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Liebling Garten inspiriert von Patrick Geddes, Stadtplaner von Tel Aviv, Liebling Haus FOTO Yael Schmidt
Israel – der Weg zum Judenstaat (1897– 1948) Rolf Steininger
Theodor Herzl In diesem Jahr feiert Israel seinen 75. Geburtstag. Vor 75 Jahren, am Nachmittag des 14. Mai 1948, verlas der Führer der Zionisten, David Ben Gurion, im Museum von Tel Aviv die Unabhängigkeitserklärung für den neuen Staat Israel. Um Mitternacht trat sie in Kraft. Dies war der Endpunkt einer Entwicklung, die Jahrzehnte vorher begonnen hatte. Und zwar mit jenem im 19. Jahrhundert in Europa entstandenen Phänomen und dem Mann, der daraus die Konsequenzen gezogen hatte. Das Phänomen war der Antisemitismus, der Mann Theodor Herzl. Herzl war 1860 in Budapest geboren, wuchs in Wien auf und wurde ein vollständig assimilierter Jude. 1884 promovierte er zum Doktor jur. und hatte die Absicht, Schriftsteller zu werden. Er wurde eine Art Kaffeehausliterat und mittelmäßiger Theaterautor. 1891 wurde er
dann aber als Journalist für die Neue Freie Presse nach Paris geschickt. Der Aufenthalt dort wurde zur entscheidenden Station in seinem Leben. Im Dezember 1894 wurde dort ein jüdischer Hauptmann des französischen Generalstabes, Alfred Dreyfus, von einem Militärgericht der Spionage für das Deutsche Reich für schuldig befunden und zu lebenslänglicher Deportation auf die Teufelsinsel in Französisch-Guyana verurteilt. Dreyfus wurde öffentlich degradiert: sein Degen zerbrochen, seine Rangabzeichen entfernt, er selbst in Ketten abgeführt. Währenddessen schrie der anwesende Mob: „Tod. Tod den Juden.“ Herzl war über diese antisemitischen Ausbrüche entsetzt; seine Antwort auf den Antisemitismus war eine kleine, 71 Seiten umfassende Broschüre: Der Judenstaat – Versuch einer modernen Lösung der Judenfrage. Im Februar 1896 lag sie in 3000 Exemplaren vor.
Inhalt Richard C. Schneider erörtert Gefahren und Folgen der drohenden Entdemokratisierung Israels.
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Itay Levy erkärt die Bedeutung und globale Ausrichtung der israelischen IT-Branche.
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Die Ausstellung Disrupted Layer von Zohar Gotesman ist eine Auseinandersetzung mit Geschichte, Macht und Korruption in Israel.
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Jana Weissteiner will mit ihren Zeugenberichten von Palästinenser*innen den Machtlosen eine Stimme geben.
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Andrea Lerda spricht mit Gabriela Oberkofler, die er zum Nachhaltigkeitsfestival Connecting Worlds eingeladen hat.
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GALERIE Expanding the Vessel: ein Performance-Ritual von Kineret Haya Max im Bat Yam Museum.