Immer gut und günstig versichert

Das Engagement in der Region liegt uns am Herzen – ob bei Kulturoder Sport-Events, in Schulen oder Vereinen. Ebenso ist uns wichtig, dass Sie stets gut und günstig abgesichert sind.
Überzeugen Sie sich selbst. Wir beraten Sie gerne.
Geschäftsstelle Coburg
Telefon 09561 96101
Mo. – Fr. 8.00 – 20.00 Uhr
Callenberger Straße 29, 96448 Coburg oder unter huk.de
Unsere Bühne :
Professionelle Therapien aus Leidenschaft.

Ergotherapie in Coburg, Rödental, Neustadt b. Coburg, Weidhausen
Physiotherapie in Coburg, Rödental, Weidhausen
Praxis
Logopädie in Coburg, Rödental
Bernarda Albas Haus
von Federico García Lorca
Deutsch von Karina Gómez-Montero
Spartenübergreifende Produktion von Schauspiel und Ballett
BERNARDA
Kerstin Hänel
LA PONCIA Martina Dähne
ANGUSTIAS Milena Weber
MAGDALENA Antonia Bockelmann
AMELIA Yuriya Nakahata
MARTIRIO Chih-Lin Chan
ADELA Antonia Theresa Wiedemann
ÁNGELES Alice Hunter
PEPE EL ROMANO
CHOREOGRAPHIE Mireia Martinez Pineda INSZENIERUNG Matthias Straub BÜHNENBILD UND KOSTÜME Naomi Kean
LICHT Andreas Rehfeld
MUSIKALISCHE EINSTUDIERUNG UND TONSCHNITT Dominik Tremel CHOREOGRAPHISCHE MITARBEIT
DRAMATURGIE
Miki Acker
Anne Verena Freybott / Franziska Heierth
REGIEASSISTENZ UND ABENDSPIELLEITUNG Robin Bringewatt SOUFFLAGE Sandrina Nitschke INSPIZIENZ Eva Lehner
Lucas Corrêa Santos, Guilherme Correia Carola, Jaume Costa i Guerrero, Takashi Yamamoto
TECHNISCHE LEITUNG Daniel Kaiser BÜHNENMEISTER Norman Heyn, Mathias Stöcklein
TONMEISTER
Michael Och WERKSTATTLEITUNG Andreas Truckenbrodt CHEFMASKENBILDNERIN Alicia Müller
LEITUNG DER REQUISITE Manfred Dehler LEITUNG DER KOSTÜMABTEILUNG
Gerhard Gollnhofer LEITENDE GEWANDMEISTERINNEN Margareta Gulich, Katrin Müller
PROJEKTKOORDINATORIN AUSSTATTUNG
Susanne Wilczek KOSTÜMASSISTENZ Andreas Brehm
Vielen Dank an Melina Essers für das Gebärdensprache-Coaching.
Weitere Bilder und Informationen zu allen Beteiligten finden Sie über den QR-Code:

PREMIERE 28. März 2026, GLOBE Coburg AUFFÜHRUNGSDAUER
ca. 1 Stunde 40 Minuten, inklusive einer Pause AUFFÜHRUNGSRECHTE
Drei Masken Verlag, München
Aus rechtlichen Gründen sind Bild- und Tonträgeraufnahmen während der Aufführung nicht gestattet.
Dynamik mit System

Im Jahr 1908 gründete Max Brose in Berlin ein Handelshaus für Automobil- und Flugzeugzubehör und legte damit den Grundstein für unsere Unternehmensgruppe.
Mit mehr als 30.000 Mitarbeitern an 68 Standorten in 24 Ländern gehören wir heute zu den fünf größten Automobilzulieferern in Familieneigentum weltweit.
Auch in Zukunft wollen wir für die globale Automobilindustrie ein leistungsfähiger, verlässlicher Partner sein

Die Alten wussten vieles, was
wir vergessen haben
Die Ehre steht für Bernarda Alba über allem. Ihren guten Ruf will sie mit aller Kraft wahren, wenn nötig auch mit Gewalt. Was ihr Vater einst begann, setzt sie rigoros fort. So auch die Familientradition: Wenn ein Mann stirbt, darf keine Frau auch nur einen Fuß aus dem Haus setzen – und das für acht Jahre. Kürzlich ist ihr zweiter Gatte verstorben. Ihre sechs Töchter, unterschiedlichen Alters und dennoch alle erwachsen, sehnen sich allesamt nach Selbstbestimmung, Freiheit, einem Mann oder einfach nach der sorglosen Leichtigkeit eines eigenständigen Lebens. Nun sind sie Gefangene in dem System der eigenen Familie, gezwungen sich diesem zu unterwerfen und die stickige Hitze fügsam auszuhalten.
Dieser Zustand ruft unterschiedliche Reaktionen hervor. Von Eskapismus über Anpassung bis hin zur Reaktanz. Die Rebellion wird vor allem durch ein Ereignis ausgelöst Angustias, die älteste Tochter, und die einzige mit einem eigenen Vermögen, darf sich mit dem begehrenswerten Pepe el Romano verloben. Die anfängliche Freude und Neugier der Schwestern werden bald von Eifersucht überschattet. Denn auch Adela hat Gefallen an Pepe gefunden und möchte seine Aufmerksamkeit um jeden Preis erobern. Als Jüngste hat sie ihre Hoffnung noch nicht aufgegeben. Und dann ist da noch La Poncia, die Bedienstete, die ein ganz eigenes Interesse an den Geschehnissen im Haus hat.
Die Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben entfesselt einen boshaften Kampf zwischen den Schwestern, die vor keinem Hinterhalt scheuen. Noch nicht einmal Bernardas Härte vermag es, den fatalen Ausgang abzuwenden.
Federico García Lorca, 1898 in einer Kleinstadt der Provinz Granada in Spanien geboren, wuchs in einer wohlhabenden Familie auf. Als Student integrierte er sich schnell in den künstlerischen und literarischen Kreis seiner Universität und veröffentlichte 1918 seinen ersten Gedichtband. Mit dem Anschluss an das liberale und weltoffene Theaterleben in Madrid blühte Lorca auf, veröffentlichte weitere Gedichtbände und sammelte Erfahrung in verschiedenen Formsprachen.
Zeitgleich mit außerordentlichen Publikumserfolgen seiner Texte begann 1930 eine schwere Krise für Lorca, die vor allem durch einen persönlich geprägten künstlerischen Umbruch sowie die zunehmende politische Instabilität in Spanien bestimmt war. Er trat eine lange Reise an, deren neue Eindrücke ihn erkennen ließen, warum er für seine Kunst eintreten wollte: Er sah Theater als soziale Aktion an und verurteilte zunehmend, wenn Publikum oder Kunstschaffende nichts kritisch hinterfragten.
Seine Rückkehr nach Spanien fiel in eine Zeit politischer Unruhen. Die gestürzte Diktatur und wankende Monarchie führten zur Ausrufung der Republik. Als liberal gesinnter Mensch unterstütze García Lorca deren demokratische Ziele. Voller Hoffnung übernahm er die Leitung der von Studierenden gegründeten Wanderbühne La Barraca, mit dem Ziel, Theater in die Dörfer zu bringen. Als Regisseur, Schauspieler und Musiker reiste er durch das Land und landete auch internationale Erfolge.
Als 1933 eine konservative Regierung an die Macht gelangte, war das Land von Aufruhr und politischer Spaltung erfüllt. Trotz allem erreichte Lorca mit Yerma und Bodas de sangre, dem Beginn der Trilogie, die La casa de Bernarda Alba abschloss, seine größten Erfolge. Im Juli 1936 kam es zum befürchteten Putsch unter der Führung Francisco Francos und der Spanische Bürgerkrieg brach aus. Lorca hatte wenige Wochen zuvor fertiggestellt. Als progressiver Volksfront-Anhänger wurde er nach einem gescheiterten Fluchtversuch verhaftet und am 18. oder 19. August 1936 erschossen. Seine Leiche wurde in einem anonymen Massengrab am Straßenrand verscharrt, das man bis heute nicht auffinden konnte.
Als meistübersetzter spanischer Autor aller Zeiten und bedeutendster spanischer Dichter des 20. Jahrhunderts haben seine Gedichte und Theaterstücke die spanische Literatur von Grund auf erneuert.



Bluttransfusion für Sägemehlherzen
Die Theater sind voll trügerischer, mit Treibhausrosen bekränzter Sirenen, und das Publikum ist befriedigt und klatscht Beifall, derweil es Sägemehlherzen sieht und nur von den Lippen huschende Dialoge hört. Es [gibt] keinen kläglicheren Augenblick als den des organisierten – wenn auch wohlmeinenden – Beifalls.
Ich spreche heute Abend nicht als Autor, nicht als Dichter, nicht als einfacher Beobachter des reichen Panoramas des menschlichen Lebens, sondern als glühender Verehrer der sozialen Aktion […]
Das Theater ist eine Schule des Weinens und des Lachens und eine freie Tribüne, auf der die Menschen alte oder irrige Morallehren deutlich zeigen und durch lebendige Beispiele ewige Regeln des menschlichen Herzens und Gefühls ausdrücken können.
Ein Volk, das seinem Theater nicht hilft und es nicht fördert, ist, wenn nicht tot, so doch todkrank; so auch das Theater, das nicht den sozialen Pulsschlag der Geschichte aufnimmt, das Drama ihrer Menschen, ihr Lachen und ihr Weinen; solch ein Theater hat nicht das Recht, sich Theater zu nennen, sondern muss Spielsaal heißen oder Ort, wo man das Abscheuliche tut, was mit Zeitvertreib bezeichnet wird.
[Der so sprach, war Federico García Lorca.]
García Lorca ist immer noch, bei allem geselligen Temperament, der die Einsamkeit liebende Andalusier. Doch die Arbeit für das Theater und am Theater hat ihn verwandelt. Er hat einen Blick bekommen für die vielen Einzelnen, die sein Publikum bilden. Beziehung zum spanischen Volk sucht er nicht mehr, er hat sie gefunden.
Der junge Poet, der sich, die Freunde und deren Kinder mit Puppenspielen unterhielt, lernte das Handwerk des Theaters. Was der unter Bauern aufgewachsene Sohn eines Großgrundbesitzers früh erfahren, was der Literaturstudent sich als wissenschaftliche Theorie angeeignet hatte, das wurde dem jungen Dramatiker in der Arbeit für die Puppenbühne in der Praxis vermittelt und zum Bewusstsein gebracht: Kunst verliert sich in Spanien nicht in Theorien; Kunst bleibt gebunden an die Erfahrungen des Volkes, an Geschichte und Herkommen.
Aus: Rolf Michaelis: Federico García Lorca, Velber, 1969
Streittypen in rivalisierenden Auseinandersetzungen zwischen
Geschwistern
1. Die Opfer: Diese fühlen sich als die Unschuldslämmer, die Geplagten, die es ja nur gut meinen. Die Geschwister sind in dieser Variante die Bösewichte. Opferkinder gelangen in Konflikten mit Geschwistern rasch an die Eltern, um so Unterstützung und Trost zu erhalten.
2. Die NörglerInnen und KritikerInnen: Diese kritisieren immer wieder die gleichen heiklen Punkte beim Geschwister: Du hast vergessen, meine CDs zu versorgen, Immer stellst du mein Rollbrett an den falschen Platz, usw.
3. Die Wüteriche: Diese toben und schreien beim kleinsten Anlass und sind dabei sehr unsachlich und emotional. Besonders jüngere Geschwister, die sich rasch den älteren ausgeliefert fühlen und das Gefühl haben, sich nicht auf andere Weise bemerkbar machen zu können, entwickeln diese Konfliktstrategie.
4. Die StreitvermeiderInnen und AusweicherInnen: Wenn es in Konfliktsituationen brenzlig wird, sagen sie nichts mehr, schlucken alles in sich hinein, geben sehr rasch nach, verlassen das Konfliktfeld und/oder verdrängen die gegensätzlichen Wünsche und Standpunkte der Kontrahentinnen.
5. Die StrategInnen und Konzilianten: Diese sind bemüht, mit Freundlichkeit, Kompromissbereitschaft, aber auch durch längerfristig orientierte Überlegungen (Ich gebe dir jetzt, was du möchtest, erwarte aber, dass du nächstes Mal dafür meinen Wunsch berücksichtigst.) zu einem Ziel zu gelangen.
6. Die BesserwisserInnen: Sie sind überzeugt, dass sie immer Recht haben, ihre Meinung und Position die Richtige ist. Sie haben Mühe, dem Kontrahenten zuzuhören, mischen sich in alles ein und wollen immer alles kontrollieren.
7. Die PedantInnen: Sie können sehr nachtragend sein, indem sie bei jedem Streit längst Vergangenes hervorkramen und den anderen vorwurfsvoll unter die Nase reiben.
Aus: Jürg Frick: Ich mag dich – du nervst mich!: Geschwister und ihre Bedeutung für das Leben, 2009






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Mi casa se vuelve a caer
Mis flores se mueren de pena
Mis lágrimas son charquitos
Que caen a mis pies
Mein Haus stürzt wieder ein Meine Blumen sterben vor Traurigkeit Meine Tränen sind Pfützen die mir zu Füßen fallen
„Razones“, ein Lied der spanischen Sängerin Bebe, 2004
Impressum
Landestheater Coburg, Schlossplatz 6, 96450 Coburg
Theaterleitung: Neil Barry Moss (Intendant), Bernd Vorjans (Kaufmännischer Direktor)
Theaterkasse +49 · (0)9561 · 89 89 89 | Pforte +49 · (0)9561 · 89 89 00 | Fax +49 · (0)9561 · 89 89 88
Redaktion: Franziska Heierth | Änderungen und Druckfehler vorbehalten.
Fotos: Sylvain Guillot | Gestaltung und Satz: Autostrada Studios
Email: info@landestheater.coburg.de | www.landestheater-coburg.de
Textnachweise: Die zitierten Texte wurden redaktionell eingerichtet und gekürzt. Kürzungen innerhalb der Texte sind nicht gekennzeichnet. | Die Überschrift auf Seite 6 ist ein Zitat aus Bernarda Albas Haus. | Der Text Die Alten wussten vieles, was wir vergessen haben ist ein Originalbeitrag für dieses Programmheft von Franziska Heierth
Danksagungen: Wir danken dem Freistaat Bayern und der Stadt Coburg für die großzügige Unterstützung unseres Hauses. Ebenso danken wir dem Bezirk Oberfranken.