1 ROBINIE – BOZEN (BZ) Eingetragen im Register der Baumdenkmäler Italiens, welches von der Generaldirektion DIVOR IV geführt wird.
ALLGEMEINE DATEN (Datum Aufnahme: 05. Oktober 2015) botanischer Name: Robinia pseudoacacia L. Trivialname: Robinie Geschätztes Alter: > 100 Jahre Stammumfang auf 1,30 m: 441 cm Dendrometrische Höhe: 7 m Nummer Staatsregister: 02/A952/BZ/21
CHARAKTERISTIK DER ART Die Robinie ist ein Schmetterlingsblütler und als solcher dazu fähig den Boden mit Stickstoff anzureichern. Sie breitet sich nicht nur über Samen, sondern sehr stark auch über Wurzelschösslinge aus. Besonders die jungen Bodentriebe tragen paarweise angeordnete, lange und feste Dornen. Beinahe alle Teile des Baumes, besonders die Rinde, sind giftig. Einzig die sehr nektarreichen Blüten sind nicht giftig und werden von Insekten besucht. Bildarchiv Amt für Natur, Foto Giulia Ligazzolo
ASPEKTE DER MONUMENTALITÄT a) Alter und Größe b) Form und Habitus
SCHUTZSTATUS AUTONOME PROVINZ BOZEN Kartei Nummer der Aut. Prov. Bozen: 009_G04 Erstausweisung: D.L.H. 377/28.1 vom 30.04.1998 in Kraft Weitere Informationen: Homepage Amt für Natur, Naturdenkmäler
HISTORISCH - KULTURELLE ANMERKUNGEN
DIES IST EIN BAUMDENKMAL ITALIENS. RESPEKTIERE ES. BESCHÄDIGE ES NICHT. Wer auch immer diesen Baum beschädigt oder fällt, wird mit einer Verwaltungssanktion in Form einer Geldbuße in der Höhe von 5.000 bis 100.000 Euro bestraft.
Ursprünglich war das Vorkommen der Robinie auf zwei Gebiete im Südosten der Vereinigten Staaten beschränkt. In der Barockzeit wurde sie in Europa eingeführt und in Parks als Zierbaum gepflanzt. Jahrhunderte später wurde ihre spontane Verbreitung in der Natur festgestellt.
Bildarchiv Amt für Natur, Foto Kornelia Straudi
Das Holz der Robinie ist sehr witterungsbeständig und gilt daher als gute Alternative zu Tropenholz. Allerdings verdrängt dieser Baum natürliche Pflanzbestände und verändert die Standortqualität zum Nachteil der einheimischen Arten. Dies hat negative Auswirkungen auf die Ökosysteme. Aus diesem Grund wird die Robinie mit viel Skepsis betrachtet. Bildarchiv Amt für Natur, Foto Kornelia Straudi
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