Jährlich erkranken schweizweit rund 6800 Frauen und 60 Männer an Brustkrebs
Früherkennung hilft: 2025 tourte der Pink Cube durch die Schweiz und machte Halt in Luzern, Stans, Sarnen, Schwyz, Altdorf und Zug, um zur Brustkrebsvorsorge zu sensibilisieren. Insgesamt wurden in der Zentralschweiz 269 Brustuntersuchungen durchgeführt. Dabei zeigten sich elf verdächtige Befunde.
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1167 Betroffene und Angehörige haben wir in 4738 Stunden beraten
Während 4738 Stunden haben die sechs Beraterinnen der Krebsliga Zentralschweiz im Jahr 2025 insgesamt 1167 Menschen begleitet, davon waren 845 Krebsbetroffene und 322 Angehörige. Zudem konnten in 110 Fällen mit Unterstützungsleistungen von insgesamt 99 000 Franken finanzielle Engpässe abgefedert werden. Diese Leistungen sind nur dank Spenden möglich.
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Seit Februar 2025 ist die Krebsliga Zentralschweiz auf LinkedIn, Facebook und Instagram präsent. In mehr als 200 Beiträgen wurde Aktuelles und Spannendes thematisiert, Einblicke gewährt und Wissenswertes vermittelt. Folgen Sie uns auch schon?
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Von 100 000 Menschen erkranken jährlich weniger als sechs Menschen an einer seltenen Krebsart. Wir wissen wenig über sie. Doch selten bedeutet nicht allein sein! Gemeinsam können wir Bewusstsein schaffen, Wissen verbreiten, zuhören und Solidarität zeigen.
Inhalt
Editorial 3
Dr. med. Roland Sperb, Präsident Carmen Stenico, Geschäftsführerin
Geschäftsbericht 4
Krebsliga Zentralschweiz im Jahr 2025: Engagement für mehr Lebensqualität
Porträt 6
Peter Furrer (62) erzählt, wie die Krebsdiagnose sein Leben ins Wanken brachte
Posteingang 8
Menschen sagen Danke
Beratung und Unterstützung 9
Beratungsleistungen und Zusatzangebote, die Entlastung bringen
Prävention und Früherkennung 10
Hautkrebsprävention von klein auf und Brustkrebs-Früherkennung im Pink Cube
Forschungsförderung 12
Forschung für mehr Heilung und mehr Lebensqualität
Kommunikation und Fundraising 13
Aktiv informieren, Wissen vermitteln und Erreichtes feiern
Wir danken allen Mitwirkenden für die wertvolle und gute Zusammenarbeit bei der Entwicklung dieses Jahresberichts.
Die Krebsliga Zentralschweiz: 70 Jahre sind noch nicht genug
Liebe Leserin, lieber Leser
Das vergangene Jahr hat uns bewegt, berührt, Geschichten geschrieben, Entwicklungen in Gang gebracht. In diesem Jahresbericht erzählen wir Ihnen davon und zeigen die Vielfalt unseres Wirkens.
Wir haben uns in einer Standortbestimmung gefragt: Sind die 1956 statutarisch festgelegten Aufgaben noch aktuell? Die Antwort ist ein klares Ja! Was vor 70 Jahren definiert worden ist, entspricht den strategischen Zielen in der heute geltenden Vision unserer Organisation:
Krebserkrankungen vermindern und die Lebensqualität von Betroffenen und ihrem Umfeld verbessern.
Wir tun dies weiterhin mit Beratung von Menschen mit Krebs und ihren Angehörigen, mit Prävention und Früherkennung, mit Information der Bevölkerung sowie mit der Förderung der Forschung in der Region.
«Was vor 70 Jahren definiert worden ist, entspricht den strategischen Zielen in der heute geltenden Vision unserer Organisation.»
In einem Punkt allerdings hat sich die Rolle der Krebsliga Zentralschweiz in den letzten Jahren verändert: Netzwerkarbeit. Das gilt einerseits für die Position unserer Organisation als Teil der integrierten Gesundheitsversorgung und umfasst die Koordination unserer Tätigkeit mit allen am Thema beteiligten Institutionen entlang des Patientenpfades. Anderseits geht es um das Einbringen unserer Anliegen in die öffentliche und gesellschaftliche Debatte. Im Austausch mit Institutionen, Behörden, Politik und Verwaltung engagieren wir uns für die Betroffenen und für die Volksgesundheit. Die gesellschaftliche und politische Relevanz der Krebsliga Zentralschweiz wird in Zukunft noch wichtiger werden. Schliesslich ist die Sicherstellung der finanziellen Basis eine weitere grosse Herausforderung.
«Die gesellschaftliche und politische Relevanz der Krebsliga Zentralschweiz wird in Zukunft noch wichtiger werden.»
Vergessen wir bei allen anstehenden Aufgaben nicht die Freude und die Dankbarkeit über 70 Jahre Krebsliga Zentralschweiz. Dies ist eine eindrückliche Leistung – und Ansporn, unseren Weg weiterzuverfolgen. Herzlichen Dank, dass wir auch künftig auf Ihre Unterstützung zählen dürfen.
Dr. med. Roland Sperb Präsident Krebsliga Zentralschweiz
Carmen Stenico Geschäftsführerin Krebsliga Zentralschweiz
Krebsliga Zentralschweiz im Jahr 2025: Engagement für mehr Lebensqualität
Ob bei der Beratung für Krebsbetroffene und Angehörige oder bei der Information der Bevölkerung – immer geht es der Krebsliga Zentralschweiz um Lebensqualität. Das zeigt der Rückblick auf das Geschäftsjahr 2025.
1167 Personen haben eine der fünf regionalen Beratungsstellen aufgesucht und wurden in insgesamt 4738 Stunden (Vorjahr 4503) begleitet. Wichtiger als diese Zahlen ist die positive Wirkung der Beratung für die persönliche Lebensqualität der Menschen mit Krebs oder Angehörigen.
«Die Wirkung der Krebsliga Zentralschweiz für mehr Lebensqualität zeigt sich am direktesten in der Beratung.»
Diagnose mitten im Leben Menschen mit unterschiedlichen Diagnosen kommen zu uns in die Beratung. Es sind dies häufig vorkommende wie auch seltene Krebsarten. 2025 waren die häufigsten Krebsarten bei Ratsuchenden Brust-, Lungen- und Darmkrebs. 36 Prozent der Betroffenen oder Angehörigen waren zwischen 41- und 60-jährig. Krebs ist längst keine «Alterskrankheit» mehr. Die Diagnose trifft zunehmend Menschen mitten im Berufs- und Familienleben. Auch deshalb werden die Themen in der Beratung immer komplexer und betreffen rechtliche und finanzielle Fragen im Zusammenhang mit Sozialversicherungen und Arbeitsplatz.
«Die Diagnose trifft zunehmend Menschen mitten im Berufs- und Familienleben.»
Luzern – Stans – Schwyz – Lachen – Zug
Die Beratungstätigkeit an den fünf Standorten wurde von einem kleinen Team von sechs Beraterinnen inklusive Leitung (umgerechnet 4,6 Vollzeitstellen) kompetent und einfühlsam erbracht. Die Beratungsstelle Zug feierte im Dezember 2025 ihr 65-jähriges Bestehen. Gäste aus Medizin, Pflege, Therapie, Politik sowie Mitglieder, Vorstand und Mitarbeitende besuchten die Hauptprobe der Zuger Sinfonietta. Ob Orchester oder Krebsliga Zentralschweiz: Wenn viele und verschiedene Stimmen zusammenspielen, entsteht Grossartiges!
Wichtige Zusammenarbeit mit Partnern
Das Zusammenspiel vieler Institutionen ergibt auch in der Betreuung der Ratsuchenden ein harmonisches Ganzes. Bei
Fragen zu krankheitsbedingten Belastungen in der Familie wird die Familienberatung SpFplus zugezogen, für Trauerbegleitungen von Familien der Verein familientrauerbegleitung.ch, der Pflegebettendienst erleichtert die Pflege zu Hause und der Kita-Notfallplatz entlastet betroffene Eltern (siehe Seite 9). Beim Onko-Reha-Programm des Luzerner Kantonsspitals erhalten Betroffene eine ganzheitliche Behandlung in den Bereichen Physiotherapie, Psychoonkologie, Ernährungsberatung und Sozialarbeit. Die Krebsliga Zentralschweiz war wie vorgesehen während zwei Jahren Projektpartnerin. Heute wird weiterhin auf unsere Sozialberatung aufmerksam gemacht.
Gespräche und Bewegung helfen
Die Teilnahme an Kursen, sportlichen Aktivitäten oder in einer Selbsthilfegruppe fördert den Austausch untereinander und somit die persönliche Lebensqualität. In diesem Sinn hat die Krebsliga Zentralschweiz auch 2025 Kurse für «Cancer Survivors» organisiert. Ein Hit war der ausgebuchte Ruderschnupperkurs. Auch die aktuell 14 Selbsthilfegruppen werden durch die Krebsliga Zentralschweiz unterstützt.
«2025 lagen die Akzente bei der Hautkrebsprävention und der Früherkennung von Brustkrebs.»
Im Fokus: Brustkrebs und Hautkrebs
Mit Prävention könnten rund 40 Prozent der Krebsfälle vermieden werden. Prävention bedeutet Lebensqualität durch Risikoreduktion und langfristige Gesundheitsförderung. Im vergangenen Jahr lagen die Akzente bei der Brustkrebsvorsorge und der Hautkrebsprävention. Für einen Farbtupfer sorgte der Pink Cube in Luzern, Altdorf, Zug, Schwyz, Stans und Sarnen. An dieser Roadshow wurde über BrustkrebsFrüherkennung informiert. Auf Wunsch haben Fachleute vor Ort die Brust abgetastet. Wie schnell es dank Vorsorge um Leben und Lebensqualität geht, zeigt sich hier: Schweizweit liessen sich 559 Frauen im Pink Cube auf Brustkrebs untersuchen. 32 von ihnen wurden aufgrund des Befunds weiterverwiesen. Brustkrebs wurde auch bei anderen Gelegenheiten thematisiert. Zum Beispiel an der Mitgliederversammlung 2025 oder im Herbstversand an Mitglieder und Spendende. Steigend sind leider die Hautkrebsdiagnosen. Deshalb wurde eine Reihe von Präventionsmassnahmen umgesetzt: interaktiver Sonnenschutzparcours bei Zuger Schulkindern und niederschwellige Angebote an Konzerten, am slowUp Sempachersee und in drei Urner Freibädern. Den nationalen Sonnenschutzmonat Juni hat die Krebsliga mit medialer Präsenz in der ganzen Zentralschweiz umgesetzt.
Bewegung in und mit den Kantonen
Die Krebsliga Zentralschweiz setzte einen starken Fokus auf den Austausch mit Behörden und Verwaltung der sechs
Informationsstand der Krebsliga Zentralschweiz am slowUp Sempachersee zum Thema Hautkrebsprävention.
Kantone für den Aufbau von Früherkennungsprogrammen.
Die beharrliche Arbeit in Kooperation mit Partnern lohnt sich: Beim Früherkennungsprogramm Darmkrebs war Uri Pionier, Luzern führte es im Jahr 2022 ein und wird 2026 auch das Screening-Programm für Brustkrebs-Früherkennung starten. Erfreuliches aus dem Kanton Zug: Die Subventionsvereinbarung für die Hautkrebsprävention für Kindergarten und Unterstufe ist erneuert worden. In den Kantonen Obwalden, Nidwalden, Uri, Schwyz und Zug sind im 2025 ebenfalls politische Bestrebungen für Brustkrebs-Screenings angelaufen. Die Krebsliga Zentralschweiz unterstützt die Kantone gerne weiterhin bei der Einführung von Früherkennungsprogrammen.
«Eine höhere Wahrscheinlichkeit zur Vermeidung oder frühen Erkennung von Krebs bedingt den Aufbau von organisierten Früherkennungsprogrammen.»
Forschungsförderung reorganisiert
Im Interesse der fachlichen Beurteilung von Forschungsprojekten hat der Vorstand im letzten Jahr eine Forschungskommission eingesetzt und ein entsprechendes Reglement verabschiedet. Die ehrenamtlich tätige Forschungskommission unter der Leitung des früheren Chefarztes Medizinische Onkologie am Luzerner Kantonsspital, Professor Stefan Aebi, trifft sich jährlich zweimal und beurteilt die eingegangenen Gesuche. Der Fokus liegt bei Projekten mit Bezug zur Zentralschweiz (siehe Seite 12).
Eigene Organisation kritisch hinterfragt
Zur Verantwortung einer Non-Profit-Organisation mit Zewo-Anerkennung gehört die periodische Überprüfung von Zielen, Tätigkeiten und Strukturen. Die Krebsliga Zentralschweiz hat im Jahr 2025 einen schlanken Organisations-
entwicklungs-Prozess abgeschlossen. Im Zentrum standen die Überprüfung der Strategie und Angebote in den Kernbereichen Beratung, Prävention und Früherkennung sowie die Evaluation der Organisation. Verstärkt wurde im Geschäftsjahr 2025 der Bereich Fundraising / Key Account Management zwecks langfristiger Finanzierungssicherheit (siehe Seite 18).
Jeder Spendenfranken zählt
Mit dem Stichwort Finanzen sind wir beim Dank. Wir schätzen es ausserordentlich, dass unsere rund 2600 Mitglieder, viele Spendende und Gönner, Unternehmen, die öffentliche Hand und Stiftungen die Krebsliga Zentralschweiz unterstützen. Der Dank geht auch an die Zuwendungen aus Trauerspenden, an Erbschafts- und Legatgebende und an Personen, die eine Fundraising-Aktion durchführen. Ohne Ihre Unterstützung könnte die Krebsliga Zentralschweiz ihre wichtige Rolle in der Gesundheitsversorgung Zentralschweiz nicht wahrnehmen.
«Wir schätzen es ausserordentlich, dass unsere rund 2600 Mitglieder, die vielen Spenderinnen und Spender, Unternehmen und Stiftungen die Krebsliga Zentralschweiz unterstützen.»
Schliesslich danken wir unseren Kolleginnen und Kollegen im Vorstand für die ehrenamtliche Arbeit sowie unseren Mitarbeiterinnen, die tagtäglich das Beste leisten. Eine spezielle Würdigung verdient Rebekka Toniolo Schmid, Bereichsleiterin Beratung & Unterstützung und Stellvertreterin der Geschäftsführung. Sie war über 25 Jahre für die Krebsliga Zentralschweiz tätig und ging Ende Februar 2026 in Pension.
Dr. med. Roland Sperb Carmen Stenico Präsident Geschäftsführerin Krebsliga Zentralschweiz Krebsliga Zentralschweiz
«Ich dachte, das Leben sei eine Party.»
Peter Furrer, Luzern
Wichtige Details zu Hause: «Ich bin für die frischen Blumen zuständig.»
Peter Furrer (62) war Geschäftsmann in der Hotelbranche: arbeiten zu Unzeiten, immer volle Kraft voraus. Doch im Juni 2024, nur zwei Wochen nach dem Start einer neuen Stelle, brachte eine Krebsdiagnose sein Leben ins Wanken. Wie er lernte, das Tempo zu drosseln, was ihn heute mit Glück erfüllt und welche Pläne er schmiedet.
Nach Jahrzehnten im Hotelwesen wollte Peter Furrer es kurz vor der Pensionierung etwas ruhiger angehen. Aber das Leben hatte andere Pläne. Im Juni 2024, unmittelbar nach einem Jobwechsel, bemerkte er erste körperliche Anzeichen. Kurze Zeit später war bereits ein Gespräch beim Onkologen geplant. «Ich bin ziemlich naiv an die Sache herangegangen», erinnert er sich. «Ich dachte, man könne das mit einem Eingriff schnell erledigen.» Doch aus dem Gespräch wurde ein Hürdenlauf mit klarer Diagnose: Mantelzell-Lymphom, ein seltener Lymphdrüsenkrebs. Die Nachricht traf ihn wie ein Schlag: Die statistische Überlebenszeit für diese Krebsart liegt bei fünf Jahren.
Zwischen Infusion und Isolation
Plötzlich befand sich Peter Furrer inmitten einer Hochdosis-Chemotherapie. Der aktive Luzerner, der stets mit dem Velo unterwegs war, hatte mit extremer Schwäche zu kämpfen. «Ich schaffte es kaum vom Bett aufs Sofa, war zeitweise total isoliert im Spital und fühlte mich wie an einem seidenen Faden hängend», beschreibt er die dunkelsten Momente. Mehrere Infektionen zwangen ihn immer wieder zurück ins Spital; Erlebnisse, die ihn bis heute prägen. «Ich fand die Wartezeiten im Notfall sehr unangenehm, weil es oft lange dauert, bis man in ein Zimmer kommt», sagt er.
Galgenhumor und Gourmetfreuden
In dieser Zeit veränderte sich auch die Dynamik zu seiner Partnerin Nathalie. «Ich war abweisend, wusste selbst nicht, was los war», gesteht er. Für sie war der Umgang mit ihm schwierig; durfte sie ihn berühren, durfte sie reden? Ein kleiner Lichtblick war sein Galgenhumor. Er erinnert sich an einen Abend im Spital, als er nach Tagen der Isolation endlich wieder Hunger verspürte und ihm seine «Schonkost» unter einer vielversprechend aussehenden Servierglocke ans Bett gebracht wurde: «Darunter kamen zwei ‹füdliblutte›, gekochte Kartoffeln auf einem gähnend weissen Teller zum Vorschein. Das war alles», erinnert er sich lachend. Umso wichtiger war es für ihn, wenn immer möglich zu Hause selbst zu kochen. «Das ist mein Halt und meine tägliche Aufgabe», sagt der passionierte Gourmet.
Der administrative Marathon Neben der körperlichen Belastung zeigte sich bald eine weitere Herausforderung: die Bürokratie. Auf Empfehlung der Krebsliga Zentralschweiz meldete sich Peter Furrer bereits im Dezember 2024 bei der Invalidenversicherung (IV) an, weil er aufgrund der Nebenwirkungen nicht mehr arbeitsfähig war. Doch die Kommunikation mit den Behörden empfindet er als belastend. «Ich schicke jeden Monat pflichtbewusst mein Zeugnis, aber gehört habe ich noch nichts.» Für Peter Furrer ist diese Ungewissheit «sehr speziell». Er weiss, dass er finanziell Glück hat, doch der Gedanke an andere Betroffene in existenzbedrohenden Situationen lässt ihn nicht los. «Ich hoffe immer, sie halten meine Akte zurück, weil es dringendere Fälle gibt.»
«Ich habe gelernt, auch mal Nein zu sagen.»
Die Krebsliga Zentralschweiz als Anker
Den rettenden Gegenpol fand er bei der Krebsliga Zentralschweiz. «Sie ist ein Anker in meinem Krankheitsverlauf, eine Quelle, die mich aufbaut und stützt», sagt er voller Dankbarkeit. Die Unterstützung ging weit über administrative Tipps hinaus. Die Krebsliga Zentralschweiz unterstützte ihn auch bei der Kommunikation mit seinem Arbeitgeber, um seinen Arbeitsausfall offen und ehrlich zu thematisieren. Die psychoonkologische Beratung half ihm, die lähmenden Ängste vor den grossen Kontrolluntersuchungen zu bewältigen. «In wenigen Wochen steht die Jahreskontrolle an – das schwebt wie ein Damoklesschwert über mir», gesteht er. Ein Wendepunkt war für den ehemaligen Hotelmanager der Kurs «Übergang in den Alltag». Inmitten einer wohlwollenden Gruppe konnte er üben, sich abzugrenzen. «Ich habe gelernt, auch mal Nein zu sagen und etwas egoistischer zu sein», sagt er. «Es war ein schmerzhafter, aber notwendiger Prozess, mein Selbstwertgefühl nicht nur über meine Arbeit und Leistung zu definieren.»
Peter Furrer ist leidenschaftlicher Koch: «Das ist mein Halt, meine tägliche Aufgabe.»
Lesen und Reiseplanung wecken Hoffnung und Vorfreude. Bald soll es mit Partnerin Nathalie nach Kopenhagen und nach Japan gehen.
«Die Krebsliga Zentralschweiz ist ein Anker in meinem Krankheitsverlauf, eine Quelle, die mich aufbaut und stützt.»
Ruhesuchend statt nervös
Peter Furrer beschreibt sein früheres Ich als nervösen
Typ: «Ich habe immer nur gearbeitet und gemeint, das Leben sei eine Party», erinnert er sich. Heute findet Peter Furrer in den Wäldern am Pilatus eine Ruhe, die er früher nicht kannte. Seine Kraft zieht er aus
Menschen sagen Danke
den einfachen Dingen. «Es klingt banal, aber es ist für mich das pure Glück, im Wald einen Steinpilz oder Eierschwämmli zu finden», sagt er mit leuchtenden Augen. Auch das Fischen an den Bergbächen im Kanton Uri ist für ihn ein wichtiger Ausgleich. Eine frisch über dem Feuer gebrätelte Bachforelle mit Butter, Salz und Zitrone bedeutet ihm mehr als jedes LuxusDinner. Obwohl Peter Furrer weiterhin eine Erhaltungstherapie benötigt und oft gegen die Müdigkeit, taube Finger und Probleme mit der Haut ankämpft, blickt er optimistisch in die Zukunft. Gemeinsam mit Nathalie schmiedet er Reisepläne nach Kopenhagen und nach Japan. «Ich bin bewusster geworden.» Die Zeit der grossen Partys mag vorbei sein, aber die Freude an den kleinen, echten Momenten hat gerade erst begonnen.
So unterstützt die Krebsliga Zentralschweiz
Peter Furrer
• Persönliche Beratung zu Fragen rund um Krebs, zu Alltags- und Beziehungssituationen, bei psychischer Belastung sowie Hilfestellungen bei sozialversicherungstechnischen Fragen
• Beratung und Unterstützung in der Kommunikation mit dem Arbeitgeber
• Kurs «Übergang in den Alltag»
• Qualifiziertes Informationsmaterial zu und rund um Krebs
«Liebe Frau Ulrich, ich möchte mich von Herzen bei Ihnen bedanken. Sie haben so viel Zeit, Geduld und Energie in die Angelegenheiten meiner Mutter gesteckt – ohne Ihre Hilfe hätte das niemals so gut geklappt.»
«Liebe Frau Marti, herzlichen Dank für alles. Ich wüsste im Moment echt nicht, was tun ohne Ihre wertvolle, empathische Unterstützung.»
Unsere Beratungs- und Unterstützungsleistungen
Menschen mit und nach Krebs sowie ihre Angehörigen erhalten bei uns Antworten:
• Persönliche Beratung zu allen Fragen rund um Krebs, zu Alltags- und Beziehungssituationen, bei psychischer Belastung sowie Hilfestellungen in Rechts- und Finanzfragen oder der persönlichen Vorsorge
• Kinder-, Jugend-, Familienberatung, wenn Mama oder Papa krebsbetroffen ist
• Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche mit unheilbar krebskranken Eltern
• Finanzielle Unterstützung in Notsituationen
• Vermittlung von Pflegebetten für die Pflege zu Hause
• Kurse und Seminare für Betroffene und Angehörige
• Unterstützung durch Selbsthilfe- und Gesprächsgruppen
• Qualifiziertes Informationsmaterial zu und rund um Krebs
«Die Offenheit und das Vertrauen, das mir Herr Furrer entgegenbrachte, hat mich sehr berührt. Es zeigte mir, wie wichtig Empathie und Vertrauen sind, um Betroffene und Angehörige in all ihren schwierigen Lebenssituationen professionell und wertschätzend beraten zu dürfen.»
Myriam Ulrich, Beraterin Region Luzern Land und Stadt
Weitere Zusatzangebote werden in Kooperation mit Organisationen ermöglicht und mit Spenden von Privatpersonen und Stiftungen finanziert:
Kurse
Am Kurs «Den Übergang in den Alltag achtsam gestalten» nahmen fünf Cancer Survivors teil. Der FatigueKurs der Krebsliga Schweiz in Kooperation mit zehn kantonalen Krebsligen wurde online mit 13 Teilnehmenden durchgeführt. Diese beiden Kurse sind auch 2026 wieder Bestandteil unseres Kursangebotes. Die Ruderschnupperkurse wurden 2025 zum letzten Mal durchgeführt.
Gesprächs-/Selbsthilfegruppen
Während rund 165 Stunden trafen sich letztes Jahr durchschnittlich acht Betroffene und Angehörige in den verschiedenen Gesprächs- und Selbsthilfegruppen.
Peer-Plattform für Betroffene
Auf der Peer-Plattform für Betroffene können sich Menschen in einer ähnlichen Lebenssituation oder mit ähnlichen Erfahrungen zu zweit austauschen. Im Oktober 2025 feierte die Plattform mit ihren 110 Peers für Betroffene und Angehörige ihr dreijähriges Bestehen. In dieser Zeit konnten die Peers 386 Kontaktanfragen annehmen. 13 Peers leben in der Zentralschweiz.
Familienberatung
Die Sozialpädagogische Familienbegleitung SpFplus wird eingesetzt, wenn zu den krankheitsbedingten Belastungen Sorgen um die Kinder hinzukommen. In zehn Familien konnten 2025 insgesamt 21 Kinder und Jugendliche gestärkt werden.
Trauerbegleitung für Familien
Die Familientrauerbegleitung bietet Raum zur Auseinandersetzung mit dem Thema «Leben und Tod». Letztes Jahr hat sie 22 Familien mit insgesamt 30 Kindern geholfen, Schritte des Abschieds miteinander zu planen. Das Angebot erfolgt in Kooperation mit dem Verein familientrauerbegleitung.ch.
Pflegebettendienst
Dank des Pflegebetten-Angebots konnten im letzten Jahr 190 Betroffenen und ihren Angehörigen der Aufenthalt und die Pflege zu Hause erleichtert werden.
In Inwil erhalten betroffene Eltern mit dem Kita-Notfallplatz zusätzliche Entlastung.
Ein guter Schutz vor den schädlichen Auswirkungen der Sonne ist von klein auf entscheidend
Die Krebsliga Zentralschweiz vermittelt Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, wie sie sich vor UV-Strahlen schützen können, diese sind die Hauptursache für Hautkrebs. Die Schweiz hat eine der höchsten Hautkrebsraten weltweit: Jährlich erkranken hier rund 3500 Personen an schwarzem und 25 000 Personen an weissem Hautkrebs.
Feedbacks zu den Präventionsaktivitäten:
«Der Workshop hat den jungen Lernenden die Problematik extremer Sonnenaussetzung auf dem Bau nähergebracht und sie rechtzeitig auf den Sommer vorbereitet.»
Lehrperson BBZ Bau und Gewerbe, Luzern
«Wir werden das Thema Sonnenschutz im Alltag integrieren und Schutzmassnahmen z. B. vor Aktivitäten im Freien besprechen.»
Kindergartenlehrperson, Kt. Zug
Hautkrebsprävention in der Zentralschweiz im 2025:
981 Kinder am Sonnenschutzparcours: Die Krebsliga Zentralschweiz realisierte den Sonnenschutzparcours an 15 Schulen, in 8 Kindergärten sowie bei 2 Ferienpass-Angeboten im Kanton Zug* und erreichte damit 981 Kinder. Zusätzlich wurden 2 Informationsanlässe in Schwimmbädern und Sonnenschutzaktivitäten in 3 Urner Badis durchgeführt, letztere dank der Zusammenarbeit mit Uri Tourismus.
2130 Sonnenkappen: An den SonnenschutzparcoursAnlässen sowie in 10 Kitas und Spielgruppen im Kanton Zug* wurden 1430 Sonnenkappen verteilt, ca. 700 weitere wurden an Kitas in der Stadt und Agglomeration Luzern versandt.
3265 Sonnencreme-Muster: An öffentlichen Veranstaltungen hat die Krebsliga Zentralschweiz insgesamt 3265 Sonnencreme-Muster verteilt, rund 2000 in den Kantonen Uri und Luzern, rund 1300 im Kanton Zug*. Mit diesen und weiteren Aktivitäten wird die Hautkrebsprävention in der Zentralschweiz nachhaltig gestärkt:
• Kinder entwickeln früh einen selbstverständlichen Umgang mit dem Sonnenschutz.
• Sonnenschutz erhält mehr Sichtbarkeit und Priorität in Bildungs- und Freizeiteinrichtungen und wird als alltägliche Gewohnheit verankert.
• Eltern und Betreuungspersonen werden sensibilisiert und in ihrer wichtigen Vorbildrolle gestärkt.
• Das Gelernte kann dank der verteilten Hilfsmittel direkt im Alltag umgesetzt werden.
* Diese Engagements sind dank der seit 2007 bestehenden Subventionsvereinbarung mit dem Kanton Zug möglich.
«Das Angebot Sonnenschutzparcours ist einmalig und absolut empfehlenswert, ich habe selbst neue Erkenntnisse gewonnen.»
Lehrperson Schulhaus Marktgasse, Baar
«Wir haben uns selbst für den Sonnenparcours beim Ferienpass angemeldet.»
Jungen, 8 und 9 Jahre
«Wir haben gelernt, dass wir mittags in den Schatten sollen und dass die Sonnenbrille das CE-Zeichen haben muss, damit sie gut schützt.»
Mädchen, 8 Jahre
«Natürlich darf ein frisch geborenes Baby nicht an die Sonne.»
Junge, 6 Jahre
3 Tipps für den Sonnenschutz:
Deckende Kleidung inklusive Hut
Schatten von 11 bis 15 Uhr
Sonnencreme mit LSF 50+
Brustkrebs-Früherkennung im Pink Cube –eine Roadshow durch die Zentralschweiz
Die Früherkennung von Brustkrebs kann Leben retten. Deshalb braucht es in der Schweiz flächendeckende Programme. «PINK CUBE Test Your Breast» ist eine einzigartige Initiative zur Sensibilisierung der Bevölkerung und zur Stärkung des Bewusstseins in Politik und Öffentlichkeit. Die Krebsliga Zentralschweiz begleitete die Roadshow durch die Region.
Brustkrebs ist in der Schweiz die häufigste Krebserkrankung bei Frauen, mit rund 6800 neu Betroffenen jährlich, hinzu kommen jeweils 60 Männer. Je früher ein Tumor erkannt wird, desto höher sind die Heilungschancen, desto geringer fallen die Belastungen durch die Therapie aus und desto tiefer sind die Behandlungskosten.
2025 legte die Initiative «PINK CUBE Test Your Breast» einen Schwerpunkt auf die Zentralschweiz – denn hier
Brustkrebs-Früherkennung in der Schweiz
Programm vorhanden
gibt es bislang keine organisierten Mammografie-Screening-Programme, wobei Luzern die Einführung im 2026 plant. Mit dem Pink Cube konnte die Öffentlichkeit gezielt für Brustgesundheit und Brustkrebs-Früherkennung sensibilisiert werden. Die Besucherinnen und Besucher erhielten fundierte Informationen zu Risikofaktoren, Früherkennung und zur Selbstuntersuchung der Brust. Kostenlose Tastuntersuchungen durch Gynäkologinnen ermöglichten eine niederschwellige erste Abklärung und halfen, Hemmschwellen abzubauen.
269 Untersuche, 11 verdächtige Befunde Die Roadshow machte in der Zentralschweiz Halt in Stans, Luzern, Sarnen, Schwyz, Zug und Altdorf. Insgesamt wurden 269 Brustuntersuchungen durchgeführt. Dabei zeigten sich 11 verdächtige Befunde; mindestens in zwei Fällen wurde in der Folge eine Krebsdiagnose gestellt. Die Umfrageergebnisse von Pink Cube zeigen, wie wichtig Aufklärung ist: Zwar fühlen sich im Zentralschweizer Schnitt rund 70 Prozent informiert, dennoch tasten 57 Prozent die Brust nicht ab.
Umfrageergebnisse Pink Cube 2025 Einführung geplant Früherkennung ausserhalb von Programmen
Stand Dezember 2025
Quelle: Swisscancerscreening.ch
(in %) NW LU OW SZ ZG UR Fühlen sich informiert 50 89 67 75 73 67 Gehen NICHT zur Vorsorge 25 29
Die Politik zieht mit Auch in der Politik fand das Thema Brustkrebs-Früherkennung verstärkt Beachtung, was zu mehreren relevanten Entwicklungen führte. Die Kantone Uri und Zug haben die Einführung eines Screenings beschlossen, Nid- und Obwalden sowie Schwyz setzen sich aktiv mit dem Thema auseinander (Stand März 2026).
Die Krebsliga war zusammen mit EUROPA DONNA Schweiz Schirmherrin der Aktion. Ziel ist es, dass alle Frauen in der Schweiz Zugang zu organisierten Früherkennungsuntersuchungen bekommen – unabhängig davon, wo sie wohnen oder wie ihre finanzielle und soziale Situation ist.
Weitere Informationen zu den Möglichkeiten, Ihr Krebsrisiko zu senken, finden Sie auf unserer Website.
Forschung für mehr Heilung und mehr Lebensqualität
Die Forschung ist und bleibt der grösste Hoffnungsträger in der Bekämpfung von Krebs. Sie leistet unverzichtbare Beiträge zur Optimierung von Behandlungen und zur Verbesserung der Lebensqualität. Deshalb unterstützt die Krebsliga Zentralschweiz gezielt Forschungsprojekte mit regionalem Bezug.
Im Berichtsjahr entschied sich die Krebsliga Zentralschweiz für die Unterstützung der NOAX-Studie und eines KI-Projekts der Universität Luzern.
NOAX-Studie: Bestrahlen oder Entfernen?
Bei der NOAX-Studie der Universität Basel handelt es sich um eine internationale Studie zum Vergleich von Bestrahlung und kompletter operativer Entfernung der Achsellymphknoten bei Patientinnen und Patienten mit Brustkrebs und befallenen Lymphknoten. Bei der Auswahl der Teilnehmenden wurde auch die Zentralschweiz eingeschlossen.
Künstliche Intelligenz intelligent nutzen «Artificial intelligence for the safety profile of radioiodine therapy» ist ein Forschungsprojekt der Universität Luzern. Es repräsentiert einen wichtigen Schritt für die Entwicklung einer künstlichen Intelligenz, die für ein beliebiges Krebsmedikament alle jemals publizierten Nebenwirkungen findet, extrahiert und aufbereitet.
Bericht über das abgeschlossene Projekt «Krebs im Jugend- und jungen Erwachsenenalter»
Eine von Dr. Katharina Roser geleitete Studie der Uni Luzern untersuchte die Epidemiologie von Krebs bei jungen Menschen sowie die psychosoziale Gesundheit von Survivors. Via QR-Code gelangen Sie zur Zusammenfassung des Abschlussberichts des von der Krebsliga Zentralschweiz unterstützten Projekts.
Fachliche Begutachtung der Gesuche durch die Forschungskommission
Die neu aufgestellte, ehrenamtlich tätige Forschungskommission der Krebsliga Zentralschweiz begutachtet alle Gesuche und empfiehlt dem Vorstand nach klar definierten Kriterien, welche Projekte unterstützt werden sollen. Alle vier Mitglieder haben einen Forschungshintergrund und/oder bringen mit ihren Berufen und Strukturen die nötige Erfahrung mit, um Forschungsgesuche fachlich zu prüfen.
Die Mitglieder der Forschungskommission:
«Die Krebsliga Zentralschweiz unterstützt lokale Forscherinnen und Forscher und leistet einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der medizinischen Qualität in der Zentralschweiz.»
Prof. Dr. Stefan Aebi, Vorsitzender der Forschungskommission, Luzerner Kantonsspital
«Forschungsförderung ermöglicht es, vielversprechende Ideen weiterzuentwickeln und damit neue Perspektiven für Diagnostik, Therapie und Nachsorge zu schaffen.»
Prof. Dr. Gisela Michel, Universität Luzern
«Dank der Zusammenarbeit von Universität, Hochschule und Spitälern wurde die Zentralschweiz zu einem bedeutenden Forschungsplatz. Die Krebsliga Zentralschweiz unterstützt diese Entwicklung weiterhin nach Kräften.»
Prof. Dr. Oliver Gautschi-Bachofer, Luzerner Kantonsspital
«Über die Forschungskommission werden Projekte unterstützt, die nicht nur das Überleben verbessern, sondern auch Lebensqualität und Unterstützung für Betroffene und ihre Familien stärken.»
Weitere Informationen sowie Beurteilungskriterien für Forschungsgesuche und das Forschungs-Reglement finden Sie unter: zentralschweiz.krebsliga.ch/ forschung-foerdern
Aktiv informieren, Wissen vermitteln und Erreichtes feiern
Die Öffentlichkeitsarbeit überzeugte durch ihre beeindruckende Vielfalt. Unter anderem ist sie in die Welt von Social Media eingestiegen, lud Interessierte zu einem Anlass zum Thema Nachlassregelung ein, informierte im Rahmen der Mitgliederversammlung über die Brustkrebs-Früherkennung sowie das geplante Screening-Programm im Kanton Luzern und feierte das 65-jährige Bestehen der Beratungsstelle in Zug.
Up-to-date mit Social Media
Damit Betroffene und Angehörige die Angebote der Krebsliga Zentralschweiz kennen und nutzen können, erreichen wir die Öffentlichkeit auf unterschiedlichen Kanälen – seit dem Weltkrebstag am 4. Februar 2025 auch in den sozialen Medien. Auf den Plattformen LinkedIn, Facebook und Instagram erfährt man, was bei der Krebsliga Zentralschweiz gerade läuft, wie unsere tägliche Arbeit aussieht oder welche Veranstaltungen geplant sind. Ein zentrales Anliegen ist die Wissensvermittlung: Wir informieren über Vorsorgeuntersuchungen und Präventionsmassnahmen und posten Wissenswertes rund um Krebs.
Folgen Sie uns bereits?
2025 wurde die Beratungsstelle Zug 65 Jahre alt. Das Jubiläum wurde im Dezember im Rahmen einer Konzertprobe der Zuger Sinfonietta gefeiert.
• Lara Lüthi, Programmleiterin Brustkrebsvorsorgeprogramm beim Kanton Luzern, informierte über das geplante Screening-Programm im Kanton Luzern.
Mitgliederversammlung 2025 im Zeichen der Brustkrebs-Früherkennung
Die Krebsliga Zentralschweiz setzt sich aktiv dafür ein, dass Brustkrebs-Früherkennungsprogramme in der Zentralschweiz Einzug finden, z. B. durch die Zusammenarbeit mit «PINK CUBE Test Your Breast» (siehe Seite 11). Welche Früherkennungsmethoden es gibt, was die Forschung dazu meint und Hintergründe zur Einführung des Brustkrebs-Screenings im Kanton Luzern erläuterten drei Fachpersonen am 15. Mai 2025 an der Mitgliederversammlung der Krebsliga Zentralschweiz:
• KD Dr. med. Susanne Bucher, Co-Chefärztin Frauenklinik und Leiterin Brustzentrum am Luzerner Kantonsspital, informierte über die Früherkennung von Brustkrebs aus medizinischer Sicht.
• Prof. Dr. med. Joachim Diebold, Chefarzt Pathologie / Leiter Institute am Luzerner Kantonsspital, präsentierte aktuelle Forschungsresultate aus einer Studie, die unterschiedliche Screening-Strategien verglich.
Informationsveranstaltung zur Nachlassregelung Am 7. Mai 2025 fand der Anlass zu Erbfolge, Vorsorgeauftrag und Patientenverfügung in Luzern statt. Dieser wurde von Evantis organisiert. Die Krebsliga Zentralschweiz lud gemeinsam mit drei anderen Non-ProfitOrganisationen interessierte Mitglieder, Spenderinnen und Spender dazu ein. Die frühzeitige Regelung dieser Angelegenheiten gibt einem selbst ein gutes Gefühl und bedeutet Klarheit und Sicherheit für die Angehörigen. Dr. iur. Rainer Wey, Fachanwalt SAV Erbrecht und Notar der Luzerner Kanzlei Tschümperlin Lötscher Schwarz, erläuterte unter anderem, worauf es beim Verfassen des Testaments ankommt – auch wenn man eine gemeinnützige Organisation unterstützen möchte. Neben den wichtigen Themen Vorsorgeauftrag und Patientenverfügung gab es Raum für Fragen und persönlichen Austausch untereinander.
65 Jahre Beratungsstelle Zug
Seit 1960 steht die Krebsliga Zentralschweiz der Zuger Bevölkerung bei Fragen rund um Krebs vor Ort zur Seite. Anlässlich des 65-Jahre-Jubiläums der Beratungsstelle trafen sich am 11. Dezember 2025 Mitarbeitende, Netzwerkpartner aus Spitälern und weiteren Gesundheitseinrichtungen sowie Vereins- und Vorstandsmitglieder, um dem Profi-Orchester Zuger Sinfonietta und ihrer renommierten Gastdirigentin Izabele˙ Jankauskaite˙ bei der Hauptprobe des Konzerts «Nordische Klänge» über die Schulter blicken. Dabei war eindrücklich erlebbar, dass ein Orchester nur dann funktioniert, wenn alle Stimmen zusammenspielen. Genauso ist es in der Begleitung von Krebsbetroffenen: Auch diese Aufgabe gelingt nur gemeinsam. Beim Apéro wurden die Leistungen der Beratungsstelle gewürdigt und die Gäste konnten sich mit den Musikschaffenden austauschen.
Jahresrechnung 2025
Bilanz per 31.12. 2025 mit Vorjahresvergleich in CHF 2025 2024
Jahresergebnis vor Veränderung des Fondskapitals 87’374 –20’863
Veränderung zweckgebundener Fonds –59’671 –136’359 Veränderung des Fondskapitals –59’671 –136’359
Revisionsbericht
Die Revisionsstelle hat die Buchführung und die Jahresrechnung der Krebsliga Zentralschweiz für das am 31.12.2025 abgeschlossene Geschäftsjahr geprüft. Sie bestätigt, dass die Jahresrechnung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in Übereinstimmung mit Swiss GAAP FER vermittelt.
Download
Die vollständige und revidierte Jahresrechnung sowie der Revisionsbericht sind auf der Website www.krebsliga.info abrufbar und werden allen Interessierten auf Wunsch kostenlos zugestellt.
Jahresergebnis vor Veränderung des Organisationskapitals 27’703 –157’222
14 % Beiträge von Dritten (u. a. Stiftungsfundraising)
13 % Öffentliche Hand
Mittelverwendung
51 % Sozialarbeit und Unterstützungen
9 % Information/Prävention
4 % Forschung
18 % Fundraising
18 % Betriebskosten
Mitmachen – fördern – unterstützen:
Ihr Engagement zählt
Mitglied/Gönner:in
Rund 2600 Personen zeigen ihre Solidarität mit jährlich 40 Franken Mitgliederbeitrag oder 60 Franken als Kollektivmitglied (Familien, Paare). Juristische Personen können sich ab 100 Franken als Gönner:in engagieren.
Spende
Es gibt viele Gründe für eine Spende an die Krebsliga Zentralschweiz: aus Solidarität, aus eigener Betroffenheit, anlässlich eines runden Geburtstags oder als Kollekte bei einer Beerdigung.
Spendenaktionen
Ein Sportevent mit Spenden verbinden, Verzicht auf Weihnachtsgeschenke in Unternehmen oder Benefizkonzerte – es gibt zahlreiche Gelegenheiten, um kreative Sammelaktionen zu starten und den Ertrag zu spenden.
Legat
Über den Tod hinaus Gutes bewirken. Das ermöglicht ein Vermächtnis oder eine Erbeinsetzung zur freien Verwendung oder für von Ihnen bestimmte Projekte wie die Familientrauerbegleitung.
Stiftungen
Viele Stiftungen engagieren sich für Menschen in schwierigen Situationen. Sie sind wichtige Partnerinnen für die Krebsliga Zentralschweiz, insbesondere für Projekte.
Kooperationen
Gemeinsam mit Partnern und Partnerinnen wie Spitälern, Firmen oder der öffentlichen Hand können wir neue Projekte und Angebote für Betroffene und Angehörige schaffen.
Vorstand, Fachlicher Beirat, Forschungskommission
Vorstand
Der Vorstand ist zuständig für Strategie, Organisation, Führung und Aufsicht der Geschäftsführung, für ein funktionierendes Controlling über die Dienstleistungen und Finanzen sowie sämtliche Sachgeschäfte und Wahlen.
Roland Sperb
Präsident Dr. med. Chefarzt Medizin Luzerner Kantonsspital Sursee seit Mai 2014
Michael Huber Aktuar, Vertretung Recht MLaw | RA Richter am Kriminalgericht Luzern seit Mai 2018
Oliver Gautschi-Bachofer Vertretung Medizin
Prof. Dr. med. Chefarzt Medizinische Onkologie Luzerner Kantonsspital Januar bis August 2025
Fachlicher Beirat
Der Verein gewinnt durch den Fachlichen Beirat breites Fachwissen aus Medizin, Therapie, Paramedizin, sozialen Bereichen, Politik und weiteren relevanten Fachgebieten rund um Krebs. Dies kommt der Umsetzung der Krebsprävention, Beratung und Unterstützung, Wissensvermittlung und Forschungsförderung zugute. Der Fachliche Beirat steigert zudem die politische und gesellschaftliche Vernetzung und fördert als Botschafter die Reputation und die Strahlkraft des Vereins.
Mitglieder des Fachlichen Beirats:
• Kurt Bischof, Executive Master of Corporate Communication Management
Niederlassung Schweiz eines deutschen Handelskonzerns Zug seit Mai 2017
Markus Richard Vertretung Soziales Bereichsleiter Ergänzungsleistungen (EL) WAS Ausgleichskasse Luzern seit Juni 2021
Urs Hasse Vertretung Medizin
Dr. med. Facharzt FMH für Dermatologie und Venerologie Zug seit Juni 2008
Forschungskommission
Die Forschungskommission begutachtet alle Gesuche zur Unterstützung eines Forschungsprojekts, die Forscherinnen und Forscher bei der Krebsliga Zentralschweiz einreichen. Die Forschungskommission geht bei ihrer Evaluation nach klar definierten Kriterien vor. Im Zentrum steht immer die Frage, ob ein Projekt wichtige neue Erkenntnisse erlangen kann, die dazu beitragen, die Vorbeugung oder Behandlung von Krebserkrankungen zu verbessern.
Leitung Beratung & Unterstützung Stellvertretende Geschäftsführerin bis Februar 2026
Patricia Stadelmann
Leitung Beratung & Unterstützung
Stellvertretende Geschäftsführerin ab März 2026
Das Team von links nach rechts: Patricia Stadelmann, Leitung Beratung & Unterstützung (ab März 2026), Andrea Ferrara, Administration Mitglieder- und Spendenwesen, Patrizia Stähli, Fundraising und Key Account Management, Mona Marti, Beraterin, Gila Leiseder Niedermann, Finanzen & Personal, Rebekka Toniolo Schmid, Leitung Beratung & Unterstützung (bis Februar 2026), Myriam Ulrich, Beraterin, Dana Sander Hefti, Zentrale Dienste, Anina Spring, Beraterin, Nina Cavelti, Beraterin, Carmen Stenico, Geschäftsführerin, Ruth Aufdermauer, Beraterin, Sabrina Dällenbach, Prävention & Früherkennung, Janine Abt, Kommunikation, Kerstin Hass, Prävention & Früherkennung (auf dem Bild fehlt: Klara Stracuk, Fundraising Stiftungen)
Die Krebsliga Zentralschweiz setzt sich ein, damit:
• Krebsbetroffene und ihre Angehörigen eine bestmögliche und umfassende Betreuung erhalten und in allen Phasen der Krankheit wie auch im Sterben Zuwendung und Hilfe erfahren,
• mehr krebsbetroffene Menschen geheilt werden,
Danke
Wir danken allen von Herzen, die sich ehrenamtlich und freiwillig für die Krebsliga Zentralschweiz engagieren: Freiwillige Helfer:innen, LeitendeFachlicherSelbsthilfegruppen, Beirat, Forschungskommission, Vorstand.
• weniger Menschen an Krebs erkranken,
• die Behandlungsmöglichkeiten dank Forschung stetig verbessert werden.
Die aktuelle Übersicht des gesamten Teams der Krebsliga Zentralschweiz finden Sie unter: zentralschweiz.krebsliga.ch/ ueber-uns-kontakt/team
Stand: 01.04.2026
Die Krebsliga Zentralschweiz stellt sich vier grossen Herausforderungen
Die Krebsliga Zentralschweiz positioniert sich mittendrin – im Leben und in der regionalen Gesundheitsversorgung. Dabei will sie aktiv und engagiert vier grosse Herausforderungen angehen.
Mittendrin – in der Organisation
Die Nachfrage nach den Beratungs- und Präventionsangeboten der Krebsliga Zentralschweiz ist hoch und wächst weiter. Dies ist Ausdruck eines realen Bedarfs in der regionalen Gesundheitsversorgung. Um diese Leistungen dauerhaft sicherzustellen, braucht es eine verlässliche und nachhaltige Finanzierung. Derzeit werden rund 87 Prozent der Leistungen über Mitgliederbeiträge, Spenden und Zuwendungen finanziert. Diese hohe Abhängigkeit vom freiwilligen Engagement stösst jedoch an ihre Grenzen. Besonders die wohnortnahe, persönliche Beratung von Betroffenen und Angehörigen ist für eine qualitativ gute Versorgung zentral, zugleich aber personalintensiv. Aus gesundheitspolitischer Sicht ist es deshalb notwendig, diese Beratungsleistungen strukturell anzuerkennen und künftig auch tariflich abzugelten. Hier besteht mittel- und langfristig klarer Handlungsbedarf. Denn die individuelle Beratung entlastet nicht nur die Betroffenen, sondern auch das Gesundheitssystem insgesamt und leistet einen nachweisbaren Beitrag zur gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Wertschöpfung.
«Die Krebsliga Zentralschweiz braucht eine gesicherte finanzielle Basis.»
Mit der Verstärkung des Fundraisings / Key Account Managements wurde intern die strukturelle Voraussetzung für die Mittelbeschaffung geschaffen. Das allein genügt aber nicht. Vorstand, Geschäftsführung und Team freuen sich, wenn sie auf die Mitglieder, Partner und die Bevölkerung zählen dürfen. Die Krebsliga Zentralschweiz braucht:
• mehr Mitglieder – oder Gönnerspenden
• mehr Benefizaktionen – von Privaten oder Firmen
• mehr Trauerspenden – eine geschätzte Form
• mehr Legate – über den Tod hinaus Gutes tun
• mehr Stiftungsgelder – auch projektbezogen
• mehr Kooperationen und Sponsorings
Mittendrin – im Leben
Die Krebsliga Zentralschweiz richtet ihre Tätigkeit auf die sich stets wandelnden Bedürfnisse der Gesellschaft aus. Das heisst aktuell: Die Menschen werden älter, mit dem medizinischen Fortschritt steigen die Behandlungserfolge und auch in der beruflich aktiven Generation nehmen die Diagnosen zu. Anders gesagt:
Immer mehr Menschen haben ein Leben mit oder –erfreulicherweise – ein Leben nach einer Krebsbehandlung. Die Zahl der sogenannten «Cancer Survivors» steigt. Auf diese positive Entwicklung will die Krebsliga Zentralschweiz in den nächsten Jahren mit massgeschneiderten Dienstleistungen und Angeboten reagieren. «Mittendrin – im Leben» umfasst die ganze Bandbreite von Diagnosen. Auch solche, die eher verdrängt werden. Deshalb zum Beispiel rückt der Herbstbrief 2026 die Männergesundheit in den Fokus.
Mittendrin – in den Strukturen
Die integrierte Versorgung bleibt weiterhin eine grosse Herausforderung. Das Ziel: Alle Zentralschweizer Anbieter und Dienstleister rund um die Krebskrankheit koordinieren ihre Tätigkeit. Im Mittelpunkt steht das Wohl der betroffenen Menschen. Die Krebsliga Zentralschweiz setzt auf den integrierten Ansatz und möchte die Zusammenarbeit mit relevanten Partnern wie Spitäler intensivieren, um im Patientenpfad die bestmögliche Prävention, Versorgung und Nachsorge zu bieten.
«Es ist mittlerweile unbestritten, dass systematische Vorsorgeprogramme Gesundheit und Lebensqualität der Bevölkerung fördern.»
Mittendrin – in der Politik
Die Krebsliga Zentralschweiz ist in ihrem Einzugsgebiet erste Anlaufstelle und die Stimme für das Thema Krebs. Es ist mittlerweile unbestritten, dass mit systematischen Vorsorgeprogrammen frühzeitig Diagnosen gestellt und die Behandlung rechtzeitig eingeleitet werden kann. Kurz: Früherkennung und Prävention schaffen Lebensqualität! Erfreulicherweise laufen Screenings für Darmkrebs in Uri und Luzern sowie ab dem Jahr 2026 auch für Brustkrebs in Luzern. Die Kantone Uri und Zug haben sich ebenfalls für die Einführung eines Brustkrebs-Screenings entschieden; Nid- und Obwalden sowie Schwyz prüfen das Thema derzeit (Stand März 2026). Die Krebsliga Zentralschweiz wird ihre politische und öffentliche Arbeit weiterführen. Dazu gehört auch die Intensivierung der Zusammenarbeit und Koordination mit Partnerorganisationen und Gesundheitsnetzwerken.
Wir danken herzlich für Mitgliedschaft – Legate – Spenden
Unser herzliches Dankeschön geht an die Vereinsmitglieder, an die Spenderinnen und Spender, an die Gönnerinnen, an die Menschen hinter den Spendenaktionen, die öffentliche Hand, Stiftungen, Kirchgemeinden, an die Legatgeberinnen und -geber und viele mehr. Sie alle ermöglichen es, dass die Krebsliga Zentralschweiz ihre vielfältigen Tätigkeiten ausüben kann.
• Arthur Waser Foundation, Luzern
• Beisheim Stiftung, Baar
• Carl und Elise Elsener-Gut Stiftung, Ibach
• Cornelius Knüpffer Stiftung, Luzern
• CyOne Security AG, Steinhausen
• Druckerei Odermatt AG, Dallenwil
• Einwohnergemeinde Baar
• Einwohnergemeinde Oberägeri
• Emil Hechler Stiftung, Adliswil
• Evangelisch-Reformierte Landeskirche Uri
• Gesundheits-, Sozial- und Umweltdirektion, Kanton Uri
• Glencore International AG, Baar
• Kanton Nidwalden, Swisslos Fonds
• Lotteriefonds Kanton Luzern
• Lotteriefonds Kanton Schwyz
• People & Potential GmbH, Sarnen
• Reformierte Kirche Kanton Zug
• Rosemarie Aebi Stiftung, Luzern
• Römisch-katholische Kirchgemeinde Emmen
• Römisch-katholische Landeskirche des Kantons Luzern
• RVK – Dienstleistungen und Versicherungen für den Gesundheitsmarkt, Luzern
• Stadt Luzern
• Stadt Zug
• Stiftung Pro Aegrotis, Solothurn
• Vereinigung der Katholischen Kirchgemeinden des Kantons Zug / VKKZ
• Zuger Kantonsspital
Geburtstage sind ein Grund zum Feiern. Umso schöner, wenn dabei mit einer Spendenaktion auch an Menschen mit Krebs und ihre Angehörigen gedacht wird.
Ein herzlicher Dank gilt auch den zahlreichen weiteren grosszügigen Spenderinnen und Spendern!
Beratungsstelle Luzern (Stadt und Land)
Löwenstrasse 3
6004 Luzern
Telefon 041 210 25 50
Beratungsstelle Lachen (Ausserschwyz)
c/o Spital Lachen/Altbau
Oberdorfstrasse 41
8853 Lachen
Telefon 055 442 89 70
Beratungsstelle Schwyz (Innerschwyz)
c/o Spital Schwyz
Waldeggstrasse 10
6430 Schwyz
Telefon 041 818 43 22
Beratungsstelle Stans (Nidwalden/Obwalden/Uri)
Ennetmooserstrasse 23
6370 Stans
Telefon 041 611 13 88
«Wir wollen die Zahl der Krebserkrankungen verringern und die Lebensqualität der Betroffenen und ihres Umfelds verbessern.» Vision Krebsliga
Die Krebsliga Zentralschweiz trägt das Zewo-Gütesiegel. Es bescheinigt, dass Ihre Spende am richtigen Ort ankommt und effizient Gutes bewirkt. Online spenden