Blick auf . Bayern . Baden-Württemberg . NRW . Sachsen . Thüringen
Kunstmuseum Wolfsburg
Julian Charrière. Midnight Zone
SeelenArt Galerie, München
Corinne Haberl: „Färkeerte Wällten“– Hinterglasmalerei
KUNSTGALERIE TERESITA SEIB, Würzburg
STRAHLENDE MÖGLICHKEITEN – Victor Kadlec
Museum Villa Rot, Burgrieden-Rot
Axel Hütte – in sua umbra
Von der Heydt-Museum Wuppertal
Carl Grossberg. Sachlich – magisch – visionär Stadtmuseum/Kleine Galerie, Döbeln
Egbert Kasper, Frank Schauseil: Dickicht
Kunsthaus Apolda Avantgarde, Apolda
Keith Haring – Posters
Stephan Mundi, „Erdgeboren“, 2024, Acryl auf Strukturpapier, 64 x 50 cm, zu sehen in der Kunstgalerie im Kulturzentrum Waitzinger Keller in Miesbach, 22.5.-19.6.26
Renate Olbrich 4 Vanessa Cognard 31
Heinsdorff
Kunstfrühling: Termine, Tipps und Debatten
Frühjahrszeit ist Messezeit. Auch die Kunstwelt trifft sich gern zum Austausch. Den Anfang macht die Münchner Handwerksmesse Anfang März, gefolgt von der Contemporary Art Ruhr in der Zeche Zollverein in Essen, dann die Art Düsseldorf im April u.v.m. Eine Übersicht mit Frühjahrs-Messeterminen von Nord- bis Süddeutschland finden Sie auf der Seite 11.
Ein kleines, feines Forum für zeitgenössische Kunst und Handwerk ist auch die Kunstmesse „KreARTiv“, die wieder Ende Mai in Bernried am Starnberger See stattfindet (s. S. 35), mit sechzig teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern.
Sollten Sie auf der Suche nach einem inspirierenden Ostergeschenk sein, dann verschenken Sie doch M:ART! Mit einem Geschenk-Abonnement bekommt die Person Ihrer Wahl immer pünktlich die neueste M:ART-Ausgabe in den Briefkasten, für nur 16,80 Euro im Jahr. Kurze Nachricht genügt an mail@m-art-magazin.de!
Und noch ein Tipp: Das Kunstmuseum Heidenheim beschäftigt sich mit der spannenden Frage: Was ist typisch deutsch? In Zeiten zunehmender Umfragewerte rechter Parteien ist diese Frage zu einer heiklen politischen Debatte geworden. In der Ausstellung „DEUTSCH!“ (S. 82) zeigt das Museum ab 8. März bis Ende Mai rund zwanzig künstlerische Positionen und Antworten aus der Bevölkerung. Was davon ist Stereotyp, was möchten wir lieber vergessen, was ist Augenzwinkern und was bierernst? Entscheiden Sie selbst und bleiben Sie neugierig!
Foto: AdobeStock/Annika Gandelheid
Blick auf ...
Aarau
Aargauer Kunsthaus
Aargauerplatz, CH-5001 Aarau, Tel. 0041-(0)62-8352330 kunsthaus@ag.ch, aargauerkunsthaus.ch
Di-So 10-17 Uhr, Do 10-20 Uhr
Petra Kohler
Blumen für die Kunst 26 – Florale Interpretationen von Werken aus der Sammlung, 3.-8.3.26
Mehr Licht – Video in der Kunst, bis 25.5.26
Mario Sala – Sammlung im Fokus, bis 21.6.26
Sammlung 26 – Kunst aus der Schweiz, bis 5.7.26
Bad Arolsen
Museum Bad Arolsen
Ausstellungen im Schloss, Schlossstr. 27, 34454 Bad Arolsen, Tel. 05691-625734 www.museum-bad-arolsen.de, Mi-Sa 14:30-17 Uhr, So 11-17 Uhr Renate Olbrich – Magische Momente, 14.3.–17.5.26
Zwischen dokumentarischer und inszenierter Fotografie, Malerei und Collage bewegt sich das kreative Spektrum Renate Olbrichs (Jg. 1941). Eine repräsentative Werkauswahl der in Krefeld lebenden Künstlerin zeigt das Museum Bad Arolsen in den Ausstellungsräumen im Schloss. Renate Olbrichs großformatige Handabzüge, mit der Technik der Farbsolarisation geschaffen, sind allesamt Unikate, die sich durch intensive Farbigkeit und plastischen Formenreichtum auszeichnen.
Erweiterte Möglichkeiten erlauben die verspielten Plastiken der Künstlerin und ihre Collagen auf Leinwand, in welchen fotografische Schnipsel auf spontane Malerei treffen: ein dynamisch-surrealer Reigen voller magischer Momente entfaltet sich.
Renate Olbrich: Sayonara, 2007 © Renate Olbrich
Frankfurt am Main
Archäologisches Museum Frankfurt
Karmelitergasse 1, 60311 Frankfurt am Main, Tel. 069-212-35896
info.archaeolmus@stadt-frankfurt.de, www.archaeologisches-museum-frankfurt.de Di, Do-So 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr
Sonderausstellung: Dagmar Schuldt: Archäologie der Gedanken. Von der Kunst des Sichtbaren und Unsichtbaren, bis 31.5.26
Die Künstlerin Dagmar Schuldt untersucht die Konstruktion und Wirkung unserer Wahrnehmung von Geschichte. Ihr Projekt „Archäologie der Gedanken“ verbindet das Archäologische Museum Frankfurt mit dem Stadtraum Niederrad und dem Stadtwald. Geschichte wird hier als verzweigtes Wegenetz und Landschaft erfahrbar. Die Ausstellung macht Orte und Wege sichtbar und lädt zur partizipativen Spurensuche ein.
Sonderausstellung: Frankfurts römisches Erbe. Archäologie einer lebendigen Vergangenheit, bis 26.4.26
Unter den modernen Straßen verbirgt sich eine zweite, viel ältere Stadt: das römische Frankfurt. Die Ausstellung „Frankfurts römisches Erbe“ lädt ein, diese Vergangenheit Schicht für Schicht zu entdecken – von den ersten Stützpunkten am Main über die Stadt Nida mit ihren Landgütern bis zu den Ursprüngen des mittelalterlichen Frankfurt. Erstmals gezeigte Funde, Rekonstruktionen und Karten zeigen, wie Menschen aus dem Römischen Reich und Einheimische zusammenlebten, handelten und glaubten. So wird sichtbar: Das römische Erbe ist ein lebendiger Teil Frankfurts bis heute.
Foto: Perlenkette aus Frankfurt am Main-NiederErlenbach, Grab 31: Die im 7. Jahrhundert bestattete Frau trug an ihrer Halskette eine gelochte Buntmetall-Münze, die um 320/324 geprägt worden war. Ins Grab gelangte sie daher etwa 300 Jahre nach ihrer Prägung.
Galerie Rothamel
Reuterweg 71, 60323 Frankfurt am Main, Tel. 0177-5998445 galerie@rothamel.de, www.rothamel.de Do-Fr 13-18 Uhr, Sa 12-16 Uhr
Undine Bandelin und Dana Meyer, bis 16.5.26
Malerei und Skulptur
MGGU – Museum Giersch der Goethe-Universität Schaumainkai 83, 60596 Frankfurt am Main, Tel. 069-13821010 info@mggu.de, www.mggu.de, Di, Mi, Fr, Sa, So 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr Multispezies Members Club Neue Allianzen zwischen lebendigen und künstlichen Systemen, 28.3.-6.9.26
Wie kann eine technologisierte Gesellschaft auf Fürsorge und Teilhabe statt auf Konkurrenz basieren? Das transdisziplinäre Ausstellungsprojekt Multispezies Members Club entwirft im Rahmen der World Design Capital 2026 ein zukunftsweisendes Modell des Zusammenlebens, in dem Menschen, Tiere, Pflanzen und Maschinen gleichberechtigte Mitglieder eines inklusiven Clubs sind. Im Mittelpunkt steht die für die Ausstellung entwickelte Installation „The Garden Protocol“ von Andreas Greiner: ein selbstregulierendes Ökosystem, das Pflanzen, Menschen und technologische Systeme über die Ressource Wasser verbindet.
Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt am Main, Tel. 069-21244539 www.museumangewandtekunst.de, Di, Do-So 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr, Mo geschlossen Wolle. Seide. Widerstand, bis 24.5.26
Schirn Kunsthalle Frankfurt
Gabriel-Riesser-Weg 3, 60325 Frankfurt am Main, Tel. 069-2998820 www.schirn.de, Di-So 10-19 Uhr, Do 10-22 Uhr
Aufgrund der energetischen Sanierung des Stammhauses am Römer präsentiert die SCHIRN Themen der Kunst und der Gegenwart bis 2027 in der Dondorf Druckerei in Bockenheim.
Bárbara Wagner & Benjamin de Burca – The Tunnels We Dig, bis 26.4.26
Weltkulturen Museum
Schaumainkai 29, 60594 Frankfurt am Main, Tel. 069-21231510 weltkulturen.museum@stadt-frankfurt.de, www.weltkulturenmuseum.de Mi 11-20 Uhr, Do-So 11-18 Uhr SHEROES. Comic Art from Africa, bis 30.8.26
Die Ausstellung „SHEROES. Comic Art from Africa“ gibt einen Einblick in die vielfältige Comicszene Afrikas. Das Wort „Sheroes“ setzt sich zusammen aus dem englischen she für sie und heroes für Held:innen.
Foto: Dagmar Schuldt: „Gedankengang“, Foto: Sina Schuldt, 2025, Courtesy: Claus Friede Contemporary Arts
Halle (Saale)
Franckesche Stiftungen
Franckeplatz 1, 06110 Halle, Tel. 0345-2127450, infozentrum@francke-halle.de www.francke-halle.de, Di-So, feiertags 10-17 Uhr
300 Jahre Neugier. Verborgenes Wissen aus der Wunderkammer des Waisenhauses, bis 6.4.26
KUNSTHALLE “Talstrasse“
Kunstverein ”Talstrasse” e.V., Talstr. 23, 06120 Halle (Saale), Tel. 0345-5507510 info@kunstverein-talstrasse.de, www.kunstverein-talstrasse.de Instagram: @kunsthalletalstrasse, Mi, Fr 13-17 Uhr, Do 13-19 Uhr Sa, So und Feiertage 11-17 Uhr
ECHO DES UNBEKANNTEN. Vom Umgang mit Tod und Vergänglichkeit, bis 6.4.26
Die Ausstellung „ECHO DES UNBEKANNTEN. Vom Umgang mit Tod und Vergänglichkeit“ wird verlängert: Noch bis zum 6. April 2026 ist sie in der Kunsthalle “Talstrasse“ zu sehen und lädt weiterhin dazu ein, sich auf künstlerischer Ebene mit den existenziellen Themen Tod und Vergänglichkeit auseinanderzusetzen. In ihrer thematischen Verankerung schließt die Ausstellung bewusst an die Osterfeiertage an, weshalb die Kunsthalle auch an den Feiertagen geöffnet sein wird.
TRAUM UND TRAUMA. Expressionismus in Kunst und Film, 29.4.-2.8.26
Die Ausstellung beleuchtet die Zerrissenheit einer Epoche, die von gesellschaftlichen Krisen und Umbrüchen ihrer Zeit geprägt war. In einer gemeinsamen Präsentation von Kunst und Film zeigt die Ausstellung, wie tief der frühe deutsche Film der 1910er Jahre und der Weimarer Republik von der expressionistischen Geisteshaltung durchdrungen war.
Metropolis, Regie/Director: Fritz Lang, Drehbuch/Screenplay: Thea von Harbou, 1927, Friedrich . Wilhelm-Murnau-Stiftung
Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) Friedemann-Bach-Platz 5, 06108 Halle (Saale), Tel. 0345-212590 www.kunstmuseum-moritzburg.de
Mo, Di, Do-So und Feiertag 10-18 Uhr, Mi geschlossen Wilhelm Lehmbruck. Ewig menschlich, 26.3.-28.6.26
In der Ausstellung steht zum ersten Mal die intensive Lebens- und Schaffenszeit der letzten Jahre Lehmbrucks (1914-1919) im Fokus, die er in Berlin und Zürich verbrachte. Geprägt von den Auswirkungen des Ersten Weltkriegs, beschäftigte er sich in Bildhauerei, Malerei und Grafik mit den existentiellen Fragen des Menschseins. Lehmbrucks Werke zeugen von Verzweiflung, aber auch von Mitgefühl und berühren heute, in Zeiten, die ebenfalls von Krieg, Zerstörung und Flucht geprägt sind, auf besondere Weise. Eigens für die Ausstellung konzipiert die Künstlerin Gintarė Sokelytė (*1986) eine Intervention, die in Dialog mit Lehmbrucks Werken treten wird. Mehr unter: kunstmuseum-moritzburg.de
Hamburg
Altonaer Museum
Wilhelm Lehmbruck, „Mutter und Kind“, 1918, Steinguss, 53,2 x 38 x 18 cm, Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale), Foto: Punctum/ Bertram Kober
Stiftung Historische Museen Hamburg, Museumstr. 23, 22765 Hamburg Tel. 040-4281350, info@am.shmh.de, www.shmh.de/altonaer-museum Mo 10-17 Uhr, Mi-Fr 10-17 Uhr, Sa, So 10-18 Uhr
Was heißt hier Heimat? Ein Perspektivwechsel, bis 16.3.26
Blutiger Boden. Die Tatorte des NSU, bis 7.7.26
Hanau
Deutsches Goldschmiedehaus Hanau
Altstädter Markt 6, 63450 Hanau, Tel. 06181-256556 info@gfg-hanau.de, www.goldschmiedehaus.com, Di-So 11-17 Uhr Spuren legen. Mit Materialität erzählen, bis 18.10.26
Die Ausstellung „Spuren legen. Mit Materialität erzählen“ präsentiert neun Künstler*innen, die Material als Träger von Botschaften verstehen. Sie machen sichtbar, in welchem Verhältnis Materialien zum Menschen stehen und welche gesellschaftlichen Strukturen sie spiegeln. Ihr Schmuck steht für Wertvorstellungen und Herkunft oder formuliert Kritik. Die Ausstellung lädt dazu ein, über Nachhaltigkeit und Vergänglichkeit nachzudenken, vermeintlich starre Kategorien von Wertsystemen zu befragen und den Blick auf die Dinge um uns zu schärfen. Georg Dobler. Räume und Konzepte, bis 7.4.26
Minimalistische Formensprache und bewusst gesetzte Farbakzente prägen das Werk des Schmuckkünstlers Georg Dobler (*1952). Sein Schmuck ist beeinflusst von künstlerischen Bewegungen des 20. Jahrhunderts, wie dem Konstruktivismus. Bereits in den 1980er Jahren setzt er sich mit Schmuck als Umsetzung einer konzeptuellen Idee auseinander und ergründet tragbare Räume. Parallel dazu fertigt er Naturabgüsse, welche die ästhetische Kraft und Vergänglichkeit von Natur und Leben thematisieren. Diese ergänzt er mit großen Farbsteinen und erzeugt dadurch einen Dialog zwischen Natur und Künstlichkeit.
Corrina Goutos, Anhänger, Serie „Vestigial Trait Bait“, 2023, Muscheln, Operationsstahl, Foto: Corrina Goutos
Hannover
Museum August Kestner
Platz der Menschenrechte 3, 30159 Hannover, Tel. 0511-16842730 www.hannover.de/Museum-August-Kestner, Di-So 11-18 Uhr, Mi 11-20 Uhr Fun Design und Circular Design, bis 7.6.26
Mannheim
Kunsthalle Mannheim
Friedrichsplatz 4, 68165 Mannheim, Tel. 0621-2936423, www.kuma.art Di, Do-So & Feiertage 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr, erster Mittwoch im Monat 10-22 Uhr KAARI UPSON: Dollhouse – Eine Retrospektive, bis 31.5.26
Neu-Isenburg Stadtgalerie
Schulgasse 1, 63263 Neu-Isenburg, Tel. 06102-747415 www.hugenottenhalle.de/weitere_kulturorte/stadtgalerie Mo, Di, Do 8-16 Uhr, Mi 9-18 Uhr, Fr 7-13 Uhr, jeden 1. und 3. Sa 8:30-12 Uhr
Wiltrud Mohilo – Tag und Nacht – Leuchtbilder und Anderes, 19.3.-4.7.26
Vernissage: Do 19.3.26, 19 Uhr
Wiltrud Mohilo war Schülerin an der Städel Kunstakademie in Frankfurt, u.a. bei Thomas Bayrle, dann Schülerin an der Sommerakademie in Salzburg bei Nancy Spero und Leon Golub. Bestrebt ihren eigenen Ausdruck zu finden, bewegen sich ihre Arbeiten im Bereich experimenteller Malerei, unter Verwendung von Materialien wie Asche, Papier oder Gräser. Spontan expressive Elemente verdichten sich in sensibler Weise und führen oftmals in die Tiefen individueller Wahrnehmung. Eine eindimensionale Stil-Richtung wird eher ersetzt durch experimentelle Zyklen. Dadurch kommen unterschiedliche, vielfältige Ausdrucksformen zum Tragen. Inspiriert von den phosphoreszierenden Arbeiten Marc Eggers, arbeitet sie heute mit Nachleuchtpigmenten, die sich bei Tageslicht aufladen und lange nachleuchten. Seit 1980 erfolgten regelmäßige Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und europäischen Ausland.
Wiltrud Mohilo: „Wiese (Darst. bei Tag und Nacht),“ Mischtechnik auf Holz, 100 x 70 cm, 2022 © Wiltrud Mohilo
Georg Dobler, Brosche, 2000, Silber, Rauchquarz Foto: Uwe Dettmar
Quedlinburg Museum Lyonel Feininger – Welterbestadt Quedlinburg Schlossberg 11, 06484 Quedlinburg, Tel. 03946-68959380 museum-feininger@kulturstiftung-st.de, www.museum-feininger.de Mi-Mo 10-18 Uhr, Di geschlossen Mensch, Meister, Modernist | Feininger im Fokus, Frühjahr 2026 2026 feiert das Museum in Quedlinburg sein 40-jähriges Bestehen. Die Jubiläumsausstellung widmet sich dem Protagonisten des Hauses in einer Neupräsentation der Sammlung. Lyonel Feininger, 1871 in New York geboren, kam 1887 nach Deutschland. Er begann als Karikaturist und wurde 1919 einer der ersten Bauhaus-Meister. Die Ausstellung zeigt Skizzen, Druckgrafik, Aquarelle, Fotografien und Gemälde. Und sie erzählt die eng verwobene Geschichte zwischen Feininger und Hermann Klumpp. Ein eigener Bereich widmet sich Klumpps Biografie, der Geschichte des Museums und seinem Gebäude. Digitale Medien und eine zeitgemäße Präsentation schlagen eine Brücke zwischen Feiningers Zeit und der Gegenwart. Kunst wird nicht erklärt, sondern erlebbar – nahbar, sinnlich, lebendig.

Lyonel Feininger, Glasscherbenbild, 1927, Öl auf Leinwand, Privatsammlung c/o Moeller Fine Art, New York, VG Bild-Kunst, Bonn 2026
Remagen
Arp Museum Bahnhof Rolandseck
Hans-Arp-Allee 1, 53424 Remagen, Tel. 02228-942516 info@arpmuseum.org, arpmuseum.org, Di-So, Feiertage 11-18 Uhr Seelenlandschaften. James Ensor – Claude Monet – Léon Spilliaert, bis 8.3.26 Meisterwerke der renommierten Sammlung The Phoebus Foundation aus Antwerpen mit 55 Gemälde und Skulpturen vom Impressionismus bis zur Klassischen Moderne Salzburg
Fotohof
Inge-Morath-Platz 2, A-5020 Salzburg, Tel. 0043-(0)662-849296 fotohof@fotohof.at, www.fotohof.at, Di-Fr 15-19 Uhr, Sa 11-15 Uhr Project Groundswell, bis 4.4.26 Für das von Creative Europe unterstützte „Project Groundswell“ hat sich FOTOHOF mit Photo Museum Ireland, Cortona on the Move und Imago Lisboa zusammengeschlossen und mit einem Open Call Künstler:innen eingeladen, sich mit der globalen Herausforderung des Klimawandels auseinanderzusetzen.
Gonçalo Fonseca versucht mit seinen Fotografien zu einem Ende der verheerenden Waldbrände in Portugal beizutragen. Yvette Monahans Serie ist eine Auseinandersetzung mit dem Ökosystem des Meeres. Ingmar Björn Nolting zeigt Bilder der Besetzung eines Dorfs, das 2023 für den Braunkohle-Abbau abgerissen wurde. Bei Maria Oliveira steht die Mystik eines naturverbundenen Lebens in abgeschiedenen Regionen Portugals im Mittelpunkt. Weitere Projekte der zwölf Finalist:innen sind in einer Film-Installation zu sehen.
Gonçalo Fonseca, „Firefighters work to stop a wildfire from reaching the village of Porto Castanheiro in Arganil, Coimbra district. 14 August 2025“, Fine art pigment print, 2026
Fotohof
Inge-Morath-Platz 2, A-5020 Salzburg, Tel. 0043-(0)662-849296 fotohof@fotohof.at, www.fotohof.at, Di-Fr 15-19 Uhr, Sa 11-15 Uhr
Horáková / Maurer – „Fotografie \“
FOTOHOF>STUDIO: Michaela Moscouw, 17.4.-3.6.26
In der Ausstellung im FOTOHOF richten Horáková + Maurer den Blick auf die vielschichtige Beziehung zwischen Fotografie und Malerei in ihrem Werk. Seit den frühen 1990er Jahren entwickelt das Künstlerduo eine visuelle Sprache, in der fotografische Präzision und malerische Geste ineinandergreifen, sich gegenseitig hinterfragen und erweitern. Die Ausstellung wird zentrale Arbeiten aus verschiedenen Werkphasen präsentieren, in denen die Grenze zwischen fotografischem Abbild und malerischer Intervention bewusst unscharf wird. Mit Michaela Moscouw wendet sich die Ausstellung im FOTOHOF>STUDIO einem Bestand zu, der zweifellos als ungewöhnlich beschrieben werden kann. Das konservierende Ansinnen eines Kunstarchivs unterlaufend, wurden seine Teile durch die Künstlerin auseinandergenommen, wiederverwendet, weiterverarbeitet. Eine Umwälzung.
Tannheim
Galerie Augenblick
Höf 33, A-6675 Tannheim in Tirol, Tel. 0831-27046, kontakt@kunstinschwaben.de www.kunstinschwaben.de, Mi-So 15-18 Uhr
Künstler des BBK Allgäu/Schwaben-Süd stellen aus, bis 14.3.26
Die Ausstellung vermittelt einen guten Einblick in das aktuelle Schaffen von Mitgliedern des BBK Allgäu/Schwaben-Süd und bietet durch eine Vielfalt von gewählten Motiven, Themen, Techniken und Materialien einen Querschnitt durch das Schaffen dieser Künstlerinnen und Künstler.
Vaduz
Kunstmuseum Liechtenstein mit Hilti Art Foundation Städtle 32, Li-9490 Vaduz, Tel. 00423-(0)2350300, mail@kunstmuseum.li www.kunstmuseum.li, Di-So 10-17 Uhr, Do 10-20 Uhr Tony Cokes. Let Yourself Be Free, bis 1.3.26
Hilti Art Foundation: In Touch – Begegnungen in der Sammlung, bis 12.4.26
Völklingen
Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Rathausstr. 75-79, 66333 Völklingen, Tel. 06898-9100100 mail@voelklinger-huette.org, www.voelklinger-huette.org, tägl. ab 10 Uhr X-RAY – Die Macht des Röntgenblicks, bis 16.8.26 Gebläse- und Verdichterhalle Weltkulturerbe Völklinger Hütte X-RAY ist die erste Ausstellung überhaupt, die sich umfassend der Revolution der Röntgenstrahlen und den zahlreichen kulturellen Aspekten des Röntgenblicks widmet. Auf der Basis des weiten Spektrums der Röntgentechnik beleuchtet die Schau insbesondere die kreativen Wechselwirkungen in Kunst und Kulturgeschichte, Politik, Literatur und Architektur, Musik, Mode und Kino. Die Ausstellungslandschaft vereint eine Röntgen-Kapelle von Wim Delvoye ebenso wie ein transparentes Backstein-Labyrinth von Cris Bierrenbach, einen Catwalk der Röntgen-Mode und ein Kino für X-RAY-Filme. In 18 Kapiteln entfaltet sich ein höchst welthaltiges Panorama der Moderne und Gegenwart. X-RAY macht das Unsichtbare sichtbar und Kunst und Wissenschaft zum Erlebnis.

Horáková / Maurer, „Argenta“ (Detail), 1984, Silbergelatine-Barytpapier, 127 x 290 cm
Nick Veasey, „Poker“, 2020, © Nick Veasey
Wien
Kunsthalle Wien Karlsplatz
Treitlstr. 2, A-1040 Wien, www.kunsthallewien.at, Di-So 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr
Sophie von Hellermann: Get Your Head Around It, bis 29.3.26
Wittlich
Städtische Galerie im Alten Rathaus
Neustr. 2, 54516 Wittlich, Tel. 06571-14660, info@kulturamt.wittlich.de, www.wittlich.de Bei Fragen zum Wanderprogramm: hallo@tourist.wittlich.de oder Tel. 06571-146624 Mühlen im Liesertal. Eine Kultur- und Handwerksgeschichte, 19.4.-30.10.26
Am 19. April 2026 eröffnet die Städtische Galerie in Wittlich die Ausstellung „Mühlen im Liesertal. Eine Kultur- und Handwerksgeschichte“. Die Ausstellung widmet sich hiermit einem Thema, das in ökonomischer, gesellschaftlicher, handwerklicher und kultureller Hinsicht große Bedeutung für das Liesertal hatte. Mühlen standen für die Nutzbarmachung der Naturkräfte und versorgten Menschen mit Lebensmitteln, Öl, Papier u.a. Neben der lokalhistorischen Geschichte der Liesermühlen werden Aspekte des handwerklichen und gesellschaftlichen Lebens betrachtet sowie die prägende Wirkung, die das Mühlenleben auf unsere Kulturgeschichte hatte. Mühlengeschichte findet sich in Kunst, Literatur, Gedichten, Liedern, Märchen und Sagen und hat einen bedeutenden Platz in der deutschen Erzähl- und Kulturgeschichte. Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der die Kultur- und Handwerksgeschichte der Liesermühlen präsentiert. Die Ausstellung wird von einem vielfältigen Programm begleitet und wird über die Wandersaison hinweg bis zum 30. Oktober 2026 zu sehen sein.

Das Wandern ist des Müllers Lust, illustrierte Prachtausgabe „Die Schöne Müllerin“ von Wilhelm Müller
Entwurf einer Mühlenanlage mit Wassermotor, Planzeichnung, Kreisarchiv Bernkastel-Wittlich
Wolfsburg Kunstmuseum Wolfsburg Hollerplatz 1, 38440 Wolfsburg, Tel. 05361-26690, www.kunstmuseum.de Di-Fr 10-18 Uhr, Sa, So 11-18 Uhr Julian Charrière. Midnight Zone, 14.3.-12.7.26
Das gleißende Licht einer Leuchtturmlinse inmitten der pazifischen Tiefsee, gigantische Gletscherlandschaften unter Wasser und Taucher*innen, die in den Wasserhöhlen der mexikanischen Cenoten hinabsinken – die Ausstellung „Midnight Zone“ des Künstlers Julian Charrière präsentiert in der großen Ausstellungshalle des Kunstmuseums Wolfsburg eine faszinierende Auseinandersetzung mit der geheimnisvollen Welt des Wassers.
Die Schau beleuchtet neben den sinnlichen und metaphorischen Ebenen, die mit dem Element Wasser verbunden sind, auch politische Bezüge, wie etwa die durch Menschen verursachte Wasserverschmutzung oder die Ausbeutung der Meeresgründe durch Tiefseebergbau.
Kuratoren: Andreas Beitin, Dino Steinhof
Julian Charrière, „Midnight“, Zone (Videostill, Ausschnitt), 2024, 4K-Video, Seitenverhältnis 16:10, 3D-Ambisonic-Soundscape, 56 min., kontinuierlicher Videoloop, © der Künstler/ VG Bild-Kunst, Bonn 2026
Zug
Kunsthaus Zug
Zuger Kunstgesellschaft, Dorfstr. 27, CH-6301 Zug, Tel. +41-417253344 info@kunsthauszug.ch, kunsthauszug.ch/de, Di-Fr 12-18 Uhr, Sa/So 10-17 Uhr Ilya & Emilia Kabakov: The Tennis Game. Im Dialog mit Boris Groys, bis 28.6.26 @Kunsthaus Zug Schaudepot
Max von Moos: Die Aufschlüsselung, bis 25.5.26
Berlin paper positions berlin, 30.4.-3.5.26
Flughafen Tempelhof, Haupthalle, Platz der Luftbrücke 5, 12101 Berlin
Do 18-21 Uhr, Fr 11-13 Uhr (nur mit VIP-Karte), 13-18 Uhr, Sa 11-20 Uhr, So11-18 Uhr www.paperpositions.com
Im deutschsprachigen Raum ist die paper positions berlin die einzige Kunstmesse, auf der Galerien ein breites Spektrum herausragender Werke aus der Gegenwart, der Moderne und dem 19. Jahrhundert zeigen und damit einen konzentrierten und hochwertigen Einblick in das besondere künstlerische Medium Papier bieten.
Gallery Weekend Berlin, 1.-3.5.26
An mehreren Orten in Berlin (s. Website) www.gallery-weekend-berlin.de
Das Gallery Weekend Berlin ist eine der führenden Veranstaltungen für zeitgenössische Kunst in Deutschland und lädt zu einem Rundgang durch die Berliner Kreativszene ein. 2025 beteiligten sich 52 Galerien an dem Event, an 59 Standorten mit Werken von über 80 Künstler*innen aus mehr als 20 Ländern.
Düsseldorf
Art Düsseldorf, 17.-19.4.26
Areal Böhler, Hansaallee 321, 40549 Düsseldorf, Do 16-20 Uhr, Fr 12-19 Uhr, Sa 11-19 Uhr, So 11-18 Uhr art-dus.de
Die Art Düsseldorf spannt einen Bogen über die jüngere Kunstgeschichte und hat dabei stets die Zukunft im Blick. Sie will internationale zeitgenössische Positionen erlebbar machen, wobei ein besonderer Fokus auf der kunsthistorischen Bedeutung der Stadt liegt, mit der die Messe sehr eng verbunden ist.
Essen
C.A.R. – Contemporary Art Ruhr, 20.-22.3.26
Welterbe Zollverein, Gelsenkirchener Str. 181, 45309 Essen Fr 19-22 Uhr, Sa 11-19 Uhr, So 11 -9 Uhr contemporaryartruhr.de
Ziel der Messe ist, in der Region mit mehr als 5,3 Millionen Einwohnern einen ruhrgebietseigenen Kunstmarkt zu entwickeln. Zum Konzept gehört, qualitativ hochwertig arbeitende Künstlerinnen und Macher der Kunstszene an einem Ort zusammenzuführen und die Attraktivität und Einzigartigkeit dieses neuen Kunst-Standortes zu zeigen und zu steigern.
Köln
Discovery Art Fair Cologne, 23.-26.4.26
XPOST Köln, Gladbacher Wall 5, 50670 Köln, Fr-Sa 11-20 Uhr, So 11-18 Uhr www.art-karlsruhe.de
Die Discovery Art Fair Cologne präsentiert zeitgenössische, junge Kunst in der rheinischen Kunstmetropole Köln. Vom 23. bis 26. April 2026 zeigt die beliebte Entdeckermesse in der imposanten Halle der XPost endlich wieder ein breites Spektrum aufstrebender, bezahlbarer Kunst.
München
ARTMUC, 1.-3.5.26
MTC Locations, Ingolstädter Str. 45-47, 80807 München Fr/Sa 11-19 Uhr, So 11-18 Uhr artmuc.info
Die ARTMUC ist eine Kunstmesse für zeitgenössische Kunst. Neben zahlreichen Künstlern, Kollektiven, Kunstvereinen und Plattformen präsentieren sich auch Galerien und internationale Projekte und zeigen eine Vielzahl aktueller Strömungen zeitgenössischer Kunst, die man sich auch leisten kann, von Malerei, Illustration, Radierung, Fotografie, Skulptur über Performance, Objektund Digitalkunst.
Neumünster
HOLSTENART, 28.-29.3.26
Holstenhallen, Justus-von-Liebig-Str. 2-4, 24537 Neumünster Tel. 04321-910104, Sa 10-18 Uhr, So 10-17 Uhr holstenart.de
Die HOLSTENART präsentiert Kunstwerke aus Malerei, Fotografie, Skulpturen und Installationen, abstrakte und gegenständliche Kunst in Öl, Acryl, Aquarell oder Mixed-Media. Das Thema Fotografie überzeugt mit detailscharfen Naturund Technikaufnahmen, poetischer Orientierung und Abstraktem.
Stuttgart
ARTe Kunstmesse Stuttgart, 8.-10.5.26
Phoenixhalle, Naststr. 43-45, 70376 Stuttgart Fr 17-21 Uhr, Sa 11-18 Uhr, So 11-18 Uhr arte-kunstmessen.de
Auf dem architektonisch attraktiven Areal der Phoenixhalle im Römerkastell Stuttgart lädt die Kunstmesse ein, Gegenwartskunst in einem einzigartigen Ambiente zu erleben. Rund 80 ausgewählte Galerien und Künstler*innen aus dem In- und Ausland präsentieren Gemälde, Grafiken, Fotografien oder Skulpturen – die Vielfalt bildender Kunst auf 1.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche.
München
Alfred-Kubin-Galerie im Kulturforum Sudetendeutsches Haus Hochstr. 8, 81669 München (S-Bahn-Station Rosenheimer Platz) sudak@mailbox.org, www.sudetendeutsche-akademie.eu tägl. 10-18 Uhr, Feiertage geschlossen „Steinklänge – Farbklänge“ – Arbeiten von Brigitte Siebeneichler und Klaus Fessmann, 15.4.-15.5.26
Die Ausstellung zeigt zwei künstlerische Positionen, die in ihrer optischen Erscheinungsform kaum unterschiedlicher sein können. Und doch verbindet sie etwas, das als Klang in uns zu wirken vermag, uns innerlich in Schwingung versetzt. Ist es der, bei Brigitte Siebeneichler über die Abstraktion zu großzügigen und dynamischen Bildkompositionen der Ungegenständlichkeit, erlangte Farbklang, so ist es bei Klaus Fessmann, dessen Basis seines Schaffens die Musik ist, der akustisch wahrnehmbare, meditative Klang, den der ausgewählte und speziell behandelte Stein unter seiner Berührung bereit ist preiszugeben.
Alpines Museum
Praterinsel 5, 80538 München, Tel. 089-2112240 alpines.museum@alpenverein.de, www.alpenverein.de/museum, Di-So 10-18 Uhr „Zukunft Alpen. Die Klimaerwärmung“, bis 30.8.26
Die Klimaerwärmung verändert unsere Welt gravierend. In den Alpen zeigt sich das besonders. Wissenschaftler*innen, Expert*innen aus Naturschutzorganisationen, Mitglieder und Beauftragte der Alpenvereine sowie Studierende blicken auf die Auswirkungen und suchen nach Wegen, auf die Herausforderungen der Klimaerwärmung zu reagieren.
Alte Pinakothek
Barer Str. 27, 80333 München, Tel. 089-23805216, www.pinakothek.de tägl. außer Mo 10-18 Uhr, Di, Mi 10-20:30 Uhr
Von Turner bis van Gogh – Meisterwerke der Neuen Pinakothek in der Alten Pinakothek, bis 31.12.26
Wie Bilder erzählen: Storytelling von Albrecht Altdorfer bis Peter Paul Rubens bis 5.7.26
Archäologische Staatssammlung
Lerchenfeldstr. 2, 80538 München, Tel. 089-1259969143, www.archaeologie.bayern Di-So 10-17 Uhr, Do und So Abendöffnung bis 19 Uhr, Mo geschlossen Gladiatoren – Helden des Kolosseums, bis 3.5.26
Archiv Geiger
Muttenthalerstr. 26, 81477 München, Tel. 089-72779653 info@archiv-geiger.de, www.archiv-geiger.de
In den ehemaligen Atelierräumen in München-Solln betreut das Archiv Geiger das künstlerische Werk von Rupprecht Geiger. Mo 10-14 Uhr, Morgen Rot, ohne Anmeldung, feiertags geschlossen Di 17-20 Uhr, Abend Rot, ohne Anmeldung, feiertags geschlossen
So 8.3.26, 10-17 Uhr, Tag der Archive unter dem Motto „Was? Archiv? Das Archiv Geiger. So alt und doch so jung.“
So 8.3.26, 11/13/15 Uhr, Öffentliche Führungen zum Tag der Archive
So 15.3.26, 10-17 Uhr, Tag der Druckkunst, mit öffentlicher Führung um 11/13/15 Uhr So 15.3.26, 11/14 Uhr; Di 17.3.26 und Mi 18.3.26, 18:30 Uhr, WS V – Experimentelle Druck-Werkstatt mit Miriam Salamander
Mo 30.3.26 und Di 31.3.26, 10-15 Uhr, Ferienworkshop Ostereierwerkstatt für Kinder Di 21.4.26 und Mi 22.4.26, 18:30 Uhr, WS V – Experimentelle Druck-Werkstatt Di 28.4.26, 18:30 Uhr, Öffentliche Führung
So 17.5.26, Internationaler Museumstag mit öffentlicher Führung um 11/13/15 Uhr Weitere Informationen, Termine und Anmeldungen unter www.archiv-geiger.de
Klaus Fessmann, Klangstein, indischer Gabro, 80 kg
Brigitte Siebeneichler, „Spring Time I“, 2022
Foto: Oliver Heissner, 2014
Foto: Oliver Heissner, 2024
Artothek & Bildersaal
Ein Kunstraum der Stadt München, Burgstr. 4, 80331München, Tel. 089-23321630 artothek.kulturreferat@muenchen.de, www.artothek-muenchen.de Mi 14-19 Uhr, Do 13-18 Uhr; Fr 14-18 Uhr; Sa 7.3.26 und Sa 2.5.26 9:30-16 Uhr, an Feiertagen geschlossen
Neuankäufe 2025, 13.3.-6.5.26, Eröffnung: Do 12.3.26, 19 Uhr
Public Art Focus Year: Pavillon, 15.5.-22.6.26, Eröffnung: 15.-17.5.26
Bayerisches Nationalmuseum
Das Schatzhaus an der Eisbachwelle, Prinzregentenstr. 3, 80538 München Tel. 089-2112401, www.bayerisches-nationalmuseum.de, Di-So 10-17 Uhr, Do 10-20 Uhr Das Schatzbuch von St. Emmeram. Barocke Pracht aus Regensburg, bis 1.3.26
Bayerische Staatsbibliothek
Ludwigstr. 16, 80539 München, Tel 089-28638-2115 www.bsb-muenchen.de/StabiLiebling, Eintritt frei StabiLiebling: Ein Spitzenstück. Zwei Tage. Ganz nah. 11./12.3.26, 15./16.4.26, 20./21.5.26, 10-19 Uhr
Unter dem Motto „StabiLiebling“ öffnet die Bayerische Staatsbibliothek ihre Tresore und präsentiert in ihrer Schatzkammer jeden Monat an zwei Tagen ein Spitzenstück aus den Sammlungen. Die Bibliothek bewahrt neben erlesenen Handschriften, seltene Landkarten, Notensammlungen und Millionen historischer Fotos, spektakuläre Künstlerbücher, Asiatika, Hebraica und Orientalia von Weltrang und vieles mehr … Am 11. und 12. März präsentieren wir die weltberühmte 42-zeilige Bibel von Johannes Gutenberg. Sie gilt als das erste mit beweglichen Lettern gedruckte Buch der westlichen Welt. Am 15. und 16. April wird ein aufwändig koloriertes Exemplar der 1568 gedruckten 24 Bairischen Landtafeln von Philipp Apian gezeigt. Die wohl schönste Musikhandschrift der Welt, der Bußpsalmencodex Albrechts V. mit Kompositionen von Orlando di Lasso und spektakulären Buchmalereien von Hans Mielich, ist am 20. und 21. Mai zu sehen. Lassen Sie sich begeistern von jahrhundertealten Kulturschätzen im Original – hinter Glas, aber doch ganz nah: Es erwartet Sie ein besonderer Kunstgenuss und Wissenswertes rund um unseren „StabiLiebling“. Kostenlose Führungen um 11 Uhr, 13 Uhr und 17 Uhr an allen Präsentationstagen.

StabiLiebling © BSB München
BELLEPARAIS
Schellingstr. 54, 80799 München, Tel. 0176-96346584 info@belleparais.com, www.belleparais.com, Mi-Fr 15-18 Uhr, Sa 12-15 Uhr u.n.V. BELLEPARAIS konzipiert Ausstellungen und Konzerte, vermittelt Kunstwerke und macht Verschränkungen zeitgenössischer Kunst erlebbar. „Das Ohr aufwecken, die Augen, das menschliche Denken, die Intelligenz, das Maximum an nach außen gerichteter Verinnerlichung. Das ist heute das Entscheidende.“ (Luigi Nono, 1983) „Unterste Schublade“, 6.3.-18.4.26 Eröffnung: Do 5.3.26, 19 Uhr

Werke u.a. von Stephan Conrady, Judith Egger, Franka Kaßner, Veit Kowald, Barbara Probst, Frank Stürmer, Valio Tchenkov. Eine Ausstellung, kuratiert von Valio Tchenkov, mit Werken von Künstlern, die es wagen, für ihn und uns die unterste Schublade zu öffnen. Ein Blick in den Raum, wo Unbequemes ausharrt, Kostbarkeiten und Verworfenes liegen, Wagnis, Zweifel und Ungewissheit herrschen oder auch Vergessenes darauf wartet, neu entdeckt zu werden und in eine andere Richtung zu weisen. Wegmarken im künstlerischen Denk- und Schaffensprozess. Mi 18.3.26, 20 Uhr: SonicSolo: Marco Blaauw, Trompete
München
BELLEPARAIS
Schellingstr. 54, 80799 München, Tel. 0176-96346584
info@belleparais.com, www.belleparais.com, Mi-Fr 15-18 Uhr, Sa 12-15 Uhr u.n.V.
BELLEPARAIS konzipiert Ausstellungen und Konzerte, vermittelt Kunstwerke und macht Verschränkungen zeitgenössischer Kunst erlebbar. „Das Ohr aufwecken, die Augen, das menschliche Denken, die Intelligenz, das Maximum an nach außen gerichteter Verinnerlichung. Das ist heute das Entscheidende.“ (Luigi Nono, 1983)
Karin Peulen: „Photopolyme(h)r“, 25.4.-13.6.26
Eröffnung: Fr 24.4.26, 19 Uhr
Neue Handsiebdrucke von Karin Peulen, die den Druckprozess in ihr Werk integriert und mit Verschiebungen und Interventionen in Nuancen auslotet. Unikate, die die Grenzen zwischen Fotografie, Grafik und Malerei auflösen, entstanden in einer der besten internationalen Druckwerkstätten für Künstler – an der Jan van Eyck Academie in Maastricht.
Mi 29.4.26, 20 Uhr: SonicSolo: Lisa Schöttl, Hackbrett
Karin Peulen, „Strange Fruit 2“, 2025 Handsiebdruck auf Papier, 140 x 100 cm
Karin Peulen, „Strange Fruit 1“, 2025 Handsiebdruck auf Papier, 140 x 100 cm
Beyond Flat Pop-up Ruffinihaus am Rindermarkt
Sendlinger Str. 1, 80331 München, Tel. 0162-3203872, Mo-Sa 10-20 Uhr Dynamik trifft Form | Hamrik & Broy, 9.-22.3.26
Vernissage: Do 12.3.26, 18:30 Uhr
Martina Hamrik (Tutzing) und Susan Broy (Emmering) im künstlerischen Dialog. Martina Hamrik fasziniert mit ihrer geschützten Schlaufentechnik. Durch 3D-Leinwandstrukturen verleiht sie Motiven kraftvolle Dynamik – Figuren treten förmlich in den Raum. Susan Broy setzt auf kompromisslose Präsenz. Das Charisma ihrer radikal reduzierten Formen ordnet den Raum neu und zieht den Betrachter unwiderstehlich in den Bann. Im Dialog der bewegten Bilder und in sich ruhenden Objekte entsteht ein fesselndes Spannungsfeld.
Martina Hamrik, „Eisbachsurfer“,
KURZ NOTIERT
RUFFINIHAUS Creative Hub
Das Team von „Kreativ München“ hat sich zum Ziel gesetzt, die Rahmenbedingungen der Kultur- und Kreativbranche zu verbessern und ihre Sichtbarkeit zu stärken. Dabei helfen kostenlose Beratungen und die Vernetzung mit anderen Kreativunternehmen. Mit dem „Ruffinihaus Creative Hub“ hat nun die dritte Generation von Kultur- und Kreativunternehmen am Rindermarkt ihre Büros bezogen. 32 Unternehmen aus Architektur, Literatur, Design, Film, Illustration, Kunst, Theater, Musik, Presse und Software/Games nutzen für die nächsten zwei Jahre den einzigartigen Standort im Herzen Münchens, um sich weiterzuentwickeln, sichtbarer zu werden und zu vernetzen. Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit dem Kommunalreferat, dem Referat für Arbeit und Wirtschaft und dem Kulturreferat. Projektbüro RUFFINIHAUS Creative Hub, Sendlinger Str. 1, 80331 München, Tel. 089-233-44972, www.kreativ-muenchen.de
2025
Susan Broy, „Floating Heaviness“, 2025
BlackBox und BlackBox FirstFloor der Alexander Tutsek-Stiftung Georg-Muche-Str. 4, 80807 München, Tel. 089-55273060 www.atstiftung.de, So-Do und feiertags 12-18 Uhr Future Horizons. Glas in der zeitgenössischen Kunst, bis 19.7.26
Die Alexander Tutsek-Stiftung feiert mit dieser Ausstellung ihr 25-jähriges Bestehen und zeigt eindrucksvolle Skulpturen und Installationen von rund 50 internationalen Künstler*innen. „Future Horizons“ ist eine Feier der Fülle und Diversität, eine Manifestation von Vorstellungskraft und Erfindungsreichtum. Allen Werken gemeinsam ist ein in der Kunst eher selten verwendetes Material: Glas. Es entfaltet seine spezifische Wirkung durch Licht und Farbe, durch Haptik und technische Raffinesse, eine erzählerische Qualität und seine emotionale Aura. Die präsentierten Exponate, die zur Sammlung der Alexander Tutsek-Stiftung gehören, führen die aufregenden künstlerischen Praktiken des Arbeitens mit Glas vor Augen – ob formgeschmolzen, geblasen, geschliffen, ungeschliffen, freigeformt oder sandgestrahlt. Zu sehen sind u. a. Arbeiten von Monica Bonvicini, Mark Bradford, Erwin Eisch, Mona Hatoum, Alicja Kwade und Ann Wolff.

Ausstellungsansicht „Future Horizons. Glas in der zeitgenössischen Kunst“, Alexander Tutsek-Stiftung, München, BlackBox, mit Arbeiten von Ursula van Rydingsvard, Mona Hatoum und Haroon Mirza, © VG Bild-Kunst, Bonn 2025 , Foto: NOSHE
DG Kunstraum Diskurs Gegenwart
Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst e.V., Finkenstr. 4, 80333 München Tel. 089-282548, info@dg-kunstraum.de, www.dg-kunstraum.de/together-forever Mo-Fr 12-18 Uhr
Die Schönheit des Unvollkommenen, bis 26.3.26
In der Ausstellung präsentiert der DG Kunstraum Werke von elf Stipendiat*innen des Cusanuswerks.
Deutsches Museum
Museumsinsel 1, 80306 München, Tel. 089-2179333, www.deutsches-museum.de Tägl. 9-17 Uhr, Einlass in das Museum bis 16:30 Uhr Technik und Naturwissenschaften. 28 Dauerausstellungen
Deutsches Theatermuseum
Galeriestr. 4a, 80539 München, Tel. 089-2106910 info@deutschestheatermuseum.de, www.deutschestheatermuseum.de Di-So 11-17 Uhr
making THEATRE – Wie Theater entsteht, bis 12.4.26 Wie und unter welchen Bedingungen arbeiten die Menschen in der Dramaturgie, in den Werkstätten oder auf der Probebühne zusammen? Die Ausstellung fragt, was die Theaterwelt bewegt, heute, vor 50 oder 100 Jahren, zeigt dazu Highlights aus den historischen Sammlungen des Deutschen Theatermuseums und lädt Sie ein, über die Zukunft des Theaters zu diskutieren!
Die Neue Sammlung – The Design Museum
Barerstr. 40, 80333 München, www.die-neue-sammlung.de täglich außer Mo 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr 100 Jahre – 100 Objekte, bis 30.5.27 Zum 100-jährigen Bestehen der Neuen Sammlung
Galerie an der Pinakothek der Moderne – Barbara Ruetz Gabelsbergerstr. 7, 80333 München, Tel. 089-288077-43 office@galerie-ruetz.de, www.galerie-ruetz.de, Instagram: @galerie_ruetz Mo nach Vereinbarung, Di-Sa 12-18 Uhr, So 12-18 Uhr (nur Besichtigung) u.n.V. Mountains & by the Shore, 24.3.-3.5.26 Eröffnung: So 22.3.26, 14-18 Uhr Gruppenausstellung mit Künstlerinnen und Künstlern der Galerie, die sich in ihren Arbeiten dem Thema „Berge und Meer“ widmen.
Ramon Surinyac, „Strategy of Silence“, 2024, Öl auf Leinwand, 170 x 100 cm
Daniel & Geo Fuchs, „Leonardo“, 2017 Pigment Print auf Alu-Dibond, 148 x 218 cm Auflage von 3
München
Galerie Anaïs
Sedanstr. 22, 81667 München, Tel. 089-4801020
info@anais-galerie.de, www.anais-galerie.de
Di-Fr 10-12:30 und 13:30-18 Uhr, Sa 10-13 Uhr
Siegfried H.Bucher: Cutouts, bis 14.3.26
Olaf Unverzart: Sei nicht so – Fotografien, 17.4.-30.5.26
Eröffnung: Do 16.4.26
Galerie Andreas Binder
Knöbelstr. 27, 80538 München, Tel. 089-21939250 info@andreasbinder.de, www.galerieandreasbinder.de Mo-Fr 11-18 Uhr, Sa 11-15 Uhr
Jenseits des Abbilds – Gegenständliche Malerei heute, 26.3.-16.5.26
Eröffnung: Mi 25.3.26
Galerie Bezirk Oberbayern
Prinzregentenstr. 14, 80538 München, Tel. 089-2198-39999 galerie@bezirk-oberbayern.de, www.bezirk-oberbayern.de/Galerie Mo-Fr 10-19 Uhr, Feiertag geschlossen, Eintritt frei Susu Gorth und Tansu Gül: „Weg und Wandlung“, 18.3.-26.6.26
Vernissage: Mi 18.3.26, 18 Uhr mit Übersetzung in die Deutsche Gebärdensprache Susu Gorth und Tansu Gül arbeiten mit sehr unterschiedlichen Formen und Materialien. Während Susu Gorth mit großformatigen Installationen aus textilen und recycelten Materialien raumgreifende Situationen schafft, entstehen bei Tansu Gül dynamische Miniaturen auf Papier. Gerade in diesen Gegensätzen entfaltet sich eine besondere Spannung – und eine überraschend stimmige, organische Einheit. Als Bildhauerin verarbeitet Susu Gorth ausrangierte Materialien wie Textilien, Matratzen und Teile weggeworfener Möbel. Mithilfe von Upcycling verwandelt sie diese in großformatige Softskulpturen. Dichte Geflechte aus Stoff und Schaumstoff verleihen ihren Arbeiten eine starke räumliche Präsenz. Tansu Güls Werk ist geprägt von der Auseinandersetzung mit Identität und persönlichem Ausdruck. Sie zeigt kleinformatige serielle Malereien auf Papier, ergänzt durch größere Formate. 15.4.26, 18-19 Uhr: Tandem-Führung mit Tansu Gül
17.4.26, 18-19 Uhr: Frühlingssingen in der Galerie mit dem Zentrum für Volksmusik, Literatur & Popularmusik des Bezirks Oberbayern 22.4.26, 18-19 Uhr: Führung in Deutscher Gebärdensprache 8.5.26, 15-17:30 Uhr: Kreativ-Workshop mit Vanessa Lubini 19.5.26, 18:30-19:15 Uhr: Führung in leicht verständlicher Sprache mit Verena Reinhard 19.6.26,18-19:30 Uhr: Tastführung mit Ruth Lobenhofer
Susu Gorth, „Nebulös“, 2024 Installation (Detail), Schaumstoff Federkern-Draht, Foto: Susu Gorth
Galerie Biró
Tansu Gül, „Ohne Titel“, 2023, Edding auf Papier, ca 5 x 7 cm
Zieblandstr. 19, 80799 München, Tel. 089-2730686 zobel@galerie-biro.de, www.galerie-biro.de, @galerie_biro Di-Fr 15-18 Uhr, Sa 11-15 Uhr, während der „Schmuck event“ 06-08: 11-18 Uhr Around the world, 6.3.-25.4.26
Eröffnung: Do 5.3.26, um 18:30 Uhr Wir laden „die Welt“ in die Galerie Biró ein. Künstlerinnen und Künstler von verschiedenen Kontinenten und Ländern (u.a. Indien, Pakistan, Iran, USA, Europa) zeigen in ihren Schmuckstücken die kulturelle Vielfalt. Wie hat die globale Welt den Schaffungsprozess bei den Künstlern beeinflusst?
Catarina Hällzon, Schweden, Brosche, Silber (alte schwedische Birkenrinden-Flecht-Technik)
Pouya Bakhashi, Iran, „I immigrated, the rug didn't“, (Nachbildung des Original-Teppich von zu Hause) Silber, enemal
Galerie Carol Johnssen
Königinstr. 27, 80539 München, Tel. 089-2809923 oder 0172-8973110
johnssen@artcarol.de, www.artcarol.de, Di-Fr 13-18 Uhr, Sa nach Vereinbarung ARTISTS´ COOKBOOK, 7.3.-30.4.26
Kochrezepte und Kunstwerke der Künstler F. Dornseif, Geissler + Sann, P. Goldbach, C. Hartmann, N. Hennissen, T. Jessen, W. Kessler, M + D. Löbbert, W. Marjanov, R. Mields, S. Nienstedt, B. Passow, S. Reusse, G. Thumbach, B. Willikens, J. Wolf
Galerie der Künstler*innen
Maximilianstr. 42, 80538 München, Tel. 089-220463 galerie@bbk-muc-obb.de, www.bbk-muc-obb.de/galerie-der-kuenstler/aktuell Mi, Fr-So 11-18 Uhr, Do 13-20 Uhr, Feiertage geschlossen
Ju Young Kim, Michael Mönnich, Jonas Maria Ried, Alexandru Șalariu/N`dru, bis 8.3.26
Stromzähler 13 – Another sphere, 17.3.-25.4.26, Eröffnung: Di 17.3.26, 18-22 Uhr Tacker 2026/Preselection, 5.5.-28.6.26, Eröffnung: Di 5.5.26, 18-22 Uhr
Galerie Drächslhaus
Drächslstr. 6, 81541 München (Tram 15/25, Haltestelle Regerplatz)
Brigitte Fischer-Laskowski, Tel. 0171-3766954, brigitte.fischer.L@t-online.de www.galeriedraechslhaus.jimdo.com, Mi-Fr 17-19 Uhr, Sa 11-13 Uhr u.n.V. Licht ins Dunkel – Sebastian Krauß, bis 21.3.26
Wir bringen Licht ins Dunkel! Begleitend zur Buchveröffentlichung und passend zum Start in den Frühling laden wir Sie ein, die hellen Momente im Leben wahrzunehmen. Mit seinem eigenen Blick auf die Schönheit und Einzigartigkeit der Natur präsentiert der Künstler eine Auswahl von zeitgenössischen Fotografien aus seiner Blumenserie.
Galerie Drächslhaus
Drächslstr. 6, 81541 München (Tram 15/25, Haltestelle Regerplatz)
Brigitte Fischer-Laskowski, Tel. 0171-3766954, brigitte.fischer.L@t-online.de www.galeriedraechslhaus.jimdofree.com, Mi-Fr 17-19 Uhr, Sa 11-13 Uhr u.n.V.
Helga Rothtauscher: Pigment, Blütenstaub und Poesie, 24.4.-15.5.26
Bilder, Texte, Objekte, Zeichnungen
Helga Rothtauscher, „Dunkle Gärten“, 2024, Büttenkupferdruckpapier, Pastellkreide, Farbpigmente, 52 x 39 cm
Galerie Fenna Wehlau
Helga Rothtauscher, „Windspiel“, 2017-2019, Drahtplastik, verschiedene Materialien, 100 x 35 x 20 cm
Galerie und Showroom 21, Amalienstr. 24 und 21, 80333 München
Tel. 089-28724485, info@galerie-wehlau.de, www.galerie-wehlau.de Di-Fr 13-18 Uhr, Sa 13-16 Uhr u.n.V.
SOME EMOTIONAL TRANSITIONS – Sheila Furlan • Margit Hartnagel, bis 5.3.26
In der gemeinsamen Ausstellung von Sheila Furlan und Margit Hartnagel begegnen sich zwei künstlerischen Positionen, die sich im Spannungsfeld bewegen zwischen Innen und Außen, zwischen Kontrolle und Offenheit, zwischen Materialität und Empfindung.
Finissage: Do 5.3.26, 19 Uhr
Sebastian Krauß, „Eclipse“
Sebastian Krauß, „Die Kunst zu leben“
München
Galerie Filser & Gräf
Galeriestr. 6, 80539 München, Tel. 089-25544477, www.filserundgraef.de
Di-Fr 13-18 Uhr, Sa 13-17 Uhr u.n.V.
Alle Informationen zum Ausstellungsprogramm finden Sie auf filserundgraef.de Paris Giachoustidis und Toshihiko Mitsuya – “Mēdèn ágan – Nothing in Excess”, 12.3.-2.5.26, Eröffnung: Do 12.3.26
Im Zentrum der Ausstellung steht die uralte delphische Mahnung „Mēdèn ágan“ –„Nichts im Übermaß“. Einst am Eingang des Apollon-Tempels in Stein gemeißelt, ruft sie bis heute in Erinnerung, dass jedes Maß, jede Ordnung und jedes Wesen auf einem fragilen Gleichgewicht beruht. Wird dieses Maß überschritten, gerät das Gefüge ins Wanken – im Menschen, in der Natur, im Kosmos selbst.
Aus diesem Gedanken entfaltet die Ausstellung zwei künstlerische Perspektiven auf die Zerbrechlichkeit der Welt – und darauf, wie gerade in dieser Fragilität ihre Schönheit und Kostbarkeit liegen.
galerieGEDOKmuc
Schleißheimer Str. 61, 80797 München, Tel. 089-24290715, mail@gedok-muc.de www.gedok-muc.de, Instagram: @gedokmuenchen, @gedok.muenchen_angewandt Di-Fr 15-18 Uhr
Ausstellung der Angewandten Kunst: KETTENREAKTION – THE CHAIN REACTION, 4.3.-17.4.26 Vernissage: Di 3.3.26, 16 Uhr Einführung Dr. Margit Huber, 1. Vorsitzende der GEDOKmuc, 17 Uhr, Zusätzliche Öffnungszeiten: Mi-So 4.-8.3.26, 11-18:30 Uhr Zeitgenössischer Schmuck als Medium der Kommunikation. „Es geht darum, sich sichtbar zu machen – mit aller Konsequenz.“ – Katharina Sieverding. Arbeiten von vierzehn Künstlerinnen der GEDOK aus acht Regionalgruppen deutschlandweit. Ausstellung im Rahmen von Sichtbar.Verknüpft.Frei – 100 Jahre GEDOK – interdisziplinäres Künstlerinnen-Netzwerk GEDOKmuc: Susanne Elstner, Michaela Köppl, Gerti Machacek, Jasmin Nussbaum, Kirsten Plank, Gottlinde Singer, Monika Vesely. GEDOK-Regionalgruppen: Henrike Altes, Antje Bräuer, Silvia Bunke, Danni Schwaag, Marion Siefert, Nicole Walger, Grit-Ute Zille. Buchpräsentation zum Weltfrauentag: So 8.3.26, 15 Uhr „Von Louise Bourgeois bis Yoko Ono – Schmuck von Künstlerinnen“, arnoldsche Art Publishers mit Dr. Petra Hesse, Direktorin, und Lena Hoppe, Kuratorin, MAKK Museum für Angewandte Kunst Köln

Paris Giachoustidis, „Sternenwanderung Nr. 2“ 2026, Aquarell auf Papier, 77 x 57 cm Foto: Paris Giachoustidis
Toshihiko Mitsuya, „Der Aluminiumgarten –Strukturelle Studien von Pflanzen – Lilie“, 2022 Aluminiumfolie, spiegelpolierte Oberfläche 0,2 mm, Foto: Shinji Minegishi
galerieGEDOKmuc
Schleißheimer Str. 61, 80797 München, Tel. 089-24290715, mail@gedok-muc.de www.gedok-muc.de, Instagram: @gedokmuenchen, @gedok.muenchen_angewandt Di-Fr 15-18 Uhr
Ausstellung der Bildenden Kunst: Sichtbar.Verknüpft.Frei – 100 Jahre Gedok, 24.4.-28.6.26
Vernissage: Do 23.4.26, 18 Uhr mit Grußworten von Margit Huber, Vorständin GEDOKmuc und Janina Totzauer, Künstlerin und Kuratorin der Ausstellung
Finissage: So 28.6.26, 17 Uhr mit einer Listening Session von Claudia Stamatelatos Fünf GEDOK-Künstlerinnen aus ganz Deutschland positionieren sich zum Status Quo der Frau in Gesellschaft und Kunst. Künstlerinnen: Adidal Abou-Chamat, Evelyn Hriberšek, Nina Radelfahr, Katharina Schellenberger, Claudia Stamatelatos Künstlerinnengespräch Inspiring Women: So 17.5.26, 16 Uhr
Janina Totzauer, Kuratorin, im Gespräch mit den Künstlerinnen der Ausstellung. Gemeinsam lernen wir über inspirierende weibliche Vorbilder unserer Künstlerinnen und die Idee hinter dem Kunstwerk.
Galerie Klüser
Georgenstr. 15, 80799 München, Tel. 089-384081-0, info@galerieklueser.com www.galerieklueser.com, Di-Fr 11-18 Uhr, Sa 11-14 Uhr IN CONTRAST, bis 19.3.26
Die Ausstellung untersucht Schwarz und Weiß als autonome Ausdrucksträger einer konsequenten ästhetischen Reduktion.
Galerie im Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Alexandrastr. 4, 80538 München, www.geodaten.bayern.de Mo-Do 9-16 Uhr, Fr 9-14 Uhr
Christine Eckl: „Es ist alles in mir angelegt“, bis 22.5.26
Christine Eckl, „Veronika reicht Jesus das Schweißtuch“
Galerie Isabella Hund für zeitgenössischen Schmuck
Frauenplatz 13, Eingang Schäfflerstr., 80331 München, Tel. 089-29160717 info@isabella-hund-gallery.de, www.isabellahundgallery.com Di–Fr 11-14 und 15-19 Uhr, Sa 11-18 Uhr
Ausstellung: Frequencies of color – Georg Dobler, 5.-21.3.26 Eröffnung: Do 5.3.26, 16-21 Uhr
Galerie Renate Bender
Türkenstr. 11, 80333 München, Tel. 089-30728107 office@galerie-bender.de, www.galerie-bender.de Mi-Fr 13-17 Uhr, Sa 12-16 Uhr
LUMEN – Regine Schumann, Siegfried Kreitner, Jan van Munster, Julius Stahl bis 28.3.26
Inge Dick, 17.4.-13.6.26, Eröffnung: Fr 17.4.26, 18-20 Uhr Retrospektive zum 85. Geburtstag der Künstlerin
Schmuck von Georg Dobler, Fotos: © Eva Jünger
München
Galerie Rüdiger Schöttle
Amalienstr. 41, 80799 München, Tel. 089-333686
info@galerie-schoettle.de, galerie-schoettle.de
Di-Fr 11-18 Uhr, Sa 12-16 Uhr
Goshka Macuga: Times In Tapestry, bis 8.3.26
Goshka Macuga: Down Deep, bis 4.4.26
Galerie Scheytt e.K., Schmuck und Kunst
Kaiserstr. 23, 80801 München-Schwabing, www.scheytt-muenchen.de
Di-Fr 11-19 Uhr, Sa 11-15 Uhr
Kunst: Cala Caisa „stille Strukturen“ – Kompositionen aus Linie und Raum, 4.3.-18.4.26 Cyril Mariaux – Melodie – Illustrationen, 23.4. bis Anfang Juni 26
Schmuck: Nicole Schuster, „architektonische Gewächse“ – Zeit und Ort lösen sich auf, gegensätzliche Elemente nähren einander, 4.-21.3.26
Zusätzlich bieten wir ständig ein reichhaltiges Angebot an Unikaten und Kleinserien von verschiedenen Goldschmiedinnen und Goldschmieden. Mitten in Schwabing, nahe der Münchner Freiheit, lohnt stets ein Bummel durch die Galerieräume. Das Angebot an individuellem hochwertig handwerklich gefertigten Schmuck wird ergänzt durch wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Weitere Informationen über die Galerie und zu den jeweils aktuellen Ausstellungen finden Sie auf der Website: www.scheytt-muenchen.de
Galerie Wittenbrink
Türkenstr. 16, 80333 München, Tel. 089-2605580 info@galeriewittenbrink.de, www.galeriewittenbrink.de, Mo-Sa 11-18 Uhr Wittenbrink zeigt Schmuck, 3.-8.3.26
Rolf-Gunter Dienst // Freund und Künstler, 13.3.-30.4.26
Eröffnung: Do 12.3.26, 19-21 Uhr
Rolf-Gunter Dienst war ein prägender Vertreter der konkreten Kunst in Deutschland. Wir zeigen Malerei und Zeichnungen der frühen Jahre bis zum Tod des Künstlers 2016.
Geranienhaus im Nymphenburger Schlosspark Schloss Nymphenburg, 80638 München, www.alban-janson.de Fr-So 14-18 Uhr u.n.V. unter Tel. 0176-21888628
Alban Janson: Zeichnungen und Malerei, 1.-3.5.26
Eröffnung: Do 30.4.26, 19 Uhr „Die Form hat einen Sinn, der nur von ihr selbst herrührt, einen persönlichen und eigenen Wert, den man nicht mit den Attributen verwechseln darf, die man ihr aufzwingt. Sie hat eine eigene Bedeutung, und sie empfängt Bedeutungen von außen … Die konventionelle Unterscheidung zwischen Form und Inhalt (kann) uns leicht irreführen, wenn wir vergessen, dass der grundsätzliche Inhalt der Form ein formaler Inhalt ist.“ (Henri Focillon, das Leben der Formen)
In der Ausstellung sind die neuesten Zeichnungen aus den Jahren 2025 und 2026 zu sehen, ergänzt durch neuere Malerei.
Alban Janson, „Ohne Titel (#Z25-12.3)“, 2025
Glyptothek
Königsplatz 3, 80333 München, www.antike-am-koenigsplatz.mwn.de
Di-So 10-17 Uhr, Do 10-20 Uhr
Ständige Sammlung – Meisterwerke antiker Bildhauerkunst
Cala Caisa, „Linea Aurea“ Nicole Schuster, Ring „ScionStars“, Gold und Diamanten
Gudrun Spielvogel, Galerie & Edition
Maximilianstr. 45, 80538 München, Tel. 089-21869700, www.spielvogel-galerie.de Mi-Fr 14-18 Uhr, Sa 11-14 Uhr u.n.V. mit der Bitte um Terminvereinbarung Teilnahme an der Sonderveranstaltung ,,SCHMUCK 2026“, 4.-8.3.26
Azin Soltani, Inside-Outside – Schmuckobjekte, 4.-6.3.26 14-18 Uhr, 7.-8.3.26 13-18 Uhr Masterpieces I – Andreas Brandt, Guy de Lussigny, Klaus Staudt, bis 28.3.26
John Carter: around the square – Wandobjekte, ab April Risto Siltala – Fotografie, März/April (Showroom Alramstr. 25)
Erdmut Bramke: Aus meinem Tagebuch, ab 14.3.26
Bilder und Arbeiten auf Papier im Kunstkabinett in der Alramstr. 19 «Handwerk & Design» auf der Internationalen Handwerksmesse Messegelände München, 81829 München www.ihm-handwerk-design.com, tägl. 9:30-18 Uhr «Handwerk & Design» 2026, 4.-8.3.26
Die «Handwerk & Design» auf der Internationalen Handwerksmesse in München präsentiert herausragendes Kunsthandwerk und Design auf höchstem Niveau. Über 250 ausgewählte Kunsthandwerker und Gestalter aus fast 30 Ländern zeigen einzigartige Arbeiten, die meist nicht im Handel erhältlich sind.
International namhafte Galerien wie Galerie Marzée (NL), Gallery O (KOR) und Platina (SE) sind zu Gast.
Die renommierten Sonderschauen, SCHMUCKmünchen, EXEMPLAmünchen (Thema 2026: Zukunft gestalten) und TALENTEmünchen – Meister der Zukunft, geben Einblicke in aktuelle Entwicklungen und zukünftige Trends des Kunsthandwerks und der angewandten Kunst.
«Handwerk & Design» auf der Internationalen Handwerksmesse Messegelände München, 81829 München, www.ihm-handwerk-design.com 9:30-18 Uh, Mi-So 4.3.-8.3.26, 9:30-18 Uhr
100 Jahre GEDOK – Präsentation der GEDOKmuc
Angewandte Kunst der Sparten Glas, Licht, Schmuck, Papier, Textil. Chiaki Asanuma, Gertrud Hahn-Stracke, Barbara Hattrup, Jasmin Nussbaum, Eva Raiser-Johanson. Bühnenpräsenz: Handwerk&Design, B1 / Messe-Bühne: Sa. 7.3. 14-14:30 Uhr, Dr. Margit Huber, 1. Vorsitzende GEDOKmuc, und Künstlerinnen
Hansa-Haus
KKV Hansa München, Brienner Str. 39, 80333 München, U2 bis Königsplatz www.kkv-muenchen.de, Mo-Sa 9-20 Uhr Ully Buri – Zwischen Himmel und Erde, bis 12.4.26
Haus der Kunst Prinzregentenstr. 1, 80538 München, Tel. 089-21127113, mail@hausderkunst.de www.hausderkunst.de, Mo, Mi, Fr, Sa, So 10-20 Uhr, Do 10-22 Uhr Cyprien Gaillard. Wassermusik, bis 22.3.26
TUNE Installation | Beni Brachtel. ATTACK DECAY SUSTAIN, bis 10.5.26 KOO JEONG A. HAUS DER MAGNET, bis 31.5.26 Ei Arakawa-Nash. Mega Please Draw Freely, bis 31.5.26
Sandra Vásquez de la Horra. Soy Energía, bis 17.5.26
Idylle 2026 – Ateliers im Glashaus
Hellabrunner Str. 30, 81543 München, Sa 18.4.26 12-20 Uhr, So 19.4.26 12-18 Uhr Offene Ateliers im Glashaus, 18.-19.4.26
Die Künstlerkolonie „Idylle“ öffnet am Wochenende vom 18. und 19. April erneut ihre Ateliertüren für Neugierige. Die Künstler:innen der Hellabrunner Str. 30 laden gemeinsam mit ausgewählten Gastkünstlerinnen in ihre Ateliers im Glashaus ein und zeigen neben den klassischen Genres Malerei und Bildhauerei auch Lichtobjekte und Metallinstallationen. Die Ateliers sind seit den 90er Jahren in ehemaligen Gewächshäusern in den Untergiesinger Isarauen zu finden, etwas versteckt hinter der Musikschule Ohrwurm. Künstler:innen der Idylle: Annette Braune, Sigi Bußinger, Sascha Hausmann, Evelyn Hensgen, Trisha Kanellopoulos, Johannes Leiste, Elke Reis und die Gastkünstlerinnen Friederike Sofie Hoellerer, Annamaria Leiste, Stella Leiste und Johanna Marie Meyer.
© GHM
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München
Jüdisches Museum München
Sankt-Jakobs-Platz 16, 80331 München, Tel. 089-23396096 juedisches.museum@muenchen.de, www.juedisches-museum.de Di-So 10-18 Uhr
Dauerausstellung: Stimmen_Orte_Zeiten. Juden in München YALLA. Arabisch-Jüdische Berührungen, 26.4.26-1.3.27
Kultur Neuhausen
Leonrodstr. 43, 80636 München, Tel. 01515-3840493, www.kulturneuhausen.de Öffnungszeiten nach Vereinbarung
Pavlína Rozsypálková – Embodied Landscape, 6.-20.3.26 Eröffnung: Fr 6.3.26, 19 Uhr, Finissage: Fr 20.3.26, 19 Uhr Skulpturale Reliefs und Linolschnitte verstehen Landschaft als ein aktives visuelles und Bedeutung tragendes Feld. Die Linolschnitte zeigen weibliche Akte in imaginären Landschaftsräumen, die auf natürliche und geologische Prozesse verweisen. Erotik erscheint hier nicht als Stilisierung, sondern als Teil körperlicher Erfahrung und räumlicher Beziehung. Materie wird als lebendig und wirksam gedacht, fähig, Beziehungen zwischen Körper, Raum und Erinnerung zu formen. Die Arbeiten verhandeln Fragen weiblicher Autonomie, Sinnlichkeit und materieller Präsenz in zeitgenössischer Skulptur und Druckgrafik.
Kunstarkaden
Ein Kunstraum der Stadt München, Laboratorium zeitgenössischer Kunst Sparkassenstr. 3, 80331 München, Tel. 089-23323784, kunstarkaden@muenchen.de www.muenchen.de/kulturreferat, Di-Sa 13-19 Uhr, Eintritt frei skipping on the tightrope, bis 28.3.26
Sylvia Berté, Julius Fest, Yuan Chung Yueh, Maja Stojkovska Do 5.3.26, 18 Uhr: Sondereröffnung zur Schmuckwoche
Kunsthalle München
Theatinerstr. 8, 80333 München, Tel. 089-224412, kontakt@kunsthalle-muc.de www.kunsthalle-muc.de, tägl. 10-20 Uhr
HAAR MACHT LUST, 20.3.–4.10.26
Kunstraum in der Au
Edlingerstr. 18, 81543 München, Tel. 0172-8229666, info@kunstraum-au.de www.kunstraum-au.de, Do-Sa 16-19 Uhr
Ralf Steinberger und Gabi Breitenbach: Día de los Muertos – Mexiko entfesselt. Fotografien, 6.-27.3.26, Vernissage: Do 5.3.26, 19-21Uhr
Die Ausstellung entführt in eine Welt, in der Leben und Tod untrennbar miteinander verbunden sind. Zwischen Tradition und Gegenwart entfaltet sich die emotionale Kraft eines Festes, das Erinnerung feiert statt Trauer zu zelebrieren. Die Bilder machen spürbar, wie tief der Día de los Muertos in der mexikanischen Kultur verwurzelt ist – lebendig, respektvoll und voller Lebensfreude. Die Fotografen hielten diesen Ausnahmezustand fest – nicht erklärend, sondern staunend. Entstanden sind Bilder eines Kulturrauschs, der irritiert, berührt und den Blick auf Leben und Vergänglichkeit nachhaltig verschiebt.
Pavlína Rozsypálková, „Symbiont“, 2025, Beton und Fiberglass, 42 x 30 x 12 cm
Pavlína Rozsypálková, „Daphne“, 2024 Beton, 79 x 38 x 8 cm
Fotografie Gabi Breitenbach: Día de los Muertos
Kunstraum in der Au
Edlingerstr. 18, 81543 München, Tel. 0172-8229666, info@kunstraum-au.de www.kunstraum-au.de, Do-Sa 16-19 Uhr
TheaterAtelier München: Wurzeln, 2.-29.4.26, Vernissage: Do 2.4.26, 18-20 Uhr
Unter dem Titel „Wurzeln“ widmen sich die Künstler:innen des TheaterAteliers im Kunstraum in der Au in vielfältigen künstlerischen Medien einem Themenkomplex, der in Zeiten zunehmender Unsicherheit immer mehr an Relevanz gewinnt: Herkunft, Vernetzung, Werden und Vergehen, der ambivalente Umgang mit persönlicher, transgenerationaler und kollektiver Vergangenheit oder schlichtweg die Verbindung zur inneren und äußeren Natur. „Wurzeln“ knüpft an die Ausstellung „Wald“ an, die im Mai 2025 in der Orangerie im Englischen Garten stattfand und begibt sich nun ein Geschoss tiefer, ins Wurzelwerk, das uns letztlich alle verbindet. Wieder wird es ein reichhaltiges Rahmenprogramm mit literarischen, musikalischen und performativen Veranstaltungen geben. Das TheaterAtelier ist ein in Deutschland in seiner Vielfalt einzigartiges künstlerisches Zentrum für Menschen mit Krisenerfahrung.
Kunstraum in der Au
Edlingerstr. 18, 81543 München, Tel. 0172-8229666, info@kunstraum-au.de www.kunstraum-au.de, Do-Sa 16-19 Uhr
Elke YUNÈS: AUS DEM NU. Fotoarbeiten, 7.5.-4.6.26
Vernissage: Do 7.5.26, 19-21 Uhr Fluchtlose Augen-Blicke. Persönliche Sekunden.
Fotografie: Elke Yunès
Kunstraum München
Holzstr. 10, 80469 München, Tel. 089-54379900 info@kunstraum-muenchen.de, www.kunstraum-muenchen.de Mi-So 14-19 Uhr
Charlotte Eifler. Troubled Fantômes, 30.4.-7.6.26
Eröffnung: Mi 29.4.26, 19 Uhr
Charlotte Eifler verbindet die Bereiche Bewegtbild, Extended Reality, Installation und Performance in ihren Arbeiten. Ihre künstlerisch forschenden Projekte thematisieren die Schnittstellen von Digitalität, Queerness, Archivpolitiken und spekulativen Zukünften.
Kunstverein München e.V.
Galeriestr. 4 (Am Hofgarten), 80539 München, Tel. 089-20001133 info@kunstverein-muenchen.de, www. kunstverein-muenchen.de, Di-So 12-18 Uhr Matt Browning, 21.3.-31.5.26
Eröffnung: Fr 20.3.26, 19 Uhr
Der Kunstverein München präsentiert die erste institutionelle Einzelausstellung des US-amerikanischen Künstlers Matt Browning. Weitere Informationen zur Ausstellung und zum öffentlichen Programm werden demnächst bekannt gegeben. Lothringer13 Halle
Ein Kunstraum der Stadt München, Lothringer Str. 13, Tel. 089-4486961 www.lothringer13.com, Di-So 11-19 Uhr, Eintritt frei 21.3.26: „Residency Presentation – Antifascist Cultures of the Present” 25./26.3.26: „DOXA Weekend – Writing Against Fascism” 1.4.-28.6.26: „Democratic Encounters: Harare & Munich Artist Residency“ 2.-30.5.26: „Touch me I’m sick“ – Festival
MaximiliansForum. Passage für interdisziplinäre Kunst Ein Kunstraum der Stadt München, Unterführung Maximilianstr./Altstadtring 80333 München, www.maximiliansforum.de, ständig einsehbar beyond coolness, bis 12.4.26 Gletscherschmelzen und darüber hinaus – ein künstlerisches Forschungs- und Ausstellungsprojekt von und mit Alexis Dworsky, Tina Frank, Simon Hochleitner, Nadja Reifer und Rehema Chachage
Mohr-Villa
Situlistr. 75, 80939 München, Freimann (U6), Mo 13-16 Uhr, Do 17-19 Uhr Unterschiedliche Weltsichten, bis 15.3.26 Mit der Ausstellung öffnen die Künstlerinnen Prof. Gabriele Weck und Basia Jankowsky den Blick auf die Vielfalt menschlicher Wahrnehmung. In ihren Werken entfalten sie faszinierende Perspektiven auf Realität, Emotion und Bewegung – jede auf ihre ganz eigene, unverwechselbare Weise.
München
Museum Brandhorst
Theresienstr. 35 a, 80333 München, www.museum-brandhorst.de tägl. außer Mo 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr
Long Story Short. Eine Kunstgeschichte aus der Sammlung Brandhorst von den 1960er Jahren bis zur Gegenwart, bis 31.1.27
Confrontations. Gegenüberstellungen aus der Sammlung, bis 27.9.26
Museum Fünf Kontinente
Maximilianstr. 42, 80538 München, Tel. 089-210136100
www.museum-fuenf-kontinente.de, Di-So 9:30-17:30 Uhr, Karfreitag und 1. Mai geschlossen, Ostermontag, Christi Himmelfahrt und Pfingstmontag geöffnet
He Toi Ora. Beseelte Kunst der Māori. Auf den Spuren der Schnitzwerke im Museum Fünf Kontinente, bis 10.5.26
„He Toi Ora“ bedeutet: eine lebendige Kunst. Nach Auffassung der Māori tragen die Künste eine lebendige, immerwährende Beziehung zwischen Vergangenheit und Gegenwart in sich. Viele Schnitzwerke gelten als beseelt und stehen in Verbindung mit den Ahnen. Die in enger Abstimmung mit Māori-Experten erarbeitete Ausstellung führt in Philosophie und Weltbild der Māori ein. Auch thematisiert sie, wie Museumsfachleute und die Nachkommen der ursprünglichen Hersteller oder Besitzer dieser Objekte gegenseitig den Kontakt suchen, um die so wichtigen Verbindungen zu erneuern. Mit 80 Objekten wird ein Großteil der in der Ozeanien-Sammlung des Museums bewahrten Māori-Werke präsentiert. Ihnen zur Seite gestellt sind Filme, Interviews, eine Fotoinstallation und Kunstobjekte, die vom Iwi Rongowhakaata stammen.
Museum Mensch und Natur
„Pfostenfigur Tāwhaki“, Toatoa-Holz, Höhe: 168 cm, ca. 1880, Kauf von Ludwig Bretschneider, 1965 © Museum Fünf Kontinente, Foto: Nicolai Kästner
Schloss Nymphenburg, 80638 München, Tel. 089-1795890 www.mmn-muenchen.de, Di-Fr 9-17 Uhr, Sa, So und Feiertag 10-18 Uhr Zukunftslabor Naturkundemuseum Bayern, verlängert bis 8.11.26 Wildlife Photographer of the Year, bis 8.3.26
Museum Mineralogia München
Theresienstr. 41, 80333 München, Tel. 089-21804312, msm.snsb.de Di-Fr 12-16 Uhr, Sa, So und Feiertag 13-17 Uhr, Mo geschlossen Gneiszeit, bis 19.4.26
Museum Villa Stuck
Prinzregentenstr. 60, 81675 München, Tel. 089-233524812, www.villastuck.de
Nach technischer Sanierung und Renovierung ist das Museum Villa Stuck seit 18. Oktober 2025 wieder geöffnet Di, Do-So 11-18 Uhr, Mi 11-20 Uhr, erster Freitag im Monat 11-22 Uhr, 16.3.-14.5.26 geschlossen
Die Historischen Räume nach der Wiedereröffnung
Seit ihrer Wiedereröffnung präsentieren sich die Historischen Räume mit neuer Hängung, neuer Ausstattung und neuen Werken. Selten oder nie gezeigte Bilder aus dem Frühwerk des Künstlers zeigen berühmte Bilderfindungen mit mythologischen und biblischen Themen, die bis heute emotional berühren. Sie zeigen Archetypen menschlicher Erfahrung wie die Sehnsucht nach dem Paradies und ewigem Ruhm, Jagd, Kampf und Opfertod – voller Dramatik und Dynamik einerseits und kontemplativer Ruhe und Transzendenz andererseits.
Sonderausstellung: Louise Giovanelli. A Song of Ascents, bis 15.3.26
Das Museum Villa Stuck zeigt die erste große Einzelausstellung der britischen Künstlerin Louise Giovanelli in Deutschland. Zu sehen sind zehn neue Werke und eine repräsentative Auswahl von Arbeiten der letzten Jahre. Ilit Azoulay. No Single View, 15.5.-18.10.26
Museum Villa Stuck, 2025, Foto: Jann Averwerser
Münchner Stadtmuseum
St.-Jakobs-Platz 1, 80331 München, Tel. 089-233722370 www.muenchner-stadtmuseum.de, Di-So 11-19 Uhr, Eintritt frei What the City. Perspektiven unserer Stadt, bis Mitte 2027 In zehn Kapiteln behandelt die Interimsausstellung „What the City“ verschiedene Aspekte und Wahrnehmungen der Stadt: Ist München wirklich die Kunst- und Kulturmetropole als die es bekannt ist? Wie verhält es sich beispielsweise mit Zuschreibungen, München sei reich und traditionsbewusst? Wie lebenswert ist die Stadt für Menschen, die von Armut betroffen sind? Wie führt die queere Community den Kampf um Gleichberechtigung, und wie prägen die antirassistischen Bewegungen die Identität der Stadtgesellschaft? Und wie steht es eigentlich um das Münchner Nachtleben?
Dies sind nur einige der Fragen, denen die Ausstellung nachspürt. Es werden historische Verbindungslinien aufgegriffen sowie Perspektiven und Erfahrungen von Münchner*innen vergegenwärtigt.
Department für öffentliche Erscheinungen: Simone Braitinger, „Status: unsichtbar“, Fotografie aus der Serie „Kunst! Schaffen?“, 2024/2025, © Department für öffentliche Erscheinungen
Albert Maurer, Modell der Stadt München im 16. Jahrhundert (Kopie nach dem Modell von Jakob Sandtner aus dem Jahr 1570), Lindenholz, 1927–1933, © Münchner Stadtmuseum
Orangerie im Englischen Garten
Englischer Garten 1a, 80538 München, Busstop Chinesischer Turm Mi-Fr 14-19 Uhr, Sa, So 10-18 Uhr
Künstlergruppe Eisenblau – 7 Perspektiven, 11.-15.3.26 Vernissage: Fr 13.3.26, 18:30 Uhr Sieben Perspektiven, sieben Positionen und sieben individuelle Sichtweisen auf Mensch und Natur; mal gegenständlich, mal abstrakt, mal reduziert auf das Wesentliche oder mit explosiver Farbigkeit umgesetzt von Mirjana Belik, Saskia Gasteiger, Tine Griesbeck, Erika Kolle, Bärbel Köppl, Claudia Rettinger, Angelika Stout.
Mitten in München
steigt Dampf auf – dort, wo man ihn im Winter nicht erwartet. Die Radlsauna bringt Wärme an Orte, die sonst dem Alltag gehören: an die Isar, in Hinterhöfe, in Gärten. Eine mobile Sauna auf einem Fahrradanhänger zeigt, dass Entschleunigung einfach mal dort beginnt, wo man stehen bleibt.
Bärbel Köppl
Angelika Stout
München
Orangerie im Englischen Garten
Englischer Garten 1a, 80538 München, Nähe Parkplatz Chinesischer Turm Tel. 0172-7016976 (mobil), gregory.wolfrum@t-online.de, Instagram: arte_ragna www.ragna-zeit-wolfrum.de, Fr-Sa 14-19 Uhr, So 12-19 Uhr
Ragna Zeit-Wolfrum: BitterSüß – Bilder und Skulpturen von Mensch und Tier 20.-29.3.26, Vernissage & Jazz: Do 19.3.26, 19 Uhr Malerei und Bildhauerei Mensch und Tier, ihre Gestalt, ihr Wesen inspirieren die Künstlerin zu ihren Bildern und Steinskulpturen, aber ebenso wichtiges Motiv ist die Beziehung zwischen beiden. Seit alters her haben sich Mythen und Märchen um das freundliche Mit-, aber auch furchteinflößende Gegeneinander von Mensch und Tier gebildet – eben bittersüß. Als Ausdruck der Macht umgaben sich Götter und Herrscher gerne mit eindrucksvollen Begleittieren. Heute wird die Vielfalt an Tieren und ihre Bedeutung für die Umwelt zwar geschätzt, aber häufig werden sie als reine Nutztiere gesehen und nicht selten als Kuscheltiere vereinnahmt und damit ihrer animalischen Identität beraubt. Diesen Geschichten spürt die Künstlerin nach, deutet sie in ihren Werken an, aber das Weitererzählen überlässt sie der Phantasie des Betrachters.
Orangerie im Englischen Garten
Ragna Zeit-Wolfrum, „wild cats“, 2025, mixed media/Lw
Englischer Garten 1A, 80538 München (beim Chinesischen Turm)
Do-Sa 14-20 Uhr u.n.V. unter Tel. 089-931162 FINEformART 13, 16.4.-19.4.26
Vernissage: Mi 15.4.26, 18 Uhr mit Helmut Schink am Saxophon Matinee: So 19.4.26, 11-17 Uhr mit Künstlergespräch um 12 Uhr Mio Kupka, Viola Poschenrieder-Schink, Gisela Prokop, László Maczky Gastkünstlerin: Rosemarie Stuffer (Köln)
In Malerei, Zeichnung, Fotografie und Skulptur hinterfragt die internationale Künstlergruppe FINEformART das Eingebundensein des Menschen in natürliche Kreisläufe. Es geht um archaische Prägungen und menschliche Affekte, aber auch biomorphes Wachsen und Nachempfinden des fortwährenden Wandels und unsere existentielle Verflechtung mit dem Rhythmus der Natur.
Pasinger Fabrik
Kultur- und Bürgerzentrum der Landeshauptstadt München, August-Exter-Str. 1 81245 München, Tel. 089-8292900, info@pasinger-fabrik.com, www.pasinger-fabrik.de Di-Sa 15-19 Uhr, So 14-18 Uhr
Ich bin schön – Die Ausstellung, bis 29.3.26 Mit Burlesquetänzerin Ruby Tuesday, Gentleman-Magier Markus Laymann und Drag-Diva Samantha Jackson, die mit uns ihre Interpretation von Schönheit mit einem exklusiven Auszug aus ihrer schillernden Revue „Ohne Filter“ feiern.
Pinakothek der Moderne
Kunstareal, Barer Str. 40, 80333 München, Tel. 089-238050 www.pinakothek-der-moderne.de, Di-So 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr
Neue Dauerausstellung: ROBOTIC WORLDS, seit 28.11.25
CITY IN THE CLOUD – DATA ON THE GROUND, bis 8.3.26
THE ARCHITECTURE OF DATA, Architekturmuseum der TUM REFLEXION – Licht Spiegel Transparenz, bis 31.5.26
Stefan Rinck | Der Alpen-Clan kehrt zurück, bis 12.4.26
Sweeter Than Honey – Ein Panorama der Written Art, bis 12.4.26
Daniel Grüttner: OUT OF THE WEB, bis 3.5.26
Public Art München
Kulturreferat der Landeshauptstadt München, Abteilung 1 Burgstr. 4, 80331 München, Tel. 089-233-26087 publicart@muenchen.de, www.publicartmuenchen.de
Focus Year, Mai bis Dezember 26
Stadtraum München: Das Focus Year zeigt Kunstprojekte im öffentlichen Raum, so facettenreich wie die Münchner Stadtlandschaft selbst. Sie handeln von verborgenen Wasserkreisläufen der Isar, von Bäumen als Träger von Geschichten, von Formen selbstbestimmten Erinnerns an rassistische und antisemitische Gewalt, von Freibädern als Schauplätze gesellschaftlicher Konflikte, von Aktivismus im Fußball oder von Gebärdensprache in historischen Kontexten. Mit Arbeiten von: Cana Bilir-Meier, Sofia Dona, Christiane Huber, Marjetica Potrč & OOZE, Christine Sun Kim & Thomas Mader, Feda Wardak.
Rathausgalerie
Die Public Art Excursions laden zudem zu Performances durch den Stadtraum ein. Mit: Sandra Chatterjee, Judith Egger, Lea Geerkens, Francesco Giordano/Anian Halder, Bülent Kullukcu /Anton Kaun, Stefanie Zoche/Claus Biegert.
Weitere Informationen: publicartmuenchen.de @publicartmuc
Ein Kunstraum der Stadt München, Marienplatz, 80331 München Tel. 089-23328408, rathausgalerie-muenchen.de, Di-So 11-19 Uhr, Eintritt frei Die Kunstausstellungen der Rathausgalerie werden wegen Sanierungsarbeiten 2026 an anderen Orten zu sehen sein.
Sammlung Schack
Prinzregentenstr. 9, 80538 München, Tel. 089-23805224 www.schack-galerie.de, Mi-So 10-18 Uhr, jeder 1. und 3. Mi im Monat 10-20 Uhr Sammlung des Grafen Adolf Friedrich von Schack Hauptwerke von Moritz von Schwind, Anselm Feuerbach und Arnold Böcklin
Schloss Blutenburg
Internationale Jugendbibliothek, Seldweg 15, 81247 München Mo-Fr 10-16 Uhr, Sa/So 14-17 Uhr, an Feiertagen geschlossen Crazy Machines!? Fahrzeuge, Roboter und andere geniale Erfindungen bis 31.10.26
SeelenArt Galerie
Theresienstr. 51, 80333 München, Tel. 089-39292637 oder 0174-1525625 ulrike.ostermayer@kbo.de, www.seelenart-galerie.de, Di-Do 14-18 Uhr Manfred Knittel I Pavel Gribov, bis 9.4.26 Kunst im Dialog: Do 26.3.26, 14-17 Uhr, ein ausstellungsbegleitender, interaktiver Workshop mit Mariia Schnetzler
Die Ausstellung präsentiert eindrucksvolle, intensive Werke der Zeichnung, Collage und Malerei. Manfred Knittel transformiert in seinen skizzenhaften Werken, in einer individuellen Formensprache, entspannte Visionen bis hin zu Schattenbildern und bietet diese als “Art to go” an. Pavel Gribov entwickelt in einem detaillierten Entstehungsprozess Naturlandschaften, Zukunftsvisionen bis hin zu apokalyptischen Bildern.
3.2026
erscheint Anfang Juni, Redaktionsschluss ist am 24. April.
Focus Year 2026 © Public Art München
Manfred Knittel, © Ulrike Ostermayer
Pavel Gribov, © Ulrike Ostermayer
München
SeelenArt Galerie
Theresienstr. 51, 80333 München, Tel. 089-39292637 oder 0174-1525625 ulrike.ostermayer@kbo.de, www.seelenart-galerie.de, Di-Do 14-18 Uhr
Corinne Haberl: „Färkeerte Wällten“– Hinterglasmalerei, 21.4.-31.7.26 Kunst im Dialog: Di 26.5.26, 14-17 Uhr, ein ausstellungsbegleitender, interaktiver Workshop mit Mariia Schnetzler
Auf lustige, skurrile Weise macht die Künstlerin Widersprüche und Diskrepanzen des alltäglichen Lebens sichtbar. Die aufwändige, komplexe und vielschichtige Technik ihrer Malerei präsentiert die facetten- und detailreiche Vielschichtigkeit des Lebens. Mit einer Lesung von skurrilen Texten ergänzt die Künstlerin ihr Werk im Juni 26.
„De historiae naturalis“,
Seidlvilla
Nikolaiplatz 1b, 80802 München, Tel. 089-333139, info@seidlvilla.de, www.seidlvilla.de tägl. 12-19 Uhr (außer 28./29.3.26 und 3.-6.4.26), Eintritt frei Bitte beachten Sie, dass die Seidlvilla kein ausschließlicher Ausstellungsort ist. Erkundigen Sie sich ggf. vor einem Besuch, ob die Räume zugänglich sind. Kontakt unter: info@seidlvilla.de oder telefonisch 089-333139
„Früher haben wir schwarz-weiss geblutet.“ – Ausstellung von Manuel Eglhofer und Daniel Gianfranceschi, 5.3.-17.4.26
Vernissage: Do 5.3.26, 19 Uhr Manuel Eglhofers Fotografien sind Beobachtungen realer Gegebenheiten, die doch nie den Anspruch haben, akkurate Abbildungen der Realität zu sein. Geleitet von Instinkt und vorhandenem Licht, das einem Suchscheinwerfer gleich Spotlights auf die Motive wirft, finden die Bilder Vollkommenheit im Makelhaften und Schönheit im Gewöhnlichen. Neben einer Auswahl digitaler und analoger Fotografien zeigt die Ausstellung am Abend der Eröffnung auch eine Video- & Soundinstallation, welche in freundschaftlicher Kollaboration mit dem Künstler Daniel Gianfranceschi entstand. Gianfranceschis gitarrenbasierte Komposition tritt hier in einen intensiven, verletzlichen Dialog mit Manuel Eglhofers Worten und Bildern.
St. Paul Kirche
St.-Pauls-Platz 11, 80336 München
Kunst.Andacht, Eröffnung: 19.4.26, 19:30 Uhr Annäherungen an die Osterkerze von Katharina Lehmann mit ihrer „Infinite Walk“ Performance, Texten, Gedanken und zeitgenössischer Musik. Einführung: Ulrich Schäfert, Leiter des Fachbereichs Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising und Margit Huber, Vorständin der GEDOKmuc. Text: Denis Lehmann, gesprochen von Franziska Ball. Zeitgenössische musikalische Improvisationen: Peter Gerhartz (Tasteninstrumente), Monika Olszak (Querflöte/Saxophon).
Staatliche Münzsammlung
Residenzstr. 1, 80333 München, www.staatliche-muenzsammlung.de, Di-So 10-17 Uhr Resonanzen – Deutsche Medaillenkunst der Gegenwart, bis 11.5.26
Mit Sammleraugen: Die schönste Medaille!, bis 11.5.26
Corinne Haberl,
Hinterglas, Tusche, Acryl, 39,5 x 32 cm, 2022 Werk u. Photo copyright Corinne Haberl
Manuel Eglhofer
Staatliches Museum Ägyptischer Kunst
Gabelsbergerstr. 35, 80333 München, Tel. 089-28927630
info@smaek.de, www.smaek.de, Mi-So 10-18 Uhr, Di 10-20 Uhr, Mo geschlossen
Sonderausstellung
Kindheit am Nil – Aufwachsen im Alten Ägypten, bis 21.6.26
Mit der Ausstellung „Kindheit am Nil – Aufwachsen im Alten Ägypten“ widmet sich das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst erstmals umfassend einem bisher wenig beleuchteten Thema: dem Aufwachsen in einer der faszinierendsten Hochkulturen der Menschheitsgeschichte. Die Familienausstellung richtet sich gleichermaßen an Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Sie eröffnet differenzierte Einblicke in das Leben altägyptischer Kinder und stellt deren Erfahrungen den heutigen Lebenswelten gegenüber. Dabei lädt sie ein zur Reflexion über Bildung, Gleichberechtigung, Rechte und Fürsorge –Errungenschaften, die heute vielfach als selbstverständlich gelten.
Städtische Galerie im Lenbachhaus
© Staatliches Museum Ägyptischer Kunst / Die Werft
Luisenstr. 33, 80333 München, Tel. 089-233320-00, lenbachhaus@muenchen.de www.lenbachhaus.de, Di-So 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr, Mo geschlossen
Der Kunstbau ist 2026 aufgrund von Sanierungsmaßnahmen geschlossen. Was zu verschwinden droht, wird Bild, bis Frühjahr 2027
Shifting the silence. Die Stille verschieben, bis Sommer 2027 Iman Issa – Lass uns spielen, bis 12.4.26
Studio Gabi Green
Gollierstr. 17, 80339 München, Tel. 089-54030254 Mi-Fr 14-18 Uhr, Sa 11-13 Uhr u.n.V.
WHISPERS & CRIES mit Jivan Astfalk, Nanna Grønborg, Rachel Darbourne, 5.-8.3.26 Do-Sa 5.-7.3.26 10-16 Uhr, So 8.3.26 10-16 Uhr im Rahmen der SCHMUCK-Sonderschauen anlässlich der Internationalen Handwerksmesse
Die drei internationalen Schmuck-Künstlerinnen fertigen tragbare Objekte und erforschen den Grenzbereich, in dem Schmuck in eine skulpturale Praxis übergeht. Whispers & Cries untersucht Intimität, Erzählung und Bedeutung. Tradition und Objektstatus werden neu erdacht; Schönheit wird über Intimität, Wiederentdeckung, das Neudenken von Bedeutungen und Aneignung neu imaginiert – manchmal flüsternd, manchmal schreiend. Dirk Klose: „Vergissmeinnicht“ im Studio Gabi Green, 21.3.-25.4.26 Eröffnung: Sa 21.3.26, 16 Uhr
Die Ausstellung „Dirk Klose: Vergissmeinnicht“ ist eine sehr persönliche und zugleich Dankesausstellung. Der Dank gilt Freunden und Förderern des Künstlers, die ihn während seiner Krebserkrankung und -therapie unterstützt und somit nicht vergessen haben. Sie umfasst zumeist kleine Zeichnungen – auch in Farbe –, die der Künstler während seiner schweren Erkrankung bewerkstelligen konnte, darunter über 30 kleine Porträts von Freunden und Familienmitgliedern, aber auch Originalfarbzeichnungen des kleinen gleichnamigen Kalenders „Dirk Klose 2026: Vergissmeinnicht“. Zudem sind letzte größere Arbeiten in Öl und Schlagmetall auf Holz zu sehen, der bevorzugten Technik des Künstlers, die noch vor dem Einsetzen der Krankheit fertiggestellt werden konnten. Einige wenige düstere Zeichnungen versuchen, auch den leidvollsten Abschnitt der Therapie zu vermitteln. Ein Teil des Erlöses der Ausstellung geht an den Stiftungsfonds des LMU Klinikums München. Auch Spenden an den Fonds werden gerne entgegengenommen. www.dirkklose-art.de oder de.wikipedia.org/wiki/Dirk_Klose Dazu Schmuck von Gabi Green.


„Vergissmeinnicht“ (Selbstporträt Dirk Klose) 16 x 16 cm, Mischtechnik auf Papier, 2025
Gabi Green, Ohrringe
München
Studio of Wonders
Hofstatt Untergeschoss, Sendlinger Str. 10, 80331 München www.studioofwonders.com, Mo-Fr 11-20 Uhr, Sa, So 10-20 Uhr
Magic Jellyfish – Wonder Café – Upside Down Interaktive Ausstellung zeitgenössischer Kunst- und Designinstallationen. Ziel ist es, Besucher*innen ein kulturelles Erlebnis zu bieten, das Kreativität fördert und Kunst für alle zugänglich macht. Von optischen Täuschungen über Infinity Mirrors bis hin zum Upside Down – Räume voller neuer Perspektiven.
Valentin-Karlstadt-Musäum
Im Tal 50, 80331 München, Tel. 089-223266, www.valentin-musaeum.de
Bis Frühjahr 2026 geschlossen, Hofausstellung am Isartor Karl Valentin & Liesl Karlstadt – Heimatlos
Die Ausstellung „Karl Valentin & Liesl Karlstadt: Heimatlos“, kuratiert von Andreas Koll, über Leben und Werk der beiden großen Künstler und ihre aktuelle Heimatlosigkeit ist noch bis zur Wiedereröffnung des Museums am Isartor zu sehen.
Walter Storms Galerie
Schellingstr. 48, 80799 München, Tel. 089-27370162 mail@storms-galerie.de, www.storms-galerie.de Di-Fr 10-18 Uhr, Sa 11-16 Uhr NONPLACE || Albrecht/Wilke, bis 18.4.26
Sean Scully, RED CHAMBER || DARK SILENCE, bis 2.5.26
Sean Scully (*1945, Dublin) entwickelte seit den 1970er-Jahren eine der zentralen Positionen der geometrischen Abstraktion. Seine aus Streifen, Balken und Quadraten aufgebauten Kompositionen verbinden formale Strenge mit hoher emotionaler Intensität, die sich im dynamischen Duktus des satten Farbauftrags und den offenliegenden, ausgefransten Farbrändern zeigt. Anselm Reyle, Infinite Longing, 14.5.-11.7.26 Eröffnung: Do 14.5.26, 18-21 Uhr werkschau.galerie für objekte + bilder I malerei + grafik Schwanthalerstr. 141 Rgb, 80339 München, Tel. 0179-2009654 inge.brandl@mnet-online.de, www.werkschau-muenchen.de Instagram: inge.brandl.art
Letizia Maggio / Raquel Bessudo, 4.-8.3.26 Im Rahmen der Munich Jewellery Week 2026 Sa 21.3.26, ab 19 Uhr: Abschiedsparty werkschau.galerie mit Freunden, VIPs und Livemusik
Zentralinstitut für Kunstgeschichte
Katharina-von-Bora-Str. 10, 80333 München, Tel. 089-28927556 info@zikg.eu, www.zikg.eu, Mo-Fr 10-20 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen geschlossen, Eintritt frei
UNBEKLEIDET/AUSGEZOGEN – Der Akt in der kunsthistorischen Forschung 16.4.-2.10.26
Seit den Anfängen der Kunstgeschichte zählt der Akt zu ihren zentralen, zugleich aber umstrittenen Forschungsgegenständen. An der Darstellung des unbekleideten menschlichen Körpers erprobte die Disziplin ihre Methoden, Deutungsansätze und Grenzen über Epochen und Medien hinweg. Die Ausstellung im ZI beleuchtet diese Forschungsgeschichte und fragt zugleich nach der aktuellen Brisanz des Aktes. Sie spannt den Bogen von Johann Joachim Winckelmann bis zu feministischen, queeren und postkolonialen Perspektiven. Vor dem Hintergrund heutiger Debatten um Körperbilder und Sensibilitäten zeigt sie den Akt als historisch wandelbaren Schauplatz gesellschaftlicher Aushandlungen.
Knut Anderson, „Diana“, Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Photothek/Sammlungen, Bildarchiv Bruckmann
KURZ NOTIERT
MünchnerStiftungsFrühling – Frühjahr 2026
Der MünchnerStiftungsFrühling wird 2026 in einem komprimierten Format fortgeführt. 2019 etabliert, soll er zeigen, wie vielfältig Stiftungen in München wirken –von Bildung und Soziales über Kunst, Kultur und Gesundheit bis hin zu Sport, Umwelt oder internationalem Engagement. Vorträge, Workshops und Einblicke in Projekte von über 90 Stiftungen und Partnern laden Interessierte dazu ein, sich zu informieren, zu vernetzen und neue Impulse zu gewinnen. Münchner Kultur GmbH, Giselastr. 4, 80802 München, Tel. 089-30610010 msf@muenchner.de, www.muenchnerstiftungsfruehling.de
Abenberg
Klöppelmuseum Abenberg
Burgstr. 16, 91183 Abenberg, Tel. 09171-814200 www.kloeppelmuseum-abenberg.de, Di-So 11-17 Uhr Genau meine Kragenweite, bis 12.7.26
Aichach
augsburg contemporary
Leonhardstr. 17, 86551 Aichach, Tel. 08251-871630, mail@stucken.com www.augsburg-contemporary.de, Fr/Sa 14-17 Uhr
Mark Harrington: „Old and new dream“, 15.3.-18.4.26 Eröffnung: So 15.3.26, 11 Uhr
Amberg
Stadtgalerie Alte Feuerwache Amberg
Zeughausstr. 18, 92224 Amberg, Tel. 09621-101284, stadtgalerie@amberg.de www.stadtmuseum-amberg.de, Di-Fr 11-16 Uhr, Sa, So 11-17 Uhr, Eintritt frei Die Stadtgalerie ALTE FEUERWACHE im Stadtmuseum Amberg ist ein städtischer Ausstellungsraum mit 170 qm Fläche. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf zeitgenössischer Kunst aus Ostbayern. Die niveauvolle Darstellung reicht von Malerei, Grafik, Plastik, Objekt, Fotografie, Neue Medien bis hin zur Installation. DAS ARIADNE-PROJEKT, bis 12.4.26
Ausstellung der Künstlerinnen Belle Shafir (Tel Aviv) und Hanna Regina Uber (Amberg/Aschach). Sie verwandeln die Stadtgalerie in ein intensives und multisensorisches Raumerlebnis.
Am Samstag, den 11. April 2026 gibt es um 18:30 Uhr die Performance „Ausweg klangManufaktur“, Alex Dorsch Klang & Performance Manu Dorsch.
Sparda-Bank-Kunstpreis Amberg 2025, 29.4.-12.7.26
Ausstellung mit Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Grafik, Installation sowie Metall- und Glaskunst der aktuellen Preisträgerinnen und Preisträger Theresa Eberl, Stefan Leitner und Luis Weiland.
Ansbach
Kunsthaus R3
Reitbahn 3, 91522 Ansbach, www.kulturforum-ansbach.de, www.gedok-franken.de Mi + Sa 10-13 Uhr und 14-17 Uhr, Do, Fr + So 14-17 Uhr
GEDOK Franken: gangART, 6.3.-6.4.26
Vernissage: Fr 6.3.26, 18 Uhr „100 Jahre GEDOK – Künste · Frauen · Netzwerk“: Unter diesem Motto feiert eines der größten und traditionsreichsten Künstlerinnen-Netzwerke im deutschsprachigen Raum seinen 100. Geburtstag. Die erste Ausstellung der GEDOK Franken im Jubiläumsjahr 2026 findet unter dem Titel „gangART“ in der Reitbahn des Kulturforums Ansbach statt. Der Titel greift die historische Umgebung auf. Gleichzeitig impliziert er eine Art der Fortbewegung und nimmt damit Bezug auf die erfolgreichen 100 Jahre GEDOK sowie auf die Zukunft. Die Künstlerinnen präsentieren aktuelle Werke aus den Bereichen Malerei, Keramik, Fotografie, Skulptur, Textilkunst und Installation.
Regina Uber, „Objekt Miasma“
Belle Shafir, „Objekt 2“
Ida Dehmel, GEDOK-Gründerin, Artwork: Vanessa Cognard
Ansbach
mondo galerie im „Haus für Kunst“
Platenstr. 4, 91522 Ansbach. Tel. 01575-1861920, info@mondo-atelier.de www.mondo-atelier.de, Instagram: schindlerannelies, Mi, Sa, So 14-17 Uhr u.n.V. Ostern, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag und Fronleichnam geöffnet Tier wie wir, 6.3.-6.4.26
Vernissage: Sa 7.3.26, 17 Uhr, musikalische Umrahmung: Alejandro Conza (git, voc) Hubert Rieß (Aquarell) und Annelies Schindler (diverse Techniken) zeigen Tiere in unterschiedlichem Kontext und unterschiedlichen Techniken. made by mondo, 10.-26.4.26
Neue Werke von Annelies Schindler (mondo) in der selbst entwickelten Öl-Auswischtechnik auf OSB (ges. gesch.). mondo ist Künstlerin des Jahres 2023 des Landkreises Roth. Sie betreibt im „Haus für Kunst“ ihr Atelier und die mondo galerie und stellt hier im Wechsel mit Gastkünstler*innen aus.
Sa 18.4.26, 17 Uhr: Alejandro Conza
Alejandro Conza stammt aus Arequipa (Perú) und lebt seit 1988 in Deutschland. Seine Musik geht auf Themen der aktuellen Gesellschaftsbereiche wie Auswanderung, Armut und Reichtum, Hilfe zur Selbsthilfe und Umwelt ein. Phantastischer Realismus, 1.-25.5.26, Vernissage: Fr 1.5.26, 19 Uhr Der aus Kirgisien stammende Künstler Wladimir Barantschikov lebt und arbeitet seit 30 Jahren in Gunzenhausen. Er studierte an der Kunstakademie in St. Petersburg und machte sein Diplom als Restaurator für Ikonen und Gemälde. India again, 29.5.-28.6.26, Vernissage: Fr 29.5.26, 18 Uhr Indische Impressionen von Katja Weinmann (Malerei/Ansbach), Philipp Wieder (Fotografie/Nürnberg) und Annelies Schindler (Malerei/Ansbach).
Annelies Schindler, „Wild Pride“, Ölkreide Foto: Hans Schindler
Annelies Schindler, „Passion Tanz“, Öl-Auswischtechnik auf OSB, Foto: Hans Schindler
Aschaffenburg KirchnerHAUS Museum Aschaffenburg Ludwigstr. 19, 63739 Aschaffenburg, Tel. 06021-5809250 info@kirchnerhaus.de, www.kirchnerhaus.de, Di-Sa 14-17 Uhr, So 11-17 Uhr
BLICK.FANG.MODERNE – Menschenbilder zwischen Expressionismus und Moderne, 7.3.-14.6.26
Von der Jahrhundertwende um 1900 bis in die späten 1920er Jahre wandelte sich das Menschenbild in den Künsten grundlegend. Die Kunstschaffenden reagierten auf Kriegserfahrungen, politischen und gesellschaftlichen Wandel ebenso wie auf Fragen nach neuer individueller und kollektiver Identität. Suchten Künstler wie Ernst Ludwig Kirchner und Erich Heckel nach existenzieller Wahrheit in expressiven Formen, skizzierten andere wie Christian Schad oder Otto Dix ihre Mitmenschen mit scharfer Nüchternheit. Zwischen subjektivem Ausdruck und präziser Analyse entstand ein vielfältiges Spektrum an Bildnissen. Gezeigt werden Aquarelle, Zeichnungen und Druckgrafiken von 36 Kunstschaffenden aus einer Privatsammlung.
Kunsthalle Jesuitenkirche
Ernst Ludwig Kirchner, Bauernpaar 1919, Holzschnitt, Privatbesitz © Foto: Jessica Eschenbach
Pfaffengasse 26, 63739 Aschaffenburg, Zugang Arkadenhof, Tel. 06021-38674-500 www.museen-aschaffenburg.de, Di 10-20 Uhr, Mi-So, Feiertage 10-18 Uhr
Kunst im Dialog: Zwei neue Positionen im Glashaus und Kornhäuschen, bis 21.3.26 Glashaus, bis 31.12.26 STUFEN. ERKLIMMEN – WACHSEN, 25.3.-12.7.26 Preisausstellung zum 50-jährigen Jubiläum des Hauses. Aus 138 Einreichungen nominierte eine Fachjury 13 Positionen, die „Stufen“ weit fassen – als historische Entwicklung, gesellschaftliche Auf- und Abstiege sowie symbolische und skulpturale Setzungen. Die Schau vereint analoge und digitale Ansätze, kombiniert Materialien überraschend und lädt zum Weiterdenken ein.
Augsburg augsburg contemporary
Bergstr. 11, 86199 Augsburg, Tel. 0173-92424300, mail@stucken.com www.augsburg-contemporary.de, Fr/Sa 14-17 Uhr
Orte des Lichts, bis 7.3.26
Die Installation von Inge Gutbrod besteht aus dickwandigen, durchgefärbten Wachsröhren unterschiedlicher Längen und Durchmesser. Sie sind präzise gegossen und jeweils mit einer opaken LED-Leuchte illuminiert, die lapidar auf einem Glassturz aufliegt. Manche Zylinder stehen, manche liegen und manche sind an die Wand gehoben. Ihr Inneres ist von einem schimmernden Licht erfüllt, das nach außen diffundiert.
Esther Zahel: Leere Hüllen fallen, 26.4.-30.5.26
Eröffnung: So 26.4.26, 11 Uhr
fotodiskurs
Pavillon am Berghof, Bergstr. 12-1, 86199 Augsburg, Tel. 0821-65073661 mail@fotodiskurs.de, www.fotodiskurs.de, Fr-Sa 14-17 Uhr u.n.V.
Christa Näher, Dieter Rehm – subreal, 26.4.-24.5.26
Eröffnung: So 26.4.26, 11 Uhr, Christa Näher und Dieter Rehm sind anwesend
Salongespräch: Künstler und BesucherInnen im Dialog, So 10.5.26, 17 Uhr
Finissage: So 24.5.26, 17 Uhr
Dieter Rehm studierte Malerei und lehrte Fotografie an der Akademie der Bildenden Künste in München. Christa Näher musste mit einer Fotolehre beginnen und hat letztlich Malerei an der Städelschule in Frankfurt unterrichtet. Beide zeigen in ihren Fotoarbeiten eine verborgene Authentizität des Realen, Christa Näher in kleinen analogen SchwarzWeiß-Aufnahmen, Dieter Rehm im farbigen Großformat. Indem sie auf ihre je eigene Art die Decke des vordergründig Sichtbaren lüften, fotografieren sie durch die Oberflächen hindurch auf die dahinter sonst verborgene Wirklichkeit. So bringen sie uns eine subreale Welt zu Gesicht, in der Zukunft und Vergangenheit im Bild zusammenfallen. Zur Ausstellung erscheint wieder ein Booklet: fotodiskurs 23, mit literarischen und bildlichen Assoziationen zum Weiterdenken.
Jüdisches Museum Augsburg Schwaben
Edition of 1, 30 x 20,5 cm © Christa Näher
Standort Ehemalige Synagoge Kriegshaber, Ulmer Str. 228, 86156 Augsburg Tel. 0821-513658, jmaugsburg.de, Do-So 14-18 Uhr
FRIEDEN, bis 13.9.26
In Zeiten, in denen bewaffnete Konflikte weltweit zunehmen, entzieht die Ausstellung der Gewalt und dem Terror bewusst die Aufmerksamkeit, um die Möglichkeit ihrer Abwesenheit in den Blick zu nehmen. Ausgehend von verschiedenen Konzepten und Definitionen des Friedens spürt sie dem Verhältnis von Frieden und Judentum, Politik, Krieg, Feminismus, Dialog und Gerechtigkeit nach. Objekte und künstlerische Arbeiten erzählen vom Einsatz für den Frieden und von gelebter friedlicher Praxis. Dabei stehen jüdische Perspektiven im Vordergrund.
Ziel der Ausstellung ist es, die zivilisatorische Errungenschaft des Friedens in Erinnerung zu rufen und das Bewusstsein dafür zu stärken, dass Frieden ein fragiler Zustand ist, der geschützt und gepflegt werden muss. Basierend auf der Ausstellung „Frieden“ des Jüdischen Museum Wien, kuratiert von Adina Seeger und Tom Juncker.
Kunsthalle Augsburg im Glaspalast
Beim Glaspalast 1, 86153 Augsburg, Tel. 0821-3244169 www.kunstsammlungen-museen.augsburg.de, Di-So 10-17 Uhr, Karfreitag geschlossen
SYMBIOSIS | Kunst zwischen Mensch und Natur. Paul Diestel | Clare Langan | Christiane Löhr | Nathan Peter, bis 21.6.26
Christa Näher, „o.T.“, 1995, Silver Gelatin Print,
Blick in die Ausstellung in der Ehemaligen Synagoge Kriegshaber. © Jüdisches Museum Augsburg Schwaben/Ilya Kotov
Ernst Hacker, Peace Now, Holzschnitt, Papier, 1969. Jüdisches Museum Wien, Inv. Nr. 4962, Schenkung Paul Linfante
Bad Aibling Museum Eden & Galerie Eden
Rosenheimer Str. 14, 83043 Bad Aibling, Tel. 0157-55157264 info@galerie-eden.com, museum-eden.com, galerie-eden.com
Do 14-20 Uhr, Fr 11-18 Uhr, Sa 11-14 Uhr, So 14-18 Uhr CONSTRUCTIONS, bis 22.3.26
Galerie Eden zeigt: LAURA SACHS Museum Eden zeigt: CHRISTO UND JEANNE-CLAUDE
In der Ausstellung CONSTRUCTIONS begegnen sich die Arbeiten von Laura Sachs sowie von Christo und Jeanne-Claude im stillen Dialog. Laura Sachs bewegt sich an der Schnittstelle von Malerei und Objekt. Mit reduzierter Formsprache und sensibler Materialarbeit verbinden sich Farbe, Staub und Spuren des Arbeitsprozesses auf ihrer Leinwand.
Ergänzt wird die Ausstellung durch Vorstudien von Christo zu den gemeinsam mit Jeanne-Claude realisierten Wrapping-Projekten, die Einblicke in deren Entstehung geben und zeigen, wie Verhüllung Räume neu erfahrbar macht. Im Zusammenspiel entfaltet sich ein feinsinniger Austausch von Material, Raum und Wahrnehmung.
Bad Wiessee
Grüner Raum
Sanktjohanser Str. 2, 83707 Bad Wiessee, www.andreasmahnel.de/exhibitions
Fr-So 15-19 Uhr
Andreas Mahnel. Blasen – 05/26, 29.5.-21.6.26
Vernissage: Fr 29.5.26, 18 Uhr
Bamberg
Historisches Museum Bamberg
Andreas Mahnel zeigt Arbeiten aus der Serie „Blasen“, die in den letzten beiden Jahren entstanden sind. In seinen Werken setzt sich der abstrakt arbeitende Künstler mit der Wirkmächtigkeit von Farben im Zusammenspiel mit Formen und hier in erster Linie mit Blasen auseinander. In seiner Malerei gibt es nichts zu verstehen. Der Künstler wünscht sich jedoch vom Betrachter, „er möge sich sein eigenes Bild machen und dabei seiner Phantasie freien Lauf lassen“.
© Andreas Mahnel
Alte Hofhaltung, Domplatz 7, 96049 Bamberg, Tel. 0951-1140 museum.bamberg.de, Di-So und Feiertag 10-17 Uhr, ab 27.3.26 11-17 Uhr Wünsch Dir was! Make a wish!, bis 22.3.26 Perspektiven aus Psychologie, Theologie und Philosophie begegnen den Gästen in dieser vielseitigen Ausstellung und beleuchten, wie Wünsche unser Denken, Fühlen und Handeln beeinflussen. Thematisiert wird ebenso, welche moralischen Fragen Wünsche aufwerfen und welche spirituellen Bedeutungen ihnen zugeschrieben werden. Ausstellungsintervention „RE-CALL | Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart“, ab 29.4.26 Künstlerinnen und Künstler aus unterschiedlichen Herkunftsländern haben Kunstwerke aus den Ausstellungen des Historischen Museums ausgewählt, sich mit den historischen Werken auseinandergesetzt und in Reaktion eigene künstlerische Arbeiten geschaffen. Beide – historische und zeitgenössische Werke – werden im Museum zusammen präsentiert. Zu sehen sind Malerei, Grafik, Zeichnung, Video und Textilkunst.
Laura Sachs, „Dusty 01410 H“, 2023 Öl und Staub auf Leinwand, 140 x 100 cm Foto: Marjorie Brunet Plaza
Laura Sachs, „W 01612 F“, 2022, Acryl, Pigmente und Metall auf Leinwand, 160 x 120 cm, Foto: Trevor Lloyd
Internationales Künstlerhaus Villa Concordia Concordiastr. 28, 96049 Bamberg, Tel. 0951-955010 kontakt@villa-concordia.de, www.villa-concordia.de Mo-Do 8-12 und 13-15 Uhr, Fr 8-13 Uhr, Sa/So 11-16 Uhr
Monkey Business – Tapisserien von BEATE PASSOW, 12.5.-14.6.26
Vernissage: Mo 11.5.26, 19 Uhr
Tapisserien waren lange eines der führenden Bildmedien des Adels. Herrscher ließen auf großen Teppichen z.B. die Geschichte ihrer Dynastie verherrlichen. Beate Passow bricht mit dieser Tradition. Zwar zeigen auch ihre aus Fotos und Filmstills zusammengesetzten Bildteppiche geschichtliche Ereignisse, doch wird hier nichts idealisiert und verklärt. Im Gegenteil: Die Künstlerin führt vor, wie Europa und seine freiheitlichen Demokratien gerade beschädigt werden. Das Gesamtwerk der 1945 geborenen und sonst in München arbeitenden Künstlerin wurde 2025/26 vom Freistaat Bayern mit dem Villa Concordia-Aufenthaltsstipendium ausgezeichnet.
Neue Residenz Bamberg
Schloss- und Gartenverwaltung Bamberg, Domplatz 8, 96049 Bamberg Tel. 0951-51939-0 oder -114, sgvbamberg@bsv.bayern.de April bis 3. Oktober: täglich 9-18 Uhr, 4. Oktober bis März: täglich 10-16 Uhr Höfische Begegnungen | Die Sammlung Ludwig zu Gast in der Neuen Residenz Bamberg, bis 21.6.26
Hochwertige Porzellane aus der Sammlung Ludwig Bamberg treten weiterhin mit den Kunstwerken des Fürstbischöflichen Appartements der Neuen Residenz Bamberg in einen spannenden Dialog.
Bernried
Buchheim Museum
Am Hirschgarten 1, 82347 Bernried am Starnberger See www.buchheimmuseum.de, Di-So und Feiertage April-Oktober 10-18 Uhr, November-März 10-17 Uhr
Ruprecht von Kaufmann. Leben zwischen den Stühlen, bis 15.3.26 Das Schaffen des Malers Ruprecht von Kaufmann (*1974) zählt zu den wichtigen Positionen zeitgenössischer figurativer Kunst. Er inszeniert in seinen Gemälden ein Theatrum Mundi aus Innen- und Außenräumen mit Menschen, Tieren und Chimären als eigengesetzliche Wesen bis hin zur Persiflage. Sie scheinen auf der Leinwand wie im Traum zu agieren, ohne zu handeln. Oben und unten, vorne und hinten sind häufig aufgehoben. Die vermeintlichen Leerstellen in seinen Bildern haben für unsere Wahrnehmung einen ähnlichen Stellenwert wie die Pausen in der Musik und bilden zugleich Metaphern für ein „Leben zwischen den Stühlen“. In Kooperation mit dem Künstler Ausgesucht. Weitere Werke aus der Sammlung, bis 15.3.26 Klangvolle Stille. Steinskulpturen von Kubach & Kropp, bis 15.3.26
Schloss Höhenried 82347 Bernried am Starnberger See, Atelier Stidl, Tel. 08654-479165 www.kunsthandwerk-art.com Kunstmesse „KreARTiv, das Forum für zeitgenössische KUNST und HANDWERK“ präsentiert 60 Künstler*innen, 23.-24.5.26, 10-18 Uhr Schloss Höhenried am Starnberger See wird am Pfingstwochenende wieder zum Treffpunkt für Kunstliebhaber und Freunde des hochwertigen Kunsthandwerks. Die großzügige Präsentation im traumhaften Ambiente begeistert die Besucher jedes Mal aufs Neue. Unter dem Motto „Kunst kaufen aus Künstlerhand“ präsentieren Künstler und Kunsthandwerker*innen ihre Werke. Im Mittelpunkt steht das Unikat, das unverwechselbare Einzelstück aus Künstlerhand. Jeder Künstler präsentiert seine Arbeiten persönlich, Handelsware ist ausgeschlossen.
Beate Passow, „Gibraltar“
Beate Passow, Foto: Brigitte Fink © IKVC
Burgau Generationenpark
Brementalstr. 20, 89331 Burgau
Burgauer Kunstpfad
Im Generationenpark können Kinder und Erwachsene ihr Können in einem Niedrigseilgarten unter Beweis stellen. Hier verläuft auch der Burgauer Kunstpfad, ein „Mitmachweg“ mit verschiedenen Stationen. Start und Ende des Mitmachweges bei der Autobahnunterführung in der Brementalstraße und beim Generationenpark.
Museum der Stadt Burgau
Norbert-Schuster-Str. 11, 89331 Burgau, Tel. 08222-411430 museum@stadt.burgau.de, www.burgau.de/Museum So 14-17 Uhr, Sonderöffnungstag Ostermontag, 6. April
Von der Spielzeug-Eisenbahn zum Sammelobjekt. Froschauge, Krokodil, Storchenbein und Co., verlängert bis 12.4.26
Die Ausstellung verbindet Technik-, Kultur- und Alltagsgeschichte mit persönlicher Leidenschaft. Sie zeigt, wie die Spielzeug-Eisenbahn seit dem 19. Jahrhundert Familien, Kinder und Sammler begeistert und schlägt eine Brücke zwischen Kindheitsträumen, nostalgischen Erinnerungen und Sammelleidenschaft.
Burghausen
Haus der Fotografie
Dr. Robert-Gerlich-Museum, Burg 1, 84489 Burghausen, Tel. 08677-887411 hausderfotografie@burghausen.de, www.kunst.burghausen.de/holfelder Mo-So, Feiertag 10-18 Uhr
Moritz Holfelder: FAST nass, 14.3.-14.6.26
Eröffnung: Sa 14.3.26, 19 Uhr
Moritz Holfelder fotografiert seit seinem zehnten Lebensjahr Wellen und Wasseroberflächen. Die Motive sind geblieben, aber ein ganz eigener Blick ist entstanden: Holfelder erforscht den Rhythmus des Wellengangs, studiert Strömungen und hat ein Gespür für Gischt entwickelt. Vom Ufer aus zeigt er die bedrohlichen Kräfte der Ozeane und die See als lebenden Organismus, der im Aufbäumen und Brechen der Brandung zu atmen scheint. Seine Bilder nehmen Bezug auf das mythische Verhältnis zwischen Mensch und Wasser – die Personen in den Bildern erscheinen angesichts der elementaren Wucht des Meeres winzig und wehrlos. Neben „vagues wellen waves“ sind auch Fotos aus den Serien „Membran“ und „Schiffe an Land“ zu sehen.
Moritz Holfelder, aus der Serie „vagues wellen waves“
Liebenweinturm – Künstlergruppe DIE BURG
Burg 18, 84489 Burghausen, Tel. 08677-911134, www.kuenstlergruppe-dieburg.de Mi 18-20 Uhr, Fr 16-18 Uhr, Sa 14-18 Uhr, So 10-12 und 14-18 Uhr
KATARINA SOPČIĆ, 13.3.-5.4.26
Vernissage: Fr 13.3.26, 19 Uhr
Mich ziehen jene stillen Räume an, in denen sich Gegenwart in Abwesenheit auflöst – Momente, die zwischen Werden und Vergehen schweben. In natürlichen Mustern spiegele ich Rhythmen wider, die menschliche Erfahrungen aufgreifen und den zyklischen Charakter des Lebens sichtbar machen.
Landschaft ist nicht nur das, was wir sehen, sondern auch das, was wir erinnern, empfinden und verwandeln. In einer Landschaft zu leben bedeutet, eine emotionale Bindung einzugehen – geprägt von Erinnerung, Zuneigung und leiser Vertrautheit mit dem Ort. Jedes Terrain wird zu einer persönlichen Landkarte, eingeschrieben mit Erfahrungen – ein fortwährender Akt der Auseinandersetzung mit der Erde. Es verlangt mehr als ihre Oberfläche zu durchqueren; es fordert uns auf zu lauschen, zu fühlen und uns mit dem zu verbinden, was darunterliegt.
Katarina Sopčić, „granular“, 100 x 140 cm
Liebenweinturm – Künstlergruppe DIE BURG
Burg 18, 84489 Burghausen, Tel. 08677-911134, www.kuenstlergruppe-dieburg.de
Mi 18-20 Uhr, Fr 16-18 Uhr, Sa 14-18 Uhr, So 10-12 und 14-18 Uhr
TERESA DIETRICH, 10.4.-3.5.26
Vernissage: Fr 10.4.26, 19 Uhr
Dem UNBEACHTETEN Aufmerksamkeit zu verschaffen ist die Gemeinsamkeit in meinen Werkgruppen. „Bodenverlegungen“, „Wände“ und „Reisen von A bis Z“ Ich lenke meine Aufmerksamkeit auf all die Spuren menschlicher Gestaltung z.B. im Straßenraum wie Straßenmarkierungen, Böden und Architektur in öffentlichen Räumen, geschundenen Wänden und Plakatabrissen und und und ... Ich arbeite mit zufällig entstandenen Strukturen, überall vorhanden drängen sie sich in unser visuelles Gedächtnis ohne dass wir es beachten.
Dietrich,
Dietrich, „Wand 63“, Kopenhagen
Liebenweinturm – Künstlergruppe DIE BURG
Burg 18, 84489 Burghausen, Tel. 08677-911134, www.kuenstlergruppe-dieburg.de Mi 18-20 Uhr, Fr 16-18 Uhr, Sa 14-18 Uhr, So 10-12 und 14-18 Uhr „ECHT JETZT?“ – KUNST MIT KI, 8.-31.5.26, Vernissage: Fr 8.5.26, 19 Uhr Die Ausstellung „Echt jetzt? beleuchtet die Schnittstelle zwischen künstlerischem Ausdruck und künstlicher Intelligenz. Beide Künstler nutzen KI nicht als Ersatz, sondern als Impulsgeber – als Werkzeug für neue Formen von Wahrnehmung, Überarbeitung und Reflexion.
Inge Kurtz verbindet seit über zwanzig Jahren digitale und analoge Techniken. Ihre aus Fotografie, Collage und Acrylmalerei entwickelten Arbeiten führen Maschinelles und Malerisches zusammen. KI dient ihr als Ausgangspunkt – liefert Bildvorschläge, die sie in vielschichtigen Prozessen übermalt, verfremdet und strukturell verwandelt. Ihre Werke changieren zwischen fact und fiction, sind aber stets geprägt von einer unverwechselbaren Handschrift.
Jürgen Geers versteht KI als Dialogpartner – bildnerisch wie sprachlich. Aus Texten oder literarischen Vorlagen entstehen sogenannte Wortbilder: KI-generierte Kompositionen, die er kritisch, oft satirisch weiterbearbeitet. Dabei zitiert oder „updatet“ er kunsthistorische Motive, um sie mit aktuellen Themen zu verschränken. Seine Arbeiten reichen von ironischen Reflexionen bis zu gesellschaftlich engagierten Positionen. „Echt jetzt?“ fragt nach der Wahrheit im Fiktiven. Die Ausstellung zeigt: Das Verhältnis zwischen menschlicher Inspiration und technischer Transformation ist ein Prozess, der – „echt jetzt“ – Kunst bleibt.
Teresa
Teresa
„Bodenverlegung 32“, Leipzig
Inge Kurtz, „Multiverse“, 2025 Acryl auf Leinwand, 110 x 110 cm
Jürgen Geers, „Der Ritter“, 2025, MM auf Aludibond, 60 x 60 cm
Studienkirche St. Josef Kanzelmüllerstr. 90a, 84489 Burghausen, Tel. 08677-887411 hausderfotografie@burghausen.de, www.kunst.burghausen.de/wimmer Mi-Fr 14-18 Uhr, Sa, So, Feiertag 10-18 Uhr, Ferienzeiten Mo-So 10-18 Uhr HANS WIMMER: Volumen ist alles, 22.3.-28.6.26 Eröffnung: So 22.3.26, 11 Uhr
Hans Wimmer (1907-1992) stand in der Tradition der figürlichen Bildhauerei der ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts und prägte in dieser Zeit als Vertreter der sog. Münchner Bildhauerschule maßgeblich die Entwicklung der Plastik in Deutschland. Über die menschliche Figur, Tiere, Portraits und Großplastiken bearbeitete er die für ihn zentralen Themen: Gestalt und Form der Figur, Funktion der Bewegung sowie Kubus und Raum. Zu letzteren schrieb Wimmer als damaliger Professor an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg und documenta I-Teilnehmer: „Geh nicht vom Kontur aus, sondern vom Volumen. Übe und pflege deine Vorstellung vom Volumen. Zieh den Kontur nur zu Rate um das Volumen zu kontrollieren.“
Werkstatt der Kunst + Architektur Akademie für Klima, Umwelt, Soziales, Ökonomie
Kloster Raitenhaslach, Raitenhaslach 9, 84489 Burghausen, markus@heinsdorff.de hausderfotografie@burghausen.de, www.kunst.burghausen.de/arktis Mo-So 9-19:30 Uhr
Markus Heinsdorff: ARKTIS – LANDSCHAFT IM WANDEL, bis 31.5.26 Fotografien aus Kanada, Grönland und Island zeigen arktische Landschaften, die sich in rasanter Veränderung durch den Klimawandel befinden. Schwindendes Meereis, Eisschildverluste und steigender Meeresspiegel verdeutlichen die globale Bedeutung der Region. Die Bilder werden als Großprojektion zusammen mit sieben Kajaks auf 100 m² präsentiert und sind von außen sichtbar – ergänzt durch Video- und Forschungsberichte des Alfred-Wegener-Instituts. ARKTIS ist die erste 10/7-zugängliche Schaukammer als Teil einer Ausstellungsreihe des Künstlers zu Klimazonen im Wandel. Eine Ausstellung der Kunst + Architektur Akademie für Klima, Umwelt, Soziales in Zusammenarbeit mit der Stadt Burghausen.
© Markus Heinsdorff
Cadolzburg
Auf der Höhbuck
HGV Cadolzburg, 90556 Cadolzburg, 10-17 Uhr Frühjahrsmarkt, So 15.3.26
Der Handels- und Gewerbeverein Cadolzburg veranstaltet zum 18. Mal den Frühjahrsmarkt, erstmals auf dem Höhbuck. Geboten wird den Gästen eine bunte Vielfalt an Waren und Dienstleistungen aus Handwerk, Kunsthandwerk und Gewerbe.
3.2026
erscheint Anfang Juni, Redaktionsschluss ist am 24. April.
Hans Wimmer, Desdemona“, 1976 © Bernd Stöcker
Historisches Museum Cadolzburg
Pisendelplatz 1, 90556 Cadolzburg, Tel. 09103-7886, www.museum-cadolzburg.de Mi-So 14-17 Uhr, Burgerlebnismuseums (in der Burg): April bis September: Di-So 9-18 Uhr, Oktober bis März: Di-So 10-16 Uhr
Kulturfonds Bayern – Kunst GUT GESCHÜTZTE EXPONATE – Das Historische Museum Cadolzburg mit seinen drei Themenschwerpunkten (Ortsgeschichte, Leben und Werk des Komponisten Johann Georg Pisendel und Denkmalpflege) beherbergt eine sehr ansprechende Ausstellung mit hochwertigen Exponaten. Darüber hinaus bereichern Sonderausstellungen mit wechselnden Themen die lebendige Cadolzburger Kulturszene.
Cham
Städtische Galerie Cordonhaus
Propsteistr. 46, 93413 Cham, Tel. 09971-8579420, www.cham.de Mi-So und Feiertage 14-17 Uhr, Do 14-19 Uhr u.n.V., Karfreitag geschlossen (3.4.26)
Petra Amerell – Christian Heß: „spielend“, 8.3.-3.5.26
Eröffnung: Sa 7.3.26, 19 Uhr
In der gemeinsamen Ausstellung treffen leuchtende Farbklänge der Malerin Petra Amerell (*1962 München) auf kraftvolle Skulpturen und Zeichnungen von Christian Heß (*1973 Nürnberg).
Städtische Galerie Cordonhaus
Propsteistr. 46, 93413 Cham, Tel. 09971-8579420, www.cham.de Mi-So und Feiertage 14-17 Uhr, Do 14-19 Uhr u.n.V., Karfreitag geschlossen (3.4.26)
Johannes Felder – Jess Walter, 10.5.-21.6.26
Eröffnung: Sa 9.5.26, 19 Uhr
Während die Malerei von Johannes Felder (*1984 Nürnberg) durch feinsinnige Farbnuancen eine kontemplative Bildatmosphäre schaffen, beeindruckt die Bildsprache von Jess Walter (*1959 Ornbau) durch kraftvolle Linien und lebendige Farbräume.
Coburg
Kunstsammlungen der Veste Coburg
Veste Coburg, 96450 Coburg, Tel. 09561-8790, www.kunstsammlungen-coburg.de täglich 10-17 Uhr
Kleine Rüstung – Großer Auftritt. Der Harnisch des Coburger „Hofzwergs“ Ruppert bis 31.5.26
Die Ausstellung im STUDIO der Kunstsammlungen stellt das Objekt und seine Restaurierung vor und gewährt Einblicke in die Konstruktion des Harnischs und seiner neuen Figurine.
PIONIER DER E-MOBILITÄT – Der Coburger Elektrowagen 1888 von Andreas Flocken, 17.4.-28.6.26
Coburg – Gotha – 1826. Ein Herzog. Zwei Residenzen. 22.5.-20.9.26
Die Ausstellung auf der Veste zeichnet ab 22. Mai 2026 ein facettenreiches Bild dieses ungewöhnlichen Herzogtums, das neben dem Herzog auch von einem zunehmend selbstbewussten Bürgertum geprägt wurde. Kostbare Kunstwerke, Karten, Waffen, Archivalien und Bücher erzählen von Macht, Repräsentation, Reformwillen und Widerständen – und von einer Epoche im Umbruch.
Petra Amerell, „Ohne Titel“, 2025 Pigmente und Binder auf Leinwand 150 x 120 cm
Christian Heß, „Zwei Herzen“, Messing, Dm: 7 cm
© Jess Walter, Öl auf Bambus, 2024 Foto: Jess Walter
© Johannes Felder, Foto: Johannes Felder
Bayern
Kunstverein Coburg
Park 4a, Zufahrt und Parken über Leopoldstr., 96450 Coburg
Tel. 09561-25808, www.kunstverein-coburg.de
Do, Fr 15-18 Uhr, Sa 14-17 Uhr, So, Feiertag 10-17 Uhr
Römer + Römer – Die große Laterne, bis 26.4.26
Das international bekannte Berliner Künstlerpaar Nina und Torsten Römer zeigt großformatige Szenen der Weltkultur in alltäglichen Momentaufnahmen. Jedes Gemälde erschaffen Römer + Römer stets gemeinsam in tausenden einzelnen Farbpunkten. Ihre monumentalen Tableaus stellen Menschen auf der Straße in Japan, in der Baseler Fastnacht, im Karneval in Rio, Burning Man Festival in Nevada oder Cosplay oder in ihrem Engagement für die Umwelt dar. Szenen des fröhlichen Feierns gehen einher mit Momenten des Abschieds und der Protestkultur. Viele der auf den Gemälden dokumentierten Orte existieren heute so nicht mehr. In ihren Werken würdigen Römer + Römer den Kulturerhalt und die Individualität des Menschen. Zur Ausstellung erscheint ein zweisprachiger Katalog.
Kunstverein Coburg
Park 4a, Zufahrt und Parken über Leopoldstr., 96450 Coburg Tel. 09561-25808, www.kunstverein-coburg.de Do, Fr 15-18 Uhr, Sa 14-17 Uhr, So, Feiertag 10-17 Uhr Sommerakademie Coburg 2026, 10.5.-26.7.26
Der Kunstverein präsentiert in Zusammenarbeit mit der VHS Coburg die traditionelle Ausstellung der Kunstwerke der Teilnehmer der Sommerakademie des vergangenen Jahres aus Nah und Fern, in Malerei, Aquarell, Zeichnung, Fotografie, Urban Street Art, Skulptur, Keramik, Objekt, Textil und Installation. Die Workshops der aktuellen Sommerakademie 2026 laufen noch bis Juli. Nehmen Sie sich eine Auszeit in unserer besonderen Atmosphäre mit Kunst und netten Menschen und melden Sie sich an unter: www.sommerakademie-coburg.de. In der nächsten Ausstellung sind Sie dann dabei!
Am Nachmittag der Finissage öffnet der Kunstverein zum ersten Mal sein Jazzcafé mit der schwungvollen Band latinresidenz.
Irene Reinhardt, Objekt und Filzkunst, Sommerakademie 2025, Foto © Rosi Jörig, ProMedia, Fotografie & Design, Bad Staffelstein
Kunstverein Coburg
Sabrina Stammberger, Porträtzeichnungen in Bleistift, Sommerakademie 2025, Foto © Rosi Jörig, ProMedia, Fotografie & Design, Bad Staffelstein
Park 4a, Zufahrt und Parken über Leopoldstr., 96450 Coburg Tel. 09561-25808, www.kunstverein-coburg.de Do, Fr 15-18 Uhr, Sa 14-17 Uhr, So, Feiertag 10-17 Uhr Nebensonnen – Simone Hamann und Ulla Reiter, 10.5-26.7.26 Malerei, Skulptur, Zeichnung
Die konkrete Malerin Simone Hamann und die Bildhauerin Ulla Reiter schließen sich zusammen und loten die Grenzbereiche ihres Materials aus, ohne offensichtliche Bedeutungen. Ihr Material transportiert Farbe und Form sowie Gedanken, Gefühle und Gemeinsamkeiten. Wolken, Punkte und Linien stehen gefährlichen Wesen gegenüber. Die Künstlerinnen zeigen widersprüchlich anmutende Formen ohne Symbolik im Raum, der in seiner Gesamtheit dennoch gewisse Geschichten erzählt, die das Widersprüchliche des Lebens betonen. Aber auch die Leinwand und der Stoff aus dem Bilder entstehen sind nicht immer das, was sie auf den ersten Blick vorzugeben scheinen.
Simone Hamann vor der Werkserie „Verstrickungen“, Jahresausstellung 2025, Foto © Rosi Jörig, ProMedia, Fotografie & Design, Bad Staffelstein
Ulla Reiter vor ihren Werken „Behäuptungen“ und „Sirenia“, Jahresausstellung 2025, Foto © Rosi Jörig, ProMedia, Fotografie & Design, Bad Staffelstein
Römer + Römer, „Electric Cloud“, 2018, Öl und Acryl auf Leinwand, Ø 120 cm, © Foto: Eric Tschernow
Römer + Römer, „Prozession in der Royal Road“, 2023, Öl auf Leinwand, 70 x 105 cm, © Foto: Eric Tschernow
Kunstverein Coburg
Park 4a, Zufahrt und Parken über Leopoldstr., 96450 Coburg Tel. 09561-25808, www.kunstverein-coburg.de Do, Fr 15-18 Uhr, Sa 14-17 Uhr, So, Feiertag 10-17 Uhr Junge Architektur-Visionen, 10.5.–26.7.26
Schülerinnen der elften Klassen des Eichendorff-Gymnasiums Bamberg präsentieren Modellbauten, Zeichnungen und Computeranimationen. Junge Menschen zeigen ihre Visionen einer Architektur der Zukunft. Wie können Räume ansprechender gestaltet werden, sodass man sich darin wohlfühlt? Wie lassen sich Bauen und Umweltschutz miteinander in Einklang bringen? Welchen Stellenwert hat ein stylisches Aussehen eines Gebäudes? Welchen praktischen Nutzen sollte eine Architektur haben? Das Projekt entstand im Kunstunterricht bei Eva Fauth.
Forschungsstation in der Antarktis Foto © Eva Fauth
Naturkunde-Museum Coburg
Park 6, 96450 Coburg, Tel. 09561-80810, info@naturkunde-museum-coburg.de www.naturkunde-museum-coburg.de, täglich 9-17 Uhr Libellen. Geflügelte Juwelen, bis 31.3.26
Die Ausstellung, die gemeinsam von der Kreisgruppe Coburg des Bund Naturschutz und dem Naturkunde-Museum Coburg präsentiert wird, soll Lust machen, sich näher mit diesen faszinierenden Insekten zu beschäftigen.
Rock Art – Die Felsenmalereien der australischen Ureinwohner, bis 19.7.26
Die Kultur der Aborigines gilt als die älteste noch heute gepflegte Kultur der Menschheit. Der Nordwesten Australiens ist Ort großartiger, eindrucksvoller Kunst: Felsmalereien in einem ganz außergewöhnlichen Stil. Sie zählen zu den ältesten Zeugnissen menschlicher Kultur. Einige der eindrucksvollsten Werke zeigt die Ausstellung. Sie wurden von Ralf Metzdorf vom Naturkunde-Museum Coburg in Nordwest-Australien (Kakadu-Nationalpark) und im Kakadu-Nationalpark (westliches Arnhemland) in Nord-Australien fotografiert.
Dachau
Dachauer Forum
Ludwig-Ganghofer-Str. 4, 85221 Dachau, Tel. 08131-996880, info@dachauer-forum.de www.dachauer-forum.de, Mo, Do 9-12 und 13-16 Uhr, Di, Mi, Fr 9-12 Uhr Bärbel Engelbrecht, bis 1.5.26 Bärbel Engelbrecht verwendet für ihre Bilder die gesamte Palette an Farben, wobei beim Auftrag mit dem Spachtel nochmal viele Farbmischungen entstehen. Das Übereinanderlegen von verschiedenen Farbschichten bewirkt eine leuchtende und bewegte Struktur, durch die man immer die darunter liegenden Farben erkennen kann.
Dachauer Wasserturm
Schlossstr. 7A, 85221 Dachau, dachauerwasserturm@gmail.de www.dachauerwasserturm.de, Sa/So/Feiertage 14-18 Uhr Förderverein Dachauer Wasserturm e.V. in Zusammenarbeit mit S. und P. C. Bastian: „Claus Bastian – Freiheit * Wagnis * Staunen“, 1.-19.4.26, Vernissage: Mi 1.4.26, 19 Uhr Malerei, Graphik, Skulpturen
So 12.4.26, 16 Uhr: A. Andlauer liest aus ihrem Buch „Du, ich bin ... der Häftling mit der Nr. 1“.
Claus Bastian (*1909 † 1995) war ein deutscher Maler, Bildhauer, promovierter Jurist und der erste Häftling im KZ Dachau. In seinen Gemälden und Graphiken vereinigen sich mannigfaltige stilistische Einflüsse und künstlerische Ausdrucksmittel: Zunächst gestaltete Bastian sakrale Kunst, Kreuzwege, die er in einen zeitgenössischen Zusammenhang stellte, mit Hitler als keifendem Schergen und John F. Kennedy, der Jesus das Kreuz tragen hilft.
In seinem reichen zeichnerischen Werk nehmen Frauen in zahllosen Gruppen- und Einzeldarstellungen einen vorrangigen Platz ein, der heutige Mensch in seinem Eros, seiner Bewegung, seinem Tanz. Und im Lebensrückblick malte sich Bastian immer wieder selbst als Junge auf dem Hochrad, der sich im Gefühl von „Freiheit, Wagnis Staunen“ durch die Wirren des vergangenen Jahrhunderts bewegt. Eine Ausstellung, so vielschichtig wie das Leben des Künstlers selbst.
Fotografie: Josef Lochner
Hochrad in fliegender Fahrt, Fotografie: Stephan Bastian
Strandpavillon, Foto © Eva Fauth
Bayern
Dachauer Wasserturm
Schlossstr. 7A, 85221 Dachau, dachauerwasserturm@gmail.de www.dachauerwasserturm.de, Sa/So/Feiertage 14-18 Uhr Jahresausstellung Kunstrefugium e.V.: „MITEINANDER“, 23.4.-10.5.26
Vernissage: Do 23.4.26, 18 Uhr
In der Ausstellung zeigen die teilnehmenden Künstler und Künstlerinnen der überregionalen Künstlervereinigung eine konzentrierte Werkschau ihrer Arbeiten. Es ist spannend zu beobachten, wie die Arbeiten miteinander in Dialog treten, obwohl sie nicht speziell kuratiert wurden. Die Besucher der Ausstellung erwartet ein breites Spektrum von Malerei, Fotografie, Grafiken und dreidimensionalen Arbeiten. Denn der Anspruch des Vereins ist seine Offenheit: Gegenüber Kunstsparten, Stilrichtungen, Techniken und Ausdrucksformen, die so unterschiedlich sind wie die bildenden Künstler selbst, die sich in diesem Kunstverein für gemeinsame Projekte zusammengeschlossen haben. Informationen zu Ausstellung und Verein finden sich auch unter: www.kunstrefugium.de
Plakatausschnitt zur Ausstellung
Dachauer Wasserturm
Schlossstr. 7A, 85221 Dachau, dachauerwasserturm@gmail.de www.dachauerwasserturm.de, Sa/So/Feiertage 14-18 Uhr
Robert Hoiß: „Das Haspelmoor einzigartig – geheimnisvoll – unverzichtbar“, 21.5.-7.6.26 Vernissage: Do 21.5.26, 19 Uhr Multivisionsschau von Robert Hoiß Kommen Sie mit in das älteste und nördlichste Hochmoor Oberbayerns, das Haspelmoor im nordwestlichen Zipfel des Landkreises Fürstenfeldbruck! Seine Ursprünge gehen zurück auf das Ende der Riss-Eiszeit vor 130000 Jahren. Seit zwanzig Jahren durchstreift der Naturfotograf Robert Hoiß das Haspelmoor und das angrenzende Rote Moos. In seiner von Musik umrahmten und live kommentierten Bilderschau stellt er die Einzigartigkeit dieses Kleinods in den Mittelpunkt und will für dieses Moorgebiet begeistern, betont aber auch seine Empfindlichkeit und Gefährdung.
Fotografie: Robert Hoiß
Galerie der KVD Konrad-Adenauer-Str. 20, 85221 Dachau, kavaude.de Do, Fr, Sa 16-19 Uhr, So 14-18 Uhr Drei – Die Neuen Mitglieder der KVD: Kiki Stickl, Lothar Reichel, Lena Weisbek bis 22.3.26
Die Ausstellung vereint drei künstlerische Positionen aus Fotografie, Film, Malerei und Zeichnung und eröffnet eigenständige Sichtweisen, die sich in einem stillen Dialog begegnen. Sie setzen Akzente ohne fertige Antworten zu geben und geben Raum für eigene Assoziationen. So entstehen überraschende Einblicke zwischen Beobachtung, Reflexion und ästhetischer Erfahrung – eine Begegnung mit vielfältigen Perspektiven, die dazu anregen, die eigene Wahrnehmung neu zu justieren. Zwischen Fläche und Raum – Angelika Hoegerl, Katrin Kratzenberg, Charlotte Panowsky, 24.4.-17.5.26
Vernissage: Do 23.4.26, 19:30 Uhr
Die Ausstellung präsentiert Werke der drei Künstlerinnen Angelika Hoegerl, Katrin Kratzenberg und Charlotte Panowsky, die Malerei, Druckgrafik, Relief und Skulptur miteinander in Dialog treten lassen. Sie lädt die Besucher ein, die vielfältigen Möglichkeiten zu entdecken, die sich aus der Wechselwirkung zwischen Fläche und Raum ergeben.
Gemäldegalerie Dachau
Konrad-Adenauer-Str. 3, 85221 Dachau, www.dachauer-galerien-museen.de
Di-Fr 11-17 Uhr, Sa, So, Feiertag 13-17 Uhr
Wege des Impressionismus. Die Slowenische Moderne und Dachau, bis 12.4.26 Der Impressionismus ging viele Wege – einige führten über München und Dachau bis nach Slowenien. Um 1900 fanden junge slowenische Künstlerinnen und Künstler in der pulsierenden Kunst-Stadt München sowie in der Dachauer Künstlerkolonie neue Inspiration. Hier, wo Licht und Landschaft im Mittelpunkt standen, entdeckten sie eine Malerei, die den Realismus hinter sich ließ und sie zu eindrucksvollen, farbenfrohen Bildwelten führte. Die Ausstellung zeigt erstmals in Deutschland hochkarätige Werke der Slowenischen Moderne – von impressionistischen Landschaften über eindringliche Porträts bis hin zu Gemälden, die persönliche wie gesellschaftliche Umbrüche sichtbar machen.
Eine Ausstellung der Gemäldegalerie Dachau und der Nationalgalerie Sloweniens in Kooperation mit dem Slowenischen Kulturinformationszentrum SKICA Berlin.
KA7 – Galerie Lochner, Dachau
Konrad-Adenauer-Str. 7, 85221 Dachau, Tel. 08131-667818, info@galerielochner.de www.galerielochner.de, Do 16-19 Uhr, Sa 12-15 Uhr, So 14-17 Uhr Bernd Zimmer, bis 25.5.26
Bernd Zimmer war Mitinitiator der 1977 gegründeten Berliner Galerie am Moritzplatz und ist ein Vertreter der „Heftigen Malerei”. Sein Werk umfasst Malerei, Holzschnitt und Skulptur und ist in zahlreichen nationalen und internationalen Sammlungen und Ausstellungen erlebbar. Gesammelte Eindrücke aus Reisen, Natur, Literatur und Philosophie finden ebenso Widerhall in den farbgewaltigen Werken Zimmers wie die Auseinandersetzung mit Naturwissenschaften sowie dem Kosmos, dem letztlich alle Formen des Daseins angehören.
Mit der 2020 eröffneten Säulenhalle STOA169, die Säulen international renommierter Künstler*innen der Gegenwart unter einem Dach vereint, ist Bernd Zimmers Idee eines kulturübergreifenden Kunstwerks inmitten einzigartiger Natur Wirklichkeit geworden.
Kunstwerke-Dachau
Thomas-Schwarz-Str. 22, 85221 Dachau 8./14./15./21./22./28.3.26, 15-18 Uhr
KunstFrühling26, 8.-28.3.26
Vernissage: Sa 7.3.26, 17-20 Uhr
Finissage: So 29.3.26, 15-18 Uhr Ihre Werke präsentieren: Diana Marisa Brachvogel www.DianaMarisa.com, Diana Sandmann www.diana-sandmann.de, Katharina Titov & Co www.kunstatelier-kati.de
Bernd Zimmer, „SOLITÄR II“, 2017, Acryl auf Leinwand, 85 x 75 cm Foto: Josef Lochner
Bayern
Deggendorf Handwerksmuseum Deggendorf Maria-Ward-Platz 1, 94469 Deggendorf, Tel. 0991-2960-5299 museen@deggendorf.de, handwerksmuseum.deggendorf.de Di-Sa 10-16 Uhr, So und Feiertag 10-17 Uhr Landschaffen und Leibesflucht – Malerei und Glasobjekte von G. Jo. Hruschka bis 7.6.26
G. Jo. Hruschka beschäftigt sich in den letzten Jahren intensiv mit Malerei, bevorzugt Acryl auf Leinwand. Dieser Prozess führt weg vom Gegenständlichen, hin zur informellen Malerei – „Landschaffen“ nennt er diese Serie. Anders bei den Papierarbeiten: Kleinformatige Tusche- und Aquarellzeichnungen, die immer an Figuren oder Figurenpaare erinnern – „Leibesflucht“ nennt er diese Arbeiten. Glasobjekte, Installationen und kleine Glasmalereien fügen sich nahtlos in diese Thematik.
Stadtgalerie im Stadtmuseum Östlicher Stadtgraben 28, 94469 Deggendorf, Tel. 0991-2960-5299 museen@deggendorf.de, stadtmuseum.deggendorf.de Di-Sa 10-16 Uhr, So und Feiertag 10-17 Uhr Andrei Krioukov – Einwegrealismus, 6.3.-7.6.26 Eröffnung: Do 5.3.26, 19 Uhr
Andrei Krioukov setzt sich künstlerisch mit der Schnelllebigkeit unserer Zeit auseinander. In seinen Öl- und Acrylgemälden porträtiert er mit beinahe fotografischer Präzision Einwegprodukte wie Flaschen und Dosen und schafft auf diese Weise eine eindrückliche Verbindung zwischen Kunst und Realität. So verwandeln sich scheinbar banale Alltagsgegenstände in lebendige Stillleben, die zu einer entschleunigten Selbstreflexion über das eigene Konsumverhalten einladen.
Dießen am Ammersee Arbeitsgemeinschaft Dießener Kunst / Pavillon am See 86911 Dießen am Ammersee, Tel. 08807-8400, www.diessener-kunst.de März: Fr, Sa, So 12-17 Uhr, ab April: tägl. 12-18 Uhr, Eintritt frei und barrierefrei Der Pavillon am See ist das Forum der Dießener Künstler und Kunsthandwerker, die Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft des Dießener Kunsthandwerks sind. In einer ständigen Ausstellung werden dort die neuesten Werke der Dießener Ateliers und Werkstätten präsentiert. Eröffnung der Ausstellungssaison im Pavillon am See, Sa 21.3.26, 16 Uhr Teilnahme am Dießener Töpfermarkt, 14.-17.5.26 Sonderausstellung „Kunsthandwerk aus Dießen“
G. Jo. Hruschka
Premium Modern Art
Kunsthandwerker-Pavillon in Dießen
Annunciata Foresti
Kulturforum Blaues Haus
Prinz-Ludwig-Str. 23, 86911 Dießen am Ammersee täglich 14-19 Uhr, Pfingstsonntag/-montag 11-19 Uhr
Marlene Amort, Sabina Schrenker, Markus Mayr & ULiSSA: Malerei | Zeichnung | Skulptur, 23.-31.5.26, Eröffnung: Fr 22.5.26, 19 Uhr
Eichhofen
MÜHLEN.KUNST EICHHOFEN & GALERIE ISABELLE LESMEISTER Von-Rosenbusch-Str. 8, 93152 Eichhofen, Tel. 0163-6988682, www.mühlenkunst.de www.galerie-lesmeister.de, Sa 13-16 Uhr, So/Feiertage 11-16 Uhr u.n.V.
FLORA, 1.5.-7.6.26, Vernissage: Fr 1.5.26, 11 Uhr
Clare Celeste, Marina Gasparini, Birgit Nadrau, Beatrice Pediconi und Asta von Unger FLORA ist eine Hommage an das Lebendige – an die stille Kraft der Natur, die in jeder künstlerischen Geste weiterwächst. In den Arbeiten der Künstlerinnen wird Natur zum Resonanzraum von Erinnerung, Materialität und Imagination. Linien entfalten sich wie Ranken, Farben fließen, Formen scheinen zu atmen. Zwischen Zeichnung, Textil, Fotografie, Installation und Collage entsteht ein poetisches Gewebe, das das Verhältnis von Mensch und Umwelt neu befragt.
Erding
Frauenkircherl
Sa 2.5.26: Workshop mit Asta von Unger, So 3.5.26: Künstlerinnengespräch, So 10.5.26: „Was wächst hier?“ – Führung mit Florian Toperngpong & Tobias Ostermeier (Tickets: info@galerie-lesmeister.de),
So 17.5.26: Konzert mit Filippou & Lucaciu (Tickets: office@sparks-and-visions.com),
Fr 29.5.26: Lesung mit Daniel Schreiber –„Liebe! Ein Aufruf.“
Clare Celeste, „Ecologies II“, geschichtete Glasskulptur, 2018
Schrannenplatz 2, 85435 Erding, täglich geöffnet von 14-19 Uhr
Face Me, 24.-29.3.26, Vernissage: Mo 23.3.26, 19 Uhr Künstlergespräch: So 29.3.26 ab 17 Uhr
Kunst in seiner Vielfältigkeit ... Face me, face us ... Eine Ausstellung, vier Künstlerinnen, jede zeigt ihr eigenes Gesicht, ihre eigene Kunst. Objekte, Skulpturen aus Papier, Karton, Beton, Gips, Bronze, Gemälde aus Öl und Acryl Kunst Kunst Kunst ... mitten im schönen Erding im historischen Frauenkircherl.
Erlangen
Galerie Kunstverein Erlangen
Hauptstr. 72, 91054 Erlangen, Tel. 09131-26867 www.kunstverein-erlangen.de, Di-Fr 15-18 Uhr, Sa 11-14 Uhr Udo Kaller – Der blaue Vogel, 5.-26.3.26
Kunstmuseum Erlangen
Nürnberger Str. 9, 91052 Erlangen, Tel. 09131-204155 oder 09131-861054 freundeskreis.kunstmuseum.er@t-online.de Di, Mi, Fr, Sa 11-15 Uhr, Do 11-19 Uhr, So 11-16 Uhr HOLZBILDHAUEREI – Skulpturen & Objekte, bis 8.3.26 was dahinter liegt, 29.3.-17.5.26
Eröffnung: So 29.3.26, 11 Uhr
Die Ausstellung bringt mehrere Kunstschaffende der Region zusammen, in deren Werken hinter figurativen Elementen eine Erweiterung der Bildinhalte ins Surreale, träumerisch Leichte der Vorstellungskraft stattfindet. Hierbei geht es nicht nur um malerische, technische Ausflüge aus der Realität ins Abstrakte, sondern vor allem auch um die Inhaltsebene – häufig gehen beide Elemente Hand in Hand und führen in stimmungsvoll erzählerische Bildwelten.
Anna Maria Schönrock, 1.-29.4.26
Kunstpalais
Marktplatz 1, 91054 Erlangen, Tel. 09131-862735 und -862533, info@kunstpalais.de www.kunstpalais.de, Di-So 10-18 Uhr, erster Do im Monat bis 20 Uhr
Christoph Niemann, 14.3.-7.6.26
Vernissage: Fr 13.3.26, 19 Uhr
Das Tuschefass wird zur Kamera, ein Paar Bananen zu den kräftigen Hinterbeinen eines springenden Pferdes und ein Mann bewegt Autos mit einfachen Bewegungen seines Fingers. Mit wenigen Strichen – teils mit Objekten, teils ganz pur – schafft der deutsche Grafikdesigner Christoph Niemann überraschende, humorvolle Bilder, die die Wirklichkeit präzise auf den Punkt bringen. Scharfsinnig und vielseitig ergründen und kommentieren seine Werke kreative Prozesse und das moderne Leben.
Stadtmuseum Erlangen
Anlässlich des 22. Internationalen Comic-Salon Erlangen zeigt das Kunstpalais eine große Einzelausstellung des Ausnahme-Illustrators und -Zeichners.
Christoph Niemann, „Like“, 2020 Courtesy of the artist
Martin-Luther-Platz 9, 91054 Erlangen, Tel. 09131-862408 stadtmuseum@stadt.erlangen.de, www.stadtmuseum-erlangen.de Di-Fr 9-17 Uhr, Do 9-20 Uhr, Sa, So 11-17 Uhr
NEU ENTDECKT – Georg Greve-Lindau, bis 12.4.26 Freising
Diözesanmuseum Freising
Domberg 21, 85354 Freising, Tel. 089-213774240 www.dimu-freising.de, Di-So 9-17 Uhr
Die großen Fragen des Lebens, Dauerausstellung
Die Objekte der neuinszenierten Schausammlung decken fast zwei Jahrtausende ab: von frühchristlichen Werken bis hin zu zeitgenössischen Positionen des 21. Jahrhunderts. Der Rundgang ist nicht kunsthistorisch chronologisch aufgebaut, sondern folgt einem kulturhistorisch-anthropologischen Konzept. Im Mittelpunkt stehen dabei die großen Fragen des Lebens, die jeden Menschen betreffen und in den Religionen verhandelt werden: die Fragen nach dem Woher und Wohin, nach Sinn und Ziel, nach ethischen Prinzipien, nach Orientierung und Lebensentwürfen. galerie13
Fritz Dettenhofer, Dr.-Karl-Schuster-Str.15, 85354 Freising, Tel. 08161-147813 galerie-13@t-online.de, www.galerie13.net
Di-Fr 14-18:30 Uhr, Do 14-20:30 Uhr, Sa 10-13 Uhr u.n.V. Heike Pillemann – aus dem Leben erfunden, 17.3.-18.4.26 Eröffnung: Sa 14.3.26, 16 Uhr
In ihrer vierten Einzelausstellung in der galerie 13 zeigt die Münchner Künstlerin, dass Zeichnung ein ideales Mittel ist, Eindrücke, Erlebnisse, ernste und auch komische Momente in frei gesetzte Bilder umzuwandeln. Unvorhergesehene Wendungen, spontane Setzungen und der Zufall tun ihr Bestes, um die bloße Beschreibung eines Ereignisses beherzt zu unterwandern. Zu sehen sind großformatige Zeichnungen, winzige Bildnotizen, dreidimensionale Arbeiten, Buchobjekte, Stempelarbeiten und Hinterglasbilder.
Pillemann,
Heike
„Kletter-Contest“, Plextol, Pigment, Hinterglasbild, 28,5 x 37 cm, 2024
galerie13
Fritz Dettenhofer, Dr.-Karl-Schuster-Str.15, 85354 Freising, Tel. 08161-147813
galerie-13@t-online.de, www.galerie13.net
Di-Fr 14-18:30 Uhr, Do 14-20:30 Uhr, Sa 10-13 Uhr u.n.V.
Manfred Jaletzky – Lithographie und Skulptur, 28.4.-13.6.26
Eröffnung: Sa 25.4.26, 16 Uhr „Steine sprechen“ könnte über dem druckgrafischen Werk von Manfred Jaletzky stehen. Seit fünf Jahrzehnten beschäftigt sich der Künstler mit der Lithographie. Skulpturen erweitern die Präsentation in den dreidimensionalen Raum.
Manfred Jaletzky, ohne Titel, Lithographie 29,4 x 21,4 cm, 2001
Kulturverein Modern Studio Freising e. V. Altes Gefängnis Freising, Brennergasse 1, 85354 Freising Tel. 08161-63619 oder 08165-8533, Fr 15- 19 Uhr, Sa, So 11-19 Uhr u.n.V.
Frühjahrsausstellung, 17.-26.4.26
Eröffnung: Do 16.4.26, 19 Uhr
Schafhof – Europäisches Kunstforum Oberbayern
Am Schafhof 1, 85354 Freising, Tel. 08161-146231, www.schafhof-kunstforum.de Di-Sa 14-19 Uhr, So und Feiertag 10-19 Uhr
Saskia Groneberg: Fragments of Eden, bis 8.3.26
Die Ausstellung kreist um die fragile Beziehung zwischen Mensch und Natur, zwischen Ideal und Wirklichkeit, eingeschrieben in eine vom Menschen konstruierte Umwelt. Saskia Gronebergs Interesse entfaltet sich entlang jener Orte, an denen das Künstliche und das Organische aufeinandertreffen. Neben umfassenden fotografischen Werkgruppen bezieht Groneberg auch Videoarbeiten, Siebdrucke, thematische Sammlungen, Artist Books und Installationen in ihre künstlerische Arbeit mit ein.
Friedberg Museum im Wittelsbacher Schloss
Schlossstr. 21, 86316 Friedberg, Tel. 0821-6002681 museum@friedberg.de, www.museum-friedberg.de Di-So 10-17 Uhr
ORNAMENTAL! DIE KUNST VON THOMAS WEIL, bis 26.4.26
Seit sechs Jahrzehnten befasst sich der Künstler Thomas Weil mit dem Ornament in Architektur, Kunst, Design und Interieur und entwickelt es stetig weiter. Die Ausstellung gibt einen Überblick über sein vielfältiges Schaffen. Bereits in den 1970er/80er Jahren verwirklichte er seine Ideen bei der Gestaltung der Außenanlagen des Olympischen Dorfs in München und in der Innenarchitektur des Ismaili Centre in London. 2008 schuf Weil für das Wittelsbacher Schloss mit BLOOM IN einen prachtvollen Monumentalteppich; für die Schau sind zwei neue Teppiche entstanden. In einer eindrucksvollen Installation des Augsburger Labors für Medienkunst, LAB BINÆR, werden seine Kunstwerke erstmals in animierter Form projiziert.
Thomas Weil, „BLOOM IN“, 2008, Foto: Wolfram Grzabka
Fürstenfeldbruck
Kulturwerkstatt HAUS 10
Fürstenfeld 10 b, 82256 Fürstenfeldbruck, www.kulturwerkstatthaus10.de Fr 16-18 Uhr, Sa, So und feiertags 10-18 Uhr
DRUCKWELLE, 7.- 22.3.26, Eröffnung: Fr 6.3.26, 19:30 Uhr
Jahrestag zur Erhebung der Druckkunst durch die UNESCO. Druckkünstler der KVF laden Künstler*innen ein.
Setzen. Stellen. Legen. 28.3.-12.4.26, Eröffnung: Fr 27.3.26, 19:30 Uhr
Susanne Pittroff und Jess Walter verbindet das Bestreben, die Grenzen des traditionellen Tafelbildes zu erweitern.
Glanzlichter – Naturfototage, 23.-26.4.26
ATLANTIC EYES – THE IRISH MOVE, 9.-25.5.26
Eröffnung: Fr 8.5.26, 19:30 Uhr
Künstleraustausch der Künstlervereinigung FFB mit Irland. Ein Projekt von Esther Balázs. Im Rahmen des Austausches werden Arbeiten aus verschiedenen Regionen und Disziplinen gezeigt. Film, Musik, Malerei, Zeichnung, Schmuckdesign und Rauminstallation.
Kunsthaus im Museum Fürstenfeldbruck Fürstenfeld 6, 82256 Fürstenfeldbruck, Tel. 08141-611313 museum@fuerstenfeldbruck.de, www.museumffb.de Di-Sa 13-17 Uhr, So und Feiertag 11-17 Uhr, Gruppen nach Vereinbarung Und die Blumen riechen trotzdem – Renate Gier und Giulia Zabarella, 20.3.-5.7.26 Zwei zeitgenössische künstlerische Positionen treten in einen Dialog und fragen nach der Komplexität unseres Daseins: Was tragen wir in uns, als Einzelne und als Gemeinschaft? Welche Geschichten prägen die Räume, in denen wir leben?
Renate Gier und Giulia Zabarella arbeiten mit gesellschaftskritischen Texten unterschiedlicher Herkunft. Gier erschafft federleichte Collagen. Sie schreibt wiederholt mit Pinsel und Farbe auf Japanpapier und verschmilzt die Schichten mit Wachs. „Come to the places of pain“ von Zabarella verbindet Erzählungen zu Grenzen und vergessenen Räumen aus Georgien und Aserbaidschan in Sound und Papierarbeiten. Existentielle Lebensthemen wie Liebe, Veränderung oder Abschied treten bildhaft vor Augen.
Fürth
Jüdisches Museum Franken
Königstr. 89, 90762 Fürth, Tel. 0911-9509880, info@juedisches-museum.org www.juedisches-museum.org, Di-So 10-17 Uhr Shitstorm. Meinungsstreit im Museum, bis 19.4.26 Museen sollen sammeln, bewahren, forschen, vermitteln und präsentieren – aber sollen sie auch provozieren? Wer sich mit jüdischen Themen nach der Schoa öffentlich auseinandersetzt, bewegt sich auf emotionalem Terrain. Allein um die Errichtung Jüdischer Museen im deutschsprachigen Raum gab es große Konflikte um konzeptionelle Inhalte, Deutungshoheiten, Egos und Emotionen. Mit mancher Wechselausstellung oder gesellschaftspolitischen Positionierung verhält es sich seitdem nicht anders.
kunst galerie fürth
Königsplatz 1, 90762 Fürth, Tel. 0911-9741690, galerie@fuerth.de www.kunst-galerie-fuerth.de, Mi-Sa 13-18 Uhr, So und Feiertag 11-17 Uhr Mo/Di (auch an Feiertagen) geschlossen
Die Wahrheit trägt bequeme Pantoffeln, bis 29.3.26 Zwischen Malerei, Druckgrafik, Installation und Objektkunst eröffnen sich Spannungsfelder und Allianzen; Ironie trifft auf Nostalgie, Heimat auf Humor. Und auch die KI hat ihre Finger im Spiel. Im Zusammenspiel der Werke zeigen sich kritische, humorvolle und manchmal melancholische Reflexionen über den Zustand der Gesellschaft, der Kunst und unseres Planeten.
Jess Walter, „The first cut is the deepest“, 2021-2025
Susanne Pittroff „Formen“, 2023.
Renate Gier, „Lieder auf der Flucht XV“, 2019, Wachscollage
Giulia Zabarella, „Come to the places of pain“, 2020-2021 © Ulrich Gebert (2020)
Ludwig Erhard Zentrum (LEZ)
Ludwig-Erhard-Str. 6, 90762 Fürth, Tel. 0911-6218080, www.ludwig-erhard-zentrum.de Di-Fr 9-18 Uhr, Sa, So, Feiertage 10-18 Uhr, letzter Do im Monat 9-20 Uhr
Henry – World Influencer No. 1. Die Geschichte der Familie Kissinger aus Fürth Anlässlich des 100. Geburtstags von Henry Kissinger zeichnet die Ausstellung auf rund 120 Quadratmetern den Weg der Familie Kissinger seit Beginn des 20. Jahrhunderts nach. Sie spannt den Bogen von der glücklichen Kindheit der beiden Brüder Henry und Walter in Fürth, über den bitteren Verlust der Heimat im Nationalsozialismus und den Neuanfang in den USA bis hin zu den bemerkenswerten Karrieren der beiden Männer in Wissenschaft, Politik und Wirtschaft sowie der Rückkehr in ihre Heimatstadt. Alltagsgegenstände aus der Familie, Objekte, Tondokumente, Fotografien, Urkunden erzählen eine fesselnde Geschichte und laden dazu ein, den Menschen, Politiker und Weltdeuter Henry Kissinger von ganz neuen Seiten kennenzulernen und ihn im Zusammenspiel mit seiner engsten Familie zu erleben.
Blick in die Ausstellung, © Stiftung Ludwig-Erhard-Haus
Gaißach FORUM LIN
Erlenstr. 5, 83674 Gaißach, www.e-lin.de, e.hundbiss@wiegerling.com
So 13:30-16 Uhr, Eintritt frei
„Wenn der Tag bricht …“ Georg Demmel bei e.lin, 22.3.-6.12.26 Letztes Jahr wurden dem Großneffen des Königsdorfer Künstlers Georg Demmel über 100 bisher nicht bekannte Werke aus der Sammlung Pittroff und Schönwetter angeboten. Diese Werke werden nun zusammen mit anderen selten veröffentlichten Arbeiten in einer groß angelegten Schau im Künstleratelier Wiegerling – im Kontext mit dessen eigenem künstlerischen Schaffen – ausgestellt. Ein Glücksfall: Erwin Wiegerling war immer ein begeisterter Anhänger des „Hoicher“ Malers, wie er genannt wird, und e.lin’s Atelier bietet den beiden Künstlern einen Rahmen, wie es schöner und besser nicht geht.
Demmel, „Wenn der Tag bricht …“, 1964 e.Lin, „Eingericht“, 2003
Garmisch-Partenkirchen Museum Aschenbrenner
Loisachstr. 44, 82467 Garmisch-Partenkirchen, Tel. 08821-7303105 www.museum-aschenbrenner.de, Di-So 11–17 Uhr Erinnerungen – Kindheit zwischen Krieg und Wirtschaftswunder, bis 15.3.26 Woran erinnern sich die Menschen, die heute in Garmisch-Partenkirchen und Umgebung leben und die den Krieg und die Nachkriegsjahre miterlebt haben? Was hat sich tief in ihr Gedächtnis eingebrannt? Zeitzeuginnen und Zeitzeugen erzählen von Verlust und Neubeginn, von Mangel und Hoffnung und dem Beginn des „Wirtschaftswunders“. Objekte wie das vom Großvater gebaute Schachspiel oder das aus einem Bettlaken genähte Sommerkleid laden ein, ins Gespräch zu kommen – über die Vergangenheit und das Heute, aber auch über die Bedeutung von Erinnerungen.
3.2026
erscheint Anfang Juni, Redaktionsschluss ist am 24. April.
Georg
Museum Werdenfels
Ludwigstr. 47, 82467 Garmisch-Partenkirchen www.museum-werdenfels.de, Di-So 10-17 Uhr
Kunst der unterschiedlichen Empfindungen – Drei Maler und ihr Publikum in den 1950er und 1960er Jahren, Carl Ludwig Loreck (1898 – 1991), Rolf Cavael (1898 – 1979), Hans Otto Buchner (1909 – 1972), bis 7.6.26
Die drei Künstler, die alle um die Wende zum 20. Jahrhunderts geboren wurden, verbindet der zeitweise Lebensmittelpunkt Garmisch-Partenkirchen und ihre Tätigkeit als freischaffende Künstler in den Nachkriegsjahrzehnten, doch ihre künstlerischen Ansätze könnten kaum unterschiedlicher sein. Loreck schuf über Jahrzehnte hinweg eine romantisch-lyrische Landschaftsmalerei, die bis heute in vielen Privathaushalten der Region präsent ist. Buchner arbeitete als vielseitiger Gebrauchsgrafiker und freier Künstler, dessen Stil je nach Motiv und Kontext stark variierte. Als einer der frühesten konsequent abstrakt arbeitenden Künstler in Deutschland, als Briefpartner Kandinskys, als in der NS-Zeit verfemter Maler und späterer Mitbegründer der Künstlergruppe ZEN 49 gehört Rolf Cavael dagegen zu den prägenden Vertretern der ungegenständlichen Moderne. Die Zusammenschau ihrer Werke lädt dazu ein, über Kunst und den Kunstbetrieb nachzudenken: Warum faszinieren uns Kunstwerke? Wie sieht ein Künstlerleben im 20. Jahrhundert in Deutschland aus? Was für Kunst kaufte man sich in der Nachkriegszeit? Macht Kunst „glücklich“? Die Ausstellung stellt drei Lebenswege und drei verschiedene Kunstauffassungen vor.



Gauting
bosco, Bürger- und Kulturhaus
Oberer Kirchenweg 1, 82131 Gauting, Tel. 089-45238580, info@theaterforum.de bosco-gauting.de, Di-Fr 10-12:30 Uhr, Do, Fr 15-18 Uhr, Sa 10-12 Uhr
Natela Grigalashvili: The Final Days of Georgian Nomads, bis 18.4.26
Germering
Galerie Frey
Otto-Wagner-Str. 14, 82110 Germering, info@galerie-frey.de, www.galerie-frey.de Di, Do 15-18 Uhr, jeden 1. Sa im Monat 11-14 Uhr u.n.V.
Susanne Plischke: Wenn Farben tanzen, 17.3.-9.5.26
Eröffnung: Sa 21.3.26, 11 Uhr, Finissage: Sa 9.5.26, 11 Uhr
Susanne Plischke hat ihre stilistischen Wurzeln in der gegenständlichen Malerei. Zunächst arbeitet sie realistisch bis fotorealistisch, wobei sie ihre Motive nah und stark vergrößert inszeniert. Eine künstlerische Neuorientierung erfolgt 2024 – die Hinwendung zur Abstraktion. Die Malinhalte bleiben gegenständlich, werden jedoch frei umgesetzt. Der Gegenstand jetzt Ausgangspunkt statt Endpunkt des Schaffens. Formen werden aufgelöst, das Spiel der Farben steht im Zentrum.
Jeanne Dees: Clear & Friendly, 12.5.-4.7.26
Eröffnung: Do 21.5.26, 19 Uhr, Finissage: Sa 4.7.26, 11 Uhr In ihren Arbeiten steht das Verhältnis und die Wirkung der Farben zueinander im Vordergrund. Die malerischen Flächen und zeichnerischen Linien, die Jeanne Dees in einem Bildraum in Beziehung setzt, zeigen eine eigene Formensprache. In ihre Kompositionen fließen Erlebtes, Gedanken und Gefühle mit ein, sie bleiben jedoch ungegenständlich. Die besondere Farbharmonie verleiht ihren Bildern einen speziellen Charakter. Ihre Bilder wirken klar und heiter.
KURZ NOTIERT
OBERBAYERISCHER FÖRDERPREIS FÜR ANGEWANDTE KUNST 2025: Laurenz Werb (*1995) für Leuchtenobjekt „Spool“ ausgezeichnet Laurenz Werb absolvierte seine Schreinerausbildung an den Schulen für Holz und Gestaltung des Bezirks Oberbayern und studierte Produktdesign (Weimar, Bozen). Sein Leuchtenobjekt „Spool“ aus gedrechseltem Lindenholz und Textilkabel ist inspiriert von einer traditionellen Holzgarnrolle. Die Jury lobte Idee, Ausführung und Humor der Arbeit.
Rolf Cavael (1898-1979), o.T., Öl auf Leinwand, 1962 © Museum Werdenfels
Hans Otto Buchner (19091972), „Komposition I“, Öl auf Leinwand, 1971, © Museum Werdenfels
Carl Ludwig Loreck (1898-1991), „Auf dem Weg zum Schachen“, Öl auf Leinwand, 1965 © Museum Werdenfels
Susanne Plischke
Jeanne Dees
Gessertshausen Museum Oberschönenfeld
Oberschönenfeld 4, 86459 Gessertshausen, Tel. 08238-30010 mos@bezirk-schwaben.de, www.mos.bezirk-schwaben.de Di-So, Feiertage 10-17 Uhr
Reise-Notizen von Brigitte Heintze, 1.3.-14.6.26 (Kunstforum)
In Gemälden, Papierarbeiten und einer Videoinstallation drückt Brigitte Heintze ihre Liebe zu den Landschaften von Finnland und Bulgarien aus. Sie öffnet dabei neue Sichtweisen auf die Landschaft als Verbindung zwischen dem Alltäglichen und dem Besonderen.
Mehr als Umtata. Blasmusik in Schwaben, 22.3.-11.10.26 (Volkskundemuseum) Mit fast 40.000 Musikerinnen und Musikern in 640 Musikvereinen ist BayerischSchwaben Blasmusik-Land. Die Ausstellung geht der Frage nach, wie es zu dieser einzigartigen Vielfalt gekommen ist und beleuchtet die Musikvereine als zentrale Säulen des Kulturlebens im ländlichen Raum.
Gilching
Rathaus Gilching
Rathausplatz 1, 82205 Gilching, www.gilching.de Mo-Fr 8-12 Uhr, zusätzlich Di 13:30-15 Uhr, Do 13:30-18 Uhr
Gemeinschaftsausstellung lndividualität hoch 4, 6.3.-19.4.26
Vernissage: Do 5.3.26, 19 Uhr
Der erste Bürgermeister Manfred Walter eröffnet die Ausstellung. Vier Künstler, vier Handschriften, ein starkes Zusammenspiel: Serie Digitalino, Peter Lorenz, Anke und Brian Whitehead präsentieren im Rathaus Gilching ihre ganz persönlichen Sichtweisen auf Kunst und Ausdruck. Jeder für sich unverwechselbar – gemeinsam schaffen sie ein spannendes Gesamterlebnis voller Kontraste und Energie. Vielfalt wird zur Einheit!
Grünwald bei München
Burg Grünwald
Zeillerstr. 3, 82031 Grünwald bei München
Tel. 089-6413218, www.archaeologie.bayern Mi-So 10-17 Uhr, Karfreitag und 1. Mai geschlossen Seit dem 14.9.25 bieten wir in unserem Zweigmuseum, der Burg Grünwald, wieder regelmäßige Sonntagsführungen an. Jeden zweiten Sonntag im Monat (um 14 Uhr, ohne Anmeldung) können sich Interessierte von einem versierten Guide durch die mittelalterlichen Burggemäuer führen lassen. Karl Valentin und die alten Rittersleut, 27.3.-15.11.26 Eine gemeinsame Ausstellung des Forum Humor und komische Kunst e.V. und der Archäologischen Staatssammlung.
Hohenberg an der Eger
Porzellanikon Hohenberg an der Eger
Schirndinger Str. 48, 95691 Hohenberg a.d. Eger, www.porzellanikon.org
Di-So und Feiertage 10-17 Uhr
Die neue Dramaturgie des Essens: Gestaltung jenseits des Tellers, 16.5.26-10.1.27 Wie könnte unsere Tisch- und Esskultur in Zukunft aussehen? Studierende der Fachrichtungen Design und Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein in Krefeld und Mönchengladbach haben gemeinsam mit einem Sternekoch traditionelle Tischrituale neu und zukunftsorientiert gedacht. Entstanden sind Arbeiten, die Tisch und Nahrung zu einem dynamischen Zusammenspiel arrangieren und die das Essen als ein inklusives und gemeinschaftliches Erlebnis inszenieren. Erleben Sie Gestaltung, die über den Tellerrand hinausgeht!
Brigitte Heinze, „Tagebuch der kleinen Dinge“, Gemälde, Foto: Sascha Heintze
Schnauzlmusik Foto: Musikverein Krumbach
Peter Lorenz
Anke Whitehead
Holzkirchen Ärztehaus
Atrium, Münchner Str. 56, 83607 Holzkirchen, www.sunshine-art.de Instagram: nothaftmagdalena1610, tägl. außer So 9-19 Uhr Magdalena Nothaft: Menschenbilder, bis 31.5.26 Menschen und ihre Emotionen sind das Thema dieser Ausstellung von Magdalena Nothaft. Cirka 60 Charakterköpfe wird Magdalena in verschiedenen Formaten und Techniken präsentieren. Nicht die Schönheit, sondern das Besondere, Ursprüngliche, Persönliche, Emotionale, das, was uns alle ausmacht, steht im Vordergrund ihrer Kunst. Farbreich, abstrakt und expressiv ist ihre Malerei. Die Untergründe, auf denen sie malt, sind vielfältig, von Leinwand bis zu Stoff. Emotion ist der Leitgedanke ihrer Malerei. Die Menschen mit Stärken und Schwächen, ihre Leidenschaft. Als Visual Merchandiserin, Kunsttherapeutin, Künstlerin und Galeristin ist sie schon ihr Leben lang künstlerisch tätig. Die Meisterschülerin von Markus Lüpertz lebt in Rosenheim und im Allgäu, betreibt in Oberstdorf die „Galerie Oberstdorf“ und ist Mitglied des BBK Schwaben Süd.


Kultur im Oberbräu
Marktplatz 18a, 83607 Holzkirchen, Tel. 0802-478505, Mi 10-12 Uhr, Do-Fr 19-20 Uhr
Katrin Hering: Aus der Reihe – Papierkunst, bis 5.3.26 Katrin Hering: „In meiner neuen Ausstellung beschäftige ich mich dem Thema der Abweichung: Aus der Reihe. Ich zeige wie gewohnt rein weiße Arbeiten, aber auch wieder solche, in denen farbige Akzente die Aussage verstärken. Den Ausgangspunkt bilden meist streng geometrische Muster, die dann fast unmerklich in Unregelmäßigkeiten übergehen, ihre starre Ordnung verlieren und so spielerisch lebendig werden.“
Iphofen
Knauf-Museum Iphofen
Knauf Gips KG, Am Marktplatz, 97343 Iphofen, Tel. 09323-31-528 knauf-museum@knauf.de, www.knauf-museum.de, Di-Sa 10-17 Uhr, So 11-17 Uhr TRAG MICH! – Handtaschen aus 100 Jahren, ab 22.3.26 Ab 22. März zeigt das Knauf-Museum im unterfränkischen Iphofen die Sonderausstellung „TRAG MICH! – Handtaschen aus 100 Jahren“. Handtaschen sind seit über 100 Jahren ein unverzichtbares Accessoire der Frauen und neben ihrer Funktionalität ein Zeichen für die stilistisch kulturelle Entwicklung der jeweiligen Dekade. Ihre Geschichte spiegelt nicht nur modische Trends wider, sondern reflektiert auch gesellschaftliche Veränderungen und die wechselnden Rollen der Frauen im sozialen Leben. Mit der Jahrtausendwende erhielten zahlreiche Klassiker neue Aufmerksamkeit und werden seither in limitieren Sondereditionen als exklusive Handtaschen angeboten. Heute sind Handtaschen mehr als nur ein praktisches Accessoire: sie sind Ausdruck von Persönlichkeit, Handwerk und Innovation.

Twiggy Bag, 1967, Mattel, Kunststoff, Foto: Benedikt Feser, Knauf-Museum Iphofen
Irsee Kloster Irsee
Flapper-Tasche mit Perlenbesatz, 1920 Jahre, Silber, Glasperlen, Foto: Benedikt Feser, Knauf-Museum Iphofen
Klosterring 4, 87660 Irsee, 0831-27046, kontakt@kunstinschwaben.de www.kunstinschwaben.de, Mo-Fr 14-17 Uhr, Sa/So 11-17 Uhr
Zeit.Punkt, 25.4.-10.5.26
Eröffnung: Sa 25.4.26, 11 Uhr
Mitglieder der Berufsverbände Bildender Künstler Allgäu/Schwaben-Süd und Schwaben-Nord/Augsburg zeigen Bilder, Skulpturen, Objektkunst und Fotografie.
Magdalena Nothaft, „Divers“
Magdalena Nothaft, „Madame“
Ismaning
Kallmann-Museum
Schloßstr. 3b, 85737 Ismaning, Tel. 089-9612948 info@kallmann-museum.de, www.kallmann-museum.de Di-So 13-17 Uhr
Tanja Fender – Epistemische Räume, bis 22.3.26
Die Bildhauerin und Zeichnerin Tanja Fender (*1973 in Winogradar, Kirgisien) beschäftigt sich mit dem komplexen Verhältnis von Mensch und Natur, mit Vergänglichkeit, mit Zartheit und Gewalt. Ein zentrales Motiv sind teils lebensgroße Tierdarstellungen, die menschliche Züge tragen oder sich menschlich verhalten. Diese Mischwesen besitzen eine ganz eigene Persönlichkeit, die sowohl vertraut als auch mystisch wirkt.
Johannesberg
Galerie Metzger
Hauptstr. 18, 63867 Johannesberg, Tel. 06021-460224, info@galerie-metzger.de www.galerie-metzger.de, Mi 14:30-19 Uhr, Sa 14:30-18 Uhr, So 11-17 Uhr
Norbert Prangenberg, 8.-29.3.26
Eröffnung: So 8.3.26, 11 Uhr
Kallmünz
KUNSTRAUM Atelier Wigg
Bertholzhofener Schlösschen, Ludwig Bäuml, Vilsgasse 24, 93183 Kallmünz Tel. 0170-2853115, info@kunstraum-atelier-wigg.de, kunstraum-atelier-wigg.de Sa, So 14-17 Uhr u.n.V.
„Sichtlinien“ – Katharina Bäuml; Katharina Briksi; José Madrigal Despaigne; Clara Scheffler; Pablo Schreyer; Carmen Voigt, bis 13.3.26
Finissage: Fr 13.3.26, 19 Uhr
Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des KUNSTRAUM Atelier Wigg richten sechs junge Künstler*innen aus Halle (Saale) ihren Blick auf Kallmünz und begegnen dem Ort mit ihren künstlerischen Positionen. In Performances, ortsspezifischen Interventionen, Objekten und Zeichnungen entfaltet sich ein Dialog zwischen zeitgenössischer Kunst und den Eigenheiten des Ortes. Vom 10. Mai bis 14. Juni, vom 20. Juni bis 25. Juli und im September finden weitere Ausstellungen statt.
KUNSTRAUM Atelier Wigg
Bertholzhofener Schlösschen, Ludwig Bäuml, Vilsgasse 24, 93183 Kallmünz Tel. 0170-2853115, info@kunstraum-atelier-wigg.de, kunstraum-atelier-wigg.de Sa, So 14-17 Uhr u.n.V. „finito-non finito…“ – Wigg Bäuml, 10.5.-14.6.26
Eröffnung: So 10.5.26, 14 Uhr
Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des KUNSTRAUM Atelier Wigg wird der Kunstraum zum Ausstellungsort und zum Atelier. Gezeigt werden im Kunstraum neue Hinterglasbilder und Arbeiten auf Papier. Der Kunstraum wird in der zweiten Ebene gleichzeitig als Atelier genutzt. Fertiges und Unfertiges halten sich die Waage. Ateliersituation
© Clara Scheffler
© Carmen Voigt
Karlsfeld
GalerieKunstwerkstatt
Drosselanger 7, 85757 Karlsfeld, www.kunstkreis-karlsfeld.de Sa-So 14-18 Uhr und nach Vereinbarung
WILDE DETEKTIVE UND WEITERE SPUREN, 13.-22.3.26
Eröffnung: Fr 13.3.26, 17-19 Uhr, Künstlergespräche: 15./22.3.26, 15 Uhr
Zum Tag der Druckkunst zeigen Meinhart Meyer und Rosa Quint neuere druckgrafische Arbeiten. Neben großformatigen Mokulitos und Monotypien stellt Rosa Quint ihre experimentelle Hochdruck Serie „Wilde Detektive“ aus. Meinhart Meyer untersucht unter dem Aspekt „Spuren“ sein Werkarchiv und kombiniert traditionelle Drucktechniken wie Radierung und Aquatinta mit digitalen Druckverfahren. Die Ausstellung ist Teil der deutschlandweit stattfindenden Veranstaltungen zur Druckkunst – Immaterielles Kulturerbe der UNESCO.
Kaufbeuren
Kunsthaus Kaufbeuren
Spitaltor 2, 87600 Kaufbeuren, Tel. 08341-8644, mail@kunsthaus-kaufbeuren.de www.kunsthaus-kaufbeuren.de, Mi-Fr 11-17 Uhr, Sa/So, 11-18 Uhr long time no see – um zwei Ecken im Allgäu, 15.3.-17.5.26 Eröffnung: Sa 14.3.26, 16 Uhr Zum 30-jährigen Bestehen des Kunsthauses haben Kulturschaffende aus dem Allgäu Künstler*innen vorgeschlagen. In ihren Arbeiten verbinden sich lokale Referenzen und persönliche Bezüge zu ungewohnten Perspektiven auf die Region. Mit Maximilian Gutmair, Sebastian Mayrhofer, Nicola Reiter, Johannes Vogl, Ulrich Vogl u.a.
Kempten
Kunsthalle Kempten
Memminger Str. 5, 87439 Kempten, Tel. 0831-2525-1712 kunsthalle@kempten.de, www.kunsthalle-kempten.de
Do, Fr 14-18 Uhr, Sa, So 12-18 Uhr, Eintritt frei Stand.Punkt, 9.-29.5.26, Eröffnung: Fr 8.5.26
Künstlerinnen und Künstler aus dem südlichen Schwaben zeigen ein breites Spektrum an Malerei, Bildhauerei, Objektkunst und Fotografie.
Klingenberg am Main
Galerie Löw Haus
Kunstraum in Churfranken e.V., Hauptstr. 29, 63911 Klingenberg am Main Tel. 0151-21324309, www.kunstraum-churfranken.de Solingen trifft Churfranken, 21.3.-31.5.26
Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg entstand in Solingen eine Künstlerkolonie, die das alte Ideal der Landschaftsmalerei wiederaufleben ließ. Entgegen der zeitgenössischen Kunstentwicklung hin zur Abstraktion malten sie gegenständlich und sahen sich in der Tradition der klassischen Pleinairmalerei und der großen Künstlerkolonien der Jahrhundertwende. Schon bald erregten sie durch ihr eigenwilliges künstlerisches Schaffen Aufsehen und Beachtung – sie schufen eigenwillige Porträts, Landschaften und Stadtansichten. Gemalt wurde stets vor Ort, um das Gesehene vollständig zu erfassen und das jeweilige Licht und die Atmosphäre in ihrer Gesamtheit unmittelbar einzufangen.

Bettina Heinen-Ayech (1937-2020), Erwin Bowien (1899-1972) und Amud Uwe Millies (1932-2008) waren die drei wichtigsten Künstler der historischen Solinger Künstlerkolonie „Schwarzes Haus“. Als bedeutende Vertreter der Pleinair-Malerei in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts führten die Landschaftsmaler mit ihren ausdrucksstarken Werken durch die Welt.
Bettina Heinen-Ayech (1937-2020), „Fußspuren auf Sylt“, Aquarell auf Papier, 1952, Foto: Daniela Tobias
Rosa Quint, „Wilde Detektive“
Meinhart Meyer, „Grafikobjekt“, 2024
Kochel am See
Franz Marc Museum
Franz Marc Park 8-10, 82431 Kochel am See, Tel. 08851-924880 www.franz-marc-museum.de, Di-So, Feiertage 10-18 Uhr
Wilde Farben, freier Geist. 120 Jahre Künstlergruppe Brücke, bis 12.4.26
Anlässlich des 120-jährigen Gründungsjubiläum der Künstlergruppe Brücke zeigt das Museum herausragende Meisterwerke des deutschen Expressionismus, darunter bedeutende Leihgaben aus dem Kunstmuseum Ravensburg und aus Privatbesitz.
Landshut
Kleine Rathausgalerie Landshut
Altstadt 315, 84028 Landshut, Di-Fr, So 13-17 Uhr, Sa 11-17 Uhr
Jugend on Stage. Deine Freizeit, dein Talent, 4.-15.3.26
Eröffnung: Mi 4.3.26, 18 Uhr
Veranstalter: Kommunale Jugendarbeit der Stadt Landshut
Kunstverein Landshut
Herrngasse 375, 84028 Landshut, www.kunstverein-landshut.de, Do-So 14-17 Uhr
Koloman Wagner: Skulptur, bis 8.3.26
Sandra Tröger: Malerei, Fotografie, Objekt, 21.3.-19.4.26
Eröffnung: Fr 20.3.26, 19:30 Uhr
Katja Wunderling: Zeichnung, Assemblage mit Naturmaterialien, 25.4.-17.5.26
Eröffnung: Fr 24.4.26, 19:30 Uhr
Rathausfoyer
Altstadt 315, 84028 Landshut, Mi-So 11-17 Uhr
30 Jahre Hospizverein Landshut, bis 15.3.26
Veranstalter: Hospizverein Landshut e.V.
Lindau
Cavazzen Museum Lindau
Marktplatz 6, 88131 Lindau, museum@lindau.de, www.kultur-lindau.de Di-So 11-17 Uhr (ab Mai 10-18 Uhr)
Der Cavazzen in Lindau – Mehr als ein Museum Per Zeitmaschine in zehn Minuten durch die Jahrhunderte reisen oder mit dem Lindauer Boten nach Italien reiten – im Cavazzen ist das möglich! Das und noch viel mehr! Das Museum auf der Lindauer Insel wurde in den vergangenen Jahren komplett saniert und präsentiert sich nun in neuem Glanz und mit modernem Konzept. Und ab Mai kehren auch die viel beachteten Sonderausstellungen in den Cavazzen zurück: Vom 2. Mai bis 1. November ist die Kunstausstellung „Picasso. Handmade“ in Lindau zu sehen.
Der Cavazzen zählt zu den eindrucksvollsten Baudenkmälern am Bodensee – doch die Barockschönheit ist mehr als nur Zeugin längst vergangener Zeiten. Wer den Cavazzen besucht, erlebt Geschichte ganz anders, begreift Zusammenhänge völlig neu, genießt im Café im Innenhof mediterranes Flair und feiert im historischen Gewölbekeller.
Galerie im Innenhof Cramergass 9, 88131 Lindau, tägl. 11-17 Uhr, Do 17-21 Uhr
Lisa Kölbl-Thiele, 10.-27.4.26
Heinz Zauner, 4.-13.5.26
St. von Hoyos, D. Reiche, 14.-29.5.26
Sandra Tröger, Urban Fragments No.6, 2025, Pigmente mit Acrylemulsion auf Baumwollgewebe, 90 x 135 cm
Katja Wunderling, Seeigel türkis, 2022, Zeichnung, Eitempera, Ölkreide, 75 x 75 cm
Cavazzen Museum Lindau, © Hari Pulko
Kunstforum Hundertwasser im Kunstmuseum Lindau Maximilianstr. 52, 88131 Lindau, museum@lindau.de www.kultur-lindau.de, täglich 10-18 Uhr
Die Kunst der Vielfalt – Geheimnisse der Originalgrafik, 28.3.26-10.1.27 Mit der Ausstellung „Hundertwasser – Die Kunst der Vielfalt“ geht das Kunstforum Hundertwasser nach einem überaus erfolgreichen Eröffnungsjahr in seine zweite Saison. Die Präsentation, die dazu einlädt, das Werk des Ausnahmekünstlers und im Besonderen die Geheimnisse der Originalgrafik zu entdecken, ist vom 28.03.2026 bis 10.01.2027 zu sehen.
Im Mittelpunkt der Schau steht das grafische Werk des Künstlers, das von einer beeindruckenden Bandbreite und Kreativität zeugt. Hundertwasser beherrschte klassische Techniken wie Lithografie, Siebdruck und den Japanischen Holzschnitt und erweiterte diese mit innovativen Techniken und Kombinationen. Sein Ziel war es, innerhalb einer Auflage nicht nur Farb-, sondern auch Formvariationen zu schaffen, mit dem Ergebnis, dass jedes Blatt ein Unikat ist. Die Lindauer Ausstellung im Kunstforum ist in enger Kooperation mit der Hundertwasser Gemeinnützigen Stiftung in Wien entstanden und bietet einen einmaligen Einblick in die Entstehung seiner Originalgrafiken.
Ludwigsstadt
Deutsches Schiefertafelmuseum Ludwigsstadt Lauensteiner Str. 44, 96337 Ludwigsstadt, Tel. 09263-974541 www.schiefertafelmuseum.de, Di-So 13–17 Uhr Schiefertafelproduktion – vom einfachen Hausgewerbe bis zur modernen industriellen Fertigung
In Ludwigsstadt mit seinen Ortsteilen wurde Schiefer in seiner ganzen Vielfalt wirtschaftlich genutzt. Besonders die Herstellung von Schiefertafeln erlangte größte Bedeutung.
Manching kelten römer museum manching
Im Erlet 2, 85077 Manching, Tel. 08459-323730 info@museum-manching.de, www.museum-manching.de Mi-Fr 9:30-16 Uhr, Sa, So und Feiertage 10-17 Uhr ROMS ARMEE IM FELD. Marsch. Lager. Versorgung, bis 22.3.26 „Je besser die Armee, desto schlechter das Essen. Ich hätte nicht gedacht, dass die römische Armee so gut ist!“ Mit dieser launigen Aussage beschweren sich Asterix und Obelix – gewohnt an knusprigen Wildschweinbraten – über ihre Versorgung bei der römischen Legion. Der Römer Vegetius war da offenbar anderer Ansicht. Eine seiner Regeln zur Kriegsführung lautet: „Wer Getreide und Lebensmittel nicht vorher beschafft, wird ohne Waffen besiegt.“ Das Imperium Romanum wurde nicht nur mit dem Schwert errichtet, sondern auch mit Sandalen, Hufen und Hacken. Die Schlagkraft der römischen Armee beruhte nicht zuletzt auf ihrer hohen Mobilität, der Anlage ausgeklügelter Feldlager und durchdachter Versorgung. Dies veranschaulicht die Erlebnisausstellung, in der sich kleine und große Gäste auf faszinierende Landschaften im Miniaturformat, lebensgroße Zeichnungen römischer Soldaten, originalgetreue Repliken zum Anfassen und spannende Mitmachstationen freuen dürfen – vom Marschgepäck eines Legionärs bis zu einer Handmühle zum Mahlen von Getreide.

© Hundertwasser 696A YELLOW LAST WILL, © 2026 GRUENER JANURA AG, Glarus/CH
Modell eines römischen Feldlagers, © Mules of Marius
Miesbach
Kunstgalerie im Kulturzentrum Waitzinger Keller Miesbach
Schlierseer Str. 16, 83714 Miesbach, Tel. 08025-7000-0 info@waitzinger-keller.de, www.waitzinger-keller.de Mo-Fr 9-13 Uhr, Do 14-16 Uhr und bei Saalveranstaltungen, Eintritt frei
Yes, we Schell! Zum 100. Geburtstag von Weltstar Maria Schell, bis 18.4.26 „‚Tradition ist nicht die Anbetung der Asche – sondern die Weitergabe des Feuers‘, soll Gustav Mahler gesagt haben. In meiner Familie gab es ausschließlich Frauen, die ihrer Zeit voraus waren. Sie haben alle nicht die Asche beweint und den Flammen nachgetrauert, sondern sie haben so lange in die Glut gepustet, bis sie das Feuer weitertragen konnten, auch wenn sie sich daran verbrannten“, sagt Marie Theres Relin über die Frauen ihrer Familie. Diese Ausstellung zu Ehren Maria Schells soll aufzeigen – neben der Erinnerung an diese außergewöhnliche Frau und Schauspielerin – wie wichtig Mütter und ihre Töchter für Gesellschaft, Kultur und Politik sind. Viva la Mamma!

Kunstgalerie im Kulturzentrum Waitzinger Keller Miesbach Schlierseer Str. 16, 83714 Miesbach, Tel. 08025-7000-0 info@waitzinger-keller.de, www.waitzinger-keller.de Mo-Fr 9-13 Uhr, Do 14-16 Uhr und bei Saalveranstaltungen, Eintritt frei Stefan Rosenboom. Augenwege, bis 18.4.26
Stefan Rosenboom arbeitet als freier Fotograf, Filmemacher und Autor am Rande der bayerischen Alpen und überall dort, wo das Sehen spannend und bereichernd ist. Seine Arbeiten entstehen langsam, „laufend“ zu Fuß und immer draußen, auf Augenwegen offen für die Bilder, Menschen und Geschichten. Zeit ist der Schlüssel für seine Fotografie. Er veröffentlichte bisher 15 Bücher, u. a. Kiyo (nominiert für den Deutschen Fotobuchpreis), Die fliegende Jurte, Italiens wilde Seele, Wege der Stille. Stefan Rosenboom ist ein Erzähler mit der Kamera, leise und eindringlich, frei und auf eigenen Pfaden.
Maria Schell mit Tochter Marie Theres Relin, 1978; © photo author unknown/ Archiv Relin
Tänzerin, © Stefan Rosenboom
Kunstgalerie im Kulturzentrum Waitzinger Keller Miesbach Schlierseer Str. 16, 83714 Miesbach, Tel. 08025-7000-0 info@waitzinger-keller.de, www.waitzinger-keller.de Mo-Fr 9-13 Uhr, Do 14-16 Uhr und bei Saalveranstaltungen, Eintritt frei
Stephan Mundi – Jenseits des Augenblicks, 22.5.-19.6.26 Kraftvolle Farben, markante Linien und vielschichtige Bildflächen prägen die Werke von Stephan Mundi. Die offene, intensive Bildsprache des Künstlers verbindet abstrakten Expressionismus mit surrealen Einflüssen und eröffnet spannungsreiche Bildwelten. Eine Besonderheit sind Arbeiten mit Augmented Reality (AR). Mit Smartphone oder Tablet lassen sich ausgewählte Werke digital erweitern: Formen und Ebenen geraten in Bewegung, Stimmungen verändern sich. Die Bilder bleiben nicht statisch, sondern führen den Bildgedanken zwischen Stillstand und Bewegung fort. So eröffnen sich neue Wege, zeitgenössische Kunst zu erleben – jenseits des Augenblicks, analog und digital zugleich.
Mundi, „Erdgeboren“, 2024
auf Strukturpapier, 64 x 50 cm
Mittenwald Geigenbaumuseum Mittenwald Ballenhausgasse 3, 82481 Mittenwald, Tel. 08823-2511 www.geigenbaumuseum-mittenwald.de Di-So 10-17 Uhr (Hauptsaison), 11-16 Uhr (Nebensaison), Mo geschlossen Kuratorenführungen finden jeden ersten Sonntag im Monat um 14:30 Uhr statt (im April 2. Sonntag). Sonderausstellung „Der Stein, der brennt und heilt. Ölschieferbergbau im Karwendel“, bis 7.6.26 Kämpfende Riesen, brennende Steine und Dinosaurier im Karwendel! Die Schau präsentiert erstmals die faszinierende Geschichte des Ölschieferbergbaus vom sagenhaften Ursprung des Gesteins über die spektakuläre geologische Entstehung bis hin zum heutigen Abbau des Ölschiefers. Zu sehen sind bspw. versteinerte Fische und ein Stolleneingang. Eindrucksvoll ist die sinnliche Inszenierung: Klänge aus dem Stollen verweisen auf den Bergbau, der eigentümliche Geruch des Steinöls liegt in der Luft und ist an der Riechstation besonders stark und eine haptische Station zum Erspüren des Gewichts verweist auf die geologisch spannende Zusammensetzung des leichten Gesteins.

Murnau am Staffelsee Münter-Haus Kottmüllerallee 6, 82418 Murnau am Staffelsee www.muenter-stiftung.de, tägl. außer Mo 14-17 Uhr Zu Gast bei Gabriele Münter – 32 Gemälde und Fotografien Franz Marc, Alexej von Jawlensky, Marianne von Werefkin, August Macke und Arnold Schönberg – sie alle kamen zu Gabriele Münter zu Besuch nach Murnau. Das hübsche blau-weiße Haus an der Kottmüllerallee mit Blick auf den Zwiebelturm der Kirche und das Schloss hat Kunstgeschichte geschrieben.
Murnauer Kulturwoche Ödon-von-Horváth-Platz 1, 82418 Murnau am Staffelsee, www.murnau.de Murnauer Kulturwoche 2026: „Grün“, 24.4.-3.5.26, Eröffnung: Fr 24.4.26, 19 Uhr
Die Murnauer Kulturwoche 2026 bietet Kunst und Kultur in vielen Facetten: Ausstellungen, Theater, Lesung, Konzerte.
Stephan
Acryl
Stollenmundloch in der Ausstellung. Foto: Geigenbaumuseum
Schloßmuseum Murnau
Schloßhof 2-5, 82418 Murnau am Staffelsee, Tel. 08841-476207 schlossmuseum@murnau.de, www.schlossmuseum-murnau.de Di-So 10-17 Uhr, Mo geschlossen, Mai-Sep.: Sa/So bis 18 Uhr; an Feiertagen geöffnet Paul Klee – der Poet des Blauen Reiter, 26.3.26-26.11.28
Die Kunstwerke des Blauen Reiter aus der KK-Stiftung Murnau werden in dieser Ausstellung in Dialog gesetzt zu dem Schaffen Paul Klees, dem innerhalb der Künstler und Künstlerinnen des Blauen Reiter stets eine Sonderstellung zugesprochen wird. In der Gegenüberstellung mit Gemälden von August Macke, Robert Delaunay, Franz Marc, Wassily Kandinsky und Gabriele Münter wird Klees enge Verbundenheit mit dem Künstlerkollektiv um den Blauen Reiter deutlich und seine Position zwischen Inspiration und künstlerischer Eigenheit nachvollziehbar. Die Auswahl der Werke beleuchtet nahezu jede Entwicklungsphase im Schaffen von Paul Klee. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.
Paul Klee, „Hammamet (Blick in d. Gärten)“, 1914, 33 Bleistift und Aquarell auf Büttenpapier, auf Karton, Privatsammlung
Neukirchen b. Hl. Blut Wallfahrtsmuseum
Marktplatz 10, 93453 Neukirchen b. Hl. Blut, www.wallfahrtsmuseum.de Di-Fr 9-12 und 13-17 Uhr, Sa, So, Feiertag 10-12 und 13-16 Uhr Update Hinterglasmalerei – Spuren in Bayern und Böhmen, bis 30.4.26 Die Ausstellung im Wallfahrtsmuseum zeigt Ergebnisse einer Spurensuche im Rahmen eines EUREGIO-Projekts mit dem Landeskundlichen Museum Dr. Hostaš Klatovy (CZ).
Neumarkt i.d.OPf.
KUNSTKREIS JURA NEUMARKT e.V.
Residenz, Residenzplatz 7, 92318 Neumarkt i.d.OPf. Tel. 09181-460469, www.kunstkreis-jura.de, Mi-So 14-17 Uhr, Eintritt frei
DONATA OPPERMANN: Metamorphosen – Objekte und Zeichnungen, 22.3.-19.4.26
Eröffnung: Sa 21.3.26, 19 Uhr Neben Zeichnungen entwickelt die Künstlerin Donata Oppermann fragil anmutende, haptisch erfahrbare, räumliche Objekte aus gedrehten, miteinander vernähten Papierstreifen, die sich dem Umraum öffnen und mit ihm interagieren. Oppermanns biomorphe Kokons, Gefäße oder Möbiusbänder geben Unregelmäßigkeiten und organische Muster wieder wie sie aus der Natur ableitbar sind.
Diese wiederkehrenden Formen stehen für Vitalität, Wachstum und eine ursprüngliche Schönheit. Oppermanns Arbeiten schaffen so eine atmosphärische Verbindung zur Natur im Raum. Material, Licht, Volumen und Raum bilden dabei die zentralen Gestaltungselemente ihrer filigranen Gebilde.
Donata Oppermann, „Wandobjekt“ Papier, 2022
Donata Oppermann in ihrem Atelier
3.2026
erscheint Anfang Juni, Redaktionsschluss ist am 24. April.
KUNSTKREIS JURA NEUMARKT e.V.
Residenz, Residenzplatz 7, 92318 Neumarkt i.d.OPf. Tel. 09181-460469, www.kunstkreis-jura.de, Mi-So 14-17 Uhr, Eintritt frei
ANGELA WEIGL: Keramische Zeitreise – Keramikobjekte, 30.5.-28.6.26 Eröffnung: Fr 29.5.26, 19 Uhr
Die Neumarkter Künstlerin Angela Weigl verleiht dem Ton Form und Ausdruck. Im Feuer schmilzt sie Glasur, und mit ihr verschmelzen Energie und Fantasie zu einem lebendigen Objekt. Ob sie den Ton bei 1220 °C zu Steinzeug brennt oder das glühende Stück bei 950 °C aus dem Gasofen holt – stets liegt eine spürbare Spannung in der Luft, wenn ihre Vorstellung im Werk Gestalt annimmt. „Jedes Objekt entsteht individuell“, erklärt sie. „Farbgebung, Material, Technik und Idee stimmen sich gegenseitig ab.“ Seit über 30 Jahren arbeitet Angela Weigl mit der japanischen Raku-Technik, die sie im Sommer im Gasofen anwendet. Aufgrund der unberechenbaren und oft überraschenden Ergebnisse bleibt diese Methode für sie immer wieder eine besondere, reizvolle Herausforderung.
A. Weigl, „Maya III“, Raku-Keramik, 2018
Museum Lothar Fischer Weiherstr. 7 a, 92318 Neumarkt i.d.OPf., Tel. 09181-510348 www.museum-lothar-fischer.de, Mi-Fr 14-17 Uhr, Sa, So 11-17 Uhr Emilio Vedova – Mehr als Bewegung um ihrer selbst willen, 22.3.-14.6.26
Im November 1963 zog der venezianische Künstler Emilio Vedova als Stipendiat der US-amerikanischen Ford Foundation für achtzehn Monate nach Berlin und arbeitete im ehemaligen Staatsatelier des Bildhauers Arno Breker, dem heutigen Kunsthaus Dahlem. Bewusst kritisch setzte er sich mit der NS-Zeit und der jüngsten Geschichte des Landes auseinander und schuf Werke, die sich auf eben diesen Kontext bezogen. Neben Arbeiten auf Papier entstanden seine raumgreifenden Plurimi, die er zunächst in Modellen formal vorbereitete und die ihn intensiv beschäftigten. Auch die Künstlergruppe SPUR, die Lothar Fischer 1957 mitbegründete, interessierte sich für Vedovas höchst eigenständiges, international angesehenes Werk.
Neu-Ulm
Edwin Scharff Museum
Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Kunsthaus Dahlem, Berlin, dem Emil Schumacher Museum, Hagen sowie der Fondazione Emilio e Annabianca Vedova, Venedig. Es erscheint ein Katalog zur Ausstellung.
Omaggio a Dada Berlin ’64/’65 n. 13, 1964-1965 Foto: Vittorio Pavan, Venedig © Fondazione Emilio e Annabianca Vedova, Venedig
Kunstmuseum & Kindermuseum Neu-Ulm, Petrusplatz 4, 89231 Neu-Ulm Tel. 0731-70502555, www.edwinscharffmuseum.de Di-Mi 13-17 Uhr, Do-Fr 13-18 Uhr, Sa, So, Feiertag 10-18 Uhr
„Tanze Dein Leben – Tanze Dich selbst“
Tanz wird Kunst, 1892 bis 1933. Teil 2: Höhepunkte, bis 3.5.26
Das Edwin Scharff Museum beleuchtet in einer Doppelausstellung die vielfältigen Facetten des künstlerischen Tanzes. Mit Teil 2 stehen die Höhepunkte des Ausdruckstanzes in den 1920er-Jahren im Fokus. Um 1900 befreite der neue künstlerische Tanz den Körper nicht nur von Korsett und Konvention. Er wurde subjektiv, emotional, frei. Vor allem erhob er den Anspruch, eine eigenständige Kunstgattung darzustellen. Das Museum spürt dem spannenden Dialog zwischen Tanz und zeitgenössischer Kunst mit dieser Ausstellung in Skulpturen, Grafiken, Fotografien und Kostümen nach.
Nürnberg
BBK VIEW
Galerie des BBK Nürnberg Mittelfranken e.V., Königstr. 33/Ostermayr-Passage Eingang über Weikertsgässchen 4, 90402 Nürnberg, mail@bbk-nuernberg.de www.bbk-nuernberg.de, Sa, So 14-18 Uhr, Eintritt frei VIEW #28 print unplugged, 14.-29.3.26
Vernissage: Fr 13.3.26, 19 Uhr
Zum bundesweiten Tag der Druckkunst am 15. März, der jährlich mit Ausstellungen und Liveaktionen gefeiert wird, widmet sich der BBK in seiner Galerie VIEW dem Thema Gelatinedruck. In der Ausstellung präsentieren vier Künstlerinnen und Künstler ihre aktuellen Arbeiten: Niels Bouman, Maria del Pilar, Kirsten Schoppmann und Teresa Wiechova. Begleitend zur Ausstellung lädt ein Rahmenprogramm mit Workshops und Künstlergesprächen dazu ein, Einblicke in Technik, Arbeitsweisen und künstlerische Positionen rund um den Gelatinedruck zu gewinnen. BBK ON TOUR in Ansbach, 11.4.-10.5.26
Vernissage: Fr 10.4.26, 19 Uhr
Der BBK zu Gast im Kunsthaus R3, Reitbahn 3 in Ansbach/Mittelfranken
Mi-So 14-17 Uhr und Mi, Sa 10-13 Uhr, Eintritt frei
Mit der zweiten Ausgabe der Ausstellungsreihe „ON TOUR“ unterstreicht der BBK erneut die lebendige Dynamik der regionalen Kunstszene. Künstlerinnen und Künstler des Verbandes präsentieren ein facettenreiches Spektrum zeitgenössischer Positionen und laden dazu ein, deren Vielfalt und Differenziertheit zu erleben. Nach der ersten Station in Ansbach wird die Ausstellung dann im Spätsommer in der Residenz Hilpoltstein zu sehen sein.
Deutsches Museum Nürnberg – Zukunftsmuseum
Augustinerhof 4, 90403 Nürnberg, Tel. 0911-215480 museen-in-bayern.de/museen/detailseite-museum/deutsches-museum-nuernberg Di-So 10-18 Uhr
Essen neu denken. New Food Systems, bis 1.3.26
Die interaktiv angelegte Sonderausstellung regt zum Nachdenken an – über Ernährung, Umwelt und die Rolle der Technologie in unserem Alltag. Sie geht über reine Wissensvermittlung hinaus und lädt ein, eigene Vorlieben und Grenzen zu reflektieren. Was essen wir in Zukunft – und warum?
Galerie atelier eins
Lenbachstr. 4, 90489 Nürnberg, Tel. 0911-374127, klemens.wuttke@hotmail.de www.atelier-wuttke.de, Fr 16-19 Uhr, So 14-18 Uhr u.n.V., Führung immer So 16 Uhr HORA ET FIGURA, 1.-31.3.26
Vernissage: So 1.3.26, 15 Uhr
Finissage mit Künstlergespräch: Di 31.3.26, 19 Uhr E. Grohmann, Elke Huhl, D. Riedel, B. Schweida und K. Wuttke zeigen Akte, Porträts, Blumen und abstrakte Werke.
So 15.3.26: Open Door mit Malen für Kinder und Kunstauktion Endspiel: Abschiedsschau der Galerie – 35 Jahre Malerei von Klemens Wuttke 7.-26.4.26, Vernissage: Di 7.4.26, 19 Uhr Finissage mit Künstlergespräch: So 26.4.26, 19 Uhr Akte, Porträts, Blumen und italienische Werke, Di-Fr 16-19 Uhr, So 14-18 Uhr So 12.4.26, 14 Uhr: Abschiedsfest mit Versteigerung von Kunst, Büffet und Zauberer
Der Künstler vor „Rote Clownskatze“
„Sohn des Feuervogels“, Acryl auf LW, 60 x 60 cm
Teresa Wiechova, „modern times“, 2025, Monoprint
Niels Bouman, „Phönizier“, 2025 Gelatinedruck
Acryl auf LW, 40 x 30 cm
Bayern
Germanisches Nationalmuseum
Kartäusergasse 1, 90402 Nürnberg, Tel. 0911-13310, info@gnm.de, www.gnm.de
Di, Do-So 10-18 Uhr, Mi 10-20:30 Uhr
NÜRNBERG GLOBAL 1300-1600, bis 22.3.26
Sonderausstellung mit Fokus auf den globalen Vernetzungen Nürnbergs zwischen 1300 und 1600, der Bedeutung der Stadt als internationales Handelszentrum und ihrem weltweiten kulturellen Austausch.
GENIE, IDOL, STAR. Verehrung im 19. Jahrhundert, 14.5.-6.9.26
BAUSTELLE NÜRNBERG. 550 Jahre Baumeisterbuch des Endres Tucher, bis 25.5.26
Kunstraum Sterngasse
Hintere Sterngasse 25/27, 90402 Nürnberg, Tel. 0911-224149 www.kunstraum-sterngasse.de
Kunstautomat Sterngasse – 51.Staffel, 4.4.-2.8.26
Kunst im Format einer Zigarettenschachtel
Die beteiligten Künstler: Anna Bien, Sabine Sachs, Sabine Schuster, Doris Kabutke, Katja Thienel, Christine Regenberg, Franz Janetzko, Gerhard Steinle, Martin Mittmann, Winfried Baumann
Kunsthalle Nürnberg im KunstKulturQuartier
Lorenzer Str. 32, 90402 Nürnberg, Tel. 0911-2312853 kunsthalle@stadt.nuernberg.de, www.kunsthalle.nuernberg.de Di, Do-So 11-18 Uhr, Mi 11-20 Uhr
Colour Crush, 21.3.-7.6.26
Die Farbe steht im Mittelpunkt der Ausstellung – nicht nur als visuelles Phänomen, sondern als komplexes Medium. Farbe besitzt Textur, reflektiert und erzeugt Licht, tritt in Resonanz mit Raum und Oberfläche. Sie transportiert Emotionen, verändert Atmosphären, trägt kulturelle Bedeutungen, symbolische Botschaften und historische Traditionen in sich.
Ausgehend von Rupprecht Geiger, einer ikonischen Schlüsselfigur der Farbfeldmalerei, entfalten elf zeitgenössische Positionen, u. a. Rana Begum, Matti Braun, Erika Hock und Sebastian Kuhn, ihren Umgang mit Farbe, von farbigem Glas bis zu Neon-Röhren, von flüssiger Farbe bis zu genähtem Stoff. Die teils ortsspezifischen Rauminstallationen verändern die acht Oberlichtsäle der Kunsthalle Nürnberg und laden dazu ein, die Architektur neu zu erleben.
Rupprecht Geiger, Pinc contra orange, 2005
Acryl/Leinwand, 275 x 470 cm; Foto: Andreas Pauly, München, © VG Bild-Kunst, Bonn 2025
Kunsthaus im KunstKulturQuartier
Matti Braun, Untitled, Mundgeblasenes Glas, versch. Größen; Ausstellungsansicht Matti Braun, Ku Lak, Esther Schipper, Berlin, 2020; Courtesy Matti Braun & Esther Schipper, Berlin/ Paris/Seoul; Foto: Andrea Rossetti
Königstr. 93, 90402 Nürnberg, Tel. 0911-23114678 kunsthaus@stadt.nuernberg.de, www.kunstkulturquartier.de/kunsthaus Di, Do-So 11-18 Uhr, Mi 11-20 Uhr, Mo geschlossen 3. April (Karfreitag) geschlossen
ECHOS – Lajos Keresztes Retrospektive, 7.3.-31.5.26
Eröffnung: Fr 6.3.26, 19 Uhr
Finissage: So 31.5.26
Der Fotograf Lajos Keresztes (*1933 in Budapest) zählt zu den prominentesten Vertretern der künstlerischen Fotografie in Deutschland. Nach seiner Flucht aus Ungarn infolge des Aufstandes von 1956 studierte er zunächst Architektur in München. Ab 1961 folgte ein Studium der Fotografie an der Hochschule Köln. Seitdem lebt und arbeitet er als freischaffender Fotograf und Fotodesigner in Nürnberg. Der Großteil seiner Arbeiten ist in der analogen Zeit der Fotografie entstanden. Er experimentierte mit Farbe und Form und nutzte die technischen Möglichkeiten unterschiedlicher Kameraformate. Daneben arbeitete er international für Magazine und Werbung, gestaltete zahlreiche Buchtitel und zählt bei den Musiklabels EMI, ECM und der deutschen Grammophon zu einem der prägendsten Bild-Kompositeure der Covergestaltung von CDs und Schallplatten.
Lajos Keresztes wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet u.a. mit dem World Press Photo Award (1966) und dem Kodak-Fotobuchpreis (1979). Das Kunsthaus Nürnberg würdigt mit dieser Retrospektive das Lebenswerk des heute 92-jährigen Künstlers.
Aus der Serie: Marokko, 1982, Cibachrome Abzug, © Lajos Keresztes 2025
Aus der Serie: Talking Walls, 1990, Cibachrome Abzug, © Lajos Keresztes 2025
Kunstvilla im KunstKulturQuartier Blumenstr. 17, 90402 Nürnberg, Tel. 0911-23115893 kunstvilla@stadt.nuernberg.de, www.kunstvilla.org Di, Do-So 11-18 Uhr, Mi 11-20 Uhr, Mi 18-20 Uhr Eintritt frei, Mo geschlossen
Constantin von Mitschke-Collande – Ein Künstlerleben zwischen Dresden und Nürnberg, 28.2.-28.6.26
Mit rund 100 Werken von Constantin von Mitschke-Collande (1884 – 1956) zeigt die Kunstvilla eine großangelegte Retrospektive aus dem Schaffen eines Künstlers, dessen Leben von Brüchen gekennzeichnet ist. Nach dem Ersten Weltkrieg gehörte Mitschke-Collande gemeinsam mit Otto Dix zu den Gründern der Künstlervereinigung „Dresdner Sezession Gruppe 1919“, woran sich eine expressionistische Werkphase in seinem Schaffen anschloss. Zäsuren stellten die folgende Diffamierung durch die Nationalsozialisten und die Zerstörung seines Ateliers durch die Bombardierung Dresdens im Zweiten Weltkrieg dar. Nach Krieg und Vertreibung fand der Künstler in Nürnberg eine neue Heimat und wirkte dort bis zu seinem Tod 1956.
Museen der Stadt Nürnberg
Constantin von Mitschke-Collande, „Liebespaar“, 1920, Privatsammlung Foto: Annette Kradisch
Hirschelgasse 9-11, 90403 Nürnberg, Tel. 0911-231-5421 museen@stadt.nuernberg.de, museen.nuernberg.de Albrecht-Dürer-Haus Albrecht-Dürer-Str. 39, 90403 Nürnberg, Tel. 0911-231-2568 albrecht-duerer-haus.de, Di-Fr 10-17 Uhr, Sa und So 10-18 Uhr Original Dürer! Dürer macht Geld, bis 8.3.26 Präsentation von Originalgrafiken Albrecht Dürers
Mit Dürer im Herzen. Die niederländische Reise von Michael Mathias Prechtl 25.3.-28.6.26
1970 reiste der Nürnberger Künstler Michael Mathias Prechtl (1926-2003) im Vorfeld der Feiern zu Albrecht Dürers 500. Geburtstag in die Niederlande. Auf Dürers Spuren besuchte er unter anderem Antwerpen, Brüssel, Gent und Brügge sowie die Provinz Zeeland. Die unterwegs entstandenen Zeichnungen stellt das Albrecht-Dürer-Haus anlässlich von Prechtls 100. Geburtstag in den Mittelpunkt einer Ausstellung. Seine technisch ausgefeilten Werke greifen Motive aus Dürers Silberstiftzeichenbuch seiner Reise in die Niederlande in den Jahren 1520/1521 auf und konterkarieren diese mit spitzer Feder. Nicht zuletzt durch die humorvolle Auseinandersetzung mit dem großen Kollegen spielte Prechtl für die Dürer-Rezeption seiner Zeit eine wichtige Rolle.
Albrecht-Dürer-Haus-Stiftung Nürnberg © Prechtl Rechtsnachfolge
Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände Bayernstr. 110, 90478 Nürnberg, Tel. 0911-231-7538 dokuzentrum-nuernberg.de, tägl. 10-18 Uhr Nürnberg: Ort der Reichsparteitage. Inszenierung, Erlebnis und Gewalt voraussichtlich bis Ostern 2026 Interimsausstellung während des Umbaus im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände
Memorium Nürnberger Prozesse / Cube 600 Bärenschanzstr. 72, 90429 Nürnberg, Tel. 0911-231-28614, memorium-nuernberg.de November bis März: Mi-Mo 10-18 Uhr, April bis Oktober: Mo, Mi, Do, Fr 9-18 Uhr, Sa und So 10-18 Uhr
Der Volksgerichtshof 1934-1945. Terror durch „Recht“, 13.5.-27.9.26
Ort: Cube 600, Fürther Str. 104, 90429 Nürnberg, direkt gegenüber dem Memorium
Museum Industriekultur und Schulmuseum Äußere Sulzbacher Str. 62, 90491 Nürnberg
Tel. 0911-231-3875, museum-industriekultur.de
Das Museum Industriekultur ist umbaubedingt voraussichtlich bis Frühjahr 2027 geschlossen.
Museum Tucherschloss und Hirsvogelsaal
Hirschelgasse 9-11, 90403 Nürnberg, Tel. 0911-231-5421, museum-tucherschloss.de Mo 10-15 Uhr, Do 13-17 Uhr, So 10-17 Uhr
Glanzstücke 3.0: Neue Auswahl aus der Nürnberger Jugendstilsammlung Pese bis Frühsommer 2026
Dauerpräsentation wechselnder Jugendstil-Exponate AZZURRO. Skulpturen von Claudia Endres, 16.4.-2.8.26
Open-Air-Ausstellung im Schlossgarten
Spielzeugmuseum
Karlstr. 13-15, 90403 Nürnberg, Tel. 0911-231-3164 spielzeugmuseum-nuernberg.de, Di-Fr 10-17 Uhr, Sa und So 10-18 Uhr Games-Geschichte(n). Vom Gesellschaftsspiel zum Computerspiel (und zurück) bis 13.9.26
Ausstellung des Deutschen Spielearchivs Nürnberg in Kooperation mit der Universität zu Köln
Stadtmuseum im Fembo-Haus
Burgstr. 15, 90403 Nürnberg, Tel. 0911-231-2595, stadtmuseum-fembohaus.de Di-Fr 10-17 Uhr, Sa und So 10-18 Uhr
72 Augenblicke. Momente jenseits der Schlagzeilen, 13.3.-10.5.26
Fotoausstellung von Günter Distler und Stefan Hippel 36 Jahre, 36 Momentaufnahmen – und das gleich im Doppelpack: Die beiden Pressefotografen Günter Distler und Stefan Hippel haben für die Ausstellung insgesamt 72 bemerkenswerte Aufnahmen aus ihrem umfangreichen Archiv zusammengestellt. Beide arbeiteten ab 1989 als Bildjournalisten beim Verlag Nürnberger Presse, wurden mehrfach ausgezeichnet und verabschiedeten sich 2025 aus ihrem aktiven Berufsleben nach jeweils 36 Jahren der täglichen fotografischen Berichterstattung. Ihre Kameras waren dabei, als Geschichte geschrieben wurde, lokal wie international. Der Beginn ihrer journalistischen Laufbahn fiel in die Zeit des Mauerfalls. In den folgenden Jahrzehnten erlebten sie vier Oberbürgermeister, 18 Christkinder, über 30 Bardentreffen, die Höhen und Tiefen des „Clubs“ und vieles mehr – eine spannende Zeitreise!
Oberstdorf
Galerie Oberstdorf im Trettachhäusl
Oststr. 39, neben der Nebelhornbahn, 87561 Oberstdorf www.galerie-oberstdorf.de, www.sunshine-art.de, Instagram: galerieoberstdorf, friedhelhirtz, kunst und rahmenstudio mayr, nothaftmagdalena1610 tägl. 13-17 Uhr
„Natur pur 2.0“ – Friedhelm Hirtz, Thomas Mayr, Magdalena Nothaft, 6.-22.3.26 Schwemmholzskulpturen, Malerei, Skulpturen
Die Ausstellung widmet sich den Themen Landschaftsmalerei, Keramikskulpturen, Schwemmholz-Skulpturen und handgefertigten Rahmen. Alle drei Künstler verbindet eine tiefe Liebe zur Natur – ihre Werke laden dazu ein, Details, Perspektiven sowie Farben und Formen von Landschaften, Tieren und natürlichen Materialien bewusst wahrzunehmen. Von Holz über Ton bis hin zu Metall, Gold, Öl- und Acrylfarben – die Kunstwerke holen die Natur ins Innenleben der Ausstellung. Zudem sagt Friedhelm Hirtz aus Saarbrücken über sich selbst: „Von Anfang an ist mir wichtig, dass die Gegenstände wie gefunden – nicht weiter bearbeitet oder verändert werden, teilweise bilden die Objekte eine innere und äußere Balance.“ Thomas Mayr aus Au, Bad Aibling, ist Kunsthandwerker mit Spezialgebiet Vergoldung und Malerei. Seine Ölmalerei von Blumen bis Landschaft begeistert die Menschen. Sein Gespür für den richtigen Rahmen zeugt von seinem Können als Rahmenmacher. Magdalena Nothaft aus Rosenheim und Oberstdorf, hat drei Jahre Masterstudium bei Markus Lüpertz absolviert und ist Mitglied im BBK Schwaben Süd.

Stefan Hippel
Magdalena Nothaft, „Berg in Grün“
Galerie Oberstdorf im Trettachhäusl
Oststr. 39, neben der Nebelhornbahn, 87561 Oberstdorf, www.galerie-oberstdorf.de
Instagram: galerieoberstdorf
„LUFT_SCHLÖSSER“ – Ausstellung & Werkstatt für Kids & Teens, 28.3.-3.4.26
Täglich 14-18 Uhr: Malen und Gestalten mit Kindern, ohne Anmeldung
Kunsthaus Villa Jauss
Fuggerstr. 7, 87561 Oberstdorf, Tel. 0176-59154995 oder 0831-27046 kontakt@kunstinschwaben.de, www.kunstinschwaben.de
Do-So 15-18 Uhr, auch Ostermontag
Figur & Figuren, 7.3.-6.4.26, Eröffnung: Fr 6.3.26, 19 Uhr
Künstler*innen des BBK Allgäu/Schwaben-Süd in Zwiesprache mit Arbeiten aus der Sammlung Tauscher der Villa Jauss
Ottobeuren
Museum für zeitgenössische Kunst – Diether Kunerth
Marktplatz 14 a, 87724 Ottobeuren, Tel. 08332-7969890, www.mzk-diku.de bis 31.3.26: Do, Fr 11-16 Uhr, Sa, So 12-17 Uhr ab 1.4.26: Di-Fr 11-16 Uhr, Sa, So 12-17 Uhr
MANFRED SCHARPF: „Ariadnes Faden“, bis 12.4.26
Die Kraft und malerische Raffinesse, die auf dem Einsatz historischer Maltechniken beruht, machen Manfred Scharpf zu einer Ausnahmeerscheinung in der Kunst. Als Absolvent der Meisterschule für Kirchenmalerei in München ist sein Werk nicht denkbar ohne den Geist der Kulturwerkstätten, aus denen er selbst hervorgegangen ist. Mit den Inhalten seiner Bilder reagiert er jedoch auf aktuelle Themen unserer Zeit und schlägt so eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Passau
Museum Moderner Kunst Wörlen
DIETHER KUNERTH: „Werke der 60er, 70er und 80er Jahre“ bis 12.4.26 Vom 2024 verstorbenen Künstler Diether Kunerth zeigen wir eine Auswahl seiner frühen Werke, die vor allem von seinen Reisen z. B. nach Indien, Italien oder Griechenland geprägt sind.
Manfred Scharpf, „Cäcilia“
Bräugasse 17, 94032 Passau, Tel. 0851-3838790, info@mmk-passau.de www.mmk-passau.de, Di-So 10-18 Uhr Schätze entdecken. Werke aus der Sammlung Dauerausstellung
UN:REAL – LENA SCHABUS, bis 7.6.26
Lena Schabus (*Passau 1990 – lebt und arbeitet in Regensburg) zeigt im MMK Passau rund 60 fotografische Bild-Kompositionen, die sie aus vielen Einzelaufnahmen zu homogenen großformatigen Bildwelten zusammensetzt. In dieser Vermischung aus Realität und digitaler Fiktion entstehen spektakuläre urbane und industrielle Landschaften, die auf den ersten Blick plausibel wirken, bei näherer Betrachtung aber feine Brüche offenbaren. Die Arbeiten loten das Spannungsfeld von Vertrautem und Unwirklichem aus und fordern den Blick heraus. Unweigerlich fragen wir uns: Was ist echt, was ist inszeniert? Dabei weiß die Künstlerin sich zugleich eingebunden in die lokale Tradition, wenn sie „Weltlandschaften“ des Anthropozän entwirft, die uns an diejenigen der sogenannten „Donauschule“ des 16. Jahrhunderts (Albrecht Altdorfer, Wolf Huber, Rueland Frueauf der Jüngere) erinnern.
© Lena Schabus, „Barbican 02“, 2024
© Lena Schabus, „Territorium,“ 2021
WGP Ausstellungsräume der Stadt Passau
Höllgasse, 94034 Passau, Tel. 08517566976, monikajokiel@hotmail.com www.monikajokiel.de, Di-So 15-19 Uhr
Journey, 17.-26.4.26, Eröffnung: Do 16.4.26, 19 Uhr
Monika Jokiel: Lithografie, bibliophile Ausgabe 8/8 von Reiseeindrücken, Text und Originallithografien. Colorierte Portrait-Zeichnungen von Mitreisenden. Leporellos: Faces and Landscapes. Katja Heinroth: Zeichnungen, Malerei, MixMedia vom Reisen nach Anderswo.
Pfaffenhofen
Galerie kuk44
Auenstr. 44, 85276 Pfaffenhofen. Tel. 08441-4007699, www.galeriekuk44.de Di/Sa 10-13 Uhr, Do/Fr 15-18 Uhr und nach Vereinbarung
A N S I C H T S S A C H E N, 20.3.-6.6.26
Eröffnung: Fr 20.3.26, 19 Uhr
Die Gemeinschaftsausstellung ANSICHTSSACHEN von Felix Weinold (*1960 Augsburg) und Dr. Nicole Mahrenholtz (*1973 Darmstadt) versteht sich als Wortspiel und Programm zugleich. Der Titel verweist auf die Tradition der Ansichtskarte ebenso wie auf die Subjektivität des Sehens. Historische Postkarten und Fotografien bilden den Ausgangspunkt beider künstlerischer Positionen, werden jedoch aus ihrem ursprünglichen dokumentarischen Kontext gelöst und in neue Bildzusammenhänge überführt. So entstehen Werke zwischen Erinnerung und Imagination, Vergangenheit und Gegenwart, Traum und Realität. Beide Künstler arbeiten mit zufällig gefundenem Bildmaterial, das als offenes, zeitlich aufgeladenes Archiv fungiert. In der künstlerischen Aneignung werden diese Bilder neu strukturiert, verfremdet und emotional aufgeladen. Die scheinbar vertrauten Motive verlieren ihre orientierende Funktion und öffnen sich als Zwischenräume der Wahrnehmung.
Pfarrkirchen
Hans-Reiffenstuel-Haus
St.-Rémy-Platz 1, 84347 Pfarrkirchen, www.pfarrkirchen.de Do-So, Feiertage 15-18 Uhr, Eintritt frei
Torsten Mühlbach & Gregor Passens: THE WIZARD OF OZ, 14.3.-26.4.26 (s. Anzeige S. 3)
Prien a. Chiemsee
Galerie im Alten Rathaus
Alte Rathausstr. 22, 83209 Prien a. Chiemsee, Tel. 08051-92928 www.galerie-prien.de, Mi-So 13-17 Uhr „NOT NICE GIRLS“ – Der weibliche Blick in Fotografien der Sammlung SpallArt bis 12.4.26
Der Ausstellungstitel „Not Nice Girls“ bezieht sich auf ein Zitat der amerikanischen Fotografin Berenice Abbott, die in den 1930er Jahren ihre Motive in den Straßen der New Yorker Lower East Side suchte und dabei gesellschaftliche Konventionen entschieden ablehnte: „I’m not a nice girl. I’m a photographer.“ Von dieser selbstbewussten Haltung ausgehend richtet die Ausstellung den Fokus auf Fotografinnen, die in einer lange von Männern dominierten Disziplin die Fotografie maßgeblich geprägt und ihren Platz hinter der Kamera behauptet haben. Über 200 Werke aus der Sammlung SpallArt spannen einen zeitlichen Bogen von den frühen Pionierinnen der Fotografie bis hin zu zeitgenössischen Positionen. Porträts, Landschaftsaufnahmen, Fotomontagen und experimentelle Kunstfotografien dokumentieren die Vielfalt weiblicher Sichtweisen. Der „weibliche Blick“ wird männlichen Positionen gegenübergestellt und lädt ein zu vergleichen, wie Frauen und Männer die Welt wahrnehmen und interpretieren. Kuratiert von Ute Gladigau


Felix Weinold, „Taranto“, 180 x 240 cm Foto: F. Weinold
Nicole Mahrenholtz, „The Huntress“ 80 x 100 cm Foto: N. Mahrenholtz
Sheila Rock, „Girl in Bath, London“, 1980er © Sammlung SpallArt
Vivian Maier, „Chicago“, 1961 © Sammlung SpallArt
heimatMuseum Prien (mit Hist. Galerie der Chiemseemaler) Valdagno-Platz 2 (am Marktplatz), 83209 Prien, Tel. 08051-92710 und -60612 (Verwaltung), kunstsammlung@prien.de, www.prien.de
Das Museum ist bis 26. März nur alle 14 Tage am Sonntag von 13 bis 17 Uhr geöffnet. (8.3./22.3.). Ab 27. März täglich außer Montag 13 bis 17 Uhr. Alle Feiertage außer Karfreitag und Ostersonntag geöffnet.
Vom Reisen … Aquarelle von Maximilian Schmetterer (*1941), 27.3.-3.5.26 Maximilian Schmetterer, ein gebürtiger Priener, war bis 2006 als Optiker tätig und zählt zu den Poeten der Chiemgauer Künstler. Der Rosenheimer Maler und Bildhauer Rolf Märkl führte ihn früh in das bildnerische Gestalten ein, ehe sich Schmetterer ab 1995 intensiv mit der Aquarell-Malerei auseinandersetzte und bei bedeutenden Aquarellisten Unterricht nahm. Heute ist er selbst als Dozent an verschiedenen freien Kunstakademien tätig und gehört mit seinem eigenen, feinen Malstil zum Kernbestand der Künstlerlandschaft Chiemsee. „Mit einem neuen Blick auf Wohlbekanntes offenbart er hinter dem Schein des Hässlichen das Sein des Schönen“, wie es die Kulturvermittlerin Renate M. Mayer umschrieb. Seine Reisebilder zeigen keine im Sonnenlicht strahlenden Postkartenmotive, sondern legen mit ihren oberflächlich unspektakulären Sujets eine gewisse Melancholie an den Tag. Die Ausstellung würdigt das Werk des Künstlers zu seinem 85. Geburtstag.

Kunstsammlung Markt Prien
Regensburg
Galerie Erdel artspace & Schaulager
Fischmarkt 3 und Am Schallern 4, 93047 Regensburg Tel. 0941-702194, www.erdel.de, Mi, Fr 11-17 Uhr, Sa 11-15 Uhr u.n.V. Klassiker der Grafik: Hélène de Beauvoir, Wolfgang Domröse, Volker Pfüller und Heiner Riepl, 5.3.-2.4.26, im Erdel Schaulager, Am Schallern 4
GALERIE ISABELLE LESMEISTER
Untere Bachgasse 7, 93047 Regensburg, Tel. 0163-6988682 www.galerie-lesmeister.de, Di-Fr 11-13 Uhr und 14-18 Uhr, Sa 11-16 Uhr u.n.V. Beatrice Pediconi – The pine appear to listen, the fir to wait, 30.4.-13.6.26 Vernissage: Mi 29.4.26, 19-21 Uhr
Mit „The pine appear to listen, the fir to wait“ zeigt die Galerie Isabelle Lesmeister die erste Einzelausstellung der italienischen Künstlerin Beatrice Pediconi (*1972 in Rom, Italien). Die Künstlerin widmet sich den poetischen Möglichkeiten von Licht, Zeit und Material. Wasser dient ihr dabei als zentrales Medium, um subtile, schwebende Bildräume zu erzeugen, die von Vergänglichkeit, Fragilität und Übergangszuständen erzählen. Durch das bewusste Verändern von Materialien und Prozessen erforscht Pediconi experimentell neue visuelle Möglichkeiten. In ihren jüngsten Arbeiten überträgt sie feine Emulsionsfilamente von Polaroids auf farbig pigmentierte Leinwände und Papier. Die minimalistischen, organischen Formen verweisen auf florale Motive und fungieren als poetische Zeugnisse von Verlust, Erneuerung und Hoffnung.
Beatrice Pediconi, „Flowers are the music of the ground“ (Detail), 2025, Acryl und Polaroidemulsion auf Leinwand, 91 x 123 cm
Maximilian Schmetterer (*1941), „Aufbruch“ – Bootssteg am Chiemsee, Aquarell 2021
KUNST- UND GEWERBEVEREIN REGENSBURG e.V.
Ludwigstr. 6, 93047 Regensburg, Tel. 0941-58160
www.kunst-und-gewerbeverein.de, Di-So 12-18 Uhr
Andrea Golla, Martina Salzberg, Elke Zauner: Weltwundern, 7.3.-5.4.26
Eröffnung: Fr 6.3.26, 19 Uhr Golla, Salzberg und Zauner zeigen in der Ausstellung „Weltwundern“ Arbeiten, die sich intensiv mit der Übersetzung des täglichen Erlebens in architektonische Farbräume oder mehrfach verwobene Wunderkammern beschäftigen. Jede der drei Künstlerinnen arbeitet prozesshaft, bereit, sich immer wieder von Vorstellungen zu lösen zugunsten einer Spur, die stets die Öffnung hin zum Unverfügbaren des Kunstwerks verlangt. Durch ihre frühe Begegnung an der Akademie und das gegenseitige Interesse an der künstlerischen Entwicklung der jeweils anderen, hat sich ein Resonanzfeld entwickelt, in dem ihre Arbeiten im Ausstellungskontext oft überraschend zu kommunizieren beginnen. „Idas Wunderkammer“ ist ein Dialogprojekt innerhalb der Ausstellung „Weltwundern“. Jasmin Schmidt und Erika Wakayama, zwei junge Künstlerinnen aus der Region werden aktiv durch ihre Werke in der Wunderkammer in die Ausstellung hineingenommen.
KUNST- UND GEWERBEVEREIN REGENSBURG e.V.
Ludwigstr. 6, 93047 Regensburg, Tel. 0941-58160 www.kunst-und-gewerbeverein.de, Di-So 12-18 Uhr Axel F. Otterbach: Schnittmenge, 25.4.-14.5.26 Eröffnung: Fr 24. 4.26, 20 Uhr Als Steinbildhauer erspürt Axel F. Otterbach die innere Struktur der sedimentären Schichten, deren innere Energie er vorwiegend in geometrische Formen verwandelt. Manche Flächen schleift er so dünn, dass sich der Stein in durchscheinendem Licht auflöst. Das Wechselspiel von Materialität, Licht und Schatten sowie von Masse und Raumöffnungen, Schwere und Leichtigkeit prägt die Ästhetik seiner Arbeiten. Offenheit und Experiment bestimmen die Arbeitsweise des Künstlers: Formvarianten werden mit verschiedenen Materialien wie Eisen, Bronze, Holz und MDF-Platten durchgespielt; Texturen verschiedener Steine, Blattgold und korrodierte Eisenfeilspäne vermitteln Materialreize; Brandzeichnungen, Werkzeichnungen, Fotografien erproben neue Wirkungen im Zweidimensionalen.
Kunstforum Ostdeutsche Galerie
Dr.-Johann-Maier-Str. 5, 93049 Regensburg, Tel. 0941-297140 info@kog-regensburg.de, www.kunstforum.net
Di-So 10-17 Uhr, Do 10-20 Uhr
Gert & Uwe Tobias – Lovis-Corinth-Preis 2026, 9.5.-27.9.26 Gert und Uwe Tobias sind Träger des Lovis-Corinth-Preises 2026. Das Künstlerduo entwickelte eine einzigartige Technik des Farbholzschnitts auf großen Flächen. Ihre Kunstwerke entführen die Betrachterinnen und Betrachter in bunte fantastische Welten, die vielfach folkloristische Anklänge an die siebenbürgische Herkunft der Brüder zeigen. Der alle zwei Jahre von einer Fachjury verliehene Preis würdigt das Gesamtwerk von Gert und Uwe Tobias als relevanten Beitrag zur Entwicklung künstlerischer Ausdrucksformen.
SKULPTURENPARK – Kunst im Grünen
Am Museumsvorplatz sowie im Stadtpark finden Sie insgesamt 15 Plastiken und Skulpturen aus der Sammlung des KOG. Zu den Kunstwerken im Außenbereich gehört auch die Säuleninstallation am Museumseingang. M26
Maximilianstr. 26, 93047 Regensburg, Tel. 0152-25949482 kontakt@m26kultur.de, www.m26kultur.org, 7.-9.3.26 11-17 Uhr, 10.3.26 11-15 Uhr 50 over 50 Fotoausstellung STUNNING EDGES, 7.-10.3.26
Eröffnung: Fr 6.3.26, 18:30 Uhr „Beauty, wie es uns gefällt!“, davon erzählen die Porträts von 50 Frauen über 50, die sich samt Ecken, Kanten und Rundungen gerne zeigen und damit moderne Beauty neu definieren. Fotografiert und kuratiert von Susan Graul. Ausstellung inklusive Rahmenprogramm mit Workshops, Keynotes, Tanzparty und Open House zum Weltfrauentag 8.3.26, Programm: www.regensburg.50over50.de
Martina Salzberg, „Conversus“, 2024
Andrea Golla, „Penelope – Maske zur Flucht an Ort und Stelle“, 2025
Elke Zauner, „Hüttenparty“, 2026
Axel F. Otterbach, „Auf Spitz und Kopf“, 2021
Axel Otterbach, „Raumschichten XXXX-XXXXII“, 2013
Städtische Galerie im Leeren Beutel
Bertoldstr. 9, 93047 Regensburg, Tel. 0941-50794114
www.regensburg.de/kultur, Di-So 10-16 Uhr
geschlossen: Karfreitag, 3.4.26 sowie Freitag, 1.5.26, geöffnet: Ostermontag, 6.4.26
Position R 15 – Wigg Bäuml, 6.3.-24.5.26
Rosenheim
Kunstverein Rosenheim e.V.
Die Ausstellung präsentiert bisher unveröffentlichte grafische Arbeiten aus verschiedenen Schaffensphasen des Künstlers Wigg Bäuml und zeichnet seine Entwicklung über die Jahrzehnte nach. Als umfassende Werkschau zeigt sie sowohl Malerei als auch Skulpturen und Objekte. Bäumls Werk bewegt sich zwischen strenger Komposition und poetischer Offenheit. Formale Reduktion und inhaltliche Vielschichtigkeit verstärken sich gegenseitig. Linien, Flächen und Material werden zu Trägern von Wahrnehmung und Reflexion. Die Ausstellung aus der Reihe „Position R“ wurde konzipiert in Kooperation mit Studierenden des Instituts für Bildende Kunst und Ästhetische Erziehung der Universität Regensburg.
Wigg Bäuml, „Kleines Fragment (G6)“, 1987 © VG Bild-Kunst, Bonn 2026
Klepperstr. 19, 83026 Rosenheim, Tel. 08031-12166
www.kunstverein-rosenheim.de, Do-Sa 14-17:30 Uhr, So 11-17:30 Uhr
Sebastian Tröger – DIE TIERE SIND UNRUHIG, 28.3.-17.5.26 Eröffnung: Fr 27.3.26
Sebastian Tröger arbeitet an der Schnittstelle von Malerei, Installation und Sound. Seine oft pastos und skizzenhaft angelegten Arbeiten verbindet er mit Texten, Objekten und räumlichen Setzungen. Ein humorvoll gebrochener Zugriff auf kunsthistorische Motive, kulturelles und politisches Erbe sowie auf Rollenbilder des Kunstbetriebs ist dabei zentral. Die Ausstellung „Die Tiere sind unruhig“ begreift die aktuelle politische und gesellschaftliche Lage nicht als Ereignis, sondern als Zustand. Unruhe erscheint als permanente Hintergrundbedingung – als Sensibilität für Veränderungen, die sich eindeutiger Benennung entziehen. Die Arbeiten operieren aus einer beobachtenden Distanz. Malerei, Text, Sound und Installation fungieren dabei als gleichwertige Verfahren, die Bedeutung nicht festschreiben, sondern ihre Fragilität sichtbar machen. Die Ausstellung versteht sich als Sammlung von Indikatoren, die den Status quo nicht erklären, sondern als instabil erfahrbar werden lassen. Jahresausstellung KUNST AKTUELL, 26.4.-14.6.26
Eröffnung: Sa 25.4.26
Städtische Galerie Rosenheim, Max-Bram-Platz 2, 83022 Rosenheim, Di-So 12-17 Uhr Die vom Kunstverein Rosenheim kuratierte Ausstellung KUNST AKTUELL ist eine der umfangreichsten Übersichtsschauen zeitgenössischer Kunst in Bayern. Sie präsentiert ein breites Spektrum und eine hohe Qualität sowohl etablierter künstlerischer Positionen wie auch junger qualifizierter Neuentdeckungen. Die Ausstellung findet traditionell in der Städtischen Galerie Rosenheim statt.
Sebastian Tröger, „Seltene Tierfreunde treffen sich heimlich im Dschungel und sprechen über Morgen“
Städtische Galerie Rosenheim
Sebastian Tröger, „Musiquedameublement“
Max-Bram-Platz 2, 83022 Rosenheim, Tel. 08031-3651447, galerie@rosenheim.de www.galerie.rosenheim.de, Instragram: staedtische.galerie.rosenheim Facebook: StaedtischeGalerieRosenheim, Di-So 12-17 Uhr OUTSIDE – INSIDE, bis 12.4.26
KUNST AKTUELL – Jahresausstellung Kunstverein Rosenheim, 26.4.-14.6.26
Die Jahresausstellung des Kunstvereins Rosenheim „KUNST AKTUELL“ ist eine der umfangreichsten und bedeutendsten Übersichtsschauen für aktuelle, zeitgenössische Kunst, die der Kunstverein Rosenheim jährlich kuratiert in der Städtischen Galerie Rosenheim präsentiert.
Rödental
Europäisches Museum für Modernes Glas
Rosenau 10, 96472 Rödental, Tel. 09561-879-0 oder 09563-1606 glasmuseum@kunstsammlungen-coburg.de, glasmuseum.kunstsammlungen-coburg.de täglich 10-13 Uhr und 13:30-17 Uhr DER GESTALTER HANS THEO BAUMANN (1924-2016): Am Anfang war das Glas 8.5.-8.11.26
Ruhpolding
Galerie Kaysser
Andrea Kaysser, Hauptstr. 28, 83324 Ruhpolding, mobil 0170-4204108 Andrea.Kaysser@Galerie-Kaysser.de, www.Galerie-Kaysser.de, Sa 9:30-12:30 Uhr u.n.V. „ZERBRECHLICH !“, verlängert bis 24.5.26
Gruppenausstellung mit Kunstwerken von: Reiner Heidorn, Mira von Wasielewski, Wolfgang von Wasielewski, Gabriele Steffen, Franz Becker, Marc Dietel, Carsten Lewerentz, Eva Maria Stolba, Artem Hnylytskyi, Kitsune, Thomas Baumgärtel, Birgit Moosmüller, Bernhard Licini und Thomas Nie
Kitsune, „If you know...“, 2025, mixed media auf Papier, 25 x 25 cm
Schwabach
Gabriele Steffen, „Fenster, Venedig“, 2013, Fotografie, 30 x 40 cm
Kunstraum der Stadtkirche St. Martin
Martin-Luther-Platz 2, 91126 Schwabach, Veranstalter: Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Schwabach-St. Martin in Zusammenarbeit mit dem Künstlerbund Schwabach, täglich 9-18 Uhr, Eintritt frei, barrierefrei Renate Gehrcke: „Hinter den Dingen“, 9.5.-7.6.26 Vernissage: Sa 9.5.26, 14 Uhr, Einführung Frank Hegewald, Vorsitzender des Künstlerbund Schwabach.
Städtische Galerie Schwabach
Königsplatz 29a, 91126 Schwabach
Renate Gehrcke, bekannt durch ihre großen Zeichnungen zu den Themen Tanz und Bewegung, zeigt in dieser Ausstellung farbgewaltige Leinwandbilder und Installationen, die – vom Gegenstand losgelöst – umso mehr ahnen lassen, was sich hinter der sichtbaren Oberfläche verbirgt. Diese eher abstrakten Gemälde berühren durch die tiefe Innerlichkeit und Dynamik, die in allem Leben verborgen ist und die Renate Gehrcke mit ihrer kraftvollen Malweise sichtbar macht.
Renate Gehrcke mit einem Teil der Installation „Hinter den Dingen“
Do-Fr 11-18 Uhr, Sa 10-13 Uhr, So, Feiertage 13-16 Uhr, Eintritt frei Uwe Schein, bis 6.4.26
Monika Ritter, 11.4.-17.5.26, Eröffnung: Fr 10.4.26
Patrizia Casagrande, 23.5.-28.6.26, Eröffnung: Fr 22.5.26
Schwandorf
Kebbel Villa | Oberpfälzer Künstlerhaus
Fronberger Str. 31, 92421 Schwandorf, Tel. 09431-9716 opf.kuenstlerhaus@schwandorf.de, www.kebbelvilla.de Di, Mi, Do 13-17 Uhr, So 11:30-17 Uhr u.n.V., Eintritt frei NEIN! Boris Lurie und NO!art, 26.4.-7.6.26
Eröffnung: So 26.4.26, 11 Uhr
Anlässlich der Wiedereröffnung nach dem Umbau zur Verbesserung der Barrierefreiheit präsentiert die Kebbel Villa die Ausstellung NEIN! Boris Lurie und NO!art. Gezeigt werden zentrale wie auch nie zuvor ausgestellte Werke des HolocaustÜberlebenden Boris Lurie (1924 Leningrad, Sowjetunion – 2008 New York, USA), dessen kompromisslose Kunst von der Auseinandersetzung mit Gewalt, Machtmissbrauch und gesellschaftlicher Ohnmacht geprägt ist. Als Mitbegründer der radikalen NO!art-Bewegung entwickelte Lurie eine provokante Bildsprache aus Collage, Malerei und Fotografie. Ergänzt wird die Ausstellung durch ausgewählte Arbeiten seiner NO!art-Kollegen Sam Goodman und Stanley Fisher.
Stadtmuseum Schwandorf
Rathausstr. 1, 92421 Schwandorf, Tel. 09431-41553, stadtmuseum@schwandorf.de www.schwandorf.de/Kultur-Tourismus/Stadtmuseum Mi, Fr, So 14-17 Uhr, Do 12-18 Uhr „Design trifft Alltag“ – Steingutgeschirr aus der Tonwarenfabrik Schwandorf-Schwarzenfeld, bis 15.3.26
Seeon
Kloster Seeon, Kultur- und Bildungszentrum des Bezirks Oberbayern Klosterweg 1, 83370 Seeon, Tel. 08624-8970, www.kloster-seeon.de Tägl. 10-12:30 und 13:30-17 Uhr, Di Ruhetag, Eintritt frei Obacht, Bayern! Ein Land und sein Klischee in historischen Humorpostkarten bis 15.3.26 Ausstellung im Mesnerhaus bei Kloster Seeon (Klosterweg 15) Die Ausstellung zeigt eine breite Auswahl historischer Humorpostkarten (1870–1945) und deckt Zusammenhänge von aktueller Brisanz auf.
Selb
Porzellanikon Selb
Werner-Schürer-Platz 1, 95100 Selb, Tel. 09287-918000 selb@porzellanikon.org, www.porzellanikon.org, Di-So, Feiertage 10-17 Uhr TATORT Porzellan(ikon). EIN SELBER KRIMI, 21.3.-4.10.26 Willkommen zur dunklen Seite des „weißen Goldes“! Zum 600. Jubiläum der Stadt Selb, der Weltstadt des Porzellans, erwartet Sie überraschenderweise ein Blick in eine Schattenwelt hinter der glanzvollen und unschuldigen Fassade von Porzellan und Keramik. Hier geht es um Verbrechen, Spionage und Betrug mit dem „weißen Gold“! Im Porzellanikon hat sich außerdem eine rätselhafte Tragödie abgespielt, bei deren Aufdeckung die Öffentlichkeit um Unterstützung gebeten wird. Treffen Sie auf zahlreiche Verdächtige, werden Sie selbst zum Ermittler und erfahren Spannendes über spektakuläre Kriminal-Fälle rund um Porzellan und Keramik!
Boris Lurie in seinem Atelier, 1977, © Boris Lurie Art Foundation
Porzellanikon Selb
Werner-Schürer-Platz 1, 95100 Selb, Tel. 09287-918000
selb@porzellanikon.org, www.porzellanikon.org, Di-So, Feiertage 10-17 Uhr
FRITZ KLEE – EIN SELBER WIDER WILLEN? 9.5.-15.11.26
Erleben Sie zum 600. Stadtjubiläum der Stadt Selb eine Sonderausstellung zu Fritz Klee – einem der bedeutendsten Gestalter der Stadt der letzten 100 Jahre. Ursprünglich widerwillig aus München gekommen, blieb der Architekt, Grafiker und Kunstgewerbler Klee als Schulleiter ab 1908 für drei Jahrzehnte in Selb. Er hinterließ ikonische Bauwerke wie die Fachschule, den Bahnhof und das Rosenthal Casino sowie auch vielfältige Porzellanobjekte und kolorierte Zeichnungen. Entdecken Sie das Werk eines Mannes, der Selb ungewollt zu seiner Lebensaufgabe machte – und es für immer veränderte!
Sindelsdorf RAUMdurchKUNST
Hauptstr. 28, 82404 Sindelsdorf, info@raumdurchkunst.com www.raumdurchkunst.de, Mi, Fr, Sa 13-18 Uhr, Do 14-21 Uhr, So 14-18 Uhr u.n.V.
DIE BLAUE STUNDE: Jürgen Winkler, 3.3.26, 19 Uhr
Im Gespräch mit dem bekannten Bergsteiger und Fotografen Jürgen Winkler Rainer Gruber & Jan Eschke: PASEO Azuro, Do 19.3.26, 19:30 Uhr Akkordeon/Kontragitarre und Keyboard
DIE BLAUE STUNDE: Buchbegegnung mit Autor Helmut Huber und seinem Buch „Denkzettel – Sprüche für dich“, Di 21.4.26, 19 Uhr
Sonthofen
Stadthausgalerie
Marktstr. 12, 87527 Sonthofen, Tel. 08321-8001428 stadthausgalerie@sonthofen.de, www.stadthausgalerie.de, Mi-So 14-17 Uhr Unterwegs – Eine Gruppenausstellung des VBKW Region Bodensee-Oberschwaben bis 10.4.26
Wir gemeinsam hier – Schwarz-Weiß, 16.4.-4.5.26 Ausstellung in Kooperation mit Sonthofer Schulen Street. Life. – Fotografie: Flüchtig gesehen, dauerhaft erzählt, 9.5.-12.7.26
Starnberg
Offene Ateliers – Starnberg, Pöcking, Feldafing www.offene-ateliers-starnberg.de Sa/So 25.-26.4.26 und Sa/So 2.-3.5.26, 14-19 Uhr
Liebe Kunstfreunde und Fans unseres Kunstevents am See! An zwei FrühlingsWochenenden öffnet die Künstlergruppe am Westufer des Starnberger Sees wieder ihre Ateliers einem breiten Publikum. Auch in diesem Jahr erweitert sich der Kreis der Künstlerinnen und Künstler um einige ausgewählte interessante Gäste. Besuchen Sie 14 kreativ schöne Atelier-Orte und seien Sie gespannt auf Malerei, Collage, Bildhauerei, Objektkunst, Keramik, Schmuck, Fotografie und Installation. Wir freuen uns auf Sie! Johannes Hofbauer, Katharina Kreye, Ina Kohlschovsky, Susanne Mansen, Susanne Palme-Waldemer, Ulrike Prusseit, Ursula Steglich-Schaupp, Peter Schaller – im Namen aller Künstler-Gäste und dem Atelierhaus Gunther Radloff.
Sa So · 25./26.4.2026 · 14-19 Uhr
Sa So 2./3.5.2026 · 14 - 19 Uhr
Straubing
Kunst im Weytterturm
In der Bürg 34, 94315 Strauing, Tel. 09421-61475, www.weytterturm.de Sa, So, Feiertage 14-17 Uhr
Jonathan Pielmeier – Skulptur, 14.3.-19.4.26
Eröffnung: Fr 13.3.26, 19 Uhr
Kulturförderpreisträger der Stadt Straubing und der Dr. Franz und Astrid RitterStiftung
Wilhelm Holderied – HINTERLEGT IN ZEIT-ZONEN, 1.6.-7.6.26
Eröffnung: Mi. 29.4.26, 19 Uhr
Tegernsee
Olaf Gulbranson Museum
Kurgarten 5, 83684 Tegernsee, Tel. 8022-3338, info.ogm@pinakothek.de www.olaf-gulbranson-museum.de, Di-So 10-17 Uhr
Das Olaf Gulbransson Museum ist eine Zweiggalerie der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. Die Olaf Gulbransson Gesellschaft e.V. Tegernsee ist als gemeinnütziger Verein für den Betrieb und den Erhalt des Olaf Gulbransson Museums zuständig.
Triftern
Haus für zeitgenössische Kunst – Alte Post Triftern
Graf-Lenberger-Str.13, 84371 Triftern, www.kuk-triftern.de Sa, So und Feiertag 14-18 Uhr, Führungen jeden So um 14 Uhr, Eintritt frei. Infos finden Sie auf der Homepage www.kuk-triftern.de. Verena von Gagern-Steidle und Ursula Zeidler – Fotografie, 10.-31.5.26
Vernissage: Sa 9.5.26, 19 Uhr
In den Räumen der Alten Post präsentiert der Kultur & Kunst-Verein Triftern e.V. eine Ausstellung der beiden bedeutenden Fotografinnen. Verena von GagernSteidle und Ursula Zeidler zeigen Bilder aus ihrem jahrzehntelangen Schaffen. Ihre Motive finden sie im Alltäglichen.
Tutzing
Akademie für Politische Bildung
Buchensee 1, 82327 Tutzing, Tel. 08158-2560
www.apb-tutzing.de, Mo-Fr 8-17 Uhr
Perspektiven / wechsel, bis 12.5.26
Malerei, Zeichnung, Fotografie, visuelle und konzeptionelle Arbeiten
GEDOK-Künstlerinnen in der Akademie für Politische Bildung Tutzing: Dorothea Dudek, Ruth Effer, Ana Feiner-Zalac, Suse Güllert, Brigitte Heintze, Maria Hobbing, Ludowika Huber, Carmen Kordas, Rosa Maria Krinner, Patricia Lincke, Lydiane Lutz, Dasha Minkina, Lena Nikcevic, Iris Nölle-Wehn, Ulrike Prusseit, Eva RaiserJohanson, Martina Salzberg, Katharina Schellenberger, Rose Stach, Gabriele Stolz Kuratorin: Katharina Schellenberger
FREIHEIT, bis Mai 2027
Eröffnung: Do 21.5.26, 18:30 Uhr, Begrüßung: Prof. Dr. Ursula Münch, Direktorin der Akademie für Politische Bildung
Sichtbar.Verknüpft.Frei – Programm zum 100-jährigen Jubiläum der GEDOK mit Musik, Video und Talk: Penelope Spencer (Violine) und Hanna Shcherbyna (Cello), Olessia Seminina (M.A. Osteuropastudien in Politik und Wirtschaft; Geschäftsstellenleiterin GEDOKmuc) und Dr. Margit Huber (Vorständin GEDOKmuc) Kuration und Organisation: Katharina Schellenberger
Katharina Schellenberger, „Transluzenz 9.4.2024-1“ 2024, Mischtechnik, Papier, 35 x 25 cm © VG Bild-Kunst, Bonn 2026
Rose Stach, „Rentnerin_10:15 Uhr I“, 2020 Zeichnung in Drucktechnik mit Ölpastell-Kreide auf Papier, 29,7 x 21 cm, © Rose Stach
Alte Post Triftern
Stadl, Alte Post Triftern
Unterhaching
KUBIZ – Unterhaching
Jahnstr. 1, 82008 Unterhaching, www.artwork-sl.com, www.liscoart.de
Mo-Fr 9-22 Uhr, Sa 9-18 Uhr, Eintritt frei Chaos und Formen, bis 17.3.26
Veronika Gräfin von Matuschka & Marlene Amort präsentieren ihre Werke Minimalismus, 12.5.-19.6.26
Der Fotoclub Lichtwerk präsentiert seine Werke. Minimalismus in der Fotografie ist ein Stil, der Einfachheit und Klarheit betont, indem unnötige Elemente aus dem Bild entfernt werden. Er fordert den Fotografen heraus, das Wesentliche zu erkennen und unnötige Ablenkungen zu eliminieren, um die Essenz des Motivs einzufangen.
Waldkraiburg
Städtische Galerie Waldkraiburg
Braunauer Str. 10, 84478 Waldkraiburg, Tel. 08638-959308 galerie@kultur-waldkraiburg.de, www.galerie-waldkraiburg.de
Do-So 14-17 Uhr, 3.-6. April geschlossen! Eintritt frei
HIC SUNT LEONES, 1.3.-12.4.26
Eröffnung: So 1.3.26, 15 Uhr
Katalogpräsentation/Führung: Mi 25.3.26, 18 Uhr
Die Bilder, Keramiken und Arbeiten im Raum von Anne Rößner und Berthold Reiß sind auf das Wesentliche reduziert, sie arbeiten bewusst mit einfachen Elementen: architektonische Versatzstücke, ornamentale und körperhafte Formen bilden die Grundlage für ihr Werk. Dabei finden bereits vorhandene Motive Verwendung, von Bildzitaten aus der Werbung, bis zu Bildelementen aus der klassischen Antike. So nutzen beide den reichen Schatz unserer Geistesgeschichte für ihre freien, emblematischen Bildfindungen.
Berthold Reiß, „Jungfrau“, 2021
Wasserburg
Skulpturenweg
Anne Rößner, „Baum im Wind“, 2025
Arbeitskreis 68, www.ak68.org, etwa 1,5 km, Beschreibung: www.wasserburg.de Kunst am Wegesrand
Der Hochwasserdamm am Inn bietet eine faszinierende Kulisse zur Präsentation von raumgreifenden Kunstobjekten. Der Spazierende folgt, vom Brucktor aus, dem Inn um die Stadt – etwa 1,5 km weit. Künstler*innen des hiesigen "Arbeitskreis 68" stellen dort über 30 ihrer Werke aus.
Weiden
Internationales Keramik-Museum
Zweigmuseum der Neuen Sammlung – The Design Museum München Luitpoldstr. 25, 92637 Weiden, Tel. 0961-814242, www.ikmweiden.de Di-So und Feiertage 11-17 Uhr, Mo geschlossen 100 Jahre „Die neue Sammlung“, 28.3.-14.6.26 Vom 28. März bis 14. Juni zeigt das Internationale Keramik-Museum Weiden eine Ausstellung im Jubiläumsjahr zum 100-jährigen Bestehen der Neuen Sammlung. Ausgangspunkt sind ausgewählte Objekte aus ihren Beständen, darunter Keramiken, die bereits zu den frühen Erwerbungen der Sammlung zählten. Die Ausstellung konzentriert sich auf einzelne Stücke und rückt Material, Form, Funktion und Entwurf in den Mittelpunkt. Die Präsentation lädt dazu ein, Objekte aus nächster Nähe zu betrachten und Design- und Sammlungsgeschichte am konkreten Beispiel neu zu lesen.
Vally Wieselthier, „Weibliche Figur mit Vogel“, angekauft 1926 © Leon Greiner / Die neue Sammlung
Weilheim i.OB
Galerie im Zwischenraum
Admiral-Hipper-Str. 8, 82362 Weilheim i.OB, www.kunstforum-weilheim.de Do/Fr 14-18 Uhr, Sa 10-14 Uhr
FIGURATIVE IMPULSE, 16.5.-6.6.26
Vernissage: Sa 16.5.26, 11 Uhr, Einführung: Leopold Ploner, Schondorf ANDREAS MARIA KAHN, Berlin
Seine Kunst beschäftigt sich mit der Fotografie und der Inszenierung des unbekleideten Menschen. In der Ausstellung „Figurative Impulse“ zeigt er seine von der Dada-Bewegung inspirierten Arbeiten.
THORSTEN FUHRMANN, Huglfing
In der Ausstellung zeigt Fuhrmann Bücher, Collagen, Copy-Art, Fotografien aus verschiedenen Serien, wie „Ich war's nicht“, „nameless performance“ und „Überlagerungen“.
CHRISTIAN S. BOLLEY, Weilheim
Die figurative Darstellung in diversen Techniken ist ein wichtiges Ausdrucksmittel, ob in Collagen, Zeichnungen mit Buntstiften auf Papier oder Arbeiten in Acryl auf Leinwand. Ein weiteres Ausdrucksmittel ist Digital-Art; die per Photoshop am Computer entsteht.
Skulpturenweg in der Au
Mittlerer Graben 10, 82362 Weilheim i.OB www.skulpturenweg.kunstforum-weilheim.de Skulpturenweg mit Handy-App neu erleben
Der Skulpturenweg in Weilheim lässt sich jetzt neu erleben: Es gibt eine App fürs Handy, mit der sich zu den verschiedenen Kunstobjekten Hörbeiträge, Videos und Fotos aufrufen lassen. So erhalten Interessierte Einblicke in die Ideen, Arbeitsprozesse und die Entstehung der verschiedenen Kunstwerke. Zur Nutzung des Angebots muss die kostenlose App „Actionbound“ geladen werden.
Wunsiedel
Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel
Spitalhof 3, 95632 Wunsiedel, Tel. 09232-80180, fichtelgebirgsmuseum.de Di-So und Feiertage 10–17 Uhr
Lauter alte Schachteln! – Auf die Verpackung kommt es an, bis 12.4.26
Würzburg
Atelier Isa C. Weber
Eiseneckstr. 7, 97082 Würzburg, Vor-Ort-Termin buchbar unter: wetpaint2023@web.de KunstJuwelen in ironischen Landschaften
Art Is An Illusion?!?, hier sind Sie eingeladen in opulenter Farbgebung und expressiv surrealistischen Komposition zu schwelgen als Bewältigung des zeitgenössischen Lebens mittels Humor und gewaltiger Farbenpracht.
Mit dem MegaAngebot atelierfrischer Werke – psychologisch spannende Inhalte optisch frisch präsentiert und konsumierbar als SuperSpecialAngebot aus der fränkischen Provinz!
Beachten Sie auch den Messestand auf der „mainart“ vom 8. bis 10. Mai 2026 in Aschaffenburg.
Foto: C. S. Bolley
„Stimpy"“ Acryl, Alcyd, Gouache und Kohle auf Leinwand, 90 x 110 cm, Foto: Isa C. Weber
„Divine“, Acryl, Kohle und Holz auf Leinwand 90 x 110 cm, Foto: Isa C. Weber
KUNSTGALERIE TERESITA SEIB
Neubaustr. 22, 97070 Würzburg, Tel. 0931-32094703, info@kunstgalerie-seib.de www.kunstgalerie-seib.de, Di-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-16 Uhr u.n.V., Eintritt frei
STRAHLENDE MÖGLICHKEITEN – Victor Kadlec, 15.3.-12.4.26
Vernissage: So 15.3.26, 15-19 Uhr Victor Kadlec wurde 1975 in Prag geboren – der „Stadt der 1000 Türme“, reich an Geschichte, Bierkultur und künstlerischer Tradition. Zeichnen und Malen wurden seine ersten Ausdrucksmittel, lange bevor Worte wieder Teil seines Alltags wurden. Bis heute bleibt Victor Kadlec ein eher stiller Beobachter – seine Kunst spricht für ihn. Seine Arbeiten entstehen ohne Vorlagen, ohne Referenzbilder – sie sind intuitive Prozesse, Suchbewegungen auf der Leinwand. Mit seiner Kunst erinnert Victor Kadlec sich selbst – und andere – an die Schönheit des Lebens. An jene stillen Momente, in denen Angst, Vorurteile und Widerstände verblassen. Wenn der Schleier des Alltags für einen Augenblick durchlässig wird und den Blick freigibt – auf ein inneres Meer aus Weite, Licht und Möglichkeiten. Anmeldung zur Vernissage über die Homepage. Der Eintritt sowohl zur Vernissage und allgemein zur Ausstellung ist immer kostenlos.
KUNSTGALERIE TERESITA SEIB
Neubaustr. 22, 97070 Würzburg, Tel. 0931-32094703, info@kunstgalerie-seib.de www.kunstgalerie-seib.de, Di-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-16 Uhr u.n.V., Eintritt frei EIN-BLICKE – Bina Bubetz-Krekel, 19.4.-17.5.26
Vernissage: So 19.4.26, 15-19 Uhr
Die Ausstellung der Würzburger Künstlerin Bina Bubetz-Krekel ist ein Dialog des menschlichen Inneren und Äußeren, ein „Hinein- und Herausschauen“. Zu sehen sind eine Reihe von Porträts, welche den Schwerpunkt der Arbeit der Künstlerin darstellen und die dem Betrachter zulächeln, stolz, selbstbewusst oder auch nachdenklich und verletzlich wirken. In Korrespondenz dazu gibt es auch weitere Seelenwelten zu entdecken in abstrakten Bildern mit figurativen Elementen in intensiver Farbigkeit und schwungvollen Formen.
Anmeldung zur Vernissage über die Homepage. Der Eintritt sowohl zur Vernissage und allgemein zur Ausstellung ist immer kostenlos.
Museum am Dom Kiliansplatz 1, 97070 Würzburg, Tel. 0931-38665600 museen@bistum-wuerzburg.de, www.museum-am-dom.de Di-So 12-17 Uhr
Bewegtes Blei. Günther Berger im Fokus, bis 31.3.26 Mythos Mutter. Mutterwerden Zwischen Ideal Und Realität. MAD_INTERVENTION VON PALOMA WOLFF, 8.3.-31.5.26
Paloma Wolff hinterfragt idealisierte Mutterrollen und zeigt, wie weit sie sich von realen Erfahrungen entfernen. Ihre Arbeiten stellen dem starren Bild der aufopfernden Mutter persönliche Perspektiven gegenüber und eröffnen Raum für vielfältige, ehrliche Mutterbilder jenseits von Perfektion und Erwartungsdruck.
Victor Kadlec, „Dreamland2“
Bina Bubetz-Krekel, „The Beauty of Love Pain“
Spitäle an der Alten Mainbrücke
Zeller Str. 1, 97082 Würzburg, Tel. 0931-44119, www.spitaele.de
tägl. außer Mo 11-18 Uhr, Eintritt frei
Timbre, Ton, Textur – Neue Malereien von Susan Blasius, 7.-29.3.26
Eröffnung: Fr 6.3.26, 19 Uhr
Der erste Pinselstrich ist das Orgelspiel, durch das ein Gedanke, ein Musikstück, ein gelesenes Wort die zu gestaltende Form annimmt. In reduzierter Farbigkeit setzen Papierstrukturen Akzente, heben das Wesentliche hervor, bergen und entdecken. Die Faltungen erheben sich über dem Metrum der Fläche, werden zum Kontrapunkt. Aus diesem Relief der Koloraturen erwächst der volle Klang über den Furchen und Schattierungen des Basso continuo.
Sophie Brandes: SA TALAIA – eine Kulturlandschaft · ein Lebensgefühl · eine künstlerische Ära, 4.-26.4.26, Eröffnung: Fr 3.4.26, 19 Uhr
Vierzig Jahre bewohnt Sophie Brandes ein mehr als 300 Jahre altes Bauwerk im Südosten von Mallorca, Teil eines Weilers mit dem Ortsnamen „SA TALAIA“. Eine magische Kulturlandschaft, deren Eindrücke den Hintergrund bilden für den Werkprozess der Künstlerin: Naturgeister, Masken, Mauerwächter, Hausgötter und dreidimensionale Wandobjekte sind das Resultat.
Lichtwandel – Andi Schmitt & Roland Müller-Neumeister, 1.-25.5.26
Eröffnung: Do 30.4.26, 19 Uhr
Beide Künstler erforschen in Malerei und Linolschnitt das Zusammenspiel von Landschaft, Licht und dem Wesen hinter dem Sichtbaren.
Würzburg/Randersacker
Atelier & Galerie Andi Schmitt
Maingasse 16A, 97236 Randersacker, www.andischmitt.de Besichtigung nach Vereinbarung: Tel. 0179-6891805 Andi Schmitt & Roland Müller-Neumeister, 1.-25.5.26
Die Malerei von Andi Schmitt entspringt der intensiven Begegnung mit Landschaft unter einem weiten Himmel und der Zwiesprache mit der nicht fassbaren Unendlichkeit.
Roland Müller-Neumeister folgt in seinen Linolschnitten dem Schauspiel der Schatten in Blattwerk und Gezweig, den kalligrafischen Signaturen in Bäumen und Sträuchern. Zeitgleich findet die Ausstellung „Lichtwandel“ der beiden Künstler im Spitäle an der Alten Mainbrücke in 97082 Würzburg statt, Details siehe bei Spitäle oben!
Andi Schmitt, „Morgengrauen“, Öl auf Holz
Roland Müller-Neumeister, „Waldrebe“ aus der Serie „Herbstschatten“, Linolschnitt auf Bütten
KURZ NOTIERT
WEIN+KUNST:
MiK und fränkische Winzerinnen präsentieren einen genussvollen Abend im Museum, Fr 20.3.26, 19 Uhr
Die erfolgreiche Veranstaltungsreihe „WEIN+KUNST“ geht in die nächste Runde! Am Freitag, den 20. März 2026, laden das Museum im Kulturspeicher (MiK) Würzburg und die Weinladies ab 19 Uhr zur bereits 7. Auflage dieses einzigartigen GenussEvents ein. Unter dem Motto „Kunst sehen und schmecken“ erleben die Gäste ein Zusammenspiel aus bildender Kunst und fränkischer Weinkultur – ein Abend voller visueller und geschmacklicher Entdeckungen. Museum im Kulturspeicher Würzburg, Oskar-Laredo-Platz 1, 97080 Würzburg
Tel. 0931-32225-15, www.kulturspeicher.de
Susan Blasius, „In die Ferne“
Sophie Brandes, „Mediterranes Objekt“
Aalen
Galerie im Rathaus Aalen
Marktplatz 30, 73430 Aalen, Tel. 07361-521161 (Kultur- und Presseamt) www.aalen-kultur.de, Mo-Mi 8:30-17 Uhr, Do 8:30-18 Uhr, Fr 8:30-12 und 14-17 Uhr Sa 10-13 Uhr, So, Feiertage 14-17 Uhr, Eintritt frei
Rudolf Haegele, „Initiale“, 1986, 125 x 145 cm, Mischtechnik Rudolf Haegele (1926-1998). Einfügung in die Zeit, 21.5.-5.7.26 Zahlreiche Kunstspuren hat Rudolf Haegele hinterlassen. Für seine vielschichtige Malweise war er ebenso bekannt wie als Gestalter für Glasfenster kommunaler und sakraler Räume. Haegele bewegt sich stilistisch zwischen reiner Abstraktion und figurativen Anklängen. Beeinflusst vom französischen Existenzialismus, sucht Haegele mit malerischen Mitteln nach der Substanz des menschlichen Lebens und Denkens. Farben, oft vermischt mit Sand und anderen Materialien, trägt er schichtweise auf die Leinwand auf. Durch Auskratzen kristallisieren sich raue und aufgerissene Strukturen heraus, auch Schriftzeichen oder Wörter. Manchmal erinnern die Risse an Mauer- und auch Felswände, an Spuren von Leid und Gewalt. Kunst war für Rudolf Haegele sein Werkzeug „nein“ zur Weltlage und „ja“ zur Veränderung der Welt zu formulieren.
Museumsgalerie Wasseralfingen
Stefansplatz 5, 73433 Aalen-Wasseralfingen, www.aalen-kultur.de Fr, Sa, So und Feiertag 14-18 Uhr
Schönheit des Alltags – Fotografien von Harald Habermann, bis 17.5.26 Seine Leidenschaft gilt dem Unscheinbaren, dem Verborgenen, das oft übersehen wird. Er widmet sich dem Alltäglichen und entdeckt in ihm immer wieder Neues. Es fasziniert ihn, das Vertraute aus einer neuen Perspektive zu betrachten und die Details, die man gewöhnlich übersieht, zum Vorschein zu bringen.
Bad Mergentheim
Mit seinen Aufnahmen von Bäumen, Herbstblättern, Steinen oder beeindruckenden Nachtaufnahmen möchte er die Betrachtenden aus ihrer gewohnten Wahrnehmung herausführen. Dabei zielt er darauf ab, eine andere Sichtweise zu eröffnen, die zum Nachdenken anregt und Raum für Träumerei schafft.
Seine Werke tragen oft etwas Meditatives in sich und laden dazu ein, sich auf eine ruhige und inspirierende Reise einzulassen.
Selbstportrait, © Harald Habermann
Residenzschloss Mergentheim Schloß 16, 97980 Bad Mergentheim, Tel. 07931-123060 info@schloss-mergentheim.de, www.schloss-mergentheim.de Winter (1. Nov. bis 31. März): Mi-Sa 14-17 Uhr, So und Feiertage 10:30-17 Uhr Sommer (1. April bis 31. Okt.): Mi-So und Feiertage 10:30-17 Uhr Elefanten. Wildtiere und Kulturikonen, bis 11.1.27 Bis 11. Januar 2027 bevölkern graue Riesen das Residenzschloss Mergentheim. Die Ausstellung führt auf eine Reise durch 60 Millionen Jahre Evolution: Lebensechte Modelle zeigen die Entwicklung vom urzeitlichen Rüsseltier über das Mammut bis zum heutigen Elefanten. Die Agentur eli – GmbH und das Naturkundemuseum Kassel inszenieren Elefanten in Lebensgröße, beleuchten ihre Biologie und Kulturgeschichte. Auch die Jagd auf Elfenbein, der Verlust des Lebensraumes und Artenschutz sind Blickwinkel der Präsentation. Ein Foto-Punkt lädt ein, mit Hannibals Elefanten über die verschneiten Alpen zu ziehen. Und als Höhepunkt beeindrucken ein riesiges Wollmammut mit seinem Jungtier die Gäste. Die Ausstellung ist ein Ausflugstipp für Tierfans, Familien und alle Kulturinteressierten.
Bietigheim-Bissingen
Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen
Hauptstr. 60-64, 74321 Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142-74483 galerie@bietigheim-bissingen.de, galerie.bietigheim-bissingen.de Mi-Freitag 14-18 Uhr, So 11-18 Uhr, Karfreitag bis Ostermontag und alle Feiertage 11-18 Uhr, Eintritt frei
Unglaublich! Zeitgenössische Kunst in den Sphären der Religion, 21.3.-21.6.26 Für die Mehrzahl der Weltbevölkerung bestimmt Religion die Identität und alltäglichen Lebensrhythmen. Auch die Kultur, Denkweisen und Moralvorstellungen des globalen Nordens waren jahrhundertelang von Religion geprägt – und sind es in unterschiedlicher Intensität noch immer. Viele Bildformeln und Rituale sind für uns in Mitteleuropa so selbstverständlich, dass wir diese kulturelle Prägung kaum noch wahrnehmen. Die Ausstellung zeigt aktuelle künstlerische Positionen von elf Künstler*innen, die der eigenen religiösen Fundierung nachspüren oder sich mit dem Interreligiösen beschäftigen. Die Kunstschaffenden kommen aus vielen Ländern, sind christlich, jüdisch, muslimisch, agnostisch oder atheistisch aufgewachsen – manche sind gläubig, andere haben eine kritische Distanz zur Religion. Die Gemälde und Aquarelle, Skulpturen und Installationen, Fotografien und Videoarbeiten laden zum Dialog ein und eröffnen die Möglichkeit, auf ungewöhnliche und vielleicht unerwartete Weise in die Sphären der Religion einzutauchen.

Burgrieden-Rot
Museum Villa Rot
Schlossweg 2, 88483 Burgrieden-Rot, Tel. 07392-8335 info@villa-rot.de, www.villa-rot.de Do-Sa 14-17 Uhr, So und Feiertag 11-17 Uhr
Axel Hütte – in sua umbra, 1.3.-31.5.26
Der international renommierte Künstler Axel Hütte ist vor allem durch seine großformatigen, stillen Landschaftspanoramen bekannt. Er gehört zu den bedeutendsten Vertretern der Düsseldorfer Fotoschule. Im Museum Villa Rot zeigt er erstmalig seine Auseinandersetzung mit der Vielfalt barocker Architektur in Oberschwaben. Die mit einer Großbildkamera aufgenommenen Fotografien wurden gewissermaßen in ihre eigenen Schatten gestürzt. Auf Glas gedruckt und über einen rückwärtig angebrachten Edelstahlspiegel reflektiert faszinieren die Motive nicht nur durch die barocke Ornamentfülle, sondern auch durch die ins Negative umgewandelten Farben. Begleitet werden diese Arbeiten von gespiegelten Landschaftsausschnitten ebenfalls aus Oberschwaben und seinen „Flowers“, die sich zwischen Flächigkeit und Raumtiefe bewegen und eine ganz besondere Brillanz ausstrahlen.
Crailsheim
Stadtmuseum Crailsheim
Axel Hütte, Tettnang Bacchussaal-2, 2022, © Axel Hütte, VG Bild-Kunst, Bonn 2026
Spitalstr. 2, 74564 Crailsheim, Tel.07951-403-3720, www.museum-crailsheim.de Mi 9-19 Uhr, Sa 14-18 Uhr, Sonn- und Feiertag 11-18 Uhr, Karfreitag geschlossen In zwei Häusern und der Kapelle des ehemaligen Heilig-Geist-Spitals befindet sich heute das Stadtmuseum. Die um einen Hof gruppierten Gebäude wurden in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts erbaut.
50 Jahre Seniorenhobby Crailsheim, bis 8.3.26
Miguel Rothschild, Jesus Saves, 2010, © VG Bild-Kunst, Bonn 2026
Baden-Württemberg
Eberdingen-Nussdorf KUNSTWERK Sammlung Klein
Siemensstr. 40, 71735 Eberdingen-Nussdorf, Tel. 07042-3769566 kunstwerk@sammlung-klein.de, www.sammlung-klein.de, Fr, So 13-17 Uhr „Den (Augen)Blick sehen!“, bis 31.7.26
Der Blick ist eine der faszinierendsten und komplexesten Ausdrucksformen menschlicher Identität. Er wird als Schlüssel zur Seele betrachtet, der Gefühle und Gedanken zu offenbaren vermag. Die Hängung mit zeitgenössischer Malerei und Fotografie aus der Sammlung Klein lädt dazu ein, die Vielschichtigkeit des Blicks zu erkunden. BetrachterInnen sind aufgefordert, sich immer wieder auf den (Augen)Blick zu konzentrieren sowie die eigenen Wahrnehmungen und die durch den Blick geprägte Beziehung zwischen sich und den dargestellten Personen zu reflektieren. Es werden u.a. Werke von Gregory Crewdson, Xenia Hausner, Gottfried Helnwein, Alex Katz, Tracey Moffatt, Shirin Neshat, Michelangelo Pistoletto und Arnulf Rainer gezeigt.
2013, C-Print, 121 x 121 cm © 2026 Christian Thompson
Ehingen
Städtische Galerie Ehingen
Tränkberg 9, 89584 Ehingen (Donau), Tel. 07391-503505 www.galerie-ehingen.de, Mi/Sa/So 14-17 Uhr
Axel F. Otterbach – Schnittmengen, bis 5.4.26
Mit zahlreichen Skulpturen an öffentlichen und sakralen Orten ist Otterbach der wohl bedeutendste Steinbildhauer zwischen Donau und Bodensee. Die große Werkschau in der Städtischen Galerie Ehingen gibt einen umfassenden Einblick in seine von Offenheit und Experiment bestimmte Arbeitsweise auch mit anderen Materialien wie Eisen, Bronze, Gold, Holz und MDF-Platten.
2025
Engen
Städtisches Museum Engen + Galerie
Klostergasse 19, 78234 Engen, Tel. 07733-501400, museum@engen.de www.museum-engen.de, Di-Fr 14-17 Uhr, Sa, So 11-18 Uhr
Wenn wir uns nicht beeilen, ist es weg – Nicole Bold, bis 15.3.26
András Gaál: Zeitlose Zeit, bis 15.4.26
Michael Marcel Fuchs: Grenzräume, 28.3.-14.6.26
KURZ NOTIERT
STAATLICHE KUNSTHALLE KARLSRUHE: Orangerie wird Hauptausstellungsort Die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe hat mit der Orangerie seit November 2025 einen zentralen Ausstellungsort im Herzen der Stadt wieder. Die ehemalige Pflanzenhalle wird 2026 zum Hauptausstellungsort des Museums und markiert einen wichtigen Meilenstein in der Übergangsphase bis zur Wiedereröffnung des historischen Hauptgebäudes, das derzeit saniert wird.
„Die am Botanischen Garten gelegene Orangerie der Kunsthalle Karlsruhe ist ein ganz besonderer Ort“, so Direktor Frédéric Bußmann. „Sie wird von sehr vielen Karlsruher*innen geliebt, war aber einige Jahre für Sanierungsarbeiten geschlossen. Wir sind also sehr glücklich, sie nun mit verbesserter Ausstellungstechnik als zentrale Sonderausstellungsfläche der Kunsthalle mit einem ansprechenden Programm dem Publikum wieder zurückzugeben.“
Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, Hermann-Veit-Str. 6, 76135 Karlsruhe Tel. 0721-20119300, kunsthalle-karlsruhe.de
Gottfried Helnwein, „The Disasters of War 1“, 2007 Öl und Acryl auf Leinwand, 140 x 248,5 cm © 2026, Gottfried Helnwein, VG Bild-Kunst, Bonn
Christian Thompson, „Scorch the Earth“,
Axel F. Otterbach, „Lichtraum 18“, 1994
Axel F. Otterbach, „BZ“,
Esslingen am Neckar
Villa Merkel – Galerie der Stadt Esslingen am Neckar
Pulverwiesen 25, 73726 Esslingen am Neckar, Tel. 0711-35122669 villa-merkel@esslingen.de, Di, Mi, Sa, So, Feiertage 11-18 Uhr, Do, Fr 12-20 Uhr Ivana de Vivanco: Wie klingt das Weinen einer Schlange? 8.3.-7.6.26 Anti Heroes – Jakob Collection x Grischa Hyazinth Kaczmarek, 8.3.-7.6.26
Gundelsheim am Neckar Siebenbürgisches Museum
Schloss Horneck 1, 74831 Gundelsheim, Tel. 06269-90621 www.siebenbuergisches-museum.de, Di-So, Feiertag 11-17 Uhr „Aber du, Herr, machst mich frei“. Die Bildwelten der Künstlerin Gertrud Hornung. 1937-1977, 28.3.-28.6.26
Die Retrospektive präsentiert Zeichnungen, Druckgrafiken und Aquarelle der aus Schäßburg/Sighișoara in Siebenbürgen stammenden, heute nahezu vergessenen Künstlerin Gertrud Hornung (1937-1977).
Sie gibt einen Überblick über ihr künstlerisches Schaffen in den Jahren 1963 bis 1977, das vor allem geprägt war von innerer Zerrissenheit und spiritueller Sinnsuche, immer wieder unterbrochen durch kontemplative Aufenthalte in einem Benediktinerinnenkloster. Die Werke geben auf emotionale Weise Einblick in eine hoch sensible Künstlerinnenseele und regen zur Reflexion über eigene religiöse wie existenzielle Fragen an.
Gertrud Hornung, „Aber du, Herr, machst mich frei.“, 1973, Lithographie, Siebenbürgisches Museum, Foto: © Siebenbürgisches Museum/Markus Lörz
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Baden-Württemberg
Haigerloch
Galerie Die Schwarze Treppe
Hohenbergstr. 8, 72401 Haigerloch, Tel. 07485-1012 galerie@die-schwarze-treppe.de, www.die-schwarze-treppe.de, Sa/So 10-17 Uhr 37. Haigerlocher Ostereier-Ausstellung, 21.-22.3.26 Ostereier und österliches Kunsthandwerk von 15 Ostereierkünstlerinnen
Städtisches Kunstmuseum Karl Hurm
Pfluggase 8 (beim Atomkeller), 72401 Haigerloch, Tel. 07474-69727 www.karlhurm.de, März-Mai: Sa, So, Feiertage 10-12 Uhr, 14-17 Uhr u.n.V. Aktuelle Öffnungszeiten siehe www.haigerloch.de/KunstmuseumHurm
Karl Hurm – Späte Meisterwerke, ab 15.3.26
Entdecken Sie Karl Hurms eindrucksvolles Spätwerk. Die Sonderausstellung veranschaulicht, mit welch ungebrochener Schaffens- und Experimentierfreude der Künstler bis zu seinem Lebensende tätig war. Im Mittelpunkt stehen Werke aus seinem letzten Lebensjahrzehnt von ca. 2010 bis 2019, die einen optimalen Einstieg in sein umfangreiches Œuvre gestatten. Das Museum zeigt mit rund 300 Öl- und Materialbildern sowie Zeichnungen und Stelen eine repräsentative Auswahl, die von einer kaum zu überbietenden Originalität und Kreativität zeugen. Ein informatives Filmporträt ergänzt die Ausstellung.
95.Geburtstag
Sonderausstellung ab 15.März2026
Weitere Ausstellungen: Kunstmuseum Albstadt: Kunstschätze – Die Sammlungen
Beteiligung an Dauerausstellung mit rund 30 Ölbildern und Zeichnungen. Buchheim Museum Bernried, Starnberger See: AUSGESUCHT.
WERKE AUS DER SAMMLUNG, bis 15.3.26
www.haigerloch.de/KunstmuseumHurm
Pfluggasse 8 | 72401 Haigerloch Tel. 07474/697-27 | Öffnungszeiten:
Heidelberg
Kurpfälzisches Museum
Hauptstr. 97, 69117 Heidelberg, Tel. 06221-5834000, www.museum-heidelberg.de Di-So 10-18 Uhr, Mo geschlossen
Meisterwerke aus Odesa: Europäische Malerei des 16.-19. Jahrhunderts, bis 22.3.26
Gezeigt werden rund 50 Highlights aus dem Museum für Westliche und Östliche Kunst, darunter Werke bedeutender Künstler wie Francesco Granacci, Frans Hals, Cornelis de Heem, Roeland Savery und Bernardo Strozzi.
Heidenheim KUNSTMUSEUM HEIDENHEIM
Picasso Plakate- und Druckgraphiksammlung, Marienstr. 4, 89518 Heidenheim Tel. 07321-3274810, kunstmuseum@heidenheim.de, www.kunstmuseum-heidenheim.de Di, Do-So und Feiertage 11-17 Uhr, Mi 13-19 Uhr DEUTSCH! 8.3.-31.5.26
Was ist typisch deutsch? In Zeiten zunehmender Umfragewerte rechter Parteien ist diese Frage zu einer heiklen politischen Debatte geworden. Um diese zur Disposition zu stellen, zeigt das Kunstmuseum Heidenheim rund 20 künstlerische Positionen und mehrere Antworten aus der Bevölkerung, die sich mit Geschichten und Motiven beschäftigen, die mit Deutschland assoziiert werden. Was davon ist Stereotyp, was möchten wir lieber vergessen, was ist Augenzwinkern und was bierernst? Die Schau lädt ein, sich diesen Fragen zu nähern.
Design: M. Hurm, Praxl
Kornwestheim Museum im Kleihues-Bau
Stuttgarter Str. 93, 70806 Kornwestheim, Tel. 07154-2027401 museen@kornwestheim.de, www.museen-kornwestheim.de Fr-So 11-18 Uhr, Führungen für Gruppen nach Absprache Ideale Linien – Werbegrafik der 50er und 60er Jahre von Otto Glaser, Lilo Rasch-Naegele und Franz Weiss, verlängert bis 12.4.26
Abbildungen moderner, lustvoller Lebensarten, Eleganz und Mode – das zeigen die Werbegrafiken von Otto Glaser, Lilo Rasch-Naegele und Franz Weiss aus den 50erund 60er-Jahren. Zusammen mit Entwurfszeichnungen, fertigen Werbemitteln und den beworbenen Konsumgütern entsteht in der Ausstellung „Ideale Linien“ ein Überblick über Werbemaßnahmen vor allem baden-württembergischer Firmen. Marion Eichmann – The Paper Code, bis 5.7.26
Die Künstlerin Marion Eichmann (*1974 in Essen) arbeitet an der Schnittstelle von Zeichnung, Collage und Objektkunst. Bekannt ist sie für detailreiche Papierarbeiten, die Alltagsgegenstände und urbane Szenen in farbenfroher Präzision wiedergeben. Ihre Werke verbinden Genauigkeit mit spielerischer Leichtigkeit und laden in der Einzelausstellung im Museum im Kleihues-Bau zum Entdecken ein.
Stadt Land Sehnsucht – Idyllische Ansichten in Kunst und Alltagskultur aus dem Südwesten, 9.5.-26.9.27
Wie sieht das Idyll aus und was sagt es über unsere Vorstellung von Heimat, Erholung und Identität? Die Ausstellung Stadt – Land – Sehnsucht im Museum im Kleihues-Bau zeigt, wie Landschaften und Städte im 20. Jahrhundert in Kunst und Alltagskultur zwischen Idealbild, Erinnerung und Kommerz inszeniert wurden. Werke u. a. von Manfred Henninger, Hermann Pleuer und Gustav Schönleber treten in Dialog mit dekorativen Objekten, Postkarten und Souvenirs aus der Region.
Mannheim
Kunsthalle Mannheim
Marion Eichmann vor einer ihrer Arbeiten, Foto: Roman März, VG Bild-Kunst, Bonn 2026
Friedrichsplatz 4, 68165 Mannheim, Tel. 0621-2936433, kuma.art Di, Do-So, Feiertage 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr, 1. Mi im Monat 10-22 Uhr
Kaari Upson: Dollhouse – Eine Retrospektive, bis 31.5.26
Reiss-Engelhorn-Museen
Quadrat C4/C5, 68159 Mannheim, Tel. 0621-2933771 www.rem-mannheim.de, Di-So, Feiertage 10-17 Uhr AUFGETAUCHT! – Philipp Klein im Kreis der Impressionisten, bis 6.4.26 Saurier – Faszination Urzeit, bis 2.8.26
Margaret Courtney-Clarke: Geographies of Drought, bis 5.7.26 Marta Klonowska: Glasmenagerie, bis 21.6.26

Neuenstadt am Kocher Museum im Schafstall Cleversulzbacher Str. 10, 74196 Neuenstadt a.K., Tel. 07139-3924 www.museum-im-schafstall.de, Mi, So 10-17 Uhr Führungen (tel. Anmeldung erwünscht): jeden So 11 Uhr Imants Tillers – Wildes Paradies. Gespräche mit Aboriginal Kunst, bis 31.5.26 Das Museum im Schafstall präsentiert eine Ausstellung mit Werken von Imants Tillers (*1950, Sydney) und Aboriginal Kunst, darunter Gemälde des Künstlers Michael Nelson Jagamara (1946–2020), Angehöriger der First Nations Australiens. Tillers gilt als einer der führenden zeitgenössischen Künstler Australiens. Ein charakteristisches Merkmal seiner Praxis sind die verwendeten modularen „Canvasboards“, die sich zu großformatigen Bildkompositionen zusammenfügen. Michael Nelson Jagamara gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Western Desert Art. Seine Werke greifen traditionelle Traumgeschichten seiner Gemeinschaft auf und verknüpfen sie mit zeitgenössischer Ausdruckskraft. Imants Tillers,
Baden-Württemberg
Offenburg Museum im Ritterhaus
Ritterstr. 10, 77652 Offenburg, Tel. 0781-822577, museum@offenburg.de www.museum-offenburg.de, Di-So 10-17 Uhr, 1. Do im Monat 10-22 Uhr gesichtslos. Frauen in der Prostitution, bis 22.3.26
Eine Foto-Ausstellung der Beratungsstelle Amalie mit Fotografien von Hyp Yerlikaya.
Städtische Galerie Offenburg
Amand-Goegg-Str. 2, Kulturforum, 77654 Offenburg, Tel. 0781-822040 galerie@offenburg.de, www.galerie-offenburg.de, Mi-Fr 14-18 Uhr, Sa, So 11-17 Uhr fruchtig!, bis 26.4.26
Ostfildern
Städtische Galerie Ostfildern
Gerhard-Koch-Str. 1, 73760 Ostfildern, Tel. 0711-3404103, www.ostfildern.de Di, Do 15-19 Uhr, Sa 10-12 Uhr, So 15-18 Uhr
Maxim Dondyuk und Rainer Zerback, bis 7.4.26
Pforzheim
Pforzheim Galerie
Bleichstr. 81, 75173 Pforzheim, Tel. 07231-393930 www.pforzheim.de/pforzheim-galerie, Mi + Sa 14-17 Uhr, So 10-17 Uhr, Eintritt frei Zwischen Zeiten. Kunst aus Pforzheim 1900 bis 1950, bis 19.7.26 Schmuckmuseum Pforzheim
Jahnstr. 42, 75173 Pforzheim, Tel. 07231-392126, schmuckmuseum@pforzheim.de www.schmuckmuseum.de, Di-So, Feiertag 10-17 Uhr (außer Hl. Abend und Silvester) Aufgetischt – eine kulinarische Weltreise, bis 19.4.26
21. Silbertriennale International – im Dialog mit Highlights des Schmuckmuseums aus Silber und Diamanten, 17.5.26-17.1.27
Das Schmuckmuseum Pforzheim zeigt die ausgewählten Arbeiten der 21. Silbertriennale International. Seit 1965 richten die Gesellschaft für Goldschmiedekunst und das Deutsche Goldschmiedehaus Hanau den Wettbewerb zur Förderung der zeitgenössischen Silberschmiedekunst aus, der durch Präsentationen im In- und Ausland zu einer weltweit anerkannten Ausstellungsreihe geworden ist. Auch dieses Mal sind ausgefallene Silberobjekte zu sehen, die in ihrer Gestaltung und Fertigung von künstlerischer Raffinesse und handwerklicher Präzision zeugen.
Ravensburg
Kunstmuseum Ravensburg
Im Dialog sind Highlights des Schmuckmuseums aus Silber und Diamanten sowie aus der ethnografischen Sammlung zu sehen.
Flasche „Bottle in Silver“, Silber, Leder Lee Sungyeoul, 2023, Foto Sangduk Han
Burgstr. 9, 88212 Ravensburg, Tel. 0751-822685, www.kunstmuseum-ravensburg.de Di 14-18 Uhr, Mi-So 11-18 Uhr, Do 11-19 Uhr, Mo geschlossen, außer feiertags IT‘S ALL ABOUT TIME , 11.4.-19.7.26
Eröffnung: Fr 10.4.26, 19 Uhr
Die Ausstellung versammelt sechs raumgreifende Arbeiten internationaler Künstler:innen, die das Vergehen der Zeit sinnlich erfahrbar machen und verschiedene Dimensionen der Zeiterfahrung ins Bewusstsein rücken. Natürliche Kreisläufe treffen auf den Takt des Spätkapitalismus, Rituale setzen das lineare Zeitempfinden zugunsten einer ausgedehnten Gegenwartserfahrung außer Kraft und stehen im Kontrast zum Fortschreiten der Lebenszeit. „It‘s All About Time“ lenkt den Blick auf das komplexe Phänomen Zeit – „[...] nicht als Gegenstand unseres Wissens, sondern als Dimension unseres Seins“ (Merleau-Ponty). Mit Arbeiten von Jill Baroff, Hans-Peter Feldmann, Rafik Greiss, David Horvitz, Tehching Hsieh, Alicja Kwade
David Horvitz, „Proposal for Clocks“, 2016 fortl., 6 Drucke, Maße variable, Courtesy der Künstler und ChertLüdde, Berlin, © der Künstler
Rafik Greiss, „The Longest Sleep“, 2024, digitales 6k Video, 9:36 Min., Courtesy der Künstler und Galerie Balice Hertling © der Künstler, Foto: Aurélien Mole
Schorndorf
Q Galerie für Kunst Schorndorf
Karlstr. 19, 73614 Schorndorf, Tel. 07181-4823799, www.q-galerie.de
Mi-Fr 14-18 Uhr, Sa, So und Feiertage 11-18 Uhr
Elly Weiblen + Jürgen Heinz | I N N E H A L T E N, 4.3.-17.5.26
Vernissage: So 1.3.26, 15 Uhr
Der Titel „i n n e h a l t e n“ der gemeinsamen Ausstellung von Elly Weiblen und Jürgen Heinz verweist auf die Essenz der beiden Künstler*innen und ihrer Werke. Beginnend mit der Formensprache fallen zunächst die unterschiedlichen Gattungen auf: Bewegte und statische Plastiken von Jürgen Heinz, malerische und zeichenhafte Setzungen von Elly Weiblen. Doch auf den zweiten Blick verdichtet sich, was man zunächst nur bemerkt, aber noch nicht eingeordnet hat: Die Freude an der Form und der Nicht-Form. Oder anders ausgedrückt: Das Innehalten und Nachspüren, von Geste, Farbe, gestaltetem Ausdruck und der Frage des Impulses. Diesem kommt eine besondere Bedeutung zu: Ob durch den Träger der malerischen und zeichnerischen Sprache – Leinwand, Papier – oder dem Blick auf eine Plastik als eine architektonische oder figurative Assoziation. Gleichberechtigt ergeben diese Formen, die sich aus dem Tun und Nicht-Tun speisen, ein Ganzes.
Stuttgart
Linden-Museum Stuttgart
Hegelplatz 1, 70174 Stuttgart, lindenmuseum.de, Di-Sa 10-17 Uhr, So 10-18 Uhr
Celebrating Womanhood: Kulturerbe vom Kilimandscharo, bis 7.6.26
Rund 450 Gegenstände aus dem Kulturerbe der Chagga aus Nordtansania zu wichtigen Momenten im Leben eines Mädchens oder einer Frau.
Tübingen
Kunsthalle Tübingen
Stiftung Kunsthalle Tübingen, Philosophenweg 76, 72076 Tübingen Tel. 07071-96910, www.kunsthalle-tuebingen.de, Di-So 11-18 Uhr, Do 11-19 Uhr Joseph Beuys – Bewohnte Mythen, bis 8.3.26 Neben Beuys werden auch andere Künstler*innen der Nachkriegszeit gezeigt: Willi Baumeister, Fritz Winter, Hermann Nitsch, Richard Oelze oder Meret Oppenheim. Alex Katz – Dancing with reality recent works, 28.3.-13.9.26
Der New Yorker Künstler Alex Katz ist einer der einflussreichsten Künstler der USAmerikanischen Gegenwartskunst. Seine reduziert-plakativen Bilder von Frauen mit Hüten und Darstellungen von Partyszenen in kräftigen Farben machten ihn in den 1970er Jahren als Chronisten des American way of life weltberühmt.
Tübingen-Hirschau
Atelier Beylich
Hakenweg 42, 72070 Tübingen-Hirschau, www.galeriebeylich.de
Beiträge auf der Internetseite der KünstlerGilde: www.kuenstlergilde.eu Besuch nach vorheriger Absprache per E-Mail: eru.beylich@t-online.de Udo Beylich – Malerei
Elly Weiblen, Jürgen Heinz, „Typo3“, 2000 x 1125 cm
Udo Beylich, „Conches and Stones“, Acryl auf Leinwand, 100 x 100 cm
Tuttlingen
Galerie der Stadt Tuttlingen
Rathausstr. 7, 78532 Tuttlingen, Tel. 07461-15551, info@galerie-tuttlingen.de www.tuttlingen.de, Di-So 11-18 Uhr
ALJOSCHA – By Great Attractor, From Stardust We Rise, bis 12.4.26
Der international tätige und aus der Ukraine stammende Künstler Aljoscha (geb. 1974) präsentiert schwebende Acrylglas-Objekte, fragile Skulpturen und filigran gezeichnete Bilder. Die auf dem Prinzip des „Biofuturismus“ fußenden Arbeiten sind zukunftsvisionär und orientieren sich mehr an den Naturwissenschaften als an der Kunsttheorie. Aljoschas wie mikrobiologische Organismen anmutenden Objekte breiten sich im Raum aus und lassen ein raumfüllendes Ereignis entstehen. In Tuttlingen stellt der Künstler zudem bewusst ein Bezugsfeld mit der Kosmologie her, indem er Beispiele aus seiner Fotosammlung zur Geschichte der Weltraumforschung in die Ausstellung integriert.
Die Qualität der fein gearbeiteten Kunstobjekte, ihre Inszenierung im Raum sowie das in die Zukunft ausgerichtete Konzept des Künstlers bieten die Grundlage für weitreichende gedankliche Assoziationen.
Uhingen
Schloss Filseck – Galerie im Ostflügel Schloss-Filseck-Stiftung der Kreissparkasse Göppingen, 73066 Uhingen Tel. 07161-983328-0, info@schloss-filseck.com, www.schloss-filseck.com www.kunsthalle-goeppingen.de, Mi-So und Feiertage 13-17 Uhr
Arno Fischer – Fotografie, bis 28.6.26
Die Ausstellung gibt Einblick in das fotografische Werk Arno Fischers (1927-2011) und präsentiert zentrale Serien, die vom Berlin der Nachkriegszeit über die Jahre des KaltenKrieges bis nach New York in den 1980er Jahren führen.
Ulm
Haus der Stadtgeschichte – Museum „Die Einsteins“ Weinhof 19, 89073 Ulm, Tel. 0731-1614273, www.einsteins.museum
Di-Fr 11-17 Uhr, Do bis 19 Uhr, Sa, So, Feiertage 11-18 Uhr
Die Einsteins – Museum einer Ulmer Familie, Dauerausstellung Kunsthalle Weishaupt Hans-und-Sophie-Scholl-Platz 1, 89073 Ulm, Tel. 0731-1614360 info@kunsthalle-weishaupt.de, www.kunsthalle-weishaupt.de Di-So 11-17 Uhr
Willi Siber. Cosmos Color, bis 19.4.26
Die Ausstellung „Cosmos Color“ beleuchtet auf zwei Etagen das Werkschaffen des renommierten oberschwäbischen Künstlers Willi Siber (*1949 in Eberhardzell). Schönheit, Perfektion, Sinnlichkeit und Ästhetik sind für ihn dabei wesentliche Leitmotive – sei es in seinen filigranen Gitterobjekten oder dynamischen Stahlskulpturen, sei es in seinen raumgreifenden Wandobjekten oder reliefierten Tafelbildern. Fabelhaft! Der Löwenmensch und seine Nachfahren, bis 4.10.26
Das Museum Ulm ist mit dem ca. 40.000 Jahre alten Löwenmenschen aus dem UNESCO-Welterbe zu Gast in der kunsthalle weishaupt. Wenn Farben Formen finden. Werke aus der Sammlung Weishaupt, 3.5.-8.11.26
Die Ausstellung zeigt im Wechselspiel Papier- und Leinwandarbeiten rund um das Thema Form und Farbe.
Aljoscha, „Convergence of Chronoglow“, Acrylglas pigmentiert, 2025. @ Aljoscha
Aljoscha, Luminaria, Lehmbruckmuseum Duisburg, Acrylglas pigmentiert, 2025. @ Aljoscha
Willi Siber, „Wandobjekt“, 2025, MDF, Interferenzlack, 140 x 70 x 9 cm, © VG Bild-Kunst, Bonn 2025, Foto: Henry M. Linder
Löwenmensch (Büste), Museum Ulm Foto: Oleg Kuchar
Stadthaus Ulm
Münsterplatz 50, 89073 Ulm, Tel. 0731-1617700, stadthaus@ulm.de
www.stadthaus.ulm.de, Mo-Mi, Do 10-20 Uhr, Fr, Sa 10-18 Uhr Tschernobyl, bis 25.5.26
Eine Fotoausstellung aus Anlass des 40. Jahrestages der Nuklearkatastrophe vom 26. April 1986
Villingen-Schwenningen
Städtische Galerie
Friedrich-Ebert-Str. 35, 78054 Villingen-Schwenningen galerie.villingen-schwenningen.de, Di-So 13-18 Uhr, Do 13-20 Uhr Sonderöffnungen: 5.4./1.5.26 13-17 Uhr, Schließtage Mo und 3.4.26 Liminalität – Räume im Übergang, bis 10.5.26
Helga Griffiths, Asta Gröting, Manaf Halbouni, David Hepp, Šejla Kamerić, Effrosyni Kontogeorgou, Adrian Paci, Lu Yang, Lukas Zerbst „Liminalität — Räume im Übergang“ widmet sich Zuständen des Dazwischen. Momenten, in denen das Gewohnte ins Wanken gerät und sich das Neue im Werden befindet. In einer Zeit globaler Umbrüche, gesellschaftlicher Verschiebungen und anhaltender Transformationen rückt die Ausstellung diese Schwellenmomente in den Fokus. Sie sucht die Prozesshaftigkeit der Welt, die sowohl Unsicherheiten als auch Möglichkeiten birgt, greifbar zu machen. Internationale Künstlerinnen und Künstler zeigen Werke, die sich auf unterschiedliche Weise mit räumlichen, physischen, persönlichen und sozialen Zwischenräumen auseinandersetzen – von Grenz- und Transitorten bis hin zu Schwebezuständen und fiktionalisierten Wirklichkeiten im Wandel. Die Ausstellung lädt dazu ein, in einer atmosphärisch dichten, nichtlinearen Raumfolge eigene Erfahrungen des Übergangs wahrzunehmen und offen zu denken.


Waiblingen
Galerie Stihl Waiblingen
Eva Mayr-Stihl Platz 1, 71332 Waiblingen, Tel. 07151-50011686 galerie@waiblingen.de, www.galerie-stihl-waiblingen.de Di-So 11-18 Uhr, Do, Feiertage 11-20 Uhr
Die lieben Nachbarn! Deutschland und Österreich, bis 17.5.26
Die Ausstellung geht den grundlegenden Fragen nach, was die beiden Länder unterscheidet, was sie eint und welche Werte sie teilen. Kein Medium ist hierfür besser geeignet als die Karikatur, die einen genauen Blick auf Gesellschaft und Politik wirft
Haus der Stadtgeschichte
Weingärtner Vorstadt 20, 71332 Waiblingen, Tel. 07151-50011717 www.stadtgeschichte-waiblingen.de, Di-So 11-18 Uhr, Eintritt frei Nummer 20. 475 Jahre Großes Haus, bis 8.3.26
Die Weingärtner Vorstadt 20 ist viel mehr als eine Nummer. Das große Haus hat 475 Jahre lang Menschen eine Heimat gegeben, als eines der ganz wenigen Gebäude den Stadtbrand von 1634 überstanden und weiß sehr viel zu erzählen. Waldenbuch
MUSEUM RITTER
Sammlung Marli Hoppe-Ritter, Alfred-Ritter-Str. 27, 71111 Waldenbuch Tel. 07157-535110, www.museum-ritter.de, Di-So 11-18 Uhr
Walter Giers. Einfach machen!, bis 19.4.26
Der Künstler, Designer und Jazzmusiker Walter Giers (1937–2016) gehört mit seinen Licht-Klang-Objekten zu den wichtigsten Vertretern der elektronischen Kunst. Die Ausstellung zeigt neben Arbeiten aus der Sammlung Marli Hoppe-Ritter zahlreiche Leihgaben aus dem Nachlass des Künstlers. Glanzstücke. Lichtkunst aus der Sammlung Marli Hoppe-Ritter, bis 19.4.26
Anlässlich des zwanzigjährigen Jubiläums des Museum Ritter präsentiert die Ausstellung eine erlesene Auswahl an erstklassigen Werken der Lichtkunst. Die Arbeiten von den frühen 1960er-Jahren bis heute beeindrucken gleichermaßen durch ihre große sinnliche Wirkung wie durch ausgefeilte visuelle Effekte.
Walter Giers, „3-farben-strob [StroboskopFarben]“, 1975 © Nachlass Walter Giers Foto: Gerhard Sauer
Helga Griffiths, „Migratory Sense“, 2017 Foto: Anton Minayev
Lu Yang, „Doku The Self“ (Videostil), 2022 Courtesy the artist and Societe
Hans Kotter, „Tunnel View – Down Under“, 2011 © VG Bild-Kunst, Bonn 2026, Foto: Gerhard Sauer
Wangen im Allgäu
Städtische Galerie In der Badstube
Lange Gasse 9, 88239 Wangen im Allgäu, Tel. 07522-74240 kulturamt@wangen.de, www.wangen.de, Di-Fr, So und Feiertage 14-17 Uhr, Sa 11-17 Uhr
TETSCHE – NEUES AUS KALAU, bis 6.4.26
Seine brandneue Wanderausstellung umfasst rund 100 Tetsche-Bilder und einige seiner Rebusse. In seinen unverwechselbaren Cartoons sind wie immer viele humorvolle Details versteckt – eben typisch Tetsche! Außerdem begibt sich die Ausstellung auf die frühen Pfade der Entstehung des Kalauers.
Treppenhausgalerie KuK e.V.
Seestr. 13, 88239 Wangen im Allgäu, www.skulpturenweg.info Fr, Sa, So, Feiertag 14-17 Uhr
Auf der anderen Seite – ! 29.3.-17.5.26
Vernissage: So 29.3.26, 11 Uhr
Einzelausstellung von Hans-Peter Lübke
Eine Ausstellung mit dieser Überschrift bringt viele Sichtweisen mit sich und lädt zum Perspektivwechsel ein. Zur Betrachtung ausgestellt sind: Radierungen, die sich über mindestens zwei Jahrzehnte entwickelten, verhelfen zu einem vielfältigen Überblick. Collagen, die Lübke in seinen damaligen jungen Jahren in Israel, an der Grenze zu Gaza in einem Kibbuz entwickelte. Objekte, die auf sein plastisches Werk verweisen, das bis heute einen Schwerpunkt seines Schaffens widerspiegelt. Malerei, die sich derzeit sehr mit der Landschaft im weiteren Sinne beschäftigt.
Weil am Rhein
Stapflehus
Bläsiring 10, 79576 Weil am Rhein, Tel. 07621-704416, www.stapflehus.de Sa 15-18 Uhr, So und Feiertage 14-18 Uhr Schulkunst 2026 – TEXTIL, bis 15.3.26
Rauschen der Formen, ab 27.3.26
Vitra Design Museum
Charles-Eames-Str. 2, 79576 Weil am Rhein, Tel. 07621-7023200 info@design-museum.de, www.design-museum.de, tägl. 10-18 Uhr Science Fiction Design. Vom Space Age zum Metaverse, bis 10.5.26 Hella Jongerius: Whispering Things, 14.3.-6.9.26
Die Ausstellung ist die erste Retrospektive über das Gesamtwerk der niederländischen Designerin, die unter anderem mit Maharam, KLM, Camper und Vitra zusammenarbeitete.
Verner Panton. Form, Farbe, Raum, 23.5.26-9.5.27
Verner Panton (1926–1998) zählt zu den einflussreichsten Designern des 20. Jahrhunderts. Seine Arbeiten – von Möbeln, Textilien und Leuchten bis zu Skulpturen, Bauten und Interieurs – haben Form, Farbe und Raum radikal neu definiert. 2026 würde Panton 100 Jahre alt. Die Ausstellung im Schaudepot des Vitra Design Museums präsentiert einen Teil seines Werkes chronologisch und thematisch.
Weingarten
KUNST im pavillon
Pavillon am Schlössle, Scherzachstr. 1, 88250 Weingarten, Tel. 0751-405247 museen@stadt-weingarten.de, www.stadt-weingarten.de/pavillon, Mi-So 14-17 Uhr CHRISTIAN HOLZE: Recto Verso, 21.5.-18.7.26
Vernissage: Mi 20.5.26, 19 Uhr, der Künstler ist anwesend
Mit Recto Verso präsentiert Christian Holze im Rahmen von KUNST im pavillon eine eindrucksvolle raumgreifende Installation aus Malerei, Skulptur und Objekt. Historische Fragmente, digitale Bildwelten und kunstgeschichtliche Zitate verschmelzen zu hybriden Formen zwischen Original und Reproduktion. Holze lädt das Publikum ein, Fragen nach Erinnerung, Autorenschaft und ästhetischer Bedeutung neu zu entdecken. Die Basilika Weingarten bildet dabei eine atmosphärische geschichtliche Folie, deren Bildsprache in überraschende zeitgenössische Kontexte überführt wird. Ein intensives Ausstellungserlebnis zwischen Geschichte und Gegenwart.
„Die Behausung des Geistes“ „Raum und Zeit“
„Erdenecho“
Christian Holze – Studioansicht (2022), Foto: Nils Bergner
Wertheim
GLASMUSEUM WERTHEIM
Mühlenstr. 24, 97877 Wertheim, Tel. 09342-6866, info@glasmuseum-wertheim.de www.glasmuseum-wertheim.de, Di-So 13-17 Uhr, Glasbläser ab 14 Uhr „Follow the HEART – Folge dem HERZ und entdecke den Werkstoff Glas“ Erleben Sie unser Glasmuseum in zwei historischen Häusern, den Glasbläser, interaktive Spielstationen, Audioguides und magische Klangvorführungen. Tauchen Sie ein – und folgen Sie dem HERZ!
Grafschaftsmuseum Wertheim
Rathausgasse 7, 10, 97877 Wertheim, www.grafschaftsmuseum.de Di-Fr 10-12 und 14:30-16:30 Uhr, Sa 14:30-16:30 Uhr, So, Feiertage 14-17 Uhr
Die Wertheimer Mainbrücke im Blick – Haupt- und Nebenschauplätze eines grenzüberschreitenden Bauwerks, 1362 bis heute“ bis 6.4.26
Die Ausstellung beleuchtet die wechselvolle Geschichte der Eisenbahn- und Straßenbrücke über den Main bei Wertheim von ihrer Vorgeschichte bis heute. Anlass der Ausstellung ist der 2026 geplante Abriss und Ersatzneubau der Mainbrücke, die Sie im Grafschaftsmuseum bereits jetzt virtuell befahren können. Angebandelt – ein Date mit der Schürze, 9.5.-8.11.26 Früher aus dem alltäglichen Leben nicht wegzudenken hat die Schürze heutzutage einen etwas schwereren Stand. Und doch: So ganz weg vom Fenster ist sie noch lange nicht. Ein Blick in Werkstätten, Restaurants oder auf Jahrmärkte zeigt: Die Schürze ist keineswegs zum Relikt geworden. Die Sonderausstellung, die von Studierenden der Vergleichenden Kulturwissenschaft der Universität Regensburg unter der Leitung von Dr. Esther Gajek konzipiert wurde, beleuchtet die Geschichte und Bedeutung der Schürze und geht auch auf die Veränderungen über die Jahre ein. Um einen lokalen Bezug ergänzt wird die Ausstellung mit Objekten aus dem Bestand des Grafschaftsmuseums.


Schlösschen im Hofgarten
Würzburger Str. 30, 97877 Wertheim, www.schloesschen-wertheim.de Winterpause: 2.2.-9.3.26, Sommersaison (10.3.-1.11.26): Di-Sa 14-17 Uhr, So/Feiertage 12-18 Uhr
Ausstellung der Stiftungssammlung: „Kunst geht neue Wege – Die Berliner Secession“, bis 14.6.26
Das Museum zeigt wieder seinen größten Schatz: die Stiftungssammlung mit Werken der Berliner Secession. Für die Künstler, die sich Ende des 19. Jahrhunderts den impressionistischen und avantgardistischen Kunstströmungen zuwandten, war es nicht leicht, sich dem Kunstbegriff des Kaiserreichs zu widersetzen. Die vom Wertheimer Kunstsammler Wolfgang Schuller gestiftete Sammlung zeigt Werke von Max Liebermann, Lovis Corinth, Käthe Kollwitz und vielen mehr.
Foto: DBMuseum, Nürnberg, Fotograf, Fotonummer 2025.001097
Bild: weissraum.media/Grafschaftsmuseum
Foto: Schlösschen im Hofgarten
Aachen
Ludwig Forum Aachen
Jülicher Str. 97-109, 52070 Aachen, Tel. 0241-1807104, Di-So 10-17 Uhr, Do 10-20 Uhr
Shu Lea Cheang. KI$$ KI$$, bis 15.3.26
Amy Sillman. Oh, Clock! – Sammlungspräsentation, 22.3.-24.5.26
Suermondt Ludwig Museum
Wilhelmstr. 18, 52070 Aachen, Tel. 0241-4798040 www.suermondt-ludwig-museum.de, Di-So 10-17 Uhr praymobil. Mittelalterliche Kunst in Bewegung, bis 15.3.26
Bedburg-Hau
Museum Schloss Moyland
Stiftung Museum Schloss Moyland, Am Schloss 4, 47551 Bedburg-Hau Tel. 02824-951060, info@moyland.de, https://moyland.de Sommer (1.4.-31.10.): Mo 11-17 Uhr (nur Parkanlage), Di-Fr 11-18 Uhr, Sa, So und Feiertage 10-18 Uhr, Winter (1.11.-31.3.): Mo 11-17 Uhr (nur Parkanlage), Di-So 11-17 Uhr
In the Picture – Porträtfotografie aus der Sammlung, bis 19.4.26 Daniele Formica – im Dialog mit Joseph Beuys, 15.3.-6.9.26
Armin Mueller-Stahl – Nacht und Tag auf der Erde, 10.5.-20.9.26
Bonn
Bundeskunsthalle Bonn
Helmut-Kohl-Allee 4, 53113 Bonn, www.bundeskunsthalle.de Mo geschlossen, Di 10-18 Uhr, Mi 10-21 Uhr, Do-So und Feiertage 10-18 Uhr Expedition Weltmeere, bis 6.4.26
Kunstmuseum Bonn
Museumsmeile, Helmut-Kohl-Allee 2, 53113 Bonn, Tel. 0228-776260 kunstmuseum@bonn.de, www.kunstmuseum-bonn.de
Di-So 11-18 Uhr, Mi 11-19 Uhr, Mo geschlossen
Kerstin Brätsch – METAATEM, bis 12.4.26
Für die Ausstellung verwandelt Kerstin Brätsch das Kunstmuseum Bonn in einen lebendigen malerischen Organismus. Zentraler Ausgangspunkt ist dabei der Bezug zwischen Malerei und Körper auf physischer, psychischer und sozialer Ebene. Wie ein Portal zu einer anderen Welt durchschreiten die Besuchenden eine Art Labyrinth aus Farbe, Licht und Klängen. Kerstin Brätsch arbeitet regelmäßig mit anderen Künstler:innen oder Handwerker:innen zusammen und stellt grundlegende Fragen nach Autorschaft und Subjektivität der Malerei, um ihre Wirkkraft immer wieder neu auf die Probe zu stellen. Mit Neuproduktionen und über 100 Werken aus den vergangenen 15 Jahren eröffnet die Ausstellung einen breiten Überblick über das Schaffen der Künstlerin. Eine Ausstellung des Kunstmuseums Bonn in Kooperation mit dem MUNCH Oslo.
Ausstellungsansicht „Kerstin Brätsch – METAATEM“, Kunstmuseum Bonn 2025, Courtesy: die Künstlerin Fotos: Uli Holz
Kunstmuseum Bonn
Museumsmeile, Helmut-Kohl-Allee 2, 53113 Bonn, Tel. 0228-776260 kunstmuseum@bonn.de, www.kunstmuseum-bonn.de Di-So 11-18 Uhr, Mi 11-19 Uhr, Mo geschlossen #ifeelyou – Dimensionen der Empathie, 21.5.-11.10.26 Eröffnung: Mi 20.5.26, 19 Uhr Empathie bezeichnet die Fähigkeit, sich in die Gedanken, Emotionen und Perspektiven eines anderen Menschen hineinzuversetzen. Sie gilt als wichtiges Mittel zum Verständnis zwischen Menschen, Gruppen, Organisationen und Staaten. In Zeiten von multiplen Weltkrisen erscheinen Fragen nach gegenseitigem Verstehen, nach Verantwortung und solidarischem Handeln drängender denn je. Mit etwa zehn verschiedenen künstlerischen Positionen nähert sich die Ausstellung dem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven und untersucht moralische, gesellschaftliche, soziale und politische Implikationen und Wirkungen von Empathie sowie ihre Reflexion in der Bildenden Kunst unserer Gegenwart.

Candice Breitz, „Stills From Love Story“, 2016, Courtesy: Goodman Gallery, Kaufmann Repetto + Kow
Bottrop
Josef Albers Museum Quadrat Bottrop
Anni-Albers-Platz 1, 46236 Bottrop, Tel. 02041-372030 www.quadrat-bottrop.de, Mi-So 11-17 Uhr, Do 11-19 Uhr
Robert Smithson in Europa, verlängert bis 19.4.26
Seit Herbst 2025 stellt das Josef Albers Museum Quadrat Bottrop einen der wichtigsten US-amerikanischen Künstler der 1960er- und 1970er-Jahre im lokalen Kontext des Ruhrgebiets ausführlich vor. Die Bottroper Ausstellung vereint zum ersten Mal die künstlerische Produktion Robert Smithsons in den Niederlanden, in Italien, Großbritannien sowie Deutschland und legt einen besonderen Fokus auf das Rheinland und das Ruhrgebiet. „Robert Smithson in Europa“ präsentiert signifikante Werke aus internationalen Museen sowie aus der Sammlung der Holt/Smithson Foundation, wie beispielsweise die 1969 entstandenen „Heerlen Soil and Mirrors“, „Essen Soil and Mirrors“, „Chalk-Mirror Displacement“ und Arbeiten im Zusammenhang von „Broken Circle/Spiral Hill“ (1971), dem einzigen in Europa realisierten Reclamation-Projekt von Smithson (Emmen, NL).
Dortmund DORTMUNDER KUNSTVEREIN
Rheinische Str. 1, 44137 Dortmund, Tel. 0231-578736, info@dortmunder-kunstverein.de www.dortmunder-kunstverein.de, Mi-Fr 15-18 Uhr, Sa und So 12-18 Uhr u.n.V.
Die andere Seite der Nacht, bis 17.5.26
Die Ausstellung widmet sich dem Träumen als Gegenwelt und ist eine Einladung, den archaischen Moment des Schlafs, der ein Drittel der menschlichen Lebenszeit ausmacht, als persönlichen und gesellschaftlichen Wert neu zu verhandeln.
Museum Ostwall
Dortmunder U, Leonie-Reygers-Terrasse, 44137 Dortmund Tel. 0231-5024723, www.dortmunder-u.de/museum-ostwall Di-So 11-18 Uhr, Do, Fr 11-20 Uhr Müll. Eine Ausstellung über die globalen Wege des Abfalls, 27.3.-26.7.26
Düren
Leopold-Hoesch-Museum
Hoeschplatz 1, 52349 Düren, Tel. 02421-252561, museum@dueren.de www.leopoldhoeschmuseum.de, Di-So 10-17 Uhr, Do 10-19 Uhr Hoesch Talents, 1.3.-17.5.26, Eröffnung: So 1.3.26, 12 Uhr Ein Highlight der diesjährigen Ausstellung ist die textile Installation des Club 125 – der etablierten Erwachsenen-Werkstatt im Leopold-Hoesch-Museum. Die Präsentation umfasst neben filigranen Papierarbeiten eine umgestaltete Puppe, ein bedrucktes Kleid und andere kunstvoll bemalte Textilien. Wilhelm Schürmann. Nachbarn, 1.3.-24.5.26
Einzelausstellung des Aachener Fotografen Wilhelm Schürmann Duisburg Lehmbruck Museum Friedrich-Wilhelm-Str. 40, 47051 Duisburg, Tel. 0203-2833294 info@lehmbruckmuseum.de, www.lehmbruckmuseum.de Di-Fr 12-17 Uhr, Sa-So 11-17 Uhr
SCULPTURE 21ST: FLAKA HALITI, bis 8.3.26
MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst Duisburg Innenhafen, Philosophenweg 55, 47051 Duisburg Tel. 0203-30194810, office@museum-kueppersmuehle.de www.museum-kueppersmuehle.de, Mi-So und Feiertage 11-18 Uhr
SUSAN HEFUNA – passage, seit 26.9.25
Die Ausstellung umfasst über 400 Werke der Künstlerin. Die Werkgruppen aus verschiedenen Jahrzehnten bilden eine Passage ihres künstlerischen Universums und ihres umfassenden, vielschichtigen Werks.
Robert Smithson, „Asphalt Rundown“, 1969, Cava dei Selce, Rom, Italien, skulpturales Ereignis: Asphalt, Erde © Holt/Smithson Foundation / VG Bild-Kunst, Bonn 2025
Düsseldorf
KIT – Kunst im Tunnel Mannesmannufer 1b, 40213 Düsseldorf, Tel. 0211-54237750 www.kunst-im-tunnel.de, Di-So, Feiertag 11-18 Uhr restraumraumrest, bis 8.3.26
Die Künstlerin und Autorin Miriam Bornewasser, Absolventin der Kunstakademie Düsseldorf, nimmt die Entstehung, Notwendigkeit und das Potenzial von Restraum in Städten als Ausgangspunkt, um zu untersuchen, wie KIT als (Rest)Raum genutzt wird.
Naturkundemuseum Schloss Benrath
Benrather Schloßallee 100-106, 40597 Düsseldorf, schloss-benrath.de Fr 14-17 Uhr, Sa-Di 11-17 Uhr
Wie Menschen Tiere sehen. Die Tierskulpturen Josef Pallenbergs, seit 2018 Neozoen. Tierische Neubürger & einheimische Exoten, seit März 2023
Die Wanderfische des Rheins und ihre Rückkehr, seit Oktober 2025
Die Sonderausstellung widmet sich der Biologie von Lachs, Aal, Stör, Maifisch und anderen Wanderfischen und erzählt die Geschichte ihres Verschwindens und ihrer Rückkehr in den Rhein. Anschaulich wird gezeigt, wie Überfischung, Verschmutzung und Ausbaumaßnahmen ganze Bestände verschwinden ließen und wie Projekte wie „Lachs 2000“ ihre Rückkehr ermöglichten.
Sammlung Philara Düsseldorf
Birkenstr. 47, 40233 Düsseldorf, Tel. 0211-24862721, info@philara.de www.philara.de, Fr 16-20 Uhr, Sa 14-18 Uhr, So 14-18 Uhr HEIMSPIEL – Mitarbeitende der Sammlung Philara, 21.3.-17.5.26 Frederic Bahr, Stefan Bauer, Simon Ertel, Mirjam Falkensteiner, Nico Flies, Magdalena Frauenberg, Sonja Heim, Zoé Cathérine García, Agata Milizia, Lorenz Maxi, Linda Skellington, Ruben Benjamin Smulczynski, Min-Hae Sohn, Kim Stolz, Rebekka Stuhlemer u.a. echoes – Stefan Brüggemann, 21.3.-17.5.26
Essen Museum Folkwang Essen
Museumsplatz 1, 45128 Essen, Tel. 0201-8845000 info@museum-folkwang.essen.de, www.museum-folkwang.de Di, Mi, Sa, So und Feiertage 10-18 Uhr, Do, Fr 10-20 Uhr
Germaine Krull: Chien Fou – Autorin und Fotografin, bis15.3.26
Saâdane Afif: Affiches/Plakate, 13.3.-4.10.26 L is for Look, bis 7.6.26
Red Dot Design Museum Essen
Welterbe Zollverein, Gelsenkirchener Str. 181, 45309 Essen Tel. 0201-301040, www.red-dot-design-museum.de Di-Fr 10-18 Uhr, Sa, So, Feiertag 11-18 Uhr
Red Dot Milestones 2025-2026, bis 31.5.26
Design on Stage 2025-2026, bis 31.5.26 World‘s Best Communication Design 2025, bis 31.5.26
Hagen
Emil Schumacher Museum
Museumsplatz 1, 58095 Hagen, Tel. 02331-2073138, www.esmh.de Di-So 12-18 Uhr
Rupprecht Geiger – Farbe, Licht und Energie, bis 31.5.26
Das Emil Schumacher Museum widmet Rupprecht Geiger in Kooperation mit dem Archiv Geiger, München, eine große Einzelausstellung mit rund 70 Werken aus allen Schaffensphasen. Im Hagener Museumsquartier begegnen sich beide Künstler indirekt – zwei Maler, zwei Wege der nichtgegenständlichen Kunst nach 1945: hier das expressive Gestische, dort die Klarheit der reinen Farbe. Von frühen Kompositionen bis zu den ikonischen Farbfeldern zeichnet die Schau die Entwicklung eines Künstlers nach, dessen Innovationen seiner Zeit voraus waren und der Farbe mit unbeirrbarer Konsequenz zur eigenen Sprache formte. Geigers strahlende Farbräume laden dazu ein, Licht und Energie neu zu erleben.
Rupprecht Geiger, „Morbides Rot“, 2005, Acryl/Holz, 100 x 100 cm Foto: Andreas Pauly/Archiv Geiger, München
Osthaus Museum Hagen
Museumsplatz 1, 58095 Hagen, Tel. 02331-2073138
www.osthausmuseum.de, Di-So 12-18 Uhr
Zuhause / At Home. Künstlerische Perspektiven auf Wohnen, Obdach und Unterkunft, bis 21.6.26
Hamm
Gustav-Lübcke-Museum
Neue Bahnhofstr. 9, 59065 Hamm, Tel. 02381-175714, www.museum-hamm.de
Di-Sa 10-17 Uhr, So 10-18 Uhr
HÖR MAL HIN! Eine akustische Reise durch die Stadtgeschichte, bis 14.6.26 DRESSED – Rom Macht Mode, 28.3.-19.7.26
Hattingen
LWL-Museum Henrichshütte
Werksstr. 31-33, 45527 Hattingen, Tel. 02324-9247-140, henrichshuette.lwl.org Di-So, Feiertag 10-18 Uhr (Einlass bis 17 Uhr) „Ans Werk!“ bis 2027 Werkstattausstellung
Herford
Marta Herford
Goebenstr. 2-10, 32052 Herford, Tel. 05221-9944300, marta-herford.de Di-So und Feiertage 11-18 Uhr, Mi 11-20 Uhr Lois Weinberger & Katinka Bock, bis 7.6.26
Köln
Die Photographische Sammlung SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7, 50670 Köln, Tel. 0221-88895-300 photographie@sk-kultur.de, www.photographie-sk-kultur.de täglich außer Mi 14-19 Uhr, erster Do im Monat bis 21 Uhr Lebensräume – Zeitgenössische Perspektiven aus NRW, 13.3.-12.7.26 Eröffnung: Do 12.3.26
Kollwitz Museum Köln
Neumarkt 18-24, 50667 Köln, Tel. 0221-2272899, museum@kollwitz.de www.kollwitz.de, Di-So, Feiertage 11-18 Uhr, jeden 1. Do im Monat 11-21 Uhr Konturen des Inneren – Die Bildhauerin Louise Stomps, 27.3.-28.6.26 Louise Stomps (1900–1988) gehört zu den wenigen freien Bildhauerinnen, deren künstlerische Anfänge in die Zeit der Weimarer Republik fallen und die ihr Werk nach dem Zweiten Weltkrieg über vier Jahrzehnte lang konsequent weiterentwickelten. Der Mensch stand im Zentrum ihres Schaffens – zunehmend in seiner Verletzlichkeit und seinen Leiderfahrungen. Neben einem umfangreichen plastischen Œuvre hinterließ Stomps auch eine beeindruckende Anzahl grafischer Arbeiten. Ab Frühjahr 2026 widmet das Kollwitz Museum Köln dieser zu Unrecht lange Zeit nur selten ausgestellten Künstlerin nun eine umfassende Retrospektive mit rund 50 Skulpturen und 30 Papierarbeiten aus ihrem Nachlass sowie aus öffentlichen und privaten Sammlungen.
Rautenstrauch-Joest-Museum
Cäcilienstr. 29-33, 50667 Köln, Tel. 0221-22131356, rjm@stadt-koeln.de Di-So 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr, 1. Do im Monat: 10-22 Uhr, an Feiertagen 10-18 Uhr AMAZONIA – Fotografien von SEBASTIÃO SALGADO, bis 15.3.26
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Obenmarspforten, Am Kölner Rathaus, 50667 Köln, Tel. 0221-22121119 info@wallraf.museum, www.wallraf.museum, Di-So 10-18 Uhr 1. & 3. Do im Monat 10-22 Uhr, Feiertage 10-18 Uhr B{L}OOMING – Barocke Blütenpracht, bis 31.5.26
Krefeld
Kunstmuseen Krefeld
Kaiser Wilhelm Museum, Joseph-Beuys-Platz 1, 47798 Krefeld Haus Lange, Haus Esters, Wilhelmshofallee 91-97, 47800 Krefeld Tel. 02151-975580, www.kunstmuseenkrefeld.de, Di-So 11-17 Uhr
Charlotte Perriand: L’Art d’habiter / Die Kunst des Wohnens, bis 15.3.26
Louise Stomps (1900-1988) im Atelier, Berlin 1946/47, Foto: Elsa Thiemann, Repro: Berlinische Galerie © Margot Schmidt, Hamburg
Langenfeld
Wasserburg Haus Graven e.V.
Haus Graven 1, 40764 Langenfeld, Tel. 0176-80050469, www.haus-graven.de
Bettina Heinen-Ayech und die Künstlerkolonie Solingen, 12.4.-5.7.26
Bettina Heinen-Ayech (1937–2020) und ihr Lebenswerk stehen aktuell wieder im Zentrum des Interesses der Kunstwelt. Es findet eine Renaissance dieser bedeutenden Malerin statt. Gerade wurde sie in den Kreis der 50 wichtigsten Frauen der Geschichte Nordrhein-Westfalens aufgenommen. Die Solinger Malerin erregte bereits im Alter von 18 Jahren Aufmerksamkeit, als sie an der ersten großen internationalen Kunstausstellung der jungen Bundesrepublik neben Karl Schmidt-Rottluff, Paul Klee, Max Beckmann, Max Ernst, Ernst Ludwig Kirchner und Käthe Kollwitz teilnehmen durfte. Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl ihrer Werke zusammen mit Arbeiten weiterer Maler der historischen Solinger Künstlerkolonie – Erwin Bowien (1899-1972) und Amud Uwe Millies (1932-2008). Die Solinger Künstlerkolonie ist unweit des Ausstellungsortes gelegen.
Bettina Heinen-Ayech (1937-2020):, „Palme im Wüstensturm“, Aquarell auf Papier, 1973, Foto: Daniela Tobias
Mülheim an der Ruhr Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr Synagogenplatz 1, 45468 Mülheim an der Ruhr, Tel. 0208-4554171 kultur.muelheim-ruhr.de, Di-So 11-18 Uhr Natalie Czech – every window thinks of itself as being an opening, bis 12.4.26 Rebekka Benzenberg, 26.4.-13.9.26 Im Garten der Kunst: Marc, Macke, Heckel, Jawlensky, bis 7.2.27 Münster Kunsthaus Kannen Museum für Outsider Art und zeitgenössische Kunst Alexianerweg 9, 48163 Münster, Tel. 02501-96620560 kunsthaus-kannen@alexianer.de, www.kunsthaus-kannen.de Di-So, Feiertage 13-17 Uhr, Führungen n. V. Mo-Fr 9-17 Uhr, Eintritt frei 27. Jahres- und Verkaufsausstellung 2025/2026, bis 27.3.26
Die Verkaufsausstellung findet seit 1997 regelmäßig statt. Es werden über 300 Bilder und Objekte von ca. 50 der Künstler*innen aus dem Atelier des Kunsthauses sowie von Gastkünstler*innen präsentiert. Die Besuchenden erwartet eine vielfältige Auswahl an zeitgenössischer Kunst: farbige Malerei, Aquarelle, Zeichnungen, Keramik und Objekte aus unterschiedlichen Materialien. Die Bilder und Objekte sind käuflich zu erwerben.
Kunstmuseum Pablo Picasso Münster
Picassoplatz 1, 48143 Münster, Tel. 0251-4144710 www.kunstmuseum-picasso-muenster.de, Di-So 10-18 Uhr Barbara Hepworth. Art & Life, bis 8.3.26
Die Ausstellung präsentiert rund 90 Skulpturen, Gemälde, Zeichnungen, Drucke und Entwürfe der britischen Künstlerin aus über fünf Jahrzehnten Schaffenszeit. The Blue Guitar – David Hockney trifft Pablo Picasso, bis 8.3.26
Neuss
Museum Insel Hombroich
Minkel 2, 41472 Neuss, Tel. 02182-8874000, www.inselhombroich.de Oktober bis März: tägl. 10-17 Uhr, April bis September: tägl. 10-19 Uhr Kunst, Natur und Architektur – nirgendwo sind sie in so idealer Weise miteinander vereint wie in Hombroich. In einem weitläufigen Landschaftspark mit elf begehbaren Skulpturen wird Kunst auf einzigartige Weise präsentiert. Um diese unmittelbar sinnlich erfahrbar zu machen, wird auf Beschilderungen sowie jegliche Didaktik verzichtet. Neben fernöstlicher Kunst und archäologischen Artefakten umfasst die Sammlung u. a. Werke von Hans Arp, Alexander Calder, Paul Cézanne, Lovis Corinth, Jean Fautrier, Alberto Giacometti, Gotthard Graubner, Anatol Herzfeld, Yves Klein, Gustav Klimt, Henri Matisse, Francis Picabia, Rembrandt, Medardo Rosso, Fritz Schwegler, Kurt Schwitters, Norbert Tadeusz und Bart van der Leck. Das vom Immobilienentwickler Karl-Heinrich Müller (1936–2007) gegründete Tageslichtmuseum feiert 2026 sein 40-jähriges Jubiläum.

Sammlung, Labyrinth © VG Bild-Kunst, Bonn 2025, Foto: Helmut Claus
Turm, Begehbare Skulptur © Erwin Heerich VG Bild-Kunst, Bonn 2025 © Bildarchiv Foto Marburg, Foto: Tomas Riehle
Oberhausen
LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen
Konrad-Adenauer-Allee 46, 46049 Oberhausen, www.ludwiggalerie.de, Di-So 11-18 Uhr
GERMAN POP ART – Zwischen Provokation und Mainstream, bis 3.5.26
Die Sammlung Heinz Beck zu Gast in der LUDWIGGALERIE
Nach den erfolgreichen Ausstellungen zur American und British Pop Art widmet die LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen nun auch der deutschen Variante dieses Stils eine große Schau. Die Arbeiten der deutschen Künstler*innen der 1960er und 1970er Jahre greifen Motive aus Alltag und Konsum auf, sind jedoch insbesondere von Provokation, politischer Kritik, Anti-Kriegs-Haltungen und der Auseinandersetzung mit der deutschen Vergangenheit geprägt. Gezeigt werden über 100 Grafiken und Multiples aus der Sammlung Heinz Beck (1923–1988). Ergänzt werden diese durch rund 50 Werke aus dem Kunstbesitz der LUDWIGGALERIE sowie eine Skulpturengruppe aus dem Ludwig Forum für Internationale Kunst Aachen. Die Ausstellung macht deutlich: Die deutsche Pop Art muss den internationalen Vergleich nicht scheuen!
Ratingen Museum Ratingen
Grabenstr. 21, 40878 Ratingen, Tel. 02102-550-4181, museum@ratingen.de www.stadt-ratingen.de, Di-So 11-17 Uhr, feiertags geöffnet
Linie Fläche Raum – 100 Jahre Museum Ratingen. Jubiläumsausstellung zur Kunstsammlung und Architektur, 13.3.-16.8.26 Zum 100-jährigen Jubiläum führen zwei sich ergänzende Ausstellungen durch die Kunst- und Baugeschichte des Museums: „Linie Fläche Raum“ präsentiert die Entwicklung der Kunstsammlung von 1945 bis heute und wird durch eine Studioausstellung ergänzt, die die Architekturgeschichte des Museums beleuchtet.
Recklinghausen
Kunsthalle Recklinghausen
Große-Perdekamp-Str. 25-27, 45657 Recklinghausen, Tel. 02361-501935 info@kunst-re.de, www.kunsthalle-recklinghausen.de, Di-So, Feiertage 11-18 Uhr Affinities – Neue Begegnungen in der Sammlung der Kunsthalle Recklinghausen bis 6.4.26
Wuppertal
Von der Heydt-Museum Wuppertal
Turmhof 8, 42103 Wuppertal, Tel. 0202-563-6231 von-der-heydt-museum@stadt.wuppertal.de, www.von-der-heydt-museum.de Di-So 11-18 Uhr, Do 11-20 Uhr
Carl Grossberg. Sachlich – magisch – visionär, 22.3.-30.8.26
Die Ausstellung des Von der Heydt-Museums feiert die Wiederentdeckung eines der herausragenden Maler der Neuen Sachlichkeit: Carl Grossberg (1894-1940). Sein umfangreiches Werk, das in einem Zeitraum von nur knapp 20 Jahren entstand, verdankt seinen Rang der Auseinandersetzung mit Architektur und Industrie. Mit seiner formalen Klarheit und Strenge ist es Ausdruck eines neuen, fotografischen Sehens und spiegelt den technischen Fortschritt im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Dabei regen die reduzierten Kompositionen dazu an, den industriellen Fortschritt und seine Wirkungen auf den Menschen kritisch zu hinterfragen. Die Ausstellung, die erste Retrospektive seit mehr als 30 Jahren, betrachtet Carl Grossbergs Schaffen umfassend neu und präsentiert eine Reihe von bisher unbekannten Arbeiten. Dabei zeigt sich, wie aktuell Grossbergs Werke sind, in künstlerischer wie in gesellschaftlicher Hinsicht.
Bodo Boden, „Whoom (Mondfähre)“, 1970, © G. Bodo Boden und seine Lizenzgeber
Siegfried Neuenhausen, „Freiheitsstatue“, 1972, © VG Bild-Kunst, Bonn 2025
Carl Grossberg, „Traumbild Rotor“, 1927, Öl auf Leinwand, 90,5 x 70,5 cm, Nachlass
Carl Grossberg, Courtesy Galerie Michael Hasenclever, München, Foto: Walter Bayer
Carl Grossberg, „Selbstbildnis“, 1928, Öl auf Holz, 70,1 x 60 cm, Privatsammlung
Foto: Karen Bartsch
Bautzen Museum Bautzen – Muzej Budyšin
Kornmarkt 1, 02625 Bautzen, Tel. 03591-534933, museum@bautzen.de www.museum-bautzen.de, Okt.-Mrz. Di-So 10-18 Uhr
Rolf Dvoracek – Photo-Graphische Spitzlichter, bis 12.4.26
Kabinettausstellung mit künstlerischen Fotoarbeiten von Rolf Dvoracek, Fotograf und Fotojournalist
Bautzen fasziniert – Stadtansichten von 1620 bis 1900, bis 19.4.26
Die aktuelle Sonderausstellung widmet sich historischen Abbildungen Bautzens, die vom frühen 17. bis zum ausgehenden 19. Jahrhundert als Druckgrafiken, Zeichnungen, Gemälde und Objekte entstanden.
Chemnitz
Industriemuseum Chemnitz
Zwickauer Str. 119, 09112 Chemnitz, Tel. 0371-3676140 chemnitz@saechsisches-industriemuseum.de
Di-Fr 9-17 Uhr, Sa, So und Feiertag 10-17 Uhr, Mo geschlossen
Der ungesehene Designklassiker bis 15.3.26
fit. Eine sächsische Erfolgsgeschichte, bis 12.4.26
Museum Gunzenhauser
Stollberger Str. 2, 09112 Chemnitz, Tel. 0371-4887024 gunzenhauser@stadt-chemnitz.de, www.kunstsammlungen-chemnitz.de
Di-So, Feiertag 11-18 Uhr, ab Januar 2026 Mi-So, Feiertag 11-18 Uhr Otto Dix und die Neue Sachlichkeit, ab Februar 2026 Durchbruch der Moderne. Vom Impressionismus über den Expressionismus bis zum Bauhaus, ab 7.3.26
Kunst nach 1945, ab 11.3.26
Neue Sächsische Galerie
Museum für zeitgenössische Kunst, Moritzstr. 20, 09111 Chemnitz Tel. 0371-3676680, www.neue-saechsische-galerie.de Do-Mo 11-17 Uhr, Di 11-18 Uhr, Mi geschlossen
Into the Dawn – Interventionen im Stadtraum von Chemnitz, bis 31.3.26
Digitale Grafik auf Papier, bis 26.4.26
Wasserschloß Klaffenbach
Wasserschloßweg 6, 09123 Chemnitz, Tel. 0371-266350 wasserschloss@c3-chemnitz.de, www.wasserschloss-klaffenbach.de Di-So, Feiertage 11-17 Uhr
On Stage III – TANZ | THEATER | BALLETT | AND MORE, 14.3.-28.6.26
Die Ausstellung zeigt eine künstlerische Auswahl der fotografischen Arbeiten Dieter Wuschanskis. Sein Schaffen reicht von analoger Fotografie, Polaroid-Fotografie bis zur digitalen Fotografie.
Döbeln
Stadtmuseum/Kleine Galerie
Obermarkt 1, 04720 Döbeln, Tel. 03431-579138, www.doebeln.de Di 10-18 Uhr, Mi, Do 10-16 Uhr, Fr 9-12 Uhr, Sa 14-17 Uhr
Anke Kutzschbauch: RESONANZ – Grafik und textile Arbeiten, 13.3.-30.5.26
Eröffnung: Fr 13.3.26, 19:30 Uhr, Musik: Caterina Other – Nyckelharpa, Kreischa Einführende Worte: Hans Brinkmann, Chemnitz
Die in Berlin geborene freischaffende Künstlerin Anke Kutzschbauch studierte Textildesign in Schneeberg und Malerei/Grafik an der HfbK Dresden. In textilen Applikationen, Pastellen, Zeichnungen und Grafiken werden Beobachtungen aus der Natur verarbeitet.
Egbert Kasper, Frank Schauseil: DICKICHT, 17.5.-19.9.26
Eröffnung: So 17.5.26, 11 Uhr
Egbert Kasper aus Bautzen ist in der Kleinen Galerie mit Zeichnungen, Blättern in druckgrafischer Mischtechnik und Radierung vertreten. Schwerpunkt seines Schaffens bildet die Auseinandersetzung mit der Natur und die Sorge um deren Erhalt. Der Bildhauer Frank Schauseil zeigt Plastiken in Bronze, Alu und Holz. Bei seiner Formenfindung geht der Bildhauer von menschlichen, tierischen, pflanzlichen und technoiden Formen aus, die er in seinen Figuren künstlerisch weiterentwickelt.
A. Kutzschbauch, „Zuckerhut“, 2022, Textilapplikation
E. Kasper, o.T., 2006, Mischtechnik Foto: Gregor Kasper
F. Schauseil, „In alle Richtungen“, 2022, Bronze. 33 x 42 x 6 cm Foto: F. Höhler
Dresden Albertinum
Tzschirnerplatz 2, 01067 Dresden, Tel. 0351-49142000 www.albertinum.skd.museum, Di-So 11-17 Uhr
20 Jahre Gerhard Richter Archiv. Werke, Materialien, Kuriosa, bis 12.4.26
Focus Albertinum: Am offenen Meer, 25.3.-31.5.26
Nordische Seestücke des 19. Jahrhunderts
Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch, bis 31.5.26
Die großen Fragen des Lebens
Deutsches Hygienemuseum Dresden
Lingnerplatz 1, 01069 Dresden, Tel. 0351-4846400
service@dhmd.de, www.dhmd.de, Di-So, Feiertag 10-18 Uhr
FREIHEIT – Eine unvollendete Geschichte, bis 31.5.26
In Kooperation mit dem Europäischen Solidarność-Zentrum in Danzig, der Nationalgalerie in Prag und dem Nationalmuseum in Breslau
Museum für Völkerkunde Dresden
Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Japanisches Palais, Palaisplatz 11 01097 Dresden, Tel. 0351-8144841, voelkerkunde.dresden@skd.museum www.skd.museum, Di-So 10-17 Uhr
Dialog unter Gästen – Das Damaskuszimmer in Dresden lädt ein!
Dauerpräsentation
150 Jahre Museum für Völkerkunde Dresden, bis 26.4.26
Einblicke – Geschichten – Stationen. Präsentation im Japanischen Palais sowie Intervention in anderen Sammlungen der SKD
Städtische Galerie Dresden
Wilsdruffer Str. 2, 01067 Dresden, galerie-dresden.de Di-So, Feiertage 10-18 Uhr, Fr 10-19 Uhr
Aurum Vanitas – Malerei von Christian Manss, bis 10.5.26
Otto Altenkirch: Landschaft – Alla Prima, 28.3.-27.9.26
Hegenbarth-Stipendium 2025: Martin Bertelmann & Angelina Seibert, 29.5.-23.8.26
Eine Ausstellung im Projektraum Neue Galerie
Herrnhut
Völkerkundemuseum Herrnhut
Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Goethestr. 1, 02747 Herrnhut Tel. 0351-49144261, voelkerkunde.herrnhut@skd.museum, www.skd.museum Fr-So, Feiertage 9-16 Uhr
THALANOA – Zusammenkommen. Netzwerk Herrnhut, James Cook & die Ahnengötter Ozeaniens, bis 31.5.26
Leipzig
Antikenmuseum der Universität Leipzig
Alte Nikolaischule, Nikolaikirchhof 2, 04109 Leipzig, Tel. 0341-9730700 oeffentlichkeit.am@uni-leipzig.de, www.gkr.uni-leipzig.de/antikenmuseum Mi-Fr 11-16 Uhr, Sa, So 12-17 Uhr, an gesetzlichen Feiertagen geschlossen Freude am Fragment. Aus Max Klingers Atelier Soft Opening: Fr 24.4.26, ab 16 Uhr
Der Bildhauer, Maler und Graphiker Max Klinger (1857-1920) gehört zu den bekanntesten Leipziger Künstlerpersönlichkeiten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Im kleinen, neu eingerichteten „Klinger-Kabinett“ des Antikenmuseums werden Objekte präsentiert, die sich im Besitz Klingers befanden. Sie wurden bisher für die Öffentlichkeit nicht zugänglich im Depot aufbewahrt. Drei antike Skulpturen gelangten über den Nachlass des Künstlers ins Antikenmuseum. Hinzu tritt ein weiblicher Torso, der seit dem Jahr 2000 als Leihgabe aus dem Museum für bildende Künste (MdbK) gezeigt werden kann. Das Kabinett bietet Raum für diese antiken Fragmente, aber auch die Vorstellungskraft der Gäste. Nehmen Sie gern Platz. Lassen Sie sich von den Fragen zu den Objekten leiten, werden Sie aktiv und machen Sie sich ein eigenes Bild davon, wie die vollständigen Statuen ausgesehen haben mögen!
Deutsches Buch- und Schriftmuseum
Torso auf rundem Podest. Kalkstein (Podest) und Marmor (Torso). Von Max Klinger in Rom erworben.
Deutscher Platz 1, 04103, Leipzig, Tel. 0341-2271440 dbsm-info@dnb.de, www.dnb.de/dbsm, Di-So 10-18 Uhr, Mo geschlossen Forget It?! Zukünfte und Geschichten der Wissensspeicherung, bis 22.3.26 Waffe Buchumschlag. Foto, Cover und Propaganda in den 1930er Jahren, 18.3.-20.9.26
Eröffnung: Di 17.3.26, 19 Uhr
Mit der Ausstellung widmet sich das Deutsche Buch- und Schriftmuseum mit Blick auf die 1930er Jahre exemplarisch der Frage, wie sich in gesellschaftspolitisch aufgeheizten Zeiten auf den Covern von Büchern politische Diskurse und ideologische Kämpfe widerspiegeln – inwieweit der Buchumschlag zur Waffe wird.
G2 Kunsthalle
Dittrichring 13, 04109 Leipzig, Tel. 0341-35573793, info@g2-leipzig.de www.g2-leipzig.de, Mi 15-20 Uhr, Fr-So 12-17 Uhr
Jana Schröder – SYNTHETIC EXISTENCE: THE GAZE OF THE CIRCUITED COLLECTIVE, bis 31.5.26
Einzelausstellung der Malerin Jana Schröder. Im Rahmen der Ausstellung setzt sich die Künstlerin mit der visuellen Sprache von Science-Fiction-Filmen der 1960er- und 1970er-Jahre auseinander. Schröders Arbeiten greifen diese Darstellungen auf und thematisieren die Begegnung mit dem Fremden.
Sachsen
Galerie im Neuen Augusteum Augustusplatz 10, 04109 Leipzig, Tel. 0341-9730170 kustodie@uni-leipzig.de, www.kustodie.uni-leipzig.de, Di-Fr 14-18 Uhr, Sa 11-14 Uhr Athena und ihre Töchter – Frauen in der Kunstsammlung der Universität Leipzig 30.4.-11.7.26, Vernissage: Mi 29.4.26, 18 Uhr Inspiration ist weiblich! Seit der Antike werden die Verkörperungen der Weisheit und Kreativität als Frauenfiguren dargestellt. Athena, die griechische Göttin der Weisheit und der Künste, die neun Musen, die Personifikation der Wissenschaft oder die Darstellung der Universität als „alma mater“ (nährende Mutter) – sie alle tragen weibliche Züge. Im Kontrast dazu spielten Frauen bis in das 20. Jahrhundert im Wissenschaftsbetrieb kaum eine Rolle. Sie traten oft nur als Professorengattinnen oder -töchter, allenfalls als mildtätige Witwen in Erscheinung, die Stiftungen ins Leben riefen. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts waren Frauen als Gasthörerinnen geduldet, ab 1906 durften sie an der Universität Leipzig studieren. In der über 600jährigen Geschichte der Universität Leipzig standen die Frauen meist im Schatten der Männer. Ein prominentes Beispiel ist Luise Adelgunde Gottsched (1713-1762), die nicht nur großen Anteil am erfolgreichen Wirken ihres Mannes hatte, sondern auch selbst als Übersetzerin und Autorin in Erscheinung trat. Die Ausstellung stellt die Frauen nun in den Mittelpunkt und zeigt, wie sie als Stifterinnen, Künstlerinnen, als Studentinnen und Gelehrte die Universität prägten.

Gipsabguss-Sammlung der Universität
Sächsische Broncewarenfabrik Wurzen Kopf der Athene – Geländerapplike aus dem Augusteumskomplex, 1893-1897 Kunstsammlung der Universität Leipzig
Im Gebäude der G2 Kunsthalle, Dittrichring 13 (1. OG), 04109 Leipzig
Tel. 0341-9730700, Mi 15-18 Uhr, an gesetzlichen Feiertagen geschlossen, Eintritt frei Kolossal digital! Der Farnesische Stier in Leipzig, bis 1.4.26 Mit knapp vier Metern Höhe zählt die kolossale Gruppe des „Farnesischen Stiers“ zu den größten Zeugnissen antiker Skulptur. Das orginale Werk befindet sich im Nationalmuseum in Neapel, das Leipziger Antikenmuseum besitzt ein Replikat aus Gips und seit jüngster Zeit einen digitalen Zwilling dieses Abgusses. Beide werden im Depot der Abgüsse in einer Ausstellung öffentlich zugänglich gemacht.
GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig
Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Johannisplatz 5-11, 04103 Leipzig
Tel. 0341-9731900, mvl-grassimuseum@skd.museum, www.leipzig-grassi.de www.skd.museum, aktuelle Öffnungszeiten s. Website, Dauerausstellungen kostenfrei REINVENTING GRASSI.SKD
Schritt für Schritt wandelt sich das Museum zu einem Netzwerkmuseum, in dem verschiedene Stimmen zu Wort kommen und sich unterschiedliche Orte miteinander verbinden.
WanBel – 50 Jahre Unabhängigkeit: Papua Neuguinea, bis 28.6.26 Sonderpräsentation zum 50. Jubiläum der Unabhängigkeit Papua-Neuguineas Museum der bildenden Künste Leipzig Katharinenstr. 10, 04109 Leipzig Tel. 0341-216990, mdbk@leipzig.de, mdbk.de Mo geschlossen, Di, Do-So, Feiertage 10-18 Uhr, Mi 12-20 Uhr Welt aus Fäden. Bildteppiche der Moderne, bis 12.4.26
Rosa Barba – Under the Canopy, bis 31.5.26
Rosa Barba hat für das MdbK eine Rauminstallation auf der großen Terrasse im 2. OG geschaffen. Sie thematisiert darin das physische Wahrnehmen von Licht und Raum.
Markkleeberg
Deutsches Fotomuseum
Raschwitzer Str. 11, 04416 Markkleeberg, Tel. 0341-6515711 www.fotomuseum.eu, tägl. außer Mo 13-18 Uhr Frauen – Fotografien aus drei Jahrhunderten, bis 7.6.26
Riesa
Stadtmuseum Riesa mit Benno-Werth-Sammlung
Poppitzer Platz 3, 01589 Riesa, Tel. 03525-659300, info@stadtmuseum-riesa.de ww.stadtmuseum-riesa.de, Di-Fr 10-17 Uhr, So 14-17 Uhr, Eintritt frei
Gesichter der Arbeit – Das Stahl- und Walzwerk Riesa in Werken der Bildenden Kunst bis 26.3.26
Zittau
Kulturhistorisches Museum Franziskanerkloster Klosterstr. 3, 02763 Zittau, Tel. 03583-554790 museum@zittau.de, www.museum-zittau.de, Di-So 10-17 Uhr
Lausitzer Gebirge. Kunst und Natur, bis 8.3.26 Luftbildarchäologie in Sachsen, 21.3.-30.8.26
Bruno Lademann und die Zittauer Industriebetriebe seiner Zeit, 15.4.-30.8.26
Altenburg
Lindenau-Museum Altenburg
Sonderausstellungen im Prinzenpalais des Residenzschlosses Altenburg: Schloss 16, 04600 Altenburg, Di-So und feiertags 11-17 Uhr
Dauerausstellung mit KUNSTWAND: Kunstgasse 1, 04600 Altenburg Tel. 03447-8955430, info@altenburger-museen.de, www.lindenau-museum.de
Di-So und feiertags 12-18 Uhr
Der fantastische Gerhard Altenbourg – Ausstellung zum 100. Geburtstag, 12.5.-16.8.26, Eröffnung: So 10.5.26, 15 Uhr
Sonderausstellung im Prinzenpalais des Residenzschlosses Altenburg
KUNSTWAND-Präsentationen:
Was macht die Kunst? – Werke der Dozentinnen und Dozenten des studio, bis 12.4.26
Narren und Nordlichter – Grafische Arbeiten von Rolf Münzner, 17.4.-12.7.26
Spielkartenmuseum im Residenzschloss Altenburg
Schloss 2, 04600 Altenburg, Tel. 03447 512712, www.residenzschloss-altenburg.de Di-So und feiertags 10-17 Uhr
Vom Zinken und Zaubern – Die große Kunst der Kartentricks, bis 8.3.26
Apolda
Kunsthaus Apolda Avantgarde
Bahnhofstr. 42, 99510 Apolda, Tel. 03644-515365 www.kunsthausapolda.de, Di-So 10-17 Uhr
Keith Haring – Posters, 17.5.-23.8.26
Jetzt wird’s bunt! Das Kunsthaus zeigt in Zusammenarbeit mit dem MKG Hamburg den Vater der Street Art. Keith Haring wurde in den 1980ern vor allem bekannt für seine gelben Strichmännchen und prägt trotz seines frühen Tods bis heute die Szene. Lange Nacht der Museen: Sa 30.5.26, ab 17-23 Uhr
Vortrag: Do 11.6.26, 19 Uhr, Keith Haring und die 1980er Jahre, Prof. Dr. Imorde
Fête de la Musique: So, 21.6.26, ab 16 Uhr
Führung mit der Kuratorin: Do 25.6.26, 19 Uhr
Konzert: Fr 17.7.26, 19 Uhr, Farben, Formen, Flow – CRZA x Keith Haring
Bad Frankenhausen
Panorama Museum
Am Schlachtberg 9, 06567 Bad Frankenhausen, Tel. 034671-6190 www.panorama-museum.de, Di-So, Feiertage 10-17 Uhr Monumentalgemälde in Dauerausstellung: „Frühbürgerliche Revolution in Deutschland“ von Werner Tübke.
Auf einer Länge von 123 m und einer Höhe von 14 m entfaltet sich in altmeisterlicher Formensprache Tübkes theatrum mundi – eine Reise in die Vergangenheit.
Eisfeld
Museum Eisfeld
Marktplatz 2, 98673 Eisfeld, Tel. 03686-300308, www.museum-eisfeld.info
Di-Fr 10-16 Uhr, Sa und So 13-17 Uhr
Dauerausstellung
Das Museum Eisfeld hat seinen Sitz im Schloss Eisfeld, in seinem Kern eine mittelalterliche Burganlage in der heute Geschichte lebendig wird. Redewendungen sind bis heute in unserem Sprachgebrauch fest verankert, aber die wenigsten wissen, woher sie kommen oder welchen realen Bezug sie einst hatten. Diesem Thema widmet sich das Museum im Eisfelder Schloss. Hier ist kein Besuch langweilig, denn Redewendungen werden in diesem Museum zu Brücken in die Vergangenheit. Viele museale Objekte liefern die Erklärungen, was es bedeutet „Tief in der Kreide zu stehen, Schwein zu haben, Blau zu machen, unter aller Kanone zu sein, das Heft in der Hand zu halten, den Löffel abzugeben oder auch die Katze im Sack zu kaufen“. Fast 40 Redewendungen kann man so beim Museumsrundgang finden und auch noch jede Menge Thüringer Porzellan. Wer also mehr über die Tafel- und Tischkultur vergangener Zeiten erfahren möchte, ist hier genau richtig, denn nicht nur Teller, Tassen und figürliches Porzellan aus 300 Jahren gibt es zu bestaunen, sondern auch Informationen dazu, wie man früher bei Tisch speiste.



3.2026
erscheint Anfang Juni, Redaktionsschluss ist am 24. April.
Ignorance = Fear, 1989, © Keith Haring Foundation
USA celebrates UNICEF, 1988 © Keith Haring Foundation
Fotos: © Museum Eisfeld
Thüringen
Erfurt
Angermuseum Erfurt
Anger 18, 99084 Erfurt, Tel. 0361-6551651 www.angermuseum.de, Di-So, Feiertage 10-18 Uhr
Dem Himmel so nah. Wolken in der Kunst, 29.3.-26.7.26 Wolken gehören zum Alltag – und bleiben doch faszinierende, ständig wandelbare Erscheinungen. Die Sommerausstellung im Angermuseum widmet sich dem Motiv der Wolken in der Kunst und bringt Werke aus verschiedenen Epochen in Dialog mit der Gegenwart. Von religiöser Symbolik des Mittelalters über die stimmungsvollen Landschaften der Romantik bis zu naturwissenschaftlichen und politischen Perspektiven der Gegenwart spannt sich der Bogen. Rund 30 internationale Positionen aus über 500 Jahren, von Albrecht Dürer bis Yoko Ono, zeigen: Unsere Beziehung zum Himmel ist von tiefer emotionaler und existenzieller Bedeutung.
Geoffrey Hendricks, „Sky Boots II“, 1990, Acryl auf Lederschuhen © Heinrich W. Risken Stiftung
Galerie + Projektraum | Kunsthaus Erfurt
Michaelisstr. 34, 99084 Erfurt, Tel. 0361-5402437 info@kunsthaus-erfurt.de, www.kunsthaus-erfurt.de, Di-Fr 12-18 Uhr u.n.V. Killing Me Softly, 6.3.-17.4.26
Eröffnung: Fr 6.3.26, 20 Uhr
Kathi Böttcher, Xenia Fink, Margaretha Klinger-Kaschel, Coretta Klaue, Rosa Rauscher, Lisa Sudermann, Cornelia Theimer Gardella
Oncurating VIII
Kuratiert von Amanda Minetta Nette
Die Ausstellung „Killing Me Softly“ versammelt sieben künstlerische Positionen und entfaltet das Textile als vielstimmiges Feld: Hier begegnen sich präzises Handwerk, unterschiedliche Techniken, Brüche mit den Traditionen, Materialien und Arbeitsweisen stehen nebeneinander ohne sich zu glätten. Stoff wird Konzept, Faser wird Haltung, und jede Arbeit behauptet ihre eigene Logik im Gewebe des Ganzen.
INSIDE EMPIRE, 8.5.-26.6.26
Eröffnung: Fr 8.5.26, 20 Uhr
Marie Aly, Tine Günther alias Mylasher
INSIDE EMPIRE öffnet Portale zu anderen Welten. In Mylashers Arbeiten verschmelzen Intuition und Erfahrung, Kunst und Ritual, das Materielle und das Transzendente. Dieser ganzheitliche Ansatz prägt ihr gesamtes Werk – von Keramik und Skulptur bis hin zu Malerei und immersiven Raumkonzepten. Marie Alys Werke manifestieren einen Zwischenraum, in dem das Vertraute und das Fremde, das Menschliche und das Mystische in fortwährender Bewegung sind – als Einladung, die Grenzen zwischen den Welten als durchlässig zu erfahren.
Marie Aly, „This is who we are“, part I, 2022, Öl auf Leinwand, 180 x 140 cm
handgefärbt, handgewebt, 44 x 44 cm
Galerie Rothamel
Kleine Arche 1A, 99084 Erfurt, Tel. 0361-5623396, galerie@rothamel.de www.rothamel.de, Mo-Fr 10-14 Uhr Hans-Christian Schink: Über Land, 14.3.-16.5.26, Eröffnung: Sa 14.3.26, 20 Uhr Hans-Christian Schink (*1961 in Erfurt) zählt zu den namhaften Fotokünstlern unserer Zeit. Seine Serien „Verkehrsprojekte Deutsche Einheit“ und die in der S-W-Fotografie bahnbrechende „1h“ schrieben Fotografiegeschichte. Gegenstand der Arbeit ist diesmal die Landschaft im äußersten Nordosten Deutschlands, die der Fotograf in drei verschiedenen Teilprojekten – „Hinterland“, „Unter Wasser“ und „Am Weg“ – aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.
Cornelia Theimer Gardella, „Color Atlas of Memories – Weaving 2/28“, 2025, Wolle, Seide, Baumwolle,
Kunsthalle Erfurt
im Haus zum Roten Ochsen, Fischmarkt 7, 99084 Erfurt Tel. 0361-6555660, www.kunstmuseen.erfurt.de Di-So, Feiertage 11-18 Uhr, Do 11-22 Uhr women in the dark. aufruhr des schweigens, 14.3.-31.5.26 Mit der Ausstellung „women in the dark – aufruhr des schweigens“ der Schweizer Künstlerin Franziska Greber schafft die Kunsthalle Erfurt einen Raum, in dem Kunst und Menschenrechte in einen direkten Dialog treten. Die Ausstellung macht deutlich, dass Gewalt gegen Frauen kein privates, sondern ein gesellschaftliches Problem ist. Im Sinne der Istanbul-Konvention schafft sie Sichtbarkeit, berührt und ermutigt zum Handeln. Als internationales, partizipatives und transdisziplinäres Kunstprojekt gibt sie überhörten Stimmen Raum und leistet einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Debatte um Gewalt, Gleichberechtigung und Geschlechterstereotype. Ein Kooperationsprojekt der Kunsthalle Erfurt mit dem Thüringer Ministerium für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie (TMSGAF).
Erfurt-Molsdorf
Schlossmuseum Molsdorf
Schlossplatz 6, 99094 Erfurt-Molsdorf, Tel. 036202-90505 www.kunstmuseen.erfurt.de, Di-So, Feiertage 10-18 Uhr Marianne Ulrich. Rock‘n Barock, bis 3.5.26
Gera
Kunstsammlung Gera/Orangerie
Orangerieplatz 1, 7548 Gera, Tel. 0365-8384250, Di-So 11-17 Uhr
Dauerausstellung: Otto Dix – Trau Deinen Augen Einer der bedeutendsten deutschen Maler des 20. Jahrhunderts kam 1891 am Rand der ostthüringischen Industriestadt Gera als Arbeiterkind zur Welt. Die Ausstellung widmet ihm eine umfassende Werkschau.
Gotha
Schloss Friedenstein
Herzogliches Museum Gotha, Schlossplatz 1, 99867 Gotha Tel. 03621-82340, www.chinas-gold.de, www.friedenstein-stiftung.de Di-So, Feiertage 10-17 Uhr (bis Oktober) oder 10-16 Uhr (ab November) Prima Klima – Das Museum wird umweltfreundlicher, bis 25.5.26
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© Franziska Greber
Thüringen
Greiz
Staatliche Bücher- und Kupferstichsammlung Greiz, SATIRICUM
Sommerpalais, Fürstlich Greizer Park, 07973 Greiz, Tel. 03661-70580 info@sommerpalais-greiz.de, www.sommerpalais-greiz.de Apr.-Okt.: Mi-So 11-17 Uhr, Nov.-Mrz.: Mi-So 11-16 Uhr
Georg Brückner. Plastische Karikaturen, bis 8.3.26
Carl Sturzkopf – Zum 130. Geburtstag, bis 8.3.26
Jena
Kunstsammlung Jena
Markt 7, 07743 Jena, Tel. 03641-498261 www.kunstsammlung-jena.de, Di-So 10-17 Uhr
Hiroyuki Masuyama. Freundschaft mit Außerirdischen schließen, bis 8.3.26
Als die Welt noch in ein Zimmer passte. Eine Wunderkammer, bis 15.3.26 Zeichnungen und Objekte
Romantikerhaus Jena
Unterm Markt 12a, 07743 Jena, Tel. 03641-498249 romantikerhaus@jena.de, www.romantikerhaus-jena.de, Di-So 10-17 Uhr Der Wanderer – Hiroyuki Masuyama Light boxes nach Caspar David Friedrich bis 8.3.26
Die Ausstellung versammelt 18 Light boxes after Caspar David. Darunter nicht nur ‚Der Mönch am Meer No. 2‘, ‚Die Lebensstufen‘ und ‚Das große Gehege‘, sondern auch eine Jena-Version vom ‚Wanderer über dem Nebelmeer‘, für die Hiroyuki Masuyama extra den Jenzig bestieg.
Weimar
Galerie Profil Weimar
Geleitstr. 11, 99423 Weimar, Tel. 03643-499801, info@galerie-profil.de www.galerie-profil.de, Mi-Fr 12-18 Uhr, Sa 10-16 Uhr u.n.V. Wieland Richter: Urkraft – im Bild der Natur, 7.3.-22.4.26 Eröffnung: Sa 7.3.26, 18 Uhr Malerei, zum 70. Geburtstag erschien ein neuer Katalog.
Klassik Stiftung Weimar
Burgplatz 4, 99423 Weimar, Tel. 03643-545-400 besucherservice@klassik-stiftung.de, verschiedene Orte in Weimar Geschichte neu entdecken – Themenjahr Öffnen 2026 der Klassik Stiftung Weimar ab 19.3.26 2026 öffnet die Klassik Stiftung Weimar Türen, Sammlungen und Perspektiven, um Kultur und Stadt neu zu erleben. Vom ehemaligen Machtzentrum zum Ort für alle: Als frisch sanierte Weltkulturerbe-Stätten laden der Ostflügel des Stadtschlosses und das Wittumspalais dazu ein, dem Phänomen Weimar nachzuspüren – mit neuen Teilhabemöglichkeiten sowie Präsentationen zum klassischen Erbe. Ausstellungen zur „Marke“ Goethe und den Weimarer Bauhausstätten fragen nach der Entstehung und dem Umgang mit unseren Kulturgütern, während ein Parcours besondere Einblicke in die Werkstatt der Herzogin Anna Amalia Bibliothek und ihr Selbstverständnis als öffentlicher Einrichtung bietet.
Alle Informationen und das Programm finden Sie unter klassik-stiftung.de/oeffnen
Museum Neues Weimar
Jorge-Semprún-Platz 5, 99423 Weimar, Mo, Mi-Fr 11-17 Uhr, Sa, So 10-18 Uhr Bauhaus und Politik, bis 4.1.27
Die Präsentation beleuchtet die politische Dimension der berühmten AvantgardeSchule von 1919 bis 1933. Neben der Revolutionierung von Kunst und Design diente das Bauhaus auch als Experimentierfeld für gesellschaftliche Utopien und den Umgang mit politischen Systemen.
Orangerie Belvedere
Langes Haus/Klassik Stiftung Weimar, 99425 Weimar www.klassik-stiftung.de, täglich 11-16 Uhr Kamelie & Skulptur – mit Ludwig Laser, 7.3.-29.3.26, Eröffnung: Sa 7.3.26, 15 Uhr
Schiller-Museum
Schillerstr. 12, 99423 Weimar, Tel. 03643-545400 klassik-stiftung.de/faust, Di-So 9:30-16 Uhr, Mo geschlossen Faust. Eine Ausstellung – Entdecken Sie Goethes literarisches Universum, bis 1.11.27
© Klassik Stiftung Weimar
M:ART Ausstellungsanzeiger 26. Jahrgang
Nr. 2.2026, Mrz., Apr., Mai
Herausgeberin
Petra Kohler
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Tel. 089-40906191 m-art-magazin.de mail@m-art-magazin.de
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Galerien, Museen, Institutionen, Vereine: 84,– Euro, zzgl. der gesetzlichen MwSt. Künstler*innen: 75,– Euro, zzgl. der gesetzlichen MwSt. Erscheinungsweise (unter Vorbehalt)
März, Juni, September, Dezember Abonnement (4 Ausgaben) 16,80 Euro (D) inkl. der gesetzlichen MwSt. und Porto M:ART übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit der kostenlosen Termineinträge. Das Editorial gibt die Meinung der Verfasserin wieder.
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