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AUGEN AUF beim Lebensmittelkauf!
Bewusstes Einkaufen ist aktiver Klimaschutz Kurze Transportwege schonen die Umwelt und halten den CO2-Ausstoß gering. Jeder Einzelne kann durch sein Einkaufs- und Ernährungsverhalten beitragen.
»Fair Play« bei Lebensmitteln Weltweit faire Preise für die Bäuerinnen und Bauern ermöglichen die Sicherung ihres Einkommens und erhalten bzw. schaffen Arbeitsplätze.
Saisonale Lebensmittel aus der Region bringen Genuss und Frische Frisches Obst und Gemüse, das keine weiten Transportwege hinter sich hat und reif geerntet wird, schmeckt besonders.
Sichere Lebensmittel = Qualität und Transparenz Lebensmittel mit den behördlich genehmigten Gütesiegeln garantieren höchste Qualität, nachvollziehbare Herkunft und unabhängige Kontrollen.
Ursprüngliche Lebensmittel sind Mittel zum Leben Bewusster Einkauf, sorgsamer Umgang mit »LebensMitteln« sowie das Selberkochen geben Sicherheit, schaffen Genuss und schonen den Geldbeutel.
Achten Sie beim Einkauf auf das AMA-Gütesiegel, AMA-Biosiegel und auf „Gutes vom Bauernhof“!
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Liebe Konsumentin, lieber Konsument!
Verantwortungsvoller Konsum heißt mehr Lebensqualität Unsere Einkaufs- und Essethik hat einen wesentlichen Einfluss auf unsere Umwelt und Kulturlandschaft, auf die Qualität des Bodens, auf den Umgang mit Nutztieren und auf unsere persönliche Lebensqualität. Denn wir leben in und mit der Region.
Andrea Schwarzmann Bundesbäuerin
Die Herkunftskennzeichnung in der Außer-Haus-Verpflegung:
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Impressum Inhaberin, Herausgeberin und Herstellerin: ARGE Österreichische Bäuerinnen (www.baeuerinnen.at), Schauflergasse 6, 1015 Wien. Änderungen sind vorbehalten. Alle Angaben ohne Gewähr. Bildnachweis sofern nicht anders gekennzeichnet: www.baeuerinnen.at Gestaltung: www.adprico.at Österreichisches Druck: www.berger.at Umweltzeichen UW 1157
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AMA-Gütesiegel • Beim rot-weiß-roten AMA-Gütesiegel stammen die Rohstoffe zu 100% von österreichischen Bauernhöfen. Auch die Be- und Verarbeitung erfolgt im Land. • Das gilt auch für verarbeitete Lebensmittel. Nur ausnahmsweise dürfen Zutaten aus einem anderen Land stammen, wenn diese nicht in Österreich produziert werden. • Diese dürfen maximal ein Drittel des Produkts ausmachen, z. B. Bananen im Fruchtjoghurt oder Pfeffer in der Wurst. • Die Qualitätsvorgaben sind strenger als die gesetzlichen Vorschriften. • Es gibt regelmäßige Kontrollen durch unabhängige Prüfer über alle Stufen der Wertschöpfungskette.
• Rund 45.000 landwirtschaftliche Erzeuger nehmen an den Programmen teil, rund 800 Lizenznehmer dürfen ihre Produkte mit dem AMA-Gütesiegel auszeichnen. Folgende Produktgruppen kommen dafür in Frage: • Milch und Milchprodukte • Obst, Gemüse und Speisekartoffeln • Fleisch von Rind, Kalb, Schwein, Huhn, Pute und Lamm • Wurstwaren und Fleischerzeugnisse • Fisch und Fischprodukte • Eier • Brot und Gebäck • und einige verarbeitete Produkte wie Tiefkühlgemüse, Speiseöl, Bier, Fruchtsäfte, Honig etc. Mehr Infos zum AMA-Gütesiegel finden Sie unter www.amainfo.at
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Was ist Bio?
AMA-Biosiegel
Biologische Landwirtschaft bedeutet: • Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel • Schonende Bodenbearbeitung • Natürliche Düngemittel und ausgewogene Fruchtfolge • Förderung der natürlichen Regulationsmechanismen für intakte Ökosysteme • Völliger Verzicht auf Gentechnik • Artgerechte Tierhaltung und Fütterung mit biologischem Futter
• 100% biologische Zutaten • Qualitätsvorgaben sind strenger als das Gesetz • Transparente Herkunft: Beim rot-weißen AMA-Biosiegel stammen alle landwirtschaftlichen Rohstoffe zu 100% aus Österreich. Das gilt auch für verarbeitete Lebensmittel. Nur wenn eine Bio-Zutat nicht in Österreich erzeugt wird, darf sie aus einem anderen Land stammen. Die Herkunft ist dann explizit angegeben. • Das schwarze AMA-Biosiegel garantiert biologische Rohstoffe und Qualität laut den AMA-Richtlinien. Es gibt keinen Hinweis über die Herkunft der verwendeten Rohstoffe. • Kontrollen durch unabhängige Stellen
Die Biolandwirtschaft erfolgt nach klaren gesetzlichen Vorgaben der EU. Deren Einhaltung wird mindestens einmal jährlich von unabhängigen, staatlich anerkannten Kontrollstellen überprüft.
Mehr Infos zum AMA-Biosiegel finden Sie unter www.bioinfo.at 6
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EU-Bio-Logo
Bio Austria (Verbandszeichen)
• Die Produkte müssen zu mindestens 95% aus Biozutaten bestehen, gentechnikfrei und gemäß den Vorgaben der EU-Verordnung zum biologischen Landbau erzeugt, verarbeitet und gekennzeichnet werden. • Es gibt Auskunft über die Herkunft landwirtschaftlicher Rohstoffe des Produktes. • Im gleichen Sichtfeld wie das Logo muss der Kontrollstellencode und die Herkunft der landwirtschaftlichen Rohstoffe angegeben werden, z.B. »Österreichische Landwirtschaft«, wenn mehr als 98% der landwirtschaftlichen Rohstoffe aus Österreich stammen.
• Steht für den Verband von rund 12.500 österreichischen Biobäuerinnen und -bauern. • BIO AUSTRIA Betriebe wirtschaften neben den EU-BioRichtlinien und den Bundestierschutzgesetzen nach den verbandseigenen Richtlinien. Sie produzieren dadurch Bio-Lebensmittel besonders hoher Qualität: nämlich der BIO AUSTRIA-Qualität. • BIO AUSTRIA Produkte, die aus einem Rohstoff bestehen, stammen zu 100% von Betrieben, die von BIO AUSTRIA anerkannt sind. • Bei zusammengesetzten Verarbeitungsprodukten müssen mindestens zwei Drittel der Rohstoffe von BIO AUSTRIA Betrieben stammen. • Das BIO AUSTRIA Zeichen findet sich überwiegend auf Bio-Produkten bäuerlicher Produktion.
Weitere Informationen über alle Aspekte der EU-Politik zur biologischen Landwirtschaft: www.ec.europa.eu/agriculture/organic/home_de 8
Bio-Produkte, Bio-Einkaufsquellen, Veranstaltungen, Ab Hof - Adressen und Bauernmärkte unter www.bio-austria.at 9
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Gutes vom Bauernhof – Die Qualitätsmarke für bäuerliche Direktvermarkter • Garantiert bäuerliche Lebensmittel direkt vom Bauernhof. • Vergabe der Marke nur an streng kontrollierte Betriebe • Sorgfältige Gewinnung und Verarbeitung der Rohstoffe vom eigenen Bauernhof • Herstellung von Qualitätsprodukten und handverlesenen bäuerlichen Spezialitäten. • Bäuerliche Lebensmittel erhalten ein Stück österreichische Kultur und Tradition. • »Gutes vom Bauernhof«-Betriebe stehen im direkten Kontakt mit ihren Kunden und können individuelle Wünsche bestmöglich erfüllen.
Wie kommt man zu »Gutes vom Bauernhof«Spezialitäten? • Ab-Hof, auf Bauernmärkten, in Bauernläden, in Bauernecken und Supermärkten mit Bauernregal • Auf der »Gutes vom Bauernhof«-Homepage sind Direktvermarkter und Einkaufsmöglichkeiten beim Bauern zu finden. • Schmankerl-Navi: Mit der »Gutes vom Bauernhof«App – einfach und bequem die nächstgelegenen Einkaufsmöglichkeiten direkt am Smartphone finden. • »Schmankerl-Navi-App« als Gratis-Download für:
Android
iOS
Mehr Infos zu »Gutes vom Bauernhof« finden Sie unter www.gutesvombauernhof.at 10
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Geschützte Ursprungsbezeichnung – g.U.
Geschützte geographische Angabe – g.g.A.
• Die geschützte Ursprungsbezeichnung (g.U.) garantiert, dass die Erzeugung, Verarbeitung und Herstellung in einem bestimmten geografischen Gebiet nach einem festgelegten Verfahren erfolgt. • Die Angaben und das Logo dürfen nur verwendet werden, wenn das Produkt allen Vorgaben der Spezifikation (das ist die genaue Beschreibung des Produktes mit Aussehen, Herstellungsverfahren, Gebiet etc.) entspricht. • Die Zulassung und Kontrollen erfolgen auf nationaler Ebene und auf EU-Ebene.
• Eine der Herstellungsstufen wie Erzeugung oder Verarbeitung muss in einem bestimmten Herkunftsgebiet stattfinden. Der Rohstoff muss nicht aus dem angegebenen Gebiet stammen. • Die Zulassung und Kontrolle erfolgen auf nationaler Ebene und auf EU-Ebene.
Garantiert traditionelle Spezialität – g.t.S. Dieses Gütesiegel bezieht sich auf Lebensmittel, die einen traditionellen Charakter haben. Das heißt, sie müssen seit mindestens 30 Jahren auf dem europäischen Markt etabliert sein und besondere Eigenschaften aufweisen, die andere gleichartige Lebensmittel derselben Kategorie nicht besitzen und die eng mit der jeweiligen Spezifikation verbunden sind. Beispiel hierfür ist die Heumilch.
Mehr Infos finden Sie unter www.ec.europa.eu/agriculture/quality/schemes/index_de.htm 12
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Fairtrade
Ohne Gentechnik hergestellt
• FAIRTRADE kennzeichnet Waren, die aus fairem Handel stammen und bei deren Herstellung bestimmte soziale, ökologische und ökonomische Kriterien eingehalten wurden. • FAIRTRADE ermöglicht Produzentenorganisationen stabilere Preise, höhere Einkommen, langfristige Handelsbeziehungen sowie eine zusätzliche FAIRTRADE-Prämie für Gemeinschaftsprojekte. • Ein Großteil der Fairtrade-Produkte kommt als BioProdukt auf den Markt, »Fairtrade« bedeutet aber nicht automatisch »bio«! • Produzentengruppen, Händler und Lizenznehmer werden regelmäßig von der internationalen Zertifizierungsstelle »FLO-CERT« kontrolliert.
• Lebensmittel mit diesem Kontrollzeichen kommen während der gesamten Produktion (vom Feld bis zur Verpackung) nicht mit Gentechnik in Berührung. • Bio-Produkte sind gemäß EU-Bio-Verordnung generell Gentechnik-frei. • Das Zeichen wird vom Verband »ARGE Gentechnikfrei« vergeben. • Die Einhaltung der strikten Vorgaben für Gentechnikfreie Produktion wird regelmäßig von externen, unabhängigen Kontrollstellen überprüft.
Mehr Infos zu »Fairtrade« finden Sie unter www.fairtrade.at 14
Mehr Infos zum Zeichen »Ohne Gentechnik hergestellt« finden Sie unter www.gentechnikfrei.at 15
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EAN-Code
Identitätskennzeichen
EAN Code (Europäische Artikelnummerierung)
Mindesthaltbarkeits-/Verbrauchsdatum
• Der »EAN-Code« ist ein maschinenlesbarer Strichcode und Hilfsmittel für die Warenwirtschaft im Handel und in der Verarbeitung. • Die ersten beiden Ziffern geben das Land der Registrierung an, z. B. steht 90/91 für Österreich
• Der Hersteller garantiert, dass das Produkt bei ordnungsgemäßer Lagerung seine spezifischen Qualitäten mindestens bis zu diesem Zeitpunkt behält. Um wie viel länger es genießbar bleibt, ist abhängig vom Produkt und von seiner Lagerung. • In der Regel wird das Mindesthaltbarkeitsdatum bei länger haltbaren (z. B. Trockenwaren, Getränken) und das Verbrauchsdatum bei schnell verderblichen Waren (z. B. Fleisch, Fisch) verwendet. • Wenn bei Farbe, Aussehen oder Geruch keine Auffälligkeiten zu bemerken sind, besteht kein Grund, ein derartiges Produkt nicht zu verzehren. • Wenn als Datum »zu verbrauchen bis« angegeben ist, sollte das Produkt nach dem angegebenen Verbrauchsdatum nicht mehr verzehrt werden.
Identitäts-/Genusstauglichkeitskennzeichen • Das Identitätskennzeichen ist eine EU-weite Betriebszulassungsnummer. • Es kennzeichnet Verpackungen tierischer Produkte (z. B. Milch, Milchprodukte, Fleisch und Wurstwaren).
Beide Zeichen geben keine Auskunft über die Herkunft der Rohstoffe. 16
Mehr Infos zu diesem Thema finden Sie unter www.ages.at 17
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Oberes Fach
Mittleres Fach
Türfächer Unteres Fach
• Schreiben Sie eine Einkaufsliste. • Geben Sie regionalen und saisonalen Produkten den Vorzug. • Prüfen Sie Lock- und Aktionsangebote. • Verwenden Sie Einkaufskörbe, Stoff- oder Papiertaschen. • Achten Sie auf den richtigen Transport! • Leicht verderbliche Lebensmittel sollten so rasch wie möglich nach Hause transportiert werden. • Bei längerem Transport oder heißen Temperaturen empfiehlt sich die Verwendung einer Kühltasche. • Als besonders sensible Lebensmittel gelten rohes Geflügelfleisch, Faschiertes, Innereien, kurzgereifte Rohwürste, Fisch, Milch oder Rohmilchprodukte.
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Kaufen Sie bewusst ein Gemüsefach
Lagern Sie Ihre Lebensmittel richtig • Lagern Sie Ihre Lebensmittel wie im Kühlschrank oben. • Stellen Sie Lebensmittel mit kürzerem Ablaufdatum immer griffbereit nach vorne. • Lagern Sie bei Zimmertemperatur: Äpfel (getrennt von anderem Obst und Gemüse), Tomaten (verlieren Geschmack im Kühlschrank), Zwiebel, Knoblauch, Kartoffeln (dunkel lagern), frische Kräuter (z. B. im Wasserglas), Brot und Gebäck (in Brotboxen oder Tongefäßen).
Mehr Infos zu diesem Thema finden Sie unter www.bmnt.gv.at/land/lebensmittel/kostbare_lebensmittel.html 18
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Seminarbäuerinnen Österreich Erfahrene Bäuerinnen vermitteln wertvolles Wissen rund um regionale Lebensmittel! Immer mehr Menschen entdecken die Lust am Selbermachen, an einem vernünftigen Umgang mit unseren Ressourcen und an einer bewussten Ernährung mit regionalen Lebensmitteln. In diesem Sinn verstehen sich die Seminarbäuerinnen als Botschafterinnen der heimischen Landwirtschaft. Lust auf genussvolle, praxisnahe Kochseminare? Die Kurse ermöglichen authentische Einblicke in wertvolle bäuerliche Erfahrungsschätze. Die österreichischen Seminarbäuerinnen bieten eine Vielfalt an Weiterbildungsangeboten z. B. Workshops für Schulen („Wie kommt das Gras in den Burger?“, „Mein Essen – Meine Zukunft“, uvm.) sowie eine genussvolle Auswahl an praktischen Kochseminaren. www.seminar-baeuerinnen.at www.baeuerinnen.at www.regionale-rezepte.at www.landwirtschaftundschule.at