Das Open Air in Worpswede steht erneut mit Konzerten und Flohmarkt an Seite 7
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Konzerte am Diedrichshof
WORPSWEDE – Vom 17. bis 30. Mai findet im Diedrichshof das international besetzte German Guitar Camp statt. Im Rahmen des Seminars gibt es an zwei Freitagen (22. und 29. Mai) jeweils um 11 Uhr, 16 Uhr und 17 Uhr öffentliche Konzerte bei freiem Eintritt. rom
Kostenlose Teilhabeberatung
OSTERHOLZ-SCHARMBECK – Die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) bietet am 20. Mai, von 9 bis 12 Uhr, im Rathaus eine kostenlose Beratung rund um das Thema Behinderung an. Anmeldung per E-Mail an info@eutbosterholz.de rom
Frauenflohmarkt im Juni
HAMBERGEN – Der Frauenflohmarkt in Hambergen wird immer beliebter. Der nächste Frauenflohmarkt findet am Sonntag, 14. Juni, von 14 bis 17 Uhr in der Uwe-Brauns-Halle, Bahnhofstraße 5, statt. Private Anbieter können sich per Telefon 0172 / 149 66 36 anmelden. rom
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Der neugestaltete Brigitte-Escherhausen-Platz, benannt nach der 2022 verstorbenen ehemaligen Bürgermeisterin der Kreisstadt, wurde kürzlich eingeweiht. Fotos: Roskamp
Im Sinne Escherhausens
Susanne Escherhausen, Tochter von Brigitte Escherhausen, bewertet den neuen Platz positiv
MARIUS ROSKAMP
OSTERHOLZ-SCHARMBECK –
Der Brigitte-Escherhausen-Platz fand sich seit dem Beginn seines Umbaus häufiger in lokaler Berichterstattung wieder. Nun aber ist der Platz fertig, wurde am Tag der Städtebauförderung vorige Woche offiziell eingeweiht. Allgemein herrschte Freude über den erneuerten Platz und auch Erleichterung über das Ende des Baulärms. Christa Dohmeyer etwa, die Inhaberin des direkt benachbarten Reformhauses, ist sehr glücklich, dass die Arbeiten beendet sind.
„Die Bauarbeiten haben uns im Betrieb schon sehr eingeschränkt durch den Staub und den herumwirbelnden Dreck“, erzählt sie. In der Kosmetikkabine habe sie durch den Baulärm einen Kundenrückgang wahrgenommen. Doch nun ist der Spuk vorüber, zur Eröffnung schenkten Dohmeyer und eine Mitarbeiterin Getränke am Platz aus. Doch noch sind nicht alle Fragen final geklärt. Was etwa passiert mit der verschwundenen Kunst, den im Jahr 1988 auf dem Platz platzierten Steinen?
Die Stadtverwaltung hat Anfang März Kontakt zu den beiden betei-
ligten Künstlerinnen aufgenommen. Der Verwaltungsausschuss beschloss daraufhin am 12. März, unter Einbeziehung der Künstlerinnen zu prüfen, ob und in welcher Form das Kunstwerk an anderer Stelle in der Innenstadt wiedererrichtet werden kann. Als möglicher Standort gilt unter anderem der südliche Bereich des Stadtparks, der einen direkten Bezug zum Scharmbecker Bach aufweist und damit auch der ursprünglichen Bedeutung des Kunstwerks als Symbolisierung des Scharmbecker
Bachs entsprechen würde. Eine mögliche Neuaufstellung soll im Rahmen der laufenden Neuplanung des Scharmbecker Bachs und der angrenzenden Bereiche im Zuge des Innenstadt-Sanierungsprozesses geprüft werden. Zudem wird über eine Informationstafel oder eine ähnliche Erläuterung zur Gestaltung und Bedeutung des Kunstwerks nachgedacht. Das Ergebnis des bisherigen Prozesses wurde anschließend im zuständigen Fachausschuss vorgestellt. Aufgrund der Bauprojekte im
Am Tag der Städtebauförderung, dem 9. Mai, fand die Eröffnung statt. Es gab Reden und Erfrischungen.
Stadtpark und am Scharmbecker Bach sowie der noch laufenden Standortsuche ist das Kunstwerk derzeit zunächst auf dem Bauhof untergebracht. Die beiden Künstlerinnen wurden darüber informiert. Die Stadtverwaltung betont, weiterhin eine gute Lösung für alle Beteiligten anzustreben, die auch dem Kunstwerk angemessen gerecht wird. Soviel also zum aktuellen Stand rund um die steinerne Kunst. Der neu gestaltete Brigitte-Escherhausen-Platz ist derweil geschmückt von Blühflächen, beheimatet Bäume, ein Wasserspiel mit dem Namen des Platzes und hochwertige Sitzbänke. Eine von den Bänken sponsorte der Seniorenbeirat der Stadt in Gedenken an Jutta Menke, ehemals Vorsitzende des Seniorenbeirates. Susanne Escherhausen, Tochter der ehemaligen Bürgemeisterin der Stadt, freute sich zur Eröffnung über Gestaltung und Lage des Platzes. „Es ist ein schöner Platz geworden. Ich hoffe, dass er auch angenommen wird von den Leuten. Der DRK-Shop direkt am Platz wäre auch durchaus in ihrem Sinne gewesen. Das hätte sie so gewollt“, so Susanne Escherhausen.
Geschichten in der Bibliothek
GRASBERG – Die Gemeindebücherei Grasberg lädt zu den „Dienstagsgeschichten mit Schmatz und Schmuh“ am Dienstag, 19. Mai, 16 bis 17 Uhr, ein. Auf dem Programm stehen Bilderbuchkino, Basteln und Spielen für Grundschulkinder der ersten bis vierten Klasse. Bitte Schere, Klebestift und Buntstifte mitbringen. Der Eintritt ist frei. Für die Teilnahme an den Dienstagsgeschichten gibt es ab sofort außerdem einen Zusatzstempel für ÜBÜs Club der ungezähmten Lesewesen, den neuen Buchclub. Die Plätze sind begrenzt, eine verbindliche Anmeldung bis zum 17. Mai, 18 Uhr, ist erforderlich unter 04208 / 39 66. rom
Orientierung bei Überflutung
LILIENTHAL – Die VHS Lilienthal-Grasberg-RitterhudeWorpswede bietet am 21. Mai ab 18 Uhr in Murkens Hof einen Vortrag zum Thema „Orientierung für private Überflutungsvorsorge“ an. Hintergrund sind zunehmende Hochwasser-, Starkregen- und Überschwemmungsereignisse, die auch private Grundstücke und Gebäude betreffen. Die Dozentin Beatrice Kausch von der Kommunalen Umwelt-Aktion (UAN) informiert über Möglichkeiten, Risiken durch Überflutungen zu minimieren – von einfachen Vorsorgemaßnahmen bis hin zu baulichen Anpassungen. Zudem erläutert sie, wie das eigene Zuhause geschützt und die Selbstversorgung sichergestellt werden kann. Organisiert wird die kostenfreie Veranstaltung in Kooperation mit der kommunalen Klimaschutzmanagerin Neele Meyer. Anmeldungen unter 04298 / 92 92 40. rom
Musiker für Hammenacht
LANDKREIS – Bei der Hammenacht am 1. August starten die Torfkähne der Region mit ausflugslustigen Gästen zu einer Fahrt auf der Hamme an verschiedenen Häfen im Kulturland Teufelsmoor. An folgenden Anlegestellen werden noch Musikerinnen und Musiker als Solisten auf einem Torfkahn gesucht: im Hafen Osterholz-Scharmbeck, an der Teufelsmoorschleuse beim Campingplatz Meyer und im Torfkahnhafen an der Kreuzkuhle in Gnarrenburg. Wer mit Akkordeon oder Gitarre und Gesang die Gäste auf den Torfkähnen unterhalten möchte, meldet sich bei der Touristikagentur Teufelsmoor-Worpswede-Unterweser unter Telefon 04791 / 930 34 32. hwr
Nahe an der Natur
Der Reit- und Fahrverein Pennigbüttel über den Reitsport und das Pfingstturnier
ROSKAMP
PENNIGBÜTTEL – Anfang des Jahres organisierte der Reitund Fahrverein Pennigbüttel (RFV Pennigbüttel) den Kreisreitertag. Man kehrte im Stalling’s ein und traf den Vorstand des Kreisreiterverbandes und die Vorstände der dazugehörigen Vereine. Themen auf dem jährlich stattfindenden Kreisreitertag, den immer ein anderer Verein organisiert, sind Jahresaus- und Rückblicke, die Frage, ob ein Kreisreiterball veranstaltet werden soll, und ähnliches. Der RFV Pennigbüttel hatte für den Kreisreitertag einen Film gedreht, der auf die Historie und aktuelle Situation des Vereins einging. Der Reiterball findet übrigens laut RFV PennigbüttelVorsitzender Michaela Fuhlrott nicht mehr statt, der Zulauf habe schlicht gefehlt. Als Ersatz wurde vor zwei Jahren erstmals die Aktion Reiterfest meets Oktoberfest veranstaltet. Dieses Fest, damals hat es im Grasberger Hof stattgefunden, kam laut Fuhlrott gut an. Im vergangenen Jahr fand das Fest aufgrund organisatorischer Probleme nicht statt. „Aber in diesem Jahr ist es, glaube ich, für den 10. Oktober terminiert“, sagt Fuhlrott. Reiten, das ist ein Sport, der den Menschen auf gewisse Weise auch mit dem Landleben verbindet, bestätigt auch Fuhlrott. Auch ein bedeutender
Faktor: Es ist ein Sport, der nahe am Tier ist. „Man sollte in der Lage sein, sich auf das Tier einzustellen“, so die Vorsitzende des RFV Pennigbüttel. „Es darf nicht so sein, dass ich das Tier in mein Raster zwinge.“ Natürlich müsse man jedoch als Taktgeber angesehen werden. Für erfolgreichen Turniersport müsse man sich aber auf das Tier einlassen. Was der Verein in den letzten Jahren an der eigenen Anlage geschafft hat? Fuhlrott gibt auf diese Frage direkt eine kleine Tour über das Gelände. So hat man den alten Metallzaun durch eine Holzalternative ersetzt. „Das ist nachhaltiger und fließt besser in die Natur ein.
Außerdem, wenn ein Pferd gegen einen Holzzaun läuft, geht die Latte kaputt. Bei dem alten Metallzaun gewinnt der Zaun und verletzt das Tier.“ Ein Longierzirkel wurde Anfang des Jahres neu angelegt, um auch den neuen Boden in der Reithalle zu entlasten.
Der Verein lädt auch in diesem Jahr wieder zum traditionellen Pfingstturnier ein. Die Veranstaltung zählt seit vielen Jahren zu den festen Höhepunkten im Veranstaltungskalender des Ortes. Der Verein freut sich dabei stets über die große Unterstützung durch Sponsoren und Helfer, die auch bei schlechten Wetterverhältnissen verlässlich zur Seite ste-
Torfkahnskipper als Retter
hen. Ohne dieses Engagement wäre die Durchführung eines solchen Turniers nicht möglich. An drei turnierreichen Tagen können Besucher auf der Vereinsanlage Spring- und Dressurprüfungen verfolgen und die Sportler mit ihren Pferden erleben. Bekannt ist das Turnier zudem für seine gute Bewirtung und das umfangreiche Prüfungsprogramm von den Klassen E bis S im Springen und in der Dressur. Auch der Nachwuchs kommt nicht zu kurz: Auf dem großen Springplatz können die jüngsten Teilnehmer bei der Führzügelklasse oder dem Springreiterwettbewerb erste Turniererfahrungen sammeln.
Schulung soll Kahnkapitäne auf den Ernstfall vorbereiten
MARIUS ROSKAMP
LANDKREIS – Torfschiffer als Wasserretter? Dieses Bild sucht ein Pilotprojekt umzusetzen, das die Worpsweder Torfschifffahrt angestoßen hat und gemeinsam mit der Touristikagentur Teufelsmoor-Worpswede-Unterweser (TWU) sowie der DLRG in einer ersten Schulung vor dem Ruderverein Osterholz-Scharmbeck umgesetzt hat.
An der Schulung nahmen neben den Skippern der Worpsweder Torfschifffahrt auch Vertreter der Vereine Torfkahnschiffer Osterholz-Scharmbeck und Adolphsdorfer Torfschiffer teil. Ziel war es, ein praxisnahes Sicherheitskonzept zu entwickeln, das künftig regelmäßig angeboten werden kann. Die TWU organisierte die Schulung und koordinierte die Abstimmung mit den beteiligten Vereinen. Die Agentur richtet unter anderem die „Hammenacht“ und „Torfkahnarmada“ aus und unterstützt das
Auf den Ernstfall vorbereiten: Bei einer Schulung lernten Torfkahnskipper das korrekte Verhalten bei Notfällen. Etwa, wenn jemand über Bord geht. Foto: Saskia Hansen
Projekt deshalb ausdrücklich.
„Wer die Region vom Wasser aus erlebt, soll sich jederzeit sicher fühlen. Die Skipper der Region auch für den Ernstfall einer Wasserrettung zu schulen, ist dafür die Grundlage“, sagte Saskia Hansen, Organisatorin der Veranstaltungen.
Während der Schulung trainierten die Teilnehmer vor allem den richtigen Umgang mit Notrufen auf dem Wasser. Da sich Notfälle auf der Hamme oft nicht mit einer klassischen Adresse beschreiben lassen, übten die Skipper, ihren Standort möglichst genau anzuge-
ben. Als Orientierung eignen sich markante Punkte wie Tietjens Hütte, die Hammehütte, die Stoteler Brücke oder die Ritterhuder Schleuse. Außerdem empfahlen die Ausbilder, Notrufe möglichst über ein Mobiltelefon mit Empfang abzusetzen, damit die Leitstelle den Standort orten kann.
Anschließend trainierten die Skipper die Rettung von Personen aus dem Wasser. Dabei übten sie die Abläufe bei „Person über Bord“ – vom ruhigen Handeln und klaren Anweisungen an die Fahrgäste bis zur sicheren Bergung der verunglückten Person.
Auch Erste-Hilfe-Maßnahmen an Bord standen auf dem Programm. Die Teilnehmer übten das Anlegen von Verbänden bei offenen Wunden sowie die Herz-Druckmassage unter den besonderen Bedingungen auf einem Torfkahn. Besonderes Augenmerk legten die Ausbilder auf den Schutz vor Unterkühlung nach einer Wasserrettung.
Samstag, 16. Mai
Alte Apotheke
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Sonntag, 17. Mai
Koppel-Apotheke
Koppelstr. 35
Osterholz-Scharmbeck 04791/965680
Montag, 18. Mai
Apotheke am Bahnhof
Bahnhofstr. 37
Osterholz-Scharmbeck 04791/502780
Dienstag, 19. Mai
Lilien-Apotheke Hauptstr. 59
Lilienthal 04298/915144
Mittwoch, 20. Mai Moor Apotheke Hüttenbusch Hüttenbuscher Straße 7 b Worpswede 04794/95180
Donnerstag, 21. Mai
Stern-Apotheke
Poststr. 4-6
Osterholz-Scharmbeck 04791/980333
Freitag, 22. Mai
Kranich Apotheke Amtsdamm 39 Hagen im Bremischen 04746 /951060
OSTERHOLZ-SCHARMBECK – Im Mehrgenerationenhaus in der Bördestraße 29 findet am Dienstag, 19. Mai, von 18.30 bis 20.30 Uhr der nächste Trauertreff statt. Anmeldung per 0174 / 925 45 57. rom
Die Weser Report-Ausgabe für den Landkreis Osterholz Keine Zeitung erhalten? Meldung bitte über www.weserreport.de/ewz Hotline: 0421/690 55 350
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Der RFV Pennigbüttel ist bald wieder der Mittelpunkt des Pfingstturniers. Foto: Roskamp
Dass es auf dem Gelände des Vogelmuseums auch hölzerne Vögel zu bestaunen und erwerben gibt, ist nicht häufig der Fall. Eine Gelegenheit dazu bot der Kunsthandwerkermarkt. Foto: Fricke
Kunsthandwerkermarkt am Muttertag
29 Aussteller präsentierten ihre Arbeiten / Kaffee und Kuchen im Museums-Café
MONIKA FRICKE
OSTERHOLZ-SCHARMBECK
– Der Kunsthandwerkermarkt auf dem Gelände der Osterholzer Museumsanlage war ein beliebtes Ziel am Muttertags-Sonntag für Familien, für kleine und große Besucherinnen und Besucher. Schon Tage vorher bereitete das Museumsteam die Bühne und mehrere Zelte mit Sitzgarnituren für die Marktbesucher vor. Glücklicherweise blieb es trocken am Sonntagnachmittag, sodass der Besuch des Kunsthandwerkermarktes auch ein besonderes Erlebnis im Freien und in den Museumsräumen wurde.
Als tolles Marktgelände lobten die Aussteller und Besucher das Markttreiben am Mu-
seum und hohen alten Bäumen. Das zeigte sich auch an der hohen Besucherzahl. Die Veranstalter, das Team des Vereins „Freunde und Förderer der Osterholzer Museumsanlage und des Norddeutschen Vogelmuseums“, waren am Ende ebenfalls sehr zufrieden mit der Resonanz auf den diesjährigen Kunsthandwerkermarkt.
Im idyllischen Park rund um die Museen herrschte an den Ständen mit 29 Ausstellern buntes Markttreiben. Schmuck in unterschiedlichen Varianten, Holz- und Papier-Arbeiten, Glasartikel, Keramik, Taschen, handgemachte Bio-Seifen, gedrehte Perlen und Malerei, Karten und Bücher, Wolle, Kinderbekleidung und Schultüten, Liköre und Kräutersirup,
TIERE SUCHEN EIN ZUHAUSE
Ein Zuhause für Ona und Finn
Finn und Ona sind schon lange im Tierheim. Sie suchen liebe Menschen, die sie aufnehmen. Foto: pv
Seit 2020 leben Ona und ihr Sohn Finn im Tierheim. Die drei Geschwister sind längst vermittelt – doch für Finn und Ona gab es bisher keinen einzigen Interessenten. Die beiden sind Fremden gegenüber recht scheu, aber dennoch durchaus an Menschen interessiert. Den Mitarbeitenden vertrauen sie inzwischen längst und ergreifen nicht mehr sofort die Flucht, sobald jemand den Raum betritt –schließlich könnte es etwas Leckeres geben. Vor allem Ona, die anfangs sehr panisch war, hat sich toll entwickelt und kuschelt inzwi-
Das neue Borgfelder Landhaus
Wohnheim für Geflüchtete geplant
ANNEMARIE UTKE
LILIENTHAL – Seit drei Jahren diskutiert Bremen über den Neubau, der auf dem Gelände des ehemaligen Borgfelder Landhauses entstehen soll. Doch auch nach Jahren voller (teils noch laufender) Debatten, Petitionen, abgelehnter Bauanträge und veränderter Entwürfe gilt: An der Warfer Landstraße 73 soll ein Übergangswohnheim mit 35 Wohneinheiten entstehen, das Platz für mehr als 100 Geflüchtete bieten soll.
schen gerne mit Menschen, denen sie vertraut. Manchmal ist eine Katze, die nicht jedem sofort auf den Schoß springt, gar nicht so schlecht – besonders dann nicht, wenn sie potenzielle Freigänger wären und sich draußen entsprechend vorsichtig bewegen. Die beiden brauchen lediglich ein ruhiges Zuhause, in dem man ihnen Zeit zum Ankommen gibt. Dann kommt das mit dem Kuscheln ganz von alleine.
Weitere Informationen bekommt man beim Verein Tiere in Not unter Telefon 04791 / 931 54 72. hwr
Honig und Honigprodukte, Floristik und vieles mehr. Über neun neue Aussteller freute sich das Museumsteam mit Irmgard Windhorst. Sie bereicherten die Auswahl an Kunsthandwerk mit tollen neuen Ideen. Wie zum Beispiel das Mandala-Design von Bianca Meyer-Sander aus Grasberg, oder Schmuck aus Kaffee-Kapseln von Michaela SantenSchaumburg hergestellt. Altbewährtes, wie die Handarbeiten der Basargruppe des Deutschen Roten Kreuzes ist immer wieder beliebt bei den Besuchern, ebenfalls die von Hand gefertigten Arbeiten aus Holz, Keramik und Glas. In Spitzenzeiten am Nachmittag füllte sich das Marktgelände im Freien, im Bauernhaus und Vogelmuseum.
Das Museumscafé lud zur Kaffeepause zu leckeren selbstgebackenen Torten und Kuchen ein. Wer lieber herzhaftes speisen mochte, bekam am Backhaus gegrillte Bratwurst und Flammkuchen. Die Besucher genossen die Plätze im Freien mit Speisen und Getränken, sie verweilten hier gern länger beim Klönschnack mit Bekannten und Freunden. Für musikalische Unterhaltung der Museumsbesucher sorgte auch das Duo „Bittersweet Harmony“ mit zweistimmigem Gesang. Kinder und Erwachsene wurden an einigen Ständen zu Mitmachaktionen eingeladen und am Stand der Jäger informierten die Waidmänner über ihre Arbeit in der Natur zur Hege und Pflege.
Das Baugelände gehört zwar noch zu Borgfeld und damit Bremen, die nächste, in Sichtweite befindliche Straßenbahnhaltestelle ist allerdings Truperdeich, also Lilienthal. Da der Neubau an der Grenze Lilienthals liegt, informierte die Abteilungsleiterin des Bremer Sozialressorts Petra Kodré im Lilienthaler Ausschuss für Haushalt, Soziales, Ordnung, Feuerwehr und Senioren über den aktuellen Stand des Projekts. Zwar handelt es sich bei dem geplanten Bau um eine Unterkunft für Geflüchtete, die von Bremen untergebracht werden, doch „einige werden sich nach Lilienthal orientieren“, vermutete Kodré. Entsprechend sei es „bestimmt sinnvoll, wenn es
eine Zusammenarbeit gibt“, so Kodré weiter. Bau und Betrieb der Einrichtung liegen aber gänzlich in der Hand Bremens. Zwar gebe es in Bremen wie überall in Deutschland „stark sinkende Zugangszahlen“ Geflüchteter – Ende 2025 waren es Kodrés Angaben nach noch etwa 400 Menschen pro Monat, die in Bremen ankamen –, dennoch kämpfe die Hansestadt mit einer „weiter sehr angespannten Situation in der Unterbringung“. Entsprechende Abhilfe soll der Neubau auf dem Gelände des Borgfelder Landhauses bieten. Dort sollen künftig sowohl volljährige „Alleinreisende“ als auch Familien unterschiedlicher Nationen leben. Eine vierköpfige Familie würde dem Konzept nach in einer Zwei-Zimer-Wohnung untergebracht. Es handelt sich bei dem Übergangswohnheim laut Kodré somit um „kein gewöhnliches Wohnen“. In etwa einem Jahr soll der Neubau bezugsfertig sein, schätzte Kodré. Auf Nachfrage von Finn Schwinning (CDU) erläuterte Kodré: Sollte es für das Übergangswohnheim zu einem künftigen Zeitpunkt keinen Bedarf mehr geben, könnte das Gebäude anschließend auf den freien Wohnungsmarkt übergehen.
Wo einst das Borgfelder Landhaus stand, rollen nun die Baumaschinen. Foto: Archiv
Baustellenfest zur neuen Kita
Neubau
zur Betreuung von rund
70 Kindern soll Ende 2026 fertig sein
Drei Ideen gegen Vermilions Vorhaben
LILIENTHAL – Der Energiekonzern Vermilion Energy will in Teilen Niedersachsens nach Erdgasvorkommen suchen. Eines der Suchgebiete betrifft diverse Gemeinden des Landkreises, in der Kommunalpolitik regt sich Widerstand. Dies war auch bei der jüngsten Sitzung des Lilienthaler Gemeinderats der Fall: Sowohl die SPD-Fraktion als auch jene von CDU und Grünen stellten jeweils Anträge mit Ideen, wie sich eine Erdgaserkundung auf dem Gemeindegebiet verhindern ließe.
Der Antrag der SPD fordert die Gemeindeverwaltung auf,
Rote Kreuze drücken die Ablehnung der Menschen im Kreis für Erdgaserkundung aus.
Foto: Roskamp
sich in einer öffentlichen Stellungnahme gegen Erdgaserkundung nicht nur in Lilienthal, sondern in ganz Niedersachsen auszusprechen und „alle rechtlich zulässigen kommunalen Handlungsspielräume konsequent zu nutzen“, um Konzerne davon abzuhalten, in Lilienthal nach Erdgas suchen zu können.
Einen konkreten Vorschlag, wie ein solcher kommunaler Handlungsspielraum aussehen könnte, liefert die CDU: Ihrem Antrag nach soll die Gemeinde prüfen, inwieweit sie Vermilion Energy die Nutzung der Straßen in der Gemeinde untersagen kann. Der Hintergrund: „Eine Nutzung von öffentlichen Straßen, die über den sogenannten Gemeingebrauch hinausgeht, bedarf der Genehmigung der zuständigen Behörden“, schreibt die CDU. Diese Erlaubnis soll die Kommune dem Konzern gegenüber verweigern.
Der Antrag der Grünen fordert ebenfalls eine ablehnende Stellungnahme der Verwaltung und die Aufstellung der schon an einigen Orten sichtbaren roten Kreuze mit Slogans wie „NoMoorGas.de“ im öffentlichen Raum zuzulassen. Alle drei Anträge nahm der Gemeinderat einstimmig an, was Bürgermeister Kim Fürwentsches als starkes Signal begrüßte. aeu
MONIKA FRICKE
WORPSWEDE – Zur Freude aller Teilnehmer des Baustellenfestes zum Neubau der Kindertagesstätte des SOS-Kinderdorfes Worpswede schien nach kalten Regentagen die Sonne. Die bisherige Kita am SOSKinderdorf „Dat Butjerhus“, die vor 60 Jahren entstand, ist mittlerweile stark sanierungsbedürftig. Dort wird später ein Jugendtreff entstehen.
Der Neubau entsteht nach einem umweltfreundlichen Energiekonzept, teilte die Einrichtungsleiterin Annika Ziemann mit. „Wir freuen uns, der Gemeinde und unseren Unterstützern die ersten Fortschritte unseres Kita-Neubaus nun zeigen zu können“, so Ziemann. Der Bau füge sich harmonisch in die natürliche Umgebung des Kinderdorfes mit vorhandenem Baumbestand ein. Mit natürlichen, umweltfreundliche Baumaterialien wird der Rohbau errichtet. Zimmerermeister Harm Claus berichtete von der Ständerwerk-Konstruktion aus Vollholz mit Weichfaserverkleidung und Zellulose-Dämmung. Klimafreundliche Lehmbauplatten werden zum Innenausbau verwendet. Statt eines Richtkranzes wurde eine Zeitkapsel zum Neubau integriert, sie enthält unter anderem einen Zettel mit Wünschen der KitaKinder.
Zum Baustellenfest nach Fertigstellung des Rohbaues zum Neubau einer Kindertagesstätte hatte die Leistung des SOS-Kinderdorfes in Weyerdeelen eingeladen. Foto: Fricke
„Hier entsteht ein tolles Projekt“, bestätigte Bürgermeister Stefan Schwenke der Kinderdorfleitung. Die Kita Butjerhus war immer etwas Besonderes, wusste Schwenke aus eigener Erfahrung mit seinen Kindern. Das SOS-Kinderdorf sei in der Gemeinde ein wichtiger Partner für Erziehung und Bildung. Dass der Neubau in Worpswede das größte Bauvorhaben seit Jahrzehnten ist, erklärte Ernst Kramer vom Referat Bau des SOS-Kinderdorfs Mün-
chen. Die neue Kita biete bald Platz für 70 Kinder im Alter von ein bis sechs Jahren. Der Kinderdorf-Verein wachse ständig, „ein Zeichen, dass wir gebraucht werden“. Seine Überraschung über den moorigen Untergrund gestand Architekt Carsten Roth. „Dass hier Teufelsmoor unter ist, habe ich nicht gewusst“. Roth stellte die Bauweise mit zwei abgeknickten Teilen vor und führte später die Baustellenfestgäste durch den Roh-
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bau. Es gibt keine Fundamente, stattdessen Rammpfähle für den Unterbau, erfuhren die Anwesenden. Den Richtspruch zum Segen des Neubaues sprach Zimmerermeister Harm Claus von Kahrs Holz und Bau, den traditionellen Richtnagel schlug das Kita-Team ins Holz der Dachträger ein. Ende dieses Jahres soll der Bau fertiggestellt sein und die Kinder werden voraussichtlich Anfang 2027 hier einziehen.
Pipi Langstrumpf in Lilienthal
Die Freilichtbühne zeigt Astrid Lindgrens Klassiker als Familienstück der Saison
ANNEMARIE UTKE
Ein Familienstück, das auch heutige Eltern bereits aus ihrer eigenen Kindheit kennen: Mit Pipi Langstrumpf bringt die Freilichtbühne Lilienthal einen wahren Klassiker für Generationen an jungen und erwachsenen Kindern auf die Bühne.
Di.-Fr.: 09.30-13.00Uhrund14.30-18.00Uhr Sa.: 09.30-13.00UhrMo.geschlossen jetzt NEU
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Das Stück erzählt von Pipi, die in die Villa Kunterbunt einzieht. Im Gepäck hat sie dabei einen Affen, ein Pferd und einen Koffer voller Goldstücke. Noch dazu ist sie außerordentlich mutig, das stärkste Mädchen der Welt, und schlagfertig genug, um selbst Einbrecher aus dem Konzept zu bringen. Schnell freundet sie sich mit den Nachbarskindern Tommy und Annika an, und zu dritt erleben die Kinder turbulente Abenteuer.
Vorlage ist das über 80 Jahre alte Kinderbuch von Astrid Lindgren in einer für die Bühne bearbeiteten Fassung. Der Weitendorf-Verlag, über den die Freilichtbühne ihre Fassung bezieht, stehe „im Austausch mit Lindgrens Nachlass“, berichtet Regisseur Maurice Walter. Bei der ausgewählten Variante stehe insbesondere die Freundschaft zwischen den drei Kindern im Fokus, sowie natürlich die „Hauptfigur, die Stärke ausstrahlt“, fasst Walter zusammen.
Die Darstellenden bieten dabei nicht nur Schauspiel, sondern auch Tanz- und Gesangseinlagen zu von Marcus Schirmer in Zusammenarbeit mit Walter komponierter Musik. Für das Bühnenbild zeichnet erneut Gianni Brontesi verantwortlich.
Seit Februar probt das
Die beiden Gauner Donner Karlsson (Lena Springfeld) und Blom (Henrik Müller) wollen Pipis Gold klauen. Pipi (Greta Hasse) und Herr Nielson (Leni Scheck) wollen aber lieber schlafen und wundern sich über das seltsame Gebahren der beiden Einbrecher. Foto: Utke
55-köpfige Ensemble, nun befinde man sich „mitten in der Endprobenphase“, verrät Walter. Bis zur Premiere am 23. Mai gibt es noch einiges zu tun: Erst kürzlich begannen die Kostümproben, und auch das Bühnenbild wächst noch um mehrere Elemente. „Das ändert nochmal ganz viel“, betont Henrik Müller, Darsteller des Einbrechers Blom.
Es ist nicht das erste Mal, dass es Pipi Langstrumpf auf der Freilichtbühne zu sehen gibt: 2004 gab es das Stück dort zuletzt. Unter den Zuschauenden war damals auch der fünfjährige Maurice Walter. Es war einer seiner ersten Berührungspunkte mit Theater. Jetzt, über 20 Jahre später und nach einem abgeschlossenen Schauspielstudium, führt Walter im selben Stück und an derselben Bühne eigens Regie.
Auch für die 17-jährige Greta Hasse – eine von zwei Schauspielerinnen, die die Rolle der Pipi Langstrumpf besetzen – ist das Stück besonders. „Jetzt kann ich meinen Kindheitstraum spielen“, freut sich Hasse über ihre Rolle.
Die Premiere findet am Samstag, 23. Mai, um 16 Uhr auf der Freilichtbühne statt. Bis Anfang September sind insgesamt 15 Vorstellungstermine angesetzt. Tickets kosten regulär 14 Euro, ermäßigt 8 Euro. Weiteres unter fblilienthal.de
Majestäten gesucht
Das 115. Hamberger Schützenfest steht am Pfingstwochenende an
MARIUS ROSKAMP
HAMBERGEN – Der Schützenverein Hambergen und Umgegend von 1909 lädt für das Pfingstwochenende zum 115. Hamberger Schützenfest auf die Schießsportanlage, Am Schützenplatz 6, ein. Das Schützenfest beginnt am Pfingstsamstag um 13.30 Uhr mit dem Vorschießen auf die Vogelteile und der Eröffnung des umfangreichen Schießprogramms von Sportleiter Martin Puckhaber. Dabei können zahlreiche Medaillen, Sach- und Geldpreise gewonnen werden.
Das amtierende Königshaus stiftet zudem einen Scheck über 200 Euro. Die Preisverteilung für die Adlerteile erfolgt direkt im Anschluss. Die Schützenjugend startet ihr Vorschießen am Samstag ab 16 Uhr. Am Pfingstsonntag beginnt um 11.30 Uhr die Kranzniederlegung am Ehrenmal mit anschließendem Festumzug und musikalischer Begleitung durch den Schweiburger Musikverein. Ab 14.30 Uhr läuft das Schießprogramm, bevor ab 17 Uhr beim Königsschießen die neuen Majestäten ermittelt werden. Die Proklamation mit
Schießen für Königswürden
Buschhausen feiert das 53. Schützenfest
BUSCHHAUSEN – Zum 53. Mal feiert der Schützenverein Buschhausen am Freitag und Samstag, 29. und 30. Mai, sein traditionelles Schützenfest.
Dabei ermitteln die Schützen beim Schießen auf den Holzadler die neuen Vize- und Königswürden für das kommende Jahr. Außerdem schießen die Teilnehmer den neuen Buschkönig beziehungsweise die neue Buschkönigin sowie den König oder die Königin der Könige aus.
Bereits in den Tagen vor dem Fest bereiteten die Vereinsmitglieder die Schießsportanlage an der Wattloge 30 festlich vor und errichteten traditionell eine grün-weiß geschmückte Schützenpforte in der Zufahrt.
Am Samstag beginnt der Königsempfang von König Christoph Matthias und Vizekönig Tim Werkmeister mit dem Antreten vor der Schießsportan-
lage, wo die Gastgeber die befreundeten Vereine und Gäste begrüßen. Ab etwa 13.30 Uhr öffnen die Veranstalter die Kaffeetafel und die Tombola. Gegen 15 Uhr startet das Gästeschießen, das erfahrungsgemäß für zusätzliche Spannung sorgt. Anschließend beginnt das Ausschießen der neuen Majestäten. Die Schützen treten dabei zum Schuss auf den Goldflügel und den Rumpf des Holzadlers an. Auch die Jugendlichen ermitteln ihre neuen Würdenträger und schießen im fairen Wettkampf mit dem Luftgewehr den neuen Jugendvizekönig und Jugendkönig aus.
Mit der Königsproklamation endet der offizielle Teil des Schützenfestes. Dabei ehren die Veranstalter die bisherigen und neuen Majestäten, bevor der Abend in geselliger Runde ausklingt. rom
König Christoph Matthias, Vizekönig Tim Werkmeister, Jugendvizekönig Jeremy Dahlke und Jugendkönigin Fiona Brandt (von links) suchen ihre Nachfolger. Foto: pv
Forderungen formuliert
Bündnis „B74nie“ erarbeitete 15 Punkte-Plan
LANDKREIS – Anwohner der B74 aus Settenbeck, Scharmbeckstotel und Ritterhude fordern schnelle Maßnahmen gegen Verkehrslärm und gefährliche Situationen entlang der Bundesstraße. Beim Treffen des Bündnisses „B74nie“ im Saal des Gemeindehauses Scharmbeckstotel erarbeiteten Betroffene einen Katalog mit 15 konkreten Forderungen, der an die Politik übergeben werden soll. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die Belastungen an der B74 kurzfristig reduziert werden können, ohne auf eine Ortsumfahrung zu warten. Jörg Fanelli-Falcke vom Bündnis machte deutlich, dass die geplante „Ortsumfahrung B74neu“ massive Eingriffe für die betroffenen Ortschaften bedeuten würde. Die Initiative fordert statt-
Ehrentanz ist für 19 Uhr vorgesehen. Traditionell gehört auch das Katerschießen am Pfingstmontag zum Festprogramm. Nach einem gemeinsamen Frühstück ab 9 Uhr auf dem Schießstand beginnt das Schießen mit anschließendem Fischessen. Auch Nicht-Mitglieder können teilnehmen. Die Teilnahme kostet 20 Euro. Anmeldungen nehmen Martin Puckhaber unter 04791 / 586 78 sowie Denis Kühn unter 04793 / 800 97 00 entgegen.
Die Ausgabe der Sachpreise, Geldpreise, sowie des gestifte-
ten Schecks in Höhe von 200 Euro erfolgt bei der Preisverteilung am Dienstag, 2. Juni, um 19.30 Uhr auf dem Schießstand. Der Schützenverein traf sich bereits am 12. April zum Frühjahrsschießen in der Schützenhalle. Nach dem Pokalschießen bildet die Veranstaltung traditionell den Auftakt für das große Schützenfest am Pfingstwochenende. In diesem Jahr galt es, die amtierenden FrühjahrsMajestäten Königin Wiebke Lingk und König Helmut Harms sowie den Jugend-Frühjahrskönig Ben Lingk aus dem vergangenen Jahr abzulösen.
Das
dessen verschiedene Sofortmaßnahmen zur Entlastung der Anwohner. Besonders wichtig seien regelmäßige Kontrollen der bestehenden Geschwindigkeitsbegrenzungen sowie eine stärkere Überwachung der Ampelkreuzung B74/Bunkenburgsweg, da dort häufig rote Ampeln missachtet würden. Darüber hinaus sprechen sich die Betroffenen für ein Überholverbot entlang der Stader und Bremer Landstraße, nächtliche Geschwindigkeitsmessungen und verengte Ortseinfahrten aus. Kritisiert wurden außerdem Straßenreparaturen, die durch unebene Fahrbahnen zusätzlichen Lärm verursachten. Gefordert werden deshalb lärmärmere Beläge sowie ein Kreisverkehr im Bereich B74/Auf der Heide. rom
aktuelle Königshaus: Erster Vorsitzender Denis Kühn, Martin Puckhaber, Marlo Geist, Kai Flathmann, Helga Meyerhoff, Mirco Engelke, Sandra Puckhaber, Zweiter Vorsitzender Thimon Puckhaber, (vorn kniend) Hendrik Intemann und Leon Raschke (von links). Foto: pv
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Flohmarkt und Familienprogramm: Über das Pfingstwochenende steigt in Worpswede das Open Air.
Rock an Pfingsten
Heimatverein und Feuerwehr laden ein
NEU SANKT JÜRGEN – Der Heimatverein Neu Sankt Jürgen veranstaltet am Sonntag, 31. Mai, den zweiten Dorfmarkt. In diesem Jahr wird der Dorfmarkt in Kooperation mit der Feuerwehr Neu Sankt Jürgen stattfinden. Die Feuerwehr wird den Tag mit spannenden Vorführungen und MitmachAktionen für Kinder und Erwachsene ergänzen. Aus dem neuen Steinbackofen wird es wieder frisch gebackenen Butterkuchen geben. Der Dorfmarkt findet am Sonntag, 31. Mai, in der Zeit
Foto: Roskamp
Das Worpswede Open Air bietet viel Musik und an zwei Tagen kostenlosen Eintritt
ANNEMARIE UTKE
WORPSWEDE – Drei unvergessliche Tage voller Musik, Flohmarkt, Familienprogramm und ausgelassener Stimmung versprechen die Veranstalter beim 55. Open Air Worpswede. Über das Pfingstwochenende vom 22. bis 24. Mai verwandelt sich das idyllische Worpswede erneut in eine große Festmeile für Jung und Alt.
Zum Auftakt locken freier Eintritt, Freibier und zwei Bands am Freitag, 22. Mai, ab 19 Uhr auf das Festivalgelände,
An der Kirche 9. Ab 20 Uhr steht die erste Band des Wochenendes auf der Bühne: Ohrenblick versprechen „handgemachte Musik mit dem gewissen Extra“. Anschließend folgt die Band Rauschflut aus Gnarrenburg und liefert, wie die Bandmitglieder es bezeichnen, „amtlichen norddeutschen Brettrock“.
Am Samstag steht der Flohmarkt im Mittelpunkt des Tagesprogramms. Ab 10 Uhr dürfen Gäste über das Gelände schlendern und nach Schnäppchen stöbern. Zudem verspricht das Organisationsteam
ein Programm für Besucherinnen und Besucher jeden Alters. Weitere Informationen zum genauen Ablauf und den Zeiten sollen in Kürze folgen. Der letzte Festivaltag steht ganz im Zeichen der Musik: Gleich sechs Bands sorgen ab 15 Uhr für Unterhaltung. Den Anfang macht die Band Echtes Leben, die aus der Lebenshilfe Bremerhaven hervorging und auf eine mittlerweile 20-jährige Bandgeschichte zurückblicken kann. Um 16.15 Uhr folgt das Deutschrock-Urgestein Ötte, ab 17.30 Uhr bietet die Bremer Band Below Zero Garage Rock.
Pop Punk gibt es ab 18.45 Uhr von der Hamburger Band Sempf zu hören, bevor mit „Feurig Sein Peter“ um 20 Uhr eine Punkband die Bühne betritt. Den Abschluss bildet die Band Avery Mile, die um 21.30 Uhr ihren Auftritt beginnt. Der Eintritt für Sonntag kostet bis 17 Uhr für Erwachsene 10 Euro, für Kinder zwischen 12 und 14 Jahren 6 Euro, jüngere Kinder haben freien Eintritt. Nach 17 Uhr kosten Tickets für Erwachsene 15 Euro, ermäßigt 7,50 Euro. Weitere Informationen gibt es online unter openair-worpswede.de
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