KOPIERVORLAGEN ZUR BROSCHÜRE SPIELE & AKTIVITÄTEN für Kinder am Bauernhof Ideen und Tipps für Bäuerinnen und Bauern
www.erlebnisbauernhof-noe.at I www.tirol.lfi.at
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Impressum Redaktion: Mag. Erna Binder, Dipl.-Päd. Irene Blasge, Ing. Monika Linder, Karin Kern, Dir. DI Elfriede Schaffer MSc, DI Julia Scharner, Ing. Barbara Teufel ABinL, Dipl. Päd. Ing. Josef Weber, Mag. Martina Widmann, alle Landwirtschaftskammer Niederösterreich, Laura Helbling, BSc, LFI Tirol; Herausgeber: Ländliches Fortbildungsinstitut Österreich (LFI), Schauflergasse 6, 1014 Wien, www.lfi.at, lfi@lk-oe.at Layout: Sonja Hießberger, LK NÖ Fotos Titelseite: Urlaub am Bauernhof, LK NÖ / Ing. Elisabeth Heidegger Fotos ohne Lizenzen: LK NÖ / Ing. Elisabeth Heidegger und Mag. Eva Lechner Wien, Mai 2018 Das Ländliche Fortbildungsinstitut Österreich behält sich das alleinige Verfügungsrecht vor. Jede auch nur auszugsweise Vervielfältigung ist nur mit ausdrücklicher Zustimmung des LFIs erlaubt. Haftung bezüglich Inhalt und dessen Anwendung wird nicht übernommen. Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes: Im Sinne einer leichteren Lesbarkeit sind die verwendeten Begriffe, Bezeichnungen und Funktionstitel zum Teil nur in einer geschlechtsspezifischen Formulierung ausgeführt. Sie gelten selbstverständlich für beide Geschlechter.
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Inhaltsverzeichnis 1
Kopiervorlagen & Merkblätter...............................................................................4
1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6 1.7 1.8 1.9 1.10
Merkblatt „Worauf Gäste am Bauernhof beim Umgang mit Tieren achten sollen“...4 Vorbereitungsbogen für den Besuch einer Kindergruppe am Bauernhof.............5 Reflexionsbogen nach dem Besuch einer Kindergruppe am Bauernhof..............7 Faltanleitung Geldbörse aus leerem Milchkarton.................................................9 Anleitung für die Faltkuh Gerda...........................................................................10 Faltanleitung Schweinekopf und Schweinchen....................................................11 Rätsel zur Schweinehaltung.................................................................................11 Punktespiel rund ums Schwein............................................................................12 Rezept für Weckerl...............................................................................................13 Lied „Muh, muh, muh“.......................................................................................14
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Roll Ups zur Ansicht..............................................................................................15
2.1 2.2 2.3 2.4
Roll Ups zum Milchlehrpfad.................................................................................15 Plakate zum Schweinelehrpfad............................................................................18 Roll Ups zur Wanderausstellung Land- und Forstwirtschaft.................................18 Roll Ups zum Landwirtschaft´s 1, 2 oder 3..........................................................19
Dieses Symbol kennzeichnet in der Broschüre die Methoden, zu denen Zusatzmaterial und Kopiervorlagen zum Download unter www. unserelandwirtschaffts.at zur Verfügung stehen.
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1 Kopiervorlagen & Merkblätter 1.1 Merkblatt „Worauf Gäste am Bauernhof beim Umgang mit Tieren achten sollen“
Worauf Gäste am Bauernhof beim Umgang mit Tieren achten sollen
Liebe Gäste! Am Bauernhof kann man erleben, wie die Tiere gefüttert und gepflegt werden. Wer Lust hat, kann auch mithelfen, die Tiere zu versorgen oder sich mit den Streicheltieren beschäftigen. Im Umgang mit Tieren gibt es aber ein paar Regeln, die unbedingt zu beachten sind. Es gibt Infektionskrankheiten, die von Tieren auf Menschen, aber auch von Menschen auf Tiere übertragen werden können. Sie werden als „Zoonosen“ bezeichnet und können beispielsweise über die Körperausscheidungen der Tiere (Kot, Harn, Speichel, Blut, Sekrete) bzw. über Hautkontakt, aber auch über den Konsum roher Tierprodukte auf den Menschen übertragen werden. Die Gefahr der Ansteckung von Krankheiten durch unsere Tiere ist zwar gering, da auf unserem Bauernhof laufend Vorkehrungen zur Vermeidung von Infektionen in den Tierbeständen getroffen werden, trotzdem sollten die wichtigsten Hygienemaßnahmen eingehalten werden und insbesondere Kinder darauf aufmerksam gemacht werden. Was sollte man jedenfalls beachten?
grundsätzlich sollte man sich nach jedem Tierkontakt die Hände gründlich waschen; insbesondere soll mit ungewaschenen Händen nicht gegessen werden oder die eigenen Schleimhäute (Augen, Mund) berührt werden; eigene - auch kleinste - Wunden versorgen (z.B. mit einem Pflaster), bevor man mit Tieren Kontakt hat; besonders Kinder sollten darauf hingewiesen werden, Tieren kein Bussi zu geben, sich von Tieren nicht im Gesicht ablecken zu lassen bzw. Tiere nicht von eigenen Lebensmitteln kosten zu lassen; den Kontakt mit Kot und Gülle vermeiden bzw. nach Kontakt gründlich Hände waschen;
Für den guten Umgang mit den Tieren noch ein paar wertvolle Tipps für Kids:
Ihr dürft die Tiere nur dann füttern und streicheln, wenn die Bäuerin oder der Bauer es erlauben,
Ruhig auf die Tiere zugehen! Nicht laut sein, nicht laufen und keine schnellen Bewegungen ma-
denn sie kennen ihre Tiere am besten. Daher hört darauf, was sie euch sagen. chen, denn das macht den Tieren Angst.
Den Tieren nicht nachlaufen – die Tiere wollen nicht gejagt werden!
Immer von vorne und langsam auf die Tiere zugehen; die Tiere dabei ansprechen, damit sie nicht erschrecken!
Stellt euch nie einem Tier entgegen! Wenn Herdentiere in Bewegung sind, lasst sie vorbei gehen. Es könnte sonst passieren, dass sie euch umrennen.
Tiere, die in einer Herde sind, dürfen nur gefüttert werden, wenn sie hinter einer Absperrung sind. Das Füttern macht die Tiere unruhig und oft fangen sie dabei untereinander zu raufen an.
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Die Hand beim Füttern flach halten damit die Tiere nicht unabsichtlich in die Finger beißen.
Die Tiere nicht stören, wenn sie fressen oder schlafen.
Wann?
Datum:
Gespräch mit der Begleitperson: Datum und Dauer des Kinderaufenthaltes festlegen ______________________________________________________________ Wie alt sind die Kinder ______________________________________________________________ Anzahl der Kinder ______________________________________________________________ Vorwissen der Kinder ______________________________________________________________ Themenschwerpunkt festlegen ______________________________________________________________ Jause vereinbart? O ja O nein Preis vereinbaren _______________
Ablauf für den Tag des Kinderbesuches planen (siehe unten)
Benötigte Materialien / Utensilien vorbereiten _____________________________________________________________________________________________________ _____________________________________________________________________________________________________
Ev. weitere Betreuungspersonen einbinden _____________________________________________________________________________________________________ _____________________________________________________________________________________________________
Schlechtwetterprogramm überlegen _____________________________________________________________________________________________________ _____________________________________________________________________________________________________
•
•
•
•
Vorbereitungen
Dauer:
•
Was ist zu tun?
Name der Kindergruppe:
Vorbereitung für den Besuch einer Kindergruppe am Bauernhof
1.2 Vorbereitungsbogen für den Besuch einer Kindergruppe am Bauernhof
5
6
Was will ich erreichen?
z.B. Vorstellen und Kennen lernen
z.B. 9 Uhr z.B. Ball- o. Zapfennetzwerk
Wie kann ich es erreichen? (= Methode) z.B. im Hof
Wo?
Materialien
Hof mit Kinderaugen betrachten und Unfallquellen beseitigen _____________________________________________________________________________________________________ _____________________________________________________________________________________________________
•
Wann?
Tiere gezielt auswählen, die man für Arbeiten mit Kindern benötigt _____________________________________________________________________________________________________ _____________________________________________________________________________________________________
•
Ablauf am Tag des Kinderbesuches
Bereiche, die die Kinder nicht betreten sollen, absperren _____________________________________________________________________________________________________ _____________________________________________________________________________________________________
•
Wann?
Was hat Ihnen als Begleitperson besonders gut gefallen?
Was hat Ihnen weniger gut gefallen?
War die Dauer Ihrer Meinung nach O zu lang O ausreichend
Was hat aus meiner/unserer Sicht beim Besuch der Kindergruppe gut funktioniert?
Was hat der Hofbesuch bei den Kindern bewirkt?
•
O zu kurz?
Was kam bei den Kindern weniger gut an?
Gespräch mit der Begleitperson zB: Was kam bei den Kindern besonders gut an?
Nachbereitungen
Dauer:
•
•
Was ist zu tun?
Unter welchem Motto stand der Kinderbesuch?:
Datum:
Name der Kindergruppe:
Reflexionsbogen nach dem Besuch einer Kindergruppe am Bauernhof
1.3 Reflexionsbogen nach dem Besuch einer Kindergruppe am Bauernhof
7
8
Welche meiner Stärken konnte ich gut einsetzen? PartnerIn:
•
•
•
Welches Resüme ziehe ich / ziehen wir nach dem Kinderbesuch? O ich/wir werde/n wieder Kinder einladen O ich/wir möchte/n mich/uns weiterbilden und regelmäßig mein/unser Wissen weitergeben O Kinderbesuche am Bauernhof sind für mich/uns nichts.
•
Dinge, die ich/wir beim nächsten Mal anders machen werde/n:
ich:
Wo habe ich noch Unsicherheiten? PartnerIn:
ich:
Was konnte ich / konnten wir gut vermitteln?
•
1.4 Faltanleitung Geldbörse aus leerem Milchkarton
9
1.5 Anleitung für die Faltkuh Gerda
Faltkuh
In diesen Schlitz auf den Rücken kommt der Schwanz rein
Kleben
Kleben
Kleben
Kleben
Bei diesem Schlitz auf dem Rücken kommt der Schwanz raus
Falten
Anleitung:
1. Male die Kuh an. 2. Schneide alle Teile aus. 3. Schneide die zwei markierten Schlitze in den Rücken der Kuh. 4. Falte das Kopf-Schwanz-Teil an den markierten Stellen 5. Ziehe das Kopf-Schwanz-Teil mit dem Schwanzende voran zuerst durch den vorderen und dann durch den hinteren Schlitz am Kuhrücken. 6. Falte die ausgeschnittenen Teile. 7. Klebe die markierten Laschen am Vorder- und Hinterende der Kuh fest. 8. Ziehe und schiebe den Schwanz vor und zurück um den Kopf zu bewegen.
Kopiervorlage „Faltkuh“
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Agrarmarkt Austria Marketing GesmbH. © 2006 - Seite B-8 www.rund-um-schulmilch.at
1.6 Faltanleitung Schweinekopf und Schweinchen
MODERNE SCHWEINEHALTUNG IN ÖSTERREICH www.rund-ums-schwein.at
Quelle: Verband österr. Schweinebauern (VÖS)
1.7 Rätsel zur Schweinehaltung Setze die Begriffe richtig ein! Zuerst plant der Bauer/die Bäuerin die optimale Futterration am ................................... (tmpoeruc). Die Schweine brauchen Energie und Eiweiß, aber auch ............................... (entiamvi) und Mineralstoffe. Im Technikraum wird die automatische .................................. (ufgeflentrurtei) zu den Schweinen eingestellt. Der Bauer/die Bäuerin baut so viel Futter wie möglich selbst an, manches ............................... (futter) muss er aber auch zukaufen. Die Schweine bekommen auch ................................. (saikensrwtr). .................................. (ekelfr) bekommen ein anderes Futter als erwachsene Tiere. In den ..................................... (tstreofiusl) wird das Futter vom Feld gelagert. Quelle: Verband österr. Schweinebauern (VÖS)
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1.8 Punktespiel rund ums Schwein
Moderne Schweinehaltung in ÖSterreich www.rund-ums-schwein.at
7 9
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1.9 Rezept für Weckerl
Weckerl backen Zutaten: 1 Pkg. Germ, 1 TL Zucker, ¼ l Milch, 3/8 l Wasser, 1 EL Öl, 1 kg Weizenvollmehl, 1 EL Salz, Saft einer halben Orange, Wasser zum Besprühen Zum Bestreuen: Mohn, Leinsamen, Sesam, Sonnenblumenkörner, Kürbiskerne, Haferflocken... je nach Lust und Geschmack. Zubereitung: Zucker, Salz, Milch, Öl, Saft einer halben Orange und Wasser vermischen und Germ darin auflösen. Mehl dazugeben und das Ganze zu einem geschmeidigen Teig in der Küchenmaschine verkneten. Den Teig ca. 10 Minuten aufgehen lassen. Anschließend den Teig in ca. 20 Teigstücke teilen, jedes Stück noch einmal kurz verkneten und zu einem Weckerl formen. Die Weckerl auf ein mit Backtrennpapier ausgelegtes Backblech legen und noch einmal gehen lassen. Mit Wasser besprühen, mit Samen oder Körnern bestreuen und bei 200 °C ca. 10 bis15 Minuten zu hellbrauner Farbe backen.
Quelle: LK NÖ
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1.10
Lied „Muh, muh, muh“
Quelle: „Kinderliederbuch für Lebensfreude und Lebensmittel“ von Mag. Helmut Eiselsberg
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2 Roll Ups zur Ansicht 2.1 Roll Ups zum Milchlehrpfad
Welche Rin derra ssen g ibt es?
Woher sta m m t d ie Kuh? Abstammung Der Auerochse oder Ur (lat. bos primigenius taurus) war der Vorfahre unserer heutigen Hausrinder. Er war mit 1,8 m Höhe und einem Gewicht von bis zu einer Tonne ein gewaltiges
Rinder in Österreich
Tier und hatte bis zu 80 cm lange Hörner. Großteils lebten sie in Europa. Man geht davon aus, dass die heutigen Hausrinder aus dem Nahen Osten stammen.
Nutzung
Vorarlberg
Seit die Rinder vor 10.500 Jahren zum Haustier wurden gehört die Haltung dieser Tiere zum Alltag des Menschen und hatte von Beginn an einen hohen Stellenwert. Die Rinder sicherten
65.600
das Überleben des Menschen: sie waren Milchund Fleischlieferant, nützliche Arbeitskraft und lieferten unter anderem Leder und Düngemittel.
Tirol
184.200
Niederösterreich Oberösterreich
Wien 100
Salzburg 164.300
Steiermark 337.400
Kärnten
Rinder können nach ihrer Nutzung (Milch- oder Fleischlieferant bzw. Arbeitstier) und nach ihrer Rasse (Fleckvieh, Braunvieh, u.a.) unterschieden werden. Es gibt aber auch sogenannte Doppel-
Burgenland 21.500
In Österreich gibt es fast 2 Millionen Rinder. Davon rund 530.000 Milchkühe.
193.800
Tierfamilie
449.700
580.700
nutzungsrassen: Über 80% der in Österreich gehaltenen Rinder zählen zu den Doppelnutzungsrassen. Das sind Rinder, die Milch und Fleisch liefern.
Rinderrassen in Österreich DER STIER geschlechtsreife, männliche Rinder Gewicht: 1000 bis 1200 kg Größe: 160 cm Fleischnutzung und Zucht
DIE KUH weibliches Rind nach dem ersten Abkalben Gewicht: 500 bis 800 kg Größe: 140 cm Kälber-, Milch- und Fleischproduktion
DAS KALB männliches oder weibliches, neugeborenes Tier Geburtsgewicht: 35 bis 45 kg Größe: ca. 70 cm
DIE TRAGEZEIT EINER KUH BETRÄGT CA. NEUN MONATE UND NEUN TAGE. DAS KALB ERNÄHRT SICH ANFÄNGLICH VON DER GESUNDEN BIESTMILCH SEINER MUTTER.
Fleckvieh 4/5 aller in Ö. lebenden Rinder
1 B
Wo leben Rin der?
Braunvieh in ganz Ö. verbreitet
Pinzgauer typische Rasse aus dem Salzburger Pinzgau
Grauvieh ist vor allem im Tiroler Bergland beheimatet
WELTWEIT GIBT ES UNGEFÄHR 450 RINDERRASSEN.
2 B
Wie ko m m t d ie M ilch zu d ir ?
Haltung Damit sich die Kühe wohlfühlen sind Bewegung und Auslauf wichtig. In den Sommermonaten grasen viele der Tiere auf Almen und Weiden.
Milchwirtschaft ist die Lebensgrundlage für viele Bauern und ihre Familien. Kurze Transportwege und rasche Weiterverarbeitung in den Molkereien garantieren den Erhalt von Geschmack und Inhaltsstoffen der Milch.
Die meisten Kälber werden in der Milchkuhhaltung geboren, wo die Kühe für gewöhnlich, einmal im Jahr, ein Kalb bekommen. So wird auch gewährleistet, dass die Milchkühe regelmäßig und genug Milch geben. Die Kälber kommen anfangs in einen speziellen Aufzuchtstall. Dieser, meist mit einer Einstreu aus Stroh, ist besonders auf die speziellen Bedürfnisse der Kälber ausgelegt.
Jede Kuh liefert im Schnitt 25 kg Milch pro Tag. Gemolken wird zweimal täglich, wobei die Handarbeit meist durch eine Melkmaschine unterstützt wird. Beim Melken wird die Saugbewegung des Kalbes nachgeahmt.
Die Zahl der Anbindeställe geht zugunsten von Laufställen (Laufstall mit Liegeflächen) immer mehr zurück. Es gilt: Den Kühen sollte der tägliche Auslauf angeboten werden!
Die gemolkene Milch wird noch am Bauernhof in einem Milchtank gesammelt, auf 4°C abgekühlt und so zur Lieferung an die Molkerei vorbereitet.
Bleiben die Kälber bei den Muttertieren, spricht man von Mutterkuhhaltung. In dieser sehr arbeitsextensiven Haltungsform ist die klassische Weidehaltung üblich. Gerne wird diese Haltungsart in der biologischen Bewirtschaftung eingesetzt. Männliche Jungtiere und Kalbinnen übersiedeln nach der Aufzucht in den eigentlichen Maststall. Die Ochsen und Kalbinnen werden hauptsächlich in der Alm- und Weidewirtschaft gehalten.
Fütterung Der Speiseplan eines Rindes besteht aus viel frischem Gras, Heu oder Silage (vergorenes Gras) und bei Bedarf ein wenig Mais und Mineralfutter.
Schwarzbunte immer mehr bei spezialisierten Milchbetrieben zu finden
3 A
Die Abfüllung von Frischmilch sowie die Herstellung von verschiedenen Milchprodukten erfolgt unter strenger Qualitätskontrolle. Besondere Behandlungsarten erhöhen die Haltbarkeit von Milch und Milcherzeugnissen. Der Lebensmittelhandel wird täglich mit Frischmilch und Milchprodukten beliefert. Die Waren müssen dabei stets gekühlt bleiben („Kühlkette“ darf nicht unterbrochen werden)
Die Abholung der gekühlten Milch erfolgt täglich bzw. jeden 2. Tag von einem Milchsammelwagen. Die Tankzüge fassen dabei bis zu 24.000 Liter Milch. Proben und Kontrollen (schon am LKW und in der Molkerei) garantieren nur einwandfreie Milch für die Weiterverarbeitung. Mit Sorgfalt hergestellte und verarbeitete Milchprodukte sorgen für täglich frischen Genuss.
4 A
15
a.Wie wir d d ie M ilch vera rbei tet?
b.Wie wir d d ie M ilch vera rbei tet?
Milchverarbeitung
Vom Rahm zur Butter
Die Herstellung von Frischmilch und die Verarbeitung von Milch und Milchprodukten erfolgt sehr schonend und wird streng kontrolliert. In der Molkerei wird die angelieferte Milch zu allererst auf ihre Qualität hin überprüft. Stimmt alles, kann die weitere Verarbeitung beginnen.
Der von der Magermilch getrennte Rahm wird pasteurisiert und abgekühlt. In der Buttermaschine wird der Rahm dann so lange geschlagen, bis sich Butterklumpen bilden. Dabei fließt die Buttermilch ab. Nach dem Kneten dieser Buttermasse wird sie maschinell geformt und verpackt.
Im Separator (eine Art Zentrifuge) wird die Milch in Magermilch und Rahm (Fettanteil) getrennt.
Joghurterzeugung
Die verschiedensten Milch und Milchprodukte haben einen unterschiedlich hohen Fettgehalt, der gesetzlich geregelt ist. Daher wird je nach Produkt die Magermilch und der Rahm im jeweils erforderlichen Verhältnis wieder miteinander vermischt = „Standardisieren Standardisieren der Produkte“. Produkte
Wenn pasteurisierte Milch „beimpft“ wird (= Beigabe von Milchsäurebakterien oder Joghurt-Starterkulturen), wandelt sich ein Teil des Milchzuckers in Milchsäure um (= “Fermentation“). Das so entstandene Naturjoghurt wird in Bechern zur weiteren Reifung abgefüllt.
Gesetzlich vorgeschrieben ist eine Erhitzung der Milch. Z.B. für mindestens 15 Sekunden auf 72-75°C („ („Pasteurisierung“). Dabei werden eventuell vorhandene Krankheitserreger abgetötet. Gleichzeitig erhöht sich auch die Haltbarkeit der Milch. Diese schonende Wärmebehandlung garantiert die bestmögliche Erhaltung der vielen Vitamine und Nährstoffe der wertvollen Rohmilch.
Zur Herstellung von Fruchtjoghurt füllt man fermentierte Milch in Tanks, wo das Joghurt durch Erwärmung reifen kann. Dann erfolgt die Beigabe von Früchten und/oder Fruchtmark, und das Joghurt wird gerührt und abgefüllt. Andere Sauermilchprodukte entstehen je nach Art der zugesetzten Reifekulturen, nach Temperatur und Fermentationsdauer.
Weitere Wärmebehandlungen erhöhen die Haltbarkeit: Hocherhitzung („länger frische Milch“), Ultrahocherhitzung (H-Milch, Haltbarmilch) Sterilisieren (ungekühlt haltbare Milch) „Homogenisieren“: Milchfett kann man sich wie viele einzelne Kügelchen vorstellen. Fett ist bekanntlich leichter als Wasser und es würde sich daher bald an der Oberfläche der Milchprodukte eine gelbliche Rahmschicht absetzen. Damit das nicht geschieht, werden die Kügelchen mit Druck durch feine Düsen gepresst. Nach dem Homogenisieren erhalten auch die Milcheiweiß-Teilchen eine feinere Form.
ES GIBT KEINEN ZWEITEN ROHSTOFF AUS DEM SO VIELE PRODUKTE GEWONNEN WERDEN WIE AUS MILCH!
5 A
Was wir d aus M ilch gemacht ?
5 A
Welche M ilchpr odukte ken ns t du?
Milcharten
Butter als Aufstrich aufs Brot. Ideal für Backwaren und Kekse, zur Speise-Eisherstellung sowie als feiner Saucenbinder.
Eine Kuh gibt durchschnittlich 25 l Rohmilch am Tag. Daraus kann folgendes hergestellt werden:
Buttermilch ist erfrischend und gut geeignet zum Mischen mit Mineralwasser, idealer Durstlöscher beim Sport. Auch in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich.
ca. 25 l Milch Schlagobers wird zum Kochen, zum Binden von Saucen, zur Eiszubereitung oder geschlagen zu Desserts verwendet.
ca. 2 l Rahm
25 l Rohmilch
ca. 5,5 kg Topfen
Süß- oder Sauerrahm ist vielseitig in der Küche als Saucenbinder im Einsatz oder als Partner mit Topfen in Aufstrichen und Süßspeisen vertreten.
ca. 1 kg Butter ca. 25 kg Joghurt
Joghurt und Trinkjoghurt ein gerührtes Joghurt. Gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen und natur.
ca. 4 kg Weichkäse ca. 3 kg Schnittkäse ca. 2 kg Hartkäse
EINE KUH GIBT CA. 305 TAGE IM JAHR MILCH. D.H. CA. 7.650 L MILCH IM JAHR. EIN BAUER IN ÖSTERREICH HAT IM DURCHSCHNITT 15 KÜHE IM STALL.
16
6 A
Milchmischgetränke wie Kakao, Erdbeeroder Vanillemilch sind ideal für die Schuljause.
Sauermilch ist dick gelegte Milch mit Sauermilchkulturen. Gut für Verdauung und Abwehrsystem im Darm.
Topfen für schmackhafte Aufstriche oder feine Bäckereien und Strudelfüllungen.
Käse wird vielseitig eingesetzt: ob aufs Brot oder zum Kochen. Die Palette reicht von Frischkäse bis zum würzigen Bergkäse. Molke ist ein Nebenprodukt bei der Käseherstellung. Eiweißhaltiges Getränk, das die Verdauung fördert.
7 A
Was is t in der M ilch en tha lt en?
Was st eht au f der M ilchpacku ng ?
Bestandteile der Kuhmilch
Die Kennzeichnung von Lebensmitteln ist gesetzlich vorgeschrieben. Auf jeder Milchpackung muss daher ersichtlich sein: Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) und Lagerbedingungen Angabe des Fettgehaltes Angabe der Art der Wärmebehandlung Sachbezeichnung Angabe der Inhaltsmenge
0,3% Vitamine
3,5% Milchfett
0,6% Mineralstoffe/Spurenelemente
4,8% Milchzucker
wird in Prozent angegeben und ist gesetzlich geregelt pasteurisiert, hocherhitzt, ultrahocherhitzt z.B. frische Vollmilch
87,5% Wasser
z.B. 1 Liter
Nährwerttabelle
z.B. Eiweiß, Fett, Zucker usw.
Genusstauglichkeits- oder Identitätszeichen
EU weit geregelte Kennzeichnung, die angibt wer für die Herstellung des Produktes verantwortlich ist. z.B. AT=Österreich Achtung: Keine Aussage über die Herkunft der Rohstoffe!
Gentechnikfrei-Zeichen
Eindeutige Information für den Konsumenten: Lebensmittel, die dieses Zeichen führen, sind Gentechnik-frei erzeugt. Die dafür geltenden Produktionskriterien werden regelmäßig von einer unabhängigen Kontrollstelle überprüft.
AMA-Gütesiegel & AMA-Bio Zeichen
3,3% Milcheiweiß
MHD gibt an wie lange die ungeöffnete gekühlte Packung in einwandfreier Qualität haltbar sein muss.
pro 100 ml
Muttermilch
Schafmilch
Ziegenmilch
Kuhmilch
Milchfett
3,7 g
6,3 g
3,9 g
3,5 g
1,5 g
Milcheiweiß
1,2 g
5,3 g
3,7 g
3,3 g
3,4 g
Milchzucker Kalzium
Halbfettmilch
7,1 g
4,7 g
4,8 g
4,8 g
4,9 g
31 mg
183 mg
123 mg
120 mg
123 mg
Quelle: Elmadfa I et al.: Die große GU Nährwert Kalorien Tabelle 2004/05.
Zusätzliche Auflagen, die ergänzend zu den gesetzlichen Bestimmungen eingehalten werden müssen, wie etwa:
AMA-Gütesiegel k
höchste Qualitätsanforderungen an die Produkte
WARUM IST DIE MILCH WEISS?
(über die gesetzlichen Anforderungen hinaus) k
Rohstoff sowie deren Be- und Verarbeitung garantiert aus der im Zeichen angegebenen Region.
k
Einhaltung strenger Richtlinien für Bauern, Verarbeitungsbetriebe und Handel
k
Unabhängige Kontrollen der Produkte und Hersteller
AMA-Bio Zeichen garantiert 100% BIO Qualität laut EU BIO VO (EG) 834/2007!
Erzeuger
DAS MILCHFETT IST IN KLEINSTEN TRÖPFCHEN IN DER MILCH VERTEILT, AN IHNEN WIRD DAS LICHT IN UNTERSCHIEDLICHE RICHTUNGEN ZURÜCK GEWORFEN - FÜR UNSERE AUGEN ENTSTEHT DADURCH DIE FARBE WEISS.
8 B
Name und Anschrift
Plus & M inus vo n M ilchprodu kt en
Die Kra ft der M ilch Was steckt in einem Glas Milch
Plus:
1/3 der empfohlenen Menge KALZIUM und PHOSPHOR
Ideales und äußerst ausgewogenes Nährstoffverhältnis in der Milch. Leicht verdaulich, perfekte Grundversorgung des Körpers mit lebensnotwendigen Mineralstoffen, Vitaminen sowie Eiweiß, Fett, Zucker. Sauermilchprodukte mit probiotischen Kulturen unterstützen die Darmflora und sind gut für das Abwehrsystem.
1/3 der empfohlenen Menge an VITAMIN B12 Quellen: Elmadfa I et al.: Die große GU Nährwert Kalorien Tabelle 2004/05. Sowie: Recommended Daily Allowances (RDA) lt. BGBl. Nr. 896/1955 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 186/2009.
Milch trinken bringt dir das,...
Quelle: Studie von A.L. Meyer, M. Micksche, I. Herbacek, I. Elmadfa: „Daily intake of probiotic as well as conventional yogurt has a stimulating effect on cellular immunity in young healthy women“ in: Annals of nutrition & metabolism, Basel 50.2006,3, 282-289.
Minus:
… was du für Sport und Spiel brauchst: starke Knochen
9 B
gute Zähne
starke Muskeln
schöne Fingernägel
viel Energie
Quellen: EFSA Journal 2009; 7(9): 1210, 1219 und 1223.
Milchzucker (Laktose) muss vom Körper erst aufgespalten werden, um verdaut werden zu können. Dazu sind bestimmte Stoffe (Enzyme) nötig. Bei manchen Menschen funktionieren diese Enzyme nicht richtig und sie vertragen Milch nicht gut oder gar nicht. Diese Menschen haben die Möglichkeit auf Schnitt- oder Hartkäse und laktosefreie Milchprodukte auszuweichen.
EINE AUSGEWOGENE ERNÄHRUNG UND EINE GESUNDE LEBENSWEISE SIND WICHTIG. MILCHPRODUKTE GEHÖREN ZU RICHTIGER ERNÄHRUNG EINFACH DAZU. UND SIE KÖNNEN VIEL MEHR ALS NUR GUT SCHMECKEN!
10 B
11 B
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2.2 Plakate zum Schweinelehrpfad MAST- FUTTERSCHWEINEFLEISCH
1.
Kreislaufwirtschaft
2.
haltung & Gesundheit
Schweine lEhRpFAd
3.
Zucht
Schweine lEhRpFAd
4.
Fütterung
Schweine lEhRpFAd
Schweine lEhRpFAd
WARtEstAll Die trächtigen Sauen leben im Wartestall und warten dort auf die Geburt der Ferkel.
KREISLAUFWIRTSCHAFT
1
01.02.16
11:27
FEldFRüchtE
Der Dünger wird auf dem Feld verteilt. Die Nährstoffe im Dünger werden von Bodenlebewesen und Pflanzen genützt.
detailzeichnungen_A_001.pdf
1
01.02.16
Mit Dünger wachsen Pflanzen besser.
01.02.16
KREISLAUFWIRTSCHAFT
In der Abferkelbucht kommen die Ferkel zur Welt und werden gesäugt. MAST- FUTTERSCHWEINEFLEISCH
Die trächtigen Sauen leben im Wartestall und warten dort auf die Geburt der Ferkel.
tEchNiKRAuM Die Futterration besteht aus mehreren Futterarten und wird automatisch zu den Schweinen geliefert.
AuFZuchtstAll
Die Ernte wird in den Silos gelagert.
1
Schweine fressen gerne Getreide, Mais, Sojabohnen
Nach dem Säugen bekommen die Ferkel ein anderes Futter als die erwachsenen Schweine.
diE sAu Mit dEN FERKElN
WARtEstAll
FuttERsilOs
11:27
detailzeichnungen_A_001.pdf
Der gemeinsame Bereich von Eber und Sauen – hier werden die Muttertiere trächtig.
In der Abferkelbucht kommen die Ferkel zur Welt und werden gesäugt.
BOdEN
AuFZucht FüttERuNG
dEcKstAll
ABFERKElBucht detailzeichnungen_A_001.pdf
FuttERpFlANZEN
Wenn die Ferkel nicht mehr gesäugt werden, kommen sie in den Aufzuchtstall.
WildschWEiNE
FuttERsilO
Wildschweine leben in unseren Wäldern. Die weiblichen Tiere leben mit ihren Jungen in einer Gruppe zusammen, die männlichen Tiere streifen alleine durch den Wald.
11:27
Das Futter wird in den Futtersilos gelagert. Der Bauer achtet darauf, dass das Futter eine gute Qualität hat.
ZUCHT
MAST- FUTTERSCHWEINEFLEISCH
hYGiENEschlEusE C
Weil Hygiene am Bauernhof wichtig ist, wäscht sich der Bauer und wechselt seine Kleider, bevor er in den Stall geht.
GüllEBEhältER
M
Y
Kot und Harn der Tiere werden gesammelt, um später als Dünger zu dienen.
FüttERuNG
CM
Die Schweine fressen die Pflanzen und scheiden Unverdauliches wieder aus.
MY
CY
NUTZTIER
CMY
KRANKENBucht
REiNiGuNG
Der Tierarzt untersucht und behandelt kranke Tiere.
Stallabteile werden oft gereinigt und, wenn notwendig, desinfiziert.
KREISLAUFWIRTSCHAFT
FuttERsäcKE Der Bauer baut so viel Futter wie möglich selbst an, aber manche Futtermittel muss er zukaufen.
MAstplAtZ Schweine brauchen neben einem guten Futter auch Wasser zum Wachsen. Beschäftigungsmaterial ist auch wichtig.
K
Fütterung Ernährung
ERNähRuNG C
MAST- FUTTERSCHWEINEFLEISCH
Stallmist Gülle
MENSCH Ernterückstände
PFLANZE Neben Obst, Gemüse und Getreide essen wir auch Fleisch.
MAststAll
BüRO
BüRO
Ein Schwein verbringt ca. 4 Monate seines Lebens im Maststall, bis es ca. 110 kg wiegt.
Die Tiere sollen sich wohlfühlen. Licht, Luft und Temperatur werden ständig überwacht und geregelt.
M
Junge Ferkel brauchen es besonders gemütlich und warm, weil sie leicht frieren. Je kälter den Ferkeln ist, desto mehr kuscheln sie sich zusammen.
Versickerung
MY
BODEN CY
C
K
M
Y
MAST- FUTTERSCHWEINEFLEISCH
RAssEN
FERKElNEst
aufnahme
Y
CM
CMY
Neben Energie und Eiweiß brauchen Schweine auch Vitamine und Mineralstoffe. Der Bauer stellt das Futtermenü zusammen.
ZUCHT
Es gibt viele Schweinerassen, die spezielle Eigenschaften besitzen und oft unterschiedlich aussehen.
HALTUNG & GESUNDHEIT
NUTZTIER
KREuZuNG Durch die gezielte Paarung von Eber und Sau kann man Schweine mit gewünschten Eigenschaften züchten.
Fütterung
Edelschwein
Landrasse
Ernährung
CM
MY
Stallmist Gülle
CY
CMY
K
MENSCH Ernterückstände
PFLANZE
NUTZTIER
Auf einem Bauernhof bemühen sich der Bauer und die Bäuerin, dass keine Nährstoffe ungenützt verloren gehen. Stallmist
Fütterung
aufnahme Versickerung
PFLANZE
BODEN
Ernterückstände
Manche Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe sind jedoch in FUTTERMASTdem hofeigenen Futter zu wenig enthalten und müssenSCHWEINEFLEISCH deshalb zugekauft werden.
Pietrain
Gülle
MENSCH
aufnahme
Schweine fressen gerne Getreide- und Maiskörner, Sojabohnen, Erbsen, Ackerbohnen oder Futterrüben. Vieles davon produziert der Bauer oder die Bäuerin auf den eigenen Feldern.
Ein Schwein lebt im Laufe seines Lebens in unterschiedlichen Stallungen.
Ernährung
FRAGE Kannst du den Kreislauf der Nährstoffe erkennen?
Duroc
schWEiNE WAchsEN schNEll
Das Hausschwein stammt vom Wildschwein ab. Durch die Zucht sind viele Schweinerassen entstanden.
FRAGE Was ist ein Ferkelnest?
FRAGE Was ist im Futter enthalten, damit sich die Schweine gut entwickeln können?
Mastschweine nehmen pro Tag ca. 700 bis 800 Gramm zu und werden ungefähr 4 Monate lang gemästet. Die Schweine brauchen ca. 3 kg Futter um ein kg Gewicht zuzunehmen.
Versickerung BODEN
5.
Transport und Schlachtung
6.
Kontrolle und Fleischverarbeitung
Schweine lEhRpFAd
7.
ernährung
Schweine lEhRpFAd
FLEISCHVERARBEITUNG UND KONTROLLE
Schweine lEhRpFAd
FLEISCHVERARBEITUNG UND KONTROLLE
KENNZEichNuNG Die Schweine tragen Ohrmarken oder sind tätowiert. An der Ohrmarke kann man sehen, in welchem Land und auf welchem Bauernhof die Tiere geboren sind.
ViElsEitiGKEit Fast alle Teile des Schweines werden verwertet, dabei gibt es viele Möglichkeiten das Fleisch haltbar zu machen. So bekommt man Fleisch, Wurst, Speck und noch viele andere Produkte. TIERTRANSPORTSCHLACHTUNG detailzeichnungen_C_001
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01.02.16
detailzeichnungen_C_001
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EssGEWOhNhEitEN
ERNÄHRUNG
ERNÄHRUNG
Bei den meisten Menschen steht Fleisch am Speiseplan. Manche Leute essen aus unterschiedlichen Gründen wenig oder kein Fleisch.
ViElFAlt Neben Fleisch werden am Bauernhof auch pflanzliche Produkte erzeugt. Manche davon finden den Weg auf unserem Teller, andere werden zu Futter für die Tiere.
schWEiNEFlEisch Schweinefleisch eignet sich für vielfältige Zubereitungsarten. Deshalb ist es auch das beliebteste Fleisch in Österreich.
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01.02.16
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ERNÄHRUNG
FLEISCHVERARBEITUNG UND KONTROLLE ERNÄHRUNG
C
C
M
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CM
-TROPSNARTREIT GNUTHCALHCS
MY
AMA GütEsiEGEl Das AMA Gütesiegel garantiert, dass das Tier in Österreich geboren, aufgewachsen und geschlachtet ist.
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CMY
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K
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TIERTRANSPORTSCHLACHTUNG
lAGERuNG
ERNÄHRUNG
Rohes Fleisch verdirbt besonders leicht. Deshalb sollte man es immer gekühlt und zugedeckt lagern.
KühlKEttE Auch im Geschäft wird geprüft, ob das Fleisch gut gelagert und gekühlt ist.
tEilstücKE
VERlAduNG Schweine dürfen nur in einem speziellen Tiertransporter verladen werden, in dem sie genug Platz und Luft haben. detailzeichnungen_C_001
schlAchthOF
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FLEISCHVERARBEITUNG UND KONTROLLE
TIERTRANSPORTSCHLACHTUNG
C
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MY
dER NAhRuNGsMittElKREis
Die verschiedenen Teilstücke werden für unterschiedliche Gerichte verwendet.
tRANspORt
TIERTRANSPORTSCHLACHTUNG
TIERTRANSPORT-
TRANSPORTSCHLACHTUNG
M
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SCHLACHTUNG hOFlAdEN
CY
K
BRATEN, KOTELETTS
TIERTRANSPORTManche Bauern schlachten und SCHLACHTUNG
MY
CMY
K
zerlegen die Tiere direkt am Hof und verkaufen das Fleisch dann. Dafür gibt es strenge Regeln.
KlAssiFiZiERuNG
ZERlEGuNG uNd VERpAcKuNG
Die Qualität des Fleisches wird streng kontrolliert.
Das Fleisch wird in Teilstücke zerlegt und verpackt.
MEDAILLONS KOTELETTS
Unsere Nahrungsmittel enthalten Kohlenhydrate, Eiweiß (Proteine) und Fett. Außerdem sind auch von Vitamine und Mineralstoffe drinnen, die unser Körper in kleineren Mengen braucht. Auch Ballaststoffe und Wasser gehören dazu. Diese Bausteine nennt man Nährstoffe.
FRAGE Warum soll Fleisch immer gekühlt aufbewahrt werden?
C
CM
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CMY
KREISLAUFWIRTSCHAFT
Die verschiedenen Arten Fleisch eignen sich für unterschiedliche Zubereitungsarten. Es kann nahezu jedes Körperteil verarbeitet werden. Manche sind in Österreich weniger beliebt, dafür aber in anderen Ländern eine Delikatesse.
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Der Tierarzt kontrolliert die Tiere beim Abladen. Die Tiere müssen respektvoll behandelt werden, sie dürfen nicht leiden und keine Schmerzen haben.
GRillEN Grillen ist besonders beliebt. Bratwürstel, Käsekrainer und Grillkotelett werden gerne gegessen.
KOTELETTS, SCHNITZEL, BRATEN
Damit wir uns gesund ernähren, müssen wir alle Nährstoffe mit dem täglichen Essen und Trinken aufnehmen. Da nicht alle Speisen alle Nährstoffe enthalten, müssen wir uns abwechslungsreich ernähren.
SCHNITZEL
Kannst du einige Produkte nennen, die man aus Schweinefleisch herstellen kann ?
BRATEN STELZE
VERKAuF
BRATEN, SCHNITZEL
Schweinefleisch kann man direkt am Bauernhof, in einem Hofladen, beim Fleischer (Metzger) oder im Supermarkt kaufen.
BRATEN
FRAGE Was ist der Unterschied zwischen Nahrungs- und Genussmittel ?
FLEISCHVERARBEITUNG UND KONTROLLE
Quelle: Verband österr. Schweinebauern (VÖS)
2.3 Roll Ups zur Wanderausstellung Land- und Forstwirtschaft Nutzung der Flächen & Produktion Gesamtfläche Österreichs Bevölkerung Bevölkerungsdichte
8,390.000 ha | 83.900 km2 8,572895 Einwohner (2014) 102 Einwohner/km2
Konsumausgaben & Kaufkraftverlust
Betriebsstrukturen – Internationaler Vergleich
KONSUMAUSGABEN DER PRIVATEN HAUSHALTE NACH VERWENDUNGSZWECK
ZAHL DER LANDWIRTSCHAFTLICHEN BETRIEBE IN ÖSTERREICH
Wohnung, Wasser, Strom, Gas
Betriebe juristischer Personen
Beherbergungsleistungen 21,9%
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke
sonstiges
Alkoholische Getränke und Tabakwaren Bildungswesen
300.000
bzw.
250.000
2014
FLÄCHENVERTEILUNG IN ÖSTERREICH
VERTEILUNG DER LANDWIRTSCHAFTLICH GENUTZTEN FLÄCHE
48% forstwirtschaftlich genutzt
w
37%
50% Ackerland
genutzt
Sorgsamer Umgang mit Boden und Wasser Preiswerte Lebensmittel
50.000 0
1970
2010
70% der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Österreich liegen in benachteiligten Gebieten (v. a. Berggebiete).
Teilweise extreme Hanglagen
154
Wenig ertragsfähige Böden
16%
Strenge Auflagen
10% 85
Um eine Zeitung kaufen zu können, muss ein Bauer/eine Bäuerin ...
heute
1960
… 9 Eier oder 4l Milch oder 8kg Weizen verkaufen.
… 1 Ei oder 1/2l Milch oder 1/2kg Weizen verkaufen.
7
9
SLO
H
15 EU
19
A
Almen und Bergmähder Wiesen und Weiden
55
57
F
D
300 NL
GB
CZ
USA
11 SLO
PL 41 EU 56
13 A
A 103
Berggebiete Sonstige benachteiligte Gebiete und Gebiete mit spezifischen Nachteilen »kleine Gebiete«
200 150
SLO 12
13 EU
Nicht benachteiligte Gebiete
Weltweizenpreis in Euro je Tonne
250
SCHWEINEBESTAND JE BETRIEB
100 50 E 467
37 E
BENACHTEILIGTE GEBIETE IN ÖSTERREICH
STARK SCHWANKENDE PREISE
27
7 PL
0
CY 582
40 F
Wein, Hausgärten und Obst
2008
2009
2010
2011
2012
2013
2014
2015
D 584
54 D
F 727
64 IRL
IRL 1203
83 NL
NL 2208
114 CY
www.wirtschaftsmuseum.at
www.wirtschaftsmuseum.at
www.wirtschaftsmuseum.at
www.wirtschaftsmuseum.at
www.wirtschaftsmuseum.at
Mit Unterstützung von Bund, Ländern und Europäischer Union
Mit Unterstützung von Bund, Ländern und Europäischer Union
Mit Unterstützung von Bund, Ländern und Europäischer Union
Mit Unterstützung von Bund, Ländern und Europäischer Union
Mit Unterstützung von Bund, Ländern und Europäischer Union
Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.
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ERSCHWERTE WIRTSCHAFTSBEDINGUNGEN
BEVÖLKERUNGSWACHSTUM UND LEBENSMITTELVERFÜGBARKEIT
190
23% 2%
1990
3,4% 0,8%
25%
19% sonstige Flächen
Gepflegte Kulturlandschaft
150.000
MILCHKÜHEBESTAND JE BETRIEB
2,7 mio. ha = 100%
Besonders artgerechte Tierhaltung
LANDWIRTSCHAFTLICH GENUTZTE FLÄCHEN IN HA PRO BETRIEB
10,0%
33% landwirtschaftlich
GESELLSCHAFTLICHE ERWARTUNGEN UND ANFORDERUNGEN AN DIE ÖSTERREICHISCHE LANDWIRTSCHAFT – MULTIFUNKTIONALITÄT Hohe Qualität
KLIMAWANDEL
100.000
Betriebe mit ausschließlich Forstfläche
10,0%
12,6% Anteil der Ausgaben für Lebensmittel und alkoholfreie Getränke :
insgesamt 173.317
200.000
Betriebe mit Forstfläche
1976
ABHÄNGIGKEIT VON WETTER UND KLIMA
insgesamt 281.910
350.000
Haupterwerbsbetriebe
Betriebe mit ausschließlich landwirtschaftlicher Fläche
12,8%
insgesamt 362.200 400.000
Nebenerwerbsbetriebe
Verpflegungsdienstleistungen
1937
Herausforderungen der Land- & Forstwirtschaft
Der Anteil von Nebenerwerbsbetrieben ist verhältnismäßig hoch, weil aus der kleinstrukturierten Landwirtschaft vielfach nur unterdurchschnittliche Einkommen erwirtschaftet werden können.
Verkehr vorwiegend Ackerland Wald, alpines Grünland und andere Extensivflächen Grünland, vorwiegend Wiesen sonstige Flächen (Städte, Hochgebirge, …) Wein und Obst
Herausforderungen der Land- & Forstwirtschaft
Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.
Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.
Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.
Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.
Gentechnik
ANTEIL GENTECHNISCH VERÄNDERTER SORTEN AN DER JEWEILIGEN WELTWEITEN ANBAUFLÄCHE
Agrarpolitik & Ländliche Entwicklung
Vielseitigkeit
Forstwirtschaft
Energie
GRUNDSÄTZE DER GEMEINSAMEN AGRARPOLITIK (GAP)
VON DEN LAND- UND FORSTWIRT(EN)INNEN WIRD ERWARTET, DASS SIE …
RESSOURCE HOLZ IN ÖSTERREICH
ENERGIEBILANZ
Gemeinsamer Agrarmarkt – freier Warenverkehr innerhalb der EU
82,0%
Sojabohne
Finanzielle Solidarität – gemeinsame Finanzierung der GAP
68,0%
Baumwolle Mais
Gemeinschaftspräferenz – EU-Agrarprodukte haben Vorrang gegenüber importierten Produkten
30,0% 25,0%
Raps
99,0%
Grüne Gentechnik
Blaue Gentechnik
(Agrogentechnik) Anwendung in der Pflanzenzüchtung; Ziel: insektizidresistente und herbizidresistente Pflanzen
(Tiefseebakterien) Erforschung von Tiefseemikroorganismen, die unter extremen Bedingungen leben; Eigenschaften dieser biologischen Substanzen ermöglichen ganz neue Einsatzbereiche.
Rote Gentechnik (Medizin/Pharma) Entwicklung von Therapeutika, Diagnostika, Impfstoffen etc. und der dazu erforderlichen Plattformtechnologien
Säule I
Säule II
Marktpolitik Direktzahlungen
ländliche Entwicklungspolitik
37,3 % Wasserkraft 32,5 % feste Biomasse Brennholz, Holzpellets, etc. Jährlich wachsen rund 30,5 mio. m3 Holz nach.
SCHUTZFUNKTION
WOHLFAHRTSFUNKTION
ANTEIL DER AUSGABEN FÜR DIE LANDWIRTSCHAFT IN DER EU UND DEN MITGLIEDSSTAATEN
Zusätzliche Agrarausgaben der Mitgliedsstaaten ¤ 41 mrd.
6CO2 + 6H2O
C6H12O6 + 6O2
Weichlaub
1,0 % gasförmige Biomasse Biogas, Klärgas, etc. 0,5 % Photovoltaik
4,2%
DER NATÜRLICHE CO2-KREISLAUF
CO2
78% Stickstoff N2 21% Sauerstoff O2 1% Edelgase und Spurengase z.B. Ar, CH4, CO2, He, Ne
538.819 (14,8%) Österreichische Bundesforste und sonstiger im öffentlichen Eigentum stehender Wald
78.788 (2,2%) Gemeindewald (Vermögenswald) 46.645 (1,3%) Landeswald
Biomasse verbrennt CO2-neutral. Das heißt, es wird im Verbrennungsprozess nur soviel CO2 freigesetzt, wie die Pflanze vorher im Lauf ihres Lebens aus der Atmosphäre gebunden hat.
1.827.729 (50,3%) Privatwald unter 200 Hektar
786.795 (21,7%) Privatwald über 200 Hektar
www.wirtschaftsmuseum.at
www.wirtschaftsmuseum.at
www.wirtschaftsmuseum.at
www.wirtschaftsmuseum.at
www.wirtschaftsmuseum.at
Mit Unterstützung von Bund, Ländern und Europäischer Union
Mit Unterstützung von Bund, Ländern und Europäischer Union
Mit Unterstützung von Bund, Ländern und Europäischer Union
Mit Unterstützung von Bund, Ländern und Europäischer Union
Mit Unterstützung von Bund, Ländern und Europäischer Union
Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.
Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.
Zu gut für die Tonne – Lebensmittel sind kostbar!
Ernährung & Pro-Kopf-Verbrauch
LEBENSMITTEL IN DER TONNE
PRO-KOPF-VERBRAUCH IN ÖSTERREICH PRO JAHR
Ca. 160.000 Tonnen Lebensmittel landen in Österreich pro Jahr im Müll. Somit werden jährlich pro Kopf fast 20 Kilogramm im Wert von rund 200 Euro weggeworfen.
AKTIONEN GEGENS LEBENSMITTELVERSCHWENDUNG
Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.
113,4 kg Gemüse 29,6 kg Paradeiser 9,1 kg Zwiebel 8,8 kg Salat 8,7 kg Karotten 5,7 kg Kraut sonstiges
78,0 kg Obst 19,3 kg Äpfel 10,8 kg Bananen 5,6 kg Orangen 4,7 kg Pfirsiche 4,6 kg Birnen sonstiges
90,5 kg Getreide 58,0 kg Weizen 13,8 kg Mais 10,2 kg Roggen sonstiges
97,7 kg Fleisch 55,4 kg Schwein 20,6 kg Geflügel 17,9 kg Rind sonstiges
Informationskampagnen Unterstützung sozial Bedürftiger
MINDESTHALTBARKEITSDATUM (MHD) Damit gibt der Hersteller an, wie lange ein Lebensmittel seine typischen Eigenschaften behält, sofern es entsprechend gelagert wird.
8,0 kg Fische PEFC zertifiziert
Das ist jene Frist, bis zu der ein Lebensmittel verbraucht werden soll. Lebensmittel, die leicht verderblich sind, müssen mit einem Verbrauchsdatum versehen sein.
Dieses Produkt stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern und kontrollierten Quellen. PEFC/06-39-03 PEFC zertifiziert Dieses Produkt stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern und kontrollierten Quellen.
PEFC/06-39-03
www.pefc.at
106,7 Liter Bier 31,3 Liter Wein
PEFC zertifiziert
Tipps
Dieses Produkt stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern und kontrollierten Quellen.
PEFC zertifiziert ANTEIL DER BIOBETRIEBE AN DEN Dieses ProduktAUSGEWÄHLTER stammt GESAMTBETRIEBEN EU STAATEN aus nachhaltig
www.pefc.at
bewirtschafteten Wäldern und kontrollierten Quellen.
A www.pefc.at 19,7%
S 15,6%
vor dem Einkauf eine Einkaufsliste machen auf die richtige Lagerung achten Lockangebote für Großmengen prüfen »Restl-Menüs« zaubern
76,7 kg Milch 20,6 kg Käse 5,4 kg Butter
48,9 kg Erdäpfel 0,7 kg Hülsenfrüchte 4,3 kg Reis
PEFC/06-39-03 PEFC zertifiziert Dieses Produkt stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern und kontrollierten Quellen. www.pefc.at
Durch die Globalisierung verbreiten sich Pilze, Bakterien und Viren in den Bienenvölkern rasant. Das Angebot von Blütenpflanzen wird durch Verbauung, Monokulturen und fehlende Biodiversitätsflächen in Gartenund Parkbereichen vermindert. Durch den Klimawandel verschieben sich Blühzeiten. Wetterkapriolen verursachen Stress bei den Bienen.
FUNKTION DES BODENS Kohlenstoffspeicher Trinkwasserspeicher Hochwasserschutz Nahrungsmittelproduktion Absorption von Umweltgiften Heimat von Milliarden Bodenlebewesen
Humushorizont
100%
GR 5,6%
BIENEN IN GEFAHR Die Varroamilbe (Varroa destructor) entwickelt und vermehrt sich im Bienenstock. Der Parasit gilt als der bedeutsamste Bienenschädling weltweit.
H 3,1%
B Horizont
Milch Rind & Kalbfleisch Schweinefleisch
verwittertes und aufgelockertes anstehendes Gestein
Geflügel & Eier
C Horizont
Obst & Gemüse
PEFC/06-39-03
A Horizont
Auswaschungshorizont
Anreicherungshorizont
I 10,3%
F 3,8%
... »wenn die Biene ausstirbt, dann hat der Mensch nur mehr wenige Jahre zu leben« ...
14,4 kg Eier 13,4 Liter Pflanzliche Öle 36,0 kg Zucker 1,2 kg Honig 6,6 kg tierische Fette
SELBSTVERSORGUNGSGRAD BEI TIERISCHEN UND PFLANZLICHEN ERZEUGNISSEN
PEFC zertifiziert
EU 5%
Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.
Bienen & Boden
VERBRAUCHSDATUM
PEFC/06-39-03
4,9 % flüssige Biomasse Pflanzenöl, Bioethanol, etc.
2,8 % Windkraft
10,0% 2,0% 8,2%
Blößen, Lücken 12,1% und Sträucher
351.471 (9,6%) Gemeinschaftswald
Zucker
Die gesetzlich abgesicherte Qualität bildet die breite Basis der Lebensmittelpyramide. Das sind jene Produkte, die den gesetzlich abgesicherten Grundstandards entsprechen.
www.pefc.at
Buche Eiche sonst. Hartlaub
24,4%
Eigentumsarten nach Kataster in ha; insgesamt: 3.630.249 ha (100%)
Chlorophyll / Blattgrün
Spezifische Anforderungen im AMA-Gütesiegel Programm garantieren hervoragende Produktqualität.
Dieses Produkt stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern und kontrollierten Quellen.
Fichte 50,7% Lärche 4,6% Weißkiefer 5,1 % Tanne 2,4% Zirbe und 0,7% sonst. Nadelbäume
Sauerstoff
Kohlendioxid
Agrarausgaben insgesamt ¤ 101 mrd. Anteil der Agrarausgaben am Gesamtbudget 1,5 %
Biologisch erzeugte Lebensmittel
PEFC zertifiziert
Laubholz
Die Atmosphäre besteht aus:
Regionalität, Qualität, Lebensmittelsicherheit
PEFC/06-39-03
17,3 % sonstige Biomasse Ablaugen etc. und Abfälle
3,7 % Umgebungswärme Solarthermie, Wärmepumpen, etc.
Nadelholz 63,5%
WALDFLÄCHEN UND BESITZVERHÄLTNISSE Sonnenenergie Wasser
EU-Agrarausgaben ¤ 60 mrd.
Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.
D 6,2%
Anteile erneuerbarer Energie
PHOTOSYNTHESE
¤ 6.842 mrd. Gesamtbudget der einzelnen Mitgliedsstaaten inklusive des EU-Haushaltes (¤ 141 mrd.)
Graue Gentechnik
Dieses Produkt stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern und kontrollierten Quellen.
Anteil nicht erneuerbarer Energie
VERTEILUNG DER BAUMARTEN IM ERTRAGSWALD
Wälder verhindern Erosion, Steinschläge, Bodenrutschungen und Lawinen.
Wald sorgt für Klimaausgleich, Erneuerung und Reinigung der Luft sowie Wasserspeicherung.
(Abfallwirtschaft) Altlastensanierung vor allem bei verseuchten Böden: Abbau von ausgelaufenem Öl, Reinigung von Abraumhalden mit radioaktivem Material, Beseitigung von Lösungsmitteln, Kunststoffen, Schwermetallen
PEFC/06-39-03
Somit nimmt der Waldbestand stetig zu.
Holz ist ein nachwachsender und umweltfreundlicher Rohstoff.
Wälder bieten Raum für Regeneration und Freizeitaktivitäten.
Weiße Gentechnik
www.pefc.at
Davon werden 85% (26 mio. m3) genutzt.
NUTZFUNKTION
ERHOLUNGSFUNKTION
(Industrie) Durch genetisch veränderte Mikroorganismen Bildung neuer Stoffwechselprodukte (z.B. Vitamin B-Komplex in Energy Drinks)
PEFC/06-39-03
Erneuerbare Energieträger (wie beispielsweise Holz) vermeiden CO2 Emissionen und schaffen regionale Wertschöpfung und Arbeitsplätze. Im Jahr 2014 betrug in Österreich der Anteil erneuerbarer Energie am Primärenergieverbrauch rund 30%.
Der Gesamtvorrat an Holz beträgt derzeit rund 1,13 mrd. m3.
DER WALD ERBRINGT VIELFÄLTIGE LEISTUNGEN
GAP USA: GV- Zuckerrübe
qualitativ hochwertige, gesunde und preiswerte Produkte herstellen. mit Boden und Wasser sorgsam umgehen. die Nutztiere besonders artgerecht halten. die Kulturlandschaft pflegen und bewahren. die Funktionsfähigkeit der ländlichen Gebiete aufrechterhalten. erneuerbare Rohstoffe liefern. den Anteil an erneuerbarer Energie steigern.
Fisch
PEFC zertifiziert
167%
Dieses Produkt stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern und kontrollierten Quellen.
146%
106% 70%
56%
5%
Ausgangsgestein »Untergrund«
www.pefc.at
www.wirtschaftsmuseum.at
www.wirtschaftsmuseum.at
www.wirtschaftsmuseum.at
www.wirtschaftsmuseum.at
Mit Unterstützung von Bund, Ländern und Europäischer Union
Mit Unterstützung von Bund, Ländern und Europäischer Union
Mit Unterstützung von Bund, Ländern und Europäischer Union
Mit Unterstützung von Bund, Ländern und Europäischer Union
www.pefc.at
Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.
Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.
Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.
Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.
Quelle: Österreichisches Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum
2.4 Roll Ups zum Landwirtschaft´s 1, 2 oder 3
Quelle: LK NÖ
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Landwirtschaftskammer Niederösterreich Wiener Straße 64, 3100 St. Pölten Tel. 05 0259 26200, Fax 05 0259 95 29200 konsumenteninformation@lk-noe.at www.noe.lko.at www.erlebnisbauernhof-noe.at www.unserelandwirtschaffts.at
Landwirtschaftskammer Tirol Brixnerstraße 1, 6020 Innsbruck Tel. 05 92 92 1100, Fax 05 92 92-1199 tirol.lfi.at www.tirol.lfi.at 20