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Spielzeitheft 2026/27 - 200 Jahre Landestheater Coburg

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Spielzeit 2026/27

Echt. Jetzt!


200 JAHRE LANDESTHEATER COBURG – FEIERN SIE MIT UNS!

Mit diesem Spielzeitheft halten Sie den regulären Spielplan der Jubiläumsspielzeit 2026/27 in den Händen – mit allen Premieren, Konzerten und vielen besonderen Theatererlebnissen. Doch das ist längst nicht alles: Anlässlich unseres 200-jährigen Jubiläums erwartet Sie im Laufe der Spielzeit ein abwechslungsreiches Begleitprogramm mit weiteren Veranstaltungen, außergewöhnlichen Projekten und besonderen Überraschungen. Höhepunkt des Jubiläumsjahres wird die große Festwoche im Juni 2027, zu der wir Sie schon heute herzlich einladen. Viele Programmpunkte entstehen derzeit gemeinsam mit unseren Partnern und werden in den kommenden Monaten bekannt gegeben. Aktuelle Informationen finden Sie auf unserer Website. Außerdem erscheint zum Jahresbeginn eine eigene Jubiläumsbroschüre mit dem vollständigen Programm des Festjahres 2027. Freuen Sie sich mit uns auf ein Theaterjahr voller besonderer Momente – wir feiern 200 Jahre Landestheater Coburg!

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INHALTSVERZEICHNIS 4

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Vorworte

Service

14

112

Premieren & Konzerte

Spielorte

17

114

Musiktheater

Saalpläne

37

116

65

118

Schauspiel

Zusatzangebote

Ballett

Preise freier Verkauf

79

121

Konzerte

Abonnement

92

124

Mitmachen

Unser Team

94

130

Altersempfehlung

Allgemeine Geschäftsbedingungen

95

Theater & Schule

140

Impressum

97

Extras

141

Theaterkasse & Kontakt

103

200 Jahre Landestheater Coburg

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VORWORT INTENDANZ

Verehrtes Publikum,

kommt mit Ur- und Erstaufführungen die Moderne nicht zu kurz.

es ist schon immer etwas Besonderes, einen neuen Spielplan vorzustellen. Doch ungleich viel spannender ist es für mich, ihn unter diesen besonderen Umständen zu präsentieren. Am 1. Juni habe ich mich in das Abenteuer gestürzt, ein Theater in einer schwierigen Situation in einer mir weitgehend unbekannten Stadt zu übernehmen.

Theater setzt immer ein großes Maß an Offenheit und Neugierde voraus, denn genau das soll es ja: uns auf unterhaltsame, spielerische Weise trainieren für die Veränderungen, denen wir in unserer sich ständig wandelnden Gesellschaft täglich ausgesetzt sind.

Wichtigster Partner war vom ersten Moment an der Kaufmännische Direktor, denn eine solche Aufgabe ist nur gemeinsam zu schaffen. Gemeinsam – und das war das Schönste für mich – gemeinsam war das Stichwort, das plötzlich im Theater die Runde machte, und es war wunderbar zu erleben, mit welcher Offenheit und welchem Engagement die Mitarbeiter auf uns zukamen.

Kunst ist, und das ist für uns ein wesentliches Merkmal, auch dort, wo sie unterhaltend ist, immer durchaus ein bisschen anstrengend. Theater erzeugt Emotionen, und diese Emotionen – davon waren schon die Griechen in der Geburtsstunde des Theaters überzeugt – reinigen die Seele und erfrischen den Geist. Ihr Dr. Ulrich Peters, Intendant

Dringende Entscheidungen wurden zügig getroffen, längst überfällige Engagements getätigt und schließlich ein Spielplan in allen Sparten – Musiktheater, Ballett, Schauspiel und Konzert – weitgehend neu gemacht. Dies wäre ohne die große Bereitschaft aller, mit anzupacken, nie möglich gewesen und erfüllt uns mit großer Dankbarkeit. Jedes „Das geht nicht“ wurde von kreativen Alternativvorschlägen flankiert, und so präsentieren wir alle zusammen nicht ohne einen gewissen Stolz den Spielplan 2026/2027. Und natürlich sind wir alle zusammen gespannt auf Ihre Reaktionen. Es ist ein Spielplan jenseits des Mainstreams, ein Spielplan, der hoffentlich neugierig macht und der im Rahmen des Jubiläums „200 Jahre Theater Coburg“ zeigen will, zu was dieses Theater in der Lage ist. Wir setzten uns konkret mit der „romantischen Zeit“ um das Jahr 1827 auseinander, zugleich

Bernd Vorjans, (Kaufmännischer Direktor), Dr. Ulrich Peters (Intendant) 4


VORWORT DES OBERBÜRGERMEISTERS DER STADT COBURG, DOMINIK SAUERTEIG

200 Jahre Theatergeschichte. 200 Spielzeiten. Immer großes Theater!

Mein besonderer Dank gilt Intendant Dr. Ulrich Peters, der nur wenig Zeit für die Vollendung dieses tollen Programms hatte, und dem gesamten Ensemble sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor, auf und hinter der Bühne. Mit ihrem Engagement und ihrer Leidenschaft sorgen sie dafür, dass Theater in Coburg auch nach 200 Jahren quicklebendig ist und in Zukunft weiterhin eine wichtige Rolle für unsere Stadtgesellschaft spielen wird. Und das hoffentlich bald wieder im großen Haus.

Mit der Spielzeit 2026/27 feiert das Landestheater Coburg ein außergewöhnliches Jubiläum. Seit zwei Jahrhunderten begeistert unser Theater die Menschen in Coburg und weit darüber hinaus – mit großen Geschichten, bewegenden Momenten und immer wieder neuen Perspektiven. Dieses Jubiläum ist ein Anlass zum Feiern, aber auch zum Innehalten und Staunen über die große kulturelle Tradition, die unsere Stadt prägt.

Ich wünsche uns allen unvergessliche Theaterabende und viel Freude an diesem besonderen Jubiläumsprogramm. Herzlichst

Was 1827 begann, ist heute lebendiger denn je. Das Landestheater schafft Räume für Begegnung, Diskussion und Inspiration. Es bringt Menschen zusammen, lässt uns lachen, schwelgen, mitfiebern, nachdenken und manchmal auch unbequem hinterfragen, was uns als Gesellschaft bewegt.

Ihr Dominik Sauerteig Oberbürgermeister der Stadt Coburg

Die Jubiläums-Schauspielspielzeit zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig und aktuell Theater sein kann. Mit Klassikern wie KASIMIR UND KAROLINE oder BIEDERMANN UND DIE BRANDSTIFTER, zeitgenössischen Stücken wie DER LIEBLING und ROYALS, der bewegenden Bühnenfassung von IM WESTEN NICHTS NEUES sowie der Wiederaufnahme des erfolgreichen Monodramas PRIMA FACIE greift das Landestheater große Fragen unserer Zeit auf. Gleichzeitig laden Produktionen wie HOW TO DATE A FEMINIST, DER MESSIAS oder das Familienstück DAS DOPPELTE LOTTCHEN zu unterhaltsamen und gemeinsamen Theatererlebnissen für für alle Generationen ein - das gilt auch für das Familienballett DER KLEINE PRINZ. Und natürlich dürfen Klassiker wie MY FAIR LADY oder LA TRAVIATA nicht fehlen. 5


GRUSSWORT DES BAYERISCHEN MINISTERPRÄSIDENTEN, DR. MARKUS SÖDER

Kreativität und Vielfalt, Engagement und Leidenschaft prägen die reiche Theaterlandschaft in Bayern. Staatstheater, kommunale und private Theater ergänzen sich zu einem großen Ganzen. Als Haus mit langer Tradition ist das Landestheater Coburg dabei unverzichtbar. In ihm bewahrt sich ein ganz besonderer kultureller Schatz Oberfrankens und Bayerns – in ihm setzt sich fort, was vor 200 Jahren mit der Gründung des herzoglich-sächsischen Hoftheaters begann. Dieses Jubiläum gilt es voller Stolz und Freude zu feiern! Damals wie heute besitzt das Landestheater enorme Strahlkraft. Spielzeit für Spielzeit präsentiert sein Ensemble ein umfassendes Programm und beeindruckende Theaterkunst. Es begeistert mit Musiktheater, Schauspiel und Ballett. Rund 300 Vorführungen vor bis zu 90.000 Besucherinnen und Besuchern sprechen für sich. Klar ist: Auch während der Zeit der Generalsanierung des Großen Hauses ist es absolut präsent – und beschert seinem Publikum im Globe Coburg und in der Reithalle eindrucksvolle Kulturerlebnisse. Der Freistaat investiert kraftvoll und aus Überzeugung in die umfassenden Sanierungsarbeiten am Schlossplatz. Denn Kunst und Kultur erweitern Horizonte. Sie befruchten den demokratischen Dialog und stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum, Dank und Anerkennung für den Einsatz und alles Gute für die Zukunft! Dr. Markus Söder, Bayerischer Ministerpräsident

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GRUSSWORT DES BAYERISCHEN STAATSMINISTERS FÜR WISSENSCHAFT UND KUNST, MARKUS BLUME

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Theaterbegeisterte, die Vestestadt hebt den Vorhang für ein Jubiläum mit Strahlkraft: 200 Jahre Landestheater Coburg – das ist weit mehr als ein Geburtstag, das ist ein kulturgeschichtliches Ausrufezeichen! Seit Herzog Ernst I. im Jahr 1827 den Grundstein für diese traditionsreiche Bühne legte, hat sie Generationen von Menschen begleitet, begeistert und bewegt. Eine Erfolgsgeschichte, die beweist: Wer große Kunst sucht, findet sie in Bayern auch abseits der großen Metropolen! Zu seinem 200-jährigen Bestehen entfacht das Landestheater erneut ein Feuerwerk der Künste – und das in einem großartigen Rahmen. Dass das Jubiläum im GLOBE Coburg, fernab des prunkvollen Stammsitzes, gefeiert wird, zeigt: Dieses einmalige Haus kann nicht nur Klassizismus und Tradition, sondern auch Interim und Innovation! Und auch in dieser Phase des Übergangs gilt: Der Freistaat Bayern steht als verlässlicher Partner fest an der Seite des Theaters! Denn Kultur ist kein Beiwerk, sondern Herzschlag unserer Gesellschaft. Ich wünsche dem Landestheater Coburg und allen Besucherinnen und Besuchern eine festliche und inspirierende Spielzeit. Ad multos annos! München, im April 2026 Markus Blume, MdL Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst

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GRUSSWORT DES REGIERUNGSPRÄSIDENTEN VON OBERFRANKEN, FLORIAN LUDERSCHMID

„Wir verwenden einen Spiegel, um unser Gesicht zu sehen. Wir brauchen Kunst, um unsere Seele zu sehen“

Ein Theater war über Jahrhunderte ein wichtiger Bestandteil fürstlicher Hofkultur. Auch das Haus Sachsen-Coburg pflegte diese Tradition, doch dauerte es lange bis zu einem eigenen Theatergebäude. Zunächst diente das Ballhaus am Schlossplatz als Spielstätte, in der bis 1827 zahlreiche Truppen Stücke von Lessing, Schiller oder Shakespeare aufführten. Ein Höhepunkt war Webers FREISCHÜTZ im Jahr 1823.

George Bernhard Shaw

1827 gründete Herzog Ernst I. das Hoftheater mit eigenem Ensemble, 1840 folgte der Neubau. Nach 1919 wurde es zum Landestheater; Bayern sichert seither maßgeblich die Finanzierung. Heute ist das Landestheater Coburg das traditionsreichste Dreispartenhaus Oberfrankens. Die Stadt Coburg und der Freistaat Bayern treiben die Generalsanierung voran, während das Globe als Interimsspiel- und Kulturstätte dient. Die Oberfrankenstiftung unterstützte das Theater bisher mit über 1 Million Euro. Das Landestheater Coburg ist ein unverzichtbarer Baustein der oberfränkischen Kulturlandschaft. Allen Mitwirkenden sowie allen, die dazu beigetragen haben, gilt Dank und Anerkennung. Zum 200-jährigen Bestehen alles Gute und weiterhin starke Strahlkraft als kultureller Anker im fränkischen Norden des Freistaats! Ihr Florian Luderschmid Regierungspräsident von Oberfranken

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GRUSSWORT PRINZ HUBERTUS VON SACHSEN-COBURG UND GOTHA

Liebe Freundinnen und Freunde des Landestheaters, sehr geehrte Damen und Herren, Mit großer Freude und tiefer persönlicher Verbundenheit gratuliere ich dem Landestheater Coburg zu 200 Jahren kultureller Geschichte. Das Landestheater Coburg steht seit 200 Jahren für Kultur, Inspiration und für Zusammenhalt. Es stellt aber auch einen Spiegel der Geschichte dar, eng verwoben mit der Geschichte der Herzöge von Sachsen-Coburg und Gotha. Seit Generationen steht meine Familie dem Theater eng zur Seite: Es war und ist uns stets ein Anliegen, die Künste zu fördern, das Schauspiel zu unterstützen und eine Bühne zu schaffen, die Menschen inspiriert. Darüber hinaus ist es aber das Publikum, das dieses Haus mit seiner Unterstützung und seinem Engagement über Generationen hinweg lebendig hält. Nach 200 Jahren lebt das Landestheater derzeit im Globe Coburg weiter und sieht nach Renovierung des historischen Gebäudes einer glanzvollen Zukunft entgegen. Lassen Sie uns diesen Moment nutzen, um der Vergangenheit zu gedenken, die Gegenwart zu feiern und die Zukunft der Bühne mit Begeisterung zu gestalten. Möge das Landestheater Coburg weiterhin eine Bühne für große Kunst, bewegende Geschichten und gemeinsames Erleben bleiben. In diesem Geiste: Auf die nächsten 200 Jahre! Ihr Prinz Hubertus von Sachsen-Coburg und Gotha

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GRUSSWORT DER BALLETTFREUNDE COBURG

Wenn Sie auf die vergangenen Spielzeiten am Landestheater Coburg zurückblicken: Welche Ballettabende sind Ihnen besonders in Erinnerung geblieben – und warum?

Faszination von Tanz gerade an diesem Haus aus? Traditionell glänzt unser kleines, aber leistungsstarkes Tanzensemble in Operetten und Musicals sowie in faszinierenden Ballettabenden. Auch im Jubiläumsjahr können wir uns wieder auf spartenübergreifende tänzerische Höhenflüge freuen.

Seit 2009 engagiere ich mich für die Ballettfreunde Coburg und habe in diesen 17 Jahren unser Ballettensemble in atemberaubenden Choreographien erlebt. Das Publikum wird sich besonders an den hinreißenden Zauberlehrling von Takashi Yamamoto erinnern, an den glänzenden Aschenbrödel-Ballettabend von Mark McClain, an die innovativen „First Steps Why not?“ von Compagnie-Mitgliedern entwickelt sowie an die fesselnde spartenübergreifende Produktion „Bernarda Albas Haus“, die von Mireia Martinez choreographiert wurde. Darüber hinaus waren unsere Tänzerinnen und Tänzer in Zusammenarbeit mit den Ballettfreunden immer wieder in der Begegnung mit anderen Genres aktiv: Veranstaltungen wie „Tanz und Design“, „Bildende Kunst und Bewegung“, „Poesie und Ballett“ sind mir sehr ans Herz gewachsen, weil sie auf besondere Weise Nischen in unserer Kulturlandschaft beleuchten.

Alexa Hahn Vorsitzende Ballettfreunde Coburg

Gibt es einen Moment oder eine Szene aus einer Inszenierung, die Sie bis heute begleitet? Das Finale Furioso anlässlich der Schließung des Großen Hauses am Schlossplatz war ein intensives emotionales Ereignis in Verbindung mit der glanzvollen Eröffnung unserer wunderbaren Ausweichspielstätte, dem Globe. Ich würde mir wünschen, diese kleine Liste in ein paar Jahren mit der Wiederöffnung des historischen Landestheaters am Schlossplatz erweitern zu dürfen ... 200 Jahre Landestheater Coburg sind ein besonderer Anlass: Was macht für Sie die 10


SPARKASSE COBURG – LICHTENFELS PREMIUMPARTNER DES LANDESTHEATERS COBURG

Jubiläums-Spielzeit 2026/27: 200 Jahre Kunst & Kultur Herzlichen Glückwunsch Wir gratulieren dem Landestheater herzlich zum 200-jährigen Jubiläum und wünschen allen Besucherinnen und Besuchern unvergessliche Momente, inspirierende Stücke und viel Freude in dieser besonderen Spielzeit.

Liebe Besucherinnen und Besucher, seit über 200 Jahren steht die Sparkasse Coburg – Lichtenfels für Nähe, Vertrauen und gesellschaftliches Engagement – und wir freuen uns, diese Werte nun gemeinsam mit dem Landestheater Coburg zu feiern. Unser Beitrag zum Jubiläum Als langjähriger Förderer des Landestheaters sehen wir es als Aufgabe, die kulturelle Vielfalt unserer Region zu unterstützen. Deshalb haben wir uns entschieden, das Landestheater in seiner 200-jährigen Jubiläumsspielzeit mit einer fünfjährigen Premiumpartnerschaft zu begleiten.

Ihr Dr. Martin Faber Vorstandsvorsitzender

Damit möchten wir nicht nur das heutige Theatererlebnis stärken, sondern auch die langfristige Entwicklung einer lebendigen Kulturlandschaft in Coburg und Umgebung sichern. Warum das Landestheater? • Nähe zum Menschen – Das Theater bringt Kunst hautnah in die Region, genau wie auch wir als Sparkasse persönlich für unsere Kundinnen und Kunden vor Ort sind. • Gemeinsame Zukunft – Durch die langfristige Partnerschaft ermöglichen wir neue Projekte, innovative Inszenierungen und besondere Aktionen.

Gemeinsam machen wir Kultur erlebbar – für heute und für die nächsten Generationen.

• Kultur im digitalen Zeitalter – In einer immer stärker digitalisierten Welt bleibt das Live-Erlebnis im Theater ein unvergleichlicher Moment des Miteinanders.

Persönlich. Nah. Engagiert. 11


GLOBE Coburg


Premieren

Die im Spielzeitheft abgedruckten Termine, Uhrzeiten und Besetzungen entsprechen dem Stand Mitte Juli 2026. Änderungen sind vorbehalten. Informieren Sie sich gerne auf unserer Website www.landestheater-coburg.de oder an der Theaterkasse. 13

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PREMIEREN SPIELZEIT 2026/27 Musiktheater

Schauspiel

19.09.2026

25.09.2026

CALIGARI (UA)

HOW TO DATE A FEMINIST

31.10.2026

03.10.2026

LA TRAVIATA

KASIMIR UND KAROLINE

14.11.2026

10.10.2026

MY FAIR LADY (WA)

THE ADDAMS FAMILY (WA)

06.02.2027

21.11.2026

20.03.2027

28.11.2026

08.05.2027

Feb 2027

DER GRAF VON MONTE CHRISTO

DAS DOPPELTE LOTTCHEN

BEATRICE DI TENDA

DER MESSIAS

DER VAMPYR

PRIMA FACIE (WA) 27.02.2027

BIEDERMANN UND DIE BRANDSTIFTER

Ballett

09.04.2027

IM WESTEN NICHTS NEUES

16.10.2026

DIE STUNDE DA WIR NICHTS VONEINANDER WUSSTEN

17.04.2027

DER LIEBLING

05.12.2026

1827 – EINE WINTERREISE

22.05.2027

ELISABETH

03.04.2027

DER KLEINE PRINZ

29.05.2027

ROYALS

28.05.2027

DANCELAB

WA = Wiederaufnahme UA = Uraufführung 14


KONZERTE SPIELZEIT 2026/27 Sinfoniekonzerte

Sonderkonzerte

26.09.2026 und 27.09.2026

06.01.2027

19.12.2026 und 20.12.2026

15.01.2027, 21.01.2027, 24.01.2027 und 30.01.2027

1. Sinfoniekonzert

38. Neujahrskonzert

2. Sinfoniekonzert

DER RING AN EINEM ABEND

06.03.2027 und 07.03.2027

3. Sinfoniekonzert

19.02.2027, 20.02.2027 und 21.02.2027

Filmkonzert: DIE UNENDLICHE GESCHICHTE

10.04.2027 und 11.04.2027

4. Sinfoniekonzert

30.04.2027 und 02.05.2027 15.05.2027 und 16.05.2027

5. Sinfoniekonzert

Kammerkonzert in der Schlachthalle am Güterbahnhof

03.07.2027 und 04.07.2027

26.06.2027

Kammerkonzerte

Kinder- und Familienkonzerte

6. Sinfoniekonzert

Klassik Open Air 2027

21.11.2026 und 22.11.2026

1. Kammerkonzert

ab 03.10.2026

DER ELEFANTENPUPS: EIN TIERISCHER GEHEIMPLAN

27.02.2027 und 28.02.2027

2. Kammerkonzert

ab 22.10.2026

Babykonzerte

17.04.2027 und 18.04.2027

3. Kammerkonzert

07.11.2026

Mitmachkonzert

22.05.2027 und 23.05.2027

4. Kammerkonzert

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Spielzeit 2025/26: L'ELISIR D'AMORE


Musiktheater

LEGENDE B = Bühnenbild, Ch = Choreografie, Co-I = Co-Inszenierung, D = Dramaturgie, I = Inszenierung, K = Kostüme, M = Musik, ML = Musikalische Leitung, S = Sound, UA = Uraufführung, V = Video, WA = Wiederaufnahme 17


CALIGARI (UA) Musiktheater nach dem Film DAS CABINET DES DR. CALIGARI in 24 Szenen und einem Zwischenspiel Text: Alexander Charim Musik: Ulrich Kreppein In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln Auftragswerk des Landestheaters Coburg Gefördert von der Ernst von Siemens Musikstiftung

PREMIERE 19.09.2026 ORT GLOBE Coburg ALTERSEMPFEHLUNG ab 16 Jahren PREISKATEGORIE M/M BESETZUNG ML: David Preil I: Alexander Charim B/V: Ivan Bazak K: Aurel Lenfert D: André Sievers EINFÜHRUNGEN Je 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn

Auf einem Jahrmarkt in einer deutschen Kleinstadt präsentiert der mysteriöse Dr. Caligari seine sensationelle Attraktion: den Somnambulen Cesare, der die Zukunft voraussagen kann. Die Freunde Franzis und Alan lassen sich aus Neugier auf das unheimliche Spektakel ein – mit fatalen Konsequenzen. Kurz darauf wird Alan tot aufgefunden und Francis versucht fieberhaft, die Täter*innen zu entlarven. Steckt Dr. Caligari selbst hinter dem Verbrechen oder liegt die Wahrheit noch tiefer verborgen? DAS CABINET DES DR. CALIGARI (1920) gilt als Meilenstein der Kinogeschichte. In seiner surrealen, albttraumhaften Handlung verschwimmen Wahn und Wirklichkeit, während Machtmissbrauch, Manipulation und die totale Unterwerfung des Individuums auf beklemmende Weise erfahrbar werden. Ulrich Kreppein und Alexander Charim bringen nun erstmals mit CALIGARI diesen Horror- und Psychothriller als immersives Musiktheater auf die Bühne des GLOBE und übersetzen die expressionistischen Bilder des Films in eine unmittelbar erfahrbare, atmosphärische Wirklichkeit voller Spannung, Furcht und musikalischer Intensität.

DAVID PREIL (MUSIKALISCHE LEITUNG) David Preil ist seit der Spielzeit 2024/25 als 1. Kapellmeister am Landestheater Coburg engagiert. Dort dirigiert er Opern-, Operetten- und Musicalproduktionen sowie sinfonische Konzerte und Sonderformate. Zuvor war er am Theater Hof und an der Semperoper Dresden tätig. Darüber hinaus gastierte er bei renommierten Orchestern. Seit 2021 wird er vom Forum Dirigieren des Deutschen Musikrats gefördert.

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ALEXANDER CHARIM (INSZENIERUNG) Alexander Charim arbeitet seit 2007 als freier Regisseur und arbeitete u. a. an der Staatsoper Hannover, der Deutschen Oper Berlin, der Oper Frankfurt sowie am Landestheater Coburg, wo er zuletzt 2018/19 Brittens PETER GRIMES inszenierte. 2015 wurde er für den Nestroy-Preis nominiert, 2016 erhielt er den Nestroy-Preis sowie den Dr.-Otto-Kasten-Preis. 2024 kuratierte er das Theaterprogramm der Europäischen Kulturhauptstadt Bad Ischl–Salzkammergut.


Foto: Matthis Kerksiek, Leonie Knapp


Foto: Dorothee Bellinger, Lilo Metzger


LA TRAVIATA Melodramma in drei Akten von Giuseppe Verdi Libretto von Francesco Maria Piave Nach dem Roman LA DAME AUX CAMÉLIAS von Alexandre Dumas d. J. In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

PREMIERE 31.10.2026 ORT GLOBE Coburg ALTERSEMPFEHLUNG ab 14 Jahren PREISKATEGORIE A+/M BESETZUNG ML: Tommaso Turchetta I: Philipp Kochheim B: Rifail Ajdarpasic K: Ariane Unfried D: André Sievers

Violetta Valéry ist eine begehrte Kurtisane der Pariser Oberschicht. Schwer an Tuberkulose erkrankt, klammert sie sich an ein Leben voller Vergnügungen und weigert sich, die tödliche Realität ihrer Krankheit anzuerkennen. Als sie auf Alfredo Germont trifft, scheint sich ihr erstmals die Aussicht auf ein anderes Leben zu eröffnen – getragen von Liebe, Hoffnung und dem Wunsch nach einem gemeinsamen Glück. Doch gesellschaftliche Konventionen stehen dieser Zukunft im Weg. Um den Ruf von Alfredos Familie zu bewahren, opfert Violetta ihre Liebe und verzichtet auf ihr eigenes Glück. Als die Wahrheit schließlich ans Licht kommt, ist es zu spät ... LA TRAVIATA zählt zu den berühmtesten Opern der Musikgeschichte. Mit der Violetta schuf Verdi eine der vielschichtigsten und berührendsten Frauenfiguren des Repertoires. Die romantischen Ideale von Liebe und individueller Freiheit kollidieren dabei mit den Konventionen der Gesellschaft. Verdi verdichtet diesen Konflikt zu einem ergreifenden Musikdrama über Liebe und Verzicht.

EINFÜHRUNGEN Je 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn

TOMMASO TURCHETTA (MUSIKALISCHE LEITUNG) Der in Neapel geborene Dirigent und Pianist Tommaso Turchetta ist seit der Spielzeit 2026/27 Generalmusikdirektor am Landestheater Coburg. Zuvor war er Erster koordinierter Kapellmeister am AaltoTheater Essen sowie Erster Kapellmeister am Tiroler Landestheater Innsbruck, wo er ein breites Opern-, Operetten- und Konzertrepertoire dirigierte. Gastengagements führten ihn unter anderem nach Italien und Südkorea.

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PHILIPP KOCHHEIM (INSZENIERUNG) Philipp Kochheim inszeniert Opern, Musicals und Schauspiele an zahlreichen deutschsprachigen und internationalen Bühnen. Zu prägenden beruflichen Stationen zählen die Operndirektion Staatstheater Braunschweig sowie die Künstlerische Leitung der Den Jyske Opera in Aarhus (Dänemark). Seine Arbeiten sind von einem breiten Repertoire zwischen Klassikern, Raritäten und zeitgenössischen Werken geprägt. Mehrfach wurden sie international ausgezeichnet und nominiert.


MY FAIR LADY (WA) Musical in zwei Akten von Frederick Loewe Buch und Liedtexte von Alan Jay Lerner Nach dem Schauspiel PYGMALION von Bernard Shaw und dem Film von Gabriel Pascal Deutsch von Robert Gilbert

WIEDERAUFNAHME 14.11.2026 ORT GLOBE Coburg ALTERSEMPFEHLUNG ab 12 Jahren PREISKATEGORIE A+/M BESETZUNG ML: Ben Köster I: Sonja Trebes B: Dirk Becker K: Melchior Silbersack D: André Sievers

Das Blumenmädchen Eliza Doolittle gerät unverhofft in eine skurrile Wette des Phonetikprofessors Henry Higgins: Er will aus der ungebildeten Straßenverkäuferin eine vornehme Lady machen. Für Eliza beginnt eine harte und erniedrigende Zeit, doch sie hält dem Drill stand und glänzt in Ascot sowie auf dem Londoner Diplomatenball. Bald erkennt sie jedoch, dass sie nur ein Spielball der Männer war und fordert Respekt. Denn der Unterschied zwischen einer Lady und einem Blumenmädchen liegt nicht in ihrem Benehmen, sondern in der Art, wie man sie behandelt … Frederick Loewes MY FAIR LADY zählt zu den größten Musical-Erfolgen aller Zeiten. Doch hinter der schillernden Fassade steckt eine zeitlose Geschichte über Macht, Sprache und Identität – inspiriert von Ovids METAMORPHOSEN und Bernard Shaws Schauspiel PYGMALION. Es geht um die Frage: Wird man, indem man sich (und vor allem die Sprache) verändert, wirklich jemand anderes?

EINFÜHRUNGEN Je 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn

BEN KÖSTER (MUSIKALISCHE LEITUNG) Der Dirigent und A-Kirchenmusiker Ben Köster ist seit der Spielzeit 2025/26 Chordirektor am Landestheater Coburg. Zuvor war er als Dirigent, Korrepetitor und musikalischer Assistent an der Kammeroper Köln sowie als Gast-Korrepetitor an der Oper Köln tätig. Sein Studium der Kirchenmusik und Orchesterleitung absolvierte er an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

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SONJA TREBES (INSZENIERUNG) Sonja Trebes war nach ihrem Gesangsstudium zunächst als Solistin am Landestheater Eisenach engagiert, bevor sie sich der Regie zuwandte. Nach Tätigkeiten bei den Bayreuther Festspielen, den Salzburger Osterfestspielen und dem Beijing Music Festival arbeitet sie als freie Regisseurin. Inszenierungen führten sie u. a. nach Kassel, Osnabrück, Heidelberg, Luxemburg und Gelsenkirchen. In Coburg inszenierte sie zuletzt IL BARBIERE DI SIVIGLIA sowie MY FAIR LADY.


Foto: Lena Gulden, Svenja Niewiem


Foto: Tamani Grunenberg, Matthias Rasch


DER GRAF VON MONTE CHRISTO Musical in zwei Akten von Frank Wildhorn Buch und Songtexte von Jack Murphy Orchestrierung und Arrangements von Kim Scharnberg und Koen Schoots Deutsch von Kevin Schröder

PREMIERE 06.02.2027 ORT GLOBE Coburg ALTERSEMPFEHLUNG ab 12 Jahren PREISKATEGORIE A+/M BESETZUNG ML: Roland Fister I: Johannes Reitmeier B: Darko Petrovic K: Gerhard Gollnhofer D: André Sievers EINFÜHRUNGEN Je 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn

Gerade zum Kapitän befördert, will Edmond Dantès seine große Liebe Mercédès heiraten. Doch Intrigen machen ihn zum Opfer eines perfiden Komplotts. Schuldlos wird er in das berüchtigte Inselgefängnis Château d’If geworfen, wo ihn vierzehn Jahre Isolationshaft an die Grenzen des Wahnsinns treiben. Erst der Mithäftling Abbé Faria eröffnet ihm einen Ausweg und das Geheimnis eines verborgenen Schatzes auf der Insel Monte Christo. Nach seiner spektakulären Flucht kehrt er als geheimnisvoller Graf von Monte Christo in die Gesellschaft zurück, um systematisch Rache an all jenen zu nehmen, die sein Leben zerstört haben … Das Musical basiert auf dem gleichnamigen Roman von Alexandre Dumas d. Ä., einem Meisterwerk der französischen Romantik und einem der berühmtesten Racheromane der Weltliteratur. Hinter der packenden Abenteuergeschichte verbirgt sich ein vielschichtiges Drama über Gerechtigkeit und die zerstörerische Kraft des Hasses. Mit seiner mitreißenden Musik verdichtet Frank Wildhorn den Stoff zu einem packenden Bühnenepos voller Intrigen und großer Gefühle – und stellt nachhallend die Frage, ob Rache die Wunden der Vergangenheit wirklich heilen kann.

ROLAND FISTER (MUSIKALISCHE LEITUNG) Roland Fister ist seit 2001 als 2. Kapellmeister und Studienleiter am Landestheater Coburg tätig und verantwortete hier mehr als 50 Produktionen in Oper, Operette und Ballett. Neben seiner Tätigkeit als Dirigent ist er auch als Komponist erfolgreich. Mit der Musical-Oper DORIAN GRAY machte er überregional auf sich aufmerksam. Zu seinen weiteren Werken zählen u. a. das Orchesterballett ALICE IM WUNDERLAND und die Kinderoper DIE PRINZESSIN AUF DEM KÜRBIS.

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JOHANNES REITMEIER (INSZENIERUNG) Johannes Reitmeier inszenierte, nach Assistenzen bei Regie-Größen wie Götz Friedrich, Jean-Pierre Ponnelle, Nikolaus Lehnhoff und August Everding, zahlreiche Produktionen im Schauspiel und Musiktheater an deutschsprachigen Bühnen. Von 1996 bis 2023 prägte er als Intendant das Südostbayerische Städtetheater, das Pfalztheater Kaiserslautern, die Kreuzgangspiele Feuchtwangen und das Tiroler Landestheater Innsbruck.


BEATRICE DI TENDA Tragedia lirica in zwei Akten von Vincenzo Bellini Libretto von Felice Romani In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

PREMIERE 20.03.2027 ORT GLOBE Coburg ALTERSEMPFEHLUNG ab 14 Jahren PREISKATEGORIE M/A BESETZUNG ML: Tommaso Turchetta I: Ulrich Peters B/K: Andreas Becker D: André Sievers EINFÜHRUNGEN Je 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn

Beatrice di Tenda ist eine der mächtigsten Frauen Mailands. Nach dem Tod ihres ersten Mannes hat sie den deutlich jüngeren Filippo Maria Visconti geheiratet und ihm zu Macht und Einfluss verholfen. Doch die Beziehung ist längst von Misstrauen und Entfremdung geprägt. Als Visconti sich in die junge Agnese del Maino verliebt, sucht er nach einem Weg, sich seiner Gemahlin zu entledigen. Beatrice wird des Ehebruchs beschuldigt und vor Gericht gestellt. Obwohl sie ihre Unschuld beteuert, verdichten sich die Anschuldigungen zu einem Netz aus Verrat, Eifersucht und politischem Kalkül. Plötzlich kämpft Beatrice nicht mehr nur um ihre Ehre, sondern um ihr Leben ... BEATRICE DI TENDA gehört zu den späten und zu Unrecht vergessenen Meisterwerken Vincenzo Bellinis. Ganz im Sinne des romantischen Historismus seiner Zeit formt Bellini aus dem packenden Schicksal der historischen Beatrice di Tenda mit weitgespannten Melodien und hochvirtuosen Gesangspartien einen fesselnden Historienkrimi um Liebe, Macht und Verrat.

TOMMASO TURCHETTA (MUSIKALISCHE LEITUNG) Der in Neapel geborene Dirigent und Pianist Tommaso Turchetta ist seit der Spielzeit 2026/27 Generalmusikdirektor am Landestheater Coburg. Zuvor war er Erster koordinierter Kapellmeister am AaltoTheater Essen sowie Erster Kapellmeister am Tiroler Landestheater Innsbruck, wo er ein breites Opern-, Operetten- und Konzertrepertoire dirigierte. Gastengagements führten ihn unter anderem nach Italien und Südkorea.

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ULRICH PETERS (INSZENIERUNG) Ulrich Peters arbeitete als Regisseur an zahlreichen Opernhäusern im In- und Ausland und profilierte sich insbesondere mit Inszenierungen von Barockopern und selten gespielten Werken des Musiktheaters. Als Intendant beziehungsweise Generalintendant leitete er das Theater Augsburg, das Staatstheater am Gärtnerplatz München, das Theater Münster und das Badische Staatstheater Karlsruhe. Seit Juni 2026 ist er Interimsintendant des Landestheaters Coburg.


Foto: Tamani Grunenberg, Matthias Rasch


Foto: Tamani Grunenberg, Matthias Rasch


DER VAMPYR Große romantische Oper in zwei Akten von Heinrich August Marschner Libretto von Wilhelm August Wohlbrück Nach dem Schauspiel DER VAMPYR ODER DIE TODTEN-BRAUT von Heinrich Ludwig Ritter In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

PREMIERE 08.05.2027 ORT GLOBE Coburg ALTERSEMPFEHLUNG ab 14 Jahren PREISKATEGORIE M/A BESETZUNG ML: Tommaso Turchetta I: Holger Potocki B/K: Lena Brexendorff D: André Sievers EINFÜHRUNGEN Je 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn

Lord Ruthven ist charmant, geheimnisvoll und von unwiderstehlicher Anziehungskraft. Doch hinter der Fassade des aristokratischen Verführers verbirgt sich ein grausames Geheimnis: Um sein eigenes Leben zu verlängern, muss er innerhalb eines Tages drei junge Frauen töten. Als sein Freund Edgar Aubry Zeuge von Ruthvens wahrer Natur wird, gerät er in einen tödlichen Konflikt. Ein Schwur zwingt ihn zum Schweigen, während Ruthven bereits auf der Suche nach seinem nächsten Opfer ist. Mit jeder verstreichenden Stunde wächst die Gefahr und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Kann Aubry die verhängnisvolle Kette von Morden noch aufhalten? DER VAMPYR gehört zu den Schlüsselwerken der deutschen Romantik und beeinflusste maßgeblich die Entwicklung des Musikdramas Richard Wagners. Mit großer dramatischer Wirkung verbindet Heinrich Marschner schaurige Klangfarben, volksliedhafte Elemente und hochromantische Ausdruckskraft zu einem packenden Musiktheatererlebnis. Aus Verführung wird Besessenheit, aus Liebe tödliche Gefahr – und aus einer Schauergeschichte ein ebenso fesselnder wie überwältigender Opernthriller.

TOMMASO TURCHETTA (MUSIKALISCHE LEITUNG) Der in Neapel geborene Dirigent und Pianist Tommaso Turchetta ist seit der Spielzeit 2026/27 Generalmusikdirektor am Landestheater Coburg. Zuvor war er Erster koordinierter Kapellmeister am AaltoTheater Essen sowie Erster Kapellmeister am Tiroler Landestheater Innsbruck, wo er ein breites Opern-, Operetten- und Konzertrepertoire dirigierte. Gastengagements führten ihn unter anderem nach Italien und Südkorea.

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HOLGER POTOCKI (INSZENIERUNG) Holger Potocki inszenierte mehr als 80 Musiktheaterproduktionen an deutschen Bühnen und gastierte unter anderem an den Nationaltheatern in Tokio und Seoul. Von 2002 bis 2009 war er Oberspielleiter und Operndirektor am Theater Magdeburg. Neben seiner Regietätigkeit ist er Autor zahlreicher Theatertexte und Libretti. Am Landestheater Coburg war zuletzt 2019 seine Inszenierung von Johann Strauss’ DIE FLEDERMAUS zu sehen.


MUSIKTHEATER ENSEMBLE

Bartosz Araszkiewicz

Daniel Carison

Jaeil Kim

Emily Lorini 30


MUSIKTHEATER ENSEMBLE

Gustavo López Manzitti

Dirk Mestmacher

Hlengiwe Precious Mkhwanazi

Kora Pavelić 31


MUSIKTHEATER ENSEMBLE

Christopher Tonkin

Maryna Zubko

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Spielzeit 2025/26: MY FAIR LADY


Chor des Landestheaters Coburg


VORWORT ANNE VERENA FREYBOTT

Liebes Publikum!

zwei externe Spielorte die Geschichte des Landestheaters stark mit der Stadtgeschichte: Die Adelskomödie ROYALS spielt als theatraler Spaziergang in den Innenhöfen der Veste und Mareike Fallwickls Monolog ELISABETH in der Hofkirche der Ehrenburg.

Ich möchte mich bei Ihnen bedanken für meine erste Spielzeit in Coburg! Für Ihre Neugier, auch auf unbekanntere Stücke oder Formate, und für den regen Austausch entlang des Weges. Ihr Interesse hat mir gezeigt, dass Sie sich auch heute, wie schon Herzog Ernst I. vor 200 Jahren, immer wieder neu zu Ihrem Theater bekennen. Als Ort der Auseinandersetzung mit den drängenden Fragen unserer Zeit, als Labor für künstlerische Formen und als den Ort, der ermöglicht Empathie zu lernen, Differenz aushalten und Gemeinschaft bildende Erlebnisse zu machen. Live, echt und jetzt – auch in der kommenden Spielzeit.

Ich freue mich auf unsere Jubiläumsspielzeit und möchte Sie gerne in alle Inszenierungen, Gespräche und Sonderformate locken. Sprechen Sie mich an, wenn Sie etwas vermissen – seien es mehr Nachgespräche, ihren Lieblingsklassiker oder noch eine Party. Alles Gute zu 200 Jahren Landestheater Coburg!

Im Schauspiel starten wir mit der romantischen Komödie HOW TO DATE A FEMINIST?, in der zwei Schauspieler*innen in sechs Rollen die Haltbarkeit von Beziehungen untersuchen. Im GLOBE begleiten Musiker*innen des Musikvereins der Stadt Rödental Horváths KASIMIR UND KAROLINE dabei, wie sie ihrem Glück auf dem Jahrmarkt hinterherlaufen. Kästners DAS DOPPELTE LOTTCHEN erzählt als großes Familienstück wie zwei Mädchen beherzt ihr Leben umkrempeln. In der Komödie DER MESSIAS führen zwei Schauspieler und eine untalentierte Opernsängerin die ganze Weihnachtsgeschichte auf. Max Frischs irrsinnige Parabel BIEDERMANN UND DIE BRANDSTIFTER führt vor was passiert, wenn sich niemand dafür verantwortlich fühlt, eine offensichtliche Katastrophe aufzuhalten. IM WESTEN NICHTS NEUES nach Erich Maria Remarque fragt nach den Langzeitfolgen von Krieg und Gewalt. DER LIEBLING ist eine Groteske über weibliche Aufstiegswege im turbokapitalistischen Alltag zweier Weltkonzerne. Zum Ende der Spielzeit verbinden

Ihre Anne Verena Freybott Geschäftsführende Schauspieldramaturgin

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Schauspiel

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HOW TO DATE A FEMINIST Eine romantische Komödie von Samantha Ellis Deutsch von Silke Pfeiffer

PREMIERE 25.09.2026 ORT Reithalle ALTERSEMPFEHLUNG ab 12 Jahren PREISKATEGORIE S BESETZUNG I: Magdalena Schönfeld B/K: Clara Rosina Straßer D: Henry Salfner EINFÜHRUNGEN Als Audiobeitrag auf unserer Website

Kate ist als behütetes Einzelkind wohlhabender Eltern in einem Vorort Londons aufgewachsen und steht auf richtige Kerle. Steve wurde in einem Frauenprotestcamp großgezogen, und zwischen Wollpullovern und Zeltplanen wurde ein waschechter Feminist aus ihm. Als die beiden sich bei einer Kostümparty kennenlernen, verlieben sie sich trotz aller Gegensätze Hals über Kopf ineinander und heiraten schließlich. Aber schon während der Hochzeitsfeier geht die turbulente Liebe spektakulär in die Brüche. Zwei Expartner*innen, ein konservativer Vater und eine ultrafeministische Mutter haben einiges damit zu tun, dass aus Kate und Steve erst viele Diskussionen, Kompromisse und Rettungsversuche später ein richtiges Paar wird. Mit romantischem Finale und allem Drum und Dran. In der schlagfertigen Komödie von Samantha Ellis spielen zwei Darsteller*innen in rasanten Rollenwechseln die Komplexität moderner Beziehungen durch und machen allen Genderklischees und überspitzten Erwartungshaltungen lustvoll den Garaus. „Ist das eine Laufmasche oder die Strickleiter ins Paradies?“

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MAGDALENA SCHÖNFELD (INSZENIERUNG) Magdalena Schönfeld, geboren 1990 in Berlin, arbeitet seit 2020 als freie Regisseurin und war 2023/24 und 2024/25 Hausregisseurin am ITZ Zimmertheater Tübingen. Ihre Arbeiten haben sie außerdem an die Landesbühne Niedersachsen Nord, Nationaltheater Mannheim, Landestheater Schwaben, Landestheater Detmold, Staatstheater Stuttgart und ans Theater Oberhausen gebracht. Ihre Arbeiten sind queer, feministisch, musikalisch und geprägt von einer starken Ästhetik und Bezügen zur Popkultur.


Foto: Jasmin Erk, Elin Hintzmann, Kaya Sackenreuter


Foto: Lena Gulden, Svenja Niewiem


KASIMIR UND KAROLINE 117 Szenen von der Liebe, Lust und Leid, und unsrer schlechten Zeit von Ödön von Horváth

PREMIERE 03.10.2026 ORT GLOBE Coburg ALTERSEMPFEHLUNG ab 14 Jahren PREISKATEGORIE B/C BESETZUNG I: Kathrin Sievers B/K: Annette Wolf M: Jonatan F. Blomeier D: Anne Verena Freybott EINFÜHRUNGEN Ab der zweiten Vorstellung, je 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn

Kasimir und Karoline sind zum Besuch eines Volksfests verabredet. Es soll ein schöner Abend werden, mit Spielständen, Fahrgeschäften und Getränken, weit weg vom grauen Alltag. Aber Kasimir ist gerade als Chauffeur entlassen worden und nicht in der Stimmung für Ablenkung. Seine Verlobte Karoline, eine Büroangestellte, will sich unbedingt amüsieren und sich nicht den Abend verderben lassen. Sie knüpft wechselnde Männerbekanntschaften, um mit ihnen emporzusteigen, und sei es wenigstens kurz mit dem Riesenrad. Kasimir rutscht über den Abend mehr und mehr in die Kleinkriminalität ab. Über all dem Trubel schwebt ein Zeppelin. Ödön von Horváth zeigt flügellahme Menschen, die aus eigener Kraft nicht abheben können und ihr letztes bisschen Anstand verkaufen, um sich von der Tragik ihres Daseins abzulenken. Auf dem Jahrmarkt des Lebens versuchen sie verzweifelt zu verstehen, wer daran schuld ist, dass sie nicht fliegen können. Horváths Stück ist eine zeitlose, traurige und zugleich humorvolle Ballade über den Menschen und die Liebe im Kapitalismus. Mit Musiker*innen des Musikverein Stadt Rödental e.V. „Man hat halt oft so eine Sehnsucht in sich!“

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KATHRIN SIEVERS (INSZENIERUNG) Kathrin Sievers, geboren 1966, arbeitet seit 1999 als freie Regisseurin mit Inszenierungen u. a. an den Wuppertaler Bühnen, am Schauspielhaus Bochum, English Theatre Company Essen, National School of Drama Neu-Delhi, WLB Esslingen, Theater Heidelberg und Schlosstheater Celle. Darüber hinaus ist sie Dozentin für Schauspiel an der Musikhochschule Osnabrück im Fach Musical und schreibt Stücke und Stückbearbeitungen für große Amateurgruppen. In Coburg inszenierte sie bereits PRIMA FACIE und ATMEN.


THE ADDAMS FAMILY (WA) Buch von Marshall Brickman und Rick Elice Musik und Songtexte von Andrew Lippa Deutsch von Anja Hauptmann Basierend auf Figuren erfunden von Charles Addams

WIEDERAUFNAHME 10.10.2026 ORT GLOBE Coburg ALTERSEMPFEHLUNG ab 12 Jahren PREISKATEGORIE A+/M BESETZUNG M/L: Roland Fister I: Matthias Straub B: Robert Schrag K: Gerhard Gollnhofer Ch: Jaume Costa D: Anne Verena Freybott

Heute Abend findet das große Addams Familiendinner statt, doch etwas ist anders mit ihrer Tochter. Die sonst so düstere und grimmige Wednesday Addams lächelt plötzlich! Ein erschreckender Anblick– Mama Morticia ist sicher, dass sie krank ist. Doch Ehemann Gomez besteht auf das geplante Dinner und verhält sich ebenfalls seltsam. Was Morticia nicht weiß: Wednesday ist verliebt und möchte sich verloben. Ausgerechnet mit einem hübschen, intelligenten jungen Mann aus einer respektablen Familie. Schrecklich unmorbide. Und es kommt noch schlimmer. Beim Familiendinner sollen sich beide Familien endlich kennenlernen. Während die Addams für Folterinstrumente schwärmen, verhalten sich die Beinekes etwas steif. Als sich auch noch Pugsley, Wednesdays kleiner Bruder mit einer Vorliebe für Sprengstoff-Streiche, einmischt, wird das junge Glück auf eine harte Probe gestellt. Das international erfolgreiche BroadwayMusical ist nun auch bei uns in Coburg zu sehen. Freuen Sie sich auf einen schrägen, chaotischen Abend und feiern Sie das Unkonventionelle! „Was für die Spinne normal ist, ist für die Fliege eine Katastrophe.“

ROLAND FISTER (MUSIKALISCHE LEITUNG) Roland Fister ist seit 2001 als 2. Kapellmeister und Studienleiter am Landestheater Coburg tätig und verantwortete hier mehr als 50 Produktionen in Oper, Operette und Ballett. Neben seiner Tätigkeit als Dirigent ist er auch als Komponist erfolgreich. Mit der Musical-Oper DORIAN GRAY machte er überregional auf sich aufmerksam. Zu seinen weiteren Werken zählen u. a. das Orchesterballett ALICE IM WUNDERLAND und die Kinderoper DIE PRINZESSIN AUF DEM KÜRBIS.

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MATTHIAS STRAUB (INSZENIERUNG) Matthias Straub arbeitet seit der Spielzeit 2010/11 am Landestheater Coburg. Mit Inszenierungen wie A SPIDER MURPHY STORY, DIE SCHATZINSEL, TOMBSTONE oder DON CAMILLO UND PEPPONE prägte er das Profil des Hauses. Zuvor war er als Schauspieler, Schauspieldozent und Regisseur tätig, unter anderem in Meiningen, Basel, Weimar und Freiberg. Zudem initiierte er die Sommerfestspiele im Coburger Hofgarten.


Foto: Matthis Kerksiek, Leonie Knapp


Foto: Emma Bürger, Annika Graeber


DAS DOPPELTE LOTTCHEN Ein Familienstück nach dem Kinderbuch von Erich Kästner In einer Fassung von Ingrid Gündisch Für alle ab 4 Jahren

PREMIERE 21.11.2026 ORT GLOBE Coburg ALTERSEMPFEHLUNG ab 4 Jahren PREISKATEGORIE H BESETZUNG I: Ingrid Gündisch B/K: Kathrine Altaparmakov M: Peter Florian Berndt D: Henry Salfner

Im Ferienlager Seebühl fährt ein Bus mit neuen Gästen vor. Luise, die sich schon eingelebt und Freundinnen gefunden hat, steht plötzlich der neuangekommenen Lotte gegenüber. Die beiden Mädchen gleichen sich wie ein Ei dem anderen. Luise und Lotte finden schnell heraus, dass sie tatsächlich Zwillinge sind, ihre Eltern sich kurz nach ihrer Geburt getrennt haben, und den angeblichen Einzelkindern alles weitere verschwiegen wurde. Die Kinder schmieden einen Plan und bringen der jeweils anderen das eigene Leben bei. Nach den Ferien fährt Luise als Lotte nach München, zu der ihr unbekannten Mutter, und Lotte als Luise nach Wien, um ihren Vater kennenzulernen. Erich Kästners Erzählung von den beiden Mädchen, die die Initiative ergreifen und ihre sehr unterschiedlichen Leben tauschen, erzählt mit leichter Hand von sozialen Unterschieden und Zusammenhalt. Ein lustiges, spannendes und rührendes Familienstück über zwei Kinder, die mit Willenskraft, Fantasie und dem richtigen Quäntchen Mut Welten verändern. „Ich kann doch nicht jedem, auf den ich eine Wut habe, die Nase abbeißen!“

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INGRID GÜNDISCH (INSZENIERUNG) Ingrid Gündisch wurde 1977 in Bukarest, Rumänien geboren. Sie studierte bis 2002 Regie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin, assistierte neben dem Studium am Berliner Ensemble und danach am Schauspiel Köln. Seit 2004 inszenierte sie an rund zwanzig Bühnen in Deutschland, Österreich, Rumänien und der Schweiz sowohl für Kinder als auch für Erwachsene. Zudem hat sie Lehraufträge an verschiedenen Universitäten. Ingrid Gündisch lebt mit ihrem Mann und ihren Zwillingen in Hamburg.


DER MESSIAS Eine Weihnachtskomödie von Patrick Barlow Unter Mitarbeit von Jude Kelly und Julian Hough Deutsch von Volker Ludwig und Ulrike Hofmann

PREMIERE 28.11.2026 ORT Reithalle ALTERSEMPFEHLUNG ab 12 Jahren PREISKATEGORIE R BESETZUNG I: Anne Verena Freybott B/K: Juliane Längin D: Henry Salfner EINFÜHRUNGEN Als Audiobeitrag auf unserer Website

Mit wenig Ausstattung und viel Herzblut erzählen Theo und Bernhard die gesamte Weihnachtsgeschichte. Sie übernehmen alle Rollen - den Erzengel Gabriel, den verstockten Zimmermann Josef, die frustrierte Hausfrau Maria, die römischen Tribunen, die Hebamme Josefine, die zufriedenen Hirten und die heiligen drei Könige aus dem Morgenland. Mit viel Elan verhelfen sie dem Publikum und sich selbst zu großen Bühnenerlebnissen, und schrecken nicht vor schauspielerischen Herausforderungen wie Geburten, Transporttieren oder leuchtenden Sternen zurück. Über die Umsetzung gibt es zwar die eine oder andere Auseinandersetzung, aber mit freundlicher Unterstützung von Frau Timm, einem Opernstar ohne Talent und Erfahrung, schaffen sie es rechtzeitig bis nach Bethlehem und zurück in die Reithalle. Patrick Barlows charmante Weihnachtskomödie erzählt seit der Uraufführung 1983 in ganz Europa vom Kern gemeinschaftlicher Erlebnisse und gelebter Traditionen. Ein Schauspielfest im Miniformat, bei dem auch das Publikum als meuternde Volksmassen nicht zu kurz kommt. „Und wenn du einen Engel siehst, sagst du mir Bescheid?“

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ANNE VERENA FREYBOTT (INSZENIERUNG) Anne Verena Freybott, geboren 1974 in Hamburg, war Mitgründerin zweier Theater in Berlin (Theaterdiscounter, 2003 und Heimathafen Neukölln, 2007), und arbeitet seit 2012 an Stadt- und Landestheatern als Regisseurin, Dramaturgin und Spartenleiterin. Sie steht für standortbezogenes Theater, das Zugänge für alle anbieten und Sehnsucht nach dem besseren Leben wecken möchte. Seit 2025/26 ist sie Schauspieldramaturgin und Regisseurin am Landestheater Coburg. Ab 2026/27 geschäftsführende Schauspieldramaturgin.


Foto: Clara Heckelmann, Sarah Herchet


Foto: Tamani Grunenberg, Matthias Rasch


PRIMA FACIE (WA) Monodrama von Suzie Miller Deutsch von Anne Rabe

WIEDERAUFNAHME Februar 2027 ORT Landgericht Coburg ALTERSEMPFEHLUNG ab 16 Jahren TICKETPREIS 20 € BESETZUNG I: Kathrin Sievers Tessa: Milena Weber B/K/V: Annette Wolf D: Cosma Corona Hahne/ Mia Massmann

„Ich habe seit Wochen keinen Fall verloren!“ – Tessa Ensler, eine erfolgreiche und taffe Strafverteidigerin, hat ein Spezialgebiet: Sie verteidigt Männer, die wegen sexueller Übergriffe angeklagt sind. Dabei erwirkt sie einen Freispruch nach dem nächsten. Akribisch sucht sie nach Lücken und Widersprüchen in den Aussagen der weiblichen Opfer, denn sie glaubt an die Rechtsordnung sowie die Unschuldsvermutung. Tessa genießt ihr erfolgreiches Leben fernab von ihren prekären Familienverhältnissen. Als sie von ihrem Kollegen Julian vergewaltigt wird, bricht ihre Welt zusammen. Obwohl sie weiß, wie gering ihre Chancen vor Gericht sind, entscheidet sie sich für eine Anzeige. Auf einmal steht sie im Vergewaltigungsprozess auf der anderen Seite des Gerichtssaals. Dabei wird ihr klar, dass sie in einem von Männern geschaffenen System, an das sie so lange geglaubt hat, keine Gerechtigkeit erfahren kann. Suzie Miller zeigt mit ihrem preisgekrönten Stück, wie schwer es ist, gegen patriarchale Machtgefüge anzukommen, und den Wandel einer Frau, die immer weiterkämpft. „Jede dritte Frau. Sehen Sie nach links, sehen sie nach rechts, eine von uns…“

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KATHRIN SIEVERS (INSZENIERUNG) Kathrin Sievers, geboren 1966, arbeitet seit 1999 als freie Regisseurin mit Inszenierungen u. a. an den Wuppertaler Bühnen, am Schauspielhaus Bochum, English Theatre Company Essen, National School of Drama Neu-Delhi, WLB Esslingen, Theater Heidelberg und Schlosstheater Celle. Darüber hinaus ist sie Dozentin für Schauspiel an der Musikhochschule Osnabrück im Fach Musical und schreibt Stücke und Stückbearbeitungen für große Amateurgruppen. In Coburg inszenierte sie bereits PRIMA FACIE und ATMEN.


BIEDERMANN UND DIE BRANDSTIFTER Lehrstück ohne Lehre von Max Frisch

PREMIERE 27.02.2027 ORT GLOBE Coburg ALTERSEMPFEHLUNG ab 14 Jahren PREISKATEGORIE B/C BESETZUNG I: Anne Verena Freybott B/K: Julia Borchert S: Jonas Nondorf D: Henry Salfner EINFÜHRUNGEN Ab der zweiten Vorstellung, je 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn

Gottlieb Biedermann ist ein ordentlicher Bürger, erfolgreicher Haarwasserfabrikant und braver Ehemann. Meinungsstark verfolgt er die Berichterstattung über die Brandstifter, die als Hausierer getarnt ihr Unwesen treiben, des nachts den Bürger*innen die ausgebauten Dachböden anzünden und sie um den wohl verdienten Schlaf bringen. Biedermann ist empört darüber, dass der Staat sich so schlecht um seine Bürger*innen kümmert. Als zwei Hausierer vor Biedermanns eigener Tür stehen bittet er sie höflich herein, denn er hat ja schließlich eine gute Kinderstube. Dass die Hausierer von Anfang an offen aussprechen, was sie vorhaben, hält Biedermann nicht davon ab, sich die offensichtlich nahende Katastrophe bis zum bitteren Ende schön zu reden. Heißt es nicht immer, man solle an das Gute im Menschen glauben? Max Frischs irrwitzige Parabel über das Wegschauen, Teilzeithumanisten und den Weg des geringsten Widerstandes entstand 1948 als Prosaskizze, wurde zum Hörspiel erweitert und 1958 als Theaterstück uraufgeführt. Fast siebzig Jahre später sucht die Welt den couragierten Umgang mit immer neuen Krisen. Hat der Biedermann im Menschen überhaupt eine Chance etwas zu lernen oder bleibt nur der Untergang? Mit ausgesuchter Höflichkeit und schallendem Gelächter? „Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit.“

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ANNE VERENA FREYBOTT (INSZENIERUNG) Anne Verena Freybott, geboren 1974 in Hamburg, war Mitgründerin zweier Theater in Berlin (Theaterdiscounter, 2003 und Heimathafen Neukölln, 2007), und arbeitet seit 2012 an Stadt- und Landestheatern als Regisseurin, Dramaturgin und Spartenleiterin. Sie steht für standortbezogenes Theater, das Zugänge für alle anbieten und Sehnsucht nach dem besseren Leben wecken möchte. Seit 2025/26 ist sie Schauspieldramaturgin und Regisseurin am Landestheater Coburg. Ab 2026/27 geschäftsführende Schauspieldramaturgin.


Foto: Tamani Grunenberg, Matthias Rasch


Foto: Franziska Meister, Lilli Worofka


IM WESTEN NICHTS NEUES Nach dem Antikriegsroman von Erich Maria Remarque In einer Fassung von Clemens Mädge

PREMIERE 09.04.2027 ORT Reithalle ALTERSEMPFEHLUNG ab 16 Jahren PREISKATEGORIE S BESETZUNG I: Kathrin Mayr B/K: Anike Sedello S: Clemens Mädge D: Henry Salfner EINFÜHRUNGEN Als Audiobeitrag auf unserer Website

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Paul Bäumer meldet sich zusammen mit seinen Klassenkameraden, angestachelt vom Patriotismus ihres Klassenlehrers, voller Begeisterung zum Kriegsdienst. Fürs Vaterland, für die Ehre, um auf der Überholspur zu echten Männern zu werden. An der Westfront lernt Paul die Geschosse nach ihrem Klang zu unterscheiden, zwischen Schlamm, Tod und Latrinen jegliche Scham zu verlieren und überall Essbares aufzutreiben. Bei einem Heimaturlaub kann er mit Zivilisten nicht mehr umgehen und fühlt sich erst wieder wohl, als er zurück im Schützengraben sitzt. Kurz vor Kriegsende streckt eine Kugel Paul zu Boden, an einem Tag, von dem der Heeresbericht sagt, es wäre „im Westen nichts Neues“ zu vermelden. Knapp hundert Jahre, nachdem der Roman 1928 Erich Maria Remarque berühmt machte, greift in Deutschland ein neues Wehrdienstgesetz, und weltweit erreicht die Zahl der Kriege ein Rekordhoch. Mit einem rein männlichen Ensemble stellt die Inszenierung dringliche Fragen nach den Folgen von Feindschaft und Krieg. „Und wir sahen, dass nichts von ihrer Welt übrigblieb.“

KATHRIN MAYR (INSZENIERUNG) Kathrin Mayr, geboren 1984, studierte Kunst und Literaturwissenschaft, assistierte am Theater Osnabrück und Christoph Schlingensief für die Operndorf Afrika gGmbH. Es folgten ein Studium der Theaterregie in Hamburg und mit Abschluss 2014 über 50 Arbeiten an diversen Häusern und in der freien Szene. 2020 wurde sie mit dem Hamburger Theaterpreis Rolf Mares ausgezeichnet.


DER LIEBLING Eine Karrieregroteske von Svenja Viola Bungarten

PREMIERE 17.04.2027 ORT GLOBE Coburg ALTERSEMPFEHLUNG ab 14 Jahren PREISKATEGORIE B/C BESETZUNG I: Niko Eleftheriadis B/K: Heike Mondschein M: Siri Thiermann D: Anne Verena Freybott EINFÜHRUNGEN Ab der zweiten Vorstellung, je 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn

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Die gigantischen Konzerne Never und Immer ringen um die Monopolstellung auf dem Markt und um die Erfindung des nächsten innovativen Frauenhygieneartikels. Die CEOs Franka König und Bettina Fürstenberg wollen die Firma der jeweils anderen aufkaufen. Ihr entfesselter Kampf um die Marktführung beweist, dass Männer kein Monopol auf Machtmissbrauch haben und eine feministische Grundhaltung noch keine Garantie für solidarisches Verhalten ist. Die Kinder der beiden CEOs buhlen um das Erbe und um die Zuneigung ihrer Mütter, während deren Vertraute, Beraterinnen und Praktikantinnen eigene Karrierechancen wittern. Vielschichtige Intrigen und Affären entspinnen sich, genauso wie unerwartete Allianzen. Inspiriert von popkulturellen Referenzen wie dem Film DER TEUFEL TRÄGT PRADA oder der Serie SUCCESSION untersucht die Dramatikerin Svenja Viola Bungarten in ihrer bitterbösen Satire weibliche Erfolgswege im Turbokapitalismus. Sie zeigt lustig überdreht und beängstigend realistisch zugleich, was die Kosten von Erfolg sind und wie Frauen am Erhalt des Patriarchats mitarbeiten. „Ich sitze immer noch hier, und habe Angst unter der Dusche zu singen!“

NIKO ELEFTHERIADIS (INSZENIERUNG) Niko Eleftheriadis studierte Schauspiel in Stuttgart. Es folgten Engagements u.a. in Heidelberg, Basel und Athen. Ab 2013 entstanden auch eigene Inszenierungen und Filmprojekte. Er lebt als freier Künstler, Autor, Videograf und Performer in Deutschland und Griechenland. Seine Regiearbeiten sind multimedial, queer, körperbetont und verbinden sich mit dem Publikum. Er inszenierte u.a. am Theater Ingolstadt, Neuen Theater Halle, Schauspielhaus Wien, Theater Oberhausen und Theater Rampe.


Foto: Dorothee Bellinger, Lilo Metzger


Foto: Franziska Meister, Lilli Worofka


ELISABETH Ein Monolog von Mareike Fallwickl

PREMIERE 22.05.2027 ORT Hofkirche der Ehrenburg ALTERSEMPFEHLUNG ab 14 Jahren TICKETPREIS 20 € BESETZUNG I: Antigone Akgün K: Marijke Wehrmann D: Anne Verena Freybott EINFÜHRUNGEN Als Audiobeitrag auf unserer Website

Anlässlich des 200. Geburtstags des Landestheaters Coburg zieht eine übergroße Frauenfigur in die Hofkirche der Ehrenburg ein: Elisabeth kommt! Die Kaiserin von Österreich, die Königin der Zuschreibungen. Bereits zu Lebzeiten mythologisiert, über 100 Jahre tot und dennoch immer wieder neu betrachtet, gewürdigt und interpretiert. In der Hofkirche dreht die Kaiserin den Spieß um und schaut zurück: auf die Zurichtung einer Frau durch die Gesellschaft, auf ihren eigenen Anteil daran und darauf, wie Muster und Strukturen sich bis heute fortschreiben. Sie schlägt die Brücke von der Niederschlagung der ersten Frauenbewegung zwecks Festigung der Monarchie zum patriarchalen Backlash von heute. Sie zeigt auf, wie Geschichte geschrieben wird und von wem. Ein Abend zwischen barocker Kirchenpracht, feministischer Zukunftsschreibung und Orgelmusik. Sind Frauen die besseren Herrscherinnen? Mit wie viel Perfektionsfanatismus haben wir noch zu kämpfen und wie wird es Elisabeth in weiteren 100 Jahren gehen? In der Coburger Hofkirche wird aus all diesen Fragen ein Aufruf zur Selbstbestimmung. „Ich bin die Kitsch-Bitch von Österreich!“

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ANTIGONE AKGÜN (INSZENIERUNG) Antigone Akgün arbeitet als Regisseurin und Performerin an deutschsprachigen Stadt- und Staatstheatern, wie auch in der freien Szene. Sie inszenierte u.a. am Theater Bremen, Landestheater Marburg, Stadttheater Ingolstadt und Theater Aachen. Ihre Inszenierung UNSER DEUTSCHLANDMÄRCHEN wurde 2025 zum Festival „Radikal Jung!“ eingeladen. Sie unterrichtete an mehreren Hochschulen, u.a. an der Universität der Künste Berlin und der Otto-FalkenbergSchule in München.


ROYALS Eine adlige Komödie von Felix Krakau Eine Kooperation mit den Kunstsammlungen der Veste Coburg.

PREMIERE 29.05.2027 ORT Innenhöfe der Veste Coburg ALTERSEMPFEHLUNG ab 12 Jahren TICKETPREIS 30 € BESETZUNG I: Tjana Thiessenhusen B/K: Sarah Methner D: Henry Salfner EINFÜHRUNGEN Als Audiobeitrag auf unserer Website

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Eine Krone sucht ein neues Haupt, eine Königin muss her doch kurz vor der geplanten Feier kommen der designierten Queen Zweifel. Kann man, trotz der problematischen Verwandtschaft und den unangenehmen Nebeneffekten wie Ausbeutung und Unterdrückung, als Königin in spe einfach so weitermachen wie bisher? Es gibt seit Jahrhunderten bestehende Regeln für eine Thronfolge, und die sehen nun wirklich nicht vor, dass eine Krönung einfach abgesagt wird. In einem theatralen Spaziergang am Ursprung des ortsansässigen Herzogtums wird überprüft, woher das ungebrochene Interesse am Adel in all seinen Facetten kommt und warum sich das Volk immer wieder für Paläste, Privilegien und Prunk interessiert. Felix Krakaus Komödie hält der Refeudalisierung unserer Zeit einen humorvollen Spiegel vor. Seine fünf Royals tragen ihren handfesten Skandal in den Innenhöfen der Veste aus und ringen um unser aller Zukunft. Am Ende wird es in jedem Fall eine Krönung geben – denn ein Leben ohne Adel ist unvorstellbar! „Ein zufälliges Königreich – da hätte ich Lust drauf“

TJANA THIESSENHUSEN (INSZENIERUNG) Tjana Thiessenhusen wurde 1994 in Norddeutschland geboren. Sie studierte Theaterwissenschaft, Philosophie und Deutsche Philologie und arbeitete nach dem Studium als Regieassistentin am Theater Magdeburg und am Berliner Ensemble. Dort assistierte sie Regisseur*innen wie Ersan Mondtag, Luk Perceval, Laura Linnenbaum, Jorinde Dröse und Kay Voges. Seit 2024 arbeitet sie freiberuflich als Regisseurin u.a. am Berliner Ensemble, Theater Ulm und am Landestheater Coburg (GESCHLOSSENE GESELLSCHAFT, 2025/26).


Foto: Tamani Grunenberg, Matthias Rasch


SCHAUSPIEL ENSEMBLE

Antonia Bockelmann

Tobias Bode

Jonas Hämmerle

Kerstin Hänel 60


SCHAUSPIEL ENSEMBLE

Adriano Henseler

Benjamin Hübner

David Kösters

Nils Liebscher 61


SCHAUSPIEL ENSEMBLE

Niklaus Scheibli

Milena Weber

Antonia Theresa Wiedemann 62


Spielzeit 2025/26: PHÄDRA, IN FLAMMEN


VORWORT HANS HENNING PAAR

Sehr geehrtes Publikum,

hochaktuelle Parabel auf das Verhältnis von Individuum und Gesellschaft.

mein Name ist Hans Henning Paar. Ich freue mich sehr, mich Ihnen in dieser Saison als künstlerischer Leiter und Chefchoreograf des Balletts am Landestheater Coburg vorstellen zu dürfen.

Als dritte Premiere erwartet das Publikum mit dem Familienballett DER KLEINE PRINZ nach Antoine de Saint-Exupéry ein berührendes Erlebnis für alle Generationen. Begleitet von der Musik Erik Saties spürt die Choreografie den Fragen des Herzens und der wahren Freundschaft nach.

Nach meinen prägenden Stationen als Chefchoreograf und Ballettdirektor an Theatern in Nordhausen, Kassel, Braunschweig, München und in Münster führt mich mein Weg nun nach Coburg. Gemeinsam mit dem Ensemble möchte ich zu neuen kreativen Ufern aufbrechen. Der Auftakt dieses Neuanfangs widmet sich ganz dem choreografischen Kennenlernen.

Als vierte Premiere zeigen die Tänzerinnen und Tänzer im DANCELAB in der Reithalle ihre eigenen Visionen von Tanz. Wie immer verspricht dieser Abend spannende Miniaturen eines Ensembles, dessen Mitglieder aus vielen Ländern und Kulturen kommen. Lassen Sie sich von dieser Spielzeit voller Aufbruch, Historie und tiefer Gefühle begeistern. Ich freue mich auf die persönlichen Begegnungen mit Ihnen im Theater.

Die erste Premiere, DIE STUNDE DA WIR NICHTS VONEINANDER WUSSTEN nach dem Schauspiel von Peter Handke in der Reithalle, spiegelt auf besondere Weise die aktuelle Situation unseres Ensembles wider: ein Herantasten, Entdecken und tänzerisches Zusammenfinden auf der Bühne. Es geht um die Spuren, die wir in der Gruppe, in Beziehungen und als Individuen hinterlassen. Ein Wimmelbild choreografischer Momentaufnahmen als Spiegel unseres alltäglichen Lebens – mit Sicherheit nicht frei von Humor.

Ihr Hans Henning Paar Ballettdirektor

Die zweite Premiere steht ganz im Zeichen der Geschichte unseres Hauses. Anlässlich des 200-jährigen Jubiläums des Landestheaters Coburg präsentiere ich eine Neufassung meiner Choreografie „Winterreise“ nach Franz Schubert und Wilhelm Müller. Unter dem Titel 1827 – EINE WINTERREISE schließt sich im GLOBE ein Kreis, denn in genau jenem Jahr wurde das berühmte Werk uraufgeführt. Damals wie heute erleben wir die existenzielle Reise eines Wanderers durch eine kalte Winterlandschaft – in unserer Interpretation eine 64


Ballett

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DIE STUNDE DA WIR NICHTS VONEINANDER WUSSTEN Tanzstück von Hans Henning Paar Nach dem gleichnamigen Schauspiel von Peter Handke

PREMIERE 16.10.2026 ORT Reithalle ALTERSEMPFEHLUNG ab 14 Jahren PREISKATEGORIE R BESETZUNG I/Ch/B: Hans Henning Paar K: Hans Henning Paar/ Jaume Costa D: André Sievers

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Menschen kommen und gehen, begegnen einander, weichen sich aus und verschwinden wieder in der Anonymität der Masse. Auf einem öffentlichen Platz entstehen aus flüchtigen Blicken, Gesten und Bewegungen unzählige Geschichten. In dieser Ballettfassung werden zehn Tänzer*innen zu Fremden, die plötzlich denselben Raum teilen. Zwischen individueller Identität und dem Sog des Kollektivs entfaltet sich ein choreografischer Kosmos aus Begegnung, Distanz und Vergänglichkeit. Aus alltäglichen Bewegungen wachsen komplexe Strukturen, aus zufälligen Berührungen entstehen unsichtbare Verbindungen. Doch je stärker die Gruppe zusammenwächst, desto mehr droht das Individuum zu verschwinden ... Das Ballett überträgt Peter Handkes wortlose Theatervorlage in die Sprache des Tanzes und kreiert eine poetische Reflexion über Einsamkeit und Zugehörigkeit, über das Spannungsverhältnis zwischen Individualität und Masse und über die Suche nach dem eigenen Platz in einer Welt voller flüchtiger Begegnungen.

HANS HENNING PAAR (INSZENIERUNG) Seit der Spielzeit 2026/27 ist Hans Henning Paar Ballettdirektor am Landestheater Coburg. Der Choreograf zählt zu den prägenden Persönlichkeiten des deutschsprachigen Tanztheaters und war als Ballettdirektor und Chefchoreograf in Nordhausen, Kassel, Braunschweig, München und Münster tätig. Seine choreografische Arbeit verbindet klassisches Ballett und zeitgenössischen Tanz und führte ihn als Gastchoreograf an renommierte internationale Häuser.


Foto: Jasmin Erk, Elin Hintzmann, Kaya Sackenreuter


Foto: Tamani Grunenberg, Matthias Rasch


1827 – EINE WINTERREISE Tanzstück von Hans Henning Paar Musik von Hans Zender nach Franz Schubert

PREMIERE 05.12.2026 ORT GLOBE Coburg ALTERSEMPFEHLUNG ab 14 Jahren PREISKATEGORIE A/A BESETZUNG ML: David Preil I/Ch/B: Hans Henning Paar K: Isabel Kork D: Esther von der Fuhr/ André Sievers EINFÜHRUNGEN Je 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn

Wie geht man weiter, wenn es kein Ziel mehr gibt? Ein einsamer Wanderer verlässt die Welt, die ihm einst Heimat und Hoffnung versprach und begibt sich auf einen Weg durch Eis, Dunkelheit und Erinnerung. Die winterliche Landschaft wird dabei zum Spiegel seines Inneren: Verlorene Liebe, unerfüllte Sehnsucht und tiefe Einsamkeit verdichten sich zu Bildern von beklemmender Kraft. Seine Wanderung wird zu einem Sinnbild menschlicher Verlorenheit – einer Suche, die längst kein Ziel mehr kennt. Franz Schuberts WINTERREISE zählt zu den eindringlichsten musikalischen Auseinandersetzungen der romantischen Epoche mit Einsamkeit, Verlust und existenzieller Verlorenheit. Die musikalische Grundlage des Ballettabends bildet die außergewöhnliche Neuinterpretation des Werkes durch Hans Zender, der Schuberts Musik mit Brüchen, Verfremdungen und modernen Klängen in die Gegenwart holt. Aus diesem Spannungsfeld zwischen Romantik und Moderne entwickelt Hans Henning Paar eine reduzierte und bildstarke Choreografie. Im Zusammenspiel von Raum, Klang und Bewegung entsteht ein intensiver Tanzabend über einen Menschen, der seinen Platz in der Welt verloren hat.

DAVID PREIL (MUSIKALISCHE LEITUNG) David Preil ist seit der Spielzeit 2024/25 als 1. Kapellmeister am Landestheater Coburg engagiert. Dort dirigiert er Opern-, Operetten- und Musicalproduktionen sowie sinfonische Konzerte und Sonderformate. Zuvor war er am Theater Hof und an der Semperoper Dresden tätig. Darüber hinaus gastierte er bei renommierten Orchestern. Seit 2021 wird er vom Forum Dirigieren des Deutschen Musikrats gefördert.

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HANS HENNING PAAR (INSZENIERUNG) Seit der Spielzeit 2026/27 ist Hans Henning Paar Ballettdirektor am Landestheater Coburg. Der Choreograf zählt zu den prägenden Persönlichkeiten des deutschsprachigen Tanztheaters und war als Ballettdirektor und Chefchoreograf in Nordhausen, Kassel, Braunschweig, München und Münster tätig. Seine choreografische Arbeit verbindet klassisches Ballett und zeitgenössischen Tanz und führte ihn als Gastchoreograf an renommierte internationale Häuser.


DER KLEINE PRINZ Familienballett von Hans Henning Paar Nach der gleichnamigen Erzählung von Antoine de Saint-Exupéry Musik von Erik Satie

PREMIERE 03.04.2027 ORT GLOBE Coburg ALTERSEMPFEHLUNG ab 4 Jahren PREISKATEGORIE B/B BESETZUNG I/Ch: Hans Henning Paar B: Hanna Zimmermann K: Isabel Kork D: Esther von der Fuhr/ André Sievers

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Auf seiner Reise durch das Universum begegnet der kleine Prinz Menschen, die nach Macht, Anerkennung oder Besitz streben. Doch keine dieser Begegnungen beantwortet die Fragen, die ihn bewegen. Erst allmählich erkennt er, dass nicht Erfolg oder Reichtum einem Leben Bedeutung verleihen, sondern Freundschaft, Verantwortung und die Fähigkeit, für andere da zu sein. Antoine de Saint-Exupérys weltberühmte Erzählung berührt seit Generationen Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Hinter ihrer märchenhaften Oberfläche verbirgt sich eine zeitlose Reflexion über Freundschaft, Liebe und Verantwortung. Die Begegnungen des kleinen Prinzen werden dabei zu Spiegelbildern menschlicher Sehnsüchte und Schwächen, während seine Freundschaft mit dem Piloten den Weg zu einer Erkenntnis weist, die ebenso einfach wie tiefgründig ist: Wirklich wichtig ist nur, was wir füreinander bedeuten. Hans Henning Paar verwandelt diese poetische Reise in ein bildgewaltiges Tanzmärchen voller Fantasie, Humor und Melancholie.

HANS HENNING PAAR (INSZENIERUNG) Seit der Spielzeit 2026/27 ist Hans Henning Paar Ballettdirektor am Landestheater Coburg. Der Choreograf zählt zu den prägenden Persönlichkeiten des deutschsprachigen Tanztheaters und war als Ballettdirektor und Chefchoreograf in Nordhausen, Kassel, Braunschweig, München und Münster tätig. Seine choreografische Arbeit verbindet klassisches Ballett und zeitgenössischen Tanz und führte ihn als Gastchoreograf an renommierte internationale Häuser.


Foto: Tamani Grunenberg, Matthias Rasch


Foto: Tamani Grunenberg, Matthias Rasch mit Jasmin Erk, Elin Hintzmann, Kaya Sackenreuter


DANCELAB Choreografische Miniaturen des Ballett Coburg

PREMIERE 28.05.2027 ORT Reithalle ALTERSEMPFEHLUNG ab 12 Jahren PREISKATEGORIE R BESETZUNG I/Ch/B/K: Ballett Coburg D: André Sievers

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Wo entstehen die Choreografien von morgen? Dort, wo Neugier wichtiger ist als Konventionen und wo künstlerische Handschriften erst beginnen, ihre eigene Form zu finden. Im DANCELAB übernehmen die Tänzer*innen selbst die kreative Leitung: Sie choreografieren, experimentieren, verwerfen und entwickeln neue Ideen – frei von stilistischen Vorgaben und offen für überraschende Perspektiven. So entsteht ein Abend voller Kontraste, in dem persönliche Erfahrungen, kulturelle Prägungen und individuelle Ausdrucksformen aufeinandertreffen. Einmal pro Spielzeit bietet das DANCELAB den Mitgliedern des Coburger Ballettensembles die Möglichkeit, eigene Werke zur Uraufführung zu bringen. Dabei gestalten sie nicht nur die Choreografien, sondern entwickeln auch Konzepte für Bühne, Kostüme und Licht. Die entstandenen Miniaturen spiegeln die Vielfalt des Ensembles wider und reichen von poetischen Momentaufnahmen bis zu gesellschaftlich inspirierten Reflexionen. Das Ergebnis ist ein abwechslungsreicher Tanzabend voller Kreativität, Experimentierfreude und künstlerischer Leidenschaft – und zugleich ein spannender Blick auf die Choreograf*innen von morgen.


BALLETT ENSEMBLE

Chih-Lin Chan

Lucas Corrêa Santos

Guilherme Correia Carola

Valeria Gambione 74


BALLETT ENSEMBLE

Alice Hunter

Ignacio Illán

Mireia Martínez Pineda

Juan Fernando Morales Londoño 75


BALLETT ENSEMBLE

Yuriya Nakahata

Takashi Yamamoto

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Spielzeit 2024/25: KALEIDOSKOP


VORWORT TOMMASO TURCHETTA

Liebes Publikum,

foniekonzert erwartet Sie Richard Strauss’ monumentale EINE ALPENSINFONIE. Es folgen weitere große sinfonische Programme wie Antonio Vivaldis DIE VIER JAHRESZEITEN und Bedřich Smetanas Zyklus MEIN VATERLAND. Ein besonderes Herzensprojekt ist zudem Felix Mendelssohn Bartholdys Bühnenmusik zu Shakespeares EIN SOMMERNACHTSTRAUM. Dieses Meisterwerk feiert auch im Jahr 2027 sein 200-jähriges Jubiläum und bringt den Geist Shakespeares direkt in unser „Globe“.

mit großer Freude trete ich zur Spielzeit 2026/27 mein Amt als Generalmusikdirektor am Landestheater Coburg an. Dass dieser Start mit dem 200-jährigen Jubiläum des Hauses zusammenfällt, ist mir eine ganz besondere Ehre. In diese Aufgabe bringe ich meine Erfahrung als Musiktheater-Mensch ein, die ich an verschiedenen Bühnen in Frankreich, der Schweiz und Italien sammeln durfte. Meine letzten Stationen führten mich als Dirigent nach Österreich an das Tiroler Landestheater Innsbruck und nach Deutschland an das Aalto-Musiktheater Essen. Diese Impulse möchte ich nun mit frischem Schwung, dynamischer Tatkraft und Begeisterung in Coburg einbringen.

Ich freue mich auf eine inspirierende Spielzeit und darauf, gemeinsam mit dem Orchester und mit Ihnen, liebes Publikum, diese musikalischen Welten zu entdecken! Ihr Tommaso Turchetta, Generalmusikdirektor

Ein zentraler Höhepunkt meiner ersten Spielzeit wird die Neuproduktion von Giuseppe Verdis LA TRAVIATA sein. Obwohl mir diese Partitur bestens vertraut ist, fasziniert es mich, wie man dieses Werk bei jeder neuen Einstudierung wieder völlig neu entdecken kann. Vor allem die Figur der Violetta besitzt eine tiefe Menschlichkeit, und ich glaube, ein kleines Stück ihrer Emotionalität steckt in jedem von uns. Zudem darf sich das Publikum auf zwei seltene Werke des Opernrepertoires freuen. Mit Vincenzo Bellinis BEATRICE DI TENDA widmen wir uns einem Belcanto-Spätwerk, das bereits auf die starken Frauengestalten Donizettis vorausweist. Mit Heinrich Marschners DER VAMPYR bringen wir zudem ein Schlüsselwerk auf die Bühne, das die Brücke von Webers FREISCHÜTZ direkt zu den frühen Meisterwerken Richard Wagners schlägt. Auch die Sinfoniekonzerte versprechen Höhepunkte, die sich den Urkräften der Natur und den Leidenschaften des Menschseins widmen. Bereits im 1. Sin78


Konzerte

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1. Sinfoniekonzert „Über Berge und Wälder“

TERMINE 26.09.2026 & 27.09.2026

Carl Maria von Weber OUVERTÜRE ZU „DER FREISCHÜTZ“

ORT GLOBE Coburg

Jean Sibelius VIOLINKONZERT IN D-MOLL, OP. 47

PREISKATEGORIE Konzerte = F / Concertino = I

Richard Strauss EINE ALPENSINFONIE, OP. 64, TRV 233

BESETZUNG ML: Tommaso Turchetta Solist: Jonian Kadesha (Violine)

Vom geheimnisvollen Wald in Webers DER FREISCHÜTZ über die nordische Klangwelt von Sibelius’ Violinkonzert bis zur majestätischen ALPENSINFONIE von Strauss spannt sich ein Bogen voller Naturbilder, Ausdruckskraft und klanglicher Weite.

2. Sinfoniekonzert „Wintermärchen“

TERMINE 19.12.2026 & 20.12.2026 ORT GLOBE Coburg PREISKATEGORIE Konzerte = F / Concertino = I BESETZUNG ML: Elisa Gogou

August Enna VORSPIEL ZUR OPER „DEN LILLE PIGE MED SVOVLSTIKKERNE“ Antonín Dvořák SERENADE E-DUR, OP. 22 Johann Sebastian Bach ORCHESTERSUITE NR. 3 IN D-DUR, BWV 1068 Erich Wolfgang Korngold DER SCHNEEMANN (AUSZÜGE) Von Ennas berührendem Vorspiel zur Oper DAS KLEINE MÄDCHEN MIT DEN SCHWEFELHÖLZERN über die kantable Wärme Dvořáks und die barocke Eleganz Bachs bis hin zu Korngolds DER SCHNEEMANN entfaltet sich ein märchenhaft-winterliches Panorama voller Poesie und Fantasie.

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3. Sinfoniekonzert „Shakespeare!“

TERMINE 06.03.2027 & 07.03.2027

Giuseppe Verdi BALLABILI AUS „MACBETH“

ORT GLOBE Coburg

Pjotr Iljitsch Tschaikowski ROMEO UND JULIA – FANTASIE-OUVERTÜRE H-MOLL

PREISKATEGORIE Konzerte = F / Concertino = I

Felix Mendelssohn Bartholdy BÜHNENMUSIK ZU „EIN SOMMERNACHTSTRAUM“ VON WILLIAM SHAKESPEARE, OP. 61, MWV M13

BESETZUNG ML: Tommaso Turchetta Solist:innen: Hlengiwe Precious Mkwanazi, Emily Lorini Damenchor des Landestheaters Coburg

Verdis Ballettmusik aus MACBETH, Tschaikowskis Fantasie-Ouvertüre ROMEO UND JULIA und Mendelssohn Bartholdys Schauspielmusik zu EIN SOMMERNACHTSTRAUM führen durch die faszinierenden Welten von Shakespeares Dichtungen– von düsterer Dramatik über leidenschaftliche Liebe bis zu poetischem Elfenzauber.

4. Sinfoniekonzert „Naturbilder“

TERMINE 10.04.2027 & 11.04.2027

Antonio Vivaldi LE QUATTRO STAGIONI

ORT GLOBE Coburg

Bedřich Smetana MÁ VLAST

PREISKATEGORIE Konzerte = F / Concertino = I

Vivaldis DIE VIER JAHRESZEITEN und Smetanas MEIN VATERLAND zeichnen eindrucksvolle Natur- und Landschaftsbilder – vom Kreislauf der Jahreszeiten bis zu den Schönheiten Böhmens, allen voran in der weltberühmten Vertonung der Moldau.

BESETZUNG ML: Tommaso Turchetta

In Kooperation mit KLANGGRENZEN e.V.

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5. Sinfoniekonzert „Mahler 5“

TERMINE 15.05.2027 & 16.05.2027

Gustav Mahler SINFONIE NR. 5 IN CIS-MOLL

Mahlers 5. Sinfonie führt von Trauer und Zweifel zu strahlender Lebensbejahung. Mit ihrer emotionalen Tiefe und orchestralen Farbigkeit zählt sie zu den bedeutendsten Werken der sinfonischen Literatur. Berühmtheit erlangte PREISKATEGORIE Konzerte = F / Concertino = I besonders das Adagietto durch Luchino Viscontis Verfilmung von Thomas Manns TOD IN VENEDIG. ORT GLOBE Coburg

BESETZUNG ML: Tommaso Turchetta

6. Sinfoniekonzert TERMINE 03.07.2027 & 04.07.2027

Das Programm wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

ORT GLOBE Coburg PREISKATEGORIE Konzerte = F / Concertino = I BESETZUNG ML: N.N.

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1. Kammerkonzert „Lichtgestalten“

TERMINE 21.11.2026 & 22.11.2026

Werke von Vincent Persichetti, Wolfgang Amadeus Mozart, Alan Hovhanes und Gerhard Deutschmann.

ORT Reithalle

BESETZUNG

T. Ziegler (Trompete), P. Grzondziel (Klarinette), M. Ikeda und J. Saad (Violine), Z. Lu (Viola), R. Huba (Violoncello), C. Ernst (Kontrabass), G. Schuller (Lesung)

2. Kammerkonzert „Briefwechsel“

TERMINE 27.02.2027 & 28.02.2027

Werke von Robert Schumann und Dimitrij Schostakowitsch BESETZUNG

ORT Reithalle

D. Zohrabyan (Klavier), D. Steinmetz und D. Steuler (Violine), V. Patterer (Viola), R. Huba (Violoncello)

3. Kammerkonzert „Kegelstatt“

TERMINE 17.04.2027 & 18.04.2027

Werke von Carl Reinecke, Max Bruch und Wolfgang Amadeus Mozart

ORT Reithalle

BESETZUNG

L. Scheurer (Klarinette), K. Frank (Klavier), A. Hilf (Viola)

4. Kammerkonzert „Goldberg-Variationen“ TERMINE 22.05.2027 & 23.05.2027

Werke von Johann Sebastian Bach BESETZUNG

ORT Reithalle

M. Ikeda (Violine), Z. Lu (Viola), W. Moon (Violoncello)

Alle Kammerkonzerte Preiskatgeorie R 83


Kammerkonzert in der Schlachthalle am Güterbahnhof „KRISENGESPRÄCH – Musik, Lesung und Klima“ TERMINE 30.04.2027 & 02.05.2027

Werke von Franz Danzi, Jacques und Anton Reicha kombiniert mit zeitgenössischen Überraschungen

ORT Schlachthalle am Güterbahnhof

Texte in Zusammenarbeit mit Studierenden der Hochschule Coburg

*1 € aus dem Erlös jedes Tickets fließt in die Initiative Orchester des Wandels e.V., die sich im Klima-, Naturund Artenschutz engagiert.

L. Scheuerer (Klarinette), T. Acker (Fagott), J. Baur (Horn)

BESETZUNG I. Böhl (Flöte), E. Peyronel (Oboe),

In Kooperation mit KLANGGRENZEN e.V. In Kooperation mit Orchester des Wandels e.V.*

Mitmachkonzert

Filmkonzert DIE UNENDLICHE GESCHICHTE

Werke von Franz Danzi, Richard Wagner, Julius Conjus und John Williams TERMIN 07.11.2026 ORT GLOBE Coburg PREISKATEGORIE I BESETZUNG ML: David Preil | Solisten: Simon Thost (Fagott), Clemens Illies (Violine)

Fantasyfilm von Wolfgang Petersen nach dem Roman von Michael Ende, Musik von Klaus Doldinger TERMINE 19.02.2027, 20.02.2027 und 21.02.2027 ORT GLOBE Coburg BESETZUNG ML: David Preil In Kooperation mit Orchester des Wandels e.V.*

38. Neujahrskonzert

Klassik Open Air 2027

Das Programm wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. TERMIN 26.06.2027 ORT Rosengarten BESETZUNG ML: Tommaso Turchetta

Das Programm wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. TERMIN 06.01.2027 ORT GLOBE Coburg BESETZUNG ML: Tommaso Turchetta 84


MUSIKALISCHE LEITUNG

David Preil (1. Kapellmeister)

Roland Fister (2. Kapellmeister/Studienleiter)

Ben Köster (Chordirektor) 85


DER RING AN EINEM ABEND Auszüge aus Richard Wagners DER RING DES NIBELUNGEN Mit verbindenden Erzähltexten von Loriot

VORSTELLUNGEN 15.01.2027, 21.01.2027, 24.01.2027 & 30.01.2027 ORT GLOBE Coburg PREISKATEGORIE Z BESETZUNG ML: David Preil D: André Sievers Mit: Solist*innen des Musiktheaters und Gäst*innen

Mit rund sechzehn Stunden Spieldauer gehört Richard Wagners DER RING DES NIBELUNGEN zu den maßlosesten Unternehmungen der Operngeschichte. Die Frage, ob sich dieses pathetisch überhöhte Weltendrama sinnvoll verdichten lässt, drängt sich geradezu auf: Und ja, es geht! Mit präziser Ironie hat Loriot den Kern der Tetralogie freigelegt und damit etwas geleistet, woran Wagner selbst scheitert: eine epistemologisch klare Lesart der Handlung. Seine pointierte Zusammenfassung entlarvt die vermeintlich heroischen Figuren als erstaunlich banale Akteure eines selbstverschuldeten Untergangs. Getrieben von Besitzgier und Machtfantasien, überschreiten sie systematisch ihre Grenzen und zerstören am Ende nicht nur ein mythisches Gefüge, sondern auch sich selbst. Umrahmt von den musikalischen Höhepunkten der Tetralogie eröffnet DER RING AN EINEM ABEND einen idealen Einstieg in Wagners Monumentalwerk – humorvoll, unprätentiös und frei von jedem fanatischen Wagner-Kult.

© Isolde Ohlbaum/Bayerische Staatsbibliothek 86


© Studio Loriot


Philharmonisches Orchester Landestheater Coburg


KONZERTE FÜR JUNGES PUBLIKUM

Babykonzerte TERMINE Ab 22.10.2026 ORT Reithalle PREISKATEGORIE T ALTERSEMPFEHLUNG ab 0 Jahren

„Mit Baby ins Konzert? Unbedingt!“ – Unsere Babykonzerte laden dazu ein, (klassische) Musik von Anfang an gemeinsam zu erleben. In einer entspannten, offenen Umgebung begegnen Babys und ihre Begleitpersonen Klängen, Rhythmen und Melodien auf eine ganz unmittelbare Weise. Die Kleinsten dürfen sich frei bewegen, krabbeln, spielen, lauschen oder einfach in den Armen entspannen – ganz nach ihrem eigenen Tempo. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Erleben: ein Miteinander von Zuhören, Staunen und Entdecken. Für die Erwachsenen bietet sich die Gelegenheit, Musik neu und entschleunigt wahrzunehmen, während die Babys spielerisch an die Welt der Klänge herangeführt werden. Auf diese Weise werden frühe, positive Erfahrungen mit Live-Musik geschaffen, die nachhallen.

DER ELEFANTENPUPS: EIN TIERISCHER GEHEIMPLAN Text von Heidi Leenen Musik von Sebastian Laverny

TERMINE Ab 03.10.2026 ORT Reithalle BESETZUNG ML: Yona Bong Erzähler*in: N.N. PREISKATEGORIE T ALTERSEMPFEHLUNG ab 5 Jahren

Auch im zweiten Abenteuer rund um das Zoo-Orchester geht es musikalisch turbulent zu: Eines Tages sorgt ein Neuankömmling für große Aufregung – die Pandadame Mei Yue ist aus China eingetroffen. Doch die fremde Umgebung macht ihr zu schaffen: Sie vermisst ihr Zuhause so sehr, dass sie weder fressen noch schlafen kann. Kurzerhand schmieden die Tiere einen geheimen Plan. Mit viel Einfallsreichtum und Musik wollen sie Mei Yue willkommen heißen und ihr das Einleben erleichtern. Nach dem großen Erfolg in der Spielzeit 2025/26 kehrt das Zoo-Orchester in die Reithalle zurück. Die fantasievolle Geschichte der Kinderbuchautorin Heidi Leenen erzählt einfühlsam von Zusammenhalt, Mitgefühl und dem Ankommen in der Fremde – begleitet von der unterhaltsamen Musik von Sebastian Laverny.

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MITSINGKONZERT

Weihnachtsliedersingen Gefördert von der Sparkasse Coburg – Lichtenfels

TERMINE 18.12.2026, 19:30 Uhr 21.12.2026, 18:00 Uhr ORT GLOBE Coburg ALTERSEMPFEHLUNG ab 6 Jahren BESETZUNG ML: Ben Köster

Vorweihnachtliche Stimmung, gemeinsames Singen und bekannte Weihnachtsmelodien stehen im Mittelpunkt dieses besonderen Mitsingkonzerts. Im Dezember 2026 lädt das Landestheater Coburg erstmals ins GLOBE Coburg ein, um gemeinsam mit dem Chor des Landestheaters die schönsten Weihnachtslieder zu singen. Von traditionellen Chorälen über stimmungsvolle Kanons bis hin zu modernen Weihnachtsklassikern reicht die musikalische Auswahl – mal einstimmig, mal mehrstimmig, immer mit Freude am gemeinsamen Musizieren. Liedtexte werden projiziert, sodass alle sofort mitsingen können. Ob geübte Sänger*innen oder begeisterte Weihnachtsfans – hier geht es nicht um Perfektion, sondern darum, gemeinsam in Weihnachtsstimmung zu kommen.

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MITMACHEN Kinderchor Singen, Theaterluft schnuppern und gemeinsam auf der Bühne stehen: Der Kinderchor des Landestheater Coburg lädt alle Kinder und Jugendlichen ab 6 Jahren ein, Teil der Theaterwelt zu werden. In den wöchentlichen Proben werden die jungen Sängerinnen und Sänger professionell musikalisch ausgebildet und erhalten eine altersgerechte Stimmbildung. Spielerisch und mit viel Freude entwickeln sie ihre Stimme, ihr Rhythmusgefühl und ihre Bühnenpräsenz. Gleichzeitig sammeln sie spannende Erfahrungen auf der Bühne und wirken in Produktionen des Landestheaters mit. Musikalische Vorkenntnisse sind willkommen, aber keine Voraussetzung.

Junge Nachwuchstalente für das Mitmachkonzert gesucht! Gemeinsam mit den Profis auf der Bühne: Auch in diesem Jahr haben junge Musiker*innen die Möglichkeit, beim „Mitmachkonzert“ am 07.11.2026 im GLOBE Coburg mitzuwirken.

Probenzeiten • 6 bis 12 Jahre: dienstags von 15:30 bis 16:50 Uhr • ab 13 Jahren: dienstags von 16:10 bis 17:30 Uhr

Die Musiker*innen des Philharmonischen Orchesters laden fortgeschrittene Nachwuchsmusiker*innen ab zehn Jahren ein, Seite an Seite mit dem Orchester ein abwechslungsreiches Programm mit Werken von Danzi, Wagner, Conjus und der Filmmusik zu HARRY POTTER zu spielen. Vor dem Konzert werden die Teilnehmenden in mehreren Proben gezielt von Mitgliedern des Philharmonischen Orchesters vorbereitet und begleitet. So erhalten junge Talente die Chance, wertvolle Erfahrungen im Orchesterspiel zu sammeln, ihr Können weiterzuentwickeln und die besondere Atmosphäre eines Konzertabends mit professionellen Musiker*innen zu erleben.

Weitere Informationen und Anmeldung: Ben Köster, Chordirektor kinderchor@landestheater.coburg.de

Weitere Informationen und Anmeldung: johannes.donhauser@ landestheater.coburg.de

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MITMACHEN Theaterclub – mach mit! Der Theaterclub des Landestheaters Coburg lädt alle ab 14 Jahren ein, Theater auszuprobieren – mit oder ohne Vorerfahrung. Gemeinsam wird gespielt, improvisiert und entwickelt. Am Ende der Spielzeit bringt der Theaterclub eine eigene Produktion auf die Bühne.

Komm auf die Bühne! Für die Schauspiel-Produktion BIEDERMANN UND DIE BRANDSTIFTER suchen wir drei Personen im Alter von 20–26 Jahren, die die Sprechrollen der Feuerwehrmänner spielen. Kennenlern- und Auswahlworkshop ist am 10.10.2026. Die Proben wären ab Dezember 2026, ab Januar mit den teilnehmenden Ensemblemitgliedern. Geplant sind Vorstellungen ab 27.02.2027 im GLOBE Coburg.

Anmeldetermine und weitere Informationen gibt es auf unserer Website unter www.landestheater-coburg.de/unserhaus/junges-ltc

Interessierte melden sich bitte bis zum 03.10.2026 per E-Mail bei der Regisseurin der Produktion unter anneverena.freybott @landestheater.coburg.de

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ALTERSEMPFEHLUNG STÜCK SPARTE ALTER Babykonzerte Konzerte Ab 0 Jahren DAS DOPPELTE LOTTCHEN Schauspiel Ab 4 Jahren DER KLEINE PRINZ

Ballett Ab 4 Jahren

DER ELEFANTENPUPS Konzerte Ab 5 Jahren Mitmachkonzert Konzerte Ab 7 Jahren Filmkonzert Konzerte Ab 8 Jahren DANCELAB

Ballett Ab 12 Jahren

MY FAIR LADY (WA) Musiktheater Ab 12 Jahren THE ADDAMS FAMILY (WA) Schauspiel Ab 12 Jahren DER MESSIAS Schauspiel Ab 12 Jahren Sinfonie- und Kammerkonzerte

Konzerte

DER GRAF VON MONTE CHRISTO

Musiktheater Ab 12 Jahren

ROYALS

Ab 12 Jahren

Schauspiel Ab 12 Jahren

HOW TO DATE A FEMINIST

Schauspiel Ab 12 Jahren

DIE STUNDE DA WIR NICHTS VONEINANDER WUSSTEN

Ballett Ab 14 Jahren

LA TRAVIATA Musiktheater Ab 14 Jahren BEATRICE DI TENDA Musiktheater Ab 14 Jahren DER VAMPYR Musiktheater Ab 14 Jahren KASIMIR UND KAROLINE Schauspiel Ab 14 Jahren BIEDERMANN UND Schauspiel Ab 14 Jahren DIE BRANDSTIFTER DER LIEBLING Schauspiel Ab 14 Jahren ELISABETH

Schauspiel Ab 14 Jahren

1827 – EINE WINTERREISE

Ballett Ab 14 Jahren

IM WESTEN NICHTS NEUES Schauspiel Ab 16 Jahren CALIGARI (UA) Musiktheater Ab 16 Jahren PRIMA FACIE (WA) Schauspiel Ab 16 Jahren 94


THEATER & SCHULE Angebote für Schulen und Lehrkräfte Das Landestheater Coburg bietet ein vielseitiges Programm für Kinder, Jugendliche und Schulklassen – von Produktionen für Kita- und Grundschulkinder bis hin zu Schullektüre und Inszenierungen für ältere Jahrgänge. Auf dem Spielplan stehen Klassiker, zeitgenössische Stücke und neue Perspektiven auf bekannte Stoffe.

Musiker*innen des Philharmonischen Orchesters entdecken gemeinsam mit Schüler*innen die Welt der klassischen Musik und verbinden diese mit Jazz, Pop und weiteren Musikstilen.

Für Schulklassen bieten wir neben regulären Vorstellungen auch gesonderte Termine am Vormittag an.

Vor- und Nachgespräche Schulklassen können Vorstellungen durch Gespräche vor oder nach dem Theaterbesuch vertiefen. Gemeinsam werden Themen, Figuren und Inhalte der Inszenierungen besprochen.

Dialogformate für Schulklassen ab 12 Jahren

Eine Übersicht aller Produktionen mit Altersempfehlungen finden Sie auf der gegenüberliegenden Seite.

Workshops In theaterpädagogischen Workshops werden Schüler*innen selbst aktiv und setzen sich kreativ und szenisch mit einem Stück auseinander.

Für Terminanfragen und Anmeldungen von Schulklassen, Kindergartengruppen oder Einrichtungen wenden Sie sich bitte an die Theaterkasse: theaterkasse@landestheater.coburg.de Zusätzlich zu Vorstellungsbesuchen bietet das Landestheater Coburg weitere Formate für Schulen und Lehrkräfte an:

Probenbesuche Schulklassen erhalten Einblicke in den Entstehungsprozess einer Inszenierung und erleben Proben live im Theater.

Mobile Formate für den Unterricht

Die Angebote werden individuell auf die jeweilige Gruppe abgestimmt.

DORNRÖSCHEN Mobiles Musiktheaterformat für Kinder ab 3 Jahren. Ein*e Erzähler*in und Musiker*innen des Philharmonischen Orchesters bringen das Märchen mit Musik und Instrumenten direkt in die Einrichtung oder Schule. KlangStreich Mobiles Konzertformat für Kinder ab 7 Jahren.

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THEATER & SCHULE Angebote für Lehrkräfte

Spielzeiteinblick für Lehrkräfte Am Mittwoch, 30.09.2026, um 19:00 Uhr lädt das Landestheater Coburg Lehrkräfte zu einem Spielzeiteinblick in die Reithalle ein.

Kostenlose Generalproben Lehrkräfte können ausgewählte Generalproben kostenlos besuchen, um Stücke kennenzulernen und ihre Eignung für den Unterricht oder einen Theaterbesuch einzuschätzen.

Die Dramaturgie stellt ausgewählte Produktionen der Spielzeit vor und gibt einen Überblick über Themen, Inhalte und Anknüpfungspunkte für den Unterricht. Die Veranstaltung bietet Orientierung bei der Auswahl geeigneter Vorstellungsbesuche für Schulklassen und informiert über begleitende Angebote des Jungen Landestheaters.

Theaterführungen für Schulklassen Schulklassen entdecken bei Führungen die Bereiche hinter der Bühne – darunter Werkstätten, Kostümabteilung, Maske, Requisitenfundus und Bühne. Dabei lernen die Schüler*innen verschiedene Theaterberufe und Arbeitsabläufe kennen.

Dauer: ca. 60 Minuten Anmeldung unter: anneverena.freybott@landestheater. coburg.de

Nutzen Sie für eine Anfrage für eine Theaterführung das Formular auf unserer Website: www.landestheater-coburg.de/unserhaus/theaterfuhrungen So können Schulen teilnehmen Lehrkräfte können mobile Formate, Dialogangebote, Führungen und Theaterbesuche für ihre Klassen anfragen und buchen. Termine, Anmeldemöglichkeiten und weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter https://landestheater-coburg.de/unserhaus/junges-ltc Wir freuen uns über Ihr Interesse und den persönlichen Austausch. E-Mail: junges@landestheater.coburg.de

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Extras

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EXTRAS Theaterschätze bei der 20. Coburger Museumsnacht Das Landestheater Coburg ist wieder bei der Coburger Museumsnacht dabei. Am Samstag, 12.09.2026 zwischen 18:00 und 24:00 Uhr können die Besucher*innen die Schätze des Theaters entdecken. Erleben Sie in 20-minütigen Beiträgen die Schätze der neuen Spielzeit und freuen Sie sich auf Probeneinblicke aus Schauspiel und Ballett sowie musikalische Perlen aus Musiktheater und Konzert.

LIVE aus dem GLOBE – zweimal in der Jubiläumsspielzeit Das beliebte Format „Live aus dem GLOBE“ bietet dem Publikum einen kurzweiligen Ausblick auf die kommenden Produktionen des Landestheaters Coburg. Aufgrund der großen Nachfrage findet die Veranstaltung in der Spielzeit 2026/27 gleich zweimal statt. Zum Auftakt der Jubiläumsspielzeit stellen wir die Produktionen der ersten Spielzeithälfte vor und begrüßen den neuen Intendanten Dr. Ulrich Peters. Freuen Sie sich auf Beiträge aus allen Sparten, spannende Probeneinblicke, musikalische Kostproben und Interviews.

Die Theaterkasse ist von 18:00 bis 22:00 Uhr geöffnet, Getränke können an der Bar erworben werden. Ab 22:00 Uhr übernehmen die Radio-EinsModeratoren Thomas Apfel und Thorsten Hanft und legen Musik für den Ausklang der Museumsnacht auf.

Der zweite Termin im Januar richtet den Blick auf die Produktionen der zweiten Spielzeithälfte und gibt erneut Einblicke in kommende Premieren, Konzerte und weitere Höhepunkte des Spielplans. Beide Veranstaltungen werden von Radio Eins moderiert. Der Livemitschnitt wird jeweils in der darauffolgenden Woche ausgestrahlt.

Mehr zum Programm finden Sie auf unserer Website und auf: www.museumsnacht-coburg.de Termin Samstag, 12.09.2026, 18:00 – 24:00 Uhr

Eintritt frei. Einlasskarten erforderlich.

Ort Reithalle

Termine Sonntag, 13.09.2026, 18:00 Uhr Sonntag, 31.01.2027, 18:00 Uhr Ort GLOBE Coburg Dauer ca. 60 Minuten In Kooperation mit Radio Eins.

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EXTRAS Das Landestheater Coburg bei der Winterzaubernacht Am Samstag, 28.11.2026, beteiligt sich das Landestheater Coburg an der Winterzaubernacht in der Coburger Innenstadt. Von 18:00 bis 23:00 Uhr verwandelt sich die Stadt mit Musik, kulturellen Beiträgen und vorweihnachtlicher Atmosphäre in eine besondere Bühne für Begegnungen und Entdeckungen.

Literatur in den Häusern unserer Stadt Im Rahmen von „Coburg liest!“ Am Mittwoch, den 28. April 2027 öffnen Coburger*innen wieder im Rahmen von Coburg liest! ihre Wohnzimmer für Lesungen der Schauspieler*innen des Landestheaters. Vom Wohnzimmer einer Studierenden-WG über die gediegene Stadtvilla, das Atelier, den Friseursalon usw. finden an diesem Abend zeitgleich Lesungen verschiedenster Genres an unterschiedlichen Orten der Coburger Innenstadt statt.

Das Landestheater ist mit verschiedenen künstlerischen Beiträgen vor Ort vertreten. Die Winterzaubernacht bietet Gelegenheit, das Theater außerhalb seiner Spielstätten zu erleben und gemeinsam in die Adventszeit zu starten.

Die Werke reichen von aktuellen Bestsellern bis zu bekannten Klassikern. Das gesamte Programm mit Informationen zum Kartenkauf finden Sie vorab auf der Homepage des Landestheaters Coburg.

Informationen zum Programm des Landestheaters und zur Veranstaltung werden rechtzeitig vorab auf der Website veröffentlicht.

Termin Ende April 2027

Termin Samstag, 28.11.2026, 18:00 – 23:00 Uhr

Ort Verschiedene Orte in Coburg

Ort Innenstadt Coburg

Wollen auch Sie einmal Ihr Wohnzimmer, Café oder Atelier in eine kleine Lesebühne verwandeln? Bei Interesse melden Sie sie sich bitte bis 31.12.2026 per E-Mail: anneverena.freybott@landestheater.coburg.de

Kerstin Hänel liest bei Coburg liest! 2025

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EXTRAS Dance Dome im GLOBE Das erfolgreiche Format „Dance Dome“ geht in die nächste Runde. Dabei verzaubern Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Coburger Tanzschulen ihr Publikum. Mit einem Spannungsbogen von Jazz, Hip Hop über Contemporary Dance bis hin zum klassischen Ballett nehmen die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen das Publikum mit in ihre Tanzwelt. Mit dem „Dance Dome“ in der Spielzeit 2026/27 hat das Coburger Publikum bereits zum vierten Mal die Gelegenheit einen Blick auf das Wirken der Coburger Tanzschulen zu werfen. Der Coburger „Dance Dome“ ist somit nicht mehr aus dem kulturellen Programm des Theaters wegzudenken.

Bühnenwelten „We are Back! Nach einer einjährigen Entwicklungsphase kommen wir in der Jubiläumsspielzeit mit unserem beliebten Format „Bühnenwelt – Coburgs junges Theaterfestival“ zurück in die Reithalle. Erleben Sie im Festivalzeitraum ein vielfältiges kulturelles Feuerwerk von jungen Schule- und Theatergruppen aus Coburg auf der Bühne. Tauchen Sie gemeinsam mit den Gruppen in unterschiedliche Welten, abwechslungsreiche Emotionen und fantasievolle Theaterstücke. Die städtische Kulturabteilung, als Veranstalterin des Festivals, freut sich auf Ihr Kommen.“

Termin 26.06.2027

Ort Reithalle

Termin 30.06.–07.07.2027 & 12.–14.07.2027

Ort GLOBE Coburg

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KOOPERATION HOCHSCHULE COBURG Echt. Jetzt! – Bildwelten für die Spielzeit 2026/27 Für die Spielzeit 2026/27 entstand eine besondere Kooperation zwischen dem Landestheater Coburg und dem Studiengang Integriertes Produktdesign der Hochschule Coburg. Gemeinsam entwickelten Studierende Bildwelten für die Produktionen der neuen Spielzeit und verliehen ihnen eine eigene visuelle Handschrift. Unter Leitung von Prof. Natalie Weinmann und unter intensiver Betreuung von der Lehrbeauftragten Eva Jauss setzten sich die Studierenden eingehend mit den Inhalten, Stimmungen und Themen der einzelnen Stücke auseinander. Ziel war es nicht, die Produktionen direkt abzubilden, sondern ihre Kerngedanken in eigenständige visuelle Interpretationen zu übersetzen.

Die Bildwelten laden dazu ein, die Produktionen bereits vor dem ersten Vorhang auf besondere Weise zu entdecken – als künstlerische Annäherungen, die Neugier wecken und Raum für eigene Assoziationen lassen. Am Projekt beteiligt waren: Dorothee Bellinger, Emma Bürger, Jasmin Erk, Annika Graeber, Tamani Grunenberg, Lena Gulden, Clara Heckelmann, Sarah Herchet, Elin Hintzmann, Matthis Kerksiek, Leonie Knapp, Lilo Metzger, Franziska Meister, Svenja Niewiem, Matthias Rasch, Kaya Sackenreuter und Lilli Worofka.

Ausgangspunkt des Projekts war das Spielzeitmotto „Echt. Jetzt! – seit 200 Jahren“. In einer Zeit, die zunehmend von digitalen Bildern, künstlicher Intelligenz und virtuellen Welten geprägt ist, stellt das Theater einen Ort der unmittelbaren Begegnung dar: Hier entstehen echte Emotionen, echte Geschichten und gemeinsame Erlebnisse im Moment. Diesen Gedanken griffen die Studierenden in ihren Arbeiten auf. Die entstandenen Motive bewegen sich bewusst zwischen Gegensätzen wie analog und digital, Materialität und Simulation oder menschlicher Spur und digitaler Oberfläche. Fotografien, Materialien, Objekte und Illustrationen wurden mit digitalen Verfahren kombiniert und weiterentwickelt. So entstanden Bildkompositionen, die den Stücken eine zusätzliche Bedeutungsebene verleihen und zugleich eine gemeinsame visuelle Handschrift für die Jubiläumsspielzeit schaffen. 101


ANSPRECHPARTNER*INNEN DRAMATURGIE + MARKETING DRAMATURGIE Die Dramaturgie begleitet die Produktionen von der ersten Idee bis zur Premiere. Sie recherchiert Hintergründe und schafft Verbindungen zwischen Bühne und Publikum. Ob Stückeinführungen, Publikumsgespräche oder Programmhefte – hier entstehen Einblicke in die Themen und Geschichten der Spielzeit.

Anne Verena Freybott Geschäftsführende Schauspieldramaturgin

Henry Salfner Schauspieldramaturg

André Sievers Dramaturg für Musiktheater, Ballett und Konzert

Tel. 09561 8989 23 anneverena.freybott@ landestheater.coburg.de

Tel. 09561 8989 01 henry.salfner@ landestheater.coburg.de

Tel. 09561 8989 24 andre.sievers@ landestheater.coburg.de

MARKETING & KOMMUNIKATION Der Bereich Marketing und Kommunikation informiert über das Programm des Landestheaters Coburg und hält den Kontakt zu Publikum, Medien und Partner*innen. Von Spielzeitheft und Newsletter über Social Media bis zur Pressearbeit sorgen sie dafür, dass die Produktionen ihr Publikum finden.

Yvonne Fuchs Leitung Marketing und Kommunikation

Lena Büttner Marketing und Kommunikation

Bastian Suffa Marketing und Kommunikation

Tel. 09561 8989 36 yvonne.fuchs@ landestheater.coburg.de

Tel. 09561 8989 38 lena.buettner@ landestheater.coburg.de

Tel. 09561 8989 39 bastian.suffa@ landestheater.coburg.de

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200 Jahre Landestheater Coburg

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200 JAHRE LANDESTHEATER

ab 1829 Regelmäßiges Pendeln des Spielbetriebs zwischen Coburg (Sommer) und Gotha (Winter), bis zum Ende des Hoftheaters im Jahr 1919

1. Juni 1827: Gründung des Hoftheaters

1827 Gründung einer „Theaterkommission“ auf Anordnung Herzog Ernsts I., Engagement einiger Mitglieder einer aufgelösten Theatertruppe

1881 Anordnung des Herzogs zur Einstellung des Musiktheaters aus Kostengründen; massive Proteste der Bevölkerung, finanzielle Zusagen der Stadt

1852 Personalstand des Hoftheaters: 20 Sänger/ Schauspieler, 12 Sängerinnen/ Schauspielerinnen, 37 Chormitglieder

1844 Tod Herzog Ernsts I., dem sein Sohn Ernst II. (1818-1893) nachfolgt, der als „Theaterfürst“ in ganz Deutschland bekannt wird

1840 Eröffnung der beiden neuen Theatergebäude in Gotha und am Coburger Schlossplatz

1874 Besuch Richard Wagners in Coburg

1858, 29. Mai Besuch von Queen Victoria und ihrem Coburger Ehemann Albert im Coburger Hoftheater

1848 Dirigat von Vincenzo Bellinis I PURITANI mit einem schwarzrot-goldenen Dirigierstab; ansonsten eher ruhiger Verlauf des Revolutionsjahres im Herzogtum 104

1914–1918 Aufrechterhaltung des Spielbetriebs trotz starker Beeinträchtigungen

1883 Wiederaufnahme des Opernbetriebs

1876, 18. April Besuch des deutschen Kaisers Wilhelm I. im Coburger Hoftheater


ZEITSTRAHL

1918–1920 Rücktritt von Herzog Carl Eduard, Übertragung des Theaters mit der Bezeichnung „Landestheater“ auf den Freistaat Coburg (1918), dann den Freistaat Bayern (1920), unter Verpflichtung der Stadt Coburg sowie Gewährung einer Bestandsgarantie (Theatervertrag 1924)

1924/1925 Ankauf des Hauses Bürglaß Nr. 10 für Verwaltungsräume

1945 Wiederaufnahme des Spielbetriebs unter dem ersten Nachkriegsintendanten Walter Stoschek

1944 Allgemeine Theaterschließung durch NS-Minister Goebbels

1985/1986 Umzug der Studiobühne in die Reithalle

1979/1980 Inbetriebnahme der Studiobühne „Theater am Hexenturm“

13. Mai 2023 Das Große Haus am Schlossplatz wird zur Sanierung geschlossen. 2023 Finanzierungsvereinbarung zwischen der Stadt Coburg und dem Freistaat Bayern bezüglich einer Generalsanierung sowie der Errichtung einer Ausweichspielstätte

1945 1970–1977 Seit 2011 Zerstörung des Umbau und MoPlanung von SaGothaer Theaters dernisierung des nierungsmaßnahim Krieg Theatergebäudes; men am Coburger 150jährige Jubilä- Theatergebäude umsspielzeit

1926 „Lustige Woche“ mit Operetten und Schwänken, „Jugendvorstellungen“ am Nachmittag sowie mehr Symphoniekonzerte als Maßnahme zur Anwerbung von Publikum nach der Wirtschaftskrise

1980/1981 Errichtung eines neuen Werkstättengebäudes in Cortendorf

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6. Oktober 2023 Eröffnung des GLOBE Coburg als Ersatzspielstätte für das Coburger Landestheater


200 JAHRE LANDESTHEATER – GESCHICHTEN Am falschen Ort Das Coburger Hoftheater gehörte zahlenmäßig im 19. Jahrhundert trotz seines Renommees zu den mittleren bis kleinen Ensembles in Deutschland. Daher war es eher ungewöhnlich, dass es zwei vollwertige Spielstätten gab, die regelmäßig abwechselnd bespielt wurden: Coburg im Sommer und Gotha im Winter. Der halbjährliche Umzug brachte immense Kosten sowie vielerlei Umstände mit sich, und konnte auch für Gäste mitunter verwirrend sein… So plante die Hoftheaterintendanz, nach der üblichen Übersiedelung des ganzen Hofes (inklusive Theaterpersonal und Hofkapelle) nach Gotha zum Jahresbeginn 1893 die dortige Saison mit einer Aufführung von Goethes FAUST am 8. Januar zu eröffnen. Als Krönung der Neueinstudierung sollte einer der bekanntesten Schauspieler seiner Zeit die Hauptrolle übernehmen, der königliche Hofschauspieler Adalbert Matkowsky (1857–1909) aus Berlin. Dieser hoffte – laut Aussage seines Kollegen Max Grube (1854–1934) – auf einen Hausorden aus den Händen des Coburger Theaterherzogs Ernst II., der sich damit bekanntermaßen gerne bei verdienten Künstlern bedankte. Doch daraus wurde nichts. Grube zitiert Matkowsky in seinen Erinnerungen: „Ja, weil ich mir doch gedacht habe, der Herzog von Coburg muß doch in Coburg wohnen, und da bin ich denn nach Coburg gefahren“. Nur leider wurde gerade in Gotha gespielt! Matkowskys Auftritt musste also ausfallen, doch die Intendanz zeigte sich großzügig und setzte eine neue Aufführung für den 22. Januar an. Diesmal war es das Wetter, das dem Berliner Star einen Strich durch die Rechnung machte: Aufgrund eines Schneesturms blieb sein Zug in der Nähe von Halle liegen. Matkow-

sky kehrte nach Stunden in eisiger Kälte nach Berlin zurück, hatte sich erkältet und – wieder nicht in Gotha gespielt. Die „Gothaische Zeitung“, die die Verkettung ungewöhnlicher Ereignisse stets tagesaktuell vermeldete, kommentierte am 23. Januar 1893 lakonisch: „Ein eigenes Verhängnis schwebt über dem Gastspiel des Königl. Hofschauspielers Herrn Matkowski aus Berlin am hies. Herzogl. Sächs. Hoftheater.“

Adalbert Matkowsky als Faust, Rollenbild Photografie von J. C. Schaarwächter Portraitsammlung Manskopf, S 36/F10956 Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main

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200 JAHRE LANDESTHEATER – GESCHICHTEN Coburger Musik in der Neuen Welt Am 9. Januar wurde Musik aus dem Coburger Theater in der Metropolitan Opera New York gespielt. Das finden Sie bemerkenswert? Dann werden Sie vielleicht noch mehr staunen, wenn Sie erfahren, dass es sich um den 9. Januar 1891 handelte, also vor nahezu 130 Jahren stattfand! Und wenn Sie jetzt noch lesen, dass es sich um die Oper eines deutschen Herzogs handelte, die im „Land of the Free“ aufgeführt wurde, dann sind wir Ihnen wirklich eine Erklärung schuldig: Der Coburger „Theaterherzog“ Ernst II. liebte sein Theater und die Musik so sehr, dass er sich sogar selbst an der Komposition von insgesamt fünf großen Opern versuchte. Mit der Unterstützung seiner Ehefrau Alexandrine, die ihm Klavier spielend und Notizen machend zur Seite stand, sowie seiner Hofkapellmeister, die die Orchestrierung übernahmen und sachdienliche Hinweise lieferten, war er damit auch gar nicht so erfolglos. Seine beliebteste Oper, SANTA CHIARA (UA Gotha 1854), wurde in ganz Europa und am 27. September 1855 sogar im Olymp der Opernschaffenden, der Pariser Grand Opéra, gespielt. Dieser außergewöhnliche Erfolg sprach sich dank zahlreicher ausgewanderter deutscher Musiker bis in die Neue Welt herum, so dass man sich sogar an der Metropolitan Opera in New York für die Musik des Coburger Herzogs zu interessieren begann. Dort wollte man allerdings unbedingt ein unbekannteres Werk des Komponisten aufführen und entschied sich daher für seine letzte Oper, DIANA VON SOLANGE (UA Coburg 1858) – leider. Denn diese Oper konnte in keiner Weise mit der dramatischen Handlung und der abwechslungsreichen Musik von SANTA CHIARA mithalten. Trotz opulenter Inszenierung mit 70 Musikern und angeb-

lich bis zu 380 Personen auf der Bühne fiel das Werk beim Publikum durch. Die „New York Times“ vom 10. Januar 1891 kommentierte gehässig: „There may be many reasons for the production of ‚Diana von Solange‘, but it would be difficult to discover them.“ Da das Orchestermaterial für die Aufführung aus Coburg ausgeliehen und mit dem „Steamer“ über den Atlantik hin- und zurückgeschickt wurde, kann man heute noch in den handschriftlichen Stimmen, die als Teil der Theaterbibliothek in der Landesbibliothek lagern, einige Karikaturen sowie Grüße finden, die die New Yorker Musiker damals ihren Kollegen in der alten Heimat in die Noten schrieben.

Theaterzettel der New Yorker Aufführung der DIANA VON SOLANGE vom 12. Januar 1891, eingeklebt in die Bombardone-Stimme des Orchestermaterials. Landesbibliothek Coburg, TB Op 261

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200 JAHRE LANDESTHEATER – GESCHICHTEN Die Piefkes Haben Sie schon einmal Urlaub in Österreich gemacht? Dann ist Ihnen vielleicht eine besondere Bezeichnung der Einheimischen für uns deutsche Nachbarn begegnet: die „Piefkes“ – ein nicht wirklich böse gemeinter, aber auch nicht wirklich netter Name. Woher kommt er? Die Piefkes waren eine preußische Musikerfamilie. Johann Piefke war Organist und Stadtmusiker in Schwerin, seine Söhne Johann Gottfried (1815–1884) und Rudolf wurden Militärmusiker im 1. Brandenburgischen Leib-Grenadier-Regiment in Frankfurt an der Oder. Dort war Gottfried als Oboist, Komponist und Musikdirektor tätig und wirkte zwischenzeitlich auch in Berlin. In Deutschland bekannt wurde er nach dem Deutsch-Dänischen Krieg 1864, als er angeblich mit gezogenem Degen seine Musiker dirigierte und so die preußischen Soldaten bei ihrem Angriff auf die Düppeler Schanzen furchtlos unterstützte. Der von ihm komponierte „Düppeler-Schanzen-Marsch“ fand – sicher befördert durch die aufregende Geschichte dazu – große Verbreitung. Zwei Jahre später war Piefke wieder mittendrin, diesmal in der für die deutsche Einigung so entscheidenden Schlacht bei Königgrätz, in der Preußen die Vorherrschaft der Habsburger im Deutschen Bund endgültig beendete. In seinem heute noch oft gespielten „Königgrätzer Marsch“, angeblich noch auf dem Schlachtfeld komponiert, zitierte Piefke den „Hohenfriedberger Marsch“, der wiederum an die Niederlage der Österreicher gegen den Preußenkönig Friedrich den Großen im Jahr 1745 erinnerte. Kein Wunder also, dass die Österreicher auf den in Militärmusikkreisen mittlerweile zum Star avancierten Piefke schlecht zu sprechen waren. Als er am 31. Juli 1866 zusammen mit seinem Bruder

Rudolf an einer großen Parade auf dem Marchfeld bei Gänserndorf unweit von Wien aufmarschierte, hieß es in der österreichischen Hauptstadt: „Die Piefkes kommen!“ Und was hat das mit dem Coburger Theater zu tun? Vor der Zeit des Rundfunks und der Aufnahmetechnik verbreitete sich die Musik berühmter Opern vor allem durch zwei Arten der Bearbeitung: Klavierauszüge und – Militärmusik! Heute kaum vorstellbar, im 19. Jahrhundert ganz normal: Wenn eine Oper beim Publikum besonders beliebt war, wurden die wichtigsten Melodien daraus auch für Blaskapelle bearbeitet und dann bei allen möglichen Gelegenheiten gespielt. Und so kommt es, dass Gottfried Piefke in den Coburger Theaterakten auftaucht. Denn er fragte im Sommer 1857 bei der Coburger Intendanz nach, ob er die Musik der damals viel gespielten Oper SANTA CHIARA von Herzog Ernst II. bearbeiten dürfe; er habe sogar selbst mit dem Herzog darüber gesprochen.

Bildder?

Brief Gottfried Piefkes vom 16. Juli 1857. Staatsarchiv Coburg, StACo LAA 7360

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KUNSTSAMMLUNG DER VESTE COBURG SONDERAUSSTELLUNG Vorhang auf: Wir sind Theater! Eine Ausstellung zum 200. Geburtstag des Landestheaters Coburg Coburg blickt auf eine außergewöhnliche Theatertradition zurück: 1827 gründet Herzog Ernst I. von Sachsen-Coburg und Gotha für seinen Hof ein festes Musik- und Gesangsensemble und lässt kurze Zeit später gleich zwei repräsentative Theaterbauten in Coburg und Gotha errichten. Durch die besondere Musikliebe seines Sohnes Ernst II. entsteht im 19. Jahrhundert ein weit über das kleine Herzogtum hinaus bekanntes Hoftheater, dessen Qualität auch von den großen Komponisten der Zeit geschätzt wird. Aus dem herzoglichen Hoftheater entwickelt sich im 20. Jahrhundert ein modernes Dreispartenhaus mit überregionaler Ausstrahlung – das heutige Landestheater Coburg. Es ist ein Ort der Begegnung und der Träume, der Inspiration und Identifikation – immer wieder neu getragen von der Stadt und ihren Menschen. Die Ausstellung „Wir sind Theater“, ein gemeinsames Projekt der Kunstsammlungen der Veste Coburg und des Landestheaters Coburg, erzählt diese besondere Theatergeschichte: von Glanzzeiten und Krisen, großen Inszenierungen, dem Leben hinter den Kulissen und der engen Verbundenheit der Coburger mit ihrem Theater. Historische Dokumente, Kostüme, Bühnenbildentwürfe, Fotografien, Musik und Filme eröffnen einen ebenso unterhaltsamen wie informativen Blick auf die Entwicklung des Coburger Theaters – von der herzoglichen Bühne über prägende Epochen des Landestheaters bis zum GLOBE Coburg und den Zukunftsvisionen des Hauses.

Herzogliches Hoftheater Coburg, Lithografie nach einer Zeichnung von Max Brückner, vor 1870. Kunstsammlungen der Veste Coburg.

Die herzogliche Loge im Theater zu Coburg, Illustration von Carl August Reinhardt, aus der "Illustrirten Zeitung" vom 11. Oktober 1845, Nr. 119. Kunstsammlungen der Veste Coburg.

Laufzeit 04.06. - 19.09.2027 Ort Veste Coburg

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EXKLUSIVE JUBILÄUMSANGEBOTE 200 Jahre Landestheater Coburg – das feiern wir mit zwei besonderen Jubiläumsangeboten. Beide sind auf jeweils nur 200 Exemplare limitiert und ausschließlich in der Jubiläumsspielzeit 2026/27 erhältlich. Freuen Sie sich auf attraktive Preisvorteile – für Sie selbst oder als Geschenk für andere Theaterbegeisterte. Jubiläumscard – 40 % sparen bei jedem Theaterbesuch Für einmalig 200 Euro erhalten Sie mit der Jubiläumscard während der gesamten Spielzeit 2026/27 40 % Ermäßigung auf alle Vollpreis-Tickets des Landestheaters Coburg. Ob Musiktheater, Schauspiel, Ballett oder Konzert – die Jubiläumscard bietet Ihnen maximale Flexibilität bei Ihrer persönlichen Spielplangestaltung. Die Ermäßigung kann pro Vorstellung einmal genutzt werden.¹

Jubiläumsgutschein – 20 € geschenkt Für 200 Euro erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 220 Euro. Der Gutschein ist nicht personalisiert und kann flexibel für Vorstellungen der Jubiläumsspielzeit 2026/27 eingesetzt werden. Ob Musiktheater, Schauspiel, Ballett oder Konzert – Sie entscheiden selbst, wann und wofür Sie ihn einlösen. Der Gutschein kann uneingeschränkt – auch online – für Ticketkäufe verwendet werden und eignet sich damit ebenso als Geschenk wie für den eigenen Theaterbesuch. Der Jubiläumsgutschein ist ausschließlich an der Theaterkasse erhältlich. Nach Kauf und Bezahlung wird er für die Nutzung freigeschaltet.

Die Jubiläumscard ist personengebunden und ausschließlich online erhältlich. Direkt nach dem Kauf erhalten Sie mit Ihrer Bestellbestätigung bzw. Rechnung eine Print@Home-Version, die Sie ab August 2026 nutzen können. Mit Beginn der neuen Spielzeit im September 2026 senden wir Ihnen die Originalkarte zusätzlich per Post zu. Ihre Ermäßigung können Sie bequem online oder direkt an der Theaterkasse einlösen. Bitte bringen Sie zu jedem Theaterbesuch Ihre Jubiläumscard sowie einen gültigen Ausweis mit.

¹ Ausgenommen Fremdveranstaltungen. 110


Service

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Bahnhof Coburg

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Marktplatz

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GLOBE COBURG

Parkplatz am GLOBE

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Reithalle


UNSERE SPIELORTE IN DER SPIELZEIT 2026/2027 GLOBE Coburg Seit September 2023 ist das GLOBE Coburg die Interimsspielstätte des Landestheaters Coburg. Sitzplätze: maximal 584, je nach Saalplan Anschrift: Nina-Bellosa-Platz 1 96450 Coburg Bauarbeiten im Außenbereich Bitte beachten Sie, dass während der Spielzeit 2026/27 die Außenanlagen am GLOBE COBURG gestaltet werden. Es kann zu Einschränkungen durch die Baustelle kommen. Parkmöglichkeiten Der Besucher*innenparkplatz am GLOBE wurde inzwischen fertiggestellt und kann genutzt werden. Insgesamt stehen Ihnen 193 Besucher*innenparkplätze zur Verfügung, davon sind 7 Behindertenparkplätze. Von dort führt Sie ein kurzer Weg zum Haupteingang. Eine Überdachung für 60 Fahrradstellplätze befindet sich in Umsetzung. Sie können bei Bedarf z.B. die umliegenden Parkplätze an der Uferstraße oder am Anger nutzen. Reithalle Die Studiobühne ist sehr wandelbar und eignet sich vor allem für kleinere Produktionen. Sitzplätze: 99 Anschrift: Schloßplatz 3 96450 Coburg Parkmöglichkeiten Parkmöglichkeiten finden Sie während einer Vorstellung in der Reithalle weiterhin auf dem Schlossplatz – ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn bis eine Stunde nach Vorstellungsende. Landgericht Coburg Das Landgericht Coburg ist in der Spielzeit 2026/27 ein Sonderspielort für das Stück PRIMA FACIE. Sitzplätze: 95

Parkmöglichkeiten Die umliegenden Parkmöglichkeiten in der Innenstadt sowie der Parkplatz Anger liegen nur wenige Fußminuten entfernt vom Spielort. Hofkirche der Ehrenburg Die Hofkirche in der Ehrenburg wird in der Spielzeit 2026/27 zum Sonderspielort für das Stück ELISABETH. Sitzplätze: ca. 180 Anschrift: Schloss Ehrenburg Schloßplatz 1 96450 Coburg Parkmöglichkeiten Für Ihren Besuch in der Ehrenburg empfehlen wir die naheliegenden öffentlichen Parkplätze sowie die Parkhäuser Mauer und Albertsplatz. Diese sind fußläufig in wenigen Minuten erreichbar. Innenhöfe der Veste Coburg Für das Stück ROYALS werden die Innenhöfe der Veste Coburg zum Sonderspielort. Anschrift: Veste Coburg 1 96450 Coburg Parkmöglichkeiten An der Veste stehen sehr wenige Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Nutzen Sie die Besucherparkplätze auf der Brandsteinebene. Ein 750 Meter langer Fußweg führt entlang der Straße zur Veste. Weitere Parkplätze stehen Ihnen in der Innenstadt zur Verfügung. Wir verweisen zudem auf die öffentlichen Verkehrsmittel. Großes Haus Das Große Haus am Schloßplatz ist das ursprüngliche Theatergebäude, das aufgrund der Sanierungsbedürftigkeit aktuell nicht bespielt wird. Anschrift: Schloßplatz 6 96450 Coburg

Anschrift: Ketschendorfer Str. 1, 96450 Coburg 113


SAALPLAN GLOBE Bühne

Links

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Platzkategorie 1 2 3 4

Der abgebildete Saalplan dient zur Orientierung. Je nach Stück und Sparte kann die Saalaufteilung variieren.

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Rollstuhlplätze


SAALPLAN REITHALLE Bühne Bühne

Eingang

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C

Tribüne Rollstuhlplätze

Der abgebildete Saalplan dient zur Orientierung. Je nach Stück und Sparte kann die Saalaufteilung variieren.

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ZUSATZANGEBOTE Soiree/Matinee Bei unseren kostenlosen Soireen und Matineen erhalten Sie erste Probeneinblicke in ein neues Stück im Originalbühnenbild. Dazu gibt es spannende Hintergrundinformationen zum Werk von unseren Dramaturg*innen sowie unterhaltsame Talks mit dem Regieteam und Darsteller* innen zum Probenprozess und Darsteller*innen zur Produktion. Für die Soireen und Matineen benötigen Sie Einlasskarten, die Sie an der Theaterkasse oder online unter www.landestheater-coburg.de erhalten. Concertino Das Concertino ist unser kleines Konzertformat für Klassikfans und alle, die es werden wollen. Am Samstagvormittag erklingen einzelne Stücke und erste Hörproben aus dem Programm des kommenden Sinfoniekonzerts mit dem Philharmonischen Orchester Landestheater Coburg. Dazu gibt es unterhaltsame und gut verständliche Erläuterungen zur Komposition und den Komponist*innen. Das einstündige Format ist auch eine persönliche Begegnung mit dem Generalsmusikdirektor, den Gastdirigent*innen und Solist*innen. Einführung Zu ausgewählten Vorstellungen bieten wir Einführungsgespräche an, die Ihnen spannende Einblicke in das jeweilige Stück geben. Unsere Dramaturg*innen stellen zentrale Themen, Hintergründe und Besonderheiten der Inszenierung vor – kompakt und verständlich. Die Einführungen beginnen jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn. Ob eine Einführung zu Ihrer Vorstellung angeboten wird, erfahren Sie jederzeit aktuell im Kalendarium auf unserer Website oder in unseren gedruckten Informationsmedien.

Nachgespräch Für ausgesuchte Produktionen bieten wir Nachgespräche mit einzelnen Beteiligten sowie den Dramaturg*innen an. Die Termine werden auf unserer Website oder in gedruckten Informationsmedien vermerkt. Gespräche im Herzen der Stadt Einmal im Monat lädt die geschäftsführende Schauspieldramaturgin Anne Verena Freybott zu Gesprächen über Aufgaben, Herausforderungen und Möglichkeiten eines städtischen Theaters ein – jeweils mit einer weiteren Person aus dem Theaterumfeld. Der Austausch findet bei der Buchhandlung Riemann in der Coburger Innenstadt statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Dauer ist ca. 60 Minuten. Es geht weiter am 19. September 2026 mit Ballettdirektor Hans-Henning Paar. Die Termine werden auf unserer Website oder in gedruckten Informationsmedien veröffentlicht. Kneipenquiz im Cosmos Das Landestheater Coburg und Cosmos laden zu Quizabenden in das Cosmos (Schützenstraße 1a, Coburg) ein. In Teams mit bis zu sechs Personen gilt es, fünf Kategorien zu meistern – von Allgemeinwissen bis Nerdtum. Mit Wissen, Teamgeist und etwas Glück winken Gewinne. Getränke sind an der Cosmos-Bar erhältlich. Bei gutem Wetter findet die Veranstaltung im Cosmos-Garten statt, bei Regen im Cosmos-Café. Empfohlen ab 16 Jahren, Dauer: ca. 90 Minuten. Weitere Informationen zu Terminen und Anmeldung unter: www.landestheater-coburg.de.

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ZUSATZANGEBOTE Theaterführung Wer sich für Theater abseits von Vorstellungen interessiert und wissen möchte, wie die Bühnentechnik funktioniert, wo unsere Darsteller*innen geschminkt und frisiert werden oder exklusive Einblicke in das Theaterleben erhalten möchte, dem empfehlen wir eine Führung durch das GLOBE Coburg. Termine finden Sie auf unserer Website und in den gedruckten Informationsmedien.

Weitere Informationen zu den Theaterführungen sowie Anfragemöglichkeiten für Gruppenführungen finden Sie auf unserer Website unter: www.landestheater-coburg.de/unserhaus/theaterfuhrungen

BESUCHER*INNENSERVICE Unser Besucher*innenservice Die Kolleginnen der Theaterkasse sind Ansprechpartnerinnen für Tourismuspartner*innen, Besucher*innenorganisationen und für alle Fragen rund um den Besucher*innenservice. Catering Im GLOBE Coburg ist in unseren vier Cateringbereichen für das leibliche Wohl durch unseren Caterer Umbach Eventcatering bestens gesorgt. Es gibt ein breites Angebot an kleinen Snacks mit lokalen und saisonalen Produkten. Außerdem reicht das Getränkeangebot von alkoholischen Getränken wie Bier, Wein und Mixgetränken bis hin zu Limonaden und Softdrinks. Die Speise- und Getränkekarte ist in jedem Cateringbereich dieselbe, außer bei Heißgetränken, die gibt es nur im 1. Obergeschoss. Wer lange Wartezeiten in der Pause vermeiden möchte, kann die Bestellung vor der Vorstellung an der Theke aufgeben. In der Reithalle findet keine direkte Bewirtung statt. Hier steht ein Getränkekühlschrank zur Verfügung, aus dem Sie sich gegen Bezahlung selbst bedienen können.

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Barrierefreiheit In allen Spielstätten gibt es barrierefreie Plätze sowie Plätze für Rollstuhlfahrer*innen. Ein barrierefreier Zugang ist im GLOBE Coburg sowie in der Reithalle gegeben. Unsere Spielstätte GLOBE Coburg verfügt über Automatiktüren. Barrierefreie Toiletten sind im GLOBE Coburg sowie in der Reithalle vorhanden. Unsere Theaterkasse berät Sie beim Kartenkauf gerne hinsichtlich der Sitzplatzauswahl. Bei der Verstauung von Gehhilfen wie Rollatoren während der Vorstellung unterstützt Sie das Servicepersonal vor Ort. Übertitel Bei vielen Vorstellungen des Musiktheaters bieten wir Übertitel als Service an. Diese werden in der Regel oberhalb der Bühne projiziert und erleichtern das Verständnis des gesungenen Textes. Bitte beachten Sie, dass die Übertitel von seitlichen Plätzen sowie aus dem 2. Rang teilweise nur eingeschränkt oder nicht sichtbar sind. Für die beste Sicht auf Bühne und Übertitel empfehlen wir Plätze im zentralen Parkett oder im 1. Rang.


PREISE FREIER VERKAUF GLOBE PREISGRUPPE A+

57 €

50 €

40 €

25 €

A

47 €

40 €

32 €

22 €

B

44 €

37 €

29 €

21 €

C

38 €

33 €

25 €

20 €

D

35 €

29 €

23 €

19 €

E

30 €

26 €

21 €

18 €

F

47 €

40 €

33 €

27 €

G

80 €

68 €

55 €

40 €

H

24/17 €

22/15 €

19/12 €

18/11 €

I

12 €

12 €

12 €

12 €

M

49 €

43 €

34 €

23 €

W

61 €

55 €

44 €

29 €

Z

80 €

68 €

55 €

40 €

PREISGRUPPE

Reithalle

R

27 €

S

21 €

T

12 €

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ERMÄSSIGUNGEN Reguläre Ermäßigungen Familienpassinhaber*innen, Schüler*innnen, Studierende, Bundesfreiwilligendienstleistende, Personen im FSJ, Auszubildende, Bürgergeld-Empfänger*innen sowie Schwerbehinderte erhalten 50 % Ermäßigung auf den regulären Eintrittspreis (auch bei Premieren).

Last-Minute-Tickets 15 Minuten vor Vorstellungsbeginn erhalten Schüler*innen, Studierende, Bundesfreiwilligendienstleistende, Auszubildende, Personen im FSJ, BürgergeldEmpfänger*innen und Familienpassinhaber*innen alle noch verfügbaren Karten für 10 € auf allen Plätzen.

Begleitpersonen von Schwerbehinderten ab Merkmal „B“ erhalten eine kostenfreie Eintrittskarte.

Für alle oben genannten Ermäßigungen gilt, dass die Vergünstigung nicht bei Vorstellungen in den Preisgruppen G, H, I und T sowie bei Sonderveranstaltungen (wie beispielsweise Gastspielvorstellungen) gewährt werden kann.

Coburg-Pass sowie Familien-Card (Landkreis Co.) Inhaber*innen erhalten 25% Ermäßigung auf die Vollzahlerkarte. Gruppen-Tickets Gruppen ab 25 Personen erhalten eine Ermäßigung von 25 %. Schüler*innen und Studierendengruppen ab 20 Personen erhalten eine Ermäßigung von 70 %, ebenso deren Begleitpersonen. Nur buchbar an der Theaterkasse.

Der zur Ermäßigung berechtigende Ausweis ist auf Verlangen am Einlass und an der Kasse vorzuzeigen. Kann der Nachweis nicht erbracht werden, ist der Differenzbetrag zum vollen Eintrittspreis nachzuentrichten.

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ABOVORTEILE Ihre Perspektive ist uns wichtig! Die besten Plätze sind für Sie, unsere treuesten Gäste, reserviert. Genießen Sie das Bühnengeschehen für eine komplette Spielzeit lang aus Ihrer Lieblingsperspektive. Treue zahlt sich aus! Im Abonnement sparen Sie gegenüber dem Einzelticket zwischen 8 und 50 % des Eintrittspreises. Planen Sie verlässlich! Sie wollen an Samstagen die Bundesliga nicht verpassen, sind mittwochs im Kirchenchor unabkömmlich oder verzichten sonntags ungern auf den „Tatort“? Wählen Sie doch einfach den für Sie besten Wochentag für ein Abonnement.

Warteschlange? Da stehen die Anderen! Lange Warteschlangen müssen Sie nicht kümmern. Die Zeit, in der andere an der Theaterkasse warten, verbringen Sie bei einem Glas Sekt und einem anregenden Gespräch mit Freund*innen. Sie sind verhindert? Manchmal kann man einfach nicht kommen. Kein Problem: Bis zu fünfmal pro Spielzeit können Sie – je nach Abonnement – mit einem anderen Vorstellungstermin des gleichen Stücks tauschen. Oder Sie geben Ihre übertragbare Abo-Karte einer Freund*in. Dazu schauen Sie bitte in die nachfolgenden Abo-Bedingungen.

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Abonnement

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ABO-PREISE PREISGRUPPE Großes Premium-Abo

432 €

382 €

322 €

225 €

Kleines Premieren-Abo

247 €

217 €

184 €

131 €

Dienstags-Abo

329 €

289 €

242 €

179 €

Mittwochs-Abo

329 €

289 €

242 €

179 €

Donnerstags-Abo

329 €

289 €

242 €

179 €

Freitags-Abo

355 €

314 €

263 €

183 €

Sonntagnachmittags-Abo

268 €

238 €

201 €

138 €

Sonntagvorabend-Abo

267 €

236 €

199 €

137 €

Familien-Abo (Eltern)

58 €

51 €

46 €

38 €

Familien-Abo (Kinder)

54 €

48 €

42 €

35 €

Senioren-Abo

96 €

85 €

71 €

51 €

Musiktheater-Abo

178 €

156 €

133 €

93 €

Schauspiel-Abo

100 €

91 €

76 €

67 €

Tanz-Abo

107 €

98 €

89 €

75 €

Großes Konzert-Abo

325 €

285 €

244 €

201 €

Kleines Konzert-Abo

168 €

148 €

128 €

108 €

Kammerkonzert- Abo

88 €

Reithallen-Abo (So)

122 €

Reithallen-Abo (Do)

122 €

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WAHLABO Ticket-Heft mit sechs oder zwölf Eintrittskarten im GLOBE oder drei Eintrittskarten in der Reithalle.

Ihre Vorteile • Freie Terminwahl • Nicht personengebunden • Preisersparnis gegenüber dem Einzelkauf • Freie Platzwahl nach Verfügbarkeit GLOBE 12 Veranstaltungen für 432 € (Sie genießen einen Preisvorteil gegenüber dem regulären Eintrittspreis.) 6 Veranstaltungen für 228 € (Sie genießen einen Preisvorteil gegenüber dem regulären Eintrittspreis.) Reithalle 3 Veranstaltungen für 51 € (Sie genießen einen Preisvorteil gegenüber dem regulären Eintrittspreis.)

Wie viele Tickets Sie bei einer Vorstellung einsetzen, bleibt Ihnen überlassen. In allen Vorstellungen der Preiskategorie A–F im GLOBE sowie S und T in der Reithalle (ausgenommen Premieren und Sonderveranstaltungen) können Sie Sitzplätze je nach Verfügbarkeit frei wählen.

Das Wahl-Abo ist für die Spielzeit 2026/27 gültig. Eine Rückgabe nicht genutzter Tickets ist nicht möglich. Im Weiteren gelten unsere AGBs. Das Wahl-Abo ist nur an der Theaterkasse erhältlich und einlösbar.

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UNSER TEAM Theaterleitung • Dr. Ulrich Peters (Intendant) • Bernd Vorjans (Kaufmännischer Direktor) • Matthias Ebert (Referent der Intendanz) • Doreen Schmidt (Assistentin der Kaufmännischen Direktion) Künstlerisches Betriebsbüro • N.N. (Leitung) • Susanne Panusch • Steffen Westphal Dramaturgie • André Sievers (Dramaturg für Musiktheater, Ballett und Konzert) • Anne Verena Freybott (Geschäftsführende Schauspieldramaturgin) • Henry Salfner (Schauspieldramaturg) Junges Landestheater • N.N. Marketing und Kommunikation • Yvonne Fuchs (Leitung) • Selina Bär (Praktikantin) • Lena Büttner • Bastian Suffa Theaterkasse • Martina Rogler (Leitung) • Manuela Aust • Jutta Babst • Sabrina Bensch • Eva-Maria Kaiser • Petra Gabert • Natascha Heim Musiktheater • Tommaso Turchetta (Generalmusikdirektor) • David Preil (1. Kapellmeister) • Roland Fister (2. Kapellmeister/Studienleiter) • Claudio Rizzi (Solorepetitor)

• Kieran Staub (Solorepetitor) • Yona Bong (Ballett-/Solorepetitor) Ensemble Musiktheater • Bartosz Araszkiewicz • Daniel Carison • Jaeil Kim • Emily Lorini • Gustavo López Manzitti • Dirk Mestmacher • Hlengiwe Precious Mkhwanazi • Kora Pavelić • Christopher Tonkin • Maryna Zubko Schauspiel • Anne Verena Freybott (Geschäftsführende Schauspieldramaturgin) Ensemble Schauspiel • Antonia Bockelmann • Tobias Bode • Jonas Hämmerle • Kerstin Hänel • Adriano Henseler • Benjamin Hübner • David Kösters • Nils Liebscher • Niklaus Scheibli • Milena Weber • Antonia Theresa Wiedemann Ballett • Hans Henning Paar (Ballettdirektor) • Priscilla Fiuza Lima (Probeleiterin Ballett) • Miki Acker (Ballettmeisterin) • Yona Bong (Ballett-/Solorepetitor) Ensemble Ballett • Chih-Lin Chan • Lucas Corrêa Santos • Guilherme Correia Carola • Valeria Gambino* • Alice Hunter*

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UNSER TEAM • Ignacio Illán • Mireia Martínez Pineda • Juan Fernando Morales Londoño • Yuriya Nakahata • Takashi Yamamoto Chor • Ben Köster (Chordirektor) 1. Sopran • Gabriele Bauer-Rosenthal • Luise Hecht • Joanna Stark 2. Sopran • Tomomi Fujiyama • Snæbjörg Gunnarsdóttir* • Dora Isel Garcidueñas* 1. Alt • Stefanie Ernst • Adriana Mileto • Rita Popescu 2. Alt • Eva Maria Fischer • Ioana Tautu • Tomoko Yasumura 1. Tenor • Jaehan Bae • Konstantinos Bafas • Tae-Kwon Chu 2. Tenor • Jan Korab • Sascha Mai • Marino Polanco 1. Bass • Christian Huber • Martin Trepl • Simon van Rensburg

2. Bass • Augusto García* • Jinwook Jeong • Nils Tavella Regieassistenz • Andreas Demke • Veronika Diem • Sophie Feuchtenböck • Michaela Hoffmann Inspizienz • Eva Lehner • Amelie Elisabeth Peters • Boris Stark Soufflage • Jennifer Steinhorst • Margarita Pazara • N.N. Orchester • Tommaso Turchetta (GMD) • Peer Guckland (Orchestermanagement) • Mirko Fischer (Orchesterwart) • Helmar John (Orchesterwart) • Yousef Taiba (Orchesterwartgehilfe) • Eva-Maria Pfündl-Frittrang (Notenbibliothek) 1. Violine • Martin Emmerich (Konzertmeister) • Megumi Ikeda (Koord. Konzertmeisterin) • Diana Zohrabyan • Daniela Steinmetz • Andreas Rohse • Christoph Maag • Minh Thang Duong • Shoko Galli • Soweol Kim • Palina Pratasouskaya 2. Violine • Laura Schäfer • Juliane Saad 125


UNSER TEAM • Bernhard Bihler • Ti-Thuy-Lien Phan • Judith Volz • Dorothee Steuler • Caroline Lüer • Anastasiia Savielieva Viola • Zhuo Lu • Andreas Hilf • Veronika Patterer • Martin Peetz • Annemarie Birckner Violoncello • Woongwhee Moon • Rastislav Huba • Lorraine Buzea • Johannes Keltsch • Renate Kubisch Kontrabass • N.N. • Dietmar Engels • Christian Ernst Flöte • Isabelle Böhl • Ida Reimer • Andreas Patterer Oboe • Bernhard Forster • Ji Young Kim • Enrico Peyronel • Chikako Nagatsuka Klarinette • Lukas Scheuer • Philipp Grzondziel • Andreas Blohmann Fagott • Johannes Donhauser • Nils Peters

• Thomas Acker Horn • Fiorenzo Ritorto • Martin Osterhammer • Jonathan Baur • Jutta Rohleder Trompete • Markus Riepertinger • Hedwig-Martha Emmerich / Tobias Lehmann • Tobias Ziegler • Tomer Schwartz Posaune • Michael Gößmann • Carsten Fuss Pauke und Schlagzeug • Norbert Röder Harfe • Melanie Alban Technische Leitung • Daniel Kaiser (Technischer Direktor) • Claudia Scheibe (Assistentin des Technischen Direktors) Projektkoordinatorin Ausstattung • Susanne Wilczek Technik • Mathias Stöcklein (Bühnenmeister/ Stellvertreter des Technischen Direktors) • Norman Heyn (Bühnenmeister) • Maximilian Baudler • Marko Brinner • Daniele Carrubba • Stefan Freytag • Stefan Hartmann • Ingo von Heyking 126


UNSER TEAM Schlosserei • Thomas Grund

• Paul Wrzyciel-Heublein • Marek Jojko • Frank Kempf • Helmut Lignau Alves da Silva • Andreas Litzen • Stefan Motzig • Oliver Rotter • Klaus-Dieter Wagner • Theresa Weber • Roberto Weis

Malsaal • Eva Meininger • Sasha Nettelbeck • Kseniia Khomiakova • Elke von Flue Requisite • Manfred Dehler (Leitung) • Mohamad Abo Ras • Florian Griebel

Fuhrpark und Transport • Hubertus Beierlein Beleuchtung • N.N. (Leitung/Beleuchtungsmeister) • Thilo Schneider (Beleuchtungsmeister) • Klaus Bröck (Beleuchter Reithalle) • Holger Beyersdorfer (Stellwerksbeleuchter) • René Klötzer (Stellwerksbeleuchter) • Lukas Erzigkeit (Beleuchter) • Eric Hämmelmann (Beleuchter) Ton • Michael Och (Leitung/Tonmeister) • Heng-Chih Lin Auszubildende Veranstaltungstechnik • Pablo Hüttner • Theresa Saupe Werkstätten • Andreas Truckenbrodt (Werkstattleiter) Schreinerei • Lukas Kinzinger • Nico Röder • Markus Rettenmaier Auszubildende Schreinerei • Tara Opl

Kostüm Leitung • Gerhard Gollnhofer (Leitung) • Jaume Costa i Guerrero (Assistenz der Kostümleitung und Fundusverwaltung) Damenschneiderei • Katrin Müller (Leitende Gewandmeisterin) • Irina Cernisch • Anika Müller • Ella Neufeld • Elke Sommer • Katja Stujko • Tanja Weimer Herrenschneiderei • Margareta Gulich (Leitende Gewandmeisterin) • Sibylle Aslouj • Verena Fischer • Viviane Kraus • Susanne Metasch • Luise Maas • Charlie Harms (Auszubildende*r) Maske • Alicia Müller (Chefmaskenbildnerin) • Alica Keyser (stellv. Chefmaskenbildnerin) • Tanja Fliege • Janine Kurz

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UNSER TEAM • Susanne Meder • Marion Nagel • Anja Scheibli • Natalie Franke (Auszubildende) Verwaltung • Sonja McClain (Stellvertreterin des Kaufmännischen Direktors) • Jana Mazaj (Personalverwaltung) • Mandy Pratsch (Personalverwaltung) • Susann Witter (Personalverwaltung) • Christian Voigt (Controlling) • Ute Fischer (Buchhaltung) • Ute Müller (Buchhaltung) • Thomas Escher (Allgemeine Verwaltung) Logenschließer*innen • Steffen Roos (Oberlogenschließer) • Michaela Jurchen (Stellv. Oberlogenschließerin) • Isabell Eckardt • Philipp Eckardt • Brigitte Eichhorn • Helga Klatt • Klaus Klatt • Monika Nehlert • Martin Schultz • Alison Schulz • Wolfgang Schump Hausverwaltung • Volker Braasch (Hausmeister) • Robert Heck (Hausmeister) • Taskin Birinci (Hausmeister) • Valentin Ploscaru (Hausmeistergehilfe) Hauspersonal • Lisa Schulz (Leiterin Hausreinigung) • Birgit Friese • Kerstin Heidisch • Iwona Jojko • Adriane Käser • N.N. * Gast / Teilspielzeitvertrag / Vertretung 128


ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN 1. Geltungsbereich Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die rechtlichen Beziehungen zwischen den Theaterbesucher*innen und dem Landestheater Coburg. Sie sind Bestandteil jedes Vertrags über den Erwerb von Eintrittskarten. Sie gelten auch für Abonnent*innen sowie Besucher*innenorganisationen, soweit nichts Abweichendes vereinbart ist. Für Abonnent*innen gelten ergänzend die Besonderen Bedingungen – Abonnement. 2. Spielpläne und Anfangszeiten Die gültigen Spielpläne mit den Anfangszeiten sind aus den offiziellen Publikationen des Landestheaters Coburg ersichtlich (z. B. Homepage). Spielplanänderungen und Besetzungsänderungen bleiben vorbehalten. Für Angaben in anderen Veröffentlichungen übernimmt das Landestheater Coburg keine Gewähr. 3. Eintrittspreise Das Landestheater Coburg veröffentlicht die jeweils gültigen Eintrittspreise, die die Garderobengebühr einschließen, und gibt sie an der Theaterkasse und in den Publikationen des Hauses bekannt. Den gültigen Spielplänen in den offiziellen Publikationen des Landestheaters Coburg sind auch die Preiskategorien der Vorstellungen zu entnehmen. Ermäßigungen werden den berechtigten Personengruppen gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises an den Kassen der Spielstätten gewährt. Eine rückwirkende Ermäßigung nach Kartenkauf ist nicht möglich. Der zur Ermäßigung berechtigende Ausweis ist auf Verlangen beim Einlass vorzuzeigen. Kann der Nachweis nicht erbracht werden, ist der Differenzbetrag zum vollen Eintrittspreis nachzuentrichten. 4. Kartenverkauf und Reservierung Eintrittskarten zu den Veranstaltungen des Landestheaters Coburg können an der Theaterkasse und bei den Vorverkaufsstellen während der jeweiligen Öffnungszeiten oder über das Internet erworben werden. Die Abendkasse befindet sich am jeweiligen Spielort (GLOBE oder Reithalle) und öffnet 60 Minuten vor Vorstellungsbeginn. 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung können ausschließlich Karten für die bevorstehende Aufführung gekauft werden. Auf Wunsch können telefonisch oder schriftlich

bestellte und bezahlte Karten hinterlegt oder zugesandt werden. Für diesen Service fällt für die Versendung und Bearbeitung eine Gebühr von 4 € an. Die Versendung erfolgt auf Risiko des/ der Kartenerwerber*in. Theaterbesucher*innen, die am Lastschriftverfahren teilnehmen, werden gebeten, Änderungen des Namens, der Anschrift und der Bankverbindung unverzüglich der Theaterkasse schriftlich mitzuteilen. Sollte eine Lastschrift von der Bank zurückgewiesen werden, so müssen die dadurch entstandenen Kosten an die Kund*innen weitergegeben werden. Eine Reservierung von Karten ist telefonisch oder schriftlich per E-Mail oder Post möglich. Die Reservierung bleibt 14 Tage gültig, längstens jedoch bis zu einer Woche vor der Aufführung. Für die LandestheaterGutscheine gilt eine allgemeine Verjährungsfrist nach § 195 BGB, das heißt, Gutscheine verfallen nach drei Jahren. 5. Wahl-Abonnement Bei der Einlösung von Wahl-Abo-Karten wählen Sie Vorstellungstermin und Sitzplatz nach Ihren Wünschen und Verfügbarkeit aus. Diese erhalten Sie an der Theaterkasse des Landestheaters Coburg mit Gültigkeit für die jeweils laufende Spielzeit. Sie können telefonisch oder schriftlich per E-Mail oder Post Plätze reservieren. Die Reservierung bleibt 14 Tage gültig, längstens jedoch bis zu einer Woche vor der Aufführung. Ein bestimmter Sitzplatz kann nicht garantiert werden. Für verlorene Wahl-Abo-Karten kann kein Ersatz ausgestellt werden. Karten des Wahl-Abonnements können Sie ebenfalls für Veranstaltungen mit Sonderpreisen, beispielsweise Premieren, einlösen – hier zahlen Sie die Preisdifferenz zum regulären Einzelkartenpreis. Beim Wahl-Abo ist bei Kauf der Komplettbetrag zahlbar. Das Wahlabo ist nur an der Theaterkasse und nicht online erhältlich. 6. Kartenrückgabe Gekaufte Karten können nicht zurückgenommen oder umgetauscht werden. Es besteht kein Anspruch auf Ersatz bei Verlust von Eintrittskarten. Für verfallene Karten wird kein Ersatz gewährt. Fällt eine Vorstellung ersatzlos aus, wird der Kartenpreis erstattet, sofern die Eintrittskarten der Theaterkasse innerhalb von 30 Tagen ab Vorstellungstermin vorgelegt bzw. zugeschickt werden.

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ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN Ein Vorstellungsabbruch begründet nur dann einen Anspruch auf Erstattung des Kartenpreises, wenn der Abbruch vor der ersten Pause oder, falls es sich um eine Vorstellung ohne Pause handelt, vor Erreichen der Hälfte der vorgesehenen Vorstellungsdauer erfolgt. Der Anspruch kann nur innerhalb von 30 Tagen ab Vorstellungstermin durch Rückgabe der Karten an der Theaterkasse oder per Post geltend gemacht werden. Über den in den vorstehenden Absätzen geregelten Anspruch auf Erstattung des Eintrittspreises hinaus werden weitere Aufwendungen oder Schäden der Besucher*innen nicht ersetzt. 7. Nacheinlass Zu spät kommende Besucher*innen können erst beim nächsten Einlasszeichen bzw. zur Pause eingelassen werden. Muss in diesem Zusammenhang ein anderer Platz angewiesen werden, um Störungen für die anderen Zuschauer*innen zu minimieren, so besteht kein Anspruch auf Ausgleich einer Preisdifferenz. 8. Hausrecht Besucher*innen kann der Zutritt zu einer Veranstaltung verweigert werden, wenn begründeter Anlass zu der Annahme besteht, dass sie die Veranstaltung stören, andere Besucher*innen belästigen oder gegen die Geschäftsbedingungen verstoßen haben. Einen Anspruch auf Rückzahlung eines bereits entrichteten Eintrittsgeldes oder auf sonstigen Schadens- und Aufwendungsersatz haben diese Besucher*innen nicht. Mobiltelefone, Uhren und andere technische Geräte mit akustischen Signalen sind während der Vorstellung auszuschalten. Der Verzehr von Speisen und Getränken im Zuschauer*innenraum ist nicht erlaubt. Das Rauchen ist in den Spielstätten des Landestheaters Coburg nicht gestattet. Das Betreten der nicht öffentlichen Bereiche, insbesondere des Bühnen- und Personalbereichs, ist den Besucher*innen nicht erlaubt.

10. Bild- und Tonaufnahmen Bild- und/oder Tonaufnahmen jeglicher Art können den Besucher*innen aus rechtlichen Gründen nicht gestattet werden. Bei Zuwiderhandlungen können Besucher*innen aus den Spielstätten verwiesen werden. Für den Fall, dass während einer Vorstellung Bildund/oder Tonaufnahmen von dazu vom Landestheater Coburg ermächtigten Personen durchgeführt werden, erklären sich die Besucher*innen durch ihre Teilnahme an der Vorstellung damit einverstanden, dass sie eventuell in Bild und Ton aufgenommen werden und diese Aufzeichnungen ohne Anspruch auf Vergütung gesendet bzw. veröffentlicht werden dürfen. 11. Datenschutz Der/die Käufer*in von Eintrittskarten ist damit einverstanden, dass die im Zusammenhang mit der Bestellung angegebenen Daten vom Ticketing-Systembetreiber in dem für die Abwicklung des Vertragsverhältnisses erforderlichen Umfang gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Das Landestheater Coburg sowie der Ticketing-Systembetreiber*in sind berechtigt, diese Daten an mit der Durchführung des Ticketvertrags beauftragte Dritte zu übermitteln, soweit dies für die Vertragsdurchführung notwendig ist. 12. Salvatorische Klausel, Gerichtsstand Im Fall der Unwirksamkeit oder Nichtigkeit einer Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen werden die übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die unwirksame oder nichtige Bestimmung ist durch eine den wirtschaftlichen Interessen der Vertragspartner*in entsprechende zu ersetzen. Gerichtsstand ist Coburg. Es findet deutsches Recht Anwendung. 13. Inkrafttreten Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen treten zum 1. Juli 2026 in Kraft. Bernd Vorjans Kaufmännischer Direktor

9. Haftung Das Landestheater Coburg haftet nicht für fehlerhafte Auskünfte Dritter oder Verkäufe anderer Vorverkaufsstellen.

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WIR BEDANKEN UNS BEI UNSEREN FÖRDERERN UND PARTNERN

Wir danken dem Freistaat Bayern und der Stadt Coburg für die großzügige Unterstützung unseres Hauses. Ebenso danken wir dem Bezirk Oberfranken.

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Unser Dank gilt auch Herrn Thomas Knoll (Coburg) für seine wertvolle Unterstützung der Produktion CALIGARI und DANCELAB.

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WEITERE VORVERKAUFSSTELLEN AWO Oberer Bürglaß 3, 96450 Coburg Tel. +49 (0)9561 705380 Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag: 8:00–18:00 Uhr Mittwoch: 8:00–13:00 Uhr Neue Presse Coburg Steinweg 51, 96450 Coburg Tel. +49 (0)9561 850 170 oder -171 Montag–Mittwoch: 9:00–15:00 Uhr Donnerstag: 9:00–13:00 Uhr und 14:00–17:00 Uhr Freitag: 9:00–13:00 Uhr Schuhhaus Appis Bad Rodach Familie Otto Coburger Straße 2, 96476 Bad Rodach Tel. +49 (0)9564 44 26 Montag–Freitag: 10:00–18:00 Uhr Samstag: 9:00–13:00 Uhr

Touristinformation & Naturparkcenter Bahnhofsplatz 3 (im Hauptbahnhof) 96515 Sonneberg Tel. +49 (0)3675 70 27 11 Montag–Donnerstag: 9:00–17:00 Uhr Freitag: 9:00–15:00 Uhr Samstag: 10:00–13:00 Uhr Buchhandlung Stache Heubischer Str. 12 96465 Neustadt bei Coburg Tel. +49 (0)9568 92 10 95 Montag–Freitag: 7:30–18:00 Uhr Samstag: 7:30–12:30 Uhr Sowie weitere Vorverkaufstellen von Reservix.

IMPRESSUM Theaterleitung Dr. Ulrich Peters (Intendant) Bernd Vorjans (Kaufmännischer Direktor) Pforte im GLOBE Coburg Tel: +49 (0)9561 89 89 00 Fax: +49 (0)9561 89 89 88 E-Mail info@landestheater.coburg.de Internet www.landestheater-coburg.de Theaterkasse im GLOBE Coburg Nina-Bellosa-Platz 1-3 96450 Coburg Tel: +49 (0)9561 89 89 89 Texte Lena Büttner, Anne Verena Freybott, Yvonne Fuchs, Franziska Heierth, Hans Henning Paar, Dr. Ulrich Peters, André Sievers, Bastian Suffa, Tommaso Turchetta

Fotografie Michael von Aichberger, brose, Sylvain Guillot, Liliana Frevel, Yvonne Fuchs, Taeseok Oh, Bastian Suffa Art Direction & Grafik Autostrada Studios Anzeigen contactdesign.de Druck Louis Hofmann, Sonnefeld Redaktionsschluss 16.07.2026 Auflage 10.000 Änderungen, Terminänderungen und Druckfehler vorbehalten. 140


KONTAKT Theaterkasse Landestheater Coburg Unser Team der Theaterkasse steht Ihnen bei allen Fragen rund um Ihren Theaterbesuch, Ihr Abonnement und Ihre Tickets gern zur Seite. Kontakt Tel: +49 (0)9561 89 89 89 E-Mail: theaterkasse@landestheater.coburg.de Adresse GLOBE Coburg Nina-Bellosa-Platz 1 96450 Coburg

Abendkasse Die Abendkasse öffnet 60 Minuten vor Vorstellungsbeginn am jeweiligen Veranstaltungsort. 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung können ausschließlich Karten für die bevorstehende Aufführung gekauft werden. Besuchen Sie uns online unter www.landestheater-coburg.de Folgen Sie uns auf Instagram und Facebook landestheatercoburg LandestheaterCO

Öffnungszeiten Dienstag–Donnerstag: 10:00–17:00 Uhr Freitag: 12:00–18:00 Uhr

Martina Rogler (Leitung)

Manuela Aust

Sabrina Bensch

Natascha Heim

Eva-Maria Kaiser

Jutta Babst (ohne Bild)

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Petra Gabert


HEADLINE

Spielzeit 2026/27

www.landestheater-coburg.de 142


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