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Auftakt No.7/2023

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07. editorial

INHALT · Online Magazin „Auftakt“ Ausgabe 07 / 2023

Musikalische Erfolge & unerwartete Havarie ... Liebe Leserinnen und Leser,

1. N E U E S A U S D E R S C H U L E · Rückblick letztes Schuljahr JSO - Kulturpalast · Junges Musikpodium Dresden - Venedig · Klavierprojekt · Theater: Pippi Langstrumpf, Klasse 6 · Schulfest · Auswärtsspiel der 11. Klasse · Studienfahrt nach Weimar · Ostrale · Poetry Slam · Sportfest · Spendenlauf · Parisfahrt · Schülerrat · Urban School Garden · Eigener Song – Interview Rona · Porträt Blechbläserquintett · Preisträger

2. U N S E R I N T E R N A T · Wasserschaden im Internat August ´23

ich freue mich, Ihnen heute unser neues Online-Magazin des Musikgymnasiums vorstellen zu dürfen. Das vergangene Schuljahr war für unsere Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und das gesamte Team des Musikgymnasiums eine Zeit des unermüdlichen Engagements, der Inspiration und der musikalischen Exzellenz. Trotz der unvorhergesehenen Herausforderungen gelang es uns, ein Umfeld zu schaffen, in dem die Musik eine zentrale Rolle in unserem Leben spielte. In diesem Magazin werden Sie Beiträge finden, die auf das vergangene Schuljahr ebenso wie auf die ersten Wochen des neuen Schuljahres zurückblicken und beeindruckende Leistungen und Erfahrungen unserer Schülerinnen und Schüler hervorheben. Ein besonderes Ereignis, der große Wasserschaden im Internat, ereilte uns während der Sommerferien. Es war eine Herausforderung, die uns als Gemeinschaft stark beanspruchte, aber wir haben sie gemeinsam gemeistert. An dieser Stelle möchte ich allen danken, die in dieser Zeit unkompliziert ihre Hilfe und Unterstützung angeboten haben, sei es in Form von tatkräftiger, moralischer oder institutioneller Unterstützung seitens der staatlichen Behörden und anderer Internatseinrichtungen. Dank dieser Großzügigkeit und Solidarität konnten wir das Internat in Rekordzeit wieder bewohnbar machen. Es ist bewundernswert, wie unsere Gemeinschaft in schwierigen Zeiten zusammenhält, und ich bin zutiefst dankbar dafür diese Unterstützung. Seit gut zwei Wochen ist das Internat nun wieder bereit, unsere talentierten jungen Musikerinnen und Musiker zu beherbergen. Es ist ein Ort, an dem sie nicht nur lernen und üben, sondern auch Freundschaften schließen und gemeinsam musikalische Abenteuer erleben können. Wir freuen uns darauf, das Schuljahr mit neuer Energie und Leidenschaft anzugehen, und sind gespannt auf all die aufregenden Projekte und Herausforderungen, die vor uns liegen. Ich lade Sie herzlich ein, in diesem Magazin zu stöbern und sich von den Geschichten und Erfahrungen unserer Schülerinnen und Schüler inspirieren zu lassen. Verfolgen Sie mit uns die gymnasiale und musikalische Reise, die vor uns liegt, und begleiten Sie uns auf dem Weg zu neuen kreativen Höhepunkten.

· Internatsfahrt nach Wandlitz Juni ´23 · Ehemaligentreffen im Internat September´23

3. P O R T R A I T · Stephanus Volke (ehemaliger Schüler) · Frau Ehses · Herr Munkwitz

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihr Interesse an unserer Schule. Mit herzlichen Grüßen

4. V E R A N S T A L T U N G E N

Joachim Rohrer, OStD Schulleiter

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rückblick

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Neues aus der schule AM 19. Juni 2023 WAR Das Junge Sinfonieorchester zu Gast im Kulturpalast

Das Junge Sinfonieorchester präsentierte sich mit einem anspruchsvollen Programm, das Werke von Joseph Haydn, Paul Creston, Fernando Lopez-Graça und Edward Elgar zu Gehör brachte. Dieses Konzert war ein Kooperationsprojekt mit der Dresdner Philharmonie. Bruno Borralhinho, der unser Orchester zum ersten Mal leitete, arbeitete während des Orchesterpraktikums intensiv mit allen. Ein Konzert in diesem wunderbaren Konzertsaal zu geben, war für alle Beteiligte ein besonderes Erlebnis und das Orchesters überzeugte mit seiner Virtuosität.

lejas) mit dem Konzert für Saxophon und Orchester von Paul Creston, 2. und 3. Satz.

Am Montag, den 19. Juni, war das Junge Sinfonieorchester im Dresdner Kulturpalast zu Gast und präsentierte unter der Leitung des portugiesischen Dirigenten Bruno Borralhinho ein anspruchsvolles Programm. Dabei waren zwei Solisten zu erleben, die sich für dieses Konzert im schulinternen Vorspiel qualifiziert hatten. Beide Solisten waren zu diesem Zeitpunkt Schüler der 12. Klasse: Rafael Knappe (Violon-

Darüber hinaus kamen noch zwei weitere Kompositionen zur Aufführung:

Fernando Lopez-Graça: Suite Rústica Edward Elgar: Enigma-Variationen ”Der portugiesische Dirigent & Cellist Bruno Borralhinho ist künstlerischer Leiter des Ensemble Mediterrain und Mitglied der Dresdner Philharmonie.“( Quelle: www.brunoborralhinho.com)

cello, Klasse Norbert Anger) mit dem Konzert C-Dur von Joseph Haydn, 1. Satz, und Daniel Mäder Arrabali (Saxophon, Klasse Joachim Cal-

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Neues aus der schule BAROCKMUSIK Junges Musikpodium in VERONA, VICENZA & SACILE

Vom 10. Bis 17.9.2023 fand das Junge Musikpodium JMP in Italien statt. Schülerinnen und Schüler des Landesgymnasiums für Musik Dresden reisten nach Asolo/Venetien, um dort jungen italienischen sowie französischen Musikerinnen und Musikern zu begegnen. Inspiriert von der Schönheit Italiens widmeten sie sich eine Woche lang der Barockmusik. Architektur und Musik gehen hier in Einklang miteinander, ja beflügeln sich gegenseitig!

So wurden insgesamt vier Konzerte gespielt:

Prunkvolle Konzertsäle in Verona und Sacile, eine traumhafte Villa in den Euganeischen Hügeln und das „Teatro Olimpico“ in Vicenza füllten sich mit barocken Klängen. Vom berühmten Architekten der Renaissance, Andrea Palladio, gestaltet, war letzterer Auftrittsort ein ganz besonderes Highlight, da es das allererste überdachte Theatergebäude Europas und UNESCO-Weltkulturerbe ist. Doch allzu weit musste man von der Villa Flangini, in der alle Projektteilnehmer untergebracht waren, gar nicht gehen, um der reichen Geschichte Italiens nahe zu kommen… auch Asolo ist eine wahrlich geschichtsträchtige Ortschaft, die schon im 1.

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Jahrhundert v. Chr. von den alten Römern besiedelt war. Daher zählt Asolo sogar zu den „Borghi più belli d’Italia“, also zu den schönsten Orten Italiens. Schweren Herzens verließen alle Musikerinnen und Musiker Italien, um weitere Konzerte in Dresden (Villa Rothermund am 18.9., Alte Meister am 19.9.) und in Berlin (Musikinstrumentenmuseum am 20.9.) zu spielen. Noch

ganz verzaubert von den traumhaften Impressionen hieSS es jedoch schon bald: Arrivederci e a presto!

Nun ja, vielleicht verspürt nun jemand den Wunsch, seine Geige zu schnappen und erneut loszuziehen:

„Nach Italien, nach Italien!“

27 Auftritt in Berlin


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neues aus der schule Projektwoche KLAVIER Impressionen

„Es begann mit einem Schmetterling …, und wurde in diesem Sinne mit Tönen gefüllt“, könnte man sagen. EXAKTER: Während sich das Junge Sinfonieorchester auf das Sommerkonzert im Kultur-

palast vorbereitete, war für uns Pianisten des Landesgymnasiums eine umfangreiche Projektwoche geplant. Am Sonntag begannen wir mit einem Eröffnungskonzert im Carl-Maria-von-Weber-Museum. Unter dem Titel „Mit tanzenden Tasten“ erklangen Werke von Scarlatti, Chopin, Beethoven, Skrjabin und vielen anderen berühmten Klavierkomponisten.

Bei strahlendem Sonnenschein musizierten Eva Ceralova, Sofiia Zakharova, Ava Kaspar, Sophia Kratschkowskaja, Vera Nikulina und Adrian Simon vor einem begeisterten Publikum. Uns faszinierte allerdings besonders ein kleiner Schmetterling, welcher erst Sekunden vor dem Konzert aus seiner Puppe geschlüpft sein musste. Besonders angetan war er von Ava und Eva: bei ihnen wollte er einfach verweilen. Die Woche begann also mit einem Schmetterling…

Das Klavier stand im Mittelpunkt dieser Woche – der hiesige Klavierbauer Herr Weber erläuterte in seinem Vortrag den „gerechten Umgang mit Instrumenten“, was sehr lehrreich für uns war. Am Donnerstag aber ging es um uns selbst – Frau Valentine Buttard-Fleck leitete ein tolles Seminar zu Achtsamkeit und Entspannung. Die Woche endete mit THEMATISCHES: zwei Workshops, die von unserer Lehrerin Frau Mikulska organisiert wurden. Zunächst beschäftigten wir uns mit dem Blattspiel und den Methoden schneller Texterfassung.

haBLATTSPIEL & INSPIRIERENDER Anschließend ben wir am Montag Dienstag mit METHODEN MEISTERKURS und dem tollen Leipzi-

ger Dozenten Prof. Christian Pohl einen hervorragenden Meisterkurs erlebt. Alle waren sehr inspiriert und haben aktiv auch in Gruppen gearbeitet. Es entstand eine Freundschaft und der Wunsch, dass er wieder einmal zu uns kommt.

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Danach folgte ein Seminar zum Lampenfieber und zu wirksamen Techniken, um die Konzertaufregung zu reduzieren. Verschiedene

Visualisierungen sowie Klopfübungen können helfen. Nach alle den Ereignissen und Eindrücken ließen wir die Woche zusammen mit den Eltern bei selbstgemachten Kuchen und Kaffee ausklingen und hatten noch einmal Gelegenheit uns über alle Eindrücke auszutauschen.

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Neues aus der schule theaterprojekt klasse 6 | 22/23 „Pippi Langstrumpf“ RÜCKBLICKEND:

die Vorstellungen am

26. Juni 2023 / 11.00 & 14.00 Uhr waren gut gefüllt ... „Außerhalb der kleinen Stadt lag ein alter verwahrloster Garten. In dem Garten stand ein altes Haus und in dem Haus wohnte Pippi Langstrumpf. Sie war neun Jahre alt und sie wohnte ganz allein da. Sie hatte keine Mutter und keinen Vater, und eigentlich war das sehr schön, denn so war niemand da, der ihr sagen konnte, dass sie zu Bett gehen sollte, gerade wenn sie mitten im schönsten Spiel war,….“ So beginnt das weltberühmte Buch „Pippi Langstrumpf“ von Astrid Lindgren. Am 23.6.2023 war die zweimal gut gefüllte Aula des Landesmusikgymnasiums Zeuge, wie ein Kind die Vorherrschaft der Erwachsenen bricht und auf der ganzen Linie triumphiert, sei es über Lehrer oder über feine Damen und deren Konventionen. Pippi ist so herrlich unerzogen, wie Kinder sich das nur wünschen können. Und sie lügt so wunderbar, dass man sie darum beneiden möchte. Nein, eigentlich lügt sie nicht – es ist ihre Phantasie, die ihr Leben bunt und glänzend macht….

Danke an meine wunderbaren Spieler der Klasse 6 & die Jazz-Combo der Klasse 7 für die tolle Live-Musik! von Ulrike Christof

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Pippi ...liebt ihre Freunde und rettet wenn nötig!


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SchulfeSt 14.07.2023 deR klaSSe 10 ii tROpiScheS flaiR in blaSewitz - Sonnig, bunt und gutes Essen. Die Kostüme wie auf Hawaii. und wiR weRden‘S nie VeRgeSSen Wie in jedem Jahr bildet das Schulfest einen Höhepunkt für den Abschluss eines Schuljahres. Das Motto für das Jahr 2023 war „STRANDGEFÜHL PUR“, bei dem alle BesucherInnen aufgerufen waren sich so richtig in Sommer- Sonnen - Laune zu begeben, und so einen gebührenden Abschluss des Schuljahres 2022/23 zu begehen.

„Wir haben es geschafft, mitten in der Stadt ein Strandgefühl zu schaffen, wie sie‘s in Mallorca versuchen zu machen.”

: O T MOT

s o m a „V “ a y a l p a l à

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Neues aus der schule

Görlitz 2023

Auswärtsspiel der Klasse 11 - das Libretto der Aufführung verfasste Josias -Preisler Nachfolgend Stimmen und Eindrücke, APPLAUS, APPLAUS der beteiligten Schülerinnen und SchüNach der Vorstellung: Die Kinder beginnen ler:

begeistert zu applaudieren, in ihren Gesichtern sehen wir einen Ausdruck der Freude. Wir stehen in einer langen Reihe vor dem Publikum, verbeugen uns, winken den Kindern zu, bis wir, einer nach dem anderen, die Bühne verlassen. Das war unsere letzte Vorstellung des so lang und intensiv geplanten Auswärtsspiels in Görlitz und Umgebung. AUSWÄRTSSPIEL & VORBEREITUNGEN

Das Stück musste wachsen: Das ganze Schuljahr

über begleitete uns das „Auswärtsspiel“: Wer kümmert sich um das Bühnenbild, wer um den Aufbau? Woher bekommen wir die Kostüme und wie sollen diese überhaupt ausschauen? Und am allerwichtigsten: Worum soll es in unserem Auswärtsspiel eigentlich gehen? Mithilfe von Frau Tina Laube und Herrn Uwe Witzel nahm unser Stück immer mehr Form an. Das Libretto verfasste Josias Preisler, der sich auch die Rolle des Protagonisten „Bruno, der Bär“ auf den Leib schrieb. Es wurde ein Stück zum Thema Freundschaft und Konkurrenz, Wettbewerb und Versöhnung. Die Hauptrolle spielte – neben dem Bären Bruno – natürlich die Musik.

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Weitere Charaktere waren „Freddy das Faultier“ (Christoph Sprenger an der Trompete), „Amelie die Amsel“ (Ella Hänel mit ihrer Stimme ), „Peter der Pfau“ (Nathaniel Heine mit seiner Oboe) und „Primus der Dirigent“ (Bruno Härtel mit Zylinder). DAS LIBRETTO AUF TOURNEE

Von Trachau nach Görlitz:

Nach einer intensiven Probenphase in der Woche vor unserer Tournee sowie der erfolgreichen Generalprobe in unserer Schule begann die eigentliche Fahrt des Auswärtsspiels am Montag, dem 03. Juli. Unser erstes Ziel war die Grundschule in Dresden-Trachau, in welcher wir das Stück zweimal aufführten. Danach stand schon der Bus bereit, welcher uns direkt in die Görlitzer Altstadt fuhr. Dort ausgestiegen, machten wir uns umgehend auf den Weg in die sehr zentral gelegene Herberge im Peregrinus-Haus.

Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, stand nun eine kleine Führung durch die Stadt an, die Vanessas Mutter als Ortsansässige extra für uns organisiert hatte. UNSER LIBRETTO KOMMT GUT AN

Die ersten beiden Aufführungen:

Den Abend genossen wir dann in kleineren Gruppen, besuchten den polnischen Teil der Stadt, den wir über die Europabrücke sehr leicht erreichten. Später trafen wir uns noch alle zusammen mit Herrn Skill in einem kleinen Biergarten. Die ersten beiden Aufführungen in Görlitz standen dann dienstags sehr früh in der Grundschule „Innenstadt am Fischmarkt“ an. Dorthin trugen wir unsere zum Teil sehr sperrigen Requisiten, eine Aktion, die im Laufe der Tournee immer professioneller ablief, da jeder seine Verantwortung kannte. Alles klappte sehr gut, das junge Publikum war begeistert und forder-

te Zugaben. Später machten wir uns zu Fuß auf den Weg in die August-Moritz-Böttcher-Grundschule, in der Herr Skill zurzeit auch Lehrer ist. Er hatte schon viel für uns vorbereitet: Stühle und Bühne aufgebaut, ein E-Piano und Notenständer bereitgestellt, was uns den Aufbau um Einiges erleichterte. Hier fragten uns die Kinder nach der Vorstellung sogar nach Autogrammen und sangen, angeregt von Herrn Skill, ein Lied. WIR SCHREIBEN AUTOGRAMME

Weitere fünf Aufführungen folgen:

Bei insgesamt sieben Aufführungen machten wir die Erfahrung, dass jeder Durchgang anders schien, das Publikum verschieden reagierte und wir zunehmend auch in Text, Mimik und Gestik improvisierten. Neben sehr persönlichen kleinen Dankesschreiben in Zweitklässlerschrift gab es übrigens auch den einen oder anderen Heiratsantrag an die Spieler…


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GELUNGENER ABSCHLUSS

Weiter ins Umland von Görlitz: Der Höhepunkt der Fahrt war für mich persönlich der Abend am Berzdorfer See. Am Südufer des Sees, der so genannten Blauen Lagune, befindet sich ein Strand, der viel mehr ans Mittelmeer erinnert als an Görlitz. Als die Sonne schon tiefer stand, stieß Vanessas Mutter noch einmal zu uns - sie hatte für alle Brötchen, Gemüse und Fleisch zum Grillen besorgt und wir ließen es uns schmecken. Dieser Abend war sehr besonders, wir hatten das Gefühl, schon in den so lang ersehnten Sommerferien zu sein und nicht auf Auswärtsspielfahrt. Wir saßen am Steg, ließen die Beine im Wasser baumeln und genossen die letzten Sonnenstrahlen des Tages.

Am Mittwoch, dem dritten Tag unserer Reise gab es noch Aufführungen an den Grundschulen Schöpstal und Zodel im Görlitzer Umland. Die letzte Vorstellung, die „Dernière“, brachte viele Überraschungen, aber auch eine kleine Melancholie mit sich, da nun unser Projekt schon zu Ende sein sollte. Mit der Auswärtsspiel-Tournee verbinden wir bleibende Eindrücke von Zufriedenheit, Leidenschaft, Nächstenliebe, Freude und die Dankbarkeit, den Grundschülern in und um Görlitz ein Erlebnis bescheren zu dürfen, das auch sie so schnell nicht vergessen werden. Bruno Härtel, Klasse 12

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Studienfahrt nach Weimar _ KLASSE 12

aller Weltenschönheit bleibt das eine stets gewiss, Weiweimar - Trotz mar ist dort, wo Kultur zuhause ist. Weimar, ein unscheinbares, die wiege DER kleines Örtchen an der Ilm - und wir, mittendrin. In dieser Stadt, welche dicht verwachsen mit der deutschen Geschichte ist, spielt deutschen Klassik sich auch heutzutage noch viel kulturelles Geschehen ab. Neben altbekannten Größen Goethe, Schiller, Liszt und Herzogin & schriftsprache den Anna Amalia gab es auch zeitgenössische Ereignisse zu erleben. Hierzu zählt definitiv das Weimarer Kunstfestival auf dem Theaterplatz, bei welchem an die KZ-Insassen aus Buchenwald mit einer Kunstinstallation aus Steinen des Konzentrationslagers durch den Künstler Günther Uecker erinnert wurde.

Thüringer KlöSSe sind nicht zu verachten

Daran beteiligt hat sich auch unsere Tutorin Frau Christof, indem sie Namen der Häftlinge verlas. Außerdem besuchten einige von uns den C-Keller, welcher ein kleiner entzückender Jazzclub in der Innenstadt ist. Auch kulinarisch hatte Weimar uns viel zu bieten, so waren wir abends gerne in einem Gasthof und aßen Thüringer Klöße oder ließen den Tag im wunderschönen Park an der Ilm ausklingen. Trotz des vollen Tagesprogrammes lohnt sich Weimar definitiv für einen zweiten Besuch. Helene Klemm und Benedikt Böhm

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„Ich würde immer wieder in solche Ausstellungen gehen und bin sehr froh über diese Erfahrung..“

„Zeitgenössische Kunst ist so vielfältig, wie ich es niemals gedacht hätte..“

„Viele Kunstwerke haben mich zum Nachdenken angeregt …“ Unter dem Titel „kammer_flimmern“

fand die 14. OSTRALE und 4. OSTRALE Biennale vom 10. Juni bis 1. Oktober in Dresden statt. Auf 3.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche in der robotron-Kantine wurden erneut 101 Positionen zeitgenössischer Kunst präsentieren. Damit sind 82 Einzelkünstlerinnen und Künstler sowie sechs Künstlergruppen vertreten. Mit den ausgewählten Werken will das OSTRALE - Zentrum für zeitgenössische Kunst in unübersichtlichen Zeiten vorsichtig optimistisch Orientierung geben.

Neues aus der schule Klasse 10II, 11 & 12

„Man hat sich im Hier und Jetzt befunden..“ „Der perfekte Ort für moderne Kunstausstellungen.“

„The answers“ war der Wendepunkt

schlechthin. Hatte ich mich zuvor durch Kunst nie angesprochen oder mitgenommen gefühlt, war dies ein berauschender Moment, den ich so schnell nicht vergessen werde.“

OSTRALE

„Vor allem die Vielfalt an Themen und Kunstformen hat mich begeistert..“

Besuch der Internationalen Ausstellung zeitgenössischer Künste

„Es wurde nie langweilig..“ 24

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eMMa kuban,

NEUES AUS DER SCHULE

„deR weckeR klingelt“

pReSSe _ dnn

- pOetRy SlaM klaSSe 10 i henRike heRRMann

„waS ich kann“ schnürsenkel binden, fahrrad fahren, bis 100 zählen, und darüber hinaus, nudeln kochen, wissen, wie ich mich im Brandfall verhalten soll, das alles kann ich schon. Als Kind begonnen und selbst im Alter nicht verronnen, ist mein lernen von neuen Dingen. Auto fahren, selbstorganisation, Kinder wickeln, haushalt schmeißen, es mit dem partner aushalten, kommt später noch dazu. Ballett tanzen, häuser bauen, eine fernsehshow leiten, den satz des pythagoras neu beweisen, das alles kann ich nicht. Jedes lied meiner lieblingsband mitsingen, ein gedicht von goethe rezitieren, meine stimme erheben und mich einer gruppe anschließen, meine Meinung äußern, mich verteidigen und mir selbst zuhören, hingegen schon. früh hab ich gelernt, dass es selten darum geht, was ich kann. eher bewerten wir Menschen nach dem, was sie nicht können. Ist denn höflich zu sein, Lesen und Schreiben, Gespräche führen und argumentieren gar nichts mehr wert? zu unterscheiden zwischen gut und schlecht, zwischen motivierend und verletzend, zwischen gesund und ungesund und letztendlich zwischen tut mir gut und tut es eben nicht? früh hab ich gelernt, dass es wichtig ist, mein umfeld mit Bedacht zu wählen, ohne das Risiko, sie könnten mich hintergehen. ein umfeld, was bleibt, auch wenn’s schwer werden kann mit der zeit. Das mich unterstützen kann und sagt, bleib doch dran. Mit dem ich aber auch das leben vergesse und die zeit gleich mit. früh hab ich gelernt, mit anderen Menschen umzugehen, in jedem irgendwas gutes zu sehen und den Menschen mit seinen ecken und Kanten zu akzeptieren. Mich im umgang mit gesellschaftlichen Minderheiten nicht zu zieren, sondern versuchen, ihre punkte zu verstehen, ihr Denken anzunehmen. Mit der zeit musste ich lernen. Die guten und schlechten sachen. Mit der zeit musste ich lernen, dass es nicht jeder immer gut mit mir meint, gucken, dass ich nicht kreiere meinen eigenen feind. Musste lernen, dass Menschen anderen Menschen schaden können und wollen. Musste lernen, der Realität ins Auge zu blicken und zu verstehen, dass da auch mein kindlicher glitzer nicht hilft, obwohl ich’s mir wünsche. Mein glitzer, von dem ich dachte, er bringt frieden und glück, freundschaft und liebe, immer sonnenschein und Vogelgezwitscher. Von dem ich dachte, er könne mein perfektes Weltbild mit einhörnern und Regenbögen erhalten und mir helfen, meine eigene kleine Welt zu gestalten.

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iDer Wecker klingelt Die Augen noch geschlossen Im Traume noch die Pflanze gegossen Aufstehen heißt es den tag genießen und auf eigne Art und Weise neue Dinge lernen zu lieben Wie Aufstehen – naja gut vielleicht das nicht zum Beispiel kochen, backen, basteln, kleben Na eben vielleicht mal Pflanzen wieder pflegen Ach ja was war das im traum gerade eben? schon wieder abgeschweift mit Blick auf die uhr Ach du grüne neune viel zu spät und neben der spur Mit Affenzahn ins Badezimmer, den zeh gestoßen, mein gewinner ein Blick in den spiegel und das hamsterrad setzt sich fort Der gedankenkreislauf, der Kreislauf des lebens, der mir sagt, wie ich zu denken, fühlen, erleben oder auch gar nichts zu tun hab zahnpasta drauf und ab Mhhh chemische Minze mein lieblingsgeschmack Wer bin ich Was will ich Warum Woher Weshalb und wieso soll ich hier sein fragen über fragen Wie eine Suppe fließt der Verstand von Thema zu Standpunkt zu eingebung bis er zum festen Brei wird, bringt er mich wieder herbei mit Blick auf die uhr und – ach du grüne neune schon zehn nach halb Mit einem Bein in der hose drin, den pulli an, aber jetzt geschwind ehe ich mich aus den gedanken reiße Denke ich so ne blöde sch schöne sache Die ich jeden Morgen mache um mich abends still und leise in mein liebstes Bett reinzuschmeißen um die selbe schöne sache jeden tag von vorn zu machen. Weshalb und wieso soll ich hier sein

nikOlai likOutSOV

„allein Sein“ Wenn um mich herum stress entsteht, möchte ich Allein sein. Die Kraft, die diese Ruhe birgt, scheint mir äußerst nah zu sein. Denn nur der Moment zählt: Kein gestern, vorhin, später oder morgen, einfach mal DA sein! so vergeht die zeit langsamer, die gedanken werden klarer und das hier und Jetzt wird schöner ohne den social media Vergleichskram. ich erlange wieder einklang mit der natur, das DA sein hat keine struktur, dennoch fühlt es sich so an, wie eine entspannende Kur, DA das gefühl des seins mir die Kraft, die Kontrolle über die zeit gibt. Mich erlöst dieser Moment des Allein seins, denn ich erlebe es als eine eigenverantwortlichkeit,nur für mich zu sorgen, ohne mit meinen gedanken woanders zu sein. Was ich damit sagen möchte, ist, dass die Welt auch öfter ohne handy schön ist, nur fehlt dann die Kommunikation, die Aufmerksamkeit, das gute gefühl mit den anderen „connected“ zu sein, was dann führt zu DieseR elenden leere…die einsamkeit. Doch genau da entsteht erst der Weg, zu schönheit des Alleinseins, denn die schönheit des Alleinseins, bringt nicht nur freude sondern auch Klarheit, die man braucht zum fokussieren, gedanken strukturieren, Aufgaben erledigen, ohne sich die ganze zeit abzulenken und sich dadurch MehR zu quälen. es bringt auch freude in dein leben, weil nur du dich selbst erleben kannst, an diesen Dingen zu wachsen, in dem Moment des Allein seins

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JOlina gROSSe

„eine iMpROViSatiOn“

„Ode an daS XlR-kabel“ Dies ist eine ode, die nur einige verstehen. Die leute, die bei Konzerten meist unbeachtet stehen und mehr als alle anderen verstehen. Auf dem Rücken ein „technik“ und vorne drauf ein „licht“ oder „ton“. um genau diese leute soll es heute – nicht gehen. es gibt das W-lan-Kabel, ladekabel, stromkabel, Klinkenkabel, usB-Kabel, Datenkabel, diese ganzen informatik-Kabel und als letztes natürlich du…. unser einzig wahres, wunderbares, unvermeidbares external live Return Kabel. Du bist die Qual… Aber für die Bühnentechnik bist du ein heiliger gral und unser Mittel der Wahl. Du bist der hass in der liebe… wenn ich dich entwickle, dich vom Anfang bis zum ende verlege oder auch den output des inputs an dein input stecke, ist alles ok! Aber wenn ich dein output an eine von diesen tausenden Mixpults stecke und danach verrecke, weil ich am pult direkt wieder checke, dass sich ein fehler in diesen piieeepp/hhhm Kabelsalat verstecke und ich alles neu anstecke… Du mein hass in der liebe, ohne den es irgendwie nicht geht und mit dem man halt so lebt Wenn man es dann geschafft hat, alles miteinander verbunden hat, sitzt man hinten, hat alle Macht und reguliert ton und licht mit Bedacht. und das Beste von allem ist, wenn das Konzert zu ende ist, bist du … nicht fertig… Kabel abstecken, Kabel strecken, sich fragen: „wer hat schon wieder diese Kabel verfilzt??“, Kabel entfitzen, Knoten lösen, Kabelsalate entsalaten und dann… Kabel wickeln… das erste Mal- zu locker, das zweite Mal – zu fest, das dritte Mal – fast perfekt… aber nicht ganz… das vierte Mal mache ich draus einen wunderschönen Kranz. oh du kleiner hass in der liebe … dicht gibt’s in lang, kurz, dick, dünn, mit Knoten, ohne Knoten, gerade, krumm, Kabel gebunden, Kabel geschunden …wäre alles nur ohne Kabel auf funk ausgelegt!!!

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so würde man sich vielleicht denken Die improvisation ist doch Kein teil des instruments. Vielmehr ist sie ein teil der ganzen Musik und die Musik ein teil der improvisation, Aber was heißt das schon. es gibt viele, die Angst davor haben, sich von der spontanität in ecken drängen zu lassen Angst vor dem fall in den Dreck und vor fehlern. es ist eine Überwindung, Von der Vergangenheit in das Jetzt zu springen, Von der vielen zeit, die man hatte, in die gezählte zeit, die man jetzt hat. und wenn man dann die stille bricht Muss man sich nur noch behaupten gegen die zeit, die Angst, Den Druck der perfektion. selbst seiner sicherheit Muss man sich berauben. und manchmal braucht man pausen. Diesen text habe ich doch auch gerade erst gestern improvisiert und heute nun erst provisorisch in die Deutschstunde etabliert. und das zeigt einem doch: improvisation ist wie ein schwarzes loch. es schluckt und spuckt Musik und Kunst und Reden und schlechte scherze, Doch ihr wird vergeben, denn, - und so sagt man-, sie entspringt uns aus dem herzen.

MOdeRne SpRachkunSt: Das Phänomen des Poetry Slam Quelle: https://www.uni-bamberg.de/germ-lit3/projekte-von-studierenden/lyrikprojekt/moderne-sprachkunst-das-phaenomen-des-poetry-slam/

tiM hönel

Vor einer Weile sagte mir noch jemand: am Klavier, da mag ich manche sachen nicht machen Darunter improvisation.

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eine lyrik, die man hört und hautnah miterlebt, statt sie einfach nur zu lesen. Was in den 80er Jahren in den usA als kleine nischenveranstaltung begann, erfreut sich heutzutage auch in Deutschland große Beliebtheit: Poetry Slam. Mittlerweile finden in jeder größeren stadt zahlreiche events statt und auch auf Youtube wird man von slam-Videos überschüttet. Das löst vor allem bei den jungen generationen Begeisterung aus. Doch was genau ist eigentlich poetry slam? Wie der englische Begriff schon verrät, handelt es sich beim poetry slam um einen modernen Wettstreit der Dichter und Dichterinnen. Dieser nahm im Jahr 1986 in chicago seine Anfänge. Der amerikanische performance-poet Marc Kelly smith, der eine moderne Alternative zur Wasserglaslesungen suchte, veranstaltete den ersten poetry-slam. seitdem breitete sich die neue form des Dichterwettbewerbs erst in Amerika, später dann auch in Deutschland aus. so wurde das erste event mit der Bezeichnung als poetry slam 1994 in Berlin veranstaltet. Die einzigen regeln lauten: Der text muss selbstgeschrieben sein. Denn egal ob lyrik, Kurzgeschichten, Rap oder comedy – alles ist erlaubt!


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kaiSa heinRich „aRztbeSuch“ gut… *räuspern* guten… *husten* guten Morgen. es ist viertel vor acht, ich bin echt mal wieder viel zu spät aufgewacht. und irgendwie tut mein hals schon wieder weh, aber wie Mama immer sagt: erstmal eine tasse tee. ich geh also in die Küche und mit einem löffel honig schmeckt der tee auch nicht mehr ganz so komisch. und jetzt fällt es mir siedend heiß ein - der Arztbesuch muss heute wohl sein. Apropos siedend heiß, irgendwie rinnt mir der schweiß, Die stirn herunter und im nächsten Moment ist mir wieder kalt. Jacke an, Jacke aus, Mütze auf, Mütze ab, ich weiß nicht, wieso ich jetzt plötzlich auch noch Kopfschmerzen hab. Als ich dann panisch ins Wohnzimmer renne um meine Karte zu suchen, ist er wieder da, mein bescheuerter husten. ich nehm meine tasche und bin schon kurz davor das haus zu verlassen, da kann ich in dem Moment gar nicht fassen, plötzlich ist da ein nerviges piepen im ohr, ich komme mir jetzt wirklich langsam behämmert vor. Mein herz klopft schnell als ich zur Bushaltestelle laufe, mir beim Busfahrer ein ticket kaufe und mich dann endlich auf einen sitz setze. in gedanken fängt dass Karussell an zu fahren, ich habe vorhin schon mal gegoogelt, was die symptome bedeuten könnte und was das für Krankheiten bei anderen waren. ich denke nach und da fällt mir ein, Masern hatte ich schon und deswegen könnte was anderes viel Wahrscheinlicher sein. Zum Beispiel irgendeine Mutation? Wenn andere das herausfinden, muss ich dann wegziehen wo ich gerade wohn? ist sowas überhaupt ansteckend und wenn ja, nur wenn wir alle am gleichen eis lecken? ich werde aus meinen gedanken gerissen, da es sich anfühlt als werde ich gebissen, plötzlich juckt es am ganzen Körper und in meinem Kopf verdrehen sich die Wörter. Bevor ich in ohnmacht fallen kann, zeigt die Anzeigetafel an, dass ich jetzt wohl aussteigen muss und da ist mit dem gedankenkarussel endlich schluss. Als ich dann endlich die Arztpraxis betrete, gehe ich gebeugt wie ein Knecht weil mein Rücken wehtut und plötzlich ist mir dann auch noch schlecht, ich fühl mich als würde sich mein Magen umdrehen und eigentlich will ich die Blässe meines gesichts jetzt gar nicht sehen. Die schwester fordert mich auf, im Wartezimmer platz zu nehmen, jetzt fangen mir auch noch an die Augen zu tränen.

und irgendwann endlich wird mein name aufgerufen und ich betrete das Arztzimmer, die Kopfschmerzen werden immer schlimmer und ich sinke kraftlos auf den stuhl, wo mich die Ärztin besorgt anschaut. sie fragt mich was ich spüre und plötzlich platz ich mit allem raus. ich erzähl ihr von den schmerzen und beiß mir auf die lippe, als sie mich einige sekunden prüfend mustert. Dann sagt sie mit einem lächeln „nur ne einfache grippe!“

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Sehen - höRen - Staunen! Musikalische Vorführungen, Schnupperangebote und Internatsführungen geben Ihnen und Ihrem Kind einen lebendigen Einblick in die Ausbildung am Sächsischen Landesgymnasium für Musik. Unsere Standorte Kretschmerstraße 27 und Mendelssohnallee 34 stehen am tag deR Offenen tüR allen

inteReSSieRten in deR zeit VOn 10-14 uhR Offen. siehe unter: https://www.landesmusikgymnasium.sachsen.de/ foto:xxxxxx61/photocase.de (bitte noch text liefern)

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höheR, SchnelleR,weiteR :)

NEUES AUS DER SCHULE SpORtfeSt 2023 Ready… Set… gO SlgM…!

In diesem Jahr stand das Sportfest ganz unter dem Motto „höheR, SchnelleR, weiteR!“ Es galt für alle Schüler*innen, sich in verschiedenen Disziplinen zu messen, um am Ende das Deutsche Sportabzeichen des Deutschen Olympischen Sportbundes abzulegen. Insgesamt gelang dies 30 Teilnehmer*innen, wovon sogar neun abzeichen in gOld vergeben werden konnten. Hervorzuheben sind vor allem zeRline winkleR (Klasse 6), die in jeder Teildisziplin die Höchstwertung erzielten, und eMily wendland (Klasse 12), die bereits zum dritten Mal das Sportabzeichen in Gold ablegen konnte. glückwunSch! K. Günzler

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SpORtfeSt unteR deM MOttO; balltuRnieR –Spannend biS zuM SchluSS

höheR, SchnelleR,weiteR :)

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NEUES AUS DER SCHULE Spendenlauf #waSSeR deR klaSSen 5–9

In der letzten Schulwoche im Juli 2023 verwandelte sich unsere Schule in einen lebhaften Schauplatz der Solidarität und des Engagements, als SchüleRinnen und SchüleR deR klaSSen 5 biS 9 ihRen JähRlichen Spendenlauf zugunSten deR wOhltätigkeitSORganiSatiOn „aRche nOVa“ veranstalteten.

Lehrern zeigten sie beeindruckende Leistungen. Die Atmosphäre war von Teamgeist und Freude geprägt, von beeindruckenden Ergebnissen und einem unermüdlichen Engagement aller. deR dieSJähRige Spendenlauf waR ein VOlleR eRfOlg.

Mit Energie und Begeisterung haben sie eigene Spender gesucht und einen bemerkenswerten Beitrag zur Unterstützung bedürftiger Menschen weltweit geleistet.

INSGESAMT wURDEN 2475,30 EURO ERLAUFEN.

Schüler*innen und Schüler gingen auf Familie, Freunde, Nachbarn und lokale Unternehmen zu, um sie um Unterstützung zu bitten. Die Reaktionen waren überwältigend, und die Schülerinnen und Schüler sammelten großzügige Spendenbeträge. Am Tag des Spendenlaufs versammelten sich die motivierten Teilnehmer auf dem Schulgelände, um Runden zu laufen und Geld für „Arche Nova“ zu sammeln. Unterstützt von ihren Mitschülern und

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Das zeigte uns allen, dass die Schülerinnen und Schüler unserer Schule neben allen alltäglichen Anforderungen auch wichtige Werte wie Solidarität und Mitgefühl leben. Wir sind zuversichtlich, dass diese Tradition des sozialen Engagements in den kommenden Jahren weitergeführt wird und diejenigen unterstützt, die es am meisten benötigen.

in dieSeM JahR ging unSeRe Spende an die wOhltätigkeitSORganiSatiOn „aRche nOVa“, die

sich unter anderem für die Wasserversorgung bedürftiger Kinder und Familien in Entwicklungsländern einsetzt. Richard Fuhrmann

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NEUES AUS DER SCHULE

„Paris, die Stadt der Liebe,

der Kunst, der Cafés und wir kommen wieder ?!“

Paris 2023 klaSSenfahRt 10i nach paRiS ANREISE +++ StiMMen MONTMARTRE +++ MESSE +++ nachfOlgend und eindRücke,

deR beteiligten SchüleRinnen und SchüleR: Einige Nerven kostete uns die Anreise nach Paris,

aber es hat sich gelohnt, denn bereits am ersten Abend durften wir Montmartre besuchen und den Anfang einer Messe in Sacré Coeur miterleben. Am nächsten Morgen ging es, mehr oder weniger gut ausgeschlafen, auf einen Stadtrundgang und dann zu Fuß hoch auf den Eiffelturm, welcher dank gegenseitiger Motivation definitiv zum Highlight wurde. Abends besuchten wir gemeinsam ein französisches Restaurant und im Hotel endete der Tag mit einer Runde Werwolf.

BESUCH PARTNERSCULE +++ PROBE Am Dienstag machten wir uns zur französischen Partnerschule auf und in der Klasse war neben Vorfreude auch Nervosität spürbar. Bevor wir in den verschiedenen Fächern hospitieren durften, stand erst einmal ein kurzes Kennenlernen und im Anschluss eine erste Probe für das gemeinsame Konzert am Donnerstag mit den französischen Schülerinnen und Schülern an. Während der Unterrichtsstunden durften wir unterschiedliche Erfahrungen sammeln: So saßen die einen in einem typisch französischen Frontalunterricht, während andere die Möglichkeit nutzen konnten, im Unterricht selbst

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aktiv zu werden. Nachmittags hieß es wetterbedingt umplanen und so retteten wir uns vor dem strömenden Regen ins Musée d’Orsay. Da sich das Wetter wieder besserte, konnten wir noch etwas individuelle Freizeit in Paris genießen.

GRUPPENAUSFLUG +++ MAHLER Der Mittwoch sollte ein intensiver Lauf-Tag werden, denn Versailles stand auf dem Plan. Gut ausgestattet mit Essen zerstreuten sich die einzelnen Gruppen im Schloss und dem angrenzenden Park und während man manche Gruppen immer wieder traf, schienen andere spurlos verschwunden zu sein. Natürlich haben wir alle wieder gefunden, was auch wichtig war, denn am Abend stand noch Mahlers 3. in der Pariser Philharmonie auf dem Plan. Nach diesem doch sehr anstrengenden Tag war die Vorfreude auf unsere Betten deutlich spürbar.

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„Versailles ist beeindruckend! es ist eine der größten palastanlagen europas“ Die philharmonie de paris ist der derzeit größte Konzertsaal in paris für klassische Musik.

SPRACHTRAINING +++ GEMEINSAMES MUSIZIEREN & FRANZÖSISCHES FLAIR Am Donnerstag hieß es früh aufstehen und ab zur Partnerschule, wo das Programm mit einer Sprachtandem-Übung gemeinsam mit den französischen Schülerinnen und Schülern begann. Danach ging es wieder in kleinen Gruppen in verschiedene Unterrichtsstunden und im Anschluss fand sich Zeit für eine kleine Probe für das am Abend stattfindende Konzert. Aber bevor es so weit war, tauchten wir noch einmal ein in die faszinierende Stadt Paris. Damit unsere Sprachkenntnisse Anwendung finden konnten, bekamen wir kleine Aufgaben, die bis zum Abend erledigt werden sollten. Die Aufgabe, die wahrscheinlich alle am meisten herausforderte, war das Tauschen. Jede Gruppe bekam einen Gegenstand und musste dann mit anderen Menschen mehrfach die Gegenstände austauschen. Schlussendlich hatten wir eine bunte Mischung verschiedenster Sachen zusammen, deren Präsentation für einige Lacher sorgte. Das Konzert an diesem Abend war ein gelungenes Gemeinschaftswerk und kam beim Publikum gut an. Hinterher gab es die Möglichkeit, mit den französischen Schülern und Schülerinnen ins Gespräch zu kommen, was bei den meisten ziemlich gut funktioniert hat.

„Der eifelturm hat eine gesamthöhe von 330 Meter. Besucher pro Jahr: mehr als 7.000.000! Dazu gehören auch WIr jetzt!

etwa 11,2 Millionen Menschen leben paris. Die französische hauptstadt zählt zu den führenden zentren für Kunst, Mode, gastronomie und Kultur weltweit.

Müde, aber mit vielen tollen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck, verließen wir am Freitag Paris. Die Heimreise verlief reibungslos und wesentlich entspannter als die Hinreise. Somit war auch für uns als diesjährige Klasse 10/1 die Parisfahrt ein Highlight. Henrike Herrmann

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NEUES AUS DER SCHULE DER SCHÜLERRAT UND SEINE VERÄNDERUNGEN - START IN DAS NEUE SCHULJAHR MIT FRISCHEM WIND

NEUE BESETZUNG FÜR DEN SCHÜLERRAT WURDE GEWÄHLT Der Schülerrat unserer Schule startete in das neue Schuljahr mit frischem Wind und einigen Veränderungen. Als SCHÜLERSPRECHER WURDE DIESES JAHR ARTHUR KLEIN (10/2) gewählt, welcher klare Ziele für die Arbeit des Schülerrates hat und sich für diese einsetzt. STELLVERTRETERIN IST CHIARA ALEXANDRA ROSTECK (Klasse 11), welche zudem in den Vorstand des Stadtschülerrates Dresden gewählt wurde und als Delegierte fungiert. ALS NEUE VERTRAUENSLEHRERIN WURDE DIESES JAHR FRAU LEHMANN gewählt, welche dem Schülerrat stets beisteht und ihn unterstützt. Zusammen bilden sie alle ein gutes Team, das sich für die Interessen der Schülerschaft einsetzt. Unsere SCHULSOZIALARBEITERIN FRAU KAH kehrte nach ihrer Elternzeit wieder zu-

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rück. Ihre freundliche Art und ihr Engagement sind eine Bereicherung für den Schülerrat. So wird sie wieder eine wichtige Anlaufstelle für schulische Anliegen und Probleme sein. Trotzdem heißt jeder Neubeginn leider auch Abschied. In der ersten Schülerratssitzung nach den Sommerferien stand ein bewegender Moment an: WIR VERABSCHIEDETEN UNS VON HERRN BARTON, DEM SCHULSOZIALARBEITER DES VERGANGENEN SCHULJAHRES. Er war eine wertvolle Unterstützung für Schülerinnen und Schüler, die seine Hilfe benötigten und immer mitten im Schulgeschehen und ist so vielen SchülerInnen ans Herz gewachsen. Dies merkte man ebenfalls in der Vollversammlung auf dem Schulhof, die extra für seinen Abschied organisiert wurde. Anschließend begann nach einer kurzen Vorstellungsrunde, die erste Sitzung des Schülerrats. Die Mitglieder versammelten sich, um die

Ziele für das kommende Schuljahr zu diskutieren und Arbeitsgruppen zu bilden.

AUSBLICK AUF DAS SCHULJAHR Mit dem neuen Schülersprecher-Team, unserer neuen Vertrauenslehrerin, der Rückkehr unserer Schulsozialarbeiterin und der Etablierung neuer Arbeitsgruppen geht unser Schülerrat voller Elan und Engagement in das neue Schuljahr.

DIE SCHÜLERVERTRETUNG IST OFFEN FÜR ANREGUNGEN UND ANLIEGEN DER SCHÜLERSCHAFT UND FREUT SICH DARAUF, DIESE IN DIE TAT UMZUSETZEN. Wir sind gespannt

auf die Entwicklungen und Aktivitäten des Schülerrats und werden den Sie und euch regelmäßig informieren.

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Die Schülerinnen und Schüler haben sich viel Nachhaltigkeit vorgenommen,undwir sind zuversichtlich, dass im Schulalltag sie ihre Ziele erreichen ein wichtiges werden. Neben der anliegen ´23/24 Planung und Organisation des Winterballs sowie der Mitarbeit bei der Erarbeitung einer neuen Handyregelung und der Vorbereitung des Schuljubiläums steht in diesem Schuljahr das Thema „Nachhaltigkeit im Schulalltag“ im Zentrum.

THEMA:

Der Schülerrat hat extra dafür eine Arbeitsgruppe gegründet. Weiterhin wird angestrebt, dass die Schülerinnen und Schüler wieder mehr an der Öffentlichkeitsarbeit der Schule beteiligt werden.

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NEUES AUS DER SCHULE eS gRünt SO gRün, hieR iM uRban SchOOl gaRden

Herzlich Willkommen - in der Grünen Oase

Du willst auf den bOden der Tatsachen zurückkommen? Du hast das Gefühl, dass du dich mal eRden musst? Du möchtest dir mal wieder so richtig die Hände SchMutzig machen? OutdOOR kennst du nicht nur als SocialMediaContent?

Dann komm zum Urban School Garden, zu uns!!! JEDER, Ob SchüleR, lehReR, MitaRbeiteR, inteRnatSpädagOge OdeR MuSikeR, iSt heRzlich willkOMMen. Meldet euch bei Frau Funke oder Frau Sander, wir freuen uns auf euch!

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Interview

mit Rona Stoica zu ihrem

ersten Song „Glory of Misery“ - geführt von Ella Hänel Am 18. April 2023 hat Rona Stoica ihren ersten Song „Glory of Misery“, den sieund zusammen mit einem gunachfOlgend StiMMen eindRücke, ten Freund produziert hat, veröffentlicht.

deR beteiligten SchüleRinnen und SchüleR: Wie bist du dazu gekommen, selber Lieder zu komponieren?

Rona: „Ich habe mit ungefähr elf Jahren begonnen mir autodidaktisch Gitarre beizubringen und habe aus Spaß kleine Lieder zusammen mit meiner besten Freundin geschrieben. Genau weiß ich aber gar nicht, ob man das überhaupt „Lieder“ nennen kann. Wir haben über Katzen, Schminke und unsere Liebe zu unseren Zimmern gesungen. Unser erster Song hieß „Home“... wie gesagt, nicht sehr anspruchsvoll oder kreativ, aber es hat Spaß gemacht und so habe ich dann einfach weiter Texte geschrieben und komponiert. Um was geht ess in deinem Song „Glory of Misery“?

Rona: Ich habe diesen Song vor ungefähr 2 bis 3

Jahren geschrieben, also auch schon wieder ein Weilchen her...In dem Song geht es darum, dass in meiner Generation Depression und Melancholie sehr verherrlicht werden und dadurch die Ernsthaftigkeit dieser Erkrankung verloren geht. Dieser Zustand wird romantisiert und es ist fast wie zu einem Trend geworden, melancholische Phasen zu haben. Auf der einen Seite ist das natürlich sehr problematisch und vor allem gefährlich, trotzdem kann ich mich damit auch

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identifizieren, da vor allem in künstlerischen Bereichen diese Zustände als Muse genutzt werden. Ich wollte die Ernsthaftigkeit dieses Themas mit einer fröhlichen, fast schon sarkastischen Melodie auflockern und habe es wahrscheinlich trotzdem unbewusst verherrlicht... Aber so ist das wahrscheinlich in der Kunst... Wie hast du den Song aufgenommen und produziert?

Rona: Ich habe einen guten Freund, Jamie,

der unglaublich talentiert im Produzieren und Mixen ist. Er hat den Song bei einem Auftritt von mir gehört und hat mir vorgeschlagen, dass wir ihn gemeinsam aufnehmen. Über Zoom und Facetime haben wir dann diesen Song aufge-

nommen. Ich habe mir in meinem Internatszimmer, in der Karcherallee ein kleines „Studio“ mit Handtüchern und Decken aufgebaut, habe die Vocals aufgenommen und sie ihm dann fürs Mixen geschickt. Während der ganzen Phase, haben wir uns kein einziges Mal direkt gesehen. Schreibst und komponierst du weiterhin Lieder?

Rona: Lieder schreibe ich eigentlich die gan-

ze Zeit, da ich immer etwas in meinem Leben habe, was ich mit den Liedern verarbeiten will. Meine Lieder sind sozusagen wie Tagebücher für mich. Sie helfen mir einen klareren Blick zu bekommen und schlechte Situationen zu verarbeiten. Ich habe auch vor, meine Lieder wieder

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aufzunehmen und zusammen mit Jamie zu produzieren. Es ist allerdings ziemlich schwer, Zeit, Muse und Geduld dafür zufinden, wenn man nebenbei viele andere Dinge machen muss.“ Wo kann man deinen Song hören?

Rona: Überall dort, wo es Musik gibt.

Auf YouTube, auf Spotify, Apple Music, also eigentlich überall. Hört einfach mal rein! Das Interview führte Ella Hänel


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PORTRAIT 2023 aktuelleS VOn unSeReM blechbläSeRQuintett

Probenalltag - live dOnneRStag, halb VieR, Aula des Schulgebäudes in der Kretschmerstraße: eigentlich Probenbeginn für das Blechbläserquintett, einige Ensemblemitglieder sind bereits da, die anderen kommen gerade gelassen durch die Tür: „daS wäRen dann 10 cent füR die enSeMblekaSSe“ - „wieSO denn, ich bin dOch pünktlich!?“. Schließlich kann die Probe - mit kleiner Verzögerung - beginnen. Verplante, vergessene, oder auch VeRSchlafene pRObezeiten gehören zum alltag eineS blechbläSeRS scheinbar einfach dazu. Vielleicht sind dabei aber auch die positiven Effekte hervorzuheben: die gelockerte und heitere Stimmung sorgt für eine stressfreie Repertoire-Erarbeitung und für ein fRöhlicheS MiteinandeR-MuSizieRen. Denn das steht bei diesem Ensemble

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immer im Vordergrund. So mag jeder eine unterschiedliche Art und Weise der Vorbereitung als „optimal“ empfinden, auf der Bühne merkt man davon nur noch einen homogenen Gesamtklang und die Spielfreude, die dem Publikum auffällt. Dies verschaffte dem Ensemble, bestehend aus chRiStian dOlch (Trompete, Klasse 10I), antOn RichteR (trompete, Klasse 10ii), aRthuR klein (horn, Klasse 10ii), JuliuS Reppe (posaune, Klasse 11) und leO kunJan (tuba, Klasse 12) bis heute zahlreiche Konzerte und Wettbewerbserfolge, wie beispielsweise den 1. Bundespreis mit Maximalpunktzahl von 25 Punkten beim Wettbewerb „Jugend Musiziert“ und kürz-

lich auch den Förderpreis beim Jugendmusikpreis der Holger-Koppe-Stiftung. dieSe eRfOlge VeRdankt daS enSeMble vor allem SeineM MentOR fRank Van nOOy, der das Ensemble seit der Gründung im September 2022 in allen belangen unteRStützt – sei es bei der Vorbereitung auf Wettbewerbe oder in der Organisation von Auftrittsmöglichkeiten in verschiedensten Rahmen. Nach den Herbstferien formiert sich das Ensemble neu und wird zukünftig auch alS SeXtett zu erleben sein - ben Ole kaVen (trompete, Klasse 9) unterstützt nun den Trompetensatz.

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NEUES AUS DER SCHULE VeRleihung Des elphoRiA nAchWuchsfÖRDeRpReises & pReistRÄgeR KlAVieR

kuRz VOR den SOMMeRfeRien: heRauSRagende teilnahMe MehReR SchüleR*innen beiM kunle klaVieRwettbeweRb 2023 Gleich mehrere Schülerinnen aus der Klavierklasse von Prof. Aleksandra Mikulska haben mit herausragendem Erfolg am Kunle Klavierwettbewerb in Karlsruhe teilgenommen und damit die höchste Förderstufe in ihrer jeweiligen Altersgruppe erreicht: Vera Anna Nikulina, Oleksandra Vodolassova, Mona Grün, Sophia Kratschkowskaja, Stefaniia Zubko. Außerdem erhielt Oleksandra Vodolazova einen Sonderpreis für besondere pianistische Leistung und Vera Anna Nikulina wurde mit einem Kunle-Sonderpreis für beste Interpretation eines Werkes von Andreas Kunle ausgezeichnet.

weiteRhin gRatulieRen wiR: SOfia zakhaROVa zuM dRitten pReiS beiM eRSten inteRnatiOnalen wettbeweRb füR Junge pianiStinnen in kROnbeRg! Zusätzlich erhielt die junge Pianistin aus unserer ukrainischen Willkommensklasse den Sonderpreis „yaRO talent awaRd“ für ihr herausragendes Talent, unterstützt vom Rotary-Club Kronberg.

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helene fReytag (VIolIne, Klasse hellen WeIss) wuRde Mit deM nachwuchSföRdeRpReiS elphORia deS fReundeSkReiSeS deR elbland philhaRMOnie SachSen auSgezeichnet. Der elphoria-Nachwuchsförderpreis zielt darauf ab, herausragende Musiktalente zu fördern und ihre bemerkenswerte künstle rische Leistung anzuerkennen. In diesem Jahr wurden zwei jungen Musikerinnen ausgewählt - neben Helene Freytag auch Tabea Ockert (Viola) - die nicht nur auf beeindruckende Art und Weise das Spiel auf ihren Instrumente beherrschen, sondern auch mit ihrer außergewöhnlichen musikalischen Ausdruckskraft begeistern. Die Verleihung des elphoria-Nachwuchsförderpreises ist nicht nur eine Anerkennung für die musikalischen Fähigkeiten der beiden Preisträgerinnen, sondern auch eine Wertschätzung für den musikalischen Nachwuchs der Region. helene fReytag wiRd aM 15. MäRz 2024 bei unSeReM benefizkOnzeRt füR den VeRein „SOnnenStRahl“ e.V. alS SOliStin zuSaMMen Mit nathaniel heyne (ObOe) zu eRleben Sein. Quelle: https://elbland-philharmonie-sachsen.de/elphoria-nachwuchsfoerderpreis-2023/

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SEHR NASSES INTERNATSLEBEN

EIN wASSERSCHADEN IM INTERNAT MENDELSSOHNALLEE!

von Ina Emmrich & Anja Heyer

wichtige Wir sind zwar mit allen Wassern gewaschen, manchmal kann uns kein Wässerchen trüben und kaum einer das Wasser reichen, aber… waSSeR- Wir waren an einem punkt, an dem uns das Wasser bis zum halse stand. StandS Wir sahen unsere felle davonschwimmen, schwammen nicht mehr gesund und munter wie ein fisch im Wasser - sondern gegen den strom. Meldung! Wir sind nicht nah am Wasser gebaut, aber in diesem Moment weinten wir sturzbäche. Wir sahen, stille Wasser sind tief… ins Mauerwerk gedrungen, tropfen höhlten den stein und brachten das fass zum Überlaufen. Wir fanden keine lösung für all unsere schüler*innen und konnten nur mit der hälfte ins neue schuljahr rutschen,denn… Wir waren gezwungen, die schotten dicht zu machen. Wir erwarten in Kürze, dass sich die Wasserstände eingepegelt haben und wir all unsere schäfchen wieder ins trockene bringen können. Wir wissen nun, man muss manche Dinge hinnehmen und mit trockenem humor betrachten. ;)

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wiR danken allen füR die unteRStützung, die geduld & daS entgegengebRachte VeRStändniS. ahOi!


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AKTUELLES INTERNATSLEBEN

inteRnatSfahRt nach wandlitz

Die Internatsfahrt führte uns im letzten Schuljahr vom 9. bis 11. Juni in die wundervoll gelegene JugendheRbeRge diRekt aM wandlitzeR See. Hier hatten wir bei schönstem Sonnenschein die Möglichkeit zu baden, den See peR Sup oder die ufeRpROMenade Mit deM Rad zu erkunden und natürlich ausgiebig zu relaxen. Auf der Rückreise wurde noch ein StOpp in beRlin eingelegt. Nur die Allermutigsten trauten sich ins gRuSelkabinett „beRlin dungeOn“. Alle anderen stürzten sich ins hauptStadtleben. Und während wir noch in eRinneRung Schwelgen, beginnt schon wieder die Planung für unsere

9. - 11. Juni 2023

inteRnatSfahRt nach wandlitz 09. - 11. Juni ´23

nächSte inteRnatSfahRt iM Mai 2024.

Seid geSpannt! 56

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2023 eheMaligentReffen inteRnat aM 16. SepteMbeR fand unSeR langeRSehnteS, eRSteS wiedeRSehen Statt. + Gesprächsstoff gab es ausreichend. + bis in den abend wurde in Erinnerungen geschwelgt + viel gelacht

iMMeR Mal wiedeR schlendern Menschen

durch das Gelände der Mendelssohnallee und klOpfen an unSeRe tüRen. Sie sind in Dresden oder in der Nähe unterwegs und wOllen ihRen lebenSORt auf zeit – daS inteRnat – wiedeRSehen. Solche Besuche sind immer mit wundeRbaRen MOMenten und Erinnerungen verbunden und wir freuen uns, welche Persönlichkeiten wir schon auf ihReM weg begleiten duRften.

genau in SOlchen MOMenten wünschen wir uns schon seit Langem ein Treffen für alle Ehemaligen. Deshalb haben wir „auf ein wiedeRSehen iM inteRnat!“ alle eingeladen, die hieR in den vergangenen zwanzig JahRen gelebt und geaRbeitet haben. Am 16. September fand unser langersehntes, erstes Wiedersehen statt. geSpRächSStOff gab es auSReichend - genau wie frisch im Holzofen gebackene pizzen und kuchen und frischgezapfte

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getRänke. Bis spät in die Abendstunden wurde in eRinneRungen geSchwelgt, geSchichten VOn daMalS und neuigkeiten VOn heute ausgetauscht, fOtOS gemacht und Viel gelacht.

Und all diejenigen, die sich noch MehR zu eRzählen hatten, haben die nacht wohl in der neuStadt auSklingen laSSen… Am Ende waren sich alle einige: Ein solches Treffen muss es bald wiedeRgeben und wir freuen uns schon jetzt.

auf wiedeRSehen! 13


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PORTRAIT

Das interview mit stephanus Volke führte uwe Witzel, fachleiter musischer Bereich am landesgymnasium für Musik Dresden.

STEPHANUS VOLKE

2009

im Auftakt-Magazin stellen wir regelmäßig ehemalige schüler vor. neben Berufsmusikern gibt es eine Vielzahl von erfolgreichen Karrieren mit und neben der Musik.

heute tReffen wiR StephanuS VOlke. am landesmusikgymnasium lernte er im hauptfach geige und erhielt mit seinem abitur 2009 auch den preis des freundeskreises verliehen. heute arbeitet er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der angewandten forschung beim fraunhofer-institut für digitale Medientechnologie in oldenburg. Er besuchte das Sächsische Landesgymnasium für Musik Carl Maria von Weber von 2002 bis 2009. Schulhistorisches: - HF-Unterricht bei Uta Frenzel - Schülersprecher ab der Klasse 10/1 - Konzertmeister beim JSO Klasse 11/12 - zweimal Teilnehmer JMP DD-Venedig - Besuch aG Tonstudio

Moderator:

Berichte bitte, welche Interessen und Entscheidungen dich zu deiner jetzigen

Tätigkeit brachten.

Stephanus:

Es ist Freitag, 5. Stunde Biologie in der 9. Klasse am Landesgymnasium irgendwann im Jahr 2004. Seit gut fünf Minuten versucht der Lehrer den Fernseher im Schrank dazu zu bringen nicht nur tanzende schwarz-weiße Punkte zu zeigen, sondern den Film auf der eingelegten Videokassette. Schließlich dreht er sich zu einem Jungen in der zweiten Bankreihe um und fragt: „Stephanus, kannst du das machen?“ anekdOten wie dieSe beschreiben aus meiner Sicht ganz gut, wie es dazu kam, dass ich heute nicht iRgendwO iM ORcheSteR Sitze oder Schülern das Geigespielen beibringe, SOndeRn cOMputeRn, SpRache in teXt zu übeRSetzen. Es liegt daran, dass ich schon immer ein ausgeprägtes Interesse auch an Themenbereichen

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abSeitS deR MuSik hatte sowie mir die Freiheit nahm und nach Möglichkeiten suchte, diese auch zu entfalten. VielSeitigkeit hat aber auch einen Preis, denn iRgendwann kOMMt deR punkt, wO entScheidungen getROffen weRden MüSSen. Mit dem starken Fokus der schulischen Ausbildung auf die Musik fühlte sich diese Entscheidung der beruflichen Zukunft für mich immer wie die schwere Wahl entweder füR OdeR gegen die geige an, weshalb ich sie möglichst lange hinauszögerte und nach deM abituR zunächSt ein fReiwilligeS SOzialeS JahR einSchOb. Immer noch wankelmütig begann ich anschließend ein StudiuM in den fächeRn MuSik und infORMatik in OldenbuRg, einer Kombination, die es so nur an der dortigen Uni gibt. Damit meinte ich der Entscheidung entkommen zu sein. Aber weit gefehlt, denn schnell merkte ich, dass es so nichts Ganzes und nichts Halbes war – eine echte entScheidung MuSSte heR!

Völlig unerwartet stieß ich auf den Studiengang „höRtechnik & audiOlOgie“. Das klang interessant! Gleichzeitig war ich inzwischen mit Tabea verheiratet und das erste Kind unterwegs. So spielten plötzlich auch die Vereinbarkeit von einem Leben als Berufsmusiker und Familie sowie finanzielle Perspektiven eine Rolle. die dRingend nötige entScheidung waR bald getROffen - und nie beReut. Das Geigespielen wurde offiziell zum Hobby erklärt! deR MuSik bin ich im weitesten Sinne aber tROtzdeM tReu geblieben. Denn während der bisherige Teil meines Lebens hauptsächlich davon geprägt war klänge zu eRzeugen, SO leRnte ich nun, dieSe Mit hilfe VOn cOMputeRn aufzunehMen, zu analysieren und sie besser höRbaR OdeR VeRStändlich zu Machen. grosses foto oben:

2009 Stephanus Volke // 2009 Konzertmeister beim orchesterjahreskonzert im Konzertsaal der hfMDD

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Auftritt A-cappella-Pop-Quintett WeichEis beim DNN-Neujahrsempfang 14.1.2009 ( Foto: DNN-Fotografin Catrin Steinbach)

in Bezug auf unsere bald siebenköpfige Familie als echtes Privileg. Interessanterweise sind viele meiner Kollegen auch (gute) Musiker, was Basis für ein sehr gutes kollegiales Verhältnis ist und für Gesprächsthemen auch abseits der Forschungsprojekte sorgt.

Moderator::

Welche Rolle spielt die aktive Musik jetzt in deinem Leben?

durch das Erlernen eines Instrumentes,

Konzentrationsfähigkeit über lange Zeiträume durch das Üben, genauso wie Kontinu-

Stephanus:

Moderator::

Herr Lother: Seiten deiner Arbeit benennen. Kannst du die schönsten

In der DDR war es ja undenkbar, dass Religionsunterricht in der Schule offiziell im Stephanus: Fächerkanon auftaucht. Wie empfinden und Ich liebe es Probleme zu lösen! Und mit einem beurteilenmöchte Sie es, dass dieses Fach nun Augenzwinkern ich hinzufügen, dassPflicht diese im Fächerkanon ist (bzw. Ethik) und Sie als Aussage vor allem dann gilt, wenn sich die ProblePfarrer an einer staatlichen Schule Religion me mit Hilfe eines Computers lösen lassen… unterrichten?

Familie · Herbst 2022; zwei weitere Kinder sind derzeit noch auf dem Weg

Und davon gibt es genug! Herr Ganz egal obGroß: es gilt zu erforschen, wie man fliegenGrundsätzlich bin ich sehr für eine Trennung von daStaat de Minidrohnen akustisch detektieren kann, um und Kirche und für diezuReligionsfreiheit. Wobei ich zur diese durch die zivile Sicherheit erhöhen, Programme Freiheit von Religion, also strikte ReligionslosigAnalysenicht vonalsUnterwasserschallaufnahmen zu entkeit, verstehe, sondern als Freiheit für Religion. durch Ich finde wickeln oder Spracherkennungsalgorithmen es wichtig, dass religiöse Menschen ihre Religion in und maschinelles Lernen so zu verbessern, dass diese gegenüber der Gesellschaft reflektieren lernen – auf hoauch in lautem Umgebungslärm noch zuverlässig hem pädagogischen und wissenschaftlichen Niveau, mit und möglichst fehlerfrei funktionieren. Ausbildung an staatlichen Hochschulen! Wenn religiöse nur noch privat stattfindet, dann besteht auch Sich in Bildung derartige Probleme hineinzudenken unddie Gefahr, der gesellschaftliche Austausch mehr sie Schritt fürdass Schritt zu lösen, macht mir nicht groSSe stattfindet. Ich persönlich finde es sehr erfrischend, auch Freude. Dazu habe ich dabei eine unglaubliche Freider Gemeinde mitten im ausschließlich weltlichen Bereich heit. Seitaußerhalb drei Jahren arbeite –ich quasi derHomeoffice Schule – mit jungen Menschen in Dialog zu treten. aus dem und kann meine Arbeitszeit Besonders deutlich werden unsere christlichen Wurzeln völlig frei gestalten. Diesen Umstand empfinde ich

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Wenn dieser Eindruck auch heute noch bei den Abiturienten da ist, dann ist das eine schlechte Basis. Aber nur im Kopf! Denn im Nachhinein bin ich überzeugt davon, dass man am Landesgymnasium Kompetenzen automatisch erlernt, die viel wichtiger für ein erfolgreiches (Berufs)-Leben als ein gutes Abitur sind: Motorische Fähigkeiten

Die Entscheidung gegen das Musikstudium war gleichzeitig eine Entscheidung für die Musik als Hobby. Für Hobbies ist es typisch, dass man sie je nach Zeit und Umstände mal mehr und mal weniger intensiv verfolgt. Eine Konstante war über all die Jahre mein Engagement in unserer christlichen freien Gemeinde, egal ob mit Instrument oder als Sänger. Darüber hinaus ergeben sich immer mal kleinere Muggen wie Hochzeiten oder ähnliches. Ein Streichquartett mit drei anderen semiprofessionellen Musikern ist leider an den Wirrungen der letzten drei Jahre zerbrochen. Da wir als Familie aktuell noch einmal Nachwuchs erwarten, und zwar doppelt, ist in naher Zukunft auch nicht absehbar, dass die Möglichkeiten zum aktiven Musizieren stark zunehmen, aber das ist in Ordnung so und vielleicht kommen irgendwann auch wieder andere Zeiten.

Moderator:

Das HF Violine hat dich ja nicht davon abgehalten, deine Horizonte zu gestalten. War unsere Schule für dich die richtige Basis?

Stephanus:

Bei der Beantwortung dieser Frage muss ich schmunzeln, denn so gestellt, muss ich sie leider mit Nein beantworten. Genauso falsch wäre aber zu fragen, ob die Schule die falsche Basis wäre! Was ich meine, ist Folgendes:

Hätte ich gewusst, wie viel Mathe und Physik ich für mein Hörtechnik & Audiologie-Studium benötige, hätte ich mich mit Sicherheit dagegen ent-

schieden, denn in meiner Vorstellung hatte ich ein „Musik-Abitur“ – zwar irgendwie Abitur, aber eben mit viel Musik und wenig anderem.

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ität, Zielstrebigkeit und ein hohes MaSS an Eigenverantwortung. All das macht die

Ausbildung am Landesgymnasium zu einer hervorragenden Basis für so gut wie alles. Wichtig ist aber, dass dafür auch ein Bewusstsein geschaffen wird!

Moderator::

Viele kennen dich auch als Sänger der A-cappella-Band „WeichEis“. Verdirbt die Popmusik die klassischen Musiker?

Stephanus:

Wir dürfen das eine nicht gegen das andere ausspielen. Beides muss und darf gleichrangig nebeneinander stehen. Ich gebe aber auch offen zu, dass ich kein großer Freud von Vermischungsversuchen wie „Klassik meets Pop“ o.ä. bin. Gleichwohl bin ich mir aber auch bewusst, dass es die Klassische Musik in einer Gesellschaft, in der kaum noch Kinder und Jugendliche überhaupt mit guter klassischer Musik in Kontakt kommen, sehr schwer hat. Wenn wir noch eine Generation weiter

denken, dann sind dringend kreative Ideen gefragt, wie man auch in 20 Jahren noch ein Konzerthaus füllen kann, wenn eine Bach-Kantate oder eine Beethoven-Sinfonie aufgeführt wird.

Und man braucht auch dann noch Musiker, die diese Literatur spielen können und wollen. Insofern verdirbt die Populärmusik vielleicht doch ein wenig die Klassischen Musiker, denn durch ihre Dominanz verhindert sie, dass neue klassische Musiker nachwachsen. Das ist aus meiner Sicht aber ein gesellschaftliches Problem und nicht Schuld der Popmusik!


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PORTRAIT

pReSSe _ dnn

Moderator:

WeichEis-Show im Dom zu Bad Gandersheim 3.9.2023

Solltest du deine Kinder einmal auf das Landesmusikgymnasium schicken – was sollten Sie genauso wie zu deiner Zeit geboten bekommen und was wäre im Unterschied zu deiner Schulzeit noch wünschenswert?

Stephanus:

Die „Spezi“ (für mich wird sie das immer bleiben) lebt von ihrem Ambiente. JedeR SchüleR aM lan...“ Wenn wir noch eine Generation weiter denken, dann sind dringend kreative Ideen gefragt, wie man auch in 20 Jahren noch ein Konzerthaus füllen kann, wenn eine Bach-Kantate oder eine Beethoven-Sinfonie aufgeführt wird.“

deSgyMnaSiuM MuSS daS flaiR und die geSchichte deR Mea (eR)leben düRfen. Das wird jetzt noch durch

die fantastischen Bedingungen in der Kretschmerstraße ergänzt, die wir damals mit unserem Abitur 2009 leider knapp verpasst haben. Ich muss gestehen, dass ich damals als Schüler in dieser Hinsicht etwas betriebsblind war. hieR wüRde

ich alSO gROSSen weRt daRauf legen, daSS Meine kindeR Sich deS unglaublichen pRiVilegS bewuSSt Sind, diese Schule besuchen zu dürfen, verbunden

mit der Motivation, auch den Anforderungen und Ansprüchen gerecht zu werden.

Dabei sollte heute mindestens genauso wie damals das MiteinandeR MuSizieRen und wenigeR daS gegeneinandeR iM Mittelpunkt Stehen und jeder sollte wissen, dass die Schule zwar einen Weg für die Zukunft ebnet und Manche tüRen weit aufStöSSt,

Frau Ehses Lehrerin für Musik und Physik

fRau ehSeS, bitte beSchReiben Sie Sich in dRei wORten.

freundlich, verlässlich, ehrgeizig

MuSik und phySik Sind eine eheR ungewöhnliche kOMbinatiOn. wie kaMen Sie dazu?

Zeit mit meiner Familie verbringen und über Musikalisches schreiben.

bitte tReffen Sie eine entScheidung:

Irgendwie bin ich in eine Vorlesung in Experimentalphysik geraten, das fand ich deutlich näher am Lehrersein als Mathematik. Daher habe ich das Fach gewechselt. Inhaltlich haben beide Fachbereiche ja mehr gemeinsam, als der Schülerschaft im Unterricht bewusst wird.

Schokolade oder Gummibärchen?

welche MOtiVatiOn können Sie unSeRen Jungen MuSikeRn füR die phySik Mit auf den weg geben?

Gummibärchen!

Eigentlich ist Musik angewandte Physik. Musiker können Physik vielleicht am besten „begreifen“, aber auch für Musiker gibt es noch viel mehr Physik im Alltag zu entdecken! wiR Möchten Sie geRn weiteR kennenleRnen. waS iSt ihRe lieblingSJahReSzeit und waRuM?

Gummibärchen!

Lärche oder Eule?

Eule!

Schokolade oder Gummibärchen? Dresdner Kapellknaben oder die Ärzte?

;-) Dresdner Kapellknaben natürlich! Hund oder Katze?

Hund!

Der Herr der Ringe oder Stolz und Vorurteil?

Egal ...!

Herbst, weil dann alles herbstlich-bunt wird.

haben Sie wünSche an die SchulgeMeinSchaft? Dass ihr Miteinander so offen und vertrauensvoll ist, wie ich es bisher kennengelernt habe.

welche SupeRkRaft hätten Sie geRn?

Heilen

gleichzeitig abeR kauM einen weg VeRSpeRRt!

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waS Machen Sie auSSeR MuSizieRen in i hReR fReizeit?

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PORTRAIT Carl Munkwitz Lehrer für Mathematik, Informatik & Geschichte

welche SupeRkRaft hätten Sie geRn?

pReSSe _ dnn

Ich hätte gern die Superkraft, in der Zeit zu reisen, oder einen Zeitumkehrer, wie in Harry Potter. Dann würde ich vielleicht auch dazu kommen, alles zu erledigen, was ich mir so vornehme. ;-)

heRR Munkwitz, bitte beSchReiben Sie Sich in dRei wORten.

hilfsbereit, neugierig & gewissenhaft

wie kOMMt eS, daSS Sie dRei fächeR unteRRichten?

Ich habe mich schon immer für unterschiedlichste Themen interessiert und wäre ohne mein drittes Fach Geschichte schon mit 21 Jahren fertig mit dem Studium gewesen – das war mir zu früh. Außerdem liebe ich Diskussionen über gesellschaftliche Probleme. Besonders spannend finde ich in der Geschichte die Zeit von circa 1800 bis heute. MuSikalität wiRd füR die gyMnaSialen lehRkRäfte nicht VORauSgeSetzt. Sie haben abeR ein beSOndeReS VeRhältniS zuR (klaSSiSchen) MuSik. bitte, eRzählen Sie unS etwaS daRübeR.

Schon seit meiner Kindheit spiele ich Oboe. Viele verlieren ja ihre „Kindheitshobbys“ im Laufe der Zeit, aber ich bin durchgehend dabeigeblieben. Dadurch habe ich in meinen Orchestern und Ensembles viele Freunde gefunden und auch schon viele Länder durch Konzertreisen gesehen: Beispiele dafür sind die USA, Japan, Griechenland oder Bosnien und Herzegowina. Mein Orchester und das Zusammenspielen in einer Gemeinschaft waren mir immer sehr wichtig.

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daS haben SicheRlich Viele SchüleR*innen nicht eRwaRtet. haben Sie tippS füR dieSJähRige neulinge bei JuMu?

waS Machen Sie auSSeR ObOe Spielen in ihReR fReizeit?

yOga OdeR fuSSball?

Trotz des Wettbewerbscharakters von Jugend musiziert sollte man nie den Spaß dabei vergessen. Es geht meiner Meinung nach nicht nur um die erreichte Punktzahl, sondern vor allem auch um die Erfahrung, die ihr in der Zeit macht und eure persönliche musikalische Weiterentwicklung.

In meiner Freizeit treffe ich mich gerne mit Freunden, bin bei meiner Familie oder spiele Tischtennis oder ein Computerspiel.

Außerdem bieten Kategorien wie „Besondere Ensembles“ oder „Klavier-Kammermusik“ die Chance, auch mit anderen Schülern zu musizieren, mit denen man in standardmäßigeren Besetzungen nicht so häufig zusammenspielen würde – nutzt sie!

Kaffee! – vor allem morgens ist eine warme Tasse Kaffee etwas Tolles. Tee mag ich aber auch gern.

wiR Möchten Sie geRn weiteR kennenleRnen. waS iSt ihRe lieblingSJahReSzeit und waRuM?

Meine Lieblingsjahreszeit ist der Winter: Ich liebe das Geräusch, wenn man in dicken Stiefeln durch frisch gefallenen Schnee läuft. Der Sommer ist mir auch oft einfach zu warm.

Fußball (ansehen)! MinecRaft OdeR Schach? Schach – ich muss gestehen, noch nie Minecraft gespielt zu haben…

bitte tReffen Sie eine entScheidung:

haben Sie wünSche an die SchulgeMeinSchaft?

kaffee OdeR tee?

Ich habe mich beim Ankommen und Einleben in die Schulgemeinschaft von allen sehr willkommen und schnell aufgenommen gefühlt. Mein Wunsch wäre es, dass auch für die Nächsten, die neu an die Schule kommen werden, beizubehalten.

MORgen OdeR abend?

Definitiv Abend! apOcalyptica OdeR ROland kaiSeR? Die Frage ist schwierig, weil beides nicht unbedingt meins ist. Nach kurzem Reinhören in ein paar Lieder von beiden würde ich aber zu Apocalyptica tendieren.

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VORSchau

8. DEZEMBER 2023 / 19:00 UHR

EVENTS

VeRanStaltungen SchulJahR 2023/24 17. NOVEMBER 2023 / 19:30 UHR 18. NOVEMBER 2023 / 17:00 UHR

kOnzeRt deS Jungen SinfOnieORcheSteRS zaubeRhaft!

Leitung: Eckehard Stier Werke von Carl nielsen, Dmitri Schostakowitsch, Darius Milhaud, robert Volkmann, Modest Mussorgsky Solistinnen: Vera anna nikulina (Klavier) und Henriette-Luise Knauer (Violoncello) konzertsaal der hochschule für Musik, wettiner platz 13, Schützengasse 29 eintritt 10,00 € / 8,00 € ermäßigt tickets an allen Reservix-Vorverkaufskassen und unter www.reservix.de

18. NOVEMBER 2023 / 10:00 - 14:00 UHR

tag deR Offenen tüR Sehen - höRen - Staunen!

Einblicke ins Lernen, Musizieren und Leben am Sächsischen Landesgymnasium für Musik, Präsentationen und Konzerte kretschmerstraße 27 & Mendelssohnallee 34

1. DEZEMBER 2023 / 19:30 UHR 2. DEZEMBER 2023 / 17:00 UHR

bigband chRiStMaS VOl. 10

Werkstatt Bigband // Leitung: Sebastian Haas konzertsaal der hochschule für Musik, wettiner platz 13, Schützengasse 29 eintritt 10,00 € / 8,00 € ermäßigt tickets an allen Reservix-Vorverkaufskassen und unter: www.reservix.de

3. DEZEMBER 2023 / 16:00 UHR

cOnceRti iM chineSiSchen paVillOn Werke Dresdner Komponisten // Leitung: Frank van nooy chinesischer pavillon dresden – weißer hirsch eintritt 5,00 euro, tickets an der tageskasse

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adVentSkOnzeRt „da paceM dOMine“

Werke von Schütz, Bach, Tschaikowski u.a. Instrumentalisten und Chöre des Sächsischen Landesmusikgymnasiums für Musik Leitung: Sebastian Dietrich, Uwe Witzel u.a. heilig-geist-kirche dresden-blasewitz // eintritt frei; Kollekte für „Aufwind“ Dresden e.V.

10. DEZEMBER 2023 / 11:00 UHR

bläSeRweihnacht

Solistinnen und Solisten aus den Gesangsklassen der HfM Dresden, Blechbläserensembles der HfM Dresden und des Sächsischen Landesgymnasiums für Musik Leitung: Prof. Jan Donner und Frank van nooy konzertsaal der hochschule für Musik, wettiner platz 13, Schützengasse 29 eintritt 10,00 €/ 8,00 € ermäßigt, tickets an allen Reservix-Vorverkaufskassen und unter: www.reservix.de

16. DEZEMBER 2023 / 17:00 UHR

weihnachtSkOnzeRt

Ensembles des Sächsischen Landesgymnasiums für Musik Leitung: Joachim Callejas, Sebastian Dietrich, Frank van nooy, Prof. Uta Schmidt u.a. konzertsaal der hochschule für Musik, wettiner platz 13, Schützengasse 29 eintritt 10,00 €/ & 8,00 € erm., tickets an allen Reservix-Vorverkaufskassen und unter www.reservix.de

14. JANUAR 2024 / 16:00 UHR

cOnceRti iM chineSiSchen paVillOn blOckflöten-cOnSORt

am Cembalo: Sebastian Knebel // Leitung: Katja Johanning-Lehmann chinesischer pavillon dresden – weißer hirsch eintritt 5,00 euro, tickets an der tageskasse

18. JANUAR 2024 / 18:00 UHR

pOdiuM

Schülerinnen und Schüler musizieren // aula, kretschmerstraße 27, eintritt frei

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21. JANUAR 2024 / 11:00 UHR

EVENTS

Junge Matinee

Schülerinnen und Schüler der Fachrichtung Holzblasinstrumente musizieren Leitung: Prof. Joachim Klemm // Sächsische landessärztekammer, Schützenhöhe 16 eintritt 4,00 euro/ 2,50 € erm., tickets an der tageskasse

18. APRIL 2024 / 18:00 UHR

pOdiuM

Schülerinnen und Schüler musizieren // aula, kretschmerstraße 27, eintritt frei

25. APRIL 2024 / 18:00 UHR

25. JANUAR 2024 / 18:00 UHR

dOzentenkOnzeRt

Leitung: Prof. albrecht Winter aktuelle Informationen zum Programm unter www.landesmusikgymnasium.sachsen.de aula, kretschmerstraße 27 // eintritt frei

dOzentenkOnzeRt

Leitung: Prof. albrecht Winter //aktuelle Informationen zum Programm unter www.landesmusikgymnasium.sachsen.de // aula, kretschmerstraße 27

28. APRIL 2024 / 16:00 UHR

cOnceRti iM chineSiSchen paVillOn 4. FEBRUAR 2024 / 16:00 UHR

cOnceRti iM chineSiSchen paVillOn

Schülerinnen und Schüler der Fachrichtung Hohe Streicher musizieren Leitung: Prof. albrecht Winter chinesischer pavillon dresden – weißer hirsch eintritt 5,00 euro, tickets an der tageskasse

15. MÄRZ 2024 / 15:00 UHR

benefizkOnzeRt

zUGUnSTEn KrEBSKranKEr KInDEr UnD JUGEnDLICHEr

Dresdner Kreuzchor · Junge Camerata Dresden, Kreuzkantor Martin Lehmann, Sebastian Dietrich, kreuzkirche dresden // eintritt: 16,00 – 22,00 €, an allen bekannten VVk-Stellen und über etix

22. MÄRZ 2024 / 19:30 UHR

kOnzeRt deS Jungen SinfOnieORcheSteRS

Leitung: Ulrich Kern , Werke von arthur Honegger, Eugene Bozza, Franz Waxmann, Johannes Brahms // Solistinnen: Flavia napolitano, Violine und Leo Kunjan, Tuba konzertsaal im kulturpalast // eintritt 18,00 €/ 9 € erm. tickets an allen Reservix-Vorverkaufskassen und unter www.reservix.de

24. MÄRZ 2024 / 16:00 UHR

cOnceRti iM chineSiSchen paVillOn

Schülerinnen und Schüler der Fachrichtung Klavier musizieren || Leitung: Prof. aleksandra Mikuska chinesischer pavillon dresden – weißer hirsch // eintritt 5,00 euro, tickets an der tageskasse

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Junge Cellistinnen und Cellisten musizieren // Leitung: Juliane Gilbert & norbert anger chinesischer pavillon dresden – weißer hirsch eintritt 5,00 euro, tickets an der tageskasse

24. MAI 2024 / 9:00 UND 11:00 UHR

SchulkOnzeRt deR weRkStattbigband eRwin Mit deR tRöte

Leitung: Sebastian Haas konzertsaal der hochschule für Musik, wettiner platz 13, Schützengasse 29 eintritt 3.00 € / 5,00 € // tickets: www.dresdnerschulkonzerte.de

2. JUNI 2024 / 16:00 UHR

cOnceRti iM chineSiSchen paVillOn

Schülerinnen und Schüler der Fachrichtung Jazz-rock-Pop musizieren Leitung: Prof. Jens Wagner chinesischer pavillon dresden – weißer hirsch eintritt 5,00 euro, tickets an der tageskasse

7. JUNI 2024 / 17:00 UHR

SOMMeRkOnzeRt

Ensembles und Chöre des Sächsischen Landesgymnasiums für Musik

konzertsaal der hochschule für Musik, wettiner platz 13, Schützengasse 29 eintritt 10,00 €/ 8,00 € ermäßigt, tickets an allen Reservix-Vorverkaufskassen und unter www.reservix.de

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Postanschrift: Kretschmerstraße 27· 01309 Dresden Telefon: +(49) 351 315 605 - 40 | Telefax: +(49) 351 315 605 - 50 VERWALTUNG / INTERNAT

Postanschrift: Mendelssohnallee 34 · 01309 Dresden Telefon: +(49) 351 315605 - 0 | Telefax: +(49) 351 315605 - 33

.de en hs

E-MAIL: info@musikgym.smk.sachsen.de

www.landesmusikgymnasium.sachsen.de

www .la n

SCHULLEITUNG / GYMNASIUM

gymnasium usik .sa sm c de

SÄCHSISCHES LANDESGYMNASIUM FÜR MUSIK CARL MARIA VON WEBER


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Auftakt No.7/2023 by Sächsisches Landesgymnasium für Musik - Issuu