

Layout Fabian Buser
Fotografie
Sam Aebi, Christopher Kurz
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Layout Fabian Buser
Fotografie
Sam Aebi, Christopher Kurz
Vom 4. bis 9. November 2025 feierte Winterthur die 29. Kurzfilmtage – das grösste Kurzfilmfestival der Schweiz und eines der bedeutendsten Europas. Mit ausverkauften Vorstellungen, über 200 Filmen aus 58 Ländern und einem facettenreichen Rahmenprogramm bewiesen die Kurzfilmtage einmal mehr ihre Kraft als Plattform für filmische Vielfalt, kulturellen Dialog und gesellschaftliche Reflexion. Dabei konnten die Kurzfilmtage nicht nur die Eintrittszahlen der Vorjahre übertreffen, sondern auch eine deutliche Steigerung der Festival- und Tagespassverkäufe verzeichnen. Ein klares Zeichen von einem Publikum, das sich nicht mit einem einzelnen Kinobesuch begnügt, sondern das Festival als Ganzes erleben will.
Im Fokus: Cinema of India zeigte das Festival die Vielfalt des indischen Kinos – von klassischen Werken bis zu neuen Stimmen. Der Fokus: Motion in Motion lud ein, gemeinsam mit den Figuren auf der Leinwand aus dem Alltag auszubrechen und sich im Tanz wiederzufinden. Ergänzt wurde das Tanz-Programm durch Überraschungsperformances im und ausserhalb des Kinosaals. Die Person im Fokus: Isadora Neves Marques, eine portugiesische Filmemacherin, verbindet Sci-Fi mit wissenschaftlich recherchierten Erzählungen, die poetisch und tief menschlich bleiben.
Zu weiteren Perlen im Angebot zählten das Spezialprogramm Disco Is Not Dead, das Disco als Musik, Tanz, Alltag und Kopfkino feierte, sowie Truth or Data, das kritische Perspektiven auf Informationen, Algorithmen und digitale Realitäten eröffnete. Die beliebten Vorführungen des Internationalen und des Schweizer Wettbewerbs – mit so vielen Weltpremieren wie noch nie – ergänzten das Programm. Neben den Filmvorführungen bot das Rahmenprogramm zahlreiche Highlights: Im Kraftfeld sorgten Konzerte und DJ-Sets für pulsierende Festivalstimmung, auf dem Lagerplatz lud die pinke Kirche aus dem Gewinnerfilm des Schweizer Wettbewerbs zu Begegnungen und kollektiven Happenings ein.
Mit über 2000 jungen Besucher:innen erreichte das Schulprogramm eine Rekordzahl und zeigte eindrücklich die Rolle der Kurzfilmtage als Vermittlungsinstanz. Auch am Schweizer Filmschulentag wird Nachwuchs gefördert: Führende Kunsthochschulen präsentierten aktuelle Kurzfilme und Studierende erhielten Feedback von der Jury, die den Preis für den besten Schweizer Schulfilm vergab. An den Industry Events trifft sich jährlich die nationale und internationale Kurzfilmbranche, um wertvolle Kontakte zu knüpfen.
Im Jahr 2025 verabschiedeten wir uns zudem von unserer langjährigen Hauptsponsorin, der Zürcher Kantonalbank. Während der 24-jährigen Partnerschaft haben wir uns als Verein und als Festival von einem lokalen Filmevent zu einer schweizweit einzigartigen und international bedeutenden und geschätzten Kulturinstitution in der Filmbranche und darüber hinaus entwickelt. Als einziges Schweizer Kurzfilmfestival dieser Grössenordnung sind wir für das Schweizer Filmschaffen und insbesondere für junge Talente über die Jahre zu einer unabdingbaren Förderungs- und Vernetzungsplattform geworden. Wir danken der Züricher Kantonalbank für die treue Begleitung in dieser Entwicklung. Nun freuen wir uns darauf, unsere Institution, das Festival am Standort Winterthur sowie unsere schweizweite Kurzfilmnacht-Tour mit neuen und bestehenden Partner:innen weiterzuentwickeln und unsere Position als Schweizer Kompetenzzentrum für den Kurzfilm zu festigen.
Ein besonderer Dank gilt unseren geschätzten Partner:innen und Freund:innen, unseren Spielstellenpartner:innen und ihren Mitarbeitenden, dem Kurzfilmtage-Team, dem Vorstand, den vielen ehrenamtlichen Herlfer:innen und unserem Publikum.
Rudi Gehring, Kaufmännischer Leiter

John Canciani, Künstlerischer Leiter


Wir danken allen unseren Partner:innen für das Vertrauen und die grosszügige Unterstützung.
Hauptsponsorin
Medienpartner:innen
Öffentliche Hand
Öffentliche Hand
· Bildungsdirektion Kanton Zürich
· Kanton Appenzell Ausserrhoden
· Kanton Graubünden
· Kanton Glarus
· Kanton Nidwalden
· Kanton Schwyz
· Kanton St. Gallen
Kanton Thurgau
· Kanton Wallis
· Kanton Zug
Partner:innen
· Brauerei Locher
· Dynamic Frame
Jingle Jungle Tonstudios
· La Semeuse
Migros-Kulturprozent
Theater am Gleis
Medienpartner:innen
451° F
· Cinébulletin
· Cinergy AG
Coucou – Kulturmagazin Winterthur
· Filmbulletin
Filmexplorer
· persönlich Verlags AG
· Radio Stadtfilter
· WOZ Die Wochenzeitung
Kommunikationspartner:innen
· APG I SGA
· House of Winterthur
· POP Creative Services
· Rohner Spiller AG
· Stadtbus Winterthur
· Welldone AG
Stiftungen
· Beisheim Stiftung
· Ernst Göhner Stiftung
· Johann Jacob Rieter-Stiftung
Oertli-Stiftung
S. Eustachius-Stiftung
· SUISSIMAGE/SSA
· SWISSPERFORM
· Volkart Stiftung
· Walter Haefner Stiftung
· Zürcher Filmstiftung
Spielstellenpartner:innen
blue Cinema Maxx Winterthur
· Alte Kaserne Kulturzentrum
· Kino Cameo
· Kraftfeld
· Museum Schaffen
Hotelpartner:innen
Hostel Depot 195
· Hotel Banana City
· Park Hotel Winterthur
Programmpartner:innen
· Cinémathèque Suisse
· Das Tanzfest Winterthur
· Die Zauberlaterne
· European Film Academy
· European Short Pitch
· FOCAL
· Locarno Film Festival
· Memoriav
· P.AiR.S
· Pro Short
· Neugass Kino
· Solothurner Filmtage
· SWISS FILMS
· Villa Sträuli
Förder:innen
· Alois Beerli, Winterthur
· Angela und Guido Magni, Weggis
· art.I.schock Gmbh, Zürich
· Blumen Müller, Winterthur
· Bosshard Goldschmied, Winterthur
· Christian Schaffner, Zürich
· Christoph Zimmermann, Schwändi b. Schwanden
· Dahinden Heim Partner Architekten AG, Winterthur
· Energie Genossenschaft Schweiz, Bern
· János und Sandra Blum, Zürich
· Jeannine Jeanneret, Cortaillod
· Karin und Andreas Schoellhorn, Winterthur
· Marietta Barman, Zürich
· Monika Beerli, Winterthur
· Nanny Boller, Winterthur
· Rahel und Kaspar Geiser, Winterthur
· Raiffeisenbank, Winterthur
· Sibylle und Kaspar Müller, Winterthur
· Silvia Schaffner, Rheinfelden
· Sotronik GmbH, Winterthur
Vollenweider Chocolatier Confiseur AG, Winterthur
· Wachter Büro AG, Winterthur
Gönner:innen
· Andreas Baumgartner, Winterthur
· Arthur Frauenfelder, Winterthur
· Barbara Ettler, Winterthur
· Christian Götz, Winterthur
· Daniel Fuchs, Zürich
· Daniel Walser, Winterthur
· Daniel Weiss, Zürich
· Eliane Kreuzer, Winterthur
· Emanuel Feusi, Steinhausen
· Esther Reber, Winterthur
Esther Sax, Winterthur
· Frank Wiederkehr, Winterthur
· Franziska Benz, Winterthur
· Franziska Gohl, Winterthur
Greti Schaffner-Aebi, Basel
· Jacqueline Engler, Winterthur
· Kathrin Bänziger, Winterthur
· Lena Martina Mader, Zürich
· Marcel Weidmann, Winterthur
· Marcel Weiss, Winterthur
· Marianne Ott, Winterthur
· Marianne Wernigk, Winterthur
· Markus Büchi, Gachnang
· Marlise Bänziger, Winterthur
· Martin Stauch, Winterthur
· Martina Hofer, Greifensee
· Martina Reichert, Wila
· Maureen Canciani, Minusio
· Melanie Zumbrunn, Winterthur
· Peter Ettler, Winterthur
· Peter Gubler, Dietlikon
· Rainer Ott, Winterthur
· Ralph Henn, Rämismühle
· Regula Hauser, Zürich
· Reto Huwiler, Winterthur
· Roland Rüegg, Winterthur
· Silvio Foscan, Winterthur
· Susan Wiederkehr, Winterthur
Thomas Iseli, Zürich
Thomas Widmer Sichler, Winterthur
Timothy Zemp, Winterthur
Tristan Rohrbach, Winterthur
· Ueli Renz, Winterthur
· Ursula Künsch, Winterthur
· Werner Reber, Winterthur
Institutionen und Firmen
· A Wall is a Screen, Hamburg
· Ballet Mécanique, Kopenhagen
· EFA European Film Academy, Berlin
· Festival du film et forum international sur les droits humains, Genf
· Hardstudios AG
· HAKO Getränke, Winterthur
· Hofkino, Zürich
· Kino Kosova, Bern
· Musikfestwochen, Winterthur
· Neugass Kino AG, Zürich
· Open Doors, Locarno Film Festival
· Play Suisse, Bern
· Pro Short, Zürich
· Salzhaus, Winterthur
· Schweizer Filmakademie, Zürich
· Stadtmuur Café, Winterthur Toolbar, Winterthur
· Verwaltungspolizei, Winterthur
· Villa Sträuli, Winterthur
· Waldbachmedien, Winterthur
· Zurich Film Festival
Unterstützer:innen
Herzlichen Dank an alle, die unser Festival mit ihrer Hilfe und ihrem Knowhow unterstützen.
· Christoffer Ode, Upssala Short Film Festival, Schweden
· Deepti DCunha, Curator, Indien
· Eddie Bertozzi, Locarno Film Festival
· Enrico Vannucci, MASO, Italien
· Eva Schweizer, Schweizer Radio und Fernsehen
· Laurent Baumann, Memoriav, Bern
· Margarida Moz, Portugal Film, Portugal
· Michael Künzle, Stadtpräsident, Winterthur
· Payal Kapadia, Filmemacherin, Indien
Sven Schwarz, Kurzfilm Festival Hamburg, Deutschland
· Sven Wälti, SRG SSR, Bern
· Wouter Jansen, Square Eyes, Österreich
57 Partner:innen 21 Institutionen und Firmen 67
Freund:innen der Kurzfilmtage 12 Unterstützer:innen
Die Kurzfilmtage werden von rund 60 Mitgliedern des nicht gewinnorientierten Vereins «Internationale Kurzfilmtage Winterthur» organisiert. Das Team setzt sich aus Filmexpert:innen und Spezialist:innen für die verschiedenen Bereiche des Festivals zusammen. Der Verein ist ganzjährig aktiv und arbeitet bei der Organisation, Durchführung und Weiterentwicklung des Festivals mit.
Die Geschäftsstelle des Vereins hat ihren Sitz in Winterthur und beschäftigte 2025 sieben Festangestellte, drei Praktikant:innen und wurde während 17 Wochen durch eine:n Zivildienstleistende:n unterstützt.
Rudi Gehring, Kaufmännischer Leiter (90 %)
Rudi Gehring ist gelernter Kaufmann und Kulturmanager (MAS Arts Management, ZHAW). Er engagiert sich seit über 20 Jahren für den Kulturplatz Winterthur und darüber hinaus. Als Projekt- oder Geschäftsleiter, als Gründer, Mitinhaber oder als Vorstandsmitglied in Vereinen, GmbHs und AGs.
John Canciani, Künstlerischer Leiter (90 %)
John Canciani hat einen Master of Advanced Studies ZHdK in Curating absolviert. Seit 2009 ist er Mitglied der Kurzfilmtage, seit 2010 Kurator und Programmator des Internationalen Wettbewerbs. Seit 2013 ist er Künstlerischer Leiter und Co-Direktor der Kurzfilmtage. Zudem ist er Gründungsmitglied von Pro Short, der Schweizer Kurzfilm-Lobby, Vorstandsmitglied und Experte der Stiftung Visions Sud Est, Programmgestalter im Kino Cameo in Winterthur sowie Mitglied der Schweizer und Europäischen Filmakademie. Er hat mehrere Publikationen verfasst, darunter eine Ausgabe von OnCurating mit dem Titel «The Future of Short Films».
Direktionsassistenz & Programmkoordination (80 %)
Alexandra Götz
Projekte & Partnerschaften (80 %)
Georgia Schildknecht
Leitung Kommunikation (60 %)
Olivia Häberli
Filmlogistik (40 %)
Matthias Sahli
Head of Industry Events (30 %)
Inken Blum
Praktikum Festival (100 %, Juli–November)
Iryna Krykun
Praktikum Kommunikation (100 %, Juli–November)
Maria Alessandra Fratta
Zivildienstleistende (100 %, insg. 3 Einsätze, Total: 17 Wochen)
Kilian Feusi, Caiden Addy, Jérémie Jayraj Itty
Präsidium
Marius Beerli, Bernhard Michel
Vorstand/Board
Josephine Tedder, Marius Beerli, Bernhard Michel, Meret Ruggle, Sarah Fehr
Auswahl Internationaler Wettbewerb
John Canciani, Ivana Frigo, Milena Hügli, Delphine Jeanneret, Kyros Kikos, Tiziana Pelusi, Zoé Rossion, Korée Wilrycx
Auswahl Schweizer Wettbewerb
John Canciani, Andrée Barmann, Lynn Gerlach, Christof Hächler
Kuratierte Programme
Anna Berger, Inken Blum, John Canciani, Angela Di Filippo, Alexandra Götz, Sebastian Henn, Lea Heuer, Delphine Jeanneret, Kyros Kikos, Claudius Thür
Sparks
Thanh Dang, Alessandro de Feminis, Norma Giannetta, Lotte Kircher, Jesper Rusterholz, Sara Sabatelli, Dorothea Schaffner, David Walgis
Industry Events
Inken Blum, Liam Erlach, Norma Giannetta, Christof Hächler, Milena Hügli, Sara Sabatelli, Samuel Waltz, Senta van de Weetering
Eröffnung, Preisverleihung
Lucy Power, Linus Ginsig, Milena Hügli
Festival-Produktion
Linus Ginsig
Spielstellenverantwortung
Ramon Schnider, Agata Majdzik
Saal-Verantwortung
Alessandro de Feminis, Andrée Barman, Anita Camilla Magni, Anna Berger, Bernhard Michel, Christine Sima, Dorothea Schaffner, Georgia Schildknecht, Jérémie Jayraj Itty, Josephine Tedder, Kyros Kikos, Leon Flüeler, Liam Erlach, Lotte Kircher, Matthias Sahli, Meret Ruggle, Milena Hügli, Nina Kühne, Noemi Bertet, Pascal Kurtansky, Sara Sabatelli, Sarah Fehr, Sebastian Henn, Senta van de Weetering, Thanh Dang, Tiziana Pelusi
Akkreditierung und Gästebetreuung
Agata Majdzik, Sabrina Busse, Alessandro de Feminis, Alexandra Götz, Angela Di Filippo, Anita Camilla Magni, David Walgis, Georgia Schildknecht, Iryna Krykun, Jérémie Jayraj Itty, Josephine Tedder, Kilian Feusi, Milena Hügli, Sara Sabatelli, Simone Winkler
Meet the Festival
Rudi Gehring
Gastronomie und Staff-Verpflegung
Alessandro de Feminis, Angela Di Filippo, Anna Berger, Kilian Lilienfeld, Liam Erlach, Marius Beerli, Michi Weidmann, Noemi Bertet, Sebastian Henn, Simone Winkler, Thanh Dang
Helfer:innenkoordination
Jessica Giovanardi
Info Desk
Victor Graf, Nicholai Burton
Jurybetreuung
Josephine Tedder, Norma Giannetta
Geldabwicklung
Alessandro de Feminis, Alexandra Götz
Dekoration
Anna Berger, Rolf Breer, Angela Di Filippo, Dominik Gaull, Sebastian Henn, Claudius Thür
Content Creation und Medien
Elisabet Mihai, Maria Alessandra Fratta, Olivia Häberli

Herzlichen Dank ans Kurzfilmtage-Team, das mit grossem Einsatz und leidenschaftlichem Engagement das Festival ermöglicht.
Video
Elisabet Mihai, Jess Baumgartner, Tabea Feuz
Fotografie
Sam Aebi, Christopher Kurz
Filmvermittlung für Jugendliche
Georgia Schildknecht, Dorothea Schaffner, Sebastian Henn, Kilian Lilienfeld, Lea Heuer, Simone Winkler
Infrastruktur und Technik
Linus Ginsig, Jonas Häni
Ticketing
Victor Graf, Nicholai Burton
Untertitel
Matthias Sahli, Jérémie Jayraj Itty
Externe Kurator:innen
Iyesha Geeth Abbas, Cynthia Khattar, Emanuel Signer, Nora Trenkel, Laura Walde, Seraina Winzeler, Die Zauberlaterne
Datenbank
Andrew Blackwell (Ballet Méchanique), Ewald Nater (Freelenz)
Digitales Filmarchiv
Kurt Gehring, Ewald Nater
Filmvermittlung für Jugendliche
Dustin Rees, Stefanie Schlüter
IT-Betreuung
Beat Flachmüller
Catering
Suzan Vis (Stadtmuur)
Grafik
Michi Benz, Roli Hofer (POP Creative Services)
Trailer
Immanuel Esser, Matthias Sahli
Übersetzungen
Stéphanie Klebetsanis, Susie Trenka
Simultanübersetzungen
ZHAW Angewandte Linguistik
Treuhand
Consultive Treuhand AG, Nunzio Scioscia
Revisionsstelle
Consultive Revisions AG, Martin Graf
Website
Taylan Baslangic (waldbach medien)
Die Kurzfilmtage schätzen sich glücklich, seit Jahren auf eine Vielzahl von Spielstellenpartner:innen zählen zu können. Darüber hinaus pflegen sie langjährige Partnerschaften zur Winterthurer Hotellerie und Gastronomie für die Unterbringung ihrer Gäste und die Durchführung von Apéros und Essen.
1 blue Cinema Maxx: Zürcherstrasse 1
2 Museum Schaffen: Lagerplatz 9
3 Kraftfeld: Lagerplatz 18
4 Kino Cameo: Lagerplatz 19
5 Alte Kaserne: Technikumstrasse 8
blue Cinema Maxx
· Alexander Aschwanden, Projektion
· Markus Aschwanden, Projektion
· Daniela Biegel, Betriebsleitung
· Jan Bosshard, Fachspezialist Technik
blue Cinema
· Eliza Eckhart, Projektion
· Beni Eschenlohr, Stv. Betriebsleitung
· Lena Güntzel, Projektion
· Yannick Hauser, Projektion
· Stefan Keller, Projektion
· Samuel Kreyenbühl, Projektion
· Beatrice Loosli, Stv. Leitung
Kinotechnik blue Cinema
· Oliver Peter, Projektion
· Yanis Senn, Projektion
Matti Schildknecht, Leiter Technik blue Cinema
Barbara Spycher, Teamleitung und Projektion
Luciano Trümpler, Technikverantwortung blue Cinema Zürich
· Rico Vogel, Projektion
· Robin Staufer, Projektion
Alexandrine Siegenthaler, Projektion
· Alina Schmalz, Projektion
· Jordi Rahm, Projektion
Kino Cameo
· Ewan Graf, Chefoperateur
· André Fritschi, Operateur
· Barbara Fruet, Gastroteam
· Peter Felber, Gastroteam
· Ursula Gfeller, Operateurin
· Liliane Hollinger, Kinoleitung
· Mirijam Inauen, Gastro / Helfer:innenkoordination
· Antonia Krämer, Operateurin
· Alice Müller, Gastroteam
· Rahmi Pala, Operateur
· Virginia Rusch, Chefoperateurin
· Nele Schweichel, Operateurin
Stephanie Werder, Kinder- und Jugendprogrammation / Administration
Kraftfeld
· Void Decker, Bar
· Janice Guggisberger, Bar
Michaela Theus, Produktion
· Yuma Frei, Eingang
· Rezan Dalgic, Eingang
· Luna Fehlbaum, Bar
· Flo Hochstrasser, Bar
· Alessia Graf, Produktion
· Aliyah Odin, Bar
· Giacomo Vanoi, Eingang
· Franca Crevatin, Eingang
· Francisco Aguirre, Produktion
· Lukas Schweikert, Produktion
· Aleksandra Sekanić, PR & Produktion
· Flurin Bosshard, Papierkram
· Simon Brunner, Leitung Produktion
· Jonathan Bühler, Papierkram Anna-Lena Gruber, Bar
· Andrina Haldner, Leitung Produktion
· Lea Keller, Leitung Bar
· Matthias Menzi, Programmation
· Honoré Moundo, Eingang
· Zejneb Polovina, Bar
· Roman Schaltegger, Produktion
· Basil Schmucki, Bar
· Philip Steden, PR
Tamara Tarantini, Eingang
· Jonathan Wenger, Bar
Alte Kaserne
· Andreas Gröber, Leitung Alte Kaserne
· Philipp Hardmeyer, Vermietung / Koordination
· Elif Akburak, Köchin
· Ognyan Ilinov, Lernender Vorlehre / Hausdienst
· Franco Marceca, Stv. Leitung
Alte Kaserne / Vermietung
· Dominik Morf, Hausdienst / Technik
· Jessica Motzer, Leitung Gastronomie
· Kilian Schmid, Leiter Hausdienst / Technik
· Daniel Schöpf, Leitung Gastronomie Dogu Tok, Lernender Koch EFZ
· Barbara Tribelhorn, Kommunikation / Familienprogramm
· Kathrin Wasser, Köchin
· Marc Zellweger, Lernender Unterhaltspraktiker EBA
Salzhaus Winterthur
· Dominik Gaull, Produktionsleitung
· Rahel Rutzer, Gastroleitung / AV
· Hasan Tas, Reinigung
Museum Schaffen
· Annina Eugster, Café-Bar & Besucher:innenservice
· Rita Borner, Anja Huber, Chris Huggenberg, Leitung
· Martin Hartmann, Administration und Vermietungen



Filmprogramme
45 Programme, 98 Screenings
Wettbewerbe
Internationaler Wettbewerb
9 Programme 18 Screenings
Schweizer Wettbewerb
4 Programme 16 Screenings
Schweizer Filmschulentag 4 Programme 4 Screenings
Sparks I & II
2 Programme
6 Screenings
Kuratierte Programme
Gala-Events 5 Programme 6 Screenings
Fokus: The Cinema of India
6 Programme 15 Screenings
2 Kontext-Talks
Fokus: Motion in Motion
3 Programme 8 Screenings 2 Kontext-Talks
Person im Fokus: Isadora Neves Marques
2 Programme 2 Screenings 1 Masterclass
Hors Concours
4 Programme 8 Screenings
Spezialprogramme
4 Programme 4 Screenings
2 Kontext-Talks
Familienprogramme 2 Programme 5 Screenings
Rahmenprogramme
Industry Events Non-Public Events
Kontext-Talks 6 Talks
Workshops & Weiteres 7 Events
Konzerte & Partys 6 Events
Industry Lab 9 Formate
Creators’ Room 9 Formate
IndustryScreenings 10 Screenings
Meet the Festival & Partner:innenanlässe 2 Events
Apéros, Essen und Empfänge 5 Events
Juryvorstellung 1 Vorstellung
Vermittlung
Kurzfilmnacht-Tour
25 Städte 133 Screenings
Expert:innenbesuche 11 Besuche
Festivalbesuch mit Jugendprogramm 1800
Besucher:innen
Jugendjury
Deutschschweiz 12 Städte 67 Screenings
Romandie 11 Städte 58 Screenings
Tessin 2 Städte 8 Screenings
Residency @ Villa Sträuli
Externe Kooperationen
Digitalisiertes Kurzfilmarchiv über 95 000 Titel
Kurzfilmpolitik & Lobbyarbeit
Meet the Artist 1 Event National 9 Kooperationen
Rechercheplattform
Online Video Library am Festival

Durch ihre Fokusprogramme präsentieren die Kurzfilmtage sorgfältig kuratierte Kurzfilmprogramme. Ausgewählte, aktuelle Themen werden dabei in einen umfassenden kulturellen und künstlerischen Kontext gesetzt – und umgekehrt. Dies richtet den Fokus auf zeitgenössische Entwicklungen im Filmschaffen oder interessante Aspekte der Filmgeschichte, auf bestimmte Weltregionen oder aufs Gesamtwerk von Filmschaffenden und Künstler:innen.
Das indische Kino kann auf eine über 100-jährige Geschichte zurückblicken, die weit über die bekannten Bollywood-Produktionen hinausgeht. Kurzfilme fügen dem indischen Kino eine Dimension hinzu, in der experimentelles Erzählen, ein fundierter gesellschaftlicher Diskurs und der Einfluss verschiedener Kulturen aufeinandertreffen. Diese Entwicklungen gilt es zu unterstützen und fördern, da sie nicht nur den kulturellen Austausch bereichern, sondern auch wichtige gesellschaftliche und politische Themen aufgreifen, die weltweit Resonanz finden. Solche komplexen Perspektiven in unsere kulturellen Erzählungen einzubinden, ist eine wichtige Voraussetzung für eine wahrhaft globale Gesellschaft, die auf Verständnis, Respekt und gemeinsamen humanitären Werten beruht. Im Hinblick auf den weltweiten Einfluss des indischen Kinos wollten die Kurzfilmtage den komplexen Reichtum filmischer Ausdrucksformen aus diesem enorm vielfältigen Land zeigen, das sich einer uralten Zivilisation mit seiner eigenen Geschichte der Kunst und Ästhetik rühmen kann.
Das indische Kino von heute ist ein Raum des künstlerischen Widerstands und der Erneuerung, in dem persönliche Erinnerungen und kollektive Mythen, stille Trauer und surreale Absurdität, wirtschaftlicher Kampf und spirituelle Sehnsucht aufeinandertreffen. Die zeitgenössischen Kurzfilme in unseren Programmen widerspiegelten ein Land in Bewegung, das von seinem historischen Erbe ebenso geprägt ist wie von den Spannungen der rasanten Urbanisierung und zunehmenden Ungleichheit. Im Schimmer der Moderne zeugten sie von denen, die am Rande stehen – Wanderarbeiter, Frauen, queere Stimmen, die arme Landbevölkerung –, und erzählten Geschichten, die sich der Auslöschung mit poetischen und oft radikalen Formen widersetzen. Das Programm verdeutlichte,
wie zeitgenössische Kurzfilme Mythen, Erzählungen indigenen Ursprungs und Rätsel neu interpretieren: Alte Erzählungen wurden in neue Kontexte gesetzt und verbanden Spiritualität, Gesellschaft und Gegenwart. Auffällig war der starke Bezug zur Landschaft, die als lebendiger, erzählerischer Raum verstanden wird, der Geschichte und Identität trägt. Gezeigt wurde Kino, das persönliche Erinnerungen, kollektive Mythen, stille Trauer, surreale Absurditäten, ökonomische Herausforderungen und spirituelle Sehnsucht miteinander verwebt –intim, politisch und zutiefst menschlich.
Kuratiert von Iyesha Geeth Abbas, John Canciani, Lea Heuer und Delphine Jeanneret
Fokus: Motion in Motion
Tanz und Bewegung ziehen sich als inhaltliches und filmisches Motiv wie ein roter Faden durch die Filmgeschichte und gewinnen auch in aktuellen Kurzfilmen zunehmend an Bedeutung. Unser Fokus: Motion in Motion lud ein, gemeinsam mit den Figuren auf der Leinwand aus dem Alltag auszubrechen und sich im Tanz wiederzufinden. Dabei stellte sich die Frage, welche gesellschaftspolitischen Implikationen entstehen, wenn tanzende Körper Raum einnehmen. Das Publikum spürte der Wechselwirkung zwischen Bewegung und Bewegtbild nach und reiste durch die verschiedenen Tanzfilmgenres der Filmgeschichte.
Kuratiert von Inken Blum und Laura Walde
Isadora Neves Marques entwirft Visionen von Gegenwart und Zukunft, in denen Science-Fiction, Biopolitik und Intimität verschmelzen. Ihre Filme ergründen Fortpflanzung, Körper, Empathie und Macht in einer von Technologie geprägten Welt. Zwischen spekulativer Fiktion und dokumentarischen Erzählformen verhandelt sie Queerness, Beziehungen und soziale Utopien – radikal, sinnlich und eindringlich aktuell.

In den renommierten Wettbewerben der Kurzfilmtage steht das zeitgenössische Kino im Vordergrund. Es geht um das Zelebrieren des Kinos als Institution und um die Entdeckung neuer Trends in der Filmwelt – in inhaltlicher genauso wie in technischer Hinsicht.
In diesem Jahr wurden 37 Filme für den Internationalen Wettbewerb und 18 Filme für den Schweizer Wettbewerb selektioniert.
Wie bei jeder Ausgabe war es auch dieses Jahr entscheidend, Filme auszuwählen, die im Hinblick auf Form, Erzählweise und Inhalt fesselnd, relevant und neu sind. Zudem sollen sie einen möglichst breiten Blick auf die Welt und ihre Realitäten werfen. Die Kurzfilmtage streben danach, dem Publikum eine Alternative zu Fernsehen, Streaming und dem üblichen Kinoprogramm zu bieten – ganz im Sinne des vielfältigen, schnelllebigen und eigenwilligen Kurzfilms.
Nominationsberechtigungen
Die Filme aus dem Internationalen und dem Schweizer Wettbewerb sind unter bestimmten Bedingungen nominationsberechtigt für den OSCAR®, den British Academy Film Award BAFTA, den European Film Award EFA (Kandidatur) sowie für den Schweizer Filmpreis Quartz.
Sparks steht für den Funken, der überspringen soll, um ein Feuer der Begeisterung für das Format des Kurzfilms zu entfachen. Sparks I & II sind Wettbewerbsprogramme mit Highlights aus den Filmeinreichungen. Die Auswahl will ein generationenübergreifendes Publikum ansprechen und zum Diskutieren anregen. Die Programme eignen sich ideal als Einstieg in die Welt des Kurzfilms und widerspiegeln eine vielfältige Filmkultur jenseits vom Mainstream und von YouTubeClips.
Seit 2008 wird der Schweizer Filmschulentag im Rahmen der Kurzfilmtage durchgeführt. Bewertet werden die Filme von der Jury des Schweizer Wettbewerbes. Ziel dieses Tages ist es, die Vernetzung unter den Studierenden zu fördern und den Schweizer Filmschulen, die wichtige Kurzfilmproduzent:innen sind, eine Plattform zu bieten, um ihr aktuelles Filmschaffen internationalen und Schweizer Branchenvertreter:innen, aber auch angehenden Filmstudierenden sowie einem interessierten Publikum vorzustellen. Die Schulen nehmen die Auswahl ihrer Filme selbst vor.
Am Ende der Industry Events wurde im Rahmen der IndustryPreisverleihung der Preis für den besten Schweizer Schulfilm gekürt.
Drei Jurys vergeben die Preise für die Wettbewerbe der Kurzfilmtage. Die Jury für den Internationalen Wettbewerb besteht aus fünf sorgfältig ausgewählten Expert:innen, die Jury für den Schweizer Wettbewerb und den Schweizer Filmschulentag aus drei Expert:innen. Die Jurymitglieder werden nach bestimmten Kriterien ausgewählt: Neben ihrer Fachkompetenz sollten die Mitglieder eine breite Vielfalt an beruflichen und künstlerischen Hintergründen repräsentieren und den Filmschaffenden bei der Filmverwertung von Nutzen sein. Zudem streben wir nach Geschlechtervielfalt und internationaler Besetzung. Da alle Filme entweder auf Englisch gesprochen oder untertitelt sind, können auch Fachleute ausserhalb des deutschsprachigen Raums Teil der Jury sein. Für die Wettbewerbsprogramme in der Sektion Sparks setzt sich die Jury aus drei Jugendlichen zusammen, die sich zuvor für diese Aufgabe bewerben.
Deepti DCunha (IN)
Deepti DCunha ist eine Filmprogrammiererin aus Mumbai, die sich auf zeitgenössisches Kino aus Indien und Südasien spezialisiert hat. Sie war 2023–2024 künstlerische Leiterin des MAMI Mumbai Film Festivals und kuratierte 2011–2022 den Viewing Room und das Work-in-Progress Lab beim NFDC Film Bazaar. Als Südasien-Beraterin war sie für Festivals wie Venedig, Rom, Locarno, Cannes Directors’ Fortnight, Pingyao und andere tätig. Deepti engagiert sich für die Förderung des südasiatischen Kinos.
Riina Mikkonen (FI)
Riina Mikkonen ist Geschäftsführerin und Programmgestalterin des Tampere Film Festivals. Sie ist in der Auswahlkommission für den Wettbewerb und hat seit Beginn ihrer Filmkarriere im Jahr 2005 zahlreiche Kurzfilmprogramme kuratiert. Riina hat u.a. Medienwissenschaften an der Universität Turku studiert und ist als Filmkritikerin, Redakteurin, Bibliothekarin und Informationsspezialistin tätig.
Michela Pini (CH)
Michela Pini hat Filmwissenschaft an einer italienischen Universität studiert. Die Schweizer Filmproduzentin arbeitet an nationalen und internationalen Koproduktionen, um aufstrebende Regisseur:innen zu entdecken und zu fördern. 2007 gründete sie Cinédokké in Lugano. Sie ist Vizepräsidentin der Stiftung Ticino Film Commission und Vorstandsmitglied von GARP, der Schweizerische Gesellschaft Solothurner Filmtage (SGSF) und der Schweizer Filmakademie.
Samuel Suffren (HT)
Der haitianische Regisseur, Produzent und Künstler Samuel Suffren hat eine Trilogie von Kurzfilmen gedreht, die von der Geschichte seines Vaters inspiriert ist. Der erste Film, «Agwe» (2022), wurde für Locarno ausgewählt und gewann den Preis für den besten Diaspora-Film beim FESPACO. «Dreams Like Paper Boats» (2024), der zweite Film, feierte seine Premiere beim Sundance Film Festival. Der letzte Teil, «Blue Heart» (2025), wurde bei der Directors’ Fortnight präsentiert. Samuel arbeitet derzeit an zwei Langfilm-Projekten.

Die Jury des
vergibt den Hauptpreis, den Prix George und den Förderpreis.

Die Jugendjury vergibt den Preis für den besten Film in der Sektion Sparks. Die Jugendlichen bewerben sich vorab für diese Aufgabe.
Dennis Vetter (DE)
Dennis Vetter arbeitet als Festivalleiter, Programmgestalter, Filmkritiker und Redakteur, Videoeditor, Moderator und Filmvermittler. Von 2013 bis 2023 war er Vorstandsmitglied im Verband der deutschen Filmkritik (VdFk). Er ist Mitgründer der Woche der Kritik, wo er seit 2020 die künstlerische Leitung innehat, ab 2021 im Kollektiv. Seine Texte sind seit 2009 in rund 30 Magazinen, Zeitungen und anderen Publikationen erschienen.
Zsuzsi Bánkuti (HU)
Zsuzsi Bánkuti begann ihre Karriere als Leiterin für Akquisition, Vertrieb und Programm eines unabhängigen Kinos in Budapest. Sie war Mitgründerin des Szuez Film-Kino und Präsidentin von Cirko Film und hat ungarische IndependentProduktionen beraten. Seit 2022 ist sie Leiterin von Open Doors und stellvertretende Leiterin von Locarno Pro und seit 2025 Mitglied der Europäischen Filmakademie.
Florian Fernandez (FR)
Florian ist Leiter des Short Film Corner | Rendez-vous Industry, einem viertägigen Forum für Kurzfilmschaffen, das vom Festival de Cannes organisiert wird. Er ist ausserdem Programmberater für das Festival du Nouveau Cinéma in Montreal und im Programmteam für kurze Dokumentarfilme bei SXSW. Seit 2023 arbeitet er mit Solal Films zusammen, wo er für den Festivalvertrieb und -verkauf einer Handvoll einzigartiger Kurzfilme zuständig ist.
Wouter Jansen (NL)
Wouter Jansen ist Gründer der Vertriebsgesellschaft Square Eyes. Das Unternehmen vertritt mutige, autor:innengetriebene Lang- und Kurzfilme und entwickelt in enger Zusammen-
arbeit mit den Filmschaffenden massgeschneiderte Festivalvertriebs- und Verkaufsstrategien. Er ist Experte für Locarno Open Doors und First Cut Lab, hält regelmässig Vorträge an Filmschulen und Festivals und engagiert sich in Auswahlkomitees für Förderinstitutionen und Branchenprogramme.
· Pamina Schenk (19)
· Ella Gfeller (16) Remo Toggweiler (16)
· Christof Hächler, Programmer, Internationale Kurzfilmtage Winterthur
· Eva Schweizer, Programmerin, SRF Swiss Radio and Television
· Nina Cutkovic, Audio Engineer, Jingle Jungle Tonstudios
· Lucie Detrain, Quinzaine des Cinéastes
· Tenzin Roder, Head of Migros-Kulturprozent Story Lab Ben Thompson, Tribeca Film Festival
· Corinna Dästner, Produzentin, DokLab
· Morgane Frund, Head of Industry, Solothurner Filmtage
· Stina Werenfels, Filmemacherin
Insgesamt gab es an den Kurzfilmtagen Geld- und Sachpreise im Wert von CHF 69 000.– zu gewinnen. Die Jury des Internationalen Wettbewerbs vergibt den Hauptpreis, den Förderpreis, den Prix George sowie die EFA-Kandidatur. Die Jury des Schweizer Wettbewerbs vergibt den Preis für den besten Schweizer Film und den Preis für den besten Schweizer Schulfilm. Die Jugendjury vergibt den Preis für den besten Film in der Sektion Sparks.
«Morgenkreis» (Kanada 2025) von Basma al-Sharif
CHF 12 000.–, gestiftet von den Internationalen Kurzfilmtagen Winterthur
Berlin im Jahr 2025 – Basma al-Sharif präsentiert die urbane Nachkriegslandschaft als Raum der Hinterfragung und Selbstbefragung. Ein Raum der Gegensätze und Verhandlungen, wo viele Erfahrungen koexistieren, aber fragmentiert und unübersetzbar bleiben. Zwischen Sprache und Bürokratie, Realität und Fiktion, Kritik und Karikatur entfaltet sich eine Geschichte und lädt uns zur Selbstreflexion ein. Der Film überzeugte mit seiner politischen Schärfe, seiner Hingabe an die Rastlosigkeit junger Augen und Köpfe und seiner radikalen Verweigerung einfacher Bilder und Erzählungen über Krise und Migration.
«Morgenkreis» (Kanada 2025) von Basma al-Sharif gewinnt den Hauptpreis des Internationalen Wettbewerbs.

«Loynes» (Grossbritannien/Nordmazedonien/Frankreich/ Belgien 2025) von Dorian Jespers
CHF 10 000.–, gestiftet von der Stadt Winterthur Gerichtsszenen und Traumsequenzen gehören seit Jahrzehnten zur DNA des Kinos. In diesem Film werden sie wiedergeboren, transformiert, gefaltet und entfaltet wie ein «Cadavre Exquis». «Loynes» zeigt uns die Welt, als hätten wir sie noch nie zuvor gesehen, mit einer seltenen Leichtigkeit und Energie, eingebettet in die Suche nach unbekannten Wegen, um Fragen von Leben und Tod, die Gesetze des Körpers und die Gesetze der Natur zu verstehen. In einer Zeit, in der Demokratien auf den Kopf gestellt werden und die Politik der Vergangenheit die Gegenwart heimsucht, wählt der Regisseur ein zeitloses Gerichtsverfahren als Schauplatz einer kafkaesken Farce.
«I Can't Think of Anything Right Now» (Deutschland/ Argentinien/Libanon 2025) von Hussen Ibraheem CHF 10 000.–, gestiftet von der Volkart Stiftung Wie bewahrt und erinnert man sich an die wertvollsten Momente seines Lebens? Durch einen göttlichen Fehler reist der Protagonist mit Bildern und Klängen durch seine Identität und muss sich selbst wiederfinden. Die Jury war begeistert davon, wie es dem Film «I Can’t Think of Anything Right Now» gelungen ist, Erinnerungen und Verlust auf so elegante, fesselnde und berührende Weise sichtbar zu machen.
«Solenopsis Invicta» (Frankreich 2025) von Victor Missud Der Film «Solenopsis Invicta» stellt Fragen, auf die es keine Antwort gibt, zeigt uns aber Möglichkeiten, wie verschiedene Spezies harmonisch zusammenleben können. Ein friedlicher sizilianischer Garten wird zum Zufluchtsort für Menschen, Pflanzen und Tiere. Die clevere Kombination von Dokumentarfilm und Science-Fiction bietet dem Publikum eine surreale, absurde Geschichte mit berührenden Figuren und verbindet dabei Humor mit Zärtlichkeit. Wir nominieren den Film für den Europäischen Filmpreis in der Hoffnung, dass er vielen von uns den Mut gibt, sich für den Frieden einzusetzen.
«Always Wanted to Be God, Never Wanted to Do Good» (Schweiz 2025) von Marvin Merkel und Noa Epars CHF 10 000.–, gestiftet von SUISSIMAGE und SSA
Marvin Merkel und Noa Epars präsentierten uns einen höchst authentischen und punkigen Film. Sie bringen zwei Figuren auf der Leinwand zusammen, verbunden durch ihre aktivistische Haltung gegenüber den religiösen Botschaften, die ihnen im Laufe ihres Lebens aufgezwungen wurden. Ein politischer Film, der von einem spielerischen Geist und leichten Ton getragen wird und uns daher immer wieder mit neuen Wendungen überraschte.
«Stefi» (Schweiz 2025) von Dejan Barac CHF 10 000.–, gestiftet von der Zürcher Kantonalbank
«Entre cães e lobos» (Schweiz 2025) von Khalissa Akadi und Mathilde Sauvère
CHF 5000.–, gestiftet von der SRG SSR
Mit einem ethischen Ansatz und einfühlsamen Blick zeichnet der Film ein Porträt, das auf Vertrauen basiert. Er hört ebenso viel zu, wie er offenbart, und verwandelt persönliches Trauma in kollektive Resonanz. Mit tiefem ethischen Bewusstsein nehmen uns die Filmschaffenden in diese Welt mit, wo sie an der Seite des Protagonisten stehen, und lassen dabei Emotionen, Schweigen und Wut mit Würde koexistieren.
«Ouais.» (Schweiz 2025) von Della Miranda
Della gelingt es, auf minimalistische Weise eine persönliche Geschichte mit einer wichtigen Botschaft zu erzählen, ohne dabei ihr Publikum zu unterschätzen. Ein physischer, sinnlicher Stop-Motion-Film, der lediglich einen kleinen Raum nutzt, was ihn in keiner Weise einschränkt.
«Marina» (Italien 2025) von Paoli De Luca CHF 2000.–, gestiftet von den Internationalen Kurzfilmtagen Winterthur
Der Film überzeugte mit seinen ausdrucksstarken Farben, der schauspielerischen Leistung und der fesselnden Kameraführung. In einer Welt und Zeit, in der negative Geschichten überwiegen, ist es umso wichtiger, einen hoffnungsvollen Kurzfilm zu wählen, der einen «Spark» in die Welt sendet. Der Film hat uns inspiriert, so etwas selbst zu erleben und selbst dabei sein zu wollen.
«Threads of a Veil» von Manuel Karel Seiler und Diana Köpplová
CHF 10 000.–, Sachpreis, gestiftet von Jingle Jungle Tonstudios
«Threads of a Veil» nimmt uns mit nach Kortina, einer ausgegrenzten Roma-Siedlung in der Slovakei. Kortina wird oft auf Geschichten über Kriminalität und Armut reduziert. Doch dieser Kurzfilm möchte andere Seiten zeigen: Im Fokus stehen die Frauen und ihre starke Solidarität untereinander. Sie stemmen den beschwerlichen Alltag in dieser Siedlung. Im gut strukturierten, sorgfältig ausgearbeiteten Exposé geht das Team mit nötigem Feingefühl an diese sensiblen Themen heran und verleiht der Gemeinschaft Sichtbarkeit und eine Stimme. Überzeugt hat uns, dass Manuel Karel Seiler und Diana Köpplová einen überraschenden Zugang zu dieser Frauengemeinschaft gefunden haben: durch Tattoos. Während die eine Protagonistin den Frauen Tattoos sticht, entsteht Raum für Geschichten und intime Momente.
«Affamé» von Philippe Audi-Dor Unsere Wahl fiel auf «Affamé» – der fesselnde Pitch, die klare Figurenzeichnung und die Art, wie der Film den gesellschaftlichen Einfluss auf das Intimleben thematisiert, haben uns überzeugt. Die filmische Auseinandersetzung mit Repräsentation, Homosexualität und der Suche nach Liebe und Verbundenheit dürfte bei einem breiten Publikum Anklang finden.
«Tenz» von Aiyana de Vree Dieser lebhafte Pitch hat die Jury restlos überzeugt. Die Unsicherheit von Männern in Bezug auf ihre Männlichkeit bietet eine fruchtbare Spielwiese und eine Gelegenheit, männliche Identität und Verletzlichkeit auf humorvolle Weise zu untersuchen. Das Projekt experimentiert zudem mit hybriden Formen, die Live-Action, Fiktion und Anime umfassen. Gleichzeitig verleiht die Forschungsmethode des Gruppeninterviews der Geschichte einen dokumentarischen Wert. Trotz seinem scheinbar leichten Ton schafft dieses Projekt Raum für zusätzliche Ebenen, wie etwa Themen der Migration und Diaspora. Die Jury meint, dass diese Residenz für die Filmemacherin zum richtigen Zeitpunkt kommt und dass sie von dieser Gelegenheit sowie vom Austausch mit Branchenexpert:innen profitieren wird.
Für ausführliche Angaben zu den einzelnen Programmen und Filmen konsultieren Sie bitte unsere Website: kurzfilmtage.ch/archiv
An den Industry Events trifft sich jährlich die nationale und internationale Kurzfilmbranche. Als Plattform für den Austausch und die Vernetzung zwischen Filmschaffenden und Branchenvertreter:innen bildeten sie auch im Jahr 2025 einen wesentlichen Bestandteil der Internationalen Kurzfilmtage Winterthur.
Mit den Industry Events, bestehend aus Filmschulentag, Industry Lab und Creators’ Room, bieten die Kurzfilmtage ein ergänzendes Programm für Filmschaffende, Förderinstitutionen, Filmwissenschaftler:innen, Verleiher:innen und Produzent:innen zur Vernetzung und zur Vermittlung von Informationen über kreative Methoden und ästhetische Trends. Hauptziel der Industry Events ist es, Filmschaffende zu informieren und individuelle Weiterbildungs- und NetworkingMöglichkeiten zu bieten. Ferner geht es darum, aktuelle Diskurse und Trends aufzugreifen und den Rahmen des Festivals mit seinen vielen internationalen Gäst:innen zu nutzen, um produktive Gespräche zu initiieren. Information und Inspiration sind dabei gleichermassen wichtig.
Erneut wurden die Industry Events mit einer Industry-Preisverleihung beendet. Vergeben wurden die Preise für den besten Schweizer Schulfilm, der Postproduktionspreis, die Einladung zur Teilnahme am European Short Pitch 2026 und die P.AiR.S Projektentwicklungs-Residency 2026.
Die Kurzfilmtage bieten den Filmschulen als wichtige Schweizer Kurzfilmproduzent:innen eine Plattform, um ihre Filme der Öffentlichkeit zu präsentieren, sich untereinander auszutauschen und zu vernetzen. Die Filmschulen zeigen ihre Filme in gemischten, schulübergreifenden Sessions. Im Zentrum steht ein Live-Feedback der Jury des Schweizer Wettbewerbs an die anwesenden Filmschaffenden und die Diskussion der Werke. Dies ermöglicht das praktische Training eines wichtigen Teils der künftigen Arbeit der Filmschaffenden, nämlich des Umgangs mit der vorhandenen Konkurrenzsituation im sprachübergreifenden nationalen und internationalen Markt.
Das Industry Lab ist der Begegnungsort für alle Vertreter:innen der Kurzfilmbranche und präsentiert mit verschiedenen Veranstaltungsformen ein reiches Diskussions-, Informations- und Vernetzungsangebot. Dieses Jahr widmeten wir das Industry Lab dem Thema «Vom Kurz- zum Langfilm?».
Der Tag startete offiziell mit der Schweizer Brancheninformation, dieses Jahr zum Thema «Der neue Fast Track der Zürcher Filmstiftung». In einem moderierten Gespräch berichtete Hercli Bundi, Geschäftsführer der Zürcher Filmstiftung, von den Ideen hinter der Neukonzeption des Förderinstruments und stand dem Publikum für Fragen zur Verfügung. Parallel waren Sales Agents und Festivals Programmers exklusiv zur SWISS FILMS Preview eingeladen, um neue Schweizer Projekte zu entdecken.
Die Industry Events geben unseren Branchengästen die Möglichkeit, sich weiterzubilden und wertvolle Kontakte zu knüpfen.

Mit der Keynote Speech von Nebojša Slijepčević begann das diesjährige Fokusthema. Mit seinem Kurzfilm «The Man Who Could Not Remain Silent» gewann er den European Film Award und wurde für den Oscar nominiert. Doch sein Schaffen reicht weit über den Kurzfilm hinaus und umfasst auch Serien und Langfilme. In seiner Keynote sprach er drüber, warum er dennoch immer wieder zum Kurzfilm zurückkehrt, weshalb er ihn spannender findet als das lange Format und wie selbst auferlegte Regeln und Beschränkungen seinen oscarnominierten Film geprägt haben. Ausserdem gab er Einblicke in die Kurzfilmproduktion – von der Betreuung von Studierenden an der Zagreb School of Documentary Film bis zur Wiederbelebung der Dokumentarfilmproduktion bei Zagreb Film, der letzten öffentlichen Produktionsfirma in Kroatien mit ihrer 75-jährigen Geschichte.
Im anschliessenden Roundtable wurde die Frage um das Verhältnis von Kurz- und Langfilm vertieft diskutiert. Fest steht: Kurzfilme bieten eine künstlerische Freiheit, die Langfilme oft nicht haben – aber sie müssen sich mit dem Stigma auseinandersetzen, «unfertig» oder «nur ein Anfang» zu sein. Der Roundtable beleuchtete diese Spannungen aus verschiedenen Perspektiven und ging der Frage nach, wie sich der Kurzfilm als eigenständige Kunstform behaupten kann. Unter der Moderation von Giuseppe di Salvatore diskutierten Simone Bardoni vom italienischen Sales-Unternehmen Lights On, Sabine Boss, Studienleiterin Film, ZHdK, der schwedische Filmemacher Jonas Odell und Levin Vieth, Produzent bei Dschoint Ventschr.
Nach einer stärkenden Mittagspause beim Soup’n’Group in Kooperation mit Pro Short fand die Case Study «Short Film Recycled» satt. Moderiert von Jing Haase erzählte Steffen Goldkamp von seinem Kurzfilm «Nach zwei Stunden waren zehn Minuten vergangen» (Deutschland, 2019), welcher als Vorläufer für seinen Langfilm «Regen fiel auf nichts Neues» (Deutschland, 2025) fungierte. Whammy Alcazaren wiederum stellte seinen Kurzfilm «Water Sports» (Philippinen, 2024) vor und erklärte welche Rolle dieser im momentanen Entwicklungsprozess seines Langfilm-Projekts «Noodles, our Love Was Instant and Forever» spielt. Anhand der konkreten Beispiele wurde nachvollziehbar, wie der Schritt vom Kurz- zum Langfilm gelingt und welche Chancen dieser Weg eröffnet.
In der Veranstaltung «The Future of Shorts, Revisited» wurde Bezug zu einer früheren Umsetzung des Formats im Jahr 2012 Bezug genommen. Damals waren Lars Henrik Gass (Oberhausen), Maike Mia Höhne (Berlinale Shorts), Peter van Hoof (Rotterdam), Jukka-Pekka Laakso (Tampere) und Laurence Reymond (Quinzaine des Réalisateurs, Cannes) eingeladen, einen Kurzfilm vorzustellen und über die Zukunft des Formats aus künstlerischer Perspektive zu diskutieren. Jetzt, einige Jahre später, stellten sich Florian Fernandez (Cannes Short Film Corner), Wouter Jansen (Square Eyes Distribution) und Lyse Nsengiyumva (International Film Festival Rotterdam) unter der Moderation von John Canciani dieselben Fragen: Welche Trends haben sich durchgesetzt, was ist weiterhin relevant und was hat sich verändert?
Bei den «Market Meetings: Meet & Mingle» konnten Filmschaffende und internationale Branchenleute niederschwellig im Speed-Dating-Format in Kontakt treten und sich in kurzen Erstgesprächen austauschen. Abgeschlossen wurde der Tag mit dem Networking-Apéro «Short Drink».
Der Creators’ Room fokussiert in Ergänzung zum Industry Lab stärker auf die Praxis des Filmschaffens mit Workshops, Masterclasses und Präsentationen, die sich mit Produktionsprozessen auseinandersetzen.
Im Workshop «Kurzfilmdarmaturgie» wurde der Frage nachgegangen, welche Kurzfilme sich aus den Bausteinen eines Langfilms schaffen lassen? Gibt es spezielle narrative oder dramaturgische Eigenheiten beim Schreiben eines Kurzfilms? Das Drehbuchlabor La Salle de sport lud gemeinsam mit Filmemacher Elie Grappe dazu ein, die essenziellen Elemente eines Langfilms am Beispiel von «Lazzaro Felice» (Alice Rohrwacher, 2018) neu zu denken und daraus eigene Kurzfilme zu entwickeln. Im Mittelpunkt stand das gemeinsame Ausprobieren: Durch kollektives Experimentieren entdeckten die Teilnehmenden die besonderen Freiheiten und Herausforderungen des Kurzfilmformats.
In den Pitching Sessions «P.AiR.S Project Development Residency» und «European Short Pitch» wurden je drei Projekte dem Publikum und der Jury präsentiert. Parallel erhielten neun Projekte im Rahmen des «FOCAL Script Coachings» eine professionelle Beratung für die Weiterentwicklung ihrer Drehbücher.
Bei der «Industry Conversation: Reasons to Buy a Film» sahen sich die Branchenvertreter:innen Simone Bardoni (Lights On), Zoé Rossion (Salaud Morisset), Eva Schweizer (SRF Schweizer Radio und Fernsehen) und Tam Dan Vu (Travelling Distribution) die ersten Minuten ausgewählter Kurzfilme an. Die Expert:innen aus den Bereichen Einkauf und Sales gaben Tipps zur sinnvollsten Vertriebs- und Vermarktungsstrategie für diese Werke und vermittelten einen Eindruck, wie die Arbeit von Sales Agents und Verleiher:innen in der Praxis aussieht.
Am Abend wurden die Industry Events mit einer Preisverleihung und anschliessendem Apéro gefeiert.
Das ausführliche Programm finden Sie im Festivalarchiv: kurzfilmtage.ch/archiv
Die Kurzfilmtage verzeichneten im 2025 rund 18 000 Eintritte.
Die Kurzfilmtage sind ein Publikums- und Branchenfestival, das sich als Plattform für Film Professionals in Europa etabliert hat. Für die 29. Ausgabe des Festivals haben sich rund 600 Branchengäst:innen aus dem In- und Ausland akkreditiert.
Filmschaffende, Produzent:innen 44 %
Genderstatistik:
Einreichungen & Selektion
Alle Einreichungen
Selektion: Alle Wettbewerbe
Selektion: Internationaler Wettbewerb
Selektion: Schweizer Wettbewerb
Selektion: Sparks
Die Werte auf der Karte beziehen sich auf die Herkunft der an den Filmen beteiligten Regisseur:innen.
5325 Filme aus
133 Ländern
203 Filme aus
58 Ländern
Filmeinreichungen Selektion
Selektion Schweizer Filme nach Kantonen
Die Werte auf der Karte beziehen sich auf die Herkunft der an den Filmen beteiligten Regisseur:innen.
49 selektionierte CH-Filme insgesamt
18 im Schweizer Wettbewerb
31 ausserhalb der Wettbewerbe
Schweizer Wettbewerb Ausserhalb der Wettbewerbe
2025 konnten wir bestehende Medien- und Kommunikationspartnerschaften aus- und neue aufbauen. Zudem wurde der Fokus mehr auf Soziale Medien und Targeting gerichtet. Das Jahr zeichnet sich so durch eine breitere und stärkere Präsenz auf verschiedenen Kanälen aus.
Kommunikations- und Werbemassnahmen 2025
Print/Aussenwerbung
· Programmheft (6000)
Flyer (97 792)
· Plakate, Hängekartons (1301)
Inserate weltweit (17)
Radio/TV/Kino
Radio-Trailer (25 Ausstrahlungen auf Radio Stadtfilter)
· Kinodias (schweizweit)
· Trailer von Immanuel Esser und Matthias Sahli:
· 201 Ausstrahlungen auf RTL 2
· 1547 Ausstrahlungen auf Kabel Eins, ProSieben, ProSieben MAXX, Puls 8, SAT.1, SAT.1 GOLD, sixx
· 125 Ausstrahlungen auf SRF 1, SRF 2, SRF info, RTS 1, RTS 2
· Ausstrahlungen in Kinos und Openair-Kinos schweizweit
Digital/Online
Mailings (36 258 Empfänger:innen)
· eBoards/ePanels (ca. 420 000 Ausstrahlungen)
Online Banners (27)
Website (665 623 Page Visits)
Sampling/Merchandising
Taschen, T-Shirts, Kugelschreiber, Lanyards, Zuckersäckli, Getränkeuntersetzer, Stickers (42 630 Stück)
Schaufenster- und Ladendekorationen in 50 Gewerben in Winterthur
Social Media
10 316 Facebook Follower:innen
2200
Tiktok views
8017 Instagram Follower:innen
Presseecho
Das Medien-Monitoring Argus der Presse AG erfasste zum Stichwort «Kurzfilm» im Jahr 2025 in der Schweiz insgesamt 349 Artikel und Beiträge in Print, Online und Radio/TV, die nach Prüfung definitiv den Kurzfilmtagen und/oder der Kurzfilmnacht zugeordnet werden konnten.
128
Print-Artikel
12
Radio-/TVBeiträge
209
Online-Artikel
349
Artikel Total


Pressestimmen
«Internationale Kurzfilmtage Winterthur – ein Sprungbrett für Schweizer Talente.»
SRG, 7.11.2025
«Film ist immer eine Beschäftigung mit der Welt. Und gerade im Kurzfilmschaffen zeigt sich der Umgang mit aktuellen gesellschaftlichen Themen, mit dem Zustand der Welt, oft besonders mutig und frei in der Form.»
Surprise, 31.10.2025
«Weltstadtflair ... ein wenig davon erhält Winterthur diesen November. Das durch die 29. Internationalen Kurzfilmtage.»
Coucou Kulturmagazin, 1.11.2025
«Die 29. Internationalen Kurzfilmtage Winterthur versammeln über zweihundert Kurzfilme aus aller Welt. Zahlreiche Beiträge bewegen sich an der Schnittstelle von Film, Performance und bildender Kunst.»
Kunstbulletin, 1.11.2025
«[Internationale Kurzfilmtage Winterthur] est un rendez-vous incontournable dans le domaine du court métrage, car il fait aussi partie des kermesses dont les lauréats principaux sont automatiquement éligibles pour l’Oscar.»
clap.ch, 7.11.2025
«Ganz viele kurze Vergnügen»
Der Landbote, 3.11.2025
Die Kurzfilmtage setzen sich als «Schweizer Kompetenzzentrum für den Kurzfilm» intensiv für die Förderung, Vermittlung und Verbreitung des Kurzfilms ein. Ihr Engagement umfasst nebst dem jährlich stattfindenden Festival die Durchführung einer landesweiten Kurzfilmnacht-Tour, die Organisation von Projekten und Programmen für andere Festivals, Institutionen und Privatpersonen sowie Bildungsinitiativen für Schulen. Zusätzlich betreiben sie das umfangreichste digitalisierte Kurzfilm-Archiv der Schweiz, das Fachleuten für Recherchezwecke zugänglich ist.
Die Kurzfilmnacht-Tour wurde 2003 von SWISS FILMS ins Leben gerufen und wird seit 2015 von den Internationalen Kurzfilmtagen Winterthur organisiert. Sie ist die einzige gesamtschweizerische, sprachenübergreifende Veranstaltung ihrer Art und bringt den Kurzfilm seit über 20 Jahren ausserhalb von Filmfestivals in Kinos und Kulturlokale in der ganzen Schweiz. Für die Umsetzung der Tour in der Romandie und im Tessin kooperieren die Kurzfilmtage mit Base-Court, der Institution für die Vermittlung und Promotion des Kurzfilms in der Westschweiz, sowie im Tessin mit Joel Fiorini, Inhaber von JFC Productions Sagl.
Zum 22. Mal brachte die Kurzfilmnacht-Tour 2025 ein cineastisches Erlebnis in 25 Städte der Schweiz: Luzern, Chur, Zürich, Uster, Baden-Wettingen, St. Gallen, Aarau, Bern, Biel, Basel, Winterthur, Schaffhausen, Genf, Massagno, Morges, Yverdonles-Bains, Fribourg, Vevey, Locarno, Martigny, La Chaux-deFonds, Neuenburg, Delémont, Sierre und Lausanne.
Die Tour erzielte 2025 gesamtschweizerisch über 11 346 Eintritte.
Spannende Einblicke in das lokale Filmschaffen sowie vier thematische Programme
In jeder Stadt eröffnete eine lokale Premiere von regionalen Filmschaffenden den Abend und stiess auf ein interessiertes Publikum. Die anschliessenden Frage- und Diskussionsrunden ermöglichten einen direkten Austausch und spannende Einblicke in die inhaltlichen und technischen Aspekte der Filme. Danach wurden vier thematische Programme präsentiert, die das vielfältige Kurzfilmschaffen aus der Schweiz und der ganzen Welt zeigten. «Swiss Shorts» bot einen abwechslungsreichen Mix aus pointierten Animationen, bewegenden Dokumentarfilmen und kraftvoller Fiktion aus der Schweiz. «Fight Like a Girl» rückte Frauen in den Fokus und feierte Momente des Widerstands. «Data Dreams» blickte mit Witz und Tiefe in die Welt der Künstlichen Intelligenz, während «Pink and Blue Madness» Gender-Farbcodes hinterfragte und das Publikum zum Nachdenken einlud.
Das detaillierte Programm (inkl. Lokalpremieren) ist auf unserer Website einsehbar: kurzfilmnacht.ch/archiv
Die Kurzfilmtage bieten Schulen ein niederschwelliges Angebot für einen medienpädagogischen Einstieg in die Welt des Bewegtbildes. Das Angebot existiert seit 2010 und umfasst einen Festivalbesuch mit ausgewählten Jugendprogrammen, der mit einem Expert:innenbesuch im Unterricht kombiniert werden kann. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der gezielten und kollektiven Aufmerksamkeit, der Förderung einer kritischen Auseinandersetzung mit Filmen sowie der Stärkung von Medienkompetenzen.
Zahlen und Fakten
Insgesamt konnten fast 1800 Kinder und Jugendliche vom Festivalbesuch mit Jugendprogramm und über 190 Jugendliche von einem Expert:innenbesuch profitieren.
Seit Beginn des Projekts im Jahr 2010 haben insgesamt über 16 000 Kinder und Jugendliche teilgenommen.
Weitere Informationen zu den Angeboten gibt es unter: kurzfilmtage.ch/schule
Die Kurzfilmtage unterhalten das grösste digitalisierte Kurzfilmarchiv der Schweiz mit über 95 000 Filmtiteln. Das Archiv steht dem Fachpublikum sowie der Forschung und Wissenschaft ganzjährig für Recherchezwecke zur Verfügung. Während des Festivals konnten Akkreditierte sämtliche FestivalProgramme sichten.
Die Nutzungstendenz des Archivs ist steigend und verzeichnete letztes Jahr 13 150 Views.
Die Kurzfilmtage haben sich zu einem der führenden Kurzfilmfestivals in Europa und weltweit etabliert. Sie sind ein wichtiger Treffpunkt für Festivaldelegierte und Institutionen. Mit ihrer Einladungsstrategie verfolgen sie das Ziel, das internationale Netzwerk weiter zu stärken. Dadurch entstehen regelmässige Kooperationen und Juryeinsätze in der Schweiz sowie im Ausland.
Play Suisse SRG
In der von John Canciani zusammengestellten kuratierten Playlist mit zwölf Filmen der Internationalen Kurzfilmtage Winterthur werden auf Play Suisse beliebte Schweizer Werke präsentiert. Dazu gehören Festivalhits wie «Nachts sind alle
Katzen grau» von Lasse Linder, oder «All Inclusive» von Corina Schwingruber Ilić. Beide Filme hatten neben den Kurzfilmtagen auch auf anderen Festivals eine bedeutende Präsenz und haben viele Preise gewonnen. Beide zählten zu den grossen Festivalüberfliegern und reihen sich ganz weit oben unter den erfolgreichsten Schweizer Kurzfilmen ein.
Best-of Kurzfilmtage 2025
Nach den Internationalen Kurzfilmtagen Winterthur erlebten eine Reihe der gewinnenden Filme eine erneute Aufführung im Kino Cameo Winterthur und Cinématte Bern. Das «Bestof»-Programm bestand aus den Preisträgerfilmen der Festivalausgabe 2025.
SKKG Campo
In der Campo-Zwischennutzung der Stiftung für Kunst, Kultur und Gesellschaft wurde im Sommer ein Silent Openair im Park veranstaltet, mit Kopfhörern im Liegestuhl und unter freiem Himmel. Die Kurzfilmtage haben für einen Openair-Abend ein Kurzfilmprogramm kuratiert mit sechs Lieblingskurzfilmen aus der Sektion Sparks der vergangenen Festivalausgaben.
A Wall Is a Screen
In Kooperation mit dem Kino Cameo und dem Hamburger Kollektiv «A Wall Is a Screen» veranstalteten die Kurzfilmtage im September eine Kurzfilmwanderung durch Winterthur. Fassaden wurden zu Projektionsflächen und vermeintlich bekannte Orte der Stadt erschienen wortwörtlich in neuem Licht. Gemeinsam zog das Publikum von einer Hauswand zur nächsten und gleichzeitig von Film zu Film.
Projekt mit Stadt Winterthur: Extremismus im Zoom Extremismus, Radikalisierung und Jihad. Ob nun politische oder religiöse Formen von Extremismus angesprochen sind, neben dem ökologischen Klimawandel wird das politische und soziale Klima die Agenda der Zukunft bestimmen. Mit «Extremismus im Zoom» wurde in thematischen Programmblöcken mit zwei bis drei Kurzfilmen eine Auseinandersetzung zum Thema eröffnet, die in einem anschliessenden Podiumsgespräch diskutiert wurde. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit mit der Fachstelle Extremismus der Stadt Winterthur und dem Kino Cameo wurden drei Schulkinoveranstaltungen durchgeführt.
ZFF #SaveDemocracy
Die Kurzfilmtage kuratierten im Rahmen der langjährigen Partnerschaft mit dem Zurich Film Festival einmal mehr einen Kurzfilmblock in der Reihe #SaveDemocracy. Das Filmprogramm, bestehend aus fünf Kurzfilmen, widmete sich dem politischen und persönlichen Raum, in dem Demokratie lebendig wird – im Widerstand, in der Debatte, im Mut zur Teilhabe. Kino, das fragt, herausfordert und erinnert, worauf es ankommt. Im Rahmen des ZFF wurde das Programm drei Mal aufgeführt.
FIFDH Geneva
In Kollaboration mit dem FIFDH in Genf – Festival du film et forum international sur les droits humains – kuratierten die Kurzfilmtage ein Kurzfilmprogramm mit dem Titel «Under Pressure» – eine Kollektion von fünf Kurzfilmen ausgezeichnet durch Diversität. Das Programm wurde im Rahmen des Festivals drei Mal gezeigt.
Kino Kosova
Das Festival Kino Kosova in Bern widmet sich dem kosovarischen Film. Seit 2024 besteht eine Kooperation mit den Kurzfilmtagen, um in Bern eine kuratierte Selektion von Schweizer Filmen der vergangenen Festivalausgabe zu präsentieren. Mit dieser Zusammenarbeit möchten die beiden Festivals die Verbindung zwischen der Schweiz und dem Kosovo stärken und durch Kino Grenzen überwinden. Im Rahmen der Kooperation wurden vier Filmblöcke mit Schweizer Kurzfilmen gezeigt.
Musikvideos – ein filmisches Labor der 90er
In Kooperation mit dem Kurzfilmfestival Hamburg haben die Kurzfilmtage ein Kurzfilmprogramm mit Musikvideos der 90er-Jahre für das Filmpodium Zürich kuratiert. Frühe Werke von bekannten Regisseur:innen wie u.a. David Fincher, Spike Jonze oder Sophia Coppola, die tief in das kollektive Gedächtnis der Popkultur eingingen und den Grundstein für ihre spätere Filmkarriere legten.
Hofkino im Landesmuseum
Die Kurzfilmtage waren im Juni zu Gast im Hofkino im Landesmuseum Zürich. Im wunderschönen Innenhof präsentierten sie das Programm Züri Shorts und schufen eine Plattform für das Zürcher Filmschaffen. Sieben Kurzfilme wurden in Anwesenheit von Filmschaffenden auf der Grossleinwand gezeigt.
· Innerschweizer Filmpreis, John Canciani
· Vilnius International Short Film Festival, John Canciani Riga International Short Film Festival – 2 ANNAS, John Canciani
· Brussels Short Film Festival, Delphine Jeanneret Stipendien für Audiovisuelle Werke Dokumentarfilm der SSA (Société Suisse des Auteurs), John Canciani
· Projects Open Doors Locarno Film Festival, John Canciani
· Aguilar Film Festival, John Canciani
Die Kurzfilmtage sind Mitglied in folgenden Vereinen und Verbänden:
· Short Film Conference: Vorstandsmitglied
· Pro Short: Vorstandsmitglied
· Conférence des festivals: Vorstandsmitglied
· Vision Sud Est: Vorstandsmitglied
· European Film Academy: Mitglied
· Schweizer Filmakademie: Mitglied
· Zürich für den Film: Mitglied
· Pro Kultur Kanton Zürich: Mitglied
· Kulturlobby Winterthur: Mitglied
· Sponsoring Schweiz: Mitglied
· House of Winterthur: Mitglied
Bilanz per 31. Dezember 2025
Fondskapital
Zuweisungen/Verwendungen
Die Jahresrechnung 2025 wurde gemäss der Fachempfehlung «SWISS GAAP FER 21» – Rechnungslegung für gemeinnützige, soziale Nonprofit-Organisationen erstellt. Es wurden die Bestimmungen für kleine Organisationen angewendet und nach der Methode «accrual basis» bilanziert.
Die wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die bei der Erstellung des vorliegenden Abschlusses angewendet wurden, sind im Folgenden dargestellt. Die beschriebenen Grundsätze werden stetig auf die dargestellten Berichtsperioden angewendet, sofern nichts anderes angegeben ist.
Aktiven
Die Bilanzierung der flüssigen Mittel und Forderungen erfolgt zu Nominalwerten.
Das Redaktionstool wird linear über vier Jahre abgeschrieben.
Bei den immateriellen Anlagen handelt es sich um ein digitales Archiv von Filmen. Eine Bewertung dieses Aktivum ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich, da die zukünftigen Einnahmen und der Nutzen aus diesem Archiv nicht bekannt sind. Daher wird es mit einem Pro-Memoria-Franken bilanziert.
Passiven
Die Bilanzierung der Verbindlichkeiten erfolgt zu Nominalwerten respektive zum erwarteten Mittelabfluss.
Im Berichtsjahr sind den Mitgliedern des Vorstandes, ausser allgemeinen Spesenvergütungen, keine Entschädigungen ausgerichtet worden. Die gesamte Geschäftsleitung hat im Jahr 2025 eine Entschädigung von CHF 196 911 (Vorjahr CHF 191 298) erhalten.
Es wurden im Berichtsjahr keine Transaktionen mit Nahestehenden durchgeführt.
Im Geschäftsjahr leistete der ehrenamtliche Vorstand unentgeltliche Leistungen im Umfang von insgesamt rund 393 Stunden (Vorjahr 389 Stunden). Die unentgeltlichen Leistungen der Vereinsmitglieder beliefen sich im Berichtsjahr auf 2746 Stunden (Vorjahr 2730 Stunden).
Die Anzahl Vollzeitstellen liegt im Jahresdurchschnitt, wie im Vorjahr auch, nicht über zehn Mitarbeitenden.
Mittel aus Eigenfinanzierung
Zweck des Organisationskapitals
Das Organisationskapital wird ausschliesslich für den Zweck gemäss Vereinsstatuten verwendet.

Bericht der Revisionsstelle zur eingeschränkten Revision an die Generalversammlung des Vereins Internationale Kurzfilmtage Winterthur in Winterthur
Als Revisionsstelle haben wir die Jahresrechnung bestehend aus Bilanz, Betriebsrechnung, Geldflussrechnung, Rechnung über die Veränderung des Kapitals und Anhang (Seiten 26 bis 29) des Vereins Internationale Kurzfilmtage Winterthur für das am 31. Dezember 2025 abgeschlossene Geschäftsjahr geprüft.
Für die Aufstellung der Jahresrechnung in Übereinstimmung mit Swiss GAAP FER, den gesetzlichen Vorschriften und den Statuten ist der Vorstand verantwortlich, während unsere Aufgabe darin besteht, die Jahresrechnung zu prüfen. Wir bestätigen, dass wir die gesetzlichen Anforderungen hinsichtlich Zulassung und Unabhängigkeit erfüllen. Mitarbeitende eines verbundenen Unternehmens haben im Berichtsjahr bei der Buchführung mitgewirkt. An der eingeschränkten Revision waren sie nicht beteiligt.
Unsere Revision erfolgte nach dem Schweizer Standard zur Eingeschränkten Revision. Demnach ist diese Revision so zu planen und durchzuführen, dass wesentliche Fehlaussagen in der Jahresrechnung erkannt werden. Eine eingeschränkte Revision umfasst hauptsächlich Befragungen und analytische Prüfungshandlungen sowie den Umständen angemessene Detail prüfungen der beim geprüften Verein vorhandenen Unterlagen. Dagegen sind Prüfungen der betrieblichen Abläufe und des internen Kontrollsystems sowie Befragungen und weitere Prüfungshandlungen zur Aufdeckung deliktischer Handlungen oder anderer Gesetzesverstösse nicht Bestandteil dieser Revision.
Bei unserer Revision sind wir nicht auf Sachverhalte gestossen, aus denen wir schliessen müssten, dass die Jahresrechnung kein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz- und Ertragslage in Übereinstimmung mit Swiss GAAP FER vermittelt sowie nicht dem schweizerischen Gesetz und den Statuten entspricht
Winterthur, 25 März 2026
Consultive Revisions AG

Zugelassener Revisionsexperte Leitender Revisor

Die 30. Internationalen Kurzfilmtage Winterthur finden vom 3. bis 8. November 2026 statt.
Das Festival hat das Ziel, eine lebendige und professionelle Plattform für vielfältige Kurzfilme zu bieten. Filmschaffende haben hier die Gelegenheit, sich zu vernetzen, auszutauschen und bedeutende Kontakte für ihre berufliche Entwicklung zu knüpfen. Als führendes Kurzfilmfestival der Schweiz verbindet Winterthur ein hochkarätig kuratiertes internationales Programm mit einer starken Industry-Plattform und direktem Zugang zu Publikum, Förderstellen und Branchenprofis. In der kompakten Festivalatmosphäre entstehen Sichtbarkeit, Austausch und nachhaltige Kooperationen weit über die Festivaltage hinaus.
In der Jubiläumsausgabe wird es einige Spezialprogramme und Pre-Events geben, um die Sichtbarkeit der Kurzfilmtage zu erhöhen und die 30 Jahre gebührend zu feiern. Wir starten im Sommer in Locarno, werden in der Öffentlichkeit präsent sein, unsere Wurzeln hochleben lassen und die Eröffnung im Theater Winterthur wird zu einem unvergesslichen Erlebnis. Dies sind nur einige Highlights – weitere Geheimnisse werden im Laufe des Jahres gelüftet.
Preise des Internationalen Wettbewerbs
Hauptpreis CHF 10 000.–Förderpreis CHF 10 000.–
Prix George für die beste dokumentarische Form CHF 5000.–
Preis des Schweizer Wettbewerbs
· Preis für den besten Schweizer Film CHF 10 000.–
Preis des Internationalen und Schweizer Wettbewerbs
· Kurzfilmtage Publikumspreis CHF 5000.–
Weitere Preise
· Preis für den besten Film im Programm Sparks CHF 2000.–Preis für den besten Schweizer Schulfilm CHF 5000.–Postproduktions-Preis CHF 10 000.– (Sachpreis)
Die Fokusprogramme sind das viel beachtete Forum für Experimente, Retrospektiven und themenspezifische Programme. Die umgesetzten Anpassungen haben sich klar bewährt: Die überarbeiteten Wettbewerbsblöcke – mit optimierter Programmdauer, mehr Wiederholungen, zusätzlichen Industry Screenings und mehr Programmen mit deutschen Untertiteln – wurden sehr gut angenommen. Auch die Umstrukturierung der Fokusprogramme war ein voller Erfolg und wird in dieser Form weitergeführt und gezielt gefestigt. Weitere Optimierungen werden im laufenden Jahr evaluiert und fliessen in die Ausgabe 2027 ein.
Viele Ideen sind im Zusammenhang mit dem Jubiläum entstanden, denn wir wollen Film und Kino feiern und sie bewusst ins Zentrum rücken. Dabei ist uns in der Recherche der Leitgedanke «For the Love of Cinema» ins Auge gestochen: Ein Programm widmet sich dem Metakino – also Filmen über Filme, über das Filmemachen, Filmen, die zitieren, reflektieren und mit dem Kino selbst in Dialog treten.
Sechs Programme richten wir auf das iranische Kino aus, ein Land, das schon lange auf unserer Liste schlummert und dessen Dringlichkeit heute kaum grösser sein könnte. Und zum Jubiläum schärfen wir unseren Blick auf die Filmgeschichte: Mit sorgfältig kuratierten Highlights aus verschiedenen Filmarchiven bringen wir verborgene Schätze zurück auf die Leinwand.
Diverse wiederkehrende Veranstaltungen, Filmgespräche, Masterclasses, Podien und Workshops werden die Filmprogramme begleiten, die aufgegriffenen Themen und gezeigten Filme kontextualisieren und damit Raum für Diskussionen schaffen.