einklang mit sich selbst und der Natur.
Tübingen-Hirschau Atelier Beylich
Hakenweg 42, 72070 Tübingen-Hirschau, www.galeriebeylich.de Beiträge auf der Internetseite der KünstlerGilde: www.kuenstlergilde.eu Besuch nach vorheriger Absprache per E-Mail: eru.beylich@t-online.de Udo Beylich – Malerei
Die Galerie Stadt Tuttlingen präsentiert die in Peru geborene, international anerkannte Künstlerin Cecila Paredes (geb. 1950) erstmals in Deutschland. Die außergewöhnlich inszenierten fotografischen Selbstporträts von Cecilia Paredes befassen sich mit Themen wie Migration und Heimat, Natur und Zivilisation sowie mit einer kollektiven Poetik. In Tuttlingen präsentiert die Künstlerin performative Fotos aus der Serie „Animal of my time“ sowie ihre „Landscapes“, in denen ihr Körper durch Tarnung mit den Hintergründen verschmilzt. Ein zentraler Werkkomplex der Ausstellung besteht aus aufwendig hergestellten Assemblagen, für die Cecilia Paredes Gefieder verwendet, denn das Motiv der Feder, ein Symbol der Freiheit, hat in ihrem Heimatland Peru epochenübergreifend eine wichtige Bedeutung.
Uhingen
Schloss Filseck – Galerie im Ostflügel
Schloss-Filseck-Stiftung der Kreissparkasse Göppingen, 73066 Uhingen Tel. 07161-9833280, info@schloss-filseck.com, www.schloss-filseck.com www.kunsthalle-goeppingen.de, Mi-So, Feiertage 13-17 Uhr Arno Fischer – Fotografie, bis 28.6.26
Ulm
Haus der Stadtgeschichte – Museum „Die Einsteins“ Weinhof 19, 89073 Ulm, Tel. 0731-1614273, www.einsteins.museum Di-Fr 11-17 Uhr, Do bis 19 Uhr, Sa, So, Feiertage 11-18 Uhr Die Einsteins – Museum einer Ulmer Familie, Dauerausstellung
Wenn Farben Formen finden. Werke aus der Sammlung Weishaupt, bis 8.11.26 Wie wird aus Farbe Form? Wann beginnt eine Fläche zu atmen, eine Linie zu schwingen, ein Raster lebendig zu werden? Die Ausstellung „Wenn Farben Formen finden“ mit Werken aus der Sammlung Siegfried und Jutta Weishaupt widmet sich der faszinierenden Beziehung zwischen Farbe, Form und Raum – und zeigt eindrucksvoll, wie aus Klarheit und Reduktion überraschende Dynamik entsteht. Gezeigt werden sowohl ausgewählte Grafiken als auch bedeutende Leinwandgemälde, u. a. von Josef Albers, Hans Arp, Max Bill, Geneviève Claisse, Ulrich Erben, Karl Gerstner, Auguste Herbin, Charles B. Hinman, Georg Karl Pfahler, Frank Stella, Victor Vasarely. Fabelhaft! Der Löwenmensch und seine Nachfahren, bis 4.10.26 Das Museum Ulm ist mit dem ca. 40.000 Jahre alten Löwenmenschen aus dem UNESCO-Welterbe zu Gast in der kunsthalle weishaupt.
Überlingen Galerie & Einrahmungen Heike Schumacher Hochbildstr. 22a, 88662 Überlingen, Tel. 07551-972866 www.galerie-ueberlingen.de Di-Fr 9-13 Uhr und 15-18 Uhr Sa nach Vereinbarung, vom 24.7. bis 26.7.26 stellt die Galerie auf der „art Baden“ bei Wien im Festsaal aus.
Große Sommerausstellung: GERHARD RICHTER – „Die Bilder sind teuer, weil die Leute sie wollen“, 27.6.-17.7.26, 28.8.-4.9.26
Erschwingliche Graphische Druckwerke, Radierungen, Fotoarbeiten, Offsetdrucke „Ich verfolge keine Absichten, kein System, keine Richtung, ich habe kein Programm, keinen Stil, kein Anliegen.“ Mit diesen Worten beschreibt sich selbst einer der erfolgreichsten und vielseitigsten Künstler unserer Zeit. Die Vielseitigkeit zieht sich durch das gesamte Œuvre von Gerhard Richter.
Villingen-Schwenningen
Städtische Galerie
Friedrich-Ebert-Str. 35, 78054 Villingen-Schwenningen galerie.villingen-schwenningen.de, Di-So 13-18 Uhr, Do 13-20 Uhr REDUKTION ALS PRINZIP – Sammlungsbestände im Dialog, 13.6.-6.9.26
Die Ausstellung versammelt Werke aus dem eigenen Bestand und bringt sie in einen offenen Dialog. Minimalistische Reduktion, puristische Präzision und Serialität bestimmen die formale Sprache der Schau. Waldenbuch
MUSEUM RITTER
Sammlung Marli Hoppe-Ritter, Alfred-Ritter-Str. 27, 71111 Waldenbuch Tel. 07157-535110, www.museum-ritter.de, Di-So und Feiertage 11-18 Uhr Marguerite Hersberger. Zwischenräume, bis 27.9.26
Die Schweizer Künstlerin Marguerite Hersberger verbindet in ihren Arbeiten ein präzises geometrisches Bildvokabular und eine cleane Werkgestaltung, wie man sie von der konkreten Kunst oder vom Minimalismus her kennt, mit pulsierenden Farb- und Formkonstellationen. Die Schau bietet mit rund 50 Wandobjekten und einigen Plastiken einen Blick auf ihre freie künstlerische Arbeit von den späten 1960er-Jahren bis heute.
Heavy Metal. Werke aus der Sammlung Marli Hoppe-Ritter, bis 27.9.26 Metall gehört zu den wichtigsten Werkstoffen in der konstruktiv-konkreten Kunst. Seine vielfältigen Verarbeitungsmöglichkeiten und Erscheinungsformen inspirieren Kunstschaffende seit den Anfängen der Geometrischen Abstraktion. Die neue Sammlungspräsentation beleuchtet mit über 50 Werken den künstlerischen Umgang mit verschiedenen Metallen.
Lange Gasse 9, 88239 Wangen im Allgäu, Tel. 07522-74240 kulturamt@wangen.de, www.wangen.de Di-Fr, So und Feiertage 14-17 Uhr, Sa 11-17 Uhr
Liegt das Gute doch so nah – KUNST AUS VORARLBERG, bis 6.9.26
Beteiligte Künstler: Ilse Aberer, Maria Anwander, Linus Barta, Gottfried Bechtold, Hugo Ender, FLATZ, Lorenz Helfer, Edmund Kalb, Michaela Kessler, Walter Khüny, Miriam Prantl, Gernot Riedmann, Sarah Schlatter, Erich Smodics, Klara Vith, Rudolf Wacker, Uta Belina Waeger, Albrecht Zauner
FLATZ, „Akt, die Treppe herabsteigend (nach Marcel Duchamp)“, 2009, Kanthölzer, Fichte, 3 Paar Damenschuhe, Mojito Julian Hakes. Foto: Atelier FLATZ
Treppenhausgalerie KuK e.V.
Seestr. 13, 88239 Wangen im Allgäu, www.skulpturenweg.info Fr, Sa, So, Feiertag 14-17 Uhr
Humor in Vielschichtigkeit, 7.6.-19.7.26
Vernissage: So 7.6.26, 11 Uhr
Unter dem Untertitel „Humor ist eine komische Art, ernst zu sein“ stellen aus: der karikaturistische Maler, Zeichner und Buchillustrator Wolfgang Steinmeyer/ Waltenhofen, Mareike Lemke, Holzbildhauerin/Amtzell. Der Mensch steht im Mittelpunkt ihrer Arbeiten oft verbunden mit kleinen Gags und viel Humoristischem. Theresia Hillebrand/FN, Dekofiguren-Objektbauerin, geniale Zeichnerin. Gesellschaftliche wie politische Comics. Und damit niemanden zu nahe getreten wird, müssen meist Tiere als Protagonisten herhalten.
Finissage: Sa 18.7.26, ab 14 Uhr, „Cool Down“ mit Christian Holze & Drinks Mit Recto Verso präsentiert Christian Holze im Rahmen von KUNST im pavillon eine eindrucksvolle raumgreifende Installation aus Malerei, Skulptur und Objekt. Historische Fragmente, digitale Bildwelten und kunstgeschichtliche Zitate verschmelzen zu hybriden Formen zwischen Original und Reproduktion. Holze lädt das Publikum ein, Fragen nach Erinnerung, Autorenschaft und ästhetischer Bedeutung neu zu entdecken. Die Basilika Weingarten bildet dabei eine atmosphärische geschichtliche Folie, deren Bildsprache in überraschende zeitgenössische Kontexte überführt wird. Ein intensives Ausstellungserlebnis zwischen Geschichte und Gegenwart.
Grafik W. Steinmeyer Seinen Senf dazugeben, M. Lemke
Comic Th. Hillebrand
Christian Holze, „Nothing New“, 2026
130 x 170 cm, Öl auf Aluminium, Lack auf Inkjet auf Leinwand, bedrucktes Aluminium
Christian Holze, „Vanitas Still Life“, 2026 130 x 170 cm, Acryl, Öl, Lack auf Inkjet auf Leinwand, bedrucktes Aluminium
DIE KLASSE ANSELM REYLE: Promising Land Unseen, 30.7.-19.9.26
Vernissage: Mi 29.7.26, 19 Uhr
PROMISING LAND UNSEEN bringt im Rahmen von KUNST im pavillon aktuelle Arbeiten von Studierenden der Klasse von Anselm Reyle an der Hochschule für bildende Künste (HFBK) zusammen – zwischen Malerei und neuen Medien. Unterschiedliche künstlerische Positionen treffen aufeinander und öffnen vielschichtige Perspektiven. In einer dichten Petersburger Hängung wird der Raum vollständig gefüllt. Arbeiten der Studierenden und Werke von Anselm Reyle selbst hängen nebeneinander, übereinander, durcheinander. Es entstehen Verbindungen, Reibungen und neue Lesarten im Moment des Betrachtens.
Wertheim
ART-isotope • Galerie Schöber
Burg Wertheim, Neues Archiv, Schlossgasse 11, 97877 Wertheim Tel. 0172-2328866, mail@art-isotope.de, ART-isotope.de Do-So 11-13:30 Uhr und 14-17 Uhr u.n.V.
Lars Reiffers, 21.6.-2.8.26
Eröffnung: Sa 20.6.26, 18 Uhr Malerei und Druckgrafik im Rahmen des Kunstsommers Burg Wertheim (Teil 1) ENTSPRUNGEN – Neuinterpretation von Bibelillustrationen, 22 europäische Positionen, 13.8.-27.9.26
Eröffnung: So 16.8.26, 11:30 Uhr
Themenausstellung zur Neuinterpretation von Illustrationen von Gustave Doré und zugehörigen Bibeltextstellen im Rahmen des Kunstsommers Burg Wertheim (Teil 2) GLASMUSEUM WERTHEIM
Mühlenstr. 24, 97877 Wertheim, Tel. 09342-6866, info@glasmuseum-wertheim.de www.glasmuseum-wertheim.de, Di-So 13-17 Uhr, Glasbläser ab 14 Uhr „Glas* Leidenschaft* Leben – 50 Jahre Glasmuseum Wertheim e.V. 1976 – 2026, bis 31.8.26
Das Glasmuseum Wertheim feiert im Jahr 2026 sein 50-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass zeigt das Museum die Sonderausstellung „Glas * Leidenschaft * Leben“, die einen eindrucksvollen Einblick in die Entwicklung und Vielfalt des Hauses seit seiner Gründung gewährt. Sie vereint ausgewählte Exponate aus der Sammlung des Museums, außergewöhnliche Studioglas-Objekte sowie besondere Einzelstücke, die die Geschichte des Glasmuseums und seine Sammlungsarbeit widerspiegeln. Ergänzt wird die Präsentation durch Fotografien, die wichtige Meilensteine und prägende Ereignisse aus fünf Jahrzehnten Museumsarbeit dokumentieren.
KURZ NOTIERT
„BLOOM UP! DIE SPRACHE DER BLUMEN“ in Baden-Baden Große Sonderausstellung des Landes Baden-Württemberg 13.6.26-10.1.27
Mit „Bloom up! Die Sprache der Blumen“ präsentieren die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden und das Badische Landesmuseums ihre erste Kooperationsausstellung. Beide Häuser laden zu einem floralen Erlebnis der besonderen Art ein, das Besucherinnen und Besucher auf einen sinnlich-intellektuellen Rundgang durch eine 2.500 Jahre Kulturgeschichte der Blume entführt. Die Ausstellung untersucht Blumen in der Kunst als Mittel der Kommunikation und macht die Anwendung floraler Motive von der Antike bis zur Gegenwart sichtbar. Dialoge zwischen zeitgenössischen künstlerischen Positionen und kunst- und kulturgeschichtlichen Objekten zeigen, wie florale Motive ihre Bedeutung über Jahrhunderte tragen, verschieben oder neu aufladen. Blumen erscheinen hier als Trägerinnen von Geschichte, Emotionen sowie gesellschaftlichen und politischen Debatten – und eröffnen Raum für Projektion, Erinnerung und Reflexion. Staatliche Kunsthalle Baden-Baden, Lichtentaler Allee 8 a, 76530 Baden-Baden Tel. 07221-30076-410, www.kunsthalle-baden-baden.de, Di-So 10-18 Uhr
Di-Fr 10-12 und 14:30-16:30 Uhr, Sa 14:30-16:30 Uhr, So, Feiertage 14-17 Uhr
Angebandelt – Ein Date mit der Schürze, bis 8.11.26 Früher aus dem alltäglichen Leben nicht wegzudenken hat die Schürze heutzutage einen etwas schwereren Stand. Und doch: So ganz weg vom Fenster ist sie noch lange nicht. Ein Blick in Werkstätten, Restaurants oder auf Jahrmärkte zeigt: Die Schürze ist keineswegs zum Relikt geworden.
Die Sonderausstellung, die von Studierenden der Vergleichenden Kulturwissenschaft der Universität Regensburg unter der Leitung von Dr. Esther Gajek konzipiert wurde, beleuchtet die Geschichte und Bedeutung der Schürze und geht auch auf die Veränderungen über die Jahre ein. Um einen lokalen Bezug ergänzt wird die Ausstellung mit Objekten aus dem Bestand des Grafschaftsmuseums. Begleitprogramm und Aktionen werden auf der Homepage bekanntgegeben.
Sonderausstellung
Schlösschen im Hofgarten
Würzburger Str. 30, 97877 Wertheim, www.schloesschen-wertheim.de
Sommersaison: Di-Sa 14-17 Uhr, So, Feiertage 12-18 Uhr „Raffiniert arrangiert – Stillleben im Dialog“, 10.7.-18.10.26 In der Sonderausstellung „Raffiniert arrangiert! Stillleben im Dialog“ steht das Stillleben als Kunstgattung im Mittelpunkt. Ein Stillleben gibt wertvolle Einblicke in Objektkultur und Konsum und spielt mit den Gedanken der Vergänglichkeit. Es ist immer auch ein Stück Zeitgeschichte. Angeregt durch Dialog-Texte können die Besucher mit jedem Gemälde in eine ganz persönliche Verbindung treten. Nicht nur Kunstversierte, sondern auch Kunstneulinge und Familien werden eingeladen, dieses interessante Kunstgenre näher kennenzulernen und das Thema „Arrangieren“ interaktiv zu erleben. Präsentiert werden Stillleben aus der Stiftungssammlung des Schlösschens von Künstlern der Berliner Secession sowie von sieben zeitgenössischen Künstlern und Künstlerinnen der Frankfurter Künstlergesellschaft. Künstlerinnen und Künstler der Frankfurter Künstlergesellschaft: Claus Delvaux, Joerg Eyfferth, INK Sonntag-Ramirez Ponce, Yuriy Ivashkevich, Anna Schamschula, Nicolas Vassiliev, Andreas Wald.
Künstlerinnen und Künstler der Stiftungssammlung: Heinrich Hübner, Robert Breyer, Jacob Alberts, Max Oppenheimer, Charlotte Berend-Corinth, Emil Orlik, George Mosson, Maria Slavona
M., „Stillleben vor rotem Hintergrund“, Foto: Schlösschen im Hofgarten
Die Innenstadt Wieslochs birgt etliche künstlerische Zeichen aus alten Zeiten der Stadtgeschichte. Augenfällig sind jedoch vor allem die Skulpturen und Brunnen des 20. und 21. Jahrhunderts, die an Straßen, auf Plätzen, in Grünanlagen und öffentlichen Gebäuden stehen und heute entscheidend das Stadtbild prägen. 35 dieser zeitgenössischen Kunstwerke wurden von der „Bürgerstiftung Kunst für Wiesloch e.V.“ initiiert und finanziert.
Foto: atelier MAUTNER/Grafschaftsmuseum
Ein Date mit der Schürze
Slavona,
Bedburg-Hau
Museum Schloss Moyland
Stiftung Museum Schloss Moyland, Am Schloss 4, 47551 Bedburg-Hau Tel. 02824-951060, moyland.de, 1.4.-31.10.: Mo 11-17 Uhr (nur Parkanlage)
Di-Fr 11-18 Uhr, Sa, So und Feiertage 10-18 Uhr
Daniele Formica – im Dialog mit Joseph Beuys, bis 6.9.26
Armin Mueller-Stahl – Nacht und Tag auf der Erde, bis 20.9.26
Als Highlight im 50. Jubiläumsjahr 2026 präsentiert das Josef Albers Museum Quadrat Bottrop eine umfassende Einzelausstellung des Malers, Grafikers und Theoretikers Richard Paul Lohse (1902 – 1988). Im Jahr 1976 war ihm die erste Einzelausstellung im frisch eröffneten „Quadrat“ gewidmet und sein Werk „Drei horizontale Teilungen“ (1949/72) stellte den ersten Ankauf des Bottroper Museums und damit den Grundstein der Kunstsammlung „jenseits von Josef Albers“ dar. Bei der aktuellen Ausstellung handelt es sich um die erste große Retrospektive von Lohse, einem der Hauptvertreter*innen der konstruktiv-konkreten Kunst, seit mehr als 20 Jahren. Sie erzählt eine wesentliche Episode der Bottroper Museumsgeschichte und verhandelt aktuelle Fragen nach gesellschaftlichen Utopien und sozialer Gleichheit. Mit Werken von: Josef Albers, Günter Fruhtrunk, Rupprecht Geiger, Camille Graeser, Gotthard Graubner, Donald Judd, Verena Loewensberg, François Morellet, Bridget Riley, Jan Schoonhoven, Günther Uecker, Victor Vasarely. 50 Jahre Quadrat, bis 8.11.26
Unter anderem bieten interaktive Stationen die Gelegenheit, sich kreativ mit Josef Albers, dem Museum und seinen Geschichten auseinanderzusetzen.
Grabbeplatz 4, 40213 Düsseldorf, Tel. 0211-54237710 www.kunsthalle-duesseldorf.de, Di-So, Feiertag 11-18 Uhr Work in Progress – Navot Miller / Rosilene Luduvico / Federico Herrero / Stefan Marx / Joëlle Dubois, bis 30.8.26
Die leere Kunsthalle wird zum Ausgangspunkt einer Ausstellung, in der der Raum und seine Wände selbst zum Hauptakt werden. Im Rhythmus von jeweils vier Wochen realisieren fünf Künstler*innen nacheinander ortsspezifische Wandmalereien auf den weißen Wandflächen der Kunsthalle. Jede Arbeit ist temporär und wird nach einem Monat wieder weiß überstrichen. Die Ausstellung ist ein fortlaufender Prozess, bei dem Wandel, Vergänglichkeit und die Spannung zwischen Sichtbarkeit und Verschwinden in den Fokus rücken. Die Besucher*innen sind eingeladen, diesen Prozess von der leeren, weißen Wand bis zur bemalten Kunsthalle zu begleiten und verschiedene künstlerische Zugänge zur Wandmalerei zu erleben.
Navot Miller, „A gift für Pedro“, 2026, Foto: Katja Illner
Im April 2026 begann die neue Reihe „Kunsthalle unterwegs“ der Kunsthalle Düsseldorf. Mit verschiedenen Kooperationsprojekten wird die Kunsthalle diesen Sommer an folgenden Orten in der Stadt zugegen sein: Ecologies in Motion, bis 30.8.26
Im Park des Künstlervereins Malkasten, Pempelfort
The Forest as Echo, 19.-21.6.26
Jan-Wellem-Brunnen & Weyhe-Park, Grafenberg Beneath the Surface, Beyond the Trees, 4.7.-9.8.26
Die Sonderausstellung zeigt Werke von Helmut Schweizer mit Schwerpunkt auf seinen experimentellen Pflanzenbildern. Seit den 1970er Jahren schweißte der Künstler Pflanzen in Polyethylen-Folien ein. Die über Jahrzehnte entstandenen Herbarien machen Prozesse von Erhalt und Zerfall sichtbar und thematisieren Leben, Zeit und Vergänglichkeit.
Rupprecht Geiger. Farbe – Licht – Energie, verlängert bis 9.8.26
Das Emil Schumacher Museum widmet Rupprecht Geiger in Kooperation mit dem Archiv Geiger, München, eine große Einzelausstellung mit rund 70 Werken aus allen Schaffensphasen. Im Hagener Museumsquartier begegnen sich beide Künstler indirekt – zwei Maler, zwei Wege der nichtgegenständlichen Kunst nach 1945: hier das expressive Gestische, dort die Klarheit der reinen Farbe. Von frühen Kompositionen bis zu den ikonischen Farbfeldern zeichnet die Schau die Entwicklung eines Künstlers nach, dessen Innovationen seiner Zeit voraus waren und der Farbe mit unbeirrbarer Konsequenz zur eigenen Sprache formte. Geigers strahlende Farbräume laden dazu ein, Licht und Energie neu zu erleben.
Emilio Vedova – Mehr als Bewegung um ihrer selbst willen, 5.7.-1.11.26 Mit einem der wichtigsten Vertreter des Informel aus Italien, dem Venezianer Emilio Vedova, zeigt das Emil Schumacher Museum eine Ausstellung, die belegt, dass das Informel auch höchst politisch war. Sie nimmt Vedovas Schaffen der 1960er-Jahre in den Blick, als der Maler sich im geteilten Berlin aufhielt. In einer hochbrisanten, von politischen Spannungen und gesellschaftlichem Wandel geprägten Zeit entwickelte Vedova eine kraftvolle, gestisch-expressive Bildsprache, von der auch seine „Plurimi“ zeugen – Objekte zwischen Malerei und raumgreifender Installation. Eine Kooperation zwischen Kunsthaus Dahlem, Berlin, Museum Lothar Fischer, Neumarkt i. d. OPf., und Emil Schumacher Museum, Hagen.
Osthaus Museum Hagen
Museumsplatz 1, 58095 Hagen, Tel. 02331-2073138 www.osthausmuseum.de, Di-So 12-18 Uhr Zuhause / At Home. Künstlerische Perspektiven auf Wohnen, Obdach und Unterkunft, bis 21.6.26
Herford
Marta Herford
Goebenstr. 2-10, 32052 Herford, Tel. 05221-9944300, marta-herford.de Di-So und Feiertage 11-18 Uhr, Mi 11-20 Uhr Kartographien des Wachstums – Katinka Bock im Dialog mit Lois Weinberger, bis 7.6.26 In der einzigartigen Architektur der Gehry-Galerien treten Werke des visionären Pioniers Lois Weinberger (*1947 in Stams, † 2020 in Wien) und der zeitgenössischen Bildhauerin Katinka Bock (*1976 in Frankfurt, lebt in Paris) in einen künstlerischen Dialog. Dieser widmet sich Prozessen, die sowohl in Natur und Material als auch in Architekturen und Raum angelegt sind. Während sich Weinberger in seinem Werk sogenannten „Ruderalpflanzen“, vermeintlichen Unkräutern, sowie Kartographien und archäologischen Spuren verschrieb, fokussiert Katinka Bock mit ihren Arbeiten physikalische Veränderungen von Materialien, die sie in poetische Installationen überführt. Beide Künstler*innen verbindet die Beschäftigung mit natürlichen Vorgängen, die künstlerisch genutzt werden. Die für die Ausstellung gewählten und zum Teil neu entstandenen Werke reagieren auf die Museumsarchitektur und wachsen buchstäblich über diese hinaus in den Außenraum rund um das Marta. Mindset Los Angeles – Frank Gehry und die Cool School, 27.6.26-10.1.27 Das Denken und Bauen des Architekten Frank Gehry ist maßgeblich mit dem Einfluss von Los Angeles und der dortigen Kunstszene verbunden. Diese umfassende Ausstellung widmet sich Gehrys früher künstlerischer Prägung, die zu seinem revolutionären Ansatz führte, Architektur neu zu denken. Das freigeistige Umfeld rund um die Gruppe der „Cool School“, die sich seit Ende der 1950er Jahre in Los Angeles etablierte, war ein Schmelztiegel künstlerischer (Material-) Experimente, geprägt von der Beat-Literatur. In diesem vibrierenden Netzwerk an der kalifornischen Küste entwickelt sich ein inspirierender kunst- und architekturübergreifender Dialog. Die Schau im Marta Herford, einer einzigartigen Bauskulptur von Frank Gehry, versammelt diese Impulse und eröffnet Verbindungen zu ikonischen Werken der amerikanischen Nachkriegskunst sowie der folgenden Generationen aus diesem Kontext. Erstmalig wird mit dieser Ausstellung der künstlerische Einfluss von Frank Gehry thematisiert.
SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7, 50670 Köln, Tel. 0221-88895300 photographie@sk-kultur.de, www.photographie-sk-kultur.de täglich außer Mi 14-19 Uhr, erster Do im Monat bis 21 Uhr Lebensräume – Zeitgenössische Perspektiven aus NRW, bis 12.7.26
Di-So, Feiertage 11-18 Uhr, jeden 1. Do im Monat 11-21 Uhr
Konturen des Inneren – Die Bildhauerin Louise Stomps, bis 28.6.26
Langenfeld
Wasserburg Haus Graven e.V.
Haus Graven 1, 40764 Langenfeld, Tel. 0176-80050469, www.haus-graven.de
Bettina Heinen-Ayech und die Künstlerkolonie Solingen, bis 5.7.26 Mülheim an der Ruhr Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr
Synagogenplatz 1, 45468 Mülheim an der Ruhr, Tel. 0208-4554171 kultur.muelheim-ruhr.de, Di-So 11-18 Uhr
Rebekka Benzenberg, bis 13.9.26
Im Garten der Kunst: Marc, Macke, Heckel, Jawlensky, bis 7.2.27
Münster
Kunsthaus Kannen
Museum für Outsider Art und zeitgenössische Kunst Alexianerweg 9, 48163 Münster, Tel. 02501-96620560 kunsthaus-kannen@alexianer.de, www.kunsthaus-kannen.de Di-So, Feiertage 13-17 Uhr, Führungen n. V. Mo-Fr 9-17 Uhr, Eintritt frei 10 1/2 Wochen – die Magie leerer Räume. Ein künstlerisch kooperatives Experiment im Kunsthaus Kannen, bis 27.6.26 Was passiert, wenn Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen, Wünschen und Ambitionen zusammenkommen, um sich einen leeren Ausstellungssaal, drei Ateliers und einen angrenzenden Garten künstlerisch zu eigen zu machen? Für dieses Experiment wird das Kunsthaus Kannen, ein Museum für Outsider Art und zeitgenössische Kunst, für 10 ½ Wochen geöffnet. Willkommen sind alle, die gespannt sind, wie sich auf der Grundlage von Freiheit und Toleranz unterschiedlichste Menschen begegnen und kreativ aufeinander reagieren. Zu Beginn noch leere Räume füllen sich auf diese Weise Stück für Stück mit Kunst, Kultur und neuem Leben. Begleitet und bereichert wird das Projekt durch ein vielfältiges Rahmenprogramm.
Oberhausen
LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen
Konrad-Adenauer-Allee 46, 46049 Oberhausen, www.ludwiggalerie.de, Di-So 11-18 Uhr Anja Niedringhaus – An vorderster Front, bis 13.9.26 Pulitzer-Preisträgerin, Pressefotografin, Porträtistin „Wenn ich es nicht fotografiere, wird es nicht bekannt.“ Diesem Leitsatz folgt die Ausstellung der „Bilderkriegerin“ Anja Niedringhaus mit über 250 Fotografien aus Afghanistan, Irak und dem Balkan. Ihre Bilder zeigen Krieg nicht nur in Frontverläufen und Zerstörung, sondern als menschliche Wirklichkeit. Oft als einzige Frau vor Ort, richtet sie den Blick auf Soldaten und Zivilbevölkerung: Alltag, Hoffnung und Würde inmitten der Krise. Neben den Aufnahmen aus Konfliktgebieten sind eindrucksvolle Sportfotografien aus Tennis, Leichtathletik und olympischen Wettbewerben zu sehen, ebenso feinfühlige Porträts und persönliche Ausrüstungsstücke. 2014 starb die Pulitzer-Preisträgerin bei einem Attentat in Afghanistan.
Die Einzelausstellung von Joséphine Sagna präsentiert expressive und farbgewaltige Werke, die sich mit der Sichtbarkeit und den Erfahrungen von Schwarzen Frauen in einer weißen Mehrheitsgesellschaft auseinandersetzen.
Linie Fläche Raum – 100 Jahre Museum Ratingen. Jubiläumsausstellung zur Kunstsammlung und Architektur, bis 16.8.26
Zum 100-jährigen Jubiläum führen zwei sich ergänzende Ausstellungen durch die Kunst- und Baugeschichte des Museums: „Linie Fläche Raum“ präsentiert die Entwicklung der Kunstsammlung von 1945 bis heute und wird durch eine Studioausstellung ergänzt, die die Architekturgeschichte des Museums beleuchtet.
Recklinghausen
Kunsthalle Recklinghausen
Große-Perdekamp-Str. 25-27, 45657 Recklinghausen, Tel. 02361-501935 info@kunst-re.de, www.kunsthalle-recklinghausen.de, Di-So, Feiertage 11-18 Uhr Ragnar Kjartansson: Sunday Without Love, bis 16.8.26
Die Kunstausstellung der Ruhrfestspiele 2026 zeigt den isländischen Künstler Ragnar Kjartansson. Er gehört zu den einflussreichsten zeitgenössischen Künstler*innen aus dem nordischen Raum und ist weltweit für seine humorvollen wie melancholischen Werke bekannt, die auf einzigartige und unterhaltsame Weise große Themen wie die Zeit, Emotionen oder das Scheitern verhandeln.
Wuppertal
Von der Heydt-Museum Wuppertal Turmhof 8, 42103 Wuppertal, Tel. 0202-563-6231 von-der-heydt-museum@stadt.wuppertal.de, www.von-der-heydt-museum.de Di-So 11-18 Uhr, Do 11-20 Uhr
Carl Grossberg. Sachlich – magisch – visionär, bis 30.8.26 Die Ausstellung des Von der Heydt-Museums feiert die Wiederentdeckung eines der herausragenden Maler der Neuen Sachlichkeit: Carl Grossberg (1894-1940). Sein umfangreiches Werk, das in einem Zeitraum von nur knapp 20 Jahren entstand, verdankt seinen Rang der Auseinandersetzung mit Architektur und Industrie. Mit seiner formalen Klarheit und Strenge ist es Ausdruck eines neuen, fotografischen Sehens und spiegelt den technischen Fortschritt im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Dabei regen die reduzierten Kompositionen dazu an, den industriellen Fortschritt und seine Wirkungen auf den Menschen kritisch zu hinterfragen. Die Ausstellung, die erste Retrospektive seit mehr als 30 Jahren, betrachtet Carl Grossbergs Schaffen umfassend neu und präsentiert eine Reihe von bisher unbekannten Arbeiten. Dabei zeigt sich, wie aktuell Grossbergs Werke sind, in künstlerischer wie in gesellschaftlicher Hinsicht.
Carl Grossberg, „Maschinensaal“, 1925, Öl auf Leinwand, 70 x 60 cm, Von der Heydt-Museum Wuppertal
Skulturenpark Waldfrieden
Carl Grossberg, „Selbstbildnis“, 1928, Öl auf Holz, 70,1 x 60 cm, Privatsammlung, Foto: Karen Bartsch
Hirschstr. 12, 42285 Wuppertal, Tel. 0202-47898120 skulpturenpark-waldfrieden.de, Di-So und Feiertage 11-18 Uhr Rebecca Horn – Emotion in Motion, bis 30.8.26
Die Ausstellung im Skulpturenpark Waldfrieden zeigt dreizehn Arbeiten von Rebecca Horn, die zwischen den 1980er- und 2010er-Jahren entstanden sind, darunter großformatige kinetische Skulpturen, die durch ihre Mechanik Klänge erzeugen.
Chemnitz
Industriemuseum Chemnitz
Zwickauer Str. 119, 09112 Chemnitz, Tel. 0371-3676140 chemnitz@saechsisches-industriemuseum.de, Di-Fr 9-17 Uhr, Sa, So, Feiertag 10-17 Uhr Made in Germany – Industrie und Zwangsarbeit im Nationalsozialismus, bis 11.4.27 Erfolgsspuren. Jüdische Unternehmer in Chemnitz, 5.6.26-22.8.27
Kunstsammlungen am Theaterplatz
Theaterplatz 1, 09111 Chemnitz, Tel. 0371-4884424 www.kunstsammlungenchemnitz.de/ausstellungen/spuren-der-naehe/ bis 31. Mai 2026: Mi-So, Feiertag 11-18 Uhr, ab 1. Juni 2026: Di-So, Feiertag 11-18 Uhr Spuren der Nähe – Käthe Kollwitz und zeitgenössische Fotografie, bis 30.8.26 Käthe Kollwitz zählt zu den herausragenden deutschen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Schon zu Lebzeiten ist sie eine bekannte und geschätzte Künstlerin, die soziale und gesellschaftliche Themen mit großer Eindringlichkeit schildert. Im Mittelpunkt ihres Werkes steht der Mensch. Kollwitz, die in den beiden Weltkriegen Sohn und Enkel verliert, setzt sich intensiv mit existenziellen Konflikten, Leid und Verletzlichkeit auseinander.
Die Ausstellung ist eine Kooperation mit der Klasse für Fotografie von Heidi Specker an der HGB Leipzig, die sich mit der Künstlerin und ihren Motiven auseinandersetzt und nach der Aktualität der Themen von Kollwitz heute fragt.
Käthe Kollwitz, „Selbstbildnis mit der Hand an der Stirn“, 1910 Foto: Kunstsammlungen Chemnitz/Punctum/Bertram Kober
Neue Sächsische Galerie Museum für zeitgenössische Kunst, Moritzstr. 20, 09111 Chemnitz Tel. 0371-3676680, www.neue-saechsische-galerie.de Do-Mo 11-17 Uhr, Di 11-18 Uhr, Mi geschlossen Collage – aktuelle europäische Positionen, bis 30.8.26 Wasserschloß Klaffenbach Wasserschloßweg 6, 09123 Chemnitz, Tel. 0371-266350 wasserschloss@c3-chemnitz.de, www.wasserschloss-klaffenbach.de Di-So 12-17 Uhr, Fr-So und Feiertage 11-17 Uhr on stage III – TANZ | THEATER | BALLETT | AND MORE, bis 28.6.26
Die Ausstellung zeigt Aufnahmen aus Theater- und Ballettstücken und weitere Arbeiten von Dieter Wuschanski, dessen Schaffen von analoger, Polaroid- bis zur digitalen Fotografie reicht. Die Diversität der Ausstellung dokumentiert das handwerklich-künstlerische Können zwischen dem Zeitalter der analogen und digitalisierten Bilderwelt. Hochwertige Drucktechniken auf besonderen Papieren und Glas geben den Arbeiten in besonderer Weise eine sinnliche Note.
UNIKATE 9, 11.7.-25.10.26
Die Ausstellung „UNIKATE 9“ zeigt Abschluss-, Studien- und Kursarbeiten aus den verschiedenen Teilbereichen der Weiterbildung zum „Gestalter im Handwerk“, in der sich Design, Gestaltung, Ästhetik und handwerkliches Können vereinen. Ergänzt wird die „UNIKATE 9“ mit Arbeiten aus vorangegangenen Kursen sowie einem Sonderteil über den Künstler und langjährigen Dozenten Wolfgang Seidel.
Obermarkt 1, 04720 Döbeln, Tel. 03431-579138, www.doebeln.de Di 10-18 Uhr, Mi, Do 10-16 Uhr, Fr 9-12 Uhr, Sa 14-17 Uhr
Egbert Kasper, Frank Schauseil: DICKICHT, bis 9.9.26
Seit 17. Mai 2026 stellen in der Kleinen Galerie des Stadtmuseums Döbeln Egbert Kasper aus Bautzen und Frank Schauseil aus Dresden aus. Die Künstler haben schon einige Male bei Ausstellungen des Künstlerbundes Dresden ihre Arbeiten gezeigt. Egbert Kasper wird in Döbeln mit Zeichnungen, Blättern in druckgrafischer Mischtechnik und Radierung vertreten sein. Inhaltlicher Schwerpunkt seines Schaffens bildet die Auseinandersetzung mit der Natur sowie die Sorge um deren Erhalt. Er selbst sagt: „Mich interessiert der unerschöpfliche Vorrat der Natur, ihre unermessliche Kraft, Formen zu gestalten, zu entwickeln, aber auch vergehen zu lassen“. Der Bildhauer Frank Schauseil zeigt in der Kleinen Galerie in Döbeln Plastiken in Bronze, Alu und Holz. Bei seiner Formenfindung geht der Bildhauer von menschlichen, tierischen, pflanzlichen und technoiden Formen aus, die er in seinen Figuren künstlerisch weiterentwickelt. Auf diese Weise entstehen Mischwesen, deren gegensätzliche Eigenschaften in ihre Gesamtwirkung einfließen. So können menschliche Körper versehrt, animalische oder auch technische Wesen beseelt wirken. Darin ergeben sie plastische Bilder für menschliche Daseinszustände. Lassen Sie sich überraschen vom Zusammenspiel von flächigen und plastischen Arbeiten.
Egbert Kasper, „Am Anderen Ufer“, 2006 Foto: Gregor Kasper
Stadtmuseum/Kleine Galerie
„Invasion“, 2022, Bronze, Stahlsockel farbig Sockelplatte 40 x 50 cm, Foto: Frank Höhler
Obermarkt 1, 04720 Döbeln, Tel. 03431-579138, www.doebeln.de Di 10-18 Uhr, Mi, Do 10-16 Uhr, Fr 9-12 Uhr, Sa 14-17 Uhr
Torsten Ueschner – Malerei, 18.6.-26.9.26 Vernissage: Do 18.6.26, 19:30 Uhr, Klavierkonzert „Jazz Improvisationen“ mit Stephan König Torsten Ueschner, 1966 in Sonneberg geboren, lebt und arbeitet in Döbeln. Seine verdichteten, pastos gemalten Bilder verraten zwar nicht den langwierigen Prozess ihrer Entstehung. Jedoch strahlen diese Werke nicht nur Kraft, sondern auch eine ungewöhnlich vitale Farbigkeit aus. Es ist müßig, Torsten Ueschner in eine Traditionslinie zu stellen. Mir fällt ein Vertreter des Fauvismus, Maurice des Vlaminck, ein. Dieser soll, der Überlieferung nach, gesagt haben: „Van Gogh bedeutet mir mehr als Mutter und Vater“. Aber auch Frank Auerbach, dessen Werk sich keiner Stilrichtung zuordnen lässt, kommen einem in den Sinn. Mit diesem englischen Maler deutscher Herkunft verbindet Ueschner eines: Das obsessive, Monate, ja zuweilen jahrelange Arbeiten an einzelnen Gemälden und die kompromisslose Lebensweise als Künstler. (T.G.)
Torsten Ueschner, „Nr. 285“, 2020, Öl auf Leinwand, 70 x 80 cm
Foto: Th. Gatzemeier
Dresden
Deutsches Hygiene-Museum
Lingnerplatz 1, 01069 Dresden, Tel. 0351-4846400, service@dhmd.de www.dhmd.de, Di-So 10-17 Uhr, Mo geschlossen (Pfingstmontag geöffnet) Wie geht‘s? Die Ausstellung über mentale Gesundheit, bis 4.4.27 Etwa jeder vierte Mensch erkrankt im Laufe seines Lebens psychisch. Wann geht es uns gut, und ab wann geraten wir aus dem Gleichgewicht? Was sind die äußeren Ursachen für innere Krisen? Die Ausstellung verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse zu mentaler Gesundheit mit den Perspektiven von Menschen, die über ihren ganz persönlichen Umgang mit psychischen Herausforderungen sprechen. Mit künstlerischen, medialen, interaktiven und spielerischen Zugängen lädt die Ausstellung dazu ein, sich mit einem Thema auseinanderzusetzen, das uns alle betrifft – und nimmt damit die Frage „Wie geht’s?“ wirklich ernst.
GRASSI Museum für Angewandte Kunst
Johannisplatz 5-11, 04103 Leipzig, Tel. 0341-2229100, grassimuseum@leipzig.de www.grassimak.de, Di, Do-So und Feiertag 10-18 Uhr, Mi 12-20 Uhr
Soul Objects, bis 27.9.26
Die Ausstellung zeigt erstmalig im deutschsprachigen Raum die Bandbreite der Angewandten Kunst aus einer lateinamerikanischen Perspektive. Im Zentrum steht hier die Vielfalt der Materialien und Techniken, sowie auch die sozialen und politischen Aspekte des traditionellen und zeitgenössischen Kunsthandwerks in Lateinamerika.
Kunsthaus Dresden
Robotron-Kantine, Lingnerallee am Skatepark, 01069 Dresden Tel. 0351-4888971, kunsthaus@museen-dresden.de, kunsthausdresden.de Mi-Fr 16-19 Uhr, Sa, So 12-18 Uhr
Produktive Unruhe, bis 26.7.26
Kunst, Publikum und Alternativkultur im Spannungsfeld der IX. und X. Kunstausstellung der DDR in den 1980er Jahren
Kügelgenhaus – Museum der Dresdner Romantik
Hauptstr. 13 (2. OG), 01097 Dresden, Tel. 0351-8044760 romy.donath@museen-dresden.de, www.kuegelen-museum.de www.museen-dresden.de, Mi-Fr 10-17 Uhr, Sa, So 12-17 Uhr
Wo Schatten wohnen. E. T. A. Hoffmann, Carl Maria von Weber und das Dunkle in der Romantik, bis 6.9.26 Hoffmann und Weber verband die Suche nach neuen künstlerischen Wegen, die in der Romantik ihren Ausdruck fanden. Ihre Werke sind fantastisch und märchenhaft und beinhalten Facetten der Schwarzen Romantik, die das Unheimliche einzufangen versuchte. Beide wirkten in Dresden, kannten und schätzten sich und sahen sich zugleich als Komponisten und Schriftsteller. Hoffmann schuf mit seiner Oper „Undine“ in Dresden die erste große romantische Oper, an die Weber mit dem „Freischütz“ anknüpfte. Weber ließ sich auch von Hoffmanns Schrift „Phantasus“ zu einem eigenen Romanfragment inspirieren. Beide beschäftigten sich mit der Idee eines Gesamtkunstwerkes und waren vielseitig tätig. Anlässlich des 250. Geburtstages Hoffmanns und des 200. Todestages Webers zeigt das Kügelgenhaus – Museum der Dresdner Romantik eine Ausstellung zu beiden Künstlern und ihrem Wirken in Dresden.
Galerie Dresden – Kunstsammlung, Museen der Stadt Dresden, Franz Zadnicek
150 Jahre Museum für Völkerkunde Dresden, bis 30.10.26
Die Ausstellung zeigt zum 150. Gründungsjahr ausgewählte Objekte und Geschichten, Menschen und Kontexte, die das Haus geprägt haben. Ergänzend eröffnen „Satelliten“Stationen mit einzelnen Objekten und Objektgruppen in anderen Museen der Staatlichen Kunstsammlungen neue Perspektiven auf die Sammlung.
Ferdinand Schimon, „Carl Maria von Weber“, 1825, Foto: Städtische
Sachsen
Stadtmuseum Dresden
Wilsdruffer Str. 2, 01067 Dresden, Tel. 0351-4887272 service@museen-dresden.de, stmd.de, Di-So, Feiertage 10-18 Uhr Platte Ost / West – Wohnen und Bauen in Großtafelbauweise, bis 29.11.26
Grossmeister Wolfgang Uhlmann. Die Schachlegende aus Dresden, bis 2.8.26 Präsentation auf der Emporengalerie
Städtische Galerie Dresden – Kunstsammlung Wilsdruffer Str. 2 (Eingang Landhausstr.), 01067 Dresden Tel. 0351-4887301, sekretariat@museen-dresden.de, www.galerie-dresden.de www-museen-dresden.de, Di-So 10-18 Uhr Otto Altenkirch. Landschaft – Alla Prima, bis 27.9.26
Als Meister der Dresdner impressionistischen Landschaftsmalerei steht Otto Altenkirch (1875-1945) im Schatten von Gotthardt Kuehl und Robert Sterl – zu Unrecht! Altenkirch war mit seinem Lehrer Eugen Bracht von Berlin nach Dresden gekommen und hatte sich nach dem Studium an der Kunstakademie ab 1910 mit dem Amt als leitender Hoftheatermaler die materielle Grundlage für seine freischaffende Tätigkeit gelegt. In mehr als vier Jahrzehnten schuf er über 2300 Landschaftsgemälde. Die meisten Bilder entstanden alla prima in und um seinen Geburtsort Ziesar, auf dem Dresdner Heller und im Umkreis seines Wohnsitzes in Siebenlehn. Altenkirch perfektionierte den Farbauftrag mittels Spachtel und war hinsichtlich der impressionistischen Formauflösung und der Wiedergabe von Wetter- und Lichtstimmungen mitunter innovativer als seine bekannteren Kollegen. Unter Zeitgenossen wurde er als „der sächsische Liebermann“ angesehen.
Leipzig
Deutsches Buch- und Schriftmuseum
Deutscher Platz 1, 04103 Leipzig, Tel. 0341-2271-440, dbsm-info@dnb.de www.dnb.de/dbsm, Di-So, Feiertage 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr, Eintritt frei Waffe Buchumschlag! Foto, Cover und Propaganda in den 1930er Jahren, bis 20.9.26 Was das Schaufenster für den Laden, ist das Cover für das Buch. Ob Bild, Schrift, Farbgestaltung oder Haptik: Der Umschlag macht auf den Inhalt eines Buches neugierig, ohne zu viel zu verraten. Die Ausstellung „Waffe Buchumschlag“ widmet sich mit Blick auf die 1930er Jahre exemplarisch der Frage, wie sich in gesellschaftspolitisch aufgeheizten Zeiten auf den Covern von Büchern politische Diskurse und ideologische Kämpfe widerspiegeln – inwieweit der Buchumschlag zur Waffe wird. Eine besondere Rolle spielen dabei auch Fotografie und Typografie. Anhand von rund 100 Beispielen präsentiert die Ausstellung exemplarisch die Experimentierfreude bei der Covergestaltung und bettet die Bild-Schrift-Programme in buchhandelsgeschichtliche und technische Kontexte ein. Infos unter dnb.de/buchumschlag.
G2 Kunsthalle
G2 Schaulager #44, Dittrichring 13, 04109 Leipzig, Tel. 0341-35573793 info@g2-leipzig.de, www.g2-leipzig.de, Mi 15-20 Uhr, Fr-So 12-17 Uhr Harry Hachmeister: JETZT WEISS ICH WO DAS TAXI IST UND WERDE NICHT MEHR DANACH SUCHEN, bis 23.8.26
Galerie im Neuen Augusteum Augustusplatz 10, 04109 Leipzig, Tel. 0341-9730170, kustodie@uni-leipzig.de www.kustodie.uni-leipzig.de, Di-Fr 14-18 Uhr, Sa 11-14 Uhr Athena und ihre Töchter – Frauen in der Kunstsammlung der Universität Leipzig bis 11.7.26
„Sommertag im alten Hellergut“, 1926, Städtische Galerie Dresden – Kunstsammlung, Foto: Franz Zadnicek „Kleine Elster“, 1927, Privatbesitz Dresden Foto: F. Petrasch
WanBel – 50 Jahre Unabhängigkeit: Papua Neuguinea, bis 28.6.26 Kunsthalle der Sparkasse Leipzig
Otto-Schill-Str. 4a, 04109 Leipzig, Tel. 0341-986-1660 kunsthalle@sparkasse-leipzig.de, www.kunsthalle-sparkasse.de Mi 13-18 Uhr und nach Vereinbarung
Im Angesicht der Zeiten / Facing the Times, bis 16.12.26
Mit der Ausstellung „Im Angesicht der Zeiten“ eröffnete die Kunsthalle der Sparkasse Leipzig wieder. Die Schau nimmt die Darstellung der menschlichen Figur in der Leipziger Kunst seit den 1950er Jahren in den Blick. Gezeigt werden über 60 Werke aus der Kunstsammlung der Sparkasse Leipzig, darunter Malerei, Grafik, Fotografie und Skulptur. Vereint durch das Figurenmotiv offenbaren sie den stilistischen und motivischen Reichtum der Kunst aus Leipzig. Die aktuelle Klasse für Malerei und Grafik von Prof. Ivana de Vivanco der HGB Leipzig interveniert zudem in die Ausstellungsräume. Mit Werken von:
Gerhard Altenbourg, Viktoria Binschtok, Mona Broschár. Alba D’Urbano, Hartwig Ebersbach, Sighard Gille, Harry Hachmeister, Bernhard Heisig, Katharina Immekus, Edgar Leciejewski, Wolfgang Mattheuer, Ursula Mattheuer-Neustädt, Bea Meyer, Käte Müller, Gudrun Petersdorff, Ulf Puder, Arno Rink, Kristina Schuldt, Otto Bernd Steffen, Edith Tar, Albrecht Tübke, Angelika Tübke, Werner Tübke, Doris Ziegler u. a. Kuratorin: Olga Vostretsova
Katharinenstr. 10, 04109 Leipzig, Tel. 0341-216990, mdbk@leipzig.de, mdbk.de Mo geschlossen, Di, Do-So, Feiertage 10-18 Uhr, Mi 12-20 Uhr Bilderkosmos #3 – Leipzig im Dialog, bis 25.4.27 Die Ausstellung zeigt medienübergreifend moderne und zeitgenössische Kunst.
Markkleeberg
Deutsches Fotomuseum
Raschwitzer Str. 11, 04416 Markkleeberg, Tel. 0341-6515711 www.fotomuseum.eu, tägl. außer Mo 13-18 Uhr Fotofaszination – Fotografien aus drei Jahrhunderten, bis 30.8.26 In diesem Sommer besteht die letzte Gelegenheit zum Besuch des Deutschen Fotomuseums! Leider muss das Museum demnächst schließen, weil 2027 das Kulturamt der Stadt Markkleeberg in das Gebäude einziehen will. Nur noch bis Ende August zeigt das Museum die Geschichte der Fotografie von den Anfängen bis zur Gegenwart. Zu sehen sind Höhepunkte der historischen und künstlerischen Fotografie, Kameras von 1850 bis heute, zwei Sonderausstellungen und ein Spielfilm über die Erfindung der Fotografie. Hier erlebt der Besucher, dass Kunst und Technik die beiden Seiten einer Medaille sind. Sehenswert sind die Sonderausstellungen „Frauen“ (bis 28. Juni) und „Aktfotografien von Günter Rössler“ (bis 30. August).
Das Deutsche Fotomuseum kann nur noch bis Ende August besichtigt werden! Foto: Robert Geipel
Zittau
Kulturhistorisches Museum Franziskanerkloster Klosterstr. 3, 02763 Zittau, Tel. 03583-554790, www.museum-zittau.de, Di-So 10-17 Uhr Luftbildarchäologie in Sachsen, bis 30.8.26
Bruno Lademann und die Zittauer Industriebetriebe seiner Zeit, bis 30.8.26
Thüringen
Altenburg
Lindenau-Museum im Prinzenpalais
Schloss 2, 04600 Altenburg, Tel. 03447-8955410, info@altenburger-museen.de www.lindenau-museum.de, Di-So und feiertags 11-17 Uhr
Lindenau-Förderpreis 2026, 8.9.-1.11.26, Eröffnung: So 6.9.26, 15 Uhr
Was bewegt junge Künstlerinnen und Künstler heute? Welche Themen prägen ihre Praxis? Antworten darauf gibt der Lindenau-Förderpreis, der im Herbst 2026 zum dritten Mal vom Lindenau-Museum Altenburg vergeben wird. Kunsthochschulen aus Dresden, Halle, Leipzig und Weimar nominieren je zwei Absolventinnen oder Absolventen. Eine Fachjury kürt daraus die Gewinnerin oder den Gewinner. Acht Positionen treten an – nur eine wird ausgezeichnet.
Am Schlachtberg 9, 06567 Bad Frankenhausen, Tel. 034671-6190 info@panorama-museum.de, www.panorama-museum.de, Di-So, Feiertags 10-17 Uhr Mensch und Welt – Figurative Kunst der Gegenwart aus der Sammlung des Panorama Museums, bis 2.8.26
Neben dem Monumentalgemälde von Werner Tübke im Bildsaal und dem Skulpturenensemble von Lotta Blokker auf dem Vorplatz verfügt das Panorama Museum über eine erlesene Sammlung bedeutender Werke gegenständlich-figurativer Kunst der Gegenwart von internationalem Rang, die über bald ein halbes Jahrhundert zusammengetragen wurde, ihr unikales Profil aber wesentlich seit den 1990er Jahren gewann. Ziel der Sammlung ist, analog dem Museums- und Ausstellungskonzept des Hauses, eine künstlerische wie kunsthistorische Kontextualisierung des Werkes von Werner Tübke. Folgerichtig stehen die Hauptmeister der „Leipziger Schule“, zu deren Begründern Werner Tübke zählt, im Mittelpunkt des Sammlungsinteresses. Erstmals wird in dieser Ausstellung nun ein repräsentativer Querschnitt von rund 100 Werken aus der Sammlung gezeigt.
Kupferstich
Erfurt
Angermuseum Erfurt
Anger 18, 99084 Erfurt, Tel. 0361-6551651 www.angermuseum.de, Di-So, Feiertage 10-18 Uhr Dem Himmel so nah. Wolken in der Kunst, bis 26.7.26
INSIDE EMPIRE – Marie Aly, Tine Günther alias mylasher, bis 26.6.26 INSIDE EMPIRE öffnet Portale zu anderen Welten. In mylashers Arbeiten verschmelzen Intuition und Erfahrung, Kunst und Ritual, das Materielle und das Transzendente. Dieser ganzheitliche Ansatz prägt ihr gesamtes Werk – von Keramik und Skulptur bis hin zu Malerei und immersiven Raumkonzepten. Marie Alys Werke manifestieren einen Zwischenraum, in dem das Vertraute und das Fremde, das Menschliche und das Mystische in fortwährender Bewegung sind – als Einladung, die Grenzen zwischen den Welten als durchlässig zu erfahren.
Jean-Pierre Velly, „Der Schlüssel der Träume/ La Clef des songes“, 1966,
Pierluigi Isola, „Fori Imperiali“, 2023 Öl auf Leinwand
Marie Aly, „Because the Night I“, 2024, Öl auf Leinwand, 65 x 45 cm
Tine Günther, „SOFT ICE“, 2026, Keramik, Engoben CoO-Glasur, Hochbrand, Spiegel, 160 x 85 x 10 cm
Galerie + Projektraum | Kunsthaus Erfurt
Michaelisstr. 34, 99084 Erfurt, Tel. 0361-5402437 info@kunsthaus-erfurt.de, www.kunsthaus-erfurt.de, Di-Fr 12-18 Uhr u.n.V. Aus Leben Kunst machen – Künstlerinnengruppe Erfurt/ EXTERRA XX 14.8.-2.10.26, Eröffnung: Fr 14.8.26, 20 Uhr
Monika Andres, Tely Büchner, Elke Carl, Monique Förster, Gabriele Göbel, Ina Heyner, Verena Kyselka, Bettina Neumann, Ingrid Plöttner, Marlies Schmidt, Gabriele Stötzer, Harriet Wollert u. a.
Die künstlerischen Arbeiten und das Archivmaterial der Künstlerinnengruppe (1984-1994) werden erstmals in Erfurt umfangreich präsentiert. Den unmittelbaren Ausgangspunkt bildet die künstlerische Produktion mit ihrer speziellen Ikonographie. Ihr Schaffen vereinte Super-8-Filme, Performances, Texte, ModeObjekt-Shows, Manifeste, experimentelle Musik und Grafik. Die existenzielle Dringlichkeit der Kunstausübung, wie sie die Künstlerinnengruppe verfolgte, ist bis heute hochaktuell. Ihre künstlerischen Äußerungen zeugen von einer medialen Courage und einem angstfreien Agieren, das seinesgleichen sucht.
Undine Bandelin und Dana Meyer, bis 14.8.26 Nguyen Xuan Huy, 22.8.-14.11.26
Kunsthalle Erfurt im Haus zum Roten Ochsen, Fischmarkt 7, 99084 Erfurt Tel. 0361-6555660, www.kunstmuseen.erfurt.de Di-So, Feiertage 11-18 Uhr, Do 11-22 Uhr
MalerinnenNetzWerk, 14.6.-9.8.26
Schon lange haben Künstlerinnen erkannt, dass kollektives Handeln stärkt. Diesen Gedanken aufnehmend, haben sich Künstlerinnen aus Berlin und Leipzig zum MalerinnenNetzWerk (MNW) zusammengeschlossen. Das Netzwerk versteht sich als Plattform für zeitgenössische Malerei mit dem Ziel, die Sichtbarkeit von Künstlerinnen zu erhöhen und ihren Austausch und ihre Vernetzung zu fördern. Seit Herbst 2015 stellen die Künstlerinnen des MNW in unterschiedlichen Konstellationen aus, organisieren Ateliertreffen und veröffentlichen Publikationen. Die thematisch offene Präsentation in der Kunsthalle stellt unterschiedliche Positionen im Bereich eines klassischen Mediums sowie neue Tendenzen vor. Darin eingeschlossen sind auch medienspezifische Fragestellungen. Hierzu sind zwölf Künstlerinnen des Netzwerkes eingeladen.
Schlossplatz 6, 99094 Erfurt-Molsdorf, Tel. 036202-90505 www.kunstmuseen.erfurt.de, Di-So, Feiertage 10-18 Uhr Katharina Sieg. Schnabelnasen Himbeergrün, bis 25.10.26 Magisch und eigenwillig: Unter dem Titel „Schnabelnasen Himbeergrün“ zeigt die Illustratorin Katharina Sieg ihre farbenfrohen Arbeiten im Schlossmuseum Molsdorf. Die Ausstellung lädt kleine und große Besucherinnen und Besucher ein, in die wunderbare Welt der Kinderbuchillustration einzutauchen – zwischen schillernden Figuren, verwunschenen Landschaften und feinem Humor. Mit einer Mischung aus analogen und digitalen Techniken verleiht Katharina Sieg Worten ein Gewand und öffnet Türen in farbenreiche Bildwelten. Neben zahlreichen Buchverlagen hat Katharina Sieg u. a. auch für Kahla Porzellan und für Yogi-Tee illustriert.
Gera
Kunstsammlung Gera / Orangerie
Orangerieplatz 1, 7548 Gera, Tel. 0365-8384250, Di-So 11-17 Uhr Dauerausstellung: Otto Dix – Trau Deinen Augen Einer der bedeutendsten deutschen Maler des 20. Jahrhunderts kam 1891 am Rand der ostthüringischen Industriestadt Gera als Arbeiterkind zur Welt. Die Ausstellung widmet ihm eine umfassende Werkschau. Bravo, Gera! 100 Jahre tänzerischer Aufbruch, bis 30.8.26
Kunstsammlung Gera / Otto-Dix-Haus
Mohrenplatz 4, 7548 Gera, Tel. 0365-832-4927, Di-So 11-17 Uhr Wie Hund und Katze, verlängert bis 5.7.26
Gotha
Schloss Friedenstein
Herzogliches Museum Gotha, Schlossplatz 1, 99867 Gotha Tel. 03621-82340, www.chinas-gold.de, www.friedenstein-stiftung.de Di-So, Feiertage 10-17 Uhr (bis Oktober) oder 10-16 Uhr (ab November) Coburg | Gotha | 1826 – Ein Herzog. Zwei Residenzen, bis 5.7.26 Ausstellung zum 200-jährigen Dynastie-Jubiläum
Im Auftrag des Herzogs – Ernst I. und die Thüringische Residenzlandschaft, bis 3.1.27 Greiz
Staatliche Bücher- und Kupferstichsammlung Greiz, SATIRICUM Sommerpalais, Fürstlich Greizer Park, 07973 Greiz, Tel. 03661-70580 info@sommerpalais-greiz.de, www.sommerpalais-greiz.de Apr.-Okt.: Mi-So 11-17 Uhr, Nov.-Mrz.: Mi-So 11-16 Uhr Jankofsky. Einer von uns, bis 1.11.26 Der Berliner Humorzeichner Heinz Jankofsky (1935-2002) gehörte zu den bekanntesten Künstlern der Gattung in der DDR. Auch nach der Wende konnte er sich mit seinen gezeichneten Kommentaren zum Zeitgeschehen behaupten und eine große Fangemeinde begeistern. Wegen der großen Nasen seiner Figuren wurde er auch gern als der „ostdeutsche Uli Stein“ bezeichnet. Und ähnlich wie dieser war der gelernte Lokomotivschlosser auch ein Seiteneinsteiger in der Zeichenwelt. Ebenso unkonventionell seine Ideenfindung – vormittags in einem Café am Prenzlauer Berg sitzend und dabei die Menschen beobachtend. Die Greizer Ausstellung gibt mit Unterstützung der Berliner Cartoonlobby-Stiftung einen Überblick über vier Schaffensjahrzehnte – so viel Jankofsky ist selten!
In Verbindung mit Zitaten zur Kunstgeschichte, der Popkultur, Serien und Hollywood-Filmen zeigen Zohar Fraimans Werke die heutige weibliche Lebenswelt. Im Fokus stehen Frauen, die sich schminken, auf ihr Smartphone starren, ihr Kätzchen streicheln oder von Freundinnen umringt sind. Das Handy oder der Spiegel sind ständige Begleiter – mit ihrer reflektierenden Oberfläche dienen sie der Selbstoptimierung und der virtuellen Existenz. In ihren farbenfrohen Werken voller Disney-Fantasien und Filmstars beleuchtet Fraiman, nicht unkritisch, das aktuelle Phänomen der Auflösung echter zwischenmenschlicher Nähe in einer zunehmend digitalisierten Welt.
Weimar Galerie Profil Weimar Geleitstr. 11, 99423 Weimar, Tel. 03643-499801, info@galerie-profil.de www.galerie-profil.de, Mi-Fr 12-18 Uhr, Sa 10-16 Uhr u.n.V. Heiko Börner und Erik Buchholz – Schwebe, bis 17.6.26 Holzskulptur, Malerei, Zeichnung
Museum Neues Weimar
Jorge-Semprún-Platz 5, 99423 Weimar, Mo, Mi-Fr 11-17 Uhr, Sa, So 10-18 Uhr Bauhaus und Politik, bis 4.1.27
M:ART Ausstellungsanzeiger 26. Jahrgang
Nr. 3.2026, Jun., Jul., Aug.
Herausgeberin
Petra Kohler
Sensit Communication GmbH Gerhardstr. 12 81543 München Tel. 089-40906191 m-art-magazin.de mail@m-art-magazin.de Akquise und Buchungen
Gudrun Stachowitz, Tel. 089-44141729
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