Lucerne Festival Summer 2026 | Programm

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SUMMER 2026

Programm deutsch

Schmuck kaufen mit Herz. Geld anlegen mit Köpfchen.

Für alles, was vor dir liegt.

Sebastian Nordmann

HERZLICH WILLKOMMEN

«Summertime, and the livin’ is easy»: Das gilt auch für unser Festival, das Luzern jeden Sommer knapp fünf Wochen lang zum musikalischen Traumland macht. Doch hinter dem berühmten Song aus George Gershwins Porgy and Bess steckt der Wunsch, in eine bessere Welt zu fliehen und einen eigenbestimmten Weg zu gehen. Die amerikanische Musikgeschichte erzählt davon auf ganz eigene Weise, sie ist reich an Stilrichtungen und Ausdrucksformen verschiedenster Kulturen. Im Unterschied zur europäischen Tradition definiert sie den Begriff «klassische Musik» breiter und schliesst auch Genres wie das Musical und die Filmmusik, Jazz oder Minimal Music ein. 2026 wollen wir dieser Vielfalt unter dem Motto «American Dreams» nachspüren. Sie hören Werke von Gershwin, Leonard Bernstein, Charles Ives, Steve Reich oder Frank Zappa, erleben unseren «artiste étoile» Augustin Hadelich und viele Gäste aus der «Neuen Welt», von der jungen Lyrikerin Amanda Gorman bis zum Met Orchestra.

Leonard Bernstein hat mit seinem Ausspruch «Let’s make music as friends» eine zeitlose Maxime formuliert. In den grossen Orchestern spielen heute Musikerinnen und Musiker aus etlichen Nationen — aus unterschiedlichen Kulturen und Glaubensrichtungen, mit verschiedenen Ansichten. Der Wunsch, miteinander Musik zu machen, verbindet sie aber, schafft Austausch und eröffnet ein neues Verständnis. Amanda Gorman erinnert uns daran: «Wir lenken den Blick nicht auf das, was zwischen uns steht, sondern auf das, was vor uns liegt.» Ein gemeinsames Ziel zu haben ist die Lösung: Wie schön, dass sie diesen Gedanken im Sommer persönlich nach Luzern bringt!

Auch ich verstehe mich als Brückenbauer zwischen den Welten und bin mir sicher, dass bei Lucerne Festival Träume wahr werden.

In Vorfreude auf eine ereignisreiche Saison 2026! Ihr

ESSEN − TI ALS

WHAT’S NEW?

Der Festspielsommer 2026 ist der erste, den Sebastian Nordmann als Intendant von Lucerne Festival verantwortet. Dass die weltbesten Orchester und die Topstars der Klassik hier zu Gast sind und Musik auf höchstem interpretatorischem Level erklingt, bleibt weiterhin die Prämisse. Aber es gibt auch Neues. Hier ein Überblick.

Neue Konzertformate

Lucerne Festival ist mehr als nur das abendliche Sinfoniekonzert. Bei «Mittendrin» nehmen Sie auf der Bühne zwischen den Musiker*innen Platz und erleben hautnah mit, wie Musik entsteht. «In den Strassen: City Stage» trägt das Festival sechs Tage lang in die ganze Stadt, mit angekündigten Auftritten und überraschenden Popup­Konzerten an ganz unterschiedlichen Orten, mit der «Symphonic Jukebox» und einer Marching Band. Neu ist auch die kubanische Nacht, mit der wir das Festival am 13. August gleich doppelt einläuten, open air und im Konzertsaal — bei freiem Eintritt.

Ouvertüre & Klassik für alle: Open Air | 13.08. | S. 36 Mittendrin | 22.08. | S. 49

In den Strassen: City Stage | 25.–30.08. | S. 58

Orchestrating the Moment

Magische Konzertmomente entstehen, wenn man vergisst, dass die Zeit vergeht. Wenn Musik, Raum und Menschen sich gegenseitig finden — und plötzlich dieser eine Augenblick entsteht, der bleibt. Wir geben alles dafür, dass solche Momente möglich werden: in einem der weltbesten Konzertsäle, mit den Legenden der Musik und herausragenden Talenten, mit den Klassikern der Klassik und unerhörten Klängen. Und das vor der atemberaubenden Kulisse aus See und Bergen, historischer Altstadt und dem KKL Luzern als moderner Architekturikone. Das möchten wir mit unserem neuen Claim vermitteln: Orchestrating the Moment.

Erweitertes Angebot für den Nachwuchs

Wir bauen die beliebte Aktion «Luege, Lose, Erläbe» aus: Besuchen Sie ein Konzert oder Rezital Ihrer Wahl im KKL­Konzertsaal und nehmen Sie für nur CHF 10 ein Kind oder eine*n Jugendliche*n mit.

«Luege, Lose, Erlaebe» | S. 22

Welcome, Jörg Widmann!

Die Lucerne Festival Academy hat einen neuen Künstlerischen Leiter — und der ist ein faszinierender Allrounder! Jörg Widmann, der Anfang 2026 die Nachfolge des verstorbenen Wolfgang Rihm antrat, ist nicht nur einer der profiliertesten Komponisten der Gegenwart. Er ist auch als Klarinettist und Dirigent weltweit gefragt. In seiner ersten Saison wird er sich sowohl als Virtuose als auch am Pult vorstellen. Und es gibt bei der Lucerne Festival Academy eine wichtige Neuerung: Das von Dieter Ammann und Unsuk Chin geleitete Composer Seminar wird nun ganz auf Orchesterwerke ausgerichtet.

Das Academy­Programm 2026 | S. 10

Neues Paket­Angebot: Die Fankurve

Im Fussballstadion gibt’s die Fankurve. Hier sitzen die treusten Anhänger*innen und feuern ihre Mannschaft mit Fangesängen und originellen Choreos an. Auch das Lucerne Festival Orchestra hat ab sofort seine Fankurve: Bei unserem neuen «Fankurve»­Angebot wählen Sie aus den Konzerten unseres Klangkörpers de luxe Ihre vier Highlights aus und erleben sie auf der Orgelempore mit. Sie sind also ganz nah dran an «Ihren» Musiker*innen — und das für insgesamt nur CHF 200!

«Fankurve»­Angebot buchen unter lucernefestival.ch/ fankurve

Neues Repertoire

Die «American Dreams» machen’s möglich: Zahlreiche Werke sind 2026 erstmals bei Lucerne Festival zu hören, darunter die Erste Sinfonie von Charles Ives, Samuel Barbers Klavierkonzert oder Aaron Coplands Appalachian Spring. Aber auch Glucks Orfeo ed Euridice, Skrjabins Dritte Sinfonie, Henzes Sinfonia N. 9 und, und, und

Werkliste «American Dreams» | S. 6

Neue Stars

Auf Martha Argerich und Cecilia Bartoli, Anne­Sophie Mutter und Sir Simon Rattle müssen Sie auch 2026 nicht verzichten. Aber Sie dürfen sich ebenso auf neue, junge Namen freuen und auf Künstler*innen, die erstmals bei Lucerne Festival zu Gast sind. Dazu zählen etwa — man höre und staune — zwei berühmte Amerikanerinnen: die Mezzosopranistin Joyce DiDonato und die Geigerin Hilary Hahn. Seinen Einstand feiert auch das Konzerthausorchester Berlin mitsamt seiner charismatischen Chefin Joana Mallwitz. Der Finne Santtu­Matias Rouvali, der das Royal Concertgebouw Orchestra dirigiert, war hier ebenfalls noch nie zu erleben. Gleich drei junge Tastenstars erwarten Sie: der Franzose Alexandre Kantorow, der Koreaner Yunchan Lim und der Japaner Hayato Sumino. Der Cellist Jan Vogler verbindet bei seinem Auftritt mit der amerikanischen Lyrikerin Amanda Gorman Musik und Poesie. Und dann wären da noch Augustin Hadelich und Seong­Jin Cho, die erstmals gemeinsam im Duo auftreten.

Nicht nur Klassik

Bei Lucerne Festival können Sie die Crème de la Crème der Klassik erleben. Verstärkt bereichern aber auch Künstler*innen aus ganz anderen Stilen und Genres das Programm, öffnen es und setzen eigene Akzente. Am letzten Festivalwochenende etwa die Hamburger Band MEUTE: Mit Techno im satten Brass Sound verwandelt sie das KKL in einen Dancefloor.

MEUTE — Techno Marching Band | 12.09. | S. 89

AMERICAN DREAMS

Amerika träumt . . . So war es vor 250 Jahren, als die Vereinigten Staaten am 4. Juli 1776 ihre Unabhängigkeit erklärten. Und so blieb es, als amerikanische Komponist*innen neue musikalische Welten erschlossen: Jazz und Filmmusik, Folk und Minimal Music traten in den USA ihren Siegeszug an, Komponisten wie Rachmaninow, Strawinsky, Schönberg oder Korngold fanden dort Zuflucht und bereicherten das musikalische Panorama. Unter dem Motto «American Dreams» zeigt Lucerne Festival im Sommer 2026 die verschiedensten Spielarten an musikalischen Träumen auf.

AMERIKA VON A

wie John Adams BIS Z wie Frank Zappa

Adams Doctor Atomic Symphony | 29.08.

Adams Short Ride in a Fast Machine | 04.09.

Adams The Chairman Dances | 31.08.

Antheil «Allegro» aus der Serenade Nr. 1 für Streichorchester | 06.09.

Barber Adagio für Brass Ensemble | 19.08.

Barber Auszüge aus Excursions op. 20 | 27.08.

Barber Klavierkonzert op. 38 | 09.09

Barber Mutations from Bach | 09.09.

Barber Violinkonzert op. 14 | 15.08.

Beach Klavierquintett fis­Moll op. 67 | 19.08.

Beach Romanze für Violine und Klavier op. 23 | 24.08.

Bernstein Mambo aus West Side Story | 13.08.

Bernstein Suite aus West Side Story | 19.08.

Bernstein Waltz aus dem Divertimento for Orchestra | 06.09.

Buck Concert Variations on «The StarSpangled Banner» op. 23 | 12.09.

Carter Asko Concerto | 30.08. Copland Appalachian Spring (Suite) | 09.09.

Copland Hoe­Down aus Rodeo | 06.09.

Corigliano Voyage | 06.09.

Dvořák Sinfonie Nr. 9 e­Moll op. 95 Aus der Neuen Welt | 04.09.

Eisler Auszüge aus dem Hollywooder Liederbuch | 01.09.

Gershwin Concerto in F | 14.08.

Gershwin Cuban Ouverture | 13. & 14.08.

Gershwin/Wild Embraceable You | 27.08.

Gershwin Lullaby | 06.09.

Gershwin Porgy and Bess | 13.09.

Gershwin Rhapsody in Blue | 20.08.

Gershwin Strike Up the Band | 19.08.

Gordon Trance | 09.11.

Ives Sinfonie Nr. 1 d­Moll | 14.08. Ives Variations on «America» | 12.09.

Korngold Violinkonzert D­Dur op. 35 | 22.08.

Mazzoli Sinfonia (for Orbiting Spheres) | 30.08.

Nelson Endangered Dreams (Uraufführung) | 30.08.

Perkinson Streichquartett Calvary | 10.09.

Previn Violinkonzert Nr. 2 | 25.08.

Price Andante cantabile | 06.09.

Reich Clapping Music | 25.08.

Reich Drumming, Part One | 25.08.

Reich Mallet Quartet | 25. & 30.08

Reich Music for Pieces of Wood | 25.08.

Reich New York Counterpoint | 13. & 14.08.

Riley In C | 07.09. (40min)

Tate Pisachi | 10.09.

Thomas Auszüge aus Abracadabra (Suncatchers) | 30.08.

Waxman Carmen­Fantasie | 03.09.

Zappa The Yellow Shark | 22.08.

Mount Rushmore mit vier Oberhäuptern der amerikanischen Musik: Gershwin, Ives, Barber und Bernstein

LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA

Riccardo Chailly, Chefdirigent

Riccardo Chailly hat seinen Vertrag als Chefdirigent des Lucerne Festival Orchestra bis 2028 verlängert und eröffnet den Sommer der «American Dreams» mit groovenden Werken von Gershwin, Bernstein und Ives. Spätromantische Klanggemälde in Riesenbesetzung gibt es, wenn Klaus Mäkelä Strawinskys Feuervogel und Jakub Hrůša Strauss’ Alpensinfonie dirigieren. Aber das Lucerne Festival Orchestra kann es auch fein und delikat: mit Mozart und Anne­Sophie Mutter. Ein Orchester für alle Fälle!

Do 13.08. | 19.30

Ouvertüre

KKL Luzern, Konzertsaal

Lucerne Festival Orchestra | Riccardo

Chailly Dirigent | Solist*innen des Lucerne Festival Orchestra und des Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO) (Reich)

Gershwin Cuban Overture | Bernstein

Mambo aus West Side Story | Reich New York Counterpoint

Fr 14.08. | 18.30

Lucerne Festival Orchestra 1 — Eröffnung KKL Luzern, Konzertsaal

Lucerne Festival Orchestra | Riccardo

Chailly Dirigent | Frank Dupree Klavier | Solist*innen des Lucerne Festival Orchestra und des Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO) (Reich)

Reich New York Counterpoint | Gershwin Cuban Overture | Concerto in F für Klavier und Orchester | Ives Sinfonie Nr. 1 d­Moll

Sa 15.08. | 18.30

Lucerne Festival Orchestra 2

KKL Luzern, Konzertsaal

Lucerne Festival Orchestra | Klaus Mäkelä

Dirigent | Augustin Hadelich Violine

Barber Violinkonzert op. 14 | Strawinsky Der Feuervogel. Märchenballett

Di 18.08. | 19.30

Lucerne Festival Orchestra 3

KKL Luzern, Konzertsaal

Lucerne Festival Orchestra | Riccardo

Chailly Dirigent | Lukas Sternath Klavier Skrjabin Rêverie op. 24 | Rachmaninow

Klavierkonzert Nr. 4 g­Moll op 40 | Suite aus der Oper Aleko | Fünf ÉtudesTableaux (orch. von Ottorino Respighi)

Mi 19.08. | 19.30

Lucerne Festival Orchestra 4

KKL Luzern, Konzertsaal

Solist*innen und Brass Ensemble des Lucerne Festival Orchestra

Beach Klavierquintett fis­Moll op. 67 |

Gershwin Strike Up the Band | Barber Adagio für Brass Ensemble | Bernstein Suite aus West Side Story

Wir danken unserem Hauptsponsor Kühne­Stiftung herzlich für die grosszügige Unterstützung des Lucerne Festival Orchestra.

Sa 22.08. | 18.30

Lucerne Festival Orchestra 5

KKL Luzern, Konzertsaal

Lucerne Festival Orchestra | Jakub Hrůša Dirigent | Ray Chen Violine

Korngold Violinkonzert D­Dur op 35 |

Strauss Eine Alpensinfonie op. 64

Di 25.08. | 19.30

Lucerne Festival Orchestra 6

KKL Luzern, Konzertsaal

Lucerne Festival Orchestra | Anne­

Sophie Mutter Violine und Musikalische Leitung | Knut Johannessen Cembalo

Mozart Divertimento F­Dur KV 138 (125c) |

Previn Violinkonzert Nr. 2 | Mozart Violinkonzert B­Dur KV 207 | Darvishi Likoo für Violine solo | Mozart Violinkonzert

A­Dur KV 219

LUCERNE FESTIVAL ACADEMY

& LUCERNE FESTIVAL CONTEM­

PORARY ORCHESTRA (LFCO)

Jörg Widmann, Künstlerische Leitung

Neue Klänge, mehr als 120 junge Musiktalente aus aller Welt: Die Lucerne Festival Academy ist ein einzigartiger Campus für Gegenwartsmusik. 2026 hat der Komponist, Klarinettist und Dirigent Jörg Widmann die Künstlerische Leitung übernommen. Mit Wolfgang Rihms Tutuguri bringen die Akademist*innen die Wände des KKL Luzern zum Wackeln. Sie widmen sich aber auch den leisen, zerbrechlichen Klangwelten von composer­in­residence Mark Andre, präsentieren aufregende Uraufführungen u. a. von Liza Lim und Jalalu­Kalvert Nelson und spüren amerikanischen (Alb­)Träumen von John Adams bis Frank Zappa nach.

Wir danken unserem Hauptsponsor Roche herzlich für die grosszügige Unterstützung der Lucerne Festival Academy.

Do 13.08. | 19.30

Ouvertüre

KKL Luzern, Konzertsaal

Solist*innen des Lucerne Festival Orchestra und des Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO)

Reich New York Counterpoint

Fr 14.08. | 18.30

Lucerne Festival Orchestra 1 — Eröffnung

KKL Luzern, Konzertsaal

Solist*innen des Lucerne Festival Orchestra und des Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO)

Reich New York Counterpoint

So 16.08. | 18.30

Lucerne Festival Academy 1

KKL Luzern, Konzertsaal

Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO) | Jörg Widmann

Dirigent | Michael Engelhardt Sprecher

Rihm Tutuguri. Poème dansé für grosses Orchester, Schlagzeuger*innen, Chor vom Tonband und Sprecher

Mo 17. & Di 18.08. | 10.00

Composer Seminar

KKL Luzern, Clubräume mit Dieter Ammann und Unsuk Chin

Sa 22.08. | 16.00

Lucerne Festival Academy 2

KKL Luzern, Luzerner Saal

Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO) | Baldur Brönnimann

Dirigent | Miah Persson Sopran

Andre Im Entschwinden für Orchester |

Im Entfalten (Dem Andenken an Pierre Boulez) für Orchester | Im Entsiegeln 1 für Sopran und Orchester (Uraufführung)

Sa 22.08. | 21.00

Lucerne Festival Academy 3

KKL Luzern, Luzerner Saal

Ensemble des Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO) | Teilnehmer*innen des Contemporary­Conducting Program Dirigent*innen Zappa The Yellow Shark

So 23.08. | 14.00

Composer Seminar — Abschlusskonzert

KKL Luzern, Luzerner Saal

Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO) | Teilnehmer*innen des Contemporary­Conducting Program Dirigent*innen

Werkschau des Composer Seminars (Uraufführungen)

Sa 29.08. | 18.30

Lucerne Festival Academy 4

KKL Luzern, Konzertsaal

Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO) | Elim Chan Dirigentin | Jörg Widmann Klarinette | Marco Blaauw Carnyx | SWR Experimentalstudio

Andre über für Klarinette, Orchester und Live­Elektronik | Lim Tongue of the Land. Konzert für Orchester mit Carnyx (Uraufführung «Roche Commissions») | Adams Doctor Atomic Symphony

So 30.08. | 16.00

Lucerne Festival Academy 5

KKL Luzern, Luzerner Saal

Ensemble des Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO) | Teilnehmer*innen des ContemporaryConducting Program Dirigent*innen | Doreen Ketchens Klarinette

Thomas Auszüge aus Abracadabra (Suncatchers) for eleven virtuosi | Carter Asko Concerto für Ensemble | Nelson Endangered Dreams für Ensemble (Uraufführung) | Reich Mallet Quartet

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH, ANNE­SOPHIE MUTTER!

50 JAHRE, 50 KONZERTE BEI

LUCERNE FESTIVAL

Vor 50 Jahren begann Anne­Sophie Mutters sagenhafte Karriere, als sich die damals 13­Jährige bei den Internationalen Musikfestwochen Luzern vorstellte. Zum runden Jubiläum widmen wir ihr einen Programmschwerpunkt. Und wie der glückliche Zufall es will, gibt sie in ihrem 50. Festivaljahr auch noch ihr 50. Konzert!

Mit Mozart und Penderecki wird sie zwei Eckpfeiler ihres Repertoires spielen. Doch sie ist auch bei den 40min zu erleben, steht Intendant

Sebastian Nordmann Rede und Antwort und stellt in der Reihe Debut gleich vier Stipendiat*innen ihrer Stiftung vor.

So 23.08. | 11.00

Im Gespräch: Anne­Sophie Mutter

St. Charles Hall, Meggen

Anne­Sophie Mutter trifft

Sebastian Nordmann

Mo 24.08. | 18.20

40min

KKL Luzern, Luzerner Saal

Lucerne Festival Orchestra |

Anne­Sophie Mutter Violine und Musikalische Leitung

«Mozart, Mutter & More»

Di 25.08. | 19.30

Lucerne Festival Orchestra 6

KKL Luzern, Konzertsaal

Lucerne Festival Orchestra | AnneSophie Mutter Violine und Musikalische Leitung | Knut Johannessen Cembalo

Previn Violinkonzert Nr. 2 |

Mozart Violinkonzert B­Dur KV 207 |

Darvishi Likoo für Violine solo | Mozart Violinkonzert A­Dur KV 219

Do 03.09. | 12.15

Debut Elias David Moncado Lukaskirche

Mit Stipendiat*innen der Anne­Sophie Mutter Stiftung

Fr 04.09. | 19.30 Uhr

Pittsburgh Symphony Orchestra 2

KKL Luzern, Konzertsaal

Pittsburgh Symphony Orchestra | Manfred Honeck Dirigent |

Anne­Sophie Mutter Violine

Penderecki Violinkonzert Nr. 2

Metamorphosen

AUGUSTIN HADELICH « ARTISTE ÉTOILE»

Er wurde in Italien als Sohn deutscher Eltern geboren, lebt heute in den USA und ist auf den grossen Bühnen der Welt zuhause: Der Geiger Augustin Hadelich ist ein echter Transatlantiker. Mit glockenreinem Ton, blitzsauberer Intonation und ausgefeilten Interpretationen begeistert er Millionen. Hadelichs Kunst kennt keine Grenzen: Als «artiste étoile» spielt er nicht nur die Violinkonzerte von Beethoven und Barber. Bei einem Rezital tritt er erstmals mit dem Pianisten Seong­Jin Cho auf. Und dann lädt er auch noch zur Fiddle Night: ein Vergnügen zwischen Folk, Country und Bluegrass.

Sa 15.08. | 18.30

Lucerne Festival Orchestra 2

KKL Luzern, Konzertsaal

Lucerne Festival Orchestra | Klaus

Mäkelä Dirigent | Augustin Hadelich Violine

Barber Violinkonzert op. 14

Mo 24.08. | 19.30

Rezital Augustin Hadelich & Seong­Jin Cho

KKL Luzern, Konzertsaal

Augustin Hadelich Violine | Seong­Jin Cho Klavier

Brahms Violinsonate Nr. 1 G­Dur op. 78 |

Janáček Violinsonate | Beach Romanze für Violine und Klavier op. 23 | Prokofjew Violinsonate Nr. 2 D­Dur op. 94a

Do 27.08. | 19.30

Berliner Philharmoniker 2

KKL Luzern, Konzertsaal

Berliner Philharmoniker | Kirill Petrenko Dirigent | Augustin Hadelich Violine

Beethoven Violinkonzert D­Dur op. 61

Sa 05.09. | 22.00

Fiddle Night

KKL Luzern, Luzerner Saal

Augustin Hadelich Violine |

Mark O’Connor Violine, Gitarre und Mandoline | Maggie O’Connor Violine

Das Programm wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

MARK ANDRE COMPOSER­IN­RESIDENCE

Fragile Klänge am Rande der Stille, oft geräuschhaft gebrochen, aber immer äusserst auratisch: Mark Andre ist ein Klangflüsterer, seine intensiven Hördramen sind tief in seiner religiösen Erfahrung verankert. Neben seinem erstmals vollständig zu erlebenden Orchestertriptychon Im Entschwinden — Im Entfalten — Im Entsiegeln 1 und dem grossen, für Jörg Widmann komponierten Klarinettenkonzert über können Sie wichtige Solo­ und Kammermusikwerke kennenlernen.

Sa 22.08. | 16.00

Lucerne Festival Academy 2

KKL Luzern, Luzerner Saal

Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO) | Baldur Brönnimann

Dirigent | Miah Persson Sopran

Andre Im Entschwinden für Orchester | Im Entfalten (Dem Andenken an Pierre Boulez) für Orchester | Im Entsiegeln 1 für Sopran und Orchester (Uraufführung)

Sa 29.08. | 18.30

Lucerne Festival Academy 4

KKL Luzern, Konzertsaal

Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO) | Elim Chan Dirigentin |

Jörg Widmann Klarinette | SWR Experimentalstudio

Andre über für Klarinette, Orchester und Live­Elektronik

So 30.08. | 11.00

Portrait Mark Andre 1

Hochschule Luzern — Musik, Kriens Konzertsaal Salquin

Jörg Widmann Klarinette | Frank Reinecke Kontrabass | SWR Experimentalstudio

Andre selig sind für Klarinette und Elektronik | iv 18 («Sie fürchteten sich nämlich») für Kontrabass

Sa 05.09. | 11.00

Portrait Mark Andre 2 Lukaskirche

Stephan Heuberger Orgel | Frank Reinecke Kontrabass

Andre iv 15. Himmelfahrt für Orgel | iv 19. Pfingsten — Echos für Kontrabass und Orgel

KLASSIK FÜR ALLE

Sie möchten einfach mal Festivalluft schnuppern? Beim neuen Open Air zum Festivalauftakt und bei den beliebten 40min-Konzerten können alle dabei sein — bei freiem Eintritt.

Klassik für alle: Open Air Auftakt für alle: Mit einem grossen Open-Air-Konzert auf dem Europaplatz, direkt vor dem KKL Luzern, läuten wir das Festival ein. Und die Musik passt perfekt zum hoffentlich herrlichen Sommerabend: Kubanische Evergreens treffen auf heftig groovende KlassikerBearbeitungen. Der Eintritt ist frei.

Do 13.08. | 21.00

Klassik für alle: Open Air KKL Luzern, Europaplatz

Havana Lyceum Orchestra | José Antonio Méndez Padrón Dirigent | Sarah Willis Horn

«A Cuban-Classical Night»

Kubanische Musik und originelle Bearbeitungen von Bach, Bizet und Mozart

Klassik für alle: 40min Klassik im Kurzformat, bei freiem Eintritt und ganz casual. Mit Musik und im Gespräch stellen wir Ihnen am frühen Abend ausgewählte Künstler*innen und Werke vor: junge Talente und gefeierte Stars, Klassiker der Klassik und aufregende Hörabenteuer.

Fr 21.08. | 18.20

«Ab in die Berge! Strauss’ Alpensinfonie»

KKL Luzern, Luzerner Saal

Lucerne Festival Orchestra | Jakub Hrůša Dirigent

Mo 24.08. | 18.20

«Mozart, Mutter & More»

KKL Luzern, Luzerner Saal

Lucerne Festival Orchestra | Anne-Sophie Mutter Violine und Musikalische Leitung

Do 03.09. | 18.20

«Lullaby und Square Dance: Gershwin, Copland, Bernstein» KKL Luzern, Luzerner Saal

Festival Strings Lucerne | Daniel Dodds Violine und Musikalische Leitung

Mo 07.09. | 18.20

«Urknall der Minimal Music: Terry Rileys In C»

KKL Luzern, Luzerner Saal

HSLU Ensemble

Wir danken unserem Hauptsponsor Zurich Versicherung herzlich für die grosszügige Unterstützung der «Klassik für alle»-Veranstaltungen.

HERAUSSPAZIERT!

Die Musik spielt nicht nur im KKL, sondern in ganz Luzern. Mit dem beliebten Public Viewing auf dem Inseli und dem neuen Format «In den Strassen: City Stage» tragen wir Lucerne Festival nach draussen in die Stadt.

Lakeside Symphony

Das Eröffnungskonzert als LiveStream auf der Grossleinwand: Packen Sie den Picknickkorb, klemmen Sie sich eine Decke oder einen Campingstuhl unter den Arm und machen Sie es sich auf dem Luzerner Inseli bequem — mit Blick auf den abendlichen Vierwaldstättersee. Ein stimmungsvolles Erlebnis für Gross und Klein.

Fr 14.08. | 18.30

Lakeside Symphony

Inseli

Live­Übertragung des Eröffnungskonzerts mit dem Lucerne Festival Orchestra, Riccardo Chailly (Dirigent), Frank Dupree (Klavier) sowie Solist*innen des Lucerne Festival Orchestra und des Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO) Werke von Reich, Gershwin und Ives

UBS — Hauptsponsor und Presenting Partner Lakeside Symphony

In den Strassen: City Stage Ganz Luzern wird vom 25. bis 30. August zur Bühne: Mit angekündigten Auftritten und überraschenden Pop­up­Konzerten in Kooperation mit guerillaclassics, mit einem SchlagzeugFeuerwerk, der «Symphonic Jukebox» und vielem mehr bringen wir die Stadt zum Klingen. Lassen Sie sich überraschen!

Di 25.08. | 18.00

In den Strassen: City Stage — Opening Kapellplatz

Schlagzeugensemble des Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO) «Rhythm ’n’ Loops» Musik von Reich

Weitere Informationen und das vollständige Programm finden Sie ab April unter lucernefestival.ch/ indenstrassen.

SCHULEN & KINDER

«Der jüngsten Generation gehört die Zukunft! Wir öffnen das Festival für Kinder und Jugendliche: mit stark vergünstigten Karten, speziellen Schulkonzerten der weltbesten Orchester, vielen Probenbesuchen und Auftritten in Schulhäusern. Das ist mir ein Herzensanliegen.»

Sebastian Nordmann

Luege, Lose, Erläbe: Gemeinsam ins Konzert

Besuchen Sie Lucerne Festival gemeinsam mit Ihren Kindern, Enkel­ oder Göttikindern: Sie zahlen den regulären Kartenpreis, für Ihre junge Begleitung (bis zum 18. Geburtstag) kostet das Ticket dagegen nur CHF 10! Das Angebot gilt für alle Sinfoniekonzerte und Rezitale im Konzertsaal des KKL Luzern, ist für die Preisgruppen 1 bis 4 gültig und online erhältlich.

Mehr unter lucernefestival.ch/ luege­lose­erlaebe

Schulkonzerte mit Weltklasse­Orchestern

Die Berliner und die Münchner Philharmoniker begeistern nicht nur mit ihren grossen sinfonischen Konzerten das Publikum am Abend — sie haben auch Programme für Schulklassen im Reisegepäck, die sie vormittags aufführen. Die Konzerte werden moderiert und lassen die Geschichten rund um die Musik lebendig werden.

Do 26.08. Berliner Philharmoniker

Di 01.09. Münchner Philharmoniker

Probenbesuche

Wie klingt eigentlich ein grosses Orchester? Und wie geht es zu bei einer Probe? Ihr dürft dabei sein! In jeder der vier Festivalwochen laden wir Schulklassen ins KKL Luzern ein. Und da erlebt ihr, was dort am Vormittag geschieht: wie die Musikerinnen und Musiker die Werke üben und wie die Aufführung entsteht.

Debuts im Schulhaus

In der Debut­Reihe von Lucerne Festival stellen sich die Stars von morgen dem grossen Publikum vor. Vier dieser jungen Musik*innen kommen aber auch direkt zu euch in die Schulhäuser und geben dort Kurzkonzerte, erklären ihre Stücke oder zeigen euch, wie ihre Instrumente funktionieren und was auf ihnen möglich ist.

Fr 28.08. Bridget Yee

Mi 02.09. Jonas Müller

Fr 04.09. Elias David Moncado

Fr 11.09. Poiesis Quartet

Ermässigte Tickets

Schüler*innen erhalten am Veranstaltungstag für nicht ausverkaufte Konzerte Karten zum reduzierten Preis von CHF 20 (nach Verfügbarkeit, ausschliesslich online buchbar). Berufsschüler*innen und Studierende (bis inkl. 29 Jahre) übrigens auch.

Mehr unter lucernefestival.ch/ junge­erwachsene

FANKURVE

Für Fans des Lucerne Festival Orchestra: Sie wählen aus den sechs Konzerten im Sommer 2026 Ihre vier persönlichen Highlights aus und erleben diese musikalischen Sternstunden auf der Orgelempore — ganz nah dran an den Musiker*innen. Und das für insgesamt nur CHF 200! lucernefestival.ch/fankurve

GREMIEN

STIFTUNG

LUCERNE FESTIVAL

Stiftungsrat

Markus Hongler, Präsident *

Dr. Christian Casal, Quästor *

Prof. Dr. Michaela Dickgiesser

Dr. Christoph Franz *

Dr. Patrick Frost

Regula Gerber *

Andrea Gmür­Schönenberger

Dr. Armin Hartmann

Dr. Christian Keller

Iqbal Khan

Dr. Hariolf Kottmann

Michel M. Liès

Gianfranco Lot

Giovanna Maag

Anne­Sophie Mutter

Dr. Thomas Schinecker

Anne Schwöbel *

Isabelle Welton *

Beat Züsli

*Ausschuss

Ehrenpräsident

Jürg R. Reinshagen

STIFTUNG LUCERNE FESTIVAL FRIENDS

Stiftungsrat

Markus Hongler, Präsident

Dr. Christian Casal, Quästor

Dr. Franz Egle

Andrea Gmür­Schönenberger

Elisabeth Oltramare

DAS FESTIVAL­TEA M

GESAMTLEITUNG

Sebastian Nordmann, Intendant

Alexandra Lankes

Geschäftsleitung

Sebastian Nordmann

Danièle Gross

Christiane Weber

Presse­ und Öffentlichkeitsarbeit

Nina Steinhart, Pressesprecherin

Sponsoring & Friends

Marianna Rossi, Leitung

Alexandra Buholzer |

Katja Fleischer | Isabelle Köhler |

Dario Theiler

KÜNSTLERISCHER BEREICH

Christiane Weber, Leitung

Künstlerisches Büro

Lea Greiner | Susanne Stähr, Dramaturgie

Lucerne Festival Contemporary

Jonathan Graf, Co­Leitung | Mark Sattler, Co­Leitung & Dramaturgie | Alissa Davidson

Redaktion

Susanne Stähr, Leitung

Flavia Gämperle | Lea Greiner | Malte Lohmann

KAUFMÄNNISCHER BEREICH

Danièle Gross, Kaufmännische Leitung

Finanzen, Personal, Nachhaltigkeit & IT

Marcel Kaufmann | Stephanie

Murray­Robertson | Fabian Zemp | Felix Baumann

Kommunikation

NN, Leitung

Sereina Kubli | Anna­Barbara Rothen

Marketing & Digitale Entwicklung

Bettina Jaggi, Leitung

Ralph Wagner | Dimitrij Würsch | Jason Planzer | Sascha Wilczek

Verkauf & Gästeservice

Tina Keller, Leitung

Felix Baumann | Brigitte Keller |

Regina Meyer | Alexandra Schädlich | Francesca Sorrentino | Anna Zihlmann

AGENDA

| KS Royal Concertgebouw Orchestra

Concertgebouw Orchestra | Santtu­Matias Rouvali | Víkingur Ólafsson

20.00 | LT Mad King & Medea Opernensemble des Luzerner Theaters | Luzerner Sinfonieorchester | Maria Radzikhovskiy | Marie Lambert­Le Bihan

|

Lucerne Festival Academy 4 Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO) | Elim Chan | Jörg Widmann | Marco Blaauw | SWR Experimentalstudio

| LS Lucerne Festival Academy 5 Ensemble des Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO) | Teilnehmer*innen des Contemporary­ Conducting Program |

| JK Gottesdienst zum Kirchweihfest Solist*innen, Chor und Orchester des Collegium Musicum Luzern | Jakob Pilgram | Suzanne Z’Graggen

SEPT

KKL Luzern

KS Konzertsaal

LS Luzerner Saal A Auditorium

CR Clubräume

E Europaplatz

weitere Veranstaltungsorte

AS Altstadt

HL Hochschule Luzern — Musik, Kriens

I Inseli

JK Jesuitenkirche

LK Lukaskirche

KP Kapellplatz

LT Luzerner Theater

MK Matthäuskirche

SCH St. Charles Hall, Meggen

Roche Young Commissions

Beyond Boundaries. Fusing arts and sciences to power the next generation of creative innovation.

Roche Scientists Mantian Wang and Daniel Lafkas with Roche Young Commissions Composers Arnau Brichs and Aregnaz Martirosyan.

CON − CERTS

Do 13.08.

Ouvertüre

19.30 Uhr

KKL Luzern, Konzertsaal

Lucerne Festival Orchestra

Riccardo Chailly Dirigent

Solist*innen des Lucerne Festival Orchestra und des Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO) (Reich)

George Gershwin

Cuban Overture

Riccardo Chailly im Gespräch mit Sebastian Nordmann

Steve Reich

New York Counterpoint Fassung für elf Klarinetten

Leonard Bernstein

Mambo aus West Side Story

Das Konzert endet gegen 20.00 Uhr.

Eintritt frei

Begrenzte Platzanzahl | Gratis-Tickets ab dem 24. März unter lucernefestival.ch

Türen auf: Im Konzertsaal stimmen

Riccardo Chailly und das fabelhafte Lucerne Festival Orchestra

Sie mit Gershwin und Bernstein, Rumba und Mambo auf eine magische Sommernacht ein.

Do 13.08.

Klassik für alle: Open Air 21.00 Uhr

Europaplatz

Havana Lyceum Orchestra

José Antonio Méndez Padrón

Dirigent

Sarah Willis Horn

«A Cuban-Classical Night»

Kubanische Musik und originelle Bearbeitungen von Bach, Bizet und Mozart

Dieses Konzert hat keine Pause und endet gegen 22.00 Uhr.

Eintritt frei — kein Ticket erforderlich

Die gefeierte Hornistin Sarah Willis und ihr Havana Lyceum Orchestra bringen die Gäste auf dem Europaplatz zum Swingen: mit Samba- und Salsa-Rhythmen, kubanischen Traditionals und groovenden Klassik-Bearbeitungen. Lucerne Festival macht einfach Spass!

Hauptsponsor und Presenting Partner Klassik für alle

LAKESIDE SYMPHONY

PUBLIC VIEWING

Erleben Sie das Eröffnungskonzert live auf der Grossleinwand — direkt am Ufer des Vierwaldstättersees, im Hintergrund das grandiose Panorama von Rigi, Bürgenstock & Co. Mit Musik von Gershwin und Ives sorgen Riccardo Chailly und das Lucerne Festival Orchestra für eine stimmungsvolle musikalische Sommernacht. Fr 14.08.

18.30 Uhr | Inseli | Eintritt frei

lucernefestival.ch

Hauptsponsor und Presenting Partner Lakeside Symphony

« JAZZ IST AMERIKANISCHE VOLKSMUSIK»

George Gershwin

Go West! Zur Eröffnung des Festivalsommers spüren Riccardo Chailly und das Lucerne Festival Orchestra verschiedenen «American Dreams» nach. Da wäre zunächst George Gershwin, der Klassik und Jazz so genial miteinander verband, dass von E­ oder U­Musik keine Rede mehr sein kann. Zu seiner schmissigen Cuban Overture, die auf Rumba­Rhythmen tanzt, inspirierte ihn ein Besuch in Havanna. In seinem grossen Concerto in F dagegen, für Chailly «das erste amerikanische Klavierkonzert», geben Charleston und Blues den Ton an. Das Finale bezeichnete Gershwin als «eine rhythmische Orgie»: genau das richtige Stück für einen Grenzgänger wie den 34­jährigen Frank Dupree mit seiner überbordenden Energie und ansteckenden Spielfreude. Der zweite Teil des Abends gehört aber Charles Ives, dem Pionier der musikalischen Freiheit, der sich keinen Regeln unterwarf. Seine Erste Sinfonie steht zwar noch in der romantischen Tradition, doch steuert sie mit ihrem ungebrochenen Optimismus zugleich eine uramerikanische Note bei. Vor allem: Ihr munterer Mix aus schwelgerischen Melodien, wilden Ausbrüchen, berührendem Gospelsound und peppigen Marschrhythmen bietet einfach beste Unterhaltung! Fr 14.08.

Lucerne Festival Orchestra 1 —

Eröffnung

18.30 Uhr

KKL Luzern, Konzertsaal

Lucerne Festival Orchestra

Riccardo Chailly Dirigent

Frank Dupree Klavier

Solist*innen des Lucerne Festival Orchestra und des Lucerne

Festival Contemporary Orchestra (LFCO) (Reich)

Steve Reich

New York Counterpoint

Fassung für elf Klarinetten

11 min

Begrüssung

Markus Hongler Stiftungsratspräsident

Sebastian Nordmann Intendant

Grusswort

Guy Parmelin Bundespräsident

George Gershwin

Cuban Overture

10 min

Concerto in F für Klavier und Orchester

35 min

Charles Ives

Sinfonie Nr. 1 d­Moll

40 min

CHF 320/270/220/150/80/40

Hauptsponsor und Partner

Lucerne Festival Orchestra

Riccardo Chailly

«DA KANN MAN GÄNSE­

HAUT BEKOMMEN»

Augustin Hadelich über Barbers Violinkonzert

Für seinen Einstand als «artiste étoile» in diesem Sommer bringt Augustin Hadelich ein Werk aus seiner amerikanischen Wahlheimat mit, das er besonders liebt: das betörend schöne Violinkonzert von Samuel Barber. «Sehr emotional» findet er Barbers Klangsprache und gesteht, dass es einem gerade beim hochexpressiven langsamen Satz schon mal heiss und kalt den Rücken runterlaufen kann. Aber auch der Virtuose Hadelich ist bei diesem Konzert gefordert — vor allem im Finale: «Das ist wie ein Perpetuum mobile — man muss loslassen und gleichzeitig alles kontrollieren.» Vielleicht ist das auch das Erfolgsrezept für den Feuervogel, Igor Strawinskys fulminanten Ballett­Erstling, bei dem das Lucerne Festival Orchestra alle Register seiner Kunst ziehen darf: mit sattem Sound, zündenden Rhythmen, russisch­archaischen Klängen und mitreissenden Steigerungskurven. Der Finne Klaus Mäkelä, längst ein Publikumsliebling in Luzern und der ganzen Welt, wird erneut beweisen, warum die besten Orchester um ihn buhlen: Mit ihm zu spielen macht einfach Spass, gestehen viele Musiker*innen ganz freimütig — und das Klangergebnis begeistert durch ungeheure Intensität.

Sa 15.08.

Lucerne Festival Orchestra 2

18.30 Uhr

KKL Luzern, Konzertsaal

Lucerne Festival Orchestra

Klaus Mäkelä Dirigent

Augustin Hadelich Violine

Samuel Barber

Violinkonzert op. 14 24 min

Igor Strawinsky

Der Feuervogel. Märchenballett in zwei Bildern 45 min

Konzerteinführung

17.30 Uhr | KKL Luzern, Auditorium mit Susanne Stähr

CHF 320/270/220/150/80/40

Hauptsponsor und Partner Lucerne Festival Orchestra

«ERST METRUM, DANN MAGMA »

Wolfgang Rihm über Tutuguri

Das erste Konzert der Lucerne Festival Academy unter ihrem neuen Künstlerischen Leiter Jörg Widmann wird laut, wild und masslos. Wer bei Wolfgang Rihms Tutuguri — irregeleitet durch den Untertitel Poème dansé — an eine elegante Ballettmusik à la Debussy denkt, dürfte vor Schreck vom Sitz kippen. Mit wilden Blechbläsereruptionen, unheilvoll pulsierenden Rhythmen, markerschütternden Schreien und einer finalen, gut halbstündigen Trommelkanonade von gleich sechs Schlagzeuger*innen wird Tutuguri das KKL Luzern in seinen Grundfesten erschüttern. Inspiriert zu diesem Höllenlärm wurde Rihm Anfang der 1980er Jahre durch ein Gedicht des französischen Theaterrevolutionärs Antonin Artaud. Der hatte ein halbes Jahrhundert zuvor bei den Tarahumara, einem indigenen Volksstamm in Mexiko, einer PeyoteZeremonie beigewohnt und diese Erfahrung literarisch verarbeitet. Es geht um schwarze Sonnen und verkohlte Erde, nackte Reiter und kopflose Pferde, um archaische Rituale und rauschhafte Halluzinationen. Rihm strebte «Musik im Rohzustand» an: einen «Klang­Körper, dessen Zuckung und Umformung Melos, Rhythmus und Farbe wird».

So 16.08.

Lucerne Festival Academy 1

18.30 Uhr

KKL Luzern, Konzertsaal

Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO)

Jörg Widmann Dirigent

Christoph Sietzen Schlagzeug, Einstudierung Schlagzeuger Teil II

Michael Engelhardt Sprecher

Markus Güdel Licht

Maxime Le Saux Klangregie

Wolfgang Rihm Tutuguri. Poème dansé für grosses Orchester, Schlagzeuger*innen, Chor vom Tonband und Sprecher

Nach dem Gedicht Tutuguri aus dem Hörspiel Pour en finir avec le jugement de dieu von Antonin Artaud 120 min (inkl. Pause)

Konzerteinführung

17.30 Uhr | KKL Luzern, Auditorium

Jörg Widmann und Michael Engelhardt im Gespräch mit Mark Sattler

CHF 120/90/60/30

On Tour

Im September 2026 gastiert das Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO) mit Tutuguri in Berlin und München.

«MAN BRAUCHT GEDULD, UM SICH AUF LANGE SICHT ZU ENTWICKELN»

Unsuk Chin

Seit zehn Jahren gibt es das von Wolfgang Rihm ins Leben gerufene und heute von Dieter Ammann und Unsuk Chin geleitete Composer Seminar der Lucerne Festival Academy. Zum Jubiläum wartet es mit einer Neuerung auf: Ab sofort bewerben sich die Teilnehmer*innen nicht mehr mit Ensemble­, sondern mit Orchesterwerken. Denn für die grosse Besetzung zu komponieren, erfordert einiges an Erfahrung. Welcher junge Komponist, welche junge Komponistin aber hat schon Gelegenheit, intensiv mit einem professionellen Orchester zusammenzuarbeiten? Genau das ermöglicht das Composer Seminar: Sechs internationale Nachwuchskomponist*innen diskutieren ihre Werke in Einzelcoachings und zwei öffentlichen Sitzungen, studieren sie anschliessend mit dem Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO) ein und bringen sie im Abschlusskonzert am 23. August zur Aufführung. So können sie das Komponierte einem Praxistest unterziehen und erhalten wichtige Rückmeldungen nicht nur von den Musiker*innen und Dirigent*innen, sondern auch vom Publikum.

Mo 17. & Di 18.08.

Composer Seminar

jeweils 10.00–13.15 Uhr

KKL Luzern, Clubräume

Teilnehmer*innen des Composer Seminars:

Caio de Azevedo, Alexandre Jamar, Sungtae Paek, Emircan Pehlivan, Miles Walter und Zihan Wu

Dieter Ammann und Unsuk Chin Dozent*innen

Präsentation und Diskussion der neuen Orchesterwerke

für Gäste CHF 50/30 (beide Tage/ein Tag)

Composer Seminar —

Abschlusskonzert

So 23.08. | 14.00 Uhr

KKL Luzern, Luzerner Saal siehe S. 54

«DIE MUSIK KANN ALLE VER ÄNDERN»

Ein Gipfeltreffen zweier Legenden: Daniel Barenboim und Yo­Yo Ma haben im letzten halben Jahrhundert Musikgeschichte geschrieben. Aber es verbindet sie noch mehr. Beide begreifen die Musik als besten Weg zur Verständigung und engagieren sich für den interkulturellen Dialog. Yo­Yo Ma schlug mit seinem «Silk Road Project» die Brücke von Asien in den Westen und überschreitet auch in seinen jüngsten Projekten beständig die Grenzen zwischen den Genres und Kulturen, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Barenboim hält mit seinem 1999 gegründeten West­Eastern Divan Orchestra, das sich meistenteils aus israelischen, palästinensischen und arabischen Musiker*innen zusammensetzt, die Vision von gegenseitiger Anerkennung, Gleichheit und Gerechtigkeit lebendig — erst recht in unserer konfliktbeladenen Zeit. Bei ihrem gemeinsamen Konzert in Luzern geht es natürlich auch um Amerika: Antonín Dvořák komponierte sein melodiensattes Cellokonzert in den USA, und einige wollen aus dem elegischen Seitenthema des Kopfsatzes sogar den Gospel Go, Tell It on the Mountain heraushören. Nach der Pause aber reisen wir zurück nach Europa, ins Mutterland der klassischen Musik: Mendelssohns Italienische Sinfonie verströmt Glücksgefühle, versprüht Temperament und feuriges Brio — und steigert sich mit einer Tarantella im Finale bis zur Raserei.

Mo 17.08.

West­Eastern Divan Orchestra

19.30 Uhr

KKL Luzern, Konzertsaal

West­Eastern Divan Orchestra

Daniel Barenboim Dirigent

Yo­Yo Ma Violoncello

Antonín Dvořák

Cellokonzert h­Moll op. 104

43 min

Felix Mendelssohn

Sinfonie Nr. 4 A­Dur op. 90

Italienische

30 min

Konzerteinführung

18.30 Uhr | KKL Luzern, Auditorium mit Susanne Stähr

CHF 270/220/180/130/70/30

Hauptsponsor

«DAS IST ECHT AMERIKANISCHE MUSIK»

Rachmaninow über den Jazz

Der gefeierte Rachmaninow­Zyklus, den Riccardo Chailly und das Lucerne Festival Orchestra seit 2019 erarbeiten, gelangt an diesem Abend an seinen Ziel­ und Endpunkt. Chaillys Idee ist dabei, nicht nur die berühmten «Schlachtrösser» wie das Zweite und das Dritte Klavierkonzert oder die Zweite Sinfonie zu bringen, sondern auch Raritäten zu entdecken. Da wäre etwa die frühe Oper Aleko, die Rachmaninow als 19­jähriger Student komponierte: Chailly hat daraus eine Suite mit vier sinfonischen Stücken zusammengestellt, die das überragende Talent des jungen Komponisten zeigen. Klangzauber pur bieten auch die fünf Études­Tableaux, die Rachmaninow eigentlich für Klavier und seine eigenen Auftritte als Virtuose schuf. Doch als sein italienischer Kollege Ottorino Respighi ihn um Erlaubnis für eine Orchesterfassung bat, stimmte er begeistert zu. Wie offen Rachmaninow neuen Ideen gegenüberstand, beweist nicht zuletzt sein Viertes Klavierkonzert, denn das klingt teilweise richtig jazzig. Der 2001 geborene Österreicher Lukas Sternath, ein vielfach preisgekrönter Meisterschüler von Igor Levit, wird es vortragen. Und so hören wir, passend zum Festivalthema, auch Rachmaninows «American Dream».

Di 18.08.

Lucerne Festival Orchestra 3

19.30 Uhr

KKL Luzern, Konzertsaal

Lucerne Festival Orchestra

Riccardo Chailly Dirigent

Lukas Sternath Klavier

Aleksandr Skrjabin

Rêverie op. 24 5 min

Sergej Rachmaninow

Klavierkonzert Nr. 4 g­Moll op. 40

Fassung von 1941 25 min

Vier sinfonische Stücke aus der Oper Aleko 15 min

Études­Tableaux op. 33 Nr. 4 sowie op. 39 Nr. 2, 6, 7 und 9

orchestriert von Ottorino Respighi 25 min

Konzerteinführung

18.30 Uhr | KKL Luzern, Auditorium mit Susanne Stähr

CHF 320/270/220/150/80/40

«I LIKE TO BE IN AMERICA »

Aus der West Side Story

Dieses Ensemble ist Kult! Wenn sich die Blechbläser des Lucerne Festival Orchestra rund um den Trompeter Reinhold Friedrich und den Posaunisten Jörgen van Rijen zu einer Brass Band vereinen, dann steigt die Stimmung schnell auf den Siedepunkt. Das gilt erst recht für den Auftritt in diesem Sommer, der ganz dem Motto «American Dreams» folgt. Gleich Gershwins Strike Up the Band sorgt für einen Schub von guter Laune und Swing. Und bei der Suite aus Bernsteins West Side Story gibt es ohnehin kein Halten mehr. Die Greatest Hits aus diesem Evergreen sind natürlich dabei: der Mambo, Somewhere und America, dessen Text erstaunlich aktuell anmutet: «Life can be bright in America / If you can fight in America. / Life is all right in America / If you’re all­white in America.» Für einen Moment des Innehaltens sorgt indes die berühmteste amerikanische Trauermusik, Barbers Adagio, die zum Gedenken an den im letzten Herbst verstorbenen Tubisten des Ensembles, Thomas Keller, erklingt. Am Anfang aber steht das bezaubernde Klavierquintett von Amy Beach: Elegisch und verträumt ist es, erinnert ein bisschen an Brahms — und geht einfach zu Herzen.

Mi 19.08.

Lucerne Festival Orchestra 4

19.30 Uhr

KKL Luzern, Konzertsaal

Solist*innen des Lucerne Festival Orchestra

Brass Ensemble des Lucerne Festival Orchestra

NN Klavier

Amy Beach

Klavierquintett fis­Moll op. 67

30 min

George Gershwin

Strike Up the Band arrangiert für Brass Ensemble von Manfred Honetschläger 3 min

Samuel Barber

Adagio aus dem Streichquartett

Nr. 1 h­Moll op 11 arrangiert für Brass Ensemble von Steven Verhaert

10 min

Leonard Bernstein

Suite aus West Side Story arrangiert für Brass Ensemble von Eric Crees 23 min

CHF 90/60/30

«EIN ALBUM MIT

SUCHTFAKTOR »

Attila Csampai über Simon Bürkis Debut­CD

Erst elf Jahre alt war der in St. Gallen geborene Pianist Simon Bürki, als er 2011 gleich drei Preise bei der International Competition for Young Pianists in Memory of Vladimir Horowitz gewann. Es sollten nicht die einzigen bleiben: Mittlerweile wurde er mehr als 20­mal preisgekrönt und gewann u. a. den Franz­Liszt­Wettbewerb in Weimar und die Konkurrenz «Step to Mastery» in St. Petersburg. Bürki widerstand aber der Versuchung einer Wunderkind­Karriere und setzte seine Studien unbeirrt fort: zunächst in Kijiv und Moskau, dann in den USA bei Sergei Babayan, der auch schon Daniil Trifonov ausgebildet hat. 2023 erschien mit dem Album Reminiscence Bürkis erste CD mit romantischen Miniaturen von Schumann bis Rachmaninow. Der Kritiker Attila Csampai zeigte sich «verzaubert von der ausgehörten Farbenpracht, der technischen Brillanz und der perfekten Anschlagskultur» des jungen Schweizers, dem er «eine auratische Gestaltungskraft» attestierte, vor allem bei Rachmaninows Études­Tableaux. Rachmaninow bildet auch den Schwerpunkt in Bürkis Luzerner Festival­Debut: mit drei Liedbearbeitungen und den manuell wie klanglich herausfordernden Dix Préludes op. 23.

Do 20.08.

Debut Simon Bürki OHNE

12.15 Uhr

Lukaskirche

Simon Bürki Klavier

Frédéric Chopin

Polonaise­Fantaisie As­Dur op 61 13 min

Sergej Rachmaninow

Ausgewählte Lieder:

Flieder op. 21 Nr. 5

bearbeitet für Klavier von Sergej Rachmaninow Vocalise op. 34 Nr. 14

bearbeitet für Klavier von Zoltán Kocsis Hier ist es schön op. 21 Nr. 7 bearbeitet für Klavier von Arcadi Volodos insg. 14 min

Dix Préludes op. 23 36 min

Dieses Konzert hat keine Pause.

CHF 30

Musik & Mittagessen

Geniessen Sie nach dem Konzert ein feines Menü. Mehr unter lucernefestival.ch/lunchkonzerte

PAUSE

«DAS IST UNSER LEBENSSTIL »

George Gershwin über die Rhapsody in Blue

Wie klingt Amerika? Vielleicht wie die Rhapsody in Blue, George Gershwins früher Geniestreich. Man muss nur das erste Klarinettensolo mit seinem langgezogenen Glissando hören, schon sieht man die Freiheitsstatue und Manhattan vor dem inneren Auge, denkt an den Broadway oder an New Yorker Jazzclubs. Der 2001 geborene Alexander Malofeev, ein gebürtiger Russe mit Wohnsitz Berlin, wird diesen «Greatest Hit» mit dem Luzerner Sinfonieorchester aufführen. Und er ist der Richtige dafür! Schon 2024 begeisterte er hier das Publikum, als er unter Riccardo Chailly Rachmaninows berüchtigt schweres Erstes Klavierkonzert mit einer Virtuosität, Souveränität und Poesie zu Gehör brachte, die ihresgleichen sucht. Malofeev ist aber auch ein Schatzgräber und liebt es, unbekanntes Repertoire zutage zu fördern. Zum Beispiel das Zweite Klavierkonzert des 1951 verstorbenen Finnen Selim Palmgren, dessen Musik zum überhaupt ersten Mal beim Festival erklingt. Hochromantisch ist sie — und schlägt damit die Brücke zu Tschaikowskys Fünfter Sinfonie, die Michael Sanderling nach der Pause dirigiert. Bei dieser musikalischen «Seelenbeichte» schmelzen dann die Herzen dahin.

Do 20.08.

Luzerner Sinfonieorchester

19.30 Uhr

KKL Luzern, Konzertsaal

Luzerner Sinfonieorchester

Michael Sanderling Dirigent

Alexander Malofeev Klavier

Selim Palmgren

Klavierkonzert Nr. 2 op 33

Der Fluss 23 min

George Gershwin

Rhapsody in Blue 16 min

Pjotr Iljitsch Tschaikowsky

Sinfonie Nr. 5 e­Moll op. 64

48 min

CHF 170/150/110/90/60/30

Artemis Group / Franke Group

Konzertsponsor

Alexander Malofeev

«ROHHEIT,

DIE SCHÖN

IST»

Iván Fischer über Bartóks Mandarin

Mit seinem Wunderbaren Mandarin schuf Béla Bartók eine Musik der Grossstadt. Die Geschichte spielt in einem zwielichtigen Etablissement, wo ein Mädchen Passanten anlockt. Sie kommen dort aber nicht auf ihre Kosten, sondern werden von den Zuhältern ausgeraubt. Bis ein geheimnisvoller Chinese, der Mandarin, in die Falle tappt Die Uraufführung sorgte 1926 im katholischen Köln für einen solchen Skandal, dass der Oberbürgermeister — es war kein Geringerer als der spätere deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer — das Stück verbot. Bartók richtete daraufhin eine Konzertfassung ein, war aber nicht glücklich damit. «Dieses Werk ist eine Pantomime mit Musik, beide Komponenten sollen zusammen zur Aufführung gelangen», liess er in die Partitur drucken. Iván Fischer und das Budapest Festival Orchestra nehmen ihn beim Wort: Mit der Eva Duda Dance Company erwecken sie den Mandarin zu szenischem Leben. Den Abend eröffnet Schuberts abgründige h­Moll­Sinfonie, die Unvollendete. Und dann gibt es ein Wiedersehen mit Elisabeth Leonskaja, die Mozart spielt. Im letzten November hat sie ihren 80. Geburtstag gefeiert, aber ihre Interpretationen sind heute ausgefeilter denn je. Fr 21.08.

Budapest Festival Orchestra

19.30 Uhr

KKL Luzern, Konzertsaal

Budapest Festival Orchestra

Eva Duda Dance Company

Iván Fischer Dirigent

Elisabeth Leonskaja Klavier

Franz Schubert

Sinfonie Nr. 7 h­Moll D 759

Die Unvollendete

25 min

Wolfgang Amadé Mozart

Klavierkonzert c­Moll KV 491

30 min

Béla Bartók

Der wunderbare Mandarin Sz 73

Pantomime in einem Akt

32 min

CHF 240/200/150/100/60/30

Schon vor dem Konzert ins Konzert: heute 40min! Siehe S. 18

«DAS MÜSSEN SIE EINMAL ERLEBT

HABEN!»

Iván Fischer über «Mittendrin»

Normalerweise sind die Verhältnisse klar: Auf der Bühne sitzt das Orchester, im Saal das Publikum. Dort mischt sich der Klang natürlich am besten, aber dennoch stellt sich die Frage: Wie erlebt eigentlich das Orchester ein Konzert, und was hört der Mann oder die Frau am Pult?

Bei «Mittendrin» erhalten Sie die Antwort: Sie nehmen mitten unter den Musiker*innen Platz, die etwas breiter im Raum verteilt werden als üblich, sodass zusätzliche Stühle für Sie als Gäste bereitstehen. Iván Fischer, ein Spezialist für originelle Ideen, hat dieses verrückte Format am Konzerthaus Berlin erfunden und bringt es nun nach Luzern. Er dirigiert eine Suite aus Sergej Prokofjews zauberhaftem Märchenballett Cinderella, und Sie sehen ihm dabei aus nächster Nähe zu, als wären Sie ein Teil des Orchesters. «Was Sie dann erleben, ist einfach fantastisch», schwärmt Fischer. «Sie nehmen viele neue Details wahr, hören einige Instrumente sehr präsent, andere von weiter weg. Und Sie spüren die Musiker direkt neben Ihnen. Die Klangbalance ist dabei zwar nicht so gut wie im Saal, aber die Intensität ist unvergleichlich! Das werden Sie nie vergessen!»

Sa 22.08.

Mittendrin

11.00 Uhr

KKL Luzern, Luzerner Saal

Budapest Festival Orchestra

Iván Fischer Dirigent und Moderation

Sergej Prokofjew

Suite aus dem Ballett Cinderella op. 87 zusammengestellt von Iván Fischer

Dieses Konzert hat keine Pause und endet gegen 12.00 Uhr.

CHF 50/30

«Mittendrin» mit Iván Fischer

OHNE PAUSE

«MEISTER DER NUMINOSEN KL ANGZAUBEREI»

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung

über Mark Andre

Seine «Obsession» seien «kompositorische Zwischenräume», bekennt Mark Andre. «Das sind die Räume, die ganz schnell vergehen, die aber vielleicht die höchste Stufe der Intensität entfalten.» In seinem 2021/22 entstandenen Orchesterstück Im Entschwinden nimmt der diesjährige composer­in­residence jenen flüchtigen Moment in den Fokus, in dem der Klang in die Stille mündet: Seine unendlich feine, mit Lufttönen der Bläser, kratzenden Streicherbögen, Heulschläuchen und Donnerblech geräuschhaft gebrochene Musik beobachte «die allerletzten, zerbrechlichsten, zartesten, instabilsten Klangsignaturen». Der Werktitel hat für den tiefgläubigen Andre aber auch eine theologische Dimension, bezieht er sich doch auf den auferstehenden, dem Irdischen entschwindenden Christus. 2025 folgte als Hommage an Pierre Boulez Im Entfalten, «ein ‹inwendiger› Trauermarsch mit Fürbitten von Boulez’ Lieblingsinstrumenten Harfe, Glocken, Klavier, Flöte», so die Frankfurter Allgemeine Zeitung. In Luzern erklingen beide Werke erstmals im Zusammenhang und runden sich mit der Uraufführung des dritten Teils Im Entsiegeln 1 zum Orchesterzyklus im

Lucerne Festival Academy 2 OHNE PAUSE

16.00 Uhr

KKL Luzern, Luzerner Saal

Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO)

Baldur Brönnimann Dirigent

Miah Persson Sopran

Mark Andre im

Im Entschwinden für Orchester 14 min

Im Entfalten (Dem Andenken an Pierre Boulez) für Orchester 15 min

Im Entsiegeln 1 für Sopran und Orchester Uraufführung

Auftragswerk von Lucerne Festival 15 min

Einführung mit Musikbeispielen im Konzert:

Mark Andre und Baldur Brönnimann im Gespräch mit Mark Sattler

Dieses Konzert hat keine Pause.

CHF 50 (freie Platzwahl)

«KOMPONIEREN, WIE DIE KUH MILCH GIBT»

Richard Strauss über die Alpensinfonie

In ganz grosser Besetzung tritt das Lucerne Festival Orchestra zu diesem Konzert an: Richard Strauss’ farbenprächtige Alpensinfonie sieht allein 64 Streicher vor, vierfach besetzte Holzbläser, acht Hörner auf der Bühne und zwölf dahinter, dazu je vier Trompeten und Posaunen, zwei Basstuben, zwei Harfen, Orgel, Celesta und riesiges Schlagwerk. Aber Strauss holt aus diesem gigantischen Klangkörper die feinsten Nuancen heraus und schildert eine Bergwanderung in 22 Stationen. Jagdhörner schallen, Herdenglocken läuten, der Wasserfall rauscht — und der tschechische Dirigent Jakub Hrůša versteht es wunderbar, dieses üppige Klanggemälde zum Leuchten zu bringen. Strauss war der Erfolgskomponist seiner Zeit, doch mit dem jungen Erich Wolfgang Korngold erwuchs ihm in den 1920er Jahren ein echter Rivale. Was wäre geschehen, hätte Korngold nicht ins Exil nach Amerika gehen müssen, wo er mit seinen Filmmusiken für Furore sorgte?

Erst 1945 kehrte er zum klassischen Repertoire zurück und legte sein schwelgerisches Violinkonzert vor. Der taiwanesisch­australische Geiger Ray Chen wird es vortragen: «Zum Sterben schön», urteilte die Huffington Post über sein Spiel.

Sa 22.08.

Lucerne Festival Orchestra 5

18.30 Uhr

KKL Luzern, Konzertsaal

Lucerne Festival Orchestra

Jakub Hrůša Dirigent

Ray Chen Violine

Erich Wolfgang Korngold

Violinkonzert D­Dur op. 35 27 min

Richard Strauss

Eine Alpensinfonie op. 64

50 min

Konzerteinführung

17.30 Uhr | KKL Luzern, Auditorium mit Susanne Stähr

CHF 320/270/220/150/80/40

Lucerne Festival Friends

Patronatskonzert

«VÖLLIG WAHNSINNIG UND MEISTERHAFT»

Tom Waits über The Yellow Shark

Nicht ganz so populär wie der Film Der weisse Hai, aber ähnlich legendär ist der «Gelbe Hai»: das letzte Album von Frank Zappa. 1992, kurz vor seinem viel zu frühen Tod und bereits schwer von seiner Krebserkrankung gezeichnet, tat sich der amerikanische AvantgardeRocker mit den Neue­Musik­Spezialist*innen des Ensemble Modern zusammen. Für sie schrieb er eine virtuose Orchestersuite, die Neugeschaffenes mit Zappa­Favoriten verbindet. Etwa mit Uncle Meat oder mit dem G­Spot Tornado : Diese Feier des vaginalen Orgasmus in rasendem Tempo hatte Zappa ursprünglich für das elektronische Synclavier komponiert und live eigentlich für unspielbar gehalten. Mit The Yellow Shark schloss sich ein Kreis, denn bevor er mit seiner Band The Mothers of Invention zum gefeierten Rock­Provokateur aufstieg, hatte sich Zappa musikalisch eher an Igor Strawinsky und Edgard Varèse orientiert. Später arbeitete er mit Pierre Boulez oder mit Kent Nagano und dem London Symphony Orchestra zusammen. Auch The Yellow Shark reisst lustvoll die Grenze zwischen E­ und U­Musik nieder, mixt experimentelle Klänge mit Jazzphrasen und dem rhythmischen Drive der Rockmusik.

Sa 22.08.

Lucerne Festival Academy 3

21.00 Uhr

KKL Luzern, Luzerner Saal

Ensemble des Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO)

Teilnehmer*innen des Contemporary­Conducting Program

Dirigent*innen

Frank Zappa

The Yellow Shark

75 min

Dieses Konzert hat keine Pause.

CHF 50 (freie Platzwahl)

OHNE PAUSE
Frank Zappa

«LUZERN HAT MIR TÜR UND TOR GEÖFFNET»

Anne­Sophie Mutter

Kinder, wie die Zeit vergeht! 13 Jahre jung war Anne­Sophie Mutter, als sie am 23. August 1976 ihr Debut bei Lucerne Festival gab. In der St. Charles Hall in Meggen spielte sie damals — begleitet von ihrem Bruder Christoph am Klavier — Werke von Tartini, Bach, de Falla, Paganini und de Sarasate. Der Einstand geriet ihr so fulminant, dass sie tagelang das Gesprächsthema in der ganzen Stadt war. Die Kunde erreichte auch den grossen Herbert von Karajan. Der bat zum Vorspiel, war ebenfalls hin und weg und lud die junge Anne­Sophie zu den Berliner Philharmonikern ein. In Luzern begann also ihre Weltkarriere — und Luzern hat sie seither die Treue gehalten: mit 50 Konzerten in 50 Jahren. Ja, seit einiger Zeit ist sie auch noch Mitglied im Stiftungsrat des Festivals. Genau am Tag ihres «goldenen» Jubiläums, obendrein am historischen Schauplatz des Geschehens, lässt Anne­Sophie Mutter im Gespräch mit Festivalintendant Sebastian Nordmann ein halbes Jahrhundert Revue passieren, in dem sie Musikgeschichte geschrieben hat. Aber es geht um noch mehr: etwa um die Zukunft der Klassik und des Festivals oder um ihr Engagement für den hochbegabten Nachwuchs. Für die musikalische Rahmung sorgt deshalb der Kontrabassist Roman Patkoló, den Anne­Sophie Mutter einst in ihrer Stiftung förderte.

So 23.08.

Im Gespräch:

Anne­Sophie Mutter

11.00 Uhr

St. Charles Hall, Meggen

Zum 50. Luzerner Bühnenjubiläum:

Anne­Sophie Mutter trifft

Sebastian Nordmann mit Roman Patkoló Kontrabass

Oleksandra Fedosova Klavier

60 min

CHF 20

Anne-Sophie Mutter debutiert in Luzern ( 1976, mit ihrem Bruder Christoph am Klavier )

Viking Konzertsponsor

MUSIK AUS DEM

HIER UND

JETZT

Was treibt junge Komponist*innen um? Was beschäftigt sie künstlerisch, gesellschaftlich und politisch? Und wie reagieren sie musikalisch darauf? Im Abschlusskonzert des Composer Seminars erfahren Sie es. Es bietet sechs Nachwuchskomponist*innen aus Brasilien und Belgien, China und Südkorea, der Türkei und den USA eine Bühne. Aus über 100 Bewerber*innen wurden sie ausgewählt und haben ihre neuen Orchesterwerke zunächst im Plenum diskutiert, dazu in Einzelcoachings mit Dieter Ammann und Unsuk Chin, die das Composer Seminar leiten. Vor allem aber: Sie konnten sie anschliessend mit den Musiker*innen des Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO) einstudieren — eine einzigartige Möglichkeit, weil sich so die eigenen Klangvorstellungen hörend überprüfen lassen. Nun stellen sie ihre neuen Werke der Öffentlichkeit vor. Ammann und Chin machen uns im Konzert mit den Komponist*innen bekannt, erläutern die Hintergründe ihrer Musik und geben Hörhinweise.

So 23.08.

Composer Seminar — Abschlusskonzert

14.00 Uhr

KKL Luzern, Luzerner Saal

Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO)

Teilnehmer*innen des Contemporary­Conducting Program Dirigent*innen

Dieter Ammann und Unsuk Chin Moderation

Werkschau des Composer Seminars: Neue Orchesterwerke von Caio de Azevedo, Alexandre Jamar, Sungtae Paek, Emircan Pehlivan, Miles Walter und Zihan Wu Uraufführungen

Dieter Ammann und Unsuk Chin stellen die Komponist*innen und ihre Werke im Konzert vor.

CHF 50 (freie Platzwahl)

Composer Seminar 17. & 18.08. siehe S. 42

«DAS GEHT DIREKT INS HERZ»

Davon träumt jede Sängerin und jeder Sänger: so schön und herzergreifend zu singen, dass selbst die wilden Tiere friedlich schnurren, die Furien versonnen summen und die Steine zu weinen beginnen. Genau diese Kunst beherrschte Orpheus, der sagenhafte Held, der mit seinem Gesang alle zu betören verstand — sogar die Dämonen in der Unterwelt. Kein Wunder, dass seine Geschichte zu einem der beliebtesten Opernstoffe aufstieg: Schon das älteste erhaltene Musikdrama aus dem Jahr 1600 gründet auf diesem antiken Mythos. Die berühmteste Orpheus­Oper aber schuf Christoph Willibald Gluck, und da er die Titelrolle für einen Kastraten schrieb, also für eine hohe Stimmlage, wurde sie alsbald auch von Frauen übernommen. Die grosse Cecilia Bartoli liebt diese Partie: «Orfeo versetzt uns mit seiner magischen Stimme in eine andere Welt. Er feiert die Liebe, steigt sogar in die Hölle hinab, um seine geliebte Euridice wiederzufinden. Bei dieser Musik kann man Gott berühren — mit den Ohren und der Seele.» Nicht mit Koloraturen wird Bartoli dabei brillieren, sondern mit himmlischen Kantilenen und zarter Nuancierungskunst. Und wir schweben auf Wolke sieben.

So 23.08.

Orfeo ed Euridice

17.00 Uhr

KKL Luzern, Konzertsaal

Les Musiciens du Prince — Monaco

Chor der Opéra de Monte­Carlo

Gianluca Capuano Dirigent

Cecilia Bartoli Orfeo

Mélissa Petit Euridice und Amore

Christoph Willibald Gluck

Orfeo ed Euridice

Nach der Parma­Fassung von 1769 Konzertante Aufführung mit deutschen und englischen Übertiteln

85 min

Diese Aufführung hat keine Pause.

Konzerteinführung

16.00 Uhr | KKL Luzern, Auditorium mit Susanne Stähr

CHF 240/200/150/100/60/30

OHNE PAUSE

«ICH SPIELE IMMER KAMMERMUSIK»

Augustin Hadelich

Für sein Rezital hat sich «artiste étoile» Augustin Hadelich etwas Besonderes vorgenommen. Erstmals wird er gemeinsam mit Seong­Jin Cho auftreten, Südkoreas Superstar am Klavier: Weltklasse trifft auf Weltklasse. Auch das Programm könnte nicht schöner sein. Die zarte, hochromantische Violinromanze der Amerikanerin Amy Beach ist dabei, dazu die urwüchsige und leidenschaftliche Sonate von Leoš Janáček mit ihren wilden Tanzrhythmen, die jede Taktordnung ausser Kraft setzen. Ganz anders Sergej Prokofjews schwerelose D­Dur­Sonate, die mitten im Zweiten Weltkrieg entstand und doch so gar nicht nach Weltuntergang klingt. Am Anfang des Abends aber steht Johannes Brahms: die melodiensatte G­Dur­Sonate, die ein berühmtes Liedzitat enthält. Diesen Komponisten habe er neu verstanden, nachdem er sich mit dessen Kammermusik befasst habe, verrät Hadelich. Ohnehin hält er das Musizieren in kleiner Besetzung für die beste Schule — für Auftritte mit Orchester und, umfassender, für den Umgang mit Menschen. Da lerne man, einander zuzuhören, aufeinander zu reagieren, in Dialog zu treten. Eine Lektion fürs Leben.

Mo 24.08.

Rezital Augustin Hadelich & Seong­Jin Cho

19.30 Uhr

KKL Luzern, Konzertsaal

Augustin Hadelich Violine

Seong­Jin Cho Klavier

Johannes Brahms

Violinsonate Nr. 1 G­Dur op. 78 27 min

Leoš Janáček

Violinsonate 19 min

Amy Beach

Romanze für Violine und Klavier op. 23 7 min

Sergej Prokofjew

Violinsonate Nr. 2 D­Dur op. 94a 24 min

CHF 120/100/80/70/50/30

Schon vor dem Konzert ins Konzert: heute 40min! Siehe S. 18

«MUSIK IST EIN GESPRÄCH»

Yuki Hirano

Sie ist gerade einmal 21 Jahre alt und hat in den letzten Jahren schon international Furore gemacht: Die im japanischen Sapporo geborene Yuki Hirano gewann 2024 die Vienna Classical Violin Competition beim Classical Violin Olympus und ging im Frühjahr 2025 als Siegerin aus dem Internationalen Jascha­Heifetz­Wettbewerb in Vilnius hervor, wo sie zudem etliche Sonderpreise erhielt. Das Geheimnis ihres Erfolgs? «Wenn das Publikum die Musik geniessen kann, bin ich glücklich», erklärt die Studentin von Pavel Vernikov an der Musik und Kunst Privatuniversität in Wien. Das Programm, das sie für ihren Einstand bei Lucerne Festival ausgewählt hat, bietet dafür die besten Voraussetzungen. Da wäre etwa die mitreissende Violinsonate des 1970 in der Ukraine geborenen Alexey Shor. Eigentlich war sie mal ein Violinkonzert, aber gemeinsam mit der Pianistenlegende Mikhail Pletnev hat Shor sie zum Duo umgeformt — und damit einen echten Hit gelandet: volkstümlich, virtuos und schwelgerisch. Hochromantisch wird es bei Szymanowski und Dvořák. Und bei der ebenso anmutigen wie brillanten Valse­Caprice, die der Geigenvirtuose Eugène Ysaÿe nach einer Etüde von Saint­Saëns arrangierte, gibt es ohnehin kein Halten mehr.

Di 25.08.

Debut Yuki Hirano

12.15 Uhr

Lukaskirche

Yuki Hirano Violine

Chizu Miyamoto Klavier

Alexey Shor/Mikhail Pletnev

Violinsonate h­Moll auf Grundlage von Shors Violinkonzert Nr. 4 12 min

Karol Szymanowski

Violinsonate d­Moll op. 9 21 min

Antonín Dvořák

Romantische Stücke op. 75 16 min

Camille Saint­Saëns/ Eugène Ysaÿe

Caprice d’après l’Étude en forme de Valse op. 52 Nr 6

10 min

Dieses Konzert hat keine Pause.

CHF 30

Musik & Mittagessen

Geniessen Sie nach dem Konzert ein feines Menü. Mehr unter lucernefestival.ch/lunchkonzerte

OHNE PAUSE

AUF DIE PLÄTZE, FERTIG . . .

AUF DIE PLÄTZE!

Die bunten Festivalflaggen flattern, die ebenso farbenfrohen Festivalbänke sind aufgestellt, das Publikum strömt zum KKL Luzern: Man sieht, wenn Sommer­Festival ist. Und ab sofort hört man es auch. Denn mit unserem neuen Format «In den Strassen: City Stage» bringen wir ganz Luzern zum Klingen. Sechs Tage lang, vom 25. bis 30. August, schwärmen die jungen Musiker*innen der Lucerne Festival Academy und weitere Ensembles aus, um die Musik in die Stadt zu tragen — teils angekündigt, teils als Pop­up­Konzert. Lassen Sie sich überraschen! Zum Auftakt präsentiert ein Schlagzeugquartett perkussive Werke von Steve Reich, darunter sein Kultstück Drumming. Als einer der Masterminds der amerikanischen Minimal Music wiederholt Reich einfache Motive und Rhythmen in Dauerschleife, verschiebt seine Loops aber allmählich gegeneinander. So entsteht — angeregt nicht zuletzt durch die polyrhythmische Trommelmusik, die Reich auf einer Reise durch Ghana kennengelernt hatte — ein magischer, groovender Flow.

Detaillierte Informationen zu «In den Strassen: City Stage» finden Sie ab April 2026 auf unserer Homepage.

Di 25.08.

In den Strassen:

City Stage — Opening 18.00 Uhr Kapellplatz

Schlagzeugensemble des Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO)

«Rhythm ’n’ Loops»

Steve Reich

Mallet Quartet für zwei Marimbas und zwei Vibrafone 15 min

Music for Pieces of Wood für vier Paar gestimmte Claves 13 min

Clapping Music 5 min

Drumming, Part One für vier Paar gestimmte Bongos 20 min

Eintritt frei

«ICH BIN EIN UNGLAUBLICHER GLÜCKSPILZ»

Anne­Sophie Mutter

Die Jubilarin lässt die Korken knallen: Zum 50. Jahrestag ihres Luzerner Bühneneinstands spielt Anne­Sophie Mutter gleich drei Violinkonzerte und ein Solostück an einem einzigen Abend! Und dabei übernimmt sie auch noch selbst die Musikalische Leitung des Lucerne Festival Orchestra — alles andere als ein Schonprogramm. Die Werke, die Anne­Sophie Mutter ausgewählt hat, sind für sie allesamt «Herzensprojekte». Mit einem Mozart­Konzert stellte sie sich schon als Neunjährige bei ihrem allerersten öffentlichen Auftritt mit Orchester vor, und Mozart widmete sie auch ihre erste Platteneinspielung, die 1978 mit den Berliner Philharmonikern unter Herbert von Karajan herauskam. André Previn, der für sie mehr als nur ein künstlerischer Partner war, schrieb für sie zahlreiche neue Werke, darunter auch sein Violinkonzert Nr. 2. Es ist eine von 34  Partituren, die sie bislang zur Uraufführung gebracht hat. Zu den jüngsten Novitäten, die sie aus der Taufe hob, gehört das Solostück Likoo der Iranerin Aftab Darvishi. Es spürt Sehnsüchten nach: den Gefühlen von Frauen, die ihre Liebsten oder ihre Heimat verloren haben oder um ihre Rechte kämpfen müssen. «Es ist mir wichtig, ihnen mit dieser Musik eine Stimme zu geben», bekennt Anne­Sophie Mutter, die wach an allem teilhat, was sich in der Welt tut.

Di 25.08.

Lucerne Festival Orchestra 6

19.30 Uhr

KKL Luzern, Konzertsaal

Lucerne Festival Orchestra

Anne­Sophie Mutter Violine und Musikalische Leitung

Knut Johannessen Cembalo

Zum 50. Luzerner Bühnenjubiläum von Anne­Sophie Mutter

Wolfgang Amadé Mozart

Divertimento F­Dur KV 138 (125c) 11 min

André Previn

Violinkonzert Nr. 2 für Violine und Streichorchester mit zwei Cembalo­Zwischenspielen 24 min

Wolfgang Amadé Mozart

Violinkonzert B­Dur KV 207 20 min

Aftab Darvishi

Likoo für Violine solo

Schweizer Erstaufführung 5 min

Wolfgang Amadé Mozart

Violinkonzert A­Dur KV 219 30 min

Konzerteinführung

18.30 Uhr | KKL Luzern, Auditorium mit Susanne Stähr

CHF 320/270/220/150/80/40

Viking

Konzertsponsor

«EINE BEICHTE DER SEELE»

Tschaikowsky über seine Vierte Sinfonie

In diesem Konzert können Sie ein Rätsel lösen. Am 19. Juni 1899 erlebte Edward Elgar mit der Uraufführung seiner Enigma Variations einen beispiellosen Triumph. Das Ereignis wurde als Wiedergeburt der englischen Musik gefeiert, die zwei Jahrhunderte lang, seit dem Tod von Henry Purcell, international keine Rolle mehr gespielt hatte. Nur eine Frage bereitete Kopfzerbrechen: Was war eigentlich das Thema, das Elgar in seinem Meisterwerk variierte? Der Komponist wollte es partout nicht verraten, und so schossen die Spekulationen ins Kraut. Hatte er die britische Nationalhymne zugrunde gelegt? Oder Rule, Britannia! oder das Volkslied Auld Lang Syne ? Bis heute hat niemand das Geheimnis entschlüsselt . . . Tschaikowsky dagegen liess keine Frage offen, wenn es um seine Vierte Sinfonie ging: Er gab ihr ein genaues Programm mit. Im Zentrum steht «das Fatum, die verhängnisvolle Macht, die unser Streben nach Glück verhindert und unsere Seele unentwegt vergiftet». Aber was für eine Musik schrieb er dazu! Ob Tschaikowsky oder Elgar: An diesem Festivalabend liegen sie in den besten Händen. Denn die Berliner Philharmoniker und Kirill Petrenko bürgen für einen romantischen Sound, wie er klangsinnlicher nicht sein könnte.

Mi 26.08.

Berliner Philharmoniker 1

19.30 Uhr

KKL Luzern, Konzertsaal

Berliner Philharmoniker

Kirill Petrenko Dirigent

Edward Elgar

Enigma Variations op. 36 33 min

Pjotr Iljitsch Tschaikowsky

Sinfonie Nr. 4 f­Moll op. 36 43 min

Konzerteinführung

18.30 Uhr | KKL Luzern, Auditorium mit Susanne Stähr

CHF 320/270/220/150/80/40

Schulkonzert

10.00 Uhr | KKL Luzern, Konzertsaal

Extrakonzert für Luzerner

Schulklassen mit Musiker*innen der Berliner Philharmoniker, moderiert von Sarah Willis

Anmeldung ab Mai: lucernefestival.ch/ anmeldung­schulen

Hauptsponsor

«MAN MUSS IMMER

NEUGIERIG BLEIBEN»

Diese Pianistin passt in kein Schema. Bridget Yee wurde 2004 in Malaysia geboren, kam als 11­Jährige zum Studium nach London und gewann u. a. die Windsor International Piano Competition. Aber sie brilliert nicht nur auf dem Klavier, sondern hat sich auch als Cellistin und Kontrabassistin ausbilden lassen und bei Orchesterkonzerten unter Jac van Steen und Benjamin Zander musiziert. Das habe ihren Horizont erweitert, findet sie, auch zum Nutzen ihres Tastenspiels. Als Interpretin sucht Bridget Yee unermüdlich nach Inspirationen ausserhalb der Musik: Man müsse sich nur umschauen, lautet die Devise. Ihre Rezitale moderiert sie meist — sehr zum Vergnügen des Publikums. Und dann hat Yee auch noch ein Faible für ungewöhnliche und originelle Programme. Werke von Haydn bis zur Gegenwart hat sie für ihr Debut bei Lucerne Festival ausgewählt. Zwei berühmte Transkriptionen, wie sie verschiedener nicht sein könnten, sind dabei: Wagners Isoldens Liebestod und Gershwins Embraceable You. Mit Samuel Barber ehrt sie einen amerikanischen Klassiker. Und bei Liszts grosser h­Moll­Sonate ist sie als Virtuosin wie kluge Gestalterin gleichermassen gefragt. Do 27.08.

Debut Bridget Yee

12.15 Uhr

Lukaskirche

Bridget Yee Klavier

Richard Wagner/Franz Liszt

Isoldens Liebestod aus Tristan und Isolde S 477 8 min

Samuel Barber

Movement I aus Excursions op. 20 3 min

George Gershwin/Earl Wild

Embraceable You aus Seven Virtuoso Etudes on Gershwin Songs for Piano 4 min

Joseph Haydn

Fantasia (Capriccio) C­Dur

Hob. XVII:4 6 min

Samuel Barber

Movement III aus Excursions op. 20 3 min

Laila Arafah

shadow undulations of a bellflower

Schweizer Erstaufführung 5 min

Franz Liszt

Klaviersonate h­Moll S 178 30 min

Dieses Konzert hat keine Pause.

CHF 30

Musik & Mittagessen

Geniessen Sie nach dem Konzert ein feines Menü. Mehr unter lucernefestival.ch/lunchkonzerte

«ICH STELLE MIR VOR

ZU

SINGEN»

Augustin Hadelich über das Geheimnis seines Violintons

Wenn ein Geiger oder eine Geigerin bei einem Spitzenorchester wie den Berliner Philharmonikern debutiert, ist das keine leichte Aufgabe. Denn neben ihm oder ihr sitzen gut zwei Dutzend geigespielende Orchestermitglieder, die oft auch solistisch aktiv sind und entsprechend kritisch zuhören. Umso erstaunlicher verlief 2021 Augustin Hadelichs Einstand bei den «Berlinern»: Der Wunsch, einmal mit ihm zu musizieren, kam nämlich aus den Reihen der Philharmoniker selbst — was für ein Ritterschlag! Inzwischen ist daraus eine beglückende künstlerische Partnerschaft entstanden, und so ist es auch kein Zufall, dass man nun gemeinsam auf Tour geht, sogar mit dem beliebtesten Violinkonzert überhaupt, dem Beethoven­Konzert. Im zweiten Teil aber präsentiert Chefdirigent Kirill Petrenko eine echte Entdeckung. Aleksandr Skrjabins originelle Dritte Sinfonie mit dem schönen Beinamen Le Divin Poème, «das göttliche Gedicht», knüpft an Nietzsche an und kreist um die Schöpferkraft des Menschen, der im letzten der drei Sätze seine Fesseln sprengt und freudig triumphiert. Mit einer riesigen Orchesterbesetzung sorgt Skrjabin dabei für einen wahren Klangrausch.

Do 27.08.

Berliner Philharmoniker 2

19.30 Uhr

KKL Luzern, Konzertsaal

Berliner Philharmoniker

Kirill Petrenko Dirigent

Augustin Hadelich Violine

Ludwig van Beethoven

Violinkonzert D­Dur op. 61

44 min

Aleksandr Skrjabin

Sinfonie Nr. 3 c­Moll op. 43

Le Divin Poème

48 min

Konzerteinführung

18.30 Uhr | KKL Luzern, Auditorium mit Susanne Stähr

CHF 320/270/220/150/80/40

Zuger Kantonalbank Konzertsponsor

«ICH SORGE FÜR DEN GROOVE»

Nur 5,5 Millionen Einwohner hat Finnland, noch ein gutes Drittel weniger als die Schweiz. Aber ständig überrascht das Land die Musikwelt mit neuen hochkarätigen Musiktalenten — Mitteleuropa kann da nur staunen. Auch der Dirigent, mit dem das fabelhafte Amsterdamer Concertgebouw Orchestra in diesem Sommer nach Luzern kommt, ist ein Finne: Der 40­jährige Santtu­Matias Rouvali, Chef beim Londoner Philharmonia Orchestra, ist gelernter Schlagzeuger mit Spezialfach Marimba, hat einst in einer Band Soul und Funk gespielt und ist eher durch einen Zufall zu seinem heutigen Beruf gekommen. Wenn er am Pult tanzt und die Musik geschmeidig modelliert, dann sieht man seine Herkunft. Ganz abgesehen davon, dass Rouvali mit seinen Händen gleichzeitig zwei verschiedene Taktarten schlagen und mit den Beinen noch einen Gegenrhythmus markieren kann. Das kommt Prokofjews schmissiger Fünfter Sinfonie fraglos zugute: Im Finale feiert sie einen Traum und stimmt ein umwerfendes Lied auf den glücklichen Menschen an. Aber auch Beethovens Fünftes Klavierkonzert, das Rouvali mit Víkingur Ólafsson aufführt, verspricht spannend zu werden: Let’s swing!

Fr 28.08.

Royal Concertgebouw Orchestra

19.30 Uhr

KKL Luzern, Konzertsaal

Royal Concertgebouw Orchestra

Santtu­Matias Rouvali Dirigent Víkingur Ólafsson Klavier

Ludwig van Beethoven

Klavierkonzert Nr. 5 Es­Dur op. 73

38 min

Sergej Prokofjew

Sinfonie Nr. 5 B­Dur op. 100

44 min

Konzerteinführung

18.30 Uhr | KKL Luzern, Auditorium mit Susanne Stähr

CHF 320/270/220/150/80/40

«MEIN NAME IST DER FLUCH»

Aus Medeas Monolog

Mad King & Medea

20.00 Uhr

Luzerner Theater, Box

Opernensemble des Luzerner Theaters

Luzerner Sinfonieorchester

Maria Radzikhovskiy Dirigentin

Marie Lambert­Le Bihan Regie und Licht

Ilaria Ariemme Kostüme

Pia­Rabea Vornholt Dramaturgie

Peter Maxwell Davies

Eight Songs for a Mad King

Musiktheater für Männerstimme und Ensemble

Libretto von Randolph Stow mit Texten von George III. In englischer Sprache

Bushra El­Turk

Medeas Monolog

Libretto von Ariane Koch Uraufführung

Auftragswerk des Luzerner Theaters insg. 90 min (inkl. Pause)

Kooperation des Luzerner Theaters mit Lucerne Festival

Karten über das Luzerner Theater: t +41 (0)41 228 14 14 | kasse@luzernertheater.ch Tickets sind online auf luzernertheater.ch erhältlich.

Weitere Aufführungen

Ist Wahnsinn ein Mittel, um der Realität zu entkommen? Oder — im Gegenteil — ein Instrument, um ihr zu begegnen? Mit seinem Monodram Eight Songs for a Mad King schuf Peter Maxwell Davies 1968 eine raffinierte Charakterstudie des verrückten britischen Königs George III., der ab 1760 regierte, und ging dabei von Originaltexten des Monarchen aus. Betörende Kantilenen stehen in diesem Klassiker des modernen Musiktheaters neben Kakofonien. So entsteht das Bild emotionaler und geistiger Zerrüttung. Es provoziert und offenbart zugleich eine erstaunliche Hellsichtigkeit. Die Uraufführung der Britin Bushra El­Turk setzt dieser historischen Figur eine der widersprüchlichsten mythologischen Frauengestalten entgegen und verleiht Medea eine neue, eigene Stimme. Im Spannungsfeld von Selbstermächtigung und Wahnsinn, Macht und Willkür, Liebe und Hass lässt uns dieser Operndoppelabend eine Welt in Brüchen erleben. Er mag auch Wahrheiten hervorbringen, die uns tief berühren. Fr 28.08.

06. & 18.09. sowie 08., 17., 21., 28. & 29.10. Informationen unter luzernertheater.ch

Mit freundlicher Unterstützung der Arthur Waser Stiftung

«DIESE MUSIK

ERSCHÜTTERT UNS IM INNERSTEN KERN»

Jörg Widmann zu Mark Andres über

Der durchdringende Ruf der Carnyx tönte vermutlich schon vor mehr als 2000 Jahren über den Vierwaldstättersee, als Keltenstämme in der Zentralschweiz siedelten. Liza Lim hat ein Konzert für diese antike, knapp zwei Meter lange Bronzetrompete komponiert und sich gefragt, «wie menschliche und nicht­menschliche Kreativität aus längst vergangenen Zeiten in Körpern, kulturellen Artefakten und der Tiefenzeit von Orten weiterlebt und dabei Samen der Widerstandskraft, aber auch potenzielle Gefahren in sich trägt». Weitaus weniger exotisch ist das zweite Soloinstrument des Abends, die Klarinette. Doch composer­in­residence Mark Andre entlockt ihr — angeregt durch ausgiebige Klangexperimente mit Jörg Widmann — eine Vielzahl völlig neuer Sounds. Aus Klappengeräuschen, elektronisch verfremdeten Lufttönen und fragilen Mehrklängen entsteht eine zerbrechliche Musik am Rande des Verstummens. Am Ende führt uns auch dieser Festivalabend nach Amerika: In seiner Oper Doctor Atomic, die er für den Konzertsaal zu einer farbenglühenden Sinfonie kondensiert hat, setzt sich John Adams mit J. Robert Oppenheimer und dem ersten Atombombentest in New Mexico auseinander. Sa 29.08.

Lucerne Festival Academy 4

18.30 Uhr

KKL Luzern, Konzertsaal

Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO)

Elim Chan Dirigentin

Jörg Widmann Klarinette

Marco Blaauw Carnyx

SWR Experimentalstudio

Mark Andre

über für Klarinette, Orchester und Live­Elektronik

37 min

Liza Lim

Tongue of the Land

Konzert für Orchester mit Carnyx Uraufführung «Roche Commissions»

20 min

John Adams

Doctor Atomic Symphony für Orchester

25 min

Konzerteinführung

17.30 Uhr | KKL Luzern, Auditorium

Liza Lim und Mark Andre im Gespräch mit Mark Sattler

CHF 120/90/60/30

Hauptsponsor und Partner

Lucerne Festival Academy

«WIE DIE INNENSEITE

EINER

SINFONIE»

Frank Reinecke über iv 18 («Sie fürchteten sich nämlich»)

Wie ein Forscher erkundet composer­in­residence Mark Andre die Möglichkeiten eines Instruments. Über mehrere Jahre hat er eng mit dem Bassisten Frank Reinecke zusammengearbeitet. Das Ergebnis: ein knapp dreiviertelstündiges Solo, das dem Kontrabass eine ganze Welt an neuen, ungewöhnlichen Klängen entlockt und die Aufmerksamkeit dabei auf Flüchtiges, Instabiles, Zerbrechliches lenkt. Das geht bis an die Grenze des Hörbaren — etwa wenn die tiefste Saite des Kontrabasses noch tiefer gestimmt wird, bis zum Subkontra­E — und will gerade dadurch Transzendentes, Metaphysisches aufscheinen lassen. Für selig sind , eine als Raummusik angelegte musikalische Meditation über die Bergpredigt Jesu, griff Andre auf Klangerfahrungen zurück, die er in ausgiebigen Sessions mit Jörg Widmann machen konnte. «Wir haben auf der Klarinette gemeinsam Klänge entwickelt, die auch ich vorher nicht kannte, weil es sie vorher nicht gab», berichtet Widmann. «Wir haben wie Kinder gestaunt.»

So 30.08.

Portrait Mark Andre 1

11.00 Uhr

Hochschule Luzern — Musik, Kriens/Konzertsaal Salquin

Jörg Widmann Klarinette

Frank Reinecke Kontrabass

SWR Experimentalstudio

Mark Andre selig sind für Klarinette und Elektronik

26 min

iv 18 («Sie fürchteten sich nämlich») für Kontrabass

44 min

Einführung im Konzert: Jörg Widmann und Frank Reinecke im Gespräch mit Mark Sattler

CHF 50 (freie Platzwahl)

Gottesdienst zum Kirchweihfest 17.00 Uhr | Jesuitenkirche

Solist*innen, Chor und Orchester des Collegium Musicum Luzern | Jakob Pilgram Dirigent | Suzanne Z’Graggen Orgel

Mozart Sinfonie Es­Dur KV 16, 1. und 2. Satz | Messe C­Dur KV 337 Missa solemnis (Auszüge) | Taylor Ouvertüre G­Dur

«WHO OWNS THE DREAM? »

Make American History Great Again? Endangered Dreams hat der in Biel lebende Afroamerikaner Jalalu­Kalvert Nelson sein neues Ensemblestück betitelt. Er reagiere damit auf «den Kampf um die amerikanische Identität und Geschichte, der momentan stattfindet. Einige Gruppierungen wollen die Geschichte umschreiben und ihre unangenehmen Teile tilgen. Sie versuchen, den ’American Dream’ von seinen Schattenseiten zu reinigen — und verwandeln ihn damit in eine einseitige Lüge.» Wie vielfältig Amerika klingt, zeigt der Rest des Programms: Steve Reich, einer der Erfinder der Minimal Music, verschmilzt in seinem Mallet Quartet je zwei Marimbas und Vibrafone zu einer ekstatisch pulsierenden Rhythmusmaschine. Tief verwurzelt in der musikalischen Moderne Amerikas und Europas ist dagegen die Musik von Elliott Carter. Sein energetisches Asko Concerto greift das barocke Concerto­grosso­Prinzip auf und kontrastiert Tuttiabschnitte mit Duo­, Trio­ oder Solo­Passagen. Auch Augusta Read Thomas hat Abracadabra (Suncatchers) ausdrücklich «for eleven virtuosi» komponiert: funkensprühende, farbenfrohe Musik, die immer neue Einfälle aus dem Hut zaubert. Und Dr. Doreen Ketchens, die «Clarinet Queen» aus New Orleans, verkörpert den amerikanischen Traum mit Musik aus den Strassen ihrer Heimatstadt, wo sich das Ohr «zu befreien» lernt.

So 30.08.

Lucerne Festival Academy 5

16.00 Uhr

KKL Luzern, Luzerner Saal

Ensemble des Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO) Teilnehmer*innen des Contemporary­Conducting Program Dirigent*innen Doreen Ketchens Klarinette

Augusta Read Thomas Auszüge aus Abracadabra (Suncatchers) for eleven virtuosi 15 min

Elliott Carter

Asko Concerto für Ensemble 12 min

Jalalu­Kalvert Nelson

Endangered Dreams für Ensemble Uraufführung | Auftragswerk von Lucerne Festival 15 min

Steve Reich

Mallet Quartet für zwei Marimbas und zwei Vibrafone 15 min

«Reflecting the Streets of New Orleans»

Musiker*innen des Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO) entwickeln in Kooperation mit guerillaclassics und Doreen Ketchens eine Performance 12 min

Dieses Konzert hat keine Pause.

CHF 50 (freie Platzwahl)

«MUSIK IST

EIN GESCHENK»

Yannick Nézet­Séguin

Seit 15 Jahren ist der charismatische Kanadier Yannick Nézet­Séguin Stammgast bei Lucerne Festival — und einer der grossen Publikumslieblinge. Mit den Wiener Philharmonikern trat er hier auf, mit dem Rotterdam Philharmonic Orchestra, mit dem Philadelphia Orchestra und immer wieder mit dem Lucerne Festival Orchestra: Es waren Sternstunden. Jetzt, im Sommer der «American Dreams», gastiert er erstmals mit seinem Met Orchestra aus New York am Vierwaldstättersee und widmet sich dabei einem seiner Lieblingskomponisten: Gustav Mahler. Die Vierte Sinfonie hat sich Nézet­Séguin dafür ausgesucht, ein Werk «von einzigartiger Reinheit», wie er glaubt. Aber gerade diese Sinfonie, die eine Reise ins Paradies unternimmt, ist auch abgründig und schwer zu deuten. Als «Reiseführerin» im Finale, die uns die Sehenswürdigkeiten im Garten Eden präsentiert, ist die grosse Joyce DiDonato zu erleben: eine kluge Gestalterin, die ihren wunderschönen Mezzosopran höchst kultiviert zu führen versteht. Sie trägt auch Mahlers Rückert­Lieder vor, mit dem berühmten Ich bin der Welt abhanden gekommen. Wenn sie dieses Lied singe, gesteht DiDonato, fühle sie sich, als würde sie ein anderes Universum betreten.

So 30.08.

The Met Orchestra

18.30 Uhr

KKL Luzern, Konzertsaal

The Met Orchestra

Yannick Nézet­Séguin Dirigent Joyce DiDonato Mezzosopran

Missy Mazzoli

Sinfonia (for Orbiting Spheres) für Orchester 9 min

Gustav Mahler Rückert­Lieder 20 min

Sinfonie Nr. 4 G­Dur 60 min

Konzerteinführung

17.30 Uhr | KKL Luzern, Auditorium mit Malte Lohmann

CHF 290/240/190/140/70/40

« JEDES KONZERT IST EIN ABENTEUER »

Sie ist Jahrgang 1941, er kam 1989 zur Welt: Zwei Generationen liegen zwischen der legendären Pianistin Martha Argerich und dem jungen israelischen Maestro Lahav Shani — aber es ist ein Clash, bei dem die Funken stieben. Als sie 2019 in Tel Aviv erstmals gemeinsam auftraten, übrigens mit Beethovens Zweitem Klavierkonzert, kannte der Applaus keine Grenzen. Seither musizieren die beiden regelmässig zusammen: sie an den Tasten und er am Pult. Oder auch bei Rezitalen für zwei Klaviere oder vierhändig bei Zugaben, denn Shani ist ebenfalls ein Pianist von Rang. «Wenn Klavier und Orchester einander in flotter, federleichter Manier die Pointen zuspielen, erinnert das an den Witz einer klassischen Screwball­Comedy mit Katharine Hepburn», urteilte der Wiener Standard über ihren jüngsten gemeinsamen Auftritt mit Beethovens B­Dur­Konzert. Gespannt sein darf man aber auch auf Shanis Deutung von Brahms’ ausgeklügelter Vierter Sinfonie mit den Münchner Philharmonikern, deren Leitung er wenige Tage nach seinem Luzerner Gastspiel antritt. Schon im letzten Sommer war er mit seinem neuen Orchester bei Lucerne Festival zu hören, und man spürte sofort: Hier haben sich die Richtigen gefunden!

Mo 31.08.

Münchner Philharmoniker

19.30 Uhr

KKL Luzern, Konzertsaal

Münchner Philharmoniker

Lahav Shani Dirigent

Martha Argerich Klavier

John Adams

The Chairman Dances Foxtrot für Orchester 12 min

Ludwig van Beethoven

Klavierkonzert Nr. 2 B­Dur op. 19 30 min

Johannes Brahms

Sinfonie Nr. 4 e­Moll op. 98 45 min

CHF 290/240/190/140/70/40

Argerich

Schulkonzert

Di 01.09. | 9.00 Uhr

KKL Luzern, Konzertsaal

Moderiertes Extrakonzert für Luzerner Schulklassen mit Musiker*innen der Münchner Philharmoniker Anmeldung ab Mai: lucernefestival.ch/anmeldung­schulen

Mit freundlicher Unterstützung der René und Susanne Braginsky Stiftung

Martha

« JONAS MÜLLER IST EINE ENTDECKUNG!»

Süddeutsche Zeitung

Die Jury war sich einig: Der Musikpreis der deutschen Wirtschaft 2025 geht an den jungen Bariton Jonas Müller! Und so durfte sich der gebürtige Niederbayer, Jahrgang 1999, nicht nur über 15 000 Euro Preisgeld, sondern auch über dieses Debutkonzert bei Lucerne Festival freuen. Müller beeindruckte mit einem intelligenten Programm, das — so die Jurybegründung — «von Authentizität und Ernsthaftigkeit geprägt war». Nach diesem Prinzip verfährt er auch bei seinem Luzerner Rezital. Unter dem Motto «Irgendwo auf der Welt» singt er von Fern­ und Heimweh, von Liebesträumen und Einsamkeit — mit Liedern von Franz Schubert und Robert Schumann, Gustav Mahler und Hanns Eisler. Von Eisler erklingen dabei sechs Nummern aus dem Hollywooder Liederbuch : als Beitrag zum Sommerthema «American Dreams». Jonas Müller wurde schon vielfach preisgekrönt, auch im Duo mit seiner Klavierpartnerin Anna Gebhardt. Seit Herbst 2025 ist der Schüler von Christian Gerhaher Mitglied im Opernstudio der Oper Frankfurt und stellte sich dort als Guglielmo in Mozarts Così fan tutte vor. «Stimmliche Eleganz und eine feine komödiantische Note» attestierte ihm die Frankfurter Allgemeine Zeitung

Di 01.09.

Debut Jonas Müller

12.15 Uhr

Lukaskirche

Jonas Müller Bariton

Anna Gebhardt Klavier

«Irgendwo auf der Welt»

Verheissung: Er fand glücklich das schönre Land

Franz Schubert

Drang in die Ferne D 770 | 4 min

Robert Schumann

Liederkreis op. 24 | 20 min

Realität: Wo bist du, mein geliebtes Land?

Franz Schubert

Der Wanderer D 493 | 6 min

Hanns Eisler

Aus dem Hollywooder Liederbuch : Fünf Elegien | 6 min

An den kleinen Radioapparat | 1 min

Letzte Hoffnung: Nun muss sich alles wenden

Franz Schubert

Frühlingsglaube D 686 | 4 min

Gustav Mahler

Lieder eines fahrenden Gesellen 16 min

Dieses Konzert hat keine Pause.

CHF 30

Musik & Mittagessen

Geniessen Sie nach dem Konzert ein feines Menü. Mehr unter lucernefestival.ch/lunchkonzerte

OHNE PAUSE

«DIE KLASSIK BRAUCHT MEHR TYPEN WIE IHN»

Die Welt über Hayato Sumino

Die Gen Z kennt ihn als «Cateen», den hippen YouTuber und Katzenfreund mit mehr als 1,5 Millionen Follower*innen. Hinter dem SocialMedia­Star, dessen kunstvolle Clips über 200 Millionen Mal aufgerufen wurden, steckt der 1995 geborene japanische Pianist Hayato Sumino. Den kann man sogar live im Konzertsaal erleben, jetzt erstmals auch bei Lucerne Festival. Und staunen, was er am Klavier so alles draufhat. Sumino schreckt nicht einmal vor den grössten virtuosen Anforderungen zurück, etwa vor den Exzessen in Guido Agostis Klaviertranskription von Igor Strawinskys Feuervogel. Wichtiger ist ihm allerdings die Programmidee: Sein Luzerner Debut hat er rund um Frédéric Chopin aufgebaut. Er verschränkt dabei Chopin­Stücke mit eigenen Kompositionen im Stil der Neoklassik und mit Improvisationen; dazu kommen Werke von Thomas Adès und Camille SaintSaëns, die sich bestens in den «Chopin Orbit» fügen. Die Teenies und Twens stürmen Suminos Konzerte — kein Wunder, dass er gerade den Publikumspreis des «Opus Klassik» erhielt. Aber Sumino ist mehr als ein Medienphänomen: Er hat sich bei Jean­Marc Luisada den letzten Schliff geholt und auch am Pariser IRCAM studiert. Di 01.09.

Rezital Hayato Sumino

19.30 Uhr

KKL Luzern, Konzertsaal

Hayato Sumino Klavier

«Chopin Orbit»

Frédéric Chopin

Scherzo Nr. 1 h­Moll op. 20

Etüde Ges­Dur op. 10 Nr. 5

Etüde As­Dur op 25 Nr 1

Etüde a­Moll op. 25 Nr. 11

Klaviersonate Nr. 2 b­Moll op. 35

Mazurka a­Moll op. 59 Nr. 1

Mazurka As­Dur op. 59 Nr. 2

Mazurka fis­Moll op. 59 Nr. 3

Hayato Sumino

Lydian Harp

Raindrop Postlude

White Keys

Imaginary Polonaise

Improvisation über das Ostinato aus Frédéric Chopins Berceuse

Des­Dur op 57

Camille Saint­Saëns

Danse macabre op. 40

Thomas Adès

Mazurka op. 27 Nr 2

Igor Strawinsky

Drei Stücke aus der Ballettmusik

Der Feuervogel

für Klavier bearbeitet von Guido Agosti

Konzertende gegen 21.30 Uhr

CHF 130/110/90/70/50/30

« SCHUMANN GING IMMER AN DIE GRENZEN»

Isabelle Faust

«Ich hatte gehofft, mich nicht noch einmal in ein Orchester zu verlieben, aber ich habe es doch getan», seufzt Sir Simon Rattle. Und wer ist die geheimnisvolle Liebe? Das Freiburger Barockorchester! Der Schumann­Abend, den Sir Simon und die «Freiburger» in Luzern aufführen, verrät, wie das neue Glück klingt. Das Orchester spielt schlank und durchhörbar, mit schillernden Farben und doch geerdet. Mit der hochromantischen Ouvertüre zu Schumanns einziger Oper Genoveva beginnt das Programm. Isabelle Faust, die über einen so menschlichen, sprechenden Geigenton verfügt und unvergleichlich delikat phrasiert, trägt anschliessend das Violinkonzert vor. Es entstand kurz vor Schumanns psychischem Zusammenbruch und gelangte erst 81 Jahre nach seinem Tod zur Uraufführung. «Das ist Musik, die einfach tief berührt», findet Faust. Ganz sicher gilt dieser Befund auch für die Zweite Sinfonie, die viele für Schumanns beste halten. Ihr überirdisch schöner langsamer Satz hat etwas von einem Dankgebet an sich. Schumann steigert hier unablässig eine beseligende Kantilene und führt sie in höchste Höhen: zehn Minuten für die Ewigkeit.

Mi 02.09.

Freiburger Barockorchester

19.30 Uhr

KKL Luzern, Konzertsaal

Freiburger Barockorchester

Sir Simon Rattle Dirigent

Isabelle Faust Violine

Robert Schumann

Ouvertüre zu Genoveva op. 81 10 min

Violinkonzert d­Moll WoO 1

33 min

Sinfonie Nr. 2 C­Dur op. 61

38 min

Konzerteinführung

18.30 Uhr | KKL Luzern, Auditorium mit Susanne Stähr

CHF 240/200/150/100/60/30

«EINES DER GRÖSSTEN

TALENTE SEINER GENERATION»

Anne­Sophie Mutter über Elias

David Moncado

Die Nachwuchsförderung liegt Anne­Sophie Mutter besonders am Herzen. Zu diesem Zweck gründete sie 2008 die Anne­Sophie Mutter Stiftung und kann heute auf eine stolze Riege prominenter Stipendiat*innen blicken, darunter Vilde Frang, Sergey Khachatryan, Daniel Müller­Schott oder Kian Soltani. Ihre jüngste Entdeckung ist Elias David Moncado, Jahrgang 2000: ein deutsch­spanisch­malaysischer Geiger, der den Grand Prix sowie zehn Sonderpreise beim Karol­Lipiński­Wettbewerb in Polen gewann, 2025 seinen Einstand in der New Yorker Carnegie Hall gab und 2026 seine erste CD bei Warner Classics veröffentlicht. Er wird sich bei diesem Debut mit Maurice Ravels amerikanisch­inspirierter Violinsonate vorstellen, die einen «Blues» ins Zentrum rückt. Ausserdem wird er auf der Stradivari «Ludwig, ex­Szigeti» Hochvirtuoses vortragen wie Franz Waxmans fingerbrecherische Carmen­Fantasie. Doch auch vier weitere MutterSchützlinge sind in diesem ungewöhnlichen Debut­Konzert zu erleben, und zwar mit gleich zwei brandneuen Werken, die Anne­Sophie Mutter aus Anlass ihres 50. Luzerner Bühnenjubiläums für sie in Auftrag gegeben hat und die nun zur Uraufführung gelangen. Denn neue Musik zu ermöglichen ist eine weitere Leidenschaft der grossen Virtuosin. Do 03.09.

Debut Elias David Moncado

12.15 Uhr

Lukaskirche

Elias David Moncado Violine

David Tobin Violine (Chun)

Ye­Eun Choi Violine (Kim)

Hwayoon Lee Viola

Lionel Martin Violoncello

Lauma Skride Klavier

Maurice Ravel

Violinsonate G­Dur

17 min

Texu Kim

Jeogori für Violine solo

Uraufführung

10 min

Manuel Ponce

Estrellita für Violine und Klavier bearbeitet von Jascha Heifetz

3 min

Franz Waxman

Carmen­Fantasie

für Violine und Klavier

10 min

Yie­Eun Chun

Streichquartett Kinderszenen

Uraufführung

15 min

Dieses Konzert hat keine Pause.

CHF 30

Musik & Mittagessen

Geniessen Sie nach dem Konzert ein feines Menü. Mehr unter lucernefestival.ch/lunchkonzerte

OHNE PAUSE

«LISZT REINCARNATED»

Das Fanfare Magazine über Alexandre Kantorow

Um ihn reissen sich gerade alle: um Alexandre Kantorow, den 1997 geborenen Pianisten, der vor sieben Jahren als erster Franzose die Goldmedaille beim Moskauer Tschaikowsky­Wettbewerb gewann und 2023 den hochdotierten Gilmore Artist Award erhielt. Er musizierte schon mit Weltklasseorchestern wie den Berliner und den New Yorker Philharmonikern, spielte 2024 bei der Eröffnung der Pariser Olympischen Spiele Ravels Jeux d’eau im strömenden Regen und bezaubert das Publikum mit seinen poetischen Interpretationen. Den Einstand bei Lucerne Festival gibt Kantorow mit einem seiner Lieblingskomponisten, nämlich mit Johannes Brahms, dessen Erstes Klavierkonzert für elf oder zwölf Finger geschrieben scheint, so herausfordernd ist es. Aber Kantorow fürchtet weder die vollgriffigen Akkorde noch das filigrane Passagenwerk. Das Pittsburgh Symphony Orchestra und Manfred Honeck präsentieren anschliessend einen Meilenstein des russischen Repertoires: Dmitri Schostakowitschs doppelbödige Fünfte Sinfonie. Mit ihr versuchte sich Schostakowitsch, als er von Stalins «Kulturhütern» an den Pranger gestellt wurde, aus der Schusslinie zu nehmen und schrieb ein bombastisches Jubelfinale. Aber die wahre Botschaft steckt zwischen den Zeilen.

Do 03.09.

Pittsburgh Symphony Orchestra 1 19.30 Uhr

KKL Luzern, Konzertsaal

Pittsburgh Symphony Orchestra

Manfred Honeck Dirigent

Alexandre Kantorow Klavier

Johannes Brahms

Klavierkonzert Nr. 1 d­Moll op. 15

50 min

Dmitri Schostakowitsch

Sinfonie Nr. 5 d­Moll op. 47

50 min

CHF 290/240/190/140/70/40

Nestlé S.A. Konzertsponsor

Schon vor dem Konzert ins Konzert: heute 40min! Siehe S. 18

« SIE VERSTEHT MEINE MUSIK INTUITIV»

Krzysztof Penderecki über Anne­Sophie Mutter

Für diese Geigerin wollten alle etwas schreiben: Anne­Sophie Mutters Kunst hat die besten Komponist*innen der Gegenwart zu neuen Werken inspiriert. Der Pole Krzysztof Penderecki hat gleich vier Partituren für sie geschaffen. Den Anfang machte 1995 sein grosses Zweites Violinkonzert: Metamorphosen lautet der Titel, und so geht es in den sechs Sätzen um Verwandlung und Umgestaltung — ein Pendeln zwischen verschiedenen Seelenzuständen oder auch zwischen Tradition und Moderne. Interpretatorisch, so räumt Mutter ein, sei dieses Konzert für sie «eine physische und psychische Herausforderung, die ich mit Dankbarkeit annehme». An ihrer Seite steht mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra einer der besten amerikanischen Klangkörper. Unter der Leitung seines Chefs Manfred Honeck widmet es sich im zweiten Teil Antonín Dvořáks beglückender Sinfonie Aus der Neuen Welt, die das Urbild eines musikalischen «American Dream» darstellt. Denn Dvořák sollte den USA mit diesem Werk den Weg ins gelobte Land der klassischen Musik weisen, mit einer originär amerikanischen Klangsprache. Weshalb er auch Spirituals oder Melodien und Tanzrhythmen der indigenen Bevölkerung in seiner «Neunten» anklingen lässt. Fr 04.09.

Pittsburgh Symphony Orchestra 2

19.30 Uhr

KKL Luzern, Konzertsaal

Pittsburgh Symphony Orchestra

Manfred Honeck Dirigent

Anne­Sophie Mutter Violine

John Adams

Short Ride in a Fast Machine

Fanfare für Orchester

4 min

Krzysztof Penderecki

Violinkonzert Nr. 2

Metamorphosen

39 min

Antonín Dvořák

Sinfonie Nr. 9 e­Moll op. 95

Aus der Neuen Welt

45 min

Konzerteinführung

18.30 Uhr | KKL Luzern, Auditorium mit Susanne Stähr

CHF 290/240/190/140/70/40

KPMG AG

Konzertsponsor

Manfred Honeck

«DER URSTOFF SEINER

MUSIK IST DER ATEM»

Jörg Widmann über Mark Andre

Einen ganzen Zyklus von iv­Stücken hat composer­in­residence Mark Andre bereits vorgelegt. Das titelgebende Kürzel steht dabei für «introvertiert», denn es geht um eine Reise ins Innere des Klangs: um eine fragile, reduzierte Musik, die sich an der Grenze des Wahrnehmbaren bewegt, aber eine enorme Intensität entfaltet und eine Tür zu spirituellen Sphären öffnet. So beschäftigt sich das Orgelstück iv 15. Himmelfahrt mit «Prozessen des Verschwindens». Andre assoziiert sie «mit der Situation der Himmelfahrt, der Aufhebung des Körpers oder — in der Musik — des Klangkörpers». Er lässt zum Beispiel während des Spiels den Gebläsemotor abschalten, was den Winddruck abschwächt, und färbt den Klang zusätzlich durch ungewohnte Registrierungen ein. So entstehe «eine eigene Art von Virtuosität, bei der man nicht unbedingt mit Tönen, sondern mit Registrierungen arbeitet», erklärt Organist Stephan Heuberger. Im bislang jüngsten Stück der Werkreihe, dem 2025 uraufgeführten Duo iv 19. Pfingsten — Echos, verlangt Mark Andre die ungewöhnliche Kombination von Orgel und Kontrabass: beides Instrumente mit enormem Tonumfang und doch ganz verschieden im Klang.

Sa 05.09.

Portrait Mark Andre 2 OHNE PAUSE

11.00 Uhr

Lukaskirche

Stephan Heuberger Orgel

Frank Reinecke Kontrabass

Mark Andre

iv 15. Himmelfahrt für Orgel

Schweizer Erstaufführung

21 min

iv 19. Pfingsten — Echos für Kontrabass und Orgel

Schweizer Erstaufführung

40 min

Einführung im Konzert:

Stephan Heuberger und Frank Reinecke im Gespräch mit Mark Sattler

Dieses Konzert hat keine Pause.

CHF 50

«MAHLER SPRICHT DIREKT ZU UNS»

Tugan Sokhiev

Wiener Philharmoniker 1

18.30 Uhr

KKL Luzern, Konzertsaal

Wiener Philharmoniker

Tugan Sokhiev Dirigent

Bei Mozarts g­Moll­Sinfonie denken die meisten an die sogenannte «Grosse», die mittlere der legendären letzten drei Mozart­Sinfonien, deren Anfang als Handy­Klingelton Karriere gemacht hat. Aber es gibt auch die «Kleine»: ein wildes Jugendwerk des 17­Jährigen, das mit ungestümer Ausdruckswut und schroffen dynamischen Kontrasten der Inbegriff einer Sturm­und­Drang­Musik ist. Mit dem ossetischen Dirigenten Tugan Sokhiev am Pult werden die Wiener Philharmoniker diesen «anderen» Mozart vorstellen, der so gar nicht nach zartem Rokoko klingt. Danach entfesseln sie mit Gustav Mahlers autobiografisch inspirierter Erster Sinfonie die Stürme des Lebens und der Liebe. Sokhiev schätzt Mahlers Erstling ganz besonders und findet ihn ausgesprochen dramatisch: «Für mich ist Mahler immer ein Theatermann», erklärt er. «Er hatte beim Komponieren bestimmte Bilder vor sich. Wenn man im ersten Satz die Augen schliesst, glaubt man, mitten in der Natur zu sein. Oder der dritte Satz: Der ist ausgesprochen ironisch mit seinem Zug der Tiere, die nicht wissen, ob sie den Tod des Jägers feiern oder betrauern sollen. Und im Finale triumphiert das Leben.» Sa 05.09.

Wolfgang Amadé Mozart

Sinfonie g­Moll KV 183 (173dB)

27 min

Gustav Mahler

Sinfonie Nr. 1 D­Dur

60 min

Konzerteinführung

17.30 Uhr | KKL Luzern, Auditorium mit Susanne Stähr

CHF 320/270/220/150/80/40

Hauptsponsor

«ICH FÜHLE MICH ALS AMERIKANER »

Augustin Hadelich

2024 legte «artiste étoile» Augustin Hadelich mit seinem preisgekrönten Album American Road Trip eine Hommage an seine Wahlheimat vor und widmete sich dabei nicht nur klassischen Klängen, sondern auch Genres wie dem Jazz und dem Ragtime, der Country und der Bluegrass Music. «Als ich vor über 20 Jahren in die USA kam, habe ich mich sofort in das Land verliebt — und in seine Musik, die ebenfalls ein Melting Pot ist», erzählt Hadelich. Wie sehr die musikalische Vielfalt Amerikas für ihn selbst schon zur Muttersprache geworden ist, zeigt er in Luzern mit seiner Fiddle Night. Dazu hat er zwei Grössen aus der Folk­Szene eingeladen: Maggie und Mark O’Connor. Schon dreimal hat Mark O’Connor den begehrten Grammy gewonnen, einen davon gemeinsam mit seiner Frau. Siebenmal wurde er von der Country Music Association zum Musiker des Jahres gewählt. Mit KlassikStars zusammenzuarbeiten ist für ihn übrigens keine Premiere — mit Augustin Hadelich aber werden die O’Connors jetzt erstmals auf der Bühne stehen. Und beweisen, was schon Leonard Bernstein wusste: «Es gibt weder ernste noch unterhaltende Musik. Es gibt nur gute und schlechte Musik.»

Sa 05.09.

Fiddle Night OHNE PAUSE

22.00 Uhr

KKL Luzern, Luzerner Saal

Augustin Hadelich Violine

Mark O’Connor Violine, Gitarre und Mandoline

Maggie O’Connor Violine und weitere Mitwirkende

Das Programm wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

Dieses Konzert hat keine Pause.

CHF 50

« JEDE NATION HAT IHRE MUSIK»

Antonín Dvořák

Einen zauberhaften Strauss mit den schönsten Melodien und Tänzen aus der Neuen Welt binden die Festival Strings Lucerne und Daniel Dodds zum Sommerthema «American Dreams». Wobei: Den Anfang macht ein Tscheche, Antonín Dvořák nämlich, mit dem vitalen und federleichten Scherzo aus seiner Streicherserenade. Aber das passt gut, denn Dvořák war ja der «Geburtshelfer» der amerikanischen Musik auf ihrer Suche nach sich selbst. Die Afroamerikanerin Florence Price knüpft unmittelbar an seine Klangsprache an: Ihr berührendes Andante cantabile geht einfach zu Herzen. Mit dabei ist auch der «Bad Boy of Music», George Antheil nämlich, mit einem frechen «Allegro» aus seiner Ersten Serenade. Auf die Reise in eine bessere Welt, wo alles Lust und Heiterkeit ist, schickt uns John Coriglianos klangprächtige Voyage; Pate stand Charles Baudelaires berühmtestes Gedicht, L’Invitation au voyage. George Gershwin betört mit einem zarten Wiegenlied, und Leonard Bernstein fordert uns zum Walzer auf. Wie lässt sich all das noch toppen? Mit dem Hoe­Down aus Aaron Coplands Ballett Rodeo natürlich, einem Square Dance in bester Country­Manier.

So 06.09.

Nachmittagskonzert

14.30 Uhr

KKL Luzern, Konzertsaal

Festival Strings Lucerne

Daniel Dodds Violine und Musikalische Leitung

Karl­Heinz Schütz Flöte

Antonín Dvořák

Scherzo aus der Serenade für Streicher op. 22 6 min

Florence Price Andante cantabile für Streichorchester nach dem Streichquartett Nr. 2 a­Moll | 8 min

George Antheil «Allegro» aus der Serenade Nr. 1 für Streichorchester 4 min

John Corigliano Voyage für Flöte und Streichorchester 9 min

George Gershwin

Lullaby Fassung für Streichorchester | 9 min

Leonard Bernstein

Waltz aus dem Divertimento for Orchestra 3 min

Aaron Copland

Hoe­Down aus Rodeo arrangiert für Streichorchester | 3 min

Dieses Konzert hat keine Pause.

Die Information zum Ticketverkauf erfolgt zeitnah über die Stadt Luzern.

OHNE PAUSE

«DIESES STÜCK MACHT

WIRKLICH SPASS»

Hilary Hahn über Dvořáks Violinkonzert

Mit der einen Hand schnippt sie einen Dreiertakt, mit der anderen einen Zweiertakt, und dazu singt sie auch noch die Geigenmelodie: Wenn Amerikas Top­Geigerin Hilary Hahn in einem YouTube­Video Antonín Dvořáks Violinkonzert «in a nutshell» erklärt, dann wird sofort klar, warum sie gerade dieses Werk für ihr langersehntes Luzerner Festivaldebut ausgewählt hat. Übermut und Freude springen einen nur so an: Sie liebt dieses Stück — und der Funke zündet sofort. Hilary Hahn verbindet Leichtigkeit mit Ernsthaftigkeit und Virtuosität mit Poesie. Gerade deshalb ist sie, wie viele meinen, eine Klasse für sich. Genau wie die Wiener Philharmoniker: Was das Paradeorchester aus der Donaumetropole drauf hat an leidenschaftlicher Dramatik, zarten Nuancen und schmelzendem Sound, zeigt es mit der vielleicht besten Ballettmusik, die je komponiert wurde. Sergej Prokofjews Romeo und Julia erzählt Shakespeares «most excellent and lamentable tragedy» mit Verve, Witz und Wucht. Dirigent Tugan Sokhiev hat selbst eine Auswahl der schönsten Nummern zusammengestellt. Und wir lieben und leiden mit, hoffen bis zum letzten Moment — und verdrücken vielleicht auch ein paar Tränen.

So 06.09.

Wiener Philharmoniker 2

19.30 Uhr

KKL Luzern, Konzertsaal

Wiener Philharmoniker

Tugan Sokhiev Dirigent

Hilary Hahn Violine

Antonín Dvořák

Violinkonzert a­Moll op. 53 34 min

Sergej Prokofjew

Suite aus dem Ballett Romeo und Julia op. 64 zusammengestellt von Tugan Sokhiev 45 min

Konzerteinführung

18.30 Uhr | KKL Luzern, Auditorium mit Susanne Stähr

CHF 320/270/220/150/80/40

Themengottesdienst

10.00 Uhr | Matthäuskirche Ökumenischer Gottesdienst mit Aline Kellenberger und Marco Schmid zum Festivalthema «American Dreams»

Hauptsponsor

Hilary Hahn

«EINE SUMMA SUMMARUM MEINES SCHAFFENS»

Hans Werner Henze über seine Sinfonia N. 9

Eine fast einstündige Neunte Sinfonie mit Chor und grossem Orchester: Wer denkt da nicht an Beethoven? Doch «statt die Freude, den schönen Götterfunken zu besingen», evoziere er in seiner Sinfonia N. 9 eine «Welt des Grauens und der Verfolgung, die weiterhin ihre Schatten wirft», erklärte Hans Werner Henze. Zugrunde liegt Anna Seghers’ antifaschistischer Jahrhundertroman Das siebte Kreuz: Sieben Häftlinge fliehen in Nazi­Deutschland aus einem Konzentrationslager, nur einer von ihnen kann sich in die Freiheit retten. Eindringlich und mit grossem Einfühlungsvermögen zeichnet Henze die Todesangst der Flüchtenden und die Brutalität der Verfolgung nach: «eine Apotheose des Schrecklichen und Schmerzlichen» und zugleich «Ausdruck der allergrössten Verehrung für die Leute, die Widerstand geleistet haben in der Zeit des nazifaschistischen Terrors». Das Konzerthausorchester Berlin und seine gefeierte Chefdirigentin Joana Mallwitz geben mit Henzes erschütterndem Bekenntniswerk ihren Festival­Einstand. Und weil Joana Mallwitz nicht nur eine begeisternde Dirigentin ist, sondern auch ohrenöffnend über Musik zu sprechen versteht, wird sie zu Beginn des Konzerts selbst in die Sinfonie einführen. Mo 07.09.

räsonanz — Stifterkonzert

19.30 Uhr

KKL Luzern, Konzertsaal

Konzerthausorchester Berlin

Rundfunkchor Berlin

Florian Helgath Choreinstudierung

Joana Mallwitz Dirigentin

Hans Werner Henze

Sinfonia N. 9 für gemischten

Chor und Orchester

Dichtung auf Anna Seghers’ Roman

Das siebte Kreuz von Hans­Ulrich Treichel

55 min

Einführung im Konzert:

Joana Mallwitz im Gespräch mit Sebastian Nordmann

Dieses Konzert hat keine Pause.

CHF 120/90/60/30

Schon vor dem Konzert ins Konzert: heute 40min! Siehe S. 18

Ernst von Siemens Musikstiftung

Partner räsonanz — Stifterkonzert

Joana Mallwitz

ON HIS MAJESTY’S NOT SO SECRET SERVICE

Als bei einer Schulversammlung Harfenunterricht angeboten wurde, schnellte die Hand von Mared Pugh­Evans sofort in die Höhe. Sie sei immer sehr brav gewesen, das liege in ihrer Natur, aber dieser Moment könne als das wohl Durchtriebenste gelten, was sie je gemacht habe, erinnerte sie sich später in einem Interview. Die kleine Mared war damals sechs Jahre alt, ihr Vater Rektor ihrer Primarschule. Und eben dieser Rektor schaute am Rednerpult ziemlich verblüfft aus der Wäsche — vielleicht überschlug er im Kopf kurzerhand das Familienbudget, kostet eine gute Harfe doch locker mehrere 10 000 Pfund. Im Fall von Mared hat sich diese Investition allerdings mehr als gelohnt: Bereits mit elf Jahren bewies sie sich in Konkurrenzen und wurde seither vielfach ausgezeichnet. Die Krönung: 2024 ernannte sie König Charles III. zu «The King’s Harpist» — ein royales Amt, das im Jahr 2000 vom damaligen Prince of Wales nach langer Pause wiederbelebt worden war. Damals ging er an Catrin Finch und damit an genau jene Harfenistin, deren Konzert die kleine Mared einst so gebannt gelauscht und sich danach für die Harfe begeistert hatte. Ein «full circle», wie er schöner nicht sein könnte!

Di 08.09.

Debut Mared Pugh­Evans OHNE PAUSE

12.15 Uhr

Lukaskirche

Mared Pugh­Evans Harfe

Gareth Glyn Erddigan | 3 min

Gabriel Fauré

Impromptu op. 86 für Harfe 8 min

Nino Rota

Sarabanda e Toccata | 8 min

Grace Williams Hiraeth | 3 min

Carlos Salzedo

Ballade für Harfe op. 28 | 10 min

Marcel Grandjany

The Colorado Trail op. 28 | 5 min

Benjamin Britten Suite for Harp op. 83 | 13 min

Marcel Grandjany

Rhapsodie | 8 min

Dieses Konzert hat keine Pause.

CHF 30

Musik & Mittagessen

Geniessen Sie nach dem Konzert ein feines Menü. Mehr unter lucernefestival.ch/lunchkonzerte

«ER HAT EINE

ALTE SEELE»

Marin Alsop über Yunchan Lim

Als der 18­jährige Yunchan Lim 2022 mit Rachmaninows Drittem Klavierkonzert den Van­Cliburn­Wettbewerb gewann, standen der Dirigentin Marin Alsop die Tränen in den Augen. Die Jury war nicht minder bewegt von dem, was sie gerade gehört hatte. Da ging einer ins Rennen, der einfach anders spielte: kraftvoll und zärtlich, reif und elektrisierend zugleich, wie Juror Stephen Hough befand. Sein Kollege Jean­Efflam Bavouzet stellte verblüfft fest: «Ich war einfach sprachlos.» Die Karriere des jungen Koreaners zündete danach wie eine Rakete. Und das, obwohl er auf alle Mätzchen verzichtet und ausschliesslich für die Musik lebt, wie ein Priester für Gott. Mit Maurice Ravels zwischen baskischer Folkore und Mozart­Anklängen pendelndem G­Dur­Klavierkonzert stellt er sich nun bei Lucerne Festival vor: Es dürfte ein Ereignis werden. Die Tschechische Philharmonie wird ihm dabei zur Seite stehen und den Auftritt mit zwei «Greatest Hits» aus ihrer Heimat umrahmen. Chefdirigent Semyon Bychkov eröffnet den Abend mit dem tschechischen Klassiker schlechthin, mit Bedřich Smetanas weltberühmter Moldau. Und nach der Pause gibt es Antonín Dvořáks Siebte Sinfonie, seine wohl heroischste.

Di 08.09.

Tschechische Philharmonie

19.30 Uhr

KKL Luzern, Konzertsaal

Tschechische Philharmonie

Semyon Bychkov Dirigent Yunchan Lim Klavier

Bedřich Smetana

Die Moldau 13 min

Maurice Ravel

Klavierkonzert G­Dur 23 min

Antonín Dvořák

Sinfonie Nr. 7 d­Moll op. 70 38 min

Konzerteinführung

18.30 Uhr | KKL Luzern, Auditorium mit Susanne Stähr

CHF 240/200/150/100/60/30

«ICH WILL IMMER NEUE MUSIK FINDEN»

Yuja Wang

Seit 25 Jahren begeistert Yuja Wang mit ihrer stupenden Virtuosität die Musikwelt, doch Routine hat sich bei ihr nie eingeschlichen. Immer ist sie auf der Suche nach Neuem, will Unbekanntes entdecken, sich neu erfinden. Das Festival­Motto «American Dreams» stiess bei ihr sofort auf Widerhall. Deshalb hat sie Samuel Barbers Klavierkonzert in ihr Repertoire aufgenommen: ein Werk, das bei Prokofjew und Rachmaninow anknüpft, aber auch Einflüsse von Bartók und vom Jazz bietet. Das Ergebnis geriet so beeindruckend, dass Barber dafür 1963 den Pulitzer­Preis erhielt. Richtig vergnüglich geht es zu, wenn Yuja Wang im zweiten Teil die Jazz Suite des Ukrainers Alexander Tsfasman spielt und dabei selbst auch die Musikalische Leitung übernimmt. Sie hat ein echtes «Feeling» für den Jazz und wurde nicht zufällig 2024 mit dem Grammy für ihr Album The American Project ausgezeichnet. Am Pult stand dabei ihr langjähriger Freund Teddy Abrams. In Luzern dirigiert er den ersten Teil des Konzerts: mit Aaron Coplands herzerfrischendem Appalachian Spring zum Auftakt, der Anklänge an Folk Songs, Hymnen, Square Dance und Fiddle Music bietet. America at its best!

Mi 09.09.

Mahler Chamber Orchestra

19.30 Uhr

KKL Luzern, Konzertsaal

Mahler Chamber Orchestra

Yuja Wang Klavier und Musikalische Leitung (Tsfasman)

Teddy Abrams Dirigent (erste Konzerthälfte)

Aaron Copland

Appalachian Spring Suite für Orchester 25 min

Samuel Barber

Klavierkonzert op. 38 27 min

Paul Dukas

Fanfare pour précéder «La Péri» 2 min

Samuel Barber

Mutations from Bach für Blechbläser und Pauken 6 min

Alexander Tsfasman

Jazz Suite für Klavier und Orchester 16 min

Konzerteinführung

18.30 Uhr | KKL Luzern, Auditorium mit Susanne Stähr

CHF 200/170/130/90/60/30

Emil Frey AG

Konzertsponsor und Car Partner

«WE LOVE EVERYTHING QUIRKY AND COOL »

Sarah Ying Ma vom Poiesis Quartet

Etwas Neues schaffen, etwas entstehen lassen, das bisher noch nicht existierte: Das bedeutet das altgriechische Verb «poiein». Ein passender Name, fand Sarah Ying Ma, als sie 2022 mit ihren Kommiliton*innen Max Ball, Jasper de Boor und Drew Dansby vom Oberlin Conservatory in Ohio ein Streichquartett gründete. Und die vier gaben gleich richtig Gas: Nach nur einem Jahr spielte sich das Poiesis Quartet, das sich kollektiv als queer identifiziert, prompt auf den ersten Platz bei der Fischoff National Chamber Music Competition. Fun Fact: Die finale Probenarbeit war von besonderer Dringlichkeit beflügelt, hatte man sich doch versehentlich zunächst anhand der Repertoirekriterien des Vorjahres vorbereitet. Weitere Auszeichnungen folgten, zuletzt der Erste Preis beim renommierten Streichquartett­Wettbewerb in Banff, mit dem auch das Debut bei Lucerne Festival verbunden ist. Der «American Dream» dieses amerikanischen Quartetts? Komponist*innen eine Bühne zu geben, die nicht zum klassischen Kanon gehören. Diese programmatische Freiheit schöpfen sie nun auch in Luzern voll aus: mit sechs Stücken von Jerod Impichchaachaaha’ Tate, der zur indigenen Minderheit der Chickasaw Nation in den USA gehört, und einem Quartett des schwarzen Komponisten Coleridge­Taylor Perkinson, der in seiner Musik Klassik, Jazz und Pop verschmilzt.

Do 10.09.

Debut Poiesis Quartet

12.15 Uhr

Lukaskirche

Poiesis Quartet:

Sarah Ying Ma Violine

Max Ball Violine

Jasper de Boor Viola

Drew Dansby Violoncello

Jerod Impichchaachaaha’ Tate Pisachi. Six Epitomes for String Quartet 12 min

Coleridge­Taylor Perkinson

Streichquartett Calvary 16 min

Maurice Ravel

Streichquartett F­Dur 30 min

Dieses Konzert hat keine Pause.

CHF 30

Musik & Mittagessen

Geniessen Sie nach dem Konzert ein feines Menü. Mehr unter lucernefestival.ch/lunchkonzerte

OHNE PAUSE

«EINE DETEKTIVISCHE ARBEIT»

Kent Nagano über «The Wagner Cycles»

Vergessen Sie alles, was Sie über Wagner zu wissen glaubten! Kent Nagano, das Dresdner Festspielorchester und Concerto Köln setzen mit ihrer Aufführung der Nibelungen­Tetralogie neue Standards. Denn erstmals erklingt das Mammutprojekt in historisch informierter Aufführung. Ganz wie zu Wagners Lebzeiten spielen die Streicher auf Darmsaiten; die Blasinstrumente sind den zeitgenössischen Vorbildern nachgebaut, die Stimmung des Orchesters ist tiefer, und die Texte werden auch schon mal deklamiert und nicht nur traditionell «gesungen». Endlich versteht man alles — und manchmal erinnert es fast an Liedgesang. Mit einem internationalen Forschungsteam hat Nagano verblüffende Erkenntnisse zutage gefördert. Das Ergebnis ist frappierend. «Leicht und luftig» klinge dieser Wagner, stellte Jan Brachmann in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung fest; insbesondere die Bläser verblüfften «mit einer schärferen Zeichnung in den Individualfarben: Das knarzt, rülpst und grunzt mit einer ungezogenen Körperlichkeit.» Mit der Götterdämmerung rundet sich der Ring in diesem Sommer. Und wir haben noch einmal die Chance, Wagners Musik so zu erleben, wie er sie wohl selbst gehört hat.

Do 10.09.

Götterdämmerung

17.00 Uhr

KKL Luzern, Konzertsaal

Dresdner Festspielorchester

Concerto Köln

Dresdner Festspielchor der Richard­Wagner­Akademie

Kent Nagano Dirigent

Young Woo Kim Siegfried

Johannes Kammler Gunther

Daniel Schmutzhard Alberich

Patrick Zielke Hagen

Åsa Jäger Brünnhilde

Sophia Brommer Gutrune

Olivia Vermeulen Waltraute

Jasmin Etminan Erste Norn

Marie Luise Dressen Zweite Norn

Valentina Farcas Dritte Norn

Ania Vegry Woglinde

Ida Aldrian Wellgunde

Eva Vogel Flosshilde

Richard Wagner

Götterdämmerung

Dritter Tag des Bühnenfestspiels

Der Ring des Nibelungen

Konzertante Aufführung mit deutschen und englischen Übertiteln

Ende gegen 22.30 Uhr (inkl. zwei Pausen)

«The Wagner Cycles» in Zusammenarbeit mit den Dresdner Musikfestspielen

Konzerteinführung

16.00 Uhr | KKL Luzern, Auditorium mit Susanne Stähr

CHF 240/200/150/100/60/30

Wir danken Regula Gerber für die Ermöglichung dieses Konzerts

«DENN ES GIBT IMMER

LICHT . . . »

Die Welt hielt den Atem an, als 2021 die damals 22­jährige Lyrikerin Amanda Gorman im kanariengelben Mantel bei der Amtseinführung von US­Präsident Joe Biden ihr Gedicht The Hill We Climb vortrug. Wie eine Mischung aus Performance und Predigt wirkte ihr Auftritt: Gorman entwarf ihren eigenen «American Dream» und weckte den Wunsch, die verwundete in eine wunderbare Welt zu verwandeln. Damit traf sie den Nerv der Zeit, griff sie doch die aktuellen Sorgen und Ängste auf, um zugleich Hoffnung zu spenden. Zum 11. September 2026, dem 25. Jahrestag der verheerenden Terroranschläge auf das New Yorker World Trade Center und das Pentagon in Washington, wird Amanda Gorman bei Lucerne Festival zu Gast sein. Gemeinsam mit dem Cellisten Jan Vogler gestaltet sie einen poetisch­musikalischen Abend. Gormans visionäre Verse treffen dabei auf Johann Sebastian Bachs unvergleichliche Suiten für Violoncello solo: ein Brückenschlag über 300 Jahre. Sie rezitiert zwischen den Sätzen, spricht manchmal aber auch direkt auf die Musik. So entsteht ein Dialog, der — wie Vogler betont — den Glauben an die Menschlichkeit stärkt und viele überraschende Einsichten bereithält.

Fr 11.09.

Amanda Gorman & Jan Vogler OHNE PAUSE

19.30 Uhr

KKL Luzern, Konzertsaal

Amanda Gorman Poesie und Rezitation

Jan Vogler Violoncello

«An Evening of Poetry and Bach»

Amanda Gorman

An Ode We Owe Fugue

New Day’s Lyric

What We Carry

The Hill We Climb

verschränkt mit:

Johann Sebastian Bach

Cellosuite Nr. 1 G­Dur BWV 1007

Cellosuite Nr. 5 c­Moll BWV 1011

Cellosuite Nr. 3 C­Dur BWV 1009

Dieses Konzert hat keine Pause und endet gegen 21.00 Uhr.

CHF 120/90/60/30

«WIR SIND DIE ABEN­

TEURER IN DER MUSIK»

Thomas Ospital über Organist*innen

Mit der amerikanischen Nationalhymne, dem Star­Spangled Banner, eröffnet Thomas Ospital sein Orgelrezital. Aber was der Komponist Dudley Buck damit anstellt, verschlägt einem den Atem — Patriotismus oder Militärparade sind da ganz fern. Und das ist nicht die einzige ironische Brechung. Dass ausgerechnet der Franzose Ospital, der 1990 in Bayonne zur Welt kam und seit 2015 Titularorganist von Saint­Eustache in Paris ist, zur «Voice of America» wird, lässt schmunzeln. Ebenso die Beobachtung, dass America, eine frühere, inoffizielle Nationalhymne der USA, die Charles Ives variiert, ausgerechnet auf der Melodie von God Save the King gründet. Aber Ospital belässt es nicht bei witzigen Pointen. Er spielt auch eine schillernde Transkription von Sergej Rachmaninows Tondichtung Die Toteninsel Und er bringt die Symphonie­Passion des französischen Orgelmeisters Marcel Dupré zu Gehör: Der liess sich dazu von der grössten Orgel der Welt inspirieren, der Wanamaker Grand Court Organ in Philadelphia. Fetziger «Rausschmeisser» am Ende ist das Stück Live Wire von Iain Farrington: Das klingt, als würde es von einer Jazzband musiziert. Sa 12.09.

Rezital Thomas Ospital OHNE PAUSE

17.00 Uhr

KKL Luzern, Konzertsaal

Thomas Ospital Orgel

Dudley Buck

Concert Variations on «The Star­Spangled Banner» op 23 8 min

Sergej Rachmaninow

Die Toteninsel op. 29

transkribiert für Orgel von Louis Robilliard 22 min

Charles Ives

Variations on «America» 8 min

Marcel Dupré

Symphonie­Passion op 23 35 min

Iain Farrington

Live Wire 6 min

Dieses Konzert hat keine Pause.

CHF 120/90/60/30

BLASKAPELLE? TECHNO? BEIDES!

Eine Techno Marching Band? Was ist denn das? Ganz einfach: Das ist spektakulär! Ausschliesslich auf akustischen Instrumenten, also rein analog, spielt MEUTE hypnotisch treibenden Techno und House — mit sattem Brass­Sound und drängenden Beats. Die elf Musiker mit den knallroten Jacken covern gefeierte Clubhits, spielen eigene Songs und sorgen mit Trommeln und Trompeten, Saxofon und Sousafon, Posaune und Marimba für eine energiegeladene Bühnenshow. Was 2015 als Experiment auf den Strassen des Hamburger Szenestadtteils St. Pauli begann, entwickelte sich schnell zu einem international gefeierten Phänomen: mit mehreren viralen Hits, weltweiten Tourneen, bislang vier Alben und Auftritten in der Serie Babylon Berlin. Kurz vor Festivalschluss kommt MEUTE erstmals nach Luzern und verwandelt das KKL in einen Dancefloor: Die Bässe wummern, die goldenen Knöpfe und Kordeln der Spielmannsuniformen glitzern im Strobolicht — und alle, wirklich alle, tanzen mit.

Sa 12.09.

Meute

21.00 Uhr

KKL Luzern, Luzerner Saal

MEUTE — Techno Marching Band «Jubel — 10 Years»

Dieses Konzert hat keine Pause.

CHF 90 (Stehplätze)

OHNE PAUSE

«GORDONS MUSIK MACHT KEINE GEFANGENEN»

The Guardian über Trance

Rausch durch Repetition: Das ist das Rezept der Minimal Music. Sie wiederholt einfache Melodiemuster wieder und wieder, variiert sie dabei nur leicht — und avancierte zu einem der wichtigsten amerikanischen Beiträge zur Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts. Michael Gordon, zusammen mit Julia Wolfe und David Lang einer der Mitbegründer des legendären New Yorker Kollektivs Bang on a Can, knüpft an Minimal­Pioniere wie Steve Reich oder Philip Glass an. Seine Musik ist aber auch unüberhörbar vom Rock inspiriert. So beginnt Trance mit einem markanten Riff des E­Basses. Saxofone, Synthesizer und E­Gitarre sorgen für einen rauen, überaus kraftvollen Ensemblesound. Gordon lässt in diesem 1995 entstandenen Stück kurze Motive aufeinanderprallen und entwickelt aus komplexen, sich ständig verschiebenden Rhythmen einen heftig pulsierenden 50­Minuten­Rausch: kantige, groovende Musik, die auf einen ekstatischen Höhepunkt zusteuert und durch Samples von buddhistischen und gregorianischen Gesängen erweitert wird.

So 13.09.

Trance

11.00 Uhr

Hochschule Luzern — Musik, Kriens/Blackbox Kosmos

Ensemble Helix/Studio für zeitgenössische Musik der Hochschule Luzern — Musik

Gregory Charette Dirigent

Michael Gordon

Trance

52 min

Dieses Konzert hat keine Pause.

CHF 50

OHNE PAUSE

«EIN ECHT AMERIKANISCHER STOFF»

George Gershwin

Ob Summertime, It Ain’t Necessarily So oder I Got Plenty o’ Nuttin’: In Porgy and Bess reiht George Gershwin Hit an Hit. Was leicht vergessen lässt, dass er keinesfalls ein glitzerndes Broadway­Musical komponierte, sondern eine wegweisende ernste Oper — die allerdings weniger nach Wagner oder Verdi klingt als vielmehr nach Spiritual und Jazz. Es geht um Arbeitslosigkeit und Armut, Drogen und Mord. Und um die unglückliche Liebesgeschichte zwischen dem gehbehinderten Bettler Porgy und der flattrigen Bess. Vor allem aber: Diese Oper spielt unter Afroamerikaner*innen — erstmals in der Geschichte des Musiktheaters. Das war mutig in den 1930er Jahren, zu Hochzeiten der Rassendiskriminierung. Genau wie Gershwins Vorgabe, Porgy and Bess sei ausschliesslich von schwarzen Sänger*innen aufzuführen. Bei Lucerne Festival können Sie die berühmteste und erfolgreichste Oper Amerikas mit dem Ensemble der Cape Town Opera erleben, Südafrikas einziger Musiktheatertruppe. Und auch das gefeierte Chineke! Orchestra, das nach seinen begeisternden Auftritten in den Sommern 2022 und 2024 an den Vierwaldstättersee zurückkehrt, setzt sich mehrheitlich aus People of Color zusammen.

So 13.09.

Porgy and Bess

16.00 Uhr

KKL Luzern, Konzertsaal

Chineke! Orchestra

Vokalensemble

der Cape Town Opera

Kwamé Ryan Dirigent

Siyabulela Ntlale Porgy

Nonhlanhla Yende Bess

Lukhanyo Moyake Sportin’ Life

Conroy Scott Crown

Brittany Smith Clara

Siphamandla Moyake Serena

Lungelwa Mdekazi Maria

Magdalene Minnaar Regie

Shaun Oelf und Grant van Ster

Choreografie

Maritha Visagie Kostüme

The Gershwins’ Porgy and Bess von George Gershwin, DuBose und Dorothy Heyward und Ira Gershwin

Oper in drei Akten

Halbszenische Aufführung mit deutschen Übertiteln

165 min (reine Spieldauer, ohne Pause)

Konzerteinführung

15.00 Uhr | KKL Luzern, Auditorium mit Malte Lohmann

190/150/120/90/60/30

Mit freundlicher Unterstützung eines musikbegeisterten Ehepaars aus Luzern

Vokalensemble der Cape Town Opera

SUP − PORTERS

DANKE GRAZIE MERCI

Gemeinsam die Musik feiern: Wir danken allen von Herzen, die Lucerne Festival durch ihr grosszügiges Engagement ermöglichen.

Förderstiftungen

Arthur Waser Stiftung

Bernard van Leer Stiftung Luzern

Birgit Holzherr­Stiftung

Dätwyler Stiftung

Ernst Göhner Stiftung

Ernst von Siemens Musikstiftung

Fritz­Gerber­Stiftung für begabte junge Menschen

Hilti Foundation

René und Susanne Braginsky Stiftung

Stiftung Melinda Esterházy de Galantha

Strebi­Stiftung Luzern

Thyll­Stiftung

Eine weitere Stiftung

Corporate Partners

Dätwyler Holding AG

Helvetia Baloise Holding AG

Luzerner Kantonalbank AG

Die Mobiliar

Reichmuth & Co Privatbankiers

Kooperationspartner

Halsfeger

KKL Luzern — Veranstaltungspartner

Luzern Tourismus

Mandarin Oriental Palace, Luzern —

Hotel Partner

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MetaDesign — Partner in Communication myclimate

NZZ — Medienpartner

Radio SRF 2 Kultur — Medienpartner

Ringier AG — Medienpartner

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Subventionsgeber

Kanton Luzern

Stadt Luzern

Lucerne Festival ist Mitglied von

Mobility Partner

Konzertsponsoren

Artemis Group / Franke Group

Emil Frey AG

KPMG AG

Nestlé S. A.

Viking

Zuger Kantonalbank

Sponsoren

B. Braun Medical AG

Glencore International AG

Schindler Aufzüge AG

Swiss Life

Swiss Re

Mäzeninnen und Mäzene

Dr. Hans­Dieter Cleven

Regula Gerber

Familie Goer

Berthold Herrmann und Mariann Grawe­Gerber

Familie Schwöbel

Monique und Dr. Thomas

Staehelin­Bonnard

Ein musikbegeistertes Ehepaar aus Luzern

Ein besonderer Dank gebührt auch den Lucerne Festival Friends sowie all jenen Unterstützerinnen und Unterstützern, die nicht namentlich genannt werden möchten.

Hauptsponsoren

UNSERE PARTNER MAC HEN DEN UNTERSCHIED

Viereinhalb Wochen voller Musik! Ob Soloauftritt oder Sinfoniekonzert, Oper oder Künstlergespräch: Mehr als 100 Veranstaltungen erwarten Sie im Luzerner Festivalsommer 2026, darunter auch zahlreiche Gratisangebote wie unser neues OpenAir­Konzert zum Festival­Auftakt. Ohne die grosszügige Unterstützung unserer Sponsoren, Partner, Mäzene und der Lucerne Festival Friends wäre all das nicht möglich.

Klassik für alle: Erstmals läutet ein Open Air auf dem Europaplatz den Luzerner Musiksommer ein, bei freiem Eintritt. Und in den moderierten 40min­Konzerten können Sie wichtige Künstler*innen und Werke kennenlernen.

gefördert von Zurich Versicherung

Lakeside Symphony: Wir übertragen das Eröffnungskonzert live auf der Grossleinwand, direkt am Seeufer — und alle können dabei sein. Ein Erlebnis für Gross und Klein!

gefördert von UBS

Hotspot für TOPTALENTE

Ganz auf Gegenwart eingestellt: In der Lucerne Festival Academy treffen jeden Sommer rund 100 internationale Talente zusammen — Instrumentalist*innen, Dirigent*innen und Komponist*innen.

Gemeinsam widmen sie sich der zeitgenössischen Musik und bescheren dem Publikum aufregende Hörerlebnisse.

gefördert von Roche und Familie Schwöbel

Weltklasse made by Lucerne Festival: Das Lucerne Festival Orchestra ist ein einzigartiger Klangkörper de luxe, der nur während der Festivalwochen zusammenkommt. Seine Konzerte haben Kultstatus und setzen Massstäbe.

gefördert von der Kühne-Stiftung

Orchester mitKULTSTATUS

Nirgends ist die musikalische Promidichte höher: Die Stars der Klassikszene, dazu die weltbesten Orchester von den Berliner bis zu den Wiener Philharmonikern sorgen bei Lucerne Festival für begeisternde Musikerlebnisse.

gefördert von unseren Konzertsponsoren: Artemis Group / Franke Group, Emil Frey AG, KPMG AG, Nestlé S.A., Viking, Zuger Kantonalbank

LUCERNE FESTIVAL

FRIENDS

Sie möchten eine Orchesterprobe miterleben? Oder nach dem Konzert den Künstler*innen persönlich begegnen? Dann sind Sie richtig bei den Lucerne Festival Friends. Denn als Friend unterstützen Sie nicht nur ein einzigartiges Festival, Sie geniessen auch viele Vorteile.

Ein besonderer Dank gebührt allen Friends, die uns mäzenatisch unterstützen:

Regula Gerber | Berthold Herrmann und Mariann Grawe­Gerber | Familie Schwöbel | Monique und Dr. Thomas Staehelin­Bonnard | Ein musikbegeistertes Ehepaar aus Luzern

sowie unseren «Gold Friends»:

E. I. Ascher Esq. Trust | Dr Christian Casal und Katja Biella Casal | Marianne Dätwyler | Rita Häcki­Hofer | Dr. Otto und Michaela Happel | André und Rosalie Hoffmann | Dr. Klaus Jenny | Dr. Heinz und Sylvia E. Kirsten | The Kovner Foundation | Makiko und Makoto Nakao | Dr. Dolf und Maria Stockhausen | Projekt Villa Serdang | Margrit Wullschleger­Schmidlin

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DRAN

an den Künstlerinnen und Künstlern

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Karten ab Dienstag, 24. März 2026, 10.00 Uhr

Online lucernefestival.ch

Konzertkarten können Sie online bestellen und direkt ausdrucken (Print@Home­Ticket) oder auf Ihr Smartphone downloaden.

Telefonisch

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Mo – Fr von 10.00 bis 12.00 Uhr

in der Woche des Verkaufsstarts (24.–29. März) sowie während der Festivals zusätzlich von 14.00 bis 16.00 Uhr sowie am Wochenende

Karten & Informationen

Lucerne Festival

Verkauf & Gästeservice | Postfach | CH–6002 Luzern t +41 (0)41 226 44 00 | ticketbox@lucernefestival.ch | lucernefestival.ch

Während des Sommer­Festivals

Karten erhalten Sie vom 13. August bis zum 13. September 2026 täglich von 14.00 Uhr bis zum abendlichen Konzertbeginn am Lucerne Festival­Ticketschalter beim Haupteingang des KKL Luzern (Seeseite)

Bei Vormittags­, Mittags­ und Late­NightVeranstaltungen im KKL Luzern sowie bei Veranstaltungen an einer Aussenspielstätte können Sie Ihre Karten (nach Verfügbarkeit) ab einer Stunde vor Konzertbeginn auch direkt vor Ort kaufen.

Kartenrücknahme

Bezahlte Karten können nicht zurückgenommen oder umgetauscht werden. Programmsowie Besetzungsänderungen berechtigen nicht zur Rückgabe von gekauften Karten.

Saalpläne

Die Verfügbarkeit von Sitzplätzen nach tagesaktuellem Stand finden Sie ab dem 24. März 2026, 10 Uhr, unter lucernefestival.ch. Lucerne Festival behält sich vor, den Saalplan zu ändern.

Gutschein einlösen

Online: Lucerne Festival­Gutscheine können Sie bequem bei Ihrer Online­Bestellung einlösen.

Schriftliche Bestellung: Bitte schicken Sie den Lucerne Festival­Gutschein zusammen mit Ihrer schriftlichen Bestellung zur Bearbeitung an den Verkauf und Gästeservice.

Bitte beachten Sie: KKL­Gutscheine sind bei uns nicht mehr einlösbar. Auch die CityCard nehmen wir nicht mehr an.

Allgemeine Geschäftsbedingungen Bitte beachten Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Lucerne Festival unter lucernefestival.ch/agb.

Ermässigung für Student*innen, Schüler*innen und KulturLegi­Inhaber*innen Für nicht ausverkaufte Veranstaltungen gibt es ab zwei Stunden vor Konzertbeginn spezielle Online­Angebote für Student*innen und (Berufs­)Schüler*innen bis inkl. 29 Jahre sowie für KulturLegi­Inhaber*innen.

Detaillierte Informationen zu den Angeboten für Studierende und junge Erwachsene finden Sie ab Festivalstart unter lucernefestival.ch/jungeerwachsene.

«Luege | Lose | Erläbe — gemeinsam ins Konzert»

Was gibt es Schöneres, als den Nachwuchs in die Geheimnisse der Musik einzuführen?

Besuchen Sie Lucerne Festival gemeinsam mit Ihren Kindern, Enkel­ oder Göttikindern: Sie zahlen den regulären Kartenpreis, für Ihre junge Begleitung (bis zum 18. Geburtstag) kostet das Ticket dagegen nur CHF 10! Das Angebot gilt für alle Sinfoniekonzerte und Rezitale im Konzertsaal des KKL Luzern, ist für die Preisgruppen 1 bis 4 gültig und online erhältlich.

Mehr unter lucernefestival.ch/ luege­lose­erlaebe

Newsletter und WhatsApp­News für das junge Publikum Für welche Konzerte gibt es ermässigte Tickets? Was läuft für unser junges Publikum beim Festival? Wann findet der nächste Young & Classic­Event statt? Mit unserem Newsletter Young und den WhatsApp­News bist du immer informiert.

Wie es geht? Für den Newsletter Young kannst du dich unter lucernefestival.ch/ newsletter­young anmelden.

Die WhatsApp­News erhältst du, wenn du an die Rufnummer +41 (0)79 385 36 53 via WhatsApp die Nachricht «Start» sendest.

IHR KONZERTBESUCH

Informationen für Rollstuhlfahrer*innen

Im Konzertsaal des KKL Luzern stehen Rollstuhlplätze mit guter Sicht auf die Bühne zu Spezialkonditionen zur Verfügung. Auch an den Aussenspielstätten sind Rollstuhlplätze verfügbar. Wir können nicht gewährleisten, dass einer Begleitperson ein Platz in der gleichen Preiskategorie bzw. in der Nähe des Rollstuhlplatzes zugewiesen wird. Rollstuhlplätze können nicht online gekauft werden. Bitte wenden Sie sich für die Buchung eines Rollstuhlplatzes telefonisch unter +41 (0)41 226 44 00 an unseren Kartenverkauf oder ab dem 13. August 2026 an den Lucerne Festival­Ticketschalter beim Haupteingang des KKL Luzern (Seeseite) Unsere Mitarbeiter*innen vom Gästeservice beraten Sie gerne bei Ihrer Kartenbestellung.

Wenn Sie am Veranstaltungsort Hilfe benötigen, zögern Sie bitte nicht, uns anzusprechen: Unsere Mitarbeiter*innen vor Ort stehen Ihnen bei Fragen und Problemen jederzeit zur Verfügung.

Mehr Informationen für Menschen mit Beeinträchtigungen finden Sie unter lucernefestival.ch/barrierefreiheit.

Türöffnung

Die Türöffnung bei Veranstaltungen im Konzertsaal des KKL Luzern erfolgt 30 Minuten vor Konzertbeginn. Bei Veranstaltungen im Luzerner Saal des KKL oder an den Aussenspielstätten findet die Türöffnung ggf. erst kurz vor Vorstellungsbeginn statt. Mit Rücksicht auf die Musiker*innen und das Publikum werden verspätete Besucher*innen erst während der Pause oder

nach Anweisungen des Saalpersonals eingelassen. Bei einzelnen Konzerten ist es möglich, dass es keinen Späteinlass und keine Pause gibt. Wird ein Konzert durch Zuspätkommen verpasst, kann der Kaufpreis nicht erstattet werden.

Bild­ und Tonaufnahmen

Video­, Bild­ oder Tonaufnahmen während der Veranstaltung im Saal, auch für den privaten Gebrauch, sind aus urheberrechtlichen Gründen untersagt. Lucerne Festival nimmt ausgewählte Vorstellungen auf Tonund Bildträger auf. Mit dem Kauf der Konzertkarte erklären Sie sich damit einverstanden, dass Lucerne Festival auch Aufnahmen verwendet, auf denen allenfalls Ihre Person erkennbar sein kann.

Konzertprogramme

Ihre Konzertprogramme können Sie nicht nur vor Ort (mit Kreditkarte oder Twint), sondern auch bereits sieben Tage vor der jeweiligen Veranstaltung online als PDF unter lucernefestival.ch erwerben.

Garderobe

Im KKL Luzern ist die Nutzung der Garderobe kostenlos. Handtaschen bis zu einer Grösse von 42 × 29,7 cm (A3) dürfen mit in den Saal genommen werden. Alle grösseren Taschen und Gepäckstücke sowie andere sperrige Gegenstände müssen für einen Betrag von CHF 5 pro Stück abgegeben werden. Mäntel und Jacken dürfen aus Sicherheitsgründen ebenfalls nicht mit in den Saal genommen werden und sind kostenfrei an der Garderobe abzugeben.

ANREISE

Anreise mit dem öffentlichen Verkehr — mit 50% Rabatt Mit Ihrer Konzertkarte erhalten Sie 50% Ermässigung auf Ihre Hin­ und Rückfahrt nach Luzern in der 1. oder 2. Klasse (die Konzertkarte ist bei einer Kontrolle vorzuweisen). Das ermässigte ÖV­Billett muss vor dem Reiseantritt an einem Schweizer Bahnschalter, beim SBB Contact Center unter 0848 44 66 88 (CHF 0.08/Min. vom Schweizer Festnetz) oder online auf sbb.ch/lucernefestival bezogen werden.

Anreise mit dem Auto

Das KKL Luzern befindet sich direkt neben dem Bahnhof Luzern. Aufgrund der Verkehrs­ und Parkplatzsituation während der Festivalzeiten empfehlen wir Ihnen deshalb, die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen. Festivalbesucher*innen, die mit dem Auto anreisen, raten wir, die Parkleitsysteme zu beachten und für den Transfer von den Parkhäusern zum KKL Luzern den Bus zu benutzen. Die Parkhäuser sind im nebenstehenden Lageplan verzeichnet; weitere Informationen erhalten Sie unter parkingluzern.ch.

Park & Ride

An diversen Bahnhöfen ausserhalb der Stadt Luzern besteht ein Park & RideAngebot für die Anreise per Bahn nach Luzern. Weil sie über genügend Parkplätze verfügen, sind folgende Bahnhöfe besonders geeignet: Sursee, Rotkreuz, Zug, Wolhusen, Arth­Goldau und Sarnen.

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Allgemeine Informationen

Tourist Information Luzern

Zentralstrasse 5 | CH–6002 Luzern t +41 (0)41 227 17 17 luzern@luzern.com | luzern.com

Unterkunft

Luzern Tourismus hilft Ihnen bei der Suche nach einer Unterkunft. Zentrale Reservierung: t +41 (0)41 227 17 27 | luzern@luzern.com

Löwenplatz

Haldenstr.

Veranstaltungsorte

KKL KKL Luzern, Europaplatz 1, Luzern

E Europaplatz

HL Hochschule Luzern — Musik, Arsenalstrasse 28, Kriens (Bus Nr. 14 ab Bahnhof)

I Inseli, Inseliquai, Luzern

JK Jesuitenkirche, Bahnhofstrasse 11a, Luzern

LK Lukaskirche, Morgartenstrasse 16, Luzern

LT Luzerner Theater, Theaterstrasse 2, Luzern

KP Kapellplatz

MK Matthäuskirche, Seehofstrasse 4, Luzern

SCH St. Charles Hall, Benzeholzstrasse 41, Meggen (ab Bahnhof Luzern: Bus Nr. 24 bis «Meggen, Kapelle» oder S3 bzw. Voralpen­Express bis «Meggen, Zentrum»)

Dreilindenstr.

Löwenstr.Alpenstr. Rössligasse

Seebrücke

Schwanenplatz

Baselstr.

Zentralstr. Hirschma str. Morgartenstr.

Murbacherstr. Winkelriedstr. Bundesstr. Bundesplatz

Obergrundstr. Obergrundstr.

HOTELS

Offizieller Hotelpartner: Mandarin Oriental Palace

Hotels klassiert nach HotellerieSuisse (H)/GastroSuisse (G)

êêêêê (Superior)

Mandarin Oriental Palace H 041 588 18 88 molzn­reservations@mohg.com

Renaissance Lucerne Hotel G 041 226 87 87 info@renaissancelucerne.com

The Hotel Lucerne, Autograph Collection G 041 226 86 86 info@the­hotel.ch

Bürgenstock Hotels, Bürgenstock H 041 612 60 00 information@ burgenstockresort.com

Park Hotel, Vitznau H 041 399 60 60 info@parkhotel­vitznau.ch

The Chedi Andermatt, Andermatt H 041 888 74 88 info@chediandermatt.com

Villa Honegg, Bürgenstock H 041 618 32 00 info@villa­honegg.ch

êêêêê

Grand Hotel National H 041 419 09 09 info@grandhotel­national.com

Schweizerhof H 041 410 04 10 info@schweizerhof­luzern.ch

êêêê (Superior)

Art Deco Hotel Montana H 041 419 00 00 info@hotel­montana.ch

Château Gütsch H 041 289 14 14 info@chateau­guetsch.ch

Hotel Astoria G 041 226 88 88 info@astoria­luzern.ch

Hermitage H 041 375 81 81 welcome@hermitage.ch

Sonnmatt Luzern H 041 375 32 32 info@sonnmatt.ch

Radisson Blu Hotel Luzern H 041 369 90 00 info.lucerne@radissonblu.com

êêêê

Ameron Hotel Flora H 041 227 66 66 flora@ameronhotels.com

Cascada Boutique Hotel H 041 226 80 88 info@cascada.ch

Continental Park H 041 228 90 50 hotel@continental.ch

Des Balances H 041 418 28 28 info@balances.ch

Grand Hotel Europe H 041 370 00 11 info@europe­luzern.ch

Hofgarten H 041 410 88 88 hotel@hofgarten.ch

Luzernerhof H 041 418 47 47 hotel@luzernerhof.ch

Monopol H 041 226 43 43 mail@monopolluzern.ch

Wilden Mann H 041 210 16 66 mail@wilden­mann.ch

Hotel Pilatus­Kulm H 041 329 12 12 hotels@pilatus.ch

Hotel Sempachersee,

Nottwil H 041 939 23 23 info@hotelsempachersee.ch

Parkhotel, Zug H/G 041 727 48 48 welcome@parkhotel.ch Schloss­Hotel, Merlischachen H 041 854 54 54 info@swiss­chalet.ch

Seehotel Sternen, Horw H 041 348 24 82 info@seehotel­sternen.ch

êêê (Superior)

Waldstätterhof H 041 227 12 71 info@hotel­waldstaetterhof.ch

Jugendstilhotel

Paxmontana G 041 666 24 00 info@paxmontana.ch

Seerausch Hotel, Beckenried H/G 041 501 01 31 info@seerausch.ch

Rebstock H 041 417 18 19 hotel@rebstock­luzern.ch

Zugertor, Zug H 041 729 38 38 info@zugertor.ch

êêê

Alpina Luzern H 041 210 00 77 info@alpina­luzern.ch

Altstadt Hotel Krone H 041 419 44 00 info@krone­luzern.ch

Ambassador H 041 418 81 00 hotel@ambassador.ch

Anker H 041 220 88 00 anker@remimag.ch

Boutique Hotel KARL H 041 410 24 74 info@hotel­karl.ch

Boutique Hotel

Weisses Kreuz H 041 418 82 20 info@weisseskreuzluzern.ch

Central Luzern H 041 210 50 60 info@hotel­central­luzern.com

De la Paix H 041 418 80 00 info@de­la­paix.ch

Des Alpes H 041 417 20 60 info@desalpes­luzern.ch

Drei Könige H 041 248 04 80 hotel@drei­koenige.ch

ibis Luzern Kriens H 041 349 49 49 H2982@accor.com

ibis Styles Luzern City H 041 418 48 48 H8549@accor.com

Royal H 041 419 46 46 info@hotelroyalluzern.ch

The Lubo H 041 552 04 14 Info@the­lubo.ch

Thorenberg G 041 250 52 00 info@thorenberg.ch

Arcade, Sins H 041 789 78 78 info@hotel­arcade.ch

Balm, Meggen H 041 377 11 35 info@balm.ch

Bellevue, Pilatus Kulm H 041 329 12 12 hotels@pilatus.ch

Holiday Inn Express, Luzern­Kriens H 041 545 69 00 info@hiex­luzern.ch

Holiday Inn Express

Luzern­Neuenkirch H 041 288 28 28 info@expressluzern.com

Lux, Emmenbrücke H 041 289 40 50 office@hotel­lux.ch

Taverne 1879, Bürgenstock H 041 612 60 00 information@ burgenstockresort.com

Chärnsmatt, Rothenburg H 041 280 34 34 info@chaernsmatt.ch

ê (Superior)

Ibis Budget Luzern City H 041 367 80 00 H6782@accor.com

Swiss Lodge

BnB Haus im Löchli H 041 250 90 73 bnb_loechli@bluewin.ch

Hammer, Eigenthal H 041 497 52 05 info@hotel­hammer.ch

Jugendherberge Luzern H 041 420 88 00 luzern@youthhostel.ch

Pickwick H 041 410 59 27 welcome@hotelpickwick.ch

The Bed + Breakfast H 041 310 15 14 info@theBandB.ch

Sonnenberg, Kriens H 041 320 66 44 info@sonnenberg.ch

Gasthaus Kreuz, Meggen H 041 377 11 14 info@kreuz­meggen.ch

Swiss­Chalet Lodge, Merlischachen H 041 854 54 54 info@swiss­chalet.ch

Hotels nicht klassiert nach HotellerieSuisse/GastroSuisse

Alpha 041 240 42 80 info@hotelalpha.ch

Altstadt Hotel Le Stelle 078 859 27 17 info@lestelle.ch

Altstadt Hotel Magic 041 417 12 20 mail@magic­hotel.ch

Anstatthotel Business

Apartments 058 510 95 10 mail@anstatthotel.ch

Appartements Hofquartier 041 410 43 47 info@appartements­luzern.ch

Beau Séjour Luzern AG 041 410 16 81 info@beausejourlucerne.ch

B & B Bettstatt Neustadt 041 210 43 09 info@bettstatt.ch

HITrental AG 041 311 29 29 info@hitrental.com

Lucerne Business

Apartments Braui 058 510 95 10 mail@anstatthotel.ch

Richemont 041 375 85 80 gastronomie@richemont.swiss

RomeroHaus 041 249 39 29 romerohaus@igarbeit.ch

Tourist Information Luzern

Zentralstrasse 5, im Bahnhof | CH–6002 Luzern

+41 (0)41 227 17 27 luzern@luzern.com | luzern.com

Genussfestival

Verlängern Sie Ihren Konzertabend mit einem Aperitivo oder einem 3-Gang-Menü in der Bellini Locanda Ticinese. Geniessen Sie Ihr Menü in aller Ruhe und kehren Sie nach dem Konzert für ein köstliches Dessert zurück – Bestellungen sind bis 23 Uhr möglich. Machen Sie Ihren Abend unvergesslich und gönnen Sie sich eine Übernachtung in unseren stilvollen Zimmern, nur zwei Gehminuten vom KKL entfernt.

Hotel Wilden Mann Luzern

Hotel Wilden Mann Luzern

Bahnhofstrasse

Hotel Wilden Mann Luzern Bahnhofstrasse 30 · 6003 Luzern · T +41 41 210 16 66 www.wilden-mann.ch

www.wilden-mann.ch

Übernachten Sie, wo schon Königinnen, Schriftsteller und Musiklegenden genächtigt haben.

101 Zimmer voller Geschichte(n) an bester Lage in der Leuchtenstadt.

OMAKASE ARTISTRY

Fine Dining mit 16 GaultMillau-Punkten

Mediterraner

Hochgenuss

Luzerns Logenplatz für Geniesser

Exquisite Gaumenfreude und imposante Aussicht auf den Vierwaldstättersee.

Grand Casino Luzern

Haldenstrasse 6

6006 Luzern grandcasinoluzern.ch

Engelberger Druck –so facettenreich wie das Lucerne Festival

Mit demselben hohen Anspruch an Qualität, Präzision und Kreativität, der das Lucerne Festival prägt, realisieren wir Drucklösungen, die Eindruck hinterlassen. Ob elegante Programme, stilvolle Einladungen oder kunstvolle Publikationen –wir setzen Ihre Ideen gekonnt um. Für Projekte, die von Erfolg gekrönt sind wie ein gelungenes Konzert: stimmig, einzigartig und professionell umgesetzt.

Druck in Perfektion seit 1896.

Bild mit KI erstellt.

Das neue USM Haller Soft Panel. Eine weiche Note für den Klassiker – magnetisch, bunt, verspielt.

SPITZENORCHESTER, TAG FÜR TAG

LUCERNE FESTIVAL — DAS ORCHESTER FEST IVAL

Berliner Philharmoniker | Budapest Festival Orchestra | Chineke! Orchestra | Concerto Köln | Dresdner Festspielorchester | Festival Strings Lucerne |

Freiburger Barockorchester | Havana Lyceum Orchestra | Konzerthausorchester Berlin |

Les Musiciens du Prince — Monaco | Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO) | Lucerne Festival Orchestra | Luzerner Sinfonieorchester |

Mahler Chamber Orchestra | Münchner Philharmoniker | Pittsburgh Symphony Orchestra | Royal Concertgebouw Orchestra | The Met Orchestra | Tschechische Philharmonie | West-Eastern Divan Orchestra | Wiener Philharmoniker

lucernefestival.ch

Klassische Musik von Barock bis Neue Musik

Mit Schwung und dem Neusten aus der Kultur in den Tag starten.

MO-FR

6.00-9.00 UHR

Musik & Genuss: Entspannt, stilvoll und ohne Wartezeit.

Verwandeln Sie Ihren Konzertbesuch beim Sommer-Festival von Lucerne Festival in ein sinnliches Gesamterlebnis –mit kulinarischen Genüssen, die Sie ganz einfach online zu ausgewählten Konzerten dazubuchen können.

Angebote für vor & nach dem Konzert, in der Pause oder als Gesamterlebnis

Das Essen ist vorbestellt & bezahlt

Abgestimmt auf Ihr Konzert steht alles bereit, kein Anstehen nötig

Jetzt Angebote buchen kkl-luzern.ch/ sommer-festival-2026

GENUSS FÜR ALLE SINNE IM KKL LUZERN

Bereits Wochen, bevor Lucerne Festival Summer beginnt, laufen im KKL Luzern die Vorbereitungen auf Hochtouren. Dann erstrahlt das Haus in seinem schönsten Glanz. Als Hauptspielstätte des Festivals ist es Dreh­ und Angelpunkt des vielfältigen Programms und bietet seinen Gästen ein Erlebnis für alle Sinne.

Der beeindruckende Konzertsaal von Jean Nouvel ist der Ort, an dem WeltklasseMusiker*innen auftreten und das Publikum immer wieder aufs Neue begeistern. Ergänzt wird das unvergessliche Festivalerlebnis durch vielseitige kulinarische Angebote. Die Qual der Wahl betrifft deshalb nicht nur die Konzerte, sondern auch den Genuss davor, danach oder in der Pause.

Mit der «Panorama Dinner Symphonie», die an ausgewählten Tagen stattfindet, wird Ihr Konzertbesuch zum Gesamterlebnis: Vorspeise und Hauptgang vor dem Konzert, raffinierte Desserts in der Pause — serviert im eleganten, exklusiven Bereich im Panoramafoyer. Dank der eigenen Garderobe entfallen sämtliche Wartezeiten.

Aber auch sonst kommt der Genuss nicht zu kurz: Sei es ein frisches, saisonales Drei­

Gang­Menü im Le Piaf oder die Sterneküche von Maximilian Huber und seinem Team im Restaurant Lucide — für jeden Geschmack findet sich das passende Angebot. Wer es ungezwungener mag, entscheidet sich vielleicht für ein Sommer­Lounge­Picknick mit prickelndem Inhalt, ideal für warme Abende und den Blick auf den Vierwaldstättersee und die Luzerner Altstadt. Auch in der Pause und nach dem Konzert lässt sich entspannt geniessen: Die Angebote können im Voraus gebucht werden. Am Tag des Konzertbesuchs steht dann alles bereit, perfekt abgestimmt und bereits bezahlt — für ein rundum unbeschwertes Festivalerlebnis.

KKL Luzern

Europaplatz 1 | CH–6005 Luzern +41 (0)41 226 70 70 info@kkl­luzern.ch | kkl­luzern.ch

Hoch kommen, dabei sein!

Young Artists in Concert

Besuchen Sie uns in Rothenburg.

QR-Code scannen und Kurztrip durch den Showroom erleben!

lichtteam.ch mit über 1300 Leuchten FASZINATION LICHT

Von Pianissimo bis Crescendo.

SWISS ist stolze Partnerin von Lucerne Festival.

Your year perfectly planned out.

ERLEBEN SIE LUZERN!

Mit Ihrer Konzertkarte profitieren Sie in der Sammlung Rosengart sowie im Richard Wagner Museum von ermässigten Eintritten und können im Hans Erni Museum an einer kostenlosen Führung teilnehmen.

Details zur Anmeldung finden Sie unter lucernefestival.ch/museen

lucernefestival.ch/museen

Hans Erni Museum, Luzern
Richard Wagner Museum, Luzern Rosengart Museum, Luzern

Magic Moments at Unique PlaceS

Philip Taaffe, Sanctuary. A Room for Lucerne, 2010, Rauminstallation mit 149 Siebdrucken auf Papier, Foto: Andri Stadler

MUSIKMITTAGUND - ESSEN FÜR 2×30 CHF

LUNCHKONZERTE

Besuchen Sie unsere «Debut»-Reihe mit jungen Künstler*innen und geniessen Sie anschliessend im Bellini Locanda Ticinese ein Tagesmenü inklusive alkoholfreies Getränk.

Debut Simon Bürki Klavier

Debut Yuki Hirano Violine

Debut Bridget Yee Klavier

Debut Jonas Müller Bariton

Debut Elias David Moncado Violine

Debut Mared Pugh-Evans Harfe

Debut Poiesis Quartet Streichquartett

lucernefestival.ch/lunchkonzerte

FESTIVAL-CITY LUZERN

Die Festival-City Luzern begeistert rund ums Jahr: Klassik, Blues, Rock, Comics und packende Sportevents.

Fumetto Comic Festival Luzern

7. – 15. März 2026 www.fumetto.ch

Lucerne Festival Spring

27. – 29. März 2026 www.lucernefestival.ch

Lucerne Festival Pulse

8. – 17. Mai 2026 www.lucernefestival.ch

Lucerne Regatta

26. – 28. Juni 2026 www.lucerneregatta.com

Spitzen Leichtathletik Luzern Juli 2026 www.spitzenleichtathletik.ch

Luzern Live

16. – 25. Juli 2026 www.luzern-live.ch

Lucerne Festival Summer

13. August – 13. September 2026 www.lucernefestival.ch

World Band Festival Luzern

19. – 27. September 2026 www.worldbandfestival.ch

SwissCityMarathon – Lucerne 23. – 25. Oktober 2026 www.swisscitymarathon.ch

Lucerne Blues Festival 7. – 15. November 2026 www.bluesfestival.ch

Lucerne Festival Foward –Echoes of Schumann 20. – 22. November 2026 www.lucernefestival.ch

BILDNACHWEISE

Cover unten: Bruno Augsburger – S. 1, 41, 49 und 66: Marco Borggreve – S. 6: commons. wikimedia.org/KI­bearbeitet – S. 9, 10, 47, 54, 60, 72, 86, 90, 97 Mitte und 99 oben: Priska Ketterer/Lucerne Festival – S. 11: Florian Ganslmeier – S. 13 und 59: Andreas Ortner –S. 15, 36, 39 und 58: Manuela Jans/Lucerne Festival – S. 17: Astrid Ackermann – S. 19, 22 und 42: Andreas Becker/Lucerne Festival – S. 21: Rahel Meydam – Cover oben, S. 40, 45, 96, 97 oben und unten, 98 und 104: Patrick Hürlimann/Lucerne Festival – S. 43: Jason Bell –S. 44 und 84: Julia Wesely – S. 46: Anya Todich – S. 48: Judit Horvath – S. 50: Deutsche Bischofskonferenz – S. 51: Decca Records – S. 52: Tom Hanley/Alamy – S. 53: Georg Anderhub/Lucerne Festival – S. 55: Monika Rittershaus – S. 56: Stephan Rabold – S. 57: Ayane Shindo – S. 61: Miki Wecel – S. 62 und 78: Suxiao Yang – S. 63 und 80: Chris Lee –S. 64: Ben McDonnell – S. 65 und 81: Simon Pauly – S. 67: Simone Haug – S. 68: Evan Zimmerman – S. 69: Adriano Heitman – S. 70: Jakob Schad – S. 71: Johanna Berghorn/Sony Music color – S. 73: Zuzanna Specjal – S. 74: Sasha Gusov – S. 75: Todd Rosenberg – S. 76: Martin Siegmund – S. 77: Patrice Min – S. 79 und 99 unten: Peter Fischli/Lucerne Festival –S. 82: Cat Arwel Photography – S. 83: James Hole – S. 85: Eden Davis – S. 87: Kelia Anne –S. 88: Marie Rolland – S. 89: Steffi Retti – S. 91: Oscar O’Ryan – S. 117: KKL Luzern

Willkommen

IMPRESSUM

Lucerne Festival

Hirschmattstrasse 13 | CH–6003 Luzern

t +41 (0)41 226 44 00 info@lucernefestival.ch | lucernefestival.ch

Verkauf & Gästeservice

Lucerne Festival | Postfach | CH–6002 Luzern

t +41 (0)41 226 44 00 ticketbox@lucernefestival.ch | lucernefestival.ch

Herausgeber Stiftung Lucerne Festival

Intendant Sebastian Nordmann

Texte und Redaktion Susanne Stähr und Malte Lohmann, Mitarbeit: Lea Greiner

Lektorat Antje Reineke

Konzept Corporate Design MetaDesign Zürich

Satz und Realisation Flavia Gämperle

Inserate Dimitrij Würsch

Druck Engelberger Druck AG, Stans

Dieses Programm wurde im Januar 2026 publiziert. Änderungen vorbehalten.

Alle abgedruckten Preise ohne Gewähr.

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Printed in Switzerland | © 2026 by Lucerne Festival

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