
Unsere Lieblingsstücke aus dem Kufsteinerland

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Unsere Lieblingsstücke aus dem Kufsteinerland


Liebe Leserinnen, liebe Leser!
Wer ins Kufsteinerland kommt, entdeckt schnell: Vielfalt ist hier kein Zufall, sondern ein Lebensgefühl. Zwischen Felsen und Fluss, Stadt und Dorf, Festung und See entsteht ein Raum, in dem Gegensätze nicht trennen, sondern einander beflügeln. Das Kufsteinerland ist Naturregion, Kulturraum und Begegnungszone zugleich – ein Ort, an dem sich Tradition und Zukunft ganz selbstverständlich die Hand reichen.
Diese Ausgabe erzählt von Menschen, die diese Vielfalt leben und gestalten. Von Bergretter:innen, die Verantwortung tragen, und Künstler:innen, die inspirieren. Von Handwerker:innen, die Altes erhalten, und Vordenker:innen, die Neues in die Welt bringen. Von Bühnen am Wasser, stillen Waldwegen, Wirtshausgeschichten und innovativen Ideen aus Wissenschaft und Forschung. Jede Reportage zeigt einen anderen Blick auf die Region – und gemeinsam ergibt sich ein Bild, das so bunt wie das Leben hier ist.
Ein besonderes Anliegen bleibt dabei der achtsame Umgang mit unserer Umgebung. Nachdem das Kufsteinerland im Vorjahr mit dem Österreichischen Umweltzeichen für nachhaltige Tourismusdestinationen
ausgezeichnet wurde, gehen wir diesen Weg konsequent weiter. Nachhaltigkeit ist für uns Haltung, Verantwortung und Einladung zugleich – bewusst zu erleben, was uns anvertraut ist.
Viel Freude beim Lesen, Erleben und Wiederkommen!

Georg Hörhager Obmann Tourismusverband Kufsteinerland
Mehr über das Österreichische Umweltzeichen für nachhaltige Tourismusdestinationen erfährst Du hier: UW-Nr. 844
Impressum: Für den Inhalt verantwortlich: Tourismusverband Kufsteinerland, Unterer Stadtplatz 11–13, 6330 Kufstein, Tel. +43 5372 62207, Auflage: 15.000 in Deutsch, 1.000 in Englisch Konzeption / Text / Grafik: Oberhuber & Kuen Kommunikation GmbH, Verlagsort: Kufstein
Druck: Produziert nach der Richtlinie des österreichischen Umweltzeichens, „Druckerzeugnisse“ Gutenberg-Werbering GmbH, UW-Nr. 844 Gutenberg-Werbering Gesellschaft m.b.H. | Anastasius-Grün-Straße 6 | 4020 Linz
Fotos: TVB Kufsteinerland, Cover: Christoph Johann, Seite 3: Thorben Jureczko, Seite 4: Christoph Johann, Seite 5: Simon Hausberger, Philipp Huber, Thorben Jureczko, Seite 6-15: Alex Gretter, Seite 16: Christoph Johann, privat, Seite 17-19: Christoph Johann, Seite 20: Evolumina, Seite 21: Sven Roscher, Christoph Johann, Fohlenhof Ebbs, Seite 22-25: Philipp Huber, Seite 26-28: Simon Hausberger, privat, Seite 30: Christoph Johann, Standortmarketing/Kleinheinz, Seite 31: Manfred Lahnsteiner, Seite 32: Sportalpen Marketing, Seite 34-35: Simon Hausberger, Seite 37: SvenFotografiert, Philipp Huber, Seite 38-40: Philipp Huber, Seite 42: Mathäus Gartner, Seite 44: Xiomara Bender, Seite 46: Adobe Stock, Chris Borg, Seite 49-51: Thorben Jureczko, Seite 51: Wilder Kaiser/Mathäus Gartner, Seite 52: Philipp Huber, Seite 54: Lisa Eiersebner, Seite 56: Birgit Dopsch, Thomas Osl, Seite 57: Bierol, Ines Entleitner, Seite 58: KI generiert/Desiree Arzic, Seite 60: FH Kufstein Tirol, Seite 61: Silvia Größwang, Seite 62: Lisa Eiersebner, Alex Gretter
Zur besseren Lesbarkeit verwenden wir an einigen Stellen eine einheitliche Sprachform. Diese schließt ausdrücklich alle Geschlechter ein. Teile der in diesem Magazin veröffentlichten Texte und Bilder wurden unter Einsatz von künstlicher Intelligenz erstellt oder bearbeitet.
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aus dem Kufsteinerland
In diesem MOMENTE MAGAZIN erwarten dich nicht nur sorgfältig recherchierte Geschichten, sondern auch interaktive Inhalte, die neue und ungewohnte Perspektiven auf unsere Region eröffnen.
Ergänzend zu den Texten wurden passende Videos produziert, mit denen sich das Kufsteinerland noch intensiver erleben lässt. Achte auf die Videosymbole – einfach den QR-Code scannen und die Inhalte direkt am Smartphone ansehen.
Durch Brücken verbunden
Eine visuelle Erkundung des Kufsteinerlandes, seiner Brücken und der Landschaft dazwischen. Die Fotostrecke zeigt, wie Übergänge Orte verbinden und Geschichten miteinander verweben.
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100 Jahre Passionsspielhaus Thiersee
Das Passionsspielhaus feiert ein Jahrhundert lebendige Tradition am Ufer des Thiersees. Wir blicken hinter die Kulissen eines Hauses, das die Dorfgemeinschaft zusammenhält.
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Sprache der Berge Berg- und Flurnamen im Unterinntal erzählen von Landschaft, Alltag und Erinne rung. Wir folgen ihren Spuren und lassen uns zeigen, wie Gipfel Kultur formen.

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Museen und Ausstellungen im Kufsteinerland
Die regionale Museumslandschaft macht Geschichte greifbar – von Handwerk bis Heldenorgel. Wir besuchen Orte, an denen Vergangenheit bewahrt wird.
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Wenn es vom Berg ruft!
Die Bergrettung Kufstein ist dort unterwegs, wo andere nicht weiterkommen. Wir begleiten Menschen, die ihren Mut einsetzen, um andere wieder sicher nach Hause zu bringen.
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Mit Rückenwind bergauf
Die Stadtberg-Runde verbindet Natur, Ausblick und Bewegung.
Jeder Meter durch die Landschaft erzählt die Geschichte vom Leben des Alpinpioniers Peter Aschenbrenner.
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Alpine Wildnis im Herzen Tirols
Das Kaisergebirge als geschützter Lebensraum für Natur, seltene Arten und ursprüngliche Berglandschaften.
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Inn-sider Wissen
Der Inn überrascht – mit mit Farben und Fakten, die man so nicht erwartet. Eine Sammlung kurzer Aha-Momente rund um den Fluss, der das Kufsteinerland prägt.
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Wirtshausgeschichten
Zwei Traditionshäuser schreiben in Ebbs ein neues Kapitel zwischen Holz und Herzlichkeit. Hier zeigt sich, wie eine junge Gastgebergeneration Geschichte bewahrt und zugleich Gegenwart gestaltet.

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Kufsteinerland als Kulturland
Seit Jahrhunderten ist das Kufsteinerland Bühne, Begegnungsraum und Ideenland. Heute wird diese Tradition weitergeführt – mit neuen Allianzen und kulturellem Weitblick.
Bleib mit uns verbunden
Wer auch in der Ferne vom Kufsteinerland träumen möchte, folgt uns am besten auf Instagram und Facebook:
Zwischen Savoir-vivre und Strategie
Ein persönliches Gespräch mit Sabine Mair über Führung mit Feingefühl, das Lebensgefühl Kufsteinerland und die Kraft zwischenmenschlicher Begegnungen. Ein Rückblick auf 28 Jahre Engagement für die Region.
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Mitbringsel mit Charakter

Im Kufsteinerland steckt Handwerk im Glas, Geschmack im Regal und Leidenschaft im Detail. Wir stellen Produkte vor, die ihre Geschichten mit nach Hause bringen.
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49 Von Wissen zur Wirkung
In Kufstein entsteht gerade ein Zukunftslabor für künstliche Intelligenz mitten im Alpenraum. Projekte, Studiengänge und Visionen zeigen, wie Forschung konkret Wirkung entfaltet.
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Erleben & Eintauchen
Das Kufsteinerland lädt zu Veranstaltungen ein, die berühren, begeistern und verbinden.

Die Berta Geist-Brücke über den Inn in Kufstein, benannt nach einer jüdischen Geschäftsfrau Berta Geist – ist eine wichtige Verbindung für Fußgänger und ein beliebter Ort für Fotografien von der Festungsstadt.
Übergänge zwischen Landschaft und Lebenswelt

Eine visuelle Erkundung des Kufsteinerlandes und seiner Brücken. Die Fotostrecke zeigt, wie Brücken Orte miteinander verbinden, neue Wege öffnen und Geschichten von Land und Leuten weitertragen. Sie schaffen Nähe, verknüpfen Perspektiven und machen aus zwei Seiten einen gemeinsamen Raum.


Über eine Stahlkonstruktion gelangt man von der Tischoferhöhle hinunter in die Sparchner Klamm. Dort führt eine alte Betonbrücke auf die andere Seite des Tales in Richtung Dickichtkapelle.

Die Cyprinus-Brücke am Hechtsee wurde nach den zahlreich vorhandenen Karpfen benannt. Wenn das sauerstoffarme Tiefenwasser des Sees hier an die Oberfläche gelangt, entsteht Schwefelgeruch.



Die Innbrücke zwischen Erl (Tirol) und Oberaudorf (Bayern) ist ein Fuß- und Radweg über den Inn. Nach einer umfassenden Sanierung wurde sie 2023 wieder eröffnet.

„Der Brandner Kasper kehrt zurück“ –Zum 100-Jahr-Jubiläum bringt der Passionsspielverein Thiersee den beliebten Klassiker in der Regie von Diethmar Strasser im Spätsommer 2026 auf die Bühne.
Ausblick:
Die nächsten Passionsspiele in Thiersee finden im Jahr 2028 – im sechsjährigen Rhythmus – statt.

Am Ufer des Thiersees, wo das Licht weich auf das Wasser fällt, steht ein geschichtsträchtiges Haus aus altem Holz. Es ist weit mehr als ein rustikales Gebäude, es ist das Herzstück einer lebendigen Tradition, Symbol für Gemeinschaft und handwerkliches Können. Für Thiersee ist es ebenso prägend wie der See selbst. Auf dieser Bühne vereinen die Passionsspiele Glauben, Zusammenhalt und den Stolz auf die eigene Geschichte.
Die meisten Gäste erleben das Passionsspielhaus aus dem Zuschauersaal, wenn sich ihr Blick nach vorn auf die Bühne richtet. Doch wer einen Schritt hinter die Kulissen wagt, entdeckt eine andere Welt. Denn hinter der Bühne wird deutlich, warum das Passionsspielhaus seit Generationen nicht nur eine Spielstätte ist, sondern auch Heimat, Treffpunkt und ein gelebtes Symbol für Zusammenhalt.
Historische Wurzeln
Die Geschichte der Thierseer Passionsspiele reicht ursprünglich bis ins Jahr 1695 zurück. Ende des 17. Jahrhunderts legte die Bevölkerung ein Gelübde ab, die Passion Christi regelmäßig aufzuführen, um Kriege und wirtschaftliche Not abzuwenden. Dieses Versprechen gilt bis heute. Zunächst fanden die Spiele auf einer Freiluftbühne bei der Kirche St. Margareth in Vorderthiersee statt. 1855 wurde das erste überdachte Spielhaus errichtet, über das Zeitungen begeistert berichteten. Das heutige Passionsspielhaus entstand im Jahr 1926 als Werk des ganzen Dorfes.
Ein Gemeinschaftsbau aus Holz
Zahlreiche bäuerliche Familien erbrachten Eigenarbeit und nahmen Kredite auf, um den Traum eines neuen Passionsspielhauses zu verwirklichen. Errichtet wurde es in klassischer Holzbauweise mit allem, was verfügbar war: mit Brettern, Baumstämmen, Ästen und sogar mit Papier verklebten Zweigen, um Lichtspalten zu schließen.
Wer das Haus betritt, spürt sofort den Geist dieser Entstehung. Steile Holztreppen, enge Gänge und verwinkelte Aufgänge in den Zuschauerraum tragen bis heute die Spuren jener Generation, die mit eigener Muskelkraft, Erfindungsreichtum und Gemeinschaftssinn baute. Getragen wird das Dach von vier imposanten hölzernen „Stefansbögen“, deren geschwungene Form vom Bau von Luftschiffhallen inspiriert ist und die damals per Hand gehobelt und verzapft wurden.
Sie verleihen dem Raum nicht nur Stabilität, sondern auch eine Eleganz, die an gotische Kirchen erinnert. Ihr genauer Ursprung liegt im Dunkeln, denn während des Zweiten Weltkriegs wurde das Haus als Lager genutzt und viele Baupläne gingen verloren. Geblieben ist der Name Stefansbögen und die Vermutung, dass sie von der Österreichischen Stefansdach Gesellschaft in Wien stammen könnten. Bis heute sind viele Holzelemente unverändert erhalten. Risse durchziehen die Oberfläche, dunklere Schattierungen erzählen von Jahrzehnten des Spiels. Jede Faser ist ein Stück Geschichte.
Technik mit Geschichte
Schon beim Bau legte man großen Wert auf gute Luftzirkulation. Lüftungsklappen im oberen Bereich des Daches sorgen für frischen Durchzug im Inneren. Dieses Prinzip funktioniert bis heute und wird nur durch moderne Technik ergänzt. Auch die Bühnentechnik bewahrt ihre Tradition. Historische Lichterkurbeln mit drei nummerierten Rollen steuern noch immer präzise die Beleuchtung. Die Akustik ist so klar, dass jedes Wort ohne Mikrofon bis in die letzte Reihe getragen wird – ein architektonisches Erbe, das auch heute noch Fachleute beeindruckt.
Behutsam wurde das Haus in den vergangenen Jahren modernisiert. 2010 erhielt der Saal eine neue rote Bestuhlung, 2022 wurden die Rundbögen erneuert und mit energieeffizienter LED-Beleuchtung ausgestattet. Zwei Jahre später entstand in Eigenleistung eine Drehbühne, die fließende Szenenwechsel ermöglicht. „Eine solche Bühne hätte uns rund 100.000 Euro gekostet“, erzählt Obmann Michael Juffinger. „Also haben wir gesagt: Das schaffen wir selbst.“ Diese Modernisierungen sind Ausdruck des gleichen Gemeinschaftsgeistes, der schon den Bau des Hauses geprägt hat. Die laufenden Renovierungen werden größtenteils ehrenamtlich umgesetzt.

Die geschwungenen Stefansbögen verleihen dem Passionsspielhaus eine fast sakrale Anmutung.


„Ohne unsere vielen Helferinnen und Helfer würde das alles nicht funktionieren“
Obmann Michael Juffinger
Die Lage macht das Passionsspielhaus einzigartig. Nur wenige Schritte trennen die Bühne vom Ufer des Thiersees. Während der Pausen gehen die Gäste hinaus, lassen ihren Blick über das Wasser schweifen und die zuvor erlebten Szenen nachklingen.
Früher wurde der See sogar selbst in die Aufführung einbezogen: Das große Holztor zur Seeseite öffnete sich und der Darsteller des Jesus schritt scheinbar über das Wasser in den Mittelpunkt der Bühne. Heute gibt der See den Spielen einen Rahmen – als stiller Begleiter inmitten einer außergewöhnlich schönen Landschaft.
· Baujahr 1926
· Klassischer Holzbau, Außenbretter 24 mm
· Besondere Statik: 4 Holzbögen stützen das Gebäude
· Orchestergraben unter der Bühne
· Platz für etwa 620 Gäste
Modernisierungen: Bestuhlung 2010, LED-Rundbögen 2022, Drehbühne 2024

Das Passionsspielhaus pulsiert auch außerhalb der Passionsjahre als kulturelles Herz von Thiersee. Musikkapellen und Tanzschulen beleben den Saal, Konzerte und Theateraufführungen ziehen Gäste an – selbst Filmaufnahmen fanden hier ihren Platz. Die Musik der Passionsspiele wird bis heute nahezu vollständig live gespielt. Mitglieder dreier Musikkapellen aus Vorderthiersee, Hinterthiersee und Landl befinden sich verborgen im Orchestergraben unter der Bühne. Von dort lassen sie die Töne durch das Holz vibrieren und verleihen den Szenen ihre eindringliche Kraft. Die Musikkapelle Vorderthiersee wurde sogar eigens gegründet, um die Spiele musikalisch zu begleiten.
Schon die Kinder wachsen mit dem Haus auf. Vor dem Eingang stellen sie kleine Szenen dar, sprechen Texte und ahmen die Gesten ihrer Vorbilder nach. So lernen sie spielerisch die Tradition kennen und tragen sie ganz selbstverständlich in ihre eigene Generation weiter.
Das Passionsspielhaus ist damit nicht nur ein Stück Geschichte, sondern auch ein Versprechen für die Zukunft: ein Ort, an dem sich Menschen begegnen, Tradition lebendig bleibt und jede Aufführung ein neues Kapitel schreibt. Ein Haus, das gebaut wurde, um zu bleiben – seit 100 Jahren und weit darüber hinaus.
Wie die Sprachforschung den Geheimnissen unserer Gipfel auf die Spur kommt

Kaisergebirge, Stripsenjoch, Veitsberg oder Totenkirchl –wie kamen diese Berge eigentlich zu ihrem Namen?
Wir begeben uns mit der Linguistin und Buchautorin Dr. Judith Jambor auf Sprachspurensuche ... und werden überrascht!


Die schlechte Nachricht für alle stolzen Kufsteiner gleich vorweg: Das Kaisergebirge hat seinen Namen offenbar nicht seiner majestätischen Erscheinung zu verdanken, hier spielen viel profanere Gründe eine Rolle – dazu aber später mehr.
Vom Studium zur Sisyphusarbeit
Es war ein Zufall, der Judith Jambor zu ihrem ungewöhnlichen Forschungsgebiet führte. Als Studentin wurde sie in ein Projekt der Universität Innsbruck mit dem Tiroler Landesarchiv über die Ortsnamen Tirols eingebunden. Als dieses Projekt Anfang der 2000er-Jahre abgeschlossen war, wandte man sich den Bergnamen zu – und Jambor blieb dabei. Ihre Methodik ist so akribisch wie aufwendig: Zunächst verschafft sie sich über Bergsteigerfotos im Internet einen Eindruck vom jeweiligen Gipfel. Dann studiert sie die Flurnamenkarte des Tiroler Landesarchivs, in der sämtliche Geländenamen erfasst sind – jene unscheinbaren Namen für Äcker, Waldstücke oder Wiesen, mit denen sich die Menschen früher ohne Karten oder GPS orientiert haben. Historische Belege aus alten Urkunden und Grenzbeschreibungen vervollständigen das Bild. Der Großteil aller Bergnamen leitet sich aus den Bezeichnungen des umliegenden Geländes ab.
Geführte Berg- und Naturerlebnisse im Kufsteinerland
Die zertifizierten Bergwanderguides im Kufsteinerland begleiten Gäste sicher durch die alpine Landschaft – von sanften Wanderungen bis hin zu anspruchsvollen Gipfeltouren. Neben fundiertem alpinem Know-how vermitteln sie spannendes Wissen über Natur, Geschichte und regionale Besonderheiten und eröffnen so neue Perspektiven auf die Bergwelt rund um das Kaisergebirge.
Christian Widauer
Mit einem Bergwanderführer sicher und staunend durch die Bergwelt.

Wenn Kartographen zu Dialektdeutern werden
Besonders faszinierend sind die sprachlichen Missverständnisse, die sich über Jahrhunderte in den Namen festgesetzt haben. So versuchten die gebildeten Kartographen von den ansässigen Bauern die Bergnamen zu erfragen. Diese antworteten in Mundart und die Kartographen notierten, was sie hörten und ihnen logisch erschien. Die Geschichte der Bergnamen ist also eine Geschichte der Missverständnisse, die Judith Jambor nun Stück für Stück entschlüsselt. „Ein gutes Beispiel dafür stellt die Kränspitze in der Gemeinde Thiersee dar“, erläutert Jambor.
Der Berg hieß ursprünglich „Kri Berg“ – ein mundartlicher Ausdruck für „Geröhne“, einen Ort, wo viele Bäume durch Windwurf oder Schlag umgefallen sind. Weil das Wort unverständlich war und am Fuße des Berges der Schnittlauchgraben liegt, wurde „Kri“ zu „Kren“ umgedeutet – schließlich passen Schnittlauch und Kren (= Meerrettich) ja zusammen … irgendwie.
Das Kaisergebirge
Der Name „Kaiser“ ist laut Forschung nördlich des „Zahmen Kaisers“ bereits am Ende des 12. Jahrhunderts für das Gebiet um Ebbs entstanden, welches sich damals im Besitz des Geschlechts der Staufer befand, das den römisch-deutschen Kaiser stellte. Der Name „Kaiser“ bezog sich früher nur auf den „Zahmen Kaiser“, er wurde später aber auf die im Süden liegende Gebirgskette übertragen. In einer Landkarte von 1611 wird erstmals der „Wilde Kaiser“ genannt. Wild bedeutet in diesem Zusammenhang „unfruchtbar, unnutzbar, landwirtschaftlich nicht geeignet“.
Auffällig in Tirol sind die häufigen „Joche“, wie sie in den Namen „Stripsenjoch“, „Brentenjoch“ und vielen mehr vorkommen. „Joch bedeutet einerseits Bergrücken, andererseits aber auch Übergang oder Pass“, erklärt die Linguistin Jambor dazu. Das war für die ländliche Bevölkerung eine wichtige Information, um beispielsweise Vieh auf die andere Seite zu treiben. Eine „Halt“ wiederum bezeichnet ursprünglich einen Aufenthaltsort für Vieh auf der Alm. Im Bergnamen „Ellmauer Halt“ ist diese einstige Nutzung bis heute ersichtlich. „Ellmau“ bedeutet Ulmenau – einen Ort, wo Ulmen wachsen. Ähnlich verhält es sich mit der Gamshalt, wo sich Gams aufhalten.
Kulturgeschichte im Bergnamen
Viele Bergnamen konservieren alte bäuerliche Techniken und Begriffe, die längst aus dem Sprachgebrauch verschwunden sind. Der Veitsberg in Thiersee hieß ursprünglich „Veistberg“ – von „feist“ für fett oder wohlgenährt. In den Karten taucht er aber mit dem Männernamen „Veit“ auf, offenbar ein phonetisches Missverständnis bei der Kartographie. Wie bei anderen „fetten“ Bergen, zum Beispiel dem „Butterbichl“, deutet der Name auf besonders nährstoffreiche Weiden hin, die den Kühen gute Milch bescherten. Praktisch orientiert waren die Bauern bei Bergen, die den „Zwölfer“ im Namen tragen: Von einem bestimmten Punkt aus betrachtet stand die Sonne um 12 Uhr mittags genau hinter diesem Gipfel – als natürliche Sonnenuhr in der Landschaft.
Obwohl Tirol ein tiefkatholisches Land ist, sind religiöse Bezüge in Bergnamen laut Judith Jambor überaus selten. So hat das „Totenkirchl“ im Kaisergebirge keinen religiösen Hintergrund, vielmehr erinnert seine Form an eine kleine Kirche. Die „Toten“ kommen wiederum von den vielen abgestürzten Opfern des Berges. Bei der „Pyramidenspitze“ im Kaisertal ist der Ursprung des Bergnamens auch für Laien in der Form ersichtlich.
Alpinismus schafft neue
Namen
Mit dem Aufkommen des Alpinismus im 19. Jahrhundert erhielten plötzlich alle Berge Namen –schließlich wollte jeder Bergsteiger erzählen können, wo er gewesen war. Der Alpenverein war beim Zeichnen genauer Karten führend und befragte die Einheimischen nach den Namen der Gipfel. Dabei entstanden neue Missverständnisse, aber auch bewusste Benennungen nach verdienten Alpinisten.

Kufstein ist anders
Während sich die allermeisten Bergnamen von den umliegenden Geländenamen ableiten, ist Kufstein vermutlich wirklich nach dem Festungsberg benannt, also genau andersrum – der Berg als Namensgeber für die Stadt. So geht der Name Kufstein, der bereits um 788 erwähnt wird, vermutlich auf „Coafstein“ zurück, das seinen Ursprung entweder in „Kopfstoa“, also „Kopfstein“, oder in „Chuofa“ hat, was so viel wie Fass bedeutet. Der Begriff „Kopf“ für einen Gipfel ist durchaus üblich, mit dem Fass hingegen könnte die Form des Bergs gemeint sein. Das Fass im Kufsteiner Stadtwappen hat damit allerdings nichts zu tun, denn das symbolisiert die Bedeutung des Salzhandels für Kufstein. Das Salz wurde in Fässern von Hall ausgehend den Inn abwärts transportiert.
Die Prosa der Berge
Was Jambor bei ihrer Forschung immer wieder feststellt: „Es ist sehr prosaisch. In Wirklichkeit beschreiben die Bergnamen eben das, was es dort gegeben hat.“ Romantische Sagennamen, mythische oder religiöse Bezüge sind selten. Stattdessen spiegeln die Namen das praktische Leben der Bergbewohner wider – von der Viehwirtschaft über alte Rodungstechniken bis hin zu geologischen Besonderheiten. Wenn Judith Jambor heute daher auf die Berge blickt, sieht sie nicht nur Gipfel, sondern jahrhundertealte Kulturgeschichte in Stein gemeißelt.



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Hier geht’s zum umfassenden Museumsangebot im Kufsteinerland:

Alles andere als verstaubt präsentiert sich die Museumslandschaft im Kufsteinerland. Ob unter der Erde, auf der Festung oder mitten im Zentrum der Orte. Das Kufsteinerland erzählt seine Geschichte vielfältig und reizvoll.
Lebendige Geschichte, greifbare Kultur und Wissen als Erlebnis: Im Kufsteinerland finden Interessierte faszinierende Einblicke in vergangene Zeiten und überraschende Perspektiven. Jedes Museum eröffnet neue Blickwinkel auf die Region, ihre Menschen und ihre Schätze. Wer Lust auf Inspiration und neue Entdeckungen hat, ist hier genau richtig.
Die letzte Einsiedelei Tirols
Von weitem sichtbar lädt die Burgruine Thierberg zu einem Besuch ein. Einst war es der Sitz der Herren von Freundsberg, heute kommen die Gäste hier aus dem Staunen nicht heraus. Kehre um Kehre geht es bei einer gemütlichen Wanderung entlang des stilvoll gestalteten Kreuzwegs hinauf. Oben angekommen, wartet nicht nur eine fantastische Aussicht auf das Inntal, das Kaisergebirge und bis nach Bayern, sondern auch die letzte Einsiedelei Tirols, ein renovierter Burgfried samt Heimatmuseum und die Wallfahrtskapelle. Äußerst sehenswert ist die orientalische Weihnachtskrippe in der alten Einsiedelei und mit etwas Glück begegnet man sogar Bruder Konrad, der als Einsiedler an diesem besonderen Kraftort lebt.
Spuren von Kohle und Mergel in Bad Häring
Tirol war einst eine bedeutende Bergwerksregion. Der Themenweg „Bergbau und Kohle“ in Bad Häring spürt diesem Umstand auf eindrucksvolle Weise nach. Die zweistündige Rundwanderung umfasst vierzehn Stationen, die die traditionsreiche Vergangenheit des Bergbaus und der Knappen wieder lebendig machen. Vom Kirchplatz geht es über Brücken zum Maximilians- und Franziskistollen bis hin zu Steinbrüchen. Schautafeln versorgen die Interessierten mit allen historischen Details. „Glück auf!“

Ein absoluter Geheimtipp für alle, die sich der Nostalgie verschrieben haben, stellt das kleine Heimatmuseum „Zur alten Schmiede“ in Niederndorf dar. Mit Begeisterung begrüßt die Seele des Museums, Lotte Kaltschmid, ihre Gäste. Zu jedem ausgestellten Objekt weiß sie die passende Geschichte zu erzählen und freut sich über die Fragen ihrer Gäste. So individuell wie das Museum des alten Handwerks ist der Besuch möglich. Ein Anruf bei Frau Kaltschmid unter Tel.: +43 699 13919833 genügt, schon öffnen sich die Türen in die Geschichte.
24.125 m2 Geschichte zum Anfassen

In der Vergangenheit heiß umkämpft, legt die Festung Kufstein in der Gegenwart ein friedliches Zeugnis ihrer Geschichte ab. Ob zu Fuß oder mit der Panoramabahn geht es hinauf und hinein in die alten Gemäuer. Diese bergen nicht nur das Heimatmuseum, sondern auch eine Dauerausstellung zu Kaiser Maximilian I., das ehemalige Staatsgefängnis mit interaktivem Museum, eine 270°-Projektion zur Geschichte der Festung im Fuchsturm und die 4.948 (!) Pfeifen der Heldenorgel im Bürgerturm. Wer glaubt, das sei alles, irrt: Den tiefen Brunnen, die Folterkammer-Ausstellung, die Kanonen und vieles mehr gilt es außerdem zu entdecken. Müden Gästen steht die Festungswirtschaft offen und versorgt sie mit Köstlichkeiten, ehe sie wieder in die über 800 Jahre alte Geschichte der Festung eintauchen.
Zu Besuch beim „Erfinder der Nähmaschine“
Dem Pionier der Nähmaschine, Josef Madersperger, begegnet man in seinem Geburtshaus in der Kinkstraße in Kufstein. Zeit seines Lebens beschäftigte sich der gelernte Schneider mit der mechanischen Schneiderkunst und tüftelte so lange an bereits bestehenden Nähapparaten, bis er im Jahre 1814 sein Patent anmelden konnte. Dieses erlosch jedoch Jahre später wieder, weshalb der Kufsteiner nicht als alleiniger Erfinder der Nähmaschine, sehr wohl aber als ein Visionär gelten kann. Seinem Leben und Werk verschreibt sich die audiovisuelle Show im Nähmaschinenmuseum im Zentrum Kufsteins.
Begegnung mit Tiroler Haflingern
Klein und Groß erfreuen sich gleichermaßen an einer interessanten Gestütsbesichtigung des Fohlenhofs in Ebbs. Über 100 Tiroler Haflinger – von Stuten mit Fohlen bis hin zu den berühmten Zuchthengsten – lassen sich im Stall und auf der Koppel beobachten. Im Mu seum erfährt man alles Wissenswerte rund um diese besondere Pferderasse und das älteste Haflingergestüt der Welt. Ob man Pferde schon immer geliebt hat oder ihnen gerade erst näherkommt: Beim Reit- und Voltigierunterricht oder auf einer Kutschenfahrt lassen sich die Tiroler Haflinger auf ganz besondere Weise erleben.

Rettung im Team
Auch wenn es nur eine Übung ist –das Szenario ist realistisch.



„Der Berg nimmt – der Berg gibt“ lautet ein altes alpines Sprichwort. Die Bergrettung ist maßgeblich daran beteiligt, dass er weniger nimmt, als er gibt. Aber wer sind die Frauen und Männer, die einen Großteil ihrer Freizeit opfern und sich oft selbst in Gefahr bringen, um Menschen aus Bergnot zu retten?
Von Bad Häring bis zum Walchsee erstreckt sich das Einsatzgebiet der Bergrettung Kufstein – ein Terrain, das so abwechslungsreich wie anspruchsvoll ist. Die 47 Mitglieder starke Ortsstelle, darunter 35 einsatzbereite Bergretter, rückt jährlich zwischen 90 und 110 Mal aus. „Während der Bergsaison zwischen Juni und Oktober bedeutet das fast jeden Tag einen Einsatz“, erklärt Gerald Radlherr, Ortsstellenleiter der Bergrettung Kufstein.
Berufung, kein Hobby
Die Ansprüche an zukünftige Bergretter sind hoch. „Wir bilden keine Alpinisten aus“, stellt Alexander Haidacher, stellvertretender Ortsstellenleiter, klar. „Alle, die bei uns beginnen, haben bereits sehr ausgeprägte Vorkenntnisse.“ So müssen die Interessierten mindestens im vierten Schwierigkeitsgrad klettern können – und zwar mit normalen Bergschuhen wohlgemerkt, nicht mit Kletterschuhen. Dazu kommen Konditionsanforderungen für Skitouren und die Fähigkeit, bestimmte Höhenmeter in vorgegebener Zeit zu bewältigen.
Nach der Bewerbung und einem persönlichen Gespräch folgt eine zehnmonatige Probezeit. „Man sieht relativ rasch, ob eine Person wirklich ins Team passt“, so Radlherr. Den Abschluss bildet eine landesweite Prüfung durch die Akademie der Bergrettung Tirol – ein Qualitätssiegel, das die hohen Standards der Organisation unterstreicht. Außerdem sind mindestens sechs Schulungen pro Jahr Pflicht, jeden ersten Montag im Monat wird trainiert. Die Bandbreite reicht von Seiltechnik bis zu medizinischen Fortbildungen. Alle vier Jahre ist zusätzlich die Teilnahme an einer Bezirksschulung verpflichtend.
Leidenschaft als Antrieb
Was motiviert Menschen dazu, ihre Freizeit für andere zu opfern? Für Gerald Radlherr war es eine Mischung aus familiärer Prägung und persönlicher Faszination. Sein Großvater war bereits bei der Bergrettung in Niederösterreich aktiv und schon früh interessierten Gerhard die Geschichten von den Einsätzen. Alexander Haidacher kam über seine Tätigkeit als Sanitäter beim Roten Kreuz zur Bergrettung: „Das hat mich immer fasziniert, die Arbeit der Bergrettung zu beobachten. Ich habe mir gedacht, das ist beeindruckend, was die leisten – ich will das auch können.“
Wenn das Handy piepst
Der Einsatzablauf ist präzise durchorganisiert. Über die lokale Notrufnummer 140 landen Hilferufe bei der Leitstelle Tirol, die eine Zweiphasenalarmierung auslöst. Zuerst werden die zwölf Einsatzleiter:innen von Kufstein per SMS verständigt. Wer sich als Erster meldet, übernimmt die Koordination und entscheidet über den Umfang der benötigten Kräfte – von zwei Bergretter:innen bis zur ganzen Mannschaft. Genauso entscheidet der Einsatzleiter, ob man einen Helikopter anfordern muss oder ob die geländegängigen Rettungsfahrzeuge der Bergrettung ausreichen. Jeder Bergretter trägt seine Grundausrüstung – Seil, Karabiner, Helm. Für Bergungen aus größerer Distanz kommen 200 bis 400 Meter Seile in doppelter Ausführung hinzu, spezielle Tragen für verschiedene Transportarten und umfangreiches medizinisches Equipment inklusive Defibrillator und Vitalzeichenmonitor vervollständigen die Ausrüstung.
Der Knöchel als Achillesferse „Sprunggelenk“, antwortet Radlherr prompt auf die Frage nach der häufigsten Ursache für Bergrettungseinsätze. Umgeknickt beim Wandern auf feuchten Steinen oder weil die Aufmerksamkeit gefehlt hat. Doch die Einsätze werden vielfältiger: „Es sind zunehmend Personen in höherem Lebensalter in den Bergen unterwegs“, beobachtet Haidacher. „Da kommt es auch öfter zu internistischen Krankheitsbildern – Herzinfarkt oder Kollaps wegen Überlastung bei Hitze.“
Generell beobachtet Haidacher, dass die CoronaPandemie das Freizeitverhalten der Menschen verändert hat. „Die Leute sind sportlicher geworden, gehen mehr hinaus.“ Das ist grundsätzlich erfreulich, aber der Boom bringt neue Probleme mit sich: „Es sind viel mehr Personen auf dem Berg unterwegs und sie marschieren oft ohne Plan los.“ Schlechte Ausrüstung, falsches Schuhwerk und unrealistische Selbsteinschätzung führen zu den meisten Unfällen.

Belastende Erinnerungen miteinander teilen
Manche Einsätze brennen sich ins Gedächtnis ein. Radlherr erinnert sich an einen Felssturz am Totenkirchl, bei dem ein Mitglied der deutschen Bundeswehr verschüttet wurde: „Schlechtes Wetter, brutaler Regen. Wir sind mit dem Hubschrauber-Shuttle Touren geflogen – ein Großaufgebot an Rettungspersonal.“ Solche Extremsituationen verdeutlichen, dass die Natur unberechenbar bleibt. „Ein Felssturz ist, als würde dich ein Meteorit treffen“, beschreibt Haidacher die Unvorhersagbarkeit mancher Unfälle. Der Bundeswehr-Soldat konnte am nächsten Tag nur noch tot geborgen werden.
Die Bergrettung hat Mechanismen entwickelt, um mit der psychischen Belastung umzugehen. „Wir führen Gespräche und geben aufeinander acht“, erklärt Haidacher. Nach schweren Einsätzen gibt es sofortige Nachbesprechungen und bei Bedarf kann ein spezielles Peer-Team aktiviert werden – Bergretter, die Kolleg:innen in schwierigen Situationen zur Seite stehen. Glücklicherweise ist Steinschlag im Kufsteinerland selten, die allermeisten Einsätze laufen glimpflich ab und die Geretteten sind sehr dankbar. Aber auch hier gibt es mitunter Ausnahmen. Vor einigen Jahren wurde die Bergrettung von einer Hüttenwirtin im Kaisertal alarmiert, um zwei betrunkene Wanderer zu bergen, die nicht mehr in der Lage waren, selbstständig abzusteigen. Die zwei Herren haben nach ihrer „Rettung“ allerdings so randaliert, dass sie der Polizei übergeben werden mussten.
Familie, Beruf und Bergrettung
Die Balance zwischen Privatleben und Ehrenamt ist nicht immer einfach. Gerald Radlherr arbeitet bei einem Industrieunternehmen in Langkampfen und kann meist flexibel auf Einsätze reagieren: „Ich schreibe meinem Vorgesetzten kurz eine E-Mail, dass ich weg bin, und dann bin ich auch schon unterwegs.“ Die Unterstützung der Familie ist dabei essenziell. „Wenn nachts das Telefon läutet, weiß niemand, wo man hingeht und wie lange es dauert“, gibt Radlherr zu bedenken. „Für die Familie ist das schon belastend.“
Gemeinschaft als Motivationsfaktor
Die Bergrettung Kufstein ist Teil der Bergrettung Tirol mit über 4.600 Ehrenamtlichen in 91 Ortsstellen. Was sie alle verbindet, ist mehr als nur technisches Können und medizinisches Wissen: Es geht um die Gemeinschaft untereinander und die Gewissheit, dass Menschen wieder sicher nach Hause kommen ... dass der Berg mehr gibt, als er nimmt.

Gemeinsam stark – eine Bergung erfordert eingespielte Abläufe und volle Konzentration bei allen Beteiligten.
Gut ausgerüstet unterwegs
Auf festes Schuhwerk/Bergwanderschuhe achten.
Sneaker sind zum Bergwandern ungeeignet.
Den lokalen Wetterbericht genau studieren: Das Wetter in den Bergen kann innerhalb kürzester Zeit umschlagen.
Genug Proviant und vor allem Trinkwasser mitnehmen.
Aufgeladenes Handy dabeihaben.
Immer eine warme Jacke bzw. Regenjacke einpacken.
Ein kleines Erste-Hilfe-Paket mit Rettungsdecke mitnehmen.
Wichtig: Bergekostenversicherung abschließen
Besonders empfehlenswert ist die Förder-Mitgliedschaft bei der Bergrettung Tirol. Kosten für Unfälle am Berg sind damit abgesichert und der Mitgliedsbeitrag kommt direkt der Bergrettung zugute. Alternativ bieten auch der Alpenverein, die Naturfreunde oder eine private Unfallversicherung entsprechende Absicherungen an. Ohne Versicherung kann eine Bergrettung, insbesondere mit Hubschraubereinsatz, schnell hohe Kosten verursachen.
SOS
Die kostenlose SOS EU ALP App ermöglicht im Notfall eine schnelle Alarmierung der Rettungskräfte und übermittelt den exakten Standort direkt an die Leitstelle.




Genussküche mit hochwertigen Produkten von lokalen Produzenten, mit Naturmaterialien ausgestattete Zimmer, ein reichhaltiges Frühstücksbuffet und eine herrliche Natur zum Entdecken –das alles findest du bei uns in Erl und im Gasthaus & Hotel Dresch.
Wir freuen uns darauf, dich bei uns begrüßen zu dürfen und dir einen unvergesslichen Aufenthalt zu bereiten.

Die Strecke führt von Kufstein Mitterndorf über die Waldkapelle und Krampuswand zum Berghaus Aschenbrenner, weiter über den Panoramaweg zur Brentenjochalm und zum Weinbergerhaus. Der Rückweg erfolgt über das Brentenjoch, die Mittelstation des Kaiserlifts, den Hinterduxerhof und die Teerstraße zurück nach Kufstein.
Dauer: 2:50 h
Streckenlänge: 15 km
Höhenmeter: 700

Auf zwei Rädern in Richtung Gipfel – und mitten hinein in die Geschichte eines echten Bergpioniers. Die E-Bike-Runde auf den Stadtberg verbindet Naturgenuss mit sportlichem Anspruch, beeindruckenden Ausblicken und den Spuren eines Mannes, der das Kufsteinerland wie kaum ein anderer geprägt hat: Peter Aschenbrenner.
Sanft summen die Reifen über den Schotterweg, während die klare Bergluft nach Nadelholz und feuchtem Moos riecht. Vom Stadtteil Mitterndorf in Kufstein windet sich die Route stetig bergauf, vorbei an kleinen Lichtungen, die herrliche Panorama-Blicke ins Tal freigeben. Eine lohnenswerte Rast bietet der beschilderte Aussichtsplatz oberhalb der ersten Kehren.
Hier entfaltet sich das Panorama in seiner ganzen Weite: Die Festung Kufstein, der markante Pendling und die Dächer der Stadt bereiten einen unvergesslichen Blick. Weiter führt der Weg vorbei an der Waldkapelle hinein in das satte Grün des Naturschutzgebiets Kaisergebirge. Hoch über allem erhebt sich der Wilde Kaiser, mächtig und still.
Für die Einheimischen ist diese Strecke nicht einfach die „Große Stadtberg-Runde“. Man sagt schlicht: „Wir fahren auf den Aschenbrenner.“ Denn dieser Name steht nicht nur für ein Ausflugsziel, sondern für einen Mann, dessen Lebensgeschichte bis heute mit den Bergen und Menschen des Kufsteinerlands verwoben ist: Peter Aschenbrenner.
Ein Mann, der Berge lebte
Wer heute auf dieser Strecke mit dem Mountainbike oder E-Bike unterwegs ist, radelt nicht nur vielversprechenden Einkehrzielen entgegen. Er folgt zugleich den Spuren eines Alpinisten, der wie kaum ein anderer das Kufsteinerland geprägt hat. Geboren 1902 in Ebbs, wuchs Peter Aschenbrenner in einfachen Verhältnissen auf. Schon früh musste er hart arbeiten, doch sein Herz gehörte den Bergen. Mit Talent, Ehrgeiz und einem außergewöhnlichen Erfindergeist stieg er rasch zu einem der bedeutendsten Alpinisten seiner Zeit auf. Seine Leidenschaft ging so weit, dass er sogar seine eigene Kletterausrüstung und Karabiner selbst schmiedete.
Ein Mann, der die Grenzen des damals Möglichen verschob – und dabei stets die Liebe zur Heimat in sich trug. „Es ist schwieriger, ein alter Bergsteiger zu werden als ein sehr guter“, war eines seiner bekannten Zitate.
Stationen einer Legende
Doch Peter Aschenbrenner war weit mehr als ein Gipfelstürmer. Er war ein zuverlässiger Bergführer, Abenteurer und leidenschaftlicher Gastgeber. Von 1935 bis 1953 führte er gemeinsam mit seiner Frau Cilli das Stripsenjochhaus. Generationen von Bergbegeisterten fanden dort Rast. Später gründeten beide das Berghaus Aschenbrenner – jenen Ort, an dem heute Radfahrende, Wandernde und Bergbegeisterte einkehren.
„Ein Haus in den Bergen soll Geborgenheit geben, egal ob für müde Wanderer oder für Menschen, die nur einen Augenblick innehalten wollen“, erklärte der Gipfelstürmer einmal. Diese Haltung ist bis heute spürbar. Wer den Pfad zum Berghaus meistert, merkt: Hier geht es nicht nur ums Essen oder Trinken. Jeder Balken in der Holzdecke, jeder Blick aus den Fenstern, jede Mahlzeit erzählt von einer tiefen Verbundenheit zur Natur und zum Lebensgefühl im Kaisergebirge.
Wer den Hüttenwirt in seinen späten Jahren erlebt hat, erinnert sich an das Bild: ein vom Alter gezeichneter Mann mit Schiebermütze auf dem Kopf und verschränkten Händen am Rücken. Ein stiller Beobachter, der gleichzeitig voller Geschichten war: Wenn der damals etwa 90-jährige Peter die Terrasse des Berghauses betrat, kam es schon vor, dass er Bergsteiger forsch fragte: „Wer von euch hat hier meine Frau Cilli beleidigt?“ – ein Späßchen, das sofort für Gelächter sorgte und zeigte, dass diese Bergsteigerlegende auch eine herzliche, verschmitzte Seite hatte.

Geschichten am Wegesrand
Auch die Strecke zum Berghaus Aschenbrenner selbst ist voller Erinnerungen. Beim Peters Brünnl, einer Quelle, die Aschenbrenner eigenhändig gefasst und gepflegt hat, gönnen sich Radfahrer noch immer eine Erfrischung. Das Wasser plätschert klar und kalt in den kleinen Holzbrunnen, die Hände tauchen hinein und für einen Moment scheint die Zeit stillzustehen. Ein Stück unterhalb der Quelle wartet zudem die von ihm so bezeichnete Kurve „Kimmst ummi oda ned“ – mit dem E-Bike gilt: rechtzeitig bremsen und die Biegung gekonnt und sicher meistern.
Genuss und Panorama
Zwischendurch lohnt es sich, auf einem der Bankerl am Weg innezuhalten. Dort, wo die Holzlehnen vom Wetter gezeichnet sind, schweift der Blick weit über Kufstein hinaus. Es ist dieser Moment der Ruhe, der den ganzen Aufstieg wert macht. Auf der weiteren Strecke der Rundtour lockt die Brentenjochalm mit herzhaften Schmankerln wie „Auszognen Nudln“ zur wohlverdienten Rast. Für den kurzen letzten Anstieg von etwa 50 Höhenmetern heißt es noch einmal in die Pedale treten – belohnt wird man mit dem Weinbergerhaus, das nicht nur kulinarisch verwöhnt, sondern auch eine beeindruckende Rundumsicht als Highlight bietet.
Wer genussradelt, die Sonnenstrahlen genießt und das Summen des EBikes in den Hintergrund treten lässt, begreift: Diese Tour ist nicht nur ein Ausflug in die Natur, sondern auch eine Reise in ein erfülltes Bergsteigerleben voller Mut, Abenteuerlust und Leidenschaft für die Berge. Und genau darin liegt ihre besondere Kraft: Sie verbindet sportliche Bewegung, kulturelles Erbe und kulinarischen Genuss – so, wie es das Kufsteinerland in seinem Kern ausmacht.
Peter Aschenbrenner wurde 1902 in Ebbs geboren und starb 1998 im Alter von 96 Jahren in Kufstein. In seinem Leben bestieg er über 2.400 Gipfel, darunter 68 Viertausender und sogar einen Sechstausender. International bekannt wurde er vor allem durch seine Himalaya-Expeditionen in den 1930er- und 1950er-Jahren, die ihm den Beinamen „Himalaya-Peter“ einbrachten.

Zudem wirkte er über fast 20 Jahre lang als Hüttenwirt des Stripsenjochhauses und gründete 1952 das Berghaus Aschenbrenner. Er war Konstrukteur des AschenbrennerEispickels, der bis in die 1980er-Jahre zur Pflichtausrüstung von Bergsteigern gehörte.
Wo E-Bikes Energie tanken – und wir mit ihnen
Hier findest Du alle Informationen zu den E-Bike-Ladestationen mit Spind im Kufsteinerland – von den einzelnen Standorten bis hin zu den jeweiligen Serviceleistungen.
Landl Almbad
Eine Übersicht über Rad- und BikeUnterkünfte im Kufsteinerland, maßgeschneidert für alle, die mit dem Fahrrad oder Mountainbike unterwegs sind, ist hier abrufbar:
Hinterthiersee Dorfzentrum
Langkampfen M-Preis
Vorderthiersee Strandbad
Ebbs
Dorf
Kufstein Fischergries
Schwoich Zementöfen
Schwoich Bananensee
Bad Häring Dorfzentrum

Willkommen am schönsten Platz zum Sundownern!
– Das perfekte Ausflugsziel im Kaisergebirge
– Zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Kaiserlift erreichbar
– Wunderschöne Landschaft & traumhafte Ausblicke
– Sonnenterrasse & gemütliche Stube
– Köstliche Spezialitäten aus regionalen Produkten
– Übernachten auf 1.272 hm

Das Kaisergebirge zählt zu den eindrucksvollsten Naturlandschaften Tirols. Östlich der Festungsstadt Kufstein erhebt sich eine beeindruckende Gebirgskette mit schroffen Felsformationen, weiten Almflächen und ursprünglichen Wäldern.
Als eines der letzten großen Naturschutzgebiete seiner Art bewahrt es seit Jahrzehnten eine alpine Wildnis, die weit mehr als nur eine Wanderkulisse ist. Es geht um den Erhalt seltener Arten, den Schutz sensibler Ökosysteme und das richtige Gespür für den Lebensraum von Mensch und Tier.

Der Kaiserlift in Kufstein, 1971 eröffnet und 2015 saniert, gehört zu den letzten nostalgischen Einersesselliften Österreichs.
Betrieb: Mai bis Oktober (08:30–16:30 Uhr).
Talstation Kaiserlift Sparchen/Kufstein: Obere Sparchen 17, 6330 Kufstein

Im Kaisergebirge wachsen heimische Orchideenarten in großer Vielfalt. Auch die Christ- oder Schneerose und die seltene Zwergalpenrose sind hier zu finden.
Dank der unterschiedlichen Höhenlagen und Ausrichtungen entstehen vielfältige Waldabschnitte mit einer Mischung aus Fichten, Tannen und Buchen.
Veranstaltungstipp: Geführte Wanderung mit Kräuterexpertin Maria Bachmann
Bereits seit 1963 steht das Gebiet rund um das Kaisergebirge unter Naturschutz – mit dem Ziel, diese einzigartige Natur zu bewahren und gleichzeitig Menschen die Möglichkeit zu geben, sie bewusst zu erleben.
Kaiserlich nach oben schweben
Wer das Kaisergebirge hautnah erleben möchte, sollte sich eine Fahrt mit dem Kaiserlift in Kufstein nicht entgehen lassen: Der nostalgische Einersessellift, einer der letzten seiner Art in Österreich, ragt sanft über die darunterliegenden Almwiesen und Wälder und eröffnet nach rund 30 Minuten Fahrzeit auf 1.256 m Seehöhe ein Panorama, das in seiner Schönheit kaum zu übertreffen ist.
Oben angekommen erwartet Wandernde ein idealer Ausgangspunkt. Rund 30 urige, gemütliche Almhütten mit kulinarischen Schmankerln, aussichtsreiche Kraft- und Bewusstseinsplätze zum Innehalten und Panoramablicke auf die mächtigen Gipfel von Wildem und Zahmem Kaiser laden zum Erkunden ein.
Doch nicht nur Naturliebhaber fühlen sich hier wohl. Das Kaisergebirge ist auch Lebensraum für zahlreiche Tiere der Alpen. Rehe, Gämsen oder Füchse bewegen sich meist unbemerkt durch Wälder und Wiesen. Oft bleiben sie verborgen – doch ihre Spuren verraten, dass sie ganz in der Nähe sind.
Geheimtipps für Sichtplätze
Mit etwas Geduld und Ruhe lassen sich Rehe und Gämsen aus der Ferne beobachten. Wer ein wachsames Auge hat, hat an den Stellen entlang des Kaiserbachs meist gute Chancen, die scheuen Tiere zu entdecken. Ein wahrer Geheimtipp liegt im Bereich der Ritzau Alm am westlichen Auslauf des Zahmen Kaisers, wo sich unter günstigen Umständen regelmäßig Gämsen beobachten lassen. Auch auf den beliebten StadtbergWanderrouten zum Berghaus Aschenbrenner, zum Brentenjoch oder hinauf zum Weinbergerhaus verbergen sich kleine Naturschönheiten. Kurz vor dem Berghaus Aschenbrenner liegt ein unscheinbares Biotop, das gerne Rehe und Rotwild zum Trinken anzieht. Mit etwas Glück lassen sich hier sogar Gämsen beobachten. Gleichzeitig bietet dieser Lebensraum das ganze Jahr über Schutz für die seltenen Bergmolche, die eine wichtige Rolle für das ökologische Gleichgewicht spielen. Häufig offenbart die Natur auch ihre verspielte Seite. Besonders die Eichhörnchen gehören zu den neugierigsten Bewohnern des Waldes. Sie turnen flink zwischen den Nadelbäumen und wagen sich manchmal sogar auf den Hochstand der Jäger. Wird eine Brettljause ausgepackt, dauert es nicht lange, bis sie interessiert die Holzbalken erklimmen und schnuppern, welche Köstlichkeiten noch im Proviantrucksack stecken.
Respektvolles Miteinander in der Natur
Damit Begegnungen mit der Tierwelt zu unvergesslichen Momenten werden, braucht es Achtsamkeit und einige einfache Regeln. Wandernde sollten stets auf den markierten Wegen bleiben, besonders in der Dämmerung, wenn die meisten Wildtiere auf Nahrungssuche sind. Alle bergsportbegeisterten und naturinteressierten Menschen sind daher gut beraten, ihre Routen auf den ausgewiesenen Strecken zu halten. Im Sommer wie im Winter gilt es zudem, die Hinweisschilder zu beachten: So ist etwa das Radfahren im Kaisertal untersagt – ein wichtiger Beitrag zum Schutz von Natur und Wild. Hunde gehören immer an die Leine, denn schon ein unachtsamer Moment kann für Wildtiere zur Gefahr werden.


Eichhörnchen
Spuren erkennen und richtig deuten Egal, ob direkt am Wegesrand oder in der Nähe einer Wasserquelle – liegen gebliebene Fellbüschel und Spuren verraten das ganze Jahr über einiges über die Waldbewohner. Wer genau hinsieht, kann Fährten von Fuchs, Reh, Hirsch, Gams, Hase und Eichhörnchen gut unterscheiden.
Auch Abfälle haben weitreichende Folgen. Eine zurückgelassene Konservendose kann zu einer ernsten Verletzungsfalle werden. Deshalb gilt: Müll wieder mit ins Tal nehmen. Ebenso wichtig ist es, Wildtiere nicht zu füttern. So verlockend es auch scheinen mag, verändert es ihr Verhalten dauerhaft und nimmt ihnen die natürliche Scheu.
Selbst die Lautstärke entscheidet über das Wohl der tierischen Bewohner. Laute Musik oder lärmende Gruppen schrecken sie auf und drängen sie immer weiter zurück. Wer achtsam durch das Kaisergebirge wandert, entdeckt mehr als nur Landschaft. Langsames Gehen und bewusstes Lauschen eröffnen die Chance, ein vorbeihuschendes Reh im Unterholz oder Gämsen auf den Felsen zu erspähen. Leben mit der Natur bedeutet, das Gleichgewicht zwischen Wald, Wild und menschlicher Nutzung achtsam zu wahren. So wird jede Wanderung zu einem bewussten Moment – geprägt von Ruhe, Respekt und Wertschätzung für die Bergwelt.
Wer diese besondere Verbindung selbst hautnah erleben möchte, findet im Kaisergebirge zahlreiche Möglichkeiten dazu.
Ob geführte Naturerlebnisse, Wanderungen oder Hintergrundwissen zum Schutzraum: Unter www.naturerlebnis-kaisergebirge.at gibt es Informationen und Tipps für achtsame Begegnungen mit der alpinen Wildnis.


www.festung.kufstein.at

Der Inn wechselt im Laufe des Jahres seine Farbe – im Frühling ist er durch Gletscherschmelzwasser grünlich, im Sommer oft türkis, im Winter häufig graublau.
Mit 28 0 Kilometern
istderInn
de r l ängste Fluss Tirols.
Seine Quelleliegtim Sc h weizer Engadin.
Als einer von wenigen Alpenflüssen fließt der Inn über die Donau ins Schwarze Meer.
Im Kufsteiner Stadtgebiet fließen bis zu 100.000 Liter Wasser pro Sekunde vorbei –genug, um jedes Freibad in wenigen Minuten zu füllen.
Der Name „Inn“ stammt vom keltischen Wort „En“, das einfach nur „Wasser“ bedeutet.
In Langkampfen und Oberaudorf stehen Wasserkraftwerke, die Tausende Haushalte mit Strom versorgen.

Ebbs, Niederndorf und Erl liegen auf einem alten Schwemmkegel, den der Inn über Jahrtausende aufgebaut hat.
Zwischen Kiefersfelden und Erl bildet der Inn über mehrere Kilometer die Staatsgrenze zwischen Österreich und Deutschland.
Im Kufsteinlied von Karl Ganzer heißt es „das Städtchen Kufstein am grünen Inn“ – ein musikalischer Liebesgruß auch an den Fluss.
www.bierol.at
Die Brauerei Bierol in Schwoich steht für vielfach ausgezeichnetes Bier made in Tirol. Handwerklich, nachhaltig und modern gebraut.

DIE BRAUEREI
Neben unserem Rampenverkauf laden Führungen und Verkostungen zum Entdecken unserer Braukunst ein.

DIE BIERTOUR
Blicke 7 Tage die Woche auf eigene Faust hinter die Kulissen – mit unserer selbstgeführten Biertour.

DER BIERGARTEN
Immer von Apr – Okt von Do – So geöffnet. Dich erwarten kühle Biere, leckeres Essen & coole Events – Innen & außen.
Gutes Bier und kulinarische Highlights – alles an einem Ort im sonnigen Schwoich, unweit von Kufstein entfernt. Die Familie Bichler führt hier zwei Betriebe, die auf besondere Weise zusammengehören.


TAPROOM · RESTAURANT
Caroline und ihr Team setzen von November – März in ihrem Haubenrestaurant besonders auf Regionalität und kreative Vielfalt.
Zur Linä vereint Haubenküche in Schwoich im Winter und traditionelle Tiroler Küche auf der Alm im Sommer. Eines bleibt dabei immer gleich: Genuss, Gastfreundschaft und das Bier von Bierol. Brauerei
www.linae.at

STÖFFLHÜTTE · WALLERALM
Mitten in der traumhaften Umgebung des Wilden Kaisers lädt die Stöfflhütte von Mai – Oktober zu einer entspannten und genussvollen Auszeit ein.

Ein besonderes Kleinod: Der Garten des Unterwirts wird seit Jahrhunderten gepflegt und gelebt.
Zwei Traditionshäuser stehen seit Jahrhunderten Tür an Tür im Dorfzentrum von Ebbs. In beiden Gaststätten hat eine junge Generation übernommen, die behutsam versucht, die alten Häuser in die Gegenwart zu führen – ohne dabei den Charme vergangener Tage zu verlieren.
Die bis zu einem Meter dicken Grundmauern verraten das hohe Alter der beiden Häuser, die Seite an Seite den Lauf der Geschichte miterlebt haben: Taufen wurden gefeiert, Ehen geschlossen, bei Beerdigungen Tränen vergossen – vor allem aber wurde gelacht, gegessen und getrunken. Hinter den dicken Mauern, die Sommer wie Winter eine angenehme Temperatur halten, war das pure Leben immer präsent. Das Portal zum Oberwirt ziert die Jahreszahl 1556, der Eingang zum Unterwirt führt in eine Gewölbehalle, so breit, dass früher Pferdefuhrwerke hindurchpassten.
Der Weg in die Gaststätten ist auch ein Ausflug in die Dorfgeschichte – und immer ein kulinarisches Erlebnis, denn in beiden Häusern wird Genuss großgeschrieben. Im Gasthof Oberwirt hat Christoph Kaltschmied vor kurzem von seinem Vater Martin Gasser übernommen. Im Unterwirt – von Gault Millau mit drei Hauben ausgezeichnet – führen die Schwestern Sabrina und Katrin Steindl als „die Unterwirtinnen“ mit Herz und Hingabe das traditionsreiche Haus.

Zwei Häuser, eine Geschichte – Oberwirt und Unterwirt stehen seit Jahrhunderten Tür an Tür im
Im Bild (v. l. n. r.): Katrin und Sabrina Steindl
Christoph Kaltschmid

Das Gasthaus war immer schon da Die junge Generation hat die Gasthäuser von ihren Eltern übernommen – alle sind im Betrieb aufgewachsen und haben die ständige Anwesenheit der Gäste als etwas Selbstverständliches erlebt: „Wir hatten allerdings eine eigene Wohnung“, erzählt Sabrina, „was man von unseren Vorfahren nicht behaupten kann. Mein Vater hatte in seiner Kindheit nur einen einzigen Raum als ‚familiären Rückzugsort‘ – erst für seine eigene Familie hat er dann eine Wohnung eingerichtet.“
Auch Christoph Kaltschmied ist im Gasthaus groß geworden: „Der Oberwirt ist immer schon ein Teil von mir gewesen. Das Gasthaus war allgegenwärtig. Erst mit zunehmendem Alter habe ich mir dann die Frage gestellt: Was macht für mich ein Gasthaus aus?“ Die Antwort, die er für sich gefunden hat, ist bestechend einfach: Ein Gasthaus ist ein Ort der Begegnung, an dem viele Menschen ein- und ausgehen. „Wenn man in so einem Haus aufwächst, dann ist das unser ‚Dahoam‘ – das trennt man nicht klar voneinander“, beschreibt es Sabrina Steindl.

Gelebte Gasthauskultur in Ebbs Während andernorts vor einem „Wirtshaussterben“ gewarnt wird, kann das Kufsteinerland mit einer beeindruckenden Dichte an traditionsreichen Gaststätten aufwarten. „Ebbs ist wirklich hervorragend aufgestellt – mit einer ganzen Reihe ausgezeichneter Gasthäuser. Ob hier im Dorfzentrum oder bei den Kollegen von Sattlerwirt, Ledererwirt und vielen weiteren Einkehrmöglichkeiten – diese Qualität ist schon etwas Besonderes und macht Ebbs aus“, sagt Christoph Kaltschmied erfreut.
Die beiden Gasthäuser im Dorfzentrum sind bis heute zentrale Treffpunkte: Hier kommen die Menschen zusammen. „In unserem Garten oder an der Bar erfährt man die Neuigkeiten aus dem Dorf. Da rührt sich immer etwas. Ich freue mich besonders, dass wir so viele Einheimische bei uns begrüßen dürfen“, erzählt Christoph. Auch für weit gereiste Gäste ist es ein gutes Gefühl, mitten unter der Bevölkerung Platz nehmen zu können und so das „echte Tirol“ kennenzulernen. „Das Aufeinandertreffen von Reisenden und Einheimischen ist uns sehr wichtig. Dieser halböffentliche Raum hat eine große Bedeutung: Für Jahrhunderte stand zwischen Ober- und Unterwirt die Gerichtslinde auf dem Dorfplatz. Und bereits in der ersten urkundlichen Erwähnung des Unterwirts wird der große Garten genannt – er prägt das Haus bis heute.“

Das Kreuzgewölbe beim Unterwirt – früher durchquerten Pferdefuhrwerke das Haus.


Der Oberwirt Christoph Kaltschmied –aufgewachsen im Gasthaus, verwurzelt im Dorf.
Wie die Vergangenheit ins Heute hineinwirkt
Beide Häuser stehen unter Denkmalschutz und dürfen äußerlich nicht verändert werden. Auch bei Umbauten im Inneren gibt es klare Vorgaben: „Wir dürfen nur mit bestimmten Materialien arbeiten, und viele Gewerke, die es dazu braucht, sind heute nur noch selten zu finden. Die Auseinandersetzung mit der Geschichte des Hauses begleitet uns ständig“, betont Sabrina Steindl. Sie hatte schon als Kind ein Faible für Geschichte – ein Grund, warum sie dieses Fach studierte, bevor sie ins elterliche Haus zurückkehrte.
Auch Christoph kann den Bezügen zur Vergangenheit sehr viel abgewinnen. Das Erdgeschoss des Oberwirts ist mit einer ganzen Reihe von historischen Fotos geschmückt, auf denen die Entwicklung des Hauses nachvollziehbar wird. Zugleich bemüht auch er sich, Altes zu erhalten: „Der Weinkeller hat einen alten Marmorboden. Der verwendete Stein stammt aus den Kramsacher Werken. Vor circa 120 Jahren wurde er aus der Kirche ausgebaut und in den Keller des Oberwirts übernommen.“ Heute ist der Weinkeller auch Freunden des Hauses zugänglich, wenn ab und zu Wein verkostet wird. Schon Christophs Vater Martin Gasser hat diesen Ort, an dem die Geschichte des Hauses deutlich wird, liebevoll renoviert.
Martin Gasser und Edmund Steindl – die beiden Seniorchefs – verband eine jahrzehntelange Freundschaft. Gemeinsam reisten sie immer wieder in die Weinbaugebiete Österreichs. Die Liebe zum Wein gaben beide an ihre Kinder weiter – ebenso wie ihre gut gefüllten Weinkeller. Im Unterwirt lagern bis heute Flaschen, die Edmund Steindl noch zu Lebzeiten als Raritäten beiseitegelegt hat. Nun warten sie –von seinen Töchtern bewahrt – auf den richtigen Moment, geöffnet zu werden und ihr Aroma zu entfalten. Hinter den dicken Mauern von Oberwirt und Unterwirt findet man etwas, das heute selten geworden ist: genussvolle Momente in gelebter Gastfreundschaft.
Was wir als romantische Erzählung aus der Literatur kennen, ist in Ebbs historisch verbürgt: Die Verbindung zwischen Johann Michael Gast, Sohn des Unterwirts, und Christina Kreuz, Tochter des Oberwirts, war mehr als eine Heirat – sie wurde zum Symbol für den Zusammenschluss zweier Wirtshausdynastien. Johann Michael Gast wurde als neuntes von zehn Kindern in die traditionsreiche Familie des Unterwirts geboren. Bereits sein Vater, Johann Martin Gast, galt als einer der vermögendsten Grundbesitzer weit und breit. Christina Kreuz hingegen wuchs im Oberwirt auf – ihre Eltern hatten das Haus 1784 von Gräfin Maria Anna von Trautmannsdorf übernommen.
In einer Zeit, in der Ehen oft aus pragmatischen Gründen geschlossen wurden, war die Verbindung von Johann Michael und Christina mutmaßlich eine Herzenssache. Eine wirtschaftliche Notwendigkeit lässt sich aus der Historie jedenfalls nicht ablesen. Johann Michael übernahm in der Folge den Oberwirt und leitete ihn durch bewegte Zeiten.
Diese „Romeo & Julia“-Geschichte endete nicht tragisch – im Gegenteil: Sie legte den Grundstein für eine gemeinsame Geschichte, in der Oberund Unterwirt in Freundschaft verbunden blieben.

Das Festtagszimmer der Unterwirtinnen – ein Raum, in dem Geschichte geschrieben und schon vieles gefeiert wurde.

Wo Geschichte Wurzeln schlägt
Der Unterwirt wird 1457 erstmals schriftlich erwähnt – mit Thomas Förchtel als damaligem Wirt. Der Garten des Hofes findet sich sogar schon im Ebbser Stiftsbuch von 1490. Ab 1632 prägte die Familie Mayr über Generationen hinweg die Geschicke des Hauses, ehe Mitte des 18. Jahrhunderts die Familie Gast das Ruder übernahm. Unter Johann Martin Gast wuchs das Anwesen zu einem der stattlichsten Gutshöfe der Region heran – mit mehreren Stuben, Stallungen, Vorratsräumen und Wirtschaftsbauten. Nach dem Zweiten Weltkrieg verwandelten Michael Steindl und später Edmund Steindl das Anwesen in ein modernes Hotel und Gourmetrestaurant. Heute führen Sabrina und Katrin Steindl das Haus als „die Unterwirtinnen“ in die Zukunft.

„Alle Generationen haben sich eingebracht und ihr Leben in diesem Haus gestaltet. Das Haus beherbergt uns für eine Zeit lang –aber wir sind nur ein Wimpernschlag in seinem langen Leben“, bringt es Sabrina Steindl auf den Punkt.

Wo Geschichte Geschichten schreibt
Der Oberwirt in Ebbs wurde erstmals 1417 urkundlich erwähnt – als ein gewisser Wolf Mayr als erster Wirt genannt wurde. 1556 erhielt das Gasthaus sein heutiges Erscheinungsbild: Ein massives Steinhaus ersetzte den ursprünglichen Holzbau, bis heute prangt die Jahreszahl über dem Portal. Im Laufe der Jahrhunderte durchlebte das Gebäude bewegte Zeiten – von Brandschatzung über Wiederaufbau bis hin zur Weiterentwicklung als Zentrum des gesellschaftlichen Lebens. Besonders prägend war die Übergabe des Hauses an die Familie Kreuz im Jahr 1784. Seit 1870 ist der Oberwirt im Besitz der Familie Kögl und deren spätere Linie Gasser –heute führen Martin Gasser und Christoph Kaltschmied den Traditionsbetrieb mit viel Gespür für seine Geschichte.

„Das starke Gerüst bleibt beständig bestehen, genauso wie es ist – aber innen tut sich laufend etwas, das auf den neuesten Stand gebracht wird“, ergänzt Christoph Kaltschmied.


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Kultur im Kufsteinerland ist kein Zufallsprodukt. Sie entsteht, wenn räumliche, soziale und historische Faktoren eine gemeinsame Sprache finden.
Wer Kultur im Alpenraum begreifen möchte, muss größer denken – über Orte hinweg, über Grenzen hinaus. Kultur entsteht nicht im Schatten einer Festung und endet nicht an der Landesgrenze. Sie ist das, was Menschen teilen und stetig weitertragen: Geschichte, Handwerk, Musik, Lebensart. Über Jahrhunderte gewachsene Strukturen werden dort besonders lebendig, wo Menschen und Traditionen in Bewegung bleiben und sich begegnen, wie mit CLASSIC PEAKS, einer neuen kulturellen Allianz zwischen Chiemsee und Kufstein.
Seine Lage hat das Kufsteinerland geprägt wie kaum etwas anderes: Zwischen Italien und Mitteleuropa, Tirol und Bayern, Kaisergebirge und Inntal – seit jeher ist diese Region ein Knotenpunkt und Durchzugsort. Schon zur Zeit der Innschifffahrt war die Gegend ein bedeutender Verkehrskorridor. Schopper und Schiffsleute aus Langkampfen bauten und führten jene Boote, die Waren, Menschen und Ideen über den Inn transportierten. Kufstein war Zollstation, ein Umschlagplatz und beliebter Begegnungsort. Viele kamen nur für einen Zwischenstopp, doch zahlreiche blieben – und formten ein Gemeinwesen, das bis heute weltoffen und neugierig ist.
Von Festspielen bis Freiluftbühnen
Wenn man über Kultur im Kufsteinerland spricht, denkt man an Traditionsvereine: Schützenkompanien, Musikkapellen, Trachtengruppen. Sie sind das sichtbare Zeichen eines reichen Erbes. Doch Tradition ist hier niemals starres Festhalten. Sie wird gelebt, ausgehandelt, weitergegeben. Die Unterinntaler Tracht wird noch getragen, weil sie nicht nur ein Kleidungsstück ist, sondern Identität. Die Musikkapellen marschieren, weil ihre Musik Gemeinschaft stiftet. Die Theatervereine spielen, weil ihre Stücke Möglichkeiten zur Reflexion in die Region bringen. Diese Kontinuität hat das Kufsteinerland geprägt – und gleichzeitig den Boden dafür bereitet, Neues zuzulassen.
Das Kufsteinerland hat sich zu einem der facettenreichsten Kulturorte Tirols entwickelt. Die Region steht längst nicht mehr nur für traditionelle Klänge und gelebtes Brauchtum, sondern für eine außergewöhnliche kulturelle Bandbreite: die Freiluftproduktion „Jedermann“ im historischen Festungsneuhof, das genreübergreifende Festival Unlimited, hochkarätige Konzerte auf der Festung Kufstein, die international renommierten Tiroler Festspiele Erl mit Konzert- und Opernformaten, Literaturveranstaltungen, Ausstellungen, Vorträge sowie Kunstprojekte im öffentlichen Raum. Große Liveacts stehen hier ebenso auf dem Programm wie intime Konzerte, experimentelle Kunst neben traditionsreichen Aufführungen – all das macht die kulturelle Vielfalt der Region spürbar und lebendig.
Jubiläen, die Geschichte schreiben
2026 – 125 Jahre Trachtenverein Koasara
2026 – 100 Jahre Andreas-Hofer-Denkmal in Kufstein
2027 – 150 Jahre Bundesmusikkapelle Schwoich
Grenznähe bedeutet Begegnung
Über Jahrhunderte hinweg haben Menschen Waren, Geschichten und Ideen über die Grenze getragen. Der kulturelle Austausch zwischen Bayern und Tirol ist in Sprache, Küche und Alltagskultur fest verwurzelt. Und auch die kulturelle Kraft, die im Kufsteinerland spürbar wird, reicht weit über das Inntal hinaus. Über die Grenze hinweg entstehen Ideen, Verbindungen und Partnerschaften, die zeigen, wie selbstverständlich Kultur Menschen zusammenführt.
Was bisher punktuell sichtbar war, bekommt nun Struktur, Präsenz und neuen Schwung: Mit CLASSIC PEAKS entsteht eine kulturelle Allianz, die das Beste aus zwei Regionen verbindet. CLASSIC PEAKS
vereint bedeutende Festivals und Spielstätten zwischen Chiemsee und Tiroler Alpen zu einem gemeinsamen Klangraum. Von den Tiroler Festspielen Erl und dem MusicalSommer Kufstein über das Immling Festival und Schloss Amerang bis zum Festivo in Aschau und der Opernbühne Maxlrain entsteht ein Netz der Hochkultur, das Grenzen überwindet und neue Horizonte eröffnet.
Einladung zum kulturellen Entdecken
CLASSIC PEAKS ist mehr als ein Festivalverbund. Es ist ein Bekenntnis zu einer gemeinsamen Kulturregion im Herzen Europas. Getragen von Tourismusverbänden, den Festspielen und regionalen Partnern, will CLASSIC PEAKS die Kraft dieser Vielfalt sichtbar machen und Menschen einladen, Kultur neu zu entdecken – als Reiseanlass, Inspiration und emotionales Erlebnis.

Was im Kufsteinerland gewachsen ist, findet mit CLASSIC PEAKS ein Echo jenseits des Inns. Der Verbund knüpft an jene kulturelle Energie an, die hier seit Jahrhunderten entsteht, und trägt sie über Grenzen, Täler und Seeufer hinweg. So wird aus einem lokalen Erleben ein gemeinsamer Kulturraum, der größer denkt, weiter klingt und die Menschen einlädt, Teil davon zu werden. Mehr zu CLASSIC PEAKS und den aktuellen Programmen der Partner:innen finden Sie unter: classic-peaks.com
Das Immling Festival begeistert seit über 30 Jahren mit opulenten Opernproduktionen, bewegenden Konzerten und jungen Talenten. Am Spielort verbinden sich Bühne und Landschaft zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk.
festivo verspricht Kammermusik mit Charakter an besonderen Spielstätten wie der Festhalle Hohenaschau, dem Preysingsaal im Schloss oder der historischen Höhermühle: anspruchsvoll, international besetzt und nah am Publikum.
Die Sommerkonzerte im Schloss Amerang verbinden historische Atmosphäre mit großer Musik und machen jeden Abend zu einem kulturellen Ereignis. Von Juni bis August wird der Arkadenhof zum festlichen Klangraum.
Der MusicalSommer Kufstein bringt jedes Jahr große Musicalproduktionen auf die Festung Kufstein. 2026 sorgt die exklusive Produktion „Saturday Night Fever“ mit Musik der Bee Gees für Discofieber vor historischer Kulisse.
Die Opernbühne Maxlrain lädt zu Opernerlebnissen in einem außergewöhnlichen Ambiente: einer ehemaligen Reithalle direkt neben dem Schloss. In dieser Mischung aus historischer Kulisse und kreativer Energie entfalten sich Opernklassiker und Konzertprogramme.
Im ikonischen Passionsspielhaus und dem modernen Festspielhaus Erl entsteht ein musikalischer Dialog: Die Tiroler Festspiele Erl bringen Kunstschaffende, große Werke und ein weltoffenes Publikum zusammen.


Einst wurden mit Räucherwerk böse Geister vertrieben, Ställe sowie Höfe geschützt und es wurde um Glück für das kommende Jahr gebeten. Heute erlebt das Räuchern vor allem in der kalten Jahreszeit ein beeindruckendes Comeback, sorgt für Wohlfühlmomente, wirkt entspannend und stärkt ganz nebenbei Körper und Seele.
Ein Blick in die Vergangenheit zeigt: Die Ursprünge des Räucherns liegen nicht im Alpenraum, sondern es begleitet die Menschheit seit Urzeiten. Die Vermutung liegt nahe, dass unsere Vorfahren Harze, Hölzer und Kräuter ins Feuer warfen und vom aufsteigenden Rauch fasziniert waren, dessen Duft als wohltuend, anregend oder beruhigend empfunden wurde. Hierzulande geht die Tradition auf vorchristliche, keltische Bräuche zurück, immer mit dem Zweck und Ziel, dem Bösen den Garaus zu machen. Dieser Gedanke fand Anklang im Christentum und so war das Räuchern schon bald eng mit den sogenannten Raunächten verknüpft –eine neue Räucherkultur mit religiösem Hintergrund war geboren.
Mystische Raunächte
Von jeher waren es die langen und kalten Nächte, die die Menschen als unheimlich und geheimnisvoll empfanden - besonders die Zeit um die kürzeste Nacht des Jahres vom 21. auf den 22. Dezember. In der Thomasnacht war es möglich, mit Verstorbenen in Kontakt zu treten, selbst die Tiere konnten sprechen. Dies schien Anlass genug, Rituale zur Reinigung der Ställe und Höfe in dieser außergewöhnlichen Nacht einzuführen. So gilt bis heute meist die Wintersonnenwende als Beginn der Raunächte.
Diese werden traditionell bis zum 6. Jänner, dem Dreikönigstag, begangen. Die Anzahl der Raunächte variiert je nach Region – die mystische Bedeutung als Zeit des Übergangs bleibt.
Pfanne, Kohle und das richtige Kraut Dem Räuchern eigen ist es, dass die Durchführung bis heute mit wenigen Mitteln vonstattengehen kann. Den Menschen stand nur einfaches Zubehör zur Verfügung. Zunächst füllte man eine vorhandene Gusseisenpfanne mit Sand, holte glühende Kohlen aus dem Ofen und legte schließlich das Räucherwerk auf. Vom Keller zum Dachboden und in die Ställe – das alles bei geschlossenen Fenstern und Türen in jeden Winkel mit Federn verteilt und im Uhrzeigersinn – schritt man damit zur Tat. Alle Familienmitglieder waren anwesend, um das vermeintlich Böse mit möglichst viel Rauch, der zu den Göttern aufstieg, auszutreiben. Damals wie heute wird mit den Räucherzutaten experimentiert. Selbstverständ lich waren es früher ausschließlich Kräuter und Hölzer, die vor Ort gesammelt und getrocknet werden konnten. Ingredienzien wie Weihrauch und Myrrhe waren für einfache Leute nicht erhältlich oder viel zu teuer. Gerade Johanniskraut und Königskerze, also jenen Kräuter, die zur Sommersonnenwende geerntet wurden, maß man eine hohe Wirkung zu.

Rauchwerk für Einsteiger
Natürlich muss man sich heute nicht zwingend selbst auf die Suche nach dem passenden Rauchwerk machen, dennoch lohnt es sich, mit offenen Augen durch Wald und über Wiese zu streifen, spielt man mit dem Gedanken, das Räuchern auszuprobieren. Heimische Kräuter bilden nach wie vor die Basis, auch wenn exotische Mischungen auf dem Markt zu finden sind. Kräuterkundige empfehlen Beifuß, Salbei und Wacholder zur Reinigung, Lavendel und Minze zur Beruhigung und Harmonisierung. Zum krönenden Abschluss des Räuchergangs finden Harze wie jene von der Tanne, der Kiefer oder der Föhre Eingang, um einen schützenden Effekt zu erzielen. Die Räucherschale ist offen für alles, was guttut.
Ausprobieren erlaubt!
Was für ein Glück, dass die Räuchertradition nicht in Vergessenheit geraten ist! Tief im Tiroler Brauchtum verhaftet, erfährt sie dieser Tage eine neue Interpretation, worauf das breit gefächerte Angebot an RäucherWorkshops, Seminaren und Fachliteratur hinweist. Alt und Jung interessieren sich für den aufsteigenden Rauch und schicken mit ihm ihre Wünsche gen Himmel. Erlaubt ist, was gefällt. So wird vielleicht heute nicht mehr der Rosenkranz während des Räucherns gebetet oder Weihwasser gesprenkelt, aber der Spruch „Unglück hinaus, Glück ins Haus“ ist vielerorts noch zu hören. Auch wurde beim klassischen Räuchern die gusseiserne Pfanne durch Räucherschalen und spezielle Gefäße ersetzt, ebenso wie die Kohle aus dem offenen Feuer der Kohletablette Platz macht. Eine milde Alternative bietet auch das Prinzip der Aromalampe. Statt der Schale, in der normalerweise das Wasser mit dem Duftöl verdampft, wird ein spezielles Sieb auf die Lampe gelegt. Dort verglimmen die gewünschten Kräuter sanft und die Rauchbildung ist viel geringer. Nicht die Methode ist letztlich entscheidend, sondern der eigene Zugang zum Räuchern.
Atmosphärisch und rätselhaft
Ein wenig geheimnisvoll bleibt das Räuchern bis heute. Und das ist gut so. Räuchern verbindet altes Wissen mit modernen Bedürfnissen und heißt in erster Linie, sich darauf einzulassen. Dann wirkt die wohlriechende Mischung der Kräuter und Harze auf Körper und Seele entschleunigend und sinnlich zugleich. Nehmen Sie sich Zeit zu riechen, zu spüren und den Geschichten zu lauschen, die der Winter zu erzählen weiß.
Ob Winterzauber beim Räuchern oder sommerliche Genussmomente – das Erlebnisprogramm des Kufsteinerlandes bietet das ganze Jahr über besondere Augenblicke. Alle Angebote unter: kufstein.com/erlebnisprogramm.

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Sabine Mair ist vieles: Strategin, Netzwerkerin, Zuhörerin. Als Geschäftsführerin hat sie die Entwicklung des Kufsteinerlandes über viele Jahre begleitet – und immer an die große Bedeutung zwischenmenschlicher Begegnungen geglaubt. Ein Gespräch über Führung mit Gespür, das „Lebensgefühl Kufsteinerland“ und ihre Handschrift –in der Region und einem Notizbuch, das zu ihrem Markenzeichen geworden ist.
Sabine Mair, Sie sind Kufsteinerin mit französischen Wurzeln – inwiefern hat diese Mischung Sie geprägt?
Kulinarisch und kulturell gleichermaßen. Die Liebe zur französischen Küche habe ich definitiv mitbekommen. Gleichzeitig durfte ich von klein auf erleben, wie bereichernd es ist, zwei Mentalitäten zu verbinden. Dass ich zweisprachig aufgewachsen bin, hat mir nicht nur sprachliche Flexibilität geschenkt, sondern auch ein tiefes Verständnis für unterschiedliche Kulturen und Sichtweisen – etwas, das mich bis heute prägt.
Die Franzosen sind ja bekannt für ihr „Savoir-vivre“. Was davon finden Sie im Kufsteinerland wieder?
Savoir-vivre bedeutet für mich vor allem Leichtigkeit, Lebensfreude, Geselligkeit – das Feiern des Augenblicks. Diese Haltung ist tief in der französischen Kultur verwurzelt, genauso wie eine gewisse Offenheit gegenüber dem Fremden, die historisch gewachsen ist. Im Kufsteinerland finde ich ein ganz anderes, aber ebenso starkes Lebensgefühl: Die Menschen hier sind sehr naturverbunden, traditionsbewusst und tief mit ihrer Heimat verwurzelt. Es gibt ein großes Bewusstsein für das, was diesen Lebensraum ausmacht – und einen starken Willen, ihn zu bewahren. Dieses geerdete, klare Bewusstsein für das Wesentliche hat für mich auf seine Art auch viel mit Savoir-vivre zu tun.

Was bedeutet für Sie ein achtsamer Umgang mit unserem Lebensraum?
Für mich ist das ein ganz zentraler Punkt, der sogar gesetzlich so formuliert ist: Wir sind die Koordinationsstelle für Nachhaltigkeit im Kufsteinerland. Der Weg zum Österreichischen Umweltzeichen war lang – und nicht immer einfach. Man kann nicht nur davon reden, dass etwas „enkelgerecht“ ist – man muss es auch leben! Und da braucht man Menschen, die diesen Weg mitgehen.
„Meine Wellnessoase ist mein Garten. Da kann ich den Kopf freibekommen, das brauche ich nach so viel Kommunikation im Berufsalltag.“
Sie tragen immer ein schwarzes Buch mit sich herum. Verraten Sie, was Sie darin notieren?
Ich arbeite digital, aber meine Gesprächsnotizen schreibe ich immer mit der Hand. Es gab schon Situationen, da konnte ich nur so wichtige Gespräche wieder nachvollziehen. Das ist mein persönliches Archiv, voller kleiner Details. Manchmal genügt ein Satz, um sich an ein ganzes Gespräch zu erinnern.
Wann ist für Sie der richtige Moment, um etwas loszulassen?
Wenn es nach den Verantwortlichen ginge, sollte ich wohl ewig bleiben. Aber jetzt kommt eine neue Generation – und die soll die Dinge auf ihre Weise machen. Corona hat da vieles verändert. Teilzeit, Work-Life-Balance, neue Arbeitsmodelle – das ist deutlich spürbar. Ich komme noch aus einer Zeit, in der alles durchgetaktet war. Heute arbeiten viele freier, selbstbestimmter. Das ist gut – aber es braucht auch ein gemeinsames Regelwerk, damit der Betrieb funktioniert. Ich habe lange die Verantwortung mitgetragen und jetzt ist es Zeit, auch mal loszulassen. Ich kann mit Stolz sagen, dass ich einen gesunden Betrieb an meine Nachfolge übergebe!
Gibt es etwas, das Sie schon lange tun wollten, für das Sie aber bisher zu wenig Zeit hatten?
Ich lese gern, auch analog. Lesen ist für mich Rückzug und Entspannung. Was im Moment oft zu kurz kommt – und worauf ich mich in der Pension besonders freue –, ist einfach mehr Zeit für mich selbst, für meine Familie und Freunde zu haben. Diese kleinen, persönlichen Momente bedeuten mir viel – und ich wünsche mir, dass sie bald wieder mehr Raum bekommen.
Zum Abschluss möchte ich mich von Herzen bei allen bedanken, die mich auf meinem Weg begleitet haben, sowie bei meinem großartigen Team. Danke für das Vertrauen, das ihr mir geschenkt habt, und für den Mut, gemeinsam neue Wege zu gehen.
Sabine Mair prägt seit fast drei Jahrzehnten die Entwicklung des Tourismusverbands Kufsteinerland. 1998 begann sie als Teilzeitkraft am Counter, übernahm noch im selben Jahr die Finanzagenden und stieg rasch in die Führungsebene auf. Sie verantwortete Meilensteine wie die Fusion von neun Gemeinden zu einer Destination, den Aufbau eines internen Kontrollsystems, die Etablierung der Kulturmarke „KUltura“ sowie zahlreiche Infrastrukturund Marketingprojekte.
Mit Oktober 2023 übernahm sie die alleinige Geschäftsführung des TVB Kufsteinerland und führte den Verband durch einen umfassenden Erneuerungsprozess, darunter die Einführung einer eigenen Marketingabteilung, den Ausbau der PR- und Kommunikationsarbeit sowie die erfolgreiche Zertifizierung mit dem Österreichischen Umweltzeichen für Destinationen.

Unter dem Jahresthema „Zwischen Himmel und Erde“ lädt der Sonnen-Sommer 2026 Einheimische wie Gäste ein, die Tiroler Bergwelt neu zu entdecken. Wenn Kinder barfuß den Hexenwald und die Wasserläufe erkunden, Hexengeschichten und Sagen lebendig werden und sich der Himmel weit über den Bergen öffnet, beginnt eine Reise durch Natur, Zeit und Kosmos.
Ein Tag bei den Hexen
Mit der Geschichten-Gondelbahn geht es hinauf ins Hexenwasser, wo die Gäste an zahlreichen Stationen persönlich empfangen werden. Klein und Groß erforschen, wie Himmel und Erde miteinander sprechen – durch Mondphasen, Wetterwechsel, alte Bauernregeln und humorvolle Sternstunden. An den Staubecken spürt man den Fluss des Wassers, die Naturwelten-Runde führt ins Erdreich, stille Plätze laden zum Schauen, Lauschen und Durchatmen ein. Mit etwas Glück schickt die wandelnde Hexe alle Sorgen in schillernden Seifenblasen in den Himmel und unter den Riesenschirmen bringen Wassertropfen die Klangschalen zum Tanzen.

Neu in diesem Jahr ist die modernisierte „Sternstunden“-Gondelbahn auf die Hohe Salve. Sie bringt die Gäste zum Gipfel, wo Sonnenuhrenweg, Salvenriese und das neue Himmels-Labyrinth mit begehbarer Salven-Sonne zum Staunen, Forschen und Perspektivenwechseln einladen. Drehterrasse, Salvenkirchlein und die besondere Ruhe am Gipfel machen die Hohe Salve ab Juli zu einem Kraftplatz zwischen Himmel und Erde.
Weitere Informationen: www.hexenwasser.at
Gondelbetrieb Hexenwasser 09. Mai bis 01. November und Hohe Salve von Mitte Juli bis 01. November täglich 8:45–17:30 Uhr


Die Devise „Höher, schneller, weiter!“ hat längst ausgedient, wenn es um das individuelle Wohlbefinden geht. Stattdessen wächst die Sehnsucht nach einem ganzheitlichen Leben in Harmonie. „Holistic Living“ ist das Schlagwort der Stunde, denn der Wunsch, das Dasein als eine Einheit aus Körper und Geist, aus Emotionen und Umgebung zu erfahren, ist präsenter denn je.
Natürlich – Trends kommen und gehen. „Holistic Living“ ist gekommen, um zu bleiben: Es ist eine Haltung, eine Rückbesinnung auf das Wesentliche: auf ein bewusstes, kraftvolles Leben. Schon die Denker der Antike beschäftigten sich mit der Ganzheit des Menschen. Aristoteles brachte es auf den Punkt: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“ Jahrhunderte später griff die Weltgesundheitsorganisation diesen Gedanken auf und definierte 1946 Gesundheit als „einen Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens“ – nicht bloß als das Fehlen von Krankheit.



Zwischen Gipfel und Gedanken – wer im Kufsteinerland zur Ruhe kommt, findet mehr als nur Erholung.
Zeit für einen Neustart
Wann, wenn nicht im Urlaub, ist die beste Gelegenheit, zur Ruhe zu kommen und neue Kraft zu schöpfen? Besonders dann, wenn die Umgebung alles bietet, was für eine Reise zu sich selbst gebraucht wird. In den beiden Hochtälern rund um Bad Häring und im Thierseetal wird der Weg zu neuer Vitalität, innerer Einkehr und harmonischer Ganzheitlichkeit bereits gelebt. Hier beginnt Gesundheit nicht vor dem Bildschirm, sondern draußen – im Wald, auf der Wiese, am Seeufer. Das Zusammenspiel aus Naturerlebnissen, sanften Detox-Programmen, Gesundheitsangeboten und ayurvedischen Anwendungen schafft eine Atmosphäre, in der Körper und Geist gleichermaßen regenerieren. Der ideale Ort für einen Neuanfang –hin zu mehr Balance und Lebenskraft.
Zurück zu sich selbst
Die Zutaten für persönliches Wohlbefinden zu finden, ist oft einfacher – und zugleich schwieriger – als gedacht. Doch mit der liebevollen Begleitung in den Hotels der Gesundheitsdestinationen Bad Häring und Thierseetal gelingt der erste Schritt zurück zu sich selbst auf natürliche Weise. Nicht laut, sondern leise. Nicht nach Schema F, sondern individuell abgestimmt. So führt der Weg zu mehr Balance und nachhaltiger Vitalität. Die Ruhe in den Hochtälern der Region hilft, die eigene innere Stimme wieder wahrzunehmen – beim achtsamen Spaziergang, beim Waldbaden, bei einer Yoga-Einheit im Morgengrauen oder bei einem stillen Abendessen unter freiem Himmel. Spüren. Horchen. Sein.
Die beste Zeit ist jetzt!
Ganzheitlich zu leben ist ein Prozess – und eine bewusste Entscheidung, die sich lohnt. Im Kufsteinerland, am Rande des Naturschutzgebietes Kaisergebirge gelegen, beginnt deine persönliche Gesundheitsreise. Verbinde Geist, Körper und Seele zu einem Ganzen. Am besten: jetzt.
Wellness & Genuss Hotel
Panorama Royal ****Superior
Von weitem sichtbar zeigt sich das Panorama Royal in Bad Häring. Das 4-Sterne-Superior Hotel versteht sich als Quelle der Energie, Kraft und Lebensfreude. Liebevoll durchdachte Annehmlichkeiten wie eine Wellness- und SpaWelt mit 7.500 m2 und inspirierende Yoga und Pilates Kurse schaffen eine Atmosphäre der Entspannung im Resort.
DAS SIEBEN ****Superior
Der Name ist Programm – in dieser Hoteloase hat man sich sieben Säulen verschrieben, die mit Achtsamkeit behandelt ein entspanntes Sein ermöglichen: Leben, Gesundheit, Seele, Essen, Natur, Schlaf und Erholung. Auf einem Sonnenplateau in Bad Häring gelegen, steht DAS SIEBEN für eine achtsame Art, das Kufsteinerland und seine Natur kennenzulernen.
Juffing Hotel & Spa**** Superior
Das Team im Juffing hat es sich zum Ziel gesetzt, Momente zu schaffen, die bleiben. Wunderschön in Thiersee gelegen, ist das 4-Sterne-Superior Hotel ein Glücksort in den Tiroler Bergen. Hier werden die Gäste auf dem Weg zu mehr Gleichgewicht begleitet, mit einem großzügigen SpaBereich und einer hervorragenden Gourmetküche.
European Ayurveda Resort Sonnhof Tirol
Die fernöstliche Heillehre wird im Sonnhof am Hochplateau des Thierseetals weitergedacht und auf europäische Lebenswelten übertragen. Die Anwendungen sorgen für Harmonie und mentale Balance – angestrebt wird eine ganzheitliche Gesundung, wobei ayurvedische Philosophie mit therapeutischer Tiefe und modernen Erkenntnissen kombiniert wird.
Thierseerhof****
Der Thierseerhof in Hinterthiersee ist eine Bleibe in den Bergen, die sich der Erholung und Entspannung verschrieben hat. Ganz bewusst können sich die Gäste hier auf das Sein und Bleiben, auf das Ankommen bei sich selbst und die Ruhe in der Natur fokussieren. Kulinarische Köstlichkeiten laden dazu ein, die Seele baumeln zu lassen.
Alle Wellnesshotels im Kufsteinerland auf einen Blick – Inspiration & Buchung direkt online.
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Entdecke an unserem Kraftort in Hinterthiersee:
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Wohlfühlen beginnt hier:
European Ayurveda Resort Sonnhof
European Ayurveda® Home
Handgemacht, herzgemacht:
Handwerk mit Charakter
Die Suche nach authentischen Mitbringseln für die Lieben zu Hause kann sich zu einer Reise ins echte Kufsteinerland entwickeln, die den eigenen Aufenthalt bereichert. Denn in liebevoll geführten Manufakturen und charmanten Läden werden hier Unikate geschaffen, die Geschichten erzählen – von den Menschen in der Region und ihrer Leidenschaft zum traditionsreichen Handwerk.


Funkelnde Akzente setzt Glaskünstlerin Birgit Dopsch mit ihrem handgefertigten Schmuck und glänzenden Accessoires in ihrem Atelier direkt am Aufgang zur Festung. Ihre Kreationen verbinden moderne Ästhetik mit traditioneller Glaskunst und werden in geduldiger Handarbeit geschaffen. Jedes Schmuckstück ist ein funkelndes Kunstwerk, das das Licht einfängt und die Persönlichkeit seiner Trägerin unterstreicht.
In Ebbs, wo sich die Stadt schon zum Ländlichen verändert, versteckt sich ein ganz besonderer Schatz: das Selbstbedienungs-Laderl „Inge Dinge“. Hier werden in der gemütlichen Werkstatt handgetöpferte Tonwaren hergestellt, die weit mehr als nur schöne Gegenstände sind. Jedes Stück trägt die Handschrift seiner Schöpferin und die warmen Erdtöne und organischen Formen spiegeln ihre Verbundenheit zur Natur wider. Ob rustikale Schalen, Teehäferl, Duftlampen oder andere dekorative Gegenstände für das Zuhause - hier findet man garantiert das perfekte Mitbringsel für Menschen, die das Authentische schätzen.
Für Liebhaber edler Tropfen führt der Weg in den historischen Stollen nach Kufstein, wo sich eine der größten Gin-Sammlungen weltweit befindet und Verkostungen in einzigartiger Atmosphäre stattfinden.
Die Crownhill Destillerie in Schwoich bei Kufstein stellt am Kronbühelhof handgefertigte Edelbrände und Spirituosen aus erlesenen regionalen Rohstoffen her. So entstehen charaktervolle Tropfen wie Whisky, Gin, Rum, Brandy, Liköre und Geiste – vielfach national und international ausgezeichnet.
Die Bierol Brauerei in Schwoich bei Kufstein steht für kreative, handwerklich gebraute Biere „Made in Tirol“. Am Stöfflhof entstehen aus regionalen Zutaten und mit großer Experimentierfreude hopfige Spezialitäten. Die „Bierol Biertour zum Selbermachen“ nimmt dich mit auf einen entspannten Rundgang durch die Welt von Bierol – ab sofort kostenfrei erlebbar und ideal kombinierbar mit einem Besuch im Bierol Biergarten & Schankstuben.

Was wäre Tirol ohne einen richtig guten Speck? Wem das Tierwohl genauso wichtig wie der ausgezeichnete Geschmack ist, der kauft Speck und Würste beim regionalen Bauernhof Schererhof in Niederndorf Die Familie Buchauer züchtet und verarbeitet die Tiere selbst - geschlachtet wird stressarm direkt am Hof. So geht Genuss ohne schlechtes Gewissen!
Florian Kitzbichler ist der jüngste und möglicherweise letzte Lebzelter, der noch einen Gesellenbrief für die Herstellung dieser süßen Verführung erhalten hat. In seiner Lebzelterei in Niederndorf werden nach alten Rezepten köstliche Lebkuchen gebacken, die mit ihrem intensiven Duft nach Honig und Gewürzen sofort Kindheitserinnerungen wecken. Die liebevoll verzierten Köstlichkeiten sind nicht nur ein Gaumenschmaus, sondern auch ein Stück gelebte Tradition.

All diese Schätze vereint eine gemeinsame Philosophie: Sie werden aus Leidenschaft, mit Zeit und Hingabe geschaffen. Wer solche Mitbringsel verschenkt, gibt nicht nur einen Gegenstand weiter, sondern ein Stück Seele des Kufsteinerlandes – authentisch, herzlich und unvergesslich.


künstliche Intelligenz wird
Künstliche Intelligenz ist weit mehr als ein Schlagwort aus Fachkreisen –sie ist zu unserem Alltag geworden. Und mit ihr auch die Unsicherheit, wie ihr Einsatz unsere Welt und unsere Wahrnehmung verändern wird. Mit dem KI-Kompetenzzentrum hat sich die Region Kufsteinerland einen Platz auf der Landkarte der Zukunftstechnologien gesichert. Der Rektor der FH Kufstein Mario Döller beschreibt es als einen Ort, an dem Zukunft nicht nur gedacht, sondern direkt ausprobiert wird.
Wenn heute über künstliche Intelligenz gesprochen wird, fällt unweigerlich der Name ChatGPT. Doch künstliche Intelligenz ist weit mehr als ein intelligenter Chatbot, der von jedermann bedient werden kann. In Kufstein wird KI bereits eingesetzt, um Drohnenschwärme für Rettungseinsätze zu steuern, Verkehrsflüsse zu analysieren oder Rechnungen automatisiert zu prüfen. Möglich macht das ein regional einzigartiger Zusammenschluss: das KI-Kompetenzzentrum Kufstein.
„Wir wollten nicht einfach nur zuschauen, wie sich die Dinge entwickeln“, erklärt Mario Döller, der das KI-Kompetenzzentrum gemeinsam mit Fachleuten aus der Taufe gehoben hat. „Wir haben eine Plattform geschaffen, die Unternehmen, Forschung und Gesellschaft zusammenbringt. Einerseits geht es um die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft, andererseits darum, Menschen in der Region fit für den Umgang mit neuen Technologien zu machen.“
Besonders sichtbar wird das Potenzial von KI in einem Projekt, das weit über die Region hinaus Aufmerksamkeit erregt: In Kufstein werden autonome Drohnensysteme entwickelt, die bei Suchaktionen der Feuerwehr oder Bergrettung zum Einsatz kommen. Die Drohnen fliegen in Schwärmen, erkennen mithilfe von KI Personen in unwegsamem Gelände und übermitteln in Echtzeit deren Position. „Das ist keine Zukunftsvision – das funktioniert bereits heute in Pilotprojekten“, erklärt Mario Döller. Es ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie künstliche Intelligenz sogar Leben retten kann.
Zwischen Alpen und Algorithmus
Dass ein solches Zentrum ausgerechnet in Kufstein entsteht, ist kein Zufall. Die Bezirkshauptstadt im Tiroler Unterland punktet mit einer strategisch günstigen Lage – in unmittelbarer Nähe zu München, Salzburg und Innsbruck – und bietet mit der FH Kufstein Tirol eine praxisnahe Bildungsinstitution mit internationalem Ruf. Studiengänge wie Data Science oder der europaweit erste Drohnen-Studiengang sorgen für frische Ideen und enge Verbindungen zur Wirtschaft. Der regionale Wissenstransfer funktioniert – und zwar in beide Richtungen.
„Wir betreuen aktuell über 80 Projekte aus der unternehmerischen Praxis“, erzählt der KI-Experte. „Von der Entwicklung von Apps und Audioguides bis hin zu datenbasierten Regelwerken oder Machbarkeitsstudien. Dabei arbeiten wir eng mit Unternehmen zusammen, aber auch mit der öffentlichen Hand – wie etwa der Stadt Kufstein.“

„Wenn disruptive Technologien kommen, verschwinden alte Berufsbilder – und neue entstehen. So war es schon, als das Auto das Pferdefuhrwerk ersetzt hat.“
Mario Döller
Auch wenn viele Entwicklungen heute rasant wirken – die Grundidee der künstlichen Intelligenz gibt es seit den 1960er-Jahren. Neu sind heute vor allem die Datenverfügbarkeit und die Rechenleistung, mit der Daten verarbeitet werden können. Dadurch entstehen Technologien, die plötzlich im Alltag Anwendung finden. Ob automatische Textgenerierung, Bilderkennung oder Prognosen aller Art – KI wird bereits in unterschiedlichsten Branchen eingesetzt. „Es geht längst nicht mehr darum, ob KI eingesetzt wird – sondern wie“, betont der Experte. „Und ob Unternehmen und Mitarbeitende damit auch richtig umgehen können.“
Deshalb bietet das KI-Kompetenzzentrum regelmäßige Sprechstunden im Kufsteiner Innovationsraum an – für Interessierte, von Start-upGründern bis hin zu engagierten Pensionisten. Auch Veranstaltungsreihen und Workshops gehören zum Angebot. Zudem wurde das Josef-ResselZentrum gegründet – es betreibt ein fünfjähriges Forschungsprojekt rund um Multimediaanalysen, Besucherströme und Ampelsteuerung.
Europas Aufholbedarf und Kufsteins Chance
Trotz vieler innovativer Ansätze hat Europa im globalen KI-Wettlauf noch Luft nach oben. Während in den USA und China Dutzende neue KI-Modelle entwickelt werden, hinkt Europa technologisch hinterher. Die Tech-Giganten sitzen eben nicht in Europa. Und solange Social-Media-Plattformen, CloudDienste und Betriebssysteme aus den USA stammen, fließen auch die wertvollen Daten dorthin. Wer keine Daten hat, kann keine leistungsfähige KI entwickeln. „Allein in den USA wurden 2025 bislang 40 Modelle entwickelt, in China 15 – in Europa gerade mal vier“, gibt der Experte zu bedenken. Genau hier will Kufstein gegensteuern. „Unsere Unternehmen profitieren nicht nur vom Know-how, sondern auch vom Netzwerk“, sagt Döller. „Durch den Zusammenschluss im KI-Kompetenzzentrum entstehen konkrete Kooperationen – etwa wenn ein Partnerunternehmen ein neues KI-Tool testet und seine Erfahrungen mit anderen teilt.“ Die Finanzierung erfolgt aktuell über ein jährliches Pauschalmodell und Kooperationsverträge. Künftig soll das Zentrum weiter ausgebaut werden – mit mehr Personal, mehr Praxisprojekten und mehr Sichtbarkeit für das Thema.
So viel Potenzial KI auch bietet – sie wirft auch Fragen auf: Wer kontrolliert, was sie produziert? Wie erkennt man Falschinformationen oder manipulierte Inhalte? Und vor allem: Wer übernimmt Verantwortung, wenn die KI Fehler macht – oder bewusst eingesetzt wird, um zu täuschen? „Am Ende bleibt die Verantwortung immer beim Menschen“, ist Mario Döller sicher. „KI kann Vorschläge liefern, Texte generieren, Prozesse optimieren – aber sie trifft keine ethischen Entscheidungen. Dafür braucht es Wissen und kritisches Denken.“
Die Veränderungen durch KI machen auch vor dem Bildungssystem nicht halt. Wenn Faktenwissen, Schreiben und Programmieren zunehmend automatisiert erfolgen können, muss sich die Lehre grundlegend neu ausrichten. „Wir müssen weg vom reinen Reproduzieren hin zu mehr Reflexion und Einordnung“, betont Döller. An der FH Kufstein setzt man deshalb verstärkt auf mündliche Prüfungen, analoge Formate und fächerübergreifendes Denken. Ziel ist es, dass Studierende nicht nur Tools bedienen können, sondern auch deren Grenzen erkennen – und Verantwortung für deren Einsatz übernehmen.
„Die meisten Menschen merken gar nicht, dass KI bereits im Einsatz ist“, sagt der Experte. „Aber vielleicht war genau sie der entscheidende Faktor, warum etwas plötzlich funktioniert hat.“ Und genau darum geht es: KI nicht als Bedrohung zu sehen, sondern als Werkzeug. Eines, das viel Verantwortung braucht –aber auch viele Chancen birgt.
Events, die das Kufsteinerland bewegen

Licht & Schatten „Jedermann“ vom Stadttheater Kufstein im Festungsneuhof
Mitten im imposanten Vorhof der Festung Kufstein nimmt eine alte Geschichte einen überraschend neuen Verlauf. In der Kufsteiner Fassung von „Jedermann“ steht eine Frau im Mittelpunkt –schillernd, übermütig und plötzlich mit der Endlichkeit des Lebens konfrontiert.
www.stadttheater-kufstein.at




Drei Tage lang verwandelt sich das Kufsteinerland in einen Raum für Ruhe, Bewegung und ein gutes Gefühl im Jetzt. Zwischen Seen und dem Stadtflair von Kufstein entstehen Verbindung, Leichtigkeit und neue Kraft. Jede Person gestaltet ihr Festival selbst – vom sanften Morgenflow bis zur kraftvollen Praxis am Abend.
www.yoga-tage.at
Ein Wochenende lang gehört Kufstein den Geschichten, Stimmen und Gedanken von Literaturschaffenden aus dem deutschsprachigen Raum – und darüber hinaus. Sprachsalz bringt bekannte Namen und neue Entdeckungen zusammen und lädt dazu ein, Literatur einmal anders zu erleben: frei zugänglich, nahbar und mitten im Alltag.
www.sprachsalz.com



Wenn Fußball Geschichten erzählt, dann geht es um mehr als Tore. Im Festspielhaus Erl treffen zwei prägende Persönlichkeiten aufeinander – Toni Polster und Oliver Kahn. Gemeinsam blicken sie zurück auf Wendepunkte und Weltmeisterschaften. Eine Fortsetzung finden die glück.tage mit weiteren Programmpunkten im Oktober.
www.glueck-tage.at
Wenn die Tage kürzer werden, strahlt das Kufsteinerland umso heller. Im Stadtpark und auf der Festung Kufstein, am Thiersee und beim Pölvenzauber in Bad Häring entfaltet sich eine Adventszeit voller Stimmung und Wärme. In gemütlichen Hütten duften Kiachl und Punsch, Handwerkende zeigen ihre Kunst, Karussell und Weihnachtswerkstatt bringen Kinderaugen zum Leuchten.
kufstein.com/advent
Alle kommenden Highlights und Termine sind in einem Veranstaltungskalender gebündelt. Ein Blick lohnt sich – für aktuelle Informationen aus der Region: kufstein.com/veranstaltungen Die Informationen werden laufend aktualisiert. Änderungen vorbehalten.
Jetzt besuchen und den Alltag hinter sich lassen!


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