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34 Grad im Schatten. Ein Klapptisch mit drei Laptops. Ein Wohnmobil –und keine 300 Meter entfernt der Gardasee, ohne dessen erfrischende Wirkung diese 0831-Ausgabe vermutlich keine Chance auf Realisierung gehabt hätte…
Summer Vibes vom Gardasee für Kempten Wir haben es gewagt: Workation. Arbeiten, wo andere Urlaub machen, konkret in Torbole. Um eine Sommerausgabe des 0831 zu kreieren, die ihrem Namen alle Ehre macht. Die Themen und viele Artikel waren natürlich schon vorher entstanden, aber zusammengebaut zum vorliegenden Heft, das auf den lichtdurchfluteten Namen „Juliane Auguste“ hört, haben wir sie dort, wo es inspirierender und sommerlicher kaum sein könnte.
Naiv war allerdings die Hoffnung, das 0831 würde uns ab und zu etwas Anderes tun lassen als uns um sein Wohlbefinden zu kümmern in diesen fünf Tagen. Einen Klettersteig machen zum Beispiel oder irgendwo ein paar Meter mit dem Mountainbike hochtreten. Diese Art von Großzügigkeit ist nicht das Ding vom 0831. Es hat uns gescheucht, getriezt und gefordert – mal stimmte die Seitenzahl nicht, dann fehlten Fotos, dann Freigaben, dann purzelten nach Anzeigenschluss noch alle möglichen Updates rein…
Aber es hat sich gelohnt – wir haben euch ganz viel Sommer zusammengepackt: Strandbars an der Iller, Beachvolleyball vor dem Forum, Bademeister und ihre Tipps, Festwoche und ihre Highlights, vegane Eiscreme, Wandertipps und jede Menge Sommerevents werden euch durch die nächsten Wochen begleiten. Dazu ein paar medizinische, politische und gesellschaftliche Themen, und schon habt ihr wieder die wunderbare Vielfalt, die ihr inzwischen vom 0831 gewohnt seid.
Habt einen traumhaften Sommer und genießt die Lektüre!
Anke Roser, Sabine Rockstroh (Grafik) und das ganze Team des 0831
Juli/August 2026
Vegane Eis-Kreationen 16
Tipps gegen Overtourism 18
Rückblick: Festival der Zukünfte 19
Wunderbare Wertstoffhöfe 20
Sonnen- und Schattenpflanzen 22
Rekord beim Stadtradeln? 23
Wald der Zukunft 24




Beachcup: Volleyball in der City 26
OB Schoch zu den BVV Beach Masters 28
19. Allgäuer Benefizlauf 29
Bademeister: Vier am Beckenrand 30
Wandern mit guter Vorbereitung 32
Mountainbikekurse für Kids 33
Grand Aufguss Masters im CamboMare 34
Loblied auf das Mountainbike 35
Bergwacht-Container für den Bikepark 36
Kartfahren und Computerspiel im Test 38
Allgäu Aktiv: kostenloses Outdoor-Training 39
Lauf der guten Hoffnung / SozialbauCup 40 NACHHALTIGKEIT 15 - 24


6 Strandbars an der Iller
8 Tierheim neu aufgestellt
10 Pankreaszentrum am Klinikum
12 Laser für Frauengesundheit
14 Neuer Landrat im Interview MEHRWERT 6 - 14





SPORT & FREIZEIT 25 - 40 42 Held: Fest zum 80. Jubiläum 43 Interview zum Studieren in Kempten 44 Fortschritt in der Parkstadt Engelhalde 46 Kutter mit neuem Bistro-Angebot 48 Sulzberg macht Zukunft

BILDUNG & BUSINESS 41 - 50


49 Gartenparty im Hotel Weitblick
50 Neuer Center-Manager im Forum Allgäu

52 Rückblick auf die Festwochen-Geschichte
54 Statements zur Festwoche
55 Übersicht der größten Highlights
56 AÜW: Wie ein Messestand entsteht
57 Familien-Tipps und -Angebote
58 Action auf der Stadtparkbühne




59 Bühnenprogramm 2026
60 Kempten erleben in Halle 12
62 Lokalredaktion auf Geschichtensuche



Historie des Alphorns im Allgäu 70
Neue Angebote beim Stadtfest 72
Märchensommer auf der Burghalde 73
LoveGun auf dem Summerside 74
Gruben Grooves / Zauberhaftes Land von Oz 75
Ferienprogramm in den Körperwelten 76
Freilichtbühnen-Party Lange Nacht des Kraftwerks 77
2. Christopher Street Day in Kempten 78 Festival vielsaitig 79
Erinnerungslabor / Bunch of Grass / 2 Legenden 80
Theaterfestival Isny 2026 81
Ausstellung 40 Jahre Fotofreunde Wiggensbach 82
SCHAU! Grabung APC Picknick-Konzerte 83
Pinke Gießkannen in der Stadt 84
Überblick KunstNacht 85
Open Air an der Allgäuhalle 86
Kunsthalle: Pennavaria Lanzinger 88
Ausstellungs-Highlights 89
Fotos unsplash: allyssa-olaivar, maxim-berg, stephen-han, katrien-van-crombrugghe, pixabay gottfried-watering-cans, concert, Kempten Messeund Veranstaltungs-Betrieb
63 KKU: Frisches Leitungswasser für alle
64 LEEB: Balkone für die Ewigkeit
66 Trachten: Outfit für die 5. Jahreszeit




90 - 95


90 Termine für Juli und August
95 Impressum
96 Podcast-Tipps, 0831-Comic
97 Buchtipps, Kempten ist Vielfalt
98 Kreuzworträtsel, Sudoku
















Nichts geht über den Praxistest. Also haben wir uns per Vespa auf den Weg gemacht und nach den schönsten Sommerspots am Wasser gesucht.













Erste Station: Per Vespa geht´s zur Beach Bar in St. Mang, die seit Mai 2026 mit einem echten Sandstrand, Palmen und Liegestühlen überrascht. Der Blick auf die ruhig vorbeifließende Iller und ins Grüne entspannt sofort. Dazu trägt auch das Getränkeangebot bei. Unser Favorit: der Beach Bar-Spritz. Mit Himbeer- und Johannisbeernote, Holunder, Minze und Prosecco ist er nicht zu süß und superfrisch – eine klare Empfehlung. Besonderer Tipp: Junge Eltern finden hier den größten Sandkasten überhaupt für ihre Kinder vor, die bestens beschäftigt sind, während die Großen Strandfeeling genießen. Und wenn s mal frischer wird, ergänzt man seinen Liegestuhl einfach um eine stylische Aperoldecke.
■ Zielgruppe: Familien und alle, die gerne draußen sind (kein Innenraum)
■ Öffnungszeiten: Mai bis September, täglich von 12 bis 21:30 Uhr bei gutem Wetter

















Weiter geht´s nach Hegge in , ein wahres Erfolgskonzept, Reservierung empfohlen. Tagsüber treffen sich hier Radfahrbegeisterte auf ihrer Illerrunde und Familien auf ihrer Spielplatzrunde zu Kaffee und Kuchen. Verlockende Thementage wie Schnitzel-, Burger-, Kässpatzen- oder Spare RibsTag bieten viel Abwechslung – und immer auch eine Variante ohne Fleisch. Besonderer Tipp: Die legendären Schaschlikspieße und die wirklich groß geratenen Aperol Spritz-Gläser sowie wiederkehrende Tanzabende. Und auch hier weiß man sich zu helfen, wenn abends „Allgäu-Temperatur“ aufkommt und hält kuschelige Schafsfelle für die Gäste auf der Terrasse bereit.
Schaschlik

■ Zielgruppe: Radfahrende, Familien, Tanzbegeisterte und alle, die gerne essen und trinken
■ Öffnungszeiten: Montagabend Tanz; Dienstag – Donnerstag: Ruhetage; Freitag: 12 – 21 Uhr, Samstag/Sonntag: 12 – 21 Uhr
@secco.n8; www.secco-n8.de
Letzter Anlaufpunkt: Fiume Sommerbar in Kempten an der Illerbrücke mit dem Motto: „Drinks. Snacks. Dolce Vita.“ Schnell wird klar, dass Sehen und Gesehenwerden hier zum Konzept gehören – also Sonnenbrille aufsetzen, zurücklehnen und den urbanen Sommer genießen. Bei den legendären Events, wie z.B. „Lange Nacht des Kraftwerks“ (10. Juli 2026) trifft sich am Fiume alles, um gemeinsam die Sommerabendstimmung und die Musik der Soul Babies zu genießen. Und das gelingt hier besonders leicht, denn die Kombination aus Altstadtkulisse und Iller mit ihrer eindrucksvollen Kraftwerksstufe hat besonders bei Sonnenuntergang einen ganz eigenen Zauber. Besonderer Tipp: Public Viewing zur Fußball WM.
■ Zielgruppe: Wer sich gerne zeigt und alle anderen
■ Öffnungszeiten: Von Aperol, äh April bis Oktober täglich bei schönem Wetter
fi e so er ar www.fi e-so er ar.de
| Text: Eva Konzelmann, Fotos: Anke Roser, Lara Schicketanz |


Im Rahmen ihres Hitzeaktionsplans sucht die Stadt Kempten Orte im Stadtgebiet, die an heißen Tagen für Abkühlung und Erholung sorgen. Habt ihr einen schattigen Lieblingsplatz, eine kühle Grünanlage, einen Brunnen oder einen anderen Ort, an dem ihr der Hitze entkommt? Dann zeigt ihn bis zum 16. August!



Unsere Sommer werden heißer. Oft freuen wir uns über die Wärme – und doch werden Sonne und Hitze dem menschlichen Körper auch schnell zu viel. Dann brauchen wir eine Pause: Wasser, Schatten, angenehme Zugluft, ein leckeres Eis oder kühle Räume, um zwischendrin mal durchzuatmen und zu entspannen. Welche Abkühlung würdet ihr empfehlen? Nutzt die Mach-Mit-Plattform, markiert „euren“ kühlen Ort auf der Karte, ladet gerne auch Bilder hoch. Die Aktion läuft bis 16. August. Aus den Vorschlägen entsteht eine „Kühle Orte-Karte“ für Kempten – ein hilfreicher Überblick über die schönsten und angenehmsten Rückzugsorte an heißen Tagen. Und weil Mitmachen sich lohnen soll, verlosen die Veranstalter unter allen Teilnehmenden Preise, die garantiert kühl halten.

Nach zehn Jahren an der Spitze des Tierschutzvereins Kempten e.V. übergibt Erwin Rauh den Vorsitz an Manfred Hegedüs. Rauh, der sich nach seinem Berufsleben als Eisenbahner mit Hingabe dem Ehrenamt widmete, prägte den Verein seit 2015 maßgeblich. Neben seinem Engagement bei den Maltesern brachte er seine Erfahrung in den Ausbau und die Weiterentwicklung des Tierheims ein.

In seine Amtszeit fallen zentrale Weichenstellungen: Mit der Tierärztin Dr. Patrizia Höß übernahm eine neue Leitung, zudem wurde das Tierheim umfassend erweitert und modernisiert. Für rund 1,7 Millionen Euro entstanden größere Hundezwinger, eine zeitgemäße Quarantänestation sowie neue Sozial- und Seminarräume. Finanziert wurde das Projekt durch Spenden und Zuschüsse von Stadt, Freistaat und Tierschutzbund. Mit Abschluss der Bauarbeiten übernimmt nun Manfred Hegedüs den Vorsitz. Das 0831 hat mit ihm über seine Motivation und Ziele gesprochen.
■ Woher kommt Ihre Motivation für ein Ehrenamt?
Ich stand in meinem Berufsleben als Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Allgäu beinahe täglich in enger Verbindung zum Ehrenamt. Mir war immer klar, dass ich – wenn das Berufsleben einmal hinter mir liegen würde – selbst noch mehr ehrenamtlich tätig sein wollte. Weil es auch in meinem neuen Lebensabschnitt eine sinnstiftende Aufgabe sein soll – und mittlerweile geworden ist.

■ Warum wurde es der Vorsitz im Kemptener Tierschutzverein, der zugleich für das Tierheim Kempten verantwortlich ist? Sind Sie selbst Tierhalter?
Nach umfangreicher Modernisierung ist das Tierheim Kempten bestens für die Zukunft gerüstet. Mit Manfred Hegedüs übernimmt nun ein neuer Vorsitzender den Tierschutzverein – und blickt auf eine solide Basis, die sein Vorgänger Erwin Rauh geschaffen hat.
Meine Frau und ich waren Tierhalter. Wir hatten einen Jack-Russell-Terrier namens Emil. Er war bis zu seinem Tod 17 Jahre lang bei uns. Wir wollen künftig möglichst ungebunden sein und haben uns entschieden, keinen Hund mehr zu uns zu nehmen. Aber unsere Zuneigung zu Hunden ist unverändert vorhanden. Ganz allgemein finde ich, dass Tiere wenig Lobby haben, diese aber dringend benötigen würden.
■ Das Tierheim Kempten hat neue Räumlichkeiten zur Unterbringung von Tieren und neue Sozialräume für die Mitarbeitenden erhalten. Wie kam es dazu?
Um ehrlich zu sein: Da setze ich mich gewissermaßen ins gemachte Nest. Als ich mich für diese für mich neue Aufgabe interessierte, war der Umbau des Tierheims schon in vollem Gange. Lediglich die Fertigstellung und Inbetriebnahme fielen nun in meine Amtszeit. Ich bin dem gesamten, damaligen Vorstandsgremium für die weitsichtige Entscheidung und den Mut zur Umsetzung dankbar. Wir sichern die Zukunft der stationären Tierfürsorge für viele Jahre ab und haben mit dem Neubau unsere Abläufe optimiert – was sie günstiger und zukunftssicherer macht.
■ Welche Pläne gibt es für die Zukunft des Tierheims? Wir wollen verschiedenen Zielen gerecht werden: Ein verlässlicher Partner für die öffentliche Hand – gerade in entstehenden „tierischen Notfällen“ jeder Art. Das können Fundtiere, Beschlagnahmungen oder sonstige Abgaben von halterlosen Tieren sein. Tierfreundinnen und Tierfreunden wollen wir die Möglichkeit bieten, die Neuanschaffung eines Haustieres mit uns vorzunehmen, ihnen also passende Tiere vermitteln. Und schließlich möchten wir ein Problemlöser sein, wenn es gilt, Abwesenheiten von Tierhaltern zu organisieren. Entscheidend für Mensch und Tier ist unsere hohe Kompetenz: Eine promovierte Tierheimleiterin sorgt ebenso für hervorragende Betreuung wie die ihr zur Seite stehenden ausgebildeten Tierpflegerinnen und Tierpfleger.
| Text, Fotos: Jörg Spielberg |





JAHRE

1896 | 2026

Zum 130. Firmengeburtstag: Das Jubiläums-Ausbauhaus. Selbst anpacken, individuell gestalten. Mit dem Jubiläums-Ausbauhaus entsteht innerhalb von spätestens zwei Tagen eine wetterfeste und abschließbare Gebäudehülle auf Ihrem Grundstück – inklusive Fenster, finaler Haustür und fertig montierter Treppe. Im Anschluss gestalten Sie den Innenausbau ganz nach Ihren eigenen Vorstellungen: Ob in Eigenleistung oder gemeinsam mit Handwerksbetrieben Ihres Vertrauens –Sie bestimmen Tempo und Ablauf. Die Innenwände sind bereits mit Türöffnungen vorbereitet, der Technikraum ist für die Installation Ihrer Heiztechnik vorgesehen. Zudem verfügen Außenwände, Dach und Decken über eine Installationsebene, die Ihnen maximale Flexibilität für Ihre Elektroplanung bietet. Vielleicht feiern Sie schon Weihnachten 2027 in Ihrem neuen Zuhause. Weitere Informationen finden Sie unter Jubiläumshaus auf baufritz.com.



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Das Pankreaskarzinom zählt zu den aggressivsten Krebserkrankungen. Während viele Tumorerkrankungen heute bereits sehr gut behandelbar sind, entzieht sich diese Krebsart bis heute häufig einer langfristigen Heilung. Das Pankreaszentrum am Klinikum Kempten ist auf ihre komplexe Behandlung spezialisiert.
In Deutschland erkranken jährlich etwa 20.000 Menschen an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Häufig verursacht der Tumor zunächst nur unspezifische Beschwerden wie Gewichtsverlust sowie Bauchoder Rückenschmerzen. Oft ist es erst eine Gelbsucht, die zu weiteren Untersuchungen und schließlich zur Diagnosestellung führt.
Deshalb wird die Erkrankung häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium erkannt. Für eine sichere Diagnostik sind zudem hocherfahrene Spezialisten in Radiologie und Gastroenterologie erforderlich, die auch kleine Veränderungen in diesem komplexen Organ richtig interpretieren können.
Die Therapie des Bauchspeicheldrüsenkrebses ist äußerst komplex und erfordert die enge Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen. Je nach Tumorstadium kommen Operation, Chemothe -
rapie, aber auch zunehmend moderne medikamentöse Behandlungsverfahren infrage, die präzise aufeinander abgestimmt sein müssen. Die Entscheidung über das beste Vorgehen wird daher in einer interdisziplinären Tumorkonferenz getroffen, in der Chirurgen, Onkologen, Gastroenterologen, Radiologen und weitere Spezialisten gemeinsam jeden Schritt in Diagnostik und Therapie beraten.
Daher war es eine logische Konse uenz, am Klinikum Kempten bereits 2012 ein nach den Vorgaben der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziertes Pankreaszentrum zu gründen. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen zeigen seit Jahren, dass Patientinnen und Patienten in spezialisierten Tumorzentren bessere Behandlungsergebnisse erzielen.
Dort werden komplexe Operationen häufiger durchgeführt, Komplikationen früher erkannt und moderne Therapieoptionen angeboten. Die kontinuierliche Auseinandersetzung mit der Erkrankung ermöglicht es den Expertinnen und Experten, bestehen -
de Behandlungskonzepte fortlaufend an neue wissenschaftliche Erkenntnisse anzupassen. So erhält jede Patientin und jeder Patient die bestmögliche Behandlung dieser lebensbedrohlichen Tumorerkrankung. Darüber hinaus stehen spezialisierte Pflegekräfte, Ernährungsberatung, psychoonkologische Unterstützung und eine strukturierte Nachsorge zur Verfügung.

Dr. Hans Heller, Leiter Oberbauchchirurgie und
Dr. Christian Hart, Chefarzt AC Kempten
einzige seiner Art im Regierungsbezirk Schwaben ist, hat die Möglichkeiten erweitert, auch besonders komplexe Tumorerkrankungen nach dem neuesten Stand der Medizin zu behandeln.
„In unserem Fachgebiet der Viszeralchirurgie können wir für alle Organe des Verdauungstraktes – Magen, Bauchspeicheldrüse, Leber und Gallenwege sowie Darm – eine optimale Diagnostik und Therapie bei Krebsverdacht oder Krebsdiagnose anbieten“, sagt Dr. Christian Hart, Chefarzt und Leiter der viszeralonkologischen Chirurgie im Cancer Center Kempten. „Über alle erforderlichen Fachrichtungen hinweg arbeiten wir täglich Hand in Hand, um unseren Patientinnen und Patienten nicht nur eine moderne und bestmögliche Versorgung zu ermöglichen, sondern jedem Einzelnen auch mit Menschlichkeit und Einfühlungsvermögen zu begegnen.“
■ 20.000 Neuerkrankungen Jahr in Deutschland
■ Nur 15 – 20 % der Tumoren sind bei Diagnosestellung direkt operabel
■ 5-Jahres-Überleben: etwa 10 – 15 %
Die Gründung des Cancer Center Kempten Allgäu (CCKA) im Jahr 2019, das als Onkologisches Zentrum mittlerweile neun Organkrebszentren vereint und neben der Universitätsklinik Augsburg das
■ Eine der häufigsten Ursachen krebsbedingter Todesfälle
■ Bessere Ergebnisse in spezialisierten onkologischen Zentren mit hoher Fallzahl




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alle, die im Allgäu zuhause sind.

sparkasse-allgaeu.de/exklusiv
Es sind leise Beschwerden, über die kaum gesprochen wird – und die doch das Leben vieler Frauen nachhaltig verändern. Der Intimbereich ist ein sensibler, zentraler Teil des Körpers. Funktioniert hier etwas nicht, betrifft das nicht nur einzelne Momente, sondern den gesamten Alltag. Brennen, Trockenheit oder ein Gefühl mangelnder Kontrolle können die Lebensqualität stark einschränken. Doch es gibt hilfreiche moderne Therapieansätze. Wir haben mit einer Kemptener Spezialistin darüber gesprochen.

Anders als klassische Schmerzen, die oft nur bei Belastung auftreten, lassen sich intime Beschwerden kaum ausblenden. Sie begleiten Frauen morgens beim Aufstehen, tagsüber im Büro, beim Sport oder abends im Bett. Und sie wirken weit über die körperliche Ebene hinaus: Partnerschaft, Selbstbild und Unternehmungslust können darunter leiden. Besonders tückisch: Viele Frauen sprechen nicht darüber. Sie arrangieren sich. Dabei betreffen solche Beschwerden Frauen jeden Alters. Nach Geburten kann es zu einer Stressharninkontinenz oder einer Senkung kommen. In den Wechseljahren verändert sich durch hormonelle Umstellungen das Gewebe im Intimbereich, wird dünner und trockener. Und auch sehr junge Frauen, etwa nach Krebserkrankungen, sind betroffen.
Die gute Nachricht: Es gibt moderne medizinische Möglichkeiten, die gezielt helfen können – vorausgesetzt, man redet darüber. Wir haben mit der Kemptener Frauenärztin Dr. Sophia Blaßhofer über genau dieses Thema gesprochen. In ihrer gynäkologischen Praxis in Kempten, die sie zusammen mit Dr. Isabell Dematt betreibt, steht der einzige Vaginallaser im Allgäu – und ihre Erfahrungen damit sind extrem ermutigend.
Ein Thema, das mir besonders am Herzen liegt, ist die intime Gesundheit der Frau. Leider rückt sie meist erst dann in den Fokus, wenn Beschwerden auftreten. Der Intimbereich hat einen enormen Einfluss auf Lebens ualität, Selbstwertgefühl, Partnerschaft und Sexualität. Trockenheit, Brennen, wiederkehrende Infektionen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder Blasenschwäche können den Alltag erheblich belasten. In meinem Praxisalltag beobachte ich immer wieder, dass Frauen ihre Beschwerden lange mit sich herumtragen. Viele sprechen aus Scham nicht darüber oder glauben vielmehr, ihre Symptome seien normale Begleiterscheinungen des Älterwerdens, nach einer Geburt oder im Rahmen der Wechseljahre. Das stimmt nicht. Intimgesundheit ist ein wichtiger Bestandteil der Frauengesundheit – und wir haben wirksame Behandlungsmöglichkeiten. Darüber müssen wir viel offener sprechen.


■ Frau Dr. Blaßhofer, Sie begleiten Frauen jeden Alters. Was sind Ihre persönlichen Schwerpunkte? Und warum wird der Intimbereich oft unterschätzt? In unserer Praxis begleiten wir Frauen in allen Lebensphasen – vom ersten Frauenarztbesuch über Verhütungsberatung, Kinderwunsch und Schwangerschaft bis hin zu den Wechseljahren. Ein Schwerpunkt ist die Hormonsprechstunde, denn Hormone beeinflussen das körperliche und seelische Wohlbefinden einer Frau in jedem Alter.

www.gynaekologie-kempten.de/services
■ Dabei gibt es viele Möglichkeiten zu helfen. Sie arbeiten mit einem Vaginallaser. Wie funktioniert diese Methode –und was passiert dabei im Körper?
Die angesprochenen Beschwerden können wir mit verschiedenen bewährten Therapien sehr gut behandeln. Hier spielen Beckenbodentraining, Physiotherapie, Pessartherapie sowie lokale, hormonelle Therapien eine entscheidende Rolle. Ansprechpartner sind hier die behandelnden Frauenärztinnen und Frauenärzten, sowie Hebammen und Physiotherapeut:innen.
Als ergänzende Therapieform bieten wir die vaginale Lasertherapie seit einigen Jahren erfolgreich an. Wir verwenden einen Erbium YAG Laser, der speziell für die Behandlung von Beschwerden im Intimbereich entwickelt wurde und mit gezielter Lichtenergie arbeitet. Diese Energie wird in die Scheidenschleimhaut abgegeben und wirkt vor allem in der tieferliegenden Bindegewebsschicht – der sogenannten Lamina propria, die für Stabilität und Elastizität verantwortlich ist. Dort löst der Laser einen kontrollierten Reiz aus: Bestehende, oft be -
reits gelockerte Kollagenstrukturen werden zerstört bzw. aufgebrochen. Das ist ein wichtiger Schritt, denn dadurch wird ein natürlicher Regenerationsprozess angestoßen. In den Wochen danach bildet der Körper neues Kollagen und auch neue kleine Blutgefäße. Ziel ist es, die Gewebe ualität, Durchblutung und Feuchtigkeitsversorgung der Schleimhaut von Vagina und Vulva zu verbessern.
■ Für welche Beschwerden und Zielgruppen ist die Behandlung besonders geeignet?
Grundsätzlich profitieren vor allem zwei Patientinnengruppen: Zum einen jüngere Frauen nach Schwangerschaft und Geburt, die unter einer leichten Stressharninkontinenz leiden – das heißt, beim Husten, Niesen, Lachen oder Joggen geht ein bisschen Urin ab. Auch leichte Senkungsbeschwerden können gut behandelt werden. Viele dieser Frauen machen zuverlässig Beckenbodentraining. Das Training der Muskulatur des Beckenbodens bildet die Basis. Wenn das Bindegewebe aber geschwächt ist, kann der Laser eine sinnvolle Ergänzung sein.
Die zweite große Gruppe sind Frauen in und nach den Wechseljahren. Durch den sinkenden Östrogenspiegel verändert sich das Gewebe im Intimbereich – es wird dünner, trockener und anfälliger für Infekte. Beschwerden wie Trockenheit, Juckreiz, Brennen und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr treten häufiger auf. Auch Blasenbeschwerden, häufige Infekte und eine Verschlechterung der Kontinenz nehmen zu. Darüber hinaus stellt die antihormonelle Lasertherapie für Frauen z. B. nach Brustkrebs oder anderen Krebstherapien eine gute Behandlungsoption dar.
■ Was verändert sich konkret für die Frauen im Alltag? Können Sie Beispiele nennen?
Viele Frauen gewöhnen sich über Jahre an ihre Beschwerden und passen ihren Alltag entsprechend an. Nehmen wir beispielsweise die junge Mutter, die nach der Geburt an einer leichten Stressharninkontinenz leidet. Aus Angst vor ungewolltem Urinverlust und einem Druckgefühl geht sie nicht mehr oder nur noch eine kleine Runde joggen. Sie plant ihre Strecke nach den Möglichkeiten, diskret auf die Toilette zu gehen. Wenn das pausenlose Joggen nach der Behandlung wieder möglich ist, gewinnt sie Lebens ualität und Freiraum zurück. Genauso wenn Trampolin springen mit den Kindern wieder Spaß macht.
Häufig sehen wir Frauen während oder nach den Wechseljahren mit ausgeprägter Scheidentrockenheit. Die Beschwerden reichen von Brennen und Juckreiz bis hin zu Schmerzen beim Sitzen, Radfahren oder beim Geschlechtsverkehr. Wenn hier konservative Maßnahmen und lokale Hormonpräparate nicht ausreichend helfen oder nicht infrage kommen, kann die vaginale Lasertherapie hier sehr gute Ergebnisse erzielen. Zusammenfassend bekommen wir die Rückmeldung, dass alltägliche Aktivitäten wieder unbeschwerter möglich sind und die Beschwerden weniger Raum im Alltag einnehmen. Genau darauf kommt es an.
■ Wie läuft so eine Laserbehandlung ab –und wie wird sie von den Patientinnen empfunden? Die Behandlung erfolgt ambulant in der Praxis und dauert in der Regel 15 bis 20 Minuten. Eine Narkose ist nicht erforderlich. Die Lasersonde ähnelt einer Ultraschallsonde und wird vorsichtig in die Scheide eingeführt. Sie wird gedreht und schrittweise zurückgezogen, sodass die gesamte Schleimhaut gleichmäßig behandelt wird.
Das Gerät gibt dabei kleine Impulse ab – man hört ein leises „Tack, tack, tack“ und spürt das auch als leichtes Klopfen. Die Behandlung ist schmerzfrei. Aber natürlich empfindet jede Frau den Intimbereich anders. Hitze entsteht übrigens kaum, da es sich um einen sogenannten „Kaltlaser“ handelt. Im Anschluss wird gegebenenfalls der äußere Intimbereich gelasert.
■ Wie oft wird behandelt? Was kostet das?
Und ist die Methode wissenschaftlich abgesichert?
Wir empfehlen drei Sitzungen im Abstand von sechs bis acht Wochen. Die Behandlung ist damit abgeschlossen. Eine Auffrischung bei erneuten Beschwerden ist möglich. Es handelt sich aber nicht um eine dauerhafte Therapie. Die Kosten liegen zwischen 300 und 400 Euro pro Sitzung. Die privaten Krankenkassen tragen in der Regel die Kosten, je nach Tarif. Darüber hinaus wird der Betrag auch von vielen gesetzlichen Betriebskrankenkassen übernommen.
Mir ist wichtig zu betonen: Die vaginale Lasertherapie stellt eine vielversprechende, moderne, ergänzende Therapieoption der milden Stressharninkontinenz, der leichten Senkung sowie bei der Behandlung des urogenitalen Syndroms der Menopause dar. Dies ist in den medizinischen Leitlinien aufgenommen. Die aktuelle Studienlage ist insgesamt ermutigend, gleichzeitig wünschen wir uns als Fachärztinnen und Fachärzte weitere hochwertige Langzeitstudien. Es ist entscheidend, jede Patientin individuell zu beraten. Die vaginale Lasertherapie ist kein alleiniger Ersatz für bewährte Therapien, kann aber für ausgewählte Patientinnen eine sinnvolle und schonende Behandlungsoption darstellen.


„Das Oberallgäu wieder auf die politische Landkarte bringen“
Seit dem 01. Mai hat der vormalige Bürgermeister von Sonthofen einen neuen Job: Christian Wilhelm von den „Freien Wählern“ ist mit großer Mehrheit für die kommenden sechs Jahre zum Landrat des Kreises Oberallgäu gewählt worden. Als solcher durfte er bereits neue Brücken begutachten, Förderbescheide verteilen, sogar aus wintersportpolitischen Gründen ins Ausland reisen. Wir haben den Neuen nach seinen ersten Wochen im Amt befragt.
■ Die Sommerferien stehen vor der Tür. Können Sie trotz Ihrer herausfordernden neuen Aufgabe Urlaub machen?
Ja, auf jeden Fall. Gerade in einem anspruchsvollen Amt ist es wichtig, auch einmal bewusst Zeit mit der Familie zu verbringen und neue Kraft zu tanken. Urlaub bedeutet für mich vor allem, den Kopf freizubekommen und anschließend mit frischer Energie an die Aufgaben heranzugehen.
■ Welche drei Projekte im Oberallgäu haben Sie seit Ihrem Amtsantritt konkret in Angriff genommen beziehungsweise fortgeführt – und warum gerade diese drei?
Ganz oben steht für mich der Wohnungsbau. Hier müssen wir gemeinsam mit den Gemeinden die Möglichkeiten des sogenannten Bauturbos und des Modernisierungsgesetzes konse uent nutzen. Gleichzeitig müssen Verfahren digital nachvollziehbarer und Bauanträge effizienter bearbeitet werden. Außerdem brauchen wir dringend neue und praktikable Förderrahmen durch den Freistaat Bayern – nicht alles kann der Landrat regeln, ich werde aber darauf hinarbeiten.
Ein zweites großes Thema ist der PNV. Mit dem Projekt Mobil365 hat der Landkreis bereits wichtige Grundlagen geschaffen. Jetzt geht es darum, den geplanten Ausbau ab 2027/28 gemeinsam mit den Gemeinden tragfähig zu finanzieren und Schritt für Schritt umzusetzen.
Der dritte Schwerpunkt ist der Ausbau unserer weiterführenden Schulen. Hier stehen teilweise Neubauten, Sanierungen und Erweiterungen an. Das sind enorme Investitionen – deshalb müssen wir immer auch die Leistungsfähigkeit unserer Gemeinden und Städte im Blick behalten und dennoch für Kinder und Jugendliche gute Lernwelten schaffen.
■ Sie sind bereits viel unterwegs im Landkreis. Man sieht regelmäßig Fotos von Ihnen bei Baustellen, Förderbeschei-
den oder Gesprächen mit regionalen Partnern. Welche Rolle möchten Sie als Landrat ausfüllen?
Ich möchte, wenn irgendwie möglich, vor Ort präsent sein. Probleme lassen sich nur dann wirklich beurteilen, wenn man sich selbst ein Bild macht und mit den Betroffenen spricht.
■ Im Wahlkampf haben Sie gesagt, Sie möchten dem Landkreis Oberallgäu auch überregional wieder mehr Relevanz verschaffen. Was meinen Sie damit konkret?
Das Oberallgäu ist ein starker Partner innerhalb der gesamten Allgäu-Region. Wenn wir als Region geschlossen auftreten und unsere gemeinsamen Ziele und Interessen klar formulieren, dann gewinnen wir politisch und wirtschaftlich enorm an Schlagkraft. Genau darin sehe ich eine zentrale Zukunftsaufgabe. Die Themen sind vielfältig, aber oft eng miteinander verbunden: Tourismus, Alm- und Landwirtschaft, Wirtschaftsförderung, Wohnungsbau, Klinikstrukturen, Klima, Energie oder Umweltfragen. Wenn wir diese Herausforderungen gemeinsam angehen, wird das Allgäu insgesamt stärker wahrgenommen werden.
■ Stichwort ÖPNV: Wann können Einheimische und Urlauber mit einem günstigen, zuverlässigen und regelmäßig fahrenden Bus- und Bahnverkehr rechnen?
Es gibt nach wie vor große Lücken im System – das wissen wir alle. Deshalb arbeiten wir intensiv daran, den öffentlichen Nahverkehr deutlich auszubauen. Ein größerer Entwicklungsschritt ist für die Jahre 2027/28 vorgesehen. Bis dahin müssen gemeinsam mit den Gemeinden tragfähige Finanzierungsmodelle entwickelt werden.
■ Zum Nahverkehr gehört auch das Radfahren. Der Landkreis hat gerade seine Radkarte aktualisiert. Sie gelten als großer Förderer des Radfahrens. Wann wird es einen sicheren durchgehenden Radschnellweg von Oberstdorf bis Memmingen geben?
Alternative Mobilitätsformen werden immer wichtiger. Gleichzeitig gilt: Sie funktionieren nur dann, wenn sie von den Menschen als be uem und praktikabel wahrgenommen werden. In Sonthofen war das Thema Radverkehr stark mit der Identität und Ausrichtung der Stadt verbunden – das war dort richtig und wichtig. Aber auch der gesamte Landkreis hat enormes Potenzial, weil bereits viel Infrastruktur vorhanden ist. Der nächste Schritt muss sein, diese Möglichkeiten systematisch zusammenzuführen. Deshalb möchte ich ein Radentwicklungskonzept für den Landkreis auf den Weg bringen, damit wir langfristig wissen, welche Ziele wir verfolgen, wie wir diese nachhaltig umsetzen können und um Fehlentwicklungen im Radverkehr zu vermeiden.
■ Ist die Aufgabe als Landrat in einem der schönsten Landkreise Deutschlands Ihr Traumjob?
Das Oberallgäu ist aus meiner Sicht tatsächlich einer der schönsten Landkreise Deutschlands – vielleicht sogar in der schönsten Region überhaupt. Zugegeben: Da spielt sicher auch etwas Heimatverbundenheit mit hinein. Ja, es ist für mich ein Traumjob – zumindest unter den richtigen Bedingungen und zur richtigen Zeit. Genau diese Voraussetzungen sehe ich aktuell gegeben. Mich reizt die Möglichkeit, die Zukunft unserer Region aktiv mitzugestalten und Chancen frühzeitig zu erkennen.
| Text: Lutz Bäucker, Foto: Landratsamt Oberallgäu |

Vegan ist im Trend. Deswegen gibt es auch immer mehr vegane Eissorten. Aber nicht nur weil es „in“ ist, sondern auch aus gesundheitlichen Gründen. Viele Menschen vertragen Laktose und Milcheiweiß nicht und wünschen sich doch den Genuss von cremigen Desserts. Was also braucht man alles, um milchund eigelbfreies Eis herzustellen? Und wie kann die einzigartige, natürliche „Fett-Wasser-Emulsion“ der Milch erfolgreich ersetzt werden? Welche Bindemittel, die anstelle von Eigelb verwendet werden, kommen zum Einsatz und wie verträglich sind diese eigentlich? Mithilfe von Marianne Bunke-Heel gehen wir diesen Fragen auf den Grund. Außerdem erfahren wir, welche zarten, kühlen Cremes sie aus Matcha, Früchten, Mandelmus und Hafertrunk kreiert und was sich hinter „BaHaMa“ verbirgt.
Die allerersten Vorläufer von Eis entstanden im Mittelmeerraum und Nahen Osten und wurden – wie das historische Sorbet – ursprünglich rein pflanzlich nur aus Eis, Schnee, Fruchtsäften oder -pürees und Honig oder Zucker hergestellt und mit Fruchtsäften, Honig, Rosenwasser oder Kräutern aromatisiert. Die Konsistenz war eher krümelig, fast wie bei einer Granita. Die Araber brachten das Wissen um die Eiszubereitung im Mittelalter nach Sizilien. Erst im 16. Jahrhundert begann man in Italien, die Eismasse in Behältern mit Salz und Eis zu kühlen und gleichzeitig zu rühren. Das Ergebnis war viel cremiger. Im späten 17. und 18. Jahrhundert begann man mit der Zugabe von Milch, Rahm und Eigelb. Die Verwendung von Maisstärke (Speisestärke) zur Eisherstellung ist eine Methode, die ursprünglich aus den USA stammt. Im Süden Italiens entstand so die Crema rinforzata, eine Eismischung, die auf Milch, Zucker und Maisstärke aufbaut.
Heute erleben die pflanzlichen Sorten ein großes Comeback. Alternative Zutaten wie Kokosmilch und -fett, Nussmus, Kakaobutter, pflanzliche le, Nuss-, Getreidedrinks und Stärke machen es möglich. Eigelb als Bindemittel wird inzwischen aus hygienischen Gründen durch ein pflanzliches Stärkeprodukt ersetzt – auch bei den Milcheissorten. Darum sollten sich Allergiker bei jedem Eisgenuss nach den Zutaten erkundigen. Denn Guarkern-, Johannisbrotkern-, Erbsen- und Lupinenmehle sind Mehle aus Hülsenfrüchten und nicht für jeden gut verträglich.

… ist die richtige Mischung aus den Zutaten und das Herstellungsverfahren. Alles muss genau passen, um die richtige Textur, Cremig-

Süßes mit den veganen Eissorten BaHa-Ma, MatchaErdbeere und Mango Foto: Heike Stix
keit, Bindung und eine stabile Konsistenz zu erzielen. Das Herausfordernde ist die perfekte physikalische und chemische Balance: Aus einer flüssigen Emulsion muss durch schnelles Gefrieren und gleichzeitiges Schlagen eine streichzarte, cremige Masse entstehen. Es ist das Zusammenspiel von kleinsten Eiskristallen und eingelagerter Luft, das eine Eiscreme so besonders macht.
Im Interview mit der Konditormeisterin Marianne Bunke-Heel, die im Oktober 2023 die Zuckerfheel in Kempten eröffnet hat, erfahren wir mehr über die Herausforderung des Eismachens und wie sie milch- und eifreie Eiskreationen zaubert.
Marianne Bunke-Heel
11 Marianne, was hältst du von dem veganen Eistrend?

Wir wollen natürlich auf die Wünsche und Bedürfnisse unserer Kundschaft eingehen und da ist es selbstverständlich, dass ich mich mit dem Thema auseinandersetze und entsprechende Produkte anbiete. Deswegen gibt es bei uns auch vegane Kuchen, Torten, Pralinen und auch veganes Eis.
22 Welche veganen Eissorten gibt es bei Zuckerfheel und was ist dir bei der Rezeptur wichtig?
Allgemein stelle ich keine Produkte mit „künstlichen“ Lebensmitteln her. Das lehne ich uasi ab. Also tausche ich nicht die natürliche Sahne durch die vegane Sahne aus dem Chemielabor aus, sondern ich suche nach natürlichen Produkten und Rohstoffen, die einen ähnlichen Fett-, Protein- und Kohlenhydratgehalt haben. Und dann versuche ich, mein eigenes Produkt zusammenzustellen. Das Gleiche gilt für die süße Komponente, die für die Eisherstellung sehr wichtig ist: Ich verwende keine Zuckeralternativen, nur natürliche Zuckerarten wie Haushaltszucker, Traubenzucker und Fruchtzucker in genau ausbalancierter Menge und Mischung. Somit kriege

ich natürlich dann ein Produkt hin, das in der Verarbeitung einem Milcheis ähnlich ist. Sahne, Milch und Fett können sehr gut durch Nusspasten, Hafertrunk, Kokosmilch und -fett ersetzt werden, wobei ich Kokosfett nur sehr selten verwende. Als Bindemittel verwenden wir Guarkern- und Johannisbrotkernmehl. Am Ende entsteht ein cremiges Produkt, dem niemand „anmerkt“, dass es vegan ist. Allgemein gesagt sind mir in meiner Patisserie drei Dinge sehr wichtig: Natürliche Zutaten, regionale Produkte und authentischer Geschmack.
Unsere Hauptsorte ist das BaHaMa-Eis mit den Zutaten: Banane, Hafertrunk und Mandelmus, manchmal auch mit Schokoladenstückchen. Diese Sorte ist für mich in puncto Cremigkeit und Geschmack optimal, kommt sehr gut an und kann mit jedem Milcheis mithalten. Tatsächlich fällt niemandem auf, dass es vegan ist. Das ist super, so muss es sein. Aktuell läuft ein Test mit einem veganen Matcha-Erdbeer-Eis. Die Mischung schmeckt sehr lecker, passt super in die Sommersaison und kommt auch sehr gut an. Die MatchaBasis besteht aus Kokosmilch und wird mit einem Erdbeerwirbel ergänzt. Im Herbst gibt es ein veganes Chai-Latte-Eis. So probieren wir immer wieder ein bisschen aus, was gut zusammenpasst. Und dann gibt es natürlich noch die veganen Fruchteissorten.
3 3 Ist es schwieriger und aufwendiger, veganes Vanille- oder Nuss-Eis herzustellen?
Wie schon anfangs im Artikel erwähnt, ist das Eismachen eine knifflige Angelegenheit. Es kommt auf jedes Gramm und jedes Grad an. Der Zuckergehalt der Früchte wird zum Beispiel mit dem Refraktometer gemessen und wenn der Gehalt nicht stimmt, muss er angepasst werden. Bis sich das Grundrezept der veganen Sorte etabliert hatte, waren schon etwa vier Versuche notwendig. Und mit der Eisherstellung an sich ist es nicht getan, wir beobachten auch die Konsistenz in den folgenden sieben Tagen. Das entspricht der Verkaufs- und Angebotsdauer. Die Rezepte werden dann je nach Geschmack und Beschaffenheit der Früchte angepasst. Jetzt habe ich ausreichend Erfahrung und das Experimentieren mit neuen Zutaten läuft dann natürlich schneller. Mal sehen, was uns noch einfällt.
| Text: Heike Stix, Foto von Marianne Bunke-Heel: Andi Mayr |
Vegane Fruchtsorbets und vegane Bitter-Schokolade hat fast jede Eisdiele in Kempten. Hier gibt es weitere Sorten:
■ Zuckerfheel - Im Steufzgen 20: BaHaMa (Banane-Hafer-Mandel), Chai-Latte, MatchaErdbeere
■ Pano – Fischersteige 8: Stracciatella-Sauerkirsche- und Granatapfel-Eis
■ Eiscafé Venezia – An der Sutt 14: Vanille-Sorbet, Pistazie, Nuss-Krokant mit Nougatcreme, Cookie-Eis, Stracciatella
■ Eiscafé Cordella – Brodkorbweg 26: Joghurt Tropical (mit Soyagurt), Pistazie, Haselnuss
■ Pur Natur – Kotterner Straße 78-80: Schokolade auf der Basis von Mandel- Reistrunk




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Wir machen Bio aus Liebe seit 1974.

Die Sommerferien stehen vor der Tür. Vielleicht locken die Berge, ein See, das Meer oder eine spannende Stadt. Reisen erweitert unseren Horizont: Wir entdecken neue Landschaften, lernen Menschen und ihre Kultur kennen und sammeln Erinnerungen, die oft länger bleiben als jedes Souvenir.
Gleichzeitig hinterlässt jede Reise Spuren. Beliebte Reiseziele wie Bali, Venedig oder Island kämpfen inzwischen mit den Folgen des Overtourismus. Strände werden vermüllt, Wasser wird knapp, die Natur und die Menschen vor Ort geraten unter Druck. Doch nachhaltiges Reisen bedeutet nicht, auf Urlaub zu verzichten: Es bedeutet, bewusste Entscheidungen zu treffen.

Schon bei der Planung kann man viel bewegen. Oft liegen besondere Reiseziele näher als gedacht. Wer mit dem Zug, Fernbus oder Fahrrad unterwegs ist, spart viele Emissionen im Vergleich zum Flugzeug. Falls das Auto die beste Lösung ist, können Fahrgemeinschaften eine gute Alternative sein. Darüber hinaus lohnt sich beim Packen ein genauer Blick: Weniger Gepäck bedeutet weniger Gewicht und damit weniger Energieverbrauch beim Transport. Nimm Kleidung aus Naturmaterial mit, die vielseitig kombinierbar ist (Zwiebel-Look) und lange hält. Feste Seifen, Shampoos oder Deocremes sparen Verpackungsmüll und laufen nicht im Koffer aus.
Oft liegen besondere Reiseziele näher als gedacht
Foto: Zach Betten, unsplash
Vor Ort hilft oft eine einfache Frage: Wie kann ich die Menschen unterstützen, die hier leben Ein familiengeführtes Gästehaus, ein lokaler Markt oder ein kleines Caf sorgen dafür, dass mehr Geld in der Region bleibt. Gleichzeitig entstehen oft die schönsten Begegnungen. Denke in diesem Kontext auch über „Urlaub Plus“ nach: Spende Geld oder deine Zeit an lokale Organisationen oder Umweltverbände im Reiseland. Bei sogenannten „Beach CleanupEvents“ werden Strände von Müll befreit.
Der Lieblingsreisetipp aus dem Piepmatz: Plane nicht jeden Urlaubstag durch. Wer langsamer reist, erlebt mehr. Nachhaltigkeit beginnt oft genau dort, wo Hektik endet. Die besten Reisen hinterlassen vor allem eines: gute Erinnerungen. Nicht unnötige Spuren.
Die Allgäu CleanUP Days 2026 stehen vor der Tür. Vom 03. bis 12. Juli heißt es wieder: Gemeinsam anpacken für eine saubere Natur. Wer dabei sein möchte, kann einfach ein Team aufstellen und mit all den anderen gemeinsam das Allgäu sauber machen.
Familie, Freundeskreis, Arbeitskolleg:innen oder Vereinsmitglieder – jeder kann mitmachen, egal ob jung oder alt. Überall im Allgäu und Kleinwalsertal muss aufgeräumt werden und ihr entscheidet selber wo. Vom Hochvogel bis zur Illerau, vom Dorfpark bis zum Waldweg, überall kann man aktiv werden. Einfach in die CleanUP Map eintragen und nachschauen, wo die nächste CleanUP Station in eurer Nähe ist.
www.viewer.mapme.com/cleanupmap
Durch Handeln Zukunft gestalten, gemeinsam Orte schaffen, an denen Vielfalt, Gerechtigkeit und Solidarität schon heute gelebt werden können – das ist die Vision der Gemeinwohl-Gesellschaft e.V. Oft bleibt diese Vision abstrakt. Das erste Festival der Zukünfte diesen Mai hat es jedoch geschafft, sie für viele Menschen spürbar zu machen.



Angefangen hat alles am Küchentisch: Sechs Menschen saßen zusammen, und es war einer dieser Momente, an die man sich noch Monate später erinnert. Eine Idee entstand, und kurzerhand sagte man: „Ja – lass uns das machen.“ Daraus entwickelte sich etwas, das nicht vorherzusehen war: eine ganze Festivalwoche mit inspirierenden Vortragenden beim Symposium, vielfältigen Veranstaltungen während der Aktionstage und einem Zukunftsfest in der bigBox mit mehreren tausend Besuchenden.
Doch im Laufe der Planungen blieb es nicht bei dem kleinen Team vom Küchentisch. Regelmäßige Vernetzungstreffen brachten regionale Organisationen, Vereine und engagierte Einzelpersonen zusammen – so entstand jede Menge Energie und Synergie. Damit schließt sich der Kreis zur Gemeinwohl-Gesellschaft e.V., die dem Festival-Team die Strukturen, Rahmenbedingungen und das Vertrauen gegeben hat, um direkt in die Umsetzung zu kommen. Was bleibt Ein Netzwerk, das weiterlebt. Viele Initiativen haben sich zusammengeschlossen, neue Gruppen wurden gegründet und andere sind gewachsen. Auch künftig wollen sie sich regelmäßig vernetzen und austauschen, vielleicht auch über ein weiteres Festival – aber erst nach einer kleinen Pause.
Daten und Fakten zum Festival
■ Vollständig ehrenamtliche Organisation
■ 1 Jahr intensive Vorbereitung im Kernteam
■ Unzählige ehrenamtliche Vorbereitungsstunden von Orga-Team und Beitragenden (grob überschlagen mindestens 3.000 Stunden)
■ 117 Helfer:innen, Veranstaltende und ein Hund
■ Mehrere tausend Besuchende am Zukunftsfest in der bigBox, darunter auch OB Christian Schoch
■ 42 Veranstaltungen an den Aktionstagen
■ 47 Stände am Zukunftsfest
■ 146 Stunden Veranstaltungen insgesamt
Initiativen, die sich vorstellen können Teil der GWG zu werden und Menschen, die die Gemeinwohl-Gesellschaft e.V. durch eine Spende oder Mitgliedschaft (ab 12,00 Euro pro Jahr) unterstützen möchten, nden Informationen auf der Internetseite: www.verein.gemeinwohl-gesellschaft.org

Einfahrt Wertstoffhof Schumacherring in Kempten: Gleich rechts steht der Container für die Gartenabfälle, dann folgen die für Bauschutt, unterteilt in „verwertbar“ und „nicht verwertbar“. Für den Rest muss man sich auf die Autospur begeben, die in die Halle führt. Hier ist dann Platz für Elektroschrott, Kühlgeräte, Altmetall, Altholz, Sperrmüll, Kartonagen, Verkaufsverpackungen (Gelber Sack) und vieles mehr. Die Annahme-Liste des ZAK für seine Wertstoffhöfe führt mehr als 20 Arten von Abfall auf, die an den insgesamt 38 Wertstoffhöfen in der Stadt Kempten und den Landkreisen Lindau und Oberallgäu abgegeben werden dürfen.
Ich komme hier nie ohne einen freundlichen Plausch durch. Die Mitarbeiter meines Vertrauens wirken, als würden sie sich richtig freuen, wenn ich komme. Sie sind interessiert, denn nicht allzu viele Frauen liefern hier halbe Häuser ab! Außerdem erzähle ich immer Geschichten, etwa vom Abriss der Badwand, deren Reste ich dabeihabe und die wider Erwarten doch tragend war – zum Glück konnte ein schnell eingezogener Stahlträger die Statik retten. Im Gegenzug bekomme ich ein Schmunzeln sowie Geschichten aus dem Leben der hier arbeitenden Menschen – von Gesundheits- bis zu Urlaubsthemen. Ich mag diesen wertschätzenden Umgang und das Gefühl, dass man sich gegenseitig ein klein wenig Zeit schenkt.
Phasenweise bin ich mehrfach die Woche am Schumacherring. Bald kenne ich die Regeln ganz genau: Am Mittwoch, Donnerstag und Samstag kann ich vormittags kommen, ansonsten erst ab 14 Uhr. Leere Zement- und Putzsäcke ohne Recyclingsymbol kann ich in die Restmülltonne werfen oder teilweise beim Händler zurückgeben. Verkaufsverpackungen wie z. B. Reinigungsmittelflaschen und leere Spraydosen darf ich im Gelben Sack am Wertstoffhof abgeben, denn für sie habe ich beim Einkaufen bereits einen Recycling-
Wer ein Haus umbaut, hat viel zu entsorgen. Bei uns war es das volle Sortiment: Ziegelsteine, Fliesen, Estrich, Fenster, Türen, Balken, Dämmung und sehr viel Baumschnitt aus dem Garten. Für manches, etwa Estrich und Erdaushub, haben wir Container von gewerblichen Entsorgern kommen lassen. Alles andere wurde in unzähligen Fahrten auf den Wertstoffhof gefahren.
Beitrag an die Dualen Systeme gezahlt. Für Verbrauchsgegenstände aus Kunststoff gibt es kein solches Rücknahmesystem, weshalb der Wertstoffhof nicht der richtige Ort ist für Dinge wie Spielzeug, Spülbürsten, Tischdecken, Malerfolien oder Plastikschüsseln – sie gehören in die Restmülltonne. Töpfe und Pfannen dagegen dürfen abgegeben werden – sie sind Altmetall, genauso wie Fahrräder, Wäschespinnen oder Dachrinnen.
Spannend ist auch das Thema Glas: Fensterscheiben-, Bilderrahmen-, Draht- und Spiegelglas gehören in den hinteren Bauschuttcontainer und gelten als „nicht verwertbar“. Ganz im Gegensatz zum Verpackungsglas. Rund 9.000 Tonnen Altglas werden pro Jahr im ZAK-Gebiet zum Recycling gebracht. Wichtig ist dabei die präzise Sortierung nach Weiß-, Braun- und Grünglas, denn nur wenn die Farben ordentlich voneinander getrennt sind, kann das Glas effizient in den Aufbereitungsanlagen weiterverarbeitet werden. Blaues oder rotes Glas gehört übrigens zum Grünglas. Deckel von Glasverpackungen müssen nicht zwingend abgeschraubt werden –die Sortieranlage trennt sie zuverlässig von den Scherben.
Was passiert eigentlich mit all den Sachen, die man am Wertstoffhof abgibt – mitsamt der Verantwortung für alles Weitere Vieles von dem, was der ZAK einsammelt, verwertet er selbst: In seiner Vergärungsanlage, seinem Kompostwerk und seinem Müllheizkraftwerk (das wir euch übrigens in der nächsten Ausgabe genauer vorstellen werden). Die Container für Verkaufsverpackungen (Gelber Sack) werden vier- bis fünfmal pro Woche geleert, und die Wertstoffe werden im Anschluss zu einer Sortieranlage gebracht. Elektroschrott und Kühlgeräte werden alle zwei Wochen, TV-Geräte alle vier Wochen abgeholt. Und dann gibt es noch die nicht verwertbaren Baustoffe, also mineralische Abfälle aus Bau- und Abbruchtätigkeiten, die weder recycelt noch thermisch verwertet werden können – wie beispielsweise die alten Fliesen und Spiegel aus meinem Bad. Für sie bleibt nur eine Option: Sie werden zur Bauschuttdeponie Steinegaden geschafft und dort auf Dauer abgelegt.
Tobias Brey, Abteilungsleiter Wertstofferfassung beim ZAK
11 Was macht die Arbeit an den Wertstoffhöfen besonders?

An unseren 38 Wertstoffhöfen im ZAK-Verbandsgebiet arbeiten mehr als 300 Menschen. Sie sind jeden Tag Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger, behalten den Überblick und sorgen dafür, dass Wertstoffe und Abfälle richtig erfasst werden. Viele Leute kommen mit vollen Kofferräumen, Anhängern oder Dingen, bei denen sie nicht genau wissen, wohin damit. Das Wertstoffhof-Team hilft gerne weiter und sorgt dafür, dass der Besuch möglichst unkompliziert abläuft.
22 Wie kann man es den Mitarbeitenden am Wertstoffhof möglichst einfach machen?
Indem man die Abfälle und Wertstoffe vor dem Wertstoffhofbesuch schon vorsortiert. Hilfreich ist es beispielsweise, zuhause bereits Kartonagen, Zeitungen und Mischpapier voneinander zu trennen. Das macht den Besuch entspannter, weil vor Ort vieles schneller geht.
3 3 Gibt es Beispiele, an denen man sieht, welche Mengen an den ZAK Wertstoffhöfen zusammenkommen?
Ja, das wird besonders deutlich, wenn man sich einzelne Fraktionen anschaut. 2025 wurden an unseren ZAK Wertstoffhöfen im Verbandsgebiet zum Beispiel rund 17.674 Tonnen Grüngut erfasst – also alles, was bei Gartenarbeit, Rückschnitt und Pflege anfällt. Dazu kamen 16.779 Tonnen Altholz, 11.701 Tonnen verwertbarer Bauschutt, 11.601 Tonnen Sperrmüll und 4.617 Tonnen Altmetall. Und das sind nur einige Beispiele. Die Zahlen zeigen aber schon gut, wie viel im Lauf eines Jahres zusammenkommt – vom Baumschnitt über kaputte Möbel bis hin zu Material aus Sanierungen. | Text: Anke Roser, Fotos: Isenhoff/Philip Herzhoff, ZAK |
Franz Moosbauer kennt den Wertstoffhof Schumacherring genau: Seit über 25 Jahren arbeitet er dort, heute als Wertstoffhofleiter

Seit 1994 kooperieren die ZAK Abfallwirtschaft GmbH und der HOI! Psychosoziale Hilfsgemeinschaft e.V. am Wertstoffhof Kempten Schumacherring, und zwar in der Art und Weise, dass der HOI!-Verein den Wertstoffhof im Auftrag des ZAK betreibt. Neben Wertstofferfassung und Abfalltrennung steht der Standort deshalb für sinnstiftende Arbeit und die Förderung psychischer Gesundheit. Unterschiedliche Anforderungspro le, fle ible Arbeitszeiten und individuell angepasste Arbeitsplätze ermöglichen eine passgenaue Beschäftigung. Die positiven Rückmeldungen aus der Bürgerschaft unterstreichen den Erfolg –so verbindet sich ökologische Nachhaltigkeit mit Inklusion und gesellschaftlicher Teilhabe.



Denn Pflanzen gedeihen am besten dort, wo ihre natürlichen Lebensräume liegen. So hat die Evolution sie an ganz unterschiedliche Umweltbedingungen angepasst. Durch morphologische Anpassungen optimieren Pflanzen ihre Überlebenschancen, um Trockenheit, Lichtmangel, Nässe oder extreme Kälte zu meistern. Wir baten

Rapunzelglockenblume
hohe ökologische Bedeutung, mehrjährig und robust, zieht ganz bestimmte Wildbienenund viele Schmetterlingsarten an

Hortensien, Tee-Hortensie sehr robust, verschiedene Blütenfarben, bedingt winterhart, können im Kübel im Keller überwintern

Basilikum
Lippenblütler, verschiedene Arten mit unterschiedlichen Blattund Blütenfärbungen, sehr insektenfreundlich und vielseitig in der Küche verwendbar

Minze
Lippenblütler, sehr artenreich, Beispiele: MojitoMinze, Ananas-Minze, klassische Pfefferminze, geeignet für Drinks und Tees
Wer kennt das nicht? Die neu erstandene Staude wird voller Freude in einen passenden Pflanzkübel gesetzt und findet ein wunderschönes Plätzchen auf dem Balkon. Am nächsten Tag folgt die unangenehme Überraschung: Blätter und Blüten hängen schlapp herab, das Laub ist braun und wirkt wie verbrannt. Da kommt die Erkenntnis: „Stand da nicht etwas auf dem Pflanztöpfchen? War da nicht ein Schild mit Infos und Symbolen?“ Wer lange Freude an seinen grünen und blühenden Schätzen haben möchte, sollte diese Hinweise unbedingt beachten.
Christian Herb von der Biogärtnerei Herb in Kempten um Hilfe bei der pflanzlichen Gestaltung von Terrassen und Balkonen an verschiedenen Standorten. An einem lauschigen Platz in seiner Gärtnerei präsentiert er uns seine Lieblingspflanzen mit „Mehrwert“ und erläutert, warum er sie ausgewählt hat: Sie sollen insektenfreundlich, pflegeleicht und möglichst heimisch sein. Zu seinen Favoriten zählen die Lippenblütler.

Wild-GeranienPelargonien etwas fürs Auge, alte englische Geranien, etwa 150 Jahre alt, kleine vielreihige Blüten, Arten: Appleblossom, Rosebud

Apotheker-Rose um 1500 in England entstanden, insektenfreundlich, robust, winterhart, lieben Schatten und Halbschatten

Schnittlauch, Kugelschnittlauch Amaryllisgewächse, auch gut für den Halbschatten, Blüte schon ab April, verschiedene Blütenfarben: Rosa, Violett, Rosarot, Weiß

Hänge-Begonie
Knollenbegonie, Knolle kann im Keller bei 5-8 Grad überwintern


Salbei
Lippenblütler, sehr beliebt bei heimischen Insekten, anspruchslos, zum Teil winterhart, viele Arten, Beispiele: SteppenSalbei, Johannisbeer-Salbei, echter Salbei

Funkien
Blattschmuckstauden, sehr artenreich, sehr pflegeleicht, können auch im Topf überwintern
Die Aktion „Stadtradeln“ macht Fahrräder sichtbarer im Stadtbild und lädt jede und jeden Einzelne/n ein mitzumachen und Kilometer zu sammeln

Schafft Kempten wieder einen Rekord? Im vergangenen Jahr kamen bei der Klimabündnis-Kampagne „Stadtradeln“ fast 500.000 Kilometer zusammen, erradelt von fast 3.000 Teilnehmenden. Diese Marke gilt es seit dem 10. Juni zu knacken. Noch sind einige Tage Zeit, also: Rauf aufs Radl, am besten als Team, und die Kilometer eintragen unter www.stadtradeln.de/ kempten
Schon zum 15. Mal beteiligt sich die Stadt Kempten gemeinsam mit dem Landkreis Oberallgäu am Stadtradeln. Nach dem super erfolgreichen Aktionszeitraum im vergangenen Jahr hofft das Organisationsteam vom Klimaschutzmanagement auch 2026 auf eine große Beteiligung und viele motivierte Radfahrerinnen und Radfahrer. 2025 haben insgesamt 2.887 Teilnehmende in 80 Teams beeindruckende 469.334 Kilometer gesammelt – und damit rund 77 Tonnen CO eingespart.
Auch jetzt lädt das Klimaschutzmanagement wieder alle Bürgerinnen und Bürger dazu ein, sich am Stadtradeln zu beteiligen – ganz gleich, ob auf dem täglichen Weg zur Arbeit oder als Freizeitbeschäftigung abends oder am Wochenende. Jeder gefahrene Kilometer zählt und trägt dazu bei, den Radverkehr sichtbarer zu machen sowie gemeinsam einen Beitrag für Umwelt und Lebensualität zu leisten.
Ein besonderes Highlight der diesjährigen Aktion ist der Fotowettbewerb, der 2026 unter dem Motto „Das Fahrrad-Gesicht – Ehrlich, ungeschönt, echt“ steht. Gesucht werden authentische Momente rund ums Radfahren: Freude, Konzentration, Erschöpfung oder der kleine Kampf bergauf – Bilder, die zeigen, was das Fahrradfahren wirklich ausmacht. Die Teilnehmenden sind eingeladen, genau diese echten Augenblicke festzuhalten und einzureichen. Wichtig dabei: Erst anhalten, dann fotografieren!
Unter allen Einsendungen werden attraktive Preise verlost. Dank der Unterstützung zahlreicher Sponsoren wie Wildrad GmbH,
AÜW, Sozialbau, höfats GmbH und Bikesports Holzer gibt es ein cooles Mountainbike der Marke Cube und weitere hochwertige Sachpreise zu gewinnen.
| Text: Anke Roser, Bild: Allgäu GmbH / Marc Oeder |

Dieses
kommt Abgase! ohne


So
Denn Fichten sind anfällig für Hitze und Trockenheit, wenn Stürme und Orkane übers Allgäu fegen, fallen sie aufgrund ihrer flachen Wurzeln zuerst um. Noch scheint es genügend Wasser für die Bäume zu geben, noch passen auch die Temperaturen für ein stabiles Wachstum. Dann holt Schuler zusammengefaltete Diagramme, Kurvenbilder und Klimakarten aus seiner Tasche und hält sie in die Höhe. „Rot und Orange zeigen den Temperaturanstieg“, erklärt er. „Noch ist das Allgäu grün und blau – aber der Farbwechsel nimmt Fahrt auf.“ Im Klartext: Auch für die Wälder zwischen Kempten und Isny wird es immer ungemütlicher.



Unsere Wälder ächzen – unter Trockenheit und Wärme, wegen Borkenkäfern und Klima. Das betrifft auch die scheinbar immergrünen Waldgebiete bei uns im Allgäu. Wegen der einst einseitig auf Holzgewinnung ausgerichteten Bepflanzung mit Fichten zeigt sich heute, dass diese wenig hitzestabil und damit eher untauglich für die Herausforderungen der Zukunft sind. Abhilfe tut Not: Weniger Fichten, mehr resiliente Nadelund Laubbäume sollen her, die Wälder müssen diverser und lichter werden. Eine Aufgabe für Fachleute wie Klaus Schuler. Der Diplomforstwirt ist „Forsteinrichter“, er macht unsere Wälder fit für die ukunft. Wir haben ihn tief im Wald an der Grenze zwischen Bayern und Württemberg getroffen.
Es knackt und knirscht, ste brechen, Totholz kracht. Klaus Schuler führt eine Gruppe von Forstexperten und Lokalpolitikern tief in den Wald hinein. Sie müssen über umgesägte Bäume klettern, ohne geländegängige Schuhe kommt hier niemand weiter. Dann hebt Schuler, der für das Regierungspräsidium Südbaden arbeitet, die Hand: „Rundherum sehen wir Fichten, Fichten, Fichten – sie sind sehr dominant. Aber nicht günstig für unsere Wälder.“
Diplomforstwirt Schuler weiß, was zu tun ist: „Fichten raus, Tannen, Douglasien und Weißtannen rein, die lieben höhere Temperaturen und trockenere Böden. Dazu viel mehr Laubbäume wie Buchen, Eichen und Esskastanien – und den Waldboden besser belichten als bisher.“ Diversifizierter Mischwald heißt das Prädikat der Forst-Zukunft. Einer wie Schuler richtet die Wälder neu ein, zumindest in den Staatsforsten geht das planmäßig voran. Alle zehn Jahre wird Inventur gemacht, um zu sehen, wo was in welchem Umfang verändert werden soll. Wie viele Fichten müssen geschlagen, also geerntet werden, wo pflanzen die Forstämter Setzlinge der klimafesten Baumarten, welche für die jeweilige Region wichtigen und prägenden Bäume dürfen länger stehen bleiben Dunkler, undurchdringlicher Tann ist zukünftig weniger gefragt, andererseits müssen die Forstleute darauf achten, dass sich die im Allgäu offensichtlich sehr zufriedene Buche nicht zu sehr breit macht.
„Ich mach das gern, den Wald der Zukunft zu gestalten“, lächelt Schuler. „Das ist spannend und eine Aufgabe mit großer Nachhaltigkeit.“

Diplomforstwirt
Klaus Schuler ist Forsteinrichter und betreut auch die in Bayern liegenden Isnyer Forsten
Am liebsten ist er natürlich draußen unterwegs, um die aktuellen Entwicklungen sofort zu erkennen, unter Umständen Borkenkäferalarm zu geben, aber auch um zu beobachten, wie und ob sich die Jungbäume durchsetzen. „Die Mischung muss halt stimmen“, sagt er in seinem angenehmen badischen Singsang. „Ganz ohne Holzanbau und -verkauf geht s auch nicht.“ Und dafür ist die Fichte nach wie vor am besten geeignet. Die staatlichen Forsteinrichter haben allerdings keinen Einfluss auf Wälder in Privatbesitz. Von dem gibt es im Allgäu nicht gerade wenig. Was die Eigentümer machen, kann Klaus Schuler nur von außen beurteilen. Dazu äußern will er sich nicht.
| Text und Fotos: Lutz Bäucker |


Am 11. und 12. Juli 2026 verwandelt sich der August-FischerPlatz im Herzen Kemptens wieder in die „Copacabana des Allgäus“. Bei der 20. Auflage des BVV Beach Masters Premium trifft die nationale Beachvolleyball-Elite auf die besten Teams Bayerns – und kämpft um wertvolle Ranglistenpunkte für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft. Im Vorfeld finden bereits ab 09. Juli der Jugend BeachDay und der WJ Charity Beach Cup auf den Anlagen statt.
Das BVV Beach Masters Kempten ist das bestbesetzte Turnier der Arabella Bayern Beachvolleyball Tour 2026 – Bayerns bedeutendster Turnierserie im Sand. Neben dem Centercourt vor dem Forum Allgäu wird auch auf den Feldern des TV Kempten am Aybühlweg gespielt. Das bewährte Konzept vereint professionelle Organisation mit sportlicher Qualität und sommerlicher Stimmung – für Aktive wie für Zuschauer.
„Das Kemptener Beach Masters steht für Spitzensport und echtes Sommer-Feeling“, sagt Georg Kettenbohrer, Medienkoordinator des BVV. „Ein großer Dank gilt dem TV Kempten, der Agentur feedback und den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die das Event jedes Jahr aufs Neue möglich machen.“ Wir haben mit Gaston Höpfl von der Agentur feedback gesprochen, der das Event vor 20 Jahren mitgegründet hat und immer noch unermüdlich dafür im Einsatz ist.
Wie ist die Idee entstanden, ein Beachvolleyball-Turnier ins Allgäu zu holen?

Mein Partner Carous Heim und ich hatten vor 22 Jahren die Idee, ein gut besetztes Beachvolleyball-Turnier ins Allgäu zu holen. Die ersten beiden Jahre fand das Turnier im Kurpark in Oberstaufen statt. Danach stellte sich die Frage, wohin die Reise langfristig gehen soll. Schließlich führten wir ein Gespräch mit dem Sportamt der Stadt Kempten. Parallel dazu gab es Gespräche mit dem TV Kempten und Jürgen Mackevicius. Im Jahr 2006 fand dann das erste BVV Beach Masters vor dem Forum Allgäu in Kempten statt.
Was war beim ersten BeachCup die größte Herausforderung?
Der erste BeachCup war für uns eine große Herausforderung, weil wir noch keine Erfahrung mit der Logistik in der Innenstadt hatten. Der Tribünenaufbau, die Sandlieferung und die gesamte Organisation waren für uns neu. Gleichzeitig war es unglaublich spannend, dieses Projekt umzusetzen und zu sehen, wie aus einer Idee ein echtes Event entsteht.
Was macht das Turnier bis heute besonders?
Eigentlich sind wir unserem Motto immer treu geblieben: „Enjoy and you will remember“ – genieße etwas Schönes und du wirst dich daran erinnern. Für uns war es von Anfang an wichtig, ein Event mit familiärem Charakter zu schaffen, bei dem sich Zuschauerinnen und Zuschauer ebenso wohlfühlen wie die Spielerinnen und Spieler. Ich glaube, das ist uns bis heute sehr gut gelungen.
Gab es in all den Jahren besondere oder kuriose Momente, die dir in Erinnerung geblieben sind?
Ja, da gab es einige. Einmal hatten wir während einer Night Session am Samstagabend bei den letzten spannenden Spielen einen Stromausfall. Da unter Flutlicht gespielt wurde, musste das Spiel dreimal unterbrochen werden. Schuld war ein defektes Kabel. Ein anderes Mal hatten wir am Freitag, nachdem bereits alles aufgebaut war, ein sehr heftiges Unwetter. Zum Glück wurde bis auf zwei Pavillons, die kaputtgingen, nichts beschädigt.
Wer unterstützt das Turnier besonders?
Das ist eine gute Frage. Eine ganz wichtige Rolle spielt die Stadt Kempten, die uns immer sehr gut unterstützt — von der Stadtgärtnerei bis hin zum Bauhof. Auch unsere Sponsoren wie das Forum

Allgäu, das Autohaus Sirch und das Allgäuer Alpenwasser sind Partner, die uns seit vielen Jahren begleiten. Dafür sind wir sehr dankbar. Besonders hervorheben möchte ich auch die hervorragende Zusammenarbeit mit dem TV Kempten und der Volleyballabteilung. Das Gesamtpaket stimmt hier in Kempten einfach.
Worauf dürfen sich die Besucherinnen und Besucher in diesem Jahr freuen?
In diesem Jahr wird es wieder ein hochkarätiges Beachvolleyball-Turnier geben. Es geht um wichtige Punkte für die Deutsche Meisterschaft und um Punkte für die Bayerische Meisterschaft. Da am gleichen Wochenende die German Beach Tour in München einen Tourstopp hat, kommen einige Top-Spielerinnen und TopSpieler, die dort nicht im Hauptfeld stehen, nach Kempten. Rund um das Gelände wird es außerdem wieder interessante Aktionen und Angebote geben. Mehr möchte ich an dieser Stelle aber noch nicht verraten.
■ Das Spielfeld misst 16 x 8 Meter.
■ Die Gesamtfläche inklusive Sicherheitszone beträgt 22 x 14 Meter, also 308 m².
■ Die Sandtiefe liegt zwischen 40 und 45 cm. Benötigt werden ca. 180 Tonnen Sand. Der wird nach dem Turnier für die Sportstätten in Kempten weiterverwendet.
■ Der Aufbau dauert zwei Tage. Insgesamt sind rund 60 Personen vom TVK, der Stadt Kempten und der Agentur feedback im Einsatz.
90 Shops und 1.000 Parkplätze bis 20 Uhr geöffnet
Gibt es einen Tipp für die Zuschauerinnen und Zuschauer?
Die besten Plätze sind natürlich auf der Tribüne. Deshalb mein Tipp: möglichst früh vor Ort sein. Für gute Laune sorgen wir auf jeden Fall.
Wie viel Aufwand steckt in der Planung eines solchen Turniers?
In der Planung eines solchen Turniers stecken sehr viel Zeit und Arbeit. Eigentlich beginnt die Vorbereitung schon viele Monate vorher. Es müssen Genehmigungen eingeholt, Partner und Sponsoren eingebunden, die Logistik geplant, der Aufbau koordiniert und viele Details abgestimmt werden. Kein Jahr ist wie das Jahr davor. Es gibt immer wieder neue Herausforderungen, auf die man reagieren muss. Corona war dafür sicherlich ein besonders deutliches Beispiel. Aber auch sonst gibt es jedes Jahr Themen, die neu bewertet oder angepasst werden müssen, sei es bei der Organisation, bei den Kosten, bei den Sponsoren oder bei den Abläufen vor Ort. Wichtig ist, flexibel zu bleiben und gemeinsam Lösungen zu finden. Genau das macht die Organisation zwar anspruchsvoll, aber auch spannend. Wenn am Ende alles steht, die Spielerinnen und Spieler auf dem Feld sind und die Zuschauerinnen und Zuschauer eine Menge Freude haben, dann weiß man, wofür man die ganze Arbeit gemacht hat.
| Text: Anke Roser, Gaston Höpfl, Fotos: Bildrechte Agentur feedback, Fotografie Tobias Heimplätzter |
20 Jahre Beach Masters stehen für zwei Jahrzehnte gelebte Begeisterung für den Beachvolleyballsport in Kempten. Das vom TV Kempten etablierte Turnier zeigt seit vielen Jahren die Vielseitigkeit unserer Sportstadt, die zahlreichen Sportarten eine Bühne bietet. Das Beach Masters zählt damit zu den besonderen Höhepunkten im Kemptener Veranstaltungskalender.
Mit diesem Jubiläum verbindet sich zugleich die Anerkennung für das außergewöhnliche Engagement und die Leistungen der vielen Menschen, die das Turnier über all die Jahre getragen und geprägt haben. Der TV Kempten hat mit großem Einsatz die Grundlage für diese Erfolgsgeschichte geschaffen und mit seinen zahlreichen Helferinnen und Helfern Jahr für Jahr die Durchführung des Beach Masters ermöglicht.
Dank der Unterstützung der Stadtgärtnerei wurden in den vergangen 20 Jahren rund 3.780 Tonnen Sand auf der eigens am August-Fischer Platz errichteten Anlage ausgebracht, um echtes Beach-Feeling in die Innenstadt zu bringen. Diese beeindruckende Zahl verdeutlicht den organisatorischen Aufwand und das Engagement, das hinter einer Veranstaltung dieser Größenordnung steht.
Mein herzlicher Dank gilt dem TV Kempten, allen Unterstützerinnen und Unterstützern sowie den vielen Ehrenamtlichen, die dieses Jubiläum möglich machen. Ihr Einsatz hat das Beach Masters über viele Jahre hinweg geprägt und maßgeblich zu seiner erfolgreichen Entwicklung beigetragen.





Ich wünsche allen Beteiligten ein erfolgreiches Turnier sowie den Besucherinnen und Besuchern spannende Wettkämpfe und viele angenehme Stunden bei dem Beach Masters.
Christian Schoch, Oberbürgermeister Stadt Kempten











































elektrischer Verbraucher ab. Die meisten Faktoren können vom Fahrer oder von der Fahrerin beeinflusst werden und sollten zugunsten maximaler Reichweite stets berücksichtigt









■ 09.-10. Juli 2026
Jugend BeachDay
Zur guten Tradition gehört, dass die TVK-Jugend an den Tagen vor den BVV Beach Masters den Jugend BeachDay durchführt. In Anlehnung an das System der Future Class wird in diesem Jahr in Mixed-Mannschaften gespielt, d.h. in jedem Team muss mindestens ein Junge bzw. ein Mädchen sein.
Anmeldeschluss: 06. Juli 2026
Anmeldung unter: jugendbeachday2024@gmx.de
■ 09.-10. Juli 2026
WJ Charity Beach Cup
Die Wirtschaftsjunioren Kempten-Oberallgäu laden Mitarbeitende von Allgäuer Firmen und Behörden herzlich zum 5. WJ Charity Beach Cup ein. Sämtliche Einnahmen aus dem Turnier
kommen einer gemeinnützigen Einrichtung zugute. Gespielt wird in Mixed-Teams aus jeweils maximal vier Kolleginnen und Kollegen derselben Firma oder Behörde, wobei auch reine Damen- oder Herrenmannschaften antreten dürfen.
Anmeldung unter: info@wjd-kempten.de
■ Donnerstag, 09. Juli 2026
Jugend Beach Day
Vorrunden-Spiele 14:00 Uhr
Beachvolleyballanlagen
TV Kempten, im Aybühlweg
■ WJ Charity Beach Cup
Vorrunden-Spiele 17:00 Uhr
Beachvolleyballanlagen
TV Kempten
Am Samstag, 15. August, findet in Kempten bereits zum 19. Mal der Allgäuer Benefizlauf von Körperbehinderte Allgäu statt –ein inklusives Sportevent, bei dem alle mitmachen können. Rollstuhlnutzende werden nach Wunsch und Bedarf vom Team „Lions meets Rollies“ des Lions Clubs Kempten-Buchenberg auf der Strecke begleitet. Denn Laufen ist nicht die einzige Möglichkeit: Walken, Joggen, Rollstuhlfahren, Handbiken und Radfahren – alles ist erlaubt.
Dafür stehen drei verschiedene Distanzen von circa fünf, zehn und 46 Kilometern zur Wahl. Partnergemeinden sind in diesem Jahr Buchenberg und Weitnau, sodass der Allgäuer Benefizlauf auf seiner längsten Route von Kempten aus ins westliche Allgäu und wieder zurückführt.
Ziel des Allgäuer Benefizlaufs ist es, möglichst viele Menschen jeden Alters sowie mit und ohne Behinderung zum Mitmachen zu motivieren. Deswegen gewinnen nicht die schnellsten Teilnehmenden, sondern die drei Teams, die mit der größten Personenzahl an den Start gehen – egal, ob als Verein, Unternehmen, Familie, Freundesgruppe oder als Gemeinde. Kinder bis zwölf Jahre nehmen kostenlos am Allgäuer Benefizlauf teil und auch Kinderwagen dürfen gerne mit auf die Strecke genommen werden. Die größte Mannschaft erhält den Pokal „Gemeinsam läuft’s“ vom
■ Freitag, 10. Juli 2026
Jugend Beach Day
Final-Spiele 14:00 Uhr, Center Court, August-Fischer-Platz
■ WJ Charity Beach Cup
Final-Spiele 17:00 Uhr Center Court
■ Samstag, 11. Juli 2026
BVV Beach Masters
Vorrunden-Spiele 9:00 Uhr
Frauen & Männer, Beachvolleyballanlagen TV Kempten im Aybühlweg, Center Court
August-Fischer-Platz
■ Sonntag, 12. Juli 2026
BVV Beach Masters
Vorrunden-Spiele 9:00 Uhr
Platzierungen/Endrunden/ Halbfinale ca. 11:00 Uhr, Finale ca 14:00 Uhr, August-Fischer-Platz, Siegerehrung im Anschluss
Verein für Körperbehinderte Allgäu. 2025 nahmen mehr als 1.700 Personen am Allgäuer Benefizlauf teil und sammelten im wahrsten Sinne des Wortes laufend Spenden. Denn alle Startgelder kommen der Stiftung für Körperbehinderte Allgäu zugute.
Weitere Infos, Streckendetails und Anmeldemöglichkeiten:

Sie gehören ganz bestimmt zu den coolsten Menschen des Sommers: verspiegelte Sonnenbrillen, dauergebräunt, kurze Hosen und immer einen Spruch auf den Lippen – so kennt man die Schwimmmeisterinnen und Schwimmmeister in den Allgäuer Freibädern. Ohne sie gäbe es keine Schwimmkurse, keine Abkühlung und keinen Bade-Sommer. Doch was so cool und wahnsinnig lässig aussieht, ist ein höchst verantwortungsvoller und manchmal auch wirklich anstrengender Job. Der „Stadtmagazin“-Reporter ist baden gegangen- in den Freibädern von Immenstadt, Kempten, Rettenberg und Seltmans.

Michael Gaugel, CamboMare Kempten Manchmal wird’s wirklich eng. Dann rückt
Michael Gaugel die schwimmbeckenblauen Sonnenschutzaugengläser, die so wunderbar zum orangegelben Dienst-T-Shirt passen, nochmal gerade und schaut genau hin: „Wir sind eines der größten Freibäder Bayerns, da sind schon mal bis zu 4.500 Menschen unterwegs!“ Gaugels Team klettert dann aufs Beobachtungstürmchen am Schwimmerbecken, patrouilliert rund um das beliebte Strömungsbecken und checkt auch die Lage unterm neuen Sonnensegel überm Kinderspielplatz.
Ein nigelnagelneues digitales Kontrollsystem zeigt an, welche Schwimmmeister:innen wann und wo unterwegs sind. „Das ist wichtig, wenn sich mal jemand über angeblich mangelnde Aufsicht beschweren sollte“, erklärt Gaugel. Lichtschutzfaktor 50 ist obligatorisch im Dienst im CamboMare. „Eine Pfeife brauch ich nicht“, lacht Michael, „auch wenn ein Bademeister nicht mehr von allen so respektiert wird wie früher.“
Auch er liebt die permanente Abwechslung bei der Arbeit, auch er spricht gern mit den Leuten und hat offene Ohren für ihre kleinen und großen Probleme. Weinende Kinder bringt er genauso routiniert und freundlich an ihre Erzeuger zurück wie testosterongesteuerte Jungmänner zur Räson. Aber eigentlich, so verrät er dem Stadtmagazin, „eigentlich gehe ich lieber in die Sauna als ins Freibad…“

Jan Leger, Freibad Rettenberg
Der Bademeister liegt ihm wohl im Blut: Schon der Papa stand in Oberstdorf und Immenstadt am Beckenrand. Da ist es fast logisch, dass Jan Leger sich ebenfalls der Aufgabe widmet, seinen Mitmenschen das unbeschwerte Vergnügen eines
Sommertags im Freibad möglich zu machen: „Es riecht nach Popcorn, Kinder quieken, du liegst auf dem heißen Asphalt am Becken und lutscht einen Brausestängel – herrlich“, schwärmt er auch noch nach vielen Jahren als „Fachangestellter für Bäderbetriebe“, wie sein Beruf in korrektem Amtsdeutsch heißt.
Die Brausestängel lässt er den Gästen im lauschig-familiären Freibad von Rettenberg, das nach vielen Diskussionen nunmehr die Rückendeckung des Bürgermeisters hat. So sieht Leger auch für seinen „Traumjob“ eine sichere Zukunft zu Füßen des Grünten: „Vom Rasenmähen bis zur Qualitätskontrolle des Wassers, als Quasi-Beichtvater mancher Gäste bis zum Rettungsschwimmer – du darfst alles machen, das ist einmalig.“
Jan hat auch die Solarheizung fürs Badewasser im Griff, das regelmäßig gereinigt in der riesigen Badewanne aus Aluminium schwappt: „22 Grad kriegen wir fast immer hin.“ Wenn es regnet, kühlt es natürlich schnell ab, derweil erledigt der Rettenberger permanent anfallende Renovierungs- und Reparaturarbeiten. Langweilig wird es also nie im kuscheligen Freibad mit den schönen alten Bäumen: „Ein Freibad ist ein Stück Lebenskultur“, philosophiert Jan, „ein nicht zu ersetzender Treffpunkt für Menschen aller Generationen.“

Stefanie Kühl, Freibad Kleiner Alpsee, Immenstadt
Das Schwimmen hat sie mutmaßlich im flachen Wasser der Ostsee gelernt, Immenstadts leitende Schwimmmeisterin ist nämlich in Stralsund aufgewachsen. Seit nunmehr 20 Jahren hat Stefanie Kühl die Wasserratten am Kleinen Alpsee im Blick: „Mein Beruf ist wahrscheinlich einer der abwechslungsreichsten überhaupt“, strahlt sie mit der Allgäuer Sommersonne um die Wette. „Ich bin Seelsorgerin, Pädagogin, Technikerin.“ Bis zu 1.800 Badegäste tummeln sich an schönen Tagen in der attraktiven Anlage aus Naturbadesee und drei Becken, „eine fast einmalige Kombination“, schwärmt Stefanie,
die allerdings auch eine große Herausforderung bedeutet. Mehr als ein Dutzend Mitarbeitende haben die wagemutigen Turmspringer am See, die kilometermachenden Langstreckler im schmucken 50-Meter-Becken („Hier hat schon Olympiasieger und Ironman Jan Frodeno trainiert!“), die juchzende Menge im Nichtschwimmerpool und natürlich auch das Planschbecken im Blick.
„Mein Lieblingsplatz ist die Brücke zwischen Schwimmer- und Nichtschwimmerbereich“, verrät Stefanie Kühl, „denn da habe ich den besten Überblick.“ Zwischendrin hat sie ein Ohr für redselige Stammgäste, pfeift übermütige Teenager vom Beckenrand zurück oder muss schnell mal eine Absperrleine reparieren. „Wir genießen Respekt. Wenn sich irgendwo eine unklare Situation entwickelt, greif ich mir die Wortführer und nehm sie ins Gebet, das beruhigt alle ziemlich schnell.“
Ihre coole Sonnenbrille ist kein modischer Gag, sondern schiere Notwendigkeit: zehn bis zwölf Stunden in der prallen Sonne strapazieren die Augen. Trotzdem hat Stefanie Kühl einen neuen aktuellen Badetrend entdeckt: „Die Leute gehen immer öfter mit neonfarbenen Schwimm-Bojen bzw. -Säcken in den See – das ist klasse. So können wir sie viel besser sehen, und sie haben bei Schwäche und Krämpfen etwas, woran sie sich festhalten können. Sehr empfehlenswert!“

Thomas Dölle, Freibad Seltmans
Dieses Freibad ist sein Leben. „Hier hab ich schwimmen gelernt, hier haben meine Kinder ihren Freischwimmer gemacht, hier sind bald die Enkel dran“, erzählt Thomas Dölle. Früher hat er direkt neben der kleinen Anlage im Weitnauer Teilort Seltmans gewohnt. „Das Freibad war für mich einfach immer da.“ Einst hatte die örtliche Papierfabrik ein sage und schreibe 75 Meter langes Becken für ihre vielen Mitarbeiter gebaut, irgendwann in den 1930er-Jahren. Später wurde das Bad von der Marktgemeinde übernommen, vor ein paar Jahren stand es vor dem Aus.
Doch die Medien, bis hinauf zu den „ARD-Tagesthemen“, und ein höchst engagierter Förderverein retteten es vor der Schließung. Thomas und seine Mitstreiter leisten jedes Jahr enorme ehrenamtliche Arbeit, die Gemeinde übernimmt das finanzielle Defizit, damit die Kinder im weiten Umkreis, sogar bis hinüber nach Württemberg, schwimmen lernen können. Und damit sich die Älteren nach ein paar Bahnen im auf 22 Grad temperierten Wasser zum gemütlichen Ratsch treffen oder am Kiosk mit „Currywurstpommes“ den Allgäuer Badesommer schmecken.
Als gelernter Handwerker hält Thomas Dölle die altehrwürdige technische Anlage am Laufen und freut sich auf die vielen geplanten Aktionen im Allgäuer „Schwimmbad-Dino“: der erste „Kinder-Triathlo“, Seepferdchen-Kurse, das „Mondschwimmen“ in Seltmans. „Ja“, nickt Dölle, „unser Bad ist nicht mehr das jüngste, aber es schlägt ganz schön Wellen.“ | Text: Lutz Bäucker, Fotos Helga Fendt |
GESCHWOMMEN!
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Das Wetter in Kempten zeigt sich von seiner besten Seite: strahlender Sonnenschein, eher zu wenig als zu viel Regen, volle Cafés und Bars, Sommerstimmung satt. Was gibt es da Schöneres als die Wanderstiefel zu schnüren? Wichtig dabei: Gute Vorbereitung ist entscheidender als der perfekte Gipfel-Post!
Noch nie war es so einfach, sich Inspiration für die nächste Tour zu holen. Tourenportale, Apps, Blogs und soziale Medien liefern täglich neue Vorschläge. Die gute alte Kompasskarte ist dabei oft nicht mehr die erste Wahl. Trotzdem lohnt es sich, genau hinzuschauen, wie seriös eine Empfehlung tatsächlich ist. Denn am Berg zählt am Ende nicht der schönste Instagram-Spot, sondern gute Vorbereitung, passende Ausrüstung und die Fähigkeit, auf unerwartete Situationen reagieren zu können. Ein Plan B gehört deshalb immer mit ins Gepäck.
Gerade zu Beginn des Bergsommers wartet eine Besonderheit auf Wanderer: Altschneefelder. Oft liegen sie überraschend tief und können selbst auf vermeintlich einfachen Touren zum Thema werden.
Die Gefahren werden dabei leicht unterschätzt. Wer auf hartem Schnee ausrutscht und fällt, kann schnell eine unfreiwillige Rodelpartie erleben – wie die Geschichte endet, entscheidet dann das Gelände unterhalb. Bei einem solchen Sturz kann nahezu freie Fallge- schwindigkeit erreicht werden! Hinzu kommt, dass sich unter Schneefeldern oft Bachläufe verbergen.
Zwischen Sonnenbrand und Schneerest: Gerade bei den ersten Touren im Jahr ist gute Vorbereitung wichtig, dann lassen sich auch Schneefelder sicher queren
Ob die Schneebrücke darüber noch tragfähig ist, lässt sich nicht immer erkennen. Ein Einbruch in einen darunterliegenden Hohlraum gehört sicher nicht zu den Erlebnissen, die man mit nach Hause nehmen möchte. Außerdem verschwindet unter dem Schnee häufig die eigentliche Wegführung. Wo der Wanderweg verläuft, ist dann schlicht nicht mehr sichtbar.
Wenn möglich, sollten Schneefelder deshalb großzügig umgangen werden. Muss ein Übergang genutzt werden, empfiehlt es sich, dessen Belastbarkeit vorsichtig zu prüfen und unnötige Belastungen zu vermeiden – beispielsweise, indem Personen einzeln queren.
Wer den Umgang mit solchen Situationen erlernen möchte, findet beim Alpenverein passende Kurse. Dort wird nicht nur Theorie vermittelt, sondern vor allem auch praktisch geübt.
Ein weiterer Faktor überrascht viele Wanderer immer wieder: die Temperatur. Während in der Stadt das Trägerhemdchen völlig ausreicht, sollte im Rucksack für die Berge immer ein wärmendes Backup dabei sein. Pro 100 aufgestiegene Höhenmeter sinkt die Temperatur um etwa ein Grad. Ziehen dann plötzlich Wolken auf und kommt Wind hinzu, fühlt sich die Umgebung innerhalb weniger Minuten deutlich kälter an. Jacke, Handschuhe und Mütze können dann den Unterschied zwischen einem schönen Gipfelerlebnis und einem unangenehmen Rückweg ausmachen.
Apropos Wetter: Zur Tourenvorbereitung gehört selbstverständlich auch ein gründlicher
Wettercheck, denn das Bergwetter unterscheidet sich oft deutlich von den Bedingungen im Tal. Wer vor dem Start einen Blick auf die Prognosen wirft, erspart sich manche Überraschung. Auch hier gerne beim Alpenverein bedienen: alpenverein.de/bergwetter.
Nicht vergessen werden sollten außerdem Erste Hilfe, Sonnenbrille und Sonnencreme, gegebenenfalls eine Kopfbedeckung sowie ausreichend Getränke und Essen. Denn Hand aufs Herz: Nirgendwo schmeckt die Brotzeit besser als auf dem Gipfel, den man aus eigener Kraft erreicht hat.
Für die perfekte Tour stelle dir vorab diese Fragen: Passt die Tour zu mir und zu meinen Mitwandernden (Kondition, Wetter-Resilienz), stimmen die Bedingungen vor Ort, hält das Wetter und ist die Ausrüstung vollständig?
Dazu gehört unter anderem:
■ Rucksack mit Regenhülle
■ Erste-Hilfe-Set, Blasenpflaster, Rettungsdecke, Stirnlampe
■ Handschuhe
■ Wind-/Regenjacke
■ Warme Jacke
■ Wanderkarte
■ Sonnenbrille und Sonnencreme
■ Getränk und Brotzeit, Mülltüte, Taschenmesser
■ Geldbeutel
■ Handy, eventuell Powerbank
■ Wanderstöcke
■ Grödel
Der schönste Gipfelmoment beginnt schon mit der Tourenplanung. Und oben heißt es dann: Aussicht bewundern, durchatmen und den Allgäuer Bergsommer in vollen Zügen genießen.
| Text und Bilder: Eva Konzelmann |

Illustration: freepik

Mountainbiken hat viele Facetten: Downhill, Uphill, Trails und Tables, Wald und Wurzeln, Drops und Driften. Wichtig dabei: der sichere Umgang mit dem Bike im Gelände. Andreas Neuhauser, Inhaber der Ski- und Bike-Schule Mountain Action, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern und Jugendlichen genau diese Fähigkeiten strukturiert und mit viel Freude am Sport zu vermitteln – auch direkt vor der Haustür in Kempten.
Die Mountainbike-Kurse von Mountain Action richten sich an Kinder, die sich Schritt für Schritt auf dem Bike weiterentwickeln möchten. „Gerade am Anfang geht es darum, den Kids Sicherheit zu geben und ihnen über spielerische Übungen ein Gefühl fürs Bike zu vermitteln“, erklärt Neuhauser.
Kurse: Level 1 bis 3
Im Level 1-Kurs (ca. 5–8 Jahre) stehen die Grundlagen im Vordergrund: Gleichgewicht, Bremsen, Kurvenfahren und das Überwinden von ersten kleinen Hindernissen. Der Level 2-Kurs (ca. 8–11 Jahre) baut darauf auf: Techniktraining, Geschicklichkeitsübungen und erste Trails sorgen für mehr Kontrolle und Fahrfluss im Gelände. Level 3 richtet sich an Fortgeschrittene, die ihre Grenzen erweitern möchten. Hier geht es um anspruchsvolle Trails, Sprünge und BikeparkErlebnisse, etwa in Oberammergau – immer begleitet von erfahrenen Coaches, die individuell fördern und fordern.
Neben den regelmäßigen Kursen in Kempten bietet Mountain Action auch Programme für ältere Kinder und Jugendliche an, etwa Bike-Weekends und mehrtägige Camps. Dabei stehen das gemeinsame Erlebnis, neue Herausforderungen und das Fahren an besonderen Locations im Mittelpunkt. „Unser Ziel ist es, Kinder langfristig zu begleiten und ihnen eine solide Basis mitzugeben – damit sie sicher unterwegs sind und den Spaß am Mountainbiken dauerhaft für sich entdecken“, sagt Andreas Neuhauser.
■ MTB Kurs - Level 1 (5–8 Jahre // 13./14. Juli)
■ MTB Kurs - Level 2 (8–11 Jahre // 13./14./16. Juli)
■ MTB Kurs - Level 3 (10–14 Jahre // 15. Juli)
■ Zugspitz-Xross (10–14 Jahre // 10.–12. Juli)
■ MTB Weekend Leogang (10–16 Jahre // 17.–19.Juli)
www.mountain-action.de

Die Veranstaltung „Grand Aufguss Masters“ vereint jedes Jahr die Crème de la Crème der Aufguss-Szene an einem Ort in Europa. Dieses Jahr findet sie am 24. und 25. Juli im Saunabereich des CamboMare in Kempten statt. Wir haben mit der Betriebsleiterin des CamboMare, Stefanie Schmücker, über dieses besondere Event gesprochen.
Wie ist es gelungen, die Grand Aufguss Masters nach Kempten zu holen?
Das ist zum einen der langjährigen und erfolgreichen Zusammenarbeit mit der Firma Aufguss Roots zu verdanken, die als Ausrichter hinter Grand Aufguss Masters steht. Zum anderen konnten wir mit unserer wunderschönen Saunaanlage, die als erste Saunaanlage im Allgäu vom Deutschen Sauna-Bund die höchste Auszeichnung als „Sauna-Premium“ erhalten hat, ideale Voraussetzungen bieten. Dieses Zusammenspiel aus gewachsener Partnerschaft, fachlicher Kompetenz und einer außergewöhnlichen Location hat letztlich den Ausschlag gegeben, das Event nach Kempten zu holen.

nierte Showaufgüsse, die oft einem kleinen Theaterstück gleichen. Aufgrund des hohen Aufwands lassen sich solche preisgekrönten Darbietungen im regulären Saunabetrieb nur schwer integrieren –was dieses Event zu einem ganz besonderen Erlebnis macht.
Wie wird das Grand Aufguss Masters ablaufen?
In der Großen Kelosauna werden im 45-Minuten-Takt beeindruckende Showaufgüsse präsentiert. Darüber hinaus zeigen die Aufgussmeisterinnen und Aufgussmeister in den weiteren Saunen der Anlage eindrucksvoll ihr Können. Dort dürfen sich die Gäste auf eine vielfältige Auswahl an klassischen Aufgüssen, Räucherritualen, Peelingzeremonien sowie Pirts-Ritualen freuen. Insgesamt werden bis zu 40 Aufgüsse pro Tag angeboten. Ein besonderes Highlight: Die Showaufgüsse werden auf Bildschirmen nach draußen in den Saunagarten übertragen, sodass auch die dortigen Gäste die Aufgüsse live mitverfolgen und genießen können.
Sind im CamboMare spezielle Vorkehrungen und Vorbereitungen für die Aufgussmasters nötig?
20 Aufgussmeisterinnen und -meister werden vor Ort sein, darunter Weltmeister und nationale Champions. Was ist das Besondere an diesen Aufgüssen?
Die Aufgüsse, die die Gäste von den internationalen und erfolgreichen Aufgussmeisterinnen und Aufgussmeistern erwarten, werden normalerweise auf Wettkämpfen unter Einhaltung bestimmter Regeln präsentiert. Grand Aufguss Masters jedoch findet ohne Wettkampfgedanke und ohne Regelwerk statt, wodurch eine deutlich entspanntere und ungezwungenere Atmosphäre entsteht, in der Gäste die Showaufgüsse ganz besonders erleben können. Bei vielen Aufgüssen handelt es sich um aufwendig inszenierte und perfektio -

Im Vorfeld sind zahlreiche Vorkehrungen und Vorbereitungen notwendig, sowohl organisatorisch als auch technisch. Viele Bereiche sind involviert, damit die Veranstaltung reibungslos abläuft. Dazu gehören ein eigens errichteter Rückzugsbereich in Form eines abgegrenzten Zeltes für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, der Aufbau einer speziellen Lichtanlage für die Showaufgüsse oder die Schaffung geeigneter Präsentationsflächen für die Kooperationspartner. Auch die Gastronomie spielt natürlich eine zentrale Rolle. Und das sind nur ein paar der vielen Maßnahmen, die im Hintergrund notwendig sind, um diese besondere Veranstaltung professionell umzusetzen.
Was ist in den Tickets für das Grand Aufguss Masters enthalten?
In den Tickets ist der Eintritt in das CamboMare – Sauna und Bad – enthalten. Für jeden Eventtag ist ein separates Ticket erforderlich. Alle Aufgüsse können ohne weitere Kosten erlebt werden, eine Platzreservierung für die jeweiligen Aufgüsse ist nicht notwendig.
Wird es auch einen Teilnehmer oder eine Teilnehmerin aus Kempten geben?
Ob auch ein Teilnehmer oder eine Teilnehmerin aus Kempten vertreten sein wird, ist aktuell noch offen.
www.cambomare.de/grand-aufguss-masters

Ein Gastbeitrag von Eduardo Carollo von Wildrad über Dreck, Drehmoment und die Zukunft des ehrwürdigen Mountainbikes.
Mountainbike ist nicht tot – es hat sich neu erfunden! Wer heute behauptet, das E-MTB sei das Ende des „echten“ Radfahrens, hat schlicht zu lange nicht auf einem Trail gestanden. Denn schaut man genau hin, ist eigentlich alles beim Alten geblieben: die Energie, die Leidenschaft, der Dreck auf dem Jersey nach einer fetten Abfahrt.
Was sich verändert hat, ist der Horizont. Pässe, die früher den halben Tag fraßen, werden zu entspannten Tagestouren. Gruppen, die konditionell weit auseinanderliegen, fahren auf einmal gemeinsam. Und Fahrer jenseits der 50 entdecken Trails wieder, die sie längst abgeschrieben hatten. Das ist kein Qualitätsverlust – das ist ein Gewinn für die ganze Community.
Reifung
Das E-MTB hat in den letzten Jahren eine Entwicklung hingelegt, die kaum jemand so vorhergesehen hätte. Weg von plumpem Schubkraft-Overload, hin zu echter Fähigkeitserweiterung. Antriebe wie der Avinox M2S sind der Grund, warum das so ist. Mit 150 Nm Drehmoment und bis zu 1.500 Watt im Boost-Modus gehört er zu den stärksten Mittelmotoren auf dem Markt – und trotzdem fühlt er sich auf dem Trail nicht wie ein Hilfsmittel an. Eher wie ein sehr gut trainierter Hinterradantrieb, der immer dann da ist, wenn man ihn braucht. Trails, die bislang nur hartgesottenen Bergspezialisten offenstanden, werden plötzlich für viel mehr Leute fahrbarer. Gleichzeitig bekommen Profis und Enduro-Fahrer:innen ein Werkzeug in die Hand, mit dem Bestzeiten ganz neu geschrieben werden.
Der Avinox M2S steht in diesem Wandel nicht als Zugeständnis, sondern als klares Statement: zur Leistung, zur Kontrolle, zum puren Fahrerlebnis. Mountainbike war nie nur eine Frage der Wattzahlen. Es war immer eine Frage des Willens, den Berg zu bezwingen – egal ob analog oder elektrisch unterstützt. Dieser Wille ist ungebrochen. Er hat jetzt nur 150 Nm mehr dahinter.
www.wildrad.eu


Wer an Liftbetriebstagen in Weitnau zum Bikepark fährt, sieht es am Ende der Straße oberhalb der letzten Kurve direkt stehen: das Einsatzfahrzeug der Bergwacht Kempten. Es parkt etwas unmotiviert in der Wiese, vor der Arbeitshütte des Teams vom Bergsportverein Weitnau. Auf der engen Terrasse sitzen Leute mit und ohne Einsatzklamotten eng nebeneinander – denn viel Platz ist hier nicht. Dieses Bild wird bald der Vergangenheit angehören, denn am Liftgebäude entsteht ein neuer Bergrettungsstützpunkt.
Schon im vergangenen Jahr war die Bergwacht Kempten regelmäßig im damals neu eröffneten Bikepark Weitnau präsent – zunächst noch im Probebetrieb. An den Wochenenden, wenn der Lift lief, rückten die Retterinnen und Retter immer wieder aus, meist von Kempten kommend, später zunehmend direkt vor Ort. Die Zahlen sprechen für sich: Zwischen drei und fünf Einsätze pro Tag waren keine Seltenheit, der Bikepark wurde zu einem neuen Einsatzschwerpunkt im Dienstgebiet der Bergwacht. Das Einsatzfahrzeug diente als Basis, gearbeitet wurde praktisch aus dem Kofferraum heraus, die kleine Terrasse an der Vereinshütte war Treffpunkt, Schreibplatz und Pausenbereich zugleich.

Die KI hat nachgeholfen: So ungefähr könnte der neue BergwachtContainer in Weitnau aussehen
Dass das auf Dauer so nicht funktioniert, war relativ schnell klar. Zumal auch für Ehrenamtliche die Anforderungen steigen: Dokumentationspflichten, Versorgungssicherheit und nicht zuletzt die Arbeitsstättenverordnung setzen klare Maßstäbe. Doch wie sollte eine professionellere Lösung aussehen? Der Buchenberger Sven Goldhahn von der Bergwacht ließ sich in Eschach inspirieren, wo es am Skilift einen Einsatzcontainer gibt, der von Azubis des Unternehmens „Baufritz“ errichtet wurde. Zusammen mit dem Bauträger entwickelte Goldhahn ein Konzept für einen modularen Rettungscontainer als Basis für den neuen Stützpunkt.
Der Container wird ein so genannter „fliegender Bau“ sein, der auf einem Tieflader angeliefert und auf Schraubfundamenten montiert wird. Innen ist jeder Quadratmeter durchdacht genutzt: Rund sieben Quadratmeter Aufenthaltsraum mit Schreibtisch ermöglichen Dokumentation und Koordination, getrennt durch eine Wand vom eigentlichen Einsatzbereich. Dort befinden sich Lagermöglichkeiten für medizinisches Material, eine aufklappbare Patientenliege sowie ein großes Garagentor – dahinter findet sogar ein Quad Platz, das für schnelle Transporte im Gelände bereitsteht.
Äußerlich setzt der Bau, der entlang des bestehenden Liftcontainers aufgestellt wird, auf eine reduzierte, hochwertige Holzbauweise mit einer Fassade, die mit der Zeit gleichmäßig vergraut und sich so in die Umgebung einfügt. Zusätzlich wird außen ein öffentlich zugänglicher Defibrillator installiert – ein Mehrwert für die gesamte Gemeinde. Das Projekt hat in kurzer Zeit viel Unterstützung
Der Bikepark in Weitnau ist der größte und modernste im Allgäu
erfahren. Baufritz steuert im Jahr des 130. Firmenjubiläums eine nennenswerte Spende bei und übernimmt Planung und Umsetzung. Auch regionale Betriebe engagieren sich: Eine Schreinerei spendet Fenster, ein Unternehmen aus Isny das Garagentor, Baustoffe kommen vom Fachhändler Kleinlein.
Gemeinde und Kirche stellen die Fläche zur Verfügung, der Gemeinderat hat dem Vorhaben bereits zugestimmt. Der Bauantrag wurde innerhalb weniger Wochen erarbeitet und eingereicht. Aktuell fehlt noch die finale Zustimmung des Landratsamts, doch die Signale sind positiv. Ziel ist klar: Der Container soll möglichst schnell stehen, damit der Vorsorgedienst zeitnah starten kann. An Betriebstagen werden im Bikepark dann durchgängig zwei ausgebildete Einsatzkräfte und zwei Anwärter vor Ort sein, um eine schnelle medizinische Erstversorgung bei Stürzen und Unfällen im Gelände sicherzustellen.
Mountainbiken gilt als vergleichsweise unfallträchtige Sportart – insbesondere auf technisch anspruchsvollen Strecken. Für die Bergwacht ist das jedoch kein Grund zur Kritik, sondern Teil ihres Selbstverständnisses: „Wir sind Bergretter für Bergsportler“, sagt Goldhahn. „Dazu zählt ganz selbstverständlich auch das Mountainbiken. Entscheidend ist, dass im Ernstfall schnell geholfen werden kann – damit Verletzte nicht lange im Gelände warten müssen und unnötige Schmerzen vermieden werden.“
Finanziert wird das Projekt über einen Mix aus Unternehmensspenden, Sachleistungen, Zuschüssen und Eigenmitteln der Bergwacht. Doch eine Lücke bleibt. Deshalb setzen die Verantwortlichen auch auf private Unterstützung: Über eine Spendenplattform können gezielt einzelne Bedarfe finanziert werden – vom medizinischen Equipment bis zur Inneneinrichtung. Je schneller die Mittel verfügbar sind, umso eher gehört das Bild vom improvisierten Einsatzfahrzeug in der Wiese endgültig der Vergangenheit an.
Auf der Betterplace-Seite der Bergwacht Kempten gibt es einen eigenen Bereich für das Thema Bikepark Weitnau – einfach anklicken und spenden:
Der Bikepark Weitnau wurde im Mai 2025 eröffnet, ist der größte seiner Art im Allgäu und auch aufgrund der angebotenen Ausbildungsmöglichkeiten ein wichtiger Bestandteil der hiesigen Mountainbike-Szene. Betrieben und gepflegt wird er vom Bergsportvereins Weitnau in bewundernswertem ehrenamtlichem Engagement. Die Verantwortlichen sind kontinuierlich dabei die Anlage weiter zu verbessern – aktuell etwa durch Überlegungen wie das Aufbringen einer noch robusteren Lehmschicht. Der Park verfügt über die größte Jump-Line im Allgäu sowie eine entspannte Flow-Line und eine wurzelige Enduro-Line. Bei gutem Wetter ist er am Freitagnachmittag, Samstag und Sonntag geöffnet, weitere Details stehen auf der Website und auf Instagram (@bergsportvereinweitnau).

Fliegen wie ein Vogel. An einem Kran!
11. JULI 2026

10–18 UHR


Mehr Infos
Buchenberger Str. 7 • Waltenhofen


Beim Spiel Colour geht es darum, Farbfelder zu sammeln – das kann ziemlich rasant werden

Was unternimmt man mit 18 Konfirmationsgästen an einem regnerischen Tag im Allgäu? Unsere Option war vielleicht nicht die naheliegendste, vielleicht auf den ersten Blick auch nicht die passendste für einen solchen Anlass – aber ein wunderbares Gemeinschaftserlebnis: Wir waren bei BattleKart.
Eine große, moderne Halle im Leutkircher Industriegebiet. Ein Vorraum mit eher schummrigem Licht und zahlreichen Monitoren an den Wänden. Eine lange Theke mit freundlichen Menschen dahinter, die Neulingen geduldig erklären, wie dieses Spiel hier läuft. Ein Spiel ist es tatschlich: Computerspiel und E-Kartfahren in einem. Pro Slot können bis zu 12 Personen in die wendigen Fahrzeuge steigen und ihre Runden drehen – vorausgesetzt sie sind mindestens 1,45 Meter groß.
Auf den Elektrokarts prangen die Namen bzw. Nicknames der Mitspielenden, damit man sieht, mit wem man es vor und hinter sich gerade zu tun hat. Die Dunkelheit wird außerdem erhellt durch viele bunte Projektionen: Landschaften und Lebewesen auf den Wänden, Fahrbahnen und andere Funktionsfelder unter den Karts.
Unser erster 15-Minuten-Slot startet mit Super Mario, wir sammeln Nitro und Raketen und blockieren uns gegenseitig mit Ölpfützen. Die einen gehen die Sache strategisch an und beobachten die anderen Fahrenden ganz genau, die anderen rasen einfach drauflos, Hauptsache das Tempo stimmt. So haben alle Spaß, jede/r auf ganz individuelle Weise. Und gleichzeitig alle zusammen als große Gruppe, denn die eingeblendeten Rankings machen jederzeit transparent, wer auf welcher Position liegt.
Noch teammäßiger wird es im zweiten Spiel „Colours“. Team Blau, Team Lila und Team Orange fahren gegeneinander, wobei jedes Team versucht, durch Drüberfahren so viele Felder wie möglich in die eigene Farbe „umzukolorieren“. Hierbei kann man sogar noch besser als beim Mario das Fahrzeug mit maximalem Schwung in die Kurven treiben. Die zehnjährige Cousine ist dabei genauso happy wie die 76-jährige Oma – und beide hätten anfangs nicht mal von sich gedacht, dass sie sich überhaupt in ein solches Fahrzeug setzen würden!
Insgesamt stehen bei BattleKart in Leutkirch sechs verschiedene Spielmodi zur Verfügung: Race, Virus, Foot, Pool, Snake und Colour. Ein Spielslot dauert 15 Minuten, mitmachen können zwei bis zwölf Personen. Bevor es losgeht, erklären präzise Einweisungs-Videos und die Profis am Spielfeldrand, was die Spielerinnen und Spieler erwartet. Klassischere Gäste als Konfirmationsgruppen sind Teams im Rahmen von Firmenevents, Junggesellinnen- und -gesellenabschieden und Geburtstagsfeiern. Während sich abends und am Wochenende eine Reservierung empfiehlt, kann man unter der Woche ab 14 Uhr auch einfach mal spontan vorbeikommen.
| Text: Anke Roser, Bild: BattleKart |
0831-Leserinnen und -Leser dürfen einen Rabattcode nutzen, der montags bis sonntags für 10% Ermäßigung für Erwachsene und Kinder auf BattleKart-Fahrten sorgt. Er ist bis Ende November gültig, nicht kombinierbar mit weiteren Angeboten und Business-Funpaketen und heißt: mit0831sparenbk

Im Kemptener Hofgarten lädt f+p Fitness jeden Montag um 19:00 Uhr zum kostenfreien Outdoor-Training „Allgäu Aktiv“ ein
Gemeinsam trainieren, draußen aktiv werden und den Sommer in Bewegung erleben: f+p Fitness lädt montags in den Kemptener Hofgarten und donnerstags auf die Seebühne nach Immenstadt ein.
Training unter freiem Himmel, Bewegung in der Gruppe und professionelle Anleitung: Mit den Format „Allgäu Aktiv“ lädt f+p Fitness auch in diesem Sommer wieder zu kostenlosen Outdoor-Trainingseinheiten in Kempten und Immenstadt ein. Mitmachen können alle, die Lust auf Bewegung haben – unabhängig von Alter, Fitnesslevel oder Trainingserfahrung.
Kempten: montags um 19:00 Uhr
In Kempten findet das kostenlose Allgäu Aktiv-Training immer montags um 19:00 Uhr im Hofgarten statt, bis einschließlich 31. August 2026. In Immenstadt wird immer donnerstags um 18:00 Uhr auf der Seebühne trainiert, bis einschließlich 27. August 2026.
Die Einheiten verbinden Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination zu einem abwechslungsreichen Ganzkörpertraining. Trainerinnen und Trainer von f+p Fitness leiten die Übungen an und passen sie so an, dass sowohl Einsteigerinnen und Einsteiger als auch Fortgeschrittene gut mittrainieren können. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Besondere Sommer-Energie
„Mit Allgäu Aktiv möchten wir zeigen, wie leicht der Einstieg in regelmäßige Bewegung sein kann: rausgehen, mitmachen, gemeinsam aktiv sein“, sagt Fabian Fink, Bereichsleiter Fitness bei f+p. „Gerade im
Weitere Infos: www.fp-fitness.de
Sommer entsteht draußen eine besondere Energie. Genau diese Motivation möchten wir nutzen.“
Vor Ort gibt es jeweils ein zusätzliches Highlight: Über einen QR-Code können Teilnehmende am Allgäu-Aktiv-Gewinnspiel teilnehmen und sich die Chance auf attraktive Preise sichern. Als Hauptpreis winkt unter anderem ein halbes Jahr Training im All-Inclusive-Tarif bei f+p Fitness.
Nötig: Sportkleidung & Getränk
Für die Teilnahme am Training werden lediglich bequeme Sportkleidung, ein Handtuch oder eine Trainingsmatte sowie ausreichend zu trinken empfohlen. Mehr ist nicht nötig – das Angebot ist offen für alle, die den Sommer aktiv erleben möchten.
f+p Fitness steht für betreutes Training im Allgäu, das Fitness, Gesundheit und Alltagstauglichkeit verbindet. An den Standorten in Kempten und Waltenhofen begleitet das Team Menschen dabei, Kraft, Beweglichkeit, Ausdauer und Wohlbefinden langfristig zu verbessern – vom Einstieg ins Training bis zur sportlichen Weiterentwicklung.
Kempten
Hofgarten Kempten montags, 19:00 Uhr bis einschließlich 31. August 2026
Immenstadt Seebühne Immenstadt donnerstags, 18:00 Uhr bis einschließlich 27. August 2026
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei.
08.06. bis 31.08.26
Kempten, Hofgarten Montags: 19 – 20 Uhr
(Ausnahme: Regen & Festwoche) & Immenstadt, Seebühne Donnerstags: 18 – 19 Uhr
(Ausnahme: Feiertage, Gewitter)
Bleib auf dem Laufenden: fp_parks

Fidel Strub besuchte Ende letzten Jahres eine Pressekonferenz des Vereins Gegen Noma Parmed e.V. bei der Firma Edelweiss in Kempten. Der Mann aus Bukina Faso arbeitet heute erfolgreich als internationaler Gesundheitsadvokat für die WHO und ist ein Überlebender der Krankheit Noma. „Als die Krankheit bei mir ausbrach, begann ein Wettlauf gegen die Zeit. Wer diese bakterielle Infektion überleben will, der muss schnellstmöglich in fachärztliche Behandlung“, erzählt Fidel Strub, der von der Krankheit ein Leben lang gezeichnet ist.
Noma ist eine schnell fortschreitende, nicht ansteckende bakterielle Infektion, die vor allem Kinder zwischen zwei und sechs Jahren trifft und bei nicht rechtzeitiger Behandlung in 80% der Fälle innerhalb von 14 Tagen zum Tod führt. Geschätzte 140.000 Menschen sterben jährlich an dieser Tropenkrankheit. Um proaktiv gegen die Krankheit vorzugehen, wurde 2008 in Kempten der Verein Gegen Noma Parmed e.V. gegründet. Sein Ziel ist es, Noma durch Aufklärung, Prävention und medizinische Hilfe zu bekämpfen.
Während in Amerika die Profis kicken, hat der Nachwuchs im Illerstadion Spaß: Vom 10. bis 12. Juli 2026 lädt der FC Kempten zur sechsten Auflage des SozialbauCups – und verspricht ein Wochenende voller Leidenschaft, Talent und großer Momente.
Innerhalb weniger Jahre hat sich der SozialbauCup zu einem der größten Turniere in Süddeutschland entwickelt. 112 Mannschaften aus 60 Vereinen werden in sechs Turnieren aufeinandertreffen. Über 1.400 Kinder und Jugendliche im Alter von vier bis 15 Jahren schnüren an diesem Juli-Wochenende ihre Kickschuhe, um auf dem Rasen des Illerstadions ihr Können zu beweisen. Neben starken Lokalmatadoren geben sich namhafte Nachwuchsteams von Proficlubs wie dem FC Augsburg, der SpVgg Unterhaching oder dem VfR Aalen die Ehre. Der FC Kempten legt als Gastgeber Wert auf eine gute Balance – gepaart mit familiärem Flair und vor allem: absolutem Fairplay.
Das überregional bekannte und nachhaltig organisierte Benefiz-Event „Lauf der guten Hoffnung“ findet dieses Jahr am 18. Juli statt. Die Teilnahmegebühr fließt zu 100% in den Kampf gegen die Tropenkrankheit Noma.
Um das Anliegen des Vereins bekannter zu machen, veranstaltet der Verein seit 19 Jahren den „Lauf der guten Hoffnung“. Die sportliche Wander-Challenge richtet sich an alle Interessierten, von der ambitionierten Ausdauerläuferin bis zum Familienvater mit seinen Kindern. Am 18. Juli geht der insgesamt 46 Kilometer lange „Lauf der guten Hoffnung“ in die nächste Runde. Der Start erfolgt um 4:00 Uhr am Oberstdorf Haus, die Zielankunft ist für 16:30 Uhr auf dem Marienplatz in Immenstadt geplant. www.lauf-der-guten-hoffnung.de | Text, Fotos: Jörg Spielberg |

Die Spielpläne wurden wie bei den Profis in einer Live-Auslosung auf den sozialen Medien gezogen. Das sorgt nicht nur für Transparenz, sondern vor allem für pure Emotionen. Organisator Tobias Mayer sagt: „Allein der Gedanke, wie die jungen Kicker beim gemeinsamen Mannschaftsabend gespannt vor dem Bildschirm sitzen und mitfiebern, gegen wen sie spielen werden, ist den gesamten Aufwand wert.“ Abseits packender Zweikämpfe und jubelnder Torschützen sorgt ein buntes Rahmenprogramm für Spaß: Tombola, Hüpfburg und Verpflegungsstände machen das Event zu einem Ausflugsziel für die ganze Familie. Fazit: Den 10. bis 12. Juli 2026 sollten sich Fußballfans rot im Kalender markieren. | Foto: Tobias Mayer |


Heldenfest Hochschulcheck Handelszentrum

Die Held GmbH, Spezialist für Motorradschutzbekleidung und -zubehör, wird 80 Jahre alt. Aus diesem Anlass feiert das Unternehmen am 25. und 26. Juli erstmals das „Held MotoFescht“: ein Wochenende voller Motorräder, Gemeinschaft und echter Biker-Atmosphäre mitten im Allgäu.
Unter dem Motto „Gemeinsam feiern. Gemeinsam fahren“ öffnet Held am 25. und 26. Juli 2026 die Tore des Logistikzentrums in Kempten, direkt gegenüber dem ADAC-Fahrsicherheitszentrum, und schafft einen Ort, an dem Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer, Freunde und Fans der Marke sowie interessierte Besucherinnen und Besucher aus der gesamten Region zusammenkommen.
Beim Held MotoFescht ist jeder willkommen: Ob langjähriger Weltenbummler, Wochenendtourer oder Neueinsteiger. Auch Familien, Freunde und interessierte Besucher ohne Motorrad sind ausdrücklich eingeladen. Genau dieses Miteinander wird das gesamte Wochenende prägen. Das Programm bietet unter anderem: Testrides verschiedener Hersteller, geführte Ausfahrten durchs Allgäu, ADACFahrtrainings und eine spektakuläre Trial Show. Ein Highlight ist die Camping Area direkt am Veranstaltungsgelände. Gefeiert wird jeweils ab 10 Uhr, am Samstag den ganzen Tag und abends mit einem Konzert der LEDERREBELLEN – Eintritt frei!

Um noch genauer zu verstehen, was da beim „Held MotoFescht“ gefeiert wird, haben wir Markus Held, Geschäftsführer des Familienunternehmens, zu Anfängen und Zukunft der Firma befragt.
Markus Held
11 Wie hat vor 80 Jahren alles angefangen? Die Anfänge unseres familiengeführten Unternehmens liegen in einer Zeit des Neubeginns. 1946 kommen Bruno Held und sein Sohn Edgar nach ihrer Vertreibung aus dem böhmischen Abertamy ins Allgäu und gründen in Burgberg eine Handschuhmacherei. Viel mehr als ihr handwerkliches Können und ihre Erfahrung bringen sie zunächst nicht mit. Sie fertigen Handschuhe für den Alltag – für die Arbeit und fürs Autofahren. Schritt für Schritt entsteht daraus ein kleiner Betrieb, der vor allem von Sorgfalt, Verlässlichkeit und einem hohen Qualitätsanspruch geprägt ist. Eine klare, große Vision gab
es damals noch nicht. Der Fokus lag darauf, gute Produkte zu machen und sich eine stabile Grundlage aufzubauen. Dass sich daraus über die Jahre ein international tätiges Unternehmen entwickelt, ist das Ergebnis einer kontinuierliche Entwicklung – getragen von Beständigkeit und dem Anspruch, die Dinge ordentlich zu machen.
22 Worüber freust du dich am meisten, wenn du auf die Unternehmensgeschichte blickst?
Wenn ich auf die letzten Jahrzehnte zurückblicke, dann sind es nicht nur Meilensteine oder Produkte, die mich stolz machen – es sind vor allem die Menschen und die Geschichten dahinter. Generationen von Mitarbeitenden, die das Unternehmen geprägt haben. Kunden, die uns über viele Jahre hinweg begleiten. Partner, die gemeinsam mit uns gewachsen sind. Und gleichzeitig die Fähigkeit, uns immer wieder neu zu erfinden – ohne unsere Identität zu verlieren. Diese Mischung aus Beständigkeit und Veränderung ist für mich etwas ganz Besonderes.
3 3 Was sind die wichtigsten Projekte und Ziele für die Zukunft?
Unsere Mission: Wir bringen mit unseren Produkten Sicherheit, Komfort und Passform langlebig und kostenbewusst zusammen. War so, ist so, bleibt so! Getreu dieser Mission treibt uns genau das an, was uns von Anfang an begleitet hat: der Wunsch, Motorradfahren noch sicherer, komfortabler und bewusster zu machen. Wir arbeiten daran, innovative Schutzsysteme weiterzuentwickeln, neue Technologien sinnvoll zu integrieren und gleichzeitig nachhaltige Lösungen zu schaffen – denn Verantwortung endet für uns nicht beim Produkt, sondern beginnt dort erst. Auch wenn wir auf 80 Jahre Unternehmensgeschichte zurückblicken können, richtet sich unser Blick klar nach vorne – mit dem Anspruch, uns kontinuierlich weiterzuentwickeln und dabei unseren Grundsätzen treu zu bleiben. | Text: Anke Roser, Fotos: Held GmbH |
www.held.de/motofescht
■ Familiengeführt in dritter Generation: Markus Held (Geschäftsführer), Stefan Held, Christian Held und Sabine Heckelmiller (geb. Held) sind alle im Unternehmen tätig
■ Über 150 Mitarbeitende an sechs Standorten. Darunter: eld Zentrale in Burgberg- rzflöße, roduktzentrum und Wiege der Firma in Burgberg, Held Flagship-Store in Sonthofen, Logistikzentrum in Kempten sowie eigene Held Center in Filderstadt und Landau. Jüngster Zuwachs in 2025: eine roduktionsstätte, die eld Tunesia SARL, mit Sitz in Bizerte/Tunesien
■ Ca. 50 Handelsvertretungen weltweit
■ Mehrfach ausgezeichnet, u. a. Best Brand (Leserwahl M T RRAD )
■ Neben der Motorradschutzbekleidung ist der Bereich Work rotection eine weitere Säule des Unternehmens
■ Held ist Ausbildungsbetrieb für folgende Berufe:
• Kaufleute im inzelhandel
•Fachkräfte für Lagerlogistik
• ndustriekaufleute
•Textil- und Modeschneider:in
• eranstaltungskaufleute
• Kaufleute für Marketingkommunikation
Julius Hoon studiert
International Management und ist vor allem wegen der Möglichkeiten zum Klettern und Bergsport von Hannover nach Kempten gekommen

Noch bis zum 15. Juli läuft die Bewerbungsfrist für zahlreiche Bachelor- und Master-Studiengänge an der Hochschule Kempten. Wir haben mit einem Studenten gesprochen, der sich im letzten Jahr für Kempten als Studienort entschieden hat. Julius Hoon studiert aktuell im zweiten Semester International Management.

Ganz spontan: Was ist das größte Highlight der Hochschule Kempten?
Ich finde die Professorinnen und Professoren, die ich bisher kennengelernt habe, extrem nett und nahbar. Die Leute geben sich Mühe und man merkt, dass es eine kleinere, familiäre Hochschule ist. Es gibt nur einen Campus, aber der ist wunderschön: ein bisschen verschachtelt, mit vielen Sitzgelegenheiten und Grünflächen. Man trifft Bekannte aus dem Studiengang in den jeweiligen Gebäuden und kann sich mit dem Rest in der Mensa oder in der Bib austauschen. Außerdem kann man vom Campus aus an klaren Tagen bis in die Alpen schauen.
Was kann man hier alles studieren?
Es gibt Fakultäten für Tourismus-Management, Maschinenbau, Elektrotechnik, Betriebswirtschaft, wo ich International Management studiere, Informatik, Soziales und Gesundheit.
Warum hast du dich für Kempten als Studienort entschieden?
Das habe ich relativ unemotional gemacht. Ich komme aus Hannover, klettere wahnsinnig gerne und wollte nah an den Bergen studieren. Es gibt eine Website, auf der man sich alle Studienstandorte in Deutschland anzeigen lassen kann. Ich habe geschaut, welche am nächsten an den Alpen sind – das sind Kempten und Rosenheim. Weil es Münchner Einzugsgebiet ist, war mir Rosenheim einfach zu teuer. So ist es Kempten geworden. Vielen meiner Kommilitoninnen und Kommilitonen geht es ähnlich: Sie sind ganz klar wegen der Nähe zu den Alpen hier, die meisten sind begeisterte Skifahrer, Kletterer oder Wanderer. Und viele Leute kommen tatsächlich auch aus der Gegend.
Wie sieht es in Sachen Forschung und Kooperation mit Unternehmen aus?
An der Hochschule gibt es das Forschungszentrum Allgäu. Hier forschen rund 70 Professor:innen und über 230 Mitarbeitende. Die vier Forschungsschwerpunkte sind Energie, Mobilität, Produktion und Soziale Innovationen. Die Hochschule kooperiert viel mit allen möglichen Unternehmen. Diese können zum Beispiel Plätze für das Praxissemester stellen oder Themen für Projektarbeiten und Abschlussarbeiten formulieren. Viele dieser Unternehmen konnte man jetzt gerade auch auf der Allgäuer Hochschulmesse kennenlernen.
Gibt es auch internationale Kurse und Kooperationen?
Das wird auf jeden Fall viel gepusht. Ich habe zum Beispiel in Kommunikationstheorie einen Professor, der sich stark um die internationale Zusammenarbeit mit den Partnerhochschulen kümmert, von denen es mehr als 125 gibt. Das International Office ist auch super umtriebig und veranstaltet viele internationale Events hier.
Was bietet Kempten als Stadt den Studierenden?
Kempten bietet Bars und Kneipen für jeden Geschmack und Events in Clubs – wobei ich das Clubangebot insgesamt nicht so super finde. Aber es gibt in der Stadt verschiedene Arten von Events zu entdecken, wie DJ-Sets in kleineren Venues, was mir gut gefällt. Ich persönlich gehe in meiner Freizeit vor allem zum Klettern ins Swoboda Alpin, und einigermaßen regelmäßig mittwochs in eine Studentenbar hier im Zugspitzstraßenwohnheim.
Wie sieht es mit der Wohnungssituation aus?
Die ist angespannt, man muss Glück haben. Ich wohne mit meiner Freundin zusammen, wir hatten damals von Hannover aus schon gesucht und haben mit unserer Wohnung einen Volltreffer gelandet. Insgesamt herrscht ein sehr hoher Andrang und es gibt einfach nicht viele Wohnungen, die man sich als Student leisten kann. Auch WG-Zimmer sind teilweise sehr teuer und nicht leicht zu bekommen. Im Vergleich zu Augsburg, Rosenheim oder München, denke ich, ist Kempten aber dennoch ein vergleichsweise guter Deal für Bayern.
Infos zur Bewerbung an der Hochschule: www.hs-kempten.de/studium/bewerbung

Die Zeitkapsel in den Grundstein für das arkstadt Engelhalde Zentrum legten von links: SozialbauGeschäftsführer Thomas Heubuch, B hristian Schoch, das Maskottchen ngelhaldi , Baureferent Tim Koemstedt und SozialbauGeschäftsführer Martin Langenmaier
Die Sozialbau Kempten GmbH hat am 05. Mai 2026 den Grundstein für das „Parkstadt Engelhalde Zentrum“ gelegt –ein vier- bis fünfgeschossiges Büro- und Gewerbegebäude mit integriertem Lebensmittelmarkt im Herzen der entstehenden Parkstadt Engelhalde. Das Gesamtinvestitionsvolumen für die ersten beiden Bauabschnitte, zusammen mit dem angrenzenden Quartiersparkhaus, beträgt rund 40 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für Sommer 2028 geplant.
Die Parkstadt Engelhalde in Kempten nimmt Gestalt an: Mit dem Baustart der Gewerbespange im Osten des Areals beginnt ein neues Kapitel der städtebaulichen Entwicklung in Kempten. Das Projekt „Parkstadt Engelhalde Zentrum“ – ein vier- und fünfgeschossiges Büro- und Gewerbegebäude mit integriertem Lebensmittelmarkt – wird das zentrale Versorgungs- und Arbeitszentrum des neuen Stadtteils werden, darunter das angrenzende Quartiersparkhaus mit etwa 370 Stellplätzen.
Im Erdgeschoss des Gebäudes entsteht ein Lebensmittelmarkt mit einer Handelsfläche von rund 2.000 m². Das Sortiment umfasst eine Frischetheke sowie ein breites Warenangebot mit ausreichenden Lagerflächen. Direkt angegliedert ist ein Backshop mit Caf , der sich mit großzügigen Freiflächen zum verkehrsberuhigten Engelhaldeplatz öffnet und damit zum Verweilen einlädt. „Die Schaffung einer flächendeckenden Nahversorgung ist ein zentraler Baustein für ein lebenswertes Quartier“, betont Sozialbau-Geschäftsführer Thomas Heubuch. „Mit dem Markt und dem Caf entsteht hier ein sozialer Treffpunkt – mitten im Herzen der Parkstadt.“
In den Obergeschossen werden etwa 6.200 m² hochwertige, flexibel nutzbare Flächen für Büros, Fachgeschäfte, Arztpraxen oder Fitnessstudios geschaffen. Die lichtdurchfluteten Räume sind ab 100 m² teilbar. Ein Terrassengarten im zweiten Obergeschoss und
private Freiflächen in den höheren Etagen steigern die Aufenthaltsqualität. Die Fassade mit begrüntem Sockelbereich und moderner Elementfassade mit integriertem Sonnenschutz fügt sich in die Wohnbebauung am Quartiersplatz ein.
„Das Gebäude wird über das Kemptener Fernwärmenetz CO -arm mit Energie versorgt. Eine eigene Photovoltaikanlage auf dem Gründach ergänzt die nachhaltige Energieversorgung“, fügt Sozialbau-Geschäftsführer Martin Langenmaier hinzu. Alle Geschosse sind über drei Treppenhäuser und Aufzüge barrierefrei erreichbar. Im Untergeschoss befinden sich Technik-, Lager- und Nebenflächen sowie Stellplätze mit Lademöglichkeiten für Fahrräder und Elektrofahrzeuge.
Wer zu Fuß oder mit dem Rad kommt, erreicht das Parkstadt Engelhalde Zentrum autofrei über den begrünten Anger, den Engelhaldeplatz oder den Engelhaldepark. Die Haltestellen des ÖPNV am Schumacherring und in der Leonhardstraße gewährleisten eine direkte Anbindung ans Stadtzentrum. Wer mit dem Auto kommt, kann das Parkstadt Engelhalde Zentrum über eine neu gestaltete Erschließungsstraße vom Schumacherring aus anfahren – direkt und ohne Umweg. Das benachbarte Quartiersparkhaus bietet mehr als 370 Stellplätze. Im Erdgeschoss sind schwellenfreie Flächen exklusiv für Kundschaft, Familien und Menschen mit einge -
schränkter Mobilität vorgesehen. Die oberen Ebenen stehen Besucherinnen und Besuchern sowie Beschäftigten zur Verfügung. E-Ladestationen sind im Parkhaus und Außenbereich integriert.
„Die Parkstadt Engelhalde ist mehr als ein Wohnquartier“, sagt Kemptens Oberbürgermeister Christian Schoch. „Mit rund 400 Miet- und Eigentumswohnungen für etwa 1.000 Bewohner, grünen Innenhöfen, Nahversorgung, Kita und Arbeitsplätzen entsteht hier ein zukunftsfähiger, urbaner Lebensraum mit hoher sozialer und ökologischer Verantwortung. Das ist ein echter Gewinn für unsere Stadt.“
Bis 2028 entsteht ein Lebensmittelmarkt mit Backshop und Café, darüber Gewerbeflächen ( isualisierung), Fotos: Sozialbau

Gesa tfl e ca. 8.255 m2
Teilbar ab ca. 100 m2
Erstbezug (geplant) 2028
Frequenzumfeld
Verbrauchermarkt & Bäckerei im Quartier, rund 400 Wohnungen und Gewerbe-Kreativquartier
Geschosse 4 Vollgeschosse, Dachterrassen in den oberen Etagen
Technik
Fernwärme und High-SpeedGlasfaser
o i it t Carsharing, E-Ladepunkte, Parkhaus & zusätzliche Stellplätze
ÖPNV
Bushaltestelle Linien 8 & 11 (~50 m), ca. 10 Min zum Hbf
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Ein Besuch im neuen Kutter Gartencenter ist wahrlich wie das Betreten einer anderen Welt. Gleich zu Beginn taucht man in ein buntes Blumenmeer. Denn die Sommersaison bietet eine besonders große Vielfalt an Pflanzen für Balkon, Terrasse und Garten. Auch die Architektur und Raumgestaltung der Gewächshäuser sowie das umfangreiche Sortiment an Gartenzubehör sind beeindruckend. Seit Mitte Mai wird das Gartencenter durch ein hauseigenes Bistro bereichert. Es befindet sich im Nordteil und lädt alle Kundinnen und Kunden dazu ein, ihr Einkaufserlebnis mit einer Pause zu unterbrechen. In der grünen Oase gibt es zu den Öffnungszeiten verschiedene Snacks und Erfrischungen – kein Wunder also, dass sich die neue Filiale des Familienunternehmens zu einem angesagten Ausflugs- und Einkaufsziel in Kempten entwickelt.
Die Familie Kutter hat absichtlich keine Werbung gemacht, um die Beteiligten und Mitarbeitenden nicht zu überfordern. Denn der Betrieb einer Gastronomie ist komplettes Neuland. „Wir wollen uns langsam einfinden und ein Gefühl für den Umfang und die Abläufe entwickeln. Das Bistro hat eine eigene Küche und Backstube und einen eigenen Konditor. Der zaubert zum Beispiel einen hervorragenden Käsekuchen. Kann ich sehr empfehlen. Mein jüngerer Bruder und meine Mutter helfen auch mit und stehen hinter der Theke“, erläutert Christina Kutter.
Im Moment wird ein Teil der Snacks, Backwaren und Kuchen selbst gemacht, ein Teil wird zugekauft, also bestellt. Und natürlich wird die Nachfrage immer größer, je bekannter das Bistro wird. Die Zubereitung der Snacks und Gerichte soll möglichst frisch erfolgen. Hinter der Theke stehen zum Beispiel drei Waffeleisen, mit denen die Waffeln nach Bestellung zubereitet werden. In der Thekenablage liegen Plunder und Laugengebäck und es gibt verschiedene Kuchen zur Auswahl. Auch Herzhaftes steht auf der Angebotstafel, zum Beispiel Pinsa und Ofenkartoffeln mit Quark. Die gesamte Theke hat eine gute Länge und die Bestellabläufe sind sehr gut organisiert: Auf der langen Seite wählt man aus, bestellt und bekommt einen Pager (ein Gästerufsystem). Auf der kurzen Seite befindet sich die Abholung.
Für die Gestaltung des Bistros ist vor allem die Architektin der Familie verantwortlich: Christina Kutter. Das geschah in Zusammenarbeit mit einem Planer für Caf s und Bistros aus Dortmund. Über der Theke und seitlich davon befindet sich eine originelle Betonimitation, die an ein Bergpanorama erinnert. Palmen umrahmen die Sitzbereiche, die mit bequemen Stühlen und verschieden großen Tischen eingerichtet sind. Ein Teil der Thekenwand sowie die Rückwand des Sitzbereichs wird noch mit Dekorationspflanzen geschmückt. Nach und nach wird das Bistro zu einem richtigen Wohlfühlort für eine entspannte und wohlverdiente Pause. Denn, wer das Gartencenter ganz durchquert, hat einige Schritte zurückzulegen. Ein praktisches Highlight erlebt man gleich zu Beginn der Einkehr: Wie überall im neuen Gartencenter ist viel Raum, so auch für die Einkaufswägen. Sie können gleich gegenüber von der Theke an einem Extra-Parkplatz abgestellt werden.

Gut gestärkt geht der Rundgang weiter zu den Gartenmöbeln, Sonnenschirmen und zu den Pflanzgefäßen für den Indoorbereich. Palmen – zum Teil mehrere Meter hoch - Bananenbäume, riesige Einblätter, exotische Pflanzen und ein umfangreiches Angebot an Kakteen, Orchideen und Zimmerpflanzen verführen die Kundschaft zum Abschluss noch einmal in eine bunte Pflanzenwelt.
Christina Kutter, Architektin und Tochter des Familienunternehmens
11 Wie entstand die Idee, ein Bistro zu eröffnen?

Die Grundidee stammt von meinem Vater. Ausschlaggebend war dabei ein Besuch in England, wo die großen Gartencenter mit ihren großartigen Gastronomien regelrechte Ausflugsorte für die ganze Familie sind. Der Wunsch kam auf, unserer Kundschaft auch so ein Erlebnis bieten zu können. Konkret wurde dieser Gedanke dann mit der Planung unseres Neubaus. Die Umsetzung im Detail war ein Prozess und erfolgte gemeinsam mit der ganzen Familie, wobei jeder sein individuelles Know-How beitragen konnte. Unser Bistro soll unseren Kundinnen und Kunden eine Möglichkeit bieten, die Atmosphäre im Gartencenter zu genießen und zwischendurch zur Ruhe zu kommen.
22 Wie viel Platz bietet das Bistro?
Wir haben im Innenbereich 70 Sitzplätze. Der Außenbereich befindet sich aktuell noch im Bau, dort werden dann 30 Gäste Platz haben.
3 3 Wann gibt es welche Angebote?
Abhängig von der Tageszeit gibt es verschiedene Angebote, wobei belegte Semmeln und Seelen, Kuchen, Waffeln und verschiedenes Plundergebäck den ganzen Tag angeboten werden. Vormittags können unsere Gäste aus verschiedenen Frühstücksangeboten wählen; da gibt es zum Beispiel das klassische Frühstück mit Wurst und Käse, aber auch Rührei oder ein Weißwurstfrühstück. Ab 11:30 Uhr gibt es dann verschiedene Snacks wie warme Pinsas und Ofenkartoffeln, für die „Süßen“ haben wir Kaiserschmarrn mit Apfelmus, Waffeln oder Strudel. Nachmittags gibt es verschiedene Kuchen: Apfelkuchen, Russischer Zupfkuchen, hausgemachter Käseund aktuell auch Beerenobstkuchen – da ist für jeden Geschmack etwas dabei.





Warme Küche gibt es jeweils bis eine halbe Stunde vor Schließung.
Die Öffnungszeiten sind:
Montag bis Freitag: 09:00-17:30 Uhr
Samstag: 09:00-17:00 Uhr
| Text: Heike, Fotos: Mareike Stix |

Riederau 3, 87437 Kempten
Telefon: 0831 / 5 22 52-0
kempten kutter p anzen de www. tter-pflan en.de



















Sulzberg ist eine der Gemeinden, die im Altlandkreis die AllgäuMetropole umgeben. Jeden Morgen pendeln viele Menschen aus diesen Gemeinden in Richtung Kempten, um dort ihrer Arbeit nachzugehen oder andere Dinge des Lebens zu organisieren. In Sulzberg ist das Dorfleben sehr lebendig – aktuell laufen die letzten Vorbereitungen für das erste KULTival, ein zweitägiges Festival in der Ortsmitte am 10. und 11. Juli.
Das 0831 hat mit Sulzbergs Bürgermeister Gerhard Frey von den Freien Wählern gesprochen, der die Geschicke der Gemeinde mit
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ihren rund 5.000 Einwohnern seit 2020 leitet. „Sulzberg steht wie alle anderen Gemeinden im Freistaat vor gewaltigen Herausforderungen, sei es bei der Schaffung von Wohnraum, Betreuung, Bildung oder bei der Instandsetzung in die Jahre gekommener Infrastruktur. In der Marktgemeinde sind wir froh, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich für ihren Heimatort engagieren“, erzählt Frey im Interview und spielt dabei auf die Gründung des Fördervereins Sulzberg Mitanand e.V. an, der 2024 anlässlich der Fertigstellung des neuen Dorfplatzes und des „Sulzberger Weihnachtsdorfs“ gegründet wurde. Er bündelt die Interessen und Kräfte der Vereine und hilft große Veranstaltungen und Feste zu organisieren. Aktuell steht für den 10. bis 11. Juli das neue Format KULTival an, das zwei Tage lang mit Kinder-Disco, KULT-Film, 80er-Party mit DJ und LiveMusik von insgesamt acht Sulzberger Bands aufwartet.
Lücke im Radwegenetz geschlossen
„Die Investition in unsere Dorfmitte war ein großer Erfolg. Aktuell setzen wir sie mit der Sanierung der Sonthofener Straße, beginnend vom Gasthof Hirsch bis zur Abzweigung zur Burgruine fort“, erzählt Frey im Interview. Auf einer Länge von 770 Metern erhält die Kreisstraße OA 6 eine neue Fahrbahndecke, zwei neue Bushaltestellen und zwei Querungshilfen sowie eine neue Strom- und Wasserversorgung. Die Straßenbaumaßnahmen sollen bis Ende Oktober fertiggestellt sein. Dann wird die Sonthofener Straße auch einen Radweg besitzen. Im Anschluss an diese Tiefbaumaßnahmen wird auch das „Greuth“, das ist die weiterführende Serpentinenstraße in Richtung Moosbach/Rottachsee, erneuert und ebenfalls mit einem Radweg versehen.
Neuer Wohnraum für Einheimische



































Im Ortsteil Moosbach westlich des Rottachsees tut sich derweil auch etwas. Hier entsteht das Neubaugebiet Winkelhalde auf einem sanft ansteigenden Südhang oberhalb des Rottachsees. Geplant sind 17 Bauplätze sowie vier Gebäude im kommunalen Wohnungsbau mit attraktiven und erschwinglichen 1- bis 4-Zimmer-Wohnungen für rund 70 Personen. Überdies ist eine zweigruppige Kindertagesstätte vorgesehen. „Die neuen Wohneinheiten werden nach einem EU-konformen Punktesystem vergeben“, erklärt Sulzbergs 1. Bürgermeister. Das geschieht um sicherzustellen, dass die örtliche Bevölkerung mit bezahlbarem Wohnraum versorgt werden kann. Zusätzlich zum Baugebiet Winkelhalde entsteht in Sulzberg-Ried
eine neue Wohnanlage auf rund 2.500 m². Umgebaut wird zeitnah auch an der Grundschule Sulzberg, um den nötigen Bedarfen für die Offene Ganztagessschule und den steigenden Schülerzahlen gerecht zu werden. „Abschließend zu den Baumaßnahmen möchte ich noch das neue Feuerwehrgerätehaus im Ortsteil Ottacker erwähnen, das unsere Feuerwehr auf den neuesten Stand bringt“, so Frey.
Wirts afts raft st r en Die Gemeinde Sulzberg ist ein attraktiver Niederlassungsort für Unternehmen, Handwerksbetriebe und Gewerbe. Viele Betriebe haben sich im Gewerbepark Sulzberg See und im Gewerbegebiet Martinzeller Straße angesiedelt. „Wir sind froh, dass wir in unmittelbarer Nähe des Gewerbeparks nun auch nördlich der Autobahn 980 und des Öschlesees ein weiteres Gewerbegebiet für unsere Gemeinde erschließen können“, verrät Bürgermeister Frey. Der hat grundsätzlich ein offenes Ohr für die Anliegen der Gewerbetreibenden. Damit der Kontakt nicht auf die Zustellung des Gewerbesteuerbescheids beschränkt bleibt, initiierte Frey mit dem einheimischen Unternehmer Simon Schwendiger von der Firma Epoflor einen Unternehmerstammtisch im Gasthof Hirsch.
„Wir wollen den Unternehmerstammtisch als halbjährliches Treffen etablieren und so eine ‚Rohrpost ins Rathaus‘ schaffen“, erzählt der Bauunternehmer. Beim letzten Treffen wurden interessante Ideen vorgeschlagen, wie die Schaffung von Wohnraum für neue, externe Mitarbeiter der Sulzberger Betriebe. „Auch wir leiden unter dem Fachkräftemangel und sind froh, wenn wir externen Bewerbern neben einem Arbeitsplatz auch Wohnraum anbieten könnten“, so Schwendiger. „Bis dahin ist allerdings noch ein langer Weg“, sagt Gerhard Frey. Ein erstes bundesweites Pilotprojekt hierzu entstand dieser Tage in Berlin, Träger ist hier allerdings eine Genossenschaft aus Unternehmen, nicht aber die kommunale Körperschaft. | Text: Jörg Spielberg, Foto: Dominik Luschtenetz |
Die Abendsonne taucht die Allgäuer Alpen in warmes Licht, in der Hand ein kühler Aperitif, entspannte Beats in der Luft: So fühlt sich der Sommer im Hotel „Das Weitblick Allgäu“ in Marktoberdorf an. Noch bis Mitte September lädt es alle zwei Wochen zur Gartenparty ein.
Ab 16 Uhr werden Garten und Genussfass zur sommerlichen pen-Air-Location mit Alpenpanorama. b zum entspannten Afterwork mit Kolleginnen und Kollegen, als Hotelgast oder für Gäste aus der Region – hier trifft man sich zum Genießen, Austauschen und Abschalten. Sollte das Wetter einmal nicht mitspielen, ndet die eranstaltung in der Sky Bar statt. Erwarten dürfen die Besucherinnen und Besucher wechselnde Sommerdrinks, Champagner und kreative Snacks. Der Eintritt ist frei. Das Team Weitblick freut sich auf viele entspannte Sommerabende, um gemeinsam den Sommer im Allgäu zu feiern. Die Gartenpart s nden bis Mitte September im Zwei-Wochen-Rhythmus statt, der nächste Termin ist am 09. Juli.
Infos: www.weitblick-allgaeu.de
Dürfen wir uns vorstellen? Wir sind das Restaurant Illerhöhe!
Seit April 2026 erscheint unser Restaurant in Kempten in neuem Glanz. Kommen Sie gerne vorbei und probieren unsere neuen Gerichte!






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RESTAURANT ILLERHÖHE Illerhöhe2 • 87437 Kempten Telefon 08319609590
Afterwork-Genuss für Freunde, Kollegen & Genießer
JEDEN 2. DONNERSTAG 16-22 UHR
FREIER EINTRITT und keine Reservierung notwendig!


Termine und Infos!




„Es ist wunderschön hier!“
Der groß gewachsene Mann schaut aus dem Panoramafenster und meint: „Das ist sicherlich einer der schönsten Blicke auf Kempten.“ Im obersten Stockwerk des Forum Allgäu hat Matthias Borutta das Kemptener Stadtmagazin zu einem Interview in sein Büro eingeladen. Seit Anfang März führt der gebürtige Deggendorfer als Nachfolger von Eszter Márk das größte Einkaufscenter des Allgäus.
Das Niederbayerische ist bei dem weitgereisten Mann nicht mehr wirklich hörbar – kein Wunder, seit 35 Jahren führt Matthias Borutta Shoppingcenter des Hamburger ECE-Konzerns in ganz Deutschland. Seine berufliche Tätigkeit führte ihn über Hannover, Bayreuth, Augsburg, Leipzig, Frankfurt, Berlin und Erlangen schließlich in die Allgäu-Metropole. „Dazwischen liegt noch ein siebenmonatiger beruflicher Aufenthalt in Russland“, ergänzt Borutta.
Was macht ein Center-Manager?
Das Forum Allgäu ist das größte Shoppingcenter im Allgäu. Auf etwa 23.000 m² haben wir 90 Fachgeschäfte, da fällt viel Arbeit an. Mit meinem Team stellen wir den Betriebsablauf sicher. Wir sind stets gefordert, neue Ideen zu Einkaufswelten zu entwickeln, um die Attraktivität des Forums und damit seine Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten, zum Beispiel über die sozialen Medien. Grundsätzlich gilt es, die Interessen und Erwartungen aller Akteure zu befriedigen –der Besucher, der Mieter und des Investors.

Matthias Borutta (61 J.) ist der neue
Center-Manager des Forum Allgäu
Was macht das Forum Alleine a neten in der Region?
Entscheidend ist es, einen interessanten Mix aus Handels-, Gastronomie- und Dienstleistungsangeboten zu haben. Mit unseren Aktionstagen bieten wir einen Mehrwert beim Einkaufen. Ein Highlight war jüngst die Zweitauflage des Tags der Retter mit Allgäu-TV. Zahlreiche Blaulichtorganisationen präsentierten sich bei
uns der Öffentlichkeit. Es gab Vorführungen und Mitmachaktionen wie das Entenrennen der Wasserwacht Kempten.
Wie sind Sie mit der Stadt vernetzt?
Kein innerstädtisches Einkaufscenter funktioniert ohne die Stadt drum herum. So bin ich bereits neues Vorstandsmitglied beim CityManagement Kempten e.V. geworden, der die Interessen des Einzelhandels in der Innenstadt bündelt. Das Forum Allgäu beteiligt sich an allen Aktionen des City-Managements. Wir stehen außerdem in engem Austausch mit dem Stadtmarketing, das Aktionstage wie das Stadtfest oder den Sport- und Familientag organisiert.
Was at si a in a fs er a ten e ndert
Die Zeiten sind auch für das Forum Allgäu herausfordernder geworden. Die Leute sind preissensibler, das merken wir speziell im Bereich Mode. Früher wurde mehr durch das Forum flaniert. Die Besucherinnen und Besucher bummelten durch die Läden und ließen sich zu dem ein oder anderen Kauf inspirieren. Das ist heute nicht mehr so der Fall. Einen Grund hierfür sehen wir in der Corona-Zeit, wo wir alle angehalten waren, unsere Einkäufe schnell und ohne große Kontakte zu erledigen.
Und wie sieht es mit der Konkurrenz aus?
Borutta spricht auch über mehr Wettbewerb in der Stadt: „Mit Woolworth und Action haben wir im Bereich Non-Food und Haushalt ernstzunehmende Mitbewerber.“ Angesprochen auf die Situation rund um den Lebensmittelkonzern Feneberg verspricht Matthias Borutta, dass es unabhängig vom Ausgang des Insolvenzverfahrens weiterhin Lebensmittel im Forum Allgäu geben wird.
Zum Schluss möchten wir von dem Einzelhandelsexperten wissen war es i n a s ere net ins ers a en hat.
„Das Forum Allgäu wird meine letzte berufliche Station sein. Mein Bruder lebt hier seit 15 Jahren glücklich und zufrieden. Wir haben uns berufsbedingt die letzten Jahrzehnte wenig gesehen. Nun bin ich ins Allgäu gekommen und werde auch über meine berufliche Tätigkeit hinaus hierbleiben“, sagt Borutta und blickt aus dem Panoramafenster: „Es ist wunderschön hier!“
| Text, Fotos: Jörg Spielberg |

Lichterfest Stadtparkbühne Trachtenkunde
Die Allgäuer Festwoche ist kein 08/15-Event – sie ist Kemptens fünfte Jahreszeit. Seit mehr als sieben Jahrzehnten bringt sie Menschen zusammen – mit einer Mischung, die ziemlich einzigartig ist: Wirtschaftsmesse, Kulturtage und Heimatfest. Dieses Jahr feiert das Event seine 75. Ausgabe.
Allgäuer Festwoche, das bedeutet: Tagsüber entspannt durch die Messe schlendern, neue Produkte checken oder sich inspirieren lassen – und abends dann richtig loslegen mit Musik, Shows und Feierlaune im Stadtpark und in den Festzelten.
Rund 260 Aussteller sind am Start und liefern alles, was neugierig macht – von Innovationen bis zu praktischen Alltagsideen. Dazu gibt’s Bühnenprogramm, Tanz, Live-Musik und natürlich jede Menge Food-Spots, die mit regionalen Spezialitäten aufwarten.
Ein kleiner Sprung zurück: 1949, kurz nach den schweren Kriegsjahren, fand die erste Allgäuer Festwoche statt. Ziel war es, neues Leben in die Region zu bringen – mit Fokus auf Handwerk, Landwirtschaft und Tradition. Klar, ein Bierzelt durfte damals schon nicht fehlen. Was klein begann, wurde über die Jahre immer größer: Die Messe entwickelte sich zur echten Publikumsmagnet-Verbrauchermesse, die Tradition mit neuen Ideen verbindet.











Highlights hatte die Allgäuer Festwoche schon immer am Start: Von großen Blumen- und Orchideenshows zum Jubiläum über die legendären Lichterfeste an der Orangerie mit Wasserspielen in den 60ern bis hin zu Trachtenumzügen und Sonderschauen. Ein echtes Highlight: der Weltrekord von 2016 mit über 3.100 Dirndlträgerinnen auf einem Foto!
Dazu kommen Sportevents, Werbeläufe, das Festwochen-Schießen und sogar eine Wein-Partnerschaft mit Bad Dürkheim. Auch Themen wie Ernährung, Landwirtschaft oder die Entwicklung der Region spielen eine Rolle – unter anderem im „Haus der Allgäuer Werte“. Genau das macht die Allgäuer Festwoche besonders: Sie bleibt sich treu und entwickelt sich trotzdem weiter. Ein Event, das Generationen verbindet.

Für einen möglichst vielfältigen Eindruck von den bisherigen 74 Festwochen-Ausgaben haben wir Bilder und Statements für euch zusammengetragen. So war’s in den letzten Jahrzehnten… Was die diesjährige Allgäuer Festwoche zu bieten hat, lest ihr auf den folgenden Seiten.















„Als ich damals von München nach Kempten gezogen bin, war die Allgäuer Festwoche meine erste Gelegenheit, alte Freundschaften auch in Kempten weiterzupflegen und ihnen meine neue Heimat näherzubringen. Die Allgäuer Festwoche bedeutet für mich, Zeit zu finden für gemeinsame Sommerabende mit der Familie und mit Freunden.“

Christian Schoch, Oberbürgermeister Stadt Kempten (Allgäu)
„Früher habe ich als Musiker selbst in unterschiedlichsten Formationen im Bierzelt oder z. B. bei den Residenzhofkonzerten im Rahmen der Allgäuer Festwoche musiziert. Das waren immer besondere und emotionale Momente. Heute darf ich als Stadtkapellmeister mit meinem wunderbaren Orchester die Festwocheneröffnung umrahmen und dieses noch ein paar Tage im Bierzelt dirigieren. Das erfüllt mich mit großer Freude.“
Matthias Haslach, Stadtkapellmeister



„Das Gemeinschaftsgefühl im super tollen Team der Bauer Stube. Vor allem beim Abendtrubel zu spüren, wie fleißig alle Mitarbeiter:innen sind und trotzdem pure Freude herrscht. Wenn dann noch Böhmische Liebe oder ein anderer Blasmusik-Hit gespielt wird und alle zum Mitsingen bringt… Toll!“ Justine Wiedemann, Gestalterin eines früheren Festwochen-Plakats

„2015 war meine erste Allgäuer Festwoche – ich war damals noch nicht einmal ein Jahr im Allgäu. Für diesen Anlass habe ich mir zum ersten Mal in meinem Leben ein Dirndl ausgesucht – inklusive der klassischen Anfänger-Verwirrung rund um die Schürzenschleife: links, rechts, vorne, hinten –was bedeutet das jetzt eigentlich? Zum Glück gab es genug hilfsbereite Allgäuer, die mir auf die Sprünge geholfen haben. Was mir damals besonders aufgefallen ist: wie viele Menschen in der Stadt in Tracht unterwegs sind und mit welchem Stolz sie getragen wird.“
Ekaterina Avdosyev, Geschäftsführerin Stadtmarketing Kempten






„Die Allgäuer Festwoche ist für mich mit vielen schönen Erinnerungen verbunden. Über zehn Jahre lang habe ich selbst im Festzelt und an der Schnapsbar gearbeitet und denke sehr gerne an diese Zeit zurück. Die vielen lustigen Begegnungen, die besondere Stimmung und das Miteinander haben diese Jahre für mich unvergesslich gemacht. Nachdem ich die Festwoche einige Zeit ,nur‘ als Besucherin erlebt habe, darf ich seit einigen Jahren das Kinderbasteln des Kempodium e.V. betreuen. Auch dabei entstehen immer wieder wunderbare Begegnungen mit Menschen jeden Alters.“
Annette Bareth, Geschäftsleitung Kempodium
„Seitdem ich denken kann, gehe ich voller Freude auf die Allgäuer Festwoche. Sie begleitet mich praktisch mein ganzes Leben und ist für mich weit mehr als nur ein jährliches Fest – sie ist ein Stück Heimat und ein Ort voller Erinnerungen. In meiner Jugend kamen abends Lastwagen, Metzger oder Bäcker, die Waren in die Festzelte brachten. Natürlich versuchten wir hin und wieder, auf der Ladefläche eines solchen Fahrzeugs mit auf das Gelände zu gelangen. Heute muss ich darüber schmunzeln – lang ist es her. Viel später organisierten wir kurzerhand ein kleines Klassentreffen im Bierzelt. Ich bin überzeugt, dass die Allgäuer Festwoche Jahr für Jahr viele solcher Geschichten schreibt.“

Hans-Peter Hartmann, Festwochen-Beauftragter
„Ich gebe zu, dass ich zur Spezies der Festwochenmuffel gehöre. Sicher, ich habe sie immer wieder besucht, bin aber stets etwas ziellos durch die Hallen gestreift. Als Städtlerin ohne jeden realen Bezug zur Landwirtschaft fühlte ich mich leicht deplatziert.
Einige kulturelle Veranstaltungen, z. B. die Kunstausstellungen im Hofgartensaal, sind schöne Begleiterscheinungen, die ich nicht missen möchte.“
Elisabeth Brock, langjährige Stadträtin








Für das Jubiläumsevent hat sich das Organisationsteam rund um Festwochen-Chefin Michaela Waldmann jede Menge besondere Attraktionen überlegt. Die wichtigsten findet ihr hier im berblick.

■ Fendt, Lanz, Hanomag, Deutz, Eicher – bei der Nennung dieser Fahrzeughersteller bekommen nicht nur die Freunde von Oldtimer-Traktoren glänzende Augen. Zum zweiten Mal werden am 09.08. auf dem Hildegardplatz über 100 dieser fahrtüchtigen, historischen Kraftpakete beim Traktorentreffen von ihren stolzen Besitzern präsentiert – Staunen und Fachsimpeln erwünscht!
■ Beliebt und bewährt sind die informativen Thementage, die sich an alle Altersklassen wenden: Am Nachhaltigkeitstag (11.08.) und am Seniorentag (10.08.) inspirieren die Partner der Festwoche mit starken Aktionen, während sich am 14.08. die Arbeitgeber der Region vorstellen.
■ Erstmals gibt es in diesem Jahr ein sogenanntes Weizenkarussell – ein lang gehegter Wunsch vieler Besucherinnen und Besucher. Es verbindet geselliges Beisammensein mit gemütlichem Fahrspaß: In lockerer Atmosphäre lässt sich ein kühles Getränk genießen, während man sich sanft im Kreis dreht, gute Stimmung und Begegnungen inklusive.
■ Das Jubiläums-Festbier braut heuer exklusiv die Brauerei Engelbräu aus Rettenberg. Es rinnt goldgelb und süffig die erhitzten Kehlen hinunter und punktet dabei mit einer feinen Hopfennote.
■ Zum 75. Jubiläum überraschen die Zeltwirte und Imbiss-Betreiber mit besonderen gastronomischen Ideen, wie z. B. der Weißwurst bis 12 Uhr mittags für 75 Cent.
■ Wer sein Eintrittsticket zur Allgäuer Festwoche bis zum 15. Juli 2026 vorab kauft, nimmt automatisch an der großen Jubiläums-Verlosung teil. Es winken attraktive Preise wie ein Jubiläums-Käselaib, Bierpakete oder ein Abo für „Die Allgäuerin“.
■ Einen spannenden Rückblick auf 75 Jahre Allgäuer Festwoche gibt die Foto-Ausstellung am Finanzamt, die mit historischen Motiven in vergangene Jahrzehnte entführt.

■ Noch bis zum Festwochenbeginn unterhält die Veranstaltungsreihe „Kornhaus Kultur“ mit kurzweiligen Formaten in ganz unterschiedlichen Facetten, so z. B. mit Georg Rieds „Blechragu“ gemeinsam mit Wolfang Krebs, der „KI Impro-Show“ und einem hochkarätigen Blasmusikkonzert.
Seit 1948 gibt die traditionsreiche Kunstausstellung im Rahmen der Allgäuer Festwoche Einblicke in die Allgäuer Kunstszene. on Malerei, Gra k, Fotogra e über lastik und Skulptur bis hin zu Objekt- und Videokunst – die ausgestellten Kunstwerke, die traditionell vorab durch eine Jury ausgewählt und prämiert werden, überraschen immer wieder durch ihre Vielfalt.
Dieses Jahr werden sie vom 08. August bis 09. Oktober im großen Ausstellungssaal im Marstall Kempten lichtstark in Szene gesetzt. Die Kunstausstellung ist immer dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet, während der Festwoche auch am Montag. Der Eintritt ist frei.
Infos: www.marstall-kempten.de
Im Holzhaus des AÜW lassen sich jede Menge Energielösungen erleben

„Ein Messeauftritt ist wie ein kleines Theaterstück, nur ohne Generalprobe“, sagt Messeleiterin Lisa Schindele vom AÜW. Der Satz fällt halb im Spaß – und trifft es doch recht genau. Schon mit der Entscheidung, überhaupt dabei zu sein, nimmt die Planung Fahrt auf. Die Festwoche ist Treffpunkt, Bühne, Austauschraum. Entsprechend zentral ist die Frage: Welche Geschichte soll dieses Jahr erzählt werden?
■ Vorbereitung ab Februar
Diese Leitidee zieht sich durch alles, was folgt. Inhalte werden festgezurrt, Zuständigkeiten verteilt, ein Projektteam aufgestellt. Zwei Mitarbeiterinnen, eine Werkstudentin und der Marketingleiter koordinieren, planen, verwerfen, denken neu. Ein Kickoff-Termin bringt Struktur in die ersten Gedanken, daraus wächst ein Zeitplan, der sich ab Februar über mehrere Wochen zieht. Auch das Budget wird festgelegt – und im Laufe des Prozesses mehr als einmal nachgeschärft.
Parallel entsteht der Stand. Aus einem leeren Quadratmeter wird Stück für Stück ein Raum, der mehr sein soll als reine Ausstellungsfläche, nämlich Bühne, Visitenkarte und Begegnungsraum in einem. „Wir haben gemeinsam überlegt: Welche Botschaft soll der Stand transportieren? Wie schaffen wir eine Atmosphäre, die Menschen anzieht? Welche Elemente machen unsere Marke erlebbar?“, berichtet Stephanie Gabler aus dem Planungsteam.
■ Begehbares Holzhaus mit viel Innenleben Vom ersten Entwurf bis zum fertigen 3D-Rendering des Messebauers entsteht ein Stand, der Bekanntes aufgreift und weiterdenkt: Ein begehbares Holzhaus bildet erneut das Zentrum, inzwischen ein vertrautes Element. Es ist ein optischer Hingucker und macht gleichzeitig die Idee vom „Haus der Energie“ greifbar. Drinnen: Energielösungen zum Anschauen und Verstehen – von Photovoltaik über Batteriespeicher bis hin zu Wallbox, Wärme-

Wenn sich am 08. August die Tore der Allgäuer Festwoche öffnen, wirkt vieles selbstverständlich: volle Zelte, gute Gespräche, lebendige Messestände. Kaum sichtbar ist, wie viel Vorbereitung in den Auftritten steckt. Auch beim Allgäuer berlandwerk A W beginnt die eigentliche Festwoche lange vor dem ersten Besucher. Wir nehmen euch mit hinter die Kulissen und zeigen euch, was wirklich dazugehört, um neun Tage lang Präsenz zu zeigen.


pumpe und Energiemanagement. Viel Liebe zum Detail steckt in den großen Wänden mit neuem grafischen Auftritt und dem besonderen AÜW-Glücksrad. Dabei zählt jedes Detail: Licht, Farben, Materialien, Exponate, digitale Elemente, Give-aways.
Mindestens genauso entscheidend wie die Optik ist das Team am Stand. Wer dort steht, repräsentiert das Unternehmen unmittelbar. Mitarbeitende aus Kundenservice, Vertrieb, Produktmanagement und Marketing kommen zusammen, bringen Wissen und unterschiedliche Perspektiven ein. „Wer Freude daran hat, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, ist hier genau richtig“, sagt Marketingleiter Daniel Flasche. Ein bisschen Lampenfieber gehört dazu – gerade am ersten Tag. „Das ist aber genau die Energie, die man später auch merkt.“
■ Abenteuer Standaufbau
Während am Konzept gefeilt wird, läuft im Hintergrund die praktische Organisation: Technik wird getestet, Transportkisten werden gepackt, Möbel organisiert, Kabel beschriftet. Beim Aufbau vor Ort verdichtet sich alles. Das Holzhaus wird zusammengesetzt, Wände montiert, Bildschirme eingerichtet. Es wird geschraubt, ausgerichtet, korrigiert und, wenn etwas nicht passt, auch improvisiert – das sind für alle Beteiligten spannende Momente zwischen Handwerk und Herzklopfen. Sobald die Festwoche startet, verschiebt sich der Fokus. Der Stand wird lebendig. Gespräche entstehen, Fragen werden gestellt, Lösungen erklärt. „Über den Erfolg unseres Messe-Theaterstücks entscheiden am Ende die Festwochenbesucher – hoffentlich mit Applaus oder einem Lächeln“, sagt Lisa Schindele.
■ Energielösungen rund um PV-Anlagen, Batteriespeicher, Wallboxen, Wärmepumpen und Energiemanagement –inklusive neuem Speicher im Sortiment
■ Beratung durch Fachleute vor Ort
■ Gewinnspiel und Glücksrad mit Überraschungen
■ Markthalle, Stand 08




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Die Allgäuer Festwoche ist ein richtiges Familienevent. Durch den Stadtpark bummeln, in die Zelte schauen, an Glücksrädern drehen, leckeres Süßes bekommen, auf der Kinderbaustelle oder zum Basteln beim Kempodium vorbeischauen: Kinder haben jede Menge Möglichkeiten, eine gute eit zu haben. Wir haben hier einen berblick für euch zusammengestellt.
■ Einzigartig zum 75. Jubiläum der Festwoche gibt es dieses Jahr eine mobile Mini-Skisprungschanze des Skiclubs Oberstdorf. Hier können Kinder schon ab drei Jahren live testen, wie sich die Abfahrt und ein kleiner Sprung anfühlen. Auf befeuchtetem Teppichbelag geht es allein oder an der Hand der Betreuenden auf Skischuhen und Skiern zur Sache. Vielleicht entdeckt hier der Nachwuchs seine Liebe zu diesem Sport?!
■ Im Stadtpark lässt eine riesige Hüpfburg in Form des Kemptener Rathauses Kinderherzen höherschlagen und verschafft Eltern eine willkommene Pause.
■ Auf der Kinderbaustelle vom Amt für Tiefbau und Verkehr können junge Baumeister:innen ihren Traum vom Baggern und Schaufeln verwirklichen: Helm auf, Warnweste an – wer weiß, vielleicht wartet sogar der ein oder andere kleine Schatz im Sand…
■ Welche Spielsachen hatten Oma und Opa? Diese Frage wird in der FreiluftWerkstätte des Kempodium Kempten e. V. beantwortet, beispielsweise mit einem selbst gebastelten Hampelmann oder einem handbemalten Kreisel. Hier

leben die Kids ihre Kreativität bei kleinen Holz-, Mal- und Bastelarbeiten voll aus.
■ Der Familientag am Sonntag, 16.08., lockt mit tollen Mitmachaktionen und findet seinen krönenden Abschluss im

stimmungsvollen Lichterfest auf dem Hildegardplatz – natürlich mit speziellem Jubiläumsmotiv: Zahlreiche Becherkerzen werden mithilfe der Kinder aufgestellt und entzündet, und zum Finale gibt es ein beeindruckendes Bodenfeuerwerk.
■ Das Still- und Wickelzelt der Töpfer GmbH ist auch 2026 ein beliebter Rückzugsort für die Allerkleinsten und ihre Eltern. Von der kleinen Auszeit bis zum Beheben des einen oder anderen Malheurs ist hier für alle Bedürfnisse gesorgt.

Während der gesamten Festwochen-Laufzeit ist das Programm auf der Stadtparkbühne ein Besuchermagnet: Los geht es am 0 . August abends mit der Schlagerpart der Allgäuer eitung, am Montag lockt der „Musical Monda “ des Festspielhauses Neuschwanstein. Radiosender, Tanzschulen, Jugendgruppen und weitere Akteure sorgen tagsüber für Unterhaltung, während die Bühne abends den unterschiedlichsten Bands gehört.
Erst zum zweiten Mal auf der Stadtparkbühne dabei ist der Sender Radio Fantasy, der den ersten kompletten Festwochentag gestaltet. Das MorgenschauModeratorenteam Resi und Nick wird ab 11 Uhr Programm bieten – und hat uns vorab ein paar Fragen beantwortet.



komme, bin ich mit Freundinnen oft nach Kempten gefahren für die eine oder andere Vierspurige. Letztes Jahr hat mir besonders die lockere Atmosphäre gefallen. Alle Besucher waren richtig gut drauf und hatten auf der Bühne, glaube ich, genauso viel Spaß wie ich.
Nick: Ich freue mich darauf zu sehen, wie eine Wirtschaftsmesse mit Festzelt und Party abends in der Praxis aussieht. Und auf viele gut gelaunte Besucher – und darauf, an Resis Vierspuriger zu nippen.
22 Was zeichnet das Moderieren auf der Stadtparkbühne aus?
Nick: Ganz klar: die Nähe zum Publikum. Hier wird nicht einfach von der Bühne runtermoderiert. Jeder Einzelne aus dem Publikum wird früher oder später selbst Teil der Show, die dieses Jahr wieder etwas ganz Besonderes werden wird. Wir freuen uns drauf, den Festplatz wieder zu einem großen Wohnzimmer zu machen.
11 Resi, Du warst 2025 zum ersten Mal bei der Festwoche, wie war‘s? Und worauf freust du dich, Nick? Resi: Zum ersten Mal auf der Bühne – ja, zum ersten Mal auf der Allgäuer Festwoche – nicht ganz. Da ich aus Amberg im Unterallgäu

3 3 Was werden die Highlights eures Programms sein?
Resi: Tagsüber spielen wir die Spiele, die wir mit unserer Community sonst immer im Radio spielen. Stadt, Land, Fantasy – unsere Version von Stadt, Land, Fluss – ist auf der Bühne jedes Mal ein richtig cooles Erlebnis. Abends konzentrieren wir uns dann auf unser Kerngeschäft: Musik! Liveacts mit starken Headlinern, DJs und Tanzshows.









Freitag 07.08.26
■ 19:00 Allgäuer Festwoche 2026 - Eröffnungsvorabend, Königsplatz
■ 19:00 Die Radler BandParty garantiert, Festzelt
■ 19:00 Partyalarm Band Zum Parkwirt“
■ 19:00 The Mercuries Bauer Stube“
■ 19:30 Schlagerparty –Allgäuer Zeitung, Bühne im Stadtpark
Samstag 08.08.26
■ 11:00-23:00 Radio Fantasy, Bühne im Stadtpark
■ 11:00 Milchmösl Blos‘n, Festzelt
■ 11:00 blas & band Zum Parkwirt
■ 11:30 Donau 4 Muikanten, Bauer Stube
■ 15:00 Stadtkapelle Kempten, Festzelt
■ 16:00-17:30 Patenweinausschank, Bühne im Stadtpark
■ 19:00 Musikkapelle Sulzberg, Festzelt
■ 19:00 7Promille, Zum Parkwirt
■ 19:00-23:00 Radio Fantasy, Bühne im Stadtpark
Sonntag 09.08.26
■ 11:00-23:00 Allgäu TV, Bühne im Stadtpark
■ 11:00 S tadtkapelle Kempten, Festzelt
■ 11:00 Michl & Erich, Zum Parkwirt
■ 11:30 Donau 4 Musikanten, Bauer Stube


■ 15:00 Musikverein Schrattenbach, Festzelt
■ 19:00 Allgäuer Dorfmusikanten Bohen, Festzelt
■ 19:00 Riedberg Partyband, Zum Parkwirt
■ 19:00 The Mercuries, Bauer Stube
■ 20:00 Soultrouble and the Heavy Horns, Bühne im Stadtpark
Montag 10.08.26
■ 11:00 Alpkrainer Trio, Zum Parkwirt
■ 11:30 Stadtkapelle Kempten, Festzelt
■ 11:30 AUSTROnaut
Alex Zaus, Bauer Stube
■ 12:00-17:00 Musical Monday Bühne im Stadtpark
■ 18:30 Musikkapelle
Hawangen, Festzelt
■ 19:00 Lausbuam, Zum Parkwirt
■ 19:00 Bonny Tones, Bauer Stube
■ 20:00 Sandy Lee & The Sonic Blasters, Bühne im Stadtpark
Dienstag 11.08.26
■ 11:00 Alpkrainer Trio, Zum Parkwirt
■ 11:30 Stadtkapelle
Kempten, Festzeltl
■ 11:30 AUSTROnaut
Alex Zaus, Bauer Stube

■ 17:30 Musikverein Bad Grönenbacher Musikanten, Festzelt
■ 19:00 4KantBand, Zum Parkwirt
■ 19:00 Starmix Liveband, Bauer Stube
■ 20:00 Marlin Beach, Bühne im Stadtpark
Mittwoch 12.08.26
■ 11:00 Alpkrainer Trio, Zum Parkwirt
■ 11:30 Musikkapelle Hochgreut, Festzelt
■ 11:30 AUSTROnaut
Alex Zaus, Bauer Stube
■ 18:30 Westerheimer Musikanten, Festzelt
■ 19:00 SBS, Zum Parkwirt
■ 19:00 Starmix Liveband, Bauer Stube
■ 20:00 Indikta, Bühne im Stadtpark
Donnerstag 13.08.26
■ 11:00 blas & band, Zum Parkwirt
■ 11:30 Musikkapelle Wildpoldsried, Festzelt
■ 11:30 Solo-Sound Mike, Bauer Stube
■ 18:30 Ansatzlos, Festzelt
■ 19:00 VolXXrocker, Zum Parkwirt
■ 19:00 Joe Williams Band, Bauer Stube
■ 20:00 Hanglage, Bühne im Stadtpark


Freitag 14.08.26
■ 11:00 blas & band, Zum Parkwirt
■ 11:30 Musikverein Martinszell, Festzelt
■ 11:30 Solo-Sound Mike, Bauer Stube
■ 18:30 Musikkapelle Buchenberg, Festzelt
■ 19:00 LAMAS, Zum Parkwirt
■ 19:00 Joe Williams Band, Bauer Stube
■ 20:00 TroubleShooters, Bühne im Stadtpark
Samstag 15.08.26
■ 11:00 Musikkapelle Waltenhofen, Festzelt
■ 11:00 Michl & Erich, Zum Parkwirt
■ 11:30 Würfelblech, Bauer Stube
■ 15:00 Musikkapelle Krugzell, Festzelt
■ 19:00 Musikkapelle Heiligkreuz, Festzelt
■ 19:00 Eure Hausband, Bauer Stube
■ 19:00 B(r)ass Drum, Bühne im Stadtpark
■ 21:30 Sassafraas, Bühne im Stadtpark




Sonntag 16.08.26

■ 11:00 Musikverein Untrasried, Festzelt
■ 11:00 Michl & Erich, Zum Parkwirt
■ 11:30 Blech-Buam-Musi, Bauer Stube
■ 15:00 Jamuk | Kinderkonzert, Bühne im Stadtpark
■ 15:00 Musikverein St. Mang, Festzelt
■ 19:00 Musikkapelle Thalkirchdorf, Festzelt
■ 19:00 Riedberg Partyband, Zum Parkwirt
■ 19:00 The one and only Hubär, Bauer Stube
■ 19:30 Lichterfest - Anzünden der Lichter mit Einbruch der Dämmerung, Hildegardplatz
Im großen Sandkasten der Stadt Kempten warten Bagger, Schaufeln und viele Spielsachen auf neugierige Entdecker. Wer gräbt sich bis zum Schatz der Römer vor?


Die Stadt Kempten gibt auf der Allgäuer Festwoche Einblicke in die vielfältigen Aufgaben einer modernen Stadtverwaltung.
Von Mobilität und Stadtentwicklung über Kultur, Klimaschutz und Soziales bis hin zu Smart Cit und Digitalisierung – die Stadt lädt auf Entdeckungsreise ein und zeigt, wie sie den Alltag gestaltet und die Zukunft vorbereitet.
Halle 12 ist ein Ort der Begegnung. Hier können Besucherinnen und Besucher sich informieren, Fragen stellen, Ideen einbringen und mit den Menschen ins Gespräch kommen, die Kempten heute und morgen gestalten.
alle 12 bietet die hance, berbürgermeister hristian Schoch persönlich kennenzulernen: Von Montag bis Freitag eweils von 14 bis 15 Uhr steht er für Gespräche zur erfügung. Die optimale Gelegenheit, um Fragen zu stellen, Anregungen und deen für Kempten einzubringen oder einfach ins Gespräch zu kommen. Wer möchte, kann mit dem berbürgermeister auch ein paar spannende Runden auf der Carrera-Rennbahn drehen.










■ Samstag Stadt. Marke. Zukunft. Kempten entwickelt seine Marke weiter und macht sichtbar, was die Stadt auszeichnet: Offenheit, Lebensqualität, Innovationskraft und Allgäuer Herzlichkeit. Die Stadtmarketing GmbH stellt die neue Marke Kemptens vor und zeigt, wie sie Identität stiftet, Menschen verbindet und die Zukunft der Stadt nach innen und außen prägt.
■ Sonntag Kultur in Kempten Kempten begeistert mit einer lebendigen Kulturlandschaft, die Geschichte, Kunst und Gemeinschaft verbindet. Die Kemptener Museen, spannende Ausstellungen und ein vielfältiges Kulturpro-


gramm mit Konzerten, Theater, Festivals und kreativen Projekten warten darauf, entdeckt zu werden. Gäste in Halle 12 können die kulturelle Vielfalt der Stadt erleben und sich von neuen Perspektiven und Begegnungen inspirieren lassen.
■ Montag – Seniorentag Rund ums Älterwerden Infos zu Angeboten für ein selbstbestimmtes Leben im Alter stehen im Mittelpunkt. Interessierte können Genaueres erfahren zu Beratung, Unterstützung, Wohnen, Pflege, Gesundheit und sozialer Teilhabe. Zudem werden Hilfen und Anlaufstellen vorgestellt, die Seniorinnen und Senioren sowie ihre Angehörigen im Alltag begleiten.
■ Dienstag – Nachhaltigkeitstag
Kempten begegnet dem Klimawandel Wie bleibt Kempten auch in Zukunft lebenswert? Im Fokus dieses Tages stehen Klimaschutz, Klimawandelanpassung, Hitzeschutz und aktuelle Maßnahmen für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Eine Mitmachaktion bietet Gelegenheit, kühle Orte in Kempten zu entdecken und eigene Ideen für ein klimaangepasstes Kempten einzubringen.
■ Mittwoch Mobilität und Verkehr
Straßen, Brücken und öffentliche Räume verbinden Menschen seit Generationen. Beim Thema Mobilität in Kempten lässt sich nachvollziehen, wie die bestehende Infrastruktur erhalten und modernisiert wird und wie die Stadt den Verkehrsraum von morgen plant –sicher, nachhaltig, barrierefrei und lebenswert für alle Generationen.
■ Donnerstag Smart Data, Smart City
Mit neuen Datenwelten die Stadtplanung verändern: Hier lässt sich erleben, wie digitale Verkehrs-, Umwelt- und Nutzungsdaten zusammengeführt, ausgewertet und visualisiert werden. So entstehen neue Grundlagen für Entscheidungen in den Bereichen Mobilität, Klimaschutz und Stadtentwicklung. Außerdem gibt es spannende Angebote für Kinder und Jugendliche.
■ Freitag – Arbeitgeber der Region
Dein Arbeitsplatz: die ganze Stadt
Die Stadt Kempten zählt zu den größten Arbeitgebern der Region. Vorgestellt werden die vielfältigen beruflichen Möglichkeiten im
öffentlichen Dienst – von Technik und Verwaltung über soziale Berufe bis hin zu Digitalisierung, Kultur und Stadtentwicklung. Eine gute Möglichkeit, um die Menschen kennenzulernen, die Kempten jeden Tag gestalten.
■ Samstag Kempten-Ost und Stadtbus 2.0
Lebensraum mitgestalten, Digitalisierung vorantreiben: Besonders eindrucksvoll lassen sich die Maßnahmen und Entwicklungen der letzten Zeit in Kempten-Ost ablesen, wo neue Begegnungsorte und Beteiligungsprojekte geschaffen wurden. Gleichzeitig zeigt sich der Wandel im ÖPNV: neues Liniennetz, Ring- und Spätbusse, digitale Fahrgastinformation und Elektromobilität. In diesem Kontext bietet sich die Möglichkeit, neue Ideen einzubringen und die Zukunft Kemptens aktiv mitzugestalten.
■ Sonntag – Familientag Erste Schritte ins Elternleben Alles neu und tausend Fragen? Die Zeit rund um Schwangerschaft, Geburt und die ersten Lebensjahre eines Kindes ist spannend, schön und oft voller neuer Herausforderungen. Am Familientag werden die vielfältigen Beratungs-, Unterstützungs- und Hilfsangebote für Eltern und Kinder vorgestellt. Ob Fragen zur Entwicklung des Kindes, zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder zu finanziellen Leistungen – hier finden Eltern Orientierung, Informationen und reiche Ansprechpartner. hilf-







Die Allgäuer Festwoche – heuer vom 08. bis zum 16. August und ganz im eichen ihres 5. Jubiläums – ist auch für das Team der Katholischen SonntagsZeitung eine mit Spannung erwartete Zeit im Jahr. In Kempten und in der gesamten Region Allgäu ist die Zeitung mit ihrer Allgäu-Redakteurin Susanne Loreck und zahlreichen freien Mitarbeitern vertreten.
„Der bunte Mix aus Heimatfest, Kulturtagen und Wirtschaftsmesse fasziniert uns Journalisten genau wie die vielen Besucher aus nah und fern. Wo ließen sich besser Themen aufspüren, wo könnte man besser ins Gespräch kommen und erleben, was die Region bewegt, als auf der Allgäuer Festwoche?“, sagt Susanne Loreck.
Schöne Kindheitserinnerungen
Ein besonderes Flair liegt in diesen Tagen im August über der Stadt. Trends und Innovation gehen auf der Festwoche Hand in Hand mit Kultur, Kunst, Geselligkeit und Traditionsbewusstsein. Für viele Allgäuerinnen und Allgäuer gehört die Tracht zum Festwochenbesuch. Sie tragen mit Stolz Dirndl und Lederhose. Oft ist der Besuch auf der Festwoche mit schönen Kindheitserinnerungen verbunden – eine Begeisterung, die von Generation zu Generation weitergegeben wird.
„Im Vorjahr haben wir darüber auf unseren Allgäu-Seiten ausführlich berichtet und dafür auch bei prominenten Allgäuern nachgefragt. Viele unvergessliche Festwochen-Momente wurden uns erzählt, wie die Erinnerung an den heiß ersehnten Hauptgewinn an der Losbude in den 1960er Jahren: ein Riesen-Teddybär“, erinnert sich Susanne Loreck. „Wir freuen uns, auch bei der Jubiläums-Festwoche 2026 ganz nah dabei zu sein! Sei es bei der mit Spannung erwarteten Eröffnung oder bei spektakulären Highlights wie dem Lichterfest

auf dem Hildegardplatz. Wir freuen uns auf die Thementage, das kulturelle Rahmenprogramm und allen voran den Messerundgang.“
Neues Format der SonntagsZeitung
Die Allgäuer Festwoche gilt als größte Wirtschaftsmesse der Region. Sie zählt zu den zehn größten Verbrauchermessen in Deutschland. Die Katholische SonntagsZeitung ist mit von der Partie und mit einem Stand vertreten. Dort können Interessierte die Zeitung im ganz neuen Gewand kennenlernen. Denn die Katholische SonntagsZeitung erscheint seit kurzem im besonders handlichen und kompakten „Berliner Format“. Am Puls der Zeit ist auch die neue Digitale Zeitung, mit der sich auf alle vier Ausgaben zugreifen lässt (Bistum Augsburg, Regensburg, Deutschlandausgabe und Neue Bildpost): entweder per App oder übers Web – ganz wie es sich die Leserinnen und Leser wünschen.



Das neue WIR.
Gedruckt, digital und barrierefrei.
Der wöchentliche Lesegenuss – jetzt auch digital.
Ab 1. Juli 2026 mit der neuen App der Katholischen SonntagsZeitung.






Ich mag die Kinderseite.

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Alle Infos unter www.katholische-sonntagszeitung.de/epaper

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GLAUBEN IN NEUER VIELFALT ERLEBEN.


Ich mag die Vorlesefunktion.




Wenn auf der Allgäuer Festwoche wieder tausende Besucherinnen und Besucher durch das Gelände strömen, gehört ab und an eine Pause zum Durchatmen ganz selbstverständlich dazu. Zum Glück lässt sich eine Rast problemlos erfrischend gestalten – mit einem Schluck Leitungswasser. Passend zur Kampagne „Trink Allgäuer Leitungswasser“ ist das Kemptener Kommunalunternehmen KKU wieder mit dem „KKU Trinkwasser Treff“ vor Ort und versorgt durstige Messegäste und Aussteller kostenlos mit frischem Leitungswasser.
Im Freigelände Wittelsbacher Schule, in unmittelbarer Nähe zur beliebten Kinderbaustelle, erwartet Sie das KKU-Team vom 08. bis 16. August täglich von 10 bis 18 Uhr am „KKU Trinkwasser Treff“. Ausgeschenkt wird in Mehrwegbechern oder direkt in mitgebrachte saubere Flaschen – unkompliziert, nachhaltig und genau das, was einem gut tut an einem warmen Tag auf der Allgäuer Festwoche.
Doch das KKU-Angebot auf der Allgäuer Festwoche ist mehr als nur ein sympathischer Service. Es ist Teil einer Haltung. Denn Leitungswasser ist in vielerlei Hinsicht die bessere Wahl: Es kommt ohne Verpackung aus, spart Ressourcen und verursacht keinen Plastikmüll. Gleichzeitig ist es unschlagbar günstig – ein Liter aus dem Hahn kostet nur einen Bruchteil dessen, was für Flaschenwasser im Handel bezahlt wird. Und: Leitungswasser ist jederzeit verfügbar. Zuhause, im Büro, beim Sport oder eben mitten auf der Allgäuer Festwoche. Hinter dieser Selbstverständlichkeit steckt ein kommunaler Dienstleister, der täglich dafür sorgt, dass in Kempten
alles fließt – zuverlässig, sicher und in geprüfter Qualität. Das KKU betreibt die Trinkwasserversorgung mit großer Sorgfalt: Von den natürlichen Grundwasservorkommen, entstanden in der Eiszeit, bis hin zum Hauptwasserzähler im Haus unterliegt das Leitungswasser strengen Kontrollen. Es entspricht selbstverständlich der Trinkwasserverordnung, ist frei von Zusatzstoffen und kann bedenkenlos auch für die Zubereitung von Babynahrung verwendet werden.
Die besondere Qualität hat ihren Ursprung im Allgäuer Untergrund: Mächtige Kies-, Sand- und Tonschichten filtern das Wasser auf natürliche Weise und schützen es zugleich vor Verunreinigungen. Zusätzlich sichern ausgewiesene Wasserschutzgebiete diese wertvolle Ressource langfristig.
Gleichzeitig appelliert das KKU auch an das Bewusstsein im Alltag. Wer Leitungswasser trinkt, entscheidet sich nicht nur für Qualität, sondern auch für Umwelt- und Ressourcenschutz. Schon kleine Maßnahmen – wie das Nutzen von Mehrwegflaschen oder der sparsame Umgang mit Wasser beim Duschen und Baden, Wäscheund Autowaschen, Gartengießen und Pool befüllen – leisten dazu einen wichtigen Beitrag.
Die Allgäuer Festwoche bietet die perfekte Gelegenheit, das ganz praktisch auszuprobieren: Einfach beim „KKU Trinkwasser-Treff“ vorbeikommen, Becher auffüllen, genießen – und vielleicht künftig öfter zum Wasserhahn greifen. www.kku-kempten.de/trinkwasser

LEEB Balkone ist seit mehr als 40 Jahren auf der Festwoche vertreten und steht 2026 vor einem besonderen Anlass: Das Familienunternehmen feiert sein 120-jähriges Jubiläum. Aus dem 1906 gegründeten Sägewerk ist ein Spezialist für Balkone, Balkongeländer, Zäune, Terrassendächer sowie Vorstell- und Anbaubalkone geworden. Im Mittelpunkt steht bis heute die Frage, wie Häuser schöner, langlebiger und funktionaler gestaltet werden können.
Wer ein Haus baut oder saniert, trifft viele Entscheidungen. Manche sieht man später kaum. Andere prägen das Erscheinungsbild eines Hauses über Jahrzehnte. Der Balkon gehört eindeutig zur zweiten Gruppe. Er ist nicht nur ein funktionaler Außenbereich, sondern ein Teil der Architektur, ein Platz für den ersten Kaffee in der Morgensonne, für Blumen, Aussicht und Lebensqualität. Genau darauf hat sich LEEB seit Jahrzehnten spezialisiert.
Besonders gefragt sind Aluminium-Balkone. Viele Hausbesitzer kennen das Problem alter Holzbalkone: Die Farbe blättert ab, das Streichen wird zur wiederkehrenden Arbeit, und irgendwann stellt sich die Frage, ob eine dauerhafte Lösung sinnvoller ist. Genau hier setzt LEEB an. Aluminium-Balkone mit hochwertiger Oberfläche sind pflegeleicht, langlebig und bleiben über viele Jahre schön. Das wichtigste Argument für viele Kundinnen und Kunden lautet daher ganz einfach: Nie mehr streichen.
Dabei geht es nicht nur um weniger Arbeit, sondern auch um Gestaltung. LEEB bietet eine große Auswahl an Balkonmodellen – von
klassisch bis modern, mit Aluminium, Glas oder kombinierten Designs. So kann der neue Balkon auf die Architektur des Hauses abgestimmt werden. Auf Wunsch unterstützen Beratung, 3D-Planung und Fotomontage dabei, schon vor der Entscheidung ein gutes Bild vom späteren Ergebnis zu bekommen.
Auf der Messe ist Ben Kölbl, selbstständiger Vertriebspartner aus Illertissen/Au, Ansprechpartner für alle Fragen rund um den Balkon. Er berät Interessierte dazu, welche Lösung zum eigenen Haus passt, worauf bei einer Sanierung zu achten ist und wie der Weg vom ersten Gespräch bis zur Montage abläuft. Gerade bei Renovierungen ist eine frühzeitige Planung wichtig – besonders dann, wenn gleichzeitig die Fassade erneuert wird.
Wer sich nach der Messe noch ausführlicher informieren möchte, kann die Ausstellung in Illertissen/Au, Holzstraße 2, besuchen. Dort lassen sich Modelle, Materialien und Oberflächen in Ruhe vergleichen. Das hilft besonders bei Entscheidungen, die das Erscheinungsbild eines Hauses für viele Jahre prägen. Ein Besuch der Ausstellung ist nach vorheriger Terminabsprache möglich.
Ein Besuch am LEEB-Stand lohnt sich daher für alle, die ihren Balkon erneuern, ihr Haus aufwerten oder sich einfach inspirieren lassen möchten. Die Messe bietet die Gelegenheit, konkrete Fragen zu stellen, Ideen mitzunehmen und herauszufinden, welche Lösung langfristig wirklich passt.

Kurzinterview mit Ben Kölbl, LEEB-Vertriebspartner
Worauf achten Kundinnen und Kunden beim Balkon besonders?
Neben der Optik geht es sehr oft um Pflegeleichtigkeit und Langlebigkeit. Viele möchten eine Lösung, die zum Haus passt und dauerhaft schön bleibt. Gerade das Thema „Nie mehr streichen“ ist für viele ein entscheidender Punkt.

Fenster, Dach, Haustür oder Zaun abstimmen. Manche Kunden möchten einen ruhigen, zeitlosen Farbton. Andere setzen bewusst einen Akzent. Wichtig ist, dass der Balkon am Ende zum Stil des Hauses passt.
Welchen Tipp geben Sie Menschen, die über eine Balkonsanierung nachdenken?
Nicht zu spät planen. Besonders wenn auch die Fassade saniert wird, sollte der Balkon frühzeitig mitgedacht werden. So lassen sich Abläufe besser koordinieren, und am Ende passt alles sauber zusammen – technisch wie optisch.
Warum ist ein LEEB-Balkon kein Produkt von der Stange?
Weil jedes Haus anders ist. Maße, Architektur, Fassade, Dachform, Fenster, Farben und persönliche Wünsche müssen zusammenpassen. Deshalb wird ein LEEB-Balkon individuell geplant und auf die jeweilige Situation abgestimmt.
Welche Rolle spielt die Oberfläche bei einem Balkon?
Eine sehr große. Der Balkon ist das ganze Jahr Wind, Wetter, Sonne, Regen, Schnee und Temperaturschwankungen ausgesetzt. Deshalb kommt es nicht nur auf das Design an, sondern auch auf eine hochwertige Beschichtung. Bei LEEB sind Aluminium-Balkone mit der ALU COMFORT Oberfläche ausgestattet. Sie ist pflegeleicht, widerstandsfähig und sorgt dafür, dass der Balkon über viele Jahre schön bleibt.
Welche Farben sind möglich?
LEEB bietet eine große Farbauswahl, es sind nahezu alle RAL-Farben möglich. Dadurch lässt sich der Balkon sehr gut auf Fassade,











Trachten sind toll. Sie sind Kleidungsstücke für alle Generationen. Junge Festzelt-Besuchende sind darin genauso ideal gekleidet wie ältere Festwochen-Gäste, die einfach nur gemütlich flanieren wollen. Man fühlt sich schick, passend angezogen, zu einer Gruppe gehörig – und einfach wohl, weil die Kleidungsstücke, egal ob Dirndl oder Lederhose, ordentlich sitzen und gleichzeitig Bewegungsfreiheit bieten. umindest, wenn man sich die richtigen Modelle gekauft hat. Wir haben uns umgehört, was dieses Jahr angesagt ist.
Nicht nur die Allgäuer Festwoche steht vor der Tür – es locken auch jede Menge andere Feste, Biergärten und gemeinsame Stunden im Freien. Die Trachtenmode 2026 ist prädestiniert für diese Anlässe: leicht, stilvoll und angenehm zu tragen. Die aktuellen Trends setzen auf Ruhe, Qualität und harmonische Farbwelten. Besonders gefragt sind 2026 sanfte Pastelltöne wie Salbei, Buttergelb, Pfirsich, Rosé oder zarte Naturfarben. Ton-in-Ton-Looks mit fein abgestimmten Stoffen und Schürzen prägen die neuen Kollektionen und verleihen den Dirndln eine moderne, feminine Leichtigkeit.
Auch bei den Materialien zeigt sich der Trend deutlich: Leinen, strukturierte Sommerjacquards und feine Naturstoffe sorgen nicht nur für eine hochwertige Optik, sondern auch für angenehmen Tragekomfort an warmen Tagen. Immer wichtiger wird dabei die Verbindung aus Stil, Alltagstauglichkeit und Qualität. Tracht soll
heute nicht mehr nur zum Fest getragen werden, sondern selbstverständlich in moderne Sommermomente passen. Besonders im Fokus stehen 2026 die neuen Dirndlblusen. Transparente Stoffe, feine Spitze, Organza und leichte Voilés verleihen den Looks eine elegante Leichtigkeit. Ballon- und Flügelärmel bleiben modern, wirken aber feiner und luftiger als in den vergangenen Jahren. Dezente Stickereien, florale Muster und hochwertige Details machen die Bluse zum stilprägenden Element des gesamten Outfits.
Klassische Blusen mit Puffärmeln und Rundhalsausschnitt verleihen dem Outfit einen traditionellen Charakter. Spitzenblusen sorgen dagegen für einen romantischen und edlen Look. Hochgeschlossene Modelle liegen aktuell voll im Trend und wirken modern sowie elegant. Wer einen femininen Stil bevorzugt, entscheidet sich häufig für eine Bluse mit Herzausschnitt oder V-Ausschnitt, während schulterfreie Varianten dem Trachtenlook eine modische und junge Note verleihen.
Auch die Herrenmode entwickelt sich weiter. Statt schwerer, rustikaler Kombinationen dominieren 2026 helle, ruhige und elegante Looks. Sand-, Stein-, Salbei- und Naturtöne prägen die neuen Kollektionen. Hochwertige Lederhosen werden mit leichten Hemden, schlichten Westen oder modernen Stehkragen-Jankern kombiniert. Die Herren-Tracht wirkt dadurch entspannter, urbaner und gleichzeitig stilvoll traditionell.
Welche Dirndllänge darf´s sein? Das Mini-Dirndl endet oberhalb des Knies und wirkt jugendlich, modern und verspielt. s eignet sich besonders für lockere eranstaltungen oder für alle, die einen trendigen Stil bevorzugen. Das Midi-Dirndl, dessen Rock bis zur Mitte der Wade reicht, gilt als zeitloser Klassiker. Es verbindet Eleganz mit Tradition und passt zu nahezu jedem Anlass. Das lange Dirndl, das bis zum Knöchel oder Boden reicht, strahlt besonders viel Stil und Festlichkeit aus und wird häu g bei ochzeiten oder gehobenen Veranstaltungen getragen.
Wie findet an den persön i en oo Den eigenen Trachtenstil ndet man vor allem durch geschicktes Kombinieren verschiedener Elemente. Neben Dirndl und Bluse spielen Accessoires eine große Rolle. Jacken, Schuhe, Schürzen und Schmuck verleihen dem Aussehen immer eine individuelle Note. Genauso Farben, Materialien und Muster. Und: Es muss nicht immer Dirndl oder Lederhose sein. Als Alternative gibt es Trachtenröcke und -hosen in schönen leichten Stoffen, die vor allem im Sommer angenehm tragbar sind.
Letztendlich gibt es keinen richtigen oder falschen Trachtenlook. ntscheidend ist, dass man sich wohlfühlt und die eigene ersönlichkeit zum Ausdruck bringt. Und: Der Fantasie sind heutzutage keine Grenzen mehr gesetzt. Ob klassischtraditionell, modern, samtig, blumig, sportlich, pastellig oder einfach nur persönlich – Tracht geht immer!


























































Die Hinweise zur Trachtenmode 2026 haben wir vom Kemptener Traditionsgeschäft Beer erhalten, das in der Fürstenstraße hochwertige Trachtenmode verkauft. Für einen tieferen Einblick in das Thema haben wir unsere beliebten drei Fragen an Geschäftsführer Peter Beer gestellt.
11 Was fasziniert Sie persönlich an Trachten?

Das Faszinierende an Tracht für mich ist, dass, egal wo man sich befindet, sofort ein Zusammengehörigkeitsgefühl entsteht: das gemeinsame Commitment zu Heimat verbunden mit Modebewusstsein, Stil und einem Sinn für Qualität. Faszinierend ist, dass es keinen Anlass gibt, bei dem man mit Tracht „falsch“ gekleidet ist.
22 Was ist die häufigste Frage, mit der Leute, die Tracht kaufen wollen, zu Ihnen ins Geschäft kommen?
Ausgehend von der allerersten Reaktion möchten sich die meisten Kunden aufgrund der großen Auswahl erst einmal umschauen. Abgesehen davon könnte man die wichtigsten Fragen aufteilen in eine gute Beratung bezüglich des jeweiligen individuellen Typs, also: was passt zu mir? Dann die Anlassbezogenheit – viele Kunden kommen bereits mit einer Vorstellung, für was sie die Tracht wollen

– und die neuesten Trends. Eine ganz wichtige Frage ist auch, wie und mit was die jeweilige Auswahl kombiniert werden kann – also die Frage nach Accessoires, Schuhen, Handtasche und Schmuck. Auch hier können wir im Laden in allen Bereichen beratend zur Seite stehen und eine Komplettausstattung anbieten.
Was ist bei der Auswahl des passenden Dirndls wichtig und wie gehen Sie bei der Beratung vor?
Da es mittlerweile so viele verschiedene Schnitte, Designs und Stoffe gibt, ist der Anlass einer der wichtigsten Punkte. Die Passformen der jeweiligen Firmen beherrschen unsere Damen in der Beratung perfekt. Und dann gilt es natürlich den individuellen Typ zu berücksichtigen. Das Dirndl muss der Kundin nicht nur passen, sondern zu ihr passen. Ein geschulter Blick für mögliche Anpassungen und Änderungen, um die Passform perfekt zu gestalten, gehört auf jeden Fall dazu.









Baumeisterstr. 3, Dietmannsried | Kotterner Straße 82-84, Kempten Kramerstraße 26, Memmingen | Oststraße 11, Oberstdorf | Marienplatz 18, Immenstadt www.trachtenshop.de

Jeder kennt heute im Oberallgäu das Alphorn. Sein warmer, weit tragender Klang gehört für viele genauso zum Allgäu wie Kühe auf den Alpen oder der Blick auf die Gipfel. Doch gab es das Alphorn im Allgäu schon immer? Wie wird ein Alphorn eigentlich gebaut? Und kann wirklich jeder lernen, darauf zu spielen?


Antworten auf diese Fragen finde ich im Hintersteiner Tal bei Herbert Wechs, einem inzwischen flotte 84 Jahre alten Schreinermeister, passionierten Volksmusiker, Jodler und Alphornbauer. Schon 1949 stand er als Siebenjähriger für den Bayerischen Rundfunk vor dem Mikrofon. Später war er viele Jahre Chef der Bergwacht. Heute arbeitet er noch immer gerne in seiner Werkstatt, die wunderbar nach Holz duftet und wo jedes Ding exakt an seinem Platz ist.
Dass es heute im Allgäu wieder Alphörner gibt, ist vor allem ihm und seinem Bruder zu verdanken. Ende der 1950er Jahre begann der Bezirk Schwaben zu erforschen, ob das Alphorn früher überhaupt in der Region verbreitet war. Die Antwort lautete: Ja. Im Rohrmoos-Hochtal findet sich in der alten Holzkapelle auf einem Altarbild aus dem Jahr 1564 die Darstellung eines Alphornspielers. Auch auf einer Abbildung aus dem Ostallgäu von etwa 1600 sind Alphörner zu sehen. Das Instrument war also einst Teil der regionalen Kultur, war aber im Laufe der Zeit aus der Tradition verschwunden.
Für die Forschungsarbeiten wurden drei Alphörner aus der Schweiz beschafft. Dort hatte man das Instrument in der Alpwirtschaft genutzt, um Signale über weite Entfernungen zu übermitteln. Für die Brüder Wechs waren solche Instrumente jedoch unerschwinglich. „Da haben wir uns gedacht: Wenn wir Schreiner sind, müssen wir das doch auch selber bauen können“, erinnert sich Herbert Wechs
schmunzelnd. Also begannen die Brüder um 1960 zu experimentieren. Zunächst versuchten sie, den gebogenen Schalltrichter aus natürlich gewachsenem, schon gebogenem Holz herzustellen. Das erwies sich jedoch als schwierig, das Holz war zu „buchsig“, zu hart. Schließlich fanden sie eine praktikable Lösung: Zwei gebogene Hälften wurden ausgehöhlt und anschließend miteinander verleimt.
Doch damit waren noch nicht alle Rätsel gelöst. Wie lang musste ein Alphorn eigentlich sein, damit es richtig klingt Die Antwort fanden die Brüder eher zufällig bei einem Jagdtreffen. Dort begegneten sie einem Instrumentenbauer, der ihnen die entscheidende Information lieferte: Für eine Stimmung in F-Dur muss das Alphorn exakt 3,65 Meter lang sein. „Ohne diese Begegnung wären wir wahrscheinlich noch eine ganze Weile am Tüfteln gewesen“, erzählt Wechs. Die nächste Herausforderung war der Transport. Ein Instrument von 3,65 Metern Länge lässt sich schließlich nicht ohne Weiteres ins Auto laden. Inzwischen wird das Rohr in zwei oder drei Teile geteilt und mithilfe von Messingbuchsen zusammengesteckt. Bald erklangen die ersten Alphorntöne in Hinterstein. Allerdings fehlten noch passende Noten. Da ein Alphorn weder Klappen noch Ventile besitzt, können ausschließlich Naturtöne gespielt werden – Halbtöne dazwischen gibt es nicht. Der Hindelanger Volksmusikpfleger Michael Bredl schrieb deshalb eigens Melodien für das
Instrument – viele davon werden bis heute gespielt. Die Alphörner von Herbert Wechs entstehen aus regionalem Bergfichtenholz, das in einer Höhe zwischen 800 und 1.200 Metern wächst. Aus einem einzigen Baum können vier bis fünf Alphörner gefertigt werden. „Jedes Horn sieht anders aus und deshalb ist jedes ein Unikat“, sagt der Schreinermeister.
Rund 60 Arbeitsstunden stecken in einem Instrument. Je nach Ausführung kostet ein Alphorn zwischen 1.600 und 2.000 Euro. Erstaunlich ist dabei sein geringes Gewicht. Bei einer Länge von 3,65 Metern misst die Wandstärke des Schalltrichters gerade einmal etwa fünf Millimeter. Das Mundstück wird meist aus Holz gedrechselt, wobei auch Mundstücke von Blechblasinstrumenten verwendet werden können.

Wer bereits Trompete, Tenorhorn oder ein anderes Blechblasinstrument beherrscht, findet meist schnell Zugang. Aber auch Anfänger können das Alphornspiel erlernen. In Hinterstein wird bis heute regelmäßig einmal pro Woche geprobt. Zu hören sind die Instrumente bei kirchlichen Feierlichkeiten, beim Dorffest und vielen weiteren Anlässen. Inzwischen schätzt Herbert Wechs, dass allein im Oberallgäu rund 150 Alphörner gespielt werden. Auch weitere Alphornbauer haben sich etabliert.
Besonders gerne erzählt er die Geschichte eines nach Seattle ausgewanderten Allgäuers. Weil dort kein Alphorn aufzutreiben war, gab ihm seine Mutter aus der Region Kaufbeuren einen Tipp: „Frag doch einmal in Hinterstein nach.“ Tatsächlich wurde er fündig und nahm sein neues Alphorn nach einem Besuch des Tänzelfests mit in die USA.
Wenn Herbert Wechs durch seine Werkstatt geht und über die fertigen Instrumente blickt, wird deutlich, was ihm am wichtigsten ist. „Ich wünsche mir, dass die jungen Leute weitermachen“, sagt er. „Das Handwerk und die Musik gehören einfach zu unserer Heimat.“ So werden die charakteristischen Töne des Alphorns auch künftig durch die Allgäuer Täler klingen. | Text und Fotos: Eva Konzelmann |
Es gibt zahlreiche Alphornbläser-Gruppen im Allgäu. Wir haben hier exemplarisch ein paar Auftritte der Sulzberger Alphornbläser zusammengestellt – mehr Termine im 0831-Eventkalender.
■ Sonntag, 05.07.2026, 10:15 Uhr Bergmesse Bodelsberg
■ Sonntag, 12.07.2026, 20:00 Uhr, Alphornserenade auf dem schlesee
■ Samstag, 15.08.2026, 11:00, 13:30 und 14:45 Uhr Allgäuer Festwoche Kempten

hifi-bauernhof


1979 - 2026
und deren hochwertiger Wiedergabe.


Am 03. und 04. Juli wird die Kemptener Innenstadt zur großen Erlebnis- und Genussmeile. Das Stadtfest Kempten zählt zu den größten Sommerveranstaltungen im Allgäu und lockt 2026 wieder mit einem vielfältigen Programm und teilweise neuen Locations.
Musikalisch ist wie immer für jeden Geschmack etwas geboten. Am Rathausplatz heizen „Bergluft“ am Freitag und die „One Night Band“ am Samstag dem Publikum ordentlich ein. Mit Hits aus verschiedenen Jahrzehnten liefern sie den perfekten Sound zum Mitsingen und Feiern.
Wer lieber zu Indierock, Funk und Reggae tanzt, ist am St.-MangPlatz genau richtig. Dort stehen regionale Acts und spannende Newcomer auf der Bühne, darunter „Indigo Skies“, „Lyca“ und „Rootsman Fyah“. Diese drei Bands haben sich über das Förderprojekt „Slots für Locals“ des Bezirks Schwaben ihren Auftritt am Freitag erspielt. Am Samstag rocken „Limon“, „Falschgeld“ und Udo West den St.-MangPlatz. Ebenfalls auf dem St.-Mang-Platz: Die AÜW-Sommerlounge, die mit Popcorn, Liegestühlen und Beanbags zum Verweilen einlädt. Premiere feiern dieses Jahr die AÜW-Sessions. Die drei neuen Bühnen stehen an der Freitreppe sowie in den Bereichen Auf m Plätzle Lyzeum und Nova Vibe Rathaus.
Anderer Ort, bewährtes Konzept: Der bisherige DJ-Tower am Residenzplatz wird 2026 von einem DJ-Truck im Linggpark abgelöst. Dort sorgt die Allgäuer DJ-Szene bis Mitternacht für Party-Feeling unter freiem Himmel. Der Samstag gehört traditionell den Kemptener Vereinen, Einrichtungen und Organisationen. Mehr als 1.000 Ehrenamtliche gestalten das Tagesprogramm mit und machen die Gemeinschaft und Vielfalt der Allgäu-Metropole sichtbar.

Ekaterina Avdosyev, Geschäftsführerin Stadtmarketing Kempten GmbH
Was ist dieses Jahr neu beim Stadtfest?
In diesem Jahr haben wir das Stadtfest grundlegend neu aufgestellt – es gibt zahlreiche Veränderungen, die wir uns freuen vorzustellen. Beginnen wir mit den Plätzen: Der Rathausplatz wird in diesem Jahr deutlich vergrößert. Die Bühne steht nun auf Höhe des Fürstenhofs, wodurch erheblich
mehr Platz zum Feiern entsteht. Unsere bisherige Party-Meile auf dem Residenzplatz zieht in den Linggpark um – der Park verleiht der Veranstaltung ein echtes Festivalflair mitten in der Stadt.
Die Bühne auf dem Sigmund-Ullmann-Platz weicht in diesem Jahr einem neuen Format: den sogenannten AÜW-Sessions. Dabei handelt es sich um mehrere Pop-up-Bühnen, die über die gesamte Innenstadt verteilt sind – etwa auf der Freitreppe oder Auf m Plätzle beim Lyzeum. Damit binden wir die gesamte Fußgängerzone ins Stadtfest ein und bieten gleichzeitig mehr Bands die Möglichkeit, die Besucherinnen und Besucher mit ihrer Musik zu begeistern.
Auch ein Teil des Tagesprogramm zieht um: Die Sport-Spaß-undAction-Meile, bisher in der Bahnhofstraße beheimatet, wird in diesem Jahr im Stadtpark aufgebaut. Der natürliche Schatten der Bäume sorgt für eine angenehme und wettergeschützte Umgebung für unsere jüngsten Gäste. Kurz gesagt: Das Stadtfest 2026 präsentiert sich frischer, weitläufiger und vielfältiger denn je – wir freuen uns auf ein unvergessliches Fest mit euch!
Was macht das Stadtfest so besonders?
Die Atmosphäre – ganz eindeutig. Es ist die einzigartige Kombination aus Vielfalt und Stimmung, die an diesen Tagen die gesamte Stadt erfüllt und etwas ganz Besonderes entstehen lässt.
Worauf freust du dich persönlich am meisten?
Was mich jedes Jahr aufs Neue bewegt: Zu erleben, dass wir es nicht verlernt haben, gemeinsam zu feiern – friedlich, respektvoll und mit echter Freude. In einer Zeit, in der gesellschaftlicher Zusammenhalt keine Selbstverständlichkeit mehr ist, ist das Stadtfest für mich auch ein kleines, aber wichtiges Zeichen, dass Menschen unterschiedlichster Herkunft und jeden Alters zusammenkommen, miteinander lachen, tanzen und feiern können. Darauf freue ich mich besonders.
Weitere Informationen: www.stadtfest-kempten.de
Am 28. August kommt die Queen Tribute Show im Rahmen des sommerFESTIVAL Altusried 2026 auf die Freilichtbühne.

Über 300 Millionen verkaufte Tonträger, 58 Musikvideos, 18 Nummer-1-Hits: Queen hat bis heute nicht an Strahlkraft verloren, auch nach dem Tod von Freddie Mercury lebt die legendäre Band weiter. Fans können das unglaublich breite musikalische Spektrum von Glamrock über Rap bis zu opernhaft anmutenden Stücken jetzt noch einmal live erleben. Die Queen-Tribute-Band Break Free lässt die Atmosphäre der legendären Konzerte weiterleben und performt bei der „Queen Tribute Show“ am 28. August ab 20:00 Uhr alle großen Hits.
Infos: www.sommerfestival-altusried.de
Song Contest mit den Bremer Stadtmusikanten – wenn das mal keine attraktive Vorstellung ist! Zu sehen ab 25. Juli auf der Burghalde, beim diesjährigen Märchensommer. Dabei erwecken Profischauspieler:innen zusammen mit Kindern aus dem Allgäu auf der Open-Air-Bühne wieder einmal ein bekanntes Märchen in einer völlig neuen Interpretationen zum Leben.

Im Weihnachtsgeschäft
Fantasievolle Kostüme, mitreißende Musik und eine humorvolle Story mit interaktiven Elementen haben den Märchensommer weit über die Grenzen des Allgäus bekannt gemacht. Dieses Jahr geht es um Esel, Hund, Katze und Hahn. Sie werden von Zuhause verjagt und sollen verschwinden, weil sie zu alt und zu unnütz für die Menschen geworden sind. Doch eine Chance bleibt: Das Schwein – seines Zeichens Oberbürgermeisterin von Bremen – kommt mit einem kühnen Vorschlag um die Ecke: Sie fordert die alternden Tiere auf, am BSC, dem Bremer Song Contest teilzunehmen. Allerdings möchten auch zwei junge Ratten mitmachen, und aus jeder Stadt darf nur eine Gruppe antreten. Unterstützt von ihren Fans lassen es die beiden Teams auf ein Duell ankommen. Wer dann am Schluss gewinnt – das entscheidet das Publikum!
Der Märchensommer hat das Potenzial, Einheimischen wie Gästen einen märchenhaften Erlebnistag in Kempten zu bescheren: Der Theaterbesuch auf der historischen Burghalde kann nicht nur mit schattigem Biergarten und Burgenspielplatz, sondern an einigen Tagen sogar mit einer Kinderstadtführung kombiniert werden (Termine: 26.07., 01.08., 09.08., 15.08., Buchung bei Kempten Tourismus).
Tickets gibt es unter www.maerchensommer-allgaeu.de zu familienfreundlichen Preisen: Kinder 14 Euro, Erwachsene 22 Euro, Familienticket (2 Erwachsene, 2 Kinder) 64 Euro, jedes weitere Kind 10 Euro.
Gespielt wird Open Air auf der Burghalde, immer um 17 Uhr, und bei schlechtem Wetter im Stadttheater. Bei großer Nachfrage gibt‘s drinnen zwei Vorstellungen (15 und 17 Uhr), da im Theater nur etwa 500 ersonen latz nden, auf der Burghalde dagegen mehr als 1.000. Das sind die Termine: 25.07. / 26.07. / 31.07. / 01.08. / 02.08. / 05.08. / 06.08. / 07.08. / 08.08. / 09.08. / 12.08. / 13.08. / 14.08. / 15.08. / 16.08.

Ulrike Rottenburger, MärchensommerBeauftragte des Theaters in Kempten
11 Wie viele Profis und wie viele Allgäuer Kinder in welchem Alter spielen mit bei „Die Bremer Stadtmusikanten - neu vertont“?
Mit den sechs Profi-Darsteller:innen stehen insgesamt über 100 Kinder zwischen sechs und 16 Jahren auf der Bühne – manche sind schon von Anbeginn des Märchensommers dabei! Die Kids sind in fünf Gruppen auf die Termine verteilt, denn sie können natürlich nicht bei so vielen Aufführungen mitspielen wie die Erwachsenen, deren Job das ja ist.
22 Wie lange probt das Team für die Aufführung?
Die Profis beginnen etwas sechs Wochen vor der Premiere mit den Proben, die Kindergruppen starten erst vier Wochen vorher. Zunächst werden einzelne Szenen geprobt, und erst ganz am Ende setzt man die Teile zusammen. Auch in diesem Jahr haben wir dann öffentliche Hauptproben mit Schul- und Kindergartengruppen, sozusagen als „Testpublikum“ vor der Premiere.
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Was macht das diesjährige Stück so besonders und worauf dürfen sich die Zuschauerinnen und Zuschauer am meisten freuen?
Der Märchensommer ist immer interaktiv und bezieht die großen und kleinen Zuschauer:innen ein – das macht auch „Die Bremer Stadtmusikanten“ bei uns so besonders. Und weil alles „neu vertont“ ist, darf man sich auch auf jede Menge Musik und tolle Songs freuen. Natürlich ist auch das Ambiente auf der Burghalde absolut zauberhaft für einen märchenhaften Familiennachmittag.
| Text: Anke Roser, Foto: Birgitta Weizenegger |

Nach zwei ausverkauften Ausgaben war das diesjährige Summerside Festival noch größer, lauter und spektakulärer angekündigt als je zuvor – und es hat sich bewahrheitet: Mehrere zehntausend Musikfans machten Grenchen in der Schweiz vom 25. bis 27. Juni zum absoluten Festival-Hotspot. Das Line-up war gespickt mit internationalen Top-Acts wie Billy Talent, Electric Callboy, Helloween, Beyond The Black, Saltatio Mortis oder Doro Pesch. Und irgendwie ganz selbstverständlich unter die großen Namen gemischelt hatte sich auch eine Band aus dem Allgäu: LoveGun. Wir haben mit Christopher Wilhelm und Patric Urbainski von der erst 2022 gegründeten Band über ihren Weg dorthin gesprochen.
Wie habt ihr es geschafft ins Line-up des Summerside Festivals aufgenommen zu werden?
Wir haben bei Instagram gesehen, dass das Summerside Festival Slots per Online-Contest vergibt und wollten dort einfach unbedingt spielen. Die anderen bis dato bestätigten Bands haben uns voll angesprochen und wir dachten, dass wir da mit unserer Mischung aus Rap-Rock und Metal super dazu passen würden. Bisher haben wir nie bei Contests mitgemacht und unsere Fangemeinde nie um Hilfe bei so etwas gebeten. Diesmal wollten wir es einfach mal versuchen. Wir haben uns also angemeldet und wurden tatsächlich von den Veranstaltern per Vorauswahl von unzähligen Bewerbern unter die letzten 60 Bands gewählt, von denen dann per Online-Voting 18 Bands einen Slot bekommen. Über sämtliche Social-Media Kanäle, Kolleginnen und Kollegen,
Freunde und Bekannte haben wir dann am Ende gefühlt das halbe Allgäu erreicht und sind auf Platz vier gelandet.
Die Band gibt es gerade mal drei Jahre –was ist euer Erfolgsrezept?
Das ist eine gute Frage. Natürlich sind wir sehr diszipliniert was Bandproben, Live-Shows etc. angeht und geben uns sehr viel Mühe beim Songwriting, dem Aufbau der Setlist für einen tollen Spannungsbogen, Merchandising, Booking. Aber es gehört auch eine große Schippe Glück dazu. Bestimmte Shows bringen uns teilweise direkt wieder ein oder zwei große Gigs in Folge. Wir sind sehr dankbar, dass die Leute unsere Musik so feiern. Wir sehen über Shows hinweg immer mehr vertraute Gesichter, und die Zahl der Zuschauer:innen mit LoveGun Shirt wächst stetig. Das gibt uns einfach ein tolles, fast schon familiäres Gefühl.
Wann spielt ihr mal wieder im Allgäu?
Wenn wir uns vom Summerside erholt haben, sieht man uns das nächste Mal am 01.08. in Langerringen auf dem Rock-The-FarmFestival und danach am 28.08. in Bad Wörishofen auf dem Forest Metal Festival, unter anderem zusammen mit Lacrimas Profundere und Pro Pain. Unsere weiteren Pläne: Am 12.09. das Auxfest im Gaswerk Augsburg, am 10.10. der Rocktober im Ringkeller Kaufbeuren, am 07.11. im Reaktor Schongau als Support für Krashkarma aus L.A. und am 12.12. im Künstlerhaus Kempten – zu 99 Prozent fix.
www.lovegunband.com

Es gibt Orte, die wirken auf den ersten Blick ruhig und unspektakulär. Orte, an denen man eher an Wandern, Almwiesen und plätschernde Bächlein denkt als an internationale Rockmusik. Gruben an der Trettach ist so ein Ort. Ruhig, beschaulich – und gleichzeitig Heimat des Festivals Gruben Grooves, das dieses Jahr am 01. August stattfindet.
Der kleine Ortsteil von Oberstdorf gibt einmal im Jahr für einen Tag ein völlig anderes Bild ab als sonst, indem er sich in eine Bühne für ehrliche, handgemachte Livemusik verwandelt. Menschen sitzen im Gras, stehen am Ufer oder lehnen an Holzzäunen. Über ihnen: Himmel und Gipfel. Vor ihnen: Gitarren, Rhythmen und eine Nähe zur Musik, wie man sie nur selten erlebt.
Mit den Gruben Grooves kehrt eines der ungewöhnlichsten OpenAir-Festivals Deutschlands zurück – klein, bewusst unabhängig und fernab vom Mainstream. Am ersten Samstag im August treffen hier alpine Ruhe und internationale Underground-Rockkultur aufeinander. Es ist das südlichste Rockfestival des Landes – und vielleicht eines der authentischsten. Das Konzept ist klar: keine Chartlogik, keine Trends, sondern künstlerische Haltung. Das Line-up vereint Bands aus den Bereichen Rock, Blues und Psychedelic mit regionalen Acts, die fest im Allgäu verwurzelt sind. Kuratiert von der Mundart-Rockband „Grittebendlfehla“, entsteht so ein Programm mit Charakter und Tiefgang.
Die besondere Atmosphäre macht das Festival einzigartig: familiär, entspannt und nahbar. Hier gibt es keine Barrieren zwischen Bühne und Publikum. Auch Familien finden ihren Platz – mit Kinderprogramm am Nachmittag und ausreichend Platz, um den Tag gemeinsam zu genießen. Kulinarisch setzt das Festival auf regionale Anbieter und frisch gezapftes Bier der Brauerei Zötler. Alles eingebettet in eine Naturkulisse, die ihresgleichen sucht.
Im August 2026 bringen das Festspielhaus Neuschwanstein und der renommierte Veranstalter Manfred Hertlein das Musical „Das zauberhafte Land von Oz“ auf der Allgäuer Freilichtbühne zur Uraufführung.
Bei dem Stück handelt es sich um eine eigens entwickelte Originalproduktion, inspiriert von L. Frank Baums weltberühmtem Kinderbuchklassiker „The Wonderful Wizard of Oz“. Die Inszenierung, die sich an ein breites Publikum richtet, nutzt gezielt die besonderen Möglichkeiten der Naturbühne in Altusried in Verbindung mit den technischen Möglichkeiten des Festspielhauses Neuschwanstein. Auf diese Weise entsteht ein sommerlicher Musicalabend unter freiem Himmel.
Das Festspielhaus betreibt seit 2025 ein eigenes Sound-Labor im Schloss Hopferau – ein professionelles Kompositions- und Arrangements-Atelier, das modernste Klangtechnik mit handwerklicher Musikgestaltung verbindet. Hier entstand die Musik für das Altusried-Projekt.

■ MR. BISON – Heavy Psych Rock
■ KNUCKLE HEAD – Dark Country Duo
■ WEDGE – High Energy Fuzz n Roll
■ GRITTEBENDLFEHLA – Allgäuer Mundart-Rock
■ HARRY COLTELLO – Experimentelle Gitarrenklänge
■ 3 A.M. – Junge Allgäuer Newcomer
Mit einem weitläufigen Spielgelände und einer überdachten Tribüne für 2.500 Besucher verbindet die Altusrieder Freilichtbühne kulturelle Kontinuität mit moderner Veranstaltungstechnik. Seit dem 01. Februar 2026 liegt die Geschäftsführung in den Händen von Tobias Bader, der die Weiterentwicklung der Bühne mit Blick auf Tradition und Zukunft verantwortet. Spieltermine: 07., 08., 09., 21., 22., 23. August, jeweils ab 19:30 Uhr.
Infos und Karten: www.allgaeuer-freilichtbuehne.de


Am 10. Juli eröffnet die Ausstellung Körperwelten in der bigBOX in Kempten. Sie wird dort bis zum 11. Oktober zu sehen sein. Für die Sommerferien haben sich die Organisatoren gemeinsam mit dem Kemptener Stadtmagazin 0831 etwas Besonderes ausgedacht: Auf geführten Quizrundgängen können Kinder zwischen acht und zwölf Jahren vom 10. bis 13. August die Geheimnisse der menschlichen Anatomie erforschen. Die Tickets gibt es exklusiv hier beim 0831 zu gewinnen!
Kinder, die mehr über ihren Körper, die Organe und die menschliche Anatomie wissen möchten, sind beim Ferienprogramm „Dr. Junior“ in den Körperwelten genau richtig. Von Montag, 10. August, bis Donnerstag, 13. August 2026, gibt es jeweils um 15:00 Uhr einen eineinhalbstündigen geführten Rundgang für zehn Kinder durch die Ausstellung – und die Tickets dafür sind ausschließlich hier zu gewinnen.
Ausgestattet mit Arztkittel in Kindergröße, Stethoskop und Quizheft entdecken Nachwuchsforscherinnen und -forscher zwischen acht und zwölf Jahren anhand der ausgestellten Plastinate, wie der menschliche Körper aufgebaut ist. Ein Medizinstudent, der die Kinder durch die Ausstellung begleitet, erläutert unter anderem den Aufbau des Skeletts, das Gefäßsystem und die Besonderheiten der Muskulatur. Mit dem Quizrundgang begeben sich die Kinder spielerisch auf eine Entdeckungsreise durch den menschlichen Körper und klären Fragen wie: „Wie viele Wirbel hat die Wirbelsäule “ oder „Wie funktioniert die Verdauung “ Am Ende der Tour erhalten alle Teilnehmenden ein Zertifikat zum „Junior-Doktor“.
Das 0831 verlost für jeden der vier Dr. Junior-Tage zehn Tickets. Das ist die maximale Gruppengröße für die Quizführung. Die Tickets können also nicht gekauft, sondern nur gewonnen werden. Und zwar so: Schreibt bis zum 24. Juli eine E-Mail an
redaktion@0831-stadtmagazin mit dem Betreff „Dr. Junior“ und erklärt uns in einem Satz, warum ihr bzw. euer Kind teilnehmen möchte. Wir verlosen unter allen gültigen Einsendungen Tickets für die vier Veranstaltungen. Es gelten die Teilnahmebedingungen unter www.0831-stadtmagazin.de. Die im Rahmen des Gewinnspiels erhobenen Daten werden ausschließlich zur Durchführung des Gewinnspiels verwendet. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Was sind die Körperwelten?
Mit den Körperwelten haben Dr. Gunther von Hagens und Dr. Angelina Whalley die ersten anatomischen Ausstellungen echter menschlicher Präparate einer breiten ffentlichkeit zugänglich gemacht. Die populärwissenschaftliche Ausstellung veranschaulicht den Aufbau des Inneren des menschlichen Körpers und zeigt Struktur und Funktionsweise der verschiedenen Körpersysteme. Sie leistet damit nachweislich einen Beitrag zur gesundheitlichen Aufklärung. Die ausgestellten Präparate wurden mit Hilfe des Verfahrens der Plastination haltbar gemacht, eine Konservierungsmethode, die der Mediziner und Wissenschaftler Dr. von Hagens 1977 erfunden hat.
Öffnungszeiten: von 10. Juli bis 11. Oktober 2026 Mo–Fr: 9–18 Uhr, Sa, So & Feiertage: 10–18 Uhr (letzter Einlass jeweils um 17 Uhr)
Tickets: Online unter www.koerperwelten.de, an allen bekannten Vorverkaufsstellen und ab Ausstellungsstart auch an der Tageskasse
Schulklassen: E-Mail an schule@koerperwelten.de Gruppen: E-Mail an kempten@koerperwelten.de
www.koerperwelten.de

Dominik Eulberg ist Naturforscher, international gefragter DJ für elektronische Musik sowie einer der leidenschaftlichsten und glaubwürdigsten Botschafter für die Wunder der Natur. Mit seiner vielbeachteten Biodiversitätsshow vereint er Wissenschaft, Musik und visuelle Kunst auf einer Bühne und macht das Staunen zum Programm – am 15. August um 18 Uhr in Altusried auf der Freilichtbühne.
In seiner transdisziplinären, multimedialen Show nimmt Eulenberg das Publikum mit in die Wunderwelt der Natur direkt vor unserer Haustür: Insekten in L-Projektion, Vogelstimmen nachgebaut auf dem Synthesizer, atemberaubende Naturfilme. Dabei verzichtet er bewusst auf den erhobenen Zeigefinger und setzt stattdessen lieber auf die pure Lust an der Natur und ihrer überwältigenden Vielfalt. Nach der Show übernimmt Dominik Eulberg als DJ das Steuer und verwandelt die Freilichtbühne in einen Dancefloor zwischen Wiese und Sternenhimmel.

Dominik Eulenberg
Was sind die Highlights deiner Show?
Die Show ist eine Reise durch die überbordende Schönheit der Natur direkt vor unserer eigenen Haustür und durch die faszinierende Vielfalt des Lebens, die uns tagtäglich umgibt. Gleichzeitig macht sie deutlich, welche immense Bedeutung Biodiversität für uns Menschen hat –denn eine intakte Natur ist weit mehr als nur etwas Schönes. Sie ist unsere Lebensversicherung und die Grundlage unseres Wohlstands,
unserer Gesundheit und unserer Zukunft. Mit einer Mischung aus Live-Musik, beeindruckenden Naturaufnahmen und spannenden Wunderfakten möchte ich die Menschen vor allem zum Staunen bringen.
Welcher Moment berührt dich persönlich am meisten?
Mich persönlich faszinieren ganz besonders Schmetterlinge und Vögel, weil man an ihnen unmittelbar sehen und hören kann, dass die Natur die größte Künstlerin von allen ist. Am meisten berührt mich bei meinen Veranstaltungen jedoch das soziale Echo. Wenn ich spüre, dass kleine Veränderungen in der Haltung stattfinden, dass Menschen sich berühren lassen und ich sie zum Staunen über die Schönheit, aber auch die Fragilität unserer Lebensgrundlage anregen kann. Wenn ich merke, dass die Show tatsächlich etwas bewegen kann, gibt mir das eine tiefe Sinnhaftigkeit, die mich sehr glücklich macht.
Wie a st d a f die Idee at rw nder nd an efloor zu verbinden?
Eigentlich begleitet mich diese Verbindung schon mein ganzes Leben. Ich bin im Westerwald aufgewachsen und habe einen Großteil meiner Kindheit draußen verbracht – in Wäldern, an Weihern und auf Wiesen. Gleichzeitig hat mich elektronische Musik seit meiner Jugend fasziniert. Lange Zeit habe ich diese beiden Leidenschaften getrennt betrachtet, bis mir klar wurde, dass sie sich wunderbar ergänzen. Wenn Menschen gemeinsam staunen, tanzen und dabei eine tiefere Verbindung zur Natur entwickeln, dann entsteht etwas sehr Kraftvolles. Denn die gesellschaftliche Transformation, die wir dringend benötigen, beginnt selten allein im Kopf – sie beginnt im Herzen.

Der Kemptener Sommer bringt wieder ein besonderes Highlight mit sich: Am Freitag, den 10. Juli 2026 (Ausweichtermin bei schlechter Witterung: Freitag, 24. Juli) lädt das Allgäuer Überlandwerk (AÜW) zur Langen Nacht des Kraftwerks ein. Um 19 Uhr startet ein atmosphärischer Abend direkt am AÜW Restwasserkraftwerk an der Iller mit Live-Musik der Soul Babies und kulinarischen Genüssen von der ume Sommerbar. Der Eintritt ist frei.

Sichtbarkeit und gesellschaftlicher Zusammenhalt stehen am Samstag, 01. August, in
Kempten im Mittelpunkt. Um 14 Uhr startet der 2. Christopher Street Day (CSD) an der Hochschule Kempten in der Bahnhofstraße. Mit Demonstrationszug und Kundgebung setzt die Veranstaltung ein Zeichen für Vielfalt, Respekt und Gleichberechtigung im Allgäu.
Der CSD Kempten mit Start an der Hochschule bildet zugleich den Auftakt des Allgäu Pride Summer 2026. Bis in den September hinein finden in der Region zahlreiche ueere Veranstaltungen statt. Den Anfang macht jedoch Kempten, wo Menschen aus dem Allgäu und darüber hinaus gemeinsam für Akzeptanz und gesellschaftliche Teilhabe auf die Straße gehen.
Schnappschuss von 1. CSD in Kempten 2025 – am 01. August 2026 soll es wieder mindestens genauso bunt werden, und vielleicht ein bisschen sonniger…
Der Christopher Street Day erinnert an den Einsatz für die Rechte von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans-, intergeschlechtlichen und ueeren Menschen. Heute stehen CSD-Veranstaltungen vielerorts für Sichtbarkeit, Solidarität und den Einsatz gegen Diskriminierung. Auch in Kempten verbindet der Aktionstag politische Botschaften mit einem öffentlichen Bekenntnis zu einer offenen und vielfältigen Gesellschaft. Die Teilnehmenden ziehen gemeinsam durch die Stadt. Anschließend folgt eine Kundgebung, bei der Themen wie Gleichberechtigung, gesellschaftliche Akzeptanz und Vielfalt im Mittelpunkt stehen. www.allgaeu-pride.de

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SOZIALES & GESUNDHEIT



BETRIEBSWIRTSCHAFT & TOURISMUS



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GESUND TEN HEIT













BEWIRB DICH JETZT. Die Bewerbungszeiten einzelner Studiengänge findest du auf unserer Homepage.
Das Festival vielsaitig beleuchtet jedes Jahr die historische Bedeutung der Stadt Füssen als Wiege des Lauten- und Geigenbaus. Sieben Konzerte, eine musikalische Teestunde, zwei Vorträge und der Treffpunkt Geigenbau machen das Kloster St. Mang vom 02. bis 09. September zu einem Ort der lebendigen Musikgeschichte. Das Publikum erwartet eine Mischung aus Klassik und Jazz, Alter und Neuer Musik.
Der Eröffnungsabend am 02. September bietet ein internationales Spitzentreffen: Das Leonkoro Quartet, die amerikanisch-russische Geigerin Maria Ioudenitch, der britische Geiger Stephen Waarts, sein Landsmann Timothy Ridout an der Viola und der Cellist Julian Steckel stellen Werke von Henry Purcell und Felix Mendelssohn sowie das selten aufgeführte Oktett von George Enescu vor.
Tags drauf verbindet der preisgekrönte Pianist Florian Weber klassische Virtuosität mit zeitgenössischem Jazz. Aus Dänemark reist das Trio con Brio Copenhagen an, der australische Cembalist und Keyboarder Anthony Romaniuk zaubert gemeinsam mit Julian Steckel – und zum Festivalabschluss liefert der „Männergesangverein Walhalla zum Seidlwirt“, in Wirklichkeit ein vierköpfiges Ensemble erstklassiger Opernsänger, mit einem selbstironischen und nostalgischen Medley aus Klassik und Operette, Barbershop-Songs und Chansons einen ganz besonderen „Abgesang“.
Auch das gehört zum Festival: Julian Steckel, der künstlerische Leiter, hat das Leonkoro Quartet zum „Quartet in Residence“ ernannt. Damit geht der Plan einer Streicherakademie einher, die dem höchstbegabten Nachwuchs beste Entfaltungsmöglichkeiten bieten soll. Der Meisterklasse-Nachwuchs wird beim Festival gleich zweimal in Erscheinung treten: Am Nachmittag des 04. September in der Orangerie des Barockklosters St. Mang und dann einen Tag später im Kaisersaal.


Das Leonkoro Quartet spielt eine zentrale Rolle beim diesjährigen Festival vielsaitig in Füssen, Foto: Co Merz






Die Allgäuhalle war von 1944 bis 1945 ein Außenlager des KZ Dachau. Auf dem Außengelände stand in dieser Zeit das „Ostarbeiter-Lager“, ein Arbeitslager für Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, Foto: Markus Lanz

Das Kulturamt der Stadt Kempten bietet vom 20. Juni bis 02. August 2026 das erste „Erinnerungslabor Allgäuhalle“ an. Damit wird etwa zwei Monate lang am historischen Ort der Halle II eine Plattform geschaffen, auf der vier individuelle Ausstellungsbeiträge zusammenkommen, die sich mit der jüngeren Vergangenheit von Kempten und dem Allgäu beschäftigen.
Das Kulturamt der Stadt Kempten (Allgäu) beteiligt sich mit der Ausstellung „Straßennamen auf dem Prüfstand: Nazi-Spuren – nein, danke“. Um auszuschließen, dass es in Kempten Straßen gibt, die nach Nazi-Sympathisanten oder NS-Unterstützern heißen, hat die Stadt ihre Straßennamen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern überprüfen lassen.
Der Fotograf Fabio Scaturro zeigt die Ausstellung: „Produkte der Vergangenheit. NS-Tatorte im Allgäu“: Das Fotoprojekt fokussiert auf ehemalige NS-Tatorte, die heute das gängige Stadtbild und die Region Allgäu prägen. Besonderes Augenmerk erhielten jene Orte, die einen Wandel vollzogen haben - vom ehemaligen Tatort hin zu einem Ort der Vielfalt, Freiheit oder Begegnung
Der Künstler Christian Hof ist mit der Ausstellung „Dateneinsicht [1937]“ und „Datensammlung [1937]“ zu sehen: Der Kemptener Künstler zeigt zwei Werke, die sich mit Erinnerungen beschäftigen und sich über verschiedene Zugänge dem Alltag in der Zeit des Nationalsozialismus nähern. Originalgegenstände und NS-Zeitdokumente machen das Leben in Kempten um 1937 erfahrbar.
Ein P-Seminar des Allgäu-Gymnasiums hat sich mit „80 Jahre Flucht, Vertreibung, Neuanfang in Kempten“ beschäftigt: Die Ausstellung der Schülerinnen und Schüler informiert über die Aufnahme von 10.000 Flüchtlingen und Heimatvertriebenen in Kempten nach dem 2. Weltkrieg und deren Erfahrungen beim Neuanfang.
Ab dem 10.07.2026 wird es einen weiteren Ausstellungsteil auf dem Freigelände geben: Die Arolsen Archives zeigen mit „Stolen Memory“ in einem Container neben den Hallen eine Ausstellung über die Rückgabe von gestohlenen, persönlichen Gegenständen an die Familien von NS-Verfolgten.
Infos: www.kempten.de/ausstellungen
Am Samstag, 29. August, um 20:00 Uhr spielt die fünfköpfige Band „Bunch of Grass“ im Rahmen der Bad Grönenbacher Sommerfrische im Haus des Gastes in Bad Grönenbach.
Bunch of Grass – das sind fünf Bluegrass-Enthusiasten, die aus unterschiedlichen Himmels- und Musikrichtungen zusammenkommen und vor allem durch eins verbunden sind: ihre Begeisterung für gute, handgemachte, akustische Musik – insbesondere für amerikanische Bluegrass Music. Das Repertoire der Band besteht aus Eigenkompositionen und neu interpretierten Bluegrass-Stücken, die besondere Geschichten erzählen.

Am 14. August 2026 bringt die Produktion „2 Legenden 1 Konzert“ die größten Hits von Udo Jürgens und der schwedischen Kultband ABBA auf die Bühne des Festspielhauses Neuschwanstein. Beginn ist um 19:30 Uhr.
Das Live-Konzert verbindet zwei musikalische Welten, die mehr Gemeinsamkeiten besitzen, als es auf den ersten Blick scheint. Sowohl Udo Jürgens als auch ABBA feierten internationale Erfolge beim Grand Prix de la Chanson, schufen Songs mit generationsübergreifender Bekanntheit und hinterließen Spuren in der Musicalwelt.
Ein handverlesenes Bühnenprogramm, das enorme Workshop-Angebot und viel pulsierende Energie – dafür steht das Theaterfestival Isny. Von einer bunten Gruppe engagierter Menschen ehrenamtlich auf die Beine gestellt, präsentiert das Festival vom 31. Juli bis 08. August internationale Spitzenkunst in familiärer Atmosphäre im Festivalzelt am Baggersee.
■ Freitag 31. Juli
Doppelkonzert
Acht Eimer Hühnerherzen. Ein Muss für alle Punk-Rock Fans. Ihr „Nylonsaiten Punk“ oder „Wandergitarren-Hardcore“ kommt ohne Schnickschnack, aber mit maximaler Energie. Songs zum Mitsingen, Tanzen und Nachdenken – echt, laut, mit Haltung. Die Sterne – Wenn es Liebe ist. Hamburger Schule tri t Theaterfestival Isny. Seit über 30 Jahren stehen „Die Sterne“ für einen ganz eigenständigen Sound aus Indie-Pop, Funk, Disco und Rock. Verbunden mit klugen, gesellschaftlich wachen Texten.
■ Samstag 01. August
All Well – Kleinkunst Großfamilie !AUSVERKAUFT! Bayerns wohl musikalischste Großfamilie lädt zur „Familienaufstellung auf volksmusikalischer Basis“ und steht mit insgesamt 15 Brüdern, Schwestern, Kindern, Cousins und Cousinen zusammen auf der Bühne in Isny.
■ Sonntag 02. August
Der Festival-Sonntag. Frühshoppen, Artistik am Platz, Kinderprogramm und am Abend Spitzen-Akrobatik im Zelt mit:

■ Mittwoch 05. August
Fabbrica C – Zirkus mit Herz und Wucht. Nach gefeierten Spielzeiten beim Berlin Circus Festival und im Chamäleon Berlin kommt das italienische Zirkuskollektiv mit seinem Erfolgsstück BELLO! nach Isny – und genau dort gehört sie hin, diese poetische Wucht aus Akrobatik und Erzählkunst.

Atelier Lefeuvre & André – Parblex. Skurril, poetisch und herrlich entschleunigt. Jean-Paul Lefeuvre und Didier Andr verbinden trockenen Humor und liebevolle Absurdität zu einer poetischen Slow Circus Show. Auch für Kinder ein großes Vergnügen.
■ Montag 03. August
Poetry Slam – Ab ins Wortgefecht! Nach dem klassischen KO-System treten sechs Poet innen in drei Runden mit herzzerreißenden Texten, urkomischen Gedichten und ehrlichen Gedanken gegeneinander an und der tosende Applaus entscheidet, wer es ins Finale scha t. Mit Moderator Andreas Rebholz.
La Víspera – Fragments. Ein fesselnder Zirkus-Thriller. Spät –wenn die Dunkelheit kommt – wird es intensiv, surreal, auch verstörend aber mit voller visueller Magie auf der Bühne im Festivalzelt. Akrobatik, Tanz, Schauspiel, Masken, Prothesen, Licht- und Videokunst aus Spanien. Ab 12 Jahren.
■ Dienstag 04. August
Common Ground – AUF|BRUCH. Sechs Artist:innen bewegen sich in einem in-stabilen Kollektiv. Mit Partnerakrobatik, Ban uine, Schwungtrapez, Chinesischem Mast und Vertikalseil entsteht ein intensives, eindrucksvolles Erlebnis – roh, direkt und hochaktuell.

■ Donnerstag 06. August
Dilla – Support: Katha Pauer. Musik für die Autofahrt zur nächsten Party genauso wie für die leisen, überfordernden Augenblicke des Anfang-20-Seins. Dilla bewegt sich spielerisch zwischen New Wave, Indie, Techno-Pop und tiefen Balladen. Mal treiben schnelle Beats nach vorne, mal ö nen sich intime, fast poetische Momente.
■ Freitag 07. August
Kindertheater Kunstdünger – Rumpelstilzchen oder Frau Müller spinnt. Zauberhafte Ein-Frau-Show. Christiane Ahlhelm verwandelt mit wenigen Re uisiten, viel Spielwitz und großer Bühnenpräsenz das bekannte Grimm-Märchen in ein Theatererlebnis für die ganze Familie.
Anthony B – Aus Jamaika ins Theaterfestival-Zelt. Jamaikanischer Reggae-Superstar, Headliner auf den größten Reggae-Festivals der Welt und seit über 30 Jahren eine feste Größe in der Szene: Anthony B begeistert als „The Fireman“ mit energiegeladenen Shows, leidenschaftlicher Stimme und tiefgründigen Texten über Freiheit, Gleichheit und Menschlichkeit.
■ Samstag 08. August
Vincent Peirani – Living Being. Ausgezeichnet mit mehreren ECHO Jazz Awards. Weltklasse-Jazz in Isny: Er zählt zu den innovativsten Akkordeonisten Europas. Virtuos, stiloffen und voller Spielfreude verbindet der Franzose zusammen mit vier Top-Musikern Jazz, Weltmusik, Klassik, Chanson und Pop. 59 Workshops. Jonglieren, tanzen, singen, schmieden, musizieren, gestalten. Oder in der neuen Rubrik „Demokratie Gesellschaft“ mitmischen und diskutieren. Viele Workshops sind echte Klassiker und jedes Jahr schneller ausgebucht, als man „Bühne frei“ sagen kann. Andere sind brandneu und voller Überraschungen.

Dazu Aftershow-Partys, Leckeres an den Foodtrucks und natürlich der Campingplatz am Festivalgelände. Infos, Programm und Tickets unter www.theaterfestival-isny.de
Foto des Clubmitglieds Robert Span

Gegründet wurde der Club 1986 von sechs Fotobegeisterten. „Am Anfang sind wir einfach gemeinsam durch den Ort gestreift und haben Motive gesucht“, erinnert sich der Vorsitzende der Fotofreunde, Manfred Köhler. Aus ersten gemeinsamen Experimenten, etwa mit Makroaufnahmen von Insektenaugen, entwickelte sich schnell ein fester Treff. Bis heute kommen viele der insgesamt knapp 70 Mitglieder – darunter fast 20 Frauen – regelmäßig jeden zweiten Montag um 19:30 Uhr im Wirtshaus „Kapitel“ in Wiggensbach zusammen, um Themen und Techniken zu besprechen.
„Wir schauen, dass wir so um halb acht anfangen können, und dann geht es zweieinhalb, drei Stunden“, sagt Köhler. Neben Methoden und Material spielt ein interner Jahreswettbewerb eine wichtige Rolle: Zu vorgegebenen Themen, aktuell etwa „Spiegelungen“, reichen die Mitglieder online ihre Fotos ein, bewerten sich gegenseitig und diskutieren die Ergebnisse. „Wir reden dann intensiv über die Bilder – und das bringt uns gemeinsam weiter“, so Köhler.
Schon früh suchte der Verein die ffentlichkeit. 1991 organisierten die Mitglieder ihre erste Ausstellung in der Schule, damals noch an einem Wochenende. Mit Eröffnung des Wiggensbacher Informationszentrums (WIZ) wurde daraus eine feste Einrichtung: Seit 1993 zeigen die Fotofreunde dort jährlich ihre Arbeiten – mit konstantem Erfolg von bis zu 1.000 Gästen. Besondere Akzente setzte der Club mit Jubiläumsausstellungen im Kemptener Hofgartensaal.

Mit der Ausstellung „Im Fokus“ feiern die Fotofreunde Wiggensbach ihr 40-jähriges Bestehen. Vom 18. Juli bis 09. August zeigt der erfolgreiche Fotoclub eine Auswahl seiner Arbeiten – und zwar in einem besonderen Format: Neben einer klassischen Fotoausstellung im WIZ wird es einen Outdoor-Teil geben, bei dem Fotografien auf großen Bannern im Freien zwischen Rathaus und Gasthof „Kapitel“ sowie auf der Pfarrwiese zu sehen sind.
Seit 1992 sind die Fotofreunde im Deutschen Verband für Fotografie (DVF) organisiert und nehmen regelmäßig an Wettbewerben teil. Diese reichen von der schwäbischen über die bayerische bis zur deutschen Meisterschaft. „Da treffen sich Jurys und bewerten tausende Bilder – bei der Deutschen sind es rund 6.000 Einsendungen“, so Köhler. Die Bewertung erfolgt nach einem Punktesystem, aus dem am Ende Titel wie Deutscher Fotomeister oder Deutscher Fotoclubmeister ermittelt werden.
Die Erfolge des Wiggensbacher Clubs sind dabei außergewöhnlich: 20 Mal schwäbischer Meister, sechs Titel auf bayerischer Ebene und 2009 sogar Deutscher Meister in allen drei Sparten – Club, Einzel und Jugend. „Das war natürlich ein Highlight“, sagt Köhler. Auch international konnten die Fotofreunde mehrfach Spitzenplätze erreichen.
Die Ausstellung zum 40-jährigen Jubiläum knüpft an diese Entwicklung an. Sie zeigt aktuelle Arbeiten – und zwar zum Teil auf besondere Weise: Zwischen Rathaus und Gasthof „Kapitel“ ist ein Stahlseil gespannt, an dem neun große beidseitig bedruckte Banner hängen. Sieben große Dreiecksbanner stehen zudem auf der Pfarrwiese vor der Kirche. So zeigt der Verein seine Offenheit für Neues, und ist übrigens auch offen für neue Mitglieder – ausdrücklich auch für jüngere. | Text: Anke Roser, Fotos: Fotofreunde Wiggensbach |

hr Ziel: künstlerische Fotogra e fördern und die ffentlichkeit an Veranstaltungen und Vorträgen teilhaben lassen
Vom 20. Juli bis 14. August 2026

Im Archäologischen Park Cambodunum wird diesen Sommer wieder gegraben, dokumentiert und entdeckt – live vor Publikum: Statt trockener Theorie gibt es echte Wissenschaft zum Mitverfolgen: (Angehende) Archäologinnen und Archäologen der LMU München zeigen Ausgrabungstechniken, dokumentieren Funde und erläutern, wie sich aus einzelnen Erkenntnissen ein Gesamtbild der Vergangenheit zusammensetzt. Zentrales Forschungsprojekt in diesem Jahr ist die große Curia, die Versammlungshalle im römischen Forum von Cambodunum. Über mehr als 200 Jahre wurde die Curia mehrfach umgebaut – ein einzigartiges Zeugnis für die politische, wirtschaftliche und städtebauliche Entwicklungen der Römerstadt. Jeden Donnerstag gibt es um 15:00 Uhr eine Führung, bei der die aktuellen Grabungsergebnisse zusammengefasst werden.
Montag bis Donnerstag: 10:00 bis 16:00 Uhr
Freitag: 10:00 bis 12:00 Uhr
Archäologischer Park Cambodunum, Freigelände Cambodunumweg / Ecke Thermenstraße
Der Zugang zur Grabung und die Führungen sind kostenfrei!
Sommersound im Grünen
Ein Stück Sommer, gute Laune und entspannte Live-Klänge – das gibt es sonntags kostenlos im Archäologischen Park Cambodunum (APC). Das Stadtteilbüro Kempten-Ost und der APC laden auch in diesem Jahr wieder zu den beliebten Picknick-Konzerten ein. Im Juni und Juli gibt es sonntags von 12:30 bis 14:30 Uhr musikalische Mittagsstunden mit Live-Musik unter freiem Himmel. Einfach Decke, Proviant und gute Laune mitbringen.

■ 28. Juni 12:30 – 14:30Italo Boys – Italo-Pop
■ 05. Juli 12:30 – 14:30Duo Take² – Jazz
■ 12. Juli 12:30 – 14:30Stefan Edelmann Band – Chansons
■ 19. Juli 12:30 – 14:30Antipasti – Indie-Folk
■ 26. Juli 12:30 – 14:30Selten Perfekt – Irish Folk Rock
Ort: APC, Bühne vor der Taberna
Eintritt: frei; Wichtig: Die Konzerte müssen bei schlechtem Wetter leider ausfallen. Aktuelle Informationen zu möglichen Absagen gibt es auf Instagram unter @kempten.ost. Weitere Infos: www.apc-kempten.de

Nicht nur Künstler:innen und engagierte Bürger:innen sollen und wollen Kempten am 26. September 2026 in einen Garten verwandeln, auch die Stadt selbst beteiligt sich mit zahlreichen Aktivitäten. Und die wollen sehr gut vorbereitet werden. So wurde zum Beispiel die Stadtgärtnerei mit ins Boot geholt, um in der Innenstadt das visuelle Erkennungszeichen der KunstNacht gärtnerisch umzusetzen. Wie, das erläutert Norbert Klein, Leiter der Abteilung „Grünpflege und Stadtgärtnerei“ der Stadt Kempten.

Wie jedes Jahr werden in Kempten ab Mitte Mai etwa 60.000 Sommer- und Herbstpflanzen in Beete und Behälter ausgebracht. Ein Teil davon widmet sich dieses Jahr dem Motto und der Schlüsselfarbe der KunstNacht. Fünf bis sechs Orte in der Stadt erblühen von Juni bis Oktober in „Magenta“ und in Farbtönen, die diesem Pink sehr ähnlich sind. Die Vorbereitungen dafür laufen schon seit November 2025. Denn alle Pflanzen werden in der Stadtgärtnerei hochgezogen. Das heißt, nur die Samen werden bestellt und die Pflanzen in den entsprechenden Gewächshäusern auf dem Stadtgärtnerei-Gelände im Weidacher Weg 41-43 „produziert“.
Das Team von Norbert Klein hat verschiedenste Zier- und Nutzpflanzen ausgewählt, die farbintensiv und robust sind und lange blühen. Darunter sind: Löwenmäulchen, Zinnien, Ziersalbei, Geranien, Petunien, „Schatzblumen“ (Gazanien), Kapkörbchen und sogar die „Beta vulgaris“, die Gemeine Rübe, auch Rote Beete oder Rote Rübe genannt. Mit einheimischen, winterharten Wild- und Zierstauden kann man solche Aktionen leider nicht planen. Denn meistens blühen diese nur zwei bis drei Wochen.
Ein Pflanzort wird komplett von den Auszubildenden der Fachrichtung Zierpflanzenbau umgesetzt – von der Idee bis zur Gestaltung. Das Meister- und Gesellenteam sowie die Vorarbeiter stehen nur unterstützend zur Seite. Das Projekt befindet sich neben dem Mühlrad in der Gerberstraße und handelt davon, wie wichtig das Element Wasser für die Natur ist – so viel darf verraten werden.
Workshops im Kempten-Museum
Auf der Sonnenterrasse im Kempten-Museum finden über den Sommer hinweg Workshops statt, bei denen man sich seine eigenen Pflanzgefäße gestalten und diese auch bepflanzen kann. Alle Termine sind auf kempten-museum.de und kunstnacht-kempten.de zu finden. Auch hier war die Stadtgärtnerei beteiligt und hat das Kulturamt bei der Auswahl und Bestellung der Pflanzen tatkräftig unterstützt.

Schwebende Ballons und Kannen
Übrigens: Wer hat schon die pinkfarbenen Gießkannen in der Stadt entdeckt Das hat sich das Orga-Team der KunstNacht rund um Nadja Kuban in Kooperation mit dem Stadtmarketing Kempten ausgedacht. Mal sehen, ob es noch mehr werden.
| Text, Fotos: Heike Stix, Stadt Kempten, Kulturamt |

Do, 16. Juli, 20 Uhr Haus des Gastes (Kursaal)
Konzert mit der Ludwig Seuss Band Boogie, Blues & Zydeco
Vorverkauf: 22 €
Abenkasse: 24 €
Sa, 29. August, 20 Uhr Haus des Gastes (Kursaal)
Konzert mit Bunch of Grass Amerikanische Bluegrass Musik
Vorverkauf: 14 €
Abenkasse: 16 €

Kur- und Gästeinformation Bad Grönenbach Tel. 0 83 34 / 6 05 31 • gaesteinfo@bad-groenenbach.de www.sommer-frische.de
Foto:
KunstNacht 2024, Felix

Am Samstag, den 26. September, findet die 8. KunstNacht Kempten unter dem Motto „Die Stadt als Garten“ statt. Von 19 bis 24 Uhr erblüht die Innenstadt in ihrem schönsten magentafarbenen Licht. Über 80 Künstlerinnen und Künstler erschaffen einen buten Garten aus Kunst, Performance und Installation.
„Die Stadt als Garten“
Die ersten Kunstwerke sprießen schon mitten in der Stadt. Guido Weggenmann erschafft aus dem diesjährigen Gießkannensymbol die „Liebeswachstumsbeschleuniger“-Skulptur, die an der Klostersteige zu bestaunen ist. Am Hildegardplatz und der Freitreppe leuchten die Blumen in den schönsten Rosatönen und zwischen den Lampions rund um den Rathausplatz wehen die Gießkannen im Wind. Dank der Kooperation mit der Stadtgärtnerei und dem Stadtmarketing gibt es bereits einiges zu entdecken.
Highlights am KunstNacht Abend
Eine Turbinenhalle voller Spiegel, Licht und Klang! Die Künstler Gregor Passens und Torsten Mühlbach erschaffen im AÜW ein Ensemble aus schwebenden Elementen und reflektierenden Skulpturen. Auf dem Hildegardplatz lädt der Künstler Johannes Kiel dazu ein, die Kommunikation von Lebewesen besser kennenzulernen. Mithilfe eines LED-Screens thematisiert er die Funktion von Pheromonen und macht die chemischen Signalstoffe sichtbar.
Neugierig auf mehr? Auf der KunstNacht-Webseite werden demnächst alle Projekte ausführlich vorgestellt: www.kunstnacht-kempten.de
JungesKunstFest
Neu im August: Early Bird: 5 € / 4€ erm.
VVK ab September: 8 € / 4€ erm.
Abendkasse: 10 € / 5 € erm.
Kinder und Jugendliche können am 26. September von 12 bis 17 Uhr in der Markthalle kreativ werden! Die Kunstschule Kempten gestaltet wieder das kostenfreie Mitmachprogramm – alles rund um „Die Stadt als Garten“! KUNST
26.09. 19 UHR

Auch 2026 wird es auf dem Allgäuhallen-Gelände in Kempten ein von der bigBOX ALLGÄU organisiertes Open Air-Event geben. Am 24.07. zaubert die Mittelalter-Rockband Saltatio Mortis einen vertonten Fantasyroman auf die Bühne. Am 25.07. gibt es Heavy Metal für die ganze Familie mit der Dino-Metal-Band Heavysaurus und abends pure Energie und Leidenschaft mit Jamaram.
Wir verlosen 2x2 Tickets für Saltatio Mortis am 24.07. –einfach eine E-Mail schicken an: redaktion@0831-stadtmagazin.de
In ihrer neuen „Burgentour 2026 – Staub & Schatten“ verbinden Saltatio Mortis Musik und Mythos. Sie ist das Ergebnis einer außergewöhnlichen Zusammenarbeit mit Torsten Weitze, dessen neue Romanreihe „Der Prinz von Staub und Schatten“ von der Band musikalisch interpretiert wird. Wo Weitze Welten aus Sand, Staub und Schatten erschafft, füllt Saltatio Mortis sie mit Klang, Rhythmus und Stimme.
Dino-Metal für die ganze Familie!



Vier Dinosaurier und ein Drache rocken die Bühnen mit einer Show, die Kinder (3-11 Jahre), Jugendliche wie Erwachsene gleichermaßen begeistert. HeavysaurusKonzerte sind spektakulär: Licht, Nebel, Funkenregen, Luftballons und Konfetti, mit echter Livemusik von professionellen Musikern in Dino-Kostümen und einem Sound, der sowohl für Kinderohren geeignet als auch für Rockfans gemacht ist.
Welcome to Arunga Tour 2026
Das neue Album „Welcome To Arunga“ steht für unbändige Lebensfreude. Mit purer Energie und Leidenschaft verschmelzen die acht Musiker Reggae, globale Club-Sounds und Urban Grooves zu einem eigenständigen und tanzbaren Sound, der sich jeder Schublade entzieht. Frieden, Weltoffenheit und Respekt sind zentrale Werte, die die Band seit jeher prägen.


SUPPORT: Moderator Matze Ihring
Er ist seit mehr als 30 Jahren in der Unterhaltungsbranche tätig und mit seiner wöchentlichen Radiosendung „Matzes Plattenküche“ äußerst präsent. Matze Ihring ist seit vielen Jahren als DJ und Entertainer in Clubs, auf Veranstaltungen und bei echten Szene-Highlights ein gefragter Künstler.

Egal, ob beim ZDF mit Wetten Dass!, bei der Giovanni Zarella Aftershow Party, dem Skiweltcup Ofterschwang, dem LFK Medienpreis, Red Bull, bei SONY Music oder der Robbie Williams World Tour Warm-up Party – er ndet bei allen Altersgruppen Begeisterung. Sein musikalisches Repertoire umfasst die klassischen 90er Jahre, Black, Hip Hop, House, EDM und die Hits von heute.
KAUFE DEINE TICKETS bei uns in der Ticketverkaufsstelle (Kotterner Straße 64 | 87435 Kempten) oder bequem online. Online-Tickets lassen sich zuhause ausdrucken oder auf dem Smartphone speichern.




















































Am 12.06.2026 wurde in der Kunsthalle Kempten die Ausstellung „The Light Falls The Same Way Every Day“ eröffnet. Das verantwortliche Künstlerduo, bestehend aus Alessia Pennavaria und Joseph Lanzinger, erschafft im Raum der Kunsthalle eine spannende Synthese aus Stadtgeschichte und einer virtuellen „Stadt der Zukunft“.
Beim Betreten der Kunsthalle tauchen Besucher:innen in die vielfältigen Schichten der Stadtgeschichte Kemptens ein. Diese bietet als eine der ältesten Städte Deutschlands ein spannendes Spektrum an Architekturelementen. Etwa das Rundfenster an der Orangerie, das Satteldach an der Fischersteige 8 oder die Kemptener Stadtmauer. Diese und viele andere Gebäudeelemente wurden in der Ausstellung aufgegriffen. Sie wurden aus leichtem Karton nachgebaut und ragen, erhellt vom Licht einer künstlich erschaffenen „goldenen Stunde“ bis fast an die Decke der Kunsthalle. So entstehen sowohl neue Perspektiven auf die Geschichte als auch auf die Zukunft urbaner Räume.
Die Ausstellung lädt dazu ein, beim Betrachten unserer gebauten Umwelt kurz innezuhalten. Sie ermöglicht eine Reise durch ver-


schiedene Epochen und macht sichtbar, dass Kempten jahrhundertealte Vorstellungen von Tradition und Stadtgeschichte in sich trägt: Vom antiken Cambodunum bis in die Gegenwart.
Die Ausstellung findet im Rahmen des Ausstellungsstipendiums 15Hoch2 der Kunsthalle Kempten statt und ist eine Kooperation mit der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg, wo Alessia Pennavaria und Joseph Lanzinger studierten. Der Eintritt ist frei.

Das prämierte Künstler:innen-Duo Alessia Pennavaria und Joseph Lanzinger. Beide haben an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg studiert, seit 2019 arbeiten sie als Duo zusammen, Fotos: Annika Wechs
Kunsthalle
Pennavaria & Lanzinger – The Light Falls the Same Way Every Day – Kunsthalle Kempten
Auf steinernen 15 15 Metern entfaltet sich eine multidirektional erfahrbare Raumkomposition aus Licht, Sound und Karton. 13. Juni – 27. September 2026
Marstall - großer Ausstellungssaal
75. Kunstausstellung im Rahmen der Allgäuer Festwoche
Ausgewählte Werke der Malerei, Bildhauerei, Grafik, Installation, Fotografie und Videokunst von Kunstschaffenden aus dem Allgäu. 08. August – 09. Oktober 2026
artig – Galerie Kunstreich
Weber, Geczi, Greifendorf – Malerei und Objektkunst Drei Künstler des Kunstbauraum e.V. Ulm/Neu-Ulm zeigen ihre Werke.
24. Juli – 23. August 2026
Stadtstadel Lounge Art
Anastasiya Nesterova – Der Mensch in der Landschaft – unsichtbar und omnipräsent Druckgrafiken und Malereien zeigen die Eigenart einer Landschaft mit kräftigen Farben und Formen.
15. Mai – 02. August 2026
Freudenbergtunnel – U1 Art Projekt
Falk – UNTER EUCH
Abstrakte Kompositionen treffen auf raue Oberflächen und auf Fundstücke, die ihre eigene Geschichte in sich tragen.
02. Juni – 30. August 2026
Kempten-Museum/Zumsteinhaus
UNTOLD – Queere Geschichten aus dem Allgäu
Die Ausstellung lädt die Besuchenden ein, in das Leben ueerer Menschen im Allgäu einzutauchen.
25. April – 31. Januar 2027
Altstadthaus
Maria Brateanu – Individual Worte werden zu ausdrucksstarken, bunten Bildern.
0 3. Mai – 31. Juli 2026
Städtische Galerie im Schloss Isny
NO NAME DESIGN
Ausstellung mit dem Blick auf die unauffälligen Dinge des Alltags
28. Juni – 09. November 2026
Schloss Isny
Die wunderbare Reise des Nils Holgerssons Originalbilder des Künstlers Friedrich Hechelmann, die 2013 für die Neuauflage des Kinderbuchklassikers entstanden.
20.März — 15.November 2026
Haus des Gastes
KunstZeit - Sommerfrische Objektkunst und Malerei mit Gisela Hölzle und Ruth Pfalzer, Monica Sichetti und Otmar Wucher 10. Juli — 25. September 2026
Galerie Oberstdorf
Lucie Albrecht –
Von Wasser getragen, vom Licht berührt Klassische Naturmotive auf Aluminium 11. Juli – 27. Juli 2026
Zuckerschnecke.at alias ANDREA KAINZ –SOMMER_SONNEN_TAGE
Die Einzelausstellung präsentiert eine lebendige Vielfalt an Bildern, Collagen und Installationen, die sich keinem Stilzwang unterordnen.
01. August – 16. August 2026
GEN Z meets GEN Alpha
Kooperation Galerie Oberstdorf & BG Dornbirn Fotografie, Acrylmalerei, Skulpturen, Zeichnungen, Comic, Fantasy Junge Künstler:innen aus dem Kleinwalsertal, Dornbirn und Allgäu stellen bei der Jugendkunstausstellung aus. 22. August – 06. September 2026
StadtHausGalerie
Viel Kunst. Wenig Kohle.
Sieben Künstlerinnen der GEDOK München machen in ihren Werken darauf aufmerksam, wie viel Aufwand die Entstehung eines Kunstwerkes bedeutet.
18. Juli – 17. Oktober 2026
WIZ – Wiggensbacher Informationszentrum
40 Jahre Fotofreunde Wiggensbach
Jubiläumsausstellung
18. Juli – 09. August 2026
In Kooperation mit:

Mi 01 Jul
Konzert
Blechragu
Blasmusik mit kabarettistischen Momenten. Kornhaus, Kempten, 19:00
Sommerjazz mit den Hardt Stompers Konzert mit Traditional Jazz. Museumshof im Bockmuseum, Leutkirch im Allgäu, 19:30
Do 02 Jul
Konzert
LaBrassBanda
Brass, Pop, Techno und Ska live.
Immenstadt, Klostergarten, 20:00
Queensrÿche + Rivers Of Nihil Progressiver Metal mit Wucht. Club Vaudeville, Lindau, 21:00
Fr 03 Jul
Konzert
Tocotronic
Konzert mit IndieRock.
Immenstadt, Klostergarten, 20:00
Sa 04 Jul
Konzert
Benefizkonzert Junge Musiker:innen aus aller Welt präsentieren ihr Können. Theater in Kempten, 20:00
Dead:Funk Gothic-, EBM- und Dark-Electro-Musik. Melodrom, Kaufbeuren, 22:30
Schwarzer Samstag
Schwarze Musikszene mit Synthesizerklängen. Melodrom, Kaufbeuren, 22:30
So 05 Jul
Konzert
Bergmesse Gottesdienst mit Alphornbegleitung.
Kapelle Bodelsberg, Durach, 10:15
Duo Take bei den Picknick-Konzerten Konzert mit Saxofon und Keyboard. Archäologischer Park Cambodunum, Kempten, 12:30
Ashes of Ares Konzert mit epischer Heavy Metal-Musik. Kaminwerk, Memmingen, 20:00
Mo 06 Jul
Bildung
Vortrag 'Nicht mit mir'
Betrugsprävention und Reaktionsstrategien.
Altstadthaus, Kempten, 15:00
Mi 08 Jul
Konzert
Abschlusskonzert der Instrumentalabteilung
Konzert mit Ensembles der Instrumentalabteilung.
Kornhaus, Kempten, 19:30
Standkonzert auf dem Rathausplatz Live-Musik unter freiem Himmel. Rathausplatz, Kempten, 20:00
Do 09 Jul
Bildung
Aperol Late Night bei machbar
Entspanntes Bemalen von Keramik. Hobby Lill Machbar, Kempten, 19:00
Fr 10 Jul
Konzert
Soultrouble and The Heavy Horns
Soul, Funk und Klassiker live aufgeführt. IG OMa, Waltenhofen-Oberdorf, 19:00
Lange Nacht des Kraftwerks Live-Musik mit den Soul Babies. Restwasserkraftwerk, Kempten, 19:00
2 Legenden 1
Konzert
Konzert mit Hits von Udo Jürgens & ABBA. Festspielhaus Neuschwanstein, Füssen, 19:30
11 Jul
Konzert
Open-Air Konzert
Seebühne
Konzert mit Harfenklängen und modernen Sounds. Alpsee, Immenstadt, 19:30
Dieter bornzero Bornschlegel live Freestyle-Sologitarren-Performance. Alps Hostel, Pfronten, 20:00
OIMARA Musik zwischen Gstanzl und Rock. Freilichtbühne, Altusried, 20:00
CSD Afterparty Drag-Performance und 80er-Sound. Kaminwerk, Memmingen, 19:00
Lagerleben Aftershowparty Tanzflächen, Clubsounds, ausgelassene Stimmung. Melodrom, Kaufbeuren, 22:30
So 12 Jul
Konzert
Stefan Edelmann und Band Französische Chansons und Lieder. Archäologischer Park Cambodunum, Kempten, 12:30
Alphornserenade am Öschlesee Alphornmusik in Naturkulisse. Strandbad Sulzberger See, 20:00
K mpro Show Theater mit KI-Elementen und Improvisation. Kornhaus, Kempten, 19:00
Opern auf Bayrisch auf der Freilichtbühne
Opernparodien in bayerischem Dialekt. Freilichtbühne, Altusried, 19:30
Mo 13 Jul
Familie
snyer Kinder- und Heimatfest Volksfest mit Vergnügungspark und Brauchtum. Innenstadt, Isny, ganztägig
Mi 15 Jul
Konzert
Sommerjazz Marian Petrescu Trio Konzert mit virtuosem Jazz-Piano und Rhythmus. Museumshof im Bockmuseum, Leutkirch im Allgäu, 19:30
Bildung
Digital FIT
Einführung in digitale Grundlagen und Internetnutzung. Altstadthaus, Kempten, 09:00
Wie lebten unsere Vorfahren Zeitreise ins Allgäuer Dorfleben. Heimathaus Nesselwang, 16:00
Zauberer Magic Martin
Zaubershow mit Mitmach-Elementen und klassischer Magie. Spielehaus im Feriendorf Reichenbach, Nesselwang, 17:00
Do 16 Jul
Konzert
Ludwig Seuss Band Blues, Zydeco und Rock'n'Roll.
Haus des Gastes, Bad Grönenbach, 20:00
Django 3000
Konzert mit BalkanBeats und GypsySwing. Immenstadt, Klostergarten, 20:00
Bezirksmusikfest
Blasmusik, Konzerte und Festprogramm. Festgelände, Untrasried, Ganztägig
Summer Sound Musik, Kulinarik und Begegnungen. Kurhaus, Scheidegg, Ganztägig
Fr 17 Jul
Konzert
Lemonpepper Konzertabend mit handgemachter Livemusik.
Engelhalde Cafe, Kempten, 18:00
Dixi Cash & The Die Raw Riders
Authentische Countrymusik mit Klassikern und eigenen Interpretationen.
Immenstadt, Klostergarten, 20:00
Bierzelt Afterparty Melodrom Partyhits und Clubsounds nach dem Festbesuch. Melodrom, Kaufbeuren, 22:30
Bezirksmusikfest
Blasmusik, Konzerte und Festprogramm. Festgelände, Untrasried, ganztägig
Summer Sound Musik, Kulinarik und Begegnungen.
Kurhaus, Scheidegg, ganztägig
Konzert
ASM-MarschTattoo
Blasmusik-Show mit Formationen und Choreografie. Energie Schwaben Arena, Kaufbeuren, ganztägig
Genau So Festival Musikfestival mit fünf Acts und verschiedenen Musikstilen.
Genau So Allgäu, Maierhöfen, 12:00
Sommerkonzert des Orchesterverein Kempten Klassische Musik unter freiem Himmel. Archäologischer Park Cambodunum, Kempten, 20:00
GARDENS
Indie-Rock und Folk mit persönlichen Geschichten.
Lollipop e. V., Kempten, 20:00
OpenAir Filmmusikkonzert
Konzert mit Filmmusik-Klassikern unter freiem Himmel.
Westertorplatz Memmingen, 20:15
OPEN RANGE
Blues, Folk und handgemachte Musik mit Kontrabass, Gitarre und Gesang. Künstlerhaus, Kempten, 19:00
Kuba Libre Partyband
Live-Musik mit Salsa-Elementen und lateinamerikanischen Rhythmen.
Tennisplatz, DurachWeidach, 20:00
40 Plus Minus Party Rockklassiker und Dance-Hits auf mehreren Tanzflächen.
Club GOIN, Obergünzburg, 20:30
So 19 Jul
Konzert
Konzert mit Antipasti Indie-Pop-Konzert mit melancholischen Klangflächen und Open-Air-Atmosphäre. Archäologischer Park Cambodunum, Kempten, 12:30
Basilikakonzert
Mozart
Mozart: Sinfonie und Requiem. Basilika, Ottobeuren, 15:00
Bezirksmusikfest
Blasmusik, Konzerte und Festprogramm. Festgelände, Untrasried, ganztägig
Fest
Oldtimertreffen
Präsentation historischer Fahrzeuge und Maschinen bis Baujahr 1980.
Ortsmitte Burkwang, Isny, ganztägig
Kinderfest Theater, Musik, Spiele und Festumzug. Wilhelmshöhe, Leutkirch, ganztägig
Burgfest auf der Burgruine Sulzberg Mittelalterliches
Leben mit Handwerkern, Händlern und Darbietungen. Burgruine Sulzberg, ganztägig
25 Jahre WONNEMAR
Sonthofen
Jubiläums-Party mit Schnuppertauchen und Rabattangeboten. Wonnemar, Sonthofen, 10:00
Mo 20 Jul
Fest
Kinderfest Theater, Musik, Spiele und Festumzug. Wilhelmshöhe, Leutkirch, ganztägig
Di 21 Jul
Konzert
Pippo Pollina
Lieder und Musik mit poetischer Tiefe. Immenstadt, Klostergarten, 20:00
Fest
Kinderfest Theater, Musik, Spiele für Kinder und Familien.
Wilhelmshöhe, Leutkirch, ganztägig
Mi 22 Jul
Tradition
Alpenglühen - Tour mit Ausklang am Waldfestabend
Geführte Wanderung durch Allgäuer Landschaft.
Tourist, Nesselwang, 18:00
Fr 24 Jul
Konzert
Band Open-Air auf dem Brunnenplatz Konzertabend mit mehreren Bands. Sing- und Musikschule, Kempten, 18:00
Dirkschneider Konzert mit Klassikern des Heavy Metal. Kaminwerk, Memmingen, 19:00
Saltatio Mortis
Mittelalter-Rock mit historischen Instrumenten und FantasyErzählung. bigBOX ALLGÄU, Kempten, 19:30
Theater


Helmut A. Binser Kabarett-Programm mit schrägen Charak teren und Alltagsabenteuern. Immenstadt, Klostergarten, 20:00
Fest
Kinderfest
Spiel- und Erlebnisfläche mit Artistik und Mitmachaktionen. Ortsmitte, Sonthofen, ganztägig




Allgäuer Streetfood
Markt Sonthofen Internationale Küche und Livemusik. Rathausplatz, Sonthofen, 12:00
Kunst/Lesung
Künstlergespräch Gespräch über Stadtstrukturen und Veränderung. Kunsthalle Kempten, Kempten (Allgäu), 19:00
LinoVino Kreativabend
Stempeldruck mit Wein und Snacks. Neue Areal Creative Hub, Kempten, 18:00
Sport
Walser Trail
Challenge
Trailrunning mit anspruchsvollen Bergpfaden und alpiner Landschaft. Walsertrail, Kleinwalsertal, 07:30
Sa 25 Jul
Konzert
HEAVYSAURUS
BigBOX ALLGÄU
Rockshow mit Dino-Abenteuer für Familien.
bigBOX ALLGÄU, Kempten, 12:00
























Freu dich auf ein Wochenende voller Motorrad, Musik & Gemeinscha .
Egal ob du seit Jahren Motorrad fährst, gerade erst einsteigst oder einfach Lust auf ein besonderes

Sommerwochenende hast – das Held MotoFescht verbindet Menschen mit derselben Leidenscha .


The Greatest Hits – Rock, Pop Musical Musikalisches Programm mit Rock, Pop und Musical-Hits. Amphitheater Mindelzell, Ursberg, 17:00
JAMARAM
Konzert mit Reggae, Urban Grooves und globalen Sounds. bigBOX ALLGÄU, Kempten, 19:30
Sorry About our Daughter Alternative Rock und Post-Hardcore LiveMusik.
Barfl , Sonthofen, 21:00
Markt
Großer Secondhand-Trachtenmarkt
Secondhand-Trachten und traditionelle Kleidung. Pfarrzentrum St. Lorenz, Kempten, 10:00
Genussführung
Führte mit Verkostung hochwertiger Bio-Produkte. Rapunzel Welt, Legau, 10:00
Fest
Sommerfest der Zuflucht für Tiere Kennenlernen des Vereins und seiner Arbeit für Tierschutz. Zuflucht für Tiere im Allgäu e.V., Kempten, 10:00
Kinderfest
Spiel- und Erlebnisfläche mit Artistik und Mitmachaktionen. Ortsmitte, Sonthofen, ganztägig
Bildung
Sommerfest de Workshop n Stein gemeißelt' Römische Inschriften als soziale Netzwerke der Antike. Archäologischer Park Cambodunum, Kempten, 10:00
Kunstworkshop
Kreatives Bauen mit Papier, Schneiden, Falten und Stecken. Kunsthalle Kempten, Kempten, 10:00
So 26 Jul
Konzert
Selten Perfekt
Irish Folk und akustische Musik. Archäologischer Park Cambodunum, Kempten, 12:30
Das große Polymnia Salonorchester Konzert mit großer Besetzung und Salonmusik.
Immenstadt, Klostergarten, 19:00
A Wilhelm Scream Technischer Melodic Hardcore mit rasanten Gitarrenläufen und Live-Energie. Club Vaudeville, Lindau, 20:00
Fest
Hoffest bei TierSein
Tierbegegnungen und Einblicke in den Tierschutz.
TierSein e.V., Altusried, 10:00
Sport
Sparkassen Allgäu Rundfahrt
Radsporttag mit verschiedenen Strecken. Autohaus Brosch Durach, ganztägig
Di 28 Jul
Konzert
Giora Feidman Konzert für Frieden und Menschlichkeit mit Klarinette. Kornhaus, Kempten, 20:00
Alphornserenade
Traditionelle Alphornmusik in natürlicher Atmosphäre.
Josefs Kapelle, Moosbach, 20:00
Sport
Vollmondfahrt am Hochgrat Fahrt in die Nacht mit Blick auf den Alpennordrand und Bodensee.
Hochgratbahn, Steibis, 09:00
Fußball-Turnier
Fußballspiele für Kinder mit Freude am Spiel und Teamgeist. Tourist, Nesselwang, 16:30
Mi 29 Jul
Konzert
Sommerjazz mit dem Sandy Patton Quintett Konzert mit Vocal Jazz und ScatGesang. Museumshof im Bockmuseum, Leutkirch, 19:30
Claudia Koreck
Konzert mit Songs aus zwölf Studioalben. Immenstadt, Klostergarten, 20:00
Bildung
uizabend
Wissen, Teamgeist und Spontaneität im Quiz-Abend. Kulturquartier Allgäuhalle, Kempten, 19:30
Wie lebten unsere Vorfahren
Zeitreise ins frühere Dorfleben. Heimathaus, Nesselwang, 16:00
Zauberer Magic Martin
Zaubershow mit Mitmach-Elementen und klassischer Magie. Spielehaus im Feriendorf Reichenbach, Nesselwang, 17:00
Fr 31 Jul
Konzert
Abschlusskonzert Kornhaus Kempten Blasmusik mit klassischen und modernen Arrangements. Kornhaus, Kempten, 19:00
FREI SEIN! auf der Allgäuer Freilichtbühne Altusried Musikalischer Theaterabend zu Freiheit und Gemeinschaft. Freilichtbühne, Altusried, 19:30
Hanke Brothers Klassik, Jazz und Pop in einer einzigartigen Mischung. Oberstdorf Haus | Saal Breitachklamm, 20:00
Acht Eimer Hühnerherzen beim Theaterfestival Isny Konzert mit Powerviolence-Folk und Kakophonie. Festivalgelände, Isny, 20:00
Die Sterne beim Theaterfestival Isny Konzert mit Indie-Pop und gesellschaftlichem Diskurs. Festivalgelände, Isny, 20:00
ORANGE OpenAir im KünstlerGarten Elektronische Musik mit Weltmusik-Rhythmen und Vocals. Künstlerhaus, Kempten, 20:00
Familie
Ritterabenteuer auf der Burgruine Sulzberg Mittelalterliche Spiele & Herausforderungen. Burgruine Sulzberg, 14:00
Alpenglühen - Tour mit Ausklang am Waldfestabend Geführte Wanderung durch Allgäuer Landschaft zum Waldfestabend.
Tourist, Nesselwang, 18:00
Konzert
Queer the Streets Straßen- und Kulturfest mit Musik und Infoständen. Lollipop e. V., Kempten, 15:00
FREI SEIN! auf der Allgäuer Freilichtbühne Altusried Musikalischer Theaterabend über Freiheit. Freilichtbühne, Altusried, 19:30
Rock
Live-Konzert mit Rock- und HardrockCovern.
Club GOIN, Obergünzburg, 20:00
Disney at Neuschwanstein
Konzert mit Disney-Melodien und Orchester. P1 Hohenschwangau, 20:30
Fest
Oldtimertreffen
Historische Fahrzeuge und Kultkarren treffen sich.
Club GOIN, Obergünzburg, 10:00
. CSD in Kempten Demonstrationszug für Vielfalt und Gleichberechtigung. Hochschule, Kempten, 14:00
CyanotypieWorkshop
Kreatives Drucken mit Licht und Pflanzen. Kempten, 10:00
Konzert
Festival Sonntag Musik, Kinderprogramm, Straßenkunst. Festivalgelände, Isny, 10:30
Die Singphoniker
Vokalensemble mit Klavier zu Thema Zeit. Oberstdorf Haus, Saal Breitachklamm, 19:30
Selig
Konzert mit Rock und deutschsprachiger Poesie.
Club Vaudeville, Lindau, 21:00
Eva Ollikainen Bregenz Festspielhaus Konzert mit Werken von Sibelius und Stravinsky.
Festspielhaus Bregenz, 11:00
Fest
Drachentage auf Schloss Waldburg Mittelalterliches Flair mit Ritterkämpfen. und Zaubershows. Schloss, Immenstadt, 10:00
Parblex
Slow Circus mit Akrobatik und Humor. Festivalgelände, Isny, 20:30
Sport
Tegelberglauf Berglauf mit 8 km und 900 Höhenmetern. Tegelbergbahn, Schwangau, 10:00
Mo 03 Aug
Konzert
Dozentenkonzert Kammermusik mit Dozenten des Musiksommers. Oberstdorf Haus, Saal Breitachklamm, 19:30
Fest
Poetry Slam Wortkünstler:innen treten im Wettbewerb an. Festivalgelände, Isny, 19:00
Fragments von La Víspera Zirkuserfahrung mit Akrobatik, Tanz und Lichtkunst. Festivalgelände, Isny, 21:45
Tierisches Sommer Camp auf der HerzBlick Ranch Amtzell Kinder erleben Tiere und Natur durch Begegnungen und Mitwirkung. Abenteuer Ranch Allgäu, Amtzell, 08:00
Di 04 Aug
Konzert
Virtuosität
Kammermusik mit Violine und Klavier. Oberstdorf Haus, Saal Breitachklamm, 19:30
Son Con Ron
Kubanisch inspirierte Salsa und lateinamerikanische Rhythmen. Festivalgelände, Isny, 22:00
Common Ground
Zeitgenössischer Zirkus mit Akrobatik und gesellschaftlichen Fragen.
Festivalgelände, Isny, 20:30
Sport
Fußball-Turnier
Streetball-Turnier für Kinder mit Spaß und Teamgeist.
Tourist, Nesselwang, 16:30
Alpenglühen - Tour mit Alphornblasen Geführte Rundtour mit Alphornblasen.
Tourist, Nesselwang, 18:00
Mi 05 Aug
Konzert
Atos Trio Klaviertrio-Konzert mit Violine und Violoncello.
Oberstdorf Haus, Saal Breitachklamm, 19:30
CampingplatzSerenade am Öschlesee
Alphornserenade unter freiem Himmel. Campingplatz, Öschlesee, 19:30
Looping Ludi
Live-Konzert mit Funk, Elektronik und spontaner Bühnenenergie.
Festivalgelände, Isny, 22:00
Fest
Fabbrica C
Zirkuskollektiv mit Akrobatik, Tanz und Erzählkunst. Festivalgelände, Isny, 20:30
Engagement
Regenbogencaf
Offener Austausch und Gemeinschaft. Altstadthaus, Kempten, 14:00
Do 06 Aug
Konzert
Folkshilfe
Konzert mit Synthesizer und FolkElementen. Immenstadt, Klostergarten, 20:00
Dilla
Indie-Pop und tanzbare Beats mit NewWave-Anklängen. Festivalgelände, Isny, 20:00
Fest
Grillabend für Männer
Gemeinsames Grillen und gesellige Gespräche.
Christuskirche, Füssen, 18:00
Töpferkurs für Kinder
Kreatives Arbeiten mit Ton für Kinder ab 6 Jahren.
Tourist, Nesselwang, 16:30
Konzert
Anthony B beim Theaterfestival Isny
Reggae-Konzert mit spirituellen und sozialkritischen Liedern Festivalgelände, Isny, 20:30
Lagwagon Punkrock-Konzert mit Klassik-Album HOSS live.
Club Vaudeville, Lindau, 21:00
Theater
Das zauberhafte
Land von Oz Musical-Uraufführung einer klassischen Geschichte mit visueller Inszenierung. Freilichtbühne, Altusried, 19:30
Theater Kunstdünger beim Theaterfestival Isny Kindertheater: Rumpelstilzchen als Ein-Frau-Show. Festivalgelände, Isny, 14:00
Konzert
Bleifrei live Rockmusik mit ehrlichen Songs und Energie.
Alps Hostel, Pfronten, 20:00
Vincent Peirani
beim Theaterfestival Isny Konzert mit modernem Jazz und Weltmusik.
Festivalgelände, Isny, 20:30
Vuimera & Besler Naturfilme mit LiveMusik.
Immenstadt, Klostergarten, 20:30
Theater
Das zauberhafte Land von Oz Musical-Uraufführung nach bekannter Geschichte.
Freilichtbühne, Altusried, 19:30
Engagement
Repaircafe
Reparieren defekter Gegenstände mit erfahrenen Helfern. SCHUBladen, Sonthofen, 15:00
Stadtrundgang zum Nationalsozialismus
Führung zu NS-Orten und -Geschichte. Kempten, 11:00
Sport
Allgäu Panorama Marathon Berglauf-Event mit verschiedenen Distanzen. Allgäu Outlet, Sonthofen, 06:00
So 09 Aug
Konzert
Junge Talente Abschlusskonzert Konzert mit Nachwuchskünstlern. Oberstdorf Haus, Saal Breitachklamm, 20:00









Theater
Das zauberhafte Land von Oz Musical-Uraufführung einer klassischen Geschichte mit visueller Inszenierung. Freilichtbühne, Altusried, 19:30
Sport
Allgäu Panorama
Marathon
Berglauf-Event mit verschiedenen Distanzen.
Allgäu Outlet, Sonthofen, 06:00
Di 11 Aug
Konzert
Amorphis
Melodic Death Metal mit ProgressivElementen. Club Vaudeville, Lindau, 20:00
Familie
Junge Ritter und Burgfräulein auf der Mindelburg Kinderführung ins Mittelalter mit Geschichten. Mindelburg, Mindelheim, 14:30
Alpenglühen - Tour mit Alphornblasen Geführte Rundtour mit Alphornblasen bei Abendlicht.
Tourist, Nesselwang, 18:00
Mi 12 Aug
Konzert
Klavierduo Oskar Klaviermusik mit zwei Pianistinnen an einem Flügel.
Oberstdorf Haus, Saal Breitachklamm, 19:30
Bildung
Offenes Spielezimmer
Brettspiele und Geselligkeit für alle Interessierten.
Lollipop e. V., Kempten, 18:00
Wie lebten unsere Vorfahren
Entdeckung alter Werkstätten und Wohnräume.
Heimathaus Nesselwang, 16:00
Zauberer Magic Martin
Zaubershow mit Mitmach-Elementen und klassischer Magie. Spielehaus im Feriendorf Reichenbach, Nesselwang, 17:00
Do 13 Aug
Konzert
Botschafter des Swing
Konzert mit Klarinette und Saxophon. Panoramarestaurant Kanzelwand, Riezlern, 19:30
Fr 14 Aug
Konzert
Trombone nit Hannover Konzert mit acht Posaunen. Oberstdorf Haus,
Saal Breitachklamm, 19:30
2 Legenden
1 Konzert
Konzert mit Hits von Udo Jürgens & ABBA. Festspielhaus Neuschwanstein, Füssen, 19:30
Sa 15 Aug
Konzert
Alphornklänge auf der Allgäuer Festwoche
Alphornmusik auf dem Festgelände. Königsplatz, Kempten, ganztägig
Igorrr
Experimenteller
Sound: Death Metal trifft Breakcore und Balkanmusik. Club Vaudeville, Lindau, 20:00
Fest
Dominik Eulberg auf der Freilichtbühne Altusried Biodiversitätsshow mit Musik und Naturwissen.
Freilichtbühne, Altusried, 18:30
Waldmanege Zirkuskunst in der Natur.
Waldwelt Allgäu, 88175 Scheidegg, 11:00
19. Allgäuer Benefizlauf Bewegung und Unterstützung für Menschen mit Behinderung. Residenzplatz, Kempten, 08:00
So 16 Aug
Konzert
Annalena Storch Sommerkonzert Konzert mit Harfe, Gesang und eigener Musik.
Schlosspark Lautrach, 15:30
Alphornserenade am Öschlesee Alphornkonzert in idyllischer Naturkulisse.
Strandbad Sulzberger See, 20:00
Bildung
Theaterführung Die Frau des Bürgermeisters'
Historische Figur erzählt aus ihrem Leben. Kempten-Museum, 14:00
Drachentage auf Schloss Waldburg Mittelalterliches Flair mit Drachen, Ritterkämpfen und Zaubershows.
Schloss, Immenstadt, 10:00
Mo 17 Aug
Bildung
Ferienprogramm Feuerwehr
Kinder lernen Feuerwehralltag kennen.
Tourist, Nesselwang, 16:00
Di 18 Aug
Bildung
Sommerkränze binden bei Rapunzel Kranzbinden mit natürlichen Materialien. Rapunzel Welt, Legau, 18:00
Alpenglühen - Tour mit Alphornblasen Geführte Rundtour mit Alphornblasen. Tourist, Nesselwang, 18:00
Mi 19 Aug
Konzert
Stick To our Guns & Deez Nuts Konzert mit modernem Hardcore und Live-Momenten. Club Vaudeville, Lindau, 20:00
Do 20 Aug
Sport
Burgenwanderung bei Eisenberg und Hohenfreyberg Geführte Wanderung zu mittelalterlichen Burgruinen. Tourist, Nesselwang, 11:00
Fr 21 Aug
Theater
Das zauberhafte Land von Oz Musical-Uraufführung nach einer bekannten Geschichte. Freilichtbühne, Altusried, 19:30
Markt
Kunsthandwerkermarkt euschwanstein
Handgefertigte Unikate und kreative Arbeiten. Festspielhaus Neuschwanstein, Füssen, 13:00
La dolce Vita Italienische Spezialitäten und Musik. Park Oberstaufen, 17:00
Ritterabenteuer auf der Burgruine Sulzberg Mittelalterliche Spiele und Chalenges. Burgruine Sulzberg, 14:00
Konzert
Dirkschneider Konzert mit Klassikern deutscher Heavy-Metal-Musik.
Club Vaudeville, Lindau, 20:00
Theater
Das zauberhafte
Land von Oz Musical-Uraufführung nach einer bekannten Geschichte.
Freilichtbühne, Altusried, 19:30
Sport
Gebirgsmarathon
Immenstadt Berglauf-Wettbewerb mit anspruchsvollen Trails.
MIttagbahn, Immenstadt im Allgäu, 08:00
Familie
Workshop Homo ludens' Kinder entdecken römische Spiele und Geschicklichkeitsspiele.
Archäologischer Park Cambodunum, Kempten, 10:00
So 23 Aug
Konzert
Sommerkonzert
Bad Wörishofen
Live-Musik unter freiem Himmel.
Musikpavillon Bad Wörishofen, 16:00
Leo McFall Bregenz Festspielhaus Konzert mit britischer Musik und seltenen Kompositionen. Festspielhaus Bregenz, 11:00
Theater
Das zauberhafte
Land von Oz
Musical-Uraufführung einer klassischen Geschichte.
Freilichtbühne, Altusried, 19:30
Di 25 Aug
Konzert
Forest Metal Open Air Festival
Metal-Konzerte mit 20 Bands verschiedener Genres.
Reit- und Fahrvereinigung Bad Wörishofen, 12:00
Junge Ritter und Burgfräulein auf der Mindelburg Kinderführung ins Mittelalter.
Mindelburg, Mindelheim, 14:30 F
Mi 26 Aug
Konzert
Forest Metal Open Air Festival
Metal-Konzerte mit 20 Bands verschiedener Genres.
Reit- und Fahrvereinigung Bad Wörishofen, 12:00
Familie
Wie lebten unsere Vorfahren
Entdeckung historischer Alltagskultur und traditioneller Handwerke.
Heimathaus Nesselwang, 16:00
Do 27 Aug
Konzert
Forest Metal Open Air Festival
Metal-Konzerte mit rund 20 Bands verschiedener Genres
Reit- und Fahrvereinigung Bad Wörishofen, 12:00
Max Mutzke SWR Big Band Konzert mit Soul, Jazz und Pop-Musik. Freilichtbühne, Altusried, 20:00
Fr 28 Aug
Konzert
Forest Metal Open Air Festival
Metal-Konzerte mit 20 Bands verschiedener Genres.
Reit- und Fahrvereinigung Bad Wörishofen, 12:00
ueen Tribute Show auf der Freilichtbühne Altusried Tribute-Show mit Queens Hits und Klassikern. Freilichtbühne, Altusried, 20:00
Vollmondfahrt am Hochgrat Fahrt mit Blick auf den Vollmond über die Alpen. Hochgratbahn, Steibis, 09:00
Sa 29 Aug
Konzert
Forest Metal Open Air Festival
Metal-Musik-Festival mit 20 Bands verschiedener Genres.
Reit- und Fahrvereinigung Bad Wörishofen, 12:00
Howard Carpendale auf der Freilichtbühne
Konzert mit Hits und Abschiedstournee-Highlights.
Freilichtbühne, Altusried, 19:30
Bunch of Grass
Bluegrass-Musik mit akustischer Klarheit. Haus des Gastes, Bad Grönenbach, 20:00
Fest
Familientag
Mitmachangebote und gemeinsame Aktivitäten für alle Altersgruppen.
Rapunzel Welt, Legau, 08:00
Mallorca Sommer Festival
Partyschlager und Hits auf einer Bühne. Immenstadt Viehmarktplatz, Immenstadt, 14:00
So 30 Aug
Konzert
Forest Metal Open Air Festival
Metal-Musik-Festival mit 20 Bands.
Reit- und Fahrvereinigung Bad Wörishofen, 12:00
Egerländer Musikanten auf der Freilichtbühne Konzert mit Bläsermusik und Tradition.
Freilichtbühne, Altusried, 17:30
Eröffnungskonzert
Münchner Symphoniker
Konzert mit Jodlergruppe und Orchester.
Oberstdorf Haus, Saal Nebelhorn, 19:30
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Es ist Sommer. Vielleicht mehr Zeit als sonst, um in Ruhe einen Podcast zu hören. Sei es auf der Fahrt in den Urlaub oder gemütlich auf Balkonien, im Garten oder im Schwimmbad. Wir haben euch eine kleine bunte Mischung unserer Lieblings-Podcasts für solche Gelegenheiten zusammengestellt.




Bayern 3 True Crime
Immer sehenswert!
Der Video-Podcast auf www.0831-stadtmagazin.de Hier geht es um Kempten und um Menschen, denen die Stadt am Herzen liegt.
Nähe bedeutet Sicherheit, oder? Doch was passiert, wenn die Gefahr genau dort lauert, wo wir sie nie erwarten würden. Wenn diejenigen, die uns besonders nah sind, plötzlich zu Verdächtigen vor Gericht werden? Mit „Gefährliche Nähe“ geht der erfolgreiche Bayern 3 True Crime Podcast in die neunte Staffel. Die neue Host – Bayern-3-Moderatorin Lea Geishauser – spricht gemeinsam mit Strafverteidigerin Jana Jürgen anhand wahrer Kriminalfälle aus Deutschland über strafrechtliche Hintergründe, Ermittlungen, Gerichtsprozesse und psychologische Hintergründe.
Flexikon
Dieser Laber-Podcast mit Bildungsauftrag versorgt euch mit Klugscheißerwissen, mit dem ihr ordentlich flexen könnt. Die Hosts Steffi Banowski und Anne Raddatz suchen für euch nach Antworten auf Fragen, die Ihr euch unbedingt mal stellen solltet: Wie lügt man glaubwürdig Wie werde ich Influencer:in Wie mache ich Schluss, ohne gehasst zu werden Und sind die Leute im Swingerclub wirklich so sexy wie auf den Werbetafeln Steffi und Anne sprechen getrennt voneinander mit Expert:innen und präsentieren sich und euch die Ergebnisse. Ein Thema, verschiedene Sichtweisen – hört Euch schlau!
Schön laut
Vanessa Mai und Lola Weippert bewegen sich zwischen zwei Welten: ländliche Wurzeln und Alltag im internationalen Showbusiness. Die eine nennt sich „Kind vom Bauernhof“, die andere lebt in Backnang. Kennengelernt haben sie sich in Los Angeles. In ihrem Podcast erzählen sie von diesem Spannungsfeld. Sie nehmen euch mit auf den Bauernhof, in den Camper, ins schwäbische Umland – aber auch auf und hinter Fernseh- und Festivalbühnen. Dabei erzählen sie von persönlichen Erfahrungen hinter den Schlagzeilen, sind humorvoll und laut, thematisieren aber auch den Umgang mit dauernder öffentlicher Bewertung.
Extra 3 – Bosettis Woche
Jeden zweiten Freitag nimmt Satirikerin Sarah Bosetti die Themen der zurückliegenden Woche auseinander, die sie und ihren Gast besonders beschäftigt haben – egal ob Weltpolitik, Promi-Klatsch oder Netzempörung. Bewaffnet mit skurrilen Tönen aus Radio, Fernsehen und Internet wird rund 45 Minuten verspottet, überspitzt, gelacht und knallhart all das kommentiert, was eben schiefläuft – genau so kümmert sich „extra 3“ seit mehr als 40 Jahren im Fernsehen um den Irrsinn der Woche. „extra 3 – Bosettis Woche“ ist ein meinungsstarker, kurzweiliger und überraschender Podcast pünktlich zum Start ins Wochenende.

„Glück kann man nicht kaufen. Eis und Bücher schon.“
Für alle, die glückliche, lesevergnügliche Stunden genießen möchten, hier ausgewählte Buchempfehlungen aus der Erlebnis-Buchhandlung, die sozusagen den Genuss von Eis und Büchern verbinden und buchstäblich dahin schmelzen lassen:

Die Eis-Bibel
Saier,Yüksel | 9783862441167
Die Eis Bibel ist das perfekte Buch für alle, die zu Hause Eis auf Profi-Niveau herstellen möchten. In 100 kreativen Rezepten und mit anschaulichen Schritt-für-Schritt-Anleitungen vermittelt es fundiertes Wissen rund um Eis, Sorbets, Parfaits und Frozen Desserts. Mit diesem wundervoll ausgestatteten Buch halten Lesende einen Erfahrungsschatz in Händen, mit welchem cremige, fruchtige und zartschmelzende Eiskreationen gelingen. Übrigens ist dieses Buch auch als „Vegane Eis-Bibel“ erhältlich.

Oje, mein Eis!
Jana Heinicke, Nini Alaska | 978-3734821196
Manchmal kann ein verschüttetes Eis die ganze Welt zum Einsturz bringen – zumindest aus Kinderperspektive. Mit viel Wärme, Humor und Einfühlungsvermögen erzählt „Oje, mein Eis!“ von großer Vorfreude, echter Enttäuschung und der tröstenden Kraft einer liebevollen Beziehung. Besonders das charmante Opa-Enkel-Duo wächst einem sofort ans Herz und zeigt, wie wertvoll gemeinsame Erlebnisse sind. Die stimmungsvollen Illustrationen machen dieses Bilderbuch zu einem wunderbaren Vorleseschatz für Kinder ab 4 Jahren – und für alle, die sich an die großen Gefühle kleiner Menschen erinnern möchten.

ie eine is an fa t r in a fi
Gregorio | 978-3548064451
Wer sich ein wenig italienisches Sommergefühl nach Hause holen möchte, ist mit diesem Roman bestens beraten. Vor der malerischen Kulisse Amalfis erzählt die Geschichte von Livia, ihrer traditionsreichen Eismanufaktur und einer unerwarteten Liebe, die ihr Leben durcheinanderwirbelt. Zwischen duftendem Gelato, mediterranem Flair und großen Gefühlen entsteht eine warmherzige Liebesgeschichte, die zum Träumen einlädt. Die perfekte Urlaubslektüre für alle, die Italien, Eis und romantische Geschichten lieben.

Der kleine Drache Kokosnuss erforscht das ewige Eis
Ingo Siegner | 978-3570180693
Wer sich ein wenig italienisches Sommergefühl nach Hause holen möchte, ist mit diesem Roman bestens beraten. Vor der malerischen Kulisse Amalfis erzählt die Geschichte von Livia, ihrer traditionsreichen Eismanufaktur und einer unerwarteten Liebe, die ihr Leben durcheinanderwirbelt. Zwischen duftendem Gelato, mediterranem Flair und großen Gefühlen entsteht eine warmherzige Liebesgeschichte, die zum Träumen einlädt. Die perfekte Urlaubslektüre für alle, die Italien, Eis und romantische Geschichten lieben.
Wir haben Schüler:innen der Sprachenschule Lingua Viva gefragt, was sie dazu veranlasst hat, ihre alte Heimat zu verlassen und in Kempten ein neues Kapitel aufzuschlagen. Herausgekommen sind dabei kurze Statements über Schicksalsschläge, Dankbarkeit und das Ankommen in einem fremden Land.
Ich heiße Muhammed Dawood, bin 20 Jahre alt und komme aus Afghanistan. Seit zwei Jahren lebe ich in Deutschland und seit einem Jahr in Kempten. Der Grund für meinen Umzug waren die Taliban. In Afghanistan habe ich die Schule abgeschlossen, in der Türkei eine Ausbildung begonnen, die ich leider nicht fertig machen konnte.

Mein Vater und meine Cousine leben in Baden-Württemberg. Ich musste innerhalb von Deutschland mehrmals zwischen verschiedenen Asylheimen umziehen, bevor ich nach Kempten kam.
In Kempten habe ich überwiegend gute Erfahrungen gemacht. Die Menschen hier sind freundlich. Wenn ich zum Beispiel nach dem Weg gefragt habe, wurde mir geholfen. Es gab aber auch eine Situation, in der mich Männer auf der Straße beschimpft haben.
Ich fühle mich als Teil von Kempten und gut integriert. In Zukunft möchte ich aber in eine größere Stadt ziehen und studieren.
Meiner Meinung nach bekommt man zurück, was man gibt. Wenn man positiv auf Menschen zugeht, bekommt man Positives zurück. So funktioniert Miteinander.

deutsche Ostseeinsel
Gefäßflöte
ital. Mittelmeerinsel
Handwerksbetrieb Auspuffstoff
Hülle
dt. Komponist (Werner)
Ruhelosigkeit
Schwimmbassin amerik. Filmkomiker (Buster)
Ton, Schall sich Wissen aneignen
Abk. für Antiblockiersystem Bundesstaat der USA
Denksportaufgabe
mit Metallbolzen befestigen
Hörfunk
ein Bild ländlichen Friedens knappes Oberteil (engl.) Richtungsangabe
sinn-, zwecklos
ein Farbton
Zauberin (griech. Mythologie) Rebsorte (Weißwein)
königlich Sinnesorgan umformen, abwandeln
Schreibart; Kunstrichtung
Bootsruder
Schiffsstockwerk
Sohn Abrahams im A. T. Adelsprädikat
österr. Rennfahrer („Niki“) irischer Schriftsteller (James)
männlicher Nachkomme
Schauspiel-, Ballettschüler nämlich Pferd
Triebwagen der Eisenbahn dreieckige Dachfläche Hahnenfußgewächs
heißes alkohol. Mischgetränk
Hauptsache; Mittelpunkt
schweizerischer Kupferstecher
Glied einer math. Formel
Gegenstück einer Schraube Brutstätte von geringer Größe kleines marderartiges Raubtier
altnord. Erzählung in Prosa Harnstoff (lateinisch)
Widerwille, Abneigung
großes Gewässer Einfall, Gedanke
Europ. Fußballverband (Abk.) Kurort an der franz. Riviera
Platz, Stelle Turkvolkangehöriger
Abk. für Auswärtiges Amt ringförmige Koralleninsel
Bauelement

Gewinn, Ausbeute
Landkartenwerk menschliche Ausstrahlung
Ansturm auf etwas Begehrtes (englisch)
Asiat, Kaukasier
britischer Sagenkönig

Lösungswort:
gesundheitlich beeinträchtigt
Geräteoder Bodensportler
überhaupt
Room of Secrets Gewinnspiel!
Erhalte die Chance auf die Room of Secrets Home Edition – das Online Escape Game. Sende das Lösungswort an 0831 room-of-secrets.com und Ende des Monats werden unter allen Einsendungen drei Gewinner gezogen und per Mail benachrichtigt.


Unsere Rettungskette greift, wenn jede Sekunde zählt. Als einziges Haus der Region erfüllt das Klinikum Kempten die strengen Anforderungen des Schwerstverletzungsartenverfahrens (SAV). Das bedeutet für die Region: Hochspezialisierte, interdisziplinäre Teams und modernste Medizintechnik stehen rund um die Uhr bereit, um auch komplexe Verletzungen sofort auf Top-Niveau zu versorgen. Mehr zu uns: www.klinikverbund-allgaeu.de
Wir sind für Sie da – 365/24/7
Das Team des Traumazentrum Kempten
Telefon Zentrale 0831 530-0
trauma@klinikverbund-allgaeu.de


































