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Німецька мова 9 клас Горбач 2022 поглиблене

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DEUTSCH Н І М Е Ц Ь К А

М О В А

Ludmyla Gorbatsch

DEUTSCH

НІМЕЦЬКА МОВА

Ludmyla Gorbatsch

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Людмила Горбач

НІМЕЦЬКА МОВА Підручник для 9 класу з поглибленим вивченням німецької мови закладів загальної середньої освіти Ludmyla Gorbatsch

DEUTSCH für spezialisierte Schulen mit erweitertem Deutschunterricht Lehrbuch für die 9. Klasse der allgemeinbildenden Schulen 2-ãå âèäàííÿ, ïåðåðîáëåíå Ðåêîìåíäîâàíî Ìіíіñòåðñòâîì îñâіòè і íàóêè Óêðàїíè

ÊÈЇÂ «ÃÅÍÅÇÀ» 2022


Любі друзі! У цьому році для вас вдев’яте пролунав перший шкільний дзвоник – ви стали дев’ятикласниками, учнями старшої школи. Цей рік буде для вас незвичайним – відповідальним і напруженим водночас, адже наприкінці року на вас чекають перші у вашому житті іспити – державна підсумкова атестація, екзамен на зрілість, який вам треба успішно скласти. Ваш успіх залежить саме від вас, від того, як ви розпочнете навчальний рік, які завдання перед собою поставите, чи зумієте правильно розподілити свій час, поєднати навчання з відпочинком. Пам’ятайте! Шлях до успіху – у ваших руках! Серед предметів, які ви вивчатимете у дев’ятому класі, будуть й іноземні мови. Зайвим було б пояснювати значення вивчення іноземних мов сьогодні. В умовах глобалізації та геополітичних змін у світі оволодіння іноземними мовами є одним з визначальних векторів розвитку інтелектуального та творчого потенціалу людства. Сучасний фахівець, незалежно від сфери своєї діяльності, вважається неперспективним, якщо він не володіє принаймні однією іноземною мовою. Можливості отримання вищої освіти та стажування за кордоном стали реальністю! Нові перспективи відкриває сьогодні перед вами і міжнародний туризм. Вивчайте німецьку мову, адже це відкриє для вас нові можливості! Підручник, який ви тримаєте в руках, продовжує серію видань для вивчення німецької мови. Він містить актуальну лінгвокраїнознавчу інформацію, цікаві тексти, різноманітні діалоги, які допоможуть вам вирішити комунікативні завдання у рамках визначених сфер спілкування. Підручник укладено за темами. Кожна тема, залежно від обсягу лексики, взятої на опрацювання, містить 6–9 уроків. Кожний розділ закінчується пропозицією проектної роботи. Проектні роботи орієнтовано на здобуття учнями власного досвіду шляхом виконання практичних дій. Працюючи над проектами, учні вчаться працювати в групах, планувати та вирішувати поставлені завдання, шукати інформацію, документувати процес роботи, презентувати зроблене, роблять самостійні маленькі відкриття. У підручнику подано вправи на читання, аудіювання, мовлення й письмо. Вправи супроводжуються піктограмами (умовними позначками), що значно полегшують орієнтування у підручнику. У кінці кожного уроку вміщено слова та вирази, необхідні для спілкування в межах запропонованої тематики. У кінці підручника подано граматичний довідник, таблицю сильних і неправильних дієслів та німецько-український словник, який містить слова та вирази, що зустрічаються в підручнику.

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Die Wurzel der Menschheit ist die Familie. Sie ist auch die Wiege der Menschheit.

Adolf Kolping

Es gibt Menschen, die die Welt verzaubern einfach, weil sie da sind.


Lektion 1. Meine Familie, meine Freunde und ich 1.1 Das ist meine Familie 1. Lest die Familien-Wörter. Beachtet die Aussprache. Mutter Großmutter

Vater Großvater

Eltern Großeltern

Kinder Enkelkinder

Familie Familienfoto

2. Familienfotos: Familie Roth a) Seht euch die Bilder an. Lest die Kurztexte. Daniel erzählt: Das ist meine Familie. Das sind meine Eltern. Meine Mutti heißt Monika. Sie ist 46. Meine Mutti ist Ärztin. Sie arbeitet in einem Krankenhaus. Mein Vater heißt Karl. Er ist 48. Mein Vater ist Diplomingenieur. Er arbeitet bei Müller & Co. Das ist eine Baufirma. Und das hier sind meine Geschwister – meine Schwester Lea und mein Bruder Thomas. Lea ist 14, sie geht in die 8. Klasse. Sie geht aufs Gymnasium. Thomas ist 20. Er studiert Medizin in Heidelberg. Ich heiße Daniel, ich bin 15. Ich gehe in die 9. Klasse. Ich gehe auch aufs Gymnasium. Das sind Oma Margetha und Opa Georg, meine Großeltern. Sie wohnen auf dem Land. Meine Großeltern arbeiten nicht, sie sind Rentner. Oma Margaretha mag Blumen und arbeitet gern im Garten. Sie bäckt auch leckere Kuchen. Opa Georg repariert ständig etwas. Wir besuchen unsere Großeltern oft. Am Wochenende kommen wir oft zum Kaffee und Kuchen und im Sommer machen wir gern Ferien auf dem Land. Und das sind unsere Haustiere – Katze Kathi und Hund Waldi. Sie sind lieb und brav. Sie spielen gern zusammen. Am liebsten spielen sie mit dem Ball. Sie gehören auch zu unserer Familie. 5


b) Antwortet kurz. 1. Wie groß ist die Familie Roth? 2. Wie heißen die Eltern? Wie alt sind sie? 3. Sind die Eltern berufstätig? Was sind sie von Beruf? Wo arbeiten sie? 4. Wie viele Kinder gibt es in der Familie? 5. Wie heißen die Kinder? Wie alt sind sie? Was machen sie? 6. Wie heißen die Großeltern? Wo wohnen sie? 7. Besucht die Familie Roth ihre Großeltern oft? 8. Hat die Familie Roth Haustiere? Welche? Wie heißen sie? 3. Wortschatztraining a) Was passt zusammen? Schreibt Wortpaare heraus und übersetzt sie. Vater – Mutter, … Vater  Schwester  Tante  Cousin  Opa  Kusine  Mutter  Neffe  Onkel  Nichte  Oma  Bruder b) Familien-Wörter. Bildet neue Wörter und schreibt sie ins Heft. Welche Familien-Wörter kennt ihr noch?

Familie(n) +

das Fest der Name der Vater das Album der Roman der Schmuck die Tradition

das Familienalbum

4. Macht ein Fragespiel. Die Schwester meines Vaters ist … / Wer ist das? – Das ist deine Tante. Der Sohn des Bruders meiner Mutter … – Das ist dein Cousin. 5. Meine Familie a) Lest die Kurztexte, nennt die Familien-Wörter. Emilie, 15: Meine Familie – das sind meine Eltern und meine Geschwister und auch unsere Haustiere – unsere Katze Dora und unser Hund Hektor. Thomas, 15: Meine Eltern sind geschieden. Mein Vater hat eine andere Familie. Meine Familie – das sind meine Mutter, mein Opa und mein großer Bruder, weil sie immer für mich da sind. Vera, 16: Zu meiner Familie gehören meine Mutter, meine Oma und meine Tante. Martina, 14: Ich habe eine große Familie. Meine Familie – das sind meine Eltern und meine jüngere Schwester Lea, drei Tanten und zwei Onkel, zwei Cousins und vier Kusinen und auch zwei Omas und zwei Opas. b) Wer gehört zu deiner Familie? 6


6. Deutsche Jugendliche über ihre Familien Hört die Kurzinterviews. Ergänzt die Tabelle. Alter

Wohnort

Geschwister

Beschäftigung der Eltern

Daniel

14

München

keine

…

…

…

…

…

…

7. Meine Familie Erzählt über eure Familien in Kleingruppen. Nehmt die Fragen zu Hilfe. 1. Ist deine Familie groß (nicht groß)? 2. Wie heißen deine Eltern? 3. Wie alt sind sie? 4. Sind deine Eltern berufstätig? 5. Was machen sie? 6. Hast du Geschwister? 7. Wie alt ist dein Bruder (deine Schwester)? Wiederholung 1. Lest die Sätze. Sagt anders. Die Mütze gehört mir. – Das ist meine Mütze. 1. Das Buch gehört meinem Bruder. 2. Die Uhr gehört dir. 3. Die CD gehört uns. 4. Das Fahrrad gehört mir. 5. Das Handy gehört meinem Vater. 6. Das Schülercafé gehört euch. 7. Der Rucksack gehört Ihnen. 8. Die Kamera gehört meiner Freundin. 2. Ergänzt die Sätze mit den Possessivpronomen. 1. Daniel erzählt von seinerr Familie. 2. Sandra ist stolz auf ... Bruder. 3. Wann habt ihr ... neue Wohnung bekommen? 4. Wie verbringst du gewöhnlich ... Winterferien? 5. Wir schreiben oft Briefe an ... deutsche Freunde. 6. Sebastian hat mir ... Adresse gegeben. 7. Der Schriftsteller liest uns morgen ... neuen Roman. 8. Samstags räumen wir gewöhnlich ... Wohnung auf. 9. Ich kenne sehr gut ihn und ... Schwester. 10. Wir machen ... Hausaufgaben immer zusammen. 11. Erzählen Sie uns von ... Sommerreise! 12. Ich liebe ... Eltern. Wortschatz der Rentner (-) der Student (-en) der Diplomingenieur (-e)

die Studentin (-nen) die Firma (Firmen) die Hausfrau (-en) die Sekretärin (-nen) die Dienstreise (-n)

das Büro (-s)

geschieden sein arbeiten (bei D), Medizin studieren, auf Dienstreise sein 7


1.2 Meine Familie ist mir wichtig 1. Hört zu und sprecht nach. Familie Traumfamilie

Erfahrung Lebenserfahrung

Streit streiten

vertrauen anvertrauen

ausgehen umgehen

2. Sprüche zur Familie a) Was passt zusammen? Bildet die Sätze und schreibt sie ins Heft. Vergleicht in der Klasse. 1. Wer die Menschen liebt, ... 2. Zwei Dinge sollten Kinder von ihren Eltern bekommen: … 3. Kleine Kinder, kleine Sorgen, … 4. Ein Baum ohne Wurzeln – …

a) ein Mensch ohne Familie. b) große Kinder, große Sorgen. c) hat immer eine große Familie. d) Wurzeln und Flügel.

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b) Welche Sprüche gefallen euch am besten? Versucht, diese Sprüche zu erklären. 3. Lest drei Interviews. Nehmt wenn nötig das Wörterbuch zu Hilfe. Macht die Aufgaben. Ich verbinde „Familie“ mit Vertrauen. Ich finde es wichtig, dass man in der Familie alles erzählen kann, auch wenn etwas falsch gelaufen ist. Natürlich kann ich meiner Freundin alles erzählen, doch irgendwie ist es nicht dasselbe, denn sie sieht mich nur in der Schule. Und meine Familie kennt mich inund auswendig. Ich kann meinen Eltern alle meine Probleme anvertrauen. Emilie, 15

Meine Familie ist mir wichtig. In meiner Familie gibt es manchmal Streit und Probleme. Aber das ist gut. Ich sehe, wie meine Eltern mit ihrer Lebenserfahrung Probleme lösen, und lerne dabei. Wenn ich dann später ein ähnliches Problem habe, hab’ ich schon einmal „geübt“ damit umzugehen. Ich glaube, in einer Familie lernt man für das weitere Leben. Sofie, 15

Meine Eltern verstehen mich nicht. Jeden Tag gibt es Streit. Meine Mutter meint, ich habe falsche Freunde. Sie sagt, ich muss nur für die Schule lernen. Ich darf nicht laute Musik hören, am Computer spielen ... Abends darf ich nicht mit meinen Freunden ausgehen. Die Vorwürfe meiner Mutter gehen mir nicht aus dem Kopf. Ich kann mich gar nicht auf das Lernen konzentrieren und weiß nicht, was ich tun soll. Laura, 16

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a) Wer meint was? Meine Eltern verstehen mich nicht. Ich verbinde „Familie“ mit Vertrauen. In einer Familie lernt man für das weitere Leben. b) Sucht zu jedem Kurztext eine passende Überschrift. c) Schreibt aus den Kurztexten Wörter und Wendungen heraus, die man dem Kernwort „Familie“ zuordnen kann. Vergleicht in der Gruppe. 4. Was ist deine Familie für dich? Erzähle. Nimm die Fragen zu Hilfe. 1. Verstehst du dich gut mit deinen Eltern? 2. Kannst du deinen Eltern alle deine Probleme anvertrauen? 3. Gibt es manchmal Streit in deiner Familie? 4. Womit verbindest du deine Familie? 5. Gibt es deiner Meinung nach Traumfamilien? 5. Familien in Deutschland Hanna und Daniel sind Reporter bei der Schulzeitung „Schülerblatt“. Jetzt arbeiten sie an der Sonderausgabe der Zeitung, die dem Thema „Familien in Deutschland“ gewidmet ist. Hanna und Daniel haben eine Umfrage gemacht und auch die Schüler interviewt. a) Lest ein Interview. Julia über ihre Familie Reporter: Julia, stell dich bitte kurz vor. Julia: Ich heiße Julia, bin 15. Ich gehe in die 9. Klasse. Meine Hobbys sind Fremdsprachen und Sport. R: Was kannst du über deine Familie erzählen? J: Unsere Familie ist groß. Insgesamt sind wir 7 Personen in der Familie. Das sind meine Mutti, mein Vater, meine zwei Schwestern; die Oma und der Opa, Mamas Eltern, leben auch mit uns. Wir haben auch eine Katze und einen Hund. Sie gehören auch zu unserer Familie. R: Verstehst du dich gut mit deinen Eltern? J: Ich verstehe mich gut mit meinen Eltern. Meine Eltern sind die allerbesten! Ich hatte schon immer ein tolles Verhältnis sowohl zu meiner Mutter, als auch zu meinem Vater. Meine Eltern sind immer für mich und meine Schwestern da. R: Was findest du gut an deinen Eltern? J: Meine Eltern haben mich nie wie ein kleines Kind behandelt. Als Kind durfte ich schon mitentscheiden, wohin wir fahren oder gehen. Mit meinen Eltern kann ich über alles reden. 9


R: Verbringt ihr viel Zeit zusammen? J: Leider nicht. Mein Vater ist Manager in einer großen Firma und ist oft auf Dienstreisen. Meine Mutter ist Bibliothekarin und hat Zweischichtsystem auf Arbeit. Am Wochenende muss sie auch arbeiten. So verpassen wir uns immer. Aber sonst versuchen wir schon mal, raus ins Grüne zu fahren. Wir gehen auch gern wandern, machen Radtouren und so, aber in der Woche sehen wir uns selten. R: Und wer macht die ganze Hausarbeit? J: Das ist ja kein Problem. In unserer Familie hat jeder seine Pflichten. Die Mutter und die Oma kochen. Der Vater und der Opa sind für die Reparaturen im Haus zuständig. Geschirr spülen, Blumen gießen, Zimmer aufräumen, Tiere füttern – das machen wir, ich und meine Schwestern. Was den großen Wochenend-Putz anbetrifft, so packen wir alle zusammen – meine Eltern, meine Großeltern, meine Schwestern und ich. b) Was steht im Text? 1. Julia ist 15. 2. Ihre Hobbys sind Fremdsprachen und Sport. 3. Julias Familie besteht aus 8 Personen. 4. Julia hat eine Schwester. 5. Julias Eltern sind berufstätig. 6. Julias Großeltern leben auf dem Land. 7. In Julias Familie hat jeder seine Pflichten. c) Was findet Julia gut an ihren Eltern? d) Macht ein ähnliches Interview. Spielt das Interview in der Klasse. Wiederholung 1. Ergänzt die Sätze und schreibt sie ins Heft. können oder dürfen? 1. Max … gut Deutsch. 2. … ich fragen? 3. Stefan und Daniel … gut schwimmen. 4. … ich dein Lineal nehmen? 5. … ich das Buch bis Montag behalten? 6. Der Apfelkuchen ist sehr lecker. … ich noch ein Stück Kuchen nehmen? 7. Monika ist erst 13 Jahre alt. Sie … noch nicht Auto fahren. 8. Hier … Sie nicht parken! Das ist verboten! müssen oder sollen? 1. Schade, dass du schon gehen … 2. Der Arzt sagt, die Kinder … viel Obst und Gemüse essen. 3. Haben Sie schon mal den Kölner Dom besucht? Das … Sie unbedingt mal machen! 4. … ich die Tür aufmachen? – Ja, danke! 5. Ich … diese Novelle bis Montag lesen. 6. Du … sofort nach Hause gehen! 7. Hast du kein Wörterbuch? … ich dir mein Wörterbuch geben? 8. Wir … noch Mineralwasser holen. wollen oder möchten? 1. Am Wochenende … wir einen Ausflug ins Grüne machen. 2. … du am Computer spielen oder ins Kino gehen? 3. Was … Sie trinken? 4. Wir … unsere Freunde zum Kaffee einladen. 5. Wann … ihr die Gemäldegalerie besuchen? 6. Emilie … Spanisch lernen. 7. Was … du am Wochenende machen? 10


mögen 1. Monika … Apfelkuchen. 2. … ihr Obstsalat? 3. … du Jazz? 4. Wir … gern Fisch mit Reis. 5. … Sie Eis? 6. Meine Mutter … schwarzen Kaffee. 2. Lest und merkt euch. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8.

Soll ich antworten? Soll ich beginnen? Soll ich wiederholen? Soll ich den Text lesen und übersetzen? Soll ich den Text laut (still) lesen? Soll ich den Text mit dem Wörterbuch (ohne Wörterbuch) übersetzen? Soll ich den Text von Anfang an lesen? Soll ich die Sätze ins Heft (an die Tafel) schreiben? Wortschatz

der Streit (-e) der Vorwurf (Vorwürfe) der Wochenend-Putz

die Pflicht (-en) die Traumfamilie (-n) die Erfahrung (-en) die Lebenserfahrung (-en) die Reparatur (-en)

das Vertrauen das Problem (-e)

jeder üben, tun, verbinden, ausgehen, lösen, j-m etw. anvertrauen, sich konzentrieren (auf A), sich verstehen (mit D), umgehen (mit D), j-n in- und auswendig kennen zuständig sein (für A)

1.3 Was hält eine Familie zusammen? 1. Wir sind eine Familie a) Lest das Gedicht. Übersetzt die Verben. Nehmt wenn nötig das Wörterbuch zu Hilfe. Wir halten zusammen machen Fehler verzeihen weinen trösten schreien lachen haben zusammen viel Spaß leben sind wie wir sind haben uns lieb denn wir sind eine Familie Autor unbekannt

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b) Welche Verben passen deiner Meinung nach zum Wort Familie am besten? c) Welche Verben passen zum Wort Familie noch? Erstellt einen Wortigel. Schreibt ein ähnliches Gedicht. Das ist gar nicht schwer! 2. Was hält die Familie zusammen? a) Lest die Aussagen von deutschen Jugendlichen. Sofie, 15: Jede Familie, glaube ich, muss ihre Rituale haben. Das gemeinsame Mittagessen, eine Grillparty im Garten, der Besuch der Eisdiele am Wochenende – all das hält meiner Meinung nach die Familie zusammen. Hanna, 16: Es ist wichtig, glaube ich, Zeit füreinander zu haben und miteinander zu verbringen. Eine Familie, die sich nur Zettel oder E-Mails schreibt, verdient meiner Meinung nach nicht den Namen. Veronika, 18: In einer Familie leben viele Menschen unter einem Dach und es kommt automatisch zu Konflikten. Feste Regeln, glaube ich, helfen Konflikte vermeiden. (Du deckst den Tisch, dafür räume ich das Geschirr ab...) Marion, 20: Liebe ist, glaube ich, für die Familie am wichtigsten. Sie hält auch die Familie zusammen. Thomas, 23: Der Mittelpunkt unseres Lebens ist unser kleiner Sohn. Er hält, glaube ich, unsere Familie zusammen … Jürgen, 25: Ich bin meiner Frau sehr dankbar. Da ich beruflich oft auf Reisen bin, kümmert sie sie sich um die Kinder und um unser Haus. Sie hält glaube ich unsere Familie zusammen. b) Ergänzt die Tabelle. Name

Alter

Was hält ihrer/seiner Meinung nach die Familie zusammen?

Sofie

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Familienrituale

…

…

…

c) Erzählt nach der Tabelle. d) Wessen Meinung würdest du teilen? Was hält deiner Meinung nach die Familie zusammen? Ich würde die Meinung von ... teilen. Ich glaube.../Meiner Meinung nach, ... 3. Hört zu. Lest die Sätze. Was ist richtig? 1. Antonia hat einen Bruder. 2. Antonias Bruder ist 12. 3. Antonia versteht sich mit ihrem Bruder gut. 4. Die Familie unternimmt viel zusammen. 5. Im Winter fährt die Familie Schlitten. 6. Im Sommer macht die Familie Bergwanderungen, Radausflüge und nimmt auch an den Orientierungsläufen teil. 7. Antonia meint, Sport hält ihre Familie zusammen. 12


Запам’ятайте! Вживання інфінітиву з часткою zu та без неї Інфінітив з часткою zu вживається: 1. Після більшості дієслів: beginnen, versprechen, vorschlagen, bitten, vergessen, pflegen, empfehlen, raten, verbieten u. a. m. Ich schlage vor, am Wochenende ins Kino zu gehen. Ich bitte dich, rechtzeitig zu kommen. Meine Deutschlehrerin rät mir, dieses Buch zu lesen. 2. Після прикметників: stolz, glücklich, froh, bequem u. a. m. Es ist bequem, hier zu sitzen. Es ist immer interessant, etwas Neues zu erfahren. 3. Після абстрактних іменників: das Glück, die Freude, die Lust, die Absicht, die Möglichkeit, der Wunsch u. a. m. Die Mädchen haben den Wunsch, ins Kino zu gehen. Gestern hatte ich das Glück, mit ihm zu sprechen. 4. Інфінітив з часткою zu вживається також в інфінітивних групах: um … zu, statt … zu und ohne … zu. Зворот „um ... zu + Infinitiv“ має здебільшого значення мети. Інфінітив без частки zu вживається: 1. Після модальних дієслів та дієслова lassen. Ich kann nicht schwimmen. Der Lehrer lässt die Schüler eine Geschichte lesen. 2. Після дієслів, які означають рух: gehen, fahren, laufen. Morgen gehen wir baden. Petra und Monika fahren ihre kranke Freundin besuchen. Die Kinder laufen in den Wald Pilze suchen. 3. Після дієслів: sehen, fühlen, lehren, lernen, helfen. Ich fühle ihr Herz klopfen. Ich sehe ihn im Hof Fußball spielen. Ich höre meine Schwester im Nebenzimmer singen. 4. Was ist eurer Meinung nach für eine Familie wichtig? a) Bildet die Sätze nach dem Muster. Gebraucht dabei die Übung 2a. Es ist wichtig, Zeit füreinander zu haben. Es ist wichtig, … Am wichtigsten ist es, meiner Meinung nach, … b) Bildet die Sätze aus Übung 4a nach dem Muster um. Es ist wichtig, Zeit füreinander zu haben. – Man muss Zeit füreinander haben. 13


5. Lest die Sätze. Erklärt: Mit oder ohne zu? 1. Monika möchte Sängerin werden. 2. Sie hat die Absicht, später Musik zu studieren. 3. Ich habe keine Lust, dieses Buch zu lesen. 4. Willst du mit dem Zug reisen? 5. Am Wochenende gehen wir baden. 6. Ich war froh, meine Freunde zu sehen. 7. Ich habe keine Möglichkeit, im Sommer nach Deutschland zu fahren. 8. Ich helfe meiner Mutter die Fenster putzen. 9. Valentina träumt davon, eines Tages berühmt zu werden. 6. Ergänzt die Sätze durch ein passendes Ende und schreibt sie ins Heft. Mehrere Varianten sind möglich. Daniel beginnt, den Text zu übersetzen. Daniel beginnt, Michael hat vergessen, Der Lehrer bittet, Die Jungen versprechen, Die Bibliothekarin rät, Hanna und Tina schlagen vor, Unsere Freunde wünschen uns,

die Tür zu schließen. den Text zu übersetzen. rechtzeitig zu kommen. das neue Buch zu lesen. die Adresse zu schreiben. die Ferien lustig zu verbringen. eine Reise zu unternehmen.

7. Äußert den Wunsch, dasselbe zu tun. Ich will morgen aufs Land fahren. – Ich habe auch den Wunsch, aufs Land zu fahren. 1. Ich will den Sommer am Meer verbringen. 2. Ich will eine Reise nach Deutschland unternehmen. 3. Ich will die Sehenswürdigkeiten Berlins besichtigen. 4. Ich will mit dem Flugzeug über die Berge fliegen. 5. Ich will dieses Mädchen kennen lernen. 6. Ich will am Sportwettbewerb teilnehmen. 7. Ich will dieses Buch lesen. 8. Ich will diesen Film sehen. 8. Mit zu oder ohne zu? Schreibt die Sätze ins Heft. Erklärt. 1. Am Samstag fahren wir (baden). 2. Hast du Lust, Tennis (spielen)? 3. Der Lehrer ließ die Schüler den Text (lesen und übersetzen). 4. Möchtest du auch am Konzert (teilnehmen)? 5. Veronika hilft ihrem Bruder das Zimmer (aufräumen). 6. Ich bin froh, dich (sehen). 7. Mein Bruder hat den Wunsch, im Sommer nach Deutschland (fahren). 8. Emilie hat keine Lust, ins Theater (gehen). 9. Ich höre meinen Bruder Gitarre spielen. 10. Ich sehe die Klassenlehrerin mit seinem Vater (sprechen). 11. Veronika fühlt ihre Hände (zittern). 12. Hast du die Möglichkeit, mit ihm (sprechen). 13. Heute haben wir keine Zeit, das Museum (besuchen). 15. Ich bitte dich, schnell (kommen). Wortschatz der Mittelpunkt der Konflikt (-e)

die Grillparty (-s) die Eisdiele (-n)

beruflich mitmachen, mitentscheiden, zusammenhalten, vermeiden sich kümmern (um A) 14

das Ritual (-e)


1.4 Jung und Alt unter einem Dach 1. Hört zu und sprecht nach. Club Seniorenclub

Altersheim Studentenheim

wohnen Wohnung

reparieren telefonieren

kochen machen

2. Drei Generationen unter einem Dach. Ist das möglich? a) Welche Vor- und Nachteile gibt es? Lest, sortiert und schreibt danach in eure Hefte. Nehmt wenn nötig das Wörterbuch zu Hilfe.

räumliche Enge  gegenseitige Hilfe  Unterstützung bei der Kinderbetreuung  ständige Kontrolle und Beobachtung  mehr Zeit für eigene Interessen  Einmischung in die Kindererziehung  „Gut gemeinte“ Ratschläge, Besserwisserei  mehr Erfahrungsaustausch zwischen Alt und Jung  Kompromisse schließen müssen  Pflegebedürftige alte Menschen können  wenn es die Situation erlaubt  zu Hause betreut werden  Enkelkinder halten Großeltern geistig jung Vorteile

– gegenseitige Hilfe –…

Nachteile

– räumliche Enge –…

b) Vergleicht in der Klasse. c) Was ist eurer Meinung nach für ein gelungenes Miteinander wichtig? Bildet die Sätze nach dem Muster und schreibt sie in eure Hefte. Es ist wichtig, tolerant zu sein. Man muss tolerant sein. 15


tolerant sein  nicht immer nur nörgeln  einander vertrauen  Dank zeigen (z.B.: als kleines Dankeschön fürs Babysitten die Eltern zu einem Abendessen einladen oder ihnen Theaterkarten schenken)  sich gegenseitig achten  die Jungen neue Wege gehen lassen 3. Hört die Kurztexte. Macht die Aufgaben. a) Was steht im Text? 1. Die Familie hat ein großes Haus auf dem Land. 2. Die Großeltern wohnen in der Stadt. 3. Opa Josef war Möbelverkäufer. 4. Vor zwei Jahren ist der Opa in die Rente gegangen. 5. Oma Gisela arbeitet gern im Garten. 6. Sie kann auch tolle Geschichten erzählen. 7. Am Wochenende bäckt die Oma leckere Kuchen. b) Beantwortet die Fragen zum Text. Macht Notizen. 1. Wo wohnt Emilies Opa? 2. Kann sich Emilies Opa noch helfen? Was macht er noch selbst? 3. Wohin geht Emilies Opa einmal in der Woche? 4. Was macht der Opa im Seniorenclub? 5. Warum will Emilies Opa nicht in die Stadt ziehen? 4. Wie war es damals, als du 15 war? a) Lest einen Auszug aus einem Gespräch. Hanna: Oma, waren deine Eltern streng? Oma: Und wie! Was unsere Eltern sagten, sollten die Kinder unbedingt tun. Am Tisch durften wir nur dann sprechen, wenn man uns etwas fragte. Die Kinder durften auch nicht laut sein. Man bestrafte uns oft. Manchmal bekamen wir sogar Ohrfeigen. H: Waren die Kinder früher gehorsam? O: Für uns war das Wort der Eltern Gesetz. Wenn zum Beispiel Besuch im Haus war, sollten wir gewöhnlich in unserem Zimmer bleiben und ganz ruhig sein. H: Wann sollten die Kinder schlafen gehen? O: Wir sollten sehr früh schlafen gehen. Nur bei großen Festen, Weihnachten und so, durften wir länger aufbleiben. H: Musstest du auch zu Hause helfen? O: Natürlich. In unserer Familie gab es vier Kinder. Ich war die älteste. Der Vater arbeitete, die Mutter hatte auch viel zu tun. Ich musste auf die jüngeren aufpassen, mit ihnen spielen. H: Durftest du mit 15 abends weggehen? 16


O: Nein. Mein Vater war sehr streng. Mit 15 durfte ich nicht weggehen. H: Wollten die Kinder nicht anders als ihre Eltern leben? O: Doch. Sie wollten anders als ihre Eltern leben, konnten es aber nicht. Die Eltern haben ihnen immer den Weg gezeigt … b) Beantwortet die Fragen. 1. Was sollten die Kinder früher unbedingt tun? 2. Was durften sie nicht tun? 3. Wollten die Kinder anders leben? 4. Konnten die Kinder anders leben? 5. Warum konnten die Kinder nicht anders leben? c) Mach ein Interview mit deiner Oma (deinem Opa). p Nimm die Fragen aus Übung 4a zu Hilfe. Präsentiere das Interview in der Klasse. Запам’ятайте! Відмінювання модальних дієслів у Präteritum können

dürfen

müssen

sollen

wollen

mögen

ich du er/sie

konnte konntest konnte

durfte durftest durfte

musste musstest musste

sollte solltest sollte

wollte wolltest wollte

mochte mochtest mochte

wir ihr sie Sie

konnten konntet konnten konnten

durften durftet durften durften

mussten musstet mussten mussten

sollten solltet sollten sollten

wollten wolltet wollten wollten

mochten mochtet mochten mochten

4. Setzt die Modalverben im Präteritum ein. 1. Ich (können) … dir helfen. 2. Wir (müssen) … noch viel lernen. 3. Hanna (dürfen) … heute früher nach Hause gehen. 4. Gestern (müssen) … Daniel zeitig aufstehem. 5. Thomas (wollen) … nach dem Sportfest einkaufen gehen. 6. Du (sollen) … den Abwasch machen. 7. Ihr (sollen) … eure Hausaufgaben machen. 8. Wir (wollen) … dich nicht stören. 9. Ihr (können) … es nicht sehen. 10. Ich (dürfen) … es euch nicht sagen. 5. Eine alte Frau erzählt. a) Lest eine Kurzgeschichte. Alles geht langsamer jetzt. Daran muss man sich gewöhnen. Alles macht mehr Mühe: das Gehen, das Denken, das Kochen, das Essen, sogar das Schlafen. Der Tod kommt näher. Manchmal bin ich sehr müde und denke: Das ist gut. Aber manchmal schaue ich die Straßen an und die Häuser und die Menschen, und dann denke ich, dass ich das alles bald nicht mehr sehe. Es wird sein, und ich 17


werde nicht mehr sein. Es gibt Augenblicke, in denen ich das nicht begreifen kann und große Angst habe. Da hilft nichts. Ich habe jetzt viel Zeit. Ich kann Dinge tun, zu denen ich früher keine Zeit hatte, weil ich arbeiten musste, für andere sorgen musste, weil soviel zu tun war. Jetzt habe ich Zeit, langsam ein Buch zu lesen, langsam einen Brief zu schreiben, langsam meine Wohnung aufzuräumen. Ich muss mich daran gewöhnen, dass es schön ist, viel Zeit zu haben. Ich weiß nicht mehr genau, was vor einer Stunde passiert ist, oder gestern. Aber ich weiß genau, wie es damals war, als ich ein kleines Mädchen war. Ich spielte, und ich sagte – und meine Mutter sagte – und mein Vater sagte – ich weiß das noch genau. Ich würde das gern erzählen, aber keiner will es wissen. Meine Kinder kommen und sagen: „Geht’s dir gut?“, und ich sage: „Es geht mir gut“, und dann sind sie zufrieden und gehen wieder, weil sie soviel zu tun haben. Ich habe eigentlich nichts zu tun. Ich habe Zeit. Ich weiß zu wenig, um ihnen raten zu können. Aber ich weiß etwas Wichtiges: Einmal werden sie alt sein, so wie jetzt ich. Sie können sich das nicht vorstellen, aber ich weiß es. Sie können sich auch nicht vorstellen, dass ich einmal so jung war wie sie. Aber ich weiß es. Irmela Brender

b) Antwortet kurz. 1. Woran muss sich die alte Frau gewöhnen? 2. Was macht der alten Frau mehr Mühe? 3. Woran denkt sie oft? 4. Hat die Frau jetzt viel Freizeit? Was macht sie in ihrer Freizeit? 5. Hatte sie früher, als sie jung war, auch viel viel Freizeit? 6. Woran erinnert sich die alte Frau gern? 7. Wem würde die alte Frau gern über ihre Kindheit erzählen? 8. Besuchen die alte Frau ihre Kinder? 9. Warum kann sie ihnen nicht über ihre Kindheit erzählen? Suche die Textstelle. с) Was meinst du? Was brauchen alte Leute? d) Welchen Eindruck hat auf dich diese Geschichte gemacht? e) Besuchst du oft deine Großeltern? Hilfst du ihnen? Erinnern sich deine Großeltern oft an ihre Kindheit? Hörst du gern ihre Geschichten? Was haben sie Interessantes erzählt? Berichte in der Klasse. 6. Wie ist es in deiner Familie? Fragt euch gegenseitig. Nehmt die Fragen zu Hilfe. 1. Wie alt sind deine Großeltern? 2. Arbeiten deine Großeltern oder sind sie Rentner? 3. Können sich deine Großeltern noch helfen? 4. Wohnen deine Großeltern in der Stadt oder auf dem Land? 5. Wohnen sie mit euch zusammen oder getrennt? 6. Hilfst du deinen Großeltern? 18


7. Gruppenarbeit. Diskutiert in der Klasse.  Es ist nicht leicht, mit den alten Leuten zusammen zu wohnen.  Alte Leute sollen nicht allein wohnen.  Alte Leute hehören ins Altersheim.  Großeltern gehören zur Familie. Wortschatz der Seniorenclub (-s) der Möbelschreiner (-)

die Kinderbetreuung die Ohrfeige (-n)

das Altersheim (-e)

getrennt ständig, pflegebedürftig weggehen, aufbleiben, nörgeln, bestrafen aufpassen (auf A), in die Stadt ziehen, Kompromisse schließen

1.5 Freundschaft ist das halbe Leben 1. Freundschaft hat viele Gesichter a) Schaut euch die Bilder an. Lest die Unterschriften.

eunde

dicke Fr

Freundinnen fürs Leben

beste Freunde alte Freunde

Ich und mein Freund Oscar

Männerfreundschaft

de

Schulfreun

b) Welche Freundschaften gibt es? Erzählt nach den Bildern. Ich meine/glaube, … Meiner Meinung nach, … 19


2. Sprüche zur Freundschaft a) Welche Satzteile passen zusammen? Bildet die Sätze und schreibt sie ins Heft. Vergleicht in der Klasse. 1. 2. 3. 4.

Geteilte Freude ist doppelte Freude, … Freundschaft muss nicht perfekt sein, … Freunde muss man nicht suchen, … Falsche Freunde gehen, …

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3

a) nur echt. b) wahre bleiben. c) geteilter Schmerz ist halber Schmerz. d) sie finden sich.

4

b) Welche Sprüche zur Freundschaft gefallen euch am besten? Welche Sprüche zur Freundschaft kennt ihr noch? 3. Jugendliche vor dem Mikrofon a) Lest die Aussagen von deutschen Jugendlichen. Was fällt dir spontan zum Wort Freundschaft ein? Ich würde sagen, zusammen und helfen. Es ist auch ganz wichtig, glaube ich, dass man sich auf den Menschen verlassen kann. Lea, 15

Womit verbindest du Freundschaft? Füreinander da sein, das ist meiner Meinung nach, bei Freundschaft am wichtigsten. Ich verbinde Freundschaft mit Unterstützung. Katja, 14

Was hält deiner Meinung nach die Freundschaft? Am wichtigsten ist es, meiner Meinung nach, regelmäßig Kontakt zueinander zu haben. Eine SMS, eine E-Mail oder ein Telefongespräch – all das hält, glaube ich, die Freundschaft. Man muss auch wichtige Tage nicht vergessen, Geburtstage und so … Daniel, 16

b) Beantworte die Fragen aus Übung 3a selbst. 4. Was ist dir an deinen Freunden wichtig/nicht so wichtig? a) Lies und markiere. Für mich ist es wichtig / nicht so wichtig, dass … – wir uns oft sehen. – wir regelmäßig Kontakt zueinander haben (uns schreiben oder miteinander telefonieren) – wir viel zusammen unternehmen. – wir die gleichen Interessen haben. – wir über alles reden können. – wir ehrlich zueinander sind und offen die Meinung sagen können. 20


– wir keine Geheimnisse voneinander haben. – wir einander helfen, wenn wir Probleme haben. – wir uns aufeinander verlassen können. b) Vergleicht in der Gruppe. c) Schreibe die ganzen Sätze ins Heft. Es ist mir wichtig, dass mein Freund/meine Freundin mich versteht. Запам’ятайте! Підрядні з’ясувальні речення виконують у складнопідрядному реченні роль додатка. Вони вводяться сполучниками dass, ob та відносними займенниками або прислівниками wer, wie, was, wann, wofür, womit тощо. Wir waren froh, dass die letzte Stunde ausfällt. Der Lehrer fragt, ob die Schüler alle Übungen gemacht haben. Ich erzähle nur, was ich gehört habe. 5. dass oder ob? 1. Ich weiß nicht, … ich das bis Montag schaffe. 2. Man sagt, … dieses Mädchen sehr gut singt. 3. Es ist doch klar, … ich dir helfe. 4. Max hat mir gesagt, … er heute Nachmittag mit seinen Freunden ins Kino geht. 5. Weißt du nicht, … das Konzert heute stattfindet? 6. Der Lehrer freut sich, … alle Schüler am Projekt teilnehmen. 7. Man behauptet, … der Winter in diesem Jahr kalt sein wird. 8. Ich weiß nicht, … dieser Film interessant ist. 9. Ich möchte wissen, … sie Gedichte gern liest. 10. Der Sportlehrer sagt, … wir jeden Tag Morgengymnastik machen sollen. 6. Bildet die Sätze und schreibt sie ins Heft. Ich möchte gern wissen, wo deine Freundin wohnt. Ich möchte gern wissen, …

wo wer wen wem wohin warum wessen

er das Buch gegeben hat. Jacke das ist. du vorige Woche die Schule geschwänzt hast. sie zur Geburtstagsparty eingeladen hat. diesen Zettel geschrieben hat. deine Freundin wohnt. wir jetzt fahren. Wortschatz

der Kontakt (-e)

die Freundschaft (-en) die Unterstützung die Gratulation (-en)

das Problem (-e) das Geheimnis (-se) das Telefongespräch (-e)

offen, ehrlich, regelmäßig sich verlassen (auf A) 21


1.6 Richtige Freunde 1. Hört zu und sprecht nach. höflich unhöflich

ehrlich unehrlich

tolerant intolerant

ordentlich unordentlich

rücksichtsvoll rüksichtslos

2. Eigenschaftswörter a) Lest die Eigenschaftswörter im Wortkasten. Sucht die unbekannten Wörter im Wörterbuch und übersetzt sie. offen  kontaktfreudig  sympathisch  verständnisvoll  sportlich  hübsch  ehrlich  tolerant  stark  nett  freundlich  treu  groß  taktvoll  intelligent  schlank  rücksichtsvoll  humorvoll  impulsiv  spontan  ordentlich  mutig b) Welche Wörter würdet ihr für die Beschreibung der richtigen Freunde benutzen? Markiert. Vergleicht in der Gruppe. 3. Beschreibt eure Freunde wie im Beispiel. Die ersten Buchstaben der Namen könnt ihr kunstvoll gestalten. Kontaktfreudig A lles machen wir zusammen Tolerant Rücksichtsvoll Intelligent N ett

T aktvoll H umorvoll Ordentlich Mutig A lles machen wir zusammen S portlich

4. Freundschaftsgeschichten a) Lest die Geschichten. Macht die Aufgaben. Meine Freundin heißt Sandra. Sandra ist lustig, humorvoll und kontaktfreudig. Sandra hat vorher in Hamburg gewohnt. Ihre Familie ist aber nach München umgezogen, weil Sandras Vater eine Stelle bei einer Baufirma bekommen hat. Sandra macht gern Sport. In Hamburg hat sie im TUS geturnt. Sie hat auch an Sportwettkämpfen teilgenommen. Auch hier, in München, trainiert Sandra richtig. Dreimal in der Woche fährt sie ins Sportzentrum und trainiert zwei bis drei Stunden. Sandra sagt, sie findet Gymnastik so gut, weil es nie langweilig ist. „Man kann immer noch besser werden“ sagt sie. Wir verbringen viel Zeit zusammen. Nach der Schule kommt Sandra oft zu mir. Wir sehen Videofilme, hören Musik oder einfach unterhalten uns. Am Wochenende treffen wir uns mit unseren Freunden, fahren Rad oder gehen zusammen ins Kino. Tina, 15

22


Antwortet kurz. 1. Wie heißt Tinas Freundin? 2. Wie ist Sandra? 3. Wo hat Sandra vorher gewohnt? 4. Warum ist Sandras Familie nach München umgezogen? 5. Was macht Sandra gern? 6. Wo hat Sandra in Hamburg geturnt? 7. Wo trainiert Sandra in München? 8. Wie oft hat sie Training? 9. Macht Gymnastik Sandra Spaß? 10. Was machen die Freundinnen in ihrer Freizeit? Meine besten Freunde sind Alex, Daniel und Patrick. Sie gehen in meine Schule. Wir wohnen auch nicht weit voneinander. Meine Freunde haben verschiedene Interessen. Alex macht gern Sport. Er spielt gern Fußball und Tennis. Zweimal in der Woche geht er zum Training. Alex interessiert sich auch für Autos. In den Ferien hilft er seinem Vater in der Autowerkstatt. Daniels Lieblingsfächer in der Schule sind Mathe und Informatik. Sein Hobby ist Schach. Daniel spielt gern Schach am Computer. Daniel ist auch ein leidenschaftlicher Sammler. Er sammelt alte Schallplatten. Deshalb geht er gern auf den Flohmarkt. Patrick ist Franzose. Für Patrick ist Deutschland die zweite Heimat. Er ist in Deutschland geboren und zur Schule gegangen. Patrick spricht fließend Englisch und Deutsch. In seiner Freizeit spielt Patrick am liebsten Fußball. Er wandert und fotografiert auch sehr gern. Wir verbringen viel Zeit zusammen. Nach der Schule gehen wir auf den Sportplatz oder in den Park. Am Wochenende spielen wir oft zusammen Fußball oder gehen ins Kino. Auf meine Freunde kann ich mich immer verlassen. Sie sind intelligent und hilfsbereit. Michael, 14

a) Was ist richtig? Markiert. 1. Michaels Freunde haben verschiedene Interessen. 2. Die Jungen wohnen nicht weit voneinander. 3. Alex und Patrick machen gern Sport. 4. Daniel spielt gern Schach. 5. Patrick ist Franzose. 6. Patrick spricht fließend Englisch und Französisch. 7. Patrick ist ein leidenschaftlicher Sammler. 8. Die Freunde verbringen viel Zeit zusammen. 9. Nach der Schule gehen die Jungen auf den Sportplatz oder in den Park. 10. Kann sich Michael auf seine Freunde immer verlassen? 23


b) Lest die Sätze. Ergänzt: A für Alex, D für Daniel und P für Patrick. ____ spielt gern Fußball und Tennis. ____ interessiert sich für Autos. ____ Zweimal pro Woche geht … zum Training. ____ ist Franzose. ____ ist in Deutschland geboren und zur Schule gegangen. ____ spricht fließend Englisch und Deutsch. ____ sammelt alte Schallplatten. ____ In den Ferien hilft … seinem Vater in der Autowerkstatt. ____ geht gern auf den Flohmarkt. ____ wandert und fotografiert gern. 5. Was trifft auf deine Freundin/deinen Freund zu? Markiere. Berichte in der Klasse. 1. Sie/er wohnt in der Nähe. 2. Ich besuche sie/ihn oft. 3. Sie/er geht in meine Klasse (Schule). 4. Sie/er ist gut in Englisch und Mathe. 5. Sie/er hilft mir bei Hausaufgaben. 6. Wir verbringen viel Zeit zusammen. 7. Ich telefoniere jeden Tag mit ihr/ihm. 8. Sie/er interessiert sich für Sport und Musik. 9. Ich akzeptiere ihre/seine Kritik. 10. Ich kann mich auf sie/ihn immer verlassen. 6. Erzähle über deinen Freund/deine Freundin. Nimm die Fragen g zu Hilfe. Gebrauche dabei die Eigenschaftswörter aus Übung 2a. 1. Wie heißt dein Freund/deine Freundin? 2. Wie lange seid ihr befreundet? 3. Wie ist dein Freund/deine Freundin? 4. Wofür interessiert sich dein Freund/deine Freundin? 5. Habt ihr gleiche Interessen? 6. Verbringt ihr viel Zeit zusammen? 7. Was unternehmt ihr zusammen nach der Schule/am Wochenende/in den Ferien? 8. Kannst du mit deinem Freund/deiner Freundin über alles reden? 9. Akzeptiert dein Freund/deine Freundin immer deine Meinung? 10. Kannst du dich auf deinen Freund/deine Freundin verlassen? Wiederholung 1. Ergänzt die Sätze und schreibt sie ins Heft. 1. Hanna interessiert … für Kunst. 2. Am Wochenende treffe ich … immer mit meinen Freunden. 3. Wofür interessierst du …? 4. Daniel setzt … immer ans Fenster. 5. Diesen Sommer erholen wir … auf der Krim. 6. Mein Bruder wäscht … morgens kalt. 7. Wenn ihr keine Jacken anzieht, werdet ihr … erkälten. 8. Sie kämmt … die Haare. 9. Wir haben … verlaufen. 10. Ich habe … bemüht, nicht zu lachen. 24


2. Bildet Fragesätze und schreibt sie ins Heft. Markus interessiert sich für Geschichte. – Interessiert sich Markus für Geschichte? Interessiert er sich für Geschichte? 1. Monika interessiert sich für Mode. 2. Hannes verspätet sich oft zur Stunde. 3. Roman hat sich im Sommer in einem Ferienlager erholt. 4. Die Schüler unterhalten sich mit ihren Gästen aus Deutschland. 5. Die Jungen erinnern sich oft an die Sommerreise. 6. Daniel hat sich wieder erkältet. 7. Lea und Sofie bereiten sich auf die Prüfung vor. 3. Setzt das Reflexivpronomen im Akkusativ oder Dativ ein. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7.

Ich habe … versteckt. Wäschst du … die Haare? Ich ziehe … schnell eine Strickjacke an. Hast du … schon etwas zu essen bestellt? Hast du … alles notiert? Vorige Woche habe ich … einen tollen Film angesehen. Wann hast du … diese Oper angehört? Wortschatz

der Sportwettkampf (-kämpfe) der Flohmarkt (-märkte)

die Autowerkstatt das Sportzentrum (-zentren) die Schalplatte (-n) das Geheimnis (-se) das Telefongespräch (-e)

kontaktfreudig, verständnisvoll, hilfsbereit, rücksichtsvoll, ordentlich, leidenschaftlich sammeln, umziehen, akzeptieren, sich unterhalten

1.7 Der Lebenslauf 1. Briefe gut und richtig schreiben: der Lebenslauf a) Lest und merkt euch. Ihr könnt einen tabellarischen Lebenslauf oder einen ausführlichen Lebenslauf schreiben. Der tabellarische Lebenslauf ist heute üblicher, denn er ist übersichtlicher und enthält weniger Text. Der ausführliche Lebenslauf ist nur dann sinnvoll, wenn er in der Stellenanzeige verlangt wird. Ein Lebenslauf sollte folgende Punkte enthalten:  persönliche Daten (Angabe der Eltern und Konfession nicht obligatorisch)  Schul- und Berufsausbildung (nur die Abschlüsse sind wichtig)  Berufstätigkeit (dieser Punkt ist am wichtigsten!)  Fortbildung (stichwortartig)  Qualifikationen (besondere fachliche oder persönliche Kenntnisse) b) Antwortet kurz. Welcher Lebenslauf ist heute üblicher? Warum ist der tabellarische Lebenslauf heute üblicher? Welche Punkte soll ein Lebenslauf enthalten? 25


2. Lest den Lebenslauf von Daniel Schulze. LEBENSLAUF Zur Person Name

Daniel Schulze

Geburtsort

Münster

Geburtsdatum

10. November 2002

Anschrift

Humboldt-Straße, 27 48155 Münster Telefon: 01234 59068 E-Mail: Daniel_Schulze@e_mail.de

Eltern

Thomas Schulze, Arzt Emilie Schulze, Englischlehrerin

Geschwister

Max Schulze, 12 Jahre Eveline Schulze, 8 Jahre

Religionszugehörigkeit

katholisch

Schule Seit 2013 Geschwister-Scholl-Realschule 2008–2012 Grundschule am Kinderbach Aktivitäten in der Schule

Schulradio, Schülernachhilfe

Lieblingsfächer

Mathe, Informatik, Englisch

Kenntnisse/Praktische Erfahrungen Kenntnisse

Englisch, vertiefte EDV-Kenntnisse in MS Word und Excel

Betriebspraktikum

in der 8. Klasse Praktikum im Hotel Kaiserhof, Münster

Sonstige Aktivitäten Hobbys

Greenpeace, Fußball

Interessen

Computer, Sport

Münster, den 4. Mai 2016 Daniel Schulze 3. Welche Punkte enthält der Lebenslauf von Daniel Schulze? Besprecht in der Gruppe. 26


4. Schreibe deinen Lebenslauf nach dem Muster aus Übung 2. MEIN LEBENSLAUF Zur Person Name Geburtsort Geburtsdatum Anschrift

Eltern Geschwister Religionszugehörigkeit Schule

Aktivitäten in der Schule Lieblingsfächer Kenntnisse/Praktische Erfahrungen Kenntnisse Betriebspraktikum Sonstige Aktivitäten Hobbys Interessen Datum und Unterschrift

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Wortschatz der Lebenslauf der Geburtsort

die Unterschrift die Anschrift die Erfahrung (-en) die Aktivität (-en)

das Betriebspraktikum das Geburtsdatum

tabellarisch, üblich, sinnvoll

1.8 Teste dein Deutsch! 1. Ergänze die Sätze mit den nötigen Präpositionen. 1. Wir freuen uns, a) wann b) dass 2. Versprich nicht, a) was b) ob 3. Ich weiß nicht, a) wenn b) dass 4. Man sagt, a) wann

wir am Wochenende ins Konzert gehen. c) ob du nicht halten kannst. c) dass zur Geburtstagsparty kommt. c) ob

der Winter in diesem Jahr kalt sein wird. b) dass c) ob

5. Der Vater sagt dem Sohn, a) ob b) das c) dass

er nach Hause gehen muss.

6. Weißt du nicht, Buch das ist? a) wessen b) dass c) was 7. Die Deutschlehrerin hat gesagt, sollen. a) wann b) dass c) ob

wir das Gedicht auswendig lernen

8. Ich erzähle dir nachher, wir fahren. b) dass c) wohin a) das 9. Ich möchte gern wissen, a) ob b) dass c) was

die Fahrt kostet.

10. Kannst du mal nachfragen, a) das b) dass c) ob 11. Ich sehe nicht, a) dass b) dass 12. Ich erzähle nur, a) was b) das 28

der Bus eine Klimaanlage hat?

da kommt. c) wer ich gehört habe. c) dass


13. Es ist eindeutig, a) das b) ob

diese Lösung falsch ist. c) dass

14. Es ist doch klar, a) ob b) dass

ich dir helfe. c) das

15. Ich weiß nicht, a) das b) dass

wir uns nächste Woche sehen. c) ob

16. Daniel weiß nicht, a) das b) dass

er sein Praktikum machen wird. c) wann

17. Mein Brieffreund schreibt, b) dass c) ob a) wann

er ein Foto von mir haben will.

2. Ergänze die Sätze mit den Modalverben im Präteritum. 1. Wir (wollen)

dich nicht stören.

2. Peter (müssen)

heute zeitig aufstehen.

3. Du (sollen)

den Abwasch machen.

4. Ich (können)

die Fragen zum Text nicht beantworten.

5. Ihr (sollen)

die Kinokarten besorgen.

6. Hanna (dürfen)

die Schwester ins Kino mitnehmen.

7. Die Schüler (dürfen)

in der Pause im Sprachlabor arbeiten.

8. Ihr (können)

in der Pause in die Bibliothek gehen und das Buch

holen. 9. (Können) (müssen)

du

nach der Schule sofort nach Hause gehen oder

du noch etwas tun?

10. Früher (mögen)

ich keinen Spargel.

11. Als Kind (wollen)

ich Privatdetektiv werden.

12. Manchmal (müssen)

ich meinem kleinen Bruder bei den Hausauf-

gaben helfen. 13. Als Kind (dürfen) 14. Ich (wollen)

ich nicht so viel fernsehen. eine Katze haben, aber meine Eltern

15. Er (mögen)

Mathematik nicht, aber ich (mögen)

das nicht. dieses

Fach sehr. 16. Ich (können) 17. Monika (wollen) 18. Die Kinder (dürfen)

dir helfen. ihrer Freundin zum Geburtstag gratulieren. am Wochenende den ganzen Tag spielen. 29


1.9 Projektvorschlag Familien-ABC Gruppenarbeit Schreibt zu jedem Buchstaben des Alphabets ein bzw. einige Wörter zum Thema „Familie“. Die Wörter dienen dabei als Gesprächsanlass. Präsentiert euer Projekt in der Klasse. A Aufmerksamkeit, Arbeit … B Bruder, … C Cousin, Cousine, … D… Viel Spaß!

Meine Freunde Gruppenarbeit 1. Sammelt Ideen, erstellt einen Wortigel. 2. Malt Bilder, bringt Fotos mit. 3. Schreibt kurze Texte. 4. Macht eine Collage. 5. Präsentiert euer Projekt in der Klasse. Viel Spaß!

Ich kann – Familienmitglieder nennen – über die Familie in Deutschland und in der – Ukraine sprechen – Familienfotos beschreiben – über die Verhältnisse in der Familie sprechen – über meine Traumfamilie erzählen – über meine Freunde erzählen – meinen Lebenslauf schreiben – ein Interview machen

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Lesen macht Spaß Lest die Geschichte. Macht die Aufgaben. Freunde „Wohin willst du“, fragte der Vater? Benjamin hielt die Türklinke fest. „Raus“, sagte er. „Wohin raus?“ fragte der Vater. „Na so“, sagte Benjamin. „Um es klar auszusprechen“, sagte der Vater, „ich will nicht, dass du mit diesem Josef rum ziehst!“ „Warum?“ fragte Benjamin. „Weil er nicht gut für dich ist“, sagte der Vater. Benjamin sah den Vater an. „Du weiß doch selber, dass dieser Josef ein ... na, sagen wir ein geistig zurückgebliebenes Kind ist“, sagte der Vater. „Der Josef ist in Ordnung“, sagte Benjamin. „Möglich“, sagte der Vater, „aber was kannst du schon von ihm lernen?“ „Ich will doch nichts von ihm lernen“, sagte Benjamin. „Man sollte von jedem, mit dem man umgeht, etwas lernen können“, sagte der Vater. Benjamin ließ die Türklinke los. „Ich lerne von ihm, Schiffchen aus Papier zu falten“, sagte er. „Das konntest du mit vier Jahren schon“, sagte der Vater. „Und sonst?“, fragte der Vater. „Was macht ihr sonst?“ „Wir laufen rum“, sagte Benjamin. „Sehen uns alles an und so.“ „Kannst du das nicht auch mit einem anderen Kind zusammen tun?“ „Doch“, sagte Benjamin. „Aber der Josef sieht mehr.“ Sagte er dann. „Was?“ fragte der Vater. „Was sieht der Josef?“ „So, Zeugs“, sagte Benjamin. „Blätter und so. Steine. Ganz tolle. Und er weiß, wo Katzen sind. Und die kommen, wenn er ruft.“ „Hm“, sagte der Vater. „Pass mal auf“, sagte er. „Es ist im Leben wichtig, dass man sich immer nach oben orientiert.“ „Was heißt das“, fragte Benjamin, „sich nach oben orientieren?“ „Das heißt, dass man sich Freunde suchen soll, zu denen man aufblicken kann. Freunde, von denen man etwas lernen kann. Weil sie vielleicht etwas klüger sind, als man selber.“ Benjamin blieb lange still. „Aber“, sagte er endlich, „wenn du meinst, dass der Josef dümmer ist als ich, dann ist es doch gut für den Josef, dass er mich hat, nicht wahr. Gina Ruck-Paquet

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Glossar die Türklinke (натискна) дверна ручка zurückgeblieben відсталий, малорозвинений sonst крім того, ще falten складати, згинати

umgehen (mit D) поводитися, обходитися; спілкуватися (з кимось) aufblicken поглянути вгору, із захватом дивитися (на когось, на щось) klug розумний

Aufgaben zum Text 1. Antwortet kurz. 1. Wie heißt Benjamins Freund? 2. Warum ist Benjamins Vater dagegen, dass Benjamin mit Josef spielt? 3. Was machen Benjamin und Josef zusammen? 4. Verstehen sich Benjamin und Josef gut? 5. Wie charakterisiert Benjamin seinen Freund. Sucht die Textstellen. 6. Was glaubst du, ist Benjamin ein richtiger Freund? Begründet eure Meinung. 2. Was sagt der Vater und was der Sohn? Markiert. Ich will nicht, dass du mit diesem Josef rumziehst. Du weiß doch selber, dass dieser Josef ein geistig zurückgebliebenes Kind ist. Der Josef ist aber in Ordnung. Was kannst du schon bei ihm lernen? Man sollte von jedem, mit dem man umgeht, etwas lernen können. Ich will doch nichts von ihm lernen. Ich lerne von ihm, Schiffchen aus Papier zu falten. Aber der Josef sieht mehr. Es ist im Leben wichtig, dass man sich immer nach oben orientiert. Man soll sich Freunde suchen, zu denen man aufblicken kann. Freunde, von denen man etwas lernen kann. Weil sie vielleicht etwas klüger sind, als man selber. Dann ist es doch gut für den Josef, dass er mich hat, nicht wahr? 3. Meinst du auch, dass man sich im Leben immer nach oben orientieren muss? 4. Passt der Titel zum Text? Wie würdest du den Text anders betiteln? 32


Lektion 2. Кino und Theater 2.1 Das achte Weltwunder

Die Kunst? Die Filmkunst. Von allen Künsten ist die Filmkunst besonders beliebt.

Man geht nicht bloß ins Kino,um sich Filme anzusehen.Man geht vielmehr ins Kino, um mit zweihundert Menschen zu lachen und zu weinen.

John Naisbi

 Hat dir der Film gefallen?  Das Buch war besser.  Hast du im Kino gelesen?


Lektion 2. Кino und Theater 2.1 Das achte Weltwunder 1. Kino-Bilder a) Schaut euch die Bilder an. Was seht ihr auf den Bildern? Erkennt ihr die Menschen auf den Bildern?

b) Bildet die Erklärungen zu den Bildern. Lest die Sätze vor. Brüder Lumiere Schattenspiele Camera obscura Charlie Chaplin Marlene Dietrich Brüder Lochis Steven Spielberg

… zählt zu den bekanntesten Komikern der Filmgeschichte. … (Roman und Heiko Lochmann) sind ein deutsches Musik- und Comedyduo. Es ist durch seine Videos und Lieder bekannt. … war eine bekannte deutsche Schauspielerin und Sängerin. … sind Erfinder von Kino. … hat man mit Hilfe von Licht und Schatten gemacht. … ist ein bekannter amerikanischer Filmregisseur, Filmproduzent, Drehbuchautor und Schauspieler. … war eine einfache Form einer Kamera.

2. Aus der Filmchronik Interessiert ihr euch für Kino? Hier könnt ihr euch mit den wichtigsten Stationen der Filmgeschichte bekannt machen. 34


a) Lest und merkt euch. 5 000 Jahre vor unserer Zeitrechnung

Schon 5 000 Jahre vor unserer Zeitrechnung (v. u. Z.) hat man mit Hilfe von Schatten Schattenspiele gemacht.

350 Jahre v. u. Z. beschäftigte sich der griechische Philosoph und der größte Denker der Antike Aristoteles mit der einfachen Form einer Kamera, der sogenannten Camera obscura (lat. Camera „Kammer“; obscura „dunkel“). Um 1500 Weitere Entwicklung der Camera obscura

Der große italienische Wissenschaftler, Konstrukteur, Baumeister und Künstler Leonardo da Vinci erforschte in einer seiner Arbeiten die Eigenschaften des Lichtes, was für die weitere Entwicklung der Camera obscura eine große Bedeutung hatte.

Athansius Kirchner hat um 1670 zum ersten Mal die Zauberlaterne (Laterna magica) – den Diaprojektor – beschrieben. Nach 1829 Erfindung der Fotografie

1895 Geburtsjahr des modernen Films

Um 1670 Laterna magica

Die Erfindung der Fotografie hat viel zur Entwicklung des Films beigetragen. Um 1891 Filmkamera

Thomas Alva Edison stellte die Filmkamera her.

Dieses Jahr wurde zum Geburtsjahr des modernen Films. Nach dem Bau des Kinematographen von den Brüdern Lumiere findet der Film schnell große Verbreitung.

Neben den Wanderkinos, die auf den Marktplätzen ihre Filme zeigen, erschienen nun die ersten stationären Kinos. Das berühmte amerikanische Filmstudio Hollywood wurde zur Filmwelt-Fabrik. 1927 Die ersten Tonfilme kamen in die Kinos

350 Jahre v. u. Z. Camera obscura

1904 Erstes Filmtheater

1910 Filmfabrik Hollywood

1927 kamen die ersten Tonfilme in die Kinos. Vorher gab es nur Stummfilme. In den Lichtspielhäusern begleitete man die Filmszenen der Stummfilme mit Live-Musik. Das half eine passende Stimmung schaffen.

1935 kam der erste Farbfilm in die Kinos.

1935 Der erste Farbfilm 35


b) Was habt ihr gewusst? Was war für euch neu? Ich habe gewusst, dass… Es war für mich neu, dass… 3. Wissenswertes über Kino Lest und merkt euch. Wusstest du, dass … … das größte deutsche Filmfestival die Berlinale ist. Sie findet einmal im Jahr statt und gehört zu den bedeutendsten internationalen Veranstaltungen im Filmgeschäft. … das Cinemaxx-Kino in Essen das größte Multiplex-Kino in Deutschland ist. In den 16 Sälen können insgesamt 5.370 Zuschauer unterkommen. … der erfolgreichste Film der Kinogeschichte der Science-Fiction-Film Avatar ist, der mit echten und computeranimierten Filmsequenzen arbeitet. … in Indien jährlich über 850 Filme erscheinen, also mehr als in Hollywood und Japan zusammen. …16 Millionen Menschen in Indien täglich das Kino besuchen, durchschnittlich jeder fast sechs Mal im Jahr. Die Deutschen dagegen gehen nur zwei- bis dreimal pro Jahr ins Kino. … viele Kinos in Griechenland gar kein Dach haben, weil es in Griechenland das ganze Jahr über so warm ist. Für Sprachfreunde Das Wort „Kino“ ist eigentlich nur eine Abkürzung für das Wort „Kinematograph“. Zu Beginn des Films wurde deshalb auch der Kino statt das Kino gesagt – weil der Projektor gemeint war, und nicht das Lichtspielhaus an sich. 4. Berlinale a) Lest und merkt euch. Die Internationalen Filmfestspiele Berlin, kurz Berlinale, finden jährlich in Berlin statt. Das Filmfestival in Berlin zählt neben den Filmfestspielen von Cannes und Venedig zu den wichtigsten Filmfestivals der Welt. Die Berlinale findet seit 1951, zunächst im Sommer, seit 1978 im Februar, in Berlin statt. In der Berlinale präsentiert man in verschiedenen Sektionen mehr als 400 Filme. Mit mehr als 325.000 verkauften Eintrittskarten und etwa 490.000 Kinobesuchern ist die Berlinale das größte Publikumsfestival der Welt. Rund 16.000 Fachbesucher aus 130 Ländern nehmen am Festival teil. Etwa 3.700 36


Journalisten aus mehr als 80 Ländern berichten über die Festspiele. Während der Berlinale findet zeitgleich der European Film Market (EFM) statt. Der EFM gehört zu den international wichtigsten Treffen für Produzenten, Verleiher, Filmeinkäufer und Co-Produktionsagenten und hat sich zu einem bedeutenden Marktplatz der Filmindustrie etabliert. b) Beantwortet die Fragen. 1. Was ist Berlinale? 2. Wann fand die Berlinale zum ersten Mal statt? 3. Wie viele Filme präsentiert man in verschiedenen Sektionen? 4. Wie viele Kinobesucher kommen zur Berlinale? 5. Wie viele Fachbesucher nehmen am Festival teil? 6. Wie viele Journalisten berichten über das Filmfestival? 7. Was findet während der Berlinale zeitgleich statt? c) Gestaltet den Text aus Übung 4a als Interview. Spielt das Interview in der Klasse. 5. Ich möchte dich ins Kino einladen. a) Lest und ergänzt den Dialog. Hallo, Hanna. Hallo, Daniel. Na, was gibt’s? Ich möchte dich ins Kino einladen. Hast du morgen Zeit? Warte mal, morgen … Was mache ich morgen … Aha … Nein, tut mir leid. Morgen gehe zum Zahnarzt. Und übermorgen?

....................................................................................................... Also, dann nicht. Da kann man nichts machen. Aber am nächsten Sonntag habe ich Zeit. Tut mir leid.

 Und wie ist es am Donnerstag?  Schade. Und am Freitag? Hast du am Freitag Zeit?  Am Samstag hast du wohl auch keine Zeit, oder?

 für den Englischtest lernen  zur Geburtstagsparty gehen  ins Schwimmbad gehen  zum Fußballtraining gehen  ins Konzert gehen

b) Spielt den Dialog in der Klasse. Wortschatz der Tonfilm (-e) der Kinobesucher (-) der Produzent (-en) der Verleiher (-)

die Veranstaltung (-en) die Filmfabrik (-en) die Filmindustrie

das Filmgeschäft das Filmfestival (-s) das Treffen (-)

stationär schaffen, sich etablieren (zu D), teilnehmen (an D); große Verbreitung finden 37


2.2 Rund um das Kino 1. Kino ist nicht gleich Kino. Welche Kinoarten gibt es? a) Schaut euch die Bilder an, lest die Unterschriften und merkt euch.

A

C

E

G

38

Multiplex

3D-Kino

Auto-Kino

Familienkino

B

Cityplex

D

Kinderkino

F

H

Hauskino

Open-Air-Kino


b) Lest die Erklärungen 1–8. Welche Erklärungen passen zu welchen Bildern? 1. Große moderne Kinocenter mit über 6 Leinwänden und mehr als 1.000 Sitzplätzen. Ein Saal ist besonders repräsentativ und geräumig gestaltet, um Kinopremieren u. ä. Platz zu bieten. Hier gibt es auch Bars, Cafés und Shops. 2. Nach der Filmvorstellung serviert man hier Kaffee und Kuchen. 3. Ein kleiner moderner Kinocenter in der Innenstadt (auch in den kleinen Städten). 4. Dieses Open-Air-Kino kann man mit seinem Auto besuchen. 5. Hier kann man stereoskopische Filme mit Spezialeffekten sehen. 6. Ein kleines gemütliches Kino, in dem bewusst altes Flair mit modernster Technik kombiniert wird. 7. Kino unter freiem Himmel. 8. Hier können die Familien mit ihren Kindern Filme zum Sonderpreis sehen. Die Großen zahlen nur den Kinderpreis.

1

2

3

4

5

6

7

8

2. Was fällt euch zum Wort Kino ein. Erstellt einen Wortigel. 3. Im Kino Schaut euch die Bilder an, lest die Unterschriften und merkt euch. der Kinosaal

das Lichtspielhaus

die Leinwand die Reihe

der Kinobesucher

der Sitzplatz der Erfrischungsraum

die Kinokasse die Eitrittskarte / auch Kinokarte 39


4. Verabredungen a) Lest die SMS-Nachrichten und die Antworten. Ordnet zu.

1

A

2

Im Kino Astoria läuft ein toller Film. Wir gehen ins Kino. Kommst du mit?

B

16 : 30 Uhr am Kino.

1

2

3

Wo und wann treffen wir uns?

Ich habe Glück gehabt. Ich habe die letzten 2 Kinokarten gekauft.

3

C

Wie ist es mit den Kinokarten? Hat es geklappt?

Gern.

4

D

Was machst du am Samstag? Möchtest du mal nicht ins Kino gehen? Ich habe eine Karte übrig.

Tut mir leid, ich kann nicht. Heute gehe ich zum Training.

4

b) Schreibe deinem Partner eine Nachricht wie oben. Tauscht die Antworten aus und schreibt eine Antwort. 5. Kommst du mit? a) Schaut euch die Bilder an, lest die Dialoge. Ich gehe ins Kino. Kommst du mit? Hallo, Daniel, hier ist Max. Hallo, Max! Was machst du heute Nachmittag? Musik hören, am Computer spielen … Und warum fragst du? Ich gehe ins Kino. Kommst du mit? Ich habe eine Kinokarte für die 17-Uhr-Vorstellung übrig. Ach so … Gern. Leider kann ich nicht. Um 16.30 Uhr gehe ich zum Training. 40


An der Kinokasse Guten Tag, ich möchte bitte 4 Kinokarten für die 17-Uhr-Vorstellung. Welche Reihe bitte? Die zehnte Reihe. Einen Moment, bitte. Was haben wir in der zehnten Reihe … Ach, da habt ihr Pech. Die zehnte Reihe ist ausverkauft. Und die elfte Reihe? In der elften Reihe haben wir noch 10 Karten: 4 Karten rechts und 6 Karten links. Was möchtet ihr haben? Vier Karten rechts bitte. Jawohl. 40 Euro, bitte. 50 Euro, bitte. Hier bitte, die Karten und der Rest. 10 Euro, bitte. Viel Spaß! Danke. Leider kann ich nicht. Um 16.30 Uhr habe ich Training. b) Macht weitere Dialoge. Spielt sie in der Klasse. Ach, da habt ihr Pech. Alle Karten sind ausverkauft. – Schade. Ach, da habt ihr Glück. Es sind noch 6 Kinokarten geblieben. Zwölfte Reihe, links. Passt es euch? – Natürlich. 6. Kino Capitol a) Lest den Text. Das Lichtspielhaus Capitol liegt zentral. Es ist ein modernes großes Kino mit 5 Kinosälen. Der Blaue Kinosaal ist am größten. Hier gibt es 800 Plätze. In einer Reihe sind 50 Sitzplätze. Die Eintrittskarten kann man an der Kasse oder online kaufen. Im Lichtspielhaus gibt es einen Erfrischungsraum. Hier kann man Kaffee oder Tee trinken, ein Stück Kuchen oder Eis essen. Der Eingang ist rechts, der Ausgang ist links. Die Kinobesucher betreten das Kino durch den Eingang und verlassen das Kino durch den Ausgang. Am Eingang in den Kinosaal sollen die Kinobesucher die Eintrittskarten vorzeigen. Am Samstag, in den Ferien und an den Feiertagen sind im Lichtspielhaus Capitol Familientage. Familien mit Kindern können an diesen Tagen Filme zum Sonderpreis sehen. Die Erwachsenen zahlen nur den Kinderpreis. Wer Geburtstag hat, kann ein Geburtstagsgutschein bekommen. Das Geburtstagskind darf an seinem Geburtstag mit bis zu vier weiteren Freunden oder Familienmitgliedern ins Kino kommen und dabei nur 10€ bezahlen. Außerdem bekommt das Geburtstagskind ein kleines Geschenk vom Haus. b) Antwortet kurz. 1. Ist das Lichtspielhaus Capitol ein großes Kino? 2. Wie viele Säle gibt es hier? 3. Welcher Saal ist am größten? 41


4. Wie viele Sitzplätze gibt es im Blauen Saal? 5. Wie viele Sitzplätze gibt es in einer Reihe? 6. Gibt es im Lichtspielhaus Capitol einen Erfrischungsraum? 7. Was kann man dort trinken / essen? 8. Wo ist der Eingang / Ausgang? 9. Wo sollen die Kinobesucher die Eintrittskarten vorzeigen? 10. Wann sind im Lichtspielhaus Capitol Familientage? 11. Was zahlen an diesen Tagen die Erwachsenen? 12. Was bekommen die Geburtstagskinder? 13. Was bezahlt das Geburtstagskind, als er mit vier weiteren Freunden oder Familienmitgliedern ins Kino kommt? 7. Wortschatztraining a) Lest und merkt euch. eine Kinokarte

kaufen / besorgen / geschenkt bekommen / verschenken / übrig haben / vorzeigen

b) Lest die Sätze und merkt euch. 1. Hanna hat zum Geburtstag eine Kinokarte geschenkt bekommen. 2. Hast du eine Kinokarte übrig? 3. Kann man Kinokarten auch online kaufen? 4. Wer besorgt die Kinokarten? 5. Muss man die Kinokarten am Eingang ins Kino oder am Eingang in den Kinosaal vorzeigen? 6. Warum hast du nur 3 Kinokarten gekauft? Wir sind doch vier?! Запам’ятайте! Сполучники deshalb і darum з’єднують прості речення у складноcyрядне і впливають на порядок слів у реченні. У реченні, яке вводиться сполучниками deshalb і darum, дієслово завжди стоїть на другому місці. Ich habe diesen Film schon gesehen, deshalb komme ich heute nicht mit. Ich habe diesen Film schon gesehen, deshalb/darum möchte ich meine Kinokarte jemandem verschenken. 8. Bildet die Sätze. Verbindet sie mit den Konjunktionen deshalb und darum. Sabina hat Kopfschmerzen. Sie nimmt eine Tablette. Sabina hat Kopfschmerzen, deshalb nimmt sie eine Tablette. 1. Autos reparieren macht mir Spaß. Ich möchte Automechaniker werden. 2. München gefällt meiner Schwester gut. Sie möchte nach München ziehen. 3. Die Suppe schmeckt lecker. Ich möchte noch einen Teller Suppe essen. 4. Das Buch war langweilig. Es hat mir nicht gut gefallen. 5. Sie liebt Katzen. Sie hat sich eine Siamkatze gekauft. 6. Mein Onkel wohnt lieber auf dem Land. Er hat sich ein Haus auf dem Land gekauft. 7. Die neue Lehrerin gibt wenig Hausaufgaben auf. Daniel findet sie super. 8. Jana braucht unbedingt bessere Noten. Sie lernt täglich drei Stunden. 42


9. weil oder deshalb/darum? Maria kann kein Deutsch, (einen Sprachkurs besuchen) – Maria kann kein Deutsch, deshalb/darum möchte sie einen Sprachkurs besuchen. 1. Wir haben oft Heimweh, (sich auf den Besuch von Martina freuen) 2. Tinas Großvater hat in Italien keine Arbeit gefunden, (vor 50 Jahren nach Deutschland kommen). 3. Frank ist aufs Land gezogen, (die Wohnungen in der Stadt zu teuer sein). 4. Anna hat in Amerika schnell Englisch gelernt, (mit allen Leuten Englisch sprechen). 5. Ich habe mich erkältet, (heute zu Hause bleiben). 6. Ich habe von diesem Film viel gehört, (ihn sehen wollen). 7. Emilie schrieb viele Bewerbungen, (unbedingt Arbeit finden wollen). 8. Der Film war langweilig, (er hat mir nicht gut gefallen). 10. sich (D) ansehen a) Lies und merke dir. 1. Vor kurzem habe ich mir einen interessanten Abenteuerfilm angesehen. 2. Wann hast du dir diesen Film angesehen? 3. Roman hat sich einen neuen 3D Film angesehen. 4. Gestern haben wir uns einen neuen Krimi angesehen. 5. Habt ihr euch diesen Film schon angesehen? 6. Sie haben sich diesen Film während der Filmwoche angesehen. b) Bilde Sätze im Perfekt und schreibe sie ins Heft. Nimm die Übung 10a zu Hilfe. Ich – vorige Woche / eine Komödie von Haidai Du – gestern / einen Film von Rjasanow Er – vor kurzem/ einen Krimi von Hitchcock

Wir – am Wochenende/einen Film von Spielberg Ihr – in den Ferien/einen tollen Abenteuerfilm Sie – vor kurzem/einen tollen 3D Film

Wortschatz der Sitzplatz (-plätze) der Kinosaal (-säle) der Kinobesucher (-) der Erfrischungsraum (-räume) der Eingang der Ausgang

die Reihe (-n) die Kinokarte (-n) die Eintrittskarte (-n) die Leinwand (-wände) die Vorstellung (-en)

das Kino (-s) das Lichtspielhaus (-häuser)

eine Kinokarte kaufen / besorgen / geschenkt bekommen / verschenken / übrig haben / vorzeigen ausverkauft sein Glück / Pech haben 43


2.3 Ich sehe gern Abenteuerfilme 1. Filmkategorien a) Schaut euch die Kinoposter an. Ordnet die Kinoposter den Filmkategorien zu.

A

B

C

D

E

F

G

H

1. die Komödie 2. der Actionfilm 3. der Abenteuerfilm

1

2

3

4

5

4. der Krimi 5. der Western 6. der Märchenfilm

6

7

7. der Gespensterfilm 8. der Science-Fiction-Film

8

b) Welche Filme siehst du gern? 2. Wortschatztraining Welche Filme gibt es noch? a) Bildet die Wörter und schreibt sie ins Heft. die Musik-

das Tierdie Kinder-

das Kostümder Trick-

die Kunst-

der Musikfilm, … 44

der Sport-

der Berg-

die Piratendie Liebe(s)-

+ der Film der Zirkus-


b) Lest und merkt euch. 1. Ich sehe mir Tierfilme gern an. 2. Welche Filme siehst du dir gern an? 3. Mein Bruder sieht sich Piratenfilme gern an. 4. Wir sehen uns Kostümfilme gern an. 5. Seht ihr euch Trickfilme gern an? 6. Meine Freunde sehen sich Science-Fiction-Filme gern an. 3. Neu im Kino Schaut euch die Bilder an, lest die Filmkritik. Zu welchen Kategorien gehören diese Filme? Vacation – Wir sind die Griswolds Vacation! Ferienzeit! Obwohl Rusty in seiner Jugend so einige traumatisierende Familien-Ausflüge überstanden hat, will auch er mit seiner Frau und seinen Söhnen James und Kevin das Familienband durch einen gemeinsamen Urlaub enger knüpfen. Amerikas beliebtester Freizeitpark Walley World scheint dafür genau das richtige Ziel zu sein, zumal es wohl die letzte Möglichkeit ist, das Spielparadies zu besuchen, denn der Park steht kurz vor der Schließung. Cinderella Cinderella lebt nach dem Tode ihres Vaters bei seiner zweiten Ehefrau und ihren gemeinen Töchtern. Die Stiefmutter und ihre Töchter hassen Cinderella, weil sie sehr schön ist und lassen sie als ihr Dienstmädchen schuften. Doch eines Tages ändert sich Cinderellas Leben, denn der König des Landes lädt zum Ball ein, um eine geeignete Frau für seinen Sohn zu finden. Mit Hilfe ihrer Freunde, zwei pfiffigen Mäusen und einigen Vögeln, sowie einer guten Fee gelangt Cinderella trotz des Verbotes der Stiefmutter zum Schloss, wo sie auf den Prinzen trifft. Doch der Zauber, der Cinderella in eine Prinzessin verwandelte, endet um Mitternacht. Sie muss fliehen, zurück bleibt nur ein gläserner Schuh. Ostwind Eigentlich haben Ostwind und Mika ähnliche Probleme. Mikas Eltern sind enttäuscht darüber, dass ihre Tochter nicht so gut in der Schule ist. Und ihre Großmutter ärgert sich, dass Ostwind kein erfolgreiches Turnierpferd geworden ist. Mit Liebe, Vertrauen und Spaß erreicht man aber viel. Erst durch ihre Freundschaft können Mika und Ostwind zeigen, was wirklich in ihnen steckt. 45


Robo-Dog Tylers Hund stirbt. Als sein Vater, der Erfinder Tom Austin, sieht, wie sehr sein Sohn unter dem Verlust leidet, entschließt er sich, mittels einer speziellen Batterie den Hund wieder auferstehen zu lassen. Robo-Dog, so wird er genannt, sieht aus wie ein ganz normaler Hund, kann aber sprechen und besitzt diverse mechanische Funktionen. Robo-Dog kann dank seiner Ausstattung vielen Bewohnern und vor allem Tyler oftmals aus der Patsche helfen. Marsland – Kein Ort zum überleben In ferner Zukunft: Millionen Menschen haben auf dem Mars Zuflucht gefunden, denn die Erde ist nahezu unbewohnbar. Auf dem Roten Planeten wurden in zahlreichen Expeditionen zwei große Kuppeln errichtet, unter der die Städte New York und Los Angeles nachgebaut wurden. Eines Tages zerstört ein Sandsturm Mars New York und reist Millionen in den Tod. Der Wissenschaftler Neil und der Meteorologe Foster werden mit der schwierigen Mission betraut, Mars Los Angeles vor dem Untergang zu bewahren. 4. Ich sehe gern Märchenfilme a) Welche Filme sehen deutsche Jugendliche gern? Lest die Äußerungen der deutschen Jugendlichen. Ergänzt die Tabelle. Ich mag keine Horror- und Actionfilme. Ich sehe gern Märchenfilme. In den Märchenfilmen gibt es gute Feen und Zauberer, Tiere können sprechen. Es gibt auch schöne Kostüme. Besonders gern sehe ich moderne Märchenverfilmungen aus Hollywood. Mein Lieblingsfilm ist „Cinderella“. Die Hauptrolle in diesem Film spielt Lily James. Das ist meine Lieblingsschauspielerin. Emilie, 13

In meiner Freizeit gehe ich gern ins Kino. Ich sehe gern Musik-, Tier- und Abenteuerfilme. Am liebsten sehe ich aber Gespenster- und Monsterfilme. Gespenster und Monster sind fantastische Wesen. Sie faszinieren und regen die Fantasie an. Sie sind gar nicht böse, sie sind gut. Sehr oft helfen sie auch den Menschen. Mein Lieblingsfilm ist „Hui Buh – das Schlossgespenst“. Tina, 14

Ich sehe gern Actionfilme. Meine Lieblingsfilme sind „Matrix“, „Terminator 2“, „Rembo“. Die Haupthelden in diesen Filmen sind stark, mutig und klug. Daniel, 15

Ich gehe gern ins Kino. Ich sehe gern Piraten- und Abenteuerfilme. Mein Lieblingsschauspieler ist Jonny Depp. Thomas, 15

46


Name

Alter

Emilie

13

…

…

Welche Filme sieht er/sie besonders gern an?

Märchenfilme

Lieblingsfilm/ Lieblingsschauspieler

„Cinderella“/Lily James

b) Erzählt nach der Tabelle. c) Macht eine Umfrage in der Klasse. Ergänzt die Tabelle. Erzählt nach der Tabelle. 5. Gehen wir ins Kino! a) Lest das Kinoprogramm. Wann läuft was im Lichtspielhaus Babylon? Lichtspielhaus BABYLON

Di 25. Oktober

Findet Dorie Ben Hur Das Tagebuch der Anne Frank

Animation Abenteuerfilm Drama

15.00 Uhr 17.00 Uhr

Mi 26. Oktober

Die Monster-AG SMS für dich

Animation Liebesfilm

15.00 Uhr 17.00 Uhr

Do 27. Oktober

Molly Monster Willkommen im Hotel Mama

Animation Komödie

15.00 Uhr 17.00 Uhr

Fr 28. Oktober

Bibi & Tina Birnenkuchen mit Lavendel

Kinder- & Familienfilm Komödie

15.00 Uhr 17.00 Uhr

Sa 29. Oktober

Nellys Abenteuer Die glorreichen Sieben Picknick mit Bären

Abenteuerfilm Western Komödie

13.00 Uhr 15.00 Uhr 17.00 Uhr

So 30. Oktober

Der kleine Prinz Emil und die Detektive Die Gärtnerin von Versailles

Animation Kinder- & Familienfilm Kostümfilm

13.00 Uhr 15.00 Uhr 17.00 Uhr 47


b) Lest den Dialog. Du, Thomas, hast du heute Fußballtraining? Nein, heute habe ich kein Training. Und warum fragst du? Ich schlage vor, wir gehen ins Kino. Eine tolle Idee. Und was läuft im Kino? Mal schauen. Um 17 Uhr läuft der Film „Ben Hur“. Das ist ein Abenteuerfilm. Der Film ist klasse. Mein Bruder hat sich diesen Film schon zweimal angesehen. Er hat erzählt: Der Film ist sehr gut. Ich gehe ins Kino. Kommst du mit? Gern. Und wo treffen wir uns? Um 14 Uhr 40 am Kino. Tschüss. Bis später. c) Spielt die Szene in der Klasse. Wortschatz der Krimi (-s) der Actionfilm (-e) der Märchenfilm (-e) der Abenteuerfilm (-e) der Gespensterfilm (-e) der Science-FictionFilm (-e)

die Komödie (-n) die Hauptrolle (-n) die Animation (-en) die Märchenverfilmung (-en) die Lieblingsschauspielerin (-nen)

das Gespenst (-er) das Monster (-) das Wesen (-)

faszinieren, Fantasie anregen

2.4 Der Film war spannend! 1. Sprüche zum Kino. a) Lest die Sprüche. Manche Filme sind ein Stück Leben, manche – ein Stück Kuchen. Ich fand immer, man soll auf der Leinwand ein Minimum tun, um ein Maximum an Publikumswirkung zu erzielen. Ich finde das Publikum soll mitarbeiten. Alfred Hitchcock

b) Wie versteht ihr diese Sprüche? 2. Gehst du gern ins Kino? Fragt euch gegenseitig. Erzählt in der Klasse. 1. Gehst du gern ins Kino oder siehst du lieber DVDs und Videos zu Hause? 2. Wie oft gehst du ins Kino? 3. Mit wem gehst du gewöhnlich ins Kino? 4. Welche Filme magst du? 5. Hast du einen Lieblingsfilm? 6. Worüber erzählt dieser Film? 7. Wer spielt die Hauptrolle in diesem Film? 48


8. Welchen Film würdest du mir empfehlen? Warum eben diesen Film? 9. Hast du einen Lieblingsschauspieler/eine Lieblingsschauspielerin? Wer ist das? In welchen Filmen hat er/sie gespielt? 3. Gute Filme – schlechte Filme a) Lest die Eigenschaftswörter. langweilig  interessant  spannend  unvergesslich  super  klasse  hervorragend  fantastisch  nicht interessant  pure Langeweile b) Welche Eigenschaftswörter passen für die Beschreibung eines guten Filmes und welche für die Beschreibung eines schlechten Filmes?

+ interessant, …

– langweilig, …

4. Lest und merkt euch.

+

–

– Der Film war super / klasse / spannend / … – Ich bin begesistert. – Die Schauspieler waren klasse.

– Der Film war nicht interessant / … – Ich war beinahe eingeschlafen. – Die Schauspieler haben nicht so gut gespielt. – Solche Filme gefallen mir nicht.

5. Vor kurzem habe ich mir den Film … angesehen. Lest die Aussagen von deutschen Jugendlichen Ich mag Animationsfilme. Vor kurzem habe ich mir einen tollen Animationsfilm angesehen. Der Film heißt „Alles steht Kopf“. Der Film handelt von einem kleinen Mädchen. Riley ist elf. Sie lebt glücklich in einer ländlichen Gegend von Minnesota. Eines Tages muss sie ihre geliebte Heimat allerdings verlassen und zieht mit ihren Eltern nach San Francisco. Riley ist über ihren Umzug so unglücklich, dass sie ihre Emotionen nicht mehr kontrollieren kann. Sie entwickeln in ihr ein Eigenleben. Fortan versuchen Wut, Ekel, Angst, Traurigkeit und Freude gemeinsam das Leben von Riley wieder ins Gleichgewicht zu bringen, damit sie auch in ihrer neuen Heimat endlich Freunde finden kann. Dieser Film ist mit Oskar prämiert. Annette, 14

Letzte Woche habe ich mir den Film „Der verlorne Schatz der Tempelritter“ angesehen. Das ist ein Abenteuerfilm. Der Film erzählt über ein Mädchen (Katrin), das ihre Sommerferien wie immer bei ihrem Vater auf der dänischen Insel Bornholm verbringt. Auch dieses Mal wird es ein Abenteuerurlaub sein, denn Katrins Freund Nis ist auf der Spur 49


der Kreuzritter, die im 13. Jahrhundert Bornholmbesiedelten und dort die Rundkirchen bauten. Mit ihrem gemeinsamen Freund Mathias beschließen Katrine und Nis, den Schatz der Tempelritter zu suchen. Der Film erzählt über die Abenteuer von Kindern. Er ist spannend und sehr interessant. Paul, 13

Vor kurzem habe ich mir den Film „Mary Poppins“ angesehen. Mary Poppins ist ein musikalisches Märchen. Die Handlung spielt in England, in einer britischen Familie. Die Hauptrolle in diesem Film spielt Julie Andrews. Im Film ist sie ein Kindermädchen. Der Film ist sehr lustig, mit viel Musik und auch mit vielen Tanzszenen. Der Film ist klasse. Er hat mir sehr gut gefallen. b) Antwortet kurz. 1. Wer hat welchen Film gesehen? 2. Worum geht es in diesem Film? 3. Wo spielt die Handlung? 4. Wer spielt die Hauptrolle? 5. Hat der Film … gut gefallen?

Sofie, 15

6. Welchen Film hast du dir vor kurzem angesehen? Erzähle über diesen Film. Vor kurzem/Letzte Woche habe ich mir … angesehen. Der Film handelt von … Die Handlung spielt … Die Schauspieler … Die Hauptrolle hat/haben … gespielt. 7. Der Film war klasse! a) Lest den Brief von Sofie.

Hamburg, den 10. 11. 20.. Liebe Katja, wie geht es dir so? Mir geht es gut. Letztes Wochenende war ich mit Hanna und Emilie im Kino. Wir haben uns einen tollen Film angesehen. Der Film heißt „Bruder vor Luder“. Das ist der erste Spielfilm der Youtube-Stars Heiko und Roman Lochmann. Hast du eigentlich von Brüdern Lochmann gehört? Heiko und Roman Lochmann sind Brüder und Youtuber. Gemeinsam nennen sie sich „Die Lochis“. Schon seit 2011 drehen sie lustige Videos oder machen zusammen Musik. Sie sind sehr beliebt bei Jugendlichen und verdienen mit ihren Videos bereits viel Geld. 50


Die Lochis sind inzwischen echte Youtube-Stars geworden. „Bruder vor Luder“ ist der erste eigene Kinofilm der Lochis. Dabei sind die Brüder gleichzeitig die Hauptdarsteller und die Regisseure. Im Film spielen sie sich selbst bei den Vorbereitungen zu einem großen Konzert. Ich will nicht zu viel verraten. Du sollst dir diesen Film unbedingt selbst anschauen. Gehst du gern ins Kino? Welche Filme siehst du dir gern an? Schreibe mir. Viele Grüße Sofie b) Antwortet kurz. 1. Mit wem war Sofie im Kino? 2. Welchen Film haben sich die Mädchen angesehen? 3. Wovon handelt der Film? 4. Hat der Film Sofie gut gefallen? 5. Hast du dir den Film „Bruder vor Luder“ angesehen? (Möchtest du dir den Film „Bruder vor Luder“ ansehen?) c) Was habt ihr aus dem Film über die Brüder Lochmann erfahren? 1. Was machen sie? 2. Wie nennen sie sich? 3. Seit wann drehen sie lustige Videos? 4. Sind sie bei Jugendlichen beliebt? 8. Schreibe einen Antwortbrief an Sofie. Geh dabei auf folgende Punkte ein: – Dein letzter Kinobesuch. Wann? Mit wem? – Welchen Film hast du dir angesehen? – Der Film handelt von … – Im Film geht es um … – Die Handlung spielt … – Hat dir der Film gut gefallen? – Was hat dir an dem Film am besten gefallen? Wortschatz

der Kinobesuch (-e) der Star (-s) der Youtuber (-) der Regisseur (-e)

die Handlung (-en) die Hauptrolle (-n) die Vorbereitung (-en)

das Publikum

spannend, unvergesslich, fantastisch, hervorragend empfehlen Filme/Videos drehen, die Hauptrolle spielen, das Geld verdienen Der Film handelt (von D) … / Im Film geht es (um A) 51


2.5 Filmberufe 1. Filmemacher a) Schaut euch die Bilder an.

B

A

D

C

F

E

H

G

I

b) Wie heißen die Berufe auf den Bildern? Ordnet die Filmemacher den Bildern zu. 1. der Regisseur 2. der Kameramann 3. der Maskenbildner

1

2

3

4

5

4. der Beleuchter 5. der Drehbuchautor 6. der Sounddesigner

6

7

8

7. der Produktionsleiter 8. der Schauspieler 9. der Stuntman

9

2. Wer macht was bei der Herstellung eines Films? 1. 2. 3. 4. 5. 6. 52

erklärt den Schauspielern ihre Rollen. arbeitet mit der Kamera, macht Aufnahmen. macht das richtige Licht bei den Dreharbeiten. spielt gefährliche Szenen in einem Film. schminkt und frisiert die Schauspieler. mischt die Musik und den Ton.


7. 8. 9.

lernt eine Rolle und spielt sie vor der Kamera. schreibt ein Drehbuch. sucht ein Drehbuch aus und macht Reklame für den Film.

3. Beantwortet die Fragen. Gebraucht dabei darum/deshalb-Sätze. 1. Welche Filmberufe findest du interessant? 2. Welchen Filmberuf möchtest du mal ausprobieren? 3. Was meinst du, wer spielt die wichtigste Rolle bei der Schaffung des Films? 4. Was gefällt dir an dem heutigen Kino? Was gefällt dir an dem heutigen Kino nicht? 4. Hören Lest die Sätze. Was ist richtig? 1. Andrea ist 16. 2. Sie kommt aus Bayern. 3. Andrea möchte Stuntfrau werden. 4. Andrea hat sich für diesen Beruf mit 15 entschieden. 5. Andrea besucht eine Stuntmen-Schule. 6. Zweimal die Woche hat sie Training. 7. Manchmal hat sie Angst, gefährliche Sachen zu machen. 8. Andrea glaubt: Als Frau hat man mehr Chancen weiterzukommen. 5. Bekannte deutsche/ukrainische Filmemacher/Schauspieler Sucht im Internet Informationen über die bekannten deutschen/ ukrainischen Filmemacher/Schauspieler. Erzählt über sie nach folgendem Plan: 1. Wann und wo ist er/sie geboren? 2. Wo ist er/sie in die Schule gegangen? 3. In welcher Familie ist er/sie aufgewachsen? 4. Wo hat er/sie studiert? 5. In welchen Filmen hat er/sie (die Hauptrollen) gespielt? 6. Wodurch/Durch welche Rollen ist er/sie bekannt? Wortschatz der Stuntman der Regisseur der Beleuchter der Kameramann der Sounddesigner der Maskenbildner der Drehbuchautor der Produktionsleiter

die Rolle (-n) die Szene (-n) die Kamera (-s) die Aufnahme (-n)

das Drehbuch

gefährlich schminken, frisieren Filme/Videos drehen, die Hauptrolle spielen, das Geld verdienen Der Film handelt (von D) … / Im Film geht es (um A) 53


2.6 Wir gehen ins Theater 1. Sprüche zu Theater a) Lest die Sprüche. Auch Schlafen ist eine Form der Kritik, vor allem im Theater. George Bernard Shaw

Wenn keiner schläft und alles lacht, war das Theater gut gemacht. Verfasser unbekannt

b) Wie versteht ihr diese Sprüche? 2. Was fällt euch ein, wenn ihr das Wort Theater hört? die Bühne das Opernglas Theater

der Schauspieler

3. Welche Theater gibt es? a) Schaut euch die Bilder an, lest die Unterschriften und merkt euch.

B

das Opernhaus

C

A

E heater

ntheater

das Kindert

das Schatte

das Puppentheater

D

das Jugend

theater

G

F

ielhaus

das Schausp

die Operett

e

b) Welche Theater kennst du noch? c) Warst du schon mal im Theater? In welchem Theater warst du? Welches Theater möchtest du gern besuchen? 54


4. Im Theater a) Schaut euch die Bilder an und hört zu.

B

A

das Buffet

D

C

das Opernglas

der Vorhang

F

E

der Zuschauerraum

G

die Dekoration

I

H

die Bühne

die Garderobe

die Theaterkarte

die Theaterkasse

b) Was ist auf den Bildern? Schaut euch die Bilder noch einmal an. Lest die Unterschriften und merkt euch. 5. Theaterregeln

Während der Vorstellung keine private Gespräche führen

a) Lest und merkt euch. itig ins Rechtze kommen Theater

Han

dys k auss omplett telle n

Keine Getränke in den Zuschaue und kein Essen rraum mitneh men

Fotoapparate, Videound Filmkameras darf man nicht im Theater benutzen

Mäntel u nd Hüte an Gardero be abgeb der en

cksäcke en und Ru h c s a T e ß o geben Gr rderobe ab an der Ga

Kein Müll auf den Theatersitzen lassen 55


c) Wie muss man sich im Theater benehmen? Man muss rechtzeitig ins Theater kommen. Man darf keinen Müll auf den Theatersitzen lassen. 6. Der Theaterbesuch Schaut euch das Bild an. Lest den Text. Heute ist Samstag. Hanna, Tina und Lea gehen ins Theater. Der Theaterbesuch ist immer ein großes Ereignis. Die Theateraufführung beginnt um 17 Uhr. Die Mädchen treffen sich um 16.15 Uhr am Theater. Zuerst gehen sie zur Garderobe. Dort geben sie ihre Mäntel ab. Lea nimmt ein Opernglas. Sie möchte die Schauspieler auf der Bühne besser sehen. Dann kaufen die Mädchen ein Programmheft, zeigen ihre Karten vor und gehen in den Zuschauerraum. Diesmal haben sie die Plätze im Parkett bekommen: 12 Reihe, Sitzplätze 10–12. Die Mädchen finden schnell ihre Plätze, setzen sich und schauen sich um. Viele Plätze im Zuschauerraum sind schon besetzt. Bald ist der Zuschauerraum voll. Nun geht der Vorhang auf. Die Theateraufführung beginnt. Auf der Bühne sind moderne Dekorationen. Das Theaterstück ist sehr interessant. Die Schauspieler spielen prima. In einer Stunde ist der erste Teil der Theateraufführung zu Ende. In der Pause gehen die Mädchen ins Theater-Buffet. Hanna und Tina nehmen Orangensaft, Lea nimmt Tee und Kuchen. In einigen Minuten beginnt der zweite Teil der Theaterauffuhrung. Die Schauspieler erscheinen auf der Bühne. Die Zeit vergeht sehr schnell. Nun ist die Theateraufführung zu Ende. Die Aufführung hat allen Zuschauern gut gefallen. Die Zuschauer klatschen Beifall. b) Antwortet kurz. 1. Wer geht ins Theater? 2. Wann beginnt die Theateraufführung? 3. Wann und wo treffen sich die Mädchen? 4. Wohin gehen die Mädchen zuerst? 5. Was nimmt Lea? 6. Was kaufen die Mädchen? 7. Wohin gehen die Mädchen in der Pause? 8. Hat die Theateraufführung den Zuschauern gut gefallen? 7. Erzähle über deinen letzten Theaterbesuch. Gehe dabei auf folgende Punkte ein: 1. Welches Theater hast du besucht? 2. Mit wem warst du im Theater? 56


3. 4. 5. 6.

Wie hieß das Theaterstück? Wer hat die Hauptrolle gespielt? Wie hat dir das Theaterstück gefallen? Was hat dir am besten gefallen?

8. Ein ungewöhnliches Theater a) Lest den Text. Die kleinste Bühne der Welt: Hedwig Rost & Jörg Baesecke Was? Mehr als 100 kleine Stücke, zwischen 2 und 20 Minuten lang, bilden ihr Bühnenrepertoire: pointiert eingekürzte Klassiker, Abenteuergeschichten, Volkserzählungen, unbekannte Märchen, Balladen und Sagen. Zum Beispiel: „Krieg der Sterne“ – mit einem riesigkleinen Ufo, „Ein Sommernachtstraum“ – dargestellt mit Gurken, „Ein Huhn“ – aus Tischtuchknoten, „Rettet die Welt“ – als Hände-Theater u. s. w. Wie? „So was habe ich noch nie gesehen!“ Das hören wir häufig, und darum ist unser Theater auch schwer zu beschreiben. Jede Geschichte wird auf andere Weise gespielt: Mal begleiten gezeichnete oder geschnittene Bilder die Erzählung, mal illustrieren belebte Alltagsgegenstände oder Papierfiguren das Geschehen, mal sind es Hände, Finger und Fäden – und oft spielen Geige und Bogen eine tragende Rolle. Aus unseren kleinen Stücken stellen wir Bühnen-Programme zusammen, von kurz bis abendfüllend, für 150 oder für 15 Zuschauer, für Erwachsene und Kinder. b) Was hast du aus diesem Text über die kleinste Bühne der Welt erfahren? Wortschatz der Vorhang (die Vorhänge) der Zuschauerraum

die Operette (-n) die Komödie (-n) die Bühne (-n) die Garderobe (-n) die Bühnendekoration (-en) die Theaterkarte (-n) die Theaterkasse (-n)

das Puppentheater (-) das Kindertheater (-) das Opernhaus (-häuser) das Schattentheater (-) das Schauspielhaus (-häuser) das Opernglas (-gläser) das Programmheft (-e) das Theaterbuffet (-s)

Beifall klatschen die Plätze im Parkett bekommen 57


2.7 Teste dein Deutsch! 1. Welches Wort passt? 1. Viele Schauspieler träumen davon, auf der _____ des Burgtheaters zu spielen. a) Dekoration

b) Theatervorstellung g

c) Bühne

2. Mäntel, Schirme, Stöcke, Rucksäcke, große Taschen müssen Sie an der _____ abgeben. a) Theaterkasse

b) Garderobe

c) Bühne

3. Theaterkarten kann man online oder in der _____ kaufen. a) Dekoration

b) Theaterkasse

c) Reihe

4. Im _____ kann man in der Pause etwas essen und trinken. a) Zuschauerraum

b) Unterrichtsraum

c) Erfrischungsraum

5. _____ geht auf. Die Theatervorstellung beginnt. a) Die Dekoration

b) Der Vorhang g

c) Die Bühne

6. Die 13 Reihe? Das ist doch zu weit von der Bühne entfernt. Ich glaube, wir brauchen _____. a) ein Opernglas

b) eine Theaterkarte

c) ein Glas

7. Ein _____ ist eine Broschüre, die Informationen über die Theateraufführungen oder Konzerte enthält. a) Buch

b) Heft

c) Programmheft

8. Die Theatervorstellung war spitze. Nach der Theatervorstellung haben die Zuschauer _____ geklatscht. a) Bühne

b) Beifall

c) Blumen

2. weil, darum oder deshalb? Frau Müller freut sich auf das Wochenende, weil sie am Wochenende Besuch hat. Niemand hat ihm gratuliert, deshalb ist er traurig. 1. Ich habe von diesem Film viel gehört, _____ möchte ich ihn unbedingt sehen. 2. Ich bin böse, _____ ich auf die Party nicht gehen darf. 3. Der Film war langweilig, _____ sind wir enttäuscht. 4. Annette hat Grippe, _____ muss sie zu Hause bleiben. 5. Der Anzug ist teuer, _____ kaufe ich ihn nicht. 6. Hannes ist heute sehr beschäftigt, _____ kommt er nicht. 7. Die Mädchen können nicht kommen, _____ sie keine Zeit haben. 8. Ich gehe jetzt schlafen, _____ ich sehr müde bin. 58


9. Ich habe die Hausaufgabe in Chemie nicht gemacht, _____ habe ich eine schlechte Note bekommen. 10. Mein Opa kann nachts schlecht schlafen, _____ liest er viel oder sieht sich Filme an. 11. Der Film „Das Wunder von Bern“ hat mir sehr gut gefallen, _____ möchte ich ihn noch einmal sehen. 12. Wir bleiben heute zu Hause, _____ das Wetter schlecht ist. 13. Michel war krank, _____ lag er den ganzen Tag im Bett. 14. Emilie möchte Fotomodell werden, _____ sie schöne Kleider mag. 3. Verbindet die Sätze mit deshalb. Sie will in Deutschland arbeiten. Sie lernt Deutsch. – Sie will in Deutschland arbeiten, deshalb lernt sie Deutsch. 1. Das Essen war schlecht. Es geht ihm nicht gut. 2. Daniel braucht ein neues Auto. Er muss viel arbeiten. 3. Wir haben nicht viel Geld. Wir kaufen billige Tickets für unsere Flugreisen. 4. Meine Eltern haben viel zu tun. Sie haben nur selten Zeit für ihre Hobbys. 5. Er hat eine Verletzung am Knie. Der Arzt hat ihm das Tennisspielen verboten. 6. Unser Kühlschrank ist leer. Wir müssen in den Supermarkt gehen. 7. Sie schwimmt gern. Sie verbringt jede freie Minute im Schwimmbad. 8. Markus hat um 8 Uhr morgens Unterricht. Er muss früh aufstehen. 9. Die Prüfung ist sehr schwierig. Wir müssen viel für die Prüfung lernen. 10. Steffi ist sehr nett. Andreas möchte sie kennen lernen. 11. Jacob kann nicht schlafen. Er trinkt ein Glas Tee mit Honig. 12. Ich möchte mit meiner Freundin reden. Ich möchte sie anrufen. 13. Ulrich hat ein Taxi genommen. Er hat den Zug noch rechtzeitig erreicht. 14. Meine Schwester mag Tiere. Sie möchte Tierärztin werden. 4. Ergänzt die Sätze. Mir gefällt diese Sängerin, deshalb habe ich ihre letzte CD gekauft. 1. Ich bin froh, deshalb … 2. Sie singt wunderbar, deshalb … 3. Ich habe dich lange nicht gesehen, deshalb … 4. Ich höre gern klassische Musik, … 5. Ich habe keinen Appetit, deshalb … 6. Ich möchte dir zum Geburtstag gratulieren, deshalb … 7. Ich brauche eine neue Jeans, deshalb … 8. Ich habe dieses Buch gelesen, deshalb … 9. Ich war müde, deshalb … 59


2.8 Projektvorschlag Unsere Lieblingsfilme 1. 2. 3. 4.

Sammelt Ideen. Schreibt Stichwörter. Bringt Fotos mit, malt Bilder. Schreibt kurze Texte. Macht eine Kollage. Präsentiert euer Projekt in der Klasse. Viel Spaß!

Unsere Lieblingsschauspieler 1. 2. 3. 4.

Sammelt Ideen. Schreibt Stichwörter. Bringt Fotos mit, malt Bilder. Schreibt kurze Texte. Macht eine Kollage. Präsentiert euer Projekt in der Klasse. Viel Spaß!

Ich kann

– mich mit meinem Freund zu einem Kinooder Theaterbesuch verabreden – über die Filmkategorien sprechen – über meinen Lieblingsfilm erzählen – Gespräche an der Kinokasse führen – über die Filmberufe erzählen – über das Theater sprechen – über meinen letzten Kino- oder Theaterbesuch erzählen

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Lesen macht Spaß Doris Dörrie Doris Dörrie ist eine deutsche Regisseurin, Schriftstellerin und Filmproduzentin. Sie wurde 1955 in Hannover als Tochter eines Arztes geboren. Nach dem Abitur ging Doris Dörrie 1973 in die USA und studierte dort Theaterwissenschaft und Film. Zwei Jahre später kehrte sie nach Deutschland zurück und begann ihr Studium an der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film. Nach ihrem Studium drehte sie verschiedene Dokumentationen und Filme. Ihre beiden Filmkomödien „Männer“ (1985) und „Ich und Er“ (1988) machten sie in Deutschland sehr bekannt. Weitere erfolgreiche Filme von Doris Dörrie sind „Happy Birthday, Türke!“ „Keiner liebt mich“, „Bin ich schön?“ Doris Dörrie ist ein Multitalent. Sie macht nicht nur Filme, sondern schreibt auch erfolgreich Kurzgeschichten, Erzählungen, Romane und Kinderbücher. 2001 inszenierte sie an der Berliner Staatsoper Unter den Linden Mozarts „Cosi fan tutte“ („So machen es alle Frauen“). Zwei Jahre später brachte sie ebenfalls in Berlin Puccinis „Turandot“ auf die Bühne. Unter den wichtigsten Auszeichnungen von Doris Dörrie sind das Bundesverdienstkreuz, der Bayerische Filmpreis und die Goldene Leinwand. Beantwortet die Fragen. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9.

Wo und wann wurde Doris Dörrie geboren? Wohin ging sie nach dem Abitur? Was hat sie in den USA studiert? Wann ist sie nach Deutschland zurückgekehrt? Wo hat sie in Deutschland studiert? Was hat sie nach dem Studium gemacht? Welche Filme machten sie in Deutschland sehr bekannt? Macht Doris Dörrie nur Filme? Welche Auszeichnungen hat sie für ihre vielseitigen Arbeiten bekommen? Bohdan Stupka Bohdan Stupka wurde am 27. August 1941 in einer kleinen Siedlung Kulykiw (Lwiwer Gebiet) geboren. Die Liebe zur Bühne hat ihm seine Familie beigebracht. (Sein Vater sang im Chor des Lwiwer Opernhauses, sein Onkel war Solist dieses Chors und seine Tante war die 1. Konzertmeisterin des Chors). Schon als kleiner Junge hat Stupka hinter den Theaterkulissen Iwan Koslowski und Serhij Lemeschew gehört und gesehen. 61


Nach der Beendigung der Schule wollte Stupka Chemie an der Lwiwer Universität studieren. Da er aber die Aufnahmeprüfungen nicht bestand, kam sein Traum nicht in Erfüllung. Danach arbeitete Stupka in einem Observatorium, lebte in Baku, studierte Philologie an der Lwiwer Universität. Seit 1961 – nach der Beendigung der Schauspielwerkstatt bei Lwiwer akademischen Maria-Sankowezka-Schauspielhaus – bis 1978 war er an diesem Theater tätig. Stupkas Berufsbetreuer war Serhij Dantschenko, der seit 1978 das Nationale akademische Iwan-FrankoSchauspielhaus leitete. 1978 geht Bohdan Stupka auf die Einladung von Serhij Dantschenko in das Nationale akademische Iwan-Franko-Schauspielhaus über. Danach studiert Bohdan Stupka Theaterwissenschaft an der Kyjiwer Staatlichen Institut für Theaterkunst Namens Karpenko Karyj. 1984 schließt Stupka seine Ausbildung ab. 1999–2001 war Bohdan Stupka Minister für Kultur und Kunst der Ukraine. Seit 2001, nach dem Tod von Serhij Dantschenko, leitete er das Nationale akademische Iwan-Franko-Schauspielhaus. Am 22 Juli 2012 ist Bohdan Stupka gestorben. Er wurde in Kyjiw auf dem Bajkower Friedhof beigesetzt. Bohdan Stupka hat etwa 100 Rollen im Kino und über 100 Rollen im Theater gespielt. Er hat mit den berühmten Regisseuren wie Otar Iosseliani, Krzysztof Zanussi, Kira Muratowa, Jerzy Hoffman, Serhij Bondartschuk u. a. zusammen gearbeitet. Für seine vielseitigen Arbeiten wurde Bohdan Stupka mehrmals ausgezeichnet. Beantwortet die Fragen. 1. Wo und wann wurde Bohdan Stupka geboren? 2. Wer hat ihm die Liebe zur Bühne beigebracht? 3. Wen hat Stupka als kleiner Junge hinter den Theaterkulissen gehört und gesehen? 4. Was wollte Stupka nach der Beendigung der Schule studieren? 5. Warum kam sein Traum nicht in Erfüllung? 6. Wo arbeitete/lebte/studierte Stupka danach? 7. Wo war Stupka seit 1961 bis 1978 tätig? 8. Wer war Stupkas Berufsbetreuer? 9. Wann geht Stupka auf die Einladung von Serhij Dantschenko in das Nationale akademische Iwan-Franko-Schauspielhaus über? 10. Was studierte Bohdan Stupka an der Kyjiwer Staatlichen Institut für Theaterkunst Namens Karpenko Karyj? 11. Wann schließt Stupka seine Ausbildung ab? 12. Wann leitete Stupka das Nationale akademische Iwan-Franko-Schauspielhaus? 13. Wann ist Bohdan Stupka gestorben? 14. Wo wurde er beigesetzt? 15. Wie viele Rollen hat Bohdan Stupka im Kino und im Theater gespielt? 16. Mit wem hat er zusammengearbeitet?

62


Stuntprofi Wenn Tanja de Wendt beschreiben soll, was sie in ihrem Beruf so alles macht, dann sagt sie: „Springen, fallen, stürzen, klettern, Fahrten mit Autos, Motorrädern, Rennbooten, – na ja, und natürlich Schlägereien.“Tanja de Wendt ist eine der besten Stuntfrauen Deutschlands. „Stunt“ ist englisch und bedeutet „Trick“ oder „Kunststück“ – und davon müssen die Stuntleute einige auf Lager haben. Denn sie sind zwar mutig, aber durchaus nicht lebensmüde. Wenn sie mit einem Auto in einen Fluss rasen müssen, haben sie meist eine Sauerstoffflasche dabei; wenn sie aus großen Höhen springen, wartet unten meist ein Luftkissen, und wenn sie brennend vor der Kamera herumlaufen müssen, tragen sie natürlich einen Spezialanzug. Trotzdem ist das kein Job für Leute, die über jeden blauen Fleck jammern. Und die Stuntfrauen müssen sogar oft noch eine ganze Portion „härter“ sein als ihre männlichen Kollegen: Wenn ein Mann nämlich einen Treppensturz „spielt“, ist er unter seinem Anzug meist gepolstert wie ein Eishockeyspieler. Aber unter einem engen Minikleid ist kein Platz für dickes Schaumgummi... Tanja de Wendt ist schon von Brücken hinab auf fahrende Schiffe gesprungen oder mit einem Motorrad durch die Luft geflogen. Bei ihrem spektakulärsten Stunt stürzte sie sich 180 Meter tief vom Düsseldorfer Femsehturm. Die Vorbereitungen dafür dauerten anderthalb Jahre. Für Tanja wurde eine Spezialweste genäht, an der ein Stahlseil befestigt war; es gab Probewürfe, Testbremsungen – und dann kam der Moment, als es hieß: „Kamera läuft“. Und Tanja sprang. „Ich habe geschrien, als säße ich in einer Achterbahn“, erzählte sie anschließend. Alles ging gut – aber einige Wochen später versuchte ein Stuntman in den USA den gleichen Sprung. Er verletzte sich schwer und sitzt seitdem im Rollstuhl. Weil dieser Job so gefährlich ist, kommt es ganz besonders auf eine perfekte Vorbereitung an. Und natürlich auf gute Körperbeherrschung. Aber wie trainiert man das? Am besten, du machst viel Sport und besuchst später eine Stuntschule. Die Stuntschule Köln/Düsseldorf zum Beispiel sucht ein paar Mal im Jahr aus vielen hundert Bewerbern die besten aus. Für diese Glücklichen beginnt dann eine mehrjährige Ausbildung – denn Stuntleute müssen absolut fit sein in Hechtrollen, Scheinkämpfen und Fensterstürzen. Es schadet auch nicht, nebenher Schauspielunterricht zu nehmen. Das erhöht die Chancen auf „richtige“ Rollen und ein bisschen Ruhm. Denn Stuntmänner und -frauen sind zwar die wahren Filmhelden, aber trotzdem werden die wenigsten von ihnen berühmt. Christine Fink

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Aufgaben zum Text 1. Antworte kurz. 1. Was ist Tanja de Wendt von Beruf? 2. Was bedeutet „Stunt“? 3. Ist Stant ein Job für jedermann? 4. Welche Kunststücke hat Tanja schon gemacht? 5. Werden Kunststücke vorbereitet? 6. Ist Stunt ein gefährlicher Beruf? Suche die Textstellen. 7. „Stunt“ ist ein gefährlicher Beruf? Woran kommt es dabei an. Suche die Textstellen. 8. Sind Stuntmänner und -frauen berühmt? 9. Was hat dich in diesem Text besonders beeindruckt? 10. Erzähle von einer Stuntszene, die du in einem Film gesehen hast? 11. Welche Informationen im Text sind für dich neu? 2. Schreibe aus dem Text Wörter und Wendungen heraus, die man dem Kernwort „Stunt“ zuordnen kann. Erstelle einen Wortigel.

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Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seinen Boden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken. Hermann Hesse

Du öffnest das Buch, das Buch öffnet dich. Chinesisches Sprichwort


Lektion 3.

Lesen

3.1 Rund um das Lesen 1. Sprüche über Bücher a) Lest die Sprüche. Ein Raum ohne Bücher ist ein Körper ohne Seele. Cicero

Ohne Bücher bleibt die Welt eng. Wir brauchen viele Bücher, viele, viele verschiedene Bücher. Viele kleine Gucklöcher in der Wand, die zwischen uns und der oft so unverständlichen Welt steht. Bücher können einen Ausblick geben. Mirjam Pressler

b) Wie versteht ihr diese Sprüche? Welche Sprüche über Bücher kennt ihr noch? 2. Lesen früher und heute a) Schaut euch die Bilder an.

B

C

A

F

E D

G

b) Beantwortet die Fragen. 1. Was machen die Menschen auf den Bildern? 2. Aus welcher Zeit stammen eurer Meinung nach diese Bilder? 3. Haben die Menschen früher viel gelesen? 66


4. Liest man auch heute viel? 5. Was meint ihr? Werden die Menschen auch in der Zukunft viel lesen? Ja?/ Nein? Warum nicht? c) Wie kann man heute lesen? online am Tablet-PC in einem e-Book auf dem Smartphon

Heute kann man

lesen.

d) Wie liest du am liebsten? 3. Wissenswertes: Warum Lesen? Schaut euch die Bilder an. Lest und merkt euch.

Lesen trainiert das Gehirn. Durchs Lesen

Lesen erweitert

unser Vokabul

vertiefen wir un

ser Wissen über

Durch Bücher bekommen wir ein en Eindruck von anderen Kulturen und Welten .

Lesen fördert unser Gedächtnis.

Les

mN

ns zu

gt u en re

.

en an

nk achde

ar.

die Welt.

Durchs Lesen bekommen wir neue Kenntnis se.

Lesen bietet Unterhaltungsstoff.

Lesen kann unser Leben verändern.

4. Was lesen die Jugendlichen besonders gern? a) Bildet die Sätze. Benutzt die Wörter aus dem Wortkasten. Liebesgeschichten  Witze  Comics  Krimis  Gedichte  Zeitschriften  Zeitungen  historische Romane  Erzählungen  Sciencefiction-Literatur  Märchen 67


Besonders gern glaube ich lesen die Jugendlichen … Einige lesen aber auch gern … Nur wenige lesen gern … b) Was liest du gern/lieber/am liebsten? Ich lese gern … Noch lieber lese ich … Am liebsten lese ich … 5. Welche Geschichten gibt es? Bildet die Wörter und schreibt sie ins Heft. die Reise das Tier die Gespenster das Abenteuer

+ die Geschichte

die Tiergeschichte

6. Ich lese gern Reisegeschichten a) Lest die Aussagen von deutschen Jugendlichen. Tina, 15: Ich lese gern Abenteuergeschichten. Mein Lieblingsbuch ist Robinson Crusoe von Daniel Defoe. Ich habe dieses Buch schon mehrmals gelesen. Das Buch hat mich fasziniert. Julia, 13: Am liebsten lese ich Tiergeschichten. Tiergeschichten sind sehr interessant. Sie helfen uns Tiere besser verstehen. Aus Tierbüchern kann man viel Neues über das Leben der Tiere erfahren und auch viel lernen. Moritz, 15: Ich lese gern Reisegeschichten. Reisegeschichten erzählen über große Entdecker, Seefahrer und Reisende. Vor kurzem habe ich das Buch über den weltbekannten Seefahrer – Kapitän James Cook – gelesen. Das Buch ist klasse! Katja, 11: Ich lese gern Gespenstergeschichten. Gespenster sind fantastische Wesen. Sie sind gar nicht böse, sie sind gut. Mein Lieblingsbuch ist Cäcilie, ein Bahnhofsgespenst. Dieses Buch erzählt über ein kleines Gespenst, das in einem alten Bahnhof gewohnt hat. Am Tage versteckte sich Cäcilie unter dem Dach. Sie schaute zu, wie Fahrgäste ein- und ausstiegen. Nachts übte sie das Schweben. Sie schwebte und pfiff leise. Cäcilie war traurig, weil sie keine Freunde hatte. Sie wollte die Menschen kennen lernen, aber die Menschen hatten Angst vor ihr. Hanna, 15: Ich lese gern Kurzgeschichten, weil sie nicht so viel Text enthalten und weil sie interessant sind. Kurzgeschichten haben immer eine Botschaft, die der Leser erschließen muss. Ich lese auch gern moderne Märchen. Sie sind lustig, fantasievoll und unterhaltsam. Roman, 13: Ich lese gern Gruselgeschichten. Wanderungen in der Nacht, die Übernachtung in einem alten Schloss, wo viele Geister wohnen, Zelten in wilden Schluchten – Gruselgeschichten sind toll! Sie fördern Fantasie. Ich kann auch meine eigenen Gruselgeschichten erzählen. 68


b) Ergänzt die Tabelle. Name

Alter

Tina

15

…

Welche Geschichten liest sie/er gern?

Lieblingsbuch/ Lieblingsgeschichte

Abenteuergeschichten

Robinson Crusoe

…

…

c) Erzählt nach der Tabelle. Wortschatz

der Roman (-e) der/das Comic (-s) der Witz (-e) der Krimi (-s)

die Literatur die Erzählung (-en) die Geschichte (-n)

das Märchen (-) das Gedicht (-e) das Wissen

erweitern, vertiefen, fördern, zum Nachdenken anregen

3.2 Bücherwelt 1. Sprichwörter über Bücher. Was passt zusammen? 1. Du öffnest das Buch, 2. Ein Buch ist wie ein Garten, 3. Lieber barfuß als 4. Lesen und nicht durchschauen ist 5. Ein Raum ohne Bücher ist

1

2

3

4

a) den man in der Tasche trägt. b) wie Essen und nicht verdauen. c) ein Körper ohne Seele. d) das Buch öffnet dich. e) ohne Buch.

5

2. Was Bücher können a) Lest das Gedicht. Bücher können reden, lachen, weinen, träumen, reisen. Irgendwann braucht jedermann

ein Buch mit dem er reden, lachen, weinen, träumen, reisen kann. Hartmut Kulick

b) Was können Bücher? c) Schreibt einen parallelen Text zu diesem Gedicht. Das ist gar nicht schwer! Vergleicht in der Klasse. 69


3. Literarische Gattungen a) Lest und merkt euch. Epik die Anekdote die Biografie die Erzählung die Kurzgeschichte die Legende das Märchen die Novelle der Roman der Schwank

Lyrik die Ballade das Elfchen das Epigramm das Haiku die Hymne das Lied der Limerick die Romanze das Sonett

Dramatik das Drama die Komödie der Sketch das Theaterstück die Tragödie

b) Welche von diesen literarischen Gattungen sind euch bekannt? Welche Literaturwerke lest ihr am liebsten? 4. Bücherwelt a) Schaut euch die Büchertitel an.

b) Worum geht es, eurer Meinung nach, in diesen Büchern? Was meint ihr, zu welchen literarischen Gattungen gehören diese Bücher? c) Welche Bücher würdet ihr gerne lesen? 70


5. Wer liest was gern? a) Lest die Aussagen von deutschen Jugendlichen. In unserer Familie lesen alle gern. Wir haben zu Hause eine große Bibliothek. Eigentlich lese ich verschiedene Bücher. Das Genre spielt für mich keine große Rolle. Wichtig ist für mich, das Buch muss spannend sein. Paul, 15 Ich lese gern Gedichte. Poesie, glaube ich, ist etwas ganz Besonderes. Sie hat so viele Farben. Ich lese gern die Gedichte von Heinrich Heine, Rainer Maria Rilke, Hermann Hesse. Mir gefällt auch die moderne Poesie, z.B. die Gedichte von Monika Minder. Mein absoluter Favorit ist aber Hermann Hesse. Seine Gedichte inspirieren mich ganz besonders. Sofie, 15 Ich hab’ immer sehr gern gelesen, hauptsächlich Krimis, Abenteuergeschichten und Fantasy. Solche Bücher verschlinge ich. Ich lese auch gern Comics. Die sind lustig. Max, 14 Ich lese viel. Ich lese alles, was mir in die Hände fällt – Liebesromane, Kurzgeschichten, Gedichte und, und, und … Meine Freunde teilen meine Begeisterung nicht. Wenn ich ihnen mal von einem tollen Buch erzähle, kommen meistens Kommentare wie: „Das guck’ ich mir lieber als Film an“ oder „Wie kannst du nur den ganzen Tag lesen?“ Hanna, 16 Ich lese gern historische Romane und Biografien der bekannten Persönlichkeiten (Schriftsteller, Musiker, Endecker, Erfinder, Wissenschaftler). Aus diesen Büchern kann man viel Neues und Interessantes erfahren und auch sehr viel lernen. Thomas, 15 b) Ergänzt die Tabelle. Name Paul

Alter 15

…

Was liest er/sie gern? verschiedene Bücher …

c) Erzählt nach der Tabelle. 71


6. Komm, wir lesen zusammen! Lest den Dialog. Emilie: Michi, wo ist das Buch, das dir die Oma zum Geburtstag geschenkt hat? Michael: Im Bücherschrank. E: Hast du das Buch schon gelesen? M: Ja. Und warum fragst du? E: Ich möchte das Buch auch lesen. M: Na also … Das Buch, in dem es keine Bilder gibt, ist für dich uninteressant, oder? Du hast doch so viele Kinderbücher mit schönen Bildern. Komm, wir suchen jetzt ein Buch aus und lesen es zusammen. E: Hurra! Wir lesen zusammen! Запам’ятайте! Означальні підрядні речення Означальні підрядні речення виконують у реченні роль означення й відповідають на питання welcher? (який?), welche? (якa?), welches? (якe?), welche? (якi?). Вони з’єднуються з головним реченням відносними займенниками (der, die, das / die) які відносяться до певного іменника головного речення й узгоджуються з ним у роді й числі. Відмінок відносного займенника залежить від того, яким членом речення він є. Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt. Ist das die Novelle, die wir bis Montag lesen müssen? Ist das das Mädchen, dem du das Buch gegeben hast? Відносні займенники в означальних підрядних реченнях можуть вживатися з прийменниками. Das ist das Restaurant, in dem wir gerne essen. Ist das die Freundin, von der du mir erzählt hast? Відмінювання відносних займенників Singular m N. G. D. A.

der dessen dem den

f die deren der die

n das dessen dem das

Plural die deren denen die

7. Lest und merkt euch. 1. Das ist das Haus, in dem wir zehn Jahre gewohnt haben. 2. Wir planen eine Ferienreise, die nicht anstrengend ist. 3. Das Buch, das auf dem Tisch liegt, gehört unserer Lehrerin. 4. Das Mädchen, dem ich das Buch gegeben habe, heißt Lilli. 5. Mein Freund hat einen Hund, dessen Augen blau sind. 6. Hilf bitte dem Mädchen, das dort sitzt. 7. Das sind die Aufgaben, die wir bis 72


Montag lösen sollen. 8. Das ist der Apfelbaum, den mein Opa gepflanzt hat. 9. Das sind die Jungen, denen wir die Schlüssel gegeben haben. 10. Österreich ist ein Land, in dem man gut Ski fahren kann. 8. Ergänzt die Sätze mit den Relativpronomen in der richtigen Form. 1. Das ist das Mädchen, … sehr gut malen kann. 2. Das ist das Gebäude, in … sich das Stadtmuseum befindet. 3. Ist das der Brief, … du gestern geschrieben hast? 4. Wir bummelten durch die Stadt, … Straßen so schön waren. 5. Im Kaufhaus kaufte ich mir den Hut, … mir so gut gefallen hat. 6. Dort steht der neue Lehrer, … Physik unterrichtet. 7. Wer ist die Frau, … Gepäck vor dem Hotel steht? 8. Ist das der Mann, … wir gestern Abend im Park begegnet sind? 9. Kennst du die Frau, … mit deiner Mutter spricht? 10. Sind das die Blumen, … deine Oma so gern mag? Wortschatz der Sketch (-e) der Schwank (Schwänke)

die Kurzgeschichte (-n) die Biografie (-n) die Novelle (-n)

das Genre (-s) das Drama (Dramen)

aussuchen, inspirieren

3.3 Moderne deutsche Kinder- und Jugendbuchautoren 1. Ein Buch kann wie ein Hafen sein a) Lest das Gedicht. Ein Buch kann wie ein Hafen sein, wo viele Schiffe laufen ein zu jeder Stunde, Tag und Nacht, mit Früchten, Erzen, Silberfracht. Die Ladungen sind schön und schwer, drum mach die Schiffe gründlich leer, bei Kerzenlicht, bei Sonnenschein: ein Buch kann wie ein Hafen sein. Josef Reding

b) Wie versteht ihr dieses Gedicht? 2. Beantwortet die Fragen. (Gruppenarbeit) 1. Was fällt euch ein, wenn ihr an die deutsche Literatur denkt? 2. Welche Buchtitel fallen euch ein, wenn ihr an die deutsche Literatur denkt? 3. Welche deutsche Schriftsteller und Dichter kennt ihr? 4. Welche moderne deutsche Schriftsteller kennt ihr? 5. Welche Bücher der deutschen Schriftsteller hast du als Kind (in der Schule) gelesen? 73


3. Lest und merkt euch. Die Deutsche Literatur hat der Welt viele große Schriftsteller und Dichter gegeben. Unter ihnen sind die weltberühmten deutschen Klassiker Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller und Heinrich Heine, die „Romantiker“ Joseph von Eichendorff und E.T.A. Hoffmann, die Vertreter des Realismus – Gottfried Keller, Conrad Ferdinand Meier, Theodor Storm, Theodor Fontane und Wilhelm Busch u. a. Weltbekannt sind auch die Namen von Hermann Hesse, Rainer Maria Rilke, Franz Kafka, Heinrich und Thomas Mann, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts gelebt und geschaffen haben. Zu den bekanntesten modernen Kinder- und Jugendbuchautoren im deutschsprachigen Raum gehören Mirjam Pressler, Christine Nöstlinger, Ursula Wölfel, Regina Rusch, Renate Welsch, Gina Ruck-Paquèt, Paul Maar, Peter Härtling u. a. 4. Moderne deutsche Kinder- und Jugendbuchautoren a) Lest und merkt euch.

Autorin Kinderbuchautorin Jugendbuchautorin

Literaturpreis Kinderliteraturpreis Jugendliteraturpreis

Stück Theaterstück Kindertheaterstück

b) Lest die Biografien der modernen deutschen Kinder- und Jugendbuchautoren. Nehmt wenn nötig das Wörterbuch zu Hilfe. (Gruppenarbeit) Mirjam Pressler ist 1940 in Darmstadt geboren. Sie besuchte Gymnasien in Darmstadt und Bensheim, studierte Kunst an der Akademie für Bildende Künste in Frankfurt und Sprachen in München und lebte für ein Jahr in einem Kibbuz in Israel. Zurück in Deutschland arbeitete sie in verschiedenen Jobs, unter anderem führte sie einen eigenen Jeansladen, bis sie das Schreiben entdeckte. Heute ist Mirjam Pressler eine der bekanntesten deutschen Kinder- und Jugendbuchautorinnen. Sie lebt als freie Schriftstellerin und Übersetzerin bei München. Mirjam Pressler verfasste mehr als 30 Bücher und hat über 200 Titel aus dem Niederländischen, Flämischen, Hebräischen, Englischen, sowie Afrikaans übersetzt. Ihre Bücher mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet (були нагороджені). Unter ihnen der Bayerischer Verdienstorden (2009), der Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises (2010) und die Buber-Rosenzweig-Medaille (2013). Christine Nöstlinger ist 1936 in Wien geboren. Nach dem Abitur studierte sie Grafik. 1970 erschien ihr erstes Kinderbuch („Die feuerrote Friederike“), das einen großen Erfolg hatte. „Zum Schreiben kam ich, weil ich eine schlechte Zeichnerin war. Ich malte ein Kinderbuch und schrieb einen Text dazu. Das Buch wur74


de gedruckt, der Text fand mehr Anerkennung als die Bilder. Darum verlegte ich mich aufs Schreiben und Texten, hatte damit Erfolg und war davon so hingerissen, dass ich wie eine Brummhummel drauflos produzierte.“ Neben ihrer Tätigkeit als Kinder- und Jugendbuchautorin arbeitet Christine Nöstlinger auch für Presse, Funk und Fernsehen. Christine Nöstlinger hat über 50 Bücher, 20 Fernsehspiele, viele Hörfunksendungen und Zeitungsartikel geschrieben. Heute gehört sie zu den bekanntesten und anerkanntesten Kinder- und Jugendbuchautorinnen. Die Bücher von Christine Nöstlinger wurden in andere Sprachen übersetzt und preisgekrönt. Für ihr Gesamtwerk hat Christine Nöstlinger die Hans-ChristianAndersen Medaille und den Astrid-Lindgren-Gedächtnispreis erhalten. Darüber hinaus wurde sie auch mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis und dem Österreichischen Jugendbuchpreis ausgezeichnet.

Paul Maar ist am 13. Dezember 1937 in Schweinfurt geboren. Nach dem Abitur studierte er Malerei und Kunstgeschichte an der Kunstakademie in Stuttgart, danach war er sechs Jahre als Kunsterzieher tätig. Heute lebt er als freier Autor und Illustrator in Bamberg. Paul Maar schreibt Kinder- und Jugendbücher und übersetzt, zusammen mit seiner Frau Nele Maar, Kinderbücher aus dem Englischen. Er schreibt auch Kindertheaterstücke und verfasst Drehbücher für Kindersendungen. Außerdem reist er im Auftrag des Goethe-Instituts in Sachen Kinderliteratur um die Welt. Für seine Bücher und Theaterstücke wurde Paul Maar mit zahlreichen deutschen und internationalen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem großen Preis der Deutschen Akademie für Kinderliteratur, dem Deutschen Jugendliteraturpreis, dem Brüder-Grimm-Preis, dem Österreichischen Staatspreis und dem Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises für das Gesamtwerk. Renate Welsh ist 1937 in Wien geboren. Ihr erstes Buch hat sie geschrieben, als sie gerade mal fünf Jahre alt war. Das war eine richtige Horror-und Action-Geschichte. Nach dem Abitur studierte sie zunächst Englisch, Spanisch und Literaturwissenschaften, brach ihr Studium aber nach zwei Jahren ab und arbeitete dann als Übersetzerin. Seit 1969 widmet sie sich wieder dem Schreiben und hat sich seitdem viele Bücher für Kinder, Jugendliche und Erwach75


sene geschrieben – stille, witzige, spannende Geschichten, viele davon preisgekrönt; nur Action war nie mehr dabei. Eine Lieblingsfigur ist das Vamperl, der winzige grüne Vampir, der den Menschen statt Blut das Gift aus der Galle saugt. Renate Welsh lebt als freie Schriftstellerin in Wien. Für ihre engagierten Kinder- und Jugendbücher erhielt sie neben anderen zahlreichen Auszeichnungen mehrfach den Österreichischen Staatspreis, den Preis der Stadt Wien und den Deutschen Jugendliteraturpreis. Ursula Wölfel ist 1922 in Duisburg (Ruhrgebiet) geboren. Ihr Vater war Dirigent und ihre Mutter Lehrerin. Schon als Kind schrieb Ursula Wölfel kurze Geschichten. Nach dem Abitur studierte sie Germanistik, Geschichte, Philosophie und Psychologie in Heidelberg. Nach Kriegsende, machte Ursula Wölfel eine Lehrerausbildung am Pädagogischen Institut in Jugenheim, arbeitete dort einige Zeit als Assistentin und unterrichtete ein paar Jahre als Sonderschullehrerin in Darmstadt. 1959 veröffentlichte sie ihr erstes Kinderbuch Der rote Rächer. Seit 1961 ist sie als freie Schriftstellerin tätig. Ursula Wölfel hat zahlreiche Kinder- und Jugendbücher verfasst. Ihre Bücher wurden in fünfzehn Sprachen übersetzt. Mond, Mond, Mond wurde 1976 für das Fernsehen verfilmt und Feuerschuh und Windsandale 1962 als Zeichentrickfilm produziert. Am 23. Juli 2014 ist Ursula Wölfel gestorben. Auszeichnungen: 1962 Deutscher Jugendliteraturpreis für Feuerschuh und Windsandale. 1991 Buxtehuder Bulle für Ein Haus für alle. 1991 Deutscher Jugendliteraturpreis für ihr Gesamtwerk. c) Präsentiert die Kinder- und Jugendbuchautoren nach folgendem Plan: 4. Tätigkeiten 1. Name, Geburtsort 5. Bekannte Bücher 2. Studium 3. Interessante Fakten aus dem Leben 6. Auszeichnungen 5. Das Buch ist toll! a) Lest Kurzdialoge. A Hallo Daniel, hier Markus. Hallo Markus. Wir gehen ins Kino, kommst du mit? Ach nein … Ich lese lieber. Wie kannst du nur den ganzen Tag lesen? 76


Weißt du, Thomas hat mir das neue Harry Potter Buch für eine Woche gegeben. Ich muss das Buch bis Montag lesen. Das Buch ist toll! Hast du das Buch gelesen? Ach nee … Das guck’ ich mir lieber als Film an. Lesen finde ich langweilig. B Und … schon etwas ausgesucht? Noch nicht. Was möchtest du denn lesen? Ach … Ich weiß nicht. Möchtest du nicht das Buch von Huntley Fitzpatrick „Ein Sommer nebenan“ lesen? Hast du das Buch gelesen? Ich hab’ dieses Buch im Sommer gelesen. Das Buch ist wunderbar! Es ist unterhaltsam und sehr interessant. b) Macht weitere Dialoge. 6. Wie kann ein Buch sein? a) Lest und merkt euch. (un)interessant  langweilig  unterhaltsam  wunderbar  spannend  lustig  fantasievoll  toll  spitze  traurig  blöd  heftig  sensationell  hervorragend  gut  schlecht  hinreißend b) Beendet die Sätze. Schreibt die Sätze ins Heft. Ich habe dieses Buch für zwei Tage gelesen. (hervorragend) – Das Buch ist hervorragend. 1. Hast du diese Kurzgeschichte gelesen? (lustig) – … 2. Dieses Buch musst du unbedingt lesen. (sensationell) – … 3. Hast du die Gedichte von Rainer Maria Rilke gelesen? (wunderbar) – … 4. Das du das letzte Harry Potter-Buch gelesen? (heftig) – … 5. Ich rate dir dieses Buch zu lesen. (sehr interessant) – … 7. Fragt euch gegenseitig. Erzählt in der Klasse. 1. Welches Buch hast du vor kurzem gelesen? 2. Wer ist der Autor des Buches? 3. Worum geht es in diesem Buch? 4. Wie hat dir das Buch gefallen? 5. Wie findest du das Buch? (Gib den Inhalt des Buches kurz wieder.) 6. Würdest du dieses Buch weiterempfehlen? Wortschatz

der Schriftsteller (-) der Dichter (-) der Autor (-en) der Literaturpreis (-e)

die Auszeichnung (-en) die Jugendbuchautorin (-nen)

das Kinderbuch (..bücher)

verfassen, mit einem Preis auszeichnen, in andere Sprachen übersetzen; das Buch weiterempfehlen 77


3.4 Lieblingsautoren und Lieblingsbücher 1. Alle Bücher dieser Welt a) Lest das Gedicht. Alle Bücher dieser Welt bringen dir kein Glück, doch sie weisen dich geheim in dich selbst zurück. Dort ist alles, was du brauchst, Sonne, Stern und Mond, denn das Licht, wonach du frugst, in dir selber wohnt. Weisheit, die du lang gesucht in den Büchereien, leuchtet jetzt aus jedem Blatt – denn nun ist sie dein. Hermann Hesse

b) Wie versteht ihr dieses Gedicht? 2. Mein Lieblingsbuch a) Lest die Aussagen von deutschen Jugendlichen. Meine Lieblingsautorin ist Mirjam Pressler. Ich habe viele Geschichten und Romane von Mirjam Pressler gelesen. Mein Lieblingsbuch ist „Bitterschokolade“. „Bitterschokolade“ ist eine Liebesgeschichte. Das Buch erzählt über ein Mädchen mit Essproblemen. Eva ist 15, sie ist viel zu dick und fühlt sich deshalb einsam und isoliert. Aber eines Tages traf sie Michael, einen freundlichen Jungen, und ihr Leben hat sich geändert. Allmählich gelang es Eva, ihre Isolation zu durchbrechen und sich selbst zu akzeptieren. Das Buch behandelt viele Themen, die für Jugendliche wichtig sind und zwar: Freundschaft, die erste Liebe, Kinder-Eltern-Beziehungen, Schule, der Weg zu sich selbst. Ich habe das Buch mit großem Interesse gelesen und würde es weiterempfehlen. Bettina, 15 In meiner Freizeit lese ich viel. Meine Lieblingsautoren sind Renate Welsch, Mirjam Pressler, Christine Nöstlinger u. a. Vor kurzem habe ich das Buch von Christine Nöstlinger „Die Ilse ist weg“ gelesen. Dieses Buch erzählt über eine große Familie. Im Fokus stehen die Eltern-Kinder-Verhältnisse. Ilse und Erika 78


sind Scheidungskinder. Sie leben mit ihrer Mutter, deren neuem Mann Karl und den Geschwistern Tatjana und Oliver unter einem Dach. Das Zusammenleben ist schwierig. Oft kommt es zum Streit. Ilse leidet darunter. Sie lügt, geht nicht zur Schule und kommt abends nicht nach Hause. Der Konflikt zwischen Ilse und ihrer Mutter spitzt sich zu. Nachdem die Mutter Ilse bestraft hat, beschließt sie das Haus zu verlassen. Nur Erika weiß, wohin sie fährt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist unterhaltsam und wahrheitsgetreu. Lena, 15 b) Hast du ein Lieblingsbuch? Erzähle über dieses Buch. Nimm die Fragen zu Hilfe. 1. Wie heißt das Buch? 2. Wer hat das Buch geschrieben? 3. Worüber erzählt das Buch? (Gib den Inhalt des Buches kurz wieder.) 4. Was gefällt dir an diesem Buch? 5. Würdest du dieses Buch weiterempfehlen? Запам’ятайте! Особлива група іменників N. G. D. A.

m der Name des Namens dem Namen den Namen

n das Herz des Herzens dem Herzen das Herz

До цієї групи належать іменники чоловічого роду: der Friede(n), der Buchstabe, der Gedanke, der Glaube, der Wille, der Same(n), der Haufe(n), der Schade(n), der Funk(e) та іменник середнього роду das Herz. Ознакою відміни цієї групи іменників є закінчення -ns в родовому відмінку однини та закінчення -n в усіх інших відмінках. Іменник das Herz має закінчення -еns в родовому та закінчення -еn у давальному відмінку однини. 3. Lest und merkt euch. 1. Wie schreibt man deinen Namen? 2. Schreibt jeden Buchstaben richtig. 3. Dieser Jungenname ist heute sehr populär. 4. Jeder Sportler muss einen starken Willen haben. 5. Alle Menschen sind für den Frieden. 6. Vom ganzen Herzen wünsche ich dir Erfolg. 79


4. Ergänze die Sätze und schreibe sie ins Heft. 1. Können Sie bitte (Ihr Name) buchstabieren? 2. Der Junge hat gegen (der Wille) der Eltern gehandelt. 3. Kannst du (der Name) dieses Schauspielers nennen? 4. Wie bist du auf (dieser Gedanke) gekommen? 5. Gibt es in eurer Klasse (ein Vorname), der sich mehrmals wiederholt? 6. Kennst du (ein schöner Katzenname)? 7. Habt ihr (der Müllhaufen) im Stadtpark gesehen? 8. (Dieser Buchstabe) hast du falsch geschrieben. 9. Im Biologieunterricht haben wir den Aufbau und die Funktion (das Herz) studiert. Wortschatz

der Lieblingsautor (-en) die Lieblingsautorin (-nen)

das Lieblingsbuch (..bücher)

Das Buch/die Geschichte erzählt von (D)/über (A) … In diesem Buch/dieser Erzählung geht es um (A) …

3.5 In der Schulbibliothek 1. Die Schulbibliothek a) Schaut euch die Bilder an. Lest die Unterschriften und merkt euch.

othek

die Schulbibli

die Leseecke

das Brettspiel p

die Zeitschrift

die CD

der Videofilm

das Wörterbuch

das Lexikon

die Z

eitu

ng

b) Welche Medien gibt es in der Schulbibliothek? In der Schulbibliothek gibt es Bücher, … 2. In der Schulbibliothek Nach dem Unterricht gehen Hanna, Emilie und Daniel in die Schulbibliothek. Hanna und Emilie möchten neue Bücher ausleihen. Daniel möchte gern einen Videofilm ausleihen. Aber dazu braucht er einen Leserausweis. (Er ist neu in der Schule und hat noch keinen.) 80


a) Lest die Kurzdialoge. Daniel: Ich möchte gern einen Videofilm ausleihen. Bibliothekarin: Deinen Leserausweis bitte. D: Ich hab’ noch keinen. Ich bin neu in der Schule. B: Ach so … Dann musst du erstmal das Anmeldeformular ausfüllen. (Daniel füllt das Anmeldeformular aus.) B: So … jetzt kriegst du einen Leserausweis und darfst die Medien ausleihen. Aber bitte, nicht vergessen, Bücher und CDs kannst du zwei Wochen behalten und Videofilme nur eine Woche. D: Alles klar. Vielen Dank?

Hanna: Vor zwei Wochen hab’ ich drei Bücher ausgeliehen. Zwei Bücher habe ich zurückgebracht. Das dritte Buch brauche ich noch. Darf ich das Buch länger behalten? Bibliothekarin: Mal schauen … Ach ja … kein Problem. Freilich kannst du das Buch länger behalten. Ich habe die Leihfrist für zwei Wochen verlängert. H: Vielen Dank. Daniel: Wohin gehst du? Markus: Ich möchte mal ganz kurz in die Schulbibliothek. Ich brauche Materialien für das Referat in Physik. D: Hast du es vergessen? Heute ist Montag. Die Bibliothek ist heute zu. M: Ach ja … Schlimm. b) Macht weitere Dialoge. 4. Welches Verb passt? ein Anmeldeformular die Leihfrist einen Leserausweis Bücher

ausleihen ausfüllen verlängern zurückbringen bekommen

5. Fülle das Anmeldeformular aus. Anmeldeformular / Schulbibliothek Name .................................................

Vorname …………………………….....

Geburtsdatum ................................... Straße ................................................ Postleitzahl …………………………...

Ort ……………………………………...

Telefonnummer ……………………... Datum …………….............................

Unterschrift …………........................

81


6. Eine neue Schulbibliothek a) Lest den Brief von Hanna. Berlin, den 2. 11. 20.. Hallo Maria, wie geht es dir? Habt ihr was Neues an der Schule? Wir haben eine neue Schulbibliothek. Früher war unsere Bibliothek in einem kleinen Raum. Wir hatten keinen Lesesaal und keine Leseecke. Unsere neue Bibliothek befindet sich in einem großen Raum. Die Bücherregale, die Tische, die Stühle – alles ist dort neu. Es gibt auch einen großen Lesesaal und eine Leseecke mit Sitzkissen, wo man gemütlich lesen kann. In der Bibliothek gibt es Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, CDs, Videos und auch Brettspiele. Viele Schüler kommen in die Bibliothek in der Pause, um zu spielen. In der Bibliothek gibt es auch einen großen Lesesaal. Hier finden Autorenlesungen, Lesewettbewerbe, Besprechungen statt. Hier können die Schüler Bücher lesen, Hausaufgaben machen, Filme sehen, Projekte machen. Habt ihr in der Schule eine Bibliothek? Was gibt es in eurer Schulbibliothek? Schreibe. Viele Grüße Hanna b) Gestaltet den Text aus Übung 6a als Interview. Spielt das Interview in der Klasse. c) Schreibt Hanna einen Antwortbrief, erzählt über eure Schulbibliothek. Die Fragen unten helfen euch. Schreibt zu den folgenden Punkten:  Raum und Einrichtung  Angebot  Technische Ausrüstung  Veranstaltungen 6. Erzählt über eure Schulbibliothek. Nehmt die Fragen zu Hilfe. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8.

Gibt es in eurer Schule eine Bibliothek? Wo liegt eure Schulbibliothek? Was gibt es in eurer Schulbibliothek? Ist eure Schulbibliothek jeden Tag geöffnet? Welche Medien gibt es in eurer Schulbibliothek? Was können die Schüler in der Bibliothek machen? Wie oft gehst du in die Schulbibliothek? Wozu gehst du in die Schulbibliothek? Wortschatz

der Lesesaal (..säle) der Leserausweis (-e)

die Zeitung (-en) die Zeitschrift (-en) die CD (-s)

das Wörterbuch (..bücher) das Lexikon (Lexika) das Anmeldeformular (-e)

die Leihfrist verlängern; das Anmelde formular ausfüllen; Bücher/Videofilme/ CDs ausleihen 82


3.6 Teste dein Deutsch! I. Welches Wort passt? Kreuze a, b oder c an. 1. In unserer Schulbibliothek gibt es einen großen … b) Pausenhof c) Klassenraum a) Lesesaal 2. Wenn du einen Leserausweis bekommen möchtest, musst du das … ausfüllen. b) Anmeldeformular c) Buch a) Zeugnis 3. Als Kind habe ich am liebsten die … von den Brüdern Grimm gelesen. a) Gedichte b) Märchen c) Lieder 4. Dieses Buch hat mir nicht so gut gefallen, es ist ziemlich … a) langweilig b) interessant c) wunderbar 5. Monika geht in die Schulbibliothek, um die Bücher … b) auszuleihen c) zu malen a) zu kaufen 6. Karl May hat viele Bücher über … geschrieben. a) Indianer b) Tiere c) Kinder 7. Bücher, CDs und Videos darf man zwei Wochen … a) ausleihen b) verlängern c) behalten 8. Die deutsche Literatur hat der Welt viele große … gegeben. a) Musiker b) Schriftsteller c) Wissenschaftler 9. Welches Buch würdest du deinen Mitschülern zum Lesen …? a) sagen b) lesen c) empfehlen 10. Bücher haben mich schon immer … a) bekommen b) fasziniert c) ausleihen II. Ergänzt die Sätze mit den passenden Relativpronomen. 1. Der Dichter, ... in Deutschland wohnte, war vor allem in Frankreich bekannt. b) den c) die a) der 2. Das Haus, ... dort drüben steht, gehört meinem Onkel. a) der b) das c) die 3. Der Witz, über ... ihr lacht, ist gar nicht so lustig. a) das b) der c) den 4. Der Mann, ... ich den Weg zum Bahnhof gezeigt habe, war ein Ausländer. a) der b) dessen c) dem 5. Der Fluss, an ... Stuttgart liegt, heißt Neckar. a) der b) den c) dem 83


6. Kennen Sie Frau Meier, ... gestern Abend aus Österreich gekommen ist? a) der b) das c) die 7. Die Reise, von ... er uns erzählt hat, war sehr anstrengend. a) die b) der c) das 8. Lange stand er an der Straße, ... in die Innenstadt führte. a) das b) der c) die 9. Der Englischtest, ... wir gestern geschrieben haben, war nicht schwer. a) der b) die c) den 10. Das Mädchen, ... Mutter bei Lemke & Co arbeitet, ist neu in unserer Klasse. a) die b) deren c) der 11. Wo ist das Buch, ... mir die Oma zum Geburtstag geschenkt hat? b) das c) dessen a) die 12. Die Frau, mit ... ich gesprochen habe, ist unsere Nachbarin. a) die b) der c) das 13. Der Junge, mit ... Vater unsere Klassenlehrerin spricht, ist mein bester Freund. a) der b) dessen c) dem 14. Das Sommerfoto, ... du mir gestern gezeigt hast, ist sehr schön. a) die b) das c) der 15. Der Junge, mit ... du mich im Kino gesehen hast, ist mein Bruder. a) der b) den c) dem 16. Der Mann, ... ich begrüßt habe, ist unser Physiklehrer. a) der b) dem c) den III. Ergänzt die Sätze mit den Substantiven in der richtigen Form. 1. Die Bundesrepublik Deutschland liegt im … Europas. (Herz) 2. Was vom … kommt, geht zum … (Herz) 2x 3. Man muss das Kind beim … nennen. (Name) 4. Kennst du den … dieses Mädchens? (Name) 5. Wie bist du nur auf diesen … gekommen? (Gedanke) 6. Nichts ist einem … von starkem … unmöglich. (Mensch) / (Wille) 7. Der Sportler, der einen starken … hat, kann viel erreichen. (Wille) 8. Können Sie bitte Ihren … buchstabieren? (Name) 9. Schweren … ging er nach Hause. (Herz) 10. Was dem … gefällt, das suchen die Augen. (Herz) 11. Ich habe diesen … nie gesehen. (Mensch) 12. Fürchte den Bock von vorn, das Pferd von hinten und den … von allen Seiten. (Mensch) (Sprichwort) 84


3.7 Projektvorschlag Unsere Lieblingsbücher Gruppenarbeit 1. Sammelt Ideen. Besprecht sie in der Gruppe. 2. Bringt Fotos mit. Malt Bilder. 3. Schreibt kurze Texte. 4. Macht eine Collage. 5. Präsentiert euer Projekt in der Klasse. Viel Spaß!

Unsere Lieblingsautoren Gruppenarbeit 1. Sammelt Ideen. Besprecht sie in der Gruppe. 2. Bringt Fotos mit. Malt Bilder. 3. Schreibt kurze Texte. 4. Macht eine Collage. 5. Präsentiert euer Projekt in der Klasse. Viel Spaß!

Ich kann – über mein Lieblingsbuch erzählen – über moderne deutsche Kinder- und Jugendbuchautoren erzählen – über die Schulbibliothek erzählen – das Anmeldeformular ausfüllen – eine Umfrage machen – ein Interview vorbereiten

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Lesen macht Spaß Vor dem Lesen Was fällt euch zum Titel des Kapitels 3 ein? Schreibt einige Stichwörter auf. Lest das Kapitel. Ein Elefant, der Eva heißt, und Cola im Gartencafé (Kapitel 3 / gekürzt) Als Eva aus dem Haus tritt, schlägt ihr die Hitze entgegen. Fast tut es ihr Leid, dass sie nicht in ihrem kühlen ruhigen Zimmer geblieben ist. Sie nimmt den Weg durch den Park. Der ist zwar ein bisschen länger, aber unter den Bäumen ist die Hitze leichter zu ertragen. Die Bänke sind ziemlich leer um diese Zeit. Eva kommt an den Büschen vorbei, hinter denen sie ihren Heringsalat gegessen hat. Sie betrachtet die Steine auf dem Weg. Sie sind gelblichbraun und auch ihre nackten Zehen sind schon von einer gelblich-braunen Staubschicht überzogen. Da stößt sie mit jemandem zusammen, stolpert und fällt hin. „Hoppla“, hört sie. „Hast du dir wehgetan?“ Sie hebt den Kopf. Vor ihr steht ein Junge, vielleicht so alt wie sie. Er hält ihr die Hand entgegen. Überrascht greift sie danach und lässt sich von ihm hochziehen. Dann bückt er sich und hält ihr das Handtuch mit Badeanzug hin, das auf den Boden gefallen ist. Sie rollt es wieder zusammen. „Danke.“ Ihr Knie blutet und brennt. „Komm“, sagt der Junge. „Wir gehen zum Brunnen. Da kannst du dir dein Knie abwaschen.“ Eva schaut auf den Boden. Sie nickt. Der Junge lacht. „Los, komm schon.“ Er nimmt ihre Hand und sie humpelt neben ihm her zum Brunnenrand. „Ich heiße Michel. Eigentlich Michael, aber alle sagen Michel zu mir. Und du?“ „Eva.“ Sie schaut ihn von der Seite an. Er gefällt ihr. „Eva.“ Er dehnt das „e“ ganz lang und lacht. Sie ist verwirrt und das Lachen des Jungen macht sie böse. „Da gibt’s nichts zu lachen“, schimpft sie. „Ich weiß selbst, wie komisch das ist. Ein Elefant, der Eva heißt.“ „Du bist ja verrückt“, sagt Michel. „Ich habe dir doch nichts getan. Wenn es dir nicht passt, kann ich ja gehen.“ Aber er geht nicht. 86


Dann sitzt Eva auf dem Brunnenrand. Sie hat die Sandalen ausgezogen und stellt ihre nackten Füße ins Wasser. Michel steht im Brunnen, holt mit der hohlen Hand Wasser aus dem Brunnen und lässt es über ihr Knie laufen. Es brennt. „Du solltest dir zu Hause ein Pflaster draufmachen“, sagt er. Eva nickt. Michel spaziert im Brunnen herum. Eva muss lachen. „Eigentlich wollte ich ja ins Schwimmbad“, sagt sie. „Aber der Brunnen ist auch nicht schlecht.“ „Und kostet nichts“, sagt Michel. Eva stampft ins Wasser, dass es hoch aufspritzt. Dann sitzen beide wieder auf dem Brunnenrand. „Wenn ich Geld hätte, würde ich dich zu einer Cola einladen“, sagt Michel. „Aber leider …“ Eva holt ein Fünfmarkstück aus ihrer Rocktasche und hält es ihm hin. „Bitte, lad mich ein.“ Sie wird rot. Michel lacht wieder. Er hat ein schönes Lachen. „Du bist ein komisches Mädchen.“ Er nimmt das Geld und ihre Hände berühren sich kurz. „So, jetzt bin ich reich!“, ruft er. „Was wünscht die Dame? Cola oder Limo?“ Sie gehen nebeneinanderher zum anderen Ende des Parks, zum Gartencafé. Es ist das erste Mal, dass Eva mit einem Jungen geht. Außer mit ihrem Bruder natürlich. Sie schaut ihn von der Seite an. „Eva ist doch ein schöner Name”, sagt Michel plötzlich. „Er klingt nur ein bisschen altmodisch. Aber er gefällt mir. Sie finden noch zwei freie Plätze an einem Tisch unter einer großen Platane. Es ist voll hier. Die Leute lachen und reden und trinken Bier. Die Cola ist eiskalt. „Mir war es vorhin ziemlich langweilig”, sagt Michel. „Bevor ich dich getroffen habe.“ „Mir auch.“ „Wie alt bist du?“, fragt er. „Fünfzehn. Und du?“ „Ich auch.“ „In welche Klasse gehst du?“, fragt Eva. „In die Neunte. Ich bin bald fertig mit der Schule.“ „Ich gehe auch in die Neunte. Ins Gymnasium.“ „Ach so.“ Sie schweigen beide und trinken Cola. Wenn ich jetzt nichts sage, hält er mich für doof und langweilig, denkt Eva. Aber er sagt ja auch nichts. „Was machst du, wenn du mit der Schule fertig bist?“, fragt sie. „Ich? Ich werde Seemann. Natürlich nicht gleich, aber in ein paar Jahren bin ich ein Seemann, das sage ich dir. Ich habe einen Onkel in Hamburg, der sucht ein Schiff für mich. Wenn ich mein Zeugnis habe, geht es los.“ Eva ist enttäuscht. Dann ist er bald nicht mehr da. Blöde Gans, denkt sie und zwingt sich zu einem Lächeln. „Ich muss noch ein paar Jahre in die Schule gehen.“ „Für mich wäre das nichts, immer dieses Stillsitzen.“ „Mir macht es Spaß.“ Michel rülpst. Die Bedienung kommt vorbei. Michel winkt ihr und bezahlt. Eine Mark bekommt er zurück. Er nimmt sie und steckt sie ein. Eigentlich gehört sie mir, die Mark, denkt Eva. Michel fragt: „Tut dir dein Knie noch weh?” Eva schüttelt den Kopf. „Nein, aber ich will jetzt nach Hause.“ 87


Sie gehen nebeneinanderher. Obwohl sie sich nicht berühren, achten sie darauf, dass ihre Schritte gleich lang sind. „Gehen wir morgen zusammen ins Schwimmbad?“, fragt Michel. Eva nickt. „Wann treffen wir uns?“ „Um drei am Brunnen. In Ordnung?“ Vor Evas Haus angekommen, geben sie sich die Hände. Das kommt Eva seltsam vor. „Tschüs, Eva.“ „Auf Wiedersehen, Michel.“ Die Mutter und Berthold sind noch nicht da. Eva schaut auf die Uhr. Viertel nach fünf. In einer halben Stunde kommt ihr Vater nach Hause. Eva geht ins Badezimmer und dreht den Wasserhahn an. Sie lässt das kalte Wasser über Hände und Arme laufen und schaut in den kleine Spiegel über dem Waschbecken. Sie hat rötliche Backen bekommen von der Sonne. Das sieht eigentlich ganz schön aus. Ihr Gesicht ist überhaupt nicht so schlecht und ihre Haare sind sogar sehr schön, dunkelblond und lockig. Sie greift mit beiden Händen nach dem Pferdeschwanz und öffnet die Spange. Das sieht toll aus, denkt Eva. So werde ich meine Haare tragen, wenn ich erst einmal schlank bin. Entschlossen bindet sie sich wieder den Pferdeschwanz und befestigt ihn mit der Spange. Dann setzt sie sich an ihre Hausaufgaben. Aber es fällt ihr schwer, sich zu konzentrieren. […] Mirjam Pressler

Nach dem Lesen

1. In wie viele kleinere Abschnitte lässt sich der Text gliedern? Wie kann man diese Abschnitte betiteln? 2. Antwortet kurz. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7.

Wie ist das Wetter? Wohin geht Eva? Was passiert mit Eva im Park? Wie heißt der Junge, den Eva im Park kennen gelernt hat? Wohin gehen Michael und Eva? Was trinken Eva und Michel im Gartencafé? Worüber verabreden sie sich?

3. Was habt ihr aus dеm Kapitel 3 über Eva und Michel erfahren? Sucht die Textstellen. Ergänzt die Tabelle. Eva Alter In welche Klasse geht sie/er? Wo lernt sie/er? Gefällt es ihr/ihm das Lernen an der Schule? Welche Pläne hat sie/er? Geld? 88

15

Michael 15


4. Eva und Michel spüren die Sympathie zueinander. Sucht die Textstellen und lest sie vor. Sie schaut ihn von der Seite an. Er gefällt ihr. / Michael hat ein schönes Lachen. „Eva ist doch ein schöner Name”, sagt Michel plötzlich. Vor dem Lesen Was fällt euch zum Titel des Gedichts ein? Schreibt einige Stichwörter auf. Lest das Gedicht. Der Alte Mann und seine Hände Mühsam schleppt er sich die Strecke Seiner langen Nacht, Wartet, lauscht und wacht. Vor ihm liegen auf der Decke Seine Hände, Linke, Rechte, Steif und hölzern, müde Knechte, Und er lacht Leise, dass er sie nicht wecke.

Unverdrossener als die meisten Haben sie geschafft, Da sie noch im Saft. Vieles wäre noch zu leisten, Doch die folgsamen Gefährten Wollen ruhn und Erde werden. Knecht zu sein, Sind sie müde und dorren ein.

Leise, dass er sie nicht wecke, Lacht der Herr sie an, Langen Lebens Bahn Scheint nun kurz, doch lang die Strecke Einer Nacht … Und Kinderhände, Jünglingshände, Männerhände Sehn am Abend, sehn am Ende So sich an.

Hermann Hesse

Nach dem Lesen Beantwortet die Fragen. 1. Worum geht es in diesem Gedicht? 2. Gibt es im Gedicht eine Entwicklung? 3. Warum hat der Autor, eurer Meinung nach, die Hände des Alten als Objekt der Darstellung gewählt? 4. Wie beschreibt der Autor die Hände des Alten? Sucht die Textstellen. 5. Der Autor beschreibt nur die Hände des Alten. Wie könnte, eurer Meinung nach, der Mann aussehen? 6. Was habt ich aus dem Gedicht über das Leben des Alten erfahren? 7. Welche Stimmung drückt das Gedicht aus? 8. In welchen Farben müsste ein Bild gemalt sein, um diese Stimmung wiederzugeben? 9. Wie muss, eurer Meinung nach, das Gedicht vorgetragen werden, damit der Zuhörer seine Stimmung spürt? 10. Weche Stelle des Gedichts spricht euch besonders an? Sucht die Textstelle und lest sie vor. 89


Die Welt iist ein Buch, von dem man nur die erste Seite gelesen hat, wenn man nur sein Land gesehen hat. Fougeret de Moubron

Was ist Reisen? Ein Ortswechsel? Keineswegs! Beim Reisen wechselt man seine Meinungen und Vorurteile. Anatole France


Lektion 4. Reisen bildet 4.1 Reisen heute 1. Sprüche zu Reisen a) Lest die Sprüche. Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen. Johann Wolfgang von Goethe

Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite. Augustinus Aurelius

b) Wie versteht ihr diese Sprüche? 2. Was fällt euch zum Wort Reisen ein? Erstellt einen Wortigel. Schiff

Reiselust Reisen

3. Fragt euch gegenseitig. Berichtet in der Klasse. 1. Reist du gern? 2. In welche Länder (Gebiete, Regionen) bist du gereist? 3. Mit wem bist du gereist? 4. Womit bist du gereist? 5. Wie war die Reise? 4. Wozu reisen die Menschen? Lest und merkt euch.

Man reist,

um etwas Neues und Interessantes zu sehen und zu erfahren. um etwas Neues und Interessantes zu erleben. um die Kultur eines anderen Landes kennen zu lernen. um Sitten und Bräuche eines anderen Landes kennen zu lernen. um die Natur und neue Landschaften zu genießen. um neue Bekanntschaften zu machen. um Fremdsprachen zu lernen.

5. Reise-Wörter а) Lest die Kurztexte. Merkt euch neue Wörter. Im Sommer packt mich immer die Reiselust. 91


Ein Reiseziel gesucht? Finden Sie es mit Ab-in-den-Urlaub.de! Packen Sie Ihre Siebensachen? Probleme mit Reisegepäck? Bestellen Sie gleich heute erstklassige Reisetaschen und Reisekoffer beim Kofferprofi Koffer 24.de! Schnelle Lieferung & Top-Preise. Buchen Sie Ihre individuelle Reise im Reisebüro Sonnenklar und starten Sie direkt in den Urlaub. Endlich Urlaub! Es ist Zeit, um wieder ein Buch zu lesen. Wir haben schon mal für Sie geschmökert. Mit dieser Reiselektüre vergeht die Zeit garantiert wie im Flug! Unsere Reiseprospekte wurden als eBoook erstellt. Wenn Sie mit einem PC arbeiten, können Sie den gewünschten Prospekt per Klick fordern. Entdecken Sie auf Reiseroute.de die schönsten Reiserouten weltweit, egal ob zu Fuß, mit dem Auto oder Motorrad, mit dem Schiff oder der Bahn. Reiseleiter/innen begleiten Reisegruppen während einer Reise oder betreuen sie an den Zielorten. Wohin geht’s diesmal? Nach Italien. Und wie lange bleibst du in Italien? Zwei Wochen. Eine Woche in Rom und eine in Venedig. Äh … Warte mal, ich glaube, ich hab’ etwas ganz wichtiges vergessen … Mensch, da hast du schon Reisefieber! b) Welches Verb passt? eine Reise

planen buchen machen unternehmen

c) Bildet die Wörter und schreibt sie ins Heft. die Lust

das Z

kt rospe das P d das Büro ie Route die Tasche

iel

die Reise +

er das Land

der Leit 92

das Fieber offer der K

die Lektüre das G epäck der Pass

das Reisefieber


6. Wohin reist man heute? Schaut euch die Bilder an. Lest die Kurztexte. Markiert die wichtigsten Informationen. Macht die Aufgaben. (Gruppenarbeit) Kreuzfahrten ins Eis boomen Hamburg (RPO). Kreuzfahrten sind heute gefragt, besonders Fahrten Richtung Südpol. Vor rund 15 Jahren wagten sich erst 6 000 Naturbegeisterte ins Eis. In der vergangenen Saison waren es 46 000. Statt Expeditionsschiffen kursieren immer öfter ganz normale Kreuzfahrtschiffe in die Antarktis – keine unproblematische Entwicklung für das sensible Ökosystem. die Kreuzfahrt круїз gefragt sein користуватися попитом die Richtung напрямок der Südpol Південний полюс sich wagen відважитися

die Saison сезон die Antarktis Антарктика die Entwicklung розвиток sensibel чутливий das Ökosystem екологічна система

Antwortet kurz. 1. 2. 3. 4. 5.

Welche Kreuzfahrten sind heute gefragt? Wagten sich früher viele ins Eis? Wie viele Naturbegeisterte wagten sich in der vergangenen Saison ins Eis? Welche Schiffe kursieren immer öfter? Warum sind die Kreuzfahrten in die Antarktis problematisch? Besuch auf der Schildkröten-Insel

Zakynthos hat alles, was GriechenlandUrlauber lieben: lange Strände, alte Tavernen, farbenprächtige Sonnenuntergänge. Ein Highlight bietet die kleine Insel im Ionischen Meer darüber hinaus: Schildkröten, die die Urlauber auf Schritt und Tritt begleiten. Die Unechte Karettschildkröte (Caretta caretta) kann man auf Zakynthos überall sehen – als Kuscheltier, auf Badehandtüchern, T-Shirts oder Schlüsselanhängern. Man kann sie in verschiedenen Farben und Größen als Souvenir von Urlaubsinsel mitbringen. Es gibt sie aber auch ganz lebendig, und es kann passieren, dass man beim Schnorcheln oder Plantschen im seichten Wasser plötzlich neben einer ausgewachsenen Schildkröte schwimmt. 93


prächtig чудовий der Sonnenuntergang захід сонця das Highlight центр уваги auf Schritt und Tritt на кожному кроці das Kuscheltier м’яка іграшка

der Schlüsselanhänger брелок для ключа der Schnorchel дихальна трубка маски, акваланга plantschen хлюпатися, плескатися у воді seicht мілководний

Beendet die Sätze. Nehmt den Text zu Hilfe. 1. Zakynthos ist … 2. Zakynthos liegt … 3. Zakynthos hat alles, was Griechenland-Urlauber lieben: … 4. Das Highlight der Insel sind … 5. Die Karettschildkröte kann man auf Zakynthos überall sehen – … 6. Karettschildkröte kann man auch ganz lebendig sehen, … Hinauf auf den Vulkan Wer als Tourist auf einem aktiven Vulkan tanzen möchte, kann White Island besuchen. White Island ist Neuseelands einzige aktive Vulkaninsel: Eine Insel ohne Vegetation, dafür mit brodelndem Schlamm, gelben Schwefelbergen und einem schillernden Krater, in dem giftig-grünes Wasser kocht. Eine düstere Insel und zugleich ein faszinierender Ort, der einen Einblick in die Urzeiten der Erdgeschichte gewährt. Jederzeit kann der Vulkan Asche, Bimsstein oder Lava ausspucken, ständig liegt eine Rauchfahne über der Insel. Täglich registriert man hier Hunderte von Erdbeben, die meist aber so schwach sind, dass nur die Seismographen sie bemerken. Bevor die Touristen auf die Insel dürfen, müssen sie einen Schutzhelm aufsetzen und bekommen eine Atemschutzmaske in die Hand gedrückt. Zwar liegt der letzte große Ausbruch schon sieben Jahre zurück, aber man kann ja nie wissen. die Vegetation рослинність einzig єдиний brodeln вирувати, клекотати der Schlamm мул, твань, баговиння das Schwefel сірка schillernd переливчастий giftig ядовитий düster темний, похмурий zugleich одночасно faszinierend захопливий

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der Einblick погляд, ознайомлення gewähren давати die Urzeit доісторичні часи die Asche попіл der Bimsstein пемза ausspucken тут викидати die Rauchfahne смуга диму das Erdbeben землетрус der Schutzhelm захисна каска die Atemschutzmaske дихальна маска


b) Richtig oder falsch? 1. White Island ist Neuseelands einzige aktive Vulkaninsel. 2. White Island ist eine Insel ohne Vegetation. 3. Täglich registriert man hier Tausende von Erdbeben. 4. Die Erdbeben sind so schwach, dass die Seismographen sie nicht bemerken. 5. Auf der Insel brauchen die Touristen einen Schutzhelm und eine Atemschutzmaske. 7. Welche Reise aus Übung 3 würdest du als Reiseziel wählen? Warum? Begründe deine Meinung. Gebrauche dabei weil-Sätze. Ich würde gern … als Reiseziel wählen, weil … 8. Sachen zum Lachen Lest die Witze. Während einer Reise kann viel Kurioses passieren. „Wohin fahren Sie in Urlaub Herr Lustig?“ – „Ich will mal nach Sicht.“ – „Sicht? Wo liegt denn das?“ – „Das möchte ich auch gern wissen. In der Zeitung heißt es in letzter Zeit öfters: Schönes Wetter in Sicht!?“ Ein Mann und eine Frau gehen campen, bauen ihr Zelt auf und schlafen ein. Einige Stunden später weckt der Mann die Frau auf und meint: „Schau einmal hoch und sage mir, was du siehst!“ Die Frau sagt: „Ich sehe Millionen Sterne.“ Der Mann fragt: „Und was denkst du jetzt?“ „Astronomisch gesehen sagt es mir, dass da Millionen von Galaxien und Billionen von potentiellen Planeten sind. Astrologisch sagt es mir, dass der Saturn im Löwen steht. Zeitmäßig gesehen sagt es mir, dass es ungefähr 3.15 Uhr ist. Theologisch sagt es mir, es ist offensichtlich, dass der Herr allmächtig ist und wir alle klein und unbedeutend sind. Meteo Meteorologisch scheint es so, als hätten wir morgen einen wunderschönen Tag. Und was sagt es dir?“ Der Mann ist für einen Moment still und sagt dann: „Praktisch gesehen sagt es mir, jemand hat unser Zelt geklaut.“ Ein Passagier zeigt am Check-In-Schalter sein Flugticket nach Ägypten und sagt: „Meine Koffer bitte nach Griechenland und die Reisetasche nach Paris!“ Der Mitarbeiter sagt überrascht: „So etwas geht doch nicht.“ „Wirklich? Warum ist mir das dann das letzte Mal passiert?“ „Wie konnten Sie es schaffen, Mailand in nur drei Tagen komplett kennenzulernen?“ „Meine Frau hat die Bauwerke und Museen besichtigt, meine Tochter die Boutiquen und ich die Kneipen! b) Welcher Witz hat euch am besten gefallen? Kennt ihr auch andere Witze über das Reisen? Erzählt sie in der Klasse. 95


4.2 Reiseland Deutschland 1. Höchste Zeit ist’s! Reise, Reise! a) Lest das Gedicht. Viel zu spät begreifen viele Die versäumten Lebensziele: Freude, Schönheit der Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur. Darum, Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist’s! Reise, Reise! Wilhelm Busch

b) Wie versteht ihr dieses Gedicht? Запам’ятайте! Дроби Дроби в німецькій мові утворюються від кількісних числівників: за допомогою суфікса -tel (до 19) та суфікса -stel (від 20). ¼ – ein Viertel 3

20

1

– drei Zwanzigstel

4

100

– ein Hundertstel

105

– vier Hundertfünftel

Merkt euch: ½ – ein halb; 1½ – anderthalb; 1 3 – ein Drittel. Десяткові дроби читаються так: 0,5 – null Komma fünf; 4,13 – vier Komma dreizehn; 10,25 – zehn Komma fünfundzwanzig. Проценти 1 % – ein Prozent

25,6 % – fünfundzwanzig Komma sechs Prozent

20 % – zwanzig Prozent 0, 85 % – null Komma fünfundachtzig Prozent 2. Schaut euch die Bilder an. Lest die Kurztexte. Macht Notizen. Kommentiert die Statistik. Immer mehr Deutsche verbringen ihren Urlaub in Deutschland Deutschland ist bei ausländischen Touristen sehr beliebt. Millionen Urlauber aus den Vereinigten Staaten, Japan, China und den anderen EU-Ländern besuchen jährlich die Bundesrepublik zwischen Flensburg und Garmisch-Partenkirchen. Auch immer mehr Deutsche verbringen ihre Ferien in Deutschland, wie eine Studie zeigt. 65 Prozent der Deutschen verbringen ihren Urlaub im eigenen Land. Das beliebteste Reiseziel ist dabei Bayern. 48 Prozent der Befragten gaben an, dass Bayern ihr Lieblingsurlaubsziel ist. Auf den weiteren Plätzen folgen Mecklenburg-Vorpommern mit 28 Prozent und Baden-Württemberg mit 27 Prozent. Auf der anderen Seite der Skala befinden sich das Saarland mit 6 Prozent sowie Sachsen-Anhalt und Bremen mit je 7 Prozent. www.focus.de

96


A

B

C

D

Welchen Urlaub bevorzugen die Deutschen 46 Prozent – Strand- und /Badeurlaub 37 Prozent – Entspannungsurlaub 28 Prozent – Natururlaub Rund ein Viertel (26 Prozent) – Familienurlaub 24 Prozent – Erlebnisurlaub 17–18 Prozent machten reinen Sightseeing- oder Aktivurlaub Laut FÜR urlaubt der Kunde von heute nach dem Motto: „Bloß nicht zu eintönig, aber bitte auch nicht zu anstrengend!“ Verkehrsmittel Die meisten Deutschen verreisen mit dem Pkw (45 Prozent). 40 Prozent der Befragten fliegen in den Urlaub, bei Auslandsreisen waren es sogar 56 Prozent. Bus und Bahn nutzten 7 Prozent der Reisenden, im Inland deutlich mehr als im Ausland. Wo die Deutschen im Urlaub am liebsten wohnen Im Urlaub soll es bequem sein, gerne lässt man sich verwöhnen. So nächtigen die meisten Deutschen (48 Prozent) in Hotels oder Gasthöfen. 23 Prozent buchen ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung und nur 6 Prozent campen. Wohin es die Deutschen im Urlaub zieht Am liebsten verreisen die Deutschen nach wie vor im eigenen Land. Bei den Auslandszielen profitieren vor allem Spanien, Italien, Portugal, Griechenland. www.travelbook.de

65 Prozent der Deutschen verbringen ihren Urlaub im eigenen Land. Das beliebteste Reiseziel der Deutschen ist … Auf weiteren Plätzen folgen … Die Deutschen bevorzugen … Die Kunden erlauben heute nach dem Motto: … 97


3. Die schönsten Reiseziele Deutschlands а) Schaut euch die Bilder an. Lest den Kommentar. Was habt ihr gewusst? Was war für euch neu?

A A

B

Bodensee

Hamburg g

C

A

Berlin

E

D

Dresden

München

G

F

Bremen

H I

Rhein

Rothenburg ob der Tauber

Mainz

A

Bodensee ist ein großer See im Alpenvorland mit deutschem, österreichischem und schweizerischem Anteil.

B

Berlin ist die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland und zugleich ein Bundesland. Es liegt an der Spree. Mit 3,4 Mio. Einwohnern ist Berlin die größte Stadt Deutschlands.

C

Hamburg ist mit 1,7 Mio. Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands. Es ist wie Berlin und Bremen Stadt und Land zugleich. Hamburg besitzt die älteste deutsche Oper, mehrere Theater und Museen.

D

München ist die Landeshauptstadt von Bayern. Es liegt an der Isar und hat 1,2 Mill. Einwohner. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Frauenkirche.

E

Dresden ist die Landeshauptstadt von Sachsen. Dresden hat eine weltbekannte Gemäldegalerie – Zwinger.

F

Bremen ist das kleinste Bundesland Deutschlands. Es ist Stadt und Land zugleich. Bremen liegt an der Weser. Die Rolandsäule auf dem Markt ist das Zeichen der Städtischen Freiheit.

98


G

Der Rhein ist eine der wichtigsten Binnenwasserstraßen Europas. Er durchfließt die Schweiz, Liechtenstein, Österreich, Deutschland, Frankreich und die Niederlande.

H

Rothenburg ob der Tauber ist eine bayerische Stadt in Mittelfranken. Wegen seines malerischen mittelalterlichen Stadtbildes ist Rothenburg in der ganzen Welt berühmt.

I

Mainz ist die Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz. Es liegt am Rhein. In der Stadt gibt es viele bedeutende Museen, darunter das GutenbergMuseum.

b) Welche Stadt würdest du gern besuchen? 4. Ein See – drei Länder a) Seht euch die Landkarte an. Lest den Text. Macht die Aufgaben.

Hier kann man am Vormittag mit einem Auto drei Länder besuchen und am Nachmittag am Bodenseeufer spazieren gehen. In direkter Nähe zu Schwarzwald, Allgäu und Alpen bietet der Bodensee-Raum Ferienstimmung mit Wasser und Strand, Landschaft, Natur und Bergen, Blütenpracht und Palmen, genauso wie eigene Kultur, Geschichte, Brauchtum, Lebensfreude und Gastfreundlichkeit. Friedrichshafen ist die größte Industriestadt auf der deutschen Seite. Es liegt am Nordufer des Bodensees und hat einen gut ausgebauten Hafen. Früher baute man hier Zeppeline. Heute können sich die Besucher die Zeppelin-Modelle LZ 1 bis LZ 130 im Zeppelin-Museum ansehen. Die Stadt Meersburg g liegt auch auf der deutschen Seite. Im Osten der Stadt liegt der Seeburgpark mit einer Seeburg aus dem 16. Jahrhundert. Kinderspielplatz mit einer riesigen Spielwiese, viele Sand- und Wasserspielbereiche, Heilkräuter- und Gewürzpflanzengarten, sowie Minigolf- Platz locken viele Urlauber an. Bregenz liegt am Ostufer der Bodensee und ist die Hauptstadt des österreichischen Bundeslandes Vorarlberg. Bregenz hat eine malerische Altstadt mit einem schönen alten Fachwerkrathaus. Jedes Jahr finden hier die berühmten Seefestspiele statt. 99


Meersburg

Friedrichshafen

Bregenz

Mainau

Romanshorn hat den größten Schiffshafen am Bodensee. Die „Stadt am Wasser“ zählt gut 9000 Einwohner. Besonders von Bedeutung sind die vielfachen Bildungsmöglichkeiten am Ort, aber auch das reiche Angebot an Freizeiteinrichtungen zu Wasser und zu Land. Zum sportlichen Angebot gehören eine moderne Eishalle und ein viel besuchtes Seebad. Romanshorn ist auch ein Ausgangspunkt für Wanderer, Skater und Biker. Die Blumen-Insel Mainau ist eine der größten Attraktionen am Bodensee. 1,6 Mio. Besucher aus aller Welt kommen jährlich auf die Insel um die Natur der Insel zu genießen oder ein künstlerisches Highlight (eine Blumen- oder eine Gartenausstellung) zu besuchen. b) Ergänzt die Tabelle. Stadt/Insel Bregenz

Land Österreich

Lage …

Sehenswertes …

c) Erzählt nach der Tabelle. 5. Sucht im Internet die Informationen über die anderen Städte, die am Bodensee liegen. Tragt die Informationen in die Tabelle ein. Berichtet in der Klasse. Wortschatz der Anteil der Europäer der Schiffshafen der Zeppelin der Wasserspielbereich

die Ostsee die Nordsee die Urlaubsregion die Binnenwasserstraße die Seeburg

mittelalterlich durchfließen, anlocken; von Bedeutung sein 100

das Europa das Stadtbild das Highlight das Seebad


4.3 München ist eine Reise wert 1. München – eine Stadt mit Flair a) Schaut euch die Bilder an. Lest die Unterschriften unten.

A

B

C

D

E

F

G

H

I

1. der Marienplatz 2. die Frauenkirche 3. das Hofbräuhaus

4. der Viktualienmarkt 5. das Oktoberfest 6. der Olympiaturm

7. die Allianz Arena 8. die Isar 9. die Weißwurst

b) Welche Unterschrift passt zu welchem Bild?

A

B

C

D

E

F

G

H

I

2. Was fällt euch zu München ein? Erstellt einen Wortigel. 3. München a) Lest den Text. Markiert die wichtigsten Informationen. München ist die Landeshauptstadt des Freistaates Bayern. Sie ist mit rund 1,3 Millionen Einwohnern die größte Stadt Bayerns und die drittgrößte Stadt Deutschlands. München ist eine ganz besondere Stadt. Das ist eine Stadt mit Charme und Charisma. Klischees und Überraschungen, Traditionslust und Zukunftsorientierung, Weltklasse und Eigenbrötlerei liegen hier ganz nah beieinander. 101


Escada oder Haferlschuhe? In München geht beides. „Mei“, würden die Münchner mit ihrem Lieblingswort, diesem gesprochenen Achselzucken, sagen, „wieso auch nicht“? München ist bunt. Es hat viele Gesichter. Welches ist das echte München? Das schicke – der Maximilianstraße mit den teuren Boutiquen, das heitere München der sonnenbadenden im Englischen Garten, das ehrgeizige der beiden Elitenuniversitäten, das bodenständige – der Marktfrauen, das repräsentative – mit seinen Prachtbauten, das dörfliche, das weltstädtische? In Deutschlands drittgrößter Stadt scheint Platz für all das zu sein. Die Münchner sind stolz auf ihre Stadt. Sie haben Lust an ihrer Stadt. b) Beantwortet die Fragen. Ist München eine große Stadt? Wie viele Einwohner hat München? Warum nennt man München eine besondere Stadt? Sucht die Textstellen. c) Ergänzt den Satz mit den Informationen aus dem Text. München hat viele Gesichter: das schicke – ..., das bodenständige – ..., das repräsentative – ..., das ehrgeizige – ... 4. Lest das München-ABC. Markiert die wichtigsten Informationen. Was habt ihr gewusst? Was war für euch neu? Das München-ABC Allianz Arena Die Allianz Arena ist ein Fußballstadion im Norden von München. Das Stadion bietet 69.900 Sitz/Stehplätze. Schon aus der Ferne erkennt der Autofahrer, der die Allianz Arena an Spieltagen auf der A 9 passiert, welcher Verein dort gerade spielt: der „Schwimmreifen“ leuchtet. Alter Peter Die Peterskirche mit dem Aussichtsturm ist die älteste Pfarrkirche Münchens. BMW Die Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft (BMW AG) ist die Muttergesellschaft der BMW Group mit der Automobil- und Motorrad-Marke BMW, MINI und Rolls-Royce sowie den Submarken BMW M und BMW i. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in München. Englischer Garten Beliebter und traditionsreicher Münchner Park. Der Englische Garten gehört zu den größten Parkanlagen der Welt. Frauenkirche Der Dom zu Unserer Lieben Frau in der Münchner Altstadt, auch Frauenkirche genannt, gilt als das Wahrzeichen der bayerischen Landeshauptstadt München. Gasteig Gasteig heißt Münchens großes Kultur- und Bildungszentrum, gelegen im zentralen Münchner Stadtteil Haidhausen. 102


Hofbräuhaus Das Hofbräuhaus ist die populärste Attraktion Münchens und bekannteste Bierwirtschaft. Isar Die 295 km lange Isar ist ein Fluss in Tirol (Österreich) und Bayern (Deutschland). München liegt an der Isar. Lenbachhaus Einst repräsentative Künstlervilla, heute Museum für Münchner Malerei mit einer Sammlung klassischer Moderne und aktuellen Ausstellungen. Marienplatz Der Marienplatz ist der zentrale Platz der Münchner Innenstadt und Mittelpunkt der Fußgängerzone. Der Marienplatz ist Bürgersalon für die Münchner und Piazza für die Fremden, Zuschauerraum für Elf-Uhr-Gloc- kenspiel, Forum für politische Versammlungen, Empfangsteppich für Prominente, Weihnachtsbazar. Der schönste Akzent des Platzes ist die Mariensäule. Nymphenburg Schloss Nymphenburg liegt im Westen Münchens im Stadtbezirk Neuhausen-Nymphenburg. Es bildet zusammen mit dem Schlosspark Nymphenburg eine Einheit. Es zählt zu den größten Königsschlössern Europas und ist heute eine vielbesuchte Sehenswürdigkeit. Oktoberfest Das Oktoberfest in München (auch Wiesn genannt) ist eines der größten Volksfeste der Welt. Es findet seit 1810 auf der Theresienwiese in München statt und wird Jahr für Jahr von rund sechs Millionen Menschen besucht. Olympiaturm Der Olympiaturm ist ein Fernsehturm in München und eines der Wahrzeichen der Stadt und des Olympiaparks. Bis zu 400 km Alpenpanorama kann man an klaren Tagen vpm 291 m hohen Olympiaturm bewundern. Sendlinger Tor Das Sendlinger Tor ist das südliche Stadttor der historischen Altstadt in München. Tierpark Hellabrunn In Münchens Geo-Zoo leben Tiere aus allen Regionen der Welt in großräumigen Gehegen. Die Areale sind den natürlichen Lebensräumen nachempfunden. Viktualienmarkt Der Viktualienmarkt ist ein Markt für Lebensmittel (lat. Viktualien) in der Altstadt von München. Weißwurst Weißwurst ist die bekannteste Münchner Spezialität. Sie wird traditionell frühmorgens hergestellt und vormittags als Imbiss auf Märkten und in Wirtshäusern mit süßem Senf, Brezn und Weißbier verzehrt. 103


6. Textpuzzle a) Im Gedicht von Doris Schallehn (zum 850. Geburtstag Münchens geschrieben) sind die Zeilen vertauscht. Ordnet die Zeilen zu. Die Isar, das Rathaus, die Residen hen z in Münc e m , Der n Monaco Franze, der ewige Stenz. e erz Münch H l ie v t mit Du Stad blauer Himmel, iß e Dein w März. kbier im r sing und Laim a das St Ob Schwabing, Haidhausen, Gie bleib’m ich auf immer und ewig, hier will München, mei nM dich mag ich so ünchen gern; du bist meine Heimat auch wenn ich dir fern.

Der Englische Garten und Chinesische Turm – Ich fühl mich hier sicher Wie im Radi der Wurm.

Der Viktualien mar so voller Charm kt und die Wies’n e, die Weißwurst mit’m Senf die Brez’n noc h warm.

b) Lest das Gedicht in der richtigen Reihenfolge der Zeilen vor. c) Was hat euch bei der Zusammenstellung der richtigen Reihenfolge von Zeilen geholfen? d) Wie würdet ihr das Gedicht betiteln? 7. München-Quiz Füllt Lücken in den Sätzen. Kreuzt a, b oder c an. 1. München ist die … Stadt Deutschlands. b) größte c) zweitgrößte a) drittgrößte 2. München ist die Landeshauptstadt von … b) Rheinland-Pfalz c) Bayern a) Sachsen 3. München ist eine … a) große Stadt b) Großstadt 4. München liegt an der … b) Isar c) Elbe a) Donau 5. Das Wahrzeichen von München ist … a) der Stefansdom b) St. Michaelis

c) die Frauenkirche

6. Das Oktoberfest in München ist das größte Volksfest … b) der Welt c) Bayerns a) Deutschlands 104


8. Fragt euch gegenseitig. Berichtet in der Klasse. Warst du schon mal in München? (Möchtest du nach München reisen?) Was würdest du in München gern besichtigen? 9. Namen-Geschichten Findet zu jedem Buchstaben des Wortes München ein Wort oder eine Wortverbindung. Benutzt dabei das München-ABC. M …………………………………………........................ Ü …………………………………………......................... N …………………………………………......................... C …………………………………………......................... H …………………………………………........................ E …………………………………………........................ N …………………………………………........................ Wortschatz der Freistaat der Reifen der Prachtbau der Prominente (-n)

die Spezialität (-en) die Bierwirtschaft die Landeshauptstadt die Brezel

das Stadttor das Wahrzeichen das Unternehmen

ehrgeizig, schick, repräsentativ, bodenständig, bewundern, verzehren

4.4 Sprachreisen 1. Was fällt euch zum Wort Sprachreise ein? Erstellt einen Wortigel. Gastfamilie

Sprachreise

neue Bekanntschaften

2. Ein Interview mit Annette Weigl, der Mitarbeiterin der Firma „iSt Sprachreisen“ a) Schaut euch die Bilder an. Lest das Interview. Reporter: Frau Weigl, bald sind große Ferien. Viele Schüler planen schon jetzt ihre Sommerferien. Was würden Sie unseren Lesern empfehlen? Annette Weigl: Was tun in den Ferien, den schönsten Wochen des Jahres? Na klar, verreisen und sich entspannen! Ein guter Tipp für sinnvolle Ferien sind natürlich Sprachreisen. R: Was bieten eigentlich Sprachreisen? Annette Weigl: Eine Sprachreise bietet neben dem Unterricht alles, was das Schülerherz begehrt: reizvolle Orte und Landschaften, abwechslungsreiche Sport105


A

B

C

D

und Freizeitaktivitäten, neue Bekanntschaften. Bei einer Sprachreise lernt man nicht nur eine Fremdsprache, sondern auch das Land selbst besser kennen. R: Kann man bei An- und Abreise zwischen Bus, Bahn, und Flugzeug wählen? Annette Weigl: Selbstverständlich. Bei An- und Abreise kann man zwischen Bus, Bahn und Flugzeug wählen. R: Wo wohnen die Kursteilnehmer? Annette Weigl: Die Kursteilnehmer wohnen bei den Gastfamilien. R: Werden die Familien ausgesucht? Annette Weigl: Die Familien werden sorgfältig ausgesucht, denn sie sind ein wichtiger Bestandteil des Erfolgs einer Sprachreise. Durch den alltäglichen Umgang und das Gespräch in der Familie findet man sich in der neuen Umgebung schnell zurecht. Viele Schüler, die mehrmals an einer Sprachreise teilnehmen, möchten immer wieder gern zu „ihrer“ Gastfamilie. R: Lernen die Kursteilnehmer in Gruppen? Annette Weigl: Ja. Die Kursteilnehmer lernen in kleinen Gruppen. Die Gruppen bestehen aus 8 bis höchstens 14 Teilnehmern. R: Wann haben die Schüler den Unterricht? Annette Weigl: Der Unterricht findet vormittags statt. R: Welche Freizeitmöglichkeiten haben die Kursteilnehmer? Annette Weigl: Unsere Kursteilnehmer haben fantastische Freizeitmöglichkeiten. Sportveranstaltungen, interessante Ausflüge, Kino- und Theaterbesuche, tolle Discopartys machen den Aufenthalt im Gastland zu einem Erlebnis. 106


b) Beantwortet die Fragen. 1. Was bieten Sprachreisen? 2. Kann man bei An- und Abreise zwischen Bus, Bahn und Flugzeug wählen? 3. Lernen die Kursteilnehmer in Gruppen? 4. Wann haben die Kursteilnehmer den Unterricht? 5. Was machen die Kursteilnehmer in ihrer Freizeit? 3. Lest den Brief von Antonia. Macht die Aufgaben.

Hamburg, 29.07. 20.. Hallihallo, Franzi, ich möchte dir von meiner Sprachreise erzählen. Im August war ich mit meiner Freundin Vicki zwei Wochen in London. Wir sind nach London mit dem Flugzeug geflogen. Der Flug war OK. Im Flughafen hat uns unser Reiseleiter abgeholt. Wir haben dann auf andere Schüler gewartet. Wir waren 12 in der Gruppe: 6 Deutsche, 5 Schweden und eine Japanerin. Mit dem Bus sind wir dann zu unseren Gastfamilien gefahren. Meine Gastfamilie war sehr nett. Eine dicke Frau, die Karten legen kann und ein Mann, der immer Witze macht, die ich nicht verstand. Es war sehr lustig. Vicki hatte eine andere Gastfamilie. Sie hat sich natürlich prompt in einen schwedischen Schüler verliebt. Der Unterricht war super. Ich hab dann auch viel gelernt. Vor allem das Sprechen hab’ ich gelernt. Wir hatten super Lehrer. Alle Lehrer waren jung und cool. Das Beste war aber das Freizeitprogramm. Es gab tolle Ausflüge, Partys, Discoabende, Strandfeten usw. Jeden Tag war was los. Und wie geht es dir? Was machst du so? Schreib mir bitte schnell zurück. Deine Antonia a) Was ist richtig? 1. 2. 3. 4. 5. 6.

Im August waren Antonia und Vicki drei Wochen in London. Die Mädchen sind nach London mit dem Flugzeug geflogen. Antonias Gastfamilie war sehr nett. Vicki hat sich in einen japanischen Schüler verliebt. Das Beste an der Sprachreise war das Freizeitprogramm. Jeden Tag war was los. b) Beendet die Sätze. Nehmt den Text zu Hilfe.

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8.

In ihrem Brief erzählt Antonia über ihre … Antonias Gastmutter konnte … Antonias Gastvater erzählte immer … Der Unterricht war … Antonia hat viel … Alle Lehrer waren … Am besten gefiel Antonia … Es gab … 107


4. Fragt euch gegenseitig. Nehmt die Fragen zu Hilfe. Berichtet in der Klasse. 1. Hast du schon mal eine Sprachreise gemacht? (Möchtest du mal eine Sprachreise machen?) 2. Wo warst du? (Wohin würdest du gern reisen?) 3. Wo hast du gewohnt? (Wo möchtest du wohnen?) Wortschatz der Kursteilnehmer der Flughafen

die Sprachreise die Umgebung die Anreise die Abreise die Bekanntschaft

das Erlebnis das Vergnügen

reizvoll, sinnvoll, abwechslungsreich vereisen, abholen, sich zurechtfinden

4.5 Reiseland Ukraine 1. Reiseland Ukraine Schaut euch die Bilder an. Lest den Text. Markiert die wichtigsten Informationen.

A

B

C

D

Die Ukraine ist ein schönes Land. Sie hat viel Sehenswertes. Anziehungspunkte für Architektur- und Geschichtsliebhaber sind Kyjiw, Tschernihiw, Tscherniwzi, Lwiw, Odessa und andere Städte. Bekannte Operntheater und eine vielfältige Jazzszene in Odessa, Lwiw und Kyjiw begeistern Musikfreunde aus aller Welt. Ja 108


Die Ukraine lockt auch mit ihren Naturarealen an, die zum Wandern, Erholen und Erleben bestens geeignet sind. In den Karpaten finden sich die letzten unberührten Urwälder Europas mit einer einzigartigen Vielfalt in Pflanzen- und Tierwelt. Sanft wellt sich die Bukowina, tief eingeschnitten winden sich Flüsse durch das Land. Unendlich flach, soweit das Auge reicht, zieht sich die Steppe Tauriens, Wildherden ziehen grasend am Horizont entlang. Südlich davon beeindruckt die Krim mit steil aufragenden Felsen direkt an der Küste des Schwarzen Meeres. b) Beantwortet die Fragen. 1. Welche Städte in der Ukraine sind Anziehungspunkte für die Touristen? 2. Was begeistert in der Ukraine Musikfreunde aus aller Welt? 3. Welche Naturareale locken die Touristen in die Ukraine an? 4. Warum locken die Karpaten viele Touristen an? 2. Fragt euch gegenseitig. Berichtet in der Klasse. 1. Reist du gern? 2. Bist du schon durch die Ukraine gereist? (Möchtest du mal eine Reise durch die Ukraine machen?) 3. Welche Städte bzw. Orte in der Ukraine hast du schon besichtigt? (Welche Städte bzw. Orte in der Ukraine möchtest du besichtigen?) 4. Was hast du während der Reise erlebt? (Was möchtest du während der Reise erleben?) 5. Warst du schon mal in den Karpaten (auf der Krim)? 3. Welche Städte/Sehenswürdigkeiten würdest du deinen deutschen Freunden in der Ukraine zeigen? Ich würde meinen Freunden ... zeigen, denn … Wunderschön und einmalig finde ich … Sehenswert sind auch … 4. Gruppenarbeit. Ihr erwartet einen Besuch aus Deutschland. Schreibt einen Plan: Was zeigt ihr euren Freunden in eurer Stadt (eurem Dorf)? Wohin geht (fahrt) ihr? Was besichtigt ihr? Besprecht in der Gruppe. Berichtet in der Klasse. Zuerst zeigen wir unseren Freunden … Dann gehen wir … Wir müssen auch unbedingt … Zum Schluss besichtigen wir … Wortschatz der Anziehungspunkt der Musikfreund der Fels der Horizont

die Jazzszene die Pflanzenwelt die Tierwelt die Steppe die Vielfalt

das Naturareal das Schwarze Meer

steil, flach, sanft, einzigartig reichen, beeindrucken, sich finden, grasen 109


4.6 Im Reisebüro 1. Im Reisebüro a) Lest den Text. Ein Reisebüro verkauft Gesellschafts- und Einzelreisen, Ausflugsfahrten usw. Man kann dort Bahn-, Bus-, Schiffs- und Flugreisen buchen. In einem Reisebüro kann man auch das Hotel reservieren. Es ist dabei wichtig, sich beraten zu lassen und verschiedene Angebote und Preise zu vergleichen. In einem Reisebüro kann man auch Reiseprospekte und -kataloge besorgen. Es gibt auch Pauschalangebote. Das heißt alle Leistungen (послуги) wie Fahrt/ Flug, Unterbringung (Hotel/Pension) und Verpflegung (Halb- oder Vollpension) sind im Preis inbegriffen. Für junge Leute, Studenten und Senioren gibt es spezielle Angebote. b) Schreibt aus dem Text Wörter und Wendungen heraus, die man dem Kernwort Reisebüro zuordnen kann. Erstellt einen Wortigel. c) Ergänzt die Sätze. 1. Ein Reisebüro organisiert … 2. Man kann dort … 3. In einem Reisebüro kann man auch … reservieren. 4. Es ist dabei wichtig, … 5. In einem Reisebüro kann man auch … besorgen. 6. In einem Pauschalangebot sind … inbegriffen. 7. Für junge Leute, Studenten und Senioren gibt es … 2. Hört fünf kleine Interviews. Ergänzt die Tabelle. Name

Für wie lange?

Reiseziel

Sofie

Spanien

zwei Wochen

…

…

…

Mit wem?

…

Ziel ihr Spanisch verbessern …

3. Im Reisebüro „Planet“ a) Lest das Gespräch mit verteilten Rollen. Guten Tag! Was kann ich für Sie tun? Ich würde gerne eine Reise buchen. Haben Sie sich schon ein bestimmtes Reiseziel ausgesucht? Nein, noch nicht. Was können Sie mir denn empfehlen? Das einzige, was ich brauche, ist viel Sonne und ein endlos langer Strand. 110


Dann kann ich Ihnen einen wunderschönen Ort auf Hawaii empfehlen. Hawaii ... hm ... das ist aber viel zu teuer. Haben sie nicht etwas Günstigeres? Muss auch ja nicht so weit sein. Spanien ist natürlich immer ein beliebtes Ziel. Warm und die Strände sind auch toll. Diese Woche haben wir ein Sonderangebot nach Barcelona. Wunderbar, das ist genau das Richtige. Wann soll’s denn losgehen? Am besten gleich. Toll, dann fliegen Sie morgen früh um 6:30 Uhr. Vielen Dank. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag. Gern geschehen! Auf Wiedersehen! Eine gute Reise! b) Spielt ein ähnliches Gespräch vor. 4. Ein Zimmer im Hotel telefonisch reservieren. a) Was sagt der Gast? Was sagt der Mitarbeiter des Hotels? Ein Einbett- oder ein Zweibettzimmer? Leider haben w

Ja.

ir kein Zimmer

r. imme

frei.

Bitte

sehr.

Guten T ag, mein

Namen

Und wie lange bleiben Sie?

, es Na ja

geht.

ist Hub

er.

tz inbet Und was kostet ein Einbettzimmer? Ein E Abreisetag – der 10.05. Richtig? 80 Euro pro Nacht. . Hotel Stern, Wagner, einen schönen guten Tag! chön s e ank Gern geschehen. hl! D o Schön. Wann m w Ja öchten Sie an-/ abreisen? Anreisetag – der 03.05. Ich m öchte Sieben Tage, also vom 03.05. bis zum 10.05. am 03 .05. a nreise . er m m zi tt be in E n. n ei , er ub H – o ls A Alles klar. Ich möchte ein Zimmer reservieren.

b) Lest das Gespräch mit verteilten Rollen und spielt ein ähnliches Gespräch vor. Wortschatz der Reiseprospekt der Reisekatalog der Flug der Anreisetag der Abreisetag

die Einzelreise die Gesellschaftsreise die Fahrt die Unterbringung die Verpflegung die Pension die Halbpension

das Reisebüro das Angebot das Sonderangebot das Pauschalangebot

buchen, reservieren, besorgen, anreisen, abreisen, empfehlen 111


4.7 Wir bereiten uns auf eine Reise vor 1. Schreibt zu den einzelnen Buchstaben des Wortes Reisen ein Wort bzw. einige Wörter auf.

T

E

R

L

E

B

N

R

E

F

F

E

N

N

T

S

C

I

S

S

E

H

A

F

T

I S E B

E

K

A

N

E

N

2. Reisen a) Lest den Text. Macht die Aufgaben. Herr Tramper, 62, ist alleinstehend und hat zwei Vorlieben: Haustiere und Reisen. Er wohnt ganz allein in einem großen Haus, aber er hat es nicht langweilig, weil er eine ganze Menge Haustiere hat: einen Papagei, einen Hund, eine Katze und zwei Mäuse. Tagsüber arbeitet Herr Tramper, abends sorgt er für seine Tiere: Er füttert sie, putzt die Käfige, unterhält sich mit ihnen, führt sie aus. Und so jeden Tag. Im Urlaub fährt Herr Tramper immer weg. Immer, wenn Herr Tramper verreist, überlässt er seine Lieblinge einem Sitter, der auch für sie sorgt. Als Herr Tramper einmal eine Werbung über tolle Italienreisen im Fernsehen gesehen hat, rief er begeistert: „Diesmal geht’s nach Italien! Venedig! Ja! Venedig!“ Nachdem Herr Tramper die Reise und das Hotel gebucht hatte, kam er nach Hause und begann mit den Vorbereitungen. Als erstes hat Herr Tramper einen Reiseführer, eine Landkarte, einen Stadtplan und ein Wörterbuch besorgt. Nachdem Herr Tramper seine Bekannten und Nachbarn über den Urlaub informiert hatte, begann er seinen Koffer zu packen. Er hat den Pass, die Versicherungskarte, 112


die Videokamera und die Kleidung einge packt. Danach hat er die Gas- und Wasserhähne abgedreht, den Kühlschrank ausgeräumt, Türe und Fenster sicher verschlossen, den Stromkabel gezogen. Am frühen Morgen fuhr Herr Tramper zum Flughafen. Da Herr Tramper noch gut in der Zeit war, kaufte er sich eine Zeitung, machte sich im Wartesaal bequem und las in Ruhe. Auf der ersten Seite der Zeitung, ganz unten, hat Herr Tramper einen kleinen Artikel gesehen und zwar – das waren Tipps fürs Verreisen. Herr Tramper las die Tipps mit großem Interesse und da fiel ihm ein, dass er etwas ganz Wichtiges vergessen hat … alleinstehend самотній, холостий der Pass паспорт der Personalausweis посвідка про особу der Reiseführer путівник der Stadtplan план міста abdrehen закривати, перекривати (газ, воду) ausräumen спорожняти der Stromkabel електричний кабель verreisen від’їжджати ziehen витягати

die Versicherung страхування überprüfen перевіряти die Videokamera відеокамера informieren інформувати überlassen передавати, довіряти der Wasserhahn водопровідний кран der Gashahn газовий кран gut in der Zeit sein мати достатньо часу der Sitter людина, яка тимчасово доглядає за кимось

b) Was ist richtig? 1. 2. 3. 4. 5.

Herr Tramper ist 62. Er hat eine große Familie. Herr Tramper hat zwei Vorlieben: Haustiere und Reisen. Herr Tramper langweilt sich oft. Im Urlaub fährt Herr Tramper immer weg. c) Füllt Lücken in den Sätzen. Kreuzt a, b oder c an.

1. Einmal beschloss Herr Tramper nach ... zu reisen. a) Spanien b) Italien c) Indien 2. Er machte alle nötigen Vorbereitungen und fuhr am frühen Morgen … a) zum Flusshafen b) zum Flughafen c) zum Hauptbahnhof 3. Da Herr Tramper noch gut in der Zeit war, kaufte er sich ..., machte sich im Wartesaal bequem und las in Ruhe. a) eine Zeitung b) eine Zeitschrift c) ein Buch 113


4. Auf der ersten Seite ganz unten sah er … a) Tipps für gesundes Essen b) Tipps fürs Verreisen

c) Kochrezepte

5. Auf einmal fiel Herrn Tramper ein, dass er ... vergessen hat. a) sein Flugticket b) seinen Koffer c) etwas ganz Wichtiges d) Lest die Tipps. Was hat Herr Tramper gemacht? Was hat er nicht gemacht? Kreuzt an. Tipps zum Verreisen Visum, Pass oder PA, Versicherungskarte einpacken Reiseutensilien: Reiseführer, Landkarte, Stadtplan, Wörterbuch besorgen Film-/Videokamera überprüfen Reisekoffer packen Bekannte oder Nachbarn über den Urlaub informieren für Pflanzen und Haustiere einen Sitter besorgen j-n bitten, den Briefkasten jeden Tag auszuleeren Gas- und Wasserhähne abdrehen Mülleimer/-Tonnen leeren Kühlschrank ausräumen Türen und Fenster sicher verschließen Antenne und evt. Stromkabel ziehen Glossar die Versicherungskarte страховий поліс der Stromkabel електричний кабель der Kühlschrank холодильник der Gashahn газовий кран der Wasserhahn кран для води einpacken складати, спаковувати

ausräumen звільняти; виймати (речі з шафи тощо) ausleeren спорожняти verschließen замикати (на замок) ziehen виймати, витягати

e) Wie könnte diese Geschichte ausgehen? Schreibt eine Fortsetzung. Arbeitet in Gruppen. f) Betitelt den Text. 3. Sucht im Text aus Übung 2 Temporalsätze. Schreibt sie heraus. Erklärt den Gebrauch von Konjunktionen. 114


Запам’ятайте! Складнопідрядні речення з підрядними часу Підрядні речення часу виконують у складнопідрядному реченні роль обставини часу та відповідають на питання Wann? Seit wann? Wie lange? Найчастіше підрядні речення часу вводяться сполучниками: als, s wenn, n nachdem, m während. Сполучник als вживають для вираження одноразової дії в минулому. Als ich dieses deutsche Buch las, schrieb ich viele neue Wörter heraus. Сполучник wenn вживається для вираження багаторазової (повторюваної) дії в минулому, теперішньому або майбутньому часі. Wenn ich ein deutsches Buch lese, schreibe ich immer alle neuen Wörter heraus. Wenn du kommst, zeige ich dir meine Sommerbilder. Immer wenn ich mir diesen Film ansah, erinnerte ich mich an meine erste Liebe. минулий час

теперішній час

майбутній час

одноразова дія

als

Wenn

wenn

багаторазова дія

wenn

wenn

wenn

Сполучник nachdem вживається для вираження двох дій у минулому, одна з яких передує іншій. Nachdem ich meine Hausaufgaben gemacht hatte, telefonierte ich mit meiner Freundin. (У головному реченні вживається Imperfekt, у підрядному – Plusquamperfekt.) Plusquamperfekt = haben/sein (Imperfekt) + Partizip II des Vollverbs haben (Imperfekt) ich hatte du hattest er/hatte

wir hatten ihr hattet sie/Sie hatten

sein (Imperfekt) ich war du warst er/siewar

wir waren ihr wart sie/Sie waren

Сполучник während вказує на те, що дії в головному та підрядному реченнях відбуваються одночасно. У головному та підрядному реченнях відповідно вживається один і той же час. Während meine Schwester in Lwiw studierte, ging sie oft ins Theater. Während ich lese, strickt meine Oma.

115


5. Findet im Text aus Übung 1 Temporalsätze. Schreibt sie heraus. Erklärt den Gebrauch von Konjunktionen. 6. als oder wenn? 1. Wir kamen nach Bremen, ... es schon spät war. 2. ... der Neue den Klassenraum betrat, hörten alle auf zu sprechen. 3. Immer, ... ich einen Brief von meiner Brieffreundin aus Deutschland bekomme, freue ich mich. 4. ... ich sechs war, ging ich zum ersten Mal mit meiner Mutter in die Schule. 5. ... du kommst, werde ich dir meine neue Wohnung zeigen. 6. Gestern, ... ich Alex besuchte, hörten wir Musik und spielten Schach. 7. ... ich im Sommer ins Ferienlager fahre, nehme ich immer meinen Fotoapparat mit. 8. ... ich in den Park ging, traf ich dort meinen Freund. 9. Auf diesem Platz haben wir immer Fußball gespielt, … wir klein waren. 10. Ich stehe sofort auf, … mein Wecker klingelt. 11. … meine Großmutter jung war, gab es noch kein Internet. 12. … meine Oma Lebkuchen bäckt, duftet es in der ganzen Küche nach Weihnachten. 13. Kai war sehr traurig, … sein Hund starb. 14. Richte Manuela bitte schöne Grüße aus, … du sie triffst. 15. meine Mutter noch in der Schokoladenfabrik arbeitete, hatten wir immer viele Süßigkeiten zu Hause. 16. … ich Paul zum ersten Mal gesehen habe, fand ich ihn ziemlich arrogant. 17. ahrelang grüßte er die alte Dame, … sie ihm begegnete, obwohl er längst vergessen hatte, woher er sie kannte. 18. Ich bekomme immer Herzklopfen, … wir uns sehen. 7. Beendet die Sätze. 1. Nachdem ich das Buch bis zum Ende gelesen hatte, .... 2. Nachdem Antonia eine Geburtstagskarte geschrieben und weggeschickt hatte, .... 3. Nachdem Peter sein Zimmer in Ordnung gebracht hatte, .... 4. Nachdem ich einen schönen Blumenstrauß gekauft hatte, .... 5. Nachdem ich meine Hausaufgaben gemacht hatte, ... . 6. Nachdem Max mit Franzi telefoniert hatte, … 7. Nachdem ich den Brief geschrieben hatte, … 8. Wie bereitest du dich auf eine Reise vor? Fragt euch gegenseitig. Berichtet in der Klasse. Wortschatz der Reiseführer der Stadtplan der Pass

die Landkarte die Versicherungskarte, die Werbung

das Wörterbuch

einpacken, vermerken, ausleeren, verschließen, abdrehen, verreisen 116


4.8 Teste dein Deutsch! I. Welches Wort passt? Kreuzt a, b oder c an. 1. In diesem Sommer möchte ich nach Italien … a) machen b) gehen c) reisen 2. Weißt du nicht, wie unser … heißt? a) Reiseprospekt b) Reiseleiter

c) Reisepass

3. Gestern habe ich mir einen tollen … gekauft. a) Reisetasche b) Reisekoffer c) Reiseprospekt 4. Ist das dein …? a) Reiselust b) Reisetasche

c) Reisegepäck

5. Jedes Jahr im Sommer packt ihn … und er bricht zu den exotischsten Zielen auf. a) die Reiselektüre b) das Reisefieber c) der Reiseprospekt 6. Welche … hast du in diesem Sommer gewählt? a) Reiselust b) Reiseroute c) Reiseziel 7. In einem … kann man das Hotel reservieren. a) Reiseziel b) Reisegepäck c) Reisebüro 8. In einem Reisebüro kann man … buchen. a) Bahn- und Busreisen b) Schiffs- und Flugreisen c) Bahn-, Bus-, Schiffs- und Flugreisen 9. In einem Reisebüro kann man auch … besorgen. a) Bücher b) Schulsachen c) Reisekataloge und Reiseprospekte 10. Nach vier Stunden haben sie ihr … erreicht. a) Reisegepäck b) Reiseziel c) Reisepass II. Temporalsätze 1. wenn oder als? 1. … ich meinen Opa besuchte, erzählte er mir immer Geschichten aus seiner Jugend. 2. … wir in Köln ankamen, gab es ein heftiges Gewitter. 3. … wir auf die Tanzfläche kamen, spielte der DJ mein Lieblingslied. 4. … ich in Berlin war besuchte ich meine Tante. 5. Ich höre gern Musik, … ich meine Hausaufgaben mache. 6. … ich das erste Mal in Dresden war, lag die ganze Stadt in Trümmern. 7. Warum antwortest du nie, … ich dich nach ihr frage. 8. Ruf mich an, … du wieder in Hamburg bist. 9. Immer … Tina zu irgendeiner Party eingeladen ist, kauft sie sich eine neue Kleidung. 10. Benimmt er sich immer so, … wenn er böse ist? 117


11. Alle hörten mit Interesse zu, … mein Opa diese Geschichte erzählte. 12. Meine Nachbarin war gestern so froh, … sie einen Brief von ihrem Sohn erhalten hat. 13. Den Brunnen schätzt man erst, … er kein Wasser mehr gibt. 2. wenn oder wann? 1. Weißt du Bescheid, … die Frühlingsferien beginnen? 2. … ich an diesem Garten vorübergehe, bewundere ich die schönen Blumen und Sträucher. 3. Ich möchte wissen, … endlich du dein Zimmer aufräumst. 4. Könnten Sie mir vielleicht sagen, ... die nächste Vorstellung beginnt. 5. Niemand weiß, ... dieses Haus gebaut wurde. 6. ... ich dich anrufe, bist du nie zu Hause. 7. … wir in Berlin angekommen sind, schicke ich dir ein Telegramm. 8. Weißt du, … das Konzert beginnt? 9. … ich ins Theater gehe, nehme ich immer meine jüngere Schwester mit. 10. Kannst du mir sagen, … wir uns sehen? 3. Ergänzt die Sätze mit den passenden Konjunktionen. 1. … ich frühstücke, liest mein Opa die Zeitung. a) wenn b) als c) während 2. Bist du gewöhnlich müde, … der Unterricht zu Ende ist? a) als b) wenn c) während 3. … ich den Brief geschrieben hatte, ging ich zur Post. a) wenn b) als c) nachdem 4. … die einen Urlaub haben, müssen die anderen arbeiten. a) nachdem b) als c) während 5. … wir die Fragen zum Text beantwortet hatten, erzählten wir den Text nach. a) wenn b) nachdem c) während 6. … ich ein Taxi rufe, trägst du die Koffer aus dem Haus. a) als b) während c) wenn 7. … Moritz macht die Hausaufgaben. Die Mutter kocht. a) wenn b) während c) als 8. … die Kinder am Strand spielten, ging der Vater schwimmen. a) während b) als c) wenn 9. … die Lehrerin uns die Kurzgeschichte vorgelesen hatte, schrieben wir die Nacherzählung. a) nachdem b) wenn c) als 10. … ich ein deutsches Buch lese, schreibe ich alle neuen Wörter heraus. a) als b) nachdem c) wenn

118


4.9 Projektvorschlag Meine Traumreise Gruppenarbeit. 1. Malt Wortigel. Sammelt Stichpunkte. (Beantwortet dabei die Fragen: Warum habt ihr ausgerechnet ... als Reiseziel gewählt? Was möchtet ihr sehen? Womit möchtet ihr reisen? Wen nehmt ihn mit auf die Reise? Was nehmt ihr mit? Was möchtet ihr erleben?) 2. Zeichnet die Reiseroute. 3. Schreibt kurze Texte. 4. Malt Bilder. 5. Macht eine Collage. 6. Präsentiert euer Projekt in der Klasse. Viel Spaß!

Wir reisen gern Gruppenarbeit 1. Malt Wortigel. Sammelt Stichpunkte. (Beantwortet dabei die Fragen: Wohin seid ihr gereist? Womit seid ihr ge-rreist? Mit wem seid ihr gereist? Was habt ihr gesehen/gemacht/erlebt?) 2. Bringt Fotos mit. Malt Bilder. 3. Schreibt kurze Texte. 4. Macht eine Collage. Viel Spaß!

Ich kann – über die schönsten Reiseziele Deutschlands erzählen – über München – die Landeshauptstadt des Freistaates Bayerns – erzählen – über die schönsten Orte der Ukraine erzählen – über Tipps zum Verreisen sprechen – über die Vorbereitungen auf eine Reise sprechen – über meine Traumreise erzählen

119


Lesen macht Spaß Meine Reise nach Hamburg Martina hat mit ihrer Klasse eine Reise nach Hamburg gemacht. Jeden Tag hat sie ihre Erlebnisse in ihrem Tagebuch aufgeschrieben. Lest, was Martina geschrieben hat. Macht die Aufgaben. 1. Tag Pünktlich um 9 Uhr trifft sich die ganze Klasse auf Gleis 4 im Hauptbahnhof. Wir wollen eine Woche die Stadt Hamburg besuchen. Der neue Intercity-Express steht schon da. In wenigen Minuten geht’s los. Meine Mutter steckt mir noch 20 Euro in die Manteltasche und verabschiedet sich lachend von meinen Klassenkameraden und mir. Bevor wir in den Zug steigen, zählt unser Klassenlehrer, Herr Schulze, alle Schüler – oh je, einer fehlt! Berndt ist nicht da! Im letzten Moment kommt er gerannt und springt in den Zug. Ausgerechnet heute hat sein Wecker nicht geklingelt. Und schon geht die Fahrt los. Die Zeit vergeht schnell, weil fast alle Karten spielen, Musik hören oder sich unterhalten. Nur Herr Schulze liest ein Buch. Als wir mittags in Hamburg aussteigen, freuen wir uns auf den Stadtrundgang und vor allem auf den Hafen. Zuerst fahren wir mit einem kleinen Boot durch den Hafen. Dort können wir sehr große Tanker sehen. Danach gehen wir noch durch die Stadt. Da ist auch ein Souvenirgeschäft. Man kann Fahnen, Tassen und viele andere Dinge finden. Julia kauft eine Karte mit einem Foto vom Hafen. Die will sie ihrer Freundin Daniela schicken. Stefan, Kai und ich dürfen die Karte unterschreiben. 2. Tag Am nächsten Tag gehen wir schon um 7 Uhr morgens zum Fischmarkt. Auf dem Fischmarkt ist viel los. Es ist dort sehr laut und wir haben viel Spaß. 1. Antwortet kurz. 1. Wo trifft sich die ganze Klasse am Abreisetag? 2. Wie lange dauert eine Reise nach Hamburg? 3. Wie viel Geld hat die Mutter Martina gegeben? 4. Was macht der Klassenlehrer, bevor die Schüler in den Zug einsteigen? 5. Wie viele Schüler fehlen? 6. Was haben die Schüler im Zug gemacht? 7. Worauf haben sich die Schüler gefreut? 8. Was haben die Schüler am Anreisetag gemacht? 9. Was haben die Schüler am nächsten Tag besucht? 2. Was ist richtig? Kreuzt an. 1. Martina macht … a) eine Fahrt nach Hamburg b) einen Sprachkurs in Deutschland c) Ferien bei ihren Hamburger Freunden 2. Die Mutter gibt Martina … a) ein Buch b) eine Tasche 120

c) etwas Geld


3. Berndt kommt fast zu spät, weil er … a) den Zug nicht gefunden hat b) sein Geld vergessen hat c) verschlafen hat 4. In Hamburg besuchen die Schüler zuerst … a) den Hafen b) die Stadt c) ein Souvenirgeschäft 5. Julia kauft … a) ein Foto für ihren Freund Stefan c) eine Tasse und andere Dinge

b) eine Postkarte für Daniela

6. Am nächsten Tag gehen … a) alle nachmittags zum Fischmarkt b) die Schüler früh morgens zum Fischmarkt c) fünf Schüler zum Fischmarkt Geschichte des Reisens Schon lange gehen die Menschen auf Reisen – ob mit dem Flugzeug, dem Auto, der Bahn, per Schiff, in der Kutsche, hoch zu Ross, oder ganz einfach – zu Fuß. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich die Reiseziele und der Komfort beim Reisen extrem verändert. Reisen im Mittelalter Reisen im Mittelalter war meist religiös oder wirtschaftlich motiviert. Es war sehr beschwerlich und mühsam. Unterwegs waren überwiegend Kaufleute, Soldaten und Pilger. Frauen verreisten nur sehr selten. Eine Reise im Mittelalter dauerte sehr viel länger als heute. Zu Fuß legte ein Reisender pro Tag 30 bis 40 Kilometer zurück. Als Reiter war man kaum schneller. Um das Pferd nicht zu überlasten, konnten Reisende hoch zu Ross höchstens sieben Stunden pro Tag zurücklegen. Wichtigstes Transportmittel – gerade für Kaufleute, die viele Waren transportierten – war der Ochsenkarren. Bildungsreisen Im 18. Jahrhundert war es Mode, Bildungsreisen zu unternehmen. Es waren vor allem Engländer, die Kultur und Kunst Europas entdecken wollten. Häufig schickten sie auch ihre Kinder auf eine Grand Tour – eine Bildungsreise – quer durch Europa. Populäre Reiseziele waren damals Florenz, Rom, Venedig, Wien, Nizza, Paris. Einer der bekanntesten Bildungsreisenden war Johann Wolfgang von Goethe, der sich im September 1786 auf den Weg nach Italien machte. Goethes Reise nach Italien dauerte fast zwei Jahre. In Italien wollte Goethe die Antike neu entdecken. Goethe war sehr kreativ: Während der Reise schrieb er viel und malte. Seine Erlebnisse und Eindrücke fasste er in seinem biografischen Werk „Italienische Reise“ zusammen, das er nach seiner Rückkehr veröffentlicht hatte. Luxusreisen Richtige Vergnügungs- und Erholungsreisen etablierten sich im 19. Jahrhundert. Man wollte Spaß haben und etwas Ungewöhnliches erleben. Es ging mit dem Orientexpress nach Istanbul oder mit dem Dampfschiff nach Ägypten. 121


Reisen im 20. Jahrhundert Zu Beginn des 20. Jahrhunderts verbrachten Viele ein bis zwei Wochen in der Sommerfrische. Die beliebten Reiseziele waren die Nord- und die Ostsee, Italien, Österreich, Mallorka. Im Laufe der Zeit wurden die Ziele immer exotischer. Es war eine Frage des Prestiges, sich eine Fernreise nach Thailand oder auf die Malediven zu leisten. Reisen heute In Sachen Reisen ist heute alles möglich – ob mit dem Schiff zu den Inuit in die Arktis, zu Fuß durch die Wüste Gobi oder Wanderungen im deutschen Mittelgebirge. Auch Wellnessangebote sind gefragt. Extremurlaube wie Höhlenwandern, Freiklettern oder Wildwasserschwimmen stehen gerade bei jenen hoch im Kurs, die den Nervenkitzel auf ihrer Reise suchen und ihre eigenen Grenzen ausloten wollen. Die Abenteuerreisen werden heute aber nicht so oft gebucht. Die Erholung rangiert bei den meisten Reisenden ganz oben. Hauptsache, die Sonne scheint und das Meer liegt vor der Haustür. Nach Sabine Kaufmann/Kerstin Hilt www.planet-wissen.de

Clossar das Mittelalter середньовіччя im Laufe протягом wirtschaftlich економічний, господарський beschwerlich важкий, стомливий mühsam важкий, тяжкий; стомлюючий überwiegend переважно der Pilger пілігрим, прочанин verreisen від’їжджати zurücklegen проїжджати, проходити (якусь відстань) der Reiter вершник überlasten перевантажувати der Ochsenkarren віз, запряжений волами

zusammenfassen узагальнювати, резюмувати veröffentlichen опубліковувати sich etablieren утвердитися exotisch екзотичний das Prestige престиж der Inuk (Inuit) (самоназва) ескімоси der Nervenkitzel гострі відчуття аusloten глибоко вивчати, проникати у суть чогось rangieren стояти (у якомусь порядку) die Hauptsache сутність der Orientexpress східний експрес

1. Welche Reisen gibt es? Bildet neue Wörter und schreibt sie ins Heft. die Bildung der Luxus die Vergnügung die Erholung das Abenteuer fern 122

die Reise

die Vergnügungsreise


2. Antwortet kurz. Reisen im Mittelalter 1. Wodurch war Reisen im Mittelalter motiviert? 2. Wie war das Reisen im Mittelalter? Luxusreisen 1. Wann etablierten sich richtige Vergnügungs- und Erholungsreisen? 2. Was war das Ziel dieser Reisen? 3. Wohin reiste man, um Spaß und etwas Ungewöhnliches erleben? Reisen im 20. Jahrhundert 1. Wo verbrachten viele ein bis zwei Wochen zu Beginn des 20. Jahrhunderts? 2. Was waren die beliebten Reiseziele? 3. Welche Reisen waren eine Frage des Prestiges? Reisen heute 1. Wohin kann man heute reisen? 2. Welche Angebote sind heute gefragt? 3. Stehen heute Extremurlaube hoch im Kurs? 4. Werden heute Abenteuerreisen oft gebucht? 5. Was rangiert bei den meisten Reisenden ganz oben? 3. Wer ist überwiegend gereist? 4. Verreisten auch Frauen im Mittelalter? 5. Wie lange dauerte eine Reise im Mittelalter? 6. Wie viele Kilometer legte ein Reisender pro Tag? 7. War man als Reiter schneller? 8. Was war das wichtigste Transportmittel? Bildungsreisen 1. Wann war es Mode, Bildungsreisen zu unternehmen? 2. Wer wollte die Kultur und Kunst Europas entdecken? 3. Welches waren populäre Ziele damals? 4. Wer war einer der bekanntesten Bildungsreisenden? 5. Wie lange dauerte Goethes Reise nach Italien? 6. Was war Goethes Ziel? Was machte Goethe während der Italien-Reise? 7. In welchem biografischen Werk fasste Goethe seine Erlebnisse und Eindrücke zusammen?

123


Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt – sieh sie dir an. Kurt Tucholsky

Die Hauptaufgaben eines Museums sind Sammeln, Bewahren und Vermitteln. Museen sammeln für die Zukunft.


Lektion 5. Deutschland. Sehenswertes 5.1 Deutschland – ein Land mit Geschichte 1. Deutschland gestern und heute a) Lest und merkt euch.

A

D

B

C

E

F

Deutschland ist ein Land mit Geschichte. In jeder deutschen Stadt, in jedem Ort gibt es Denkmäler, Gedenktafeln, Museen, die die Menschen an die wichtigen Ereignisse und Daten erinnern und auch die Geschichte bewahren. Zahlreiche Burgen, Burgruinen, Schlösser, Stadtmauern sind Zeugnisse der mittelalterlichen Baukunst und können viel über das Leben der Menschen in der damaligen Zeit erzählen. Zu den Meisterwerken der Baukunst gehören auch Fachwerkhäuser. Die ältesten Fachwerkhäuser in Deutschland stammen aus dem 14. Jahrhundert. Viele stehen noch heute und sind 500 oder 600 Jahre alt. In Hessen gibt es die ganzen Regionen mit Fachwerkstädten und Dörfern. Zu den weltbekannten Bauwerken Deutschlands gehören das Brandenburger Tor, das Reichstagsgebäude und der Fernsehturm in der Hauptstadt Berlin, der Kölner Dom als größte Kathedrale, das Romantik-Symbol Schloss Neuschschwanstein sowie die Wartburg, die Frankfurter Paulskirche und das Hambacher Schloss als wichtige historische Schauplätze. Viele Städte und Orte in Deutschland sind mit den Namen der bekannten Persönlichkeiten verbunden. Z.B: Der große deutsche Dichter Johann Wolfgang von Goethe ist in Frankfurt am Main geboren. In seinem Geburtshaus im Großen Hirschgraben ist heute das Goethe Museum, das viele Exponate aus der Goethe-Zeit bewahrt. Einige Städte in Deutschland sind an und für sich Denkmäler. Eine von ihnen ist Rothenburg ob der Tauber – eine mittelalterliche Stadt in Bayern. Kaum eine andere Stadt verkörpert so eindrucksvoll und lebendig Geschichte. Hier 125


sprechen sogar die Steine. Jedes Jahr findet hier das Festival „Meistertrunk“ statt, das die Geschichte lebendig macht. Die Deutschen pflegen ihre Geschichte, ihre Traditionen und Bräuche, weil sie ein Gemeinschaftsgefühl und die Identität schaffen und ein Teil der Kultur sind. b) Ergänzt die Sätze. Nehmt wenn nötig den Text zu Hilfe. 1. In jeder Deutschen Stadt gibt es … 2. Denkmäler, Gedenktafeln, Museen erinnern die Menschen an … 3. Zahlreiche Burgen, Burgruinen, Schlösser, Stadtmauern können viel … erzählen. 4. Zu den Meisterwerken der Baukunst gehören … 5. Zu den weltbekannten Bauwerken Deutschlands gehören … 6. Viele Städte und Orte in Deutschland sind … 7. Einige Städte in Deutschland sind an und für sich … 8. Die Deutschen pflegen ihre Geschichte, ihre Traditionen und Bräuche, weil sie … Неозначений займенник До неозначених займенників належать займенники: man, jemand, jeder, alle, einige, viele, etwas, einer (eine, eines). Займенник man не відмінюється. В неозначено-особовому реченні він виконує роль підмета. Займенник jemand відмінюється.

Запам’ятайте! N. G. D. A.

jemand jemandes jemand(em) jemand(en)

У розмовній мові займенник jemand у давальному та знахідному відмінках вживається без закінчення. Hast du jemand im Park getroffen? Займенник jeder відмінюється як означений артикль. N. G. D. A.

m jeder jedes jedem jeden

f jedes jedes jedem jedes

n jede jeder jeder jede

–

Pl.

Jeden Morgen stehe ich um 7 Uhr auf. Jeder kann diese Aufgabe machen. Займенники alle, einige, viele вживаються лише у множині і відмінюються як означений артикль. N. G. D. A.

alle aller allen alle

einige einiger einigen einige

viele vieler vielen viele

In München habe ich viele Fotos gemacht. Doris hat viele Freunde. Einige haben ihre Sommerferien in einem Feriencamp verbracht. 126


Займенник einer (eine, eines) відмінюється з означеним артиклем. Найчастіше він вживається у виразах: einer (eine, eines) der + іменник у родовому відмінку множини та einer (eine, eines) von den + іменник у давальному відмінку множини Einer meiner Freunde hat in Hamburg studiert. (Einer von meinen Freunden hat in Hamburg studiert.) Eine dieser Straßen kannst du auf diesem Foto sehen. (Eine von diesen Straßen kann du auf diesem Foto sehen.) Eines dieser Märchen vergesse ich nie. (Eines von diesen Märchen vergesse ich nie.) Займенник etwas не відмінюється 2. Ergänzt die Sätze. a) etwas, nichts oder alles? 1. Möchten Sie noch …? – Nein, danke, ich möchte … mehr. 2. Danke, das macht … . 3. … ist in Ordnung! 4. Ihre Tasche war leer, … war drin. 5. Hast du … verstanden? 6. Von … wird auch … . 7. Ich habe schon … gemacht. 8. Habt ihr … von der Stadt Rothenburg ob der Tauber gehört? 9. Ich möchte dir … erzählen. 10. Ende gut, … gut. b) jemand oder niemand? 1. Das Haus war leer, … war da. 2. Kann uns … helfen? 3. Es klingelt. … steht vor der Tür. 4. … hat mir eine E-Mail geschickt, aber wer, das weiß ich nicht. 5. Der Kühlschrank ist voll, hat … eingekauft? 6. Diese Aufgabe war sehr schwer, … konnte sie lösen. 3. Setzt die Indefinitpronomen jemand und jeder richtig ein. 1. Zu meinem Geburtstag kamen viele Gäste und ich kannte (jeder). 2. Mein Vater lernte in der Schule viele Gedichte und er kann immer noch (jeder) auswendig aufsagen. 3. Ich kann nicht am Samstag zur Party kommen, am Samstag sind wir bei (jemand) eingeladen. 4. Ich glaube, wir haben uns verlaufen. – Wir müssen (jemand) nach dem Weg fragen. 5. Kann mir (jemand) diese Regel erklären? 6. (Jeder) Morgen gehen wir zur Schule. 7. Hast du (jemand) im Garten getroffen? Wortschatz der Ort (-e) der Brauch (die Bräuche) der Schauplatz (..plätze)

die Gedenktafel (-n) die Tradition (-en) die Region (-en) die Kathedrale (-n)

das Ereignis (-e) das Zeugnis (-e) das Bauwerk (-e) das Fachwerkhaus (..häuser) das Gemeinschaftsgefühl das Meisterwerk (-e)

mittelalterlich, lebendig bewahren, pflegen, verkörpern, schaffen 127


5.2 Berlin. Kurz und bündig 1. Schaut euch die Bilder von Berlin an. Lest die Unterschriften unten. Was passt zusammen?

C

B

A

E

D

F G

H

I

1. Das Brandenburger Tor – das Wahrzeichen von Berlin. 2. Das Reichstagsgebäude 3. Die Berliner Museumsinsel 4. Der Alexanderplatz 5. Die Urania-Weltzeituhr 6. Der Berliner Fernsehturm 7. Der Gendarmenmarkt 8. Der Berliner Bär – das Wappen von Berlin 9. Deutschlands Hollywood: Das Filmstudio Babelsberg in Potsdam

A

128

B

C

D

E

F

G

H

I


2. Berlin in Kürze. Was passt zusammen? Bildet die Sätze und schreibt sie ins Heft. 1

Berlin ist …

A

„Unter den Linden“.

2

Berlin liegt …

B

eine Großstadt.

3

Berlin hat …

C

an der Spree.

4

Die Hauptstraße Berlins ist …

D

ein Stadtstaat, d.h. es ist die Hauptstadt und zugleich ein Bundesland Deutschlands.

5

In Berlin gibt es …

E

3, 4 Mio. Einwohner.

F

12 Stadtbezirke.

6

1

2

3

4

5

6

3. Lest den Text. Beantwortet die Fragen. Habt ihr gewusst, dass … – Berlin im XIII. Jahrhundert gegründet wurde? – Berlin früher ein Fischerdorf war? – Berlin mit einer Fläche von 892 Quadratkilometern neunmal größer als Paris ist? – 13,89 Prozent der Bevölkerung Berlins Ausländer sind? – Berlin rund 1700 Brücken und damit sogar mehr als Venedig hat? – Berlin die einzige europäische Stadt mit „mehr Museen als Regentage“ ist? – Berlin die einzige Stadt der Welt mit drei Opernhäusern ist? – der Berliner Fernsehturm mit 368 Metern das höchste Gebäude Deutschlands ist? – Berlin die grünste Metropole Deutschlands ist? (Mehr als 30 Prozent des Gebiets sind Parks und Wälder oder Flüsse, Seen und Wasserstraßen.) – Berlin viele eigene Spezialitäten hat? (Dazu zählen vor allem die populäre Currywurst, kalte Buletten mit Senf, grüne Erbsensuppe mit Schinken und gebratene Leber.) – Berlin sein eigenes Gebäck hat? (Der mit Marmelade gefüllter Pfannkuchen ist außerhalb Berlins als „Berliner“ bekannt.) – Berlin eine eigene Bierspezialität hat? (Die „Berliner Weiße“.) – Berlin eigene Weinberge hat? (Der bekannteste liegt am Kreuzberg.) 1. Wann wurde Berlin gegründet? 2. Wie groß ist die Fläche von Berlin? 3. Wie hoch ist der Berliner Fernsehturm? 4. Wie viele Brücken gibt es in Berlin? 5. Ist Berlin eine grüne Stadt? 6. Wie viele Opernhäuser hat Berlin? 7. Gibt es in Berlin viele Museen? 8. Hat Berlin eigene Spezialitäten? Was zählt zu den Berliner Spezialitäten? 9. Hat Berlin eigene Weinberge? Wo liegt der bekannteste? 129


4. Zwei Gedichte sind durcheinander geraten a) Setzt die passenden Teile jeweils zusammen.

e

gangen eute ver H d n u rn A Geste Angst bereiten ie d , n Zeite

eht, hnhof st . a B m a auer, die er Zeit verweht B Die M d t r am Or er Wind die hat d al steht sie hie . rt nm Als Mah eiten, die sind fo Z Nur alte

E Menschen vereint In Freud und Leid

C Menschen si ch gefunden Mauer ist vers chwunden

ls Galerie, ckt ist sie a Zeiten nie. ü m h sc e G D ten eingesperr vergiss die eue Zeit n ie d l für a m n h a M zu bereit. Als Mensch ist, r e d s a w r fü F Als Mahnmal für die heutige Zeit Dami muss es nicht mehr ko mmen so weit …

Kommentar: die Angst bereiten які наганяли страх die Mauer мур, стіна das Mahnmal монумент verwehen розвіювати, минути fort sein минути verschwinden зникнути einsperren забороняти, зачиняти in Freud und Leid в радості і в горі so weit kommen так далеко заходити b) Woran erkennt ihr die passenden Schnittstellen? Erklärt. c) Welcher Titel passt zu welchem Gedicht? Der Wind der Zeit Gestern und Heute 130


d) Wovon handelt es in den Gedichten? e) Was symbolisierte die Berliner Mauer früher? Was für ein Symbol ist sie heute? Belegt eure Antworten mit Textstellen. 5. Berlin hat viele Facetten. a) Lest die Kurztexte A ______________________ In Berlin gibt es 17 Universitäten und Hochschulen. Die Humboldt-Universität mit fast 36 000 Studenten ist die größte Berliner Hochschule. Über 200 000 Menschen aus aller Welt forschen, arbeiten und studieren in Berlin. B ______________________ Berlin ist eine Sportstadt. Hier ist immer etwas los. Das Olympiastadion Berlins: Die Fußballer von „Hertha BSC“ ziehen die Fans regelmäßig ins Stadion. Erstklassig spielen auch die Basketballer von „Alba Berlin“ und die Eishockeyspieler der „Berliner Eisbären“. C ______________________ Berlin ist eine multikulturelle Stadt. Hier leben Menschen aus über 180 Ländern. Zur größten Gruppe gehören die Türken (116 000). Die zweitgrößte Gruppe bilden die Polen (43 000). Stark vertreten sind auch Serbien, Montenegro, die Vereinigten Staaten von Amerika, Italien und Russland. D ______________________ In Berlin gibt es 135 Schauspielhäuser und Bühnen. Für Kinder und Jugendliche ist das Grips-Theater die erste Adresse. Jedes Jahr im Mai findet in Berlin das Theatertreffen statt: Das bedeutendste deutsche Theaterfestival stellt die 10 besten deutschen Inszenierungen vor. E ______________________ In Potsdam-Babelsberg (nur wenige Kilometer von Berlin) befinden sich die berühmten Filmstudios. Das Filmstudio Babelsberg gilt als das deutsche Hollywood und hat eine lange Tradition. 1911 gegründet, ist sie das älteste Filmstudio weltweit und das größte in Deutschland. b) Welcher Titel passt zu welchem Text? 1. Berliner Bühnen 2. Treffpunkt der Kulturen 3. Deutschlands Hollywood 4. Berlin ist eine Sportstadt 5. Universitätsstadt Berlin

A

B

C

D

E

131


c) Füllt Lücken in den Sätzen. Kreuzt a oder b an. 1. In Berlin gibt es ... Universitäten und Hochschulen. a) 7 b) 17 2. … ist die größte Berliner Hochschule. a) Die Humboldt-Universität b) Die Technische Universität 3. An der Humboldt-Universität studieren … Studenten. a) 36 000 b) 360 000 4. Über Menschen aus aller Welt forschen, arbeiten und studieren in Berlin. a) 200 000 b) 20 000 5. In Berlin leben Menschen aus über … Ländern. a) 80 b) 180 6. Zur größten Gruppe gehören … a) die Polen b) die Türken 7. Stark vertreten in Deutschland sind auch … a) Serbien, Monte negro und die Vereinigten Staaten von Amerika b) Serbien, Monte negro, die Vereinigten Staaten von Amerika, Italien und Russland 8. In Berlin gibt es … Schauspielhäuser und Bühnen. a) 1350 b) 135 9. Für Kinder und Jugendliche ist … die erste Adresse. a) das Grips-Theater b) das Kindertheater 10. ... im Mai findet in Berlin das Theatertreffen statt. a) Alle zwei Jahre b) Jedes Jahr 11. Das bedeutendste deutsche Theaterfestival stellt die … besten deutschen Inszenierungen vor. a) 100 b) 10 12. Die berühmten Filmstudios befinden sich in … a) Potsdam-Babelsberg b) Bamberg 13. Das Filmstudio Babelsberg wurde … gegründet. a) 2011 b) 1911 14. Das Filmstudio Babelsberg gilt als das deutsche … und hat eine lange Tradition. a) Hollywood b) Wunder 15. Das Filmstudio in … ist das älteste weltweit und das größte in Deutschland. a) Babelsberg b) Berlin 132


7. Lest die zwei E-Mail-Briefe. Was würdet ihr in Berlin gerne sehen?

Hallo Thomas, nächste Woche fahren wir für 5 Tage nach Berlin. Was würdest du uns raten? Was muss man in Berlin unbedingt anschauen? Für ein paar Tipps wäre ich dir dankbar! Gruß, Mi h l Michael

Hi Michael, ich, würde euch Folgendes empfehlen: – Busfahrt mit der Linie 100 durch die Stadt vom Alex zum Kudamm. – Den Reichstag würde ich euch nicht empfehlen. Es ist toll, wenn man Berlin von der Kuppel sehen kann, aber ... lange Warteschlangen ... – Berlin vom Wasser aus gesehen – das wäre auch schön. Es gibt viele Dampferfahrten durch die Berliner Mitte. – Ihr solltet auch unbedingt einen Blick auf den KaDeWe (Kaufhaus des Westens) werfen. Besonders die Feinschmeckeretage g ist zu empfehlen. p – Einfach mal vom Pariser Platz bis zum Brandenburger Tor schlendern, durch den Tiergarten bis zur Siegessäule und zum Checkpoint Charlie. – Wichtig: Welcome Card! Die solltet ihr kaufen, kaufen wenn ihr auch eini einig für Berlin typische ge yp Museem angucken g wollt. Damit spart p man Eintritt und sie gilt auch für S- und U-Bahn. Mehr fällt mir im Moment nicht ein. Schöne Zeit und viel Spaß in Berlin! Thomas

Wortschatz der Fernsehturm der Pfannkuchen

die Metropole die Currywurst die Erbsensuppe

das Opernhaus das Wappen das Gebäck

multikulturell zählen, vertreten 133


5.3 Weimar – die Stadt der deutschen Klassik 1. Weimar a) Schaut euch die Bilder von Weimar an. Lest die Unterschriften. Lest danach die Kurztexte.

A

B

C

Das Stadtschloss Weimar

das Bauhaus-Museum

D

Deutsches Nationaltheater in Weimar

Goethes Wohnhaus am Frauenplan

F

Blick auf die Rückseite von Goethes Wohnhaus aus dem Hausgarten

E

Die Herzogin-Anna Amalia-Bibliothek. Der Rokokosaal

H

G

Weimar. Marktplatz

Thüringer Rostbratwurst

Weimar ist eine Stadt in Thüringen (64. Einwohner), die vor allem für ihr kulturelles Erbe bekannt ist. Die Kulturhauptstadt Europas 1999 ist sicher nicht nur durch ihre berühmten Bewohner weltbekannt. Schlösser, Parks, Museen, Denkmale – die Liste der Sehenswürdigkeiten ist in Weimar sehr lang. Was kann man in Weimar sehen, erleben, kosten? Goethes Wohnhaus am Frauenplan – heute das Nationalmuseum – ist eines der wichtigsten Zeugnisse der Weimarer Klassik. Goethe verbrachte hier 50 Lebensjahre.

134


Das Bauhaus-Museum Das Bauhaus – Lehr- und Forschungsinstitut für Architektur, Design, bildende Künste und Handwerk – wurde 1919 von Walter Gropius gegründet. 2018 will die Klassik Stiftung Weimar das neue Bauhaus-Museum eröffnen. Das Stadtschloss Weimar Die klassischen Prunkräume mit Festsaal, einem großen Treppenhaus und einer großen Galerie gehören zu den schönsten in Europa. Dort kann man die Kunstsammlung vom Mittelalter bis zur Moderne bewundern. Das Deutsche Nationaltheater Weimar, das Goethe vor mehr als 200 Jahren als Hoftheater gegründet hat, bietet heute Oper, Schauspiel und Konzerte, ein Repertoire von klassischen bis zeitgenössischen Werken. Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek k gehört seit dem 18. Jahrhundert zu den bekanntesten Bibliotheken in Deutschland. Im Oktober 2007 wurde die Bibliothek nach der Restaurierung wieder eröffnet. Eine Million Bücher gehören heute zur neuen und alten Bibliothek. Goethes Hausgarten Goethes Frau Christiane Vulpius diente der Garten zur Versorgung des Haushaltes mit Obst und Gemüse. Goethe führte hier botanische Versuche durch. Der Garten wird heute so erhalten, wie er um 1820 bepflanzt war. Thüringer Rostbratwurst – Rostbrätl – wird im Brötchen mit Senf gegessen. In Weimar gibt es viele sehenswerte Orte. Goethe, Schiller, Bach, Liszt – alle waren sie hier und sie haben auch ihre Spuren hinterlassen. Goethe selbst lebte fast 50 Jahre in Weimar und hat die Stadt geprägt: Da gibt es den Goetheplatz, die Goethestraße, das Goethemuseum und sogar ein Goethekaufhaus. das Erbe спадщина, спадок das Schloss (die Schlösser) замок das Denkmal (die Denkmäler) пам’ятник das Zeugnis (die Zeugnisse) свідоцтво wurde … gegründet був заснований zeitgenössisch сучасний das Schauspiel п’єса, драма dienen служити

die Stiftung фонд, пожертвування (на благодійні цілі) das Treppenhaus сходи die Kunstsammlung колекція творів мистецтва das Mittelalter середньовіччя bewundern милуватися die Versorgung забезпечення der Haushalt домашнє господарство durchführen проводити

2. Beantwortet die Fragen. Wo liegt Weimar? Wie viele Einwohner hat die Stadt? Wodurch ist Weimar bekannt? 3. Was würdest du in Weimar gern besichtigen? 4. Recherchiert im Internet. Sucht die anderen Informationen über Weimar. Erzählt in der Klasse. 135


5.4 Köln – eine Stadt am Rhein 1. Was weißt ihr über Köln? Antwortet kurz. 1. Wo liegt Köln? 2. Wie viele Einwohner hat Köln? 3. Wodurch ist Köln bekannt? 4. Möchtet ihr nach Köln reisen? 5. Was würdet ihr in Köln gern besichtigen? 2. Hören: Köln. Kurz und bündig Hört den Text. Macht Notizen. Was habt ihr über Köln erfahren? Erzählt in der Klasse. 3. Schaut euch die Bilder von Köln an. Lest die Kurztexte. Welcher Bild passt zu welchem Text?

A

B

C

der Grüngürtel

E

Kölner Dom

Kölnisch Wasser

F

D

der Heinzelmännchenbrunnen

der Rheinpark

G

H

das Stadtwappen von Köln die Kranhäuser

Kölner Karneval 1. Köln. Allgemeines

Köln liegt zu beiden Seiten von Rhein. Das Wahrzeichen von Köln ist Kölner Dom, dessen Türme 157 m hoch sind. Eine der schönsten Bauten von Köln ist 136


das Rathaus mit Glockenspiel. Köln ist eine Messestadt. Seit 1255 finden hier traditionell Messen statt. Die Messe hat jährlich 1 Million Besucher. Eine der schönsten Straßen der Stadt ist der Grüngürtel. Hier gibt es viele Grünanlagen, die als Erholungsstätten und Sportstätten dienen. 2. Kunst- und Kulturmetropole Köln Die Kultur ist eines der Standbeine der pulsierenden Metropole Köln. Der Kölner Dom, unzählige Kirchen, Museen und Theater sowie Philharmonie und Oper ziehen die Weltöffentlichkeit an. Die größte Kathedrale Deutschlands ist mit mehr als sechs Millionen Besuchern jährlich das meistbesuchte Architekturdenkmal des Landes. 36 Museen und weit über 100 Galerien verdankt Köln seinen Ruhm als Kunstmetropole internationalen Rangs. 3. Rheinauhafen Rheinauhafen ist ein junges, attraktives Kölner Viertel. Es liegt direkt am Rhein. Hier gibt es moderne Wohn- und Bürogebäude zahlreiche Cafés, Restaurants und Galerien. Mittelpunkt der neuen Kölner Flaniermeile sind drei ca. 60 Meter hohe „Kranhäuser“. 4. Kölner Grüngürtel Die Kölner Grüngürtel (der innere und der äußere) sind planmäßig angelegte Grünzonen, die sich auf beiden Ufern des Rheins halbkreisförmig um die Stadt Köln legen. Sie entstanden in den zwanziger Jahren auf dem Gebiet der ehemaligen Festungsanlagen. Große Parkflächen bieten Gelegenheit für Sport an der frischen Luft wie Joggen, Nordic Walking oder Radfahren. Doch man kann es sich auch einfach im Freien bei einem Picknick oder einem Grillabend gemütlich machen. 5. Rheinpark Der 40 Hektar große Rheinpark ist eine grüne Oase, die sich im Sommer ideal zum Ausspannen oder für verschiedenste Sportarten wie Inline-Skaten, Joggen oder Ballsport eignet. Außerdem ist der Rheinpark Standort der Kölner Rhein-Seilbahn, die jedem Fahrgast ein unvergessliches Rheinpanorama bietet. Abwechslung für Kinder bieten viele Spielplätze sowie eine liebevoll in den Park integrierte Kindereisenbahn. Jugendliche finden hier sogar ein eigenes Jugendzentrum, den Kölner Jugendpark, an den ein Minigolfplatz angeschlossen ist. Doch auch in der kalten Jahreszeit ist der Rheinpark eine Reise wert: Die nach römischem Vorbild erbaute Claudiustherme lädt zu einem entspannenden Bad ein und bietet hervorragende Wellness-Angebote an. 6. Denkmäler und Brunnen Köln wäre nicht Köln ohne unzählige Brunnen und Denkmäler, die das Stadtbild prägen und die sich teils offensichtlich, teils unmerklich in die Bebauung einfügen. 137


7. Kölner Karneval Der Kölner Karneval findet jährlich in Köln statt. Die Session des rheinischen Volksfestes beginnt am 11. 11. um 11 Uhr 11. Am Donnerstag vor Aschermittwoch, dem Tag der Weiberfastnacht, wird um 11 Uhr 11 Uhr der Straßenkarneval eröffnet. Von diesem Zeitpunkt an feiern die Jecken in den Kneipen und auf der Straße bis Aschermittwoch. Am Karnevalssonntag finden die Kölner „Schull- und Veedelszöch“ statt. Die besten Fuß- und Wagengruppen der Veedel werden dabei prämiert und dürfen am Rosenmontagszug teilnehmen. Daneben veranstalten viele Veedel zwischen Karnevalsfreitag und Karnevalsdienstag eigene Umzüge. Der offizielle Höhepunkt des Kölner Karnevals („Kölsche Fasteleer“) ist der am Rosenmontag stattfindende Rosenmontagszug. Der typische Narrenruf seit dem 19. Jahrhundert ist „Kölle Alaaf!“. Er bedeutet so viel wie „Es lebe Köln!“ und war ursprünglich ein Trinkspruch. 8. Kölnisch Wasser Kölnisch Wasser oder (fr. Eau de Cologne) ist die Bezeichnung für ein typisches Kölner Duftwasser. Der italienische Parfümeur Johann Maria Farina schuf im Jahre 1709 aus Ölen von Zitrone, Orange, Bergamotte, Mandarine, Limette, Zeder und Pampelmuse sowie Kräutern ein Duftwasser, das er zu Ehren seiner Heimatstadt „Eau de Cologne“ nannte und wurde so zum Erfinder des „Kölnisch Wasser“, das noch heute in unveränderter Rezeptur hergestellt wird. Napoleon Bonaparte hat als einziges Parfüm – Farinas Kölnisch Wasser – benutzt. Kommentar: – Die Schullzöch sind Schulzüge, an denen sich bis zu 50 Kölner Schulen beteiligen. – Die Veedelszöch (Quartier- oder Stadtteilzüge) bestritten von über vierzig Stammtischen, antreten). Nachbarschafts- und Stadtteilvereinen und „Großfamilien“ (die in Über- Hundertmannstärke Sie ziehen in dieser Reihenfolge hintereinander. Eine Jury prämiert die besten Gruppen in den Kategorien Wagen-Gruppe und Fuß-Gruppe. – Veedel [‘fe:dal] ist das kölsche Wort für Viertel bzw. Stadtviertel. 5. Textpuzzle a) Lest die Textabschnitte. Ordnet die Textteile zu einem Text. Arbeitet zu zweit. Die Heinzelmännchen zu Köln A So schmiedete sie einen hinterlistigen Plan. Am kommenden Abend streute sie Erbsen auf die Treppe vor der Werkstatt des Schneiders und versteckten sich. Gegen Mitternacht kamen die Heinzelmännchen um den Schneider bei seinen Arbeiten zu helfen und plötzlich gab es lautes Geschrei und ein fürchterliches Polter. Eins nach dem anderen purzelten die Heinzelmännchen die steile Treppe hinunter. 138


B Vor langer Zeit lebten in Köln die Heinzelmännchen, eine ganz besondere Art von Zwergen, die den Menschen bei all ihren täglichen Aufgaben halfen. Jedoch taten sie dies heimlich, in der Nacht, wenn die Handwerker, Bäcker und Schneider schliefen. Sie verrichteten die liegengebliebene Arbeit und wenn die Menschen am nächsten Morgen erwachten, war alles schon erledigt und ihre Probleme gelöst. Die Menschen waren den Heinzelmännchen sehr dankbar und stellten ihnen auch mal ein Glas Milch oder eine Kleinigkeit zu Essen hin, nur die Frau des Schneiders war zu neugierig und wollte unbedingt mal ein Heinzelmännchen sehen. C Doch schon am nächsten Morgen sollte ihr das Lachen vergehen, denn die Arbeit des Schneiders lag genau so auf dem Tisch, wie er sie abends hingelegt hatte, und auch in den anderen Häusern der Stadt verhielt es sich so. Von nun an mussten die Menschen all ihre Arbeit ganz allein erledigen und stöhnten immer wieder„Ach, dass es noch wie damals wär’!“ D Die Schneidersfrau kam mit einer Kerze angelaufen und sah die armen Heinzelmännchen, wie sie übereinander am Fuße der Treppe lagen und fing an zu lachen, während die kleinen Helfer traurig und zornig in die Nacht verschwanden. E Die Heinzelmännchen waren, der Sage nach, Kölner Hausgeister.

1

2

3

4

5

b) Lest den Text in der richtigen Reihenfolge der Textabschnitte. c) Was hat euch bei der Zusammenstellung der richtigen Reihenfolge von Textabschnitten geholfen? d) Worüber erzählt die Sage? Gebt den Inhalt des Textes kurz wieder. 6. Köln-Quiz Füllt Lücken in den Sätzen. Kreuzt a, b oder c an. 1. Köln ist die ... Stadt Deutschlands. a) drittgrößte b) viertgrößte c) zweitgrößte 139


2. Köln ist eine … a) große Stadt

b) Großstadt

3. Köln liegt an der … a) Donau b) Isar

c) kleine Stadt

c) Elbe

4. Das Wahrzeichen von Köln ist … b) der Kölner Dom a) der Stefansdom

c) die Frauenkirche

7. Fragt euch gegenseitig. Berichtet in der Klasse. 1. Warst du schon mal in Köln? 2. Möchtest du nach Köln reisen? 3. Was würdest du in Köln gern besichtigen? 8. Namen-Geschichten Finde zu jedem j Buchstaben ein Wort oder eine Wortverbindung. Nimm die Übung 3 zu Hilfe. K ………………………………….…………………… Ö ………………………………….…………………… L ………………………………….…………………… N ………………………………….…………………… Wortschatz der Dom der Grüngürtel

die Kunstmetropole die Kathedrale (-n) die Festungsanlage (-n) die Parkfläche (-n) die Kulturmetropole

das Messegebäude, das Wohngebäude

ursprünglich; veranstalten, besichtigen, prämieren

5.5 Projektvorschlag: Dresden / Frankfurt am Main Gruppenarbeit 1. Macht die Aufgaben 1–6 (Dresden / Frankfurt). 2. Markiert die wichtigsten Informationen. 3. Sammelt Stichwörter. Erstellt Wortigel. 4. Recherchiert im Internet. 5. Schreibt kurze Texte bzw. Gedichte. 6. Malt Bilder. 7. Macht Collagen. 8. Präsentiert euer Projekt in der Klasse. Viel Erfolg! 140


Dresden 1. Die Elbmetropole a) Schaut euch die Bilder von Dresden an. Lest die Unterschriften unten.

A

B

C

D

E

b) Welche Unterschrift passt zu welchem Bild? 1. die Elbflorenz 2. die Porzellansammlung von Dresden 3. der Große Garten

A

B

C

D

4. Der Goldene Reiter – das bekannteste Denkmal Dresdens und auch das Wahrzeichen der Stadt 5. der Dresdner Zwinger

E 2. Dresden. Kurz und bündig a) Lest den Text. Habt ihr gewusst, dass … – Dresden die Landeshauptstadt des Freistaates Sachsen ist. – Dresden mit knapp 545 000 Einwohnern (2015) nach Leipzig die zweitgrößte Stadt Sachsens ist. – Dresden an der Elbe liegt. – Dresden durch seine Altstadt mit der Frauenkirche am Neumarkt, die Kreuzkirche, die Semperoper, das Residenzschloss und den Zwinger international bekannt ist. – das Wahrzeichen Dresdens die Frauenkirche ist. – der Goldene Reiter das bekannteste Denkmal Dresdens ist. 141


– der Dresdner Striezelmarkt einer der ältesten Weihnachtsmärkte Deutschlands ist. – man Dresden wegen seiner Architektur und der Kunstsammlungen „Elbflorenz“ (auch Florenz an der Elbe) nennt. b) Antwortet kurz. 1. Wo liegt Dresden? 2. Wie viele Einwohner hat Dresden? 3. An welchem Fluss liegt Dresden? 4. Wodurch ist Dresden bekannt? 5. Was ist das Wahrzeichen Dresdens? 6. Was ist das bekannteste Denkmal Dresdens? 7. Wie heißt der Weihnachtsmarkt in Dresden? 8. Wie nennt man Dresden? 9. Möchtet ihr nach Dresden reisen? 10. Was würdet ihr in Dresden gern besichtigen? 3. Die Dresdener Gemäldegalerie a) Lest den Text. Die Dresdner Gemäldegalerie gehört zu den bedeutendsten und reichsten Bildersammlungen der Welt. Die Gemäldegalerie befindet sich in einem herrlichen Bauwerk, dem Zwinger. Der Zwinger, erbaut von dem bekannten deutschen Baumeister Matthäus Daniel Pöppelmann, ist mit schönen Pavillons geschmückt. In der Dresdner Gemäldegalerie sind 750 Gemälde – die größten Schätze der Malkunst – ausgestellt. Hier gibt es die Bilder von Rubens, Raffael, Tizian, Rembrandt, Dürer und anderer deutscher Meister. Zu den Hauptschätzen der Galerie gehört die „Sixtinische Madonna“ von Raffael. Mehr als eine halbe Million Besucher besichtigen jährlich die Gemäldegalerie. reich багатий die Bildersammlung колекція картин das Bauwerk споруда der Baumeister а архітектор das Gemälde (die Gemälde) картина

der Schatz скарб die Malkunst художнє мистецтво ausstellen виставляти; експонувати der Besucher (die Besucher) відвідувач besichtigen оглядати

b) Was habt ihr aus dem Text über die Dresdner Gemäldegalerie erfahren? Beantwortet die Fragen. 1. Wo befindet sich die Dresdner Gemäldegalerie? 2. Wer hat den Zwinger erbaut? 3. Wie viele Gemälde sind in der Dresdner Gemäldegalerie ausgestellt? 4. Wessen Bilder kann man hier sehen? 5. Was gehört zu den Hauptschätzen der Galerie? 6. Wie viele Besucher besichtigen jährlich die Dresdner Gemäldegalerie? c) Gestaltet den Text aus Übung 3a als Interview. Spielt das Interview in der Klasse. 142


4. Dresden-Quiz Was ist richtig? Kreuzt a, b, oder c an. 1. Dresden liegt in … a) Bayern b) Thüringen

c) Sachsen

2. Dresden liegt … a) am Rhein b) an der Elbe

c) an der Weser

3. Das Wahrzeichen von Dresden ist … a) die Frauenkirche b) die Kreuzkirche

c) die Peterskirche

4. Das bekannteste Denkmal Dresdens ist … а) der Große Reiter b) der Goldene Reiter 5. Der Große Garten ist … a) die größte Parkanlage der Stadt c) ein Freizeitpark in Dresden

c) der Silberne Reiter

b) ein Park im Zentrum Dresdens

6. Dresden ist auch durch den … bekannt. a) Christkindlesmarkt b) Viktualienmarkt

c) Striezelmarkt

5. Namen-Geschichten a) Findet zu jedem Buchstaben des Namens Dresden ein Wort bzw. einige Wörter. Die Ausgangsbuchstaben müssen nicht unbedingt am Wortanfang stehen D R E

L

B

E

N

K

I

S D F

R

A

U

E

R

C

H

E

N b) Vergleicht in der Klasse. 6. Diese Stichwörter können euch bei der Projektarbeit Dresden helfen: – Erich Kästner – Gemäldegalerie „Alte Meister“ – Deutsches Hygiene-Museum – Buchmuseum – Verkehrsmuseum – Schloss Pillnitz – Schloss Moritzburg – Blaues Wunder 143


Frankfurt am Main 1. Die Mainmetropole a) Schaut euch die Bilder von Frankfurt am Main an. Lest die Unterschriften unten.

A

B

D

E

G

H

C

F

b) Welche Unterschrift passt zu welchem Bild? 1. Frankfurt ist Sitz der Europäischen Zentralbank 2. Frankfurter Flughafen – der größte Flughafen in Deutschland 3. Frankfurter Messegebäude 4. Bulle und Bär vor der Frankfurter Weltpapierbörse

A

B

C

D

E

F

G

5. Der Römer ist Frankfurts Rathaus und das Wahrzeichen der Stadt 6. Frankfurter Würstchen (kurz Frankfurter) 7. Frankfurt am Main. Der Marktplatz 8. Frankfurt liegt am Main

H

2. Frankfurt am Main. Kurz und bündig a) Lest den Text. Habt ihr gewusst, dass … – Frankfurt am Main in Bundesland Hessen liegt. – Frankfurt am Main mit gut 730 000 Einwohnern die größte Stadt Hessens und die fünftgrößte Stadt Deutschlands ist. 144


– der große deutsche Dichter Johann Wolfgang von Goethe in Frankfurt geboren ist. – das Wahrzeichen der Stadt der Römer – Frankfurts Rathaus – ist. – der Römerberg der zentrale Platz der Frankfurter Altstadt und zugleich der Rathausplatz der Mainmetropole ist. – durch seine Hochhäuser (Frankfurter Skyline) bekannt ist. – der Höhepunkt eines Frankfurt-Besuchs, der Blick von der Aussichtsplattform Maintower ist. (Vom 200 m hohen Turm, liegt einem die Stadt zu Füßen.) – die Zeil die größte Einkaufsstraße der Stadt ist. – die Freßgass ihren Namen durch die vielen Delikatessläden und Cafés erhalten hat. – vor der Frankfurter Börse die Skulptur Bulle und Bär steht. – der Eiserne Steg eine Fußgängerbrücke ist, die den Römerberg mit dem Stadtteil Sachsenhausen verbindet und über den Main führt. – der Flughafen Frankfurt am Main der größte Flughafen in Deutschland ist. das Rathaus ратуша das Hochhaus висотна споруда die Skyline [’skailain] силует міста здалеку der Flughafen аеропорт erhalten отримувати der Bulle бик

der Tower [’tauə] будівля, яка має вигляд вежі die Einkaufsstraße вулиця, на якій є багато магазинів der Delikatessenladen магазин делікатесів die Aussichtsplattform платформа, з якої відкривається панорама міста

b) Antwortet kurz. 1. Wo liegt Frankfurt am Main? 2. Wie viele Einwohner hat Frankfurt am Main? 3. Welcher bekannter Dichter ist in Frankfurt geboren? 4. Was ist das Wahrzeichen der Stadt? 5. Wie heißt der zentrale Platz der Frankfurter Altstadt? 6. Wodurch ist Frankfurt bekannt? 7. Was ist der Höhepunkt eines Frankfurt-Besuchs? 8. Wie heißt die größte Einkaufsstraße der Stadt? 9. Woher hat die Freßgass ihren Namen? 10. Welche Skulptur steht vor der Frankfurter Börse? 145


11. Ist der Flughafen Frankfurt am Main groß? 12. Welche Stadtteile verbindet der Eiserne Steg? 13. Möchtet ihr nach Frankfurt am Main reisen? 14. Was würdet ihr in Frankfurt am Main gern besichtigen? 3. Alles Frankfurter Lest und merkt euch. Die Frankfurter Buchmesse ist eine internationale Buchmesse, die jährlich im Oktober auf dem Gelände der Messe Frankfurt stattfindet. Die Frankfurter Buchmesse ist das weltgrößte Event der Publishing-Welt. Auf der Frankfurter Buchmesse treffen sich einmal im Jahr Schriftsteller, Verleger, Übersetzer, Wissenschaftler, Antiquaren, um über eines zu diskutieren: Bücher. Das Frankfurter Kreuz ist ein Autobahnkreuz in Kleeblattform und einer der meistbefahrenen Straßenknotenpunkte Europas mit durchschnittlich 335 000 Fahrzeugen pro Tag.

Frankfurter grüne Soße Schon Goethe hat Frankfurter Grüne Soße besonders gern gegessen. Frankfurter Grüne Soße macht man aus sieben frischen Kräutern. Man serviert sie zu gekochten Kartoffeln und hartgekochten Eiern. In vielen Frankfurter Familien ist das ein traditionelles Essen am Gründonnerstag, dem Donnerstag vor Ostern. Seit 2007 hat die Frankfurter grüne Soße sogar ein Denkmal. Frankfurter Würstchen (kurz „Frankfurter“) sind eine kulinarische Spezialität aus Mainmetropole. 4. Frankfurt-Quiz Was ist richtig? Kreuzt a, b, oder c an. 1. Frankfurt liegt in …? a) Hessen b) Sachsen

c) Bayern

2. Das Wahrzeichen von Frankfurt ist … a) die Rolandstatue b) der Römer 146


3. Frankfurt ist durch seine … bekannt. a) Brücken b) Hochhäuser c) Einkaufsstraßen 4. Die größte Einkaufsstraße der Stadt heißt … a) der Römer b) Skyline c) die Zeil 5. Der Eiserne Steg ist … a) ein Stadtviertel b) eine Füßgängerbrücke

c) ein Denkmal

6. Welche Skulptur steht vor der Frankfurter Wertpapierbörse? a) Bär und Wolf b) Bulle und Bär c) Wolf und Bulle 7. Der Flughafen Frankfurt am Main ist der größte Flughafen … a) in Europa b) in der Welt c) in Deutschland 5. Namen-Geschichten a) Findet zu jedem Buchstaben des Namens Frankfurt ein Wort bzw. einige Wörter. Die Ausgangsbuchstaben müssen nicht unbedingt am Wortanfang stehen. F R

Ö

M

E

R

F

U

R

T

A N F

R

A

N

K

E

R

F U R T b) Vergleicht in der Klasse. 6. Diese Stichwörter können euch bei der Projektarbeit Frankfurt am Main helfen: – Das Goethe-Haus Frankfurt – Das Goethe-Museum – Die Frankfurter Buchmesse – Filmmuseum – Verkehrsmuseum Frankfurt am Main – Museum der Weltkulturen – Höchster Porzellan-Museum 147


5.6 Teste dein Deutsch! I. Welches Wort passt? Kreuzt a, b oder c an. 1. In Deutschland gibt es viele alte … b) Schlösser c) Burgen und Schlösser a) Burgen 2. … sind Zeugnisse der mittelalterlichen Baukunst und können viel über das Leben der Menschen in der damaligen Zeit erzählen. a) Schlösser b) Burgen und Schlösser c) Burgen 3. Das Stadtbild von vielen deutschen Städten prägen alte … a) Museen b) Fachwerkhäuser c) Straßen 4. Die ältesten Fachwerkhäuser in Deutschland stammen aus dem 14. … a) Jahr b) Jahrhundert 5. Fachwerkhäuser gehören zu den Meisterwerken der … a) Malkunst b) Baukunst c) Kunst 6. Da in Weimar viele bekannte Persönlichkeiten gelebt haben, gibt es hier viele … a) Häuser b) Gedenktafeln c) Tafeln 7. In Berlin gibt es viele … des Altertums. a) Denkmäler b) Schlösser c) Burgen 8. Das Goethe Museum bewahrt viele … aus der Goethe-Zeit. a) Fotos b) Exponate c) Denkmäler 9. Rothenburg ob der Tauber ist eine mittelalterliche Stadt in … a) Brandenburg b) Thüringen c) Bayern 10. Die Deutschen pflegen ihre Geschichte, ihre Traditionen und Bräuche, weil sie … schaffen. a) ein Gemeinschaftsgefühl b) die Identität c) ein Gemeinschaftsgefühl und die Identität II. Ergänzt die Sätze mit den passenden Indefinitpronomen. 1. Ergänzt die Sätze mit den passenden Indefinitpronomen in der richtigen Form. 1. Wir haben … angerufen. (jeder) 2. Hast du hier gestern … gesehen? (jemand) 3. Hast du diese Geschichte schon … erzählt. (jemand) 4. Wie kann man … Charakter beurteilen? (jemand) 5. weiß, dass man sich zum Unterricht nicht verspäten darf. (jeder) 6. … Morgen mache ich Morgengymnastik und wasche mich kalt. (jeder) 7. weiß am besten, wo ihn der Schuh drückt. (jeder) 8. Wir gratulieren … zum Geburtstag. (jeder) 9. Hat dich … angerufen? (jemand) 148


10. Weiß … warum diese Schüler fehlen? (jemand) 11. Gestern hat sie … im Garten gesehen. (jemand) 12. hat das gehört. (niemand) 2. Was ist richtig? Füllt Lücken in den Sätzen. Liebe Hanna! Lieber Michael! Wir sind … (alle – einige) gut angekommen. (Jeder – Jemand) … hat ein eigenes Zimmer. (Einige – Keine) … Zimmer haben sogar einen Balkon. (Jemand – Niemand) … hatte geglaubt, dass das Wetter so schön sein wird. Auch die Stadt ist sehr interessant, obwohl wir bis jetzt nur (wenige – alle) Stunden Zeit für einen Spaziergang hatten. (Jeder – Jemand) aus dem Hotel hat uns erzählt, dass es hier (welche – viele) Sehenswürdigkeiten in der Nähe gibt. Ihr weißt ja, (manche – irgendwelche) von uns sind nicht so gut zu Fuß. Ja, so ist das eben, wenn (alle – viele) alte Leute zusammen verreisen. (Viele – Manche) liebe Grüße Eure Großmutter Maria 3. jeder, jemand, niemand, etwas oder nichts? – Hast du gehört, was passiert ist? … hat gestern Tante Ullas Tasche gestohlen! – Was? Hier in diesem kleinen Dorf, wo … jeden kennt? – Nein, natürlich nicht. Sie war gestern in der Stadt. Zum Glück war … in ihrer Tasche. Nur ein paar Familienfotos und ihre Haarbürste. Das Geld hatte sie in der Jackentasche. – Was für ein Glück! Hat denn … den Dieb gesehen? – Nein, … Arme Tante Ulla. Sie ist immer noch schockiert, dass ihr so … passiert ist. Obwohl die Tasche leer war, ist Tante Ulla sehr traurig. Sie hat sie von Onkel Hans letztes Jahr zum Geburtstag bekommen. (aus Themen neu)

4. etwas, nichts oder alles? 1. Wir brauchen noch … Mehl für den Teig. 2. Ihr Rucksack war leer, … war drin. 3. Hast du … verstanden? – Nein, leider habe ich … verstanden. 4. Warum freust du dich so? Hast du schon … gemacht? 5. Du musst … essen, sonnst kannst du nicht arbeiten. 6. Hast du … gemerkt? – Doch ich habe alles gesehen. 5. einer, eine oder eines? 1. Das ist … der größten Schwierigkeiten. 2. Er ist … der bekanntesten Mathematiker. 3. Das ist eines der größten Probleme. 4. … von meinen Freunden hat mir zum Geburtstag ein interessantes Buch geschenkt. 5. Viele bewundern … der schönsten Gemälde dieser Galerie. 6. Das war … der schönsten Geschenke in meinem Leben! 7. Diese Zeitschrift ist … der interessantesten Zeitschriften, die ich je gelesen habe. 149


5.7 Projektvorschlag Die schönsten Altstädte Deutschlands Gruppenarbeit. 1. Sammelt Stichwörter. Erstellt Wortigel. (Beantwortet dabei die Fragen: Wo liegen diese Städte? Wodurch sind sie bekannt? Welche Sehenswürdigkeiten gibt es in diesen Städten?) 2. Bringt Fotos mit, malt Bilder. 3. Schreibt kurze Texte. 4. Macht eine Collage. 5. Präsentiert euer Projekt in der Klasse. Viel Spaß! Meine Reise nach Deutschland Gruppenarbeit. 1. Sammelt Stichwörter. Erstellt Wortigel. (Beantwortet dabei die Fragen: Wann bist du nach Deutschland gereist? Welche Städte hast du besucht? Was hast du in diesen Städten gesehen/besichtigt/besucht?) 2. Bringt Fotos mit, malt Bilder. 3. Schreibt kurze Texte. 4. Macht eine Collage. 5. Präsentiert euer Projekt in der Klasse. Viel Spaß!

Ich kann – über die historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten Deutschlands sprechen – über die Sehenswürdigkeiten von Berlin erzählen – über Weimar – die Stadt der deutschen Klassik – erzählen – über die Sehenswürdigkeiten von Koln erzählen Projekte zu Dresden und Frankfurt am Main machen – über Rothenburg ob der Tauber – eine mittelalterliche Stadt – erzählen 150


Lesen macht Spaß Rothenburg ob der Tauber – eine mittelalterliche Stadt 1. Schaut euch die Bilder an. Lest die Unterschriften. das Stadtwappen

das Plönlein mit dem Sieberstor (links) und dem Kobolzeller Tor (rechts)

die Stadtmauer

der Geschenkeexpress von Käthe Wohlfahrt

das „Weihnachtsdorf“ im Herzen von Rotenburg

das Meistertrunk-Festival in Rothenburg ob der Tauber 2. Lest die Texte. Markiert die wichtigsten Informationen. Rothenburg ob der Tauber. Kurz und bündig Rothenburg ob der Tauber – diese malerische kleine Stadt an der Romantischen Straße ist für Touristen der Inbegriff einer deutschen Stadt. Enge gepflasterte Gassen, kleine Fachwerkhäuser, Kirchen und eine alte Stadtmauer prägen das romantische mittelalterliche Bild von Rothenburg ob der Tauber. 151


Die Stadtmauer von Rothenburg ob der Tauber mit vielen mächtigen Türmen wie dem Röderturm ist vollständig erhalten. Sie umgibt die gesamte Altstadt und ist sogar begehbar, was einem herrliche Aublicke in das Taubertal und über die Sehenswürdigkeiten von Rothenburg ob der Tauber ermöglicht. In wohl keiner anderen Stadt Deutschlands ist das Mittelalter so spürbar wie in Rothenburg ob der Tauber – besonders die Mittelalterfeste wie der sogenannte „Meistertrunk“, zu dem plündernde Ritter in traditionellen Kostümen durch die Stadt ziehen, versetzen die Besucher in die aufregende Vergangenheit zurück und lassen sie diese realistisch miterleben. Was Rothenburg ob der Tauber noch anziehender macht ist sein Ruf als ewige Weihnachtsstadt. Das ganze Jahr über locken Geschäfte an jeder Ecke mit kunstvollen handgemachten Weihnachtsgeschenken und Souvenirs begeisterte. Touristen an. Besonders im Dezember strömen die Besucher eher in die Stadt, denn keiner will sich den berühmten Weihnachtsmarkt von Rothenburg ob der Tauber entgehen lassen, der als einer der romantischsten Deutschlands gilt. Sehenswürdigkeiten  Eines der am meisten gemachten Fotos von Rothenburg – die PlönleinGabelung ist eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten in Rothenburg.  Nicht weit von hier ist der Marktplatz, wo man den Turm des Rathauses für eine tolle Aussicht besteigen kann. Lohnenswert ist auch ein Besuch im Burggarten!  Zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten von Rothenburg ob der Tauber gehört die St. Jakobs Kirche mit dem Heilig-Blut-Altar von Tilman Riemenschneider. Der Sage nach besitzt er eine Reliquie erster Güte – einen Tropfen des Blutes Christi, was die Kirche zum Wallfahrtsort machte.  Mehrmals im Jahr wird das Meistertrunk-Festival gefeiert. Beim beeindruckenden Spektakel ziehen Ritter auf Pferden durch die Stadt, auf dem Mittelaltermarkt gibt es Gesang und köstliche Spezialitäten. (1631 nahm der Bürgermeister von Rothenburg ob der Tauber die Herausforderung an, mit einem Zug 3 1/4 Liter Wein zu trinken und rettete damit die Stadt.)  Käthe Wohlfahrt in Rothenburg ob der Tauber. Liebevoll gefertigter traditioneller Weihnachtsschmuck aus Holz und Glas, unzählige blinkende Lichter, Nussknacker u. v. m. machen das Weihnachtsdorf zum Mekka für Weihnachtsfans. Doch Vorsicht, die Preise sind auch dementsprechend hoch!  Tauchen Sie in ein in die Zeit des 30 jährigen Krieges und besuchen Sie die historischen Gewölbe des Rathauses mit Ausstellungen und dunklen Gefängnissen oder besuchen Sie das Kriminalmuseum, welches eindrucksvoll Einblick in das Rechtsgeschehen, die Gesetze und Strafen der vergangenen 1000 Jahre gibt. Faszination „Weihnachtsdorf“ – das ganze Jahr! Das Prunkstück des Hauses Käthe Wohlfahrt ist das »Weihnachtsdorf“ im Herzen der romantischen Stadt Rothenburg ob der Tauber. Es bietet die weltweit größte Auswahl an deutschem Weihnachtsschmuck und viele individuelle Geschenkideen. Und dies das ganze Jahr über! 152


Fragt man die Kunden aus der ganzen Welt nach ihren Eindrücken,dann hört man Worte wie: „Аtemberaubend, einmalig, zauberhaft, eine andere Welt, man vergisst die Welt draußen, die schönste Weihnachtsdekoration auf der Welt …“ Überzeugen Sie sich selbst davon! Denn auf ca. 1000 Quadratmetern Verkaufsfläche findet man fast alles, was zu einem traditionellen deutschen Weihnachtsfest gehört. Pyramiden, Nussknacker, Räuchermännchen, Schwibbögen, Baumbehang aus Glas, Holz und Zinn, festliche Tischwäsche u. v. m. Doch welche Attraktionen bietet das „Weihnachtsdorf“ noch? Am Eingang begrüßt die Gäste aus nah und fern ein mannshoher Nussknacker. Im Inneren der Weihnachtswelt befindet sich eine Nachbildung eines verschneiten fränkischen Marktplatzes. In seiner Mitte steht ein fünf Meter hoher weißer Weihnachtsbaum, der sich langsam dreht. Seine 16 000 Lämpchen und mehr als 1 000 Kugeln zaubern eine faszinierende Weihnachtsstimmung. Christian II., ein Nussknackerkönig mit der stattlichen Größe von 3,80 Meter bewacht das Weihnachtsdorf. Einzigartig ist auch die 5,50 Meter hohe Weihnachtspyramide, die es auf stattliche zwei Tonnen bringt. Insgesamt wurden für die Dekoration 4 000 Meter Tannengirlanden und über 196 000 Christbaumlämpchen verwendet. Hier wird jeder Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis. Das wohl beliebteste Fotomodell steht direkt vor dem „Weihnachtsdorf“: Der nostalgische Geschenkeexpress von Käthe Wohlfahrt. Sie werden ihn schon von Weitem sehen. Menschen aus aller Welt fotografieren sich vor dem farbenprächtigen Bus und nehmen ein unverwechselbares Andenken von ihrem Besuch bei Käthe Wohlfahrt mit nach Hause. 3. Beantwortet die Fragen. 1. 2. 3. 4. 5.

Wo liegt Rothenburg ob der Tauber? Ist Rothenburg eine große Stadt? Was prägt das Stadtbild? Sucht die Textstellen. Wodurch ist Rothenburg bekannt? Welche Sehenswürdigkeiten gibt es in Rothenburg ob der Tauber?

4. Schreibt aus dem Text Wörter und Wendungen heraus, die man den Kernbegriffen „Mittelalterliche Stadt“ und „Weihnachtsdorf“ zuordnen kann. Erstellt Wortigel. 5. Gestaltet den Text als Interview. Spielt das Interview in der Klasse.

153


Es gibt Orte, die wir immer im Herzen tragen werden. Egal wann, wo und wie. Heimat ist da, wo man sich nicht erklären muss. Johann Gottfried von Herder

Wo du weg bist, wenn du älter wirst und zurück willst, wenn du alt bist, das ist Heimat. (Sprichwort)


Lektion 6. Die Ukraine. Sehenswertes 6.1 Die Ukraine – ein Land mit Geschichte 1. Die Ukraine gestern und heute a) Lest und merkt euch.

A

B

C

D F E

Die Ukraine ist ein Land mit reicher Geschichte und Kultur. In jeder Region der Ukraine gibt es Denkmäler des Altertums, die uns an die Geschichte unseres Landes erinnern. Mittelalterliche Burgen und Schlösser, alte Kirchen, Klöster, Paläste und Stadtmauern, die bis zu unserer Zeit erhalten geblieben sind – sind unser Reichtum und Stolz. Sie sind Zeugnisse ihrer Zeit in Stein, Holz, Handwerk und Wort und können viel über ihre Zeit erzählen. Die Touristen aus der ganzen Welt kommen in die Ukraine, um die Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Viele Orte in der Ukraine sind mit den Namen der bekannten Ukrainer verbunden, die für die Freiheit ihrer Heimat gekämpft haben. Die Saporoger Kosaken und die ruhmreichen Kosaken-Hetmane Bohdan Chmelnyzkyj, Petro Konaschewytsch-Sahajdatschnyj, Petro Doroschenko u. a. waren treue Söhne ihrer Heimat, Vorreiter im Kampf für ihre Freiheit und Unabhängigkeit. 155


Die Ukraine hat der Welt viele bekannte Wissenschaftler, Maler, Schauspieler, Sänger, Ärzte gegeben. Die Namen von Iwan Puluj, Ihor Sikorski, Serhij Koroljow, Andrij Bilezkyj, Mykola Amosow, Borys Paton sind weltbekannt. Viele Orte in der Ukraine sind mit den Namen der großen ukrainischen Dichter Taras Schewtschenko, Iwan Franko, Lesja Ukrainka, Olexandr Oles, Wasyl Stus u.a. verbunden. Zahlreiche Museen in der Ukraine bewahren Exponate aus ihrem Leben und erzählen über ihr Leben und Werk. Ein absoluter Favorit auf der Liste der bekanntesten Ukrainer ist der große ukrainische Dichter, der ukrainische Nationaltribun – Taras Schewtschenko. In der Ukraine sind ihm zu Ehren viele Straßen, Plätze und Orte benannt. In Kyjiw gibt es neben dem Taras-Schewtschenko-Bouleward, der Taras-Schewtschenko-Park, das Taras-Schewtschenko-Opernhaus, das Taras-Schewtschenko-Museum sowie die bekannte Taras-Schewtschenko-Universität. In der Mitte des Parks vor der Taras-Schewtschenko-Universität steht das SchewtschenkoDenkmal. Auf einem roten Granitsockel steht eine tief in Gedanken versunkene Figur des Dichters. In den Granit sind seine Worte gemeißelt: „Und im neuen freien Bunde, In der Brüder Kreise, Denkt auch meiner dann mit einem Wörtchen, lieb und leise.“ der Granitsockel гранітний п’єдестал versinken (versank, versunken) поринати, заглиблюватися (у роботу тощо)

meißeln видовбувати, карбувати sind ... gemeißelt викарбувані

b) Ergänzt die Sätze. Nehmt wenn nötig den Text zu Hilfe. 1. Die Ukraine ist ein Land mit reicher … und … 2. In jeder Region der Ukraine gibt es Denkmäler des Altertums, die … 3. Mittelalterliche Burgen und Schlösser, alte Kirchen, Klöster, Paläste und Stadtmauern, die bis zu unserer Zeit erhalten geblieben sind … 4. Die Touristen aus allen Ecken der Welt kommen in die Ukraine, um … 5. Die Saporoger Kosaken und die ruhmreichen Kosaken-Hetmane waren … 6. Die Ukraine hat der Welt viele bekannte … gegeben. 7. Die Namen von … sind in der ganzen Welt bekannt. 8. Viele Orte in der Ukraine sind mit den Namen der großen ukrainischen Dichter … verbunden. 9. Zahlreiche Museen in der Ukraine bewahren … und erzählen über … 10. Was ist in Kyjiw dem Taras Schewtschenko zu Ehren benannt? 156


6.2 Kyjiw. yj Kurz und bündig g 1. Seht euch die Bilder von Kyjiw an. Was ist auf den Bildern dargestellt?

2. Das wisst ihr schon. Bildet die Sätze und schreibt sie ins Heft. A

Kyjiw ist …

1

2, 5 Mio. Einwohner.

B

Kyjiw hat …

2

am Dnipro.

C

Kyjiw liegt …

3

eine Großstadt.

D

Die Hauptstraße Kyjiws ist …

4

die Hauptstadt der Ukraine.

E

In Kyjiw gibt es …

5

Chreschtschatyk.

6

10 Stadtbezirke.

F

A

B

C

D

E

F

3. Lest und betitelt die Kurztexte. A ___________________________ Kyjiw ist eine alte Stadt. Es wurde im 5. Jahrhundert. gegründet. Die Geschichte Kyjiws beginnt – wie auch sonst jede Geschichte einer altertümlichen Stadt – mit einer Legende. Der Legende nach wurde Kyjiw von drei Brüdern Kyj, Stschek, Choryw und ihrer Schwester Lybid gegründet. 157


Aus dem Bericht eines Chronisten erfahren wir: Als der Nowgoroder Fürst Oleg im Jahre 882 Kiew sah, sagte er: „Das da soll die Mutter der russischen Städte werden!“ Fast 300 Jahre war Kiew die Hauptstadt der Kyjiwer Rus. В ___________________________ Die Hauptstraße Kyjiws Chrestschatyk ist eine der schönsten Straßen der Stadt. Hier gibt es viele administrative Gebäude, elegante Geschäfte, Restaurants und Cafés, schöne Wohnhäuser. Chrestschatyk ist die Lieb- lingsbummelstraße von Kyjiwern und Kyjiwer Gästen. Besonders viele Leute kann man hier am Wochenende sehen, denn samstags und sonntags wird Chrestschatyk zu Fußgängerzone. С ___________________________ Der älteste und populärste Bezirk Kyjiws ist Podil. Ein bekanntes Lied beginnt mit den Worten: „Ohne Podil ist Kyjiw unmöglich!“ Früher lebten hier Handwerker, handelten Kaufleute, tagten im Magistrat „Stadtväter“. Siedlungen der alten Handwerker Hontschary-Koshumjaky, die 200-jährige Sonnenuhr, die erste in Kyjiw Apotheke, das erste Auto, die erste im russischen Reich Straßenbahn, der Shytnij Markt, Kontraktmessen – das ist alles Podil. D ___________________________ Kyjiw liegt malerisch am Dnipro. Man nennt Kyjiw eine Gartenstadt, denn hier gibt es viele Parks und Grünanlagen. Kyjiw ist zu allen Jahreszeiten schön. Besonders schön ist Kyjiw im Frühling, wenn die Kastanienbäume blühen. E ___________________________ In Kyjiw gibt es viele Sehenswürdigkeiten und Denkmäler des Altertums. Das sind die Sophienkathedrale, die Wolodymyrkathedrale, die Andreaskirche, das Goldene Tor, das Taras-Schewtschenko-Haus und viele andere. F ___________________________ Kyjiw ist das bedeutendste Zentrum des kulturellen Lebens der Ukraine. Hier gibt es viele Theater und Museen. Die Nationaloper, das Iwan-Franko-Nationaltheater, das Lessja-Ukrainka-Theater, das Operettentheater, das Jugendtheater, das Konservatorium, die Philharmonie bieten ihrem Publikum eine breite Palette von klassischen und modernen Aufführungen an. 3. Habt ihr die Texte aus Übung 2 aufmerksam gelesen? Was ist richtig? Kreuzt a, b oder c an. 1. Kyjiw wurde im … Jh. Gegründet. a) 6 b) 5 c) 15 2. Fast … Jahre war Kyjiw die Hauptstadt der Kyjiwer Rus. a) 30 b) 130 c) 300 3. Die Lieblingsstraße von Kyjiwern und Kyjiwer Gästen ist … a) Solotoworitska Straße b) Chrestschatyk c) Wolodymyrska Straße 158


4. Der älteste und populärste Bezirk Kyjiws ist … a) Lypky b) Petschersk c) Podil 5. Besonders schön ist Kyjiw im …, wenn die Kastanienbäume blühen. a) Frühling b) Sommer c) Herbst 6. Die Lawra ist durch ihre ... berühmt. a) Museen b) tiefen Höhlen c) Museen und tiefe Höhlen 4. Ihor erzählt über seine Heimatstadt a) Lest den Text. Markiert wichtige Wörter, Sätze und Abschnitte. Meine Heimatstadt

Kyjiw ist meine Heimatstadt. Ich bin hier geboren und aufgewachsen. Ich mag Kyjiw, denn es ist eine schöne Stadt mit viel Grün, schönen Straßen, modernen Gebäuden und vielen Erholungsmöglichkeiten. Kyjiw hat viele Namen. Man nennt Kyjiw: „die Mutter der russischen Städte“, „die Stadt mit goldenen Kuppeln“, eine „Gartenstadt“, „eine Stadt mit Flair“, „die Hauptstadt der Gastfreundschaft“. Kyjiw liegt malerisch an den Dniproufern. Die Dnipro-Strände bieten den Kyjiwern im Sommer gute Erholungsmöglichkeiten. Die beliebtesten Erholungsstätten der Kyjiwer im Sommer sind der Wasserpark und die Truchanow-Insel. Kyjiw ist eine grüne Stadt. In Kyjiw gibt es viele Grünanlagen, Parks und Blumen. Als ein Reisender einmal Kyjiw gesehen hat, hat er Folgendes gesagt: „Ich bin viel gereist und habe viele Städte gesehen, wo es viele schöne Parks gibt, aber eine Stadt inmitten des Parks habe ich noch nie gesehen!“ Kyjiw ist eine Stadt mit Geschichte. Hier gibt es viele Denkmäler und über 100 Gedenktafeln. Fast auf jeder Straße kann man ein Haus sehen, das eine Reliquie darstellt. Kyjiw ist ein großes Kulturzentrum. Sieben große Theater und viele kleinere Bühnen, die Philharmonie, das Konservatorium, der Kulturpalast „Ukraine“, zahlreiche Kinos und Museen lassen Kyjiwer und Gäste der Stadt nie langweilen. Jeder kann für sich etwas finden. 159


Kyjiw ist eine moderne Stadt. In den letzten Jahren wurde in der Stadt viel gebaut. Besonders rasant hat sich das Stadtzentrum geändert. Hier hat man viele Gebäude renoviert. Man kann auch viele neue moderne Gebäude mit schönen Fassaden sehen. Kyjiw ist gastfreundlich wie auch das ganze ukrainische Land. Mit Salz und Brot begrüßt es seine Gäste von fern und nah und bewirtet sie aufs Herzlichste. Herzlich willkommen in Kyjiw! b) Welche Namen von Kyjiw habt ihr im Gedächtnis behalten? Kreuzt an und übersetzt sie. „die Mutter der russischen Städte“ „die Stadt mit goldenen Kuppeln“ eine „Gartenstadt“ „eine Stadt mit Flair“ „die Hauptstadt der Gastfreundschaft“ c) Welche Namen von Kyjiw habt ihr früher gehört? Welche Namen waren für euch neu und welche kennt ihr noch? 5. Füllt Lücken in den Sätzen. Kreuzt a, b oder c an. 1. Die beliebtesten Erholungsstätten der Kyjiwer im Sommer sind … a) der Wasserpark b) die Truchanow-Insel c) der Wasserpark und die Truchanow-Insel 2. In Kyjiw gibt es viele Denkmäler und über ... Gedenktafeln. a) 10 b) 110 c) 100 3. In Kyjiw gibt es … große Theater und viele kleinere Bühnen. a) 17 b) 7 c)ll 4. Kyjiw begrüßt seine Gäste mit … b) Blumen a) Salz und Brot

c) Brot

6. Gliedert den Text in Abschnitte. Betitelt die Abschnitte. Wortschatz der Wasserpark der Kulturpalast der Bericht der Fürst der Hügel der Handwerker der Volkskünstler

die Kathedrale die Siedlung die Fußgängerzone die Sonnenuhr die Gastfreundschaft die Erholungsstätte die Gedenktafel

das Konservatorium das Altertum das Tor das Zentrum das Handwerk das Jahrhundert

aufwachsen, darstellen, bewirten, renovieren, stammen, verdanken, handeln, begeistern 160


6.3 Sieben Wunder der Ukraine 1. Fotos erzählen Geschichten Gruppenarbeit. Schaut euch die Bilder an. Lest die Kurztexte. Kamjanez-Podilskyj

Kamjanez-Podilskyj (93.000 Einwohner) / Oblast Chmelnyzkyj. Kamjanez-Podilskyj ist eine der ältesten Städte der Ukraine. Es liegt am Fluss Smotrytsch und wird zum ersten Mal in Chroniken in den Jahren 1060–1062 erwähnt. In der Stadt gibt es viele Denkmäler des Altertums. Das Wahrzeichen und das bedeutendste Denkmal der Stadt ist die alte Burg (XII.–XVIII. Jh.). Die Burg spielte eine wichtige Rolle in der Geschichte der Region. Sie zählt 11 Türme. Jeder Turm hat seine Geschichte. Der größte Turm ist der Papstturm (XV. Jh.). Heute kann man in diesen Türmen Wachsfiguren der bekannten historischen und literarischen Persönlichkeiten sehen. Zu den bedeutenden architektonischen Denkmälern der Stadt gehören auch Peterund-Paul-Kathedrale aus dem Jahre 1370, die Dominikanerkirche aus dem 15. Jh. mit Gotik-, Renaissance- und Barockelementen, die Kreuzerhöhungskirche – eine Holzkirche aus dem Jahr 1700, das Rathaus und viele andere Bauten. wird … erwähnt згадується das Altertum старовина der Turm вежа die Region регіон

die Kreuzerhöhungskirche Хрестовоздвиженська церква die Wachsfigur фігура з воску die Persönlichkeit особистість

Antwortet kurz. 1. Wo liegt Kamjanez-Podilskyj? 2. Wann wurde es in Chroniken erwähnt? 3. Was ist das Wahrzeichen und das bedeutendste Denkmal der Stadt? 4. Wann entstand um die Kathedrale der gesamte Klosterkomplex? 5. Wodurch beeindruckt das Innere der Sophienkathedrale? 6. Seit wann zählt Sophienkathedrale zum Weltkulturerbe der UNESCO? 161


Das Höhlenkloster

Das Höhlenkloster ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Kyjiws. Der Klosterkomplex teilt sich in zwei Bereiche: die obere und die untere Lawra. Die Mönchshöhlen, die den historischen Kern des Klosters bilden, befinden sich in der unteren Lawra. Den Überlieferungen nach ließen sich die Mönche Antonij und Feodosij an den hohen Dniproufern nieder und gründeten hier 1051 ein orthodoxes Kloster. Das Kloster erhielt seinen Namen von künstlich gebauten Höhlen, in denen Mönche gelebt und gebetet haben. 1688 bekam das Höhlenkloster den Ehrentitel „Lawra“. Auf dem Territorium des Höhlenklosters gibt es viele Kirchen und Museen. Im „Museum der historischen Kostbarkeiten der Ukraine“ kann man wertvolle Goldarbeiten aus der Zeit der Skyten, u. a. ein goldenes „Pektoral“ (Brustschmuck) aus dem 4. Jh. v. Chr. sehen. Seit 1990 zählt das Höhlenkloster zum Weltkulturerbe der UNESCO. Mehr als eine Million Touristen besuchen jährlich das Höhlenkloster. der Bereich територія, зона die Mönch чернець die Höhle печера der Kern тут суть, сутність sich niederlassen селитися gründen засновувати beten молитися

ober верхній unter нижній wertvoll цінний die Kostbarkeit коштовність das Weltkulturerbe der UNESKO Всесвітня спадщина ЮНЕСКО der Ehrentitel почесне звання

Antwortet kurz. 1. In wie viele Bereiche teilt sich der Klosterkomplex? 2. Wo befinden sich die Mönchshöhlen? 3. Wer gründete das Höhlenkloster? 4. Wann gründeten die Mönche Antonij und Feodosij ein orthodoxes Kloster? 5. Wovon erhielt das Kloster seinen Namen? 6. Was gibt es auf dem Territorium des Hohlenklosters? 7. Welche Museen gibt es auf dem Territorium des Hohlenklosters? 162


8. Was kann man im „Museum der historischen Kostbarkeiten der Ukraine“ sehen? 9. Seit wann zählt das Höhlenkloster zum Weltkulturerbe der UNESCO? 10. Besuchen das Höhlenkloster viele Touristen? Sofijiwka

Der Nationale dendrologische Park „Sofijiwka“ befindet sich in Uman (Oblast Tscherkassy). Der Park ist 1,8 km² groß. Es ist ein Landschaftsgarten mit mehr als 2000 Arten einheimischer und exotischer Pflanzen. Den Sofijiwka-Park hat 1796 der polnische Magnat Stanisław Potocki (1753–1805) angelegt und nach seiner Frau, Sophie Potocka, benannt. Stanisław Potocki schenkte Sofijiwka seiner Frau im Mai 1802 an ihrem Namenstag. Die Bauarbeiten leitete der polnische Ingenieur Ludwig Metzel. Sofijiwka wurde als eine Illustration der Ilias und Odyssee von Homer geplant (було заплановано). Danach wurden die anderen Teile des Parks thematisch g (побудовані). у Die Themen lauteten beispielsweise: p Englischer g Garausgebaut ten, Champs-Élysées, kleine Schweiz, Genfer See, Kaukasischer Berg. Der Park ist mit antiken Statuen dekoriert. Im Park gibt es viele künstliche Teiche, Berge, Wasserfälle, Brunnen und einen 224 Meter langen unterirdischen Fluss. Jährlich kommen nach Sofijiwka 500.000 Touristen um die Schönheiten des Parks zu bewundern. dendrologisch дендрологічний einheimisch місцевий; вітчизняний exotisch екзотичний, рідкісний anlegen закладати (будівлю, парк) der Namenstag іменини ausbauen будувати; створювати

künstlich штучний der Teich ставок der Wasserfall водопад der Brunnen колодязь unterirdisch підземний die Pflanze рослина

Antwortet kurz. 1. Wo befindet sich der Nationale dendrologische Park „Sofijiwka“? 2. Wie groß ist der Park? 3. Welche Pflanzen gibt es im Park? 163


4. Wer hat den Sofijiwka-Park angelegt? 5. Wann hat der polnische Magnat Potocki den Sofijiwka-Park angelegt? 6. Wann schenkte Stanisław Potocki Sofijiwka seiner Frau? 7. Wer leitete die Bauarbeiten? 8. Wie baute man den Sofijiwka-Park aus? 9. Was gibt es im Park? 10. Wie viele Touristen kommen jährlich, um die Schönheiten des Parks zu bewundern? Hagia Sophia von Kyjiw

Wie eine Chronik berichtet, legte der Großfürst Jaroslaw der Weise im Jahre 1017 anlässlich des Sieges über Petschenegen den Grundstein zur Sophienkathedrale. Die Benennung der Kathedrale (Hagia Sophia) kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Heilige Weisheit“. Die Sophienkathedrale war Mittelpunkt des kulturellen und politischen Lebens des altrussischen Staates. Hier fanden die Thronbesteigungen der Kiewer Fürsten statt, hier tagte die Kyjiwer Volksversammlung (Veče), hier empfing man Staatsgäste. Die Kathedrale diente auch als Bestattungsort der Kiewer Fürsten. Im XVII.–XVIII. Jh. entstand um die Kathedrale der gesamte Klosterkomplex: der Glockenturm, das Metropolitenhaus, das Refektorium, das Wohngebäude für Klosterbrüder, das West- und das Südtor, sowie die Steinmauer. Das Innere der Kathedrale beeindruckt durch einzigartige Fresken und Mosaiken aus dem XI. Jahrhundert. Seit 1990 zählt die Sophienkathedrale zum Weltkulturerbe der UNESCO. der Großfürst великий князь anlässlich з приводу den Grundstein zu etw. (D) legen закладати фундамент чогось die Thronbesteigung вступ на престол die Volksversammlung народні збори der Mittelpunkt центр altrussisch давньоруський 164

der Staat держава tagen засідати das Innere внутрішня частина (будови) beeindrucken справляти враження; вражати einzigartig унікальний die Freske фреска


Antwortet kurz. 1. Wann legte der Großfürst Jaroslaw der Weise den Grundstein zur Sophienkathedrale? 2. Woher kommt die Benennung der Kathedrale? Was bedeutet sie? 3. Welche Rolle spielte die Sophienkathedrale im kulturellen und politischen Leben des altrussischen Staates? 4. Wann entstand um die Kathedrale der gesamte Klosterkomplex? 5. Wodurch beeindruckt das Innere der Sophienkathedrale? 6. Seit wann zählt Sophienkathedrale zum Weltkulturerbe der UNESCO? Chersones Tawrijskyj

Chersones Tawrijskyj – so hieß die Stadt, die altgriechischen Kolonisten vor 2 500 Jahren im südwestlichen Teil der Halbinsel Krym gründeten. Das Wort Chersones kommt aus dem griechischen und bedeutet eine Halbinsel. Die Stadt Chersones lag auf einer Halbinsel zwischen zwei Buchten. Tawren – das war ein Kriegsvolk, das die Nachbargegenden bewohnte. Daher Tawrijskyj im Namen der Stadt. Der Stadtstaat Chersones Tawrijskyj hatte ein langes Leben. Seine Geschichte ist Teil der Geschichte des alten Griechenlands, des alten Roms und der Byzanz. Im Mittelalter wurde Chersones Zentrum des Christentums auf der Halbinsel. Um die Stadt gab es viele Kirchen Kloster und auch bekannte Höhlenstädte. Ende des XIV. Jahrhunderts wurde Chersones Tawrijskyj zerstört. Heute sind die Ruinen dieser Stadt eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten von Sewastopol. die Halbinsel півострів die Bucht бухта das Christentum християнство

das Mittelalter середньовіччя zerstören розрушати

Antwortet kurz. 1. Wann haben die altgriechischen Kolonisten Chersones Tawrijskyj gegründet? 2. Woher kommt das Wort Chersones? Was bedeutet es? 3. Wo lag die Stadt Chersones? 165


4. 5. 6. 7.

Woher ist Tawrijskyj im Namen der Stadt? Hatte Chersones Tawrijskyj ein langes Leben? Wann wurde Chersones Zentrum des Christentums auf der Halbinsel? Wann wurde Chersones zerstört? Chotyn

Chotyn ist eine kleine Stadt (11.123 Einwohner) in Oblast Tscherniwzi. Es liegt r 69 km nördlich von Tscherniwzi. Urkundlich wuram rechten Ufer des Dnister, de Chotyn zum ersten Mal im X. Jahrhundert erwähnt. Wegen seiner strategisch günstigen Lage spielte Chotyn eine bedeutende Rolle in der Geschichte der Ukraine, der Moldau, Polens, des Osmanischen Reiches, des Russischen Reiches und Rumäniens. In Chotyn gibt es etwa 20 historische Denkmäler. Das bedeutendste Denkmal der Stadt ist die alte Burg. Bis ins 20. Jahrhundert blieb die Festung Schauplatz mehrerer wichtiger Schlachten. Man hat hier 50 Spielfilme gedreht. das Ufer берег urkundlich документальний günstig сприятливий die Burg фортеця (укріплений замок) die Lage розташування

die Festung фортеця der Schauplatz місце дії, арена die Schlacht битва die Rolle роль

Antwortet kurz. 1. Wo liegt Chotyn? 2. Wann wurde Chotyn urkundlich zum ersten Mal erwähnt? 3. Welche Rolle spielte Chotyn in der Geschichte der Ukraine, der Moldau, Polens, des Osmanischen Reiches, des Russischen Reiches und Rumäniens? 4. Gibt es in Chotyn viele historische Denkmäler? 5. Was ist das bedeutendste Denkmal der Stadt? 6. Wodurch ist die Festung in Chotyn bekannt? 7. Wie viele Spielfilme hat man hier gedreht? 166


Chortyzja

Chortyzja ist die größte Insel des Dnipros. (Sie ist 12 km lang, 2,5 km breit; die Fläche der Insel beträgt etwa 23,6 km²). Chortyzja liegt im Stadtgebiet von Saporischschja. Zum ersten Mal wurde Chortyzja im X. Jahrhundert erwähnt. Chortyzja gilt als „Die Wiege des Saporoger Kosakentums“. Um 1553 begann der Fürst Dmytro Wyschnewezky auf Chortyzja die erste Festung bauen und im Jahre 1630 gründete Otaman Petro Konaschewytsch-Sahajdatschnyj hier den Sitsch. Heute gehört das Territorium Chortyzjas zum Nationalen Schutzgebiet Chortyzja. Zentrales Objekt des Schutzgebietes ist das Museum der Geschichte des Saporoger Kosakentums. Viele Gebäude hat man als Dekoration zum Film Taras Bulba gebaut. Die Insel hat mannigfaltige Landschaften: hier gibt es Steppe, Felsen, Seen und Wald. Auf der Insel gibt es viele Erholungsheime und Sanatorien. die Fläche площа betragen складати die Wiege колиска das Kosakentum козацтво gründen засновувати

das Schutzgebiet заповідник mannigfaltig різноманітний das Erholungsheim будинок відпочинку das Sanatorium санаторій gelten вважатися

Antwortet kurz. 1. Was ist Chortyzja? 2. Wie groß ist Chortyzja? 3. Wo liegt Chortyzja? 4. Wann wurde Chortyzja zum ersten Mal erwähnt? 5. Wann begann der Fürst Dmytro Wyschnewezky auf Chortyzja die erste Festung bauen? 6. Wer gründete im Jahre 1630 auf Chortyzja den Sitsch? 7. Was ist auf der Insel Chortyzja heute? 8. Was ist das Zentrale Objekt des Schutzgebietes? 2. Erzählt über die sieben Wunder der Ukraine in der Klasse. 167


6.4 Die schönsten Altstädte und Orte der Ukraine 1. Schaut euch die Bilder an. Lest die Kurztexte. Antwortet auf die Fragen. Ostrog g (15.600 Einwohner) / Oblast Riwne. Zum ersten Mal wurde Ostrog 1100 urkundlich erwähnt. Das bedeutendste architektonische Denkmal der Stadt ist das Fürstenschloss. Im XVI. Jahrhundert war Ostrog ein wichiges Handels- und Bildungszentrum. Im Jahre 1576 hat der Fürst Kostjantyn Wassyl die Ostroger Akademie gegründet. An der Akademie unterrichteteten die besten Gelehrten und Pädagogen damaliger Zeit – Herasym Smotryzkyj, Iwan Borezkyj, Demian Nalywajko. An der Ostroger Akademie haben Hetman Petro Sahajdatschnyj, der Wissenschaftler und der Schriftsteller Meletij Smotryzkyj und viele andere bekannte Persönlichkeiten studiert. Im Jahre 1994 wurde die Ostroger Akademie neu gegründet. Heute heißt sie Nationale Universität „Ostroger Akademie“. wurde … erwähnt згадувався urkundlich документальний bedeutend визначний das Denkmal пам’ятник das Fürstenschloss князівський замок das Handelszentrum центр торгівлі 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8.

das Bildungszentrum центр освіти gründen засновувати unterrichten викладати damalig тодішній die Persönlichkeit (-en) особистість wurde … gegründet була заснована

Wann wurde die Stadt zum ersten Mal erwähnt? Was ist das bedeutendste architektonische Denkmal der Stadt? Welche Rolle spielte die Stadt im XVI. Jahrhundert? Wann hat der Fürst Kostjantyn Wassyl die Ostroger Akademie gegründet? Wer unterrichtete an der Akademie? Wer hat an der Akademie studiert? Wann wurde die Akademie neu gegründet? Wie heißt sie heute?

Mukatschewe (86.400 Einwohner) / Oblast Transkarpatien. Die Stadt hat eine reiche Geschichte. Im X. – XI. Jahrhundert gehörte Mukatschewe zur Kyjiwer Rus, in den Jahren 1231– 1321 – zum Fürstentum Galizien-Wolhynien. Im Jahre 1376 bekam die Stadt von der Königin des Ungarns und des Polens Elisabeth den Status einer königlichen Stadt. Das bedeutendste Denkmal der Stadt ist 168


Burg Palanok. Die Burg stammt aus dem XIV. Jahrhundert. Sie diente verschiedenen Zwecken: Sie war Wohnsitz der Burgherren, diente der Verteidigung des die Burg umgebenden Gebietes sowie dem Schutz der Bewohner vor Angreifern, diente auch als Gefängnis. Bis heute sind in der Burg drei Paläste, Bastionen, Kasematten, die Kirche und der 85m-tiefer Brunnen erhalten geblieben. Zu den Denkmälern des Altertums der Stadt gehören auch das Rathaus (1904) und die Martinskirche (XVI). reich багатий das Fürstentum князівство stammen походити dienen слугувати das Zweck мета; потреба das Gefängnis в’язниця die Verteidigung захист 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8.

der Bewohner мешканець der Angreifer нападник das Gefängnis в’язниця die Bastion укріплення die Kasematte каземат der Turm вежа erhalten bleiben зберегтися

Wann gehörte Mukatschewe zur Kyjiwer Rus? Wann gehörte es zum Fürstentum Galizien-Wolhynien? Wann bekam Mukatschewe den Status einer königlichen Stadt? Was ist das bedeutendste Denkmal der Stadt? Aus welchem Jahrhundert stammt die Burg? Welchen Zwecken diente sie? Was ist in der Burg bis heute erhalten geblieben? Was gehört noch zu den Denkmälern des Altertums der Stadt?

Kossiv (8.300 Einwohner) / Oblast IwanoFrankiwsk. Das Städtchen Kosiv ist ein touristisches Zentrum in den Vorkarpaten. Die seit dem 15. Jahrhundert bestehende Siedlung hat sich zur Kulturhauptstadt des Huzulenvolkes entwickelt. Sie ist bekannt für ihre Architektur, ihre schönen Museen und vor allen für eine lange Tradition des Kunsthandwerks. In den Läden und auf den Märkten Kossivs kann man die in der Stadt und den umgebenden Dörfern hergestellten traditionellen Holzarbeiten und Keramiken, die aus heimischer Schafwolle gewebten Teppiche und die kunstvoll bestickten Trachten der Huzulen kaufen. reich багатий die Vorkarpaten das Kunsthandwerk художній промисел herstellen виготовляти

die Holzarbeit вироби з дерева die Schafwolle овеча вовна die Tracht національний одяг bestickt оздобленний

1. Wo liegt Kosiv? 2. Wie alt ist die Stadt? 169


3. Wodurch ist Kosiv bekannt? 4. Was kann man in den Läden und auf den Märkten Kosivs kaufen? Olesko (1.500 Einwohner) / Oblast Lwiw. Der Ort wurde 1327 zum ersten Mal schriftlich erwähnt. Der Name des Ortes stammt von dem Namen der Burg. Burg Olesko ist ein bedeutendes Denkmal der Architektur und der Geschichte aus den XIII.–XVIII. Jahrhunderten, die Residenz der polnischen Könige und der ukrainischen Hetmane. Über 6 Jahrhunderte stand die Burg auf dem hohen Hügel und war Zeuge vieler historischer Ereignisse. Heute ist Burg Olesko ein Museum, in dem viele Unikate: Gemälden, Skulpturen, Ikonen auch Möbel gesammelt sind. das Gemälde картина die Skulptur скульптура die Ikone ікона der Zeuge свідок

das Ereignis подія der Hügel пагорб das Unikat єдиний екземпляр

1. Wann wurde der Ort zum ersten Mal erwähnt? 2. Woher stammt der Name des Ortes? 3. Wofür ist Burg Olesko ein Denkmal? 4. Was gibt es heute in der Burg? Morynzi (2.100 Einwohner) / Oblast Tscherkassy. Das Dorf Morynzi wurde zum ersten Mal im XVII. Jahrhundert erwähnt. Hier wurde der große ukrainische Dichter und Denker Taras Schewtschenko geboren. Hier hat er seine Kinderjahre verbracht, hier hat ihm sein Großvater über mutige Kosaken und Hajdamaken erzählt, hier hat er ukrainische Lieder und Legenden gehört. Schewtschenko erinnerte sich oft an das Dorf, wo er geboren wurde und an sein Elternhaus. Im Geburtshaus des großen ukrainischen Dichters ist heute ein Museum. Das Dorfzentrum schmückt der Park, den bekannte ukrainische Schriftsteller und Dichter – Teilnehmer des jährlichen Schewtschenko-Festes – angelegt haben. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 170

Wann wurde der Ort zum ersten Mal erwähnt? Wer wurde in Morynzi geboren? Erinnerte sich Schewtschenko oft an sein Dorf und sein Elternhaus? Was ist heute im Geburtshaus des großen ukrainischen Dichters? Was schmückt das Dorfzentrum? Wer hat den Park angelegt?


Kamjanka a (14.300 Einwohner) / Oblast Tscherkassy.

Die Ortschaft entstand im XVII. Jahrhundert. Der Name der Ortschaft ist von dem Wort Kamen abgeleitet. Kamjanka ist bekannt durch die Künstlerkolonie, in der u. a. der russische Nationaldichter Puschkin, der Komponist Tschaikowskiyj wirkten. In den Jahren 1865–1891 verbrachte Tschaikowski fast jeden Sommer in Kamjanka. Hier hat er über 30 Musikwerke komponiert. Unter ihnen sind „Eugen Onegin“, „Die Jungfrau von Orleans“ und „Der Schawanensee“. Darüber hinaus gehörte diese Ortschaft zu den wichtigsten geheimen Zentren der Dekabristenbewegung. Dank ihrer spektakulären Geschichte, vielen historischen und kulturellen und Naturdenkmälern wird die Stadt als „Weimar der Ukraine“ bezeichnet. Das historisch-kulturelle Freilichtmuseum von Kamjanka, das zu den international wichtigsten Tschaikowski- und Puschkin-Gedenkstätten gehört, umfasst mehrere denkmalgeschützte Bauten, Sammlungen sowie Parkanlagen und hat den Status eines staatlichen Schutzgebiets. die Ortschaft населений пункт ist … abgeleitet походить wird … bezeichnet називають geheim таємний 1. 2. 3. 4. 5.

die Dekabristenbewegung декабристський рух spektakulär сенсаційний, гучний das Freilichtmuseum музей просто неба wirken творити

Wann entstand die Ortschaft? Wovon ist der Name der Ortschaft abgeleitet? Wodurch ist Kamjanka bekannt? Wie nennt man die Stadt? Was beherbergt das historisch-kulturelle Freilichtmuseum von Kamjanka? 2. Warst du schon in einer Stadt (einem Ort) aus Übung 1? Was hast du dort besucht/gesehen/besichtigt? Erzähle über deine Eindrücke. 3. Welche ukrainische Stadt/welchen Ort möchtest du besuchen? Was möchtest du dort besuchen/sehen/besichtigen? Fragt euch gegenseitig erzählt in der Klasse. 171


Запам’ятайте! Умовні підрядні речення Умовні підрядні речення виконують функції дієприкметникового звороту умови й відповідають на питання „за якої умови?“ Умовні підрядні речення вводяться сполучниками wenn та falls. Wenn du ein Lehrbuch brauchst, gebe ich es dir. Falls der Zug pünktlich ankommt, sind wir um 18 Uhr zu Hause. Умовні підрядні речення можуть також бути безсполучниковими. Тоді відмінюване дієслово стоїть на початку речення. Hast du die Hausaufgaben gemacht, dann kannst du in den Skatepark gehen. Kommt der Zug pünktlich an, so sind wir um 18 Uhr schon zu Hause. 4. Was passt zusammen? 1. Wenn man Deutsch langsam spricht, ... 2. Wenn du nichts dagegen hast, ... 3. Wenn du mir deine Adresse schreibst, ... 4. Wenn das Fußballspiel am Sonntag findet, ... a) … können wir uns das Fußballspiel ansehen. b) … verstehe ich alles. c) … komme ich morgen gegen 10 Uhr. d) … schicke ich dir die Zeitung. 5. Beantwortet die Fragen. Übt zu zweit. 1. Gehst du im Sommer baden, wenn das Wetter gut ist? 2. Gehst du in die Bibliothek, wenn du ein Buch brauchst? 3. Was liest du, wenn du die letzten Nachrichten erfahren möchtest? 4. An wen wendest du dich, wenn du Fieber hast? 5. Rufst du deine Eltern an, wenn du später als gewöhnlich nach Hause kommst? 6. Bildet die Sätze nach dem Muster. Ich muss am Samstag arbeiten. Ich kann nicht zur Party kommen. (wenn) – Wenn ich am Samstag arbeiten muss, kann ich nicht zur Party kommen. 1. Ich spiele Lotto. Ich verliere immer. (wenn) 2. Das Wetter ist schön. Wir machen eine Wanderung. (falls) 3. Ich habt keine anderen Pläne. Kommt mit in den Zoo. (wenn) 4. Sie haben ein bisschen Zeit. Sie können an unserer Umfrage teilnehmen. (wenn) 5. Bayern verliert. Dortmund wird Deutscher Meister. (falls) 6. Es gibt Glatteis. Ich nehme die Straßenbahn. (wenn)

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6.5 Teste dein Deutsch! I. Was ist richtig? Kreuze a, b oder c an! 1. Die Ukraine ist ein Land mit reicher … b) Kultur c) Geschichte und Kultur a) Geschichte 2. In jeder Region der Ukraine gibt es … des Altertums. a) Kinos b) Denkmäler c) Theater 3. Taras Schewtschenko, Iwan Franko, Lesja Ukrainka, Olexandr Oles, Wasyl Stus sind bekannte ukrainische … a) Schauspieler b) Dichter c) Wissenschaftler 4. Iwan Puluj, Ihor Sikorski, Serhij Koroljow, Andrij Bilezkyj, Mykola Amosow, Borys Paton sind bekannte ukrainische … b) Wissenschaftler c) Dichter a) Schriftsteller 5. Viele Orte in der Ukraine sind mit den Namen der bekannten … verbunden, die für die Freiheit ihrer Heimat gekämpft haben. a) Deutscher b) Ausländer c) Ukrainer 6. Die Saporoger Kosaken waren … im Kampf für die Freiheit der Ukraine und ihre Unabhängigkeit. b) Reiter c) Vorreiter a) Ritter 7. Die Touristen aus der ganzen Welt kommen in die Ukraine, um ihre Sehenswürdigkeiten zu … b) lesen c) besichtigen. a) lernen 8. Ein absoluter … auf der Liste der bekanntesten Ukrainer ist Taras Schewtschenko. a) Favorit b) Schriftsteller c) Dichter 9. In der Ukraine sind Taras Schewtschenko zu Ehren viele … benannt. a) Straßen b) Straßen und Plätze c) Straßen, Plätze und Orte II. Konditionalsätze 1. Bildet Konditionalsätze mit wenn nach dem Muster. Ich habe Zeit. Ich helfe dir. – Wenn ich Zeit habe, helfe ich dir. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9.

Das Wetter ist schön. Wir machen einen Ausflug ins Grüne. Du gibst mir Geld. Ich kann das Buch kaufen. Du hilfst uns. Wir schaffen es bestimmt. Du gibst mir Daniels Telefonnummer. Ich kann ihn anrufen. Wir müssen uns beeilen. Wir verpassen den Bus. Du musst bald einkaufen gehen. Die Geschäfte sind zu. Die Sicht ist gut. Sie können von hier aus die Alpen sehen. Du musst mir helfen. Ich werde rechtzeitig fertig. Sie dürfen den Weg nicht verlassen. Sie verlaufen sich nicht. 173


10. Du erklärst mir die Regel. Ich kann diese Übungen selbständig machen. 11. Du gibst mir das Wörterbuch. Ich kann den Text übersetzen. 12. Sie dürfen die Tür nicht offen lassen. Es zieht. 13. Sie nehmen den Regenschirm nicht mit. Sie werden klatschnass. 14. Du hast Zeit. Wir können ins Kino gehen. 15. Deine Freunde haben Zeit. Wir können zusammen baden gehen. 2. wenn oder falls? 1. … man Geld hat, findet man leicht Freunde. 2. … jemand anruft, dann sagen Sie mir bitte Bescheid. 3. Die Eltern konnten abends nur weggehen, … sie jemanden hatten, der auf die Kinder aufpasste. 4. … Sie noch eine Frage Fragen, dann fragen sie bitte jetzt! 5. Ich habe da einige Neuigkeiten, … euch das interessiert. 6. Ich kann Ihnen noch Theaterkarten besorgen, … Sie welche haben möchten. 7. … noch etwas dazwischen kommt, rufe ich dich an. 8. … ich ihn treffe, werde ich mit ihm darüber sprechen. 9. … man eine Rheinfahrt macht, dann trinkt man meist auch Wein. 10. Soll ich Emilie mitnehmen, … sie mitkommen möchte? 11. Erinnere bitte sie daran, … sie es vergessen hat. 12. Du bekommst das Auto nur dann, …du versprichst, vorsichtig zu fahren. 13. … du einverstanden bist, ändern wir den Plan. 14. … der Bus pünktlich ankommt, sind wir um 20 Uhr zu Hause. 15. … ich das Examen bestehe, mache ich eine große Party. 3. Schreibt die Sätze nach dem Muster um. Ich komme zur Party, wenn du mir die Einladung schickst. – Schickst du mir die Einladung, dann komme ich zur Party. 1. Wenn du keine Zeit hast, können wir unser Treffen auf die nächste Woche verlegen. 2. Wenn du zeitig von der Arbeit kommst, können wir noch essen gehen. 3. Wenn du einverstanden bist, können wir abends ins Konzert gehen. 4. Falls der Zug pünktlich ankommt, können wir heute Abend noch Tante Erna besuchen. 5. Wenn du mir hilfst, werde ich rechtzeitig fertig. 6. Wenn du mir Tinas Telefonnummer gibst, kann ich sie anrufen. 7. Wenn ich im November nach Berlin fahre, kann ich Frau Roth besuchen. 8. Wenn du mir das Geld gibst, kann ich ein kleines Geschenk für Rita kaufen. 9. Wenn Annette Lust hat, können wir zusammen in den Freizeitpark fahren. 10. Wenn du kein Wörterbuch ist, können wir nachmittags in den Park gehen. 12. Wenn du mich sehen möchtest, kannst du nach der Schule auf den Sportplatz kommen. 13. Wenn du die Fragen zum Text beantworten möchtest, musst du erstmal den Text lesen. 14. Wenn du diese Aufgaben lösen möchtest, musst du erstmal die Regeln lernen. 15. Wenn du kein Taschengeld hast, kann ich dir ein bisschen Geld geben. 174


6.6 Projektvorschlag j g Die schönsten Altstädte der Ukraine Gruppenarbeit. 1. Sammelt Stichwörter. Erstellt Wortigel. (Beantwortet dabei die Fragen: Wo liegen diese Städte? Wodurch sind sie bekannt? Welche Sehenswürdigkeiten gibt es in diesen Städten?) 2. Bringt Fotos mit, malt Bilder. 3. Schreibt kurze Texte. 4. Macht eine Collage. 5. Präsentiert euer Projekt in der Klasse. Viel Spaß! Meine Reise nach Lwiw/... Gruppenarbeit. 1. Sammelt Stichwörter. Erstellt Wortigel. (Beantwortet dabei die Fragen: Wann bist du nach Lwiw gereist? Was hast du in Lwiw gesehen/besichtigt/besucht?) 2. Bringt Fotos mit, malt Bilder. 3. Schreibt kurze Texte. 4. Macht eine Collage. 5. Präsentiert euer Projekt in der Klasse. Viel Spaß!

Ich kann – über die historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten der Ukraine sprechen – über die Sehenswürdigkeiten von Kyjiw erzählen – über die sieben Wunder der Ukraine erzählen – über die schönsten Altstädte und Orte der Ukraine erzählen – über meine Reise nach Lwiw erzählen

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Lesen macht Spaß Kateryna Bilokur Kateryna Bilokur ist eine bekannte ukrainische Volksmalerin, Vertreterin der naiven Malerei. Sie ist am 7. Dezember 1900 im Dorf Bohdaniwka (Gebiet Poltawa) geboren. Kateryna Bilokur stammte aus einer armen Familie. Als Kind war sie sehr fleißig. Sie lernte selbst lesen und schreiben. Die Schule besuchte aber die kleine Katja nicht, weil man Kleidung und Schuhe „sparen“ musste. Von klein auf malte Kateryna gern. Da sie keine Farben hatte, malte sie zuerst mit einem Stück Kohle. Später machte Kateryna Farben aus Möhren, Roten Beeten, Zwiebeln, verschiedenen Pflanzen. Am liebsten malte Kateryna Bilokur Blumen. Blumen nannte sie „meine Kinder“, „Augen“ der Erde. Kateryna Bilokur hatte keine Lehrer, sie lernte bei der Natur. 1922–1923 erfuhr Kateryna Bilokur von einer Kunstfachschule in Myrhorod. Sie nahm ein paar Skizzen und machte sich auf den Weg nach Myrhorod. Da Kateryna kein Abschlusszeugnis hatte, hat man sie in diese Kunstfachschule nicht aufgenommen. Eine große Rolle spielte im Leben von Kateryna Bilokur Oxana Petrusenko. 1940 hörte Kateryna im Radio Oxana Petrusenko singen und war von ihrer Stimme sehr beeindruckt. Sie schrieb einen Brief an die Sängerin und schickte ihr ein selbst gemaltes Bild. Die Sängerin wurde von diesem Bild begeistert und wendete sich an das Zentrum der ukrainischen Volkskunst. Bald hatte Kateryna viele Freunde. Unter ihren Freunden waren bekannte ukrainische Schriftsteller und Maler. 1940 fand die erste Ausstellung der Künstlerin statt. Die Ausstellung hatte einen großen Erfolg. Die Bilder von Kateryna Bilokur hat man auch in Paris ausgestellt, Pablo Picasso hat sie hoch eingeschätzt. Im Jahre 1961 ist Kateryna Bilokur gestorben. Im Dorf Bohdaniwka steht bis heute das Haus, in dem die bekannte ukrainische Volksmalerin gewohnt hat. Dort befindet sich das Kateryna Bilokur-Museum. Im Museum kann man über 500 Exponate sehen. Das sind die Bilder von Kateryna Bilokur, ihre Lieblingsbücher, alte Möbel u.v.a. 176


Beantwortet die Fragen. 1. Wann und wo ist Kateryna Bilokur geboren? 2. Aus welcher Familie stammte sie? 3. Warum besuchte Kateryna Bilokur die Schule nicht? 4. Wann begann Kateryna zu malen? 5. Hatte sie Lehrer? 6. Womit malte Kateryna Bilokur zuerst? 7. Woraus machte sie später Farben? 8. Was malte Kateryna Bilokur am liebsten? 9. Wie nannte sie Blumen? 10. Warum hat man Kateryna Bilokur in die Kunstfachschule nicht aufgenommen? 11. Wer spielte eine große Rolle im Leben von Kateryna Bilokur? 12. Wann fand die erste Ausstellung der Künstlerin? 13. War die Ausstellung erfolgreich? 14. Hat man die Bilder von Kateryna Bilokur auch im Ausland ausgestellt? 15. Wer hat ihre Bilder hoch eingeschätzt? 16. Wann ist Kateryna Bilokur gestorben? 17. Was ist heute in ihrem Haus? 18. Habt ihr mal die Bilder von Kateryna Bilokur gesehen? Wie gefallen sie euch? Der Andreasabhang 1. Lest den Dialog mit verteilten Rollen. Im Sommer hat Daniel seinen Brieffreund Ihor in Kyjiw besucht. Drei Wochen in der Ukraine waren unvergesslich. Zuerst hat Ihor seinem deutschen Freund Kyjiw gezeigt. Dann haben sie eine Woche in den Karpaten bei Ihors Großeltern verbracht. Ihor und Natalka erzählen Daniel über den Andreas-Abhang

A

B

C

D

177


Natalka: Andreas-Abhang ist eine Kultusstraße für Kyjiwer und Kyjiwer Gäste. Mit ihren Museen, Gemäldegalerien, kleinen gemütlichen Cafes und vielen Volkskünstlern, die hier ihr Handwerk verkaufen, ist sie ein Anziehungspunkt für Kyjiwer und Touristen. Daniel: Oh! So viele Menschen? Ihor: Ja, hier gibt es immer viele Menschen. Besonders voll ist es hier am Wochenende und Ende Mai. Da an den letzten Maitagen die Kyjiwer traditionell ihr Stadtfest feiern, kommen nach Kyjiw viele Gäste. Volkskünstler aus allen Regionen der Ukraine verkaufen hier ihr Handwerk. Daniel: Ach so! Dann haben wir Glück! Und was gibt’s hier zu kaufen? Natalka: Hier kann man alles Mögliche kaufen: gestickte Sachen – Blusen, Tischdecken und Servietten, Frauenschmuck, Gegenstände aus Holz, Glas und Ton, Bilder und Souvenirs, auch ganz alte Sachen – alles Handarbeit! Daniel: Das ist doch wunderbar! Ihor: Hast du Interesse für Museen? Daniel: Ja, schon. Und was für Museen? Ihor: Schau nach rechts! Jetzt kommen zwei ganz interessante Museen. Zuerst kommt das Museum einer Straße. Und dann kommt das Mychajlo-Bulhakow-Museum. Hast du mal was von Bulgakow gehört? Daniel: Eigentlich nicht viel. Den Namen hab’ ich gehört … Meine Schwester Bettina ist ein großer Bulhakow-Freund. Sie hat seine Werke gelesen. Natalka: Bulhakow ist ein weltbekannter Schriftsteller. In diesem Haus hat er gewohnt. Hier spielte auch die Handlung seines Romans »Weiße Garde«. Jetzt ist in diesem Haus ein literarisches Museum. Daniel: Das ist was für Bettina. Ich werde Bettina unbedingt darüber erzählen. Ihor: Und jetzt schau nach links! Das ist das Schloss von Richard dem Löwenherzen. Modernisierte Gotik. Das Schloss stammt aus dem XIX. Jahrhundert. Eigentlich ist das eine Kopie eines bekannten Schlosses in Petersburg. Daniel: Das Schloss ist herrlich! Natalka: Heute gibt es hier so viel Schönes! Leute, ich schlage vor, wir bleiben hier eine Weile. Daniel kann sich Souvenirs anschauen. Er kann sich auch Geschenke aussuchen. Ihor, du hilfst ihm dabei. Und ich möchte eine Kleinigkeit für meine Freundin kaufen. Sie hat morgen Geburtstag. Wir treffen uns hier in einer Viertelstunde. Abgemacht?! Ihor: Ist schon gut. Aber bitte, pass an die Zeit auf, sonst verspäten wir uns zum Mittagessen! (In 15 Minuten treffen sich die Freunde wie verabredet). Natalka: Na, habt ihr was gekauft? Daniel: Ich hab’ eine Holzfigur, einen Kosaken, und eine schöne Serviette gekauft. Natalka: Und ich hab’ für meine Freundin einen tollen Ring gekauft. Ihor: Wunderbar! Gehen wir weiter! 178


Daniel: Oh! Die Kirche ist eimalig! Blau ... mit goldenen Kuppeln! Wie heißt diese Kirche? Machen wir hier ein Foto! Ihor: Das ist die Andreaskirche. Sie stammt aus dem 18. Jahrhundert. Sie ist wirklich einmalig! Daniel: Und diese zwei komische Figuren links? Ihor: Das sind Pronja Prokopiwna und Swyryd Holochwastow, die handelnden Personen des Theaterstücks von Staryzkyj „Wer zwei Hasen hetzt, fängt keinen“. Dieses Theaterstück ist in der Ukraine sehr populär. Die Theaterkarten sind immer ausverkauft. Ich hab’ mir dieses Theaterstück schon dreimal angesehen und hatte das Gefühl, ich platze vor Lachen. 2. Schreibt aus dem Text Wörter und Wendungen heraus, die man dem Kernwort Andreas-Abstieg zuordnen kann. Malt einen Wortigel. Künstler Museen

Andreas-Abstieg

Kultusstraße

3. Was ist richtig? Kreuzt a, b oder c an. 1. Andreas-Abhang ist eine … a) lange Straße b) Kultusstraße c) Hauptstraße 2. Sie ist ein Anziehungspunkt für … a) Kyjiwer b) Touristen c) Kyjiwer und Touristen. 3. Besonders viele Menschen gibt es hier … b) Ende Mai a) am Wochenende c) am Wochenende und Ende Mai 4. Volkskünstler aus allen Regionen der Ukraine verkaufen hier… a) ihre Bilder b) ihre Bücher c) ihr Handwerk 5. Das Museum einer Straße ist … a) ein kleines Museum b) eine große Ausstellung c) ein großes Museum 6. Mychajlo Bulhakow ist ein weltbekannter … b) Schriftsteller c) Maler a) Dichter 7. Die Andreaskirche stammt aus dem … Jahrhundert. a) XV. b) XVIII. c) VIII. 8. Das Schloss von Richard dem Löwenherzen stammt aus dem … Jahrhundert. a) IX. b) XIX. c) XI. 9. Daniel hat sich … gekauft. a) eine Serviette b) eine Holzfigur c) eine Holzfigur und eine Serviette 179


10. Natalka hat für ihre Freundin … gekauft. a) ein Bild b) einen Ring c) eine Kette 11. Das Theaterstück von Staryzkyj »Wer zwei Hasen hetzt, fängt keinen« ist in der Ukraine ... a) nicht bekannt b) nicht mehr populär c) sehr populär 12. Ihor hat sich das Theaterstück »Wer zwei Hasen hetzt, fängt keinen« schon … angesehen. a) fünfmal b) dreimal c) zweimal 4. Lest die Postkarte von Daniel. Zehn Wörter sind aus dem Text herausgefallen. Ergänzt die passenden Wörter aus der Wortkiste.

Kyjiw, den 4. August 20.. Hallo, alle zusammen! Herzliche … aus Kyjiw. Bin schon drei Tage in … . Es ist toll hier. Das ist super. Heute haben wir einen … gemacht. Wir waren im … und dann am Andreasabstieg. … ist eine ganz besondere … Dort gibt es viele alte …, Museen und Souvenirläden. Viele … verkaufen hier ihr Handwerk. Ich hab’ … gekauft. Ich hab’ euch sehr viel zu erzählen. Daniel Gebäude  Stadtbummel  Stadtzentrum  Souvenirs  Kyjiw Volkskünstler  Grüße  Straße  Wetter  Andreasabstieg

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Es ist nicht genug zu wissen — man muss auch anwenden, еs ist nicht genug zu wollen — man muss auch tun. Johann Wolfgang von Goethe

Bildung ist nicht Wissen, sondern Interesse am Wissen. Hans Margolius


Lektion 7. Schulleben 7.1 Mein Lieblingsfach g 1. Teilt die Wortschlange ein. Nennt die Schulfächer. DEUTSCHENGLISCHMATHEGESCHICHTECHEMIEPHYSIKBIO LOGIELITERATURSPORTKUNSTMUSIKWERKUNTERRICHT 2. Fragt euch gegenseitig. Berichtet in der Klasse. 1. Gehst du gern in die Schule? 2. Lernst du gern? 3. Welche Schulfächer fallen dir leicht bzw. schwer? 4. Lernst du viel für die Schule? 5. Was gefällt dir an der Schule? 6. Was gefällt dir nicht? 7. Verstehst du dich gut mit allen Schullehrern? 8. Hast du viele Freunde in der Schule? 9. Was würdest du gern an deiner Schule ändern? 10. Wie stellst du dir die Schule der Zukunft vor? 3. Mein Lieblingsfach Was passt zusammen? 1

Am liebsten lerne ich etwas über andere Länder. Wie sieht es in den anderen Ländern aus? Wie leben die Menschen dort? Das interessiert mich.

2

Ich habe eine Brieffreundin in London. Sie kann leider kein Deutsch, deshalb möchte ich schnell ihre Sprache lernen.

3

Ich spiele am liebsten Volleyball. Aber auch Turnen und Leichtathletik machen mir Spaß.

4

Mich interessiert, wie ein Computer funktioniert und wie man Programme schreibt.

5

Ich lerne gerne etwas darüber, wie die Menschen früher gelebt haben. Es interessiert mich zum Beispiel, wie sie vor 200 Jahren gelebt haben.

6

Mir macht Rechnen Spaß. Ich löse auch gern sehr schwierige Rechenaufgaben.

7

Ich lerne gern etwas über Tiere und Pflanzen und über deren Umwelt, Außerdem möchte ich wissen, wie man die Natur schützen kann.

A

Britta liebt Sport über alles.

B

Hannes liebt am besten den Erdkundeunterricht.

C

Melanie mag Geschichte am liebsten.

D

Danielas Lieblingsfach ist Biologie.


E

Franziska ist begeistert vom Englischunterricht.

F

Gero mag Mathe.

G

Cornelias Lieblingsfach ist Informatic.

1

2

3

4

5

6

7

A 4. Ich treibe gern Sport a) Lest das Interview. Macht die Aufgaben. R: Wie heißt du? Wie alt bist du? Martin: Ich heiße Martin, bin 15. R: In welche Schule gehst du? M: Ich besuche eine Tennisschule in der Nähe von Berlin. R: Ist das eine Sportschule? M: Ja, das ist ’ne Sportschule. Jedes Jahr nehmen in der Schule etwa 700 Mädchen und Jungen an den Aufnahmeprüfungen teil. Nur die 20 besten Spieler werden ausgewählt und sie dürfen dann diese Schule besuchen. R: Was sind deine Lieblingsfächer in der Schule? M: Am liebsten mag ich natürlich Sport. Ich mag auch Geschichte. Mathe und Englisch interessieren mich nicht so und ich schreibe nicht so gute Noten. R: Hast du jeden Tag Sport? M: Von morgens um 8 Uhr bis nachmittags um 14 Uhr haben wir normalen Unterricht wie an jeder anderen Schule auch. Nach dem Mittagessen beginnt dann das Tennistraining. R: Und wo trainiert ihr? M: Wir trainieren in einer sehr großen Halle mit vielen Tennisplätzen. Wir trainieren richtig. Alle Jugendlichen geben ihr Bestes, denn jeder will das Spiel gewinnen. R: Ist es nicht anstrengend, jeden Tag so ein Training zu haben? M: Es ist schon anstrengend. Aber das ist Sport. Herr Bauer, mein Trainer, sagt, ich bin schnell und das findet er gut. Ich möchte aber noch schneller sein. So ist es. R: Soviel ich weiß kommst du aus Bremen. Wo wohnst du hier? M: Ja, ich bin aus Bremen. Von Montag bis Freitag wohne ich in einem Schulheim. Ich teile ein Zimmer mit meinem Freund Jens. Jens kommt aus Bamberg. Am Wochenende fahren wir dann heim. R: Trainierst du auch zu Hause? M: Natürlich. Weil ich mich verbessern möchte, spiele ich Tennis sogar zu Hause. Ich schaue mir auch unbedingt Tennisspiele im Fernsehen an. 183


R: Wovon träumst du? M: Ich träume davon, mal ein Profi zu werden. Vielleicht spiele ich später einmal in einem großen Turnier. b) Schreibt aus dem Text Wörter und Wendungen heraus, die man dem Kernwort „Sport“ zuordnen kann. Erstellt einen Wortigel. c) Was ist richtig? 1. Martin kann sehr gut Tennis spielen. 2. Jedes Kind kann in die Tennisschule gehen. 3. Rechnen kann Martin besonders gut. 4. Martin hat nachmittags Tennisunterricht. 5. Im Schulinternat hat Martin ein Einzelzimmer. 6. Martin möchte Sportlehrer werden. Wortschatz der Profi der Trainer

die Aufnahmeprüfung die Rechenaufgabe

das Tennispiel

auswählen, träumen (von D), sich anstrengen sein Bestes geben/machen

7.2 Schüler und Lehrer 1. Schüler über ihre Lehrer a) Lest die Aussagen von deutschen Schülern. Franziska, 15: Mir gefallen Herr Schmidt und Frau Moosburner. Herr Schmidt, unser Mathematiklehrer, kann sehr gut erklären und ist immer lustig, erzählt Witze und so. Und Frau Moosburner, unsere Englischlehrerin, ist sehr lieb. Viele Schüler mögen sie, weil sie nett ist. Sabine, 14: Mir gefallen Lehrer, die Schüler verstehen und die gerecht sind, z.B. Frau Marter, unsere Geschichtslehrerin. Sie ist streng, aber halt immer gerecht. Sie versteht auch, wenn jemand manchmal keine Lust hat, im Unterricht zu arbeiten ... Max, 15: Ich glaube, manche Lehrer sind zu streng. Sie verlangen zu viel. Sie geben auch viel auf. Der Mensch ist doch keine Maschine ... Mir gefallen auch nicht amtsmüde Lehrer ... Stefan, 14: Ich mag den Physikunterricht. Unser Physiklehrer, Herr Kirsch, ist toll! Er erzählt uns immer sehr viel Interessantes und ist überhaupt nicht streng. 184


Monika, 15: Ich lerne viel für die Schule und habe keine Lieblingslehrer. Alle Lehrer sind meiner Meinung nach gut. Meine Mutter meint, wichtig ist, dass jeder Schüler versteht – alle Lehrer möchten für ihn ihr Bestes tun. Und da bin ich mit meiner Mutter ganz einverstanden. b) Ergänzt die Tabelle. Name Franziska

Alter

Welche Lehrer ihr/ihm gefallen bzw. nicht gefallen Mathematiklehrer

Warum? kann sehr gut erklären und ist immer lustig

2. Welche Lehrer gefallen dir bzw. gefallen dir nicht? Warum? Fragt euch gegenseitig. Gebraucht die Wörter aus der Wortkiste. Berichtet in der Klasse. gut  hilfsbereit  streng  gerecht  böse  amtsmüde  lustig  interessant  gut erklären  zu viel verlangen  viel aufgeben 3. Die Schüler des Erich-Kästner-Gymnasiums machen Interviews mit den neuen Lehrern und erörtern sie in ihrer Schulzeitung unter der Rubrik „Lehrerporträts“. Lest zwei Interviews. Interview mit Annette Stein Reporter: Wo sind Sie geboren? Annette Stein: In der Nähe von München. R: Wie lange haben Sie studiert? Annette Stein: Ich habe fünf Jahre studiert. R: Was haben Sie studiert? Annette Stein: Englisch und Französisch. R: Wo haben Sie studiert? Annette Stein: In München. R: Warum sind Sie Lehrerin geworden? Annette Stein: Weil ich gerne mit Kindern zusammen bin. R: Was waren Ihre Lieblingsfächer in der Schule? Annette Stein: Englisch und Deutsch. R: Was wollten Sie als Kind werden? Annette Stein: Auf jeden Fall nie Lehrerin. R: Was sind Ihre Hobbys? Annette Stein: Italienisch kochen. R: Was ist so Ihr Musikgeschmack? 185


Annette Stein: Das ist schwer zu sagen, weil er in verschiedene Richtungen geht. So ist von Nirwana über Johnny Cash bis hin zu Silbermond alles dabei. Ich höre halt auch viel Radio. Interviewerin: Marta Fuchs, 9 a

Interview mit Britta Meier Reporter: Was sind Ihre Hobbys? Britta Meier: Mich mit Freunden treffen. Ich würde gerne wieder meinem Hobby Karate nachgehen und lesen. R: Was ist Ihr Lieblingstier? Britta Meier: Fledermaus. R: Was haben Sie studiert? Britta Meier: Ich habe Deutsch und Geschichte studiert. R: Was waren ihre Lieblingsfächer in der Schule? Britta Meier: Biologie, Chemie und Mathe. Ich mochte Mathe gern, aber war nicht besonders gut da drin. R: Was hat Ihnen in der Schule nicht gefallen? Britta Meier: Ich fand Schule schon immer ganz toll! R: Warum sind Sie Lehrerin geworden? Britta Meier: Mir macht es sehr viel Spaß, mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten. Ich habe früher Nachhilfeunterricht gegeben und da wurde mir gesagt, dass ich Kindern gut etwas beibringen kann. R: Wollten sie schon immer Lehrerin werden? Britta Meier: Nein. Kurz vor meinem Abitur wollte ich Ärztin werden. Aber ich habe so schreckliche Angst vor der Nadel. Interviewerin: Nicole Müller, 9 a

3. Welche Lehrer deiner Schule würdest du interviewen? Welche Fragen würdest du an diese Lehrer stellen? Notiere sie. 4. Mach ein Interview mit deinem Deutschlehrer. Berichte in der Klasse. Wortschatz der Musikgeschmack der Nachhilfeunterricht

die Richtung die Interviewerin die Nadel die Fledermaus die Geschichte die Ärztin

das Abitur das Interview das Lieblingstier

streng, gerecht, böse, amtsmüde erklären, verlangen, aufgeben Italienisch kochen 186


7.3 Schulcafé 1. Habt ihr schon mal von Schulcafés gehört? Schreibt Wörter und Wortverbindungen, die euch spontan zum Wort „Schulcafé“ einfallen. Erstellt einen Wortigel. 2. Schulcafé „Checkpoint“ – ein Treffpunkt für Schüler a) Lest einen Zeitungsbeitrag. Seit 5 Jahren ist nun unser Schulcafé in Betrieb. Ungefähr 30 Schüler bewirtschaften das Café morgens von 7.15 Uhr bis Unterrichtsbeginn und in der Mittagspause zwischen 12.35 Uhr und 13.35 Uhr. Schülerinnen und Schüler surfen oder chatten im Internet, empfangen oder verschicken E-Mails, lesen Zeitungen, machen Hausaufgaben, hören Musik, essen zu Mittag oder sprechen mit ihren Freunden. Auch Unterricht findet im Schulcafé statt. Videos und Lernprogramme auf dem Computer kann man in einigen Fächern mit einem Beamer auf der großen Leinwand besser zeigen, als über einen Fernseher im Klassenzimmer. Laut einer Umfrage, haben fast alle Schüler das Schulcafé schon einmal besucht. Die meisten sind mit den Preisen, der Gestaltung und dem Service sehr zufrieden. Natürlich gibt es eine ganze Menge Verbesserungsvorschläge, für die wir immer ein offenes Ohr haben. Für kleine Pannen bitten wir euch trotzdem um Verständnis, denn auch die Mitarbeiter des „Checkpoints“ sind Schüler und keine Profis. Wir hoffen sehr, dass sich auch in den kommenden Schuljahren wieder genügend Schüler finden, die in der AG „Schulcafé “ mit Freude mitarbeiten, Euer „Checkpoint“-Team

b) Schreibt aus dem Text Wörter und Wortverbindungen heraus, die man dem Kernwort „Schulcafé “ zuordnen kann. Erstellt einen Wortigel. chatten Internet

Schulcafé

Zeitungen lesen

c) Füllt Lücken in den Sätzen. 1. Das Schulcafé „Checkpoint“ ist schon ... Jahre in Betrieb. a) 15 b) 5 2. Ungefähr 30 ... bewirtschaften das Café. a) Schüler b) Lehrer 187


3. Auch ... findet im Schulcafé statt. a) Sportunterricht b) Unterricht 4. Fast alle Schüler haben das Schulcafé schon ... besucht a) einmal b) mehrmals 5. Natürlich gibt es eine Menge … a) Bitten b) Verbesserungs Vorschläge 6. Die Mitarbeiter des „Checkpoints“ sind … b) Profis a) Schüler d) Gruppenarbeit. Gestaltet den Beitrag aus Übung 2 als Interview. Spielt das Interview in der Klasse. 3. Schüler über das Schulcafé „Kunterbunt“ a) Lest eine Meinungsumfrage. Melanie: Im Schulcafé „Kunterbunt“ haben wir immer viel Spaß und Action. Essen kaufen und kochen müssen wir selber. Die Tische und Stühle dort sehen gut aus und die graffitibemalten Wände passen prima dazu. Dass wir selber Musik machen dürfen, ist auch super. Hannes: Unser Schulcafé sieht aus wie ein kleines Lokal. Mir gefällt es aber nicht so, dass man hier selber kochen muss. Andreas: Ich finde es gut, dass man selber kochen muss. Leider gibt es nicht so viele Getränke zur Auswahl. Jennifer: Unser Schulcafé ist total super. Wenn am Nachmittag Langeweile aufkommt, kann man dorthin gehen. Nicht nur die Versorgung ist gut, auch die Einrichtung. Im Café kann man auch eine Feier veranstalten, z. B. eine Geburtstagsfeier. Carmen: Im Schulcafé kann man kochen, tanzen, auf weiche Polster springen und viel Spaß haben. Wir haben vor, jeden Monat ein neues Projekt zu starten. Cornelia: Unser Schulcafé ist so toll und cool eingerichtet! Es sieht wie ein richtiges Bistro aus. b) Ergänzt die Tabelle. Name Melanie

Was ihr/ihm an dem Schulcafé gefällt Schöne Möbel. Man kann selber Musik machen

Was ihr/ihm an dem Schulcafé nicht gefällt …

c) Erzählt nach der Tabelle, wem was an dem Schulcafé gefällt bzw. nicht gefällt. Gebraucht dabei Objektsätze. Melanie gefällt es, dass man im Schulcafé selber Musik machen kann. Hannes gefällt es nicht, dass ... 188


4. Beantwortet die Fragen. 1. Habt ihr ein Schulcafé in eurer Schule? 2. Möchtet ihr ein Schulcafé in eurer Schule haben? 3. Möchtet ihr in einem „Schulcafé“ mitarbeiten? 5. Wozu kann man eurer Meinung nach ein Schulcafé benutzen? Kreuzt an und ergänzt. – Schul- und Klassenveranstaltungen – Frühstück / Mittagessen – Aufenthaltsraum für Schüler während der Pause – Freizeitaktivitäten – Raum für Projektarbeit Wortschatz der Service der Mitarbeiter der Verbesserungsvorschlag

die Gestaltung die Menge die Renovierung

das Schulcafé das Lernprogramm

chatten, surfen, empfangen, bewirtschaften, mitarbeiten (an Dat.), hoffen, stattfinden, streichen, verfassen, renovieren laut einer Umfrage, in Betrieb sein, ein offenes Ohr für etw. haben, jmd-n für etw. um Verständnis bitten

7.4 Meine Zukunftspläne 1. Ich gehe aufs Gymnasium a) Lest den Brief von Hanna.

Hallo Tanja, Wie geht es dir so? Bald ist die Schule zu Ende. Machst du weiter oder gehst du an das medizinische Kolleg? Ich habe schon die Entscheidung getroffen – ich gehe aufs Gymnasium. Ich kann dann das Abitur machen und an die Uni g gehen. Ich hab dir erzählt,, ich möchte Geschichte und Englisch studieren. In unserer Klasse wollen viele mit der Schule aufhören. Viele wollen eine Lehre machen, aber es ist halt problematisch, weil man eine Lehrstelle nicht so leicht finden finden kann. kann Und wie ist es bei euch? Schreibe. Viele Grüße deine Hanna

189


b) Antwortet kurz. 1. Was möchte Hanna nach der Beendigung der 9. Klasse machen? 2. Was möchte sie studieren? 3. Was wollen viele in Hannas Klasse machen? 4. Warum wollen viele mit der Schule aufhören? 5. Warum ist es problematisch? 2. Schreibe Hanna einen Antwortbrief. Gehe dabei auf folgende Punkte ein: ● Dein Traumberuf ist Arzt. ● Du möchtest an das medizinische Kolleg gehen. ● Du hast diese Entscheidung getroffen, weil du überprüfen möchtest, ob dieser Beruf zu dir passt. ● Viele Schüler aus deiner Klasse machen weiter. Nur wenige hören mit der Schule auf, weil sie ein schlechtes Zeugnis haben. 3. Fragt euch gegenseitig. Berichtet in der Klasse. 1. Was wirst du nach der Beendigung der 9. Klasse machen? Machst du weiter oder möchtest du mit der Schule aufhören? 2. Warum hast du eben diese Entscheidung getroffen? 3. Was ist dein Traumberuf? 4. Was weißt du über diesen Beruf? 5. Welche Kenntnisse braucht man für diesen Beruf? Wortschatz der Traumberuf (-e)

die Lehrstelle (-n)

das Kolleg (-s) das Zeugnis (-e)

mit der Schule aufhören, das Abitur machen, eine Lehre machen, ein schlechtes Zeugnis haben eine Entscheidung treffen

7.5 Teste dein Deutsch! Was ist richtig? Kreuze an. 1. Wann beginnt … in der Schule? a) das Studium b) der Unterricht

c) die Stunde

2. Ich habe überhaupt keine Probleme mit Mathe. Mathe fällt mir … a) schwer b) leicht c) interessant 3. Roman interessiert sich dafür, wie ein Computer funktioniert und wie man Programme schreibt. Sein Lieblingsfach ist … a) Mathematik b) Geschichte c) Informatik 4. Ist … in deiner Schule ein Thema? a) Schuluniform b) Schulfächer 190

c) Hausaufgaben


5. Mir gefallen Lehrer, die Schüler verstehen und die … sind. a) traurig b) gerecht c) neu 6. Mein … in der Schule war Biologie. a) Lieblingsstunde b) Lieblingsfach c) Lieblingslehrer 7. Im Deutschunterricht haben wir einen Text gelesen und danach … gespielt. a) Fragen b) Übungen c) Dialoge 8. Warum übersetzt du den Text nicht? – Weil ich kein … habe. a) Heft b) Lineal c) Wörterbuch 9. Soll ich das Gedicht von Heinrich Heine auswendig …? a) lesen b) lernen c) übersetzen 10. Ich kann nicht ins Kino gehen, weil ich für den Englischtest … muss. a) besuchen b) lernen c) rechnen 11. Früher habe ich in Mathe immer nur gute … geschrieben. a) Noten b) Fächer c) Antworten 12. Kannst du mit diese … erklären? a) Text b) Regel c) Dialog 13. Im Sportunterricht haben wir heute geturnt und verschiedene … gemacht. a) Rechenaufgaben b) Spiele c) Ratespiele 14. Am Wochenende habe ich die … für die ganze Woche gemacht. a) Ausflüge b) Hausaufgaben c) Wörterbücher 15. Morgen schreiben wir eine … in Chemie. Ich muss viel wiederholen. a) Klassenarbeit b) Aufgabe c) Hausaufgabe 16. Wofür … sich deine Freunde? a) lernen b) fragen c) interessieren 17. Was … du nach der Schule? a) gehst b) c) machst 18. Gehst du nach der Schule nach … oder auf den Sportplatz. a) heim b) c) Hause 19. In unserem Schulcafé … die Schüler selbst. a) spielen b) kochen c) machen 20. Ungefähr 20 … bewirtschaften das Schulcafé. a) Lehrer b) Schüler 21. Meine Schwester hat Deutsch und Geschichte an der Berliner Universität … a) gelernt b) studiert 191


7.6 Projektvorschlag j g Unsere Lieblingsfächer Gruppenarbeit 1. Sammelt Stichwörter. Erstellt Wortigel. 2. Bringt Fotos mit. Malt Bilder. 3. Schreibt kurze Texte. 4. Präsentiert euer Projekt in der Klasse. Viel Spaß!

Schulcafé Gruppenarbeit 1. Tauscht Meinungen zum Thema „Schul café “ in der Schule. 2. Entwickelt ein Konzept für die Einrichtung und Gestaltung von einem Schulcafé. 3. Plant weitere Schritte (Aufteilung planen, Renovierung, Wände streichen, Möbel beschaffen, Bittbriefe an verschiedene Firmen verfassen usw.) 4. Präsentiert euer Projekt in der Klasse. Viel Spaß!

Ich kann – über die Schulfächer sprechen – über meine Lieblingsfächer erzählen – über meine Lieblingslehrer erzählen – über das Schulleben sprechen – eine Umfrage in der Klasse machen – die Fragen für ein Interview vorbereiten – ein Interview durchführen

192


Lesen macht Spaß 1. Lest den Text. Probleme mit der Schule und warum Eva in der Pause allein ist Am nächsten Morgen wacht Eva mit brennenden Augen auf. Erst will sie zu Hause bleiben. Sie will im Bett liegen, nicht aufstehen und in die Schule gehen. Müde zieht sie das Betttuch über den Kopf. Die Mutter kommt herein. „Aber Kind, es ist schon sieben. Steh doch endlich auf!“ Und als Eva keine Antwort gibt: „Fehlt dir was? Bist du krank?“ Eva setzt sich auf. „Nein.“ „Aber, Kind, hast du was? Was ist denn los?“ Die Mutter kommt zu Eva und legt die Arme um sie. Einen Moment lang, einen winzigen Moment, lässt Eva sich in diese Arme fallen. Die Mutter riecht warm und noch ohne Zahnpasta und Haarspray. Doch dann reißt sich Eva wieder zusammen. „Ich habe schlecht geschlafen“, sagt sie, „das ist alles.“ In der Schule ist es wie immer, seit Franziska neu in die Klasse gekommen ist. Franziska, die immer noch neben Eva sitzt, nach vier Monaten immer noch. Eva hat lange allein gesessen, fast zwei Jahre lang, in der letzten Bank am Fenster. Seit Karola nicht mehr ihre Freundin ist. Und dann ist vor vier Monaten Franzi gekommen. Sie hat in der Tür gestanden, langhaarig; und schmal. „Ja, ich komme aus Frankfurt. Wir sind umgezogen, weil mein Vater hier eine Stelle in einem Krankenhaus bekommen hat.“ Und Herr Hochstein hat gesagt: „Setz dich neben Eva; Franziska hat Eva die Hand gegeben, eine kleine Hand kleiner als Bertholds, und sich gesetzt. Und da sitzt sie immer noch. Und immer noch gibt sie Eva morgens zur Begrüßung die Hand. „Ist was passiert?“, fragt sie. „Nein. Wieso?“ „Weil du so aussiehst.“ „Nein“, sagt Eva, „ich habe Kopfweh.“ „Und warum bist du dann nicht zu Hause geblieben?“ Eva antwortet nicht. Sie packt ihre Bücher aus. Sie hasst diesen Raum. Sie hasst diese Schule. Mehr als vier Jahre liegen hinter ihr, mehr als vier Jahre vor ihr! Sie kann sich das nicht vorstellen. Erste Stunde Herr Hochstein, Mathe. Zweite Stunde Frau Peters, Deutsch. Dritte Stunde Frau Wittrock, Biologie. Vierte Stunde Herr Kleiner, Englisch. Fünfte Stunde – Herr Hauser, Kunsterziehung. Sechste Stunde Frau Wendel, Französisch. Eine Ex in Englisch. Eva hat gestern noch gelernt. Aber Karola, in der Bank vor ihr, stöhnt. „Und das bei diesem Wetter. Gestern war ich bis sieben im Schwimmbad.“ Diese Gans, denkt Eva. Immer beklagt sie sich, aber nie tut sie was. Sie ist selbst schuld. 193


„Franziska, gibst du mir einen Spickzettel?“, bittet Karola flüsternd. Franziska, die eine englische Mutter hat und besser Englisch spricht als Herr Kleiner, nickt. Eva beginnt zu schreiben. Franziska schiebt ihr einen Zettel hin. „Für Karola“, sagt sie leise. Eva schiebt den Zettel zurück. „Sei doch nicht so! Gib weiter!“ Eva schüttelt den Kopf. Sie schaut nicht auf, bewegt den Kopf nur ganz wenig. Dabei möchte sie am liebsten laut schreien: Sie geht schwimmen! Sie geht auf Parties! Sie geht tanzen und erlebt immer etwas! Warum soll sie auch noch gute Noten haben? Franziska hat nur das winzige Kopfschütteln gesehen. Sie beugt sich vor und lässt den Zettel über Karolas Schulter fallen. Herr Kleiner ist mit ein paar Schritten da. Er nimmt Franziskas Blatt und legt es auf seinen Tisch. Mit seinem roten Filzschreiber zieht er quer über das Geschriebene einen dicken Strich. Niemand sagt ein Wort. Franziskas Gesicht ist weiß. Sie ist selbst schuld, denkt Eva. Niemand hat sie gezwungen, das zu tun. Und dann denkt sie noch: Karola ist auch schuld. Warum tut sie nie etwas und will hinterher, dass andere ihr helfen? In der Pause geht Franziska nicht neben Eva her. (Aus „Bitterschokolade“ von Mirjam Pressler)

2. Beantwortet die Fragen zum Text. 1. In wie viele Teile kann man den Text gliedern? 2. Wie würdet ihr die einzelnen Teile des Textes betiteln? 3. Gebt kurz den Inhalt der Textteile wieder. 4. Gibt es bei euch im Unterricht ähnliche Situationen? 5. Wie schätzt ihr das Benehmen der Schüler?

194


Hörtexte Hörtexte zur Lektion 1 (Meine Familie, meine Freunde und ich) 1.1 Das ist meine Familie, Üb. 6 Hallo! Ich heiße Daniel Schulze und bin 14. Ich wohne in München. Mein Vater arbeitet bei Siemens. Meine Mutter auch. Ich bin oft allein zu Hause. Aber das macht nichts. Dann spiele ich am Computer oder höre Musik. Manchmal gehe ich zu Hannes. Hannes ist mein Freund. Er ist auch 14 wie ich. *** Hi! Mein Name ist Sofie Berger. Ich bin 15. Ich wohne in Nürnberg. Mein Vater arbeitet in Frankfurt. Er kommt nur am Wochenende nach Hause. Meine Mutter ist Hausfrau. Ich habe zwei Geschwister. Mein Bruder Max ist 19. Meine Schwester Antonia ist 12. Am Samstag fahren wir oft zur Oma. Sie wohnt in Heilsbron. Das ist eine kleine Stadt 30 Kilometer von Nürnberg. Wir sind gern dort. *** Hallo! Ich bin Bettina, Bettina Schneider. Ich bin 16. Ich wohne in Hamburg. Mein Vater ist Journalist. Meine Mutter ist Englischlehrerin. Mein Vater ist oft auf Dienstreisen. Mutti und ich sind oft allein zu Hause. Das heißt nicht ganz allein, denn da sind noch unsere Katze Susi und unser Hund Acim. Sie sind ganz lieb. *** Hi! Ich heiße Pedro. Ich bin 15. Ich komme aus Spanien, aber meine Familie wohnt schon seit 10 Jahren in Deutschland, in Berlin. Mein Vater arbeitet hier. Meine Mutter ist zu Hause. Ich habe eine Schwester. Sie heißt Lola. Lola ist Studentin. Sie studiert Medizin in Heidelberg. Ich lerne in einer Sprachschule. Ich kann Englisch, Französisch und Deutsch. Im Sommer bin ich oft bei meiner Oma in Madrid. Ich bin gern in Madrid, denn ich habe dort viele Freunde. Hörtext zur Lektion 1 1.3 Was hält eine Familie zusammen, Üb. 3 Annika (15) erzählt: Ich liebe meine Familie. Ich habe einen Bruder. Michi ist 13. Mit Michi kann ich über alles reden, er ist nicht mehr bloß der kleine Bruder. Mein Vater arbeitet in einer anderen Stadt, deshalb genießen Мutti, Michi und ich ihn umso mehr, wenn er daheim ist. Wir unternehmen viel zusammen. Im Winter fahren wir fast jedes Wochenende nach Disentis zum Skifahren. Im Sommer machen wir Bergwanderungen, Radausflüge, nehmen auch an Orientierungsläufen teil. Sport ist unser großes gemeinsames Hobby. Er hält glaube ich unsere Familie zusammen. daheim = zu Hause der Orientierungslauf спортивне орієнтування 195


Hörtexte zur Lektion 1 1.4 Jung und Alt unter einem Dach, Üb. 3 Katja (14) erzählt: Wir sind eine große Familie Wir sind eine große Familie und haben ein großes Haus auf dem Land. Opa Josef und Oma Gisela wohnen mit uns zusammen. Opa Josef war früher Möbelschreiner. Vor einem Jahr ist er in die Rente gegangen. Jetzt repariert er ständig etwas, arbeitet im Hof oder baut Holzregale für das Gästezimmer. Er kann auch tolle Geschichten erzählen. Die Oma arbeitet gern im Garten. Am Wochenende bäckt sie immer leckere Kuchen. Emilie (15) erzählt: Es ist sehr schade, dass unser Opa nicht bei uns wohnt Meine Oma ist gestorben und mein Opa wohnt auf dem Land ganz allein. Er kann sich noch ganz gut helfen: Er wäscht seine Wäsche, geht einkaufen und kocht sein Essen selbst. Einmal in der Woche geht er in den Seniorenclub, denn dort unterhält er sich gern mit den Leuten. Sonst ist der Opa viel allein. Aber er will nicht in die Stadt ziehen. Er sagt, es ist ihm zu laut in der Stadt. Wir besuchen unseren Opa oft, telefonieren mit ihm und schreiben ihm oft Briefe. Es ist aber sehr schade, dass unser Opa nicht mit uns wohnt. Hörtext zur Lektion 2 (Kino und Theater) 2.5 Filmberufe, Üb. 4 Das Risiko hab’ ich schon immer geliebt Reporter: Stelle dich kurz vor. Andrea Keppler: Mein Name ist Andrea Keppler. R: Und wie alt bist du? A: Ich bin 16. R: Woher kommst du? A: Ich komme aus Pfullinger, das ist in Baden-Württemberg. R: Du möchtest Stuntfrau werden und gefährliche Szenen im Kino spielen. Wie bist du auf diesen Gedanken gekommen? A: Ich habe schon immer das Risiko geliebt. Schon als kleines Mädchen liebte ich es, auf Bäume zu klettern. Später genoß ich es, als Beifahrerin mit einem rasanten Auto- oder Motorradfahrer unterwegs zu sein. R: Wann hast du dich für den ungewöhnlichen Beruf entschieden? A: Als ich 13 Jahre alt war, besuchte ich eine Show auf dem Bavaria-Filmgelände in München. Ich war von dieser Show begeistert. Da dachte ich mir: Das will ich auch mal machen. R: Und wo trainierst du? A: Ich besuche eine Stuntmen-Schule in Ingolstadt. R: Wie oft hast du Training? A: Alle zwei Wochen trainiere ich in der Turnhalle: Klettern, Abrollen, Hinfallen, Sprünge auf dem Trampolin, Treppenstürze. R: Hast du keine Angst? 196


A: Nein, ich hab’ keine Angst. Ich hab’ schon immer gerne gefährliche Sachen gemacht. R: Glaubst du, du hast Chancen? A: Als Frau hat man mehr Chancen, weiterzukommen. Es gibt einfach nicht viele, die das machen. Hörtext zur Lektion 3 (Lesen macht Spaß) 3.6, Üb. 3 Frankfurter Buchmesse Die Frankfurter Buchmesse ist eine internationale Buchmesse, die jährlich im Oktober auf dem Gelände der Messe Frankfurt stattfindet. Die Frankfurter Buchmesse ist das weltgrößte Event der Publishing-Welt. Auf der Frankfurter Buchmesse treffen sich einmal im Jahr Schriftsteller, Verleger, Buchhändler, Illustratoren, Übersetzer, Wissenschaftler, Antiquaren, um über eines zu diskutieren: Bücher. Seit 1988 hat die Buchmesse ein Gastland, das einen eigenen Pavillon zu seiner Geschichte, Kultur und Literatur gestaltet. Indien, Brasilien und Niederlande waren bisher schon zweimal Gastland. Während der Buchmesse werden der Friedenspreis des deutschen Buchhandels, der deutsche Jugendliteraturpreis und viele andere Auszeichnungen verliehen. Hörtext zur Lektion 4 (Reisen bildet) 4.6 Im Reisebüro, Üb. 3 Reporter: Wo fährst du denn in diesem Jahr hin? Sofie: Ich fahre für zwei Wochen nach Spanien. Reporter: Und warum ausgerechnet (саме) nach Spanien? Sofie: Ich möchte gerne mein Spanisch verbessern. *** Reporter: Was machst du dieses Jahr in den Ferien? Daniel: Ich fahre mit meinen Eltern nach Österreich in die Berge. Reporter: Zum Wandern? Daniel: Ja. *** Reporter: Wo fährst du denn in diesem Jahr hin? Annette: Ich fahre dieses Jahr für eine Woche in den Schwarzwald. Reporter: Allein? Annette: Nein, ich reise mit einer Jugendgruppe. *** Reporter: Was machst du dieses Jahr in den Ferien? Tina: Ich fahre mit meinen Eltern an die Nordsee. Auf die Insel Langeoog. Reporter: Mit dem Auto? Tina: Ja, wir fahren bis an die Küste mit dem Auto und dort müssen wir aber es stehen lassen, denn auf der Insel Langeoog dürfen keine Autos fahren. Reporter: Ach ja. 197


*** Reporter: Wo fährst du denn in diesem Jahr hin? Maria: Ich kann dieses Jahr nicht wegfahren. Ich bleibe zu Hause. Meine Eltern haben erst im Oktober Urlaub. R: Oh … Das ist schade. *** Reporter: Wo fährst du denn in diesem Jahr hin? Annette: Ich fahre dieses Jahr für eine Woche in den Schwarzwald. Reporter: Allein? Annette: Nein, ich reise mit einer Jugendgruppe. *** Reporter: Was machst du dieses Jahr in den Ferien? Tina: Ich fahre mit meinen Eltern an die Nordsee. Auf die Insel Langeoog. Reporter: Mit dem Auto? Hörtext zur Lektion 5 (Deutschland. Sehenswertes) 5.4 Köln – eine Stadt am Rhein, Üb. 2 Köln Köln liegt zu beiden Seiten von Rhein. Das Wahrzeichen von Köln ist Kölner Dom, dessen Türme 157 m hoch sind. Eine der schönsten Bauten von Köln ist das Rathaus mit Glockenspiel. Köln ist eine Messestadt. Seit 1255 finden hier traditionell Messen statt. Die Messe hat jährlich 1 Million Besucher. Eine der schönsten Straßen der Stadt ist der Grüngürtel. Der Grüngürtel ist 7 km lang. Hier gibt es viele Grünanlagen, die als Erholungsstätten und Sportstätten dienen. Köln ist auch durch den Kölner Karneval und das Kölnischwasser bekannt. Kölnischwasser ist ein weltbekanntes Parfüm, französisch heißt es Eau de Cologne.

198


ТАБЛИЦЯ Ц ДІЄСЛІВ Д СИЛЬНОЇ І НЕПРАВИЛЬНОЇ ДІЄВІДМІНИ Infinitiv

Präteritum

Partizip II

befehlen beginnen bewegen biegen bieten bitten bleiben braten brechen bringen denken dringen empfehlen erschrecken essen fahren fallen fangen fechten finden fliegen fliehen fließen fressen frieren geben gehen gelingen gelten genießen geschehen

befahl begann bewog bog bot bat blieb briet brach brachte dachte drang empfahl erschrak aß fuhr fiel fing focht fand flog floh floss fraß fror gab ging gelang galt genoss geschah

befohlen (h) begonnen (h) bewogen (h) gebogen (h) geboten (h) gebeten (h) geblieben (s) gebraten (h) gebrochen (h) gebracht (h) gedacht (h) gedrungen (s) empfohlen (h) erschrocken (h) gegessen (h) gefahren (s) gefallen (s) gefangen (h) gefochten (h) gefunden (h) geflogen (s) geflohen (s) geflossen (h) gefressen (h) gefroren (h) gegeben (h) gegangen (s) gelungen (s) gegolten (h) genossen (h) geschehen (s)

gewinnen

gewann

gewonnen (h)

gießen

goss

gegossen (h)

graben

grub

gegraben (h) 199


Infinitiv

Präteritum

Partizip II

greifen

griff

gegriffen (h)

haben

hatte

gehabt (h)

halten

hielt

gehalten (h)

hängen

hing

gehangen (h)

heben

hob

gehoben (h)

heißen

hieß

geheißen (h)

helfen

half

geholfen (h)

klingen

klang

geklungen (h)

kommen

kam

gekommen (s)

kriechen

kroch

gekrochen (s)

laden

lud

geladen (h)

lassen

ließ

gelassen (h)

laufen

lief

gelaufen (s)

leiden

litt

gelitten (h)

leihen

lieh

geliehen (h)

lesen

las

gelesen (h)

liegen

lag

gelegen (h)

lügen

log

gelogen (h)

messen

maß

gemessen (h)

mögen

mochte

gemocht (h)

nehmen

nahm

genommen (h)

pfeifen

pfiff

gepfiffen (h)

raten

riet

geraten (h)

reißen

riss

gerissen (h)

reiten

ritt

geritten (s, h)

riechen

roch

gerochen (h)

rufen

rief

gerufen (h)

schaffen

schuf

geschaffen (h)

scheinen

schien

geschienen (h)

schießen

schoss

geschossen (h)

schlafen

schlief

geschlafen (h)

schlagen

schlug

geschlagen (h)

schließen

schloss

geschlossen (h)

200


Infinitiv

Präteritum

Partizip II

schmeißen

schmiss

geschmissen (h)

schmelzen

schmolz

geschmolzen (s)

schneiden

schnitt

geschnitten (h)

schreiben

schrieb

geschrieben (h)

schreien

schrie

geschrien (h)

schweigen

schwieg

geschwiegen (h)

schwimmen

schwamm

geschwommen (s, h)

sehen

sah

gesehen (h)

sein

war

gewesen (s)

singen

sang

gesungen (h)

sitzen

saß

gesessen (h)

sprechen

sprach

gesprochen (h)

springen

sprang

gesprungen (h)

stehen

stand

gestanden (h)

steigen

stieg

gestiegen (s)

sterben

starb

gestorben (s)

tragen

trug

getragen (h)

treffen

traf

getroffen (h)

treiben

trieb

getrieben (h)

treten

trat

getreten (s)

trinken

trank

getrunken (h)

tun

tat

getan (h)

vergessen

vergaß

vergessen (h)

verlieren

verlor

verloren (h)

verzeihen

verzieh

verziehen (h)

wachsen

wuchs

gewachsen (s)

waschen

wusch

gewaschen (h)

werfen

warf

geworfen (h)

ziehen

zog

gezogen (h)

201


AUSWAHL DER GEBRÄUCHLISTEN VERBEN MIT PRÄPOSITION abhängen

von + D

den Eltern

achten

auf + A

die Fehler

anfangen

mit + D

dem Essen

sich ärgern

über + A

den Nachbarn

aufhören

mit + D

dem Unsinn

sich bedanken

für + A

das Geschenk

bei + D

den Eltern

beginnen

mit + D

der Begrüßung

sich bemühen

um + A

die Zulassung

sich beschäftigen

mit + D

dem Problem

sich bewerben

um + A

ein Stipendium

jdn. bitten

um + A

einen Rat

jdm. danken

für + A

die Blumen

denken

an + A

die Schulzeit

sich entschuldigen

bei + D

dem Kollegen

für + A

die Verspätung

sich erinnern

an + A

die Sommerreise

sich erkundigen

bei + D

dem Beamten

nach + D

dem Pass

jdn. fragen

nach + D

dem Weg

sich freuen

auf + A

die Ferien

über + A

das Geschenk

gehören

zu + D

einer Gruppe

es geht

um + A

die Sache

sich gewöhnen

an + A

das Klima

glauben

an + A

Gott; die Zukunft

es handelt sich

um + A

das Geld

hoffen

auf + A

die Zukunft

sich interessieren

für + A

das Buch

es kommt an

auf + A

die Entscheidung

sich konzentrieren

auf + A

den Vortrag

sich kümmern

um + A

den Gast

lachen

über + A

den Clown

202


leiden

an + D

einer Krankheit

unter + D

dem Lärm

es liegt

an + D

der Leitung

nachdenken

über + A

den Plan

schreiben

an + A

den Vater

an + D

einem Roman

über + A

ein Thema

sich sehnen

nach + D

der Heimat

sorgen

für + A

die Kinder

sprechen

mit + D

dem Freund

über + A

ein Thema

von + D

dem Theaterbesuch

staunen

über + A

die Leistung

teilnehmen

an + D

dem Seminar

sich unterhalten

mit + D

der Freundin

über + A

ein Thema

sich verlassen

auf + A

dich

verzichten

auf + A

das Geld

sich vorbereiten

auf + A

die Prüfung

warten

auf + A

den Brief

sich wundern

über + A

die Technik

203


Grammatik

АРТИКЛЬ. ВЖИВАННЯ АРТИКЛЯ Aртикль – це слово, яке супроводжує іменник. В німецькій мові розрізняють означений та неозначений артиклі. Артикль визначає рід, число та відмінок іменника. Не завжди рід іменника в українській мові співпадає з родом іменника в німецькій мові. дівчинка – ж.р. / das Mädchen – с.р. (n) дерево – с.р. / der Baum – ч.р. (m) сонце – с.р. / die Sonne – ж.р. (f) Означений артикль 1. Означений артикль вживається, коли йдеться про вже відому особу чи предмет, або коли про особу чи предмет вже згадувалось раніше. Der Lehrer schreibt das Wort an die Tafel. 2. З означеним артиклем вживаються завжди прикметники найвищого ступеня порівняння. Der Fluss Dnipro ist der längste Fluss der Ukraine. 3. Деякі прийменники зливаються з означеним артиклем. Im (in+dem) Sommer war ich am (an + dem) Meer. Am (an+dem) Sonnabend gehen wir ins (in+das) Theater. Er geht zur (zu+der) Schule. Неозначений артикль 1. Неозначений артикль вживається, коли йдеться про невідому особу чи предмет, або коли необов’язково виділяти особу чи предмет з ряду інших. Ein Stuhl kostet etwa 250 Hrywnja. Sie nahm eine Tasse aus dem Schrank. Називаючи особи та предмети вперше, ми їх називаємо спочатку з неозначеним артиклем, а надалі – з означеним. Es war einmal ein König. Der König hatte eine schöne Tochter. 2. У множині назви невідомих осіб та предметів вживають без артикля. Kinder mögen Schokolade. Auch Mädchen tragen gerne Jeans und T-Shirts. 3. У заперечних реченнях замість неозначеного артикля вживається слово kein. Ich habe leider keinen Regenschirm. Im Hotel war kein Zimmer frei. 204


Без артикля вживаються: 1. Власні назви, назви міст, країн, континентів. Kyjiw ist eine große Stadt. Deutschland ist ein Industrieland. Mozart ist ein weltbekannter Komponist. Afrika und Asien sind Kontinente. Винятком є назви країн і континентів, які завжди вживаються з артиклем: m

f

Pl.

der Libanon

die Schweiz

die Niederlande

der Sudan

die Ukraine

die USA

der Irak

die Antarktis

der Iran

die Türkei / та інші країни, які закінчуються на -еі

der Vatikan

2. Назви рідин та речовин, які вживаються без певної конкретизації. Zum Frühstück trinken wir Tee, Kaffee oder Kakao und essen Brot mit Butter und Marmelade. Trinkst du Bier gern? 3. Іменники, які виражають почуття та відчуття. Michael hatte Hunger und Durst. Vor Freude sprang der Hund auf das Sofa. 4. Іменники, які є частиною складеного іменного присудка і називають професію або національність, а також назви навчальних предметів. Mein Vater ist Arzt. Meine Tante ist Laborantin. Meine Lieblings fächer sind Geschichte und Weltliteratur. 5. Іменники, які вживаються після слів, що означають масу, вагу, розміри. Sie trinkt ein Glas Saft. Im Supermarkt kaufte ich ein Kilo Wurst und zwei Liter Milch. Im Winter haben wir immer 20 Grad Kälte. 6. У приказках та сталих словосполученнях. Ende gut, alles gut. Er arbeitet Tag und Nacht. 7. Після прийменників zu, ohne, nach, vor у сталих словосполученнях: zu Weihnachten, zu Silvester, zu Ostern; zu Mittag essen, zu Fuß gehen, zu Besuch kommen; ohne Arbeit, ohne Lust; nach/vor Beginn; nach/vor Ende. ВІДМІНЮВАННЯ ІМЕННИКІВ (DEKLINATION DER SUBSTANTIVE) Іменники в німецькій мові відмінюються за сильною (starke Deklination), слабкою (schwache Deklination) та жіночою (weibliche Deklination) відмінами. Крім цих трьох відмін, можна виділити ще мішану відміну, до якої належать близько 11 іменників. У множині всі іменники відмінюються однаково. 205


Сильна відміна Ознакою сильної відміни є закінчення -(e)s у родовому відмінку (Genitiv) однини. До сильної відміни належать усі іменники середнього роду, крім іменника das Herz, та більшість іменників чоловічого роду, крім тих, які належать до слабкої відміни. Однина N. G. D. А.

Wer? Was? Wessen? Wem? Wen? Was?

der Schüler des Schülers dem Schüler den Schüler

das Buch des Buches dem Buch das Buch

Слабка відміна Ознакою слабкої відміни є закінчення -(е)n у всіх відмінках, крім називного (Nominativ). До слабкої відміни належать іменники чоловічого роду, які означають назви живих істот та слова іншомовного походження із суфіксами: -ent, -ant, -ist, -et, -at, -graph, -log, -nom, -soph та інші. Однина N. G. D. А.

der Junge des Jungen dem Jungen den Jungen

der Mensch des Menschen dem Menschen den Menschen

der Student des Studenten dem Studenten den Studenten

Жіноча відміна Ознакою жіночої відміни є відсутність особових закінчень у всіх відмінках однини. До цієї відміни належать усі іменники жіночого роду. N. G. D. А.

die Lehrerin der Lehrerin der Lehrer die Lehrerin

die Schule der Schule der Schule die Schule

Мішана відміна Ознакою мішаної відміни іменників є закінчення -ns у родовому відмінку однини (Genitiv) та -n у родовому і давальному відмінках. Іменник das Herz має закінчення -ens у родовому відмінку однини та -еn у давальному відмінку (Dativ). До цієї відміни належать іменники чоловічого роду: der Name, der Gedanke, der Buchstabe, der Glaube, der Friede, der Wille, der Same, der Haufen, der Schade, der Funke та іменник середнього роду das Herz. 206


Однина N. G. D. А.

der Name des Namens dem Namen den Namen

das Herz des Herzens dem Herzen das Herz

Відмінювання іменників у множині У множині всі іменники лише в давальному відмінку набувають закінчення -n. N. G. D. А.

die Freunde der Freunde den Freunden die Freunde

die Kinder der Kinder den Kindern die Kinder

die Frauen der Frauen den Frauen die Frauen

ПРИКМЕТНИК (ADJEKTIV) Прикметник отримує закінчення: 1. Коли він стоїть перед іменником і виконує роль означення: der kleine Baum, ein lustiges Mädchen 2. Субстантивований прикметник: Ich wünsche dir alles Gute! 3. Коли при повторенні іменник відсутній: Ein Kilo Äpfel bitte, aber nur große! Прикметник не змінюється: 1. Після іменника: Zwei Jungen, klein und lustig, liefen in den Schulhof. f 2. Коли він є частиною складеного іменного присудка: Der Hund ist klug. Die Katze ist schlau. Das ist gut. Die Apfelsinen sind süß. Запам’ятайте! Прикметники: rosa, beige, lila, orange ніколи не змінюються. Відмінювання прикметників І. Після der, dieser, jener, solcher, jeder, mancher m

f

N

Pl.

N.

der alte Baum

die kleine Katze

das nette Mädchen

die bunten Bilder

G.

des alten Baumes

der kleinen Katze

des netten Mädchens

der bunten Bilder

D.

dem alten Baum

der kleinen Katze

dem netten Mädchen

den bunten Bildern

A.

den alten Baum

die kleine Katze

das nette Mädchen

die bunten Bilder 207


II. Після ein, kein, mein, dein, sein, unser, euer, ihr m

f

n

Pl

N.

kein großer Hof

meine liebe Mutti

mein kleines Kind

seine kleinen Katzen

G.

keines großen Hofes

meiner lieben Mutti

meines kleinen Kindes

seiner kleinen Katzen

D.

keinem großen Hof

meiner lieben Mutti

meinem kleinen Kind

seinen kleinen Katzen

A.

keinen großen Hof

meine liebe Mutti

mein kleines Kind

seine kleinen Katzen

III. Коли прикметник вживається без слів, які його супроводжують, та після: viel, wenig, zwei, drei (у множині). m

f

n

Pl.

N.

großer Hund

liebe Oma

kleines Kind

schöne Vögel

G.

großen Hundes

lieber Oma

kleines Kindes

schöner Vögel

D.

großem Hund

lieber Oma

kleinem Kind

schönen Vögeln

A.

großen Hund

Liebe Oma

kleines Kind

schöne Vögel

СТУПЕНІ ПОРІВНЯННЯ ПРИКМЕТНИКІВ ТА ПРИСЛІВНИКІВ Якісні прикметники в німецькій мові мають три ступені порівняння: der Positiv (звичайний ступінь). Heute ist es kalt. der Komparativ (вищий ступінь). Gestern war es kälter. der Superlativ (найвищий ступінь). Am Mittwoch war es am kältesten. (Der Mittwoch war der kälteste Tag). Вищий ступінь прикметників утворюється від звичайного за допомогою суфікса -er: klein – kleiner; dünn – dünner Найвищий ступінь утворюється від звичайного за допомогою суфікса -ste або -este, якщо прикметник закінчується на приголосні -d, -t, -s, -z. Є дві форми найвищого ступеня: Anna ist am fleißigsten. Anna ist die fleißigste Schülerin in der Klasse. Прикметники з кореневими голосними а, о, u як правило отримують умлаути: kalt – kälter – am kältesten, der kälteste; kurz – kürzer – am kürzesten, der kürzeste; groß – größer – am größten, der größte.

208


Деякі прикметники та прислівники утворюють ступені порівняння не за правилами: gut – besser – am besten, der beste viel – mehr – am meisten, die meisten gern – lieber – am liebsten, der liebste nah – näher – am nächsten, die nächste hoch – höher – am höchsten, das höchste ДІЄСЛОВО (DAS VERB) ПРЕТЕРИТ (PRÄTERITUM) Претерит – друга основна форма дієслова. Його називають минулим розповідним часом, оскільки він найчастіше вживається в розповіді для вираження дії, яка відбулася в минулому. Відокремлювані префікси дієслів у претерит стоять у кінці речення. Ich hörte aufmerksam zu. Er stand schnell auf. Претерит дієслів слабкої дієвідміни утворюється додаванням до основи дієслова суфікса -(e)te та особових закінчень (крім 1-ї та 3-ї осіб однини). Відмінювання слабких дієслів у Präteritum lernen

ich lernte du lerntest er lernte wir lernten ihr lerntet sie lernten Sie lernten

Zuhören

ich hörte zu du hörtest zu er hörte zu wir hörten zu ihr hörtet zu sie hörten zu Sie hörten zu

Форму претериту дієслів сильної дієвідміни слід запам’ятати (див. таблицю основних форм дієслів). lesen – las, kommen – kam, sehen – sah, trinken – trank, bringen – brachte, sitzen – saß, gehen – ging, stehen – stand Відмінювання сильних дієслів у Präteritum sprechen

ich sprach du sprachst er / sie sprach wir sprachen ihr spracht sie sprachen Sie sprachen

aufstehen

ich stand auf du standest auf er / sie stand auf wir standen auf ihr standet auf sie standen auf Sie standen auf 209


Відмінювання допоміжних дієслів haben і sein у Präteritum haben

sein

ich hatte du hattest er / sie hatte wir hatten ihr hattet sie hatten Sie hatten

ich war du warst er / sie war wir waren ihr wart sie waren Sie waren

УТВОРЕННЯ PARTIZIP II Partizip II дієслів слабкої дієвідміни утворюється за допомогою префікса ge- та суфікса -(e)t, які додаються до основи дієслова: machen – ge + mach + t warten: – ge + wart + et spielen – ge + spiel + t Partizip II дієслів сильної дієвідміни треба запам’ятати! singen – ge + sung + en sprechen – ge + sproch + en lesen – ge + les + en Без префікса ge- утворюють Partizip II дієслова з невідокремлюваними префіксами be-, ge-, er-, ver-, zer-, ent-, emp-, miss-: erzählen – erzählt, beginnen – begonnen, verbringen – verbracht Без префікса ge- утворюють Partizip II дієслова з суфіксом -ieren: reparieren – repariert, informieren – informiert, studieren – studiert. ПЕРФЕКТ (PERFEKT) У німецькій мові перфект (минулий розмовний час) вживається для вираження дії, яка відбулася в минулому. Він найчастіше вживається в діалогах і в коротких повідомленнях. Perfekt утворюється з допоміжних дієслів haben або sein у Präsens і Partizip II основного дієслова. Відмінювання дієслів у Perfekt lernen

ich habe du hast er/sie hat wir haben ihr habt sie haben Sie haben 210

fahren

gelernt

ich bin du bist er/sie ist wir sind ihr seid sie sind Sie sind

gefahren


МОДАЛЬНІ ДІЄСЛОВА (MODALVERBEN) Модальні дієслова не виражають дії або стану, а лише показують ставлення того, хто говорить, до висловлювання. Ці дієслова вживаються найчастіше в сполученні з інфінітивом іншого дієслова і мають такі значення: können – могти, бути в змозі, уміти Ich kann Englisch lesen. Ich kann gut schwimmen. dürfen – могти, мати дозвіл, право Darf ich das Fenster zumachen? Darf ich Sie fragen? müssen – мусити Ich muss das Gedicht zweimal lesen. Ich muss den Text übersetzen. sollen – бути зобов’язаним Soll ich weiter lesen? Soll ich antworten? wollen – хотіти Ich will Gitarre spielen. Wir wollen am Wochenende einen Ausflug machen. mögen – хотіти, любити, бажати Ich möchte (я хотів би) Arzt werden. Ich mag das nicht (я цього не люблю ). Відмінювання модальних дієслів у Präsens können

dürfen

müssen

sollen

wollen

mögen

ich

kann

darf

muss

soll

Will

mag

möchte

du

kannst

darfst

musst

sollst

willst

magst

möchtest

er

kann

darf

muss

soll

will

mag

möchte

wir

können

dürfen

müssen

sollen

wollen

mögen

möchten

ihr

könnt

dürft

müsst

sollt

Wollt

mögt

möchtet

sie

können

dürfen

müssen

sollen

wollen

mögen

möchten

Sie

können

dürfen

müssen

sollen

wollen

mögen

möchten

ЗВОРОТНІ ДІЄСЛОВА (REFLEXIVVERBEN) ich interessiere mich du interessierst dich er/sie/es interessiert sich

wir interessieren uns ihr interessiert euch sie interessieren sich Sie interessieren sich

Morgens wäscht sich Markus kalt. Вранці Маркус умивається холодною водою. Tobias erholte sich im August in einem Ferienlager. Тобіас відпочивав у серпні в таборі відпочинку. 211


Запам’ятайте! Im Sommer erholte sich Daniel in einem Ferienlager. Im Sommer erholte er sich in einem Feriencamp. НАКАЗОВИЙ СПОСІБ L(IMPERATIV) Наказовий спосіб дієслів використовують для вираження вимоги, прохання, поради, рекомендації, заклику, заборони. Він має у німецькій мові 4 форми: 2-гу особу однини, 1-шу і 2-гу особи множини та форму ввічливого звертання. Всі форми наказового способу утворюються від основи дієслова. Singular

Plural

2-га особа: Schreib(e)!

1-ша особа: Schreiben wir! 2-га особа: Schreibt! Ввічливе звертання: Schreiben Sie!

Відокремлювані префікси стоять у кінці спонукальних речень. Порівняйте! Präsens

Du stehst auf. Wir stehen auf. Ihr steht auf. Sie stehen auf.

Imperativ

Steh auf! Stehen wir auf! Steht auf! Stehen Sie auf!

У дієсловах з основою на -d, -t, -chn, -ffn, -tm, -gn або на сполучення кількох приголосних додають суфікс -е. Bade! Zeichne! Arbeite! Öffne! Antworte! Atme! Суфікс -e завжди відсутній у дієсловах сильної дієвідміни, які у Präsens змінюють кореневий голосний звук, а також у дієслові kommen. Du liest. – Lies! Du sprichst. – Sprich! Du hilfst. – Hilf! Du kommst. – Komm! ЗАЙМЕННИК (PRONOMEN) Unbestimmte Pronomen До неозначених займенників відносяться займенники: man, jemand, jeder, alle, etwas, einige, viele, einer. Займенник man не відмінюється. У неозначено-особовому реченні він виступає підметом. Займенник jemand відмінюється.

212

N.

jemand

G.

jemandes

D.

jemand(em)

A.

jemand(en)


У розмовній мові займенник jemand у давальному та знахідному відмінках вживається без закінчень. Hast du jemand im Park getroffen? – Nein, ich habe niemand getroffen. Займенник jeder відмінюється як означений артикль. N.

jeder

jedes

jede

G.

jedes

jedes

jeder

D.

jedem

jedem

jeder

A.

jeden

jedes

jede

Jeden Morgen gehe ich zur Schule. Jeder weiß, dass man sich zum Unterricht nicht verspäten darf. Займенники alle, einige, viele вживаються лише у множині і відмінюються як означений артикль. N.

alle

einige

viele

G.

aller

einiger

vieler

D.

allen

einigen

vielen

A.

alle

einige

viele

Max hat viele Freunde. Einige gehen heute Abend ins Theater. Займенник etwas не відмінюється. Ich will dir etwas erzählen. Займенник einer (eine, eines) відмінюється як означений артикль. Часто він вживається у словосполученнях einer der + іменник в родовому відмінку множини або einer von den + іменник в давальному відмінку множини. Einer der schönsten Plätze Kyjiws ist der Platz der Unabhängigkeit. Wir haben heute einen von den Schülern dieser Klasse im Theater gesehen. Interrogativpronomen Welcher oder was für ein? Welcher вимагає назвати одну (певну) річ з ряду подібних. Hier sind mehrere Kugelschreiber. Welchen möchtest du? In welcher Straße wohnst du? – Ich wohne in der Schillerstraße. m

f

n

PI.

N.

welcher

welche

welches

welche

G.

welches

welcher

welches

welcher

D.

welchem

welcher

welchem

welchen

A.

welchen

welche

welches

Welche 213


Запам’ятайте! Welches ist der richtige Koffer (die richtige Tasche, das richtige Buch)? Welches sind die richtigen Koffer (die richtigen Taschen, die richtigen Bücher)? Was für ein? вживають, коли хочуть дізнатися про якість предмета. Was für einen Kugelschreiber möchten Sie? – Einen feinschreibenden. In was für einer Straße wohnst du? – In einer breiten Straße. ЧИСЛІВНИК (DAS NUMERALE) Числівники у німецькій мові поділяються на дві основні групи: кількісні, які відповідають на питання wieviel? (скільки?): zehn, acht, drei, fünfzehn; порядкові, які відповідають на питання der wievielte? (котрий?) der 1. (der erste), der 3. (der dritte), der 6. (der sechste), der 20. (der zwanzigste). Кількісні числівники виконують у реченні роль означення: zwölf Hefte, zwei Bücher, fünf Kugelschreiber, elf Schüler. Порядкові числівники утворюються від кількісних числівників. Порядкові числівники від 2 до 19 утворюються за допомогою суфікса а -te: der zweite, der neunzehnte. Порядкові числівники від 20 утворюються за допомогою суфікса -ste: der zwanzigste, der einundvierzigste. Винятком є числівники der erste – перший, der dritte – третій, der achte – восьмий. 1–19

1-й 2-й 3-й 4-й 5-й 6-й 7-й 8-й 9-й 10-й

der erste der zweite der dritte der vierte der fünfte der sechste der siebte der achte der neunte der zehnte

11-й 12-й 13-й 14-й 15-й 16-й 17-й 18-й 19-й

20– …

der elfte der zwölfte der dreizehnte der vierzehnte der fünfzehnte der sechzehnte der siebzehnte der achtzehnte der neunzehnte

20-й 30-й 40-й 50-й 62-й 100-й 1000-й 1892-й

der zwanzigste der dreißigste der vierzigste der fünfzigste der zweiundsechzigste der hundertste der tausendste der tausendachthundertzweiundneunzigste

Порядкові числівники вживаються з означеним артиклем і відмінюються як прикметники після означеного артикля: der erste September / am ersten September, das zweite Mädchen / dem zweiten Mädchen. На письмі крапка після цифри означає, що цей числівник – порядковий: der 24. Dezember, der 7. Januar.

214


ПРИЙМЕННИКИ, ЩО КЕРУЮТЬ ЗНАХІДНИМ ВІДМІНКОМ Прийменники durch, für, ohne, um, gegen, bis, entlang вимагають після себе знахідного відмінка. durch den Wald – через ліс für die Lehrerin – для вчительки bis zwei Uhr – до двох годин den Fluss entlang – уздовж річки ohne Mütze – без шапки Прийменники für та um можуть зливатися з означеним артиклем середнього роду. für + das = fürs (fürs Kind) um + das = ums (ums Herz) ПРИЙМЕННИКИ, ЩО КЕРУЮТЬ ДАВАЛЬНИМ ВІДМІНКОМ Прийменники mit, nach, aus, zu, von, bei, außer, entgegen, gegenüber вимагають після себе іменників, займенників, прикметників лише в давальному відмінку: mit dem Lehrer – з учителем nach der Stunde – після уроку gegenüber dem Stadion / dem Stadion gegenüber – напроти стадіону Прийменник zu може зливатися з означеним артиклем чоловічого, середнього та жіночого роду: zu + dem – zum Arzt, zum Haus zu + der – zur Mutter Прийменники von і bei можуть також зливатися з означеним артиклем чоловічого та середнього роду: vom (von + dem) vom Vater, vom Kind beim (bei + dem) beim Arzt, beim Essen ПРИЙМЕННИКИ, ЩО КЕРУЮТЬ ДАВАЛЬНИМ АБО ЗНАХІДНИМ ВІДМІНКАМИ Прийменники in, an, auf, vor, über, unter, hinter, neben, zwischen можуть керувати знахідним або давальним відмінками залежно від того, на яке питання вони відповідають. Wo? (D)

auf dem Tisch an der Wand neben dem Sofa

Wohin? (A)

auf den Tisch an die Wand neben das Sofa

Означений артикль чоловічого та середнього роду в давальному відмінку а in: може зливатися з прийменниками an та an + dem = am (am Tisch) in + dem = im (im Zimmer) 215


Означений артикль середнього роду може зливатися в знахідному відмінку з прийменниками an, auf, in: an + das = ans (ans Fenster) auf + das = aufs (aufs Dach) in + das = ins (ins Zimmer) ПРИЙМЕННИКИ, ЩО КЕРУЮТЬ РОДОВИМ ВІДМІНКОМ Прийменники unweit, während, wegen, statt, längs, trotz вимагають після себе родового відмінка. Während der Stunde darf man nicht plaudern. Unweit des Dorfes liegt ein Wald. Wegen der Krankheit blieb er heute zu Hause. Statt des Buches hat Sandra eine Jugendzeitschrift mitgenommen. Trotz des schlechten Wetters gingen sie in den Wald. Längs der Straße wuchsen alte Kastanienbäume. БЕЗОСОБОВІ РЕЧЕННЯ На відміну від української мови, де в безособових реченнях немає і не може бути підмета, у німецькій мові у таких реченнях є формальний підмет, виражений займенником es. Він вживається з дієсловом у 3-й особі однини. Безособові речення вживаються: 1. Для опису явищ природи: Es blitzt. Es donnert. Es regnet. Es schneit. 2. У реченнях з конструкцією es + Kopula (зв’язка) + Adjektiv: Es ist kalt. Es ist warm. 3. У реченнях з конструкцією es + Kopula + Substantiv (Nominativ): Es ist Winter. Es ist Sommer. 4. З особовими дієсловами, вжитими у значенні безособових: Es geht mir gut. Es gibt viel Neues. НЕОЗНАЧЕНО-ОСОБОВІ РЕЧЕННЯ Неозначений займенник man виконує у неозначено-особових реченнях роль підмета. Він не відмінюється і не перекладається українською мовою. У реченні займенник man завжди узгоджується з дієсловом у 3-й особі однини. Українською мовою присудок неозначено-особового речення перекладається третьою особою множини. Man erzählt. – Розповідають. Man isst. – Їдять. Man singt. – Співають. СКЛАДНОСУРЯДНЕ РЕЧЕННЯ Сполучники und, aber, oder, denn, sondern з’єднують прості речення у складносурядне. Вони не впливають на порядок слів у реченні. 216


Er kann nicht segeln, aber er geht gern schwimmen. Sie hat hohes Fieber und kann nicht in die Schule gehen. Monika hat zwei Gläser Wasser getrunken, denn sie hatte Durst. Du kannst das morgen machen oder du machst das jetzt. Сполучники darum і deshalb виражають причинний зв’язок і також вживаються у складносурядних реченнях. Вони впливають на порядок слів у реченні. Herr Wagner macht nicht gern große Reisen, deshalb hat er sich einen großen Garten gekauft. Mein Schreibpapier ist jetzt zu Ende, darum kann ich meinen Brief nicht beenden. СКЛАДНОПІДРЯДНЕ РЕЧЕННЯ Складнопідрядне речення складається з головного речення та одного або кількох підрядних речень. Підрядне речення може стояти після, до або посеред головного речення. Wir gehen zu Fuß, weil das Wetter schön ist. Als ich nach Hause kam, waren schon alle zu Hause. Der Schüler, der jetzt an der Tafel steht, ist stark in Mathe. ПІДРЯДНІ З’ЯСУВАЛЬНІ РЕЧЕННЯ (Objektsätze) Підрядні з’ясувальні речення виконують у складнопідрядному реченні роль додатка. Вони вводяться сполучниками dass, ob та відносними займенниками wer, wie, was, wann, wofür, womit тощо. Man sagt, dass dieser Film sehr interessant ist. Der Lehrer fragt, ob die Schüler alle Übungen gemacht haben. Ich weiß nicht, wo er wohnt. ПІДРЯДНІ РЕЧЕННЯ МЕТИ (Finalsätze) Підрядні речення мети відповідають на запитання wozu? (для чого?), zu welchem Zweck? (з якою метою?) і вводяться сполучником damit (щоб). Wozu gibst du mir das Buch? – Ich gebe dir das Buch, damit du diese Novelle liest. Wozu erklärst du deinem Freund die Hausaufgabe in Mathe? – Ich erkläre meinem Freund die Hausaufgabe in Mathe, damit er in der Kontrollarbeit eine gute Note schreibt.

217


DEUTSCH-UKRAINISCHES WÖRTERVERZEICHNIS Аа abbrechen (brach ab, abgebrochen) відламувати; припиняти Abend m -s, -e вечір; вечірка; ein literarischer (musikalischer) ~ літературний (музичний) вечір; der Heilige ~ Святвечір abends adv ввечері; вечорами; um acht Uhr ~ о восьмій (годині) вечора; von morgens bis ~ з ранку до вечора Abenteuer n -s, = пригода, авантюра Abenteuerfilm m -(e)s, -е пригодницький фільм Abenteuerlust f = жага пригод aber але, а, однак; das Zimmer ist klein ~ hell кімната маленька, але світла; розм. підсилювальна частка, що виражає захоплення чи досаду: ~ ja! авжеж так!; ~ sicher! безумовно!; das ist ~ fein! це чудово! abfahren (fuhr ab, abgefahren) від’їжджати, виїжджати, вирушати Abfahrt f =, -en відправлення, відплиття abfliegen (flog ab, abgeflogen) відлітати, вилітати Abflug m -(e)s, Abflüge відліт (птахів), виліт (літака) abholen заходити, заїжджати (за кимось, чимось), зустрічати (в аеропорту) Abreise f =, -n від’їзд abreisen виїжджати, вирушати в дорогу Abreisetag m -(e)s, -е день від’їзду Abstieg m -(e)s, -е схил, нахил; спуск, сходи вниз Abteilung f =, -en відділ (установи), секція (магазину) abwechslungsreich adj різноманітний achten поважати, цінувати, шанувати administrativ adj адміністративний 218

Adresse f =, -n адреса Affe m -n, -n мавпа; лайл. дурень; розм. eitler ~ пихатий дурень Affenbrotbaum m -(e)s, Affenbrotbäume бот. баобаб ähnlich adj схожий; подібний; аналогічний Ahnung f =, n передчуття, підозра; розм. уявлення, розуміння; keine ~! не маю жодного уявлення! Abitur n -s випускні іспити в середній школі; іспити на атестат зрілості; sein ~ machen складати іспити на атестат про середню освіту Akademiemitglied n -(e)s, -err академік; (дійсний) член академії (наук) Akademiker m -s, = людина з вищою (університетською) освітою aktiv adj активний, діяльний akzeptieren зважати, брати до уваги; давати згоду (на щось) all увесь, весь; -es Gute! на все добре!; всякий, кожний; ~ е Tage щоденно; ~ е sein (werden) розм. скінчитися allein один, одна, одне, одні; schon ~ die frische Luft tat ihm wohl принаймні свіже повітря було для нього корисним; самостійно; сам, сама, саме, самі; von ~ (е) розм. сам (без сторонньої допомоги) allgegenwärtig adj всюдисущий Allgemeinwissen n -s загальна ерудиція allmächtig adj всемогутній, всесильний Alltag m -(e)s будень; будні; der graue ~ сірі будні als коли, в той час як; як, в ролі; er ist ~ Ingenieur tätig він працює інженером; ніж, за er ist älter ~ du він старший за тебе also отже, отож, значить; nа ~ ! от бачиш! alt старий, літній; -er Mann старий; іст. стародавній, давній die alte


Welt стародавній світ; wie ~ sind Sie? скільки Вам років? Altar m -s Altäre вівтар; жертовник Altersheim n -(e)s, -е будинок для літніх людей Altertum n -s Altertümer стародавність, стародавні часи; антикварні речі altertümlich adj старовинний, давній, архаїчний; застарілий altmodisch adj старомодний Altstadt f = старе місто, стара частина міста anbieten (bot an, angeboten) пропонувати (щось); пригощати, частувати (чимось) Angebot n -(e)s, -е пропозиція; вибір, асортимент Angestellte m, f службовець, ...вка Angriff m -(e)s, -е напад, наступ; атака; зазіхання, нападки ängstlich adj боязкий, несміливий; педантичний, скрупульозний ankommen (kam an, angekommen) прибувати, приїздити, приходити Ankunft f = прибуття, приїзд Anlass m -es, Anlässe привід anlässlich (G) з приводу, з нагоди (чогось) anlocken приманювати, приваблювати Anlockung f =, -еn принада, спокуса Anmeldeformular n -s, -e реєстраційний формуляр anprobieren приміряти anregen (j-n zu D) спонукати, схиляти когось до чогось; zum Nachdenken ~ спонукати до роздумів Anreise f =, -n приїзд, прибуття; шлях, поїздка до місця призначення anreisen приїжджати, прибувати Anreisetag m -(e)s, -е день прибуття, приїзду anstrengen, sich напружуватися, докладати зусиль, старатися anstrengend adj стомливий, напружений

Anstrengung f =, -еn напруга, зусилля, старання Antarktis f = Антарктика Anteil m -(e)s, -e частина; частка; пайка antreten (trat an, angetreten) починати; братися (до чогось); підступати, наближатися Antwort f =, -еn відповідь antworten відповідати anvertrauen довіряти anziehen (zog an, angezogen) надягати (одяг); одягати, взувати; sich ~ вдягатися anziehend adj привабливий, принадний, цікавий Anziehungskraft f = принадливість, привабливість; große ~ ausüben бути дуже привабливим, принадним Apfel m -s, Äpfel яблуко Apfelbaum m -(e)s, Apfelbäume яблуня Apfelkuchen m -s, = яблучний пиріг Apfelmus n -es яблучне пюре Apfelsaft m -(e)s, Apfelsäfte яблучний сік Apfelsine f =, -n дерево (дерево і плід) Apostel m -s, = бібл. апостол, учень, послідовник Appetit m -(e)s апетит; Appetit haben (auf Akk.) мати бажання; der ~ kommt mit dem (beim) Essen присл. апетит з їдою прибуває Applaus m -es оплески, аплодисменти Architekt m -еn, -еn архітектор Architektur f =, -еn архітектура Architekturliebhaber m -s, = шанувальник архітектури ärgern злити, сердити, дратувати; sich ~ (über А) злитись, сердитись Argument n -es, -е аргумент, довід, доказ Arktis f = Арктика Arm m -(e)s, -е рука (від п’ясті до плеча) arm adj бідний, нужденний, незаможний 219


Artikel m -s, = товар; стаття (у газеті); пункт, стаття (договору); артикль Asche f = попіл, зола, порох Atemschutzmaske =, -n дихальна маска atmen дихати aufbessern поліпшувати, покращувати Aufgabe f =, -n завдання, проблема aufgelegt zu etw. (D) ~ sein бути схильним (охочим) до чогось; er ist heute gut (schlecht) ~ він сьогодні (не) в гуморі aufgeschlossen adj товариський, чуйний; ein -err Charakter товариський, компанійський характер; für etw. (А) ~ sein цікавитися чимось Auflage f =, -n видання (книги); наклад, тираж Aufnahmeprüfung f =, -n вступний іспит aufpassen бути уважним, уважно слухати; (auf А) доглядати (когось), наглядати (за кимось, чимось); приміряти; einen Hut ~ приміряти капелюх aufsetzen n надягати (капелюха, окуляри, перстень); ставити (на землю), наступати (ногою); посадити (літак); складати (план) auftauchen випливати; (раптово) з’являтися aufwachsen (wuchs auf, aufgewachsen) виростати; підростати ausbauen знімати; розбирати; будувати, створювати; розвивати Ausdauer f = витримка, самовладання; витривалість, терплячість Ausflug m -(e)s, Ausflüge екскурсія, прогулянка ausgeben (gab aus, ausgegeben) витрачати (гроші); віддавати (наказ); випускати (цінні папери) ausfüllen заповнювати формуляр (бланк) ausgehen (ging aus, ausgegangen) виходити; кінчатися, вичерпуватися 220

auslegen розкладати; витрачати (гроші) ausleihen давати напрокат (у тимчасове користування); Bücher видавати книжки додому (у бібліотеці) ausprobieren n випробовувати (щось на практиці) ausreichen вистачати, бути достатнім aussehen (sah aus, ausgesehen) виглядати, мати вигляд Aussehen n -s (зовнішній) вигляд, зовнішність Aussicht =, -еn вид, краєвид, панорама; перспектива, плани, шанси; gute ~ haben мати хороші, блискучі перспективи ausspucken тут: викидати aussuchen вибирати, відбирати; вишукувати austragen (trug aus, ausgetragen) розносити, доставляти (листи, газети); проводити змагання Ausverkauf m -(e)s, Ausverkäufe розпродаж ausverkaufen розпродувати; das Haus ist ausverkauft всі квитки на виставу продані auswählen вибирати; добирати, відбирати аuszeichnen відзначати, нагороджувати Auszeichnung f = -en нагородження (орденом) Autor m -s, = автор Autorenlesung f = -en зустріч автора з читачами Autowerkstatt f =, Autowerkstätten авторемонтна майстерня Вв Baby y [’be:bi] n -s, -s немовля, новонароджений Babysitter m -s, =, -sitterin ff, = -nen нянька, яка приходить backen (buk, gebacken) пекти Bahnhof m (e)s, Bahnhöfe (залізничний) вокзал, станція


Balkon m -s, -s балкон Ball m -(e)s, Bälle м’яч; бал Ballett n -(e)s, -e балет, балетна трупа Ballettaufführung f =, -en балет (спектакль) banal adj банальний, вульгарний Bank f =, Bänke лава, ослін, лавка Bank f =, -en банк; ein Konto bei der ~ haben мати поточний рахунок у банку Bar f =, -s бар, стійка, прилавок Bau m -(e)s будівництво; pl Bauten споруда bauen будувати, споруджувати Bauernmarkt m -(e)s, ..märkte селянський ринок Bauwerk n -(e)s, -е (архітектурна) споруда beabsichtigen збиратися, мати намір (щось зробити); was beabsichtigt er? які в нього наміри? er beabsichtigt nichts Gutes у нього лихі наміри beachten брати до уваги, зважати, звертати; einen Rat ~ послухатися поради; er beachtet mich nicht він (навмисне) не звертає на мене ніякої уваги Beachtung f = увага; allgemeine (starke) ~ finden привертати загальну (велику) увагу; j-m, etw. (D) ~ schenken приділяти увагу (комусь, чомусь) beanspruchen вимагати (чогось), претендувати (на щось); viel Zeit ~ вимагати багато часу; viel Platz ~ займати багато місця beantworten відповідати, давати відповідь Bedarf m -(e)s (an D) потреба, необхідність, попит (на щось); bei ~ у разі потреби; die Straßenbahn hält hier nur bei ~ тут трамвай зупиняється тільки за вимогою; für den eigenen ~ для особистого користування; nach ~ und Vermögen у міру потреби, залежно від попиту; у міру сил і можливостей

bedeuten означати Bedeutung f =, -еn значення, сенс; ein Mann von ~ sein впливова людина, визначна особистість beeindrucken справляти (сильне) враження (на когось) beeindruckend adj вражаючий, переконливий beend(ig)en закінчувати, припиняти, завершувати Beend(ig)ung f = закінчення, припинення, завершення Beere f =, -n ягода; Beeren pflücken (sammeln) збирати ягоди Beet n -(e)s, -e грядка, клумба Befinden n -s самопочуття, стан здоров’я; wie ist Ihr ~? як Ви себе почуваєте? befinden, sich бути, перебувати, знаходитися, розташовуватися, почувати себе; er befindet sich viel auf Reisen він багато подорожує; sich wohl ~ почувати себе добре befreunden, sich (mit D) h потоваришувати, здружитися, зблизитися (з кимось) befreundet adj sie sind eng ~ вони великі друзі; wir waren schnell ~ ми швидко подружилися begabt adj обдарований, здібний; vielseitig ~ різнобічно обдарований begegnen (D) зустрічати, трапитися (на очі комусь); траплятися, відбуватися; er begegnete ihr auf der Straße вона зустріла його на вулиці; ihm ist ein Unglück begegnet з ним скоїлося нещастя Begegnung f =, -en зустріч, матч begehrlich adj сластолюбний, хтивий, ненаситний begeistern надихали; j-n für eine Sache ~ захопити когось чимсь (якоюсь справою) begeisternd adj який запалює, надихає begeistert adj захоплений, пристрасний; von etw. (D) ~ sein бути 221


в захваті від чогось; für etw. (А) ~ sein захоплюватися чимось begründen мотивувати, засновувати, створювати Begründer m -s, =; -in f =, -nen засновник, засновниця, фундатор, зачинатель, ініціатор begrüßen вітати (когось), вітатися (з кимось); вітати, схвалювати (щось) behaupten стверджувати, запевняти beherrschen володіти; оволодіти (чимось), знати щось досконало Behinderte m, f інвалід, фізично неповноцінна людина bei ргр (вказує на місцезнаходження поблизу чогось, когось) біля, під, близько, поруч; ~ der Tür біля дверей; ~ Nürnberg під Нюрнбергом; (вказує на час) на, у, по, з, до; ~ Nacht уночі; ~ Tag und Nacht вдень і вночі; (вказує на заняття, стан) за, у, під час; ~ m Essen за їжею; ~ einem Glas Wein за келихом вина; (вказує на умову, обставини) при, у, під; ~ schlechtem Wetter у погану погоду Bein n -(e)s, -е нога Beiname m -ns, -n прізвисько; mit dem ~ n на прізвисько Beispiel n -(e)s, -e приклад; zum ~ (скор. z. В.) наприклад Beitrag m -(e)s, Beiträge внесок, частка, частина; стаття bekannt adj знайомий, відомий, знаний Bekanntenkreis m -es, -е коло знайомих bekanntlich adv як відомо Bekanntmachung f =, -еn оголошення, повідомлення, публікація Bekanntschaft f =, -еn знайомство; eine ~ anknüpfen познайомитися з кимось bekommen (bekam, bekommen) одержувати, отримувати; знаходити (роботу) 222

belegen покривати, устеляти; займати (місце, кімнату), einen Platz im Wettspiel ~ зайняти якесь місце у змаганнях; підтверджувати (документами) beleidigt adj скривджений, ображений bemerken помічати, зауважувати benachrichtigen повідомляти, сповіщати (когось про щось) benoten поставити оцінку (за щось) benötigen потребувати (чогось) benutzen користуватися (чимось) beobachten спостерігати, стежити, слідкувати beraten (beriet, beraten) радити, надавати консультації bereiten готувати; завдавати, заподіювати (щось комусь) bereits уже; (стосовно минулого) ще; er ist ~ Arzt він уже лікар; ~ als Kind ще дитиною; ~ im vorigen Jahr ще в минулому році Bericht m -(e)s, -е доповідь; звіт; повідомлення, (газетна) кореспонденція; einen ~ erstatten (vorlegen, geben, machen) робити доповідь berichten повідомляти, доповідати Beruf m -(e)s, -е професія, спеціальність; er ist Lehrer von ~ він за фахом учитель; einen ~ erlernen здобути спеціальність; keinen festen ~ haben не мати професії berufstätig adj який працює (за фахом); зайнятий (на виробництві); ist Ihre Mutter ~? Ваша мати працює?; halbtags ~ sein працювати неповний робочий день beruhigen заспокоювати, угамовувати Beschäftigung f =, -еn заняття, справа, робота; зайнятість besitzen володіти (чимось, кимось) besonders adv особливо; nicht ~ так собі besorgen діставати; купувати


Besprechung f = -en обговорення bestehen (bestand, bestanden) витримувати, долати, (aus D) складатися (з чогось); eine Prüfung ~ витримати іспит bestellen замовляти (щось десь); eine Zeitung ~ передплатити газету bestreuen посипати, обсипати Besuch m -(e)s, -е відвідини; візит; гість; гостя; гості; zu/auf ~sein бути в гостях, гостювати; zu/auf ~ gehen йти у гості; wir haben ~ у нас гості; ми приймаємо гостей besuchen відвідувати, провідувати (когось), бувати (у когось) Betätigung f =, -еn заняття, діяльність; sportliche ~ заняття спортом Betreuer m -s, =, -in f =, -nen супровідник, супровідниця (делегації тощо); наставник, куратор (курсу); wissenschaftlicher ~ науковий керівник Betreuung f = обслуговування; medizinische ~ медичне обслуговування Betrieb m -(e)s, -е підприємство, завод; дія; in ~ nehmen здавати в експлуатацію; in ~ setzen приводити в дію; in ~ sein працювати, функціонувати; außer ~ sein не працювати (напр., про верстат) Bevölkerung f = населення Bewegung f =, -еn рух beweisen (bewies, bewiesen) доводити, аргументувати bewirtschaften керувати господарством; dieses Restaurant wird nur im Sommer bewirtschaftet цей ресторан працює тільки влітку; обробляти (землю) Bewusstsein n -s свідомість; пам’ять; усвідомлення; сприйняття bezahlen платити (щось, за щось); оплачувати Bezirk m -(e)s, -e область, округ (територія); район (міста), сфера Bildung f = утворення, виникнення; створення; освіта

Bildungszentrum n -s, -еn освітній центр billig adj дешевий Bimsstein m -(e)s, -е пемза Binnengewässer рі. внутрішні води bitten (bat, gebeten) просити blass adj блідий; бляклий, безбарвний Blatt n -(e)s, Blätter листок, пелюстка, аркуш паперу braten (briet, gebraten) смажити (м’ясо, рибу) brauchen потребувати braun gebrannt засмаглий brav adj добрий, славний, гарний; слухняний (про дитину) Brief m -(e)s, -е лист, послання Brieffreund m -es, -е друг по листуванню Briefmarke f =, -n поштова марка Briefmarkenalbum n -s, Briefmarkenalben альбом для поштових марок Bronzenstandbild n -s бронзова статуя Brücke f =, -n міст; ~ schlagen наводити мости, установлювати контакти buchen забронювати, попередньо замовити Bühne f =, -n сцена Bukowina f Буковина bummeln блукати, прогулюватися Bundestag m -(e)s бундестаг (парламент ФРН) Büro n -s, -s бюро, офіс, канцелярія Cc Café [ka:’fe] n -s, -s кафе, кав’ярня Caféteria a [ka-] f =, ..rien кафетерій chaotisch [ka-] adj хаотичний charaktervoll [ka-] adj із характером Charakterzug g [ka-] m -s, -züge риса характеру, характерна риса Charisma a [ka-] n -s, -men харизма, чарівність, чарівливість charismatisch [ka-] adj харизматичний, чарівний 223


chatten спілкуватися в чаті Chronist [kro-] m -еn, -еn літописець Comic m/n -s, -s комікс Computerspiel [kom-] n -s, -e комп’ютерна гра Cousin m -s, -s двоюрідний брат, кузен Dd da adv тут; там; ось; тоді; тут, за цих обставин; тому що, через те що Dach n -(e)s, Dächer дах, покрівля; дім, притулок Dank m -(e)s подяка darstellen зображувати deftig adj ситний, ситий (про їжу), поживний Denkmal n -s, Denkmäler пам’ятник Denkmalschutz m -es охорона історичних пам’яток; unter ~ stehen перебувати під охороною держави derselbe m ((ff dieselbe, n dasselbe, pl dieselben) той (же), той самий; ein und ~ (один і) той самий Dessert [-’sert] n -s, -s десерт Deutsch n (звичайно без артикля) німецька (мова); auf ~ німецькою (мовою); wie heißt das auf ~ як це буде німецькою? er spricht ein gutes ~ він розмовляє гарною німецькою мовою; er versteht розм. kann ~ він знає німецьку (мову), він розмовляє німецькою мовою; er kann kein Wort ~ він не знає ні слова німецькою; німецька мова (навчальний предмет), er unterrichtet ~ він викладає німецьку мову Dialekt m -(e)s, -е діалект Dialog m -(e)s, -е діалог Dichter m -s, = поет, письменник dick adj товстий, гладкий Dienstreise f =, еn відрядження; auf ~ sein бути у відрядженні Diplomingenieur m -s, -е дипломований інженер Diskothek f =, -еn (розм. Disko) дискотека, танці 224

diskutieren обговорювати (щось), сперечатися (про щось), дискутувати doch все-таки, все ж; das müsste er ~ wissen все-таки він мав це знати dolmetschen перекладати (усно) Dolmetscher m -s, = (усний) перекладач Dolmetscherin f =, -nеn (усна) перекладачка Dom m -(e)s, -е кафедральний собор Donnerstag m -(e)s, -е четвер donnerstags adv щочетверга Dose f =, -n коробка; бляшанка; банка Drama n -s ..mеn драма drehen повертати, вертіти; звивати, скручувати dunkel adj темний dünn adj тонкий; худий; рідкий (про волосся), рідкий (про каву) durchfließen протікати (по місцевості тощо) düster adj темний, похмурий Ее eben щойно; das ~ Erwähnte вищезгадане; саме, якраз; das wollte ich ~ sagen саме це я і хотів сказати echt adj справжній, автентичний, чистий (без домішок тощо); ein -er Freund справжній друг Ecke f =, -n кут, ріг; an der ~ на розі; er wohnt um die ~ він живе за рогом Ehre f =, -n честь; j-m zu ~ n на честь когось ehrenamtlich adj почесний, громадський, добровільний; ~ tätig sein працювати на громадських засадах ehrlich adj чесний eigen adj власний eigenartig adj своєрідний, особливий Eigenschaft f =, -еn якість, властивість eilen s поспішати, квапитися


eilig adj спішний, негайний; ich habe es ~ я поспішаю, мені ніколи; nur nicht so ~! не поспішай так! Einblick m -(e)s, -е (in А) погляд (на щось), ознайомлення (із чимось) Eindruck m -(e)s, Eindrücke враження; einen ~ machen справляти враження, вражати; unter dem ~ stehen бути (перебувати) під враженням; einen ~ gewinnen отримати враження einfach adj простий, нескладний Einfluss m -(e)s, Einflüsse вплив; auf j-n, auf etw. (A) ~ ausüben впливати на когось, на щось einladen запрошувати; zu sich (D) ~ запрошувати до себе (у гості); zu einer Tasse Tee ~ запрошувати на чашку чаю Einladung f =, -еn запрошення einmalig adj неповторний einschlafen (schlief ein, eingeschlafen) засинати; ich kann nicht ~ я не можу заснути einschließen (schloss ein, eingeschlossen) замикати (на ключ), оточувати (фортецю) Einzelreise f = індивідуальна поїздка einzig adj єдиний einzigartig adj єдиний у своєму роді empfangen (empfing, empfangen) приймати, отримувати; приймати, зустрічати empfehlen (empfahl, empfohlen) рекомендувати; радити entdecken розкривати (таємницю), виявляти Entdecker m -s, = першовідкривач Entdeckung g f =, -en відкриття Entspannung f =, -en розрядка, послаблення напруги; відпочинок entwickeln розвивати Entwicklung f =, -en розвиток Erde f = Земля (планета), у різн. значеннях земля Ereignis n -ses, -se подія, пригода erfahren (erfuhr, erfahren) (über А; von D) дізнаватися, довідуватися

erfinden (erfand, erfunden) винаходити, вигадувати, фантазувати Erfindung f =, -en винахід, вигадка Erfolg m -(e)s, -e успіх; результат erfolglos adj безуспішний, невдалий erforschen досліджувати, вивчати, випробовувати Erforscher m -s, = дослідник Erfrischung f =, -en освіження; освіжаючий напій; легка закуска; eine ~ zu sich (D) nehmen закусити, перехопити Erholungsstätte f =, -n місце відпочинку erklären пояснювати Erlebnis n -ses, -se переживання, враження; пережите; подія (у житті) ernten збирати врожай erreichen діставати; досягати (пункту, межі), досягти (мети) errichten споруджувати erscheinen (erschien, erschienen) з’являтися erweitern розширювати Erzählung f = -en оповідання essen (aß, gegessen) warm/kalt ~ їсти гарячим/холодним; sich satt ~ наїдатися досита, досхочу; zu Mittag ~ обідати; zu Abend ~ вечеряти Europa n Європа Europäer m -(s), = європеєць ewig adj вічний extra a окремо, додатково; особливо; ein ~ starker Kaffee дуже міцна кава; etwas ~ Schönes дещо особливо гарне; eine ~ Belohnung додаткова винагорода elegant adj елегантний enthalten (enthielt, enthalten) містити entscheiden, sich (für A) наважитися (на щось) entspannen послабляти, зменшувати напруженість; sich ~ розслаблятися ernähren годувати; утримувати (сім’ю) 225


Ff fabelhaft adj неймовірний, небувалий, нечуваний Facette f =, -n грань Fach n -(es), Fächer полиця, галузь, предмет fair [fe:r] adj порядний, пристойний, чесний; коректний; er hat nicht ~ an mir gehandelt він повівся зі мною непорядно; спорт, ~es Spiel коректна гра fallen (fiel, gefallen) падати; йти, падати (про сніг, дощ); випадати (про росу); leicht/schwer ~ бути легким/складним Familienleben n -s сімейне життя fantasievoll adj обдарований багатою уявою faszinierend adj захопливий fein adj тонкий, точний, витончений Fels m -en, -en скеля, стрімчак Fernsehen n, -s телебачення Fernsehsendung f =, -en телепередача Fernsehspiel n -s, -e телеспектакль Fernsehturm m -(e)s, Fernsehtürme телевізійна вежа fertig adj готовий fesch adj розм. елегантний, шикарний, модний Figur f =, -en статура Film m -(e)s, -e плівка; einen ~ einlegen заряджати фотоапарат; фільм, кінофільм, кінокартина finanziell adj фінансовий; грошовий finden (fand, gefunden) знаходити; вважати; sich ~ знаходитися, знайтися; das Buch hat sich gefunden книжка знайшлася Firma f =, Firmen фірма Fischmarkt m -(e)s, Fischmärkte рибний базар flach adj плаский; рівний Flagge f =, -n прапор fleißig adj старанний, ретельний fliegen s (flog, geflogen) літати, летіти Flohmarkt m -(e)s, ..märkte блошиний ринок Flossenschwimmen n -(s) підводне плавання (з ластами) 226

flott adj швидкий, метикуватий, спритний Flug m -(e)s, Flüge політ, переліт, рейс, зграя Flughafen m -s, ..häfen аеропорт Flugzeug n -(e)s, -е літак Fluss m -(e)s, Flüsse ріка; плин, хід flüssig adj рідкий, плавний, швидкий fördern сприяти (чомусь) Frauenschmuck m -(e)s жіночі прикраси Freizeitgestaltung f = організація, проведення дозвілля Freizeitkleidung f = одяг для проведення вільного часу Fremdsprache f =, -en іноземна мова Freude f =, -n радість, задоволення; веселощі freuen, sich (auf/über А) радіти (за когось, через щось) freundlich adj дружній, привітний, щирий, гостинний Freundlichkeit f = привітність, люб’язність, гостинність, щирість, доброзичливість Frieden m -s мир, злагода frisch adj свіжий, незіпсований; прохолодний führen вести, водити füllen наповняти, заповнювати Füllung f =, -en начинка, фарш Funk m -(e)s радіо, радіомовлення Fürst m -en, -еn князь Fußgänger m -s, = пішохід Fußgängerzone f =, -n пішохідна зона, закрита для руху транспорту Gg Galaxis f = астр. галактика Gänsebraten m -s, = смажений гусак Gasteltern pl батьки сім’ї, в якій протягом тривалого часу проживає школяр чи студент з іншої країни gastfreundlich adj гостинний, привітний Gastfreundschaft f =, -en гостинність, привітність


Gästezimmer n -s, = кімната для гостей Gattung f = -en літ. жанр Gebäck n -(e)s печиво gebraten adj смажений Gedenktafel f =, -n меморіальна дошка Gedicht n -(e)s, -е вірш gefährlich adj ризикований, небезпечний Gefühl n -(e)s, -e почуття, емоція; відчуття Gegenstand m -(e)s, Gegenstände предмет, об’єкт; тема gehören належати (комусь); належати, стосуватися (до чогось); входити до складу (чогось) gekocht adj варений (від kochen варити) gelb adj жовтий Geld n -(e)s, -er гроші Geldschein m -(e)s, -е грошовий знак, банкнот gelten (galt, gegolten) цінуватися; бути дійсним, мати силу Gemäldegalerie f =, ..rien артгалерея, картинна галерея Gemüse n -s, = овочі Genre n -s, -s жанр Generation f =, -еn покоління genießen (genoss, genossen) їсти, вживати в їжу; насолоджуватися gepflegt adj пещений; доглянутий geschehen (geschah, geschehen) відбуватися, траплятися Geschichtsliebhaber m -s, = любитель історії Gesamtwerk n -s творчий спадок (художника, письменника тощо) Gesellschaft f =, -en суспільство; (світське) товариство; товариство, компанія Gesellschaftsreise f =, -еn колективна (туристична) поїздка Gestalt f =, -еn фігура, статура; зріст; зовнішність (людини) getrennt adj роздільний; окремий; відокремлений gewähren (на)давати право; задовольняти (прохання тощо)

gewinnen вигравати (у когось) Gewürz n -es, -е приправа giftig adj отруйний Glas n -es, Gläser скло; склянка, чарка glatt adj гладкий, рівний; слизький (про дорогу) Gold n -(e)s золото Gottesdienst m es, -е богослужіння Granitsockel m -s, = гранітний п’єдестал, цоколь Graphik f =, -еn графіка grell adj яскравий, крикливий; різкий, пронизливий grob adj грубий Größe f =, -n величина; розмір; зріст Großstadt f =, Großstädte велике місто, мегаполіс Grünanlage f =, -n сквер; зелені насадження gründen засновувати; Gruselgeschichte f = -n страшна (моторошна) історія günstig adj сприятливий; прихильний Hh hacken рубати Halbpension f = напівпансіон Halskette f =, -n намисто halten (hielt, gehalten) тримати, містити; дотримуватися; вважати, мати (за когось, за щось) Hamburger = гамбургер Handarbeit f =, -еn ручна робота handeln діяти, чинити; торгувати (чимось) Handwerk n -(e)s, -е ремесло; промисел; заняття Handwerker m -s, = ремісник Hansestadt f =, Hansestädte ганзейське місто Hausfrau f =, -еn домашня господарка heftig adj сильний (інтенсивний); різкий; запальний Heimat f = батьківщина, вітчизна helfen (half, geholfen) допомагати (у чомусь, чимось); сприяти (чомусь, комусь) 227


Hersteller m -s, = виробник; виготовлювач hervorragend adj видатний, визначний Highlight n -s, -s центр уваги hilfsbereit adj готовий допомогти hinreißend adj захопливий Hochschule f =, -n вищий навчальний заклад hoffen сподіватися (на щось) höflich adj ввічливий, чемний Höhlenkloster n -s Печерська лавра holen приносити; приводити; дістати, одержати; здобути Holz n -es, Hölzer дрова; дерево, деревина Holzregal n -s, -е полиця з дерева Hörfunksendung f = -en Horrorgeschichte f = -n історія жахів радіопередача Hrywnja f =, -s гривня hübsch adj гарний, милий; гарненький, симпатичний Hügel m -s, = пагорб humorvoll adj кумедний, дотепний, з почуттям гумору (про людину) Ii Infrastruktur f =, -en інфраструктура Inhaber m -s, = власник, господар Inhalt m -es, -e зміст, вміст, ємність inmitten prp посередині; серед, посеред; ~ des Parks посеред парку; ~ der Freunde у дружньому колі Innenstadt f = центр міста innerhalb prp усередині; ~ des Waldes у лісі, посеред лісу; у межах; ~ der Stadt у межах міста; ~ der Familie у межах родини; протягом, за; ~ einer Woche протягом одного тижня intelligent adj освічений, інтелігентний, культурний investieren [-ve-] h інвестувати, вкладати (капітал) irgendwie adv як-небудь, абияк; наскільки можливо irgendwo adv де-небудь ironisch adj іронічний, глузливий 228

Jj Jacht f =, -en яхта Jacke f =, -n куртка; піджак; кофта; жакет; das ist eine alte ~ це давня історія, це старе Jahr n -es, -е рік; dieses ~ цього року; ein fettes ~ урожайний рік; nächstes ~ наступного року; vorigen Jahres минулого року Jahreszeit f =, -en пора року Jahrhundert n -s, -е (скор. Jh.) сторіччя; епоха Jaroslaw der Weise Ярослав Мудрий Jazzszene f =, -n джазова сцена Job m -s, -s заняття; робота jobben працювати Johannisbeere f =, -n смородина; rote ~ порічки, червона смородина; schwarze ~ чорна смородина Jubiläum n -s, Jubiläen ювілей Kk Kaffee m кава; das ist alles alter ~ розм. це все давним-давно відомо Kaffeeklatsch m -s розм. плітки Kaffeekränzchen n -s зустріч за чашкою кави Kamera f =, -s камера, фотоапарат Käsebrot n -es, -e бутерброд із сиром Kasse f = -n каса; гроші (в касі) Kassenzettel m -s, = чек Kathedrale f =, -n собор Kaufhaus n -es, Kaufhäuser універмаг kennen (kannte, gekannt) знати (щось, когось); бути знайомим (з кимось, із чимось), j-n in und auswendig ~ знати когось дуже добре Kinderbuch n -(e)s, ..bücher дитяча книга Kinokarte f =, -n квиток у кіно Kirsche f =, -n вишня Kitsch m -es кітч; несмак klasse adj класний Kleidung f = одяг, убрання Kleinigkeit f =, -en дріб’язок, дрібниця Kloß m -es, Klöße галушка, фрикаделька; er hat einen ~ im Mund він говорить невиразно


Knoblauchsoße f =, -en часниковий соус Koch m -(e)s, Köche повар; viele Köche verderben den Brei присл. сім баб – сім рад, а дитя безпупе kochen варити, готувати (їжу) komplett adj повний Konservatorium [-va-] n -s, Konservatorien консерваторія Konsum m -s споживання konsumieren споживати kontaktfreudig adj товариський konzentrieren концентрувати, зосереджувати; sich ~ (auf А) концентруватися, зосереджуватися (на чомусь) Kopeke f =, -n копійка Kosak m -en, -en козак Kosmetik f = косметика kosten куштувати, пробувати (їжу на смак); коштувати (певну суму), was kostet dieser Anzug? скільки коштує цей костюм? das kostet Nerven тут потрібні міцні нерви Kreuz n -es, -е хрест Kreuzfahrt f =, -en круїз Krieg m -es, -e війна kriegen одержувати, здобувати; схопити, спіймати (когось); Hunger – зголодніти; eine Krankheit – захворіти; Kinder – народжувати дітей; einen Mann ~ вийти заміж Krimi m -s, -s розм. детектив (роман, фільм) Kritik f =, -en критика an j-m, an etw. (D) ~ üben критикувати (когось, щось) kritisieren критикувати (когось, щось, за щось), критично ставитися (до когось, до чогось) Kulturpalast m -es Kulturpaläste палац культури Kultusstraße f =, -n улюблена вулиця багатьох Kunst f =, Künste мистецтво Kuppel f =, -n баня, маківка, купол Kurs m -es, -е курс; bei j-m hoch im Kurs stehen мати великий авторитет, повагу в когось

Kursteilnehmer m -s, = слухач курсів Kurzgeschichte f = -n коротке оповідання, новела Kuscheltier n -(e)s, -е м’яка іграшка L1 lachen сміятися, реготати (над чимось) Laden m -s, Läden крамниця, магазин Lage f =, -n положення; розташування; обстановка, ситуація Landdienst m -es, -е робота на фермі Landwirt m -(e)s, -е селянин, фермер langweilig adj нудний laufen (lief, gelaufen) бігати; швидко йти; квапитися; йти, ходити пішки; крутитися, обертатися; йти, демонструватися (про фільм) laut adj голосний, звучний, дзвінкий Lawra f = лавра Lebenserfahrung f =, -еn життєвий досвід lebensfähig g adj життєздатний lebensfreudig adj життєрадісний lecker adj ласий, апетитний, смачний Leder n -s, = шкіра Legende f =, -n легенда leidenschaftlich adj жагучий, палкий Leihfrist f = термін абонемента (в бібліотеці) Leinwand f = полотно; екран leisten, sich (D) дозволяти собі (будь-що) Lernprogramm n -s, -e навчальна програма Leseecke f = -n куточок читача Leserausweis m -es, -e читацький квиток Lesesaal m -s, ..säle читальний зал Lexikon n -s, Lexika енциклопедія; енциклопедичний словник Lieblingsbummelstraße f =, -n улюблена вулиця для прогулянок Lieblingsfach n -(e)s, ..fächer тут: улюблений шкільний предмет Lippenstift m -(e)s, -е губна помада (тюбик) 229


Literatur f = література Logo n -s логотип, фірмовий знак lösen розв’язувати (задачу); розгадувати (загадку); er konnte den Blick vom Bild nicht ~ він не міг відірвати очей від картини Mm machen робити, виготовляти, виробляти Mädchen n -s, = дівчинка, дівчина Mädchenname m -ns, -n дівоче прізвище Mahl n -(e)s, Mahler обід, трапеза, їжа, бенкет Mahlzeit f =, -en їжа, харчі (сніданок, обід, вечеря); – ! смачного! (вітання в обідній час) Make-up [me:k’ap] n декоративна косметика Maler m -s, = художник, живописець, маляр Malerei f =, -еn живопис; картина malerisch adj мальовничий Märchen n -s = казка Markenklamotten рі фірмовий одяг (розм. шмотки) Markenkleidung f = фірмовий одяг Marktschreier m -s, = закликальник mäßig adj помірний, поміркований; помірний, невеликий Mechaniker m -s, = механік Medaille f =, -n медаль Medizinstudentin f =, -nen студентка медичного університету, інституту, факультету Meinungsforschungsinstitut n -s, -е інститут вивчення громадської думки meißeln видовбувати, карбувати (sind ... gemeißelt викарбувані) melden повідомляти (про щось комусь); доповідати Menge f -n маса; безліч, велика кількість; юрба, натовп Metropole f =, -n центр; столиця Milchprodukt n -(e)s, -е молочний продукт 230

Milchsuppe f =, -n молочний суп mindestens adv принаймні, найменше Mineralstoff m -(e)s, -е мінеральна речовина mitarbeiten (an D; in D) співробітничати (у чомусь) Mitarbeiter m -s, = співробітник Mitglied n -(e)s, -er член (організації, партії) mittelalterlich adj середньовічний Möbelgeschäft n -(e)s, -e меблевий магазин Möbelschreiner m -s, = столяр Möbelverkäufer m -s, = продавець меблів Modegeschäft n -(e)s, -e магазин модного одягу monatlich adj щомісячний; щомісяця, кожен місяць Motto n -s, -s девіз, гасло; unter dem ~ stehen проходити під гаслом multikulturell adj багатокультурний Museum n -s, Museen музей Musikfreund m -(e)s, -e пошановувач музики mutig adj мужній, сміливий, відважний Nn Nachbarland n -(e)s, ..länder сусідня країна Nachbarschaft f = сусідство; in j-s (nächster) – wohnen жити по сусідству з кимось, сусідити Nachhilfe f = допомога (у навчанні) Nachrichtenmagazin m -s, -е інформаційно-політичний журнал Nachspeise f =, -еn десерт, солодощі Nachtisch m -es десерт, солодощі; als ~ на десерт Name m -ns, -n ім’я, прізвище nass adj мокрий, вологий; дощовий (про погоду) Neffe m -n, -n небіж, племінник nehmen (nahm, genommen) брати, взяти


Netz n -es, -е сітка; невід; мережа, (розгалужена) система neulich adv нещодавно, днями Nichte f =, -n небога, племінниця nördlich adj, adv північний; північніше; на північ Nordsee f = Північне море Not f = нужда, нестатки, злидні Novelle f = -n новела Оо offen adj відкритий, розкритий; ~ es Haar розпущене волосся; mit ~ em Mantel у незастебнутому пальто; Tag der ~ еn Tür день відкритих дверей offensichtlich adv очевидно, неначе ökologisch g adj екологічний Ökosystem n -s, -e екологічна система Olympiade f -n олімпіада Olympiastadion т -s, Olympiastadien олімпійський стадіон Oper f =, -n опера, оперна вистава; оперний театр; in die ~ gehen іти до оперного театру Opernhaus n -es, Opernhäuser оперний театр ordentlich adj акуратний, охайний; порядний, чесний; справжній, правдивий Ordner m -s, = відповідальний за дотримання порядку; черговий (у класі), реєстратор (тека), швидкозшивач einen neuen ~ anlegen почати (завести) нову теку (папку) Orgelkonzert n -es, -е концерт органної музики orientalisch adj східний (про країни, культуру) Osten m -s схід; nach ~ на схід; у східному напрямку; im ~ на сході; der Ferne (Nahe) ~ Далекий (Близький) Схід Ostsee f = Балтійське море Outfit n -s, -s одяг Ozean m -s, -е океан

Рр Paar n -es, -е пара; подружня пара paar кілька; ein ~ Mal кілька разів; ein ~ Wochen кілька тижнів; vor ein ~ Tagen кілька днів тому Packung f =, -еn пачка (цигарок тощо); упаковка, тара Palette f =, -n палітра; вибір, асортимент; eine breite ~ von Farben широка гама кольорів Panne f =, -n (невелика) аварія в дорозі; eine ~ haben зазнати аварії Parfüm n -s, -s парфуми passen бути до міри; личити, бути до лиця; підходити, годитися; der Anzug passt ihm wie angegossen костюм сидить на ньому як улип pauschal adv цілком, гуртом, загалом Pauschalangebot n -(e)s, -е паушальна пропозиція Pauschale n -s, Pauschalien загальна сума Pension f =, -n пенсія; eine ~ beziehen отримувати пенсію; in ~ gehen іти на пенсію; пансіон (невеликий готель) Pfanne f =, -n сковорода, пательня Pfannkuchen m -s, = пончик Pflanzenwelt f = рослинний світ, флора Pflege f = догляд; in ~ sein бути під наглядом pflegebedürftig adj який потребує догляду pflegen доглядати (когось, щось); піклуватися (про когось, про щось); мати звичай (звичку) робити щось; Kontakte ~ підтримувати контакти; Freundschaft mit j-m ~ підтримувати з кимсь дружні стосунки; der Herbst pflegt regnerisch zu sein осінь звичайно (буває) дощова Philharmonie f =, -n філармонія planschen хлюпатися, плескатися у воді platzen луснути; тріснути; розірватися 231


Polizeirevier n -s поліцейська варта, поліцейська дільниця populär adj популярний Popularität f = популярність Postament n -(e)s, -е постамент, п’єдестал prächtig adj розкішний, пишний; чудовий, дивовижний, прекрасний Preis m -(e)s, -е ціна; нагорода, приз Problem n -s, -е проблема, (складне) питання Profi m -s, -s професіонал, фахівець prompt adj негайний, швидкий; eine ~ е Bedienung швидке обслуговування; ich bitte um ~ е Antwort я прошу терміново відповісти Proviant m -(e)s, -е продовольство, провіант Qq Quadriga f = квадрига Qualität f =, -n якість, властивість Quark m -s сир; нісенітниця; sich um jeden ~ kümmern тривожитися через кожну дурницю Quelle f =, -n джерело, струмок quer adv поперек, через; kreuz und ~ вздовж і впоперек; ~ über die Straße gehen перетнути вулицю; ~ gehen не вдаватися; j-n – ansehen недовірливо ставитися до когось Rr Radio n -s, -s радіо, радіомовлення; im ~ по радіо rasten відпочивати; робити привал; nicht ~ und ruhen працювати не покладаючи рук; rast’ ich, so rost’ ich присл. з лежі не зробиш одежі, а зі спання не купиш коня Rauchfahne f =, -n смуга диму Rechenaufgabe f =, -n арифметична задача reden говорити; розмовляти; бесідувати; теревенити reduzieren скорочувати, обмежувати; зменшувати 232

Regel f =, -n правило; in der ~ як правило regelmäßig adj регулярний Regen m -s, = дощ; leichter ~ невеликий дощ; strömender ~ злива, anhaltender ~ тривалий дощ; der ~ rieselt течуть цівки дощу; im ~ під дощем; vom Regen in die Taufe kommen потрапити з вогню та в полум’я Region f =, -еn область, район; регіон; сфера, галузь Reich n -(e)s, -е імперія reichen подавати, простягувати; бути в достатку, вистачати; dieses Geld wird ~ цих грошей вистачить reichlich adj (більш ніж) достатній, багатий; занадто великий, вільний (про одяг) Reichstag m -(e)s рейхстаг Reisebüro n -s, -s туристичне бюро Reisekatalog m -(e)s, -е туристичний проект Reisende m -n, -n мандрівник Reiseprospekt m -(e)s, -е туристичний проект reizvoll adj привабливий, принадний Rekord m -(e)s, -е рекорд; einen ~ aufstellen встановити рекорд Reliquie f =, -n реліквія renovieren обновляти, ремонтувати Renovierung f =, -en відновлення, ремонт Rente f -en рента; пенсія; in die Rente gehen іти на пенсію reservieren бронювати, резервувати Respekt n -(e)s повага, пошана Restaurantt [resto’ra aŋ] n -s, -s ресторан Resultat n -(e)s, -e результат richten спрямовувати; auf etwas den Blick ~ спрямовувати погляд на щось, когось Richtung f =, -еn напрямок Ring m -(e)s, -e каблучка, перстень; коло, кільце


roh adj сирий (неварений); брутальний, жорстокий Roman m -s, -е роман romantisch adj романтичний Rosine f =, -еn родзинка Rostbratwurst f =, Rostbratwürste смажена ковбаска Rückgliederung f =, -еn повернення (до складу чогось) rücksichtsvoll adj ввічливий, уважний, тактовний rund adj круглий, кулястий; повний; гладкий, округлий; округлений (про число) Rundfahrt / =, -еn турне; екскурсія Ss Sahne f = вершки Saison [ze’zoŋ] f =, -s сезон sammeln збирати, колекціонувати Sammler m -s, = колекціонер sanft adj м’який, ніжний; лагідний satt adj ситий; etwas satt haben набридати schaffen (schuf, geschaffen) творити, здійснювати, працювати Schafskopf m -(e)s, Schafsköpfe йолоп, дурень; ~ spielen грати в дурня Schallplatte f =, -n (грам)платівка schätzen цінувати; поважати Schatzkammer f =, -n скарбниця Schaufenster m -s, = вітрина Schaufensterbummel m -s, – прогулянка містом Scheck m -s, -s (банківський) чек; квитанція, талон schick adj елегантний; розкішний schillernd adj переливчастий schimpfen лаяти, сварити; обзивати Schlange f =, -n черга; ~ stehen стояти в черзі schlank adj стрункий, тонкий Schloss n -es, Schlösser замок, палац schmal вузький; тонкий; худий (про людину) schminken, sich фарбуватися Schnorchel m -s, = дихальна трубка маски, акваланга

Schokolade f = шоколад schonen берегти, щадити; дбайливо поводитися (з чимось) Schönheitsideal n -s, -е ідеал краси schreiben писати; sich ~ листуватися Schriftsteller m -s, = письменник Schritt m -es, -е крок; auf ~ und Tritt на кожному кроці; den ersten ~ machen зробити перший крок Schulcafé n -s, -s шкільне кафе Schuluniform f =, -еn шкільна форма Schutzhelm m -(e)s, -е захисна каска schwach adj слабкий, хворобливий; кволий; слабкий; слабохарактерний Schwank m -(e)s, (Schwänke) жарт, (кумедна) витівка Schwarzes Meer n Чорне море Schwefel m -s сірка Seebad n -(e)s Seebäder морський курорт seicht adj мілководний Seife f =, -n мило sensationell adj сенсаційний Sketch m -(e)s, -е жартівлива сценка spannend adj захоплюючий spitze adj розм. найвищий сорт, перший клас studieren навчатись у вищому навчальному закладі suchen шукати, розшукувати (когось, щось); збирати (ягоди, гриби) südlich південний; на південь (від чогось) Südpol m -s Південний полюс surfen h займатися серфінгом Sweat-Shirt n -s спортивна фуфайка symbolisieren символізувати Tt Tagesordnung f = порядок денний; an/auf der ~ stehen бути на порядку денному täglich adj, adv щоденний; щодня Taille f =, -n талія talentiert adj талановитий, обдарований 233


tatsächlich adv фактично, дійсно taufen хрестити Täufer m -s, = бібл. Хреститель teilen ділити (на частини, частки); розподіляти, ділити (виграш); поділяти (радість, горе тощо з кимось); поділяти (погляди, переконання) telefonieren дзвонити (говорити, розмовляти) по телефону temperamentvoll adj темпераментний Tennisspiel a -s, -е теніс teuer adj дорогий (про ціну) Theaterkarte f =, -n квиток у театр Theaterstück n -s, -е п’єса Tierwelt f =, -еn фауна, тваринний світ Tipp m -s, -s підказка, натяк Tod m -es смерть tolerant adj терпимий, толерантний Tor n -es, -е ворота; гол; забитий м’яч Tradition f =, -еn традиція Trainer m -s, = тренер träumen n (von D) мріяти, бачити уві сні Trend m -s, -s тенденція; im Trend sein бути актуальним treu adj вірний, відданий; надійний (про помічника, друга) trommeln бити в барабан; барабанити; відбивати (марш) trotzdem (у складнопідрядному реченні) незважаючи на те, що; хоча; (у складносурядному реченні) незважаючи на це, все-таки Truchanow-Insel f = Труханів острів T-Shirt n футболка tun (tat, getan) робити, виконувати Tüte f =, -n пакетик Typ m -s, -еn тип, взірець typisch adj типовий Uu üben вправляти; тренувати überlegen покласти (щось поверх чогось), sich (D) ~ обмірковувати; ich will es mir ~ я подумаю; gut überlegt добре продумано übermorgen adv післязавтра 234

Überraschung f =, -еn несподіванка, р раптовість; сюрприз Übersetzer m -s, = перекладач Umfrage f =, -n опитування; анкетування; der ~ zufolge згідно з опитуванням; laut einer ~ згідно з результатами опитування Umgang m спілкування, знайомство; поводження (з кимось, із чимось) Umgebung f =, -еn околиці; оточення, середовище umgehen mit (D) поводитися, обходитися (з кимось, із чимось); обходити, об’їжджати Umkleidekabine f =, -n кабінка для переодягання unberührt adj недоторканний, незайманий unfair [-fe:r] adj нечесний, неблагородний (про вчинок, поведінку), некоректний ungefähr близько, приблизно ungeschminkt adj ненафарбований; неприкрашений unordentlich adj безладний; неохайний, неакуратний Unterbringung f = розміщення, улаштування (людей) unterhaltsam adj цікавий, розважальний unternehmen починати (щось), братися (за щось) Unternehmen n -s, = (промислове) підприємство, фірма urig g adj старий, древній Urlaub m -(e)s, -е відпустка; vier Wochen ~ machen мати чотирьохтижневу відпустку; auf ~ sein бути у відпустці; auf ~ kommen приїхати у відпустку Urlaubsstimmung f = (піднесений) настрій перед відпусткою Urzeit f = доісторичні часи; seit ~ еn з давніх-давен, споконвіку Vv Variante [va-] f =, -n варіант Vegetation f = рослинність


Verantwortung f = відповідальність; ~ übernehmen брати на себе відповідальність verantwortungsvoll adj відповідальний Verbesserungsvorschlag m (e)s, Verbesserungsvorschläge раціоналізаторська пропозиція; einen ~ einbringen внести раціоналізаторську пропозицію verbinden (verband, verbunden) зв’язувати, з’єднувати; перев’язувати рану, зав’язувати очі; telefonisch ~ з’єднувати по телефону; falsch verbunden Ви помилилися (номером) verdanken завдячувати, бути зобов’язаним (комусь, чомусь), das hat er sich selbst zu ~ він сам у цьому винен Verein m -(e)s, -е спілка, товариство; організація verfassen n складати, писати (текст); створювати; einen Artikel ~ написати статтю verfügen (über А) постановляти, ухвалювати; розпоряджатися (чимось); über sein Geld frei ~ вільно розпоряджатися своїми грішми Verfügung f =, -еn постанова, розпорядження; etw. zur ~ haben мати щось у своєму розпорядженні; j-m zur ~ stehen бути в чиємусь розпорядженні vergessen (vergaß, vergessen) забувати Vergleich m -(e)s, -e порівняння; компроміс; im Vergleich (zu D) у порівнянні з; besser ein magerer ~ als ein fetter Streit краще солом’яна згода, ніж золота звада Vergnügen n -s, = утіха, задоволення; розвага, забава; вечір, вечірка Verkehrszentrum n -s, Verkehrszentren транспортний центр verlangen вимагати (чогось), просити (когось, щось) verlängern продовжувати

verlassen (verließ, verlassen) залишати, покидати; sich (auf А) ~ покладатися (на когось, на щось) verlaufen n (verlief, verlaufen) проходити, пролягати; sich ~ заблукати vermeiden (vermied, vermieden) уникати (чогось), ухилятися (від чогось) Verpflegung f = продовольство; харчування verreisen від’їжджати verschicken відправляти, посилати versinken (versank, versunken) тонути, потопати Verständnis n -ses розуміння verständnisvoll adj тямущий; чуйний verstehen розуміти; sich ~ розуміти один одного Versuch m -(e)s, -е спроба vertiefen поглиблювати vertrauen довіряти(ся), вірити (комусь, чомусь) Vertrauen n -s, довіра; ~ haben (zu D) довіряти vertreten (vertrat, vertreten) заміняти, заступати; репрезентувати Viehmarkt m -(e)s, Viehmärkte ринок, на якому продають худобу Vielfalt f різноманіття Vitamin n -s, -е вітамін Völkerfreundschaft f = дружба між народами Völkerverständigung f = взаєморозуміння між народами Volkskünstler m -s, -е народний артист vollkommen adj повний, абсолютний, цілковитий; досконалий (про красу) Vorbild n -(e)s, -er приклад, зразок; взірець Vorspeise f =, -еn закуска Vorwurf m -(e)s, Vorwürfe закид, докір Ww Wagen m -s, = екіпаж; візок; віз; автомобіль; вагон; вагонетка 235


wagen, sich відважитися Wahl f =, -en вибір; pl. вибори wahr adj щирий; справжній; правильний während prp під час Wahrheit = правда, істина Wahrzeichen n -s, = прикмета; (відмітна) ознака; символ Wappen n -s, = герб Ware f =, -n товар; виріб Wasserhandelsweg m -(e)s, -е водний торговий шлях weil тому що, через те що weinen плакати Weißwein m -(e)s, -е біле вино Weißwurst f =, Weißwürste варена теляча ковбаса weltberühmt adj всесвітньо відомий Weltmeisterschaft (WM) f =, -en першість світу Weltspitze f = найвище світове досягнення wenden (wandte, gewandt) перевертати wenig adv мало, небагато Werbewirtschaft f = реклама Werk n -(e)s, -e справа; праця, робота; твір; (наукова) праця westeuropäisch adj західноєвропейський Wettbewerb m -(e)s, -е змагання Wettkampf m -(e)s, Wettkämpfe змагання; матч wichtig adj важливий widmen присвячувати Wille m -ns воля Winterschlussverkauf m -(e)s розпродаж товарів зимового сезону Winterspiele pl. зимові Олімпійські ігри Wissen n -s знання

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Witz m -(e)s, -е жарт, дотеп; анекдот; гумор wöchentlich adj, adv щотижневий; щотижня Wohngebiet n -(e)s, -е мікрорайон (у місті); житловий масив Wohnhaus n -(e)s, Wohnhäuser житловий будинок Wohnheim n -(e)s, -е гуртожиток Wohnviertel n -s, = житловий квартал Wolle f = вовна Wörterbuch n -(e)s, ..bücher словник Wurstbrot n -(e)s, -е бутерброд з ковбасою Zz zählen налічувати Zahnpasta f = зубна паста zeigen показувати; klar zeigen проясняти; робити чітким, виразним Zeit f =, -en час zeitmäßig adv що стосується часу Zeitraum m -(e)s проміжок часу Zeitungsartikel m -s, = стаття в газеті Zelt n -(e)s, -е намет; шатро Zentrum n -s, Zentren центр Zeppelin m -(e)s, -е дирижабль zerteilen розрізати, ламати на частини ziehen (zog, gezogen) тягти; виймати, витягати; переїхати до міста zielbewusst adj цілеспрямований zielstrebig adj цілеспрямований zugleich adv одночасно zurzeit adv вчасно; у цей час; на разі zusammen adv разом; спільно Zusammenleben n -s спільне життя, співжиття


INHALTSVERZEICHNIS

Любі друзі! ................................................................................................. 3 Lektion 1. MEINE FAMILE, MEINE FREUNDE UND ICH ................. 4 1.1 Das ist meine Familie ............................................................................. 5 1.2 Meine Familie ist mir wichtig ................................................................ 8 1.3 Was hält eine Familie zusammen? ...................................................... 11 1.4 Jung und Alt unter einem Dach ........................................................... 15 1.5 Freundschaft ist das halbe Leben ....................................................... 19 1.6 Richtige Freunde .................................................................................. 22 1.7 Der Lebenslauf ..................................................................................... 25 1.8 Teste dein Deutsch! .............................................................................. 28 1.9 Projektvorschlag .................................................................................. 30 Lesen macht Spaß .................................................................................. 31 Lektion 2. KINO UND THEATER ......................................................... 2.1 Das achte Weltwunder .......................................................................... 2.2 Rund um das Kino ............................................................................... 2.3 Ich sehe gern Abenteuerfilme .............................................................. 2.4 Der Film war spannend! ...................................................................... 2.5 Filmberufe ............................................................................................ 2.6 Wir gehen ins Theater ......................................................................... 2.7 Teste dein Deutsch! .............................................................................. 2.8 Projektvorschlag .................................................................................. Lesen macht Spaß ..................................................................................

33 34 38 44 48 52 54 58 60 61

Lektion 3. LESEN .................................................................................... 3.1 Rund um das Lesen .............................................................................. 3.2 Bücherwelt ........................................................................................... 3.3 Moderne deutsche Kinder- und Jugendbuchautoren ........................ 3.4 Lieblingsautoren und Lieblingsbücher ............................................... 3.5 In der Schulbibliothek ........................................................................ 3.6 Teste dein Deutsch! ............................................................................. 3.7 Projektvorschlag .................................................................................. Lesen macht Spaß ..................................................................................

65 66 69 73 78 80 83 85 86

Lektion 4. REISEN BILDET .................................................................... 90 4.1 Reisen heute .......................................................................................... 91 4.2 Reiseland Deutschland ......................................................................... 96 4.3 München ist eine Reise wert ............................................................. 101 4.4 Sprachreisen ....................................................................................... 105 4.5 Reiseland Ukraine .............................................................................. 108 4.6 Im Reisebüro ....................................................................................... 110 237


4.7 Wir bereiten uns auf eine Reise vor .................................................. 4.8 Teste dein Deutsch! ............................................................................ 4.9 Projektvorschlag ................................................................................ Lesen macht Spaß ................................................................................

112 117 119 120

Lektion 5. DEUTSCHLAND. SEHENSWERTES ................................ 5.1 Deutschland – ein Land mit Geschichte ........................................... 5.2 Berlin. Kurz und bündig .................................................................... 5.3 Weimar – die Stadt der deutschen Klassik ....................................... 5.4 Köln – eine Stadt am Rhein ............................................................... 5.5 Projektvorschlag: Dresden / Frankfurt am Main ............................. 5.6 Teste dein Deutsch! ............................................................................ 5.7 Projektvorschlag ................................................................................ Lesen macht Spaß ................................................................................

124 125 128 134 136 140 148 150 151

Lektion 6. DIE UKRAINE. SEHENSWERTES ................................... 6.1 Die Ukraine – ein Land mit Geschichte ............................................ 6.2 Kyjiw. Kurz und bündig ..................................................................... 6.3 Sieben Wunder der Ukraine .............................................................. 6.4 Die schönsten Altstädte und Orte der Ukraine ................................ 6.5 Teste dein Deutsch! ............................................................................ 6.6 Projektvorschlag ................................................................................ Lesen macht Spaß ................................................................................

154 155 157 161 168 173 175 176

Lektion 7. SCHULLEBEN .................................................................... 7.1 Mein Lieblingsfach ............................................................................. 7.2 Schüler und Lehrer ............................................................................ 7.3 Schulcafé ............................................................................................. 7.4 Meine Zukunftspläne ......................................................................... 7.5 Teste dein Deutsch! ............................................................................ 7.6 Projektvorschlag ................................................................................ Lesen macht Spaß ................................................................................

181 182 184 187 189 190 192 193

Hörtexte .................................................................................................. 195 Grammatik ............................................................................................. 204 Deutsch-Ukrainisches Wörterverzeichni ....................................... 218

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