Bericht von der Station an der Ritterhuder Schleuse Seite 6
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// Tapeten // Bodenbeläge
& Sonnenschutz
Barrierefreies
Worpswede
WORPSWEDE – Anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen lädt die Galerie „Das Blaue Haus“ in der Findorffstraße 9 am Sonntag, 3. Mai, ab 15 Uhr zu einer Veranstaltung unter dem Titel „Worpswede barrierefrei machen!“ ein. rom
Ausflug zum Rhododendron-Park
GRASBERG – Das Bündnis „Familienfreundliches Grasberg“ lädt im Rahmen der Aktion „Gemeinsam Aktiv“ am Sonntag, 3. Mai, ältere Menschen zu einem Ausflug in den RhododendronPark ein. Treffpunkt ist um 14 Uhr auf dem Rathausvorplatz in Grasberg. rom
Exkursion zum Landwirt
OSTERHOLZ-SCHARMBECK – Die Bios lädt für Samstag, 9. Mai, von 9 bis 12 Uhr zu der Exkursion „Der Bauer als Klimawirt?“ ein. Treffpunkt ist Wulfsburg 1. Die Leitung übernehmen Rainer Finken und Hans-Gerhard Kulp. Anmeldung unter 04791 / 965 69 90, Kosten: 15 Euro. rom
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Frauen an der Spitze
Die IHK Elbe-Weser zu
Besuch in der Region Seite 5
Von Vögeln und Katzen
Gefahren für die Vogelpopulation und Tipps für Haustierhalter Seite 4
Moore, hier ein Teil in der Hammeniederung, sind vielfältig. Ebenso vielfältig sind auch die Projekte, die aktuell beantragt sind und deren Inhalte und Kosten hier dargelegt sind. Foto: Roskamp
Projekte für das Moor
Was im Rahmen von Zukunftsregion „Moorregion Elbe-Weser“ beantragt wurde
MARIUS ROSKAMP
LANDKREIS – In der vergangenen Sitzung des Wirtschaftsausschusses des Landkreises wurden beantragte Projekte zur Zukunftsregion „Moorregion Elbe-Weser“ vorgestellt. Ausschussmitglied Dörte Gedat (Grüne) war über die Kosten für den Landkreis „gestolpert“. Im Folgenden die Projekte kurz dargestellt und die Kosten genauer aufgeschlüsselt. Im Norden Niedersachsens bündeln die Landkreise Cuxhaven, Osterholz, Rotenburg (Wümme) und Stade ihre Kräfte in der sogenannten Zukunftsregion „Moorregion ElbeWeser“. Das Programm setzt darauf, Kompetenzen auszubauen und die Zusammenarbeit in der Region zu stärken. Das Projekt „Moorregion Elbe-Weser – leben und erleben“ soll die Bildungsarbeit rund um das Thema Moor stärken.
Die vier Landkreise haben in den vergangenen Monaten wieder gemeinsam Projektideen auf Grundlage des Zukunftskonzeptes und den darin enthaltenen ersten Projektideen entwickelt.
Unter dem Leitmotiv „Moore im Wandel der Zeiten“ entsteht ein modulares Gesamtkonzept mit einheitlichem Erscheinungsbild und didak-
tischem Rahmen. Mehrere Teilprojekte tragen dazu bei: Mit „Mobi Moor“ entsteht ein mobiles Bildungsangebot, die Moormesse erleichtert künftig die Teilnahme an Veranstaltungen, und Formate wie „Moorszene“ sowie lokale Stationen – darunter „Moorgeister“, „Moorsteele“ und „Moorstationen“ – binden insbesondere Kinder und Jugendliche ein.
Der Landkreis Cuxhaven übernimmt die Projektträgerschaft, während sich der Landkreis Osterholz unter anderem am Dachprojekt, am gemeinsamen Messeauftritt und an der Erlebnisinszenierung „Moorszene“ beteiligt. Eigene Vorhaben vor Ort sind ein geplanter Kinderparcours „Moorgeister“ in Worpswede und Osterholz-Scharmbeck sowie ein Schulprojekt zur Entwicklung einer eigenen Moorausstellung gemeinsam mit den Lilienthaler „Hinnerks“. Die Gesamtkosten für das Großprojekt belaufen sich auf 4.849.835,59 Euro, davon 936.181,50 Euro bezogen auf den Landkreis Osterholz. Die Kofinanzierung durch den Landkreis Osterholz beträgt 374.472,60 Euro.
Auf Gedats Bitte hin zeigte die Kreisverwaltung Bestrebung, die Kosten genauer aufzuschlüsseln. Auf Nachfrage beim Landkreis liegt die Aufschlüsselung nun auch der Redaktion vor.
Die Kosten der Projekte genauer aufgeschlüsselt
Das Dachprojekt bildet den übergeordneten Rahmen des Gesamtvorhabens. Es umfasst die Entwicklung eines einheitlichen Corporate Designs sowie modularer didaktischer Materialien für unterschiedliche Zielgruppen, die die Einzelprojekte ergänzen. Die Gesamtkosten hierfür liegen bei rund 290.000 Euro, der Anteil des Landkreises beträgt knapp 120.000 Euro.
Die Moormesse knüpft an das Netzwerk Moorpflege und Moorbewirtschaftung der Zukunftsregion an, das der Landkreis Osterholz aktiv begleitet. Sie bündelt die Konzeption und Durchführung eines Messeauftritts auf der Tarmstedter Ausstellung sowie weiteren Veranstaltungen, wie Obstbautagen und Moormärkten. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Moorpflege, Wiedervernässung und nachhaltige Nutzung von Moorflächen. Die Gesamtkosten betragen gut 95.000 Eu-
ro, der Anteil des Landkreises Osterholz knapp 40.000 Euro. Die Moorszene entsteht im Rahmen des Projekts „Digitale Moorerlebnisse“ und entwickelt digitale Bildungsformate wie Hörstationen, Erlebnispfade mit Augmented Reality, digitale Schnitzeljagden und einen Escape-Room. Sie verbindet Naturerlebnis und digitale Vermittlung. Die Gesamtkosten liegen bei 200.000 Euro, der Anteil des Landkreises Osterholz bei 80.000 Euro. Das Teilprojekt Moorgeister richtet sich an Kinder und Familien und entwickelt Lehrpfade im Landkreis Osterholz, unter anderem in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Worpswede und der Stadt OsterholzScharmbeck. Die Gesamtkosten betragen 100.000 Euro, der Anteil des Landkreises 40.000 Euro. Das Projekt „Die Hinnerks“ setzt ein Bildungsformat für drei Altersgruppen um, in dem Kinder eigene Moorausstellungen entwickeln. Die Museumsanlage in Osterholz wird dabei zentral eingebunden. Das Projekt stärkt die Umweltbildung und ist so konzipiert, dass es auf andere Landkreise übertragbar ist. Die Gesamtkosten liegen bei etwa 245.000 Euro, der Anteil des Landkreises bei knapp 100.000 Euro.
GOLDANKAUF IN
KOMMENTAR
Es bezahlen die Engagierten
ANNEMARIE
UTKE
Das ehrenamtliche Wirken in der Stadt sei nicht bezahlbar, sagte Bürgermeister Torsten Rohde mit Blick auf die baldige Engagementmesse. Recht hat er insofern, als dass die zahlreichen Engagierten in der Stadt und im Landkreis unverzichtbare Arbeit leisten. Sei es die Begleitung von Menschen mit Alzheimer, Mensch und Tier über die (Tier-)Tafeln mit Lebensmitteln zu versorgen, oder die zahlreichen Weihnachtswunsch-Aktionen: Ehrenamt bereichert die Gesellschaft, den Landkreis, und die Engagierten. Doch Ehrenamt ist sehr wohl bezahlbar: Es bezahlen die Engagierten mit ihrer Zeit, ihrer Energie, oder mit Spenden. Selbst etablierte Institutionen wie das Amtmann-Schroeter-Haus in Lilienthal könnten sich ohne unbezahlte Arbeit Freiwilliger und private Spenden kaum halten. Dass es so viele Ehrenamtliche gibt, ist eine Bereicherung. Dass es so viele Engagierte geben muss, ist ein Armutszeugnis – besonders in Zeiten zunehmender Sozialkürzungen auf Bundesebene.
Gedenken
am 8. Mai
WORPSWEDE – Der 8. Mai
1945 markierte mit der vollständigen Kapitulation der Wehrmacht das Ende des Zweiten Weltkriegs. 81 Jahre später organisiert zu diesem Anlass die Initiative „Nie Wieder – Erinnern für die Zukunft – Gemeinsam gegen Rechts! Worpswede“ eine Gedenkveranstaltung auf dem Rosa-AbrahamPlatz. Auf dem Programm stehen Redebeiträge zum Sieg der Alliierten und ein Beitrag unter dem Titel „Der Weg in den Faschismus vor 1933 und unsere Wahl heute“. Beginn ist um 17 Uhr. aeu
Gewalt gegen Männer
FRIEDRICH-W. ARMBRUST
LANDKREIS – Es gibt auch Gewalt gegen Männer in unserem Landkreis. Dabei unterscheidet die Polizei unter der Überschrift „Häusliche Gewalt“ zwischen Gewalt in der Familie und Gewalt unter Partnern und Ex-Partnern. Demnach verzeichnete die Polizei für das Jahr 2025 unter Gewalt bei den männlichen Opfern in der Familie 67 Fälle, unter Partnern und Ex-Partnern 30.
Bei der Polizei gibt es laut Fenja Land von der Pressestelle der Polizeiinspektion Verden/Osterholz eine bundeseinheitliche Definition für häusliche Gewalt. Diese beinhalte alle Formen körperlicher, sexueller oder psychischer Gewalt und umfasse familiäre sowie partnerschaftliche Gewalt. „Häusliche Gewalt liegt vor, wenn die Gewalt zwischen Personen stattfindet, die in einer familiären oder partnerschaftlichen Beziehung zusammenwohnen.“ Sie gibt es der Pressesprecherin zufolge ebenfalls, wenn sie unabhängig von einem gemeinsamen Haushalt innerhalb der Fami-
lie oder in aktuellen oder ehemaligen Partnerschaften geschieht.
„Die Definition des Phänomens basiert jetzt nicht mehr allein auf die Täter-Opfer-Beziehung von Partner-/Ex-Partnerschaften“, so Land. Sondern es umfasse auch das weitere familiäre Umfeld mit definierten und zugeordneten OpferDelikten. Zudem beschränkt sich nach den Worten der Sprecherin die Definition nicht nur auf die Anwendung physischer Gewalt. Sie umfasse ebenfalls die psychische Gewalt, sodass auch die ökonomische beziehungsweise wirtschaftliche Gewalt darunter falle.
„Die Dunkelziffer hinsichtlich der geschädigten Männer ist aber sehr hoch“, sagt Cornelius Ledig von der Außenstelle Osterholz des Weißen Ringes. Denn bei Männern sei dieses Thema „sehr stark schambehaftet“. Je ländlicher eine Gesellschaft geprägt sei, desto zurückhaltender würde ein Mann im Fall des Falles sein Problem zur Sprache bringen. „Es gibt bundesweit nur vier Männerhäuser. Die haben keine Lobby.“ Wobei Ledig ebenfalls bedauert, dass es bei uns
im Landkreis kein Frauenhaus gibt.
Thomas Horn ist DiplomSozialarbeiter beim Fachdienst Jugendhilfe des Diakonischen Werkes. Er ist dabei in den Täter-Opfer-Ausgleich eingebunden. Männliche Täter seien manchmal Menschen, die als Kind oder Junge vom Vater geschlagen worden seien, ist seine Erfahrung. „Jugendliche Straftäter wurden selbst zuvor Opfer von Erziehungsgewalt“, ist eine Erfahrung des Sozialarbeiters. Sie schämten sich aber dafür, Opfer zu sein. Wobei laut Horn weiter eine Rolle spielt, dass bei vielen Männern die Vorstellung herrscht, ein Mann müsse wehrhaft sein.
Es gibt das Gesetz zum zivilrechtlichen Schutz vor Gewalttaten und Nachstellungen, auch Gewaltschutzgesetz genannt. Es definiert gerichtliche Maßnahmen zum Schutz vor Gewalt und Nachstellungen beziehungsweise Formen der Gewalt. „Hat eine Person vorsätzlich den Körper, die Gesundheit, die Freiheit oder die sexuelle Selbstbestimmung einer anderen Person widerrechtlich verletzt, hat das Ge-
richt auf Antrag der verletzten Person die zur Abwendung weiterer Verletzungen erforderlichen Maßnahmen zu treffen“, heißt es in diesem Gesetz. Insofern kann das Gericht anordnen, dass der Täter es unterlässt, die Wohnung der verletzten Person zu betreten oder sich in einem bestimmten Umkreis der Wohnung der verletzten Person aufzuhalten. Weiter habe der Täter davon abzusehen, zu bestimmende andere Orte aufzusuchen – wie zum Beispiel den Arbeitsplatz – an denen sich die verletzte Person regelmäßig aufhalte. Weiter darf der Täter keine Verbindung zur verletzten Person, auch unter Verwendung von Fernkommunikationsmitteln, aufnehmen. Dabei weist Polizeisprecherin Land darauf hin, dass unter häuslicher Gewalt 2025 den insgesamt 97 männlichen Opfern 299 weibliche gegenüberstünden. Generell können sich Menschen, die von Gewalt betroffen sind, an den Weißen Ring wenden. Dies ist unter der E-Mail-Adresse osterholz@ mail.weisser-ring.de oder telefonisch unter 0151 / 23 42 81 61 möglich.
Samstag, 2. Mai
Koppel-Apotheke
Koppelstr. 35
Osterholz-Scharmbeck 04791/965680
Sonntag, 3. Mai
Geest-Apotheke Wallhöfen
Wallhöfener Str. 62 Wallhöfen 04793/953445
Montag, 4. Mai
Hamberger Apotheke Hauptstr. 22
Hambergen 04283/953435
Dienstag, 5. Mai Moor Apotheke Hüttenbusch Hüttenbuscher Straße 7 b
LILIENTHAL – Ein Workshop der Freiwilligenagentur geht der Frage nach, für welche Aufgaben im Ehrenamt künstliche Intelligenz sinnvoll sein kann. Die Veranstaltung findet am Montag, 11. Mai, von 17.30 bis 19.30 Uhr in Lilis Wohnzimmer statt, Konventshof 4. Der Workshop ist kostenlos, um Spende wird gebeten. Anmeldung: info@freiwilligenagenturlilienthal.de aeu KI für Ehrenamtliche
Vortrag gegen Altersarmut
OSTERHOLZ-SCHARMBECK – Bei der öffentlichen Sitzung des Seniorenbeirats am Mittwoch, 20. Mai, um 14 Uhr gibt es neben Berichten der Seniorenbeiräte aus Kreis und Land den Vortrag „Lichtblick – Gemeinsam gegen Altersarmut“ zu hören. Veranstaltungsort ist das Kreishaus, Osterholzer Straße 23. aeu
Eintritt: Erwachsene: 5,– € Kinder bis 16 Jahren sindgratisdabei. Es stehen kostenlose Natur-Parkplätzerundum den Beekenhof bereit. Hundesindan derLeineerlaubt.
08.–10.05.2026
Öffnungszeiten: 10.00 – 18.00 Uhr
Pflanzen • Gartentrends
Kunsthandwerk • Deko • Lifestyle Spezialitäten vom Lande
Beekenhof Landromantik – Anzeige –
Austausch zur B74neu
Vom 08.-10.05.2026 lädt das naturbelassende Gelände des Beekenhofs ein, sich in die Welt des Frühlings entführen zu lassen.
Eingebettet in die Natur sorgen Händler, mit ihren liebevoll, dekorierten, weißen Pagodenzelten mit einem besonderen Warenangebot, für ein besonderes Einkaufserlebnis.
Beim Flanieren zwischen alten Bäumen und historischen Gebäuden können die Besucher ein umfangreiches Warenangebot an Blumen und Pflanzen, schöne und praktische Dinge für Haus und Garten, Mode, Schmuck und exklusives, handgefertigtes Kunsthandwerk sowie kulinarische Köstlichkeiten entdecken.
Entdecken Sie das Besondere, wir freuen uns auf Ihren Besuch.
SCHARMBECKSTOTEL – Das Bündnis B74nie lädt zu einem offenen Austausch ein, bei dem die Bündnismitglieder die Bedürfnisse und Anliegen der Anwohnerinnen und Anwohner in Bezug auf die aktuelle Verkehrssituation der B74 erfassen und sichtbar machen wollen. Die Veranstaltung findet am Freitag, 8. Mai, um 19 Uhr in der Friedenskirchengemeinde statt, Am Brockenacker 50. Seit Jahrzehnten wird eine Ortsumgehung für Scharmbeckstotel und Ritterhude diskutiert, um die B74 vom starken Pendlerverkehr zu entlasten. Das Bündnis B74nie lehnt
jedoch beide derzeit geplanten Trassenverläufe der „B74neu“ entschieden ab. Ziel des Bündnisses ist es, den Neubau der Ortsumfahrung gänzlich zu verhindern. Nach aktuellem Stand könnte 2026/27 eine Entscheidung fallen. Mit einer Fertigstellung der Ortsumfahrung ist frühestens zwischen 2035 und 2038 zu rechnen. Das Bündnis B74nie möchte die Positionen und Bedürfnisse der Anwohnerinnen und Anwohner aufnehmen, dokumentieren und offene Fragen beantworten. Die Ergebnisse der Veranstaltung leitet das Bündnis an die entsprechenden Gremien weiter. aeu
Die Weser Report-Ausgabe für den Landkreis Osterholz Keine Zeitung erhalten? Meldung bitte über www.weserreport.de/ewz Hotline: 0421/690 55 350
Cornelius Ledig von der Außenstelle Osterholz des Weißen Ringes ist Ansprechpartner für von Gewalt betroffene Menschen. Foto: Armbrust
PLATT IM BLATT
Veel to Fiern in'n Mai…
Vor dem Medienhaus am Campus: die Veranstalter mit Bürgermeister Torsten Rohde (rechts), Schirmherrin Angelika Saade und Ulrike Baumheier mit Vertretern der teilnehmenden Vereine und Institutionen der Engagement-Messe am 9. Mai.
Foto: Fricke
Motto: „Mitmachen – einfach machen“
46 Vereine und Institutionen beteiligen sich an der zweiten Engagement-Messe im Campus
OSTERHOLZ-SCHARMBECK
– Wie vielfältig Engagement in Osterholz-Scharmbeck ist, zeigen 46 Vereine, Initiativen und Einrichtungen während der zweiten Engagement-Messe am Samstag, 9. Mai, in der Zeit von 14 bis 18 Uhr im Medienhaus am Campus Am Barkhof und auf dem Außengelände.
Bürgermeister Torsten Rohde und die Schirmherrin der Messe, Angelika Saade (Geschäftsführerin des Osterholzer Zeitungsverlages) eröffneten ein Treffen zur Vorstellung des Programms mit einigen Vertretern der beteiligten Einrichtungen und Vereinen. Rohde bezeichnete die Engagement-Messe als wertvolles Netzwerk, schließlich sei das ehrenamtliche Wirken in der Stadt nicht bezahlbar. Die Messe könne nach Außen mitteilen, was Ehrenamtliche leisten, „diese Arbeit muss unterstützt werden“. Rohde dankte auch
den Osterholzer Stadtwerken für die Erstellung der Plakate zur Ankündigung.
„Bürgerschaftliches Engagement ist die tragende Säule für den gesellschaftlichen Zusammenhalt – auch in OsterholzScharmbeck“, erklärt das städtische Campus-Team mit Ulrike Baumheier (Sachgebietsleitung Campus, Jugend und Senioren) und Anna Brinkwirth (Campus-Management). Baumheier dankte den Teilnehmern der Messe: „Sie zeigen, wie wichtig ehrenamtliches Engagement ist, ebenso da s Zusammenwirken im Netzwerk“. Schirmherrin Saade machte deutlich, dass das Ehrenamt auch sie geprägt habe und zudem viele Lücken in sozialen und gesellschaftlichen Institutionen gefüllt werden konnten, sie wünschte der Messe deshalb viele engagierte Besucherinnen und Besucher.
„Es soll eine Messe zum Anfassen sein“, bemerkte Baumheier, deshalb werden die
TIERE SUCHEN EIN ZUHAUSE
Die Gemüse-Gourmets
Hilde und Berta befinden sich bei „Tiere in Not“ in einem vorübergehenden Zuhause. Mittlerweile haben sie ein größeres Zimmer bekommen, und tagsüber dürfen sie draußen im gesicherten Gehege auf dem Rasen hoppeln und die Sonne genießen.
Darüber hinaus gibt es täglich ausschließlich frisches Gemüse: Ob Karotten, Sellerieknollen, Salat oder Petersilie – die beiden
leben schon jetzt ziemlich fürstlich. Allerdings soll das kein Dauerzustand bleiben – zumindest nicht im Tierheim. Denn da draußen gibt es bestimmt ein Zuhause, in dem sie es noch besser haben könnten, vielleicht sogar mit weiteren Hasen oder anderen Kleintieren.
Weitere Informationen bekommt man beim Verein Tiere in Not unter Telefon 04791 / 931 54 72. hw r
Pfadfinder im Freien ihre Jurte aufbauen und Stockbrot backen. Ferner sind musikalische Vorführungen in der Mensa geplant und für das leibliche Wohl werde auch gesorgt.
Unter den auf der Messe vertretenen Vereinen, Initiativen und Einrichtungen befinden sich das Haus der Kulturen, das Mehrgenerationenhaus, das Deutsche Rote Kreuz, der Kreissportbund, Kirchengemeinden, das Diakonische Werk und viele weitere. Sie präsentieren ihre Arbeit und laden dazu ein, ins Gespräch zu kommen oder selbst aktiv zu werden. Ob in sozialen Bereichen, im Sport, in der Kultur, im Umwelt- oder Bildungsbereich, „für jede und jeden gibt es Möglichkeiten, sich einzubringen“, so die Veranstalter. Die Messe richte sich sowohl an Engagierte, als auch an Neugierige, die herausfinden möchten, wo und wie sie sich beteiligen können. Als Engagement-Lotsin begleitet Beate
Liebe die Besucher und hilft bei der Suche nach bestimmten Ständen auf dem Messegelände.
Themen wie Demokratiebildung und Einsamkeit hat sich die VHS als Motto für die Messe vorgenommen, berichtete Ihno Schild aus dem Leitungsteam. „Wir benötigen viele Ehrenamtliche“, fügte er hinzu. Der Kreissportbund wird das sportliche Angebot in Osterholzer Vereinen vorstellen, hier werden ebenfalls viele Ehrenamtliche benötigt. „Ohne Ehrenamt würde nichts in der Stadt laufen“, bemerkte Anne Deutsch vom Mehrgenerationenhaus. Das Haus könne auch nur mit Unterstützung von Ehrenamtlichen arbeiten. Das Moor-Mobil bietet am 9. Mai einen Fahrdienst für Ältere zur Veranstaltung an. Telefonische Anmeldung ist vorab notwendig (Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 9 bis 12 Uhr unter Telefon 04791 / 807 63 29.
at geigt all los, wenn de Maibohm opstellt ward. De Dorpjugend hett em opstellt un de Wirt von us Dorplokol gifft eenen ut, wenn Maibohm fertig opstellt is. Besonners de jungen Lüüe freut sick, wenn de Wonnemonat Mai komen is, denn gifft dat wedder veel to fiern. „Allens nej mokt de Mai“ het ok een oler Snack. Dat kann ok ne neje Leeve, een nejet Tohuus or sonswat sien. De 1. Mai ward Johr för Johr anstännig fiert, jedeen op siene Ort. De Een bliff ganz ruhig to Huus un fiert still vör sick den arbeitsfreen Dag, den „Dag der Arbeit“. Eegentlich is disse Fierdag een internatschonaler Dag för die Arbeitslüü, um op de Stroot to gohn för betere Arbeitsplätze un Betolung. Dat sünd jedoch nur een poor, de an dissen Dag unnerwegens sünd. De mehrsten marschiert oder föhrt in de Natur, um das eerste Gröön in Moor un Heid’ antokieken, Picknick to moken un de eersten warmen Sunnenstrohlen wohrtonehmen. Wer nich to foot loopen mag, sett sick op sien Rad un mokt ne feine Mairadtour dör de Wischen an de Hamm’ or to’n Weyerbarg. Jedeen no sien Plaiseer. Wenn se denn noch unnerwegens een Lokol toon Inkehren find’t, sünd alle tofreden un fiert den Maidag mit Eten un Drinken un singt „De Mai is komen“. De Wonnemonat hett ober noch veel mehr Fierdage, wie Mudderdag a n’n tweten Sonndag, Himmelfohrt un Pingsten. Verleevte Poore gevt sick geern in’n „Wonnemonat Mai“ dat Ja-Wort. Ja, in’n Mai gifft dat veel to fiern.
Reichinnek in Hambergen
HAMBERGEN – Heidi Reichinnek, Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke im Bundestag, kommt nach Hambergen zu einer Diskussion über „Altersarmut und Alterseinsamkeit“. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 12. Mai, ab 12 Uhr im Heimathaus Hambergen, Sandstraße 32a, für alle Interessierten statt.
„Die für viele Menschen drohende Altersarmut und Alterseinsamkeit beschäftigen und bedrücken uns. Daher wollen wir uns intensiv darüber austauschen und überlegen, was man dagegen tun könnte“, sagt Jörn Brünjes, Sprecher des Ortsverbandes Hambergen der Partei Die Linke. Dazu eingeladen wurden neben Reichinnek auch Dariush Hassanpour (Bürgerschaftsabgeordneter aus Bremen von Die Linke), Tim Schröder (Soziologe an der Universität Bre-
men), eine Vertretung des Kreisverbandes vom Sozialverband Deutschland, eine Vertretung des DGB Kreisvorstandes und ein Vorstandsmitglied der „Kümmerer“ aus Hambergen. Themenschwerpunkte der Podiumsdiskussion werden unter anderem die Eigentumsverteilung in Deutschland, die Entwicklung der „Aufstocker“ im Rentenbereich, der Zusammenhang zwischen Armut und sozialer Teilhabe oder auch der zu erwartenden Entwicklung der Pflegebedürftigkeit besprochen.
Nach der bis zirka 14.45 Uhr angesetzten Diskussionsrunde auf dem Podium gibt es eine Kaffeepause. Anschließend ist das Publikum eingeladen mitzudiskutieren, welche Änderungsbedarfe es gibt und was zu einer Verbesserung der Situation beitragen kann. aeu
Ein tolles Team: Hilde und Berta Foto: pv
MONIKA FRICKE
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Tierisch emotional
Debatte um freilaufende Katzen und die Verantwortung der Tierhalter
ANNEMARIE UTKE
OSTERHOLZ-SCHARMBECK
– Mehrere hundert verletzte oder kranke Vögel päppelt Yasmin Böck jedes Jahr bei der Wildvogelstation Teufelsmoor auf, damit sie wieder fit für ein Leben in Freiheit werden. Böck beobachtet, dass etwa ein Drittel der Vögel, die bei ihr landen, Verletzungen tragen, die Böck zufolge von Katzenangriffen stammen. Ihre klare Position dazu teilt sie in einem Facebook-Post ihrer Seite „Wildvogelstation Teufelsmoor“ zu einem verletzten Amselküken, das sie pflegt: „Der Halter oder die Halterin einer Katze im Freigang ist hierfür verantwortlich.“ Diese Sichtweise erregt einige Gemüter: Unter dem Post geht es mit über 600 Kommentaren heiß her. Wie lassen sich Vogelschutz und Katzenliebe vereinen?
Bereits seit einigen Jahren belegen Katzen den ersten Platz als beliebtestes Haustier – Fast 16 Millionen Stubentiger lebten 2024 in deutschen Haushalten, hält Statista fest. Oft möchten Tierhalterinnen und -halter ihrer Katze Freigang ermöglichen, doch das hat Auswirkungen über den eigenen Garten hinaus.
„Die Menschen verstehen nicht den Unterschied zwischen Haustier und Wildtier“, vermutet Böck. „Sie denken, wenn sie ihre Hauskatze rauslassen, wird die zur Wildkatze. Aber das ist nicht so.“
Ein verbreiteter Irrglaube unter vielen Katzenhaltern sei, dass diese nur alte oder kranke Vögel fingen – Das sei jedoch nicht wahr, erzählt Böck. Vielmehr seien Vögel „blind nachts“, und somit für Katzen eine leichte Beute. Das treffe neben unerfahrenen Jungvö-
geln auch auf erwachsene Tiere zu, die ihren Nachwuchs versorgen. Wenn eine Katze diese fängt, verhungerten die Jungvögel im Nest, warnt Böck. Auch Christina Muck, Geschäftsführerin der Biologischen Station Osterholz (Bios) bilanziert, Katzen seien „ein Problem für Singvögel, das kann man nicht von der Hand weisen.“ Welche Anteile allerdings Hauskatzen oder streunende Katzen hierbei ausmachen, kann das Team der Bios nicht konkret beziffern, da ihm keine Zahlen zum Landkreis vorliegen.
Dass der Konflikt zwischen Freigang-Fans und Vogelfreunden oft emotional geführt werde, quittiert Böck mit einem trockenen „Der Mensch ist seinem Haustier am nächsten.“ Ihrer Erfahrung nach lenkten Katzenhalter, angesprochen auf den ungesicherten Freigang ihres Haustiers, Gespräche auf andere Themen um – wie die Risiken von Windrädern oder Pestiziden für Vögel, fasst Böck ihre Beobachtung zusammen. Sie vermutet, dass es vielen dabei darum ginge, dem Thema des ungesicherten Freigangs auszuweichen.
Dabei gibt es Möglichkeiten, Katzen Freigang zu ermöglichen, und zugleich Vögel zu schützen. Gärten ließen sich sichern, ebenso wie Bäume, damit Katzen diese nicht hinaufklettern und etwaige vorhandene Nester nicht erreichen können. Auch die Option, Katzen Freigang an einer Leine zu ermöglichen, begrüßt Böck. „Es gehört schon ein Stückchen Freigang dazu“, findet auch Ursula Thiel, zweite Vorsitzende und Tierheimleiterin des Vereins Tiere in Not in Osterholz-Scharmbeck. Die
Tiere bräuchten „Sonne im Fell, oder auch mal Regen.“ Katzen ausschließlich innerhalb der eigenen vier Wände zu halten, „geht gar nicht“, betont Thiel. „Das entspricht nicht dem Naturell der Katze.“ Ihren eigenen neun Katzen ermöglicht Thiel Freigang in ihrem gesicherten Garten. Eine solche Sicherung schützt nach Thiels Ansicht nicht nur Vögel, sondern auch die Katzen selbst, beispielsweise vor Verkehrsunfällen oder Infektionen wie dem felinen Leukämievirus (FeLV), das von Katze zu Katze übertragen wird. Doch Thiel ist auch klar: „Die Sicherung ist ein Kostenfaktor, wenn man das vernünftig machen will“ – besonders in großen Gärten. Auch gebe es ihrer Erfahrung nach Katzen, „die brauchen echten Freigang, die drehen sonst durch.“ Ähnlich individuell sei auch, ob Katzen Freigang an einer Leine akzep-
FAKTEN
Bringt die Katze einen Vogel mit nach Hause, reicht es Böck zufolge nicht aus, das Tier schlicht wieder nach draußen zu bringen. Katzenbisse sind giftig, die Vögel, „verrecken jämmerlich an einer Sepsis.“ Wer einen Vogel in vermeintlicher Not entdeckt, kann diesen nicht einfach bei der Vogelstation vorbeibringen, sondern muss erst anrufen. Böck bewertet dann den Zustand des Tiers. Denn nicht alle Vögel, die beispielsweise auf dem Boden sitzen, benötigen wirklich Hilfe. Im Ernstfall ist allerdings Eile angesagt: Braucht das Tier Hilfe, muss diese schnell kommen. Am nächsten Tag ist es für viele Vögel bereits zu spät.
tieren oder sich bereits dagegen sperren, sich an das Geschirr gewöhnen zu lassen. „Der Punkt ist nicht, dass ich Katzen hasse“, betont Böck. „Katzen sind so, wie sie sind.“ Stattdessen sieht sie die Verantwortung beim Menschen: „Die Zeiten ändern sich, und der Mensch muss mitziehen.“ Ihr gehe es „nicht darum, dass Katzen ein schlechtes Leben haben, sondern darum, dass Leute Verantwortung für ihr Tier übernehmen.“ Verantwortungsübernahme ist auch für Thiel ein entscheidendes Stichwort. Besonders wenn Katzen zu Nesträubern werden, müsse man dies „als Katzenhalter auch unterbinden“, denn: „Sowas geht gar nicht.“ Zur Lösung des Problems müsste die Katzenpopulation eingedämmt werden, so Thiel. Und das heißt vor allem: „Kastrieren, kastrieren, kastrieren.“
Niemals Wasser in den Schnabel geben – daran ersticken Vögel schnell. sondern wenn dann nur kleine Tropfen außen an den Schnabel setzen. Füttern sollte man Vögel erst, wenn man sicher ist, welche Art vor einem sitzt. Und auch dann rät Böck zur Vorsicht: „ Alles, was man im Handel kaufen kann, ist nicht geeignet “, meint Böck. Spenden zur Unterstützung ihrer Arbeit nimmt die Wildvogelstation Teufelsmoor unter der IBAN DE90 2916 2394 0052 0934 00 entgegen. Spenden können steuerlich geltend gemacht werden. Telefonisch ist die Station unter 0172 / 542 10 34 erreichbar.
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Sonne im Fell – Vogel im Visier? Immer wieder nimmt Yasmin Böck bei der Wildvogelstation Teufelsmoor Vögel auf, die Katzen bei ihrem Freigang verletzten. Symbolfoto: Pixabay
Ulrike Schrage (vorn) führte durch ihre Firma und hielt einen Vortrag zu ihrer Person und ihrem Verhältnis zu ihrem Betrieb. Foto: Roskamp
Frauen in Führung
Regionalausschuss der IHK Elbe-Weser zu Gast bei Schrage
MARIUS ROSKAMP
PENNIGBÜTTEL – Zu einer Sitzung des Regionalausschusses Osterholz der IHK Elbe-Weser trafen sich diverse Vertreter der lokalen Wirtschaft kürzlich bei der Firma Schrage an der Industriestraße 8. Das Thema der Sitzung: „Frauen in Führung“. Aus diesem Grund erzählte Ulrike Schrage, Geschäftsführende Gesellschafterin, über die Arbeit bei dem Unternehmen, das ihr Vater Otto Schrage gegründet hatte und über ihre eigene Person. Simone Schröter und Birgit van Aken, die Vorsitzenden des Ausschusses, benannten eingangs noch, dass das Thema der Sitzung eines ihrer gemeinsamen Wunschthemen war.
Der Regionalausschuss Osterholz fungiert gleichzeitig als Netzwerkveranstaltung und als Sprachrohr der lokalen Wirtschaft innerhalb der IHK Elbe-Weser. Unternehmer und Unternehmerinnen aus der Region bringen dort ihre Perspektiven ein, beschäftigen sich mit aktuellen Themen und setzen Impulse für eine wirtschaftliche Entwicklung vor Ort. „Dabei vernetzen wir
Wirtschaft, Verwaltung und Politik des Landkreises“, so van Aken.
Schrage führte durch ihren Betrieb, gab Eindrücke von der Schweißerei, dem Metallspritz-Bereich, der Schleiferei und mehr. Anschaulich stellte sie dar, was ihre Firma leistet. So konnte man etwa erfahren, dass die Dreherei über eine acht Meter lange Drehbank verfügt und damit in der Lage ist, sehr große Bauteile zu bearbeiten.
Im Anschluss setzte Schrage mit einem Bericht über das Unternehmen und ihre eigene Person an. Otto Schrage, Ulrike Schrages Vater, hatte das Unternehmen vor 50 Jahren gegründet und „Stein um Stein“ aufgebaut. Als ihr Vater im Jahr 2009 verstarb, erhielt Ulrike Schrage einen Anruf, den sie wie folgt beschrieb: „Ulrike, dein Vater ist tot. Was machen wir mit der Firma?“
In der Anfangszeit hatte Ulrike Schrage die Unterstützung von zwei Geschäftsführern, die sie als „fähig“ bezeichnete. Vor fünf Jahren zog Schrage schließlich von Duisburg nach Osterholz-Scharmbeck und übernahm das Geschäft komplett. Das Hand-
werk ist nach wie vor von Männern dominiert, Schrage hat sich aber mit eigener Toilette auf die Möglichkeit eingestellt, dass noch Frauen als Handwerker in ihren Betrieb kommen. Eine weitere Änderung, die Schrage eingeführt hat: Seit sie die Firma leitet, findet man mehr Auszubildende bei Schrage. Damit agiert Ulrike Schrage gegensätzlich zu ihrem Vater, der nicht ausbilden wollte. Außerdem hat sie interne Prozesse mit einem Unternehmensberater optimiert. Ein anschließender Impulsvortrag richtete den Blick auf die Metropolregion Nordwest und vermittelte kompakt, was sie für die Region bedeutete, welche Projekte Fahrt aufnahmen und wo neue Chancen entstanden. Als Referentin trat Nicola Illing, Geschäftsführerin der Metropolregion Nordwest, auf.
Abschließend stand die in diesem Jahr anstehende Wahl der Vollversammlung der IHK Elbe-Weser im Fokus. In diesem Gremium gestalten Unternehmerinnen und Unternehmer stellvertretend für die Wirtschaft die Arbeit der IHK und die Zukunft der Region.
Blumen Böttjer am Bahnhof
Große Auswahl zum Muttertag!
Unsere Öffnungszeiten am
Samstag, 09.05.2026: 8 – 18 Uhr
Sonntag, 10.05.2026: 9 – 12 Uhr (geänderte Öffnungszeiten am Muttertag)
Wir bieten einen Blumenzustelldienst an! Wir nehmen Ihre Bestellung gerne vorab telefonisch entgegen.
Die siebte Torfkahnarmada sorgte wieder für ein Spektakel zu Wasser
MARIUS ROSKAMP
LANDKREIS – Es sei immer eine tolle Sache, sagte Landrat Bernd Lütjen. Er war in traditioneller Kluft gekleidet und gerade an der Ritterhuder Schleuse aus einem Torfkahn gestiegen. Alle drei Jahre macht sich die Torfkahnarmada von Worpswede aus auf den Weg nach Bremen. Entlang von Hamme und Wümme erleben Zuschauer, wie die Kähne durch die Landschaft ziehen und an die Zeit der Moorbauern erinnern. „Heute sind 20 Kähne unterwegs“, fuhr Lütjen fort. Am 25. April fand die siebte Torfkahnarmada statt. „Manfred Sievers durfte ich vergangenen November das Bundesverdienstkreuz am Bande überreichen. Darauf habe ich heute Morgen nochmal hingewiesen“, erzählte er vom Auftakt im Worpsweder Hammehafen. Sievers wurde unter anderem für sein Engagement bei den Adolphsdorfer Torfschiffern ausgezeichnet.
Auch Worpswedes Bürgermeister Stefan Schwenke trug eine historisch passende Aufmachung. „Das ist immer toll für die Region“, meinte er, nachdem er aus einem der Kähne gestiegen war. Er erinnerte sich daran zurück, wie seine Gemeinde den Hammehafen vom Land Niedersachsen erworben hatte. Der Hafen wurde bald die Heimat der Adolphsdorfer Torfschiffer. „Vorher waren die Adolphsdorfer Torfschiffer in einer Bucht, dann sagte ich: So, jetzt müsst ihr mal umziehen“, so Schwenke, den bei jenen Worten just ein Sonnenstrahl trifft. Begann der Samstag noch recht trübe, sollte es im Verlauf der vergangenen Torfkahnarmada immer
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Das Spektakel der Torfkahnarmada kann man nur alle drei Jahre erleben. An der diesjährigen Armada waren 20 Kähne beteiligt.
freundlicher werden. Auf der „Moorelfe“, einem der Torfkähne der Torfkahn-
schiffer Osterholz-Scharmbeck, fuhr unter anderem die Gästeführerin Marion Farwick
In früheren Zeiten waren die Schleusen, hier in Ritterhude, um einiges stärker befahren.
mit. „Unsere Schleuse hat 175 Jahre auf dem Buckel. Da hat sie natürlich viel erlebt. So eine Schleuse ist auch teuer im Unterhalt“, erzählt sie in Ritterhude, während sie darauf wartet, dass es weitergeht. In früheren Zeiten, so Farwick, passten mehr Kähne in die Schleuse in Ritterhude, denn sie war vormals doppelt so lang, um dem höheren Aufkommen von Torfkähnen gerecht zu werden. 11.14 Uhr ging es von Ritterhude schließlich weiter. Zwei Schleusen standen zu dem Zeitpunkt noch zwischen der Armada und dem Hafenfest. Während der Fahrt mussten die Schiffer an Brücken die Masten senken, ansonsten ging es beschaulich zu. Am nächsten Tag traten die Kähne dann wieder die Heimreise an.
Fotos: Roskamp
Partner im Sonnen- und Insektenschutz
Die Firma Themsen wurde vor 25 Jahren gegründet / Ausstellung an der Siemensstraße 3
MARIUS ROSKAMP
Bei der Firma Themsen, das merkt man schnell, kennt man sich bestens aus, was Insekten- und Sonnenschutz angeht. Sonja Themsen ist seit 1998 in dem Bereich tätig, ihr Mann Thomas verfügt über zusätzliche zehn Jahre Berufserfahrung im Sonnenschutzgeschäft. Vor über 25 Jahren lernten sie sich als Kollegen kennen und gründeten früh ihren gemeinsamen Laden. In den Jahren ist das Geschäft zwar mehrmals umgezogen, blieb Pennigbüttel aber immer treu. Den Showroom und die Geschäftsräume findet man an der Siemensstraße 3. Dieser Showroom ist es
denn auch, der dem Kunden schnell vermittelt: Im Bereich Insekten- und Sonnenschutz gibt es viele Möglichkeiten. Rollläden lassen sich mit einer bestimmten Optik versehen, Plissees gibt es in vielen verschiedenen Varianten und auch bei Insektenschutzgittern kann man einiges beachten. „Es gibt auch kratzfeste Gewebe“, erzählt Matthias Fuhrmann. Fuhrmann selbst ist bei Themsen ein bekanntes Gesicht. Seit bald 20 Jahren ist er bei der Firma angestellt und hat in allen Bereichen Erfahrung, angefangen bei der Produktion bis hin zur Montage. Auch bei der Beratung und im Verkauf beweist Martin Fuhrmann sein
Know-how und vermittelt seine Kenntnisse bereitwillig im ruhigen Ton. Seit dem Jahr 2023 tritt Thomas Themsen im Betrieb aus gesundheitlichen Gründen etwas kürzer und seither leitet Sonja Themsen gemeinsam mit Matthias Fuhrmann den Betrieb.
Vor Kurzem konnte der Betrieb sein Team noch um einen Raumausstattermeister und einen Fachberater im Bereich des dekorativen Sonnenschutzes erweitern.
Die Kunden bleiben der Firma indes treu. „Unser erster Kunde ruft auch heute noch an, wenn es etwas zu reparieren oder auszubessern gibt“, sagt Sonja Themsen. „Wir liefern gute und gründliche Arbeit. Unser hohes Niveau ist
uns wichtig und das bleibt den Leuten im Gedächtnis“, ergänzt Martin Fuhrmann. Qualität gibt es bei Themsen freilich auch bei den Produkten. Beim Insektenschutz arbeitet man seit Jahrzehnten mit Neher, dem Marktführer in Deutschland, zusammen. Hier gibt es vielseitige Produkte und Sondergewebe. So gibt es etwa Gewebe mit besonders guter Transparenz oder solche die vor Pollen schützen. Ob Schiebeanlagen, Klappen für Haustiere oder Pendeltüren, bei Themsen kann man diese Varianten allesamt in Augenschein nehmen.
Ein Bereich, der für moderne Hausbesitzer kaum noch wegzudenken ist, ist der Fak-
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Thomas und Sonja Themsen, hier im Ausstellungsraum an der Siemensstraße 3, lernten sich vor über 25 Jahren kennen. tor „Smarthome“. Auch hier hat sich Themsen zeitbewusst aufgestellt und kann Wünsche umsetzen. So können Markisen etwa durch Sensoren feststellen, wenn Wind oder Regen aufkommt und sich entsprechend in Position bringen. Natürlich, es handelt sich schließlich um Sonnenschutz, sind auch Sonnensensoren Gang und Gäbe. Die Ausstellung bei Themsen, an der Siemensstraße 3, ist montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 14 Uhr geöffnet. Zu den Öffnungszeiten stehen auch Fachberater den Kunden persönlich zur Seite.
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Fotos: Roskamp
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Üben für den Ernstfall
DLRG, THW, Havariekommando und Feuerwehr simulieren Jahrhundert-Orkan
LILIENTHAL – Eine großangelegte Katastrophenschutzübung der Deutschen LebensRettungs-Gesellschaft (DLRG) fand kürzlich in Cuxhaven statt. Rund 100 Einsatzkräfte der DLRG aus dem Bezirk Cuxhaven Osterholz trainierten an diesem Tag für den Ernstfall eines Jahrhundert-Orkans. Auch die Lilienthaler DLRG war mit 11 Mitgliedern des Fachbereichs Katastrophenschutz dabei. Auch das Technische Hilfswerk (THW), Havariekommando, und Feuerwehr waren beteiligt. Auch Besucher aus Politik und Ver-
waltung nahmen als Zuschauer an der Übung teil Für ein realistisches Übungsbild sorgten unter anderem Laiendarsteller als sogenannte Mimen. Sie waren bereits am frühen Morgen angereist und wurden in ihre Rollen eingewiesen – Von der jungen Teenie-Mama mit Säugling bis hin zu schwer verletzten Personen mit Amputationsverletzung. Weitere Helfer sorgten bei den Mimen mit einer entsprechend geschminkten „Maske“ für eine sehr realistischen Unfalldarstellung. Ziel war es, ein möglichst realisti-
Frauenflohmarkt Hambergen
Ab Montag anmelden für den 14. Juni
HAMBERGEN – „Der Frauenflohmarkt in Hambergen wird immer beliebter“, stellt das Organisationsteam der Frauenflohmärkte fest. Entsprechende Resonanz erhoffen sie sich auch für die nächste Ausgabe der Veranstaltung am Donnerstag, 14. Juni. In der Zeit von 14 bis 17 Uhr öffnen sich dann die Türen der UweBrauns-Halle in der Bahnhofstraße 5 bei freiem Eintritt. Bei den Frauenflohmärkten, auf denen auch Männer stöbern dürfen, finden sich Kleidung, Schuhe, Schmuck,
Deko und allerlei Schnäppchen. Für das leibliche Wohl sorgt ein Buffet mit Kaffee und von den Verkäuferinnen und Verkäufern gespendeten Kuchen.
Privatpersonen, die einen Stand auf dem Flohmarkt betreiben wollen, können sich ab Montag, 4. Mai, ab 8 Uhr anmelden. Dies ist entweder per E-Mail an frauenflohmarkt. hambergen@gmail.com oder telefonisch bei Sabrina Puckhaber unter 0172 / 149 66 36 möglich. Die Standgebühr beträgt 5 Euro pro Meter. aeu
Ist der Frauenflohmarkt im Haus, ist die Uwe-Brauns-Halle gut gefüllt. Foto: pv
Wer hat das meiste unnütze Wissen?
Benefiz-Quiz der Volksbank in der Kreisstadt
OSTERHOLZ-SCHARMBECK
– Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr findet am Donnerstag, 7. Mai, die zweite Nacht des unnützen Wissens statt. Gemeinsam mit dem Verein „Tandem – soziale Teilhabe gestalten“ aus Bremervörde lädt die Volksbank zur Wissens-Challenge ein. „Das Format verbindet Humor, Teamgeist und gemeinsames Rätseln – genau diese Mischung macht den Abend so einzigartig“, sagt Tobias Schön, Volksbank Geschäftsstellenleiter in Osterholz-Scharmbeck. Bereits seit vielen Jahren begeistert das Quizformat zahlreiche Teilnehmende in Bremervörde und Gnarrenburg, denn dort ist es längst eine feste
Größe im Veranstaltungskalender. Es bietet allen Wissensdurstigen die Gelegenheit, ihr kurioses
Know-how, überraschendes Hintergrundwissen und außergewöhnliches Faktenwissen in einem unterhaltsamen Wettstreit unter Beweis zu stellen.
sches Szenario für die Einsatzkräfte zu bieten.
Samstag früh um 6 Uhr morgens starteten die Lilienthaler Einsatzkräfte. Gegen 7 Uhr trafen sie sich mit weiteren Kräften am Sammelpunkt, um anschließend geschlossen als Kolonne Richtung Cuxhaven aufzubrechen.
Nach einer kurzen Stärkung rückten die ersten Einheiten bereits aus. Rettungstaucher, begleitet von ihren Leinenführern, suchten im Hafenbecken des Cuxhavener Fischereihafens nach einem versunkenen Pkw mit Dummy als Fahrer.
Kein leichter Einsatz bei einer Sicht von unter 20 Zentimetern. Patrouillierende Sonarboote begleiteten die Suche, während am Kai bereits ein Kran zur Bergung des Fahrzeugs sowie ein Krankentransportwagen bereitstanden. Parallel erfolgten weitere Simulationen von Einsatzlagen. Gegen 14.30 Uhr rückten alle Einheiten zur gemeinsamen Nachbesprechung ein. Das Fazit fiel eindeutig aus: Alle Beteiligten zeigten sich zufrieden mit den eigenen Leistungen und der Zusammenarbeit der Organisationen. hwr
11 Mitglieder des Fachbereichs Katastrophenschutz der DLRGLilienthal nach überstandenem „Jahrhundert-Orkan“. Foto: pv
WIR SCHLAGEN JEDEN
Die maximal vierköpfigen teilnehmenden Teams erwartet ein Mix aus Rätseln und Denksportaufgaben sowie die Chance, die Trophäe „Osterholzer Stadtmeister 2026“ zu gewinnen.
Der Teilnahmebeitrag in Höhe von 50 Euro pro Gruppe kommt vollständig der Arbeit von „Tandem“ zugute. „Dass unsere Arbeit durch ein so unterhaltsames Format unterstützt wird, bedeutet uns viel“, erklärt der Vereinsvorsitzende Andreas von Glahn, „Jede Teilnahme hilft dabei, soziale Teilhabe in der Region weiter zu stärken.“ Teams können sich noch bis Dienstag, 5. Mai, online über vbohz. de/veranstaltungen oder über den QRCode anmelden. Der Quizabend findet am Donnerstag, 7. Mai, um 19 Uhr in der Volksbank, Marktstraße 1-5 in Osterholz-Scharmbeck, im Öffentlichkeitsraum im dritten Obergeschoss statt. hwr
bis mindestens 09.05.2026. 2) Exklusiv für Freundschaftskarteninhaberinnen und -inhaber. Gültig bei Neuaufträgen auf gekennzeichnete Artikel, die in die Tasche passen, aus den Abteilungen Haushaltswaren & Accessoires, Gardinen, Leuchten, Teppiche, Heimtextilien sowie für die Baby-Exklusivmarken Jimmy Lee, My Baby Lou, Avelia und Patinio. Ausgenommen: siehe S). Keine weiteren Konditionen möglich. Gültig bis mindestens 09.05.2026. Einkaufstasche „XXXL Shopping Bag“, ca. 53 x 40 x 22 cm (83500010) für 1,- € erhältlich. 3) Gültig bei Neuaufträgen auf gekennzeichnete Artikel der Abteilungen Möbel, Küchen und Matratzen, Haushaltswaren & Accessoires, Heimtextilien, Leuchten, Gardinen, Teppiche, Babyzimmer sowie die BabyExklusivmarken Jimmy Lee, My Baby Lou, Avelia und Patinio. Ausgenommen: siehe S). Für Freundschaftskarteninhaberinnen und -inhaber: Soweit anwendbar, Kombination mit dem 35%-Freundschaftskartenpreis möglich, darüber hinaus keine weiteren Konditionen möglich. Gutschein gilt nur in unseren Filialen. Pro Einkauf und Kunde nur ein Gutschein einlösbar. Gültig bis mindestens 09.05.2026. S) Gültig bei Neuaufträgen. Ausgenommen: Artikel in dieser Werbung, in der Ausstellung als „Bestpreis“/„Bester Preis“ gekennzeichnete Artikel, Blomus, Boxxx, Depot, Elle Decoration, JAB, Joop! Teppiche, Leifheit, Musterring, Paidi, Schöner Wohnen,
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Sie haben das richtige Rezept für den Stadtteil: Der frischgewählte Vorstand von aktiv für Osterholz in einer Küche von Opti Wohnwelt (v.l.): Helmuth Gabler, Ingrid Kirschenlohr, Jörn Krauskopf, Annette Kemp, Robert Schütz, Frank Trompeter. Es fehlt Hans-Peter Jakst. Foto: Aktiv für Osterholz
Es ist angerichtet
Aktiv für Osterholz: Mit neuem Vorstand auf die Gewerbeschau
Der Verein „Aktiv für Osterholz“ hat auf seiner Jahreshauptversammlung nicht nur einen neuen Vorstand gewählt, sondern auch ein klares Signal gesetzt: In Osterholz wird weiter gestaltet – engagiert, vernetzt und mit ordentlich Tempo. An der Spitze steht weiterhin Jörn Krauskopf als 1. Vorsitzender. Gemeinsam mit Helmuth Gaber (2. Vorsitzender) und Ingrid Kirschenlohr (Schatzmeisterin) führt er ein eingespieltes Team, das genau weiß, wie man Ideen in konkrete Projekte übersetzt. Der neue Centermanager des Weserpark, Frank Trompeter, sorgt als frischgewählter Schriftführer für Struktur und Überblick. Er freut sich sehr als neues Vereinsmitglied auch sofort mit in die Verantwortung für den Stadtteil gehen zu kön-
nen. Unterstützt wird der Vorstand von den Beisitzern HansPeter Jakst und Annette Kemp. Die Revisoren Robert Schütz und Melanie Löwemann haben die Zahlen fest im Blick. Passend präsentiert sich der Vorstand auch bildlich: als Team in der Küche – sinnbildlich für das, was den Verein ausmacht: gemeinsam anpacken, gut abgestimmt handeln und mit Freude etwas auf den Tisch bringen. Ein Blick zurück zeigt: Die „Speisekarte“ 2025 war reich bestückt. Ob die Gewerbeschau GO2025 mit mehr als 30 Ausstellern, das Familien- und Bürgerfest, Aktionen wie die Orange Days oder zahlreiche Netzwerktreffen – der Verein hat Osterholz mit viel Engagement belebt. Zehn Vorstandssitzun-
gen und zahlreiche weitere Treffen zeigen: Hier wird kontinuierlich „gerührt“, geplant und umgesetzt.
Auch die Zutaten für dasaktuelle Jahr stimmen: Unter anderem mit Fördermitteln des Senats in Höhe von 25.000 Euro, noch mehr Eigenleistung und einem klaren Programm – darunter die 22. Gewerbeschau GO2026, die an diesem Wochenende am und im Weserpark stattfindet, die Aktiv-Tour sowie das 4. Familien- und Bürgerfest.
Der Vorstand ist sich einig: „Osterholz hat Potenzial – und wir sorgen gemeinsam dafür den Stadtteil durch gute Vernetzung, starkes Engagement und viel Kreativität.
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Weitere Informationen findest Du unter www.hambergen.de, Aktuelles, Stellenausschreibungen. Samtgemeinde Hambergen, Bremer Str. 2, 27729 Hambergen
Morgen schön shoppen gehen
Die Gewerbeschau Osterholz lädt zum verkaufsoffenen Sonntag in den Weserpark
Im Rahmen der diesjährigen „GO“-Aktion lädt der Weserpark am kommenden Sonntag zu einem verkaufsoffenen Tag ein. Zwischen 13 und 18 Uhr öffnen die Geschäfte ihre Türen und bieten Besucherinnen und Besuchern aus Bremen und dem Umland eine zusätzliche Gelegenheit zum entspannten Einkauf.
Dabei steht nicht allein das Shoppen im Mittelpunkt. Vielmehr setzt der Weserpark auf einen erweiterten Erlebnischarakter, der den Sonntag zu einem Ausflugsziel für Familien macht. So sind verschiedene Mitmachaktionen geplant, darunter ein ungewöhnlicher Pümpel-Wettbewerb, bei dem Geschick und eine Portion Humor gefragt sind. Ergänzt wird das Programm durch kleinere Vorführungen und Aktionen in den Ladenpassagen.
Auch für Kinder gibt es besondere Angebote: Kreativstationen, Spielbereiche und kindgerechte Unterhaltung sorgen dafür, dass sich jüngere Besucher nicht nur als Begleitung fühlen. Damit reagiert das Center gezielt auf die Bedürfnisse von Familien, die einen gemeinsamen Sonntagsausflug planen.
Die teilnehmenden Geschäfte setzen derweil auf saisonale Schwerpunkte. Von Frühjahrs-
Messe und Shopping unter einem Dach: Im vergangenen Jahr überzeugte sich Bürgermeister Björn Fecker von dem Angebot auf der Osterholzer Gewerbeschau im Weserpark. Foto: Schlie
neuheiten über Rabattaktionen bis hin zu individuellen Beratungsangeboten reicht die Palette. Gastronomische Betriebe im Center passen ihr Angebot ebenfalls an und bieten zusätzliche Sitzmöglichkeiten sowie spezielle Menüs, um den Aufenthalt angenehmer zu gestalten. Neben den bestehenden gastronomischen Betrieben
Auch auf der GO-Bühne und rundherum, auf dem Parkplatz des Weserparks, gibt es heute und morgen viele spannende Angebote für die Besucherinnen und Besucher. Foto: Schlie
DAS BÜHNENPROGRAMM DER 22. GEWERBESCHAU OSTERHOLZ
SAMSTAG, 2. MAI
11.00 Eröffnung
12.00 Bläserklasse der Gesamtschule Ost
12.30 DJ Toddy, Vorstellung der Aussteller
13.15 Talentstudio Part 1
DJ Toddy, Musik
SONNTAG, 3. MAI
11.00 Eröffnung
12.00 Begrüßung durch DJ Toddy
12.15 Start mit der Band „Impuls“
13.30 Vorstellung der Teilnehmer an der 16. Bremer Landesmeisterschaft „PümpelGO“ & 1. Durchlauf
14.15 Auftritt der Band „Impuls“
14.45 DJ Toddy, Aussteller und Musik
15.00 Auftritt der Band „Impuls“ 15.30 2. Durchlauf Pümpelwettbewerb
16.15 Siegerehrung des 16. Wettbewerbs „PümpelGO“ mit dem Pümpelsong
17.30 Auftritt der Band „Impuls“
18.00 Ende der GO 2026 & Danksagung an die Aussteller
Ganztags: Suitewalk der kostümierten Fury Suitewalker im Innen- und Außenbereich
sorgen zusätzliche Stände undFood-Trucks mit süßen Snacks und herzhaften Speisen für Abwechslung
Die „GO“ fungiert dabei als organisatorischer Rahmen, der verschiedene Aktionen bündelt und den lokalen Handel stärkt. Trotz des Eventcharakters bleibt der Tag ein regulärer Einkaufssonntag mit klar geregelten Öff-
nungszeiten. Aufgrund des erwarteten Besucherandrangs wird eine frühzeitige Anreise empfohlen. Insgesamt verspricht der verkaufsoffene Sonntag eine ausgewogene Mischung aus Einkauf, Unterhaltung und Begegnung –und damit eine Alternative zum klassischen Sonntagsprogramm. bm
Seit fast 36 Jahren ein Center mit Strahlkraft
Der Weserpark Bremen hat sich in den vergangenen Jahren deutlich über seine Rolle als Einkaufszentrum hinaus entwickelt. Er ist längst nicht mehr nur Ort für den täglichen Bedarf, sondern auch eine etablierte Eventlocation. Formate wie die GO, die an diesem Wochenende nach Osterholz lockt, zeigen, wie moderne Veranstaltungen sich in den Stadtteil integrieren und damit auch für Veranstalter zunehmend attraktiver werden.
Ein großer Vorteil des Centers ist die vorhandene Infrastruktur: flexible Flächen, technische Ausstattung, hohe Besucherfrequenz und gute Erreichbarkeit schaffen ideale Bedingungen für unterschiedlichste Events. Gleichzeitig hat sich das Selbstverständnis vieler Einkaufszentren gewandelt – weg vom reinen Handel, hin zu Erlebniswelten. Veranstaltungen ergänzen das Shopping und bieten Besucherinnen und Besuchern einen echten Mehrwert.
Diese Entwicklung ist auch eine Reaktion auf den wachsenden Onlinehandel. Um Menschen gezielt vor Ort zu bringen, braucht es Erlebnisse, die digital nicht ersetzbar sind. Events verbinden Information, Unterhaltung und Konsum zu einem Gesamtpaket und schaffen neue Besuchsanlässe.
Für Bremen und das Umland gewinnt der Weserpark dadurch weiter an Bedeutung. Veranstaltungen erhöhen die Strahlkraft, sprechen neue Zielgruppen an und bieten zugleich lokalen Unternehmen eine Plattform. Darüber hinaus fungiert der Standort als Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Öffentlichkeit, indem er Raum für Austausch und Präsentation bietet. Warum Events verstärkt in Einkaufszentren stattfinden, liegt an der Kombination aus Infrastruktur, Lage und Publikum. Der Weserpark zeigt exemplarisch, wie sich Handel, Freizeit und Veranstaltungen erfolgreich verbinden lassen –und wie Einkaufszentren zu lebendigen Orten des Erlebens werden.
bm/ Foto: Schlie
Erich Meyer Uhren & Optik GmbH
Erich Meyer
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Experten für gutes Sehen
Lilienthal Seit 1930 steht Uhren und Optik Meyer in Lilienthal für kompetente Beratung und Qualität bei Sehhilfen sowie auch Uhren und Schmuck. Von der Anfertigung einer individuell angepassten Brille bis hin zu Reparaturen von kleinen Armbanduhren und großen Standuhren bietet der Traditionsbetrieb ein weites Spektrum an Dienstleistungen. Auch bei Schmuck gibt es eine große Vielfalt und es wird gerne mit großem Fachwissen Ihre individuelle Ehering- oder Verlobungsringgestaltung umgesetzt.
Hightech mit Zeiss – ein Vorsprung, der sich sehen lässt Was den Besuch besonders spannend macht: Der Umbau war nicht nur optisch ein Gewinn, sondern auch technisch ein großer Schritt nach vorn. Schon seit Jahren arbeitet Christoph Meyer eng mit Zeiss zusammen – und die Partnerschaft trägt Früchte. So gehört Lilienthal heute zu den ersten Standorten in Deutschland, die das neue Zeiss Visuref 1000 einsetzen. Dieses Hightech-Gerät erstellt gestochen scharfe Aufnahmen von Netzhaut und Sehnervenkopf – ein entscheidender Fortschritt, wenn es um die Früherkennung von Augenkrankheiten wie Glaukom, diabetischer Retinopathie oder Makuladegeneration geht. Darüber hinaus ist nun auch die Zeiss-Ocumeda-Plattform im Einsatz: ein digitales Netzwerk, das die Ergebnisse direkt mit Augenärzten aus der Region ver-
bindet. So werden Daten sicher übermittelt und ärztlich ausgewertet –schnell, unkompliziert und absolut zuverlässig. „Wir verstehen uns nicht als Konkurrenz zum Augenarzt, sondern als wertvolle Ergänzung“, betont Christoph Meyer.
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Ein echtes Highlight im neu gestalteten Geschäft ist das Visufit 1000-System. Innerhalb weniger Sekunden scannt es Millionen Messpunkte von Gesicht und Kopf. Das Ergebnis: ein täuschend echter 3D-Avatar. Und jetzt kommt der Clou: Mehr als 6.000 verschiedene Brillenfassungen lassen sich virtuell am Bildschirm vergleichen. Man sieht sofort, wie die neue Brille im Gesicht wirkt – ganz ohne ständiges An- und Abprobieren vor dem Spiegel. „Das ist Brillenkauf in einer völlig neuen Dimension“, schwärmt Rumyana Meyer.
die Möglichkeit, in einem modernen, frisch renovierten Umfeld zu arbeiten – und gleichzeitig Teil einer 95-jährigen Erfolgsgeschichte zu werden.
Ein Dank an die Kundschaft „Wir sind unglaublich stolz, dass wir nun seit 96 Jahren hier in Lilienthal bestehen dürfen“, sagt Christoph Meyer. „Ohne unsere treuen Kundinnen und Kunden wäre das nicht möglich. Der Umbau ist deshalb auch unser Dankeschön: Wir investieren in die Zukunft, damit wir weiterhin die beste Beratung, modernste Technik und ein schönes Einkaufserlebnis bieten können.“
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Ein Haus mit Herz, Geschichte und Zukunft
In diesen Zeiten sehnen wir uns alle nach Sicherheit. Um Ihnen auch jetzt mit einem guten Gefühl bestes Sehen zu ermöglichen, haben wir unsere bereits hohen Hygienestandards gezielt erweitert. Ihr großer Vorteil bei uns: Unsere hochmodernen Messsysteme von ZEISS ermöglichen das kontaktlose Messen Ihrer Augen. Das heißt: Die gesamte Beratung und Brillenglasbestimmung erfolgt bei uns mit dem notwendigen Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern.
In diesen Zeiten sehnen wir uns alle nach Sicherheit. Um Ihnen auch jetzt mit einem guten Gefühl bestes Sehen zu ermöglichen, haben wir unsere bereits hohen Hygienestandards gezielt erweitert. Ihr großer Vorteil bei uns: Unsere hochmodernen Messsysteme von ZEISS ermöglichen das kontaktlose Messen Ihrer Augen. Das heißt: Die gesamte Beratung und Brillenglasbestimmung erfolgt bei uns mit dem notwendigen Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern.
Trotz aller Technik bleibt eines unverändert: das persönliche Miteinander. Sechs Mitarbeitende, darunter zwei Optikermeisterinnen und -meister, kümmern sich um die Wünsche der Kundinnen und Kunden – mit Erfahrung, Leidenschaft und ehrlichem Interesse. Und weil das Geschäft nach Umbau und Modernisierung weiter wächst, wird Verstärkung gesucht: Eine Augenoptikerin oder ein Augenoptiker hat hier
Brille.
• Reparatur-Service • Sport- & Sonnenbrillen
• vergrößernde Sehhilfen
• Verträglichkeitsgarantie
KONTAKTLINSEN
• individuelle Anpassung
• Ortho-K (Dream-Lens) • Pflegemittel
• verschiedene Tauschsysteme
UHREN • ausgefallener Schmuck
• Batteriewechsel
• große Auswahl an Uhren
• mechanische Uhren
• Ohrloch-Stechen
• Perlenketten-Service
• Reparatur-Service
• Schmuck • Werkstatt
zur neuen Brille. Ohne Kompromisse. Bei Augenprüfung bitten wir um vorherige Terminabsprache.
Wir ermitteln Ihren individuellen optischen Auch die Punkte,
Wir sind für Sie da, wenn Sie eine neue Brille brauchen. Zum Schutz Ihrer Gesundheit vereinbaren Sie dafür zuerst Ihren persönlichen Termin
Wir sind für Sie da, wenn Sie eine neue Brillebaren Sie dafür zuerst Ihren persönlichen Termin
Selbstverständlich achten wir in allen Bereichen auf konsequente Hygienemaßnahmen: vom Händedesinfektionsmittel, das für Sie bereitsteht, über den Mund-Nasen-Schutz, den jeder aus unserem Team trägt, bis hin zur regelmäßigen Reinigung und Desinfektion aller Brillen, Hilfsmittel, Verkaufsflächen und verwendeten Geräte.
Der Weg zu Ihrer neuen Brille beginnt bei der
Selbstverständlich achten wir in allen Bereichen auf konsequente Hygienemaßnahmen: vom Händedesinfektionsmittel, das für Sie bereitsteht, über den Mund-Nasen-Schutz, den jeder aus unserem Team trägt, bis hin zur regelmäßigen Reinigung und Desinfektion aller Brillen, Hilfsmittel, Verkaufsflächen und verwendeten Geräte. Der Weg zu Ihrer neuen Brille beginnt bei der Bedarfsanalyse. Dabei lernen wir Ihre Sehgewohn-
durch Ihre neue Brille sehen, bestimmen wir kontaktlos und mit Abstand. Wir überprüfen Ihre Sehschärfe und erhalten Ihre neuen Brillenglaswerte – ebenfalls mit sicherem Abstand.
Wir überprüfen Ihre Sehschärfe und erhalten Ihre neuen Brillenglaswerte – ebenfalls mit sicherem Abstand.
Brillenglaslösung von ZEISS Sie perfekt unterstützt. Kostenlos und unverbindlich. Ihr persönliches Sehprofil können Sie uns dann bequem direkt per E-Mail senden oder Sie bringen es einfach als QR-Code mit zu Ihrem Termin.
die Punkte, an denen Sie durch Ihre neue Brille sehen, bestimmen wir kontaktlos und mit Abstand.
Auch die gemeinsame Auswahl Ihrer passenden Brillenglaslösung findet mit Sicherheitsabstand statt: Über das Tablet zeigen wir Ihnen die Vorteile und Funktionsweisen verschiedener ZEISS Brillen gläser auf einem großen Bildschirm.
Da wir mit ZEISS Messsystemen der neuesten Generation arbeiten, können wir auch alle weiteren Schritte kontaktlos und mit einem Abstand von mindestens 1,5 Metern durchführen – dank der Steuerung über ein Tablet.
Mit dem ZEISS i.Profiler®plus erstellen wir Ihren individuellen optischen Fingerabdruck. Die Messung erfolgt kontaktlos und in sicherem Abstand.
Brillenglaslösung von ZEISS Sie perfekt unterstützt. Kostenlos und unverbindlich. Ihr persönliches Sehprofil können Sie uns dann bequem direkt per E-Mail senden oder Sie bringen es einfach als QR-Code mit zu Ihrem Termin. Da wir mit ZEISS Messsystemen der neuesten Generation arbeiten, können wir auch alle weiteren Schritte kontaktlos und mit einem Abstand von mindestens 1,5 Metern durchführen – dank der Steuerung über ein Tablet. Mit dem ZEISS i.Profiler®plus erstellen wir Ihren indi-
Auch die gemeinsame Auswahl Ihrer passenden Brillenglaslösung findet mit Sicherheitsabstand statt: Über das Tablet zeigen wir Ihnen die Vorteile und Funktionsweisen verschiedener ZEISS Brillen gläser auf einem großen Bildschirm. An der letzten Station ermitteln wir mit ZEISS VISUFIT durch Ihre neue Brille sehen werden – mit einer Genauigkeit von 1/10 mm. Natürlich ebenfalls mit Abstand.
So können Sie auch in besonderen Zeiten Sehkomfort und klare Sicht genießen.