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Darmkrebs

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Die Krebsligen der Schweiz: Nah, persönlich, vertraulich, professionell

Wir beraten und unterstützen Sie und Ihre Angehörigen gerne in Ihrer Nähe. Rund hundert Fachpersonen begleiten Sie unentgeltlich während und nach einer Krebserkrankung an einem von über siebzig Standorten in der Schweiz.

Zudem engagieren sich die Krebsligen in der Prävention, um einen gesunden Lebensstil zu fördern und damit das individuelle Risiko, an Krebs zu erkranken, weiter zu senken.

Impressum

Herausgeberin

Krebsliga Schweiz

Faktencheck

Nicole Steck, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Effingerstrasse 40 Krebsliga Schweiz, Bern Postfach

3001 Bern, Tel. 031 389 91 00

Mitarbeitende Krebsliga Schweiz, Bern www.krebsliga.ch

4. Auflage

Projektleitung und Redaktion

Julia Schwarz, Fachspezialistin Früherkennung

Titelbild

Nach Albrecht Dürer, Adam und Eva

Natalia Wohlfender und Tino Heeg, Fotos und Illustrationen Krebsliga Schweiz, Bern

Fachberatung

Christoph Hänni, Peer und Patientenexperte

iStock

Design

Daniel Förster, Belgern

PD Dr. med. Ralph Fritsch, Leiter Darmtumorzentrum, Leiter Endokrines und Neuroendokrines Druck

Tumorzentrum, Comprehensive Cancer Center

Zürich, Universitätsspital Zürich

VVA (Schweiz) GmbH, Widnau

Diese Broschüre ist auch in französischer und italienischer Sprache erhältlich.

© 2026, 2020, 2015, 2008 Krebsliga Schweiz, Bern

6 Was ist Darmkrebs?

11 Wie wird Darmkrebs diagnostiziert?

19 Wie wird Darmkrebs behandelt?

29 Wie werden Metastasen behandelt?

31 Darmkrebs: Was tun bei Nebenwirkungen?

35 Wie geht es weiter nach den Behandlungen?

41 Beratung und weitere Informationen

Liebe Leserin, lieber Leser

Viele Menschen sind von Darmkrebs betroffen. Meistens tritt Darmkrebs im Dickdarm oder im Enddarm auf.

Diese Broschüre beantwortet folgende Fragen:

• Welche Funktionen hat der Darm?

• Welche Untersuchungen führt die Ärztin oder der Arzt durch, um Darmkrebs festzustellen?

• Wie behandelt das medizinische Team Darmkrebs?

• Wie behandelt das medizinische Team Metastasen?

• Was kann ich tun gegen Nebenwirkungen der Therapien?

• Wer unterstützt mich nach den Therapien?

Wenden Sie sich mit Ihren Fragen auch an das Behandlungsteam. Lassen Sie sich von Menschen unterstützen, die Ihnen nahestehen.

Falls Sie Fragen haben, können Sie sich auch an die Beraterinnen und Berater in den kantonalen und regionalen Krebsligen oder an das Krebstelefon 0800 11 88 11 wenden. Die Adressen und die Telefonnummern der regionalen und kantonalen Krebsligen finden Sie auf den letzten Seiten der Broschüre.

Wir wünschen Ihnen alles Gute.

Ihre Krebsliga

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Darmkrebs

Was ist Darmkrebs?

Das Wichtigste in Kürze

• Bei Darmkrebs wächst ein bösartiger Tumor im Darm.

• Häufig ist der Tumor im unteren Bereich des Darms: im Dickdarm oder im Enddarm. Die Fachpersonen nennen diesen Krebs auch kolorektales Karzinom. Kolorektal bezeichnet die Teile des Darms (das Kolon ist der Dickdarm und das Rektum ist der Enddarm).

• Ein Karzinom ist in der Fachsprache ein bösartiger Tumor.

Was ist der Darm?

Der Darm ist ein schlauchartiges Organ, das an den Magen anschliesst. Der Darm gehört zu unserem Verdauungssystem. Er ist insgesamt einige Meter lang und liegt in vielen Schlingen in unserem Bauch.

Im Dünndarm verwertet unser Körper den Nahrungsbrei, der vorher durch den Magen gegangen ist. Der Körper holt sich dort die Stoffe aus dem Nahrungsbrei, die er braucht. Das sind zum Beispiel Kohlenhydrate, Fette, Eiweisse oder Vitamine.

Nach dem Dünndarm schliesst der Dickdarm an. Dort holt der Körper vor allem Wasser aus dem Nahrungsbrei. Im Enddarm bereitet der Körper den eingedickten Rest des Nahrungsbreis vor, um ihn beim Stuhlgang auszuscheiden.

Menschliches Verdauungssystem

a) Speiseröhre

b) Leber

c) Magen

d) Gallenblase

e) Bauchspeicheldrüse i) Blinddarm

f) Zwölffingerdarm j) Rektum

g) Dickdarm k) After

h) Dünndarm

(Quelle: iStock)

Was ist Krebs im Dickdarm und im Enddarm?

Krebs ist eine bösartige Wucherung von Zellen. Die Fachpersonen nennen Wucherungen Tumoren.

Bösartige Tumoren können in andere Körperteile hineinwachsen und diese zerstören. Bösartige Tumoren können kleine Zellgruppen abstossen, die sich über Blutbahnen und Lymphbahnen im Körper verteilen. Bei Darmkrebs sind manchmal Leber, Lungen, Bauchfell oder weitere Organe von diesem Krebs befallen.

Die meisten bösartigen Tumoren im Dickdarm und im Enddarm entstehen aus gutartigen Tumoren im Darm. Fachpersonen sprechen häufig von Polypen, wenn sie gutartige Tumoren meinen. Oft dauert es viele Jahre, bis aus einem gutartigen Tumor ein bösartiger Tumor wird.

Was ist das Lymphsystem?

Das Lymphsystem ist ein Netz aus Gefässen im Körper. Es ist ähnlich wie das System unserer Blutgefässe über den Körper verteilt.

Das Lymphsystem transportiert Stoffe durch unseren Körper. Es entfernt zum Beispiel Abfallstoffe. Ausserdem schickt es Abwehrzellen, um Bakterien oder Viren anzugreifen, die bei einer Infektion in unseren Körper eingedrungen sind.

An verschiedenen Orten in unserem Körper gibt es Lymphknoten. Sie sind dort, wo Lymphgefässe aufeinandertreffen, und liegen entlang von Lymphgefässen.

Die Lymphknoten sind ein Teil unseres Abwehrsystems. Sie reagieren, wenn sie zum Beispiel in der Lymphflüssigkeit Viren oder Bakterien finden. Dann schicken die Lymphknoten Abwehrzellen los.

Die Ärztinnen und Ärzte entnehmen bei der Operation immer die Lymphknoten, die zum befalle­

nen Darmabschnitt gehören. Diese Lymphknoten sind häufig die erste Station für Metastasierung.

Was sind Ursachen und Risikofaktoren für Darmkrebs?

Wenn Menschen an Krebs erkranken, kann man im Nachhinein nicht sagen, was der Auslöser war. Fest steht, dass niemand schuld ist an ihrer oder seiner Erkrankung.

Darmkrebs kann durch mehrere Ursachen und durch Zufall entstehen.

Hier sind mögliche Ursachen und Risikofaktoren für Darmkrebs:

• Alter: Je älter wir werden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit für eine Krebserkrankung. Das gilt auch für Darmkrebs.

• Ernährung: Je mehr Alkohol und rotes Fleisch oder Wurst wir zu uns nehmen, desto höher ist unser Risiko für Darmkrebs.

• Krankheiten: Menschen mit einer chronisch­entzündlichen Darmerkrankung haben ein höheres Risiko für Darmkrebs.

• Erbliche Belastung: Wenn nahe Verwandte wie ein Elternteil oder ein Geschwister Darmkrebs hatten, ist das eigene Risiko erhöht.

Welche Menschen haben

ein erhöhtes Risiko für Darmkrebs?

Jeder Mensch kann Darmkrebs bekommen. Einige Menschen haben aber ein erhöhtes Risiko.

Diese Faktoren können Ihr Risiko für Darmkrebs erhöhen:

• Wenn in Ihrer Familie Fälle mit Darmkrebs oder mit vielen Polypen häufig vorkommen.

• Wenn Sie Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn haben. Das sind chronisch­entzündliche Darmerkrankungen.

• Wenn Sie Gen­Varianten haben, die das Lynch­Syndrom oder familiäre adenomatöse Polyposis (FAP) verursachen.

• Wenn Sie Diabetes Typ 2 haben.

Darmkrebs

Welche

Beschwerden habe ich bei Darmkrebs?

Krebs im Dick­ und Enddarm entwickelt sich meist langsam. Häufig bleibt er lange Zeit unentdeckt.

Wenn Sie an Darmkrebs erkrankt sind, können Sie diese Beschwerden oder Symptome haben:

• Sie haben Blut in Ihrem Stuhl. Das Blut kann hellrot oder dunkelrot sein.

• Sie fühlen sich über mehrere Wochen sehr müde.

• Sie verlieren mehrere Kilogramm an Gewicht, ohne dass Sie das wollen.

• Ihr Stuhl ist schleimig.

• Sie haben neu aufgetretene oder anhaltende Bauchschmerzen.

• Sie haben Schmerzen beim Stuhlgang.

• Sie haben Blähungen.

• Sie haben keinen Appetit.

Bitte beachten Sie: Wenn Sie eines oder mehrere dieser Beschwerden oder Symptome haben, heisst das

nicht, dass Sie sicher an Darmkrebs erkrankt sind. Diese Beschwerden können auch von anderen Erkrankungen kommen.

Sprechen Sie in jedem Fall mit Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt, falls Ihre Beschwerden und Symptome mehrere Wochen bleiben.

Teilweise haben Menschen, die an Darmkrebs erkranken, überhaupt keine Beschwerden oder Symptome. Die Krebsliga empfiehlt Ihnen deshalb: Gehen Sie ab dem Alter von 50 Jahren zur Vorsorgeuntersuchung.

Wie wird Darmkrebs diagnostiziert?

Das Wichtigste in Kürze

• Wenn bei Ihnen der Verdacht auf Darmkrebs besteht, wird Ihre Ärztin oder Ihr Arzt Ihnen eine Darmspiegelung vorschlagen.

• Manchmal wird Darmkrebs auch bei einer Darmspiegelung gefunden, die Sie im Rahmen einer Früherkennung oder sonstigen Untersuchung machen.

• Die Ärztinnen und Ärzte werden Ihnen dann weitere Untersuchungen empfehlen. Damit können sie genauer herausfinden, wie sie den Darmkrebs bei Ihnen behandeln können.

Welche Untersuchungen

werden durchgeführt?

Die Darmspiegelung ist meistens die erste Untersuchung. Entweder erhalten Sie die Darmspiegelung im Rahmen einer Früherkennung oder Sie haben Beschwerden, die auf Darmkrebs hinweisen.

Was passiert bei einer Darmspiegelung?

Bei der Darmspiegelung bewegt die Ärztin oder der Arzt ein Endoskop durch Ihren Dickdarm. Ein Endoskop ist ein beweglicher Schlauch mit Kamera und Arbeitskanal.

Mit dem Endoskop kann die Ärztin oder der Arzt ausserdem Gewebeproben aus der Darmschleimhaut entnehmen, Polypen abtragen oder andere Eingriffe vornehmen. Entnommene Gewebeproben untersuchen Spezialistinnen und Spezialisten später in einem Labor.

Vor der Darmspiegelung müssen Sie Ihren Darm entleeren. Dafür bekommen Sie Abführmittel und ausführliche Anweisungen, wie Sie vorgehen müssen. Sie nehmen am Vortag zum ersten Mal das Abführmittel.

Wenn Sie das Abführmittel nehmen, sollten Sie zu Hause sein, denn Sie werden immer wieder auf die Toilette müssen.

Am Tag der Darmspiegelung müssen Sie zum zweiten Mal das Abführmittel nehmen. Der Darm produziert über Nacht Schleim. Damit der Schleim nicht bei der Darmspiegelung stört, müssen Sie nochmals abführen.

Sie bekommen von der Praxis oder dem Spital Informationen, wie die Darmspiegelung abläuft. Vielleicht ist es etwas anders, als hier beschrieben. Fragen Sie nach, wenn Sie etwas nicht verstehen oder wenn Ihnen eine Info fehlt.

Für die Darmspiegelung werden Sie einige Stunden in der Praxis oder im Spital sein.

Nach der Darmspiegelung dürfen Sie nicht selbst Auto oder Velo fahren. Sie bekommen während der Darmspiegelung ein Beruhigungsmittel oder Schlafmittel. Sie sind

danach einige Stunden leicht benommen und dürfen nicht aktiv am Strassenverkehr teilnehmen.

Am besten, Sie lassen sich von einer befreundeten oder verwandten Person abholen oder Sie nehmen ein Taxi.

Weitere Untersuchungen: CT oder MRT

Wird bei Ihnen Darmkrebs entdeckt, müssen die Ärztinnen und Ärzte weitere Untersuchungen durchführen. Sie wollen damit besser verstehen, wie weit Ihre Krebserkrankung fortgeschritten ist.

Dazu nutzen sie die Computertomografie (CT) oder die Magnetresonanztomografie (MRT). Meistens verwenden die Ärztinnen und Ärzte die Abkürzungen CT und MRT.

Bei beiden Untersuchungen liegen Sie auf einem schmalen Tisch. Der Tisch fährt durch einen Ring oder eine kurze Röhre. Vielleicht erhalten Sie zuvor eine Flüssigkeit in die Venen gespitzt. Das ist ein so­

genanntes Kontrastmittel. Es hilft den Ärztinnen und Ärzten dabei, den Tumor und mögliche Ableger des Tumors besser zu sehen.

Was muss ich über die CT wissen?

Bei der CT­Untersuchung macht das medizinische Team Bilder vom Inneren Ihres Körpers. Das Gerät, mit dem Fachpersonen eine CT durchführen, heisst Computertomograf. Es arbeitet mit Röntgenstrahlen. Das funktioniert wie bei Röntgenbildern, die Sie vielleicht von anderen Arztbesuchen kennen.

Der Computertomograf macht nicht nur ein Bild, sondern sehr viele Bilder. Deshalb können die Ärztinnen und Ärzte dort sehr genau in Ihren Körper schauen.

Die CT­Untersuchung dauert ein paar Minuten. Wenn Sie vorher Kontrastmittel bekommen, dauert es insgesamt etwas länger.

Sie können nach der Untersuchung aufstehen und nach Hause gehen oder fahren.

Röntgenstrahlung ist für Menschen schädlich, wenn es sehr viel Röntgenstrahlung ist. Bei einer CT­Untersuchung sind Sie wenig Strahlung ausgesetzt.

Was muss ich über die MRT wissen?

Auch bei der MRT­Untersuchung macht das medizinische Team Bilder vom Inneren Ihres Körpers. Das Gerät, mit dem Fachpersonen eine MRT durchführen, heisst Magnetresonanztomograf. Es nutzt dazu Magnetfelder. Magnetfelder sind keine Strahlung und sind nicht schädlich für Menschen.

Wie bei der CT­Untersuchung machen die Ärztinnen und Ärzte bei der MRT­Untersuchung sehr viele Bilder vom Inneren Ihres Körpers.

Die MRT­Untersuchung dauert länger als die CT­Untersuchung. Sie liegen etwa 20 bis 30 Minuten auf dem Tisch in der kurzen Röhre. Dabei macht das Gerät laute Geräusche. Sie können vom medizinischen Team Kopfhörer bekommen, welche die Geräusche dämpfen.

Eventuell können Sie Musik hören.

Oder Sie erhalten Befehle, wie Sie atmen müssen während der Untersuchung.

Vielleicht bekommen Sie vor der Untersuchung ein Kontrastmittel gespritzt. Dann dauert die Untersuchung insgesamt etwas länger.

Sie können nach der Untersuchung aufstehen und nach Hause gehen oder fahren.

Wenn Sie zudem Beruhigungsmittel bekommen haben, müssen Sie ein Taxi nehmen oder sich von einer nahestehenden Person abholen lassen. Sie dürfen dann nicht am öffentlichen Verkehr teilnehmen.

Wie weit hat sich der Krebs ausgebreitet?

Damit das medizinische Team die Behandlung planen kann, klassifiziert es den Tumor. Damit sieht es, wie weit sich der Tumor ausgebreitet hat und welche Behandlung infrage kommt. Das nennt man im Fachjargon Tumorstaging.

Je nachdem, wie weit ein Tumor fortgeschritten ist, brauchen Sie unterschiedliche Behandlungen. Wenn der Tumor weiter fortgeschritten ist oder schon Ableger gebildet hat, brauchen Sie meistens umfangreichere Behandlungen als bei frühen Stadien.

Durch das Tumorstaging und die genaue Aufarbeitung der entnommenen Gewebeproben weiss das medizinische Team, welche Behandlungen Sie brauchen. Das medizinische Team stützt sich auf den neusten Wissensstand der Behandlungen. Damit wollen die Ärztinnen und Ärzte sicherstellen, dass Sie die richtigen Behandlungen bekommen.

So wird der Tumor bei Darmkrebs eingeteilt Das medizinische Team untersucht, wie weit der Tumor bereits in das Gewebe des Darms eingewachsen ist.

Der Darm ist wie ein Schlauch, der aus mehreren Schichten besteht. Meistens entstehen die Tumoren innen im Darm, also in der innersten Schicht, der Darm­

schleimhaut (Mukosa). Wenn die Tumoren grösser werden, wachsen sie von innen nach aussen durch die Schichten der Darmwand hindurch.

Die Schichten des Darms sind (von innen nach aussen):

• die Mukosa und die Submukosa (die innere Schleimhaut)

• die Muskelschicht (die Zwischenschicht)

• die Serosa (die äussere Schicht, die Wand des Darms)

Die TNM-Klassifikation (vereinfacht)

Die Ärztinnen und Ärzte nutzen die sogenannte TNM­Klassifizierung, die auch für andere Krebsarten genutzt wird. Damit beschreiben sie, wie weit sich der Tumor bereits ausgebreitet hat. Sie besteht aus drei Kennzeichen, für welche die Buchstaben TNM stehen.

Im Bericht des Spitals finden Sie diese Buchstaben mit einer Zahl. Zum Beispiel steht dort: T2 N1 M0.

Wir erklären Ihnen, was das bedeutet:

Der erste Buchstabe T steht für Tumor.

Tis: «Tumor in situ», der Tumor ist in einem frühen Stadium und ist ein kleiner Tumor. Er ist in der ersten Schicht, der Mukosa.

T1 Der Tumor ist in der Mukosa und der Submukosa.

T2 Der Tumor ist bis in die Muskelschicht gewachsen.

T3 Der Tumor ist bis in die äussere Schicht gewachsen, die Serosa. Aber noch nicht darüber hinaus.

T3 Der Tumor über die äussere Schicht hinausgewachsen. Er greift auf benachbarte Organe über.

Der zweite Buchstabe N steht für Lymphknoten (englisch: nodes):

N0 Kein Lymphknoten hat Krebszellen.

N1 Bis zu 3 benachbarte Lymphknoten haben Krebszellen.

N2 4 oder mehr Lymphknoten haben Krebszellen.

Der dritte Buchstabe M steht für Metastasen (das sind Ableger des Tumors):

M0 Es gibt keine Metastasen.

M1 Es gibt Metastasen in anderen Organen (etwa in der Leber oder der Lunge).

Wenn Sie im Bericht des Spitals

T2 N1 M0 lesen, können Sie es so übersetzen: Der Tumor ist bis in die Muskelschicht gewachsen. In bis zu drei Lymphknoten sind Krebszellen. Der Tumor hat keine Ableger in anderen Organen gebildet.

Einteilung in Stadien

Das medizinische Team erfasst die Tumoren mit einer weiteren Klassifizierung. Dort gibt es 5 Stadien von 0 bis 4.

Stadium 0: Der Tumor ist klein und in der Mukosa (entspricht Tis N0 M0).

Stadium 1: Der Tumor kann bis in die Muskelschicht gewachsen sein. Es gibt keine Krebszellen in den

Lymphknoten und es gibt keine Ableger (entspricht T1 N0 M0 oder T2 N0 M0).

Stadium 2: Der Tumor ist bis in die äussere Schicht oder darüber hinaus gewachsen. Es gibt keine Krebszellen in den Lymphknoten. Es gibt keine Ableger (entspricht T3 N0 M0 oder T4 N0 M0).

Stadium 3: Der Tumor hat jede mögliche Grösse. Es sind Krebszellen in Lymphknoten. Es gibt keine Ableger (entspricht T1­4 N1 M0 oder T1­4 N2 M0)

Stadium 4: Der Tumor hat jede mögliche Grösse. Es gibt Ableger in anderen Organen (entspricht T1–4 N0­2 M1).

Das medizinische Team untersucht weitere Merkmale des Tumors. Diese Merkmale sind wichtig, damit das medizinische Team die richtigen Behandlungen für Sie auswählt.

Sie finden die Informationen darüber im Bericht des Spitals oder der Praxis. Fragen Sie bei Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt nach, wenn Sie mehr darüber wissen wollen.

Was kann ich die Ärztin oder den Arzt fragen?

• Wo ist der Krebs?

• Hat sich der Krebs schon weiter ausgebreitet?

• In welchem Stadium ist der Krebs und was bedeutet das?

• Brauche ich noch andere Untersuchungen, bevor wir über die Behandlung entscheiden können?

• Sollte ich mit einer Beratungsperson aus der Genetik reden, um mich und meine Familie über weitere Vorsorgeuntersuchungen informieren zu lassen?

• Wurde der Krebs auf Gen­Veränderungen untersucht, die bei der Auswahl meiner Behandlungsmöglichkeiten helfen könnten?

• Muss ich noch andere Fachpersonen aufsuchen?

• Wenn ich mir Gedanken über die Kosten und die Kostenübernahme durch meine Krankenversicherung mache, wer kann mir helfen?

Wie wird Darmkrebs behandelt?

Das Wichtigste in Kürze

• Das medizinische Team kann Darmkrebs mit verschiedenen Methoden behandeln.

• Bei einer Operation können Chirurginnen und Chirurgen Tumoren und Metastasen herausschneiden.

• Mit einer Strahlentherapie können unter bestimmten Bedingungen Tumoren und Ableger zerstört werden.

• Chemotherapie und molekular zielgerichtete Therapien wirken systemisch, das heisst im ganzen Körper. Sie können Tumoren verkleinern und kontrollieren sowie das Risiko von Rückfällen verringern.

• Krebsimmuntherapie aktiviert das Abwehrsystem des Körpers gegen Krebszellen. Sie kann bei bestimmten Formen von Darmkrebs sehr wirksam sein.

Tumor entfernen durch

Operation

Mit einer Operation entfernt das medizinische Team den Tumor. Dazu müssen Sie in der Regel zwischen 5 bis 10 Tage ins Spital.

Die Operation machen Ärztinnen und Ärzte, die darauf spezialisiert sind. Sie heissen Viszeralchirurgen oder Viszeralchirurginnen und operieren die Organe im Bauchraum.

Das Ziel der Operation ist, dass der Tumor ganz aus dem Darm entfernt wird. Bei der Operation entfernen die Chirurginnen und Chirurgen auch einige Lymphknoten.

Oft können die Chirurginnen und Chirurgen mit der SchlüssellochTechnik operieren. Dabei machen sie mehrere kleine Schnitte in die Bauchdecke. Durch die Schnitte führen sie eine kleine Kamera und die chirurgischen Instrumente ein.

Diese Operationstechnik heisst auch Laparoskopie.

Die robotische Operation ist eine Weiterentwicklung der Laparoskopie. Bei ihr steuert die Chirurgin oder der Chirurg robotische Arme, die besonders filigrane Bewegungen machen und weitere technische Vorzüge haben.

Aber auch bei einer robotischen Operation operiert immer eine Chirugin oder ein Chirurg, und nie eine Maschine.

Die Laparoskopie oder robotische Operation hat Vorteile für Sie:

• Sie haben nur kleine Narben auf dem Bauch.

• Sie erholen sich schneller als nach einem grossen Bauchschnitt.

• Die Chirurginnen und Chirurgen können damit genauso gut den Tumor entfernen.

Wenn bei Ihnen ein grosser Bauchschnitt notwendig ist, müssen Sie einige Tage länger im Spital bleiben. Sie brauchen dann etwas länger, um sich zu erholen.

Welche Beschwerden kann ich nach einer Operation bekommen?

Die Operationen kann bestimmte Reflexe benachbarter Nerven oder des Beckenbodens schwächen. Das kann dazu führen, dass Sie von Zeit zu Zeit einen ungewollten Abgang von Stuhl oder Harn haben. Dies bezeichnet man auch als Inkontinenz.

Heute kommt es nur noch selten zu Problemen mit Inkontinenz. Aber trotzdem können diese Probleme auftreten. Oft ist das der Fall, wenn der Tumor weit unten im Enddarm war und in den Schliessmuskel hineingewachsen ist. Falls solche Schwierigkeiten bei Ihnen auftreten, lassen Sie sich von Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem behandelnden Arzt helfen. In vielen Fällen gibt es Mittel, um diese Beschwerden zu lindern.

Manchmal kann es einige Tage dauern, bis Ihre Verdauung wieder normal funktioniert. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, wenn das bei Ihnen so ist.

Kann ich mich nach der Operation wieder normal bewegen und essen?

Sie können sich nach wenigen Tagen wieder normal bewegen und Schonkost essen. Wenn grössere Teile Ihres Darms entfernt wurden oder Sie ein Stoma haben, müssen Sie vielleicht für längere Zeit auf Ihre Ernährung achten.

Oft bieten Ihnen die Spitäler eine Ernährungsberatung. Dabei bekommen Sie von einer Spezialistin oder einem Spezialisten Tipps, worauf Sie bei der Ernährung achten können.

Bekomme ich einen künstlichen Darmausgang (Stoma)?

Manchmal muss das medizinische Team bei der Operation einen künstlichen Darmausgang anlegen. Fachpersonen nennen das Stoma. Meistens können die Ärztinnen und Ärzte den künstlichen Darmausgang nach einer Zeit in einer zweiten Operation wieder entfernen.

Behandlung durch Strahlentherapie

Oft wird Ihnen das medizinische Team vorschlagen, eine Strahlentherapie oder eine Chemotherapie zu machen.

Die Strahlentherapie ist eine Behandlung gegen Krebs. Der Fachbegriff ist Radiotherapie. Sie ist eine lokale Behandlung. Sie wirkt nur an der Stelle des Körpers, auf welche die Strahlung gerichtet wird.

Bei der Strahlentherapie zerstören Strahlen Krebszellen, weil sie viel Energie haben. Der Tumor schrumpft oder verschwindet komplett.

Wie läuft die Strahlentherapie ab?

Für die Strahlentherapie gehen Sie ambulant in ein Spital oder eine Praxis. Das heisst, Sie müssen nicht über Nacht bleiben.

Die Bestrahlung dauert meistens nur wenige Minuten. Rechnen Sie aber mit etwa 1 Stunde Zeitaufwand einschliesslich Wartezeiten und Vorbereitung.

Sie haben häufig mehrere Termine zur Bestrahlung, meistens in einem Abstand von einem Tag. Das medizinische Team nennt diese Termine auch Sitzungen.

Welche Nebenwirkungen kann ich bekommen?

Die Strahlentherapie ist schmerzlos. Sie können aber andere Beschwerden bekommen.

Hier sind die möglichen Nebenwirkungen und Beschwerden:

• Sie haben Durchfall.

• Sie haben Blähungen.

• Sie haben Schmerzen beim Wasserlassen.

• Ihre Haut ist gereizt oder gerötet im Bereich der bestrahlten Stelle.

• Ihre Darmschleimhaut ist gestört.

• Ihre Fruchtbarkeit ist eingeschränkt.

Wichtig: Wenn Sie diese oder andere Beschwerden haben, sprechen Sie direkt mit einer Person aus dem

Behandlungsteam darüber. Sie kann die meisten Ihrer Beschwerden behandeln.

Behandlung durch Chemotherapie

Die Chemotherapie gehört zu den Medikamenten gegen Krebs. Es gibt verschiedene Chemotherapien mit verschiedenen Wirkstoffen. Diese heissen Zytostatika.

Anders als gesunde Zellen wachsen und teilen sich Krebszellen unkontrolliert. Sie können sich im Körper ausbreiten und Metastasen bilden. Die Chemotherapie bekämpft Krebszellen im ganzen Körper. Sie wirkt im Erbgut oder auf den Stoffwechsel der Krebszellen. Dadurch teilen sie sich nicht mehr und sterben ab.

Die Chemotherapie hat wie die Strahlentherapie das Ziel, auch sehr kleine Ableger des Tumors in Ihrem Körper zu zerstören. Sehr kleine Ableger sieht das medizinische Team sogar mit CT oder MRT nicht. Sie bestehen aus nur wenigen Zellen.

Aus diesen Ablegern könnten später neue Tumoren entstehen. Die Strahlentherapie und die Chemotherapie zerstören im besten Fall alle restlichen Ableger in Ihrem Körper.

Manchmal erhalten Betroffene eine Chemotherapie,

• um den Tumor vor einer Operation zu verkleinern oder

• um nach einer Operation verbliebene Tumorreste zu zerstören.

Wie läuft die Chemotherapie ab?

Für die Chemotherapie sind Sie einige Stunden im Spital oder in der onkologischen Praxis. Dort erhalten Sie die Chemotherapie als eine Infusion in Ihre Venen.

Oft legen Ihnen die Fachpersonen einen Port. Das ist ein dauerhafter Zugang zum Blutsystem. Er liegt unter der Haut, etwas unterhalb des Schlüsselbeins. Sie bekommen den Port in einem kleinen Eingriff.

Sie erhalten die Chemotherapie meistens mehrfach in einem Abstand von einigen Tagen bis weni­

gen Wochen. Das dauert insgesamt mehrere Monate.

Es gibt auch Chemotherapien, die Sie als Tabletten erhalten. Diese Tabletten können Sie zu Hause einnehmen.

Welche Nebenwirkungen macht die Chemotherapie?

Die Behandlung selbst ist schmerzlos. Die Chemotherapie schädigt auch gesunde Zellen, die sich häufig teilen. Deshalb können Sie Beschwerden bekommen.

Hier sind die möglichen Nebenwirkungen und Beschwerden:

• Sie fühlen sich sehr erschöpft (Fatigue).

• Sie verlieren die Haare. Der Haarverlust ist unterschiedlich stark, je nach Zusammensetzung der Chemotherapie.

• Ihre Schleimhäute im Mund und Rachen entzünden sich und schmerzen.

• Sie leiden an Übelkeit und Appetitlosigkeit.

• Ihre Finger und Füsse kribbeln (periphere Neuropathie).

• Ihre Herzmuskelzellen werden geschädigt.

• Sie haben weniger weisse Blutkörperchen im Blut.

• Sie können deshalb leichter eine schwere Entzündung bekommen.

Wichtig: Wenn Sie diese oder andere Beschwerden haben, sprechen Sie direkt mit einer Person aus dem Behandlungsteam darüber. Oft kann sie Ihre Beschwerden mit Massnahmen lindern.

Seien Sie besonders wachsam bei Anzeichen für eine Entzündung im Körper. Wenn Sie Fieber bekommen oder sich insgesamt unwohl fühlen, sprechen Sie so schnell wie möglich mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt.

Was muss ich vor der Chemotherapie beachten?

Medikamentöse Therapien wie zum Beispiel die Chemotherapie können Ihre Zähne schädigen.

Erkundigen Sie sich bei Ihrer behandelnden Onkologin oder Ihrem behandelnden Onkologen, ob es

sinnvoll ist, einen Zahnstatus zu machen. Das ist ein schriftlicher Bericht über den Zustand Ihrer Zähne. Der Zahnstatus zeigt, ob Ihre Zähne vor der Behandlung gesund sind.

Die Zahnärztin oder der Zahnarzt schaut auch, ob Sie versteckte Entzündungen im Mund haben. Sie behandeln diese Entzündungen, bevor Sie mit einer Behandlung beginnen.

Der Darmkrebs ist nicht operabel

Manchmal können Fachpersonen einen Tumor im Darm nicht operieren.

Das ist möglich, wenn

• er zu gross ist,

• er in andere Organe eingewachsen ist oder

• sich bereits zu stark im Körper ausgebreitet hat.

Die Ärztinnen und Ärzte werden Ihnen dann sehr wahrscheinlich eine Chemotherapie empfehlen.

Chemotherapien wirken im ganzen Körper. Sie zerstören überall im Körper die Zellen, die sich schnell teilen. Zellen in Krebstumoren teilen sich schneller als viele normale Zellen des Körpers.

Zielgerichtete Therapien (Biologika) bei nicht operablem Darmkrebs

Die Ärztinnen und Ärzte werden Ihnen zusätzlich wahrscheinlich ein Biologikum empfehlen. Sie erhalten dieses Medikament meistens ambulant als Infusion.

Biologika gehören zur Gruppe der zielgerichteten Therapien. Der Name beschreibt ihre Wirkung: Diese Medikamente wirken zielgenau an bestimmten Merkmalen der Tumorzellen oder auch körpereigenen Zellen.

Zum Beispiel verhindern diese Medikamente, dass sich neue Gefässe bilden, die den Tumor mit Blut versorgen. Damit behindern sie das Wachstum des Tumors.

Am häufigsten treten Nebenwirkungen

• an der Haut,

• im Magen­Darm­Trakt und

• im Herz­Kreislauf­System auf.

Nicht jede Person bekommt Nebenwirkungen. Sprechen Sie mit Ihrem Behandlungsteam, wenn Sie Nebenwirkung und Beschwerden haben. Seien Sie besonders wachsam bei Anzeichen für eine Entzündung im Körper.

Komplementäre und integrative Medizin bei Darmkrebs

Komplementär bedeutet ergänzend zur Schulmedizin. Komplementärmedizinische Behandlungen können helfen, während und nach einer Krebstherapie das allgemeine Wohlbefinden und die Lebensqualität zu verbessern.

Die integrative Medizin in der Krebsbehandlung vereint die schulund komplementärmedizinischen Behandlungsformen über die gesamte Dauer der Krebserkrankung. In Zentren für integrative und komplementäre Medizin werden diese aufeinander abgestimmt.

Mehr Informationen zum Thema komplementäre und integrative Medizin finden Sie auch in der Krebsliga­Broschüre «Komplementärmedizin bei Krebs».

Wichtig: Nehmen Sie keine pflanzlichen Präparate, ohne das vorher mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt zu besprechen. Auch scheinbar harmlose Medikamente können die Wirkung der Behandlung von Darmkrebs beeinflussen.

Die Beratenden der regionalen und kantonalen Krebsligen sowie die Mitarbeitenden von KrebsInfo helfen Ihnen, eine Fachperson für die komplementäre und integrative Behandlung in Ihrer Nähe zu finden.

Wer entscheidet, welche Behandlung ich bekomme?

Eine Gruppe von Fachärztinnen und Fachärzten spricht über Ihre Erkrankung. Das tun sie am sogenannten Tumorboard oder der Tumorkonferenz. Die Ärztinnen und Ärzte haben jeweils ihr spezielles Fachwissen. Zusammen kommen sie zu einer Empfehlung, welche Behandlung für Sie am besten ist.

Ihre Ärztin oder Ihr Arzt informiert Sie dann über die Möglichkeiten. Sie oder er erklärt Ihnen die Empfehlung des Tumorboards. Gemeinsam mit ihr oder ihm entscheiden Sie über die Art der Behandlung.

Fragen Sie nach, wenn Sie etwas nicht verstehen.

Sie können zum Beispiel folgende Fragen stellen:

• Was sind meine Behandlungsmöglichkeiten?

• Brauche ich ein Stoma, wenn ich operiert werde?

• Wenn ja, ist das nur vorübergehend oder für immer?

• Wer zeigt mir, wie ich damit umgehen muss?

• Was empfehlen Sie und warum?

• Wie viel Erfahrung haben Sie mit dieser Art von Krebs?

• Sollte ich eine zweite Meinung einholen? Wie mache ich das? Können Sie mir jemanden empfehlen?

• Was ist das Ziel der Behandlung?

• Wie schnell muss ich mich für eine Behandlung entscheiden?

• Was soll ich tun, um mich auf die Behandlung vorzubereiten?

• Wie lange wird die Behandlung dauern? Wie wird sie ablaufen? Wo wird sie stattfinden?

• Welche Risiken oder Nebenwirkungen sind mit den von Ihnen vorgeschlagenen Behandlungen verbunden? Kann ich etwas tun, um diese Nebenwirkungen zu verringern?

• Wenn ich in Zukunft Kinder haben möchte, hat diese Behandlung Auswirkungen auf meine Fruchtbarkeit und meine Familienplanung?

• Wie kann sich die Behandlung auf meinen Alltag auswirken? Kann ich weiterhin Vollzeit arbeiten?

• Wie stehen meine Chancen, von diesem Krebs geheilt zu werden?

• Welche Möglichkeiten hätte ich, wenn die Behandlung nicht anschlägt oder der Krebs nach der Behandlung wieder auftritt?

Wie werden Metastasen behandelt?

Das Wichtigste in Kürze

• Ärztinnen und Ärzte haben verschiedene Möglichkeiten für die Behandlung von Darmkrebs, der gestreut hat.

• Das medizinische Team schlägt Ihnen eine oder mehrere Behandlungen vor.

Die Ärztinnen und Ärzte haben vorher genau untersucht, wo sich die Ableger des Tumors befinden. Diese Ableger heissen in der Fachsprache Metastasen. Diese Behandlungen sind möglich:

Operation bei Darmkrebs mit Metastasen

Darmkrebs bildet häufig Metastasen in der Leber oder der Lunge. Manchmal kann das medizinische Team diese Metastasen in einer oder mehreren Operationen komplett entfernen.

Vielleicht entfernt das medizinische Team dabei einen grösseren Teil der Leber oder der Lunge. Die Leber erholt sich davon und wächst innerhalb einiger Monate wieder nach. Auch die Lunge kann sich bis zu einem gewissen Grad wieder erholen und das geringere Volumen ausgleichen.

Wenn das medizinische Team alle Metastasen komplett entfernt, haben Sie bessere Chancen, wieder gesund zu werden.

Weitere Behandlungen

bei Darmkrebs mit Metastasen

Haben sich im Körper Metastasen gebildet, gibt es neben der Operation noch weitere Therapiemöglichkeiten:

RadiofrequenzThermoablation

Das medizinische Team zerstört die Metastasen mit Hitze. Das Verfahren heisst Thermoablation oder Radiofrequenzablation.

Das medizinische Team führt einen Draht mit einer Sonde in den Körper ein. Es platziert die Sonde exakt in der Metastase oder dem Tumor.

Dann leitet das medizinische Team Strom durch die Sonde. Damit erzeugt es in der Metastase für kurze Zeit hohe Temperaturen. Das Gewebe der Metastase stirbt ab.

Radio-Embolisation

Das medizinische Team zerstört die Metastasen mit Strahlung. Das Verfahren heisst stereotaktische Bestrahlung oder Radio­Embolisation. Bei dieser Behandlung setzen die Ärztinnen und Ärzte gezielt Strahlung in hoher Dosis ein.

Ein spezielles Gerät zur Bestrahlung trifft die Metastase oder den Tumor. Die hohe Dosis der Bestrahlung zerstört das Gewebe der Metastase oder des Tumors. Das Gewebe stirbt ab.

Es gibt noch weitere Behandlungen, wie zum Beispiel die zielgerichteten Therapien oder die stereotaktische Bestrahlung (die auch Cyber­Knife genannt wird). Die Lebertransplantation wird in ausgewählten Fällen eingesetzt, bei denen nur Lebermetastasen vorliegen und diese nicht operativ entfernt werden können. Ihr medizinisches Team wird Sie darüber informieren, wenn diese Behandlungen für Sie geeignet sind.

Darmkrebs:

Was tun bei Nebenwirkungen?

Das Wichtigste in Kürze

• Therapien gegen Krebs können Nebenwirkungen haben. Betroffene erhalten unterschiedliche Behandlungen

• Daher können auch unterschiedliche Nebenwirkungen und Beschwerden auftreten.

• Welche Beschwerden Betroffene häufig haben und wie sie diese lindern können, erfahren Sie hier.

Haben Sie Beschwerden oder Nebenwirkungen? Fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt, welche unterstützenden Behandlungen Sie bekommen können.

Die Fachpersonen können Ihnen bei verschiedenen Beschwerden und Nebenwirkungen helfen.

Sie können Beschwerden haben, die von der Erkrankung stammen oder von der Behandlung. Wichtig ist, dass Sie mit dem Behandlungsteam darüber sprechen. Das Behandlungsteam sucht nach Lösungen, um Ihre Beschwerden zu lindern.

Einige Nebenwirkungen machen sich erst nach Abschluss der Behandlung bemerkbar.

Wichtig:

• Informieren Sie Ihr Behandlungsteam, wenn Sie Beschwerden haben.

• Fragen Sie nach, bei welchen Beschwerden Sie sich sofort melden müssen.

• Sie müssen Nebenwirkungen nicht ertragen, die meisten können behandelt werden.

• Informieren Sie Ihr Behandlungsteam, wenn Sie selbst gewählte Medikamente einnehmen möchten.

Sexualität und Fruchtbarkeit

Eine Therapie, zum Beispiel die Chemo­oder Strahlentherapie bei Darmkrebs, kann die Fruchtbarkeit und Zeugungsfähigkeit vorübergehend oder dauerhaft beeinträchtigen.

Der Enddarm befindet sich in der Nähe der Geschlechtsorgane. Daher kann es während der Behandlung (Strahlentherapie oder Operation) sein, dass dort Nerven und Gefässe beschädigt werden.

In diesem Fall kann es bei Männern zu einer Schädigung des Erektionsmechanismus kommen. Medikamente können manchmal dabei helfen, die Erektionsfähigkeit wiederherzustellen.

Fragen Sie vor Therapiebeginn Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren behandelnden Arzt, welche Auswirkungen die Behandlung auf Ihre Sexualität und Fruchtbarkeit haben kann.

Lesen Sie mehr zur Sexualität und Fruchtbarkeit in den KrebsligaBroschüren «Weibliche Sexualität bei Krebs» und «Männliche Sexualität bei Krebs».

Haben Sie Probleme, den Stuhl oder Urin zu halten?

Die Operationen und zum Teil auch die Strahlentherapie im Beckenbereich können bestimmte Reflexe benachbarter Nerven oder des Beckenbodens schwächen.

Das kann dazu führen, dass Sie von Zeit zu Zeit einen ungewollten Abgang von Stuhl oder Harn haben. Dies bezeichnet man auch als Inkontinenz.

Heute kommt es nur noch selten zu Problemen mit Inkontinenz. Aber trotzdem können diese Probleme auftreten. Oft ist das der Fall, wenn der Tumor weit unten im Enddarm war und in den Schliessmuskel hineingewachsen ist.

Lassen Sie sich von Ihrem Behandlungsteam beraten, welche Hilfsmittel Sie unterstützen können, damit Sie Ihren Alltag möglichst normal gestalten können.

Was tun bei Schmerzen?

Behandlungen gegen Krebs oder beispielsweise Metastasen können Schmerzen verursachen.

Nehmen Sie Ihre Schmerzen ernst. Sie müssen die Schmerzen nicht aushalten. Denn Schmerzen sind kräfteraubend und sehr belastend.

Medikamente sind nur eine von vielen Möglichkeiten, Schmerzen zu behandeln.

Andere Möglichkeiten sind:

• Physiotherapie

• körperliche Aktivität (Sport und Bewegung)

• Komplementärmedizin (zum Beispiel Akupunktur, TCM, Naturheilkunde)

• Entspannungsübungen (zum Beispiel Meditation, autogenes Training)

• Strahlentherapie bei Metastasen

• Psychotherapie

Besprechen Sie Schmerzen deshalb immer mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Was tun bei Fatigue?

Als Fatigue bezeichnen Fachpersonen eine anhaltende, schwer zu überwindende und belastende Müdigkeit. Diese besondere Form der Erschöpfung und Müdigkeit lässt sich schwer lindern, auch wenn Sie ausreichend schlafen und sich erholen.

Sprechen Sie mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem behandelnden Arzt über die Ursachen der Fatigue. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt untersucht Sie noch einmal genauer.

Bewegungsmangel und zu viel Schonung können eine chronische Fatigue verstärken, anstatt sie zu bessern. Bewegen Sie sich deshalb regelmässig. Planen Sie auch genügend Ruhepausen ein.

Vielleicht hilft Ihnen ein Tagebuch dabei, besser zu erkennen, wann oder nach welchen Behandlungen die Fatigue besonders stark ist. Achten Sie darauf, sich gesund und ausgewogen zu ernähren.

Mehr dazu lesen Sie in der Krebsliga­Broschüre «Fatigue bei Krebs».

Wir helfen Ihnen gerne

Haben Sie Fragen zu Unterstützungsprogrammen der kantonalen und regionalen Krebsligen? Sprechen Sie mit einer Beraterin, einem Berater vor Ort.

Sie können sich auch an KrebsInfo wenden. Die Beraterinnen und Berater stehen Ihnen per Telefon oder online per Chat und Mail zur Verfügung.

Wie geht es weiter nach den

Behandlungen?

Das Wichtigste in Kürze

• Nach einer Krebsbehandlung stellen sich viele Fragen: Wie geht es mit der Nachsorge weiter, welche Untersuchungen sind nötig, und wer unterstützt im Alltag?

• Hier finden Sie Informationen zu Nachsorge, Reha, Beschwerden und Beratungsangeboten.

Wie oft muss ich Nachsorge-Untersuchungen machen?

In den ersten Jahren nach Ende der Behandlung gehen Sie oft zu Untersuchungen.

Wenn die Ärztinnen und Ärzte bei den Untersuchungen keinen Hinweis auf Krebs finden, werden sie nach einer Zeit die Abstände zwischen den Untersuchungen vergrössern.

Die Forschung hat herausgefunden, dass es in den ersten Jahren mehr Rückfälle gibt als später. Deshalb verordnen Ärztinnen und Ärzte anfangs öfter Untersuchungen.

Die Ärztinnen und Ärzte wählen die Untersuchungen aus, die für Sie und Ihre Krankheit am besten geeignet sind.

Diese Untersuchungen sind möglich:

• CT oder MRT

• Ultraschall

• Darmspiegelung

• Blutbild

Falls Sie in den Zeiten zwischen den Nachsorge­Untersuchungen Beschwerden oder Symptome haben, sprechen Sie unbedingt direkt mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Wenn Sie über lange Zeit krebsfrei sind, werden Ihnen die Ärztinnen und Ärzte keine weiteren NachsorgeUntersuchungen mehr vorschlagen.

Sprechen Sie dann mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, ob Sie wieder in ein Früherkennungs­Programm aufgenommen werden.

Onkologische Rehabilitation

Die onkologische Rehabilitation unterstützt Sie in allen Phasen der Erkrankung. In der Umgangssprache spricht man häufig von Reha.

In der Reha erhalten Sie alle Behandlungen, die Ihnen helfen, wieder gesund zu werden. Beispielsweise sind das:

• Bewegungs­ und Sporttherapie, Physiotherapie sowie Ergotherapie

• Psychoonkologie und Beratungen zu psychischen Anliegen

• Ernährungsberatung

• Massnahmen, um beispielsweise Ihre Schmerzen und anderen körperliche Symptome zu lindern

• Unterstützung bei der Rückkehr in den Alltag oder in das Berufsleben

• Aufklärung und Schulung durch medizinische Fachpersonal zu Erkrankung, zu Behandlungsmöglichkeiten und zur Nachsorge

Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, ob und wann für Sie eine Reha sinnvoll ist. Auf der Website der Krebsliga finden Sie RehaAngebote in Ihrer Nähe.

Wer bezahlt die Reha? Sie erhalten eine stationäre oder ambulante Reha, wenn Ihre Ärztin oder Ihr Arzt dies anordnet.

Die Grundversicherung bezahlt die Kosten für eine Reha nur unter bestimmten Bedingungen. In der Regel müssen die folgenden erfüllt sein:

• Ihre behandelnde Ärztin oder Ihr behandelnder Arzt muss die Reha verordnen.

• Die zuständige medizinische Fachperson stellt bei der Krankenkasse einen Antrag für die Kostengutsprache.

• Bei der Rehaklinik handelt es sich um eine anerkannte Klinik auf der Spitalliste.

Wenn die Krankenkasse der Kostengutsprache zustimmt, bezahlt sie die Kosten für die Reha.

Hilft mir Bewegung, um gesund zu bleiben?

Ja, neue Studien zeigen, dass ein strukturiertes Trainingsprogramm und konsequente Anpassung des Lebensstils das Rückfallrisiko senken.

Wer hilft mir, wenn ich im Alltag Unterstützung brauche?

Brauchen Sie Pflege oder Unterstützung zu Hause? Dann kann Ihnen die Spitex helfen. Dafür benötigen Sie eine unterschriebene Verordnung Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihres behandelnden Arztes.

Bei der Spitex arbeiten ausgebildete Pflegekräfte, die Sie bei folgenden Tätigkeiten unterstützen:

• bei der Körperpflege

• beim Aufstehen und Zubettgehen

• beim Vorbereiten der Medikamente

• beim Versorgen von Wunden

• beim Behandeln von Schmerzen

Manche Spitex­Unternehmen haben sich auf die Betreuung von Menschen mit Krebs spezialisiert. Sie erkennen das daran, dass die Unternehmen die Begriffe Onko, Onkologie und Palliativ benutzen.

Diese Dienste heissen zum Beispiel Onko­Spitex oder auch PalliativSpitex.

Wer bezahlt die Spitex?

Die Grundversicherung der Krankenkasse bezahlt die Spitex, wenn Sie beispielsweise Hilfe bei der Körperpflege oder Hilfe bei der Wundversorgung benötigen.

Die Spitex hilft Ihnen ebenfalls, wenn Sie beispielsweise Hilfe beim Einkaufen oder beim Reinigen der Wohnung benötigen. Diese Leistungen übernimmt die Grundversicherung Ihrer Krankenkasse nicht.

Klären Sie vorab mit Ihrer Zusatzversicherung, ob und welche Leistungen übernommen werden.

Ich habe Probleme mit dem Stoma:Wer kann mir helfen?

Sie können sich an die SelbsthilfeOrganisation ilco Schweiz wenden. Sie haben neun Regionalgruppen und eine eigene Gruppe für junge Betroffene. Vielen Betroffenen hilft der Austausch untereinander.

Sie können auch mit einer Stomaberatung sprechen. Spitäler und grössere Praxen der Gastroenterologie bieten oft Stomaberatung an. Sie können sich direkt an die Stomaberatung wenden. Im Internet finden Sie die Adressen der Stomaberatungen in Ihrer Nähe.

Auch die Beraterinnen und Berater der regionalen und kantonalen Krebsligen helfen Ihnen gerne weiter. Falls Sie unsicher sind, wer Ihnen helfen kann, wenden Sie sich gerne an uns.

Wo finde ich Hilfe bei psychischer Belastung?

Eine Krebsdiagnose kann verschiedene Gefühle auslösen und sehr belastend sein. Zudem können sich Nebenwirkungen auch psychisch bemerkbar machen.

Fachpersonen für Psychoonkologie haben sich auf die Begleitung von Menschen mit einer Krebserkrankung spezialisiert.

Informieren Sie sich bei Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem behandelnden Arzt. Ein Verzeichnis möglicher Angebote finden Sie auf der Seite der Schweizerischen Gesellschaft für Psychoonkologie.

Die kantonalen und regionalen Krebsligen bieten ebenfalls psychosoziale Dienstleistungen an. Viele Beraterinnen und Berater verfügen über Zusatzausbildungen in Psychoonkologie.

Informieren Sie sich direkt bei Ihrer Krebsliga oder bei der Krebsliga Schweiz. KrebsInfo bietet eine erste Hilfestellung bei Unsicherheiten und psychosozialen Anliegen.

Wenn Sie mit anderen Betroffenen sprechen möchten, nutzen Sie die Peer­Plattform der Krebsliga: Dort vermitteln wir Ihnen einfach und schnell andere Betroffene (englisch: peers), die Sie unterstützen.

Lesen Sie mehr zu psychoonkologischer Unterstützung in der Krebsliga­Broschüre «Wenn auch die Seele leidet».

Arbeiten mit und nach Krebs

Planen Sie die Rückkehr an Ihren Arbeitsplatz sorgfältig zusammen mit den Personalverantwortlichen des Arbeitgebers. In der Anfangsphase können Sie beispielsweise angepasste Aufgaben haben oder Sie reduzieren die Arbeitszeiten.

Lesen Sie mehr zu Krebs und Arbeit auf der Webseite der Krebsliga oder in der Krebsliga­Broschüre «Arbeit, Finanzen und medizinische Entscheidungen bei Krebs».

Bei Fragen helfen Ihnen die Beratenden der regionalen oder kantonalen Krebsligen oder die Mitarbeitenden von KrebsInfo weiter.

Beratung und weitere Informationen

Die kantonale oder regionale Krebsliga

Sie berät, begleitet und unterstützt Betroffene und Angehörige. Zum Angebot gehören:

• Sie können persönliche Gespräche führen.

• Sie können Versicherungs­ und Finanzierungsfragen klären.

• Beraterinnen und Berater unterstützen Sie beim Ausfüllen einer Patientenverfügung.

• Sie finden Kurs­ und Seminarangebote.

Beraterinnen und Berater vermitteln Ihnen Fachpersonen, zum Beispiel für eine Stomaberatung, eine Ernährungsberatung oder für psychoonkologische Beratung und Therapie.

Beratungsdienst KrebsInfo

0800 11 88 11

Bei KrebsInfo hört Ihnen eine Fachberaterin oder ein Fachberater zu. Sie erhalten Antwort auf Ihre Fragen rund um Krebs. Die Fachberatung informiert Sie über mögliche weitere Schritte. Sie können mit ihr über Ihre Ängste und Unsicherheiten und über Ihr persönliches Erleben sprechen. Ausserdem erhalten Sie Adressen von Spitälern und Tumorzentren in Ihrer Nähe, die auf

die Behandlung Ihrer Krebserkrankung spezialisiert sind.

Anruf und Auskunft sind kostenlos. Die Fachberatenden sind auch per E­Mail an krebsinfo@krebsliga.ch oder via WhatsApp (Nummer 031 389 92 40) erreichbar.

Über www.krebsliga.ch/chat erreichen Sie eine Beratungsperson, mit der Sie chatten können (Montag bis Freitag von 10 Uhr bis 18 Uhr). Haben Sie Fragen zur Krankheit oder möchten Sie einfach jemandem mitteilen, wie es Ihnen geht? Dann chatten Sie los.

Cancerline: der Chat zu Krebs

Kinder, Jugendliche und Erwachsene erreichen über www.krebsliga.ch/ cancerline eine Beratungsperson, mit der sie chatten können (Montag bis Freitag von 10 Uhr bis 18 Uhr). Haben Sie Fragen zur Krankheit oder möchten Sie einfach jemandem mitteilen, wie es Ihnen geht? Dann chatten Sie los.

Beratungsangebot stopsmoking 0848 000 181

Professionelle Beratende geben Ihnen Auskunft und helfen Ihnen beim Rauchstopp. Auf Wunsch können Sie kostenlose Folgegespräche vereinbaren. Mehr dazu erfahren Sie auf: www.stopsmoking.ch

Kurse

Die Krebsligen organisieren an verschiedenen Orten in der Schweiz Kurse für krebsbetroffene Menschen und Angehörige: www.krebsliga.ch/kurse

Peer-Plattform der Krebsliga

Es kann Mut machen, zu erfahren, wie andere Menschen mit besonderen Situationen umgehen und welche Erfahrungen sie gemacht haben.

Sie können Ihre Erfahrungen in einem Forum diskutieren oder sich in einer Selbsthilfegruppe austauschen. Das ist oft leichter in einem Gespräch mit Menschen, die Ähnliches erleben.

Informieren Sie sich bei Ihrer kantonalen oder regionalen Krebsliga über Selbsthilfegruppen, laufende Gesprächsgruppen oder Kursangebote für Krebsbetroffene und Angehörige. Auf www.selbsthilfeschweiz.ch können Sie nach Selbsthilfegruppen in Ihrer Nähe suchen.

Spitex-Dienste für Krebsbetroffene

Bei Spitex­Diensten handelt es sich um spitalexterne Hilfe und Pflege zu Hause. In manchen Kantonen gibt es auf krebskranke Menschen spezialisierte Spitex­Dienste. Diese Dienste heissen in jedem Kanton anders (zum Beispiel Onko­Spitex, spitalexterne Onkologiepflege SEOP, palliativer Brückendienst). Am besten erkundigen Sie sich bei Ihrer kantonalen oder regionalen Krebsliga nach Adressen.

Ernährungsberatung

Viele Spitäler bieten eine Ernährungsberatung an. Ausserhalb von Spitälern gibt es freiberuflich tätige Ernährungsberaterinnen oder Ernährungsberater. Diese arbeiten meistens mit dem Behandlungsteam zusammen und sind einem Verband angeschlossen:

Schweizerischer Verband der Ernährungsberater/innen, SVDE Altenbergstrasse 29 Postfach 686

3000 Bern 8 Tel. 031 313 88 70 service@svde­asdd.ch

Auf der Website des SVDE können Sie eine Ernährungsberatung in Ihrer Nähe suchen: www.svde­asdd.ch

Palliative Medizin, Pflege und Begleitung

Palliative Care unterstützt Betroffene, die unheilbar krank sind und deren Krebserkrankung fortschreitet. Betroffene sollen bis zuletzt eine gute Lebensqualität haben. Die Gesellschaft für Palliative Care Medizin, Pflege und Begleitung sorgt dafür, dass Sie schweizweit eine professionelle Palliative Care erhalten, unabhängig von Ihrer Diagnose und Ihrem Wohnort.

palliative.ch

Kochergasse 6

3011 Bern

Tel. 031 310 02 90 info@palliative.ch www.palliative.ch

Die Karte gibt eine Übersicht über Palliative­Care­Angebote in der Schweiz, die hohe Qualitätsstandards in Palliative Care erfüllen: www.palliativkarte.ch/versorgung/karte

Ihr Behandlungsteam

Das Behandlungsteam berät Sie, was Sie gegen krankheits­ und behandlungsbedingte Beschwerden tun können. Fragen Sie auch nach Massnahmen, die Ihnen zusätzlich helfen und Ihre Genesung erleichtern. Zum Behandlungsteam gehören jene Fachpersonen, die

Sie während der Krankheit begleiten, behandeln und unterstützen.

Psychoonkologie

Eine Fachperson der Psychoonkologie unterstützt Betroffene und Angehörige dabei, die Krebserkrankung besser zu bewältigen und zu verarbeiten.

Eine psychoonkologische Beratung bieten Fachleute verschiedener Fachrichtungen an (zum Beispiel Medizin, Psychologie, Pflege, Sozialarbeit, Theologie). Wichtig ist, dass diese Fachperson über eine Weiterbildung in Psychoonkologie verfügt. Auf psychoonkologie.krebsliga. ch finden Sie Psychoonkologinnen und Psychoonkologen in Ihrer Nähe.

Sexualberatung und Sexualtherapie

Wenn Sie Fragen rund um Ihre Sexualität haben, können Sie allein oder gemeinsam mit Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner einen Termin bei einer Sexualtherapeutin oder einem Sexualtherapeuten vereinbaren. Wissen Sie nicht, wo Sie eine solche Fachperson finden? Schauen Sie im Internet oder wenden Sie sich an Ihre kantonale oder regionale Krebsliga. Klären Sie vor Therapiebeginn, welche Kosten Ihre Krankenkasse übernimmt.

Broschüren der Krebsliga

(Auswahl)

• Ileostoma und Colostoma

• Medikamente gegen Krebs Chemotherapie, antihormonelle Therapie, zielgerichtete Therapie und Immuntherapie

• Krebsmedikamente zu Hause einnehmen

• Operationen bei Krebs

• Die Strahlentherapie Radiotherapie

• Komplementärmedizin bei Krebs

• Schmerzen bei Krebs und ihre Behandlung

• Fatigue bei Krebs Rundum müde

• Körperliche Aktivität bei Krebs Stärken Sie das Vertrauen in Ihren Körper

• Onkologische Rehabilitation

• Ernährung bei Krebs

• Wenn auch die Seele leidet Krebs trifft den ganzen Menschen

• Erblich bedingter Krebs

• Wenn Eltern an Krebs erkranken Wie mit Kindern darüber reden

Bei der Krebsliga finden Sie weitere Broschüren zu einzelnen Krebsarten und Therapien und zum Umgang mit Krebs. Diese Broschüren sind kostenlos und stehen auch in elektronischer Form zur Verfügung. Sie werden Ihnen von der Krebsliga Schweiz und Ihrer kantonalen oder regionalen Krebsliga offeriert. Das ist nur möglich dank grosszügigen Spenden.

Bestellmöglichkeiten

• Krebsliga Ihres Kantons

• Telefon 0844 85 00 00

• shop@krebsliga.ch

• www.krebsliga.ch

Alle Broschüren können Sie online lesen und bestellen.

Ihre Meinung interessiert uns Äussern Sie Ihre Meinung zur Broschüre mit dem Fragebogen am Ende dieser Broschüre oder online unter: www.krebsliga.ch/broschueren.

Vielen Dank fürs Ausfüllen.

Broschüren anderer

Anbieter

«Methoden und Verfahren zur Krebsdiagnose», Österreichische Krebshilfe, 2023, online verfügbar auf: www. krebshilfe.net

«Krebsbehandlung im Rahmen einer klinischen Studie», 2015, Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Klinische Krebsforschung SAKK, online verfügbar auf: www.sakk.ch/de

«Kinderwunsch und Krebs», Ratgeber der Deutschen Krebshilfe, 2018, online verfügbar auf: www.krebshilfe.de

Podcast

Wissen gegen Krebs

Ein Podcast der Krebsforschung Schweiz www.krebsforschung.ch/podcasts

Literatur

«Diagnose-Schock: Krebs», Hilfe für die Seele, konkrete Unterstützung für Betroffene und Angehörige. Alfred Künzler, Stefan Mamié, Carmen Schürer, Springer­Verlag, 2012.

Einige Krebsligen verfügen über eine Bibliothek, in der Bücher zum Thema kostenlos ausgeliehen werden können. Erkundigen Sie sich bei der Krebsliga in Ihrer Region (siehe ab Seite 50).

Informationen im Internet

Angebot der Krebsliga

www.krebsliga.ch

Das Angebot der Krebsliga Schweiz mit Links zu allen kantonalen und regionalen Krebsligen.

www.krebsliga.ch/cancerline

Die Krebsliga bietet einen Livechat mit Beratung an.

www.krebsliga.ch/kurse

Kurse der Krebsliga, um krankheitsbedingte Alltagsbelastungen besser zu bewältigen.

www.krebsliga.ch/onkoreha Übersichtskarte zu onkologischen Rehabilitationsangeboten in der Schweiz.

peerplattform.krebsliga.ch Betroffene begleiten Betroffene.

psychoonkologie.krebsliga.ch

Verzeichnis von Psychoonkologinnen und Psychoonkologen in Ihrer Nähe.

Andere Angebote

www.avac.ch

Der Verein «Lernen mit Krebs zu leben» organisiert Kurse für Betroffene und Angehörige.

www.fertionco.ch Informationen zu Fruchtbarkeit bei Krebs.

www.ilco.ch

Schweizerische Interessengemeinschaft für Stomaträgerinnen und Stomaträger

www.impotenz-selbsthilfe.de Selbsthilfegruppe erektile Dysfunktion.

www.inkontinex.ch

Schweizerische Gesellschaft für Blasenschwäche.

www.komplementaermethoden.de Informationen der Krebsgesellschaft Nordrhein­Westfalen.

www.kontinenz-gesellschaft.de Ein gemeinnütziger, ärztlich und therapeutisch abgestützter Verein.

www.krankheitserfahrungen.de Erfahrungen mit Gesundheit, Krankheit und Medizin. Prostatakrebsbetroffene erzählen von ihren Erfahrungen.

www.krebshilfe.de Informationen der Deutschen Krebshilfe.

www.krebsgesellschaft.de Informationsseite der Deutschen Krebsgesellschaft.

www.krebsinformationsdienst.de Informationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg.

www.krebs-webweiser.de Eine Zusammenstellung von Websites durch das Universitätsklinikum Freiburg im Breisgau.

www.palliative.ch

Schweizerische Gesellschaft für Palliative Medizin, Pflege und Begleitung.

www.patientenkompetenz.ch

Eine Stiftung zur Förderung der Selbstbestimmung im Krankheitsfall.

www.psychoonkologie.ch

Schweizerische Gesellschaft für Psychoonkologie.

www.stefanmamie.ch Information zu Sexualität nach Krebs, Literatur­ und Internettipps.

Informationen auf Englisch

www.cancer.org

American Cancer Society.

www.cancer.gov

National Cancer Institute USA.

www.asco.org

American Society of Clinical Oncology.

www.cancerresearchuk.org

Independent cancer research and awareness charity.

www.macmillan.org.uk

A non­profit cancer information service.

Quellen

Hereditary gastrointestinal cancers: ESMO Clinical Practice Guidelines for diagnosis, treatment and follow­up, Stjepanovic, N. et al., August 2019, Annals of Oncology, Volume 30, Issue 10, 1558–1571

Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF): S3­Leitlinie Kolorektales Karzinom, Kurzversion 2.1, 2019, AWMF Registrierungsnummer: 021/007OL, http://www.leitlinienprogrammonkologie.de/ leitlinien/kolorektales­karzinom/ [abgerufen am: 15.09.2025]

Localised colon cancer: ESMO Clinical Practice Guidelines for diagnosis, treatment and follow­up, Argilés, G. et al., Annals of Oncology, October 2020, Volume 31, Issue 10, 1291–1305

Metastatic colorectal cancer: ESMO Clinical Practice Guideline for diagnosis, treatment and follow­up, Cervantes, A. et al., January 2023, Annals of Oncology, Volume 34, Issue 1, 10–32

National Comprehensive Cancer Network, Guidelines for Patients: Colon Cancer, 2024, https://www.nccn.org/patients/guidelines/content/PDF/colon­patient.pdf

Meine Notizen

Unterstützung und Beratung –die Krebsliga in Ihrer Region

1 Krebsliga Aargau

Kasernenstrasse 25

Postfach 3225

5001 Aargau

Tel. 062 834 75 75 admin@krebsliga-aargau.ch www.krebsliga-aargau.ch

IBAN: CH09 0900 0000 5001 2121 7

2

Krebsliga beider Basel

Petersplatz 12 4051 Basel

4 Ligue fribourgeoise contre le cancer

Krebsliga Freiburg route St-Nicolas-de-Flüe 2 case postale 1701 Fribourg

tél. 026 426 02 90 info@liguecancer-fr.ch www.liguecancer-fr.ch

IBAN: CH49 0900 0000 1700 6131 3

7 Ligue jurassienne contre le cancer

rue des Moulins 12 2800 Delémont

tél. 032 422 20 30 info@ljcc.ch

www.liguecancer-ju.ch

IBAN: CH13 0900 0000 2500 7881 3

Tel. 061 319 99 88 5

info@klbb.ch

3

Ligue genevoise contre le cancer 8

Rue Sautter 29

Ligue neuchâteloise contre le cancer

faubourg du Lac 17 2000 Neuchâtel

tél. 032 886 85 90 www.klbb.ch 1205 Genève

IBAN: CH11 0900 0000 4002 8150 6

Krebsliga Bern

Ligue bernoise contre le

tél. 022 322 13 33

ligue.cancer@mediane.ch www.lgc.ch

IBAN: CH80 0900 0000 1200 0380 8 9

LNCC@ne.ch

www.liguecancer-ne.ch

IBAN: CH23 0900 0000 2000 6717 9

Krebsliga Ostschweiz cancer SG, AR, AI, GL

Schwanengasse 5/7

Postfach

3001 Bern

Tel. 031 313 24 24

info@krebsligabern.ch www.krebsligabern.ch

IBAN: CH23 0900 0000 3002 2695 4

6 Krebsliga Graubünden

Ottoplatz 1

Postfach 368

7001 Chur

Tel. 081 300 50 90

info@krebsliga-gr.ch www.krebsliga-gr.ch

IBAN: CH97 0900 0000 7000 1442 0

Flurhofstrasse 7

9000 St. Gallen

Tel. 071 242 70 00

info@krebsliga-ostschweiz.ch www.krebsliga-ostschweiz.ch

IBAN: CH29 0900 0000 9001 5390 1

10

Krebsliga Schaffhausen

Mühlentalstrasse 84

8200 Schaffhausen

15 Ligue valaisanne contre le cancer

Krebsliga Wallis

Siège central: Tel. 052 741 45 45 rue de la Dixence 19 info@krebsliga-sh.ch

1950 Sion www.krebsliga-sh.ch tél. 027 322 99 74

IBAN: CH65 0900 0000 8200 3096 2 info@lvcc.ch www.lvcc.ch

11 Krebsliga Solothurn

Beratungsbüro: Wengistrasse 16

Postfach 531

4502 Solothurn

Spitalzentrum Oberwallis

Überlandstrasse 14

3900 Brig Tel. 032 628 68 10

Tel. 027 604 35 41 info@krebsliga-so.ch

Mobile 079 644 80 18 www.krebsliga-so.ch info@krebsliga-wallis.ch

IBAN: CH73 0900 0000 4500 1044 7 www.krebsliga-wallis.ch

12 Krebsliga Thurgau

Bahnhofstrasse 5

IBAN: CH73 0900 0000 1900 0340 2

16 Krebsliga Zentralschweiz 8570 Weinfelden

LU, OW, NW, SZ, UR, ZG Tel. 071 626 70 00 Löwenstrasse 3 info@krebsliga-thurgau.ch 6004 Luzern www.krebsliga-thurgau.ch Tel. 041 210 25 50

IBAN: CH58 0483 5046 8950 1100 0 info@krebsliga.info www.krebsliga.info

13 Lega cancro Ticino

IBAN: CH61 0900 0000 6001 3232 5 Piazza Nosetto 3

6500 Bellinzona

17 Krebsliga Zürich

Tel. 091 820 64 20 Freiestrasse 71 info@legacancro-ti.ch

8032 Zürich www.legacancro-ti.ch

Tel. 044 388 55 00

IBAN: CH19 0900 0000 6500 0126 6 info@krebsligazuerich.ch www.krebsligazuerich.ch

14 Ligue vaudoise

IBAN: CH77 0900 0000 8000 0868 5 contre le cancer

Avenue d’Ouchy 18 18 Krebshilfe Liechtenstein 1006 Lausanne

Landstrasse 40a

tél. 021 623 11 11 FL-9494 Schaan info@lvc.ch

Tel. 00423 233 18 45 www.lvc.ch info@krebshilfe.li

IBAN: CH26 0900 0000 1002 2260 0 www.krebshilfe.li

IBAN: LI98 0880 0000 0239 3221 1

Krebsliga Schweiz

Effingerstrasse 40

Postfach

3001 Bern

Tel. 031 389 91 00 www.krebsliga.ch

IBAN: CH95 0900 0000 3000 4843 9

Broschüren

Tel. 0844 85 00 00 shop@krebsliga.ch www.krebsliga.ch/ broschueren

Beratungsangebot

KrebsInfo

Mo–Fr 10–18 Uhr 0800 11 88 11 krebsinfo@krebsliga.ch www.krebsliga.ch/chat

WhatsApp: 031 389 92 40

Beratungsangebot stopsmoking

Tel. 0848 000 181

Max. 8 Rp./Min. (Festnetz)

Mo–Fr 11–19 Uhr

Ihre Spende freut uns.

Gemeinsam

KrebsInfo

0800 11 88 11

Montag bis Freitag 10–18 Uhr

Anruf kostenlos krebsinfo@krebsliga.ch

¨ sehr gut ¨ gut ¨ unvollständig ¨ gar nicht … zu Untersuchungsund Diagnoseverfahren? ¨ sehr gut ¨ gut ¨ unvollständig ¨ gar nicht … zu Behandlungsmöglichkeiten und deren Risiken? ¨ sehr gut ¨ gut ¨ unvollständig ¨ gar nicht … zur Therapiewahl? ¨ sehr gut ¨ gut ¨ unvollständig ¨ gar nicht … zum Umgang mit unerwünschten Wirkungen und zu weiterführenden Behandlungen? ¨ sehr gut ¨ gut ¨ unvollständig ¨ gar nicht

… zu Beratung u. Information (z.B. Adressen, Selbsthilfegruppen)? ¨ sehr gut ¨ gut ¨ unvollständig ¨ gar nicht

5 Haben Sie in der Broschüre etwas vermisst? ¨ ja ¨ nein 5a) Wenn ja, was?

6 Haben die Illustrationen zum Verständnis des Texts beigetragen? ¨ ja ¨ teilweise ¨ nein

Was war für Sie die wichtigste Information? Was hat Sie in der Bewältigung der Krankheit und des Alltags unterstützt? Wie gut hat die Broschüre Ihre Fragen beantwortet … … zur allgemeinen Erklärung, wie Krebs entsteht? ¨ sehr gut ¨ gut ¨ unvollständig ¨ gar nicht … zu Ihrer Krebsart? ¨ sehr gut ¨ gut ¨ unvollständig ¨ gar nicht … zu medizinischen Fachbegriffen?

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Welche Broschüre haben Sie gelesen? Darmkrebs

Haben Sie die Inhalte dieser Broschüre verstanden? ¨ ja, alles ¨ ja, fast alles ¨ nein, nicht alles ¨ nein, kaum etwas 1a) Wenn nein, was war schwierig zu verstehen?

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öffentlicher Anlass (Hautkrebstag, Präventionsbus usw.)

Arztpraxis ¨ Spital

Kantonale Krebsliga ¨ Krebsliga Schweiz

Ich habe die Broschüre erhalten von

eine Fachperson ¨ interessiert am Thema Krebs

Alter Geschlecht Muttersprache Ich bin ¨ betroffen ¨ nahestehend (angehörig, befreundet)

Persönliche Angaben

Zu welchem Thema sollte es ebenfalls eine Broschüre geben?

Haben Sie weitere Anregungen?

Wie beurteilen Sie die Schriftgrösse? ¨ zu klein ¨ genau richtig ¨ zu gross

Wie beurteilen Sie die Menge an Fotos und Illustrationen? ¨ zu wenig ¨ genau richtig ¨ zu viel

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