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Schlussbericht schützen.fördern.beteiligen

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SCHLUSSBERICHT PROGRAMM KINDER- UND JUGENDPOLITIK 2016–2018 Kanton Schaffhausen


VORWORT CHRISTIAN AMSLER


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ICH WAR im Verlaufe des Anschubprogrammes mehrmals in Gemeinden und habe direkt vor Ort konkrete Programmpunkte besucht. Wenn ein Jugendtreff oder eine Street Soccer Anlage eröffnet wird oder eine Zukunfts­ werkstatt mit Jugendlichen durchgeführt wird, dann habe ich ganz besonders Freude. Denn dann kommt die Theorie auf dem Papier ganz konkret auf den Boden der Praxis an. Es wird direkt vor Ort Leben eingehaucht und Ideen und Bedürfnisse praktisch in die Realität umgesetzt. Das gefällt mir!

REGIERUNGSRAT CHRISTIAN AMSLER (55, FDP), Vorsteher des Erziehungsdepartementes des Kantons Schaffhausen und zuständig für Bildung, Familien- und Jugendpolitik, Sport, Kultur und Aussenbeziehungen

KINDER- UND JUGENDPOLITIK IM KANTON SCHAFFHAUSEN – EINE INVESTITION IN DIE ZUKUNFT «Grundsätzlich liegt die Verantwortung und Umsetzung der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik bei den Gemeinden, nahe bei der Bevölkerung. Die Rolle des Kantons besteht darin, Eckpunkte zu setzen, Wissen zu vermitteln, subsidiär zu fördern und zu unterstützen sowie die Angebote und Massnahmen auf den unterschiedlichen Ebenen zu vernetzen und zu koordinieren.» DIES HÄLT die Schaffhauser Regierung in ihren Legislaturzielen 2017–2020 fest.

ICH MÖCHTE allen Beteiligten danken, die auf irgendeine Art an der Schaffhauser Jugend­politik arbeiten und diese mit kleinen, aber stetigen Schritten voranbringen. Gerne ermutige ich hier an dieser Stelle auch unsere Partner, die Gemeinden, dass sie in die Kinder- und Jugendpolitik noch vermehrt investieren. Dieser Einsatz lohnt sich und ist auch ein Standortfaktor für eine lebens­werte, familienfreundliche Gemeinde. GANZ BESONDERS aber gilt mein herzlichster Dank der Jugendbeauftragten der Schaffhauser Regierung, Michaela Hänggi Graber, die mit Kreativität, Hartnäckigkeit, grosser Freude am Gestalten und unermüdlicher Überzeugungs­ kraft der Jugendpolitik in unserem schönen Kanton mit mehr als bescheidenen monetären Ressourcen und Stellenprozenten viel Drive gegeben hat. Ich schätze mich sehr glücklich, dass sie unsere kompetente Frontfrau für die Sache der Jugendpolitik ist. WIR WOLLEN unsere Kinder und Jugendlichen fördern und zu mündigen, engagierten Mitgliedern unserer Gesellschaft machen. Wir wollen sie aber auch vor Gefahren dieser Welt schützen, ihnen ein Fenster zur Welt öffnen und ihnen Mitwirkung auf allen Stufen ermöglichen. Ganz getreu dem Motto SCHÜTZEN FÖRDERN BETEILIGEN Wir sind gemeinsam auf dem Weg - schön, dass Sie uns dabei unterstützen! ■

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PROGRAMM SCHÜTZEN FÖRDERN BETEILIGEN 2016 –2018 ■

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AUSGANGSLAGE AM 1. JANUAR 2013 trat das Bundesgesetz über die Förderung der ausserschulischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen (KJFG) in Kraft. Das Gesetz bildete die Grundlage des dreijährigen kantonalen Pro­ gramms SCHÜTZEN FÖRDERN BETEILIGEN Das Programm ermöglichte es, die kantonale Kinder- und Jugendpolitik umfassend weiterzu­ entwickeln, Grundlagen zu schaffen und bestehende Ressourcen zu optimieren. Der Bund beteiligte sich mit Fr. 450 000.- an den Kosten. ■

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PROGRAMMZIELE

PROGRAMMAKTIVITÄTEN

FOLGENDE STRATEGISCHE ZIELE wurden verfolgt:

DAS PROGRAMM beinhaltete die Entwicklung konzeptioneller und planerischer Grundlagen sowie die Umsetzung von konkreten Massnahmen zu den Themen Schutz, Förderung und Partizipation:

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DER KANTON SCHAFFHAUSEN verfügt über eine koordinierte und zielgerichtete Kinder- und Jugendpolitik.

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DIE BESTEHENDEN ANGEBOTE im Bereich Kindes- und Jugendschutz sind besser aufeinander abgestimmt und koordiniert. Angebotslücken werden festgestellt und Handlungsfelder bestimmt.

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■ SITUATIONSANALYSE ■ LEITSÄTZE

und Grundlagenbericht Kinder- und Jugendpolitik

für die künftige Kinder- und Jugendpolitik

■ ERARBEITUNG

von kommunalen Kinder- und Jugendkonzepten

DER KANTON SCHAFFHAUSEN verfügt über eine umfassende, professionelle und vernetzte Kinderund Jugendarbeit.

■ STÄRKUNG

UND AUFBAU von Kinder- und Jugendkommissionen

INTERESSIERTEN PERSONEN stehen in allen drei Bereichen (Kindes- und Jugendschutz, Kinder- und Jugendförderung und Kinder- und Jugendpartizipation) Informationen über die Angebote im Kanton Schaffhausen zur Verfügung.

■ AUFBAU

DER KANTON SCHAFFHAUSEN fördert die Partizipation von Kindern und Jugendlichen auf Ebene Kanton und Gemeinde bei allen für sie relevanten Themen.

■ WEITERENTWICKLUNG

■ UMSETZUNGSPROJEKT

EINES NETZWERKS Kinder- und Jugendarbeit

■ PRÜFUNG ■ AUFBAU

aus der Analyse des Kindesschutz

EINES KOMPETENZZENTRUMS Jugendarbeit

EINER INFOPLAT TFORM für Kinder, Jugendliche und Familien

■ SENSIBILISIERUNG

des Angebots für kommunale Jugendbeauftragte

bezüglich Beteiligung von Kindern und Jugendlichen


STRATEGISCHE ZIELE 2016–2018

« Mit der Schaffung der Dienststelle Sport, Familie und Jugend ist ein kantonales Kompetenzzentrum für viele Fragen aus der Familien- und Jugendpolitik entstanden. Es können Synergien genutzt und Doppel­ spurigkeiten vermieden werden.» DANI SPITZ, Leiter Dienststelle Sport, Familie und Jugend

« Wir setzen Kinder und Jugendliche in den Fokus unserer Stadtpolitik und erarbeiten derzeit einen kinder- und jugendpolitischen Aktionsplan für die kommenden 4 Jahre. Themen darin sind: sichere Schulwege, die Koordination von Angeboten sowie Partizipationsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche. Denn Stein am Rhein soll für Familien mit Kindern ein attraktiver Wohnort sein.» CORINNE ULLMANN, Stadträtin Stein am Rhein

« Ich schätze die Arbeit der Kinder- und Jugendkommission Thayngen, denn sie unterstützt mich als kommunale Jugend­ beauftragte in der Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendpolitik und bei der Umsetzung des Aktionsplans ‹kinder­ freundliche Gemeinde›.» ANDREA MÜLLER, Gemeinderätin Thayngen


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1 DER KANTON SCHAFFHAUSEN VERFÜGT ÜBER EINE KOORDINIERTE UND ZIELGERICHTETE KINDER- UND JUGENDPOLITIK. ■

UMSETZUNG UND ERGEBNISSE DIE FHS ST.GALLEN wurde beauftragt, unter Einbezug von Akteuren des Schutzes und der Förderung, eine SITUATIONSANALYSE der kinder- und jugendpolitischen Landschaft im Kanton zu erstellen. Es fanden drei Regionalkonferenzen «Förderung» und drei Arbeits­ gruppen-Sitzungen «Schutz» statt. Die Ergeb-­ nisse sind im Bericht «Situationsanalyse Kinder- und Jugendpolitik im Kanton Schaffhausen» festgehalten. Die daraus resultierenden Empfehlungen werden in die Planung der künftigen Kinder- und Jugend­ politik aufgenommen. BASIEREND auf den UN-Kinderrechten und der Situationsanalyse wurden LEITSÄTZE erarbeitet, welche die kantonale Kinderund Jugendpolitik auf die Grundlage von SCHÜTZEN FÖRDERN BETEILIGEN stellen. ■

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FÜNF GEMEINDEN nutzten das Angebot der Beratung und Mitfinanzierung des UNICEF LABELS «KINDERFREUNDLICHE GEMEINDE». Der Labelprozess ermöglichte den beteiligten Gemeinden das Erfassen ihres Angebots (durch ein standardisiertes Self-Assessment) sowie das Erkennen der Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen in der Gemeinde (durch KinderWorkshops). Die Weiterentwicklung der kommunalen Kinder- und Jugendpolitik stand im Zentrum. Thayngen und Rüdlingen sind aktuell bereits zertifiziert. Diese Gemeinden arbeiten nun aktiv an der Umsetzung des individuellen 4-Jahres-Aktionsplans. Beringen, Stein am Rhein und Neuhausen sind noch im Erarbeitungsprozess.

AUSBLICK

Der Kanton setzt sich aktiv für die Kinder- und Jugendpolitik ein (Kantonaler Leitsatz). Den unterschiedlichen Realitäten der Kinder und Jugendlichen wird im Sinne der Chancengerechtigkeit Rechnung getragen. Dabei werden möglichst alle Handlungsfelder im sozialen, kulturellen, gesundheitlichen und rechtlichen Bereich berücksichtigt. Die Dienstelle SPORT, FAMILIE UND JUGEND informiert und sensibilisiert, steuert und koordiniert, berät, unterstützt und initiiert neue Angebote und entwickelt die Kinder- und Jugendpolitik weiter. Dabei wird die Dienst­ stelle Sport, Familie und Jugend von der Steuerungsgruppe «Jugendpolitik» sowie der kantonalen Jugendkommission unterstützt.

SÄMTLICHE BERICHTE können unter www.sh.ch (Dienststelle Sport, Familie und Jugend) abgerufen werden.

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AUFGRUND dieser Situationsanalyse hat der Regierungsrat die Bereiche Sport, Familien­ politik (inkl. Frühe Förderung) sowie Kinderund Jugendpolitik (SCHÜTZEN FÖRDERN BETEILIGEN ) zu einer einzigen Dienststelle zusammengeführt. Die neue Dienststelle SPORT, FAMILIE UND JUGEND soll das Kompetenzzentrum für alle Belange des Sports sowie der Familien- und Jugendpolitik im Kanton Schaffhausen werden. Durch die Koordination sämtlicher Kinder-, Jugend- und Familienthemen bei ein und derselben Dienststelle wird nicht nur die Transparenz nach aussen erhöht, es können auch Synergien besser genutzt werden. Damit werden wesentliche Voraussetzungen für eine optimale Zusammenarbeit und Vernetzung geschaffen. Zudem kann die Effizienz erhöht werden. ■

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DER REGIERUNGSRAT hat in drei Verordnungen die entsprechenden Anpassungen auf den 1. Januar 2018 vorgenommen. Die Neuorganisation hat keine finanziellen Mehrkosten zur Folge.

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STRATEGISCHE ZIELE 2016–2018

2 DIE BESTEHENDEN ANGEBOTE IM BEREICH KINDES- UND JUGENDSCHUTZ SIND BESSER AUF­ EINANDER ABGESTIMMT UND KOORDINIERT. ANGEBOTSLÜCKEN WURDEN FESTGESTELLT UND HANDLUNGSFELDER BESTIMMT. ■

UMSETZUNG UND ERGEBNISSE IN EINEM ERSTEN SCHRIT T wurden sämtliche Angebote mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen im Bereich Kindes- und Jugendschutz erfasst (Situationsanalyse 2016). Dieser Bericht beinhaltet eine Angebots- und Ressourcenübersicht im Bereich Kindesund Jugendschutz und definiert Aufgaben­ schnittstellen zwischen den bestehenden Angeboten, Fachstellen und Verwaltungsein­ heiten. Aktuelle Zuständigkeitsbereiche sind erkennbar. Die daraus resultierenden Hand­ lungsempfehlungen betreffend verbesserter Koordination und Weiterentwicklung des Bereichs wurden von einer Arbeitsgruppe weiterentwickelt. Die Anlauf- und Koordina­ tionsstelle «Jugendhilfe» erfüllt dabei eine wichtige Funktion innerhalb des Kindesschutz­ systems im Kanton Schaffhausen. Aus der Überprüfung der Anlauf- und Koordinations­ stelle (2017) konnten folgende Produkte

erarbeitet werden: Entwurf für ein kantonales Kindesschutzkonzept, Entwurf eines Rahmenkonzepts für eine mögliche Fachgruppe Kind und Jugend sowie ein Handlungsleit­faden Kindeswohlgefährdung. Die Ergebnisse orientieren sich an den Schutzrechten der Kinder gemäss der UN-Kinderrechtskonvention sowie an den Perspektiven der im Kindesschutz involvierten Fachpersonen.

EMPFEHLUNGEN

KINDESSCHUTZKONZEPT KANTON SCHAFFHAUSEN DIE KANTONALE Kindesschutzstrategie besteht entsprechend dem erarbeiteten Konzept­ entwurf aus der KINDESSCHUTZKONFERENZ, der Fachkoordination Kindesschutz sowie der FACHGRUPPE KIND UND JUGEND.

Die Mitglieder der Kindesschutzkonferenz sind Fachpersonen, welche in ihrem beruflichen Alltag mit dem Schutz der Rechte von Kindern und Jugendlichen konfrontiert sind. Sie beraten in regelmässigen Abständen unter anderem über aktuelle, auch regionale Probleme, den Kindesschutz betreffende Gesetzesänderungen sowie über neuere Erkenntnisse aus der Wissenschaft. Die Fachkoordination Kindes­ schutz sorgt für eine ausreichende Vernetzung der verschiedenen Fachstellen, für eine qualitative und kontinuierliche Verbesserung des gesamten Kindesschutzsystems in Schaffhausen sowie für die nötige Sensibili­ sierung und Aufklärung der Bevölkerung. Im Einzelnen geht es hierbei beispielsweise um konkrete Fall- und Abklärungsabläufe, die Kommunikation zwischen Lehrpersonen, Betroffenen und Fachstellen, Informa­tions­ veranstaltungen für Fachpersonen und die Öffentlichkeit sowie um die interkantonale Vernetzung.

RAHMENKONZEPT FACHGRUPPE KIND UND JUGEND DIE ZUSAMMENLEGUNG der Kindesschutz­ gruppe und der interdisziplinären Fachgruppe Jugendhilfe zu einem einzigen Angebot ist ein dringendes Anliegen aller Beteiligten. Mit der Fachgruppe Kind und Jugend und dem dazuge­ hörenden Rahmenkonzept wird nicht nur diesem Bedürfnis entsprochen. Zusätzlich gibt es eine qualitative Verbesserung des bereits bestehenden Angebots. Neben einer professio­ nellen Fallkoordination, Dokumentation und

« Der ausdauernde und engagierte Einsatz aller Beteiligten hat mich sehr beein­ druckt. Ich bin zuversichtlich, dass das neue Kindesschutzkonzept einen wesentlichen Beitrag für effektiven Kindesschutz leisten wird.» JAN-CHRISTOPH SCHÄFER, Kinder- und Jugendpsychiatrischer Dienst (KJPD)


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Evaluation, kann die fallführende Person (z.B. Lehrperson) während des komplexen Kindesschutzprozesses begleitet werden.

KANTONALER HANDLUNGSLEITFADEN KINDESWOHLGEFÄHRDUNG EIN GRUNDLAGENLEITFADEN für Sozialbe­ ratende wurde unter Einbezug einer Arbeitsgruppe fertiggestellt. Weitere zielgruppenspezifische Handlungsleitfäden (für Kinder­ tages­stätten und Schulen) sind in Bearbeitung. Weitere Leitfäden können künftig von diesen abgeleitet werden.   AUSBLICK

es dem Kanton Schaffhausen und seiner Regierung, den Schutz der hier lebenden Kinder- und Jugendlichen vor Gewalt, Missbrauch und Ausbeutung nachhaltig zu verbessern. Ein starker kantonaler Kindes­ schutz hat unmittelbare Auswirkungen auf das Leben und die Biografie der schutzbe­ dürftigen Schaffhauser Kinder- und Jugend­ lichen. Damit einhergehend erhöht ein ver­besserter Schutz dieser Kinder deren Chancengleichheit betreffend ihrer Ausbil­ dungs- und Aufstiegsperspektiven — und leistet damit einen entscheidenden Beitrag zu mehr gesellschaftlicher Gerechtigkeit. Ausserdem kann ein starker kantonaler Kindesschutz der Entstehung von schweren individuellen Lebenskrisen von Kindern und Jugendlichen vorbeugen, ressourcenaufwendige Kindes­ schutzfälle verhindern und so die finanziellen Ausgaben der Solidargemeinschaft entlasten.

Ob ein Budget für weitere Massnahmen im Bereich Kindesschutz zugesprochen wird, ist noch offen. Gezeigt hat sich, dass im Bereich Kindesschutz eine Stelle mit Koordinationsund Steuerungsfunktion sowie zusätzliche Stellenprozente für die Beratungstätigkeiten fehlen. Für die Erarbeitung von Handlungs­ leitfäden und Weiterbildungsangeboten für Fachpersonen würden ebenfalls mehr zeitliche Ressourcen benötigt. DER PROJEKTBERICHT «Kindesschutz im Kanton Schaffhausen» kann unter www.sh.ch (Dienststelle Sport, Familie und Jugend) abgerufen werden. Folgende Dokumente wurden erarbeitet und werden zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht: Entwurf Kindesschutzkonzept, Entwurf Rahmenkonzept Fachgruppe Kind und Jugend, Handlungsleitfaden Kindeswohlgefährdung.

Das Wohlergehen von Kindern und Jugendlichen ist durch bedarfsgerechte und koordinierte Massnahmen gewährleistet (Kantonaler Leitsatz). DIE MIT KINDERN, Jugendlichen und ihren Familien arbeitenden Organisationen können ihre Aufgaben zum Schutz, zur Hilfe und zur Förderung koordiniert und mit geklärten Zuständigkeiten erfüllen. In der Gesellschaft fördern die entsprechenden Organisationen das Bewusstsein für die Gefährdung von Kindern und Jugendlichen. Sie ermöglichen den Zugang zu den Angeboten. UM DIESEM LEITSATZ zu folgen, empfehlen die beteiligten Fachpersonen die Umsetzung der genannten Massnahmen. Diese ­ermöglichen

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« Durch die Überprüfung der An­ lauf- und Koordinationsstelle Jugendhilfe hat die Bekanntheit des Angebots im ganzen Kanton zugenommen und wird heute reger genutzt als je zuvor.» MIRJAM GROSS, Anlauf- und Koordinationsstelle Jugendhilfe


STRATEGISCHE ZIELE 2016–2018

« Die Vernetzung der Kinder- und Jugendarbeit ist nicht einfach nur eine Möglichkeit, sondern eine Notwendigkeit, um bereits bestehende Ressourcen zu nutzen und neue Ideen zu verwirklichen. Ein solches Netzwerk zu haben ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Kinder- und Jugendarbeit im 21. Jahrhundert.» DANIEL FREI, Jugendarbeiter Evang. ref. Landeskirche


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3 DER KANTON SCHAFFHAUSEN VERFÜGT ÜBER EINE UMFASSENDE, PROFESSIONELLE UND VERNETZTE KINDER- UND JUGENDARBEIT. ■

UMSETZUNG UND ERGEBNISSE

KOMPETENZZENTRUM JUGEND SCHAFFHAUSEN «AG Räume», «AG Zusammenarbeit und Vernetzung», «AG Angebote für Gemeinden» UNTER FACHLICHER BEGLEITUNG der FHS St.Gallen wurde ein Weiterentwicklungsprozess mit dem Arbeitstitel «Kompetenzzentrum Jugend» aufgegleist. Drei Arbeitsgruppen erarbeiteten Konzepte zu den Themen «Räume», «Zusammenarbeit und Vernetzung» sowie «Angebote für Gemeinden». Die Stadt Schaffhausen hat geprüft, ob die Bereiche Kinder- und Jugendarbeit, Jugendberatung sowie Schulsozialarbeit in gemeinsamen Räumen zusammengeführt werden können. Ein Umzug in neue Räumlichkeiten und bauliche Massnahmen standen zur Diskussion. Durch ein Architekturbüro wurde eine bauliche Vision entwickelt. Die ursprünglich geplanten Räumlichkeiten sind jedoch nicht mehr verfügbar. Im bisherigen Jugendtreff B45 konnten weitere Büros angemietet werden. Die Idee, die bauliche Vision dort umzusetzen und somit ein Kompetenzzentrum Jugend aufzubauen, wird weiterverfolgt. Für 2019 ist die strukturelle Zusammenführung von Jugend­ arbeit, Schulsozialarbeit und Jugendberatung geplant (gemeinsame Abteilung und Leitung). Ebenso wird eine enge Zusammenarbeit mit

SPIELEN, KINDER WOLLEN CH BE WEGEN ■ KREATIV SEIN, SI

dem Familienzentrum angestrebt. 2018 konnte sich eine Jugendarbeiterin um Themen aus den Landgemeinden kümmern und punktuell Unterstützung leisten. Um die Zusammenarbeit weiterhin zu gewährleisten, wird innerhalb der Leistungsvereinbarung zwischen Stadt und Kanton dieses Thema bearbeitet und sicher­ gestellt. Die aktuelle Leistungsvereinbarung läuft noch bis Ende 2019. Mit der Gemeinde Hallau konnte eine Leistungsvereinbarung für die Schulsozialarbeit abgeschlossen werden.

NETZWERK OFFENE JUGENDARBEIT 2016 HAT EINE BEFRAGUNG der Akteure des Bereichs Offene Jugendarbeit stattgefunden. Die Ergebnisse wurden in Form eines Vernetzungskonzepts an der Jahreskonferenz Kinder- und Jugendpolitik 2017 präsentiert. Da ein Bedürfnis nach kantonaler Vernetzung bestand, hat im Herbst 2017 ein erstes Netzwerktreffen «Offene Kinder- und Jugend­ arbeit» stattgefunden. Im neu gegründeten Netzwerk sind rund 8-10 Personen vertreten (Schaffhausen, Neuhausen, Thayngen, Löhningen, reformierte und katholische Kirche, grenzüberschreitende Jugendarbeit, kantonale Jugendbeauftragte). Der Austausch und die Vernetzung sind gut angelaufen und sollen mit zwei Treffen pro Jahr weitergeführt werden. Der Kontakt zum Dachverband Offene Jugendarbeit (Doj) soll verstärkt werden.

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INFORMATIONS-, UNTERSTÜTZUNGS- UND BERATUNGSANGEBOTE FÜR KOMMUNALE JUGENDBEAUFTRAGTE VON NOVEMBER 2016 BIS JUNI 2017 fand ein Studierendenprojekt zur Bedarfserfassung von kommunalen Jugendbeauftragten statt. Der Studierendenbericht zeigte folgendes Ergebnis: Die Rolle und Aufgabe der Funktion «kommunaler Jugendbeauftragter» ist oft unklar. Aufgrund dessen ist geplant, mögliche Aufgaben und die Rolle der kommunalen Jugendbeauftragten festzuhalten und diese in persönlichen Gesprächen vorzustellen. Dies ermöglicht das Berücksichtigen von kommunalen und regionalen Unterschieden und fördert die Vernetzung der Gemeinden im Bereich der Kinder- und Jugendförderung. In Zusammenarbeit mit der FHS St.Gallen wurde ein «Werkzeugkoffer» für die kantonale Jugendbeauftragte erstellt. Diese sechs Ordner enthalten eine ausgewählte Zusammenstellung von Projekten, Angeboten und Finanzhilfen für Gemeinden. Die inhaltlichen Themen sind: Grundlagen (z.B. Rolle Jugendbeauftragte, Aufgabe Offene Jugendarbeit), Partizipation, Gesundheitsförderung, Kinderfreundliche Gemeinde, Integration, Finanzierung von Projekten. Die Ordner dienen der gezielten Beratung und Unterstützung der Gemeinden.

AUSBLICK

Kinder und Jugendliche werden in ihrer gesunden Entwicklung und sozialen Integration durch ein viel­f ältiges Angebot gefördert (Kantonaler Leitsatz). DER KANTON unterstützt die Weiterent­ wicklung von Angeboten der Kinder- und Jugendförderung. Dabei stehen die Erarbeitung von konzeptionellen Grundlagen, die Weiter­ entwicklung und Vernetzung der Kinder- und Jugendarbeit sowie die Gesundheitsförderung im Zentrum. In den nächsten zwei Jahren stehen für die Jugendbeauftragte die Themen Kinderrechte, Partizipation und Gesundheits­ förderung im Fokus der Sensibilisierung der Gemeinden. Der Werkzeugkoffer dient dabei als Umsetzungshilfe.


STRATEGISCHE ZIELE 2016–2018

«Politik und Verwaltung sehen die Stadt durch die Brille unserer jüngsten Mitmenschen und handeln danach - das ist für mich Kinder- und Jugendpolitik.» SIMON STOCKER, Stadtrat Schaffhausen

«Viele Kinder und Jugendliche be­ teiligten sich aktiv bei der Planung, dem Umbau und der Einrichtung des neuen Jugend­raums. Sie sind sehr stolz darauf, was sie geschafft haben. Selbst Schüler, die sich teilweise in der Schule geplagt haben, haben wieder zusammen­ gefunden. Das freut mich wirklich sehr für unsere Jugendlichen.» MARTIN AHREND, Gemeinderat Rüdlingen


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4 DER KANTON SCHAFFHAUSEN FÖRDERT DIE PARTIZIPATION VON KINDERN UND JUGENDLICHEN AUF EBENE KANTON UND GEMEINDE BEI ALLEN FÜR SIE RELEVANTEN THEMEN. ■

AUSBLICK

Kinder und Jugendliche können ihre Bedürfnisse und Sichtweisen bei Themen, die für sie bedeutsam sind, einbringen (Kantonaler Leitsatz) DER KANTON sensibilisiert und informiert über die Beteiligungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen in kantonalen und kommunalen Angelegenheiten. Die Formen der Beteiligung berücksichtigen den jeweiligen Entwicklungsstand der Kinder und Jugendlichen.

UMSETZUNG UND ERGEBNISSE

KANTON

GEMEINDEN

BEIM THEMA Partizipation handelt es sich um einen langjährigen SensibilisierungsProzess, der Zeit benötigt. Es war wichtig, in der Programmphase immer wieder auf Möglichkeiten für Partizipation hinzuweisen.

EINIGE GEMEINDEN haben sich mit den Bedürfnissen und Anliegen von Kindern und Jugendlichen auseinandergesetzt und sie in die Planung der Kinder- und Jugendpolitik miteinbezogen. Insbesondere sind es diese fünf Gemeinden, welche in den Unicef-Prozess «Kinderfreundliche Gemeinden» eingestiegen sind. Sie haben sich intensiv mit dem Thema Beteiligung auseinandergesetzt, Kinder in Workshops befragt und Beteiligung in ihren Konzepten und Aktionsplänen verankert.

DIE JAHRESKONFERENZ Kinder- und Jugendpolitik 2016 beinhaltete ein Impuls­ referat zum Thema Partizipation. Im Juni 2018 fand eine zweitägige Fachveranstaltung der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK) für Jugendarbeitende aus dem Bodenseeraum zum Thema Partizipation statt. Diese wurde von der Jugendbeauftragten mitgestaltet und gab einige Impulse für die Beteiligung in den Gemeinden. AN DREI REGIONALKONFERENZEN im Mai / Juni 2016 wurden Herausforderungen, Projekte und Ideen zum Thema Partizipation mit insgesamt rund 70 Personen diskutiert. Das Thema Partizipation wurde als kantonaler Leitsatz und auch als Schwerpunktthema für die kommenden Jahre aufgenommen. Ge­prüft wurde ein grösseres PartizipationsProjekt, welches jedoch aus Ressourcengründen (personell und finanziell) zum jetzigen Zeitpunkt nicht durchgeführt wird. Geprüft wurden jedoch verschiedene Beteiligungs­ formen wie Jugend-Apps, engage.ch und andere Formen, welche einzelnen Gemeinden empfohlen wurden.

IN DEN KOMMENDEN JAHREN soll die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen weiterhin einen Aufgabenschwerpunkt der kantonalen Jugendbeauftragten bilden. Es ist zum Beispiel ein Praxistag «Partizipative Spielplatzgestaltung» für Bauamtsmitarbeitende im Kanton Schaffhausen geplant. Dieser soll 2019 zusammen mit Pro Juventute durch­ geführt werden. Ein entsprechender Leitfaden wird von Pro Juventute im 2019 fertig gestellt und dient den Bauamtsmitarbeitenden künftig als Umsetzungshilfe.

IM WEITEREN hat die Stadt Schaffhausen in ihren neu erarbeiteten Leitsätzen für eine kinder- und jugendfreundliche Stadt einen Leitsatz zum Thema Partizipation verfasst. Zudem hat das Forum «Kinder- und jugend­ gerechte Stadt» 2018 zwei Foren dem Thema Partizipation gewidmet. Die städtische Jugendarbeit erstellte einen internen Leitfaden für die Partizipation von Kindern in der Offenen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

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STRATEGISCHE ZIELE 2016–2018

«Auf wegweiser.sh finde ich mit ein paar wenigen Klicks Angebote von der Freizeitgestaltung, zur Baby­ sitterin bis hin zu Beratungsange­ boten. Eine tolle Internetseite, nicht nur für Familien und Erziehungs­ berechtigte, sondern für alle, die etwas in ihrer Region suchen.» ERICH BUCHER, Fachstelle für Gesundheitsförderung, Prävention und Suchtberatung (VJPS)


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5 INTERESSIERTEN PERSONEN STEHEN IN ALLEN DREI BEREICHEN DER KINDER- UND JUGENDPOLITIK (KINDES- UND JUGENDSCHUTZ, KINDER- UND JUGENDFÖRDERUNG, KINDER- UND JUGENDPARTIZIPATION) INFORMATIONEN ÜBER DIE ANGEBOTE IM KANTON SCHAFFHAUSEN ZUR VERFÜGUNG. ■

UMSETZUNG UND ERGEBNISSE Informationen über bestehende Angebote im gesamten Bereich Kinder, Jugend und Familie (Schutz, Förderung und Partizipation) wurden gesammelt, gebündelt und systematisiert. Zwei Gruppen wurden bezüglich ihren Wünschen an den Aufbau einer Onlineplatt­ form befragt. Ein Detailkonzept wurde erstellt (Budget mit Grobaufbau Plattform, Zuständig­ keiten etc.). Drei Koordinationssitzungen haben stattgefunden. Das Detailkonzept wurde angepasst und verfeinert. Im August 2017 wurde der konkrete Gestaltungsauftrag für die Erstellung der Informationsplattform weg­weiser.sh an eine externe Firma vergeben. Die Plattform wegweiser.sh wurde wie geplant am 21. März 2018 aufgeschaltet. Die Bekannt­ machung der Seite läuft immer noch. Es wurden mittlerweile über 240 Angebote registriert.

AUSBLICK

Informationen über die Angebote zum Schutz, zur Förderung und zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen sind allen interessierten Personen einfach zugänglich (Kantonaler Leitsatz). Eine kantonale Angebotsübersicht erleichtert den Nutzerinnen und Nutzern die Orientierung und die Suche nach entsprechenden Angeboten.

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DIE INFORMATIONSPLATTFORM wird weitergeführt und laufend aktualisiert. Für 2019 ist geplant, eine Auswahl an Bewegungsorten im Kanton Schaffhausen auf einer interaktiven Landkarte zu erfassen und auf der Plattform abzubilden. Weitere Ergänzungen und neue Informationsangebote werden laufend geprüft.


SCHLUSSABRECHNUNG

PROGRAMM SCHÜTZEN FÖRDERN BETEILIGEN ■

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DER KANTON SCHAFFHAUSEN hat 2015 beim Bund (BSV) Finanzhilfen (gemäss KJFG, Art. 26) für ein Programm zum Aufbau und zur Weiterentwicklung der kantonalen Kinderund Jugendpolitik beantragt. Das Programm für die Jahre 2016–2018 musste konzeptionelle und planerische Grundlagen enthalten und konkrete Massnahmen zu den Themen Förderung, Schutz oder Partizipation beinhalten. Der Kanton Schaffhausen schloss mit dem BSV eine Vereinbarung ab, welche die maximale Subvention von 450 000 Franken enthielt. Als Bedingung galt, dass der Kanton zusammen mit den Gemeinden mindestens den gleichen Betrag in das Programm investiert. DIE BEWILLIGTEN GELDER WURDEN WIE FOLGT EINGESETZT:

PROGRAMMMANAGEMENT

IN CHF

Personalkosten Programmleitung und -mitarbeitende ■ 2016 und 2017 = 60 Stellenprozente ■ 2018 = 85 Stellenprozente

256 649

Verwaltungspersonal, Arbeitsgruppen, Prozessbegleitung

134 674

TOTAL PERSONALKOSTEN

391 323

KONZEPTIONELLE UND PLANERISCHE GRUNDLAGEN UND KONKRETE MASSNAHMEN SITUATIONSANALYSE «Schutz, Förderung, Partizipation»

85 482

ERARBEITUNG LEITSÄTZE «Schutz, Förderung und Partizipation»

15 855

KOMMUNALE KONZEPTE für die Kinder- und Jugendpolitik (Unicef Label «Kinderfreundliche Gemeinden» und Partizipationsleitfaden)

123 500

ÜBERPRÜFUNG der Anlauf- und Koordinationsstelle, Erarbeitung eines Kindesschutzkonzepts sowie von Handlungsleitfäden Kindeswohl-Gefährdung

84 541

PROFESSIONALISIERUNG der Offenen Jugendarbeit der Stadt Schaffhausen und Beratung von Gemeinden

68 405

AUFBAU eines kantonalen Netzwerks Offene Jugendarbeit

25 198

PRAXISPROJEKT «Unterstützungs-, Beratungs- und Informationsangebot für kommunale Jugendbeauftragte (Bedarfserhebung und Umsetzungsprojekt)» INFORMATIONS- und Angebotsplattform wegweiser.sh TOTAL GRUNDLAGEN UND MASSNAHMEN

4 900 70 724 478 605


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INFORMATION UND VERNETZUNG AKTEURE

IN CHF

Workshops und Veranstaltungen zur Vernetzung und Weiterentwicklung

42 254

Evaluation

4 000

Internet und Publikationen

26 163

TOTAL INFORMATION UND VERNETZUNG

72 417

VERTEILUNG DER KOSTEN Bund

450 000

Kanton Schaffhausen (Budget, Eigenleistung, Lotteriegewinnfonds)

414 595

Gemeinden (Budget, Eigenleistung) TOTAL AUSGABEN

77 750 942 345


SCHLUSSGEDANKEN

MEIN RESUMÉ erziehen (afrikanisches Sprichwort), so braucht DIE BUNDESSUBVENTIONEN an das Pro­ es auch eine ganze Gesellschaft, um die gramm «Aufbau und Weiterentwicklung der UN-Kinderrechte umzusetzen und Kinder im Kinder- und Jugendpolitik des Kantons Aufwachsen zu begleiten und zu fördern. Schaffhausen» enden wie geplant nach drei Die kantonale Kinder- und Jugendpolitik soll Jahren. Es fanden zahlreiche Arbeitsgruppen­ sitzungen, Gespräche mit Gemeinden, Vernetzungs­ veranstaltungen und Kinderworkshops statt. Politische Prozesse wurden ausgelöst, Gelder gesprochen, Haltungen bezüglich Beteiligung MICHAELA HÄNGGI, Kantonale Jugendbeauftragte von Kindern und Jugend-­ lichen entwickelt, Ange­bote erfasst und Kinder vor Gefahren schützen, Angebote der bekannt gemacht, bestehende Gefässe Kinder- und Jugendarbeit fördern, Ideen von genutzt, Vernetzungsgremien geschaffen und Kindern aufnehmen und Kinder an politi­ Ressourcen gebündelt. Im ganzen Prozess schen Prozessen beteiligen. Um diese Ziele zu sind mir viele Menschen begegnet, die sich ehrenamtlich oder über ihr Amt hinaus für die Kinder- und Jugendförderung engagieren und zahlreiche Fachleute, die trotz beschränkten Ressourcen professionelle Arbeit im Bereich Kindesschutz leisten. Ihnen allen ein grosses Dankeschön! Die Kinder- und Jugendpolitik in unserem Kanton hat einen grossen Sprung vorwärts getan. Die finanziellen und personellen Ressourcen für die kommenden Jahre sind nun wieder weniger, das Tempo für die Weiterent­ wicklung ist nicht mehr so rasant. Doch so wie es ein ganzes Dorf braucht, um ein Kind zu

«Kinder- und Jugendpolitik ist kein 80 Meter-Sprint ! Wer läuft mit mir einen Marathon ?»

erreichen, brauchen wir Ihre Unterstützung. Bleiben Sie am Ball und laufen Sie mit uns den Marathon. Kinder- und Jugendpolitik ist ein fortlaufender Prozess. Die Aufgabe von Bund und Kantonen ist es, zu informieren und zu sensibilisieren, Gemeinden und Akteure zu beraten und zu unterstützen, Prozesse zu steuern und zu koordinieren, Projekte zu initiieren und Angebote weiterzuentwickeln. Die Gemeinden, welche am Puls der Kinder und Jugendlichen sind, müssen Ansprechpartner definieren und Mitwirkungsgefässe aufbauen (z.B. Jugendrat, Kindermitwirkung, Schüler­ parlamente, Beteiligung bei der Spiel­platz­gestaltung). Ausserdem müssen Schutzund Förderangebote wie Schulsozialarbeit, Spielgruppen, Kinder- und Jugendarbeit bereitgestellt oder entsprechende Projekte bewilligt werden. Ich freu mich auf die Zusammenarbeit!

MICHAELA HÄNGGI, Verantwortliche Programm SCHÜTZEN ■ FÖRDERN ■ BETEILIGEN ■


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KONTAKT DIE KANTONALE KINDER- UND JUGENDPOLITIK wird laufend weiterentwickelt. Sie finden die wichtigsten Unterlagen unter www.sh.ch

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