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Auftakt No. 13/2026

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13 2026 AUF TAKT

Landesgymnasium für m usik

Car L m aria von Weber

i NHA l T

1. N e U e S A U S d e r S C H U l e

· Crossover Konzert

· Benefizkonzert

· Konzertpräsentation

· Winterball

· Volleyballturnier

· Betriebspraktikum

· Komplexe Lernleistungen

· Kunst-Papierschöpfen

· Kunst-WilliamKentridge

· Kunst-Blütenrausch

· Kunst-Experimentelle Druckgrafik

· FranceMobil

· Mottowoche / Abistreich

· Interview Caroline Knorr

· Interview Ingo Stapperfenne

13. edi T ori A l

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde unseres Landesgymnasiums für Musik,

kurz vor den Sommerferien erscheint unsere neue Ausgabe des Online-Magazins – eine Ausgabe, die in besonderer Weise zeigt, wie vielfältig, engagiert und lebendig unser Schulleben ist.

In den vergangenen Monaten haben unsere Schülerinnen und Schüler auf ganz unterschiedlichen Bühnen beeindruckt: in Konzerten, Wettbewerben, künstlerischen Projekten, sportlichen Veranstaltungen und sozialen Initiativen.

All die Beiträge unserer Ausgabe machen deutlich, dass Schule weit mehr ist als Unterricht. Sie ist ein Ort des Lernens, des Entdeckens, der Begegnung und des gemeinsamen Gestaltens. Mein herzlicher Dank gilt allen Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, Erzieherinnen und Erziehern, Eltern sowie den zahlreichen Unterstützerinnen und Unterstützern, die dieses vielfältige Schulleben möglich machen.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen unserer Sommerausgabe, erholsame Ferien und einen guten Start in das kommende Schuljahr.

Mit herzlichen Grüßen

Joachim Rohrer, OStD Schulleiter

2. U N S e r i N T e r N A T

NeUeS AUS der SCHUle

Weber meets Jazz – Festkonzert zum 60-jährigen j ubiläum

Mit dem Crossover-Konzert „Weber meets jazz“ setzte das Sächsische Landesgymnasium für Musik Carl Maria von Weber Dresden im März 2026 einen der musikalischen Höhepunkte seines Jubiläumsjahres „60 jahre – 60 orte“.

Gemeinsam mit dem Jungen Sinfonieorchester und dem Large Jazz Ensemble sowie zahlreichen Solistinnen & Solisten entstand vor großem Publikum im Konzertsaal des Dresdner Kulturpalastes ein außergewöhnliches Konzert, das die stilistische Vielfalt und künstlerische Offenheit unserer Schule eindrucksvoll widerspiegelte.

Unter der Gesamtleitung von Eckehard Stier begegneten sich Werke Carl Maria von Webers ebenso selbstverständlich wie Jazz, Rock und Pop. Die unterschiedlichen Klangwelten verbanden sich zu einem facettenreichen Programm, das eindrucksvoll zeigte, wie lebendig musikalischer Dialog über Stil- und Genregrenzen hinweg sein kann

Auch die Presse würdigte das Konzert in höchsten Tönen. Die Dresdner Neuesten Nachrichten bezeichneten den Abend als „fulminantes Festkonzert“ und hoben insbesondere die außergewöhnliche musikalische Qualität, die Vielseitigkeit der jungen Musikerinnen und Musiker sowie die gelungene Verbindung von Tradition und Innovation hervor.

Uwe Witzel, Wolfgang Skill

Passender hätte wohl kaum ein Gedanke das Konzert beschreiben können als das Zitat Carl Maria von Webers, das auch in der Rezension aufgegriffen wurde: „Mit Hilfe der göttlichen Tonkunst lässt sich mehr ausdrücken und ausrichten als mit Worten.“ Dieses Motto prägte den gesamten Konzertabend und machte „Weber meets Jazz“ zu einem eindrucksvollen musikalischen Zeichen unseres Jubiläumsjahres.

NeUeS AUS der SCHUle

Musik als Zeichen der h offnung – Benefi Z kon Z ert des s onnenstrahl e. V.

27. benefizkonzert des sonnenstrahl e. v. in der dresdner kreuzkirche am 28.04.2026

musik kann trost spenden, hoFFnung schenken & m enschen miteinander verbinden

Musik kann Trost spenden, Hoffnung schenken und Menschen miteinander verbinden – eindrucksvoll erlebbar wurde diese Kraft beim 27.

Benefizkonzert des Sonnenstrahl e. V. in der Dresdner Kreuzkirche. Gemeinsam mit dem Dresdner Kreuzchor gestaltete die Junge Camerata Dresden einen bewegenden Konzertabend. Schirmherrin der Veranstaltung war die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus, Barbara Klepsch..

Mit Werken von Joseph Haydn, Ola Gjeilo, Heinrich Schütz, Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy und weiteren Komponisten entstand ein ebenso anspruchsvolles wie berührendes Programm, das den Benefizgedanken des Abends auf besondere Weise widerspiegelte.

Der Erlös des Konzerts kommt der Musiktherapie des Sonnenstrahl e. V. zugute und unterstützt damit unmittelbar die wichtige Arbeit des Vereins für krebskranke Kinder und Jugendliche sowie deren Familien.

Auch die Dresdner Neuesten Nachrichten würdigten das Benefizkonzert als „ein Zeichen der Hoffnung“. Besonders hervorgehoben wurden die hohe musikalische Qualität und die eindrucksvolle Wirkung des gemeinsamen Musizierens von Dresdner Kreuzchor und Junger Camerata Dresden.

gemeinsam musizieren kreuzchor & junges camerata dresden

Für unsere Schülerinnen und Schüler war dieses Konzert weit mehr als ein weiterer Auftritt. Es zeigte eindrucksvoll, dass musikalisches Können nicht nur künstlerischen Ansprüchen dient, sondern auch gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und Menschen in schwierigen Lebenssituationen Hoffnung schenken kann.

NeUeS AUS der SCHUle

streiflichter k on Z ertpräsentation k lasse 10 ii

Die diesjährige Konzertpräsentation am 11. und 12. Mai 2026 zeichnete sich durch eine hohe Vielfalt der Präsentationen von Barock über Romantik bis Jazz aus. Die begeisterte Jury zollte den jungen Musikern Anerkennung und das Publikum dankte mit langem Beifall.

Ein Highlight des Schuljahres - die Konzertpräsentation 2026 im Mai. Lange und intensiv haben wir, die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10/2, uns darauf vorbereitet, um am 11. und 12. Mai herausragende Leistungen zu erbringen. Wir konnten dabei viele Erfahrungen sammeln und unsere musikalischen und rhetorischen Fähigkeiten prüfen und auf ein neues Level bringen.

Die hohe Vielfalt der Präsentationen von Barock über Romantik bis Jazz überzeugte und begeisterte Jury und Publikum. Den Erfolg dieses Jahres wünschen wir jetzt schon der zukünftigen 10/2!

NeUeS AUS der SCHUle

Am 30. Januar lud der Schülerrat zum winterlichen Maskenball ein, an dem Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 bis 12 teilnahmen. Getanzt wurde in diesem Jahr zu Livemusik des Salonorchesters sowie der Jazz-Band, ehe nach dem Abendessen ein DJ auflegte und für ausgelassene Partystimmung sorgte.

a m a bend des 30.01.26 Fand der alljährliche Winterball am l andesgymnasium

F ür m usik statt.

i mpres sionen Win ter ball 2026

Gegen Ende des Abends stieg die Stimmung noch einmal rasant, da Disco-Musik aufgelegt wurde. Fast alle stürmten auf die Tanzfläche und hatten bis 22 Uhr jede Menge Spaß. Wir freuen uns, euch nächstes Jahr beim dritten Winterball wiederzusehen!

NeUeS AUS der SCHUle

I M pr E ss I on E n mottoWoche, letzter s chultag, a biturprü F ung

mottoWoche : 1. Tag Anfangsbuchstabe //2. Tag Overdressed

3. Tag Kindheitshelden //4. Tag keine Alltagskleidung + kein Rucksack //

5. Tag Gruppenkostüm

NeUeS AUS der SCHUle

KOMPlexe leRnleiS tung

K la SS e 10/ i

die z eit vergeht

im Flug –

besonders, wenn man eine Facharbeit bis zu einem bestimmten Zeitpunkt schreiben muss. Das habe ich erst knapp vor der Abgabe meiner KoL gelernt: etwa zwei Wochen vorher. Ich würde euch raten, das Ende der Bearbeitung anders zu handhaben. Doch wie ist es dazu gekommen?

Am Anfang der Arbeitsphase gilt es, ein gutes und passendes Thema zu finden. […] Für mich war das thema Musik, genauer gesagt Miles davis. Er war einer der prägendsten Jazz-Trompeter der Musikgeschichte, weshalb ich mich mit seiner musikalischen Entwicklung auseinandersetzen wollte. Dabei sollte meine Facharbeit keine reine Biografie werden, sondern zeigen, welche Etappen Miles Davis in seiner Karriere durchlaufen hat und welchen Einfluss diese auf die Musik hatten.

Um das Thema gut zu bearbeiten, braucht man einen Lehrer, der sich damit auskennt und dem man vertraut. Deshalb entschied ich mich, Herrn Skill um die Betreuung zu bitten. Danach begann die Recherchephase. Ich musste geeignete Quellen finden und effektiv auswerten. Meine wichtigsten Quellen waren schließlich zwei Bücher mit etwa 200 beziehungsweise 500 Seiten. […] Dabei ist es unglaublich wichtig, Quellen und Informationen direkt herauszuschreiben. Es hilft wenig, den Inhalt zu kennen, wenn man später nicht mehr weiß, woher die Informationen stammen.

Die Recherche dauerte jedoch länger als erwartet, sodass mir am Ende nur noch zwei Wochen blieben, um die gesamte KoL zu schreiben. Ein wichtiger Aspekt vor dem Schreiben: die Formatierung beachten! […] Sonst verliert man trotz guter Arbeit unnötig Punkte, und nachträgliche Änderungen kosten viel Zeit. Schließlich blieb noch eine Woche, um die KoL fertigzustellen. Glücklicherweise war man dafür vom Unterricht freigestellt. So habe ich es geschafft, noch einen akzeptablen Text zu schreiben. Mein wichtigster Tipp an die neunte Klasse: Lasst es euch eine Lehre sein und fangt früher an!

Miles Davis (26.05.1926–28.09.1991) war eine der bestimmenden Gestalten des Jazz im 20. Jahrhundert. Als Komponist, Trompeter und Bandleader gab er immer wieder neue Impulse und veränderte die Jazzszene mehrfach maßgeblich. Seine Laufbahn begann 1944 im Quintett des Saxofonisten Charlie Parker. In den frühen 1950ern machte er einige der frühesten Hard-Bop-Aufnahmen. 1957 nahm er als Bandleader den späteren Klassiker „‚Round About Midnight” auf. In seiner Band spielten damals der Saxofonist John Coltrane und der Bassist Paul Chambers, die auch bei „Kind Of Blue” (1959), einem weiteren Klassiker, zu seiner Band gehörten. .....

QUELLE: https://www.byte.fm/artists/miles-davis/

F a CH ar B e IT zu: Miles Davis

Michelson-Morley- e xperi M ent / physikalisches t he M a

Ziel des Versuchs

· Bestimmung der Geschwindigkeit der Erde im Lichtäther

· Ergebnis: Die Lichtgeschwindigkeit bleibt entgegen der Erwartungen konstant Folgerungen: Es gibt keinen Lichtäther

Bereits seit Beginn des 19. Jahrhunderts wusste man, dass Licht sich wie Wellen ausbreitet. Alle anderen bekannten Wellen (Wasserwellen, Druckwellen, Schallwellen) sind an ein Medium gebunden. Daher nahm man an, dass auch das Licht an irgendeine Form an ein Medium gebunden ist. Dieses Medium sollte offensichtlich unsichtbar sein und wurde Lichtäther genannt. Es wurde angenommen, dass sich der Äther selbst in absoluter Ruhe befindet und sich jeder Körper, also auch die Erde, mit einer bestimmten Geschwindigkeit relativ dazu bewegt. Dass sich die Erde gegenüber dem Lichtäther bewegt und nicht der Lichtäther mit der Erde ganz oder teilweise mittransportiert wurde, erkannte man aus der sogenannten Aberration der Sterne.

Die beiden Physiker Albert Abraham MICHELSON (1852-1931) und Edward Williams MORLEY (1838-1923) wollten 1887 die Geschwindigkeit der Erde in diesem Äther mit Hilfe von Lichtstrahlen bestimmen.

QUELLE: https://www.leifiphysik.de/relativitaetstheorie/spezielle-relativitaetstheorie/versuche/michelson-morley-experiment

LInus sCHuBer T

F a CH ar B e IT zu: Michelson-Morley- e xperi M ent

Jede Schülerin und jeder Schüler muss in ihrer bzw. seiner Schullaufbahn eine komplexe Lernleistung schreiben. Dass so eine Erfahrung prägt, bekam ich schon im Vorhinein mit, als ich verschiedene lustige Anekdoten von Schülerinnen und Schülern erzählt bekam, die ihre Arbeit schon geschrieben hatten. Als ich verschiedene Prozessreflexionen von eben diesen Schülerinnen und Schülern bekam, war mir klar: „Ich werde eher anfangen, eine fachlich anspruchsvolle und gute Arbeit zu schreiben, sodass ich in der Abschlusswoche frei habe!“

Jede Schülerin und jeder Schüler muss in ihrer bzw. seiner Schullaufbahn eine komplexe Lernleistung schreiben. Dass so eine Erfahrung prägt, bekam ich schon im Vorhinein mit, als ich verschiedene lustige Anekdoten von Schülerinnen und Schülern erzählt bekam, die ihre Arbeit schon geschrieben hatten. Als ich verschiedene Prozessreflexionen von eben diesen Schülerinnen und Schülern bekam, war mir klar: „Ich werde eher anfangen, eine fachlich anspruchsvolle und gute Arbeit zu schreiben, sodass ich in der Abschlusswoche frei habe!“

Dass das ein überambitioniertes Ziel ist, wurde mir in der Abschlusswoche klar, als ich anfing, meine Arbeit zu schreiben. Aber erst einmal ein Schritt zurück zur Vorbereitungsphase. Für mich war klar, dass ich ein physikalisches thema bearbeiten wollte. Nachdem ich zuerst über Grundprinzipien der Quantenphysik nachgedacht hatte, wurde mir klar, dass dieses Thema ein wenig zu umfangreich und komplex für eine Facharbeit eines Zehntklässlers ist. Erst zum Neujahr stand mein Themenansatz fest, als ich mit meinem Bruder über das Michelson-Morley-e xperiment sprach.

Dass das ein überambitioniertes Ziel ist, wurde mir in der Abschlusswoche klar, als ich anfing, meine Arbeit zu schreiben. Aber erst einmal ein Schritt zurück zur Vorbereitungsphase. Für mich war klar, dass ich ein physikalisches thema bearbeiten wollte. Nachdem ich zuerst über Grundprinzipien der Quantenphysik nachgedacht hatte, wurde mir klar, dass dieses Thema ein wenig zu umfangreich und komplex für eine Facharbeit eines Zehntklässlers ist. Erst zum Neujahr stand mein Themenansatz fest, als ich mit meinem Bruder über das Michelson-Morley-e xperiment sprach.

Dieses Experiment wurde ein zentrales Element meiner Arbeit. Ich las mich tiefer in das Thema ein und stieß dabei auf viele Stolpersteine, die ich mithilfe meiner Brüder und meines Vaters beseitigen konnte. Es ist unfassbar hilfreich, Nachfragen an Personen stellen zu können. Die Zeit verging und ich hatte bisher erst eine Konsultation zur Themenfindung. Also vereinbarte ich eine zweite Konsultation und stellte meinen Fortschritt vor. Auch wenn ich keinen ausgeschriebenen Text vorlegen konnte, so konnte ich zeigen, was ich gelernt hatte und womit ich mich beschäftigt hatte. […] Es ist wichtig, dies im Hinterkopf zu haben, denn sonst kommt der Gedanke auf, dass man bisher nicht wirklich etwas geschafft hat. Die Woche und somit auch die Abgabe der KoL rückten immer näher und ich hatte erst etwa eine Seite geschrieben. Als ich diese ausarbeiten wollte, bemerkte ich, wie lausig die Gliederung und der Ausdruck waren. […] Ich startete in die Woche mit nichts – nichts außer dem Wissen, das ich mir angelesen hatte, und den Messergebnissen eines Experiments. Ich war demotiviert, wusste aber, es würde nach fünf Tagen vorbei sein. Also fing ich an, mir eine sinnvolle Gliederung auszudenken und die Unterpunkte einzeln auszuarbeiten. Mir fiel es sehr schwer, ein weißes Blatt zu füllen, und ich kam erst nach zwei Tagen in einen Schreibfluss. Nach weiteren zwei Tagen hatte ich fast jeden Unterpunkt bearbeitet. Ich hatte nur noch einen Tag Zeit und musste meine gesamte KoL final überarbeiten.

Dieses Experiment wurde ein zentrales Element meiner Arbeit. Ich las mich tiefer in das Thema ein und stieß dabei auf viele Stolpersteine, die ich mithilfe meiner Brüder und meines Vaters beseitigen konnte. Es ist unfassbar hilfreich, Nachfragen an Personen stellen zu können. Die Zeit verging und ich hatte bisher erst eine Konsultation zur Themenfindung. Also vereinbarte ich eine zweite Konsultation und stellte meinen Fortschritt vor. Auch wenn ich keinen ausgeschriebenen Text vorlegen konnte, so konnte ich zeigen, was ich gelernt hatte und womit ich mich beschäftigt hatte. […] Es ist wichtig, dies im Hinterkopf zu haben, denn sonst kommt der Gedanke auf, dass man bisher nicht wirklich etwas geschafft hat. Die Woche und somit auch die Abgabe der KoL rückten immer näher und ich hatte erst etwa eine Seite geschrieben. Als ich diese ausarbeiten wollte, bemerkte ich, wie lausig die Gliederung und der Ausdruck waren. […] Ich startete in die Woche mit nichts – nichts außer dem Wissen, das ich mir angelesen hatte, und den Messergebnissen eines Experiments. Ich war demotiviert, wusste aber, es würde nach fünf Tagen vorbei sein. Also fing ich an, mir eine sinnvolle Gliederung auszudenken und die Unterpunkte einzeln auszuarbeiten. Mir fiel es sehr schwer, ein weißes Blatt zu füllen, und ich kam erst nach zwei Tagen in einen Schreibfluss. Nach weiteren zwei Tagen hatte ich fast jeden Unterpunkt bearbeitet. Ich hatte nur noch einen Tag Zeit und musste meine gesamte KoL final überarbeiten.

Ich wusste, dass ich diese Nacht die finale Schlacht gegen die Müdigkeit führen würde, weshalb ich in den Supermarkt ging und mir eine breite Auswahl an Mate kaufte. In dieser Nacht hatte ich mehrere mentale Zusammenbrüche. Ich bemerkte unter anderem, dass ich eine Schlussbetrachtung vergessen hatte, und viele andere kleine formelle Dinge. Diese Nacht habe ich das erste Mal vollständig einen Sonnenaufgang miterlebt. Völlig übermüdet, aber dennoch stolz, habe ich die Selbstständigkeitserklärung unterschrieben und bin in die Schule zur Abgabe gefahren. Ihr habt bestimmt von jedem bereits 1000 Mal gehört, dass ihr früher anfangen sollt. Auch wenn das stimmt, gibt es viel wichtigere Punkte. Zum Beispiel immer einen guten Überblick über das gesamte Konzept zu haben. […] Einen so langen und komplexen Text zum ersten Mal zu schreiben, ist eine wahnsinnige Herausforderung, aber gleichzeitig eine unglaubliche Bereicherung. Seht die KoL nicht als eine harte Leistung, die ihr erbringen müsst, sondern als Aufgabe, in die ihr Leidenschaft und Interesse stecken und an der ihr extrem wachsen könnt.

Ich wusste, dass ich diese Nacht die finale Schlacht gegen die Müdigkeit führen würde, weshalb ich in den Supermarkt ging und mir eine breite Auswahl an Mate kaufte. In dieser Nacht hatte ich mehrere mentale Zusammenbrüche. Ich bemerkte unter anderem, dass ich eine Schlussbetrachtung vergessen hatte, und viele andere kleine formelle Dinge. Diese Nacht habe ich das erste Mal vollständig einen Sonnenaufgang miterlebt. Völlig übermüdet, aber dennoch stolz, habe ich die Selbstständigkeitserklärung unterschrieben und bin in die Schule zur Abgabe gefahren. Ihr habt bestimmt von jedem bereits 1000 Mal gehört, dass ihr früher anfangen sollt. Auch wenn das stimmt, gibt es viel wichtigere Punkte. Zum Beispiel immer einen guten Überblick über das gesamte Konzept zu haben. […] Einen so langen und komplexen Text zum ersten Mal zu schreiben, ist eine wahnsinnige Herausforderung, aber gleichzeitig eine unglaubliche Bereicherung. Seht die KoL nicht als eine harte Leistung, die ihr erbringen müsst, sondern als Aufgabe, in die ihr Leidenschaft und Interesse stecken und an der ihr extrem wachsen könnt.

nIna LassIg

F a CH ar B e IT zu: Kann M an s chönheitsi D eale abbauen?

Das habe ich mich schon gefragt, lange bevor ich mit dem Schreiben meiner Komplexen Leistung (KoL) begann. pretty privilege – zu Deutsch Schönheitsprivileg – beschreibt, dass normschöne Menschen oft Vorteile gegenüber weniger attraktiven Menschen haben. Diese Vorteile haben jedoch nichts mit der Leistung einer Person zu tun. Das kann dazu führen, dass Menschen auf ihr Aussehen reduziert werden und andere Eigenschaften in den Hintergrund treten. In der Kunst wurden diese gesellschaftlichen Bilder oft offen angegriffen, um ein neues Bild von Schönheit und Frauen zu zeigen. […] Gleich zu Beginn der Arbeitsphase habe ich mir überlegt, wie ich dieses Thema mit der Kunst verbinden kann. […] Ich bin dann auf eine Künstlerin gestoßen, die sich mit einem ähnlichen Thema beschäftigt: Cindy Sherman. Sie ist Fotokünstlerin und überhöht die Darstellung der Frau in ihren Werken. Gesellschaftliche Konventionen werden werden aufgezeigt, problematisiert und diskutiert.

Ich habe mir dann die Frage gestellt: „Inwiefern unterläuft Cindy Sherman durch Selbstermächtigung und Reduktion normative Schönheitsideale?“ Sie stellt sich beispielsweise in ihrem Werk „untitled #360“ mit übertriebenem Make-up völlig überzogen dar.

Damit reduziert sie sich selbst bewusst auf das Aussehen, anstatt erst von anderen darauf reduziert zu werden. Viele ihrer Arbeiten stellen zudem Stereotypen in Bezug auf Geschlecht, Ethnie und Klasse in Frage. Für meinen Eigenanteil habe ich mir die Arbeiten Shermans als Inspiration genommen und selbst drei ähnliche Werke gestaltet. Als Grundlage dafür dienten drei Themen der heutigen Gesellschaft, in denen das Aussehen eine wichtige Rolle spielt: die „Influencer-Normschönheit“, eine „Corporate/Power-Femininity“ sowie eine „Fitness“-Rolle. […] Durch die bewusste Übertreibung von Make-up, Kleidung und Inszenierung idealisierte ich Schönheit nicht, sondern hinterfragte sie.

Pretty Privilege ist kein oberflächliches oder modernes Phänomen. Es ist fest in unserer Gesellschaft verankert. Meine Arbeit hat gezeigt, dass Schönheit nicht nur im Alltag, sondern auch in der Kunst einerseits als Vorteil und andererseits als Mittel der Reduktion eine zentrale Rolle spielt. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass Cindy Sherman normative Schönheitsideale nicht unterläuft, sondern sie bewusst überzeichnet, wodurch sie künstlich und konstruiert wirken. Die Kunst ist ein mächtiges Mittel, um gesellschaftliche Themen sichtbar zu machen und zu hinterfragen. Schönheit ist nicht nur ein Privileg –sie kann auch eine Falle sein.

cindy sherman ist eine US-amerikanische Künstlerin und Fotografin. Sie hat mit ihren Fotografien die Kunst des 20. Jahrhunderts nachhaltig geprägt und zählt zu den bedeutendsten Künstlerinnen unserer Zeit. Die Inszenierung weiblicher Rollenbilder in fotografischen Selbstporträts ist das zentrale Thema im Werk der amerikanischen Künstlerin Cindy Sherman. Dabei bezieht sie sich auf Stereotypen des kollektiven Bildgedächtnisses in einer medial geprägten Welt. Quelle: https://www.artnet.de/k%C3%BCnstler/cindy-sherman/

Cindy Sherman, Untitled #360, 76.2 x 50.8

e ndlich B ringt das traditionelle t urnier wieder sportliche s pannung, t ea M geist und B este s ti MM ung in unsere s porthalle.

NeUeS AUS der SCHUle

Volley B allturnier kehrt M it V oller e nergie Z urück

Nach zwei Jahren Pause war es endlich so weit: aM 01. aPRil, tR aDitiOnell KuR z vOR Den OS teRfeRien, fand an unserer Schule das lang ersehnte Volleyballturnier statt. Die Vorfreude war groß – und sie wurde nicht enttäuscht.

Mit rund 50 teilnehMenDen SchüleRinnen unD SchüleRn auS Den Kla SSen 10i biS 12 war das Turnier hervorragend besucht. Damit stellte etwa ein Drittel der gesamten Schülerschaft Teams auf oder unterstützte diese lautstark von der Seitenlinie. Die Sporthalle war entsprechend gut gefüllt und die Stimmung durchgehend mitreißend. Eine besondere Premiere gab es in diesem Jahr ebenfalls: Erstmals trat ein teaM DeR inteRnat SPäDagOgen an und sorgte damit für zusätzliche Spannung im Teilnehmerfeld. Insgesamt bot das Turnier zahlreiche abwechslungsreiche und packende Spiele, bei denen Einsatz, Teamgeist und Fairness im Vordergrund standen.

Durch den engen und MitReiSSenDen t uRnieRveRlauf entschied am Ende mehrfach allein Die PunK teDiffeRenz, welche S teaM Die na Se vORn hatte. Das Volleyballturnier hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig gemeinsame Veranstaltungen für das Schulleben sind. Nach der langen Pause war es umso schöner, wieder zusammenzukommen, sich sportlich zu messen und als Schulgemeinschaft zusammenzuwachsen. Die Vorfreude auf das nächste Jahr ist jetzt schon spürbar.

ein fReunDliche S DanKe Schön geht an Den elteRnR at, DeR auch in Die SeM JahR Da S t uRnieR Mit vielen PReiSen unteRS tützt hat.n Die PunK t z a Fachschaft Sport

nach vielen intensiven b egegnungen ergaben sich schlie ss lich F olgende p latzierungen:

6. p lat Z: k lasse 11

5. p lat Z: k lasse 12

4. p lat Z: i nternatsteam

3. p lat Z: k lasse 10ii

2. p lat Z: k lasse 10i

1. p lat Z: l ehrkrä F te- t eam

NeUeS AUS der SCHUle

Betrie B spraktiku M k lasse

9

das bringt dir ein praktikum: du erlebst den arbeitsalltag aus erster hand! du kannst danach den wert von arbeit anders beurteilen und schätzen.

Vom 26. Januar bis zum 6. Februar hatten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 Gelegenheit, in die Arbeitswelt hineinzuschnuppern. Dabei wählten die Jugendlichen ganz vielfältige Bereiche, die auch den Horizont jenseits der Musik erweiterten. Von der s tadtbibliothek über den sächsischen landtag und den dresdner Zoo bis hin zu k indergarten oder s taatsoperette waren diverse Arbeitsstätten vertreten. schauen wir mal in die praktikumstätigkeiten hinein!

aDaM nagel _ Prak TIkumsBerICHT / OrgeLBau

SchOn Die ägy P teR

SPielten ORgel

Die Orgel, der Orgelbau und die Orgelmusik wurden vor mehr als 2000 Jahren im hellenistischen Ägypten erfunden und gelangten über Byzanz nach Europa, wo sie seit der Renaissance weiterentwickelt wurden.

Deutschland zählt weltweit zu den wichtigsten Ländern für den Orgelbau und die Orgelmusik.

Seit dem Mittelalter ist Orgelmusik auch Teil der kirchlichen Liturgie. Sie hat viele Komponisten wie Bach, Liszt oder Mendelssohn Bartholdy inspiriert.

herzog _ Prak TIkumsBerICHT / musaIk

PLATTENSPIELER:INNEN

ben pfeiffer_ Prak TIkumsBerICHT /

Praktikumsbericht

eMMa K aven _ Prak TIkumsBerICHT / BundesweHr
Marie

NeUeS AUS der SCHU

k lasse 9 auf den s puren w illia M k entridge

Die Klasse 9 begab sich im Kunstunterricht auf die Spuren des südafrikanischen Künst lers William Kentridge. Den Auftakt bildete ein Besuch der Puppentheatersammlung, in der die Schülerinnen und Schüler verschiedene Figuren, Masken und Bühnenwelten erkundeten. Dabei wurde deutlich, wie Geschichten durch Objekte, Bewegung und Ver wandlung erzählt werden können.

(T)raum wandeln

Anschließend entwickelten die Jugendlichen eigene künstlerische Arbeiten zum Thema „(T)raumwandeln“. In Gruppen entstanden Masken und Hüte, Körperverlängerungen sowie Symbolstäbe à la Kentridge. Inspiriert vom Künstler experimentierten die Schülerinnen und Schüler mit Formen, Materialien und symbolischen Bedeutungen.

Das Projekt verbindet Bildende Kunst, Theater und Performance. Die entstandenen Objekte sind Teil einer gemeinsamen Prozession, die derzeit vorbereitet wird und voraussichtlich beim Schulfest präsentiert werden soll. So wird Kunst nicht nur betrachtet, sondern durch Bewegung, Gestaltung und gemeinsames Handeln erlebbar gemacht.

NeUeS AUS der SCHUle

fa R be unD DR uc K

KunS t Kla SSe 9

spielerischer Umgang mit Farbe U nd m aterial nach dem langen winter verströmten die ersten frühlingsblumen einen hauch von Sommer, Sonne und langen hellen tagen.

Während die schüler und schülerinnen der 9. k lasse diese Farbenvielfalt malerisch in expressiven, farbig intensiven Blumenstücken einfingen, erkundete die 5. Klasse den Kartondruck. Aus einer zeichnerischen Annäherung erwuchs eine abstrahierte sprache, die Wesentliches sichtbar macht. Behutsam und variabel entstanden Schablonen, die zu unterschiedlichen Kompositionen einluden. In den Ergebnissen klingt die Leichtigkeit des Frühlings, erzeugt durch einen spielerischen Umgang mit den künstlerischen Techniken.

Blü T enrausch

- gedrUCKTe UNd gemAlTe FrüHliNgSboTeN

NeUeS AUS der SCHUle

e xPeRiMentelle DRucKe der ges

l eiS tung SK u RS KunS t

er T e Zufall

DRucK techniKen:

mAT eri A ldr UCK , m o N o T ypie, S CHA blo N e N dr UCK

e xperime NT elle d r UCK e _ der ges T euer T e Zufall

Netze, Luftpolsterfolie, Stricke und Pappen wurden als ungewöhnliche Druckwerkzeuge eingesetzt und hinterließen überraschende Spuren. Schablonen überlagerten sich, Formen verdichteten sich und mit der Monotypie entstanden lebendige Farbflächen und feine Nuancierungen.

Aus den zufälligen Ergebnissen entwickelten sich neue gestalterische Impulse. Der Zufall wurde zum kreativen Partner: Spielerisch wurden Linien, Flächen und Strukturen erkundet, Formen verwandelt und

NeUeS AUS der SCHUle

Kla SSe 5

S tellt in tc Pa Pie R he R

I M TC-U NTERRICHT TAUCHTE DIE K LASSE 5 IN DIE FASZINIERENDE

W ELT DER PAPIERHERSTELLUNG EIN . S TATT PAPIER NUR ZU b ENUTZEN , STELLTEN DIE S CH ü LERINNEN UND S CH ü LER ES SEL b ST HER .

Aus zerkleinertem Altpapier und Wasser entstand zunächst ein Papierbrei. Mit Schöpfrahmen wurden daraus neue Papierbögen hergestellt. Dabei lernten die Kinder, wie aus alten Papierresten etwas Neues entstehen kann. Jeder Schöpfvorgang erforderte Geduld, Sorgfalt und ein wenig Fingerspitzengefühl.

Besonders kreativ wurde es, als getrocknete Blüten und Pflanzenteile ins Spiel kamen. Einige Schülerinnen und Schüler schöpften die Blüten direkt in das Papier ein, sodass sie dauerhaft mit den Papierfasern verbunden wurden. Dadurch entstanden einzigartige Papierbögen mit natürlichen Mustern und Farben. Kein Blatt glich dem anderen.

Das Projekt verband handwerkliches Arbeiten mit kreativem Gestalten und zeigte eindrucksvoll, wie aus scheinbar wertlosen Materialien kleine Kunstwerke entstehen können. Die Ergebnisse können sich sehen lassen: handgeschöpfte Papiere, die nicht nur schön aussehen, sondern auch die Geschichte ihrer Entstehung erzählen.

NeUeS AUS der SCHUle

be S uch D e S fR anceM O bil

s pielerisch
Französisch lernen und Frankreich entdecken

e in h auch f rankreich wehte a M 08.05.2026 durch die k lassen Z i MM er des s ächsischen l andesgy Mnasiu M s für Musik.

das programm franceMobil machte bei uns halt – und brachte nicht nur die französische Sprache und Kultur mit, sondern auch frischen Wind in den Unterricht. Mit Spielen, interaktiven Methoden und jeder Menge Spaß erlebten die s chülerinnen und s chüler der k lassenstufen 6 B is 10 Frankreich und die kulturelle Vielfalt der Frankophonie hautnah.

In Sachsen ist Héloïse Havard-Beltz Teil des zwölfköpfigen Teams von jungen Lektorinnen und Lektoren zwischen 20 und 30 Jahren. ihre Mission: ein authentisches und aktuelles Bild von frankreich vermitteln, die Vorteile der französischen sprache aufzeigen und lust auf internationale erfahrungen machen.

seit 2002 hat franceMobil bereits über 1,6 Millionen Schülerinnen und Schüler an 20.000 schulen erreicht. Das Programm ist kostenlos und steht allen allgemeinund berufsbildenden Schulen offen.

FranceMobil wird vom deutsch-französischen Jugendwerk (dfJw) in enger Zusammenarbeit mit der französischen Botschaft, institut français deutschland angeboten und vom deutsch-französischen institut erlangen (dFi) sowie dem ernst k lett Verlag unterstützt.

porTrAiT

c aroline k norr e ine neue k ollegin

i M i nternatspädagogentea M

frau k norr in drei worten:

humorvoll

Frau Knorr unterstützt unser Internatsteam seit März 2026.

Was haben Sie vor Ihrer Arbeit hier gemacht?

knorr: Ich habe 11 Jahre in einer Kindertagesstätte gearbeitet, danach 2 Jahre in der stationären Kinder- und Jugendarbeit. Dann hat mich meine Reiselust gepackt und nun bin ich hier.

Was ist Ihre Lieblingsjahreszeit und warum?

knorr: Ich mag jede Jahreszeit: iM f rühling - das Erwachen der Natur, wenn die ersten Frühblüher erscheinen und die Tage langsam länger werden, erwacht meine gute Laune.

iM s o MM er - genieße ich das Sonnenbaden, das Rudolstadtfestival - ein Muss und das Reisen.

iM h er B st - in all seiner bunten Blätterpracht zu wandern verleiht mir Glücksgefühle. iM w inter - bin ich aktiv beim Skifahren, Adventskalender basteln, in der Badewanne liegen oder beim Hutzenobnd.

Welche superkraft hätten sie gern?

knorr: Die Teleportation – einfach mal fix an einem anderen Ort sein, ohne langes Auto- oder Busfahren.

Haben sie Wünsche an die schülerschaft und an Ihr Kollegium?

knorr: Ich wünsche mir ein gutes Miteinander, durch offene und ehrliche Gespräche. Ich wünsche mir Transparenz und gegenseitigen Respekt.

Ich freue mich und wünsche mir, dass Schülerinnen und Schüler mit Fragen und Problemen zu mir kommen, die ich lösen kann oder einfach mal auf einen Plausch vorbeischauen.

Bitte entscheiden s ie:

Kaffee oder Tee?

Kaffee. – ein Muss am Morgen

schwarz-Weiß oder Bunt?

Bunt! Sowohl als Farbe als auch politisches Statement!

Urlaub am Meer oder in den Bergen?

- Hat beides seinen Reiz. Ich liebe das Wandern in den Bergen und die weite Sicht in die Ferne. Aber genauso das Rauschen des Meeres und lange Strandspaziergänge.

Herr der ringe oder Jane Austen?

Herr der Ringe – so oft gesehen, ich kann schon mitsprechen.

porTrAiT

i ngo s tapperfenne

e in neuer k ollege

i M i nternatspädagogentea M

herr s tapperfenne in drei worten:

· begeisterungs Fähig

ürdig

Herr Stapperfenne unterstützt unser Internatspädagogenteam im Nachtdienst seit November 2025.

Was haben sie vor Ihrer Arbeit hier gemacht?

stapperfenne : Eine ähnliche Tätigkeit als Alltagsbegleiter und Mentor im Internat der Dresdner Kapellknaben, einem hochklassigen Knabenchor. Davor habe ich ein Vierteljahrhundert Teamtrainings draußen in der Natur gemacht – für ein Lernen mit „Kopf, Herz und Hand“..

Was ist Ihre Lieblingsjahreszeit und warum?

stapperfenne : Der Winter – wenn wirklich Schnee liegt. Ansonsten feiere ich sie alle: die Klarheit des Winters, den Aufbruch des Frühlings, die Sinnlichkeit des Sommers und die stürmische Dankbarkeit des Herbstes, man kann gemütlich noch am Abend draußen sitzen bleiben. Konzerte im Freien und der Jahresurlaub im Sommer laden zur Entspannung ein.

Welche superkraft hätten sie gern?

stapperfenne : Sehr reichen Menschen a) zu begegnen, sie b) dafür zu begeistern, sich finanziell stärker um das Allgemeinwohl zu kümmern, und c) für eine entsprechende öffentliche Würdigung ihrer Person zu sorgen.

Was hat sie das Leben gelehrt – oder was hätten sie gern früher erkannt?

stapperfenne :

• Erfolge immer und unbedingt feiern – manche kurz, manche lang und ausgiebig.

• Kalt duschen tut gut.

• Besondere Familienrezepte rechtzeitig nachko- chen und sammeln.

• Jeder „strahlende Auftritt“ wirft einen Glanz auf alle und alles – und ist deshalb immer vorzuziehen.

• Sobald Schnee liegt: raus.

• Ein Müsli am Morgen vertreibt Kummer & Sorgen.

• Offen reden ist Gold – zuhören auch. Schweigen hilft gerade eher wenig.

• Sich regen bringt Segen.

Was machen sie sonst noch gerne?

stapperfenne : Kochen, backen, draußen sein, schwimmen und singen.

Was wünschen sie sich für schule und das Internat?

stapperfenne : Weiter so … und noch mehr gemeinsame Aktionen und Projekte.

SCHULLEITUNG / GyMNASIUM

Postanschrift: Kretschmerstraße 27· 01309 Dresden

Telefon: +(49) 351 315 605 - 40 | Telefax: +(49) 351 315 605 - 50

K ü NSTLERISCHE AUS b ILDUNG / vERWALTUNG / I NTERNAT

Postanschrift: Mendelssohnallee 34 · 01309 Dresden

Telefon: +(49) 351 315605 - 0 | Telefax: +(49) 351 315605 - 33

E-Mail: info@musikgym.smk.sachsen.de

www.landesmusikgymnasium.sachsen.de

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Auftakt No. 13/2026 by Sächsisches Landesgymnasium für Musik - Issuu